Nr. 40. Abonnements- Bedingungen: Abonnements- Breis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 D., monatl. 1,10 ML, tvöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagsnummer mit ilustrierter SonntagsBeilage, Die Neue Welt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat Erichcint täglich außer Montags, Vorwärts Berliner Volksblaff. 20. Jahrg Die Infertions- Gebühr Seträgt für die sechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pig. ,, Kleine Anzeigen" jedes Bort 5 Pig. ( nur das erste Bort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben twerden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 1hr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet Telegramin- Adresse: Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Die preußische Einkommensteuer Materie. vor Gericht. Dienstag, den 17. Februar 1903. nur ein " Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Neben Reformen, die die genannten und noch andre Uebelstände Gesek dehnt die Anzeigepflicht der Aerzte, des abschaffen sollen, schlägt Fuisting vor, die Rechte der Steuerpflichtigen Haushaltungsvorstandes, des Wohnungsinhabers, des gegenüber der Einschätzungsbehörde zu vermehren, um die Pflichtigen Leichenbeschauers und jeder sonst mit der Behandlung der gegen Willkür bei den Einschägungen, insbesondere gegen willkürliche Pflege des Erkrankten beschäftigten Person über den Rahmen Eine Kritik des preußischen Einkommensteuer- Gesezes, verfaßt Steuererhöhungen zu schüßen.„ Der ganze Wirrwarr des Reichsgesetzes hinaus auf eine Reihe weiterer Krankheiten von dem Senatspräsidenten des königlichen Ober- Verwaltungsgerichts im Schäßungswesen mit der Buntscjedigkeit und Un aus. Unter anderen sind Geschlechtskrankheiten bei Personen, B. Fuisting, ist dieser Tage im Druck erschienen.") Sie gründet vollkommenheit der angewandten Methoden sowie der Unrichtigkeit welche gewerbsmäßig Unzucht treiben, sofort der Polizei anfich vornehmlich auf die richterlichen Erfahrungen, die der Verfasser und Ungleichmäßigkeit ihrer Ergebnisse würde sich", nach den zuzeigen. Im allgemeinen stehen die Redner aller Parteien als Verfizender des Beschwerdegerichts gemacht hat. Daraus ergiebt orten des Verfassers, erst auf Grund einer vergleichenden dem Grundgedanken des Gesetzes wohlwollend gegenüber, doch fich notwendig eine gewisse Verengung des Gesichtskreises von all- Statistik hierüber für das ganze Steuergebiet erkennen lassen". Eine machten die Konservativen ihre Zustimmung abhängig davon, gemeinen steuer- und staatspolitischen Erwägungen zu Bedenken solche Reform ist nach Fuistings Ansicht schon im Intereffe der Staats- daß Garantien gegen eine zu hohe Belastung der Gemeinden mehr juristischer und administrativer Art. Wenn Fuisting, um erhaltung geboten: denn bei dem stark ausgeprägten Mißtrauen geschaffen werden. nur ein Beispiel zu citieren, einerseits in der Einkommen- und bei der lebhaften Empfindung von Steuerdruck, Am Dienstag beginnt die zweite Beratung des Etats des steuer„ die richtigste und vollkommenste Form der Besteuerung" Ungleichmäßigkeit und leberbürdung gerade in Handelsministerium 3.sieht, andrerseits aber in ihr überhaupt nicht die geeignete Steuer- en unteren Boltsschichten find Gehässigkeit der Steuerform für die unteren Voltstlassen" erkennt, so ergiebt sich einrichtungen und Verbitterung die notwendigen Folgen. Hierin Auf der Kaninchenjagd verunglückt daraus die ungelöste Frage, ob dem Verfasser etwa die thatsächlich liegt eine der wesentlichsten Ursachen für die Verstärkung der socialist, wie längst zu erwarten war, der Oberpräsident von Posen, Herr bestehende ungerechte indirekte Besteuerung der unteren Bolts- demokratischen Partei aus den unteren Schichten des Mittelstandes." v. Bitter. Er wurde am 1. Oftober 1899 nach Posen geschickt, flaffen" als steuerpolitisches Jdeal erscheine. Fehlt es so dem Buche Gegen jene Art ihrer Bekämpfung, die Fuisting vorschlägt, hat um an Stelle des als zu sanft befundenen Herrn v. Wilamowitzan großen Gesichtspunkten, so ist es um so interessanter und zu- die Socialdemokratie natürlich nichts einzuwenden. Aber wenn Möllendorf den Polen mit erhöhter Schneidigkeit die Vorzüge gera verlässiger in der Behandlung der Einzelheiten der kritisierten nach Fuisting die unteren Klassen wirklich unter der Will- manischer Kultur beizubringen. Die Wrefchener Vorgänge, der Fall für der Steuerbehörden am leiden meisten zu haben, Löhning und zulegt das Willich- Drama waren die sichtbarsten Wirkungen Entgegen der landläufigen Legende, die Miquel als den so ist das Symptom der allgemeinen Zurüd feiner Thätigkeit. Neulich haben noch der preußische Finanzminister Schöpfer des preußischen Einkommensteuer- Gesezes preist, stellt fegung, der diese unteren Klassen im Klaffenstaate ausgesetzt sind. Rheinbaben und der Minister des Innern den Oberpräsidenten mit Fuisting fest, daß Herr v. Miquel nur der Adoptivvater" dieses So lange diese thatsächliche Zurücksetzung besteht, wird die Be- großer Hartnädigteit verteidigt. Aber die Minister haben ihn nicht wieder Gesetzes war.„ Er hatte den unter seinem Vorgänger, dem Finanz- feitigung einzelner ihrer Erscheinungsformen die Verstärkung der gesund zu beten vermocht. Herr Bitter hat endlich Gesundheitsminister v. Schola, gefertigten Entwurf eines Einkommensteuer- focialdemokratischen Partei nicht aufzuhalten im stande sein. rücksichten bekommen, sein Abschiedsgesuch eingereicht Gefeßes fast ohne Aenderung übernommen und zu dem feinigen ge- Schließlich schlägt Fuisting vor, die Untergrenze des die Vorgänge der letzten Zeit hätten seine Gesundheit untergraben macht." Aber auch die Durchsetzung des neuen Gefeßes im steuerpflichtigen Einkommens von 900 auf 1500 m. und der„ Lokal- Anzeiger" versichert mit dem Hohn, den preußischen Landtage hält Fuisting weniger für Miquels persönliches 3u erhöhen und die Steuerfäße der neuen untersten Klassen zu das Blatt gestürzten Mandarinen zu widmen sich erVerdienst, als für eine Folge allgemeiner Umstände.„ Unter erniedrigen. Der hierdurch entstehende Ausfall soll durch ein dreistet, daß diesem Ansuchen zweifellos willfahrt werden würde, dem fortgesezten Druck der öffentlichen Meinung," so schreibt er, schärferes Anziehen der Progression in den höheren Steuerklassen„ ba man einem so verdienstvollen Manne sicherlich jede Möglichkeit hatten die im Landtage vorzugsweise vertretenen besigenden und durch eine Erhöhung des Sages auf 4% Pro 3. geben wird, seine Gesundheit wieder herzustellen". Klassen, an deren Selbstsucht die Ausgestaltung einer gerechten Ein- in den höchsten wieder ausgeglichen werden. Auch dagegen ist Herr v. Bitter fällt als ein Opfer der von Berlin diktierten tommensteuer stets gescheitert war, die völlige unhaltbarkeit der nichts einzuwenden Politik. Die Feldwebelstochter und der Selbsimord des Landrats geltenden Gesetzgebung selbst erkannt." Für diesen Reformvorschlag entscheidet sich Fuisting erstens des Willich waren allzu krasse Erscheinungen der hatatistischen Korruption. Aber auch dieses Gesez entspricht Fuistings Wünschen nicht. Er halb, weil das Steueraufkommen der untersten Klassen im Ver- Der öffentlichen Meinung mußte ein Sühne- Opfer gebracht werden. macht ihm seine übermäßig fiskalische Richtung" und ängstlichen hältnis zu den Erhebungskosten gering ist, dann aber, weil in diesen und da Herr v. Rheinbaben, der Verantwortliche für den Fall Anschluß an hergebrachte Grundsäße" zum Vorwurf. untersten Stufen die größte Unzufriedenheit" herrscht. Nach allen Löhning, sich anscheinend immer noch gesund fühlt, wurde Bitter an Schon der Einkommens begriff ist nach Fuisting im Gesetze Beispielen und Gründen, mit denen Fuiſting ſelbst die Berechtigung seiner Stelle zu Gesundheitsrücksichten verurteilt. Vielleicht benust unflar gefaßt. Es gehe nicht an, Erträge, die von juristischen Per- dieser Unzufriedenheit erhärtet hat, muß man sich wundern, bei ihm der Mann nun die Muße, um gleich Löhning zu erzählen, wie es fonen( Aktiengesellschaften) erzielt würden, als Einkommen im steuer- folgenden Satz zu lesen:" Sie( die Unzufriedenheit) mag zu tam, daß er seinen Abschied erbitten mußte. technischen Sinne zu bezeichnen. Ebenso wenig fielen Gewinne einem großen Teile unbegründet und übertrieben sein, da hier auch Inzwischen geht die tolle Polenhat weiter. Das starke Preußen aus Gelegenheitsspekulationen unter den Einkommensbegriff. die Neigung, sich der Besteuerung ganz oder teilweise zu entziehen fühlt sich in seiner Existenz bedroht durch die nationalen ( Die Besteuerung solcher Erträge würde natürlich dadurch am meisten und das Verständnis für staatsbürgerliche Pflichten am Empfindungen jugendlicher Gymnasiasten. Aus Gnesen wird ein nicht ausgeschlossen, daß sie aus den Bestimmungen des Einkommen- wenigsten ausgebildet ist." Sollte es denn Fuisting wirklich ganz neuer polnischer Geheimbündelci- Prozeß angekündigt. Angeklagt find steuer- Gesetzes ausgeschaltet wird). In dieses Gesetz passen sie nicht unbekannt sein, in welchen Streisen Steuerdefraudanten am bier Studenten und fünfzehn Gymnasiasten, von hinein und führen in diesem Rahmen zu Unzuträglichkeiten. Viel häufigsten anzutreffen find? denen vierzehn von der Anstalt verwiesen worden sind. Sämtliche näher, meint Fuifting, läge es, die Erträge des Vermögens der Die unteren", d. h. die arbeitenden Voltsklassen unterscheiden Angeklagte haben bereits die Anklageschrift erhalten. toten Hand", die gegenwärtig von jeder staat sich wohlthätig von den bürgerlichen Schichten dadurch, daß sie Das tapfere Preußen führt gegen Knaben Krieg! Ihr Verständnis für lichen Besteuerung berschont sind, der Einkommen nichts weniger als ftenerschen sind. besteuerung zu unterziehen, wenn nicht die Ausdehnung der Ein- die Aufgaben des politischen Gemeinwesens würde sie zu Die Bilanz des Benezuela- Kreuzzugs. Kommensteuer über den Kreis natürlicher Personen hinaus nach dem frohen und prompten Steuerzahlern machen, Die Nachricht über den Friedensschluß mit Venezuela ist von der Einkommenbegriffe grundsäßlich ausgeschlossen wäre. In andern politische Gemeinwesen seine Pflichten gegen die unteren" bürgerlichen Presse zwar mit einem Stoßseufzer der Erleichterung. Staaten besteht bekanntlich eine mitunter recht ausgiebige Tage von Wolfsklassen auch erfüllen wollte. Die„ Selbstsucht der besitzenden aber sonst ziemlich kleinlaut aufgenommen worden. Das Ergebnis der„ toten Hand", die nicht der Einkommen, sondern der Erbschafts- lassen" läßt freilich eine solche Pflichterfüllung nicht zu. Jede An- dieser mit so großem Elan unternommenen Attion ist ein so näherung der Einkommensteuer an das Ideal einer gerechten Bedürftiges gewesen, daß selbst unfre Bourgeois- Presse, die sonst die steuer angegliedert ist. Schr berechtigt ist die Klage des Verfassers über zu geringe ſteuerung schätzen die„ unteren" Klaſſen hoch, weil diese gerechte werherrlichung der abenteuerlichsten Entgleifung unsrer AuslandsBerücksichtigung der Leistungsfähigkeit. Der§ 18 Besteuerung der oberen" Klassen dann desto greller absticht von politit für ihre erste Berufspflicht hält, keinerlei Versuch macht, den des Gesetzes kürzt das steuerpflichtige" Einkommen, fofern es ber ungerechten und brutal- mechanischen Belastung der unteren" 3000 m. nicht übersteigt, um je 50 M. für jedes Familienmitglied Klassen durch indirekte Abgaben. Welchen Sinn hätte es auch, eine venezolanischen Mißerfolg als Erfolg auszupofaunen. So schreibt die unter 14 Jahren mit dem Zwange der Ermäßigung des Steuer- bestimmte Form der Besteuerung nach den Grundsägen der Leistungsfazes um mindestens eine Stufe beim Vorhandensein von drei oder fähigkeit und der Gerechtigkeit genau und peinlich abzuzirkeln, wenn mehr Familienmitgliedern dieser Art. Wenn ein oder zwei Kinder nicht schließlich einmal auch das gesamte Steuerfyftem auf diese vorhanden sind, hängt es also nach dem gegenwärtigen Zustande Grundlage gestellt werden sollte! vom Zufall ab, ob überhaupt eine Ermäßigung eintritt. Politifche Ueberficht. tvenn Diefes " Berlin, den 16. Februar. Abgeordnetenhaus. Noch schlimmer steht es mit dem§ 19, der„ gestattet" aber nicht vorschreibt, daß besondere, die Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen wesentlich beeinträchtigende Verhältnisse"( außer gewöhnliche Belastungen durch Unterhalt und Erziehung der Kinder, Berpflichtung zum Unterhalt mittellofer Angehörigen, andauernde Krankheit, Verschuldung und besondere Unglücksfälle") berücksichtigt Das Abgeordnetenhaus hat am Montag zunächst den werden. Die Handhabung dieses Paragraphen ist also der Willtür Etat der Justizverwaltung in zweiter Lesung zu Ende der Steuerbureaukraten überantwortet. Der Prozentsaz der Steuer- beraten. Aus der Debatte ist nur die Rede des Abg. ermäßigungen auf Grund des§ 19 schwankt daher in den ver- Strause- Waldenburg( ff.) bemerkenswert, der den Erlaß der schiedenen Regierungsbezirken von 9,8( Bromberg) bis 1,49( Berlin). Oberrechnungstammer zur Sprache brachte, wonach einem Besonders tennzeichnend für diese Verhältnisse ist ein vom Beschwerde- Arbeiter teine Zeugengebühren gewährt werden dürfen, wenn der Arbeitgeber ihm für die versäumte Zeit feinen Lohnabzug gericht gefälltes Urteil vom 20. März 1902, in dem es heißt: " 1 Deutsche Tages- Zeitung": Daß man von dem Ergebnis in Deutschland ganz befriedigt fein tönnte, läßt sich freilich nicht behaupten. Zunächst wird man sich nicht so unbedingt darauf verlassen dürfen, daß Castro auch loyal alles hält, was er ber sprochen hat, und nicht über turz oder lang auf neue Winkelzüge finnt, um einen Teil seiner Verpflichtungen abzuschütteln. Sodann weist das Protokoll eine merkwürdige Lücke auf: es ist nichts darüber bestimmt, wer die Exekutionskosten trägt. Daraus folgt, daß sie ganz und gar uns selbst zur Last fallen. Sie werden wohl eine Kleinigkeit höher sein, als der Betrag, den wir bestenfalls von Benezuela herausdrücken werden." In der Boss. 3tg.", um auch ein Blatt der Linken zu citieren, lesen wir: Wenn es uns in erster Linie darauf angekommen wäre, eine gefährdete Geldsumme für Deutschland zu retten, würden wir ein schlechtes Geschäft gemacht haben. Die Brozeßkosten, einfchließlich der Kosten der Zwangsvollstreckung erreichen wohl die Höhe der Streitfumme und überschreiten sie vielleicht erheblich. Aber es tam in erster Linie nicht auf die Geldfrage an. Es galt, einen Staat, der nur mit einem Fuße im Kreise des europäischen Völkerrechts steht und es mit der Erfüllung internationaler Pflichten Teicht nimmt, einmal beim Ohr zu fassen und ihm klar zu machen, das man sein Wort halten soll." Und die Rh. Weft f. 8tg.", ein Blatt der mittleren Linie, 22 Es ist nicht zu ersehen, welcher Art die von der Berufungs- macht. Redner bezeichnete dies Verfahren des Justizfistus als kommission behufs Anwendung des§ 19 für erforderlich erachtete Gegenteil von vornehm oder anständig und forderte die außergewöhnliche... Belastung sein müßte, wenn eine solche Bes Arbeitgeber auf, im Wege des Prozesses gegen den Fistus ihre Yaftung bei einem Steuerpflichtigen nicht anerkannt werden sollte, Ansprüche geltend zu machen. Er will also, daß die Arbeitder mit einem überdies fast ganz aus seiner Arbeitsthätigteit geber, nicht etwa die Arbeiter, die Zeugengebühren einheimſen, fließenden Einkommen von 1197+ 300-1497 M. zehn Personen weil sie auf Grund des§ 616 des Bürgerlichen Gesetz- urteilt: zu unterhalten hat, so daß noch nicht 150 M. auf jede Person buches in solchen Fällen keine Lohnabzüge machen dürfen. Dagegen bestritt Der Justizminifter, entfallen. Recht gegen den Fiskus Daß sich das Beschwerdegericht mit solchen dem Rechts- und daß den Arbeitgebern Arbeiter erfülle als als Zeuge nur seine Billigkeitsgefühl entsprechenden Urteilen nicht immer die Gunst der zustehe; der Steuerbureaukraten holt, ist begreiflich. Und so kommt Fuisting in Pflicht, und wenn er dafür keine Versäumnisentschädigung die Lage, in einem besonderen Stapitel auf die Spannung der Berhalte, so könne daraus der Arbeitgeber noch kein Recht für ziehungen zwischen Steuerbehörden und Beschwerdegericht hin- sich herleiten. Sodann überwies das Haus nach kurzer Beratung den weisen und das legte gegen die Angriffe der ersten verteidigen zu Gesezentwurf betr. die Gebühren der Medizinalbeamten an eine Kommission von 21 Mitgliedern. DerMan gesteht also, auf der Rechten wie auf der Linken, daß B. Fuisting. Die Einkommenbesteuerung der Zukunft in felben Kommission wurde der Entwurf eines Ausführungs. Anknüpfung an das preußische Einkommensteuer- Gesetz. Berlin. gefeges zu dem Reichsgeset betr. die Bekämpfung ge- Deutschland bei dem Venezuela- Handel in finanzieller BeKarl Heymanns Verlag. 1903. meingefährlicher Krankheiten überwiesen. Das ziehung ein sehr schlechtes Geschäft gemacht habe. Immerhin müffen. Mit dem berühmten, uff" der Erleichterung, das das Ende des chinesischen Aufruhrs in ganz Deutschland ausa löste, mit diesem selben„ uff" nimmt man die gestern abend veröffentlichte Beendigung des Venezuela- Konfliktes hin. Ein eigen artiger Unstern steht über unfren weltpolitischen Unternehmungen. Sie werden mit großem Elan eingeführt und geraten dann mehr und mehr in den Sumpf öder Langweile. Und wenn sie dann schließlich ihren Schlußpunkt erhalten, damit hat schon die deutsche Leserwelt längst das Interesse eingebüßt und die legten Kapitel bleiben ungelesen. So ging es auch mit dem venezolanischen Konflikt." " fämpfe in der Welt ermöglicht. Der große Widerwille in weiten Kreisen gegen die Kartelle und Syndikate in einer strafferen Durchführung in Amerika die Trusts besteht meines Erachtens gegenwärtig bei verschiedenen Personen deshalb, weil in der Jugendzeit dieser wirtschaftlichen Gestaltungen gewisse Austvüchse nicht vermieden werden können. Die Auswüchse müssen natürlich beseitigt werden. Mit gesetzlichem Zwange wird man da freilich wenig ausrichten; ich habe aber die Zuversicht, daß die geschäftliche Klugheit der führenden Unternehmer auf diefem Gebiete lebertreibungen vermeiden wird, die zu dauernden Unbilligkeiten und dadurch zu Zurückbildungen führen würden." ucht man sich diese bittere Erkenntnis mit dem Trost zu verfüßen, aber den Kampf deswegen nicht aufgegeben. Sie kämpfen Schritt daß man wenigstens einmal einem frechen Bankrotteur gründlich um Schritt mit einer obstruktionsmäßigen Ausdauer nnd es ist ihnen Mores gelehrt habe. Daß es aber in dieser Hinsicht, in Bezug bereits gelungen, die Defraudation auch für die größeren Eigenauf den militärischen Effekt, womöglich noch schlechter ausbrenner um einiges zu erleichtern. fieht, als in finanzieller Hinsicht, beweist schon der Erleichterungs- Erscheinung, die im franzöfifchen Parlament bei allen rein wirtschaftIn diesem abstoßenden Kampf sieht man wieder die eigenartige seufzer der Rhein- Westf. 3tg.". Denn in der That: Das mit so lichen Debatten zu beobachten ist. Die politischen Parteien lösen sich " großem Glan" begonnene weltpolitische Unternehmen" ist vollauf in ein funterbuntes Durcheinander von Gruppen und Personen, ständig im Sumpf" verlaufen. die sich nach der wirtschaftlichen Geographie des Landes gliedern. Man wollte Schulden eintreiben und hat für Um das Banner der Eigenbrenner scharen sich Abgeordnete aller Eretutionskosten mehr ausgeben müssen, als man im Parteien von der äußersten Rechten bis und mit der äußersten Linken. günstigsten alle jemals an Schuldeneintreibung Das gilt auch von einigen focialistischen Abgeordneten beider Das heißt mit andren Worten, den Kartellen darf bei der Verzu erhalten hoffen darf! Man hat Zollämter bejegen und die Richtungen. Nebst allem andern wird von dem parteipolitisch folgung ihrer Preispolitik nichts in den Weg gelegt werden. gesamten Zolleinnahmen beschlagnahmen wollen und man mußte Gesundheit der Konsumenten in den Wind geschlagen, obwohl es ebenfalls eine Ansprache hielt, bekannte er sich dagegen zum In Bremen, wo der Herr Minister auf der Schaffermahlzeit unterschiedslosen Eigenbrenner- Lager auch die Rücksicht auf die fich damit begnügen, den vierten Teil der Zölle mit sämtlichen gerade die arbeitende Masse ist, die den mangelhaft retti- Freihandel und erklärte der erstaunt aufhorchenden freihändlefizierten Eigenbrenner- Schnaps verbraucht. rischen Bremer Kaufmannschaft: Allerdings hat Deutschland auch die gepanzerte Faust in Anwendung zu bringen versucht. Es hat- gegen alles Völkerrecht wehrlose Zollfahrzeuge beschlagnahmt und mehrere derselben in wurf des Völkerrechtsbruchs einstecken und die beiden brauchbarsten und deshalb nicht verfentten Dampfer wieder her ausgeben müssen! Gläubigern zu teilen! " Grund gebohrt. Aber es hat dafür vor aller Welt den Vor- tanische Verteidigung" zu Gunsten der Eigenbrenner- Defraudation in lossteuerten als auf eine andre Theorie, gebe ich ihnen gern zu. Schlechter noch hat Deutschland abgeschnitten, als es auch hier ohne jeden zwingenden Grund seine Kanonen gegen das venezolanische Fort St. Carlos spielen ließ. Trotz zweimaliger Beschießung hat es das Fort nicht zur Kapitulation zwingen tönnen; das Fort trotte am Ende der den deutschen Schiffen die Einfahrt in die Lagune von Maracaibo! Das sind die militärischen Erfolge des Venezuela- Kreuzzuges, das ist die Wahrung des deutschen Prestiges! Die verschiedene Parteistellung der Verteidiger der Eingenbrenner machte sich hie und da geltend nur in der Argumentation. So wurde vom linksradikalen Abgeordneten Chapuis, die- ,, republiFeld geführt! Bei den nächsten Wahlen, drohte er pathetisch, würden die nahezu zwei Millionen Eigenbrenner den Verlust ihres PriviSteuer- Defraudation, keine bäuerlichen Republikaner! Man greift da mit Händen den orgenischen Mißstand des französischen Parteiwefens die isolierte Kirchturm- Selbstherrlichkeit der einzelnen Wahlkreise und der einzelnen Abgeordneten! Selbst nach dem Zustandekommen des erwähnten andren Nationen.... feine Spur zu merken. In der gestrigen Kammersißung wurde der gewöhnlichen namentlichen Abstimmung auf der Tribüne bloß mit Gesezesartikel, der jenen Kompromiß mit enthält, in der außer 219 gegen 212 Stimmen gerettet, und givar vorläufig nur vor der Abtrennung" vom Finanzgefezz. Das endgültige Schicksal des entscheidenden Artikels steht noch aus. tehrte nach wie vor Beschießung noch immer und ver- ompromisses war von der Disciplin der Regierungsmehrheit " Wie " " Daß wir, wo wir jetzt mächtig und stark durch unsre eigne Kraft geworden sind, jetzt vielleicht richtiger auf den Freihandel ( Sehr richtig!) Aber Sie haben zu rechnen mit dem, was rings um Sie vorgeht. Und wenn Sie die Augen nach allen Seiten hin werfen, so werden Sie sehen, daß nicht wir die Karnidel sind, die der individualistischen Richtung entgegengetreten sind.(?) sondern durch die ganze Welt ist dieser Zug gegan und wir haben uns dem nicht entziehen können. Wir werden mit unsrer steigenden Straft immer stärker ähnliche Strömungen wieder aufkommen sehen, wie sie in England aufgekommen sind, auch nicht aus theoretischer Gebarung, sondern in dem Machtgefühl ihrer gewaltigen Ueberlegenheit über alle Sie werden dafür sorgen müssen, daß Ihre Interessen in Barlament vertreten werden( b) in Deutschland durch lange Jahre es nicht für eine Ehrenpflicht des Standes der Kaufleute und der Induſtriellen gehalten, auch am parlamentarischen Leben ihre Arbeit zu thu; es ist heute nicht nur Ihre Ehrenpflicht, sondern eine Pflicht der Selbsterhaltung, nach dieser Richtung mehr zu thun, als bisher geschehen ist.( Sehr richtig! Bravo!) Die Zurüdhaltung der deutschen Bresse hat also ihre gewichtigen Gründe. Um so wunderlicher nehmen sich dieser Zurückhaltung Vielleicht aber führt der nach Nouviers Ausdruck fast gegenüber die Aeußerungen des deutschen Friedensunterhändlers, rebellifche" Widerstand der Defraudanten zu einer gründlichen Reform, Freiherrn Sped von Sternburg, aus. die weder diesen noch dem Finanzminister erwünscht ist. Es erscheint Ein vielseitiger Minister! Bei den Freihändlern findet er, daß sich das„ Berliner Tageblatt" aus New York melden läßt, nämlich allen unbefangenen Kreisen immer klarer als einzige Lösung er eigentlich auch Freihändler ist, bei den centralverbändlerischen sandte der deutsche Geschäftsträger an den deutschen Presseklub in oder jener Form, das in gleicher Weise die Interessen des Fistus, als Minister bekennt er sich zu hohen Getreide- Minimalzöllen. der Eigenbrennerfrage das staatliche Alkohol monopol in diesen früheren Kollegen ist er vom Nutzen der Kartellpolitik überzeugt und New York ein Telegramm, worin er seiner Freude darüber Ausdruck der Steuerzahler und der Konsumenten wahren würde. Unter dem gab, daß das llebereinkommen alle Beteiligten zufriedenstelle. diretten Drucke der gegenwärtigen Kämpfe hat die Budgetkommission Centralverband gegen Sonntagsruhe. In der That: alle Beteiligten, nicht zuletzt den Angeklagten bereits beschlossen, dem diesjährigen Finanzgefeß das Alkoholmonopol Es ist seitens der Reichsregierung in Aussicht genommen, die Castro selbst, der seinem Beauftragten Bowen ein Telegramm im Brincip" cinzuverleiben mit der Maßgabe, daß es am 1. Januar auf Grund des§ 105d der Reichs- Gewerbeordnung erlassenen Verſandte, worin er ihn für die rasche Entschloffenheit, mit 1905 zu verwirklichen sei. Bis dahin soll also ein bestimmter Monopol- ordnungen daraufhin zu prüfen, ob nach den seit dem 1. April 1895 der er der Sache der Gerechtigkeit gedient habe. feiner entwurf ausgearbeitet und votiert werden. Der Budgetkommission gesammelten Erfahrungen die Aufhebung oder Einschräns ewigen Dankbarkeit" versicherte. Herr Speck von Sternburg lagen bereits vier Monopolentwürfe vor, darunter einer von Jaurès. gesammelten Erfahrungen die Aufhebung oder Einschrän äußerte sich ferner geradezu enthuſiaſtiſch über die„ vollkommene würfen, schon angesichts der materiellen Unmöglichkeit der sofortigen tagsruhe zuläſſig ſei. Dieſe bloße Ankündigung, daß hie und da hr principielles Votum vermeidet eine Auswahl unter diesen Ent- ung einzelner der Ausnahmen von der gebotenen SonnHarmonie" und die Freundschaftsgefinnungen" der„ bier Männer", Einführung des Monopols.zwischen denen der Vertrag vereinbart worden ist. Die Nachrichten über die dramatischen Zusammenstöße zwischen Bowen und den Vertretern der Mächte verrieten in der That die„ volltommenſte Harmonie"! Herr Speck v. Sternburg sieht freilich fcheinbar überall Harmonien, wo gewöhnliche Sterbliche Interessengegenfäße und Ränke sehen. Aeußerte er doch einem Interviewer für das„ Berl. Tagebl." gegenüber, daß er versuchen wolle, das Verhältnis zivischen Amerika und Deutschland derartig( freundschaftlich) zu gestalten, daß sich alle Welt darüber wundern solle". Das will viel heißen, denn über die deutsche Diplomatic wundert sich so leicht niemand mehr in der Welt! Db Venezuela seine Verpflichtungen einhalten wird, weiß einstweilen niemand zu sagen. Aber eine Wirkung des VenezuelaStreuzzugs hat in einem Wiesbadener bürgerlichen Blatt schon im Dezember ein Venezuela- Kenner, der sich in hochangesehener Stellung" lange Jahre in der südamerikanischen Republik aufgehalten hat, vorausgesagt. Mit den Worten nämlich: Mit der Sympathie, deren sich die Deutschen mehr als die übrigen Nationalitäten erfreuten, ist es lange, lange Zeit vorbei und es wird sich leider nur zu bald zeigen, welchen schädlichen Einfluß dieser Stimmungswechsel auf ihr Geschäftsleben ausübt. Aber nicht bloß die circa 14 bis 1500 Deutsche, welche heute in Venezuela leben, werden den Saldo unfrer bewaffneten Intervention zu tragen haben. sondern auch wie bereits ertvähnt die mit diesen arbeitenden Fabrikanten, Handlungshäuser 2c. Man könnte einwenden, daß die Venezolaner ihren Groll bald vergessen haben und die guten Beziehungen bald wieder hergestellt feien, allein das ist ein großer Irrtum, denn das Faktum wird uns Deutschen so tief ins Kerbholz eingeschnitten, daß es für eine Generation wenigstens nicht zu verwischen ist." Französische Budgetkämpfe. Paris, 14. Februar.( Eig. Ber.) In der Deputiertenkammer werden zur Zeit gelegentlich der Finanzgefez- Debatte( Einnahme- Budget) eigenartige Kämpfe ausgefochten. Man kämpft für und wider das Recht auf Defrau dation der Alkoholsteuer, und die Vorlämpfer der Defraudanten enttvideln eine Leidenschaft, eine Rücksichtslosigkeit und eine Hart nädigkeit, wie sie den deutschen überagrarischen Brottucherern cigen find. Auf dem Spiel steht nämlich die Alfoholsteuerfreiheit der bäuerlichen Eigenbrenner, die aus Trauben, Obstfrüchten und Treber im eignen Hause Schnaps fabrizieren. Die Steuerfreiheit gilt ausschließlich für den Selbstgebrauch, aber nur auf dem Papier, In Wirklichkeit wird der eigengebrannte Schnaps steuerfrei in den Handel gebracht, und das in immer wachsenden Mengen. Deutfches Reich. Berdächtig geworden. Das offiziöse Organ der Konservativen wendet sich also zornvoll gegen den Grafen Posadowsky: Es hatte allgemein Befremden erregt, als im vorigen Jahre an dem Stuttgarter Getverkschaftskongreß offizielle Vertreter des Reichsamts des Innern und der württembergischen Staatsregierung teilnahmen. Wie es nun scheint, ist in diesem Vorgange nicht ein bereinzeltes Zugeständnis an die Gewerkschaften, sondern eine grundsätzliche Anerkennung derselben feitens der Regierung zu erblicken. Als einzige Bedingung für die Teilnahme von Regierungskommissaren an socialdemokratischen Arbeiterkongressen hat Graf v. Posadowsky diejenige aufgestellt, daß die Ausschmückung des Sigungsfaales monarchische Gefühl nicht verleze. Aber auch bei dieser ausschließlichen Bewertung der Neußerlichkeit scheint man mit großer Milde verfahren zu wollen; da in Stuttgart die Büsten von Mary und Lassalle, die größten Vorfämpfer der republikanischen Socialdemokratie, auf gestellt und revolutionäre Embleme der Gewerkschaften aufgehängt und als das monarchische Gefühl der Regierungskommission nicht verlegend angesehen worden waren. möglicherweise die Sonntagsruhe ein flein wenig gebessert werden fönnte, veranlaßt den auch christlichen Centralverband deutscher Industrieller zu einer Gegenaktion für Verminderung der Sonntagsruhe. Der Centralverband richtet an seine Mitglieder ein Rundschreiben, in dem gesagt wird: Wir ersuchen unfre geehrten Mitglieder ergebenst, sich gefälligst uns gegenüber darüber zu äußern, 1. ob einzelne Vorschriften über Ausnahmen von der Sonntagsruhe in der Praris nicht oder doch so selten angewandt worden sind, daß gegen ihre Aufhebung oder Einschränkung Einwendungen nicht zu erheben find, 2. ob sich in der Praris das Bedürfnis herausgestellt hat, nach gewissen Richtungen hin weitere Ausnahmen von deur Gebote der gewerblichen Sonntagsruhe zu gestatten. Insoweit ein solches Bedürfnis als vorhanden angenommen wird, bitten wir, die Schwierigkeiten und Schädigungen, die sich aus dem jetzigen Zustande ergeben haben, möglichst ausführlich und mit Angabe bestimmter Thatsachen darzulegen. Wir bitten ganz ergebenst, uns Ihre Aeußerung bis zum 1. April 1903 zugehen lassen zu wollen." Die Socialreform der Furcht. Die bürgerlichen Parteien haben im Reichstag mit großer Lebhaftigkeit beftritten, daß ihre Socialreform das Erzeugnis der Furcht vor der Socialdemokratie sei. Insbesondere hat das Centrum mit Entrüstung die„ Berleumdung" abDie Anerkennung der Gewerkschaften durch die Regierung ist gewehrt, daß seine Witwen- und Waiſenversicherung nicht aus chrlichem aber gleichbedeutend mit der Anerkennung der Socialdemokratic, Herzen komme. Ueber die Frage braucht man eigentlich nicht mehr zu diskutieren. denn gerade auf dem Stuttgarter Kongreß war es, daß der Vorfizzende erklärte:„ Es herrsche Ueberzeugung darüber, daß keine Denn ein Berufener, ein berühmter Räuberhauptmann aus der Trennung zwischen Gewerkschaften und Socialdemokraten statt- Sardorff- Zeit hat neulich offen erklärt, warum seine Spießgesellen die Witwen- und Waisenversicherung, den§ 11a, erfanden. Es finden könne, daß beide zusammengehören und sich ergänzen müssen." Angesichts einer solchen Stellungnahme des Grafen war Herr v. Kröcher, der im Cirkus Busch mit der ihn ausdie Worte feien nach v. Posadowsky, bei dem seit seiner Verteidigung des Zuchthaus- zeichnenden burfchitosen Ehrlichkeit erklärte gesezes sich ein bemerkenswerter Meinungswechsel vollzogen haben dem Protokoll des Bundes der Landwirte nochmals wiederholt-: Da mußte man ausfressen, was man sich vorher eingebrodt muß, ist es schwer, die Socialdemokratie als staatsgefährlich zu bekämpfen und noch schwerer für hatte.( Heiterkeit.) Das war ganz klar und ich habe etwas da mitgefressen, was ich sehr ungern zu mir genommen habe.( Große Die Eisenbahn- und Postverwaltung, ihr Verbot an die Beamten, sich an der socialdemokratischen GewerkschaftsHeiterkeit und Bravo.) Ich habe bloß aus Loyalität, weil ich für das Kompromiß gestimmt hatte, zum Beispiel den§ 11a mit anbewegung zu beteiligen, aufrecht zu erhalten. Wo bleibt da die " Homogenität“ der Staatsregierung?" genommen, der weiter nichts enthielt, als eine Berneigung der verbündeten Regierungen und des Centrums gegen die Socialdemokratie. Den habe ich eben angenommen, weil ich eben mußte, weil ich das Kompromiß angenommen hatte." Solch eine Berneigung vor der Socialdemokratie ist nicht nur „ Wie soll auch der lönigstreue Arbeiter, den noch vor kurzem die im übrigen betrügerische Witwenversicherung sondern die der Kaiser mit flammenden Worten gegen die Socialdemokratie ganze bürgerliche Socialreform. aufgerufen hat, erkennen, daß die Socialdemokratie eine GemeinVom christlichen Stößel. In der Reichstags Sigung vom gefahr für Staat und Monarchie bildet, wenn im Reichstage den socialdemokratischen Abgeordneten nicht in entschiedener Kampfes- 14. Februar hat der Parade- Arbeiter des Centrums, Herr Stößel, stimmung, sondern mit unbegreiflichen Versöhnungsgefühlen be- nach dem amtlichen Stenogramm das Folgende ausgeführt: gegnet wird." Und in derselben Nummer der„ Kons. Korresp." wird die böse Niederlage des„ schlichten, fönigstreuen Arbeiterkandidaten" in Spandau auf das Schuldkonto der Bülow und Posadowsky geschrieben: -V In derselben Nummer des Vorwärts" heißt es in einer Polemit gegen den„ Correspondent", das Organ des Buchdrucker- Berbandes der macht ja dem„ Vorwärts" sowohl tie sämtlichen andren socialdemokratischen Drganen vielfach Schmerzen-: ander Man hat häufig die politische und die gewerkschaftliche Organisation als die beiden gleichberechtigten und einder ergänzenden Teile proletarischen Klassenbewegung bezeichnet. Die Auffassung ist schon aus dem Grunde falsch, weil die gewerkschaftliche Bewegung gar keine Klassenbewegung ist. Sie organisiert den Arbeiter nicht als Arbeiter im allgemeinen, nicht als Glied seiner Klasse, sondern im Gegenteil als Arbeiter im speciellen, als ein Glied feines Standes, als Buchdrucker, Schreiner, Bildhauer. Die Gewerkschaftsbewegung ist als solche nicht nur keine Klassenbetvegung, sondern das Gegenteil einer Klassenbewegung, an die Stelle des Solidaritätsgefühls mit den Genossen setzt sie das Solidaritätsgefühl mit den Kollegen. Ihrer ganzen Natur nach ist sie beschränkt auf einen fleinen Bruchteil der arbeitenden Massen, und zwar auf ihren bestbezahlten und geistig entwickeltsten. Sie ist die Bewegung der Arbeiteraristokratie, nicht der Arbeiterklasse. Sie steht nicht in einem ergänzenden oder gegensätzlichen, sondern in gar feinem Verhältnis zu der proletarischen Klassenbewegung. Sie ist an sich weder gut noch schlecht. Eine liebliche Hezze! Zwar ist der„ Bemerkenswerte MeinungsWie groß ist die Zahl der bäuerlichen Eigenbrenner? Die wechsel" des Grafen Pojadowsky nicht einmal hinsichtlich zuchthausFinanzverwaltung, die natürlich über unvollständige Angaben verfügt, gesetzlicher Maßnahmen festgestellt und in der Socialpolitik find zählte 1901-671 378 gewerbsmäßige Eigenbrenner, wozu aber eine zweite Kategorie gelegentlicher oder gewohnheitsmäßiger" einigen freundlichen Worten noch keinerlei erheblichere Thaten Eigenbrenner hinzukommt, die 1 166 125 Bauern umfaßt. Bis 1901, gefolgt. Und dennoch erhebt sich dies konservative Junkertum, das in als die Alkoholsteuer 156 Fr. pro hektoliter betrug, wurde der der aufsteigenden Arbeiterklasse den gefährlichsten Feind seiner widerSteuerverlust für den Fiskus infolge der bäuerlichen Defraudation rechtlichen Privilegien erkennt, alsbald in gehässigem Zorn gegen auf mindestens 150 Millionen Frank jährlich berechnet, nach die Minister, die ihm verdächtig werden, die Meinung zu haben, andren Angaben sogar auf 250 bis 300 Millionen! Aber seit 1901 daß schließlich die große moderne Arbeiterbewegung nicht mit dem wurde es noch schlimmer. Mit der Erhöhung der Alkoholsteuer von Süraffierstiefel niedergetrampelt werden könne. Und die Methode, 156 auf 220 Frank pro Hektoliter nahm die Defraudation einen ent in der sich der konservative Groll entladet, ist ganz konservativ; man fprechend größeren Umfang an. In den beiden Jahren 1901 und 1902 fant der besteuerte Alkoholfonfum um 435 000 beziv. um denunziert brutal die Minister bei ihrem kaiserlichen Herrn! Graf 522 000 Hektoliter, nahezu um ein Drittel des früheren Stonsums, Posadowsky wird beschuldigt, eine Politik gegenüber der Socialdemokratie macht zusammen einen Steuerausfall von rund 200 Millionen Frank. zu betreiben, die mit derjenigen des Kaisers in Widerspruch stehe, und So hat die erhöhte Steuer bloß 290 Millionen geliefert, anstaté des er, der eifrigste Wortführer des monarchischen Gedankens, wird früheren Steuerertrages von über 297 Millionen. Die Getränke geradezu der Förderung republikanischer Bestrebungen beschuldigt. Steuer- Reform von 1900( Entlastung der„ hygienischen Getränke" und Ferner hat diefer Staatsmann soeben erst die agrarischen ZollMehrbelastung des Alkohols) ist damit zu einer wichtigen Quelle des forderungen der Zöllner mit besonderem Eifer verwirklicht; aber kein Deficits geworden. Um mun das Budget von 1908 wenigstens auf dem Papier ohne Verdienst der Vergangenheit kann schützen, wenn die Konservativen Deficit aufstellen zu können, mußte der Finanzminister Rouvier, der irgendwie ein Abweichen von ihren Geboten befürchten. ja gründliche Reformen zu vermeiden sucht, vor allem die Eigenbrenner etwas unsanft anfassen. Er nahm ins Finanzgesetz eine Minister Möller auf Reisen. Die lange Ercellenz hat eine Wahl- Diese Ausführung wird in dem nämlichen Teile des Vor= Reihe von Kontrollmaßregeln auf zur Bekämpfung der Steuer- Agitationsreise unternommen, auf der sie vor einem faufmännischen defraudation. Wohlgemerkt, er versprach sich selbst davon eine Zu- Publikum allerlei weise Ausführungen über die Zollpolitik und die nahme des Steuerertrages von nur 50 Millionen, d. H. er rechnete Absichten der Regierung zum Besten giebt. Getreu seiner Vergangenheit, weiß bei nicht einmal darauf, die Defraudation auf ihren Umfang von nationalliberalen diesem Beit Herr Möller nicht nur bor 1901 zurückzudrängen. Aber auch das war den Verfechtern der vertreib zarte Rücksichten auf Eigenbrenner viel zu viel. Es fehlte wenig und der Finanzminister die zollpolitischen Anschauungen feiner Zuhörer zu nehmen, echt nationalliberaler Weise, auch die wider nebst seinem Budget wäre zu Boden geworfen. Der Ministersturz sondern nach iwurde durch ein Kompromiß verhütet, welches den ohnehin geringen sprechendsten Dinge zu vereinen. In Hannover war er überWert der Rouvierschen Vorschläge ganz zweifelhaft macht. Die zeugt von der Notwendigkeit der hochschutzölnerischen Kartellpolitik Defraudationsfreiheit bleibt nämlich unangetaftet für die kleinen und meinte nach Angabe des„ Hannov. Couriers". Eigenbrenner, die nicht mehr als 1 Heltar Rebenland oder nicht„ Nur durch die Kombination von Großbetrieben zu gemeinfamen wirtschaftlichen Gestaltungen werden in Zukunft die Wettmehr als 50 Obstbäume besigen. Die bäuerlichen Vertreter haben wärts" gemacht, und sie wird nun vom„ Correspondent", wie ich seiner Zeit gelesen habe, als„ blödsinnig", berrüdt" usw. bezeichnet." Herr Stößel hat die Zeit des Reichstags mißbraucht, um dem Vorwärts" eine Aeußerung anzudichten, die, wie wir hiermit feststellen, niemals im Vorwärts" gestanden hat. Bergewaltigungsneigungen. Die Konservative Korrespondenz" bietet ein nettes Beispiel, wie die Reaktion Scheinbegründungen für ihre Zettelungen sucht. Sie hat den Verdacht, daß die Social demokratie bei der Beratung des socialpolitischen Etats längere Reden halten lasse, um„ das rechtzeitige Fertigstellen nur Ausland. " " Niederlande. des Etats und den Sessionsschluß vor Dstern zu ver für seine Veröffentlichungen, für deren Richtigkeit er auch bie hindern". Diese Unterstellung, von deren Verlogenheit die nötigen Beweise leistete. Es wurde gegen die beschuldigten " Kons. Korrespondenz" natürlich selbst überzeugt ist, wird dann, Die Lohnbewegungen in Holland und die Reaktion. Offizieren die gewünschte Untersuchung geführt und deren Urda man den Lesern irgend einen Grund solcher angeblichen Absichten Der Streit der holländischen Eisenbahnangestellten und die heber wartete mit Spannung auf deren Ausgang und auf die ihm der Socialdemokraten beibringen muß, durch die weitere damit zusammenhängenden Lohnbewegungen und Streits, namentlich zugesagte Antwort. Lächerlichkeit„ begründet", daß die Socialdemokraten durch die auch das nun wieder zurückgezogene Ultimatum der Gemeinde- Arbeiter Communiqué im offiziösen Berner Bund", das im schnoddrigsten Dieselbe erfolgte nun in einem offiziösen Hinausziehung des Sessionsschlusses die bürgerlichen Parteien haben der reaktionären Presie selbstverständlich reichlich Stoff zu Zone gehalten von den unaufhörlichen Hezereien der focialvom rechtzeitigen Eintritt in die Wahlbewegung abhalten" Angriffen auf die Gewerkschaftsbewegung und die Socialdemokratie, demokratischen Presse" schnarrte, dann aber zugeben mußte, daß wollen. All Dieser und andrer Unsinn wird zusammen- deren leitende Personen thatsächlich teilweise die Führung der demokratischen Presse" schnarrte, dann aber zugeben mußte, daß geflunkert, um schließlich anzudeuten, daß die Reichstags- großen Bewegungen übernommen haben, gegeben. Hauptsächlich ein Teil" der Beschuldigungen voll begründet war und daß Mehrheit sich werde entschließen müſſen, ſolchen Plänen gegebenen liegt es der Realtion daran, ein Gesetz zu stande zu bringen, die begangenen Verstöße angemessene Ahndung" ge= falls einen Riegel vorzuschieben". So tastet man nach Vorwänden, das den Angestellten der Eisenbahnen die Arbeits- funden hätten. Zu einer Publikation der von ihr gedie man etwa zur Bemäntelung neuer Rechtsbrüche nußen könnte. niederlegung unmöglich macht. Die Vereinigung von troffenen Verfügungen sah sich die Militärbehörde nicht Es scheint nun zwar, wie jest die Dinge liegen, ausgeschlossen, daß Eisenbahn- und Straßenbahn- Personal hat bereits Vorsorge getroffen, veranlaßt, sie hatte dazu auch keine Verpflichtung." Dieser Hofdiese Zettelungen Erfolg haben werden, aber der Vorgang zeigt, daß die Annahme eines solchen Gefeßes mit allen den Angestellten bescheid", wie man derartige autokratisch- schnoddrige Publikationen in der ,, wie es gemacht wird" und wie man es in den Tagen der Zoll- jezt noch zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werde. Sollte Schweiz nennt, machte den denkbar schlechtesten Eindruck und vergewaltigung gemacht hat. sich die Kammer geneigt zeigen, ein derartiges Gesez zu beschließen, förderte vortrefflich die Agitation gegen das reaktionäre, aus dem Die Diskussion über das Wahlrecht im Reich und in Preußen so wird ein allgemeiner Streik der Eisenbahnhat die" Post" ganz aus dem Häuschen gebracht. Ihr Cynismus Angestellten proklamiert und in Haag, wo bekanntlich felben voltsfeindlichen, undemokratischen Geiste geborene Maulübersteigt alle Grenzen. So führte sie dieser Tage aus, daß die das Parlament tagt, eine große Demonstration veranstaltet. frattengeſetz, was sogar die stummen Hunde der radikalNeueinteilung Ser der Wahlkreise nach dem Sinn der Verfassung in Dieser Beschluß der Organisation gefällt selbstverständlich den gouvernementalen Presse zugeben mußten. Die begangene Eselei Berlin und andren großen Industriecentren der Socialdemokratie Reaktionären ganz und gar nicht und sie wissen keinen Rat, um begriff man nun auch in Bern und rasch erfolgte die Abwiegelung. Gelegenheit geben würde, aus eigner Kraft, ohne jegliche Unter- den Schrecknissen, die ihrer Meinung nach daraus entstehen können, Der reaktionär autokratische 3 Kriegsminister, stüßung andrer Parteien Mandate zu erringen. Und ihre Schluß- zuvorzukommen, zumal wenn nun auch noch die Gemeinde- Arbeiter Bundesrat Müller, veröffentlichte mit seiner Unterfolgerung aus dieser Sachlage? von Amsterdam plöglich die Arbeit einstellen würden. schrift einen Erlaß an die Abteilungschefs nnd Armee- KomSo ist es klar, daß auch Dr. Barth mit seinen Wahlkreis- Das was die reaktionäre Presse Hollands in dieser Hinsicht leistet, Neueinteilungsplänen in Wirklichkeit in erster Linie die Sache der wird noch übertroffen durch das was ein deutsches Scharf mandanten zu Händen der Instruktionsoffiziere in der Presse, durch den Socialdemokratie führt, und es ist daher umgekehrt naturgemäß macher organ, die, Rheinisch- Westfälische Zeitung" fie aufgefordert werden, die Mannschaft anständig zu behandeln, ihr die den Grundregeln staatserhaltender Politik entsprechend, die Wahl- dieser Tage über die Streits in Holland zum besten gab. Die sucht nötige Ruhe und Erholungszeit zu lassen und nicht durch Chikanen freis- Einteilungspläne, wie es seitens der Mehrheit des Ab- ihren Lesern ein Grausen beizubringen und läßt sich aus Amsterdam aller Art, wie Konsignierung, Strafererzieren 2c. zu schmälern, für geordnetenhauses auch geschehen ist, glatt abzulehnen." unterm 6. Februar telegraphieren:„ daß die gesamte Arbeiterwelt rechtzeitige und gute Verpflegung sowie gehörige Unters Immerhin ist diese Brutalität noch der Scheinheiligkeit der Amsterdams von einem sinnlosen Taumel erfaßt ist. Der unerhörte kunft zu sorgen. Unter andern Umständen würde man diesem Centrumspreffe gegenüber vorzuziehen, die wieder und wieder ver- Ausgang des Eisenbahnerstreits hat die Arbeiter aller Vernunft be- Dienstbefehl eine wichtig, fachliche Bedeutung beigelegt haben; so sichert, wie wünschenswert es ihr erscheine, einige Socialdemokraten raubt. Man spricht in Bulletins von„ Abwerfen der Ketten", aber fann cr nur als ein politisch demagogischer in den Landtag einziehen zu sehen, während ihre Vertreter fich Stampf gegen die Ausbeuter" usw., man glaubt, der ganze ch a ch 3 ug angesehen werden, der gar nicht ernst gemeint ist und genau so verhalten wie die Konservativen. Kladderadatsch sei gekommen, man lacht auf alle Mahmungen und Mit Begeisterung erwärmt sich die" Post" für den Vorschlag nennt sich selbst die Herren. Die Bewegung ist die Frucht des under an dem militärischen Geiste der Offiziere auch gar nichts ändern eines Oberlandesgerichtsrats Schmölder, der verlangt, das Wahl- verdauten Phrasentums, das die rote Internationale gezüchtet hat. wird. Inzwischen bleibt das Militärdepartement noch recht solle für solche Personen ruhen, die, zu einer Geldstrafe ver- Und sie hat bereits das Stadium erreicht, worin die Anstifter die immer den aufklärenden Bericht über die erwähnte Unterurteilt, diese noch nicht voll bezahlt hätten!! Nur eine Gewalt über die Massen verlieren. suchung schuldig, dessen Veröffentlichung wahrscheinlich mehr Bemerkung Schmölders erregt ihre Besorgnis. Schmölder meint, So geht es in der bekannten Scharfmachermanier weiter. Daß Wert hätte als der aus taktischen, politischen Gründen erlassene demjenigen, der durch den Umstand, daß er seines Wahlrechtes be- das ganz falsche falsche Darstellung ist, beweist schon der Dienstbefehl. raubt sei, zur möglichst schnellen Abzahlung seiner Geldstrafe Umstand, daß der Verkehr auf den Eisenbahnen sowie auch Spanien. gedrängt würde, könnten Freunde, Vereine oder auch die Gemeinde die Arbeit in den Gemeindebetrieben in aller Ruhe und Ordnung Die Ausstandsbewegung der Arbeiter hat sich in vigo Burch Schaffung von Arbeitsgelegenheit oder Darlehen beispringen. fortgeführt wird. Die letzten Beschlüsse der Organisationen, die Aber die" Post", die die" Sparsamkeit" ihrer eignen Partei- Zurückziehung des Ultimatums der Gemeinde- Arbeiter usw. sind und Drense verschlimmert. Die Ländlichen Arbeiter in genossen ebenso genau kennt wie den Opfermut der Proletarier, Beweise genug dafür, daß die Bewegung mit Ueberlegung der Provinz Sevilla sind in den Ausstand getreten. will die Zahlung durch andre nicht zulassen. Jedenfalls müßten bei und Vorsicht geleitet wird und daß die Massen den guten Bezahlung von Geldstrafen durch andre ebenso scharfe Strafen an- Gründen zugänglich sind, die für ein ruhiges Vorgehen sprechen. Das Wachstum der Socialdemokratic. In der vorigen Woche gedroht werden, wie sie schon jetzt für Bestechung und Stimmen- Das genannte Scharfmacherorgan benutzt die Borgänge in Holland fand im Wahlkreise Middelburg eine Nachwahl zur zweiten Kammer fauf vorgesehen sind." Der" Post" ist jedes Mittel recht, Wähler auch dazu, gegen die Gewährung des Koalitionsrechtes an Eisenbahnaus den unbemittelten Schichten der Bevölkerung des Wahlrechts zu angestellte zu wettern. Wenn es nach dem Herzenswunsch des Blattes statt. Gewählt wurde der Antirevolutionär Lucasse mit 3704 gegen berauben, und wäre es noch so wahnsinnig. ginge, würde wohl überhaupt kein Arbeiter das Koalitionsrecht haben, 1184 Stimmen, die auf den Socialdemokraten Bergmeijer fielen. alle müßten sie willenlose Werkzeuge in Händen der Kapitalisten sein. Im Jahre 1901 erhielt unser Parteigenosse nur 697 Stimmen. Dänemark. Der Eisenbahn- Verkehr in Holland wird selbstverständlich nicht im Burchaus billigen Forderungen der Angestellten nachkommen, und die Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden. Die Regierung hat den geringsten gestört werden, wenn nur die Gesellschaften den Die Neuwahlen zum Folfething werden voraussichtlich bereits Befferstellung der Arbeiter kann dann nur dazu beitragen, die Sicher- leitenden liberalen Abgeordneten wissen lassen, daß die gegenwärtige heit des Betriebes zu erhöhen. Das genannte Blatt läßt sich übrigens selbst aus Amsterdam Legislaturperiode wenn möglich spätestens am 7. April geschloffen Die Zeit wird dann wohl gerade noch ausreichen, um berichten, daß die Löhne der Eisenbahner und auch der Gemeinde- die den Agrariern vorteilhaften Steuergesetze, über die sich jetzt die Arbeiter sehr niedrig sind, und der Storrespondent bersteigt Liberalen im Folkething mit den Freitonservativen im Landsthing sich sogar zu der Bemerkung: Die gesamte Lohnbasis ist viel geeinigt haben, unter Dach zu bringen. Eine Anzahl für das Volk niedriger als in Deutschland und erfordert dringend sehr wichtige Gesezentwürfe, wie die Gerichtsreform, die Schuleine gefeßliche Festlegung." Er führt hierbei auch einige reform, die Reform der Ehegefeße und die Arbeitslosigkeits- Gefeße Es ist immer nüßlich, wenn das Centrum die Toleranz in diesem Fach ist auch in Berlin und andren Städten Deutschlands Stücklohnsätze aus der Konfektionsschneiderei an. Nun, werden dagegen vorläufig liegen bleiben. Maskerade aufgiebt und zu scheinen wagt, was es ist. Toleranz die Ausbeutung bis aufs äußerste gediehen, so daß anzunehmen gegen Andersgläubige bedeutet die Aufhebung des katholischen wäre, daß die Parteigänger der Rheinisch- Westfälischen Zeitung" Lebensprincips und nur, wo der Klerikalismus sich schwach fühlt, auch hier für gesetzliche Lohnregelung eintreten würden. nimmt er zur Toleranz feine Zuflucht. Er duldet, well er selbst der Die Löhne der holländischen Eisenbahner sind übrigens so niedrig, stomitees, Bontschew, Michailowski und Stamschew verhaftet. Auch Die bulgarische Regierung hat die Häupter des macedonischen Duldigung bedarf. In Trier aber benügt der Merus einfach seine daß die meisten etwa 10 Gulden( 17 M.) pro Woche verdienen und Komitees, Bontschew, Michailowski und Stamschew verhaftet. Auch Macht und mit schrecklichen Kirchenstrafen und parlamentarischer oft 14-16 Stunden täglich Dienst haben. Ungefähr ebenso schlecht ist gegen die früheren Bandenführer Jankow und Nicolow sollen HaftVerweigerung sucht er die Ausgestaltung einer paritätischen Schule zu die Lage der im Dienste der Stadt Amsterdam thätigen Arbeiter. befehle erlassen sein. Da ein Verbleiben in Haft nur bei gerichtverhindern. Und von ihrer Anschauung aus und nach der privilegierten zu verlangen, daß diese Leute ihre schwere und aufreibende Arbeit lichem Antrage zulässig ist, wird, wie verlautet, Anklage wegen Bandenbildung erhoben werden. für solch erbärmliche Löhne verrichten, weil die Gemeinde sich zur Stellung, die die Kirche im Staate einnimmt, hat der Kleritalismus Beit in einer schlechten Finanzlage befindet, ist doch unverantwort Zontschet und Michailowski waren bereits früher einmal verdurchaus recht, so zu handeln. Mit der katholischen Kirche giebt es lich. Uebrigens sind die Gemeindebetriebe durchaus nicht an dem haftet worden. Nachdem ihnen gelungen war, aus der Haft zu entkeinen Bakt. Entweder unterwirft man sich ihr mit Leib und Seele, Geldmangel der Stadt schuld, sondern rentieren sich ganz gut und fliehen, konnten sie bis jetzt ihre Agitation ungehindert fortsetzen. oder man bricht mit ihr völlig. Für wen die Verweigerung der die Stadt steht sich jedenfalls besser dabei als früher, wo sie vom falls auf die Einwirkung Rußlands und Destreichs zurückzuführen, Das jetzige schärfere Vorgehen der bulgarischen Regierung ist jedenKommunion noch eine Strafe bedeutet, der darf sich nicht wundern, Unternehmertum abhängig war. daß man ihm den Besuch einer paritätischen Schule verweigert. wird der Rhein- Westf. 3tg." unterm 9. Februar aus Amsterdam Die Anarchie aufgeschoben", unter diesem Titel die ja in der macedonischen Frage eine gemeinsame Politit vereinFreilich darf man nicht vergessen, daß es sich hier um ein miß geschrieben:" So plöglich wie sie herangeflutet, ist die Amsterdamer schen Regierung drastisch zum Bewußtsein gebracht worden, daß die „ Es ist zum erstenmal," schreibt die N. Fr. Pr." ,,, der bulgaribräuchliches Spiel mit jungen Seelen handelt; es wäre die Sadje Streitbewegung wieder abgeebbt. Wenigstens einstweilen. Die Ein Beit vorüber ist, in welcher ein Balfanstaat auf einen Gegensatz der Eltern und der Schule, die Kinder von der Furcht vor solchen berufung der Milizen hat sofort ihre Wirkung gethan. Kirchenstrafen zu befreien. Das aber wagt man nicht. wirklich Ernst? Man ist das nicht gewöhnt, daher die Frech zwischen Destreich- Ungarn und Rußland rechnen und hoffen konnte, Der Schritt heit. Haben wir nicht immer betont, es müsse ein andres diese beiden Mächte gegen einander auszuspielen. Das Blatt gegen die macedonischen Komitees und deren Führer beweist, was Regiment, ein bißchen Schneid in Holland kommen?" sucht hier den Glauben zu erwecken, als ob die Einberufung der bernünftigerweise in Sofia schon seit dem Wiener Besuche des Grafen Milizen von 1900 und 1901, die die Regierung dieser Tage vor- Lamsdorff hätte eingesehen werden sollen, daß kein Balkanstaat sich Ein Beitrag zur Schuhmannsfrage. Der Magistrat der Stadt genommen hat, das Wunder bewirkt hätte, daß jetzt Ruhe in Holland vermessen darf, dem nunmehr in einem brennenden Falle erprobten herrscht. Das ist eine grobe Irreführung. Thatsächlich hat die gemeinsamen Willen Destreich- Ungarns und Rußlands, den Status Liegnig beantragt die Anstellung eines dritten Polizeiwachtmeisters Regierung diese umfassenden militärischen Maßnahmen getroffen, quo auf der Balkan- Halbinsel zu erhalten, sich zu mit folgender Begründung: Die Polizeifergeanten, welche den Nachtdie großen Streifs, nach dem widersetzen." auf den her dienst zu versehen haben, müssen einer strengeren kontrolle Fuhrleute, zu Ende waren, und die Erbitterung, die Afrika. als bisher unterworfen werden, da dieselben natürlich mit Aus- hier und da in den Köpfen der Arbeiter aufgestiegen Aus Pretoria wird gemeldet: Der neue gefeßgebende nahmen mehrfach angetrunken und daher unzuverlässig in der war, lange einer ruhigen Ueberlegung Platz gemacht hatte. Die Rat wird aus 30 Mitgliedern bestehen, von denen zehn aus Ausübung ihres Dienstes betroffen worden seien. Nach der„ Breslauer Miligen hätten übrigens auch früher nichts zu thun gefunden und englischen Beamten ernannt werden. Nicht nur die Zeitung" wurde nach dieser in nichtöffentlicher Sizung abgegebenen jetzt werden die holländischen Arbeiter auch nicht so dumm sein, dem Generale, sondern auch sonstige angesehene Boeren Erklärung die Stelle bewilligt. Militär Anlaß zum Einschreiten zu geben. Zudem scheinen auch die lehnen den Eintritt in diese Körperschaft ab, da sie sich von ihr Milizen nicht geneigt zu sein, auf ihre Stlassengenossen oder gar auf teinen Erfolg versprechen. ihre Anverwandten zu schießen. Aus mehreren Orten wurde gemeldet, daß sie bei der Abreise nach ihren Garnisonplätzen socialistische und Freiheitslieder gesungen haben. Korum, Dasbach u. Co. In Trier giebt es eine paritätische höhere Töchterschule, für deren Erweiterung im gegenwärtigen Kultusetat 75 000 m. gefordert werden. Gegen solch gottloses Teufelswerk hat nun der Bischof Korum und sein journalistischer Kaplan Dasbach einen Vernichtungsfeldzug eingeleitet, der jetzt so weit gediehen ist, daß Herr Korum in den Kirchen Triers verkünden ließ, den Mädchen, die jene Schule besuchen, würde die Kommunion verweigert werden. Herr Dasbach aber twill, wie die„ Frtf. 3tg." erfährt, im Abgeordnetenhaus gegen die Forwie die„ Frtf. 3tg." erfährt, im Abgeordnetenhaus gegen die Forderung der 75 000 M. sprechen. Gebaut wird er doch nämlich der Kanal, hat der Minister Möller in Hannover gesagt. Er wird aber noch einige Zeit warten müssen" spottet die Deutsche Tageszeitung". Chronit der Majestätsbeleidigungen. Wegen Majestätsbeleidigung wurde von der Straffammer in Glatz der Steinbrucharbeiter Start Frenzel aus 1llersdorf zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Deffentlichkeit statt. Es ist dies die zweite Verurteilung vor dieser Straffammer in drei Wochen. Die erste lautete, wie berichtet, auf ein Jahr. Wahlvorbereitungen. Zwei konservative Kandidaten hat nunmehr der Kreis Frankfurt Lebus. An Stelle des bisherigen Kandidaten hat sich der bekannte Baumeister Felisch dort aufstellen lassen. Nunmehr aber will auch der jezige Abgeordnete des Kreises Haake wieder mitspielen: Er erläßt folgende öffentliche Erklärung: " Marokko. bis Also werden soll. bart haben. Bulgarien. Die Verhaftung des macedonischen Komitees. Aus Induftrie und Handel. Dividenden- Verteilungen. Die Bayrische Handelsbank in München verteilt eine Dividende von 8,05 Pro3.( vie im Vorjahre). Der Aus Tanger wird vom 16. Februar gemeldet: Zwischen den Jahresgewinn beträgt 2958 444 M. Die ungarische Kreditbank Sultanstruppen und den Anhängern des Throutverbers fanden beschloß eine Dividende von 34 Kronen( im vorigen Jahre 30 Kr.), mehrere blutige Gefechte mit zweifelhaftem Aus- d. H. 8 Proz. zu zahlen. Der Reingewinn beträgt 3 686 890 Str. gange statt. Der Thronwerber rückt angeblich wieder gegen Fez -Die Deutsche Grundkreditbank in Gotha giebt 7 Proz. Dividende vor. Der französische Dampfer Goule" landete heute hier für den( wie im Jahre 1901). Der Reingewinn stellt sich auf 1 345 342 M. Sultan zwei Batterien Greuzot- Geschütze. ( 1 276 448 07. im Vorjahre). Die Süddeutsche Bodenkreditbank in München verteilt 8 Proz. Der Reingewinn beträgt 2 874 029 2. Deutsche Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius u. Co., " Oestreich- Ungarn. Gedenkfeier für die Triester Gefallenen. Wie das„ Bureau Berlin. Seit der Ueberraschung, die im August vorigen Jahres der In dem für den Baumeister Herrn Felisch erlassenen Wahl Herold" aus Triest vom Montag meldet, nahm eine von der focia- außerordentliche Rechnungsabschluß der Deutschen Genossenschaftsaufruf findet sich am Eingang die Behauptung, daß ich nicht liftischen Parteileitung anläßlich des Jahrestages der vorjährigen bank erregte, der die Notwendigkeit von Abschreibungen und Rüdwieder kandidieren werde. Dieses ist unrichtig, vielmehr habe ich Triester Februarvorgänge veranstaltete Trauerfeier auf dem stellungen im Gesamtbetrage von circa 3 Millionen Mark nachmich nach anfänglichem Sträuben bereit erklärt, meine persönlichen St. Anna- Friedhofe einen imposanten Verlauf. Es nahmen ungefähr wies, hat sich die Bank bescheidentlich im Hintergrunde gehalten. Interessen hinten anzusetzen und eine auf mich fallende Wahl 20000 Arbeiter teil. Am Grabe wurden Reden in italienischer und Jegt tritt sie mit ihrer Halbjahrsbilanz pro 31. Dezember 1902 wieder anzunehmen. Hoffentlich enthebt die Socialdemokratie die beiden Rivalen des flowenischer Sprache gehalten und Kränze zum Andenken an die hervor. Da von der letzten Generalversammlung das Geschäftsjahr, Gefallenen niedergelegt. " Schmerzes, daß einer von ihnen siegt. Schweiz. Militärischer Zickzackkurs. ist, bis das früher mit dem Kalenderjahr zusammenfiel, auf die Zeit bom 1. Juli bis 30. Juni berlegt worden Jm Wahlkreise Naumburg- Weißenfels- Zeit hat der Kanhätte die Genossenschaftsbank ihre Bilanzaufstellung didat der Nationalliberalen, Rittergutsbesiger Dippe die zum Juli oder August dieses Jahres aufschieben tönnen. Daß Annahme der Kandidatur für die bevorstehende Reichstagswahl Zürich, 18. Februar.( Eig. Ber.) Die Mißstände im schweizerischen sie dies nicht gethan hat, sondern eine Halbjahresbilanz aufstellt, ist abgelehnt. Sonach hat der nationalliberale Agrarier gefiegt. Militärwesen sind wie im militärischen Auslande zu einer stehenden nach den Vorgängen im vorigen Jahre anzuerkennen und beweist Oberschlesische Centrumsschmerzen. Auch im Wahlkreise Falten- Rubrik in der Presse geworden, wobei auch immer wieder der un- zugleich, daß die Verwaltung glaubt, die Geschäftslage des Instituts berg Grottfau macht der Bund der Landwirte dem Centrum vermeidliche Gertsch erscheint. Im vorigen Jahre und auch in diesem habe sich seitdem wesentlich gebessert. Und thatsächlich ist der Status, Konkurrenz. Damit wird der neunte Sig gefährdet. Jahre schon hat ein junger Jurist, der als gewöhnlicher Soldat den die Ziffern der diesmaligen Bilanz nachweisen, tvenn auch feineswegs ein glänzender, so doch ein soliderer als in der vorigen Die Littauer wollen nicht mehr mit den Konservativen zusammen feinen Dienst leistete, im„ Grütlianer" wiederholt Schilderungen des Bilanz, und beweist, daß die Bank sich wieder mehr ihrer früheren gehen. Das lezte Mal wählten sie den Konservativen Matschull. Treibens von Offizieren veröffentlicht, die die schwersten Aufgabe: dem Kreditverkehr mit den Genossenschaften und der VerGraf Reventlow will durch den Kreis Rinteln- Hofgeismar in Bedenken über solche Zustände in einem Voltsheer erregen mittlung zwischen diesen zugewendet hat. Nach Mitteilung der Bank setzt sich der Gewinn für das Halbjahr den Reichstag kommen. Der bisherige Vertreter des Streifes, der mußten. Der mutige junge Soldat übernahm auch der interAntisemit Vogel, hat ihm seine Kandidatur abgetreten. venierenden Militärbehörde gegenüber die volle Verantwortlichkeit vom 1. Juli bis 31. Dezember aus folgenden Posten zusammen: D Die Hauptziffern der Bilanz find: Ginnahmen: Zinsen 654 552 M., Diskontogewinn 266 192 M., des Fräulein Jmle mit I Fräulein Jmle mit Stillschweigen übergingen, so nur Mit dem Bauarbeiterschuhe beschäftigte sich der Landtag von Provisionsconto 256 978 M., Effetten 102 714 M., Konsortialen deshalb, weil wir ihnen als den Aeußerungen vollständiger Reuß i. 2. Die baugewerblichen Arbeiter dieſes Bundesstaates hatten 25 701 M. Ausgaben: Unfosten 381 810 M., Zinsen 261 492 M. Der politischer Naivetät, die nichts hinter sich hat, gar kein Gewicht bei- ebenso wie ihre Kollegen in andren Bundesstaaten eine Petition an Gewinnsaldo beträgt 685 471 M., während sich für das ganze Jahr legten, und weil wir andrerseits hofften, daß gereiftere Erfahrung den Landtag gerichtet um Verbesserung der Schutzvorschriften bei 1901 ein Gewinn von 1 132 055 M. ergab. vielleicht das Fräulein noch klarer denken lehren werde. Daß man Bauten. In der Diskussion that der Vertreter der Regierung, aber jemand mit solchen Anschauungen, wie sie auch in der vor- Staatsrat Ruckdeschel, den Ausspruch, daß ein Mann, der sich stehenden Erklärung zum Ausdruck kommen, nicht die Propaganda in bewußten Gegensatz zu den Arbeitern stelle, als Baukontrolleur für unsre Partei übertragen kann, ist doch so selbstverständlich, nicht angestellt werden könnte. Auf Antrag der Socialdemokraten daß es eben wieder nur die politische Unklarheit des Fräulein wurde die Petition dem Petitionsausschusse überwiesen, so daß also Zmle fennzeichnet, wenn sie sich darüber wundert und wenn sie die Einzelvorschläge vermutlich den Landtag nochmals beschäftigen fich mit ihren Ansichten noch immer zur socialdemokratischen Partei werden. rechnet. D Wechsel- Conto Aktiva. 30. Juni 1902 Kaffa- Conto • 3 010 201 18 259 827 Devisen- Conto. Eigne und reportierte Effetten 877 134 7 206 584 Debitoren 49 188 017 Giro- Conto 1 582 532 Beteiligungen 3 843 071 Bafiipa. Kapital Refervefonds 36 000 000 4 670 000 20 054 120 6 783 484 14 766 460 1 330 014 Kreditoren Giro Accept- Conto Aval- Conto. 31. Dez. 1902 2 320 198 16 840 626 263 166 7 094 322 41 828 150 1054 208 2 745 810 30 000 000 2 000 000 16 000 000 6 411 965 11 193 302 1 326 683 Das Debitoren sowie das Wechsel- Conto hat eine wesentliche Erleichterung erfahren, während andrerseits das Kreditoren- und Accept- Conto sich um ca. 71 Millionen Mark vermindert hat. An den Neubauten waren 42 Staaten und Territorien beteiligt. Die größte Bauthätigkeit hatte Oklahoma mit 570 Meilen neuer Strecke aufzuweisen, dann folgten Texas mit 496, Arkansas mit 371, das Indianerterritorium mit 363, Georgia mit 336 Meilen. Illinois, Jowa, Missouri und Neu- Meriko bauten je mehr als 200 Meilen, Alabama, Californien, Florida, Louisiana, Michigan, Minnesota, Mississippi, Ohio, Pennsylvanien, Washington, West- Virginien und Wisconsin je zwischen 100 und 200 Meilen. Partei- Nachrichten. Erklärung. Redaktion des Vorwärts". Das Deutsche Gentralfomitee für Lungenheilstätten wird seine diesjährige Generalversammlung am 16. Mai im Reichstagshause abhalten. In derselben wird unter anderm Geheimrat v Leyden über die Wirksamkeit der Heilstätten vortragen; auch soll die Aufgabe der Gemeinden bei der Tuberkulosebekämpfung eingehend erörtert werden. Aus der Frauenbewegung. ant Zu dem tragischen Ereignis in Nürnberg wird uns von dort noch geschrieben:" Die Anschuldigung gegen den Genossen Leist gründete sich auf die Aussage eines unerwachsenen Mädchens, die Tochter einer früher mit der Familie Leist sehr befreundeten Familie. Die unjittliche Handlung soll schon auf zwei Jahre zurück datieren, und Anzeige wurde erst dann gemacht, als die beiden Familien sich entzweiten. Die Untersuchung ergab die Unschuld Leists, so daß er außer Verfolgung gesetzt wurde. Als die Untersuchung gegen ihn eingeleitet war, wurde er mit seinem Einverständnis von der Die Genoffinnen Schönebergs mache ich hierdurch ganz be auf die 17. Februar bei Obst stattfindende Funktion als Parteisekretär vorläufig suspendiert, zu seiner Stell- sonders vertretung wurde der Gauvorsteher Genosse Radi bestimmt. Nach- Versammlung des Wahlvereins aufmerksam, in der ein Bors Eisenbahnbau in den Bereinigten Staaten von Amerika. Nach dem das Verfahren eingestellt war, sollte er am Sonnabend früh sein trag über die bevorstehenden Reichstagswahlen gehalten werden vorläufiger Zusammenstellung der Angaben amerikanischer Eisenbahn Amt wieder antreten. Er übernahm im Bureau von Rackl Bücher, wird. Bei der Bedeutung der Reichstagswahlen auch für die Frauen Geſellſchaften und ergänzenden Schäßungen wurden in den Ver- Belege und Kasse, und nach erfolgter lebergabe fagte er:„ Jetzt ist es von großem Werte für sie, diese Vorträge anzuhören, um die einigten Staaten von Amerika während des Jahres 1902 im ganzen will ich mal die Fenster zumachen, denn hier ist's falt". Damit gewonnene Aufklärung weiterzutragen zum Nutzen des arbeitenden 6026 englische Meilen neue Eisenbahnlinien fertiggestellt. Eine solche stieg er auf den vor dem Fenster stehenden Tisch, während Racks Volkes. Darum, Genoffinnen, erscheint zahlreich in dieser VersammLeistung ist seit dem Jahre 1888 nicht erreicht worden. Die Zahlen sich anschickte, die benutzten Bücher an ihren Ort zu legen. Da lung! Die Vertrauensperson. Tassen außer Betracht den Bau von zweiten Geleijen, Nebengeleisen hörte er plöglich einen dumpfen Schlag und Leist war verder Eisenbahnen, von Straßenbahnstrecken, auch Erneuerungen schon Der Verein für Frauen und Mädchen Schönebergs und Umgegend schwunden bestehender Linien, insofern bei ihnen nicht eine völlige Verlegung inten er war aus dem Fenster in den Hof hinabgestürzt. hielt am 11. Februar seine regelmäßige Vereinsversammlung in schlug er auf einen dort stehenden der Strecken stattgefunden hat, wie das bei der Süd- Pacificbahn Schraub Obsts Festsälen ab. Fräulein Jda Alimann sprach über das Thema: stock auf und erlitt furchtbare Verlegungen; Schädel, zwischen einigen Bläßen Nevadas der Fall war. " Was zum Munde hineingeht ist keine Sünde". Dem Vortrage Ein sofort herbeigeeilter Arzt legte Notverbände an und die Frei- machte die Vorsitzende bekannt, daß die nächste Versammlung des Arme und Füße sind doppelt gebrochen, ein Auge ist ausgeschlagen. wurde reicher Beifall gespendet. In den Vereinsangelegenheiten villige Sanitätstolonne schaffte den Verunglückten ins Krankenhaus. Vereins Mittwoch, den 11. März in Obsts Festfälen, Meiningerstr. 8 Er lebt noch, ist aber meist bewußtlos und hat keine lichten Augen- stattfindet. Das Referat hat Fräulein Dr. Springer übernommen. blice., Am Sonntagmittag hatte sich sein Befinden etwas gebessert, Thema:„ Verblutungen und Kurpfuscherei". doch ist nur geringe Hoffnung vorhanden, daß er mit dem Leben Damen herzlich willkommen. Um regen Besuch bittet Der Vorstand. Gäste, Herren wie davonkommen wird. Ob er vom Schwindel erfaßt wurde und zu fällig hinabstürzte oder ob er aus freier Entschließung seinem Leben Die erste ungarische Arbeiterinnenkonferenz hat am 1. und 2. d. M. ein Ende bereiten wollte, ist nicht aufgeklärt, aber allgemein in Budapest stattgefunden. Bisher scheiterten alle, seit Jahren neigt man der Ansicht zu, daß er in einem Anfalle unternommenen Versuche, die ungarischen Industrie- Arbeiterinnen zu geistiger Störung den Tod fuchte. Die grundlose Anschuldigung organisieren, an unüberwindlichen Schwierigkeiten. Die Geistlichen hatte ihn seelisch tief erregt. Er war feit einiger Zeit heßen von der Kanzel gegen die Socialisten, was bei der religiös ganz verstört, und in den letzten Tagen, als die Untersuchung schon veranlagten ungarischen Arbeiterin die Wirkung nicht verfehlte. Auch eingestellt war, trug er ein sehr aufgeregtes Benehmen zur Schau, die Fabrikanten haben durchaus nicht das Bestreben, den Arbeiterinnen so daß seine Angehörigen, denen gegenüber er mehrfach Selbstmord- den Beitritt zur Organisation leichter zu machen; in der Hinsicht gedanken äußerte, sehr um ihn besorgt wurden. sind ihnen die Einmischungen der Pfaffen ganz angenehm, Leift, ein Norddeutscher, stand in der Arbeiterbewegung mit in ivenn fie sonst auch noch so liberal und freisinnig thun. den vordersten Reihen und hat für die Partei erhebliche Opfer ge- Arbeiterinnen der königlichen Tabalfabrik ist es direkt bracht. Anfangs der 80er Jahre wurde er auf Grund des Socialisten verboten, sich zu organisieren, felbst der Besuch von Belusti gefeßes aus Berlin ausgewiesen und von Ort zu Ort gehetzt, bis er gungen, die von Socialisten veranstaltet werden, fich endlich in Nürnberg dauernd niederließ, wo er in der Partei eine ist ihnen bei Strafe der Entlassung verboten. geachtete Stellung einnahm. Bis Februar 1902 war er als Stein- und dennoch kam die Arbeiterinnenkonferenz zu stande. Sie war brucker thätig, seit dieser Zeit bekleidete er die Stellung als Partei- von Delegierten der Buchdruckerinnen, Weißwäsche Buzerinnen, sekretär. Schuharbeiterinnen, Woll- und Jutespinnerei- und elektrotechnische Arbeiterinnen und von weiblichen Handelsangestellten besucht. Auch Zu meinem Bedauern verzichtet die Kommission darauf, die Motive ihres Vorgehens öffentlich bekannt zu geben, und ich sehe Am 12. Februar waren 25 Jahre verflossen, feit der Social- ganzen Eine Bierteljahrhundert- Feier der Socialdemokratie Dänemarks. Beamtinnen und Studentinnen waren anwesend. Bis jetzt sind im 700 Arbeiterinnen organisiert: 200 im im Fachberein mich daher zu einer Erklärung im Vorwärts" gezwungen. Einer und Buchbinderinnen Schuhseits soll diese den Zweck haben, diejenigen Genossen, welche mich der dänischen Arbeiterschaft, die eine Reihe von Jahren auch die arbeiterinnen. demokratische Verband", die politische Centralorganisation der Buchdrucker ,. Die übrigen verteilen sich auf mehrere Vereine. trotz der Streichung noch zu Vorträgen auffordern werden, über Centrale für die Gewerkschaften bildete, gegründet wurde. Die erste Der erste Konferenztag wurde mitt Berichten über die meine Stellung zu der Partei und meine Anschauungen überhaupt zu unterrichten. Andrerseits möchte ich durch diese Veröffentlichung Organisation der dänischen Socialdemokratie wurde freilich schon im Lage der Arbeiterinnen ausgefüllt. Man hörte das alte Lied: elende Jahre 1871 als Abteilung der Internationale" gegründet, wurde Löhne, unwürdige Behandlung und dreizehnstündige ArbeitsHarlegen, aus welchen Gründen ich mich troß meiner, in verschiedenen jedoch 1873 durch ein Urteil des höchsten Gerichts aufgelöst. zeit. Sehr bitter beklagten sich die Arbeiterinnen über die Behandwesentlichen Punkten abweichenden Ansichten zur focialdemokratischen Erst nach Berlauf von fünf Jahren konnte dann die Gründung lung, die sie von den männlichen Arbeitern zu erdulden haben. Sie In dem Streichungsbeschluß fann ich natürlich, ungeachtet der ausdrücklichen Verwahrungen der Konmiffion, der neuen Centralorganisation vorgenommen werden. Bereits im hoben hervor, daß sie von diesen nicht wie gleichwertige Kolleginnen Jahre 1880 arbeitete der socialdemokratische Verband zwei Gesetz- behandelt werden, was von den Parteigenossen, die sich um das nichts andres sehen, als ein Aberkennen der Parteizugehörigkeit und da mir das Organisationsstatut keine Berufungsinstanz offen läßt, bleibt vorschläge aus über staatliche Strantenpflege und über Zustandekommen der Konferenz fehr bemüht hatten, zugegeben mir das Organisationsstatut keine Berufungsinstanz offen läßt, bleibt Staatshilfe zur Arbeitslosen- Unterstützung der wurde; sie versprachen dahin zu wirken, daß wenigstens von den mir nichts übrig, als die ganze Angelegenheit der Begutachtung der Gewerkschaften- und reichte sie dem Reichstage ein; dann organisierten Arbeitern ein besseres Verhältnis angebahnt werde. Deffentlichkeit zu unterbreiten. 1882 Gesetzvorschläge über Altersversorgung und über den Am zweiten Tage wurde ein guter Agitationsvortrag über„ Die Frau Von dem Gedanken ausgehend, daß die parlamentarische Ver- Achtstundentag, die ebenfalls dem Reichstage zugestellt wurden. und die Arbeiterbewegung" gehalten. Zur Annahme gelangte eine tretung der Arbeiterklasse in einer allgemeinen, d. h. alle Stände umfassenden politischen Partei keine wirklich demokratische und den Im Jahre 1882 beteiligte fich die Partei in Kopenhagen zum ersten Resolution, welche ausspricht, daß die Lage der Arbeiterinnen nur Bedürfnissen den Wahlen; ein Erfolg wurde Samals infolge dann verbessert werden kann, wenn sie sich organisieren und der des Arbeiterstandes völlig entsprechende organi- geseztvidriger Manipulationen des Wahlvorstehers nicht erzielt. focialdemokratischen Partei anschließen, welche Partei die einzige iſt, fatorisch: Grundlage haben kann, halte ich es für notwendig. Die ersten Wahlfiege wurden 1884 in Kopenhagen errungen, als die die für die Befreiung jedes Proletariers fämpft". Der dritte Punkt: daß die Arbeiterorganisationen als reine Standes- und Berufs- Genossen P. Holm und E. Hördum in das Folkething gewählt wie sollen wir uns organisieren? wurde dahin ervertretung alle social- und vom parteilofen Standpunkt einer entschiedenen Klassenpolitit 1886 beteiligte fich die Socialdemokratie zum erstenmal an den Kom- wegen ihrer Scheu vor den Gasthäusern, in welchen sich die aus prüfen und dementsprechend ihre Forderungen ausarbeiten sollen, munalwahlen in Kopenhagen, die ersten Wahlfiege wurden 1893 Bereine der Männer befinden, nicht möglich ist, die Frauen um fie der Regierung und den verschiedenen Parteien vorzulegen. durch die Wahl der Genossen J. Jensen und St. M. Klausen er schon jetzt einzig auf die Gewerkschaften zu verweisen. Es Daß diese unabhängige politische Thätigkeit außerhalb der Parlamente zunächst die Beeinflussung der bestehenden Parteien, dann aber auch rungen. Jetzt ſizen 19 Socialdemokraten im Gemeinderate und soll als Uebergangsstadium ein Arbeiterinnenverein gegründet werden. der die politischen und moralischen Interessen der Arbeiterinnen zu die Vorbereitung einer felbständigen parlamentarischen Aktion der zwei im Magistrat. Im Jahre 1878 war der Socialdemokratische Verband in Kopen- schützen hat", deffen Hauptaufgabe aber fein soll, die Frauen für Arbeiterorganisationen zur Folge haben wird, scheint mir unvermeid- hagen dic einzige Bartei Organisation; 1883 begann die wirtschaftliche und gewerkschaftliche Organisation zu gewinnen". lich und auch wünschenswert. Die im Lohnkampf taktisch geschulten bann die Bewegung in der Provinz Fuß zu faffen Eine neungliedrige Kommission wurde gewählt und mit der Ausder verantwortungsvollen und opferwilligen Klein- und zwar zunächst in Aarhus durch die Gründung einer arbeitung der Statuten und mit der provisorischen Leitung bearbeit aller Mitglieder getragenen Gewerkschaften scheinen mir eine Abteilung des Verbandes. Dort wurde im selben Jahre ein auftragt. vollkommenere Garantie für die erfolgreiche Interessenvertretung der focialdemokratisches Wochenblatt gegründet. Jetzt hat der Verband Arbeiter zu bieten, als die politischen Parteien, deren Mitglied in den verschiedenen Teilen des Landes zusammen 200 Abteilungen Die Agitationsfommission für die Provinz Brandenburg hat in ihrer Sizung vom 4. Februar, nach eingehender Besprechung, zu der ich zugezogen war, beschlossen, mich von der von ihr herausgegebenen Rednerliste der Partei zu streichen. Diese Streichung rechtfertigt die Kommission damit, daß sie es nicht mehr verantworten will, mich als socialdemokratische Referentin zu empfehlen, nachdem ich mehr foch meine abweichenden Ansichten über die Stellung der Gewertschaften zur Socialdemokratie und den übrigen Parteien fowie über die Aufstellung von Gewerkschaftskandidaten zu den Parlamenten geäußert habe. und bon " mal an 137 300 schaften oft mehr als die gemeinsamen materiellen Forderungen die und die socialdemokratische Preſſe zählt 22 Tageszeitungen und Letzte Nachrichten und Depeschen. einzelne Wochenblätter. lebereinstimmung der idealen Ziele und der Gefühlstraditionen zu ihr Sociales. Benezuela. Köln, 16. Februar. Die„ Kölnische Zeitung meldet aus " Luise von Toskana. jammenhält. Bis zum Jahre 1885 wurde der Vorstand des SocialdemoWenn ich nun tros dieser Auffassung einer politischen Partei fratifchen Verbandes ausschließlich von den Kopenhagener Genossen angehöre und meinerseits auch durchaus nicht die Absicht habe, gewählt, jetzt besteht er aus 48 Mitgliedern, von denen 23 von und diese Mitgliedschaft zu lösen, so geschieht dies einmal, weil aus den Witgliedern in der Provinz gewählt werden, 22 in open- Washington von heute: Die venezolanischen Primawechsel, welche ich der Meinung bin, daß die Socialdemokratie durch das durch das hagen, und zwei sind Vertreter der Gewerkschaften. Der Haupt zur Sicherung der an Deutschland zu leistenden Zahlungen dienen zu Grunde gelegte Princip zu derjenigen Form vorstand hält zweimal im Jahre Sigungen ab. Die in Kopenhagen follen, find bem deutschen Gesandten bereits ausgehändigt worden. der parlamentarischen Vertretung gedrängt werden wird, die und Frederiksberg wohnenden Vorstandsmitglieder bilden den geschäftsdem Jdeal der Demokratie am nächsten kommt. Vor allem führenden Ausschuß des Verbandes. glaube ich aber, daß die Socialdemokratie im Laufe ihrer Der erste Geschäftsführer( Parteivorsitzende) war der jetzige Entwicklung vor die Alternative gestellt werden wird, entweder auf Folkethingsmann A. C. Meyer, der jedoch bald nach seiner Wahl ins die Bezeichnung Arbeiterpartei" ganz zu verzichten oder eine aus Ausland reiste. Seit 1882 bekleidet diese Stellung ununterbrochen München, 16. Februar.( B. H.) Aus wohlunterrichteten Streifert fchließliche Vertretung der Arbeiterschaft zu werden. Letzteres hätte der jeßige Ratsmann B. Knudsen. Die Jubiläumsfeier wurde wird der Münchener Zeitung" aus Salzburg mitgeteilt, daß meines Erachtens eine Umbildung der organisatorischen Grundlage im alten Versammlungshause der Arbeiterschaft in der Römersgade Kaiser Franz Joseph auf Intervention des Papstes gestattet habe, in der Nichtung der Gewerkschaftspartei zur Folge, und die Thatsache, abgehalten. daß die frühere sächsische Kronprinzessin munmehr nach erfolgter Ehedaß heute schon die Socialdemokratie vorwiegend aus Arbeitern bescheidung den Namen Luise von Toskana führen darf. Ebenso wurde steht, läßt mich diese Entwicklung als die wahrscheinlichere annehmen. berselben unter gewiffen Modalitäten die Rüdkehr nach Destreich geDaß sich mein Wirken innerhalb der Partei nur in der hier von stattet, weshalb fie das Sanatorium in Rhon in furzer Zeit verlassen mir als wünschenswert gekennzeichneten Richtung bewegen kann, ist und in Begleitung einer Vertrauensperson nach Destreich zurückkehren selbstverständlich, ebenso flar ist es aber auch, daß ich mich vollwird. Bezüglich des Aufenthalts ist bisher noch keine Entscheidung tommen berechtigt fühle, dieser Partei als derjenigen anzugehören, getroffen, aber es dürfte in der Nähe von Salzburg sein. Auch welche sowohl in Bezug auf ihre demokratisch- socialen Grundsäge und Richtigstellung. In der Statistik der Berliner Gewerkschafts- nach der Aussöhnung zwischen der Prinzessin und ihren Eltern bleibt ihr aktuell- parlamentarisches Wirken als auch im Hinblick auf das lommission über die Arbeitszeit in hiesigen Industrie ihr der Verkehr mit den andren Mitgliedern des kaiserlichen Hauses Borhandensein der Vorbedingungen einer Reform im Sinne der betrieben ist eine kleine Unrichtigkeit enthalten. In der ersten auch ferner benommen. reinen Arbeitervertretung den Ansprüchen der Gewerkschaften am zusammenfassenden Tabelle in der dritten Spalte heißt es in der nächsten tommt. Fanny ImI e. letzten Reihe: Unter 48 und über 60 Stunden" arbeiten 186 Betriebe. In der Zahl 186 find aber nicht bloß Wir veröffentlichen diese Erklärung, weil die Einsenderin mit die Abeitszeiten unter 48 und über 60 enthalten, sondern Bremen, 16. Februar.„ Boesmanns Bureau" meldet aus Bremerder Begründung darum ersucht, daß ihr kein andrer Weg offenstehe. auch alle andern aus der großen Tabelle ersichtlichen haben: Nach einem hier aus Leith eingetroffenen Telegramm ist der Der Standpunkt, den Fräulein Jmle einnimmt, und der den die in den sechs Hauptarbeitszeiten der Uebersicht nicht enthalten vermißte Seringsdampfer Friedrich Albert" an der Südlüfte Beschluß der Agitationstommission bollkommen find. Es muß also in der Spalte vor der Zahl 1886 heißen: Alle Jslands gestrandet und total trad geworden. Der Steuerrechtfertigt, war uns längst bekannt. Er ist besonders deutlich übrigen Arbeitszeiten." An den Schlußfolgerungen wird dadurch mann, der erste Maschinist und ein Mann der Besatzung, dessen zum Ausdrud gekommen in einem Artikel im„ Correspondent für nichts geändert. Name noch nicht festgestellt ist, sind ums Leben gekommen. Die Deutschlands Buchdruder" am 31. Dezember 1902. Sie fordert Bei dieser Gelegenheit sei auch auf Wunsch Beteiligter noch übrigen neun Mann der Besagung wurden gerettet. darin in ausführlichen Darlegungen die Aufstellung von Gewerk- eine Erläuterung hinzugefügt. Es finden sich in der großen Tabelle schaftskandidaten gegenüber den Standidaten der politischen Partei. unter Bautischlerei" zwei Betriebe, die länger wie 52 Stunden Es bedarf keines besonderen Nachweises, daß innerhalb einer arbeiten, nämlich einer mit 54 und einer mit 56 Stunden; das find Partei die Frage völlig indiskutabel ist, об man ihren Jalousiefabeiten. Und ferner sind unter" diverse Tischlerei" fechs Barlamentsfandidaten die Kandidaten andrer Organisationen Betriebe mit 60 Stunden; das sind Modelltischler in Maschinenentgegenstellen soll. Wenn wir trotzdem diese Auslaffungen fabriken. 4> ❤> " Der vermißte Heringsdampfer. Havana, 16. Februar.( W. T. B.) Prafident Belana hat ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten unterzeichnet, dem zufolge den letzteren das Recht gewährt wird, auf Kuba Flottenund Kohlenstationen zu errichten. Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt Nr. 40. 20. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die Vertrauensämter der Berliner Socialdemokratic. A. Bertrauenspersonen: 1. Wahlkreis: Georg Dppel, Oranienburgerstr. 5 vorn III. Georg Weihnacht, Grünftr. 21 part. 2. Wahlkreis: B. Scholz, Barutherstr. 22, Ede Zoffenerstr. 1. H. Werner, Mittenwalderstr. 30 part. 3. Wahlkreis: Franz Hoch, Admiralstr. 7 v. IV. Aug. Bohl, Gitschinerfir. 62, Seitenflügel I. 4. Wahlkreis( Ost): Paul Schneider, Blumenstr. 48 III. Otto Frante, Zorndorferstr. 8 vorn part. Arbeitswilligen wird diese Karte nicht ausgehändigt. Ferner erwarten die Anwesenden, daß diejenigen Kollegen, welche vom Streif nicht in Mitleidenschaft gezogen waren,( d. h. ihr Bier aus ring freien Brauereien bezogen), ihren übernommenen Verpflichtungen ebenfalls nachkommen und pro Mann 10 M. für die Opfer des Streits an die Streitfasse abliefern werden. Ebenfalls haben diese die etwa erworbenen Kunden streikender Kutscher an lettere wieder zu überweisen. In der Versammlung ging die Meinung dahin, daß vorstehende Abmachungen bei einigermaßen gutem Willen der Brauereibesitzer auch bereits vor dem Einigungsamt hätten getroffen werden können, ohne daß eine gegenseitige Messung der Kräfte im Streit erst not wendig gewesen wäre. Der jetzige Tarif bedeutet eine wesentliche Verbesserung gegenüber den ersten willkürlichen Festsetzungen der 4. Wahlkreis( Südost): Rich. Hadelbusch, Cuvryftr. 16, Hof II. Brauereibefizer, in denen bekanntlich die Ursache des Streits lag. Wilhelm Jöchel, Köpniderstr. 190. 5. Wahlkreis: Leopold Liepmann, Linienſtr. 242 I. Leo Zucht, Kaiserstr. 4 vorn IV. Dienstag, 17. februar 1903. Deutfches Reich. wvie Bremerhaven, welche einem Unternehmer unterſtehen, find Die Schiffsverladungs- Arbeiter des Norddeutschen Lloyd" in Wolffs Telegraphenbureau" meldet am Montag früh in Stärke Der Grund ist die vervon 1500 Mann ausständig geworden. meintlich zu Unrecht erfolgte Entlassung eines einzelnen Arbeiters. Eine Bersammlung hat beschlossen, da der Unternehmer die iederanstellung des Arbeiters abgelehnt hat, im Ausstand zu verharren. den Ausstand in keiner Weise unterbrochen, da noch eine genügende Die Verladungsarbeiten beim Norddeutschen Lloyd werden durch uzahl von Arbeitern vorhanden ist. Die Offenbacher Schriftgießer sind am Sonnabend in den Streit getreten. Die Verhandlungen mit den Unternehmern haben nicht zu der erwarteten Verständigung geführt. Während die GeLohnbewegung der Täschner. In einer außerordentlichen Branchen- hilfen die 81% ftfindige Arbeitszeit und 27,50 M. Mindestlohn fordern, 6. Wahlkreis( Moabit): Carl Fischer, Waldstr. 8. versammlung der Täschner, die am Sonntag tagte, wurde berichtet, halten die Prinzipale an der neunstündigen Arbeitszeit und dem ( Wedding und Dranienburger Vorstadt): Eugen Ernst, dem Einigungsamt des Gewerbegerichts ertlärt haben, daß sie sich die von dem Streit und den in Offenbach gestellten Forderungen daß die Vertreter der Fabrikantenvereinigung am Donnerstag vor Mindestlohn von 25 M. fest. Die Frankfurter Schriftgießerei- Befizer, Veteranenstr. 8. auf keine Verhandlungen einlassen wollen, wohl aber bereit sind, nicht betroffen sind, haben beschlossen, sämtliche Schriftgießer in ( Rofenthaler Vorstadt und Gesundbrunnen): Adam Bitt- den alten Vertrag auf weitere zwei Jahre zu unterschreiben. Einige Frankfurt zu fündigen, falls in Offenbach der Tarif der Unternehmer dorf, Fehrbellinerstr. 25. ( Schönhauser Vorstadt): Karl Mars, Kastanien Allee 95/96. es sich um 28 Arbeitgeber, von denen 26 der Vereinigung angehören. Fabrikanten sind jedoch geneigt zu verhandeln. Im ganzen handelt nicht angenommen wird. Nieder- Barnim: Georg Freiwaldt, Pankow, Floraftr. 36. Teltow- Beeskow: Paul Hirsch, Charlottenburg, Rosinenstr. 3. Die Zahl der für die Lohnbetwegung in Betracht kommenden Arbeiter beträgt 275. Aug. SchneII, Charlottenburg, Rosinenstr. 3. Die Versammlung beauftragte die Lohntommission und den Ortsvorstand, am Montag gemeinsam mit dem Für die Frauen Berlins: Ottilie Baader, Belle- Alliance- Centralvorstand, dem Ausschuß und den Vertrauensmännern barfiber straße 95, Hof III. Frau Bauschke, Berlin NW., Rostocker zu beraten, welche Schritte zur Beilegung der Lohnstreitigkeiten zu straße 43, Quergebäude I. Frau M. Wengels, Gr. Frant- unternehmen sind. Das Resultat dieser Beratung soll in einer Verfurterstraße 133 III.- Teltow Beeskow: Frau Thiel, fammlung am Dienstag bekannt gegeben werden. Tempelhof, Friedrich Wilhelmstr. 17. 1 B. Preßkommiffion: 1. Wahlkreis: Rich. Strehl, Swinemünderstr. 118, I. Friß ubat, Jakobitirchstr. 2. 2. Wahlkreis: Albrecht Fülle, Mariendorferstr. 1. Richard Köderis, Blan- llfer 92e. 3. Wahlkreis: Otto Kräter, Dranienstr. 143, Seitenfl. IV. May Voß, Köpniderstr. 25a, Seitenfl. I. 4. Wahlkreis( Osten): Otto Büchner, Andreasstr. 75. 4. Wahlkreis( Südosten): Rich. Weise, Forsterstr. 39. 5. Wahlkreis: Willy Friedländer, Elsasserstr. 25 II. Otto Wels, Greifswalderstr. 40 IV. Allee 197. 6. Wahlkreis: W. Gaßmann, Badstr. 14. H. Guttmann, Brunnenstr. 9. Nieder- Barnim: Oswald Grauer, Friedrichsberg, Frankfurter Emil Schumann, Neu- Weißensee, Lehderstr. 118 part. Teltow- Beeskow: Herm. öfter, Zehlendorf, Flensburgerstr. 2. Fris Hoppe, Rigdorf, Berlinerstr. 14. C. Lokalfommission: 1. Wahlkreis: Jakob Ege, Roßstr. 23. Wilh. Nehen, Kurstr. 25. 2. Wahlkreis: Wilh. Mews, Gräfestr. 6, Sof Quergeb. IV. Karl Polenske, Gitschinerstr. 73 II. 3. Wahlkreis: Wilhelm Hinz, Prinzenstr. 66 v. IV. Karl Heise, Melchiorstr. 18, Stfl. III. 4. Wahlkreis( Often): D. Blume, Gubenerstr. 6 part. 3. Zimmermann, Zorndorferstr. 44. 4. Wahlkreis( Südosten): Wilh. Sedler, Reichenbergerstr. 122. Wilh. Hauschildt, Faldensteinstr. 6 I. ( Treptow.) Gustav Beer, Stalizerstr. 65 vorn IV. 5. Wahlkreis: Start Stein, Georgenfirchstr. 12. Wilh. Merter, Kl. Hamburgerstr. 10. 6. Wahlkreis: Otto Fischer, Beusselstr. 66. Otto Wegener, Bohenstr. 4( für Oranienburger Vorstadt und Wedding). Gustav Wigel, Brunnenstr. 164( für Rosenthaler Vorstadt und Gesundbrunnen). Wenzel, Schliemannstr. 43, vorn IV.( für Schönhauser Vorstadt). Nieder- Barnim: Otto Riebe, Friedrichsfelde, Victoriastr. 4. Teltow- Beeskow: Herm. Schliebig, Briz, Jahnstr. 3. Alle Zusendungen in Lokalangelegenheiten find an Wilhelm Hinz, S. 14, Prinzenstr. 66 vorn IV zu richten. D. Agitationskommiffion für die Provinz Brandenburg: 1. Wahlfreis: Albin Schuster, Straßmanustr. 2. 2. Wahlkreis: Fris 8inte, Reichenbergerstr. 138. 3. Wahlkreis: Karl Dimmick, Luisen- Ufer 11. 4. Wahlkreis( Often): Albert Wase wis, Friedrichsbergerstr. 4. Wahlkreis( Südosten): Karl Scholz, Wrangelstr. 110. 5. Wahlkreis: Franz Kopfe, Marienburgerstr. 8/4. 6. Wahlkreis: Mag Kiesel, Schulstr. 22. Gustav Lautant, Brunnenstr. 117. Nieder- Barnim: A. Taubmann, Neu- Weißensee, Elsaßstr. 15. Teltow Beeskow: Ernst Obst, Schöneberg, Meiningerstr. 8. Arthur Stadthagen, Corneliusstr. 3. E. Borsisende der Wahlvereine: 1. Wahlkreis: Felig Guttmann, Neanderstr. 10 II. 2. Wahlkreis: Hugo Wolderski, Stegligerstr. 84. 3. Wahlkreis: St. Fris, Dranienstr. 157 IV. 4. Wahlkreis( Dsten): Ernst Bader, Große Frankfurterstr. 34. 4. Wahlkreis( Südosten); Paul Hoffmann, Oppelnerstr. 21. 5. Wahlkreis: Leo Bucht, Kaiserstr. 4. 6. Wahlkreis: with. Freythaler, Gartenplay 1. Achtung, Mechanifer, Uhrmacher, Dreher, Schloffer usw.! Der Streit bei Keyser u. Schmidt dauert unverändert fort. Wir ersuchen, den Zuzug streng fernzuhalten. Deutscher Metallarbeiter- Verband, Ortsverivaltung Berlin. Der Streit der Dreher, Schlosser und Schmiede bei Melves, Kotted u. Co., Schönhauser Allee 78, dauert unverändert fort. Deutsche Metallarbeiter Gewerkschaft Ortsvertvaltung Berlin. Husland. Der Streit der Wiener Konfektionsschneider ist mit dem Ablauf der vorigen Woche zum Abschluß gelangt. Die Wiener ArbeiterZeitung" schreibt über die Lage nach dem Streit: die individuelle Verpflichtung zur Einhaltung des vereinbarten VerDie schwierigste Aufgabe war es, von den 1500 Stückmeistern irages zu erlangen. Nun haben an 1200 Stückmeister die Vereinbarung unterschrieben. Etwa 300 widersetzten sich, allen Bemühungen der Organisation zum Troß, das zu thun, wozu sie durch munmehr die Aufgabe in erster Linie der Genossenschaft, in zweiter ihr eignes gemeinsames Interesse verpflichtet werden. Es wird des Vereins der Stückmeister und schließlich der Konfektionäre sein, diesen Herren Vernunft beizubringen. Es wird wahrscheinlich des energischen Eingreifens des Gewerbe- Inspektors bedürfen, damit die Branche davor bewahrt werde, daß vielleicht durch das weite Ge wissen Einzelner der Erfolg der schweren und mühevollen Arbeit, die zu den Vereinbarungen geführt hat, vereitelt oder wenigstens schwer beeinträchtigt werde. Man kann sicher sein, daß wenigstens die Arbeiter nicht gesonnen sind, diese Frage versumpfen zu lassen, und daß ihre Gedulo uur genau soweit reichen wird, als es das Intereffe der Arbeiterschaft gestattet." Die Einführung einer örtlichen Arbeitslosen- Unterstüßung hat die Berliner Zahlstelle des Verbandes der Fabrik-, LandGeneralversammlung befchloffen. Schon seit längerer Zeit hatte jich und Hilfsarbeiter am Sonntag in einer außerordentlichen lofen- Unterſtügung einzuführen, wenn der Verband in Berlin über- drohung mit den auf Versicherungsunternehmungen bezüglichen die Leitung der Zahlstelle mit dem Gedanken getragen, die ArbeitsDie Abwehr der östreichischen Gewerkschaften gegen die Beder Agitation unter den Fabritarbeitern wird fast allgemein in der gehabt. Das amtliche Verordnungsblatt des Ministeriums des haupt eine nennenswerte Ausdehnung erlangen solle. Die Schwierigkeit gefeßlichen Bestimmungen hat einen durchaus günstigen Erfolg Stonkurrenz der andern Verbände erblickt, und hauptsächlich ist es der Innern veröffentlicht die Antwort, welche der Ministerpräsident auf Metallarbeiter- Berband, der infolge feiner Arbeitslosen- Unterstützung die Interpellation der socialdemokratischen Abgeordneten erteilt hat. und sonstiger Vorteile die Fabritarbeiter scharenweise in seine Reihen Dadurch werden die Behörden darüber belehrt, daß sie die Gewerthineinzieht, obwohl legtère gar keine eigentlichen Metallarbeiter sind. fchaften nicht als Versicherungsgesellschaften anzusehen haben. Aus dieser Erkenntnis heraus hatte eine frühere Versammlung be- Die Porzellanarbeiter in Brünn stehen mit den Unternehmern in schlossen, falls die Einführung der Arbeitslofen- Unterstützung von Unterhandlungen wegen Regelung der Lohnverhältnisse. Es ist daher Verbandswegen abgelehnt werden sollte, diese für Berlin und Um- borläufig über alle teramischen Betriebe Brünns die Sperre gegend auf eigene Fauft einzuführen. Da die vor einigen Monaten verhängt. erfolgte Urabstimmung des Verbandes nun die Ablehnung der Arbeitslosen- Unterstützung ergeben hat, so sind die Bevollmächtigten der Zahlstellen Berlin und Umgegend zur Ausarbeitung eines Unterstügungs- Regulativs zusammengetreten, über dessen Annahme oder Ablehnung die betreffenden Versammlungen nunmehr zu entscheiden hatten. Bis jetzt hat sich die Zahlstelle Schöneberg für die Annahme erklärt, und auch die Berliner Versammlung nahm den Entwurf nach längerer Aussprache mit großer Mehrheit an. Danach wird für die Arbeitslosen- Unterstützung vom 1. April 1903 ab ein freiwilliger Ertrabeitrag von 10 Pf. für männliche und 5 Pf. für weibliche Mitglieder pro Woche erhoben. Die Unterstützung soll nach einer Beitragsleistung für 52 auf einander folgende Wochen für 42 Tage gewährt werden, und zwar nach 52 Beitragswochen pro Tag 1,00 M., pro Woche 6 M. 104 " 元 156 " 208 " " 1 260 " 79. 1,17 1,83 1,50 1,67 " P " " " " 7 9 8 19 9 " 10 Der Kampf um das Koalitionsrecht der Hafenarbeiter in Dänemart. Beranlaßt durch den Beschluß der Arbeiterschaft von Odense, alle diejenigen Geschäftsleute zu boykottieren, die die Handelsvereinigung in ihren auf Vernichtung der Hafenarbeiter- Organisation gerichteten Bestrebungen unterſtügen, hielten am 12. d. M. die Detailhändler; Väcker und Geschäftsleute der Stadt eine Verfammlung ab und forderten in einer Resolution die Importeure dringend auf, ihren Beschluß, vom 1. April ab teine organisierten Arbeiter mehr zu beschäftigen, zurückzuziehen und von neuem mit den Arbeitern zu verhandeln. Die Konfektionsschneider in Malmö( Schweden) haben auf Grund von Verhandlungen mit den Unternehmern einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen, der zwei Jahre in Geltung bleiben soll. Die Preise für die einzelnen Arbeiten sind so gestellt worden, daß die Arbeiter um ca. 10 Proz. mehr verdienen. Verfammlungen. Der schwedische Bäckereiarbeiter- Verband hielt vom 4. bis Für weibliche Mitglieder die Hälfte. Die starenzzeit beträgt 8. Februar seinen 6. Verbandstag zu Stockholm ab. Derselbe bedrei Tage. Alle übrigen Bestimmungen des Regulativs lehnen sich schloß unter anderm, bei Abschluß eines neuen Tarifvertrags vont mehr oder minder an die für den Metallarbeiter- Verband gültigen den Arbeitgebern zu verlangen, daß jeder Arbeitgeber mit einer Borschriften an. Betreffs der finanziellen Fundierung und Leistungs- Summe von 1000 kr. gegen Unfall versichert werde. Dieser Beschluß fähigkeit wurden fast durchweg hoffnungsfreudige Neußerungen laut. foll zugleich einen Protest gegen das unzureichende neue Unfall20. Arbeiter- Verbandes wird uns geschrieben: Vor einigen Tagen fand Arbeiterbetvegung eins seien und empfiehlt den Abteilungen sich den Die Hirsch- Dunckerschen unter sich. Aus dem Bureau des Gemeinde der Verbandstag dahin aus, daß die gewerkschaftliche und politische versicherungs- Gesetz bilden. Mit allen gegen 2 Stimmen sprach sich eine Sigung der Vertrauensleute des Ortsvereins der Straßen- Drtsorganisationen der socialdemokratischen Partei anzuschließen. reiniger Berlins statt. In derselben, zu der Vertreter von Schöneberg, Charlottenburg und auch zwei Herren von den Desinfefteuren, die dem Verbande der städtischen Arbeiter bisher angehörten, geladen waren, flagte Herr Stadtv. Goldschmidt über den schlechten Zuwachs aus den Reihen der 12 000 städtischen Eine mittlere Linie für die Straßenbahnerorganisation sollte im Arbeiter für den Hirsch- Dunderfchen Gewertverein, während der Ver- Jnteresse derjenigen Angestellten, die als Vertreter ihrer Kollegen band immer mehr und mehr zunehme. Besonders wurde von dem scheinen, aber auch die Gunst der Direktion nicht verscherzen möchten, Herrn eine stille persönliche Agitation unter den Kanalisations- gesucht werden. Zu diesem Zivede hatte der Wagenführer Ulrich arbeitern empfohlen, bei denen eine getvisse Mißstimmung über die vom Bahnhof Nigdorf zu Freitagabend eine Versammlung nach den hohen Beiträgen und Gehälter im socialdemokratischen Verband" Andreasfälen einberufen, woselbst ein Rechtsanw. Dr. Rosenfeld vorhanden sei. Weiter erging er sich in umschöner Weise über das durch ein Referat Hilfe bei der Gründung eines neuen Vereins leisten Auftreten der Socialdemokratie im roten Hause, ohne deren provo sollte. Die Bersammlung war start besucht, nahm aber einen für den fatorisches Thun und Lassen schon längst der Urlaub betvilligt und Einberufer sehr unerwünschten Verlauf. Zunächst lehnten die Anmanche beffere Position erreicht wäre. In der darauf folgenden wesenden die Zumutung, dem Vorsitzenden Rathmann von der Central- Wahlverein für Teltow- Beeskow: Paul Hirsch, Char- beiser zu besuchen, um dort für die Ideen des Gewerkvereins Hierauf entwickelte der Einberufer Ulrich sein" Programm". Er Diskussion wurde empfohlen, die Versammlungen des Verbandes Straßenbahner- Gewerkschaft das Lokal zu verweigern, rundweg ab. lottenburg, Rosinenſtr. 3. Propaganda zu machen, während Goldschmidt befürchtet, damit nicht meinte, die Gründung eines neuen Führervereins sei notwendig, zum Ziele zu kommen. denn der„ Ascherverein" vertrete die Interessen der Straßenbahner Bie tann sich Herr Goldschmidt in solchen Extremen bewegen? so gut wie garnicht. Dort tanze einfach alles nach der Pfeife der Am Donnerstag, wo er„ bald versucht" war, für den Antrag Direktion und niemand wage zu opponieren. Der„ Ascherverein" Berlin und Umgegend. Auguftin zu stimmen, zeigte er sich so, und am Mittwoch, einen sei also zu zahm. Die Gewertschaft aber sei wieder nicht zahm Der Streit der Jungbier- Kutscher ist beendet. Am Sonntag Tag zuvor zwar unter Ausschluß der Deffentlichkeit fündete genug, fie bewege fich in zu radikalen Bahnen, obwohl fanden Verhandlungen zwischen der Lohnkommission der Streifenden er denselben Leuten die Urfchde. Oder ist bei ihm Theorie und anerkannt werden müsse, daß fie freimütig und mit und den Brauereibesizern statt, woselbst nachstehende Tarif- Pragis auch zweierlei. Fast scheint es so, wenn er auf den hohen Bei- allem Nachdruck die Interessen der Mitglieder wahrnehme. vereinbarungen getroffen wurden: Der Wochenlohn beträgt bei einem trägen und Gehältern des Verbandes herumreitet. Der Verband, das solite Da die Gewerkschaft aber wegen ihrer Tendenz maßgebenden Orts Umsatz bis zu 70 M.: 18 M., von 70-100 M.: 19,50 M., von doch Herr Goldschmidt wissen, hat bei einem Wochenbeitrag von 15 Pf. nicht gern gesehen sei, so müsse ein Mittelding geschaffen werden, 100-125 Mr.: 21 Mt., von 125-150 M.: 24 M., von 150-200 M.: pro Woche Taufende an Weart für Unterstüßung an hilfsbedürftige durch welches die zahllosen Mißstände bei den Straßenbahnern zu 27 M., von 200-250 M.: 30 M., von 250-300 M.: 33 M., und städtische Arbeiter bezahlt, er hat durch Vorträge allgemeiner Art beseitigen feien, das aber„ oben" keinen Anstoß errege, und dies über 300 M.: 36 M. An Provision wird gezahlt für Weißbier pro das Wissen und die Erkenntnis seiner Mitglieder erweitert. Was Mittelding sei der gedachte neue Verein. Zu der Diskussion Liter 1½ Pf. und Braunbier 2 Pf., letzterer Say soll vom hat dagegen der Gewerkverein geleistet? Hunderte, ja Tausende wiesen Rathmann und andre unter lebhaftem Beifall auf das 1. Mai ab noch anderweitig festgesetzt werden. Für fleine Gebinde für Vergnügungen wie Fahnenweihe, Ball, Kasperle- Theater usw. aus Berwerfliche solcher Bersplitterungsversuche hin, wodurch nur ein ist die Provision vorläufig auf 10 Proz. bestimmt. Die Biersteuer gegeben. Reben einer höheren Summe für ein Vereinshaus eine neuer Staftengeist großgezogen werde. Da sämtliche Straßenbahnbezahlen die Brauereibefizer ganz, dagegen werden Wander- winzige Unterstügung( pro Tag 20 Pf.) von mehreren Hundert Angestellten dieselben Intererssen hätten, so erübrige sich auch die Gewerbeschein und Reisende zur Hälfte von den Kutschern mit Mart und eine Fruchtschale für einen Herrn Direktor S.! aber nichts Gründung eines Führervereins; es möge im Gegenteil jeder für den bezahlt. Maßregelungen dürfen nicht erfolgen. Zu diesem Tarif Rennenswertes für die materiellen oder geistigen Interessen seiner Ausbau der auf dem Boden des modernen Klassentampfes stehenden beantragten die Rutscher in ihrer Versammlung am Montag noch Mitglieder. Stöstlich und naiv ist auch der Hinweis, die städtischen Organisation eintreten. Nachdem Dr. Rosenfeld vergeblich die Debatte den Zusaß, daß die Provision für fleine Gebinde bei einem Umsatz Arbeiter müßten tönigstreu sein und die Socialdemokraten jeien in seinem Sinne zu beeinflussen gesucht hatte, mochte er nebst bis zu 100 M. auf 10 Proz. und über 100 W. auf 15 Proz. zu an den minimalen Zugeständnissen" Schuld. Steht dem Herrn den andern Vereinsgründern wohl einsehen, daß seine neuen bemessen sei. Sie hoffen auf Annahme dieser Aenderung. Im Stadtverordneten teine Zeitung zu Gebote, in der er lefen fönnte, Ideen" hier absolut feinen Anklang fanden. Enttäuscht verließen sie übrigen stimmten fie folgender Resolution zu: daß die focialdemokratischen Stadtverordneten in Mirdorf. den Saal und ließen Versammlung Versammlung sein. Diese aber Gewerkschaftliches. " Die heute versammelten ausständigen Jungbier- Sutscher erklären Schöneberg und Charlottenburg für die Zutereffen der wählte ein neues Bureau und nahm einstimmig folgende Resosich mit dem von der Lohnkommission und den Brauereibefizern ver- von der Stadt Beschäftigten energisch eingetreten sind; sollte lution an: einbarten Tarif einverstanden und verpflichten sich einmütig, am er ivirflich vergessen haben, daß es die socialdemokratischen Vertreter Die heutige Versammlung der Straßenbahner nimmt Abstand Dienstag früh die Arbeit wieder aufzunehmen. im Berliner Roten Hause waren, die aus eigner Initiative für von der Gründung eines Führervereins. Sie verurteilt alle ZerSie erklären, daß wenn von irgend einer Brauerei Maßregelungen die Arbeiter eingetreten find? Jit Herrn Goldschmidt das nicht mehr splitterungsbestrebungen und fordert alle Straßenbahner auf, fich der Kutscher vorgenommen werden sollten, sie vor einer abermaligen bekannt, so möge er die Berliner Straßenreiniger fragen. Recht hat er einmütig dem Centralverband der Handels-, Transport- und VerArbeitseinstellung nicht zurückschrecken. nur darin, daß es sich nicht empfiehlt, die Versammlungen des Ber- lehrsarbeiter als der einzigen Organisation anzuschließen, durch Die Legitimationstarte wird auch in Zukunft beibehalten und bandes zu besuchen, da es mit diesem Augenblicke mit der Heeres- welche eine Verbefferung der Arbeitsverhältnisse herbeizuführen dient den Kutschern als Ausweis ihrer Zugehörigkeit zum Verbande. I folge der Leute vorbei wäre. Imöglich ist. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 17. Februar. Anfang 7, Uhr: Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. König Laurin. Deutsches. Der arme Heinrich. Berliner. Sanatorium Siebenberg. Lessing. Der blinde Passagier. Neues. Die Fliege. Vorher: Der Oberlehrer. Nesidenz. Lutti.( Loute.) Westen. Der Postillon von Lonjumeau. Thalia. Der Camelienonkel. Central. Madame Sherry. Belle Alliance. Am Telephon. Hierauf: Cupido u. Cie. Anfang 8 Uhr: Schiller O.( Wallner Theater.) Der Meister von Palmyra. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.) Heimat. Carl Weiß. Das sechste Gebot. Buntes. Lorenzo di Medici. Luisen. Der Hüttenbesitzer. Kleines. Nachtasyl. Trianon. Die Liebesschaukel. Apollo. Nakiris Hochzeit. Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Der Meister von Palmyra. Dramatische Dichtung in 5 Aufzügen von Adolf Wilbrandt. Mittwoch abend 8 Uhr: Das Geheimnis der Gilde. Schiller- Theater N. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Heimat. Schauspiel in 4 Aften von Hermann Sudermann. Mittwoch abend 8 Uhr: Zum erstenmal: Wohlthätige Frauen. Donnerstagabend 8 Uhr: Donnerstagabend 8 Uhr: Der Meister von Palmyra. Heimat. Urania. Buntes Theater Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Das Land Tirol. Im Hörsaal um 8 Uhr: Dr. Nass: Das Bier. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS Panoptikum Friedrichstrasse 165. Metropol. Neuestes! erneuestes! Neu! Miss Karri Casino. Cavalleria rusticana. Balast. Berliner Luft. Specialitäten. Wintergarten. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Steidl. Steidl- Sänger. Passage Theater. Specialitäten. Baffage- Panoptikum.Specialitäten. Urania. Taubenstraße 48/49. Das Land Tirol. Im Hörsaal um 8 Uhr: Dr. Naß: Das Bier. Invalidenstraße 57/62. Sternwarte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 Uhr. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter Straße 132. Das sechste Gebot. Modernes Zeit- und Sittenbild in sechs Borgängen von Ernst Kreenfeld. Vorher: Wie denken Sie über Dreyfus? Anfang 8 Uhr: Morgen: Dieselbe Borstellung. Central- Theater Heute Anfang 7 Uhr. 0 Abschieds Vorstellung des CentralTheater- Ensembles vor seiner Abreise nach Amerika. Bum 106. und lehtenmal: Madame Sherry. Mittwoch: Geschlossen. die schöne Tätowierte. Neu ausgestellt: Otto Reutter. Gr. Promenaden- Konzert. Passage- Theater. Anf. Sonnt. 3, Wochent. 5, Abendvorst. SU. Ende 11 U. Ganz Berlin zerbricht sich den Kopf über Aga die schwebende Jungfrau. Mysteriöses Theaterstück in 1 Akt. The three Devils: Die Wettfahrt im Todesring. 14 erstklassige Nummern. Metropol- Theater. Köpnickerstrasse 68. Volks- Vorstellung. ( Parkett 1,60 M.) Abends 8 Uhr: Jugend. Belle- Alliance- Theater. Allabendlich 72 Uhr: Am Telephon. Drama in 2 Aufzügen. 8 Uhr: Cupido& Cie. Schwant mit Gesang und Tanz in 3 Aufzügen. Palast- Theater Burgstraße 22. Früher: Feen- Palast. 8 Uhr. Berliner Luft. Zwickel..... Dir. R. Winkler. Unerreicht ist das neue Februar Programm. Anfang 8 Uhr. Entree 50 Pf. Morgen und folgende Tage: Berliner Luft. Central- Verband der Maurer etc. Zweigverein Berlin. Donnerstag, den 19. d. M., abends 8½ Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Mitglieder- Versammlung der Zahlstelle Berlín( Maurer) nnd der Sektion der Putzer. 1. Tages- Ordnung: 136/19 Vornahme der Stichwahlen zum Verbandstag. 2. Vortrag des Genossen Manasse über: " Vom Wahn zur Wahrheit". Mitgliedsbuch legitimiert. Um rege Beteiligung bittet SteidlLiniens straße 132. Theater Dranien burger Thor. Täglich 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Das unvergleichliche Programm mit Unser Kakelnest Entree 50 Pf. ( Vorverkauf 40 Bf.) Sperrfik 1 M. Sanssouci Jeden Sonntag, Montag, Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Nach jeder Soiree: Tanz- Kränzchen. Lott ist dot. Sensationsparodie. Säle zu Festlichkeiten. Land 2 Mt. 容 pro Woche Abzahlung, Parzelle Thalia- Theater. 840 qm 300 M., nur mündlich, verDresdenerstraße 72/73. Anfang 7 Uhr. Der Camelien- Onkel. Morgen und folgende Tage: Der Camelien- Onkel. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Nomeo und Julia. W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse Zum legtenmal: 16. Mit glänzender Ausstattung: Eine Posse als Medizin. Neuestes! Residenz- Theater Allerneuestes! Direttion: Sigmund Lautenburg. Abends 7, Uhr: Lutti( Loute). Schwant in 4 Aften von Pierre Beber. Deutsch von May Schönau. Morgen: Dieselbe Borstellung. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Seine Kammerzofe. Revue in 5 Bildern von J. Freund. Musik von Victor Holländer. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Mittwoch: Die Räuber. Gastspiel Julius Spielmann. Gratweils Bierhallen Emil Thomas a. G., Henri Bender, Frid Frid, Fl. Siding, Hansi Reichsberg. 300 Mitwirkende. Theater u. Variété Kommandanten Straße 77/79. Direktion: Carl Haverland. Grandioses Ballett. Täglich: Gr. Vorstellung. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Trianon- Theater. Kleines Theater. Georgenstrasse, zwischen Friedrich- u. Universitätsstr. Bum erstenmal: Anfang 7% Uhr. Unter den Linden 44. Anfang 8 Uhr. Das grosse amüsante februar- Programm. 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Eintrittsgelder. 4. Gesamtbeiträge 6. Ersatzleistungen für gewährte Kranken- Unterftüßung 7. Erfazleistungen von Berufsgenossenschaften 2c. 10. Sonstige Einnahmen.. b) Ausgabe. M. Pf. 1. Für ärztliche Behandlung 4 574,45 M. Pf. 382,06 44,44 2. Für Arznei und sonstige 1 009,42 Heilmittel. 5 868,21 37 780,58 3. Krankengelder: a) an Mitglieder... 12 511,25 b) an Angehörige. 860,72 4. Unterstüßg. an Wöchner. 214,39 142,60 " Zusammen. 40 434,21 Einnahme. 40 434,21 M. Ausgabe. 38 942,42 Barbestand. 1491,79. Reservefonds: 4192,79 M. 148,35 M. Borjahr: 5. Sterbegelder. 6. Kur- u. Verpflegungskost. an Krantenanstalten 8. Ersazleistungen für gewährte Kranken- Unters stüßungen. 9. Zurückgezahlte Beiträge und Eintrittsgelder. 10. Für Kapitalanlagen 11. Durchlaufende Posten 12. Berwaltungsausgaben: a) persönliche. b) sächliche 13. Sonstige Ausgaben. 245,60 181,20 318, 6 624,60 827, 143,73 4 044,44 519,86 2133,10 858,13 92,85 Zusammen. 38 942,42 Der Vorstand 271/1 der Gemeinsamen Orts- Krankenkasse für Tempelhof und Hasenheide. W. Kunze, Vorsitzender. Freie Liedertafel. Sonnabend, den 7. März 1903: Grosser Wiener Maskenball im Grand Hotel Alexanderplatz Eingang Meranderplat). ( Großer Saal Anfang 9 Uhr. Eintritt 50 Pf. 65/3 Freunde und Bekannte sind höflichst eingeladen. Billets find im Vereinslokal zu haben und zwar jeden Donnerstag abend b. 9-11 Uhr im Restaurant„ Königssäle", Neue Königstr. 26, woselbst auch stimmbegabte Herren jederzeit Aufnahme finden. Brauerei A. Lehmann Salzheringe, 70 St., zart, 2.70 Berlin SO. 26, Oranienstrasse 4 größere, 60 St., 3 M., große Vollheringe 3 M. Kiste Gold- Bücklinge, fein, 120 St., 3 M., gr. Voll: u. Fett- Bücklinge 3 M. Kiste Sprotten 2, 2 Kisten 4, M. W. Schwandt, Swinemünde. Räucherei, Brat- u. Marin.- Anſt. Uhrmacher Barth scher KonkursmassenAusverkauf! 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Klasse 208 Kgl. Preuß. Lotteri Stehung oom 16. Jebruar 1903, nachmittaga. Nur die Gewinne über 116. und den betreffenden Vummern in Slammern betgefüat Ohne Gewähr.) Nachdrud oerboten 350 404 91 548 660 726 826 923 34 47 1214 319 400 708 2028 78 134 808 93 3107 241 520 67 644 919 99 4089 321 76 607 68 982 5019 173 348 54 433 548 680 98 771 882 1300] 6141 240 514 690 764 849 7163 77 542 698 878 902 46 8143 46 88 332 86 646 776 920 C096 396 471 504 30 34 623 10058 127 61 275 301 751 11070 155 212 23 310 99 518 33 616 967 12259 632 52 719 31 48 61 961 13064 112 516 691 778 812 31 935 14100 282 451 505 667 89 708 905 15090 255 81 347 406 72 659 927 52 16041 219 32 78 388 809 12 48 924 17112 402 552 793 822 985 18319 636 38 19449 511 41 738 919 20069 419 610 823 40 64 75 21090 249 57 94 342 523 683 781 900 22126 346 541 45 23311 420 528 625 29 756 66 24034 313 27 28 621 815 34 92 25049 252 387 505 689 97 957 26070 312 68 557 713 53 823 54 27110 218 40 419 656 838 28002 59 137 248 496 691 903 29349 52 407 518 779 831 30280 324 478 544 66 81 818 23 949 31079 409 89 932 32248 372 488 653 33102 404 73 666 93 775 34325 39 433 851 929 35272 78 398 458 579 831 36268 338 606 92 765 942 37181 266 418 535 776 908 9 98 38125 60 245 420 49 579 645 80 81 748 81 834 938 39110 503 616 798 40075 266 308 533 681 41000 6 24 110 432 573 82+ 992 42019 399 437 696 887 43048 70 562 644 949 44725 54 97 45020 79 377 615 837 928 46206 395 428 48 86 564 643 920 47059 75 471 578 646 961 48028 664 747 803 991 49365 433 724 43 819 30 929 50032 239 48 383 760 827 38 51029 35 122 337 60 689 52114 653 89 753 61 812 937 49[ 200] 53001 53 84 402 590 91 923 54034 35 359 503 632 784 834 96 975 55068 239 438 90 517 703 31 946 56061 124 401 552 700 6 57077 189 233 327 51 450 680 781[ 1000] 899 995 58015 218 320 812 88[ 200] 59023 120 240 36 430 32 586 672 96 706 914 60134 93 242 427 627 742 829 61009 248 331 531 46 991 62032 155 63 218 425 693 825 904 63111 220 527 929 64116 291 485 506 63 685 91 724 84 949 65043 75 90 308 89 562 684 943 66108 246 338 85 465 947 67002 130 62 818 84 68067 104 25 204 407 539 619 727 819 51 981 69036 68 353 442 75 791 832 904 70196 482 534 823 56 970 71239 479 516 847 922 72150 315 633 945 73075 99 281 357 427 509 20 862 991 74198 207 475 634 751 75003 89 154 624 70 970 76057 155 465 595 627 964 77026 414 506 662 794 918 78142 660 79335 412 68 706 55 800 12 18 80021 160 294 362 81024 122[ 2001 247 604 70 764 893 82481 441 927 967 87 83019 673 84202 70 322 760 920 85258 336 86135 459 88 333 417 621 36 52 713 864 912 87374 412 75 95 903 88171 447 823 43 950 67 89159 682 967 90287 347 417 93 942 91045 155 86 542 63 767 817 71 92013 112 95 250 445 59 659 708 892 93062 333 623 757 830 67 903 20 44 79 94080 275 332 488 960 95080 118 28 427 653 903 59 96023 92 188 270 757 949 97041 81 320 12001 499 550 610 32 844 9820 90 696 784 813 907 99018 136 211 36 370 98 435 47 80 812 32 954 100416 559 922 101217 85 641 705 980 102255 320 975 103012 130 50 12001 360 430 84 511 1500 628 843 104326 38 80 514 656 841 67 83 105206 [ 200] 538 106011 157 529 756 77 96 848 976 96[ 200] 107000 76 96 546 720 66 875 108221 356 613 15 78 894 108043 173 643 982 110070 533 40 634 733 88 111054 968 112200 470 96 733 998 113504 21 46 626 798 114027 37 226 357 637 62 847 115070 206 899 116061 175 M. Mörschel. 623 89 117010 29 225 437 75 92 541 699 706 67 98 868 960 118162 210 26 30 56 489 504 23 47 119055 140 54 231 398 464 86 532 44 72 618 748 879 120081 110 24 268 463 68 652 81 755 65 832 64 121016 42 59 78 226 50 54 438 39 547 89 94 734 842 [ 200] 69 986 122014 53 186 358 74 564 605 732 76 814 15 902 32 123056 130 70 222 49 468 588 124011 13 186 244 74 95 690 97 894 903 36 125127 432 583 859 928 126197 249 391 517 639 711 981 127110 279 306 429 590 632 128145 55 404 83 731 865 129097 158 89 391 476 504 90 73 491 538 609 865 87 131043 130052 165 303 20 85 261 342 93 674 857 132025 60 88 340 491 548 96 800 38 133105 203 732 896 935 134011 138 389 631 86 932 85 135033 81 105 15 382 651 984 136131 49 663 971 89 137069 531 627 812 15 138170 322 53 69 407 681 92 835 987 139071 126 28 96 249 60 380 408 507 44 98 709 809 914 31 87 140212 452 591 632 721 872 955 141007 21 202 367 667 74 795 811 92 142013 18 36 125 363 606 88 974 143167 302 472 562 753 65 807 913 44 66 81 144041 50 126 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706 76 829 97 985 199179 222 68 380 495 635 703 73 815 23 44 994 200057 152 89 557 84 777 85 897 201185 90 97 287 756 842 957 79 202149 238 66 631 729 852[ 300] 934 56 69 203059 124 79 319 472 612 27 83 707 94 849 204049 99 112 206 410 87 557 98 616 700 205089 93 254 89 336 418 65 579 92 698 793 838 40 52 83 980 84 206048 216 47 308 70 512 732 94 886 207132 36 63 214 70 349 502 767 75 828 46 94 208240 55 413 586 88 745 829 209321 31 401 17 96 523 28 95 611 29 46 743[ 500] 898 915 36 210086 202 335 581 99 663 778 888 92 964 211073 91 183 226 725 834 82 212081 155 69 389 95 582 688 743 816 30 927 47 213076 155 64 96 237 500 679 813 31 214030 154 439 673 742 848 63 927 65 215130 298 524 62 96 757 862 72 971 89 96 216339 416 79 518 73 717 908 217039 78 220 40 611 774[ 300] 90 984 218211 304 409 28 534 658 763 88 883 219255 353 423 503 8 89 619 809 26 81 220030 215 74 81 378.454 604 69 748 949 221074 79 95 346 457 606 763 222106 34 234 82 89 464 511 754 94 810 958 96 223040 59 127 204 330 37 54 78 538 780 91 855 85 969 224034 100 23 214 381 605 16 99 987 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn au 30 000 S 2 au 1000 t, 3 zu 500 t., 6 zu 300 at. 80 281 432 74 771 117306 670 950 118117 44 286 345 98 566 692 750 74 885 119255 84 325 53 481 603 11 45 874 85 974 89 120043 55 71 318 608 717 921 121017 692 722 122314 85 588 684 123349 638 124050 71 137 583 661[ 2001 125063 353 519 128046 222 511 12 647 $ 7 127130 274 420 88 651 60 889 128037 566 129262 83 300 443 47 537 946 74 130059 110 279 694 902 17 49 85 131067 109 332 656 132029 79( 2001 333 49 98 564 S4 843 133173 346 404 566 880 937 134081 94 116 575 651 700 135027 267 462 771 968 136222 407 524 854 137231 323 426 77 523 69 727 810 930 138214 59 315 472 651 772 809 75 139100 289 14.0194 232 81 84 654 840 56 941 141017 132 79 83 471 796[ 1000] 866 90 142071[ 500] 157 335 36 50 506 657 14: 3259 75 591 720 824 144192 277 80 342 47 430 145155 469 894 146447 572 639 58 837 147156 219 551 915 148097 215 67 91 332 421 29 82 564 793 872 149039 160 277 418 66 670 772 833 150009 366 67 402 527 43 863 151100 217 37 38 57 517 722[ 300] 152176 587 636 55 66 720 817 43 153088 151 66 71 237 75[ 300] 362 496 710( 500 154095 283 545 749 882 155037 90 102 313 402 540 618 156102 6 368 575 90 650 84 964[ 300 157114 72 158077 215 308 510 713 819 40 159470 797 822 52 956 66 160087 109 34 95 264 322 23 690 718 921 161078 138 409 59 66 579 162056 152 233 479 802 45 76 996 163437 974 164045 63 207 661 930 40 165005 88 118 55 250 357 528 48 630 742 894 166072 103 211 49 314 41 489 567 721 33 905 167019 536( 2001 643 725 806 66 84 168163 511 732 818 999 169088 209 336 469 503 624 33 35 794 893[ 2001 170103 29 47 293 1200] 492 548 763 948 171003 89 105 44 288 404 50 520 609 874 925 41 172043 142 529 45 60 868 948 173227 336 78 82 467 504 694 916 174116 21 46 416 64 69 651 841 57 175041 112 331 505 632 33[ 2001 706 98 851 927 176139 375 177056 98 179 234 318 700 42 882 979 178327 779 179062 293 314 449 505 180130 79 242 542 181038 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901 62 212254 417 25 46 501 9 655 720 890 213018 275 696 786 815 49 960 214052 55 85 192 255 363 407 68 631 802 986 215416 715 856 992 216045 95 187 654 83 936 217562 693 903 10 80 218164 74 76 361 444 603 62 875 902 219052 305 28 754 810 220032 349 83 419 536 613 917 221163 248 640 749 89 222009 27 378 532 41 63 73 96 668 726 223096 10 202 349 61 444 732 224028 76 87 98 317 466 726 933 Die Bichung der 3. laße der 208. Rönigl. Preußsifden faffenlotterie findet statt am 13., 14., 16. u. 17. Wärg 1903 III. Wahlkreis. Heute abend Versammlung des Wahlvereins im Märkischen Hof, Admiralstraße Nr. 18 c. Socialdemokratischer Wahlverein 240/6 f. d. 4. Berl. Reichst.- Wahlkreis( S.- 6.). Dienstag, den 17. Februar, abends 8%, Uhr, in der„ Urania", Wrangelstr. 10: Versammlung. Zages- Ordnung: 質 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen Förster über: Dic Borgänge im Reichstag. 2. Diskussion. 3. Bereinsangelegenheiten. Zahlreichen Besuch erwartet 232/9 Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher Amt VII, 353. Sonntag, den 22. d. M., vormittags 10 Uhr, in der Brauerei Friedrichshain( früher Lipps): General- Versammlung der Verwaltungsstelle Berlin. Zages- Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Kaffenbericht und Bericht der Revisoren. 3. Neuwahl des ersten Bevollmächtigten, des zweiten Kassierers, eines Beifikers, cines Revisors und dreier Bureaubeamten. 4. An die Verwaltung gelangte Anträge. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Laufzettel werden zu dieser Bersammlung nicht verteilt. Die Mitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, daß in nachfolgenden Lokalen Zahlstellen errichtet sind: Restaurant Brüschke, Husfitenstr. 29; Restaurant Nitz, Warschauerstr. 74; Mariendorf: Cigarrengeschäft Busse, Chauffeeftr. 68. Uraniabillets find noch zu haben zur Vorstellung am 22. d. M. Die zum Umtausch eingelieferten Mitgliedsbücher können abgeholt werden. 112/6 Die Ortsverwaltung. Socialdemokratischer Verein Socialdemokratischer Wahlverein Socialdemokratischer Wahlverein im 5. Berl. Reichstags- Wahlkreise. Donnerstag, den 19. d. M., abends 8% Uhr, im Alten Schützenbaufe, Linien- Stasse Nr. 5: General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Borsitzenden, des Kassierers und der Revisoren. 2. Bericht der Vertrauensleute, Breß-, Lokal- und AgitationsSommission. 3. Vereins- und Parteiangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. 245/2 Socialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr Zwei Versammlungen. 1. bei Schirm, Badstr. 19. Tagesordnung: 1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten Rosenow über: Das allgemeine Wahlrecht, seine Freunde und seine Feinde. 2. DisTussion. 3. Verschiedenes. 246/ 8* 2. Jm Berliner Prater, Kastanien- Allee 7. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Genossen Kaliski über: , Demolierter Liberalismus". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zu beiden Bersammlungen Gäste auch Damen Zahlreichen Besuch erwartet willkommen. Der Vorstand. Hausdiener-, Packer- u. Geschäftskutscher- Vereinigung für Berlin und Umgegend. Mittwoch, den 18. Februar, abends 8 Uhr, bei Boigt, Ritterstr. 75: Mitglieder- Versammlung mit Frauen. Vortrag des Genoffen Waldeck Manasse über: Wölferhaß und Völkerfrieden. Ausgabe der Billets zum Frühlingsvergnügen. 22396 Gäste willkommen. Der Vorstand. Central- Kranken- u. Sterbekasse der Zimmerer ( Engeschr. Hilfskaffe Nr. 2, Hamburg). Dertliche Verwaltung Berlin. Freitag, den 20. Februar, abends 81 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 7: Mitglieder- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Abrechnung vom 4. Duartal 1902. 2. Wahl der Revisoren. 3. Berschiedene Kaffenangelegenheiten. Der Vorstand. 259/1 für den Bezirk Lichtenberg. Mittwoch, den 18. Februar, abends 8%, Uhr, im Saale des Herrn Gürsch, Frankfurter Chauffee 86: Versammlung. Tages- Ordnung: Rixdorf. Mittwoch, den 18. Februar 1903, abends 8%, Uhr, im Lokal des Herrn Wernecke, Hermannstraße 49: Mitglieder- Versammlung Tages- Ordnung: 1. Vortrag. Diskussion. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Vereins 232/3 Für Frauen ist die Galerie reserviert. Der Vorstand. NB. Wir machen die Mitglieder darauf aufmerksam, daß die Bibliothek fich jetzt in der Partei- Spedition Bring Handjernstr. 7 im Laden befindet. 1. Vortrag.( Der Referent wird in der Bersammlung bekannt gemacht.) angelegenheiten und Verschiedenes. 2. Vereins- Angelegenheiten. Gäste, auch Frauen, haben Zutritt. Der Vorstand. 14/2 Kranken- Unterstützungsverein der Tabakarheiter Berlins Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( E. H. 88.) Mittwoch, den 25. Februar 1903, abends 8½ Uhr, bei Feind, einstraße 11: General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Rechnungslegung pro 4. Quartal 1902. 2. Neuwahl des Borstandes und Ausschusses. 3. Bericht über den gegenwärtigen Stand der Kaffenänderung. Das Erscheinen aller ist dringend geboten. 187/4 Der Vorstand. C. Butrh, Vorsitzender, Stralsunderstr. 41, III. Fachverein der Tischler Berlins u. Umg. Mittwoch, den 18. Februar, abends 8 Uhr: Außerordentliche Generalversammlung 186/2 im Fürstenhof, Röpnickerstraße 137. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Rechtsanwalts V. Fräntl über die Gewerbe- Ordnung. 2. Diskussion. 3. Festjekung der Unterstüßung bei Maßregelungen und Werkstattstreiks. 4. Erledigung verschiedener Anträge des Vorstandes. 5. Abrechnung vom Stiftungsfeit und von der Wohlthätigkeitsmatince. 6. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Zahlreichen und pünktlichen Besuch erwartet Der Vorstand. Morgen, Mittwoch, den 18. Februar, abends 8% Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Vertrauensmänner- Versammlung Sämtlicher Bezirke und Branchen. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Gewerbe- nspektors Herrn Dr. Rasch über:„ Die Gewerbe- Aufsicht in Holzbearbeitungsfabriken." 2. Werkstattstreits und Differenzen. 3. Verbandsangelegenheiten. 78/17 Die Kollegen werden ersucht, aus jeder Werkstatt Vertrauensmänner zu entsenden. Buch nebst Vertrauensmännerfarte legitimiert. Die Ortsverwaltung. Sonnabend, den 21. Februar, Masken- Ball. bei Keller, Koppenstraße: Vereinigung der Maler. Donnerstag, den 19. b. M., abends S Uhr, im Gewerkschaftshause, Centralverband der Maurer Mitglieder- Versammlung Zahlstelle Charlottenburg. Tages 124/4 1. Wahl der Delegierten zur General- Versammlung in Berlin. 2. Ana Dienstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr, im großen Sale des träge zur General- Versammlung. Volkshauses, Rosinenstraße 3: Mitgliedsbuch legitimiert Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Außerordentliche Mitgliederversammlung. Ordnung: 1. Beratung der Anträge gun Drisſtatut des Zweigvereins. 2. Bericht zum aus den Vertreterjigungen. 3. Bornahme der Stichwahlen für die Delegierten zum Verbandstag. 4. Bericht und Neuwahl der Delegierten in der Gewerkschaftskommission. 5. Gewerkschaftliches und Verschiedenes. NB. Die Bichtigkeit der Tagesordnung erfordert dringend das Erscheinen sämtlicher Kollegen. Es erwartet recht regen Besuch Mit kollegialem Gruß! Die örtliche Verwaltung. 136/10 16, H.& P. Uder, Engel- Ufer 5. Fabrik- Lager sämtlicher gangbarer Kautabake. 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" Dienstag, 17. februar 1903. ist darauf zurückzuführen, daß die Versicherungsanstalt in Voraussicht Aber alles. das ist noch nicht war Säger außerdem der notwendigen fünftigen Erweiterung, die Generalanlagen von noch Kassierer der Innung sowie der Sterbekasse der Innung. Dritter Wahlkreis. Heute abend: Versammlung des weiteres in sich aufnehmen können. vornherein so groß angelegt hat, daß sie die Erweiterung ohne Der Rechenschaftsbericht der Innung sowohl als der der Sterbetasje Damit werden wohl die An- verzeichnet an von Säger eingezogenen, aber noch nicht abgelieferten Wahlvereins im Märkischen Hof, Admiralstr. 18c. griffe verstuminen, wie fie hier und da, insbesondere zulegt im Geldern einen Gesamtbetrag vou 381 Mart. Voni Vorstandstisch Schöneberg. Heute, Dienstagabend bei Obst, Meininger- Reichstage gegen die Höhe des Kostenansatzes pro Bett erhoben wurde noch bekannt gegeben, daß auf gütlichen Wegen von S. überstraße 8: Versammlung des Wahlvereins. Auf der Tages- worden sind. haupt nichts zu bekommen sei und deshalb Klage angestrengt werden ordnung steht ein Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Friz Der verstorbene Kommerzienrat Albert Pfaff hat, wie der müßte. 3ubeit über Die bevorstehenden Reichstags- Konf." erfährt, die folgenden Vermächtnisse bestimmt: Wahlen". Pflicht aller Mitglieder ist es, in dieser Versammlung 200 000 W. für die Beamten und Arbeiter seiner Firma, 200 000 zu erscheinen. Mark für eine Albert Pfaff- Stiftung für arme Handwerker, die das Treptow Baumschulenweg. Morgen, Mittwochabend 8 Uhr, Kunstgewerbe erlernen wollen, 200 000 M. für das Augusta hält der Wahlverein im Restaurant Ackermann, Baumschulenweg 78, Sospital, 200 000 M. für das Krankenhaus Bethanien, 200 000 seine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Außer Bereins- und Mark für die Zungenheilstätte in Belzig, 100 000 M. für die Gemeinde Angelegenheiten steht ein Vortrag des Ingenieur Friedrich- Wilhelm- Vittoria- Stiftung der Aeltesten der Kaufmann Grempe über„ Technische Fortschritte im Beleuchtungswesen" auf schaft, 100 000 M. für das Asyl für Obdachlose, 100 000 m. für die der Tagesordnung. Für die Frauen ist ein Abschnitt des Raumes Pensionskasse der Feuerwehr, 100 000 M. für die Berliner Rettungsreserviert. gesellschaft, 100 000 M. für den Lette- Verein, 100 000. für die Stralau. Ueber die nächsten Reichstags- 23 ahlen hält Pensionskasse der Schußmannschaft, 100 000 M. für die FerienGenosse Antrid in der Alten Taverne, Alt- Stralau 26, am Sonntag kolonien und 100 000 M. für den Strippenverein. einen Vortrag. Zahlreicher Besuch ist geboten. Lokales. Das Saulwesen im Stadthaushalts- Etat für 1903. Von den 117 Millionen Mark, die als Gesamtausgabe in den Entwurf des Stadthaushalts- Etats für 1903 eingestellt sind, Tommen allein 23 050 447 M. auf das Schulwesen. Eina nahmen werden hier nur in Höhe von 3 192 405 M. erivartet, aus dem Stadtsäckel wäre mithin für diesen Zweig der Gemeindeverial: tung ein Zuschuß von 19 858 342 M. zu leisten. Gegen den Etat für 1902 find beim Schulwesen höher angesezt die Ausgaben um 781 162 M., die Einnahmen um 250 815 M., der Zuschuß um 530 347 M. Einen ähnlich hohen Zuschuß wie die Schulverwaltung erfordert keine der anderen Verwaltungen unsrer Kommune. Aber die Summen, die die Stadt alljährlich in ihre Schulen hineinstedt, sind ein Kapital, das reiche Zinsen trägt. Neben den Gemeindeschulen erscheinen auch die Realschulen in dem neuen Etat wieder mit höherem Zuschuß. Angesetzt sind: Ausgabe 1 276 281.( 70 723 M. mehr als 1902), Einnahme 464 456 2.( 43 180 M. mehr). Zuschuß 811 825 M.( 27 543 m. mehr). Die Steigerung der Ausgaben wie der Einnahmen wird hauptsächlich durch die Weiterentwicklung der erst im vorigen Jahre neu eröffneten 13. Realschule bewirkt. Ueber den Mörder der Witwe Budwig, den in Rußland festgenommenen Big Weber, der die Witwe Budwig hier erschlug, werden neue bemerkenswerte Thatsachen bekannt. Weber hat sich schon früher in Berlin und in der Provinz aufgehalten und schon damals Verbrechen verübt. Er ist in Uelzen wegen Einbruchs mit 1% Jahren Zuchthaus bestraft, allerdings unter Angabe eines falschen Geburtstages und Geburtsortes. Dort wurde er bei einem Produktenhändler beschäftigt. Auch steht jetzt fest, daß Weber sich hier bei einer jüdischen Familie als ein Verwandter der Frau Budwig einführte und mit der Tochter des Hauses verlobte. Das Verlobungsleid seiner Braut nahm er unter dem Vorwande mit, es einem Landsmann zeigen zu wollen, verkaufte es aber und berbrauchte den Streifende Bäckermeister. Nach der neuen Geschäftsanweisung die Schraube, in dem Geschäft der Kaiser Wilhelmstraße stahl, wo er Erlös. Ebenso weiß man jetzt bestimmt, daß er das Mordwerkzeug. für die Armenkommissionen ist den Kommissionsmitgliedern die einen schweren Hammer kaufen wollte. In der Herberge in der Uebernahme von Lieferungen für die städtische Armenverwaltung Linienstraße, wo er sich aufhielt, hat er nach dem eignen Geständnis untersagt. Hiergegen hat eine Versammlung der Bäcker- Bezirks- dem Handelsmann Jaffe Geld und eine Ausweistarte gestohlen. Diese vereinsvorstände Protest erhoben. Die Bestimmung wurde für durchaus ungerechtfertigt erflärt, da sie die Bäckermeister, lettere legte er an den Thatort, um den Glauben zu eriveden, als ob welche ehrenamtlich im Kommunaldienste thätig sind, gegenüber ihren lie der Mörder verloren habe und so die Kriminalpolizei irre zu andern Kollegen zurücksetze und schädige. Es wurde beschlossen, an den Vorsitzenden der städtischen Armenkommission, Stadtrat Dr. Münsterberg, eine Eingabe zu richten mit dem Ersuchen, diese Bestimmung zu streichen und es bei der bisherigen Braris zu belassen. Sollte diese Petition feinen Erfolg haben, so werden alle Bäckermeister ihre Aemter als Vorsteher oder Mitglieder von Armenkommissionen zum 1. April d. J. niederlegen. Merkwürdig, daß die Bäckermeister keinerlei Sinn für die ethischen Motive haben, von welchen die Armendirektion sich in ihrer Anweisung leiten läßt. führen. Jn Berlin existiert eine Bande von Cigarettenfälschern, welche die Nachahmung beliebter Cigarrettenmarken betreibt und den Verlauf dieser Fälschungen durch Straßenhändler und Reisende betreiben läßt. Obwohl schon eine Anzahl von Mitgliedern der Bande festgenommen und zum Teil auch schon mit Gefängnisstrafen belegt worden sind, blüht der Schwindel noch immer. Borgestern ist es der Polizei wieder gelungen, einen Angehörigen der Bande festzunehmen, der vor der städtischen Pfandkammer Aufstellung genommen hatte und gefälschte Cigaretten zu niedrigen Preisen anbot. Der Verhaftete die fittlichen Zustände der seiner Aufsicht unterstellten Gastwirtschaften bemüht sich, die Behörde über seine Persönlichkeit im Unklaren zu Der Vorsteher des 24. Polizeireviers hat sich bekanntlich über scheint jedoch Verschiedenes auf dem Kerbholz zu haben, denn er sehr drastisch ausgelassen. Zu den in der Sonntagsnummer verlaffen. öffentlichten Mitteilungen schreibt uns der Großdestillateur Herr Tonn, Grüner Weg 34: Da auch mein Lokal von dem Vorsteher des Reviers als ein bedenkliches bezeichnet worden ist, so bitte ich Sie, die Mitteilung entgegen zu nehmen, daß meine Gäste sich ausschließlich aus den Streifen ehrbarer Handwerker und Bürger refrutieren. Es kommen in meinem Lokal nicht mehr Ruheſtörungen vor als etwa in den Reiberei entstand, so wurde diese stets ohne Hilfe der Polizei von sogenannten Cylinderdestillen, und wenn wirklich einmal eine kleine meinem Personal geschlichtet." Der Fahrpreis auf der Straßenbahnlinie Berlin KupfergrabenCharlottenburg Straßenbahnhof wird frühestens vom 9. Marz d. J. auf 10 Pf. herabgefegt werden. Dagegen behalten die andern Linien der Berlin- Charlottenburger Straßenbahn noch den 15 PfennigTarif. Indessen werden auf den Linien Stettiner Bahnhof- Stadt bahnhof Charlottenburg und Dönhoffplay- Stadtbahnhof Charlotten burg die Teilstrecken verlängert werden. Die zuletzt genannte Linie foll übrigens eine Verlängerung erfahren, die auf Anregung des Bublifums zurückzuführen ist. Sie wird bis nach Westend beztv. bis zum Spandauer Bod durchgeführt werden. Sollte es für die Ver ivaltung nicht vorteilhafter sein, wenn sie, wie auf der Großen" geschehen, auch für ihre Strecken den Zehnpfennig- Tarif einführte? Wer will es dem Bublifum verdenken, daß es auf eine Fünfzehn pfennig- Strede verzichtet, wo es ebensoweit für zehn Pfennig fahren kann? " Ein Betrüger hat versucht, von der schiver geprüften frant daniederliegenden Ehefrau des verhafteten Landmessers Steldt Geld zu erschwindeln. Es ist der stellenlose Staufmann M., der der Frau vorspiegelte, er fönne bewirken, daß St. auf freien Fuß gesetzt werde, und wolle die Belastungszeuginnen nach Amerika führen. Dafür verlangte M. 2000 m. Die Sache tam zur Kenntnis der Polizei, die den M. festnahm, Victoria- Brauerei, 2üßowstraße 111/112, der Verein„ Urheberschus" Gegen die Theatercensur veranstaltet am 23. Februar in der eine öffentliche Protest Bersammlung. Das Referat, an das sich eine Diskussion knüpfen soll, hat Herr Rechtsanwalt Victor Fränkt übernommen. Alt- Töplig bei Potsdam hatte eine Erbschaft von 7000 M., die ihm Ein lebensmüder Lebegreis". Der Schiffer Karl Petsch aus zugefallen war, kürzlich binnen wenigen Tagen mit Damen der Halbwelt in Berlin imd Potsdam durchgebracht und war in seinen oder Ziegeleischuppen nächtigen. Nach dem Leben in Saus und Heimatsort vollständig mittellos zurückgekehrt. Er mußte im Freien Braus hat er das elende Dasein nicht mehr ertragen fönnen. Ende voriger Woche zog man seine Leiche aus der Havel, in welcher er fich ertränkt hatte. Am Ufer fand man einen Bettel folgenden Inhalts: Mein Geld ist alle, da hört das Leben auf, schön zu sein. Karl Im Kanal an der Sandbank an der Rampe liege ich im Wasser. Betsch." löschen. F Für die Gemeindeschulen sollen diesmal 15 793 584. ausgegeben werden, wovon voraussichtlich nur 105 833 M. durch Einnahmen aufgebracht werden und 15 687 751 2. durch Zuschuß zu decken sind. Das Plus gegen 1902 beträgt bei den Ausgaben 518 143 M., bei den Einnahmen 3257 M., beim Zuschuß 514 886 Mark. An den Ausgaben sind die persönlichen Kosten"( Gehälter ftp.) allein mit 13 640 471 m. beteiligt, gegen 1902 ist hier eine Steigerung um 350 753 M. eingetreten. Im Jahr 1903 müssen die Lehrkräfte um 150 vermehrt werden, weil 150 neue Klassen eröffnet und 10 neue Schulen eingerichtet werden sollen. Es ist erfreulich, daß hierbei die ersten Klassen, die tros des" Achtklassen- Systems" in manchen Schulen noch ganz fehlen, einen Zuwachs von 44 erhalten sollen. Warum aber ist für die sechsten, fiebenten und achten Selaffen nicht eine einzige mehr vorgesehen? Die Klaffenvermehrung tommt, wenn von den Nebenklassen abgesehen wird, nur den oberen und mittleren Klassen zu gute. Und doch sind, wie die kürzlich den Stadtverordneten vorgelegte Statistik über die GemeindeschulFrequenz des laufenden Winterhalbjahrs wieder gezeigt hat, die untersten Slaffen großenteils noch immer bis an die Grenze des Möglichen, bis zum letzten der überhaupt vorhandenen Plätze befeßt. Es soll, wie man sieht, auch im Jahre 1903 in dieser Beziehung nicht beffer werden. Ein andrer Mißstand, die Verwendung von Mietsschulen, wird sich sogar noch verschlimmern. Nur für zwei Schulen wird in diesem Jahre ein neues Schulhaus fertig; da aber zehn neue Schulen hinzukommen, von denen nur zwei oder drei schon als " Filialen" bestehen und bereits Räume haben), so müssen die Mietsschulen aufs neue vermehr werden. Für Mieten fordert der Etat nun bereits 360 000 M., wieder 80 000 m. mehr als im Vorjahr. Soll diesen Mißständen einmal ein Ende gemacht werden, dann wird doch ivohl noch sehr viel tiefer als bisher in den Beutel gegriffen werden Ein Berliner Rechtsanwalt verhaftet. Betrügerische Mani- die Feuerwehr in der Müllerstr. 35, Ede der Utrechterstraße, wo der Ein größerer Fabritbrand beschäftigte in der Nacht zum Sonntag müssen, für die Errichtung neuer Schulhäuser( auf die wir beim Bau- bulationen bei den Ziehungen rumänischer Rente haben die Ver- Dachstuhl der Berliner Werkzeug- Maschinenfabrik Attiengesellschaft Etat zurückommen werden) wie für den Unterrichtsbetrieb der Ge- haftung des Berliner Rechtsanwalts Mag Siebling aus der vormals 2. Senter in Flammen stand. Die Flammen waren in meindeschulen. Doch für eine große Aftion, die hier Wandel schaffen Münzff. 30 zur Folge gehabt. Liebling wird sich wegen Beihilfe der Eifengießerei ausgekommen und hatten den gesamten Dachstuhl könnte, ist der Berliner Stadtfreifinn nicht zu haben. zum Betrug und versuchter Expreffung vor dem Berliner Landergriffen. Brandinspektor Julius ließ mit vier Schlauchleitungen gericht I zu verantivorten haben. Bei den Losziehungen rumänischen Rente waren in den Jahren 1899 und 1901 Verun raftig Waffer geben, und es gelang, die Feuersbrunst damit zu treuungen dadurch vorgenommen worden, daß mit Wissen der Direktoren des öffentlichen Schuldenivefens in Bukarest die Nummern Feuerbericht. Die Brandchronik der letzten 24 Stunden ist eine der zu ziehenden Lose vorher bestimmt wurden. Namentlich der reichhaltige, denn sie weist gegen 20 Alarmierungen auf. In der Bantier Behar aus Bukarest hatte bei diesen betrügerischen Mani- Nacht zum Sonntag hatte die Wehr in der Müllerstr. 35, Gde der pulationen feine Hand im Spiele. Behar ist ein Klient des Ver- Utrechterstraße, einen größeren Brand zu beseitigen. Hier war in Söhere Ausgaben sind auch für die Gymnasien, Real hafteten. Behar wollte seine Kenntnis von den Vorgängen dazu be- der Eisengießerei einer Werkzeug- Maschinenfabrit auf nicht ermittelte gymnasien und Ober- Realschulen angefeßt, aber da nuben, um von der Diskontogesellschaft und dem Hause Bleichröder Weise Feuer ausgekommen, das sich sehr schnell ausbreitete und bei hier bei den Einnahmen eine noch größere Steigerung erwartet einen Betrag in der Höhe von 500 000 M. zu erlangen. Die beiden Ankunft der Wehr bereits auf den Dachstuhl übergesprungen war. wird, so kann der Zuschuß herabgesetzt werden. Ge betragen die Bankhäuser hatten damals gerade Verhandlungen mit der rumänischen Obgleich nun die Wehr sofort vier Schlauchleitungen in Thätigkeit Ausgaben 3 299 182 M.( 69 189 M. mehr), die Einnahmen Regierung wegen Konvertierung der 175 Millionen- Anleihe einge- fezte und den Brand von verschiedenen Seiten aus angriff, dauerte 1 526 294 m.( 105 968 m. mehr), der Buschuß 1772 888. leitet, und aus diesem Grunde glaubte der Banfier Behar gewonnenes es doch fast eine Stunde, bevor die Flammen erstickt waren. Ein großer ( 36 779. weniger). Der Zuwachs an Einnahmen soll aus der Spiel zu haben, da durch Aufbeckung der Veruntreuungen die Finanz- Teil des Dachstuhles ist vernichtet. Zur selben Zeit wurde die Wehr nach Schulgelderhöhung kommen, die für diese Anstalten vom Magistrat ge- fraft des rumänischen Staates erschüttert und somit die Durch dem Reichstags- Ufer gerufen, wo auf offener Straße an der Ecke der wünscht wird, aber von den Stadtverordneten noch nicht genehmigt führung der Anleihe gefährdet erschien. Die Direktion der Diskonto Hindersinstraße Teerfasser in Flammen standen. Die Gefahr konnte ist. Auch nach der Erhöhung des Schulgeldes würde der Zuschuß gesellschaft trat nun, anstatt es von vornherein abzulehnen, in Ver- bald beseitigt werden. In der Tilsiterstr. 35 mußte in einem Keller pro Schüler hier immer noch viel größer fein als bei den Ge- handlungen mit dem Anwelt des inzwischen verhafteten Bankiers ein Brand abgelöscht werden, der allerlei Gerümpel und Verpackungsmeindeschulen, fast doppelt so groß. Billig sind die höheren Mädchenschulen, und nach Er- wurden abgelehnt, die Verhandlungen aber so lange hingehalten, geführt. Ein Ladenbrand beschäftigte die Wehr in der Wartenburghöhung des Schulgeldes werden sie sogar noch billiger werden. Hier bis die Anleihe perfekt geworden war. Gegen Rechtsanwalt Liebling straße 16 längere Zeit. Außerdem waren im Laufe des Sonntags follen betragen die Ausgaben 785 681 m.( 7908 m. mehr als 1902), wurde unmittelbar darauf ein gerichtliches Verfahren eingeleitet, noch Allarmierungen nach verschiedenen andren Stellen zu verzeichnen, die Einnahmen 563 440 M.( 47 300 m. mehr), der Zuschuß nur das nunmehr zur Verhaftung Anlaß gab. bei denen es sich jedoch um Brände handelte, die ein sonderliches 172 191.( 39 392 M. weniger). Warum die Mädchenschulen so billig sind? Wo seminarisch gebildete Lehrkräfte. sumal weibliche, 15. d. M. unter dem Vorfiß des Staatssekretärs Grafen v. PosaDas Deutsche Centraffomitee für Lungenheilstätten hielt am Eingreifen der Wehr nicht erforderten. Durch die neuesten Bereicherungen des Berliner Aquariums ist mit in Betracht kommen, da wird weniger an Gehältern gebraucht. bowsty im Reichsamt des Innern eine Sigung ab, in der über weitere auch das Affenhaus bedacht worden, denn seine Bevölkerung wurde Von den übrigen Abteilungen des Schul- Stats sei nur noch das Maßnahmen zur Tuberkulose- Bekämpfung beraten wurde. Der vom um drei Arten in mehreren Eremplaren vermehrt. Sie gehören zu Fach- und Fortbildungsschul wesen erwähnt. Viel hat Badischen Frauenverein im Soolbade Dürrheim begründeten Kinder- jener weitverzweigten afrikanischen Familie der Meerkazen, deren die freifinnig- schulfreundliche" Gemeindeverwaltung Berlins für die heilstätte sowie der neuen Kinderheilstätte vom Roten Kreuz in Lychen langgefchwänzte Mitglieder vermöge ihrer ebenmäßigen schlanken Fortbildung der heranwachsenden Jugend nicht übrig. Angesezt sind in der Udermart wurden Schlußbauraten bewilligt. Ebenso wurde Gestalt und ihrer hübschen Färbung und Zeichnung einen sehr an für die Fortbildungsschulen 547 256 M. Ausgabe( 27 673 M. mehr). der Vereinigung zur Fürsorge für franke Arbeiter in Leipzig zur Er- sprechenden Eindruck machen. Die eine Art, die in Senegambien 69 300 M. Einnahme( 8000 M. mehr), 477 956 2. Zuschuß weiterung der Erholungsstätte Stötteriß die beantragte Beihilfe ge- heimische grüne Meerkaze, darf wohl in ihrem oberseits gelbgrinen ( 19 673 M. mehr), für den gewerblichen Unterricht 914 814 m. währt. Seleide und mit dem gelben Backenbart am schwarzen Gesicht als Ausgabe( 82 009 M. mehr), 310 147 M. Einnahme( 24 092 m. mehr), 604 667 M. Zuschuß( 57 917 M. mehr). Die Steigerungen In der Berliner Stellmacher- Innung scheinen recht erbauliche Zu eine der nettesten Species bezeichnet werden; die aus Stamerun erklären sich größtenteils aus der Vermehrung der Kurse. Sonst stände zu herrschen. In der lezten Quartalsversammlung entwickelte stammende Mona hingegen hat braunroten Rücken, weiße Stirngiebt's neues hier nicht zu melden. Wann kommt die obligatorische ich eine ziemlich lebhafte Debatte über die Kaffenführung des binde, fleischfarbene Lippen und blaues Gesicht, während die MeerFortbildungsschule? Stellmachermeisters Säger. Dieser Mann spielte in der genannten tage von der Guineatuste einen im allgemeinen rauch- oder schieferAls im Jahre 1893 die Immungseine andre Art Säugetier, das in sechs Exemplaren angekommen ist, grauen Belz und fahlgraues Gesicht hat. Für viele Besucher wird Ein Wort schließlich noch über die Pflege des Spiels, die Innung eine große Rolle. halb zum Schulivesen und halb schon zum Gesundheitswesen gehört. Im Krankenkasse ins Leben gerufen wurde, wählte man Säger zum Jahre 1903 sollen wieder ein paar Gemeindeschulhöfe mehr für die Kassierer. Bei den Arbeitern machte er sich durch sein ganzes Be- von weit höherem Interesse sein; es ist eine Art tropischer großer Ferien freigegeben werden, ganze 25 statt der bisherigen 20. In nehmen recht verhaßt, so daß diese wiederholt den Versuch machten, nennt; fie dürfen aber nicht mit den im Volksmunde eine große Rolle Fledermäuse, welche man wegen ihrer Größe fliegende Hunde" Berlin geht eben alles langsam. Mit der Vermehrung der Schul- einen andern Raffierer an seine Stelle zu sehen. Im Jahre 1902, spielenden Vampiren verwechselt werden, sondern es sind echte Fruchtärate steht's ja nicht anders. Im Etat prangen bereits die famosen als auf Grund veränderter Statuten wiederum eine Neuwahl vor freffer. 30 Aerzte( statt bisher 12), von denen mehr als 260 Schulen ver zunehmen war, fam es abermals wegen der Wahl des Kassierers zu sorgt werden sollen. Von socialdemokratischer Seite wird bekanntlich Auseinandersetzungen zwischen Meister und Gesellen, so daß die Dienstag abend 8 Uhr veranstaltet das Wissenschaftlichfür jede Schule ein besonderer Arzt gefordert, während der Freifinn Gewerbe- Deputation angerufen wurde. Da wurde plöglich anfangs humanitäre Komitee" im Altstädter Hof einen Vortragsabend, in 30 für ausreichend hält. Oftober ein gefälschter Stranfenschein vorgefunden und der Vorstand welchem Dr. Magnus Hirschfeld über Das urnische Kind" fab fich genötigt, den Säger feines Amtes zu entheben und die sprechen wird. Einladungen zu diesem besonders für Pädagogen Die Lungenheilstätten der Landesversicherungsanstalt Berlin bei Arbeitgeber zu benachrichtigen, an ihn keine Beiträge mehr zu ent- und Aerzte wichtigen Vortrage find im Sekretariat des„ WiffenBeelitz sind vom ersten Tage der Errichtung an voll belegt gewesen, richten. Diese Maßnahme gab einem Meister Ber- schaftlich humanitären Somitee", Charlottenburg, Berlinerstr. 104, es mußte deshalb die Erweiterung der Heilstätten gleich nach Fertig anlaffung, sich in der letzten Quartalsversammlung nach mittels Antwortfarte erhältlich. stellung des Baues in Erwägung gezogen werden. Runmehr hat der Ursache dieses Verbots zu erkundigen. Die Antwort ging der Vorstand der Landesversicherungsanstalt dem Ausschuß eine dahin, daß erhebliche Betrügereien und Fälschungen vorgekommen Vorlage über die Vorarbeiten für die Erweiterung der Heil- feien. Die fehlende Summe belaufe fich auf 3-4000 02. Die stätten zugehen lassen. Dem Vernehmen nach sollen insgesamt gefälschten Krantenscheine seien der Staatsanwaltschaft Mitte Der Schöneberger Stadthaushalt wird für das Jahr 1903 voraus 320 Betten für Männer und Frauen neu errichtet werden. November übergeben worden, aber eine Antwort noch nicht ein sichtlich mit 8 Millionen Mark balancieren. Die ordentliche Die Soften für das neu zu schaffende Bett werden fich gegangen. Säger bestritt in der Versammlung jede Schuld underwaltung schließt ab in Einnahme und Ausgabe mit auf nur 3000 M. Helaufen, während, wie bekannt, die Kosten eines erklärte, nicht er, sondern der Vorstand habe die Kaise 4 328 367 M.( gegen das Vorjahr mehr/ Million Mark), die außer bisherigen Bettes fio auf 15 000 m. stellten. Diese große Differenz betrogen und fäme wohl früher nach Plößensee als er. ordentliche Verwaltung schließt ab mit 4 040 000 m.( gegen 支 " Hus den Nachbarorten. im " Juriftifcher Teil. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 7 bis 92 Uhr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. das Vorjahr mehr 683 432 M.). Der Zuschlag zur Gemeindesteuer| den und der Geschäftsführer ihn für verdächtig hielt. Bald nach A. B. C. 3000. Wenden Sie sich an Herrn Dr. M. Hirschfeld, Char beträgt wieder 100 Proz., zur Gewerbesteuer 150 Proz. Der feiner Entlassung wurden aus dem Geschäft mittels Einbruchs vier lottenburg, Berlinerstr. 104. 2. 3. Das kommt auf die Höhe des Lohnes Straßener 100 E. M. Nicht und Verkehrs- Etat schließt ab in Einnahme Kupons Seidenstoffe im Werte von 1000 M. gestohlen. Nunmehr oder Gehalts an. Alles wesentlich teurer, Klima geſund. mit 269,248 M., in Ausgabe mit 265 262 M., ergiebt also wurde in der Wohnung der Mutter des Angeklagten Haussuchung findet sich Niederwallstr. 6/7( 130. Gemeindeschule). Anmeldungen nimmt bekannt.- W. K., Schriftseher. 1. Die Fachschule für Buchdrucker be einen Ueberschuß von etwa 4000 M. Im Jahre 1891 er- abgehalten und dabei allerdings nicht jene vier Kupons Seidenstoff, entgegen Herr Buchdruckereibefizer C. Behrens, Grüner Weg 9/10. 2. Fragen forderte dieser Etat noch einen Zuschuß von 192 000 m. Gegen aber andre Tuch- und Seidenstoffe vorgefunden, die teilweise bereits Sie in der Buchhandlung des Vorwärts" nach. F. G. 100. Darüber das Vorjahr sind indes die Beiträge und Abgaben aus den privaten verarbeitet waren, aber nach der Behauptung des Vertreters der werden Sie nächstens etwas in der„ Neuen Welt" lesen. K. W., RirVerkehrs- und Beleuchtungs- Instituten nur unmerklich gestiegen. Firma Mar Meher u. Co. aus dem Geschäft des letzteren herrührten. dorf, Wiederholen Sie Ihre Anfragen. Besonders dürften die seiner Zeit gemachten" überschwänglichen Bei der Haussuchung ging es sehr stürmisch zu, denn ein Bruder des Hoffnungen auf den neuen Vertrag mit der Englischen Gasgesellschaft Angeklagten widersetzte sich dem Kriminalbeamten heftig und es kam doch nicht so wertvoll gewesen sein, denn die Abgabe mit 9,46 Proz. zu einem Handgemenge, welches später noch ein gerichtliches Nachspiel von der Brutto- Einnahme beträgt für dieses Jahr mur 131 193 M. gehabt hat. Als der Angeklagte erfuhr, daß Haussuchung abgehalten ( 1902: 111 089 m.), die Große Berliner Straßenbahn zahlte für worden sei, verschwand er aus Berlin. Er ist fast 2 Jahre in London Amalie. Falls fein Testament vorhanden, beantragen Sie gerichtliche Benutzung der Straßen nur 22 800 2.( 1902: 20 634., 1901: gewesen und dann nach Brüssel gegangen, wo er in einem großen Nachlaßregulierung, oder Klagen Sie. W. W. 3. Wiederholen Sie 15 277 M.), das Elektricitätswerk„ Südwest" von der Brutto- Hotel als Kellner thätig war. Dort ist er schließlich festgenommen Ihre Anfrage mit Angabe, wer im Ehescheidungs- Erkenntnis als schuldiger Einnahme 39 500 ganzen M. Teil bezeichnet ist. ( 1902: Hermsdorf. Wiederholen Sie die Frage unter 24 000 M.). worden. Inzwischen sind die vier Kupons Seidenstoffe bei einem R. 17 d. Wiederholen Sie Hieraus kann man ersehen, mit welchem ungeheuren Nußen die ge- Schneider Heße vorgefunden worden, der sie von einem unbekannten wörtlicher Angabe, was im Kontrakt steht. genau die so nicht verständliche Frage. E. S. 60. Es handelt sich nannten Privatgesellschaften arbeiten( bei„ Südwest" beruhen die Manne mit dem Spitznamen der kleine Kohn" gekauft haben offenbar um die Steuern für die Zeit nach dem Oktober.- P. D., Albany. Ermittelungen der Brutto- Einnahme sogar nur auf Angaben der wollte. Als ihm nun der Angeklagte gegenüber gestellt wurde, hat stommen Sie in die Sprechstunde. Hirthe. Wiederholen Sie die AnGesellschaft). Welcher kommunale 3oll auf die wichtigsten Verbrauchs- er erklärt, daß dieser nicht der Verkäufer des Seidenstoffes gewesen ist. frage unter Beifügung Ihrer Abonnementsquittung. R. 99. 7 Tage. artikel gelegt wird, beweist die Einnahme von 55 000 M. an Stand- Der Angeklagte bestritt nicht nur die Thäterschaft dieses Diebstahls, 2. Kann sie verlangen. 3. Ja. 4. Ja. 5. Wenn Sie das verlangen. geld auf den beiden Wochenmarkt- Plägen. Ganz bedeutend erhöht sondern wollte auch nicht wahr haber, daß die in der Behausung seiner Alter Abonnent. Darauf hat die Armendirektion keine Ansprüche. gegen das Vorjahr hat sich der Armen- Etat. Hier zeigt sich die Mutter vorgefundenen Stoffe von ihm aus dem Geschäft entwendet Sugo 156. Wenn Sie dazu nicht in der Lage find, ohne daß Sie und wirtschaftliche Not des letzten Sommers. Während für 1902 noch worden seien. Der Staatsanwalt hielt das Gegenteil für erwiesen Ihre Familie Not leiden, find Sie zur Zahlung nicht verpflichtet. S. 20. Ja. 257 520 Mart veranschlagt veranschlagt waren, beträgt der diesjährige und beantragte 1% Jahre Gefängnis, während Rechtsanwalt Dr. Das Eigentum Ihrer Frau kann nicht angegriffen werden. F. G. 100. Nein. 1000. Wiederholen Sie die Anfrage unter AnAnschlag 295 955 Mart, also 38 435 Mart mehr. Demselben Schwvindt ausführte, daß der Diebstahl von den vier Kupons Seiden- gabe, wieviel Kinder da sind. 2. Nein. 5. S. N. 100. Nein. steht eine Einnahme von nur 84 375 Mart gegenüber. stoffen unter allen Umständen ausscheiden müßte, und bezüglich der. B. 13, Charlottenburg. 1. Nein. 2. Nein. 3. Klagen. O. W. so daß ein Zuschuß von 211 580 M. erforderlich ist. Die Armen- übrigen Stoffe die Identität doch nicht sicher feststehe. Der Ge- Ritterstraße. Wiederholen Sie die Frage unter Beifügung der Abonnementsquittung. und Krankenpflege- Kosten für unterstützungsbedürftige Personen am richtshof verurteilte den Angeklagten zu 6 Monaten Gefängnis. W. K. J. Sie müssen sich damit an die Polizei wenden. Tizmann. Drte betragen 237 000 m. 2 Wettende, Die Hohenzollernschule Kommen Sie in die Sprechstunde. Der neue Erner- Prozeß in Leipzig. Unter großem Andrange Demminerstraße. Nein. 23. 80. 3ft fein Grund zum Ausschluß. ( Reformgymnasium) steht in Einnahme mit 104 000 m ,, in Ausgabe des Publikums wurde gestern die durch Reichsgerichtsbeschluß vom Klage dagegen ist zulässig. G. G. 38. Sie verschulden jetzt 15 M. mit 162 128 M., verlangt also einen Zuschuß von 58 000 M.( 1902: 4. Oftober angeordnete nochmalige Verhandlung gegen den zu fünf 2. S. 101. Wahlberechtigt sind Sie zum Reichstag in Breußen, sofern 48 969 M.). Die höhere Mädchenschule dedarf einer Bei Jahren Zuchthaus verurteilten Direktor der Leipziger Bank Erner Sie hier Ihren Wohnsiz haben. Im übrigen wenden Sie sich an das hilfe von 2578 M., der Verschönerungs- Etat weist eine vor dem Leipziger Schwurgericht durch den Vorsitzenden Landgerichts- Polizeipräsidium hierselbst. Militärpapiere, Geburtsurkunde, Nachweis, daß folche von 49 893 M. und der Etat der Desinfektions- direktor Müller eröffnet. Der Verteidiger Justizrat Dr. v. GordonSie Staatsanghöriger von Reuß find. Anstalt eine solche von 4462 M. auf. Berlin erklärt, der Angeklagte lehne den Vorsitzenden als befangen Die Stadtwerdung Wilmersdorfs wird in einer von verschiedenen ab; Direktor Müller fei Vorsitzender und Berichterstatter der Eröff Kommunalvereinen abgesandten Betition an das Abgeordneten- nungskammer gewesen und habe als Vorsitzender der vorigen Haupthaus gefordert. Es heißt u. a. in dem Schriftstück:„ Einig ist verhandlung durch verschiedene Zwischenbemerkungen sowie bei der sich die Einwohnerschaft Wilmersdorfs darüber, daß der eigentliche Rechtsbelehrung zu erkennen gegeben, daß er voreingenommen sei. Grund der Verweigerung des Uebergangs zur Stadtverwaltung Landgerichtsdirektor Müller erklärt hierauf, daß er den Vorsitz vordarin liegt, daß Landrat und Kreisausschuss des Kreises Teltow die läufig niederlege und das älteste Mitglied des Gerichtshofes, LandStaats: steuerfräftige Gemeinde Wilmersdorf nicht aus dem Kreisverbande gerichtsrat Schmidt ersuche, den Vorsitz zu übernehmen. entlassen wollen. Diefer Standpunkt dürfte aber schließlich anwalt Dr. Weber hält die Ablehnung nicht für begründet, stellt für die fönigliche Staatsregierung nicht ausschlaggebend jedoch zum Zweck der Entscheidung über den Ablehnungsantrag Ver- Swinemde. 761 bleiben. Der Gemeindevorstand und die kleine Zahl von tagung der Verhandlung anheim. Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Hamburg 24 Gemeindevertretern in Wilmersdorf sind mit Arbeiten Dr. Schmidt, bemerkte, daß er die Verhandlung auf Dienstagvormittag Berlin so überlastet, daß eine ordnungsmäßige Erledigung der kommunalen 10 Uhr vertage. Alsdann werde der Gerichtsbeschluß über den Frankf./M. 767 NW München Angelegenheiten beinahe unmöglich geworden ist. Die Anstellung eines gestellten Ablehnungsantrag verkündet werden. Wien befoldeten Gemeindeschöffen kann darin auch keinen Wandel schaffen, als die Verantwortung doch einzig der Gemeindevorsteher trägt. Verein abstinenter Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins. Aus den örtlichen Verhältnissen heraus kann eine Ablehnung Mittwoch, den 18. Februar, Bersammlung im„ Abstinentenheim", Neue der Verleihung der Stadtrechte unsres Erachtens nicht mehr Schönhauserstraße 12. Bortrag des Frl. Dr. Jenny Springer:" Der Alkohol begründet werden; unsre Verhältnisse sind vollständig städtische." als Krankheitserreger." Diskussion. Gäste willkommen. Die Gemeindevertretung von Wilmersdorf besteht in ihrer großen Mehrheit aus streng tonservativen Herren, die seiner Zeit gewiß mit nicht geringem Eifer für die Wahl der beiden Landtags- Abgeordneten Ring und Fetisch eingetreten sind. Wenn diese beiden würdigen Vertreter des Kreises sich bisher auch den Teufel um die Interessen von Wilmersdorf gekümmert und wenn wir recht unterrichtet sind,. Th. Meher. zu dem Stadtwerdungsplan fogar ein feindliche Stellung eingenommen haben, so lag dies offenbar daran, daß sie über die Lebensfrage des von ihnen vertretenen Ortes nicht unterrichtet waren. Jetzt, nachdem das sehnliche Verlangen der Gemeindevertretung bon fechs bis in die Knochen staatstreuen Kommunal vereinen unterstützt wird, werden die Herren Ring und Felisch sich gewiß als die gebornen Vertreter von Wilmersdorf fühlen und schon um der Förderung der guten Sache willen sich für die Stadtwerdung ordentlich ins Zeug legen. Nowawes. Wiederholentlich hatten unsre Genossen in der Gemeindevertretung beantragt, gemeinsam mit unsrer Nachbargemeinde Neuendorf ein Gewerbegericht ins Leben zu rufen; leider berhielt sich die Gemeindevertretung des Nachbarortes stets ablehnend dazu. Gewerbliche Streitigkeiten, ganz gleich welcher Art, wurden in Neuendorf einfach vom Gemeindevorsteher entschieden. Gegen Ende vorigen Jahres wurde letzterer aber vom Potsdamer Gericht gelegentlich eines konkreten Falles darauf aufmerksam gemacht, daß Lohnstreitigkeiten mur vom ordentlichen Richter entschieden werden tönnten, wenn fein Gewerbegericht am Orte vorhanden ist. Unfre Genossen hofften, daß man sich nun auch in Neuendorf geneigter zeigen werde, ein Gewerbegericht zu gründen und stellte deshalb den Antrag an die Gemeindevertretung unsres Ortes, mit Neuendorf zur Verwirklichung dieses Planes in Verbindung zu treten. Aber in der am Montag abgehaltenen Sizung wurde der Antrag wiederum von der Neuendorfer Gemeindevertretung, in der unsre Genoffen leider nicht vertreten sind, abgelehnt. Somit sind die Arbeiter der genannten beiden Orte auch fernerhin gezwungen, bei Lohnstreitigkeiten den umständlichen Klageweg vor dem Gericht in Potsdam zu beschreiten, wenn sie zu ihrem Recht gelangen wollen. Gerichts- Zeitung. Eingegangene Druckfchriften. Bon der Neuen Zeit"( Stuttgart, Diet' Berlag) ist soeben das 20. Heft des 21. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt des Heftes heben wir hervor: Der nahende Sturm. Heinrich Heine als Politiker. Von Die große Arbeiterhaz in Argentinien. Von German Avé- Lallemant. Eine moderne Frau vor hundert Jahren. Von H. B. Adams- Lehmann. Zur Biographie Lassalles. Von Franz Mehring. Der norwegische Vereinsgefeßentwurf, Von Erik Brunte. Das Ham burger Schulwesen. Von C. Schaumburg.- Litterarische Rundschau: Augusto Novelli, Dopo. Drama in zwei Aften. Von Robert Michels. Notizen: Die Entwicklung des Textilgewerbes in Bayern. Bon Marcel. handlungen, Bostanstalten und Kolporteure zum Preise von 3,25 M. pro Die Neue Zeit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle BuchQuartal zu beziehen. In der Zeitungspreisliste der Postanstalten ist die ,, Neue Zeit" unter Nr. 5575 eingetragen, jedoch kann dieselbe bei der Post nur pro Quartal abonniert werden. Das einzelne Heft kostet 25 Pf. Probenummern stehen jederzeit zur Verfügung. Vermischtes. Witterungsübersicht vom 16. Februar 1903, morgens 8 Uhr. Stationen Barometerstand mm Windrichtung Windstärke Better 6 heiter 765 N 764 25 3 wolfen! 2wolfen! 2heiter 765 NW bodemp. n. C. 5° C. 4° R. Stationen Barometerſtand mm richtung Wind Windstärke Better -1 Haparanda 757 N 4 wollig -2 Petersburg 769 SSD 4 wollig 769 ND 2bedeďt Temp. n. G. 16 of=" 02|| 100| -9 -3 Cort 0 Aberdeen 4 Schnee-2 Baris 764 N 4wolten!-4 Wetter Prognose für Dienstag, den 17. Februar 1903. Vielfach heiter, nachts ziemlich strenger, am Tage gelinder Frost bel mäßigen nordwestlichen Winden; keine erheblichen Niederschläge. Berliner Wetterbureau. Dem Genossen Hugo Heyer Nachruf. 22456 Für die vielen Beweise der Liebe zu seinem 29. Wiegenfefte ein breimal donnerndes Hoch, daß die und Teilnahme bei der Beerdigung Rügenerstraße wadelt. Richard. Ernst. August. Deutscher 2251b meines lieben Mannes Johannes Rönsch sage ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten, hauptsächlich allen seinen Kollegen und dem Vorstand Holzarbeiter- Verband licher Arbeiter u. Arbeiterinnen Berlins, Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, Tischler Hermann Kramm am 14. Februar verstorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 17. Februar, nachmittags um 4 Uhr, von der Leichendem Verb. der Verwaltungsbeamten Deutschl. und der Ortsgruppe Berlin, dem Arbeitervertreter- Verein, dem Verein d. Blumen- u. Blätter- Arbeiter für die herrlichen Kranzspenden und dem Gesangverein Nordd. Schleife" für den erhebenden Gesang meinen besten Dank. Clara Rönsch. halle des Markus- Kirchhofs in General- Versammlung Wilhelmsberg aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 78/18 Die Ortsverwaltung. Todes- Nachricht. Nach langen schweren Leiden entschlief am 16. d. Mts. unser lieber Bater, Schwiegervater und Großvater, der Schriftgießer Robert Wetzel. Die Beerdigung findet am 19. d. Mis., nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Thomas: Kirchhofs aus statt. 22586 Die trauernden Hinterbliebenen. Familie Matthias. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und kostbaren Kranzipenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unsres guten Vaters, des Gastwirts 22465 der Liepnerschen Krankenund Sterbekaffe Nr. 23 Donnerstag, 26. Febr., abends 8 Uhr, im Kaffenlokal, Linienstr. 19. Tagesordnung: Statuten- Aenderung. Das Kaffenbuch( blau) legitimiert. Der Vorstand. 22615 Bekanntmachung. Den Mitgliedern der Central: Kranken- und Sterbefaffe der Zimmerer, E. F. H.- Kasse Hamburg II, sowie den Mitgliedern des Centralverbandes der Zimmerer zur Mitteilung, daß vom 17. februar d. J. ab alle Angelegenheiten Pantstraße Nr. 47 abgefertigt werden. Allen Freunden, Bekannten und Gönnern zur Nachricht, daß ich wegen Ein wirksamer Kampf gegen die Schleppe. In großen amerikanischen Städten, z. B. in Neu- Orleans und San Francisco hat man mit Erfolg die Straßen mit Erdöl oder andrem die Staubbildung verhinderndem Del besprengt. Der herrliche Golden Gate Park Franciscos ist erst jetzt geworden, was er sein sollte, ein Erholungsort, seit man die Kunststraßen und Hauptwege mit Del besprengt. Die Staubentwicklung ist völlig beseitigt, bei Regengüssen wird das Ueberflüssige Oel in die Kanäle gespült und tötet dort noch die zahllosen Insektenlarven, so daß auch die Mückenplage durch die Delbesprengung nun beseitigt wird. Jetzt ist, wie die Tägl. Rdsch." meldet, Sydney dem Beispiele Amerifas gefolgt, und die übrigen Großstädte Australiens wollen es auch thun. Diese Besprengung der Straßen mit Cel hat nun auch noch eine andre staubaufwirbelnde Ursache von den Straßen vertrieben, nämlich die schleppenden Kleider das Del brachte zutvege, to Mahnungen an die Frauen, auf die Gesundheit ihrer Mitmenschen Rücksicht zu nehmen, nichts fruchteten, wo die Hinweise auf die insauberkeit, die der aufwirbelnde Staub den Schleppenträgerinnen am eignen Leibe verursacht, nicht wirkten, furz, tvo bisher Vernunft nur tauben Ohren gepredigt wurde. Mag Ein Ueberfall vor der Räuberhöhle beschäftigte gestern die zehnte die Besprengung mit Del auch wohl manche Uebelstände in andrer fie fönnen übrigens nicht so schlimm sein, Straffammer des Langerichts I. Die„ Räuberhöhle" ist ein in der Hinsicht mit sich bringen Stronenstraße belegenes Restaurant, vor dessen Pforten ein in da es sich in Schulen, großen Sälen und Arbeitssälen bewährt hat phantastische Räubertracht gesteckter Pförtner Wache hält. In der so sollte man es in Deutschland doch auch benußen; und würde es Nacht zum 10. Januar, gegen 3 Uhr morgens, zogen vier junge machen, so würde es in gesundheitlicher Hinsicht schon einen nicht zu die Schleppe von der Straße und aus den Parkwegen verschwinden Notdies lärmend die Kronenstraße entlang und wollten die Räuberhöhle heimsuchen. noch Der Pförtner ties unterschäßenden Erfolg gehabt haben. fie pflichtgemäß mit dem Bemerken ab, daß das Lokal Gemeinheit eines Kriminalbeamten. Vor der ersten Straf bereits geschlossen sei und als sie darauf nicht achteten, sondern kammer des Elberfelder Landgerichts hatte sich der ehemalige Tärmend und schimpfend Ginlaß begehrten, vertrat er ihnen den Kriminal- Sergeant Heinrich Krohne von Elberfeld wegen versuchter Weg. Dies veranlaßte die Rowdies zu einem sehr groben Erceß. Verleitung zum Meineide zu verantworten. St. hatte ein LiebesSie stürzten sich mit vereinten Kräften auf den Pförtner, schlugen verhältnis unterhalten, welches für das betreffende Mädchen nicht ihn zu Boden und stachen mit Messern auf ihn ein, so daß er bald ohne Folgen blieb. K. mußte erst durch eine Alimentationstlage zur in seinem Blute schwamm. Auf seinen Hilferuf eilte der Wirt Erfüllung seiner Verpflichtungen angehalten werden. Hierbei ver- Für die liebevolle Teilnahme bei der Herr Wehmann herbei, der den Messerstechern scharf zu Leibe suchte der ehrentverte Gesetzeswächter die Verführte auch noch um die Beerdigung unsres lieben Sohnes und billig. ,, Und zwei mit gewaltigen Streichen erlegt er die Alimente zu prellen, indem er an einen Kollegen in Bremen schrieb und Bruders Wilh. Brennecke andern entweichen." Die Flüchtlinge wurden voit dritten und denselben ersuchte, vor Gericht eidlich auszusagen, daß er mit der sagen allen Freunden, Bekannten, Personen verfolgt und es gelang, den einen noch festzunehmen, Geliebten des St. ebenfalls verkehrt habe. Die Sache wurde jedoch Berwandten und Vereinen den herz: Kranz- und Blumenbinderei während der vierte entfam. Die drei nächtlichen Helden standen aufgedeckt und Strohne zu 1 Jahr Zuchthaus verurteilt. Hätte der Wwe. Brennecke nebst Geschwistern. von Robert Meyer, gestern in den Personen der Arbeiter" Adolf Karl Ennemgel, Bremer Kollege des K. die gleiche schofle Gesinnung besessen, so wäre Georg Goffert und Leo Zeidler vor der Straffammer. der Verurteilte heute noch eine patente Staatsstüße im Kampf gegen Danksagung. nur Mariannen- Straße 2. Der überfallene Pförtner hatte bei jener Affaire neun Stiche in die„ Elenden". den Kopf davongetragen, die durch ein Messer oder ein andres Er war spizzes Instrument hervorgerufen sein mußten. nach der nächsten Sanitätswache gebracht worden, mußte dort ging. Briefkaften der Redaktion. verbunden werden und ist 10 Tage lang arbeitsunfähig gewesen. Allen Anfragen, die auf Antwort rechnen, ist die Abonnements: Die Angeklagten bestritten gestern jeder für sich, mit einem Quittung beizufügen. Die Erledigung erfolgt grundsätzlich nicht Instrument geschlagen zu haben und behaupteten, von dem Pförtner brieflich. Anfragen juristischer Art sollten auf dem Couvert immer zuerst angegriffen worden zu sein. Der Staatsanwalt beantragte den Vermerk haben: Juristischer Teil. mit Rücksicht auf die bekundete Roheit gegen die beiden ersten M. P. 1. Bei dem Worte Motor ruht der Ton auf der ersten Silbe. Angeklagten je ein Jahr, gegen den driften se ch 3 Monate Das Bort" Motore" wird auf der zweiten Silbe betont. Gefängnis. Der Gerichtshof war mit dem Staatsanwalt der J. 2. Gehen Sie in die Poliklinik der Charité, die Dienstags, Meinung, daß ein solcher Erceß eine schwere Strafe verdiene, hielt Donnerstags und Sonnabends von 12 bis 1, Uhr geöffnet ist. Dort es aber für geboten, die Thätigkeit jedes einzelnen der Angeklagten werden Sie nach erfolgter Untersuchung das Nähere erfahren. Lipke. Das„ Berliner Offertenblatt" erscheint im Verlage von John genau festzustellen und beschloß daher, noch eine Zeugin vorzu- Goldftaub, Berlin S., Urbanstr. 6,„ Der Händler" im Verlag von M. Langladen, welche den ganzen Vorgang von Anfang an mit angesehen stadt, Berlin W., Melanchthonjtr. 12. haben soll. 5. G. 100. Berlin bildet außerhalb der Provinz Brandenburg einen Regierungsbezirk für sich. A. B. 735. Benden Sie sich zunächst an den Verband der Handelsund Transportarbeiter. S. P. Frau Swienty, Schöneberg, Sedanstr. 57, III, erteilt solchen fremdsprachlichen Unterricht.- C. B. 12. Bedeutet: Cum privilegio sacrae caesareae majestatis.( Mit Privileg Sonderrecht der kaiserWilhelm Siebert, sowie dem Berein der Berliner Weißsprechen wir hiermit allen lieben Berwandten, Freunden und Bekannten bierwirte, unsern Stammgästen, den Beamten vom Straßen- Bahnhof VII, der Firma Wiesenad u. Voß unsern herzlichsten Dank aus. wwe.Martha Siebert nebst Kindern, Ackerstr. 165. Danksagung. lichsten Dank. 22526 Abriß mein Geschäft verlegen muß, und ersuche, das bisherige Vertrauen auch auf mein Geschäft Pantstr. 47 zu übertragen. Achtungsvoll F. Schumann, Hochstraße 32a. 6232* Kranz- und Blumenbinderei Don H. Rodewald, Alexandrinenstrasse 1a. Bereinskränze mit Widmungsschleifen, Arrangements, Bouquets 2c. hübsch 17665 Allen Berwandten, Bekannten und Vereins- Kränze, Palmen- u. BlumenKollegen, dem Gesangverein Sanges- Arrangements, Bouquets, Guirlanden blüte, sowie Taubenverein Germania usw. werden fein u. preiswert geliefert. und Statklub, sage meinen besten Dank für die rege Beteiligung bei Die trauernde Witwe: Brenneke. der Beerdigung meines lieben Mannes. Buss' Salon und Garten 22506 Danksagung. Für die mir bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unsres guten Vaters erwiesene Teilnahme sagen wir hiermit allen Verwandten und Befannten, insbesondere den Mitgliedern des Centralverbandes der Maurer ( Zweigverein Rirdorf) sowie d. Socialdemokratischen Wahlverein und dem Gesangverein von Brig unsern Herztichsten Dank. 6282 Anna Weine nebst Kindern. Grosse Frankfurterstr. 85. Empfehle Vereinen meine Säle mit grossem Naturgarten für 1. Pfingst- Feiertag und Sonnabends. 604L* Andreas- Garten Andreasstr. 26. Allen Freunden und Bekannten empfehle meine neurenovierte Restau ration, Saal zu Bersammlungen. Gute Speisen u. Getränke. Fremdenlogis. Heute abend: Frische Blut- und Leberwurst. 6272* F. Merkowski. Strafthaten, die ein halbes Jahrzehnt zurückliegen, führten gestern den Hausdiener Georg Karl Röhrbein vor die 10. Straf fammer des Landgerichts I. Der Angeflagte stand im Jahre 1898 mehrere Monate hindurch bei der Konfektionsfirma May Meher u. Co. in der Kronenstraße als Hausdiener in Beschäftigung. Er wurde dann entlassen, weil aus dem Geschäft wiederholt, Stoffe verschwan- lichen Majestät, herausgegeben Anno 1762.) Und die Quittung? Berantwortlicher Redakteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.