Nr. 85. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mr., monatl. 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter SonntagsBeilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Bost. Abonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. bon Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 20. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 ẞfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 4 ühe nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormitttags geöffnet. Telegramm- Adresse: ,, Secialdemokrat Berlin". Centralorgan der Socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Aunt IV, Nr. 1983. Quittung. " Kolonie Freitag, den 10. April 1903. = Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Es seien jetzt ernste Zeiten, in denen besonders darauf geachtet werden müßte, daß den Umsturzgelüften kräftig entgegengetreten werde. 23. September. In Stettin: 11. Oftober 1899. Bleisteg 1, J. M. 2, Uebersch. d. Märzkranzes v. d. Pfleg- des Verstorbenen, der aus dem Fürstenhause stammende Graf zu lingen des Sanatoriums Beelitz 4,40. Arbeiter v. Siemens u. Halske Lippe- Biesterfeld, machte seine Ansprüche geltend, und der als ( Meßinstrumente) für den Inhaftiertenfonds 11,20. C. D., Guhrau Schiedsrichter eingesetzte König Albert von Sachsen entschied, daß der Im Monat März gingen bei dem Unterzeichneten folgende 1,-. Uebersch. v. Märzkranz v. Daimler, Motorgesellschaft, vorm. Verwandte des Kaifers den Thron zu räumen und an seine Stelle Parteibeiträge ein: Altmann- Marienfelde 18,15. Gasofen- und Gasmesser Fabrik der Graf zu Lippe die Regentschaft zu übernehmen habe. Der Märzkranz- Ueberschuß der Nothmannschen Raiser war über diese Entscheidung so aufgebracht, daß er ein TeleBerlin, ein begeisterter Anhänger unsrer Mariendorf 19,90. Fabrik 5,-. Von den Arbeitern der Sache: Munition für den Wahlkampf 30 000, Firma Jofeph, Altona- Stormarn, 8. u. 10. fchlesi. Holstein. Reichstags- Ritterstraße 26 11,50. Märkischer Kegelflub 10,-. H. Neu- gramm an seinen abgehenden Vetter richtete, in dem er die EinWahlkreis 3000,-. Berlin, Beiträge der Wahlkreise: 1. Streismann 2, Am 18. März gesammelt bei S. u. H., Saal I wohner des Fürstentums gleichsam bedauerte, daß sie einen so aus200,-( darunter Schneidertverkstatt Ellroth 50,- Schneider- 12,85. Werkzeugmacherei von Siemens u. Halste, Markgrafenstraße gezeichneten Regenten verlieren müßten.") tverkstatt Jules Bister 20,-, 20, Schneidertverkstatt Schimmler 9,70. Franz Lüth, Hamburg, Voltsbl. Teltow" 20,05. Fr. Werner, 6. September. Bei der Galatafel zu Dehnhausen: 15,-, Schneiderwerkstatt Hoffmann 30,-.) 2. Kreis 550,-Lüßowstraße 10,25. Gen. der Firma Noldenhauer ut. Metzdorf zur Das Gesek naht sich seiner Vollendung, und wird den Volks( darunter Schneiderwerkstatt A. W. durch Genossen Gerlach Bekämpfung der schwarzen Garde 30,- Ueberschuß v. Herrenabend vertretern in diesem Jahre zugehen, worin jeder, er möge sein wie F. Wolf, Waldemar- des Arbeiter- Radfahrervereins Berlin 20,-. Ryser, Biel, zum be= 36,-, Bierprozente Tischlerwerkstatt v. straße 27 25,- Verband der Konsumvereine, chemische Seifen- vorstehenden Kampf gegen den Zollwucher 5,-. B. 28. 3. 25. er will oder heißen wie er will, der einen deutschen Arbeiter, der untersuchung 25,-, für den Wahlfonds, Monat Februar, Gürtlerei I Von elenden Bäckerei- Arbeitern des Rabatt- Sparvereins Südost 20,- willig wäre feine Arbeit zu vollführen, daran zu hindern, der selbst von Frost u. Söhne 4,95, desgl. Monat März 5,05). 4. Kreis, Von den Arbeitern der Lampenfabrik von Schuster 11. Bär 15,80. oder gar zum Streit anreizt, mit Zuchthaus bestraft werden soll. versprochen. Südost 1500,-( darunter nicht genommene Zeugengebühr 2, Eiseleure von Spinn u. Sohn 20,-. Ackerstraße. Typenfänger- Diese Strafe habe ich Ihnen. Cohn 2, Bierprozente Geschäftsbücher- 15. September. An die Bürgerschaft von Prenzlau richtet der rüdständige Beiträge zum Wahlverein vom Stadtbeziri 108 b 3,30, Morgensprache 2,90. den Tischlern der Firma Wusterbarth u. Sohn 10,- fabrit von Zumpe 6,-. Bom 3. und 4. Bezirk der Handels- und Kaiser eine Rede, in der es heißt: Rauchklub Pfeifentopf" 5,-, Verlobung in der Froben- Transportarbeiter durch 2. 3,-. Bergemann 7,-. Rote Zichstraße 3,-, Bierprozente der Möbelpolierer von Dunsky 6,-, fuhre bei Onkel durch A. Fischer 3,-. Mitglieder der U.-Dr. 4,10. Märzfranz- Uebersch. v. d. Arbeitern der Firma Riem u. Söhne 8,55, Bromberg, rote Geburtstagsfeier 6,-. Bern 50,-. Burtehude, von desgl. v. b. Arbeitern der Firma Beermann 23,45, durch Schulz 3,- den Alten durch Weber 3, Bremen, von Parteigenoffen 300.-. Unfre Zukunft liegt auf dem Wasser. Auf zur Wahl"! von Richter 5,-," Auf zur Wahl!" Arbeiter der Brüssel, vom deutschen Arbeiterverein, 1. State 80,65. Breslau, 26. November. Reise nach Palästina. Stlaviaturfabrit Schwols u. Söhne 7,20.) 4. Streis Dit 1500,-socialdemokratischer Verein 50,-. Cöpenick, ges. vom Gesangverein Chemniz, v. d. Glace- Handschuhmachern, 8. November am Grabe des Sultans Saladin: ( darunter Männer- Quartett Arion" 6.-, Tischlerei Fülle, Frucht- der Glasarbeiter 30, Coswig i. A., von etlichen elenden bewegt von dem Gedanken, an der Stelle zu stehen, wo straße 35 21,-, Möbelpolierer der Werkstatt Hülsenbed, Kroll u. Co. überfandt d. t. Sch. 15,-. 10,-, v. d. Tischlern der Werkstatt Hülsenbeck, Stroll u. Co. 23,50, Töpfern 1,50. Döbeln, ausgeschlossen vom Holzarbeiterverein 12,- einer der ritterlichsten Herrscher aller Zeiten, der große Sultan Genoffen des 160. Stadtbezirk 4,40, Tischlerei stöhlert, Ballisaben- Durlach, von den Parteigenossen 60,-. Essen a. R., sociald. Ver- Saladin geweilt hat, ein Ritter ohne Furcht und Tadel.... straße 78( Bierprozente) 20,-, Schivimumflub Wellenbrecher", für ein, 2. Quartal 1903 50,- Falkenberg( Oberscht.) 15,-. Friedrichs31. Oftober. Anläßlich der Eintveihung der Erlöser- Kirche in Freiheit, Wahrheit u. Necht 2,10, Kranzüberschuß von Andreas B. 34,70, koop, d. A. Sch. 30,-. Gotha, durch den Vertrauensmann 30, Desgl. vom Stadtbezirk 180b und c 2,65, desgl. von der Werkstatt Groß- Lichterfelde, organisierte Metallarbeiter, gef. durch 3. 4,60. Jerusalem wird an König Albert von Sachsen gedrahtet:„ Du wirst 24,00. Dich freuen mit mir, daß ich heute an der heiligen Stätte die desgl. von der Belder u. Plathen 22,-, Goldberg i. Schl., eine Aufwieglerin 0,50. Gutschdorf bei Striegau bera einigter Bauern Cotheniusstraße 2,-). 5. Kreis, socialdemokratischer Gassen N.-L., von Parteigenossen zur Reichstagswahl 50,-. Erlöser- Kirche eingeweiht habe. Mein Glaube ruht allein auf Jesum Verein 150,-( darunter. K. 50,-, Freundschaftsbund Klette Gutschdorf b. Str., rote Geburtstagsfeier 2,50. Gießen, E.. 10,-. Chriftum, welcher ist der Erlöser und der Heiland der Welt." 5,- Schneider von Heckenberger u. Bedert durch Kaft 5,55), Hamburg, an erzieltem Ueberschuß im früheren norddeutschen Be6. Streis 5000,-( darunter A. B. 3,12, Kranz- Ueberschuß von den lagerungsgebiet 15 000,-. Hartha, 10. fächs. Reichstags- Wahlkreis 11. März. Der Kaiser empfängt Herrn Cecil Rhodes. Arbeitern der Firma Ludwig Löwe 51,15, desgl. b. d. organisierten 100,-. Hamburg, vom Centralverband der Maurer Deutschlands, 5. Mai. Annahme der Hohkönigsburg im Elsaß als Geschent Hamburg, 2. Wahlkreis 2000,- der Stadt Schlettstadt. Kollegen der Firma Gebauer 12,05, desgl. v. Ünion, E.-G., Hutten- Zweigverein Hamburg 3000,-. straße 217,-, desgl. von den Arbeitern des Kollektoren- Baues der Haftedt b. Bremen, von Genossen 10,-. Hamburg, Centralverb. der Union 2,45, desgl. v. d. Arbeitern und Arbeiterinnen der Firma Maschinisten und Heizer, Zahlstelle Hamburg 100,-. Hamburg, im Siemens, Charlottenburger Werf 185,50, desgl. v. d. Arbeitern und Monat März in der Expedition des Echo" eingegangen 229,52. Arbeiterinnen der Firma Jachmann, mit Ausnahme der Jena, Sch. 200,- Jena, 3. weimarischer Wahlkreis 1. Quartal 03 Streitbrecher 9,70, vom Gesangverein Liederlust II" 20,- 50,- Klingenthal i. S., amerik. Auft. 12,-, D. M. 3,-, Sa. 15, A. B. Mister 1,-, Stattlub„ Vergnügter Ramsch" 10,-, desgleichen Starlsruhe i. B., Ungenannt 50,-. Kalmar, die deutschen Tischtuch Bortväris" 10,-, Ueberschuß v. d. Kranzipende Schiebel 1,95, lleber- flicker i. R. 25,-. Leipzig, 12. u. 13. fächs. Reichstags- Wahlkreis schuß der Kranzspende des 484. Bezirks 4,95, Kistenmacher und 3000,-( bar. b. befreundeten Gewerkschaftern 100,- v. Konsum Maschinenarb. d. Firma Hoch 4,-, v. d. Töpfern Berlinerstr. 1,75, vereinsbäckern 100,-, v. Tapezierern 100,-, b. Metallarbeitern 2000, über See gefahren 50, Gesangverein„ Nord" bei der Beerdigung v. Bauhilfsarbeitern 100,- v. Lithographen, Steindruckern und von Schüler 5,-, H. Ramlow 20,-, zum 18. März gesammelt in freis 30,-( barunter v. Bolfsv. Hohenft.- Ernstth. 5,-). Marit Berufsgenossen 122,-). Meerane, 17. fächs. Reichstags- Wahlder Bautischlerei von Trops 8,70, Frauenverein Strid 21. November. In„ Ein Goldenes Buch des deutschen Volkes nadel 20,-, tranzspende für Manig 8,-, Pugertolonne Bau redwitz, Verband der Porzellanarbeiter, Zahlstelle M. 8, Lanzendorf Diskutierklub Mülhausen i. E., Einzelmitglieder der socialdemokratischen Partei an der Jahrhundertwende", das die Leipziger Illustrierte Zeitung" an der Panke 5,-, Lese- und Central" d. Kirstein 10,-, Stattlub Oller ehrlicher Seemann 10,-, Deutschlands 12,-. München, von einem aufgelösten Berein durch herausgiebt, schreibt der Kaiser: Von Gottes Gnaden ist der König, daher ist er auch nur dem Märztranz- Uebersch. b. b. organisierten Arbeitern der Firma Zimmer- M. Böltl 50,- München, Waldläufer 5,-. Neu- Weißensee, gef. b. mann u. Buchlah 7,50, desgl. b. b. Arbeitern der Firma Karl Flohr d. Arb. d. Möbelfabr. Geißler, Langhansstr. 100 23,05. Nürnberg, Herrn allein verantwortlich. Er darf seinen Weg und sein wirken 28,80, desgl. v. d. Arbeitern der Firma Bergemann, Dudenarderstraße, Hedwig 2, Marcel 2,- Sa. 4, Neiße, gef. b. Elenden nur nach diesem Gesichtspunkte wählen. Die furchtbar schwere der Kreise Neiße, Falfenberg, Neustadt, Leobschütz 2, 27, desgl. v. d. Arbeitern der deutschen Waffen- und MunitionsVerantwortung Parteigenossen 20, von giebt ihm auch ein Anrecht auf treue Mitfabrit( vorm. 2. Löwe) 209,05, vom Lotterieverein Hand in Hand" Oberhausen( Rheinland), a. M., Großherzogtum Hessen 500,-. Oberlangen wirkung seiner Unterthanen." 5,-, gef. v. Elenden" am 40: Geburtst. d. H. H. 2,-, Statklub bach 16. November. Auf ein Glückwunschschreiben der bürgerlichen Freiheit", Gerichtstr. 74, 5,-, Statklub Einigkeit" zum bielau, socialdemokratischer Wahlverein für Langenbielau und ÜmWahlfonds 10,-). Berlin, Rummels- Stadtverordneten zu ihrem Geburtstage läßt die Kaiserin durch diverse Beiträge: Von den gegend 50,-. Rigdorf, Puberkolonne Krug 4, Tischlern der Möbelfabrik Schwarz, Urbanstraße, 2 Treppen, burg bei Berlin, Stranzüberschuß durch Hartm. 4,55. Reichen den Freiherrn v. Mirbach antworten: Richzenhain, Um so schmerzlicher find aber Ihre Majestät davon berührt, Arbeiter u. Arbeiterinnen der Buchb.- Abt. Buchdruckerei„ Borwärts" vom Arbeiter- Bildungverein 3,-. Rahnsdorf, E. P. 3,-. Straß daß der durch die entgegenkommende und versöhnliche Haltung der 10, Lagerhalter 4,20. Seger bei Weber durch D. B. 10, bach i. Schl., socialdemokratischer Wahlverein 5,-. 10. Berl. Witgl. d. Konsumber.„ Berlin Nord" 30,- Machetes burg i. E., Altvater 5,-. Stuttgart, G. 11. 10,-. Solingen, durch firchlichen Behörden und des Magistrats zum Segen der Einwohner ben Kreisvertr. 30,-( darunter vom Volksverein Solingen 15,-, desgl. Wald 10,-). Wattenscheid, auf einem roten Geburtstag ge- endlich angebahnte Ausgleich zur Beseitigung der zwischen ihnen jammelt 2,-. Württemberg 100,-. Beig, von der alten Bant- seit vielen Jahren bestehenden Schwierigkeiten von einer großen Zahl der Stadtverordneten nicht gefördert, sondern verhindert worden ist. Nichtern 5,-? 10 000, Berlin, den 8. April 1903. Auch hat Ihre Majestät mit tiefem Schmerze davon Kenntnis ges nommen, daß... ein Lehrer der königlichen Universität, ohne in gebührender Weise zurückgewiesen zu werden, heilige evangelische und biblische Trostesworte in einer Weise zum Spott benutzt, die jede Sitte, vor allem aber das christliche Gefühl auf das tiefste verletzen muß." 21 " 5,-. Aus Patriotismus von H. G. 5,-. G. E. u. E. S. 6,-. " " " Offen Für den Parteivorstand: A. Gerisch, Kreuzbergstr. 30. Der Monarch. Fünf Jahre. V.*) 1898. Gesammelt v. Schwimmklub Welle" 4, Puzzer, Bau Metzger, Friedenau 4,80. Dr. St. 10,-. J. Kr., Müllerstr. 12,-. Dr. 2. 6, Dr. 2. A. 50,-. Von den Arb. der mechan. Schuhfabrik v. Hirsch u. Dallach, Stargarderstr. 25 20,-. An Stelle eines Märgfranzes vom Tanzlehrerverein Solidarität" 10,-. Von den Arbeitern der Werkstatt Friedrich, Fruchtstr. 30, zum 18. März 33,55. Bierprozente v. d. Tischlern der Firma Martens, Turmstr. 78, 18,75. Bom Gesangverein der Buzzer 15,-. Buzerkolonne vom Bau Langendorf 12,50. Angestellte der Centr.- K. der Krankent. Berlins 1. d. Vororte 2,-. Von sämtlichen Arbeitern der Möbelfabrik Klug statt eines Märzkranzes zum Wahlfonds 55,60. Vom Arbeiter Radfahrerverein Boran" 25,-. B., d. d. Verb. d. Graveure, Die letzten fünf Jahre deutschen Kaisertums sind so reich an Cifeleure u. verw. Berufsgenossen 6,- Lustige Brüder, eingezahlt Kundgebungen, Reben und Telegrammen, daß ein kleiner Auszug von Karl Daniel 5,-. M. W., Central- Markthalle 10,-. Bier aus der unendlichen Menge vollauf dazu genügt, von der Entwicklung prozente der Schneiderwerkstatt Gribowski, Rykefir. 43, 3,-. Ge des Monarchismus in Deutschland ein flares Bild zu geben. Wir fammelt von den Elenden der Möbelfabrit Zerbst 5,50. Auf lafsen eine Anzahl der wichtigsten Aeußerungen in chronologischer roter Gesellenfeier von Schreiber gesammelt 8,35. Ueberschus der Kranz- Sammlung zum 18. März von den Arbeitern der Haupt- Reihe folgen: tverkstatt der Großen Berliner Straßenbahn 27,65. Von den Elenden S. 11. H., Kabelwerk Nonnendamm 21,40. Bei der Verlobung Fr. 16. Juni. Aus einer Rede an das Kunstpersonal der Königlichen M.- ges. d. F. 3,-. Kreuz ohne Sieben 4,05. Kranzüberschuß Schauspiele. von den Elenden der Firma Rt. Weber u. Co. 8,85. Lungenpieper Das Theater ist auch eine meiner Waffen.... Ich bitte Sie, durch H. Schmidt 2,65. lleberschuß vom Märzkranz von den Ar- daß Sie mir ferner beistehen dem Geiste des Jdealismus zu beiterinnen und Arbeitern der Telegraphen- Bauanstalt C. Lorenz dienen und den Kampf gegen den Materialismus und das undeutsche 57,25. Filiale Berlin III 10,-. Märzfranz- Ueberschuß von den Arbeitern der Firma A. Borsig( Tegel) 188,35. Sontobucharbeiter Wesen fortzuführen, dem schon leider manche Bühne verfallen ist. 18. Juli. Auf eine unterthänige Bittschrift des greifen vom Wedding 5,-. Von den Arbeitern der Neuen Berliner Genossenschaftsbäderei 25,-. Kranz- Ueberschuß von den Arbeitern und kränklichen Regenten von Lippe, der Kaiser möge seinen Befehlen der Firma Thiele, Prinzenstraße 4,20. A. B. 50,-.. S. 50,- als Landesherrn beim Militär Achtung verschaffen, telegraphiert der Ueberschuß vom Märzkranz von Spinn u. Sohn 4,90. Kranz Kaiser zurück: überschuß der A. E.-G. 795,40. Sch., v. d. Heydtstr. 10,-. Munition Mein General hat Befehl. Dem Regenten, was dem Regenten zum Kampf für Wahrheit und Recht, B. S. 4,90. Jule, Ritter gehört, sonst weiter nichts. Im übrigen verbitte ich mir den Ton, traße 85, I. Quartal 1903 20,- Bon Klauke durch Klein 3,50. den Sie sich in Ihrem Briefe erlauben. Zweigverein der Maurer Berlins 5000,-. Bei der Besichtigung der Parteidruckerei von den Delegierten der Bau-, Erd- und gewerblichen( Zur Vorgeschichte dieses Telegramms erzählt die„ Neue Hilfsarbeiter gesammelt 34,80. Von Mitgliedern der Berliner Ge- Baherische Landeszeitung" in Würzburg:„ Nach dem Tode des nossenschaftsbäderei, Neue Hochstr. 18 500,-. Alter Franzer 2,- ohne Erben verstorbenen Fürsten von Lippe suchte der Kaiser einen Personal v. H. S. Hermann, erft. Steindruckerei 45,-. Diskutierklub seiner Verwandten in die Erbfolge zu bringen, dieser hatte auch ohne Nordwest" 4,15. Stammgäste v. Kretschmer 2,90. P. G.- e 2,-. Von den weiteres die Regentschaft übernommen. Aber der nächste Verwandte Ladierern der Möbelfabrik J. C. Pfaff, Jeughofstr. 3 12,- ArbeiterRadfahrerverein Schöneberg 10,-. Frl. J. A., Schöneberg 6,-. *) Vergl. Nr. 83 des Vorwärts". " 11. Juli. Wilhelm II. schenkt der Stadt Bielefeld eine Statue des großen Kurfürsten"... als ein Mahnzeichen dafür, daß auch in mir ein unbeugsamer Wille ist, den einmal als richtig erkannten Weg allem Widerstand zum Troke unbeirrt weiter zu gehen." 5. September in Straßburg:" In den heutigen bewegten Seiten, wo der Geist des Unglaubens durch die Lande zicht, ist der alleinige Schutz, den die Kirche hat, die kaiserliche Hand." 18. Oktober in Hamburg: " Bitter not ist uns eine starke deutsche Flotte. W 4. Februar. Auf dem Brandenburger Provinzial Landtage spricht der Kaiser davon, daß seine Reise ins gelobte Land ihm behilflich sein werde, vom Baume der deutschen Reichseiche die Zweige zurückzuschneiden, die überflüssig find, und auf die Tiere zu gehen, die seine Wurzeln benagen wollen, um sie auszurotten. 10. März. Das Reichs- Marine- Amt giebt einen Erlaß bekannt: Se. Majestät haben allerhöchst sich erneut dahin ausgesprochen, wie allerhöchst dieselben nicht wünschen, daß See- Offiziere nur Schnurrbart tragen." 30. Mai. Bu Mitgliedern des Tuberkulose Kongresses bemerkt der Kaiser: Seife ist die Hauptsache, nur Seife. 1900. 2. Januar. In der Technischen Hochschule zu Charlottenburg: Die Socialdemokratie betrachte ich als eine vorübergehende Er scheinung. Sie wird sich austoben." 7. April. Telegramm an den Vorstand des Karlsvereins zu Münster über ein Modell für die Ausschmückung der alten Krönungsfirche: ,, Selbst ein unermüdlicher Forscher auf dem Gebiete der romanischen und byzantinischen Mosaikkunst, bin ich auf das freudigste überrascht gewesen von der großartigen und stilgerechten Auffassung." 3. Mai. An den Vicekönig von Indien: Blut ist dicker als Wasser. 4. Juli. Bei einer Schiffstaufe in Bremerhaven: " Der Ocean beweist, daß auf ihm und in der Ferne jenseits von ihm ohne Deutschland und ohne den deutschen Kaiser keine große Entscheidung mehr fallen darf." 8. August. In Bremerhaven werden fünfzehn Arbeiter dekoriert. I Jahrelang habt Ihr und Eure deutschen Brüder Euch durch die J und die Liberalen einzufangen. Weder der Kündigungstermin, noch Zn ihnen sagt der Kaiser in Bezug auf die Hamburger Aus- Agitatoren der Socialisten in dem Wahn erhalten lassen, daß, wenn Lohn und Arbeitszeit seien bekannt. Auch nicht, ob mit dem Strafsperrung u. a. folgendes: Ihr nicht dieser Partei angehörtet oder Euch zu ihr bekenntet, Ihr und Prämiensystem bei den Eisenbahnen gebrochen werde, ob ein für nichts geachtet und nicht in der Lage sein würdet, Euren be- loyales Schiedsgerichtsverfahren eingeführt werde. Alles schwebt in rechtigten Interessen Gehör zu verschaffen zur Verbesserung Eurer der Luft und hängt ab von den Eisenbahndirektionen und der AufLage. Das ist eine grobe Lüge und ein schwerer Irrtum. fassung der verschiedenen Minister. Scharf kritisiert Schaper dann Die Auszeichnungen, die ich Euch verleihe, sollen meine Anerkennung sein, aber auch zugleich ein Ausdruck meiner Zufriedenheit, daß ihr nicht dem schlechten Beispiel der durch vaterlandslose Agitatoren verführten Arbeiter Hamburgs gefolgt seid... Ehrlos der, der im Moment der Gefahr sein Vaterland im Stiche läßt. 11. Oktober. Römisches Maskenfest auf der Saalburg. 7. November. An die Rekruten aus den Berliner Vororten: Ich habe Euch ein schönes Kleid geschenkt, macht Euch dessen würdig. 2. Juli. Jn Wilhelmshaven fagt Wilhelm II. zu den nach China entsandten Rachekriegern: Ein Verbrechen, unerhört durch seine Frechheit, schaudererregend durch seine Grausamkeit, hat meinen betvährten Vertreter getroffen und ihn dahingestreckt. Das erfordert egemplarische Bestrafung und Rache. 28. Juli. Der Kaiser hält an die abreisenden Truppen in Bremerhaven die berühmte Chinarede: Statt Euch objektiv zu vertreten, haben diese Agitatoren Euch den Abgeordneten Talma( Vorsitzenden der christlichen Arbeiteraufzuheben versucht gegen Eure Arbeitgeber, die andren Stände, vereine Patrimonium"), der die Regierungsentwürfe verteidigte. gegen Thron und Altar, und Euch zugleich auf das rücksichtsloseste Die Haltung der Regierung sei beleidigend und höhnend.( Schaper ausgebeutet, terrorisiert und gekucchtet, um ihre Macht zu stärken. Und wird wiederholt vom Vorsitzenden unterbrochen.) Nachdem Redner wozu wurde diese Macht gebraucht? Nicht zur Förderung Gures noch den Kontraktbruch behandelt hat und u. a. auch den Kontrakt Wohles, sondern um Haß zu säen zwischen den Klassen und zur einer Amsterdamer Theaterdirektion als Beweis für den schändlichen Ausstreuung feiger Berleumdungen, denen nichts heilig geblieben, und Mißbrauch angeführt hatte, den die Arbeitgeber mit ihrer Macht die sich schließlich am Hehrsten vergriffen, was wir hienieden befizen, treiben, weist er auf die elende Haltung hin, die die Regierung an der deutschen Manneschre! Mit solchen Menschen könnt und dürft gegenüber der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung einnehme. Ihr als ehrliebende Männer nichts mehr zu thun haben und nicht mehr von ihnen Euch leiten laffen. Nein! Sendet uns Eure Freunde und Kameraden aus Eurer Mitte, den einfachen schlichten Mann aus der Werkstatt, der Ener Vertrauen besitzt, in die Volksvertretung; der stehe ein für Eure Wünsche und Kommt Ihr an den Feind, so wird derselbe geschlagen! Pardon Interessen, und freudig werden wir ihn willkommen heißen als wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht. Wer Euch in Arbeitervertreter des deutschen Arbeiterstandes, nicht als Social die Hände fällt, sei Euch verfallen. Wie vor tausend Jahren die demokraten." Hunnen unter dem König Ekel sich einen Namen gemacht haben, der sie noch jetzt in leberlieferung und Märchen gewaltig erscheinen läßt, so möge der Name Deutscher in China auf 1000 Jahre durch Euch in einer Weise bethätigt werden, daß niemals wieder ein Chinese es wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen. 12. August. An die Offiziere: Ruhen Sie nicht cher, als bis der Gegner, zu Boden geschmettert, auf den Knieen um Gnade fleht. 1901. ( Der Berliner Oberbürgermeister Kirschner wohnt dieser Rede, die vom Pferde herab gehalten wird, in feierlichem Aufzuge bei.) 4. September. Der chinesische Sühneprinz muß Kotau machen, und erhält dafür den roten Adlerorden. 14. September. In Danzig: Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, führe ich es auch durch. 3. Dezember. Aufforderung an den Weihbischof von Straßburg, den Geist der Ehrfurcht gegen mich zu stärken. 18. Dezember. In der Sieges- Allee: Noch ist die Bildhauerei zum großen Teil rein geblieben von den sogenannten modernen Richtungen... Eine Kunst, die sich über die von mir bezeichneten Gesetze und Schranken hinwegseht, ist keine Kunst mehr, ist Fabrikarbeit. 1903. 27. Januar. Das Kanonenboot„ Jltis" erhält den Drden pour le mérite. Graf Ballestrem wird ins preußische Herrenhaus berufen. 15. Februar. Brief an den Admiral Hollmann über die Anrempelung der Offenbarung. * * Der Generalstreik in Holland. Die Knebelgesetze sind beschlossen. Ein Telegramm unfres Amsterdamer Korrespondenten meldet uns, daß die StrafgesetzRovelle mit 81 gegen 14 Stimmen angenommen und die Bildung der Eisenbahnbrigade mit 86 gegen 6 Stimmen beschlossen wurde. Die Vornahme der Enquete wurde ohne Abstimmung gutgeheißen. Der Ausstand ergreift weitere Berufe, worunter namentlich die Arbeiter der Gasfabriken und der Elektricitätsgesellschaft. Die Zahl der Streifenden wird auf etwa 25 000 geschätzt. Auch der Streit der Eisenbahner breitet sich noch an einzelnen Plätzen aus, während an andren jedoch Rückgang zu verzeichnen ist. Die Stimmung unter der kämpfenden Arbeiterschaft ist hoffnungsvoll, doch ist es zweifelhaft, ob die Organisationen den Ausstand genügend vervollständigen tönnen. Daß die Führer der Streikenden nichts wollen, wie die Grundrechte der Arbeiter schüßen, geht aus der Anordnung des Abwehrfomitees hervor, die Arbeit an den Wasserleitungen und in den Krankenhäusern fortzusetzen. Der Abg. de Savornin Lohman erklärt nunmehr im Namen der Rechten, daß alle Mitglieder beschlossen hätten, auf das Wort zu verzichten. Auch der liberale Abgeordnete Mees sieht von einer Antwort ab. Genosse Troelstra erklärt nunmehr, daß der Zweck derjenigen, die auf das Wort verzichten, sei, auch die Socialdemokraten dazu zu bringen, ebenfalls den Mund zu halten. Sie irrten sich jedoch. Die Socialdemokraten haben sehr viel zu sagen und das werden sie auch thun. Redner kennzeichnet die an den letzten Sigungstagen von gegnerischer Seite gethane Aeußerung, daß Socialdemokraten unsittlich seien und nicht in den Kreis hoher und schöner Gedanken gehören. Das Streben der Partei aber sei im Gegenteil insofern echt christlich, als es eine Fortfeßung sei des Kampfes der Märtyrer und Apostel in früheren Zeiten. Alle Angriffe prallen ab von ihrem Jdeal: die Hebung des Voltes in geistiger und wirtschaftlicher Hinsicht. Selbst der Abgeordnete Pfarrer Talma habe in einem Referat über chriftliche Ethik in der socialistischen Lesegesellschaft zu Amsterdam anerkannt, daß die zwei Einrichtungen, gegen die die Socialdemokratie kämpft: das Lohnsystem und der Privatbesitz an Produktionsmitteln, thatsächlich der Erhöhung der Gesellschaft entgegenständen. " 1 Wegen Majestätsbeleidigung wurden in den letzten fünf Jahren Hunderte von Jahren Gefängnis verhängt; von allen deutschen 5. Februar. Lord Roberts erhält den Schwarzen Adlerorden. Bundesfürsten aber war es fast ausschließlich Wilhelm II., der durch 22. März. Ueber den Laschenivurf des geistesfranken Weiden Majestätsbeleidigungs- Paragraphen geschützt wurde. Von den Iand in Bremen äußert sich der Kaiser zu Herrn v. Ströcher: unendlich zahlreichen Urteilen fei nur eines hervorgehoben. Am Die That in Bremen beweise, welche Verwirrung in unreifen 9. Januar 1899 wurde Genosse August Müller in Magdeburg zu vier In seiner nur durch die Mittagspause unterbrochenen dreijugendlichen Köpfen herrsche. Es liege das wesentlich daran, daß Jahren und einem Monat Gefängnis wegen Beleidigung des Kaisers stündigen Rede setzte Troelstra dann die Anschauung der Socialdie Achtung vor Krone und Regierung mehr und mehr im Schwinden und des jungen Prinzen Eitel Frig verurteilt. Als sich der Abgeordnete demokratie über Solidarität, Klaffenkampf usw. auseinander, Darsei. In dieser Beziehung seien die Verhältnisse in den letzten Genosse Albert Schmidt freiwillig der Staatsbehörde als eigentlegungen, die nach dem Bekenntnis des Handelsblad" suggestiv Dezennien schlechter geworden. Der Respekt vor der Autorität lichen Thäter meldete, wurde Müller freigesprochen und Schmidt zu auf die Abgeordneten einwirkten. Der von Anfang an von fehle. drei Jahren Gefängnis verurteilt. den Socialdemokraten eingenommene Stand 28. März. Rede an die Alexandriner in Berlin: Die Socialdemokratie fordert die Aufhebung des Majestäts- punkt gegenüber den Gesezen sei auch nach den Ihr seid gewissermaßen die Leibwache des preußischen Königs beleidigungs- Paragraphen, steht aber mit dieser Forde- veränderten Entwürfen unverändert. Er habe geund müßt bereit sein, Tag und Nacht Euer Leben in die Schanze rung im Reichstage allein. hofft, daß die Regierung sich zu dem ehrlichen Eingeständnis entzu schlagen, Euer Blut zu versprisen für Euren König! Ich bin der schlossen hätte, sie habe die Einbringung der Entwürfe übereilt. festen leberzeugung und dessen gewiß, daß Ihr, der Tradition und Weiter kritisiert Redner die Haltung der Abgg. Talma und Lohman, der Geschichte des Regiments entsprechend, Eure Pflicht allezeit treu welch letzterer sich über die Zeichnung in der Sonntagsbeilage erfüllen werdet! Wenn die Stadt Berlin noch einmal wie im von Het Volt" geärgert habe, worin Dr. Kuyper als MeuchelJahre 48 fich mit Frechheit und Unbotmäßigkeit gegen den König mörder eines Arbeiters abgebildet ist. Der Justizminister habe eine erheben wird, dann seid Ihr, meine Grenadiere, dazu berufen, mit Treibjagd eingeleitet gegen diese Zeichnung. Die augenblicklich der Spike Eurer Bajonette die Frechen und Unbotmäßigen zu christliche" Gewerkschaftsbewegung sei noch ein Säugling und müsse Paaren zu treiben. sich erst ihre Sporen verdienen. Man täusche sich, wenn man glaube, daß diese als„ Heilmittel" auf die allgemeine Gewerkschaftsbewegung einwirke, das Gegenteil wäre wohl der Fall; häufig sei schon in christlichen Blättern auf solche Wirkung hingewiesen. Auch über Streitbrecher hätten manche Christen noch vor kurzem anders geurteilt, jetzt werde die Beeinflussung der Streifbrecher von ihnen als„ vom Bösen" kommend angesehen.„ Natürlich" unterbricht Talma.„ Ich konstatiere diese Bestätigung des Abg. Talma", antwortet Troelstra, als Widerspruch gegen die Ausführungen des felben Herrn gegen die Streitbrecher in seinem Organ, Patrimonium" während des Tertilarbeiter- Streits zu Enschede. Ein Socialist hätte so schreiben können. Und all die gegenfäßlichen Meinungen werden im Namen Gottes verteidigt, während die Socialisten keine andre Amsterdam ist infolge der Beteiligung der Gasarbeiter Quelle haben als ihre Bernunft. Den Vorsprung haben die christam Streik halbdunkel, vollkommene doch herrscht Ruhe. lichen Leiter." Troelstra liest aus verschiedenen christlichen FachTrotzdem soll nach einer Meldung des Wolfffchen Bureaus blättern Aeußerungen vor, belche die Ausübung eines die 4500 Mann starke Amsterdamer Garnison verstärkt werden. 3 wanges aufStreitbrecher principiellzugestehen. Wohin das bisher ganz überflüssig gewesene Militäraufgebot führen Dann greift Troelstra noch den Abgeordneten Pastoors kann, zeigt die Meldung, daß eine Schildwache in Rotterdam in( Vorsitzender des„ Katholischen Volksbundes", Arbeiterverein mit ihrem blinden Eifer auf 4 Arbeitswillige feuerte und einen davon geistlichen Ratgebern) an, welcher allein zur Bekämpfung der Socialer demokratie in der Kammer erschienen sei und deshalb auch stets 2. Februar. Der Kaiser schenkt der Stadt Rom ein Goethe- crschoß. Auch an einem andern Orte wurde ein Arbeiter schoffen. Beifall von der Rechten ernte.( Pastoors war an den Sitzungstagen Die von verschiedenen Seiten vorliegenden Meldungen über die der vorigen Woche auf schmähliche, provocierende Weise gegen die 15. Mai. Der Kaiser schenkt den Vereinigten Staaten eine Aufrechterhaltung des Verkehrs durch etwa 80 Proz. Arbeitswillige Gewerkschaften und für die Gesegentwürfe aufgetreten.)- Minister finden ihre Beleuchtung durch folgende Bekanntmachung der Eisenbahn- Kuyper, fährt Treclsira fort, wolle auch die Veranlassung zu Direktion Mainz: einer Mißhandlung unter Strafe stellen, letztere selbst sei bereits ,, Wegen des Ausstandes in Holland find bis auf weiteres Eil- strafbar. Wohin aber müsse dies führen?- Die Gewerkschaftsgut- und Frachtsendungen nach Stationen der niederländischen bewegung suche durchaus nicht ihr Heil im Terrorismus. Die GeStaatsbahn über Emmerich nicht mehr abzusenden und abzulassen. werkschaften wissen sehr gut, daß dies ihr eigner Nachteil sei; man Bereits eingelieferte, unterivegs befindliche Sendungen find den Ab- müsse ihnen nur die Freiheit lassen, sich ruhig zu entwideln. Der nehmern, weil Beförderung nicht erfolgen kann, zur Verfügung zu Kontraktbruch sei erlaubt, wenn er durch die Organisationen erfolgt. stellen." Es müsse dahin kommen, daß Tarifverträge als allein bindend einNach einer weiteren Mitteilung ist auch der Verkehr über geführt werden. Troelstra schließt mit der Erklärung, daß die Gefeßentwürfe auch in ihrer neuen Fassung schädlich und Winterswyk eingestellt. Holländische Blätter melden, der Centralverein der Eisenbahner mörderisch für die Gewerkschaftsbewegung seien. Er protestiert gegen die habe beide Eisenbahndirektionen ersucht, mit ihm in Unterhaltung der Liberalen, die sich durch eine Scheinkonzession der Regierung handlungen zu treten über Aufhebung des Streiks unter der Be- einfangen ließen und sich gegen das Eisenbahnpersonal kehrten. Die dingung, daß alle Arbeiter wieder eingestellt und der Artikel 113 Regierung und die sie unterstützenden Parteien tragen die Verantwortung des Eisenbahn- Reglements betreffend die Dienstzeit genau befolgt für die Folgen der Ereignisse, zu denen die Arbeiter gewverde. Die Direktionen sollen nach Meldungen des Wolffschen zwungen sind in Wahrung ihres Rechtes." Bureaus wenigstens für den Augenblick" Verhandlungen abgelehnt Dann spricht Genosse Helsdingen und der freifinnige Demokrat haben. Unser Korrespondent telegraphiert uns jedoch, daß ihm Professor Drucker, welch letzterer die beiden Meinungen der Regierung die Anknüpfung der Verhandlungen offiziös bestätigt werde. annimmt: die Notwendigkeit der Geltendmachung der RegierungsDer Artikel 2 der Strafgesetz- Novelle wurde nach Wolffs Bureau Autorität hier könne man auf ihn und seine politischen Freunde weiter nichts als Mord; denn e8 besteht kein Unterschied mit 78 gegen 15 Stimmen angenommen. Nachdem die Zweite rechnen und zweitens, daß man mit der Anzettelung von Auszwischen demjenigen, der den Gifttrank einem andern mischt Kammer ihre Knebelarbeit gethan, vertagte sie sich auf unbestimmte ständen ein hohes Spiel spiele. Der gegenwärtige Ausstand sei und kredenzt, und demjenigen, der aus dem sicheren Versteck ſeines Zeit. Die Erste Kammer ist für den Karfreitag einberufen, um den politischer, nicht ökonomischer Natur, es sei ein Aufstand eines Teils Redaktionsbureaus mit den vergifteten Pfeilen seiner Berleumdungen Feiertag durch Vollendung des Werkes der Arbeiterknebelung zu der Bevölkerung gegen die Autorität. Aber, feien damit die Straf einen Mitmenschen um seinen ehrlichen Namen bringt und ihn durch heiligen. die hierdurch hervorgerufenen Seelenqualen tötet. Wer war es, der diese Schandthat an unsrem Freunde beging? Männer, die bisher 26. Dezember. Der Kaiser bezeichnet seine Frau in Gotha als „ den Edelstein, der an meiner Seite glänzt und der es mir ermöglicht, das schwere Amt zu führen, das mir der Himmel aufgebürdet hat". Standbild von Eberlein. Statue Friedrichs II. 1902. 5. Juni. Beim Ordensfest auf der Marienburg: Polnischer Uebermut will dem Deutschtum zu nahe treten, und ich Güter. bin gezwungen, mein Volk aufzurufen zur Wahrung feiner nationalen 17. Juni. Toast des Kaisers in Bonn auf seine Frau: Im Kreise des schönen Bonn, umgeben von fürstlichen Damen ist Ihre Majestät die Kaiserin erschienen... Diese beispiellose Ehre wird der Stadt Bonn zu teil und in dieser Stadt Bonn dem Corps der Borussen. 19. Juni. In Aachen: Wer sein Leben nicht auf die Basis der Religion stellt, ist verloren. 27. November. Zu den Arbeitern der Firma Krupp in Essen: " Eine That ist in deutschen Landen geschehen, so nicderträchtig und gemein, daß fie aller Herzen erbeben gemacht und jedem deutschen Patrioten die Schamröte auf die Wange treiben mußte über die unfrem ganzen Volke angethane Schmach. Einem kerndentfchen Manne, der stets nur für andre gelebt, der stets nur das Wohl des Baterlandes, vor allem aber das seiner Arbeiter im Auge gehabt hat, hat man an seine Ehre gegriffen, diese That mit ihren Folgen ist 5. Dezember an die Arbeiterdeputation von Breslau: " Ihr dürft freudig an Eure Brust schlagen und Eurer Arbeit und Eures Standes froh sein. Durch die herrliche Botschaft des großen Kaisers Wilhelm I. eingeleitet, ist von mir die sociale Gesetzgebung weitergeführt, durch die leber die Kammerdebatten gefegentwürfe motiviert? Redner warte voll Spannung die angekündigten Regierungsmaßregeln über das Verhältnis zwischen Eisenbahngesellschaften und dem Personal ab und würde hiervon seine Abstimmung abhängig machen. Nachdem noch der socialdemokratische Abgeordnete ter Laan gesprochen, wurden die allgemeinen Beratungen geschlossen. * Die Konzessionen" der Regierung als Deutsche gegolten haben, jeht aber dieses Namens unwürdig schreibt uns unser Amsterdamer Korrespondent vom 8. April: find.... Männer, die Führer der deutschen Arbeiter sein wollen, In der gestrigen Sigung der Zweiten Kammer nahm zuerst der haben Euch Euren teuren Herrn geraubt.... Wer nicht das Tisch- Justizminister das Wort zur Verteidigung der Regierungsentwürfe, tuch zwischen sich und diesen Lenten zerschneidet, legt moralisch die nur auf, Verteidigung der persönlichen Freiheit" gewissermaßen die Mitschuld auf sein Haupt. Ich hege das Ver- und gegen die schlechten" Gewerkschaftsvereine gerichtet wären. trauen zu den deutschen Arbeitern, daß sie sich der vollen Schwere Artikel 3582 hätte nur Bezug auf Beamte und Eisenbahnangestellte, gegenüber den Eisenbahn- Angestellten sind am Mittwoch früh verdes Augenblicks bewußt sind und als deutsche Männer die Lösung aber nicht auf Arbeiter in Gemeindebetrieben, soweit solche keine öffentlicht worden. Der Gesamteindruck ist, so berichtet unser Stor der schweren Frage finden werden." Beamte find, auch nicht auf Arbeiter in den Eisenbahnwerkstätten. respondent, als habe die Regierung auch hier wieder sich mit un Schaper( Soc.) tritt den gegen die Socialisten gerichteten Angriffen kundiger oder unwilliger Hand an eine Materie gewagt, entgegen und vor allem der Aeußerung des Ministerpräsidenten die für ihr Können und Wollen zu schwierig ist. Die Regelung Dr. Kuyper, der in der Sigung vom Sonnabend gemeint hatte, daß scheint so weitmaschig, daß die Direktionen willkürlich durchschlüpfen Socialisten und Anarchisten außerhalb der Gemeinschaft unfres tönnen, wie es ihnen paßt. Bolkes stehen"! Die vom Regierungstisch und der Rechten anfür die Arbeiter eine gesicherte und gute Existenzbedingung geführten Fälle von Arbeiter- Terrorismus wären einfach lächerlich; geschaffen worden bis ins Alter hinein unter Auferlegung von oft man wolle lediglich specielle Schutzmaßregeln für Streifbrecher" Der Bäderstreit war zwar am Mittwoch noch nicht allgemein. bedeutenden Opfern für die Arbeitgeber. Und unser Deutschland einführen. Man habe die Niederträchtigkeit begangen, die Be- Aber das Brot beginnt bereits zu mangeln. Da kein Mehl mehr ist das einzige Land, in welchem diese Gesetzgebung bereits in hohem mühungen Troelstras, durch seine Interpellation Versöhnung zu an die Bäckereien durch die ausständigen Speicherschiffer und MehlMaße zum Wohle der arbeitenden Klassen fortentwickelt ist. Auf stiften, als Sirenengefang zu verspotten, und man habe die träger geliefert wird, können von Streifbrechern nur die kleinen in Grund dieser von Euren Königen Euch zugewendeten großen Für- Warnung der socialdemokratischen Kammermitglieder nicht beachtet. den Bäckereien liegenden Vorräte verarbeitet werden. Verschiedene forge bin ich berechtigt, auch ein Wort aufklärender Mahnung an Infolge der Haltung der Kammer fei der Ausstand ausgebrochen. Es Bäcker forderten bereits Dienstagabend den drei und vierfachen Euch zu richten. sei Bauernfängerei, mit der Ankündigung von Reformen die Eisenbahner Preis für die paar Brote, die sie noch vorrätig hatten. " 1 " Brotmangel. Die Lage des Eisenbahner- Streits war nach unserm Korrespondenten am Mittwoch durchaus anders, als in der bürgerlichen Presse behauptet wird. Diese Presse stellt den Zustand so dar, als ob der Eisenbahnverkehr nach der beschränkten Dienstregelung ausgezeichnet funktioniere. Das AbwehrKomitee jedoch publiziert ein Manifest, in dem mitgeteilt wird, daß der Ausstand des Eisenbahn- und Transportpersonals sowie der Hafenarbeiter vollkommen ist zu Groningen, Winschoten, Nieuwve Schans, Delfzhl, Uitgeeft, Rotterdam, Zaandam, Haarlem, Arnhem, Utrecht, Maastricht, Nymwegen, Venlo, Bortel, Tilburg, Amersfoort, Hoek van Holland, den Haag und Zwolle. * * Internationale Solidarität. Aus allen Ländern kommen Nachrichten über thatkräftige Unterstützung der holländischen Genossen. * Aufruf der deutschen Gewerkschaften. Die Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands erläßt folgenden Aufruf zur Unterstützung des Streiks in Holland": „ Die holländische Arbeiterschaft hat am 6. April zu dem legten Mittel gegriffen, das ihr zur Verfügung steht, um den Versuch abzuwehren, durch Ausnahmegesetze die gewerkschaftlichen Organisationen zu vernichten und Streiks in Zukunft zu ver= hindern. Es sind zunächst die Eisenbahn- und Transportarbeiter in den Ausstand getreten, doch sollen die andern Berufe gleichfalls zur Arbeitsniederlegung schreiten. Von den vereinigten Gewerkschaften Hollands war eine Delegation an die Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands entsandt, welche eingehend darlegte, daß ein andres Mittel, als der Generalstreit, nicht zur Verfügung stände. Die Delegation war sich völlig klar über die Gefährlichkeit des Experimentes, sie erklärte jedoch, daß die holländische Arbeiterschaft willens sei, lieber nach äußerstem Widerstand die Organisationen zusammen brechen, als sie nach Annahme der Streifgeseze langsam vernichten zu sehen. Des weiteren war die Delegation fich auch darüber klar, daß es nicht möglich sein würde, durch die Beihilfe des Auslandes die große Zahl der Streifenden auch nur annähernd ausreichend unter stüßen zu können. Sie legte das Hauptgewicht auf die moralische Wirkung, welche eine bald eintreffende materielle Unterstügung auf die Streifenden ausüben muß. Deutschen und besonders der minder wohlhabenden Klaffen durch| Kandidaten für den Wahlfreis Lübed auf. Ju sam bitrg wurben die Steuern für Heereszwecke zu operieren, ist es lehrreich, mit als Kompromißkandidaten von der freisinnigen Volkspartei, dem unfren Verhältnissen die bezüglichen Leistungen des britischen liberalen Verein, dem Reichstags- Wahlverein Dr. Roth, v. Rappard Volkes in dem legten abgerechneten Fiskaljahre 1901/02 zu ber- und Sieverts proklamiert. gleichen. In diesem Jahre haben in Großbritannien die Aus* Deutsches Reich. gaben für Heer und Flotte zusammen nicht weniger als 123,5 Uufre oberschlesischen Genossen entfalten eine lebhafte WahlMillionen Pfund oder 2470 Millionen Mark betragen. Unter agitation. Am Sonntag wurde in Beuthen von einer großen Anzahl diesen Ausgaben befinden sich allerdings auch die Kosten des süd- Genossen ein Flugblatt verbreitet und über Ostern soll Königshütte Es zeigt afrikanischen Krieges. Allein auch diese außerordentlichen Ausgaben und der übrige Teil des Industriegebietes drankommen. sind keineswegs ganz durch Anleihen bestritten, sie sind vielmehr zu einem sich in der Arbeiterbevölkerung eine lebhafte Begeisterung für die beträchtlichen Teil durch Steuererhöhungen gedeckt worden. Der Auf- Wahl. wand jenes Jahres für Heer und Flotte betrug in Großbritannien bei einer Bevölkerung von 41,6 Millionen rund 60 M. auf den Kopf. In Deutschland waren in dem Etat für 1902 für Heer und Flotte zusammen 1004 Millionen Mark vorgesehen, also bei einer Bevölkerung von 57 Millionen rund 17,6 M. auf den Kopf, mithin Heer und Flotte aufgewendet wurde. Da bei uns 47 Millionen Mart aus dem Reichs- Invalidenfonds flossen und 80 Millionen Mark im Wege der Anleihe aufgebracht wurden, so stellte sich der aus Steuern zu deckende Betrag der Kosten für Heer und Flotte auf wenig über 900 Millionen Mark oder auf 15,5 Mack auf den Kopf. Der Wahltermin. Daß die Agrarier bis zum legten Augenblid mit den Maiwahlen rechneten, geht aus lichen Zeitung" über die„ Verlegung des Termins der WanderAusstellung der deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft hervor: " Die in der letzten Ausgabe unsrer Zeitung gegebene Anregung, die Eröffnung der diesjährigen Wander- Ausstellung wegen der Reichstagswahlen vom 18. auf den 19. Juni zu ver= legen, ist, wie wir sehen, auch von der„ Deutschen Tageszeitung" aufgenommen worden und wird dort in zustimmendem Sunne kommentiert. Sie schreibt:„ Die Zweckmäßigkeit dieses Vorschlages leuchtet durchaus ein, und wir nehmen an, daß er durchgeführt werden wird. Die D. 2.-G. hat den Termin auf den 18. Juni in der damals begründeten Annahme festgesetzt, daß die Reichstagswahlen an einem wesentlich früheren Tage statt finden würden, daß also keine Kollision eintreten könnte. Da nun diese Annahme sich nicht als zutreffend erwiesen hat, oder viel mehr, da die Regierung den ursprünglich in Aussicht genommenen früheren Wahltermin verschoben hat, bleibt der D. L.-G. kaup etwas andres übrig, als ihrerseits den Verhältnissen Rechnung zu tragen, wenn sie auch seiner Zeit mit aller Vorsicht und nach Ginziehung von Erkundigungen an maßgebender Stelle vorgegangen ist." Hier wird also ausdrücklich erklärt, daß sogar die„ maßgebende Stelle" den Agrariern den früheren Wahltermin zugesichert hatte. Es handelte sich, wie wir schon darlegten, in der That um eine ah Imo gelei zwischen den Agrariern und der maßgebenden Stelle". Kein Wunder, daß die„ Nordd. Allg. 3tg." hartnäckig die Antwort verweigert, wer die Bundesstaaten angewiesen hat, daß die Wählerlisten vor Ostern fertig sein müßten. An Zöllen und Steuern ist in dem erwähnten Rechnungsjahre in Großbritannien ein Gesamtbetrag von 2725 Millionen Mark aufgekommen, d. H. die steuerliche Belastung des britischen Volfes betrug in diesem Jahre nicht weniger als 65 M. auf den Kopf. Im Deutschen Reiche belief sich die Isteinnahme aus Zöllen und Reichssteuern im Durchschnitt der beiden der Veranlagung für 1903 zu Grunde gelegten Jahre auf rund 966 Millionen Mark an von allen Teilen des Reiches zu tragenden Abgaben, wozu noch der Brutto- Ertrag der Biersteuer im Betrage von 36,4 Millionen Mark im Gebiete der Brausteuer- Gemeinschaft hinzutritt. In Nord- und Mitteldeutschland werden demzufolge an Zöllen und Reichssteuern im ganzen 17,6 M. auf den Kopf der Bevölkerung erhoben, d. h. etwa der vierte Teil desjenigen, was in Großbritannien auf den Kopf der Bevölkerung entfällt...." Ist es schon ohnehin eine Absurdität, die Steuerlast der ungleich reicheren englischen Bevölkerung mit der des Deutschen Reichs zu ver gleichen, so läuft die Art, wie hier die Zahlen einander gegenüber gestellt werden, auf eine bewußte Täuschung der Leser hinaus. In der obigen englischen Ausgabe von 123,5 Millionen Pfd. Sterl. für Heer und Flotte sind alle Extra- Aufwendungen mit enthalten, die England im Jahre 1901/02 für den südafrikanischen Krieg gemacht hat. Diese größtenteils nur einmaligen Ausgaben können aber unter keinen Umständen mit den regelmäßigen deutschen Ausgaben in Parallele gestellt werden. Ohne jene Extra- Ausgaben betrugen in Vorbereitung der Isolierräume. Wie uns telegraphisch aus Hessen Seitens der Generalfommission wurde den holländischen Genossen 1901/02 die Gesamtausgaben für Heer und Flotte noch nicht mitgeteilt wird, hat die Hessische Regierung bereits die Bürgermeister die Zusage gemacht, daß alles geschehen würde, um nach Möglichkeit 54 Millionen Pfund Sterling, und auch für das laufende amtlich angewiesen, im Hinblick auf die voraussichtliche Annahme zu helfen. Wenn nun auch in diesem Jahre die deutsche Arbeiter- Etatsjahr sind sie trotz der vielen besonderen Aufwendungen der Aenderung des Reichstags- Wahlreglements die erforder schaft finanziell ganz besonders start in Anspruch genommen wird,( Pensionen, Neubewaffnungen, Ersatz beschädigter Kriegs- lichen Isolierräume vorzubereiten. so hoffen wir trotzdem, daß sie ihre oft bewiesene internationale materialien 2c.) Solidarität auch in diesem Fall wiederum dokumentieren wird. Wir richten die dringende Bitte, insbesondere an die organisierte Arbeiter ſchaft, ihr Schärflein zur Unterstützung der um das Organisations und Streifrecht kämpfenden hölländischen Arbeiterschaft beizutragen. Da mit dem Streit der Arbeiter der Verkehrsinstitute auch die Noch lächerlicher ist es jedoch, den obigen englischen SteuerPostverbindung mit Holland unterbrochen, oder doch sehr unsicher betrag von 2725 M. mit den deutschen Reichssteuern zu vergleichen. Die Mitteilung soll besagen, daß das jeßige Erste Corps, das geworden ist, so hat die Generalfommission Vorsorge getroffen, daß In der englischen Steuersumme sind alle staatlichen Steuern ein- drei Divisionen umfaßt, in zwei Corps geteilt werden soll. Ob daSie aus Deutschland kommenden Unterstützungen auf anderm Wege geschlossen; dagegen hat der deutsche Steuerzahler bekanntdurch eine Vermehrung der Truppenzahl bedingt sein soll, ist neben Es ist lich den Zöllen und als durch die Post, dem Streiffomitee zugestellt werden. allerlei Reichssteuern noch nicht ohne weiteres sicher, aber nur allzu allzu wahrscheinlich. deshalb notwendig, daß alle für Holland bestimmten Unter- Landessteuern, preußische, bayrische, hessische usw. zu entrichten. mindestens wird ja die neue Militärvorlage die bei der vorigen stügungsgelder an den Kaffierer der Generalkommission( H. Kube, Außerdem aber trägt in Großbritannien zu den Staatssteuern Vorlage gestrichenen 7000 Mann Infanterie erfordern. Sicher ist der Arbeiter und der kleine Mann nur sehr wenig bei. Die Engel- fer 15, Berlin SO. 16) gesandt werden. An die Gewerkschaftstartelle richten wir das Er- Einfuhrzölle bringen nur etwa den fünften Teil der Einnahmen, aber auch, daß die bloße Teilung des Ersten Armeecorps erhebliche Kosten verursachen wird, da Stellungen für einen neuen Corpssuchen, etwaige am Orte in Aussicht genommene Sammlungen zu und diese Zölle treffen nicht, wie in Deutschland, die wichtigsten kommandeur und seinen Offizierstab geschaffen werden müſſen. centralisieren, damit nicht aus einem Orte eine große Zahl Einzel- Lebensmittel der Masse, Brot, Fleisch usw. Der weitaus größte Man weiß aber, daß die bevorstehende Militärvorlage vor allem sendungen an die Generalkommission geht. Auf den Post- Teil der englischen Steuersumme wird durch die Erbschaftssteuer, abſchnitten ist genau anzugeben, daß das Geld für den Streit in Stempelsteuer sowie die Einnahmen aus Post und Telegraphen, vor eine Kavallerie vorlage sein soll. So meldet sich denn eins Holland bestimmt ist. Ueber die eingehenden Beträge wird im allem aber durch die Einkommensteuern aufgebracht. Zu dieser zum andren an! Man mußte in den letzten Jahren mit den An„ Korrespondenzblatt" quittiert werden. letzteren Steuer aber trägt wiederum die ärmere englische Bevölke- sprüchen des Landheeres bei den kolossalen Forderungen für die Marine und in Anbetracht der schlechten Finanzlage einigermaßen rung nichts bei, denn Einkommen unter 160 Pfund Sterling, zurückhalten. Der nächste Reichstag wird dafür alsbald eine gealso bis 3200 Mark, sind steuerfrei; und selbst bis zu 8000 Mark ist die Steuer eine mäßige, da bis zu dieser Pfefferte Militärvorlage erleben! Summe die steuerfreien 160 Pfund Sterling in Abzug gebracht Byzantinische Töpferei. Was Wilhelm II. für die deutsche werden können. Kunst bedeutet, das hat ein Herr Gustav Steinbrecht in der Keramischen Rundschau" sehr schivungvoll dargelegt. Der Herr dichtet wie folgt: Mit Gruß Die Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands. C. Legien. * * Eine überflüssige Aussperrung. nur auf 69 Millionen Pfund veranschlagt. Die Erzählung, daß an Ausgaben für Heer und Flotte auf den Kopf der deutschen Bevölkerung nur ein Drittel jener Laft entfällt, die der englische Staatsbürger zu zahlen hat, ist demnach nichts als ein frei erfundenes Märchen. Die Aussperrung, welche die Amsterdamer Arbeitgeber im Alle Rabulistik schafft nicht die Thatsache aus der Welt, daß in Schiffahrtsverkehr proklamierten, hat eigentlich ihren Zwed verfehlt, England der Arbeiter weit niedrigere Steuern zahlt als in Deutschda teine Arbeiter mehr an der Arbeit waren. Der Zweck der land; der Reiche kommt allerdings jenseits des Kanals schlechter Arbeitgeber aber scheint zu sein, einen scharfen Kampf gegen die weg als in manchen deutschen Gauen. Zudem aber wird der National Föderation der Transportarbeiter zu beginnen. Die englische Arbeiter nicht durch eine zwei- resp. dreijährige MilitärArbeitgeber sind in vier verschiedenen Vereinen organisiert. Jetzt dienstzeit und dieser folgenden späteren Waffenübungen immer haben sie sich zu gemeinsamer Attion zusammengeschlossen. Alle mit wieder seinem Beruf entriffen. Die hierin steckenden Opfer und den Arbeitervereinen eingegangenen Kontrakte werden als nicht mehr Lasten zählen, wie es scheint, für die" Polit. Nachrichten" überhaupt bestehend ihrerseits angesehen. Die Arbeiter seien entlassen worden, nicht mit. und es werde niemand mehr zur Arbeit zugelassen, bis ein besserer Zustand eingetreten" sei. * Grufeltelegramme. * Wahlvorbereitungen. Die Beteiligung der Frauen an der Wahlarbeit ist der Germania" ebenso unangenehm wie der Kreuz- Zeitung"; fie Die alarmierenden Gerüchte, welche in das Ausland telegraphisch druckt deren Bemerkung einfach ab, daß die Vorschrift des§ 21 des gemeldet wurden, sind, so wird uns aus Amsterdam geschrieben, in preußischen Vereinsgefeßes nur für Wahlberechtigte gelte, das heißt, daß also das preußische Vereinsgefez sage: Wahlvereine dürfen jeder Hinsicht gegenstandslos! Troß der gefährlichen Wahlbere htigte aufnehmen, andre politische Vereine dürfen WahlSpielerei seitens der Regierung mit Soldaten und Gewehren ist das berechtigte nicht aufnehmen. Und da die Gerichte die Bestimmung. ganze Land vollkommen ruhig. Die Arbeiterschaft verhält sich so interpretiert haben, daß sie nur für die Wahlzeit zu einer beäußerst würdig gegenüber allen Herausfordestimmten Wahl gilt, so dürfen Wahlvereine zu andren Zeiten auch Solchen Blödsinn redet die rungen! Alle Unruhe zu Amsterdam wird von den mit Gewehr feine Wahlberechtigten aufnehmen. und Bajonett bewaffneten Soldaten, Stadipolizisten und Gendarmen Germania" nach dem Nezept der Kreuz- Zeitung" ihren Lesern vor verursacht jeden Augenblick ziehen sie durch die Stadt. Aber aus Angst vor den Frauen. Etwas weniger dumm ist denn doch nichts ist bis jest geschehen. Selbst die Scharfmacherpresse selbst das preußische Vereinsgesetz, von dem wir sonst wirklich nichts halten. muß die würdige Haltung der Arbeiterschaft anerkennen. " Seit Montag find überhaupt keine Zwischenfälle mehr vor- Der freifinnige Socialistenspiegel soll, wie die Freis. Zeitung" gekommen. Die Arbeiter bleiben zu Hause oder sind in den ver- berichtet. durch den socialdemokratischen Parteivorstand bereits in schiedenen Lokalen, wo Versammlungen stattfinden, und die stets 100 Exemplaren bezogen worden sein, woraus Eugen schließt, daß sein stark besucht sind. Was geschehen ist, davon fällt die ganze Werk gut sei. Er sollte daraus, wenn die Nachricht überhaupt richtig Schuld auf die Regierung. Nichts wäre vorgefallen, ist, doch eher den Schluß herleiten, daß unser Parteivorstand den hätte nicht Militär zu Pferde z. B. an dem Amsterdamer Central- Socialistenspiegel für ein wirksames socialdemokratisches Agitationsmittel hält, mit dem bewaffnet unsre Agitatoren die Freisinnshelden Bahnhof herumgaloppiert und die Spottlust der Straßenjugend trefflich beleuchten können. erregt. Jetzt ist das Militär im Central- Bahnhof versteckt. Da die Post sehr unregelmäßig ist, scheint doch mehr in der Sicherung des Post- und internationalen Verkehrs" zu hapern, als die bürgerliche Presse zugeben will. Politische Ueberlicht. Berlin, den 9. April. * In Zehdenick i. d. M. stellte sich der freisinnige Kandidat Bauerngutsbesitzer Postelt den Wählern vor, sekundiert von Dr. BernDie Redner schilderten die Notwendigkeit, stein- Charlottenburg. gegen die„ Brandschagungen der Junker" auf der ganzen Linie Front zu machen. Dr. Bernstein erzählte insbesondere den anwesenden Arbeitern, daß die Junker das Koalitionsrecht, die Freizügigkeit und dergleichen bekämpfen. Der freisinnige Kandidat werde diese Nechte wahren. Als darauf die antvesenden Genoffen Mittag und Kiefel die Frage stellten, wie sich denn die Freisinnigen im Falle einer etwaigen Stichwahl zwischen uns und den Konservativen verhalten würden, gab Dr. Bernstein die freisinnige Antwort: Schon vorgeftern haben wir nachgewiesen, in welcher strupel- Wenn sie sich die Mühe gegeben hätten, die kleinen Bauern den lofen Weise die Schweinburgschen Politischen Nachrichten" Biffern Konservativen abwendig zu machen, so sei es nicht möglich, ihnen und Zahlen zusammenstellen, um damit gegen die Sorialdemokratie nach acht Tagen klar zu machen, daß sie dann den Socialdemokraten zu operieren. Einen weiteren Beleg dafür liefern sie in ihrer wählen sollen. Sie müßten also dann die Kandidaten der brandfoeben erschienenen Nr. 83, in der sie, um die geringe Belastung des schazenden Junker wählen, von denen das Koalitionsrecht, die Freizügigkeit u. dgl. bedroht werden. Dann fuchtelte Herr Bernstein mit deutschen Steuerzahlers nachzuweisen, die englischen Landeseinnahmen focialdemokratischer Bauernvernichtung und ähnlichem herum und und Ausgaben mit den deutschen vergleichen. Es wird da aus- bekämpfte auf diese Weise die Junker ganz ferchterlich. geführt: Offiziöfe Rechenkunststücke. " # Gegenüber den Versuchen der Socialdemokraten und Frei- Hanseatische Durchfalls- Kandidaturen. Der Landwirtebund und finnigen, zu Wahlzwecken mit der angeblich schweren Belastung der die Antisemiten stellen in Lübeck Liebermann v. Sonnenberg als Ein neues Armeecorps! Nach einer Meldung der Frankf. 8tg." hat der Reichstags- Abgeordnete Sieg in einer Wähler- Versammlung 3u Strasburg( Westpreußen) mitgeteilt, daß nach seiner Kenntnis dem nächsten Reichstage eine neue Militärvorlage zugehen werde, welche die Bildung eines neuen Armeecorps mit dem Size des Kommandos in Allenstein fordert. nur Wie bekannt, befindet sich auf der Befizung des Kaisers zu Cadinen ein großes Thonlager. Das Material ist ein fetter, bei höherer Temperatur sich gelblich brennender Thon der Braunkohlenformation. Unser kaiserlicher Herr hat ein lebhaftes Interesse für die Verwertung des Thones für feinkeramische Zwecke, insonderheit für künstlerische Erzeugnisse. Um nun das Kunstgewerbe auch in der Keramik zu beleben und zur Förderung des Kunstverständnisses für weite feramische Streife beizutragen, hat er angeordnet, daß keramische Kunstwerke in der Akademie zu Berlin ausgestellt werden. In bewundernswerter Weise empfindet des man das hohe Kunstverständnis Kaisers, wenn man dedenkt, daß er für die Herstellung der Kunstwerke erste Künstler herangezogen hat. Die Gegenstände sind teils in moderner, andernteils in der Manier Böcklins und Feuerbachs und endlich in der des Lucca della Robbia hergestellt. Acht Künstler hat der Kaiser beauftragt und jede etwa mäkelnde Kritik ist von vorn herein ausgeschlossen, wenn wir die Namen lesen: Reinhold Begas, Ludwig Menzel, v. Uechtriz, E. Schreies, Gerhard Jannensch, Kart Begas, Reinhold Felderhoff, Haverkamp, Johannes Goetz. Die Kunstwerke sind einmal in Biskuit, zum andern in Majolikaglasuren hergestellt. So sehr die Kunstwerke an sich die höchste Bewunderung auch des kritischten und selbst nörgelnden Gemütes, erregen müffen, so darf man umgekehrt hoffen, daß die kleinen... Fehler auch noch beseitigt werden namentlich dann wenn mit der Fabritation unfre privaten Keramiker betraut werden, welche in dieser Beziehung auf der Höhe stehen, und zwar ohne Einschränkung, alle Länder der Erde eins Mit begriffen. welchem Entzücken, mit welcher Begeisterung werden die Keramiker von diesem staunenswerten Trieb des Kaisers hören, das Kunstgewerbe auch in der Keramit wahrhaft kaiserlich zu fördern. Wahrlich, mit Blindheit oder verbohrter Opposition müßte der behaftet sein, welcher nicht erkennen wollte, daß die kaiserlichen Impulse angethan find, ein Zeitalter der Medicäer anzubahnen, wie es die Kunst haben muß, wenn sie die wahre Kunst fein will und, wenn der Tropfen demokratischen Deles, mit dem das Haupt der Könige von Preußen und in konseqnenter Folge das Haupt des deutschen Kaisers gesalbt ist, sich für uns Keramiker dahin äußert, daß auch die privaten Keramiker von der Huld der medicäischen Güte des Caesar erfaßt werden so wäre der Kunst in unsrer gemarterten Branche das Ziel gezeigt, dem wir mit Begeisterung seit langem nachjagen... Der Caesar wird überall erkennen, daß er uns so begeistern, wie- marschieren lassen kann. Gustav Steinbrecht." Der von der Huld der medicäischen Güte Hoffentlich demnächst erfaßte Steinbrecht mag den Zufall preisen, daß der Kaiser das Gut Cadinen zum Geschenk erhalten hat. Sonst wäre das medicäische Beitalter der Töpferei niemals angebrochen! Das Centrum und die Bekämpfung der Wurmkrankheit. Unfer Dortmunder Parteiblatt hatte dem Centrum vorgeworfen, daß es im Reichstage gegen die Resolution Sachse betreffend die Bekämpfung der Wurmkrankheit gestimmt und dadurch deren Ablehnung veranlagt habe. Die„ Tremonia" veröffentlicht demgegenüber zur Abwehr eine Darstellung Trimborns, aus der hervorgeht, daß in der That das Centrum gegen die Resolution gestimmt hat, aber gewissermaßen entlaffung verurteilt. Die guten" Socialdemokraten. wird. nur aus Versehen. Trimborn sagt, der Präsident hätte eine Anzahl( möglich, daß die Volksschule zu einer gemeinsamen Schule er doch aufrechterhalten. Die Bersammlung nahm einstimmig eine Resolutionen, die zur Abstimmung standen, so schnell und undeutlich( Einheitsschule) werde. Darum werde er und seine Parteigenossen Resolution an, worin den Ausständigen von der Firma Stähr u. Co. verlesen, daß die Centrumsabgeordneten ihm nicht hätten folgen dafür stimmen. können und darum seien diese erst für die Resolution aufgestanden, fortdauernd Unterstützung zugesagt wird und sämtliche Fensterpuker Die Schulreform, die bekanntlich sowohl die Volksschulen, als sich verpflichten, auf keinen Fall dort in Arbeit zu treten, so lange als die Abstimmung darüber schon geschlossen war. auch die höheren Schulen umfaßt, ist damit vom Reichstage end- die Forderungen nicht bewilligt sind. Den Streifenden sprechen die Dresden, 9. April. Der Bieutenant Münzenberg vom gültig angenommen. Sie ist eine der guten Früchte des System- Anwesenden für ihre musterhafte Haltung während des Ausstandes Infanterie- Regiment Nr. 178 in Kamenz wurde heute vom Striegs- wechſels in Dänemark und entspricht in ihren Grundbestimmungen ihren Dank aus. Zuzug ist unter allen Umständen fernzuhalten. gericht wegen Fahnenfiucht zu drei Monaten Gefängnis und Dienstmännern und wirklich demokratisch gesinnten Männern seit langem an die in ihrem Betriebe beschäftigten Schlosser. einem Jdeal, das auch in Deutschland von anerkannten SchulEigenartige Zumutungen stellt die Direktion der Niles- Werte gehegt wird, bei uns aber leider noch lange nur Ideal bleiben vor einigen Tagen nämlich die erbauliche Mitteilung, daß ihnen bis an die in ihrem Betriebe beschäftigten Schlosser. Letzteren wurde für Arbeitsstreitigkeiten hat der Christliche dänische spätere„ lleberschüsse", wie sich der Direktor ausdrückte, geschaffen Um Einführung obligatorischer Schiedsgerichte auf weiteres 50 Proz. der Accordüberschüsse ein behalten werden sollen. Aus diesen Beträgen soll ein Garantiefonds für eventuelle Gesamtverband" petitioniert. Im Foltething hat sich sowohl unser werden, und zwar beläuft sich derselbe für Kolonnenführer auf nationale Höflichkeit zwingt die hohen Herren mun einmal zu solchen Parteigenosse Martin Olsen als auch ein Vertreter der Arbeit- 150 M., für Helfer auf 75 M. und für Bohrer auf 50 M. Nach Widersprüchen. In dasselbe Gebiet gehört die Unterredung geberorganisation gegen den Plan der„ Christlichen" gewandt. In Wilhelms II. mit dem socialdemokratischen Bürgermeister von Kopen der Dienstagsfizung sprach sich auch der Minister des Innern da- Meinung des Direktors liegt hierin eine praktische Regelung des hagen, dem Vertreter derselben Partei der Meuchelmörder", mit gegen aus und legte ausführlich dar, daß die Verhältnisse in Neu- ccordsystems. Da die Vorenthaltung des Lohnes an sich schon eine der die deutschen Arbeiter das Tischtuch zerschneiden sollen. seeland, dessen Gesetzgebung sich die Petenten in diesem Punkt zum ungefeßlichkeit ist, die Schlosser andrerseits aber auch nicht die geringste Sympathie für derartige Neuerungen hegen, so werden sie, Muster genommen hatten, ganz andre sind als in Dänemark. Außerdem hat gerade dieser Socialdemokrat noch einen besonderen Verhandlungen wurden dann abgebrochen und das Follething bis obald der erste Verſuch zur Verwirklichung dieses Systems gemacht wird, nationalen Matel" für die Regierung Wilhelms II., die mit Borliebe die stammberwandten" Dänen in der entschiedensten Weise wieder auf deffen Beseitigung drängen. ausweist. Die zum 15. April vertagt. taiserliche Unterredung mit dem Kopenhagener Bürgermeister ist Treibcijeleure, Kunstschlosser, Gürtler, Ausschneider 2c. Wegen deshalb etwa so kompliciert, wie ein Gespräch mit einem polnischMetallwarenfabrik von Hartwich u. Co., Oranienstr. 19a, gesystematischer Lohnberschlechterungen ist für obige Branchen die focialdemokratischen Bürgermeister in Destreich wäre. perrt. Bar Nitolaus hört in Frankreich stehend mit entblößtem Haupte die Revolutionshymne, die Marseillaise, an, deren Vortrag bei den Unterthanen" Väterchens ein schweres Verbrechen wäre. Die inter " als Türkei. V Die Konstantinopel, 9. April. Die öftreichisch ungarische und die russische Botschaft haben die Pforte benachrichtigt, daß vertraulichen Indessen im Ausland sind derlei Berührungen eben unvermeid- Nachrichten zufolge die Albanesen, welche in der Nähe von Mitrowiza lich, und so braucht man kein Wort darüber zu verlieren, und wenn lagern, einen nächtlichen Angriff planen. Die Pforte hat Gegen Verband der Graveure und Ciseleure. Ortsverwaltung Berlin. vielleicht eine fleine Bevorzugung des Auslandes mit unterläuft, so maßregeln ergriffen. Für den Fall, daß die zur Beruhigung der Deutscher Metallarbeiter- Verband. Ortsverwaltung Berlin. ist das gerade uns internationalen Socialdemokraten in dieser öden Albanesen entsendete Kommission ihren Zwed nicht erreichen sollte, Achtung! Nadler, Siebmacher, Geflechtspinner, Weber und Hilfs= Zeit chauvinistischer Hezereien besonders angenehm. Mögen immerhin ist die Pforte entschlossen, sobald sie 20 000 Mann Konzentriert arbeiter! Nachdem sämtliche maßgebenden Betriebe dieser Industrie etwa die amerikanischen Journalisten Generale" bewundert und die einheimischen als hunger- zuführen. regierende haben wird, sofort die Niederwerfung aller Albanesenstämme durch sowie die Innung der Nadler und Siebmacher unsern Tarif an erkannt haben, sind wegen Nichtbewilligung des Tarifs folgende Kandidaten" abgewiesen werden. Die Pforte erhielt die Nachricht, daß die macedonischen fünf Firmen mit 14 Arbeitern gesperrt: Sahlmon, Dennoch hat fich der an sich gleichgültige Vorgang in einer Komitees für den 15. April einen allgemeinen Aufstand in Alte Jakobstr. 10; Drechsler u. Bismark, Magazinstr. 17; Meise abgespielt, der doch für unsre inneren Zustände recht charatte- Wiacedonien planen. Trotzdem die Pforte die Richtigkeit der Nach Neugebauer, Neue Grünstr. 37; izmann Witwe, ristisch ist. Die Offiziösen haben nämlich so sehr Anstoß an der richt bezweifelt, werden außerordentliche militärische Maß- Klosterstr. 63; Werner, Alexandrinenſtr. 28. unvermeidlichen Berührung des Kaisers mit einem waschechten nahmen vorbereitet. Socialdemokraten genommen, daß sie die Scene mit allerlei papiernen Coulissen zu mildern sich verpflichtet fühlen. Wir haben schon auf das gefälschte Telegramm des Wolfffchen Telegraphenbureaus über den Begrüßungsartikel des" Socialdemokraten" hingewiesen. Warum es gefälscht wurde, erzählt die„ Sächsische Arbeiterzeitung": -w Asien. Zuzug ist streng fernzuhalten. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Ortsverwaltung Berlin. Achtung! Metallarbeiter. Folgende Betriebe sind gesperrt für Former: Hartung, Prenzlauer Allee; Cyklop; Eitner u. GradenSchmidt; für Drüder: Engel, Prinzessinnenstraße; für Sch I offer: wit; für Uhrmacher, Mechaniter, Dreher: Keiser u. Freese, Ruheplatzstraße. Beling, 8. April. Die einjährige Frist, die Rußland im Mandschurei- Vertrage vom 8. April 1902 für die Räumung der zweiten mandschurischen Provinz, mit Einschluß von Niutschwang gestellt war, ist heute abgelaufen. Seit etiva 14 Tagen haben die " In dem halb demokratischen Dänemark wäre es als eine Russen begonnen, ihre Truppen aus dem Junern der Provinz zurückschwere Verlegung der Kopenhagener Bevölkerung angesehen zuziehen. Einige sind nach Port Arthur gegangen, andre nach den worden, hätte der deutsche Kaiser unterlassen, den Bürgermeistern Stationen längs der Bahnlinie. Thatsächlich hat aber auch nicht der dänischen Hauptstadt ein Honneur zu machen, wenn er ihre eine Truppenabteilung die Mandschurei verlassen. Die LokalStadt besucht. Da man das wußte, versuchte man dem deutschen verwaltung ist zu gleicher Zeit wieder den Chinesen übergeben Kaiser das Zusammentreffen mit dem focialdemokratischen worden. Prinz Tsching hat seiner Befriedigung darüber Ausdruck Bürgermeister zu erleichtern. Zu diesem Zwecke wurde gegeben, daß Rußland dem Abkommen gemäß handle. vom Rigauschen Telegraphenbureau der von uns angenagelte gefälschte Auszug aus dem Leitartikel„ Socialdemokratens" fabriziert. Dann ging das Machwerk von Rigau an feinen Kartellbruder, Kommission, welche zur Aufnahme von Verhandlungen über eine Zur Währungsfrage. Aus Washington wird gemeldet: Die das Wolffsche Telegraphenbureau, über, und dessen Telegramm wurde nun dem Kaiser dem Kaiser gezeigt. internationale Regelung des Wertverhältnisses zwischen den erkennen. So ist dann der deutsche Kaiser auf den Gedanken gebracht Währungen der Gold- und Silberwährungs- Länder ernannt worden worden, die dänischen Socialdemokraten seien besser als die deut- ist, wird sich Mitte Mai nach London begeben. schen Socialdemokraten, seien feine, Giftmischer" und feine, Mörder" und damit ist es zu erklären, daß Wilhelm II. ein paar freundliche Worte mit dem zum Bürgermeister der dänischen Hauptstadt gewählten Socialdemokraten gewechselt hat. " Die Veröffentlichung der Fälschung durch das W. T. B. erfolgte mit der Abficht, den deutschen Socialistenfressern, die ein Gespräch des Kaisers mit einem Mörder" nicht verstehen können, die„ guten" dänischen Socialdemokraten im Gegensatz zu den„ bösen" deutschen Socialdemokraten als Leute vorzuführen, die der Ehre eines Kaisergesprächs wert seien." Millerand, der frühere französische Handelsminister, hat das seltsame Geschick, die eifrige Beachtung des deutschen Kaisers zu finden. Vor kurzem citierte der Reichskanzler im Reichstage eine zustimmende Bemerkung des Kaisers zu einer Aeußerung Millerands über die Widerwilligkeit der Bourgeoisie in Fragen der focialen Reformen. Jezt verbreitet die„ Preuß. Korrespondenz" diese kleine Mitteilung: Amerika. Cap Haitien( St. Domingo), 8. April. In Cotuh bei Santo Domingo ist ein von der dominikanischen Regierung entsandter Bote eingetroffen, der meldet, vor den Thoren der Hauptstadt ständen 3000 Mann Regierungstruppen, die Borstadt San Carlos fei den Aufständischen bereits abgenommen, der Angriff auf die Hauptstadt werde vorbereitet. Die Generale der Aufständischen seien bereits gefallen. Die Bewohner der Bezirke Monte Chufti und San Lorenco de Guayubu hätten sich der Revolutionspartei angeschlossen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Ortsverwaltung Berlin. Der Verband der Barbier- und Friseurgehilfen ersucht die Leser des Vorwärts", auf das Inserat in der heutigen Nummer zu achten und den darin gegebenen Hinweis zu befolgen. Die Arbeiter Berlins, welche Barbiergeschäfte in Anspruch nehmen, werden dringend erfucht, darauf zu sehen, daß die in den Geschäften arbeitenden Gehilfen im Befit einer gelben Kontrollkarte für 1903 find, auf der die letzte Märzwoche abgestempelt sein muß. Nur diese die Forderungen und die Organisation der Barbiergehilfen anStarte dient als Ausweis dafür, daß die betreffenden Geschäftsinhaber Achtung, Buker! Bau Ludwigskirchstraße, Wilmersdorf, ausführender Maurermeister Döbler, ist für Puter gesperrt. Die örtliche Verwaltung. Deutfches Reich. Montag eine Versammlung von Arbeitern, die in der Kruppschen Gegen Lohnherabsehung in den Kruppschen Werken nahm am Geschoßdreherei beschäftigt find, Stellung. Nach einem Referat des Vorsitzenden der Essener Zahlstelle des deutschen Metallarbeiter- Verbandes wurde folgende Resolution angenommen: " Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Refe renten einverstanden, fie protestiert ganz entschieden gegen die Maß So mag es ungefähr zugegangen sein. Erst wurden die Noten nahmen der Firma Krupp, welche in der Geschoßdreherei eingeführt Dänemarks zu„ guten" Socialdemokraten aufgeputzt und nachdem worden sind. Mit der Einführung des Achtstundentages in Vers man sie derart in schöne Kleider gesteckt, wurden sie salonfähig". bindung mit Accord- und Lohnabzügen bis zu 50 Proz. Und weil man eben gerade in der Komödie war, wurden dann die erblickt die Versammlung eine Maßnahme, in welcher die Zum Banklempner- Streif. Ueber den gegenwärtigen Stand der Firma dem des dänischen Musterknaben noch gegen die bösen deutschen Buben aus- Lohnbewegung erstattete Cohen am Mittwoch in einer stark be- Strupp strifte Ausspruche vormaligen Inhabers Alfred gespielt. suchten Streifversammlung Bericht. entgegen handelt. Dessen Ausspruch: Ausspruch:„ Der Nun, vielleicht importiert man einmal einen von den„ guten" 87 Firmen mit ca. 500 Arbeitern die Forderungen der Gesellen Vorgehen als Hohn erscheinen. Danach haben bis jetzt 3wed der Arbeit soll das Gemeinwohl sein", muß nach diesem dänischen Genoffen als Bürgermeister von Berlin. Wir wären's unterschriftlich anerkannt. Das sind zwei Drittel aller in Betracht den Vorkommnissen in der Geschoßdreherei endlich die Lehre zu Die Versammelten versprechen, aus zufrieden! scream tommenden Arbeitgeber, und darunter befinden sich bereits mehrere ziehen, daß nur durch einmütigen Zusammenschluß in der Organis Firmen, die sich noch vor kurzem den Innungsführern gegenüber fation es möglich ist, solche Thaten in Zukunft abzuwehren. Verdurch Unterschrift verpflichtet hatten, ihre Arbeiter nur nach dem sammelte versprechen einmütig, soweit es noch nicht geschehen, dem von den Meistern ausgearbeiteten Tarif zu entlohnen. Hieraus deutschen Metallarbeiter- Verband, als der einzigen Berufs- Organifolgt, daß auch den größeren Scharfmachern schon das Feuer fation, welche aufrichtig die Interessen der Metallarbeiter vertritt, unter den Nägeln brennt und daß der Stand des Streits nach beizutreten." Ilm den schwankenden Meistern Mut einzuflößen, wurde ihnen in der nicht daran denken, das Tischtuch zwischen sich und den Vertretern fiebentägiger Dauer als ungewöhnlich günstig zu bezeichnen ist. Wieder ein Beweis dafür, daß auch die Kruppschen Arbeiter gaz legten Meisterversammlung vom Innungsvorstande verkündet, daß der modernen Arbeiterbewegung zu zerschneiden. der Bund der Arbeitgeber- Verbände 50 000 M. zur Bekämpfung des Streits und zur Unterstützung geschädigter Meister hergeben wolle. eines einheitlichen Lohntarifs in der Provinz Brandenburg( Stunden Aus der Steinfeger- Bewegung. Die Bewegung zur Durchführung Obige Vertündung wurde von den Anwesenden jedoch aus guten Lohn für Steinfeger 60 Bf., für Rammer 45; event. in zwei Raten) Gründen sehr skeptisch aufgenommen, wahrscheinlich weil sie starke hat inzwischen weitere Fortschritte gemacht.' In 2udenwalde Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Bundeskasse hegtenissen haben jegt sämtliche Unternehmer den Tarif bewilligt. Auch die sie doch, daß die im Vorjahre ebenfalls so großartig unterstüßten" Unternehmer in Wilsnad und Wittenberge haben den Tarif Hamburger Klempnermeister sich noch heute abmühen müssen, ihre bewilligt, nachdem bei der Firma Sülter- Wilsnad bie Arbeit einen Bei einer Anregung, nur alles einzustellen, um die Pläge der in Rathenow für Regie Arbeiten eine Zulage gewährt. Streitschulden an die ungeduldig drängenden Gläubiger abzuzahlen. halben Tag lang geruht hatte. Weiter hat das Stadtbauamt fo Streifenden zu beseßen, auch wenn die Arbeitswilligen sehr minder- An verschiedenen andren Stellen schweben noch Berhandlungen. wertig jeien, wurde dem Obermeister in derselben Meisterversammlung Außerhalb der Provinz Brandenburg haben die Steinfeger in zugerufen: Ja, Sufftöppe find's, mit der Sorte is nifcht zu Dichersleben auf dem Wege der Vereinbarung, wenige Wochen machen". Unter großer Heiterkeit und stürmischem Beifall wurden nachdem sich dieselben organisiert, eine Herabjegung der Arbeitszeit Diese und eine ganze Reihe ähnlicher Ausbrüche inungsmeisterlicher von zwölf auf elf Stunden täglich und eine fleine 2ohnerhöhung Beredsamkeit von Cohen und Wiesenthal zerpflidt. Von den erzielt. In Eilenburg ist ebenfalls eine Erhöhung des Stundenanwesenden Meistern nahm keiner das Wort; der schriftlich ein- lohnes von 46 bezw. 50 Pf. auf 48 beziv. 52 Pf. eingetreten. Die geladene Jnnungsvorstand aber, der in der Deffentlichkeit gern die höheren Säße gelten für Ueberlandarbeit. Auch in Bajewalt Schuld an dem Ausbruch des Streits auf die Arbeiter abwälzen und ledermünde wurde der aufgestellte Lohntarif bewilligt. möchte, hatte der Tapferkeit beſſeren Teil erwählt und war nicht Der Streit in Lübed dauert noch an. erschienen. Ju Weißenfels ist ein Tarif auf drei Jahre vereinbart der Ansicht, daß die angenommene Tagesordnung die Einsetzung Die Bersammlung erflärt: Es liegt feine Veranlassung vor, irgend gefeßt und der Stundenlohn auf 50 Pf., beztv. 52 f. für lleberlandZur Annahme gelangte dann einstimmig folgende Resolution: worden, durch den die Arbeitszeit von zwölf auf elf Stunden herabeiner Untersuchungskommiffion, in die richterliche Personen ein wie von den Beschlüssen der vorhergehenden Versammlungen abzu arbeit, festgesetzt wird. Vom 1. Januar 1904 ab beträgt der Stundentreten müßten, nicht in sich schließe. Indessen ist der Ministerrat der Ansicht, daß General André sein Recht ge- weichen. Das Richterscheinen der Vorstände der Innung und Ber- lohn 55 Pf. brauchen könne und, wenn er es für notwendig halte, vollkommen einigung ist ein Beweis dafür, daß die Meister wissen, in der selbständig von den Schriftstücken, welche den Gegenstand der Er- Deffentlichkeit mit ihren Behauptungen nicht stand halten zu können. örterung bildeten, Kenntnis zu nehmen befugt sei. Ein strifter Be- Die im Ausstand befindlichen Kollegen werden aufgefordert, unter schluß wurde nicht gefaßt, Der Ministerpräsident Combes wird des allen Umständen auszuharren, weil nur dadurch der Eigenfinn der Arbeitgeber gebrochen werden kann. Die Versammlung spricht den Streitenden ihre Anerkennung aus für die bislang gezeigte gute Haltung. „ Der Kaiser hat vor einigen Tagen an den Rand einer der ihm vorgelegten Zeitungsausschnitte der Ausschnitt enthielt Mitteilungen über den französischen Handelsminister Millerand die Worte geschrieben: Ja, wenn wir den hätten!" Wenn der Kaiser diese Ansicht niedergelegt hat, so zeigt das deutlich, daß er über Millerand nicht besser durch seine Ratgeber unterrichtet worden ist wie über die deutsche Socialdemokratie, von der er denkt: Ja, wenn wir die nicht hätten!" Denn vieles uns auch von den politischen Anschauungen Millerands trennt darüber ist kein Zweifel, daß Millerand niemals bereit sein würde, Kollege von Ministern zu sein, welche Umsturz- und Zuchthausgesetze vor dem Parlament vertreten müssen! Ausland. Frankreich. Paris, 9. April. Der Ministerrat beschäftigte sich mit der Abstimmung in der Deputiertenkammer am letzten Dienstag. Er ist weiteren darüber mit General André beraten. -VO Portugal. Die Holzarbeiter in Planen i. V. haben beschloffen, in eine Lohnbewegung einzutreten, und ersuchen, den Zuzug fernzuhalten. Husland. Lohnbewegungen in der Schweiz. Der Maurerstreik in Basel Wie verlautet, beabsichtigt Jaurès, in der vom Kriegsminister war am Mittwoch Gegenstand einer Verhandlung vor dem städtischen versprochenen Untersuchung verschiedene, bisher nicht vorgebrachte Ent. Einigungsamt. Ein Resultat ist nicht erzielt worden, der Streif hüllungen zu machen. Die Brüder Dreyfus verweigern Inter- Die Fensterputer befaßten sich am Mittwoch in einer zahlreich wird fortgesetzt. Neueren Mitteilungen zufolge wird sich der Streif viewern jede Auskunft. besuchten Versammlung mit dem Streit bei der Firma der Bauhandwerker noch weiter ausdehnen. Am Mittwoch haben Stähr u. Co., der bis jetzt nicht zu dem gewünschten Erfolg die Gewerkschaften der Maler, Gipser und Tischler beschlossen, in geführt hat. Die Firma hat, wie der Referent Gebert ausführte, den Ausstand zu treten. fein Mittel gescheut, um sich Arbeitswillige zu verschaffen, und sich Die Lohntommiffion des Personals der GotthardLeute vom Verein zur Besserung entlassener Strafbahn nahm von den Zugeständnissen Kenntnis, welche die gefangener geholt, troßdem der Firmeninhaber einer von denen Direktion im Laufe der Lohnbewegung gemacht hat. Sie will ist, die angeblich den Arbeiterstand moralisch heben wollen. Er auf den Streit verzichten, und beauftragte die beteiligten Centralverweigert seinen alten geübten Leuten die bescheidene Forderung vorstände der Angestelltenverbände, unverzüglich ein Minimalprogramm von 19,50 M. Wochenlohn, verspricht aber den ungeübten Arbeits- mit den legten Forderungen der Direktion zu unterbreiten. willigen 21 M. oder 19 M., ohne freilich, wie in der Versammlung Menterei in einer Kaserne. In einer Kaserne zu Dporto er folgte feitens eines ganzen Regiments eine Gehorsamsverweigerung. Infolgedessen verfügte der Kriegsminister die Verlegung des Regiments in eine andre Garnison. Gegen diesen Befehl wider setzten sich mehrere Soldaten und wurden von mehreren hundert Arbeitern unterstützt. Diese drangen in die Kasernen ein und bewarfen die Offiziere mit Steinen. Das Regiment wurde infolgedeffen vorläufig in Oporto belassen. Dänemark. von mehreren Seiten behauptet wurde, dies Versprechen zu halten Letzte Nachrichten und Depefchen. Ihren Kunden hat die Firma, wie der Referent weiter ausführte, durch Cirkular mitgeteilt, der Streit sei beendet und sie hätte die Die Reform des Schulwesens. Wien, 9. April.( W. T. B.) Ministerpräsident v. Koerber Im Follething wurde am alten Arbeiter wieder eingestellt, was eine direkte Univahrheit ist übermittelt dem Präsidium des Vereins der Montan-, Eisen- und Dienstag das Gefeß über die höhere allgemeine Schule( Lateinschule) Nicht ein einziger von den Streikenden hat bis jest wieder an- Maschinen- Industriellen Oestreichs das Programm der für 1903 mit 72 Stimmen angenommen. 8 Konservative und Moderate ent- gefangen dort zu arbeiten, die Firma läßt ihre Kunden durch bis einschließlich 1905 seitens der Staatsbahnen zu ge= hielten sich der Stimme, die Liberalen sowie die Socialdemokraten Streitbrecher und entlaffene Strafgefangene bedienen. Sie hat es wärtigenden Bestellungen an Fahrbetriebsmitteln, stimmten sämtlich dafür. Bei der Verhandlung erklärte unser Bartei- abgelehnt, mit ihren Arbeitern vor dem Einigungsamt des Gewerbe Brüdenkonstruktionen, Schienen usw. Danach belaufen sich die gegenosse Borgbjerg: Diesem Gesez zufolge tonne man ohne Latein gerichts zu verhandeln, und ihnen ihre bescheidene Lohnforderung famten in Aussicht genommenen Bestellungen für Eisenbahnzwede Student und Beamter werden und außerdem mache es das Gesetz nicht bewilligt. Ist der Streit num auch erfolglos geblieben, so wird von 1903 bis 1905 auf 127 670 300 Stronen. Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druk u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt Nr. 85. 20. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Freitag, 10. April 1903. Partei- Nachrichten. Arbeitersekretariate. Nachstehend veröffentlichen wir die Adressen der zur Zeit in Deutschland errichteten Arbeiterfekretariate. Die Veröffentlichung soll periodisch erfolgen, jedesmal bei Beginn eines neuen Quartals. Wir ersuchen die Interessenten, uns in der Vervollständigung des Verzeichnisses zu unterstützen und von einer Adressenänderung uns rechtzeitig Kenntnis geben zu wollen. Arbeitersekretariate bestehen in: Altenburg( S.-A.), Unterm Schlosse 1. Altona, Große Bergstr. 204 I. Berlin SO., Engel- Ufer 15. Beuthen( D.-S.), Schießhausstr. 6. Bochum, Johanniterstr. 22. Bremen, Osterthorstr. 26 I. Breslau, Messergasse 18/19 I. Bromberg, Berlinersir. 32. Cassel, Wildemannsgasse 20 II. Darmstadt, Elisabethstr. 31. Dortmund, 1. Stampftr. 73 I. Frankfurt a. M., Am Schwimmbad 8/10. Gera, Hospitalstr. 21 I. Gelsenkirchen, Hochstr. 53. Gotha, Erfurterstraße( altes Gerichtsgebäude). Halle a. S., Geiststr. 21. Hamburg, Gänsemarkt 35 II. Hannover, Artillerieſtr. 13. Harburg a. Elbe, Erste Bergstr. 72. Iserlohn, Karrenſtr. 2. Jena, Saalbahnstr. 3. Kiel, Gasstr. 24 parterre. Köln a. Rh., Poststr. 50. Kronach, Kirchenplay 74. Landeshut i. Schl., Gasthof zur Sonne", I. " Lübeck, Johannisstr. 46, part. Mannheim, S. 3, 10. Mühlheim a. Main, Wiesenstr. 8. München, Baaderstr. 1 I. Reu- Ruppin, Karlstr. 13. Nürnberg, Eghdienplatz 22. Posen, Breitenstr. 21. Remscheid, Kölnerstr. 18. Striegau, Ziganstraße. Stuttgart, Eßlingerstr. 17/19. Tuttlingen, Schaffhäuserstr. 24. Waldenburg- Altwasser. Wolgast, Krontvietstr. 4, part. links. Würzburg, Blumenstr. 12. Berlin, den 8. April 1903. Der Parteivorstand. Maifeier und Polizei. Kreuzbergstr. 30. möchte gar zu gern wieder flott werden, um nun, wo das Hypotheken- der Vollversammlung den Antrag zu unterbreiten, an die ungarischen und Pfandbrief- Geschäft wieder bessere Gewinne verspricht, es ihren Werke ein Schreiben zu richten mit der Aufforderung, bis zum früheren Krachgefährtinnen gleichthun und ebenfalls neue Geschäfte 10. April die Erklärung abzugeben, ob sie die mit ihnen getroffenen eingehen zu können. Daran hindert sie aber das Abkommen vom Abmachungen einhalten und sich an die Vereinbarungen über den Cffober vorvorigen Jahres, in welchem es heißt: Wird von den Absatz von Feinblech von Ungarn nach Destreich halten wollen. Falls jetzt umlaufenden Pfandbriefen bis 31. Dezember 1909 nicht bis zum 16. April eine solche Erklärung nicht erfolgt, sei am 17. April mindestens die Summe von 16 450 000 M. zurüdverkauft, so ist eine Vollversammlung der östreichischen Werke einzuberufen, in welcher der daran fehlende Betrag durch Rückzahlung eines entsprechenden das östreichisch- ungarische Startell augenblicklich als aufgelöst erklärt Teiles dieser Pfandbriefe zum Nenubetrage zuzüglich rückständiger und auch die Frage beraten werden soll, ob das Kartell der Zinsen und Zinseszinsen aus dem Verkehr zu ziehen." Von dieser östreichischen Werke noch aufrecht zu erhalten sei. Dagegen wurde Bestimmung sucht deshalb die Verwaltung seit einiger Zeit los- beschlossen, daß das Syndikat der großen östreichischen Eisenwerke zukommen. Einen neuen Anlauf dazu nimmt sie in ihrem foeben unter allen Umständen weiter in Kraft bleibe. erschienenen Geschäftsbericht für das Jahr 1902, der eine Einnahme von 1 296 868 M. und eine Ausgabe von 1 296 490 M., also nur einen Gewinn von 378 M. auftveist, dem aber auf der andren Seite ein Rückstand von Pfandbriefzinsen gegenübersteht, der sich mit Einschluß der Zinseszinsen am legten Dezember vorigen Jahres auf 931 999 M.( bei einem Aktienkapital von nur 1 165 000 m.) ſtellte. „ Von denjenigen Hypotheken," heißt es nämlich im Geschäftsbericht, deren Abstoßzung bezw. Verringerung erwünscht schien ( rund 18 Millionen Mark), jind 3,5 Millionen Mart realisiert worden. Die hierbei erlittenen Verluste konnten aus den für die betreffenden Objekte vorgesehenen und für ausreichend erachteten Reserven nicht voll gedeckt werden. Die Bank zahlt bekanntlich gegenwärtig die Coupons nur mit einem Drittel ihres Nennwertes aus. Die Erhöhung der Zinsquote erfordert die Abstozung der ertraglosen, noch 60 Prozent der Pfandbriefdeckung betragenden Hypotheken durch Verkauf der betreffenden Pfand objekte. Die Bankverwaltung ist nun der Ansicht, daß selbst nach Durchführung der ihr auferlegten Reduzierung des PfandbriefUmlaufs auf 8,25 Millionen Mark die Auszahlung der vollen Zinsquote nicht erreichbar sein würde; denn es verbleiben zur Bestreitung der Verwaltungskosten nur die Erträgnisse aus dem geringen Grundkapital von 1 165 000 M. und die Spannung zwischen Hypotheken- und Pfandbriefzinsen, die höchstens auf ein Drittel Prozent des reduzierten Pfandbrief- Umlaufs von 8,25 Millionen Mark zu veranschlagen ist. Es ist daher zu erwägen, ob diesen die Wiederaufrichtung der Bank behindernden Uebelständen nicht durch Umwandlung der 4proz. Pfandbriefe in 3,5proz. gegen eine entsprechende Konbertierungsprämie abgeholfen werden könne. Auch die Begleichung der Zinsrückstände sei nach der bisherigen Entwicklung der Verhältnisse in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Wir sind nämlich behufs so führt die Direktion aus Begleichung der Zinsrückstände lediglich auf die Disagiogewinne angewiesen, da unsre regelmäßigen Einnahmen bei der gegen wärtigen schwachen Fundierung der Bank, selbst nach Abstoßzung der gefährdeten Engagements, nicht einmal ausreichen, die vollen Pfandbriefzinsen zu bezahlen. Jedenfalls müssen Mittel und Wege zur Abhilfe gesucht werden. Denn der gegenwärtige Zustand legt die Befürchtung nahe, daß die Entwertung der Pfandbriefe vor dem 31. Dezember 1909, also innerhalb sechseinhalb Jahren, noch nicht beseitigt sein dürfte. Die Erfüllung der uns weiter auferlegten Verpflichtung: bis dahin den PfandbriefUmlauf auf 8 225 000 W. zu verringern, setzt voraus, daß es möglich sein wird, bis Ende 1909 aus den Terrainhypotheken, bezw. auf Grund derselben, soviel bares Geld anzuschaffen, um 13 488 800 M. Pfandbriefe zuzüglich Zinsen und Binseszinsen einzulösen. Daß dies möglich sein sollte, läßt sich nach dem bisherigen Verlauf der Dinge faum erwarten. Talad- p2 Sociales. Jm Streite der Ortskaffen zu Mühlhausen mit ihren Aerzten haben die letteren beantragt, die Lösung der Streitfrage der Ents fcheidung eines Schiedsgerichts mit einem Vertreter des Regierungss präsidenten als Vorsitzenden anheimzustellen. Von einigen Kassenvorständen wurde aber erklärt, sich darauf nicht einlassen zu können, weil sich die Angelegenheit inzwischen so zugespitzt habe, daß, ohne Zeit zu verlieren, rasch gehandelt werden müsse und die Kassen beshalb auch schon mit auswärtigen Aerzten in Verbindung ständen. Die Kassenvorstände haben beschlossen, die gesamte Angelegenheit der Berliner Centralfommission der Strankenkassen zur Erteilung ihres Rates über weiter zu unternehmende Schritte zu unterbreiten. Weil aber mit der Zuziehung der Centralkommission der Kassen ein Engagement auswärtiger Aerzte verbunden ist, wurde die hiesige Aerzte- Vereinigung von diesem Schritte in Stenntnis gefeßt und abermals um Zurückziehung ihrer Forderung ersucht. Die Aerzte beharrten aber auf ihrem Standpunkte und ließen sämtlichen beteiligten Kaffen folgendes Schreiben zugehen:„ Nachdem die ver einigten Drts- Krankenkassen in dem Schreiben vom 1. April erklärt haben, daß fie drei auswärtige Aerzte anstellen wollen, werden wir die Mitglieder vorläufig nur nach der sogenannten Kampftage, nämlich zu dem dreifachen Betrage der Mindestfäße der preußischen Gebührenordnung vom 18. Mai 1896, behandeln." Für den IX. internationalen Kongreß gegen den Alkoholismus, der vom 14. bis 19. April in Bremen tagt, haben sich bereits über 1000 Teilnehmer gemeldet. Von vielen Regierungen, Verwaltungsbehörden, Städten und von fast allen großen Vereinigungen, die in Europa seit Jahren den Kampf gegen den Alkoholismus aufgenommen haben, sind Vertreter angemeldet worden, und kaum ein Kongreß der letzten Jahre dürfte so die Internationalität zeigen, wie der Bremer Kongreß in der Osteripoche, fein Kongreß aber auch so sehr das einmütige Zusammenarbeiten aller Berufs- und Gesellschaftslassen an einer großen socialen Aufgabe offenbaren. Anmeldungen werden im Bureau, Bremen, Bahnhofstr. 1, noch täglich entgegengenommen; die Mitgliedskarten werden jedoch nicht mehr direkt zu= gestellt, sondern für den Tag der Ankunft des Mitgliedes im Bureau zurückbehalten. Die Gemeinde- Krankenversicherung in Nürnberg ist wohl die rid Ueberall regen sich zur Zeit die Genossen, um die nötigen Vorständigste Organisation dieser Art in Deutschland. Fortwährend werden die Leistungen immer mehr herabgedrückt, um das Deficit zu bereitungen für die Maifeier zu treffen; überall aber auch regt sich vermindern, das für 1901 die Summe von 113 000 2. beträgt. die Polizei, um zu verhindern, daß die Demonstration des ProleDie Rechnung für 1902 ist noch nicht veröffentlicht, aber ledens tariats am 1. Mai allzu augenfällig in die Erscheinung tritt. Festzüge, falls wird das Deficit sich noch erhöht haben. Der Magistrat von die bei allen patriotischen Gelegenheiten gang und gäbe sind und bei Um ihren Zived, eine Aufhebung des obigen Abkommens, zu Nürnberg macht nun allen größeren Betrieben die Auflage, Bes solchen Anlässen sich sogar der Fürsorge der Polizei zu erfreuen haben, erreichen, hatte die Bankverwaltung schon vor einiger Zeit den Plan triebs- Krankenkassen zu errichten oder das Deficit, das durch die die zu ihren Gunſten den Verkehr„ regelt", das heißt unterbindet, gefaßt, eine Versammlung der Pfandbrief- Gläubiger einzuberufen Arbeiter diefer Betriebe der Gemeinde- Strankenkaffe verursacht wird, solche Festzüge werden am 1. Mai entweder von vornherein ver- und in dieser eine Umstoßzung der früheren Beschlüsse durchzuseßen. durch Zuschüsse zu decken. Verschiedene Firmen ziehen das letztere boten oder aber von freier denkenden Behörden mindestens aus den Sie hat aber hierbei, wie aus einer Mitteilung der Treuhand- vor und lassen die Ueberschüsse einfach durch ihre Arbeiter aufbringen. Verkehrscentren in die Vorstädte oder versteckte Gassen verwiesen. Gesellschaft hervorgeht, die als Vertreterin der Pfandbrief- Gläubiger So wurde in einer Fabrik, deren Befizer sich bereit erklärt haben, Und dann muß man toch zufrieden sein; denn es ist bekannt, daß fungiert, deren energischen Widerstand gefunden, der von der den auf ihren Betrieb entfallenden Teil des Krankenkassen- Deficits beispielsweise sächsische Behörden das am 1. Mai beinahe nicht zu Treuhand- Gesellschaft folgendermaßen motiviert wird: zu decken, der Bierpreis in der Fabrikkantine von 10 auf 12 Pf. erumgehende Zusammenströmen der Feiernden an bestimmten Punkten „ Es dürfte für die Pfandbrief- Gläubiger keinerlei Anlaß höht und die Frau, die das Bier liefert, verpflichtet, pro Hektoliter flugs als einen verbotenen Maiumzug" ansehen und die„ Teilbestehen, heute von den ihrerseits damals festgehaltenen 4 M. abzugeben. Aus diesen Einnahmen wird nun das Deficit der nehmer" mit Massenstrafmandaten bombardieren. principiellen Gesichtspunkten abzugehen. Die Aufrollung der von Gemeinde- Krankenkasse gedeckt, so daß also die Arbeiter ganz allein der Verwaltung zur Erörterung gestellten Fragen ist mindestens den Zuschuß aufzubringen haben. Auch die Honorare der Aerzte verfrüht. Es mag sein, daß von feiten mancher Pfandbrief- wurden fortgesetzt beschnitten, fo die daß Organisation Gläubiger die Zukunftschancen vielleicht, wie die Verwaltung an der Aerzte jetzt den Vertrag mit der Gemeinde Krankens zunehmen scheint, etwas fanguinisch beurteilt werden, immerhin fasse gekündigt hat. Troz des Riesen Deficits will man ist es unfres Dafürhaltens doch für die Pfandbrief- Gläubiger am sich nicht dazu entschließen, eine allgemeine Orts- Krankenrichtigsten und zweckmäßigsten, wenn sie vor neuen Stonzessionen taffe zu errichten, weil bei dieser Versicherungsform die Arbeiter die thatsächliche Entwicklung der Dinge abwarten und nicht auf Einfluß auf die Verwaltung der Kasse haben. Schon vor längerer Gund von zukünftigen Hypothesen und Möglichkeiten, deren Ein- Zeit wurde von den Arbeitern wieder der Antrag auf Errichtung tritt oder Nichteintritt heute von niemand mit Bestimmtheit vor einer allgemeinen Orts- Krankenkasse gestellt, ferner beantragte der ausgesagt zu verden vermag, in definitiver Weise auf einen Teil Verein deutscher Schuhmacher, falls falls diese abgelehnt würde, ihrer Rechte verzichten." folche für das Schuhmacher- Gewerbe Zit errichten. Der Magistrat aber erklärte jezt, daß er feine Ents scheidung treffen werde, sondern abwarten wolle, ivelche Aenderungen durch die zu erwartende Novelle zum Krankenversicherungs- Gesez cintreten würden. Jedenfalls hofft man, daß durch die Novelle die geringen Vorteile der Arbeiter in Bezug auf das Krankenversicherungswesen noch mehr beschnitten werden. Das ist freisinnig- liberale Socialpolitik! Daß der Maifest- Umzug in Magdeburg verboten sei, haben wir schon durch Telegramm gemeldet. Auch in Bremerhaven ist dem Vorsitzenden des Socialdemokratischen Vereins, der um die Erlaubnis zum Umzuge eintam, dieselbe versagt worden, wie man ihm persönlich mitteilte, weil der Umzug eine Demonstration fei! Kennt man auf der Polizei in Bremerhaven auch Umzüge, die eine Demonstrationen sind? In Wolgast, wo bisher alljährlich Umzüge stattfanden, wurde diesmal die Genehmigung zu einem solchen ohne Angabe von Gründen untersagt. Daß man die Angabe von solchen unterließ, ist begreiflich, denn außer der unbequemen Tendenz der Maifeier überhaupt tönnte man feinen Grund angeben; bei den bisherigen Umzügen herrschte eine musterhafte Ordnung. In 2übed wurde der Umzug erlaubt, indes nur unter den nachstehenden Bedingungen: " an eine 0 Das Geschäft vor das Bergnügen, im Gemeindekollegium fizen zu fönnen, ſtellten zwei Mitglieder desselben in Nürnberg. Der Magistrat dieser Stadt hatte nämlich beschlossen, daß Mitglieder der Stadtverwaltung von der Uebernahme gemeindlicher Arbeiten und Lieferungen auszuschließen seien. Da die erwähnten zwei Bevollmächtigten bisher mit der Stadt gute Geschäfte gemacht haben, ers flärten sie ihren Austritt aus dem Gemeindekollegium; der ums gekehrte Weg, auf die Lieferungen zu verzichten, fiel ihnen zu schwer. Kein Bedürfnis nach Errichtung eines Gewerbegerichtes empfindet das Gemeindekollegiumzu Straubing in Bayern. Der Magistrat hatte die wohlberechtigte Forderung der Arbeiter nach einem solchen bereits anerkannt, indem er ein Ortsstatut ausarbeiten ließ. Im Gemeindekollegium fizzen jedoch noch zu wenig Arbeiter, als daß man dort schon Bedürfnisse in der nach einem Gewerbegericht empfinden könnte; hoffentlich helfen die Straubinger Geneffen dem bald ab. Zugleich droht die Treuhand- Gesellschaft mit einem Vorgehen der Deutschen Bant. Die Deutsche Bant," so schließt sie nämlich ihre Erklärung, hat uns ermächtigt, mitzuteilen, daß fie diese Auf1. Als Sammelplatz für die Teilnehmer wird das Burgfeld fassung durchaus teilt, jedoch mit uns im Moment ein weiteres Vorbestimmt. 2. Der Hinmarsch zu diesem Sammelplage in geschlossenen gehen nicht für geboten erachtet. Falls jedoch die fernere Entwicklung Zügen ist nicht gestattet. 3. Es ist verboten, rote Fahnen der Angelegenheit und das dabei von der Verwaltung der Bank beoder Banner, sowie rote Schärpen oder sonstige Embleme und obachtete Verhalten es erforderlich machen sollte, würde die Deutsche Abzeichen, welche welche den Ausflug als eine socialdemokratische Bant sogar nicht zögern, eine Schutzvereinigung zur Wahrung der Demonstration gegenüber den bürgerlichen Streifen kennzeichnen, im Intereffen der Pfandbriefgläubiger ins Leben zu rufen, trokdem die Zuge zu führen. 4. Die Teilnahme von noch schulpflichtigen Kindern Höhe des Pfandbriefumlaufs etwas im Mißverhältnis zu einer so in besondrem gefchloffenen Zuge ist untersagt. 5. Es sind in aus umständlichen Aktion steht." reichender Zahl und durch besondre Abzeichen kenntlich gemachte Auf- So wie thatsächlich die Verhältnisse bei der Mecklenburgseher zu bestimmen, welche auf dem Sammelplatz und auf dem Marsche Strelitzschen Hypothekenbank liegen, ist dieses Verhalten der Treudafür Sorge zu tragen haben, daß der allgemeine Verkehr in feiner hand- Gesellschaft nur zu billigen. Auf eine taugliche Reorganisation Weise gestört wird. 6. Auf dem Rückmarsch hat sich der Zug auf der Mecklenburg- Strelitzschen Hypothekenbank ist kaum zu rechnen, dem Burgfelde aufzulösen. Diese Bedingungen find diefelben wie und eine langfame, möglichst vorteilhafte Abwicklung der Geschäfte auch in den Vorjahren, nur der eine gewisse Rotscheu befundende bleibt deshalb entschieden das beste. Absatz 3 ist neu hinzugekommen. Zur Erneuerung des Rheinisch- Westfälischen Kohlensyndikats, Erreichen werden übrigens die Behörden durch das Verbot der über welche in den letzten Tagen allerlei widerspruchsvolle Nach Maffemunzüge nicht, daß die Demonstration nach außen hin verrichten durch die Presse liefen, weiß die Stölnische Zeitung" hindert wird. Die immer mehr um sich greifende Arbeitsruhe am scheinend aus nächstbeteiligten Streisen folgendes zu berichten: 1. Mai bewirkt es allmählich, daß an diesem Tage auch ohne Umzug leber die Frage der Erneuerung des Kohlensyndikats und des Beidie große Zahl der festlich Gekleideten den Straßen ein eignes, tritts der noch außerhalb desselben stehenden Zechen sind in jüngster feierliches Gepräge aufdrückt. Diese Demonstration kann keine Zeit eine Reihe von Mitteilungen an die Oeffentlichkeit gelangt, die Behörde verhindern. teils offenbare Unrichtigkeiten enthalten, teils dent thatsächlichen Verlauf der Dinge weit vorauseilen. Es ist deshalb daran zu erinnern, Ein Meineidsprozeß nach Wismarer Muster scheint nach der daß der Entwurf eines neuen Syndikatsvertrags, der gegenüber dem Sächs. Arbeiterztg." für einige Dederaner Genossen in Scene gesetzt bisherigen sehr wesentliche Verbesserungen enthält, bereits fertig werden zu sollen. Am vergangenen Freitag wurden die Genossen gestellt und den Interessenten zugegangen ist. Auf der Grundlage Gläser und Graubner in Dederan verhaftet und dem Amtsgericht in dieses Entwurfs haben dann kürzlich Verhandlungen mit den BeDeberan zugeführt. Sie sind inzwischen dem Landgericht Freiberg fibern einiger der wichtigsten außerhalb des Synditats stehenden überwiesen worden. Man kann sich unter den dortigen Genossen die Bechen stattgefunden, und es hat sich dabei ergeben, daß bei den in Berhaftung nicht anders erklären, als daß sie nach einer Aus- Frage kommenden Persönlichkeiten Neigung vorhanden ist, den Gelaffung des Amtsrichters Dr. Rubens in Dederan mit einem danken des Beitritts zum Syndikat in ernstliche Erwägung zu ziehen, Meineidsprozeß in Verbindung gebracht werden sollen. Vor einiger vorbehaltlich der besonderen Regelung derjenigen Verhältnisse, die In Rom trat am 5. April ein Kongreß zusammen, der sich mit Zeit hatten zwei Schuyleute in Dederan mehrere dortige Genoffen im einzelnen für den Beitritt der verschiedenen Zechen in Frage der Hebung der Volksschule befaßte. Vertreten waren 160 Kommuaalzur Anzeige gebracht; sie wurden mit Strafmandaten bedacht. fommen. Ueber diesen Stand find die Verhandlungen bisher noch verbände und Gemeinden, eine große Anzahl Volksschullehrer; auch Gläser, der mit darunter war, erhob gerichtlichen Einspruch, hatte nicht hinausgekommen, und die von Berlin aus verbreitete Meldung, die Arbeitskammern hatten Delegierte entsandt und außerdem waren aber damit keinen Erfolg. In dieser Verhandlung hat Genosse daß bereits eine endgültige Verständigung erzielt sei, eilt somit den Abgeordnete aller Parteien erschienen. Neben dem Banner des Graubner als Zeuge fungiert und ist auch vereidet worden. Ob die Thatsachen voraus. Es darf indes wohl mit Bestimmtheit erivartet römischen Kommunalverbandes wehten die der socialistischen Union Berhaftung der beiden Genossen jetzt gerade vor den Wahlen mit werden, daß eine solche schließlich erzielt wird, denn die Erneuerung von Rom und die der Tramway- Angestellten und der Metallder Affaire in Zusammenhang steht, wissen wir nicht; es ist aber sehr und weitere Verstärkung des Stohlensyndikats ist eine unbedingte arbeiter- Organisation. Die Deputierten Mazza und Ferri hielten wahrscheinlich. Hoffentlich stellt sich bald die Haltlosigkeit des Ver- Notwendigkeit für die stetige Weiterentwicklung unsres gesamten Wirt- Referate. Bezüglich der Lage der Lehrer wurde festgestellt, daß dachtes heraus und die Inhaftierten werden ihren Familien und schaftslebens. Sollte die Erneuerung des Syndifatsvertrags wider diefe schlechter fei, als die der niederen Polizei. hren Genossen zurüdgegeben. alles Erwarten daran scheitern, daß die jetzt noch außerhalb des Drgane, denn diese erhalten einen Anfangsgehalt von 1000 r., Syndikats stehenden Zechen den Beitritt ablehnen, so müßte das die während jene einen solchen von 760 Fr. bekommen. Eine Resolution, verhängnisvollsten Folgen nach sich ziehen." welche die gegenwärtige Volksschule als ungenügend bezeichnet und auch die in lezter Zeit vom Barlamente angenommenen Gesetze für ungeniigend hält, fand einstiminige Annahme. Hus Industrie und Handel. Die Medlenburg- Strelitiche Hypothekenbank, die troß aller Sanierungsversuche fich noch immer im heitelsten Zustande befindet, 3 Zu den Zwiftigkeiten im öftreichisch ungarischen Eisenkartell meldet die Neue Freie Presse", daß in einer gestern vormittag abgehaltenen Sigung das Syndikat der Roheisenwerke beschlossen hat, Arbeiterschutz- Gesetzgebung in der Schweiz. Da gegen das Gesetz betreffend die Arbeitszeit, die Zwischenpausen, die Ruhezeit, den alljährlichen Urlaub, die jährlichen 52 Ruhetage der Angestellten der Eisenbahnen, der Post ze. von keiner Seite das Referendum ergriffen wurde, kommt es nicht zur Volksabstimmung, und es wird daher nächstens in Kraft gesetzt werden. Das neue Gesetz bedeutet einen schäzbareu socialen Fortschritt. Die Volksschule in Italien. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Urania. Taubenstrasse 48/49. Heute: Geschlossen. Sonnabendabend 8 Uhr: Schiller- Theater. Palast- Theater Damen- Konfektion Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Freitag: Geschlossen. Sonnabendabend 8 Uhr: Derledige Hof. Heute( Karfreitag) sämtliche Photographie in natürlichen Farben Schauspiel in 4 Aften v. 2. Anzengruber. Theater geschlossen. Sonnabend, den 11. April. Anfang 7, Uhr: ( durch Wald und Flur). Im Hörsaal um 8 Uhr: Dr. B. Donath: Die technischen Opernhaus. 10. Symphonie- Abend Masse der elektrischen Energie. der kgl. Kapelle. Schauspielhaus. Geschlossen. Neues Opern- Theater. Geschlossen. Deutsches. Monna Banna. Berliner. Ueber unsre Kraft. ( II. Teil.) Leffing. Die Jüdin von Toledo. Neues. Pelleas und Melisande. Residenz. Die Wildente. Westen. Undine. Central. Clo- Clo. Thalia. Der Biberpelz. Anfang 8 Uhr: D Schiller O.( Wallner Theater.) Der ledige Hof. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.) Heimat. Belle- Alliance. Pick und Pocket. Carl Weiß. Der Liebe Gebot. Buntes. Winterschlaf. Luisen. Geier- Wally. Kleines. Nachtashl. Trianon. Denise. Casino. Elternlos. Specialitäten. Metropol. Mein Leopold. Apollo. Specialitäten. Wintergarten. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Steidl. Steidl- Sänger. Vaffage- Theater. Specialitäten. Passage- Panoptikum.Specialitäten. Balast. Geschlossen. Urania. Taubenstraße 48/49. Photographie in natürlichen Farben ( durch Wald und Flur). Im Hörsaal um 8 Uhr: B. Donath: Die technischen Maße der elektrischen Energie. Nachm. 4 Uhr zu kleinen Preisen: Frühlingstage an der Riviera. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. Passage- Theater, Anfang Sonnt. 3, Wochent. 5, Abendvorstellung 8 Uhr. Das sensation. April- Programm: Olga Wohlbrück in ihrem Repertoire. Cake Walk. Ganz Berlin zerbricht sich schon den dritten Monat Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der ledige Hof. Sonntagabend 8 Uhr: Jugendfreunde. Montagnachmittag 3 Uhr: Der ledige Hof. Montagabend 8 Uhr: Renaissance. Schiller- Theater N. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Freitag: Geschlossen. Sonnabendabend 8 Uhr: Heimat. Schauspiel in 4 Aften von Hermann Sudermann. Sonntagnachmittag 311hr: Der Probekandidat. Sonntagabend 8 Uhr: Doktor Klaus. Montagnachmittag 3 Uhr: Don Gil. Montagabend 8 Uhr: Heimat. Neues Theater Schluss d. Saison unwiderrufl. 16. April. Schiffbauerdamm 4a- 5. Freitag: Geschlossen. Sonnabend, Anfang 7, Uhr. Pelleas und Melisande. Buntes Cheater. Winterschlaf. In Vorb.: Hockenjos. Eglin. Tine und Lustart. Hinüber- Her. den Kopf über AGA! Trianon- Theater. Die schwebende Jungfrau! 14 ersklassige Nummern. Castans Panoptikum. Friedrichstr. 165. Gr. PromenadenKonzert. Neu! Cléo Otéro, Sandund Rauch- Malerin. Dr. Neu! Pythia, Nachm. 4 Uhr zu kleinen Preisen: Frühlingstage an der Riviera. d. hellsehende Dame. künstliche Invalidenstraße 57/62. Gern Anthropos, der Mensch. Sternwarte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 Uhr. Berliner Bilderbogen etc. Central Theater Residenz- Theater Heute: Geschlossen. Sonnabend 72 Uhr: Clo- Clo. Baudeville in 4 Bildern v. F. Pagin. Dfter- Sonntag, Oster- Montag, DfterDienstag, nachmittags 3 Uhr, halbe Preise: Gräfin Pepi. Allabendlich 7, Uhr: Clo- Clo. Thalia- Theater. Der Karwoche wegen Sonnabend: Der Biberpelz. An den Feiertagen abends 8 Uhr: Der PosaunenEngel. Nachmittags 3%, Uhr: Char: leys Tante. Luisen- Theater. Heute: Geschlossen. Sonnabend, 8 Uhr: Die Grille. Sonntag 3 Uhr: Die Geier- Bally. 8 Uhr: Königin Luise. Hierauf: Das Versprechen hinterm Herd. Kleines Theater. Unter den Linden 44. Freitag: Geschlossen. Sonnabend, Anfang 8 Uhr. Nachtasyl. Hente, Freitag: Geschlossen. Sonnabend: 2. und letztes Gastspiel Betty Hennings: Die Wildente. Schauspiel in 5 Aufz. von H. Ibsen. ( Hedwig: Betty Hennings, Hjalmar: S. Lautenburg.) Anfang 7%, Uhr. Sonntag und folgende Sage: Lutti. Sonntagnachm.: Saine Kammerzofe. Montagnachm.: Sein Doppelgänger. Dienstagnachm.: Der Unterpräfekt. Georgenstraße, zwischen Friedrich- u.Universitätsstraße. Freitag: Geschlossen. Sonnabend 8 Uhr: Denise. Cirkus Schumann Sonnabend, den 11. April 1903, abends 7, Uhr: High life Soirée. Die Enthüllung des geheimnisvollen Koffers durch Herrn Adolf. Miss Alix mit ihrem Motor Car Looping the Hoop. Burgstraße 22. Früher: Feen- Palast. Das Theater bleibt bis 11. April geschlossen. Sonntag, 12. April: Gr. Oster- Fest- Vorstellung. Montag und Dienstag: Große Oster- Fest: Vorstellungen. An allen 3 Feiertagen: 81, Uhr: 81 Uhr: Meine Rest. Die glänzenden April- Nummern. Anfang 8 Uhr. Entree 50 Pf. Reichshallen. Stettiner Sänger. Heute: Keine Soirée. Morgen, Sonnabend: Grosse Elite- Soirée Anfang 8 Uhr. Die lustigen Heidelberger. Gratweils Bierhallen Sonntag, den 12., Montag, 13., Dienstag, 14: An den drei Österfeiertagen: Je zwei grosse VorTheater u. Variété Kommandanten Straße 77/79. Direktion: Carl Haverland. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die stellungen 4 und 7 Uhr. Nach- Täglich: Gr. Vorstellung. Liebesschaukel. Sonntag 8 Uhr: Die Notbrücke. Casino- Theater Lothringerstr. 37. Heute Freitag geschlossen. Sonnabend, sowie an allen Feiertagen: Extra Gala- Vorstellung. Grosser Erfolg! Marcelli. Trois Bergs etc. Elternlos. Fritzchen und Lieschen. Anfang: Sonnabend 8 Uhr, an den Feiertagen 72 Uhr. 1. Feiertagnachm. 4 Uhr zu kl. Preisen: " Berliner Herzen", sowie Auftreten sämtlicher Specialitäten. 2. Feiertagnachm. 4 Uhr:„ Erste Liebe", „ Unteroffizier Lehmann", sowie sämtl. Specialitäten. Apollo- Theater. Heute: Karfreitag: Geschlossen. Sonnab.: Gr.Specialitäten- Programm. Metropol- Theater. 12 Heute geschlossen. Sonnabend, den 11. April: Mein Leopold. Volksstück i. 3 Akten v. L'Arronge. Gottlieb Weigelt: Emil Thomas a. G. Ostersonntag u. Ostermontag und die folgenden Tage: Neuestes! Allerneuestes! Revue in 5 Bildern v. Jul. Freund. Musik von Victor Holländer. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Belle- Alliance- Theater. W. Noacks Theater. 8 Uhr: Przywarski- Konzert. Solisten: Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 16. Marie Götze. Heinrich Grünfeld. Begen Borbereitung z. d. Feiertagen: 39 Sonnabend und folgende Tage: Geschlossen. Pick und Pocket". Wiedereröffnung am 1. Osterfeiertag Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die mit: Mutter und Sohn. Erziehung zur Ehe. Montagnachm. 2. und 3. Osterfeiertage: Ein ehrlicher 3 Uhr: Othello. Makler. auserlesene Specialität. mittags 1 Kind frei. Nachmittags Pierrots Weihnachten mit dem Bonbonregen, in beiden Vorstellungen Looping the Hoop, Mittwoch, den 15. April: Ehrenabend des Dir. Alb. Schumann. SteidlLinienstraße 132. Theater Dranien burger Thor. Während der Karwoche geschloffen. An allen drei Oster- Feiertagen: Abschieds- Vorstellungen der beliebten Steidl- Sänger vor ihrer Abreise nach Hamburg. Anfang 7 resp. 8 Uhr. Mittwoch, den 15. April: Letzte Vorstellung. Das grosse amüsante April- Programm. Nur allererste Kunstkräfte. Anfang der Vorstellung 8 Uhr. Jed. Sonnabend, Sonntag u. Mittwoch nach der Vorstellung: TANZ. Sanssouci. Hoffmanns Norddeutsche Sänger. An alleu drei Feiertagen: Die Lieder d. Musikanten. Bolfsstück mit Ges. in 5 Akt. von Rudolf Kneisel. Lebrecht Winter, ein Musi tant: Adolf Hoffmann. Am 1. u. 2. Feiertag: Anf. d. Stonzerts Stadt Theater. 5 Uhr, der Vorstellung 7 Uhr, am Alt- Moabit 47/49. 1. Ofterfeiertag: Der Dornenweg. Schauspiel in 3 Atten von Felix Philippi. Anjang 6% Uhr. 2. Osterfeiertag: Die Töchter der Hölle. An allen drei Gesindeball. Breistustspiel in 4 Atten v. R. Kneifel. Feiertagen: 1. Feiertagnachm.: Lysistrata. Die schöne Galathée. 2. Anfang 62 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. Griseldis. Carl Weiss- Theater. hauſpiel in 5 Sitten von Fr. Halm. Große Frankfurter: Straße 132. Heute: Geschlossen. Sonnabendabend 8 Uhr: Der Liebe Gebot. Sonntagnachmittag 3 Uhr( Parkett 60 Pf.): Dorf und Stadt. Montag 3 Uhr: Othello, der Mohr von Venedig. Dienstag 3 Uhr: Jlje Römer. Abends: Der Liebe Gebot. Anfang 62 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. WINTER 8 BARTEN 765 Vollständig Bernhard Rose- Theater neues Programm: Badstraße 58. 1. Osterfeiertag: Salon und Kloster. Bolksschauspiel in fünf Atten von Georg Horn. Anfang 6, Uhr. 2. Osterfeiertag: Die schöne Ungarin. Gr. Posse mit Gesang in 4 Atten von W. Mannstädt und A. Weller. Anjang 62 Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. 3. 3. Feiertag Konzert 6 Uhr, Vorstellung 28 Uhr. Am 2. u. 3. Feiertag nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Jeden Tag: Militär- Konzert. Donnnerstag, Sonnabend, Sonntag im Kaiser- Snal: Tanz. Von Ende April ab wird das berühmte Orchester d. Signor Vincenzo Ferrara fonzertieren. Königstadt- Kasino. direkt aus der Fabrik, Kein Laden! Jeht nach be endeter Engros- Saison Einzelverkauf enorm billigen Preisen. Sacco- Paletots Jackets Capes Kostüme Kostümröcke für Damen und Mädchen. Damen- und Kindermäntel11782 Fabrik Robert Baumgarten Hausvoigteiplatz 11, 2. Et. ( Ecke der Jerusalemerstr.) Karfreitag wie Sonntags geöffnet. Verlag v. G. Birk& Co, München. Zur Agitation empfehlen wir: Robert Albert: KaiserAdressen mit einem Anhang: Kruppscher Wohlthätig. teits: Schwindel. 20 Pf. Der Fall Krupp, eine Thatsachensammlung. 50 Pf. Demnächst erscheinen: Johannes Timm: Centrum und Socialdemokratie. 20 Pf. H.von R.: Fürstenporträts. 50 Pf. 11472* Kolporteuren hoher Rabatt. Weltberühmt sind meine beliebten echten Seehundleder- Portemonnaies mit praktischem Doppel- Schlussbüge. Modell 1903. G. M. S. 49 4321 10872* Ganz aus einem Stück echten Seehundleders gearbeitet mit Zahltasche und Extra- Verschluss für Gold- und Papiergeld. Für Herren pro Stück) 3, 99 Damen " Albert Rosenhain, Berlin SW, Leipzigerstrasse 73/74. Holzmartiſtr. 72, Ede Alexanderftr. A. Stippekohls Restaurant Gr. Extra- Vorstellungen. Das ergr. Lebensbild: Durch Klippen u. Wellen u. Der Armut Plage. Auftr. fämtl. Specialitäten. Anf. 8 Uhr. Sonnt. 6, Uhr. Köpenick, Schönerlinderstr. 5. い Arbeiter Verkehrslokal. Für gute Speisen u. Getränke ist bestens gesorgt. 132/ 14* Cigarren in Kommission. Pantzer Brothers, Akrobaten. Bicyclist. Ralph Johnstone, She, die 4 Elemente. Renée Debauga, Kaleidoscop- Tänz. Hoshi Tokio, Japanertruppe. Charlotte Kara, Creolische Sängerin. Bachus Jacoby, Humorist. Les Provençales, Französisches Unstreitig Gesangs- Quartett. ist ein gutes Bild ein schöner Mlle. Miette, Par. Strassensäng. Zimmerschmud. Cigarrenhändler, Versand- Geschäfte, La Belle Toledo, Span. Tänz. Empfehle meine Glaserei und Wiederverkäufer aller Art erhalten Fessel- Bilderhandlung zu reellen tadellose Ware unter coulanten Bes 11992 burger Firma in Kommission. Anfr. sub E. Mummert, Wilhelmstr. 18. H. K. 4545 an Rudolf Mosse, Berlin SW. Ofterfeiertag: Der Dornen Harry Houdini, Künstler. Breisen. Auch Teilzahlung ohne Breis- dingungen von einer bedeutenden Ham. weg. Schauspiel in 3 Aften von Felix Philippi. Anfang 6, Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. Das Fest d. Lucullus, Ballett. aufschlag. Der ,, Biograph“. Central- Leihhaus, 72 Jägerstrasse 72, Ecke Kanonierstr. 40 Verkaufsräume. Grösstes Institut seiner Art in Berlin, 40 Verkaufsräume. Täglicher Verkauf von eleganten Frühjahrs- Paletots und Anzügen von Mk. 10, 12, 15, 20, 25-30 Prima. Knaben- u. Jünglings- Anzüge, Kammgarn- Anzüge, Hochzeits- Anzüge. Alles fabelhaft billig. Teppiche, Herren- und Damen- Stiefel. Tausende eleganter Herren- Garderoben, auch Abonnementssachen, fast neu und in den feinsten Werkstätten auf Seide gearbeitet, sind jetzt zur Frühjahrs- Saison zum Verkauf gestellt und sind Bauchsachen, selbst für die korpulentesten Herren, in grosser Auswahl vorhanden. Bitte genau auf Hausnummer 72 zu achten. RICHARD& EMIL BONNECK Uhrmacher und Goldarbeiter 2. Geschäft ,, Süden" 3. Geschäft ,, Nord- Osten" Poliz. konz. Leihhaus. Schönhauser Allee No. 44 Kottbuser Damm No. 1. Landsberger Allee No. 40, 1. Geschäft ,, Norden" gegenüber der Kastanien- Allee. Fernsprecher Amf 3, 8344. Fernsprecher Amt 4, 2434. Ecke Petersburgerstrasse. Fernsprecher Amt 7, 4390. ◆ Grosse Auswahl aller in die Uhren- und Goldwarenbranche schlagenden Artikel.+ Gesamtlager von ca. 3500 Ringen, 1600 Uhren, 1500 Uhrketten, 1500 Paar Ohrringe, 1500 Broschen etc. etc. von den einfachsten bis zu den teuersten Stücken. Verlobungsringe: 1 Ring 2 Dukaten 0,900 gestempelt 19,50, 0,985 gestempelt 21,50. an Uhren, Gold- und optischen Sachen werden unter unsrer persönlichen Leitung ausgeführt. 1 Taschenuhr zu reparieren( ausser Bruch) 1,50. 1 Uhrglas einZeichnung u. Kostenanschlag vorher gratis. Reparaturen setzen, egal, ob flach, Savonette od. Patentglas 10 Pf. 1 Zeiger aufsetzen 10 Pf. 1 Uhrbügel m. Schraube 10 Pf. 1 Brechnadel eins. I. Qual. 10 Pf. 1 gold. Ring m. Gold löten 30 Pf. 1 Stein im Ring einsetzen, rot, blau oder Simili 30 Pf. Jede Reparatur und Neuarbeit wird auf das Eleganteste ausgeführt. 1169L* Schöneberg. Konzerthaus Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. Socialdemokratischer Wahlverein. Sonntag, den 12 April Vereins- Vergnügen in Meiningerstr. s.len, 8. Entree 30 Pf. Auftreten der Gesellschaft Strzelewicz. Tanz 50 Pf. Anfang nachmittags 5 Uhr. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand. Stukkateure! Sonntag, den 12. April 1903( 1. Oster- Feiertag): Dienstag, den 14. April, vormittags 1210 Uhr: = MATINEE Ausserordentliche Mitglieder- Versammlung der Filiale Berlin arrangiert von den Parteigenossen des vierten Berliner Reichstags- Wahlkreises( Süd- Ost). in Frankes Festsälen, Sebastianstraße 39. Tages- Ordnung: 1. Der Stand unsrer Bewegung. 2. Unser weiteres Verhalten. 3. Verschiedenes. Auftreten der Hoffmannschen Norddeutschen Sänger. ftellung entgegenzunehmen, und gilt es, unser weiteres Verhalten zu beraten. Erscheint alle! Kasseneröffnung 11 Uhr. Es ladet freundlichst ein Eintrittspreis 30 Pf. 214/3 Anfang 12 Uhr. Das Komitee. Laut Beschluß der öffentlichen Versammlung vom 6. d. Mts. haben alle Kollegen bis Sonnabend, den 11. d. Wis., an ihre Arbeitgeber die Frage zu richten: Ob Sie gewillt find, unsern Taris zu bewilligen." Es hat daher am Dienstag in allen Geschäften die Arbeit zu ruhen, um die Berichte über obige FrageWer noch nicht Mitglied ist, kann es in dieser Versammlung werden. Weiter wird ersucht, angesichts der Raumverhältnisse, in unserm eignen Interesse vor und während der Versammlung nicht zu rauchen. Die Ortsverwaltung. Orts- Krankenkasse des 173/12 Tischler- Verein zu Berlin. Vorwärts- Buchhandlung Verband der Barbiergehilfen. Maurergewerbes zu Berlin. ( E. H. 89.) SW., Lindenstrasse 69. Sonntag, den 12. April( 1. Ofterfeiertag), abends 5%, Uhr, in Mar Kliems großem Festsaal, Hafenheide 13/15, zum Besten des Empfehlenswerte Werke Extra- Unterstübungsfonds hilfsbedürftiger Mitglieder: für Bibliotheken. Humoristischer Familienabend der Norddeutschen Sänger. Gerstärkers Werke, eine Auswahl Genossenschaft III., Bantſtr. 32 d. Genossenschaft L., Justerburgerftr. 2. Billets a 30 Pf. sind bei den Herren Riemer, Brinzenstr. 64; Wreschniok, Manteuffelstr. 36; Kühn, Gräfeftr. 69/70; Lipke, oftigstr. 59; Kretschmar, Fruchtstr. 41, zu haben. Abendkasse findet nicht statt. Borstellung beginnt präcise 6 Uhr: nach derselben Ball. Reger Beteiligung sicht entgegen Der Vorstand. Die Bänden 2 M. feiner gesamten Schriften in zehn Preis jetzt 15 M. gegen früher 30 M. 30 einzelne Bände 198/9 ( Romane, Erzählungen, ausgezeichnete Natur Reiseschilderungen.) Reuters Werke, neuerschienene billige Boltsausgabe, in Leinen gebunden.. 4 Bände 10 M. ,, Segler- Schloss" Hankels Ablage, Bahnstation Zeuthen, 11932* an Wald und Wasser gelegen; für Vereine, Fabriken und Gewerkschaften sehr zu empfehlen. Besizer W. Heinrich. ( Mitgl. 8 und 12 M. Genossenschaft II., Waldemarstr. 65. Dresp, Adalbertstr. 96. Taubert, Stalizerstr. 18. Neega, Sorauerstr. 22. Fabian, Manteuffelstr. 9. Golz, Cuvrystr. 8. Morgenstern, Tilsiterstr. 88. Manick, Memelerstr. 6. Kathen, Gräfestr. 9b. Schrolle, Landwehrstr. 3. Henke, Frankfurter Allee 176. Schulz, Christburgerstr. 21. Neisch, Wienerstr. 32. Nietsch, Charlottenburg, Kantstr. 60. Weißfluck, Friedrichsberg, Wartenbergstr. 68. abends 8 1hr, 1. Borlegung des Verwaltungsberichts und Rechungnsabschlusses pro 1902. 5436* 2. Bericht der Prüfungskommission und Beschlußfassung über die Abnahme der Jahresrechnung. 3. Antrag auf Bewilligung einer Entschädigung für die Kaffenmitglieder des Rechnungsausschusses. Kontrollfarte von 1903 beschäftigt. Alle andren erkennen unsre Organisation In folgenden Geschäften werden noch Gehilfen mit der gelben Dienstag, den 21. April d. J., nicht mehr an, indem sie unfren Arbeitsnachweis meiden. 285/13 im Gewerkschaftshause. Engel- User Nr. 15( Saal V): Generalversammlung Leonhardt, Ererzierstr. 21 a. der Vertreter der Witte, Gropiusstr. 7. Kassenmitglieder u. Arbeitgeber. Marks, Weddingstr. 8. Tages- Ordnung: Böhme, Reinickendorferstr. 43a. Lasekki, Müllerstr. 168. Freihube, Gerichtstr. 46. Wermke, Usedomstr. 9. Borges, Kolbergerstr. 12. Wirth, Brunnenstr. 90. Frenzel, Cremmenerstr. 12. Hosemann, Swinemünderstr. 125. Bunge, Chorinerstr. 28. Deichiel, Pappel- Allee 9. Dannert, Pappel- Allee 33. Linka, Putbuserstr. 38. Dahlke, Namlerstr. 34. Kellner, Ramlerstr. 17. Preise je nach Anzahl der Bände Schobert, Wollinerstr. 31. bon 1,60-9 M. Werke über Naturgeschichte, Welt- ötte, Drontheimerstr. 1 d. Prochenow, Liebenwalderstr. 30. Reise Beschreibungen, Manzelmann, Schliemannstr. 45. geschichten, Forschungs- und Entdeckungsreisen 2c. Sietel, Stargarderstr. 14. zum Teil zu bedeutend herabgejekten Arlt, Sidingenstr. 7. Breisen. Sommerfeld, Rostockerstr. 45. Giese, Rostockerstr. 1. Peters, Beuffelstr. 8 a. gegen früher 26 M. Billige Klassiker- Ausgaben: Bürger, Börne, Chamisso, Eichendorff, Gaudy, Buchbinder- Männerchor( bes Arbeiter Goethe, Sauft, Hebbel, Heine, off- Trott, Butbuſerſtr. 41. Sänger- Bundes). Sonntag, den 12. April( 1. Osterfeiertag): Feier des 14. Stiftungs- Festes in ,, Cohns Festsälen", Beuthstraße Nr. 19, bestehend in 6cfangs- und humoristischen Vorträgen fowie grofsem Ball. Anfang 6 Uhr. Eintritt 30 Pf. Tanz 50 Pf. Billets sind bei allen Bereinsmitgliedern, den Zahlstellen des Buchbinder Berbandes sowie im Bureau, Engel- llfer 15, zu haben. 23/17 Es ladet freundlichst ein Der Vorstand. Turnverein ,, Fichte Die ( Mitglied des Arbeiter- Turnerbundes.) 12. Lehrlings- Abteilung 66 285/12 ift in der Gemeindeschul- Turnhalle Eberswalderstr. 10 eröffnet. Zurnabende: Mittwoch und Sonnabend. Beitrag: Monatlich 20 Pf. Um zahlreichen Zuspruch bittet Der Vorstand. Brodts Gesellschafts- Haus Erkner am Dämeritz- See. 3 Minuten vom Bahnhof- herrlich am Wald und Waffer gelegen. empfiehlt sich bei Ausflügen per Eisenbahn und Dampfer den geehrten Familien, Vereinen, Fabriken und Gesellschaften zu angenehmem Aufenthalt. 2 große Säle mit Bühne, 2 große schattige Gärten. Schutz für 1500 Personen. Sonnabende und Sonntage noch für Vereine zu vergeben. Schmöckwitz Gasthaus zur Palme ( Endstation der ,, Stern"-Dampfer) Telephon: 4172 Inhaber: Hermann Peter. Grünau No. 39. Empfehle mein allbekanntes, herrlich am Wald und Wasser belegenes Lokal den geehrten Vereinen und Gesellschaften zu Ausflügen. Ausspannung und Dampferstege, Segelbahnen, große Staffeküche. Säle, Hallen, großer schattiger Garten, 2000 Personen fassend. 06.0.XM Dieser steife, schwarze Sut mitzutter, Cylinderhiite und Chapeau claques moderne Form, koftet 1,90 M. in großer Auswahl. Special- Hut- Engroslager. Einzelverkauf zu Fabrikpreisen im Comptoir Neue Königstr. 48, 1 Treppe, De drittes Haus vom Alexander- Platz. Größte Auswahl, außergewöhnlich billige Preise. mann, Stleist, Störner, Lenau, Lessing, Ludwig, Rückert, Schiller, Shakespeare, Stifter, Uhland. D Billige, leichtfaßliche Werke zum Selbststudium fremder Sprachen, sowie ausführliche Wörterbücher. Ferner empfehlen als passende und wirkungsvolle Dekoration für Vereinsund Versammlungszimmer unsre anerkannt vortrefflichen Kupfergravüren, wie: Die Freiheit führt das Volt, Der erste Mai, sowie Porträts von Engels, Lassalle, Mary, Bebel, LiebInecht, Singer u. a. 233/ 11* Orts Krankenkasse der Sattler u. verwandt. Gewerbe z. Berlin. Sonnabend, den 18. April 1903, abends 8, Uhr, im Gewerkschafts: haufe, Saal I, Engel- Ufer 15: Ordentl. Generalversammlung der in den Wahlversammlungen vom 16. bezw. 22. Oktober 1902 gewählten Vertreter der Kassenmitglieder und Arbeitgeber. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Borstandes über das verflossene Geschäftsjahr. 2. Bericht des Rechnungsausschusses und Abnahme der Jahresrechnung. 3. Abänderung der§§ 29, 12 und erste Abänderung, 13, 15, 22 dritte Abändeiha, Lübeckerstr. 47. Mahlow, Berlebergerstr. 59. Stier, Fürstenbergerstr. 12. Neumann, Graunstr. 14. Christoph, Gormannstr. 12. Golet, Neu Weißensee, Gustav Adolfstr. 24. Starke, Tegel, Schlieperstr. 18. 4. Verschiedenes. Stand über die Abänderung des Kassenstatuts. Berlin, den 2. April 1903. Der Vorstand. A. Daehne, Borsigender. A. Kelpin, Schriftführer. Nietsch, Charlottenburg, Kantstr. 60. Orts- Krankenkasse Rixdorf. Neumann, Hermannstr. 210. Vogel, Berlinerstr. 89. Stäbe, Hobrechtstr. 6. Wysoky, Kaiser Friedrichstr. 244. Schrader, Richardplatz 9. Kramer, Ziethenstr. 67. Steinte, Bannierstr. 53. Ciesielski, Jägerstr. 75. Jungmann, Brinz Handjerhstr. 54. Schulz, Reuterstr. 23. für das Goldschmiedegewerbe zu Berlin. Sonnabend, 18. April, abends 81%, Uhr, im Dresdener Garten, Dresdenerst. 45: Ordentl. General- Versammlung sämtlicher Vertreter der Arbeit. geber und Kassenmitglieder. Tagesordnung: Berichtigung. In dem vorigen Inserat war irrtümlicherweise 1. Stassenbericht. Blasener, Thaerstr. 24, aufgeführt. Verband der Möbelpolierer. Die Auszahlung sämtlicher Unterstübungen findet morgen, Sonnabend, 5-6 Uhr, Blumenstr. 38, statt. Beiträge werden morgen, abends 8-10 1hr, in sämtlichen Zahlstellen entgegengenommen. Die Versammlung im Norden fällt aus. Die General- Versammlung findet am 20. April, abends 8 Uhr, Engel- llfer 15 statt. Der Vorstand. 2. Bericht der Revisoren. 3. Ersagwahl eines Arbeitgebers. 4. Abänderung des§ 14 Absatz 1 des Statuts. 5. Novelle zum KrankenversicherungsGefeß. 6. Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Er5326 scheinen wird gebeten. F. 2.: Ernst Davidshäuser, Borsigender. Der Vorstand. Hugo Hertz, Schriftführer. Allgemeine Orts- Krankenkasse NB. Am 2. Feiertag, mittags 12 Uhr, in Frankes Festsälen, Sebastian- für die vereinigten Gewerbebetriebe straße 39: Möbelpolierer. Billets a 25 Pf. morgen, Sonnabend, in den Zahlstellen. Grosse Matinee vom Gesangverein der Berliner Genossenschafts- Bäckerei. Eingetragene Genossenschaft m. beschr. Haftpflicht. Charlottenburgs. Wir laden hierdurch die Delegierten einer Ordentl. General- Versammlung Sonnabend, 25. April, abends 81 Uhr, im Comptoir Neue Hochstr. 18: abends 8 Uhr, nach dem unteren rung. Antrag des Borstandes aus Außerordentl. Generalversammlung. Anstellung und Wahl eines Krankenfontrolleurs. 5. Verschiedenes. Nur die mit Delegiertenkarte 106/17 eventl. Mitgliedsbuch versehenen Vertreter haben Zutritt. Tages- Ordnung: 1. Statutenänderung. 2. Anträge, Verschiedenes. Der Vorstand. Franz Scherfath, Paul Lenz. auf Sonnabend, den 18. April cr.. Saale des Volkshauses in Charfottenburg, Roshen Co Tages- Ordnung: 1. Besprechung über das Geschäftsergebnis im Jahre 1902. 2. Bericht der Rechnungsrevisoren. Achtung! Bauhandwerker d. Kreises Ruppin- Templin! 3. Antrag des Stassenvorstandes auf J. A.: Ludwig Krasemann. NB. Beschwerden der Mitglieder, Am Freitag, 10. April, nachmittags 3½, 1hr, findet im Lokal von wozu die Einsichtnahme der Bücher Dieke, Ackerstraße 123, eine Besprechung statt. notwendig ist, find 3 Tage vorher 285/14 schriftlich beim Vorstande einzureichen. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht 272/7 Der Vorstand. Gottlieb Hanke, Borsigender, SO 36, Sfaligerstr. 36, v. I. Walter Dittmann, Schriftführer, N 39, Sparrstr. 6, H. IV. Sollte in dieser Generalversammlung die Tagesordnung nicht erledigt werden, findet event. die Fortsetzung der Beerdigungs- Verein Berliner Zimmerleute. Die diesjährige April- Generalversammlung findet des Osterfestes wegen am Sonntag, den 19. April, nachmittags 5%, Uhr, im Bereinslokal, Stalizerstr. 126, statt. Zu zahlreichem Besuch dieser Versammlung ladet ein 5656 Der Vorstand. felben an reitag, den 24. April, felben am Freitag, den 24. givril. Restaurant u. Festsäle, Jul. Wernau, abends im Gewerkschaftshause statt. Einladung zur ordentlichen Schwedter 9 straße 23. Am ersten und zweiten Feiertag: Theater Aufführung und Tanz. 1.:„ Schüßenliest", 2.:" Gold und Liebe", 3. Feiertag: Damen- Kränzchen. Es ladet ergebenst ein Wernau. Alle 3 Feiertage: Bockbier- Anstich. 1 Schmöckwitz, Restaurant Seddin- See. Allen werten Bereinen und Gesellschaften, Freunden und Bekannten Filzhüte für Herren neneste Form, mit Futter 1.50.. General- Verfammlung wünsche ich ein recht gesundes und vergnügtes Osterfeft. mit Atlasfutter 2, M., hochfeine Qualität 2,50 M., extra feine 3,-, befte Qualität 4,50 M. Konfirmandenhüte neueste Moden. 10862 TU Die schönsten HerrenSommer- Paletots, Frühjahrs- Anzüge, Hosen in neu, sowie speciell 997L* Monatsgarderobe v. Kavalieren zurückgelegte Sachen, wenig getragen, f. jede Fig. pass., sind in gr. Ausw. stets zu staunend billigen Preisen zu haben. an der Wasserthorstraße. J. Wand, 1. Geschäft: Prinzenſtr. 17, Bequeme Fahrverbindung. 2. Geschäft: Gr. Frankfurterstr. 116, Aufpassen! an der Andreasstraße.. der gewählten Vertreter der Orts- Krankenkaffe für den Gemeindebezirk Lichtenberg Sah hoffe, daß Sie mich auch in diesem so wie in früheren Jahren recht zahlreich besuchen. Zu Dstern erhält je der Besucher ein D stere i. offe recht viel austeilen zu können. 350 Achtungsvoll 10322 Telephon Aug. Noack.mt Grünau Nr. 54. Entlastung. 4. Stellungnahme zum ApothekenBoykott. 5. Ersazwahl eines Vorstands- Mitgliedes an Stelle des ausgeschicdenen Herrn Fritz Stahlberg. Die Delegierten erhalten außerdem eine schriftliche Einladung nebst dem gedruckten Jahresbericht. Die schriftliche Einladung gilt als Legitimation zur Teilnahme an der Generalversammlung, jedoch haben diejenigen Sassenmitglieder und Arbeitgeber feinen Zutritt, bei denen die Kassettzugehörigkeit nicht mehr vorhanden ist oder vorübergehend unterbrochen war. Charlottenburg, 8. April 1903. Der Kaffenvorstand. Scheel. 272/5 General Versammlung = der Kranken- Unterstützungs- und Begräbnis- Kasse der Lederzurichter Berlins( E. H. No. 50) am Sonntag, den 19. April, vormittags 10%, Uhr, Weinstraße 11 bei Feind. Tages- Ordnung: Zum Sporthaus" Ziegenhals hei Zeuthen, Leung vom 1. Diracial 1908. 2. Se5546 zum Sonnabend, den 18. April 1903, abends 8 Uhr, im kleinen Saale richt vom Allgemeinen Kongreß der rechts vom Haupteingang des 99 Vorortst. d. Görl. u. Stadtb., Strantenkassen Deutschlands. 3. Ge " Schwarzen Adlers", hierfelbft, am Krossinsee bei Nieder- Lehme gelegen, mit Dampfersteg, schäftliches. Frankfurter Chaussee 120. großem Tanzjaa!, Kegelbahnen, geräumigen Hallen, ca. 2000 PerTagesordnung: fonen jaffend; Table d'hôte für Vereine von 1 M. an. Gut gepflegte Biere, fi. Weißbier. Staffeeküche( Liter 75 Pf.) Elektrisches Orchestrion, walde. Stelle au Wochentagen sehr billige Dampfer. Telephon: Amt Wusterhausen Nr. 75.[ 11942] Max Mörschel. 1. Definitve Feststellung der Vergütung für den Rendanten und der Gondelfahrten, Volksbelustigungen. Grosse Spielplätze im schönen Hochvon demselben zu stellenden Kaution. 2. Abnahme der Jahresrechnung pro 1902. 3. Beschlußfassung über die Verfolgung des Protestes gegen die Staffen- Aufsichtsbehörde vom 2. februar Die schönsten Herren- 1903 über die Pensionierung des bisSommerpaletots, Frühjahrsanzüge, Hosen in neit, sowie speciell Monats- Garderobe von Kavalieren zurückgelegte Sachen, wenig getragen, für jede Figur paifend, find in großer Auswahl stets zu staunend billigen Preisen zu haben Bitte genau auf die Hausnummer Schnurmacher, Skalitzerstr. 113. zu achten. Bequme Fahrverbindung. herigen Rendanten Kauffmann.( Beschluß der Generalversammlung vom 28. Februar 1903 auf Antrag des Delegierten Schachtel.) 4.Verschiedenes. Lichtenberg, den 10. April 1903. 272/9 Der Vorstand der Orts- Krankenkasse Lichtenberg. 0. Grauer, H. Meyer, Borsitzender. Schriftführer. Herrenhüte von 1,50 an Hüte! Knabenhüte ,, 0,75, Größtes Lager in Strohhüten von den einfachsten bis zu den jeinsten Genres. Schirme zu außergewöhnlich billigen Preisen. Der Vorstand. J. A.: Gustav Buffc. am Strand- Restaurant Müggelsee zwischen Müggelschloß u. Aussichtsturm. Empfehle Fabriken, Vereinen und Storporationen für Sommervergnügen und Ausflüge mein großartig gelegenes Lokal. Saal für ca. 3000 Personen, Hallen, genügende Nebenräume, Beluftigungen aller Art. Coulante Preise. * M. Degehrodt, Strandschloss", Köpenick. Hen. 150 Waldparzellen, Mühen. Krawatten. 7812* fehr idyllisch, Meter von 65 Pf. an, Dresdenerstr. 2, verkauft nuc Pflaumbaum, Ede Stalizerstraße. Hermsdorf, Bahnhofstr. 16. 5615* Otto Gerholdt, Goldwaren- Jndustrie Belmonte& Co Herrenuhren Damenuhren. Stahl- Remontoiruhr Silb. Remontoiruhr Gold. Remontoiruhr von 6,50 Mk. an. .. von 8,- Mk. an. von 22,- Mk. an. von Gold. Doppel( Savonette) 35,- Mk. an. gehäuse EN GROS Königs- Str.46 DETAIL für jede bei uns gekaufte Uhr leisten 3jähr.schriftl. Garantie für guten Gang. Lange goldene Damen- Uhrketten, echt Gold, gesetzlich gestempelt, von 14 Mk. an. Stahl- Remontoiruhr. Silb. Remontoiruhr Gold. Remontoiruhr. von 6,50 Mk. an. von 8,50 Mk. an. von 14,- Mk. an. Bruchgold und-Silber w wird zu Kurspreisen in Zahlung genommen. Belmonte& Co., Berlin, Königstr. 46. Echt gold. Ringe, gesetzl. gest., v. 1,25 Mk. an. Echt gold. Broschen, gesetzl. gest., von 5 Mk. an. PRIMA 寬 保健 PNEUMATIC „ LUXUS MODELL” Special- Offerte für Radfahrer. Extrapreise bis Ostern. Pneumatics. Man kaufe nur in renommierten Special- Geschäften, welche Gewähr dafür bieten, dass die Garantieleistung erfüllt wird. Pneumatics ohne Garantie, die vielfach zu Spottpreisen angeboten werden, Mäntel. führen wir nicht. Schläuche. 4,15. Mark A. mit Garantie. 1192L A mit Garantie B 1 Jahr Garantie. 99 C 9 Monate Garantie. 27 D 1 Jahr Garantie. 27 E 15 Monaten Garantie. " 9 Continental mit 1 Jahr Garantie 5,75 33 5,50 B C 27 1 Jahr Garantie 27 29 9 Monaten Garantie 6,50 D 23 27 1 Jahr Garantie 7,50 8,25 E 23 " 15 Monaten Garantie " Continental mit 1 Jahr Garantie 2,75 Mark 3,25 99 3,10 73 3,50 21 3,75 21 4,25 23 Zubehörteile und Ausrüstungsstücke in reicher Auswahl zu konkurrenzlos billigen Preisen. Wringmaschinen in grosser Auswahl. 36 Zoll 10,- Mark. Andre Grössen mit entsprechendem Aufschlag. Neu eingerichtet: Abteilung für komplette Fahrräder in allen Preislagen. ,, Adler Gummi- u. Guttapercha- Waren- Industrie, Berlin. Hauptgeschäft: Oranienstr. 117, pt. u. I. Etage. Filiale: Chausseestr. 98. Es wird gebeten, in der Oranienstrasse auf unsere Firma und die No. 117 zu achten. Ausnahme= Preise! bis zum 16. d. Mts. ca. 30 Proz. billiger als Ladengeschäfte. Neuheiten von Nutenhüten Elegante Formen von weich oder steif, 2.25-2,75 von 2 M. an aufwärts bis 3,50 Chapeau- Claques oder Cylinder, chike Formen, von 7,00 an. Neu aufgenommen, Form Borwärts", ein weicher, breitkrämpiger Hut, 2,50 M. Zu jedem Hut ein vergoldetes Monogramm. Alvin Sussmann, Berlin, O., Holzmarktstrasse 38. Vorurteilsfrei möge das kaufende Publikum unser lesen und durch einen Versuch die Angebot Wahrheit unfrer Offerte prüfen. Nicht immer bürgt der hohe Preis jür unbedingte Neellität der Ware und ebenso wenig ist bei einem billigen Preise immer ein minderwertiges Fabrikat zu erwarten. Durch unsre folossalen Umfäße mit den bedeutendsten Tuchfabriken, welche uns die größten Vorteile sichern, ferner durch finnreiche Maschinerien und richtige Arbeitseinteilung sind wir in den Stand gesett, für billiges Geld vornehme Herren- Garderobe zu liefern. Die Vor: teile nachstehender Offerte sind nur zu erkennen, wenn man unsre Fabrikate in Augenschein nimmt. Bir offerieren unsren in türzester Zeit so beliebt gewordenen Baletot Courant Dieses vornehme Kleidungsstück besteht aus fein meliertem weichem Marengo: Oberstoff( auch gemustert), prachtvoll gearbeitet, modernes Façon, fämtliche Nähte zweimal gesteppt, gediegene Buthaten in Berarbeitung II 17,00 M. Derselbe Baletot, extra fein ausgestattet, in Verarbeitung I( Maß ersetzend) 25,00 M. Ferner offerieren wir, so lange der Borrat reicht, unter der Marte ,, Favorit" Jack. Anzug aus modernem schwarz- weiß ges mustertem oder graumelierten haltbarem Cheviot, gediegene Buthaten, zweimal gesteppt, ge schlossenes Façon mit geraden oder schrägen Marte ,, Imperial" Jack. Anzug aus eleg. gestr. oder grau meliert. Kammgarn, vornehme Zuthaten, edel verarbeitet( Maß ersetzend) in modernen Façons, den verwöhntesten Ansprüchen genügend, 26,00 M. Taschen 18,00 M. Diese Kleidungsstücke sind auch für starke Herren vorrätig. 4 Wochen Extra- Preise für Knaben- Anzüge u. Paletots| Haus: Joppen aus grauem Einzelne Modelle für jedes Alter. Cheviot 2,00 M. sehr preiswert. Die Preise sind auf jedem Gegenstand deutlich in Zahlen sichtbar und streng fest. Ueber. vorteilung ausgeschloffen. Garantie für tadellosen Sit. 9672* Deutsche Compagnie Heitinger&. Co., Berlin, Oranienstrasse 40-41. SPECIALITÄT: Solide hürgerl. Einrichtungen von 250-3500 Mark. Bar oder Ceilzablung Kein Kaufzwang. 9108 Möbel Keine Ladenmiete Geringe Unkosten Kleiner Nutzen Grosser Umsatz Reelle Ware Niedrige Preise Coul. Bedingungen Wilh. Misch Berlin NO., Gr. Frankfurterstr. 45-46, I. Illustr. Katalog gratis u. franco. Charlottenburg. M. Schmerberg[ 10772* Wilmersdorfer Straße 127, Uhrmacher und Goldarbeiter. Großes Lager von Uhren und Goldwaren zu äußerst billigen Preisen. Optische Artikel. Ohrlöcher werden schmerzlos gestochen. Welcher Herrenhut mit Satinfutter Mk. 1.75 Atlasfutter kleinere Form Einzelverkauf zu erstaunend billigen Preisen. Cylinder 21.50 Verleihen Mk.0.50. Aussergewöhnlich reichhaltige Auswahl. Oscar Arnold Stelfer Herrenhut mit Futter.. Mk. 2.Diese Hüte liefere auch in besseren Qualitäten. Engros. Grösstes Spezialgeschäft Export. für Filzhüte, Strohhüte, Stoffhüte, Cylinder und Mützen. nur Dresdenerstr. 116( Kein 12 10 21 9 6 8 7 6. 5 Laden). Wegen Geschäftsauflösung stellen wir unser riesiges Uhren- Engros- Lager( gegr. 1888) auch dem Privatpublikum zu enorm billigen Preisen zum reellen Ausverkauf u. verkaufen zu jedem nur annehmbaren Preise. Regulateure, 143g., Schlagw.( 1 mtr. lang), jest v. M. 10. Moderne Freischwinger v. M. 13, Herrenuhr v. M. 4,75, silberne v. M. 7,50, goldene von M. 30. Damenuhren, silberne v. M. 7,50, goldene on M. 14 an. Specialität: Hausuhren. Große Auswahl i. Comptoir, Küchen-, Kududsuhren 2c. Selten günstige Gelegenheit. Hillmer& John, Berlin, Leipzigerstr. 66, Hof geradezu. Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inscrafenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 11132* Nr. 85. 20. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Der Generalstreik in Rom. Wenn die kapitalistische Presse Deutschlands im Verein mit der Italiens über die ungeheuren Schädigungen jammert, die der Generalstreik der römischen Arbeiter dem Handel und Verkehr der italienischen Hauptstadt bringt, so muß sie ihre Anklagen in erster Linie an die Adresse der Unternehmer richten. Ueber die Vorgänge der letzten Tage, die schließlich den Generalstreit zur Folge hatten, schweigt sich der Telegraph beharrlich aus oder verbreitet irreführende Nach richten. " Freitag, 10. April 1903. feit langer Zeit feine freiwillige mehr, auch sie kann nur noch das erste Gaslicht Unter den Linden bis zur Schloßbrücke. mühsam gewahrt und erzwungen werden durch veraltete Polizei- Für Private stellten sich die Gaspreise ziemlich teuer: für einen bestimmungen, gegen die ein steigender Unwille alljährlich Brenner mit acht Löchern waren zehn bezw. zwölf Thaler pro Jahr aufs neue sich äußert. Am stillen Freitag" darf nicht getanzt und zu zahlen, je nachdem die Lampen bis 101 oder bis 12 Uhr nachts nicht musiziert werden. Selbst die Theater müssen geschlossen sein, gebraucht wurden. Nach dieser Stunde scheinen die alten Berliner Gaslicht überhaupt nicht mehr bekommen zu haben. Von obwohl nicht einzusehen ist, inwiefern eine Theatervorstellung dem 1848 ab brannten 2890 öffentliche Flammen es waren also in Gläubigen, der ihr fern bleibt, zur Störung und zum Aergernis 21 Jahren 171 Stück hinzugekommen! Und die Abgabe erhöhte sich auf gereichen soll. 50 000 Thaler jährlich, da die Lampen nur etwa eine Stunde länger Jedermann weiß, daß die polizeilich reglementierte Stille" des brannten und die fleinsten Brenner schon 12 Löcher hatten. Für " Trauerfreitags" nur Schein und leeres Blendwerk ist. Je stiller und Private war der Gaspreis inzwischen schon auf 24 beziv. 28 Thaler Alle Versuche der streikenden Buchdrucker, mit den Druckerei trister es an diesem Tage in Berlin ist, desto lauter und lustiger jährlich für den 12löchrigen Brenner gestiegen, je nachdem derselbe befizern zu einer Verständigung zu gelangen, wurden von diesen mit dem Hinweis abgelehnt, daß das Gewerbe keinerlei höhere Be- geht es draußen zu. Der Karfreitag, an dem in Berlin„ nichts los bis 11 oder bis 12 Uhr nachts benutzt wurde. Entfernt geTegene Stadtteile wollte die englische Gesellschaft durchaus lajtung ertragen könne, und das, trotzdem die Buchdruckergehilfen ist, ist nach altem Brauch der Tag der Herrenpartien, bei denen nicht beleuchten, sie bestand auf ihrem Schein. Das schlug dem Faß feit 1872 keine Forderungen mehr gestellt hatten. Erst als die bekanntlich nicht gebetet wird" und sauertöpfisches Wesen verpönt den Boden aus; jetzt gingen Ministerium und Magistrat Hand in Regierung mit der Erfüllung der Druckaufträge drängte und den ist. Auch die Vorsichtigeren, die dem erwachenden Frühling noch hand, so daß die Berliner Stadtverordneten im März 1842 bes Unternehmern mitteilte, daß diejenigen von ihnen, welche die nicht trauen und am Karfreitag lieber in der Stadt bleiben, pflegen schließen konnten: die öffentliche Beleuchtung mittels Gaslichts Lieferungen nicht erfüllen, von der Vergebung von Staatsarbeiten deshalb doch nicht den Kopf hängen zu laffen. Die Theater, die durch eigene Einrichtungen und Anstalten zu bein Zukunft ausgeschlossen sein sollten, kam es zu erneuten Ver- Vergnügungslokale, die Tanzfäle sind verödet, aber die Kneipen find wirken." handlungen. Diese haben am Sonntag, Montag und Dienstag desto voller. stattgefunden. Bei diesen Verhandlungen haben die Streifenden das weitgehendste Entgegenkommen gezeigt, so weitgehend, daß sogar der " Avanti"( der ja als reformistisch" verschrien ist) dies tadelte. Die Vorschläge der Parteien, die der Presse durch die Einigungsfommission selbst zugestellt wurden und welche als Basis der Verhandlungen dienen sollten, gingen dahin: Die Streifenden beantragten: Die neunstündige Arbeitszeit für die im festen Gehalte Stehenden eine verhältnismäßige, noch zu beschließende Erhöhung der Accordsätze; bezüglich der„ krumiri"( Streifbrecher): Entlassung aller derjenigen, welche mit einem Strafzeugnis( fedina penale) bersehen sind, sowie derjenigen, welche sich als unfähig erwiesen haben; bezüglich des Maschinensezens: Rückkehr zum alten System mit Ausschluß der jetzt daran beschäftigten Frauen; Wiedereinstellung der Streifenden nach Anciennität. Dagegen schlugen die Unternehmer die Einsetzung einer ans je fünf Vertretern der beiden Parteien bestehenden technischen Kom mission" vor, die über folgende Punkte endgültig entscheiden sollte: Ist die typographische Industrie in der Lage, für die Arbeiter Verbesserungen eintreten zu lassen. die Arbeitszeit zu verkürzen, die Accordsätze zu erhöhen? Wenn sich herausstellt, daß dies nicht möglich ist, welche Mittel wären anzuwenden, um die Lage des Gewerbes zu verbessern, so daß dann einige Konzessionen gemacht werden könnten? In der Zwischenzeit, während genannte Kommission diese Fragen prüfte, sollten nach dem Vorschlage der Unternehmer die Streikenden zu den alten Bedingungen die Arbeit wieder aufnehmen, soweit die Stellen noch frei wären. Die Arbeiter, die sich während des Streits bewährt", sollten nicht entlassen werden. So scheitern alle Bemühungen der Kirche und der Polizei, dem stillen Freitag" seinen kirchlichen Charakter zu erhalten. Durch ihren blinden Eifer erreichen sie eher das Gegenteil. Bierter Bericht über die Wohnungs- Enquete 1903. Die Drts- Krankenkasse der Kaufleute 2c. veröffentlicht folgende Enquete: In der Zeit vom 1.- 31. März wurden die Aufenthaltsräume von 695 männlichen und 494 tveiblichen zufammen 1189 Personen festgestellt, worunter sich 113 männliche 16,26 Proz. 18,82 Broz. 93 weibliche zusammen 206 Patienten befanden, denen kein Bett zur alleinigen Verfügung stand. Hiervon waren: 17,32 Proz. 28 männliche 23 weibliche . . 24,78 Proz. 24,74 Broz. zusammen 51 Personen. 24,75 Broz. lungenkrank. Bei 42 Patienten, welche ihr Bett mit andren Berfonen teilten, wurden die sonstigen Wohnungsverhältnisse gut befunden. In dunklen resp. feuchten Wohnungen wurden angetroffen: männliche weibliche Personen Erkrankungen 9") 4 18 11 4*) 4 1 2 2 4 Man vergleiche die Vorschläge der beiden Parteien. Die Streifenden haben ihre ehemaligen Forderungen weit herabgesett, verlangen gar nicht die Entlassung sämtlicher Streifbrecher, fondern 1 21 nur die der unlautersten Elemente. Die Unternehmer verlangen, daß die Arbeiter ihnen helfen sollen, zunächst die" Lage des Gewerbes" zu verbessern, ehe ein Brocken auch für sie in Aussicht 13 gestellt wird. In den Versammlungen der Buchdrucker wurde das weite Entgegenfomanen ihres Komitees nicht gutgeheißen; namentlich wollten diefelben nichts davon wissen, mit den„ guten Elementen", den Streifbrechern, zusammen zu arbeiten. Trotzdem wurden die Verhandlungen einige Tage lang hingezogen und auch der Beschluß der andren Gewerkschaften, den Forderungen der Buchdrucker durch die Erklärung des Generalstreits Nachdruck zu verleihen, wurde so lange aufgeschoben, bis jede Aussicht, zu einer Verständigung zu gelangen, geschwunden war. Nächst dem Unternehmertum hat die Regierung und die Polizei den Beschluß der Arbeiter beschleunigen helfen. Der Präfett verbot feit Sonntag Versammlungen unter freiem Himmel, Demonstrationen und Anſammlungen; die Regierung zog eine Masse Militär nach Rom, so daß dort jest 15 000 Mann vereinigt sind. * * Die heutigen Depeschen bringen wenig Neues: Krawalle sollen hie und da stattgefunden haben, Gendarmeriepatrouillen durchziehen die Stadt; andre Nachrichten besagen wiederum, daß alles ruhig verlaufen sei. Die Soldaten, die nicht bei der Aufrechterhaltung der Ordnung" Verwendung finden, werden als Streikbrecher in den Bäckereien und Schlächtereien gebraucht. Die socialistischen Deputierten, welche in Rom anwesend sind, fezen ihre Bemühungen, eine schiedsgerichtliche Entscheidung zwischen den Buchdruckern und den Unternehmern den Unternehmern herbeizuführen, fort. der Lungen der übrigen Atmungsorgane 18 5 4 1 des Magens und Darms der Augen 1 3241 4421 32 der Blasen- u. Geschlechtsorgane der Nerven an Blutarmut an Rheuma 1 " an Herzleiden 1 8 38 4 9 " 31 102 21 66 " an Unterleibsleiden diverse Aus der Stiftung eines Ungenannten" follen einmalige Unterstügungen im Betrage von wenigstens 30 M. ant folche Weber und Stuhlarbeiter( d. h. Weber, Wirker, Raschmacher, Zeugmacher, Tuche macher, Strumpfwirker), Meister und Gesellen gewährt werden, welche zwar der öffentlichen Armenpflege nicht anheimgefallen find, aber sich in Geldverlegenheit, namentlich was die Zahlung der Wohnungsmiete betrifft, befinden. Beiverber müssen sich seit mindestens 2 Jahren in Berlin niedergelassen haben. Hauptsächlich sollen diejenigen berücksichtigt werden, welche mehr als 4 Stinder unter 14 Jahren haben. Gesuche mit Angaben über die Dauer des Aufenthalts in Berlin und über die Zahl der am Leben befindlichen Kinder unter 14 Jahren sind bis 15. April d. J. an die städtische Stiftungs- Deputation, Boststr. 16, II Treppen, zu richten. Seinen Verletzungen erlegen ist im Krankenhause Friedrichshain der Dachdecker Hermann Mehrlein sen., welcher am Dienstag, nachmittags 5 Uhr, in der Blumenthalstr. 25 durch Absturz von einer Hängerüstung verunglückte. Ein langjähriges Leiden hat den 65 Jahre alten KreisbaitInspektor a. D. Emil Stödtner aus der Königgrägerstraße veranlaßt, Hand an sich zu legen. Stödtner war finderlos verheiratet und lebte feit 16 Jahren im Ruhestand. Vor neun Jahren zog er sich infolge einer schweren Erkältung ein Augenleiden zu, das ihm große Schmerzen verursachte. In den letzten acht Tagen steigerte fich das Leiden so sehr, daß der Kranke die Hilfe dreier Aerzte in Anspruch nahm. Als er keine Linderung fand, machte er durch einen Revolverschuß in den Kopf seinem Leben ein Ende. Vermißt werden seit einiger Zeit der 40 Jahre alte Kaufmann Traugott Junker aus der Warschauerstr. 67 und der 25jährige Handlungsgehilfe Hermann Sp. aus der Köpenickerstraße. Junker, der für ein Phonographengeschäft reifte, wollte am 1. April eine Konfitürenhandlung einrichten. Da ihn der Geldmann mit der versprochenen Hilfe im Stich ließ, wurde er nervenkrant. Am Sonnabendmittag ging er in Geschäften von Hause weg. Um 3 Uhr telegraphierte er seinen Angehörigen aus Berlin, daß er sich in eine Heilanstalt begeben habe, und ließ hiernach nichts mehr von sich hören. In einer Anstalt ist er aber auch mit Hilfe der Centrale der Rettungsgesellschaft nicht ermittelt worden. Die Angehörigen fürchten Junker ist 1,73 Meter groß Aus den Berichten der Kontrolleure über die Zustände der Be- daher, daß er planlos umherirrt. und ziemlich beleibt, hat blondes, graugemischtes Haar und einen hausungen heben wir hervor: dunklen Schmurrbart und trägt einen dunkelbraunen Stoffanzug, ein Eine an Gelenkrheuma erkrankte Patientin bewohnt eine Dachwohnung, in der die Tapeten von den Wänden losgelöst find infolge weißes Borhend mit schwarzem Schlips, einen schwarzen Schlapphut und Schnürstiefel.- Sp., der am 25. März die elterliche Wohnung von Nässe; an den Wänden befinden sich Pilze; eine zu der Wohnung verließ, schrieb seinen Angehörigen am nächsten Tage aus Treptow: gehörige Kammer ist nicht zum Bewohnen, da es durchregnet. Ein Mein Glück ist mir zerstört, ich bin meines Lebens müde. Wenn Pflegekind mußte der Frau wegen der ungefunden Zustände entzogen 3hr diese Zeilen erhaltet, lebe ich nicht mehr." Wie ihm das Glück werden. In einer aus Stube und Küche bestehenden Kellerwohnung, die 1,50 Meter unter dem Niveau liegt und Fenster in der Größe zerstört ist, wissen auch die Eltern nicht. Der junge Mann ist von 100 mal 100 Centimeter hat, wohnt eine an Bronchitis leidende 1,75 Meter groß und schlank, hat dunkles Haar und Schnurrbart, Frau. Abgetretene Steinstufen führen in die schmutzige, feucht braune Augen und schadhafte Zähne und trägt einen dunkelblauen Winterüberzieher, eine blaue Joppe, dunkle Weste und Hose, SchnürWohnung. Zwei alte pritschenähnliche Betten, ein Tisch mit Küchen- stiefel und einen schwarzen steifen Hut. Sein rechter Arm ist steif geschirr, ein Kleiderriegel und einige wackelige Stühle bilden das und etwas länger als der linke. Inventar. Zu bemerken ist noch, daß sich in der Küche eine Schuhmacher- Werkstatt befindet und die Leute bereits sechs Jahre fich in Durch einen Sturz von seinem Wagen tödlich verunglückt ist dieser Wohnung befinden. gestern mittag der 34 Jahre alte Steinfutscher Friedrich Schrape vom Weidenweg 60. Schrape fuhr mit seinem schweren Steinwagen in der Gegend der Warschauer Brücke beim Umbiegen in einer noch unbenannten Straße gegen die Bordschwelle und wurde durch den Rud so unglücklich auf den Damm geschleudert, daß ihm sein Wagen über die Brust ging. Er starb wenige Minuten später bei der Anfunft auf der Unfallstation XVI in der Warschauerstraße. Eine Lungenkranke schläft, da sie das Zimmer vermietet hat, in der Küche auf einem alten Sofa dicht neben der Kochmaschine. Von den Wänden fällt der Buzz, die Decke hat sich gesenkt, Fußboden, Fenster und Thüren haben große Rizen. Eine sehr steile finstere Wendeltreppe führt zu einer Dachstube, in der ein Influenzatranfer liegt. Durch kleine Luken und ein kleines Fenster dringt wenig Licht und Luft. Ein lungenkranker Patient liegt in einem Raum, in welchen der 18 Jahre alte Dreher Paul Langner. Der Grund soll darin zu Erschossen hat sich am Mittwoch im Hause Manteuffelstr. 103 weder Licht noch Luft gelangt, da das kleine Fenster durch eine fuchen sein, daß ihm die Eltern die Mittel verweigerten, nach Amerika Mauer fast ganz eingebaut ist. Berliner Partei- Angelegenheiten. burch eine Gardine von dem übrigen Raum abgegrenzt ist. Die Ein an Halskatarrh Leidender schläft auf dem Korridor, welcher zu reisen. Das Gebände des Cirkus Renz, dessen Eigentümer der SchwiegerDie Genossen des vierten Wahlkreises( Südost) veranstalten am Wohnung ist feucht und infolgedessen stets mit dumpfiger Luft sohn des verstorbenen Altmeisters Nenz, Herr Luhn bisher war, ist ersten Osterfeiertage 11 Uhr im Lokale Sanssouci eine Matinee. erfüllt. gestern von diesem an den Cirkusdirektor Albert Schumann verkauft Der Eintrittspreis beträgt 30 Pf. Um zahlreichen Besuch ersucht In der Schornsteinfegergasse bewohnt ein Nervenleidender eine worden. Wie wir hören, beträgt der Kaufpreis 2%, Millionen Mark. Das Komitee. schmußige Kammer; durch in der Thür befindliche Scheiben dringt Durch diesen Verkauf ist ein Plan gescheitert, der in den letzten Wochen ernstlich bearbeitet wurde. Der Baumeister Henschel hatte fein Lichtstrahl. Der Raum gleicht einem Sterker. Die Kanumer, in der ein an Neurasthenie leidender Kranker einen interessanten Plan gemacht, aus dem Cirkus Renz ein Doppelschläft, ist feucht und falt; zur Belichtung dient eine Lute, die undicht theater mit einer gemeinschaftlichen Bühne zu schaffen. Der eine ist und mit Lappen verstopft werden muß, um das Durchregnen zu Bühnenraum sollte 1800, der andre 800 Personen fassen und die verhindern. Durch die daran anstoßende stabuse geht das Abflußrohr zwischen beiden Zuschauerräumen liegenden Bühnen beliebig vertieft der Klosetts, wodurch der Raum berpestet wird. und verkürzt werden können. Die Bühne sollte eine Drehbühne werden, die es ermöglicht hätte, Klassische Vorstellungen mit Verwandlungen, die mur Sefunden dauern, vorzuführen. Nun bleibt das Gebäude seinem ursprünglichen Zwed, Cirkus zu sein, erhalten. Direktor Schumann wird aber den Cirkus im Innern renovieren und seine Bühne anders gestalten. Achtung! Bauhandwerker des Kreises Ruppin- Templin! Freitag, den 10. April, nachmittags 3 Uhr, findet bei Dieke, Aderstr. 123, eine Besprechung statt. J. A.: 2. Krasemann, M. Stiefel. Schöneberg. Am ersten Osterfeiertage veranstaltet der Wahlverein in den Obstschen Lotalitäten ein Vereinsvergnügen.( Näheres siehe Inserat in heutiger Nummer.) Ober- Schöneweide. Der hiesige Wahlverein veranstaltet am ersten Osterfeiertage 1 Uhr eine Uraniavorstellung:„ Die deutsche Ostseeküste". Billets a 60 Pf. find an diesem Tage an der Staffe zu haben. Lokales. Karfreitag. " Ein an Rheuma leidender Patient bewohnt eine äußerst schmußige Wohnung, deren Fenster und Thüren schlecht schließen. Die Klosetts sind zumeist wegen Unreinlichkeit nicht zu benutzen. V Aus den Nachbarorten. Vom Berliner Gemeinde- Recht" ist fürzlich der vierte Band erDie„ Neue freie Volfsbühne", die seiner Beit Otto Erich Harts Schmargendorf. Die Genoffen werden ersucht, sich am ersten schienen. Derfelbe enthält die Rechtsverhältnisse der Die Deputation hatte lebens Komödie Die Erziehung zur Ehe" zum erstenmale spielte Osterfeiertage an der Handzettelverteilung zahlreich zu beteiligen. Gas- und Elektricitätswerte. Die Ausgabe erfolgt vormittags 10 Uhr im Wirtshaus Schmargen- großes Gewicht darauf gelegt, ihr Material so zu gestalten, daß ein( die Premiere fand am 8. September 1893 statt) bringt dies Stüd dorf". Am dritten Feiertage, abends 7 Uhr, findet daselbst eine möglichst vollständiges Bild der inneren und äußeren Entwidlung an den nächsten drei Sonntagen( 12., 19., 26. d. W.) an der gleichen öffentliche Versammlung mit Frauen statt, in der der Gaswerke gewonnen werden kann. Diesem Verlangen trägt der Stelle wie damals( Belle- Alliance- Theater) zur Aufführung. In den Reichstags- Abgeordneter F. Zubeil über die Bedeutung der nächsten neue Band insofern Rechnung, als nicht weniger als 386 Seiten Hauptrollen sind die Damen Asta Hiller, Hedwig Golandt, Edith desselben dem Erleuchtungswesen gewidmet sind. Damit ist nun Beinert, Eva Schulz, Selma Richter und die Herren Senius, Olfers, Reichstagswahlen referieren wird. ein für allemal eine zusammenhängende Darstellung der interessanten latau, Förster, Rosen beschäftigt. Anfang: Nachmittags 2½ Uhr. Geschichte dieses wichtigen Verwaltungszweiges gegeben. Von großer Wichtigkeit für die Entstehung der städtischen Gas- distr werke waren die Rechtsstreitigkeiten mit der Imperial- ContinentalGas- Association und die Eingriffe der Aufsichtsbehörden in Die Charlottenburger Stadtverordneten Versammlung nahm diesen Konkurrenz Streit, den ein allerhöchster Befehl" vom am Mittwoch) zunächst mit großer Mehrheit den Antrag Scholz und Als Trauerfreitag" deutet ihn der Sprachforscher, den 25. August 1844 betreffend die Verleihung des Privi Genossen an:" Der Magistrat wird ersucht, keine Schritte bei der legiums der Gasfabrikation an die Stadtgemeinde Berlin auf Polizei zu unternehmen beziv. bereits eingeleitete zurückzuziehen, stillen Freitag" nennt ihn hier und da noch der Volks- 50 Jahre" zum vorläufigen Abschluß brachte. Die Beleuchtung der welche darauf abzielen, noch weitere Baubeschränkungen im Stadtmund. Straßen und Pläge Berlins geschah nämlich bis 1826 durch Del- bezirk jenseits der Spree herbeizuführen, als sie durch die jetzt geltende Unfre Zeit mag von der Kirche und ihren Einrichtungen nicht lampen, zu dieser Zeit schloß das Ministerium des Innern ohne Landes- Baupolizei- Ordnung eingeführt sind." Eine längere Debatte mehr viel wissen. Nur ein kleines, immer kleiner werdendes Häuflein 3uziehung der städtischen Behörden mit der rief die Frage der Müllbeseitigung hervor. Die Stadtvv. Rostock von Getreuen begeht die tirchlichen Feste noch in gläubiger Andacht englischen Gesellschaft einen Vertrag ab, durch welchen diese die inner- und Genossen hatten an den Magistrat die Anfrage gerichtet, wann - für die unaufhaltsam anschwellende Schar der Ungläubigen haben halb der Ringmauer belegenen Straßen und Plätze teils mit er über seine Stellungnahme zu der Frage der Müllbeseitigung bedie Sonn- und Feiertage nur noch die Bedeutung bürgerlicher Gas, teils mit Del auf die Dauer von 21 Jahren, also richten wird und ob und wann er der Stadverordneten- Versammlung Insgesamt zählte man das ein Ortsstatut betreffs der Müllbeseitigung vorlegen wird. Vor Ruhetage. Und auch der Karfreitag, der„ Trauerfreitag", ist als bis 1847 zu beleuchten hatte. mals 2719 Laternen in Berlin( heute sind es bei längerer Zeit ist bereits eine Deputation eingesetzt, die sich mit der folcher längst aus dem Empfinden weitester Kreise des Volkes ge- nahe zehnmal so viel), welche welche durchschnittlich kaum vier Frage der Müllbeseitigung zu befassen hat. Zu einem Resultat ist Stunden täglich brannten. Für diese Leistung erhielt die Gesell- die Deputation noch nicht gekommen, und auch die Debatte führte zu fchaft 31 000 Thaler jährlich. Am 29. September 1826 brannte feinem Resultat. Es herrscht in der Versammlung die Anschauung, plz former modaß die Müllabfuhr durch die städtische Verwaltung geregelt werden muß; ein dahingehender Antrag steht auf der Tagesordnung der schwunden. Nur eine gewisse Stille", eine äußerliche wenigstens, erinnert noch an die Bedeutung, die er für den Frommen hat, und an den Namen, den der Volksmund ihm einst gab. Aber auch sie ist *) Teilen das Bett mit andren Personen. 1 nächsten Sizung. Bei den Straßenbahnfragen, mit denen| dem§ 26a Abfah II 3iffer 2b im§ 24 ihres Statuts bestimmt hat, I dem Wege nach und von der Schule gern seine Mitschüler nedte sich die Versammlung anläßlich einer Mitteilung des Ausschusses be- daß fie die Bezahlung der Kosten ablehnen könne, die durch In- und sich mit ihnen herumschlug. Der Vorsitzende bemühte sich faßte, brachte Stadtv. Hirsch die Entlassung alter Beamten durch anspruchnahme andrer als der von ihr bestimmten Aerzte, Apotheken wiederholt, aus dem Jungen herauszubekommen, wie er zu einent die Verwaltung der Berlin- Charlottenburger Straßenbahn aus An- und Krankenhäuser entstehen. Auf die Berufung der Breslauer so ungeheuerlichen Plan gekommen; der Angeklagte suchte es so laß der Errichtung einer Pensionskasse zur Sprache. Es ist be- Stasse hob jedoch das Ober- Verwaltungsgericht die Vorentscheidung darzustellen, als ob er häufig hinter dem Rücken des Vaters die zeichnend, daß dem Magistrat davon nichts bekannt ist, obwohl das wieder auf und verwies die Sache zu nochmaliger Verhandlung Zeitung gelesen und dort mehrfach Notizen gefunden hätte, nach amtliche Publikationsorgan des Magistrate darüber einen längeren und Entscheidung an den Bezirksausschuß mit folgender wichtigen denen Knaben ihre Eltern bestohlen hatten. Der Staatsanwalt Artikel gebracht hat. Stadtv. Hirsch stellte in Aussicht, daß er bei Begründung zurück: Mit Recht habe der Bezirksausschuß unter beantragte zehn Jahre Gefängnis. Der Verteidiger bezweifelte, der zu erwartenden Vorlage über die Straßenbahnangelegenheiten den obwaltenden Umständen eine Erstattungspflicht der einen Kasse daß der Junge die volle Erkenntnis der Strafbarkeit seiner auf diese Angelegenheit zurückkommen würde und ersuchte den gegen die andre angenommen. Es sei aber ein Rechtsirrtum, wenn Handlung besessen und hielt es nicht für angebracht, ihn zehn Jahre Magistrat, bis dahin Erkundigungen einzuziehen. Die Vorlage der Bezirksausschuß meinte, die Beklagte habe der Klägerin wegen ins Gefängnis zu stecken. Für solchen Bengel sei die Erziehungsbetreffend den Geschäftskreis der Kassen- und Finanzdeputation und des§ 24 ihres Statuts nur in Höhe des Krankengeldes Ersatz zu anstalt der geeignetere Ort. Auf den Angeklagten machte der die Errichtung einer Kämmererſtelle turde einem Ausschuß über- leisten. Dieser Paragraph und der ihm zu Grunde liegende§ 26a Strafantrag gar keinen Eindruck; er sah dem Vorsitzenden, der sich wiesen. Wie crinnerlich, hatte die Versammlung dem Antrage des Absatz II Biffer 2b des Gesetzes bezweckten lediglich, das unmittel- bemühte, sein Gewissen zu wecken, mit großen Augen ins Gesicht und Magistrats, betr. die Errichtung einer Kämmererstelle, zugestimmt, bare Verhältnis der Kaffe zu den bei ihr versicherten erklärte, daß er nichts weiter zu sagen habe. Der Gerichtsgleichzeitig aber die Erweiterung des Geschäftskreises der Kassen Mitgliedern zu regeln und den Mitgliedern gegenüber den hof nahm an, daß der Angeklagte mit voller Einsicht ge= und Finanzdeputation davon abhängig gemacht. Der Magistrat teilt Umfang der Kassenleistungen abzugrenzen. Bei einem Streit handelt habe. Man müsse sich wundern, wie solch' kleiner Knirps nun mit, daß er die letztere Frage zu vertagen und unabhängig davon 8 wischen Krantentassen auf Kostenersatz spiele jene Be- einen so schrecklichen Plan aushecken konnte, der furchtbare Folgen die Stämmererſtelle zu bewilligen bittet. Unsre Fraktion ist in dem ſtimmung keine Rolle, in solchem Falle sei voller Ersaß in der nach sich ziehen konnte. Es sei kein Anhalt dafür gegeben, daß Ausschuß durch den Genossen Vogel vertreten. Höhe zu leisten, wie sie§ 57a Absah I und II des Gesezes vorfehe. ihm der Plan von dritter Seite eingeblasen worden sei, er habe Das heißt, die Delser Krankenkasse müsse der Breslauer Stasse ihn vielmehr in der raffiniertesten Weise selbst zusammengebaut. fobiel an Soften erstatten, wie sie hätte aufwenden müssen, wenn Der Gerichtshof hat eine vierjährige Gefängnisstrafe für eine anfie die Behandlung des Kranken veranlaßt hätte. Der Bezirks- gemessene Sühne gehalten, der Vorsitzende sprach aber die Hoffnung ausschuß müsse dies feststellen und der Klägerin Ersatz in der ent- aus, daß der Angeklagte später in die Fürsorge- Erziehung kommen sprechenden Höhe zusprechen. Charlottenburg. Heute findet präcise 7 Uhr im großen Saale des Boltshauses, Rosinenſtr. 3, ein Karfreitags- Konzert statt, bei welchem eine Anzahl erstklassiger Künstler mitwirken werden, so Hedwig Reicher und Margarete Waßmann und die Herren Adolf Edgar Licho, Clemens Schaarschmidt, Martin Hartwig u. a. Die fünstlerische Leitung hat Regisseur Dr. Mar Alberty. Programme sind bei den Kontrolleuren erhältlich Um zahlreichen Besuch bittet der Vorstand des Volkshaus- Vereins. Die entfernte polvische Aufschrift. Ein Beichtstuhl in der Katholischen Kirche zu Charlottenburg trug in polnischer Sprache den Vermert hier fann polnisch gebeichtet werden". Auf Anordnung des Erzpriesters Faber wurde diese Aufschrift entfernt, was unter den Charlottenburger Polen große Erregung hervorrief. Sie besprachen den Fall in einer Versammlung und beschlossen, sich beschwerde führend an die kirchliche Aufsichtsbehörde zu wenden. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich am Mittwochabend kurz vor 9 Uhr in der Droguerie von Fritz Eschert, Rirdorf, Richard straße 117. Der Inhaber des Geschäfts, Herr Eschert, war im Laden mit der Mischung chemischer Präparate beschäftigt, als plöblich das Gefäß mit dem Präparat unter lautem Knall explodierte. Dem E. wurde hierbei die linke Hand entsetzlich verstümmelt, während ein als Käufer anwesender junger Mensch von den umherfliegenden Glas: splittern leicht am Auge verlegt wurde und ein junger Mann des E. gänzlich unverletzt blieb. Im Laden selbst wurde durch den Drud der Explosion alles durcheinander geworfen. Nachdem ein herbeigeholter Arzt dem E. einen Notverband angelegt hatte, wurde der Verunglückte nach dem Brizer Krankenhause überführt, da eine Amputation der Hand erforderlich ist. Ueber die Art der Stoffe, mit welchen E. experimentiert hat, konnte Näheres noch nicht festgestellt werden. In Wilmersdorf ist nunmehr die Erbauung des neuen Rathauses auf dem Fehrbelliner Plaz beschlossen worden. Da wo sich zur Zeit noch Laubenkolonien befinden, wird sich im Centrum der zu fünftigen Stadt das neue Rathaus erheben. Der Preis des dazugehörigen Terrains in Größe von 11 088 Quadratruten ist von den beteiligten Banken von ursprünglich 628 000 m. auf 500 000 M. herabgesetzt worden. Zu gleicher Zeit übernehmen dieselben die Regulierung der Straßenzüge. Die Erbauung des Rathauses wird etappenweise vollzogen und bei der Fertigstellung für eine 325 000 Einwohner zählende Stadt berechnet sein. In der Stadtwerdung treten immer neue Mißstände zu Tage. Der Beschluß auf Eriveiterung der Stadtkommission in voriger Woche hat munmehr ein viertes Mitglied veranlaßt, aus der Kommission auszutreten. Jetzt befindet sich die Kommission in den Händen der neu gewählten Vertreter. Db dieser Zwiespalt zur Förderung des Stadtwverdens gereicht, ist fraglich. Gerichts- Zeitung. werde. Anm. d. Red. Es müßte mit einem Wunder zugehen, wenn der Junge, sofern er überhaupt besserungsfähig ist und nicht an unheilbarem moralischen Frrsinn leidet, aus dem Gefängnis sittlich geläutert herauskommen sollte. Vielleicht wäre er jetzt durch) Fürsorge- Erziehung noch zu retten; nach der Absolvierung einer Die Mittelalterlichkeit unfres Strafrechts tritt gerade in diesem vierjährigen Gefängnisstrafe dürfte das ausgeschlossen sein. Falle kraß zu Tage! Aus der Frauenbewegung. Ungeheuerliche Verbrechen eines zwölfjährigen Knaben beschäftigten gestern die zehnte Straffammer des Landgerichts I unter dem Vorsize des Landgerichtsrats Haberstroh. Aus der Unter fuchungshaft wurde der Schüler der 247. Gemeindeschule Alfred Batschte vorgeführt, ein Junge, der den Eindruck macht, als sei er besonders geweckt. Alle an ihn gerichteten Fragen wurden prompt und ohne Zögern von ihm beantwortet. Er war beschuldigt, seine Eltern um deren ganze Ersparnisse bestohlen und ihnen dann die Die Beschäftigung von Frauen im Eisenbahn- Abfertigungsdienst Wohnung über den Kopf angestedt zu haben, soll sich in Preußen derart bewährt haben, daß die Zahl der weibDas um seine Thäterschaft zu verdecken und zugleich lichen Kräfte wahrscheinlich noch vermehrt werden dürfte. seine Eltern durch Ersticken ums Leben zu ist gewiß recht erfreulich, falls nicht etwa doch der bei der bringen. preußischen Eisenbahnverwaltung start entwickelte Spartrieb der ausschlaggebende Moment sein sollte; schlecht bezahlte Frauenberufe giebt es nämlich schon in Menge. -Schlechte Erfahrungen mit Lehrerinnen will angeblich der Magistrat in Hirschberg( Schlesien) gemacht haben; wenigstens teilte derselbe einer Lehrerin auf ihr Bewerbungsschreiben hin mit, daß er nach den gemachten Erfahrungen" in Zukunft von der Anstellung von Lehrerinnen absehen wolle. Da der Andrang zur Lehrerinnen- Carriere zur Zeit ein ziemlich bedeutender ist, wäre es doch interessant zu erfahren, ob diese Abneigung des Hirschberger Magistats gegen die Anstellung von Lehrerinnen auch anderweit ge= Bisher war man allgemein der Meinung, daß gerade für den Lehrteilt wird und worin denn die gemachten Erfahrungen" bestehen. beruf die Frau sich besonders eigne. Gewerbe- Inspektions- Assistentinnen in Hessen. Vermischtes. Das Verhör mit dem Angeklagten gestaltete sich folgendermaßen: Borf.: Sage mal, mein Junge, Du bist der Stiefsohn des Messerschmieds Adler? Angekl: Ja. Vors.: Hast Du noch mehr Geschwister? Angel.: Ja, einen Bruder und eine Schwester. Bors.: Dein Bruder ist wohl auch ein Taugenichts? -Angekl: Jawohl. Vors.: In welcher Klasse sizest Du? Angel.: In der fünften. Vorf.: Habt Ihr dort auch Religionsunterricht?- Angekl: Ja. Bors.: Kennst Du die zehn Gebote? Angel.: Ja. Vors.: Wie heißt das fünfte Gebot? Angekl: Du sollst nicht töten. Vors.: Und das ficbente? Angel.: Du sollst nicht stehlen.- Vors: Ist es Dir zum Bewußtsein gekommen, daß Du gegen diese beiden Gebote verstoßen hast? Angekl.: Ja. Vors.: Hattest Du Dir die Thaten, die Du begehen wolltest, vorher genau überlegt? Angekl: Ja. Bors.: Ist die Idee aus Deinem eignen Stopfe entsprungen oder hat ein älterer Knabe oder gar ein Erwachsener einen Einfluß auf Dich ausgeübt? Ange kl.: Nein, Mit Wirkung vom 1. April d. J. ist Elise Geist zu Offenich habe es mir allein ausgedacht. Vors.: Wir wollen nun bach a. M. als Assistentin bei den Gewerbe- Inspektionen Offenbach zur Sache selbst übergehen. Wo wohnten Deine Eltern? und Darmstadt mit dem Wohnsitz in Offenbach und Albertine Angefl.: Im Hause Eldenaerstr. 11 im dritten Stock. Vors.: d'Angelo zu Mainz als Assistentin bei den Gewerbe- Inspektionen Aus wie vielen Zimmern bestand die Wohnung? Angel.: Mainz, Worms und Gießen mit dem Wohnsiz in Mainz staatlich Aus einer Vorderstube, zwei Kammern und der Küche. Vorf.: angestellt worden. Landtags- Abgeordneter Genoffe Ulrich hatte seiner Wo schliefen Deine Eltern? Angefl.: In der Vorderstube. Zeit in der Kammer die Anregung gegeben, diese Assistentinnen Vors: Und Du? Angel.: Ich in der einen Kammer und staatlich anzustellen. Die Assistentin Geist ist bereits vier Jahre als meine Schwester in der andren. Vorf.: Ist es richtig, daß solche in Offenbach und die Assistentin d'Angelo ein Jahr in Mainz Dein Vater Dich bisweilen, wenn Du Deine Schularbeiten nicht thätig gewesen. Der Obmann der Gewerbegerichts- Beisiger, gemacht hattest, in der Küche einsperrte? Angekl.: Ja. Stuffateur Otto Gladigow, wohnt Wilhelms- Aue 100. Derfelbe orf.: An dem Abende des 20. Dezember vorigen Jahres schickte erteilt Auskunft in allen diesbezüglichen Angelegenheiten. Dein Vater Dich wie gewöhnlich um 8 Uhr zu Bett? Angefl.: Aus Spandau schreibt man uns: Das Schauspiel eines Blan gefaßt, den Du an diesem Abend ausführtest? Ja. Vors: Hattest Du schon lange vorher den schrecklichen Angel.: Kneißls Nachfolger. Aus dem Distrikte, in dem Mathias Kneißl interessanten Kampfes genießen seit einigen Wochen unsre Ja, schon ziemlich lange.- Vorf.: Du wolltest also Deine Eltern fein Unwesen getrieben hat, bringen die Zeitungen die Mitteilung, hiesigen Genossen, und zwar kämpfen die Herren Haus- und Grund- bestehlen und dann das Haus anzünden, damit Deine Eltern in den daß Kneißls intimſte Freunde, die Gebrüder Voest, verhaftet worden beſizer einmal wieder um einen fetten Bissen, den einer dem andern Flammen umfamen oder durch den Rauch erstickten? Wenn nun sind. Sie ſetzten die Bewohner von Maisach, Aufkirchen, Schweinnicht gönnt. Der Kampf gilt der Frage, ob die Stadt einen nam Deine Schwester nicht zufällig außerhalb des Hauses gewesen wäre, bach und Geiershofen dadurch in Schrecken, daß sie bald da, bald haften Zuschuß für die Hochlegung der Eisenbahngeleise und für die dann wäre sie ja auch ums Leben gekommen? Angel.: Wenn dort nachts die Fenster der Häuser demolierten, Revolverschüsse abErrichtung eines zweiten Vorort- Bahnhofes auf dem rechten Havel- fie Ufer an den Staat leisten solle oder nicht. Die Mehrheit der bürger- sie zu Hause gewesen wäre, hätte ich es nicht gemacht. Vorf.: gaben, Einwohner mißhandelten und dergleichen Unfug mehr trieben. Sittlichkeitsverbrechen. In geheimer Sizung wurde in Dresden lichen Stadtverordneten sind oder waren bisher noch Gegner des Du wußtest, daß Deine Eltern beim Zubettgehen sich in der Küche Zuschusses; zwar wird diese Gegnerschaft mit sa chlichen Gründen zu entkleiden pflegten, weil der Raum in der Schlafftube etwas gegen den früheren Stadtgendarm Karl Grünhardt Angekl: Ja, das weiß ich. eng war? Vors. Du sollst verhandelt. Er hat mit einem noch nicht 14 Jahre alten Mädchen plausibel zu machen versucht, man greift jedoch nicht fehl, wenn man an jenem Abend gleich zu Bett gegangen, aber dann wieder auf verbotenen Umgang gepflogen und stand mit ihm in näherer verdieselbe auf die nadteste Intereffenpolitit zurückführt. gestanden sein und Dich leise mit Deinem besten Anzug bekleidet wandtschaftlicher Beziehung. Das fiel straffchärfend ins Gewicht. Die Freunde des Zuschusses haben mit einer scharfen Opposition haben. Dann sollst Du Dich wieder mit dem Zeug ins Bett gelegt Grünhardt wurde zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. gegen die von der Mehrheit beal ichtigte Ablehnung eingesetzt, und so und gewartet haben, bis alle zur Ruhe gegangen waren. Oder bist hat dieser Interessenkampf der feindlichen Brüder bereits zu einem Du vielleicht eingeschlafen? Angel.: Nein, ich habe nur so Für 40 Pf. ein Jahr Gefängnis. Der Kaufmann Louis Georg nur oberflächlich verkleisterten Bruch im Grundbesizer- Verein ge- gethan. Bors.: Dann, so gegen Mitternacht, bist Du leise Burgheim ist schon zehnmal vorbestraft und immer wieder auf die führt. Die eifrigsten Kämpfer für die Bewilligung sind zugleich im wieder aufgestanden. Was hast Du nun gemacht? Angel.: Bahn des Lasters zurückgekehrt. Am 20. Februar d. J. sprach er höchsten Maße an der Schaffung des zweiten Bahnhofes interessiert, Ich ging nach der Küche und nahm aus Mutters Kleidertasche bei einem Frankfurter Pfarrer vor und bat ihn um eine Unterihnen soll der neue Bahnhof einen weiteren Millionenregen bringen. das Portemonnaie. Es waren 12 M. darin. Dann nahm ich aus stüßung. Als sich dieser einen Augenblick entfernte, stahl der AnDie socialdemokratischen Stadtverordneten genießen das Götter- Vaters Hosentasche den Schlüssel zu dem Tische, der in der Kammer geklagte vom Tische des Pfarrers einige Visitenkarten, auf welchen schauspiel des agrarischen Löwenkampfes mit Ruhe; fie sind grund- stand, in welcher sonst meine Schwester schlief. Ich wußte, daß er seine Unterstützungsbedürftigkeit in rührenden Worten, aber sehr fäblich gegen einen Zuschuß für die Hochlegung der Schienen- Vater in der Schublade sein Geld verwahrte. Ich öffnete die holprigem Stile selbst bescheinigte. Bei einem andern Pfarrer bekam geleise, weil sie es als die unabweisbare Pflicht der Eisenbahn Schublade und nahm Baters Portemonnaie heraus. Vors.: er auf Grund dieser Visitenkarte 40 Pf. Einem Arzt, bei dem er behörde betrachten, die bestehenden, allen Verkehrsinteressen Hohn Wie viel Geld befand sich darin?- Angel.: 390 M. in Gold. ebenfalls vorsprach, fiel der sonderbare Stil auf. Er erkundigte sich sprechenden Eisenbahnzustände auf staatliche Kosten schleunigst vors.: Nun hattest Du also 402 M., was wolltest Du mit dem und entlarvte den Betrüger. Urteil: 1 Jahr Gefängnis. zu beseitigen. Im übrigen ist auch die finanzielle Notlage Spandaus vielen Gelde machen? Angefl.: Ich wollte zu meinem Bruder 14 facher Kinderfegen. Zum siebentenmal von Zwillingen beschenkt und die der Stadt durch die Entfestigung in sicherer Aussicht stehenden und mit ihm teilen. Vors.: Hast Du Dich nun gar nicht geRiefenlasten für die ablehnende Haltung unsrer Freunde maßgebend. fürchtet, als Du alle diese Thaten begingst? Wenn man so etwas land). Die allzu übermäßige Aufdringlichkeit des Storches dürfte wurde dieser Tage ein Proletarier in Eckersbach( Sächsisches VogtSie stellen es den Interessenkämpfern anheim, aus eignen Mitteln Schlimmes vorhat, dann fürchtet man sich doch. Angefl.: Jch schon mehr als Seltenheit zu betrachten sein. das Kapital aufzubringen und somit ihren Profit freiwillig etwas hatte keine Furcht. Vorf: Was thatest Du nun weiter? zu schmälern. Bis jetzt sind die Herren Grundstücksspekulanten aber Angefl.: Ich nahm ein Zündholz und steckte damit den Vor- Bulkanische Erscheinungen in Brür? Nach dem„ Pravo Lidu" noch nicht so freundlich" gewesen! hang in Brand, der vor der Schlafstubenthür meiner Eltern hing. weilt der bekannte Wiener Geologe Professor Sueß in Brür, Höchst befremdlich! Wie der„ Anz. f. Savell." zu berichten Dann ging ich schnell auf Strümpfen hinunter, öffnete die Haus- um dort unzweideutige vulkanische Erscheinungen Vorf.: auf dem eine Viertelstunde entfernten Spigberg zu beobachten. weiß, hat der Regierungspräsident in Potsdam bis heute noch thür mit unfrem Schlüssel und lief auf die Straße. Sie erwachten Professor Sueß sei nach Brür berufen worden, weil die in der Nähe nicht seine Zustimmung zu der von den städtischen Körper- durch den Qualm, der ihr Zimmer füllte, und hatten dann Not, des Berges beschäftigten Arbeiter schon seit mehreren Tagen schaften Spandaus beschlossenen Festsetzung der Steuerlaften geeigentümliche Wärme- Ausstrahlung des geben. In der That konnten bisher auch noch nicht die Steuer- den Brand, der bereits die Thüre und eine Holzwand ergriffen, eine wahrgenommen hatten und sich schließlich benachrichtigungen den Steuerzahlern zugehen. Man munfelt in 3u löschen. Was machtest Du nun weiter? Angell: Jch Gesteins verschiedenen Stellen des Berges das Aufsteigen Spandau bereits davon, daß der ganze Haupetat von dem Herrn ging langsam zum Stettiner Bahnhof, denn ich wollte doch zu meinem an Der Bahnhof tvar geschlossen. heißer Wasserdämpfe feststellen ließ. Die zuständigen Regierungspräsidenten abgelehnt"( soll wohl heißen nicht genehmigt) Bruder nach Mecklenburg reisen. fein soll. Möglicherweise hat die Potsdamer Regierung sich endlich Ich traf dort noch zwei Reute, einen Soldaten und einen andren Behörden verfügten darauf die Absperrung des SpizMann, welche ebenfalls verreisen wollten. Sie redeten mich an berges in weitem Umkreise. Wie in Gelehrteneinmal entschlossen, bei dieser Gelegenheit die kommunale Wirtschafts- und als sie erfuhren, daß ich auch verreisen wollte, forderten sie freisen versichert wird, habe man bereits seit dem Eintreten der methode der Stadt Spandau einer gründlicheren Betrachtung in Nordböhmen ernstliche Bezu unterziehen, und zivar veranlaßt durch die ernsten Anklagen und mich auf, sie nach einer Destillation zu begleiten. Sier trank ich vulkanischen Erscheinungen Beschwerden, die seit Jahren seitens der Socialdemokraten gegen zwei Glas Bier und zwei Cognac, bezahlte auch für meine Befürchtungen gehegt, daß sich dort eine vulkanische Thätigkeit einBors: Du hast in der Voruntersuchung gesagt, daß stellen werde. Magistrat und Stadtverordnete erhoben werden. Vor allem dürfte Dir dort hundert Mark abhanden gekommen seien. Angekl.: die Nicht beachtung einer direkten Aufforderung des Regierungs- a, das ist auch wahr. Vorf.: Die Ermittelungen nach dieser nehmen, vermögen wir nicht festzustellen, ob die Notiz nicht etwa Da wir diese Mitteilungen nicht direkt dem Pravo Lidu" entpräsidenten, welche dieser aus Anlaß der bekannten socialdemo fratischen Beschwerde an den Magistrat gerichtet hat, betr. die Ers Richtung haben kein Ergebnis gehabt. Wann gingſt Du dann nach der Nummer vom 1. April entstammt. höhung des Wasserzinses, die Unzufriedenheit des Regierungs fpät es war, aber es war noch dunkel. Als der Bahnhof noch geleve dem Bund der deutschen Städte zur Bekämpfung der dem Stettiner Bahnhof zurück? Angefl.: Ich weiß nicht, wie Das fromme Kleve. Nach berühmten Mustern scheint auch präsidenten tregt haben. Vielleicht, schlossen war, setzte ich mich auf einen Koffer, der vor der Thür Optimisten sein! stand, und da schlief ich ein. Vorf.: Einem Schuhmann tamst modernen Unfittlichkeit in Kunst und Dichtung beitreten zu wollen. Du verdächtig vor, er wedte Dich auf und nahm Dich fest. Da wurde, so berichtet die Kölnische Zeitung", am 29. März, im Bors.: Nun bedenke doch bloß, Junge, was Du alles gemacht hast. Schwanensaale des Rathauses Haydns herrliches Dratorium Die Empfindest Du denn gar keine Neue darüber? Angel I. schweigt Jahreszeiten" aufgeführt. Beizeiten bemerkte man aber, daß der und äußert feine Spur irgend einer Gemütsbewegung. Vorf.: sonst so brave Komponist in einem Augenblick, da der Teufel Macht Ist es Dir bewußt, daß Du Dich des Diebstahls, der Brand über ihn gewann, auch folgende schamlose Verse des Spinnerlieds stiftung und des versuchten Mordes schuldig gemacht in Mujit gesezt hatte: hast? Angekl: Ja. doch wir wollen keine Sociale Rechtspflege. Interessanter Krankenkassen- Streit. gleiter. 1 -Durch längere Krankenhauspflege unterstützt hatte die Orts Außen blank und innen rein Krankenkasse für das Bädergewerbe zu Breslau den Bäder Kleiner Staatsanwalt Bens che richtet auch noch mehrere Fragen an den Muß die Mädchens Busen sein. in der irrtümlichen Meinung, er sei noch, wie früher, ihr Mitglied. Thatsächlich war K. inzwischen durch ein neues Arbeitsverhältnis Angeklagten und dann wird zur Beweisaufnahme geschritten. Dergleichen Sündenwerk durfte man den Müttern und Töchtern in Dels das Mitglied der dortigen Ortstasse geworden. Die Der Charakter des Jungen wurde von dem Stiefvater und der Lohengrin- Stadt nicht bieten, den wie hätte man sonst mit Danit Breslauer Kasse verlangte demnächst durch Klage im Verwaltungs- dem Lehrer dahin gekennzeichnet, daß er keine Lust zum Arbeiten gutem Gewissen die tröstliche Schlußfuge singen fönnen: streit- Verfahren von der Kasse in Dels Kostenersatz in Höhe von hatte, so oft wie möglich sich herumtrieb, mit allerlei Gesindel zu- fiegen wir, dann gehn wir ein in deines Reiches Herrlichkeit, 155 M. Der Bezirksausschuß verurteilte jedoch die Beklagte, die sammenhielt und immer der Anführer war, sobald es die Ausübung Amen!" Also weg mit der Forderung, daß der Busen blank sei! Kaffe in Dels, nur zur Zahlung des Krankengeldes für 18 Tage von Dummheiten galt. Sein Lehrer speciell schilderte ihn als einen So wurde denn das Textbuch für die guten selever ohne jene fünmit 36 M. Er erachtete für entscheidend, daß die Beklagte gemäß schwach begabten Knaben, der in den Schulpausen und auf digen Verse gedruckt. Aber man hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, d. h. in diesem Falle ohne die Sopranfängerin Fräulein Stephanie Becker aus Köln, die vermutlich meinte, man müsse auch im Schwanensaale zu Kleve das Spinnerlied von 7 bis 92 Uhr abends statt. Geöffnet: 7 1hr. der Hanne so fingen, wie der Meister es gewollt hat. Sie sang daher unbekümmert um das Erröten sämtlicher Mütter und Töchter und zum Entfehen der Klevischen Tugendwächter frisch, fromm, fröhlich in den Saal hinein: Außen blank und innen rein Muß des Mädchens Busen sein. Troß dieser unglaublichen Sittenlosigkeit ist leve bis heute dem Schicksal von Sodom und Gomorrha noch nicht verfallen, aber doch offenbar nur, weil die verantwortlichen Leiter der Aufführung den guten Willen gehabt hatten, das greuliche Aergernis zu vermeiden. Peeck. Ihr Sohn soll keinesfalls unterschreiben oder auch nur mündlich anerkennen, daß er gegenüber dem Militärfiskus keinen Anspruch hat, sondern soll vielmehr beim Abgang erklären, daß er Anspruch auf Civilversorgungsschein und Pension erhebt, weil der Bruch ihm durch den Dienst zugefügt ist. Dann entscheiden zunächst die Militärbehörden und auf die innerhalb eines Jahres anzustrengende Klage das Civilgericht. Leider ist die Klage bei Bruchschäden gegen den Militärfiskus ähnlich erschwert wie gegen Berufsgenossenschaften. Sturmnachrichten. Marseille, 9. April, Hier herrscht" ein furchtbarer Sturm. Ein Pilotenschiff wurde auf Klippen geworfen und zerschellte. Drei Mann der Besatzung ertranfen. Osten da. Hier herrscht furchtbarer Sturm. Heute wurde die Leiche eines Fischers ans Land gespült. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 12. April, vormittags 10%, Uhr, in der Aula der 69. Gemeindeschule, Kleine Frankfurterstr. 6: Versammlung. Festvortrag des Herrn Dr. Bruno Wille. Montag, 13. April, vormittags 103, Uhr, ebendaselbst: Versammlung. Festvortrag des Herrn Direktor Archenhold:„ Die Eroberung des Kosmos." Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Briefkasten der Redaktion. J. M. Der jezige Streit hat die entscheidende Ursache in der Abwehr der Streikgeseze. Ueber die Ursachen des ersten Streits und über die Lage der Eisenbahner haben wir seiner Zeit ausführlich berichtet. S. Fulda. Nahezu 2 Millionen. Rand. Georg Herwegh, geb. 31. Mai 1817. Relitten- V. Versorgung Hinterbliebener. 6. P. Brovisorisch 1392 M., definitiv Angestellte 1848 M., Maximum 4248 M. Köslinerstr. Wenden Sie sich an Herrn Dimmid, Luisen- User 11. Unserm Genossen und Budiker Albert Memel zu seinem heutigen Wiegenfefte ein dreimal donnerndes Hoch! 553b Die Elenden des 486. Bezirks. Allen lieben Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser Vater, Groß- und Schwiegervater Hermann Zettlitz verstorben ist. 564b Die Beerdigung findet am 12. April( 1. Feiertag) nachmittags 4 Uhr von der Leichenhalle des Schöneberger Kirchhofs, Marstraße, aus ftatt. Die trauernden Hinterbliebenen. Juriftifcher Teil. 2 Wettende. Eltern haften für den von ihren noch nicht 18 Jahre Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabende alten Kindern angerichteten Schaden, wenn das Gericht annimmt, daß bei Erfüllung ihrer Aufsichtspflicht der Schaden nicht entstanden wäre. In der trümmern einer Scheibe angerichteten Schadens ein. Regel tritt daher eine Verurteilung der Eltern zum Ersah des durch Zer Es ist der volle Schaden( also die Spiegelglas- oder Buntglasscheibe, nicht nur einfache Glasscheibe) zu ersehen. 2. K. Glauben Sie der eidesstattlichen Ver sicherung ein Grund zum Gegenteil scheint nicht vorzuliegen so geben Sie frei, denn die Kosten des Interventionsprozesses würden Sie zu tragen haben, wenn Klägerin gewinnt. Scheibe. Der Wirt hat durch Zufall oder durch andre zerbrochene Scheiben zu ersehen, falls nicht das Gegen teil im Mietsvertrage vereinbart ist. Solche Vereinbarung, nach der der Mieter den Ersatz zu leisten hat, ist in Berliner Mietsverträgen leider üblich. W. D. Sie können gegen Ihren Nachbar auf Ersaz des durch seine Hühner Ihrem Feld zugefügten Schadens und auf Unterlassung fernerer Schadenszufügung flagen. Außerdem steht der Ausführung Ihrer an gekündigten Absicht, vergiftete Gerstenkörner zu legen, nichts entgegen. Witterungsübersicht vom 9. April 1903, morgens 8 Uhr. E. P. 27. 1 und 2: Ja. M. M. Darlehn verjähren in dreißig Jahren, gerechnet vom Tage der Hingabe ab. Die 30 Jahre laufen von neuem von jeder Ratenzahlung oder sonstigen Anerkennung ab. E. 2. Sie können bei der Staatsanwaltschaft Antrag auf Bestrafung wegen wissentlich falscher Beschuldigung und Beleidigung stellen. Können Sie nicht bestimmte Thatsachen dafür angeben, daß der betreffende wissentlich falsch beschuldigt oder die Absicht gehabt hat zu beleidigen, so wäre solche Anzeige aber zwecklos. In einer noch so unbegründeten Anzeige einer strafbaren Handlung an die Polizei liegt nur unter diesen Umständen eine Beleidigung. O. J. Coepnick. Sie sind zweifellos wahlberechtigt. E. 146. Sie müßten auf Zahlung beim Amtsgericht lagen. 23. K. 99. Besteht irgend ein Streit oder Zweifel über die Berechtigung zur Erhebung der Miete, so ist die Miete zu hinterlegen. Erfolgt die Hinterlegung nicht, so läuft der Mieter Gefahr, doppelt zahlen zu müssen. Daß in Ihrem Fall eine Strafanzeige gegen den Wirt Aussicht auf den Erfolg einer Bestrafung wegen Betruges hat, ist wahrscheinlich, das Geld erhalten Sie aber dadurch nicht zurück. Nebenklägerei giebt es in solchem Falle nicht. Dic Hamburg Strafanzeige und das Strafverfahren ist für Sie kostenlos. 2. Nein. Wette Papestr. Die auffallend häufig gestellte Frage: kann man ein Geldstück durchlochen, vernichten, als Schmucksache einfassen lassen 2c., ohne Stationen Barometerstand mm Windrichtung Windstärke Better Swinemde. 757 Still 760 bedeďt 2 bedeckt 2wolfig Berlin Frankf./M. München ist Wien n. C. 5° C. 4°. Temp. Stationen Barometerstand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. E. 5° E.= 4° N. 5 Haparanda 763 M 4 Petersburg 754 M 4 Cort 7719 2wolfen!-4 1 Regen 13718 3 bedeckt Aberdeen 765 N 3bededt 6 3bedeckt 1 Paris 3 bedeckt 757 23 757 N 755 23 Wetter- Prognose für Freitag, den 10. April 1903. Beitweise heiter, ein wenig wärmer bei schwachen nordöstlichen Winden; fich strafbar zu machen, ist ebenso häufig dahin beantwortet: Strafbar das in Verkehr bringen beschnittener, abgefeilter oder sonstwie verringerter Geldſtücke(§ 150 Str.-G.-B.), im übrigen kann man mit eignem Geld sowie mit jedem Eigentum machen was man will, es auch zerfließen, zerftampfen, vernichten, wenn man keine bessere Verwendung für Geld und für keine erheblichen Niederschläge. feinen Thätigkeitsdrang ſelbſt in der Frühlingszeit kenni. Dummheit ist nicht strafbar, sondern strafrechtlich geschütt. G. 13. 1. und 2. Ja, es muß aber weiter geklebt werden. 3. Nur wenn die Betreffende erwerbsunfähig ist. T Der Berliner Wetterbureau. von Nazareth. Eine neue Lebensgeschichte Schriften von Strauß, Renan und Losinsky. Bon Oskar Zimmer, Berlin, Ruheplasstr. 21, Selbstverlag. Preis 50 Pf. Achtung! Achtung! Socialist Jesu, verbunden mit einer Widerlegung der Buchdruckerei- Hilfsarbeiter Berlins! Die Walzengießanstalt und Walzenmasse- Fabrit von Paul Sauer, Oranienstrasse 172, ist wegen ausgebrochener Differenzen für Verbandsmitglieder gesperrt. 36/1 Die Ortsverwaltung Berlin II. Central- Verband der Maurer Deutschlands. Zweigverein Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß am 5. d. M. unser treues Mitglied Hermann Lottmann, Schleiermacherstr. 11, nach langen Leiden im Alter von 42 Jahren verstorben ist. 137/3 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute nachmittag 4 Uhr von der Leichenhalle des Kreuz- Kirchhofes in Mariendorf statt. Die Verbandsleitung. Orts- Krankenkaffe des Zimmerer Gewerbes P zu Berlin. Sonntag, den 19. April, vor: mittags 10 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 5: Ordentliche Generalversammlung. D Tages Ordnung: 1. Rechnungsbericht. 2. Bericht des Prüfungsausschusses. 3. Beschlußfassung über die Abnahme der Jahres- Rechnung und Decharge- Erteilung. 4. Abänderung der§§ 26, 27 und 51 Les Statuts. 5. Festsetzung des Gehaltes für den zeitigen ilfsbeamten. 6. Berschiedenes. Der Vorstand. August Brunzel, Borsigender. 560b Ewald Peterman 1, Schriftführer. Arbeiter- Radfahrerverein ,, Berlin". Elegante Jackett- Anzüge in allen modernen Farben und Streifen 18-45 Mark. de Rock- u. Gehrock- Anzüge schwarz und farbig von 25-54 Mark. Stoff- Hosen von 3-14 Mark. SADD Win Gegründet 1879. b Sommer- Paletots elegante und moderne Verarbeitung in allen modernen Farben und Streifen von 16-40 Mark. Jünglings- u. Knaben- Garderobe in grosser Auswahl. Moderne Westen von 1,75-7,50 Mark. Herren- und Knaben- Garderoben Julius Lindenbaum 141, Grosse Frankfurterstr. 141, Ecke Fruchtstrasse. Grösstes Geschäft der Branche in den Bezirken O, NO, SO. Feste Preise! Blutarme, schwächliche und genesende Personen trinken Santa Rosa feurig süsser Rotwein a Fl. 1,40 Mk. oder 816L* Afrikanischen Blutwein kräftiger, herber Rotwein a Fl. 1,25 Mk. Käuflich in allen durch Plakate kenntlich gemachten Niederlagen von Hermann Meyer& Co., Wattstrasse 11/12. Mein seit 27 Jahren in der Andreas11702 1111L* Feste Preise! be Carl Schmidt, Landparzellen Büsten- Fabrik, BERLIN W., Taubenstr. 23, empfiehlt seine weltberühmten am Bahnhof Biesdorf, 1. Station hinter Lichtenberg, Stadtbahnverkehr gesichert. Quadratrute 12 M. an, Anzahlung. Ia Gartenboden. Stoffbüsten Nieschalke, Riegern. Co., für jede Körperform. Figur wie nebensteh. 88/13 Gontardstr. 5. Verkäufer auf dem Terrain. von 7 Mk. bis 50 Mk. Karfreitag und Osterfeiertag geöffnet. Unentbehrlich zur Anfertigung der Kostüme. Katalog gratis und V franco. Man hüte sich vor wertlosen Nachahmungen. Schuhwaren- Geschäft Dampfer Heute Karfreitag 1/22 Uhr: Koppenplatz n. Jörsfelde b. Döring. Nach Frankfurt a. O. Sonnabendnachmittag 2 Uhr Schlesische Brüde, langsam Fahrer; und um 4 Uhr sowie straße bestehendes Sonntag früh 4 Uhr Start von der Frankfurter Chauffee 86, KronprinzenGarten; ferner früh 7 Uhr per Bahn vom Schlesischen Bahnhof. Am ersten Feiertag 2 Uhr: Koppenplak nach befindet sich jetzt Stolpe an der Nordbahn bei Berge mann. Zweiten Feiertag früh 9 Uhr: Schlesische Brücke nach Nüdersdorf Dritten ( Staltberge) bei Möller. Feiertag 2 Uhr: Prenzlauer Thor nach Grüner Weg 98 im Laden ( neben der Markthalle). Ich führe mein Geschäft in derselben Weise fort wie bisher und werde auch Franz. Buchholz bei Stähne. 11/20 fernerhin bemüht sein, meine werten Kunden in jeder Weise zufrieden zu ftellen. Reste spottbillig für elegante Herrenanzüge, Paletots, Kinder- Anzüge usw. Tuchfabrik- Niederlage Koch& Seeland, Berlin C, Roßftr. 2. 60 000 Ctr. Kohlen bert. Josef Fischer billig ab sein. beid. Lagerplag. Brombergerstr. 19, Hauptgeschäft, Romintenerstr. 10, Zweiggeschäft. 10312* 100 St. Senftenb. Briftt. nur 50 Pf. Riesenkohlen 7" 100 60 Die best. Kohlen a. d. Brifettsmartfe. 100 St. Riesenfohlen 7" nur 70 Bi 1 Ctr. Bruchtohlen nur 1 65 engl. Anthracit nur 1,75. Ernst Graf, Schuhmachermeister. Grösste Auswahl in Herren-, Damen- u. Kinderstiefeln in jeder Preislage. Die weltbekannte Bettfedern- fabrik GuftabLuftig, Berlins., Prinzenftrage 46, versendet gegen Nachnahme garant.neue Bettfedern d. Pfd. 55 Pf., Chinesische Halbbaunen d. Bfb. M.1,25, beffere Halbdaunen d. Pfd. M. 1,75, borzügliche Daunen d. Pfd. M. 2,85. Bon diesen Daunen genügen 3 bis 4 Pfund zum großen Oberbett. Berpadung frei. Breißl. u. Proben gratis. Biele Anerkennungsschr. Kopfläufe nebst Brut verschwinden fofort d. Paffi. Unschädlich. Erfolg überraschend. In Drog. 50 f. En gros Noris Zahn& Comp. 408L* in jeder Größe stehen den geehrten Vereinen, Gesellschaften usw. zu coulanten Preisen zur Verfügung Robert Tismer, Nieder- Schöneweide. Näheres bei R. Hartefiel, Berlin, Mühlenstr. 67a, und bei S. Selbiger Schuhwowvenfant. Landsbergerstr. 40 Ecke Lehmannstr Herrenstiefel Zug, Schnür u. Schnalle, gut und dauerhaft gearbeitet, 4,50, 5,40, 6,35, 7,25 Damenstiefel Knopf, Schnür u. Zug, von von usw. in allen Lederarten und elegantesten Façons, 4,35, 4,90, 5,50, 6,10, 7,60 , usw. Zucht- und Legehühner Frühjahrs- Konfektion. bertauft Selten günstige Ge legenheit z. bill. EinTauf. Russen, Baletot- und JackettKostüme in neuest. engl. Stoffen. Einzelne Modelle und Reisemuster 9, 11, 14, 16, 18, 20, 22-38. FrühjahrsPaletots in schw. und engl. Stoffen 7,50, 9, 11, 13, 15, 18-30 ME. Kinder- und Backfisch- Paletots 6, 7, 9, 12, 15-22 Mr. G. Bareinz, Brandenburger Heinrich Rackwitz, Engros- Lager, 1fer. Telephon 7a, 6376. 6892* Charlottenburg. F. Kunstmann Wallstr. 1. 1 Treppe, Niederwallstr. 28/29, abe Spittelm. auf Teilzahlung Man prüfe ohne Kaufzwang! Otto Pich, Berlin, Zionskirchplatz 8.[ 9022*] Resterhandlung 1 Treppe. 38 Prinzenstr. 38, am Moritzplatz. Aus prima Stoffresten liefere ich unter Garantie des guten Sizes mit guten Zuthaten in sauberster Ausführung Anzüge nach Mass Serie I: Serie II: Serie III: 10562* 27 Mk. 30 Mk. 24 Mk. 27 Mk. Paletots nach Mafs 22 Mark an. am August Löther, Prinzenstr. 381, Moritzplatz ( vormals Leiter der Resterhandlung Bellealliancestr. 98 1). Achtung! Vereine! Empfehle meine Säle sowie Uhrmacher und Gold. Huge Lewent's Wwe., 500 Berfonen fassenden Naturgarten arbeiter. Grosses Lager, billige Honig! mit Theaterbühne, sowie zwei Chauffeeftr. 82.ommer: Kegelbahnen zur Ab Unverfälscht. Deutscher haltung von Sommerfesten, auch heh. Sonntags, ohne jebe Bedingung. Preise. Reparaturen vers. die 10 Pjunddoje zu 7,00 m., 5 Pfd. G. Goldgräbe, Neue Königstr. 7. schnell, billigst. Abessinier- 5 4,30 M. franco. Garant. Rücknahme. Nordloh, Bahnhof Land 2 Mark Brunnen E. Reil, Auguſtfehn, Oldenbg.pro Woche Abzahlung. Barzelle b. 15 M. an. und bester Ausführung Streng reell! Max Brinner, Jerusalemerstr. 42 1. Brunnenstr. 6. Großartige Auswahl bon Kinder-, Sport- und' Puppenwagen. Best. Fabrikat billigst. Teilzahlung gestattet. Tuchstoffe Prinzen- 840 Meter 300 M., westlicher Borin garant. bekannter Güte Dr. Simmel, Str. 41. ort- Berfehr, nur mündlich, verkauft Specialarzt für[ 108/11 Herronimy, Blumenstraße 79. 10132* Paletotstoffe Hant- und Harnleiden. werden täglich spottbillig. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12 2-4. Koblank& Co. Bumben Fabrik, Berlin N., Reinickendorferstr. 54a Erdbohrer leihweise gratis. Illustrierte Kataloge gratis Alte, gut erhaltene Pumpen spottbillig. Dr. Schünemann, Specialarzt für Haut, Harn: und Frauenleiden, Seydelstr. 866L* Cheviots, Reste Molkenmarkt 12-13 Betten gründlich gereinigt. Carl Engel,„ Ecke zur Rippe“. Abholen und Wiederbringen der Betten EF Bandwürmer E geschieht auf Verlangen kostenfrei. mit Kopf, frisch in Spiritus event. Wasser Linnaea, Bettfedern- Specialgesch., taufen a Mr. 2,00. 11862* 1818, 16-13, Gomt. 9-11. Retzlaff, alte Satobitt. 57/59. Invalidenstr. 105. artampe SCHUTZ- MARKE Halb und Halb, lampe mit Pomeranzen. Die beliebteste deutsche Likörmarke. Jn über 4000 Berliner Geschäften erhältlich. = Man achte auf die Schutzmarke und verlange 1141L* Reisszeuge und einzelne Teile derselben jind in hervorragend. Ausw. erhältl. in dem ausdrücklich MAMPE mit Pomeranzen. Letzte Neuheiten RiesenAuswahl 00 DORPSCHUTZ- MARKE Special- Geschaft für Pracinous- Oprit von Carl Buttendorff, Berlin N., Weinbergsweg 15" nur Weinbergsweg 15b, 6. Laden v. Rosenthaler Thor. Reisszeuge für Schüler v. 1,25-10,00, für Techniker v. 7,50-60, Brillen u. Pincenez, fachmännisch angepaẞt, von M. 1,00-40,00. Jede Uhr 000 zu reparieren und reinigen foftet bei mir unter Garantie des Gutgehens 1 M. 50 Pf., außer Bruch, Kleine Reparaturen billiger. Großes Lager in Ihren, Goldwaren, Ketten zu erstaunlich billigen Preisen. Dukaten- Trauring, 900 geft., 1, Dukaten 15,50, 2 Dulaten 20,50. Für sämtliche Baren schriftliche Garantie. Echt Rathenower Brillen, Pincenez, Operngläser. 10342* T. STOLZ, Chausseestr. 78, P. Stolz, Badftr. 57. 8, 12, 15-90 M. Schlafmöbel- Bazar ,, Baby" Centrale Invalidenstr. 160. Filialen: Potsdamerstraße 35, Tauenzienstr. 7a a. d. Lüßowstraße. Beusselstr. 18 Belle- Alliancestr. 107 Oranienſtr. 31 Reinidendorferstr. 20 Brunnenstr. 92 Frankfurterstr. 115 Fertige Betten und MetallBettstellen für Kinder und Erwachsene. von 22,50 M. an. 10, 15, 21-75 M. Teilzahlung gestattet. Bei größeren Raten Kassapreise. Liefer. desPost- Sparu. Vorschuß- Vereins Das beste Metall- Putzmittel ist und bleibt Kaufhaus Theodor Büsing An der Spandauer Brücke 2 Nahe Stadtbahnhof Börse und Hackeschem Markt. Bekannt Gut und Billig! Herren- und KnabenGarderobe von Schuhwaren für Damen, Kerrena.Knaben Herren- Jaquet- Anzüge. 12-52 Herren- Stiefel von Mk5.50-18.50 von k Herren- Rock- Anzüge 25-60 Herren- Schuhe.3.90-10.50 Herren- Gehrock- Anzg. 29-60 Damen- Stiefel.. 3.90-16.00 Herren- Frühj.- u. Sommerpaletot 12-50 Damen- Schuhe Herren- Beinkleider 2.50-15 Knaben- Schuhe Stiefel 3.50-6.90 Mk. von von von.. 2.75-8.75 Herren- Piquéwesten 2.25-10 Kinder- Schuhe von Mk 2.50-7.75 von Mk. Anfertigung nach Maass. Burschen-, Jünglings-| Riesen- Auswahl in und Knaben- Anzüge Neuheiten farbiger Lüstre- und LeinenArtikel- nadas no enorm Schuhwaren sehr billig. billig. 1196L Gelegenheitskau Abgepasste solide lüschPortieren mit reicher Stickerei in 2 Ausführungen unter Preis! Preis der kompletten Dekoration bestehend aus 2 Shawls und 1 Lambrequin M. 1050 1350 u. ( Wert M. 15,00 u. 18,00) Teppich- Haus Emil Lefèvre Berlin Oranienstr. 158. S., Abbildungen Katalog 1903 mit circa 600 gratis and franco. BLUTARMEN. KRANKEN ärztlich empfohlen CENTRAL". Amor Metall- Putz- Glanz Ueberall 21 haben in Dosen a 10 Pf. Achtung auf Schutzmarke Amor". 9921* Central- Fahrräder an Güte und Billigkeit unerreicht! komplett mit 1jähriger Garantie M. 58, 65, 70, 75 etc.; mit Doppel- Glockenlager M. 85, 90, 95, 100 etc. Neue Motor- Zweiräder von M. 250 an. Motor- Decken ,, Marburg- Wien" Mark 9,50, desgl. Schläuche Mark 3,50. Sämtliche Fahrrad- Zubehörteile an Billigkeit unübertroffen. Bitte verlangen Sie meine Preisliste. 1177L* Rixdorf- Berlin SO., Paul Daedrich, Berg- Strasse 136-137. Seiden- Hut- Fabrik bon 9612* Carl Renz No. 3, Oranienstrasse No. 3. Großes Strohhut- Lager. Müken. Schirme. Reelle Bedienung. berliehen gewesene, äußerst auch Trikzahlung, billig. Buffets, Bücheripind zc. H. Piehl, N. 37, Sdwedterstr. 10. Möbel( 873Zum Frühjahr: Jackett- Anzüge Rock- Anzüge von 20 Mk. an 22 " " Gehrock- Anzüge 25 " Frühjahrs- Paletots. 18 93 99 99 [ 8272* Reelle Bedienung in Bis Ostern sind sämtliche Artikel für die neue Wohnung wie Teppiche, Gardinen, Portieren etc. im Preise ganz bedeutend herabgesetzt. Teppichhaus Adler& Co., Königstr. 20-21, an der Jüdenstrasse. bewährteste Nahrung Für Kufehe Kinder mehl gesunde u. magendarmkranke Kinder. 1189L Far Nervenkranke.. Rheumatiker. Aerztlich geleitete Institute für elektromagnetische Therapie, System Trüib. Berlin W., Bülowstr. 20, N., Oranienburgerstr. 14. Prospekte gratis u. franco. 00001 Gegründet 1878. 10000 Specialität der Firma: frühjahrs- Paletots nach Mass von 30 Mk. an frübjabrs- Anzüge nach Mass Grösste FEURIG SÜSSER KRAFT- ROTHWEIN Flasche 1-50 und 2 Mark Santa Lucia Leistungsfähigkeit steht unter ständiger KonWichtig für Damen. dir. i.Engroslager Ausnahmepreise bis 12. April. Paletots i. schwarz Stoffen v. engl. 6-35 Kostüme 10-30 bon einzelne Röcke u. Kragen zu sehr billigen Preisen. Modelle und Reisemuster in Frauenpalet. unt. Herstellungspreis DamenmäntelFabrikJ.Goldstein Beuthstr. 15 I., Sonntags geöffnet. 3. Haus v. Spittelm. Nathan Wand, 129 Stalikerstr. 129. Die schönsten in neu, 2206 Herren- Sommer- Paletots und Anzüge sowie fpeciell Monats- Garderobe von Kavalieren getragene Sachen, fast neu, für jede Figur passend, find in großer Auswahl stets zu staunend billigen Preisen zu haben. Nathan Wand, 129 Staligerstr. 129. Bitte auf Hausnummer zu achten. trolle des Gerichtschemikers Dr. C. Bischoff.[ 1030L* Kinderwagen, Puppen, Sport-, Kasten-, Leiter- u. Ziegenbockwagen, eis. Bettstell., f. Erwachsene und Kinder aussergewöhnlich bill., auch Theil. zahlung. Krankenwagen auch leihweise. Musterbücher gratis, franco. A. W. Schulz, Berlin N., Brannenstr. 95, a. Bahnhof Gesundbrunnen. Amt III, 1767. Damen- Saccos, Capes, Blusen, Röcke billiger als in jeder Fabrik. Refte 11802* zu Kostümen, DamenMänteln, zu Mädchen- u. Knaben- Sachen. OranienOskar Basch, strasse 202, pt. Teilzahlung!!! Großes Lager und Auswahl von Herren-, Damenund Wecker- Uhren, Regulateuren, Broschen, Ringen, Ketten, nur möchentlich eine Mart, 3652* Juhre& König, Warschauerstr. 72. M. Schulmeister, Schneidermeister, BERLIN SO., Dresdener Strasse 4, Hochbahnstation Kottbuser Thor. 1117L* von 33 Mk. an Special- Haus für Herren- und Knaben- Konfektion. 00000004 Streng feste Preise 00000 0000000000 Berantwortlicher Redacteur: Carl Zeid in Berlin. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 000000000000 000000 Nr. 85. 20. Jahrgang. 19291 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Socialistische Preffe Deutschlands. II. Quartal 1903. Central- Organ. Vorwärts" Berliner Volksblatt, SW. 68, Linden SW. 08, Rinders straße 69. Täglich erscheinend. Wissenschaftliche Wochenschrift. Nürnberg Fränkische Tagespost" Luitpoldstr. 9. Offenbach Offenbacher Abendblatt" Große Marktstr. 25, Gewerkschaftspresse Deutschlands. Rostock Medlenburgische Bolkszeitung" Doberanerstr. 6.1 Feb II. Duartal 1903. Saalfeld„ Saalfelder Volksblatt" Rosmaringasse 15. Solingen Bergische Arbeiterstimme" Hohegasse 7. Stettin" Bolls- Bote" Schillerstr. 11. Straßburg i. E. Freie Presse für Elsaß- Lothringen" Finkmattstaden 2. " 1 Stuttgart Schwäbische Tagwacht" Furthbachstr. 12. 23wickau i. S. Sächsisches Boltsblatt" Richardstr. 15. Wöchentlich dreimal erscheinende Blätter. " Die Neue Zeit", Revue des geistigen und öffentlichen Aachen Aachener Volksblatt" Auguſtinerbach 12. Lebens. Stuttgart, Furthbachstr. 12. Täglich erscheinende Zeitungen. Altenburg Altenburger Volkszeitung" Kunstgaffe 12. Bant„ Norddeutsches Volksblatt" Neue Wilhelmshavener straße 82. Bielefeld Volkswacht" Schulstr. 20. Bochum Boltsblatt" Maarbrüderstr. 17. Brandenburg Brandenburger Zeitung, Märkisches Boltsblatt" Kurstr. 73. Braunschweig Braunschweiger Volfsfreund" Höhe 4. Bremen Bremer Bürger- Zeitung" Hankenstr. 21-22. Bremerhaven Norddeutsche Vollsstimme" Am Hafen 49. Breslau Bolkswacht" Neue Graupenstr. 6. Caffel„ Boltsblatt für Hessen und Walded" Töpfermarkt Chemnik„ Bollsstimme" Uferstr. 14. " Deffau Boltsblatt für Anhalt" Ballenstedterstr. 5. Dortmund Arbeiter- Zeitung" Stielstr. 5. Dresden. Sächsische Arbeiter- Beitung" Swingerstr. 22. Sächsischer Volksfreund" Zwingerstr. 22. Düffeldorf Bolts- Zeitung" Münsterstr. 67, part. Elberfeld- Barmen" Freie Presse" Friedrichstr. 37. Erfurt Tribüne" Futterstr. 7, part. 6. Forst i. 2. Märkische Bollsstimme" Frankfurterstr. 11. Frankfurt a. M." Boltsstimme" Großer Hirschgraben 17. Fürth Fürther Bürger- Beitung" Stönigstr. 95. Gera Reußische Tribüne" Alte Schloßgasse 11. Görlitz Görlizer Boltszeitung" Teichstr. 6. Greiz Reußische Boltszeitung" Hohegasse. Halle a. S. Boltsblatt für Halle" Geiftstr. 21. Hamburg Hamburger Echo" Fehlandstr. 11. Harburg Boltsblatt" Großer Schippfee 4, part. Hannover Bollswille" Burgstr. 9. " Hof Oberfränkische Volkszeitung" Lorenzstr. 23. Karlsruhe Bollsfreund" Berderstr. 31. " " Augsburg Augsburger Volkszeitung" Maximilianftraße B 31. Bant„ Die Nordwacht" Neue Wilhelmshavenerstr. 38. Breslau Die Wahrheit" Neue Graupenstr. 5/6. " Bojener Bolkszeitung Neue Graupenſtr. 516. Schlesische Volkswacht" Neue Graupenstr. 5/6. " Bolkszeitung" für die Kreise Landeshut, Bolfenhain, Jauer. Crefeld Niederrheinische Boltstribüne" Breitestr. 44. Gotha" Volksblatt für die Herzogtümer Coburg und Gotha" Mohrenberg 7. Dreimal wöchentlich erscheinend. Leipzig Correspondent für Deutschlands Buchdrucker und Schriftgießer", Salomonstr. 8. 291280 Wöchentlich erscheinend. Altenburg Correspondent für die Arbeiter und Ar beiterinnen der Hut- und Filzwaren Industrie", Wilhelmstr. 2, parterre. Berlin Bildhauer- Zeitung", Solmsstr. 33. " Correspondenzblatt der Generalfommission der Gewerk schaften Deutschlands", Engel- Ufer 15. " „ Die Einigkeit", Organ der Vertrauensmänner- Centralifationen Deutschlands, Adalbertstr. 19, II. " Aug. Fahr- Zeitung", Schüßenstr. 58. " Der Gastwirtsgehilfe", Dirksenstr. 39 I. Fachzeitung für Schneider", Köpniderstr. 32. „ Der Töpfer", Engel- Ufer 15. Bochum Deutsche Berg- und Hüttenarbeiter- Zeitung", Johanniterstr. 12. Wöchentlich zweimal erscheinende Blätter. Bremen Deutsche Böttcher- Zeitung", Hantenstr. 21/22. Delmenhorst Delmenhorster Volksblatt" Schulstr. 8. Langenbielau Der Proletarier aus dem Eulengebirge" Charlottenburg Die Ameise", Drgan des PorzellanOber- Langenbielau, 2. Bezirk. arbeiter- Berbandes, Rosinenstr. 3. " Saalfeld" Thüringer Volksfreund"( Schwarzburger Bolts- Chemuit„ Der Textilarbeiter", Uferstr. 14. freund) Rosmaringasse 7. Wöchentlich einmal erscheinende Blätter. Braunschweig„ Der Landbote" Höhe 4. Caffel„ Der Wegweiser" Hohenthorstr. 2. Dresden Der arme Teufel" Falkenstr. 10. Gießen Mitteldeutsche Sonntags- Zeitung" Kirchenplag 11. Köln Rheinische Zeitung"( Wochenausgabe) Urfulaplat 6. Stuttgart Schwäbischer Volksfreund" Furthbachstr. 12. " Alle 14 Tage erscheinend. Stuttgart Die Gleichheit" Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen, Furthbachstr. 12. Monatlich zweimal erscheinend. Königsberg Der Ostpreußische Landbote" Knochenstr. 32. Monatlich einmal erscheinend. Kiel Schleswig- Holsteinische Bolts- Beitung" Bergstr. 11. Berlin„ Die Fackel" F- iedrichsbergerstraße 20. Köln Rheinische Zeitung" Urkulaplak 6. " Königsbergi. Pr.„ Königsberger Bolls- Zeitung" KnochenLeipzig„ Leipziger Bolkszeitung" Tauchaerſtr. 19–21. " Volkszeitung für das Muldenthal" Tauchaer Straße 19-21. Ludwigshafen Pfälzische Post" Dggersheimerstr. 27. Lübeck Lübecker Boltsbote" Johannisstr. 50. Lüneburg Lüneburger Boltsblatt" Schröderstr. 11. Magdeburg Bollsstimme" Jakobsstr. 49. Redaktion: Münzstr. 3. Mainz Mainzer Boltszeitung"( Hessische Bolfsstimme") Margarethengasse 13. Mannheim Boltsstimme" R 3, 14. Mülhausen i. E." Freie Bresse" Bäckerstr. 17. München Münchener Post" Wittelsbacherplatz 2. S Gotha„ Schuhmacher- Fachblatt", Mohrenberg 7. Hamburg Deutsche Bäcker- Beitung", Organ des BäderVerbandes, Hamburg 23, Magstr. 27. " Der Arbeiter"( für Bau- und Hilfsarbeiter) Bremer reihe 15, part. 21, Freitag, 10. April 1903. Aller 14 Tage erscheinend. Altona- Ottensen„ Die Biene", Drgan des Central berbandes der Konditorgehilfen 2c. Eulenstr. 61, III. Berlin Der Courier", Centralorgan für die Interessen der im Handels-, Transport- und Berkehrsgewerbe beschäftigten Arbeiter Deutschlands, SO, Engel- llfer 15. Correspondenzblatt des Verbandes der Bergolder Deutschlands", NW. Wilsnackerstr. 39. Deutscher Maschinist und Heizer", Dugan der Ma schinisten und Berufsgenossen Deutschlands, SO., Püdlerstr. 55. Die Gewerkschaft", Organ für die Interessen der Arbeiter in Gasanstalten und sonstigen städtischen Be trieben, Berlin W. 27, Bülowstr. 21. " Lederarbeiter- 8eitung", S. 14, Annenstr. 16, I. " Sattler- Zeitung", SO., Engel- Ufer 15. Allg. Steinfeger- Beitung", NW., Waldenserstr. 18. " Solidarität“, Drgan aller im graphischen Berufe be schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, NO. 18, Elbingerstr. 27, b. IV. " Solidarität Publikationsorgan der deutschen Metall arbeiter- Gewerkschaft, S., Urbanftr. 83. Frankfurt a. M. Neue Deutsche Dachdecker- Zeitung" Brückenstr. 31. Hamburg Barbier- und Friseur- Zeitung". Caffamacherreihe 15/17. " Correspondenzblatt der Tapezierer", Steindamm 99. " Der Hafenarbeiter", Gänsemarkt 35, II. " Handlungsgehilfen- Blatt", Valentinstamp 92. " Der Schiffszimmerer", Gilbed, Konventstr. 5. " Gärtner- Beitung", Organ für die Interessen der Gärtner und ihrer freien Bereinigungen, Margarethenftraße 50, I. Der Kupferschmied", Cilbed, Magstr. 6, I. " Der Seemann", St. Pauli, Hasenstr. 116. Weckruf der Eisenbahner", Marktstr. 15. Hannover Der Proletarier"( für Fabri- 2c. Arbeiter und Arbeiterinnen) Schillerstr. 5, II. Offenbach Portefeuiller- Beitung", Große Marktstr. 26, I. 2 " Der Grundstein",( für Maurer), St. Georg, Brenner straße 11, I. " Holzarbeiter- Beitung", Eimsbüttel, Bismardstr. 10. " Bruder Schmied", Uhlenhorst, Herderstr. Haus 8, II. " Der Stuccateur", Barmbed, Vogelweide 16. " Vereins- Anzeiger für Maler 2c.", Barmbed, Schmalen- Berlin" Der Bäder", Organ für die Interessen der beckerstraße 17. " Der Zimmerer", Barmbed, Feßlerstr. 28, I. Karlsruhe„ Glaser- Zeitung", Schützenstr. 8a. Leipzig Der Steinarbeiter", Gr. Fleischergasse 14. I. " Der Zabalarbeiter"( für Eigarrenarbeiter), Tauchaer straße 19/21. Leipzig- Schfendit„ Graphische Preffe", Schleudik. Hanau„ Der Bauernfreund" Philipp Ludwigs- Anlage 9. Linben- Hannover„ Brauer- Beitung", Burgftr. 9. Wisblätter( Erscheinen aller 14 Tage). München„ Süddeutscher Postillon" Senefelderstr. 4. Stuttgart Der wahre Jacob" Furthbachstr. 12. Illustrierte Unterhaltungsblätter. Löbtau- Dresden„ Der Fachgenosse"( für Glas, Porzellanund Thonwaren- Arbeiter), Reisewigerstr. 34. Stuttgart Buchbinder- Beitung", Sophienstr. 10. Der Handschuhmacher", Schreiberstr. 26, I. Metallarbeiter Zeitung", Druckerei des Metallarbeiter- Berbandes, Röteftr. 16b. " S deutschen Der Schläger", Druckerei des deutschen MetallarbeiterVerbandes. Monatlich dreimal erscheinend. Monatlich einmal erscheinend. Bädergesellen Berlins und Ühingegend, C., Klosterstraße 101. " Der Bureau- Angestellte", NW., Emdenerstr. 4. " " " Der Elettromonteur", O. 17, Bödikerstr. 6. Der Fleischer", C. 22, Dragonerstr. 15. Gewerkschaft", Organ der Maler- Bertrauensmänner. Centralisation, NW. 52, Alt- Moabit 132, " Der Wäsche- Bote", Organ für alle in der Wäsche- und Strawattenbranche, Dampfväschereien und Blättereien beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, Rummelsburg, Babnyofstr. 20 Bremerhaven Der Werftarbeiter". Hamburg Die Sanitätswarte", Hammerdeich 86. " Fachzeitung für Ciralmusiker", Hamburg- Eimsbütt A, Hellfamp 33, III. Etage. Leipzig Monats- Blitter" des Lagerhalter- Berbar bes, Connetik, Marienstr. 5. Obige Zusammenstellung veröffentlichen wir zu Beginn jedes Quartals. In der Zwischenzeit sich ergebende Berlin In freien Stunden" SW. 68, Lindenstr. 69. Er- Altenburg Müller- Zeitung", Publikationsorgan des Adreß- oder sonstige Veränderungen bitten wir uns zur fcheint in Wochenheften. Verbandes deutscher Mühlenarbeiter, Zwidauerstr. 12. Bormerfung mitteilen zu wollen. Hamburg Die Neue Welt" Fehlandstr. 11. Erscheint Berlin Zeitschrift für Graveure und Eiseleure", SO., Berlin, den 8. April 1903. wöchentlich einmal. Mariannenplay 5, Hof I. BAER SOHN Der Parteivorstand. Chausseestrasse 24a- 25 11 Brückenstrasse 11 Gr. Frankfurterstr. 20 zwischen Invalidenstr. u. Schiller- Theater N. zwischen Jannowitzbrücke u. Köpenickerstr. Ecke Koppenstrasse( am Bürger- HospitaD Special- Haus grössten Massstabes. Die 21 Preis- Liste 1903 ist erschienen und wird auf Wunsch kostenlos und portofrei zugesandt.- ca. 175 Abbildungen.- Klare Veranschaulichung.- Verständlich für Jedermann. Frühjahr- Paletot Frühjahr- Paletots. Sonder Angebot! Marengo Melton oder Fischgratgewebe m. schräg.Taschen .45, 36, 27, 21, 18, 15 18 M. Frühjahr- Anzug 8 M Frühjahr- Raglans Moderne Verarbeitung und Stoffe 30, 27 21 M. Frühjahr- Anzüge....... 50, 40, 36, 30, 25, 18 15 M. Schwarze Gehrock- Anzüge 65, 50, 45, 40, 35, 33 27 M. 3 M. 1 M. 75 Frühjahr- Beinkleider... Piqué- Westen... ...... 15, 12, 10, 8, 6, 4 6, 5, 4, 3.50, 2.75, 2.25 Anzüge nach Mass 27. 70, 60, 50, 40, 36, 30.. M. Sonder Angebot! Marengo Melton od. Fischgratgewebe in hochmod. Verarbeit. 21M Mk 6 M. Frühjahr- Havelocks...... 24, 21, 18, 15, 12, 10 6 M. 75 Gummi- Regenmäntel.. 45, 36, 30, 27, 22.50, 18 15 M. Radfahrer- Anzüge........ 27, 24, 21, 18, 15, 12 Litewken und Loden- Joppen 00 3 M. Prüfungs- Anzüge zur Einsegnung.... 24, 18, 15, 12 9 M. 50 Knaben- Stoff- Anzüge 12, 10, 8, 6, 48 2 M. Paletois nach Mass 24 50, 45, 40, 36, 30, 27.. Jünglings- Anzüge Herren- Hüte Nur gute Fabrikate. Schöne Formen, moderne Farben 6-4,25-2,50 1.90 M. Feste Preise. M. 12, 11, 9 Hosen nach Mass 750 21, 18, 15, 12, 10, 9. Reichste Auswahl in den neuesten Moden und verschiedensten Webarten, sowie Kammgarn, Satins, Cheviots, Ripsgarn, Drapés, Meltons u. s. w. 33, 30, 27, 24, 21, 18, 15, 12, Grösste Auswahl. Bar- Verkauf. Billigste Preise. 9.50 Herren- Kragen Prima Leinen, in 10 neuesten Formen, 4 fache Einlage das/ Dutzend 1.80 Feste Preise. 57 Chausseestr. 57. Feste Preise. Feste Preise. D. PERLEBERG. Eckhaus Liesenstr. 20. Gegründet 1867. Tel. III. 8418. Herren- und Knaben- Bekleidung. Grösstes und ältestes Special- Geschäft des Nordens. 984L* Durch Selbstfabrikation und äusserst günstige Abschlüsse bei ersten Stoff- Fabriken bietet sich für Jedermann die beste Gelegenheit, seinen Bedarf bei mir zu decken. Sommer- Paletots Jackett- Anzüge Rock- u. Gehrock- Anzüge Hosen in den neuesten Dessins wie gestreift, diagonal- marengoetc. Hochmodern und chic in den neuesten Façons tadellos verarbeitet Mk. 18-45. Mustern. Diese Anzüge zeich- vom Massschneider gefertigt nach neuestem Schnitt in den in den geschmackvollsten nen sich durch tadellosen Sitz und dauerhafte Qualitäten aus u. sind nur in den elegantesten Façons gefertigt. Mk. 15-49. in schwarz und marengo vorrätig. Aeusserst elegante Ausführung in den dauerhaftesten Stoffen a 25-52 Mk. dauerhaftesten Stoffen elegantesten Dessins und a 3,50, 5, 6,50, 8,50 bis 15 Mk. Knabenanzüge Jünglings- Anzüge und Paletots Eingang von Neuheiten in allen Façons und Stoffen a 3, 4,50, 5,50, 6,50, 8 bis 18 Mk. und Paletots dauerhafte Qualitäten modernster Schnitt und a 8, 12, 15, 18-26 Mk. Special- Abteilung für Mass- Anfertigung unter Leitung bewährtester Zuschneider im Hause. Enorm reichhaltiges Lager in den neuesten und modernsten in- und ausländischen Stoffen. Geschäftsprincip: Streng feste Preise. Diese lben sind auf jedem Gegenstand in Zahlen deutlich erkenntlich. Jede Uebervorteilung ausgeschlossen. Feste Preise. Feste Preise. Billige Preise. 5 Pfennig. Jedes Wort: Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. * Verkäufe. Restauration billig zu verkaufen wegen Uebernahme einer Baukantine. Juventarpreis. Lorkingstraße 39. * Parteilokal mit Vorgarten, Ver einszimmer, boller Schant, billige Miete, umständehalber sofort zu verfaufen. Brauerei hilft. Bu erfragen bei Wengels, Große Frankfurterftraße 133. + 35* Todesfalls halber Materialwaren-, Dbst und Gemüsehandlung, Rolle, mit Waren 550,- Mart, Miete 500, Kleine Anzeigen. 1601* Anzeigen für die nächste Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. bis Uhr angenommen 5626 Ringschiffchen, Bobbin, Schnell Schlafstelle, Fürstenstraße 16 näher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, feparater Eingang, Hof IV rechts bei gebrauchte 12,00. Köpniderstraße Tschernig. 60/61, Prenzlauerstraße 59/60, und Große Frankfurterstraße 43.+ 96* Restaurant wegen Verzug nach außerhalb billig. Näheres Adalbertftraße 89, Cigarrengeschäft. 108/ 16* Achtung!! Um meinen größeren Abnehmern, Pfandleihern und Fahrradhändlern Gelegenheit zu geben, billige Räder zu verkaufen, offeriere jegt einen großen Bosten gebrauchter Fahrräder, großartige Marken, wie Brennaborräder, Adlerräder, Wandererräder, Boruffiaräder, Styriaräder, Patriaräder, Pantherräder, Opelräder, Dürkoppräder, Welträder Machnow, ArkonaWohnungen. 1975* Krankenfahrstühle für Zimmer Gaskocherhaus! Einlochgaskocher und Straße fäuflich und leihweise in 1,00, Zweilochgastocher 3,00, Dreiallen Preislagen. Kopp, Elsasser lochgaskocher, Gasbratösen 7,00, Gasstraße 95. 93/ 11* bügelapparate, Gasplätteisen, GasFahrräder, Teilzahlungen, 125 Ihren spottbillig! Wohlauer, Wellner Mart, Invalidenstraße 148, Stalizer- theaterstraße 32. 4196* straße 40. Pianino, gut erhalten, sofort ver Wringmaschinen auf Abzahlung, fäuflich Ritterstraße 120, I. + 2* Soldinerstraße 76. Jm neu ers ohne Anzahlung, Bellmann, Gollnow- Malzkraftbier, blutbildend, für Muschelmöbel, Säulenspiegel, bauten Hause, an der Prinzen- Allee, straße 26, nahe der Landsberger Blutarme, Brustkranke, Schwächliche, usw. 10,00, 15,00, 20,00, 25,00, 30,00, Garnitur, Bettstellen, Schränke, fajt Mittelwohnungen, 3 Zimmer, Balfons straße.. 1591* Gewichtszunahme, bessere Gesichtsauch einzeln. neu, Bergstraße 79, Quergebäude teils mit Bad, billig zu vermieten, überraschend, Langschiffchen, farbe, 14 Flaschen 566b sofort oder später zu beziehen. Näheres play 1: 4715 parterre. 3 Mart, 18 Tonne 3,50 erflufive. beim Verwalter. Nicht Flaschenzahl, Qualität ent Größtes Fahrrad- Specialgeschäft scheidet. Porter Kellerei Ringler, Berlins, Ernst Machnow, ArkonaBernauerstraße 119. 93/ 12* plat 1, Bollinerstraße 58, BrunnenVorjährige elegante straße 171, Telephon III, 8054, offeHerrenFrühjahrs- und Sommererpaletots jede schreiende Konkurrenz Schläuche riert Fahrradteile viel billiger wie und Anzüge aus feinsten Stoffen 2,25, 2,75, Laufdeden 2,50, 3,50, Leder25 bis 40 Mark. Berkauf Sonntaschen 0,20, Lenkstangen 1,00, 1,75, abend und Sonntag. Versandhaus 2,50, Acetylenlaternen 1,00, 1,75, 2,50, Germania, Unter den Linden 21, II. Dellaternen 0,30, 0,75, Holztotschüßer 0,80, Rollentetten 1,75, Sturbeln 0,75, Fußpumpen 0,60, Gloden 0,15, Schlüffel 0,05, Stettenräder 1,50, Stettenfasten 0,75, Storfgriffe 0,05 usw. Nähmaschinen, 12 Mark. Wheeler- Wilson 8 Mart, Bellmann, Gollnowstraße 26 nahe der Landsbergerstraße. 1595* 1000 neue Nähmaschinen gebe auf Mark, sofort zu verkaufen. Neue Vor- Abzahlung, ohne Anzahlung. Langstadt, Köpenid, Kaiser Wilhelmschiffchen, hocharmig, Wheeler Wilson, ftraße 103. 5416 tomplett, mit allen Apparaten, feine Landparzellen, Quadratrute acht Ausstattung, drei Jahre reelle Garantie. Mark, tleine Anzahlung, verkauft Für die Güte meiner Nähmaschinen Gastwirt Girte, Ostbahn- Borort sprechen Tausende meiner Kunden. Fredersdorf. 5185* Lieferant hoher Behörden. Ernst Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe der Landsbergerstraße. Alte Maschinen nehme in Zahlung. Abessynierpumpen, Sauger, Rohre sehr billig. Schröder, Hochftraße 43. Bororibaustelle, Wald, Wasser, Meter 40 Pfennig an, 1, Anzahlung, mündlich Mühlenstraße 67a, I rechts. Gardinenhaus Große Frankfurter straße 9, parterre. +37 Specialfabrik für Knaben- Garderobe, Berlin NW., Turmstraße 85, zeigt den Eingang der neuen Frühjahrs- Muster an. Verkauf in Dußenden und im einzelnen zu streng festen, billigen Preisen. Ein Bosten vorjähriger Anzüge steht zu Tarpreisen zum Ausverkauf. Lieferant des Sparvereins Nordwest. 1544 Hochvornehme Herren- Anzüge, Sommerpaletots aus feinsten Maßstoffen herrührend 18-38, Beinkleider 7-11 Mart. Verkauf Sonnabend, Sonntag. Deutsches Versandhaus, Jägerstraße 63, 1 Treppe. 16048* Kaufgelegenheit! Kostüme, Baletots unterm Fabrikpreise verkauft einzeln Betriebswerkstätte für Damentonfektion, Schönhauser Allee 9, Fabrik gebäude. 4995* Gardinenreste, spottbillig, Gardinen- Fabrillager, Grüner Beg 80, parterre. Kein Laden. Steppdecken, imitierte Seide, feltener Kauf, statt 9 Mart jetzt 3,75. Julius Neumann, Belle- Alliancestraße 105. 4 15929* 2956* Neue Fahrräder, neué, 50,00, 60,00, mit 5736 Doppelglodenlager, Innenlötung, Rollentetten 68,00, mit Freilauf und Rüdtrittsbremse 10,00 mehr. Patriaräder, beste, eleganteste halt barste Maschine der Welt, 75,00, 80,00, 85,00, 90,00, 100,00. Machnow, Artonaplat 1, Brunnenstraße 171. 574b Paneelsofa, gediegenes, mit Aussat 55,00, Garnitur, verliehen gewesen, garantiert gute Polsterung, Invalidenftraße 36, Hof. 89/3 Herrenfahrrad, Damenfahrrad, gut erhalten, 35,00, Wollinerstraße 52, Seitenflügel II rechts. Verschiedenes. fächer Unbemittelten Oranienstraße 118. Musikunterricht sämtlicher LehrSteuerberufung, Eingabengesuche usw. Betsch, Brunnenstraße 97.* 148* Patentanwalt Dammann, Dra nienstraße 57, Morikplay, bis abends acht. Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Tüchtige Maurer mit Maurerpolier, 20 bis 50 Mann, suchen 5006* Stellung. Gefällige Offerten ant Patentanwalt Dammann während Biätro Giulian, Frankenstein i. Schl., des Sommersemesters Bureauschluß Rosenstraße 6. 5256 abends acht. 5015* Flechte Rohrstühle. Peters, StaRechtsbureau. Langjährige Er- ligerstraße 102. folge! Fabisch, Grüner Beg vierKomiker im Mai noch frei. Elsundneunzig( Andreasplak), Steuer- holz, Gropiusstraße 7. 515b* berufung, Eingabengesuche, erteilung. Rat5046* Unfallsachen. Rechtsbureau Bugger, Stegligerstraße fünfundsechzig.[ 1623* Bäder jeder Art für sämtliche KrankenAugufta- Bad, Köpenickerstraße 60. kaffen. 1584K* Kunststopferci von Frau Kokosky, Steinmeßstraße 48, Quergebäude hochparterre. Stellenangebote. 5726 16278 Steppdecken billigst Fabrik Große Frankfurterstraße 9, parterre.+ 37* Pianino, 130,00, Gelegenheitsfauf Turmstraße 7, parterre. 5756 Kleiderspind, Sofa, Markusstraße Nr. 22, Hof I. Herrenrad, 85,00, zu verkaufen. Muschelspinde 28,00, NußbaumSchröder, Restaurateur, Görlizer Pilajter Schränke 42,00, SäulenUfer 35. + 119* schränke 50,00, Trumeaus, geschliffen Wald- und Landparzellen, nahe mit Stufe 40,00, Muschelbetten mit vorzüglichem Federboden 40,00. Hoch- Bahnhof Fredersdorf, 200 Mart an elegante Garnituren, Plüschtaschen-, verkauft Otto Breseke, PetershagenFahrräder, gebrauchte, wie Sand Stofffofas, Schreibtische, Büffetts, Fredersdorf. am Meer, 10,00, 15,00, 20,00, 25,00, Züchtiger Granitschrifthauer wird Stüchenmöbel, wunderbare Farben. 30,00. Machnow, Arkonaplatz 1. verlangt P. Bogt, Hohenschönhausen. Kolossale Auswahl. Hirschowit, Schläuche 2,25, 2,50, 3,00, LaufMetalldrücker- und KlempnerMariannenstraße 7 a. Lehrling verlangt Ritterstraße 25. 15795 decken 2,50, 3,50, 4,00. Machnow, Teppiche mit Farbenfehlern FabrikArkonaplat 1, Brunnenstraße 171. niederlage Große Frankfurterstraße 9, Lehrling sucht Glaserei, AdalbertFahrräder, verfallene, gebrauchte parterre. + 37* + 1* Fahrradgesuch, auch defekt, Naz- ſtraße 100. und neue Fahrräder, kolossale Lager5596 Gratis großes prachtvolles Bild laff, Schönhauser Allee 163a. bestände beſter, großartiger Marken94/ 2* Schloffer- Lehrling verlangt Grena erhält jeder, welcher während der Er- Elektromotor, neu, mit Garantie, räder vorhanden, zu außergewöhnlich Bücherankauf. dierstraße 28. Bücherscheine, 89/ 4* öffnungswoche vom 6. bis 11. dieses spottbillig, Weißenburgerstraße 3, billigen Berkaufspreisen. Jedermann David, Lothringerstraße 59. 1590st* Politurarbeiter verlangt Raschig, Monats in der neu eingerichteten Stausch. 94/3 orientiere eingehend jedes Fahrrad- Vivisektion! Wer sich über diese Engel- Ufer 1c. Bilderhandlung Fransedistraße 1, I, Papageiausstellung, sofort spre- angebot, um sicher zu sein, daß den ruchloseste Grausamkeit unsrer Zeit Lehrmädchen, 14-16 Jahre, sucht Ede Schönhauserallee, einen Einlauf hende 25,00, Liederfinger 35,00, junge Umständen nach das Leihhaus, Neue unterrichten will, verlange die Flug- Kartonfabrik Dresdenerstraße 97. von mindestens 5 Mart macht. Schöne Graupapageien billig, tausche Nicht- Schönhauserstraße 11, an Leistungs- blätter des Weltbundes gegen Bivipassende Geschenke für Hochzeiten und sprechende. Stieglite, Buchfinten, fähigkeit allen voran ist. Specialität: feftion, welche unentgeltlich versendet andre Gelegenheiten. Niesenauswahl. Stanarienroller, Zuchtweibchen, Hed- hochmoderne, feinste Markenräder werden vom Berliner Tierschutzverein, Billigste Preise. 5346 einrichtungen. Richter, Dranien unter Fabrikgarantie und ungemein Königgrägerstraße 108. Um gütigen 132/17 preiswert. Ferner tadellose, fast neue Abdrud wird gebeten. Lehrmädchen, jezt schulentlassen, Möbelverkauf. In meinem Möbel- Kanarienhähne Weidenweg 59. Markenräder: Brennaborräder, Wandererräder, Opelräder, Germaniaräder, keiten lassen sich am schönsten und be- Fabrikation, 15 Mart, sucht Frebstadt, Frühjahrs- und Sommerfestlich gute Schulzeugnisse, zur Bukfeder 4895* Kaufhaus, Gneisenaustraße 15, am Laichaquarium, geräuschlose Luft- Preftoräder, Styria, Stöwergreif, Steppdecken spottbillig. Fabrik Halleschen Thor, stehen viele Woh- pumpe mit Kessel, zweijährige Makro- Glaespleilräder usw. Technisch das quemſten veranstalten bei Bernau, Stommandantenstraße 14. 5945* + 96* nungs- Einrichtungen, verliehen ge- poden. Anhalt, Hollmannstraße 23. Weinstraße 20. Schwedterstraße 23. Bollkommenste bei garantierter Sta- Theaterbühne 1000, Saal 400 Ber sofort Bade, Dresdenerstraße 80. Lehrmädchen, Fantasiefedern, sucht wesene und neue Ausstattungen zum Brautbetten, zwei gute Stand, sehr billigen Verkauf. Teilzahlung bei Ausverkauf des ganzen Engros- bilität, Nidellugusräder, Freilaufräder, sonen fassend. a 36,00 verkäuflich Adalbertstraße 78, ganz geringer Anzahlung gestattet. Glacéhandschuhe jetzt 0,50 an, Stoff- Damenräder, alles spottbillig im lagers zu staunend billigen Preisen: Dreisiger, Tandems, Sportdreirad, Tüchtige Sadnäherinnen werden Sonntag voigtländische sofort verlangt Lübbenerstraße 4 vorn I rechts. Jeden 5316* Beamten ohne Anzahlung. Durch Teppiche!( fehlerhafte) in allen große Gelegenheitskäufe zu billigen handschuhe 0,15 an, flare Handschuhe ältesten, größten und bekanntesten Stöße Neanderstraße 30. Bum gemüt1 Treppe bei Otto. +2 Größen für die Hälfte des Wertes Breisen liefere ich gediegene Einrich- Soden 0,10 an, gestridte Damen- hauserstraße 11, Rosenthalerede.[ 94/4 ( Neuheit) 0,20 an, Strümpfe und Fahrradleibhaus Berlins, Neue Schön- lichen Sachsen. Vereinszimmer, 20-40 Personen, Hause, Lehrmädchen verlangt David Posamentier Handarbeiterin im im Teppichlager Brünn, Hackescher tungen für 150, 200, 300, 400 Mart, Markt 4, Bahnhof Börse. Manteuffelstraße 111. 119/ 5* hochelegante von 500 bis 10 000 Mart. ftrümpfe 0,25 an, elegante Storsetts Achtung, Radfahrer!!! Günstigste +1 Niese, Oberwallstraße 19. Pneumatic Offerte! Vereinszimmer Beim Einlauf zu vergeben. dinen, Stores, Bortieren, Tischdecken, große Vorrat verliehen gewesener und Hosen 0,90, Schirme, Strawatten usw. Potsdamer Stangenbier. Spottbillig Teppiche, Betten, Gar- Ganz besonders empfehlenswert ist der 100 an. Seiden- Macco- Hemden und Franke, Steppdecken, Bäsche, Sommerpaletots, zurückgesetter Möbel, ie noch fast neu brüde 1b, eine Treppe.' Stein Laben. Borndorferstraße 8. + 45* Im Arbeitsmarkt durch Anzüge, Remontoiruhren, Regula- und im Breise bedeutend herabgesetzt Nähe Bahnhof Börse. Vereinszimmer. Lier, Alte Jakob16188 schläuchen einen verbrauchten für 0,75 toren, Uhrketten, Möbel, Spiegel, sind. Kleiderspind 24, Kommode 18, in Zahlung. Für tadellose Ware straße 119. 1607* befonderen Druck hervorgehobene Schlafsofa, Chaiselongue 18,00, übernehme volle gesetzliche Garantie, Bilder. Leihhaus Neanderstraße 6. Sofa mit Auszug 30, Bettstelle mit Tapezier, Landsberger- da ich Schund und garantielose Ware Klagen, Strafsachen, Unfallsachen, Rat75 Pfennige! Steuerfachen, Gerichts- Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile. Teilzahlungen gestattet. Matraße 20, Muschelspinde, Vertikos verkauft 108/ 10% 36, Plüschgarnituren 105, Muschelbett- straße 55, am Alexanderplatz. 5476 nicht fithre. Möbelangebot. Im Auktions- stellen mit Matraßen 40, Büffetts, Fahrräder, neue und erteilung. Wulfow, Stalizerstraße 141. Bei hohem Rohn wird ein mit Grünkramgeschäft, besteht zehn gebrauchte, zu staunend billigen Feiertage geöffnet. Möbelspeicher, Möckernstraße 25, Hoch- Bücherspinde, Paneelsofas mit Sattel- Jahre, billig 550 Mart, Rolle ver- Breisen. Größtes Lager in Fahrräder571b der Herstellung von vernickelten bahn- Haltestelle Mödernbrüde, sollen taschen 85, Schreibtisch 40, Chaise- faust Arndtstraße 20. 5486 bestandteilen, neue Acetylenlampen Rechtsburean, Prozeßbeistand, Weißblech- Tabletten nach engl. verschiedene gediegene Nußbaum longue, Englische Schlafzimmer, SpeiseSteuerberufung, Eingabengefuche, Art mit gemustertem Boden, Metallbetten- Kaufgelegenheit. 20,50, Dellampen 0,35, Lentstangen 1542* Bild gratis. Siehe oben. 5346 ftraße 87. 5576* zu jedem Preise. D. Misch, SpandauerJ einer Laufdede nehme von heute ab eine verbrauchte für 1,00, bei LuftGarten 1616* mit 1622* 5286* Kartonarbeiterinnen bei hohen Accordlöhnen und eventuell ExtraVergütung verlangt Wohl, Dresdenerstraße 97. möbel- Einrichtungen verlauft werden, zimmer, Salons, auch Jugendstil, sehr hochmoderne, elfenbeinemaillierte eng- 1,00, Stetten 1,25, Kettenräder 0,75, Raterteilung. Falt, Brunnenstraße durchaus vertrauter gratis. 5706 vierzig 5696* 5555 Meister oder Vorarbeiter gesucht, der die nötigen Werk: zeuge selbst anfertigen oder doch angeben kann. Zeugnisabschriften erbeten. Offert. unter Chiffre N. V. 822 an Rudolf Mosse, Nürnberg.[ 132/ 7* Achtung! Holzarbeiter. bon Baneelsofas, Nußbaumpianio, Biblio- Monate kostenfrei aufbewahrt, durch zierungen, mit Batent- Gegendrud- bau- und Reparatur- Werkstatt im Rechtsbureau, früherer Gerichtstheken, Ankleideschränke, Nußbaum- eigne Gespanne geliefert. Musterbuch Stahlzugfeder- Matraßen, roten India- Hause, Taeker, Brunnenstraße 112, sekretär, Andreasstraße 38. buffets, Schreibtische 26,00, funkel+ 36* 1566* Telephon Amt 3, nagelneue Ruhebetten mit prachtvoller faserauflagen, Steilfiffen, zusammen Boltastraße 53. Möbelfabrik Dranienstraße 173, 150,00. Divandede 22,50, hocheleganterSäulenAchtung, Vereine! Achtung! Saal 2 ebenfalls hochelegante 1529. frumeau 30,00, prachtvolle Salon- am Oranienplat, liefert geschmackvolle 110,00. Besichtigung erbeten. Rappold, zur Maifeier noch frei Neue KönigKanarieuroller 4,00, Vorschläger straße 7. 89/ 7* teppiche, schon 18,00, Bimmerteppiche Einrichtungen von 285,00, 428,00, Markgrafenstraße 18, Quergebäude II. 8,00, Neanderstraße 7. 132/16 8,00, reichgeftidte 650,00-5000. Uebergardinen, elegant Englisches Knabenanzüge aus Resten enorm Junger Mann verkauft besonderer Beffens Vereinshaus, Kremmener Spachtelstores, Tüllgardinen, Stepp- Schlafzimmer 310,00, Taschenfofa 65,00, billig Grüner Beg 70, II. +36 Angelegenheit sofort neue Wirtschaft straße 1. Großes Vereinszimmer mit decken, Salonbilder, Standuhren, Kleiderschrank, Bertito 45,00, ge= sportbillig, Brautleuten passend, Gar- Bodium, Pianino. Zwei elegante Kegel568b Cigarrengeschäft, für ParteiBPlüschtischdecken 5,00, verschiedene schnittes Büffett 125,00, Muschelbettnitur, Säulentrumeau, einzeln, Händler bahnen noch frei. Gelegenheiten spottbillig. stelle mit Matrake 45,00, Trumeau genoffen passend, gute Lage, frankLideke, berbeten, Bergstraße 2 I. 132/15 Miete für Vereinszimmer, 25-30 Per Auktionator. 1534 45,00, Schreibtisch 52,00, Spiegelspindheitshalber verkäuflich. 25,00, Plüschgarnituren alle Farben Laden mit schöner Wohnung 900,00. Pianino, Soja, Stühle, Kinder- sonen, zu vergeben Noftizstraße 5, Möbelverkauf. In meinen großen 5566* 100,00, auch Teilzahlung. 1550 Auskunft erteilt Paul Wingler, Turm wagen verkäuflich Rigdorf, Pannier- Sternchen. Fabrikräumen, Dranienstraße 58, 132/ 19* + 86* ftraße 63, parterre links. ftraße 19. Morigplay, stehen verschiedene Woh- Wirtschaft, noch neu, verkaufe nungs- Einrichtungen, neue und verfofort, auch einzeln, darunter gemit Lager, 3 Elfenbeinbälle, Maße hemden, Herrenhemden 3,00, BarchendRestaurateure. 4 Ankerfäßchen Zwei Mark einvierteldugend Damenliehen gewesene, zum schleunigen schliffener Säulentrumeau 35,00, Ausverkauf. Habe eigne Werkstatt, Taschensofa, elegant, 45,00, Muschel billig. Rogowski, Pücklerstraße 28.+2 hemden, Normalwäsche, Ausstattungen teinen Laden, bin daher in der Lage, ipiegel 10,00, Baneelfofa, Bettstellen, Damenkonfektion. Selbstgefer sowie eleganteste Reisemuster spottSchlafstellen. die Möbel äußerst billig zu verkaufen. Bertito, Kleiderspind, Tische, Stühle, tigte Saccos, Kostüme, Kostümröde, billig. Wäschefabrik Adolf Salomonsky, Der Zuzug ist streng fern zu halten Sofa 10, Spind 23, Paneelsofa 65, Bilder, Teppich für jeden Preis. Jadetts billiger als in jedem Laden. Dirksenstraße 21, Nähe Polizeiprä88/16 Trumeau 40, Bettstelle mit Matraße Händler ausgeschlossen. Garten- Betriebswerkstätte S. Liftauer, Bruns fidium. Teilnehmer für möblierte Schlaf- bon d. Korbmöbel- Fabrik( Mississippi), 80/13 Wilhelmstraße 29. 18, Tisch 9, hochelegante Tuchstraße 85, I lints.( Stettiner Bahn- nenstraße 3, I geradezu. Karfreitag Drehbank 27 Mart, Schubert, stelle sucht Witwe Jacobey, Kolberger* hof.) garnitur 75. Teilzahlung gestattet + 136* und Ostern wie Sonntag geöffnet. Wusterhausenerstraße 10. 551b straße 26. Berantwortlicher Redakteur: Carl Zeid, in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druk und Verlag: Borwärts Buchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Vermietungen. 8126* Der Zuzug ist streng fern ze halten der Möbeltischlerei 2. Lade, Reuterstr. 37, Rigdorf, Bautischlerei Naabe, Usedomstr. 31, und Heinemann, Schulstraße. 80/ 11* Die Ortsverwaltung. Achtung, Korbmacher!