Nr. 4. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 M., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter SonntagsBeilage ,, Die Neue Belt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs. Preisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 20. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonelzeile oder deren Raum 40 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pig. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis Suhr vormittags geöffnet. Telegramum- Adresse: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Gu Frankreich an der Jahreswende. Dienstag, den 6. Januar 1903. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. nahe, daß das immanente Spiel des tiefen und dauernden Klassen- Schwaben" mit je 5 000 000 W, die dritten Raten, je gegensatzes zwischen Bourgeoisie und Proletariat alle künstlichen 4 650 000 W., für die Linienschiffe II und J, die dritte und Gesundungsmittel überwindet? Einzig dadurch ist die anscheinend Schlußrate, 5090 000 M., für den großen Kreuzer Friedrich Paris, 2. Januar 1903.( Gig. Ber.) unwillkürliche Nichtsthuerei des ja reformbegierigen und fest organi- Start", die dritten und Schlußraten für die fleinen Kreuzer FrauenDas verflossene Jahr hat in Frankreich keine ihm eigentümliche fierten Regierungskartells der Kammer zu erklären, wie gang be- ob" Arcona" und J. je 340 000 M., zum Umbau der Schiffe politische Signatur aufzuweisen. Es war die Fortsetzung der Ent- fonders die alte systematische Faulenzerei der gleichfalls regierungs- bie zweiten Raten von je 5350 000 27. für die Linienschiffe K der Siegfried- Klasse die dritte und Schlußrate von 4 300 000 21., widlungen, die in den unmittelbar voraufgehenden Vorfahren ein- freundlichen Senatsmehrheit. gesetzt haben, wie das Ministerium Combes die treue Fortsetzung Die durch die allgemeine Situation bedingte Bertuschung der des Ministeriums Waldeck- Rousseau ist. Die allgemeine Bartei- Klaffengegenfäße, welche aber durch die Taktik der ministeriellen gruppierung ist diefelbe geblieben: hie die regierenden Links Socialisten in entscheidender Weise gefördert wurde, hat so oder parteien, von dem linken Flügel der Bourgeoisrepublikaner bis zum anders den Verlauf und den Ausgang der zwei wichtigsten Errechten Flügel der Socialisten hie die realtionäre Opposition, die eignisse des verflossenen Jahres beeinflußt: die Stammerwahlen von unter flerital- nationalistischer Führung steht steht und bolt monarchistischen äußersten Rechten bis zu den melinistischen der April und Mai und den jüngsten Bergarbeiterstreit. Republikanern sich erstreckt.gge 1F " Ersatz Kaiser", die zweiten Raten, je 2400 000 M., für die und L, die ziveife Rate, 4 200 000., für den großen Kreuzer leinen Streuzer K, L und Ersatz Riethen", zum Bau des Sanonenboots B die zweite und Schlußrate von 800 000.. die zweite Rate von 1225 000 2. zu baulichen Verbesserungen in den Linienschiffen der Brandenburg- Klasse und die zweite Rate von 1 000 000 27. für den Einbau von Kühlanlagen für Die Kammerwahlen waren zwar, wie gesagt, ein entscheidender für die Linienschiffe M und N, je 2 600 000 M., den großen Kreuzer die Munitionsräume der Schiffe. Erste Raten werden gefordert Sieg für das Startell der Linken und eine totale Niederlage für die Grias Deutschland", 3 200 000 m., die feinen Kreuzer M und„ Gr Aber gerade die Kontinuität der Entwicklung bildet für Frank- flerifal- nationalistische Opposition. Zugleich aber und in ursächlicher faz Merlur", je 1 225 000 M., ferner 450 000 m. für ein zweites reich etwas ganz Neues, besonders in einem Jahre allgemeiner Verknüpfung damit haben sie so ziemlich einen Stillstand des Flußkanonenboot, 500 000 m2. für ein Vermessungsschiff, zur GrundKammerwahlen. Diese Wahlen haben an der alten Parteis Socialismus ergeben sowohl in seiner Gesamtheit, wie auch in reparatur und baulichen Verbesserungen des großen Kreuzers ,, Kaiferin gruppierung nicht nur nichts geändert, sondern sie haben sie be- feinen beiden feindlich getrennten Lagern, wenn auch die ministeriellen Augusta" und des fleinen Streuzers Frene" eine erste Rate von festigt. Die alte Regierungsmehrheit ist in die neue Kammer be- Socialisten aus naheliegenden Gründen einige Mandate mehr erlangt 500 000 W., zum Bau einer Torpedoboots- Division die zweite und 2000 000 M., für einen großen Seebagger eine erste Nate von deutend verstärkt eingezogen, und diese Mehrheit hat im Ministerium haben. Combes, das dent freiwillig zurückgetretenen Kabinett Waldeck- Rousseau Was den Bergarbeiter- Streit betrifft, so wurde diese gewaltigste Division die erste Rate von 8 100 000 7. Die Summe der Schlußrate von 2140 000 27. und für eine weitere Torpedobootsnachfolgte, fofort ihren adäquaten Ausdruck gefunden. Letzteres ist wirtschaftliche Aktion des französischen Proletariats gar bald in die orderungen für Schiffsbauten beläuft sich demnach auf ebenfalls ein Ausnahmefall in einer neugewählten franzöfifchen der bürgerlich- socialistischen Startellpolitit genehmen Bahnen gelenkt. 74 375 000 m. gegen 75 166 000 m. im Etat für 1902, ist also auf Stammer, die sonst wegen des chaotischen Zustandes der Partei- Orga- Mag nun sein, daß die eigne Kraft der Bergarbeiter- Organisation 791 000. ive niger veranschlagt. nitationen bezw. der parlamentarischen Fraktionen lange im Dunkeln so wie so nicht ausgereicht hätte, um bei der niedergehenden Kon- Die Summe der artilleristischen Armierungen betappen mußte, che sich eine relativ feste Parteikombination um ein junttur einen siegreichen Ausgang zu erzwingen. Jedenfalls aber Ministerium kristallisierte. läuft sich auf 26 056 000 m. gegen 23 806 000 w. im Etat für 1902, beläuft sich auf 4 230 000. gegen 4040 000. im Etat fir 1902, mithin werden 2 250 000 m. mehr gefordert. Die Summe der Forderungen für Torpedo- Armierungen mithin ist eine Steigerung um 190000 M. zu verzeichnen. Für Schiffsbauten und Armierungen zusammen werden 104 661 000 Mart, gegen 1902 mehr 1 649 000 M. gefordert. 9. Mit einem Wort, der Hauptsächliche organische Mangel des großen moralischen Vorteil einer ungebeugten Klajienaktion hinter hätte man dann neben der offenen materiellen Niederlage den franzöfifchen Parlamentarismus, der chaotische Zustand der Parteien, sich gehabt. So aber ist die materielle Niederlage uur verhüllt der noch mehr das Parlament als die Erekutivgewalt lähmte, worden, und das zum Nachteile der erzicherischen Wirkungen der hat sich im letzten Jahre am allerwenigsten bemerkbar gemacht, nach großen proletarischen Ation... Bei alledem bleibt der Berg dem schon die frühere Entwidelung auf dessen Beseitigung fräftig arbeiterstreit immerhin das für die franzöfifchen Arbeiter fruchtbarste Der außerordentliche Etat erfordert für Hafen- und hingearbeitet hat. Zugleich aber zeigte es sich, daß die Gesundung Ereignis des Jahres. Trotz der Niederlage in der Lohnfrage, dem Sochbauten 18 700 000 97.(+11 000 000 m.), darunter 250 000 27. des bürgerlichen Parlamentarismus, wie sie unter den specifis eigentlichen Gegenstand des Stampfes, wird der Streit für die Durch als erste Rate für ein drittes Trodendod in Wilhelmshaven, französischen Verhältnissen vor sich gegangen ist, vom prole- fegung der gesetzgeberischen Forderungen der Bergleute ungleich 1000 000 92. als erste State für neue Liegepläße in Wilhelmshaven tarisch- socialistischen Standpunkte aus zwei sehr verschiedene Seiten mehr geleistet haben als das bürgerlich- socialistische Startellbündnis. dod für Torpedoboote in Kiel, 650 000 02. als erfie Nate für den an Ems- Jadetanal, 300 000 m. als erste Rate für ein Schwimmhat. Bildet fie wenigstens potenziell, in der Möglichkeit die Das neue Jahr beginnt mit den Senatswahlen, die in ihrer Ausbau der Danziger Werft, endlich 6 020 000 M. 3 um Ankauf Bedingung für eine gedeihliche gesetzgeberische Arbeit, indem sie fanftiebig- gemütlichen Weise die geräuschvolle Kammerwahl- Campagne von Grundstüden für den Bau eines neuen Dienstgebäudes für das Gesetzgebungs- Instrument leistungsfähig macht, so muß sie ander des vorigen Jahres unter denselben Schlagworten wiederholen. Nach das Reichs- Marine- Amt. feits in den gegebenen französischen Verhältnissen um den teuren dem Fiasto der flerifal- nationalistischen Widerstandsaktion, die in Preis einer künstlichen Vertuschung der Klassengegensätze zwischen der Bretagne bis zu ohumächtigen Strawallversuchen sich verstiegen Der Giat für das Reichs- Schaamt weist eine Einnahme bon Proletariat und Bourgeoisie erkauft werden. und im ganzen Lande ihre Ohnmacht durch die lächerlich verfandete 4404 580 M.(-312 670 M.) auf, die fortdauernden Ausgaben sind Homogene große Parteien, die für sich allein oder auch nur mit Steuerverweigerungs- Campagne dokumentiert hat, ist es nicht auf 548 718 600 M.( 15 529 400 W.), die einmaligen Ausgaben der Unterstützung fleiner Hilfsgruppen regierungsfähig wären, giebt zweifelhaft, daß die ergänzenden Senatswahlen eine Verstärkung Bundesstaaten sollen 542 092 000 2.(-14 143 000 92.) betragen, auf 1800 m.(-13 700 M.) berechnet. Die Ueberweisungen an die es nun einmal in Frankreich ebensowenig oder noch weniger wie der Regierungsmehrheit bringen werden. Der die Situation und zwar 354 928 000 27.(-10 883 000 22.) aus dem Ertrage der anderswo. Um regieren zu können, müssen sich mehrere Parteien beherrschende antiflerifale Kampf wird deswegen freilich noch nicht Bölle und der Tabakssteuer, 108 667 000 2.( 1925 000 m.) aus zu einem Kartell vereinigen, in welchem dann die gegensäglichen bald in den Hintergrund treten. Interessen der verschiedenen Schichten der bürgerlichen Klassen zu oder dem Ertrage der Verbrauchsabgabe für Branntwein und des Zu einer Kompromiß- Einheit gelangen gegenüber den int Oppositions- denselben für eine selbständige Klassenpolitik ungünstigen Zeichen, Reichsstempelabgaben. Das französische Proletariat tritt aber in das neue Jahr unter schlags dazu, 78 497 000 W.( 1 335 000 2.) aus dem Ertrage der fartell vertretenen und ebenso kompromißlich geeinigten Interessen wie in den letzten Jahren. Man kann ihm nur wünschen, diese andrer bürgerlichen Schichten. Die allen sichtbare politische Scheidungs- Ungunft der Lage durch eine innerliche Ein- und Umkehr seiner dauernden Ausgaben in der Verwaltung Der Etat über den allgemeinen Pensionsfonds weist an fortlinie geht also nicht durch die tiefen und dauernden Klaffengrenzen, ganzen kämpfenden Masse ehebaldigst zu fiberwint der Verwaltung des Reichsheeres sondern durch die verhältnismäßig oberflächlichen und wechselnden 62 720 525 M. auf( 2111 530 W.) Die Gesamtausgaben belaufen Furchen, welche die einzelnen Fraktionen der besitzenden Selassen fich auf 69 685 240 2.( 2 780 823 M.) von einander scheiden. Obendrein ist dieses Verhältnis in Frankreich ganz besonders dadurch verschlimmert worden, daß ein Teil der Socialisten, und dazu der erheblich größere, zu einent integrierenden Bestandteil des linksbürgerlichen Regierungskartelles geworden ist. Politifche Uebersicht. Berlin, den 5. Januar. Moloch. Etat für das preußische Reichs- Militärkontingent und die in die preußische Verwaltung übernommenen Kontingente andrer Bundesftaaten. Die fortdauernden Ausgaben beziffern sich auf 448 160 814 9.(+5 451 700 M.) In der Begründung wird der Trotz der schweren Finanznot des Reiches fordern Miri. Mangel an Kavallerie shiver beklagt und die Beseitigung tarismus und Marinismus ihre Löwenbeute. Nicht nur soll der wenigstens des„ dringendsten Notsiandes" durch Zusammenziehung Die ministeriellen Socialisten sind es auch, die der Geſundung Etat für das neue Haushaltsjahr 1903/04 nicht irgendwelche Minderung Ferner wird die Errichtung von 4 Fußartillerie- Compagnien vom mehrerer vorhandener Eskadrons in Posen und Graudenz gefordert. des französischen Parlamentarismus uneingeschränktes Lob spenden, der Ausgabelaft bringen, selbst ein Stillstand bei den vorjährigen. Dt. 1903 ab gefordert. Das Selbstfahrerwesen soll weiter aus sie als ein teures Gut an und für sich betrachten, ohne ihre schädgedehnt und eine besondere militärtechnische Hochschule lichen Rückwirkungen auf den proletarischen Klassenkampf zu bebegründet werden. achten, ja, auch nur einzusehen. Sie sehen einzig die gestiegene Möglichkeit socialreformerischer Leistungen, wobei dann ihre berufensten Vertreter nur allzu geneigt find, die Möglichkeit mit der Wirklichkeit zu verwechseln. A Ausgaben ist dem unersättlichem Moloch der Kriegsrüstungen unerträglich: Wiederum erhöhte Aufwendungen werden angekündigt! Je schlechter die Reichstasse bestellt ist, je schwerer die Bevölkerung unter dem Druck der indirekten Abgaben leidet, um so räuberischer erhebt sich der Militarismus und der Marinismus. Die„ Nordd. Allg. 3tg." beginnt heute mit der Veröffentlichung der Ziffern des neuen Reichshaushalts- Etats für Marine- und Militärwesen, wie ihn der Bundesrat soeben beschlossen. Wir geben daraus die wichtigsten Ziffern wieder. Die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats belaufen sich auf 34 064 608[ 9.( 5 868 379 90.) Unter den Forderungen für Kasernenbauten erscheint die erste Nate von in Mietshäusern, teils in Wellblechbaraden garnisonierenden Eisenbahn500 000. für eine Stajerne des in Berlin- Schöneberg jetzt teils Regiments Nr. 3( Gesamtanfchlag 2008 200 9.) 2c. 3m außerordentlichen Etat werden 23 246 900. (+4661 050 9.) gefordert, und zivar 665 000 M.(+ 165 000 M.) als fiebente Rate für Feldbahn Material, 2154 500 M. ( 440 800 W.) für das Bekleidungs- und Ausrüstungswesen, 21 092 400(-- 4 394 000 97.) für das Festungswesen. Welcher Abstand aber zwischen dieser und jener liegt, das geigt ein Blick auf die thatsächlichen parlamentarischen Leistungen des verflossenen Jahres. Die Bilanz ist bald gemacht. Zu der neulich von mir aufgestellten negativen Bilanz der letzten Herbstfeffion, in welcher die Zuderreform, die Flidnovelle zum Vereins- Der Etat für die Verwaltung der Marine weist, wie für das gesetz und die Verhinderung des die Stadt Paris auspowernden Rechnungsjahr 1902, Einnahmen in Höhe von 578 927 22. auf. Die nationalistischen Gasvertrages die einzigen nennenswerten Produkte Summe der fortdauernden Ausgaben ist veranschlagt auf Der Etat des fächsischen Kontingents weist an fortder parlamentarischen Gesundung darstellen, bleibt für den Rest 98 306 370 m.( gegen 1902+6 536 931 M.) Davon kommen u. a. dauernden Ausgaben 42 245 681.(+882 497 m.), an einmaligen des Jahres nur noch eine auf halbem Wege gebliebene Leistung auf Geldverpflegung der Marineteile 20 972 019 92.(+1 482 873 W.), Ausgaben des ordentlichen Etats 6468 378 M.(-2 095 089 M.), des Indiensthaltungen 23 951 621 M.(+1988 148 M.), Instandhaltung M. hinzuzufügen. Ich meine das Achtstunden- Gesetz für die Berg- ber Glotte und der Werften 24 072 354 22.(+ 1 269 187 m.), Waffen außerordentlichen Etats 406 531 D.( 206 115 M.) auf. (+1269 arbeiter, die im Februar noch von der alten Kammer votiert wefen und Befestigungen 8 107 094 2.(+625 403 M.). Außerdem als erste Rate 1994 668 7.( Anschlag 7 527 588 M.) zur Beschaffung Bei den einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats werden wurde. Der Senat aber hat bisher für die Beratung der Vorlage erfordert die Centralverwaltung für das Schutzgebiet Kiautschou von Waffen 98 für Kriegsformationen usw. verlangt. noch feine Zeit gefunden, ebenso wenig wie für alle andren auf der 71 822 9.( 17 722 M.) Der Etat des württembergischen Kontingents Tagesordnung" stehenden und teils von ihm bereits in Angriff Zu den Kapiteln Geldverpflegung, Sanitätswesen und Staffen weist an fortdauernden Ausgaben 21 299 479 2.( 216 800 2.), genommenen Reformen. und Rechnungswesen wird ausgeführt, daß die vermehrung an einmaligen Ausgaben des ordentlichen Gtais 1 407 540 wt. Dabei hat die bisherige Nichtsthuerei der neuen Kammer dafür des Personals ebenso wie in den beiden Borjahren eiva cin( 181 825 W.) auf. gesorgt, daß das nächste Jahr mit einer Menge laufender Arbeiten Biertel mehr beträgt als die in der Begründung zum Flottengefeg ermittelte Durchschnittsquote. Es werden neu gefordert 115 SeeNochmals: Offiziöse Irreführung. belastet ist, die für die Erfüllung der ewigen Reformbersprechungen offiziersstellen, und zwar i Vice- Admiral, 5 Stapitäne zur See, Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" nimmt nur sehr wenig Zeit übrig laffen werden. Zu jenen Arbeiten gehört 11 Fregatten- oder Storbettentapitäne, 14 Stapitänlieutenants I. Klasje, das Wort, um die Abfertigung abzuschwächen, die wir dem Artikel der vor allem das Botum des Budgets für 1903, das verfassungsmäßig 11 Kapitänlieutenants II. Slajfe, 32 Oberlieutenants zur See und ministeriellen, Berliner Korresponden 3" über die Interbis zum 31. Dezember 1902 hätte erledigt werden sollen und dessen 41 Lieutenants zur See; ferner 32 Fähnriche zur See und 30Seekadetten; pellation betreffend die Mißgriffe bei Verhaftungen hatten zu teil Beratung noch nicht einmal begonnen wurde. Die verfassungs- 24 Stellen für Marine- Ingenieure, und zwar 4 Marine- Stabs- verden lajjen. Die„ Berl. Storrefp." hatte behauptet, die Vollstreckung widrige Verschleppung der Budgetberatung ist freilich in Frankreich ingenieure, 5 Marine- Oberingenieure, 15 Marine Ingenieure. Bei der Strafhaft des Rebatteurs Morawsti sei durch Anordnung feit 12 Jahren, mit Ausnahme von 1895, zu einer ständigen Regel den Matrojendivisionen, der Schiffsjungendivision und den Werft- der Untersuchungshaft unterbrochen worden, weil divisionen, geworden, wie in der jezigen parteiorganisatorisch völlig gesundeten Abteilungen werden an Unteroffizieren und Mannschaften 2033 Mann den Torpedo Abteilungen und Kammer. Außerdem ist auf das nächste Jahr die parlamentarische neu verlangt. Im Sanitäts- Difiziercorps find 11 Stellen nen ausBewilligung der Kongregationen überwälzt worden. geworfen, an Unterpersonal 16 Stellen. Wo bleiben nun die süßen reformerischen Früchte der Gesundung des französischen Parlamentarismus? Liegt nun der Gedanke nicht V Matrojenartillerie" bekannt gewordens Thatsachen die Annahme gerechtfertigt hätten, daß die Strafhaft gemißbraucht werden sollte, um die Ueberwachung der Storrefpondenz des Verhafteten mit dem Verteidiger zu bereiteli". Unter den einmaligen Ausgaben erscheinen die beiden Wir hatten dies als eine denunziatorische Verdächtigung gegen vierten und Schlußraten für die Linienschisse„ Mecklenburg" und den Genossen eine bezeichnet, der der Verteidiger Morawsfis in dieser Sache gewesen war und ans den allein man die Bemerkung der„Verl. Korresp." vernünftigerweise beziehen konnte. Wir hatten gefragt, weshalb die„Verl. Korresp." die angeblichen..Tyatsachen" nicht mitteilt, und hatten darauf hingewiesen, dah Genosse Heine die Verteidigung Morawskis erst nach dessen Ueberführung in die Unter- suchungshaft übernommen hatte. Die„Itordd. Mg. Ztg. muh nun dies zugeben, sucht aber ihre Schützlinge auf eine Weise reinzuwaschen, an der diese keine Freude haben dürften. Sie enthüllt die„Thatsachc". dah am 23. April 1902, also fast einen Monat, che Heine Morawstis Verteidigung in der gegen ihn eingeleiteten Untersuchungösache übernahm, zwei andre Rechtsanwalts die Gestattung unbeschränkten Bricfverkehrs mit Morawski zum Zwecke eines Wiederaufnahmeverfahrens in einer rechtskräftig abgeurteilten Sache, in der Morawski damals in Straf- hast war, nachgesucht hätten. Deshalb habe der Untersuchungsrichter „besorgt, dah ein nicht kontrollierbarer Verkehr Morawskis mit seinem damaligen Verteidiger zur Erschwerung der Ermitte- lungen in der schwebenden Voruntersuchung benutzt werden könne". Man beachte die von uns im Druck hervorgehobenen Worte. In der„Verl. Korresp." tvar von Thatsachen die Rede, aus denen hervor- ginge, dah die Strafhaft benutzt Iverden sollte, um die Uebcrwachung der Korrespondenz mit dem Verteidiger zu vereiteln, also natürlich mit dem Verteidiger in der schwebenden Untersuchungssache, in der eine Ueberwachung des Briefvcrkehrs bis zur Eröffnung des Haupt- Verfahrens zulässig war. Jetzt treten au die Stelle dieses Wer- teidigers zwei andre aus einer früheren Sache, die an dem neuen Verfahren nicht beteiligt waren, nicht eimnal cüvas davon lvuhten und deren Korrespondenz mit Morawski den Untersuchungsrichter gar nichts anging. � An. Stelle der Absicht des Angeklagten oder seines Verteidigers, die Kontrolle des Briefwechsels zu vereiteln, die die„Verl. Korresp." mit dem Wort„sollte" angedeutet hatte, erscheint in der„Nordd. Allg. Ztg." eine„Besorgnis" des Untersuchungsrichters, dah dies geschehen„könnte". Wäre die „Berk. Korresp." mit dieser„Thatsachc" und dcnnit, dah es sich gar nicht um den Verteidiger MorawSkiS in der schwebenden Unter- suchungssache. den Genossen Heine, handeln sollte, sogleich heraus- gerückt, so würde sie von vornherein von jedermann ausgelacht worden sein. Darum offenbar dies Spiel mit verteilten Rollen: erst in der „Verl. Korresp." eine geheimnisvolle Verdächtigung, die nur auf den Genossen Heine bezogen werden konnte, und dann der Zurückzichcr tu der„Nordd. Mg. Ztg.". Eine saubere Polemikl Wenn übrigens wahr ist. was die„Nordd. Allg. Z." über die Ueber- führung Morawski in die Uirtcrsuchungöhaft meldet, so ist das Vorgehen des Untersuchungsrichters in Bcuthcn nichts weniger als gerechtfertigt. Wenn„Thatsachen". die einen Verdacht der Verdunkelung recht- fertigen, s o aussehen sollen, dann ist die gesetzliche Beschränkung der Verhaftung wegen Kollusionsverdachts so gut wie illusorisch, und alles ist der richterlichen Willkür anheimgegeben. Jedenfalls hätte der Untersuchungsrichter aber auch bei seiner Auffassung noch die Untersuchungshaft Morawskis vermeiden können, wenn er bei den zwei Anwälten aus der früheren Sache angefragt hätte, ob sie bei ihrem Gesuch um unbeschränkten Briefwechsel beharrten, auch wenn es eine Unterbrechung der Strafhaft zur Folge haben würde. Selbst- verständlich würden diese dann den Antrag zurückgezogen haben. Von dem Grundsatz, die Freiheitsentziehung nach Möglichkeit zu verkürzen, entdeckt man' in dem gegen Morawski eingeschlagenen Verfahren nichts.—_ Dreihundertachtzehn Kaiser Wilhelm- Denkmäler sind bis jetzt in Deutschland errichtet worden. So ist in einem Buche über„Die Denkmäler Kaiser Wilhelms des Großen"(Bremen. H. Engelkc) bc- rechnet worden. Die Sache hat mehr als 20 Millionen gekostet. 106„Künstler" haben sie gearbeitet, im Durchschnitt hat also jeder Bildhauer dreimal den alten Wilhelm ausgehauen— welche Bc- slügelung künstlerischen Schaffens! Diese Denkmäler sind hergestellt worden wie die GelcgenhcitS- „Gedichte" zu Hochzeiten und Polterabenden und sie machen alle die Orte zu erhabenen Sehenswürdigkeiten, die— kein solches Denkmal haben. 313 große Wilhelms in Marmor und Bronze! Wie viel Den!- tnäler von Goethe, Lessing, Schiller, Beethoven, Bach, Mozart, Kant, Dürer giebt es wohl im Deutschen Reiche?— Der Hof und die Polemik. Graf Paul v. Hoensbroech beklagt sich bitterlich darüber, daß der Kaiser sein Buch über das. P a p st- tum" nicht angenommen hat. Er erzählt tief betrübt: „Ende Mai v. I. überreichte ich Seiner Majestät den, Kaiser und König durch Vcrmittclung des Civilkabinetts mein Werk über„Das Papsttum in seiner social-kulturellen Wirksam- keit". Es lag in dieser Ucberreichung weder an und für sich, noch für mich persönlich etwas Außergewöhnliches. Nickt an und für sich, da zahlreiche Werke dem Kaiser überreicht werden; nicht für mich persönlich, da ich auch mein früheres Werk:„Der Ultramontaniönmö. sein Wesen und seine Bekämpfung" dem Kaiser überreicht mxb dafür durch das Eivilkabiuett den kaiserlichen Dank erhalten hatte. Am 19. September v. I. erhielt ich zu meiner größten Ucberraschung ein vom 13. September datiertes und im Auftrag des Herrn Kultusministers vom Herrn Unterstaatssekretär W e v e r gezeichnetes Schreiben des Inhalts, daß der Herr Kultus- minister„nach den bestehenden Verwaltungs-Grundsätzen die An- nähme des dargebotenen Eremplars des Werkes:„Das Papsttum in seiner social-kulturellen Wirksamkeit" an allerhöchster Stelle nicht zu befürworten vermochte." Zugleich wurde mir das dem Kaiser dargebotene Exemplar durch das Kultusministerium wieder zu- gestellt. Ich erbat nmi vom Herrn Kultusminister eine Auf- klärung über diese„VerwaltungS-Grundsätze" und erhielt von Herrn Dr. Studt, der sich damals m Karlsbad befand, den fteundlichen Bescheid, die Ausklärung werde mir nach seiner Rückkehr zu teil werden. Nachdem sich die zugesagte Aufllärung, aus mir unbe- kannten Gründen, längere Zeit verzögert hatte, lud mich am 3. November v. I. der Herr Unterstaatssekretär Weber ein. ihn im KultuSministerimn aufzusuchen, um die„Aufklärung" entgegen- zunehmen. Ich folgte dieser Einladung am 11. November. Zunächst wurde mir bestätigt, daß vom Kultusministerium dem Kaiser ein Jmmediatbericht über mein Werk erstattet worden sei. Aus meine Frage nach dem Inhalt diese» Berichtes, beziehungsweise nach dem Inhalt der„Verwaltungs-Grundsätze" teilte mir der Herr Unterstaatssekretär mit, daß eine Einsicht in den Jmmediat- bericht unzulässig sei— was ich durchaus verstehe—, daß aber der eigentliche Inhalt der in den» Jmmediatbericht zur Anwendung gebrachten„Verwaltungs-Grundsätze" der gewesen sei, daß, weil inein Werk„polemischen Charakter" trage, seine Annahme durch den Kaiser nicht hatte befürwortet lverden können." Daß der Kaiser, der selbst einer sehr kräftigen Polemik huldigt. solche Abneigung gegen polemische Werke haben sollte, ist wunderbar. Graf HoenLoroech hat denn auch die Vermutung ausgesprochen, die Weigerung sei wohl darauf zurückzuführen, daß er die regierende Partei, das Ceittrum, angegriffen habe. Halb und halb wurde das auch im Kultusministerium zugegeben. Vielleicht versucht es Graf Hoensbroech imn einmal mit einem polemischen Werke im Stile der Essener und Breslauer Reden. Lielleicht hat er damit mehr Glück!-- Die Kritik der Breslauer Kaiserrede. Wegen Majestätsveleidigung durch eine Besprechung der Breslauer Kaiserrede tst nach der„Münch. allgem. Ztg." gegen die„Franks. Neuesten Nachrichten" Anklage erhoben worden.— Die„Post" bringt in einem, natürlich gegen die Soeial- demokratie gerichteten Kraut- und Rübenartikel auch folgende Be- merkung��� bezeichnend für das Wesen des Blattes und den socia'ldemokrcttischen PharisaismuS überhaupt ist eine Notiz mtter der Spitzmarke„Eine Hofpredigt gegen die Zöllner". Dort wird die Bemerkung des Ober-Hofpredigcrs Drhandcr in seiner Silvester- prediot, daß ein Strom von Bosheit, Trug. Lüge und Heuchelei durch" unsre Zeit gehe, und seine Mahnung zur Freundlichkeit des Herzens, zu aufrichtigem Wohlwollen christlicher Liebe, Lauterkeit und Wahrhaftigkeit erwähnt. Obgleich diese Worte wie gemünzt auf das boshafte, lügnerische und nichtswürdige Vor- gehen des„Vorwärts" gegen Krupp und dos nachherige heuchle- rijche Gebaren des Vcrleumderblattes erscheinen, hat der„Vor- wärts" die Dreistigkeit, speciell auf dieselben hinzuweisen und sie nach Pharisäerart auf andre zu beziehen, auf die sie nicht im ge- ringsten passen. Es geht nichts über eine eiserne Stirn." Mit einer kleinen Variation müssen wir diesmal der„Post" recht geben. Die Predigt-Sentenz paßt thätfächlich auch in ganz hervorragender Weise auf die Krupp-Affairc. Ein Sttom von Bosheit, Trug, Lüge und Heuchelei ging durch diese Zeit der Krupp- hetze der Scharfmacher.— Die Spahn-Pläne. Die„Münchner Neuesten Nachrichten" erklären neuerdings:„Unsre Mitteilung über einen vom Abgeordneten Spahn beabsichtigten Antrag auf eine weitere Abänderung der Ge- schäftSordnung des Reichstages ist in einigen Blättern Zweifeln be- gegnet. Wir haben jene Nachricht auf Grund zuverlässiger Jnforma- ttonen gebracht und haben auch jetzt, nachdem wir unsre Quelle nochmals geprüft haben, alle,: Grund, unsre Meldung aufrecht zu er- halten. Der vomCentrimi ausgehende Antrag hatte, als wir zuerst darüber berichteten, bereits eine so sesteForm, daß andre Fraktionen um die Unterstützung desselben angegangen werden konnten. Es wird uns versicherst daß der Antrag auch in die n a t i o n a l l i b c r a l e Fraktion gelangt sei, von dieser aber abgelehnt wurde. In welchem Stadium der Antrag sich zur Zeit befindest wissen wir nicht. allein wir hielten es für angezeigt, auf die Machenschaften der „Hüter des Parlamentarismus" hinzuweisen, noch bevor dieselben das Licht der Oeffentlichkeit erblickt hatten."— Hueland. Marokko. Aus Fez eingegangene amtliche Meldungeii besagen, daß Bu- Hamara wider Erwarten seinen Sieg nicht ans- genützt habe. Er sei vielmehr von den Angehörigen de s H i a i n a- S t a m m e s verlassen worden, die sich in die Stadt Tazza zurückgezogen hätten, um ihre Beute an einen sicheren Ort zu bringen.— Nach einer amtlichen Mitteilung aus Fez hat Bu- Hamara deshalb bereits den Rückmarsch n ach T a z z a ange- tteten.— Der von dein Sultan in Freiheit gesetzte Mnlay Mohammed hielt einen feierlichen Einzug in die Hauptstadst wobei die Menge ihm zu- jubelte. Nach öffentlich erfolgter Aussöhmmg mit seinem Bruder wies der Sultan ihm im fchcrifischen Schloß feine Wohming an und teilte ihm mit, daß er ihn zum Gouverneur der Provinz Fez ernannt habe, indem er so auf der Stelle die Gerüchte zum Schweigen brachte, die sich daraus bezogen, daß Mulay Mohammed die Besitz- nähme des Thrones anstrebe. Infolge dieser Ereignisse kamen die um Fez h e r u in wohnenden Stämme n a ch F e z, um den Sultan ihrer Treue zu versichern, und erklärten Lu-Hamara für einen Betrüger; sie würden ihm den Weg nach Fez verlegen. Damit scheint die unmittelbare Gefahr einer Belagerung der Stadt beseitigt. Alle von der Küste nach Fez führenden Wege sind frei. Wie der„Jnchareial" aus Tanger meldest übergab der Sultan seinem Bruder M u l a tz Vi o h a in m c d den Oberbefehl über die Truppen. Mulay ist damit beschäftigt, die Armee zu reorganisieren; der Sultan soll bedeutende Verstärkungen erhalten haben. Der„Liberal" meldet aus Tanger, es gehe das Gerücht, der Sultan sei geneigt, zu Gunsten Mulay Mohammeds abzudanken. „Jmparcial" giebt übrigens von den: Prätendenten folgende Schilderung: Bu-Hamara ist ein geschickter Diplomat und ein verständiger, t h a t k r ä f t i g c r Staatsmann. In der von ihm beherrschten Gegend ist die Ordnung nicht gestört. Er achtet die Rechte der Israeliten und zeigt ein korrektes Verhalten gegenüber den Europäern. Man glaubt, daß das marokkanische Reich, wenn die Aufftändischcn den«ieg davontragen, unverändert und ohne äußere Verwickelungen fortbestehen werde. Erscheint nach den obigen Meldungen die Lage des Sultans als günstiger, so wird dem„Jmparcial" andrerseits aus Ceuta das Auf- treten eines zweiten auf ständischen Heeres unter einen: neuen„Mullah" SaidbenMusah gemeldet, welcher als Beherrscher des östlichen Teiles Marokkos ausgerufen sei.— Frankreich. Die Senatswahlen. Am Sonntag fanden Senatswahlcn statt, durch die ein Drittel der 300 Senatorensitze zu erneuern war. In die erledigten 98 Sitze teilten sich bisher die Miuistericlleu mit Zö, die Antiministeriellen mit 42 Sitzeil. Bei der Wahl mit Sonntag entfielen aus die K o n- s er v a ti v en 7, auf die Progressiste n 2Z, auf die Mini- st e r i e l l e n 18, auf die Radikalen 30 und auf die S o c i a l i st e n 10 Sitze. Die Ministeriellen gewinnen 11 Sitze. Unter den Gewählten befindet sich der ehemalige Polizeipräfett Andrieur. Nach einer andern Meldung haben die Ministeriellen 15 Mandate gewonnen und 2 verloren, so daß sich ein G e s a in t g e lv i n n von 13 Mandaten ergiebt. Es sind Stichwahlen nötig. Der Ministerpräsident E o m b e s wurde im Departement Charente Jnförieure mit 723 Stimmen bei 1007 Wahlberechtigten wiedergewählt. Der Ministerpräsident wurde außerdem auch in E o r s i k a gewählt, wo seine Kandidatur erst gestern seitens der republikanischen Deputierten und Generalratsmitglieder aufgestellt worden war. Der ehemalige Minister des Aeußeren H a n o t a u x ist bei den Wahlen im Departement Aisne unterlegen. Finanzminister R o u V i e r wurde im Departement Seealpen zum Senator gewählt. Unter den Senatoren, welche nicht wiedergewählt wurden, sind Bisieuil, Casabianea, Farinole, Martcll und Baduel. Unter den Wieder- gewählten befinden sich Peytral, Leydet, Bernard. Maurice Faure, Pauliat, Piot, Milliard. Francis Charmes. Le Provost de Launay, Chamaillard. Admiral de Cuverville. Fernand Faure, der im Departement Gironde kandidierte, ist unterlege n. Die regierungsfreundlichen Blätter erklären,' daß die gestrigen Wahlen eine neue Bekräftigung der republikanischen Gesinnung des Landes bedeuteten und daß die Wahlen viel besser ausgefallen 'eien, als man geglaubt hatte. Die Schlappe, welche die Klerikalen und Nationalisten bei den letzten Wahlen zur Deputierten- kammer erlitten hätten, sei durch die gestrigen Ergänzungswahlen zum Senat noch bedeutend verstärkt worden. Mehrere ultra- radikale Blätter sprechen ihre besondere Befriedigung über die Mcderlage des ehemaligen Ministers Hanotaux aus, welcher mit einem radikalen Deckmäntelchen wieder in das öffentliche Leben habe zurückkehren wollen.— Die nattonalisttschen und konservativen Blätter heben mit Genugthuung hervor, daß die anttministeriellen Kandidaten in jenen Bezirken, in denen die Regierung in besonders rücksichtsloser Weise gegen die Köngrcgattonen vorgegangen, diesmal eine noch viel größere Mehrheit gefunden haben, als bei den früheren Wahlen. Gegen die Wahl der Antiministeriellen Andrieux und Fruchicr im Departement der Niederalpen wird Protest erhoben, weil diese beiden nach dem ersten Wahlgange durch Maueranschläge daS falsche Gerücht verbreitet hätten, daß die drei ministeriellen Kandidaten sich zu ihren Gunsten zurückgezogen hätten.— Asien. Der Kriegsenffchädigiings-Konflitt. Die Gesandten aller Mächte, welche das Friedensprotokoll unter- .eichnet haben, mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika, haben nach Befragung ihrer Regierungen beschlossen, der chinesischen Regierung Noten Zu überreichen, in denen darauf hingewiesen wird daß daS Protokoll ausdrücklich die Entschädigungszahlung auf der G o l d b a s i s bestimmt und daß. wenn China seine Vervflichsimgen nicht erfülle, ernste Folgen eintreten würden. Aus Washington wird dazu gemeldet: Infolge der Weigerung der Mächte, die fällige Rate der chinesischen Kriegsentschädigung auf der Silberbasis eiitgegeuzunehmen. wird die Lage hier als etwas beunruhigend angeschen, wenngleich die Regierung nicht glauben kann, daß die Absicht besteht, zum äußersten zu schreiten. Mau regt hier an, daß die Zeit ge- kommen sei, die A n g e l e g e n h e i t dem Hanger Schiedsgericht zu unterbreiten._ Venezuela. Ein neuer Bölkerrrchtsbruch. Aus New Jork wird gemeldet: Nach einer Depesche auö Puerto Cabello vom 2. Januar haben die blockierenden Kriegsschiffe heute vormittag alle venezolanischen Fahrzeuge aus dem inneren Hafm fortgenomme». Während dieser Matzregel waren Truppen an der Küste ge- landet worden. Es siel kein Schuß und die Besetzung war nur vorübergehend. Einem Telegramm aus Port of Spain zufolge wird das beschlagnahmte venezolanische Kriegsschiff„Zumbador" sämtliche Prisen, 40 an der Zahl, nach Port of Spam schleppen. Auf den Prisen wurden zusammen 30000 Dollar gefunden. Die Nachricht wird durch folgende Meldung des offiziösen Wölfischen Bureaus bestätigt und ergänzt: Berlin, S. Januar. Nach einer Meldmtg des Kommodore S ch e d e r vom 4. d. M. aus Cura?ao sind am 3. Januar fünfzehn größere venezolanische Segelschiffe in der Lagune von Puerto Cabello durch die deutsche« Streitkräfte genommen. Sie werden durch S. M. S.„Stosch" und„Restanrador" nach Los Roqucs geschleppt und dort bewacht werden. Es scheint danach, als ob die deutsche Thatenluust in diesem „Kriege o h n e R u h m und Gefahr", um die treffenden Worte Kipplings zu gebrauchen, die Kette der Völkerrechtsbrüche nicht ab- reißen lassen wollte. Ohne Kriegserklärung wurde die venezolanische „Kriegsflotte", die sich im Dock zur Ausbesserung befand, beschlag- nahmt. An dieser zweifellos völkerrechtswidrigen Aktton beteiligte fich England ebensowohl wie Deutschland; Deutschland jedoch setzte den: Gewaltakt dadurch die Krone auf, daß es sofort mehrere dieser Schiffe versenken ließ, während es sich doch Höchstensalls um eine zeitweilige Beschlagnehmung und Pfändung hätte handeln dürfen. Man weiß, welches Aufsehen diese deutsche Heldenthat in der ganzen Welt erregt hat. Man weiß, wie sehr sich die englische Regierung beeilte, die Verantwortung für den Akt der deutschen Regierung allein zu überlassen. Man weiß auch, daß die ameri- k a n i s ch e Regierung das deutsche Vorgehen unverhüllt als völkerrechtswidrig bezeichnete. Als dann die Exekutionsmächte die Blockade verhängten, erklärte Amerika, daß es dicsekbe nur dann anerkennen werde, wenn sie den Charakter der K r i e g s b l o ck a d e trage. Und die Mächte begingen infolgedessen den zweiten groben Verstoß gegen das Völkerrecht, daß sie ihreBlockade einfach für eineKricgSblockade erklärten, obwohl der Kriegszustand gegen Venezuela nicht proklamiert worden Ivar. Die Blockade gilt kriegsrechtlich als Kriegsmaßregel, sie hat das Bestehen des Kriegszustandes zur Voraussetzung.„Die Blockade". schreibt der Münchener Professor Ullmann in seinem bekannten Werke„Das Völkerrecht",„ist bezüglich ihres rechtlichen Charatters als eine K r i e g s h a n d l u n g aufzufassen, deren Titel in der Krieg» Notwendigkeit liegt." Die ErckutionSmächte be- tcuerten aber wiederholt, keinen Krieg gegen Venezuela zu führen und führen zu wollen, als ihre„äußerste Maßregel" be- zeichneten sie die„Blockade". Daß dies Vorgehen mit dem Völkerrecht absolut unvereinbar ist, unterliegt keinem Zweifel. Nunmehr ist, tvie die obigen Depeschen melden, der dritte LölkerrechtSbruch begangen lvorden, und zwar, wie das offiziöse Telegramm feststellt, durch Deutschland allein. Deutsche Kriegsschiffe sind in den Hafen von Puerto Cabello eingedrungen und haben die dort befindlichen 15 Segelschiffe gekapert. Die Blockade gicbt zu einem solchen Vorgehen keine Handhabe. Denn die Blockade ist nach Ullmann„die durch Seestreitkräfte bewirkte Absperrung eines Hafens, einer Küstenstrecke oder einer Flußmündung zum Zwecke der Verhinderung der Zufuhr und Ausfuhr von Ware n irgend welcher Art, sowie der Beförderung von Personen, Postsendungen usw." Die Blockade bcrechttgt also zur Unter- bindung des Handels und Verkehrs, nicht aber.zur Wegnahme von Handelsschiffen, die sich in den Häfen befinden und keine Miene machen, die Blockade zu brechen! Eine solche Beschlagnahmung von Privateigentum der feindlichen Macht ist nur zulässig während eines wirklichen Krieges; ein solcher Kriegszustand besteht aber gegenüber Venezuela nach den a m t l i ch c n E r k l ä r ll n g e n der Khattmächte nicht. Freilich ist ja auch schon die„Kriegs"blockade ohne Kriegszustand ein Un- sinn, aber selbst angenommen, die KricgSblockade bestände zu Recht, so ist die Amicktion von Privatschiffen, die fried- lich in einer Bucht des blockierten Staates ankern, absolut unzulässig. Deutschland scheint sich also vorgenommen zu haben, während des venezolanischen Konflikts den Nachweis führen zu wollen, daß das Völkerrecht für seine gepanzerte Faust einfach n i ch i existiert! Kern Wunder, daß selbst die zahme fteisinnige Presse beginnt. das Vorgehen Denttchlands höchst befremdend zu finden. So schreibt die„ B o s s i s ch e Zeitung": „Man unterschied bisher Kriegsblockade und Friedensblockade. wobei die Gültigkeit der Friedensblockade gegen die Schiffe dritter Mächte bestritten war. Jetzt ist die Kriegsblockade verhängt, aber der Krieg nicht erklärt worden. Man hat also eine neue Art der Blockade erfunden, die KrirgSblockade in Friedenszeit. Die Wegnahme von Schissen, die den Versuch machen, die Blockade zu brechen, hat wenigstens noch einen erkenn- baren Rechtfertigunasgnind. Die Schiffe aber, die im Hafen lagen, wollten nicht die Blockade brechen. Wa» sollten die venezolanischen Eigentümer mit ihnen machen? Sie haben nicht in den Streit eingegriffen; sie haben nicht die Macht, den Präsi- deuten Castro, dessen Polittk sie vielleicht offen mißbilligen, zum Rücktritt oder zur Nachgiebigkeit zu zwingen. Sie geben vielleicht in dem Kampf zwischen Castro und den Mächten diesen recht. Und denitoch werden ihnen ihre Schiffe mitsamt der Ladung wcggenommc n." Also selbst die biedere Tante Voß schüttelt über das jüngste Heldenstück Denttchlands daS greise Haupt. Sic erklärt, daß nicht der min beste„erkennbare RechtfertigungSgrund" für die Annektierung der 15 Segelschiffe vorliegt. Um so kläglicher ist der logische Purzelbaum, den trotzdem das fteisinnige Blatt schlägt, wenn cS fortfährt:„Man wird nicht umhin können, dieses Teekriegsrecht als barbarisch m, zusehen". Ja. welches Scekriegsrecht denn? Das Seckriegsrecht gegen Venezuela komntt ja gar nicht in Frage, da gar kein Krieg mit Venezuela besteht— die„Vossische Ztg." betont ja selbst, daß der Krieg nicht erklärt und die„Kriegs"-Blockade eine wunderliche Erfindung der Erekuttonsmächte ist—, sondern nur die Blockade, die an sich den blockierenden Mächten keinerlei Recht gicbt, die in den Häfen liegenden Schiffe wegzunehmen! Die logische Zuendeflihrung eines vernünftigen Gedankens ist fteilich nicht die Sache eines„frei- sinnigen" Blattes. Benn also die ,, Voffische Ztg." anführt, daß Graf Bülow des Ministers des Innern beigetreten. Die Rechtslage erscheint aber leint rühr mich nicht an. Man entrüstete sich gewaltig, als selbst mehrfach die Barbarei des Seekriegsrechts bedauert und unter alveifelhaft, und eine Bestrafung solcher Personen, welche sich den Besserung dringend nahe gelegt wurde. Durch Maßregelung und anderm ausgeführt habe: Anordnungen der Polizeibehörden widersetzen, auf Grund des§ 15 Entrüftungsrummel konnten die Arbeiter eingeschüchtert werden, so beweist das noch lange nichts gegen das herrschende Seefriegsrecht, das wir wahrlich zu allerlegt verteidigen wollen, wohl aber umsomehr gegen den verantwortlichen Leiter der deutschen Politik, der nicht einmal diese unzulänglichen Grundfäße des SeeKriegsrechts respektierf! Graf Bülow hält es selbst dem bestehenden Seekriegsrecht zum Trotz mit dem„ Ma cht standpunkt", mit der gepanzerten Faust, wie lange freilich, das werden schon die nächsten Tage und Wochen zeigen! „ Das Deutsche Reich würde seine Zustimmung und des Vereinsgefezes oder wegen Widerstandes gegen die Staats- aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Unterstügung nicht versagen, wenn unter Mitwirkung gewalt ist bei der Stellungnahme des Kammergerichts nicht zu Dann sind noch übrig zwei Großbetriebe; Victoriamühle und Weizenandrer Mächte sich die Aussicht böte, auf dem Wege inter- erwarten. Schon bisher ist das Verbot der Teilnahme von Frauen mühle von E. Salomon. Ueber letztere ist Nachteiliges zu nationaler Vereinbarung einer internationalen Regelung gegenüber den Versammlungen der politischen Vereine zu gefell- unsrer Freude nicht zu sagen. Es werden Wochenlöhne im der strittigen Punkte des Seekriegsrechts näher burchgeführt worden, vielmehr den Polizeibehörden überlassen der Versicherungsbeiträge und und etwaiger Ruhetage bezahlt. schaftlichen Zwecken int der Praris nicht ausnahmslos Mayimum von 31,00 im Minimum von 24,00 M. feft, ohne Abzug treten zu können, als dies bisher der Fall ist. Mit einem Wort: auf dem Gebiete des Seerechts ist der worden, die Anwendung desselben von örtlichen Rücksichten Klagen über rigorose Behandlung durch den Bodenmeister konnten Machtstandpunkt noch lange nicht überwunden worden abhängig zu machen. Nachdem nun auch Anordnung dahin durch Rücksprache durch einen Vertreter der Organisation mit dem durch den Rechtsstandpunkt!", getroffen ist, daß Frauen selbst in solchen Versammlungen der poli- Geschäftsinhaber beseitigt werden. tischen Vereine, in denen öffentliche oder politische Angelegeheiten Von der Victoriamühle ließe sich bezüglich der Löhne das Gleiche erörtert werden, zugelassen sind, sofern sie diesen Versammlungen fagent. Es werden hier gezahlt pro Woche 24,00-27,00 M. Unfren nur als Zuschauerinnen in abgesondertem Raume beiwohnen, ohne Wünschen nach möglichst einheitlichen Lohnfäßen wäre hier am besten abgesehen von den erörterten rechtlichen Bedenten, nicht mehr angebracht, an den Verhandlungen thätigen Anteil zu nehmen, erscheint es, selbst entsprochen. leber unendliche Ueberstunden ist hier zumeist zu flagen. fie von solchen Versammlungen auszuschließen, bei denen, wie Polizei, Revier sowohl wie Präsidium vie auch die Gewerbebei Tanzfestlichkeiten, Lese- Abenden und dergleichen, die Erörterung Inspektion fouten teine Remedur schaffen. Troy Revisionen und trotz öffentlicher oder politischer Angelegenheiten programmmäßig gar nicht festgestellter Gesegesverlegung ist Aenderung nicht getroffen. beabsichtigt ist. Die Polizeibehörden sind deshalb angewiesen, daß In der Brotfabrik( Dampfmühle) ist eine Bade- Anstalt für die sie das Verbot des§ 8 Abfaz 3 des Vereinsgefeßes bis auf weiteres Arbeiterschaft vorhanden, sonst ist von hygienischen Maßnahmen keine Noch mehr deutsche Schiffe gegen Venezuela. nur noch gegenüber solchen Versammlungen der politischen Vereine Spur in den Mühlenbetrieben. In Berlin nicht und schon gar zur Anwendung bringen, die dem lleberwachungsrecht des§ 4 des nicht in der Provinz. Die angeführten Zustände und nicht im Kiel, 5. Januar. Das Kriegsschiff Sperber" hat heute Vereinsgefeges unterliegen, weil in ihnen öffentliche Angelegenheiten Nahmen diefes Artikels anzuführende Uebelstände der Mühlen nachmittag die Ausreise nach Venezuela an erörtert oder beraten werden sollen, daß sie aber bei allen andren Berlins und der näheren Umgegend, Tegel, Köpenick, Potsdam 2c. getreten. Versammlungen der politischen Vereine, namentlich bei rein geselligen follen Gegenstand der Erörterung einer am 18. Januar d. J. int Zur Lage in Benezuela. Zusammenfünften, wie Tanzfestlichkeiten, die Teilnahme von Frauen Englischen Garten stattfindenden öffentlichen Mühlenarbeiter- VerDer New York Herald" meldet, am Sonnabendabend sei eine fernerhin nicht verhindern. Nur dam, wenn diefe Art von Ver- fammlung fein, welche rechtzeitig im Vorwärts" angezeigt werden chiffrierte Depesche aus Venezuela eingegangen, die entiveder sammlungen zu umgehungen des Gesetzes benutzt wird, wenn also wird. Die Organisation ist, feit fie vor 2 Jahren befage, daß Präsident Castro abgebantt habe, oder daß bei geselligen Vereinigungen in die Erörterung oder Beratung öffent- durch den Wiederauschluß an den Deutschen Mühlenarbeiter- Verband er im Begriff stehe, dies zu thun. Die Depesche sei nicht deutlicher Angelegenheiten eingetreten wird und die Frauen sich dabei in neu gekräftigt wurde und seitdem gute Fortschritte gemacht hat, den belich genug, um den Inhalt durchaus klar zu machen. Das Blatt giebt einer Weise beteiligen, welche nicht zugelassen ist, würde die Polizei- stehenden Mißständen gegenüber noch zu schwach. die Nachricht daher mit der erforderlichen Vorsicht wieder.n behörde auf Grund bestimmter Thatsachen befugt bleiben, einzu Das„ Reutersche Bureau" meldet dagegen vom Sonntag, Castro schreiten." habe in einer Unterredung erklärt, nicht abdanken zu Von der Negierung zu Arnsberg ist der Erlaß bereite, wie wollen; der Aufstand werde bei Nichteinmischung der fremden uns berichtet wird, einem Beschwerdeführer eröffnet worden mit dem Mächte bald der Vergangenheit angehören. Willemstad, 4. Januar. Eine große Zahl fleiner Handel- Bemerken, seine Beschwerde dadurch als erledigt zu betrachten. Zutreibenden verlangten an den Zahlstellen der Nationalbank von gleich ist er dahin erläutert worden, daß bei etwaigen Festreden Venezuela in Caracas die Umwechslung von Papiergeld in Bargeld. die Frauen sich während der Dauer der Rede ins„ Segment" zurüd Infolge des unerwarteten Andranges war es der Bank unmöglich, ziehen müßten. dieser Verpflichtung nachzukommen ihre Bareaus sind daher ge- Da der Erlaß mit einem alten Mißbrauche aufräumt, wollen schlossen. Es entstand eine Panik Den Truppen wurde gestern der wir es uns versagen, an seinen Einzelheiten Kritik zu üben, so sehr Sold noch ausgezahlt, morgen wird dies nicht mehr geschehen er auch dazu reizen mag. fönnen. " Partei- Nachrichten. 100 focialdemokratische Landtags- Abgeordnete. " Der Chemnitzer Boltsstimme" entnehmen wir eine forgfältige Zusammenstellung der focialdemokratischen Vertretung in den deutschen Landesparlamenten, wie sie sich nach den legten so erfo freulichen Wahlen gestaltet hat. Danach sind Socialdemokraten in folgenden 17 Landesparlamenten( in Paranthesen fügen wir die Zahl der Mitglieder bei, aus denen das Parlament besteht). Es galt zunächst, die Mitglieder zu schulen, der Kampf konnte nicht groß gedacht werden. Vielleicht wird durch den Druck der öffentlichen Meinung mehr erreicht als durch die zwar unermüdliche aber fast unter Ausschluß der Deffentlichkeit statthabende Thätigkeit der Organisation. Durch massenhaften Besuch werden die Berliner Mühlenarbeiter dokumentieren, daß sie ihre Atlassenlage begriffen haben, daß fie nicht länger abseits stehen wollen von dem großen Heere des fämpfenden Proletariats, daß sie als ganze Männer für ihr Menschentum eintreten wollen. Es muß auch im Mühlengewerbe endlich besser werden. Sociales. Der Justizminister und die Arbeiterjekretariate. Der Prozeß Stöcker gegen Noske, zu dessen Verhandlung am vergangenen Sonnabend in Königsberg abermals Termin an gefegt war, ist wiederum vertagt worden, weil der Zeuge Etvald nicht geladen war. Es handelt sich in dem Prozesse darum, daß Das Arbeitersekretariat Beuthen war bekanntlich von den Noske in seiner Eigenschaft als Redakteur der Königsberger Volts dortigen Polizeibehörden und in Uebereinstimmung mit ihnen von auf die Vorgänge in Berlin in den achtziger Jahren bezog. Herr behandelt und der Leiter des Instituts wegen unterlassener Anzeitung" Herrn Stöcker des Meineides bezichtigt hatte, wobei er sich den zuständigen Gerichten als ein anmeldepflichtiger Gewerbebetrieb Stöcker hat darauf gegen Noske Strafantrag gestellt. Zweds Be- meldung zu 100 M. Geldstrafe verurteilt worden. weiserhebung ist die Verhandlung schon einmal vertagt gewesen. Diefes den Absichten des Gesetzgebers widersprechende Verfahren führte zu einer Verhandlung im Reichstage und dort gab der Vertreter des Reichskanzlers, Graf Posadowsky, in Uebereinstimmung ist, die Arbeiterfekretariate als anmeldepflichtige Gewerbebetriebe zur behandeln und daß das Urteil gegen das Beuthener Sekretariat den Ansichten der Reichsregierung widerspreche. Bahern 11( 154): Birk, Ehrhart, v. Haller, Huber, Keider, Lohn- und Arbeitsverhältniffe der Mühlenarbeiter Berlins. mit allen Parteien die Erklärung ab, daß nicht beabsichtigt gewefeir Löwenstein, Merkel, Müller, Schmitt, Segig, v. Bollmar. Württemberg 6( 93): Blumhardt, Hildenbrandt, Keil, Kloß, Schäffler, Tauscher. Baden 6( 63): Dreesbach, Eichhorn, Fendrich, Ged, Geiß, Seffen 7( 50): Berthold, Cramer, David, Haas, Drb, Rau, Kramer. Ulrich. Oldenburg 6( 35?): Duben, Heitmann, Hug, Meher, Schmidt, Schulz. Sachsen- Weimar 2( 33): Baudert, Neidt. Anhalt 4( 36): Günther, Langheld, Peus, Voigt. Sachsen- Altenburg 4( 30): Buchwald, Horn, Käppler, Schüler. Sachsen- Koburg- Gotha 10( 380): Bock, Denner, Sildebrandt, Joos, Köllner, Schauder, Spengler, Tillig, Wolf, Walter. Sachsen- Meiningen 7( 24): Edardt, Hofmann, Wächter, Wehder, Wehner, Beigelt, Zietzsch. Lippe- Detmold 3( 21): Becker- Lemgo, Beder- Derling hausen, Schmud. Reußä. 2. 1( 12): Feustel. Reußi. 2. 5( 16): Böttger, Fiedler, Leven, Baker, Wetterlein. Schwarzburg- Rudolstadt 7( 16): Blog, Böttcher, Frötscher, Hartmann, Kaiser, Venter, Winter. Bremen 19( 150): Barthel, Behrens, Blome, Ebert, Engeland, Hartmann, Imwolde, Junge, Klawitter, Kruse, Mähr, Rhein, Rose, Rosenlehner, Strudmann, Mmer, Voigt, Baigand, Wegener. Hamburg 1( 160): Stolten. Vom Gauvorstand des Mühlenarbeiter- Verbandes wird uns geschrieben: Als eines derjenigen Gewerbe, die den in ihnen beschäftigten Arbeitern noch die schlechtesten Lohn- und Arbeitsbedingungen bietet, gilt unstreitig das Mühlengewerbe. Das Urteil blieb indessen bestehen. Der Arbeiterfekretär Genosse Winter in Beuthen richtete nun an den preußischen Juſtizjedoch, wie die„ Breslauer Volkswacht berichtet, das Gesuch abminister das Gesuch, die Strafe zu erlassen. Der Justizministee hat gelehnt. Der preußische Justizminister scheint demnach die Ansicht des preußischen Ministerpräsidenten, die dieser in seiner Eigenschaft als Reichskanzler vor dem Reichstage hat abgeben lassen, nicht zu teilen. handlung und noch gar mancherlei Mißstände, die sich jeder Kontrolle Lange Arbeitszeit, unzureichender Verdienst, oft brutale Be entziehen, hätten längst einfichtige Unternehmer veranlassen sollen, hier die bessernde Hand anzulegen. Freilich, wie in der Nahrungsmittelbranche überhaupt, liegt hier nicht mehr wie alles im Argen. Gefeßlich festgelegt ist eine Marimalarbeitszeit für Großmühlen für Mühlen mit unregelmäßiger Betriebskraft von 16 Stunden rates in Gera, das Beuthener Muster nachzuahmen, von der und folche mit regelmäßiger Betriebskraft von 14 Stunden täglich; Es mag nicht unerwähnt bleiben, daß ein Versuch des Stadttäglich. Wohlverstanden, Arbeitszeit, nicht etwa Nuhe! Auch eine Sonntagsruhe besteht, freilich mit folch liebeboller reußischen Regierung im Steime erstickt worden ist. beim Anfassen nichts in den Händen behält. Durchlöcherung, daß man schon beim Ansehen, geschweige denn Diefe eigenartigen " Schutz" bestimmungen für die Arbeiter sind so vortrefflich, daß noch heute, nachdem sie eine Reihe von Jahren Gefegestraft haben, den meisten Unternehmern böhmische Dörfer find. -O Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit haben die socialdemo fratischen Stadtverordneten in Magdeburg einen Antrag an das Stollegium gerichtet, dem Magistrat einen Kredit von 100 000 m. zur Vornahme von Notstandsarbeiten zur Verfügung zu stellen. Ueber einen Aerztestreif, der am Sonntag früh in Gera aus Von der Provinz für heute ganz zu schweigen, find diese Bestimmungen auch in Berlin anscheinend nur auf dem Papier vorhanden. Es giebt in Berlin nur fünf Großbetriebe und sollte man gebrochen ist, wird uns von dort geschrieben: Zwischen dem Vorstande meinen, daß eine Kontrolle gar so schwer nicht sein könnte. Aber der Tertil- Betriebskrankenkasse und den Kaſſenärzten sind schwere weder Polizei noch Gewerbeaufsicht sind im stande, den ihnen wieder- Differenzen entstanden. Obwohl durch Vertrag mit den Aerzten festholt bekannt gegebenen Uebelständen abzuhelfen. Ein in Moabit belegener Großbetrieb arbeitet periodenweise ganz unbekümmert um Elsaß Lothringen 1( 58): Emmet. die einschlägigen gefeßlichen Bestimmungen mit einer Reihe von Nicht vertreten ist die Socialdemokratie demnach in Preußen, Arbeitern 18 Stunden täglich. Es giebt Arbeiter in diesem Betriebe, Sachsen, Braunschweig, Schaumburg, Schwarzburg- Sondershausen, die wochenlang Tag für Tag 18 Stunden und auch Sonntags bis Waldeck und Lübeck. Im Jahre 1900 waren wir erst in 14 deutschen spät in den Nachmittag hinein arbeiten. Alles natürlich zum Besten Landesparlamenten vertreten, wobei Sachsen noch mit dazu gehörte. der beteiligten Arbeiter. Damit fie doch existieren können Dort find wir unterdes hinausgewählt" worden, es find aber dafür Löhne werden hier gezahlt: die Speicherarbeiter pro Tag 3,50 M., Hamburg, Anhalt, Lippe und Elfaß- Lothringen dazu gekommen und für alle im Betriebe selbst Thätigen 3,75 M., mit Ausnahme von die Anzahl der Vertreter hat sich auch erheblich vermehrt. vier Mann, die 4,60 und 4,75 m. pro Tag, d. h. in 12 Stunden, verdienen. Gemeindewahlen. Im Königreich Sachsen: In Flemmingen bei Hartha wurden die beiden socialdemokratischen Kandidaten gewählt, so daß wir jetzt die Hälfte der Size des Kollegiums inne haben. In Dölis bei Leipzig wurde ein Parteigenosse gewählt und in Hänichen bei Leipzig zwei, ferner einer in Guben bei Meißen und zwei in Königswalde. In Weil im Dorf in Württemburg wurden zwei Parteigenoffen gewählt. Der Parteivorstand der socialistischen Partei Belgiens hat jest ein ständiges Parteisekretariat eingerichtet und den Parteigenossen Maes zum Parteisekretär ernannt. Polizeiliches, Gerichtliches ufw. gefest ist, daß der Kaffenborstand das allgemeine Recht der Anstellung der Staffenärzte besitzt, beanspruchte plötzlich am Sonnabend der Aerzteberein, daß die Entscheidung darüber, ob der die Zulassung zur Staffe nachsuchende Arzt wissenschaftlich und st an de sa begrifflich hierzu befähigt erscheine, ausschließlich nur den Kassenärzten zugewiesen sein solle". Den äußeren Anstoß hierzu gab wohl die Anstellung eines Arztes, der, weil er das Naturheilverfahren aus übt, zum Aerzteverein nicht augelassen worden ist und mit den man nicht zusammen arbeiten will, weil er unorganisiert ist. Bemerkt muß werden, daß der Betreffende nicht etwa ein Laie ist. fondern Dr. med. Der Vorstand der Textil- Betriebskrankenkasse hat nun das Anfinnen der Aerzte entschieden abgelehnt, worauf dieselben sofort den Streik erklärten und denselben zwei Stunden später den Staffenmitgliedern gegenüber ins Werk sekten. Noch in der Nacht ließen die Aerzte ein schon vor der entscheidenden Verhandlung gedrucktes Plakat anschlagen, in dem sie den Streik proklamierten. Die Sache hat um so mehr Bestürzung hervorgerufen, als fie ganz plötzlich auftrat und zwölf Stunden vorher kein Mensch außer den Aerzten davon wußte. Die Staffe hat über 8000 Mitglieder und gegenwärtig einen hohen Krankenstand. Beteiligt sind 28 Aerzte. 25 Jahre Fabrikgesek in der Schweiz. Das sind gewiß Löhne, die der Besserung bedürftig find. Ein Versuch, im Herbst die niedersten Rohnstufen den höheren näher zu bringen, scheiterte an der mangelnden Festigkeit der beteiligten Arbeiter. Es gelang dem Leiter des Betriebes, dadurch Uneinigkeit zu erzielen, daß er einigen Wenigen pro Woche die glänzende Zulage von 0,73 und 1,50 M. gewährte". Damit waren diese so vollauf befriedigt, daß sie nicht mehr nötig hatten, und auch heute noch nicht nötig haben, mit ihren Mitarbeitern für weitere Aufbesserungen In lelleben und Winterstein in Koburg- Gotha wurde einzutreten. Schablos zu halten sucht man sich durch zahlreiche Ueber je ein Parteigenosse gewählt. stunden, und hat die Firma es uneingeweihten gegenüber leicht, mit Reichstags- Kandidaturen. Für den Wahlkreis Königs- hohen Löhnen zu prunken. bergi. M. wurde der Genosse Borgmann Berlin aufgestellt. Die Gewerbe- Inspektion ist verschiedentlich in Anspruch ge- Am 1. Januar waren es 25 Jahre, daß das eidgenössische Der bisherige Kandidat Genosse Otto Görte hat abgelehnt. Für nommen. Besserung ist aber bis heute fowohl bezüglich der Ueber- Fabrifgefes in Straft trat, aber in der schweizerischen Presse ist dieses Passau wurde Genosse v. Vollmar aufgestellt. stunden wie auch der fortgesezten Sonntagsarbeit nicht zu verzeichnen. wichtigen Gedenktages in der Geschichte der focialen Gefeßgebung mit attiengesellschaft vorm. Berthain. Ebenfalls horrende Löhne zahlt die Berliner Dampfmühlen- feinem Worte gedacht worden. Das wäre aber namentlich feitens der Arbeiterpresse um so mehr angezeigt gewesen, als gewisse EleDie Neueintretenden verdienen ganze 3,25 M. pro Tag und mente, deren Urteil in der Regel durch keinerlei Sachkenntnis getrübt fönnen hierfür unter Umständen jahrelang schuften und, wenn es ist, an der Legendenbildung arbeiten, daß das Fabrikgesetz ohne die ihnen nicht über wird, warten, bis durch genügenden Abgang beffer Socialdemokratie, die damals noch nicht gewesen", also von den Aufhebung des Tanzverbots gegenüber politischen Bereinen. bezahlte Stellen frei werden. lieben bürgerlichen Klassen und Parteien geschaffen worden sei. Wahr Und diese schen dann so aus: zwei Kategorien 3,50 M. pro daran ist nur das eine, daß damals kein ausgesprochener SocialdemoBekanntlich hat das Kammergericht entschieden, daß diejenigen Tag, erste Posten, d. h. zwei Walzenführer und ein Schärfer, je trat in der Bundesversammlung faß. Allein die ersten schweizerischen Veranstaltungen politischer Vereine, die sich nicht mit öffentlichen 8,75 M., wozu noch eine geringe Tantieme fommt. Arbeiterschuß- Geseße mit dem Normalarbeitstag sind im Kanton Angelegenheiten beschäftigen, also insbesondere Tanzbergnügungen, Diese prachtvollen Löhne zum 1. April v. J. aufzubeffern, ver- Glarus durch die Initiative und die Thatkraft der dortigen Industrienicht unter den§ 8 des Vereinsgefezes fallen, daß sprach die Direktion im Herbst 1901, hat dieses dann aber, arbeiter gegen den heftigen Widerstand der Industriebarone ge= an ihnen also Frauen teilnehmen dürfen. Die Polizei- jedenfalls im Drange der Geschäfte vergessen! Auch hier wird schaffen worden und die organisierten Arbeiter führten schon in den behörden haben sich bisher jedoch immer noch ant die versucht, durch regelmäßige Ueberstunden in der Woche wie Sonntags sechziger Jahren die lebhaftesten Kämpfe um die Verkürzung der entgegengesetzte Auffassung des Ober- Verwaltungsgerichts gehalten dem Berdienst aufzuhelfen. Arbeitszeit. Sodann war die damalige radikale Partei eine ganz und ruhig weiter verboten. Nunmehr hat der Minister des Innern, leiter Anlaß durch schroffe und nichtachtende Behandlung seinen Zürich, wo die Vögelin, Bleuler, Friedr. Alb. Lange und andre Zu Klagen giebt hier besonders der verantwortliche Betriebs- andre, als sie heute ist, sie hatte ihre geistige Hauptquelle im Kanton Herr v. Hammerstein, unterm 20. Dezember einen Erlaß an die Mitarbeitern gegenüber. focial denkende und fühlende Männer wirkten, hinter denen die geRegierungsbehörden gerichtet, durch den sie angewiesen werden, den Die Berliner Brotfabrik( Dampfmühle) zahlt Löhne 3,60, 3,75, 4,00 famte denkende Arbeiterschaft stand. Die Anfänge der Socialdemo Frauen das Zanzen in politischen Vereinen zu gestatten. In dem und 4,43 M. pro Tag. Ein im vergangenen Jahre unternommener fratie abgesehen von der vormärzlichen Komununiſtenbewegung Versuch, hier höhere Löhne zu schaffen, scheiterte gleichfalls an der fallen mit der Gründung der Internationale zusammen und sie war „ Die Annahme des Kammergerichts, daß das Ober- Verwaltungs- uneinigkeit der Arbeiter. Wie sehr gerade hier Lohnerhöhungen am von ihrem Beginn an unabläffig thätig für die Schaffung von Ara gericht sich dieser Ansicht angeschlossen habe, ist irrig. Vielmehr hält Plage wären, erhellt die eine Thatsache, daß der Betrieb seit Jahren beiterschuß- Gefeßen. das Ober- Verwaltungsgericht nach einem neuerlichen Erkenntnis an nur zu drei Vierteln ganz im Betriebe ist. Einen großen Teil des Das Fabrikgesetz selbst, das am 21. Oftober 1877 in der Volfsder Ansicht fest, daß die Polizeibehörde auf Grund des§ 8 des Jahres steht er teils ganz, teils wird nur die Hälfte der Arbeiter abstimmung mit 181 369 gegen 169 585 Stimmen angenommen Vereinsgefeges befugt sei, alle Bersammlungen der politischen Vereine, beschäftigt. Wenn die Lager gefüllt sind, wird einfach der über worden, hat sich gut bewährt, unter ihm ist die schweizerische Fabrilauch derjenigen zu rein geselligen Zweden, wenn fie unter Teilnahme schüssige Teil der Arbeiter auf die Straße gesezt und abusirie groß geworden und es gewährt daher die beste Grundlage von Frauen stattfinden sollen, zu verbieten und mit gefeßlichen nach Bedarf bei befferem Geschäftsgang wieder eingestellt. für die weitergehenden Forderungen der organisierten Arbeiterschaft Zwangsmitteln zu verhindern. Diesen Ausführungen wird seitens wie anderwärts find auch hier die Betriebsverhältnisse ein Blüm lan dem Ausbau der Arbeiterschutz- Gesetzgebung, Erlasse heißt es: ย werden. Der fächsische Hofzwist. teilen, um eventuell Aufträge von andern Gewerkschaften mit zu Hus Induſtrie und Handel. unternimmt, hat dies dem Obmann der Kommission vorher milzu Die Krankheit des Königs verstärkt in Dresden die Erregung Der Kampf des Kleinhandels gegen die Konsumvereine treibt übernehmen. Die Kommission hält alle acht Wochen Sitzungen ab, über den höfischen Zusammenbruch, den die Flucht der Kronprinzessin recht sonderbare Blüten. Den Handels- und Gewerbekammern, welche raten. Vielleicht, meint der Referent. sci in Berlin eine andre um Erfahrungen auszutauschen und über neue Maßnahmen zu be= herbeiführte. Ein am Montag veröffentlichter Hofbericht schildert den die Bekämpfung, richtiger vielleicht die Chikanierung der Konjum raten. Vielleicht, meint der Referent. sei in Berlin eine andre Verlauf der Erkrankung Königs Georg feit dem 10. Dezember und vereine als eine ihrer Specialitäten betrachten, hat sich nun auch die Regelung ziveckmäßiger. Dem Referat folgte eine sehr eingehende schließt mit der Mitteilung, daß seit dem 3. Januar eine Wendung Handelskammer der großen Industrie- und Handelsstadt Göttingen Debatte. In mehreren Geiverkschaften findet jetzt bereits eine gegenzum Besseren eingetreten sei. Dennoch beschäftigt man sich vielfach zugefellt, die in dem Bestreben, den Kleinhandel zu erhalten, tief- feitige Unterstüßung bei der Agitation und Verivaltung statt, so daß gründige Betrachtungen darüber anstellt, ob es nicht vorteilhaft für 3. B., um Maßreglungen vorzubeugen, Personen von andern Bemit der Frage, wie sich die Dinge bei schnellem Ableben des Königs ben Detailhandel sein könnte, wenn den Konsumbereinen die Divi- rufen mit der Leitung von Zahlstellen betraut werden. Einige Redner gestalten sollen. Stann, so fragt man, der Kronprinz die Königs- dendenverteilung verboten würde. Principielle Bedenken stehen nach sprachen sich gegen die Gründung einer GCentralſtelle für die Agitation würde übernehmen, nachdem er durch den Chekonflikt in eine so Ansicht der Handelskammer einem solchen Verbot nicht entgegen und aus, oder hielten sie für verfrüht. Ein Antrag von Pokorny, überaus seltsame Stellung gegenüber der Bevölkerung gelangt ist? ebenso wenig werden dadurch berechtigte Interessen verlegt es ist( Bergarbeiter) aus Zwidau, eine Kommission zu wählen, die die Inzwischen betreibt man das Verfahren auf Aufhebung der ehe- merkwürdig, daß überhaupt noch berechtigte Interessen der Kon- Arbeiten zur Ausführung jenes Planes übernehmen sollte, wurde bei lichen Gemeinschaft mit großer Beschleunigung. Wie das amtliche sumenten anerkannt werden denn der Zweck der Konsumvereine Abstimmung nach Gewerkschaften mit 19 gegen 11 Stimmen bei Dresdener Journal" meldet, ist der deutsche Konsul in sei allein die Beschaffung guter und billiger Waren durch genossen- 3 Stimmenthaltungen abgelehnt. Dann wurde folgende von Genf durch Vermittelung des Auswärtigen Amtes ermächtigt schaftlichen Zusammenschluß. Diesem Zwved aber wäre das Divi Silberschmidt( Maurer) eingebrauchte Resolution mit großer worden, der Kronprinzessin von Sachsen die Klageschrift im Prozesse dendenverteilen sogar direkt entgegen; er könnte recht wohl dadurch Majorität angenommen: worden, der Kronprinzessin von Sachsen die Klageschrift im Prozesse erreicht werden, daß den Mitgliedern die Waren entsprechend billiger schaften, welche die Agitation Teiten, sich in größt möglicher Weise „ Die Konferenz erkennt die Notwendigkeit an, daß die Körpermit dem Kronprinzen an Ort und Stelle in Genf au geliefert werden. zustellen. Auch sei der Dresdener Prozeßbevollmächtigte der Es fann," heißt es in der Begründung,„ nicht verkannt werden, solidarisch unterstützen. Diese Aufgabe soll erreicht und gefördert Kronprinzessin, Justizrat Dr. Emil Körner, nach Genf gereift, um daß das Verbot der Dividendenverteilung die Folge haben würde, daß werden: a) durch Zusammenkünfte dieser Körperschaften nach Bedürfmit dem Advokaten Lachenal zu verhandeln. die Verkaufspreise der Waren der Konsumbereine sich entsprechend nis zu gemeinsamer Beratung; b) durch Austausch von Adressen geDie von der Kronprinzessin in Aussicht gestellte Dent- niedriger stellen müßten. Der Detailhandel glaubt aber diese Ston- eigneter Vertrauensleute, Organisationsvorschläge uſtv.; c) durch schrift, die ihr Leben am Dresdener Hofe und die Geschichte ihrer turrenz nicht fürchten zu sollen. Denn durch den Wettbewerb nicht unterstützung mit Rat und Hilfe in allen in Betracht kommenden Fragen." Flucht wahrheitsgetren darstellen soll, ist noch nicht fertiggestellt. Es nur der Konsumvereine, der Warenhäuser, Versandtgeschäfte u. a., Die weiteren Vorabeiten, sowie die Einberufung der nächsten sondern auch der Detaillisten untereinander ist der Nutzen, namentlich verlautet, die Kronprinzessin werde in der Dentschrift die Gerüchte beim Kolonialwaren- Geschäft, so minimal geworden, daß auch die Zusammenkunft wurden den das Bureau der Konferenz bildenden von angeblichen thätlichen Mißhandlungen widerlegen und fest- Konsumbereine die Preise kaum billiger stellen können als die Bersonen: Stufche( Holzarbeiter), Ritter( Schneider) und stellen, daß sie aus Widerwillen gegen das beengende Hofleben, Detaillisten. Es ist ein Irrtum, wenn man annimmt, die Spesen Siering( Schmied), überlassen. Alle auf die Angelegenheit be= und weil sie sich überhaupt unglücklich gefühlt habe, der Konsumvereine seien sehr niedrig. So ist es z. B. wie die züglichen Zuschriften sind an St us che zu richten. geflohen sei. Die Dentschrift soll nach ihrer Vollendung veröffentlicht Handelskammer betonteine allgemein bekannte Thatsache, daß bei Berlin und Umgegend. fehr vielen Konsumvereinen die Lagerhalter und sonstigen Angestellten Achtung, Brauerei- Arbeiter. Die am Sonntag stattgefundenen sehr bedeutende Provisionen von den Fabrikanten und Grossisten be= ziehen, die von letzteren natürlich wieder auf den Preis der Ware Wahlen zu dem Kuratorium des Ring- Arbeitsnachweises endeten mit Ein Gewährsmann der„ Neuen Freien Presse" giebt eine Schilde- geschlagen werden. Im übrigen kann aber der gelernte Staufmann einem Siege der im Centralverband Organisierten. Bei den Hilfsrung, wonach der Kronprinz noch vor einer gütlichen Lösung des der Konkurrenz, welche sich ausschließlich in der Preisunterbietung arbeitern waren überhaupt keine Gegenkandidaten aufgestellt worden Konflikts stehe. Der Kronprinz sei noch immer von den besten Ge- geltend macht, mit Erfolg entgegentreten, wenn er Warenkunde, und wurden für unsre Kandidaten über 1200 Stimmen abgegeben. fimmungen für seine Frau erfüllt und sei davon überzeugt, daß sie Kenntnis der Geschmacksrichtungen des Publikums und die Gabe, sich Heiß gestaltete sich der Kampf bei den Brauern, doch siegten auch lediglich in Folge des Einflusses, den Erzherzog Leopold Ferdinand den Wünschen desselben anzupassen, im Geschäft zu verwerten hier die Verbändler mit 516 Stimmen gegen die Bundesgesellent, versteht, vor allem auch durch Ausnutzung günstiger Kon- welche nur 364 Stimmen erhielten. Bemerkenswert ist hierbei noch, auf sie ausübte, sich zu einem so unüberlegten Schritt habe hinreißen junkturen beim Einkauf. Ganz anders liegt es mit der Konkurrenz daß das Kuratorium von nun an auch zugleich den überwiegend laffen. Sie sei bei ihrem jezigen Zustande Einflüsterungen leicht zu- burch die Dividendenverteilung. Die Dividenden bilden die Haupt- größten Teil des von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erſt kürzlich gänglich gewesen. Mit Giron wolle der sächsische Hof selbstverständlich absolut anziehungskraft für den Erwerb neuer Mtglieder. Die Konsum- beschlossenen Einigungsamts ausmacht. Die Agitations- Kommission. vereine, welche absichtlich auf hohe Dividenden arbeiten, erzielen Eine christliche Kellnerbewegung? Wie wir im Gastwirts nichts zu thun haben. Man sei aber überzeugt davon, daß solche nicht durch höhere Preisstellung, sondern durch Lieferung gehilfen" lesen, will der Licentiat Mumm die bestehenden Kellner= Kronprinzessin Luise, wenn sie von der direkten Einwirkung minderwertiger Waren. Bei vielen Warengattungen, z. B. Kaffee, organisationen in ein Kartellverhältnis zu einander bringen, von dieses Menschen irgendwie befreit würde, sehr ernüchtert wäre Mehl, Nudelfabrikaten, namentlich aber bei den Manufakturwaren dem jedoch der auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung und die ganze Sachlage plötzlich anders betrachten würde. ist es selbst dem Fachkundigen schwer, die einzelnen Qualitäten zu stehende Gastwirtsgehilfen- Verband ausgeschlossen fein soll. Indem Ihre Mutterliebe würde alle andern Gefühle und Bedenken unterscheiden, geschweige denn den weiteren Streisen der Kon- Herr Mumm diesen Verband von vornherein ausschloß, hat er sich zurückdrängen, und sie selbst würde auf Mittel sinnen und sich um fumenten. eine entschiedene Absage erspart, denn der Verband der Gastwirts Wege bemühen, wie sie auf irgend eine Weise zu einer neutralen Der letzte Satz zeigt recht deutlich, worauf die ganze Erörterung gehilfen würde selbstverständlich eine etwaige Einladung des Herrn Stellung gelangen könnte. Denn es ist eine über jeden Zweifel hinaus will. Sobald die Dividenden- resp. Rückvergütungsverteilung Dumm abgelehnt haben. Am 14. d. M. soll der Mummsche Plan erhabene Thatsache, daß sie ihre Kinder abgöttisch liebt, und in diesem aufhört, so spekulieren die Hintermänner der Handelskammer, hat auf einer in Berlin stattfindenden Konferenz von Vertretern derPunkte habe man, da sie allezeit eine gute Mutter gewesen ist, nicht der Konsumverein uns gegenüber keinen Vorteil. Er verkauft Kaffee jenigen Organisationen, die der ebenso unpraktische wie falbungsdie Absicht, fie mehr büßen zu lassen, als sich nach der Regelung der zu einer Mark, Mehl zu zwanzig Pfennig, Zucker zu dreißig Pfennig volle Theologe unter seine Fittiche nehmen will, beraten werden. übrigen Verhältnisse als notwendig erweisen wird. wir auch. Daß die Qualität eine verschiedene ist, daß das Mehl, Nach dem zu urteilen, was man von der„ Thätigkeit" des Herrn Selbstverständlich könnte Prinzessin Luise nicht etwa nach das bei uns zwanzig Pfennige kostet, dort nur achtzehn oder siebzehn Wumm weiß, wird bei der Geschichte nichts weiter herauskommen, Sachſen zurückkehren und dort Landesmutter werden, allein es wäre enige toer, vermogen die„ weiteren Streiſe per Sonsumenten" als allenfalls eine rein äußerliche Nachahmung der den freien nicht unmöglich, daß man die Zustimmung zu einer solchen nicht zu unterscheiden. Der Verein hat also dann nichts mehr voraus. Gewerkschaften abgesehenen Einrichtungen, die, mit christlichem Geiſt Isolierung gebe, daß die Mutter ihre Kinder sehen und fich ihnen zeitweilig widmen könnte. Bedingung wäre ein völlig Die Steinkohlenförderung der Zechen des rheinisch- westfälischen erfüllt, zu unbrauchbaren Werkzeugen für die Vertretung von abgeschiedenes Leben, wobei man durchaus nicht Kohlensyndikats belief sich im vorigen Jahre( 1902), so weit sich heute Arbeiterinteressen werden. an ein Kloster oder ein Irrenhaus denkt, sondern berechnen läßt, auf rund 48 600 000 Tonnen gegen 50 411 926 Tonnen nur an einen der Prinzessin zugewiefenen ruhigen in 1901, 52 080 898 Tonnen in 1900 und gegen 48 024 014 Tonnen Aufenthalt außerhalb Sachsens, jedoch nicht zu in 1899. Die Förderung war mithin rund 1800 000 Tommen oder weit von der Grenze. 31 Proz. niedriger als im Vorjahre und sogar rund 3 480 000 Tonnen oder 634 Proz. niedriger als im Jahre 1900. 燙 Verständigungsversuche? Diese Darstellung des Wiener Blattes erscheint jedoch sehr un wahrscheinlich. Eine Möglichkeit, daß man von Dresden aus eine solche Lösung ins Auge faßt, wäre mur denkbar, wenn die Befürchtung übergroß ist, daß die Kronprinzessin, sofern sie schwer bedrängt wird, zu ihrer Verteidigung sehr scharfe Waffen gebrauchen könnte. Daß eine Kronprinzessin manches aus der Hof geschichte erzählen könnte, ist freilich flar. Die Kronprinzessin und der Klerikalismus. " " An der Gesamtproduktion Preußens waren die Syndikatszechen mit etiva 58 Proz., an der Produktion des Ruhrbezirks mit 84 Proz. beteiligt. " Deutsches Reich. Der Weberstreik in Meerane hat dieser Tage wieder eine Arbeitsniederlegung in Gera zur Folge gehabt. Die dortige Lohnweberei von Schneider ut. Baumgärtel hatte schon vor acht Wochen auf Verlangen der Arbeiter mit der Anfertigung von Meeraner Streitarbeit innehalten müssen. Als nun die Firma neuerdings die damals aus den Stühlen entfernten Meeraner Ketten in Arbeit gab, traten 30 Weber und 10 Weberinnen in den Ausstand. Sie verlangen, daß die Meeraner Ketten wieder aus den Stühlen genommen werden imd daß die Firma den Mindestlohntarif des Fabrikantenvereins anerkenne. zur Lage der französischen Eisenindustrie. Wie die Industrie" berichtet, hält sich der französische Eisenmarkt im ganzen schwach, die Befestigung durch den Ausstand der Kohlenbergleute war nur vorüber gehend. In Paris erzielt man für Walzeisen nicht mehr als 162 Achtung, Heizungsmonteure! Die Firma Käferte in HanFrant, für Träger in Eisen und Stahl 172% Frank. In Roheisen haben fich die Vorräte stark gelichtet, unterstützt durch eine fiärferent over versucht ihre organisierten Monteure zu maßregeln. Sie Vorläufig auch nur in das Gebiet der Vermutungen zu ver- Ausfuhr in diesen sowohl als auch in verarbeiteter Ware. Die Er hat einige schon jahrelang bei ihr beschäftigte Monteure entlassen, weisen ist die Auffassung der Leipziger Neuesten Nachrichten", daß zeugung ist wieder verstärkt worden, dabei aber in Gießerei- Eisen und zwar, wie sie einigen Kollegen gegenüber direkt erklärte, weil der Abscheu der Stronprinzessin gegen den Hof besonders durch den gegen das Vorjahr schwächer, dagegen in Buddeleisen und namentlich fie( die Firma) mit den organisierten Kollegen aufräumen will. Zuzug von Monteuren nach Hannover ist streng fern= daselbst stets einflußreicher gewordenen Klerifalismus verstärkt Thomaseisen erheblich stärker. Dem schwachen Arbeitsstand sucht auch worden sei. Die sehr ehremverte" und keiner Neigung für die der Staat aufzuhelfen, indem er für seine Linien auf drei Jahre zu halten. Die Verwaltung Hannover des Metallarbeiter- Verbandes. Durchgegangene" verdächtige„ Deutsche Zeitung" veröffentlicht eine 32 000 Tonnen Schienen zum mittleren Preise von 170 Fr. zugeteilt Buschrift, die, wie das Blatt fagt, von jemand verfaßt ist, der hat, 11 500 Tonnen Stahlschwellen zu 186 Fr., 16 000 Zonnen guß Der Vorstand des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes schlägt der tieferen Einblick in das geistige Leben der Kronprinzessin zu thun ciferne Schienenstühle zu 90 Fr. und start 3000 Tonnen Laschen, nächstjährigen Generalversammlung die Einführung einer statutarisch Schrauben usw. zum Mittelpreise von 250 Fr. geregelten Krankenzuschuß- Unterstügung. eines Sterbegeldes, einer Die Kronprinzessin ist keineswegs die bloß lebensluftige, leicht Neu Auflage des Zuckerkartells. Die„ Neue Hamburgische Beihilfe zu den Umzugskosten und eine Neuregelung der Unterstützung finnige Persönlichkeit, wie sie von der ganzen Presse bisher geschildert wurde. Ihre fübliche, leichtlebige Art Börsenhalle" meldet, daß in einigen Tagen in Berlin eine neue Ston- bei Streits und Maßregelungen vor, wozu sich eine Beitragswird gewiß von niemand bestritten werden, aber ich weiß positiv ferenz von Zuckerindustriellen stattfinden wird, um ein Kartell zwischen erhöhung von 30 auf 50 Pf. für männliche und von 10 auf 25 Pf. aus der diskretesten Quelle, die ungefähr möglich ist, daß den Rohzucker- Fabriken und Raffinerien einerseits und den Weiß- für weibliche Mitglieder pro Woche notwendig erweisen werde. sie durchaus nicht oberflächlich ist, sondern innerlich 3uderfabriken andrerseits nach der durch die Brüsseler Konvention tief und einen durchaus ernsten Fonds sittlicher Lebensauffaffung in geschaffenen Sachlage herbeizuführen. Die Weiß- Buderfabriken sollen fich birgt. Man hat ja zugegeben, daß sie sich mit philosophischen nicht geneigt sein, mit der andern Gruppe zusammenzugehen. Gelegenheit hatte." Die Zuschrift führt aus: Büajern beschäftigt hat, aber nur solche wie Nietzsche genannt, weil Rippon Juſen Kaisha. Seit Japan ſeine Thore den europäischen Letzte Nachrichten und Depefchen. Der sächsische Ehekonflikt. man weiß, daß die Lektüre Nietzsches, Frauen zumal, sittlich ver- Barbaren öffnete, hat nicht nur die Industrie, sondern auch die Madrid, 5. Januar.( W. T. B.) Der ehemalige Minifterdächtigt. Aber man hat verschwiegen, daß sie mit lebhaftest er Schiffahrt dort rasche Fortschritte gemacht. Japan besist heute eine innerlicher Teilnahme den tiefften und ernstesten der größten Dampfschiffsreedereien der Welt, die Nippon Jujen präsident Sagasta ist gestorben. ethischen Fragen auf Spuren nachging, die jeder leicht- Kaisha. Die Gesellschaft, die am 25. November in Tokio ihre Gefertigen Lebensrichtung grundsätzlich entgegensetzt sind. Ich habe neralversammlung abhielt, verteilt nach reichlichen Abschreibungen dafür nrkundliche Zeugnisse noch aus der Zeit hurz vor dem Tode für das letzte Geschäftsjahr 12 Proz. Dividende. Ihre Gesamtflotte König Alberts, und ihre intimite Umgebung könnte das bestätigen, besteht aus 70 Dampfern von zusammen 221 871 Tons Brutto. wenn sie reden dürfte. Deshalb kann ich nur glauben, daß sie einer Ferner befinden sich 6 Schiffe von insgesamt 19 200 Tons im Bau. Versuchung erlegen ist, die nicht von ihr ausging, sondern von außen Die Gothaer Feuerversicherungs- Bank wird ihren Mitgliedern an sie herantrat. Die Kronprinzessin hat nie einen Hehl daraus gemacht, daß sie für das Jahr 1902 voraussichtlich auf die eingezahlte Prämie einen Ueberschuß von 75 Proz. derfelben zurückgewähren. ihre Kinder anders erziehen werde, als es bisher am sächsischen Hofe üblich war, frei, natürlich und gesund, und es wurde allgemein er- Fabrikbrand. Die der westfälischen Union in Hamm gehörige wartet, daß, wenn sie einmal Königin sei, eine andre Luft und große Drahtstiftenfabrik und Schreinerei bei Belecke ist abgebrannt. ein andres Regime in den hohen Regionen einziehen werde. Bon 130 Stiftmaschinen sind nur 16 vom Feuer verschont geblieben. Ihr ganzes Auftreten hat darüber feinen Zweifel gelassen. Ihre 200 Arbeiter verlieren infolge des Brandes die Arbeit. mit auf dieser Hoffnung, die man an sie knüpfte. Gewerkschaftliches. Genf, 5. Januar.( W. T. B.) Heute vormittag ist der Kron prinzessin von Sachsen die auf Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft gerichtete Klage des Kronprinzen von Sachsen durch den deutschen Der Zustellung wohnten der Sonful Bothe zugestellt worden. Anwalt des Kronprinzen Juftigrats Dr. Körner in Dresden und der Anwalt der Kronprinzessin Lachenal bei. Die Stlageschrift enthält die Ladung vor das besondere Gericht in Dresden zum 28. d. W.— Die Beklagte wird die Ehefcheidung beantragen. Marokko. Madrid, 5. Januar.( W. T. B.) Der Ministerpräsident Silvela teilte bem Könige in einer Konferenz mit, daß alle eingegangenen amtlichen Depeschen aus Tanger den Rückzug des Prätendenten bestätigen, wodurch dem Sultan die Reorganisation seiner durch den Aufstand stark mitgenommenen Armee ermöglicht werde. Die Best in Mazatlan. Bremen, 5. Januar. Wie die Weser- Zeitung" meldet, erhielt die hiesige Firma Melchers auf eine Anfrage in Mazatlan die Nachricht, daß dort während der letzten Tage etwa acht Bestfälle täglich unter dem ärmsten. Teil der Bevölkerung vorgekommen seien, Alle Mitglieder der deutschen Kolonie befänden sich wohl. beispiellose Popularität im ganzen Bolte ruhte wesentlich Erhöhung der Lederpreise. In einer Versammlung der Lederfabrikanten Württembergs wurde gestern für alle Sorten gegerbte Deshalb mußte fie fallen, denn sonst wäre die Herrschaft Leder eine Preiserhöhung von 10 bis 20 M. pro Gentner beschlossen. Ses Jesuitismus am Dresdener Hofe ins Wanten gekommen, und awar mußte fie es, che sie Königin wurde. Wäre sie die oberflächliche, leichtfertige und fittlich angegangene Persönlichkeit, wic man sie jetzt malt, so hätte sie ruhig in Dresden thronen können, denn sie wäre nie gefährlich geworden, und man hätte alles gern überschen, weil sie dann die Schwarzen hätte schalten Eine Konferenz von Agitationsleitern und Gauvorständen der Taffcit. So aber war sie ein Mensch mit Tiefgang, der zu einer selbständigen Persönlichkeit auszureifen drohte. Gewerkschaften der Provinz Brandenburg und der Nachbarprovinzen Es war mit Bestimmtheit zu erwarten, daß sie einst nicht fand am Sonntag im Gewerkschaftshause stalt, um eine Verständigung nur den König in der Richtung einer Emanzipation bchufs gegenseitiger Unterstützung bei der Agitation der Gewert von der Kutte beeinflussen, sondern auch die künftige Generation schaften herbeizuführen. Es waren 44 Gewerkschaften durch 59 Deledes Hauses Wettin zu innerer Freiheit und Festigkeit gegenüber gierte vertreten, außerdem war ein Delegierter aus Lichtenberg als Roms Ansprüchen führen werde. Das durfte nicht seit. Des- Vertreter des dortigen Kartells anwesend. Da der vorher bestimmte halb wurde sie von den schwarzen Gewalten moralisch umgebracht, Referent Ahrens verhindert war, übernahm Rohrlad aus Stettin ohne daß fie und das Mittel zum Zwed eine Ahnung davon das Referat. Er wies darauf hin, wie sehr es im Intereffe auch flüsse führen Hochwasser und haben weite Streden überschwemmt. hatte. Vorbereitet war es durch jahrelange zweideutige der Arbeiter in den Großstädten liegt, daß sich die gewerkschaftliche Die Niederschläge halten an. Gerüchte über ihren Lebenswandel und durch eine Fülle von Organisation auch auf die kleinsten Orte erstrect, wie schwer es aber chitanen, mit denen immer wieder ihr persönliches Gleichgewicht oft wird, in solchen Orten Fuß zu fassen und dann, die gewonnene erschüttert wurde. Wer die Natur der Frau auch nur einigermaßen Position zu behaupten. Das fönne erleichtert werden durch gegenMainz, 5. Januar.( B. S.) Infolge der Regengüsse der letzten fennt, weiß, wie leicht der teilnehmende Freund einer unglücklich ver- feitige Unterstübung bei der Agitation, Austausch von Adressen und heirateten Frau gefährlich werden kann. Man kann das unglückliche Ratschlägen, gemeinsames Handeln in der Rotalfrage; wo es zwved Tage ist der Oberrhein in startem Steigen begriffen. Nach einer Opfer, finstrer Intriguen nur bedauern, nicht verurteilen..mäßig erscheint, durch Zusammenlegung von Versammlungen usw.. Meldung aus Straßburg ist die Chur über die Ilfer getreten und In Stettin haben 11 Gewerkschaften zu diesem Zwed eine Stommiffion überschwemmt die Niederungen, In Trier stehen die niedrig ge= gebildet. Wer von den agitatorisch thätigen Personen eine Reise legenen Stadtteile unter Baffer, Verantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buruderet u. Verlansanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. Hochwasser. Osnabrück, 5. Januar.( B. H.) Die Ems und ihre NebenKreuznach, 5. Januar.( B. H.) Nahe und Lahn steigen beträchtlich. Es steht Hochwasser in Aussicht. Nr. 4. 20. Jahrgang. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 6. Januar 1903. fauberkeiten in Berliner Bädereien zu äußern. Der in der Schweiz approbiert" ausgeschloffen werden sollte. Jetzt aber Berliner Partei- Angelegenheiten. Direktor des Gewerbegerichts, Assessor Dr. v. Schulz, ließ nun fand das Stammergericht, daß es den nicht im Inlande approbierten bei einer Anzahl von Aerzten und Krankenhäusern Aerzten überhaupt nicht gestattet wäre, sich als„ Arzt" zu beZweiter Wahlkreis. Mittwochabend hält der Wahlverein bei Material fammeln, welches leider recht unangenehme Aufschlüsse zeichnen, während andre Bezeichnungen nur unzulässig wären, falls Habel, Bergmannstraße 5-7, eine außerordentliche General über die Verbreitung der sogenannten Bäderträge fie zu Täuschungen Anlaß geben könnten. Frau Bloch- Freudenheim wurde also vegen ihres Schildes antbersammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Erhöhung und andrer unsauberen Krankheiten zu Tage förderte. der Vereinsbeiträge; 2. Aussprache über den Stand der Organisationsbesonders bemerkenswert" hebt der Bericht des Ausschusses die geklagt und zu 10 Mark Geldstrafe verurteilt, so daß sie ihr Schild des Kreises. Da wir in diesem Jahre eine rege Thätigkeit zu ent- Thatsache hervor, daß nach den eingegangenen Angaben der Aerzte entfernen mußte. Sie ließ nun auf das neue Schild jegen: Frau falten haben, wird zahlreicher Besuch erivartet. etwa ein Drittel aller an solchen Krankheiten leidenden Bäckergefellen Bloch- Freudenheim, in der Schweiz als 8ahnärztin appro tro dieser Erkrankung in Arbeit geblieben biert. Wieder wurde sie angeklagt und nunmehr zu 25 Mark Der Wahlverein von Nowawes- Neuendorf hält am Mittwoch ist".( 1) Im öffentlichen Interesse" verweisen die Gut- Geldstrafe verurteilt. Die Sache wurde am 2. Januar vor dem abend 20 Uhr bei Hiemke, Wallstraße, seine Generalversammlung achter auf die Schrift eines erfahrenen Krankenhaus- Arztes, Landgericht I Straffammer V als Berufungsgericht verhandelt. ab. Tagesordnung: 1. Geschäftliches; 2. Abrechnung pro IV. Quartal: des Profeffors Dr. Gustav Behrend, der da nachweist, Der Berteidiger Rechtsanwalt Wolfgang Heine wies darauf 3. Jahresbericht des Vorstandes; 4. Neuwahl des Gesamtvorstandes; daß sich unter den auf ihren Wunsch entlassenen, noch nicht völlig hin, daß zwischen der Fassung des alten Schildes und der 5. Kommunales; 6. Verschiedenes. Wegen der Wichtigkeit der Tages geheilten Patienten, welche ihrer Beschäftigung wieder nachgehen, des neuen ein erheblicher Unterschied bestände. Auf dem alten ordnung erwartet zahlreichen Besuch Der Vorstand. auch viele Bäcker und Konditoren befinden. Der Ausschuß ersuchte Schilde bezeichnete Frau Bloch sich selbst als Zahnärztin, was nach Treptow- Baumschuleuweg. Folgende Personen am Orte find daraufhin den Polizei- Präsidenten, ebenfalls Erhebungen der neuen Auffassung des Kammergerichts unzulässig sein sollte. Auf bereit, für solche Einwohner, denen es an Zeit mangelt, die Gemeinde- über diese Unfauberkeiten im Bäckergewerbe austellen und das Erdem jetzigen Schilde aber gäbe sie sich selbst überhaupt keine wählerlisten einzusehen, diese Aufgabe zu übernehmen: Sente, Loh- gebnis mitteilen zu laffen, worauf Herr v. Windheim erwiderte, Titulatur, namentlich auch nicht den Namen Zahnärztin, sondern mühlenstr. 25, vorn II; B. Lizkow, Neue Strug- Allee 62; Hackbart, berartige Erhebungen hätten bereits im Herbste 1900 stattgefunden; machte nur Mitteilung von der unbestreitbaren Thatsache, daß sie Ernststr. 1, im Fahrradgeschäft; Karow, Baunischulenstr. 19/20, Gin höheren Orts fei aber in Aussicht genommen, die Abstellung der in der Schweiz die Approbation als Zahnärztin erlangt hätte. Da gang Kiefholzstraße; Keul, Baumschulenstr. 32, im Blumengeschäft: hinsichtlich der Arbeits- und Schlafräume in den Bäckereien diese ausländische Approbation sie für Deutschland noch nicht zur Road, Baumschulenstr. 36, im Laden. allgemein hervorgetretenen Mißstände durch einheitliche reichs- Bahnärztin" im Sinne des deutschen Gesetzes machte, wäre auch oder landesrechtliche Bestimmungen herbeizuführen. Die Erwähnung der ausländischen Approbation nicht gleichbedeutend Unter diesen Umständen müsse von dem Erlasse besonderer Vor- mit einer Beilegung des Titels Zahnärztin. Das Landgericht schloß fchriften für den Stadtkreis Berlin abgesehen werden.( Also feit sich diesen Ausführungen an und erkannte auf Freisprechung. Herbst 1900, toeiß die Polizei alles", läßt aber die efelerregenden Zustände jahrelang bestehen, weil ein Gesetz in Aussicht genommen" fein soll! Ober- Schöneweide. Morgen, Mittwochabend 8 Uhr, findet bei Kaufholt, Wilhelminenhofstr. 18, die Generalversammlung des Wahlvereins statt. Tagesordnung: Vortrag, Kassenbericht. Vereinsangelegenheiten. Gäste, auch Frauen haben Zutritt. Lokales. Aus der Heilstätte Grabowfee Diese Haltung der Polizeibehörde ist für das socialpolitische Verständnis dieser Behörde tennzeichnend. neuem " Trok der großen Zahl von Schuhmännern in Berlin komment hier sogar am hellen Tage Vorfälle in den Straßen vor, von denen die Polizei feine Stenntnis erlangt, was um so merkwürdiger ist, als es sich im Dinge handelt, die berechtigtes Aufsehen erregten. So wird uns von einem Augenzeugen berichtet, daß am Montag Die Bertlosigkeit der fogen. Innungskontrolle geht übrigens von mittag um 1% Uhr in einer ber belebtesten Straßen von wird uns über eine Maßnahme berichtet, die dort den allergrößten Revisionen haben in den letzten Tagen in verschiedenen Stadt Birgersteige ein Dame von einem Wagen überfahren und eine aus folgender Zeitungsmeldung hervor: Polizeiliche Berlin, in der Spandauerstraße, Ecke der Probststraße, auf dem Unwillen erregt hat und das bisherige gute Einvernehmen zwischen gegenden stattgefunden und ein wesentlich andres Resultat ergeben, Laterne umgefahren wurde. Das Pferd des Wagens tam zu Falle und Patienten und Anstaltsleitung völlig zu zerstören geeignet ist. Es ist als die Kontrolle durch die sogen. Beauftragten der Innungen. So ein zufällig vorübergehender Feuerwehrmann, der helfen wollte, noch erinnerlich, daß Ende November arbeiterfeindliche Blätter wie wurden in einem einzigen Bolizeirevier des Ostens in 17 Bädereien erlitt eine Verlegung an der Hand. Die Dame wurde in die Kreuz- Zeitung"," Deutsche Zeitung" 2c. allerhand Lügennachrichten Verstöße gegen die gefeßlichen Bestimmungen festgestellt. Insbesondre Simons- Apotheke gebracht. Obgleich sich sofort eine große Menschenbrachten, worin die selbstverständlich in ihrer großen Mehrheit der wurde vielfach das Fehlen der sogen. Kalendertafel, die zur Kontrolle menge anfammelte, fand der Stutscher der Eierhandlung von Socialdemokratie angehörenden Patienten als eine Gesellschaft von der lleberarbeitstage dient, gerügt." Marquard, Berlin, genügend Zeit, sein braunes Pferd aufzurichten, Rauf und Trunkenbolden hingestellt wurden, die nichts besseres anfich auf den Bock zu fezen und davonzufahren, ohne daß sein zufangen wüßten als Andersdenkende zu vergewaltigen. Obgleich für Vereine und Justitute 2c. bewilligten Beiträge hat nach mehreren der in der Probststraße, also in nächster Nähe befindlichen PolizeiDer Stadtverordneten- Ausschuß zur Prüfung der vom Magistrat Nationale und das der Zeugen festgestellt wurde. Als schließlich von num der Chefarzt der Anstalt selbst diese Hetznachrichten als völlig Gigungen feine Beratungen beendet und beschloffen, der Stadt- wache Schuhlente erschienen, hatte sich der Schwarm längst verlaufen unwahr bezeichnete, scheint es doch, als ob sich weitere scharfmacherische verordneten- Versammlung folgende Beschlußfaffung vorzuschlagen: und zwar ohne daß die Polizeipoften auf dem Moltenmarkt auch Einflüsse geltend gemacht habent. 1. Die Versammlung lehnt für die Zukunft ab, folgenden drei mur etwas von dem aufregenden Vorfall bemerkt hätten. Kein Wie uns aus der Anstalt geschrieben wird, hat der Vorstand Vereinen: Sanitätsverein in Berlin und Umgegend"," Verein der Wunder ist es, wenn auch nachts Dinge vorkommen, die nicht zur der Gesellschaft vom Roten Kreuz eine Verordnung erlassen, die Künstlerinnen und Kunstfreundinnen" zum Zweck der Erhaltung der Kenntnis der Polizei gelangen. dieser Tage vom Chefarzt den Patienten unterbreitet wurde. Sie Zeichenschule, Bestallozzi- Stift in Pantow" Beihilfen zu bewilligen. Sehr peinliche Auftritte führte gestern abend gegen 6 Uhr ein geht dahin, daß der„ Vorwärts" von den Patienten nicht mehr 2. Die Versammlung ersucht den Magistrat a) neue Positionen oder Polizeilieutenant in der Friedrichstraße herbei. Der Beaus der Hand gegeben werden darf; der Empfänger darf das Blatt Erhöhungen der Beiträge und Geschenke an Vereine und Institute" amte war in bedenklichem Grade angeheitert und taumelte von einer in den Etat nur einzusehen, wenn die Versammlung eine besondere Seite des Bürgersteiges zur andern. zivar für seine Person beziehen, jedoch ist es ihm untersagt, irgend Vorlage angenonunen hat. b) Diese Positionen und Materien natürlich gewisse Straßenpassanten nicht entgehen und bald hatte der Dies Schauspiel ließen sich eine Nummer weiter zu geben. Was es mit dieser ungerechten geordnet zusammenzustellen." Maßregel auf sich hat, erhellt daraus, daß die Zeitung, die bisher betrunkene Polizei- Offizier ein Gefolge von etlichen Hundert Perin zwanzig Exemplaren von der Expedition geliefert wurde, selbstDie Bestallung für den Bürgermeister G. Reicke ist im Rathause sonen hinter sich. Als an der Leipzigerstraße ein Schuhmann dem verständlich von fast allen Patienten mit Eifer gelesen wird. Für eingetroffen. Die Einführung des neu getvählten Bürgermeisters Lieutenant die Situation flar machen wollte, fehrte dieser den Vorein eignes Abonnement fehlt den Patienten das Geld und so waren sie findet am Donnerstag, den 15. b. M., statt. In der nächsten Sitzung fehren mußte. An der Ede der Mohrenstraße padten endlich zwei gefeßten heraus, worauf der Untergebene au seinen Posten zurückein eignes Abonnement fehlt den Patienten das Geld und so waren sie der Stadtverordneten- Versammlung werden die neugewählten un- andre Schuhleute auf die Aufforderung einiger Civilpersonen hin d. darauf angewiesen, ihre gewohnte Lektüre von Hand zu Hand gehen zu lassen. Ebenso ist es verboten, daß andre Parteischriften auf den befoldeten Stadträte Jacoby und Stolbe eingeführt. Die Bestätigung den Betrunkenen in eine Droschke. Ein lebhaftes Hurra begleitete Tischen ausliegen oder an Leidensgefährten weiter gegeben werden. des Oberpräsidenten für den gleichzeitig mit dem Bürgermeister Reide diesen Schluß des widerwärtigen Vorganges. Zuwiderhandlungen werden mit sofortiger Entlassung bedroht. Diese gewählten befoldeten Stadtrat D. Fischbeck wird noch erwartet. Elendsstatistik. Der Berliner Asylverein für Obdachlose teilt Maßregel wird umsomehr als ungerecht empfunden, als die Klatsch- Die Petition der Standesbeamten und ihrer Stellvertreter um mit: Im Monat Dezember nächtigten im Männer- Asyl preffe vom Schlage des„ Lokal- Anzeiger", des„ Tag", der„ Woche" Abänderung und Besserung ihrer Gehalts- Berhältnisse hat der 20 781 Personen, wovon 8933 badeten; im Fra... syl 5582 Personen, frei ausliegen und verbreitet werden darf. Stadtverordneten- Ausschuß, ebenso wie der Magistrat, abgelehnt. iobon 1804 badeten. Arbeitsnachweis wird erve für Männer: Als der Chefarzt diese unerhörte Verordnung bekamit gab, war Die Betenten wiesen darauf hin, daß nach der jetzigen Regelung Wiefenftr. 55/59; für Frauen: Füsilierstr. 5. ihrer Gehaltsverhältnisse das höchstgehalt von 5000. erst nach ein Sturm der Entrüstung die Antwort. Bur Umgestaltung des Grunewalds waren zwei Pläne ausetwa 25jähriger Dienstzeit erreicht werden könne; mur zwei gearbeitet worden, einer im Landwirtschaftsministerium, der andre Die Erregung unter den Patienten erreichte am Sonnabend, Standesbeamte befänden sich zur Zeit im Genusse des Höchstgehalts. vom Tiergartenbirektor Geitner. Dieser Entwurf hat die Billigung geschürt durch provokatorisches und denunziatorisches Verhalten zu berücksichtigen sei, daß sie faum vor Zurücklegung des 50. Lebens- des Kaisers gefunden, und es wird jetzt ein besonderer Arbeitsplan einiger in der Beamtenstickluft großgewordenen Elemente, ihren Höhe- jahres zur Anstelling gelangten. Magistrat und Ausschuß halten fertiggestellt, wonach die Umivandlung ausgeführt werden foll. Die punkt. Man bestärkte einander in dem festen Entschluß, lieber die die Gehaltsverhältnisse, die erst vor Jahresfrist neugeregelt felen, für gesamten Stoften find auf zwölf Millionen Mark veranschlagt; fie Anstalt zu verlassen, als eine Hausordnung zu unterschreiben, die, angemessen. werden in der Hauptsache für Straßenbauten verausgabt. Besonders wenn sie wörtlich ausgeführt wird, der Willfür und Chikane Thür Die Gebildeten. Der uner Börsen Courier" veröffentlicht schöne Teile der Forst, die dem Publikum bisher unzugänglich waren, Arbeitervertretern gelang es am Sonntag, die Erregung zu Jahren haben sich auf den Silvester Bällen in der Phil- wald ein Revier von zehn Jagen eingefriedigt. Der genehmigte Plan und Thor öffnet. Erst einigen von Berlin nach Grabowfee gebetenen folgende Bufchrift: Sehr geehrte Redaktion! Schon in den Testen sollen durch neu anzulegende Straßen erschlossen werden. Für das zurückbleibende Wild wird in der Umgebung des Jagdschlosses Grune beschwichtigen und die Patienten zu bewegen, die neue Hausordmmg harmonie recht bedenkliche Scenen ereignet. Die Vorgänge aber, die vald ein Revier von zehn Jagen eingefriedigt. Der genehmigte Plan zu unterzeichnen. Es wurde dabei von der Erwägung ausgegangen, fich auf dem letzten derartigen Ball in der Nacht zum 1. Januar 1903 ficht u. a. auch die Errichtung mehrerer neuer Wirtschaften vor; eine davon foll auf den Havelbergen gegründet werden. In der Nähe des daß ein Verlassen der Anstalt nicht das geeignete Mittel sei, diese abspielten, übersteigen alles bisher Dagewesene und erheischen Kaiserturms foll eine Wirtschaft nicht errichtet werden. Die Arbeiten bringend eine scharfe, öffentliche Rüge. Nachdem in dem über- aiserturms neuen Bestimmungen zu beseitigen, sondern daß es Sache der füllten großen Saale schon an verschiedenen Stellen Schlägereien follen im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden. Arbeitervertreter der Landesversicherungsanstalt Berlin bleibe, den Ver- stattgefunden hatten, was noch schließlich mit der gehobenen" Zeugen gesucht. Am 20. Juni vorigen Jahres, einem Freitag, such der Beseitigung oder Aenderung dieser neuen Bestimmungen zu Silvesterstimmung zu entschuldigen wäre, gab der Abschluß nachmittags 4 Uhr, fiel der Arbeiter Gustav Ristau, Nigdorf, Wanzlickmachen. Denn diese Verordnung ist erlaffen worden vom Vorstand der Ge- der großen Polonaise, etiva gegen 2 11hr morgens, das Signal zu straße 21, v. 4 Treppen wohnhaft, dort an der Ecke der Jäger- und sellschaft vom Roten Kreuz unter Zustimmung des Vorsitzenden der den abscheulichsten Orgien. Kaun war die Polonaise zu Faldstraße führerlos durchgehenden Pferden in die Zägel und wurde Landes- Versicherungsanstalt Berlin, aber ohne daß die Arbeiter Ende, fo bildete sich gerade in der Mitte des Saales ein ungeheurer hierbei so schwer verlegt, daß er noch heute an den Folgen des vertreter vorher irgendwelche Kenntnis davon erlangt hätten. Un- Knäuel von etwa zwei bis dreihundert Perfonen. Aus dieser Gruppe Unfalles leidet. Die Berufsgenossenschaft, an die Ristau sich wegen bedenklich kann aber ausgesprochen werden, daß durch Erlaß solcher ertönte zunächst ein wüftes Gebrülle. Sehr bald entividelte sich Unfallentschädigung wandte, lehnte die Zahlung einer solchen ab, aber ein geradezu empörender Sport. Bestimmungen, welche eine tiefgehende seelische Erregung unter den Herren ergriffen eine der Damen", die sich im Gewühl befanden, sei. Riftau bittet nun die Personen, welche bei dem Vorfall zu Jmmer zehn bis zwölf weil seine Schilderung des Vorganges nicht durch Zeugen bestätigt Patienten hervorrufen mußten, die in Frage kommenden Instanzen Hoben sie hoch in die Luft über die Köpfe der Menge, ftredten fie gegen waren, sich bei ihm zu melden, damit er zu seinem Rele gegen die für ein geordnetes Heilverfahren in Betracht kommenden lang aus und was dann weiter erfolgte, ist der Art, daß es komme. Grundsäße in der schwersten Weise gefrevelt haben. Kennen die in einer Zeitung auch nicht einmal angebentet werden kann. Herren etwa nicht den von ihnen selbst erlassenen neuen§ 7 der Unter dem brüllenden Jubel der befradten Rowdies hat am Sonnabendnachmittag um 5 Uhr seine Frau und er ut Ein Familienbrama. Der Rentenempfänger Wilhelth Chahit Hausordnung, der besagt, daß vor allem ungestörte seelische ereigneten sich diese fchamlofen Ausschreitungen ihrer Wohnung Schmidstr. 44 zu erschießen versucht. Fra ar Angefichts eines nach Tausenden zählenden Publikums in dem vores gelungen, fich dem Mordanschlag durch die Flucht zu entziehen, Ruhe für die Patienten notwendig ist? " 1 printme Wir finden die Maßnahme nur aus der gegenwärtigen arbeiter Ehre der Ballbesucherinnen, die das Opfer dieser Scheußlichkeiten Schuß in den Rüden erhielt. Schwahn, der verhaftet wurde, beWir finden die Maßnahme nur aus der gegenwärtigen arbeiter- nehmsten Konzert- und Bergnügungs- Etablissement Berlins. Zur während die 22jährige Tochter, die Frau des Bildhauers Dort, einen feindlichen Zeitströmung heraus erklärlich und müssen der Anstalts- waren, muß es gesagt werden, daß fie fich gegen diefe Attentate streitet entschieden, die Absicht gehabt zu haben, die Frauen zu leitung und den Herren vom Roten Kreuz die Verantwortung für mit aller Straft wehrten. Aber was half ihnen das gegen töten, die Folgen zuschieben. Daß die Arbeiterschaft bisher unterschiedslos die Uebermacht der erbärmlichen Burschen, die sich Siefen Der Mörder, ein dem Trunte ergebener arbeitsscheuer Mensch, lebte feit sondern wollte ihnen mur einen Denkzettel erteilen. den Heilstätten Vertrauen entgegenbrachte, beruht nicht zum ge- Silvester- Jur leisteten. In den Amor- Sälen", den Blumen Anfang Dezember von seinen Angehörigen getrennt. Er behauptet, ringsten darauf, daß man es vermied, die Patienten wegen ihrer Sälen", und wie diese Lokale fonft noch heißen, würde eine solche saß ihm von Frau und Tochter sein Eigentum einbehalten wäre politischen Anschauung zu maltraitieren und sie in ihrem privaten Orgie fofort durch Beamte der Sittenpolizei erstickt worden sein. und er hierdurch zu der That veranlagt worden sei. Erwähnt sei Thun zu behelligen. Wenn diese einzig verständige Praxis geändert Sier aber in der Philharmonie währte diefer widerwärtige Unfug noch, daß der Ehemann der verwundeten Frau Dört zur Zeit eines werden soll, so wird der Ruf der Anstalt auf das schwerste ge- wohl eine halbe Stunde lang, ohne daß in energischer Weise Lungenleibens wegen sich im Strantenhaus befindet. Das Befinden schädigt, werden die Heilerfolge arg beeinträchtigt werden. Wir er- philharmonie bisher auch vom anständigen Publikum, fogar von der Verleg.ung, zufriedenstellend. Gine Gefahr für das Leben der dagegen eingeschritten worden wäre. Da die Maskenbälle in der der Frau Dört ist glücklicherweise, bei Berücksichtigung der Schwere warten daher, daß die Anstaltsleitung um ihres öffentlichen Ansehens Familien, besucht zu werden pflegten, tragen diese Zeilen Hoffentlich Frau ist jedoch immer noch vorhanden, ein notwendiger operativer und der Verantwortung willen, die fie trägt, die ungerechte und dazu bei, eine Wiederholung fo standalöser Auftritte unmöglich zu Eingriff, gweds Entfernung der Angel, erst in einigen Tagen erdurch nichts begründete Maßregel aufhebt. folgen kann. Die Silvesterbälle in der Philharinonie wurden von Leuten beDen schimpfenden Bäckermeistern ins Stammbuch. sucht, denen es auf einen Blauen nicht ankommt und die im ge- Bom Helios- Prozeß. Das kürzlich ergangene freisprechende UrAls wir fürzlich in aller Sachlichkeit dem Publikum von verwöhnlichen Leben sich über die Verderbtheit der von der Social- teil in dem Helios- Prozeß", der mehrere Jahre die Gerichte schiedenen Mißständen in Bäckereien Kenntnis gaben, wußten die demokratie irregeleiteten unteren Volfeschichten garnicht genug ent- beschäftigt hat, ist nunmehr rechtskräftig geworden, da, wie uns mitHerren Innungsmeister vom Germaniaverband nichts andres anzugeteilt wird, der Staatsanwalt die gegen das Urteil eingelegte Rerüften können. vision zurüdgezogen hat. Bei der Lage der Sache war von vorn fangen, als alles abzuleugnen und von wissentlich falscher Denun Die ausländische Arztapprobation. Frau Helene Bloch- Freuden- herein zu vermuten, da es sich bei der Einlegung der Revision nur ziation, verleumderischen Angriffen und Hervorrufung grundloser heim, die in der Schweiz die Approbation als Zahnärztin erworben um eine Formalität handelte, um auf alle Fälle die Frist zu wahren. Erregung zu fafeln. Wir teilten den Herren darauf mit, tvo fie die hat, zu einer Zeit wo Frauen sie im Deutschen Reiche noch nicht Nun schwebt noch gegen einige der den Freigesprochenen nachAdreffen der von uns nur andeutungsweise genannten Bädermeister erlangen konnten, und die schon seit Jahren in Berlin die zahnärzt- folgenden Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrats, die feiner erfahren und sich von der Richtigkeit der uns von der Gefellen liche Braris ausübt, führte zunächst ein Thürschild, das hinter ihrem Zeit das Strafverfahren veranlaßt haben, eine Voruntersuchung, die organisation zugegangenen Mitteilungen überzeugen könnten. Darauf Namen die Worte:„ in der Schweiz approbierte Zahnärztin" vom Affeffor Kaul geführt wird. In der legten Zeit haben ein haben die Herren Inmungsmeister, so weit wir unterrichtet find, enthielt. Nachdem sie dies Schild unangefochten jahrelang gehabt gehende Vernehmungen in dieser Sache stattgefunden, die sich auf nichts weiter zu antworten gewußt. hatte, wurde ihr dies infolge einer Entscheidung des Kammergerichts bie Behauptung bezogen, daß der später funktionierende Vorstand machen." " Daß es mit der Unsauberkeit in Berliner Bädereien recht und einer daran anknüpfenden Kenderung der polizeilichen Pragis und Aufsichtsrat mehrere Jahre hindurch falsche Bilanzen gezogen arg bestellt ist, wird nunmehr auch von amtlicher Seite bestätigt. unmöglich gemacht. Bis dahin nämlich hatten die Behörden den habe, sowie daß, entgegen der Vorschrift des Handelsgefches ein Recht erbauliche Enthüllungen aus der Backstube hat nämlich§ 147 Nr. 8 der Gewerbe- Ordnung fo ausgelegt, daß die Bezeichnung angebliches Verbesserungsverfahren mit einem Werte von 600 M. eine Umfrage gezeitigt, welche der bei dem hiesigen Gewerbegericht Arzt" mur dann verboten wäre, wenn sie den falschen Anschein in die Bilanz eingestellt worder: fei, obwohl die Gesellschaftahts gebildete Ausschuß für Gutachten veranstaltet hat. Diesem war erivedte, als sei der Inhaber eine im 3nlande approbierte Medizinal dafür gezahlt habe. Diese Boruntersuchung nähert fimiliter nämlich die Aufgabe zugefallen, sich über eine Beschwerde über Un- person, ein Mißverständnis, das in diesem Falle durch den Zufaß ihrem Ende. " Das Opfer einer Alkoholvergiftung ist ein zwölfjähriger Knabe,| Arbeiter haben nicht sehr oft Gelegenheit, sich ein wirklich gutes| Rechtsanwalt Ulrich- Berlin und Dr. Hahn- Charlottenburg, plaidierten der Sohn Karl des Tischlers Stümer aus der Rostockerstraße 24, Konzert in der Philharmonie 2c. zu leisten, weshalb nur zu wünschen für völlige Freisprechung fämtlicher Angeklagten; der Gerichtshof geworden. Der Knabe machte öfter mit einem Mitschüler aus der ist, daß auf diesem Wege fortgeschritten wird. Der Kammermusik- Abend erkannte aber nur auf Freisprechung wegen der versuchten GrBeusselstraße Botengänge und Handreichungen, die ihnen einige tann als gelungen bezeichnet werden. Tüchtige Kräfte waren engagiert. pressung und verurteilte die Witwe Bey wegen versuchten Betruges Groschen einbrachten. Am letzten Freitagnachmittag holten sie sich Streichquartetts wurden von Klaviervorträgen( Frau Frieda Strunz), zu zwei Wochen Gefängnis, ihren Sohn Hugo Bey für das Geld, das sie verdient hatten, aus verschiedenen Wirtschaften Violinsoli( Herr Gustav Kron) und Violoncellofoli( Herr Albert Smit) wegen desselben Vergehens zu sechs Monaten Gefängnis. Schnaps, den sie auf der Straße austranten. Gegen 6 Uhr abends abgelöst. Ferner waren gute Gesangstüde, vorgetragen von Herrn Franz Bey wurde freigesprochen. var Stümer so betrunken, daß er an der Ecke des Königsplates August Pfigner, eingelegt. In etwas reicher Weise tamen weiter Schwer bestrafte Zudringlichkeit. Als eine schlagfertige und der Moltkestraße am Generalstabsgebäude umfiel. Sein Be- plattdeutsche Recitationen zum Vortrag. Fräulein Anna Hedeler, Person zeigte sich das Dienstmädchen Vronislava Bialedi. gleiter holte einen Schußmann, der den hilflosen Knaben mit einer welche diese Vorträge übernommen hatte, fand lebhaften Beifall. welche gestern unter der Anklage der fahrlässigen Körperverlegung Droschke nach Hause brachte. Die Eltern riefen sofort einen Arzt, Der Saal war gut besetzt und es wurden die einzelnen Aufführungen vor der zweiten Straflammer des Landgerichts stand. Sie hatte der sich um den Betrunkenen bemühte, bis er ihm um 10 Uhr abends mit großem Interesse aufgenommen. gegen das auf 30 M. Tautende schöffengerichtliche Erkenntnis Berufung an Alkoholvergiftung unter den Händen starb. Die Leiche wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und zur gerichtsärztlichen Deffnung nach dem Schauhause gebracht. " 7 Das Casino- Theater hat sich jezt an die altbewährte Berliner eingelegt. Die Angeklagte diente bei einer Herrschaft in CharlottenBojse herangemacht und bringt Wilken Jacobsohns Durchgegangene burg. Eines Nachmittags ging fie, ein Plättbrett tragend, über den Weibe" in neuer Bearbeitung auf den Plan. Moderne Hof. Sie hatte sich blizsauber gekleidet, auf dem hellen Die Fachleute der Reform- Gasthäuser treten am 15. Januar im Frauen" ist heute das Stück genannt, dessen Inhalt im wesent- Sommerkleid prangte eine schneeweiße Schürze. Da kam ihr der Architektenhause zu Berlin zusammen, und dies ist die erste derartige lichen der alte geblieben und das nur durch einige neue Einschiebset Bortier entgegen. Er war schwarz wie ein Schornsteinfeger, denn Konferenz in Deutschland. Es sollen recht praktische Fragen be- zu seinem Vorteil restauriert worden ist. Die bewährten Kräfte des er war damit beschäftigt, die Feuerungsanlagen zu reinigen. Er sprochen werden; 3. B. stehen auf der Tagesordnung die Erlangung Casino- Theaters find auch jest tapfer dabei, ihrer Aufgabe zu ge- machte sich den unpassenden Scherz, das Mädchen mit seinen rußigen geeigneter Räumlichkeiten, die Ausbildung der Verwalter und Genügen und finden in dem freundlichen Hause ein dankbares Publikum. Händen um die Taille zu fassen und ihr sogar die Wanden zu streicheln. Hilfen, die Abschaffung des Verzehrungszwanges durch Plazmiete Während anderswo die Kritik nörgelt und das Parkett heimtückisch Die Angeklagte sprang zurück und drohte dem Portier, daß sie ihm oder Eintrittskarte, die eigne Bereitung der Mineralwässer, die auf der Lauer liegt, ob sich nicht am Dichter oder am Künstler eine mit dem Plättbrett gegen den Kopf schlagen würde, wenn er sich Erfahrungen mit den jetzt so vielfach angepriesenen neuen alkohol- Schwäche erspähen ließe, bilden in dem Kunsttempel in der ihr noch einmal nähern würde. Der Portier achtete der Mahnung freien Getränken u. dergl. mehr. Die Kosten der Konferenz trägt Lothringerstraße Dichter, Künstler und Künstler und Zuhörer eine ewig nicht, sondern drang wieder auf das Mädchen ein. Das letztere und Was die Herren der Deutsche Verein für Gasthaus- Reform", der am Tage vorher harmonische Dreieinigkeit. Damen schlug mit dem Brett und traf den Angreifer dicht am rechten Auge. Bühne im gleichen Hause seine erste Versammlung abhält; nähere Auskunft auf der ans Lampenlicht wird fördern, in dem Der Getroffene taumelte zurück, er hatte einen furchtbaren Schlag erteilt Dr. Bode in Weimar. meist vollbesezten Hause beifällig hingenommen, und eine erhalten. Die Schkraft seines rechten Auges ist fast völlig erloschen. Schande wäre es vom Kritiker, diese seltene Harmonie selbst dann Der Gerichtshof erkannte an, daß die Angeklagte sich im Zustande zu stören, wenn die verbrauchte Kost ebenso schlecht wäre wie sie ge- der Notwehr befunden. Das erste Urteil wurde aufgehoben und die nießbar ist. So soll denn auch heute anerkannt werden, daß die Angeklagte freigesprochen. Herren und Damen auf der Bühne wacker ihre Pflicht thun. Be fonders wußten Herr Direktor Berg sowie die Damen Hinzer und Behle am Premierenabend der„ Modernen Frauen" zu gefallen. Der Boise geht ein Specialitätenteil voran, in welchem vor allem der Sumorist Franz Kern sich durch Ausdauer und Schlagfertigkeit her vorthut. Bandalenstreiche sind in der Nacht zum Sonntag in Berlin verübt worden. Mit Hämmern wurden die vieredigen Verzierungen der Marmorblöcke auf Marmorvasen am Geländer der Kaiser Wilhelmbrücke abgeschlagen. Ferner ist am Schloßplate eine Gruppe des neuen Marstallgebäudes beschädigt worden. Die Frevler haben einem Pferde die Mähne und einen Huf abgeschlagen. Dann schlugen sie in der Breitenstraße Stücke von dem Sockel des Gebäudes selbst ab. Ferner wurden die Roßstraßenbrücke in Mitleidenschaft gezogen, indent die Buben an dem Sandsteinbrunnen zwei Frösche zerirümmerten. Der Chef der Kriminalpolizei, Oberregierungsrat Dieterici, besichtigte persönlich alle einzelnen Zerstörungen und hielt dann dem Polizeipräsidenten v. Borries Vortrag. Der Präsident sekt auf die Ermittelung der Thäter eine Belohnung von 1000 Mart. Der Anschlag, der sich an das Publikum wendet, der erste des neuen Bolizeipräsidenten, ist gestern nachmittag an den Säulen erschienen. Die Belohnung ist für das Publikum bestimmt, für Leute, die ziveddienliche Angaben machen. Die ruchlosen Thäter gehören wahrscheinlich einer jugendlichen Bande an, die sich in der Nacht zum Sonntag an verschiedenen Stellen durch Lärmen bemerkbar gemacht hat. Sie zog wahrscheinlich von den Königskolonnaden, an denen nicht ein, sondern mehrere Sockel beschädigt wurden, nach der Kaiser Wilhelmbrücke, durch die Burgstraße über die Kurfürstenbrücke nach dem Schloßplatz und von hier durch die Breitestraße nach der Fischerbrücke und weiter, nachdem drei Mann sich abgezweigt und den Weg nach den Linden" eingeschlagen hatten. Als verdächtig kommen zwei Gebrüder Arbeiter Pilz aus der Waisenstraße in Betracht, die in der Fischerstraße beim Abreißen und Bertrümmern eines Schildes betroffen und festgenommen wurden, während die andern entfamen. Sie bestreiten ihre Schuld, wurden aber in Gewahrsam genommen. Die uniformierten Schußmänner, mit denen die Bande in der Nacht verschiedentlich zusammenstieß, find bereits vernommen worden. Die Brüder Pilz wollen die Burschen, mit denen sie zusammen waren, dem Familiennamen nach nicht kennen, sondern nur nach Vor- und Spitznamen. Neuerdigns hat noch das Kaufhaus Rudolph Herzog cine rohe Beschädigung entdeckt und angezeigt. Am Eingang zu den Räumen des Hauses in der Breitestraße befinden sich etwa meterhoch über dem Erdboden in den Mauerwerk zwei Bronzereliefs, des Kaufmanns Wanderschaft darstellend. Hier ist einer männlichen Figur mit einem Hammer ein Arm abgeschlagen worden, ohne Zweifel von derselben Rotte, die auch die andren Frevelthaten verübt hat. Die Rotte ist auch hier gesehen worden, wie sie singend und pfeifend sieben Mann ftart die Straße entlang zog. Auffallend ist, daß man von den abgeschlagenen Marmor- und Steinstücken fast nichts gefunden hat. Es müssen zum Teil nicht kleine Stücke gewesen sein, was aber die Straßenreiniger und die etwas spät benachrichtigte Kriminalpolizei noch vorfand, war nicht viel mehr als unbedeutende Splitter. und Vermischtes. Aus der Frauenbewegung. Ein Falschmünzer- Prozeß beschäftigte gestern die zweite Strafkammer am Landgericht I. Jm Juni vorigen Jahres war es aufgefallen, daß der Musiker Alessi aus Italien bei dem hiesigen Buchbruder Puchtert in der Leipzigerstraße 56 vorsprach und diesen aufforderte, ihm als angebliche Rellame- Artikel 5000 Stück HundertLire- Noten zu drucken. Der Buchdrucker benachrichtigte die Polizei Wintergarten. Die Kunststüde, die in den hervorragenden von dem Auftrage und diese gab Herrn Buchtert schriftlich die ErSpecialitäten- Theatern feilgeboten werden, unterscheiden sich dadurch laubnis zur Anfertigung der Roten. Als Alessi im Begriffe stand, von den sogenannten Kunstwerken, daß die ausführenden Personen nach Paris zu reisen, wurde er mit feiner Begleiterin, der Eine Haussuchung in seinem mit der Gesundheit, ja mit dem Leben für die Vollendung ihrer Sängerin Dejolina, verhaftet. Darbietungen einstehen. Ein Schauspieler, der Verse schlecht spricht, Hotelzimmer förderte Stempelfarbe, Vaseline, Typen und Pauseine Sängerin, die falsch singt, muß den Frevel nicht am eignen papier zu Tage und aus diesen Funden zog die Behörde den Leibe büßen, ein Artist aber, der mit Anderthalb- Center- Granaten Schluß, daß Alessi auf eigne Hand die Wasserzeichen und was sonst jongliert wie mit Federbällen und mit seinen Körper einen Regen von noch fehlte, an den falschen Noten vervollständigen wollte. Der Kanonenkugeln pariert, muß sein Gewerbe verstehen, sonst kommt er nicht Musiker starb inzwischen als Polizeigefangener in der Charité. heil von der Bühne. Paul Conchas, der im Jamiar- Programm des Winter Gegen feine Begleiterin wurde nunmehr Anklage erhoben, weil sie gartens erscheint, excelliert in solchen Unbegreiflichkeiten eines Athleten unterlassen hatte, die Behörde von dem Plane eines zu ihrer Kenntnis Jongleurs. Der Mann muß mit Nickelstahl gepanzert sein und doch gelangten Verbrechens zu benachrichtigen. In der unter Ausschlußz behend sein wie der zierlichste Tänzer. Auch sonst drängen sich im der Beffentlichkeit geführten Berhandlung wurde die Angeklagte Ganz neu find zwei schuldig befunden und zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Januar- Programm die Treff- Nummern. Papiermanipulatoren". Das Kinderspiel, bei dem mit der Schere in gefaltetes Papier dekorative Muster hineingeschnitten werden, ist hier specialitätenreif geworden: Mit verbundenen Augen reißt einer mit den Fingern in einen Bogen Papier eine zarte Spitzendecke, Deutsche Kultur in Rottbus. Die vierte Hinrichtung ist ein andrer schafft aus buntfarbigen, übereinander gerollten innerhalb Jahresfrist in Rottbus vollzogen worden. Der Arbeiter Blättern ganze Rankensäulen. Ein Kunstschüßen- Trio schießt Klavier, schießt, nicht spielt; das bloßgelegte Hämmerwerk des Fröse, der den Arbeiter Scholz in Senftenberg erschlagen hatte, Instruments wird durch Schüsse melodisch in Thätigkeit gesetzt. Bedient wurde am Sonnabend auf amtlichem Wege vom Leben zum Tode man sich im häuslichen Betriebe knallender Flintent, so würde befördert. Mit zehn Maun Besasung ist in der Nordsee wahrscheinlich der die Nachahmung dieser Spielmethode eine sehr liebliche Steigerung der Klaviermarter zur Folge haben. Thompsons Wunder- in Geestemünde beheimatete Fischdampfer Ned" untergegangen. elefanten haben neue menschliche Weisheit hinzugelernt; sie sind Das Fahrzeug verließ vor drei Wochen seinen Heimatshafen, um in unter die Soldaten gegangen und können, wenn wir recht gesehen der Nordsee zu fischen. Seit der Zeit hat man von dem Schiffe haben, sogar schon den„ neuen Griff". Otto Reutter frug die nichts mehr gehört und gesehen. Der Dampfer ist zweifelsohne mit Trümmer feines von der Censur bös zugerichteten Repertoires vor. feiner ganzen, aus zehn Personen bestehenden Besatzung, darunter Der treffliche Mann beklagte sich wiederholt über die Eingriffe. Er mehrere Familienväter, dem neulichen Sturm in der Nordsee zum darf nur Gleichgültiges, Wesenloses, dreifach Gezähmtes, Harmlos- Opfer gefallen. Höchst a. M., 5. Januar. In Unterliederbach wurde gestern an Albernes fingen. Wäre Deutschland ein freies Kulturreich, Dito Reutter könnte eine politische Macht bedeuten. Ein Schauspiel zum der zwölfjährigen Tochter des Arbeiters Miersberger auf einem Erbarmen, wenn ein so ursprüngliches Talent künstlich ver- Fußpfade hinter dem Dorfe von einem jungen Manne ein Luftmord versuch verübt: Das Mädchen wurde überfallen, vergewaltigt und früppelt wird. Fenerbericht. In der Nacht zum Montag wurde die Wehr nach ihm dann der Unterleib aufgeschnitten sowie schwere Verlegungen der Schwedenstr. 7 gerufen. Hier war furz nach Mitternacht auf am Halfe beigebracht. Das Mädchen konnte sich noch ein Stück einem Lagerraum auf nicht ermittelte Weise Feuer ausgekommen, weiter schleppen und wurde bewußtlos aufgefunden; an seinene das eine größere Ausdehnung anzunehmen drohte. Die Behr fetzte Aufkommen wird gezweifelt. Von dem Thäter fehlt jede Spur. Die zweite Reihe der Vortragskurse, die der Verein für volks- sofort mehrere Schlauchleitungen in Thätigkeit und löschte die Zur selben Zeit tümliche Kurse von Berliner Hochschullehrern veranstaltet, findet im Flammen dann in verhältnismäßig furzer Zeit. Januar bis März statt und umfaßt 9 Kurse von je 6 Vorträgen, die hatte die 4. Compagnie in der Koppenstr. 10 einen Brand zu be alle um 82 Uhr abends beginnen. Das Programın lautet: feitigen, der auf einem Treppenflur ausgekommen war Säde, Stroh 2c. ergriffen hatte. Kleidungsstücke und Möbel Weibliche Fabrikaufsicht in Dänemark. Vom 1. Januar 1903 ab 1. Montags: Privatdocent Dr. Menzer:„ Einführung in das Sonntagnachmittag in waren in hat die Direktion der Arbeits- und Fabrikaufsicht in Dänemark der der Friedrichsfelderstr. 3 philofophische Denken und Darstellung der materialiſtiſchen und einer Wohnung in Brand geraten, während in der Wilsnacker- Fabrikinspektorin die Kontrolle in den Kreiſen in- und außerhalb idealistischen Weltanschauung" in der Aula des Franzöſiſchen straße 24 Wäscheſtüde durch Feuer beschädigt wurden. Nach der Kopenhagens über die Nähſtuben, Wäschereien und Blättereien fomit Gymnasiums, NW, Reichstags- Ufer 6; Anfang: 19. Jamar. Turmſtr. 77 wurde die Behr furz darauf gerufen, weil hier in einem über die Trifotagefabriken, in denen überwiegend oder ausschließlich 2. Dienstags: Privatdocent Dr. Adolf Marcufe:„ Einführung Laden ein Brand entstanden war. In der Mariannenstr. 48 hatte weibliche Arbeitskräfte thätig sind, übertragen; jedoch mit der Ein in die Himmelskunde" in dem Theaterraum der alten Urania, Invalidenstr. 57/62; die Wehr in einer Metallwarenfabrik nachmittags ein Feuer ab- schränkung, daß die Aufsicht über die maschinellen Einrichtungen nach Anfang: 17. Februar. 3. Mittwochs: Privatdocent Dr. Gracf:„ Aus der modernen Stunft" zulöschen, das in der Hauptsache Holzwolle cinäscherte. Außerdem wie vor von dem technisch gebildeten Inspektor ausgeübt wird. liefen im Laufe des Sonntags noch Alarmierungen von der Immanuelim Hörsaal des Kunstgewerbe- Museums, Prinz Albrechtstraße 7 tirchstraße 16, von der Jüterbogerstr. 10 und noch von einigen andren Anfang: 28. Januar. 4. Mittwochs: Privatdocent Dr. Th. Weyl: Stellen eur. In allen diesen Fällen handelte es sich jedoch um Deffentliche Gesundheitspflege" in der Aula des Friedrich- Werderschen Brände, die ein Eingreifen der Wehr nicht erforderten. Gymnasiums, Dorotheenstraße 13/14; Anfang: 11. Februar. 5. Donnerstags: Professor Dr. Krebs und Professor Dr. Joseph Joachim:" Haydn- Mozart Beethoven" in der Aula des Französischen Gymnasiums, Reichstags- Ufer 6; Anfang: 29. Januar. 6. Donnerstags: Privatdocent Dr. Abelsdorff:" Der menschDas Vermögen des Porzellanarbeiter- Verbandes. Eine Auflage liche Gesichtssinn und die Kunst seiner Erhaltung" im Muditorium 7 der Landwirtschaftlichen Hochschule, Invalidenstr. 42; wegen versuchter Erpressung und versuchten Bericbe. Die„ Neue Zeit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle BuchAnfang: 15. Januar. 7. Freitags: Geheimer Regierungsrat Pro truges wurde gestern vor der zweiten Straffammer des Landhandlungen, Bostanstalten und Stolporteure zum Preise von 3,25 M. pro alive. De jur. Stephan:" Das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch in gerichts I gegen die Witwe Bertha Bey und deren beiden Söhne, Duartal zu beziehen. In der Zeitungspreisliste der Bostanstalten ist die Sen Tischlermeister Hugo und den Ingenieur Franz Bet ver- Neue Zeit" unter Nr. 5575 eingetragen, jedoch kann dieselbe bei der Post Bedeutung für das tägliche Leben. Fortsetzung: Deutsches Der Leztgenannte sollte sich nur an dem ver mur pro Duartal abonniert werden. Das einzelne Heft foftet 25 Pj. agrecht in der Aula des Französischen Gymnasiums, Reichs- handelt. Der Porzellandreher Julius Probenummern stehen jederzeit zur Verfügung. tags Anfang: 23. Januar. 8. Sonnabends: Profeffor fuchten Betruge beteiligt haben. ist bis » Der Arbeitsmarkt", Halbmonatsschrift der Centralstelle für ArbeitsDr. Dito tellleber den Bau und die Geschichte der Erde" Bey, der Ehemann der Angeschuldigten Wi. Bey, im August 1900 erfolgtem Tode Kassierer markt- Berichte( Herausgeber Dr. J. Jastrow, Berlin, Verlag von G. Reimer). in der Aula des Französischen Gymnasiums, Reichstags- Ulfer 6; fura vor feinem, des Verbandes der Porzellanarbeiter" getvejen. Die als Organt des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise" erscheinende Anfang: 17. Januar. 3. Sonnabends: Privatdocent Dr. Asch- Da der Verband eine juristische Persönlichkeit nicht besaß, so mußte Beitschrift enthält in Nr. 7 des 6. Jahrganges unter anderm: tinaß: Physikalische Vorträge und Erperimente über„ Lichtund Farbenerscheinungen" im physikalischen Hörsaale der Beh im Auftrage des Vorstandes das ganze Bermögen des Ver- die Mitglieder und Leser des„ Arbeitsmarites". Jahre 1902. Algemeines: Internationaler Arbeitsmarkt. bances in Höhe von 116 200 M. auf seinen Namen bei der Reichs- Hilfsmittel zur Ermöglichung winterlicher Bauarbeiten. Situationsberichte Technischen Hochschule, Charlottenburg, Berlinerstraße Nr. 151; bánt hinterlegen. As Bch dann verstarb, stellten sich dem Ver- aus einzelnen Gewerben: Zertilgewerbe( Blotter Geschäftsgang in Sachſen); Anfang: 10. Januar. Ausführliche Programme und Eintritts- bande Bei farten zum Preise von 1 Mart für den sechs Abende von je Abhebung des Vermögens Schwierigkeiten ent- Holzgewerbe( Mangel an Aufträgen in der Möbelfabritation. denn die Reichsbank verlangte zuvor die Ein- saison in der Musikinstrumenten- und Spielwaren- Industrie); Genußmittet anderthalb Stunden umfassenden Stursus sind zu haben bei: Georg gegen, Belling, Cigarrenhandlung, Weipzigerstr. 136; A. Schütz, Rendant, willigung der Erben des Verstorbenen. Diesen Umstand sollen die Rüdgang des Tabattonjums und Beschäftigungsgrad in der EigarrenO., Holzmarktstr. 60; Che schendörfer, C., Sophienstr. 20; Witwe Beh und ihr Sohn Hugo dazu benutzt haben, von dem industrie).- Statistisches Monatsmaterial: Internationale Streitſtatiſtit. Haushaltstoften. Konsum: Lebensmittelpreise im Dezember. J. E. Lederer, Buchhandlung, W., Kurfürstenstr. 70; Bernhard Borstande unrechtmäßige Vorteile zu erzwingen, indem sie ihre Zu- Börsenkurse. Berwaltung der Arbeitsnachweise: Auswärtige Vermittelung in FrankStaar, Buchhandlung, SW, Friedrichstr. 250; Centralstelle für Wriedrichstr. 250; Gentialstelle für Stimmung davon abhängig machten, daß der Witwe des Verstorbenen furt a. M.- Betrügerische Stellenvermittelung. Arbeiter- Wohlfahrtseinrichtungen, SW., Dessauerstr. 14. eine Rente betvilligt werde. In der Form, wie diese Unter„ Das Gewerbegericht", Monatsschrift des Verbandes Deutscher GeKursen 2( Marcuse), 3( Graf), 5( Krebs und Joachim) sind die die Staatsanwaltschaft die Merkmale der versuchten Erpressung. hält in Nr. 4 des 8. Jahrganges außer der Rechtsprechung in deutschen GeHandlungen von seiten der Angeklagten geführt wurden, erblickte tverbegerichte.( Verlag von Georg Reimer in Berlin.) Die Zeitschrift cuta Eintrittskarten bereits vergriffen. Als die Angeklagten cinsahen, daß fie auf diesem Wege vom werbe- und Berufungsgerichten( Charlottenburg, Kiel, Gewerbegericht und Gefunden wurde in der Potsdamerstraße ein kleines Beutel- Vorstande nichts erreichen würden, sollen sie zu einem be- Landgericht I Berlin, Hamburg, Frankfurt a. M., Krefeld, Augsburg), Bortemonnaie, enthaltens eine Anzahl Bons und einen Zettel mit trügerischen Mittel gegriffen haben. Am 18. April 1901 begaben andren deutschen Gerichten( Amtsgericht Barmen) u. a.: Die Verhältnisdem Stempel des Vorstands vom 4. Wahlverein( Ost.) Der Verlierer sich alle drei Angeschuldigten nach der Reichsbank und verlangten wahl in der Braris( 1. Allgemeines. 2. Die erste Verhältniswahl in Mankann den Fund beim Vertrauensmann Paul Scholz, Restaurant, dort unter Vorlegung des Erbscheines die Auszahlung der 116 200 m., heim. Von Gerichtsrat Dr. Braunagel. 3. Die erste Berhältniswahl in München.) Berfassung und Verfahren. Armenrecht. Erstattung der 3offenerstr. 1, in Empfang nehmen. wobei sie erklärten, daß der Erblasser die Depotscheine versehentlich Auslagen des Gerichtsvollziehers. Schädlichkeit des WinkelkonsulentenDr. Georg Reiche, der am Donnerstag den diesjährigen Vortragsverbrannt habe. Der Versuch mißlang, da die Reichsbank die Aus- fums. Recht des Arbeitsvertrags. Gemeinschaftliche Verabredung über Lohnzahlung und cyklus des Vereins Berliner Bresse eröffnen wird, gedenkt zwei zahlung verweigerte. Der Verband hat dann die Erben im Klage- Bergütung bei kurzer Berhinderung( BGB.§ 616). wege zur Ausstellung der Auszahlungsbewilligung zwingen müssen. Ausdauerprämie. Allgemeines. Die Gewerbegerichte im Statistischen bisher noch nicht veröffentlichte Dichtungen vorzutragen:„ Woge und Der Angeschuldigte Hugo Beh bestritt erhebliche der ihm zur Zahrbuch für das Deutsche Reich. Besprechung von Vorsitzenden badischer Wind", eine Strandnovelle in Versen, und„ Märtyrer", Schauspiel Zaft gelegten Punkte. Er will der Ansicht gewesen sein, daß sein Gewerbegerichte. Die Gewerbegerichts- Rovelle und der Centralverband in einem Att. Eintrittskarten sind zu haben in den Buchhandlungen verstorbener Water auch etwas Privatvermogen hinterlassen habe, deutscher Induſtrieller. von Amelang, Potsdamerstr. 126; Lazarus, Friedrichstr. 66; Speher welches in der bei der Reichsbank hinterlegten Summe mit enthalten 11. Peters, Urfter den Linden 43; Woyte, Potsdamerstr. 13, und im fei. Im Interesse seiner betagten Mutter habe er vorsichtig vorBriefkaften der Redaktion. Berliner Presseklub, Charlottenstr. 37( Fahrstuhl). gehen müssen. Alle drei Angeschuldigten bestritten, daß es Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Kammermusik Abend hatte der Deutsche Holzarbeiter ihnen darum zu thun gewesen sei, sich einen rechtswidrigen Sonnabends von 7%, bis 9%, Uhr abends statt. Verbondio Sonntag im Gelvertschaftshause arrangiert. In er- Vermögensvorteil zu verschaffen. Die Beweisaufnahme gestaltete.. 36. Sm Jahre 1870 legte eine Feuersbrunst einen großen Teil fremtime Weise mehrt sich das Bestreben in den Arbeitervereinen, in sich in betreff des Angeschuldigten Franz Beh fo günstig, der Stadt Havelberg in Asche. Ob bei diesem Feuer die Berliner Feuer tünstlerischer Beziehung ihren Mitgliedern das Beste zu bieten. Die daß gegen ihn die Freisprechung beantragt wurde. Die Verteidiger, wehr gelöscht hat, wissen wir nicht. " Gi NM Zu den Gerichts- Zeitung. Eingegangene Druckschriften. Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, Dick' Berlag) ist soeben das 14. Heft des 21. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt des Heftes heben wir hervor: Der erste Fall derart Kartellfragen. Von Heinrich Cunow. Die amtliche Bierzig Jahre Darwinismus. Von Wilhelm Bölsche. Ein amerika und die gewertschaftliche Streifstatistik. Bon Karl Legien. Splitter. Litte= nisches Roman- Epos. Bon Dr. M. Bach( London). rarische Rundschau: Dr. W. Rheinhard, Der Mensch als Tierrasse und seine Notizen: Die Gewerkschaften in Frankreich. " Ait Der Arbeitsmarkt im Technische Weihnachts Witterungsübersicht vom 5. Januar 1903, morgens 8 Uhr. Stationen Barometerstand mm Windrichtung Windstärfe Wetter emp. n. C. 5° C. 4° N. Stationen Barometerstand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. 1. C. Forpes. Es ist nicht der geringste Zweifel daran, daß die Ostsee| betreffenden Summe bestreite ich, und eine Stlage abzuwarten. 3. Nein. Das sicht auch nicht im Arbeiterrecht. Dort steht an der von Ihnen a Salzwaffer hat. 1893 Alter Abonnent Sch. 1. Sie haben nur auf ein Achtel des Nach- gezogenen Stelle auf S. 95 die zutreffende Folgerung aus§ 193 B. G.- B.: F. G. 28. Besten Dank für die Zusendung; das erwähnte Blatt laffes Ihrer Mutter Anspruch. Was fie cingebracht hat, ist gleichgültig. Es ist vereinbart, es darf nur am 1. oder 15. gekündigt werden, so kann, haben wir. fommi nur darauf an, was sie hinterlassen hat. Mit ihrem Vermögen fann wenn der 1. oder 15. ein Feiertag ist, am 2. oder 16 gekündigt werden. F. Baumann. Wir können Mitteilungen dieser Art nur aufnehmen, sie zu ihren Lebzeiten anfangen was sie will. 2. Rein. 3. Wenn gütliche wenn fie uns vom parteigenössischen Vertrauensmann oder vom Gewerk- Einigung nicht erfolgt, an das Amtsgericht. Charlottenburg. Nein. schaftsvorstand zugehen. M. A. 28. Solche Redewendung ist in den Reichstagsdebatten nicht gefallen. 1001. Wenn der Verein nicht die Erörterung politischer Gegenstände bezweckt, zu 1: Nein, zu 2: Ja, 3. Ja. – Mar St. 13. Ihr jährliches Einkommen, gleichviel aus welcher Quelle es fließt, ist steuerbar. H. 57. Beantragen Sie bei der Versicherungsanstalt, Breitestraße 24, das Nachtleben herbeizuführen. R. R. 1-3. Nein. 3. W. Der Mietsstempel wird für die Zeit vom 1. Januar bis 1. Januar berechnet. Nach Ihrer Darlegung ist er zutreffend berechnet. Lindenstr. Swinemde. 734 S 75593 1. Nein. 2. Za. R. W. Warschauerstraße. Sie sind im Unrecht. Hamburg 755 SW M. 1903 g. Tragen Sie schleunigft den Sachverhalt dem Amtsgericht Berlin vor und beantragen Sie, Ihnen zu gestalten, von Ihrem Manne getrennt ranks./M. 755 760 S zu leben.-F. 60. Wenn die Kinder nicht innerhalb sechs Bochen seit München Bici Stenntnis vom Tode ihrer Mutter der Erbschaft entfagen, so werden sie Erben und haften als solche auch für die Schulden ihrer Mutter. 2. K. 29. Sie find im Irrtum. Wenn ein Feiertag in die Kündigungszeit fällt, so wird keineswegs die Kündigungsfrist um einen Tag verlängert. Winden. K. K., Breslauerstraße. Tragen Sie Ihren Fall in der juristischen Sprechstunde vor. W. F., Ticckstraße. Der Fall ist zu spät gemeldet, als daß er jcht noch im Blatt hervorgehoben werden könnte. R. W. 99. Schädlich ist das Rauchen von Cigarrenabschnitten nicht, aber der Kleister, der diesem Teile der Eigarren anhaftet, macht das Rauchen gerade nicht sehr appetitlich. Durch Auskochen kann man den Tabat nicht vom Nikotin befreien. D. in Steglit. Es ist uns leider nicht gut möglich, Ihnen darin einen brauchbaren Rat zu geben. D. T. W. 22. 1. und 2. Die Frage ist, wie wiederholt von uns aus führlich dargelegt ist, streitig. Nach zutreffender Ansicht besteht seit dem 1. Januar 1900 für Preußen eine Pflicht zur Rückerstattung bezogener Armengelder nicht. Anerkennt aber Ihre Frau die Verpflichtung, so besteht sie. Es ist richtig zu schreiben: Eine Verpflichtung zur Rüderstattung der Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 6. Januar. Anfang 7 Uhr: Opernhaus. Don Juan. Schauspielhaus. Das dunkle Thor. Deutsches. Der arme Heinrich. Berliner. Maria und Magdalena. Leffing. Der blinde Passagier. Neues. Die Großstadtluft. Residenz. Die beiden Schulen. Thalia. Die bösen Mädchen. Weften. Das Nachtlager in Granada. Central. Madame Sherry. Belle Alliance Theater. Cupido u. Co. Am Telephon. Casino. Moderne Frauen. Apollo. Nafiris Hochzeit. Anfang 8 Uhr: Schiller. O.( Wallner Theater.) Ein Ehrenwort. N D Schiller. N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater). Renaissance. Carl Weiß. Die Ichten Tage der Antillen. Luisen. Der richtige Schwiegerfohn. Borher: Kurmärker und Picarde. Metropol. Neuestes Allerneuestes. Buntes Theater. Abergläubisch. Liebesfold. Kleines. Erdgeist. Palaft. Auf hoher See. Trianon. Die Liebesschaukel. Reichshallen. Stettiner Sänger. Steidl. Specialitäten. Baffage Theater. Specialitäten. Baffage- Panoptikum.Specialitäten. Wintergarten. Specialitäten. Irania. Taubenstr. 48/49. Das Land Tirol. Invalidenstraße 57/62. geöffnet von 7-11 Uhr. Täglich Central- Theater Heute: Zwei Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr, halbe Preise, jeder Erwachsene 1 Kind frei: Urania. Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Das Land Tirol. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS Schiller- Theater. Schiller Theater O.( Wallner- Theater).| Schiller Theater N. Friedr.- WilhelmDienstagabend 8 Uhr: Ein Ehrenwort. Schauspiel in 4 Affen von Otto Erich Hartleben. Mittwoch abend 8 Uhr: Renaissance. städtisches Theater). = 4 Haparanda 4 Petersburg 4 Cort 3 bedeckt 3 bedeckt 2bedeckt 2Regen Regen 5 9 Aberdeen 8 Paris 1 747 68 3bedeckt 11 762 2 3bedeckt 11 761 23 1 Regen Wetter Prognose für Dienstag, den 6. Januar 1903. Mild, jedoch ziemlich frübe und regnerisch, bei lebhaften südwestlichen Berliner Betterbureau. Bernhard Rose- Theater Cirkus Busch. Badstr. 58. Mittwoch, den 7. Januar 1903: Adam und Eva. Dienstag, den 6. Januar 1903, nachmittags 3 Uhr: Extra- Parade- Vorstellung Dienstagabend 8 Uhr: Gesangspoffe in 4 Aften v. E. Jacobsen Abends Dahomey. Renaissance. Lustspiel in 3 Aften von Franz v. Schönthan u. Franz Koppel- Elfeld. Mittwoch abend 8 Uhr: Ein Ehrenwort. Donnerstagabend 8 1hr: Donnerstagabend 8 Uhr: Renaissance. Panoptikum Steidl Friedrichstrasse 165. WeihnachtsAusstellung Zauberkünstler Mr. François Roberts: Das Verschwinden einer Dame!" Kasperle- Theater. Lebende Bilder. Grosses Konzert. Passage- Theater. JVorstellung. Anfang: Sonntags 3 Uhr. Wochent. 5 Uhr. Ende 11 Uhr. Fräulein Auguste Adamovic Tanz- Sängerin. Willy Prager. 14 neue erstklass. Nummern. Palast- Theater Burgstraße 22. Früher: Feen- Palast. Linienshage 132. Novität! Jugendfreunde. Theater Metropol- Theater. Oranien burger Thor. Novität! Familie Humbert 11f- Komödie von Fritz Steidl und das übrige glänzende Repertoire der Steidl- Sänger. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pf., im Vorverkauf 40 Pf. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter Straße 132. Die letzten Tage der Antillen Romantisch- phantastisch. Ausstattungsstück in 9 Bildern von E. Ritterfeldt. Morgen: Dieselbe. Borstellung. Sonnabendnachmittag: Robinson Crusoe. Sonntagnachut.: Ilse Römer. Freitag, 9. Januar: Die Blüte des Bagno. Schauspiel 6 Bildern von Gust. Albert. Sanssouci Kottbuserthor Station der Hochbahn. Jeden Sonntag, Montag, Donnerstag: Hoffmanns Schneeweisschen und Rosenrot. Das phänomen. Januar- Programm. Norddeutsche Sänger. Weihnachtsmärchen mit Gesang und Zanz in 4 Bildern. Abends 7 Uhr: Madame Sherry. Mittwoch, 7. Januar, nachm. 4 Uhr. ( halbe Breise), jeder Erwachsene 1 Stind frei Schneeweisschen und Rosenrot. Abends 7%, Uhr: Madame Sherry. Donnerstag und Freitag, 7, 1hr: Madame Sherry. Thalia- Theater. Anjang 7 Uhr. Heute und folgende Tage: Die bösen Mädchen. Große Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 3 Aften. Im 1. Aft: Ein secessionistisches Erntefest. Im 2. Aft: Parodistische Reichstagsscene. Großes internatio Hales Schwimmtnurnier. Im 3. Att: Hochzeitszauber. Monna Banna Parodie. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Verschwender. Der Alles neu! Neu! Alles neu! 8 Uhr. Neu insceniert: 8%, Uhr. Auf hoher See. Lebensbild m.Gesangu. Tanz in 3 Aften. The Atlantics, Straft- ft. Gebr. Bellong, großart. Melange- Aft. Jonny Manchenez, das med. Weltwdr. The Helsons, eine Scene im Kaffech. Elsa Byron, Soubretten Diva. Anfang: Wochent. 8, Sonnt. 7 Uhr. Entree 50 Pf. Casino- Theater. Neu! Lothringer Straße 37. Neu! Franz Kern Amones Gretchen Reimann 2c. Dazu mit neuter glänz. Ausstattung: Moderne Frauen. Großer Lacherfolg. Beitgem. Couplets. Anf.: Bochent. 8, Sonntags 71 Uhr. Sonntagnachmittag 4 1hr: Ehrliche Arbeit. Nach jeder Soiree: Tanzkränzchen. Montag, den 5. Januar: Zum leztemal: Unterm Weihnachtsbaum. Charakterbild. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Zagestasse 11-1%, 1hr. ( Meyjel, Pietro, Britton, MaySteidl, Strone, Böhme, Böckmann, Blättner 2c.) in Heute Dienstag: Zum erstenmal Mit glänzender Ausstattung: Neuestes! Allerneuestes! Revue in 5 Bildern von Julius Freund. Musik von Victor Holländer, In Scene gesetzt v. Dir. Rich. Schultz. Gastspiel Julius Spielmann. Emil Thomas a. G. Henry Bender. Frid Frid. Flora Siding. Hansi Reichsberg. 300 Mitwirkende. Grandioses Ballett. Rauchen überall gestattet. Anfang 18 Uhr. Winter Garden 6 und 2. Gly. Anfang 8 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. 7 Uhr: In beiden Vorstellungen: Elefanten, Jagd und Seelöwen. Deutscher Holzarbeiter- Verban.. Zahlstelle Berlín. Mittwoch, den 7. Januar, abds. 81 Uhr: Vertrauensmänner- Versammlungen. Zur Beachtung! In allen Versammlungen werden die statistischen Fragebogen ausgegeben. Zu einer vollständigen, brauchbaren Statistik, die die wirkliche Lage in unsrem Gewerbe wiedergiebt, gehört die Beteiligung aller Mitglieder. Es liegt deshalb im Interesse der Mitglieder, daß sie aus allen Werkstellen Vertrauensmänner entsenden, die die Fragebogen in Empfang nehmen. Die Fragebogen müssen umgehend ausgefüllt und nach dem Bureau, Engel- Ufer 15, eingesandt oder auf den Zahlstellen abgeliefert werden. Moabit: bei Jocksch, Zurmftr. 84. 77/3 Tagesordnung: 1. Bericht der Vertrauensmänner. 2. VerbandsVollständig neues Programm: angelegenheiten. 3. Verschiedenes. Tortajada Spanische Tänzerin. Wedding und Gesundbrunnen: etern Raabe, Wallno und Marinette, Tanzduo. Kolbergerstraße 23. Paul Conchas: Im Bivouac". Tagesordnung: 1. Bericht der Werkstatt- Stontrollkommission. 2. Ber Morton und Elliott, Excentrics. bands- und Werkstatt- Angelegenheiten. 3. Verschiedenes. Die Vertrauensmänner haben die ausgefüllten Fragebogen mitzubringen. Die Kollegen von Gebrüder Spaar, Chausseestr. 39, werden ersucht zu erscheinen. Thompsons Wunder- Elefanten. Otto Reutter, Das Bordeverry- Trio. Humorist. Adrienne Larive, Pariser Sängerin. Rosenthaler u. Schönhauser Vorstadt: bei Wernau, Schwedterftr. 23/24. Tagesordnung: 1. Bericht der Werkstatt- Kontrollfommission. 2. BerbandsAlburtus u. Bartram, Keulen- Jongl. Angelegenheiten. 3. Werkstatt- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Ritchie Duo, Bicycle- Künstler. Die 7 Allisons, Akrobaten. Osten u. Nordosten: bei Mann, Strausbergerstraße 3, ,, Das Mädchen mit dem goldenen Haar", Eine Vision. Ballett. Pariser Luft, Die Reise in den Mond", Biographische Bilder. Cirkus Schumann Dienstag, 6. Januar 1903, abends 7 Uhr: Grosser Elite- Abend. abends 7, Uhr. Tagesordnung: 1. Bericht der Obleute. 2. Werkstatt- Angelegenheiten. 3. Verbands- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Südosten: bei C. Behrend, Manteuffelstr. 95. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission. 2. Werkstatt- Angelegen heiten. 3. Berschiedenes. Süden: bei Retzolk, jest Doberstein, Wasserthorstraße 68. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. Süd- Westen und Westen: in Habels Brauerei, Bergmannstr. 5-7. Tagesordnung: 1. Bericht der Kontrollkommission. 2. Bericht der Vertrauensleute. 3. Verschiedenes. Deutsche Konzerthallen Kolossales Programm. Modell- und Fabrik- Cischler Luisen- Theater. Residenz- Theater. Spander Brücke 3 Anjang 7, Uhr. Der richtige Schwiegersohn. Die beiden Schulen. Borher: Kurmärker u. Picarde. Anfang 8 Uhr. Borvert. 10-2 Staffe. Morgen: Der Pfarrer von Kirchfeld. Donnerstag: Der Rattenfänger von Hameln. Freitag: Zum erstenmal: Die Cameliendame. Comtabend: Der richtige Schwiegersohn. Vorher: Kurmärker und Picarde. Belle- Alliance- Theater. Heute u. folgende Zage: 26. 7%, Uhr. Cupido& Co. Schwant mit Gef. u. Zanz in 3 Aften. ( Les deux Ecoles.) 2uftipict in 4 Atten v. Alir. Capus. Deutsch von Theodor Wolff. Nachm. 3 Uhr: Sein Doppelgänger. Kleines Theater. Unter den Linden 44. Anfang 8 Uhr. Erdgeist. Am Telephon. Apollo- Theater. Drama in zwei Aufzügen. Ende 10%, Uhr. Bon 8-9 Uhr: Brillante Specialitäten! 1m. Nakiris Hochzeit. Ausstattungs- Operette v. Paul Lincke. Staffen- Eröffnung 7 Uhr. Anfang der Borstellung 8 1hr. mittags: Ermäßigte Preise: Frau Luna. Buntes Theater: Köpnickerstr. 68. Anfang 8 Uhr. Liebessold. Komödie in 3 Akten von Oskar Méténier. Vorher: Abergläubisch von Marius. Sonntag, 11. Dez., nachm. 4 Uhr: Volkstüml.Opernvorstellung bei bedeut. ermäss. Preisen: Der Waffenschmied, Sonntag, den 11. Ranuar, na Trianon- Theater. Königstadt- Casino. Georgenstrasse, zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Die Liebesschaukel. Lustspiel in 4 Akten v. M. Donnay. Anfang 8 Uhr. Holzmarktst, 72, Ecke Alexanderst. Täglich erfttl. Specialitäten- Vorstellung. Sed. Mittwoch, Sonnabd. und Sonntag Tanzkränzchen. Anf. Wochent. 8, Sonntags 6 Uhr. Theaterund SpecialitätenVorstellung. Wochentags: Entree frei! Künstler5 Kapellen Special- Ausschank der Berliner Bockbrauerei. Gratweils Bierhallen Theater u. Variété Kommandanten=# Straße 77/79. Direktion: Carl Haverland. 12 Nummern des Repertoirs. Um 9 Uhr: Die grösste Sensation! Looping the Loop. Um 93%, Uhr: Die Perle aller Pantomimen Die lustigen Taglich: Gr. Vorstellung. Heidelberger. amüsante Januar- Programm W. Noack Theater. Nur allererste Kunstkräfte. Anfang der Vorstellung 8 1hr. Direktion: Robert Dill. Jed. Sonnabend, Sonntag u. Mittwoch Brunnenstrasse 16. nach der Borstellung: TANZ. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Jeden Tag: Streich- Konzert. Bocanstich: 15. Januar. Im Kaijer- Saal: Norddeutsche Sänger und Tanz. Robert und Bertram. 8 Uhr. bci Dieke, Aderstraße 123. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission. 2. Werkstatt- Angelegen heiten. 3. Verschiedenes. Drechsler. Norden bei Schmitz, Brunnenstr. 150. Osten bei Matthes, Koppenstr. 41. Südosten und Westen bei Stramm, Ritterstraße 123. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission. 2. Werkstatt- Differenzen. 3. Verbandsangelegenheiten, Ausgabe der statistischen Fragebogen. 4 Berschiedenes. Musikinstrumenten- Arbeiter. Abends 8, Uhr im Gewerkschaftshause, Engel- fer 15, Saal V. In dieser Versammlung werden die neuen Vertrauensmänner- Karten ausgegeben. Ausgabe der statistischen Fragebogen. Bezirk Friedrichsberg. Am Dienstag, den 6. Januar, abends 8 Uhr, bei Lutterbüse, Friedrich Karlstr. 11. W Tagesordnung: Bericht der Kommission. 2. Verbands- und Werkstattangelegenheiten. Ausgabe neuer Vertrauensmänner- Karten und der Statistik- Fragebogen. sady bez Boritething: Tanzkränzchen. Achtung! Parkettleger! Achtung! Mittwoch: Der Goldbauer. Neu eröffnet! Gute Ventilation! Mittwoch, den 7. Januar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel Ufer Nr. 15, Versammlung afé Schurig, sämtlicher Kommissions- Mitglieder und Vertrauenslente, Oranien- Str. 144 dicht am Moritzplatz. Kaffee 10 u. 15; Bier 10 Pf. Billard a Stunde 40 Pf. Gr. Auswahl v. Zeitungen, modernen Zeitschriften und Journalen.[ 1962 In der Versammlung werden die Fragebogen und die neuen Ber trauensmänner- Starten ausgeteilt. Stock- und Celluloidarbeiter bei Bareinz, Brückenstr. 7. Die ausgegebenen Zählzettel sind mitzubringen. Die Ortsverwaltung. Socialdemokratischer Wahlverein f. d. 4. Berl. Reichst.- Wahlkreis( Osten). Albert Marquard Dienstag, den 8%, Socialdemokrat. Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Am 31. Dezember 1902 verstarb unser Mitglied, MaurerAußerordentliche General- Versammlung Berlin, Neanderstr. 26. August Wreh im Lokale Große Frankfurterstr. 117. 242/2 Tages Ordnung: 1. Vortrag des Rechtsanwalts Victor Fränkt über:| Hofgeschichten. 2. Diskussion. 3. Antrag auf Erhöhung der Beiträge von 20 auf 25 Pf. vom 1. Januar 1903 an. 4. Berschiedenes. legitimiert. Um zahlreichen Besuch ersucht Mitgliedsbuch Der Vorstand. = Dampf- Effenzen- Fabrik, gegr. 1858, empfiehlt seine vielfach prä miterten Essenzen für Liqueure und als besondere Specialität ſcinen Arbeiter- Bildungsschule Berlin Jamaica- Rum- Extrakt Mittwoch, den 7. Januar 1903, abends 81, Uhr, im Gewerkschaftshause( Saal 8), Engel- Ufer 15: General- Verfammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes, des LehrerKollegiums und der Revisorcn. 2. Statuten- Aenderung und Anträge. 3. Schulangelegenheiten und Verschiedenes. 4/ 1* Mitgliedsbuch legitimiert. Beiträge werden entgegen genommen Sonntag, den 25. Januar 1903, in den Gesamträumen des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer No. 15: Zwölftes Stiftungsfest. Künstler- Konzert ( Harmonium, Flügel, Cello, Harfe) ausgeführt von der Berliner Künstler- Vereinigung. Fest- Rede. Recitationen. Gesang. Kassen- Eröffnung 5 Uhr, Anfang 6 Uhr. Billet 50 Pf. Garderobe 15 Pf. Tanz 50 Pf. Nachzahlung. anerkannt als bester und billigster Extrakt zur Herstellung eines wirklich guten[ 2642* Rum. Neueste wahre billige Preise ver Nachnahme. Wirfl. Salzfetthering, Faß b. 500 t. 7. 8. 250 St. 3 u. 4 M. 11 Faß große M( zu empfehl.) 400 St. 9 u. 10 W. 200. St. 4. 5. MK Speckfett 320 St. 11 Mt. 160 St. 5, Mr. Faß Bollheringe Milch, Nogen, Fett 200 St. 9. 10. 100 St. 4%, t. 5 W., beffere Sorte 10%, u. 5%, Mt. Post- Dose. 70 zarte vetth. 1 60 St. 2, Bolth. 2 Mt. Brathering 4 Lit.- Dose 2, 8 Lit.Dosje 3½ M., 80 Delifatehh. 2% u. 2 4 2 Mt. ( Eberswalderstr. 20) durch Absturz vom Bau Dalldorferstraße. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet hente Dienstag, den 6. Januar, naújmittags 3, 1hr, von der Leichenhalle des Gethsemane- Kirchhofes in Nieder- Schönhausen( Bankow) aus statt. Um zahlreiche Beteiligung erfucht 246/2 Der Vorstand. Dankfagung. Den Genoffen, Freunden und Bekannten, die meinem lieben Sohn Max Tetzlaff bei der Beerdigung die lekte Ehre erwiesen haben, sowie für die vielen Kranzipenden jage ich innigsten Dant. meinen 1385b Franz Telaff u. Familie. Danksagung. Für die vielen Beweise der Teilnahme beim Ableben unsrer lieben Mutter und Schwiegermutter fagen wir allen lieben Freunden und Genoffen herzlichsten Dank. 2742 Elise und Leopold Liepmann. Kranken- Unterfügungsverein der Tabakarbeiter Berlins. Bismardh. 2. Orts- Krankenkasse der Graveure, ( Eingeschriebene Hilfskaffe Dr. 88.) Mittwoch, den 14. Januar 1903, abends 8%, Uhr, bei Feind, Weinstraße Nr. 11: Außerordentliche Generalversammlung. Tagesordnnng: Vorlegung des Entwurfs eines neu revidierten Statuts. Die Mitglieder sind verpflichtet, zu dieser Borlage voll und ganz Stellung zu nehmen und sämtlich zu erscheinen. 187/2 Der Borstand. Karl Butry, Vorsitzender. Post- Kiste. Bücklinge 80 t. Ciseleure u. andrer künstl. Gewerbe21, Mt., Voll- u. Fett- Bücklinge groß 2 Mt., 4 Pfd.: betriebe zu Berlin. Site protten 1%, wt., Kiften 3, Mr. 2 Єchte atzenhofer Biere atzenhofer Hell atzenhofer Marine atzenhofer Dunkel 30 Fl. 1 1/8 T. M. 3.00 1/8 T. M. 3.25 3 M. 1/8 T. M. 3.50 atzenhofer Crystall 28 Fl. 3 M. 1 HI. M. 3.00 Gefällige Bestellungen an Patzenhofer Brauerei NO. Landsberger Allee 24/27 Telephon VII, 2300 u. 5535. NW. Strom- Strasse 11/16 Schutzmarke Telephon II, 127 und 676. Pfand pro Flasche 10 Pf. VON Ziehung am 15. Januar 1903. Badische XI. Pferde- Lotterie Carl Heintz 5063 Gewinne. Gesammtwerth Mark Seslin W.E 100000 darunter 1 à 15,000, 10,000, 5000, 3000, 2000, 5 à 1000, 50 à 600 M. etc. Der Verkauf der Gew. ist mit 70% garantirt. Loose à 1 M., 11-10 M., Porto und Liste 20 Pfg. empfiehlt und versendet gegen Coupons, Briefmarken oder unter Nachnahme Berlin W., 265 Wahlversammlung Carl Heintze, unter denon's. W. Schwandt, Swinemünde, Dienstag, den 13. Januar 1903, Fischerei, Heringsgeich. engros, Räucherei und Marinier- Anstalt. Arbeitervertreter-Verein. Masken- Garderobe Donnerstag, den 8. Januar cr., abends 8½ 1hr, im Gewerkschaftshause, Engel- lifer 15: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes und des Ausschusses der Landes- Versicherungsanstalt Berlin. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. sucht Gäste haben Zutritt. Im pünktliches und zahlreiches Erscheinen erDer Vorstand. 53/1 J. A.: J. Pieschel, Borsitzender, Gartenstr. 51. NB. Sämtliche schriftlichen Zusendungen sind an obige Adresse zu richten. Alle Geldsendungen sind an den Kassierer Adolf Stumpe, Schwedterstraße 51, zu richten. Berfallene Pfänder. Goldsachen, wie Brillanten j. Art, gold. 11. filberne Uhren, Stetten, Ringe, sauber it. schön, w. spottb. verf. Altes Gold, Silber w. getauft u. in Zahl. gen. in Pfandl. Prinzenstr. 28 I, Gde Ritterstr. bont 2712 Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45: I. Abends 7-8 Uhr: für die Herren Arbeitgeber. 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Januar 1903, abends 8 Uhr: Sitzung der erweiterten Ortsverwaltung im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer Nr. 15, Saal 1. Die Konferenzen der Vertrauensleute für den Osten und Westen fallen am Mittwoch, den 7. Januar, aus. Jedes Wort: 5 110/4 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Die Ortsverwaltung. 270/2 Mitgliedsbuch legitimiert.. Der Vorstand. Maler! 3. Das Richtigsehen ift für jeben Menschen von größter Bedeutung, unijomehr aber für denjenigen, dessen Augen durch angeftrengtes Sehen oder unpassende Gläser geschwächt sind. Jeder Brillenbedürftige, ob weit, turz, oder übersichtig, follte deshalb beim Kauf eines Augenglases darauf achten. daß ibm dieses auch genau past, Das altbekannte Juftitut für Präcifions- Optit von Carl Buttendorff, in Firma Ernst Riek, Berlin N., Weinbergsweg 15b ( 6. 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