Nr. 39. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 8,30 M., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagsnummer mit illustrierter SonntagsBeilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- BeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat, Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 20. Jahrg Die Infertions Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Summer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Von Ketteler bis Trimborn. Sonntag, den 15. Februar 1903. " Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. daß die Wirkung, welche in dieser Hinsicht das Kapital in Zukunft Fabrikgesetzgebung, eine Art„ Arbeiterschutz", bei der eine der üben wird, noch gar nicht abgefehen werden kann. Die Zahl der brutalften fapitalistischen Ausbeutungsformen ausgiebig gedeihen eigentlichen Lohnarbeiter und Tagelöhner muß ins Unermeßliche kann; dabei aber von den politischen Freiheiten des englischen Bolltarif und Brottucher, der Bruch der Geschäftsordnung, die zunehmen, da sich die Geschäfte notwendig mehr Arbeiters kein Wort! Englische Ausbeutung und deutsche RechtMarine- und Militärsünden, das Stocken jeder socialpolitischen Gesez- und mehr konzentrieren werden." Darum tritt er losigkeit, das ist das„ Ideal". Trotz alledem macht natürlich auch gebung während der letzten Legislaturperiode, das hinsichtlich auch in die praktischen Hilfsmittel ein, wie Lassalle sie vorschlägt. Size in Socialismus". Bei den bekannten Debatten über den des Reichstags- Wahlrechts erwachte Mißtrauen, kurz, sein ganzes Der Gedanke der Produktivassoziationen ist ihm durchaus sympathisch Zukunftsstaat meinte er:„ Wir sind auch für Socialismus" fünfjähriges Sündenregister scheinen so schwer auf dem Centrum zu und er fordert lebhaft zu ihrer Verwirklichung, wenn auch aus in einer bestimmten Art: die Berufsgenossenschaften auf Taften, daß es unmittelbar vor Parlamentsschluß fich trampfhaft privaten Mitteln, auf. Die Partei", fagt er, deren Haupt- ciner gewissen socialistischen Grundlage sind sogar ein spezifisches bemüht, die vielen Löcher seiner Parteimontur mit möglichst auf vertreter Lassalle ist, hat das unbestreitbare Verdienst, die Ideal der Centrumspartei."" Soweit die Arbeiter Zucht, Ordnung, fälligen Lappen zu überflicken und seiner rebellierenden Arbeiter-... Lage des Arbeiterstandes... mit unerbittlicher Schärfe und Disciplin und Bildung genug befizen, um demokratisch- genossenschaftgefolgschaft einige christliche Geduldspillen in Gestalt von An- Wahrheit aufgedeckt zu haben. Sie stellt daher auch mit derselben lich ein Unternehmen einzurichten, sind wir gern bereit, diese Entträgen zu verabfolgen, die schon deshalb nichts befagen, Richtigkeit als Arion den Sag auf: daß, wer überhaupt dem Arbeiter wickelung zu fördern, aber nur insoweit. Auf diesem Gebiet müffen tveil sie in dieser Session doch nicht mehr Gesetz werden in dieser Lage gründlich und wirksam helfen will, Mittel auffinden wir langsam vorgehen, da geht es nicht mit Riesenschritten... Wir tönnen. In den letzten Tagen suchte man durch einen An- muß, wodurch dem Arbeiterstande eine neue und thun alles, um die Arbeiter in diesem Geist zu schulen; wir trag des christlichen Parade- Arbeiters Stözzel auf Einführung reichere Erwerbsquelle neben dem notdürftigen find sogar gern bereit, den Gedanken zu erwägen, ob auch des zehnstündigen Marimal- Arbeitstages allen Schäflein im Lande Arbeitslohne eröffnet wird." Ketteler findet, daß der von Staatswegen Mittel gegeben werden könnten, um diese Sand in die Augen zu streuen. Die Socialdemokratie hat diese überschießende Kapitalgewinn สน Unrecht dem Geschäfts- Bewegung zu fördern". Wie großmütig und edel! Wie ganz im Forderung und weitergehende seit langen Jahren vertreten. Aber Inhaber allein zufalle. fäme darauf ant, den Sinne Kettelers! In der Hitzeschen Schrift„ Die Arbeiterfrage und die Centrumsherren, deren politische Weisheit angesichts der näher- Arbeiter.. zugleich auch zum Teilnehmer( am Geschäft) die Bestrebungen zu ihrer Lösung" nimmt derselbe Gedanke fich rückenden Wahlen auch die fadenscheinigsten Agitationsmäntelchen zu machen." Daher sind ihm die Produktiv- Associationen freilich schon anders aus. Hier heißt es:„ Die Produktivnicht mehr verschmähten, glauben sich das billige Vergnügen nicht Lassalles ein auf dem Natur- und Grundgesez des Menschenwesens Genossenschaft wird stets nur für eine fleine Elite der Arbeiter in versagen zu sollen, bei jeder Gelegenheit eine Priorität in Anspruch ruhendes Wirtschaftsprincip", ein sicheres Mittel, dem Arbeiterstande Betracht kommen und nur unter bestimmten wirtschaftlichen und zu nehmen, die ihnen in Wirklichkeit nicht im entferntesten zusteht. zu helfen",„ die unmittelbarste und handgreiflichste Lösung des persönlichen Voraussetzungen möglich sein. Ob die Schulung Was soll auch aus dem Centrum werden, wenn das bißchen social focialen Problems". der Arbeiter durch die Mitverwaltung der Versicherungskassen, politischen Flimmers, der sich beim Zolltarif so weihnachts- Angesichts dessen ist es eine geradezu findliche Einfalt, eine durch Vereine usw. für die Unternehmungsform der Zukunft mäßig ausnahm, daß man ihn jest nicht dick genug auf die Tonfuren Persönlichkeit wie Ketteler, der fein ganzes ökonomisches Rüstzeug dem mehr Chancen bietet, ist fraglich". streuen kann, auch noch abhanden gerät? Dabei wird das bekannte Socialismus entnommen, gegen den Socialismus ausspielen zu Man sieht, soweit Hiße und mit ihm das Centrum Kettelersche verstaubte Schattäftlein aus der Dunkelfammer Herangeholt, dessen wollen. Herr Trimborn thäte besser, daran zu denken, wie der Forderungen überhaupt noch vertreten, sind diesen die„ Giftzähne" Inhaltsverzeichnis mit Bischof Ketteler beginnt und sofort mit Hige warme Appell Kettelers an die befizenden Kreise des Katholi- forglich ausgebrochen. Gerade ein Vergleich der Kettelerschen aufhört, weil ein einziger Satz genügt, um ans Ende des Lateins cismus, die Lassalleschen Produktiv- Affoziationen ins Leben zu Forderungen mit der.socialen" Politik des Centrums zu gelangen. Selbst eine Centrumsgröße wie der Abg. Trimborn rufen, von diesen völlig und gefliffentlich überhört wurde, wie in der Aera der Wucherzölle zeigt, wozu der Klerikalismus ivußte nicht mehr vorzubringen, als er in der Sitzung vom letzten die befizenden Klassen des Katholicismus, dieselben, die heute im sich seit 1877 immer deutlicher entwickelt hat. Wenn man sich aber Donnerstag fich zu dem schwunghaften Ausruf verstieg: Centrum den katholischen Voltsteil politisch vertreten, den großen wie das Centrum in einer Lage befindet, in der sich der nackte " Was das Centrum angeht, so fann ich Ihnen doch wohl ent- Bischof", mit dem man sich nicht genugsam zu brüsten weiß, fchmählich Kapitalismus nur noch äußerst notdürftig mit einem tonfessionellen gegenhalten, daß aus unsren Reihen jener große Bischof herbor- im Stich gelassen haben, als der eigene Geldsad in Frage kam. Firnis überstreichen läßt, dann thut man auf alle Fälle wohl daran, gegangen ist, der in gewissem Sinne die deutsche Socialpolitik Und ebensowenig wie die katholischen Kapitalisten der sechziger nicht Erinnerungen herauszufordern, die dem Gegner das denkbar inauguriert hat, ich meine insoweit, als in Betracht kam. Er hat 1848 schon ein ziemlich ausführliches springt, das Proletariat in den Dienst der Kirche zu führen, etivas Arbeiterschutz- Programm proklamiert, als an Sie noch niemand wissen wollten, ebensowenig hat das Centrum mit ihr etwas dachte, und in seinem Geiste haben wir hier weiter gearbeitet, in gemein. In seinem Programmentwurf für die deutschen Katholiken vom erster Reihe unser Kollege Dr. Hike, dem Sie doch gewiß social- Jahre 1871 stellte der Mainzer Bischof die Forderung auf: Korporative politische Verdienste nicht absprechen können, auch der schlimmste Reorganisation des Handwerker- und Arbeiterstand es. Das Gegner kann über ihn nicht das Verditt fällen, daß er nichts erreicht und erzielt hätte!" in Betracht kam. Er hat 1848 schon der katholische Voltsteil Jahre von Kettelerscher Socialreform, obwohl fie feiner Abficht ent- beste Agitationsmaterial in die Hand liefern. Politische Ueberficht. Berlin, den 14. Februar. Reichstag. Galensche Programm vom Jahre 1877, wie es bis heute für das Centrum maßgebend geblieben ist, läßt nicht nur die socialistische Dem Abg. Trimborn ist hier nur das kleine Mißgeschick be- Kritik Kettelers völlig fallen, es weiß von einer„ korporativen Das Gefecht geht weiter, das beim Ministergehalt des Grafen gegnet, das bei Wahrheitskämpfern seiner Art nicht selten sein soll, Reorganisation des Arbeiterstandes" absolut nichts. Es tennt nur Posadowsky zwischen unsrer Partei und den bürgerlichen Fraktionen nämlich daß seine Worte ebenso viele Unwahrheiten wie Bes die Förderung korporativer Verbände" für den Handwerkerstand, entbrannt ist und diese legte socialpolitische Debatte vor den Wahlen hauptungen enthalten. Es ist eine Unwahrheit, daß die Socials eine Aufgabe, die man im Handwerkerinnungs- Geseg mit charakterisiert. Genosse Beus polemisierte heute gegen Stößel politik wie jener große Bischof" Ketteler sie verstand, von diesem der bekannten Vollendung 311 Töfen versucht hat. Die und Heyl und hielt Herrn Stöder ein paar kräftige Bibelsprüche legteren eröffnet ward; der geistige Urheber der ,, Kettelerschen" Social Forderung Stettelers dagegen, den Arbeiterstand zu orga unter die Nase. Dem Staatssekretär, dem das republikanische politik war Laffalle. Es ist des weiteren eine grobe, auf Täuschung nifieren, eine Forderung, welche die Gewerkschaftsfrage Symbol ein Greuel ist, erwiderte er treffend, daß sich die der deutschen und vor allem der katholischen Arbeiterwelt berechnete ebenso wie die einer geschlossenen politischen Vertretung Gleichberechtigung der Arbeiter nur in der vollendeten DemoUnwahrheit, daß der Socialpolitiker des Centrums, Hise, im der Arbeiterschaft in sich schließt den letzteren Gedanken entnehmen tratie verwirklichen lasse. Wie es mit dieser Gleichberechtigung jetzt Kettelerschen Geifte weiter gearbeitet habe. wir Higes Kapital und Arbeit" ist im Galenschen Programm beschaffen ist, zeigte unser Redner an der Rechtlosigkeit des LandStetteler selbst war ehrlich genug, seine geistige Abhängigkeit völlig gestrichen. An ihre Stelle sind die bekannten focial- arbeiters, dem das Stoalitionsrecht noch immer nicht gegeben ist und von Lassalle unumivunden auszusprechen. Sein Wert„ Arbeiterfrage politischen Quadjalbereien getreten. Aber jedermann erkennt, wie dem selbst das Genossenschaftsrecht verschränkt wird. und Christentum" beruht ganz auf Lassalleschen Voraussetzungen. gerade durch das Auslassen jener Kettelerschen Forderung das Es folgte ein Schwarm von Gegnern, deren Inbeträchtlichkeiten Wie Laffalle ging er in der Beurteilung der Lage des Arbeiterstandes Galensche und Kettelersche Programm fich wesentlich und principiell faum Erwähnung verdienen. Die Aachener Centrumsleuchte vom„ chernen Lohngesetz" aus, deren agitatorische Verwertung gerade in dem springenden Punkt unterscheiden. Wer die Sittart hielt eine Katechismusstunde ab und bewies die Existenz seitens der Socialdemokratie ja gerade im Munde der Konsequenzen des Kettelerschen Programms wenigstens teil des lieben Gottes. Centrumsleute einen beliebten Vorwurf bildet. Bei dem weife gezogen sehen will, sehen will, muß auf die Rede zurück- Herr Franken, der schlichte Mann aus der Werkstatt der agitatorischen Mummenschanz, den diese Herren mit Stetteler gehen, die Domkapitular Monfang im Februar 1871 vor Nationalliberalen, der zum Unternehmer Herrlich empor gediehen ist, zu treiben pflegen, mag die Thatsache unterstrichen sein, feinen Wählern in Mainz gehalten hat. gehalten hat. Für ihn ist der produzierte sich, angeregt durch Herrn Paasche, als Volksdichter und daß Ketteler in dem ehernen Lohngefeß mit vollem Recht Arbeiterschutz, zu dem das Centrum heute die sociale Frage verengen trug die rührende Geschichte von der alten Frau vor, die jeden Abend die ganze Arbeiterfrage" fah, den Probierstein aller Vor- möchte, eine große Nebensache. Seine Forderungen sind im Gegen ihren Rosenkranz für Krupp betet. schläge, dem Arbeiterstande zu helfen". Die materielle teil sehr radikaler Natur und würden, wenn verwirklicht, tief und Eine noch rührendere Geschichte wußte die Spandauer Eristenz des Arbeiterstandes", sagt er, die Beschaffung aller not organisch in die gesamten Eigentumsverhältnisse eingegriffen haben. Ordnungsstüße Pauli von einer Kalbskeule zu erzählen, die die wendigen Lebensbedürfnisse für den Arbeiter und für seine Familie So verlangte er Regelung der Lohnhöhe durch den Staat, denn die Verschwendungssucht der Verwaltung der Beelizer Genesungsruht nämlich mit so wenigen Ausnahmen, daß sie diese Regel nicht Arbeitskraft des Arbeiters jei keine Ware, sondern sein Leben, und stätte auf den Müll geworfen hat. Woraus zu folgern ist, daß es den alterieren, auf dem Arbeiterlohne, und der Arbeiterlohn bestimmt sich hier bedürfe es eines zum mindesten ebenso wirksamen Schußes, Arbeitern viel zu gul in diesen Heimen geht, und daß die sparsamen in unsrer Zeit nach der Lebensnotdurft im strengsten Sinne, d. h. nach wie man ihn dem Rentner bewillige, der jedes Bierteljahr regel Grundsäße Plößensees auf sie übertragen werden müssen. dem, was der Mensch an Nahrung, Kleidung und Obdach unumgänglich mäßig seine Zinsen erhebe. Moufang verlangte ferner st a atliche Nicht in das Gebiet des Heiteren fiel die Rede des freisinnigen notwendig bedarf, wenn nicht seine physische Eristenz vernichtet Vorschüsse für Arbeitergesellschaften; Eisenbahnsycietäten schieße Socialpolitikers Dr. Crüger: sie hatte einen recht fatalen Beiwerden soll. Die Wahrheit dieses Sakes ist durch die bekannten der Staat Hilfsgelder Staat Hilfsgelder und Kapitalien und Kapitalien vor, der der Arbeiter geschmack. Der Haß dieses Mannes gegen die unabhängigen KonsumKontroversen zwischen Lassalle und seinen Gegnern so evident gemacht, aber habe darauf ein besseres Recht, weil es ihm nicht darum zu vereine geht so weit, daß er fie natürlich in Form eines Wenndaß nur die Absicht, das Volk zu täuschen, sie bestreiten kanu."" Das thun sei, v ich zu werden, sondern zu leben. Daneben verlangte der fatzes der Behörde wegen Ueberschreitung des Genossenschaftsist die Lage unsres Arbeiterstandes; er ist angewiesen auf den Mainzer Domkapitular rundweg die Abschaffung aller Steuern für gefeßes denunziert. Im übrigen spielte er sich als die verleumdete Arbeiterlohn; dieser Arbeiterlohn ist eine Ware; ihr Preis bestimmt den Arbeiterstand und die Befreiung vom Militärdienst, der so un- Unschuld auf und wollte nur den mildernden Umstand gelten lassen, sich täglich durch Angebot und Nachfrage; die age, um die er gerecht sei, den schmalen Lohn des Arbeiters durch Steuer- und daß die Socialdemokraten zu dum seien, um seinen Ausführungen fich bewegt, ist die Lebensnotdurft; ist die Lebensnotdurft; ist die Militärlast noch zu schmälern. Dann aber müsse der Staat vor folgen zu können. Wir müssen ohne weiteres zugeben, daß uns Herr Nachfrage größer als das Angebot, so steigt er etwas allem der Thrannci des Kapitals, das vorweggenommen sei von Dr. Crüger im Rechnen bedeutend über ist. Er gab heute wieder Schweiß über diese Age; ist das Angebot größer als die Nach dem Ziel fezzen. Hier eine glänzende Probe seiner focialpolitischen Arithmetik, indem er es frage, fo fällt er unter sic herab; die allgemeine Tendenz werden keine positiven Vorschläge unterstellt, und es mag als vollkommenen Ersatz für die vierundzwanzigstündige Arbeitsruhe ist aber wie bei der Ware, die Wohlfeilheit der Pro- zweifelhaft sein, об Moufang fich der vollen Trag- bezeichnete, die die Kellner jetzt alle vierzehn Tage haben, wenn duktion; die Wohlfeilheit der Produktion ist hier Beschränkung weite feiner Worte gerade vom Standpunkte der katholischen ihnen alle acht Tage statt acht Stunden Ruhezeit wie jest 12 Stunden der Lebensbedürfnisse; und so kann bei dieser ganz mechanisch- Eigentumstheorie, die, konsequent durchgedacht, notwendig gewährt würden. 2 X 4= 24. So rechnet Herr Grüger. mathematischen Bewegung der Fall nicht ausbleiben, daß zuweilen zum Socialismus führt, bewußt gewesen ist. Immerhin selbst die äußerste Notdurft nicht mehr durch den Preis der Arbeit zeigen feine Forderungen den himmeliveiten Unterschied, der zwischen gedeckt werden kann und daß ein Hinsiechen ganzer Arbeiter- ihm und dem Kettelerschen Programm, von dem er ausgeht, und Klassen und Arbeiterfamilien, ein langsames Verhungern derselben dem Galenschen Programm besteht, das man heute von Centrums leitern als der socialen Weisheit letzten Schluß preisen hört. Entlehnt der Mainzer Bischof seine wirtschaftliche Grundanficht Wir brauchen faum nachzuweisen, daß diese, Socialpolitik Sizes, dem Socialismus Lassalles, so entlehnt er Marg die Jdee von der der dem Abg. Trimborn zufolge im Kettelerschen Geiste weiter Herr Dr. Crüger erlitt die verdiente Züchtigung. Moltenbuhr Accumulation des Kapitals. ,, Wenn wir bedenken", sagt er, wie gearbeitet haben soll, mit alledem nichts zu thun Hat. stellte fest, daß der„ ,, berlcumderische" Parlamentsbericht des„ Vorwärts" massenhaft jetzt schon das Kapital in einzelnen Händen und Dieser Herr hat sein sociales Biel" bereits am 20. November 1884 an der betreffenden Stelle wörtlich mit dem amtlichen Stenogramm in einzelnen Gesellschaften angewachsen ist, so müssen wir bekennen, flar dahin charakterisiert, daß es sich decke mit dem der englischen der Crügerschen Rede übereinstimmt und Genosse Hoch konnte in eintritt." ein der Arbeiterklasse, Nach einer kurzen Polemik des Abg. Dr. Barth, gegen die Behauptung des Grafen Posadowsky, der Freihandel habe die eng lische Landwirtschaft ruiniert, unternahm Genosse Molkenbuhr eine eingehende kritische Würdigung der Kruppschen Wohlfahrtss Einrichtungen. Das schlagende Beweismaterial, das er beibrachte, wird von Herrn Paasche nicht fortgeredet werden können. = einer persönlichen Bemerkung aus dem A- B- C- Buch Eugen Richters 1902) gebrachten decken. Nur in einem Punkte ist Herr Kreitling noch sonst was, und die reaktionären Parteien verlangen noch den vorlesen, wo als Grund für den Ausschluß der unabhängigen selbständig gewesen, hier aber fordert er den schärfsten Protest Regierungsschutz für diese tapfere Gesinnung! Konsumvereine aus dem Crügerschen Verbande ausdrücklich ihre heraus. Er schlägt nämlich vor, die Stimmabgabe der einzelnen Das Centrum und die rheinischen Bauern. Eine Versammlung enge Verbindung mit der Socialdemokratie angegeben wird. Klassen auf verschiedene Stunden festzusetzen, und zwar für die von etwa dreihundert Landwirten, die dieser Tage in Biesfeld int Herr Dr. Crüger hatte jeden einen Verleumder genannt, für die erste von 4-5 Uhr. Dem Volksmanne Kreitling kommt es dritte Klasse von 11 bis 2 Uhr, für die zweite von 2-4, Wahlkreis Mülheim a. Nh. Wipperfürth stattfand, nahm eine der außerhalb des Hauses eine solche Behauptung aufstellen würde. offenbar im wesentlichen darauf an, den„ besseren" Wählern die Un- Resolution an, worin die Versammelten erklären, voll und ganz Die Debatte wird erst am Dienstag fortgesezt. Am Montag annehmlichkeiten zu ersparen, während ihnen die Erleichterung der Wahlstehen, die des fällt die Sigung aus, weil der Präsident die Ausschmückungs- beteiligung für die Arbeiter jezigen Vertreters des Reichstags- Wahlkreises, Amtsgerichtsrat nun sagen wir einmal milde- gleichbe witt, aber abzulehnen, weil er die Intereffen der ländlichen Bes kommission arbeiten lassen will. Es wird aber behauptet, daß der gültig ist. Oder ist es Herrn Kreitling gar nicht aufgedämmert, daß wohner des Kreises nicht genügend vertreten habe. Die Versammlung freie Tag nur gegeben wird, um die Mehrheit nach Berlin befördern ein außerordentlich hoher Prozentsatz von Arbeitern mindestens den zu lassen, damit die alte Schlußmacherfirma aus den Tagen des Zoll- halben Arbeitstag opfern müßten, wenn sie gezwungen wären, in der beschloß, durch eine Kommission mit dem Central- Wahlkomitee kampfes wieder in Kraft treten kann. Zeit von 11 bis 2 1hr zu wählen? Zumi mindeſten wären außer andrer Kandidat aufgestellt werde. der rheinischen Centrumspartei in Verbindung zu treten, damit ein Aehnliche Schwierigkeiten den Stunden von 11 bis 2 Uhr noch die Stunden von 5 bis 8 Uhr werden die unzufriedenen Bauern dem Centrum noch in einer ganzen für die dritte Klasse zu fordern; richtiger wäre es, wie wir damals Die Rheinische Voltsangaben, den ganzen Tag für alle Klaffen offen zu lassen und drei Reihe andrer rheinischer Kreise machen. gesonderte Listen zu führen. Die Freifinnige Zeitung" weiß natür- Stimme" hat bereits die Gründung eines Wahlfonds für lich in ihrem Artikel über das preußische Wahlreglement" gegen die Der Beschluß des rheinischen Centrumswahlkomitees, ländliche Reichstagskandidaturen ins Werk gesetzt. Kreitlingschen Vorschläge nichts einzuwenden. Um so lebhafter aber Rheinische Volksstimme" für nicht mehr zur Centrumspresse gehörig richtet sie sich gegen die vom Minister angedeuteten Vereinfachungen erklärt, stößt bei den katholischen Bauern vielfach auf Widerspruch. übertrieben umständliche Verfahren bei den Stichwahlen geändert Bauernvereins haben dem Blatt und seiner Redaktion Vertrauensvoten der Abgeordnetenivahlen. Gewiß, meint fie, folle das bisherige Einige Versammlungen von Drts- oder Kreisverbänden des Rheinischen erteilt, und zwei andre Ortsverbände haben sogar Geldbeträge zur Aber falsch wäre es, wenn nur die beiden Kandidaten in Agitation für die„ Rh. Volksztg." ausgeworfen. Jedenfalls befindet die Stichwahl fämen, welche in der ersten Abstimmung die höchsten sich das Centrum im Rheinland in einer äußerst unangenehmen Lage, Zahlen erreicht haben. Denn wenn mehr als zwei Parteien und die Ungelegenheiten, die ihm die von den heimlichen und offenen konkurrieren, so gewinnen diefelben erst durch den ersten Wahl- Agenten des Bundes der Landwirte aufgehetzten Bauern verursachen, gang eine Uebersicht über ihre Stärke. Es muß ihnen dann Zeit werden je mehr wachsen je näher die Reichstagswahlen heranDas Abgeordnetenhaus hat am Sonnabend die zweite Lesung des Etats der Justiz verwaltung fortgesetzt. In der sogenannten Generaldebatte führte Abg. Nad byl( C.) Klage darüber, daß die Personalaften, die von den Gerichtsbehörden geführt werden, selbst den in Betracht kommenden Beamten gegenüber geheim gehalten werden. Ihm schloß sich Abg. Krieger( Fri. Vp.) an, der den Wunsch aussprach, daß den Justizbeamten wenigstens von den Personalaften Kenntnis gegeben werden möge, die sich auf ihr politisches Verhalten beziehen. Ein Wandel wird, wie der Rede des Justizministers zu entnehmen ist, nicht geschaffen werden, da das altpreußischen" Traditionen widersprechen würde. Des weiteren wurde von den verschiedensten Seiten eine Vermehrung der Richterstellen gewünscht. Die Justizverwaltung ist bereit, diesen Wünschen Folge zu geben, sie muß sich aber mit Rücksicht auf die allgemeine Finanzlage aufs äußerste einschränken. Bemerkenswert ist aus der Debatte ferner die Rede des Abg. Gördeler( ft.), der gegenüber den polnischen Klagen über ungerechte Urteile gegen Polen pathetisch ausrief: Es giebt in ganz Preußen keinen Richter, der sich beeinflussen ließe, selbst nicht von höchster Stelle!" Hat man denn das versucht? Im übrigen schweifte die Debatte von einem Punkt zum andern. Abg. Goldschmidt( frs. Vp.) verteidigte die faufmännischen Schiedsgerichte und gab der Versicherung Aus druck, daß die Socialdemokraten bei den Wahlen zu diesen Gerichten unterliegen würden. Nach Bewilligung des Minister gehalts wurde angesichts der bevorstehenden Neuwahlen von Rednern aller Parteien eine Besserstellung der Kanzlisten angeregt. Rein Redner wollte einem andern den Ruhm gönnen, zuerst sein warmes Herz für die Unterbeamten entdeckt zu haben. Am Montag soll der Justizetat zu Ende beraten werden. Dann folgen die ersten Lesungen der Gesezentwürfe betreffend die Gebühren der Medizinalbeamten und betreffend das Ausführungsgesetz zum Reichsgesetz über die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten. Das Ende des Venezuela- Abenteuers. werden. " gelassen werden zu Kompromißverhandlungen." rüden. der die Wahlkreis etwa der Socialdemokrat mit einem Rechtsparteiler in In der That, es wäre zu schrecklich, wenn in irgend einem Ein werivolles Geſtändnis über uns einem badischen die Stichwahl gelangte und die Freisinnshelden so in die peinliche Centrumspolitik ist so schreibt man uns einem badischen eta ber Socialdemokrat, mit einem – Lage gebracht würden, schlechtweg öffentlich sich zu entscheiden, Centrumsblättchen entschlüpft. In einer Polemik gegen den nationalwährend man mit einem Kompromißchen nicht nur über diese liberalen Staatsanwalt Junghanns, der vor einigen Tagen eine zwangslage hinwegkommen, sondern eventuell noch ein Geschäftchen antiklerikale Wahlrede gehalten und dabei auch Bedenken gegen die machen könnte. Haltung des Centrums in den Fragen der Landesverteidigung geäußert hatte, meint der in Ettlingen erscheinende" Badische Landsmann" u. a.: Aber auch die vom Minister in Aussicht gestellte Zusammenziehung der Wahlgänge in Kreisen mit mehr als einem Abgeordneten behagt Herrn Richter nicht, denn, meint er, es trifft oft zu, daß die verändern nach dem Ergebnis der ersten Wahl". Sollten etwa in Breslau, Wahlmänner ihre Wahlabsicht für den zweiten oder dritten Abgeordneten wir fügen dieses Beispiel zur Erläuterung des freifinnigvolksparteilichen Gedantengauges bei, die freifinnigen Wahlmänner nach lebereinkunft mit den Socialdemokraten die Absicht" gehabt haben, zum Entgelt für deren Unterſtügung beim ersten und zweiten Wahlgang im dritten einen Socialdemokraten zu wählen, so könnten sie nach dem für den Freifinn günstigen Ergebnis der beiden ersten Wahlen ihre sinnigen wählen und so die Socialdemokraten vor eine Stichwahl " Wahlabsicht" für die dritte Wahl ändern, wiederum einen Freizwischen Konservativen und Freifinnigen stellen. Werden aber die drei Abgeordneten in einem Wahlgang gewählt, so würde zwar im gleichen Fall auch auf socialdemokratische Hilfe zu rechnen sein, wenn eine Liste mit zwei freisinnigen und einem socialdemokratischen Namen aufgestellt würde, für einen genialen politischen Handstreich wäre aber keine Gelegenheit mehr. Sollte Herr Richter andre, bisher geheim gehaltene Bedenken gegen die gemeinsame Wahl der zivei oder drei Abgeordneten eines Kreises haben, so find wir bereit, sie nach Veröffentlichung zu prüfen. „ Endlich sind die Militär- und Marinebedenken des Herrn Junghanns gegen das Centrum geradezu lindisch denn ohne die Mitwirkung des Centrums hätten seit mehr als 10 Jahren gar keine Wehrvorlagen durchgedrückt werden fönnen; lettere sind aber so zahlreich und so schwerwiegend gewesen, daß das deutsche Volk unter seinen Militärlasten zu Wasser und zu Laude förmlich seufzt, weshalb dem Centrum von andrer Seite der viel eher berechtigte Vorwurf gemacht wird, es sei in diesen Dingen zu nachgiebig getvesen. Kommt doch infolge der folossalen Militär- und Marinelasien die Reichskasse aus dem Dalles gar nicht mehr heraus, für den die Einzelstaaten auf Kosten der Steuerzahler oder wichtiger Kulturaufgaben auffommen müssen, sodas das Gespenst der Steuererhöhung gar nicht mehr ver schwindet." Man wird bei den nächsten Reichstagswahlen dieses Bekenntnis einer schönen Centrumsseele, daß die Partei der Spahn, Vachem und Konsorten dem deutschen Bolte immer wieder neue MilitärDie Venezuela- Erekution hat ihr Ende erreicht. Die Friedens ich interessanterweise der studentischen Trunkenbolde an, die im denselben förmlich feufzte" und aus dem Dalles" gar nicht mehr protokolle mit und " und Marinelaften aufhalsen half, obwohl sie wußte, daß es unter herauskommt, in entsprechender Weise zu verwerten wissen. Die Aachener Reliquien vor Gericht. Konzessioniertes Rowdytum. Die Jenaische Zeitung" nimmt Vertreter Venezuelas, den amerikanischen Gesandten in Carracas, Universität mit Bierseideln bombardierten. Der fröhliche Umzug" Ueberschwang jugendlicher Gefühle das Denkmal des Stifters der Bowen, einerseits, und die Vertreter der drei Mächte andrerfeits der jungen Herren könne bei keinem vernünftigen Menschen anterzeichnet worden. Gleichzeitig ist die Blockade gegen Venezuela Anstoß erregen obwohl Arbeiter in diesem Staate nicht einmal Genosse Bruhns als verantwortlicher Redakteur der„ Görlizer aufgehoben worden. Venezuela hat sich verpflichtet, einige Abschlags- ernsthafte Versammlungen abhalten dürfen, der Ordnung wegen. Voltszeitung war seiner Zeit zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt zahlungen an die Mächte zu leisten, alle übrigen Forderungen find An dem Tumuilt feien nicht die Studenten Schuld gewesen, sondern worden, weil er die Neliquien- Ausstellung in Aachen in dem gedem Haager Schiedsgericht zur Prüfung der Rechtstitel und ein seltener Fall in einem reaktionären Blatte fondern die nannten Blatte als einen Unfug bezeichnet hatte. Das Reichszur Vereinbarung des Zahlungsmodus überwiesen worden. Polizei, die in nicht ganz angebrachtem Uebereifer die Gemüter gericht hob dieses Urteil am 2. Januar auf und ordnete eine nochDie Bedingungen, unter denen der Frieden abgeschlossen erregt hätte. Und der kleine Unfug, der an dem Denkmal angerichtet, malige Verhandlung an, weil eine Beschimpfung kirchlicher Einund die Blockabe aufgehoben wurde, entsprechen nicht den Be- gebe noch niemandem ein Recht, den in der Bierlaune sich richtungen mur vorliege, wenn der ganze Reliquienfult in bebergessenden Thäter auf eine Stufe zu stellen mit Buben, schimpfender Weise besprochen werde, nicht eine specielle dingungen, die bon ben Mächten, speciell von der am die mit der Absicht der Schändung in Berlin Fürstenstandbilder, und Ausstellung von Reliquicu. Es stellte auch dahin, ob in schneidigsten vorgehenden Exekutionsmacht, Deutschland, zwar die Standbilder selbst, nicht den Sockel, verstümmelt haben." dem Wort Unfug überhaupt cine Beschimpfung liegt. in dem am 8. Dezember überreichten Ultimatum gestellt worden Bitte sehr, in Berlin handelt es sich offenbar auch um in der Bier- Am Sonnabend, deit 14. Februar, verhandelte die Straf waren. In diesem Uttimatum war Ansprüche verlangt. Deutschland im besonderen hatte die so gerichteten Schadens ist doch ganz gleichgültig. Vielleicht sind es Gefängnisstrafe von zehn Tagen zufäßlich zu einer inzwischen gegen ar die enverzügliche Zahlung der tit boch es defineretett gegen und der auf eine ortige Zahlung von 1700 000 Bolivares= 1 360 000 m. ver- auch in Berlin bierlaunige Studenten gewesen. Bruhns verhängten einmonatigen Gefängnisstrafe. Das Gericht langt. Nun hat sich allerdings Venezuela durch das Protokoll ver- den Jena vor aller Welt angeschwärzt werde. Und nun kommt der Reliquienausstellung der gesamte Reliquienfultus getroffen werden Dann beklagt sich das Blatt über den unnötigen Lärm", durch war nämlich einfach der Meinung, daß mit der Kritik der Aachener pflichtet, diese Summe zu zahlen, aber keineswegs sofort. höchste Triumph: Die Studenten bringen jährlich, gauz niedrig ge- sollte. Daß das Wort„ Unfug" eine Beschimpfung involviere, Nur 110 000 m. werden binnen 14 Tagen bar bezahlt werden, der rechnet, zwei Millionen Mart in barem Gelde" nach Jena. Was sei zweifellos, denn nach reichsgerichtlicher Judikatur sei Neft, der in Wechseln bezahlt wird, foll erst bis foll aus der Bürgerschaft werden, wenn die Studenten dadurch ver- og ar das Wort„ Mißstand" unter Umständen Ende Juli, also in 5 Monaten, fällig sein! Deutschland trieben würden, daß man ihre Flegeleien nicht mehr als liebens- für eine rohe Beschimpfung erachtet worden! Genosse hat feine ursprüngliche Forderung Forderung also nicht durchgefeßt, würdige Bierlaune erachtet und schützt. Bruhns fezte auseinander, daß er in seiner 25jährigen Thätigkeit als sondern sich mit einem Venezuela genehmeren Zahlungsmodus be- Das ist der Schlüssel: Die Studenten dürfen treiben, wie sie's Socialdemokrat stets für Umwälzung der wirtschaftlichen und politi gnügen müssen. Unfre Khati- Presse hat also allen Grund, ihre Arbeiter den Herren Vätern erst das Geld verdienen, das ihre nicht bekümmert habe. Troßdem erkannte das Gericht, die socialwollen, denn sie bringen Geld in die Stadt. Da nun die schen Verhältnisse eingetreten sei, sich um religiöse Dinge aber Siegesfanfaren zu dämpfen! Ungleich schlechter freilich noch steht es um die Be- erhöhtes Recht auf derartige Ausbrüche der Lebenslust haben, und daß eine kirchliche Einrichtung beschimpft werden sollte! Ungleich schlechter freilich noch steht es um die Be- Söhne in Jena verjubeln, so würden mithin die Arbeiter noch ein bemokratische Tendenz der Zeitung mache es ebenfalls wahrscheinlich friedigung der weiteren deutschen Ansprüche, denen man durch die man würde ihnen raten, einmal auch solche Scherze zu versuchen, gepanzerte Faust Nachdruck geben zu können glaubte. Aus der wenn sie nicht zu schade dazu wären. anfangs geplanten und in unfrer Khaki- Presse angekündigten Besetzung der venezolanischen Zollstellen, der Pfändung der venezolanischen Zolleinkünfte ist nichts geworden. Amerikas Einspruch und die Intervention Frankreichs hat den Pfändungseifer der Erekutionsmächte bedeutend abgekühlt. Bolivares 1 Eine Beftic in Uniform. Die Verrohung der Jugend verwandelt sich also bei den Studenten in ein rentables Geschäft, und die Zahlungsfähigskeit des Den Danziger Neuesten Nachrichten" entnehmen wir folgenden akademischen Rowdytums feit sie sogar nach den Wünschen der Bericht über eine Verhandlung des dortigen Divisionsfriegsgerichts, gutgesinnten Preffe gegen die Anwendung des Strafgesetzbuches. Die am 11. Februar stattfand. Charakteristisch ist es übrigens auch, daß die öffentliche Durch eine unglaubliche, feine Untergebenen tief entehrende Von einer Verpfändung sämtlicher Zolleinkünfte ist in dem Verhandlung der groben Ausschreitungen im Jenenser Gemeinderat Behandlung, die in Mißhandlungen gipfelt, hat der Interoffizier verhindert wurde. Kowalski vom 128. Infanterie- Regiment, welcher heute auf der Friedensprotokoll keine Rede mehr. Venezuela verpfändet lediglich Anklagebant fibt, geglaubt, sein Ansehen bei den Rekruten zu festigen 30 Broz. der Zolleinkünfte von La Guayra und Porto Ein wahrheitsliebender Druckfehlerteufel hat sich der Rede des und Bug" in seine Storporalschaft hineinzubekommen. Nicht weniger Cabello, einen Betrag, der nach der„ Norddeutschen AII- Centrumsabgeordneten Trimborn angenommen, worin dieser die wie 150 Fälle von Mißhandlung und vorschriftswidriger Behandlung gemeinen Zeitung" auf jährlich rund 5% Millionen Witwen- und Waisenversicherung, die auf Betreiben seiner Partei liegen vor und die Verhandlung enthüllt denn auch empörende Vorgänge in der Korporalschaft des Angeklagten. Sau", 4 100 000 m. geschätzt wird. Das ist nur der vierte von 1910 ab das deutsche Volk beglücken wird, verteidigte. Teil sämtlicher venezolanischen Zolleinkünfte. Aber diese Sicherheit Er läßt ihn sagen, es sei eine widerwärtige Uebertreibung, dies Schwein" und ähnliche Verbalinjurien bildeten bei dent Interoffizier stets die Anredeformel und Ohrfeigen waren ctivas wird nicht etwa nur den drei Grekutionsmächten ge- Machwerk eine Witwen- und Waisenversicherung zu nennen. In dem stenographischen Sizungsbericht über die 253. Sigung Musketier Wischnewsli hat er mehrmals mit dem Seitengewehr geso gewöhnliches, daß sie überhaupt nicht mehr auffielen. Den währt, sondern soll der Befriedigung sämtlicher Gläubiger dienen. An den vier Millionen Mark sollen auch die Vereinigten Staaten, des Reichstages vom Sonnabend, 7. Februar 1903 heißt der beschlagen, mit der Faust Schläge unter3 Kinn versezt und auf der Frankreich, die Niederlande, Meriko ust. participieren! Wenn man treffende Passus der Trimbornschen Rede nämlich: Stube hat er ihn einmal ohne jeden plausiblen Grund mit dem gebemgegenüber bedenkt, daß sich allein Deutschlands Forderungen an „ Ich rede hier nicht von Aeußerungen, wie wir sie in der stiefelten Fuß gegen die Schienbeine getreten. Wie der Unteroffizier Venezuela außer den 1700 000 Bolivares laut der deutschen socialdemokratischen Presse lesen konnten: daß das Ganze nur eine verfuhr, zeigt fo recht der Fall Nischewski, wo er den Rekruten mit Denkschrift auf drei Millionen Bolivares aus dem letzten BürgerWitwen- und Waisen- Versicherung sei. Das sind Geschmacklofig- der Faust ins Gesicht schlug, weil er, als er zum Ererzieren kam, feiten, widerwärtige lebertreibungen und objektive unwahrheiten, Saltung zu korrigieren, verabfolgte er Fuftritte, so trat er ihn auch einen Knopf am Waffenrod effen hatte. Um die frieg und weiteren 71 Millionen Bolivares der deutschen VenezuelaEisenbahngesellschaft und sonstiger Firmen also auf rund für die ich nur ein verächtliches Achselzucken habe." 10 Millionen Mark belaufen, so kann man sich ungefähr ausDie socialdemokratische Presse hat von einer Witwen- und einmal, als er im Anschlag lag, gegen die Hüfte. In einem andren Falle verabfolgte er ihm Brügel mit der Klopfpeitsche. rechnen, wie viele Jahre nötig sein werden, um diese Forderungen Waisen- Berhöhnung gesprochen! Hätte sie von„ Versicherung" ge- Den Musketier Markgraf schlug er einmal mit einem Besenstiel, sprochen, so wäre das in der That eine widerwärtige Uebertreibung dugende Male mit der Hand. Ubanski hatte besonders viel zu befriedigt zu sehen! leiden. Gegen ihn allein wurde Kowalski in 33 Fällen handgreiflich. Der finanzielle Effekt des Venezuela- Kreuzzugs ist also ein über und objektive unwahrheit gewesen. die Maßen kläglicher! Deutschland wird danach in Jahren nicht ein- Sechzehn Millionen Briefumschläge für die bevorstehenden Da fette es die beliebten Faustschläge unters Sinu, einmal schlug mal soviel an Schuldansprüchen eintreiben, als ihm sein Flotten Reichstagswahlen sind von der Regierung zur Ausschreibung ge- er ihn mit dem Seitengewehr gegen den Bauch, auf der Stube stieß Kreuzzug gekostet hat! Und diese Eretutionskosten werden bracht worden. Die neuen Wahlcouverts sollen nach der„ National- er ihn mit dem Gewehrkolben gegen die Brust und trat ihn mit Absicht und Vehemenz auf die Füße. Eine Reihe andrer Musketiere ihm überhaupt nicht rückvergütet werden, da es ja sogar die be- Beitung" aus feſtem, weißent Papier gefertigt werden; durch hat er ebenfalls geohrfeigt und einen riß er in brutaler Weise schlagnahmten venezolanischen Schiffe zurück- schwarzen Druck auf der Innenseite werden sie völlig undurchsichtig an der Naſe. Auch der Musketier Mehlmann, ein früherer geben muß! Die Kosten des Bankier- Kreuzzuges muß der gemacht. Buchdrucker, hatte von dem Angeklagten besonders schwer deutsche Steuerzahler berappen, in erster Linie also der Milde Belehrung, nicht die harte Hand wünscht die, Po ft" gegen zu leiden. Einmal versetzte Kowalski ihm Fauftschläge ins Gesicht, Proletarier. Schon hat Ballestrem im Seniorenkonvent einen Etats- über den Bündlern. Die Regierung solle dem Bunde ja nicht den daß ihm Lippen und Zunge bluteten, ein andermal ohrfeigte er ihn Nachtrag angekündigt, wahrscheinlich die Kostenrechnung für die Strieg erklären; das erreiche das Gegenteil; denn aus allgemein derartig, daß er 14 Tage ein dickes Geficht hatte, und sticß ihn mit bekannten Gründen steht gerade in Bezug auf das dem Gewehrkolben. Da Mehlmann beim Marschieren die Fußspizen famose Venezuela- Pfändung! Verhältnis zur Regierung das feste Rüdgrat, die auf nicht recht herunternahm, beliebte der Unteroffizier ein besonderes rechte Haltung in besonders hohem Kurfe. Alles, was Korrektionsmittel. Er trat ihn bei jeder Gelegenheit auf die Füße. auch nur den Schein eines Druckes bon oben eriveden Diese Behandlung hatte die Folge, daß dem Manne ein Nagel ab= fönnte, würde naturgemäß alsbald eine Reaktion in den be- eiterte und es ihm eine lange Zeit überhaupt nicht möglich war, zu teiligten Kreisen hervorrufen und den Bund im Sinne der Abfichten marschieren. Besonders toll aber und den Rekruten entehrend war, der Bundesleitung fester zusammenschweißen." daß er ihm beim Egerzieren 6-8 mal ins Gesicht spuckte! Deutfches Reich. Freifinn und Landtagswahlen. Im Abgeordnetenhause hat fürzlich der Abg. Kreitling einige Vorschläge zur Abänderung des Wahl reglements bezüglich der Urwahlen gemacht, die sich im wesentlichen mit den von uns schon im Januar vorigen Jahres( Vort. Nr. 14 Wie fanft die alte freischende Vettel bisweilen zu fäufeln ver- Geradezu unglaublich ist folgender Vorgang: Als Mehlmann beim mag. Für den Bund der Landwirte find eben die Minifter immer Marschieren einmal den Mund nicht recht schloß, befahl der Unter offizier dem Musketier Pfingst, Mehlmann in den Mund zu spuden. Igen, two er einige Stunden verweilt habe. Am Abg. Goerdeler( frk.): Wenn auch Kollege Sthchel nur von Mehlmann mußte stillstehen, den Mund aufsperren, und folgenden Tage habe eine Schlacht stattgefunden, in welcher die einzelnen Richtern spricht, so bleibt doch der gesamte Richterstand Pfingst führte dann die ekelhafte Egekution aus. Truppen des Sultans geschlagen und unter Zurüd- angegriffen. Ein Richter läßt sich nie beeinflussen.( Abg. Stychel macht eine abwehrende Handbewegung.) lassung mehrerer Geſchüße zum Rückzuge nach Fez gezwungen Herr Stychel. Das verstehen Sie nicht, Herr Stychel.( Heiterkeit.) Das ist und bleibt so, worden seien. Der Prätendent befindet sich gegenwärtig vier Ein deutscher Richter hat sich noch niemals beeinflussen lassen, weder Meilen von Fez. Die Kabylen in der Umgebung von Melilla von oben noch von unten, nicht einmal von der höchsten Stelle. hätten ein Schreiben des Prätendenten erhalten, durch welches sie Der Titel„ Ministergehalt" wird hierauf bewilligt. aufgefordert werden, Muley Arafa festzunehmen. Beim Kapitel Landgerichte und Amtsgerichte" ſtellt Abg. Schmitz- Düsseldorf fest, daß im Gegensatz zu den Gepflogenheiten der rheinischen Gerichte überall sonst von den Vorſizenden der Strafgerichte verlangt wird, daß auch bisher unbescholtene Angeklagte auf dem für Verbrecher eingefriedigten Anflageraum Plaz nehmen müssen. Im Rheinland sagt man sich, der Angeklagte gehört an die Seite seines Verteidigers und nur Verbrecher gehören auf die Armefünderbank. Er bitte den Minister, die rheinische Uebung überall plakgreifen zu lassen. Mit diesen Mißhandlungen war es aber noch nicht genug. Einmal mußten die Leute in der Nacht mit den Zahnbürsten die Stube fegen! Ein ander Mal setzte er willkürlich einen Appell an und ließ die Leute das Essen, welches sie gerade im Begriff waren zu verzehren, wegschütten. Als endlich doch von der empörenden Behandlung des Unteroffiziers einiges durchfickerte und er gewärtig sein mußte, daß über kurz oder lang eine Umfrage bei seinen Leuten veranstaltet werden würde, machte er eines Tages Probe". Ee ließ die Leute antreten und frug dann: Wer ist von mir geschlagen?" Einige waren auch so unvorsichtig, vorzutreten. Diese ohrfeigte er so lange, bis sie sagten: Rein, der Herr Unteroffizier hat mich nicht geschlagen."(!!) 17 " Der die Anklage vertretende Kriegsgerichtsrat beantragte gegen ihn drei Jahre Gefängnis und Degradation. Das Gericht erkannte auf zwei Jahre fünf Monate Gefängnis und auf Degradation. Afrika. Kämpfe in Britisch- Guinea. Die englische Expedition gegen tano ist erfolgreich durchgeführt worden; die Stadt ist von den englischen Truppen am 3. d. M.in a ch heftigem Kampfe befest worden; der Sultan ist nach Sokoto geflohen. Die Tulani hatten schwere Verluste. Ein amtliches Telegramm meldet, daß in dem Gefecht bei Kano drei englische Offiziere, darunter zwei schwer, und zwölf Mann verwundet seien. Dreihundert Feinde seien getötet worden. Abgeordnetenbaus. Am Ministertische: Schönstedt. Kirche und Theater. Die Frommen in Barmen halten auf Zucht. Dort ist das Theater abgebrannt. Nun wird der VolksBeitung" gemeldet, daß in einer dortigen Versammlung, die über den Theater- Neubau beriet, erklärt wurde, daß es sich nicht 21. Sigung vom Sonnabend, 14. Februar, 11 Uhr. empfehle, das Theater in die Nähe einer Kirche zu legen. Barmer Bürger hätten sich seiner Zeit beschwerdeführend an den Minister gewandt, weil sie Sonntags auf den Kirchgängen dadurch in ihren religiösen Gefühlen gekränkt wurden, daß die dienstfreien Choristen und Choristinnen vor dem Theater auf- und abspazieren! Thatsächlich habe diese Beschwerde Anlaß zu Rückfragen in Barmen gegeben! Leider ist die Antwort nicht bekannt, die den Beschwerdeführern erteilt wurde. Sollten etwa die tugendhaften Bürger dadurch geniert worden sein, daß sie beim Kirchgang in Gegenwart ihrer Frauen von den sein, daß sie beim Kirchgang in Gegenwart ihrer Frauen von den Choristinnen allzu vertraulich- gegrüßt wurden? Justizminister Schönstedt: Es ist richtig, daß meist die Anklagebank- Benutzung von den Gerichten als obligatorisch angesehen wird. Ich habe es bisher grundsätzlich abgelehnt, der Frage näher zu treten, weil ich meine, daß es Sache des Vorsitzenden ist, im Einzelfalle zu darüber eingegangen. Man hat sich, glaube ich, mit der geltenden entscheiden. In den letzten Jahren ist übrigens keine Beschwerde Praris abgefunden. Die zweite Beratung des Etats der Justizverwaltung wird Abg. Schmidt- Warenburg( C.) beklagt sich über den Richterfortgesetzt. mangel an den Berliner Gerichten. Die Arbeitsüberlastung der Abgeordneter Nadbyl( Ctr.) führt Beschwerde darüber, daß in Berliner Richter ist geradezu gesundheitsgefährlich. die Personalakten der Justizverwaltung manchmal Eintragungen Amisrichter habe im Jahre 2350 Prozeßsachen zu erledigen. vorgenomen werden, die ganz unbegründet sind, aber die Beförderung Justizminister Sönstedt erkennt den Richtermangel in Berlin eines solchen Beamten unmöglich machen. Auf jeden Fall müßten an. Die Finanzlage habe es verhindert, daß seine Forderung an die Beamten von ungünstigen Eintragungen in ihren Personalakten Hilfsrichtern voll erfüllt worden sei. Wenn die Geschäfte weiter als sehr verfehlt hat es sich erwiesen, daß der fakultative polnische Der Amtsrichter mit den 2350 Prozessen sei wohl ein Unikum. Im Kenntnis erhalten, demit sie sich eventuell rechtfertigen können. so zunehmen, so sei er bereit, die nötigen Hilfskräfte zu stellen. Unterricht an den Gymnajien in den polnischen Provinzen beseitigt allgemeinen sei es nicht zu verlangen, daß der Nichter mehr wie worden ist. Dadurch ist vielen Subalternbeamten die Möglichkeit 1800 Prozesse im Jahr erledigt. genommen, die polnische Sprache zu erlernen. Nächste Sizung: Montag, 11 Uhr.( Nest des Justizetats. Gefeßentwurf betr. die Gebührenordnung für die Medizinalbeamten und Ausführungsgesetze zum Reichsseuchengesek.) Schluß 5 Uhr. Partei- Nachrichten. Keine Sicherung des Koalitionsrechts. Auf eine Anfrage der Socialdemokraten in der württembergischen Kammer, ob die Regierung im Bundesrat für eine Vervollständigung des§ 153 Justizminister Schönstedt: Der Wunsch, daß den Justizbeamten der Gewerbe- Ordnung in dem Sinne eintreten wolle, daß jeder, der nachteilige Eintragungen in ihre Personalaften mitgeteilt werden, durch Erschwerung der Arbeitsgelegenheit, Drohung oder Verbot wird sich wohl nicht erfüllen lassen. Es können wohl nur einen andern an der Ausübung des in§ 152 der Gewerbe- Ordnung ganz außergewöhnliche Umstände vorliegen, wenn solche Eintragungen gewährleisteten Koalitionsrechtes verhindert, in vereinzelten Fällen vollkommen unrichtig gewesen sein sollen. Bestraft wird, gab der Ministerpräsident in der Kammer der Ab- Was die Vorbildung der Beamten im Polnischen resp. die Ausbildung geordneten namens des Gesamtministeriums die Erklärung ab, daß die von Dolmetschern anlangt, so wird jetzt für diejenigen, welche sich als Reichstagkandidaten. Kolberg- Köslin: August Horn Stettin. Regierung im Bundesrat für eine solche Forderung nicht eintreten Dolmetscher ausbilden wollen, am Gymnasium in Lyck der Unter- Demmin Anflam: Otto Passehl Wolgast. Tauberkann, da durch sie die rechtliche Stellung des Arbeiters und des richt im Polnischen ven Tertia bis Oberfekunda eingeführt. Nach bischofsheim: Lagerhalter E& ardt- Mannheim. Arbeitgebers zu Gunsten des ersteren in ungerechtfertigter Weise einer Abschlußprüfung sollen die Betreffenden dann dem Amtsgericht Aus den Organisationen. Der socialdemokratische Verein geändert werden würde. Lyck zum Vorbereitung- Dienst überwiesen werden, und gleichzeitig Düsseldorf hat seit dem 1. Januar d. J. 180 neue Mitglieder Diese Berufung auf eine formale Gleichheit ist lediglich eine eine seminaristische Ausbildung erhalten. Ich glaube, daß diese gewonnen. Der socialdemokratische Verein für die Unterweser Ausrede. Einrichtung mehr Dienste leisten wird, als die Wiedereinführung des Drte zählte im Jahre 1900 erst 300 Mitglieder, jetzt hat er die fakultativen polnischen Unterrichts an den Gymnasien. 1200 schon überschritten. Wahlvorbereitungen. Der einfache Mann aus der Militärwerkstatt. Aus Spandau wird uns geschrieben: Abgeordneter Schmitz- Düsseldorf( Etr.): Meine Bedenken gegen die Kaufmannsgerichte richteten sich nicht gegen die Hinzuziehung von Fachmännern, sondern gegen die Art und Weise, wie diese FachDurch die Tagespresse ging kürzlich die auch vom„ Vorwärts" männer im Wege der allgemeinen Wahl gewonnen werden sollen. übernommene Notiz, daß von den Arbeitern der hiesigen Staats- Gepräge von politischen Kämpfen an sich haben, gewiß nicht. Im Interesse der Rechtspflege liegen solche Wahlen, die ganz das betriebe beabsichtigt worden sei, für die nächste Reichstagswahl den Rechtspflege muß sich auf der Grundlage vollster Unparteilichkeit schlichten Mann aus der Werkstatt" als Sonderaufbauen. Kandidaten zu präsentieren. Die bürgerliche Breßmeute stürzte sich Abgeordneter Hoheisel( Ctr.) forderte eine regelmäßige Durchmit einem wahren Freudengeheul auf diese willkommene Nachricht, führung der Seelsorge in den Gefängnissen und eine bessere Ausdenn ihr schien es, als könnte dadurch die Socialdemokratie ganz bedeutend an Stimmen verlieren. Anders die Spandauer bürgerliche Lokalpresse, sie fürchtete für ihren Pauli, den Konservative und Antisemiten wieder als ihren Kandidaten aufgestellt haben. Die Kunde, daß am Freitagabend eine Versamunlung der patriotischen Wähler in dem größten Lokale Spandaus, dem„ roten Adler", sich mit der Aufstellung des Sonderkandidaten beschäftigen würde, hatte die gesamte Spandauer Arbeiterschaft auf die Beine gebracht. Um 1/28 Uhr schritt die Polizei bereits zur Absperrung, mehr als 2000 Personen waren da zusammen, viele Hunderte fanden keinen Einlaß mehr. " und wahl in der Gefangenenlektüre. Die 1050 Gefängnisse, davon 647 mit weniger als 10 Gefangenen, die Justizminister Schönstedt: Der Justizverwaltung unterstehen gewöhnlich nur zu ganz kurzen Strafen verurteilt sind. Eine regel mäßige Seelsorge ist hier wegen der Stürze der Zeit fast unmöglich. Was die Lektüre anlangt, so wird bei der Auswahl derselben möglichst Rücksicht auf die Eigenschaften der einzelnen Gefangenen genommen. Für die jugendlichen Gefangenen sind vor kurzem zehn neue Stationen eingerichtet worden. Die Justizverwaltung wird nach wie vor auch die religiöse Seite der Gefangenen zur vollen Geltung kommen lassen.( Bravo!) Abgeordneter Trimborn( Ctr.) befürwortet nochmals, daß bei Streitigkeiten zwischen Dienstboten und Herrschaften der polizeiliche Vortermin fortfällt. V : Der focialdemokratische Verein Ottensen beschäftigte sich abermals mit den Mitgliedern, die bei der Stadtverordnetenwahl ganz oder teilweise gegnerisch gewählt hatten. Es wurde ein Antrag auf Annullierung des Ausschließungsbeschlusses gestellt und nach langer Debatte folgende Resolution angenommen: In An= Jahre sich zum erstenmal an der Stadtverordnetenwahl beteiligt betracht des Umstandes, daß die socialdemokratische Partei im letzten und nicht allerseits die nötige Klarheit über die einzuschlagende Taktik herrschte, sieht die Versammlung dieses Mal davon ab, diejenigen, die nicht dem Statut entsprechend gestimmt haben, aus dent Socialdemokratischen Verein auszuschließen." Der socialdemos Ausgaben und Einnahmen bilanzierten im Jahre 1902 mit 12 247 fratische Verein Bremen zählt jetzt 2093 Mitglieder. Seine Mart. An die Hauptkasse wurden 1200 M. abgeführt. Unser Parteigenosse Stadthagen soll, wie die bürgerliche Presse meldet, in Italien, wo er sich wegen seiner angegriffenen Gesundheit aufhält, einen Blutsturz erlitten haben. Uns ist davon nichts be= fannt. Eine Karte Stadthagens, die vom 10. Februar datiert ist, fündet vielmehr mit kräftigem Humor„ erhebliche Erholung". Ein tragisches Ereignis meldet uns ein Privattelegramm aus Nürnberg. Gegen den dortigen Parteisekretär Genossen Leist war vor einiger Zeit ein Ermittelungsverfahren unter der Anschuldigung des Sittlichkeitsvergehens eingeleitet worden, weshalb er von seinem Parteiamt suspendiert worden war. Ende voriger Woche wurde das Vorverfahren eingestellt und am Donnerstag trat Leiſt seinen Dienst im Parteibureau wieder an. Er befand sich seitdem halbstündiger Anwesenheit im Bureau aus dem dritten Stockwerk aus dem Fenster auf das Straßenpflaster, wo er mit zerschmettertem Es wird anges Schädel und gebrochenen Gliedmaßen liegen blieb. nommen, daß er sich im Zustande geistiger Umnachtung absichtlich aus dem Fenster gestürzt habe. " Als der schlichte Mann aus der Werkstatt" entpuppte sich ein Abgeordneter Krieger- Königsberg( frf. Vp.) hält es für notSchlosser Albrecht vom Feuerwerks Laboratorium, welcher der Schiedsgerichte entsprechen einem dringenden Bedürfnis. Große kaufVersammlung sofort nach Eröffnung ein Hoch auf den Kaiser aufmännische Vereinigungen haben sich für ihre Errichtung ausgesprochen. zwang. In einer knappen Viertelstunde haspelte er alles Die Furcht vor dem Eindringen der Socialdemokratie ist unbegründet, in großer Aufregung. Am Sonnabend früh stürzte er nach etwa das Herunter, was er von der Politik wußte, da die Handlungsgehilfen zum übergroßen Teil von der SocialDieses war äußerst dürftig, demokratie nichts wissen wollen. Der Laienrichter als Fachmann daß der gute Mann fann oft viel leichter ein richtiges Urteil fällen wie der Berufsrichter. sich von seinen eignen Freunden, den Versammlungsleitern,( Sehr richtig! links.) Sie werden mir zugeben, daß die Gewerbezu wiederholten Malen eine ziemlich derbe Rüge gefallen lassen gerichte und die daran angeschlossenen Einigungsämter das Gute mußte. Nichts von einem Programm oder etwas, was dem auch gezeitigt haben, daß an Stelle der Klassenfämpfe zwischen Unter- Ein rabiates Unternehmen scheint die jugendliche Arbeitgebernur ähnlich gewesen wäre, wußte der Mann hervorzustammeln. nehmer und Arbeiter der friedliche Ausgleich getreten ist. Herr Zeitung" zu sein. Das Blatt wurde vor einiger Zeit zu dem aus Nur der Socialdemokratie sollte der Kampf gelten jeder zweite Schmitz erklärte sich für einen Feind der allgemeinen Wahlen. Weiß gesprochenen Zwecke gegründet, der Arbeiterbewegung den Garaus Sazz klang in den Bismarckschen Merkspruch aus:„ Wir Deutsche in allgemeinen Wahlen gewählt werden? er denn nicht, daß die Beisizer zu den Innungs- Schiedsgerichten auch zu machen und den guten Willen dazu hat sie bisher in der umfangWill er etwa auch die reichsten Weise bethätigt. Aber ach, das Fleisch ist schwach und die fürchten Gott, sonst niemand auf der Welt!" allgemeine Wahl zu den Gewerbegerichten beseitigen? Da wird er Qualität der Waffen entsprach durchaus nicht der Massenhaftigkeit In der Diskussion erhielten unsre Genossen Litfin und bei den katholischen Arbeitern auf den heftigsten Widerstand stoßen. ihrer Anwendung. Abgesehen davon, daß man der ArbeiterDr. Liebknecht das Wort. Ihre Ausführungen entfesselten( Sehr richtig! links.) Stadtrat Bohm in Berlin, der Vorfizende bewegung noch lange kein haar frümmt, wenn man wirklich einmal wahre Beifallsstürme und hierbei stellte sich auch mit überzeugender der Berliner Gewerbegerichte, in denen bekanntlich ausschließlich den Nachweis erbringt, daß irgendwo ein oder mehrere Arbeiter sich Klarheit heraus, wie sehr der Gedanke des Socialismus in den Socialdemokraten sizen, hat mir einmal gesagt, es sei eine Freude, tadelnswert benommen wir sind weit entfernt, leugnen zu wollen, Köpfen der der Staatsarbeiter, die zu gut drei Fünfteln in zu sehen, in welcher Harmonie Arbeiter und Unternehmer an den daß das vorkommt mußte sich obendrein schon mehr als einmal nachweisen lassen, daß ihre Geschichtchen Erfindungen seien. Während der Versammlung anwesend waren, Wurzel gefaßt hat. Die Be- Gewergerichten arbeiten. Redner fordert sodann, daß die Schiedsgerichte auf alle Hand- das Blatt selber mit nichts als Schimpfereien auf die Arbeitergeisterung für unsre große Sache sprengte hier in dieser Versammlung lungsgehilfen ohne Unterschied des Gehalts ausgedehnt bewegung angefüllt ist, spielt ihr Chefredakteur, ein sichrer Herr die Fesseln des Sklavenjochs, unter dem die Staatsarbeiter besonders werden, und daß das passive Wahlrecht von 30 auf 25 Jahre herable binder, den Empfindsamen. So hatte das Blatt einen schwer leiden müssen. gesetzt wird.( Beifall links.) Artikel über den Berliner Formersteif gebracht und darin die Arbeiter der Frivolität geziehen. Die„ Deutsche Metallarbeiter- Zeitung" bezeichnete den Artikel als Schwindel und warf der Arbeitgeber- Zeitung" vor, sie stelle die Wahrheit auf den Kopf. . Eine Resolution, welche die Wiederwahl Paulis und ebenso die Aufstellung eines Sonderkandidaten als unvereinbar mit den Arbeiterinteressen und gefährlich für die letzteren verurteilt und einzig die Wahl des Socialdemokraten Dr. Liebknecht empfiehlt, fand jauchzende Zustimmung; das Bureau lehnte es aber ab, über sie abstimmen zu lassen. Nicht eine einzige Stimme bekannte sich zu der Praxis des schlichten Mannes"! Mit einem donnernden Hoch auf die Socialdemokratie gingen die Versammelten auseinander. So leistete uns der schlichte Mann" unabsichtlich einen nicht unwesentlichen Dienst. Die feindlichen Freisinnsbrüder gehen in Königsberg i. Pr. zu fammen. Gemeinsamer Kandidat beider Richtungen ist Rechtsanwalt Gyßling. Der Kreis gehört natürlich unsrem Genossen Haase. Ausland. Niederlande. Abgeordneter Goldschmidt( frs. Vp.): Die kaufmännischen wendig, daß den Beamten auf Wunsch jederzeit Einsicht in ihre Personalakten gestattet wird, besonders in die Bemerkungen, die die Vorgesetzten über ihr politisches Verhalten darin eingetragen haben. Abt. Stychel( Pole): Herr Peltasohn hat geglaubt, gegen die Aeußerung des Abg. Lenzmann im Reichstage, daß im Westen nicht solche Urteile möglich feien wie im Often, Verwahrung einlegen zu müssen. Ich behaupte zwar nicht, daß alle deutschen Richter bewußt und tendenziös im politischen Sinne parteiisch urteilen, aber sogar aus den Richterkreisen selbst sind schon mehrmals Stimmen laut geworden, die sich gegen die Einflüsse des Hakatismus gewendet haben. In der polnischen Bevölkerung ist das volle Vertrauen, dessen sich früher der Richterstand zu erfreuen hatte, heute nicht mehr im gleichen Maße vorhanden. Das ist eine Folge der hohen ( Bravo! bei den Strafen, die gegen die Polen erkannt werden. Bolen.) " Da rannte der Herr Chefredakteur Klebinder zum Kadi, in der Hoffnung, durch Prozessieren zu erreichen, was durch Schimpfen bisher noch nicht erreicht werden konnte. Das Schöffengericht in Nürnberg, vor das die Klage gehörte, lehnte jedoch die Einleitung des Ver= fahrens ab. Die gegen die Zeitung als Kollektivbegriff gerichteten Anschuldigungen könnten nicht als persönliche Beleidigung des Chefredakteurs angesehen werden. Der Herr Klebinder muß zu den journalistischen Anstands= begriffen der Redakteure der Arbeiterpresse ein felfenfestes Zutrauen haben, sonst müßte er doch eigentlich fürchten, die Anwendung der gleichen Waffen gegen sein Blatt zu provozieren. Und dann möchte es seinem Verantwortlichen schlimn ergehen. Justizminister Schönstedt: Gegenüber einer Aeußerung des dive Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Vorredners, daß der Glaube an die Objektivität der Richter im Schneidig. Der früher in Zwickau, jetzt in Magdeburg Often verloren ginge, will ich mich auf eine Aeußerung des Abg. wohnende Genosse Redakteur Albert hatte gegen ein schöffengericht= Dr. v. Jazdzewski berufen, die dieser in der ersten Lesung des Etats liches Urteil in einer Beleidigungsfache Berufung eingelegt, die ant Gründung einer Streifbrecher- Organisation. Aus Amsterdam hier gemacht hat. Herr Dr. v. Jazdzewski hat gesagt, daß der Glaube Donnerstag vor dem Landgericht in Plaueni. V. zur Verhandlung an die Unparteilichkeit der Richter auch jetzt noch bestehe. Wenn fam. Ms jedoch zur festgesetzten Zeit Albert noch nicht anwesend wird gemeldet: Ein aus Angestellten und ehemaligen Angestellten die Urteile im Osten schärfer geworden sind, so erklärt sich das daraus, war, beantragte der Vertreter der Staatsanwaltschaft sofort den der beiden Eisenbahngesellschaften gebildetes provisorisches Komitee, Die Artikel, die der Erlaß eines aftbefehls. Der Gerichtshof beschloß auch demwelches sich die Aufgabe gestellt hat, während eines etwaigen Aus- daß der Kampf ein schärferer geworden ist. standes den Eisenbahndienst zu organisieren, hat dem„ Neuterschen Finanzminister hier im Hause verlesen hat, bestätigen, daß von gemäß. Nicht lange danach erschien Albert, der durch einen unglücks Bureau" mitgeteilt, daß es im stande fei, während eines Aus- polnischer Seite der Kampf in einer Weise geführt wird, der den lichen Zufall verhindert war, rechtzeitig zu kommen. Der Gerichtshof Organen der Staatsbehörden zur Pflicht macht, in der schärfften trat nicht in die Verhandlung ein, hob jedoch den Haftbefeht standes einen beschränkten Dienst auf mehreren Linien zu erweise vorzugehen. Es ist falsch, aus den schärferen Urteilen den wieder auf. möglichen, so daß alle Verbindungen nach dem Auslande gesichert Alle Preußen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln feien. Das Komitee appelliert gleichzeitig an alle Personen, die be- Schluß zu ziehen, daß die Richter parteiisch urteilen. Die Verin Danzig, aber nur bei+15 Grad Celsius. Auf den Befähigt find, einen Eisenbahnzug zu führen, damit ein neuer Ausstand hältnisse haben sich vielmehr geändert.( Beifall rechts.) Abg. Goerdeler( frk.) polemisiert gegen den Abg. Nabbyl. Die scheinigungen, die die dortige Polizeibehörde über Versammlungsnicht glüden fönne. Gerichte hätten recht, wenn sie den Polen, welche nur vorgeben, nicht Anmeldungen ausstellt, ist jetzt regelmäßig folgende Bemerkung enta deutsch sprechen zu fönnen, feine Dolmetscher stellen und sie in Un- halten: gebührstrafen nehmen. Marokko. Ueber Bu Hamara, der erst nach den offiziellen maroffanischen Meldungen gefangen genommen, dann ertrunken sein sollte, liegt neuerdings folgende Havas"-Meldung vor: In Madrid find Nachrichten aus Melilla eingetroffen, welche behaupten, daß es dem Prätendenten gelungen sei, in Fez einzudrin " Abg. Beltasohn( fri. Bgg.): Auch ich beklage den Nationalitäten kampf und würde es bedauern, wenn er zur Beeinflussung der Gerichte führen sollte. Bis jetzt ist das nicht der Fall.( Bravo!) " Im Interesse der zum leberwachungsdienst kommandierten Polizeibeamten muß verlangt werden, daß in der Zeit vom 1. Oftober bis 31. März das Versammlungslokal mindestens auf 15 Grad Celsius erwärmt ist." Abg. Stychel( Bole) erklärt, er habe ausdrücklich nur von einzelnen Richtern gesprochen, die sich von oben beeinflussen lassen. I deswegen auflösen? Jm Gesetze steht nichts davon. Wenn aber der Ofen streift, will man dann die Versammlung Aus der Frauenbewegung. Schutz den Arbeiterinnen. Sociales. wegen Freisprechung eines Streifpofiens. In Harburg ging der Bau arbeiter Ricke eines Tages auf dem Fußwege gegenüber einer BauDer Bundesrat hat Vorschriften betreffend den Betrieb von An- stelle auf und ab. Da damals gerade die Bauarbeiter streikten, Die Beschwerdekommission, welche aus den Reihen der Arbeite- lagen zur er stellung von Präservativs, Sicherheits- vermutete der dort postierte Schuhmann in R. einen Streifpoſten rinnen hervorgegangen ist, fann wieder eine Zunahme ihrer Thätig peffarien, Suspensorien und dergleichen erlassen. Danach und forderte ihn auf, seiner Wege zu gehen. Nach wenigen Schritten feit im vergangenen Jahre feststellen. Ist auch die Steigerung der barf in Räumen, in welchen Präservativs, Sicherheitspeffarien und traf St. seine Frau und begann mit dieser eine Unterhaltung. Der Beschwerden, welche der Fabritinspektion eingereicht wurden dieselben andre zu ähnlichen Zwecken dienende Gegenstände angefertigt oder Schugmann erblickte darin wohl eine Gefährdung der öffentlichen stiegen von 24 im Jahre 1901 auf 36 im verflossenen Geschäftsjahre verpackt werden, Arbeitern unter 18 Jahren und Arbeiterinnen Ordnung und veranlaßte durch Anzeige, daß Ricke mur gering, so dürfen wir die häufigen Beschwerden der Heim- eine Beschäftigung nicht gewährt und der Aufenthalt nicht gestattet Uebertretung der Straßenpolizei- Verordnung angeklagt wurden. arbeiter nicht vergessen, welche leider unberücksichtigt bleiben müssen, werden. Er sollte die Bestimmung übertreten haben, wonach jedermann unweil die Heimarbeit der Fabrifinspektion nicht unterſtellt ist. In Räumen, in welchen Suspensorien angefertigt oder bedingt einer polizeilichen Anordnung folgen muß, die zur Erhaltung Ferner kommen in immer größerer Zahl die Arbeiterinnen verpackt werden, darf entweder nur männlichen Arbeitern oder nur der Sicherheit, Bequemlichkeit und Ordnung des Verkehrs auf der zu den einzelnen Kommissionsmitgliedern, um Rat in gewerblichen Arbeiterinnen eine Beschäftigung gewährt und der Aufenthalt öffentlichen Straße ergeht. R. wurde jedoch in zweiter Instanz und privaten Angelegenheiten zu erbitten. Es braucht nicht betont gestattet werden. Jugendlichen Arbeitern sowie Arbeiterinnen unter freigesprochen. Das Landgericht ging davon aus, daß eine zu werden, daß Auskünfte sehr gern erteilt wurden. eimmdzwanzig Jahren darf der Zutritt zu solchen Räumen nicht ge- Bestrafung wegen Uebertretung jener Borschrift nur erfolgen stattet werden. Die Bestimmungen treten am 1. April 1903 in Straft. fönne, wenn auch objektiv ein Anlaß zum Einschreiten des Beamten gegeben gewesen sei. Dafür sei aber hier Bekämpfung der Bleivergiftungen. In Nr. 4 der„ Chemiker- und nichts festgestellt, nicht der geringste Anlaß. Daß Ueber zu lange Arbeitszeit, namentlich an den Sonnabenden, Ingenieur- Korrespondenz" findet sich eine sehr beachtenswerte Mit- gestreift wurde und der Beamte deshalb vermutete, St. sei wird sehr häufig Beschwerde geführt. Es scheint, die Arbeitgeber teilung von Dr. med. Breiger über Lichtbehandlung bei Blei ein Streitposten, könne die Aufforderung zum Verlassen der wollen sich noch immer nicht mit dem Gedanken vertraut machen, daß vergiftungen. Er erzielte durch„ kombinierte Blau- Bogenlichtbäder" Gegend nicht rechtfertigen. Die Staatsanwaltschaft legte Refie nicht mit der Zeit der Arbeiterinnen nach Willkür wuchern in sieben Fällen chronischer Bleivergiftung volle Heilung oder wesent- vision ein und machte geltend, das pflichtgemäße Ermessen des fönnen. Bezeichnend für die leider so selten festgenagelten liche Besserung; in 24 Fällen akuter Erkrankung konnte ein Polizeibeamten wäre maßgebend. Der Straffenat des Kammerder Unternehmer iſt leichterer Herrschergelüfte rascherer Verlauf Ausspruch eines entschieden gerichts wies jedoch die Revision der Staatsanivaltschaft ab, da es Arbeitgebers nach der Recherche durch, der Recherche durch die Inspektion: heit festgestellt werden. in die Gewebe gedrungenen an der objektiven Voraussetzung eines Einschreitens des Polizeiwerden werde Beschwerde führen, daß man ihn in der Weise belästige. Bleiverbindungen durch den Schweiß ausgeschieden. beamten gefehlt habe. Der Herr beschäftigt junge Mädchen von 7-9 Uhr mit den Breiger hofft das Bogenlichtbad auch als prophylaktisches Mittel üblichen Bausen. Ueberstunden berechnet er nach dem Wochen zur Verhütung des Eintritts von Blei- Erkrankungen veriverten zu Beschwerden gingen überwiegend aus der Konfektion ein, doch reihen sich ihnen solche aus der Metall-, Leder, Holz-, Textilund Beleuchtungsbranche an. der er und Die der Krant Lohn nicht um einen Pfennig höher, dafür zieht er den Mädchen können, da es wahrscheinlich beforbers leicht sein wird in Das venezolanische Friedensprotokoll. jede halbe Stunde, welche sie auf Arbeit warten müssen, ab. Und so einer spielt den sittlich Entrüsteten, wenn ihm einmal in seine Ausbeutungsmethode hineingeleuchtet wird. Aus andren Beschwerden ersehen wir, wie leichtfertig mit Gesundheit und Leben der Arbeiter verfahren wird. So wurden in einem Betriebe für Präcifionsmechanit den Arbeitern nicht genügend lange und gute Handschuhe für die Hantierungen mit Säuren geliefert. Ein Lehrling zog sich infolgedessen eine Blutvergiftung zu. In einer Lederfabrik waren in einem Kellerraum, welcher höchstens 40 Kubikmeter Luftraum hat, 10 bis 12 Arbeiter beschäftigt. Der Naum ist weder heizbar noch gebielt. Bei der Polizei ist derselbe als Lagerraum angegeben. Dort herrscht abends so schlechte Luft, daß die Petroleumlampen häufig ausgehen. Ferner kehren die Klagen über rohe Behandlung von seiten der Unternehmer sehr häufig wieder. Es giebt Betriebe, in denen nicht nur die gemeinsten Schimpfworte an der Tagesordnung sind, sondern tvo auch die Arbeiterinnen, Frauen sowie Mädchen geduzt werden. Es wäre doch endlich Zeit, daß sich die Frauen gegen eine solche Behandlung ganz energisch verwahren. begriffene Ablagerungen zu entfernen. Bei der Wichtigkeit dieser Frage für eine große Anzahl von Berufen und Arbeiter BergBerlin, 14. Februar.( W. T. B.) Das von den Bevollmächtigten und Hüttenleute, Maler, Schriftseger, Schriftgießer, Glasbläser und besonders Arbeiter der Bleiweißfabriken müssen diese Versuche in unterzeichnete Protokoll lautet: umfassender Weise fortgesetzt werden. Die Errichtung einer Arbeiterkammer für Reuß j. 2. fordern die socialdemokratischen Abgeordneten des dortigen Landtages. Die Arbeiterkammer soll bestehen aus einem vom fürstlichen Ministerium zu bestellenden Sekretär, der die Geschäfte der Kammer besorgt, und etwa 24 Arbeitervertretern, welche in allgemeinen direkten Bahlen mit einfacher Mehrheit seitens der großjährigen Arbeiter gewählt werden. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Artikel 1: Die venezolanische Regierung erkennt im Princip die von der kaiserlich deutschen Regierung erhobenen Reklamationen deutscher Unterthanen als berechtigt an. Artikel 2. Die deutschen Reklamationen aus den benezolanischen Bürgerkriegen von 1898 bis 1900 belaufen sich auf 1718 815,67 Bolivares. Die venezolanische Regierung verpflichtet sich, von diesem Betrage 5500 Pfd. Sterl. gleich 137 500 Bolivares sofort bar zu bezahlen und zur Tilgung des Restes fünf am 15. März, 15. April, 15. Mai, 15. Juni und 15. Juli 1903 an den kaiserlich deutschen Gesandten in Caracas zahlbare Wechsel über entsprechende Teilbeträge einzulösen, die Herr Bowen sofort ausstellen und Herrn Freiherrn Speck von Sternburg über-. geben wird. Graveure, Stempelschneider. Sämtliche Stempelschneider Berlins Artikel 8. Die in den Artikeln 2 und 6 nicht erwähnten Dann folgen die Beschwerden über das Fehlen von Ankleide haben am Sonnabend die Arbeit niedergelegt. Zuzug ist strengstens deutschen Reklamationen werden einer gemischten om= räumen sowie über gemeinsame Ankleideräume für Männer und fernzuhalten. Verband der Graveure und Eiseleure, Ortsverwaltung mission überwiesen. Frauen. Wir brauchen nicht darauf hinzuweisen, zu welch unerträg Berlin. Diese Kommission hat sowohl über die materielle Bc= lichen Zuständen letztere Einrichtung führt. Ferner richteten sich Achtung! Bäcker! Die Arbeiter der Goldackerschen Bäckerei, rechtigung der einzelnen Forderungen wie über deren Höhe sehr viele Beschwerden gegen die unsauberkeit in den Arbeits- Brunnenstraße 130, haben wegen fortgefekter Maßregelungen und zu entscheiden. räumen und hauptsächlich der Aborte. Wir hören, daß Aborte im sonstiger Chikane Sonnabendabend einmütig die Arbeit nieder- Artikel 4. Die im Artikel 3 erwähnte gemischte Depu Arbeitsraum selbst abgeschlagen werden, und ein besonderer Luft- gelegt. Zuzug ist streng fernzuhalten! Der Vorstand des Bäcker- tation hat ihren Siz in Caracas. Sie fezt sich zuſammen abzug nicht vorhanden ist. Es gehört nicht zu den Seltenheiten, verbandes. aus je einem von der kaiserlich deutschen und der venezolanischen wenn für 40-70 Arbeiterinnen nur ein Abort vorhanden ist. Regierung zu ernennenden Mitgliede. Die Ernennung hat bis zunt In einer Fabrik müssen sogar 100 Arbeiterinnen mit einem 1. Mai 1903 zu erfolgen. Soweit sich die beiden Mitglieder über Abort auskommen, während die Direttrice ein Geheimkabinett die erhobenen Ansprüche einigen, ist ihre Entscheidung als endfür sich allein verschloffen hält. In diesem Betriebe scheinen über gültig anzusehen, soweit eine Einigung unter ihnen nicht zu stande haupt ganz eigenartige Zustände zu herrschen. So wird zum Beikommt, ist zur Entscheidung ein Obmann zuzuziehen, der spiel das Plaudern bei der Arbeit mit einer Strafe bis zu 50 Pf. von dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von belegt. Der Schrank, in welchem die Arbeiterinnen ihre Amerika ernannt wird. Speisen aufbewahren müssen, starrt vor Schmutz und Schwaben, und doch kostet es Strafe, wenn die Arbeiterinnen ihre Stullen auf den Arbeitstisch legen. Achtung! Täschner, Nieter, Sattler. Die Aussperrung der Arbeiter und Arbeiterinnen in der Taschenfabrik von Offer u. Co., Alexandrinenstr. 110 ist am Freitag, den 13. d. M. nach gegenseitigen Verhandlungen zur Zufriedenheit der Ausgesperrten beendet worden. Die Arbeit wird am Montag wieder aufgenommen. D Die Ortsverwaltung Berlin des deutschen Sattlerverbandes. Die Bosamentenarbeiter und-Arbeiterinnen halten am Dienstag- Artikel 5. Zur Befriedigung der im Artikel 3 bezeichneten abend 8 Uhr im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 3, eine Reklamationen sowie der gleichartigen Forderungen Versammlung ab. Die Verfammlung hat den Zweck, die Arbeite- andrer Mächte wird die venezolanische Regierung vom 1. März 1903 Konnten wir im vorigen Bericht konstatieren, daß die Fabrik- rinnen auf die gegenwärtige Konjunktur sowie auf den Stand der ab monatlich 30 Prozent der Zolleinkünfte von inspektion die Beschwerden schnell und gut erledigte, so Löhne aufmerksam zu machen. Besonders sind die Heim 2a Guayra und Puerto Cabello unter Ausschluß müssen wir diesmal leider feststellen, daß die Inspektion nicht immer arbeiterinnen ins Ange gefaßt, da es uns gänzlich an Verbindung jeder andren Verfügung dem Vertreter der englischen in gewünschter Weise arbeitete. Einige Male mußte die fehlt, fo ersuchen wir die Genossen, alle ihnen bekannte Personen, Bant in Caracas überweisen. Sollte die venezolanische Regierung Beschwerde zweimal eingereicht werden. In einem Falle welche in der Posamentenbranche arbeiten, zum Besuch der Ver- dieser Verpflichtung nicht nachkommen, so soll die Zollverwaltung wurde überhaupt nicht kontrolliert. Aus einer Teppichfabrit fammlung zu veranlassen. Der Vertrauensmann. in den beiden Häfen bis zur vollständigen Befriedigung der vorhatten wir sehr arge Mißstände gemeldet; eine Recherche erfolgte Der Abschluß des neuen Tarifs im Berliner Baugewerbe soll stehend erwähnten Forderungen belgischen Zollbeamten überjedoch nicht. Die Zustände in der Fabrik waren derartige, daß wie das Centralblatt für das deutsche Baugewerbe", Organ des tragen werden. sich nach einiger Zeit eine öffentliche Textilarbeiter- Versammlung Verbandes der Baugeschäfte von Berlin und den Vororten offiziell Alle Streitfragen in Ansehung der Verteilung der im Absatz 1 damit beschäftigte. Einen Tag, nachdem der Bericht im Vorwärts" mitteilt gesichert sein. Die Verhandlungen in der Acht bezeichneten Zolleinkünfte sowie in Ansehung des Rechtes Deutschberöffentlicht war, erfolgte prompt die Recherche. Es scheint, die zehner Kommission für das Maurer und Zimmergewerbe lands, Großbritanniens und Italiens auf gesonderte Befriedigung Flucht in die Deffentlichkeit übte auch hier einen gewissen find insoweit abgeschlossen, als eine Einigung zwischen den ihrer Reklamationen sollen in Ermangelung eines anderweitigen Druck aus. Ein andres Mal wurde auf Grund einer von der Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmer Organisationen Abkommens durch den ständigen Schiedshof im Haag Stommission eingesandten Beschwerde uns von der Inspektion dahin erzielt ist, daß die Tarifgemeinschaft auf zwei Jahre verlängert entschieden werden. anheimgestellt, Arbeiterinnen aus der betreffenden Fabrit behufs und der Stundenlohn vom 1. April d. J. bis zum 1. April 1904 Artikel 6. Die venezolanische Regierung verpflichtet sich, die näherer Ermittelung der Uebelstände in die Sprechstunde der Assistentin auf 67% Pf. und danach auf 70 Pf. festgesetzt ist. Die Abmachung zum größten Teile in deutschen Händen befindliche fünfprozentige zu senden. Nun bedente man aber, die Fabrik befindet sich bedarf noch der endgültigen Zustimmung der beiderseitigen General venezolanische Anleihe von 1896 zugleich mit ihrer gesamten ausin der Neuen Königstraße und die Arbeiterinnen sollten in versammlungen. Der Abschluß eines Tarifvertrages auch mit den wärtigen Schuld in befriedigender Beije neu zu regeln. die Sprechstunde der Assistentin des Bezirks N. Prinzen- Allee 88 Bauarbeitern wird als bevorstehend gemeldet. Artikel 7. Die von den deutschen Seestreitkräften gehen. Ja, wenn man den Arbeiterinnen solche Schwierigkeiten Die Zahlstelle Berlin des Zimmerer- Verbandes hat fürzlich ihren weggenommenen venezolanischen Kriegs- und Handelsfahrzeuge machen will, so werden die Beschwerden vereinzelt bleiben. Jahresbericht für 1902 herausgegeben, dem wir folgendes entnehmen. werden in dem Zustand, in dem sie sich gegenwärtig befinden, der Den Mädchen fällt es schon schwer genug, sich einmal zu einer In Berlin und den Vororten machte sich besonders während der venezolanischen Regierung zur id gegeben. Klage aufzuraffen; tommt man ihnen dann jedoch mit Monate Juni, Juli und August eine rege Bauthätigkeit bemerkbar. Artikel 8. Nach Unterzeichnung dieses Protokolls soll die über einer nochmaligen Darstellung, namentlich wenn dieselbe so viel Zeit Diesem Umstande ist es auch zuzuschreiben, daß eine große Zahl die venezolanischen Häfen verhängte Blockade gemeinsam mit in Anspruch nimmt, so kann man sicher sein, die Mädchen abzu- auswärtiger Stollegen aus Orten, wo gestreift wurde, hierselbst Be- den Regierungen Großbritanniens und Italiens aufgehoben schrecken. Leider hören wir vom Erfolg der Beschwerden in den schäftigung fanden. Allem Anscheine nach verspricht auch das Jahr 1903 werden. Auch werden die diplomatischen Beziehungen zwischen der feltensten Fällen, da die Inspektion uns grundsätzlich keine Auskunft eine rege Bauthätigkeit.- Trotz aller Schwierigkeiten ist die Mitglieder- faiserlich deutschen und der venezolanischen Regierung wieder aufgiebt und die Arbeiterinnen es meist unterlassen, wieder vor- zahl um 426 gewachsen, fie betrug am Jahresschluß 2845 gegen 2419 genommen. zusprechen. im Jahre 1901. Starten zum örtlichen Fonds sind bis zum 27. September, Washington, den 13. Februar 1908. Ferner hat auf Anregung der Kommission der Reichstags- wo das Kartenjahr sein Ende erreichte, im Ganzen 4023 herausAbgeordnete Stadthagen es übernommen, einen Cyflus gegeben worden, ein Beweis für die große Schwankung im Mit von Vorträgen über das Arbeiterrecht abzuhalten. Der rege gliederbestand. Arbeitslos waren 715 Mann; auf diese Besuch der Vortragsabende, sowie die fleißige Beteiligung kommen in Summa 3555 Wochen, mithin im Durchschnitt an den Debatten haben gezeigt, wie notwendig die Aufklärung Mann etwa 41 Wochen. Die Gesamteinnahme Beiträge zur Hauptkasse betrug 47 768,26 M. An Arbeitslose Wenn wir auf das legte Jahr unfrer Thätigkeit zurückschauen, wurden gezahlt 1142,45 W., flir Gemaßregelte am 1. Mai dagegen Eine Lobrede des Handelsministers auf die Kartelle. so können wir befriedigt sein und mit der wohlbegründeten Hoffnung insgesamt 4768,55 M. Infolge des mit den Unternehmern abweiter schaffen, auch in der nächsten Zeit für die Arbeiterinnen Er- geschlossenen Tarifvertrages ist es zu eigentlichen Arbeitsniederlegungen Hannover, 14. Februar.( W. T. B.) Der Handelsminifter fprießliches zu leisten. Beschwerden nehmen entgegen: Frl. Baader, Bellealliance- nicht gekommen, weshalb auch keine Ausgaben für Streifunterstützungen Möller, welcher hier eingetroffen ist, stattete der Handelskammer straße 95, H. III. Frau Bauschte, Nostoderstr. 43, Quergeb. I. au berzeichnen waren. Trotzdem wurden 112 Fälle betr. Schlichtung und heute einen Besuch ab. Dabei äußerte er sich, wie der„ Hannov. Abstellung von Mißständen auf Bauten gemeldet. Sie bezogen fich Courier" mitteilt, Frau Dr. Weyl, Lothringerstr. 67, I. Frau Lut, Waterloo- Ufer 9, auf Nichtinnehaltung der vertragsmäßigen Arbeitszeit, Nicht auf dem Weltmarkte in Zukunft die Vereinigten Staaten dahin, daß unser wichtigster Konkurrent im Laden. Frau Mesch, Lychenerstr. 3, linker Aufg. IV. Frau Tiek, zahlung des vertragsmäßigen Lohnes, auf mangelhafte BauBlumenstr. 68, I rechts. Frl. Heidemann, Alte Jakobstr. 118. IV. buben oder Aborte usw. Nur in einem Fall( Firma Berrin- von Amerika sein würden, man müsse daher von diesen Frl. Grünberg, Köpniderstr. 8b, IV. Frau Jeeze, Rigdorf, Steinmetz- Spandau) kam es zu einer Einstellung der Arbeit, doch waren lernen und sich deren Geschäftsprincipien anpassen, straße 120, Hof I. nach einer mur dreistündigen Arbeitsruhe die Differenzen als deren markantestes die Konzentration von Sprechzeit jeden Mittwochabend von 7-9 Uhr. erledigt. Neun Fälle mußten dem Verband der Baugeschäfte ge- Kapital und Geschäft anzusehen sei, wie Gewertschafts- Bureau, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, meldet werden, weil sich nicht gleich eine Regelung herbeiführen fie fich in Kartellen und Syndikaten darstellt, die teilließ. Fünf Fälle wurden vor dem Berliner und Schöneberger weise starke Abneigung in Deutschland in Deutschland gegen diese Gebilde Gewerbegericht( vier mit Erfolg) und ein Fall vor dem Inmungs- werde sicher mit der Zeit einer gerechteren Auffassung Blaz Schiedsgericht( ohne Erfolg) zum Austrag gebracht. Der Vermögens machen, zumal wenn zumal wenn die dem Syndikatswesen anhaftenden bestand der Bahlstelle beträgt 40 401,82 2. Freiherr Speck v. Sternburg. Herbert W. Bowen. weiterer Streife über die gefeßlichen Bestimmungen zum Schuße der belief fich auf 87 219,68 M., die Ausgabe einschließlich ber Letzte Nachrichten und Depefchen. Arbeiter sind. im Laden. Vorm. 9-1 und nachm. 6-8 Uhr. Die Gewerbe- Inspektions- Assistentinnen Frl. Reichert, Engel Ufer 4, Frl. Kummert, Georgenfirchplatz 21, Frl. v. Bennigsen- Förder, Prinzen- Allee SS, find für Arbeiterinnen allein jeden Donnerstag bon 7-8 1hr abends und jeden ersten Sonntag im Monat von 9-10 Uhr vormittags zu sprechen. Deutfches Reich. Die Beschwerdekommission der Arbeiterinnen Berlins. Textilarbeiterstreik in Colmar i. E. Bei der Firma Riener u. Comp. find 400 Weber in den Ausstand getreten. Die Ursache Rigdorf. Sonntag, den 15. Februar, nachmittags 4 Uhr, im des Streits ist die Einführung einer neuen Fabrikordnung, welche Lokale des Herrn Hoppe, Berlinerstr. 15: Oeffentliche Ver- den Arbeitern die Vergünstigung des§ 616 des Bürgerlichen Gesetz sammlung. Diskussion über Weltlichkeit der Schule usw. Diese buchs rauben will, indem sie bestimmt, daß für Wartezeit 2c. eine Disfuffionsabende haben den Zweck, die Frauen und Töchter mit Entschädigung nicht gewährt wird. Da aller Protest beim Fabrikanten den socialdemokratischen Forderungen bekannt zu machen. Partei- sowohl wie bei der Behörde wirkungslos blieb, traten die Arbeiter genossen sind ebenfalls gern gesehen. Die Vertrauensperson. am Montag in den Ausstand. " " Auswüchse beseitigt werden würden, was natürlich durchaus zu wünschen sei. Allerdings dürfte es taum 3 teď mäßig sein, die Gesetzgebung zu diesem Zwecke in Belegung zu setzen, vielmehr müsse von der geschäftlichen Klugheit der auf diesem Gebiete thätigen Unternehmer und Reorganisatoren das notwendige Maßhalten und die Vermeidung von Uebelständen erwartet werden. Brüssel, 14. Februar.( W. T. B.) Die Kammer nahm mit 82 gegen 40 Stimmen Artikel 1 der Regierungsvorlage betreffend die Weißensee. Dienstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr, findet Aus der Töpferbewegung. In Franffurt a. D. haben die Erhöhung des Einfuhrzolls auf alkoholhaltige und destillierte Geim Prälaten", Lehderstr. 122, eine öffentliche Frauenverfanumlung Töpfer den am 13. d. W. ablaufenden Tarif gekündigt. Die Jnnung tränke an. statt. Frau Emma Ihrer spricht über das Thema: Warum hat einen Tarifentivurf aufgestellt, der für die Arbeiter nicht günstig Jekaterinoslaw, 13. Februar.( W. T. B.) müssen die Frauen Socialdemokraten werden?" Außerdem steht die ist, und sie verlangt die Anerkennung desselben, andernfalls sollen In der Nähe der Wahl einer Kreis- Vertrauensperson für die Frauen des Nieder- Verhandlungen mit den Arbeitern abgebrochen werden. Station Slatoust entgleiste ein Personenzug, wobei vier Personent barnimer Kreises auf der Tagesordnung. Die Genoffinnen und Die Königsberger Töpfer befinden sich in einer Lohnwagen die Böschung hinunterstürzten. Der Zugführer und zwei Genossen werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. bewegung. Die Unternehmer haben den Tarif herabgesetzt, und die Baffagiere wurden getötet, 30 Passagiere und ein Schaffner wurder Der Vertrauensmann. Arbeiter wollen fich dagegen wehren. shiver, 15 Personen leicht verlegt. Verantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Insevatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlir Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Nr. 39. 20. Jahrgang. Reichstag. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. = Sonntag, 15. februar 1903. Herr Hike wohl für den sanitären Marimal Arbeits- man die größten Schwierigkeiten. In Dresden hat tag, nicht aber für den allgemeinen Marimal- Arbeitstag die Stadtvertretung den Arbeitern sogar verboten, sich Wirtschaftseintreten zu können, weil der letztere ein Herabgleiten auf die Bahn genossenschaften anzuschließen. Die Reichsregierung sollte doch des Socialismus bedeute. Und heute beantragt das Centrum folche Beschlüsse durch ihren Einfluß unmöglich machen. Die Beamten der Stadt dürfen natürlich Konsumvereinen an259. Sigung. Sonnabend, den 14. Februar 1903, selbst den zehn stündigen Magimal- Arbeitstag. nachmittags 1 Uhr. Am Bundesratstische: Graf v. Posadowskh. 群 Der Antrag ist offenbar aus Rüd sicht auf die Wahlen gehören. Und da redet man von Gleichberechtigung! Sie können gestellt. Wir finden das Wettlaufen um die Gunst der Arbeiter durch- wohl das Wort Gleichberechtigung in den Mund nehmen, aber zu Die zweite Lesung des Etats des Reichsamts des aus günstig es zeigt, daß unsre Arbeit doch nicht ver- Thaten können Sie sich nicht aufraffen. Geben Sie uns die GleichInnern wird fortgesetzt. geblich ist. Das Centrum, das mit widerstrebenden Interessen berechtigung, so haben wir den Vorteil, geben Sie uns die GleichAbg. Pens( Soc.): Ich kann der gestrigen Freifinnigen 8tg." im eigenen Schoße zu rechnen hat, muß mit Abschlagszahlungen zu berechtigung nicht, so werden wir nicht minder vorwärts kommen, darin nur recht geben, daß sich im Reichstage in der That unhaltbare frieden sein, während wir grundsätzliche und principielle Forderungen das wird sich bei den nächsten Wahlen zeigen.( Bravo! bei den Zustände herausgebildet haben. Die Regierung sollte sich endlich vertreten. Wir haben mit dieser Taftit wirklich keine schlechten Geschäfte Socialdemokraten.) zur Gewährung von Diäten aufraffen. Wie schlecht ist der Reichstag gemacht. Um die rebellischen Arbeiter zu beruhigen, kommt das Abg. Sittart( C.): in diesem Augenblick besetzt! Ob die freifinnige Volkspartei, um Centrum mit der Witwenversorgung. Ich glaube nicht, daß es ge- Ich danke dem Vorredner, auf dessen Nede ich im übrigen nicht den gestrigen Artikel der Freifinnigen 3tg." zu illustrieren, nur lingen wird. In Rheinland- Westfalen und Schlesien wächst unter weiter eingehen kann, daß er die Politik des Centrums so forrett durch drei Mann vertreten ist, lasse ich dahingestellt.( Sehr gut! bei den Arbeitern die Erkenntnis, daß sie ihre Interessen unbeirrt durch charakterisiert hat. Das Centrum repräsentiert mit Bewußtsein nicht den Socialdemokraten.) fonfessionelle Unterschiede in geschlossenen Reihen zu fördern haben. eine Klasse, sondern vertritt die Interessen der verschiedensten BeAuf die gestrige Nede des Abg. Ahlwardt einzugehen wird sich Die Socialpolitik wirkt nicht versöhnend. Jede Konzession reizt zu völkerungsflaffen, zwischen denen es einen Ausgleich zu schaffen wohl schwer verlohnen. Er meinte, ich hätte ihn verlacht. Eigentlich neuen Konzessionen. Am zufriedensten ist der Arbeiter, der noch gar sucht. Ganz falsch aber ist die Behauptung des Abgeordneten Beus, sollte man mehr Mitleid empfinden über die Art, wie sich in diesem nichts erhalten hat. Dr. Bödicker hat mit Recht die Unzufriedenheit unser Zehnstunden- Antrag sei aus Furcht vor den Wahlen gestellt Kopfe die wirtschaftlichen Verhältnisse spiegeln. Aber Herr Ahlwardt als einen Hebel der Kultur bezeichnet. Das ist doch ganz selbst worden. Wir sind von dem Elfftunden- Tag zur Forderung des hat, trotzdem er ein sich überall felbft widersprechendes Stonglomerat verständlich. In demselben Maße, als Arbeiter Ansprüche erheben Behnstunden- Tages gekommen, während die Socialdemokratie von vortrug, doch die Aufmerksamkeit der Rechten sehr lebhaft erregt; und erfüllt bekommen, wird ihnen erst zum Bewußtsein ge- acht Stunden auf zehn Stunden ihre Forderungen zurückgeschraubt hat. in der That würde sich der von ihm vorgebrachte Mischmasch wohl bracht, was für ein Leben sie führen können. Die Ar-( Lebhafter Widerspruch bei den Socialdemokraten.) eignen als Programm für die antisocialdemokratischen Parteien bei wir sollen aß få en. Ja, ist Haß gegen das Schlechte nicht etwas Abgg. Wurm und Albrecht. Abg. Wurm hat, dem Bericht des beiter, denen es am besten geht, verlangen am meisten. Redner wendet sich im weiteren gegen die Aeußerungen der nächsten den Wahlen. Haß fäen. Graf Posadowsky hat gestern wieder bekundet, daß er die sehr Gutes? Haß gegen das Schlechte zu erzeugen, halten wir uns für Vorwärts" folgend, gegen meinen Freund Trimborn die fälschliche rote Farbe als Symbol unsrer Auffassung nicht vertragen kann. verpflichtet; sonst tommt die Welt nicht vorwärts. Auflage erhoben, er habe sich gegen die Hinzuziehung von ArWas aber erlaubt ist, sollte doch auch bei unsrer Regierung die Herr Stößel verlangt für die christlichen Gewerkschaften das Recht beitern zur Gewerbe- Inspektion ausgesprochen. Ebenso wenig nötige Achtung finden, und ich wüßte nicht, daß unsre der juristischen Persönlichkeit, damit sie sich gegen die socialdemo- habe ich mich im preußischen Abgeordnetenhause dafür aus Gefeße, unfre Verfassung es verbieten, Republikaner fratischen Gewerkschaften halten können. Das ist die Gleichgesprochen, bei der Gewerbe- Inspektion zu bremsen". Freilich darf und Demokrat zu sein, wofür doch die rote Farbe nur das berechtigung, wie die Herren es verlangen. Wir trennen man nicht jede Rücksicht auf den Mittelstand Symbol ist. Nun meinte Graf Pojadowsky, wir schaden uns selbst ganz reinlich Partei und Gewerkschaften, wenn sie auch im Geiste in der Industrie außer Acht lassen. Daran stoßen sich mit der Betonung unsrer republikanischen Gesinnung. Wir haben zusammen gehören. Aber sie haben Aufgaben für sich. Das ist die die wirklichen Proletarier, die Arbeiter, auch gar nicht, sondern mur aber doch unsre Anschauung nicht, weil wir sie haben wollen, ganze Neutralität. Wie es mit der Gleichberechtigung der Arbeiter in der die Salon- Proletarier hier im Hause.( Lachen bei den Socialdem.) sondern weil wir sie haben müssen, die Logik zwingt uns Praxis aussieht, das zeigt das jüngste Vorkommnis in Pforz- Will mun Herr Wurm uns noch weiter damit drohen, daß er den dazu. Die Staatsverfassung hat meinte Graf Bofadowsky- heim, wo 15 Bijouteriefabrikanten ihren Arbeitern verboten haben, wählern erzählen wolle, ich hätte die Regierung zum„ Bremsen" bei mit einer berständigen Socialpolitik nichts zu thun. Das an einer socialdemokratischen Bersammlung teilzunehmen.( Sört! den Gewerbe Inspektoren aufgefordert?( Abg. Wurm ruft: Das muß ich entschieden bestreiten. Im Gegenteil, der Grundsatz hört! bei den Socialdemokraten.) Das ist ein unerhörter Miß nenne ich bremsen!- Heiterkeit.) Also Rücksicht auf andre von der Gleichberechtigung der Arbeiter läßt sich vollständig nur brauch der ökonomischen Ucbermacht des Kapitalisten, der doch nur Streise nennen Sie bremsen?( Abg. Wurm: ( Abg. Wurm: Zu Ungunsten verwirklichen in der vollendeten Demokratie und ist Anspruch auf die technische Arbeitsleistung des Arbeiters hat, nicht der Arbeiter!) Bitte, das ist unrichtig! Auch wir werden unvereinbar mit der Monarchie. Die Monarchie ist die auf seine Gesinnung. Mir ist es in Hessen geschehen, daß das vor die Wähler hintreten und ihnen von dem„ tödlichen Krönung des Klaffenstaates und ohne Klassenstaat undenkbar und andrer- Centrum meine Versammlungen zu sprengen suchte. Saz", wie Herr Beus es nannte, erzählen, von diesem feits, wenn man die Gleichberechtigung der Arbeiter wirklich durch Die Taktit hat freilich keinen Erfolg gehabt. Haß, der Sie in einer Weise verblendet, daß Sie die Erfolge der führen will, so schafft man Zustände, unter denen auf die Dauer die Nun zum Abgeordneten Heyl. Der Herr hat immer eine andern Parteien hinstellen als Ihre eignen! Nun berufen Sie sich Monarchie nicht möglich ist. Diese Behauptung wird nicht etwa Reigung zu allerhand aus dem Zusammenhang geriffenen Citaten auf den Fürsten Bismarck. Fürst Bismarck hat gesagt: Wenn es dadurch widerlegt, daß Wilhelm II. selbst die Gleichberechtigung gegen uns. Sein Sekretär soll sie ihm zusammenstellen. feine Socialdemokratie gäbe, und wenn weite Streise sich nicht vor der Arbeiter verlangt hat. Es tommt nicht auf die( Heiterkeit.) So sieht es auch ganz aus. Was soll es be- ihr fürchteten, so würden wir heute noch feine SocialWorte an, sondern auf die Thaten. Es könnte ja deuten, wenn er das Kommunistische Manifest noch gegen uns ver- reform haben( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.); felbst ein Fürst einmal das Princip der Demokratie wendet! Engels felbst schrieb in der Vorrede dazu, daß es damals so würde mancher, der sonst fein Herz für die verkünden von der Auffassung aus, daß einmal die Zeit kommen schon zum Teil durch die Entwicklung überholt fei. Die Arbeiterklasse hätte, nicht für Socialpolitik zu haben werde, wo die Monarchie überflüssig würde und er dann selbst bereit Steuerart, durch die in Zürich der socialistische sein."( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Darin liegt der wäre, auf die Beibehaltung dieser Institution nicht zu bestehen. Db Minister die Finanzen ruiniert haben soll, besteht schon seit Schwerpunkt. Das ist doch etwas ganz andres, als wenn man bes das in diesem Falle zutrifft, weiß ich nicht, aber zu viel verlangt 30 Jahren. Der socialistische Finanzminister ist erst hauptet, daß vor dem Bestehen der Socialdemokratie teine Socialwäre es nicht. Denn nichts, was besteht, hat Anspruch auf ewige feit 2 Jahren im Amt.( Hört! hört!) Die Mißstände sind in Zürich politik getrieben wäre. Bischof Ketteler hat bereits in den Dauer. Wir Socialdemokraten sind durch diese unsre Anschauung dadurch hervorgerufen, daß kein Steuerdeklarations- fechziger Jahren in seinem Buche„ Die Arbeiterschaft und das ganz besonders objettib gegenüber der Monawang besteht und die reichen Leute sich große Steuerhinterziehungen Christentum" Forderungen aufgestellt, die durch die Socialdemokratie archie. Wir halten sie nicht für etwas Willkürliches, sondern für haben zu Schulden kommen lassen, wie das ja auch bei uns manchmal erst viel später aufgestellt sind.( Abg. Wurm: Nein, die vorher etivas historisch Gewordenes. Wäre sie nicht historisch not- vorkommt. Herr Heyl empfahl den englischen Weg. Uns soll es durch Lassalle aufgestellt sind. Sehr richtig! bei den Socialwendig, so hätte sie nicht bestanden und würde nicht recht sein, wenn das deutsche Bürgertum sich die Engländer zum demokraten.) Ich sage gar nicht, daß Ketteler der einzige gewesen noch bestehen. Trotzdem haben wir ein Recht, Demokraten zu Muster nimmt. Wir werden davon keinen Schaden haben. ist, der socialpolitisch thätig war. Er hat sehr früh schon das sein. Die Umwandlung der Dinge muß früher beginnen als das Alte Bei uns fönnte höchstens der Abg. Röfice- Dessau beanspruchen, Organisationsrecht für die Arbeiter verlangt, und ihm sind verschwunden ist. Wir erstreben, wie jede andre Partei, eine Ver- eine Arbeiterpolitit nach englischem Muster Muster zu betreiben, andre gefolgt. änderung der bestehenden Dinge, die Regierung muß also uns aber er findet wenig Anklang selbst bei seinen nächsten Freunden. Gewiß ist auf dem Gebiete der Socialreform noch viel zu thun gegenüber dieselbe Objektivität bewahren wie gegenüber allen Die Nationalliberalen wollen ihn aus seinem Wahlkreise verdrängen, übrig, aber wir müssen die Widerstände berücksichtigen. Wenn die andren Parteien, und ein Regierungsvertreter tann sehr weil er ihnen zu rot ist. Herr Gamp hat sich ja besonders darüber Parteien, die sich vor den Wagen Socialreform spannen, zu scharf wohl einen Saal betreten, in dem die Embleme der beflagt, daß die Politik des Herrn Rösicke der Socialdemokratie anziehen, so fönnten die Stränge reißen und der Wagen zurückrollen. Demokratie oder des Republitanismus vertreten sind. Borschub leiste. Herr Gamp behauptete auch, in den Sonsumvereinen Das müffen wir auf jeden Fall verhindern. Graf Posadowsky hat darauf hingewiesen, daß in der Agrar- forgten die Socialdemokraten nicht für die Arbeiter. Erstens hat Herr Albrecht sagte, wir sollen nicht glauben, sondern wissen. frage Schippel und David eine andre Anschauung hätten als die Socialdemokratie mit den Konsumtvereinen nichts zu thun, wo Wissen Sie denn, daß der Zukunftsstaat, der große Kladderadatsch, unsre Theoretiker unsrer Partei. Das beweist doch nur, daß es bei aber die Mehrheit der Mitglieder eines Konsumvereins fommt? Nein, Sie glauben es und verlangen von den Arbeitern, uns Freiheit der Diskussion giebt. Daß es der Landwirtschaft nicht Socialdemokraten sind, da treten sie auch stets für das Sie es glauben. Wissen Sie, daß es keinen Gott giebt? mehr so gut geht wie in früheren Jahrhunderten, liegt an angemessene Regelung der Arbeitsverhältnisse ein. Nein, Sie glauben es.( Buruf bei den Socialdemokraten: Wissen der Annäherung der Weltkonkurrenz. Gegenüber dieser ist Die Angestellten der Konsumbereine sind aber immer Sie, daß es einen Gott giebt?) Ja, das weiß ich. Sie eine. Entwicklung der ländlichen Stultur selber notwendig, wozu auch noch sehr viel besser gestellt als die Angestellten in Privat- glauben mur, daß es keinen Gott giebt und auf diesen Glauben hin die Entwicklung der Schulen auf dem Lande gehört. Graf Posa- geschäften; sie dürfen sich offen über ihre Arbeits- reißen Sie aus den Herzen der Arbeiter das, was ihnen durch die dowsky ist freilich mit unsren Volksschulen zufrieden, hätte doch Abg. verhältnisse aussprechen, ohne entlassen zu werden. Jahrhunderte überliefert ist. Sie wollen den Unglauben verbreiten. Albrecht fraft seiner Volksschulbildung sogar von Auguren sprechen Interessant war, daß sich bei der Kritik der Kellner- und der Bäckerei- Was soll da das Gerede: Religion iſt Privatsache? Bebel hat tönnen!( Heiterteit.) Das hat Albrecht aber nicht auf der Berordnung die Rechte und die Linke trafen; Herr Gamp und Herr wiederholt, gefagt; wir haben die atheistischen Ansichten adoptiert und Volksschule, sondern in der politischen Schule der Dr. Crüger von der Freifinnigen Voltspartei operierten mit ganz halten uns für verpflichtet, diefelben in die Massen zu tragen. Socialdemokratie gelernt. denselben antisocialen Motiven. Dr. Dertel ist ja noch immer ein Der Socialismus führt zum Atheismus.( Zuruf bei den SocialHerr Stöcker fand es unerhört, daß Hoch den Gewinn der Unter- scharfer Gegner der Bäckerei- Verordnung, aber seine Freunde wollen demokraten.) Herr Bens behauptete, Sie hätten auch Katholiken in nehmer als„ Raub an den Arbeitern" bezeichnet habe. Hoch hat doch lieber aus Rücksicht auf die Socialdemokratie die Ihrer Partei. Damit machen Sie feinen Staat. Der Socialismus Bezug genommen auf jene Stede, in, der behauptet wurde, es gehe Finger davon lassen. Auch das ist ein interessantes Sympton. Herr als solcher ist unvereinbar mit dem Christentum. Herr Bebel hatte den Arbeitern sehr gut, sie hätten eine gesicherte Existenz usw. Wir Gamp pries weiter die Wohnungsverhältnisse auf dem Lande gegen- recht, wenn er fagte: Christentum und Socialismus find Socialdemokraten betrachten den ganzen Arbeitsprozeß an fich und über denen in der Stadt. Wir verkennen die Mißstände der wie Feuer und Wasser. " fragen ums: woher kommt alles, was den Befißenden zu teil wird? städtischen Wohnungsverhältnisse. feineswegs, aber aus offiziellen Den Grafen Posadowsky möchte ich bitten, sein Pro= In erster Linie doch aus der Arbeit der Arbeiter! Alle Genüsse der Berichten aus dem Wittenberger Streise ergeben sich zum Beispiel gramm zur Hebung des Mittelstandes: Bildung der Besitzenden, derer, die im Besitze der Produktionsmittel sind, werden die schlimmsten Notstände auch der ländlichen Wohnungen. Handwerker, Unterstützung der Handwerker Genossenschaften und erst durch die Arbeiter möglich. Wir verkennen dabei den Wert der viel schlimmer noch ist es natürlich in Ostelbien, wie ja materielle Unterstützung der Handwerker durch Lieferung billiger geistigen Arbeit keineswegs. Aber es sind nur die Arbeiter, die auch der Kaiser sagte, daß dort die Schweineställe beffer Motoren nach Möglichkeit in die That umzuseßen. Opfer bringen. Wenn ein Socialdemokrat in der Erregung seien als die Arbeiterwohnungen. Herr Albrecht hat wieder von der Kruppschen Pensionskasse über diese ökonomischen Zustände Ausdrücke gebraucht, die Ueber die Kruppschen Wohlfahrtseinrichtungen gesprochen. Die Behauptung, daß die Zuschüsse der Firma noch nicht anderen Herren nicht gefallen, so ist das durchaus begreiflich und wird sich ein Parteigenosse von mir äußern. Nach meinen zur Verwendung gekommen feien, ist unrichtig. Wenn die Kaffe trotz selbstverständlich. Er denkt an den Hunger, die Not und die Sorgen persönlichen Beobachtungen in Essen werden wir dort bei der der niedrigen Beiträge so gut steht, so liegt die Ursache ledigder Arbeiter( Zuruf bei den Freisinnigen: Das gibt es bei nächsten Wahl weit mehr Stimmen erhalten als bisher. lich in den gewaltigen Zuschüssen der Firma. Daß die Beiträge andren wohl nicht!?) Ich glaube, die Sorgen, die sich die Be- Ich komme noch auf die Frage des Koalitionsrechts der den austretenden Arbeitern zurückerstattet werden, widerspricht fizzenden machen, sind sehr vielmehr selbstverschuldet! Landarbeiter. 1845 wurde noch durch Gesez das Koalitions- der Billigkeit. In den Jahren, wo die Arbeiter MitHerr Stöcker sprach von den wohlhabenden Leuten innerhalb recht für alle Arbeiter verboten; 1851 wurde es den Industrie- glieder waren, hat doch die Kasse das Risiko getragen. der Socialdemokratie. Gar zuviel Wohlhabende, Reiche Arbeitern teilweise gewährt. 1854 wurde im preußischen Abgeordneten- Wenn die Prämien zurüdgezahlt werden follten, so müßten die wird er bei uns nicht finden. Bei den meisten ist Schmal- hause ein ausdrückliches Gesetz gegen die Landarbeiter gemacht. Zuschüsse bedeutend erhöht werden. Die Firma Krupp hat auch für Hans Küchenmeister. Eine Anzahl von Leuten ist zu uns gekommen, eses enthielt die kriminelle Bestrafung des Kontraktbruches und ihre Privatbeamten eine Stasse geschaffen. Es wäre sehr wünschenstrotzdem fie besitzend sind. Das ist aber doch keine in§ 3 die Bestrafung der Androhung eines Streifs oder der Auf- wert, wenn sich auch das Reich dieser Beamten mehr annehmen Schande für sie im Gegenteil! Und es ist Thorheit, forderung zum Streit. Diese Bestimmung machte jedes Vereinigungs- würde und wie für die Millionen der Arbeiter so auch für die große zu verlangen, daß sie ihren Besit verteilen sollten, wie die recht isorisch; jeder Verein, der unter den Landarbeitern entsteht, Bahl der Privatbeamten eine Versicherung schaffen würde.( Bravo! berühmte Anekdote von Rothschild lautet. Warum geht könnte mit Hilfe diefes§ 3 sofort wieder aufgehoben werden. Das im Centrum.) Herr Stöcker nicht selbst mit gutem Beispiel voran? Es heißt erkannte selust die Regierung an, indem sie 1866 in einem GesetzesAbg. Franken( natl.): bei Matthäus 6, 19( große Heiterkeit): Ihr sollt euch nicht vorschlag u. a die Aufhebung dieses§ 3 des Gesetzes von 1854 Ich mache das Netlame- Wettrennen um die Gunst der Arbeiter nicht mit und bin auch entschlossen, das meinen Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der forderte. Rost fressen und die Diebe nachgraben und stehlen." Die bloße glichkeit der Androhung eines Streits fann 2ählern ausdrücklich zu sagen; es werden sozusagen hier das ist etwa das- schon Es heißt dort auch von den Pharifäern Die Wahlen der zur Verbesserung Arbeitsbedingungen beitragen. Barademärsche für Wahlen eingeübt. Dagegen daß die selbe was man bei uns Hofprediger nennt( Heiterkeit.) Ihr Der Unternehmer wird vielleicht, anstatt es auf die Schädigung ich mit dem Abg. Sittart darin einverstanden, sollt Euch nicht Nabbi das ist Hofprediger nennen lassen, der durch den Streit ankommen zu lassen, die Löhne erhöhen. Daher Privatbeamten, diese treuesten Freunde der Industrie, einer größte unter Euch soll Euer Diener sein."( Sehr gut! bei den muß zum mindestens diese Möglichkeit, mit einem Streit zu drohen, besonderen Fürsorge bedürftig find. Meine Freunde Socialdemokraten.) Herr Stöder ist ja mum freilich nicht mehr Hof- den Landarbeitern gesichert werden. Das richtigste wäre natürlich sind weiterhin nicht gegen einen Befähigungsnachweis für das Handprediger, aber nicht weil er diese Vorschriften der Bibel beachtet hat, die Berleihung des vollen Koalitionerechts an die Landarbeiter. Che wert; aber ein allgemeiner Befähigungsnachweis wird sich sondern da ist er ganz unschuldig dran. der Unterschied zwischen den gewerblichen und ländlichen Arbeitern schwer durchführen lassen. Wir wünschen wirklich Die liberalen Parteien treten Herr Stößel warf uns vor, wir nähmen den Arbeitern den nicht beseitigt wird, wird auch die and flucht nicht auf neutrale Gewerkschaften. Glauben. Mein Freund Albrecht hat ihm schon nachgewiesen, daß hören. Für den moralischen Wert des Koalitionsrechts hat sich auch für die Freizügigkeit ein, die Sie( zu den Socialdemokraten) wir vollkommene Toleranz gegenüber jeder religiösen Auffassung in felbft der frühere konservative Abgeordnete Wagner ausgesprochen, durchlöchern.( Lachen bei den Socialdemokraten). Wie die Socialunfren Reihen üben. Was muß das aber für ein schwacher Glaube freilich vor länger als einem Menschenalter. Die Verhältnisse der Land- demokratie denkt, dafür ist auch charakteristisch ein Inserat, durch sein, den der einfachste Arbeiter erschüttern fann. Wenn der Glaube arbeiter sind bereits vollkommen modernisiert, das partriarchalische Ver- das das socialdemokratische Organ in Bochum einen„ ehrlichen und Ein deutscher Mann würde so leicht zu zerstören ist, so ist das nur ein Beweis, daß seine hältnis verschwindet immer mehr, auch die Landarbeiter werden zu reinen nüchternen" Zeitungsträger suchte. innere Wahrhaftigkeit nicht etiva start genug ist.( Sehr richtig! bei Lohnarbeitern. Das patriarchalische Verhältnis besteht ein solches Inserat nicht erlassen!( Heiterkeit.) Die Voltsstimme ist den Socialdemokraten.) höchstens noch zwischen den Besigern resp. deren Söhnen mehr wert als die Stimme der Socialdemokratie. So erzählte in Was die Socialpolitik des Centrums anlangt, so und ihren Mägden.( Sehr wahr! bei den Socialdemokraten.) Gffen eine alte Frau, die sechs ummündige Kinder hat und bei fiegen die Dinge offenbar so, daß das Centrum nicht eine einheit So lange Sie den Landarbeitern das Koalitionsrecht nicht geben, Strupp ein Häuschen bewohnt, daß sie jeden Abend einen Das ist ein liche Kaffe repräsentiert wie die Socialdemokratie. Das Centrum werden Sie nicht verlangen lönnen, daß wir Ihre Behauptung ernst Rosenkranz für Herrn Krupp bete! will Unvereinbares vertreten, sowohl die Interessen des Großgrund- nehmen, Sie wollten den Zolltarif nut, um Ihren Arbeitern höhere Zeugnis der Volksstimme über Herrn Krupp! befizes, des kleinen Grundbefizes, der Handverker und der Arbeiter. Löhne zu zahlen. Die Arbeiter haben nicht nur tein Koalitions= Abg. Dr. Crüger( frs. Vp.): Da tann es unmöglich zu einer einheitlichen Bolitit kommen, sondern recht, sie haben auch kein Genossenschaftsrecht. Stonſum Die Angriffe der socialdemokratischen Redner gegen mich nötigen schwankt hin und her. Vor einigen Jahren noch erklärte vereinen, in denen Socialdemokraten die Mehrheit haben, macht mich, nochmals das Wort zu ergreifen. Trotzdem meine Ausbint Berufsvereine ausgesprochen. den Socialdemokraten.) " Was die Gastwirtsgehilfen- Verordnung anlangt, so verlangte der Herr Staatssekretär positive Vorschläge. Die Gastwirte verlangen, daß über die Erhöhung und Herabsetzung der Ruhezeit nicht die höhere Verwaltungsbehörde, sondern die DrtsBolizeibehörde, die die Verhältnisse besser kennt, entscheiden soll und daß an Stelle der 24stündigen Ruhezeit alle 14 Tage einmal in der Woche die tägliche Ruhezeit von 8 resp. 9 Stunden auf 12 Stunden erhöht wird. Daraus ist zu entnehmen, daß nicht die Absicht besteht, sämtliche Ansprüche der Angestellten zu beseitigen, sondern mit Reformvorschlägen vorzugehen. " " aus Zur Lösung der Arbeiterfrage wird vorgeschlagen: 1. gesetzlicher und moralischer Druck, um die Eingeborenen zur Arbeit heranzuziehen, und zwar für längere Perioden, 2. Ausdehnung des Anwerbegebietes und 3. Einführung asiatischer Arbeiter, dieses aber nur als letztes Hilfsmittel und unter Kontrolle der Regierung. Diese Unverschämtheit der Minen- Magnaten geht selbst der Bankdirektor Erner von der früheren Leipziger Bank wird sich am Montag erneut vor dem Leipziger Schwurgericht zu verantworten haben. Bekanntlich wurde Erner am 23. Juli v. J. wegen betrügerischen Bankrotts und Bilanzverschleierung unter Versagung urteilt, Dr. Genzsch zu 3 Jahren Gefängnis. Sofort nach dem Erkenntnis legten Erners Verteidiger Revision ein und führten zur Begründung aus, der Obmann der Geschworenen habe in Beantwortung einer Frage bei der Verkündung des Wahrspruchs unzulässigerweise das Stimmverhältnis angegeben. Der Vorsitzende habe deshalb die Geschivorenen ersucht, sich noch einmal zurückzuziehen, um diesen Fehler zu beheben. Dabei habe aber der Vorsitzende führungen ganz flipp und klar waren, hat sich der Vorwärts"| das Centrum selbst aber hat gegen das Invalidenversicherungs- Gesetz| Kaffern und die Einführung chinesischer Kulis fordern. Wie in dem doch eine vollständige Entstellung und Verdrehung meiner gestimmt.( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Was die Bericht behauptet wird, habe das Zusammenarbeiten von weißen Behauptungen geleistet. Ich kann nicht annehmen, daß hier Witwen- und Waisenversorgung angeht, so hat Herr und schwarzen Arbeitern bisher kein günstiges Resultat geliefert. ein einfaches Mißverständnis vorliegt. Die Abgg. Herold. Wurm und Hoch haben dann einen Ton gegen mich angeschlagen, erklärt: bei der ersten Lesung des Zolltarifs feierlich Was mechanische Kraftleistungen anbelange, so sei der Schwarze dem Das Centrum werde dem Zolltarif nicht zu Europäer gleichwertig; wo besonderes Geschick in Frage komme, der daß man annehmen muß, die Socialdemokratie betrachte es als ihre stimmen, wenn nicht die gesamten Mehrerträge der Europäer überlegen. Vom ökonomischen Standpunkt sei es aber ausAufgabe, vor den Wahlen noch einmal ihre sämtlichen Scharfmacher Zölle zur Witwen- und Waisenversicherung verwandt würden. geschlossen, für ganz mechanische Arbeiten die Heranziehung eines vorzuführen.( Lachen bei den Socialdemokraten.) Herr Hoch In der Kommission haben wir, um dem Centrum die Durchführung Europäers in Erwägung zu ziehen, der 10-20 Schilling pro Tag meinte, ich hätte mich gegen die Anerkennung der dieses Antrages zu erleichtern, beantragt, die Einnahmen aus allen koste gegen 2-3 Schilling, die der Eingeborene erhalte. AngeDas ist absolut un landwirtschaftlichen Zöllen wirklich für die Witwen- und Waisen- nommen, weiße Arbeiter erhielten nur 12 Schilling pro Tag( dagegen wahr!( hört, hört! bei den Freisinnigen.) Glauben Sie versorgung zu verwenden, aber das Centrum stimmte gegen diefen die Eingeborenen 2% Schilling und Beköstigung) und leisteten das ( zu den Socialdemokraten) wirklich, das sei die Ansicht Antrag!( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Wir haben Doppelte der Eingeborenen( was aber, wie erwähnt, nicht der Fall der freifinnigen Volkspartei und meiner Wenigkeit? Ich dann in der dritten Lesung auch für den Antrag Trimborn ist), so würde das die Kosten pro verpochte Tonne Erz um circa habe mur darauf hingewiesen, daß Abg. Wurm in seiner Rede im Plenum gestimmt, obwohl wir ihn für ganz un 10 Schilling 1 Penny erhöhen; das hätte zur Folge, daß 50 Proz. Scharfmacherei betrieben hat, indem er die Gewerk zulänglich hielten, aber wir nehmen jede Mark, die wir der Minen nichts verdienen würden, und der Rest die Dividenden um schaften als Kampforganisationen bezeichnete, und daß man es da- dem Militarismus und Marinismus entreißen können. Herr 44 Proz. einschränken müßte. Im Jahre 1899 waren auf den durch der Regierung erschwere, den Gewerkschaften Rechte zu verleihen. Trimborn selbst war es, auf dessen Antrag die Ein- Transvaaler Gold- und Kohlenminen etwa 100 000 Eingeborene Aber freilich, es kommen hier nicht nur Mißverständnisse in Betracht, nahmen aus den Zöllen auf Gerste, Eier usw. von der Verwendung beschäftigt, Ende November letzten Jahres aber nur 48 000, so daß, sondern es fehlt auch hier und da an dem nötigen In- für die Witwen- und Waisenversicherung ausgeschlossen worden sind um dieselben Verhältnisse wie vor dem Kriege herbeizuführen, weitere tellekt, um meinen Ausführungen folgen zu können.( Lachen bei Die jetzt für diese Zwecke zur Verfügung stehende Summe ist 52 000 Eingeborene eingeſtellt werden müßten. vollständig ungenügend. Es würden 187 Millionen gebraucht, Gegenüber der Behauptung des Herrn Bebel, daß im Riefen- thatsächlich haben Sie nur 60 Millionen Mark aus regelmäßigen Eingebirge die Löhne der Weber 2-7 M. betrügen( Abg. Bebel: nahmen und 12 Millionen Mark Zinsen von der öjährigen Aufsparung Zillerthal!), stelle ich fest, daß dort männliche Arbeiter dieses Kapitals. Aus der zur Verfügung stehenden Summe kann man 13 Mark 34 Pf., weibliche 8 Mart 36 Pf., jugendliche Arbeiter nur 23 Mark jährlich für je eine Witwe ausbezahlen; wenn Sie 7 M. Lohn erhalten. Da die Socialdemokratie immer von den( zum Centrum) das eine Versorgung nennen, so sage ich: das ist Genossenschaften als Ergänzung der Gewerkschaften eine Verhöhnung der Witwen!( Zustimmung bei den Socials ( Zustimmung bei den Social- Johannesburger Handelskammer zu weit. Sie erklärte, daß sie sich spricht, werden auch diese wohl bald als Kampforgani- demokraten, Unruhe im Centrum.) Dr. Hize war sich seiner Zeit energisch der Einführung chinesischer oder ostindischer Arbeiter widerfationen bezeichnet werden. Was Herr Hoch über den Ausschluß sehr klar darüber, daß zur Durchführung einer Witwen- und Waisen- seben würde. Es wären genug Arbeiter für die Gruben in Südder Konfurnvereine gesagt hat, zeugte von gänzlicher Unkenntnis der versorgung, wonach die Witwe 60 M., die Waise 39 M. jährlich afrika selbst zu finden, wenn man nur angemessene Löhne zahlen thatsächlichen Verhältnisse. Jch als Anwalt habe überhaupt feine erhielt, weit höhere Summen erforderlich seien. wolle. Der Versuch der Einfuhr chinesischer Arbeiter sei, wie die Genossenschaften ausgeschlossen, sondern der Allgemeine Genossen- Herr Dertel hat wieder die Abschaffung der Bäckerei- Beispiele andrer englischer Kolonien bewiesen haben, ein gefährliches schaftstag.( Lachen bei den Socialdemokraten.) Die fraffeste verordnung verlangt und einen treuen Bundesgenossen, der ihn Unternehmen. Unrichtigkeit ist es, tenn Herr Hoch gesagt hat, die ergänzt, hat er jetzt in Herrn Crüger gefunden, der aufs lebGenossenschaften seien ausgeschlossen, weil ihnen social- hafteste die Gastwirtschafts- Verordnung bekämpft. Der Kampf des demokratische Mitglieder angehörten. Es wird mir schwer, Herrn Dertel gegen die Bäckereiverordnung stand im Widermit dem guten Glauben derer zu rechnen, die derartiges behaupten. spruch zu seiner Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes. Es waren wirtschaftspolitische Grundsätze für den Aus- Einzelne Bäckermeister suchen gerade dadurch ihre Kon- mildernder Umstände zu einer Zuchthausstrafe von 5 Jahren verschluß maßgebend. Ich erkläre, daß, wer derartige Behauptungen furrenten durch unfauteren Wettbewerb dem Felde zu innerhalb oder außerhalb dieses Hauses weiter verbreitet, Be- schlagen, daß sie ihre Gesellen und Lehrlinge übermäßig ausbeuten. hauptungen wider besseres Wissen aufstellt.( Abg. Bebel: Geben( Sehr richtig! bei den Socialdemokraten.) Vor längerer Zeit wurde Sie doch die wirklichen Gründe an, die zum Ausschluß führten!) eine Verordnung über den inneren Betrieb der Bäckereien in Aussicht Soll ich Ihnen wirklich hier im Reichstag über den Ausschluß der gestellt. Wie nötig dieselbe wäre, beweisen die Feststellungen der Konsumvereine Rede stehen?( Burufe bei den Socialdemokraten.)" Bäckerei- Zeitung", wonach sehr zahlreiche Verurteilungen Ich will es mit einem Worte erklären: es handelte sich einfach von Bäckermeistern wegen Schweinereien erfolgt find. um wirtschaftspolitische Fragen.( Abg. Bebel: Das Leider ist die Verordnung noch nicht erschienen. vergessen, die Geschworenen darauf hinzuweisen, daß sie an ihren haben Sie schon mal gesagt!) Eine Reihe von Konsum Herr Crüger hat dem„ Vorwärts" Entstellung seiner Rede vor- bisherigen Beschluß nunmehr nicht mehr gebunden feien. vereinen sind ausgeschlossen worden, die ihrer wirtschaftspolitischen geworfen. Der Bericht des Borwärts" stimmt aber fast wörtlich Auf diese Rüge erkannte das Reichsgericht auf Aufhebung des Tendenz nach mit den übrigen Genossenschaften gleichzeitig im All- mit dem amtlichen Stenogramm überein. Nach dem Stenogramm Urteils und verwies die Sache zur nochmaligen Entscheidung an die gemeinen Verband nicht wirken konnten.( Abg. Bebel: Welche hat Herr Crüger gesagt:„ Diese vierundzwanzigstündige Ruhezeit Vorinstanz zurück, indem es sich der Ansicht der Verteidiger anschloß, Tendenzen? Abg. Ledebour: Das sind ja nur allgemeine muß sobald wie irgend" möglich in der Art, wie sie jetzt daß in der Unterlassung des Vorsitzenden des Schwurgerichts eine Redensarten!) vorgesehen ist, beseitigt werden." Im Vorwärts" steht: materielle Rechtsverleßung zu erbliden sei. Vor allem muß die vierundzwanzigstündige Ruhezeit der Gehilfen beseitigt werden."( Hört, hört! bei den Socialdemokraten). Hat da afrikanische Strieg Englands Staatsschuld troß der zur Beftreitung Die englische Nationalschuld. In welchem Maße der füdwirklich der„ Vorwärts" eine so wesentliche Entstellung vorgenommen? der Kriegskosten erhobenen verschiedenen Extra- Steuern vermehrt Dr. Crüger beklagte sich über das Schablonisieren" bei dieser hat, seigi ein kürzlich dem Parlament zugegangener Bericht. Nach Verordnung. Eine solche Beschwerde bedeutet aber einen Kampf diesem ist die englische Nationalschuld in dem mit dem 31. März gegen jede Gesetzgebung überhaupt.( Sehr richtig! bei den Social- 1902 abgelaufenen Rechnungsjahr von 705 723 878 Pfund Sterl. demokraten). Jede Gesezgebung enthält eine gewisse Schablonisierung. auf 768 443 386 Pfund Sterl. angewachsen, hat sich also in dem Hat man nicht von der russischen Grenze über England bis zum letzten Rechnungsjahre um 62 719 508 Pfund Sterl. vermehrt. Zu stillen Ocean im ganzen Wirtschaftsleben die Sonntagsruhe diesem Anwachsen der nationalen Schuld haben die fundierte Schuld eingeführt? Das ist der Gipfel des Schablonisieren3, mit 58 405 095 Pfund Sterl. und die in die Rubrik" Andre Kapitalund trotzdem geht's! Dr. Grüger machte den Vorschlag, man mit 1 513 390 Pfund Sterl. und die in die Rubrik Andre Kapitalfolle an Stelle der 24 stündigen Ruhezeit nach längerer Pause einen schulden" fallenden Verbindlichkeiten mit 5 801 023 Pfund Sterl. größeren Urlaub gewähren. Sehr schön! Das heißt: Man beigetragen, während die schwebende Schuld um 3 000 000 Pfund soll es den Gastwirten zur Pflicht machen, daß sie die Gastwirts- Sterling abgenommen hat. gehilfen mal eine Zeitlang arbeitslos lassen!( Vielfaches Sehr Kapitalfonzentration in Schweden. Die Verkehrs- AftienAbg. Pauli- Potsdam( t.): Wenn der Bundesrat auf dem social- richtig! bei den Soc.) Das sind die socialpolitischen Forderungen des Dr. Crüger! deren Aktienkapital Aktienkapital über Als der§ 105 i der Gewerbeordnung geschaffen gesellschaft Grängesberg- Dyelösund, politischen Wege wie bisher fortschreitet, so bitte ich, darauf und das Gastwirtsgewerbe von der Sonntagsruhe ausgenommen wurde. 21 Millionen Kronen beträgt und sich zu einem großen Teil in Bedacht zu nehmen, daß nicht wiederum die gesamten Kosten hat man einen Fehler gemacht. Man hätte die Gastwirtsgehilfen englischen Händen befindet, hat den größten Teil der Aftien der die kleinen und mittleren Gewerbetreibenden zu tragen haben. Wir haben es gar nicht nötig, uns zu über- von der Sonntagsruhe nur unter der Bedingung ausnehmen sollen, Luossavaara, Kiirunavaara- und der Gellivare- Gesellschaft, die zueilen, denn wir sind allen Staaten in der Socialpolitik weit voraus. daß den Angestellten in der Woche ein freier Tag gegeben wird. fammen ein Aktienkapital von ca. 9 Mill. Kronen repräsentieren, Die berechtigten Wünsche der Arbeiter müssen erfüllt werden. Dies( Buruf bei den Soc.: Das haben wir beantragt!) Ja, wir haben es angekauft. Hierdurch eröffnen sich nach dem Urteil eines Stockholmer beantragt, aber es ist abgelehnt worden. Wenn der Reichstag zu erreichen, find wir aber ebenso bestrebt wie die Socialdemokraten. so beschlossen hätte, hätten sämtliche Wirte wohl Mittel und Wege richtigen Bergwerksbetrieb in Schweden". Tageblatts neue Zukunftsaussichten auf durchaus rationellen und Sie( zu den Socialdemokraten) fordern zu viel. Sie glauben ja selbst nicht daran, daß diese Wünsche in absehbarer Zeit je erfüllt gefunden, den Gehilfen in der Woche einen freien Tag zu geben. Man hat den Gastwirtsgehilfen einen sehr schlechten Dienst geleistet, Abg. Dr. Barth( fr. Vg.): Graf Pojadowsky hat gestern indem man ihnen anstatt der 60 Sonn- und Festtage, die man ihnen auf einen Artikel aus der Nation" Bezug genommen, genommen hat, 17 bezw. 26 Ruhetage im Jahre gegeben hat. in Bom Polizeikampf gegen Streifpoften. In den Monaten Mai dem behauptet sein soll, der Freihandel habe die Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Damit haben sie einen sehr und Juni v. J. war vom Holzarbeiter- Verband über die Werkstelle englische Landwirtschaft ruiniert. schlechten Tausch gemacht. sollten die Gastwirts- des Tischlermeisters Scheffler, Petersburgerstraße, die Sperre hauptung ist unwahr. In dem betreffenden Artikel ist aus- gehilfen wenigstens darauf rechnen können, daß diese wenigen Tage verhängt worden, weil dieser entgegen seinem Versprechen Arbeitsdrücklich darauf hingewiesen, daß, als die Kornzölle in England zum Beweise seiner Meinung, daß diese Bestimmung undurchführbar bezogen hatte, mit denen die organisierten Gesellen nicht zusammenstreng innegehalten würden. aufgehoben wurden, ein englischer Bauernstand überhaupt nicht mehr existierte.( Sehr wahr! links.) Der Niedergang der sei, mit: wenn nicht die Polizei das weitestgehende Entgegenkommen arbeiten wollten. Drei der letzteren, Skrzydlewski, Bernide englischen Landwirtschaft hat stattgefunden unter den hohen Kornzöllen. gezeigt hätte, so würde kein Gastwirt mehr unbestraft herumlaufen. und Hirsch hatten nun als Streifpoften die Arbeitswilligen ( Lebhafte Zustimmung links.) Graf Posadowsty hat weiter be- ört! hört! bei den Soc.) Dr. Crüger selbst erklärt also, daß die hauptet, ein ungeheurer Teil des englischen Grundbesiges seien Bundesrats- Berordnung allgemein übertreten wird! Das Ein- inther und Janiczewski durch wiederholtes gütliches Jagdgründe. Auf Grund eingehender Informationen hat Professor tretungen amtlich duldet! Auch mir kommen zahlreiche zu machen. Die beiden für den Staat so besonders nüßlichen Jagdgründe. Auf Grund eingehender Informationen hat Brofeffor chen" der Polizei besteht darin, daß sie diese lleber- Bureden zu bewegen gesucht, mit den Streifenden gemeinsame Sache Sombart in der„ Nation" bewiesen, daß diese Behauptung Meldungen darüber zu, daß die Polizei gegen die llebertretungen der sich belästigt, ja fogar bedroht, denn Elemente" faßten die Sache jedoch anders auf. Sie fühlten jeder thatsächlichen Grundlage entbehrt.( Hört! hört! Gastwirte nicht einschreitet.( Hört, hört! bei den Socialdemokraten.) soll zu dem Janiczewski gesagt haben:„ Du Plunder, wenn Du weiter eine Streitposten Die unteren Verwaltungsbehörden müssen angehalten werden, arbeitest, hast Du was zu erwarten." Natürlich war die für ArbeitsAbg. Molkenbuhr( Soc.): Es sind von mehreren Rednern die sog. Wohlfahrtseinrichtungen der Gehilfen darf nicht zurückstehen vor dem Profit der Gastwirte. es erfolgten die üblichen Sistierungen( Wernide mußte an einem strenger auf Befolgung der Verordnung zu achten. Die Gesundheit willige und Unternehmer stets hilfsbereite Polizei gleich zur Hand; der Firma Krupp überschwänglich verherrlicht worden. Man braucht( Sehr richtig! b. d. Soc.) Um so mehr, da das Gastwirtsgewerbe fich Tage fünfmal mit zur Wache) und die Folge war eine Anflage den Ausdruck, Wohlthaten" immer nur den Arbeitern gegenüber, im erheblichen Aufschwung befindet, muß auch Rücksicht auf die Gesundaber niemals z. B. von den Tantiemen, die die Aufsichtsrats- Mit- heit der ohnehin überlasteten Gehilfen genommen werden. Herr wegen Bergehens gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung. Das Schöffenglieder einheimſen.( Sehr gut! bei den Socialdemokraten.) Daraus Crüger behauptet, die Gastwirte betämen fein Aushilfepersonal. gericht hatte die Sache denn auch als einen„ erheblichen Fall" betrachtet geht schon hervor, daß man mit dem Ausdruck Wohlthaten" einen Kein Gastwirt aber wird, wenn Sie bei ihm eine große Mahlzeit Monaten, Wernicke zu sechs Wochen und Hirsch zu drei Wochen Gefängnis. und die drei Uebelthäter verurteils und zwar Skrzydlewski zu zivei bestimmten Zwed, eine Tendenz verfolgt. Die fog. Wohlthaten sind bestellen, die Bestellung abweisen, weil er fein Aushilfspersonal Gegen dieses Urtai hatten die so schwer Betroffenen durch Rechtsnichts als ein Teil des Lohnes der Arbeiter. Niemand aber hat befäme. Freilich umsonst ist das Aushilfspersonal nicht zu be anwalt Dr. Heinemann Berufung eingelegt, die am gestrigen nachgewiesen, daß die Löhne der Kruppschen Arbeiter ein- kommen und das ist die einzige Klage der Gastwirte! Sonnabend vor der sechsten Straffammer des Landgerichts I. zur schließlich dieser sogenannten Wohlthaten höher seien als die( Sehr wahr! bei den Socialdem.) Der Wortlaut der Verordnung Verhandlung kam. Der als Zeuge geladene Tischlermeister Scheffler Arbeiterlöhne auf andern Betrieben. Ebensowenig ist muß so präcifiert werden, daß eine Auslegung, wie die des Breslauer bestreitet, sich dem Bevollmächtigten des Holzarbeiter- Verbandes nachgewiesen, daß die Profite der Firma Krupp niedriger seien Oberlandesgerichts unmöglich wird. Die Buffettiers werden als im Verhältnis zum Betriebskapital als die Profite andrer selbständige Gastwirte betrachtet. Das ist ganz unrichtig. Er kann gegenüber zur Entnahme von Gesellen durch den Verbandsnachweis von Dr. Paasche vorgelegten Lohnlisten nicht die Preise selbst beschließen, er untersteht der Getverbe- diesmal auf Befragen des Anwalts, daß er die Zureden der verpflichtet zu haben. Der Arbeitswillige Zinther bekundete fehlte eine Kurve, aus der man die Entwicklung der Ordnung und unterliegt der Kündigungsfrist der Gewerbegehilfen. Streitposten nicht als Drohung, Profite hätte ersehen können. Daraus hätte sich gezeigt, daß Die Regierung sollte Anweisung dahin geben, daß in den Provinzen, gefaßt habe, dagegen will sich der Arbeitswillige Janiczewski durch sondern als Warnung aufdie Profite in ganz andrem Maße gestiegen find als die Löhne. wo dies bisher noch nicht geschicht, die Buffettiers als Gastwirts- Sie Angeklagten derartig beunruhigt gefühlt haben, daß er sich von Der reichste Eingeschätzte des Regierungsbezirks Düsseldorf, gehilfen anerkannt werden.( Bravo! bei den Socialdemokraten.) wahrscheinlich Krupp, hatte in weniger als einem Jahr dem Meister und zwei Schuhleuten nach der Werkstatt eskortieren zehnt ein Steigen seines Einkommens von 9 Millionen auf ließ. Nach etwa vier Wochen ist er von demselben Meister 25 Millionen Mark zu verzeichnen.( Hört! hört! bei den Socialallerdings wegen Unbrauchbarkeit entlassen worden. Das Urteil Demokraten.) Das ist fast eine Verdreifachung des Einkommens Abg. Hoch( Soc.): Herr Crüger hat mir vorgeworfen, ich hätte lautete nach furzer Beratung dem Antrage des Verteidigers gemäß ' wie aber steht es mit den Löhnen? die unrichtige Behauptung aufgestellt, die Konsumvereine in Streuznach auf kostenlose Freisprechung aller drei Angeklagten. Die Firma Krupp hat anscheinend sehr viele Kaffen. Das soll seien ausgeschlossen, weil sie auch socialdemokratische In der Begründung wurde gesagt: Der§ 153 der Gewerbeordnung nach außen einen guten Eindruck machen. Wenn man aber näher Mitglieder in ihren Reihen hätten. Diese Behauptung, die ich aus sei hier nicht anwendbar, weil es sich nicht um Lohnforderungen zusteht, ist die Trennung in verschiedene Klassen ganz überflüssig, dem Vorwärts" wiedergegeben hätte, würde er als Ver- oder Arbeitszeitverkürzung, sondern um andre, nicht unter diesen die Leitungen all der Krankenkassen könnten von der Betriebsleumdung bezeichnen, benn sie außerhalb des Hauses Paragraphen fallende Differenzen gehandelt habe. Auch Bedrohung Srantentaffe sehr gut übernommen tverden. ausgesprochen würde. Ich habe habe mit feinem Worte oder versuchte Nötigung fönne nicht angenommen werden, denn die Während der Durchschnitt der Betriebs- Krankenkassen Anspruch hat von dem Vorwärts" gesprochen, sondern vielmehr dem etwa in Frage kommenden Aeußerungen der Angeklagten feien nur auf 24 Wochen Unterstützung, gewährt die Kruppsche Betriebs- Sinne nach folgendes gesagt: es feien in Kreuznach Konsum- ganz allgemein gehalten gewesen. Da aber Strafanträge wegen Krankenkasse nur 13 Wochen Unterstützung, wozu fie nach vereine ausgeschlossen, weil sie mit der Socialdemokratie in enger etwa anzunehmender einfacher Beleidigung nicht gestellt ſeien, so dem Gesetz verpflichtet ist. Was darüber geleistet Berbindung stehen. Dieser Satz steht im politischen A- B- C- Buch habe die Freisprechung erfolgen müssen. wird, ist einer besonderen Kaffe, der Kranken- Zuschußkasse Eugen Richters.( Hört! hört! und Heiterkeit bei den Socialdemoüberlassen. Der Anspruch auf Pension erlischt, wenn kraten.) Noch ein Wort zur Konsumvereins- Frage. Ich stehe auf dem Standpunkt, daß, wenn die Konsumvereine außerhalb des Rahmens, den das Gesetz ihnen giebt, arbeiten, die Behörden auch das Recht haben müssen, auf gesetzlichem Wege gegen die Konsumvereine vorzugehen.( Beifall bei den Freifinnigen.) werden. fints.) Firmen. Auf den Diese Be= Da Hierauf verta gt sich das Haus. Persönlich bemerkt nun der Betreffende in dem Stuf steht, einen schlechten moralischen Nächste Sizung: Dienstag 1 Uhr.( Wahlprüfungen, Fortsetzung Lebenswandel zu führen oder ein Trinker zu sein und wenn er der heutigen Beratung.) Schluß 64 Uhr. Flus Induftrie und Handel. in einer Nebenbeschäftigung mehr als eine Mark täglich verdient. ( Hört! hört! bei den Socialdemokraten.) Das ist der rechtliche Anspruch auf Pension, von dem Herr Paasche so stolz sprach. Das Lafter wird bestraft, aber der Müßiggang, der aller Laster Anfang ist, wird durch solche Bestimmungen direkt Arbeiterfrage in Südafrika. Die Minenbefizer und-Spekulanten zwungen. Das Centrum hat es uns als ein besonderes Verbrechen in Transvaal haben Jon Chamberlain in Johannesburg einen Beangerechnet, daß wir gegen die Versicherungsgesetze gestimmt haben, icht überreicht, in welchem sie erneut den Arbeitszwang für die er= Gerichts- Zeitung. " Eingegangene Druckschriften. von Hoensbroech, Toleranzantrag des Centrums. 81 Seiten. 1903. Verlag von Hermann Walther, Berlin SW. Preis 1,50 M. Pre- Prozesse gegen die Redakteure deutscher Zeitungen in SüdUngarn. Berlin 1902. Verlag von Hermann Walther. 20 Seiten. Preis 50 Pf. von Hermann Balther. 64 Seiten. Preis 1,50 M. Hans Roeder, Religion verdirbt den Charakter. Berlin 1902. Verlag Dr. Robert von Erdberg, Wohlfahrtspflege, 72 Seiten. Jena 1903. Verlag von Gustav Fischer. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 15. Februar. Freie Volksbühne. Metropol. Theater. 9. und 10. Abteilung. Der Eindringling. Der Kammerfänger. Litteratur. Anf. 23/4 Uhr. Lessing Theater. 2./3. 26t.: Dämmerung. Anf. 2 Uhr. Anfang 7%, Uhr: Opernhaus. Undine. Montag: Mignon. Schauspielhaus. Die Welt, in der man sich langweilt. Montag: Die Journalisten. Neues Opern- Theater. Faust. Deutsches. Monna Vanna. Nachmittags 2, Uhr: Rosenmontag. Montag: Monna Vanna. Berliner. Sanatorium Siebenberg. Nachmittags 22 Uhr: Ueber unsre Straft.( II. Zeil.) Montag: Alt- Heidelberg. Lessing. Der blinde Passagier. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues. Der reine Mann. Rachmittags 3 Uhr: Ledige Leute. Montag: Der reine Mann. Residenz. Lutti.( Loute.) Nachm. 3 Uhr: Seine Kammerzofe. Montag: Lutti. Westen. Der Karneval in Rom. Nachmittags 3 Uhr: Undine. Montag: Neue Tanzidyllen von Miß Isadora Duncan. Thalia. Der Camelienonkel. Nachmittags 3, U.: Charleys Tante. Montag: Der Camelíenonkel. Central. Madame Sherry. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle:: Alliance. Am Telephon. Hierauf: Cupido u. Cie. Montag: Dieselbe Vorstellung. Anfang 8 Uhr: Schiller O.( Wallner Theater.) Der Meister von Palmyra. Nachmittags 3 Uhr: Jugendfreunde, Montag: Der Meister von Palmyra. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.) Heimat. Nachmittags 3 Uhr: Wallensteins Lager. Hierauf: Die Piccolomini. Montag: Heimat. Carl Weiß. Das sechste Gebot. Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Montag: Das sechste Gebot. Buntes. Lorenzo di Medici. Nachmittags 3 Uhr: Moderne Bühne. Montag: Lorenzo di Medici. Luisen. Der Meineidbauer. Nachmittags 3 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Die Maschinenbauer von Berlin. Kleines. Nachtasyl. Rachmittags 3 Uhr: Don Carlos auf der Schmiere. SerenissimusZwischenspiele 2c. Montag: Nachtasyl. Trianon. Die Liebesschaukel. Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo. Nakiris Hochzeit. Nachmittags 3 Uhr: Frau Luna. Specialitäten. Montag: Nativis Hochzeit. Metropol. Neuestes! Allerneuestes! Montag: Dieselbe Vorstellung. Casino. Cavalleria rusticana. Nachmittags 4 Uhr: Ein Sohn des Volkes. Urania. Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Das Land Tirol. Montag: Das Land Tirol. Im Hörsaal um 8 Uhr: Dr. Donath: Die Photographie in natürlichen Farben. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Schiller- Theater N. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Sonntagnachmittag 3 Uhr: Jugendfreunde. Lustspiel in vier Aufzügen von Ludwig Fulda. Sonntagabend 8 Uhr: Der Meister von Palmyra. Dramatische Dichtung in 5 Aufzügen von Adolf Wilbrandt. Montagabend 8 Uhr: Der Meister von Palmyra. Dienstagabend 8 Uhr: Der Meister von Palmyra. Wallensteins Lager. In einem Aufzuge v. Friedr. Schiller. Hieraus: Die Piccolomini. In 5 Aufzügen von Friedrich Schiller. Sonntagabend 8 Uhr: Heimat. Schauspiel in 4 Aften von Hermann Sudermann. Montagabend 8 Uhr: Heimat. Dienstagabend 8 Uhr: Heimat. Neue Freie Volksbühne. Sonntag, den 22. Februar, nachmittags 2, Uhr, im Belle- Alliance- Theater: Vorstell. der III. Abteil.: Die verfunkene Glocke. Ein deutsches Märchendrama von Gerhart Hauptmann. Mitglieder zur III. Abteilung werden noch in allen Zahlstellen aufgenommen. Das Einschreibegeld beträgt 50 Pf., der Monatsbeitrag( inkl. Vereinsschrift) 75 Pf. Am gleichen Tage, nachmittags 3 Uhr im Schiller- Theater O.: 150/5 Panoptikum Cirkus Schumann Cirkus Busch. Extra- Vorstellung:„ Ein Ehrenwort“ Neu! Miss Karri die schöne Tätowierte. Neu ausgestellt: Otto Reutter. Gr. Promenaden- Konzert. Passage- Theater. Anfang: Sonntags 3 Uhr, Wochent. 5 Uhr, Anf. d.Abendvorstell. 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Ganz Berlin zerbricht sich den Kopf über AGA die schwebende Jungfrau. Mysteriöses Theaterstück in 1 Akt. The three Devils: Die Wettfahrt im Todesring. Willy Prager prolongiert. 14 neue erstklass. Nummern. Metropol- Theater. Sonntag, den 15. Februar 1908, 2 gr. Extra Vorstellungen 2 nachm. 4 Uhr u. abends 7, Uhr: Nachmittags Clown- Vorstellung. Nachmittags auf allen Plätzen unter 10 Jahren zahlen halbe den 15. Februar 1903, nachmittags 4 Uhr: Otto Erich Hartleben. Karten für Mitglieder a 75 Pf., für Gäste a 90 Pf. find in den Zahlstellen von H. Bobsin, Kommandantenstr. 62; H. Becker, Gokkowskystr. 9; H. Kaufhold, Wrangelstraße 52; H. Hirsch, Matternstraße 3, sowie beim Der Borstand. J. A.: Heinr. Neft, Stassierer, Georgenkirchstr. 22, b. III. Der lustige Dorfbarbier, Staffierer zu haben. höchst komische Pantomime. Abends 72 Uhr: Dahomey. Vorstellungen: ein Kind frei, weitere Kinder In beiden Seelöwen, Preise. Nachmittags die reizende Boeren, Elefanten- Schauspiele. Pantomime: Pierrots Weihnachten mit der Riesen- Bonbonniere und dem Bonbonregen. In beiden Vorstellungen, nachmittags und abends: Mons. Arsène Loyal mit seinem Pony- u. Affen- Cirkus. Les Brunin, die Billard- Künstler. Am 27. Februar unwiderruflich letztes Auftreten Looping the Loop. Neueste Attraction: Curtos Dogeart- Akt. Dir. Alb. Schumanns Creationen. Abends: Die lustigen Heidelberger. WINTER CARTEN 8 76 5 Yvette Guilbert Die Londoner Sensation Arbeiter- Radfahrer- Verein Berlin" Mitglied des A.- R.- B. ,, Solidarität“. Sonnabend, den 28. Februar: Grosser Wiener Maskenball im großen Saale nebst Veranda des Böhmischen Bravihanses, Landsberger Allee 10-11. Aufführungen: Humoristische Radfahrer- Pantomine. Turnerische Aufführungen etc. Anfang 9 Uhr. Es ladet freundlichst ein 11/8 Eintritt 50 Pi. Das Komitee, Max Kliems Festsäle, Hasenheide 13 ( großer Saal). Sonnabend, den 21. februar, abends 81% Uhr: Circling the Cire Grosser Wiener Maskenball und Trianon- Theater. Otto Reutter. !! Keine erhöhten Preise!! Georgenstrasse, I zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Mit glänzender Ausstattung: Die Liebesschaukel. Neuestes! Allerneuestes! Lustspiel in 4 Akten v. M. Donnay. Anfang 8 Uhr. Revue in 5 Bildern von J. Freund. Musik von Victor Holländer. Gastspiel Julius Spielmann. Emil Thomas a. G., Henri Bender, Frid Frid, Fl. Siding, Hansi Reichsberg. Grandioses Ballett. 300 Mitwirkende. Anfang 72 Uhr. Rauchen überall gestattet. Belle- Alliance- Theater. Allabendlich 72 Uhr: Am Telephon. Drama in 2 Aufzügen. 8 Uhr: Cupido& Cie. Schwant mit Gesang und Tanz in 3 Aufzügen. Berliner Luft. Specialitäten. Casino- Theater Montag: Specialitäten. felbe Borstellung. Die Wintergarten. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Steidl. Steidl- Sänger. Lothringerstr. 37. Sonntagnachmittag 4 Uhr: Ein Sohn des Volkes. Neu! 8 Uhr abends: Neu! Montag zum 150. Male: Die Liebesschaukel. Residenz- Theater Direktion: Sigmund Lautenburg. Sonntagnachmittag 3 Uhr, zu bis Seine Kammerzofe. Abends 7, Uhr: Lutti( Loute). Schwant in 4 Aften von Pierre Beber. Deutsch von Mar Schönau. Morgen und folgende Lage: Lutti. Bernhard Rose- Theater Badstr. 58. Sonntag, den 15. Februar 1903: Der Veilchenfresser. Lustspiel in 4 Aften von G. v. Moser. Anfang 6 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. anssouci Jeden Sonntag, Montag, Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Nach jeder Soiree: Tanz- Kränzchen. Lott ist dot. Sensationsparodie. Säle zu Festlichkeiten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang: Sonntags 7, Wochentags 8 Uhr. Zum Schluß, neu: O diese Chambre: garnisten!!! Burleske von Mehsel. Stadt- Theater. Deutsche Konzerthallen Alt- Moabit 47/49. Das Opferlamm. Baffage- Theater. Specialitäten. Trudy u. Charles Atlessy. want in 3 tien v. Oskar Walther Baffage- Panoptikum.Specialitäten. Urania. Taubenstraße 48/49. Das Land Tirol. Montag: Das Land Tirol. Im Hörsaal um 8 Uhr: Dr. Donath: Die Photographie in natürlichen Farben. Invalidenstraße 57/62. Stern Großer Erfolg! Unteroffizier Lehmann. Bonné! Cavalleria rusticana. Wochentags 8, Sonntags 7, Uhr. 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Deutsch von Ida Jacob- Anders. und Leo Stein. Anfang 6 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter Straße 132. Nachmittags 3 Uhr: Parkett 60 Pf. Maria Stuart. Anfang 8 Uhr: Das sechste Gebot. Vorher: Wie denken Sie über Dreyfus? Morgen: Dieselbe Vorstellung. Palast- Theater Burgstraße 22. Früher: Feen- Palast. 8 Uhr. Spandauer Brücke 3 Special- Ausschank der Berliner Bockbrauerei. Grosser Bock- Trubel. Um 10 Uhr abends Einzug Gambrinus mit Gefolge. Gratweils Bierhallen Theater u. Variété D Kommandanten Straße 77/79. Direktion: Carl Haverland. 65/2 veranstaltet vom Gesangverein„ Kreuzberger Harmonie" ( M. d. A.-S.-B.). Großer Aufzug. Billets a 50 Pf. find an den bekannten Stellen zu haben. Das Komitee. Neues Konzerthaus Am Alexanderplatz im Grand Hôtel Täglich: Grosses Elite- Konzert. ( Außer Montag und Sonnabend) Anfang 8 Uhr,( Sonntags 5%, Uhr). Vereine und Gesellschaften erhalten Säle zu Festlichkeiten und Bersammlungen gratis.[ 4892*] Albert Mörner. 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Indem ich meine Lokalitäten zu allen Festlichkeiten und Versammlungen empfehle und hoffe, mir das früher entgegengebrachte Vertrauen auch ferner bewahren zu wollen, zeichne mit follegialischem Gruß Carl Coburg, Gastwirt. Urania. Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siche Anschlagsäulen. Empfehle mein Lokal zu Festlichkeiten und Versammlungen. 2122 C. F. Walter. Johannisthal. Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeeküche. Kegelbahn.. Ausspannung. Saal für Vereine und Versammlungen. 2112* Roh- Tabak 230 Max Jacoby, Streiferite. 52. BAER SOHN Chausseestrasse 24a| 25. 11. Brückenstrasse 11. Gr. Frankfurterstr. 20. Zwisch. Invalidenstr. u. Friedr.- Wilhelmstädt. Theater. Zwisch. Jannowitzbrücke u. Köpenickerstr. S onderEcke Koppenstr.- Am Bürger- Hospital. Special- Haus grössten Maassstabes. Angebote für die Ball- Saison Tennis- Anzüge, Weiss mit bunten Streifen. 6 Papier- Anzüge, Für Kostümfeste. Crême. Waschbar und stark. 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Arbeiter, Parteigenossen, besucht daher bei Ausflügen, Vergnügungen 2c. nur solche Lokalitäten, welche auf der Liste verzeichnet stehen. Vor allen Dingen erwächst aber den Vorständen von Arbeitervereinen die Pflicht, beim Abschluß von Festlichkeiten und Partien auf das strengste die neue Lokallifte zu beachten. Die Vorstände wollen in solchen Fällen auch darauf sehen, daß in den Verträgen mit dem Wirt eine Kaufel Platz findet, wonach für den Fall, daß das Lokal für Arbeiterversammlungen später verweigert werden sollte, der Vertrag feine Gültigkeit verliert. Verschiedene Vorkommnisse der letzten Zeit Tassen eine Bestimmung dieser Art dringend ratsam erscheinen. Ebenso ist es Pflicht der Vorstände und Komitees, dafür nach Möglichkeit zu sorgen, daß bei Mehrbedarf an Bedienungspersonal der Stellennachweis des Verbandes deutscher Gastwirtsgehilfen, Ortsverwaltung Berlin", Dirksenstr. 39, I. Telephon Amt 3 1813, Berücksichtigung findet. Thut ein jeder seine Pflicht, so kann der Erfolg nicht ausbleiben. Lokale, die keine Säle haben, find für den Verkehr frei. Die Lokalkommission. Erster Wahlkreis. Wir machen darauf aufmerksam, daß am Montag in der Tonhalle, Friedrichstraße, eine Wolts Versammlung stattfindet, in der Genosse Wolkenbuhr referieren wird. Es wird mit Bestimmtheit erwartet, daß alle Parteigenossen zur Stelle sind. Der Vorstand. Dritter Wahlkreis. Dienstag, den 17. Februar, abends 81%, Uhr, Versammlung des Wahlvereins im„ Markischen Hof". Tagesordnung: Ueber welche Machtmittel verfügt das Proletariat zur Niederwerfung der Klassenherrschaft?" Referent Gen. Dr. R. Friedeberg. Diskussion. Gäste erwünscht. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Schöneberg. Dienstag bei Obst, Meiningerstraße 8: Verfammlung des Wahlvereins.( Näheres Inserat in heutiger Nummer) Köpenid. Nächsten Dienstag hält der Wahlverein seine Vers eins Versammlung bei Stippekohl, Schönerlinderstraße ab, in welcher Gen. Kozle- Berlin referieren wird. W Versammlung des Wahlvereins abgehalten. Zahlreiches Er Johannisthal. Dienstag wird bei Martins die Mitglieder scheinen ist geboten. Steglik. Montagabend 8 Uhr findet im Restaurant Schellhase, Ahornstraße 15a, eine Bolts Versammlung statt. Da die Tagesordnung fehr wichtig ist, bitten wir um recht zahlreichen Besuch. Lichtenberg. Der Wahlverein hält seine Versammlung be sonderer Umstände halber erst am Mittwoch abend und dann nicht bei Höflich, ſondern im„ Kronprinzen- Garten“( Gürsch), Frankfurter Chauffee 86, ab. tommen. 0 Der Vorstand. 3 Sonntag, 15. februar 1903. der Moral und der Standeschre zu verdammen, aber es frage sich Zungen usw., alles ist in schöner Auswahl bei diesen Händlern doch, ob seine Handlungsweise als Beihilfe zum Betruge auszu zu haben. Es handelt fich um ganz bedeutende Mengen sei. von Fleisch, Die der Abdeckerei überwiesen werden: es Für den Angeklagten Iesper ergreift Rechtsanwalt eo sind wöchentlich gegen 400 Centner Rind Schweinefleisch usw. Kempner das Wort. Er dankt dem Staatsanwalt für die wohl In Posten von 10 bis 15 Centnern kaufen davon die wollende Art, die er seinem Klienten gegenüber bekundet habe und Händler täglich und verkaufen das Pfund zu 10 Pfennig. Wird dafür, daß er selbst die Anklage wegen Beihilfe zum Betruge nicht die arme Bevölkerung bei den hohen Fleischpreisen geradezu habe fallen lassen. Er bitte aber dringend, auch eine Beihilfe zum herausgefordert, dieses franke Fleisch zu kaufen, und welche furchtunlauteren Wettbewerb nicht als vorliegend anzunehmen. Der Anbaren Folgen für die Gesundheit vieler Personen mögen sich aus geklagte Klesper habe, wie der Verteidiger aufs eingehendste dar dem Genuß solchen Fleisches ergeben haben? Nach der Ansicht der zulegen sucht, keine Veranlassung gehabt, gegen seinen Schwager Allgemeinen Fleischer- Zeitung" giebt es nur ein wirksames Mittel Nardenkötter den geringsten Argwohn zu hegen. gegen diesen schlimmen Unfug: auf dem Schlachthof selbst muß eine nochmals, daß Dr. Kronheim keine Milde verdiene. Ein Mann, der troffen ist, muß das Fleisch unmittelbar, nachdem es der Anstalt In seiner Entgegnung betont Erster Staatsanwalt Dr. Pe I Bernichtungsanstalt errichtet werden und bis diese Einrichtung gein so frivoler Weise seine ganzen Standesinteressen fortwerfe und überwiesen ist, durch Schwefeläther oder ein sonstiges Denaturierungssich in den Dienst eines Kurpfuschers begebe, der unter ganz er mittel genusunfähig gemacht werden. Das Blatt fordert den niedrigenden Bedingungen für ihn thätig sei, habe keinen Anspruch Magistrat und die Stadtverordneten auf, unverzüglich die Sache in auf milde Beurteilung. die Hand zu nehmen und mit vollem Nachdruck auf sofortige Abstellung Hierauf kommt Sachverständiger Dr. Schacht auf einen ein- dieses zum Himmel schreienden Mißstandes beim Polizeipräsidium gegangenen Brief zurück, in welchem die Firma Riedel sich dagegen brängen; denn das Polizeipräsidium ist in dieser Sache allein zuverwahrt, daß sie den Apothekern unerlaubte Konkurrenz mache. ständig. Dr. Schacht bemerkt hierzu: Die Firma beziehe sich auf die Verordmung vom 22. Oftober 1901. Diese fomme aber gar nicht in Frage, denn sie sei erst am 1. März d. J. in Kraft getreten; die Firma habe aber in den Jahren 1898, 1899 und 1900 geliefert. Die Firma sage ferner, sie habe nicht gewußt, daß Nardenfötter ein Kurpfuscher sei. Der Geschäftsführer Meister habe aber hier ausgesagt, daß er es gewußt habe. Die Firma meine, fie habe den Nardenfötter lediglich als Speditionsvermittler zwischen sich und dem Apotheker Slesper betrachtet. Darauf sei zu erwidern, daß die Firma im Laufe der Zeit für 4000 M. geliefert habe, außerdem wisse er persönlich, daß Nardenkötter direkt bei der Firma pro Mlesper bestellt habe. Sachverständiger Dr. Störmer: Er habe aus den Kreisen der vornehmen Apotheker gehört, daß diese sich thatsächlich über diese Kontusrenz der Firma Riedel wundern. Er nehme von dem, was er gesagt, nicht ein Jota zurück. Schließlich erklärt der Angeklagte Dr. Kronheim auf Befragen: Er wisse, daß er sich gegen die ärztliche Standesehre vergangen habe. Sollte er sonst noch gefehlt haben, so sei es im Zwange fchwerer petuniärer Not geschehen. 17. d. Mts., mittags 12 Uhr, gesprochen werden solle. Der Vorsitzende verkündet, daß das Urteil am Dienstag, den Lokales. Bom Stadthaushalts- Etat für 1903. Der Entwurf des Stadthaushalts- Etats für 1903 in der vom Magistratskollegium durchberatenen und angenommenen Fassung ist nun der Stadtverordneten Versammlung mit dem Ersuchen um Zustimmung zugegangen. In ihrer nächsten Sigung Etat beschäftigen, um ihn dann zunächst dem üblichen Ausschuß zur werden sich die Stadtverordneten in einer ersten Lesung mit dem näheren Prüfung zu überweisen. 2., in Eine fernige Amtssprache führt der Polizeilieutenant der dem 24. Polizeirevier vorsteht. In dem über die Zustände seinem Revier erstatteten amtlichen Bericht heißt es: Die ganze Lage des Lokals an der Ecke der Krauts und Blumenstraße, woselbst nichts als Gesindel, Tagediebe und H.... herumlungern und woselbst stets einige, nachts sehr viele Droschken halten, spricht dafür, daß das Lokal errichtet wird zur Förderung der Völlerei. Denn diesen Bersonen ver= schenkt die Großdestillation für wenig Geld viel Fusel, so daß die Gäste stets halb, meist völlig betrunken in und vor dem Lokal sich aufhalten und durch Streitlust Erzesse hervorrufen, wie es jezt schon in der Tommschen Großdestillation im Grünenweg 34 der Fall ist. Eine solche Schnapsbude lockt nur noch mehr Gesindel an, und macht die Gegend unsicher. Es ist durch die Errichtung der Destillation gerade an diesem Orte eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu befürchten. An der berüchtigsten Ecke der Blumen- und Krautstraße kann doch nichts andres eristieren als eine gemeine Destille, das ist sowohl dem in nächster Nähe wohnenden Bausch als auch vor allem dem Hauseigentümer Graßhoff sehr wohl bekannt, und hat das Eingehen der für besseres Publifum eingerichteten Lokale im Bruch müllerschen Hause Ede der Kraut- und Gr. Frankfurterstraße dies fattsam gezeigt." Wir haben nicht die Ehre, die Zustände im 24. Polizeirebier zu kennen und können daher auch nicht beurteilen, inwieweit der Bericht mit den Thatsachen übereinstimmt. Aber wie dem auch sei, immers hin kann der Polizeilieutenant sich freuen, daß es in Preußen nicht dasselbe ist, wenn zwei dasselbe thun, und er in amtlicher Eigenschaft und nicht etwa in der privaten eines Zeitungsredakteurs fein Urteil über die in Betracht kommenden Gastwirtschaften abgiebt. Dann würde der Verfasser des Schriftstücks in dem Falle, daß die Angegriffenen die Beleidigungstage anstrengen, unzweifelrebatteurs sei, könnte ihn nach der bestehenden Urteilspraris. vor haft verurteilt werden und kein Einwand, daß die Wahrnehmung öffentlicher Interessen die wesentlichste Pflicht eines Zeitungsder Strafe schüßen. Es soll uns gleich bleiben, ob und in wie weit die angegriffenen Privatpersonen jetzt versuchen werden, dem Polizeilieutenant gegenüber ihr etwa vorhandenes Recht wahr zu nehmen. Das Polizei- Präsidium hatte dem Inhaber der Großdestillation von 2. Polfe die Stonzession für ein neues an der Ecke der Krautund Blumenstraße belegenes Rofal auf den Bericht eines Polizei- Lieutenants hin verweigert, weil eine Destillation an der Stelle geeignet sei, die öffentliche Sicherheit durch den Verkehr ausschuß erkannte dieser nach Vernehmung der Zeugen Polizeider Gäste zu gefährden. In dem gestrigen Termine vor dem StadtHauptmann Stubon, Bezirks- Vorsteher Döring usw. auf Erteilung der Konzeffion. Der Stadtausschuß vermochte die Befürchtungen der Polizei nicht zu teilen. Ganz so schlimm wie es in der polizeilichen Schilderung aussieht, scheint es mit der öffentlichen Sicherheit im 24. Revier also nicht bestellt zu sein. Der Stadthaushalts- Etat für 1903 schließt in Einnahme und Ausgabe mit rund 117% Millionen Mark ab. Er übersteigt ben für 1902 um rund 5 Millionen.( Dazu kommen noch die Etats der städtischen Werke Gaswerke, Wasserwerke, Vieh- und Schlacht hof, Kanalisation usw. die sich auf 97 Millionen Mark, um 10%, willionen mehr als im Vorjahr, belaufen.) In den Stadthaushalts- Etat sind für die einen 38uschuß erfordernden Verwaltungen diesmal 80%, Millionen Mart an Zuschüffen eingestellt Wahlverein Tegel. Mittwochabend 8 Uhr Mitglieder- Berfamm worden, um 2 Millionen weniger als 1902. 3war find bei den Tung bei Klippenstein( Seeschlößchen). Tagesordnung: Vortrag des meisten dieser Verwaltungen die Zuschüsse wieder höher als im VorGenossen Wermuth:" Der Zarismus, seine Opfer und seine Früchte." Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Die Genossen jahr angesetzt worden, so beim Unterrichtswesen, beim Armentesen, werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen, indem unter beim Krankenpflegetvesen usw. usw. Aber unter den wenigen, bei Vereinsangelegenheiten Wichtiges zu erledigen ist. Der Vorstand. denen eine Verminderung des Zuschusses angenommen wird, weist Bankow. Sonnabend veranstaltet der Wahlverein Bez. Pankow die Bauverwaltung allein ein Minus von etwa 4 Millionen auf. bei Ebersbach, Berlinerstraße, ein Kostümfest: Abschied von der Hier ist schon vom Magistrat kräftig abgestrichen worden. Nur hierAus den Kreifen der städtischen Kanalisationsarbeiter geht uns Schönholzer Heide". Da wir alles aufgeboten haben, um den Ab- durch ist es möglich geworden, auch den Gesamtbetrag aller Zu- folgende Beschwerde zu: Am 4. d. M. ertrant der Stanalarbeiter schied so originell wie möglich zu machen, rechnen wir auf zahl- schüsse gegenüber dem Vorjahr noch herabzudrücken. Von den einen Noster von der Pumpstation IX in der Seestraße. Da der Staatsreichen Besuch. leberschuß abwerfenden Verwaltungen, aus denen die erforder- antvalt die Leiche beschlagnahmte, konnte diese erst gestern beerdigt Friedrichsfelde Karlshorft Mahlsdorf. Dienstagabend 81% Uhrlichen 80 Millionen Mark Zuschüsse herausgewirtschaftet werden werden. Der Leichenbefund lautete:„ Herzkrant. Tod durch Erfindet bei Haberland, Wilhelmstr. 38, eine Versammlung des Wahl- sollen, wird die Stämmerei etwas mehr, die hierher gehörigen Bumpstation befinden sich große Sammelbafsins, von wo aus das trinken!" Der höchft bedauerliche Vorgang war folgender: Auf jeder vereins statt. Auf der Tagesordnung stehen: Die Reichstagswahl Werke( Gas, Wasser usiv.) weniger als im Vorjahr bringen. Sehr schmutzige Wasser nach den Rieselfeldern gepumpt wird. Aus diesent und Vereinsangelegenheiten. Gäste wie Frauen herzlich will- viel weniger bringen wird das Kapitel„ Verschiedene Ein- Bassin werden nun die festen Bestandteile wie Papier, Lumpen usiv. nahmen und Ausgaben". Hier werden unter anderm die herausgefischt und auf ein großes Floß geworfen. Der betr. Arbeiter In Zehlendorf findet die Mitgliederversammlung Dienstag bei Ueberschüsse gebucht, die die Stadthauptkasse aus der vor- ging nun nach Vesper in dieses Bassin, um seine Arbeit dort allein Giese, Teltowerstraße statt. Gäste find willkommen. jährigen Verwaltung zur Verfügung stellen kann; aber zu berichten. Um 6 Uhr brachte seine Ehefrau das Abendbrot; aber diesmal steht hier an Stelle der früheren Ueberschüsse das bekannte sie wartete vergebens auf das Erscheinen ihres Mannes. Als man Deficit aus 1901. Mehr als im Vorjahre will man nun aus nach längerer Zeit nachfah, lag er mit dem Gesicht nach unten tot den Steuern herausholen, um drei Millionen mehr. Erwartet aber trotzdem zwei Aerzte sofort zur Stelle waren, war sein Leben im Kanalwasser. Er wurde mit Stricken aus dem Bassin gezogen, wird aus den Steuern eine Brutto- Einnahme von 691 Millionen, nicht mehr zu retten. N. war bereits 9 Jahre bei der Stadt Am gestrigen elften Verhandlungstage wurden die Plaidoyers oder 67% Millionen nach Abzug der hier erforderlichen Ausgaben. beschäftigt. Wir gestatten uns aber die Frage: Kann es die Verfortgesetzt. Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Davidjohn sprach An Brutto- Einnahme soll die Einkommensteuer 33 Millionen waltung der städtischen Kanalisation wirklich verantworten, einen für Nardenfötter und erwähnte dabei auch die Vorgänge im Abgeordnetenhause. Dort habe man für nötig befunden, während der bringen, die Grundsteuer 224 Millionen, die Gewerbesteuer Mann allein zu einer so schweren und vor allen Dingen gefahrDauer eines schwebenden Prozesses in denselben hineinzuleuchten. 8 Millionen usw. usw. Um diese Beträge zu erreichen, foll, wie bollen Arbeit in das Bassin zu schicken, wo die Luft ganz verpestet und Das sei etwas ungewöhnlich! Wer weiß, vielleicht fißen auch im schon mitgeteilt, bei den beweglichen Steuern der Prozent fa folchen lebensgefährlichen Umständen diese Arbeit von zwei Personen mit Gasen geschwängert ist? Wir sind der Meinung, daß unter Abgeordnetenhause manche Herren, die auch schon zu einem Kur erhöht werden, bei der Einkommensteuer von 100 Proz. auf 108 Proz, ausgeführt werden muß. pfuscher gelaufen sind! Er wisse aus andreu Kurpfuscher- Prozessen, bei der Grund- und der Gewerbesteuer von 150 Broz. auf 162 Broz. daß in denselben manchmal Männer mit hochklingenden Namen als Der Frage dieser Steuererhöhung wird sich bei der Beratung Die für die Betriebe der Kleider- und Wäschekonfektion bes Fürsprecher des Kurpfuschers auftraten, vor denen der Staatsanwalt felbst die Segel streichen mußte, da bei ihnen nicht von einer des Etats diesmal das Hauptinteresse zuwenden. Vor acht Tagen stimmten Lohnbücher find, wie im„ Ministerialblatt der Handelshaben wir an dieser Stelle ausgeführt, daß die geplante Er- und Gewerbeverwaltung" befannt gegeben wird, im Verlage von Spekulation auf die Dummheit" die Rede sein konnte. Ich hoffe so erklärt unter anderm der Verteidiger daß von den Mauern höhung an sich gewiß nicht erfreulich ist und möglichst Starl Heymann, Mauerstr. 43/44 zu haben. Der Preis beträgt für dieses Hauses alle solche Mundgebungen abprallen, mag auch das vermieden werden soll, daß es aber noch weniger erfreulich ist, wenn 10 Stüd 1 M., 100 Stück 6 M., 1000 Stück 40 m. Abgeordnetenhaus selbst die Sache breittreten. Und wenn es richtig das Gleichgewicht zwischen den Einnahmen und Ausgaben der Stadt Mit 3200 M. durchgegangen ist der Hausdiener Karl Uhlig, ist, daß der Justizminister auch die Stellung einer Kaution von durch Vernachlässigung wichtiger kommunaler Aufgaben der in einer Lederwarenfabrik in Blankenburg bei Französisch- Buch15 000. für zu milde erklärt hat, so muß ich doch bedauern, daß hergestellt werden soll. Wir deuteten an, daß die freisinnige Mehr- holz angestellt war und in Pankow wohnte. Er genoß in der Fabrik, bei der ganzen Sachlage eine höhere Kaution nicht erforderlich war heit der Stadtverordneten in solchen Fällen gewöhnlich an den wo er schon längere Zeit beschäftigt ist, großes Bertrauen. Am und wenn der Herr Justizminister Präs.( unterbrechend): Nach den Berichten der mir zu Gesicht gekommenen Zeitungen hat unrechtesten Stellen zu streichen bereit ist, und die Kritik, die in den Donnerstagabend erhielt er das Geld, um es am nächsten Morgen auf die Bost nach Französisch Buchholz zu bringen. Das hat er der Herr Justizminister dies nicht gesagt. Lassen wir also den Herrn nächsten Tagen in freisinnigen Streifen an dem Erhöhungsplan nicht gethan, ist vielmehr mit dem Geld verschwunden. Uhlitz ist Justizminister aus der Debatte. Ein Beisiger: Es war auch sowie an den einzelnen Posten des Stats geübt wurde, hat unsre am 6. Mai 1881 in Leipzig geboren, blond und bartlos, hat eine nicht Gegenstand der Verhandlung. Verteidiger: Ich lasse Befürchtung nur zu bald bestätigt. Wir werden uns mit dem Etat gebogene Nafe, hellblaue Augen, ein langes, Hageres Gesicht und dann die Sache fallen. Weiter führt der Verteidiger aus: In im einzelnen noch näher beschäftigen. Dabei wird sich Gelegenheit große Füße. Berlin bestehen 600 Kurpfuscher, darunter Schuster, Handwerker, bieten, zu zeigen, daß trotz der Höhe des Gesamt- Etats, mit der der Staufleute, Lehrer, und da habe sich Nardenkötter doch wohl fagen Berliner Stadtfreifinn alljährlich renommiert, manche der Einzel- Etats können, daß da auch er, bei seiner Apotheker- Vorbildung, wohl im wirklich nicht zu freigebig bedacht worden sind. stande sei, diese Zahl noch um eine Nummer zu vermehren. Dazu Der Kurpfuscher- Prozeß. • komme doch die Thatsache, daß zweifellos bei vielen Personen eine G belegene Sterferiche Gastwirtschaft und Speiseanstalt polizeilich geWegen Feuersgefahr wurde die in der Neuen Schönhauserstr. 7 schlossen, die schon seit ca. 10 Jahren in denselben Räumen bestand. In dem Nebenhause Nr. 8 befindet sich die Petroleum- und DelHeilung von ihm erreicht worden sei. Richtig sei es, daß auch Hundefutter". Eine laum glaubliche Mitteilung über die Ver- Engroshandlung von Leist, deren Lagerräume an die Kerkerschen viele Fehl- Erfolge vorlagen, es frage sich doch aber, ob die bewendung von Fleisch, das der Abdeckerei überwiesen worden, bringt Restaurationsräume angrenzen. Der Polizei war in einem treffenden Patienten bessere Erfolge erzielt hätten, wenn sie zu einem die Allg. Fleischer- 3tg.": Das von der Fleischschau für ungenießbar Schreiben mitgeteilt worden, daß die dem Petroleumlager entGafe durch die Die Patienten haben freiwillig und ohne erklärte Fleisch wird dem Blatte aufolge zwar in fest verfchloffenen weichenden doppelten Brandmauern in Arzt gegangen wären. Restaurationsräume jeden Zwang sich in die Kur Nardentötters begeben, sie haben genau Wagen in ficherer Weise vom Schlachthof nach der Abdeckerei in der die bringen und so eine Explosionskönnten. Durch eine die Bedingungen gefannt und in dieser Beziehung feien ihnen Müllerstraße gebracht. Hier darf es entiveder zu technischen Zweden gefahr herbeiführen Baukommiffion feinerlei falsche Vorspiegelungen gemacht worden. Daß er nicht ein verarbeitet oder, nachdem es zwei Stunden unter Dampf völlig fand eine Besichtigung der Räumlichkeiten statt und angeblich foll auf alle Fälle wirkendes Straut gegen den Tod überhaupt gefunden durchgefocht ist, als Hundefutter verkauft werden. Thatsächlich beim Herausnehmen von Mauersteinen aus der Brandmauer in der habe, konnte sich auch der Dümmste von selbst sagen. Nach alledem wird aber, wie die" Allgemeine Fleischer- Zeitung" festgestellt Deffnung eine derartige Gasansammlung erfolgt sein, daß beim Fleisch, das nur eine halbe Stunde ersucht der Verteidiger um die Freisprechung Nardenfötters von der hat, unter Anzünden eines Streichholzes eine Funkenentwicklung stattfand. Anklage des Betruges, eventuell aber um eine geringere Strafe. Dampf gewesen ist und noch alle Krankheitsstoffe in wirksamem Zu- Jedenfalls ist die weitere Benutzung der Gastwirtschaftsräume Was Dr. Kronheim betreffe, der jetzt die ganze Last der Anklage stande enthält, als Hundefutter" an eine Anzahl Händler verkauft, polizeilich verboten worden. Die behördliche Maßnahme wird noch allein tragen solle, so werde man bei diesem armseligen Angeklagten und diese Hundefutter Händler", die keiner Kontrolle unterstehen, zu einer interessanten civilrechtlichen Klage führen. Herr K., der an das Wort erinnert: Es rast der See und will sein Opfer haben. find so menschenfreundlich, das tranke Fleisch zu fehr niedrigen noch fünf Jahre Vertrag hat, verlangt von dem Hauswirt eine Die Handlungsweise des Angeklagten sei vielleicht vom Standpunkte Preisen an jeden Beliebigen weiter zu geben. Filets, Roastbeefs, Entschädigung in Höhe von 15 M. pro Tag. Andrerseits wird der 0 Hauseigentümer eine Forderung in Höhe des Mietsausfalles und| gerufen, wo in einem Winkel der Durchfahrt Kisten, Stroh und des Schadenerfaßes, den er dem Gastwirt leisten muß, gegen den andres Verpackungsmaterial in Flammen stand. Es konnte mit Grundbesigerverein petitioniert. Die Gemeindevertretung ging über Gegen die beabsichtigte Erbauung eines Rathauses hat der Kaufmann 2. geltend machen. Leichtigkeit Brandstiftung festgestellt werden. Sonnabend früh 6 Uhr die Betiton zur Tagesordnung über und der Gemeindevorsteher gab Der Kurpfuscher Nardenkötter war auch in Berliner Chansonetten- einer Wohnung Feuer gefangen, während in der Glogauerstr. 16 socialpolitischen Einsicht nur wenig fähig wären. Die hatten in der Stvinemünderstr. 46 Möbel und Kleidungsstücke im über die Herren Hauseigentümer das Urteil ab, daß sie einer Treisen sehr bekannt. Nicht nur, daß er in Specialitäten- Theatern niederer Gattung den Kavalier spielte und mitunter recht viel Geld Gardinen in Flammen aufgingen. In der Kesselstr. 11 hatte die Hausbesiker befürchten offenbar, daß die Mietspreise am Ort sinken, springen ließ, verstand er es auch in diesen Kreisen seine„ Schön- ehr abends ein Feuer zu beseitigen, das einen Bosten Preßlohlen wenn in der Nähe des Rathauses Wohnhäuser gebaut werden. heitsmittel eignen Fabrikats" anzupreisen und abzuseßen. Mit einem ergriffen hatte. In der Potsdamerstr. 4 waren Fleischwaren in Für die chemischen Untersuchungen der geklärten Abwässer der Kärs Haarfärbemittel, das der„ Herr Doktor", wie Nardenfötter sich stets Brand geraten, der aber noch im Entstehen unterdrückt werden konnte. anlage sollen hinfort statt 1200 M. jährlich, mur 480 M., bei nur nennen ließ, einer Sängerin empfahl, die ihr von Natur dunkles Gegen abend war in der Kleinen Alexanderstr. 20 auf einem Hänge- einmaliger Untersuchung im Monat ausgegeben werden. Das Haar in Goldblond umwandeln wollte, hatte er, nach der Mitteilung Es gelang indes, die Flammen bald zu erstiden. In der Nacht zum kleine Entlastung, für die Fabriken eine stärkere Heranziehung zu boden ein Brand ausgekommen, der Kleidungsstücke ic. erfaßt hatte. nen beschlossene Kanalisationsstatut bringt für die Hauswirte eine eines Fachblattes, allerdings kein Glück. Das Haar der kleinen Kokette erhielt nach Gebrauch des unfehlbaren Nardentötterschen Sonnabend hatte die Wehr längere Zeit in der Bernauerstr. 88 zu den Kanalisationsabgaben. Mittels, statt der erfehnten goldblonden Färbung, einen grünlichen hatte die Wehr noch Alarmierungen von der Kurstraße, Melchior thun. Werktische 2c. wurden in der Hauptsache zerstört. Außerdem Schimmer. Es bedurfte erst langen Waschens um diesen unerwarteten Erfolg Nardentötterscher Kunst zu beseitigen und dem Haar seine straße 8 und noch von einigen andern Stellen zu verzeichnen. In natürliche Farbe wiederzugeben. Die arme Chansonette erhielt seit allen diesen Fällen handelte es sich jedoch um ganz unbedeutende dem von ihren schadenfrohen Kolleginnen den Spitznamen die Anlässe. grüne Ella". Um ihre Bente gekommen sind zwei Einbrecher, die sich vom zu wieder einmal vollzählig vor dem Schöffengericht in Köpenick Johannistha!. Die Gemeinde- Vertretung war am 12. d. M. ieder einmal vollzählig vor dem Schöffengericht in Köpenic erschienen; außerdem waren noch etliche andre Zeugen geladen, so daß sich die Zahl der Anwesenden auf 24 belief. Angeklagt war diesmal der Gemeindevorsteher Kober von Johannisthal wegen Beleidigung des Gemeindeverteters Schmidt. Der Kläger fühlte sich Aus den Nachbarorten. beleidigt durch den Vorwurf der Unwahrhaftigkeit und die BeThatorte bereits unbemerkt entfernt hatten. Gestern morgen wurden von In Wilmersdorf hielt die Gemeindevertretung am Freitagabend zichtigung, daß er sich einen widerrechtlichen Vermögensvorteil vereiner Schußmannspatrouille in der Fidicinstraße zwei Männer bemerkt, eine Sigung ab. Nachdem man einige Einsprüche gegen die Richtig schaffen wollte, indem er dem Gemeindevorsteher den Vorschlag ge= die einen schweren Sack trugen und in Nr. 24 verschwanden. Die keit der Wählerliste im Sinne der Beschtverdeführer erledigt hatte, macht haben soll, die in deſſen Wohnung im Hauſe des Klägers Beamten folgten ihnen und fanden den einen Mann noch vor. Auf wurden für den Verbandstag der Hilfsschulen Deutschlands in Mainz vorgenommenen Reparaturen auf die Rechnung für den Schulban die Frage nach dem Jnhalt wollte jener nichts wissen und behauptete, 100 m. bewilligt. Von Wilmersdorf aus soll der Lehrer Tappert zu übernehmen. Beide Vorwürfe sind von dem Gemeindevorsteher in den gefüllten Sad von seinem Begleiter erhalten zu haben. Dieser an dieser Versammlung teilnehmen. Die Charlottenburger öffentlicher Sizung erhoben worden. Befremdlich ist das Verhalten aber war durch einen zweiten Ausgang des Eckhauses nach der Straßenbahn- Gesellschaft macht auf der am 1. No- des Gemeindevorstehers. Er hat den Vorwurf, daß fich der GemeindeFriesenstraße entkommen. Eine nähere Prüfung des Sades ergab vember eröffneten Linie Amtsgericht Charlottenburg- Ringbahnhof verschaffen wollte, als erster Beamter der Gemeinde nicht sofort vertreter Schmidt einen Vermögensvorteil auf Kosten der Gemeinde nun, daß er 100 Baar silberne Messer und Gabeln, Fleisch, Wurst Wilmersdorf keine befriedigenden Geschäfte und will daher und andre Leckerbissen, sowie eine Speisekarte der Spittelhallen den jetzigen Zehminutenbetrieb auf einen Fünfzehnminuten- nachdem der Vorfall passiert sein soll, erhoben, sondern erst dreienthielt. Nun stellte sich heraus, daß in der Nacht vorher in den betrieb reduziert haben. Die Gemeindevertretung beschloß, der viertel Jahre später und auch dann erst, nachdem Schmidt von dem Spittelhallen ein Einbruch verübt wurde. Die Diebe waren durch Gesellschaft auheinzugeben, für die Zeit bis zum 1. Juni den Gemeindevorsteher über einen Betrag von 30 M. in seiner Umzugseinen Lichtschacht in den Keller und das Lokal gelangt. In dem reduzierten Fahrbetrieb einzuführen, doch soll für die Sommermonate hatte Widerklage erhoben, weil er sich durch eine ihm von dritter Kostenrechnung Aufschluß verlangt hatte. Der beklagte Vorsteher Festgenommenen wurde der frühere Hausdiener Anton Tautenhan der jetzige Betrieb wieder in Kraft treten. erkannt. Für die Kurzsichtigkeit und den krassen Eigennutz der Grund- tretung, die am Biertisch gefallen sein soll, beleidigt fühlt. Der Vors Seite hinterbrachte Aeußerung des Klägers über die Gemeinde- VerAls Führer einer Einbrecherbande ist der ehemalige Fuhrherr befizer ist ein Vorgang bezeichnend, der die Gemeindevertretung füßende des Gerichts teilte zunächst mit, daß bereits wieder eine BeKoch aus der Amalienstraße in Untersuchungshaft genommen worden. einige Zeit beschäftigte. Die Gemeinde will die Preußische Straße, leidigungsflage gegen den Gemeindevorsteher Stober eingegangen sei Wie wir seiner Zeit mitteilten, war in dem automatischen Restaurant die als" Hohenzollerndamm" bis zum Grunewald durch und versuchte dann die Parteien zur Einigung zu bewegen. Nach in der Münzstraße 16 ein Einbruch verübt worden; als Thäter geführt werden soll, auf vierzig Meter verbreitern und ist langen Verhandlungen kam denn auch ein Vergleich zu stande. Die wurden bald darauf drei Personen, darunter ein Kutscher des erdiesem Zweck mit den Besitzern der zwischen Uhland- Parteien erklärten, die Absicht der Beleidigungen habe ihnen gefehlt. wähnten Fuhrherrn, in Haft genommen. Koch selbst, der von dem Straße und Fehrbelliner Play belegenen. Grundstücke in Der Gemeindevorsteher erklärte ferner, daß er bei seinen Behaup= erfolgten Verrat Wind erhalten hatte, gelang es, fein Fuhrgeschäft Berbindung getreten. Für die Abtretung des zehn Meter breiten fungen im Irrtum gewesen sei und verpflichtete sich, falls der Ges zu verkaufen und zu entkommen. Die Nachforschungen nach dem Streifens sollten den Besitzern Beträge von im ganzen 381 000 2. meindeverteter Schmidt ein Gnadengesuch um Erlaß der über ihn in Verbleib des Flüchtigen blieben längere Zeit vergeblich. Kürzlich bewilligt werden; die Forderungen der Herren, denen die Neuerung einem früheren Prozeß verhängten Geldstrafe wegen Beleidigung wurde der Polizei gepfiffen", daß Koch sich in Spandau verborgen vor allem zugute gekommen wäre, stellten sich jedoch alles in allem des Gemeindevorstehers einreichen sollte, dasselbe zu befürtvorten. halte, und es konnte auch seine Ermittlung und Verhaftung dort auf 1175 000 M. Es wurden bis zu 2200 M. für die Quadrat Durch die Annahme dieses Vergleiches soll auch die neue Beleidigungserfolgen. Der Fuhrherr steht im Verdacht, der Führer von förmlichen rute verlangt; ein Kommerzienrat Schwalbe wollte für ſeinen Teil flage gegen den Gemeindevorsteher erledigt sein, cbenso fämtliche Raubzügen, welche im Westen Berlins wie in Charlottenburg feiner 265 000 M. haben und der Vertreter eines Oberſtlieutenants von Differenzen bis zum 12. Februar, welche Anlaß zu gerichtlichen AusZeit von einer Einbrecherbande verübt worden sind, gewesen zu sein Tresckow benahm sich in der Angelegenheit derart, daß die Verhand- einandersetzungen geben könnten. Damit hätte denn die Aera der und seine Fuhrwerke zur besseren Fortschaffung der Diebesbeute zur beschloß, den in Betracht kommenden Teil der Straße in seiner jezigen für immer ihr Ende erreicht. lungen mit ihm abgebrochen werden mußten. Die Gemeindevertretung Beleidigungsprozesse unter dem neuen Gemeindevorsteher hoffentlich Verfügung gestellt zu haben. Breite von 30 Meter zu belassen und zu erwägen, ob zur Durch Einbruch und Raubversuch. Alexanderstraße 14c III wohnt führung der in Aussicht genommenen Brachtstraße" nicht überhaupt find die Verhandlungen zwischen der Regierung und der StadtDie Spandauer Bahnhofsfrage. Wie der A. f. d. H." meldet, feit mehreren Jahren der Witwer Kaufmann Altmann mit seinen ein andrer Straßenzug zu projektieren sei. Töchtern. Des Mittags verlassen sie sämtlich die Wohnung, um Nachdem die Regulierung und Asphaltierung verschiedener vertretung von Spandau in Sachen der Bahnhofsfrage gescheitert. außer dem Hause zu speisen. Als Mimann bei der Rückkehr vom Straßen beschlossen worden war, brachte Gemeindeverordneter Am Donnerstag war unter dem Vorsitz des Geh. Ober- RegierungsMittagstisch gestern nachmittag seine Wohnung wieder betrat, kam Schröder die Angelegenheit Bardeleben zur Sprache. rats Dr. Kieschke vom Ministerium der öffentlichen Arbeiten eine ihm ein junger Mann mit einem Messer in der Hand entgegen mit Es handelt sich um die am 23. Januar vor Gericht erörterten Bor- Kommission zusammengetreten, gebildet aus den Herren der Regierung der Drohung:„ Entweder Geld oder ich steche Sie nieder." Altmann gänge auf einem Polizeibureau am Orte, bei dem zwei und den Vertretern der Stadt mit dem Oberbürgermeister an der trat jedoch, da er sich unmittelbar noch an der Thüre befand, zurüd Bolizeibeamte bekanntlich sehr schlecht weggekommen find. Die Spize, die sich über das Bahnhofsprojekt schlüssig zu machen hatte. und rief um Hilfe. Der junge Einbrecher nahm nun Neißaus und socialdemokratischen Gemeindevertreter hatten eine Anfrage an Nach dem von der Regierung genehmigten Plane betragen die Mehrverlor in der Eile sein Messer nebst Taschentuch und Haarbürste. den Gemeindevorstand des Inhalts gerichtet, was er zu thun ge- baukosten für den neuen Bahnhof 585 000 M. und der Beitrag zur Es stellte sich nachher heraus, daß am zweiten Eingang, welcher von denke, damit die Einwohnerschaft hinfort von polizeilichen Ungehörig- Sochlegung der Geleise 440 000 M. Die Summe ist auf 1 Million der Hintertreppe zu Altmanns Wohnung führt, die Thürfüllung aus- feiten der im Prozeß zur Sprache gekommenen Art verschont bleibe. abgerundet, die als Zuſchuß der Stadt Spandau für den Bahnhofsbau geschnitten war. Der Gemeindevorstand ließ den Fragestellern darauf den Bescheid verlangt wird. Die städtischen Vertreter erklärten, daß sie einen Unfall eines Tarameters. Die Tarameter- Droschte Nr. 318, die zukommen, daß nach§ 102 der Landgemeinde- Ordnung die Ge- derartigen Zuschuß nicht leisten könnten. die Wilhelmstraße hinunter nach dem Halleschen Thore fuhr, erlitt meindevertretung für polizeiliche Angelegenheiten nicht zuständig sei. städtischen Körperschaften keinen höheren Betrag als 400 000 m. veram Sonnabendabend durch Durchgehen des Pferdes einen bedent- Gemeindeverordneter Schröder brachte diesen Bescheid zur Verlesung langen können. Andernfalls müsse das vordem in Aussicht ge= lichen Unfall. Das durchgehende Pferd kam und führte aus, daß der erteilten Antwort eine mißverständliche Auf- nommene Projekt wieder aufgenommen werden. Ecke Wilhelmund Buttkamerstraße durch Anrennen die dort be- fassung zu Grunde liegen müsse. Nicht die Polizei, sondern viel- Stadt einen Zuschuß von 600 000 M. Teisten. Die Regierungsfindliche Anschlagsäule zu Fall. Dabei erlitten die Infassen, ein mehr die Einwohnerschaft des Ortes sei Gegenstand der Anfrage kommissare gaben darauf die Erklärung ab, daß sie dieses Angebot Offizier, der mit dem Kopf durch das Wagenfenster fuhr, und ein gewesen, und wie die Gemeindevertretung das Recht und die Pflicht nicht befürworten können, daß somit die Verhandlungen gescheitert ihn begleitender Civilist nicht unerhebliche Verlegungen, ebenso der habe, über Maßnahmen gegen irgendwelche andren öffentlichen feien. vom Bock herabgeschleuderte Bursche des Offiziers. Der Kutscher Kalamitäten, so gegen eine Epidemie, zu beraten, so habe blieb unverlegt. Die Verlegten ließen sich auf der Unfallstation fie auch die Pflicht, die Beunruhigung, welche die Wilhelmstr. 10 ihre Wunden verbinden. gelegenheit Barbeleben offenbar hervorgerufen habe, nach Kräften zu beheben. Der Gemeindevorsteher sagte darauf zu, daß er, so weit es im Rahmen seiner Befugnisse liege, nach Erledigung Stationen der Angelegenheit den Fragestellern öffentlich Antwort geben wolle. Mit dem Projekt einer eisernen Fahrbrücke über die Spree hatte gegen " Anta Sie würden von den Dann wolle die Witterungsübersicht vom 14. Februar 1903, morgens 8 Uhr. stano mim Windrichtung Windstärke Better Temp. n. T. 5°.4° R. Stationen Selbstmord. Ein schrecklicher Anblick bot sich gestern morgen um 7 Uhr dem Briefträger Glanzte aus der Gneisenauftr. 56. Der Postbeamte, der zur genannten Zeit aufgestanden war, trat, bevor er seinen Kaffee trant, an das Fenster, um einen Blick nach dem Hof zu werfen. Zu seinem Schrecken gewahrte er, wie in der dritten sich die Gemeindevertretung von Oberschöne weide in ihrer Swinemde. 757 SSD 2Schnee-1 Haparanda Etage des seiner Wohnung gegenüber belegenen Hinterhaufes des letzten Sizung zu beschäftigen. Die Deutschen Nileswerte hatten sich Hamburg Grundstücks Blücherstr. 38 eine Frau im Begriff war, sich am Fenster- als Anlieger der in Betracht kommenden Zufahrtsstraße erboten, Berlin 760 N 3bedeckt kreuz zu erhängen. Es war dies die 36 Jahre alte Frau des einen Streifen Land unentgeltlich für die Ausführung des Planes Frantj./M. 767 3 Arbeiters Arndt. Der Briefträger eilte schleunigst nach der Wohnung herzugeben, doch wurde auf das Drängen der Grundrenten- Gesell- München des Arbeiters, um die Frau von ihrem entsetzlichen Vorhaben schaft als Hypothekengläubigerin das Angebot dahin eingeschränkt, daß Bien abzuhalten, fand jedoch die Zimmerthür verschlossen. Der Beamte bis zum 1. April mit dem Bau begonnen werden muß. Die Gemußte einen Schlosser holen und als man mit dessen Hilfe in die meindevertretung beschloß, bis zu diesem Termin das Werk in Angriff Wohnung drang, hatte die Frau ihre Absicht bereits durchgeführt. zu nehmen. Die Brücke wird im Zuge der Halskestraße erbaut. BeAlle Wiederbelebungsversuche, die von einem sofort hinzugerufenen merkt sei, daß die Grundrenten- Gesellschaft mit der Gemeinde wegen Arzt angestellt wurden, erwiesen sich als vergeblich. des Verlangens einer Beisteuer zu den Kommunalabgaben im Prozeß liegt. Herren Am fönigl. Institnt und Museum für Meeresfunde, Georgenstraße 34/36, finden in dieser Woche folgende öffentliche und Damen zugängliche Vorträge statt: Am Montag, den 16. d. Mts., spricht Dr. Kolkwitz- Berlin über„ Bau und Leben der tiefelschaligen Algen"( mit Lichtbildern). Dienstag, den 17. und Sonnabend, den 21. d. Mts.: Dr. Thieß Hamburg über Kartelle und Trusts in der Handelsschiffahrt". Mittwoch, den 18. d. Mts.: Prof. v. Halle Berlin über„ Die Hochstraßen des Seeverkehrs". Freitag, den 20. d. Mts.: Dr. Meinardus- Berlin über„ Die Eisverhältnisse der Polargebiete"( mit Lichtbildern). Beginn der Vorträge abends 8 Uhr. Einlaßkarten sind von 6 1hr abends ab im Bureau des Instituts zu haben. Orgelfonzert. Der Hedwig Deckersche Frauenchor( Soli Fräuleins Friedrichowicz, v. Reichenbach, Wiegand, Fritsch, Kleckel, Dohrn, Frau Dr. Heine u. a.), Herr Hans Bussenius, Violinist, und Herr Organist Reinhold Kurth werden beim Dienelschen Drgelvortrag in der Marienkirche am Montag, den 16. Februar, abends 74 1hr Kompositionen von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Spohr, Blumner, Schumann, Merkel, Gulbins, de Lange, Boslet und Dienel bei freiem Eintritt aufführen. = Das Luisen Theater verfügt zur Zeit unter allen Bühnen wohl über das vielseitigste Repertoire." Freischüß"," Robert und Bertram", „ Meineidbauer"," Maschinenbauer von Berlin" das ist eine Wochen: Spielplan. Opernhaus Schauspiel: haus Schiller: Theater 0. Schiller Theater N. 768 23 Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Better emp. n. E. 60= 90|| 119 1wolfen!-19 771 NNA 771S 1 bedeckt 1 mollig 0 757 WSW 6Schnee 1 Petersburg 748 23 1 Cort 2bedeckt 2 Aberdeen 4 heiter-1 Paris Wetter: Prognose für Sonntag, den 15. Februar 1903. Ein wenig wärmer, zeitweise aufflarend, vorwiegend trübe mit Nieder. schlägen und lebhaften westlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Sonntag 15. Montag 16. Dienstag 17. Mittwoch 18. Undine Mignon Geschloffen Subskriptionsball Donnerstag 19. Feuersnot Bajazzi Freitag Sonnabend Sonntag 20. 21. 22. Die Meistersinger Der Troubadour Die Bauberflöte von Nürnberg Die Welt, in der Die Journalisten König Laurin Gyges und sein Jm bunten Rod Die Gerechtigkeit man sich langweilt Der Meister von Balmyra. Nm.: Jugendfreunde Heimat Nachm.: Wallenst. Lager Die Piccolomini Monna Banna Nachm.: Rosenmontag Heimat Javotte König Heinrich V. Die Gerechtigkeit Jugendfreunde Nachm.: Heimat Ring Der Meister von Palmyra Der Meister von Palmyra Heimat Das Geheimnis der Gilde Wohlthätige Frauen Der Meister bon Palmyra Wohlthätige Frauen Wohlthätige Frauen Wohlthät. Frauen Heimat Ein Ehrenwort Jugend Monna Vanna Der arme Heinrich Monna Banna Die Wildente Nachm.: Wallens steins Tod Monna Banna Monna Banna Monna Banna 2, Uhr: Die Sanatorium Siebenberg Alt- Heidelberg Mt- Heidelberg Dornröschen Sanatorium Siebenberg Weber Alt- Heidelberg Dornröschen N.: Ueb.uns.Straft Neues Theater Der reine Mann Nachm.: Die Fliege Ledige Leute Oberlehrer Deutsches Theater Berliner Theater Der Karneval Sanatorium Siebenberg Die Fliege Nachm.: Mt- Heidelberg Der reine Mann Borher: Der Der reine Mann Der reine Mann Vorher: Der Der reine Mann Ledige Leute Undine Madame Sherry Nachm.: Madame Sherry Madame Sherry Die Fledermaus Der Prophet Der luftige Krieg Der Freischüß Nm.: Postillon von Lonjumeaut D. Mädch. v. der Heilsarm. Nm.: D. schöne Rigo Maschinenbauer v. Berlin. Nm.: D. Meineidbauer Studentens trudchen. Oberlehrer Der Tanz- Jdyllen Westens Miz Duncan: Postillon, von Lonjumeau Der Prophet Central Theater Geschlossen Luisen: Theater Der Meineid bauer. Nchm.: D. Pfr. v. Kirchs. Der Hüttenbesitzer Die MaschinenDer Der bauer von Berlin Hüttenbefizer Meineidbauer Der Hüttenbesizer Der Hüttenbefizer König Tod Das Mädchen Das Mädchen von Das Mädchen von v. d. Heilsarmee der Heilsarmee der Heilsarmee Gip. d. Op. d. W. Der Die MaschinenWaffenschmied bauer von Berlin Studenten trudchen Nafiris Hochzeit Frau Luna Der Hüttenbesizer Der Fall Clémenceau Stubenten trudchen Studenten trudchen Auslese der legten Tage. Am Freitagabend wurde das französische Theater des in Nont. Nachm. Sensationsschauspiel Der Hüttenbefizer" zum erstenmal auf dieser Bühne aufgeführt. Das wohl an die zwanzig Jahre alte Stück fegte bei uns ein zu einer Zeit, wo die dramatische Litteratur ihren Tiefstand erreicht hatte und den Fadheiten und Selbstgefälligkeiten der L'Arronge, Lindau und Schönthan noch kein jüngstes Deutschland, feine neue, mit der socialen Umwälzung rechnende Oppofition gegenüberstand. Ein Barnay und andre Größen schivelgten| Samals in den Paraderollen der von Ohnet, Sardou und sonstigen Alexander französischen Schauspielfabrikanten auf den Markt geworfenen play Sensationsstücke. Solche Ware verfehlt trotz ihres Alters natürlich auch bei dem naiven Publikum des Luisen- Theaters nicht ihre Wirkung und da eine durchweg gute Darstellung dem Stück zu statten Frau Luna Natiris Hochzeit Frau Luna fam, so ist es möglich, daß das anderswo längst in die Versenkung Frau Luna geratene Schauspiel hier noch einmal zu einem Scheinleben von Leffing- Theater. Allabendlich: Der blinde Baffagier. Residenz Theater. Allabendlich: Lutti. Sonntag, den 15. und 22. februar, einiger Dauer ersteht. Unter den Künstlern verdienen Herr Kruszinsky nachmittags: Seine Stammerzofe. Kleines Theater. Allabendlich: Nachtasyl. Nur Donnerstag: Erdgeist. Sonntag, den 15. und 22. Februar, als Darsteller der Titelrolle und Frl. Stauffen als Athenais vor nachmittags: Don Carlos- Parodie, Sereniffimus- 8wischenspiele 2c. Trianon Theater. Sonntag und Montag: Die Liebesschaukel. Bon allem genannt zu werden. Dienstag ab: Die Rotbrüde. Sonntag, den 22. Februar, nachmittags: Die Liebesfchaufel. Thalin Theater. Allabendlich: Der Camelienonkel. Sonntag, den 15. Februar, nachmiltags: Charleys Tante. Sonntag, den 22. Februar, nachmittags: Romeo und Julia. Belle: Alliance Theater. Feuerbericht. Jeder Tag bringt jetzt neue Brandstiftungen. Aabendlich: Am Telephon und Cupido u. Cie. Buntes Theater. Adabendlich: Lorenz di Medict. Nutr Dienstag: Jugend. Freitag: Die Freitagabend gegen 9 Uhr wurde die Wehr nach der Dresdenerstr. 84 Kinder der Excellenz. Urania. Alabendlich: Das Land Tirol. Neues tgl. Opern Theater. Heute: Faust. Nächsten Sonntag: Othello. Theater Apollo: Theater Natiris Hochzeit Nachin.: 9 Nafiris Hochzeit Nafiris Hochzeit Nachm.: Frau Luna Central- Verband der Handels-, Transport- u. Verkehrsarbeiter Deutschlands Verwaltungsstelle Berlin I. Bureau und Arbeitsnachweis:„ Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer 15, II. Zimmer 16. Telephon: Amt 7, Nr. 3348. Zwei große Wiener Maskenbälle Sonnnbend, den 21. Februar 1903, in Peters Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80/81. Sonnabend, den 28. Februar 1903, in Louis Kellers gesamten Festfälen, Koppenstraße 29. Um 12 Uhr: Demaskierung. Um 1 Uhr: Polonaise mit leberraschungen. Die Ballmusik wird von fünf starkbesetzten Kapellen unter Leitung der Herren Rudolf Tiek und Kage ausgeführt. Anfang 9 Uhr. Ende? Billets a 50 Pf., gültig für beide Bälle, sind zu haben im Bureau, Engel- Ufer 15, II, Bimmer 16, in den Zahlstellen und Versammlungen, sowie bei sämtlichen Ortsverwaltungsmitgliedern, Bezirksführeru und Vertrauensleuten. Um zahlreichen Besuch beider Feste ersucht Erstes Prüfungs- Konzert beranstaltet von ben Schülern der Lyra- Zither- Schule findet Sonntag, den 22. Februar 1903, im Börsen: Saale des Central- Viehhofes, Eldenaerstraße, statt und sind hiermit alle Angehörigen unsrer Schüler höflichst eingeladen. 22125 Freikarten find gegen Vorzeigung der Unterrichtskarte auf unsrem Bureau, Dranienburgerstr. 76, I, erhältlich. Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Karte gestattet. Anfang 4 Uhr. Die Direktion der Intern. Lyra- Zither Co. Neuester Aufnahme- und Wiedergabe- Apparat mit zwei Membranen. Preis komplett 10 Mark. Bester Lyra- Hpparat Mark 4,50. Preisgekrönte PhonographenWalzen Einzige Fabrik Deutschlands, welche unter Garantie ausschliesslich nur preisgekrönte Originalaufnahmen herstellt. Absolute Garantie für laute u. klare Wiedergabe Preis per Stück Mark 1, 103 in nur künstlerischer Ausführung. 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Annahme ärztlicher Verordnungen für Bäder der Drts-, Jnnungs-, Fabrit- und freien Hilfs Krankenkassen Berlins und Umgegend. Neu renoviert? Berantwortlicher Redakteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Gustav Behm, Frankfurter Allee 120. Nr. 39. 20. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Verfammlungen. As Der deutsche Holzarbeiter- Verband hielt am 9. Februar für die Bezirke Süden und Südosten im„ Märkischen Hof", Admiralstr. 18c, eine gut besuchte Versammlung ab, in welcher Warnst über das Unfallversicherungs- Gesetz referierte. Bei den hierauf zur Erledigung gelangenden Werkstattangelegenheiten wurde der Versammlung ein ganz besonders krasser Fall aus der Möbelfabrik von Schröpp u. Ritter, InHaber Holzhändler Rebling, Elisabethufer 5/6 vorgetragen. sich ein dort beschäftigter Tischlergeselle, die zur Herstellung seiner Arbeiten erforderlichen Riegel und Bänder erbat, kam es im Comptoir zu Auseinandersetzungen zwischen dem Gesellen und dem Arbeitgeber Ritter, wobei lekterer dem Gesellen Faustschläge in das Gesicht und auf die zur Abioehr hingehaltene Hand berabfolgte und zivar so, daß die Zähne des Betreffenden noch 2 Stunden nachdem bluteten. Das folgende zur Verlesung gelangte ärztliche Attest legt Zeugnis über die Verlegungen des Mißhandelten ab: „ Der Tischlergeselle Herr E. stellt sich heute zur Unterfuchung bei mir vor. Das Gelenk zwischen erstem Mittelhandknochen Im Alter von 56 Jahren starb plöglich meine geliebte Frau Louise Güldemeister. Die Beerdigung findet am Sonntag, nachmittags 3 Uhr, vom Lazarus- Krankenhause, Ver nauerstraße 116, aus nach dem Friedhofe der Freireligiösen Gemeinde, Pappel- Allee, statt. Um stilles Beileid bittet Wilhelm Güldemeister nebst Tochter. Tilsiterstraße 16. 22045 Verband d. i. Vergoldergewerhe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. Filiale Berlin. Todes Anzeige. Am 11. Februar verstarb nach langem Leiden unser Verbands follege 225/3 Wilhelm Brenneke im Alter von 28 Jahren. Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 15. Februar cr., nachmittags 34 Uhr, von der Salle des St. Andreas und Markus- Kirchhofes, Wilhelmsberg aus ftatt. Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unfer Mitglied, der Bestoßer Emil Ondra gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 15. Februar cr., nachmittags 3 Uhr, vont der Leichenhalle des Emmaus- Kirch hofes aus statt. Rege Beteiligung erwartet 112/4 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Für die Beweise liebevoller Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes Adolph Gabriel sage ich hiermit allen Freunden und Bekannten meinen aufrichtigsten Dank. 6246] Witwe Gabriel nebst Kindern. Danksagung. Den Bekannten und Freunden, die bei der Beerdigung meines Mannes, unfres Baters Max Christian teilgenommen haben, sagen unfren besten Dank. Ww. Christian 2165b nebst Kindern. Den Genossen bringe meine Vorwärts- Buchhandlung SW., Lindenstrasse 69. Vornehmer Zimmerfchmuck! Die Freiheit führt das Volk, Kupfer- Gravure nach dem Gemälde von E. Delacroig, 95X72 cm, Rt. 6,-. Der erste Mai, Kupferähung, 95X 73 cm, t. 3, Porträts von Engels, Lassalle, Marg, Driginal- Stupferrabierung auf chinesischem Papier, 85X65 cm, pro Blatt Mt. 4,-. Porträts von Bebel, Liebknecht, Singer, Driginal- Stupferradierung auf chinesischem Papier, 53X40 cm, pro Blatt Mt. 1,50. Farb. 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Die Angabe des Herrn G., daß er vor 2 Stunden Fauftschläge bekommen hat, erscheint auf Grund des Befundes alaubhaft. Dr. B. Gegen den schlagfertigen Unternehmer s Anzeige erstattet werden. Sonntag, 15. februar 1903. Mariendorf. In der am 11. Februar stattgefundenen Vereinss versammlung des Wahlvereins im Lokale von Adel zu Tempelhof, referierte Fritz Zubeil über die letzten Vorgänge im Reichstage. Gr kritisierte das Verhalten des Reichstags- Präsidenten in der ZolltarifVorlage. Vor allem rügte der Redner das Verhalten der Freifinnigen Volkspartei zu der Vorlage. Reicher Beifall lohnte den Redner nach seinem ettva zweistündigen Referat. Briefkaften der Redaktion. W. K. Bitte, Quittung! M. M. In der Vorwärts- Buchhandlung. Sternwarte. 1. u. 2. Bird in einigen Tagen beantwortet. 3. Brockhaus. Marienfelde. Hier tagte am 8. Februar im Lokal von Diet- M. St. 68. 1. Der Sekretär der Gräfin Habfeld war propagandistisch mann eine sehr gut besuchte Volksversammlung, in der Stadtverord- für die Lassalleschen Anschauungen thätig. 2. Wird im juristischen Teil neter Bruns einen Vortrag über die kommenden Reichstagswahlen später erledigt werden. Vielleicht kommt Ihr Kollege einmal in die und die Stellung der ländlichen Arbeiter zu denselben, hielt. Reicher juristische Sprechstunde. 3. Es handelt sich um Inferate. Ueber derartiges Beifall lohnte den Referenten. Darauf gab der Gemeinde- Vertreter Manuskript entscheidet nicht die Redaktion, sondern die Inseratenſtelle, von Marienfelde, Genoffe Greulich, einen Bericht über seine Thätig- Mefiers Schneide. Trotzdem ist die Expedition erbötig zu mündlicher AusLeicht fertig sind Sie mit dem Wort, das schwer sich handhabt, wie des keit in der Gemeinde- Vertretung. Die Versammlung war mit dessen kunst. G. M. 28. In Berlin jährlich 1700 bis 2000 2. sowie 700 R. Thätigkeit zufrieden. Funktionszulage. Brauerei A. Lehmann Deutscher Holzarbeiter- Verband. Berlin SO. 26, Oranienstrasse 4 Tiefert Weiss-, Werdersch-, Weizen- Bier wie sonst a Liter 10 Pf. zum Selbstfüllen. Die Brauerei gehört nicht zu den sogenannten Ringbrauereien, und trokdem die von den Kutschern gestellten Forderungen bewilligt find, weigern sich dieselben dennoch, zu fahren. 22356 Bestellungen erbitte daher direkt per Post oder Fernsprecher( IV 7462). zu origen evite Zu obiger Annonce des Brauereibefizers Herrn Lehmann haben wir zu erwidern, daß wir, da genamiter Herr dem Ring nicht angehört, mit dem felben einen eignen Tarif vereinbaren wollten, jedoch hat Herr Lehmann seine Unterschrift verweigert und haben die Kutscher deshalb die Arbeit niedergelegt. Die Lohukommiffion der Jungbier- Kutscher. J. A.: A. Werner. Empfehle meine gesunden, tadellos brennenden Roh- Tabake für Cigarren- Fabrikation in allen Sorten und zu äusserst billigen Preisen. Sumatra Decker, 1., 2. u. 3. Länge, Java- Umblatt von 95 Pfg. an. 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Verband der im Vergoldergewerbe beschäftigten Arbeiter nud Arbeiterinnen Deutschlands. Filiale Berlin. Montag, den 16. Februar cr., abends präcise S Uhr: Mitglieder- Versammlung in den ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20( großer Saat). Zages Drduung: 1. Neuwahl der Delegierten zur General Versammlung. 2. Anträge zur General- Bersammlung. 3. Verschiedenes. Bflicht eines jeden Mitgliedes, besonders der in größeren Be trieben beschäftigten Kollegen, welche in den Bersammlungen fast gar nicht anwesend sind, ist es, in dieser Versammlung pünktlich zu erscheinen. Der Vorstand. 225/2 Musikinstrumenten- Arbeiter. fach verein. Montag, den 16. Februar, abends 8 Uhr, bei Herrn Graumann, Naunynstr. 27: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Gustav Reuter über: Die Bedeutung geheimer Geſellſchaften in alter und neuer Beit." 2. Distuſſion. 3. Abrechnung vom Weihnachtsvergnügen. 4. Vereinsangelegenheiten. Gäste willkommen. F Sonntag, den 22. März, mittags 1 Uhr: Urania- Vorstellung. Zur Aufführung gelangt: niale Die deutfche Ostseeküste. Billets sind in den Verkehrslokalen zu haben. 141/5 Der Vorstand. Centralverband d. Handels-, Transport- u. Verkehrsarbeiter Deutschlands. Ortsverwaltung Berlin l. Bureau und Arbeitsnachweis: Ufer 15, II, Zimmer 16. Gewerkschaftshaus", EngelTelephon: Amt VII, Nr. 3348. Achtung! Kollegen! Achtung! Mitglieder aller Branchen. Specialarzt für Sant, Sarn- und Montag, den 16. Febr., abends 8% Uhr, im ,, Gewerkschafts12-3, 6-8, Commt. 9-11. Frauenleiben, Seydelstr. 9. Zahn- Klinik. beliebige TeilChocolade 20 Pf. Preise zahlung. InvalidenOlga Jacobson, strasse 145. Café- Restaurant F. Heinisch, Dresdenerstr. 128/29. Kaffee 10 u. 15 Pf. Gute Küche. 2 Billards, Stunde 40 Bf., beftens empfohlen.[ 5032* ** Kakao 20 Pj. !! Don 36 M. an!! Anzug nach Maß, neuefte Muster, reinw. Stoffe, feinste Zuthaten, goldene Medaille. Ludwig Engel, hause", Engel- llfer 15( großer Saal): Fortsetzung der ordentl. General- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Berichte: a) Bericht des Vorstandes; b) Staffenbericht und Bericht der Revisoren; c) Bericht über den Arbeitsnachweis; d) Bericht des Bibliothekars. 2. Neuwahl der Ortsverwaltung und der Revisoren. 3. Anträge und Geschäftliches. Mitgliedsbuch legitimiert. 6744 Mitglieder, welche länger als 10 Wochen mit ihren Beiträgen im Rüdslande sind, haben feinen Zutritt. Die Ortsverwaltung. Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 16. Februar 1903, abends 81, Uhr, im Rosenthaler Hof, Rofenthalerstraße 12: Ausserordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: 2 Anproben, für tadellosen Si Prenzlauerftr. 23 11, Alerander: plat. Romme mit Muster Maß nehmen, auch außerhalb. Post: 1. Jahresbericht pro 1902. 2. Die Vorfälle bei der Vorstandswahl farte. Gegr. 1892. 129/43 zur Junungs- Strankenkasse. 3. Bericht der Delegierten von der Gewertschaftskommission und Neuwahl derselben. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 169/6 Musik. werke mit auswechselbaren Notenscheiben, sowie Zithern. Schönste Familienunterhaltung. Geringe Teilzahlung. Neue Königstr. 47 II, Alexanderpl. Den Freunden, Bekannten und Genoffen zur Nachricht, daß ich ein Der diesjährige Masken- Ball findet am Sonnabend, den 21. Februar 1903, abends 8%, Uhr, im Schweizergarten, am Friedrichshain, statt. Billets a 50 Pf. find im Bureau, in den Zahlstellen und bei den Die Ortsverwaltung. Cigarren- Geschäft Bertrauensleuten zu haben. übernommen habe. Elsasserstrasse 9a 1982ɓ Specialit.: Cigaretten eignen Fabrikats. Gustav Pöwe. filberne Uhren, Stetten, Ringe, fauber Berliner u. schön, w. spottb. verf. Altes Gold, Silber w. gekauft u. in Zahl. gen. in Pfandl. Prinzenstr. 28 I, Ede Nitterstr. Felix Scheuer U Baumaterialien Massage- Institut neue und gebrauchte jeder Art, wie von Fr. H. 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Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Montag, den 16. Februar, abends 8 Uhr, bei Herrn Mercier, Steinmetstr. 113: Bezirks- Versammlung für Rixdorf. Tages- Ordnung:. 112/15 Parkettleger und Einsetzer. Dienstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr: Kombinierte Sitzung sämtlicher Kommissionsmitglieder der Einsetzer und Parkettleger 1. Die Krise und ihre Einwirkung auf die Gewerkschaften. Referent: im Gewerkschaftshause, Engel- llfer 15, Saal 10a. Reichstags- Abgeordneter E. Rosenow. 2. Diskussion. 3. Verbands- Besprechnng über den Bauarbeiterschutz- Kongress. angelegenheiten und Verschiedenes. Das Erscheinen aller Kollegen ist unbedingt erforderlich; Mitglieder werden in der Versammlung aufgenommen. Dienstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr, im Lokale von Keller, Koppenstr. 39: Die Oblente: Krafft u. Paris. Branche d. Jalousiearbeiter. Dienstag, den 17. Februar, abends 8%, Uhr: Bezirks- Versammlung für den 6sten. Mitglieder- Versammlung Bezirks- Versammlung für den Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen Förster über: Die A. Cohen. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Borgänge im Reichstag. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Bahlreichen Besuch erwartet 232/9 Der Vorstand. Socialdemokratischer Verein 1. Die Einführung der Krankenunterstützung im Verband. Referent: Das Erscheinen aller Kollegen ist unbedingt erforderlich; Mitglieder werden in der Versammlung aufgenommen. Dienstag, 17. Februar, abends 8, Uhr, bei Herrn Gossmann, Kreuzbergstr. 48: Bezirks- Versammlung für den im 5. Berl. Reichstags- Wahlkreise. Westen, Südwesten und Schöneberg. Donnerstag, den 19. d. M., abends 8%, Uhr, im Alten Schützenbaufe, Linien- Stasse Nr. 5: Tages- Ordnung: 1. Die Einführung der Krankenunterstüßung im Metallarbeiter- Verband. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Dienstag, den 17. Februar, abends 8, Uhr, im Volkshaus, Rosinenstr. 3: im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 5. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuches gestattet. Der Obmann. Es ist jedes Mitglied verpflichtet zu erscheinen. Bezirk Friedrichsberg. Mittwoch, den 18. Februar 1903, abends 8, Uhr, bei Lutterbüse, Friedrich Karlstraße 11: Bezirks- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission. 2. Werkstatt- Angelegenheiten. 3. Wahl eines Bezirksleiters. 4. Perschiedenes. Hierzu sind alle Mitglieder eingeladen. Bezirk Rummelsburg. Mittwoch, den 18. Februar 1903, abends 8 Uhr, bei krause, Kant: und Goethestraßen- Ecke: General- Versammlung. Bezirks- Versammlung für Charlottenburg. Bezirks- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorsitzenden, des Kassierers und der Revisoren. 2. Bericht der Vertrauensleute, Preß-, Lokal- und AgitationsKommission. 3. Vereins- und Parteiangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet 245/2 Tages Ordnung: 1. Die Einführung der Krankenunterstützung im Metallarbeiter- Verband. Der Vorstand. Referent: Kollege Wuschick. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Achtung! 6. Wahlkreis. Achtung! Sonntag, den 15. Februar 1903, abends 6½ Uhr, im Kolberger Salon, Rolbergerstr. 23: Versammlung für Männer und Frauen. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Adolf Hoffmann über: Die Glenden und die Gottbegnadeten." 2. Diskussion. 246/ 6* Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vertrauensmann. Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 17. Februar, abends 8½ Uhr Zwei Versammlungen. 1. bei Schirm, Badstr. 19. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Rosenow über: Das allgemeine Wahlrecht, seine Freunde und seine Feinde. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 246/ 8* 2. Jm Berliner Prater, Kastanien- Allee 7. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Berschiedenes. Zu beiden Bersammlungen Gäste auch Damen ivillkommen. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Arbeiter- Bildungs- Schule Berlin. Sonntag, den 15. Februar, abends 7 Uhr, in Fenersteins Festfälen, Alte Jakobstraße 75: Achtung! Schlosser. Achtung! Mittwoch, den 18. Februar, abends 8%, Uhr, in Cohns Festsälen, Beuthstr. 19-20: Allgem. Schlosser- Versammlung. Tages- Ordnung: Wie sieht es in den Schlosserei- Betrieben aus und haben die Schlosser Beranlassung, in eine Lohnbewegung einzutreten? Referent: Kollege M. Cohen. Mittwoch, 18. Februar, abends 8, Uhr, bei Herrn Kauthold, Wilhelminenhofstr. 18: 3. Bezirks- Versammlung für Ober- Schöneweide n. Umg. Tages- Ordnung: 1. Die Einführung der Krankenunterstützung im Verband. 2. Diskussion. Neuwahl der BezirkskettungTagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Wahl des Beitrags78/4 fammlers. 4. Verschiedenes. Es ist Pflicht sämtlicher Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Portefeuiller, Ledergalanterie- Arbeiter! u. Verband der Portefeuiller Ledergalanterie- Arbeiter u. Arbeiterinnen Deutschl. Mittwoch, den 18. Februar, abends 19 Uhr: Mitglieder- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Gustav Reuter: " Die Bedeutung geheimer Gesellschaften". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird in Anbetracht des hochinteressanten Vortrages gebeten. Auch Gäste haben Zutritt. Heute Sonntag, den 15. Februar: Mittwoch, den 18. Februar, abends 8%, Uhr, bei Nümann, Feier des II. Stiftungs- Festes Brunnenstr. 188: Versammlung der chirurgischen Branche. Tages Ordnung: 1. Bericht und Neuwahl des Branchenvertreters und der Agitationskommission. 2. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Mittwoch, 18. Februar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15( Saal V): im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15. Aus dem Programm: Berl. Symphonie- Orchester. verein ,, Borax". Arbeiter- Radfahrerverein Berlin. Theaterstück etc. Männer- GesangTurnverein ,, Fichte", Es ist für ein vorzügliches Programm gesorgt und wird um zahlreichen Besuch gebeten. 109/2 Anfang 5 Uhr. Entree an der Abendkasse 40 Pf. Die Ortsverwaltung. Branchen- Versammlung der Elektro- Monteure. Centralverband der Stuccateure Deutschlands. Zages- Ordnung: Filiale Berlin. 1. Wahl eines Branchen- Staffierers. 2. Wahl einer Agitationskommission. Montag, den 16. d. Mts., abends 8 1hr, in Frankes Feftfälen, 3. Ausgabe der neuen Mitgliedsbücher. Sebastianstr. 39: Mittwoch, 18. Februar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus Regelmäßige Mitglieder- Versammlung. ( Saal V): Vortrag des Stadtverordu. Dr. Alfred Bernstein Konferenz der Vertrauensleute des Südens. über: Schulbygiene und Schulärzte. Nach dem Vortrag: Gemütliches Beisammensein und Tanz. Eintritt 20 Bf. inkl. Garderobe. 4/9 Verein f. Frauen u. Mädchen d. Arbeiterklasse. Montag, den 16. Februar, abends 8%, Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20: Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Central- Verband der Maurer. ( Sektion der Rabizputer). Mittwoch, den 18. Februar cr., abends 8 ugr, in den ,, ArminHallen", Rommandantenstraße 20: Mitglieder- Versammlung. Zages Ordnung: Tages- Ordnung: 1. Neuwahl der Hilfskaffierer und Gründung neuer Zahlstellen. 2. Bericht über den Streit bei Schuchardt. 3. Tarifberatungen. 4. Mitteilungen und Verschiedenes. 1 Das Erscheinen aller Kollegen ist Pflicht und erhält jeder Teilnehmer zum 3. Bunft einen diesjährigen Tarif- Entivurf ausgehändigt. Auch Gäste und Nichtmitglieder haben Zutritt. Die Ortsverwaltung. 173/4 Berliner Ressource Kommandanten- Strasse 57. 3302* 1. Bericht über die Berhandlungen mit den Arbeitgebern. 2. Stichwahl Hochelegante Festfäle für 1000 Personen. zum Verbandstage. 3. Verschiedenes. 55/6 Die Kollegen von der Firma Karl Schulze, Charlottenburg, werden Vortrag des Herrn Professors Dr. Grawitz über:" Die Bedeutung und Verhütung der Bleichsucht." Wir bitten die Mitglieder, sich recht zahlreich an dieser Bersammlung zu beteiligen. Gäste herzlich willkommen. Der Vorstand. Versammlung Dienstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel: Ufer Nr. 15, Saal 3. Tages- Ordnung: 1. Der Aufschwung in der Posamentenkonfektion und die Löhne der Posamentenarbeiterinnen. 2. Die Maßregelung bei der Firma L. Knopfmacher. 3. Bericht der Arbeiterinnen- Agitations kommission. ersucht, alle zu erscheinen. Der Vorstand. 252/3 Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. 16/3 Adolf Stein. Orts- Krankenkasse I. d. Tapezierergewerbe zu Berlin. Mittwoch, den 18, Februar, Alte Jakobstr. 75: Sonntag, den 1. März 1903, vormittags, präcise 10 Uhr, in der Brauerei Friedrichshain: abends 8 Uhr, bei Feuerstein, General- Versammlung. Der Vorstand. Anträge zu derselben find bis zum 22. Februar an den Vorsißenden Jul. Meyer, Fichtestraße 27, einAlle Arbeiter werden ersucht, ihre in der Konfektions-, Möbel-, zureichen. Jeder Sänger ist verpflichtet zu erscheinen. Bundeskarte legitimiert. Militär- und Pomponbranche thätigen Angehörigen zum Besuch der Versammlung anzuhalten. 153/2 Achtung! Sämtliche Heimarbeiterinnen sind hierzu eingeladen. Der Vorstand. Centralverband d. Steinarbeiter Deutschlands. Zahlstelle Berlin II.( Marmorarbeiter). Dienstag, den 17. d. Mts., abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Alexander Straße 27 c: 172/4 Aufruf Ausserordentliche 21955 General- Versammlung. Zages Ordnung: Achtung! iebenes. an die Arbeiterschaft Berlins und der Vororte. 1. Erhöhung der Beiträge 2. Ver3. A. Karl Niekisch, 1. Borfigender. Berlin N. 54, Weinbergsweg Nr. 11. Bekanntmachung. Den Mitgliedern der Centrals Kranken- und Sterbekasse der Zimmerer, E. F. H.- Kasse Ham burg II, sowie den Mitgliedern des Die Jungbierkutscher, welche eine Sektion des Centralverbandes der Handels, Transport- und Centralverbandes der Zimmerer zur Versammlung. Verkehrsarbeiter bilden, befinden sich ſeit Montag, den 9. Februar, in einem Abwehrstreik. In Frage kommen Mitteilung, daß vom 17. Februar d.§. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Schöneberg. 145 Mann, von denen inzwischen 65 Mann in ringfreien Brauereien ein Unterkommen gefunden haben. Acht Kutscher haben sich gefunden, die die Stellen der streikenden Kutscher besezt haben, davon vier in der Brauerei„ Nordwest", Ludnowski( Jnh. Dachert), zwei bei Rosenthal, Gräfeftr. 8, einer bei Lehmann, Oranienstr. 4, und einer bei Fischer, Waldemarstr. 74. Die Kutscher von der Brauerei„ Südwest"( Jnh. Stolpmann) haben sich dem Verbande nicht angeschlossen und fahren weiter. Wir richten an die Arbeiterschaft die dringende Bitte, uns in diesem von den Unternehmern auf gezwungenen Kampf zu unterstüßen, indem bei der Abnahme des Bieres nur diejenigen Rutscher berücksichtigt Legitimation ausweisen können. Auch bitten wir die Frauen darauf hinzuweisen, daß bei dem Selbstholen des Dienstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr, im Obstschen Lokale, Bieres nur solche Brauereien berücksichtigt werden, welche den Tarif der Kutscher bereits anerkannt haben und Meiningerstr. 8: nachstehend verzeichnet sind. Socialdemokratischer Wahlverein. werden, welche fich durch eine von dem oben genannten Verbande ausgehändigte grüne Klappkarte als Vereins- Versammlung. Römpler, Weißensee. Auft, Reichenbergerstr. 121. ab alle Angelegenheiten Bankstraße Nr. 47 abgefertigt werden. Allen Freunden, Bekannten und Gönnern zur Nachricht, daß ich wegen Abriß mein Geschäft verlegen muß, und ersuche, das bisherige Bertrauen auch auf mein Geschäft Pantstr. 47 zu übertragen. Achtungsvoll F. Schumann, Hochstraße 32a. 6232* Bücherfreunde beziehen unter strengster Diskretion Brockhaus u. Mehers Lerikon, das XIX. Jahrhundert, Klassiker, Weltall u. Menschheit, Naturheilbücher Bilz u. alle andren Werke gegen bequemſte Monatsraten, ohne jeden Preis: aufschlag bei Francozusendung. Off. it. L. A. 716 an Rudolf Mosse, Leipzig erbeten. 60/5 1. Die bevorstehenden Reichstags- Wahlen. Referent Reichstags- Ratschke, Brauerei Weizenblüte. Abgeordneter Fritz Zubeil. 2. Distuffion. 3. Vereinsangelegenheiten. Bannicke, Reichenbergerstr. 56. G. Hoffmann, Pintschstraße. Volksbrauhaus, Schönhauser Allee. Blaten, Weyers fleines Verifon und Gäste( auch Frauen) haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Vorstand. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein 15/2 67/5 Die Lohnkommission. J. A.: A. Werner. H. Frey's Zahntechnisches Institut Gegründet 1861. Landsbergerstr. 42, I. Ohne jede Anzahlung. Gegründet 1861. Ohne jede Anzahlung. Wöchentlich 1 Mark. Teilzahlung 1 Mark wöchentlich. 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Ich liefere einen natürlich aussehenden und beim Essen brauchbaren künstlichen Zahnersatz auf Teilzahlung ohne Anzahlung, geehrten KunGarantie. den ist verpflichtet, Nichtkonvenierendes Kein Risiko. abzunehmen, da keine Vorherbezahlung, also, Meine schriftliche Garantie, welche ich jedem meiner geehrten Patienten, welcher einen künstlichen Zahnersatz bei mir anfertigen lässt, mitgebe lautet: Ich übernehme für jeden von mir gelieferten Zahnersatz eine Garantie von zehn Jahren, das heisst: Jede an einem von mir gelieferten Zahnersatz vorkommende Reparatur, gleichwie aus welchem Grunde entstanden, wird während der Dauer von 10 Jahren kostenlos ausgeführt. 1000 Mark in Worten:„ Eintausend Mark", welche ich bei einem hiesigen Notar hinterlegt habe, zahle ich demjenigen, welcher nachweist, dass ich meine im Garantieschein gegebenen Versprechungen nicht Wort für Wort halte. Das geehrte Publikum wird gebeten, diese Zeilen nicht für ,, Marktschreierische Reklame" zu halten, sondern nur für das, was sie wirklich sind, für... Wahrheit. H. Frey's Zahntechnisches Institut, Landsbergerstrasse 42, 1. Gegründet 1861. 8-7. Geöffnet ven 8-7. Gegründet 1861. Fahrverbindung von allen Richtungen. Fahrgeld vergütige. Fahrverbindung von allen Richtungen. Ueberraschend für Jedermann! Toch nie dageweien! 2 dobe BRILLANT Bellealliancestrasse 98. Filialen: M- nellosio Stettin Hohenzollernstrasse 3. Magazinstrasse 2. FABRIK- MARKE Neu! gesetzlich geschützt! Neu! Prima Saffian Satria Vexir- Börse 30 Tage zur Probe versenden wir vorstehendes Begierportemonnaie Nr. 5500 ( genau wie Zeichnung), prima braunes SaffianLeder, Lederfutter, Innen- und Außenbügel fein vernickelt, 3 Fächer, zum Preise von nur Mt. 1,50 franco. 2 Buchstaben in das Leder in Golddruck eingepreßt, fosten 10 f. 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Man ging daher auch bald dazu über, solchen aktiven Sauerstoff in Form von Superoxyden als Gas, Flüssigkeit oder Pulver dem Körper zuzuführen. Da aber die früheren bekannten Superoryde teilweise giftige 18.pa.e Hâkim- Cigaretten sind nach dem einstimmigen Urteil aller Sachverständigen be nonindie feinsten 2 Pf.- Cigaretten. risnide Döchste Leistung!-In den Cigarrengeschäften zu haben! 2041b* Ausstellung für 550L* Kartoffel- Verwertung und Verwendung des Spiritus zu technischen Zwecken ( Koch-, Leucht-, Heiz- und Kraftzwecke) im Institut für Gärungsgewerbe Berlin N., Seestrasse vom 7. bis 15. Februar 1903. Geöffnet von 9 Uhr vorm. bis 42 Uhr nachmittags. Tageskarten 1 M. Dauerkarten 2 M.- Sonntagskarten 50 Pf. Im Vorverkauf: Tageskarten 75 Pf. Sonntagskarten 40 Pf. erhältlich: Berlin NW., Friedrichstr. 96( gegenüber dem Central- Hotel), im Ausstellungs- und Verkaufslokal der Centrale für Spiritus- Verwertung G. m. b.H. Therapie haben denn auch während der letzten Jahre bereits eine Reihe von Aerzten veranlaßt, dieses Heilverfahren auf Grund eigner gründlicher Nachprüfung zur Anwendung zu bringen, und eine große Anzahl von Patienten, die anderwärts vergeblich Genesung gesucht hatten, verdanken ihnen heute bereits ihre Heilung. Solche Aerzte bezw. Institute für NovozonBehandlung, die alle unter der Leitung erfahrener ihre Entwicklung u. ihre bisherigen Erfolge. Grundsubstanzen enthielten, teilweise durch ihre Schärfe Aerzte ſtehen, giebt es schon in Berlin), Hambing, Mehr als zwei Jahre sind nunmehr vergangen, seitdem Dr. Hinz die Jdee, die äußere Lungenatmung durch innere Zufuhr von Sauerstoff zu unterſtüken, verwirklichte. Der Wert des Sauerstoffs für die innere Therapie wie umgekehrt die Thatsache, daß der Sauerstoffmangel bezw. die geringe Drydation im mensch lichen Organismus die Ursache einer großen Anzahl von Krankheiten sei, das alles hatten die Aerzte schon längst erkannt. Noch kürzlich hat ein bekannter Mosfauer Arzt, Professor Dr. Pawlinoff, in einer umfangreichen Abhandlung„ Der Sauerstoffmangel als Bedingung der Erkrankung und des Ablebens des Drganismus" über den Wert des Sauerstoffs für die Gesundheit und über den Sauerstoffhunger als die Ursache aller Strankheiten ausführlich berichtet. In Er Kenntnis dieser Thatsache haben die Aerzte schon seit Jahrzehnten den Sauerstoff durch Inhalationen als therapeutisches Hilfsmittel herangezogen, jedoch gingen die gehegten Erwartungen nur zum Teil in Erfüllung. Denn nur in solchen Fällen beobachtete man wirklich gute Erfolge, wo ein mechanisches Hindernis der Lungenatmung vorlag, wie bei Luftröhrenberengerung, Lungenerweiterung, einigen Arten von Asthma 11. a. erkannte man denn auch bald, daß der eingeatmete So ( Dzon it. a.) zerstörend und äßend auf die zarten Schleimhäute der Luft- und Verdauungswege einwirkten, so war man bisher nicht viel weiter gekommen und das ersehnte Ziel der inneren Sauerstoff- Therapie schien auf diesem Wege fast unerreichbar. nannt " Das Verdienst von Dr. Hinz ist es nun, in der Novozon- Therapie mit einem nach seinen Angaben hergestellten Magnesiumsuperoxyd Novozon" ge einen Weg gezeigt zu haben, welcher gestattet, dem menschlichen Körper hinreichend große Mengen von aktivem Sauerstoff ohne jeden Schaden innerlich zu zuführen. Der Mensch kann so, wie er Fette, Eiweiß und Kohlehydrate zu sich nimmt, munmehr innerlich mit einem vierten notwendigen Bestandteil, dem Sauerstoff, und zwar mit Sauerstoff in altiver Form, ernährt werden. Es war von vornherein wahrscheinlich, daß diese innere Sauerstoff- Therapie besonders bei den Krankheiten günstig wirken würde, bei denen durch äußere Einflüsse die Drydation herabgesezt war, d. h. der Sauerstoff- Verbrauch nicht im Verhältnis zum SauerstoffBedürfnis stand. Hierher gehören in erster Linie die meisten inneren chronischen Krankheiten und StoffwechselStörungen. Die außerordentlich günstigen Erfolge der mittels Novozon ausgeübten inneren SauerstoffBreslau, Bremen, Dresden, Kiel, Frankfurt a. M. u. a. Aus dem großen Gebiet der Blut, Stoffwechselund andrer chronischen Krankheiten, die durch die NovozonTherapie Heilung finden tönnen, set als eine der häufigsten die Neurasthenie, auch Nervosität oder Nervenschwäche mit ihren zahlreichen Nebenerscheinungen und Variationen genannt. Diese Krankheit ist bei dem Stubenleben und den vielen Aufregungen, die das heutige Leben mit sich bringt, cine so gefährliche und ausgebreitete, daß es faum eine Familie giebt, in der nicht das eine oder andre Glied davon Heimgesucht ist. Besonders für Bureaubeamte und alle diejenigen, die durch angestrengte geistige Arbeit ihre Spannkraft und Arbeitsfähigkeit eingebüßt haben, ist diese Krankheit zur Eristenzfrage ge *) Das Berliner Institut für Sauerstoff- Behandlung, Novavita", Friedrichstrasse 105 c, Ecke Ziegelstrasse, versendet unter Bezugnahme auf diese Zeitung an Interessenten gratis und franco ausführliche Prospekte und Broschüren, die genaue Details über Wesen der Behandlung, über die Kosten derselben und eine Reihe von interessanten Gutachten aus Aerzte- und Laienkreisen enthalten, worden. Daher ist es um so erfreulicher, daß die Sauerstoff- Behandlung von Dr. Hinz hier so gute Hilfe gebracht hat, während man früher dieser hartnädigen Strankheit mehr oder minder ratlos gegenüberstand. Auch bei der mit Recht so sehr gefürchteten Buder frankheit sind durch Novozon Erfolge erzielt, die alle Erwartungen weit übertrafen. Der Verlauf ist in der Regel folgender: Die Patienten fühlen sich bei Gebrauch der Kur gesünder und kräftiger, es schwinden meistens schnell alle subjektiven Beschwerden, und ohne besonders schwere Diäf einzuhalten, verlieren sie in fürzester Frist ihren Buder. Bon andren für die Novozon- Therapie geeigneten Krankheiten seien besonders noch genannt die Blutarmut und Bleichsucht, Gicht, Rheumatismus, Fettsucht, akute und chronische Magendarm- Leiden und die nervösen Herzfrankheiten. Daß auch die Krankheiten, die schon durch Sauerstoff Inhalationen bisweilen günstig beeinflußt werden, wie Lungenkrankheiten, Asthma u. a. durch die innere Sauerstoff- Therapie erst recht gebessert werden können, ist nach dem vorher Gesagten leicht ver ständlich. Es sei schließlich noch erwähnt, daß auch bei der Behandlung von Hautkrankheiten und speciell offenen Beinschäden in den letzten Jahren staunenswerte, schnelle und schmerzlose Heilungen ohne bisherige Rüdfälle erzielt wurden. 0 Alles in allem genommen erscheint also die Sauerstoff Behandlung als eine Therapie, die Großes leistet und von keinem Seranten übersehen werden sollte! Warenhaus A.Wertheim Extra- Preise Porzellan Weiss: Speiseteller tief u, flach Dessertteller 9 Pf. Kompottteller 5 Pf. dekoriert, blaues Blumenmuster: 12 P. Speiseteller 22 Pr. Emaille Kasserollen ohne Ringr. 25 bis 60P. Kasserollen mit Ring Gr. 40 bis 90 Pf. Dessertteller 18 Pf., Band 20 Pf. Schmortöpfem: Ring 65 Pf. bis 2Mk. Kompottteller 13 Pf. Bratenschüsseln oval 28 bis 75 Pf. Terrinen Kartoffelschüsseln Terrinen 1.45 u. 1.80 Mk. 55 P. Kartoffelschüsseln 1.25 MK. 90 Pf. u. 1.10Mk. Bratenschüsseln 25 bis 95 Pf. 75 دو bis Pf. Saucièren Salatièren 38 Pf. 10 bis 38 Pf. 40 blau Band Saucièren Kuchenteller 25 Pf. 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Rand 42 Pf. rot und grün glasiert 45 Pf. soweit der Vorrat reicht: Glas Butterdosen gepresst 15 Pf. Likörschalen gepresst 6 Pf. Fruchtschalen a. Fuss 25 Pf. Wassergläser gepresst 5 Pf. Kompottteller gepresst 5 Pf. Likörkelche mit Goldrand Durchmesser ca. 18 12 pr. 20 cm Salatièren geschliffen 50, 60 Pr. Sturzflascheias 13, geschliff.35 Pf. Mk. Porzellan- Tafelservice für 6 Personen 8.75 MI Porzellan- Michkannen ca. 1 Liter Inhalt 10 Pf. Wirtschafts- Artikel Kleiderbürsten 60, 75, 1.20, 1.75 Kopfbürsten 75, 1 Mk.1,40,2Mk. Teppichkehrmaschinen 6.75,9MK, Rosshaarbesen Rosshaarhandfeger Kaffee- oder Teeservice erick, mit Tablette, 9.50, 10 Mk., 11 Mk. 4 Teile, versch. Form. Kaffeekannen vernickelt 2.85, 3.25, 4 MK., 4.50, 5 Mk. mit Glas 1.75,2Mk., 2.40 90, 1.10 Teeglashalter vernickelt, 90 Pf. Stahlspähne 3 Pack PP. Pack 75,0 Waschfässer 7.75, 9Mk.10.50 Fuss Büchsen blau Decos 20 Pf. Servierbretter Eichen 1.50, 1.75, 2 MK., 2.25, 2.50 Tablettes. Weissblech 10, 15, 20, 30 Pf. Tischbestecke vernickeltes Heft Hop 42 Pf. Tischbestecke schwarz 40 u. 75 Pf. Metall Heft Esslöffel Brittannia Dtz. 1.30, Teelöffel Brittannia 65 Pf., Metall Weissmetall 3.60 Weiss- 1.80 metall Brotkörbeveik 2.25, 2.50, 3MK. Fruchtschale F 1M., 1.25 mil Teekannen, Zuckerdosen, Sahnenzieher Wärmflaschen his 1.50, 1.60| Reibemaschinen Messerputzmaschinen 6.25 Wirtschaftswagen Wringmaschinen 9.50 10.50 Fleischhackmaschinen 3.25, 5.25 Kaffeebretter Eichen 1.50, 1.75, 2.10, 2.40, 2.85 Ärmelplättbretter bezogen 60 Pf. Waschfässer Wulst 9.751 1.7513 Mk. Waschzober 9 u. 11 Mk. 2 Gasplätteisen mit Erhitzer 6.50 2. Ziehung 2. Klasse 208. Kgl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 14. februar 1903, vormittags. Nur die Gewinne über 116 M. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nachdrud verboten. 76 116 39 331 35 592 701 823 62 1117 382 84 487 813 16 12001 2022[ 200] 52 86 116 46 243 406 553 58 740 3102[ 300] 686 772 4017 74 146 355 426 691 779 87 810 65 944 81 5138 305 41 516 65 633 75 819 58 931 6070 176 343 59 588 638 782 829 923 44 7101 90 319 89 582 709 83 97 859 945 8021 57 88 253 598 701 915 16 9013 271 341 70 634 88 756 918 10007 70 89 90 164 366 70 715 901 68 11113 267 388 509 12 739 942 12001 11 56 247 544[ 200] 651 786 860 908 62 13137 212 536 667 706 18 94 855 82 909 73 14043 82 153[ 300] 520 657 802 65 901 6 24 95 15176 492 514 837 997 16129 99 341 438 534 47 824 53 17124 13001 216 72[ 200] 550 53 614 81 864 18047 72 88 272 442 51 583 748 90 816 19371[ 500] 524 59 707 82 819 58 76[ 500] 20074 101 201 28 51 86 412 763 91 844 53 987 21056 81 145 296 416 46 70 543 98 692 817 22036 100 226 361 474 558 796 803 93 95[ 200] 23156 332 430 738 95 947 60 24032 118 359 410 34 503 683 791 939 77 25037 368 680 760 833 82 26078 387 414 617 54 756 862 992 27065[ 300] 166 275 302 31 686 744 828 53 28047 74 146 277 338 52 72 73 475 606 76 93 808 75 997 29009 210 317 437 96 772 907 37 30258 300 576 687 735 845 67 31137 353 657_61 805 927 97 32260 318 77 637 871 33166 490 543 730 45 910 79 87 34051 225 411 12 548 729 92 923 35466 90 551 652 62 824 987 36043 63 235 88 568 652 733 856 933 77 37002 101 246 372 87 563 98 697 852 75 96 38126 334 37 97 527 40 46 679 772 899 958 94 39141 238 50 337 46 435 574 85 703 4 951 96 40112 273 429 62 67 567 670 874 95 41047 92 203 7 347 400 700 9 996 42035 430 33 648 88 714 993 43152 422 99 616 722 932 44243 404 603 33 820 52 45012 60 565 78 82 734 87 802 79 947 66 46086 320 65 484 537 48 610 720 47094 115 72 262 301 2 462 629 72 709 58 943 48050 312 410 545 768 84 892 49121 212 541 680 725 888 919 94 50018 52 178 543 612 63 781 95 886 95 904 51075 148 64 301 58 491 535 716 31 52 838 990 52162 263 75 305 17 431 554 682 973 53095 186 88 224 96 346 405 515 22 679 737 42 50 892 911 19 54058 166 616 858 97 912 55186 285 343 476 77 543 689 788 89 813 907 16 56022 103 60 240 347 574 92 661 910 38 45 83 57309 58341 48 433 579 652 61 870 98 985 59027 89 184 243 320 54 80 428 31 74 567 630 811 60012 91 95 320 404 505 12 654 705 65 61048 239 339 403 784 844 56 70 963 62106 226 984 521 882 63110 72 95 210 89 455 58 559 766 73 840 935 38 64222 24 63 391 408 689 96 786 839 977 65005 22 31 47 134 92 431 570 716 69 97 98 897 66087 123 457 594 617 29 907 96 67342 952 8068 95 243 329 43 72 479 612[ 300] 734 69462 66 87 95 503 622 59 765 98 829 70097 198 354 554 642.92 770 923 27 71051 100 65 292 428 90 628 711 72025 94 107 48 79 243 72 89 526 885 73193 309 589 785 879 947 74033 36 125 51 880 75149 304 41 479 617 787 831 84 951 67 76435 535 714 917 26 56 86 77089 100 12 33 217 74 433 76 603 708 882 78026 130 35 202 342 76 503( 2001 648 94 732 33 [ 200] 840 79076 566 732[ 200] 811 950 68 80091 204 318 29 417 554 716[ 2001 804 900 57 81153 527 956 83 82131 62 220 325 86 442 525 67 761 815 38 941 66 98 83089 118 231 412 661 866 953 84133 201 36 401 530 77 96 639 75 729 837 85 85020 48 255 579 694 792 887 96 86039 218 39 396 426 51 537 727 89 95 876 962 87446 568 814 64 66 88054 63 75 106 14 56 287 358 429 531 74 777 975 91 89135 203 44 304 33 401 514 713 885 915 68 90187 262 403 530 99 614 33 811 92 928 39 91005 10 374 482 514 619 27 86 954 92054 190 257 82 482 865 921 80 93131 535 626 73 722 45 58 835 42 48 94086 139 737 813 18 76 944 88 95126 200 99 370 881 904 96127 228 77 310 403 682 89 91 720 843 83 912 65 97052 95 158 87 289 871 98007 32 367 69 77 406 48 791 812 86 99082 279 403 4 12001 505 635 810 23 100255 396 440 43 501 26 93 658 887 969[ 300] 101034 148 245 369 662 733 930 102081 261 97 2001 103031 116 91 413 53 384 502 19 80 838 94 65 94 825 104383 773 872 962 105031 79 205 37 95 386 434 43 689 718 84 106014 69 190 93 408 32 605 822 23 46 99 107015 102 35 240 554 761 91 848 919 63 108314 578 700 61 75 842 45 954 109056 70 72 461 514 687 708 989 110054 133 65 397 571 87 628 37 809 922 59 111314 421 508 86 753 83 961 112068 123 284 320 465 627 757 908 19 20 66 113010 165 212 26 434 94 577 86 730 864 66 905 114113 261 97 360 602 88 800 115095 Amerikanische 4MK., 4.50 17 1.20, 1.40 1.90 Mk. 2. Biehung 2. Klaffe 208 Kgl. Preuß. Lotterie. 182 240 316 408 83 593 745 116022 103 44 345 429 569 632 49 707 67 875 117192 330 74 632 80 96-902: 118103 75 87 277 12001 98 460 926 49 96 49 119023 25 587 940 120027 94 119 59 215 67 312 496 604 35 40-60-740 121030 40 148 52 211 461 609 835 66 122076 235573 89 425 50 880 984 123104 620 77 864 124035 129 523 88[ 5001 634 859 93 125006 143 204 363 502 855 930 126 194 201 98 381 432 578 956 127041 190 227 81 542 603 4 701 128282 524 88 96 854 129217 341 442 730 931 131066 283 303[ 200] 785 902 38 132077 153 63 207 384 515 699 866 83 86 992 133022 208 408 40 572 134359 931 135067 173 316 17 406 61 600 700 854 66 92 94 950 69 136024 99 210 16 36 56 345 709 137038 118 [ 2001 49 86 241 348 702 835 95 912 41 76 81 89 138301 453 522 655 76 929 88 139008 173 278 339 449 83 89 96 663 717 30 942 130114 23 75 265 90 407 94 761 140243 309 18 71 516 602 75 773 77 79 141114 84 97 433 47 517 45 78 758 859 72 142140 389-428 90 537 645 48 81 841 971 143002 99 242 70 327 556 630 38 776 144039 80 83 262 646 59 922 145113 14 517 35 52 91 98 697 813 78 963 82 146188 525 621 809 147066 231 472 96 819 980 148144 307 84 513 729 925 149075 443 609 86 721 47 59 150040 207 478 524 700 997 151130 211 14 62 309 41 633 70 790 152123 38 455 91 607 751 76 969 99 153036 161 633 85 922 51 154007 23 185 348 85 593 828 155380 405 645 778 891 156064 135 40 419 592 651 780 874 76 91 157061 280 317 517 39 50 763 931 35 158450 54 563 85 674 90 707 46 93 856 904 159025 94 186 246 84 372 80 91 479 532 600 727 857 909 14 160441 893 938 161117 33 310 641 859 B 162307 37 45 515 70 603 76 728 914 83 94 163245 359 731 930 164107 284 330 64 620 52 704 53 944 165162 365 439 40 697 734 60 816 939 166052 60 140 292 346 401 18 728 936 38 167029 88 200 333 602 710 15 75 80 85 963 168081 201 51 311 35 529[ 300] 30 617 745 169045 60 98 143 299 302 456 72 525 984 170281 99 421 74 554 639 742 98 837 171106 471 686 821 46 99 172064 93 187 225 301 22 551 761 809 19 929 95 173017 149 94 557 174094 258 324 409 51 97 99 779 96 956 175333 444 86 708 905 19 24 176164 96 399 433 520 674 89 954 177071 224[ 300] 60 361 462 74 98 522 856 178167 241 442 84 664 789 179408 528 87[ 300] 711 180051 86 286 88 94 524 79 612 69 91 786 92 181127 42 96 323 454 635 706 44 94 182226 37 450 58 94 610 736 923 183220 32 43 391 672 851 85 974 90[ 2001 99 184005 150 246 352 549 701 800 32 912 69 185140 66 93 244 482 526 48 186039 90 232 87 373 98 433 72 764 929 187002 96 312 36 40 426 27 539 58 833 954 188282 328 45 62 481 86 587 837 989 189413 80 97 561 91 727 809 191272 369 81 572 651 192060 68 200 86 601 67 995 193009 52 57 114 220 82 530 668 720 38 53 921 63 194029 58 87 121 273 457 632 777 942 195015 491 752 897 908 196013 551 97 647 805 15 197241 338 425 697 704 198002 163 74 91 219 97 307 10 749 59 98 854[ 200] 77 942 68 83 199036 51 75 255 96 455 70 628 714 50 912 200161 259 303 15 437 541 930 201121 36 277 497 587 763 77 878 202003 33 107 34 74 219 35 51[ 200] 64 538 79 751 896 203043 139 45 254 366 546 704 12 41 79 896 958 204436 526 205086 152 204 364 400 46 557 70 713 903 33 206146 57 600 4 18 812 16 82 207063 88 208 55 410 36 96 551 629 87 820 900 63 82 208031 137 73 216 83 379 97 407 532 608 996[ 200] 209075 236 358 62 490 516 633 72 773 919 63.96 190013 22 153 493 789 824 37 90 210061 93 158 400 712 16 46 921 211059 120 204 18 71 82 526 66 97 678 740 67 830 94 212046 225 87 559 810 41 42 95 967 213188 278 92 341 671 93 725 802 9 935 214196 270 371 76 413 73 582 620 66 911 215050 119 37 93 280 336 63 511 680[ 200] 752 83 912 216061 98 166 264 380 493 517 617 21 43 703 825 45 68 217213 324 402 78 662 75 844 58 932 218018 125 201 57 309 42 646 93 767 892 907 219001 24 175 381 93 487 529 677 717 70 80 824 55 912 25 220128 249 61 75 327 37 436 546 612 61 861 910 33 221001 102 326 442 538 51 81 757 888 93 98 222015 147 63 302 409 68 597 721 71 98 855 223157 236 75 401 607 793 895 988 224099 171 485 550 206 24 41 80 911 42 Int Gewinnrabe verblieben: 1 Gewinn an 45 000 97. 1 Bewiru u 30( 0) D., 1 au 15 000 2, 1 8 10 000 811 5000 7,1 au 3000 W, 6 au 1000 f., 1 qu 500 W, 26 Eu 800 Mt. 8tehung vom 14. februar 1903, nachmittags. Nur die Gewinne über 116 wet. find den betreffenders Summern in Selammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nachdrud verboten. 1199 26 69 176 203 343 405 80 521 51 63 604 50 822 367 474 78 514 32 37 55 836 919 2140 77 208 11 54 341 465 648 52 728 823 32 37 42 3008 85 95 151 210 31 426 51 614 95 756 80 4004 97 219 21 300 520 648 752 820 86 971 5045 56 122 34 77 828 6022 23 111 48 209 41 721 869 903 7239 334 47 459 526 75 92 892 93 915 17 8060 70 165 68 285 317 588 644 733 87 800 964 9323 595 798 801 929 10023 37 60 369 72 440 592 724 95 867 942 72 11170 209 41 48[ 200] 378 549 731 96 822 12115 275 543 692 ( 2001 711 81 13044 83 99 311 33 731 867 14275 418 784 832 60 959 69 15086 234 50 454 584 764 838 16064 69 243 75 339 405 8 505 606 76 83 741 887 17008 349 67 493 514 604 887 18199 325 99 415[ 5001 849 19015 247 423 702 59 75 815 65 69 964 86 20056 57 59 116 37 220 90 328 48 74 736 957 21167 306 47 456 93 97 511 56 22134[ 200] 66 224 93 313 596 784[ 5000] 88 839 23062 83 91 217 417 83 608 47 789 833 38 74[ 1000] 88 933 24203 61 81 486 725 933 80 25032 81 166 283 453 629 744 59 26181 479 550 82 836 75 979 97 27038 214 338 503 36 876 89 28058 171 383 508 59 726 931 63 96 29050 386[ 200] 526 614 23 977 30055 116 412 49 537 699 788 961 67 31168 89 494 508 710 36 895 939 32124 40 77 246 98 396 555 82 885 87 97 33028 140 42 211 25 491 643 867 927 34088 111 89 368 407 503 14 26 30 649 82 749 921 31 37 73 35233 97 534 627 701 36106 382 406 12 14 33 706 96 843 939 79 98 37043 67 120 39 225 52 319 48 620 37 89 91 96 736 990 38091 98 129 79 320 405 501 2 11 38 92 629 715 88 810 39120 336 441 510 89 624 980 90 40111 517 40 62 672 727 82 823 78 968 41116 321 1200] 511 874 42013 20 66 114 30 66[ 2001 89 257 391 508 16 83 600 700 79 980 43135 211 304 30 88 548 49 51 610 61 871 78 996 44176 299 306 818 77 4.5039 53 165 95 238 52 97 361 653 82 772 869 77[ 2001 913 46032 154 97 340 69 90 601 725 903 25 47431 97 583 96 666 719 884 925 48130 325 35 499 49006 263 475 911 35 69 50237 91 323 570 77 649 745 958 51109 259 316 [ 2001 598 710 833 85 904 60 52010 74 85 131[ 1000] 725 39 926 53213 386 421 664 793 862 912 54124 237 332 39 410 534 608 42 706 63[ 300] 828 30 916 55019 94 260 465 549[ 10001 705 983( 10 0001 56080 96 119 270 301 59 91 406 551 71 604 79 963 57196 262 306 36 55 400 679 851 58086 205 15 369 86 919 58 59096 169 78 353 87 496 561 80 601 878 948 69 60027 147 201 2 19 324 466[ 300] 507 663 810 972 61165 74 447 559 650 715 34 42 955 62122 29 40 65 98 230 33 400 21 68 644 58 799 63002 131 212 428 503 76 682 15001 801 64084 90 126 256 441 565 939 65110 26 60 634 778 865 66007 396 545 650 714 818 917[ 200] 43 67032 156 217 45 59 82 450 585[ 300] 95 697 744 49 814 995 68011 58 150 289 529 48 76 706 852 69152 207 75 324 700 59 64 957 70141 234 62 468 98 512 609 99 733 13001 86 800 69 904 71307 86 88 774 75 953 72063 153 294 486 554 821 49 73318 411 731 47 861 89 908 17 39 60 74140 226 96 616 57 706 95 888 96 75124 56 74 76 231 669 719 850 943 76250 58 551 54 86 836 77045 135 51 233 61 87 386 542 800 16[ 300] 77 908 55 62 78053 170 94 390 469 83 726 925 29 79061 568 622 80061 86 181 334 57 400 636 46 48 744 50 911 81392 435 523 69 677 84 706 889 82095 381 429 505 77 94 887 83082 442 694 84026 340 422 93 678 715 804[ 2001 75 999 85007 369 729 94 819 68 86057 86 227 361 95 440 536 56 604 66 792 87348 432 596 698 744 88200 28 33 56 362 736 926 89141 271 404 33 515 795 90083 129 407 873 91004 39 105 76 333 565 663 764 928 92017 146 220 45 343 66 413 57 541 68 95 772 822 30 93056 87 196[ 2001 449 94053 133 37 263 384 667 78 760 13001 817 67 993 95041 262 331 520 68 625 96002 4 317 420 611 40 83 813 97020 136 235 314 579 99 619 47 728 976 98024 111 364 425 502 638 47 885 92 923 24 99056 219 423 97 873 100056 268 360 642 782 802 82 914 101238 ( 2001 338 506 40 715 98 909 76 102220 46 309 30 691 767 804 103893 939 64 104042 75 118 33 38 46 324 44 94 410 704 914 73 105048 57 93 118 352 405 682 928 106159 208 76 93 363 538 77 78 733 48 535 612 801 93 919 109194 209 371 81 438 77 97 107106 393 625 785 903 37 108032 226 88 92 450 532 610 748 96 809 110043 148 94 300 678 762 67 96 111261 304 53 411 41 500 738 80 948 112112 225 356 442 629 Hosenstrecker 1 Mk. Plättbretter bezogen 2.25 Mk. 95 735 98 850 62[ 2007 113006 449 614 65 848 114392 441 55 76 87 503 739 46[ 200] 115021 43 228 325 84 97[ 200] 608 749 996 116058 282 359 436 658 67 75 93 803 18 23 117125 78 99 386 436 573 858 938 118363 97 571 654 746 54 119031 452 626 805 63 120169 340 475 614 121228 307 569 82 643 70 719 24 52 85 884 923 122123 75 236 95 383 724 883 69 919 20 123097 318 57 63 582 751 124105 248 79 391 404 11 506 85 89 660 77 728 839 40 49 125056 86 283 90 422 69 764 808 40 51 126066 148 75 247 300 443 625 701 900 58 79 127037 66 280 89 413 574 95 650 764 S05 128094[ 300] 135 338 50 528 606 785 809 970 129174 389 486 500 623 828 82 918 62 95[ 300] 130019 20 264 330 429 527 675 705 942 45 131002 30 36 196 215 576 698 881 907 17 91 97 132082 239 44 15001 301 473 826 97 133097 123[ 300] 279 311 889 134004 9 323 459 524 25 73 80 652[ 300 874 135136 54 84 244 393 644 77 703 925 13600 96 165 685 99 804 965 12001 137050 197 446 844 84 920 138047 257 323 45 416 18 578 766 800 91 139095 416 593 728 49 928 140022 66 262 396 475 566 89 761 99 986 141225 69 83 317[ 2001 419 34 538 761 845 142101 55 87 217 90 313 533 665 73 765 143040 94 98 287 325 402 549 669 884 144180 299 333 79 461 759 84 879 80 993 145013 65 191 244 547 55 73 641 735 45 83 837 59 60 146435 595 647 89 778 970 147028 124 39 495 597 652 953 148120 268 416 525 639 53 716 929 57 149006 89 100 33 449 63 555 791 813 951 150499 659 769 83 151287 575 695 819 945 152077 119 200 31 96 363 432 597 721 45 56 79 841 [ 5001 153142 213 82 365 611 13 884 94 154055 68 116 65 74 212 53 372 88 491 533 674 800 56 960 155052 269 360 742 53 851 78 983 85 156157 79 96 287 509 646 811 22 64 157260 377 440 41 711 830 971 158069 281 313 17 70 697 792 826 958 159005 491 92 698 839 160220 321 543 161026 279 371 465 580 654 88 701 5 11 162030 124 279 322 427 567 790 883 947 85 163023 138 324 72 589 615 85 790 902 164234 448 550 828 165058 256 524 94 640 63 79 98 879 166184 254 68 449 637 752 966 167079 170 360 476 557 744 995 168164 404 70 72 96 539 41 618 63 73 720 23 169071 118 21 64 223 86 340 69 422 74 509 620 77 767 869 170250 319 429 575 630 709 838 69 97 925 171053 58 220 300 487 734 46 822 172078 141 84 256 68[ 200 356 935 173060 385 420 576 673 792 807 174032 132 253 345 59[ 200] 81 524 627 91 780 851 90 903 175105 267 395 435 535 875 176244 494 653 767 95 932 65 177137 371 565 644 72 73 824 63 99 934 178002 14: 161 375 678 784 837 83 179146 334 518 83 625 29 846 968 71 180218 68 480 671 835 950 181014 164 78 405 36 509 50 182022 32 160 382 566 669 89 755 97 807 86 99 183028 224 84 368[ 200] 418 656 981 184091 189 248: 618 721 49 838 55 973 76 185280 737 999 186052 8 177 87 273 86 411 15 555 677 883 983 187023 29 48 70nd 166 568 690 723 89 858 962 188013 168 251 447 524 66 726 34 81 813 70 932 61 189105 20 99 320 502 35 57 60 824 61 71 190019 294 392 97 401 26 955 191138 207 489 53 70 779 853 979 192000 4 166 356 473 513 15 604 50 721 54 875 95 193326 47 76 568 85 683 754 71 86 807 77 194010 68 298 389 500 635 88 195002 197 270 323 43 549 803[ 200] 937 196021 137 64 221 358 81 616 19 54:12 773 887[ 2001 197304 424 514 80 889 955 198226 38 437 547 616 828 966 199021 91 92 125 72 472 632 763 816 200022 24 27 191 346 418 503 66 681 717 69 946 201102 258 323[ 45 0001 65 552 973 202209 63 405 35 507 678 745 203016 34 204009 56 57 181 271 647 57 710 854 84 941 82 99 205061 116 269 358 68 410 56 650 730 43 94 206128 237 320 423 35 55 86 500 65 895 937 40 44 55 207404 518 81 208068 370 561 808 61 953 209001 114 262 449 80 500 60 79 645 783 958 210034 64 232 71 88 332 59 590 629 69 700 88 804 41 99 211163 521 34 92 686 923 34 212041 99 148 278 376 84 584 616 58 92 750 51 69 99 866 986 213149.51 246 353 885 936 214172 508 42 46 623 45 857 84 98 99 987 215189 284 305 405 23 88 876 80 900 46 216033 113 254 319 72 436 547 649 76 709 913 91 217022 100 [ 200] 69 70 90 224 72 347 56 77 467 94 523 740 886 973 218320 75 415 51 91 543 963 219026 137 89 91 94 348 660 87 934 220084 341 453 58 599 632 712 221092 415 16 615 69 86 806 974 222132 277 410 565 619 223300 24 83 462 664 90 91 712 27 84 944 224075 284 89 358 452 89 529 801 966 Am Gewinnrabe verblieben: 1 Gewinn an 80 000 201 1 gu 15 000 21., 1 au 8000 U 1000 W, 6 au 500 16# 800 2 Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruderci und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 39. 20. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 15. februar 1903. Wirtschaftlicher Wochenbericht. Von der Börse. 0 ปี Die Konversion der östreichischen Staatsschulden. Von unsrem Wiener st- Korrespondenten wird uns über die Konversion geschrieben: Die Konversionsvorlage, die heute bas öftreichische Abgeordneten als fünf Milliarden östreichischer Staatsschulden an: der geHaus erledigt hat, strebt die Zinsfußverringerung für nicht weniger samten sogenannten einheitlichen Staatsschuld, -" 群 " versumpften Verbände. " " Mark, die Main- Neckar- Bahn 2,1 Millionen Mark, Mecklenburg] bei dem niemand Sieger und niemand Besiegter sein soll, in der 4,1 Millionen Mark und Oldenburg 2,2 Millionen Mark. Die ge- einfachen Unterwerfung unsrer( der Einigkeit") Organisationen famten Staatsbahnen 638,2 Millionen Mark. Der Ueberschuß der unter die Verbändlerei bestehen soll". Berlin, den 14. Februar 1903. Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben beträgt unter Aus Das ist wieder so eine Berdrehung von der Art, wie sie sich Die Kurstreiberei auf dem Kassa- Industriemarkt. scheidung der Ausgaben für erhebliche Ergänzungen und der Ver- die Einigkeit" in jedem Artikel, den sie zur Einigungsfrage brachte, Zünftige Spekulation und Privatpublikum. Deutschlands Eisenbahnen. gütung für gepachtete Bahnstrecken auf 1000 Nuzkilometer bei den geleistet hat. Wann und wo haben wir von Unterwerfung Desterreichische Staatsschulden- Konversion. Reichsbahnen 935 M., in Preußen 1565 M., Bayern 733, Sachsen gesprochen? Wir haben den Lokalisten" den Rat erteilt, sich mit Nach der Abflauung, mit der in voriger Woche der Börsen- 934, Württemberg 872, Baden 671 M., bei der Main- Neckarbahn ihren in den Verbänden organisierten Berufsgenossen zu ververkehr auf fast allen Gebieten, auch auf dem seit einiger 1056 M.; auf 1000 Wagenachskilometer aller Art beträgt der Ueber- fchmelzen, weil das, wie die Verhältnisse nun einmal liegen, der Zeit wieder mehr in den Vordergrund gerückten Rentenmarft, ge- schuß in der gleichen Reihenfolge der Bahnen 26 M., 41 M.( Preußen- einzige Weg ist, auf dem der gewerkschaftliche Ziviespalt beseitigt schlossen hatte, begann die heute endende. Woche zunächst Hessen), 23 M., 28 M., 31 M., 22 M., 30 M. und ein einheitliches, den Interessen der Gesamtheit förderliches Arbeiten ermöglicht werden kann. Um das von uns zu erfahren, gleichfalls mit allseitiger Zurückhaltung. Die zweifelhafte Wiener Meldung, daß der östreichische Finanzminister sich für die brauchte nicht erst die gegenwärtige Debatte geführt werden. Die Konvertierung der öftreichischen Renten in 334 prozentige Titres ent" Einigkeit" muß doch wissen, daß wir von jeher der Ansicht ge= schieden habe, hatte mir auf den Kursstand der östreichischen Kreditwesen sind, die" Lokalisten" könnten nichts Besseres thun, als sich durch nicht angeregt, so daß diese sich kaum auf dem Sonnabendkurs Wir sind vielmehr der Ansicht, daß den„ Lokalisten" seitens der aftien Einfluß; die Nachfrage nach deutschen Bankaktien wurde das mit den Verbänden verschmelzen. Wir denken dabei, wie wir noch am vorigen Sonntag ausführten, nicht an eine Unterwerfung. zu halten vermochten. Auch Kohlen- und Hüttenaktien gaben nach, die uns der Verbände annehmbare Zugeständnisse gemacht werden müßten. ebenso meist fremde Rentenwverte, während deutsche Fonds, speciell Absolutismus als unwillkommenes Erbe hinterlassen hat! Trotzdem Bestimmte Vorschläge über die Einigungsbedingungen können wir die 32 und 3prozentige Reichsanleihe sowie 3 prozentige preußische wird die Operation ganz glatt vor sich gehen, denn die Verringerung allerdings, wie die Einigkeit" zu erwarten scheint, nicht machen. Konsols leicht anzogen. Doch diese schwächliche Tendenz, mit der die des Zinsfußes, die sie vollzieht, ist nicht mehr als zwei Zehntel Das ist nicht unsre Sache, sondern eine Angelegenheit, die nur die Woche einſezte, hat während der letzten Tage in überraschender Weise, Prozent. Es handelt sich um die Schulden, die der selige Kaiserstaat beteiligten Gewerkschaften angeht, deren Vertrauensleute wir beeiner, wie man fast sagen kann, außergewöhnlichen Lebhaftigkeit des gemacht hat die Kosten der Kriege in Italien und des Krieges kanntlich nicht sind. Uns war es in erster Linie darum zu thun, Verkehrs Platz gemacht; besonders gestern gestaltete sich das Geschäft um die Hegemonie in Deutschland die im Jahre 1868 zu einer daß die Vertreter beider gewerkschaftlicher Richtungen unter un= io rege, wie seit langer Zeit nicht mehr allerdings erstreckt sich einheitlichen Rente verschmolzen wurden, deren garantierter Zinsen- parteiischer Leitung zusammenkämen, um über die Einigung ernstDiese Bewegung in der Hauptsache auf ein einzelnes bestimmtes ertrag von fiinf Prozent durch eine 16 prozentige Steuer den Gebiet, den Kassa- Industriemarkt; der Ultimomarkt und der Renten- bekannten östreichischen Staatsbankrott auf 4,2 Prozentlich zu beraten. Dazu ist ja auch jezt die Möglichkeit gegeben. Der Einigkeit" scheint aber schon vor der Beratung bange zu sein. Sie markt sind nur in geringem Grade daran beteiligt; immerhin haben herabgedrückt wurde. Die Vorlage überläßt es der Regierung, den möchte den Zwiespalt um jeden Preis aufrecht erhalten, und deshalb verschiedentlich auch in Bankaktien und in ausländischen Renten, neuen Binsfuß zu bestimmen; nach den Erklärungen des Finanz- versucht sie fortgesetzt, die auf ihrer Seite stehenden Genossen gruselig namentlich spanischen, recht ansehnliche Umsätze stattgefunden. ministers wird aber den Besizern die Abstempelung auf vier Den Anstoßz zu dieser Bewegung gab am Dienstag die Meldung Brozent angeboten werden. Da die Rente heute über Bari 3 machen mit dem Gespenst der Unterwerfung unter die angeblich von der Vereinigung der Firma Siemens u. Halske mit der Schuckert steht, so ist der Erfolg der Konversion zweifellos und ein größerer Vor diesem wesenlosen Gespenst fürchten sich aber hoffentlich Geſellſchaft. Von einem Teil der Börse wird von den im Dezember Rüdfluß absolut nicht zu befürchten. Es ist daher schwer begreiflich, die„ Lokalisten" nicht mehr. Wollen fie, die au Zahl und Bedeutung vorigen Jahres durch die Begründung einer Interessengemeinschaft warum für die Kapitalbeschaffung zum Zwecke der Rückzahlungen von Jahr zu Jahr verlieren, die Einigung mit den Verbänden durchzwischen der Allgemeinen Elektricitäts- Gesellschaft und der Union- ein neuer Rententypus von 3 Prozent- geschaffen wird. Die aus von der Hand weisen und auf den Zeitpunkt warten, wo sie an Elektricitäts- Gesellschaft eingeleiteten Kartellierungs- bez. Trustierungs- Willenserklärung der Besizer wird sich stillschweigend vollziehen, das Entkräftung sterben müssen, dann ist ihnen eben nicht zu helfen. bestrebungen in der Elektricitätsindustrie nicht nur eine Gesundung des heißt, wer binnen acht Tagen nach der Kundmachung im Reichs- Die Folgen ihrer Einsichtslosigkeit haben sich die Betreffenden selbst elektrotechnischen Fabrikationsgeschäfts erwartet, sondern auch eine Gesezblatt nicht erklärt hat, daß er das Kapital zurückverlangt, der zuzuschreiben. Wir müssen es natürlich den beteiligten Genossen gegenseitige Verständigung bei der Beteiligung an größeren elektrischen wird als mit der Abstempelung auf vier Prozent für einverstanden überlassen, zu entscheiden, ob sie auf unfren Rat hören, oder ob sie Neu- Unternehmungen, ein Aufhören der gegenseitigen Unterbietungen betrachtet. Die Ersparnis der Zinsen wird etwa sieben Millionen sich auf den schroff ablehnenden Standpunkt der Einigkeit" stellen und als weitere Folge eine Besserung der Finanzlage der Elektricitäts- Kronen betragen. wollen. Wir sind aber überzeugt, daß die Einigkeit" in dieser gesellschaften sowie eine günftige Einwirkung auf die Verhältnisse der Merkwürdig und strittig ist an der Operation nur die Zurück Angelegenheit ebenso auf Jrrwegen wandelt, wie vor drei Wochen, Maschinen- und Eiſenindustrie. Wie weit solche Hoffnungen berechtigt stellung des sogenannten„ ungarischen Blocks". Es werden nämlich als sie sich geneigt zeigte, mit den von allen flassenbewußten Arfind, mag dahingestellt bleiben; jedenfalls hat die Spekulation nicht die ganzen fünf Milliarden konvertiert, sondern nur 3600 Millionen; beitern gemiedenen Hamburger Accordmaurern ein inniges Verhältnis diese ihr günstige Auffassung recht geschickt auszumügen 1400 millionen werden reserviert bis die Differenz mit der einzugehen. verstanden. Schuckert Aftien stiegen am Dienstag, da man ungarischen Regierung ausgetragen ist. Diese Differenz besteht in Hiermit können auch wir die Debatte schließen. Wir thun die ungünstige Position dieser Gesellschaft für am meisten folgendem: Ms im Jahre 1867 der„ einheitliche Kaiserstaat" liquidiert das in der Erwartung, daß die Genossen der lokalistischen Richtung verbessert durch die Fusion hielt um beinahe 10 Prozent, und die dualistische Monarchie begründet wurde, leugnete Ungarn einer Einigungsverhandlung mit der andren Seite nicht ausweichen Schuckert- Obligationen um ca. 3 Proz., und auch die Aktien der seine Verpflichtung, für die Schulden des Absolutismus mit auf werden. Gesellschaft Siemens u. Halske" erhöhten ihren Kursstand um kommen zu sollen. Ein öftreichischer Abgeordneter charakterisierte 1 Proz. Ueberhaupt zogen fast durchweg Elektricitätsaktien an, das mit den biffigen Worten: die ungarischen Minister rieten dem und von diesen griff dann die Aufwärtsbewegung, wenn auch Könige von Ungarn, die Schulden nicht anzuerkennen, die er in schwächerem Maße, teilweise auf Hüttenaftien über. als Kaiser von Destreich gemacht hatte. Schließlich wurde Auch am Mittwoch zeigte der Kassamarft im Gegensaß eine Bereinbarung geschaffen, wonach sich Ungarn Eine öffentliche Kürschnerversammlung tagte am Montag im Ultimomarkt, der unter etwa einer auffälligen Geschäfts- pflichtete, als Beitrag zu dem Zinsenerfordernisse( das Engl. Garten". Schreitmüller gab den Kassenbericht, aus dem stille litt, die auch durch die Diskontherabsetzung der Reichsbaut nicht 110 Millionen Gulden betrug)„ einen dauernden, einer weiteren hervorging, daß im verflossenen Jahr eine Einnahme von 475,80 m. erschüttert wurde, eine bemerkenswert feste Tendenz. Wieder waren Aenderung nicht unterliegenden Jahresbeitrag" von 29 188 000 Gulden 3u berzeichnen war. Die Ausgaben betrugen 327,85 m., mithin Elektricitäts- und Maschinenbau- Aftien lebhaft gefragt, ebenso zu leisten. Wobei beiden Staaten das Recht zugestanden wurde, ist ein Ueberschuß von 147,85 M. vorhanden; der ganze Bestand des Cement- Attien, die schon seit mehreren Tagen stärker begehrt werden. ihren Zinsenbeitrag durch Amortisierung von Schuldverschreibungen Streiffonds beträgt 1162,73 M. Betreffs der Agitation bemerkte Und als vorgestern die kurstreibende Wirkung der Fusionsbewegung in oder Kapitalsrückzahlung zu tilgen. Die Frage ist nun, nach welchem der Vertrauensmann, daß eine ganze Reihe von Versammlungen, der Elektricitätsindustrie zu versagen begann, fand sich ein neues Binsfuße der ungarische" Jahresbeitrag zu kapitalisieren ist. hauptsächlich Versammlungen von den einzelnen Werkstätten der Motiv zu einem Anlauf der Spekulation: die Vergebung Eigentlich ist es gar keine Frage, denn daß der ungarische Beitrag Branche stattgefunden haben, um die Kollegen und Kolleginnen der von 460 Lokomotiven durch Leider sei dieses nicht immer gelungen, die preußische Eisenbahn- Ver- ein Beitrag zu einer Verzinsung von 4,2 Broz. ist, kann nicht be- Organisation zuzuführen. waltung an das preußische Lokomotivfabriken- Kartell: die stritten, werden, also auch nicht, daß sein Beitrag 4,2 Proz. feiner doch im allgemeinen sei ein Fortschritt zu verzeichnen. Dem BerFirmen Schwarzkopff und Borjig in Berlin, Egestorff in Sapitalschuldigkeit ist. Aber aus den Mitteilungen, die der Finanz- trauensmann wurde Entlastung erteilt. Ueber die weiteren Punkte Hannover, Henschel in Kassel. Neben den Aktien der direkt an dem minister gestern im Ausschuß gemacht hat, geht hervor, daß die der Tagesordnung entspann sich eine ziemlich lebhafte Debatte und Auftrag beteiligten Gesellschaften schnellten auch die einer Reihe Ungarn in den 29 Millionen einen Beitrag zu einer Verzinsung einigte man sich dahin, den Posten des Vertrauensmannes überhaupt andrer Maschinenbau- Anstalten in die Höhe: Schwarzkopff um von fünf Prozent sehen, die Kapitalisierung also auf Grund nicht wieder zu beseßen, sondern dessen Funktionen dem Vorstande des 6 Broz., Egestorff um 1½ Broz, Berlin- Anhalter Maschinenfabrik lage von fünf Prozent verlangen. Das ist im Kapital nicht Verbandes zu übertragen. Ebenso wurde der Streitfonds der Kaffe um 3 Proz., Vogtländische Maschinen um 214 Proz., Hartmannsche weniger als ein Unterschied von des Verbandes der Kürschner und verwandter Berufe Berlins und Maschinenfabrik 94 Proz. 2c. Zugleich stiegen auf anhaltende Nach- Kronen, und da Ungarn seinen jährlichen Zinsenbeitrag nur ver- Umgegend überwiesen. Nachdem der Delegierte über die Thätigkeit frage verschiedene Cement- Attien erneut um 1% bis 51% Proz.; die ringern kann, indem es das Kapital zurückzahlt denn konvertieren des Gewerkschaftskartells berichtet hatte, wurde beschlossen, die NeuAttien der Alfen- Cementwerke wurden sogar nach Schluß der läßt sich der fire,„ einer weiteren Aenderung nicht unterliegende" wahl eines Delegierten in der Mitgliederversammlung vorzunehmen. Unter" Verschiedenes" brachte Schreitmüller zur Sprache, daß Briefe offiziellen Notierungen noch zu einem um über 8 Proz. erhöhten Jahresbeitrag natürlich nicht so stedt in dieser Frage auch ein mit der Aufschrift:„ An die Arbeiter und Arbeiterinnen der Firma.. Kurs gesucht. eminentes aktuelles Intereffe. Wunderlich ist, daß darüber das Dagegen waren gestern und heute mit Ausnahme von Alsen- eigentliche Gesez nur ein einziges Wort als Aufschluß giebt. Es( folgt Wohnung, Straße und Hausnummer) von allen Postanstalten Cementattien, die auf die vorgestrige Hausse an der Hamburger wird nämlich bloß gesagt, daß der dem effektiven Zinsengenusse in Berlin bestellt werden, nur vom Postamt 19 nicht. Von dort er Börse auch hier um 12 Proz. emporschnellten, Cementaktien wenig der getilgten Schuldverschreibung entsprechende Betrag" von der halte er alle Briefe retour mit dem Vermerk„ ohne genaue Adresse gefragt; so daß heute bereits einzelne Rückschläge zu verzeichnen Leistungsschuldigkeit„ in Abfall gebracht wird". Effektiv: das ist nun nicht zu bestellen". Eine Beschwerde bei dem Vorsteher des betr. Postamtes blieb erfolglos, deshalb wurde dem Kollegen anheim gegeben, waren. Das Hauptinteresse der Spekulation wandte sich erneut den wohl sicher der Zins, der wirklich gezahlt wird, also der Zinsfuß die Sache einmal weiter zu verfolgen, um zu erfahren, wem die Aktien der Maschinenfabriken zu, die teilweise noch gestern größere von 4,2 Prozent. Trozdem hat sich die Regierung Koerber Avanceu erzielten als am Donnerstag. Im Vergleich zur Geschäftigkeit bereit gefunden, der ungarischen Regierung das Zugeständnis Schuld an diesem Verfahren beizumessen ist. indem sie von dem auf dem Kassa- Industriemarkt hielt sich der Verkehr auf dem zu machen, daß die Sache fraglich ist Ultimomarkt in recht bescheidenen Grenzen, doch wirkte sowohl Gesamtbetrage dieser Schuld 1400 Millionen ausscheidet und von gestern als heute die Haussestimmung des Kassamarktes anregend der Konvertierung ausschließt. Dies ist umsoweniger zu billigen, auf die per ultimo gehandelten Papiere zurück, so daß Bankaktien als die Frage der Kapitalisierung das Recht Destreichs: die Stente wie Rentenwerte ihre Bewegung während der Woche durchweg mit selbständig zu konvertieren, nicht berühren kann, und durch die Kleinen Kurserhöhungen abschließen Ausscheidung der 1400 Millionen Destreich eine jährliche Ersparnis Wie behauptet wird, gehen die Käufe nicht zur von der zünftigen von 2,8 Millionen Kronen entgeht. Spekulation aus, sondern sollen zum Teil auf größere Kaufaufträge Die Auskünfte des Finanzministers waren an diesem Punkte so aus außenstehenden Kreisen zurückzuführen sein, die sich angeblich an- vage, daß es keinem Zweifel unterliegt, daß hier das Geheimnis schicken, sich wieder lebhafter an den Börsengeschäften zu beteiligen. Eine der Silvesterna dt stedt. Die Zurückstellung des ungarischen Mär, die sich vorerst nicht direkt widerlegen läßt, wohl aber recht Blocks", wie die 1400 millionen nicht ohne Ironie genannt werden, unwahrscheinlich flingt. Dagegen spricht nicht nur die Schnelligkeit, ist eine Stonzeffion an Ungarn, zu der Destreich nicht verpflichtet mit der die Nachfrage den einlaufenden stimulierenden Meldungen war, die sich aber als sehr kostspielig erweisen wird. folgt, und sobald die Kurse in raschen Steigerungen hochgetrieben sind, fich wieder legt, sondern auch die Geschicklichkeit, mit der an jedem Tage eine bestimmte Kategorie von Aktien zum Spiel ausersehen und in den Vordergrund geschoben wird unter fast völliger Außerzum " ber= 200 Millionen Zur Gewerkschafts- Einigung. " " " Verfammlungen. 40 Deutscher Buchbinder Verband. Eine außerordentliche GeneralVersammlung der Zahlstelle Berlin fand am Donnerstag im Gewerkschaftshause statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab der Arbeitsvermittler Bergmann bekannt, daß bei der Neuen Photo= graphischen Gesellschaft zu Steglit in lezter Zeit mehrere Maßregelungen vorgenommen wurden, er warnt davor, bei dieser Firma Arbeit anzunehmen, so lange die Verhältnisse nicht ge= Dann befaßte sich die Versammlung mit dem Antrage regelt find. des Mitgliedes Koch auf Einführung eines Sterbegeldes für die Zahl= stelle Berlin. Der Antrag wurde nach längerer Diskussion abge lehnt und eine Resolution angenommen, worin die Erwartung ausgesprochen wird, daß der kommende Verbandstag die Einführung eines derartigen Unterstüßungszweiges beschließt. Darauf wurde über: Verschmelzung der Central- Krankenkasse der Buchbinder mit dem Verband diskutiert. Brückner, der hierzu referierte, sprach sich für die Annahme einer Resolution aus, in der der Verbandss Vorsitzende beauftragt wird, auf eine derartige Verschmelzung hinzus wirfen, und wenn dieser Plan nicht durchführbar erscheint, der nächste Verbandstag aufgefordert wird, die Einführung von Kranfen- Untertüßung im Verband vorzubereiten. Jun weitern Verlauf der Verhandlungen wurde auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die einer Verschmelzung der Krankenkasse mit dem Verband entgegenstehen und dieser Plan mit Rücksicht auf die Stellung der Kasse und auf die ges feßlichen Bestimmungen für undurchführbar erklärt. geschrittenen Zeit wegen wurde die Diskussion über diesen Punkt vertagt. achtlassung andrer erte. Die ganze Aktion erfolgt viel zu plan- Die„ Einigkeit" bringt in ihrer neuesten Nummer ihr Schlußmäßig und zielbewußt, mit zu sorgfältiger Rücksichtnahme auf das wort zu der Debatte über die Einigungsfrage der Gewerkschaften. jeweilig am Markte befindliche Aktienmaterial, als daß größere Nachdem die„ Einigkeit" für ihre Behauptung: Die Verbände der Kreife des sogenannten Privatpublikums daran beteiligt sein könnten. Generalkommission und diese selbst sind Feinde der SocialdemoDie mannigfachen Realisationen und Rückschläge, die schon in nächster fratie auch nicht den Schein eines Beweises beibringen konnte, Zeit sich einstellen dürften, werden zeigen, was wahres an der blieb ihr allerdings nichts andres übrig, als sich durch den Schluß Erzählung von der neuerwachten Beteiligungsluft der außerhalb der Debatte zurückzuziehen. Jetzt behauptet die Einigkeit" sogar, der Börse stehenden Kreise ist. fie habe gar nicht gesagt, daß sämtliche Verbände und die GeneralDas Reichs- Eisenbahnamt hat eine„ Statistik der im Betriebe fommission Feinde der Socialdemokratie sind. Angesichts dieser befindlichen Eisenbahnen Deutschlands" ausarbeiten lassen, von der Behauptung wollen wir der„ Einigkeit" doch ins Gedächtnis zurückauch dem Reichstage eine Anzahl von Exemplaren zur Information rufen, daß sie am 31. Januar, also vor zwei Wochen, schrieb: zur Verfügung gestellt sind. Nach dieser auf Grund der Angaben „ Die Verbände sind geeignet, die proletarische Arbeiterder Eisenbahnverwaltungen vorgenommenen Zusammenstellung hatten bewegung zu verfumpfen. Die Verbände der Generalfommiffion Anfang Dezember 1901 die bollspurigen Eisenbahnen Deutschlands und diese selbst sind also Feinde der Socialdemokratie, wenn man eine Länge von 51 092,01 Kilometer; davon waren 4361,37 Kilo- ihre Wirkung und ihre Endziele in Betracht nimmt." meter Privatbahnen und 18 639,11 kilometer Nebenbahnen. Nach diesem Citat mag jeder Leser selbst beurteilen, iva 3 die Eingeleisig waren 32 816,74 Kilometer, 3iveigeleifig 18 103,32 Stilo-„ Einigkeit" gesagt hat. Wenn sie heute abstreitet, was sie vor meter, dreigeleifig 51,69 Kilometer und viergeleifig 120,26 kilometer. zwei Wochen behauptete, so ist das zwar nicht mutig, es zeugt aber Die vereinigten preußischen und hessischen Staatseisenbahnen um- dafür, daß die„ Einigkeit" ihre gewagten Behauptungen nicht befaffen 31 306,58 Stilometer, davon sind 20 052,06 Kilometer Haupt- weisen kann. Besonders möchten wir feststellen, daß die„ Einigkeit" strecken. Die bayrischen Staatsbahnen sind 5860,12 Kilometer lang, für feinen einzigen derjenigen Verbände, die für die Einigung in davon 4091,56 Stilometer Hauptbahnen, die sächsischen 2617,28 Stilo Frage fommen, auch nur den geringsten Beweis dafür erbracht hat, meter( 1774,02 Haupt, 843,27 Nebenbahnen), die württembergischen daß diese Verbände sich auf dem Wege der Versumpfung befänden. 1802,86 Kilometer( davon 206,82 Nebenbahnen), die badischen Damit fällt denn auch die Voraussetzung für den Fortbestand der 1634,67 Kilometer( davon 241,05 Nebenbahnen), die Main- Neckar- lokalistischen Organisationen, die nach Angabe der„ Einigkeit" die Bahn 2187,76 Kilometer, die Mecklenburgische Friedrich- Franz Aufgabe haben sollen, einen Schußwall gegen die von den Berbänden Eisenbahn 1099,33 kilometer( Davon nur 467,94 Hauptbahnen) und ausgehende Versumpfungsgefahr zu bilden. Wenn Versumpfungsendlich die oldenburgische 550,68 kilometer lang( 218,77 Stilometer erscheinungen auf jener Seite nicht vorhanden sind und die Nebenbahnen). „ Einigkeit" hat ja solche Erscheinungen nicht nachweisen können Der verfügbare Jahresertrag stellte sich für die Reichs- Eisen- dann bedarf es auch feiner Organisationen, welche gegen die Verbahnen auf 17,8 Millionen Mark, Preußen- Hessen wies 517,8 Millionen fumpfungsgefahr anfämpfen müßten. Mark auf, Bayern 36,6 Millionen Mark, Sachsen 28,3 Millionen Die„ Einigkeit" fagt in ihrem Schlußwort", fie freue sich, Mart, Württemberg 15,2 Millionen Mark, Baden 13,9 Millionen von uns erfahren zu haben, daß die Einigung, der ehrliche Frieden, I praktische Uebungen. Der borDienstagabend nach dem Gasthof Zur grünen Linde" einberufene Friedenau. Ein sehr erfreuliches Resultat zeitigte eine zum öffentliche Versammlung, in welcher Genosse Se a tenstein- Berlin einen Vortrag über die politische Lage in Preußen- Deutschland hielt. Der Redner führte all die Ereignisse, welche in den letzten Monaten die Oeffentlichkeit in so hohem Maße beschäftigt haben, seinen Zuhörern vor Augen und kam dann auf die in diesem Jahre uns bevorstehenden Wahlen, und was dabei für die Arbeiter auf dem Spiele stehe, zu sprechen. Reicher Beifall lohnte den Redner. Nach wurde der Antrag, einen focial= kurzer Diskussion demokratischen Wahlverein zu gründen und einen provisorischen Vorstand zu wählen, einstimmig angenommen. die Genossen Schmidt als Vorsitzender, Gewählt wurden liegels als Schriftführer und Berendsee als Kassierer. Einschließlich derjenigen Friedenauer Genossen, welche dem Stegliter Verein bereits angehören, meldeten sich 55 Personen zur Aufnahme. Arbeiter Bildungsschule Berlin. Heute abend 7 Uhr Vortrag des Stadtverordneten Dr. Alfred Bernstein über: Schulhygiene und Schulärzte" in Feuersteins Festfälen, Alte Bakobstr. 75. Arbeiter Samariterkolonne( gegründet 1888). Unvorhergesehener Hindernisse wegen kann der Lehrabend am Montag, den 16. Februar, in der Centrale, Dresdenerstraße 45, nicht stattfinden, dafür Dienstag, den 17. Februar, abends 9 Uhr, ebendaselbst Vortrag des Herrn Dr. Cohn über Augen- und Chrenverlegungen mit Demonstrationen. Nach dem Vortrage $ Betten, 2 Stand, feht billig, Verkäufe. Suhn, Richthofenstraße 13, II. 21576 näher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, zimmer, feparat, auch für jeden Berein straße 63, 1 Treppe. Metallbetten preiswert. Rappold, Markgrafenstraße 18. 21126 Restauration, gangbar, mit Zahl- Nähmaschinen! Ringschiff, Adler ftellen, Vereine, zu verkaufen. Zu Central- Bobbin, Drion( Rotationserfragen bei Raschte, Brunnen- Bobbin), Vesta, Tambourier, Elastic, straße 93. +146 Säulen- und Biesen- Maschinen. GleSeifengeschäft mit Rolle zu ver- gante Ausstattung, billige Preise, bei kaufen Muskauerstraße 51.+24 Abzahlung coulanteste Bedingungen. 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