Nr. 90. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 R., monaff. 1,10 M., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pig. Sonntagsnummer mit illustrierter SonntagsBeilage ,, Die Neue Belt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mark, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 20. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Aoresse: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Neue Stenern. Sonnabend, den 18. April 1903. neuer Expedition: SW. 68, Lindenstrasse 69. Wernibrecher: Amt IV, Nr. 1984. dieHinauftreibung der indirekten Steuern folgen. einzuladen; auch wäre uns Ramennennung solcher Herren in Berlin So will es die Ausbeutermoral der besitzenden Klasse! recht erwünscht, die in der einen oder andren Weise für uns eintreten Die herrschende Reichstags mehrheit hat sich mit würden, wofür im voraus verbindlichsten Dank sagen. Die von den Offiziöfen als eine der Hauptaufgaben der nächsten festgefahren. Die Regierung hat sie in der Hand, fie muß von Borde, Oberstlieutenant a. D., Bachstr. 4. Mar Degner, Kaufihren leichtfertigen Bewilligungen finanziell vollständig Frhr. v. Bodenhausen, Hauptmann a. D., Hochachtungsvoll ergebenst Legislaturperiode des Reichstags angekündigte Reichs- fchließlich wie die Regierung. Frhr. v. Bodenhausen, Hauptmann a. D., Unter den Linden 48. Sie wird auch der Finanzreform" mann, Friedrichsgracht 46. Finanzreform, wird hoffentlich in den Kreisen der deutschen zustimmen. Hermann Erbe, königl. Hoflieferant, Arbeiterklasse genügende Beachtung finden. Daß eine„ Neuordnung" Niederwallstr. 5. W. Foerster, königl. Hof- Büchsenmacher, Tauben Die Zurüdwerfung der bisherigen Reichstags- ftraße 50. P. Graul, Rechtsanwalt und Notar, Franzöfifchestr. 21. der Reichsfinanzen in nächster Zukunft vorgenommen werden wird, mehrheit bei den bevorstehenden Wahlen ist daher Frhr. D. v. d. Gols. Propst an St. Petri, Brüderftr. 10. würde auch dann wahrscheinlich sein, wenn die Offiziösen nicht aus eine Notwendigkeit, wenn nicht der nächste Winter Sempel, Bür.- Vorsteher, Stlosterstr. 71. Joh. drücklich die Hauptaufgaben des neuen Reichstags" firiert bereits biele Millionen Friedrich Hensel, königl. A. Heymann, Schneidermeister, und erhöhter Soflieferant, Niederwallfir. 34. und die Reichs- Finanzreform angekündigt hätten. En wie indirekter Steuern bringen fort. Es gilt nicht nur, Jüdenſtr. 33. P. Köhler, Hausinspektor, Brüderstr. 22/23. H. Lindebisher kann eben nicht mehr gewirtschaftet werden, ivenn an der Buchermehrheit das schändliche Treiben in den Tagen des muth, königl. Garteninspektor, Universitätsgarten. von Loebell, nicht zuvor die militaristischen und marinistischen Molochsopfer Zollkampfes und den Zolltarif selbst zu rächen, sondern es gilt auch. traße 46. Polizeirat, Holsteiner Ufer 8. Oskar Lohse, Fabrikbesizer, Jägergründlich eingeschränkt werden. Daran aber denkt die Regierung nicht; ihr die Möglichkeit zu weiteren Steuer Raubzügen auf die Richard Ludwig. Druckereibefizer, Burgstr. 1. Otto Mech, KaufLottner, Geh. Ober- Finanzrat, Schleswiger Ufer 7. vielmehr hat sie bereits Militärvermehrungen, Auslands- Flotten- Arbeitertaschen zu nehmen. Diese neuen Raub- und Beutezugs- mann, Gertraudtenstr. 18/19. A. Meisemann, Kaufmann, Siegmundss vorlage und Millionenforderungen für koloniale Abenteuer an- Pläne liegen anscheinend schon fig und fertig vor. Das Volt hof 14. R. Otto, Hofgraveur, Unter den Linden 40. Karl Prätorius, gekündigt. zerrissen vor die Füße zu werfen! hat es in der Hand, fie am 16. Juni der Regierung Buchhändler, Holzgartenstr. 4. Start Quensel, Hof- Bäckermeister, Französischestr. 1/3, II. D. Dr. Riemann, Pastor, Probststr. 14/16. derrissen vor die Füße zu werfen! Dr. Rich. Schulze, Chemiker, Stralauerstr. 49. H. Schüller, Inspektor, Breitestr. 15. A. Steinmez, Kaufmann, Grünstr. 1. Paul Telge, Hofjuwelier, Holzgartenstr. 8. Triebsch, Mentier, Holzgartenstraße 4. Ph. Wilat, Kaufmann, Holsteiner Ufer 9. Vertraulich. = Politische Uebersicht. Berlin, den 17. April. Wahlvorbereitungen. Für solche Vermehrung der Molochslasten ist die„ Reichs- Finanz reform" geradezu Voransjezung. Reichs- Finanzreform" bedeutet aber nichts andres, als daß die herrschende Klasse noch weiter gewaltige Summen aus einem überschwer belasteten Wolfe durch die indirekte Steuerschraube in das Sammelbecken der militaristischmarinistischen Unkultur pressen will. Das arbeitende Volk DeutschTands mag diese Gefahr wohl bedenken. Die Mehrheitsparteien des Reichstags werden sich zu dieser Voltsausplünderung verschließen, ivelche sie„ Reichs- Finanzreform" nennen. Sie stehen ja auch vor der Wahl, entweder die Einkommen und Vermögen der Steichen für die Reichsherrlichkeit heranzuziehen oder durch indirekte Steuern des preußischen Ministers des Innern: die Armen noch ärmer zu machen. Glaubi jemand, daß die tapitalistisch junterlichen Prozentpatrioten lange von Gewissensskrupeln über den einzuschlagenden Weg gepeinigt sein werden? Die Auslegung der Wählerlisten in Preußen. Stichwahltermin. Der Reichs- Anzeiger" veröffentlicht folgende Bekanntmachung „ Nachdem durch kaiserliche Verordnung vom 28. März d. J. Reichsgesetzblatt G. 111 bestimmt worden ist, daß die Neuwahlen für den Reichstag am 16. Juni d. J. vorzunehmen sind, setze ich hierdurch auf Grund des§ 8 des Wahlgefeges für den Reichstag vom 31. Mai 1869 und des§ 2 des Wahlreglements vom 28. Mai 1870 fest, daß die Auslegung der Wählerlisten am Montag, den 18. Mai d. J. zu beginnen hat." Für die Miquelsche Reichs- nanzreform" haben sich Mitte der 90er Jahre die Nationalliberalen und Konservativen begeistert, dieselben würdigen Vertreter der kapitalistischen AusbeutungsOrdnung", die jetzt in den meisten Wahlkreisen dem arbeitenden Volke kartelliert gegenübertreten. Das Centrum hat sich zwar noch schämig gesträubt, aber einzelne feiner Mitglieder waren bereits für die Reform zu haben. Währenddem hat die durch die wirtschaftFerner wird mitgeteilt: Die Ermittelung des Ergebnisses der liche Krise und die Bewilligungsluftigkeit der reaktionären Mehrheit am 16. Juni d. J. stattfindenden Wahlen hat Sonnabend, den herbeigeführte Verschlechterung der Reichsfinanzen eine Reform" 20. Juni, zu erfolgen. Die Wahlkommissare haben die Termine für dringlich gemacht. Am Ende haben sich die Bedenken" des Centrums engere Wahlen auf mittlerweile verflüchtet. Donnerstag, den 25. Juni, In der bisherigen Weise für die militaristischen, marinistischen anzuberaumen. Bis zum 5. Mai d. J. soll die Gesamtzahl aller in und weltpolitischen Abenteuerpläne durch die Pumpwirtschaft die Listen eingetragenen Wähler der einzelnen Verwaltungsbezirke Millionen zur Verfügung zu haben, geht nicht mehr an, angesichts dem Minister des Innern unmittelbar angezeigt werden. des Standes der Reichsschulden. Denn aus den 16 Millionen Diefe letztere Mitteilung ist in Aussicht genommen offerbar Mart Reichsschulden im Jahre 1877, hat die erleuchtete Finanz- zum Zweck der Versendung der beabsichtigten Wahlcouverts. wirtschaft der reaktionären Parteien mittlerweile 2 Milliarden II. Geschäftsstelle: C. 19, Grünstr. 1, Ede Gertraudtenstr., Hof geradezu. Sehr geehrter Herr!" Wir unterzeichneten Wähler des ersten Berliner NeichstagsWahlkreises sind zu einem Wahlausschusse zusammengetreten, der mit aller Macht dahin wirken will, daß in der neuen Legislatur- Periode unser Wahlkreis einen Vertreter erhält, der streng auf monarchischem Boden steht und in allen Ehr- und ehrfragen unzweifelhaft unsern nationalen Gefühlen entspricht. freises Herr Langerhans eine Wiederwahl abgelehnt hat, scheint der Nachdem der bisherige freisinnige Vertreter unsres WahlAugenblid günstig. Da es uns gelungen ist, in der Person des Herrn GeneralMajors 3. D. Bartels einen Kandidaten zu finden, der auch in wirtschaftlichen Fragen für die Interessen unfres Wahlkreises als ein durchaus geeigneter Mann erscheint, so dürfen wir hoffen, ihn zum Wahlfiege zu führen. Zu diesem Zwecke bedarf es aber reger Arbeit. Wir müssen an möglichst zahlreiche Mitbürger durch Wort und Schrift herantreten, um sie über unser Ziel aufzuklären und dafür zu gewinnen. Wir bitten Sie herzlichst, daran mitarbeiten zu wollen, indem Sie die beifolgende ifte mit Namen solcher Männer füllen, bei denen man patriotische Gesinnung voraussetzen kann. Indem wir Ihnen für die kleine Mühewaltung verbindlichen Dant sagen, sind wir hochachtungsvoll ergebenst Konfervative Heimlichkeiten im ersten Berliner Wahlkreise. Der Wahlausschuß im 1. Berliner Reichstags- Wahlkreis. 600 Millionen Mart Reichsschulden gemacht, wozu noch an Die Konservativen im ersten Berliner Wahlkreise wühlen eifrig Es ist zu bemerken, daß Cirkular II, welches in einer auf der unverzinslichen Reichskaffenscheinen 120 Millionen Mark ein- im Verborgenen. Unter der Vorspiegelung, mit ihrem neuen Militär- Rüdseite vorgezeichneten Liſte die Männer von der patriotischen Gezurechnen sind. 93 Millionen Mart muß jetzt das Boll Kandidaten bessere Geschäfte machen zu können als ehedem, animieren finnung aufzählte und dem Wahlausschuß streng vertraulich" überalljährlich für die Berzinsung dieser Schuldsumme aufbringen. sie zu Geldbeiträgen und zu cifriger Mitarbeit. mitteln soll, sorgfältig vermeidet, den Wahlausschuß bei Die Millionen aus der Voltsauswucherung durch den neuen Wir, die wir mit der Wahlagitation etwas besser vertraut sein feiner politischen Farbe zu benennen! Zolltarif werden nicht genügen, um für die großen Projekte, mit dürften als der fonfervative Wahlausschuß im ersten Kreise, dürfen Wenn hier nicht eine Aktion der. stolzen, nur für ein öffentdenen man sich im Kriegsministerium und im Marine- Amt trägt, die diesem verraten, daß er zur Erreichung des gestellten Zieles einen fiches Wahlrecht begeisterten Partei der Konfervativen vorläge, nötige Dedung zu schaffen. Es muß„ Ordnung" in die Reichs- falschen Weg einschlägt, wenn er glaubt, alles in der Heimlichkeit fo fönnte man meinen, daß durch solchen Wahlbetrieb im Dunkeln abmachen zu können. Eine so aussichtsreiche, so volkstümliche, jo fchäbiger Terrorismus geübt werden soll. Stonservative Männer finanzen gebracht werden, wie es die Offiziösen den herrschenden tapfere, noch dazu jezt unter dem Zeichen einer militärischen Stan thun jo etwas nicht und darum wird der Wahlausschuß uns dankbar Parteien nun genug auseinandergesetzt haben. didatur kämpfende Partei, wie die tonfervative im ersten Berliner fein, daß wir seinen Absichten weiteste Verbreitung geben. Wahlkreise, sollte ihr herrlich patriotisches Panier offen ausbreiten. Wir gestatten uns daher, dem Bahlausschuß zu der für das Gelingen Diese„ Ordnung" versteht man unter dem Zurüdkommen auf die ehemaligen Miquelſchen Pläne, für welche auch im Bundesrate heute mehr Stimmung als zuvor ist. feiner Pläne nötigen Deffentlichkeit zu verhelfen. Es wurden folgende beiden Cirkulare verbreitet: I. Konservativer Wahlausschuß. 1. Wahlkreis. Geschäftsstelle: C. 19., Grünstr. 1, Hof geradezu. Ede Gertraudtenstr. Vertraulich. Berlin, Anfang April 1903. Sehr geehrter Herr! daß am 24. d. M., Niederwallstr. 11, im großen Festsaal„ unfre Ein weiterer Cirkularzettel desselben Wahlausschusses teilt mit, erste große Wählerversammlung" stattfinden wird. Man fordert auf möglichst etwas früher" zu erscheinen und Freunde mitzubringen, ,, um unsrem Herrn Kandidaten eine vollbesuchte Versammlung zu bieten." Schließlich wird verkündigt: Hervorragende Redner werden sprechen". Auch diese Ankündigung übergeben wir im Interesse des tonservativen Wahlausschusses der Deffentlichkeit. Frei von jeder politischen Parteirichtung" nennt sich der frei sinnige Bezirksverein Moabit in den Werbebriefen, die er jetzt in großer Zahl verschickt. Zahlreich haben Leute, die gewürdigt wurden Verein, uns diese Aufforderungen zugeschickt mit dem Hinweise auf Der Aufforderung zum Eintritt in diesen parteilofen" freisinnigen den plumpen Bauernfang, den sie darin fehen. Wenn die Freiunigen für ihre Vereine werben, so mögen sie doch offen sagen, wer sie sind; das Versteckspiel ist nicht sehr würdig. 1893/94 hatte Miquel bekanntlich vorgeschlagen, die Börsensteuer, Bier- und Branntweinstener sowie Tabakstener um 100 Millionen Mark zu erhöhen. Den Einzelstaaten, die sich über die hohen Lasten für das Reich beklagen, sollte die Zustimmung zn dieser höheren Belastung der Armen die bekannte„ Automatenreform" bringen: die von den Einzelstaaten zu erhebenden Matrikularbeiträge sollten um mindestens 40 Millionen niedriger gehalten werden, als die Ueberweisungen. 1894/95 schlug Miquel vor, in den nächsten fünf Jahren sollten die Matrikularbeiträge nicht höher als die leberweisungen Die Wahlen zum Reichstage stehen vor der Thür. Auch in sein. Ein Deficit wäre also durch neue Steuern zu decken gewesen. unserm Wahlkreise gilt es zu rüsten. Nachdem der bisherige frei Wie die Ablehnung dieser Miquelschen Vorschläge, deren Kern sinnige Abgeordnete unsres Wahlkreises, Herr Langerhans, auf eine Verschärfung der indirekten Stenerlast der Armen ist, seitens eine Wiederwahl verzichtet hat und somit nur neue SaudiDer Reichstagsmehrheit nur eine vorläufige war, so find auch die daten in den politischen Stampf treten, wird es bei einiger Reichsstellen bei den Miquelschen Plänen stehen geblieben. maßen reger Arbeit möglich sein, dem Wahlkreise einen BerWenn jetzt bereits Bier und Tabak als zufünftige Stenerobjette an- treter zu geben, der nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiete der großen Mehrzahl unsrer Wähler ein willkommener Standidat ſein gekündigt werden, wird man sich erinnern, daß am 8. Januar des fann, sondern der auch für die großen nationalen Aufgaben mit vorigen Jahres der Reichs- Schatzsekretär Thielmann seine Etatsrede allen Mitteln zu ihrer Befriedigung eintritt. Nachdem der Wahlschloß:" Ich kann zugleich fagen, meine Herren, wenn der wirtausschuß in der Person des Herrn Generalmajor 3. D. Bartels schaftliche Niedergang anhält und der Rückgang der Einnahmen sich einen solchen Kandidaten gefunden zu haben glaubt, wendet er sich wieder fortsetzt, so werden Sie nicht umhin können, neue Einnahme an die besser gestellten Mitbürger des Bezirks und daher auch an Sie, Kartellkandidat demnach der rechte Mann. Deshalb erklärte auch quellen zu bewilligen; nicht aber solche wie den Börsenstempel, sehr geehrter Herr, mit der ergebenen Bitte, die Durchführung der sondern Einnahmen, die wirklich zu Kapital schlagen, und da stehen Wahlvorarbeiten durch einen Geldbeitrag zu unterstügen. Um der an erster Stelle die Worte:„ Bier und Tabat". Auch bei späteren guten Ordnung willen haben wir die Herren Chemiker Dr. Rich. Schulze i. Fa. Schippang u. Wehenkel, Gelegenheiten, so bei der Beratung der Brüffeler Buderkonvention, Stralauerstr. 49, ist vom Regierungstische immer wieder hingewiesen worden auf die munmehr auch durch die offiziöse Breffe offen angekündigte Vorlage für den nächsten Reichstag. Nach der ganzen Form der Ankündigung der offiziösen Presse handelt es sich nicht mehr bloß um neue Steuern auf Bier und Tabak, sondern um eine unter dem Namen einer Reichs- Finanzreform" segelnde allgemeine Erhöhung und Erweiterung der indirekten Steuern. Der MilitarisKaufmann Mar Degner i. Fa. J. E. Degner, Friedrichsgracht, Ecke Gertraudtenstr., Hofjuwelier Paul Telge, Holzgartenstr. 8, Rechtsanwalt und Notar P. Graul, Französischestr. 21, Kgl. Garteninspektor H. Lindemuth, Universitätsgarten, Geh. Ober- Finanzrat Lottner, Lessingstr. 13, gebeten, Gaben entgegenzunehmen. Poſtsendungen bitten wir jedoch gütigst ausschließlich an das mitunterzeichnete Mitglied des Wahlausschusses Herrn Kaufmann May Degner i. Fa. J. E. Degner hier mus und Marinismus braucht Geld. Deshalb Aufbringung der Mittel C. 19, Friedrichsgracht 46/47, einzusenden. zu neuen Molochsopfern durch Erhöhung der Lasten auf die Schultern Wenige Tage nach Ostern beabsichtigen wir die erste Wahl der Armen. Auf den Zoll- und Hungertarif läßt manlversammlung abzuhalten, zu der wir uns beehren, auch Sie Als Ein ungefähr Freifinniger. In Halle ist als Kandidat des Kartells, dem auch ein Teil der Freifinnigen angehört, der Amtsgerichtsrat Dr. Bindfeil aufgestellt worden. Der Herr stellte sich ant Donnerstag einer Versammlung vor mit der Erklärung, daß er zivar kein Programm habe, aber so ungefähr freisinnig" fei. nach dem Vortrage der Vertreter des Bundes der Landwirte, er werde für diesen freisinnigen Kandidaten ebenso stolz eintreten, wie für einen echten Agrarier. Auch der antvesende Professor Suchsland sagte, Dr. Bindfeil sei freisinnig, aber so gut wie ein Konservativer. Konservative Doppelkandidatur. Für den Wahlkreis Elbing wurde in einer Versammlung tonservativer Vertrauensmänner be schlossen, die bündlerische Reichstagskandidatur v. DIden burg für den Wahlkreis Elbing- Marienburg nicht zu unterstützen, sondern einen eignen Sandidaten aufzustellen; als solcher wurde Rechtsanwalt Stroh- Elbing erwählt. Lübeck. Die Freifimige Volkspartei stellte als ReichstagsKandidaten für Lübeck den Fabrikanten August Bape auf. Damit ist die beabsichtigte Einigung gegen die Socialdemokratie geschwunden. 1898 fielen auf die Socialdemokratie 9729 und auf die nichtsocial * bemokratischen Parteien 7841 Stimmen; bon lettern hatten erhalten| schuhe, Belztvaren, Glasivaren, Droguen und Chemikalien find durch Portugal. die Nationalliberalen 5233, die Freifinnige Volkspartei 1706, der sie kaum berührt worden, da Kanada größtenteils auf ihren Import Bund der Landwirte 838 und die Nationalsocialen 64 Stimmen. Militärrevolte. Ueber Paris wird aus Oporto berichtet, daß die aus Deutschland angewiesen war. Auch die jetzigen Zollmaßregeln, dortige Regierung die Verbreitung von Nachrichten über den in der die Mr. Fielding ankündet, werden, da die deutsche Regierung sicherlich portugiesischen Armee herrschenden Aufruhr verhindere. 100 Soldaten mit Gegenmaßnahmen antworten wird, den kanadischen Ausfuhr- vom 16. Infanterie- Regiment seien wegen Gehorsamsverweigerung handel schärfer treffen, als den deutschen. nach den Kolonien versezt, ebenso ein Oberst sowie ein Etats- Offizier ruhrs werden nicht berichtet. dieserhalb zur Disposition gestellt worden. Die Ursachen des AufDer Bund der Landwirte im 7. schleswigschen Kreise hat folgenden Beschluß gefaßt: ,, 1. Der Bund der Landwirte sieht in Anbetracht der Gesamtberhältnisse des Wahlkreises von der Aufstellung eines eignen Kandidaten ab. -O Rußland. Der socialdemokratische Antrag in der Berliner StadtverordnetenVersammlung über die Wählerlisten, der vor 14 Tagen eingebracht 2. Der Bund der Landwirte wird in dem Falle, daß der frei- war, aber erst an diesem Donnerstag zur Verhandlung kam, war finnige Kandidat mit dem Socialdemokraten in die Stichwahl insofern überholt worden, als ihre sachliche Forderung inzwischen Wie Sklaven sprechen! Die Finnländische Zeitung" bespricht gelangen sollte, nicht in der Lage sein, den Freisimmigen Wahlhilfe erfüllt war. Der preußische Minister hat den Termin für die Fertig- das Reffript des Kaisers an den Generalgouverneur von Finnland, zu leisten." stellung der Wählerlisten auf die Vorstellungen des Berliner wodurch diesem eine außergewöhnliche Vollmacht zur Sicherung der staatlichen Ordnung und der allgemeinen Ruhe" Finnlands verlichen Der nationalsociale Verein in Göttingen( 12. Hannoverscher Magistrats hin verlängert, und so werden die Wählerlisten- nach wird. Der Artikel schließt mit den Worten: Wir wollen hoffen, Kreis) erläßt eine offizielle Erklärung, daß die Nationalsocialen dem sie bereits einmal unnüz revidiert werden mußten erst jetzt daß diese außergewöhnlichen Maßregeln zu dem gewünschten Resultat des Kreises zu Gunsten des nationalliberaien Kandidaten Levin von neuem aufgestellt werden. führen und damit der Notwendigkeit zu noch härteren Maßauf einen eignen Kandidaten verzichten. Herr Levin, Gutsbesitzer Ueber die Mysterien des doppelten Wahltermins hat die Ver- regeln vorgebeugt wird, bei denen augenscheinlich die russische bon 100 Hektar und Salinenbesitzer, wird nach dem für ihn ver- handlung keine Aufklärung gegeben. Der Decernent des Magistrats Regierungsgewalt nicht stehen bleiben wird, um, was es auch breiteten Wahlaufrufe ebenso für die„ Landwirtschaft" eintreten wie ging über die figlichen Fragen, die Genosse Borgmann gestellt, kosten möge, den für jeden treuen Unterthan heiligen selbstherrfür die Kaufleute, die Handwerker und die Arbeiter. diplomatisch hinweg. Er entschuldigte den Wirrwarr einfach mit lichen Willen des Kaisers von Rußland zu verwirklichen. Als Polenkandidat fühlt der polnische Abgeordnete Graf der miniſteriellen Anweisung, versuchte aber nicht zu erklären, wie Türkei. Kwile di sein Mandat im Kreise Samter- bornik durch es kommen konnte, daß noch zwei Tage, nachdem die„ Nord- Konstantinopel, 16. April. Schemsi Pascha wird bis zum die deutschen Katholiken bedroht; er hat deshalb bei seinem Wahl- deutsche Allgemeine Zeitung" den 16. Juni als Wahl- 18. April bei Mitrowiza, Prizrend und Verissowitz 35 Bataillone fomitee angefragt, ob er nicht eine andre Firma aufsteden und als termin in Aussicht genommen, in Berlin mit der Aufstellung von und genügend starke Abteilungen Artillerie und Kavallerie zuCentrumskandidat in die Schlacht ziehen dürfe, um sich das Mandat Wählerlisten begonnen wurde, die auf den 17. Mai eingerichtet fanmengezogen haben. In diplomatischen Kreisen wird gehofft, daß zu erhalten. Das Polentomitee hat ihm geantwortet, daß es nur waren. Der Decernent begnügte sich mit der Andeutung, daß man noch in letzter Stunde eine friedliche Unterwerfung der Albanesen polnische Abgeordnete wolle und ihm einen andern Kandidaten angenommen" habe, die Wahlen würden früher stattfinden. Welche gelingen werde. entgegenstellen werde, wenn er fich Centrumskandidat nennen wolle. nstruktion diese Annahme veranlaßt hat, das verschwieg der Bascha, der im legten türkisch- griechischen Kriege als GeneralstabsDer Souschef des Generalstabes, Marschall Omer Nudschi Herr diplomatisch. Andrerseits hütete er sich auch, die einfältige chef fungierte, ist zum Kommandanten der bei Witrowiza, Prizrend Bezichtigung der Freifinnigen Zeitung" zu bestätigen, daß er nach und Berissowitz zusammengezogenen Truppen ernannt worden. eignem ,, Gutdünken" den 17. Mai als Wahltermin angesetzt und dadurch die großen und unnüßen Opfer an Arbeit und Geld durch einen so abfurden Einfall veranlaßt habe. * * Deutsches Reich. Zur Abänderung des Wahlreglements. Eine parlamentarische Korrespondenz teilt mit: Zur Stellungnahme bezüglich der Bekannt machung betreffend die Abänderung des Wahlreglements, welche im Reichstage am 21. Aprik auf der Tagesordnung steht, werden die deutschkonservative, nationalliberale Fraktion sowie das Centrum am 21. April vormittags zusammentreten. Hier wird auch die formelle Frage, ob einmalige Beratung oder drei Lesungen erforderlich sind, zur Entscheidung gebracht werden. " Die ausweichende Antwort des Decernenten beseitigt also endgültig all die blöden Ausreden und Vertuschungsversuche der freisinnigen und nichtfreisinnigen Offiziösen. Uebrigens wird jetzt der Frankf. Volksstimme" von zuverlässiger Seite aus Wiesbaden berichtet, daß auch an die Bürgermeister des Gegen die Landrats- Kandidaturen soll das preußische Ministerium Regierungsbezirks Wiesbaden eine Verfügung erlassen worden sei, ein allgemeines Verbot erlassen haben. Die Nachricht bei der Aufstellung der Wählerlisten alle Personen einzubeziehen, die erscheint noch nicht recht beglaubigt und es ist noch nicht bekannt am 17. Mai 25 Jahre alt werden. geworden, daß die Landräte des Abgeordnetenhauses auf ihre Wieder- Von wem stammt die Instruktion? Wer hat insbesondere die aufstellung verzichtet haben. Einige liberale Blätter aber feiern nicht- preußischen Bundesstaaten angewiesen, die Wählerlisten noch schon Triumphe und preisen die Großthat des Grafen Bülow, die vor Ostern fertig zu stellen, da es die Reichs regierung nicht genoch größer sei als die Sicherung des Wahlgeheimniffes für die wesen sein will? Wer ist zu solcher Verfügung überhaupt befugt? Reichstagswahlen. In Wirklichkeit hätte die Maßnahme nur die Be- Vielleicht erkundigen sich unsre Genossen in den Einzel- Landtagen deutung, daß die preußische Regierung nicht wieder in die interessante einmal nach dem Urheber und dem- Datum der Verfügung. Lage gerät, Landräte, die ob fanalrebellischer Abstimmung gemaßregelt werden, alsbald zu höheren Ehren und Aemtern befördern zu Den Gewaltstreich des Norddeutschen Lloyd kennzeichnet die müssen. Für das politische Leben selbst wird nichts geändert, viel„ Kreuz- Zeitung" so: mehr werden die Landräte, wenn sie nicht selbst kandidieren sollen, um so eifriger die Wahlmache für ihre konservativen Standesgenossen beforgen.Kiel und Marseille. Jüngst war das nordatlantische Geschwader der Vereinigten Staaten in die europäischen Gewässer kommandiert. Da wurde es durch den deutschen Kaiser eingeladen, Kiel zu besuchen, um dort freundschaftliche Salute mit der deutschen Flotte zu tauschen. Nun fam aus Washington Gegenbefehl und es hieß, man könne nicht nach Stiel kommen, weil das Geschwader überhaupt nicht in Europa anlanden solle! Jetzt kommt die Meldung, daß das Mittelmeer- Geschwader der Vereinigten Staaten den Befehl erhalten habe, nach Marseille zu gehen und dort an dent Empfang zu Ehren des aus Algier heimkehrenden Präsidenten der französischen Republik teilzunehmen. Um das Geschehnis angenehmer erscheinen zu lassen, sagt die Schönfärberei der deutschen Byzantinerpresse, die Sache liege ganz anders, weil das amerikanische Geschwader in Marseille seinen neuen, zufällig gerade in Frankreich weilenden Admiral dort aufnehmen solle. Es ist klar, daß man aus diesem Grunde nicht gerade Marseille wählen mußte, wo sich jetzt französische, englische, russische und italienische Geschwader zusammenfinden, um den Präsidenten Loubet zu begrüßen. Die Amerikaner sind seltsame Leute. Loubet hat keine Besuchsreisen in die Vereinigten Staaten veranstaltet und keine Statuen angeboten, aber desto liebenswürdiger behandelt man ihn. Deutsch- kanadischer Zollkonflikt. Der Ausstand ist einfach durch Machtmittel niedergeschlagen. Db diese staatlicher oder privater Art waren, hat nichts zu sagen; die Wirkung ist dieselbe. Aber nicht mur die Niederschlagung des Ausstandes hat der Lloyd, auf seine Machtmittel gestützt, bewirkt, sondern er hat indem er seinen Arbeitern die Ausübung des Koalitionsrechtes auch für die Zukunft das Anzetteln von Streits zu verhindern gesucht, verbot. Wohl steht es den Arbeitern frei, in den Gewerkschaften zu bleiben; aber der Lloyd weist ihnen dann die Thür. In praxi also befizen die Lloydarbeiter keine Koalitionsfreiheit." Dieses konservative Urteil über die Vernichtung des Koalitionsrechtes stimmt ganz mit dem unsrigen überein. Es trifft aber auch genau zu auf das Verfahren des Ministers Budde gegenüber den preußischen Abgeordnetenhause am 24. Februar 1903: Eisenbahnarbeitern. Herr Budde sagte bekanntlich im Sch protestiere auf das lebhafteste dagegen, daß ich die Koalitionsfreiheit der Arbeiter irgendwie angetastet habe noch antasten werde; aber... die Teilnahme an diesem Hamburger Verbande hat für den Arbeiter... die Entlassung unter Beobachtung der gesetzlichen Kündigungsfrist aus der Beschäftigung bei der Staatseisenbahn zur Folge." Also: Wohl steht es den Arbeitern frei, in den Gewerkschaften zu bleiben; aber der Eisenbahnminister weist ihnen dann die Thür. in praxi also besitzen die Eisenbahnarbeiter keine Koalitionsfreiheit." Um teine Jrrtümer auffommen zu lassen, sei übrigens bemerkt, daß die Kreuz- Zeitung" in demselben Artikel das Verfahren des Lloyd ausdrücklich als gerechtfertigt bezeichnet. Der Kongreß von Bordeaux. Bordeaug, 14. April.( Eig. Ber.) Dritter Verhandlungstag. Vormittagssigung. 9 Uhr. Vorsitz: Abg. Gerault- Richard, Abg. Piper und Monnier. Am Schluß der gestrigen Nachmittagssigung wurde eine Nachtfizung anberaumt. Die Delegierten verfammelten sich also um 10 Uhr abends. Aber die Resolutionskommission über die MillerandFrage teilte mit, daß sie ihre Arbeiten erst in später Nachtstunde beendigen könnte, und bat um Verschiebung der Sitzung auf morgen. Es kam deshalb zu lärmenden Protesten. Die Kommission war erst um 2 Uhr nach Mitternacht mit ihren Arbeiten fertig. * Im Beginn der heutigen Vormittags- Sigung ergreift das Wort Renaudel als Berichterstatter der Kommissionsmehrheit: Die Kommiffion hat mit 19 gegen 16 Stimmen bei 2 Stimmenthaltungen folgende Resolution beschlossen: „ Der Kongreß beschließt, daß Bürger Millerand aus der socialistischen Partei ausgeschlossen ist wegen wegen seiner, antisocialistischen Abstimmungen." Eine zuvor von der Linken in der Kommission beantragte Resolution lautete: " Judem der Kongreß anerkennt, daß Bürger Millerand die Verantwortung für seine Haltung und seine Handlungen energisch auf sich genommen hat, und ohne darauf zu verzichten, Reformen zu erstreben, die durch die republikanische Geseßlichkeit erreicht werden könnten, erklärt er, daß die socialistische Partei eine revolutionäre Partei bleibt nach ihrem Ziele: der Umgestaltung der fapitalistischen Ges sellschaft in eine kollektivistische oder kommunistische, und nach ihren Mitteln: dem Generalstreik und der Zufluchtnahme zur proletarischen Gewalt für den Fall, wo die Erpropriation der Bourgeoisie auf parlamentarischem Wege unmöglich wäre; er erklärt ferner, die sogenannte Realpolitik( politique des réalités) mur insofern für zulässig zu halten, als sie weder irgend eine Verletzung des socialistischen Programms und der socialistischen Principien, noch irgend einen Verzicht auf das socialistische Ideal nach sich zieht; und beschließt, daß Bürger Millerand durch seine Abstimmungen, diese Illustrationen feiner persönlichen Taktit, sich außerhalb der socialistischen Partei gestellt hat." = Ans Renaudels Bericht sei folgendes angeführt: Die beantragte Ausschluß Erklärung richtet sich nicht gegen eine Auffassung, sondern gegen eine Person. Millerand steht mit seiner Haltung allein da. Sie, Jaurès, haben ja Die bessere Chinapolitik. Die amerikanische Regierung selbst Vorbehalte gemacht gegenüber Millerands persönlicher Auferhielt, wie der" Morning Post" aus Washington getabelt fassung, für Sie ist in der Partei ein Plaz da, nicht aber für Millewird, Nachrichten aus China, daß die Haltung der Vereinigten rand. Und selbst wenn eine bestimmte Idee ausgeschlossen werden Staaten während des Borer Aufstandes und danach müßte, so hätten wir ein Recht dazu. Man hat schon den Ausden Amerikanern jetzt ungewöhnliche kommerzielle Vorteile einbringe. schluß einer Idee gegen links vorgenommen, den Ausschluß des AnDie chinesischen Behörden zeigen sich für die freundliche archismus, und daher sind die Gewerkschaften in Frankreich von Haltung Amerikas dadurch erkenntlich, daß sie sich besondere Mühe Anarchisten überschwemmt. Millerands Auffassung ist ein Hindernis geben, amerikanische Waren auf den Markt zu bringen und die ameri- für die Einigung mit den revolutionären Socialisten. Diese kanischen Kaufleute bei Reisen ins Innere möglichst unterstützen. Einigung muß aber vorbereitet werden. Die anonyme Masse Die amerikanische Einfuhr nach China betrug im verflossenen Jahre der Genossen in der Provinz wird endlich merken, daß nahezu 23 Millionen Dollars, ungefähr 20 Proz. mehr als im vor- fie geprellt indem fie ftets die Streitigkeiten der hergehenden Jahre und über 100 Broz. mehr als vor zwei Jahren. Führer zu den ihren macht.( Lebhafter Beifall links.) Ist doch Sie bestand hauptsächlich aus Bauholz, Tabak, Petroleum und ver- die Millerand- Frage von unten her auf die Tagesordnung gesetzt arbeiteter Baumivolle. worden, nicht von den Führern.( Proteste rechts.) Schon gut! Nur Eure Anhänger( nach rechts) bekommen keine Losungsworte von oben. Habt Ihr vergessen, daß selbst in Euren Föderationen Meinungsver schiedenheiten über Millerand ausgefochten wurden? Die Masse hat die subtilen Unterscheidungen, die widerspruchsvollen Handlungen fatt. Wir haben nicht das große Ansehen der Verteidiger Millerands. Sie, Jaurès, haben ein schweres Gewicht auf die Wagschale gelegt. Desto schwerer ist die Verantwortung, die wir übernehmen. Wir sind keine Freunde von Bannflüchen. Beweis: seit drei Jahren erscheinen wir auf Euren Kongressen trotz so zahlreicher ProzedurManöver Eurerseits. Wenn Millerand von selbst aus der Partei austritt, so find wir noch heute bereit, den Ausschluß- Antrag zurückzuziehen. Es liegt uns nichts daran, Millerand als Person zu treffen, wohl aber daran, daß er ein Hemmnis für unsre Aktion und Propaganda ist. Bedenkt, daß nach 3 Jahren seiner Ministerschaft die französische socialistische Partei die einzige in Europa ist, die in den Wahlen im Stillstand geblieben. Eine Partei, die nicht vorwärts kommt, geht zurüď. Ich sage nicht, daß Millerands Ministerschaft daran schuld ist, aber warum fprecht Ihr von den wohlthätigen Folgen derselben? Die Vereinigten Staaten hatten sich wiederholt gegen die deutsche Politik der gepanzerten Faust" gewendet! Ausland. Frankreich. Paris, 17. April. Edgar Combes wurde vom Untersuchungsrichter vernommen und bestritt auf das entschiedenste, jemals irgend wen beauftragt zu haben, in seinem Namen bei einer Ordensfongregation, welche es auch sei, zu vermitteln. Edgar Combes erklärte ferner, er kenne Besson nicht und er ſei in keiner Weise an den von diesem bei Mazet und Vervoort bezüglich der Mission der Kartäuſer unternommenen Schritten beteiligt. Im Verlauf seiner Budgetrede, die am Freitag der kanadische Finanzminister Mr. Fielding im Parlament zu Ottawa hielt, erklärte er, daß die kanadische Regierung, nachdem die Zollverhandlungen init Deutschland fehlgeschlagen seien, sofort einen Zuschlagszoll von einem Drittel des gegenwärtigen Zolles auf nach Kanada eingehende deutsche Waren erheben werde. Kanada sei willens gewesen, Deutschland alle Vergünstigungen zu gewähren, die es irgend einem andren auswärtigen Lande einräumte. Deutschland sei hiermit nicht zufrieden gewesen, sondern habe auf der Vorzugsbehandlung bestanden, welche Kanada Großbritannien gewährte. Da dies abgelehnt wurde, habe Deutschland den kanadischen Handel dadurch gestraft, daß es auf kanadische Waren einen höheren Boll legte. Die kanadische Regierung sei oft getadelt worden, daß sie auf dieses Vorgehen nicht mit einer Sondergesetzgebung antwortete. Sie hätte es aber in dieser internationalen Angelegenheit vorgezogen, mit Sorgfalt und Geduld vorzugchen und hätte ihre Ansichten auch der deutschen Regierung unterbreitet. Dies sei sowohl durch die britische Regierung selbst als auch durch direkte Verhandlungen mit dem kaiserlich deutschen Konsul in Kanada geschehen. Aber obgleich der artige Verhandlungen fünf Jahre angedauert hätten, seien alle Bemühungen erfolglos gewesen. Er schlage daher jetzt vor, in den Tarif eine Klausel einzufügen, welche gewissermaßen dem neuen deutschen Zolltarif entnommen sei: nämlich daß, wenn ein fremdes Land die aus Kanada eingeführten Waren ungünstiger behandle als Ferner hat der Untersuchungsrichter den Redakteur Besson des Waren aus andern Ländern, auf die Waren solcher Länder ein" Petit Dauphinois" verhört in der Angelegenheit. Besson erklärte, Zuschlagszoll gelegt werden solle. Dieser Zuschlagszoll soll ein er werde nur vor dem Schwurgerichte antworten, und verlangt, daß Drittel der Säße des Generaltarifs betragen. Eine solche Klausel seine Sache vor das Schwurgericht gebracht werde. sei in ihrem Wesen allgemeingültig, werde sich aber sofort auf die Gegen die Kongregationen. Die Pariser Polizeikommissare haben Einfuhr aus Deutschland erstrecken mit dem Vorbehalt, daß sie sich am Donnerstag 26 Kongregationen den Auflösungsbefehl zugestellt. nicht auf diejenigen Waren beziehen solle, welche vor dem 16. April Die äußerste Frist für die Auflösung ist auf ein bis drei Monate gekauft seien. festgesetzt. Die Ursache des Zollstreites ist doch eine etwas andre, wie Der Polizeikommissar legte an die Liqueurfabrik der Karthäuser Mr. Fielding sie darzustellen beliebte. Nicht Deutschland ist das in St. Laurent die Siegel an. Der Pater Rey, der bei den BeKarnidel, das angefangen hat, sondern die kanadische Regierung, hörden als Eigentümer der Fabrik angemeldet worden ist, hat Eindie, um die dem englischen Handel lästige deutsche Konkurrenz ab- spruch erhoben. Von der Menge wurden feindselige Rufe gegen den zuwehren, England eine Reihe Vorzugszölle einräumte. Erst Polizeikommissar ausgestoßen. daraufhin hob Deutschland die den kanadischen Ausfuhrartikeln bisher gewährte Meistbegünstigung auf und brachte seinen allgemeinen Bolltarif zur Anwendung. Die Folgen waren für Kanada weit härtere als für Deutschland; dem die Ausfuhr Kanadas nach dem deutschen Zollgebiet besteht hauptsächlich in Getreide, Bohnen, Erbsen, Butter, getrocknete Alepfel: Artifel, die Deutschland in gleicher Qualität und zu gleichen Preisen auch aus andren Ländern beziehen kann. Mit Es ist immerhin in diesen reaktionären Zeiten, da der Ungeist einem beträchtlich höheren deutschen Zoll belastet, wie die aus den des russischen Zarismus Europa bedroht, schon erfreulich, daß die Vereinigten Staaten eingehenden Körnerfrüchte, vermochte bald das italienischen Behörden sich der ungeheuerlichen Forderung der durch kanadische Getreide mit letteren nicht mehr auf dem deutschen Markt tein internationales Recht begründeten Auslieferung widersetzt. Die zu fonkurrieren und sah fich immer weiter und weiter preußische und die Reichsregierung in Deutschland stehen bezurückgedrängt. Dagegen hat die differentielle differentielle Behandlung der deutschen Einfuhr in Kanada fast nur dem deutschen schämt vor diesem Verfahren Italiens; in Preußen weiß man den Zucker- Export nach dem britischen Nordamerika geschadet; Barismus zu bedienen, indem man Personen, die man nicht ausdie meisten andren wichtigen Waren, die Deutschland nach Kanada liefern darf, so ausweist, daß die Ausweisung eine Auslieferung ausführt; Woll- und Seidenwaren, Lugusartikel, Eisenwaren, Hand- unter Entziehung aller Rechtsgarantien bedeutet! Italien. Die Freilassung des Russen Göt. Rom, 17. April. Die Auklagekammer von Neapel verfügte die Freilassung des russischen Socialisten Götz. Zum Schluß erklärt Renaudel, daß die Linke beschlossen hat, an der weiteren Diskussion sich nicht mehr zu beteiligen: Die Föderationen hatten schon vor dem Kongreß alle Dokumente vor Augen. Auf dem Kongreß dauert die Diskussion schon zwei Tage. Das genügt! Jezt könnt Ihr reden, was und so lange Ihr wollt, wir werden nicht antworten. Die Frage ist geklärt. Von unsrer Seite hat der letzte Redner gesprochen.( Lebhafter Beifall links.) Jaurès beantragt namens der Kommissionsminderheit( 16 Föderationen) folgende Resolution: " In Erwägung, daß die Aktion der socialistischen Partei stets durch die Idee einer vollständigen Umgestaltung der gesellschaftlichen Ordnung geregelt werden muß. in Erwägung, daß das notwendige alltägliche Reformiverf nicht getrennt werden darf von der steten theoretischen und praktischen Betonung des socialistischen Jdeals, wie es von den nationalen und internationalen Kongressen bestimunt wurde, und namentlich bom Tours- Kongreß, erklärt der Kongreß von Bordeaux, daß es die strenge Pflicht der socialistischen Deputierten ist, durch ihr Votum die Tradition der socialistischen Partei bezüglich der Trennung zwischen Kirche und Staat aufrechtzuerhalten und stets die freie Entwickelung der Arbeiterklasse zu sichern, die für den notwendigen Kampf gegen die Kapitalistenklasse organisiert ist, und erklärt außerdem, daß die socialistische Partet zwar eine Partei des freien Gedankens und der fortwährenden wissenschaftlichen Untersuchung ist, daß es aber ihre Pflicht gegenüber dem Proletariat ist, von allen ihren Deputierten zu fordern die disciplinierte und treue Beobachtung der kollektiven Beschlüsse der im Kongreß versammelten Partei, und nimmt zur Kenntnis die in diesem Sinne vom Bürger Millerand abgegebenen Erflärungen." Diese Resolution, so führt Jaurès aus, entspricht den berechtigten und vernünftigen Wünschen aller, selbst unsrer Gegner. Denn fie enthält alles, was unsre Partei wollte: 1. daß der alltägliche Kampf in keinem Widerspruch zu unsrem Jdeal stehe; 2. die Aufrechterhaltung der traditionellen Manifestation gegen das Stultusbudget, wodurch das individuelle Votum Millerands abgewiesen und dessen Wiederholung in der Zukunft verboten wird; 3. Freiheit des Gedankens, keine Dogmen, das ewige Recht der Partei auf die Fortentwicklung ihrer Auffassung, um in Einklang mit der Entwicklung der Dinge zu bleiben. Ohne das letztere wären wir die elendeste Sette, da wir uns für eine unfehlbare Kirche ohne Gott erklären würden. Andrerseits fordert die Resolution die Disciplin in den Handlungen, für die Deputierten also in den Abstimmungen. Millerands Erklärungen genügen: er beansprucht für seine Ideen das Recht auf die Zukunft, welches allen Ideen zusteht, aber er erkennt für sich die Disciplin in den Abstimmungen an. In unsrer Resolution ist alles da: Grundsäße und Klarheit, es fehlt nur eines die Ausschließung Millerands. In Renaudels Resolution ist dagegen alles dunkel, zweideutig und nur eines klar die Verjagung Millerands aus unsren Reihen. Ihr schließt Millerand aus wegen seiner antisocialistischen Abstimmungen". Aber zwei Tage lang fordertet Ihr von Millerand, was auch seine Auffassung sein mag, bloß die Verpflichtung, Disciplin zu halten. Diese Verpflichtung hat er übernommen. Was wollt Ihr also noch? Was für eine Komödie haben wir hier gespielt? In der Kommission wurde bemerkt, Millerand hätte bereits in der Firminy- Rede diese Verpflichtung übernommen, sie aber nicht erfüllt. Daher kein Vertrauen mehr zu ihm! Dazu habt Ihr kein Recht, es wäre ein vorbeugender Bannfluch, ein wahrer Mißbrauch der Gewalt. Aber auch diese Erklärungen genügen Fabre nicht; schließlich Vor der Stichtvahl hat das Komitee ein Manifest erlassen zu aber erklärt er, sich der Abstimmung enthalten zu wollen. Gunsten der Unterstützung der republikanischen Parteien gegen die Es folgen noch eine Reihe begründender und die Linke an- reaktionäre Koalition. greifender Erklärungen für die Resolution Jaurès, darunter die von Mit der Kammerfraktion blieb das Komitee in steter Fühlung. Pressensé namens der Kammerfraktion und der Rhône- Föderation Sie ist in demselben vertreten durch die Abgg. Jaurès und Briand. ( Lyon): Die Abstimmungen Millerands haben die Rhône- Föderation Agitation. Trotz der schwachen Hilfsmittel und der mangelbetrübt, aber sie will nur für die Zukunft Vorsichtsmaßregeln haften Unterstüßung seitens der Föderationen hat das Komitee Soch treffen. Millerands Erklärungen haben die Sorge um die Zukunft den meisten an ihn gelangenden Forderungen um Redner entsprochen. beseitigt. Eine weitere Garantie liegt darin, daß Millerand für die Vom Juni 1902 bis April 1903( in den Wahlkampf hat das Komitee Resolution Jaurès stimmen wird. Dann zeigt der Umstand, daß nicht eingegriffen) wurden 2000 Vorträge in der Provinz durch das Millerand hier erschienen ist, um sich vor dem Kongreß zu recht- Komitee veranstaltet. fertigen, welchen großen Wert er auf die Zugehörigkeit zur socia- Broschüren: Das Komitee hat drei Broschüren herauslistischen Partei legt. Machen wir keinen Tendenzprozeß! Wenn durch gegeben: 1. Die Reden von Jaurès, Briand, Viviani und Millerand den Ausschluß eine Doftrin getroffen werden soll, so müßten auf dem nach den Kammerwahlen veranstalteten Bankett, 2. Jaurès' auch die andren ausgeschlossen werden, die wie Millerand Reden über die Abrüstung und 3. das Programm und die Statuten denken. Handelt es sich aber nur um eine Frage der Disciplin, so der Partei. Eine vierte Broschüre ist in Vorbereitung ein Kom ist sie durch Millerands Erklärungen befriedigend gelöst. mentar zum Parteiprogramm. Seitens der Linken hat nur Saniol eine begründende Erklärung für den Ausschluß abgegeben: Die früheren Erfahrungen machen es unmöglich, an Millerands Wort zu glauben. Für die Resolution Der Bericht des Komitees wird ohne Debatte genehmigt. Renaudel haben in der Kommission erstens diejenigen gestimmt, die Nach längerer lebhafter Debatte wird ein Manifest des Komitees nur wegen der Abstimmungen Millerands ausschließen wollen, und betreffs der Insel Martinique sanktioniert und eine Protestzweitens die Gegner seiner Auffassung, die aus der socialistischen resolution in derselben Angelegenheit gefaßt, eine Resolution, die ihre Partei eine bloße demokratische Volkspartei macht. Beide socialistische Spitze gegen die Kammerfraktion richtet. Der beredte Beschwerde taktische Auffassungen sind notwendig, die reformistische und die führer gegen die Fraktion ist der junge Mulatte Laprofilière, Deles revolutionäre. Aber Millerand ist kein Socialist! Fragt nur die gierter im Juterföderalen Komitee für Martinique. Ir der Resolution russischen Socialisten, wie sie über Millerand denken.( Lärmende wird von der Fraktion verlangt, der Regerbevölkerung der Insel. Proteste rechts.) Redner spricht unter wachsendem Lärm und selbst gegenüber einem Ministerium der republikanischen Aktion" zu schließt unter dem Beifall der Linken mit den Worten: Wird Mille- ihrem Rechte zu verhelfen. rand nicht ausgeschlossen, so werden Spaltungen, Abbröckelungen und der Untergang der Partei die Folge sein. Vor der Abstimmung entstehen noch zwei unerquickliche Zwischenfälle infolge des Frontwechsels einiger Delegierten zu Gunsten Millerands, trotz der gebundenen Ausschluß- Mandate. als Bulletin. Seit Januar 1903 erscheint ein offizielles Parteibulletin jeden Monat. Der gedruckte Finanzbericht wird nur unter den Delegierten und zwar vertraulich verteilt. Thizon, Parteikassierer, beschwert sich über die nachlässige Zahlung der so geringen Parteibeiträge und über die Finanznot. Es wird einstimmig beschlossen, das Abonnement auf das monatliche Parteibulletin für alle Gruppen obligatorisch zu machen. Die ersten drei Nummern des Bulletins wurden den Gruppen unentgeltlich zugestellt. Es giebt nämlich insgesamt 214 Mandate bei etwa 90 Delegierten. Jeder Delegierte besitzt also mehrere Mandate, er kann aber statutenmäßig nur drei Mandatsstimmen abgeben. Die Linke Jaurès erklärt, sein Mandat als Delegierter des Interzählte nun am Beginn des Kongresses, wie gemeldet, etwa 30 Man- nationalen socialistischen Bureaus niederlegen zu Jaurès wirft der Linken eine zweideutige Haltung vor: Wären date Mehrheit für den Ausschluß, aber ihre Delegiertenzahl müssen, weil es ihm an freier Zeit fehle, um dieses Mandat es nur die Abstimmungen, so würden Sie nicht auf dem Ausschluß ist geringer die Zahl der rechtsstehenden Delegierten. gebührend zu erfüllen. bestehen. M.s Abstimmungen sind vielleicht weniger wichtig als die So kam es, daß unter andrem einige überschüssige Mandate der Linken Anläßlich der Wahl des neuen Delegierten kommt es noch ein Verwerfung der kollektivistischen Ideen durch die ganze Kammer- Delegierten der Charente- Inférieure anvertraut wurden, die anfangs mal zu einer Kraftprobe zwischen den beiden Lagern. Die Rechte fraktion( unter dem Kabinett Waldeck- Rousseau in der Debatte über für den Ausschluß stimmen wollten. Als dann die Betreffenden ins stellt auf die Kandidatur Pressensé, die Linke schlägt Cipriani die Chalon- Mezelei). Ihr habt aber dagegen nicht protestiert. In Millerand- Jaurèssche Lager abschwenkten, wurden ihnen die Aus- vor. Durch Handaufheben wird mit großer Mehrheit Pressensé Wirklichkeit wollt Ihr Millerands Auffassung treffen.( Zustimmung schluß- Mandate- übrigens infolge ihrer offenen Erklärungen über gewählt. Sodann wird Cipriani zum Ersatzmann ohne Widerlinks.) den Frontwechsel weggenommen. Thizon( Linke) bringt den Fall spruch gewählt. Jaurès greift heftig die Linke an wegen der Ersetzung ihrer selbst zur Sprache, um die bezüglichen Mandate in der Abstimmung Auf den Antrag Jean Longuets wird eine Resolution zu ersten principiell motivierten Resolution durch die kurze Ausschluß- verwenden zu dürfen. Jaurès protestiert dagegen und nennt es ein Gunsten der Armenier und aller bedrückten Völkerschaften der Türkei Erklärung: Euer Gedanke bleibt doch nicht verborgen. Morgen mißbräuchliches und gefährliches Verfahren". Jean Longuet bringt votiert. werdet Ihr diese Erklärung, die sich zum Schein auf die Abtrünnigen aber zur Sprache folgenden Fall: Abg. Pastre Gard hat umDie übrigen 30 Punkte der Tagesordnung bleiben sämtlich unberuft, im Sinne der Ausschließung einer Auffassung auslegen. Ihr gekehrt drei von ihm vergebene Ausschluß- Mandate zurückgezogen, erledigt. müßt das heute hier direkt zur Entscheidung bringen. um fie an die Gegner des Ausschlusses zu vergeben. Vorsitzender Gérault- Richard hält eine Schlußrede. Wo liegen die Grenzen der Auffassung und Taktik, die Ihr treffen Abgeordneter Pastre erklärt, er sei der einzige Delegierte der Um 7 Uhr geht der Kongreß auseinander. wollt? Wer wird mit Millerand zugleich ausgeschlossen werden? Gard- Föderation, die aber neun Mandate besige, davon sechs für Habt Ihr das bedacht? Die Abstimmungen sind eine falsche An- Millerand und drei gegen. Diese drei Ausschlußmandate hat er mun wendung der Millerandschen Auffassung, deren Grundlage, wie Sarrante an die Linke vergeben, wie die drei überschüssigen Millerand freund- Die unabhängige Arbeiterpartei Englands ausgeführt hat, in der durch die Demokratie gesicherten legalen Aktion lichen Mandate an die Rechte. Er persönlich sei von Anfang an hielt während der Ostertage in Yort ihre elfte Jahreskonferenz ab. besteht. Wollt Ihr also nicht nur die falsche Anwendung, sondern gegen den Ausschluß, zuletzt aber habe er sich vorgenommen, auch Die Gröffnungsrede Bruce Glasiers flang dahin aus, daß die die Auffassung selbst treffen, dann schließt Ihr zahlreiche Genossen die drei Ausschlußmandate gegen den Ausschluß zu verwenden. Er Arbeiterpartei sich vollkommen unabhängig von den Liberalen machen aus, die in der Partei älter sind als ich und Renaudel. Nach dem wisse sich dem Geiste seiner Föderation treu. Resultat der Abstimmung: hierüber klar auszusprechen. Redner wiederholt seine Argumente für die Heilsamkeit der seiner Mandate anzugeben hat. Existenz verschiedener und selbst gewissermaßen einander widersprechender Auffassungen innerhalb der Partei. Millerand ist ein intransigenter Anhänger des Kompromisses. Ich mag diese Intrans figenz ebenso wenig, wie die ihr entgegengesette Intransigenz. Sich selbst überlassen, ist sie eine Gefahr, aber auch der traditionelle Revolutionarismus tann für sich allein zu anarchischen Konvulsionen führen oder zur Phrasenmacherei werden. Die Resolution Jaurès ist mit 109 gegen 89 auf die Resolution Renaudel gefallenen Mandatsstimmen angenommen bei 15 Enthaltungen und einem Abwesenden. Millerands Ausschluß ist also abgelehnt. müsse. Diese Erkenntnis nehme auch innerhalb der Trades- Unions ersten Guillotine- Karren werdet Ihr zahlreiche Karren zu verfertigen Es entsteht noch eine längere Debatte über die Abstimmungs- immer mehr zu. Er teilt mit, daß dem Arbeitervertretungs- Komitee haben, so zahlreiche, daß Ihr genötigt wäret, die Abgeschobenen weise. Die Rechte verlangt den Namensaufruf, die Linke die Zettel- jetzt bereits Organisationen mit einer Gesamtmitgliederzahl von zurückzurufen. Ich rate Euch gleich, den Insassen dieser Karren abstimmung( gedruckte Stimmzettel sind bereits da.) Schließlich 860 000 angehören. Hin- und Rückfahrt- Billets mitzugeben: drei Viertel der Partei einigt man sich dahin, die Namen der Föderationen aufzurufen, Zum Jahresbericht beantragt Hobson London eine Remüßten in den Karren Platz nehmen. Ihr habt die Pflicht, Euch sowie der Delegierten jeder aufgerufenen Föderation, wobei folution, in der verlangt wird, daß in dem Labour- Repräsentationsjeder Delegierte neben seinem mündlichen Votum die Zahl Komitee die socialistischen Principien mit mehr Nachdruck betont werden. Diese Resolution wurde mit 79 gegen 34 Stimmten abgelehnt. We st Brumwich hat eine Resolution unterbreitet, in welcher die Unabhängigkeit der Arbeiter Abgeordneten von den beiden kapitalistischen Parteien gefordert und das Bedauern über die Haltung Bells ausgesprochen wird. In der Diskussion wird das Verhalten Bells mit scharfen Worten getadelt; jogar sein Ausschluß aus dem Komitee wurde beantragt. Von dieser Resolution wurde nur der erste Teil angenommen. Highmann- Blackburn sprach über die richterlichen Entſcheide gegen die Trades Unions; das Mittel einzige gegen diese reaktionären Maßnahmen sei die politische ftion. Man müsse Leute in das Parlament entsenden, die unabhängig von den Tories und Liberalen die Interessen der Arbeit vertreten. Keir Hardie teilt mit, daß er zur Zeit gemeinsam mit einigen andren Abgeordneten einen Gefeßentwurf ausarbeite, durch den die Fads der Gewerkschaften geschützt werden sollen. Auch mich würdet Ihr durch das Ausschlußbotum ausschließen, freilich nur teilweise. Ihr würdet mir einen Teil des Gehirns wegschneiden, in einem Winkel meines Geistes reserviere ich einen Platz für andre Auffassungen und Hypothesen als die geltenden. Ein teilweiser Ausschluß ist schlimmer als ein vollständiger, er verkrüppelt die Kämpfer.( Anhaltender Beifall rechts.) Ihr wollt unsre propagandistische Kraft lähmen, indem Ihr uns nötigt, die Hälfte unfres Gewissens zu verbergen. Man sagt, Millerand wäre ein Hindernis für die Einigung mit den Guesdisten. Ihr wollt also die Rückkehr derjenigen erleichtern, die uns freiwillig verlassen haben, um den Preis der Opferung eines Genossen, der in unsren Reihen ist! Und seid Ihr sicher, daß dieses Opfer genügen wird?... Die Broklamierung des Ergebnisses der Abstimmung wird rechts mit lebhaftem Beifall und Hochrufen auf Jaurès, links mit einzelnen Zwischenrufen aufgenommen. Nachmittags Sibung.( Schluß.) Begrüßungsdepefchen sind eingetroffen vom belgischen Parteitag, vom italienischen Parteivorstand und der italienischen Kammer fraktion, von der italienischen socialistischen Union in Frankreich und von der Gewerkschaft der seit mehreren Monaten streifenden Metallarbeiter von Bessège mit der Bitte um Streifunterstützungen. Es wird zu diesem Zwved eine Subffriptionsliste unter den Delegierten in Umlauf gesetzt werden. Woolwich beantragt, sie Verschmelzung der socialistischen Korporationen Englands in die Wege zu leiten. Die Zeit sei gekommen, wo die Sträfte vereinigt werden müßten; es solle ein Komitee, bestehend aus Mitgliedern der„ Socialdemokratischen Föderation" und der Unabhängigen Arbeiterpartei", in Funktion treten, um die Einigung herbeizuführen. Nach Ablehnung dieser wird einer Resolution von der Glasgower Gruppe zugestimmt, in welcher es heißt, daß die Verständigung der Korporationen schon in dem Labour- RepräsentationsKomitee gegeben sei. Als Präsident für das nächste Jahr wurde Philip Snowden gewählt. Nach Erledigung der Millerand- Frage sind auf der Tages ordnung des Kongresses noch über 30 Fragen und Anträge stehen geblieben. Der Kongreß verfügt aber nur noch über eine Sißung. Jaurès bespricht die Ursachen der Spaltung zwischen seiner In der Debatte über den weiteren Gang der Beratungen verlangt Partei und den Guesdisten, welche über die Millerandsche Minister- Hervé die Behandlung nur noch folgender drei Fragen: 1. Organi schaft hinaus zurückreichten, und kritisiert die guesdistische Richtung. fation des Interföderalen Komitees, 2. Zusammensetzung der Er versichert, daß Millerand im Falle seiner Ausschließung geraden Stammerfraktion und 3. Beteiligung von Socialisten an der bourWeges fich als Parteimitglied bei den Guesdisten einschreiben könnte, geoisen Regierungsgewalt. Thizon erinnert an den noch nicht dis da diese für ihn von jeher eine besondere und beständige Zärtlichkeit kutierten Bericht der Kammerfraktion: Man muß doch über die an den Tag gelegt hätten. statutenwidrige Zusammenſegung der Fraktion Beschluß fassen, un Am zweiten Sigungstage giebt Keir Hardie den Bericht Jaurès schließt mit den Worten: Die erste Ausschließung wäre wenigstens für die Zukunft die Verlegung der Tours- Beschlüsse zu über seine parlamentarische Thätigkeit, die vom Kongreß gutgeheißen das Signal für weitere Ausschließungen, für den Einzug eines vermeiden. Außer Miller und haben noch andre Frattions- Mit- wird. Sodann gelangt eine Resolution zur Annahme, in der verinquisitorischen Geistes in jede einzelne Föderation, für die Schaffung glieder im Wahlkampfe das Tours Programm nicht affichiert. Es langt wird, daß eine Reducierung der Einkommensteuer so lange einer Kategorie von Verdächtigen, der Millerandschen Auffassung giebt ferner ein Fraktions- Mitglied, das keiner Parteiorganisation nicht vorzunehmen ist, so lange nicht für eine Pension verdächtigen. Der Kongreß ist zwar souverän, aber die Natur der angehört. für alte Arbeiter vorgesorgt ist. Zur Frage der Dinge fann er nicht ändern. Trotz des Ausschlusses, wird Millerand Heppenheimer spricht gegen Thizons und Hervés Anträge: Es Municipalisierung industrieller Unternehmen in den Augen des Proletariats ein Socialist bleiben, da der Aus- fehlt die Zeit und der Kongres soll nicht unter abscheulichen Einschluß unverständlich wird nach den Millerandschen Verpflich- drücken, wie sie durch die vorgeschlagenen Diskussionen hervorgerufen tungen für die Zukunft und die Ausschluß- Erklärung feine werden würden, seine Arbeiten schließen. andren Gründe als die Abstimmungen angiebt. Die Kongreß- Hervé: Wird die Ministerfrage nicht diskutiert, so bleibt es beim Debatten enthalten wohl andere Gründe, aber nach furzer bezüglichen Tours- Beschluß( ohne Partei- Entscheid kein socialistischer Zeit wird der Eindruck der Debatten verwischt sein, während Minister). Die Anträge von Hervé und Thizon find abgelehnt. die Verdienste Millerands frisch von neuem sich dem Gedächtnis auf- Mitten in der Tagesordnungs- Debatte wurde beschlossen, für drängen werden. So gelegentlich der Verkürzung der Arbeitszeit den nächsten Kongreß einen kommunalen Programmentwurf ausvon 10% auf 10 Stunden( April 1904) und gelegentlich der zuarbeiten. Damit werden betraut einerseits die Kammerfraktion kommenden Beratung der Altersversicherungs- Borlage. Das und das Interföderale Komitee, andrerseits ein vor dem Parteitag Proletariat wird fagen: Millerand ist ein Socialist, und die zusamenzuberufender Kongreß der socialistischen GeAutorität dieses Kongresses wird kompromittiert werden infolge des meinderäte. Dieser Kongres foll in Limoges tagen. begonnenen Gewaltmißbrauches.( Andauernder, stürmischer Beifall Der nächste Parteitag wird in Saint- Etienne tagen. der Mehrheit und Hochrufe auf Jaurès.) Parteisekretär Orry verliest den gedruckten und soeben der teilten Bericht des Interföderalen Komitees. wird eine Resolution angenommen, in der gefordert wird, daß die Profite aus den städtischen industriellen Betrieben für Arbeiterwohnungen und andre Unternehmen zu Gunsten der Arbeiterklasse, nicht aber zur Herabsetzung der Einkommensteuer verwandt werden sollen. Zur Wohnungsfrage schlägt die Gruppe York eine Resolution vor, in welcher Bezug genommen wird auf die großen Mißstände, welche die Ueberfüllung der Wohnungen zur Folge hat. Wo eine solche Ueberfüllung der Wohnungen und eine sehr hohe Bodenrente vorherrscht, sollen Lokalkomitees gebildet werden, die von den Rechten, welche das Gesetz von 1890 ihnen verleiht, einen energischen Gebrauch machen. Die Regierung wird aufgefordert, in dem in Aussicht genommenen Entwurf eines Wohnungsgesetzes folgende Punkte mit zu berücksichtigen: Baugelder sind aus Spartafsen und andren Quellen zu niedrigem Zinsfuß und langen Abzahlungs Man steht nun hart vor dem Ausgang der heißen Schlacht, die fristen flüssig zu machen; strenge Ueberwachung der Wohn aber jetzt die Eigentümlichkeit aufweist, daß das Fähnlein der Zur Zeit des Tours- Kongresses zählte die Partei 28 autonome häuser durch Wohnungsinspektoren( Aerzte). Werden die Linken gemäß der Ankündigung Renaudels an der weiteren Debatte Föderationen und zwei Landesorganisationen( Possibilisten und die obigen Punkte im Regierungsentwurf nicht berücksichtigt, sich nicht beteiligt. Nur hier und da greift ein Mitglied der Sonderorganisation der ehemaligen" Unabhängigen"). Diese so soll ein Komitee beauftragt werden, ein Wohnungsgesetz aus Opposition in die Debatte ein, um eine furze thatsächliche Be- letzteren haben sich aufgelöst, um in der Gesamtpartei aufzugehen. zuarbeiten. Hierauf beschloß der Kongreß eine antimilitaristische richtigung zu machen. Heute giebt es 38 autonome Föderationen in der Partei. Die 10 Resolution. Nachdem noch eine Resolution gegen die Kinderarbeit Der wichtigste Zwischenfall ist die Schwenkung und die schließ neu beigetretenen Föderationen sind: die von Ain, Côte d'Or, Jura beschlossen und ferner dem Lord Pennrhyn ein Tadel wegen liche Sinnesänderung des Delegierten Fabre- Marseille, der über drei und Savoie, die vor dem Tours- Kongreß aus der Partei ausgetreten seiner Weigerung, den Konflikt mit seinen Arbeitern einem SchiedsMandate verfügt und selbst die von Renaudel beantragte furze waren, ferner die altbestehenden Föderationen von Aube und Somme, gericht zu unterbreiten, ausgesprochen ist, wird der Kongreß geAusschluß Erklärung verfaßt hat. Die Entscheidung hängt von schließlich vier neugegründete in den Departements Bouches- du- schlossen. Der nächste Kongreß findet in Cardiff statt. wenigen Stimmen ab. Daher ein heißer Kampf um Fabre. Diesem Rhône, Charente- Inférieure, Haute- Vienne und in Algerien. genügen, wie er zweimal wiederholt, die gestrigen Erkärungen Außerdem giebt es in 15 Departements eine Anzahl Gruppen, die Millerands nicht. Andere Delegierte mit gebundenen Ausschluß an die benachbarten Departements- Föderationen angeschlossen, da Mandaten geben sich mit jenen Erklärungen zufrieden und wollen, sie in jedem einzelnen Departement noch nicht die statutenmäßig erungeachtet ihrer Mandate, für die rettende Resolution Jaurès' forderliche Zahl erreicht haben, um eine eigne Föderation zu bilden. stimmen. Um Fabres Stimmen zu gewinnen, erklärt Das Tours- Programme wurde zieds Affichierung im WahlMillerand: Ich habe gestern gesagt und wiederhole es heute: tampfe in der Form von großen Plakaten gedruckt in einer Auflage Da der Kongreß und ich über die Grundlagen und die Minister von 20 000 Eremplaren und den Föderationen auf ihr Verlangen frage übereinstimmen, so sehe ich keine Schwierigkeit, mich in einer zugestellt. Anwendungsfrage bor den Beschlüssen der Mehrheit der Kammer- In den Kammerivahlen 1902 hat die Partei in der Hauptwahl fraktion zu beugen( m'incliner). Ich habe schon gestern wörtlich 405 000 Stimmen gemustert bei einer Gesamtzahl von 650 000 gesagt: Ich will als disciplinierter Soldat Hand in Hand mit den socialistischen Stimmen, d. h. 40 Proz. Stimmen mehr als alle andern Genossen marschieren für die Republik und die socialistische Idee. socialistischen Organisationen zusammen. Partei- Nachrichten. Die Winke für die Reichstagswahlen sind nunmehr in der Buchhandlung Vorwärts erschienen. Die Broschüre ist in Taschenformat gehalten und bringt unter Berücksichtigung der vom Bundesrat beschlossenen Aenderungen, die wichtigsten Bestimmungen des Wahlreglements sowie einen Auszug aus dem Wahlgesetz und erläutert in einzelnen Kapiteln: Wer ist wahlberechtigt?-Verbreitung von Wahl- DruckschriftenWahlversammlungen- Wählerlisten Wahlzeit- Stimmzettel e Wahlgeheir anis- Wahlhandlung Wahlbeeinfluffungen WahlZur Lohubewegung der Militärschneider. Kontrolle Wahlproteft Die Rechte der Wähler und die Pflichten Gegen die chinesische Einwanderung wendet sich eine Verordnung unseer Parteigenossen zur Organisation des Wahlkampfes. In der letzten nach Ostern stattgefundenen Streifversammlung des Gouverneurs von Samoa. Chinesen sollen in das dortige gab Ritter den Situationsbericht. Die Unternehmer stehen den Schutzgebiet nur einwandern dürfen mit Genehmigung des Für jeden in der Agitation stehenden Genossen wird die Forderungen der Streifenden nach wie vor hartnäckig ablehnend Gouverneurs. Der Betrieb eines Handwerks oder die Pachtung Broschüre ein Leiter und Ratgeber sein, umentbehrlich namentlich für gegenüber. Wie Redner hervorhob, wird von ihnen an- von Land kann den Zugelassenen gestattet werden, dagegen dürfen diejenigen, die mit der Ueberwachung des Wahlattes betraut fcheinend die sechswöchentliche Karenzzeit, die sie sich bei sie weder Land erwerben noch Handel treiben. Diese famose werde: it. den einzelnen Regimentskommandeuren und andern maß- Verordnung hält die gebildeten und besser fituierten Chinesen aus Der Preis ist so gestellt, daß Wahlkomitees, Wahlvereine usw. Iniformstücke ausgebeten haben, abgewartet. Um sich aus der vor- Chinesengefahr die Einwanderung einer auf tiefster moralischer und gebenden militärischen Stellen als Lieferungsfrist für die Konturrenzgründen von Samoa fern; die eigentliche dieselben anschaffen können. Es tosten: 1 Stück 10 Bf. 10 Stück 60 f.- 100 Stück 5 M. aus der Militärbranche als Streifbrecher herangezogen worden, die wird womöglich( um„ billige Arbeitsträfte" zu bekommen) begünstigt. läufigen Verlegenheit zu helfen, sind von ihnen Konfektionsarbeiter fultureller Stufe stehenden Volksschicht, verhindert sie nicht, ja diese 1000 Stück 30 M. Bestellungen sind an die Neubefägungen an Uniformstücken machen. Bruchhandlung Vorwärts, Berlin SW., Lindenstraße 69, 3 wähnten Thatsache sind die Unternehmer in die Lage versetzt, lassen hat, um von dort nach Samoa zu gehen. Wegen des an- In der That meldet denn auch der Telegraph, daß am 3. April in Verbindung mit der er= dieses Jahres ein Transport von 283 Kulis Swatow in China ver2 5009 Stück 20 M. richten. A 1902 1901 5 283 290 M. 8 858 463 4 623 471 M. 9 510 766 19 " von ihrer Kundschaft nicht besonders gedrängt zu werden. Der Parteitag der ungarischen Socialdemokratie Die Firma Mohr u. Speyer, welche bei Anfang der Bewegung vernahm auch, wie schon telegraphisch mitgeteilt, einen neuen schiedene ihrer Arbeiter verklagt hatte, hat einige von diesen, obHus Induftrie und Handel. Programmentwurf an. Derselbe enthält neben allgemeinen wohl sie vorläufig vom Junungs Schiedsgericht schon verurteilt Forderungen auch solche, welche, wie der Referent Genosse Bokanhi find, noch einmal verklagt. Anscheinend war diese Firma imfres ostafrikanischen Schutzgebietes, das bekanntlich unfren KolonialUnfre schönste Kolonie. Der Wert des Gesamt- Außenhandels sich ausdrückte, die eigentümlichen Verhältnisse des in ihrem verblendeten Hasse gegen die streikenden Arbeiter der feren als die wertvollste der deutschen Kolonien gilt, belief sich nach Landes berücksichtigen. Es wurden dann noch eine Resolution gegen Meinung, daß sie auf jedes einzelne liegen gebliebene Stüd einen Mitteilung der Deutschen Kolonialgesellschaft im letzten Jahr auf den Klerikalismus und eine andre gegen den Alkoholismus weiteren Schadensersatzanspruch geltend machen könne. Sie wurde, 14 141 753 M. gegen 14 134 237 im Jahre 1901. An diesen Summen angenommen. Der 8. Punkt: Ungarische Socialpolitik, wurde wegen wie nicht anders zu erwarten war, diesmal mit ihrem fonderbaren waren beteiligt: der vorgerückten Zeit von der Tagesordnung abgesetzt. Begehren vom Junungs- Schiedsgericht abgewiesen. In die Parteileitung wurden gewählt: Defider Botanyi, die Ausfuhr mit Von allgemeinem Interesse ist festzustellen, daß ein MitunterAlexander Csizmadia, Dr. Adolf Goldner, Erust Garami, zeichner des jüngst erschienenen konservativen Flugblattes im zweiten die Einfuhr mit. May Großmann, Jakob Israel und Jakob Weltner; in Berliner Reichstags- Wahlkreise- wo auch der Renommierarbeiter genommen, um den die Einfuhr abgenommen hat. Diese Steige Es hat also die Ausfuhr um fast den gleichen Betrag zu die Kontrollkommission: Georg Gogoja, Alexander Steinhardt mit aufgeführt ist- der Schneidermeister" Bidenrott, rung des Ausfuhrwertes ist hauptsächlich auf erhöhte Produktion Garbei, Georg Porth, Andreas Saly und Georg Kovats. Fidicinstraße 17, von Anbeginn des Streiks den ausständigen Militär- der Plantagenprodukte zurückzuführen. Von Kopra wurde z. B. für Polizeiliches, Gerichtliches ufw. schneidern in den Rücken gefallen ist, indem er als Arbeitswilliger" 766 400 m. ausgeführt( im Jahre 1901 für 557 379 M.) und ebenso anfertigt. So sieht die Anerkennung des Koalitionsrechts und der Außerdem hat die Ausfuhr von Stautschuk, Kopal, Getreide, Hülfenfür die Firmen Ed. Kühne und Luttmann u. Co. Streikarbeit stieg der Wert des Kaffee- Exports von 257 130 M. auf 353 424 M. Organisationen" bei dieser konservativen Arbeitswilligendienste früchten, Zucker, Zuckerrohr und Melaffe, Häuten und Fellen zu leistenden Ordnungsfäule aus. mehr in die sechste Woche geht, fortzusetzen. Die vor Ostern erDie Streifenden beschlossen einstimmig, den Ausstand, der nun zurückgegangen ist. genommen, während der Export von Elfenbein und Tabak wiederum höhten Säße der Streitunterstügung bleiben auf Beschluß der Ber- nahme der Baumwollwaren, erheblich vermindert, u. a. Eisenwaren Dagegen hat sich der Wert der meisten Einfuhrartikel, mit Aus waltung auch nach Dftern bestehen. Die nächste Streitversammlung 399 665 M.( 1901: 508 777 M.), Konserven und sonstige Berzebrungsfindet am kommenden Dienstag statt. gegenstände 629 272..( 1901: 772 659 2.), Reis 824 731 M. ( 1901: 1022 476 M.), Bier, Wein, Mineralwasser 363 990 M.( 1901: 403 667 M.), Glas, Porzellan- und Töpferwaren 180 558 m. 175 463 M.), Fahrzeuge aller Art 41 878 m.( 1901: 60 894 W.). ( 1901: 193 418 M.), Messing- und Kupfertvaren 153 568 M.( 1901: Spirituosen 189 637 W.( 1901: 144 612 M.), Cigarren und Tabak 151 555 W.( 1901: 190 397 M.). Ueber die Verfolgung des invaliden Bergarbeiters Schiwit hatte auch der Stettiner Boltsbote" einen Artikel unter der Spitzmarke„ Oberschlesische Rechtszustände" gebracht. Durch eine Geldstrafe von 100 M. wurde dem damaligen verantwortlichen Redakteur des„ Volksboten", Genossen Herbert, nahegelegt, daß die oberschlesischen Rechtszustände untadelhafte feien. " -Genosse Leinert, Redakteur des Volkswille" in Hannover, der erst jüngst wegen einer angeblich für das Gericht beleidigenden Gegenüberstellung zweier Urteile des Schöffengerichts in Northeim zu 150 M. Geldstrafe verurteilt wurde, erhielt neuerdings wegen Nichtaufnahme einer Berichtigung eine Geldstrafe von 30 M. " " Metallarbeiter! Nach eingehenden Verhandlungen zwischen den haber Mehlis u. Behrens) sind die Differenzen beigelegt auf einer Formern und Gießerei- Arbeitern und der Firma„ Cyklop"( Jn für beide Teile annehmbaren Basis..Sämtliche Arbeiter nehmen wieder auf. am Montag, den 20. April 1903, morgens 7 Uhr, die Arbeit Deutfches Reich. Beteiligt an dem Außenhandel der Kolonie waren 1902 vornehmlich folgende Länder: Einfuhr Ausfuhr Sansibar... 5 060 767 M. 3 548 139 M. Deutschland. 2065 100 1 520 670 Indien..1 257 736 24.252 England 47 817 " " 89 544 " PP 19 " Wegen Beleidigung eines katholischen Küsters hatte sich Genosse Dr. Erdmann als verantwortlicher Redakteur der„ Rheinischen Zeitung" vor der Kölner Straffammer zit verantworten. In einem kleinen Artikel:„ Ländlich- sittlich" war der Küster beschuldigt worden, mit einem Mädchen in der Kirche in Worringen sehr intim geworden zu fein, ferner eine Frau unsittlich angegriffen zu haben. Der Küster und das Mädchen beschworen, daß alles nicht wahr sei. Die Aussperrung von 15 000 Webern am Niederrhein, Dagegen beschwor die angegriffene Frau, daß der Küster fie umsittlich die, wie wir gestern mitteilten, von den Fabrikanten beschlossen ist, attackiert habe. Ihr Ehemann, ein Mezgermeister, bekundete unter hat ihre Ursache in einem Streit bei der Firma Bretthal u. Co. in Eid, daß er auf den Hilferuf seiner Frau ins Zimmer gekommen sei Strefeld. Am 20. März legten die 70 bei der genannten Firma und diese zitternd und blaß in Gegenwart des Küsters getroffen beschäftigten Stoffweber die Arbeit nieder. Veranlassung dazu bot Der Gesamthandel Deutschlands mit dem ostafrikanischen Schußhabe. Eine andre Zeugin beschwor, daß das Mädchen ihr den die Entlassung von fünf Arbeitern, von denen drei Ausschußmitglieder gebiet beträgt also nur ungefähr 3 Millionen Mark, und Borfall in der Kirche in allen Einzelheiten beschrieben habe. find. Die Arbeiter sahen in dieser Entlassung eine Maßregelung zwar entfällt von dieser Summe noch ein sehr wesentlicher Das Mädchen stellte auch dies eidlich in Abrede. Eine andre Frau und wollten durch den Streit die Wiedereinstellung der Gemaßregelten Betrag auf Proviant für die deutsche Schußtruppe und die im Ver befundete unter Eid: Als ihr Mann auf einer Wallfahrt in erzwingen. Gleichzeitig stellten die Ausständigen noch eine andre waltungsdienst beschäftigten Personen. Um diesen Handelseffekt zu Stevelaer gewesen sei, habe spät abends der Küfter Steinchen an ihr Forderung. Sie haben nämlich durch die Verlegung des Betriebes, erzielen, mußte Deutschland mit Einrechnung der Subvention an die Fenster geworfen; auf ihre Frage, was er wolle, habe der Küster die Ende vorigen Jahres erfolgte, erhebliche Ausfälle an ihrem Ostafrita- Linie fast das Doppelte an Reichszufchuß zu den Vergefagt: Darf ich was zu Dir kommen?" Ferner hat der Accordverdienst erlitten und wollen dafür entschädigt werden. Wegen waltungskosten zahlen. Eine prächtige Erwerbung! Rüfter eine andre Zeugin, als sie noch Mädchen, er aber verheiratet dieser Lohnentschädigung haben bereits 28 Arbeiter beim Gewerbegericht war, umarmt, so daß die Frau sagte:„ Was willst Du? geb' doch gegen die Firma geklagt, sie sind aber aus formellen Gründen mit Angeröachthale durch die Angerthalbahn Wülfrath- Ratingen hat eine Die bevorstehende Erschließung der bedeutenden Kalklager im zu Deiner Frau; wenn Du das noch mal thust, schlage ich Dir den ihrer Klage abgewiesen, und glauben deshalb noch jetzt, einen Anzahl größerer Hüttenwerke dazu veranlaßt, Grundstüde im unteren Teller auf dem Kopf kaput!" Das Gericht verurteilte Genossen begründeten Anspruch auf Entschädigung zu haben. Der gegen Angerthal anzukaufen, um nach Fertigstellung der Bahn den Abbau Erdmann unbegreiflicherweise zu 100 M. Geldstrafe; es tönne nicht wärtige Streit ist bereits vor dem Einigungsamt verhandelt worden. der reichen Staltlager in Angriff zu nehmen. Wie die„ Voss. 3tg." die Neberzeugung gewinnen, daß die Angaben des Artikels wider- Hier zeigte fich die Firma zwar bezüglich einiger untergeordneter meldet, sicherte sich die Firma Friedrich Krupp in Essen schon vor Yegt feien; die Angaben der Zeugen feien zu widersprechend; der Forderungen der Arbeiter nachgiebig, jedoch konnte kein Ausgleich einer Reihe von Jahren eine Anzahl größerer Bauernhöfe. Die von Dr. Erdmann angebotene Beweis sei nicht erbracht; inzweifel- erzielt werden hinsichtlich der beiden Hauptforderungen: Wieder- Vorarbeiten sind bereits erledigt, so daß mit dem Abbau begonnen haft seien mehrere Meineide geschworen worden. einstellung der Gemaßregelten und Entschädigung für den durch die werden kann. Auch die Rheinisch westfälischen Kalkiverte haben -Animierpolizei. Wegen Beleidigung des Polizeifommiffars Verlegung des Betriebes verurfachten Lohnausfall. Bon den fünf Kleine Barzellen in der Anger erworben. Simeth in München wurde der verantwortliche Redakteur der Entlassenen hatte die Firma schon vor den Verhandlungen drei wieder Firma Thyssen u. Co. in der Nähe von Wülfrath an der oberen Ferner kaufte die Münchener Post", Genosse Martin Gruber zu 14 Tagen Ge- eingestellt, so daß es sich nur noch um Einstellung von zwei Gemaß- Anger megrere Bauerngüter, um nach Fertigstellung der Bahn ebenfängnis verurteilt. Im Januar d. J. erschien in unserm Münchener regelten handelt, wozu sich die Firma aber ebensowenig herbeilaffen falls mit dem Abbau von Kall zu beginnen. Wie verlautet, iſt Bartei- Organ eine Notiz, in der behauptet war, ein Polizeibeamter will, wie zur Zahlung der Entschädigung. Der Vorfizende und der Schalfer Gruben- und Hüttenverein bei dem Ankauf, dessen Wert habe eine Dame animiert, ihn zu begleiten und sie als sie darauf die Arbeitgeber im Einigungsamt follen wie wir einem Bericht sich auf über 400 000 m. beläuft, beteiligt. einging- verhaftet wegen des Verdachtes, Gewerbsunzucht zu des„ Textilarbeiter" entnehmen auch nicht dazu beigetragen haben, treiben. Auf der Polizeidirektion habe sich dann die Siftierung als daß eine verföhnliche Stimmung zwischen den streitenden Parteien ein Misgriff herausgestellt, weshalb man die Dame wieder ent- Platz greife. So ist denn der Streik bisher nicht beendet worden, Kaffen habe. Da es früher schon einigemale vorgekommen ist, daß und die organisierten Fabrilanten wollen ihm mm durch den bein München Polizeibeamte animierten, fo brachte die schloffenen brutalen Gewaltakt ein Ende bereiten. Münchener Post" einige Tage später einen humoristischfatirischen Artikel unter dem Titel: Animierpolizei, in dem dieses System gegeißelt wurde. In der Verhandlung ergab getreten. Sie verlangen eine Erhöhung des seit nunmehr 6 Jahren) old it Die Schuhmacher in Jena find in eine Lohnbewegung einsich, daß am 8. November v. J. Simeth thatsächlich eine ihm ver- bestehenden Tarifs, außerdem einen Stundenlohn von 40 Pf., Entdächtige Dame, die geschiedene Frau eines öſtreichischen Forstbeamten, schädigung für Ueberstunden- und Sonntagsarbeit bei möglichster anredete. Als sie sich bereit erklärte, ohne Bezahlung zu fordern, Beseitigung derselben, Festsetzung der Arbeitszeit auf täglich ihn zu begleiten, verhaftete er sie. Die Frau, die in einem erst 10 Stunden, Lieferung der Buthaten, Verbesserung der Wert tlasfigen Hotel wohnte, aber nur 15 M. Geld besaß, wurde unter Erteilung stätten u. dergl. Von etwa 85 Berufsangehörigen am Orte find nur eines polizeilichen Arbeitsauftrages am nächsten Tage wieder entlassen. 15 organisiert. Die Zeugenvernehmung ergab. daß der Gewährsmann der„ Münchener Post feine Informationen von einem natürlich nicht genannten Der Plattenleger- Streit in Köln ist nach eintägiger Daner Polizeibeamten erhalten hatte. Das Gericht nahm an, daß es beendet. Es wurde ein Tarif vereinbart, wonach die Arbeiter sich nicht um eine anständige Dame, fondery um eine Hochstaplerin bedeutende Vorteile errungen haben. handelte und verurteilte Genossen Gruber, weil er es an der nötigen Vorsicht bei der Aufnahme der Notiz fehlen ließ; er hätte fich sollen vorher bei der Polizeidirektion erkundigen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Sociales. Der vierte Verbandstag deutscher Hilfsschulen Hamburg. Der Reingewinn beträgt nach Abschreibungen im Betrage Anglo- Kontinentale Guanowerke( vorm. Dhlendorffsche Werle) in von 474 828 M. mit Ginschluß des Vortrages aus dem vorigen Jahre 1083 304 9.( im Jahre 1901 820 138 2.). Davon sollen vers wendet werden für Rücklage 58 000 M.( 42 000 M.), 6 Proz.( 5 Proz.) Dividende 960 000 9.( 800 000 9.), Gewinnanteile 38 530 27. ( 13 813 M.) und Vortrag 40 248 M.( 13 474 M.). Letzte Nachrichten und Depefchen. am des Redakteurs Bötticher und des Verlegers Bruhn von der StaatsLeipzig, 17. April.( WTB.) Das Reichsgericht verwarf die Revision bürger Zeitung", welche von Landgericht I zu Berlin 11. Oktober 1902 wegen Beleidigung des Gerichts und der Vers waltungsbehörden in Konig sowie dortiger jüdischer Einwohner anläßlich der Winterschen Mordsache zu einem Jahre beziv. sechs Monaten Gefängnis verurteilt waren. Wien, 17. April.( B. H.) Jm ganzen Wiener Wald, den Alpen gebieten sowie in Südtirol ist feit gestern ein empfindlicher Wetters sturz mit heftigem Schneefall eingetreten. Die Obst- und Weinfulturen leiden empfindlichen Schaden. Der Dreiuhr- Schluß an Sonnabenden in Engros- und Fabrik- Frankfurt a. M., 17. April.( B. H.) Die Frankfurter 3tg." geschäften, welcher schon seit längerer Zeif angestrebt wird, scheint meldet aus Konstantinopel: Die unter Zeitung des Generals Sabit nunmehr Aussicht auf Durchführung zu haben. In Leipzig hat sich stehende Mission zur Verföhnung der Albanesen, welche sich bereits auf Betreiben der organisierten Handlungsgehilfen ein erheb in Spet aufhält, gilt als hart von den Albanesen beZur Lohnbewegung der Stuffateure. In der gestrigen Ver- licher Teil der Geschäftsinhaber durch Unterschrift zu dieser Neuerung drängt, welche nicht übel Lust zeigen, deren Mitglieder ſammlung der Ausständigen berichtete Rösner, daß 34 Firmen verpflichtet. Es besteht begründete Hoffnung, daß die Bewegung als Geiſeln zurückzubehalten. Der Generalgouverneur bont mit 225 Arbeitern die Forderungen bewilligt haben. Am Streit auch nach Berlin übertragen wird und nicht ohne den gewünschten leskueb verlangte weitere Verstärkungen, um gegen Jpek vordirekt beteiligt find noch 455 dem Centralverbande angehörige Erfolg bleibt. zurüden und die Mission zu befreien. Bon den im Vilajet Smyrna Kollegen bei 83 Firmen. Der Stand des Streits ist als durchaus mobilisierten 16 Bataillonen waren bis jetzt 10 Bataillone in günstig zu bezeichnen, denn die Arbeit drängt und Arbeitswillige Macedonien angelangt. In diplomatischen Streifen gilt allgemein stehen den Unternehmern nicht zur Verfügung. Mit ungeübten fand dieser Tage in Mainz statt. Das Hilfsschulwesen hat eine die Situation als ernst, da der Sultan weiter in Unthätigkeit berSträften aber find die größtenteils recht komplizierten Arbeiten nicht rasche Entwidlung genommen. 1898, im Gründungsjahre des Ver- harrt und vielleicht zum Handeln sich erst entschließt, wenn es zu spät auszuführen. Krebs brachte sodann zur Sprache, daß eine bandes, bestanden in 52 deutschen Städten Hilfsschulen mit 4300 ist. Aus authentischer Quelle kann der Korrespondent des genannten Kleine, etwa 40-50 Mann starke Gruppe von Stuffateuren, Kindern, gegenwärtig find in 147 deutschen Städten 174 solcher Blattes melden, daß die gesamte russische Schwarze Meer- lotte feit die sogenannte Freie Bereinigung", als Gegner der Centralverbändler Schulen mit circa 15 000 Kindern vorhanden. Zu den Verband zehn Tagen bei Nikolajew und Sebastopol konzentriert ist und bei der gegenwärtigen Lohnbewegung eine auffallend sonderbündle- lungen des Verbandstages waren 293 Personen erschienen. Ber- teine Bewegungen bis auf weiteres unternehmen darf. Gleichzeitig rische Stellung einnimmt. Diese Gruppe hält sich von dem Gros treten waren die Regierungen von Preußen, Bayern, Sachsen, dürfen bis auf weiteres, die als Transportdampfer der russischen der Ausständigen nicht nur vollständig abseits, sondern hat sogar Württemberg, Baden, Heffen, Braunschiveig, Oldenburg, die freien Striegsmarine funktionierenden Schiffe der Freiwilligenflotte nicht fürzlich vor dem Gewerbegericht mit den Unternehmern einen zwei- Reichsstädte Hamburg, Lübeck und Bremen und eine große Anzahl mehr auslaufen. Die aus dem fernen Osten zurückkehrenden Dampfer jährigen Vertrag abgeschlossen, der noch erhebliche Verschlechterungen deutscher Städte, ferner London, Wien und die Schweiz. dieser Flotte werden ebenfalls zurückbehalten. gegenüber dem bisher gültigen Tarif aufweist. Die Freie Ver- Den ersten Vortrag hielt Hauptlehrer Giese Magdeburg über Petersburg, 17. April.( M. T. B.) Jm amtlichen Teil des einigung" unter der Leitung eines gewiffen Polloni beobachtet Das Rechnen auf der Unterstufe der Hilfsschule". Nach langer Stawkas" wird mitgeteilt: In dem Arreſtlokal des Fleckens mithin also keinerlei kollegialische Solidarität, sie verzichtet vielmehr Debatte wurde beschlossen, daß in der Hilfsschule in der ersten Stufe Sotschi( Gouvernement Schwarzes Meer) starb am 30. März nachts auf jegliche durch die Lohnbelegung der großen Mehrheit erstrebten Addition und Subtraktion im Zahlenraume von 1-5 und in der ein wegen Trunkenheit am Tage vorher festgenommener Bauer. Berbefferungen, und bildet somit einen Hemmschuh für die Strei zweiten Stufe von 1-10 zur Behandlung kommen. An zweiter Als Todesursache wurde übermäßiger Branntweingenuß festgestellt. fenden. In Anbetracht dessen nahm die Versammlung eine Resolution Stelle sprach Nektor Gro de Hannover über die Frage: Können die Ein Haufe von etwa hundert größtenteils betrunkenen(!!) Männern an, in der sie an sämtliche Kollegen, die sich den Streifenden Stinder zwangsweise der Hilfsschule zugeführt werden?" Auch hierüber verlangte die Sezierung der Leiche, da der Bauer von Schußlenten bisher noch nicht angeschlossen haben, das Ersuchen richtet, mit entspann sich eine lange Debatte. Schließlich kam der von dem Referenten im Arrestlokal erschlagen fei, drang in das Arrestlokal ein, in die Reihen der Kämpfenden einzutreten zur Erringung gestellte Antrag, daß durch gesetzliche Bestimmungen oder behördliche schlug auf die Schußleute los und befreite die Gefangenen. der 8stündigen Arbeitszeit für die Werkstattkollegen und Verfügungen die Möglichkeit gegeben werde, Sinder, welche als Militär zerftrente den Menschenhaufen. Acht Gefangene zur Durchführung des vom Centralverband ausgearbeiteten Tarifs. fchwachbefähigt erkannt sind, auch gegen den Willen der Eltern der entflohen. Die Secierung ergab, daß der Tod des Bauern infolge Da die Freie Vereinigung" nur einen ganz geringen Bruchteil der Hilfsschule zu überweisen, zur einstimmigen Annahme. Außerdem erlittener Schläge eingetreten war. Die schuldigen Schutzlente im Beruf thätigen Stuffateure repräsentiert, so kann die Ver- hielten noch Vorträge Herr Hilfsschulleiter Delitsch Plauen über: wurden dem Gericht übergeben. Auch der Streischef, dem das sammlung den von dieser Gruppe mit den Unternehmern vor dem" Das schwachbegabte Kind im Hause und in der Schule", Herr Ober- Arrestlokal untersteht, der Kreisarzt, der die Leiche besichtigt hatte, Gewerbegericht abgeschlossenen Vertrag als für das Studgewerbe amtsrichter Rolte Braunschweig über: Die Berücksichtigung der und die Schuldigen aus dem Voltshaufen wurden zur Verantwortung von ganz Berlin gültig einfach nicht anerkennen. Die Streikenden Schwachfinnigen im bürgerlichen Recht des Deutschen Reiches" und gezogen. erwarten daher, daß sich die vorbezeichnete Gruppe sowie alle am Herr Hauptlehrer Mayer Mannheim über den Sachunterricht in Tanger, 17. April.( Meldung des Neuterschen Bureaus".) Den Streit noch nicht beteiligten Kollegen bis zum Montag, den 20. April, der Hilfsschule. legten Nachrichten aus Fez zufolge herrscht dort die größte Erregung den Ausständigen anschließen, widrigenfalls sie als Arbeitswillige" Als Versammlungsort für den nächsten Verbandstag wurde wegen des Gerüchtes, daß eine große Streitmacht unter Führung betrachtet werden. Bremen in Aussicht genommen. des Brätendenten selbst auf die Stadt anrücke. Verantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck u. Berlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 2 Beilagen. 2 P Nr. 90. 20. Jahrgang. arbeiter. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. M 0 als zu Alle schenken. V und verwandter Gewerbe. München, den 16. April. Die Versammlung nimmt sodann Stellung zur Frage: Heim arbeit und Zwischenmeister- System. Das einleitende Referat giebt Feuerbach- Hamburg. Er empfiehlt eine Resolution, deren entscheidender Teil lautet: Sonnabend, 18. April 1903. Lokales. Die Freuden des Semesteranfanges. Allemal, wenn ein neues Semester beginnt, fann man in Schultages lesen. Da wird erzählt, wie die umsichtige Mutter dem gewissen bürgerlichen Blättern eine anmutige Schilderung des ersten Schulrekruten in der Frühe des Morgens den funkelnagelneuen Tornister packt und nach altem Brauche auch die dickbauchige Zuckerbite nicht vergist, wie sie den Widerstrebenden, Weinenden forglich als Ferner fand folgender Antrag Drehers Annahme: Die General- Die Gegner werden zu dieser Versammlung eingeladen. Die erste Konferenz der deutschen Gasauftalts- Arbeiter versammlung verpflichtet die Leitungen der Berwaltungs- Es ist jedes Parteigenossen Pflicht, für guten Die Vertrauensleute. tvurde am Freitag im Anschluß an den beendeten Verbandstag der stellen, der Fortbildung der Mitglieder mehr Aufmerksamkeit Besuch zu agitieren. Gemeinde- Arbeiter im Gewerkschaftshause eröffnet. Anwesend find verpflichtet, aus örtlichen Geldern Mittel zur Beschaffung von Verivaltungsstellen sind Genosse Kiesel, Mitglied der Agitationskommission, wohnt nicht außer dem Verbandsvorstande und den vier Vertretern des Gas Bibliothelen auszuwerfen. An jedem Drte müssen wenigstens mehr Schulstr. 22, sondern Streligerstr. 10. arbeiter- Verbandes und des kommunalen Arbeiterverbandes in die Protokolle der Verbands Generalversammlungen, VorstandsKopenhagen, 41 Delegierten aus 19 Städten. Auf der Tagesordnung berichte, das Fachblatt gebunden vorhanden sein. steht: 1. Die Lage der in Gaswerken beschäftigten Personen. sollen Gewerbe- Ordnung, Unfall, KrankenIm weiteren 2. Welche Forderungen haben die Gasanstalts- Arbeiter zur Ver- versicherungs- Gesetz sowie Stadthagens Arbeiterrecht" vorhanden und Invalidenbesserung ihrer Lebenslage aufzustellen? 3. Verschiedenes. In fein und auch gute Schriften über Gewerkschaftsbewegung, Nationaldas Bureau werden Schubert- Berlin und Scherzer Fürth ökonomie, Geschichte, Politik, Naturwissenschaft nicht fehlen. als Vorsitzende, Riedel- Hamburg als Schriftführer gewählt. Nach einem einleitenden Referat von Br. Pörsch über den Verbandes in der Zukunft trat Schluß der Generalversammlung ein. Nach einem Hinweis Schumanns auf die Thätigkeit des Zweck der Konferenz und über die allgemeinen Zustände in den Gaswerken sowie über die bisherigen Bestrebungen, die überaus schwere, gesundheitsschädliche Arbeitsweise zu verbessern, berichtete Sansen Fünfte Generalversammlung des Verbandes der Vergolder Kopenhagen über den Stand der Organisations- und Arbeitsverhält nisse der dänischen Gasarbeiter. Danach ist durch die Kraft der zum Schulhaus geleitet, wie hier der Herr Lehrer oder das Fräulein Drganisation eine wesentliche Verbesserung der Löhne und eine Vers Lehrerin ihn mit freundlichem Blick empfängt und begütigend ihn fürzung der Arbeitszeit, sowie die Beseitigung der Accordarbeit im allgemeinen erzielt worden. In 12 größten Städten ist nunmehr die Der Verbandsvorsitzende Späthe referiert über die Not an seinen Platz führt, wie dann bald ein geschickt eingestreutes achtstündige Arbeitszeit inklusive der Bausen eingeführt, während in wendigkeit der Arbeitszeitverkürzung. Die Aus- Scherzwort den kleinen Angstmeier durch Thränen lächeln macht den kleineren Städten noch zumeist 10 Stunden gearbeitet wird. Der Lohn führungen desselben gipfeln in nachstehender Resolution: In Er- und so weiter. Gewöhnlich verläuft ja der Schulanfang sehr viel ist in den letzten Jahren für die einzelnen in den Gaswerfen beschäftigten wägung, daß die Verkürzung der Arbeitszeit ein wesentliches Mittel nüchterner, als diese phantasievollen Schilderer ihn sich vorstellen; Kategorien teilweise um 50 Prozent und mehr gestiegen und beträgt zur Hebung der Arbeiterklasse ist, wolle der Verbandstag beschließen, aber, was sie erzählen, liest sich ganz hübsch, und weiter hat ja die außer gelieferten Materialien und verschiedenen Zuschüssen etwa baß von allen Filialen mehr als bisher für diese Frage agitiert Sache keinen Zweck. 4 Kronen und darüber. Aehnliches berichtet Pedersen Kopen- werden muß, damit wir baldigst den Achtstundentag erreichen. Wer unsre Berliner Gemeindeschulen kennt, dem drängt sich hagen über die Arbeiter im Außendienst, Laternenanzünder und Gas- Dieselbe wird einstimmig angenommen. am ersten Schultage immer wieder etwas ganz andres, Ernsteres mejser- Kontrolleure, deren Lohn von 2,40 Stronen pro Tag im Jahre Bezüglich der Beitragsleistung an die Hauptkasse beschließt die auf. Für den Schulanfang charakteristisch ist der Einschulungs. 1897 auf 1000 und 1200 Kronen pro Jahr gestiegen ist. Diese Generalversammlung, daß von den Einnahmen an Wochenbeiträgen trubel mit all seiner Aufregung und all seinem Verdruß. Wir Arbeiter erhalten außerdem Uniform geliefert und das Quantum des 75 Proz. an die Hauptkasse abzuführen sind. zu liefernden Materials wie Coats usw. ist ebenfalls erhöht worden. In Bezug auf die Pfeiffer Ropenhagen schildert hierauf die dort üblichen Hauptvorstand berechtigt ist, nach Bedarf geeignete Personen zur zu sagen, mit denen die Einschulung verknüpft ist, weil die Berliner die dort üblichen Hauptvorstand berechtigt sitation wird beſchloſſen, daß der brauchen den Lesern des„ Vorwärts" nichts von den Schwierigkeiten Arbeitsmethoden und die Lebensweise der dänischen Ar- Agitation, Eingreifen bei Streiks usw. dahin zu schicken, wo die Gemeindeschulen an chronischem Plazmangel leiden. Diejenigen, die beiter, welche ja bekanntlich nicht so wie die deutschen selben nötig sind. schon mal das Vergnügen gehabt haben, ein Kind zur Einschulung Arbeiter unter dem Lebensmittelwucher zu leiden haben. zu bringen, wissen Bescheid. Das Bild, das die Schule am EinGipp Berlin, der seiner Zeit die Kopenhagener Gaswerte besichtigt schulungstage bietet, ist weder freundlich noch würdig. Das Schulhat, giebt ein anschauliches Bild über deren Einrichtungen und weist haus gleicht einem Kriegslager, auf den Korridoren drängen sich die nach, daß dieselben den deutschen Werken in vielfacher Beziehung als Muster dienen könnten und daß die Arbeit bei weitem nicht so Die Generalversammlung beschließt, mit allen Kräften das Eltern mit ihren Kindern und schreien durcheinander, und der Rektor ift in Verzweiflung, weil man ihm weit mehr anstrengend und gesundheitsschädlich ist wie die der deutschen Gas- Unwesen der Zwischenmeister und der Hausarbeit bekämpfen zu Wenn er unterbringen kann. tvollen. Die Generalversammlung ist aber ferner der Ansicht, daß Kinder zugewiesen hat, die Ueberzähligen nicht sofort an eine benachbarte, Den Berichten der Delegierten aus den verschiedenen Städten die Annahme einer Stellung als Zwischenmeister oder Hausarbeit er ist zu entnehmen, daß die Lohn- und Arbeitsverhältnisse durchweg Unternehmer ebenso wenig an sich ein Grund zum Ausschluß aus weniger überlastete Schule abgeben kann, so wird die ganze recht ungünstig, die fanitären und hygienischen Einrichtungen zumeist dem Verband ist, wie aus demselben Grunde der Eintritt in den Schar provisorisch untergebracht, wobei manchmal für einige äußerst mangelhaft sind und daß ohne Rücksicht auf das Leben Verband nicht verwehrt werden kann. Tage ein paar Dutzend Kinder mehr in ein Klassenzimmer gesteckt und die Gesundheit der Arbeiter, die intensivste Ausbeutung der Der Korreferent Späthe erklärt sich gegen den zweiten Teil werden müssen, als Plätze darin sind. Erst die berüchtigten Ums Arbeitskräfte betrieben wird. So wird z. B. aus Breslau be- der Resolution. Die Diskussion ergiebt, daß die meisten Delegierten richtet, daß in den städtischen Gasanstalten für die Arbeiter, welche den Standpunkt Späthes teilen. Die Resolution wird in ihrem schulungen, die dann in den nächsten Tagen mit Eifer und Energie an den Defen beschäftigt sind, bei 12stündiger Arbeitszeit nur Löhne erstem Teil einstimmig angenommen, in ihrem letzten Teile gegen ausgeführt werden, schaffen einigermaßen Luft. von 2,70 bis höchstens 3,70 m. bezahlt werden. Arbeiter- Ausschüsse zwei Stimmen abgelehnt. Es hat auch bei dem diesmaligen Semesteranfang wieder nicht sind für alle drei Anstalten nicht vorhanden. Eine Verbesserung Es folgt die Beratung des Punktes a chorgan. In Bezug an Schwierigkeiten, Aufregung und Aerger gefehlt. Klagen darüber dieser miserablen Arbeitsbedingungen ist besonders schwierig, weil auf die principielle Haltung des Fachorgans erklärt der Redakteur kommen aus verschiedenen Stadtteilen. Besonders arg ist es diesmal viel auswärtige, rückständige rückständige polnische Arbeiter beschäftigt Späthe, fich die Erklärung Bömelburgs auf dem Stuttgarter in Moabit in der Gegend des Bahnhofes Beusselstraße zugegangen. werden. Im Gegensatz hierzu werden die Verhältnisse in den Gewerkschaftskongreß zu eigen zu machen und in diesem Sinne auch In der Rostockerstraße mußten es sich die Eltern gefallen laffen, daß Gasanstalten in Mainz als einigermaßen befriedigend geschildert. das Fachorgan zu redigieren.( Beifall.) Ein Antrag Bremen, die fie von der dortigen Schule, der ihre Kinder zugewiesen waren, in In der dortigen alten Anstalt ist bereits die achtstündige Arbeitszeit Warnungen vor Zuzug wegen schlechten Geschäftsganges im Fach- Scharen nach der Schule in der Berlichingenstraße geschickt wurden. eingeführt, während allerdings vorläufig noch in dent neuen Wert organ nicht mehr zu veröffentlichen, wird angenommen. die Zwölfftundenschicht besteht. Der Lohn beträgt 4,00 bis 4,50 M. Alsdann gelangt ein Antrag München zur Annahme, wonach Die fanitären und hygienischen Einrichtungen sind leidliche. Die Mitglieder andrer Organisationen mit Zustimmung des HauptArbeiter haben für die Einführung der Achtstundenschicht auch in vorstandes mit vollen Rechten zum Vergolderverband übertreten der neuen Anstalt petitioniert und erwarten, daß dieselbe von der städtischen Verwaltung zugestanden wird. In dieser Petition Die Generalversammlung tritt in die Beratung des vom Hauptist der enorme Einfluß der langen Arbeitszeit auf die Gesund- vorstande vorgelegten Gegenseitigkeitsvertrags- Entwurfes. Die Mit heit nachgewiesen. Nach der aufgenommenen Statistik find glieder der vertragschließenden Organisationen werden beiderseits in dem halben Jahre, wo noch die Zwölfftundeuschicht bestand, von ohne Eintrittsgeld aufgenommen, sofern sich dieselben innerhalb Einen Verdruß andrer Art gab es im Osten der Stadt in der 39 Arbeitern 23, i. 59 Proz., in dem nächsten halben Jahre aber vier Wochen nach dem Uebertritt in das Ausland bei der betreffenden Warschauerstraße, wo sich gleichfalls eine Mietsschule befindet. Hier trotz der Nachwirkung der vordem langen Arbeitszeit bei der Acht Organisation anmelden. Die gegenseitige Unterstüßung soll unter stundenschicht von den 39 Arbeitern nur 18, d. i. 331 Broz. ertrantt. gewissen Voraussetzungen auch bei Streits stattfinden. Der Vertrag mußten die zu 7 Uhr hinbestellten Eltern zunächst bis 38 Uhr mit Im ersten Fall betrug die Gesamtzahl der Krankheitstage 710, im mit Deftreich tritt sofort in Kraft, die Regelung mit den übrigen ihren Kindern auf dem Hofe warten, trotz des scheußlichen Wetters. andren Fall aber nur 316. Den größten Prozentsaz bilden die Ländern bleibt dem Hauptvorstande überlassen. Nachher wurde ihnen zu ihrer Ueberraschung erklärt, die Stinder Hals-, Lungen- und Brustkrankheiten, und es wird angenommen, Als Siz des Ausschusses wird wieder München bestimmt. tönnten nicht dabehalten werden, es seien noch nicht genug Bänke daß weit über 50 Proz. aller Gasarbeiter an den Atmungsorganen vier Delegierte zur Generalversammlung entsenden darf, aufzuheben, Hause geschickt, weil es an Bänken fehlte, und es wurde ihnen nun Ein Antrag Berlin, die Bestimmung: daß keine Filiale mehr als vorhanden. Auch am Donnerstag wurden die Kinder wieder nach Die Berichte der Delegierten aus andren Städten lauten viel wird gegen zwei Stimmen angenommen. Weiter wird beschlossen, gesagt, sie brauchten erst am Montag wiederzukommen. So beginnt ungünstiger, namentlich aus den Orten, wo die Organisation der daß Filialen mit weniger als 15 Mitgliedern zu Wahlbezirken zuGasarbeiter eine schwache ist. Die städtischen Verwaltungen haben sammen zu legen sind, welche dann je einen Delegierten zur General- hier das Semester mit unfreiwilligen Extraferien. nicht das geringste socialpolitische Verständnis gezeigt, wenn sie nicht versammlung zu wählen haben. Die nächste Generalversammlung von den Arbeitern oder deren Vertretern dazu gezwungen werden. findet in Leipzig ftatt. Die Zustände in den Berliner Gasanstalten und in denen Das bisherige Verhältnis zur Generalfommission bleibt be- die Achtung vor der Schule und ihren Einrichtungen durch solche der Berliner Vororte werden von verschiedenen Rednern kritisiert. stehen. Als Delegierter für den nächsten Gewerkschaftstongreß wird Aus Altona wird mitgeteilt, daß die dortige Anstalt feit 1894 Späthe Berlin gewählt. Den ausgesperrten Iserlohner Arin städtischen Besitz übergegangen ist, aber keine Verbesserung, beitern bewilligt die Generalversammlung 200 M. Unterstützung. sondern in mancher Hinsicht eine Verschlechterung der Arbeits- Einer Anregung der Filiale Brandenburg entsprechend, spricht verhältnisse eingetreten ist. Nur von Stuttgart, Bremen die Generalversammlung in einer Resolution sich für den weiteren und Fürth wird berichtet, daß dort der Achtstundentag eingeführt Ausbau des Unterstützungswesens aus und beauftragt den Hauptist. In Fürth hatten sich früher die Arbeiter selbst gegen die vorstand, zur nächsten Generalversammlung die Frage der KrankenVerkürzung der Arbeitszeit, die auf Veranlassung der socialdemo- unterstützung im Fachorgan zur Diskussion zu stellen. Damit sind die Verhandlungen beendet. fratischen Gemeindevertreter eingeführt werden sollte, gewandt, weil fie materielle Nachteile befürchteten. Der Achtstundentag ist dann aber doch eingeführt worden und gleichzeitig eine Lohnaufbesserung vorgenommen, so daß für die Arbeiter wesentliche Vorteile erreicht sind. franken. fönnen. 0 Neunter Internationaler Kongreß gegen den Alkoholismus. Bremen, 16. April. In der benachbarten Stadt Nürnberg herrschen im Gegensatz zu Fürth, wie berichtet wird, noch gänzlich ungeregelte und sehr schlechte Arbeitsverhältnisse, wie sie ähnlich aus den Stettiner und Heute ging der Kongreß zur Besprechung des gestrigen Vortrages andern Anstalten geschildert wurden. über den Alkohol im Lebensprozeß der Nasse über. Während der Den Berichten über die Betriebsarbeiter folgen nunmehr Diskussion kam es wieder zu einem Zwischenfall, weil Pfarrer die Berichte über die Lohn- und Arbeitsverhältnisse der Hof- Kruse- Lintorf im Namen aller Christen gegen die auf eine arbeiter und Handwerker. Bis zum Schluß haben die Verhinderung der Fortpflanzung von Alkoholikern gerichteten for Delegierten aus Mainz, Stettin, Dresden und Berlin derungen des Herrn Dr. Rii din protestierte. Die Forderung sei berichtet und ein umfassendes Material über die ungünstige Lage ein Eingriff in Gottes Regiment. dieser Arbeiter geliefert. Ein Berliner Delegierter äußerte sich Professor Dr. Delbrüc sah sich deshalb veranlaßt zu erklären, darüber befriedigend, daß seitens des Berliner Magistrats wenigstens daß der Kongreß auch in religiöser Beziehung auf neutralem ein kostenloser Arbeitsnachweis für städtische Arbeiter eingerichtet Boden steht. worden ist. Hamburg, 16. April. Das lief nicht ohne erregte Auftritte ab, zumal da die Schule in der Berlichingenstraße eine übel angesehene Mietsschule ist. Die Urteile, die die erbitterten Mütter über dieses Schulhaus sowie über das Berliner Gemeindeschulwesen äußerfen, waren keinem Komplimentierbuch entnommen. Viele erklärten, sie würden ihre Kinder mun überhaupt nicht in die Schule schicken, und man versichert uns, daß einzelne diese Drohung auch wahr gemacht haben. Eine Mutter versichert uns, sie werde diese Einschulung sobald nicht vergessen. Das wollen wir ihr gern glauben. Gesteigert wird Zustände nicht nicht bei den Eltern und auch nicht bei den Kindern. und Städtische Alters- und Siechenversorgung. Im Friedrich WilhelmHospital in der Fröbelstraße befanden sich am 31. März d. J. 220 Hofpitaliten. Die Siechenanstalten hatten an demselben Tage einen Bestand von 442 männlichen und 501 weiblichen, zusammen 943 Siechen, während im Pflegehaus für Ehepaare je 29 Männer Frauen wurden. berpflegt Das Depot für aus hiesigen Krankenhäusern entlaffene unheilbare Obdachlose wies einen Bestand bont 68 männlichen und 55 weiblichen, zusammen 123 Pfleglingen auf. Ferner wurden in der Anstalt B des Friedrich Wilhelms- hospitals in der Pallisadenstr. 37 noch ein männlicher und 624 weibliche Hospitaliten verpflegt. Die Gesamtzahl der in den genannten Anstalten auf Kosten der Kommme verpflegten Personen betrug mithin am 31. März d. J. 1969. Außerdem hatte die Anstalt in der Fröbelstraße noch 60 Personen auf Kosten der Anstalt in Außenpflege gegeben. Das Wagenmaterial unsrer Eisenbahnen, das während des stärkeren Verkehrs der Osterfeiertage mehrfach zur Verwendung gelangte, scheint für die Sicherheit der Passagiere mitunter wenig Garantie geboten zu haben, wie folgender Vorfall, der auf der Fahrt von Brandenburg a. H. nach Berlin passierte, erkennen läßt. An den von Magdeburg kommenden Im Lauf des Tages wird nach mehreren Vorträgen über: Die Schnellzug mußte, wegen Ueberfüllung der Wagen, in Brandenburg Rolle des Alkohols im Staatshaushalt" von Dr. phil. Helenius ein Wagen angehängt werden, in dessen einem Abteil die Lampe Helfingfors, Was ist Mißbrauch geistiger Getränke?" von Dr. med. nicht in Ordnung war. Die Reisenden machten hierauf den Abstinenz oder bloße Mäßigkeit anzustreben sei, debattiert. 0 Dritte Generalversammlung des Centralverbandes der martins Roſtod, und„ Der Mensch und die Narkose" von Schaffner aufmerksam, welcher aber darauf kein Gewicht legte. Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter Deutschlands. Dr. Forel- Lauſanne hauptsächlich über die Frage, ob völlige während der Fahrt nach Berlin fing nun das in dem Behälter Uebrigens wußten die meisten Redner gegen den Alkoholismus der Lampe sich ansammelnde Fett plöglich lichterloh an zu brennen, Auf Antrag Bled- Berlin wurde folgende Entschließung an- nichts andres als die bekannten Mittel: Propaganda, gutes Bei- fo daß die Reisenden die Notbremse ziehen wollten, genommen: In Anbetracht der Thatsache, daß die Kohlenarbeiter spiel, Erziehung und Gesetzgebung( aber beileibe teine sociale!) zu wobei sich herausstellte, daß diese versagte. Durch das Klosett beBerlins durch eine Bestimmung der Eisenbahndirektion, auf Grund empfehlen. Fräulein Lischneista Spandau verspricht sich gaben sich nun die gefährdeten Reisenden in den Nebenabteil und welcher die Ladezeit von zwölf auf fechs Stunden herab Wunder von Haushaltungsschulen für die Töchter der ärmeren waren dort kaum angelangt, als die defekte Lampe mit lautem Knall gesetzt worden ist, in wirtschaftlicher Beziehung schwer geschädigt Klassen. Bekanntlich sind dieselben nötiger für die Damen der explodierte. Man wollte nun in dem Nebenabteil die Notbremse in werden, beauftragt die Generalversammlung den Hauptvorstand, besseren Kreise, die sich von den Töchtern der ärmeren Klaffen" den Bewegung feßen, mußte aber auch hier die Erfahrung machen, daß diejenigen Schritte einzuleiten, welche geeignet sind, die Ladezeit auf Haushalt führen lassen müssen. Einen andren Ton brachte lediglich diefelbe nicht funktionierte. 12 Stunden zu erhöhen. Betreffs Einführung der Reise- Unter- Dr. Fröhlich- Wien in die Debatte, der u. a. mitteilte, daß in explodierten Lampe einen mächtigen Qualm entwickelt, so daß anzuInzwischen hatten die Flammen der stützung soll der Vorstand vorerst Erhebungen pflegen und der Wien vier socialdemokratische Abstinentenvereinigungen bestehen, explodierten Lampe einen mächtigen Qualm entwickelt, so daß anzunehmen war, der Wagen habe Feuer gefangen. Einer der nächsten Generalversammlung diesbezügliche Vorschläge machen. Nach denen 600 organisierte Industrie- Arbeiter angehören. einer regen Diskussion, an der sich fast alle Delegierten beteiligten, Reisenden begab sich deshalb, während der Zug in voller Fahrt war, wird beschlossen, die Kranken- Unterstüßung obligatorisch auf dem Trittbrett zu dem nächsten Wagen, wo in einem Abteil Arbeitslosen eine neue einem weiteren Abteil den Zug zum Stehen brachte. Er hatte durch auf 8 Wochen bezahlt wird, hinzugefügt werden. uy Zweiter Wahlkreis! Am Donnerstag, den 23. d. M., den Unfall eine halbe Stunde Verspätung. Der Beitrag wurde für männliche Mitglieder auf 30 Pf., für findet in der Berliner Bodbrauerei, Tempelhofer Berg, weibliche auf 20 Bf. festgesetzt. Die Gemaßregelten unter die erste große Wählerversammlung statt. Tagesordnung: 1. Vor- Schutzvorrichtung für Straßenbahnen. Herr Peter Kliemann, der stützung soll in Butunft auf die Dauer von 18 Wochen gezahlt werden. trag des Reichstags- Abgeordneten Richard Fischer: Die Erfinder und Fabrikant der Schutzvorrichtung für Straßenbahn und Der Centralvorstand wird verpflichtet, der Einführung des Sechsuhr- bevorstehende Reichstagswahl und die gegne- Motorfahrzeuge, ist gern erbötig, Interessenten auf Wunsch jede Post- und Bahnschlusses auch in Zukunft sein Augenmerk zu widmen. Irischen Parteien." 2. Wahl des Wahlkomitees. Auskunft zu erteilen und die Schußvorrichtung praktisch vorzuführen. Staffel, wonach nach 10 jähriger Mitgliedschaft 9 Mt. Unter Berliner Partei- Angelegenbeiten. gleichfalls die Notbremse versagte und erſt das Ziehen derselben in Unterstützung " Bom Gleichzeitig macht er noch besonders darauf aufmerksam, daß am| leere Schnapsflasche in der rechten Hand. Der 57 Jahre alte| Debatte hervor, sie wurde sogar als Lurus bezeichnet. Sonntag, den 19. d. M., vormittags von 9-12 Uhr, in dem Arbeiter Friedrich Lieblich aus der Kurfürstenstraße hatte am dritten Genossen Natusch wurde erklärt, daß unsre Genossen für die Vorlage Etablissement der Unions- Brauerei, Hasenheide, zum legtenmal Feiertage bei einem Klempner 2,75 m. verdient. Sofort legte er eintreten, wenn den Abgeordneten ein Exemplar zur Verfügung eine öffentliche praktische Vorführung der Schutzvorrichtung den ganzen Betrag in Schnaps an. Während vorgestern nachmittag gestellt würde. Dem Antrag wurde stattgegeben. Für die aus zwölf stattfindet, wozu jedermann freien Zutritt hat. seine Frau ausgegangen war, um die verheirateten Kinder zu be- Klassen bestehende Gemeindeschule II. wurde die Errichtung einer Das Bureau befindet sich Hasenheide Nr. 95 II. suchen, kam er betrunken nach Hause. Nach einer Viertelstunde be- Rektorstelle für 1904 beschlossen. Die neue Polizeiverordnung für die Anlage von Celluloid- gann er zu toben. Als es dann in der Wohnung plötzlich ruhig wurde, sahen die Nachbarn durch das Fenster und fanden ihn tot Aus dem Bericht über die Geschäftsthätigkeit des Schöneberger bedingt wurde, ist nunmehr nach den Vorschlägen des Vereins auf dem Fußboden liegen. Die leere Schnapsflasche lag auf dem der anhängig gemachten Klagen beträgt 448( im Vorjahre 341), Sofa. hatte in beiden Fällen zum geführt. Die Mildherzigkeit der Hausagrarier wird durch folgenden Vorgewonnen worden. Aus den Nachbarorten. in letzteren und dem Polizeipräsidium stattgehabten Konferenz fest- Baunnfall. Bei dem Abrißbau Oranienburgerstr. 13 ver- 513( 406) Klägern waren 448( 343) männliche, der Rest entfällt auf gelegt. Die wesentlichsten Bestimmungen, welche die Sicherheit des unglückte gestern morgen 1/29 Uhr der Ackerstr. 7 wohnende verheiratete Frauen und Mädchen. Das größte Kontingent der Klagenden stellt arbeitenden Personals und die Herabsetzung der Brandgefahr be- Arbeitskutscher Franz Schulz, dem durch einen herabfallenden Stein das Baugewerbe mit 92( 66). Die Zahl der von Arbeitnehmern erzwecken, sind folgende: Jede Fabrik muß zwei über verschiedene die Schädeldecke eingeschlagen wurde. Der Verunglückte wurde per hobenen Klagen beträgt 430( 820), von Arbeitgebern 4( 5). Von Treppen führende Ausgänge haben, welche während der Arbeitszeit Droschte nach dem Hedwigs- Krankenhaus befördert, wo er in den 448 Klagen wurden geltend gemacht 552 Ansprüche, davon stets geöffnet sein müssen. In den Arbeitsräumen darf unter keinen Hoffnungslosem Zustande darniederliegt. Das Unglütd fonnte sich 287 auf Zahlung rückständigen Lohnes, 216 auf Lohnentschädigung Umständen mehr Celluloid lageru, als an einem Tage verarbeitet nur dadurch ereignen, daß sich an der Balkonfront des Hofes kein wegen unrechtmäßiger Entlassung beziv. wegen Einbehaltung von wird, und Abfälle müssen täglich zusammengefegt und aus den Arbeits- Schutzdach befindet. Arbeitspapieren, 9 auf Ausstellung von Zeugnissen, 11 aus unrichtiger räumen entfernt werden. Die Verwendung von offenem Licht, das Rauchen von Tabak, Benutzung von Spirituskochern oder ähnlichen 20. April, abends 74 Uhr, Musikdirektor Otto Dienel, Frl. Hedwig Herausgabe von Arbeitspapieren, Handwerkzeug 2c. Mehr als ein Kirchenkonzert. In der Marienkirche werden Montag, den Berechnung und Anrechnung von Krankenkassen- Beiträgen, 24 auf Apparaten in den Fabriken ist streng untersagt. Die zur Erhellung Kaufmann, Frl. Olga la Barre, Frl. Margarete Heilbron, die Anspruch wurde in 103 Klagen erhoben. Der Wert des Streit der Arbeitsräume dienenden Beleuchtungskörper müssen mindestens Biolinistin Frau Klara Barkowska- Fischer und Herr Heinrich Scholz gegenstandes betrug bis 20 W. in 182 Fällen, bis 50 m. in einen halben Meter entfernt von den Arbeitstischen angebracht sein. 142 Fällen, bis 100 M. in 84 und über 100 M. Celluloid- Lagerstätten müssen an von den Fabrikräumen durch sichere Orgel- und Violinkompositionen, Terzette, Duette und Arien von Händel, Bach, Klughardt, Dienel u. a. bei freiem Eintritt 29 Fällen. Brandmauern getrennten Orten sich befinden. Die geringste Klagesumme war 0,28 M., aufführen. höchste 1050 M. Während der von Stadtrat Heyl, dem Vorfizzenden des Gerichts, herausgegebene Bericht bedauert, daß im fall einmal wieder recht drastisch illustriert. Eine 63jährige Witwe, nächsten Sonntag im Sportpark Friedenau stattfindet, ist seitens zurückgenommen wurden, und die Zahl der ganz oder teilweise verMichael in Friedenau. Für das Stunden- Rennen, welches am Vergleich zum Vorjahr nur halb so viel Klagen vor dem Richter die fich lange Jahre hindurch als Zimmervermieterin ernährt hat, bezog im Dezember vorigen Jahres eine Drei- Stuben- Wohnung bei dieser Bahn auch noch der bekannte kleine Engländer Jimmy Michael urteilenden Entscheidungen fast um eben so viel zugenommen, auch dem Hauswirt Sch. in der Wilsnackerstraße. Sie selbst behalf sich Durch die Teilnahme eines so hervorragenden die Zahl der Vergleiche um 0,71 Proz. abgenommen hat, können mit der Küche, während sie die möblierten Zimmer anderweitig zu fahrers, der sich bereits am Schlusse der vorjährigen Saison durch wir darin nur ein erfreuliches Zeichen erblicken. In den weitaus vermieten gedachte. Leider gelang ihr dies nicht, die Zimmer blieben fein ausgezeichnetes Fahren beim Berliner Publikum bestens ein- meisten Fällen wird der klagende Arbeiter bei einem Vergleich, von leer. Troßdem zahlte sie dem Hauswirt für Dezember und Januar führte, erhält das Rennen, das nunmehr als Vorgabefahren ent- dem der Beklagte stets den Vorteil haben dürfte, von seiner die schuldige Miete von ca. 58 m. pro Monat pränumerando. Im schieden werden soll, eine große Anziehungskraft. Der Verlauf des Forderung erheblich zurückzugehen gezwungen sein, schon um der M. Im Rennens ist daher doppelt spannend. Januar jedoch wurde die stark an Asthma leidende Frau krank, so Abkürzung des Verfahrens willen. Als Einigungsamt ist das daß sie in ein Krankenhaus geschafft werden mußte. Als sie dasselbe Gewerbegericht im Berichtsjahre nicht angerufen worden. Der AusMitte Februar wieder verließ, wurde ihr eine unerwartete Ueberschuß für Gutachten und Anträge hat sich gegen die Errichtung von raschung zu teil. Der Hauswirt nämlich, der am 1. Februar von Innungs- Krankenkassen bei der Schuhmacher- und Fleischerinnung der jetzt thatsächlich zahlungsunfähigen Frau teine Miete erhalten ausgesprochen. Einem Ersuchen an die Regierung um Unterſtellung Die Rigdorfer Stadtverordneten- Versammlung stimmte in ihrer der Gärtnergehilfen unter Titel VII der Gewerbe- Ordnung hatte hatte, eröffnete ihr in dem so wenig sympathischen Hausagrarier Sigung vom Donnerstag der bereits gestern von uns veröffent- fich der genannte Ausschuß ebenfalls angeschlossen. Gemäß einem ton, daß sie jetzt die Wohnung zu räumen habe. Die Möbel lichten Magistratsvorlage, betreffend Vereinheitlichung des Preises Antrage unfres Genossen Küter sind den Beisigern diverse Hilfsbelege er mit Beschlag, im sich für die Miete schadlos für das Koch- und Leuchtgas, das vermittelst Automaten entnommen bücher geliefert worden. Zu einer unsrerseits geforderten Erhöhung zu halten, und zivar ohne erst Klage anzustrengen, denn wird, ohne Debatte zu. sonst würden die Kosten ja doch alles verschlucken. Gesagt, gethan, auf dem Richardplatz bezweckt, führte zu einer Debatte über den üblich ist, hat sich leider die städtische Körperschaft noch immer nicht Eine Vorlage, die gärtnerische Anlagen der Entschädigung, wie sie in den meisten Vororten und in Berlin Das Unentbehrlichste und Wertloseste des Hausrates konnte die Frau Nußen und die Notwendigkeit von Spielplägen. Stadtv. Abraham verstehen können. mitnehmen. Das Meiste und Wertvollste der Drei- Stuben- Einrichtung und Stadtv. Wanzlick wünschten von der Baudeputation, behielt der Herr Hauswirt. Nun vergegenwärtige man sich: Nur daß sie die Beseitigung eines der beiden Spielpläge am für einen einzigen Monat war die Frau die Miete schuldig ge- Richardplay in Erwägung ziehe und ant jener Stelle die Die blieben, und dieser Monat war noch nicht einmal zu Ende. Der gärtnerischen Anlagen vermehre. Schönheitsrücksichten und vor allem Hauswirt aber geduldete sich nicht etwa, bis es der Frau viel die Sicherheit der spielenden Jugend sollten nach ihren Ausführungen Ein mildes Urteil. Unter der schweren Beschuldigung, einen leicht im nächsten Monat schon durch Zimmervermieten etwas hierfür maßgebend sein. Stadtv. Conrad( Soc.) bezweifelte sehr, 82jährigen Greis mittels eines gefährlichen Werkzeugs und besser gegangen wäre, nein, hart und rücksichtslos nahm er ihr das daß es den Herren die Sicherheit der Kinder so sehr angethan habe. in einer das Leben gefährdenden Weise gemißhandelt zu haben, stand einzige Eigentum, was sie besaß, beraubte er sie der ein- In Wirklichkeit wäre es ihnen darum zu thun, an jener Stelle, wo gestern der Amts- und Gemeindediener Johann Brauner vor zigen Möglichkeit, sich zu ernähren. Die fauer er sich eine Art Rigdorfer Villenviertel der„ Alteingesessenen" auf der zweiten Strafkammer des Landgerichts 11. Der Angeschuldigte worbenen Mobilien im Werte von mindestens 300 M., die sie sich thue, nicht immer die Kinder der Armen vor sich zu ist seit dem Jahre 1896 bei der Gemeinde Friedrichsfelde angestellt. im Laufe vieler Jahre durch ihre bom Munde ab= haben. Die Socialisten hätten auch ein starkes Schönheits- unter seiner Aufsicht stand auch das Armenhaus, zu dessen Insassen gedarbten Spargroschen nach und nach hatte anschaffen können, bedürfnis, sie müßten aber entschieden dagegen protestieren, im vorigen Jahre der 82jährige Ortsarme Johann Bergmann ge= gingen mit einem Schlage in den Besitz des Hauswirtes über. daß den Arbeiterkindern die schon geringen Spielpläge noch hörte. Dieser verstarb im Mai vorigen Jahres. Erst längere Zeit Dafür gehört er dann vielleicht einem Verein an, der sich den Schutz verfümmert würden. Daß die Kinder auch mal den Damm auf- nach der erfolgten Beerdigung tauchte das Gerücht auf, daß Bergder Witwen und Waisen zur ganz besonderen Aufgabe macht, oder fuchten, könne niemand verhindern. Die Vorlage der Bau- mann feines natürlichen Todes gestorben sei, sondern schwere Mißer geht täglich in seine Stammkneipe und schimpft in sittlicher Ent- deputation und des Magistrats, die mit der Beibehaltung der beiden handlungen seitens des Angeklagten habe erdulden müssen. Das rüstung über Wucherer und Halsabschneider. Doch wozu Spielplätze rechnet, wurde angenommen. Gerücht verdichtete sich schließlich so weit, daß seitens der Behörde raisonnieren? Ist der Mann nicht etwa in seinem guten Recht? Der Entwurf eines neuen Drts statuts, das Gewerbe Ermittelungen angestellt wurden. Im Oktober endlich wurde anGewiß, das sollte auch die Frau erfahren. Sie hatte ja den be= gericht angehend, rief eine große Debatte über Sonntags- geordnet, daß die Leiche Bergmanns erhumiert werden sollte. Der rüchtigten Mietskontrakt unterschrieben, wie ihn alle Berliner wahlen und über die Entschädigung der Gewerbegerichts- Beisiger Verwesungsprozeß war indessen schon so weit vorgeschritten, daß die Mieter, wenn sie überhaupt eine Wohnung haben wollen, hervor. Die Dunkelmänner tamen auch diesmal wieder mit Spuren etwaiger Mißhandlungen nicht mehr wahrzunehmen waren. unterschreiben müssen. So fonnte denn auch das an ihrem Antrage, die durch das Statut nicht ausgeschlossenen Auf Grund der belastenden Aussage der Tochter des Verstorbenen, gerufene Gericht nicht zu Gunsten der Frau entscheiden, im Sonntagswahlen direkt auszuschließen, wogegen die Social- der Arbeiter- Ehefrau Bergmann, wurde dennoch Anklage gegen den Gegenteil, die Frau mußte noch froh sein, daß sich der Haus- demokraten beantragten, den Sonntag als Wahltag vor Gemeindediener erhoben. Dieser behauptete im Termine, daß der wirt auf einen Vergleich einließ, der ihm ihre Sachen sicherte und zuschreiben. Alle die vielen guten Gründe, die ohne Verstorbene, der bereits anfing, findisch zu werden, ihm viel Last sie von dem Kontrakt entband. Sonst hätte sie noch für weitere weiteres für die Wahl, wenigstens der Arbeitnehmer, an einem und Arbeit gemacht habe. Um ihn zur Reinlichkeit anzuhalten, habe Dreiviertel Jahre die Miete zu zahlen gehabt und wäre dann wohl Sonntage sprechen, wurden von den Genossen Wuzti, Preßler, Con- er ihn manchmal etwas barsch behandeln müssen. Geschlagen habe er bis an den jüngsten Tag sein Schuldner geblieben. Der edle Haus- rad und Wach ins Feld geführt, während Stadtv. Abraham für den ihn nicht. Die Zeugin Bergmann machte folgende Angaben: In wirt hat also noch ein ganz christliches Werk gethan, als er sich" nur" Magistratsvorschlag eintrat, der die Bestimmung des Wahltages dem der Mittagstunde des 25. Mai habe sie sich nach dem Armenhause mit den Sachen der armen Witwe begnügte, rechtlich hätte er noch Gewerbegerichts- Vorsitzenden ausschließlich überlassen will. Die begeben, um ihrem Vater Essen zu bringen. Beim Betreten seiner bedeutend mehr verlangen können. Die wegen einer Monatsmiete Befürworter des Ausschlusses der Sonntagswahl redeten sehr, sehr Stube habe sie ihn auf dem Fußboden liegend gefunden. Er set um ihr bißchen habe und ihren Broterwerb gebrachte Frau müßte wenig, denn sie hatten keine Gründe für sich, außer dem einen, die fast bewußtlos gewesen, sein Gesicht habe mehrere geschwollene dem Hauswirt mithin also nicht fluchen, sondern ihn noch obendrein gute, liebe, alte Sitte und der religiöse Sinn des damit behafteten Stellen und Striemen aufgewiesen. Neben ihm habe ein zerfegnen so wenigstens werden alle echten und rechten Hausagrarier winzig kleinen Teils der Nixdorfer Bevölkerung könnten leiden. denken. -O 2 Gerichts- Zeitung. brochener Stock und ein umgeworfener Stuhl gelegen, so daß es den Eindruck machte, als habe ein Kampf stattgefunden. Sie habe ihren Vater zu Bett gebracht und als dieser wieder etwas zu sich gekommen sei, habe er erzählt, daß der Amtsdiener ihn geschlagen habe. Der Staatsanwalt hielt die Schuld des Angeklagten für erwiesen und so schwer, daß er gegen ihn 1 Jahr 6 Monate Gefängnis bei sofortiger Verhaftung und dauernde Aberkennung zur Bekleidung eines Amtes beantragte. Der Gerichtshof hielt nur Das ist natürlich nicht ernst zu nehmen, angesichts der an SonnEin durchgehendes Pferd im Eisenwarenladen. Der Milchhändler tagen stattfindenden Kirchenwahlen und der Thaten derselben Stange aus der Kleinen Andreasstraße 20 kaufte sich vor 14 Tagen Herren, die seiner Zeit die Wünsche der Handlungsgehilfen auf eine ein neues Pferd, einen jungen hohen Braunen. Während er heute weitere Ausdehnung der Sonntagsruhe schnöde mißachteten. Es morgen um 5 Uhr vor dem Hause Friedenstraße 65 hielt, um Fässer wurde ihnen dies auch von socialdemokratischer Seite in netter Form ab- und aufzuladen, ging das unruhige Tier, durch irgend ein Ge- gehörig vorgehalten. Es nüßte aber alles nichts. Die Furcht vor räusch scheu geworden, durch und rannte nach der Koppenstraße zu, der alten Forderung der Socialdemokratie, alle Wahlen an Sonnder Eigentümer hinterher. An der Ecke der Koppenstraße, an dem tagen vorzunehmen das ist schon früher ausgeplappert worden Hause Friedenstraße 59, sette es über die Eisenbrüstung eines Schau- ist der wahre Grund der Herren für ihr Vorgehen, und eine einfache Mißhandlung für dargethan, die mit einer fensters der Eisenwarenhandlung von Castorf hinweg, zertümmerte diese Furcht siegte mit 24 Stimmen: Die Gewerbegerichtswahlen Geldstrafe von 50 M. zu ahnden sei. die große Scheibe, rannte mit dem Wagen die Brüstung um und dürfen, wenn der Magistrat sich unterwirft, in Zukunft in Das Urteil wird allgemein Befremden hervorrufen. Wenn drang in den Laden bis zum zweiten Regal vor. Der Gaul zer- Nixdorf nicht Sonntags stattfinden. Auch der Antrag der Social das Gericht den Aussagen der Zeugin Glauben schenkte, so ist es störte außer der Schaufensterscheibe, die mit 250 m. versichert ist, demokraten, die Entschädigung für die Beisitzer von 4 M. auf 6 M. unverständlich, wie es den Thatbestand einer einfachen Mizhandlung für 200 W. Waren, Vogelbauer, Kinderwagen, Lampen und der zu erhöhen, den dieselben Redner der socialdemokratischen Fraktion gleichen mehr. Er selbst schnitt sich an den Scherben der zertrümmerten eingehend begründeten, wurde abgelehnt, allem Anschein nach auch für vorliegend erachten konnte. Handelte es sich doch um die schwere Scheibe den Hals auf und mußte nach der Klinik der Tierarznei- nur aus der edlen Sucht, der Arbeiterpartei gegenüber„ recht" zu Mißhandlung eines 82jährigen gebrechlichen Greises durch eine schule gebracht werden. behalten. Ebenso fiel der Vergleichsvorschlag der Socialdemokraten, Amtsperson, die zur Pflege des Greises verpflichtet ge= zu bestimmen, daß die Sigungen nur am Nachmittag stattfinden und wesen wäre! nicht vor 2 Uhr beginnen dürfen. Das Drtsstatut wurde im übrigen mit geringen Aenderungen angenommen. Im Tiergarten erschoß sich heute früh ein fein gekleideter junger Mann, dessen Persönlichkeit noch nicht festgestellt werden konnte. Der Wegen Verrufserklärung beziv. versuchter Nötigung und Be Bartwächter Winter hörte um 31 Uhr an der Luiseninsel einen leidigung hatten sich heute die Rohrleger Bruno Hansadowsky Schuß fallen und fand dort, als er der Knallrichtung entgegen ging, Weißensee. Der Etat der Amtsverwaltung ist in Einnahme und und Alfred Grunberg vor der vierten Straffammer am Landeinen jungen Mann liegen, der in seinem Blute schwamm. Er hatte Ausgabe auf 57 000 m.( gegen 52 000 M. im Vorjahre) gestellt. gericht II zu verantworten. Die beiden Angeklagten waren vont fich eine Kugel in die rechte Schläfe geschoffen und gab kein Lebens Von dieser Summe tragen die Gemeinden Neu- Weißensee und Spandauer Schöffengericht zu je einem Monat Gefängnis zeichen mehr von sich. Neben der Leiche lag der Revolver, der noch Weißensee nach ihrem Steuerfoll 25 500 M., der Kreis 4000 M., verurteilt worden und hatten dagegen Berufung eingelegt. Sie mehrere Schüsse enthielt, und eine Schachtel mit scharfen Patronen. die übrige Summe wird durch Strafgelder, Fleischbeschau- Gebühren, hatten bei der Firma Kißling u. Co. gearbeitet, die eine ArbeiterDer Wächter benachrichtigte die Revierpolizei, die die Leiche Baugebühren usw. aufgebracht. Der Etat des Standesamts beläuft folonne auf dem Terrain der Spandauer Artillerie- Werkstatt be= nach dem Schauhause bringen ließ. Der Unbekannte gehört sich in Einnahme und Ausgabe auf 4600 m.( gegen 4300 M. im schäftigte. Unter dieser Kolonne brach Anfang November oorigen augenscheinlich den besser gestellten Kreisen an. Er ist etwa 20 bis Vorjahre). Der Amtsausschuß beschloß eine Abänderung der Jahres ein Streit aus, an welchem sich anfänglich auch der Rohr25 Jahre alt, nur 1,60 Meter groß und schmächtig, hat dunkelblondes Gebühren- Ordnung zur Polizeiverordnung vom 14. März 1901 leger Dittmann beteiligte, der aber nach einigen Tagen die geloďtes Haar, graue Augen, etwas dicke Lippen, ein kleines schmales betreffend die Desinfektion bei ansteckenden Krankheiten. Früher Arbeit wieder aufnahm. Die Angeklagten suchten am 16. NoGesicht und einen Anflug von Schnurrbart und trug einen schwarz- waren diejenigen, welche ein Einkommen von 900 M. und bember den Dittmann in seiner Wohnung in Schöneberg auf, wie grauen Sommerüberzieher, einen schwarzen Gehrock- Anzug mit weißer darunter hatten, von einer Gebühr enthoben, dies ist nun sie angaben, um denselben gütlich zuzureden, auch ferner zu streiken. Weste, ein Vorhemd mit Stehkragen und weißem Bindeschlips, graue dahin abgeändert, daß schon diejenigen, welche ein Einkommen Der Zeuge Dittmann behauptete aber unter seinem Eide, daß ihn Unterkleider, schwarze wollene Strümpfe, Gummizug- Stiefel und von 1200 M. und darunter haben, gebührenfrei find. Ebenso die Angeklagten thätlich angegriffen und den Rock zerrissen hätten. einen schwarzen steifen Hut mit schwarzem Futter. Das Taschen wird die Polizeiverordnung betr. die Reinigung der Straßen außer Sie hätten ihn Lump!"" Streifbrecher!" geschimpft und ihm mit tuch, das weiße Hemd und der lleberzieher find A. L., dieser in Kraft gefeßt, nachdem festgestellt ist, daß die Reinigung der Straßen Steile gedroht, falls er weiter arbeite. Da der von den Angeklagten goldgeftidtem Monogramm, gezeichnet. die Gemeinde zu übernehmen hat. Für die Beamten der Amts- angetretene Entlastungsbeweis mißlang, wurde die Berufung ververwaltung ist ebenfalls eine Gehaltsordnung geschaffen, die denen worfen und das erste Urteil bestätigt. der Gemeindeverwaltung gleichgestellt ist. " Der Altohol. Die 37 Jahre alte Malerfrau Bertha Pazlaff war eine Gewohnheitstrinkerin und trant so stark, daß ihr Mann Ein antisemitischer Scherz brachte den Rechtsanwalt Dr. Heinrich es nicht mehr mit ansehen konnte, fie verließ und seine beiden Wilmersdorf. Die Gemeinde- Vertretung bewilligte in ihrer Geßner in Darmstadt, den großherzoglichen Rechnungsrevisor Kinder im Alter von 14 und 8 Jahren mitnahm. Frau B. ging nun letzten Sizung für Tiefbohrungen in den Straßen 20 und 22 800 m. Hans Reizel, den Hofbuchhändler Heinrich Reizel und den zu ihrer Mutter, einer Witwe in der Adolfstr. 3, arbeitete in einer Sodann wurden die Baufluchtlinien der an den Fehrbelliner Plaz Dr. Mahr mit dem Strafrichter in Konflikt. Die genannten Bapierfabrik und trant noch mehr als früher. Am Geburtstag angrenzenden Straßenzüge festgestellt. Es wurde beschlossen, in den Herren tehrten am 17. August vorigen Jahres von ihres verstorbenen Bruders wollte sie dessen Grab schmücken und Straßen Vorgärten und Baumpflanzungen anzulegen. Desgleichen Ausfluge in das Main- und Nahe- Thal nach Mainz zurück machte sich mit einem Blumenstrauß auf den Weg. Da sie ist als Pflaster mit Ausnahme des Teils der Berlinerstraße von der und waren in sehr fröhlicher Weinlaune. In Großperau stiegen fie aber die Schnapsflasche, die sie gefüllt von Hause mitnahm, Mannheimerstraße bis zum Berliner Platz Stampfasphalt vorgesehen. in einen Zug. Zu ihnen setzte sich dann noch ein Kaufmann unterwegs zu oft leerte und wieder füllen ließ, so tam fie Die beteiligten Banken sind für Erhaltung der Straßenzüge, Be- Hirsch. Dem Verlangen der vier Herren, sich in ein andres Coupé nicht bis zum Friedhof. Zweieinhalb Stunden nach ihrem Weggang, leuchtung und Kanalisation verpflichtet, eine Kaution von 80 000 M. zu jezen, tam Hirsch nicht nach. Die vier thaten sich mun gitum 5 Uhr nachmittags, taumelte sie, von einer johlenden Kinder- zu hinterlegen. Für Regulierung der Liezenburger- und Preußischestraße lich in Anspielungen auf die Abstammung ihres Reisegefährten. schar gefolgt, durch die Gerichtstraße. Ein Schußmann brachte sie wurden 4100 M. bewilligt. Desgleichen wird ein Teil der Pfalzburger, Dr. Mahr schnitt eine Cigarrenspizze ab, fezte dann das Messer an nach der Revierwache in der Bajewalferstr. 11. Nachdem sie sich Ludwigskirchstraße und Pariserstraße reguliert. Für stenographische seiner Stiefelsohle und sagte: Nun wollen wir mal ans Beschneiden dort bis 834 Uhr abends ausgeschlafen hatte, ging fie unverzüglich Aufnahmen der Verhandlungen wurden 1000 M. angesetzt. Die gehen. Während seine Genossen ihre Bemerkungen dazu machten, in die nächste Destillation, faufte für 15 Pf. Nordhäuser mit Rum, Notwendigkeit wurde damit begründet, der Uebergang Wilmersdorfs fuchtelte Dr. Mahr dem Hirsch mit dem Meffer bor der Nase tehrte nach dem Flur des Hauses Nr. 11 zurück und trant hier, um von der Landgemeinde in die städtische Verfassung, mache die An- ein grifffeftes herum. Hirsch beman beleidige seine die Polizeibeamten zu ärgern, die Schnapsflasche in einem Zuge aus. nahme der Vorlage nötig, damit das Stenogramm später als Nach- gann schließlich zu weinen und sagte, tvennt sagte, Unmittelbar darauf aber sant sie lautlos um und war tot, den Blumen schlagebuch dienen könne; desgleichen werde eine forrekte Bericht Religion. Dr Geßner bestritt dies und strauß für das Grab des verstorbenen Bruders in der linken und die erstattung der Presse ermöglicht. Die Vorlage rief eine längere nicht ruhig sei, gebe er ihm einen Tritt. Auf der nächsten Haltestelle es war er Heulte Hirsch laut und rief den Schaffner, der die Namen unsre Versammlungen kommen, wo ihnen volle Redefreiheit garantiert| Spital. Er hatte sein faltes Blut keinen Augenblick verioren. der bier Herren feststellte. Das Landgericht Darmstadt wird. Die Gendarmen verhafteten Reeb nach seiner Rückkehr von Mörchingen hat sie am 17. November v. J. wegen Beleidigung verurteilt, und zivar Dr. Mahr zu 150 M., die übrigen zu 75 resp. 50 W. liche Generalversammlung des Zweigvereins Berlin statt. Nach Er- Jacques ist sehr schlimm. Jacques befand sich seit mehr als einem Verband der Barbiere. Am 8. April fand eine außerordent- und brachten ihn ins Kantonalgefängnis von Dieuze. Der Zustand Geldstrafe. Die Revision der Angeklagten außer Mahr ledigung der ersten Punkte der Tagesordnung erfolgte der von Jahre, der zweite Knecht seit 24 Stunden im Dienste von Reeb. wurde bom Reichsgericht als unbegründet verworfen. Liere gegebene Bericht vom Verbandstage. In der darauffolgenden Das unbefugte Eindringen in Schulräume kann nicht durch Diskussion bedauerten sämtliche Redner, daß als Verbandssiß wieder Die Bevölkerung von Rodalben befindet sich ob der That in großer Aufregung. Polizeiverordnung unter Strafe gestellt werden. Eine Regierungs- Hamburg gewählt ist. Den Verbandsausschuß bilden Wermke, Liere Polizeiverordnung bedroht mit Strafe den, der in Schulräume un- und Kranz. Es erfolgte sodann noch die Wahl des Kollegen Wende Winterſtürme. Jm Oberharz herrscht seit Mittwoch bei 3 Grad befugt eindringt. Sie wurde gegen den Vater eines Mädchens an- als Beisiger in den Zweigvereinsvorstand. Kälte ein furchtbarer Schneesturm. gewandt, der in die Klasse einer Mädchenschule eingedrungen war, Der Schnee liegt 1 Meter hoch, wo seine Tochter eine Arreststrafe verbüßte, und das Kind mit in der Aula der 69. Gemeindeschule, Kleine Frankfurterstr. 6: Versammlung. hoch. Mehrere Wagen blieben im Schnee stecken. Später hat der Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 19. April, vormittags 8 Uhr, auf der Straße von Braunlage nach Torfhaus stellenweise 1 Mieter genommen hatte. Der Angeklagte wurde jedoch in letzter Instanz Freireligiöse Borlesung. Um 10% Uhr vormittags ebendaselbst: Vortrag Sturm etwas nachgelassen, doch schneit es noch ununterbrochen. Und freigesprochen. Das Kammergericht erklärte die Polizei- des Herrn Dr. Bruno Wille: Die Wahrheit wird Euch frei machen" aus Klausthal wird geschrieben: Der Schneesturm hat uns so viel verordnung für ungültig und führte aus, durch den§ 123 des Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Montag, 21. April, abends Schnee gebracht, daß heute ein mit 6 Pferden bespannter Schneepflug Strafgesetzbuches( Vestimmungen über den Hausfriedensbruch) sei die 8, Uhr pünktlich, im großen Saale des Central- Klubhauses, Am Königs- Bahn machen mußte. Die Fahrpost nach der am Harzrande gelegenen Materie des widerrechtlichen Eindringens in abgeschlossene Räume, graben 14a: Beschließende Bersammlung.( Wahlen.) die zum öffentlichen Dienst bestimmt sind, erschöpfend geregelt. Des-( E.. 29, Hamburg) Filiale Berlin 3. Sonnabend, den 18. April, nach Bedarf schnell in einen Wagen oder Schlitten umgewandelt Allgemeine Kranken und Sterbekasse der Metallarbeiter. Stadt Osterode verkehrt als Räderschlitten: ein Gefährt, das je wegen können Polizeiverordnungen, die dieselbe Materie betreffen, abends 9 Uhr, bei D. Bergener, Reichenbergerstr. 157, Mitgliederversamm werden kann. Der Verkehr auf der Klausthal- Zellerfelder Hochebene nicht neben§ 123 zu recht bestehen. lung. Filiale Berlin 4. Sonnabend, den 18. April, abends 9 Uhr, wird nur durch Schlitten bewerkstelligt. Aus Paris sowie aus bei Merkowski, Andreasstr. 26, Mitgliederversammlung. Filiale Lille, Lyon und St. Etienne wird von heute Schneefall gemeldet. Berlin 5. Sonnabend, den 18. April, abends 9 Uhr, bei Frik, Lothringer In Marseille dauert das Unwetter an und hat vielfachen Schaden straße 68, Mitgliederversammlung. angerichtet. Auf einem Teil des Quais ist die Arbeit eingestellt worden. Kein Schiff kann in den Hafen einlaufen. Die vor Anker liegenden Schiffe wurden vielfach losgerissen. Versammlungen. Vermischtes. Schicksale der deutschen Südpolar- Expedition. Bom Dampfer mit der Kerguelenstation der deutschen Südpolar- Expedition an Bord, am 16. d. M. Sydney erreicht hat, sind folgende Nachrichten eingelaufen: Vier Mitglieder der Kerguelenstation sind glücklich gelandet. Der darunter befindliche Dr. Verth ist ernstlich krant, be= findet sich aber jetzt leicht besser; er wird ins Hospital aufgenommen. Enzensperger starb am 2. Februar d. J. auf den Kerguelen an Beriberi. Die übrigen drei Mitglieder sind gesund. Zweiter Wahlkreis. Am Mittwoch fand im„ Wilhelm- Theater" in der Friedrichstraße die Generalversammlung des Socialdemokratischen Wahlvereins statt. Vor Eintritt Wegen Entführung eines Mädchens in ein äusländisches Kloster in die Tagesordnung wurde das Andenken der verstorbenen Genossen Zum Knochenfunde von Konit liegt heute eine Meldung des verurteilte die Dortmunder Straffammer den Kaplan Anton Wahle Fahrensohn, Neumann, Richter, Schlochau und Stein in üblicher Weise Konizer Tageblattes" vor, wonach die Identität der gefundenen aus Fröndenberg zu einer Woche Gefängnis, die Ehefrau Sanitätsgeehrt. Sodann erstattete der Kassierer Fellmer den Kassen- Knochen und Stiefel mit denen Winters festzustehen scheint. Das rat Dr. Vossen aus Düsseldorf zur gleichen Strafe und die Ehefrau bericht über die Zeit vom 29. Oktober bis zum 14. April. Die„ Konizer Tageblatt" schreibt:„ Heute, Donnerstag, morgen gegen Lueg zu drei Wochen Gefängnis. Einnahmen betrugen einschließlich eines alten Bestandes von 37,94 M. 11 Uhr wurden in der Abortgrube auf dem hiesigen städtischen Knaben3451,34 M., die Ausgaben, worunter 1200 M., die dem Vertrauens Schulhofe fünf dem Anschein nach menschliche Knochen von städtischen Das mit 30 Matrosen bemannte Segelschiff„ Kommandant Marchand", Ein Segelschiff vermißt. Aus Dünkirchen wird telegraphiert: mann überwiesen wurden, 2700,76 M.; es verbleibt also ein Bestand Arbeitern, die mit dem Ausräumen der Grube beschäftigt waren, ge- daß am 25. Februar von Leith nach Antwerpen abgegangen iſt, von 750,58 M. Die Mitgliederzahl ist auf 3000 gestiegen; Neuaufnahmen fanden 971 statt, ausgeschieden sind 59 Mitglieder. funden. Es sind ein Oberschenkel- Knochen und ein Schienbein mit einem wird vermißt. Man befürchtet, daß es mit der ganzen Besazung Dem Kassierer wurde Decharge erteilt; ebenso wurde einstimmig fleinen Knochen sowie zwei Armknochen. Die Polizei und Staatsanwalt- untergegangen ist. beschlossen, dem Vertrauensmann weitere 750 M. zu überweisen. schaft waren sofort zur Stelle. Die Knochen wurden mit Beschlag belegt Im Vorstandsbericht konstatierte der Vorsitzende Wolderski und zum Kreisarzt geschafft. Man bringt den Fund mit dem Winter- Staßfurt" der Deutsch- Australischen Dampfschiffs- Gesellschaft, der, die erfreuliche Thatsache, daß die Anregungen, die in der letzten Mord in Verbindung. Die betreffende Abortgrube ist, wie wir Generalversammlung in Bezug auf die Förderung des Vereinslebens hören, seit 4 Jahren nicht ausgeräumt. und der politischen Bethätigung der Mitglieder gegeben wurden, Am Donnerstagnachmittag wurden dann noch weitere Knochen eine gute Wirkung ausgeübt haben. Der Vorstand hat im Einverständnis mit den Bezirksführern auf Grund jener Anregungen einen Leitfaden für gefunden, so daß jetzt vorhanden sind: der ganze linke Arm, der linke die Agitation und Organisation ausgearbeitet, worin bestimmte Regeln Unterschenkel und das ganze rechte Bein. Die Stiefel des erüber die Pflichten sowie über das Zusammenarbeiten der verschiedenen mordeten Ernst Winter fand man zu unterst in der Grube, desVertrauenspersonen der Organisation des zweiten Wahlkreises gegeben gleichen Oberarmknochen und Knöchelchen. Die Stiefel wurden ebenwerden. Unter anderm wurde auch eine Kontrollkarte für die Bezirks- falls gerichtsfeitig sofort mit Beschlag belegt. Sämtliche Knochen ' führer und deren Stellvertreter eingeführt, damit die Mitglieder sich wurden dem Kreisarzt Herrn Dr. König übergeben. Ein Standal in der Pariser Aristokratie. Auf den Antrag der davon überzeugen können, ob sie ihren Pflichten auch nachkommen. Komtesse de Fonville verhaftete die Polizei gestern den Vikomte In der letzten Bezirksführer- Sizung wurde beschlossen, um eine Ein neuer Fall Stietencron. Von einem blutigen Drama, Laloge de Saint Brisson, einen Neffen der Komtesse. Der Vikomte, Uebersicht über die Beteiligung der Mitglieder an den Arbeiten welches lebhaft an den Fall Stietencron erinnert, weiß der der sein Geld am Spieltisch verloren und dann in Tonking fein für die Partei zu gewinnen, eine Kontrollmarke einzuführen, die ins Messin" zu berichten. Das Drama ereignete sich in dem Pacht- Glück versucht hatte, verlangte von seinem Vater die Herausgabe Mitgliedsbuch eingeklebt werden soll. Der Redner teilte ferner mit, gute Ferienthal, dem Eigentum des Herrn Henri Reeb, welches weigerte sich, Geld herauszugeben, der Sohn bedrohte ihn und daß der Genosse Winkelmann, der vor 2 Jahren wegen einer Ver- feitwärts von Rodalben( Elsaß- Lothringen) liegt. Reeb hatte hat fogar mehrere Revolverschüsse auf ihn abgegeben. Die fehlung gegen seine Gewerkschaft aus dem Wahlverein ausgeschlossen einen seiner Knechte, den 20jährigen aus Rodalben ge- Vikonitesse, die mit den Eltern dieses ruinierten Spielers gemeinsam murde, nun auf sein Ersuchen wieder aufgenommen worden ist. Dagegen sowie gegen die gesamte Thätigkeit des Vorstandes wurden bürtigen Eduard Jacques, nach einem benachbarten Pachtgut ein Haus bewohnt, hat durch den Antrag auf Verhaftung diesen geschickt, um eine Stute feinerlei Einwendungen gemacht. Da Genosse Wolderski im Namen einem Hengst zu bringen. Scenen ein Ende gemacht. fämtlicher Vorstandsmitglieder sich bereit erklärte, in Anbetracht der Nach seiner Rückkehr entstand aus einem unbedeutenden Anlaß Durchgegangenes Automobil. Barcelona,'17. April. Von bevorstehenden Wahlen ein weiteres halbes Jahr im Amte zu bleiben, zwischen dem Herrn und seinem Knecht ein heftiger Wortstreit. Der einem Automobil, über welches der Führer die Gewalt verloren wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Sodann Knecht hatte den Rückweg hoch zu Roß angetreten, anstatt nach der hatte, wurden zehn Personen überfahren und zum Teil schwer befaßte sich die Versammlung noch mit der Frage: Wie haben Weisung seines Herrn das Pferd am Zügel zu führen. Reeb geriet verlegt. wir uns den von Gegnern einberufenen Versanumlungen gegenüber ob dieses Ungehorsams in Zorn und warf den Jacques mit einer zu verhalten? Veranlassung hierzu war die konservative Wähler- solchen Wucht vom Pferde hinab, daß ihm eine Rippe brach. versammlung vom Dienstag in Habels Brauerei- Ausschant, über die Er gebot ihm ferner, den Pachthof sofort zu verlassen. Jacques in der Staatsbürger- Zeitung" und andern Blättern ein ganz unzutreffender und zum Teil lügenhafter Berichte gegeben wurde. Der weigerte sich das zu thun, so lange ihm nicht seine VersicherungsVertrauensmann Scholz machte mit Rücksicht auf diese Vorgänge farte ausgehändigt wäre. Reeb holte seine Flinte und drohte zu darauf aufmerksam, daß am Donnerstag, den 23. April, in der schießen, wenn Jacques nicht sofort den Bachthof verlaffe. Jacques Bodbrauerei eine von unsrer Seite einberufene Wählerversammlung forderte immer und immer die Herausgabe seiner Versicherungskarte stattfinden wird, wozu auch die Gegner und besonders der und warnte seinen Herrn davor, von der Waffe Gebrauch zu machen. tonservative Kandidat Dr. von Wenkstern eingeladen werden. Die Antwort Reebs bestand darin, daß er den Schuß abfeuerte und Swinemde. 760 WSW 3 Dunst Die Parteigenossen hätten aber feinen Grund, in die den Jacques zu Boden streckte. Der aus nächster Nähe abgegebene Hamburg 7613 heiter gegnerischen Bersammlungen zu gehen, wo sie nicht geladen seien. Schuß traf den Kopf und den Hals. 761 23 3 bedeckt Frankf./M. 764 23 2halb bd. 2 Aberdeen Ueber den Verlauf der Versammlung berichteten dann einige in der 761 Still Reeb schoß zum zweitenmal und verwundete einen zweiten Knecht, München -bedeďt-0 Paris Versammlung anwesend gewesene Genossen. 769 NNW 4 wolfen! 2 4 wolfent Mehrere Redner, 759 Der junge Jacques 2 Regen darunter auch Reichstags- Abgeordneter Fischer, sprachen die welcher sich ins Mittel legen wollte, schwer. Der Ansicht aus, daß es zu empfehlen fei, unter den von den Vorrednern wurde sterbend in das Spital von Mörchingen verbracht. Wetter Prognose für Sonnabend, den 18. April 1903. Zunächst ziemlich heiter, am Tage etwas wärmer bei ziemlich frischen geschilderten Umständen den gegnerischen Versammlungen fern zu zweite Knecht begab sich per Eisenbahn gleichfalls nach nördlichen Winden; später neue Trübung und geringe Niederschläge. bleiben. Wollen die Gegner mit uns diskutieren, mögen sie in Mörchingen. Reeb aber führte sein Opfer selbst nach dem Todes- Anzeige. Am 16. d. Mts. starb nach kurzem Leiden unser Genosse, der Schlosser Paul Vierus Brangelstr. 110, Stadtbezirk 104. Ehre seinem Andenken! Die Vertrauensleute d. 4. Berl. Reichstags- Wahlkreises Süd- Osten. 214/4 Socialdemokrat. Wahlverein f.d. 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis. ( Süd- Osten.) Nach kurzen schweren Leiden starb am 16. d. Mts. unser Mitglied Paul Vierus Bezirksführer vom 104. Stadtbez. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet in Driesen ( Neumark) statt. 242/19 Der Vorstand. Orts- Krankenkasse der Sattler und verwandten Gewerbe. Mittwoch, den 15. April, verstarb der Sattler Otto Hartwig ( Werkstatt von Ferd. Renner). Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr von der Leichenhalle des Thomas- Kirchhofes in Rirdorf, Hermannstraße, aus statt. 272/15 J. A.: H. Werner. Land 2 Mark pro Woche Abzahlung. Parzelle 840 Meter 300 M., westlicher Vorort- Berkehr, nur mündlich, verkauft Herronimy, Blumenstraße 79. 10132* Dr. Schünemann, Specialarzt für Hant, Harn und Frauenleiden, Seydelstr. 9. 12-13, 6-8, Sonnt. 9-11. " zu Der Vater Witterungsübersicht vom 17. April 1903, morgens 8 Uhr. Stationen Berlin Wien Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Central- Verband der Maurer Vorwärts- Buchhandlung Jede Uhr ééééé Deutschlands. Zweigverein Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß am 16. d. Mts. unser Mitglied Wilhelm Schaletzke, Sorauerstraße 26, im Alter von 46 Jahren nach langen Leiden verstorben ist. 137/14 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntagnachmittag 2 Uhr vom Trauerhause aus, nach dem Emmaus Kirchhof in Rigdorf, Hermannstraße, statt. = Die Verbandsleitung. Am 16. d. Mts. starb nach schweren Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater, der Monteur Oswald Stahn im 57. Lebensjahre. Dies zeigt mit der Bitte um stilles Beileid im Namen der tiefgebeugten Hinterblienen an Die trauernde Witwe Ernestine Stahn nebst Kindern. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 19. April, nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle der Charité aus nach dem Charité- Kirchhof statt. 7046 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie die zahlreichen Stranzspenden bei der Beerdigung unsres lieben Baters, Bruders, Schwagers, Schwieger- und Großvaters, des Gastwirts Fritz Liese sagen wir allen Freunden und Befannten, insbesondere dem Verbande der Gast- und Schankwirte Berlins und Umgegend, dem Deutschen Gastwirte- Verband für die rege Beteiligung unsren herzlichsten Dank. 6896 Die Hinterbliebenen. H. Wiese. Bandwürmer SW., Lindenstrasse 69. Empfehlenswerte Werke für Bibliotheken. Gerstäckers Werke, eine Auswahl feiner gesamten Schriften in zehn Bänden Preis jekt 15 M. gegen früher 30. einzelne Bände 2 M. ausge ( Romane, Erzählungen, zeichnete Natur und Reiseschilderungen.) 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Das Drama Holms man kennt den Ver- herrischen Besserwissenwollen aus seiner Bahn gerissen, steigt in ihm für seine Fabrit zurück zu erobern. faffer aus dem Simplicissimus" ist vor ein paar Jahren schon auf. Leider ist dies Motiv, das Verhältnis der beiden Gatten, aus Sehr lebendig nach meinem Empfinden wirkten die Scenen auf als Buch erschienen. Erwägt man die magere Novitätenkost, mit der dem so viel herauszuholen gewesen wäre, nur ganz obenhin be- dem Comptoir im letzten Aft, dank dem prächtigen Humor, mit dem die Theater sich durchschlagen müssen, so erscheint es fast befremdlich, handelt. Wjera zeigt sich eigentlich bloß als die Hochmütige und Willy Roland den bärbeißigen cholerischen Alten spielte. Die Rolle daß sich nicht früher eine Bühne gefunden hat, um die Probe mit Eigensinnige. Wie sie das Scheitern ihrer Hoffnungen empfindet, des Grocholski, des derben Berliner Selfmademan, faß ihm wie andiesem Stücke zu machen. So ungelent vielfach die Scenenführung, wie der gekränkte Ehrgeiz in ihr nagt, das Sichverwandeln ihrer gegossen. Jede kleinste Nuance kam verblüffend sicher heraus. Wie fo wenig sich das Ganze zu einem einheitlichen Eindruck zusammen- Liebe in Verachtung, die Stichelreden, mit denen sie sich an dem es die jungen Zeichner, in denen der Kater des letzten Abends noch schließt, es steckt so dennoch manches Interessante darin und eine Figur einst Bewunderten für die Enttäuschung rächen mag all' dies nachbrummt, mit ironischen Verbeugungen umkreist, bissig und doch wenigstens, die des alten Grocholski, ist aufs ergöglichste gelungen. Intime, Innerliche, das rückwirkend wieder dem Groll des Mannes liebenswürdig- drollig, das Naferümpfen, wenn er von seinent Eine echte Volksstückfigur, wie denn überhaupt das Drama mit seiner neue Bedeutung hätte verleihen, den Konflikt zum wirklichen Ehe- Sohn, dem Oberlieutenant" spricht, oder seine Erziehungsschon im Titel angedeuteten moralisierenden Tendenz, seiner drama hätte vertiefen können, wird nirgends in dem Stück auch grundsätze erörtert, die helle Freude über die glänzende Acquisition, Lockeren primitiven Technik, troß der beängstigenden Reichtümer, nur berührt. Statt dessen schiebt Holm recht äußerlich den die er an Theodor gemacht, die zappelnde Dringlichkeit bei Unterdie der Dichter auf die handelnden Personen häuft, vielmehr ein Streit um die Erziehung des Kindes in den Vordergrund. zeichnung des Vertrages, sein Laufen, nach der Uhr sehen, alles " Volksstück" als ein„ Schauspiel" ist. Von einem Schauspiel erwartet Theodor möchte das Söhnchen zu einem rechten Kerl machen; wirkte unwiderstehlich komisch. Der Knabe, den Theodor mit sich er soll aus dem Hause, wo er nach dem Programını der Mutter er genommen, fehrt zur Mutter zurück. Die Gatten aber reichen sich Die ersten beiden Akte spielen auf der Villa des ehemaligen zogen wird, hinaus unter andre Jungen, in die Schule, damit ihn die Hand zum Abschied. Die Arbeit hat den Mann wieder stark Ingenieurs und Fabrikleiters Theodor Groß. Eine russische Gräfin dann nicht später das Leben als einen völlig unvorbereiteten trifft. gemacht, ihr soll, nachdem er aus dem goldenen Käfig entflohen, hat den jungen Mann, der mit Leib und Seele bei der Arbeit war, Weniger verständlich sind seine Erziehungsgrundsäße in andrer sein Leben gehören. Wenn der Junge groß geworden, wird er des geheiratet und sich seiner Vervollkommnung" angenommen. Theodor Hinsicht. Er findet es im höchsten Maße empörend, daß Wjera an Vaters gedenken. ist zu schade für das Geschäft, er soll Erfindungen machen, berühmt der einstweilen ja freilich noch harmlosen Zärtlichkeit, mit der der werden, die Welt in Erstaunen setzen. Geld ist da, ein Laboratorium Knabe an der Pepi, der hübschen Gärtnerstochter und Theaterist da, es fehlt an nichts- nur die Leistungen bleiben aus. schülerin hängt, Anstoß nimmt. Darüber kommt es zum ZusammenTheodor, so intelligent und energisch in dem Triebwerk eines großen prall. Von psychologischer Entwicklung ist nicht die Rede, zumal die Unternehmens, wo jede Stunde neue, flare, bestimmte, unaufschiebbare Frau bleibt völlig uninteressant; aber in den Episoden sind frische, Forderungen stellt, verliert, losgelöst aus einem solchen hübsch beobachtete Züge. Flott mit ein paar Strichen ist die Pepi Zusammenhang, die Kraft der Initiative. Jahrelang hält in ihrem Gemisch von Solidität und Koketterie, Gutmütigkeit und man mehr. " Für den Inhalt der Injerate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Urania, Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Photographie in natürlichen Farben ( durch Wald und Flur). Im Hörsaal um 8 Uhr: elektrisches Licht." Sonnabend, den 18. April. Dr. B. Donath: Modernes Anfang 7%, Uhr: Opernhaus. La Traviata. Wiener Walzer. Schauspielhaus. Die Schloßherrin. Deutsches. Nora. Berliner. Arbeit. Lessing. Der blinde Passagier. Neues. Pelleas und Melisande. Residenz. Lutti. Westen. Martha. Central. Clo- Clo. Thalia. Der Bosaunenengel. Anfang 8 Uhr: Schiller O.( Wallner Theater.) Die guten Freunde. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.) Der ledige Hof. Belle Alliance. Pid und Bocket. Carl Weiß. Der Liebe Gebot. Nachm. Frau Holle. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Sonnabendabend 8 Uhr: Die guten Freunde. Lustspiel in 4 Aufz. v. Vict. Sardou. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Probekandidat. 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Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher Amt VII, 353. Sonntag, den 19. April, vormittags 10 Uhr, bei Keller, Stoppenstr. 29: Große Versammlung der Klempner. Tages Drdnung: 115/18 Ordentlichen Kohinoo A. Jandorf& Co. Spittelmarkt 16/17 Belle Alliancestr.12 Gr. Frankfurterst.113 Alleinverkauf für Berlin der General- Versammlung Kohinoor" ergebenst eingeladen. Tages Ordnung: 1. Abnahme der Jahresrechnung pro 1902. 2. Bericht des Prüfungs Rendanten. 3. Abänderung des§ 14 ausschusses und Entlastung bes des Statuts. 4. Die Versicherung der Stassenangestellten gegen Unfälle. 5. Besprechung der Novelle zum Krankenversicherungs- Geset. 6. Mit tellungen des Borstandes. 272/16 Berlin, den 17. April 1903. Der Vorstand. Gustav Wolier, Vorsitzender. Ordentliche Der Stand unsrer Lohnbewegung." Referent: Cohen. Kollegen! Nachdem die Meister ihre Hoffnung, die sie auf Ostern General- Versammlung gesetzt hatten, schwinden sehen, suchen sie durch andre Mittel uns den Sieg streitig zu machen. Es ist notwendig, daß alle Kollegen diese Manöver der Meister kennen lernen, um dem entgegen wirken zu können. Das Erscheinen der Kollegen ist deshalb dringend notwendig. Die Ortsverwaltung. Stukkateure! er Die Sammlung zur Füllung unfres Streiffonds, für welche jeder arbeitende Stuffateur 50 Pfennig beizutragen hat, wird in der Weise erfolgen, daß von jeder Werkstelle resp. jedem Bau ein Delegierter Listen empfängt, auf welche die Beiträge verzeichnet werden. Es muß die Ablieferung des Geldes am Sonnabend, spätestens bis Montagabend erfolgen, wofür der Ueberbringer die Anzahl der zu klebenden Streifmarken empfängt und dieselben zum Einkleben ins Verbandsbuch an jeden abliefert. Kollegen! Zeigt, das es Euch ernst mit unserm Vorgehen ist, indem Ihr Euch regelmäßig an den Sammlungen beteiligt. Die Streikkommission. 173/15 Verband der an Holzbearbeitungs- Maschinen Orts- Krankenkaffe der beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Schmiede u. verw. Gewerbe. der Orts- Krankenkasse der Messerschmiede, Schwerifeger u. Verfertiger chirurg. Instrumente am Sonnabend, den 25. April, abends 8%, Uhr, Rosenthalerstr. 57( früher Schiller). Tages- Ordnung: 1. Bericht über die Abnahme der Jahresrechnung. 2. Wahl eines Borstandsmitgliedes ( Arbeitnehmer). 99 Arm- Schutzblätter Erprobtes Fabrikat. Prima Trikotgewebe ohne Naht. Prima Gummierung Waschbar Wasserdicht Geruchlos- Elastisch. Preis pro Paar: 35, 40, 55 Pfg. a Wiederum ist es uns gelungen, ganz bedeutende Warenposten in Teppichen, Portieren, Gardinen, Decken etc. durch Cassa- Zahlung Spottbillig dieselben zu erwerben und geben zu soweit der Vorrat reicht- Zul ganz enorm 272/19 billigen Preisen ab. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Ercheinen ersucht Der Vorstand. Die Herren Arbeitgeber sind hierzu eingeladen. Orts- Krankenkaffe der Buchbinder und verwandten Gewerbe. Ordentl. General- Versammlung im Gew amt 27. April, abends 8, Uhr, im Gewerkschaftshause, Saal I, Engel- ljer 15. Tages Ordnung. 1. Abnahme der Jahresrechnung pro 1902. 272/17 2. Wahl eines Vorstandsmitgliedes ( Arbeitgeber.) Sonntag, den 19. April 1903, vormittags 11, Uhr, im Rotate des Ordentl. General-Versammlung 3. Statuten- Henderung(§ 14). Herrn Kussin, Andreasstraße 21: Außerordentliche General- Versammlung. 75/13 Zages Drdnung: 1. Bericht über die Verhandlungen vor dem Gewerbegericht. 2. Gewerkschaftliches. Der Vorstand. Verband der Möbelpolierer. Montag, den 20. d. Mts., abends 8 1hr, Engel- fer 15: General- Versammlung Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Anträge: a) Unterstützung der Maschinenarbeiter. b) Aufhebung des freien Entree für die Mitglieder. 3. Bericht über die abgelieferte Stontrollfarte. 4. Wie feiern wir den ersten Mai? 5. Verschiedenes. Mitgliedsbuch muß an der Kontrolle vorgezeigt werden. Die Kollegen, melche Jahresberichte übrig haben, werden gebeten, dieselben mitzubringen. Montag, den 27. d. Mts., abeads 8 Uhr, Frankfurterstr. 117: Versammlung der Möbelpolierer. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Gewerbe Inspektor Dr. Fischer über Arbeiterschuß- Gefeße. 2. Disfuffion. 3. Verschiedenes. Richtmitglieder haben als Gäfte Zutritt. Der Vorstand. 146/1 Centralverband der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin und Umgegend). Sonntag, 19. April, nahm. Punkt 5 Uhr, bei Boigt, Ritterstr. 75: General- Versammlung. Tages- Ordnung: Sassenbericht. Bericht der Revisoren und des Vergnügungskomitees. Anträge. Ilm zahlreiches Erscheinen bittet 138/14 Die Ortsverwaltung. Achtung, Bauanschläger! Sonntag, den 19. April, vormt. 10 Uhr, in Weißensee bei Tseutschler, Langhausstr. 106: Oeffentliche Verfammlung. Referent und Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. 3. A.: Kassubek. 85/8 Brodts Gesellschafts- Haus. Erkner am Dämeritz- See. der Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer am Sonnabend, d. 25.April 1903, abends 8, Uhr, 4. Aenderung der Kontrakte der Kassenbeamten. Regelung der Gehälter. 5. Berschiedenes. 6. Verlesung der Protokolle. Die Delegierten werden gebeten, in Zaberts Lofal, Markusstr. 14, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Eingang Grüner Weg. Tages- Ordnung: 1. Vorlage der Jahresrechnung pro 1902. 678b 2. Bericht der Revisoren und Antrag auf Erteilung der Decharge. 3. Verschiedenes. Der Vorstand. Ad. Pilgrim, Borsigender. Mitglieder haben Zutritt. Der Vorstand. Bernh. Jost, Vorsißender. Georg Büssler, Schriftführer. Orts- Krankenkaffe 272/18 der Kupferschmiede. Sonntag, den 26. April 1903, Große Betten 12 M. vormittags 10%, Uhr, im Rosenthaler ( Dberbett, Unterbett, zwei Kiffen) mit gereinigten neuen Federn bei Gustov Lustig. Berliu S., Bringens ftraße 46. Bretelifte toftenfrei. Viele Anerkennungsschreiben. 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Drud und Verlag: Borivärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 0000000