" Nr. 9. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagsnummer mit illustrierter Sonntags. Beilage, Die Neue Welt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 20. Jahrg. hnson Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Stolonelzeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Quittung. Sonntag, den 11. Januar 1903. 2 Milliarden 465 Millionen Mart. Davon sind 1999 Millionen fortdauernde, 226 Millionen einmalige Ausgaben des ordentlichen Etats und 240 Millionen einmalige Ausgaben des außerordentlichen Etats. will, durch Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. einen gewaltigen Pump von 220 Millionen beseitigt werden. Hiervon sollen 95 Millionen zur Deckung der Ausgaben des ordentlichen Etats verwendet werden. Es kehrt worfene und verfassungswidrige Versuch einer Zuschußanleihe bei Ausgaben des ordentlichen Etats für das neue Etatsjahr in weit vergrößertem Maßstabe wieder. bei einer Finanzlage, die zur Herabseßung der Ausgaben Reiches auf die breiten Massen der Bevölkerung gewälzt werden, nötigt, zahlreiche neue Mehrausgaben gefordert. Die welche die Zölle und Verbrauchssteuern entrichten. Denkschrift spricht diese Thatsache in der milden Fassung aus: Das ungeheure Mißverhältnis zwischen Einnahmen und Ause Im Monat Dezember gingen bei dem Unterzeichneten" Freilich war eine mäßige Steigerung gegenüber dem Vorjahre nicht gaben des Reiches soll, da man die Bundesstaaten nicht treffen folgende Parteibeiträge ein: Berlin, Beiträge der Wahlkreise: 2. reis 500,-. 4. Streis Dft zu vermeiden." 1000,-( darunter Rauchklub Portorico 4,-, 160. Stadtbezirk amerit. Wie ist es mit dieser„ mäßigen Steigerung"? Wie verhalten sich Auktion einer Breßtohle 4,25). 4. Streis Südost 1000,- die neuen Etatsforderungen zu denen der vorhergehenden Etatsjahre? ( darunter Buzerkolonne Nordmann 14,30, Klage 2,-, aufgelöster Der Etat für das Rechnungsjahr vom 1. April 1903 bis Gefangverein Fackel", 1. Nate durch Berlin 7,50, Sparverein 31. März 1904 zeigt eine Gesamtausgabensumme von also der im vorigen Jahre vom Reichstag bers Streng- Reell" 25,-, Sparverein Hufeisen 15,-, ein Unbekannter 200,-, Conrad 4,-, Ueberschuß der Kranzspende von der Buchbinderei Wübben u. Co. 12,70, Altdeutsch" Prozent- Ueberschuß 5,-, Spandauer Heuchler 6,-). 5. Kreis Wahlverein 150, ( darunter R. R. 50,-, Stranzüberschuß durch Lenz 2,80.) Aus dem 6. Kreise: Rote Geburtstagsfeier, Raumerstraße, 2,31, im Jägerhaus über den See gefahren 3,35, desgleichen im Oder fahn 1,40, A. B. Mister 1,-, Adamschet 1-, Verein Voran 10, zur Wahlschlacht 10,-, 2.,. Saalbefizer Badfir. 3,-, Märkischer Landbote, Waidmannsluft 1,-, v. Recitationsabend der Metallarb., Bernh. Rose Theater 10,-, Klub N. durch Knauf 4,60, gef. v. 5. abfahrenden Lackierern der Firma B. in Lantwit 3,05, ges. v. den Bautischlern Schüler, Graunstr. 6,45, E. B., Boltastraße 100,-, Hiervon fallen auf die fortdauernden und einmaligen Ausgaben Da auch der Segen der vermehrten Einnahmen aus dem Bucher Genossen aus der Boyenstraße 2, Sa. 159,16). Berlin, diverse des ordentlichen Etats 71% Millionen, auf den außerordentlichen Gtat tarif diese heillose Finanznot nicht wird heilen können, so werden Beiträge: Kranzüberschuß bei H. Kilow u. Co. 3,50. 2. und H. B. 881 Millionen. die Finanzgenies des Reichs- Haushalts immer hißiger die Forderung 10,-. Referat bei den Fensterpußern 6,-. Dr. A. F. 50,-. Dr. L. A. Nov.- Dezemb. 100,-. Zum Wahlfonds, als Protest eines alten Der bedeutende Mehrbedarf des ordentlichen Etats ist aller- nach erhöhter Besteuerung des Bieres und des Tabaks erheben. Demokraten durch 2. A. 300,-. Defterreich 2,-. Machetes 5, bings zum Teil darauf zurückzuführen, daß ein Deficit für das Das arbeitende Volt aber wird die Gegenlofung erschallen lassen: Von der Volks Zeitung" 4,-..., durch. S. 5,-. Ges. d. Rechnungsjahr 1901 von mehr als 46 Millionen Mart gedeckt werden Reichs Gintommensteuer- Reichs VermögensH. Sch., Landsberger Allee 11, 2,05. Dr. St. 8,05. Aus Aerger muß. Andrerseits aber ist der Einfluß dieses Deficits auf die Etats- steuer- Reichs- Erbschaftssteuer! über die letzten Reichstags- Verhandlungen 3,-. Durch die Redaktion gestaltung weniger belangreich, da man die Ueberweisungen an die 〃 0 Der vorjährige Etatsentwurf wies 2 Milliarden 350 Millionen auf. Nachdem der Reichstag einige Abstriche vorgenommen, belief er fich auf fast 2 Milliarden 305 Millionen. Der neue Etat übergipfelt, den vorjährigen um nicht weniger als 160 Millionen Mart. Die Reichsfinanzen erleben ihre schwerste Krise. In der günstigen Wirtschaftsperiode verstieg man sich zur tollsten Verschwendung für Militär, Marine, Kolonien und Weltpolitik. Da jetzt die Einnahmen versagen, vermag man sich nur noch durch ein fortgefeßtes, verderb liches Bumpsystem über Wasser zu halten. Anstatt in den guten Jahren Haus zu halten, sinnt man nun darauf, das fronende Volk durch neue Steuern zu belasten. Politifche Uebersicht. Berlin, den 10. Januar. des Vorw." bon H. Br. i. M. 1,-. Von einigen Berlinerinnen Bundesstaaten entsprechend den niedriger angesetzten Matrikular100, Böttchermftr. 1, Grefutive 1,-... u. A. 2. 17, beiträgen um 15%, Millionen gegen das Vorjahr verringert hat. Von den Arbeitern der Neuen Berliner Genoffenschaftsbäderei 24,-. Wenn troß dieser Ersparnis die Mehrausgaben des ordentlichen Etats A. B. 50,-. P. S. 50,- Segelflub der roten Kaufleute 10, jenen hohen Betrag von 711, Will. M. erreichen, so ist dies zum großen Der Meeraner Weberstreit ist beendet. Stontobucharbeiter vom Wedding 5,-. A. d. Kl. Cohn der Buch- Teil auf erhöhte Forderungen im Etat des Heeres, der Marine und druckerei von Gg. Eichler 3,20. Gesammelt von einigen EisenbahnSo meldet uns ein Privattelegramm vom Sonnabendabend. arbeitern der Werkstätten- Inspektion 1 10,-. Dr. A. Fl. 101 6,- ber- Reichsschuld zurückzuführen. Für das Reichsheer sollen die fortAbgeschlossen ist nunmehr der große wirtschaftliche Kampf, den Dr. C. Fr. 20,-. C. D. Guhrau 1,-. Bierprozente der Geschäfts- dauernden Ausgaben um 7315 141 M., für die Marine um eine aufs äußerste gedrückte, in den elendesten Verhältnissen lebende bücherfabrik A. Zumpe 5,-. Von Bestien des Ditens 31,50. 6 536 931 M., für die Reichsschuld um 6096 760 M. erhöht werden. Arbeiterschicht ein volles Vierteljahr mit größter Zähigkeit und Von Drechslern, Schleifern und Gürtlern der Gummitvaren Wenn auch die Post- und Telegraphen- Verwaltung bewundernswerter Energie geführt hat. fabrik S. Müller, Weißenfee 30,-. F. Borgfelde 10, D., Weißen eine Mehrausgabe von 11%, Millionen erfordert, so steht doch Was gab die Veranlassung zu dem Streit? fee 1,-. Gegen den Umsturz 1,-... 10,-. E. Kmuz 12, dieser Mehrausgabe eine Mehreinnahme gegenüber, die auf G. Kmuz 12, dieser Mehrausgabe eine Mehreinnahme gegenüber, die auf Die Tertilfabrikanten hatten seit längerer Zeit die ohnehin sehr Gutenberg 27,25. Mitglieder der 1. Dr. 4,25. A. B. 100 15%, Millionen veranschlagt wird. Jene andren Ausgaben dagegen niebrigen Löhne der Arbeiter und Arbeiterinnen fortgesetzt herab2,-. Märkischer Regelflub 13,- Amerikanische Auftion bei Tischmeher 1,65. Bern 50,-. Buxtehude, von den Alten durch werden, natürlich nicht durch entsprechende Einnahmen gedeckt und gesetzt. Nach einer Erhebung, die der Textilarbeiter Verband im Weber 3,-. Bremen, Maschinenpersonal der Bürger- Zeitung" 11,30. gerechtfertigt. Dezember 1901 vornahm, erzielten die Meeraner Weber schon Breslau, focialdemokratischer Verein 50,-. Charlottenburg, Was die Mehrausgaben von 88% Millionen Mark im damals nur einen durchschnittlichen Wochenverdienst von 8-10 Mart. 4. Kommunalbezirk gegen den 300 000 Mart- Fonds ges. 2,75. außerordentlichen Etat angeht, so ist diese Summe um so Im Laufe des vergangenen Jahres folgten wieder LohnDüsseldorf, D. 2. 2,- Falkenberg( Oberschlesien) 5,-. erstaunlicher, als die Kosten aus Anlaß der Expedition fürzungen, so daß Fälle verzeichnet worden find, wo die Weber sich Gießen, E.&. 10,-. Gera, Wahlkreis Reuß 1. 2. 100,- nach Ostasien sich naturgemäß jezt erheblich vermindern müssen; mit einem Wochenverdienst von 5-6 M. begnügen mußten. Damit j. Gutschdorf bei Striegan, gef. auf einer roten Hochzeit 3 dieser Posten ist mit 15 Millionen gegen 33 Millionen im Vorjahre war eine Not erreicht, die nicht länger erträglich war. Das war Gotha, durch den Vertrauensmann 30,-. Hamburg, 1. Wahl- veranschlagt, so daß hierdurch der außerordentliche Etat eine Er- leine Lebensmöglichkeit mehr! In solcher Lage rafften sich die armen freis 3000,- Hagen- Selbede, Gesangberein Brudertette 20sparnis von 18 Millionen hat. Daß trotz dieser Ersparnis der gedrückten Textilarbeiter auf zur entschlossenen That. Sie reichten den Hamburg, 2. Wahlkreis 1000, Haſtedt, bon Genossen 10,-. Hamburg, im Monat Dezember i. d. Expedition des Mehrbedarf um 88% Millionen wächst, erklärt sich daraus, daß zur Fabrikanten einen Tarif ein, der die fortgesetzt reducierten „ Echo" eingegangen 505,37. Jena, 3. weimarscher Wahlkreis Balancierung des ordentlichen Etats aus dem außerordentlichen Löhne wieder annähernd auf die bescheidene Höhe bringen 4. Quart. 1902 50,-. München, Waldläufer 5,-. Muskau, gef. auf Etat ein Zuschuß von 95 Millionen bestritten werden soll! sollte, welche sie vor den Abzügen hatten. Es war also Berlin, den 10. Januar 1903. " Für den Parteivorstand: A. Gerisch, Kreuzbergstr. 30. worden wäre, einer Kindtaufe durch P. M. 3, Mülhausen i. E., Einzelmitglieder Der Löwenanteil aller Etatsforderungen kommt nach wie vor nicht einmal einmal eine Forderung um Lohnerhöhung, sondern d. socialdemokr. Partei Deutschl. 15,-. Mülheim a. Ruhr, vom zer auf die untulturellen Aufwendungen. Die fortdauernden nur um Erhaltung dessen, was bereits bestanden hatte, schnittenen Tischtuch 2,-. Nürnberg, Marcel 2, Nürnberg- Altdorf, socialdemokr. Verein 20,-, Niederbarnimer Wahlkr. 500,-. Nieder- Ausgaben für das Reich sheer sollen von nun an fast und wenn diese berechtigte Forderung erfüllt zwönig, 19. fächs. Reichst.- Wahlkreis 50,- Oberlangenbielau, Arb. 576 Millionen betragen. Die einmaligen Ausgaben sollen für das die Meeraner Weber hätten auch dann noch bei fleißiger Arbeit nur aus dem Eulengebirge 100,-. Delsnig i. V., von den Parteigenossen nächste Etatsjahr ca. 80 Mill. Mark betragen. Die Ausgaben für so viel verdient, um mit knapper Not das elende Dasein zu fristen. 50,-( darunter von den Doppelfopfspielern im Norddeutschen Hofe die Marine erreichen die noch nicht dagewesene Höhe Aber den Fabrikanten gingen diese bescheidenen Forderungen au 10,20. Bieragen,.. 1,30. Rahnsdorf, E. P. 3,-. Riesa, für von 234, Mill. Mart. Für Heer und Marine sollen also fast weit, fie mußten im Interesse der Industrie" abgelehnt werden. In gewisse Reden 1,60. Richzenhain, Arbeiter- Bildungsverein 8,900 Millionen im Jahre aufgewendet werden. Rechnet man hinzu den Fabriken wurde ein von den Fabrikanten aufgestellter Lohntarif Reichenbach i. Schl., socialdemokr. Wahlverein 5,-. Straßburg i. E., die Anforderungen für Pensionen( 77, Mill.), für Militär- angeschlagen, der die Forderungen der Arbeiter nicht nur miẞachtete, Altvater 5.-. Seesen a. H., 3. braunschweig. Wahlkreis 20,- Invaliden, für den Teil der Reichs- Schuldverzinsung, der auf fondern sogar eine weitere Lohnherabfehung verfügte. Bei verschiedenen Solingen, durch den Kreisvertrauensmann 50,-( darunter vom militärische Ausgaben fällt 2c., so ergiebt sich, daß die Auf- Artikeln wurden die damaligen Accordlöhne um 20-50 Broz. herabVolksverein Solingen 15.-, desgl. Wald 10,-) Schwelm, bon Parteigenossen durch den Vertrauensmann 100.-. Stuttgart, G. U. wendungen für militaristische und marinistische Zwede eine gefezt. Die Aufdrängung dieses Tarifs empfanden die Arbeiter als 10,-. Tiefenhurt, Uebersch. einer Kranzspende der organisierten Milliarde pro Jahr weitaus überschreiten und jedenfalls bereits eine infame Herausforderung, sie sahen nunmehr, daß von den Porzellanarbeiter 10,85. Velten, Wahlkreis Potsdam- Spandau- Ost- eine weitere Viertel- Milliarde beanspruchen! Da der Gesamt- Fabrikanten auf gütlichem Wege nichts zu erreichen war, und legten havelland durch den Kreisvertrauensmann 300,- Vohwinkel, von etat die Höhe von über 2 Milliarden nur erreicht infolge erheblicher geschlossen die Arbeit nieder. Mehr als 2000 Weber und Weberinneneinem Genossen 1,- Württemberg 200,- Weißwasser, von den lediglich rechnungsmäßig in Betracht kommender Summen, besonders verließen am 10. Oktober die Fabriken. Parteigenossen durch den Vertrauensmann 50,-. ber über 500 millionen betragenden Ueberweisungen an die Bundes- Die angeführten Thatsachen beweisen, daß nicht„ frivoler UeberDie in der Nr. 290 des„ Borwärts" vom 12. Dezember v. 3. staaten, so wiederholt auch der diesjährige Etat die Thatsache, daß mut" die Weber in den Ausstand trieb, sondern daß sie von der unter Schröder, Petersburgerſtr. 27, quittierten 15,- find ge- an zwei Drittel aller Reichs- Aufwendungen für kulturwidrige Zwecke Waffe des Streits nur deshalb Gebrauch machten, um ein Verfinken sammelt von den Möbelpolierern der Firma Klug, Warschauergeschehen. Straße 13. in bodenloses Elend zu hindern. Es handelte fich um einen Aft Während die Ausgaben wiederum so bedeutende Steigerungen verzweifelter Notwehr gegen die Willfür der Unternehmer. erfahren, werden die ordentlichen Deckungsmittel er- Die kapitalistische Preise hat in gewohnter Weise ben heblich niedriger eingestellt als im Vorjahre. Nur die Meeraner Streit als das Werk socialdemokratischer Hezer Post- und Telegraphenverwaltung zeigt eine Mehreinnahme von und Agitatoren" hingestellt und sich unausgesetzt bemüht, die 151 Millionen. Dagegen sind die Einnahmen aus 3öllen, Meeraner Fabrikanten scharf zu machen zum Vernichtungskampf Verbrauchssteuern und Reichs Stempelabgaben gegen die Arbeiter. Die Fabrikanten sind dieser Mahnung, die ja erheblich niedriger angefeßt, nämlich zusammen um mehr als ihren eignen Absichten und Wünschen entsprach, willig gefolgt. Ale Bot schon der vorjährige Reichshaushalts- Etat ein überaus 25 millionen. Ob dieser überaus niedrige Ansatz wirklich gerecht- Einigungsversuche, die während des Kampfes von den Streifenden tribes Bild, so bedeutet der neue Etat für das Jahr 1903/04 fertigt ist, ist mindestens zweifelhaft. Es gewinnt den Anschein, als sowohl wie von städtischen Behörden unternommen wurden, sind an vollends einen wahrhaften Bankrott der Reichsfinanzen. Nur durch wolle man jetzt die Folgen der wirtschaftlichen Stockung auf die der Hartnäckigkeit der Fabrikanten gescheitert. Sie wollten die Geeine ins ungeheuerliche gehende Pumpwirtschaft vermögen Finanzlage besonders schwarz malen, um, nach Bewilligung der großen legenheit zu einer Kraftprobe ausnuten. die Finanzkünstler des Reiches die Ausgaben mit den Einnahmen in Anleiheforderungen, bei günstigerer Entwickelung zu reichlicheren Mitteln Uebereinstimmung zu bringen. Ein Privatmann, der mit seinem zu gelangen. Das sind dieselben Reichsfinanzgenies, die vor wenigen Besitz so wirtschaftet wie das Reich, müßte unweigerlich unter Vor- Jahren auf die Behauptung hin, daß sich die Bolleinnahmen jährlich mundschaft gestellt werden. um 30 Millionen steigern würden, riesige Flottenpläne befürworteten! Die dem Etatsentwurf beigegebene nebenbei bemerkt überaus Jett müffen sie niedrigere Solleinnahmen in den Etat fegen als dürftige Dentschrift weist auf die Stockung hin, unter der das Reich schon vor Jahren verzeichnete. das deutsch Wirtschaftsleben seit Jahren leidet. Die Denkschrift be- Anstatt nun die Bundesstaaten pflichtgemäß zu den tont den ungin tigen Einfluß, den diese wirtschaftliche Stockung auf wachsenden Lasten des Reiches heranzuziehen, will der Etatsentwurf die Reichsfinanzen ausübt und der mit der Dauer der wirtschaft- die Reichseinnahmen weiter fchwächen durch Verringerung der bundeslichen Krisis sich um so fühlbarer macht. Die Dentfchrift ftaatlichen Beiträge. Die Denkschrift flagt über die üble Finanzlage und die Einigung, die jetzt zu stande gekommen ist, war den Fabribehauptet, daß infolge diefer Umstände bei dem Anfage der der Bundesstaaten, denen alle Schonung gewährt werden müsse. fanten gewiß ebenso erwünscht, wie den Arbeitern. Die EinigungsAusgaben die„ thunlichste Sparsamkeit" obgewaltet habe. In Anstatt also die Einkommensteuern ber Bundesstaaten, die bedingungen sind uns noch nicht in ihrem Wortlaut bekannt, jedoch Wahrheit ist jedoch von irgend welcher Sparsamkeit in vorwiegend von den Wohlhabenden aufgebracht werden, heran- wird uns aus Meerane berichtet, daß die Fabrikanten einen diefem Etat nichts zu entdeden. Vielmehr werden zuziehen, soll wiederum die ganze Bürde der Mehrausgaben des Zarif bewilligt haben, durch den die Löhne in denjenigen Reichsfinanznot. Die Rhein- Westf. 8tg.", jenes berüchtigte Krupp- Drgan der Großindustriellen, brachte noch in ihrer letzten Sonnabendnummer einen Artikel, der nach Ton und Inhalt zu urteilen, darauf berechnet ist, die Fabrikanten zum weiteren Ausharren im rüdsichtslosen Stampfe anzufeuern und gleichzeitig alle Schulb für die rücksichtslose Niederziingung der Streifenden mit ihren traurigen Folgen den Heßern und Agitatoren", nämlich den Leitern des TextilarbeiterVerbandes in die Schuhe zu schieben. " Run, es ist anders gekommen, wie die Göldner- Presse wünschte, Unter dem 9. September teilte das Polizeipräsidium der Kommandantne in Posen folgenden Bericht eines Polizeikommissars zur Kenntnisnahme" mit: Betrieben, die am schlechtesten bezahlten, um 40 Prozent gehorsamst zu bitten, meinen allerunterthänigsten Dank für die mir das lehren Aktenstücke über die Posener Kaisertage, die von erhöht worden sind, auch ist anerkannt, daß Maßregelungen aus in Gnaden zu teil gewordene hohe und ungewöhnliche Auszeichnung der Köln. Volksztg." veröffentlicht werden. Anlaß des Streifs nicht stattfinden sollen. Im übrigen haben sich Seiner Majestät dem Kaiser und König hochgeneigtest zu Füßen legen beide Teile über die Tarifpofitionen geeinigt. zu wollen. Sämtliche Mitglieder der Gesandtschaft schließen sich Wenn auch die Streifenden keinen vollen Sieg erfochten haben, Anerkennung unfres Verhaltens in Beiten ernster Gefahr an, und meinem unterthänigsten Dank für die huldreichen Worte kaiserlicher so ist doch der ausdauernde Kampf nicht vergebens getvesen, und die jeder ist bon freudigem Stolz erfüllt, seinen Bosten halten und Opfer find nicht nuglos gebracht worden. Vor allen Dingen- und das ist verteidigen zu können". Die stilistische Leistung braucht uns hier viel wertvoller wie etwaige Lohnaufbesserungen haben die Unter- nicht zu fümmern. Kam diese nervöse Seligkeit aber nicht in einem nehmer die Macht der Arbeiterorganisationen kennen gelernt. Es ist Briefverschluß noch zur rechten Zeit an ihre Adresse? Im Verkehr ihnen klar geworden, was selbst eine so gedrückte Arbeiterschicht, wie mit China beträgt die Worttare sechs Mark. Das Daufes die Weber sind, vermag, wenn sie einig und entschlossen, gestützt telegramm hat also ungefähr 500 Mart gekostet. durch die Solidarität und den Opferfinn ihrer Klaffengenossen, den fortgesetzten Bedrückungen des Unternehmertums entgegentreten. Ein zweites Wal werden die Fabrikanten so leicht keine Kraft probe wagen, und auch die Arbeiter werden, gestützt auf ihre Organisation, ihre Forderungen auch ohne so gewaltige Opfer durchsetzen können. Die armen Weber von Meerane haben einen Kampf hinter sich, dessen schlichter Heldenmut erschütternder und bewunderungswürdiger ist als alle die schreienden Großthaten, mit denen die gepusten Heroen der kapitalistisch- militarischen Welt ihre leere Barbarei schminken. Das Taff- Vale- Urteil und die Gewerkschaften. London, 7. Januar.( Eig. Ber.) In Holborn Town Hall, London, trat gestern eine Konferenz her Gisenbahner- Gewerkschaft zuſammen, um über die neue Lage, wie sie durch das Urteil geschaffen wurde, zu beraten. Der Vorsitzende Mr. Loraine dankte vorerst den EisenbahnGesellschaften für die Beurlaubung, die sie ihren Angestellten gewährten, um der Konferenz beiwohnen zu können. Dann sagte er: Wir haben gehofft, daß der Taff- Vale- Prozeß günstiger ausfallen würde. Jedoch werden sich die Eisenbahner nicht entmutigen lassen und auch fernerhin an der Organisation festhalten, die so viel für die Verbesserung der Lage der Arbeiter gethan hat." Die Konferenz irat sodann in die Beratung des Taff- Vale- Urteils ein, auf Beschluß der Konferenz geheim geführt wurde. Nach Wiedereröffnung der Versammlung wurde bekannt genacht, daß die Konferenz beschlossen hat, den Instanzenaug nicht zu benutzen, jedoch sei sie bereit, das Parlamentarische Stomitee des Trades Unions Kongreffes finanziell zu unterstützen, falls dieses im Interesse des Gewerkschaftswesens gegen das Urteil Berufung einlegen sollte. Die In seinem Berichte an die Konferenz fagte der Sekretär Mr. Bell:„ Ich bedauere das Geschwornen Urteil aufs tiefste; es ist hauptsächlich auf die Belehrung des Richters Mr. Wills gestügt. Die Lage des Trades- Unionismus ist dadurch eine sehr ernste geworden. Obwohl das Urteil ein sehr strenges ist, bin ich doch darüber nicht sehr überrascht. Meine Lage ist eine äußerst unangenehme, denn die Geschwornen erklärten, ich sei ein Verschwörer, dessen Abficht es gewesen sei, die Eisenbahn- Gesellschaft zu schädigen. Dies ist nicht wahr. Es ist allen Mitgliedern bekannt, daß ich von Anfang bis zu Ende gegen diese Streitbewegung war; ich ging nach Cardiff auf das Ansuchen des Präsidenten des Handelsamtes, um den Streit zu verhindern." Bell schob dann die ganze Schuld auf die Grefutive und auf die Mitglieder, die bei der Wahl der Exekutive nicht vorsichtig genug seien; fie ließen sich durch die oratorischen Künste einzelner Mitglieder hinreißen und glaubten, Beredsamkeit genügte, um eine große Organisation leiten zu können. Prozeßkosten und Schadensersaz würden sich auf ungefähr 50000 Pfd. Sterl.( eine Million Mark) belaufen, auf ein Fünftel des Gesamtvermögens der Organisation. Es sei deshalb nötig, nur solche Männer in die Exekutive zu wählen, die gewillt wären, die Statuten der Gewerkschaft strenge zu handhaben. Es wurde ferner beschloffen, für die Einführung des gesetzlichen A cht stund entages zu wirken. * " Schon am nächsten Tage aber lafen wir einen neuen Dankbericht, dessen erster Teil nach der Angabe der Zeitungen lautete: Die Mitglieder der Gesandtschaft danken Euer Excellenz ehrerbietigst für die gütigen Glückwünsche und für die hohe Anerkennung, die ihrem Verhalten in ernsten Zeiten seitens der kaiserlichen Regierung zu teil geworden ist." 31 Wörter= 186 Mark. Graf Bülow, der Empfänger dieser Depeschen, wußte, daß wichtige Telegramme, weil das asiatische Kabel überlastet war, damals tagelang in Tientsin liegen blieben. Dennoch scheint er an der loftpieligen Phraseologie nichts zu tadeln gefunden zu haben, sonst hätte er sie und ähnliche- nicht der Kritik zugänglich gemacht, sondern in den Aftenschränken verborgen und unsre Asiaten gebeten, ihren an Ausdrücken dankbarer Ergebenheit fünftig nicht Wenn so gewirtschaftet wird, darf man sich über die Steigerung der Ausgaben nicht wundern. Die Budgetkommission des Reichstages und der Rechnungshof aber sollten diesen Dingen verschärfte Aufmerksamkeit ſchenken." auf kosten zu decken.. Die Weinhandlung Hipolit Robineti, St. Martinstr. 23, hat sich während der verflossenen Kaisertage weder an der Häuserausschmückung noch an der Illumination beteiligt. Das Geschäft wurde abends 8 1hr geschlossen, die Rolljalousien heruntergelassen. Es ist dies hier um so mehr aufgefallen, als die Nobinskische Weinstube viel von Offizieren der Garnison besucht wird. Das Revier glaubt deshalb hiervon besondere Anzeige machen zu müffen." Die Kommandantur antwortete darauf der Polizeidirektion: " Falls ein dem des Weinhändlers Robinski ähnliches Verhalten seitens der Besitzer andrer polnischer, bon Offizieren häufig besuchter Lokale oder Ge schäfte zur Kenntnis der kgl. Polizeidirektion gekommen sein sollte, wird um baldgefällige Mitteilung der Namen der betreffenden Kaufleute üsiv. gebeten, damit die etwa darauf zu er Lassende Verfügung für alle gemeinsam erlassen werden kann. Der Polizeipräsident erwiderte hierauf unterm 3. Oktober: „ daß auch die nachbenannten Geschäfte in ostentativer Weise die Ausschmückung ihrer Geschäfte und die Illumination unterlassen haben, obgleich zahlreiche Deutsche, insbesondere auch Militärpersonen zu ihren Kunden zählen."( Folgen die Namen von 18 Geschäftsleuten.) Hierauf verfügte die Kommandantur, gezeichnet v. Hoyer, unterm 8. Oktober: Vorstehendes Schreiben und die anliegende Mitteilung der und die Polizeidirektion zur Kenntnis mit dem Ersuchen um weitere Befanntgabe an fämtliche Offiziere, Sanitätsoffiziere und höhere Beamte, sowie event. weitere Veranlassung, namentlich betreffend der als Kantinelieferanten bezeichneten Geschäfte." Rechtsungültige Reichstagsbeschlüsse. In dem mehrfach erwähnten Artikel des Professors La band über die Zertrümmerung der Geschäftsordnung des Reichstages, teilt der Staatsrechtslehrer auch die socialdemokratische Anschauung, daß Beschlüsse, die durch ein beschlußunfähiges Haus gefaßt sind, verfassungswidrig und deshalb Daß die Polen die verächtlichsten Sklavenseelen und die elendesten rechtsungültig sind. Artikel 28 der Verfassung schreibe vor, daß zur Heuchler sein müßten, wenn sie nach allen Drangsalierungen noch Gültigkeit der Beschlußfassung die Anwesenheit der Mehrheit der einen besonders überschwänglichen Patriotismus zur Schau tragen gefeßlichen Anzahl der Mitglieder erforderlich sei. Die Geschäfts- würden, das sollte selbst ein Polizeipräsident von Posen einsehen. ordnung bestimme muin, Arbeiter, die einen Druck auf ihre Kameraden ausüben, damit sie „ daß, wenn auf die erhobene Bemerkung oder den von einem ihren Organisationen beitreten, werden wegen Erpressung bestraft. Mitgliede gestellten Antrag auf Auszählung des Hauses der Prä- Hier will man Bersonen durch Zufügung schwerster wirtschaftlicher fident erklärt, daß kein Mitglied des Bureaus über die Anwvejen- Schädigungen zur Bekundung von Gefühlen zwingen, die sie nun heit der beschlußfähigen Anzahl zweifelhaft ist, damit Bemerkung einmal nicht haben und nicht haben können. Das ist eine unerhörte und Antrag erledigt ist. Der Reichstag fann daher verfassungs- Knechtung und Terrorisierung der Gewissen, die allerdings die widrige Beschlüsse faffen, wenn fein Mitglied sich durch An- Polen gegen solches„ Germanentum" mit tiefstem Haß erfüllen zweiflung der Beschlußfähigkeit mißliebig machen will, und selbst muß. im Falle einer Bemerkung kann das Bureau die Feststellung der Beschlußunfähigkeit verhindern. Die Zeitungen berichten dem ganzen deutschen Volk, daß etwa 20, 30 oder 40 seiner Vertreter in der Sitzung des Reichstages anwesend waren, und die Zuschauer von den Tribünen bezeugen, daß sie leere Bänke gesehen haben; trotzdem aber werden Beschlüsse von größter Tragiveite gefaßt. Ist es schon eine haltlofe und willkürliche Fiktion, daß die Mehrheit der Abgeordneten den Willen der Mehrheit des Volkes zum Ausdruck bringt, so wird diese Fiktion zur Lächerlichkeit, wenn ein fleines Häuflein zufällig antvesender Reichstagsmitglieder die Vertretung des gesamten Volkes" darstellt. Die beschlußfähige Anzahl, welche eine Thatsache sein soll, ist eine Fiktion geworden.. Der Reichstag, welcher der Hüter der Verfassung und der verfassungsmäßigen Volksrechte sein soll und welcher sehr eifrig darauf achtet, daß die Regierung die Geseze nicht verlege, giebt selbst das Beispiel fortwährender und offenkundiger Verfassungsverlegung." Aus dieser unbestreitbaren Darlegung ergiebt es sich als Pflicht jedes Abgeordneten, in allen zweifelhaften Fällen die Beschlußfähig feit des Hauses festzustellen und so Sorge zu tragen, daß verfassungswidrige Scheinbeschlüsse zu stande kommen. 11 Schweden und der deutsche Zolltarif. Der Berliner Korrespondent von Göteborgs Handelstidende" befaßt sich in einem längeren Artikel mit dem Verhältnis Schwedens dem neuen deutschen 3olltarif gegenüber. Diejenigen Exportartikel Schwedens, die von dem deutschen Zolltarif hauptsächlich betroffen werden, sind: Gellu lose, Gußeisen. Schmiedeeisen, Eisendraht. Eisenerz, Fische, Bauund Tischlerholz, Holzwaren und Pflastersteine. Sie machen ungefähr neun Zehntel des Gesamtwerts des Erports Schwedens nach Deutschland aus. Teils waren diese Artikel bisher zollfrei und sind jetzt mit hohen Zöllen belegt, wie z. B. Cellulose und Pflastersteine, teils find die bereits vorhandenen Zölle bedeutend erhöht worden. Nachdem der Verfasser ausgeführt, wie diese Zölle eine der wichtigsten Industrien Schwedens schädigen und wie außerdem noch der Pflasterstein- 3oll auch die südschwedische Küstenschiffahrt bedroht, fährt er fort: " 1 In Bachems Wahlkreis. Aus Krefeld, 7. Januar, wird uns berichtet: Unfre Genossen in Krefeld hatten auf den 6. Januar eine Voltsversammlung einberufen, in der die Genossen Ma y Solingen, Kandidat des Wahlkreises, und Molkenbuhr referierten. Die Versammlung gestaltete sich zu einer imposanten Kundgebung. Der Vertreter des Wahlkreises, Dr. Karl Bachem, war zu der Versamm lung schriftlich eingeladen, aber nicht erschienen, auch hatte er es nicht für nötig erachtet, ein Lebenszeichen von sich zu geben, obwohl ihm mitgeteilt worden war, daß ihm Gelegenheit gegeben werden sollte, seine Behauptungen über die Socialdemokratie im allgemeinen und über die Genossen Stadthagen und Molkenbuhr im besonderen zu beweisen, wenn er dazu im stande sei. Die Ver sammlung war auf 8 Uhr abends angesetzt, doch schon eine halbe Stunde vor der festgesezten Zeit mußte die Stadthalle", welche den größten Saal der Stadt enthält, abgesperrt werden. Nach Schätzung der bürgerlichen Presse waren im Saale 2000 Personen anwesend und weitere 1000 haben keinen Einlaß gefunden. Diese Zahlen sind sicherlich eher zu niedrig als zu hoch gegriffen, sicher ist, daß in Strefeld ein solcher Andrang zu einer Ber sammlung noch nie gesehen worden ist. der Versammlung geißelte Genosse May in einer 1½ stündigen Rede das volksverräterische Treiben des Centrums seit den letzten Reichstagswahlen, während Genosse Moltenbuhr die letzten Vorgänge im Reichstage beleuchtete. In satirischer Weise gab er ein Konterfei von dem Vertreter Krefelds im Reichstage, er stellte ihn als einen Mann hin, und bewies dies an der Hand von Thatsachen, der es mit der Wahrheit nicht genau nimmt und der als Klatschbase in ein Kaffeekränzchen gehöre, aber nicht in ein Parlament. Redner wurde oft von stürmischem Beifall unterbrochen. In der brüche der Mehrheitsparteien im Reichstage protestiert wird, heißt es einstimmig angenommenen Resolution, in der gegen die Rechtsbrüche der Mehrheitsparteien im Reichstage protestiert wird, heißt es zum Schluß: Unter dem Beifall Die Versammlung ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Politik des Centrums eine verderbliche und arbeiterfeindliche ist; sie spricht dem Abg. Bachem das Recht ab, sich einen Vertreter der Krefelder Arbeiter zu nennen, und verpflichtet sich, mit aller Kraft dahin zu arbeiten, daß der Wahlkreis Krefeld der Socialdemokratie zufällt." Es wird Licht in der schwarzen Ede! In seinem Monatsbericht an die Bergleute von North umberland beschäftigt sich ihr Sekretär, der Abgeordnete Thomas Burt, mit dem Taff- Wale- Urteil, über welches gesagt wird: Obwohl die Streifenden große Ursache zur Unzufriedenheit hatten, so muß doch zugegeben werden, daß sie übereilt und ungefehlich gehandelt haben. Aber es ist schwierig einzusehen, wieso man die ganze Gewerkschaft dafür verantwortlich machen könne. Die Geivertschaft that nichts, was man als eine Aufreizung oder Organis fierung des Streits auslegen könnte, und Mr. Bell hat den Streit ausdrücklich verurteilt. Allerdings hätte die Gewerkschaft den Streit nicht unterstützen sollen, nachdem sie ihn nicht gebilligt hat. Das Taff- Bale- Urteil stellt zivci Fragen: 1. Wie weit kann eine Getverk schaft torporativ( als Ganzes) für die Handlungen ihrer Agenten verantwortlich gemacht werden? 2. Ist das Bicketing, wie es bisher geübt wurde, legal? In diesen Punkten hat sich in den letzten zwei Unter solchen Verhältnissen ist es dringend notwendig, daß oder drei Jahren ein revolutionärer Umschwung vollzogen.... Dieser Schweden seine Exportinteressen zu verteidigen sucht- und niemand Umschwung wird nicht zur Verminderung der Zahl der Streits zweifelt daran, daß der gegenwärtige Minister des Aeußern das führen; er wird die Streiks nur ungefeßlicher und unruhiger ge- thun wird dadurch, daß Gegenforderungen gegen die deutschen Auskauf! Die centrumsagrarische Rheinische Voltsstimme" foll stalten, als dies bisher der Fall gewesen ist. Die durch die neuesten Bollfäße aufgestellt werden, daß man darum feilscht und durch einen mundtot gemacht werden. Das Blatt kämpft im Centrum für die Gerichtsurteile geschaffene Lage kann nicht unverändert bleiben. Im Tarifvertrag mit Deutschland sich besondere Vorteile Forderungen des Bundes der Landwirte. In jeder Nummer fordert Interesse der Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird das Parlament für diese wichtigen Exportartikel zu sichern sucht. Besonders in Be- die" Rheinische Volksstimme", die ausschließlich auf die katholischen gezwungen sein, die Arbeitergesetze klar zu bestimmen. Nach einem zug auf den Pflasterstein- 3oll wird es keine großen Schwierigkeiten Bauern berechnet ist, zu entschiedenem Vorgehen der Landwirte Bierteljahrhundert des Beſtehens der Trades- Unionakte werden die bieten, wesentliche Herabsetzungen zu erwirken, und auch hinsichtlich bei der Aufstellung der Centrumskandidaten und später bei der Gewerkschaften herausgefordert, aufs neue in die Agitation cinzu der andern Zollfäße sind Stompenfationsherabsetzungen sicher, die Reichstagswahl auf. Neuerdings machte es den Vorschlag,„ Ländtreten.... Die neuen Gerichtsentscheide sind neuen Gefeßen gleich; Frage ist nur, wie weit fie gehen werden. Kompenſationszölle, die liche Centrums- Wahlvereine" zu gründen, um die„ großstädtischen fie find judge- made- laws, bon Richtern gemachte Gesetze. Die nicht den schwedischen Zolleiferern Wasser auf die Mühle geben, das Herren" von der Leitung des Centrums zu beseitigen. Fort mit den Unions protestieren gegen solche Gesetze." heißt: nicht protektionistisch wirken, zumal da sie nur gegen ein Land Juristen! Bauern, wählt nur Bauern! ist die Losung. gerichtet sein sollen, dürften nicht so schwer zu finden sein. Deutschlands chemische Industrie, die in Schweden ein ausgezeichnetes Ab- äußerst unbequem, ja geradezu gefährlich in manchen rheinischen Wahlfaßgebiet hat, tönnte als Verteidigungsmittel dienen, ebenso viel freisen ist, begreift sich. Der Vorsitzende des Rheinischen Bauernvereins, Teicht die leiderwaren und Leinenindustrie." Graf A. v. Spee, hat nun in der jüngsten Generalversammlung erklärt, daß er eher von seinem Posten weiche, als daß er die Fortdauer nicht entspreche, dulden dürfe. Der Graf hat bereits eine Versanimes wiespaltes, der dem Ursprung und Ziel der„ Rhein. Volksst." lung der Anteilhaber der Rhein. Boltsst." anberaumt, auf deren Tagesordnung u. a. der Ankauf der Druckerei und des Es war fein Hirngespinst der liberalen Gegner des Antrags Verlags der„ Rhein. Volksst." für den Rheinischen Kardorff, wenn man als eine der beabsichtigten und zu befürch Bauernverein und der Wechsel der Redaktion des tenden Folgen desselben ansah, daß die Nationalliberalen, statt Blattes steht. Herr Fr. Schreiner, der bisherige Redakteur, soll also dem Eisenacher Beschlusse gemäß mit den andren Liberalen gegen Konservative und Klerikale bei den nächsten Reichstags- und Land- abgesägt werden. Ob man ihn damit aber unschädlich macht, ist tagswahlen, bei diesen vielmehr gemeinschaftlich mit den Konser eine andre Frage. Der Herr erfreut sich der besonderen Zuneigung vativen und dem Centrum, als Hilfstruppe dieser staats- der Führer des Bundes der Landwirte. Jedenfalls wird Herr Schreiner, der in sechs rheinischen Wahlerhaltenden" Mehrheit, vorgehen sollten. Die Kreuz- Zeitung", heblichen Anhanges erfreut, feinen Gegnern noch zu schaffen machen. reisen als Reichstags- Kandidat aufgestellt ist und sich eines erGegen die überhand nehmenden Polizeiegceffe Im Zusammenhang mit der Konferenz der Eisenbahner traten heute verschiedene Gewerkschaftsvertreter zusammen, um eine Gesetzesvorlage zu entwerfen, die das bis 1900 geltende Gewerkschaftsrecht wiederherstellen soll, ebenso ein Amendement zum Verschwörungs- und Eigentumsgesetz vom Jahre 1875( Bideting). Es waren vertreten: das Parlamentarische Komitee des Trades- Unionstongresses, die Generalföderation der Gewerkschaften und das Komitee für Arbeitervertretung. Die Sitzung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Bekannt ist nur, daß eine weitere Sibung am 15. d. M. abgehalten werden soll und daß der Wunsch geäußert wurde, einen außerordentlichen Trades- Unions= Stongreß einzuberufen. Deutfches Reich. Eine nationalliberale Totenklage. Trauernd steht die„ Nat.3tg." an dem Felde der Verwüstung, das die Nationalliberalen im Reichstag angerichtet haben. Also„ knurrt" das von Bassermann, dem Lächerlichen, allerdings abgeschüttelte Blatt: 0 die„ Boſt", Herr von Bedliß- Neukirch im" Tag" hatten es triumphierend verkündet." Dann heißt es weiter: 310 Der Depeschenaufwand des Auswärtigen Amtes. Die„ Zukunft" Tenkt die Aufmerksamkeit auf eine interessante Stelle im Rechnungsabschluß des Reiches für 1901. Sie schreibt:„ Der Reichstag hat sich mit den Etatsüberschreitungen des Rechnungsjahres 1901 zu beschäftigen. Aus dem Abschluß geht hervor, daß falls nicht etiva ein Druckfehler die Ziffer fälscht das Auswärtige Amit cine Mehrausgabe von 698 000 Mart gehabt hat: infolge des starken, durch die Wirren in China bedingten Depeschenverkehrs mit den kaiserlichen Vertretungen in Ostasien, speciell mit der Gesandtschaft in Pefing." Natürlich, denkt der Leser, in Kriegszeiten wachsen eben die Kosten auf allen Gebieten der politisch militärischen Organi sation. Ganz schön. Erstens aber wurde für den gesamten Depeschendienst des Auswärtigen Amtes früher noch nicht einmal die Hälfte des jetzt nachgeforderten Betrages in den État eingesetzt. Zweitens tann sich's nur um diplomatische Telegramme handeln, denn die militärischen sind zu den Kriegskosten gerechnet worden und sollen uns einst von den Chinesen bezahlt werden, die ja vielleicht die Güte haben, die leichteren Vertragspflichten zu erfüllen. Und drittens darf man wohl fragen, ob es durchaus nötig war, an jedem Tage durch schnittlich 2000 m. für Depeschen von und nach China auszugeben. Einzelne dieser Depeschen sind ja in der Presse veröffentlicht worden. Als Peking befreit und unsrem dortigen Geschäftsträger auf dem nicht des Zoll- Silvesters in der That alles demoliert! id mehr ungewöhnlichen Drahtivege angezeigt war, ihm und seinen Beamten feien Orden verliehen, lafen wir die folgenden Daß dem Centrum dies Blatt mit seinem erheblichen Einfluß erlassen: " Da man bereits wieder auf regelmäßige Beschlußunfähigkeit des Reichstags gefaßt ist, so erscheint der trümmerhafte Zustand hat nun endlich der Minister des Innern einzuschreiten für der Geschäftsordnung, der die Folge namentlich des Antrags Kar- notwendig befunden. Er hat nach der Bromberger Oftd. Runddorffs ist, um so bedenklicher: er enthält mancherlei Versuchungen schau" nachstehende Verfügung an alle preußischen Polizeibehörden für eine focialdemokratische Fraktion, welcher durch die Beschlußunfähigkeit thatsächlich wieder die Herrschaft über den Reichstag zufallen kann, die angeblich durch den Antrag Kardorff verhütet werden mußte. Die willkürliche Erteilung oder Verweigerung des Wortes zur Geschäftsordnung; die Beschränkung der Redezeit dafür auf fünf Minuten; der Uebergang zur einfachen Tagesordnung über Abänderungsanträge; die Verwirrung und der Unfinn, welche die Folgen der Theorie waren, daß jederzeit" ein Antrag auf Uebergang zur einfachen Tagesordnung gestellt werden kann, daß eine ad hoc zusammengetrommelte beschlußfähige Mehrheit eine neue Anwendung von der Anlagen"-Theorie macht, wonach der ganze Etat nur ein Bestandteil des§ 1 des Etatsgefezes ist: diese heillose Erbschaft der letzten Reichstagswochen kann neue parlamentarische Konvulsionen herbeiführen." " Die vornehmen Rowdies des„ Liberalismus" haben während Jluminiere oder stirb! Wie man im Deutschen Reiche gegenSäge: Erhalte soeben allerhöchstes Telegramm und beehre mich, wärtig für patriotische Illuminationen sorgt und zugleich germanisiert, " Die eingehenden Untersuchungen über Fälle polizeilichen Einschreitens, welche in der letzten Zeit die Oeffentlichkeit lebhaft erregt haben und auch in der Sitzung des Reichstages vom 22. November 1902 zur Sprache gekommen sind, haben ergeben, daß, wenn auch manche der in der Presse gegebenen Schilderungen dem wahren Sachverhalt nicht entsprechen, doch bedauerlicherweise seitens verschiedener und nicht nur der untersten Polizei- Organe eine Reihe von Mißgriffen vorgekommen ist, die sich nicht entschuldigen lassen. Ich habe den Eindruck gewonnen, daß nicht überall eine genügende Belehrung und Beaufsichtigung der unteren Polizei- Organe durch die Vorgesetzten stattfindet, und daß diesem Umstande eine Anzahl der in der letzten Zeit vorgekommenen Mißgriffe zuzuschreiben ist. Aufgabe der Vorgesezten ist es, nicht nur darauf Bedacht zu nehmen, daß den untergebenen Polizeibeamten. die von denselben zu handhabenden gesetzlichen Bestimmungen befannt sind, daß ihnen die praktische Anwendung feine Schwierigfeiten bereitet, sondern vor allem auch durch fortgeschte erziehliche Thätigkeit dafür zu sorgen, daß die untergebenen Organe sich ihrer Es hat erst der gröblichsten Ausschreitungen der Polizei gegen über den Angehörigen der besibenden Klasse bedurft, bevor der preußische Polizeiminister einzusehen vermochte, daß eine ernste Mahnung an die Polizeibeamten am Blaze sei. entlassung. Da der Angeschuldigte verurteilt ist, treffen ihn| Säßen zu beginnen und aufzusteigen. Die Socialdemokraten auch die Kosten des Verfahrens." haben solchen Antrag nicht gestellt, ihn aber in erster Lesung wohl nur " " Ausland. Die Lage in Marokko " ist noch immer sehr verworren und für den Sultan sehr kritisch, trotzdem nach einem Telegramm aus Mekka der Prätendent Bit Hamara in der Nähe von Fez eine Niederlage erlitten haben und sich entmutigt nach Tazza zurückgezogen haben soll. Viele der Kabylenstamm Beni Nassen unterworfen haben. Ferner erklärte seiner Anhänger sollen von ihm abgefallen fein, namentlich soll sich ein Berichterstatter, der am Freitag aus Fez in Tanger eintraf, das ganze Land befinde sich in vollkommen ruhigem Zustande, alle gegenteiligen Nachrichten seien übertrieben, das Ansehen des Sultans sei unbestritten. Der Bericht erstatter hat sich auf seiner Reise, die er mit einer Begleitmannschaft zurücklegte, bei allen Stämmen aufgehalten und nichts wahr genommen, was die Gerüchte rechtfertigen könnte, von denen er bei seiner Ankunft in Tanger Kenntnis erhielt. Wie ferner der Frff. 3tg." aus Tanger gemeldet wird, traf dort vorgestern abend 9 Uhr die Nachricht ein, der Bruder des Sultans Muley Mahommed, der von einer Volksmasse zum Sultan proklamiert wurde, sei ins Gefängnis geworfen worden. Die Situation des Sultans wird durch diesen Zwischenfall erschwert. Verantwortung vor dem Gefeß, ohne Beeinträchtigung der in ihrem Dienste unentbehrlichen Energie, stets bewußt find. Es muß den Polizeibeamten immer gegenwärtig sein, daß die persönliche Hat dieser Passus auch einen erheblich milderen Wortlaut als stets unterstützt, so z. B. am 19. Juni( vergl. Freifinnige 3tg. Freiheit durch Artikel 5 der preußischen Verfassung gewähr die Inhaltsangabe, die wir vor einigen Wochen wiedergaben, so Nr. 141), als der freifinnige Abgeordnete Müller- Sagan für diesen Modus Teistet ist, und daß sie nur unter bestimmten gefeßlichen. Voraus- haben wir doch keine Ursache, unsre damalige Kritik abzuschwächen. eintrat. Im Princip haben die Socialdemokraten der Anregung des jebungen beschränkt werden darf. Die Polizei und jeden einzelnen Betrachtet doch der Disciplinarhof die deutschen Universitätslehrer Abg. Herold beigeſtimmt, in erster Lesung nach Ablehnung der ZollBolizeibeamten bei Ausübung ihres schwierigen Amtes innerhalb als Beamte", die an den Maßnahmen der Regierung und der freiheit mit dem höchsten Satz zu beginnen, bis zu den Säßen der ihrer gesetzlichen Befugnisse gegen ungerechtfertigte Angriffe zu Bureaukratie wenn überhaupt, so mur in respektvollster Weise Kritik Regierungsvorlage zu gehen und dann von unten wieder aufzusteigen. schüßen, werde ich stets bereit sein. Ich muß aber auf das ent= zu üben haben. schiedenste fordern, daß die. zur Aufrechterhaltung der Unzufriedenheit" gedeutet werden kann, hat zu unterbleiben. Ein geführt. Bei der Abstimmung über den Quebrachozoll in zweiter Jede Kritik, die als" Erregung allgemeiner Der Abstimmungs modus hat niemals zur Erhöhung des Zolls öffentlichen Ordnung berufenen Beamten in erster Linie selbst deutscher Universitätslehrer untersteht also einem Maulforb- Lesung beantragten die Nationalliberalen und die innerhalb ihrer gesetzlichen Befugnisse gefeß, das für den doch auch nicht gerade an ein lebermaß öffentlicher Freisinnige Volkspartei ausnahmsweise von unten mit der bleiben und bei der Ausführung ihrer geschlichen Maßregeln Bewegungsfreiheit gewohnten gewöhnlichen Staatsbürger nicht Abstimmung zu beginnen. Den Socialdemokraten war der Abstimmungsfich auch jeder unnötigen verlebenden Forment existiert. Nicht genug damit, daß der deutsche Professor die Freiheit modus gleich; sie sind gegen einen Gerbstoff zoll in je der Höhe, halten. Dafür, daß überall hiernach verfahren wird, sind die der wissenschaftlichen Lehre nur in der behördlich konzeffionierten weil er die Lederindustrie aufs unbilligste belastet und Tausende von unmittelbaren Vorgesekten persönlich ver= antwortlich, und ich erwarte mit vollſter Bestimmtheit, daß Thätigkeit an die chinesische Etikette eines politischen Wohlanständigkeits- Säge der Regierung. So der Sachverhalt. Für wie gedächtnisForm vertreten darf, ist er in seiner außeramtlichen, öffentlichen Arbeitslosen schafft. Die Freisinnige Volkspartei stimmte für die sie in Erfüllung ihrer oben angegebenen Obliegenheiten durch Koder gebunden. ständige persönliche Einwirkung, insbesondere auch durch häufige schwach und einsichtslos muß der ABC- Richter seine Anhänger halten, unvermutete Kontrolle der dienstthuenden Polizeibeamten dazu wenn er in solcher Weise versucht, die Haltung seiner Partei zu beitragen werden, daß Fälle, wie sie in letzter Zeit die Oeffentlich- Prügelnde Schutzleute" fann speciell in Dortmund große Folianten Polizei- Folterkammer. Dormund, den. 9. Januar. Das Thema: verschleiern und die Socialdemokratie zu verdächtigen! keit erregt haben, vermieden werden." Brügelhelden bestraft worden. Biel mehr mit Strafen belegt wurde find einige Druckfehler stehen geblieben. So muß es am Anfang in füllen. Es sind im Laufe der letzten Jahre auch einige uniformierte Berichtigung. In unfrem gestrigen Leitartikel Bauernbetrug" jedoch unser Dortmunder Partei- Organ, das sehr oft in die Lage der dritten Zeile heißen fam, über Prügeleien auf Wachstuben berichten zu müssen, ob zweiten Spalte Abs. 2 3. 2 einigem"( statt" eignem") Besitz Dunkel"( statt" Dünkel"), auf der in den zweifellosesten Fällen Publikationen und im vorlegten Absatz zu einem der hervorragendsten Agrarerfolgten, Dugende andre Fälle, in denen Von der Nachwahl in Danzig wird uns geschrieben: Nachdem Thatsachen über Martereien durch Schutzleute gegen Arrestanten staaten"( statt zu dem hervorragendsten Agrarstaat"). am Sonntag, den 4. Januar, Reichstags- Abgeordneter Hase- Königs- nicht sonnenklar zu Tage lagen, ließ man unberücksichtigt. Trotzdem berg einer dichtgedrängten Zuhörerschaft die socialdemokratischen wurden in den meisten Fällen nicht die prügelnden Schußleute, Forderungen erläutert hatte, sprach am Mittwoch der Berliner fondern der Redakteur unfres Parteiorgans wurde bestraft. Das Gericht Stadtverordnete Adolf Hoffmann in dem einzigen Saal, welcher konstatierte wohl, daß wirklich Prügeleien vorgekommen seien, aber unfrer Partei im ganzen Danziger Wahlkreise zur Verfügung steht, die Beschuldigten seien nicht die Thater; der Redakteur wanderte ins in Schidlitz bei Danzig. Obwohl sich in der Stadt Danzig alle Gefängnis. Gestern endlich gelang es, vor der Dortmunder StrafWirte mit wenig Ausnahmen entschieden liberal" nennen, tammer einen Prügelhelden, einen echten Bruder Heinrich, rohester giebt nicht ein einziger feinen Saal für die Socialdemo- Mißhandlungen und Foltereien eines Arrestanten zu überführen. Tratie her. Der Kandidat dieser ,, entschieden Männer, der Bankdirektor Mommsen, ist den Berliner Genossen seines Amtes befunden und erkannte auf nur 9 Monate Gefängnis. liberalen" Das Gericht nahm an, der Folterknecht habe sich nicht in Ausübung vom Roten Hause her hinlänglich bekannt. Der Herr hat in seinen Versammlungen der Danziger Wählerschaft erklärt, er ließe sich auf Vor dem Pofener Kriegsgericht tam am 8. Januar die Todesein Programm wählen, er wolle in seinen Entschließungen ursache des Fußartilleristen Heymann zur Verhandlung, der am ganz frei ſein, er würde aber beweisen, daß er ein entschieden 2. Dezember v. J. angeblich durch Unachtsamkeit des vorgesetzten liberaler Mann sei. Die Beweise habe er auch schon im Rathause Sergeanten erfroren sein soll. Am genannten, einem bitterfalten zu Berlin erbracht, wo er bei allen Gegenfäßen zur Socialdemokratie Tage, war der Sergeant Schilling vom hiesigen Fußartillerie Schulter an Schulter mit Paul Singer gekämpft habe. Genosse Hoffmann beleuchtete nun in der Mittwoch- Versamm fand, nach kosts chin, einem Regiment Nr. 5 mit sechs Mann, unter denen sich auch Heymann befleinen Städtchen in der lung die Thätigkeit des Herrn Bankdirektors in der Berliner Nähe Posens geschickt worden, um von dort TannenKommunalverwaltung, zeigte den unheilvollen Einfluß, den er als grün zu holen. Agent der unentwirrbaren kapitalistischen Versippung von Groß den Leuten, die schon auf der Hinfahrt Schnaps getrunken Nach gethaner Arbeit kehrte Schilling mit Andre Nachrichten lauten dagegen weit weniger günstig. banken, Elektricitäts- und Verkehrsgesellschaften ausübt. Hoffmann haben sollen, in. in einem Gasthause ein, wo wiederum So wird vom Sonnabend aus Tanger gemeldet: charakterisierte seine Haltung in der Friedhofsportal- Frage, brei Liter Branntwein getrunken worden sein sollen. Das Kommando Tanger, 10: Januar. Die aus Fez eingelaufenen Nachrichten beim Märchenbrunnen und dem Fall Kauffmann. Braufenden Beifall war, als es den Rückmarsch unternahm, schon ziemlich stark an- lauten wenig befriedigend. Der Stamm der Hyania fanden die Ausführungen des Redners besonders, als er die Gegen getrunken. Unterwegs traf Schilling einen Fuhrmann, den er er- unterstüßt immer noch die Rebellen und dieser Verrat sätze der Weltanschauungen des Herrn Mommsen und des social- suchte, das Kommando aufzunehmen. demokratischen Kandidaten Genossen Adolf Bartel Klarlegte. Der Fußartillerist Hey hat zweimal nach einander den Sultan schwer geschädigt. Der mann aber mußte hinaufgelegt werden. Am Donnerstagabend sprach Mommsen in Renfahrwasser Zeuge Der heute als Sultan fährt in der Instandsetzung der Ververnommene Fuhrmann hat die Ueberzeugung, daß an der Ostsee. Auch dort ist für uns ein Saal nicht zu haben. Da der Mann gar nicht mehr gelebt habe. teidigungswerke der Stadt fort, die Bevölkerung Schilling, der heute aber Herr Mommsen seinem Kollegen aus dem Noten Hause, Angeklagte, behauptet, daß Heymann noch gelebt haben müsse, erst in dürfte es jedoch aller Voraussicht nach vorziehen, falls ein eventueller Genossen Hoffmann, auf der Fahrt von Berlin nach Schwerſenz, einer Zwischenstation, will er bemerkt haben, daß H. Kampf zu seinen Ungunsten ausfällt, mit großer Begeisterung den Danzig persönlich versprochen hatte, versprochen hatte, stets dafür zu sorgen, thatsächlich tot sei. Der als Sachverständige vernommene Ober- neuen Herrscher willkommen zu heißen. Die Lage ist ernst daß in den Versammlungen, in denen er spreche, die Social- stabsarzt Schmolling bekundete, der Verstorbene habe sich in und die Rebellen stehen in der Nähe der Stadt. demokratie zu Worte käme, begab sich der Kandidat unfrer trunkenem Zustande übergeben und sei an den Wurststücken, die Partei und Genosse Hoffmann nach Neufahrwasser. Als während des Erbrechens in der Kehle und Luftröhre stecken blieben, cttwas später Herr Monimsen eintraf und Hoffmanns ansichtig erftidt. Der Gerichtshof erkannte auf drei Wochen Mittelarrest. wurde, machte er sofort sämtliche Herren des liberalen Komitees auf dessen Anwesenheit aufmerksam. Und was geschah? Der Vorjizende erklärte bei der Eröffnung, er werde außer den Herren des liberalen Komitees nur Neufahrwasser Wähler zu Worte Die Gerbstoffzölle und die Freisinnige Volkspartei. Iassen; er wußte wohl, daß die abhängigen Arbeiter weder Redner Der Zolltarif hat bekanntlich die bis dahin zollfreien Gerbstoffe Endlich meldet ein Laffan- Telegramm: Der Sultan hat nach sind, noch öffentlich wagen dürfen, für die Socialdemokratie mit Zöllen belegt, die eine ungeheuerliche Schädigung der Leder- einer Meldung des„ Morning Leader" aus Tanger den Groß- Scherif das Wort zu ergreifen. Der für Redefreiheit schwärmende industrie bedeuten und, falls der Zolltarif in Kraft gesetzt werden von Wazan, der unter dem Schutze Frankreichs steht, ersucht, mit ,, entschieden liberale" Mommsen sagte dazu trotz des sollte, viele Lederfabrikanten veranlassen können, ihre Gerbereien und gegebenen Versprechens fein Wort; es muß also mit seinem Fabriken nach dem Auslande zu verlegen. Die herrschende Zollwut den Aufständigen wegen deren Unterwerfung zu Einverständnis geschehen sein. Als dann der Vorsitzende kurzer and nennt diese Arbeitslosmachung vieler Tausend Arbeiter nationale verhandeln, und ihn bevollmächtigt, den hervorragenden Herrn Mommsen das Wort erteilte, verließen die nicht abhängigen billa usw. mit 3 M. Zoll belegt. Die Regierungsvorlage wollte Gerb- Shainya- Kabylen haben sich endgültig den Aufständischen angeschlossen; Politik". Gerbrinden sind mit 1,50, Quebrachoholz mit 7, Algaro- Führern reiche Belohnungen anzubieten. Die Parteigenossen, 160-200, mit einem Hoch auf die Socialdemokratie den Saal und der größte Teil der Zurückbleibenden brachte ein Hoch rinden mit 0,50, Quebrachoholz mit 1 M. Zoll belegen, Algarobilla die Stämme von Alcazar Kebir in der Nähe von Tanger drohen das Herrn Mommsen? o nein!- auf den katholischen usw. zollfrei lassen. Diese Zollsäge sind in der Kommiſſion in zwei Gleiche zu thun und machen die Landstraßen unsicher. Gesellenverein aus. Herr Mommsen machte ein verbuttes Lesungen beschlossen. Die Freisinnigen beteiligten sich an der amerikanische protestantische Mission ist gezwungen worden, Fez Geficht. Dann aber war er in der richtigen Stimmung; er schimpfte Debatte über diese Zölle nicht. In der Kommissionssihung eine halbe Stunde lang auf die Socialdemokratie, und seine Kandidaten- om 10. April, in der die erste Lesung stattfand, zu verlassen, da Muley Mahommed als Vorbedingung für seine rede war fertig. Daß dabei der socialdemokratische Zukunftsstaat Die hohen Säße wurden mit 16 gegen 8 Stimmen angenommen. In fluß am Sultanshofe aufhöre. Den letzten Nachrichten zufolge iſt fehlten sämtliche freisinnige Abgeordnete. Unterstützung des Sultans gefordert hatte, daß der europäische Einnach Eugens Muster nur noch ein bißchen ungeschickter verarbeitet wurde, ist selbstverständlich. Nur eins sei angenagelt, roeil der zweiter Lesung, am 23. September, wurde zunäc., der An- Sultan Abdul- Afis auf die wachsende Volkstümlichkeit es Herrn Mommsen in seiner ganzen Bildungsgröße als Affefior, trag auf 3ollfreiheit abgelehnt, dann der nationalliberale Antrag auf Muley Mohammeds, den er zum Oberbefehlshaber des Heeres Bankdirektor und Reservelieutenant zeigt. Der Herr bedauerte, daß auffallenderweise stimmten, und sodann die in erster mohammed wiedergefangen zu sehen. Die Bevölkerung Der Herr bedauerte, daß Herstellung der Regierungsvorlage, für den die Freifinnigen gemacht hatte, eifersüchtig. Er habe befohlen, Muley die Socialdemokraten unter den gegebenen Umständen nicht zu Worte kommen könnten; denn er fürchte sie nicht, er Hane Lesung eingesetzten Zollfäße von 1,50 bis 7 M. bestätigt. Schon von Fez hatte bereits angefangen, Muley als Sultan zu begrüßen. den Socialdemokraten gern über die Schnauze". Armer Ridert! damals polterte der Abg. Müller- Sagan in der Freijinnigen 3tg." Einen solchen Nachfolger hast Du doch nicht verdient! gegen die Socialdemokraten, weil diese nicht für den Zoll gestimmt Die Stellung des Sultans gilt als sehr kritisch. Die Aufständischen Die Danziger Socialdemokratie wird Herrn Mommsen auf diese hatten. Unmittelbar darauf erklärten die Lederfabrikanten, ie der erhielten, wie verlautet, qus Frankreich Zufuhr von Waffent. Probe seiner Bildung und seines politischen Anstandsgefühls die Boll auch der von der Regierung vorgeschlagene GerbstoffzollAntwort nicht schuldig bleiben. Die Versammlung selbst ließ ihn fei ein" unsinniger", die Interessen der Lederfabrikation und auch am Schluß darüber nicht im Zweifel. Als seine Wahl vom Tausender Arbeiter schwer schädigender. Der. Müller- Sagansche Ver- Arbeitslosen Rundgebungen. 50 000 Wiener Arbeitslose verVorsitzenden empfohlen wurde, tönten ihm von mehreren Selten, such, den Socialdemokraten eins anzuhängen, weil sie nicht, wie er, anstalteten Demonstrationen gegen das städtische Arbeitsvermittlungstrotz aller Abhängigkeit der in der Versammlung zurückgebliebenen für solche Gerbstoffzölle gestimmt hatten, war selbst dem Eugen amt, dem sie ungebührliche Protektion einzelner Elemente Arbeiter, die Worte entgegen:„ Dat maten winech!" Richterschen A B C zu blöde. Es nahm von seiner Widerholung Abstand. vorwerfen. Das Wolfffche Bureau meldet darüber: Wie die MorgenRichter hat aber einen andern Ausweg gefunden. blätter melden, veranstalteten am Freitagnachmittag die Arbeitslosen Ueber das Urteil des Disciplinarhofs gegen den Profeffor Lehmann Auf S. 269 des ABC greift er die widersinnige Reihenfolge in dem städtischen Arbeitsvermittlungsamt Kundgebungen gegen die in Kiel liegen nunmehr genauere Mitteilungen vor. Der Schiuß der Abstimmung in der Kommission" an, wie sie in der Tarif- Kom- angebliche Protektionswirtschaft. Nach der Sperrung des Amtes durch des Urteils, das auf Amtsenthebung Lehmanns erkannte, lautet: mission in Widerspruch mit der ganzen bisherigen parlamentarischen die Polizei wurden die Kundgebungen auf der Straße fortgesetzt. „ Nach alledem ist festzustellen, daß der Angeschuldigte fich Praxis durch die Socialdemokratie wiederholt zur Geltung ge- Die Wache mußte einschreiten, nahm 20 Verhaftungen vor und grober Beleidigungen des Kriegsministers, des fommen sei. In ziffernmäßigen Fragen, wie sie naturgemäz bei stellte die Rube wieder her. Mehrfache spätere Ansammlungen Justizministers und des gesamten preußifdjen einem Zolltarif in Betracht kommen," heißt es dort.„ sti..unt man wurden von der Polizei zerstreut, ohne daß es zu einem ZwischenJuristenstandes schuldig gemacht hat. Es bedarf keiner aus folgerichtig zuerst über die beantragten höchsten Zollfäße ab und nach all fam. führung, daß er damit durchaus unwürdig gehandelt hat, deren Ablehnung über die niedrigeren. Umgekehrt verlangte die univürdig eines Professors, den feine Bildung und seine Socialdemokratie, daß zuerst über den Antrag auf Zollfreiheit und sonstige Thätigkeit besonders zu ruhiger und rein sachlicher dann über die Zollfäße abgestimmt werde. Bei lekterem Verfahren Beurteilung hätte veranlassen sollen, und unwürdig eines fann es, wie es in der Tariffommission thatsächlich der Fall getresen Beamten im allgemeinen, der auch bei der Kritik stets ist, vorkommen, daß ein Tariffah immer höher hinaufgetrieren Die ganze englische Presse beschäftigt sich heute mit dem die Ehre andrer unangetastet lassen und die Achtung vor den wird, so daß sich zuletzt eine Mehrheit vereinigt auf einen exorbitant britischen Protest in Konstantinopel gegen die Durchfahrt russischer höchsten Stellen wahren muß. Der Angeschuldigte hat hohen Tariffab, um nur überhaupt einen Tariffa zur Annahme zu Torpedoboote durch die Dardanellen. Die Durchfahrt bedeutet einen mithin durch sein Verhalten außer dem Amte sich der Achtung und bringen. So ist es gekommen, daß bei Quebracho, das bisher zoll- Bruch der Verträge von 1841, 1856 und 1871 durch Rußland, obdes Ansehens, die fein Beruf erfordert, unwürdig gezeigt, und fich frei war und für das die Vorlage einen Zollfab von 1 M. in Aus- wohl der Londoner Vertrag von 1871 eine Auslegung zu Gunsten demnach gegen§ 2 des Gesetzes vom 21. Juli 1852 vergangen. ficht genommen hatte, ein Zoll von 7 M. von einer Mehrheit der Rußlands gestatten würde. Daß ein solcher Bruch kommen mußte, Er war deshalb wegen Dienstvergehens zu verurteilen. Bei der Kommission angenommen wurde, die unter allen Umständen war vorauszusehen. Früher oder später wird Rußland im Besize Strafzumessung tam zunächst in Betracht, daß die Beleidigungen, Quebracho nicht ohne Zollfak lassen wollte". So viel Behauptungen der Dardanellen sein. Dies verlangt die wirtschaftliche Entwicklung war vorauszusehen. Früher oder später wird Rußland im Besize namentlich diejenigen des Kriegsministers, so überaus grobe hier das A B C aufstellt, so viel unwahrheiten stellt es auf. Die find, daß an sich kaum eine andre Strafe als die Dienst Socialdemokraten sind dafür eingetreten, daß zunächst über das Südrußlands. Ueberrascht hat hier nur die prompte Erklärung entlaffung als angemessene Sühne erscheinen konnte. Zudem Princip, ob die Ware überhaupt mit Zöllen belegt werde, abgestimmt Deutschlands, diese ganze Frage läge außerhalb der Sphäre der fehlt es durchaus an Umständen, die eine Milderung der werde. Das ist allein logisch und führte z. B. in der ersten Lesung deutschen Politik. Die Presse ist in dieser Beziehung ziemlich Strafe herbeiführen könnten. Der Angeschuldigte behauptet zur 3011 freiheit des Herings. Darüber, ob die Ansicht sarkastisch. Es ist müßig, sich über die Richtung der freilich, er habe in guter Absicht gehandelt, um die Neder Mehrheit am besten zum Ausdruck kommt, wenn nc. ch Ablehnung deutschen Politik den Kopf zu zerbrechen. Sie hat eben noch keine, gierung von fehlerhaften wegen abzubringen. der Zollfreiheit erst die höchsten Säße, dann die niedrigsten zur außer das Wettkriechen vor Rußland. Was England betrifft, so Nach dem Inhalt feines Sendschreibens" fann diese gute Absicht Abstimmnug gelangen, kann man verschiedener Ansicht sein. Im England wird sich kaum anerkannt werden, da die Worte, es müsse mun, gegen Blenum ist bei Positionen, von denen feststeht, daß sie mit einem dürften ernste Konflikte nicht zu erwarten sein. über den tauben Ministerohren Sturm geläutet Boll belegt werden sollen, meist zunächst über die höchsten Säke ab- wahrscheinlich mit dem Protest begnügen, der feinen Zweck erfüllt werden", eher darauf hindeuten, daß der Angeschuldigte nicht gestimmt. hat. Er war erstens ein ballon d'éssai, um zu sehen, wie Deutschdie Regierung befehren, sondern die Massen zum Kampf So ist auch in der Kommission verfahren. Von dieser land springen wird. Zweitens wird er Rußland zwingen, sich mit gegen sie hat aufrufen wollen. Mindestens war das Regel ist wiederholt im Plenum abgewichen, z. B. bei der Beschluß- England über die wichtigsten asiatischen Fragen friedlich auseinander" Sendschreiben" des Angeschuldigten, wie es lautet, geeignet, fassung über die Zuckersteuer am 10. Juni 1902. Da wurde zuseßen. Am richtigsten scheint die Ansicht des Daily Telegraph" Die Staatsregierung, insbesondere den Kriegs- und Justiz- auf Antrag des Abg. v. Kardorff, da dies Verfahren zu sein, die sehr ruhig gehalten ist. Das Blatt fagt:„ Unfre minister, in der öffentlichen Meinung herabzu- logischer" sei, zunächst über den Antrag der Socialdemokraten ab- materiellen Interessen im Oriente haben in den letzten setzen, das Vertrauen in ihre Amtsführung und in die des gestimmt, die Zuckersteuer aufzuheben, dann über den Antrag Jahren so beträchtlich abgenommen, daß fie beinahe auf Juristenstandes zu erschüttern, eine allgemeine ander Kommission, den Zucker mit 10 bis 12 M. zu besteuern, dann über Jahren so beträchtlich abgenommen, daß sie beinahe auf aber gefunken sind, zufriedenheit herbeizuführen und die Unzufriedenen den der Freisimmigen Volkspartei, die Zuckersteuer auf 14 M. Seemacht große zum Serſtand gegen die Maßnahmen der Regierung aufzu- festzusetzen. In der Tariffommission ist hin und wieder, ins- tönnen wir es nicht gestatten, daß andren Mächten Vorrechte gewährt reizen. Diese Erwägung erforderte, zumal der Angefchuldigte besondere von Mitgliedern der Freifinnigen Wolfspartei, werden, die uns versagt find. Ist es russischen Kriegsschiffen gewegen Beleidigung vorbestraft ist, die Strafe der Dienst beantragt ,. ſtatt mit den höchsten, mit den niedrigsten stattet, aus dem Schwarzen Meere ins Mittelmeer zu passieren, so auf " " Null Destreich- Ungarn. England. England und die Dardanellen. Die London, 7. Januar.( Eig. Ber.) als eine " Andre Blätter find minder ruhig, aber sie richten ihre Spige nicht gegen Rußland, sondern gegen Lansdowne wegen des Zusammengehens mit Deutschland gegen Venezuela. Es ist vorgekommen, daß junge Leute von der Polizeibehörde eine Vorladung mit dem Vermerk„ Ermittelungsverfahren" er= halten haben und dann auf dem Polizeibureau in einem Kreuzverhör über ihre Zugehörigkeit zum Verband, u. a. über die Zeit ihres Eintritts, wie viel Marken sie geklebt, wann sie den letzten Beitrag entrichtet haben und welchen Zweck der Verband verfolgt 2c., befragt wurden. müssen wir das Recht haben, unfre Striegsschiffe vom Mittelmeer| nach Berlin zu berichten, daß Roosevelt das Schiedsamt annehme, Deutfches Reich. nach dem Schwarzen Meer zu senden. Wir wären selbstredend mit da derselbe schon seine Zusicherung gegeben hatte. Indessen mußte Polizei und Koalitionsrecht. Die Polizeibehörde in Rottbus dem status quo zufrieden, aber er paßt den Russen nicht. Wir der Präfident infolge der gewaltigen Strömung der öffentlichen brauchen uns deshalb mit Rußland nicht zu zanken, obwohl diese Meinung feine Zufage zurückziehen, und eine derartig blizschnelle bethätigt einen ganz eigenartigen Eifer gegenüber den gewerkschaftund andre Fragen zur Besprechung gelangen werden, wenn der neue enderung des Entschlusses habe man in Berlin nicht verstanden. lichen Organisationen. Unser Bruderorgan, bie„ Märt. Volksstimme", Das Blatt erklärt dann wörtlich: Seit dem spanischen schreibt darüber: russische Gesandte seine Kreditive überreicht". apled elas Kriege, wo Viceadmiral Diederichs im Hafen von Manila ber deutschen Regierung ein Süppchen eingebrockt hat, an welchem noch lange gezehrt werden mag, ist die Stellung eines deutschen Botschafters in Washington eine überaus delikate und höchst schwierige gewesen. Das Staatsdepartement hat der deutschen Diplomatie fast feindselig, jedenfalls Socialdemokratische Wahlerfolge. In Frederiksberg, der Nachbar- tühl und ablehnend gegenüber gestanden." gemeinde Kopenhagens, fanden am 8. Januar die Wahlen von acht Die New York Times" erklären, die Abberufung Steuerkommissions- Mitgliedern und zwei Revisoren statt. Die v. Hollebens fei teilweise das Resultat einer of Konservativen, die noch im Jahre 1900 eine Minderheit von kabale, da er vor zwei Jahren Sternburgs Verfegung nach 1842 Stimmen auf ihre Bürgerliste" erhielten, hatten dies- Calcutta bewirkt habe. Seither hätten die Freunde desselben in mal auf die Aufstellung eigner Kandidaten verzichtet. Für die Berlin unablässig gegen Holleben gewühlt. gemeinsame Liste der Socialdemokratie und Liberalen wurden 2022 Stimmen abgegeben. Gewählt sind 5 Socialdemokraten und 5 Liberale. Dänemark. " In Frederiksbery, einer Stadt, wo viele pensionierte Geistliche und viele reiche Villenbefizer wohnen, haben es also die Antisocialisten" noch nicht so weit gebracht, um an den kommunalen Wahlen überhaupt teilnehmen zu können. Rußland. Ein Cirkular Plehwes schrieb gleich nach den Bauermunruhen vor, daß die Chefs der Landpolizei ihre Distrikte zu befahren und Propaganda gegen die revolutionäre Bewegung zu betreiben haben. Wie es vorauszusehen war, sind die Bauern in verschiedenen Ortschaften erst durch das Auftreten der Polizei in der ihnen zugewiesenen neuen Rolle auf die regierungsfeindlichen Ideen aufmerksam gemacht worden. Die in dieser Hinsicht gesammelten bösen Erfahrungen haben den Minister des Innern gezwungen, Konterdampf zu geben. Darüber liegt das folgende Dokument bor: Cirkular. Völlig geheim. An die Herren Chefs der Landpolizei. Das sächsische Hofdrama. Die fächsischen Offiziösen sehen sich genötigt, ihr Schweigen zu brechen. Das„ Dresdener Journal" bringt eine lange halbamtliche Meldung. Die Meldung richtet sich aber nur gegen die in den letzten Tagen aufgekommenen Gerüchte, als ob die Konprinzessin das Opfer eines perfiden flerifal- jesuitischen Streiches sei.11 Es hat zwar niemand nötig, der Polizei solche neugierigen Fragen über rein private Angelegenheiten zu beantworten, jedoch dürfte nicht jeder der Vorgeladenen das wissen. Mancher fühlt sich viels leicht durch das polizeiliche Ermittelungsverfahren" derart eingeschichtert, daß er der Organisation, für die sich die Polizei in so hohem Grade interessiert, den Rücken kehrt. Wo dieser Entschluß nicht ausgeführt wird, da scheint man ein wenig mit andren Mitteln nachzuhelfen. In einer Versammlung erklärte ein Arbeiter:„ Die Polizei hat meinem Arbeitgeber mitgeteilt, daß ich der Organisation angehöre und in einer Versammlung gesprochen gabe richtig ist, dann sollten die betreffenden Arbeiterorganisationen habe." Wenn diese durchaus nicht unglaubwürdig flingende Annicht versäumen, über den ganz unberechtigten Eifer der Kottbuser Polizei bei den zuständigen Instanzen Beschwerde zu führen. Ausland. Wir hatten von diesen Gerüchten in unserm Leitartikel am Barbierstreik in Mailand. Das„ Bureau Herold" berichtet aus Donnerstag Notiz genommen, ohne ihnen Wert beizumessen. Es wäre eine Ablenkung von den wahren Ursachen des schweren Mailand: Die hiesigen Barbier- und Friseurgehilfen sind in den Konflikts im sächsischen Königshause, wenn man denselben auf einen Ausstand getreten, weil die Arbeitgeber eine Kürzung der ArbeitsGegensatz zwischen Protestantismus und Katholizismus und auf eine zeit und eine Garantie des Minimallohnes verweigerten. fatholische Intrigue zurückführen wollte, eine Intrigue, die ihren Grund darin haben sollte, daß man die Kronprinzessin wegen ihrer freien Anschauungen von der Besteigung des Thrones auszuschließen beabsichtigte. Das„ Dresdener Journal" legt zunächst dar, daß bei der Anstellung des Herrn Giron als Sprachlehrer keinerlei flerikale In dem Cirkular des Polizeidepartements vom 9. Juli d. J. Elemente mitgewirkt habe. Das Blatt zeigt weiter, daß von einem unter Nr. 4592 wurde verlangt, daß die Chefs der Polizei die Vorwalten katholischer Einflüsse am sächsischen Hofe keine Rede sei, Dörfer befahren und persönlich in den Gemeindeversammlungen es wendet sich schließlich gegen die Legende, als ob eine geheime die Bauern aufklären, auf daß diese alle Personen anhalten, die in den Dörfern erscheinen, um die revolutionäre Litteratur zu ver- Festsetzung bestehe, wonach Kinder, die dem regierenden König gebreiten, oder Gerüchte über die Zuteilung von Grund und Boden boren werden, der evangelischen Konfeffion angehören müßten. verstreuen. Jezt hat der Minister des Innern empfohlen, den Diese Erklärungen des„ Dresdener Journals" geben keinerlei Bauern nur dort zuzureden, wo Fälle passiven Aufklärung über die wirklichen Ursachen der Flucht der KronVerhaltens ihrerseits bei der Verbreitung der revolutionären prinzessin. Schriften beobachtet worden sind. ― Afrika. Der Verbleib der nach Europa gesandten Boerengelder bildete den Gegenstand der Erörterungen zwischen Chamberlain und den Boerenführem. In einer Unterredung, welche Chamberlain, nachdem ihm die Boerenadresse überreicht worden war, mit den Boerenführern hatte, tamen die aus Transvaal nach Europa gerichteten Geld= sendungen zur Sprache. Hierbei erklärte Schalt Burger, er wisse nichts davon, daß große Summen nach Europa geschickt seien. Er glaube, daß das Geld, welches man für das in den Minen beschlagnahmte Gold erhalten habe, für die Kosten des Strieges verbraucht fei. Es sei aber möglich, daß noch ein Ueberschuß vorhanden sei, und er sei bereit, sich an den Bestrebungen, das Geld wiederzuerlangen, zu beteiligen. Chamberlain erwiderte, es set ihm bekannt, daß die auf das Geld bezüglichen Bücher nach Europa gesandt und verschwunden seien. Man wisse aber nicht, an iven das Geld geschickt sei. Solange das nicht bekannt sei, sei es unmöglich eine Rechnungslegung zu erlangen. Botha erklärte, daß er bereits Schritte zur Wiedererlangung des Geldes gethan habe. Wir sind stets der Meinung gewesen, daß es keiner abgefeimten Jesuitenintrigue bedurfte, um die Kronprinzessin zu berjagen. Nicht unbekannte Bösewichter sind die Schuldigen an der Flucht der Prinzessin, und am wenigften hat protestantisches Muckertum Anlaß, diese Angelegenheit zur Jesuitenhezze auszunuzen. Der regierende fächsische Protestantismus ist so flerital" und so jesuitisch" als irgend welche Klerikalen und Jesuiten. Die Erklärung der Flucht liegt- das bleibt inmitten aller Verwirrungsnachrichten deutlich in der Unmöglichkeit, daß eine lebensvolle, freier empfindende Frau in der stidigen Hofluft von Dresden weiter zu leben vermochte. Nach jahrelangem inneren Ringen mußte sie entweder ihre ganze Persönlichkeit ertöten oder aber den kühnen Schritt in die Freiheit wagen. Gewerkschaftliches. Aus der Frauenbewegung. Das Wesen des Lohnes, sowie die Pfändung und Abzüge von demselben erörterte Genosse Stadthagen in seinem von den Genofsinnen sich mit den verschiedenen Formen des Lohnes beschäftigt hatte, wies veranstalteten Cyflus- Vortrage am 7. Januar. Nachdem der Referent er darauf hin, daß bei Zeitlohn der Arbeiter nicht für den Erfolg der Arbeit einzustehen hat im Gegensatz zum Accordlohn. Wenn ein Zwischenmeister nicht fähig ist, den Lohn zu zahlen, und eigentliche Unternehmer darum weiß, so ist er zur der Lohnzahlung verpflichtet. Die Höhe des Lohnes richtet sich nach Verabredung. Ist eine solche nicht getroffen, so hat der Unternehmer feineswegs das Recht, den Lohn einseitig festzusetzen. Dieses Recht steht ausschließlich dem Arbeiter zu, und kann der Arbeitgeber das gegen die gerichtliche Entscheidung beantragen. Wenn der Arbeitgeber durch irgend welche Gründe verhindert ist, arbeiten zu lassen, so ist er doch verpflichtet, den Lohn zu zahlen; ganz gleich, ob ihn eine Schuld trifft oder nicht. Auf eine Nachleistung hat er keinen Anspruch. In Anrechnung fann er dem Arbeiter nur bringen, was derfelbe durch andre Arbeit erworben oder durch die Nichtarbeit erspart hat. Die gefeßlichen Feiertage werden nur bei Wochen bezw. Monatslohn mitbezahlt. Muß der Arbeiter aussehen, so muß ihm der Lohn werden. Leider wird diese Vorschrift in der Wäsche und Damenkonfettion immer mit Zustimmung der Arbeiterinnen umgangen, und doch wäre es dringend nötig, daß die Konfektionsarbeiterinnen bei ihren Hungerlöhnen streng darauf halten, ihr Recht durchzusetzen. Beschlagnahmt darf nur der Teil des Lohnes werden, welcher das Jahreseinkommen von 1500 M. übersteigt. Dem Arbeiter muß sein Existenzminimum bleiben. Ferner darf der Lohn nur dann gepfändet werden, wenn der Arbeiter denselben nicht am fälligen Termine fordert. Auch darf am selben Tage der Gerichtsvollzieher den Lohn nicht pfänden. Genau so verhält es sich mit dem Wirtschaftsgelde der Ehefrau. Ferner find unpfändbar Vorräte zum Lebensunterhalte für vier Wochen oder auf 14 Tage das Geld für diesen Zweck. Für rückständige Steuern darf der Lohn nur drei Monate nach dem Fälligkeitstermin gepfändet werden. Alimentations Die Kutscher der Jungbier Brauereien befinden sich berechtigte Verwandten, sowie die geschiedene Ehefrau können verseit einigen Tagen in einer Lohnbewegung. Veranlassung hierzu langen, daß ihnen die Alimente aus dem Lohn gezahlt werden. gaben die Unternehmer, welche sich von Neujahr ab zu einem Ringe Anders verhält es sich beim unehelichen Kind, feine Ansprüche sind zusammengeschlossen haben und zwar hauptsächlich zu dem Zwecke, wesentlich ungünstiger. Bei einer Pfändung in diesem Falle muß Der Frankfurter Beitung" wird aus New York telegraphiert: verträge und auch eine niedrigere Entlohnung einzuführen. für die in diesen Betrieben beschäftigten Kutscher schlechtere Arbeits- dem Vater das Existenzminimum gelassen werden, desgleichen für feine Familie. Sit der Water verheiratet, fo ift bei Das Staatsdepartement wurde informiert, daß Baron Sped von Von den Kutschern wird verlangt, daß sie von jetzt ab sämtliche niedrigem Lohn die Zahlung sehr schwer erreichbar, weil Sternberg in einer Specialmission nach Washington tomme. Kunden den Brauereien namhaft zu machen haben, und daß ferner der Chefrau die Klage auf ihre Erhaltung offen steht. Ein Einiges Aufsehen erregte es, daß der Botschafter teine Brauerei mehr wie 15 Bro3. des Umfages an den Kutscher Darlehen darf nie bei Lohnzahlung in Abzug gebracht werden, eine v. Holleben Washington verließ, ohne bom Präsidenten oder vom Staatssekretär Say Ab zahlen dürfe, jedoch ist es den einzelnen Unternehmern freigestellt, folche ist mir für Kaffenbeiträge zulässig. Das Gesek sichert dem schied zu nehmen, indes wird dies mit feiner angegriffenen trieben, wo die Stutscher auf dieses Verlangen nicht eingingen, zur Erhaltung feiner Arbeitskraft müssen ihm gelassen werden. noch unter diesen Prozentsatz herunterzugehen. In einigen Be Arbeiter ein unantastbares Einkommen von 1500 M. Die Mittel Gesundheit begründet. v. Sternberg wird zur felben Zeit hier er wurden dieselben gekündigt und dabei gedroht, daß fie teine Sentimentalitätsgründe dürfen hier nicht gelten. wartet, wo der amerikanische Gesandte in Venezuela, Bowen, hier Beschäftigung in einer andren Brauerei erhalten würden. Die polizeilich gesperrte Versammlung zollte dem Redner Der Comercial Advertiser" erklärt, der Die Kutscher bekamen bisher das Bier in Kommission und hatten reichlichen Beifall. deutsche Botschafter werde von der deutschen Regierung ihre eigne Stundschaft, auch erhielten sie bis dato einen größeren zum Sündenbock ihrer diplomatischen Fehler ge macht; diese hätten mit Samoa begonnen, dann sei die Manilla- Prozentjazz des Umsätzes. Dies Vorgehen der Unternehmer würde Bay gekommen, später die Bauncefote- Affaire und schießlich Deutsch schaftlichen Lage mit sich bringen. Die Kutscher sind nicht gewillt, daher für die Kutscher eine bedeutende Verschlechterung ihrer wirt Der Vortrag findet am 14. Januar abends 81 Uhr in den lands rauhes Eingreifen in Haiti, wo milde Maßregeln genau so bem Verlangen der Unternehmer nachzukommen. Es kommen un- Araninhallen, Kommandantenstr. 20, statt. Zutritt hat jedermann. gute Dienste geleistet hätten. gefähr 200 tutscher in Betracht, welche fich sämtlich dem CentralDer Staub der Verhandlungen Zwei Armenpflegerinnen sind in Elberfeld in der letzten Sizung verband der Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter angeschlossen der Stadtverordneten angestellt worden. läßt sich momentan nicht recht übersehen. Für die aufgetauchte haben. In der Angelegenheit felbft hielten die Kutscher bis jetzt drei Behauptung, Castro werde sich bedingslos unterwerfen, Bersammlungen ab. E wurde eine Lohnkommission eingeben die neuesten Nachrichten durchaus keinen Anhalt. gesetzt mit dem Auftrage, unter Hinzuziehung eines Vertreters des b. eintrifft. " Venezuela. Zum Botschafterwechsel. # = Berlin und Umgegend. Lohnbewegung der Bierkutscher. In dem nächsten Vortrage wird noch des weiteren über den Lohn sowie über die Specialbestimmungen des§ 115 der GewerbeDremung gesprochen werden. Aus Caracas wird gemeldet: Der amerikanische Gesandte Verbandes mit dem Vorstande des Vereins der Weiß- und Malabier Letzte Nachrichten und Depeschen. Kolonie. Rundgebungen Arbeitsloser. Bowen schifft sich am Sonntag an Bord des amerikanischen Dampfers Brauereien zweds Verhandlung in Verbindung zu treten. Diesem Albany" ein. Bowen hat von Castro auch den Auftrag er Verlangen find die Unternehmer nachgekommen und hat am halten, die von Venezuela gegen England erhobenen Dienstag, den 5. Januar, bereits eine Verhandlung statt Wien, 10. Januar.( W. T. B.) Heute erneuerten sich die KundBeschwerden geltend zu machen, insbesondere diejenige gefunden. Hierbei einigte man sich dahin, daß, so lange die gebungen Arbeitsloser in und vor dem städtischen Arbeitsvermittlungsbetreffs der Unterstützung der Rebellen seitens der englischen Verhandlungen schweben, die Kutscher unter den alten Bedingungen amte, wobei es zu Zusammenstößen mit der Polizeiwache kam. Es weiter beschäftigt und die bereits ergangenen Kündigungen rückgängig wurden mehrere Berhaftungen vorgenommen. Die Arbeitslosen verFerner liegt folgendes Telegramm aus Washington vor: Der gemacht werden. In einer am Donnerstag stattgefundenen Ver- fuchten auch über die Ringstraße vor das Rathaus und das Parlament Gesandte Bowen als Vertreter Venezuelas hat die Ermächtigung fammlung, wo sämtliche Kutscher erschienen waren, erstattete die zu ziehen, um daselbst Sundgebungen zu veranstalten. Sie wurden erhalten, alle Ansprüche endgültig zu regeln, ohne sie vor das Lohnkommission Bericht über die gepflogene Verhandlung. Es fand jedoch von der Polizei daran verhindert und zerstreut. Haager Schiedsgericht zu bringen. Sollte sich dies ein von der Lohnkommission vorgelegter Lohntarif einstimmige als undurchführbar herausstellen, so ist Bowen Annahme, und wurde lettere beauftragt, den Unternehmern denermächtigt, alle streitigen Punkte soweit als möglich selben bei der demnächst stattfindenden Verhandlung zur Annahme zu ordnen und die Bedingungen aufzusehen, unter vorzulegen. Es soll weiter danach getrachtet werden, daß dieser welchen die endgültige fchiedsgerichtliche Ent- Tarif vom 1. April dieses Jahres für alle in Frage kommenden gab den öftreichischen Waggonfabriten bekannt, das für die scheidung durch das Haager Schiedsgericht erfolgen soll. Betriebe in Straft tritt. Der Geist unter den Kutschern ist ein guter Staatsbahnen Destreichs insgesamt 1014 Wagen verschiedener Ueber die Kämpfe im Innerne und hoffen diefelben, daß durch ihr einmütiges Vorgehen das Vor- Typen, welche insgesamt 6,3 Millionen Kronen tosten sollen, zur haben der Unternehmer zu nichte gemacht wird. Am Montag, den Bestellung gelängen; davon müssen 145 im Laufe des Jahres 1903, wird berichtet: Die venezolanischen Aufständischen 12. Januar, findet eine weitere Verhandlung mit den Unter- der Rest aber bis spätestens Ende Juni 1904 zur Ablieferung gewurden in der Nähe von Quipue(?) geschlagen. Ein Trupp von nehmern statt. Tangen. Aufständischen, welche auf Caracas zu marschierten, wurde auf dem Marsche zerstreut. In der Nähe von Coro fam es zum Gefecht, woVerband deutscher Mühlenarbeiter. Den Mitgliedern zur Der östreichische Eisenbahnminister und die Waggonfabrikanten. Wien, 10 Januar.( W. T. B.) Das Eisenbahnministerium Gefangenen- Revolte. Baris, 10. Januar.( B. H.) Gestern ist im Gefängnis zu bei die Aufständischen ebenfalls geschlagen wurden, 180 Mann gefällt zu Gunsten der am 18. 5. Mts. im Englischen Garten" statt- Bologne eine Revolte ausgebrochen. Die Infassen überfielen die rieten in Gefangenschaft. Die Regierung verfolgt die Aufständischen, findenden öffentlichen Mühlenarbeiter- Versammlung. Ein Umtausch Gefängniswärter und legten Feuer an, indem sie ihre Betten mit deren Marsch auf Caracas vollständig vereitelt ist, sehr energisch. der Bibliothekbücher findet hier nicht statt. Der Vorstand. Betroleum übergoffen und anzündeten. Sie hofften, bei der hierGuigue, im Süden des Valenciafees, wo die Aufständischen ihre Tezte Niederlage erlitten haben, war während der lezten vier Monate Arbeiter und Arbeiterinnen der Firma Kaiser u. Schmidt haben linge wurden jedoch wieder eingefangen und gefesselt. Achtung, Mechaniker, Uhrmacher, Dreher, Schloffer. Die gesamten durch entstehenden Banik entfliehen zu können; die meisten der Sträfin den Händen der Aufständischen, welche dort große Mengen von Waren und Munition erhielten, die von Curaçao her eingeschmuggelt wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt. Verhandlungen, die Der Inhaber Herr Madrid, 10. Januar.( W. T. B) Als der König hente abend wurden. Der Hafen von Tucacas, die Endstation der englischen gepflogen wurden, hatten kein Resultat. Eisenbahn, ist nach fünfstündigem Kampf von Regierungstruppen be- Dr. Goldschmidt erklärte, er wolle auch mal feinen Willen haben. aus der Kirche zurückkehrte, gab ein Mann einen Revolverschuß gegen Die Streikenden haben das Vertrauen zu den Berliner Kollegen, daß ihnen der Kampf nicht durch Arbeitswillige erschwert wird. wir den zweiten der königlichen Wagen ab, in welchem der oberste Chef Der französische Geschäftsträger hat gestern bon Benezuela erwarten, daß das Vertrauen auf die Solidarität nicht getäuscht wird. des königlichen Balastes, Herzog von Sotomayor, faß. Es wurde Deutscher Metallarbeiter- Verband. Ortsverwaltung Berlin. niemand verletzt. Der Verbrecher wurde sofort verhaftet; er nennt die Versicherung erlangt, daß die französischen Ansprüche, welche feit dem Jahre 1899 bestehen, gemäß der Meistbegünstigungsklausel die Bauarbeiter! Trotz der ungeheuren Arbeitslosigkeit in unsrem sich José Collado. gleiche Behandlung wie die deutschen, englischen und italienischen Gewerbe arbeiten immer noch viele Kleber auf den Bauten bei Licht. Ansprüche erfahren sollen. Wir ersuchen alle Bauarbeiter, ihre diesbezüglichen Beobachtungen sofort an untenstehende Adresse mitteilen zu wollen, damit wir in der Lage find, diesem Nebelstande abzuhelfen. setzt worden. Die New Yorker Staats- Zeitung" über den Sturz Hollebens. Nach einer Meldung der Frankf. 8tg." aus New York erklärt Verband der Tapezierer. Sektion der Kleber. die New Yorker Staats- 3tg.", Holleben habe alle Ursache gehabt, Engel- Ufer 15, 8immer 35. Fernsprecher: Amt 7a, 6672. Verantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glode in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei ut. Verlagsanstalt Familien- Tragödie. Reichenberg( Böhmen), 10. Januar.( W. T. B.) In dem benadjbarten Badeorte Karlsberg hat der Gastwirt Ammler seine Ehefrau und vier Kinder erschlagen und dann sich selbst erschoffen. Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 4 Beilagen u.Unterhaltungsblatt. Nr. 9. 20. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. " birds- G Sonntag, 11. Januar 1903. Hallenser Professur entsetzt und mit dem Galgen bedroht, wenn er offiziernatur ein fahriger Romantiker auf den Thron und änderte Die Wissenschaft unter der Fuchtel. nicht fofort das preußische Staatsgebiet verlaffe. Gleichzeitig waren die manches, aber nichts an der hergebrachten Feindschaft des Studenten, gleichviel ob Preußen oder Ausländee, ständig mit prenßischen Staates gegen wirkliche freie Wissenschaft; Friedrich Daß die deutschen Geschichtsprofessoren durchiveg der Gedanken- widerrechtlicher Pressung zum preußischen Striegsdienst bedroht, und Wilhelm IV. bekam es, mit Heine zu reden, fertig, sich zuwelt des Socialismus mit vollendeter Verständnislosigkeit gegenüber- überhaupt gab es zu Friedrich Wilheims I. Zeit bloß einen Grund gleich für Sophokles und die Knute" zu begeistern. Die„ Einsicht stehen, darf als allgemein bekannt gelten. Die Treitschte und Onden, zur Rücksichtnahme gegenüber der Wissenschaft, ihren Bertretern und in die nationale Bedeutung der Wissenschaftspflege" muß wohl Ranke und Sybel haben solch blühenden Unsinn über Entstehungs- Jüngern, den ein preußischer Staatsmann von damals also aus seitdem den Hohenzollern aufgegangen fein: in der Vergangenheit gründe und Wesen, sowie zur Widerlegung der Socialdemokratie spricht: Alle Welt ist überzeugt, daß man alle Gelehrten verjagen ist nichts davon zu entdecken. Daß den Hohenzollern von jeher die schwarz auf weiß von sich gegeben, daß man in dieser Hinsicht den und alle Universitäten zerstören würde, wenn man sich davon Profit freie und unbeeinflußte Wissenschaft ein Dorn im Auge war, läßt stärksten Tabat vertragen fann, wenn er von einem unsrer Uni- verspräche. Man liebt die Gelehrten nur soweit, als sie zur Ver- Prutz' Darstellung wohl erkennen, wenn man von jener Lücke versitäts- Historiker geliefert ist. Verglichen mit den Ammenmärchen, mehrung der Acciseneinkünfte dienen können." absieht, die da klafft, wo er von Friedrich II. handelt. Sie läßt sich die etliche dieser gelahrten Herren als geschichtliche Wahrheit Das ward mit Friedrichs II. Thronbesteigung nicht erheblich aber ausfüllen, wenn man andre Hilfsmittel zur Hand hat. So ist es über den Socialismus von sich geben, erscheint noch als anders, obwohl er sich sportsmäßig auf den Gönner von Kunst und denn überhaupt mit seinem Buche. Wer nicht mit kritischen Augen und ein Muster wissenschaftlicher Genauigkeit die merkivürdige Weisheit, Wissenschaft hinausspielte. Voltaire hat das Mäcenatentum des Möglichkeiten der Kontrolle lieft, bekommt daraus eine schiefe Vordie der neueste Geschichtsschreiber des preußischen Staates, Hans Pruz, alten Fritz zu seinem Schaden kennen gelernt, als er sich durch die stellung von der Vergangenheit. Wer über beides verfügt, dem ist gegen Schluß seines jüngst vollendeten Wertes) über die Zeit des dringenden Einladungen des Königs verleiten ließ, nach Berlin zu das Wert von Pruz ein brauchbarer Leitfaden und Ueberblick: unter Attentatsschredens von 1878 ausframt. Er belehrt uns, daß die kommen. Friedrich geriet mit dem biffigen Genius, den er brieflich den vorhandenen Behandlungen der ganzen preußischen Geschichte beiden Mordanschläge einen erschreckenden Einblick eröffneten in als einen„ Hofnarren" bewertet, bald in Zwistigkeiten, wobei Voltaire darf es, so viel auch an ihm auszusehen ist, noch für die beste gelten. die furchtbare Größe, zu der unvermerkt die socialistische Gefahr selbstredend den untersten Weg gehen mußte: eine Schrift von ihm Das will freilich nicht eben viel sagen in einem Lande, wo die emporgewachsen war." Von dem zweiten Attentat heißt es: Da ward öffentlich verbrannt, und er selber während der Rückreise nach Wissenschaft von jeher unter der Fuchtel gestanden hat. Rückblick und Ausblick auf die Verhältnisse in der Schweiz. fein Urheber, ein Mann guter Herkunft und von Bildung, Dr. Nobiling, Frankreich, gleichfalls auf königlichen Befehl, von preußischem sich dem weltlichen Richter durch Selstmord entzog, blieben die Militär verhaftetet und in der brutalsten Weise behandelt. Man Betveggründe der furchtbaren That ein Geheimmis. Doch ergab sich, wird nach diesem Stückchen schon einen gelinden Zweifel hegen, was daß auch hier die socialistischen Ferlehren eine Rolle gespielt hatten." es denn mit der Breßfreiheit auf sich gehabt hat, zu deren Grundsatz Man kann sich also nicht wundern, daß nach Pruz das in der sich der alte Fritz nach Borussischer Legende bekannt haben soll. Er Fieberhize des Attentatsschredens zu stande gebrachte Ausnahmegese verstand sie so, daß nach häufigen tafen in publicii nichts Zürich, 7. Januar.( Eig. Ber.) ,, toch zivcimal, 1880 auf drei und 1884 auf zwei Jahre verlängert" ohne höhere Erlaubnis gedruckt werden dürfe"; nicht nur Kritik der Das verflossene Jahr 1902 war für die Schweiz in erster Linie worden ist. Womit denn vier Jahre Socialistengeset glücklich esta- Regierung, sondern bloße Erörterung öffentlicher Angelegenheiten in ein Wahljahr. In den Kantonen Zürich, Basel, St. Gallen, motiert sind. den Zeitungen galt für unerlaubt. Wie von der Freiheit der Presse, Bern usw. gab c3 Kantons- und Regierungsrats- Wahlen, und unfre Wer über Begründung und Dauer des Bismarcschen Knuten fo dachte der große König" von der Freiheit der Wissenschaft. " Sie, die dennoch Szepter, Neich und Krone Oft dem tollften Orang- lltang gab! Doch den Auswurf von den ärgsten Schelmen Lohnte fie, für seine Heucheltunst, halten, wenn er zum guten Schluß die Peitsche des Socialisten- d'Alembert, alles unterdrücken, was die allgemeine Sicherheit und Genosse Wullschleger in die Regierung und im Großen Rat( Landwenn er zum Schluß die des cute dan müſſe in den Büchern, meint er in einem Brief an Genosse die Regierung und im Großen a fe gefezes und den Skorpion der Schutzzollpolitik über dem Zuderbrot das Wohl der Gesellschaft gefährde, welche die Verspottung nicht ver- tag und Stadtrat zugleich) stieg die Zahl unsrer Size auf 21. In der Arbeiterschutzgesetzgebung vergißt und in folgenden Hymnus auf trage. Eine Kabinettsorder vom 14. Oftober 1780 verhängte dem- St. Gallen wurde an Stelle des nach Frankfurt a. M. verzogenen das sociale Königtum Wilhelms I. ausbricht: Neben dem Glanz gemäß den Kriegsdienst als Strafe wegent unbefugter Herrn Curti der Kandidat der Socialisten und Demokraten, Advokat unvergleichlicher Siege, dem Ruhme des Einigers seines feit Jahr Schriftstellerei, Aufwiegelung der Unterthanen und dabei verwirkter Scherrer, in die Regierung gewählt und im Kanton Zürich verhunderten zerrissenen Wolfes und des Begründers einer ehrfurcht- grober Placereien." Diese Dinge sucht man bei Bruz vergeblich, mehrte unsre Partei die Zahl ihrer Vertreter im Kantonsrat von 14 gebietenden Machtstellung seines Reiches in der Welt unstrahlte so und er erzählt uns zwar von Goethes Zorn, daß über den großen auf 39, troß des Staatsstreichs der bürgerlichen Mehrheit des Kanden Lebensabend König Wilhelms und die letzte Zeit seines Menschen sein eigen Lumpengesindel räfonnierte", dagegen nichts tonsrats in Gestalt der Kassation der 27 socialdemokratischen Wahlen Zuſammenwirkens mit Bismarck die herrlichere und unvergänglichere davon, daß Leffing zu dem räsonnierenden Lumpengefindel gehörte. tousrats in Gestalt der Kassation der 27 socialdemokratischen Wahlen eines Wohlthäters der Armen und Kranken und eines Schüßers der wenn er 1769 an Nicolai schrieb:„ Sagen Sie mir von Ihrer in Außersihl. Ein schöner Erfolg war auch die Wahl des Genossen Mühseligen und Beladenen und hob ihn hoch über den Lärm des Berlinischen Freiheit zu denken und zu schreiben ja nichts. Sie Professor Dr. Erismann in den Züricher Stadtrat( Magistrat), in Parteitampfes.... Deshalb wurden die Feste, die ihm zu feiern reduciert sich einzig und allein auf die Freiheit, gegen die Religion dem auf 7 Mitglieder unsre Partei 3 Vertreter hat. Auch in den vergönnt war, wie sie sonst fürstliche Gedenktage, Tage nationaler so viel Sottisen zu Markte zu bringen, als man vill... Lassen andern Kantonen hat unsre Partei bei kantonalen und kommunalen Erhebung, an denen ein dankbares Volk dem Schöpfer feines Sie einen in Berlin auftreten, der für die Rechte der Unterthanen, Wahlen manche Erfolge erzielt und so in zahlreichen Fällen den Beäußeren und dem treuen Pfleger feines inneren Glückes begeistert der gegen Aussaugung und Despotismus seine Stimme erheben weis erbracht, daß die Sammlung der Arbeiter im Zeichen der zujubelte." wollte, wie es ist sogar in Frankreich und Dänemark geschicht, und Socialdemokratie in allen Teilen des Landes beständige Fortschritte Giebt dieser Lobgefang einen sonderbaren Begriff von dem Frei- Sie werden bald die Erfahrung haben, welches Land bis auf den macht und daß sie sich immer mehr ausbreitet und befestigt. Von mut, den Pruzz sich zuschreibt, so soll doch nicht verkannt werden, daß heutigen Tag das stlavischste Land von Europa ist." er von dem in akademischen Kreisen nicht eben verbreiteten Daß Friedrich II. für die Universitäten kein Interesse diesen Fortschritten zeugte auch der im Sommer in Winterthur abArtikel erheblich mehr besigt, als die meisten seiner Kollegen. hatte, sagt Bruz. Das wenige, was ihm zufolge durch gehaltene Parteitag, der von fast 300 Delegierten besucht war Turmhoch stellt ihn über die. geschichtsflitternden Speichellecker das Zedlig für sie geschah, nicht zu überschäzen, lehrt das Geschick des und auf dem Klassenkämpferische Entschlossenheit und Begeisterung offenherzige Geständnis:„ Legenden entstehen aus Regungen der unvergeßlichen Balladenfängers Bürger, als er sich in der Ver- herrschte. Volksfeele unter dem Eindrud großer geschichtlicher Ereignisse, sie zweiflung äußerster Rot 1782 um eine preußische Professur bewarb. Unter diesen Umständen knüpfte man an den Ausfall der Ende Tassen sich anregen und einbürgern, indem man in bestimmter Richtung Beblitz lehute das Gesuch mit der Begründung ab: der Kur- Oktober stattgefundenen Nationalrats Wohlen die besten auf diese einwirkt, aufzwingen lassen sie sich wenigstens dem deutschen Hannoversche Amimann Bürger sei wie alle mit dem Geniewesen sich Hoffnungen, und zwar sowohl in Bezug auf die Stimmenzahl als Volle nie. Niemals wird dieses in Bismard bloß den Handlanger auszeichnenden Schöngeister zum Erzieher und Jugendlehrer nicht zu König Wilhelms beim Neubau Preußens und des Deutschen Reiches gebrauchen. Der also zurückgewiesene Dichter hatte ein paar Jahre auch auf die Mandatzahl. Allein ein dazwischen gekommenes unsehen lernen." Bruz gehört also nicht zur zahlreichen Clique der zuvor im Musenalmanach Fortuna wegen ihrer unberechenbaren geahntes Ereignis vereitelte einen erheblichen Teil dieser HoffByzantiner: und das will schon eine ganze Maffe fagen. Was ihm, Launenhaftigkeit angeklagt: nungen. Es war der Generalstreik in Genf, der von der kapitalistivon der bürgerlichen Verständnislosigkeit für den Socialismus abD, wie manchem edlen Tugendfohne schen Presse, die leider das ganze öffentliche Leben in Stadt und zusehen, vor allem das Auge blendet, das ist die vorgefaßte Idee Gönnte sie faum seinen Bettelstab, Land beherrscht, zu einer infamen Heze gegen die Socialdemokratie von dem deutschen Beruf Preußens. Dadurch wird nun freilich das ausgefchlachtet wurde und womit man auch bei zahlreichen Arbeitern Bild im ganzen schon start verzeichnet. Nichtig heraus tommen da zum Nachteil unsrer Sache Erfolg erzielte. Besonders litten darunter gegen in den beiden letzten Bänden seines Werkes die unsre Genossen in der ganzen welschen Schweiz, in den Kantonen Bern, Porträts der Hohenzollerntönige: wenigstens der drei Monarchen Oft mit Sternen, oft mit Ritterhelmen Zürich und auch in andern Wahlkreisen. So mußte man noch zudes Namens Friedrich Wilhelm, die zwischen 1786 und 1861 die preußische Krone getragen haben. Der furze Abriß der jüngstent Und mit Ueberschwang von Fürstengunst." frieden sein, daß wir 7 Gize im Nationalrat eroberten und unfre Beit freilich steht ganz unter dem Banne der Bismärderei, und auch Das legte paßt wie angegossen auf Wöllner, der vom alten Frizz Kandidaten ca. 60 000 Stimmen erhielten. Beide Zahlen bekunden Friedrich II. tommt viel zu gut weg. Aber selbst das Bild des alten richtig als betrügerischer und intriganter Pfaff" tagiert worden war, erhebliche Fortschritte unfrer Partei, fie zeugen, daß wir marschieren, Fritz ist erheblich getreuer als in den landläufigen Geschichtsbüchern, unter seinem Nachfolger aber alsbald oberster Dirigent der preußischen aber beide Zahlen hätten eben größer sein sollen. und in den Abschnitten, die von seinen drei Nachfolgern handeln, Geistesfreiheit und überhaupt so allmächtig wurde, daß ihn der Da mit der Erwähnung des Genfer Generalstreits bereits das wird jedenfalls, soweit die Persönlichkeiten der betreffenden Hohen Volksmund Bicekönig" taufte. Unter dem Wöllnerschen Heuchel- Streitgebiet berührt wurde, so mag bemerkt werden, daß im zollern in Betracht kommt, der geschichtlichen Wahrheit im all- system, das mit dem rechtgläubigsten Christentum die weiteste verflossenen Jahre in der Schweiz viel gestreift wurde, und zwar gemeinen keine Gewalt zur höheren Ehre des Hauses Hohenzollern Sittenlosigkeit des Hofes unter Leitung des gekrönten angethan. Bigamisten harmonisch zu vereinigen wußte, war für die Freiheit gab es neben zahlreichen Abwehrstreiks auch zahlreiche AngriffsSo werden die Auguren der Hohenzollernlegende von Pruz' der Wissenschaft selbstverständlich kein Raum. Dem König gingen streita, von denen mancher erfolgreich für die Arbeiter verlief. Gegen Buch wenig erbaut sein; denn ihr schlägt er manchmal die Religions- und Censur- Editte, die Examinations- Ordnungen das in Genf in den letzten Jahren, befonders aber im Tetzten Sommer unbarmherzige Wunden. Um ein Lieblingsmärchen dieser Wöllners noch gar nicht weit genug; er verlangte von den Professoren zu Tage getretene Bestreben der Bourgeosie und ihrer Regierung, ehrenwerten Herrschaften Herauszugreifen, so hebt der ton- Unterzeichnung eines Reverses, durch den jeder einzelne sich ver- jeden Streit mit Polizei- und Militärgewalt niederzuschlagen und ventionellen Geschichtslüge zufolge bekanntlich von jeher die Wissen- pflichtete, weder in seinem Unterricht, noch außer demselben auf so das Streikrecht der Arbeiter illuforisch zu machen, hat die Arschaft unter dem preußischen Aar mit Mut und Kraft ihr Haupt keine Art, weder direkt noch indirekt, etwa gegen die christliche beiterschaft in zahlreichen Versammlungen protestiert. empor. Die Hohenzollern sind geborene Beschützer der freien Wissen- Religion, gegen die Heilige Schrift und gegen die landesherrlichen Diese reaktionäre, arbeiterfeindliche Poli= schaft und der deutschen Geistesfreiheit überhaupt. Einen dieser Verordnungen im Religionswesen etwas vorzubringen." töniglichen Protektoren hat Pruz ausführlich geschildert, Friedrich sprechendstes Beispiel jedenfalls für die also normierte töniglich tit war ja in der Schweiz das ganze Jahr hindurch an der Arbeit. Wilhelm III. Wo er zuerst auf dessen Verhältnis zur Wissenschaft preußische Wissenschaft hat mant an Friedrich Wilhelms II. Sie hat ihre Triumphe gefeiert in den Orgien der bürgerlichen und das Sieges- Allee Bild des zu sprechen kommt, giebt er gleichzeitig ein kurzes Resumee von den Dentmal großen militärischen Klassenjuftig in Genf, in der brutalen Abweisung des Kant angebracht. Der Kritiker Leistungen einiger erlauchten Ahnen auf dem gleichen Gebiet. Wie Philosophen der reinen Amnestiebegehrens zu Gunsten der Genfer Verurteilten durch die sehr fehlte den Hohenzollern noch die Einsicht in die nationale Be- Vernunft zog durch seine Schrift über Religion innerhalb Bundesversammlung, in der Schaffung der lex Peuple, in der Vordeutung der Wissenschaftspflege! Friedrich Wilhelm I., mit dem sein der Grenzen der bloßen Vernunft" den Born des glaubenseifrigen legung der lex Bertoni und endlich in der Schaffung des ZollUrenkel da eine frappante Aehnlichkeit aufweist, hatte die preußischen und revolutionsfürchtigen Monarchen auf sich und ward am tarifs, der reich an Ungeheuerlichkeiten und Ercessen und für den Universitäten gehöhnt, indem er ihnen seinen Hofnarren als Kurator 1. Oftober 1794 mit einem töniglichen Befehl und Drohschreiben tarifs, der reich an Ungeheuerlichkeiten und Erceffen und für den vorſetzte. Was unter Friedrich dem Großen hier und da für sie ge- bedacht, das ihm aufgab, im Sinne unsrer Landesväterlichen von den Behörden die kapitalistischen Vertreter von Gewerbe, Inschah, ging nicht von ihm aus, sondern von dem Miniſter Bedliß. Intentionen" thätig zu sein: widrigenfalls ihr euch bei fortgesetzter dustrie, Handel angehört, gegen den aber die Wünsche der Arbeiter Friedrich Wilhelm II. hatte, Wöllner übertrumpfend, vor allem die Renitenz unfehlbar unangenehmer Verfügungen zu gewärtigen habt." unberücksichtigt blieben. Bei der in wenigen Monaten folgenden Professoren in geistige Senechtschaft schlagen wollen, und sein Nach- Kant troch als„ Eurer Königl. Majestät getreueſter Unterthan" zu Voltsabstimmung nehmen nun die Arbeiter das Wort und sie werfen folger meinte die Studenten wie feine Musketiere dem Stock unter- Streuz, insofern er sich zum Schweigen verpflichtete; sonst wäre an hoffentlich den einseitigen Zolltarif seinen Machern vor die Füße. stellen zu müssen." ihm die Geistesfreiheit unter der Fuchtel demonstriert worden, indem Auf focialem Gebiete ist nicht viel, aber einiges geFriedrich Wilhelms III. Vorgängern geschieht damit noch gar nicht man ihn zum Teufel gejagt hätte. genug. Denn im Grunde stand zu ihrer Zeit die Wissenschaft gerade Friedrich II. war ein aufgeklärter Monarch und duldete teine schehen. In den Gemeinden geht man dazu über, planmäßige Arbeitslosenfürsorge und kommunale Arbeitsso gut unter der preußischen Fuchtel, wie während der Regierung Geistesfreiheit. Sein Nachfolger war ein bigotter Eiferer und that des Mannes mit der pedantischen Unteroffiziersnatur", welche noch desgleichen. Friedrich Wilhelm III. war weder ein Aufklärer, politit zu betreiben, unter Zuziehung und Mitwirkung von Arviel zu höfliche Charakteristik Pruz Friedrich Wilhelm III. zu teil noch ein Zelot, sondern ganz einfach ein unglaublich beschränkter beitern. Im Kanton Tessin ist die unentgeltliche Ge werden läßt. Die annektierten Kölner machten es deutlicher, indem Despot; aber er nähte die alte Naht weiter, wo er mit den Wissen- burtshilfe und im Kanton Aargau ein neues, gutes Ar= fie zu Karneval einen Stodfifch auf einer Stange hochhoben und schaften zu thun befam. Wie ihn eine ganze Welt von ihr trennte, beiterinnenschuß- Gefeß gefchaffen worden. Die eiddas Lied anstimmten: Heil dir im Siegerkranz!" Sich selbst hat zeigt die Preisaufgabe, die er der Akademie stellte; wie er mit den genössische Gesetzgebung hat die Bestimmungen des Fabrikder König das schlimmste Armutszeugnis ausgestellt durch die Preis- Universitäten umspringen zu müssen meinte, beweist Klassisch der gefeges über die Lohnzahlung auf die Bauarbeiter usw. frage, die er nach seiner Thronbesteigung der Akademie der Wissen- Utas, durch den er nach Prut' Ausdruck die Studenten wie feine ausgedehnt, wovon etwa 100 000 Arbeiter profitieren. Endlich ist schaften stellte: Welches ist der wirkliche, nicht imaginäre Musketiere dem Stock unterstellte"." Am 23. Juli 1798 erging das oder bloß in der Ideenwelt( als mit welchem die Herren sogenannte Prügelebilt, eine Verordnung wegen Verhütung der die auch das Ruhetags- Gesez für die Eisenbahner uſiv. Akademiker sich am liebsten zu beschäftigen pflegen) be- öffentliche Ruhe störenden Ercesse der Studierenden auf sämtlichen parlamentarisch verabschiedet worden, das die Reduktion der tägstehende Nußzeit, den die Akademie feit ihrer Gründung Akademien in den töniglichen Staaten", die nicht bloß der Polizei lichen Arbeitszeit von 12 auf 11 Stunden, Regelung der Urlaubsfür das Wohl des Preußischen Staates und Landes gegen die Studierenden völlig freie Hand gab, sondern zur verhältnisse, insbesondere eines zusammenhängenden sechs- bis gestiftet hat?" Das kommt denn in der That ungefähr auf eins Warnung und um ein Exempel statuieren zu können, wörtlich zehntägigen Urlaubs bringt und so einen kleinen Fortschritt bedeutet, hinaus mit dem plumpen Hohn Friedrich Wilhelms I. über die bestimmte:" Bei groben, die öffentliche Sicherheit störenden Ercessen wenn es auch weit hinter den Forderungen der Eisenbahner zurückwissenschaftliche Gesellschaft, die sein eitler Bater nicht aus irgend foll in keinem Fall auf Geldbuße oder Relegation, sondern jederzeit bleibt. Mit großer Mehrheit ist in der Boltsabstimmung die welchen höheren Beweggründen gestiftet hatte, fondern nur deshalb, auf Gefängnis oder förperliche Büchtigung erkannt werden." Für unterstübung der Volksschule weil man ihn nach Friedrichs II. Ausdruck überredete, daß es zu den Riebergang der Universitäten und des Studentenlebens im nächsten mitteln grundsäglich beschlossen worden. Anhängig ist in der feiner töniglichen Würde gehöre, eine Akademie zu haben, wie man Jahrzehnt haben einsichtige akademische Lehrer namentlich diese uneinem neugebackenen Adligen glauben macht, daß es wohlanständig würdige Bestimmung verantwortlich gemacht." Das Prügelebilt von Bundesversammlung die Vorlage betreffend den Uhr Feier fei, eine Meute Hunde zu unterhalten." Bei der grotesken Ver- 1798 war nur ein Vorspiel jener systematischen Hezjagd auf Studenten abend an den Vorabenden von Sonn- und FestSpottung der Akademie und der Universitäten ließ es Friedrich und Profefforen, die aus der zweiten Hälfte der Regierung Friedrich tag en, die eine Reduktion der gesetzlich zulässigen Arbeitswoche Wilhelm I. aber bekanntlich nicht bewenden, sondern er ging den Wilhelms III. nach dem Ausdruck eines einfichtigen Franzosen in von 65 auf 64 Stunden bedeutet. Nach 25jährigem Bestande des Bärenhäutern und Tintenkledfern auch noch mit andren Mitteln zu erster Linie einen Strieg mit Studenten machte. Die Zeit der Schmalz Fabrifgefeßes eine Arbeitszeitreduktion um ein Stündchen pro Leibe, wo es ihm gut erschien. Der harmlose Philosoph Wolff und Stamps, als Friedrich Wilhelm III. nach dem Karlsbader Woche! Wenn die Lächerlichkeit tötete, wie die Franzosen meinen, ward, als fromme Leute dem König einbliesen, nach Wolffs Grund- Diktat der Bundesbrüder von der heiligen Allianz jedes sätzen dürften Deſerteure nicht bestraft werden. ohne Umstände seiner Füntchen freiheitlichen Geistes an den Universitäten mit den be- so müßte dieſe" Socialpolitik" fläglich verenden. Fortschritte und Reaktion waren die Zeichen, in denen das Jahr fannten Hausmitteln des Polizei- und Militärstaates auszutreten Preußische Geschichte von Hans Pruz. 3. Band: Der Frideri- versuchte, findet man in Bruz' viertem Bande ausführlich, lebendig 1902 für die Schweiz stand und sie sind auch die Zeichen, in denen cianische Staat und sein Untergang( 1740-1812). Stuttgart 1901, und mit unverhohlener Entrüstung geschildert. In die Einzelheiten das neue Jahr begann. Möchte es ein Siegesjahr des Fortschritts, 3. G. Cotta Nachf. 4. Band: Preußens Aufsteigen zur deutschen dieses Knutenregiments", wie Bruß es nennt, dürfen wir uns hier ein Fortschrittsjahr der Socialdemokratie sein! Vormacht( 1812-1888). Ebenda, 1902. nicht verlieren. 1840 tam an Stelle der beschränkten Unterint der " AIS aus Bundes= Partei- Nachrichten. Wir nähern uns immer von der hinreichend nachgewiesen wird, daß sie sich vor Ausbruch des daß die amtliche Statistik das Gegenteil bezeugt. Die sogenannten Krieges in Händen Privater befunden habe. Zu der Zahlung der Roheitsverbrechen", zu denen die Störperverlegungen gerechnet werden, Gemeindewahlen. Je ein Parteigenosse wurde in den sächsischen 135 Pfd. Sterl. treten Zinsen zum Saz von 4 Proz. p. a. auf den find gerade in den Reichsgebieten am feltensten, wo die SocialGemeinden Ottendorf, Loydorf, Gaußsch und Stelzen- Nominalbetrag jeder endgültig überlassenen Aktie vom 1. 9. 1900 demokratie am stärksten vertreten ist, und umgekehrt am häufigsten dorf gewählt. In letzterem Orte wurde außerdem auch in der bis zum Tage der Uebertragung der Aktien an die englische Re- dort, wo die Socialdemokratie am schwächsten ist. Die„ Kreuzdorf gewählt. In letzterem Orte wurde außerdem auch in der gierung. Gollte die englische Regierung nichtdeutschen Aktionären Beitungs" Noblesse braucht sich aber mit solchen Thatsachen nicht Klasse der Gutsbefizer der von den Parteigenossen vorgeschlagene größere Borteile gewähren, als sie den deutschen in diesem Arrange- abzugeben, den„ Erbiveisen" kommt es auf eine Lüge mehr nicht an; Kandidat gewählt. leber einen seltsamen Vorgang wird der„ Wiener Arbeiter- ment gewährt, so sollen die deutschen Aktionäre die gleichen Vor- ist doch ihre ganze Politik mir auf Züge und Gewaltthätigkeiten Zeitung" aus Rovereto, der zweitgrößten Stadt Italienisch die Obligationen zu pari zurückzuzahlen und wird bis zur Zurüdteile erhalten. Die englische Regierung behält sich das Recht vor, gegründet. Tirols berichtet. Dort sigen im Gemeinderate fünf Socialdemokraten, unter denen sich insbesondere Genosse Dr. Piscel des größten An- zahlung Zinsen darauf vom 1. 9. 1900 bezahlen. Kapital und Eine Speisewirtschaft für Hundebraten- Ausschnitt" soll demfehens und der uneingeschränkten Achtung auch bei den Gegnern er stegierung entweder in bar oder durch Ausgabe der beabsichtigten mehr dem Zustande eines Belagerungsgebietes; der Unterschied ift Zinsen auf Aktien und Obligationen werden nach Wahl der englischen nächst in Forst i. 2. eröffnet werden. freut. Als unlängst die Stelle des Vicebürgermeisters vakant wurde, garantierten Transvaalanleihe zum Tageskurs der Londoner Börse nur der, daß der belagernde Feind, der uns die Zufuhr absperrt, im beschloß die Majorität, Dr. Biscel zum Vicebürgermeister zu wählen. am Verkaufstage gezahlt, und zwar 135 Pfd. Sterl. pro Attie nebst eignen Lande fitzt. Die Genossen jedoch lehnten diese Kandidatur in der Erwägung ab, daß Zinsen und 100 Bfd. Sterl. für 100 Pfd. Sterl. nominal Oblidurch eine solche Wahl die Mitverantwortung für die Verwaltung der Gemeinde durch die liberale Majorität auf die Partei fiele, was gationen nebst Zinfen. schon mit Rücksicht auf die Ablehnung der verschiedenen socialdemo fratischen Anträge auf Abschaffung der Lebensmittelzuschläge( zum trägt, wie mitgeteilt wird, der Reingewinn 2 285 000 M. gegen Hamburger Hypothekenbank. Für das Geschäftsjahr 1902 beBeispiel Brot) nicht anging. Gerade aus demselben Grunde beharrte 2 236 000 M. im Jahre 1901. Die Aktionäre erhalten wieder jedoch die Majorität auf der Kandidatur des Genossen Piscel. Da 8 Proz. Dividende. Der Pfandbriefumlauf ist von 352 auf 377 auf die Ablehnung einer solchen Wahl nach dem Gemeindeſtatut eine Millionen Mark gestiegen, während der Hypothekenbestand sich von Geldstrafe gesetzt ist, so suchten die Genoffen durch eine Gegenwahl 368 auf 394 Millionen Mark erhöht hat, von denen 382 Millionen Textil- Krankenkasse und Kaſſenärzten herbeizuführen. Außer den die Absicht der Majorität zu vereiteln. So ergab sich der mert Mart als Deckung für den Pfandbriefumlauf in das Hypothekenwürdige Fall, daß die bürgerliche Majorität für einen Socialdemo- register eingetragen find. fraten, die Socialdemokraten aber( mit Hilfe der Demokraten) für Da der Pfandbriefumlauf die dem Betrage des Aftienkapitals Textil- Betriebskrankenkasse fehlten. Das letztere wurde in der Vereinen Reaktionären stimmten. De Stimmengleichheit vorhanden war, und der Reserven entsprechende zulässige Grenze beinahe erreicht hat, mußte der Wahlgang dreimal wiederholt werden, ohne ein Resultat plant die Bank eine größere Erhöhung ihres Aktienkapitals. zu erzielen. Bis zur Stunde ist die Entscheidung, die diese Angelegenheit gefunden hat, nicht bekannt. Rheinisch- Westfälische Bodenkreditbank, Köln. Der Reingewinn beträgt für das Geschäftsjahr 1902 mit Einschluß des Vortrags aus 1901: 1 630 626 M. Als Dividende werden 6% Proz. vorgeferner entfallen auf: Tantiemen 183 359 M. und Gratifikationen schlagen. Dem Reservefonds sollen 126 769 M. zugeteilt werden; 20 000 M. As Gewinnvortrag bleiben 585 471 M. " Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Aus Industrie und Handel. "... Sociales. Die Arbeitserziehung Unfallverlekter. Zum Aerztestreit in Gera hatte das dortige Gewerkschaftskartell eine fombinierte Sizung einberufen, zu der auch die Vorstands die Aerztekommission eingeladen waren. Zweck der Zusammenkunft mitglieder der Orts- Krankenkasse Gera, der gemeinsamen OrtsKrankenkasse der Landgemeinden, sowie der Textil Krankenkasse und var, eine Klärung und eventuell Einigung in dem in der Deffentlichkeit so großes Aufsehen erregenden Konflikt zwischen Textil- Krankenkasse und Kaffenärzten herbeizuführen. Außer den treten, auch die Aerztekommission war vertreten, Vertreter der Drts- Krankenkassen waren noch einige andre Krankenkassen versammlung lebhaft bedauert und gesagt, daß wenn der Vorstand der Kaffe auch gleichzeitig eine Vorstandsfizung habe, doch wenigstens ein Delegierter desselben hätte geschickt werden können. Nach einer geschichtlichen Darstellung der Entstehung der Differenzen und des Berlaufs des Streits seitens der anwesenden Aerzte und einer Auss sprache darüber wurde der Beschluß gefaßt, eine Kommission des den Kassenvertretern und der Aerztekommission herbeizuführen, um Kartellvorstandes zu beauftragen, nochmals eine Aussprache zwischen den folgenschweren Konflikt möglichst auf gütlichem Wege aus der Welt zu schaffen. Die Vertreter der Aerzte erklärten sich zu weiteren Verhandlungen bereit. Juristische Vorträge veranstaltet der Deutsche Bergarbeiter Verband für die Beisitzer des Berg- Gewerbegerichts im Bezirk Dortmund. Für den ersten dieser Vorträge, der am 18. Januar in Dortmund stattfindet, ist der Rechtsanwalt Genosse W. Heine gewonnen worden. Diejenigen Berg- Gewerbegerichts- Beisitzer, die int alten Verband organisiert sind, erhalten zu diesen Vorträgen Fahrfarten dritter Klasse, außerdem 1 M. Tagegelder. Koalitionsrecht und Accordvertrag. Oberschlesische Socialistenbekämpfung. Wegen Beleidigung des Hauptlehrers Chudalla in Kochlowig wurde vom Schöffengericht in Stattotvig unfer Genosse Klimainski zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Die Stattowiger 3tg." berichtet über die Verhandlung: Klimainsti erging sich in einem Briefe in beleidigenden Ausdrücken gegen den Hauptlehrer und führte unter andrem auch an, daß der Lehrer den Kindern in der Schule ihn( den Klimainski) als größten Socialdemokraten hingestellt habe. Die Beweisaufnahme ergab, daß der Hauptlehrer Chudalla im Unterrichte an geeigneter Stelle auf die In der„ Medizinischen Reform" macht Professor H. Strauß unter gefährlichen Ümtriebe der Socialdemokratie hingewiesen, hierbei sich jedoch obigem Titel einen Vorschlag, den wir für mitteilenswert halten. jeder Aeußerung in Bezug auf eine Persönlichkeit enthalten habe. Der Nach einer Einleitung, die zwar einige Voreingenommenheit verrät, Amtsanwalt beantragte 75 Mart Geldstrafe, im lnvermögensfalle über die wir aber hinwegsehen wollen, schreibt Herr Strauß: 25 Tage Haft. Der Gerichtshof ging über dieses Urteil hinaus, Aus diesem Grunde möchte ich in Folgendem einen Gedanken indem der Angeklagte Klimainsli zu fechs Wochen Gefängnis ver- 8ur Diskussion stellen, der die Schaffung ländlicher Kolonien urteilt wurde." mit dem ausgesprochenen Zwede der ArbeitsBor vollständiger Erledigung einer Accordarbeit war der Klempner Es läge im Jnteresse der deutschen Justiz zu erfahren, wofür erziehung zum Ziele hat. Ich habe bei manchem Unfallfranken, und Rohrleger S. mit seinen Kollegen in den Streit getreten. Nach der Mann mit sechs Wochen Gefängnis bestraft wurde; was die den ich zu Begutachtungszwecken längere Zeit zu beobachten Ge- dem der Unternehmer, Schlossermeister Wieland, die Forderungen Kattowiger Zeitung" mitteilt, rechtfertigt überhaupt keine Belegenheit hatte, den Eindruck gewonnen, als ob ein längeres und bewilligt hatte, wurde St. nicht von ihm weiterbeschäftigt, angeblich strafung. häufiges Verweilen in frischer Luft und eine leichte, fich stetig aus einem Grunde, der mit dem Streit nicht zufammenhing. Von steigernde Arbeit im Verein mit der Benutzung der übrigen- nament der vereinbarten Accordsumme zog der Meister dem Gesellen 36 M. lich physikalisch- diätetischen- Heilmethoden leichter zum Verschwinden für Dichtungsarbeiten ab, die er, sein Sohn und ein andrer Gedes störenden Kopfdruces, Schwindels, der allgemeinen Erregbar hilfe an der Arbeit des Klägers vorgenommen hatten. K. verlangte feit oder Schlaffheit 2c. hätte führen müssen, als es mit Die Effener Handelskammer, bekannt als Verfechterin der Kar- der Behandlung im Krankenhaufe allein zu erreichen war. Ich ver- Lohnbeträge für fogenannte Stugen( dies erst im letzten Termin) nun durch Klage beim Gewerbegericht die 36 M. und noch einige fellbestrebungen, hat jetzt ebenfalls den ersten Teil ihres Jahres- hehle mir dabei durchaus nicht, daß die praktische Ausführung des und für die Zeit, wo er auf Material hatte warten müssen. Er beberichts erscheinen lassen. In der umfangreichen Darlegung der Lage hier geäußerten Gedankens nach vielen Richtungen hin nicht gerade tonte, daß die Dichtungsarbeiten sehr gut bis nach der Bewilligung der Eisenindustrie heißt es: Wenn es gelungen ist, vor allem die Eisenvorräte, welche auf leicht ist, allein sie dürfte nach meiner Ansicht neben der partiellen der Forderungen hätten aufgeschoben und ihm überlassen werden oder totalen Wiederherstellung mancher brach liegenden und dem tönnen. unfren heimischen Markt drückten, abzustoßen und darüber hinaus gemäß der Entschädigungspflicht anheimfallenden Arbeitskraft vor allem richters Dr. Schalhorn wies Der Gerichtshof unter dem Vorsiz des Gewerbebis zum heutigen Tage noch große Mengen ins Ausland abzusehen, Ben Vorzug haben, daß ein Teil der Verpflegungs- und Behandlungs- Begründung ab: Der Kläger wäre verpflichtet gewesen, den Schalhorn wies die Klage mit folgender so ist dies in der Hauptsache der fortgesetzt günstigen Wirtschafts- tosten der Patienten aus dem Erträgnis ihrer Arbeit gededt und infolge- Accord hintereinander fertig zu machen. Ein Streif, die Ausübung Tage in den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Umstande dessen die Dauer ihrer Behandlung bei gleichbleibenden Unkosten ver- des Koalitionsrechts fei kein Grund, einen einzelnen Vertrag, wie zu danken, daß die amerikanische Eiſenindustrie, zum Teil infolge längert werden kann. Arzt und Hausvater müßten bei der Leitung es der Accord sei, vorzeitig zu lösen. Die Gewerbe- Ordnung fenne des langen Streiks der Kohlenarbeiter, den Bedarf des Landes felbst einer solchen Erholungs- oder Heilstätte für Unfallsfranke zielbewußt nur acht Gründe zur plöglichen Lösung eines Arbeitsverhältnisses, zu decken nicht in der Lage war und ist. Wenn nun aber auch der amerikanische Markt durch eine weitere günstige Ernte eine neue förperliche Behandlung, Verpflegung und Beschäftigung anlangt, S. tönne schon deshalb nicht die volle Accordsumme verlangen, da zusammenwirken und zwar nicht bloß, was die Sorge für geeignete führe darunter aber nicht die Ausübung des Koalitionsrechts auf. Kräftigung erfahren hat, und wenn man auch überzeugt fein kann, sondern vor allem in Bezug auf eine den individuellen Verhältnissen der Accord ja nicht vollendet gewesen sei. Nur auf Bezahlung für das daß angesichts der schwerwiegenden wirtschaftlichen Interessen, die heute auf dem Spiele stehen, drüben alles aufgeboten werden wird, angepaßte Arbeitszumessung und systematische Arbeitserziehung. Ich Geleistete habe Kläger Anspruch, und nach dem Bürgerlichen Gesetzum einen Zusammenbruch zu verhüten, so wird man sich doch nicht bin dabei durchaus nicht der Meinung, daß jeder Unfalltrante buch müsse in Fällen, wie dem vorliegenden, sogar der Arbeiter den verhehlen dürfen, daß die wirtschaftlichen Verhältnisse in den Ver- ohne Rücksicht auf seine frühere Ausbildung, Thätigkeit Nachweis führen, daß seiner Forderung entspreche, was er geleistet einigten Staaten sehr hoch gespannte sind und daß, wenn auch nur und ursprüngliche Veranlagung wahllos zu irgend einer der habe. Einen solchen Beweis habe Kläger nicht angetreten. Die ein Stillstand in der dortigen Entwicklung eintreten sollte, dies unter gerade nötigen landwirtschaftlichen Arbeiten herangezogen werden Beit, to Kläger wegen Mangel an Material nicht arbeiten konnte, den heutigen Verhältnissen für unfre heimische Gewerbethätigkeit soweit als möglich berüdsichtigt werden sollten. Mit andren Worten: ber fraglichen Woche gethan hätte. Jest, nachträglich, lönne er mit sondern glaube, daß die eben genannten Momente hätte er bezahlt verlangen können, wenn er das gleich am Schluſſe schon von schwerwiegender Bedeutung sein müßte." Ueber den Export nach dem Auslande und das Bestreben der eine derartige ländliche Kolonie, in der vorzugsweise Garten-, Feld- einer solchen Forderung nicht kommen; man könne dem Beklagten Kartelle, den Minderabfaß auf dem Inlandsmarkte durch Ver- und Forstarbeiten ausgeführt werden sollen, soll nicht bloß technisch jetzt nicht mehr die entsprechenden Feststellungen zumuten. Ein mehrung der Ausfuhr zu erschen, meint der Bericht: geschulte Vorarbeiter, sondern auch eine Reihe völlig gesunder, Gingehen auf die Forderung nach besondrer Bezahlung der Stuben " Sit richtiger Erkenntnis der Bedeutung dieses Punktes haben regelrecht bezahlter Arbeiter befizen, diese sollen aber nicht in so lehnte der Gerichtshof ab, weil Kläger fie in früheren Terminen nicht denn auch unsre Rohstoffverbände, tvie unfre Startellorganisationen großer Anzahl vorhanden sein, als es zur Durchführung des Be- geltend gemacht hat. Bei der Entscheidung wurden die§§ 326, überhaupt, es sich angelegen sein lassen, neben ihrer nächſtliegenden friebes nötig ist, sondern es follen hier die Arbeitskräfte der Unfall: 346 und 628 des Bürgerlichen Gesetzbuches berücksichtigt. Aufgabe, der Anpassung der Gütererzeugung an den Bedarf, auch franken je nach der körperlichen und technischen Leistungsfähigkeit der Frage ihre Aufmerksamkeit zuzuivenden, wie sie in diesen rück des Einzelnen mitvertvertet Daneben sollen aber Arbeiter Bildungsschule Berlin. Heute abend 7 Uhr in Frankes Täufigen Zeiten der deutschen Gewerbethätigkeit in ihrem Stampfe verschiedenartige Werkstätten zur Bethätigung vorhandener oder erst Festsälen, Sebastianstr. 39, Vortrag des Genossen Walded Manasse über: um die Behauptung und Eriveiterung der ausländischen Abfaßgebiete zu erwerbender beruflicher Fähigkeiten der Patienten vorhanden sein, Die drei Ringe" aus Lessings Nathan der Weise". Sonntag, den gegenüber den konkurrierenden Nationen einen wirksamen Rückhalt die nicht nur dem Arbeitserziehungszwecke, sondern auch der Anstalt 25. Januar 1902, in den Gesamträumen des Gewerkschaftshauses, Engelgewähren können. Wenn heute unsre großen Startelle bemüht sind, selbst zu gute kommen, indem die hier geleistete Arbeit teilweise zur monium, Flügel, Cello, Harfe), ausgeführt von der Berliner Stünstler- Ber Ujer 15, Stiftungsfest, bestehend in Künstler- Sonzert( Harden Auslandsabsat unsrer Massenindustrien zu fördern, so ist das Weiterverarbeitung und damit besseren Verwertung der Boden- einigung. Ic it rede Recitation Gesang. Während der ein Vorgehen, das aus den oben angedeuteten Gründen ihnen zweifel- erzeugniffe, teilweise aber zur Herstellung nugbringender gewerblicher Baufen in den unteren Sälen: Tanz. Kaffeneröffnung 5 hr. Beginn los als ein Verdienst um das wirtschaftliche Gedeihen des Ganzen Arbeiten vertandtwürde. Außerdem müßten aber auch noch Einrichtungen 6 Uhr. Billet 50 Pf. Garderobe 15 Pf. Billets find in obiger Versamm angerechnet werden muß. In seiner vollen Bedeutung wird dieses zu einer gleichzeitigen systematischen ärztlichen namentlich lung, in der Schule und an den bekannten Stellen zu haben. Verdienst beziv. die Aufgabe, die unfren großen Verbänden nach physikalisch- diätetischen Arbeiter Samariterkolonne( gegründet 1888). Behandlung der Patienten vorhanden sein. Montag, den dieser Nichtung hin obliegt, aber erst in Erscheinung treten, tvenn Gine strenge, aber gleichzeitig rücksichtsvolle Hausordnung und eine 12. Januar, abends 9 Uhr, in der Filiale Brunnenstr. 41, Restaurant Liekte, es sich für unsre Industrie darum handeln wird, einem ernsthaften fachgemäße Handhabung derselben müßte einerseits der aller- Nach dem Vortrag praktische Uebungen. Neue Mitglieder werden stets aufBortrag über: Ertrinken, Erstiden, verschiedene Formen der Bewußtlosigkeit. Wettbewerb der in Verbänden von unvergleichlich viel größerer bings möglichen-psychischen Kontagion im Haufe entgegen genommen. Kapitalkraft und stärkster Aktionsfähigkeit zusammengeschlossenen zutreten, andrerseits die Willenskraft der einzelnen zu fräftigen veramerikanischen Industrie die Spike zu bieten. Wie nahe oder wie suchen, so daß die Patienten nach mehrmonatlichem Aufenthalt in der fern der Zeitpunkt liegt, in dem unsre Industre vor diese Notwendig- Anstalt mit ihren alten oder nengewonnenen Fähigkeiten sich im Erteit gestellt werden wird, vermag heute niemand zu sagen. Darüber werbe wieder nugbringend bethätigen können. aber, daß dieser Zeitpunkt einmal eintreten wird, herrscht wohl nirgends ein Zweifel." = " werden. Donnerstag: cDie Arbeiter Bildungsschule Berlin, Gewerkschaftshaus, EngelUfer 15, of lints 2 Treppen, beginnt in dieser Woche ihre Sturse. Montag: National Octonomie( Deutsche Reichsfinanzen und Reichs- Steuerwesen); Vortragender: Schriftsteller Georg Bernhard.Dienstag: Natur- Erkenntnis( Anatomie des Menschen); Vortragender: Schriftsteller Dr. Rud. Steiner. hihte( Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)); Vortragender: Schriftsteller Mar Schütte. Freitag: Rede llebung( Ucbungen in mündlicher Rede und im schriftlichen Aufsak); Bortragender: Schrift steller Dr. Rudolf Steiner. Jeder Kursus erftredt sich auf zehm Abende und beginnt pünktlich um 9 Uhr und endet pünktlich um 11 Uhr. Grundprobleme ethischer Kultur. Vortragschllus Dr. Kronenberg Wenn die Kolonien ihren Zweck erfüllen sollen, müßten fie am zweckmäßigsten von einer unabhängigen Stelle aus geschaffen Die Handelskammer hat ganz recht mit der Behauptung, daß und geleitet werden, da die von Berufsgenossenschaften geschaffenen es den Roh- und Halbstoff- Verbänden durch ihre Preispolitik, d. h. Specialanstalten- ob mit Recht oder Unrecht, bleibe dahingestellt durch ihre Hochhaltung der Preise auf dem deutschen Inlandsmarkte nicht immer das volle Vertrauen des Versicherten bejizen. Dies und durch ihre weit niedrigeren Preisstellungen auf den Auslands- erhellt schon aus dem solchen Anstalten von den Unfallverletzten märkten thatsächlich gelungen ist, den Betrieb in der Noh- und Halb- beigelegten Namen„ Rentenquetschen". Argwöhnt der Kranke, Die reichhaltige Bibliothek ist an diesen Abenden von 8 bis 9 Uhr ge stofffabrikation in wenig verringertem Umfange aufrechtzuerhalten. daß die Sonderbehandlung nicht bloß zu zu seinem Vorteil, öffttet. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Monat 25 Pf.; das UnterrichtsNur ist dieser Erfolg damit erkauft, daß durch Einkauf billiger fondern im Berufsgenossenschaft zur Interesse der geld für jedes Fach beträgt pro Kursus 1 Mart und ist am zweiten Abend Verdeutscher Materialien die fremde Fertigindustrie eine wesentliche kleinerung der Rente eingerichtet fet, dann kann er von lichen Besuch frei. zu zahlen. Der erste Abend jedes Kursus steht jedermann zum unentgeltFörderung erfahren hat und sich dadurch in den Stand gefekt sah, vornherein fo eingenommen sein, daß er, psychisch beeinflußt, auf den ausländischen Märkten mit Vorteil gegen die deutsche Pro- nicht den beabsichtigten Nutzen aus der Anstalt ziehen wird. duktion von Fertigwaren zu fonfurrieren, so daß deren Export mehr vielleicht bietet sich hier dem Verein für Unfallverlegte, der und mehr zurückgegangen ist. ja durch feine Bürstenfabrik zur Beschäftigung beschränkt ErwerbsInternationales Walzdraht Syndikat. Die Verhandlungen fähiger erfolgreich einen praktischen Weg beschritten hat, ein neues zivischen dem deutschen Walzdraht- Syndikat und der American Feld der Thätigkeit." VorwärtsSteel and Wire Company einerseits und dem östreichischen Walz Von Einzelheiten abgesehen, ist der Vorschlag nicht unsympathisch. am 28. Januar, 2. und 4. Februar, draht- Verband andrerfeits haben, wie der„ Voff. 3tg." aus Wien aber was all' folche Veranſtaltungen und Einrichtungen von vorn- Werderſches Gymnasium, Dorotheen Buchhandlung gemeldet wird, zwar noch kein positives Resultat ergeben, werden herein in ihrer Wirksamkeit schwer beeinträchtigt, ist der Umstand, jedoch seitens der östreichischen Kartellleitung eifrig fortgeführt. Wie daß die Mitwirkung der am nächsten Beteiligten, der Arbeiter felber, verlautet, sind die zwei Walzdrahtwerke, welche für den Erport von entweder ganz ausgeschlossen oder doch so beschränkt ist, daß fie Walzbraht in erster Linie in Betracht kommen, principiell bereit, feinen bestimmenden Einfluß auszuüben vermögen. Selbst die dem internationalen Verbande beizutreten. Es sind dies die Werke wohlwollendste Socialpolitit verliert erheblich an Wert und verbaut der Firma Vogel u. Noot und die Nima Muranher Gesellschaft. Eine sich selbst die Erreichung ihres Zieles, wenn fie fich nicht von dem gewiffe Schwierigkeit besteht noch hinsichtlich des Beitritts der Gedanken der Arbeiterbeglüdung von oben her frei machen kann. Die Alpinen- Montangesellschaft, doch dürfte auch mit dieser bald eine deutschen Arbeiter lassen sich nicht mehr ,, beglücken", fie wollen ihr Geschick Unter den Linden 43, Nicolai, Einigung erzielt werden. Für das Eisenkartell als solches wäre das selbst bestimmen, sie wollen mitraten und mitthaten, und vor allem dort, Zustandekommen dieses internationalen Verbandes insofern von wo ihre persönlichen Angelegenheiten in Frage kommen. Diesem Wichtigkeit, als dadurch für die maßgebendsten Exportgebiete die jetzt Gedanken scheint auch Profeffor Strauß nicht ganz fern zu sein, desbestehende Notwendigkeit der Gewährung von Erportprämien halb wünscht er die Ausführung feines Vorschlags durch eine un entfiele. abhängige" Stelle. Das ist nicht ausreichend. Das ist nicht ausreichend. Nur wenn die Transvaalbahn. In der heute hier abgehaltenen General- Arbeiter maßgebenden Einfluß auf die Unfallversicherung erlangen, versammlung der Schulvereinigung der Certifikatinhaber der Trans- bei der fie jetzt gänzlich von der Mitwirkung ausgeschlossen find. vaal- Eisenbahn gelangte ein Schreiben der englischen Regierung an wird das Mißtrauen schwinden, das zur Zeit durchaus berechtigt ist. abend dem Komitee zur Bekanntgabe an die Aktionäre übersandt Die Kreuz- Zeitung" wärmt die alte Lüge wieder einmal auf, worden ist. In demselben teilt die englische Regierung unter anderm daß die" socialrevolutionären Lehren" schuld seien an der Zunahme mit, daß sie bereit ist, 135 Pfund Sterling für jede Aftie zu zahlen, der Körperverletzungen. Wir haben mehr als einmal nachgewiesen, das hiesige Auswärtige Amt zur Verlesung, das von diesem gestern Lindenstr. 69. Wir empfehlen: Reclams Universal- Bibliothek. straße 13, abends 8 Uhr. Eintrittsfarten 4 M. für reservierte, 2,50 M. für nichtreservierte Plätze in den Buchhandlungen von Breslauer 11. Königftr. 52, Walther u. Apolant, Meher, Leipzigerstr. 136, J. M. Späth, Martgrasenstr. 60, Herm. Lazarus, Friedrichstr. 66, Speyer u. Peters, Botsdamerstr. 123b, und in dem Jede Nummer 20 Pf. Bureau der Deutschen Gesellschaft für Cuthält Gedichte, Dramen, Romane ethische Kultur, Unter den Linden 16, und Erzählungen der beften deutschen 1,50 und 1,- M. an der Abendkaffe. jezung), ferner Zertausgabe der ReichsGartenhaus III. Einzelfarten zu und ausländischen Dichter( in lebergejeze usw. Lejerlicher Drud, gutes Papier. Unser großer Saal für Sonntag, den 8. Februar, und ist 8. März 1903 frei geworden. Gebr. Mielitz, Arminhallen, Kommandantenstr. 20.[ 1485b 233/2 Grichienen find ca. 4400 Nummern. Alle Nummern sind vorrätig! Kataloge sind bei uns gratis zu haben. Berliner Konsumverein. Central- Verwaltung: Krautstr. 7. Abteilung I, Luisenstadt. Michaelfirchplah 4. Abteilung II, Often. Krautstraße 7. Zorndorferstraße 59. Liebigstraße 7. Eintrittsgeld 20 Pr. Verkaufsstellen: Abteilung III, Moabit. Nostockerstraße 21. Beusselstraße 56. Emdenerstraße 45. Abteilung IV, Rummelsburg. Türrschmidtstraße 6. Abteilung V, Lichtenberg. Frankfurter Chaussee 48/49. Mainzerstraße 4. Abteilung VI, Stralan. Stralauer Allee 17f. Geschäftsanteil 10 Mark. Abteilung I., Luisenstadt. Donnerstag, den 15. Januar, abends 8½ Uhr, im Gewerkschaftshause, Saal 7( linker Seitenflügel, I.): Abteilungs- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten E. Rosenow über: Ferdinand Freiligrath, der Dichter des Boltes." 2. Bericht der Abteilungsleitung über das abgelaufene Geschäftsjahr. 3. Wahl der Abteilungsleitung und der Revisoren. 4. Abteilungsangelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen erbittet Die Abteilungsleitung. Abteilung II., Osten. Montag, den 19. Januar 1903, abends 8%, Uhr, im Freischük", Fruchtstraße 36a: " Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bortrag. 2. Bericht des Abteilungs- Borstandes und Neuwahl desselben. 3. Abteilungsangelegenheiten. Die Abteilungsleitung. NB. Da laut Beschluß der letzten Mitglieder- Bersammlung die Versammlungen von jetzt an um 82 1hr eröffnet werden müssen, so empfiehlt es sich, daß die Mitglieder pünktlich erscheinen. Abteilung III., Moabit. Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange meines Mannes, unfres Vaters und Chefs, des Maschinenfabrikanten 14576 August Lübke sagen wir hiermit allen Bekannten, Mitarbeitern und Kollegen, sowie dem Vorstande und den Beamten der Ortskrankenkasse der MaschinenbauArbeiter und verwandten Gewerbe unsren besten Dank. Im Auftrage der trauernden Hinterbliebenen: Ww. Emma Lübke. Peter Kühne. Beling& Lübke. Englisch. Unterricht Central- Verband der ( Einzel- oder im Cirkel) erteilt 209.2* G. Swienty geb. Liebknecht, Schöneberg, Sedanstraße 57, III. 1 R. 11 M., Ditbahn, Fredersdorf, Petershagen, gute Lage, solide Bedingungen, verf. Schöneberg, Gothenstraße 47, I rechts. 1450b Waldparzellen Restauration Zum weissen Wolf" Mauerstr. 50( dicht b. d.„ Urania"). Empfehle allen Freunden und Befannten mein Weiß- und Bayrisch: Bierlokal. 14536 Achtungsvoll: Otto Wolf. Zimmerer Deutschlands. Zahlstelle Berlin u. Umgegend ( Bezirk VII). Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied 251/3 Wilhelm Thiel am Mittwoch, den 7. Januar, verstorben ist. Die Beerdigung findet heute nachmittag 4 Uhr von der Leichenhalle des Heiligen Kreuzkirchhofes in Mariendorf aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Konsum- Verein„, Charlottenburg". ( Eingetr. Gen. mit beschr. H.) Bilanz für das Jahr 1901/1902. Aktiven. Mittwoch, 21. Januar, abends 8%, Uhr, in den„ Arminiushallen", Alt- Moabit, Bremerstr. 70/71: An Kaffe- Conto Abteilungs- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bortrag. 2. Bericht der Abteilungsleitung und Neuwahl derselben. 3. Nachwahl von 10 Delegierten. 4. Berschiedenes. Das Erscheinen sämtlicher Mitglieder ist dringend notwendig. Die Abteilungsleitung. oh- Tabak 2302*" Arbeiter- Bildungs- Schule. Max Jary 2 Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links II. Lehrplan für das I. Quartal 1903. Unterrichtsfach UnterBehandelter Lehrstoff Lehrer richtsAbend Nationalökonomie Schriftst. Deutsche Reichsfinanzen und Georg Reichs- Steuerwesen. Bernhard Montag SchriftNatur- ErAnatomie des Menschen. steller konntnis Dr. Rudolf Steiner Dienstag SchriftGeschichte Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. steller DonnersMax Schütte tag SchriftRedeUebung Uebungen in mündlicher Rede und im schriftlichen Aufsatz. steller Dr. Rudolf Steiner " SON Jacoby, Streliterftr. Rohtabak billigste Preise R. Schwarz, Richthofenstrasse 31. Rohtabak Tadelloser Brand, billige Preise. Formen. Neueste Façons. Original- Fabrikpreise. S 3. Frankel, Promenade 5. Seb. 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Die Aufnahme neuer Mitglieder und Schüler erfolgt am besten bei Beginn jedes Kursus im Schullokal Gewerkschaftshans, Engel- Ufer 15, Hof links 2 Tr., und in nachstehenden Zahlstellen: Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Reul, Barnim185 Brunnenstr. 185. Rohtabak! 2322 Brima Java- Einlage, meist Umblatt, pro Pfund mur Mart 0,95. Karl Roland, Rottbuserstr. 3 a. Genau auf Hausnummer achten! En gros. En detail. Rohtabak[ 2382* Berlin NO., Max Otto, neue Rönigstr. 6. Rohtabak. Bekannt beste Qualitäten. * Waren- Conto 8 976 41 1455 M. 93i Passiven. M. Pi 2 852 27 Per Dispositions- Fonds9 212 68 Conto " 255 34 " Inventar- Conto 5 221 24 » Geschäfts- Anteil" Einrichtungs- Conto. 320 Kautions- Conto 80 " " 17 Kautions- EffektenConto. 1 857 30 " Debitoren- Conto. 247 SO " " " 0 Groß- Einkaufs- AnteilConto.. 282 20 Sa. 20 073 49 Conto Reservefonds- Conto Kautions- EffektenConto Dividenden- Conto Kreditoren- Conto. Neingewinn. Mitglieder- Bestand. Bestand am 15. Ditober 1901 Neu eingetreten Ausgeschieden, freiwillig " durch Tod Bestand am 14. Ditober 1902 Sa. 610 Mitglieder 220 1000 " 65 Mitglieder 3. " Die Geschäfts- Guthaben der Mitglieder befrugen am 15. Dltober 1901 Butvachs im Jahre 1901-1902 1 857 30 93 95 1 852 30 5 583 19 20 073 49 973 Mitglieder " 68 905 Mitglieder 7 297,43. • • 1 678,98 Gesamtbetrag am 14. Oftober 1902 Die Haftsumme der Mitglieder betrug am 15. Oftober 1901. Suwags im Jahre 1901-1902 • Gesamtbetrag am 14. Oftober 1902 Charlottenburg, 10. Januar 1903. E. Kurth. J.B Der Vorstand. 2. Sellin. Elegante Gesellschafts- und Jackett- Anzüge Ehrenerklärung. • Ferd. Pasche. " 8 976,41 M. 19 200,-. 7 950, 27 150,- 90. [ 14560 Unserm Kollegen und Genoffen Emil Hove zu fcirem heutigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch! hoch! hoch! Die Kollegen der Firma L. Levin. Der Dorfschänkenwirt und Wirtin, Michaelfirchstr. 32. 14665 Todes- Anzeige. Am Freitag, den 9. Januar, starb nach kurzen, schweren Leiden infolge eines Herzschlages unfre geliebte Frau, Mutter, Schwester und Schwägerin Ida Danzig. Die Beerdigit ng findet am Montag, den 12. d. Mts., nachm. 3 11hr, auf dem Central- Friedhof in Friedrichsfelde bei Berlin statt. Die trauernden Hinterbliebenen: Der Ehemann Schneider Ernst Danzig, die Kinder, der Schwager und die Schwestern. Am 8. dieses Monats verblich plöglich unser Waschmeister Herr Adalbert Neye. Der Verblichene war 22 Jahre in unserm Hause thätig und hat fich durch großen Pflichteifer ausgezeichnet. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten. Rose& Stern,[ 82/1 Neue König Straße 16. Am 8. cr. verstarb plößlich unser langjähriger Mitarbeiter, der Waschmeister Herr 82/2 Adalbert Neye. Wir werden dem Dahingeschiedenen, der sich durch ruhiges, bescheidenes Wesen unsre Zuneigung erwarb, cin treues Andenten bewahren. Das Personal der Firma Rose& Stern. Am 8. cr. verstarb plötzlich unser langjähriger lieber Mitarbeiter, der Waschmeister Herr 82/3 Adalbert Neye. Der Dahingeschiedene verstand cs, durch sein ruhiges, bescheidenes Wesen, sich unsre Zuneigung zu erwerben. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Die Angestellten der Wäscherei u. Plätterel der Firma Rose& Stern. Central- Kranken- und Sterhekasse der deutsch. Wagenbauer. Den Mitgliedern zur Nachricht, J. Baer, Gustav Preuss BERLIN N. 26, Badftrafse 26, Ecke Prinzen- Allee, u. 37 Schliemannstrasse 37 empfiehlt, wie bekannt, in reelster Ausführung und allerbilligsten freng festen Preisen: Herren- u. KnabenGarderobe. 2402* strasse 42; Vogel, Demminerstrasse 32; Krause, Müllerstr. 7a; F. Wienert Nachf. L. Lehmann, rufe ich mit der Erklärung, daß die Horsch, Engel- Ufer 15. Alle Zuschriften sind an den Vorsitzenden Hermann Lammé, Berlin SW. 42, Möckernstr. 104, 4 Tr., Geldsendungen an den Kassierer H. Königs, Berlin S. 59, Hasenheide 50, zu senden. 4/4 Der Vorstand. 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Mts. verstarb unser Mitglied, der Flaschenkeller- Arbeiter Karl Behrend an Lungenentzündung im Alter bon 34 Jahren. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntagbormittag 11, Uhr von der Charité aus statt. 1458b Der Vorstand. Danksagung, Allen Freunden und Bekannten, sowie den Chefs, den Kollegen der Firma Weichbrodt u. Friedrich, den Kollegen vom Verein Hoffnung", dem dritten Wahlkreis für die Teilnahme, sowie die vielen Stranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes sagen wir hiermit unfren besten Dank. 14715 Die trauernden Hinterbliebenen Familie Ziesener. Für die innige Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes und Baters sage ich allen Bekannten, insbesondere seinem Chef und seinen Kollegen herzlichsten Dank. Marie Michaelis 3482 und Sohn. Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei der Beerdigung meines inniggeliebten Mannes und Baters, unsres Bruders und Schwagers, sowie Schwiegerjohnes, des Gastwirts Gustav Hegener, Stalizerstr. 28, sagen wir allen Freunden und Bekannten, sowie dem Gastwirte- Berein Südwest und den Angestellten der Fabriken Sommerfeld, Knappe, Moritz Klee und seinen Stammgästen im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen unsren tiefgefühltesten Dank. Ww.Bertha Hegener, geb. Galander, nebst Tochter. 14726 Den Genoffen bringe meine Blumen: nnd Kranzbinderei in cmpfehlende Erinnerung. 14896 G. Gey, Beuffelstr. 64. T ETN Waarenhaus Hermann Tietz Leipzigerstrasse 46-49 Krausenstrasse 46-49 Montag, Dienstag, Mittwoch: ulioid A Vorzugspreiser Wirthschaftsartikel Ga. soweit der Vorrath reicht. 10000 Kilo Gebrauchs- Artikel Emaille wich 25 Pf Wannen oval ausgesucht gangbare 35 40 45 50 55 60 cm 58, 68, 90 Pf. 1,25, 1,60, 1,85 M. Bratenteller weiss mit blauem Rand, oval 15, 25, 40 Pf., extra gross 98 Pf. 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Teller, Delpht, tief u. flach 8, 12 PL. - 7, 8, 10 PL 5 5 PL. Teller, 10 P 12, 18 Pt. Milchtöpfe, Zwiebelmuster. : 9, 18, 25 PL 8, 10, 12 Pf. .6 Pf. 1,25 M. Tassen m. Untertasse, farbig. Dessertteller, Majolika, Salatièren, 6 theilig, weiss 90 Pf., .10 PL . 8 På Zwiebelmuster 1,10 ME M. 18 PL. Kaffeeservice, decorirt 2,25 2,50 2,95 M. 25 Pf. Tafelservice für 6 Personen, fein decorirt 17,50 M. 25 PL. Tafelservice für 6 Personen, fein decorirt 17,50 M. feuerfester Töpfe Waschgarnituren, 5 theilig 2,75 4,00 5,50 1,75 55, 65, 75 PL Werth bis 75 No. I II III IV V VI Zietz's gebrannte Kaffees!, 80 92 1,04 1,20 1,0 1,00 m = Sorgfältigste Mischungen. Pfand Pf., bei 5 Pfund sämmtliche Sorten 5 Pfg. billiger. Berantwortlicher Redakteur: Carl Leid, in Berlin. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruderei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 9. 20. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Barmherzige Samariter. auch sein konnte nicht mit Sammethandschuhen Sonntag, 11. Januar 1903. daß er nicht simuliere, sei higig geworden, dasselbe sei auf der stundenlang vergebens. Hierin dürfte im Intereffe bec andern Seite der Fall gewesen und so sei denn der Angeklagte Schußmannschaft Wandel zu schaffen sein. Mit dieser immerhin Eine geradezu ungeheuerliche Geschichte erzählte gestern der einiges Aufsehen erregenden sichtbaren Streckenbesetzung geht Hand fammer des Landgerichts I. Er sollte sich der Beleidigung des zweifellos übertrieben. Er beautrage 100 Mart Geldstrafe Weise Striminalschuhleute verteilt zu dem Zived, das Publikum zu Versicherungsagent Hermann Barthol der zweiten Straf- angefaßt worden. In seiner Beschwerde habe der Angeklagte aber in Sand die Bewachung des kaiserlichen Weges durch die Kriminalpolizei. Auf der ganzen Strecke stehen in unauffälligster Kuratoriums der Unfallstation in der Schönhauser Allee durch eventuell 10 Tage Gefängnis. Nach der Ansicht des Gerichts sind macht haben. Der Angeklagte behauptete im Termine, daß alles gründet, aber nach der Beweisaufnahme müsse als erwiefen gelten, und werden Testere auf ihre besondere Dienstinstruktion hin durch eine Beschwerdeschrift vom 16. August vorigen Jahres schuldig ge- die Beschwerden des Angeklagten nicht im vollen Umfange be- übervachen und gegebenen Falles einzuschreiten. Namentlich jest ist die„ Strecke" mit Kriminalbeamten geradezu überflutet, in der Beschwerdeschrift Angegebene der Wahrheit Punkt daß dem Angeklagten in der That einigermaßen für Punkt entspreche. Kriminalfommissare und Wachtmeister strengstens überwacht. Um In der Nacht zum 10. August übel mitgespielt für alle Fälle gerüstet zu sein, find diese Beamten mit Revolvern gegen 1 Uhr nachts sei er auf dem Nachhausewege in der Saarbrückerstraße von einer ganzen Anzahl Personen worden und er des Glaubens gewesen sei und in gewissem Sinne und scharfen Patronen versehen. Von der Schußwaffe darf überfallen worden, wobei er zehn Messerstiche in den Kopf erhalten daß man mit ihm auf dem Transport und in indessen nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn ein Angriff auf habe. Er sei blutend auf dem Bürgersteige liegend geblieben. Bald der Infallstation selbst nicht ganz richtig verfahren sei. Die Erklärung den Staiser oder sonst eine fürstliche Person erfolgt, oder wenn der darauf sei der Schußmann Richter erschienen, den er gebeten habe, dafür liege darin, daß der Schußmann Richter ihn fälschlich für einen Seriminalschußmann oder sonst ein Sicherheitsbeamter sich in ihn in einer Droschte nach der Unfallstation zu bingen. Bei den Simulanten gehalten und dieser Gedanke sich auch auf die Leute der äußerster Lebensgefahr befindet. Im dienstlichen Verkehr mit Unfallstation übertragen habe, während der Angeklagte thatsächlich Stollegen oder Vorgesetzten hat die Seriminal- Streckenbesetzung nach Schuhleuten infolge Blutverlustes schlapp und schwach war. Es stehe fest, daß er eignem Taft und Gefühl sehr vorsichtig zu sein, um keine Aufmert feines Reviers erfreute er sich keiner freundlichen Gesinnung, weil er geschüttelt, gewürgt und mit einer Ohrfeige bedacht wurde, daß man samkeit des Publikums auf sie zu erregen. Bervollständigt wird sich einmal beim Polizeipräsidenten über sie beschwert und auch ihn die Treppe heruntergeschleift und in die Droschte geschoben habe. Dieser Streckenbesetzungsdienst durch radfahrende Patrouillen in Gumbinner Prozeß eine Kleine Rolle Kleine Rolle gespielt habe. Der Angeklagte habe seine Behauptungen nicht wider besseres Wissen Civil, indem fie den Staifer unauffällig begleiten oder der Poftentette Er fei nämlich der Mann, welcher dem Verteidiger des aufgestellt, und wenn ihm der Beweis der Wahrheit auch nicht ge- neuere Befehle übermitteln. Unteroffiziers Marten den bekannten Brief geschrieben habe, glückt sei, fo stehe ihm doch der Schutz des§ 193 zur Seite und sei des Inhalts, daß eine Anzahl Offiziere in dem Stretschmannschen aus diefem freigesprochen worden. Lokale in Gumbinnen gekneipt und abfällige Aeußerungen über den ermordeten Rittmeister v. Krosigk gethan hätten. Er, der Angeklagte, Anim ſei in dieſer Sadje vernommen worden, weiter fet in der Berliner Partei- Angelegenbeiten. abgeben müſſen, ſo muß die Eicherheit der Einwohnergelegenheit aber nichts erfolgt. Als der Schußmann Richter neben ihm gestanden hatte, sei auch eine Notte junger Burschen Erster Wahlfreis. Dienstagabend 81% 1hr findet in den, Spreezugegen gewesen, welche allerlei Allotria mit ihm getrieben hätten. hallen", Kirchstr. 27, ein Versammlung des Wahlvereins statt, Er habe den Schußmann gebeten, ihm Ruhe zu verschaffen, aber nur in welcher Genosse Dr. Arons über das Thema:" Ist das die Antwort erhalten: Sie können sich beim Reichstags- Wahlrecht in Gefahr?!" referieren wird. Gäste find will kommen. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. " Polizeipräsidenten beschweren. Diese Mitteilungen find insoweit beachtenswert, als sie, ihre Richtigkeit vorausgesetzt, die bedenklichen Sicherheitszustände, die namentlich an der Peripherie der Stadt Herrschen, einigermaßen er= klärlich machen. Wenn die in den Außenbezirken belegenen Wachen zum Zwecke der Streckenbewachung bei Ausfahrten des Kaisers ständig Schuhleute fchaft vor Diebes- und Raubgesindel offenbar leiden. Unter diesem Gesichtswinkel erscheinen denn manche Vorgänge begreiflich, auf die man bei der Fülle von Polizeimannschaften, die in Berlin vorhanden find, sich anders nicht gut einen Bers machen kann. Vergegenwärtigt man sich ferner noch, daß eine stattliche Zahl von Beamten auf den Beinen gehalten wird, um geheim oder öffentlich die organisierte Als dann eine Droschke gekommen sei, habe der Schuhmann ihn An die Gemeindewähler der Vororte! Vom 15. bis 30. Januar Arbeiterschaft zu überwachen, so kann man es erklärlich finden, daß nach der Unfallstation gebracht. Hier sei es ihm nu sehr schlecht liegt die Liste der stimmberechtigten Gemeindemitglieder öffentlich in dringenden Fällen oft tein Schußmann zu haben ist. Und dabei ergangen. Der Schutzmann habe den Wärter herausgeholt und aus. Während dieser Zeit kann jeder Wähler laut§ 56 der Land- denkt heutigen Tages selbst unter der Handvoll Anarchisten in beide hätten ihn in der roheften Weise die Treppe hinaufgeschleppt. gemeinde- Ordnung beim Gemeindevorsteher gegen die Richtigkeit der Deutschland wohl niemand daran, der Person Wilhelms II. irgendwie Der Schutzmann habe zum Wärter gefagt:" Das A.. simuliert." Listen Einspruch erheben. Nur wer in der Liste verzeichnet steht, su nahe zu treten. Man habe ihm auf der Treppe verschiedene Stöße und wie er darf im laufenden Jahre an erforderlich iverdenden Wahlen teilglaube, auch Ein alter Stämpfer. Von den Vertrauensleuten des vierten nehmen. Es ist aus diesem Grunde notwendig, daß die Partei- Reichstags- Wahlkreises geht uns folgende Mitteilung zu: Unser versetzt. In der Verbandsstube habe man ihn auf einen Stuhl genoffen an ihrem Orte schleunigst die Einsichtnahme in die Listen alter Parteigenoffe Wilhelm 2 angfeld feiert heute das Fest seiner niedergeftaucht. Dann sei der Arzt erschienen, dem der Schußmann organisieren, soweit dies noch nicht geschehen ist. Hier muß die silbernen Hochzeit. Was Langfeld für die Partei erduldet hat, läßt jich genähert habe. Aus der zwischen ihnen leise geführten Unter- Wahlagitation einsetzen. sich nicht in Kürze fagen. Als im Jahre 1888 die Wogen des haltung habe er nur die Worte, Polizeipräsident" und" Krosigk- Prozeß" Eine Ministerialverfügung untersagt den Gemeindevorstehern die Socialistengesches noch hoch gingen und der Geheimbunds- Prozeß verstanden. Dann habe der Arzt sich mit ihm beschäftigt und an Verabfolgung von Abschriften an Privatpersonen, und das Abschreiben Lau und Genossen ins Wert gesetzt wurde, da wurde auch Langfeld gefangen, ihn zu verbinden. Er sei dabei sehr übel behandelt der Liste ist den Interessenten nur insoweit gestattet, als es dritte verhaftet, und vier Monate lang hatte er die Qualen der Unterworden. Der Arzt habe angeordnet Kopf hoch!", worauf Personen an der Einsichtnahme nicht behindert. So wird die Freiheit zurückgekehrt, als feine treue Lebensgefährtin von einer fuchungshaft zu ertragen. Saum war unser Parteigenoffe in die der Wärter, der ihn hielt, ihn mit der Hand hinten Agitation in der dritten Wählerklaffe, die nämlich in Betracht kommt, tüdischen Strankheit befallen wurde, von der sie heute leider noch am Stragen gepackt und seinen Kopf hochgezogen habe. aufs neue erschwert. Dies alles darf die Parteigenossen nicht davon nicht genesen ist. Alles Ungemach hat Langfeld aber nicht abhalten Es fci ihm die Luft knapp geworden und habe er gefagt: Herr Dottor, ich werde ja gewürgt!" Der Arzt habe ihm abhalten, rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, damit das Wahljahr lönnen, als der Besten nud Eifrigften einer für die Partei thätig eine Ohrfeige gegeben und erwidert:„ Ach was, so lange Sie reden 1903 auch bei den Gemeindewahlen uns reiche Erfolge bringe. 31 sein. In dem Wunsche, daß dem Paare noch ein langer, heiterer tönnen, werden Sie nicht gewürgt." Als der Verband betwerkstelligt so auf zur Agitation! Lebensabend beschieden sein möge, vereinigen sich alle Parteigenoffer des Südostens. war, habe man ihn hinausgeschoben. Der Schußmann habe während einiger Augenblicke die Thür von innen zugehalten und während dieser Zeit sei er auf dem Flur von den Fußtritte Wärter geschlagen Sechster Wahlkreis( Schönhauser Borstadt). Sonntagabend 6 Uhr Volksversammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Bartel: Das Koalitionsrecht der Arbeiter in Theorie und Praris." 2. Disfussion. Nachher gemütliches Beisammensein und Tanz. " Der Vertrauensmann. Bankow. Der Wahlverein hält Dienstag bei Mierke, Berliner Straße, feine Mitglieder- Versammlung ab. Genosse Rosenow spricht über Ferdinand Freiligrath. " Aus Anlaß der Erfahwah! im dritten Berliner Landtagswahlkreife hatten wir dieser Tage die für diesen Kreis in Betracht kommenden Stadtbezirke veröffentlicht und auf Grund der vom Magiftrat für worden. Auf seine Hilferufe sei der Schußmann herausgetreten, habe die Wahlmänner- Ersazivahlen aufgestellten neuen Urtvähler- und den Verwunderten gespielt und gefragt: Was ist hier los? Dann Abteilungslisten auf eine Anzahl in der zweiten Abteilung für uns nicht ungünstige Urwahlbezirke hingewiesen. Zu diesem Testereit habe man ihn aufgefordert, sich zu entfernen. Nach einigen Schritten Buntte wird uns nun geschrieben:" Es ist richtig, daß zu der Nachsei er zusammengefunten. Nun hätten der Wärter und der Schutz mann ihn einer am linken, der andre am rechten Arm gepackt und wahl vom Magiftrat neue Urwähler- und Abteilungslisten aufgestellt ihn, den Oberkörper nach unten, die Treppe hinuntergeschleift. Der Wahlverein für den Bezirk Lichtenberg hält Dienstagabend worden find; dagegen ist die Einteilung in Urwahlbezirle Draußen habe man ihn in die inzwischen bestellte Droschke wie ein 8 Uhr im Schwarzen Adler", Frankfurter Chaussee 120, eine ordnungsgemäß unverändert geblieben; so erklärt es sich z. B., daß; Baket hineingeworfen. Dabei habe er noch von dem Wärter einen Wahl eines Romitees zur Gemeindewahl und wichtige Vereins- während nach den gesetzlichen Vorschriften ein Urwahlbezirk nicht ersammlung ab, in der das Wahljahr, der Wahlverein, die der Urwahlbezirk 862( Dunderstraße) 2076 rwähler zählt, träftigen Abschiedstritt in den Rüden erhalten. Man habe ihn angelegenheiten auf der Tagesordnung stehen. Zahlreicher Besuch mehr als 1750 Einwohner haben darf; der Einteilung liegt Sie auf den Fußboden der Droschke gesetzt, die Beine hätten wird erwartet; für Frauen ist ein Segment vorhanden. zur offenen Wagenthür hinausgehangen. In diesem Zustande Volkszählung von 1895 zu Grunde. Diese alte Einteilung ist selbstfei er nach Hause gefahren worden. Der Angeklagte vers verständlich für jeden Berliner Wahlkreis vorhanden; ihre Kenntnis Der Schmargendorfer Wahlverein hält am Dienstagabend 8% Uhr ist aber nur nüglich, um ein ungefähres Bild von der Urwahlweite neinte mit aller Entschiedenheit, daß er angetrunken gewesen sei. Der im Restaurant Sanssouci" eine Versammlung mit Gästen ab. bezirks- Einteilung für die kommenden Wahlen zu entwerfen. Es Borsitzende, Landgerichtsdirektor Opis, ftellte fest, daß sechs junge Tagesordnung: Die Stämpfe im Reichstage". Leute, welche den Angeklagten in der Nacht zum 10. August überfallen hatten, vom Schöffengericht verurteilt worden sind. Der Angeklagte versicherte wiederholt, daß er sich nicht einmal einer Uebertreibung, geschweige denn einer Unwahrheit schuldig gemacht habe. Er hoffe zuversichtlich, daß die Beweisaufnahme dies bestätigen würde. Der Schutzmann Richter, der den Barthal mittels einer Droschte nach der Unfallstation in der Schönhauser Allee gebracht hatte, bestritt, daß dem Angeklagten bei dem Hinauftragen durch den soll übrigens auch an dieser Stelle wieder betont werden, Friedrichsfelde. Dienstagabend 8% Uhr findet bei Haberland, daß die Urwahlbezirks- Einteilung für die kommenden Wahlen Wilhelmstr. 38, eine Vereinsversammlung statt, in der schon heut vom Magistrat vorgenommen und veröffentlicht werden Genosse Dr. Wollheim über das Thema„ Lust und Leben" einen fann, da sie auf Grund der Volkszählung von 1900 zu erfolgen hat. Vortrag hält. Auch andre wichtige Gegenstände stehen auf der Vielleicht regen unsre Stadtverordneten ein derartiges Vorgehen an. Tagesordnung. Gäste, auch Frauen, sind willkommen. " Lokales. Nicht Noß noch Reisige... Sie können sich dabei auf den Charlottenburger Magistrat berufen, der die Urtvahlbezirkseinteilung Charlottenburgs für 1903 bereits veröffentlicht hat. Freilich sind wir es ja gewohnt, daß die Charlottenburger Stadtverwaltung der Berliner ein gutes Stüd voran ist und daß die Berliner Behörden dem neidlos zusehen." Dem Wunsche des Einsenders auf baldige Veröffentlichung ber Bademeister und einen andern Mann( der der Arzt nicht geivelen preußischen Nationalhymne bringt die Korresp. Dettbarn": Die Nach uns gewordenen Informationen soll allerdings in nächster Zeit Ginen sehr instruktiven Kommentar zu diesen Versen aus der Urwahlbezirkseinteilung fönnen wir uns nur rüdhaltlos anschließen. felbst habe keinerlei beleidigende Aeußerungen gethan, sondern Anwesenheit des Kaifers in Berlin aus Aulas der Ucbersiedelung noch gar nicht daran zu denken sein und die Fertigstellung der neuen mr die Vermutung ausgesprochen, daß der Angeklagte zu des faiserlichen Hoflagers in die Reichshauptstadt stellt an die Ber- Einteilung noch einige Monate in Anspruch nehmen. simulieren scheine. Er habe dem Arzt beiläufig mitgeteilt, liner Schußmannschaft wiederum ganz gewaltige Anforderungen, Der Magistrat hat die Pläne des Stadtbaurats Ludwig Hoffdaß der Angeklagte diejenige Persönlichkeit sei, die im Gumbinner zumal die Sorge um die Sicherheit der Person des Monarchen feit mann zu einer neuen Volts- Bade- Anstalt mit zwei großen SchwimmStrojigt- Prozeß eine gewisse Rolle gespielt und sich auch schon mehr- einiger Zeit eine bedeutend gesteigerte ist. Es find der Polizei- baffins für Männer und Frauen auf dem Wedding genehmigt. Die fach über die Polizei beschwert habe. Was das vom Angeklagten behörde von diskreter Seite einige winke zugegangen, welche Bezug Baukosten sind mit 1600 000 m. und die jährlichen Unterhaltungsbehauptete„ Würgen" beim Berbinden betrifft, so bekundete der Zeuge haben auf gewiffe Entschlüsse staat s feindlicher Vereinitosten mit rund 100 000 m. genehmigt. Die Anstalt soll auf dem nur, gesehen zu haben, daß der Angeklagte den Kopf hängen ließungen. Wenn man nun auch diesen Mitteilungen in maßgebenden Wedding erbaut werden. Ferner ist vom Magistrat beschlossen und der Wärter, um den Verband zu ermöglichen, den Kopf in die reisen etwas ſteptisch gegenübersteht, so wird doch alles Mögliche worden, die neue Rechtschreibung in allen städtischen Bureaus und Höhe rückte, indem er ihn beim Kragen faßte. Der Präsident meinte, Aus diesem Grunde ist die lleberwachung der anarchistischen von der Gewerbe- Deputation vorgeschlagene Ortsstatut für die Stadt gethan, um die Gefährdung der Person des Kaisers zu verhindern. für sämtliche Drucksachen und amtliche Schriftstücke einzuführen. Das daß dies doch etwas ungewöhnlich sei und einem Vereine seit kurzem eine bedeutend schärfere geworden, und auch Berlin über die Krankenversicherung der Handlungsgehilfen und Würgen wohl sehr nahe komme. die Bersonen, welche ohne Vereinsanschluß im stillen für die staats- Lehrlinge ist vom Magistrat genehmigt. Das Statut, wonach alle Der Arzt der Unfallstation, Dr. Richard Wernice, der in feindliche Propaganda wirken und der Polizeibehörde wohlbekanni Gehilfen und Lehrlinge mit weniger als 2000 M. Gehalt verder Nacht des 10. Auguft Dienst hatte, betundete, daß der Angeklagte, find, erfreuen sich derselben polizeilichen Aufmerksamkeit. Die fürz- ficherungspflichtig sind, soll nach der Zustimmung der Stadtder 5 Messerstiche hatte, am Stopf rafiert werden mußte, viel lärmte liche Aufhebung einer Anarchistenversammlung im Rheinlande und und das Rafieren durch Umherwirbeln des Stopfes ziemlich unmöglich die Inhaftnahme der Teilnehmer dürfte mit dem oben Ausgeführten verordneten am 1. Oktober in Kraft treten, machte. Der Zeuge hat dann das Rasieren dem Wärter über- in enger Verbindung stehen. In Berlin, wo der Kaiser tagsüber Wilhelm II. und die Denkmalsverstümmelungen. Eine Kors tragen und den Angellagten festhalten wollen, lekterer Habe viele Stunden außerhalb des töniglichen Schlosses weilt und bald respondenz, die zuweilen aus Hoffreifen Mitteilungen bringt, meldet ihm aber plötzlich abfichtlich einen Stoß vor das Schienbein oder hierhin, bald dorthin fährt, find die Sicherheitsmaßnahmen natürlich folgendes: Von der Verstümmelung Berliner Denkmäler anfangs vor die Brust genau wisse er es nicht mehr gegeben. Dagegen am ausgedehntesten. In den Straßen kann man beobachten, daß bei diefer Woche ist, wie wir erfahren, unverzüglich auch dem Kaiser habe er sich gewehrt, habe die Hand des Angeklagten zurückschlagen der Stredenbeseßung". d. h. polizeilichen Beaufsichtigung des Meldung erstattet worden. Der Minister des Innern wurde zu wollen und mit seiner Hand die Weges, den der Monarch bei seinen Ausfahrten usw. zurücklegt, diesem Zweck von dem Monarchen in besonderer Audienz empfangen, Backe des Angeklagten gestreift. viel mehr Schuhleute verwandt werden, als dies früher der Der Kaiser hat seinen tiefsten Abscheu über die rohe That ausFall war. Nicht nur die Hauptstrecke wird besetzt, auch die nähere gesprochen und dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß der Polizei die Unwahr sei es, daß der Angeklagte gewürgt worden sei, daß er umgebung derselben erhält eine Poftentette. Dabei ist zu bemerken, Ermittelung der Thäter gelingen werde. Es dürfte dem neuen fich darüber beschwert und die Antwort erhalten habe:" So lange daß auch Wachtmeister und Polizei- Offiziere in großer Zahl vertreten Polizeipräsidenten nicht sehr angenehm sein, daß er dem Kaiser eine Sie noch sprechen können, werden Sie nicht gewürgt!" Der An- find. Die Polizeireviere, welche an der alltäglichen Strede liegen, diesbezügliche Meldung noch nicht erstatten konnte. Ferner wird uns geklagte verblieb demgegenüber durchaus bei seinen Behauptungen.wie z. B. die Reviere 3, 33, 76, die beiden Tiergartenwachen, Ne- mitgeteilt, daß der Kaiser der Ansicht ist, die jeßigen Thäter seien Der Heilgehilfe Schnepel bestätigte im allgemeinen die Aussage des vier 32 und die inneren Charlottenburger Reviere sind daher in an- nicht identisch mit den Vandalen der Siegesallee. Arztes. gestrengtester Thätigkeit, wenngleich diese Wachen an Zahl der Be- Damals müsse nach Meinung des Monarchen ein fester Plan Nach Schluß der Beweisaufnahme führte der Staatsanwalt amten ungemein stark sind und abwechselnd von den an der Perivorgelegen haben, während die jezige Demolierung von übermütigen aus, daß die Sache zu denjenigen gehöre, bei denen man sich wundern pherie der Stadt gelegenen Wachen Verstärkung erhalten, damit Nachtwandlern verübt sei. Nichtsdestoweniger wünscht der müsse, wie vorhandene Widersprüche gelöst werden sollen. Man ben Mannschaften die nötige Zeit zum Essen und Ausruhen gewährt Monarch, daß im Falle der Festnahme der Thäter ihnen eine sehr könnte doch nur sagen: entweder ist der Mann in rohester Weise miß werden kann. Nichtsdestoweniger kommt es häufig vor, daß einzelne strenge Strafe zu teil werde. handelt worden oder die sämtlichen Behauptungen desselben sind aus Teile der„ Strecke" vier und mehr Stunden im Dienst bleiben. Das In Nr. 76 vom Jahre 1900 fonnten wir mitteilen, daß fich der Luft gegriffen. Die einfache Lösung liege aber darin, daß der liegt zum Teil auch daran, daß bei aller Sorgfalt die Strecken- Wilhelm II. bezüglich der Thäter, die für die Roheiten in der Angeklagte auf seinem Wege zur Unfallstation von einem ihm beschungs- Vorschriften" doch nicht zum besten der Polizeimannschaft Siegesallee in Betracht kommen, in einem von einem hohen Kom nicht freundlich gesinnten Schutzmann begleitet wurde, der geregelt sind. Das Polizeipräsidium giebt den bezüglichen Wachen munalbeamten auf der Stelle berichtigten Irrtum befand. da wußte, daß er sich schon einmal beim Polizeipräsidenten über zu ganz unbestimmter Zeit die Depesche, daß Wagen oder Pferde des bekannt, besichtigte der Kaiser einige Tage nach erfolgter Ver Schußleute beschwert hatte. Dieser hielt ihn für einen Mann, der Kaisers zu der oder der Zeit bestellt sind. Schon lange Zeit vor der stümmelung die Denkmäler. Mehrere Vertreter fommunaler und bereit sei, der Polizei Unbequemlichkeiten zu bereiten, und ließ daher bestimmten Stunde spird die Strede besetzt, jedoch bleiben die dienst staatlicher Behörden waren bei dieser Gelegenheit um ihn. Zu einem das Wort fallen:„ Er simuliert!" Dies Wort fei des Rätsels ganze thuenden Beamten über die Abfahrt des Kaisers oder ob der Monarch der Kommunal- Vertreter äußerte sich Wilhelm II. dahin, daß die Lösung. Nun feien die Leute auf der Unfallstation auch von dem den angegebenen Weg wirklich benutzt, in ingewißheit. Erst nach Unthat wohl von streikenden Arbeitern begangen fei. Der Gedanken der Simulation erfüllt worden und haben ihn dem der Kaiser in das Schloß zurückgekehrt ist, kommt die Präsidial- Kommunalbeamte erwiderte darauf, diese Ansicht müsse wohl eine für einen Mann gehalten, der auch ihnen, wie den Schutzleuten, depesche:" Posten einziehen". Hat der Kaiser 3. B. Atelierbefuche irrtümliche sein, schon deshalb, weil zur Zeit überhaupt kein Unannehmlichkeiten bereiten wolle. Der Angeklagte, der da wußte, abgestattet oder sonstige Abstecher unternommen, so steht die Strede" Beruf sich im Ausstand befinde. Als der Kaiser darauf entgegnete, " Saß die Metallarbeiter doch streiften, konnte ihm nachgewiesen werden, daß er auch hier nicht genau unterrichtet sei. " " -Diebische Schlächtergesellen wurden in der Aderstraße fest-| bei der Verbreitung des Blattes sich immerhin genügend Leute finden, genommen. Die Gesellen Johannes Wardezki und Richard Tilgner welche die in ihrem Leibblatt ihnen aufgetischte Geschichte" in Bermächtnis einer Bibliothek. Der Rektor Engelien von Stahlen mit noch zwei andren, die man noch nicht kennt, in der Lebensgröße wiederholt sehen wollen. Jezt ist das Theater noch der 30. Gemeindeschule, der am 30. März d. I. in den Ruhe- nächst nach Schöneberg schafften. Nachdem sie es dort in eine der Zeitung noch gar nicht einmal zu Ende gekommen ist, auf die Westfälischen Straße zu Halensee für 600 Mark Fleisch, das sie zu einen Schritt weiter gegangen und hat einen Schauerroman, der in stand tritt, hat der Stadt Berlin seine Bibliothek zum Gefchent angeboten. Sie umfaßt nicht weniger als 5000 Bände Drofchte gepackt hatten, beauftragten sie den Kutscher. nach der Bühne gebracht. Darob bemächtigte sich der Abonnentinnen des vorzugsweise sprachwissenschaftlichen Inhalts; sie ist besonders auf Ackerstraße zu fahren und vor dem Hause Nr. 53 auf sie zu warten, Blattes natürlich eine Spannung, als ob sie zur Kartenlegerin dem Gebiete der Grammatik und Geschichte der deutschen Sprade falls sie bei seiner Ankunft noch nicht da sein sollten. Einem Schutz- gingen und die Kalkulation, daß diese Damenwelt die schon der weisen und ihrer Mundarten sehr wertvoll. Der Magistrat hat beschlossen, mann und einem Wächter fiel es auf, daß die Droschke so lange Frau zugedachten fünfzig Pfennig nach der Frankfurter Straße Der Magistrat hat beſchloſſen, hielt. Da ihnen der Kutscher auch keine andre Aufklärung geben tragen würden, erwies sich als richtig. Der dramatisierte Schreckensdas Geschenk anzunehmen und der Stadtbibliothek zu überweisen, fonnte, als daß er den Auftrag habe, zu warten, so blieben sie in roman Die Blüte des Bagno" wurde am ersten Abend als durchaus vorausgesetzt, daß die Stadtverordneten- Versammlung zustimmt. der Nähe, um die Auftraggeber abzufassen. Wardekki und Tilgner zugkräftig befunden und das Carl Weiß- Theater, das sich bei seinem Bolnische Spielereien. Als polnischer Reichstags- Kandidat für fielen ihnen denn auch in die Hände, während die beiden andren neulichen Jubiläum tapfer als Kunstinstitut bezeichnet hat, mag für Berlin wurde in einer Sitzung des Politischen Ausschusses der Diebe entkamen. Da sich in dem Hause Ackerstraße Nr. 53 eine abermals acht Tage ausgesorgt haben. polnischen Kolonie in Berlin" der Reichstags- Abgeordnete Bernhard Fleischwarenhandlung befindet, so wird vermutet, daß die Spitzbuben Radsport. Robl und Dickentmann, die bekannten Dauerfahrer, Chrzanowski aufgestellt. Obwohl die Polen Berlins bei den versuchen wollten, hier ihre Beute zu verschärfen. befinden sich zur Zeit bekanntlich in Australien. Dem Berliner Tezten Reichstagswahlen mit der Zählkandidatur des LandtagsEin Arbeitsschener. Vom Vorstand der Malergewerkschaft wird Tageblatt" zufolge, hat Robl in Melbourne in einem Match von Abgeordneten Propſtes awrzyniak- Schrimm einen kläg- uns berichtet: Auf dem paritätischen Arbeitsnachweis in der Gor- drei Läufen zu 5, 10 und 15 Kilometern Morgan geschlagen. Borlichen Mißerfolg erlitten, wurde dennoch einstimmig die neuerliche mannstraße erhielt der seit Wochen arbeitslose Maler S. am Dienstag gestern gewann Robl ein Match gegen Beauchamp über eine deutsche Aufstellung eines Zählkandidaten beschlossen, um durch die Agitation eine Adresse zugewiesen. Er sollte bei einem Profeſſor Dr. H. an Meile und 10 Kilometer. Weniger gut konnte bisher Dicentmann das nationale Sonderbewußtsein der polnischen Bevölkerung Berlins der Ecke der Friedrich- und Karlstraße Anstreicherarbeiten verrichten abschneiden. In einem Match mit Beauchamp über 20 Kilometer zu vertiefen." Außerdem beschloß der Ausschuß, zwei allgemeine und fragte, als er sich bei seinem neuen Arbeitgeber vorstellte, selbst erlitt Dickentmann an seiner Führungsmaschine Defekt, und Bolenversammlungen einzuberufen, die sich mit Gewerbeangelegen verständlich nach der Höhe des Lohnes, wobei er bemerkte, daß der Beauchamp blieb Sieger. Dagegen ging der Holländer aus einem heiten, der Frage der polnischen Erziehung der Kinder in der Fremde Mindestlohn sich nach dem Tarif auf 53 Pf. stelle. Als der Pro- 20- Kilometer- Match mit Morgan fiegreich hervor. Die australischen und der Frage der Rückkehr in die Heimat beschäftigen sollen. fessor dies hörte, zog sich sein Gesicht sehr in die Länge. Dreißig Refords wurden sämtlich geschlagen. Das Genossenschaftswesen, so wird uns geschrieben, hat sich noch Pfennig die Stunde, so meinte er, fei genug für die Arbeit. Der Unter den dem Berliner Aquarium neu zugegangenen Tieren ist nicht in dem Maße wie es sein sollte, die Sympathie der Berliner Arbeiter suchte dem Mann der Wiſſenſchaft begreiflich zu machen, das erwünschteste eine Art, welche eine interessante Ergänzung der Bevölkerung errungen. Während an vielen andren Orten Deutsch- daß es unsocial und daher unfittlich sei, seine Arbeitskraft unter den Die Gesellschaft für volkstümliche Naturlands große Konsumvereine bestehen, die den Mitgliedern bedeutende im Interesse der Gesamtheit aufgestellten Bedingungen zu verkaufen Reptilienbestände bildet. Vorteile bieten, kann man sich hier nicht von dem System der und ein Gelehrter sollte am wenigsten die Notlage eines Arbeiters funde" Urania" hat dem Aquarium ein Krokodil überwiesen, das Rabatt- Sparvereine trennen, das allgemein als auf Täuschung des dadurch ausnüßen, daß er ihm zumute, für einen Lohn zu arbeiten, fünf Jahre lang ein Glied der naturkundlichen Sammlungen der laufenden Publikums beruhend, erkannt ist. Nach dem Geschäfts- der nicht einmal zur Sättigung und Kleidung einer Einzelperson, Urania" ausmachte und immer seine Anziehungskraft auf die großen bericht der Konjum- und Produktiv- Genossenschaft Berlin- Rirdorf, geschweige denn zu der in diesem Falle erforderlichen Ernährung und Kleinen Besucher ausübte, bis es dann in des Wortes eigenstem Sinne über seinen Rahmen hinauswuchs. Als junger Bursch war hat der Verein in seinen 14 Verkaufsstellen im verflossenem Geschäfts- einer ganzen Familie ausreiche. jahre einen Umsatz von 609 746,41 M. erzielt. Von 3426 Mitgliedern Diese sachlich und ruhig vorgetragenen Darlegungen bewirkten diese Panzerechse dort eingezogen, als ungeschlachter Geselle von fauften aber ITUE 2484 und 1000 Mitglider haben von denn auch, daß dem Herrn Professor das Licht socialer Erkenntnis fast zwei Meter Länge und fast 4 Meter Breite mußte in der fie ganz zahm geworden ihrem eignem Geschäft keine Waren bezogen. Wenn nun der aufging. Glühend wandte sich sein Zorn gegen die heutige sociale sie die gastliche Stätte, Jetzt bewohnt sie mit andren ihrer Sippe Abschluß einen ganz minimalen Reingewinn aufführt, so tragen ungerechtigkeit, die dem Arbeiter gestattet, den Lohn der Arbeit mit war, verlassen. Obgleich sie wie ihre Ges hieran nicht zum geringen Maße die Mitglieder die Schuld, die den zubestimmen, und im Fluge entwanden sich seinen Lippen die Worte: den Krokodilteich des Aquariums. Verein im Stich gelassen haben. Es wäre zu wünschen, daß nicht" Ach was, Sie sind auch ein Arbeitsscheuer, der nicht noffen zu der neutveltlichen Gruppe der Kaimane gehört, so fällt sie doch auf den ersten Blick nicht nur durch die Stärke nur diese Mitglieder, sondern die Bevölkerung überhaupt den Verein ust hat, etwas zu thun!" unterstützt, dann wird es der Leitung ein leichtes sein, den Verein des Körpers, sondern auch und namentlich durch eine eigentümliche fo auszubauen, daß er Wünschen der Mitglieder in jeder Hinsicht hellere Zeichnung des Rumpfes und der Gliedmaßen auf; auf fast Rechnung tragen kann. schwarzem Grunde ist nämlich Leib und Schwanz durch ziemlich binden ordnen, und ähnliche, aber kleinere Tüpfel zieren die Obergroße gelbliche weiße Tüpfelflecken gezeichnet, welche sich zu Quer feite der Beine und bilden hier mancherlei Zeichnungen; Kopf- und Halsseiten aber erscheinen fast ganz weiß. widersprochen wurde, das Zur Kennzeichnung dieses für das sociale Verständnis mancher Gebildeten recht bemerkenswerten Ausspruches sei erwähnt, daß Professor H. im Nebenberuf mehrfacher ausbesitzer ist. Durch Einatmen von Kohlendunst versuchte die Stepperin Marie G. in ihrer Wohnung in der Georgenkirchstraße sich zu töten. Sie hatte die Nochmaschine mit Preßkohlen angeheizt, den Abzugsfchieber zugeschoben und sich dann in ein in der Küche stehendes Bett gelegt. Hausbewohner wurden auf den durch die Korridorthür dringenden Rauch aufmerksam und riefen, als sie das Mädchen ohne Besinnung auffanden, einen Arzt von der Unfallstation X herbei, dessen Wiederbelebungsversuche von Erfolg waren. " Auf der Straße gestorben ist schon manches schwerkranke Kind, das in ein Krankenhaus gebracht werden sollte, aber hier nicht Aufnahme finden konnte und nun von einer Anstalt zur andren gefahren wurde. Berlin hat wenig Stinder- StrantenDem Zoologischen Garten hat Herr Maschmeyer in Sumatra häuser, und in der Bevölkerung ist auch vielfach noch immer nicht bekannt, wie auf dem raschesten Wege zu ermitteln ist, welche dieser eine Bankiva- Henne geschenkt. Man unterscheidet jetzt drei Arten wenigen Anstalten noch ein Plätzchen frei hat. Einen Fall, der fast von sogenannten Kammhühnern, d. H. denjenigen Hühnern, welche mit unfrem Haushuhn am nächsten verwandt und aus welchen geso wie eingangs geschildert verlaufen ist, teilt uns ein Vater mit. Der Mann hatte sein Kind wenige Tage nach der Geburt einer Eine schwere Gasexplosion erfolgte Sonnabendnachmittag 21 Uhr wisse Halishühnerrassen herausgezüchtet sind. Das sogen. Dschungelfremden Familie zur Pflege übergeben. Die Mutter war in der in der Krausenstr. 30. Im Keller des Hauses waren seit einigen huhn, Gallus lafayetti, in Ceylon hat eine goldbraune, rotbraun Charité entbunden worden, war dann infolge der Entbindung er- Tagen Gasarbeiter mit der Verlegung und Ausbesserung von Gas- gestrichelte Brust und gelben, schwarz gestrichelten Hinterhals, bei krankt und mußte bis auf weiteres im Krankenhause bleiben; das röhren beschäftigt. Jedenfalls war die Dichtung der Röhren nicht dem vorderindischen Sonneralshuhn, Gallus sonnerali, ist die Brust Kind war auf Antrag des Vaters, dem von ärztlicher Seite nicht genügend erfolgt, denn der ganze Keller war schließlich von aus- schwarz und mit weißen Strichelchen geziert, der Hinterhals schwarz Die echten und dem Haushuhn ähnmit gelblich weißen Flecken. aus der Charité entlassen worden. Als strömendem Gas angefüllt. Als nun ein Sohn des Weinhändlers von vornherein sehr schwächliche Kind in der Pflege- Stanfched den Steller betrat und ein Streichholz entzündete, erfolgte Arten vom südlichen Kaschmir über die Südabhänge des Himalaya lichen Bantiva- Hühner, Gallus gallus, find wahrscheinlich in mehreren stelle erkrankte und ein fofort hinzugezogener Arzt Ueber eine gewaltiger Knall. Die Decke zum Erdgeschoßz wurde durch- Arten vom südlichen Kaschmir über die Südabhänge des Himalaya iveifung in ein Strankenhaus empfahl, fuhr die Pflegemutter mit schlagen und in dem Cigarrengeschäft von Krause und in dem bis Hindostan und nach Süden bis zu den Sunda- Inseln verbreitet. dem Kinde nach der Charité. Hier wurde sie abgewiesen. Durch Barbiergeschäft von Grunert große Verheerungen angerichtet. Die Sie zeichnen sich durch goldbraunen Hinterhals und schwarzen Untertelephonische Anfrage wurde nachher festgestellt, daß im Kinder großen Ladenfenster flogen auf die Straße und die Laden- törper aus. Außer diesen Hühnern, welche einen gezadten Kamm Krankenhauſe in der Reinickendorferstraße noch Plaz sei. Das Kind einrichtung wurde entweder zerstört oder umgeworfen. Auf dem Hofe haben, kommt auf Sava, Lombock und Flores noch eine zweite Art wurde nun nach dieser Anstalt gebracht und wurde hier aufgenommen. waren die Fenster des Treppenhauses bis zur dritten Etage hin vor, mit ganzrandigem Kamm und ohne Schnabellappen, das GabelInzwischen hatte sich aber gewiß mit infolge der mehrstündigen zerstört. Die Wirkung der Explosion war eine bedeutende. Der schwanzhuhn, Gallus varius. Verzögerung der Zustand des Kindes so verschlimmert, daß es Sohn des Weinhändlers Stanscheck wurde, als er das Streichholz Orgelfonzert. Frl. Marie Lindow, Frl. Marianne Wolff, der bald nach der Einlieferung starb. Es ist möglich, daß das Kind zu entzündete und die Explosion verschuldete, durch den Luftdruck zu Opernsänger Ziegler- Ziegelroth, der Violinist Diburb, der Celliſt retten gewesen wäre, wenn es sofort Aufnahme gefunden hätte. Der Boden geworfen. Merkwürdigerweise strich die durch die Explosion G. Neumann und der Organist Arthur Mönch wirken mit beim Pflegemutter war nicht bekannt, daß sie durch Vermittelung der hervorgerufene Stichflamme über ihn her, ohne ihn lebensgefährlich Orgelvortrag des Musikdirektors Otto Dienel in der Marienkirche Unfallstationen und sogar durch einen bloßen Gang zur nächsten zu verlegen. Er kroch dann nach dem nach der Krausenstraße zu am Montag, den 12. Januar, abends 7%, Uhr. Der Eintritt ist Polizeiwache rasch hätte feststellen können, an welche Anstalt sie sich belegenen Kellerfenster, wo er nach lauten Hilferufen von vorüber- frei. zu wenden hatte. Daraus ist ihr natürlich kein Vorwurf zu machen. gehenden Passanten auf die Straße gezogen wurde. Das DienſtAnscheinend hat aber auch der Arzt, der ihr bescheinigte, daß das mädchen Elise Schulze, das bei Noah in dem Hause bedienstet iſt, Kind der Krankenhauspflege bedurfte, sie nicht darüber aufgeklärt, wurde auf dem Hofe durch Glassplitter in Geficht verletzt. welchen Weg sie einschlagen mußte. Trümmer von den Fensterkreuzen des Kellers, in welchem die Rummelsburg. Am Donnerstag dieser Woche finden die ArExplosion erfolgte, wurden weit über die Straße geschleudert. Am schwersten wurde der Cigarrenladen von Sachs u. Strause mit- beitnehmer- Wahlen zum Gewerbegericht in den Stunden von genommen, der sich unmittelaar über der Explosionsstelle befindet. 5 bis 9 Uhr abends statt. Wahlberechtigt ist jeder Arbeiter, der aut Herr Sachs, der im Augenblicke der Explosion im Laden war, wurde Orte wohnt oder beschäftigt ist; jeder Wähler muß seine Wahlförmlich bis zur Dede emporgeschleudert, weil die Kellerwölbung legitimation mitbringen. Wer am Orte wohnt, erhält die Regibarst. Er wurde mit einer Droschte nach der Unfallstation in der timation auf dem Gemeindebureau während der Amtsstunden sowie Stronenstraße gebracht, doch scheint eine ernstliche Verlegung nicht bei den Herren Gebauer, Kick- Rummelsburg, Stein, Prinz AlbertEin Verein zur Erhaltung der Schönholzer Heide hat sich geſtern vorzuliegen. Auch der Gehilfe des Barbiers Grunert, namens Frizz straße 17, Otto Jahn, Cigarrengeschäft, Prinz Albertstr. 5a und gebildet. Die große Protestversammlung gegen die Abholzung des Giese, wurde durch umherfliegende Glasspitter derartig verlegt, daß Otto Günther, Konsumverein, Türrschmidtstr. 6. Wer am Orte arvom Forstes, welche im Gerbschen Saale in Schönholz- Reinickendorf stattfand, war aus allen am Walde gelegenen Ortschaften zahlreich be- er nach der Unfallstation gebracht werden mußte. Soweit bis jest Arbeitgeber. Formulare sind für diese Wähler ebenfalls an den ges ist, die fucht. Es wurde zuerst ein Antwortschreiben des Ministers v. Podbielski bekanntgegeben, in welchem dieser erklärt, daß lebensgefährlich. Die Feuerwehr hatte mit den Aufräumungsarbeiten nannten Stellen zu haben. über zwei Stunden zu thun. der Verkauf der Schönholzer Heide zwar noch nicht stattgefunden Paftor Riemann hat über die von ihm entdeckte Mordverschwörung der Presse leider noch keinen Bericht zugehen lassen. Wir harren noch der Aufklärung. Bemerkt sei, daß sich in unsrem gestrigen Hinweis ein leicht erkennbarer Druckfehler eingeschlichen hat. Nicht gemein, sondern genau hat der Geistliche die Verschworenen als Genossen 2c. bezeichnet. Hus den Nachbarorten. Die Treptower Kanalisation. Zwischen dem Magistrat von Berlin und der Gemeinde Treptow ist ein Vertrag abgeschlossen, habe, aber zu Bebauungszwecken beabsichtigt sei, sofern nicht Aus Nahrungssorgen erhängt hat sich am Freitagabend in seiner der noch der Zustimmung der Stadtverordneten bedarf. Der Verdie Interessenten den Wald, in der Absicht dem Baum Wohnung, Dennewigstr. 26, der 33 jährige Gelegenheitsarbeiter bestand zu erhalten, selbst erwerben wollten. In einer persön- Wilhelm Degebrodt. D., welcher früher Besitzer einer Schlächterei trag bezieht sich auf die Regelung der Kanalisation des Gemeindelichen Unterredung hat der Minister auf die Erschließung des Grune- war, diese jedoch aufgeben mußte, war zulegt in einer hiesigen gebiets Treptow, die Aufnahme der Abwässer in eines der Berliner waldes als Ersatz für die Berliner Bevölkerung hingewiesen. Die Brauerei als Flaschenspüler beschäftigt. Am 1. Januar wurde er nehmigung der Aufsichtsbehörden der Gemeinde Treptow. Der KreisDruckrohre usw. Der Vertrag bedarf jedoch auch noch der Ges Versammlung erklärte, daß die Schönholzer Heide für die nördlichen wieder stellungslos und es gelang ihm nicht, irgendwelche ausschuß des Kreises Teltow hat diese Zustimmung versagt und Bororte geradezu eine Lebensbedingung sei, für die der Grunewald Arbeit zu erhalten. Es stellten sich in seiner Familie Nahrungsjorgen davon abhängig gemacht, daß der Bertrag in einigen Punkten geschon wegen seiner Entfernung keinen Ersatz bilde. Es wurde nach ein, und um dem Elend zu entgehen, zog es D. vor, sich das Leben ändert wird. Beachtenswert ist die Klausel, wonach der Vertrag längerer Debatte beschlossen, einen Verein zur Erhaltung der Schön- zu nehmen. Als am Freitagabend gegen 9 Uhr die Frau des nach Ablauf von 10 Jahren jederzeit mit fünfjähriger Frist gekündigt holzer Heide zu bilden, welcher alle an dem Fortbestehen des Forstes früheren Schlächtermeisters, von der Arbeit heimkehrend, ihr Wohn- werden kann. Weiter ist beanstandet, daß die Stadtgemeinde Interessierten zusammenfassen soll. Der Verein wird die Unter- zimmer betrat, stieß fie an die Leiche ihres Mannes, welcher sich an Berlin sich das Recht vorbehält, den Vertrag jederzeit nach sechsHandlungen mit den Staatsbehörden wegen Erhaltung der Heide einem an der Decke befindlichen Haten aufgehängt hatte. Der Tod monatlicher Kündigung aufzulösen, wenn nach dem Ermessen des fortseßen und sowohl das Abgeordnetenhaus wie den Berliner des Unglücklichen war schon seit mehreren Stunden eingetreten. Magistrat für die Angelegenheit zu interessieren suchen. Sofort getötet wurde der fünfjährige Sohn der Witive Jda Rasch, der an der Ecke der Oderberger- und Schwedterstraße durch einen Geschäftswagen überfahren worden war. Der Kutscher Franz Steinbacher, der durch übermäßig schnelles Fahren das Unglüd herbeigeführt haben soll, wurde verhaftet. Selbstmord eines Berliner Bankbeamten in Wien. In Wien hat sich gestern morgen im Hotel Nordbahn in der Leopoldstadt ein Mann Namens Bernhard Jelento, der Beamter der Nationalbant für Deutschland in Berlin ist, durch einen Revolverschuß in die Schläfe getötet. Er war vorgestern abend dort angekommen und hatte Zeugen gesucht. Die Personen, welche gesehen haben, wie am fich fofort in seinem Zimmer eingeschlossen. Jelenko wurde nach 25. Juni v. J., nachmittags, in der Uhlandstraße zu Charlottenburg Aufzeichnungen, die bei ihm vorgefunden wurden, erkannt. Jelento, von einem hochbeladenen Wagen Bretter herabfielen, werden dringend der im Alter von 42 Jahren stand, war seit mehreren Jahren als gebeten, bei Lier, Culmstr. 20a, 1. Duergebäude, 2 Treppen, ihre Buchhalter bei der Nationalbank für Deutschland thätig. Er be- Adresse abzugeben. Auslagen werden vergütet. kleidete dort eine untergeordnete Stellung, die mit etwa 2000 Mark Arbeiterrifiko. Sonnabendvormittag 10 Uhr geriet der Tischler dotiert war. Seitens der Direktion der Bank wird angedeutet, daß Otto Witte im Betriebe der Firma Gebr. Faul, Hagelsberger der Selbstmord mit Unterschlagungen irgend welcher Art nicht in Verbindung zu bringen sei. Jelento wird vielmehr als ein pflicht- straße 4, so unglücklich mit der linken Hand in die Hobelmaschine, getreuer und überaus gewissenhafter Beamter geschildert, der das daß ihm die Finger abgerissen wurden. Nachdem der Verunglückte volle Vertrauen der Bank besaß. Die Direktion glaubt zu wissen, in der Unfallstation in der Bellealliancestraße einen Notverband daß Jelenko den Selbstmord aus Gram über den Tod seiner Mutter erhalten hatte. wurde er ins Krankenhaus am Urban gebracht. Witte ist Familienvater und hat fünf Kinder. verübt hat. Magistrats eine Auflösung erforderlich wird. Die Ausführung der Kanalisation von Treptow würde einen Kostenaufwand von rund 134 Millionen Mark verursachen. Der Magistrat ist der Gemeinde Treptow entgegengekommen und hat in eine Aenderung der Vers tragsbestimmungen gewilligt. Auch der Kreisausschuß hat schon feine Zustimmung zu der Aenderung gegeben, so das nur noch die Stadtverordneten- Bersammlung ihre Genehmigung zu erteilen hat, um den Vertrag perfekt zu machen. Eine besondere Vorlage wird der Versammlung zugehen. der Versammlung zugehen. Spandau. Ein überraschendes Resultat hatte die Vorstandswahl zur hiesigen Stadtverordneten- Versammlung. Unfre Genossen erhoben gegen die Wiederwahl des Vorstehers Schröder und des Schriftführers Fahrenkrug Einspruch, weil diese Herren es zu verschiedenen Malen an der für ein solches Amt erforderlichen Objektivität hatten fehlen lassen. Gleichzeitig erhoben unsre Genossen Sie konnten jedoch die Anspruch auf einen Siz im Vorstande. Allerdings legten Widerwahl der beiden Herren nicht verhindern. einige weiße Zettel, die von bürgerlicher Seite kamen, davon Zeugnis ab, daß sich die beiden Herren selbst auf bürgerlicher Seite Ein 15jähriger Knabe ist Sonnabendnachmittag 3 Uhr im Be- Der zweite Vortragsabend des Vereins Berliner Preffe", ein nichtungeteilter Sympathien erfreuen. Bei der Wahl für die übrigen beiden triebe der Schraubenfabrik von S. Riemer u. Söhne, Eisen- Balladen- und Liederabend, findet am nächsten Donnerstag, den Vorstandssize, welche bis dahin sich in den Händen des Freisinns bahnstraße 5, entsetzlich verstümmelt worden. Der 15 Jahre 15. d. M., statt. Er wird durch Börries Freiherrn v. Münchhausen befanden, fielen die Freisinnigen völlig aus. Für die Wiederwahl alte Wilhelm Franzle geriet, als er an einer Maschine be- mit einer Auswahl seiner jüdischen, mittelalterlichen und modernen der Herren Grätschel und Strempf ergaben sich nur sieben Stimmen schäftigt war, mit dem linkon Arm in den Treibriemen. Balladen" eingeleitet werden. Der zweite Teil des Abends ist dem das ganze übrig gebliebene Aufgebot des einst so einflußreichen Der Arm des Knaben wurde so furchtbar zugerichtet, daß er wahr Humor gewidmet und wird Dr. Rudolf Presber und Johannes Trojan Spandauer Stommunalfreisinns. Auch diese beiden Size fielen fomit scheinlich abgenommen werden muß. Erst vor einigen Monaten fam Gelegenheit geben, ihre neuesten Dichtungen vorzutragen. Eintritts- den Konservativen zu. Unfre Genossen hatten in diesen Wahlgängen an derselben Maschine ein junger Mensch in den Niemen, doch es farten find zu haben in den Buchhandlungen von Amelang, Pots- weiße Bettel abgegeben. Dieses überraschende Wahlresultat ist wohl ging damals noch verhältnismäßig günstig ab. Die Arbeiter der damerstr. 126 und Charlottenburg, Kantstr. 164; Lazarus, Friedrich darauf zurückzuführen, daß sich das immer mehr zusammengeschrumpfie Fabrit schreiben das Unglüd dem schlechten Stande der Maschine, straße 66; Speyer und Peter, Unter den Linden 43; Woyte, Pots- Säuflein der Freifinnigen, unter dem Druck der öffentlichen Meinung sowie der Sparsamkeit der Firma zu. Die Fabrik ist wegen ihrer damerstr. 13, und im Berliner Presseklub, Charlottenstr. 37( Fahr- fürzlich von der Freien Vereinigung" der bisherigen alleinigen niedrigen Löhne bekannt und aus Sparsamkeitsgründen läßt das stuhl). Fraktion der Bürgerlichen abgesondert hat, um num eine ettvas Gewissen der Firmeninhaber die frebelhafte Leichtfertigkeit zu, daß Das Carl Weiß- Theater im Osten Berlins bildet sich immer liberalere Taltit einzuschlagen. Das Strafgericht, das diesem unerwachsene Stnaben an überaus gefährlicher Stelle beschäftigt mehr zu einem Institut für grobe Sensationen aus. Schon seit Reinigungsversuch folgte, ist zwar bitter, aber vom Spandauer werden. Der Verunglückte wurde in das Krankenhaus am Urban langem versucht diese Bühne sich darin, Romane des Lokal: Kommunalfreifinn, dessen Sünden und Vergehungen am Gemeindes gebracht. Anzeigers" zu dramatisieren und die Direktion rechnet darauf, daß förper geradezu gen Himmel schreien, wohl verdient. " Bankow. In Nr. 276 unsres Blattes berichteten wir über eigentümliche Zustände bei der Schulinspektion in Bankow. Diese Zustände ändern sich nun insoweit, als in der letzten Sihung der Schultommission der Ortsgeistliche Pfarrer Benice erklärt hat, daß er am 1. April sein Amt als Schulinspektor niederlegen werde. Nunmehr wird es mit der geistlichen Schulinspektion überhaupt ein Ende haben. Wie es heißt, soll auch an den andern Orten des Kreises die geistliche Schulinspektion fallen. Schmargendorf. Das Schulbrausebad ist, nachdem es zur| Generalversammlung gegeben hat, d. H. unsre Berufsverhältnisse zu| felbe Schicksal; es wurde vom Vater in das elterliche Haus gebracht Eröffnung der neuen Schule im April 1901 fertig gestellt worden behandeln, und im übrigen seine politischen Reformideen, unter per- und dort so lange mit Worten und Thaten bearbeitet, bis sie dem ist und seine Inbetriebsegung im Mai 1902 von der Gemeinde- sönlicher Vertretung, in solcher Form zum besten zu geben, daß man Vater versprach, den für sie bestimmten Mann zu heiraten. Die vertretung beschlossen wurde, jetzt im Januar 1903 feiner Be- fie nicht als ungehörig bezeichnen muß und sie nicht die Gefühle Heirat, schließt das Blatt, soll bereits am nächsten Tage stattstimmung übergeben worden. Die Verzögerung ist ein drastischer derjenigen Kollegen verlegten, welche den Socialismus vertreten. gefunden haben. Bestialitäten der hier erwähnten Art sollen imter Beweis dafür, wie wenig Wert die bürgerlichen Gemeindevertreter Die weiteren sechs Redner in der Diskussion vertraten den gleichen der russischen Bauernbevölkerung nichts Seltenes sein. Auch Marim auf Einrichtungen legen, die den Minderbemittelten dienen. Das Bad Standpunkt, nur äußerten fie fich in verschiedenem noch viel schärfer. Gorki schildert in einer erschütternden Novelle einen derartigen Vorsteht auch Erwachsenen gegen Zahlung von 10 Pf. zur Verfügung Es wurden die Errungenschaften der Socialdemokratie auf socialem gang. und zwar Frauen Mittwochs von 6-8 Uhr abends und Männern Gebiete hervorgehoben und Rerhäuser ein Gesinnungswechsel vorDer Petroleum- Grubenbrand. Aus Borislaw wird berichtet: Sonnabendabend von 6-8 Uhr. Unbemittelte erhalten Freikarten geworfen, der in seiner jest geäußerten Form mit allen Mitteln be Bisher ist es noch immer nicht gelungen, den Grubenbrand völlig zu im Rathaus. 6-8 Uhr. Unb Uhr. Urbemittelte erhal kämpft werden müßte. Ein Redner nur vertrat die Ansicht, daß löschen. 37 Schächte, darunter die allerergiebigsten, find völlig ausdas, was Rerhäuser propagiere, in absehbarer Zeit Gemeingut der gebrannt. Der Schaden wird auf mehrere Millionen geschätzt. Arbeiterbewegung werden wird. Vom Verbandsvorsitzenden wann Döblin wurde ausgeführt, daß auch der Centralvorstand ann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, iſt gänzlich Stellung gegen den Artikel Reghäusers ge= ungewiß. " ommen und die Mittel in Anwendung gebracht habe, welche ähnliche Vorkommnisse für die Zukunft unmöglich machen sollen. zustimmen. Die eine derselben befagt: Am Schlusse der Diskussion war über zwei Resolutionen abDie am 7. Januar usw. Bersammelten sind mit der Schreibweise des Kollegen Rerhäuser im fraglichen Artikel nicht einverstanden. Sie erblicken in demselben eine Probozierung der socialistisch denkenden Buchdrucker und Schriftgießer, sowie eine Beleidigung der Arbeitervertreter im Reichstage und erklären sich mit der Thätigkeit derselben völlig einverstanden. Sie fordern Rerhäuser auf, seine persönliche und gehässige Schreibweise gegen die Partei einzustellen, da ein ferneres Zusammene arbeiten mit ihm sonst unmöglich ist. Ebenso können sie der Ansicht Rerhäuſers betr. Aufstellung von rein gewerkschaftlichen ReichstagsKandidaten nicht beistimmen." Die zweite Resolution spricht ihre Mißbilligung darüber aus, daß Nerhäuser durch sein Verhalten wieder Veranlassung gegeben habe, den" Correspondent" seinem rein gewerkschaftlichen Zwecke zu entfremden; namentlich spricht sie ihm das Recht ab, in den Spalten desselben für seine persönliche politische Ueberzeugung Propaganda zu machen. Gerichts- Zeitung. " " Lokals 450 Postsäcke verbrannt. In einem New York Centralzuge und zwar in einem Postfrachtwagen brach ein Brand aus, welcher nicht weniger als 450 Postsäcke vernichtete. Siebzig waren mit dem Dampfer Kaiser Wilhelm der Große" aus Deutschland gekommen; Tausende von deutschen Absendern dürfen sich deshalb nicht wundern, wenn ihre Korrespondenz nicht in die Hände der Adressaten in Amerita gelangt sein sollte. Briefkaften der Redaktion. e tempefter bu bom Bernuälter borlegen obtenen Sie fas · 1000. Sa. Die Berkeuschung Deutschlands. Die Bibel, König David und bie Lustigen Blätter" diese Drei wurden in einer Verhandlung Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des zusammengebracht, die gestern die achte Strafkammer des LandSonnabends von 7%, bis 9%, Uhr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. gerichts I beschäftigte. Die Anklage wegen Verbreitung einer un Sch. Ihr Mietsstempel beträgt 50 Bf. jährlich. Lassen Sie sich das züchtigen Schrift richtet sich gegen den berantwortlichen Redakteur die Stempelsteuerstelle. Sch. Ihrem vollendeten 28. Lebensder Lustigen Blätter", Dr. L. Wulff and den Schriftsteller Ein Abonnent 99. 1. Das jahre ab ist eine Einstellung unzulässig. Dr. Presber. In Nr. 39 der Lustigen Blätter" des Jahrvon Ihnen gesuchte Regiment steht in Rathenow. 2. Wenn Sie sich melden ganges 1902, die nachträglich konfisciert wurde, war ein von wollen, so können Sie dies jederzeit thun. 3. Falls in der Zwischenzeit Dr. Presber verfaßtes und mit artigen Bildern ausgestattetes keine richterliche Handlung vorgenommen ist, liegt Verjährung vor. humoristisches Gedicht veröffentlicht. Darin wurde in tecken Verslein Buch 100. Der Beamte hat recht. Seine Müße ist seine Legitimation. das Abenteuer des Königs David mit der schönen Abisag von. Sunem A. B. Daß das junge Mädchen zum Ersatz des thr zu wenig herausbehandelt, im Anschluß an die Darstellung, wie sie die Bibel im ersten gegebenen Geldes verurteilt wird, ist möglich. Aber der Chef ist nicht beBuch der Könige, 1. Kapitel, giebt: Und da der König David alt Bei der Abstimmung wurde die erste Resolution von einer rechtigt, Abzüge vom Lohn zu machen, auch nicht im Wege der Einrede. war und wohlbetaget, konnte er nicht warm werden, ob man ihn gleich Majorität, die nur aus der größeren Hälfte der Versammelten be- Das Mädchen soll den Teil des Lohnes, der nicht gezahlt wird, beim Gewerbemit Kleidern bedeckte usw. usin." Nach der Ansicht der Staats- stand, angenommen. Die Minorität hatte nur deshalb gegen diese gericht einflagen.- Friseur 200. Falls in der Zwischenzeit nicht Anerkenntnis, D. 2. 45. 1. Nein. 2. Ja. anwaltschaft sollte dieses Gedicht in Verbindung mit den Bildern, Resolution gestimmt, weil sie ihrer Meinung, die ebenfalls Rerhäuser lage, Pfändung oder dergl. stattgefunden hat, ist die Forderung verjährt. mit denen der Angeklagte Presber nichts zu thun hat, cin Vergehen verurteilt, durch die zweite Resolution, die sich mehr im gelvertschaft- Wohnung ist Sache des Wirts, wenn nicht der Vertrag das Gegenteil beM. P. Das Instandhalten der gegen§ 184 darstellen, ein Gedanke, der von Dr. Presber aufs Ieb- lichen Rahmen hält, Ausdruck geben ivollte. sagt, die meisten Berliner Verträge enthalten solche Ausnahme. Ohne Einsicht des Bertrages ist also Shre Frage nicht bestimmt zu beantworten. hafteſte bekämpft wurde. Er lehnte unter Berufung auf eine eneſte or wit und vielseitig anerkannte schriftstellerische Thätigkeit mit Entschieden- Wilmersdorf. Am Mittwoch tagte in Wittes Volksgarten eine Sprechen Sie mit dem Vertrag in der juristischen Sprechstunde vor. Berlin 1868. 1. Soweit ersichtlich, sind Sie zur Zahlung nicht verheit ab, daß ihm imputiert werden könnte, irgendwie einen unfitt- gut besuchte Generalversammlung des Socialdemokratischen Wahlpflichtet. Sprechen Sie mit dem Zahlungsbefehl in der Sprechstunde vor. lichen Zwved mit dem Gedicht verfolgt zu haben. Die Lektüre der vereins. Vor Eintritt in die Tagesordnung widmete der Vorsitzende 2 Nein, aber Rüdgabe fönnen Sie verlangen. A. K. Sechs betreffenden Stelle in der Bibel habe ihn gerade zu dieser humo- dem verstorbenen Genossen Wernicke- Charlottenburg einen warmen Wochen zum Quartalsersten. 2. 9. 3. 1. Ja. 2. Nein. 3. Zu spät. ristischen poetischen Darstellung angeregt und gerade aus der That- Nachruf; die Versammlung ehrte das Andenken in üblicher Weise.- H. W. 7. Die Antworten treffen auf Ihren näher geschilderten Fall sache, daß der alternde König David im Gefühle seiner Schwäche Nach dem Bericht des Vorstandes haben im verflossenen Quartal zu. Den Namen erteilen Sie dem vor der Ehe von Ihrer Frau geborenen, feinen Sohn zum König falben ließ, habe ihm die Pointe nahe gelegt, eine Generalversammlung, eine außerordentliche Generalversammlung, von Ihnen nicht erzeugten Kinde in folgender Weise. Sie, Shre Frau und daß, wer über die Frauen und Weiber nicht mehr regieren könne, zwei Versammlungen und eine Volksversammlung stattgefunden. Shren Namen geben und daß die Frau und der Vormund damit einder Bormund erklären zu standesamtlichem Protokoll, daß Sie dem Kinde auch aufhören solle, über die Männer zu regieren. Jede obsföne Ab- Der Verein zählt 210 Mitglieder. Auf Beschluß der Versammlung verstanden sind. Dder Sie erklären Namensgebung und Einverständnis in ficht habe ihm fern gelegen, er habe nichts schaffen wollen, als eine werden alle Mitglieder, welche Gastwirte sind und einem Gastwirts- gerichtlich oder notariell beglaubigter Form und beantragen dann bei dem tecke Burleske, ein burschikoses Lied im Stile etwa der Gaudeamus verein nichtsocialistischer Tendenz angehören, vom Vorstand auf Standesamt unter Ueberweisung der Urkunde Umschreibung des Namens. Lieder. Sein Verteidiger, Justizrat Dr. Strank, konnte darauf gefordert, diesen zu meiden oder aus dem Wahlverein auszutreten. Ein Beispiel hierfür finden Sie S. 221 Nr. 12 des dem„ Arbeiterrecht" beihintveisen, daß Dr. Presber vor einiger Zeit in Köln ein Preis für Meyer, seinerzeit Kandidat zur Gemeindewahl, Inhaber gefügten Führers. Das Buch liegt in den öffentlichen Resehallen aus. ein geistliches Lied zugefallen sei und daß er nimmermehr Scham- des„ Luisenpartes", der die Hergabe Schulgeld ist an dem Drt Ihres Wohnsizes nicht zu zahlen. zur eines und Sittlichkeitsgefühl bewußt verleßen werde. Der als Sach- Zeit verweigert, wurde R., S. 57. 1. Krankenkassen der von Ihnen gewünschten Art, die wir feines Amtes als Kommiffionsempfehlen tönnten, sind uns nicht bekannt geworden. 2. Betriebsbeamte, verständiger vernommene Dr. Ludwig Fulda bestätigte, daß sich Mitglied zur Gemeindevertretung entsegt und sein Lokal wurde Techniker, Handlungsgehilfen usw., deren Gehalt über 2000 bis 3000 M. Dr. Presber als Dichter und Publizist in der litterarischen Welt einen gesperrt. Meyer wurde aus den örtlichen Wahlverein aus beträgt, sind nicht versicherungspflichtig, tönnen aber seit dem 1. Jaangesehenen und geachteten Namen erworben und ihm sicherlich nichts geschlossen. Am Sonntag, den 25. Januar, findet in Wittes nuar 1900, falls sie noch nicht 40 Jahre alt find, sich selbst versichern. Zu ferner gelegen habe, als die Sittlichkeit zu verlegen. Der Sach- Boltsgarten eine Voltsversammlung statt, der ein gemütliches Bei diesem Behuse müssen sie in grüne( nicht gelbe) Quittingstarten innerhalb verständige konnie aber auch objektiv in dem fleinen Gedicht beim sammensein folgt. zwei Jahren mindestens 40 Marken( gleichviel welcher Selasse) fleben und besten Willen nichts Unfittliches erblicken. Ueberall in der Weltentwerten.( Vergl. S. 303 des in den Leschallen ausliegenden Arbeiterrechts".) litteratur seien folche Dinge vielfach in der übermütigsten mud fedsten Hermann Kn. 1. Elbing hat ein Landgericht. 2. Für Interventionstlagen Weife behandelt; man brauche bloß an Boccaccio, an die meisten ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dem die Pfändung stattgefunder es italienischen Novellisten, an Don Juan, an Heine usiv. erinnern. Unter der ruffischen Knute. Folgendes Sittenbild aus einem Das Geschlechtsleben habe seine tragischen, aber auch seine komischen russischen Dorfe entwirft der„ Siew. Kawk.": Durch die lange Dorf Seiten, dem Dichter müsse es gestattet sein, auch diese zu behandeln, straße zieht sich ein sonderbarer Aufzug. Zwei Frauengestalten, ein es komme nur darauf an, ob eine fünstlerische oder eine unfittliche junges Mädchen und eine Frau, beide nur mit dem Hemd bekleidet, Absicht zu Grunde liegt. Letzteres sei hier unbedingt nicht der Fall. Der Staatsanwalt hielt dennoch durch die Art, wie hier der in der befinden sich an der Spitze des Zuges. Ihnen folgt unmittelbar ein Bibel in naiver Weise dargestellte Stoff umgedichtet worden sei, den ernst dreinschauender Mann, der eine Peitsche in der Hand hält und schaft eventuell bei der Arbeitshaus- Direction Auskunft. Arbeitshaus kann fie mit voller Kraft auf die zum Teil entblößten Rücken der beiden zwei Jahre lang dauern: die Polizeibehörde bestimmt die Länge. § 184 für verletzt und beantragte je 300 M. Geldstrafe. Nach Frauen niedersausen läßt. Ein Haufen johlender Männer, Frauen und Elie 100. Wenn das Sparkassenbuch auf der Tochter Namen lautet: nein: lebhaften Plaidoyers des Justizrais Dr. Strank und des Rechts- Kinder, sieht dem rohen Schauspiel zu. Offenbar ist das Volk an 23. M. 10. Ein im Jahre 1898 hingegebenes Darlehen verjährt im anwalts Dr. Wulff im Anschluß an die Ausführungen des Sach- Derartiges gewöhnt, denn keine Hand rührt sich, der rohen EntWilhelmshavenerstr. 51. Sie haben nur 1 M. zit verständigen, erkannte der Gerichtshof auf Freisprechung beider Angeklagten, Auferlegung der Kosten auf die Staatstaffe und ehrung dieser beiden Frauen Einhalt zu gebieten. Eng aneinander zahley Dem Wietsstempel wird derjenige Betrag zu Grunde gelegt, welchen der Mieter nach vertragsmäßiger Festjehung innerhalb des Kalendergefesselt, sind die Bedauernswerten genötigt, lautlos die Miß- jahres als Miethszins zu zahlen hatte, aljo, da Aufhebung der Beschlagnahme der Nr. 39. In Uebereinstimmung handlung zu ertragen, denn nach jedem Klagelaut, den fie von fich 1. Sanuar 1902 Sie bom ab wohnten: 1. Januar 1902 bis 1. Sanuar mit der Tendenz der übrigen Schriften des Dr. Presber habe der geben, sauft die Peitsche mit doppelter Kraft auf ihre Rüden nieder. 1903: 50 P., 1. Januar 1903 bis 1. April 1903 gleichfalls 50 Pf. Gerichtshof nicht angenommen, daß es sich hier um eine unzüchtige und die in so grausamer Weise Geschändeten sind keine Schrift handle, die geeignet sei, das normale, im Volke herrschende mörderinnen, keine Diebinnen, fie trifft nur der Vorwurf, Schams und Sittlichkeitsgefühl zu verlegen. einem ungeliebten Manne, den die Eltern ihnen aufgezwungen haben, entlaufen zu sein. Das Mädchen sollte auf den Wunsch der Mutter verheiratet werden, dreimal machte sie den 210 M. Verfuch, dem ihr aufgezwungenen Schicksal zu entgehen, das legte Mal in Begleitung ihrer seit einem Jahre verheirateten Leidensgenoffin, die nicht länger die Mißhandlung ihres Mannes zu er fragen vermochte. In einen sieben erst vom Dorfe befindlichen Wald hatten sich die beiden geflüchtet und dort in einer leerstehenden Stationen Heuscheuer Obdach gefunden. Doch schon nach drei Tagen hatte der Bater des Mädchens den Aufenthaltsort der Entflohenen ermittelt; Den Musikschriftsteller Kolla Bernstein hat das Landgericht Hamburg zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt, weil Bernstein sich seinem Theaterdirektor gegenüber des Betruges schuldig gemacht haben soll. Es erregte im Oktober vorigen Jahres bekanntlich einiges Aufsehen, als der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Kunst die unrichtige Mitteilung verbreitete, daß Bernstein auf Veranlassung ihm feindlich gefinnter Kollegen aus Berlin ausgewiesen sei. Verfammlungen. 0000. Die Berliner Buchbrucker gegen Rerhäuser. Aut 7. d. M. hat sich eine Versammlung des Vereins der BerTiner Buchdruder und Schriftgießer mit dem auch vom Vorwärts" und andren Parteiblättern besprochenen Correspondent"- Artikel beschäftigt, worin Rerhäuser für reine Gewerkschafts- Kandidaturen zum Reichstage eintritt, weil seiner Meinung nach die socialdemofratischen Bierwirte" feine geeigneten Arbeitervertreter find. Die Versammlung war, iveil es ein Lokal, welches für die 7000 Mit glieder ausreicht, in Berlin nicht giebt, von Vertretern aller Drudereien besucht. Ueber den Teil der Versammlung, welcher sich mit dem Rerhäuserschen Artikel beschäftigt, erhalten wir vom Schriftführer des Buchdrucker- Vereins folgenden Bericht: Vermischtes. " handelt, das Amtsgericht, ſonſt das Landgericht Berlin 11. Das Gericht hat das Einstellungsverfahren ordnungsmäßig behandelt. T. B. Nein. haus W. L. Auch von Militärgerichten fann auf Gefängnis sowie auf Zuchtmüssen( am zweckmäßigsten bei der Versicherungsanstalt) Nachtlebung bean= haus erkannt werden. W. O. V. 1. 200. 2. Der Chef. 3. Nein. Sie tragen. 45. Der Vater erhält auf seine Anfrage bei der StaatsanwaltBriefkaften der Expedition. H. H. Temesvar. Meyers Leriton loftet mit allen Supplementbänden Witterungsübersicht vom 10. Januar 1903, morgens 8 Uhr. Barometerstand mm Wind richtung 749 SS 753 G Windstärke Better 5 bedeckt 2Regen 1bcdcdt er erschien in der Scheuer, befahl den beiden, sich bis auf das Hemd Swinemde. 751 GS 36cdedt zu entfleiden, band sie aneinander, stieg auf ein Pferd und tricb die Frauen mit Beitschenhieben in das Dorf zurüd, wo sich sofort dem Hamburg sonderbaren Aufzuge die halbe Dorfgemeinde anschloß. Nach der Franks./M. 755 Beendigung der Prozeffion" wurde die Frau ihrem Manne über- München geben, der sie sofort in ein Zimmer sperrte und sie in unbarm Wien herziger Weise mißhandelte. Ihr Wehgeschrei war dabei so herzzerreißend, daß selbst die vor der Hütte versammelten Bauern die Belehrung" zu grausam fanden und dem Mann das blutüberströmte Weib entrissen. Das unglückliche Mädchen traf dasMontag Sonntag Dienstag 12. 13. Wochen: Spielplan. Schiller: Theater 0. Renaissance Rachi.: Maria Stuart Temp. n. T. 5°. 4º R. Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. C. = -11 3 Haparanda 748 Still- bedeckt 8 Petersburg 753 WNW 1 Schnec-6 4 Cork 744 28 5wvoltig 5 4 Aberdeen 3 Paris 752 SS 3bedeckt 758 Still Dunst 762 23 1 heiter Wetter Prognose für Sonntag, den 11. Januar 1903. Zunächst ziemlich warm, vorwiegend trübe mit leichtem Negen und lebhaften südwestlichen Winden, später aufklarend und etwas fühler. Berliner Wetterbureau. Mittwoch 14. Donnerstag Freitag 15. 16. Cavalleria rusticana Bajazzi Renaissance Minna von Barnhelm 11. Sonnabend 17. Sonntag 18. Opernhaus Der Freischüß Tannhäuser Fra Diavolo Eurhanthe haus Nenes fgl. Opern: Theater. Jm bunten Rod Maria Stuart Tanz- Jdyllen Tanz- Jdyllen Geschlossen Geschloffen Die beiden Schüken Der eingebildete Die Journalisten Die Ahnfrau Krante. Die Komödic d. Jrrung. Geschlossen Mignon Ghges und sein Ring Anno 1757 1812 Geschlossen Ein Ehrenwort Ein Ehrenwort Renaissance Ein Ehrenwort Jugendfreunde Renaissance Renaissance Ein Ehrenwort Sappho Renaissance Connwendlag Monna Banna Sonnivendtag Sonnwendtag Monna Banna Nachm.: Nora Alt- Heidelberg Nachm.: Ueber Alt- Heidelberg Alt- Heidelberg Maria und Magdalena Alt- Heidelberg Alt- Heidelberg unfre Kraft I Die Wiener Blut Fledermaus Der Prophet Dihello Der Pfarrer Die Maschinen von Kirchfeld bauer von Berlin Naltenfänger von Hameln Schiller: Theater N. Deutsches Theater Heimat Nachm.: Jugendfreunde Seitens des Vorsitzenden Massini wurde einleitend ausgeführt, daß es hohe Zeit sei, den Maßnahmen Rerhäusers entgegenzutreten, welche, was ihre Form und ihren Zuhalt anbetrifft, dazu Schauspiel: Die Journalisten Julius Cäsar angethan sind, die Interessen der Kollegenschaft zu schädigen. Benn auch der Berliner Gauvorstand sofort nach Erscheinen des Artikels die Meinung an den Centralvorstand hat gelangen lassen, daß der= gleichen Publikationen im Interesse des guten Wirkens mit andren Organisationen zu unterbleiben haben, so müßten die Mitglieder ihrer Meinung ebenfalls Ausdruck geben, ivenn es auch nicht gerade in einer zn Papier gebrachten Resolution bestände. Bas Reghäuser in seinem Artifel vertrete, seien Ausflüsse eines von politischen lebermenschenideen erfüllten individuellen Charakters, die nach Anlegung des Maßstabes der heutigen Verhältnisse sich leicht widerlegen ließen. Das, was er auf socialem, fommunaleni und arbeiterpolitischem Gebiete durch seine Ideal- Abgeordneten erreicht sehen will, geschicht heute schon durch die Arbeitervertreter, die meistenteils ja aus Gewerkschafts- und zum prozentual großem Teile aus unsren Kollegenfreifen sich rekrutieren. Es sei zu betonen, daß das Recht der freien Meinungsäußerung gewahrt bleiben muß, und Reform vorschläge jederzeit mit Freuden begrüßt werden können. Aber wir müßten verlangen, daß diese seitens unfres Redakteurs in eine Form Theater des Nachm.: Nachtlag. Der Troubadour La Traviata gekleidet werden, welche man nicht als ungeschliffen bezeichnen muß. Darin habe Nerhäuser gefchlt und darum müßten wir, weil dieses ihm eigen zu sein scheint, uns gegen ihn wenden. Allerdings dürfe nicht unterlassen bleiben, die Form der Kritik, auch seitens des Vorwärts", als ungehörig zu bezeichnen, welche die Absicht des betreffenden Artikels mit dem Verlangen eines Vorarbeiters nach einer Busennadel auf gleiche Stufe stellt, oder die Präsentation eines schlichten Mannes" darin erblickt.( Daß die Absicht des Rer häuserschen Artikels mit dem Verlangen nach einer Busennadel auf gleiche Stufe zu stellen sei, haben wir weder gesagt, noch auch nur angedeutet. Red. d.„ Vorw.") Rerhäuser wird sich auf den Boden zu stellen haben, den der Stuttgarter Gewerkschaftstongreß und unfre Berliner Theater Westens Luisen: Theater Der Prophet von Granada Die Cameliendame Der arme Heinrich Jugendfreunde Der arme Heinrich Heimkehr Der Freischüt Nachm.: Dornröschen Ein Ehrenwort Nachm.: Jugendfreunde Renaissance Nachm.: Dottor Klaus Sonnwendtag Nachm.: Es lebe das Leben Heimkehr Mittags 12 Uhr: Der Diamant Der Karneval in Rom. Nachm.: Waffenschmied Die Camelien dame. Nachm.: Die Anne- Lise Robert u. Bertr. Der richtige Rm.: Der Pfarrer Schwiegersohn von Kirchfeld Vrh.: Kurm.u.pif.] Leffing- Theater. Donnerstag bis Sonnabend: Monna Banna.( Gastspiel Leblanc- Maeterlind.) Const allabendlich: Der blinde Passagier. Sonntag, den 18. Januar, nachmittags: Die Ehre. Kleines Theater( Schall u. Rauch): Allabendlich: Erdgeist. Nur Donnerstag: Rausch. Residenz- Theater. Allabendlich: Die beiden Sonntag, den 11. und 18. Januar, nachmittags: Don Carlos- Parodie, Serenissimus- Zwischenspiele 2c. Trianon- Theater. Aulabendlich: Die Liebesschaukel. Schulen. Sonntag, den 11. Januar, nachmittags: Sein Doppelgänger. Neues Theater. Sonntag bis Dienstag: Fedora. Dann allabendlich: Die Fliege. Sonntag, den 11. und 18. Samuar, nachmittags: Ledige Leute. Thalia- Theater. Sonntag: Die bösen Mädchen. Dann allabendlich: Seine Kleine. Sonntag, den 11. Januar, nachmittags: Der Verschwender. Sonntag, den 18. Januar, nachmittags: Charleys Tante. Central- Theater. Allabendlich: Madame Sherry. Sonntag, 11. Januar, nachmittags: Die Geisha. Sonntag, den 18. Januar, nachmittags: Die Fledermaus. Mittwoch und Sonnabend, nachmittags: Schneeweißchen und Rosenrot. Intimes Theater. Allabendlich: Der unnatürliche Sohn.- Urania. Alabendlich: Das Land Tirol. A. Jandorf& Co. Spittelmarkt 16/17 Ecke Leipzigerstrasse. Belle- Alliancestrasse 1/2 Am Blücherplatz. Gr. Frankfurterstrasse 113 Ecke Andreasstrasse. Conserven und Früchte. Stangenspargel extra Prima Stangenspargel Prima Stangenspargel II 001 Stangenspargel IV Bruchspargel Prima Bruchspargel mit Kopf Bruchspargel ohne Kopf 1½ Dose/ Dose 1 55 Mk. 85 PT. 80 PL 145 60 PT. 115 Mk. Mk. 85 PL. ... 50 PL. 90 Pf. 45 PL. 80 Pf. 35 PL. 58 PL Schoten extra fein Ia. Schoten feinste junge Schoten feine junge Pfefferlinge Gemüse- Schoten II. Kohlrabi in Scheiben. Gemischtes Gemüse II O . Montag, Dienstag, Mittwoch, jedoch nur so lange die Vorräthe reichen. Abschnittspargel 28-45 Schnitt- er Brechbohnen Früchte Mirabellen.... Birnen. Pflaumen,% Frucht • . • 1 Dose 65 Pf. / Dose 75 Pf. / Dose 50 Pf. Pf. Bratheringe in Dosen. Bismarckheringe in Dosen. ..45 Pf 45 Pf. Delicatessheringe / Dose 47 Pf. ¼ Dose 78 Pf. • • 1/2 Dose 1 Dose 55 PL. 95 PL 43 PL. 78 PL 38 PL 65 PL Pf. 40P. 43 PL 25 PL. 33 PL. 58 P. 25PL. Heringe Stachelbeeren ohne Zucker/ Dose 53 Pf. Reineclauden... 1 Dose 83 Pf. Delicatessheringe. Sardinen oder Anchovis in Gläsern 24 Pf. 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J. von Silberschmidt aufgestellte Behauptung, daß die Sonderbündelei unter der Maske der freien Selbstbestimmung dem Streitbruch und dem Denunziantentum diene, ist bereits in drei längeren Artikeln im„ Bortvärts" unter obiger Ueberschrift behandelt und soll wohl, nach dem legten Artikel in Nr. 3 des Vorwärts" zu schließen, zu längeren, principiellen wie theoretischen Auseinanderfegungen dienen. Es ist die Frage aufgeworfen: Sind Sonderorganisationen der gesamten Arbeiterbewegung schädlich? Bevor wir auf diese Frage eingehen, fei bemerkt, daß wir unsrer Darstellung der Vorkommnisse in den Orten Nowawes, Potsdam, Nauen und Spandau nichts hinzuzusetzen und davon auch nichts zurüdzunehmen haben. Wir sind der Meinung, wenn auch die Vorstände des Maurerverbandes der betreffenden Orte noch so oft das Wort zu einigen Richtigstellungen ergreifen, die Sache selbst durch dieses mehrfache Richtigstellen durchaus nicht richtiger wird. Wir enthalten uns also deshalb, unter Aufrechterhaltung des von ins in Nr. 300 des Vorwärts" Gefagten, jeder weiteren Aeußerung im Borwärts" über die speciellen Berhältnisse der benannten Drte. Hervorheben müssen wir allerdings, daß der Spandauer Verein den Unterzeichner der neuen Beschuldigung( A. Degener), der den größten Teil der Spandauer Vereinsmitglieder als aus BerufsStreitbrechern zusammengesetzt bezeichnet, aufgefordert hat, seine leere Behauptung unter Beweis zu stellen. Damit wollen auch wir die Maurerangelegenheit bis auf weiteres verlassen. " Silberschmidt wundert sich, daß ich in meinem Artifel ca vermieden habe, die principielle Seite der Frage zu berühren. Er fragt, ob ich vielleicht darüber mit ihm einig sei, daß die Sonderorganisationen schädlich sind, und ob ich seinen diesbezüglichen Ausführungen zustimme. Sonntag, 11. Jannar 1903. In der Erkenntnis, daß in der Gegenwart schroffer denn je Sonderorganisationen geben und werden neue hinzu kommen. Sie die Merkmale des Klassenstaates zu Tage treten und die wirt- werden gleichgesinnte Berufsgenossen in fich aufnehmen und sich schaftlichen Kämpfe eine immer härtere Forni annehmen, andernfalls ausdehnen. Das ist die Folge der Entwicklung der heutigen durch fortwährende Senebelungs- und Unterdrückungsversuche seitens modernen Geiverkschaftsorganisationen, die sie selbst durch ihr Verder Besitzenden die Rechtlosmachung der Arbeiter systematisch be- halten herbeiführen. trieben wird, und zu diesem Zweck die Besitzenden aller religiösen Jede Sonderbündelei wird von selbst auf und politischen Schattierungen sich geschlossen der ihnen hören, sowie eine den Bedürfnissen und dem willfährigen politischen Macht bedienen, insbesondere die 3 weck entsprechende Centralisation gebildet wird, Unternehmer gegen die das ihnen gefeglich gewährleistete Stoalitions- der alle Organisationen gleichberechtigt beirecht ausübenden Arbeiter durch Verruf, schwarze Listen usw. treten können. brutal vorgehen, sieht der fünfte Stongreß der Vertrauens- Das ist unsre Ansicht seither gewesen, und können wir nur männer- Centralisation in dem Bestreben, die gewerkschaftlichen Dr- wünschen, daß man sich bald dazu entschließt, solche Centralisationen ganisationen der Arbeiter politisch- neutral zu gestalten, einen be- zu schaffen. Dann werden mit einem Schlage alle bösen Dinge Sauerlichen Frrtum in der Wertschätzung des wirtschaftlichen aus der Arbeiterbewegung verschwinden, und die von Silberschmidt Kampfes und eine Berflachung der Gewerkschaftsbewegung und gewünschte Ruhe wird nicht lange auf sich warten lassen. Freilich, dadurch eine Schädigung der gesamten Arbeiter fo wie die Dinge hente in den großen Berbänden liegen, bewegung. daß sie zum allergrößten Teil nur eine in der Form feste und Der Kongreß ist vielmehr der Ansicht, daß die gewerkschaft- politisch neutrale Masse bilden, die schließlich für alle Arbeiter eines lichen Organisationen der Arbeiter nach den Grundsätzen des social- Gewerbes innerhalb des Deutschen Reiches nach einem Leisten Stiefel demokratischen Parteiprogrammns errichtet und geleitet werden machen wollen, ist nicht daran zu denken, daß eine Aenderung innerund die Pflegestätten des socialistischen Gedankens sein müssen. halb der Gewerkschaftsorganisationen bezüglich der Sonder Die politisch neutralen Gewerkschaftsorganisationen betrachtet der organisationen herbeigeführt wird. am Rongreß als nicht zeitgemäß und hindernd für den Emanzipations- Daß aber durch diesen Zustand die Parteibewegung Schaden erTampf der Arbeiter aus geistiger und physischer Stnechtschaft. leidet, müssen wir thatsächlich bezweifeln. Wir können uns nicht Go lange es also Organisationen giebt, die infolge ihrer denken, daß Parteigenossen, die in gewerkschaftlichen Fragen Statuten und Handlungen politisch neutral sind, andrer Meinung find wie der von der Partei aufgestellte so lange halten wir diese, gleichviel ob fie der Generalfommission Kandidat, daß fie diesem deshalb die Stimme nicht ges angeschlossen sind, sich als moderne Organisationen gerieren und sich geben haben oder nicht geben würden. Die Befürchtung gegenseitig mit andren Organisationsvertretern bei der Agitation Silberschmidts ist also unsrer Meinung nach nicht unterstützen, für die Gesamtbewegung als schädlich. Plaze. Denn bei diesen Partei- Aktionen kommt einzig und So schädlich für die Gesamtbewegung wir diese Organisationen allein der Parteigenosse in Frage. Wer hierbei sich mit den Grundhalten, so notwendig erachten wir es, wenn Genossen aus dieser sägen der Partei in Widerspruch sett, stellt sich selbst außerhalb des Organisation, die vielleicht Jahre lang umsonst versuchten, ihre Rahmens der Partei und hat in ihr nichts zu suchen. Organisation in Nun wird gesagt, in der Partei ist die Gefährlichkeit der DoppelWrack, welches schiffbrüchiges in andres Fahrwasser zu treiben, dieſe endlich als nur noch durch Unterstügungs- organisation erkannt worden. Ganz recht. Einrichtungen sein unheimliches Leben weiter fristen kann, verlassen Die Partei, die den Socialismus propagiert, der in sich alles und zur Gründung einer andren Organisation schreiten. birgt, wonach überhaupt jeder Mensch streben sollte und der einzig und allein der Menschheit die Glückseligkeit bringen kann, in dieser Partei können gewiß auch Differenzpunkte entstehen. Mein verehrtester Kollege hätte meinen Artikel lesen sollen und vielleicht nicht bloß einmal, dann würde er gewahr geworden sein, daß ich gleich zu Anfang meines Schriftsazes hervorhob, nur das allernotwendigste auf seine Ausführungen zu erwidern. In Nach- Wir begrüßen nicht etwa solchen Schritt, nein, wir bedauern, daß stehendem will ich jedoch seine Neugierde befriedigen und ihm sagen, die Mutterorganisation hierzu durch ihr Verhalten Veranlassung gab. wie wir über die Frage denken: Sind Sonderorganisationen der ge- Es muß freilich fo tommen, denn das natürliche Vordringen des Der Boden für Sonderorganisationen ist hier aber weniger, famten Arbeiterbewegung schädlich? Socialismus bedingt, daß überall, besonders in Arbeiterorganisationen, faft gar nicht vorhanden. Die Partei- Organisation ist eben dem Wesen Silberschmidt meint, diese Frage muß unbedingt mit Ja nach ihm gehandelt werden muß. Durch das Vorwärtsdringen des Socialismus entsprechend eingerichtet und läßt jedem Ort unter beantwortet werden. Nun, wir können ihm da nicht so ohne weiteres des socialdemokratischen Gedankens, durch die Zunahme der auf- Berücksichtigung der Parteigrundsäße seine Selbständigkeit nach jeder beipflichten und auch nicht ganz unrecht geben. Bei Beurteilung geklärten Arbeiter verschwindet, wenn auch langsam, die Unter Seite hin. dieser Frage kommt es sehr darauf an, was man unter Sonder- würfigkeit des deutschen Arbeiters, an der die Arbeiterbewegung leider So soll man die Gewerkschaftsorganisationen einrichten, dann organisation versteht. Darin stimmen wir aber mit Silberschmidt sehr frankt. Sie werden freier, wollen selbständiger sein werden die Differenzpunkte, die heute noch unter uns Arbeitern bevollkommen überein, daß, soweit Getvertschaftsorganisationen in und im Sinne des socialdemokratischen Parteiprogramms sich bestehen, bald beseitigt sein und das Bedürfnis nach Ruhe ist befriedigt. Frage konimen, die nicht auf dem Boden des Klassenkampfes stehen, thätigen, wo sie sich befinden. Das ist ihnen in ihrer Gewerkschaft So lange das nicht geschieht, halten wir unsre Organisationen wie christliche, Hirsch- Dundersche oder andre Spielarten", wie er verboten oder nicht hinreichend gestattet und das Ende vom Liede ist, für notwendig und werden uns alle Mühe geben, sie ebenfalls groß sich ausdrückt, daß diefe der Gesamtbewegung fogar sehr schädlich wenn die Organisation mit dem socialistischen und stark zu machen, im Interesse der Gesamtbewegung. find. Diese Gewerkschaftsorganisationen sind mit Recht als Gedanken nicht mit vorwärts geht, wenn sie nicht Sonderorganisationen zu bezeichnen, schon deshalb, weil sie Formen annimmt, die ein freies, felbständiges andre Interessen verfolgen als wir, die ivir auf dem Handeln zulassen, sondern an ihrer alten neutralen Boden des Klassenkampfes stehen. Bei den christlichen Doktrin festhält, ein Abschütteln der Fesseln und die Neugründung und Hirsch Dunckerschen bedarf das für die Vorwärts"-Leser weiter feiner Ausführung. Jedoch mit den andren Spielarten", die hier so allgemein genannt sind, hat es wohl seine eigne Bewandtnis. Damit meint Silberschmidt höchstwahrscheinlich die neutralen Gewerkschafts- Organisationen; also auch solche, die der General Tommission angeschlossen sind und die bei Betämpfung unjrer Organisationen in Reih und Glied mit Silberschmidt und feiner Organisation stehen. Wie wir über diese Art von GewerkschaftsDrganisationen denken, haben wir auf dem 5. Kongreß der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften durch Annahme einer Resolution ausgedrückt, in der es heißt: " einer Gewerkschaftsorganisation, in der sich die Genossen wohl befinden. Nun entsteht, was Silberschmidt als die Folgen der Sonderbündelei bezeichnet. Dieser neuen Organisation wird die Existenzberechtigung abgesprochen, sie wird bekämpft, und nicht immer mit den lautersten Mitteln. Das reizt zur Ergreifung von Gegenmaßnahmen und die geschilderten, schädigenden Folge Erscheinungen lömien sehr leicht eintreten, was wir durchaus zugeben wollen. J. A.: Julius Gehl. Vermischtes. Der Strohschober des Drefchgrafen verbrannt. Ein dem Grafen Bückler, Klein- Tschirne, gehöriger großer Strohschober, der hinter dem Gehöft am Oberdamm bei Brieg stand, ist während der Abwesenheit des zur Zeit in Bertin weilenden Grafen ein Raub der Flammen geworden. Der Strohschober enthielt über 1000 Schock Stroh, angeblich des Grafen gesamten Vorrat. Zum Glück war die WindDiese Erscheinungen können aber und zwar zum Wohle der richtung eine günstige, so daß das Feuer sich nicht weiter ausbreiten Gesamtheit vermieden werden, wenn in den Organisationen Ein- konnte. Die Ursache des Brandes ist nicht aufgeklärt. Selbstrichtungen geschaffen werden, die ein allgemeines Wohlbefinden der verständlich hat der rote Manasse bei dem Feuer seine Hand im Gesamtheit ermöglichen. So lange das nicht geschieht wird es Spiel gehabt. Sonder- Angebote zur Ball- Saison. Weiss mit bunten Streifen. Chik für Kostümteste für Kostümteste • • 6 Mk. 86.- 30.- 10 Mk. 18.-, 1980.-, 30.-, 8.-, 6.-, 27 Mk. 3 Mk. Tennis- Anzüge, Papier- Anzüge, Crome. Waschbar und stark. Chik 10 Mk. Schwarze Jaquet- Anzüge, 218 Schwarze Gehrock- Anzüge, 42., 39. Schwarze Beinkleider, 15.-, 12.- 10.-, Weisse Piqué- Westen, Schöner Rips mit SatinRaglan- Paletots, Noneste Modon. 33.-, 30.-, 27.-, 20 Gummi- Regenmäntel, 86.-, 30.-, 22.50-18.- 15 Mk. 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Casino- Theater. Arbeiter- Bildungsschule Berlin Lothringer Straße 37. Sonntagnachmittag 4 Uhr: Lenore die Grabesbraut. Specialten. Neu! Amones Dazu sämtliche Neu! Franz Kern Gretchen Reimann 2c. Dazu mit neuer glänz. Ausstattung: Moderne Frauen. Sonntag, den 11. Januar 1903, abends 7 Uhr, in Frankes Festsälen, Sebastianstr. 39: Vortrag des Genossen Waldeck Manasse über: „ Die drei Ringe“ aus Lessings„ Nathan der Weise". Theater. 14. abteilung. Der v. Schönthan u. Franz Koppel- Ellfeld. Luftſpiel in 4 Aufzügen v. Ludw. Fulda. Großer Lacherfolg. Beitgem. Couplets. Nachdem: Gemütliches Beisammensein und Tanz. Freie Voltsbühne. LessingTartüff. Anfang 24 Uhr. Metropol Theater. 7. und 8. Abteilung. Kollege Crampton. Anfang 2 Uhr. Anfang 72 Uhr: Opernhaus. Der Freischüß. Montag: Tannhäuser. Schauspielhaus. Die Journalisten. Montag: Julius Cäsar. Neues Opern: Theater. Stuart. Montag: Maria Montagabend 8 Uhr: Ein Ehrenwort. Dienstagabend 8 Uhr: Ein Ehrenwort. Montagabend 8 Uhr: Renaissance. Dienstagabend 8 Uhr: Renaissance. Anf.: Wochent. 8, Sonntags 712 Uhr. Stadt- Theater. Urania, Cirkus Busch. beste mit den in 4 terten Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Sonntag, den 11. Januar 1903, nachmittags 4 Uhr: Der lustige Dorfbarbier. Die Elefanten im Bade. Tangibyllen von Miß Das Land Tirol. Abends Dahomey. Isadora Duncan. Deutsches. Sonnwendtag. Nachmittags 2, Uhr: Nora. Montag: Monna Banna. Berliner. Alt- Heidelberg. Nachmittags 2%, Uhr: Ueber unfre Straft I. Montag: Mt- Heidelberg. Lessing. Der blinde Passagier. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues. Fedora. Nachmittags 3 Uhr: Ledige Leute. Montag: Fedora. Residenz. Die beiden Schulen. Nachmittags 3 Uhr: Sein Doppelgänger. Montag: Die beiden Schulen. Thalia. Die bösen Mädchen. Nachm. 3 Uhr: Der Verschwender. Montag: Seine Kleine. Westen. Der Prophet. Nachmittags 3 Uhr: Das Nachtlager in Granada. Montag: Der Troubadour. Central. Madame Sherry. Nachmittags 3 Uhr: Die Geisha. Montag: Madame Sherry. Belle- Alliance- Theater. Cupido u. Co. Am Telephon. -Montag: Dieselbe Vorstellung. Casino. Moderne Frauen. Nachmittags 4 Uhr: Lenore die Grabesbraut. Apollo. Nakiris Hochzeit. Nachmittags 3 Uhr: Frau Luna. Anfang 8 Uhr: Schiller O.( Wallner- Theater.) Renaissance. Nachmittags 3 thr: Maria Stuart. Montag: Ein Ehrenwort. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.) Heimat. Nachmittags 3 Uhr: Jugendfreunde. Montag: Renaissance. Carl Weiß. Die Blüte des Bagno. Nachmittags 3 Uhr: Slje Römer. Montag: Die Blüte des Bagno. Quiseu. Robert und Bertram. Nachmittags 3 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Der richtige SchwiegerMontag: Das Land Tirol. 7 Uhr: Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS Panoptikum Friedrichstrasse 165. WeihnachtsAusstellung Zauberkünstler Mr. François Roberts: Das Verschwinden einer Dame!" Kasperle- Theater. Lebende Bilder. Grosses Konzert. In beiden Vorstellungen: Seelöwen. Apollo- Theater. Nachmittags- Vorstellung 3 Uhr: Ermäßigte Preise. Zum leztenmal: Frau Luna. Borher: Glänzende Specialitäten. Abends 7%, Uhr: Neue Specialitäten. Robert Steidl mit neuen Solovorträgen. 8: Nakiris Hochzeit. Uhr: Ausstattungs- Operette b. Paul Lincke. Kassen- Eröffnung 6 Uhr. Trianon- Theater. Georgenstrasse, zwischen Friedrich- u. Universitätestr. Passage- Theater. Die Liebesschaukel. Vorstellung. Anfang: Sonntags 3 Uhr. Wochent. 5 Uhr. Nur noch kurze Zeit: Auguste Adamovic Nachmittags 7 Uhr. Abends 10 Uhr. Willy Prager. 14 neue erstklass. Nummern. Berliner Aquarium Lustspiel in 4 Akten v. M. Donnay. Anfang 8 Uhr. Residenz- Theater. Direktion: Sigmund Lautenburg. Anfang 74, Uhr. Die beiden Schulen. ( Les deux Ecoles.) Lustspiel in 4 Akten v. Alfr. Capus. Deutsch von Theodor Wolff. Morgen und folgende Tage: Die beiden Schulen. Sonntagnachm. 3 Uhr: Sein Doppelgänger. Alt- Moabit 47-49. Adam Eva. Große Posse Gesang von E. Jacobson und Leop. Ely. Anfang 62 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. Palast- Theater Burgstraße 22. Früher: Feen- Balast. Das phänomen. Januar- Programm. Alles neu! Neu! Alles neu! 8%, Uhr. Nen insceniert: 8,1hr. Auf hoher See. Lebensbild m.Gesang u. Tanz in 3 Aften. The Atlantics, Straft- Aft. Gebr. Bellong, großart. Melange- Att. Jonny Manchenez, das med. Weltwdr. The Helsons, eine Scene im Kaffeeh. Elsa Byron, Soubretten- Diva. Anfang: Bodjent. 8, Sonnt. 7 Uhr. Entree 50 f. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Tageskaffe 11-1, 1hr. ( Meysel, Pietro, Britton, MaySteidl, Krone, Böhme, Böckmann, Plättner 2c.) Grafweils Bierhallen Theater u. Variété Rommandanten Straße 77/79. Direktion: Carl Haverland. 0 Eintritt 20 Pf. inkl. Garderobe. Germania- Prachtsäle. Chauffeestr. 103. Arnold Scholz. ILL Jeden Sonntag Chauffeestr. 103. Jeden Sonntag u. Mittwoch: Damburger Sänger. [ 4/3 Direktion: Otto Steidl und Wilh. Wolff. Stets wechseludes Programm. 2152 Eintritt 50 Pi Anfang 6 Uhr. Donnerstag: von 5 Uhr ab: F Bergter- Konzert und Familien- Kränzchen. 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Mittwoch, den 14. Januar, abends 8% Uhr, in Frankes Salon, Sebastianstr. 39: General- Versammlung des Wahlvereins. Tagesordnung: 1. Bericht und Abrechnung vom 4. Cuartal 1902. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. 3. Bortrag des Genossen Georg Bernhardt: Aktiengesellschaften und die Arbeiter. 4. Diskussion. Mitgliedsbuch legitimiert. Mitglieder werden in den Versammlungen und in folgenden Zahlstellen aufgenommen: Cigarrenhandlung Gottfried Schulz, Admiralstr. 40a; Cigarrenhandlung Wilh. Börner, Ritterstr. 15; Cigarrenhandlung Mescha, Adalberstr. 24, Eingang Engel- Ufer; Restaurant Götte, Brandenburgstr. 18; Restaurant Flick, Simeonftr. 23; Restaurant Lier, Alte Jakobstr. 119; Restaurant Krüger, Naunynstr. 54. 240/ 3* Erster Wahlkreis! Dienstag, den 13. Januar, abends 8% Uhr: Versammlung des Wablvereins M in den„ Spreehallen", Kirchstraße 27. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Leo Arons:„ Ist das Reichstags- Wahlrecht in Gefahr? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste find willkommen. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand, 236/ I Socialdemokratischer Verein VorwärtsBuchhandlung SW., Lindenstr. 69. Ein vollständiges Schachspiel für nur 20 Pf. mit Anleitung zum Erlernen. Das interessanteste aller Spiele. Zusammenklappbar der Tasche zu tragen. in ben gefa Sonnabend, den 17. Samar 1908, in 5. Berliner Reichstags- Wahlkreise, in a 08 gesamten Räumen des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15: 12. Stiftungs- Fest. Grosses Vokal- und Instrumental- Konzert Donnerstag, Schützenhause, Linienstr. 5: Versammlung. Tages- Ordnung: 1.. lieber welche Machtmittel verfügt das Proletariat zur Niederwerfung der Klassenherrschaft? Referent: Genosse Angelegenheiten. 4. Berschiedenes. unter Mitwirkung der Opernsängerin Frl. Helena Hartwig und eines Doppel- Quartetts Dr. R. Friedeberg. 2. Discussion. 3. Partei- und Vereins( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes). Nach dem Konzert: Gr. Ball. Anfang 8 Uhr. Zahlrelche Beteiligung wünscht Der Vorstand. 245/1 Gäste erwünscht. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Central- Verband der Zimmerer Deutschlands. Atung! 6. Wahlkreis. Zahlstelle Berlin und Umgegend. % Am Sonnabend, den 24. Januar, in den gesamten Näumen der Aktien Brauerei Friedrichshain"( früher Lipps), Am Königsthor: Grosser Wiener Maskenball. Anfang 8 Uhr. 254/1 Eintrittskarten 50 Pf. Eintrittskarten sind im Bureau, Engel- Ufer 15, sowie bei sämtlichen Bezirkslassicrern und in den VerkehrsTotalen zu haben. Um recht regen Besuch wird gebeten. Freunde und Gönner sind ebenfalls ergebenst eingeladen. Das Komitee. Lese- u. Diskutierklub Süd- Ost. Sonntag, den 11. Januar 1903 88881 in den Gesamträumen des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15 H- 80 Zwölftes Stiftungs- Fest. Grosses Künstler- Konzert J unter Leitung des Kapellmeisters M. Fischer. ( Schönhauser Vorstadt.) Sonntag, d. 11. Januar, abends 6 Uhr, im Jägerhaus, Schönhauser Allee 103: Volks- Versammlung. 233/1 Sterbekasse ehem. Plugscher Arbeitet ( Hetzelsche Kasse). General- Versammlung am Sonntag, den 25. d. M., vormittags 1,10 11hr, in Nümanns Saal, Brunnenst. 188 Tages- Ordnung: 1. Verlesung des Protokolls der Generalversammlung v. 29. Juli 1902. 2. Sassenbericht des Rendanten pro 1902 und Bericht der Revisoren. 3. Statutenänderung der§§ 18, 27, 35, 37, 42 und 51 laut Bestimmung der Aufsichtsbehörde. 4. Verschiedene Sassenangelegenheiten. 5. Wahl des 1. Borsitzenden, des Rendanten und drei Revisoren. 14386 Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Bartel: Das des 2. Schriftführers. 6. Wahl von Koalitionsrecht der Arbeiter in Theorie und Praxis. 2. Diskussion. Nachdem: Gemütliches Beisammensein und Zauz. Der Vertrauensmann. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Otto Winkler, Vorsitzender. Konsum- Verein Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen Weissensee. beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Montag, den 12. Januar 1903, abends 8, 1hr, im Gewerkschafts: hause, Engel- fer 15, Saa! I: General- Versammlung. Tages- Ordnung: Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht in Liquidation. Montag, 19. Januar, abds. 8 1hr, im Prälaten", Lehderstr. 122: Hufserordentliche " Generalversammlung. 1. Staffenbericht. 2. Bericht des Vorstandes und sämtlicher Kommissionen. Tagesordnung: Antrag Bachmann. 3. Ergänzungswahlen. 4. Gewerkschaftliches. -103. Festrede, gehalten vom Reichstags- Abgeordneten Genossen Paul Singer. Pahlsches Doppel- Quartett. Kaffeneröffnung 4 Uhr. Duettisten Gebr. Riedel: The two Pehls, In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung wird gebeten, vollählig zu crscheinen. Eintritt gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuchs. 75/2 Der Vorstand. Die Liquidatoren: Hermann Nerlich. Karl Langner. Wilhelm Schütz. Für den Aufsichtsrat: Fritz Huhn. Der diesjährige Maskenball findet am Sonnabend, den 17. Jantar, 105/1 Anfang 8 Uhr. in der Alhambra", Wallnertheaterstr. 15 ftatt. In der Berjaninlung zu haben. vide Freunde und Stoutegen find frei Zahn- Klinik. 50 sind und in Alle freundlichst Der Vorstand. Anfang des Konzerts 5 Uhr. Eintritt 30 Pf. Das Komitee. In den unteren Sälen von 5 Uhr an Tanz.( Herren zahlen 50 Bf.) Während des Konzerts bleiben die eingeladen. Saalthüren geschlossen. Das Rauchen ist untersagt. Regen Besuch erivartet [ 283/1] Preise beliebige Teil: zahlung. InvalidenOlga Jacobson, strasse 145. Deutscher Metallarbeiter- Verband, Deutscher Holzarbeiter- Verband. Verein deutscher Schuhmacher. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- llfer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Dienstag, den 13. Januar 1903, abends 81, hr, im Kolberger Salon, Kolbergerstr. 23: Versammlung der Former und Berufsgenossen Berlins. Tages- Ordnung: 1. Bericht über die in unsrem Beruf zur Zeit stattfindenden Streiks. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Sonntag, den 11. Januar 1903, vormittags 10 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel: Ufer 15, großer Saal: Allgemeine Versammlung Zahlstelle Berlin. Branche der Bautischler. H Sonntag, den 11. Jannar, vorm, 10% Uhr, im Gewerkschaftshans, Engel- Ufer 15, Saal I: Versammlung. 1. Vortrag des Kollegen Ahrens über: Die Bedeutung der Gewerbes gerichte. 2. Diskussion. 3. Bericht des Obmanns. 4. Was denken die Baufischler zu thun? Der Obmann. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Montag, den 12. Januar, abds. 81 Uhr: Bezirksversammlungen. im ,, Märkischen Hof", der Gas, Wasser, Heizungs- Rohrleger und Gehilfen. Süden und Südosten: Admiralstr. 18c. Zages- Ordnung: 1. Bericht über die Thätigkeit der Agitationskommission. 2. Neuwahl der Agitationskommission. 3. Berbandsangelegenheiten. Sonntag, den 11. Januar 1903, vormittags 10 1hr, bei Wekel, Wrangelstr. 136: 1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen Agster über: " Die Stellung des Weibes in der heutigen Gesellschaft, wie sie ist und wie sie sein sollte". 2. Diskussion. 3. Verbands- Angelegenheiten. Montag, den 12. Januar, abends 8 Uhr, im„ Rosenthaler Hof", Rosenthalerstraße Nr. 12: General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht vom vierten Quartal 1902. 2. Neuwahl der Ortsverwaltung und der Brandenburger Kommission. 3. Die Vorfälle bei der Vorstandswahl zur Innungs- Krankenkasse. 4. Bereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Ortsverwaltung. NB. Der diesjährige Maskenball findet am Sonnabend, den 21. Februar 1903, abends 8 Uhr, im Schweizergarten statt. Billets sind in den Zahlstellen, im Bureau und bei den Vertrauensleuten zum Preise von 50 Pf. zu haben. 169/1 Socialdemokratifcher Wahlverein Lichtenberg. Dienstag, den 13. Januar, abends 8 Uhr, in Höflichs Schwarzem Adler, Frankfurter Chaussee 120: Versammlung. Richtmitglieder und Frauen haben als Gäste freien Zutritt. Vortrag:„ Der Wahlverein und das Wahljahr". Pünktliches Erscheinen ist notwendig. Osten u. Nordosten: bei Mann, Strausbergerstraße 3. 1. Wahl eines Komitees für die Gemeinderatswahl. Vereinsangelegenheiten. 14/1 Gäste gerne gesehen. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Morgensprache der Schraubendreher. Vortrag des Genoffen Waldeck Manasse über:„ Der Stampi Für Frauen refervierter Platz im„ Segment"( Galerie). 110/9 Bahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Central- Verband der Zimmerer Deutschlands Zahlstelle Berlin und Umgegend. ums Dasein". 2. Diskussion. Rosenthaler u. Schönhauser Vorstadt: Adytung! Wernau, Schwedterstr. 23/24. 1. Vortrag des Genoffen C. Gedicke über:" Die Zähne, deren Krankheiten und Pflege". 2. Diskussion. 3. Berschiedenes. Da der Vortrag sehr interessant ist, werden die Kollegen gebeten, recht zahlreich Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. Fünf Versammlungen aptretch mit führen Damen zu erscheinen. Für Charlottenburg and Moabit( Bezirke 9 und 13): Dienstag, den 13. Jannar, abends 8 Uhr, im„ Volkshaus", Rosinenstraße 3. Für Weften und Südwesten( Bezirke 7, 8 und 19): Mittwoch, den 14, Jannar er., abends 8 Uhr, im Klubhaus, Schöneberg, Hauptstraße 5-6. Am 7. Februar findet unser Maskenball in dem neuerbauten Saale der Brauerei Königstadt( am Schönhauser Thor) statt. Wedding und Gesundbrunnen: bei Serrn Raabe, Kolbergerstraße 23. 1. Vortrag des Genossen Böske über: Sapital und Arbeit". 2. Diskussion. 3. Verbands- und Werkstatt- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Für Süden und Rixdorf( Bezirke 5, 6 und 15): Die Kollegen werden ersucht, zahlreich zu erscheinen und die bis Donnerstag, den 15. Januar, abends 8 Uhr, im Lokale von dahin noch nicht abgelieferten Fragebogen mitzubringen. Der Obmann Steinhoff wohnt Weddingstr. 4, vorn 3 Treppen. 8. Brüder, Waldemarstraße 75. Für Often und Friedrichsberg( Bezirke 2, 3, 4 und 16) in der Germania Brauerei, Frankfurter Allee 53. Für Norden( Bezirke 10, 11, und 12) bei Hübner, Swinemünderstraße Nr. 42. Tagesordnung in allen Versammlungen: 254/2 ,, Das Zolltarif- Gesetz und die Gewerkschaften." Referenten: die Genossen G. Link, A. Ritter, Rosenow, Zubeil u. Kotzke. Adtung! Parkettleger. Atang! Montag, den 12. Januar, nachmittags 5 Uhr, im Restaurant Schuch, Uhlandstr. 178: Werkstätten- Sitzung der Firma Mittag. Moabit. Achtung! Verein für Gesundheitspflege des Volkes. Berlin Moabit. Montag, den 12. Januar cr., abends 8 Uhr, in Ahrens Brauerei, großer Saal, Turmstraße 25/26: Großer öffentlicher Vortrag für Männer und Frauen. Thema: Was soll das Volk vom dritten Geschlecht wissen. Referent: Herr Dr. M. Hirschfeld, Charlottenburg. Üm recht zahlreichen Besuch dieses Vortrages ersucht 14906 Der Vorstand. Verband aller in d. Stickereibranche beschäftigt. Personen. Mittwoch, den 14. Januar 1903, abends 8 Uhr, in den Arminhallen. Kommandantenstr. 20: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn W. Manasse über: Bölferhaß und Bölfer friede" 2. Diskussion. 3. Stassenbericht und Bericht über den Arbeitsnachweis. 4. Eventuelle Verlegung der Versammlungstage. 5. Bibliothek. 6. Verschiedenes. Der diesjährige Maskenball findet am 21. Februar in Scheruchs Fest Kameraden! In Anbetracht der außerordentlich wichtigen Tages- Siebert, Täubner, Fischer, Lankrock sind speciell zur Sigung eingeladen. sowie in der Versammlung zu haben. Die Dresdener und Leipziger Kollegen: Böhme, Eibe, fälen, Rüdersdorferstr. 45, statt und sind Billets bei Rohde, Wallstr. 32/33, ordnung fordern wir Euch auf, Mann für Mann in diesen Versammlungen zu erscheinen. Keiner darf fehlen, welcher in den genannten Bezirken wohnt! Keiner darf es unterlassen, für Bekanntmachung und Besuch der Versammlungen zu agitieren L. Mit kameradschustlichem Gruß Der Vorstand. Verband der Tapezierer. Filiale Berlin. Branchen- Versammlung 283/4 Der Vorstand. der Bürsten- und Pinselmacher Das beste Husten- Mittel Dienstag, den 13. Januar, abends 8 Uhr, bei Güntzel, fr. Bauer, Rosenthalerstraße 57. 1. Bericht der Werkstatt- Kontrollkommission. 2. Wollen wir die besser Mittwoch, den 14. Januar, abends 8%, Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75: werdende Konjunktur in unsrer Branche spurlos au uns vorübergehen lassen? 3. Werkstatt- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Mitglieder- Versammlung. Kollegen, erscheint alle in der Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Ortsverwaltung und Kassenbericht pro 4. Quartal 1902. 2. Abrechnung vom Stiftungsfest. 3. Bericht der Delegierten von der GauKonferenz und Zuwahl zum Gauvorstand. 4. Bericht der Bibliothekare und Neuwahl derselben. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Ortsverwaltung. NB. Siehe die Notiz unter„ Gewerkschaftliches". 77/6 Die Kommission. find die altbewährten, echten Spitzwegerichsaft- Bonbons, 2952* vorzüglich im Gesamad, sicher in der Wirkung und billig im Gebrauch, nur allein echt zu haben bei Gustav Bebm, frankfurter Allee 120. Joseph Peter, Max Kliem's Festsäle Uhrmacher u. 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Central- Organ. Offenbach Offenbacher Abendblatt" Große Marktstr. 25, Rostock Mecklenburgische Volkszeitung" Dobcranerstr. 6. Saalfeld Saalfelder Boltsblatt" Rosmaringasse 15. Solingen Bergische Arbeiterstimme" Hohegasse 7. Stettin 11. Gewerkschaftspreffe Deutschlands. I. Duartal 1903. Straßburg i. E.„ dreie Preſſe für Elsaß- Lothringen Dreimal wöchentlich erscheinend. Finkmattstaden 2. Borwärts" Berliner Volksblatt, SW. 68, Linden Stuttgart Schwäbische Tagwacht" Hurthbachstr. 12. straße 69. Täglich erscheinend. Wissenschaftliche Wochenschrift. Die Neue Zeit", Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. Stuttgart, Furthbachstr. 12. Zwickau i. S.„ Sächsisches Voltsblatt" Richardstr. 15. Wöchentlich dreimal erscheinende Blätter. Aachen Aachener Bollsblait" Augustinerbach 12. Augsburg Augsburger Volkszeitung" Marimilianftraße B 31. Bant Die Nordwacht" Neue Wilhelmshavenerstr. 38. Breslau Die Wahrheit" Neue Graupenstr. 5/6. „ Schlesische Bolkswacht" Neue Graupenstr. 5/6. " Bosener Boltszeitung" Neue Graupenstr. 5/6. " Boltszeitung" für die Kreise Landeshut, Bollenhain, Jauer. Täglich erscheinende Zeitungen. Altenburg Altenburger Volkszeitung" Stunstgasse 12. Bant Norddeutsches Boltsblatt" Neue Wilhelmshavener- Crefeld Straße 82. Bielefeld Boltswacht" Schulftr. 20. Bochum Bolksblatt" Maarbrückerstr. 17. Gotha Niederrheinische Bolfstribüne" Breitestr. 44. Boltsblatt für die Herzogtümer Coburg und Gotha" Mohrenberg 7. Görlitz Görlizer Boltszeitung" Teichstr. 6. Brandenburg Brandenburger Zeitung, Märkisches Wöchentlich zweimal erscheinende Blätter. Boltsblatt" Kurstr. 73. Braunschweig Braunschweiger Boltsfreund" Höhe 4. Bremen Bremer Bürger- Zeitung" Hankenstr. 21-22. Bremerhaven Norddeutsche Vollsstimme" Am Hafen 49. Breslau Boltswacht" Neue Graupenstr. 6. Leipzig Correspondent für Deutschlands Buchdrucker und Schriftgießer", Salomonftr. 8. 12107 Wöchentlich erscheinend. Altenburg„ Correspondent für die Arbeiter und Arbeiterinnen der Hut- und Filzwaren- Industric", Wilhelmstr. 2, parterre. 11. Aller 14 Tage erscheinend. Berlin Der Courier", Centralorgan für die Interessen der im Handels-, Transport- und Verkehrsgewerbe beschäftigten Arbeiter Deutschlands, SO., EngelUlfer 15. „ Correspondenzblatt des Verbandes der Vergolder Deutschlands", NW. Wilsnaderstr. 39. „ Deutscher Maschinist und Heizer", Drgan der Ma schinisten und Berufsgenossen Deutschlands, SO., Büdlerstr. 55. „ Die Gewerkschaft", Organ für die Interessen der Arbeiter in Gasanstalten und sonstigen städtischen Betrieben, Berlin W. 27, Bülowoftr. 21. „ Lederarbeiter- Zeitung", S. 14, Annenstr. 16, I. Sattler- Zeitung", SO., Engel- Ufcr 15. Gewertug. Steinfeger- 3eitung", NW., Saldenserstr. 18. " Solidarität", Organ aller im graphischen Berufe be schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, NO. 18, Elbingerstr. 27, v. IV. Berlin Bildhauer- Zeitung", Solinsstr. 33. Correspondenzblatt der Generalfommission der schaften Deutschlands", Engel- User 15. " Die Einigkeit", Organ der Vertrauensmänner- Centralifationen Deutschlands, Adalbertstr. 19, II. Aug. Fahr- Zeitung", Schüßenstr. 58. " Der Gastwirtsgehilfe", Dirtjenstr. 39 I. " Fachzeitung für Schneider", Engel- Ufer 15. " Der Töpfer", Engel- llfer 15. Bochum Deutsche Berg- und Hüttenarbeiter- Zeitung", Johanniteriti. 12. Delmenhorst, Delmenhorster Voltsblatt" Schulstr. 8. Bremen Deutsche Böttcher- Zeitung", Hantenftr. 21/22. Langenbielau Der Proletarier aus dem Eulengebirge" Charlottenburg Die Ameise", Organ des PorzellanOber- Langenbielau, 2. Bezirk. arbeiter- Verbandes, Rosinenstr. 3. Caffel„ Bolksblatt für Hessen und Balded" Töpfermarti 6. Saalfeld, Thüringer Vollsfreund"( Schwarzburger Bolts- Chemnik„ Der Textilarbeiter", Userstr. 14. Chemnitz Volksstimme" Userstr. 14. Deffau Bollsblatt für Anhalt" Ballenstedterstr. 5. Dortmund Arbeiter- Zeitung" Stielstr. 5. Dresden Sächsische Arbeiter- Zeitung" Zwingerstr. 22. Sächsischer Volksfreund" Zwingerstr. 22. Düsseldorf Bolls- Zeitung" Münsterstr. 67, part. Elberfeld Barmen Freie Presse" Friedrichstr. 37. Erfurt Tribüne" Futterstr. 7, part. Forst i. 2. Märkische Volksstimme" Frankfurterstr. 11. Frankfurt a. M. Bollsstimme" Großer Hirschgraben Fürth Fürther Bürger- Zeitung" Königstr. 95. Gera Reußische Tribüne" Alte Schloßgaffe 11. Greiz Reußische Boltszeitung" Sohegasse. Salle a. S. Boltsblatt für Halle" Geiftstr. 21. Hamburg Hamburger Echo" Fehlandstr. 11. Harburg Boltsblatt" Großer Schippjec 4, part. Hannover Volkswille" Burgstr. 9. Sof„ Oberfränkische Volkszeitung" Lorenzstr. 23. Karlsruhe Bollsfreund" Werderstr. 31. freund) Rosmaringasse 7. Wöchentlich einmal erscheinende Blätter. Braunschweig„ Der Landbote" Höhe 4. Caffel Der Wegweiser" Hohenthorstr. 2. Dresden„ Der arme Teufel" Falkenstr. 10. Gießen Mitteldeutsche Sonntags- Zeitung" Kirchenplag 11. Köln Rheinische Zeitung"( Wochenausgabe) Ursulaplak 6. Stuttgart Schwäbischer Volksfreund" Furthbachstr. 12. 17.g.or Kiel Schleswig- Holsteinische Bolls- Zeitung" Bergstr. 11. Köln Rheinische Zeitung" Ursulaplatz 6. Königsberg i. Pr.„ önigsberger Bolts- Zeitung" Knochen straße 32, part. Leipzig Leipziger Boltszeitung" Tauchaerstr. 19-21. " Volkszeitung für das Muldenthal" Tauchacr straße 19-21. " Ludwigshafen Pfälzische Post" Dggersheimerstr. 27. Lübeck Lübecker Bollsbote" Johannisstr. 50. Lüneburg Lüneburger Volksblatt" Schröderstr. 11. Magdeburg" Bolfsstimme" Jakobsstr. 49. Redaktion: Münzstr. 3. Mainz Mainzer Boltszeitung"( Hessische Boltsstimme") Margarethengaffe 13. Mannheim Boltsstimme" R 3, 14. Mülhausen i. E. Freie Breffe" Bäderstr. 17. München Münchener Post" Wittelsbacherplatz 2. Nürnberg Fränkische Tagespost" Luitpoldstr. 9. " Alle 14 Tage erscheinend. Stuttgart Die Gleichheit" Zeitschrift für die Intereffen der Arbeiterinnen, Furthbachstr. 12. 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