Nr. 119. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 t., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagsnummer mit illuftrierter SonntagsBeilage ,, Die Neue Welt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 art, für das übrige Auslan 2 Mart pro Monat. Erfcheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 20. Jahrg. Die Iniertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Versammlungs- Anzeigen 20 Bfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Noreffe: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Die Flugblätter des Volksvereins. Sonntag, den 24. Mai 1903. " Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Bernsprecher: Amt IV. Mr. 1984. Wahlkampf. Bon unfren deutschen Brüdern in Amerika In Bethätigung internationaler Solidarität fendet uns mit den besten Wünschen auf Erfolg im Kampfe gegen Reaktion und Kapitalismus auch die belgische Arbeiterpartei 1000 Mart als erste Rate. * Es war einmal. Das freisinnige Bürgertum soll Bettel verteilen, es soll opferwillig werden, das mutet ihm der geschäftsführende Ausschuß der freisimmigen Volkspartei ganz ernsthaft zu, wie aus diesem Girfular ersichtlich ist: Sehr geehrter Herr! Am 16. Juni soll die Entscheidung fallen, ob die ReichsHauptstadt Berlin für die nächsten 5 Jahre im Reichstag durch die Socialdemokratie oder durch das freisinnige Bürgertum bertreten sein wird. gepreßt sieht, wird g.eichfalls diplomatisch übergangen. Mit großer in Deutschland anzusehen ist, wiewohl er das Pech hatte, in Lassalle Freude konstatiert ferner unsre, Thatsachen" sammlung das Anwachsen einen Vorgänger zu besitzen, daß das Centrum 1877 den ersten der Kleinbetriebe in Handel und Verkehr. Daß es sich aber hier Arbeiterschutz- Antrag einbrachte, während die bösen Socialdemo Am Schluß unsres Leitartikels in Nr. 115 d. Bl.„ Eine Selbst- offenbar um ein Produkt der Not handelt, indem viele der halb und kraten schon im Norddeutschen Reichstag auf die Idee gekommen entlarvung des Centrumns" haben wir bereits auf eine Broschüre ganz bankrotten Handwerksmeister, bevor sie völlig ins Proletariat waren, es ihm hierin zuvorzuthun, kurz, daß in der„ socialpolitischen". Bezug genommen: Die Socialpolitik der deutschen versinken, es zuvor mit einem Kramladen oder etwas Aehnlichem ver- Gesetzgebung die Socialdemokratie nach der Centrumsmeinung das Centrumspartei. Gesammelte socialpolitische Flugblätter des suchen, das wird wiederum übersehen. Des weiteren heißt es, die Bleigewicht" darstellt, während doch das Proletariat verblendet Volksvereins für das katholische Deutschland." Die Sammlung ver- Einkommensteuer beweise, wie die Zahl der mittleren Einkommen in genug sein wird, am 16. Juni dieses Bleigewicht zu verstärken. folgt den Zwed, in möglichst marktschreierischer und aufdringlicher ständiger Zunahme begriffen fei. Daß aber diese Zunahme zum Weise den verschiedenen Interessenkreisen, auf die das Centrum Rück- weitaus größten Teil unter die Rubrik„ Löhne und Gehalt" fällt, sicht zu nehmen gezwungen ist, die besonderen Verdienste, welche es also fich auf Arbeiter und die Angestellten der kaufmännischen, fich um sie erworben haben will, ins Gedächtnis zurückzurufen. industriellen oder staatlichen Großbetriebe, d. h. auf jene Klaffen Von unsrem Standpunkte aus müssen wir es dem Volksvereine bezieht, die an der Aufrechterhaltung des Privateigentums an den Dant wissen, uns die Flugblattlitteratur des Centrums zum erstenmal Produktionsmitteln kein Interesse haben und daher mit den alten geht uns folgende Sympathiekundgebung zu: in einem Handbuche zugänglich gemacht zu haben, wenn wir uns Mittelschichten der Bauern und Kleingewerbetreibenden gar nicht ver- Werte Genossen! Obgleich bürgerliche Blätter und Kabeldepeschen Damit an dieser Stelle auch nicht mit der Ausführlichkeit glichen werden dürfen, das weiß unsre Broschüre wiederum flug uns berichten, daß Ihr für den Wahlkampf, in dem Ihr Euch bes beschäftigen können, die der Fülle des darin aufgestapelten Unsinns zu verschweigen. Die gleiche Taktik beobachtet sie der reinen Lohn- findet, heidenmäßig" viel Geld habt, so wollen wir deutschen und der Unzahl der darin wissentlich verbreiteten Agitationslügen statistit gegenüber. Sie konstatiert zwar die steigende Tendenz der Socialisten in Amerika es uns doch nicht nehmen lassen, nach ge entsprechen würde. Wir müssen uns begnügen, einiges zur Kenn- Löhne und das in durchaus unzulässiger und übertriebener Weise, wohnter Weise auch unser Scherflein beizutragen und dadurch unsre zeichnung des Ganzen herauszugreifen. indem sie eine solche ganz allgemein für alle Branchen und zeitlich Liebe und Anhänglichkeit zum alten Vaterlande und unsre inter Es ist seit langem ein beliebtes Kunststück aller bürgerlichen unbegrenzt behauptet, der Krisen und vor allem der ständig nationale Solidarität zu zeigen. Kritik, auch der mit fleritalem Anstrich, die Socialdemokratie auf anwachsenden industriellen Reserve- Armee thut sie dagegen nur ganz Als erste Rate schicken wir anbei die Summe von 1243,80 M., jede nur mögliche Weise wissenschaftlich" zu vernichten. Der verschämt Erwähnung. hoffend, bald in der Lage zu sein, noch einige weitere Staten folgen Klerikalismus weiß sich dabei noch besonders salbungsvoll als Ein geradezu tolles Stück leistet sich unsre Broschüre, wenn sie zu lassen. alleiniges wunderthätiges Allheilmittel gegen den roten Umsturz sich über den Bauernstand und sein Verhältnis zum Zolltarif wie Mit Spannung erwarten wir Socialisten diesseits des Oceans anzupreisen. Geht man jedoch der Sache auf den Grund, so sieht folgt ausläßt: den Ausgang Eurer Wahlschlacht. Wir hoffen, ja sind sicher, daß man sich bald zu der Erkenntnis gezwungen, daß die klerifale„ Ver-" Zunächst ist es grundfalsch zu behaupten, nur eine handvoll die Socialdemokratie und die Arbeiterschaft Deutschlands am 16. Juni nichtung" über die plattesten Ladenhüter der liberalen Bourgeois Großgrundbesitzer,„ Herrenbauern", hätten Vorteil von besseren Ge- die richtige Antwort geben wird auf all die perfiden Angriffe, denen ökonomie nicht hinausgekommen ist. Ein typisches Beispiel hierfür treidepreisen und damit von den Getreidezöllen. Die landwirtschaft- fie in den letzten Jahren ausgesetzt war, und find der Ueberzeugung, ist die obengenannte Sammlung. lich benutzte Bodenfläche in Deutschland beträgt circa 321, Millionen baß massenhafter noch und stärker als in früheren Jahren der Protest Vor allem treffen wir auch hier auf die sattsam bekannte Hektar, wovon faft 23 Millionen( 70,36 Proz. der Fläche) auf den der deutschen Arbeiterklasse diesmal ertönen wird gegen alles, was Methode, das Erfurter Programm„ seinem Hauptinhalte gemäß" eigentlichen Bauernstand( mit einer Besizfläche von 2-100 hektar) und sie büttelt. zusammen- oder umzuredigieren. So erfahren wir, wie unmittelbar noch nicht 8 Millionen auf den Großgrundbesitz fallen. Auf die Es lebe der Befreiungskampf der Arbeiterklasse! Es lebe die vor Eintritt der socialen Revolution sich nur ganz wenige Groß- fräftigste Klasse des Bauernstandes( 5-50 Hektar Besitz) entfallen deutsche Socialdemokratie! kapitalisten und eine Unmenge besigloser Proletarier gegenüberstehen 51,8 Proz. der gesamten landwirtschaftlichen Fläche; er liefert unsrer New Yorker Volkszeitung". müßten. Das aber ist eine Umdeutung des Sages von der Bevölkerung das meiste Brotgetreide. Der bäuerliche Besitz zählt Hermann Schlüter. Accumulation des Kapitals, wie sie willkürlicher nicht gedacht werden 2 189 000 Anwesen; wir haben also in Deutschland fast 2 200 000 kann. Der einfache Gedankengang des Erfurter Programms ist furz Bauernfamilien, die... an guten Getreidepreisen ein Lebensder folgende: Der Kleinbetrieb hat vermöge des Privateigentums intereffe haben." an den Produktionsmitteln dem Produzenten, dem Arbeiter, das Eigen- Zunächst ist festzustellen, daß neben jenen 2200 000 Betrieben tum an seinem Arbeitsprodukt zu sichern verstanden; der Großbetrieb von 2-100 Heftar 1895 nicht weniger als 3 236 000 Betriebe unter hat dieses Verhältnis von Grund aus zerstört, indem er den 2 Hektar existierten. Aber auch jene kunstvoll zusammengeklaubten Arbeiter von seinem Produkte trennte; auf der einen Seite 2 200 000 Betriebe von 2-100 Heftar" setzen sich in einer sehr verringert er dabei beständig die Zahl derer, welche Produktions- sonderbaren Art und Weise zusammen, die unser Klerikaler wohl mittel besitzen, auf der andern vermehrt er die Zahl jener, die von weislich unterschlägt. Zeilte er diese Rechnungsmethode mit, so liefe dem Besitz derselben ausgeschlossen sind und drückt sie zu Sklaven er Gefahr, daß seine Beweisführung sich gegen ihn selber fehrte. der Arbeitsinstrumente herab; diese haben also nicht nur kein Die Zahl der Betriebe über 20 Hektar betrug nämlich nur 281 800, Interesse daran, daß die Produktionsmittel im Privatbesitze ver- alles übrige blieb unter 20 Hektar, und zwar hatten 999 000 Bebleiben, wollen sie zu dem naturgemäßen Verhältnis, wonach der triebe einen Umfang von 5-20 Hektar und gar 1016 000 einen Arbeit das Arbeitsprodukt gebührt, zurückkehren, so müssen sie, da solchen von 2-5 hektar. Angesichts der großen Anzahl von Zwergdie ökonomische Entwicklung sich nicht auf den Kleinbetrieb zurück wirtschaften, wie sie uns in diesen Zahlen entgegentritt, ist die von schrauben läßt, über die verschiedenen Fermen des accumulierten unfrer Seite erhobene Frage wohl berechtigt, wie viele Körner Großkapitals hinausschreiten zur letzten Accumulation: der bauende Bauern denn ein Interesse an Getreidezöllen haben, durch und für die Gesellschaft betriebenen Produktion mit wie viele überhaupt in der Lage sind, Getreide auf den Markt zu ihrem socialistischen Eigentum an den Produktionsmitteln. bringen. Die Größe der für den Getreidebau benußten Fläche will Die socialistische Gesellschaft ist also von dem Augenblick neben dieser fundamentalen Frage nach der Zahl der Eristenzen an möglich und innerlich notwendig, wo die Mehrzahl der Be- recht wenig besagen. Diese Frage ist aber um so berechtigter, als völkerung kein thatsächliches Interesse mehr daran hat, das Privat- das Pachtsystem und die ländliche Verschuldung in schneller und eigentum an den Produktionsmitteln aufrecht erhalten zu sehen, und steigender Zunahme begriffen sind. In der Zeit von 1892 bis 1895 dieser Augenblick kann nicht nur, sondern wird sogar eintreten, ohne vermehrten sich die landwirtschaftlichen Betriebe mit ausschließlich daß Mittelstand und Kleinbetrieb„ völlig" zu Grunde gegangen sind. gepachtetem Boden um 83 822, die mit ganz oder teilweise ge= Schon in der Programmrede auf dem Erfurter Parteitag hat Lieb- pachtetem Boden um 284 311, dagegen verminderten sich die Betriebe knecht es ausgesprochen, daß das Programm zwar die Grundsätze ohne Bachtland um 2338. Betreffs der Verschuldung giebt unfre der Partei mit den aus ihnen erwachsenden Forderungen in forretter Broschüre selber zu, daß die Verschuldung von Grund und Boden und wissenschaftlich unanfechtbarer Weise enthalten müsse, daß aber in Deutschland gegenwärtig etwa 25 Broz. des Boden- und Juventardie Agitatoren, die Journalisten und die Gelehrten der Partei an- wertes betrage, nähmen doch in Preußen allein die ländlichen Hypotheken- Der geschäftsführende Ausschuß der freisinnigen Volkspartei für gesichts der lapidarischen Kürze des Programms den Kommentar zu fchulden jährlich um etwa 175 Mill. Mark zu. Daß man aber angesichts die Reichstagswahlen im II. Berliner Reichstags- Wahlkreise. liefern hätten. Das Erfurter Programm ist also, das wurde schon bei der durch solche Zahlen dokumentierten fortschreitenden Verknechtung Um opferwillig für seine Ideale zu kämpfen, muß man erst seinem Entstehen betont, in seiner vollen Tragweite nicht ohne weiteres des Landes dem Kapital gegenüber das Fortbestehen jener ländlichen Ideale haben. Das freisinnige Bürgertum hat aber keine politischen Jdeale. Sein Jdeal ist ein wohlgefüllter Geldsack; politische Agitation verständlich. Es erfordert ein gewisses Studium vor allem der socia- Klein- und Mittelbetriebe nicht gegen das Erfurter Programm und stört nur den ruhigen Gang des wirtschaftlichen und socialen Lebens, listischen Litteratur, deren Inhalt es gewissermaßen in wenige kurze und den Socialismus ver wertenkann, wie das auch unsre Broschüre zu thun wie es in dem freisinnigen Flugblatte für Herrn Liebenow so schön knappe leitende Säße zusammenpreßt. Ein solches Studium freilich versucht, sollte nachgerade auch dem blödesten Klerikalen flar werden. heißt. Dabei sind die Wünsche der freisinnigen Parteileitung ziemlich würde die berufsmäßige oder interessierte Denkfaulheit unfrer Damit haben wir die wichtigsten Einwände unsrer Broschüre, ausschweifend; nicht weniger wie vier von den sechs Berliner WahlDurchschnittsgegner nicht auf die Kosten kommen lassen. Darum soweit sie sich gegen unser Parteiprogramm richten, berührt. In freisen reklamiert sie für sich. Die Berliner Arbeiter werden die zieht man es vor, sich nach wie vor einen Popanz zurechtzulesen, ihrer Gesamtheit weisen sie eine verdächtige Aehnlichkeit mit dem begehrlichen Herren Freisimmigen am 16. Juni tüchtig auf die Finger um tapfer wie Don Quixote gegen die Windmühlen der eigenen Gedankengange und dem Jdeenkreise auf, den der famose Bürger- flopfen. Phantasie anrennen zu können. Herr Provinzial- Steuerdirektor a. D. Löhning hat sich am Nachdem unser klerikales Machwerk also zunächst das Erfurter Industrieller verfaßten Machwerk zum besten gegeben hat, so daß Freitagabend in der Berliner„ Concordia" den Wählern des 4. WahlBrogramm dem Sinn und Wortlaut nach verfälscht hat, wird gegen die Widerlegung, die jenem zu teil wurde und an die wir uns in freises als Bählkandidat der Freisinnigen Volkspartei vorgeftelt. dieses Falsifikat neben der nötigen Entrüstung auch mit" Thatsachen" den obigen Daten wiederholt angelehnt haben, ohne weiteres als Der große Saal war fast gefüllt; es mochten 1200-1500 Bersonen, zu Felde gezogen. Zunächst wird konstatiert, die Zahl der Klein- gleichfalls gegen unfren flerifalen Socialistentöter gerichtet angesehen zumeist Angehörige des freifinnigen Spießertums, anwesend sein. betriebe werde von den Großbetrieben nicht weiter verringert, im werden kann, soweit dieser den Socialismus zn kritisieren unter- uch Damen waren gekommen, den Mann der Feldwebelstochter zu Gegenteil sei dieselbe in dem Zeitraum 1882-1895 um 21,4 Proz. nimmt. Angesichts dieser Feststellung, die für die totale Abhängig sehen. Sonst waren noch einige Angehörige der sogenannten liberalen gestiegen. Wie die Broschüre zu dieser Angabe gelangt, darüber keit der Klerikalen Weisheit von der liberalen Bourgeois- Dekonomie Berufe und eine Anzahl Arbeiter erschienen. Herr Löhning- macht persönlich einen recht sympathischen Eindruck. Er hätte nicht bleibt sie den Aufschluß schuldig, und das ist um so seltsamer, als charakteristisch ist, wollen wollen wir dem Volksverein die wüsten nötig gehabt, vorauszuschicken, daß er das erste Mal vor die Reichsstatistik für die industriellen Kleinbetriebe einschließlich Schimpfereien über die von Juden geleitete Socialdemokratie, einer so großen Versammlung rede, denn wenngleich er Bergbau und Baugewerbe eine Abnahme von 8,6 Proz. der Betriebe das dem„ Berliner Lokal- Anzeiger" und der Freisimmigen wenig zu sagen hatte, brachte er dies in formvollendeter Weise und von 2,4 Proz. der darin beschäftigten Arbeiter für denselben Zeitung" entnommene Obstruktionsmärchen, wonach die socia- vor. Sehr angenehm bemerkte man, daß sein Ruhm, zu dem er Zeitraum ergiebt. Daneben wird die gewaltige Zunahme der Groß- listischen Abgeordneten während der Zollfämpfe bei einer Gelegenheit ohne eignes Buthun gekommen zu sein versicherte, ihm nicht zu betriebe um 89,3 Proz. und der darin Beschäftigten um 71,5 Proz., ständig im Takt Rhabarber gerufen hätten, die verleumderischen Kopfe gestiegen ist. Er führte aus, daß er sich für die Kandidatur die im Vergleich mit jener absoluten Abnahme der Kleinbetriebe Ausstreuungen über die Abgg. Baudert und Ulrich und nicht angeboten habe. Er hätte überhaupt beabsichtigt, nach seiner trog einer Volksvermehrung von 14,5 Proz. die Konzentration des die vielen andern mehr oder minder lächerlichen Dinge, die lediglich Bensionierung lediglich seiner Familie zu leben. Da sei der Auss industriellen Großkapitals erst in die rechte Beleuchtung rückt, für das fittliche Niveau des Centrums charakteristisch find, schenken. schuß der Freisimmigen Volkspartei, in der er mehrere Freunde( fo den Abgeordneten enzmann) habe, zu ihm gekommen und habe völlig verschwiegen. Beim Handwerk hilft sich unsere Jm übrigen wissen wir ja, daß das Centrum den geseglichen fich an ihn gewandt. Erst nach anfänglichem Sträuben habe er im Broschüre statt der Beweise mit banalen Phrasen; die That- Arbeiterschutz als eigne Entdeckung aufs Tapet gebracht hat, wie Interesse der Partei sich zur Annahme der Kandidatur bereit erklärt. sache, daß es, wo es noch eine Existenz zu fristen vermag, sich immer wohl Karl Mary ihm in der Betonung seiner Bedeutung längst Er habe im übrigen sein freisinniges Herz nicht erst nach der mehr in die ökonomische Abhängigkeit der Zwischenmeisterei herab- zuvorgekommen war, daß Ketteler als der erste Anwalt der Arbeiterschaft Pensionierung entdeckt, sondern sei schon vor 25 Jahren freisinniger Fränkel in seinem auf Geheiß des Centralverbandes deutscher Wir müssen die im Besiz des Freisinns gebliebenen Mandate halten und vorläufig mindestens den 2. und 3. Wahlkreis zurückerobern. Dazu gehört vor allen Dingen, daß unsre Parteigenoffen die verderbliche Lauheit abschüttelu, welche den Socialdemokraten den Sieg erleichtert hat. Nehmen wir uns ein Beispiel an der Opferfreudigkeit unsrer Gegner. In früheren Jahren haben die freifinnigen Bürger sich nicht gescheut, Zettel zu verteilen und bei der Agitation persönlich zu helfen. Wir müssen zu dieser Opferwilligkeit zurückkehren, wenn wir Erfolg haben wollen. Seit Monaten sind die Vorstände der Vereine für die Einleitung der Wahlbewegung thätig; wir wenden uns deshalb an die Herren Mitglieder mit der Bitte, uns in dem bevorstehenden Wahlkampfe ebenfalls persönlich zu unterstützen. Jede Hilfe ist uns willkommen, in welcher Form sie auch gewährt wird. Wir bitten Sie dringend, den anhängenden Meldezettel auszufüllen und schleunigst an unfer Wahlbureau Friedrichstraße 250 gefl. einsenden zu wollen. eintrete. aller Wahlmann geivefen. Er habe damals dem nationalliberalen mit Thalen und Worlen von Personen, mit denen er verwandt oder auf ihren Graben längst den Achtstundentag einführen können. Aber Kompromißkandidaten Professor Gneist als Katholit offen seine befannt ist oder geschäftliche Beziehungen unterhält. Wir beschäftigen sie weigerten sich entschieden, sogar nur die Arbeitszeit soweit zu Gegnerschaft gegen den Kulturkampf, soweit er sich als Ausnahme- uns lediglich mit dem Politiker, dem Schriftsteller und Redakteur fürzen, wie die hiesigen liberalen Grubenbefizer gethan hätten. Die gesetzgebung charakterisiere, dargelegt, troz dessen gegenteiliger An- Eugen Richter. hiesigen Grubenbesizer würden sich schämen(!?), Frauen auf ihren schaung diesem aber seine Stimme gegeben. Ein verständnisvolles Die gegen Paul Singer verbreiteten Verleumdungen treffen nicht Werfen auszubeuten, aber die schlesischen Centrumsmagnaten beSchmunzeln rief es bei den anwesenden Arbeitern hervor, als Redner einmal feine eigne private Vergangenheit, in deren Makellosigkeit schäftigen noch über 11 000 Frauen und zahlen ihnen geradezu einen erwähnte, er habe einmal seinem derzeitigen Chef, dem Minister auch die gierigsten Schmutzfinken nichts aufzustöbern vermögen, Hungerlohn( Nuf: 80 Pf. täglich), während männliche Arbeitskräfte Miquel, von dieser freisinnigen Bethätigung erzählt, der freund- sondern jene niedrige Aeußerung eines Mannes, mit dem er ledig- massenhaft auf Arbeit Tauerten. Das Centrum sollte ja nur vor lich gelächelt habe. Hat er vielleicht auch Herrn Löhning lich geschäftliche Beziehungen unterhalten hat, die seit vielen Jahren seiner Thür fegen, dort liege Schmutz genug. zum Dank dafür etwas über die Drganisierung von Bauernaufständen gelöst sind. Die Offenheit, mit der der nationalliberale Unternehmer Franken erzählt? Ueber die Frage, wie er als entschieden freisinniger Mann Wenn die ,, Germania" für die Handlungen eines Dritten hier die Unternehmer überhaupt kennzeichnet, wirkt umso überso lange habe im Regierungsdienst thätig sein können, äußert er sich unfren Genossen und unfre Partei verantwortlich macht, so werden zeugender, als er nicht den schwächsten Versuch macht, sich oder seine dahin, daß ein Freisinniger allerdings nach seiner Meinung nicht gut wir uns erlauben, fünftig auch das Centrum mit der Schuld des Parteifreunde weiß zu waschen. Wie ein überführter Verbrecher auf ein politisches Amt( etwa das eines Landrats, Regierungs- Prinzen Mörder zu belasten, dessen Beziehungen zu dem der Anklagebank gesteht er offen zu: Ja, so bin ich! Aber der da, präsidenten 2c.) übernehmen könne, ohne dabei mit seinem Gewissen bedeutenden Centrumsführer unvergleichlich intimere find, als jemals der Schwarze, hat ja ebensoviel gestohlen; wenn ich gehängt werden in Souflift zu geraten, dagegen stände dem nichts entgegen, wenn die Beziehungen Singers zu jenem Geschäftsangestellten wareit. soll, dann gehört der auch an den Galgen! er ein bloßes Verwaltungsamt übernimmt. Die Ausführungen des Dieses für uns erfreuliche Schauspiel würde erst recht interHerrn Löhning waren ruhig und fachlich und wer etwa auf Sensation ,, Neue Verdächtigungen, neue Entstellungen." Der„ Vorwärts" essant werden, wenn wir mit einer der beiden Parteien in Stichwahl sich gespitzt hatte, kam nicht auf seine Kosten. erbrachte am 20. Mai den Nachtveis, daß die Haltung des Herrn fämen. Auf eine Anfrage von Frau Dr. Rosenthal erklärte Herr 3 w id zum Toleranzgesetz, zur Kinderarbeit, zum HundertmillionenRöhning noch, daß er für eine Erweiterung der Frauenrechte Antrag der Socialdemokraten für Elementarschulzwecke und seine Die schlechte Lage des Mittelstandes, worunter die kleinen selbNach ihm sprach noch Herr Fisch beck, der bei Thätigkeit in der Zollkommission wirklich liberalen Anschaumgen ständigen Gewerbe- und Handeltreibenden verstanden werden, gedie feinen Gegner umnitz reizten. Herr Abgeordneter Schuf, die zwei Parteien; die eine mait etwas butler, die autore, etwas lidhter, alle fachlicher Schärfe sich ebenfalls in Formen bewegte, widerspreche. Vergeblich versuchte die„ Freis. Ztg." Herrn Zwick in hört zum festen Rüstzeug in der Wahlagitation aller bürgerlichen der die Versammlung leitete, brauchte deswegen nicht als Rückzuge. Nur einen schüchternen Versuch wagt sie, unsre Aus- aber beweisen, wie schlecht es dem Mittelstande im Gegensaße zum Geschäftsordnung" in Funktion zu treten. Er hatte nämlich bei führungen über Herrn Zwids Thätigkeit im Reichstage bei der Arbeiter geht und wie hilfsbedürftig er sei. Deshalb preisen fie Beginn der Versammlung erklärt, daß die freifinnigen Versammlungen& inderarbeit als Verdrehungen und Erfindungen darzustellen. alle möglichen Mittel zur Rettung des Mittelstandes an; keine nicht der Tummelplatz für andre Parteien feien." Die Geschäfts- Herr Zwick sei im höchsten Grade liberal gewesen, wenn er bei Be- bürgerliche Partei, die sich nicht als den besten Freund des Mittelordnung bin ich selbst!" Wenn die freisinnigen Redner nicht unter ratung des Gefeßentwurfs zur Kinderarbeit dafür eingetreten fei, standes bezeichnete. dem Schuge einer Geschäftsordnung, die den Gegnern jede Abwehr daß unter Umständen fremde Kinder den eignen gleich zu erachten Einen andern Weg schlagen die bremischen Rechtsfreisimmigen unmöglich macht, alle Andersdenkenden in unqualifizierbarer Weise wären, daß fremde Kinder unter Umständen zur häuslichen Gemein- ein. Sie beweisen in einem Flugblatte, das kürzlich ausgegeben beschimpfen, werden sie selbst auch über die Haltung fremder Ver- schaft zu rechnen seien, weil Familienerziehung für diese das beste wurde, daß es dem Mittelstande noch niemals so gut gegangen sei fammlungsbesucher sich nicht zu beklagen haben, am allerwenigsten sei" usiv. Das das denkbar seichteste Drumrungerede! wie heutzutage. Es heißt in dem Blatte: über die der politisch geschulten Arbeiter. dm Um was handelte es sich denn in der Kommissionssizung vom 24. Oftober 1902? Herr Zwick erklärte sich damals ausdrücklich Herren im eiguen Hause" wollten die Freisinnigen des gegen die Gleichstellung der eignen mit den fremden Kindern; er zweiten Wahlkreises sein, darum veranstalteten sie am wünschte also, daß die eignen Kinder längere Zeit als fremde Kinder Freitag unter der Führung des Vereins Waldeck" eine Versammlung, beschäftigt werden könnten. An demselben Tage und in demselben die sie stolz als„ öffentliche Wahlversammlung" bezeichneten, Sinne forderte der Abg. Zwick auch, daß die Waisenkinder ebenso zu der aber nur Parteigen offen als Gäste Zutritt" wie die in Zwangserziehung befindlichen Kinder den eignen Kindern hatten." Jmmer brutaler, immer gewaltthätiger", so begann in gefeßlich gleichgestellt werden sollten. Damit trat er also grundgetrener Kopierung des Eugen Richterschen Stiles die den Vereins- fätzlich und thatsächlich für die höhere Ausbeutungsmöglichkeit mitgliedern zugegangene Einladung,„ gebärdet sich die Social- der Waisenkinder und der in Zwangserziehung befindlichen Kinder demokratie in Berlin und im Reiche: Nicht zufrieden damit, ein. Diese Anschauung hielt er auch im Plenum aufrecht. In der ihre eignen Versammlungen und Schimpfereien auf den Kommission und im Plenum sprach Herr Zwick das aus, was als Liberalisus aufzupußen, ist sie neuerdings auch dazu über- die eigentliche principielle Auffassung in betreff der Kinderarbeit auch gegangen, die Redner in freisinnigen Versammlungen in Ermangelung in Nr. 119 der Freis. 8tg." neuerdings zum Ausdruck gelangt. fachlicher Gegenargumente durch Lärm und unqualifizierbare Zwischen- Der Freifinn hält es für ebenso wenig angebracht wie rufe zu stören" usw. Und weiter unten hieß es:, Damit wir aber nütlich", die Kinderarbeit während der Schulpflichtigkeit Herren im eignen Hause bleiben, ist es dringend erforderlich, völlig zu verbieten. Ganz im Gegenteil! Herr Zwick hat Der Ausschuß der demokratischen Partei in Mainz hat den Andaß wir selbst für starken Besuch unsrer öffentlichen Versammlungen als Gesetzgeber wiederholt ausgesprochen, daß ein totales hängern der Partei empfohlen, bei der Reichstagswahl für unsern durch eignes Erscheinen und durch Einführung von Freunden Verbot den Kindern und Eltern zum Schaden gereichen Genossen David einzutreten. Die Generalversammlung der demoSorge tragen" usw. Es hatten sich denn auch circa 120 Per- würde und daß gewerbliche Arbeit für die körperliche, geistige und kratischen Partei hat diese Empfehlung acceptiert und beschlossen, fonen eingefunden, anscheinend mur Freisinnige. Reichstags fittliche Entwicklung der Kinder notwendig sei. Natürlich besteht einen entsprechenden Aufruf an alle freigesinnten Männer des Kreises Abgeordneter Fischbeck, den man als Referenten bestellt hatte, diese Notwendigkeit für Herrn Zwick nur für das Elementarschul- zu erlassen. war nicht erschienen.= Auch Reichstags Abgeordneter Müller Proletariat. Herr Zwick aber sollte wissen, daß nicht die BerufsSagan, der für ihn einspringen sollte, hatte keine Zeit. So arbeit, sondern Arbeitsunterricht für Erziehung und Unterricht der mußte denn der Freisinnskandidat Herr Kreitling ausreichen. Kinder aller Stände und aller Klassen ein Segen und eine unbedingte Herr Kreitling hatte, wie er bemerkte, sich nur auf eine kurze An- Notwendigkeit ist. sprache eingerichtet. Da er min der einzige war, so gab er noch ein Auch die Aeußerungen Zwicks über das Stimmrecht werden beViertelstündchen zu, aber sehr anregend wirkte er trotzdem nicht auf feine Parteigenossen. Als er geendet, mochte sich niemand zum Worte melden. " Die oben erwähnte Einladung wirft der Socialdemokratie vor, sie versuche die freisinnigen Gegner durch Störung ihrer Versammlungen mundtot zu machen". Was die Wähler des Freisinns angeht, so halten diese ohnedies den Mund, sodaß es in der Regel sehr langweilig bei ihnen zugeht, sobald sie unter sich bleiben und „ Herren im eignen Hause" sind. Herr Eugen Richter läßt in den Versammlungen, in denen er selber spricht, seine eignen Parteigenossen durch Ausschließung der Diskussion so mundtot machen, daß sie es bald völlig verlernen werden, auch nur dann zu debütieren, wenn es ihnen erlaubt ist. Auch die " Waldecker" bekundeten keine Neigung zu weiterem Meimmgsaustausch, trotz wiederholter Aufforderung. Infolgedessen ergriff der Vorsitzende felber das Wort zu einer längeren Ansprache. Herr Kreitling hatte es flug vermieden, stritten. Unfer Genosse Wels, der in der betreffenden freisinnigen Versammlung anwesend war, schreibt uns dazu, daß er bereit sei, eine ganze Anzahl von Teilnehmern der Versammlung zu bringen, die gleich ihm mit der größten Sicherheit bezeugen könnten, daß Zwicks Worte den mitgeteilten Sinn hatten. Nationalliberale Inverfrorenheit. Im 19. Hannoverschen Wahlfreise( Otterndorf- Neuhaus), der fast ausnahmslos nationalliberal vertreten war, der 1891 bis 1893 jogar Bismarck in den Reichstag schickte, verbreiten die Nationalliberalen ein Flugblatt für ihren Kandidaten Dr. H. Böttger in Steglig. Darin heißt es: Für den Mittelstand in seiner Allgemeinheit liegen gegenwärtig die Verhältnisse nicht nur nicht schlechter, sondern besser. Waren ehedem für die Entwicklung des städtischen Handwerks durch den Zunftszwang enge Grenzen gezogen, so hat der lebergang der geschlossenen Stadtwirtschaft zur Volkswirtschaft mit allen seinen politischen und wirtschaftlichen Folgen gerade für die Mittelstandskreise die Aussicht auf selbständigen Besitz der Produktionsmittel wesentlich erhöht. Und gerade daraus leitet das Blatt die Forderung her, daß dem Mittelstande geholfen werden muß. So führen alle Wege nach Paris. Mittelstand, dir geht es schlecht, die Socialdemokratie will dich vernichten. Die muß geholfen werden! Wähle uns! Mittelstand, dir geht es gut, die Socialdemokratie läßt dich fallen. Dir muß geholfen werden! Wähle uns! Polizeiwunder. Die Werneu chener Genossen wollten diesen Sonntag eine Wählerversammlung abhalten und hatten die schriftliche Zusage seitens des Wirtes zur Vermietung seines Saales hierzu erhalten. Jedoch hatte der Wirt den Mut, den er bei der ersten im April stattgefundenen Versammlung der Polizei gegenüber zeigte, verloren. Ein eingeschriebener Brief an unsre Genossen lautet: „ Geehrter Herr Schulz! Ich muß bedauern, daß ich den Saal zum 24. Mai zu der Versammlung nicht hergeben kann, die Polizei macht mir darüber viel Wunder. Achtungsvoll A. Wittenberg, Gastwirt. Zur Belohnung für diese That hat er von der Behörde die auss gewerkschaftlich organisierten Genossen die Antwort der Behörde innahmsweise Tanzerlaubnis bewilligt erhalten, während die dortigen sofern geben, als sie mit der Gründung eines Wahlvereins vorgehen. Nur einmal in fünf Jahren wird dem Deutschen Gelegenheit So wirft die Polizei Wunder; sie hintertreibt socialdemokratische geboten, auf Gang und Richtung der inneren Politik bestimmenden Wählerversammlungen und befördert damit die Gründung socialEinfluß zu gewinnen und seinen Forderungen und Wünschen Be- demokratischer Organisationen. achtung und Nachdruck zu verschaffen.( Das Fettgedruckte ist auch im Original fettgedruckt.) So agitiert man mit seiner eignen Schande. Die Nationalliberalen sind es nämlich, denen wir die Verlängerung der Legislaturperiode von drei auf fünf Jahre zu verdanken haben; hätten sie mit ihren 99 Stimmen im Kartell- Reichstage dagegen gestimmt, dan wären sie heute nicht in der Lage, mit der Länge der Legislaturperiode zu agitieren. * Stumme Hunde sollen die Erzieher des Volkes sein. Der Regierungspräsident von Stade( Provinz Hannover) hat die Lehrer durch die Kreis- Schulinspektoren warnen lassen, welfiſche oder socialdemokratische Versammlungen zu besuchen. * Tumultuarische Wähler- Versammlungen finden jetzt im hart um= strittenen oberschlesischen Industrierevier statt. Das Centrum hat den Socialdemokraten und Nationalpolen sämtliche Lokale abgetrieben und erntet nun den Dank für seine Mühe. Am Himmelfahrtstage bekam das Centrum in Ballestrems Wahlfreise einen Vorgeschmack der zukünftigen Kämpfe. Gegen 1200 Personen hatten sich zu einer polnischen Wählerversammlung eingefunden, die Versammlung mit Schimpfereien auf die Social demokratie aufzupugen", aber der Vorsitzende holte das Versäumte nach. Nachdem er sein Mütchen gekühlt, forderte er erneut zur Diskussion auf, aber wieder war keiner, der sich hinaufwagte zur Rednerbühne. Es war, wie wenn Herrn Richters Geist drohend über den Tischen schwebte und jeden Nörgler in seine Schranken verivies. Um nicht schon vor 10 Uhr schließen zu müssen, Wie ein nationalliberaler Kapitalist das kapitalistische Centrum sprang der zweite Vorsitzende der Versammlung ein und brachte zeichnet. noch ein paar Worte vor. Auch er schimpfte noch ein bißchen In dem Riesenwahlkreise Bochum, in dem für uns Genosse auf die Socialdemokratie. Anknüpfend an den Umstand, daß Hné, der Leiter des Bergarbeiter- Verbandes, kandidiert, wird mit sein Vorredner während seiner Rede im heiligen Feuer heißer Erbitterung um das Mandat gestritten. Im Jahre 1898 in welcher Dr. Stephan- Berlin die Polen fürs Centrum wieder einfeines Zornes ein Glas Bier umgeworfen hatte, rief der zweite wurden abgegeben 31 623 nationalliberale Stimmen, 30 029 flerifale fangen sollte. Als er zehn Minuten nach Beginn seiner Vorsitzende aus: Wie unser Vorsitzender das Bier umgestürzt hat, und 22 379 socialdemokratische. Da wir von Wahl zu Wahl gute Rede die Frage beantworten wollte: Was hat das so wollen wir die Socialdemokratie umstürzen!" Dieser Satz war Fortschritte gemacht und in der Person Hues einen Kandidaten haben, Centrum für die Arbeiter gethan? erfcholl ihm aus der erfolgreichste des ganzen Abends. Da„ weitere Redner" sich der sich in Bergarbeiterfreisen eines bedeutenden Ansehens erfreut, dem Saale ein vielhundertstimmiges brausendes auch jetzt, trotz erneuter Aufforderung, nicht meldeten, so konnten die so fürchtet jede der beiden bürgerlichen Parteien bei ,, Nil!"( Nichts!) entgegen. Es begann ein ohrenbetäubender Lärm, mundtoten"" Herren im eignen Hause" schon kurz nach 10 Uhr aus- der Stichwahl auszufallen, weshalb fie gewaltige An- von den Galerien flatterten über den ganzen Saal unzählige socialeinandergehen. Sie waren froh, daß man sie unter sich gestrengungen machen. Das Centrum trägt dieser Situation Rechnung demokratische Flugblätter, die für die Wahl des Genossen Tassen hatte und es war auch richtig so. durch Aufstellung eines wirklichen Mannes aus der Grube. Sein Trabalsti Propaganda machten, und im hinteren Teile des Kandidat, Bergmann Theodor Berfe aus Eickel, ist bis zu seiner Saales hielt der Kandidat der Nationalpolen, Simianowski, Die Staatsbürger- Zeitung" berichtet über eine Versammlung Aufstellung täglich in die Grube gefahren und schlägt damit den von einem Tische aus eine Ansprache, die seine zahlreich erschienenen der Konservativen im zweiten Wahlkreise und fälscht dabei in fattsam nationalliberalen schlichten Fabrikanten Franken vollständig. Gegen Anhänger mit Beifall und Hochrufen begleiteten. Die Flugblätter bekannter Weise. Es heißt in dem Bericht:„ Ein Socialdemokrat uns arbeitet man mit dem bequemen Mittel der Saalabtreibung, so des katholischen Volksvereins wurden zerfetzt und Tagen Konrad sprach sodann seine Genugthung über die gerechte, umpar- daß uns in dem ganzen großen Kreise nur zwei kleine Säle zur im Saale umher, alle Beschwichtigungsversuche der Geistlichen teiische Leitung der Versammlung aus und gab zu, daß in der Verfügung stehen. Dieses Mittel, das die beiden bürgerlichen Parteien halfen nichts. Da wurde die Polizei zu Hilfe gerufen. 15 Mann socialdemokratischen Partei der Terrorismus herrsche, unter dem jeder gegen uns anwenden, können sie jedoch nicht gegen einander an- bahnten sich einen Weg zu Simianowski, faßten ihn an und führten zu leiden habe, der nur ein wenig von der Parteischablone ab- wenden, da sie wirtschaftlich beide ziemlich gleich stark sind. Sie ihn aus dem Saale. Von dem gewaltsamen Widerstand wurde die weiche". arbeiten also fleißig in Versammlungen. Menge glücklicherweise durch eifrige Belehrung unsrer Genossen In Wirklichkeit hat sich dieser Herr Konrad ausdrücklich als Der schlichte Berfe muß den Arbeitern in den Centrums- zurückgehalten. Die Hälfte der Versammlung, Socialdemokraten und Nicht socialdemokrat erklärt, wenngleich er für den socialdemo- versammlungen den Acht stundentag und das volle Nationalpolen, verließ den Saal. Nach halbstündiger Bause wurden kratischen Kandidaten eintrat. Herr Konrad wußte aber recht geschickt Soalitionsrecht versprechen, was er übrigens in ehrlichem alle Wähler, die nicht auf dem Centrumsboden standen, aus dem einige Fragen hinsichtlich des Koalitionsrechtes und Achtuhr- Laden- Glauben thut. Mit erfrischendem Humor erhellt dann oft der Saale gewiesen. Die Polizeibeamten drängten wieder größere schlusses an Herrn Wenckstern zu richten, die diesen augenscheinlich Zwischenruf die Situation:„ Theodor, mach' keinen unruhige Gruppen hinaus und mit 400 Personen nahm die Verrecht in Verlegenheit brachten. Den anscheinend stark vertretenen Insinn!" sammlung ihren Fortgang. Fortwährende Unterbrechungen fanden Kleinhandwerkern zu Liebe, die mit eignem Kandidaten drohten, So was können sich die Nationalliberalen nicht leisten. Ihr noch bis zum Schluß statt und ein klägliches Hoch auf Ballestrem erklärte sich der Allerweltsprofeffor gegen den Achtuhr- Ladenschluß Kandidat rächt sich dadurch, daß er als Wissender aus der Werkstatt fand viel stärkeres Echo in den Hochs auf Trabalsti und Simianowski. und nicht, wie der Bericht fälscht, dafür. der kapitalistischen Parteien das Centrum in seiner ganzen kapi- So etwas hat das Centrum dort noch nicht erlebt. talistischen Schönheit abzeichnet. Besonders ausgiebig that er dies Kandidaturen. Die Freisinnige Volkspartei hat 108 Kandidaten vor einigen Tagen in Werne a. d. Lippe. Nachdem er den ZollDem Dutzend zu. Der Kartellfandidat Dr. med. Hopf in aufgestellt fast durchweg Zählkandidaturen. Die Konservativen tarif und die Flottenvermehrung verteidigt und sich gegen Acht- Dresden hat die Kandidatur für den 6. sächsischen Wahlkreis abprunten mit 104 Namen. Es sind 14 tonservative Kandidaten in stundentag und gegen Gewerkschaften erklärt hatte, nannte er es eine gelehnt. Das ist der Neunte. den 17 ostpreußischen Wahlkreisen, 5 in den 13 westpreußischen, 13 freche Lüge, wenn das Centrum behaupte,.es habe die Social- Von dem Kartellfandidaten für Dresden- Altstadt, Pastor Neichel, in den 20 Wahlkreisen der Provinz Brandenburg mit Ausschluß von gefezgebung geschaffen; es habe sie im Gegenteil mir gehemmt. behauptet ein in Dresden erscheinendes Centrumsblatt, daß er zurückBerlin, 12 in 14 pommerschen Wahlkreisen, 5 in den 15 Wahlkreisen Die arbeiterfreundlichen Anträge, die das Centrum kurz vor Schluß zutreten beabsichtige. der Provinz Posen, 12 in den 35 Wahlkreisen der Provinz Schlesien, des Reichstages eingebracht habe, seien nur aus agitatorischen Rück7 in der Provinz Sachsen, je 3 in Hannover, Hessen und Westfalen. sichten entsprungen. Durch die Aufstellung des Bergmannes im Außerhalb Preußens sind deutsch- konservative Standidaten 10 in Sachsen, Bochumer Kreise wolle das Centrum den Anschein erweden, 3 in Bayern, 1 in Württemberg, 7 in Mecklenburg und 2 in Baden als sei es thatsächlich eine Arbeiterpartei. Wollte das Centrum aufgestellt. wirklich Arbeiter in den Reichstag senden, so habe es genug unMilitärische Wahlrechtsberaubung. umstrittene Kreise im Rheinland, der Eifel, dem Münsterland, Als die Nachricht durch die Presse ging, daß gerade für die Zeit Dreckfeelen. Die„ Berliner Neuesten Nachrichten" hatten dieser Bayern usw., es ohne weiteres dem Arbeiter das der Wahlen Reserve- llebungen angefeßt seien, wurde später offiziös Tage unfre Angriffe gegen Eugen Richter zum Vorwand genommen, Mandat in die Hand drücken fönnte. In diesen Kreisen versichert, die Termine der Einberufung feien verlegt ivorden. um nun ihrerseits den Spieß umdrehen zu können und die alten stelle man aber reiche Landwirte, Rentiers, Nun wird uns aus Stettin gemeldet, daß die ReserveGeschichten über Paul Singer aufzutischen. Die Germania", Rechtsanwalte, Geistliche c. auf, aber beileibe keine lebungen zur Wahlzeit nicht aufgehoben worden sind. das Centralorgan des Centrums, ist dem Krupp- Blatt gefolgt. Arbeiter. Wenn Berfe den Bergleuten das Koalitionsrecht verspräche, " Politische Uebersicht. Berlin, den 23. Mai. Die Einleitung, daß das Blatt durch unsre Polemit gegen so sollten diese nur ja nicht glauben, daß die Centrumsunternehmer Artillerie in Stettin einen Gestellungsbefehl erhalten, sich am 8. Juni Am Sonnabend, den 23. Wai, haben Reservisten der Richter zu seiner Schmußerei veranlaßt sei, soll nur die Unsauberkeit auch nur ein Jota freiheitlicher gesonnen seien, als die liberalen des Mittels heiligen. Denn wir haben Herrn Richter niemals in Unternehmer. Das Gegenteil sei der Fall. Ebenfalls sei es fomvormittags 8 Uhr zu einer 14 tägigen Nebung einzufinden. seinen persönlichen Verhältnissent angegriffen, wir beschäftigen pletter Unsinn, wenn Berfe den Bergarbeitern verspräche, das Wie stimmt das mit der offiziösen Erklärung überein? Hat der uns weder mit seiner Villa in Groß- Lichterfelde, noch mit seinen Centrum wolle ihnen den Achtstundentag geben. Wenn sie das wollten, Reichskanzler nicht mehr die Macht, seinem Willen Geltung zu verFamilien- und Vermögensverhältnissen, noch gar belasten wir ihn so hätten die schlesischen Magnaten, alles hervorragende Centrumsftüken, schaffen? Hat in Deutschland die Militärbehörde das Recht, die Ausübung des höchsten bürgerlichen Rechtes unmöglich zu machen? Es ist zu fordern, daß auch der Stettiner Termin unverzüglich aufgehoben wird. Der freifinnig- demokratische Kampf für höhere Getreidezölle geht munter weiter. Die Frankfurter Zeitung" schreibt: Nun hat die Regierung die Möglichkeit, die Handelsverträge auf eine doppelte Mehrheit einzurichten entweder auf die Linke mit Einschluß der Mittelparteien oder auf die Rechte mit eben diesen Mittelparteien. Indem die Socialdemokratie aber erklärt, Handelsverträge auf Basis des Zolltarifs ablehnen zu wollen, drückt fie die Regierung in das konservative Lager hinüber." Die Socialdemokratie fennt nur eine Frage: Sie acceptiert nur Handelsverträge, die ihr und den Interessen des Volkes angenehm sind, die Demokratie aber will auch agrarische Handelsverträge, welche der Regierung einen konflitt mit dem Junkertum ersparen. Es spielt auch eine, allerdings höchst einfältige Hoffnung, regierungsfähig zu werden, in diesem Anerbieten höherer Zölle mit. " Es ist auch unwahr, daß erst die Annahme des An= trages ardorff diese Richtersche, von der Frankfurter Zeitung" nachgeäffte Taktik veranlaßt hat. Schon im September 1902 hat Schippel in einem Artikel der„ Socialistischen Monatshefte" geschrieben:„ Um der gefährlichsten Sammelpolitik, der Politik der Regierung noch mehr den Rücken zu decken, stellt sich die freifinnige Partei bereits auch für Handelsverträge und Erhöhung der Getreidezölle zur Verfügung. Der Regierung wird mit Handschlag versichert, daß die Linke von vornherein für jeden Handelsvertrag stimmt." um und das Erandi dieser Wochen fordern noch ganz besonders dazu auf, den Herrn zu bitten und Ihn anzurufen, daß er uns erhöre in der Not und Gefahr unsres Vaterlandes. Und das sind doch wohl Gefahren für unser Vaterland, wenn wir besorgen müssen, daß im Reichstage Majoritäten herrschen könnten, die auf die Abschwächung und Vernichtung aller himmlischen und weltlichen Autoritäten hinarbeiten und danach streben, unser teures Vaterland, dem der Herr so wunderbar von Sieg zu Sieg geholfen und dem Er so herrliche Pflichten und Aufgaben anvertraut hat, glaubenslos und wehrlos zu machen, und daß an die Spike eines solchen Reichstages des deutschen christlichen Kaiserreiches statt eines deutschen, königstreuen Christen cin jüdischer Socialdemokrat gestellt werde. Es ist gewiß eine heilsame Sitte, daß vor Eröffnung des Reichstages Gottesdienst gehalten, und daß dann allsomntäglich Fürbitte gethan wird, daß die parlamentarischen Beratungen zum Heile unsres Volkes und zu des Herrn Ehre gereichen. Aber diese Sitte sollte dadurch noch fruchtbringender gemacht werden, daß auch unmittelbar vor den Wahlen von den Kanzeln herab für alle diejenigen gebetet würde, welche die Wahl der Abgeordneten zu vollziehen haben und damit den wesentlichsten Einfluß auf die Beschaffenheit des demnächstigen Reichstages ausüben. Daß bei diesen Gebeten für die Wähler nur auf deren rechte Herzensstellung hinzuweisen wäre, wonach sie bei ihrer Aktion alle eigennügigen Zwecke fernzuhalten und lediglich auf das Wohl des Vaterlandes Bedacht zu nehmen hätten, und daß dabei alle politischen Erörterungen ausgeschlossen bleiben müßten, ist wohl selbstverständlich. Die„ um Babel" werden voraussichtlich in solchen Fürbitten Zeichen der Furcht und der Heuchelei erblicken und ihren Spott daran haben. Dennoch aber glauben wir, daß schon das Gebet eines einzelnen viel vermag, wenn es ernstlich gemeint ist, wie viel mehr, wenn sie alle vor den Herrn treten. Schon am 1. Februar 1902 führte die„ Freifinnige Ztg." aus: Von vornherein liegen für eine Annahme von Handelsverträgen die Aussichten günstiger, als in den Jahren 1892 und 1894; denn damals war mit den neuen Handelsverträgen zugleich eine Herabsetzung der bestehenden landwirtschaftlichen Zölle verbunden. Jest wird es sich bei Handelsverträgen nicht um eine weitere Herabsetzung handeln, sondern entweder Beibehaltung der bisherigen landwirtschaftlichen Zölle oder Erhöhung derselben. Nach rechts und nach Links sind für die Zustimmung zu Handelsverträgen jetzt die Chancen günstiger, nach der rechten Seite allerdings mur unter der Voraussetzung, daß man die bestehenden betet! Aber unterlasset alle weltlichen Mittel! Handelsverträge erst kündigt oder zum Ablauf bringt, wenn die neuen Handelsverträge unter Dach und Fach gebracht sind; nach der linken Seite wirkt auf die Annahme der Handelsverträge beſtimmend die Möglichkeit, daß andernfalls Handelsverträge überhaupt nicht zu stande kommen und der alte autonome Tarif mit den höheren Zollsägen von selbst wieder in Kraft tritt." Also schon im Februar 1902 die Parole: Handelsverträge um jeden Preis, ja eigentlich: um keinen Preis Handelsverträge mit niedrigen Zöllen! Herr Richter verfügte als freiwilliger Regierungskommissar Lasset uns bleiben bei des Apostels Lehre:„ So will ich mm, daß die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel", und Gott bitten, daß er die Wähler mit dem rechten Pfingstfegen erfülle, und daß ihnen dann auf die Frage:" Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir thun?" die rechte Antwort zum Heile für Kaiser und Reich zu teil werde. 1. Es ist unwahr, daß, wie in Nr. 114 des„ Vorwärts" vom 17. Mai 1903 behauptet wird, gegen mich vor der Stichwahl 1898 zwei Prozesse anhängig gemacht waren. 2. Es ist unwahr, daß ich versucht habe, zwei andre Nedakteure zu bestimmen, sich vor Gericht als die Autoren zu bekennen.f 3. Es ist unwahr, daß seitens der Centrumsleitung, der ich nach dem„ Vorwärts" als Centrumskandidat auch angehörte, ge= fordert habe: Ehe man in Kompromißverhandlungen eintrete, müßten die gegen Herrn Lensing schwebenden Prozesse aus der Welt geschafft werden. Es schivebten damals gegen mich überhaupt keine Prozesse, sondern nur gegen den verantwortlichen Redakteur der„ Tremonia", die bei den kompromißverhandlungen aber nicht einmal berührt sind. Herr Wulff, Vorsitzender der Centrumspartei des Wahlkreises Dortmund- Hörde, hat diesbezüglich in Nr. 114 der Rheinisch- Westf. Arbeiterzeitung" vom 17. Mai 1900 folgende Erklärung abgegeben: „ Es sind von der Centrumspartei keinerlei Bedingungen für die Stellungnahme der Partei zur Reichstagswahl gestellt worden, als die damals veröffentlichten. Insbesondere ist weder vom Vorstande der Partei, noch von Herrn Lensing selbst die damalige Stellungnahme der Partei zur Reichstags- Stichwahl von der Zurücknahme jener beiden Beleidigungsklagen abhängig gemacht worden. Dortmund, den 13. Mai 1900. Der Borstand der Centrumspartei. A. Wulff, Vorsitzender." Dem gegenüber hält unser Gewährsmann seine Darstellung in allen Stücken aufrecht. Husland. Oestreich- Ungarn. Die Unruhen in Kroatien dehnen sich immer weiter aus; jedoch werden nicht alle Vorgänge bekannt, da die magyarischen Behörden, soweit sie können, die telegraphischen Nachrichten unterdrücken. In Spalato mußten vorgestern zwei Dampfer, die dort einliefer, auf Verlangen einer großen Menschenmenge, die sich am Landungsplake eingefunden hatte, die ungarischen Flaggen einziehen. Die Sicherheitswachen konnten angesichts der Uebermacht nichts ausrichten. Wir hoffen, daß daher die Christen der„ Kreuz- Zeitung" der Abends wollten eine Anzahl Demonstranten das Bild des Banus wackeren Anregung folgen und für gute Wahlen beten werden. Hedervary auf dem Herrenplay verbrennen, wurden aber von der Und sie werden dann wohl auch nicht so frevethaft ihres eignen Polizei daran verhindert. Die Menge zog darauf in Gruppen unter Gebetes spotten, daß sie noch mit irdischen Zwangsmitteln Absingung nationaler Lieder und unter Schmährufen auf die nachhelfen. Magharen durch die Stadt. Vor der Ungarischen Bank und der Landräte betet, Amtsvorsteher betet, Unternehmer betet, Junker Schiffsagentur der Ungaro Kroato fanden lebhafte Kundgebungen statt. Der Banus hat sich nach Wien begeben, um dem Kaiser über die Schweinburg und Engen Richter haben jegt offenbar fich in Kroatien stattgehabten Vorgänge und die dadurch nötig gewordenen Das Amtsblatt macht die Verkartelliert. Unfre gestrige Erinnerung an die Aeußerung des Grafen Verfügungen Bericht zu erstatten. Posadowsky über die inannehmbarkeit eines erhöhten Tarifs wird fügung des Standrechts in den Bezirken Delnice und Susak sowie in von der Freifinnigen Zeitung" und Schweinburg gleichzeitig und der Stadt Buccari bekannt. In Kalinovic, Bezirk Samobor, in gleicher Weise beantwortet. Posadowsky habe nur von einer Er- wollten die Bauern das Gemeindehaus stürmen; die Gendarmerie höhung der Mindestzölle gesprochen und diese Erhöhung sei mußte einschreiten; eine Person wurde getötet und 13 verhaftet. bekanntlich im Reichstag nachher fallen gelassen worden. SchweinSchweiz. burg drückt das so aus: Posadowskys Standpunkt sei bei der Klaffenpolitik. 3ürich, 20. Mai.( Eig. Ber.) Im Züricher zweiten Lesung der Zolltarif- Vorlage im Plenum„ vollinhaltlich auf- Kantonsrat gelangte eine Interpellation der focialBereis vor 4 Jahren über die Zustimmung der Linken zu demokratischen Fraktion an die Regierung zur VerhandSchweinburg und Richter lügen beide auf die gleiche Weise. höheren Zöllen. Daher sein leidenschaftlicher Verräter Eifer, Die erhöhten Mindestzölle sind im Antrag Kardorff nicht fallen lung, ob sie geneigt sei, dem Gesetz über die eidgenössischen Wahlen - und Abstimmungen in allen Gemeinden des Kantons Beachtung zu verhindern, daß der Tarif scheiterte. Daher jetzt seine gelaffen, der Standpunkt Posadowsky ist nicht vollinhaltlich zu verschaffen. Bei der letzten Volksabstimmung vom 15. März, als Hetze gegen die Socialdemokratie, von der er fürchtet, sie aufrecht erhalten worden. Schweinburg und Richter sagen bewußt die Schutzöllner mit allen Mitteln arbeiteten, um dem Zolltarif zur könnte seinen Plan durchkreuzen. Nichter will höhere Zölle, die lluwahrheit; denn keiner von ihnen beiden hat das" Gersten- Annahme zu verhelfen, ist es in zahlreichen Fällen vorgekommen, daß darum fuchte er durch Verleumdungen die Zollopposition opfer" vergessen. in gesetzwidriger Weise von Stimmberechtigten mehr als eine Stimme zu verwirren. Er lügt vergebens. Die von ihm ausgesprengte Tag der Beratung der Agrarzölle abgegeben, aber durchaus nicht nur in furzer Zeit 18 solcher gefezwidriger Stimmen, und als er beim Außerdem hat Graf Posadowsky seine Erklärung zwar aus An- abgegeben wurde. In Küßnacht am Zürcher See zählte ein Genosse Verleumdung, die Socialdemokratie sei gegen Handelsverträge, die Minimalſäße gemeint. wird uns erst recht veranlassen, sein Spiel zu vereiteln. Wir bundenen, im Generaltarif unsinnig erhöhten Zollsäge fönnen nicht handlung gefallen lassen. Er machte Anzeige und das Wahlbureau Auch die nicht durch Minimalsäge ge- Wahlbureau deswegen reklamierte, mußte er sich die brutalste Beverweigern jede weitere Belastung des Volkes. Wir wollen ver- beliebig durch Handelsverträge unschädlich gemacht werden. Denn erhielt 25 Fr. Geldbuße. Seidel, der die Interpellation be= nünftige Handelsverträge, nicht Handelsverträge, wie sie den es giebt Länder, mit denen wir weder Handelsverträge haben, noch gründete, erinnerte an die heuchlerische Entrüstung und brutale GeAgrariern, dem Centrum, der Regierung und ihrem Makler Eugen im Meistbegünstigungsverhältnis stehen. Diesen Ländern gegenüber waltthätigkeit derselben„ Unschuld vom Lande" gegenüber den Nichter passen! würden die ruinösen Zollfäße des Antrags Kardorff sofort gelten, so- Winterthurer und Außerfühler Socialdemokraten. Der Regierungsbald er in Kraft gesetzt wird. Hierhin gehört z. B. der Pflasterstein rat Luk bedauerte merkwürdigerweise im Interesse des Ansehens des zoll, der Quebrachozoйl usw. Kantons Zürich" die Interpellation vor einem Jahre aber hatte er fein. Bedauern über die schamlose Vergewaltigung unsrer Außer fihler Genossen durch die verbündeten Stadt- und Landreaktionäre. Pfarrer Pflüger wandte sich energisch gegen den im Lutzschen Bedauern gelegenen Vertuschungsversuch, da das VertuschungsDie Bürgerlichen schwiegen. system orruption sei. England. " Deutfches Reich. " recht erhalten worden" Die Partei der Fälschungen. Unfre gestrige Feststellung, daß wir gar nichts citiert haben und den von der„ Freisinnigen Beitung" abgedruckten Satz garnicht in Anführungszeichen gesezt haben, giebt das Organ Eugen Richters wie folgt wieder: Als Fronie des Ausdrucks bezeichnet es der„ Vorwärts", wenn man dem Gegner falsche Aeußerungen in den Mund legt und noch dazu mit Gänsefüßchen hervorhebt." Moral insanity! Uebrigens begnügt sich die Freis. 3tg." jetzt einfach damit, die Fälschungen des Socialistenspiegels wieder abzudrucken. Man will offenbar Saz" sparen und läßt die clichierten Lügen gleich in der Druckerei stehen. werden bereit find, Das Alterspensions- Gesetz im Unterhause. Bei der gestrigen Beratung des Gefeßentwurfs betreffend Gewährung von Alterspensionen stimmte der Präsident der Lokalverwaltung, Long, namens der Regierung dem Grundsatze des Gesezentwurfs zu, lehnte jedoch das Versprechen einer weiteren Unterstützung der Maßnahme ab. Im Laufe der Besprechung erklärte Kolonialminister Chamberlain, der Regierung müsse angegeben werden, wie die erforderlichen Mittel beschafft werden sollten, bevor sie den Plan der Alterspensionen anüber Die eigentliche Socialdemokratie, die ganz innerste, geheimste, von der noch niemand bisher etwas gewußt hat, ist jetzt endlich entdeckt worden. Schon seit einer Woche, so erzählen uns die„ Berl. N. Nachr.", schreibt die" Post" Artikel um Artikel gegen diesen neuen Feind und noch immer rühre sich der Vorwärts" nicht. Das ist nicht ganz richtig. Wir haben allerdings auf das komische Zetermordio der„ Post" von der gesetzwidrigen Geheimorganisation, die sie dem Staatsanwalt überweist, noch nichts geantwortet, weil wir uns nicht gerade täglich mit der" Post" beschäftigen mögen, aber mit der Frickeschen Broschüre aus dieser stammt nämlich die Geheimorganisation- haben wir uns schon vor Wochen beschäftigt, als der Reichsbote" den mageren Bissen aufgeschnappt hatte. Da haben wir in aller Harmlosigkeit, ohne zu Von beabsichtigten neuen Einfuhrerschwerungen weiß die" Frankf. merken, was wir da verraten, die Stelle von der internen Organi- Beitung" aus Berlin zu berichten.§ 4 des neuen Bolltarif- Gesezes ersation mit abgedruckt. Es ist merkwürdig, daß noch kein Staats- mächtigt den Bundesrat zu einer Ausführungsverordnung, wonach nehmen könne. Er glaube nicht, daß es unmöglich sein würde, Mittel anwalt uns als Zeugen geladen hat gegen die gesegwidrige Geheim- Waren, deren zollamtliche Untersuchung mit besonderen Schwierig- au beschaffen, obgleich zweifellos die Prüfung des Finanzsystems ers organisation. Wir haben doch ihre Eristenz gar nicht bestritten, folg- feiten verbunden ist, nur bei bestimmten Zollstellen abgefertigt folgen müsse, die er schon früher als dringend notwendig bezeichnet dürfen( sofern die Beteiligten lich nicht habe.( Lauter Beifall bei den Ministeriellen. Gelächter bei der haben wir sie da nicht schon zugegeben? Im Ernſt! Es ist uns nicht in den Sinn gekommen, daß den höchsten Zollsatz zu entrichten oder die Kosten für leber- Opposition.) man auf solche Verrücktheiten verfallen könne, wie sie die" Post" sendung der Waren und Proben an eine zur Abfertigung beEngland und Kongo. London, 21. Mai.( Eig. Ber.) und nach ihr jetzt die„ B. N." wieder produzieren. Ist nicht fugte Bollstelle zu tragen). Das Reichsschazamt hat nun den Eut- Der liberale Abgeordnete Mr. Herbert Samuel Tenkte gestern abend die furchtbare Geheimorganisation" schon um 1895 herum in dem wurf eines Verzeichnisses derjenigen Waren aufgestellt, auf welche die die Aufmerksamkeit der Regierung auf die Verwaltung des Kongobekannten„ Roten Michel", gleichfalls Dresdener Herkunft, genau Bundesratsbefugnis Anwendung finden soll. Es sind dies vornehm- staates, die die Berliner Abmachung vom Jahre 1884 verletzt. Die geschildert" worden? Hat nicht der Staatsanwalt in dem letzten lich Pferde und Schlachtvieh, Weine, Mineralölrückstände, Rohseide, Eingebornen werden in grausamſter Weise behandelt und das ganze Verbindungsprozeß gegen unsern Parteivorstand und hiesige Partei- verschiedene Seidengespinnste und Gewebe, Garne verschiedener Art Wirtschaftsleben von den Belgiern monopolisiert. leber die 11n= vereine, der von 1895 bis 1897 spielte, die geheime" Drganisation und Gewebe darans, Eisenblech und Eisendraht. menschlichkeiten, die sich die Belgier zu schulden kommen lassen, wurde der Socialdemokratie gründlich studiert? Schließlich sei an die Sonderbar ist, daß zu diesen Gegenständen, die nur über be- neulich an dieser Stelle berichtet. Die gestern im Unterhause von jüngsten Auseinandersetzungen über die Organisation im 6. Berliner stimmte Zollstellen eingeführt werden sollen, auch das Schlachtvieh Samuel, Dilfe und Gorst gegebenen Einzelheiten bestätigen auch das Die Verzollung der Pferde mag fünftig nicht dei jedem schlimmste, was von Augenzeugen Wahlkreise erinnert. Wenn nach alledem die gründlich ausgepumpte gehört. meistens Missionaren Phantasie irgend eines berufsmäßigen Socialistenfressers wieder 3ollamt vorgenommen werden können, da für diese bekanntlich die Kongoverwaltung erzählt wird. Die Jahrhunderte der araeinmal zum so und so vielten Male die Geheimorganisation auf- ertzölle im neuen Tarif eingeführt sind, und die Wertermittelung bischen Sklavenjagden haben nicht so viel Unheil angerichtet wie die marschieren läßt und alle Schrecken der geheimsten Revolution an sachverständige Tagatoren erfordert. Anders liegt aber die Sache zwei Jahrzehnte civilisierter Verwaltung. Allein der Unterstaatsdie Wand malt, sollen wir das ernsthaft widerlegen? bei Rindern, Schafen und Schiveinen, die nach Gewicht verzollt sekretär Lord Cranborne konnte keine wirkungsvollen Maßnahmen Es ist damit gerade so wie mit den Hödel und Nobiling. werden. Als Grund wird lediglich angegeben, daß die Verzollung in Aussicht stellen. Er versprach, sich mit den Signatarmächten in Hundertmal und öfter ist nachgewiesen worden, daß die beiden mit fostspielige Wiegevorrichtungen erfordere, die bei Zollstellen mit ganz Verbindung zu seßen. Ser Socialdemokratie gar nichts, dagegen um so mehr mit der geringfügigem Vieheingang nicht genügend ausgenutzt würden. Eine englische Agrarvorlage. London, 20. Mai.( Eig. Ber.) nationalliberalen und der christlichsocialen Partei zu thun hatten. Schulpaläfte. Aus Ostpreußen wird der„ Kölnischen Volts. Die günstige Aufnahme der irischen Landbill hat die Bodenreformer Und hente lesen wir wirklich wieder in dem Geheimorganisationsder konservativen Partei veranlaßt, eine Landbill für England und artikel der„ Berl. N. N.", daß die Socialdemokratie die Hödel und zeitung" geschrieben: Zweck der Bill ist, den englischen Nobiling nie ganz hätte von sich abſchütteln können. Die einzigen Be- Schulverhältnisse, so im Dorfe Blumenau und Waltersmühl im Streise und walischen Pächtern, Ackerbauern " In unsrer Provinz giebt es noch hier und da unerträgliche Wales einzubringen. und andren Personen ziehungen, die Hödel zur socialdemokratischen Partei hatte, bestanden erleichtern, Grund umd Boden zut landwirtschaftlichen ja mur in einer ganz handgreiflichen Abschüttelung. Er erſchien Heitsberg. Die Schule in Blumenau war mit Stützen versehen und zu git Zwecken eriverben. Der Grundgedanke ist folgender: nämlich eines Tages auf der Redaktion der„ Berliner Freien Presse", weilen alles beim alten. Das dortige Schulhaus ist ein Bohlenmacht munmehr einem Neubau Plazz. In Waltersmühl bleibt cinstWird zwischen Käufer und Grundherrn ein Einverständnis wie damals unser hiesiges Parteiblatt hieß, und da wurde er im über Kauf und Preis erzielt, fo wenden gebände mit Strohdach. Die Bohlen( dicke Bretter) find fie sich Handumdrehen zur Thür hinausbefördert. Der Nobiling hat sich das einen Teil oder morsch und das die ab Zwischenräume und zu mit Mörtel an das Ackerbau- Ministerium, niemals in so gefährliche Situation begeben. ausgefüllt. es mit den KaufIn den Weihnachtsferien wurde das Schul- Ganze des Kaufpreises vorschießt, wenn Gegen die böswillige Wiederholung nachgewiesener Unwahrheiten immer getüucht, die Lehrerwohnung ist in sieben Jahren nicht bedingungen und der Sicherstellung zufrieden ist. Die Rückzahlung renoviert. Damit in der Küche immer frische Luft und der nötige soll in Jahresraten, die 2,5 Proz. Zinsen und 10 Schilling( Mark) Bug vorhanden sind, muß die Thüre beständig offen stehen, weil Amortisation enthalten, erfolgen. Die Bill ist auf den Kauf von Kleinund Mittelbetrieben beschränkt. sonst der Kochherd den Dienst versagt. Seit Jahren schweben wegen Die Antragsteller wollen zugleich des Schulbaues mit der Gemeinde Verhandlungen. Doch ist nicht alle älteren Geſetze, die denselben Zweck verfolgten, zuſammenfassen abzusehen, wann der Neubau ausgeführt werden solle. Das Schul- und eine konsolidierte Bill" schaffen, um auf diese Weise den zimmer in diesem Schulpalaste ist 8 Meter lang, 6 Meter breit und englischen Ackerbau wieder herzustellen und auszudehnen. Ünzählige Worte sind in betreff der demnächstigen Wahlen richten. Da waren die Trakehner Schulhäuser noch wahre Fürsten2,45 Meter hoch, und ein einziger Lehrer muß 90 Kinder unterbereits gefallen, und viel ist dabei gestritten worden und wird noch gestritten werden. Ob dabei auch wohl viel gebetet sein mag? schlösser gegen diese Stätte der Jugendbildung! Für diese Zustände ist aber das Centrum, das als einflußreiche Noch in zwölfter Stunde kann ein Gebetswort wirksam sein: " Und mich sollte nicht jammern Ninives, solcher großen Stadt?" Partei im preußischen Landtage sigt, mit verantwortlich. ist man machtlos. Die Trompete von Jericho. In der„ Kreuz- Zeitung" vom 23. Mai 1903 veröffentlicht der Generallieutenant 3. D. v. Herzberg einen vom„ Dienstag nach Rogate" datierten Wahlaufruf, in dem ein neues Mittel für gute Reichstagswahlen empfohlen wird: Rußland. Die Erschießung des Gouverneurs Bogdanowitsch ist thatsächlich, Hinschlachtung in Slatoust erfolgt. Es wird uns darüber von wie die Nachrichten aus Rußland bestätigen, wegen seiner Arbeiterrussischer Seite geschrieben: " Der Gouverneur N. M. Bogdanowitsch war ein Mann Plehwes, Amt eines Profurators für politische Angelegenheiten hatte BogdaGläubige Christen kennen die Macht und die Verheißungen des Gebetes und bedienen sich zu allen Zeiten dieses bewährten Erklärung. Der Centrumskandidat für Dortmund, Herr Lensing, wie diefer sie jetzt überall zu seinen Mithelfern macht. In seinem Mittels, Gottes Antlig zu suchen und zu finden. Aber das Rogate fordert von uns folgende Berichtigung: nowitsch das Gefallen Plehives gefunden, er stieg von Stufe zu| maschinenbau hat," heißt es im Bericht, ivie die gesamte| Firma Hechtenberg u. Rüsch in Iserlohn an, unter welchen Be Stufe, bis er auf den Thron des Gouvernements Ufa kam, auf dem Maschinenindustrie, von der in den Hauptzweigen der deutschen dingungen er eingestellt werden könne. Unverzüglich erhielt er er vollständig Herr im Hause war. Die Pläne Bogdanowitschs Wirtschaftsthätigkeit eingetretenen Wendung zum besseren im ersten Antwort. Die erste Bedingung, die jemand erfüllen muß, der den gingen aber noch weiter, und er fand bald Gelegenheit, sich als Drittel des Jahres 1903 leider noch wenig verspüren können, da aus Iserlohner Fabrikanten in der Bekämpfung der Arbeiter Helfers Mann der That zu zeigen. den bekannten Gründen die Ergänzung und Erneuerung der dienste leisten will, ist natürlich die, daß er keiner Arbeiter- Organis Anfang März war auf der Waffenfabrik der Regierung in Maschinen und Ausrüstung seitens der mit Werkzeugmaschinen ar- fation oder Gewerkschaft angehören darf". Gearbeitet wird in Elatoust, die etwa 5000 Arbeiter beschäftigt, eine Verschlechterung beitenden Betriebe in den schlechten Zeiten mehr oder weniger zurück- Accord. Unter dieser Bedingung kann der Fabrikant natürlich ohne der Arbeitsverhältnisse beabsichtigt. Schon waren die ersten Versuche gestellt wird. Der inländische Bedarf hat sich noch nicht gehoben, jede Verbindlichkeit quten Verdienst in Aussicht stellen. Bei guter gemacht, denen weitere folgen sollten, als ein Streit ausbrach, durch sondern ist noch immer start eingeschränkt. Die Vorräte an Markt- Führung wird dem Streitbrecher dauernde Stellung zugesichert, und welchen die Arbeiter die Zurücknahme der neuen Bestimmungen er ware haben sich erheblich vergrößert. Die Preise waren leider unter wenn er wenigstens vier Wochen in Arbeit bleibt, sollen ihm auch wirken wollten. Die Arbeiter verhielten sich ruhig, so daß der dem Druck des starken Wettbewerbs durchweg sehr niedrig und un- die Reisekosten vergütet werden. Mit der größten Sorgfalt find Gouverneur bei seiner Ankunft in Slatoust verwundert dreinschaute. lohnend. Andrerseits war die Ausfuhr nach dem Auslande zum Teil die Fabrikanten auch für das leibliche Wohlergehen ihrer arbeitsEs erwachte aber in ihm der politische Brokurator, er mußte ein durch schlechte wirtschaftliche Verhältnisse desselben, wie z. B. in willigen Schüßlinge bedacht. Damit diese nur ja nicht mit den Massakre haben, und zu diesem Zweck wurde die alte Tattit Rußland, zum Teil durch unangemessen hohe Zölle, wie in Oestreich- Ausgesperrten in Berührung kommen sie fönnten ja sonst eines eingeleitet. Der Gouverneur zeigte sich heuchlerisch freundlich Ungarn, sehr erschwert; aus letterent Lande fand sogar einige Ein- Besseren belehrt werden, sind Betten in der Fabrik auf gegenüber den Arbeitern und forderte sie auf, Delegierte an ihn zu fuhr, namentlich seitens der an der Greze errichteten Fabriken, nach gestellt, und wenn diese zur Unterbringung der Arbeitswilligen wählen. Diese wurden auch von den Streifenden gestellt. In der Deutschland statt. Die Einfuhr aus Amerika hat dagegen sehr er nicht ausreichen, sollen Räume in der Nähe der Fabrik gemietet darauf folgenden Nacht wurden aber die Vertrauensleute der Arbeiter heblich nachgelassen, weil während des noch immer andauernden werden. Auch für Beköstigung wollen die Fabrikanten selber sorgen. verhaftet und von Slatoust weggebracht. Es versteht sich, daß dieses wirtschaftlichen Aufschwunges die dortigen Werkzeugmaschinen- Stost und Logis geht also vorläufig auf unsre Kosten," schreibt der Vorgehen alle in die größte Aufregung brachte. Die Streifenden Fabriken für den heimischen Bedarf ausreichend beschäftigt sind. Fabrikant. versammelten sich auf dem Platz vor der Kirche. Ms Bogdanowitsch Andrerseits konnte von einer Einfuhr deutscher Werkzeugmaschinen Sorge um das Wohlergehen der Arbeitswilligen scheinen sich aber Troz aller Bemühungen, trotz der wahrhaft rührenden erschien, nahmen die Arbeiter ihre Müzen ab und baten ihn, die nach Amerika wegen der übermäßig hohen Zölle in den Vereinigten doch nur wenige zu finden, die den Lockungen aus Iserlohn folgen, Verhafteten freizulassen. Die Frau des einen der Verhafteten Staaten keine Rede sein. Wenn die Ausfuhr trotzdem nach statistischen denn die Firma Hechtenberg u. Rüsch verspricht dem Anfragenden hatte ihre Kinder mitgebracht und wendete sich an Bogdanowitsch Aufzeichnungen erheblich gestiegen ist, so beruht das, wie unfrerseits für jeden Arbeitswilligen, den er noch mitbringen kann, eine Promit den Worten:„ Sie haben meinen Mann genommen, ich fann angestellte Ermittelungen ergeben haben, zum Teil auf irrtümlichen vision von 5 M. Der Berliner Arbeiter, an den das Schreiben die Kinder nicht ernähren, nehmen Sie die ebenfalls". Ein Offizier Anschreibungen. Bei einem anläßlich der Ausschußsizung vom von Hechtenberg u. Rüsch gerichtet ist, wird aber trotz der günstigen stieß sie fort. Die Aufregung wuchs. Warum haltet Ihr die 20. April in Frankfurt erfolgten Meinungsaustausch über die Ge- Versprechungen nicht nach Iserlohn gehen, er wird auch auf Ans Kameraden fest?" hört man Stimmen aus der Menge. Die Menge schäftslage konnte festgestellt werden, daß die auf verschiedenen Ge- werbungen a 5 M. verzichten, und wir hoffen, daß die Lockungen drängt sich immer näher. Man hört Drohungen. Der Gouverneur bieten des Wirtschaftslebens seit einiger Zeit wahrnehmbare Besserung der Iserlohner Fabrikanten bei keinem Arbeiter Gehör finden. Bogdanowitsch will in das Haus neuerdings auch auf den Werkzeugmaschinenbau zurückzuwirken bebes Fabritverwalters tid. In des Fabrikverwalters zurück. In demselben Augenblick fracht auf ginne, indem sich in diesem nach langem wirtschaftlichem Druck wieder kosten, und das alles nur, um einer einzigen Firma zu Gefallen So stürzen sich die Fabrikanten in Unannehmlichkeiten und Un seinen Befehl auch die erste Salve. Die Menge stürzt zurück. Es mehr Regsamkeit zeige. Die Arbeitsmenge sei freilich der Leistungs- den organisierten Arbeitern zu zeigen, daß sie nur nach dem Willen folgt die zweite Salve und noch eine auf die Fliehenden. Der Platz fähigkeit der Werke noch lange nicht entsprechend." ist mit Leichen und Verwundeten bedeckt. Auf der Stelle wurden der Unternehmer zu handeln haben. 30 Tote aufgelesen. Am 15. März wurden 69 der mit frivoler Hand Niedergeschossenen beerdigt. -Rumänien. " Eine Niederlage der aufständischen Kabylen in Marotto. Die letzten Nachrichten aus Fez besagen, daß der Kriegsminister Menehbi mit einer starten Truppe nach Tazza aufgebrochen ist und daß die Zemmurs wenige Meilen von Fez von fultan- freundlichen Kabylen angegriffen worden seien und ungefähr 250 Tote gehabt hätten. Amerika. " Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Sie Zu den neuen Differenzen an der Unterweser, die wegen der Zurückveisung eines Teils der Ausgesperrten durch den„ Vulkan" und die Tecklenborgsche Werft entstanden sind, berichtet Wolffs Depeschenbureau: Tecklenborgs Werft hat Freitagnachmittag die Bukarest, 18. Mai.( Eig. Ber.) Das Land hat gestern dem durch Einstellung von Arbeitern fortgesetzt, so daß die Zahl der aus bedie Enthüllungen über die bei den Rentenauslosungen vorgekommenen Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Firma Mehlich, Fahrrad- sonderem Grunde(?) nicht Wiedereingestellten nur gering ist. Die Betrügereien arg kompromittierten Kabinet Studza einen deutlichen Fabrik in der Sophienstraße, sind am Freitag in den Streit ein- Werft ist, wie sie mitteilt, zur Zeit derartig mit Aufträgen verWink gegeben. Es fanden die Wahlen zum ersten Distriktskollegium ab, getreten. Ihre Forderungen sind: Neunstündige Arbeitszeit vom sehen, daß sie mindestens die bisherige Zahl der Arbeiter auch wobei die Oppositionsparteien in der Mehrzahl der Orte zur Stich- 1. Juni ab an Stelle der bisherigen zehnstündigen. Für Lohn- fernerhin nötig hat. wahl gelangten, während sie in einigen anderen ihre Kandidaten arbeiter eine kleine Lohnerhöhung als Ausgleich für die weniger zu Wie wir aus unserm Bremer Parteiblatt sehen, sind seitens schlank durchbrachten. Es ist dies noch nicht dagewesen, so lange arbeitende Tagesstunde. Reduzierung der Üleberstunden auf die nur der Arbeiterorganisation Verhandlungen wegen der Nichtwiederfich Rumänien einer Konstitution erfreut, denn bisher hat unumgänglich notwendige Zahl und ein 25prozentiger Lohnaufschlag einstellung eingeleitet worden. Wenn die besonderen Gründe", noch jede Regierung verstanden, ant der Hand ihres für dieselben. Ferner Einsehung eines Fabrikausschusses. Die von denen die Wolffsche Nachricht spricht, nicht etiva auf eine Maßprompt arbeitenden Wahlapparates ihre Anhänger zum so- Fabrikleitung hatte die Bewilligung dieser Forderungen abgelehnt; regelung mißliebiger Arbeiter hinauslaufen, dürfte sich wohl auch fortigen Siege zu führen. Die Stichwahlen werden ja schließlich eingeleitete Verhandlungen verliefen resultatlos. Man stellte den diesmal eine Beilegung der Differenzen erzielen lassen. eine Mehrheit der Pseudo- Liberalen erbringen, aber nur dadurch, Streifenden die Einführung der neunstündigen Arbeitszeit zum daß die Junimisten sich der Stimme enthalten werden; immerhin 1. Oktober in Aussicht, später sollte dann auch die Regulierung der fordern, daß sie sich selbst beköstigen dürfen, und daß ihnen unter Die Bäckergesellen in Kassel befinden sich im Streik. wird dies hinreichen, Sturdza, der mit allen Fasern seines Herzens Löhne der bekannten wohlwollenden Prüfung unterzogen werden. Diesen Umständen Wochenlöhne von 18 M. für den letzten, 21 M. an der Macht hängt, zu veranlassen, noch weiter zu experimentieren. Durch die bisherigen Erfahrungen aber gewißigt, messen die für den zweiten Gesellen und 24 M. für den Schießer gewährt Länger als bis zum Herbst geben ihm aber auch seine Freunde keine Streifenden diesen Zusagen nur geringe Bedeutung bei. Der Streit, werden. Ueberstunden sollen mit je 40 Pf. bezahlt werden. In Zeit mehr. an dem etwa 450 Personen beteiligt sind, interessiert besonders durch 125 Bäckereien haben 250 Gesellen die Arbeit niedergelegt. Die Afrika. die Haltung der Hirsch Dunderschen Gewerk Versuche der Meister, Streitbrecher von außerhalb heranzuziehen, bereinler. Es war nämlich bekannt geworden, daß deren Ver- find nicht ganz ohne Erfolg geblieben. Von Nürnberg machten sich treter, das Generalratsmitglied Gleich auf, ohne Wissen und einige Meistersöhne auf, um den Kasseler Bäckermeistern ArbeitsWillen des Streifkomitees auf eigne Faust mit der Fabrikleitung willigendienste zu leisten. Auch aus Berlin sind, wie unser Unterhandlungen angeknüpft hatte. Als er deswegen am Sonnabend Staffeler Parteiblatt mitteilt, am Donnerstag 70 Arbeitswillige einin der Versammlung der Streifenden vom 1. Bevollmächtigten des getroffen und unter polizeilichem Schutz den Meistern zugeführt Metallarbeiter- Verbandes, Cohen, zur Rede gestellt wurde, gab worden. Es gilt also, dafür zu sorgen, daß die Kasseler Bäckerer zu, mit der Fabrikleitung verhandelt zu haben. Ihm sind etwa meister keine Rausreißer von außerhalb bekommen. ähnliche Zugeständnisse" gemacht worden wie dem Streiffomitee, und deshalb empfiehlt er nicht nur die Wiederaufnahme der Arbeit, Der Buchdrucker- Verband zählte, wie der kürzlich erschienene sondern erklärte noch außerdem: Der Generalrat habe den Streit Jahresbericht konstatiert, am Anfang des vorigen Jahres 31 779, nicht gutgeheißen; ferner haben die durch den Streit in Mit- am Jahresschluß dagegen 34 588 Mitglieder, er hat also eine ZuViele Gutenberg- Bündler leidenschaft gezogenen etiva 18-20 Gewertvereinler unternahme von 2809 Mitgliedern erfahren. sich beschlossen, am Montag die Arbeit wieder auf sind aus dem Bunde in den Verband übergetreten. Die Verbandsau nehmen, ohne Rücksicht darauf, ob die übrigen kaffe hatte eine Einnahme von 1807 184,37 M., eine Ausgabe von Arbeiter weiter streiten oder nicht. Diese Er1791 050,68., so daß ein leberschuß von 16 133,69 m. bleibt. klärung mußte bei den Streifenden naturgemäß eine begreifliche Ent- Die Lohn- und Arbeitsverhältnisse haben sich, wie der Bericht festrüstung hervorrufen. Vom Vorsitzenden Cohen wurden nunmehr die stellt, trotz der wirtschaftlichen Krise verbessert. Am Schluß des anwesenden Gewerkvereinler gefragt, ob sie sich wirklich den Aus- Die Arbeitslosigkeit hat im Jahre 1902 einen bedeutenden Umfang Jahres waren in 1117 Drudorten Verbandsmitglieder beschäftigt. führungen ihres Vertreters Gleich auf anschließen und Ar= beitswilligendienste verrichten würden. Mit Ausnahme erreicht. Es wurden 1032 362 Tage Arbeitslosigkeit gezählt. Das eines einzigen stellten sich alle auf die Seite ihres würdigen macht pro Mitglied 31 Tage gegen 27 Tage in 1901 und 16 Tage weiterzuführen, bis die Forderungen bewilligt find. Als das Streit- los und 3% Proz. frank. An Reise- Unterstützung wurden bezahlt Führers.( 1) Beschlossen wurde sodann einstimmig, den Streit in 1900. Dazu kommen noch 400 143 Strankheitstage, oder 12 Tage pro Mitglied. Es waren demnach 8 Proz. der Mitglieder arbeitskomitee diesen Beschluß der Fabrikleitung überbrachte, erklärte 307 006 M., an Arbeitslosen- Unterstüßung am Ort 590 640 M., diese, daß sie ihren Betrieb bis auf weiteres zu schließen gezwungen an Strantenunterstüßung 538 125 M., an Invalidenunterstützung aus sei, weil sie denselben mit den wenigen Arbeitswilligen, einschließlich der Verbandskasse 145 780 M., aus der Invalidentasse in Liquidation der Hirsch- Dunckerschen Gewerkvereinler, nicht aufrecht erhalten 53 386 M., an Begräbnisgeld aus der Verbandskasse 34 348 M., Bemerkenswert ist auch bei diesem Streik wieder das wahrhaft aus der Invalidenkasse 1600 M. Im ganzen wurden für Unterrussische Vorgehen der Polizei gegen die Ausständigen. Es ist fast, stübungen im Jahre 1902 1670 886 M. ausgegeben. als wäre über die Sophienstraße der Belagerungszustand verhängt. Zwei Polizei- Offiziere mit etwa einem Dußend Schußleuten nebst Die Streifs in Ungarn. Die Forderungen der Maurer in mindestens ebensfobielen Geheimen" halten dort die„ Ordnung" Budapest find bewilligt, der Streit ist deshalb beendet. Der aufrecht. Einer Anzahl Streitposten ist der Aufenthalt nicht nur Streit der Maurer und Zimmerer in Preßburg endete in der Sophienstraße, sondern gleich in dem ganzen Stadtbezirk bis mit einem Siege der Ausständigen. Statt der geforderten Lohnzum Bahnhof Börse verboten worden.( 1) Sistierungen über erhöhung von 20 Proz. wurde ihnen eine solche von 10 Proz. zuSiftierungen erfolgen; in den beiden letzten Tagen wurden über gestanden. Die übrigen Forderungen wurden bewilligt. 20 Streitposten zur Wache gebracht, darunter auch zweimal der Bäckerstreit in Kaschau ist beigelegt, nachdem die meisten Verbandsbevollmächtigte Cohen. Die Beamten glauben jedenfalls, Forderungen der Ausständigen bewilligt worden sind. den Ausständigen durch äußere Schneidigkeit und den bekannten Safernenton noch ganz besonders imponieren zu können. Der zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba abgeschlossene dauernde Vertrag ist heute unterzeichnet worden. Derselbe enthält folgende Bestimmungen: Kuba darf keinen Vertrag mit einem auswärtigen Staate abschließen, welcher seine Unabhängigkeit beeinträchtigen würde, und keine öffentliche Schuld eingehen, zu der die gewöhnlichen Einnahmen in feinem Verhältnis stehen. Die Vereinigten Staaten sollen ermächtigt sein, zur Erhaltung der kubanischen Unabhängigkeit einzugreifen. Ferner wird den Vereinigten Staaten die Befugnis zur Errichtung einer Kohlenstation auf der Isla de Pinos erteilt. Aus Induftrie und Handel. Saatenstand in Preußen um Mitte Mai( 1= sehr gut, 2= gut, 3= mittel, 4gering, 5 sehr gering): Winterweizen Sommerweizen Winterspelz Winterroggen Sommerroggen Sommergerste Hafer Kartoffeln • . Mitte Mai 1902 Mitte Mai 1903 Mitte April 1903 3,1 3,3 2,5 2,5 2,7 2,4 2,5 2,3 2,9 3,0 2,8 2,7 3,0 2,5 2,9 2,5 2,9 3,0 2,9 2,4 2,5 2,9 2,7 2,7 2,9 2,4 2,7 3,2 222 Klee Luzerne Wiesen Die wegen Auswinterung, Mäuseschadens, Schneckenfraßes und dergl. umgepflügte Fläche beträgt in Prozenten des Anbaues bei: Mai 1903 April 1903 Mai 1902 0,27 Winterweizen Winterspelz Winterroggen Klee. • Luzerne 20,79 17,09 0,05 2,87 2,16 0,17 1,39 2,07 1,02 1,02 1,05 0,73 fönne. So Husland. Der wird also das Streikrecht der Arbeiter durch die Polizei beeinträchtigt. Letzte Nachrichten und Depefchen. 11 Studenten- Demonstrationen. Wien, 23. Mai.( W. T. B.) Kroatische Studenten veranstalteten Zur Lage in Kroatien. Zum Ausstande der Adressenschreiber bei Mag Henning, Schönebergerstr. 24( Jnh. Felig Bab), wird uns mitgeteilt: Obige In den Bemerkungen der„ Statistischen Storrespondenz" heißt Firma schreibt die Wahlcouverts für die reisinnige Volfs= es, während des verflossenen Berichtsmonats habe fast im ganzen Partei und tonfervative Partei und zahlt ihren An- heute abend. wie die„ Neue Freie Presse" meldet, vor dem Hotel Etaatsgebiete andauernd unfreundliches, nagkaltes Wetter, welches gestellten im Accord 2 M. pro Taufend. Ein gewandter Schreiber Erzherzog Karl eine lärmende Demonstration gegen den hier anzu Anfang Mai nur vorübergehend durch hohe Temperatur und kann in der Geschäftszeit von 9 Uhr bis 6 Uhr höchstens 700 bis wesenden Banus von Kroatien, Grafen Khuen Hedervary. Die Sonnenschein unterbrochen wurde, geherrscht. Die häufigen und 750 der zum Teil sehr langen Adressen schreiben, während un- Studenten stießen Rufe aus, wie:„ Abzug Khuen, pereat Khuen und Die fangen froatische Lieder. Die Polizei mußte einschreiten und von meist recht ergiebigen Niederschläge hätten allen Landesteilen, mit eingeübte Schreiber höchstens 500 Adressen fertigen können. Ausnahme des Saalegebietes, eine übermäßige Befeuchtung Angestellten verdienen also im besten Fall 8 bis 9 M., im andren der blanken Waffe Gebrauch machen. gebracht. Aus vielen Landesteilen würden auch ich were Hagel Ball 5 bis 6 M. pro Woche, abzüglich 45 Pf. für Invalidität fchauer gemeldet. Infolge der Nässe auf den Aeckern habe die und Krankenkasse. Was sollen Leute, die vollständig von diesem Agram, 23. Mai.( B. H.) Wegen Ueberfüllung sämtlicher Ges Sommerbestellung im Berichtsmonat nicht im erwünschten Umfange Verdienst" leben müssen, mit einem derartigen Hungerlohne gefördert werden können. Vor etwa vier Wochen in die Erde ge- machen? Der stellungslose Kaufmann wird, durch die äußerste Not fängnisse wurden Militärmagazine in Gefängnisse umgewandelt. brachte Saaten feien bei der falten Witterung troß der Nässe kaum getrieben, bis aufs Blut ausgefogen. Tie Angestellten der Firma In Jaska, Kisedol, Slobic, Gracina, Gracevina und vielen andren zum Reimen gekommen, so habe sich der Stand der Winterung im Mar Henning( Inh. Felix Bab) verlangten bescheiden eine Auf- Ortschaften sind neuerdings Unruhen ausgebrochen. Das Militär Berichtsmonat nicht wie vorher erwartet, gebessert. Dagegen hätten besserung von 75 Pf., alfo 2,75 M. pro Tausend. Ohne aber von und die Gendarmerie mußte von den Waffen Gebrauch machen. die Futtergewächse weniger unter der Ungunst der Witterung den Lohnforderungen Kenntnis zu nehmen, lehnte Herr Felir Bab gelitten. Ueber die im Vormonat noch viel erörterte Mäuseplage jede Unterhandlung ab! Darauf blieben von 32 Angestellten nur verlaute diesmal wenig. Die bis zur vormonatlichen Zusammen 4 im Bureau, 28 traten in den Ausstand. Trotzdem derselbe be= stellung aufgeführten U mpflügungen hätten im Berichtsmonat tannt gegeben wurde, fanden sich doch 5 bis 6 nene Leute, die aneine nicht unbeträchtliche Zunahme erfahren, da manche Hoffnung fingen. auf Wiederbelebung der Pflanzen vergeblich gewesen sei. Das Ergebnis der Umpflügungsziffern sei der Mäuseplage zuzuschreiben. Bezüglich des Winterweizens sei zu wiederholen, daß allgemein über Privattelegramm teilt uns mit, daß der Vertrauensmann der AusDie Aussperrung in Jierlohn hat ein Opfer gefordert. Ein die geringe Widerstandsfähigkeit des englischen Saattorns geklagt gesperrten, Arbeitersekretär Limberg, auf Grund des werde. Bedeutend kräftiger solle fich der hiesige kleine Weizen er- 8153 der Geiverbe- Ordnung am Sonnabend zu zwei Monaten Rom, 23. Mai.( W. T. B.) Wie die Blätter aus Neapel melden, wiesen haben. Von den Futterpflanzen habe Luzerne Gefängnis verurteilt wurde. Der Staatsanwalt hatte im ganzen feine Fortschritte gemacht. Dagegen werde lee allge- fogar sieben Monate beantragt. Vor kurzem ivurde berichtet, au vier Jahren und sechs Monaten Gefängnis und zur Zahlung der mein besser als im April beurteilt. Der Stand der Wiesen daß gegen Limberk Anklage erhoben sei wegen Beleidigung von Kosten. fei durchweg befriedigend. Die Bestellung der Sommerung habe des Streitbrechern, die er durch ein von ihm gezeichnetes Flugblatt befittliche Handlungen vorgenommen zu haben. nassen Wetters wegen noch nicht zu Ende geführt werden können. Kartoffeln begannen, soweit gepflanzt, viel fagt darüber nichts ist das Urteil aus Anlaß dieser Anklage gangen haben soll. Vermutlich die uns geivordene Witteilung fach zu faulen. erfolgt. Deutfches Reich. Rundgebungen gegen Brutalitäten in Italien. Rom, 23. Mai.( B. H.) Gestern fand eine Boltshundgebung statt als Proteft gegen die im Gefängnis„ Regina Coeli" gegen den dort interniert gewesenen Diakon Angeli verübten Brutalitäten, welche zum Tode desselben führten und dessen Begräbnis gestern stattfand. Die Zahl der Stundgeber betrug über 40 000. Maler Allers. verurteilte heute der Gerichtshof den Maler Allers in contumaciam Bekanntlich war Allers beschuldigt, auf Capri an Knaben un Bremerhaven, 23. Mai.( W. T. B.) Unter den am neuen Hafen Ueber die Lage der Werkzeugmaschinen- Industrie bietet der Wie die Iserlohner Jobrifanten bemüht sind, Arbeitswillige lagernden Baunuvollballen brach heute nachmittag ein großer Brand foeben vom Verein deutscher Werkzeugmaschinen- Fabriken in Düffel unter den schönsten Versprechungen zu verben, dafür können wir aus. Gegen 1200 Ballen wurden beschädigt. dorf veröffentlichte Jahresbericht für das Geschäftsjahr 1902/03 heute wieder ein Beispiel anführen. Auf ein Inserat in der Rom, 23. Mai. Aus den Provinzen Avellino und Beneven einen in mancher Hinsicht interessanten Ueberblick. Der Werkzeug-" Berliner Morgenpost" fragte ein Berliner Metallarbeiter be der wurden heute morgen Erdstöße gemeldet. " Berantwortl. Redakteur: Carl Zeid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 4 Beilagen u. Interhaltungsblatt. Nr. 119. 20. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die neue Baupolizei- Ordnung für die Berliner Vororte. " Sociales. Sonntag, 24. Mai 1903. erhoben.) Die Genossen H. Steinhardt, Feldstraße, Ecke RingChaussee, und. H. Lehmann II, Bergstr. 19, find bereit, die Wählerlisten einzusehen für diejenigen, denen es an Zeit mangelt. Ueber den Arbeitsmarkt im Monat April 1903 berichtet die Marienfelde. Die Wählerliste liegt auf dem GeGegen die neue Vororts- Bauordnung vom 21. April 1903 Nummer 2 des Reichs- Arbeitsblatts": Der Monat April bedeutet meindebureau, Berlinerstr. 70 b, in den Dienststunden von laufen die Bodenspekulanten und Hausagrarier Sturm. Die Herren im Verhältnis zum Vormonat im allgemeinen einen Stillstand. 9-3 Uhr und Sonntag von 10-12 Uhr zur Einsicht aus. Genosse wünschen aus leicht erklärlichen Gründen ihre Terrains so weit Die Beschäftigung hat sich zumeist auf der gleichen Höhe gehalten riß Greulich ist bereit, die Wählerliste einzusehen für dieals möglich auszunuzen, ihnen schwebt als Jdeal die Berliner Miets- wie im Vormonat, nur in einzelnen Industrien ist aus besonderen jenigen, denen es an Zeit mangelt, selber einzusehen. Devote or Gründen ein st i of gang eingetreten, jo in der Brauerei- Induſtrie Augen. Was gilt diesen Herren die Gesundheit der Bevölkerung, und zum Teil in der Konfettionsindustrie infolge des tälteren Schöneberg. Dienstag, den 26. Mai, bei Obst, Versammlung was fümmern sich diese Vorkämpfer für die Sittlichkeit darum, daß Wetters im April. Dementsprechend zeigten auch die an die des Wahlvereins. Vortrag des Genossen Georg Davidsohn: gerade die Mietskafernen in hohem Maße geeignet sind, die Sitt- Berichterstattung des Reichs- Arbeitsblatts" angeschlossenen Kranken- Die wichtigkeit der bevorstehenden Reichstag Tersitas, gefährden?. Für fie giebt es nur ein Intereſſe, das bez kaffen eine geringere Zunahme des Beſchäftigungs, wahlen. Geldsacks, da neue Verordnung, wenn auch in mäßigem grades als Bormonat, nämlich um 94 718-Parteigenossen! Montag ist der letzte Tag der Auslegung der Grade, ihre Wucherprozente verringern könnte, stimmen sie ein Mitglieder, und auch der Verkehr an den Arbeitsnachweisen wählerlisten. Wer noch nicht Einsicht in die Liſten genommen Lamento über den Unverstand der Behörden an. Wir haben gewiß ist im Berichtsmonat im wesentlichen der gleiche geblieben, hat hat, der beeile sich, dies heute Sonntag in der Zeit von 8-91, hr keine Veranlassung, uns auf die Seite der Behörden zu stellen, aber sich teilweise sogar nicht unerheblich verschlechtert. vormittags oder am Montag von 8-3 Uhr zu thun. Die Listen im Vergleich zu den Bodenspekulanten ist die Behörde, die jene Ver- In der Metallindustrie ist eine entscheidende Besserung liegen aus im Rathause, Zimmer 1 des Quergebäudes, Hof parterre. ordnung erlassen hat, beinahe ein Ausbund von Weisheit. immer noch nicht eingetreten, wenngleich eine günstigere Wer verhindert ist, beauftrage schleunigst einen der bekannt geWährend das System der Berliner Mietskaserne bis 1887 im Gestaltung der Lage im legten Monat sich nicht verkennen läßt. gebenen Genossen. Auch in unserm Orte weisen die Listen viele allgemeinen auf Berlin selbst beschränkt blieb, wurde durch Aus- Danach muß man sich hüten, die Krise jetzt schon als völlig über- Rücken und Unrichtigkeiten auf. dehnung der Baupolizei- Ordnung von 1887 auf die Vororte diesen wunden anzusehen, wie dies einige Optimisten mit Rücksicht auf ein Wilmersdorf. Am Dienstag, den 26. Mai, abends 81% Uhr, das System des Massenmietshauses von Obrigkeits wegen direkt auf- etwas stärteres Anziehen der Beschäftigung in der einen oder andern spricht Genosse Fris 3ubeil über die bevorstehende Reichstagsoctroyiert. Wie Paul Voigt in seinem Werke über die Grund- Branche schon gethan haben. Im übrigen beweisen ja auch die Auswahl im Luisenpar t", Wilhelmsaue 112. Gegner find zu dieser rente und Wohnungsfrage in Berlin und seinen Vororten anschaulich sperrungen, die gegenwärtig von den Fabrikanten aller Orten vor- Versammlung gleichfalls eingeladen. Zahlreicher Besuch ift dringend schildert, entwidelte sich seit 1887 in der ganzen Umgegend Berlins genommen werden, daß man vorläufig einen Mangel an Arbeits- erwünscht. Die Handzettel- Verteilung findet am Sonntagmorgen von eine umfangreiche Terrainspekulation; erst durch die neue Verordnung fräften nicht fühlt; fie beweisen andrerseits allerdings auch, daß die den bekannten Zotalen aus statt. bom 1. Januar 1893 wurde eine fleine Besserung erzielt, aber es Industrie auf eine baldige Besserung der Lage hofft und sich für Im Interesse der bevorstehenden Wahl ist rege Beteiligung gelang nicht, den Fehler von 1887 wieder gut zu machen; die Ver- diesen Fall die Arbeitskräfte gefügig machen will. Pflicht eines jeden Genossen. ordnung hat weder die Zunahme der Massenmietshäuser vermindert, Ein Erster Deutscher Abstinenten- Tag" findet, wie man uns Es hat sich herausgestellt, daß auch im hiesigen Orte die Wählernoch irgendwie einschränkend auf die Spekulation gewirkt. Trozz- schreibt, in Verbindung mit dem Jahresfest von Deutschlands Groß- liste sehr mangelhaft aufgestellt ist, so daß den Genossen nicht dem entfalteten die Interessenten eine lebhafte Gegenagitation, die loge II des Guttempler- Ordens in Berlin vom 8.- 10. Auguft b. 3. bringend genug geraten werden kann, Einsicht in die Liste zu nehmen. auch im preußischen Landtage ein Echo fand; die Regierung wich statt. Sum Ersten Deutschen Abstinenten- Tag treten fast alle dielangsam zurüd, fie erließ 1897 Abänderungsbestimmungen, die in jenigen Vereinigungen zusammen, welche die gänzliche Ent- und zwar für den I. Bezirk: Rudowerstraße, FriedrichAlt- Glienicke. Die Wählerlisten liegen bis zum 25. Mai aus, vieler Beziehung den Wünschen der Spekulanten Rechnung trugen. haltsamkeit von berauschenden Getränken auf ihre Fahne ge- itraße und Köpeniderstr. 11-25, bei Brödel; für den Das Massenmietshaus war und blieb erlaubt, und die kommunale schrieben haben. In erster Reihe ist hier der Guttempler- Orden zu II. Bezirk: Wilhelmstraße, Köpeniderstr. 32-46, Verwaltungspraxis that alles, un die Errichtung kleiner Häuser un- nennen, der gegenwärtig in Deutschland etwa 20 000 Mitglieder in möglich zu machen. Das System der Mietskaserne machte in den rund 800 Logen zählt; dann die Landesgruppe Deutschland des Grünauerstraße und Falkenberg bei Sa ß. Bororten gewaltige Fortschritte. Internationalen Alkoholgegner Bundes und der deutsche Bund ist die Pflicht jedes Lesers, seinen Nachbar, seinen Mitarbeiter zu abstinenter Frauen. Dazu kommen diverse abstinente Fachverbände. veranlassen, die Wählerliste nachzusehen. Jeder Wähler findet dazu Die Gesamtzahl der Abstinenten in Deutschland wird zur Zeit auf Zeit, des Abends oder am Sonntag den ganzen Tag über! etwa 35 000 geschätzt. Wenn nun auch die Baupolizei- Verordnung vom 21. April d. J. nicht geeignet ist, den Siegeslauf der Mietskaserne zu hemmen, fo bedeutet fie doch insofern einen fleinen Fortschritt, als sie auf die gesundheitliche Seite des Wohnungsbaues etwas Rücksicht nimmt. In der Bauflaffe' A( Teile von Groß- Lichterfelde, Stegliz, " V Es Groß- Lichterfelde. Die Parteigenossen werden nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die Wählerliste nur noch bis inkl. Friedenau, Wilmersdorf, Schmargendorf) ist die Errichtung von Die Einsichtnahme in die Wählerlisten, auch heute Sonntag fann dieſelbe in der Zeit von 8 11hr Montag, den 25. Mai, zur Einsicht auf dem Rathause ausliegt. morgens bis 6 Uhr abends eingesehen werden im Zimmer Nr. 1. bon dem Vordergebäude durch Seitenflügel oder Mittelflügel verbunden schweren Bedeutung seiner Abstimmung resp. Nichtabstimmung bewußt ist, noch die beiden letzten Tage dazu zu benutzen, die Wähler liste, die am Sonntag von 12-5 Uhr nachmittags und am Montag vormittags von 9 Uhr bis nachmittags 3 Uhr ausliegt, einzusehen! Lokales. ste Liebesgabe oder Trinkgeld? Doppelhäusern nur beschränkt zulässig; in der Bauklasse B( Teile Wilmersdorf, Steglib, Schmargendorf, Friedrichshagen, die nur bis zum Montag einschließlich ausliegen, sollte von keinem Friedrichsfelde, Hohen- Schönhausen und Nieder- Schönhausen) Genossen verabsäumt werden, da sich bei den bisherigen Prüfungen dürfen nicht mehr als drei zum dauernden Aufenthalt von Menschen herausgestellt hat, daß nicht nur zahlreiche Wahlberechtigte in den bestimmte Geschoffe übereinander angelegt werden; in der Bau- Listen überhaupt fehlten, sondern daß auch bei den wirklich EinHaffe C( Rubleben, Spandauer Forst. Wannsee, Potsdamer Forst, getragenen zahlreiche unrichtigkeiten bezüglich ihres Alein- Glienede, Babelsberg, ein Teil von Neuendorf, Klein- Namens unrichtige Vornamen, falsche Schreibart des NachMachnow, Düppel, ein Teil von Zehlendorf, ein Teil von Teltow, namens und ihres Berufes unterlaufen waren. Dergleichen Die alte firchliche Sitte der sogenannten Liebesgaben, die den ein Teil von Groß- Lichterfelde und Lankwiz. Teile von Marienfelde, von Stegliz, von Schmargendorf, von Tempelhof, von Grünau, ungenauigkeiten können aber bekanntlich dazu benutzt werden, die Geistlichen von den Mitgliedern der Kirchengemeinden für Trauungen, Alt- Glienide, Müggelheim, Schmödwig, Eichwalde, Zeuthen sowie Wähler von der Ausübung ihres Wahlrechts auszuschließen. Es ist Taufen usw. dargebracht werden, hat nicht bloß in Berlin und in einer Reihe fleinerer Gemeinden und in allen der Baupolizei- deshalb die Pflicht jedes Wählers, der sich der folgen andren Großstädten, sondern auch in fleineren Orten und sogar Verordnung für die Vororte Berlins unterstellten Gebieten der auf dem Lande seit langem Anstoß erregt, mehr noch bei den Kreise Ost- Havelland und Zauch- Belzig mit Ausnahme der GeGemeindemitgliedern als bei den Geistlichen selber. In Berlin meinde Pichelsdorf) dürfen nicht mehr als zwei zum dauernden will man diese Liebesgaben in Zuhmft möglichst einschränken und Aufenthalt von Menschen bestimmte Geschosse über einander anfie, soweit die Geistlichen die in Geld und Geldeswert bestehenden gelegt werden; in Vordergebäuden darf zu dem gleichen Zwecke das Gaben an die Kirchentasse abzuliefern sich verpflichten, durch eine Dachgeschoß bis zur Hälfte, das Kellergeschoß bis zu drei Vierteln eingerichtet werden. Die Errichtung von Quergebäuden, die mit Gehaltserhöhung ausgleichen. Auch auf dem Lande würde, vielleicht sind, ist verboten. Seitenflügel müssen von dem Vordergebäude sehen gedient, wenn die Liebesgabensitte eingeschränkt oder beseitigt mindestens 10 Meter entfernt bleiben. Aehnliche Bestimmungen Erster Wahlkreis. Am zweiten Pfingstfeiertag veranstalten die würde. In welche Lage ein Landpastor durch diesen Brauch gegelten für die Bauklasse D( kleinere Ortschaften der Kreise Teltow Genossen des ersten Wahlkreises einen Dampfer- Ausflug legentlich gebracht werden kann, lehrt ein Vorkommnis, daß in dem und Nieder- Barnim). nach Biegenhals. Abfahrt 912 Uhr Stralauerbrücke 5. Billets Dorfe Caro to an der Stettiner Bahn kürzlich auf einer Hochzeit Besonders wenden sich die Spekulanten gegen das Verbot bezt. zum Preise von 1 Mark für Hin- und Rückfahrt find in den be- sich ereignet hat. die Einschränkung der Errichtung von Dach- und Kellerwohnungen famten Zahlstellen erhältlich. In Carow war es früher bei Traumgen allgemein üblich, daß und gegen die Bestimmung, daß die Häuser fünftig frei stehen Erster Wahlkreis! Morgen Montag, den 25. d. M., abends in der Kirche zwei Teller, einer für den Pastor und einer für den müssen und daß nicht mehr wie bisher zwei neben einander gebaut 8 Uhr, spricht in einer öffentlichen Wählerversammlung Rüfter, aufgestellt wurden, auf die das Brautpaar und die Hochzeitswerden dürfen. Die Herren, die stets um die Gesundheit der Be- für die Stadtbezirke 1-5 Genoffe Dr. Leo Arons im großen gäste, um den Altar herumziehend, ihr„ Opfer" legten. In neuerer völkerung so besorgt sind, fürchten, daß diese Bestimmung gefund- Saale von Dräfel, Neue Friedrich str. 35. heitsschädigend wirken wird, weil sie dazu zwingt, beide Giebel frei Dritter Wahlkreis. Achtung, Parteigenossen! Am Dienstag, diese Sitte geltend gemacht. Wohl aus diesem Grunde war auch Zeit hat sich bei manchen Gemeindemitgliedern eine Abneigung gegen stehen und den Unbilden der Witterung aussehen zu lassen. In den 26. Mai, abends 8 Uhr, findet in Voigts Festfalen, nach einer Trauung, die in der vorigen Woche in Carow stattfand Wirklichkeit ist das mur ein Vorwand, die Technik hat Mittel genug, Ritterstr. 75, und am Mittwoch, den 27. Mai, im großen Saale des und durch den aus dem Nachbardorf Buch herübergeholten Pastor um auch an Giebelwänden gelegene Wohnungen vor den Unbilden Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15, und im Märkischen der Witterung zu schüßen, es sei nur an das Teeren der Giebelwand erinnert. Der wahre Grund ist die Furcht davor, daß der Grund fammlung statt. Auf der Tagesordnung steht: 1. Was haben Formfehler" aufgenommen hat, darüber sind diejenigen, die die erinnert. Der wahre Grund ist die Furcht davor, daß der Grund of, Admiralstr. 18c, je eine öffentliche Wähler- Ber- vollzogen wurde, das„ Opfer" unterblieben. Wie der Pastor diesen und Boden nicht mehr so wie bisher ausgenutzt werden kann. Die wir vom nächsten Reichstag zu verlangen? 2. Diskussion. Referenten Hochzeit mitgemacht haben, unter einander nicht ganz einig. Der Spekulanten thun so, als ob dadurch die Mieten verteuert werden; find die Genossen Wolfgang Heine, Friz Zubeil und Herr Pastor beteiligte sich an dem Hochzeitsschmause, der nach fie verwechseln hier Ursache und Wirkung. Erst die Möglichkeit, Robert Schmidt. Die Genossen werden ersucht, für regen Be- der Trauung in dem Wirtshause des Dorfes veranstaltet wurde. durch verfehlte Bauordnungen den Grund und Boden übermäßig such der Versammlungen zu agitieren. Das Wahlkomitee. ausnuten zu können, hat die Preise so erheblich gesteigert; wird diese Möglichkeit genommen, dann ist ein Sinfen der Preise die unausbleibliche Folge, und die Spekulanten, die jahrelang ihr Gelände unbebaut gelassen haben, in der Erwartung, daß der Wert immer mehr steigt und daß sie es gelegentlich zum hundertfachen Einkaufspreise veräußern können, sehen sich in dieser Hoffnung getäuscht. Daher die ohnmächtige Wut gegen die neue Verordnung. Gewiß entspricht die neue Verordnung noch lange nicht allen Erwartungen, das Mitskasernentum und der dadurch bedingte Bauschwindel werden nach wie vor in schönster Blüte stehen, aber einige Verbesserungen find doch darin enthalten, und die Mieter haben ein lebhaftes Interesse daran, der Agitation der Spekulanten entgegen zutreten, damit nicht dieser geringe Fortschritt wieder beseitigt wird. zutreten, damit nicht dieser geringe Fortschritt wieder beseitigt wird. Berliner Partei- Angelegenbeiten. nicht dem Geldbeutel der Geiftlichen, aber ihrem versönlichen AnPartei- Nachrichten. Fünfter Wahlkreis! Genossen, die gewillt sind, sich noch an den notwendigen schriftlichen Wahlarbeiten zu beteiligen, werden ersucht, sich unverzüglich im Wahlbureau( te staurant Günzel, Rosenthalerstraße 57) zu melden. Das Bureau ist täglich, auch Sonntag, von 10 Uhr früh ab geöffnet. Daselbst kann auch Einsicht in die Wählerliste genommen werden. Man erzählt von einer Tischrede, die er hier gehalten, sowie von einer privaten Unterredung, die er mit der Braut gehabt habe. Einige der Hochzeitsgäste kamen schließlich zu der Ansicht, daß ein Versehen begangen worden sei, und hielten es für nötig, das Opfer" für den Herrn Pastor nachzuholen. Bauern sind nicht zimperlich, und so beschlossen sie, zu diesem Zweck unter den Teilnehmern des Schmauses einen Teller herumgehen zu lassen. Den Teller des Sechster Wahlkreis. Montag, den 25. Mai, findet in Wei- Num besteht aber in Carow der Brauch, daß bei Hochzeiten manns Boltsgarten, Badstraße 55/56, eine Volts ver- auch für das Personal, das den Schmaus hergerichtet hat, von den ammlung statt, in der Genosse Vogtherr aus Stettin das Gästen etwas geopfert wird, für den Kellner, der bei solchen FestlichReferat halten wird.- Dienstag, den 26. Mai, abends 81/2 Uhr, feiten den Titel„ Plazmeister" führt, für die Kochfrau und für die finden drei Versammlungen statt: 1. Moabiter Kasino, Wils Aufwaschefrau. Wenn die Teller für das Personal herumgereicht nackerstraße 63; 2. Schmidts Gesellschaftshaus, Garten- werden, liegt auf jedem ein besonderes Kennzeichen, damit jeder Gast straße 13; 3. Fröbels allerlei Theater, Schönhauser weiß, wie tief er in die Tasche zu greifen hat. Allee 148. Referenten: die Genossen Grunwald, Pfannkuch, Fränkl. Thema: Die Reichstagswahlen. Zahlreicher Besuch der" Plazmeisters" ziert ein Zahnstocher, den der Köchin eine Prise Salz, Wähler erwünscht. Freie Aussprache für jedermann. den der Aufwaschefrau ein Bastwisch. Als bei der Hochzeit, von der Die Einberufer. hier die Rede ist, der Teller für das nachträgliche Pastoren- Opfer" herumgereicht wurde, meinte der Plazmeister", es handle sich um die ihm zugedachte Spende. Er warf einen Zahnstocher auf den Teller stellte sich zu seiner Ueberraschung heraus, daß die Sammlung nicht und legte, den Gästen als Vorbild, 15 Groschen dazu. Erst nachher ihm, sondern dem Herrn Paftor gegolten hatte, daß also das unter dem Zeichen des Bahnstochers gesammelte Geld kein Trinkgeld, sondern eine Liebesgabe war. Ueber den Streit, der sich nun entspann, gehen die Angaben wieder auseinander. Wir wollen diejenige für richtig halten, die dahin lautet, daß es der„ Plazmeister" war, der seinen vermutlichen Anspruch geltend machte. Das Ergebnis der Auseinanders fegung war, daß der Platzmeister" seine 15 Groschen zurückforderte und auch zurückerhielt. Das Uebrige soll dem Pastor eingehändigt worden sein. Das Vorkommnis wird in Carot viel besprochen und mit gestanden, für die heitere Seite dieses Zwischenfalls mehr Verständnis manchem mißbilligenden Wort erläutert. Wir selber haben, offen als für die ernste. Im übrigen ist er aber ein recht hübscher Beitrag zur Beleuchtung der Liebesgaben- Sitte. Eugen Richters Socialistenspiegel. Die Wahlfälschungen der Aktiengesellschaft Fortschritt. Unter diesem Titel Socialdemokratischer Wahlverein der Frauen Berlins und Umerscheint im Verlage der Buchhandlung Vorwärts eine Wahl- gegend. Am Dienstag, den 26. d. Mts., abends 8 Uhr, Verfammagitations- Broschüre, die sich gegen die bewußten Verdrehungen und Genoffin Frau Emma Ihrer, Diskussion und Aufnahme neuer ung im Schützenhaus, Linienstr. 5. Tagesordnung: Vortrag der die niedrigen Berleumdungen wendet, mit denen Eugen Richter Mitglieder. Frauen und Mädchen Berlins! Agitiert eifrig für unfre Partei im diesmaligen Wahlkampfe verfolgt. Die gesamte den Besuch dieser Bersammlung und für den Beitritt in den Frauen Bresse des Ordnungskartells, von der sich demokratisch- liberal Wahlverein. Es gilt, das Recht, welches uns das preußische Vereinsbrüstenden bis zur reaktionärsten konservativen hat im„ Socialisten gefeß für die kurze Zeit der Wahlbewegung giebt, voll auszunußen spiegel" die Fundgrube entdeckt, der sie ihre Wahlwaffen für die und zu beweisen, daß wir socialdemokratischen Frauen reif sind für geistige Bekämpfung der Socialdemokratie entnehmen kann. die politische Gleichberechtigung mit den Männern. Der Vorstand. Alles was jemals gegen unsre Partei an Dummheiten, Fälschungen Nieder- Schönhausen, Bezirk Pantow. Wahlvereins und Verleumdungen geschrieben worden ist, hat in dem Sammel- Versammlung am Dienstag, den 26. Mai, abends 812 Uhr, becken Eugen Richters Abfluß gesucht und gefunden. Der Verfasser bei Wenzel, Lindenstraße 43. Tagesordnung: Vereins- und Parteiunsrer Broschüre hat nicht all das Gewäsch widerlegen können, das Angelegenheiten und Verschiedenes. hieße ein Buch schreiben, aber er hat die wichtigsten Schlager" Eugens herausgenommen und an ihnen bewiesen, weß Geistes Kind 24. Mai, von 8-9 Uhr vormittags und von 11-1 Uhr mittags und Die Wählerliste liegt am Sonntag, den der Verfasser ist: Ein Spiegelfechter der Reaktion, der unter dem am Montag, den 25. Mai, in den Dienststunden auf dem AmtsRufe:„ Nieder mit den Socialdemokraten" sich nur noch der Bekämpfung bureau, Dorfstraße, zu jedermanns Einsicht aus. Für den Ortsteil der Arbeiterklasse weiht der Bekämpfung mit den albernsten, a senheide liegen diefelben auf dem Gemeinde- Zweigbureau, dot 7919 1200 plumpften und unsaubersten Mitteln. Hasenheide 95, ans. Für diejenigen, denen es an Zeit mangelt, find die Genossen M. Schmidt, Berlinerstr. 47, und G. Keßler, Ringbahnstr. 58, bereit, die Liste einzusehen. " Der Einzelpreis ist 20 Pf.; die Agitationsausgabe, die aber nur an Wahlvereine, Wahlkomitees, Vertrauensleute geliefert wird, loftet: 100 Exemplare 10 M., 1000 Eremplare 90 M. soft silverb Tempelhof. " für Lampfer zur Verbindung mit der Hochbahn hat die DampfDampferanlegeftelle für die Hochbahn. Eine neue Anlegestelle schiffahrtsgesellschaft„ Stern" in Berlin eingerichtet. Sie hat die BeMariendorf. Die Wählerliste liegt bis zum 25. Mai in zeichnung Schlesisches Thor erhalten und befindet sich in unmittelbarer den Dienſtſtunden auf dem Gemeindebureau zu jedermanns Nähe der Haltestelle der elektrischen Hoch- und Untergrundbahn Einsicht aus.( Gegen die Nichtauslegung am Sonntag ist Beschwerde gleichen Namens. Die neue Anlegestelle bietet einen bequemen vebergang von der Hochbahn zum Dampfer. Es legen dort sämtliche von der Jannowitzbriicke nach der Oberspree abfahrenden und von der Obersprce zurückkehrenden Dampfer an. Die Fahrt zwischen den beiden Berliner Anlegestellen Jannowitzbrücke und Schlesisches Thor beträgt zu Berg und zu Thal 15 Minuten. Die Dampfer fahren also vom Schlesischen Thor nach der Oberspree 15 Minuten später als von der Jannowitzbrücke ab und legen am Schlesischen Thor, von der Oberspree kommend, 15 Minuten früher an. Der Rnbatt-Sparvcrcin Königsthor hielt an, 22. d. M. in Schneiders Festsälen, Belforterstr. 15, eine außerordentliche General Versammlung ab, in Ivelcher einstimmig die Auslösung de Vereins beschlossen wurde. Als Liquidationskommission wurde der Gesamtvorstand mit der Bestimmung bestellt, daß die Schluß rechnung im„Vorwärts" und der„Berliner Morgenpost" veröfsent licht wird. Im Verlauf der Verhandlung gelangten verschiedene ordnungsgemäß eingegangene Anträge zur Abstimmung, deren hauptsächlichster war, daß die übrigbleibenden Gelder einer im allgemeinen Interesse der arbeitenden Stände liegenden Institution(Wahlverein! überwiesen werden sollen. Die Abstimmung ergab die Annahme gegen eine Stimme. Unter merkwürdigen Umständen erkrankte vorgestern der Kausinann Schachmann, Brunnenstr. 137. Herr Sch. benutzte vorgestern abend einen Straßenbahnwagen der Linie 35 zur Fahrt nach seinem schäftslokal und hatte im Wageninnern Platz genommen. In der Nähe der Jnvalidenstraße brannte die Bleisicherung, die sich außer halb des Wagenkastens zwischen den Achsen befindet, durch. Bei dem Kurzschluß entstand ein Knall, durch welchen Sch. derartig erschreckt wurde, daß er vorübergehend die Besinnung verlor. Auch nachdem sich der Kaufmann wieder erholt hatte, vermochte er nicht zu gehen und mußte nach seinem Geschästslokal gebracht werden. Ein sofort hinzugezogener Arzt stellte fest, daß Herr Sch. infolge des Schreckens eine Gemütserschütterung erlitten hatte. Selbstmord in der Werkstatt beging vorgestern, Freitag, der 35 Jahre alte Tischlergeselle Max Herrmann aus der Weinstr. 23 Der Mann arbeitete seit Montag in einer Tischlerei in der Andreas- straße, nachdem er auch bis dahin an verschiedenen Stellen lohnende Beschäftigung gehabt hatte. Seinen Mitarbeitern schien er von An fang an tiefsinnig zu sein. Am Donnerstag gebahr ihm seine Frau das fünfte Kind, während das älteste acht Jahre zählt. Als Herr- mann, der ein sehr geschickter Arbeiter war, vorgestern morgen nach der Werkstatt kam, zeigte er sein gewöhnliches Wesen. Nach dem Frühstück ergriff er plötzlich ein Fournicrmesser und schnitt sich den Hals durch. Auf die teilnehmende Frage seiner Arbeitsgenossen, warum er denn das gcthan habe, konnte er noch antworten:„Aus Not." Dann verlor er das Bewußtsein und sollte mit einem Lückschen Rettungswagen nach dem Krankcnhause an, Friedrichshain gebracht werden, starb aber schon unterwegs. Der Mann scheint geistesgestört gewesen zu sein. Denn er litt keine Not und hatte auch keine Schulden. Zur gerichtsärztlichen Oeffnung beschlagnahmt wurde die Leiche des 62 Jahre alten Arbeiters Rudolf Preuß aus der Lübbenerstr. 9. Prcuß soll nach seiner Darstellung das Opfer einer Körperverletzung geworden sein. Er arbeitete früher 16 Jahre lang in einer kleinen Essigfabrik in der Reichenbergerstraße. Am 29. Oktober v. I. kam er nach Hause und erzählte seiner Frau, daß er von seinem Arbeitgeber geschlagen worden sei, weil er am Tage vor- her dessen Frau beleidigt habe. Diese habe sich stets in die Fabrik- angelegenheiten eingemischt, obwohl sie nichts davon verstehe, und ihm in Abwesenheit ihres Mannes vorgeworfen, daß er seine Arbeiten schlecht ausgeführt habe. Hierüber seien sie in einen Wortwechsel geraten. An, nächsten Tage, nach der an- geblichen Mißhandlung, erhielt Prenß seine Kündigung. Seit dem behauptete er, daß er fortwährend an Schmerzen leide, die von inneren Verletzungen durch Stöße in die Seite herrühren müßten. Er machte auch wegen Körperverletzung Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, wurde aber damit abgewiesen. Sein Arbeitgeber bestreitet, ihn geschlagen oder gestoßen zu haben, und behauptet, daß Preuß, der ein leicht erregbarer Mensch gewesen sei, sich verstellt habe. Er habe ihn wegen der Beleidigung seiner Frau nur zur Rede gestellt und dann entlassen. Vorgestern abend besuchte Frau Prenß eine verheiratete Tochter in der Skalitzerstraße. Als sie um 9 llhr zurückkehrte, fand sie ihren Mann tot auf dem Fußboden liegen. Der Arzt, den sie rief, konnte die Todesursache nicht fest- stellen. Erst die Leichenöffnung wird ausklären können, ob der Tod wirklich auf innere Verletzungen, wie sie behauptet worden, zurück- zuführen ist. In diesem Falle würde wohl nachträglich ein Straf- verfahren eingeleitet werden. Eine mit großer Lebensgefahr ausgeführte Rettung verursachte tn der Nacht zum Sonnabend einen großen Menschenauflauf an der Friedrichsbrücke. Gegen Mitternacht war dort ein junger Mann angeblich in selbstmörderischer Absicht in die Spree gesprungen. Das kalte Bad hatte den Mann aber bald ernüchtert. Jämmerlich schrie der Lebensmüde nun um Hilfe. Alle Versuche, ihm einen Rettungs ball zuzuwerfen, mißglückten. Schon war der Mann dem Ertrinken nahe, als der bekannte Spielwarenfabrikant Bernhard Keilich(Große Hambnrgerstraßen-Ecke) erschien und sich an die Rettung des Sinkenden machte. Mit Hilfe eines jungen Mannes wurde ein Kahn losgemacht und der Lebensmüde in dem Moment erfaßt, als er wieder an die Oberfläche des Wassers kam. Dann wurde der Bewußtlose ans Ufer gebracht, wobei Keilich ins Wasser stürzte und insolge der Ueber- anstrengung und weil er mit einem schweren Paletot bekleidet, selbst in große Lebensgefahr geriet. Zum Glück erfaßte der Retter eine Ankerkette, an der er sich dann emporarbeiten konnte. Vollständig erschöpft und triefend gelangte er gerade als es 12 Uhr schlug wieder aufs Trockene,>vo man ihn nicht nur zur Rettung des jungen Mannes, sondern auch zu seiner eigenen und zu seinem eben begmnenden Geburtstage gratulierte. Schutzleute brachten dann den Geretteten nach dem Katholischen Krankenhause, wo er sich noch befindet. Arbeiter-Bildnngsschulr Berlin. Montag, den 1. Juni(2. Pfingst- feiertags: Ausflug»ach Friedrichshagen- Grünau. Absahrt: Alexanderplatz 8,54, Schlesischer Bahnhof 9,1. Ankunft Friedrichs- Hagen 9,34. Treffpunkt für Nachzügler von 12 Uhr mittags ab Restaurant Marienlust, am besten von Grünau aus zu erreichen. Zahlreiche Beteiligung der Mitglieder und Freunde der Schule wird erwartet. Im Zoologischen Garten findet am heutigen Sonntagnachmittag von 4 Uhr ab großes Promenaden-Konzert statt, loelches von drei Garde-Kapellen in Uniform ausgeführt wird. Der Eintrittspreis beträgt 5V Pf. für Erwachsene und 25 Pf. für Kinder unter 19 Jahren. Im Berliner Aquarium wird der Besucher und Naturfreund wieder verschiedene neue und merkwürdige Erscheinungen beobachten können. Das höchste Interesse erregt der kürzlich angekommene echte Tintenfisch ans dem Mittelmeer, der nun, nachdem er die Krisis der Transportkrankhcit hinter sich hat. sich in dem für seltenere Meerespolypen bestimmten Becken des unteren Grottenganges sehr wohl fühlt und durch seine absonderliche Gestalt und das eigen- artige, große blauschwarze Auge, sowie durch die niit Hilfe der unteren vier Arme ausgeführten Schwimmbewegungen die Auf- merksamkeit des Beschauers fesselt, ferner durch die eigentümlichen Fangstellungen, wobei er sich wagerecht im Wasser schwebend erhält und dann die Beute durch hervorschleudern der Fangarme ergreist. Derartige biologische Beobachtungen lassen sich erst jetzt anstelle», nachdem die Direktion an der Hand der gesammelten Erfahrungen für die Ueberführung und Eingewöhnung derartiger seitencr Tiere besondere Maßnahmen treffen kann. Ebenso erzielt sie immer mehr zufriedenstellende Erfolge in dem Transport andrer Meeresbewohner, z. B. des sonst so„gemeinen" Herings. Im Sportpark Friedenau findet an Stelle des angekündigten Matchs Bonhonrs- Görnemann am Sonntagabend 7 llhr ein Dreier-Match Bonhours-Görnemann-Denrke über eine Stunde statt, nachdem der Franzose Bouhours die Herausforderung Demkes acceptiert hat. Demke hatte bekanntlich dem Franzosen Cornet, den Sieger des kleinen Goldenen Rades, ein Match angetragen, das dieser wegen anderweit eingegangener Wer- pflichtungen nicht annehmen konnte. Feuerbericht. Die letzten 24 Stunden brachten wieder über ein Dutzend Alarmierungen. Freitagabend wurde die Wehr nach der Chansseestr. 17/18 gerufen, weil hier durch Unvorsichtigkeit in einer Wohnung Möbel und Decken in Brand geraten waren. Auch in der Pallisadenstr. 193 und in der Urbanstr. 87 mußten Wohnungsbrände abgelöscht werden. Kleidungsstücke, Gardinen ec. wurden in der Hauptsache beschädigt. In der Mühlenftr. 166 war etivas später auf dem Boden Feuer ausgekommen. Allerlei Gerumpel, Kisten und Ver- packungsmaterial standen in Flammen. Alarmierungcn, die außer- dem im Laufe des Freitags nach der Brunnenstr. 3, Usedomstr. Ruugestr. 15, nach der Schönhauser Allee und noch nach einigen andren Stellen erfolgten, betrafen nur ganz unbedeutende Brände. Huö den Nachbarorten. Lichtenberg G em e i n d e v e r t r e te r aber nicht Steuer zahlerl„Die Besucher der Arbeitslosen-Versammlungen sind Montagsbnmmler," donnerte Herr Göhlsdorf bekanntlich in der Debatte über die Maßnahmen, die gegen die Arbeitslosigkeit ergriffen werden sollten.„Ich bin vom„Bürgerverein" als Kandidat aus- gestellt und dürfte auch von diesem gewählt sein und lehne es daher ab, in einer öffentlichen Versammlung Bericht über meine Thätigkeit als Gemeindeverordneter zu erstatten," antlvortete Herr Göhlsdorf dem s ocialdemokratischen Wahlkomitee, um sich dann sofort in die zweite Wählerklasse zu flüchten und als„Bürgervereinler" die Gemeinde Vertretung zu— zieren. Nun hat unser Kommunalfteisinn. die Gruppe, der Herr Göhlsdorf angehört, eine— Zeitung zu ihrer Versügung. Unparteiische Berichte aus den Gemeindeverttetungen zu bringen, soll eine ihrer Aufgaben sein l Von der öffentlich vor- getragenen Thaffache, daß Herr Göhlsdorf seit 1991 keine Steuern bezahlt, auch keine von ihm beizutreiben sind, trotzdem er Besitzer großer Grundstücke ist, bringt die„Ortszeitung" kei Wort! Unsre Genossen haben recht: man schämt sich seiner! Herr Göhlsdorf stimmte auch gegen den Anttag unsrer Genossen, den preußischen Landtag aufzufordern, für die Gemeindelvahlen das Reichstags-Wahlrecht einzuführen und das Wahlrecht auf die Frauen auszudehnen. Herr Göhlsdorf gab den Ausschlag, daß die Haus- besitzer unsrer Genossen als„Scheinbesitzer" erklärt wurden. Run hat auch ihn sein Schicksal erreicht. Reinickendorf. Das Gesuch des socialdemokrattschen Wahlkomitees an den hiesigen Gemeindevorstand um Zustellung der Abschrift der Wählerlisten gegen Erstattting der Kosten wurde abgelehnt, weil dem Gemeindevorftand Arbeitskräfte zur Anfertigung der Listen nicht zur Verfügung stehen. Als daraufhin ein Genosse die Abschrist während der öffentlichen Auslegung derselben selbst vornehmen wollte, wurde dies mit dem Bemerken verweigert, daß nur Aus züge gemacht werden dürsten und es nicht angängig sei, die ganze Liste abzuschreiben, da kein Platz dazu vorhanden sei. Eine elegraphische Beschwerde an den Landrat scheint ein größeres Ent- gegenkommen verursacht zu haben, denn jetzt dürfen Auszüge oder Abschriften, wie man's zu nennen beliebt, gemacht werden. Die Zahl der Wahlbezirke und somit auch der Wahllokale beträgt 19. Wähler sind 4194 vorhanden. Die Wahlbewegung am Orte wird bis jetzt nur von unfern Genossen geführt. Von gegnerischen Parteien, Versammlungen oder Flugblätter merkt man nichts. Hoffnungslos scheinen sie sich ihren: Schicksal zu ergeben. Krank und siech die Gegner, dagegen bei unfern Genossen erhöhte Arbeits reudigkeit. Das bewies die letzte Flugblattverbreitung, wo es zum erstennml möglich war, ohne fremde Hilfe in den zehn Orten des Bezirks gleichzeitig unter Mitwirkung der Radfahrer die Verbreitung exakt vorzunehmen. Zehlendorf. Wie uns von unterrichteter Seite nachträglich mit geteilt wird, hatten die Rcakttonäre Zehlendorfs die Absicht, uns durch das Kaiserhoch in Verlegenheit zu bringen. Sie nahmen an. daß wir sitzen blieben, worauf man uns dann aus dein Saal weisen wollte. Dadurch, daß wir ruhig aufstanden, ohne Hoch zu rufen— oweit geht der Dolus der Majestätsbeleidignng noch nicht, daß man uns zwingen kann, Hoch zu rufen— ist die edle Absicht ins Wasser gefallen. Daher denn auch das ganz unmotivierte Betragen des Herrn Professor Althaus erklärlich, der sich ein Verdienst um die Monarchie zu erwerben gedachte. Die Zahl der wähl b e r e ch t i g t e n E i n w o h n e r ist von 833 im Jahre 1899 au 2399 gestiegen. Rowawes. Eine ungeheure Menschenmenge— wir schätzten ie auf mindestens 699 Personen— hatte sich am Nachmittage des Himmelfahrtstages auf dem Friedhofe versammelt, um der Beeröi- gung des Sohnes des Eisenbahnarbeiters Schloericke, der, wie der Vorwärts" bereits mitteilte, unter eigenartigen Umständen ver- torben ist, beizuwohnen. Der die Grabrede haltende Ober Pfarrer Koller führte aus. daß der Tod des Knaben durch einen u n- lücklichen Zufall herbeigeführt sei. Da der Familie des Verstorbenen das Sektionsprotokoll noch nicht zugestellt ist, können wir nicht darüber urteilen, ob der Tod des Knaben mit der Züchtigung durch den Lehrer in Verbindung steht. Jedenfalls ist es merk- würdig, daß, wie man uns mif das bestimmteste mitgeteilt hat, der Lehrer die Eltern gebeten hat, ihn nicht unglücklich zu machen und ihnen pekuniäre Unterstützung in Aussicht stellte. Da die Entrüstung über den Fall eine außer- ordentlich große und Klarstellung des Falles dringend geboten ist. haben die socialdemokrattschen Gemeindcvertretcr beim Gemeinde- Vorsteher beantragt, folgende Interpellation auf die Tagesordnung der nächsten Gemeindevertreter-Vcrsammlnng zu setzen: Ist dem Herrn Gemeindevorsteher bekannt, daß der Tod eines Volksschülers durch eine körperliche Züchtigung seines Turnlehrers erfolgt ist und was gedenkt der Gemeindevorstand im Interesse der Schule in dieser Sache zu thun? Wir hoffen, daß durch diese Interpellation die Schulbehörde sich veranlaßt fühlen wird, den Lehrer bis zur Klar- -tellung des Falles von seinem Amte zu suspendieren, denn man kann doch niemand zumuten, seine Kinder von einem Lehrer unterrichten zu lassen, der unter dem Verdacht steht, durch Ucberschreitung seines Züchtigungsrechts den Tod eines Kindes herbeigeführt zu haben. Potsdam. Zu 19 Wochen Festung verurteilt wurde vom Ober- Kriegsgericht der Fahnenträger des Garde-Jägerbataillons zu Pots- dam, Oberjäger Jacob, wegen schwerer Körperverletzung mittels seines Seitengewehrs. Jacob hatte vor einigen Monaten init noch einem Oberjäger ein Haus in der Mittclstraße, woselbst eine Dirne wohnte, aufgesucht. Als dieselbe die beiden angetrunkenen Mars- -öhne nicht in ihre Wohnung lassen wollte, machten dieselben Krach. Jacob zog dabei sein Seitengewehr und brachte dem Dachdecker Eis- mann eine schwere Körperverletzung bei, als dieser die beiden Oberjäger ausforderte, das Haus zu verlassen. D a s K r i e g s- ericht hatte nur auf 72 Mark Geld st rase er- k a n n t, während das Ober-Kricgsgericht auf oben angeführte Strafe erkannte. (ZericKts-TeiUiug. Gewissenszwang in Preußen. Der Kaufmann S., der schon seit vielen Jahren Dissident ist, hatte geglaubt, von der verfassungsmäßig gewährleisteten Religions- und Gewissensfreiheit dadurch Gebrauch machen zu können, daß er seine Tochter vom Religionsunterricht in einer Berliner Volksschule fernhielt. Schulbehördcn und Staatsanwaltschaft waren aber andrer Meinung und wollten ihm dies fühlen lassen. Das Schöffen- gericht sprach ihn frei, das Landgericht Berlin verurteilte ihn jedoch zu einer Geldstrafe wegen nicht genügend entschuldigter Schul- Versäumnis seiner Tochter. In der llrteilsbcgründnng wurde unter andcnn gesagt: Wer sein Kind in die Volksschule schicke, müsse es auch an dem schulplanmäßigcn Religionsunterricht teilnehmen lassen. und sei hiervon nach Z 11 II 12 Allgemeinen Landrechts nur dann befreit, wenn das Kind„in einer andren Religion nach ven Tesetze» des Staats" erzogen werde. Daß dies der Fall sei, habe der An- geklagte nicht einmal behauptet. Jene Auslegung widerspreche auch nicht dem Artikel 12 der preußischen Verfassung, der die Freiheit des religiösen Bekenntnisses gewährleiste, denn der Artikel 12 besttmme auch, daß durch die Ausübung der Religionsfreiheit den bürgerlichen und staatsbürgerlichen Pflichten kein Abbruch geschehen dürfe. Zu den staatsbürgerlichen Pflichten gehöre aber nach Artikel 21 der Ver- fassung auch die Pflicht der Eltern, ihre Kinder nicht ohne den Unter- richt zu lassen, der für die öffentlichen Volksschulen vorgeschrieben sei. so daß sich auch daraus wieder die Pflicht für die Eltern ergebe, mangels des Nachweises eines andren gleichwertigen Religions- Unterrichts ihr Kind an dem Religionsunterricht der Volksschule teilnehmen zu lassen.— Dann ging das Gericht noch auf die ethische Seite der Angelegenheit ein und meinte, ein Kind, das gar keinen Religionsunterricht genieße, würde verwildern und moralisch ver- kümmern. Der Angeklagte thäte gut, sein Kind nicht zu beunruhigen. Wenn das Mädchen herangewachsen fei, dann könnte er es in die Thesen der von ihm als richtig anerkannten Lehre einweihen und es der Tochter überlassen, zwischen dieser und der in der Schule kennen gelernten zu wählen. Der Angeklagte legte Revision beim Kammergericht ein, wo sie vom Rechtsanwalt Dr. H. Siloerstein vertreten wurde. Unter andcrm wurde in der Revision betont, daß der Vater das in der Gesetzgebung ausdrücklich anerkannte Recht habe, zu bestimmen, daß sein Kind in der Religion erzogen werde, zu der er selbst sich bt- kennt. Da er religionslos fei, so könne er sie vom Religionsunter- richt überhaupt fernhalten, denn so sei§ 11 II 12 Allgemeinen Landrechts nicht auszulegen, wie es der Borderrichter gethan habe. In„einer andren Religion nach den Gesetzen des Staates" erzogen werden, solle nicht heißen, daß die andre Religion eine Religion nach den Gesetzen des Staates, eine staatlich anerkannte Religion sein müsse. Die Heranziehung der Gesetze des Staates habe vielmehr nur den Sinn, daß die Bestimmung über die Wahl der Religion den Gesetzen des Staates zu entsprechen habe. Der§ 11 II 12 wolle— im Gegensatz zu obiger Auslegung des Landgerichts— nur bestimmen, daß Kinder am allgemeinen religiösen Unterricht nicht teilzunehmen haben, wenn sie anderweit religiös erzogen werden sollen. Ueber die Anordnung dieser anderweiten re- ligiösen Erziehung treffe er keine Bestimmung. Wenn gesagt sei. die staatsbürgerlichen Pflichten dürften nicht verletzt werden, und wenn Artikel 22 der Verfassung dazu auch den Schulzwang zähle, so dürfe nicht vergessen werden, daß eben der Schulzwang in Bezug auf Religion nach§ 11 II 12 Allgemeinen Landrechts beschränkt sei und auch nach der Verfassung beschränkt sein solle, weil seine An- Wendung in diesem Fall zum Glaubenszwange aus- arten würde. Der Vater müsse es als einen ihm zugefügte« Glaubenszwang schlimmster Gattung empfinden, wenn sein Kind Wider seinen Willen in den fundamentalsten Grundanschauungen über Welt und Leben— und das würden die religiösen doch wohl sein— Belehrungen empfange, die er für unrichtig und verderblich halte, und für deren Richtigkeit ihm die Staatsgewalt keine Gewähr leisten könne.— Der Angeklagte legte selber noch dar, daß er durch den Gedanken an die religiöse Erziehung seines Kindes auf das empfindlichste gequält werde. Das Kammergericht unter dem Vorsitz des Herrn Lindenberg verwarf indessen die Revision und billigte die Vorentscheidung aus den vom Landgericht angeführten Gründen. Herr Lindenberg meinte noch, das Kind komme in keinen Gewissenszwang durch den Religionsunterricht, und der Vater auch nicht dadurch, daß er ihn dulden müsse. Peinliche Fragen gebe es bei allen Meinungs- Verschiedenheiten in der Familie. Das Wesen der Fahrlässigkeit beim Falscheide. Leipzig. 19. Mai. Das Landgericht Pr enzlau hat am 29. November vorigen Jahres den Landwirt Julius S t a b e l wegen fahrlässigen Falscheidcs in. zwei Fällen zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hatte auf einer Auktion Bretter gekauft und sie fort- gefahren. Unterwegs trat ein gewisser M. an ihn heran und be- hauptete, das seien seine Bretter. Beide gerieten in Streit und prügelten sich, wobei Stabel den kürzeren zog und im Gesicht blutig verwundet wurde. Stabel schwor vor dem Schöffengericht und später vor der Strafkammer, er habe keinerlei Werkzeug zum Schlagen in der Hand gehabt, höchstens seine Peitsche. Durch Zeugen ist aber er- wiesen, daß der Angeklagte, als er sich am Brunnen das Blut abwusch und M. wieder auf ihn zukam, rasch hinter den Brunnen sprang, einen großen Knüppel ergriff und damit dem M. eine leichte Kopfverletzung beibrachte. Das Gericht hat deshalb Fahrlässigkeit bei der Eides- leistung angenommen und ausgeführt: Ter Angeklagte mag durch Alkoholgenutz in der klaren Beurteilung der Sachlage beeinträchtigt gewesen sein, aber aus der Verhandlung mußte er entnehmen, daß seine Zeugenaussage sehr unwahrscheinlich sei. Er hätte daraufhin sein Gedächtnis anstrengen müssen und wäre sich dann zweifellos klar darüber geworden, daß er mit dem Knüppel geschlagen hatte.— Die Revision des Angeklagten kam heute vor dem Reichsgericht zur Verhandlung und wurde vom Reichsanwalt für begründet erklärt. Er führte folgendes aus: Beim Falschcide sind vier verschiedene Arten möglich: 1. der Schwörende lveiß, daß das, was er beschwört. falch ist; das ist Meineid: 2. er zweifelt an der Richtigkeit, schwört aber auf die bewußte Gefahr hin, daß es falsch ist: das ist Meineid mit dem dolus eventualis; 3. er zweifelt, hofft aber leichtfertig, daß eine Aussage doch richtig sein könne; das ist fahrlässiger Falscheid: 4. er hat Anlaß zu zweifeln, zweifelt aber doch nicht; dies würde ein trafloser Falscheid sein, wenn sich nicht nähere Umstände feststellen lassen, welche ihn zum Zweifeln veranlassen mußten. Dieser Fall liegt hier vor. Es ist aber nicht genügend nachgewiesen, daß dem Angeklagten Zweifel an der Richtigkeit seiner Aussage aussteigen mußten. Er konnte vielleicht von der Richtigkeit seiner Aussage über- zeugt sein.— Das Reichsgericht hob das Urteil wegen Verkennung der Fahrlässigkeit a u f und verwies die Sache an das Landgericht zurück. Der verschönerte M-pvel.„Et is eene Schande for der janzen vieljerühmten preußischen Justiz, det een unbescholtener Mann, der nur seinen beleidijten Schönheitsjefühl Jcnujthuung verschaffen wollte, dafor uff der Anklagebank jeschleppt wird! Ick protestiere im Namen eener idealistischen Weltuffassung jejen..."— Vors.: „Schweigen Sie, bis Sie gefragt werden. Sic stehen hier unter der Anklage der Sachbeschädigung und Tierquälerei. Bekennen Sie sich 'chuldig?"— Angekl.:„Ick denke jar nich dran. Wat ick jcthan habe, war een Verschönerungsversnch. weiter nischt."— Vors: Dann erzählen Sie uns doch mal diese merkwürdige Sache."— Angekl.:„Fräulein Amanda Demuth. wat die Denunciantin in diesem Prozeß is. wohnt eene Treppe unter mich. Ihre Wohnung hat eenen Balkon, während meine Fenster jerade über den Balkon liejcn. Außerdem besitzt Fräulein Amanda eenen Moppel, eenen Moppcl, sage ick Ihnen, der so dick wie lang is, der an Herzverfettung, Asthma und Fettleibigkeet leidet und den janzen Dag uff den Balkon liejt wie een jemästetet Schwein und sich von die Sonne det Fett unter die Pelle schmoren läßt..."— Vors.:„Kommen Sie endlich zur Sache."— Angekl.:„Ick bin schon mitten mang. Bcsajter Moppel hat uff die rechte Hälfte eenes nich näher zu bezeichnenden Korperteils eenen schmutzigweißen Fleck, während seine janzc übrige Pelle braun wie Kaffeejrund is. Dieser Fleck war for mir een Jejen- stand det Anstoßes. Er störte mir, sobald ick bei det jetzige schecne Wetter den Kopp zum Fenster raussteckte, denn der jenau unter mich ljcjcnde Moppel hatte die leidije Anjewohnheit. immer uff die andre Seite zu liejcn und mich demonstrativ die jefleckte Seite seines nich erwähnten Körperteils zuzukehren. Meine janze ästhetische Ent- ustung wurde jewcckt durch dieser unharmonischen Farüenzusammen- tcllung. Wenn ick rauskiekte— ob ick wollte oder nich. ick mußte wie von eenen Majnct anjczogen immer wieder uff den mißjefärbten Moppel sehen. Diesen unhaltbaren Zustand beschloß ick een Ende zu machen. Mit Farbe anstreichen konnte ick den Moppel nich. weil er jehütet wurde wie een klecnet Kind; ick mußte et also anders machen: Ick koofte mich een scharfes Brcnnjlas, und eenes juten Tages, als die Sonne so recht schccn schien, da zielte ick jenau uff den Moppel seinen weißen Fleck und ließ et eene Weile brennen, um die schenierliche Blöße for immer braun zu sengen, wie det übrige Fell. Als die Haare zu roochen bejannen, huppte det asthmatische Hundewesen wie een besoffener Floh uff den Balkon rum und heulte in alle Tonarten. Die schlanke Amanda kam herausjestürzt, schmazte und füßte den Moppel ab wie nich jescheidt und det Ende war der heutije Prozeß." Die Zeugin Amanda Demuth legt in beweglichen Worten dar, wie ihr„ Bruno" jekt durch die kahle Stelle verunstaltet sei und welche Schmerzen er ausgestanden habe. Das Urteil lautete auf 10 M. Geldstrafe. Fräulein Amanda ist dies viel zu wenig, der Angeklagte aber erklärt:" Dabei beruhige ick mir nich. Ick jehe bis ant Reichsjericht!* 517988010 7. Sociale Rechtspflege. Vermilchtes. " Wichtig für Kutscher. Der Kutscher Rudolf Müller, der im Betriebe der Ofenfabrik von Förster u. Runge in Berlin beschäftigt war, befand sich am 20. Dezember 1901 mit dem Geschäftswagen der Selbstmord, der Schwester des Attentäters Nobiling. Die Schwefter Firma auf einer Tour nach Zehlendorf. Als er unter der Eisenbahn- Nobilings, der 1878 den unfeligen Anschlag auf Kaiser Wilhelm I. Ueberführung durchfuhr, flog ihm von einer über die Brücke hinweg gerübte, ein Fräulein Edeling, Wirtschafterin auf dem Rittergute laufenden Lokomotive Ruß und Kohlenstaub ins Gesicht. Einige Rotitten bei Schwerin a. Warthe, endete, wie die Bosener Neuesten Partikelchen davon drangen ihm ins rechte Auge und verursachten Nachrichten" behaupten, durch Selbstmord mittels Giftes. Die Tote eine bösartige Entzündung desselben, infolgedessen der Verletzte hieß früher Nobiling. Nach dem Attentate erhielten, wie erinnerlich längere Zeit arbeitsunfähig wurde. wieder zu arbeiten, mußte sich aber immer von neuem in ärztliche Edeling zu nennen. Fräulein Edeling hatte angeblich bereits vor Er versuchte zwar hin und sein wird, die Mitglieder der Familie Nobiling die Erlaubnis, sich Behandlung begeben. Schließlich wandte er sich an die Nordöstliche einigen Tagen versucht, ihrem Leben durch Ertränken ein Ende zu Eisen- und Stahl- Berufsgenossenschaft mit dem Antrag auf Ge- machen; gestern früh wurde die in den 50er Jahren stehende Edeling währung einer Unfallrente. Er wurde jedoch abgewiesen mit der vergiftet und tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Begründung, es handle sich hier nicht um einen BetriebsLebens, der keiner Entschädigungspflicht unterliege. Das anunfall, sondern um einen Unfall des gewöhnlichen gerufene Schiedsgericht schloß sich dem Entscheide der Berufsgenossen schaft an und wies den Kläger ebenfalls ab. Auf seinen durch den Gewerkschaftsbeamten Uthes eingelegten Rekurs jedoch hob das Reich 3- Versicherungsamt t fürzlich die Vorentscheide Der Onkel Millionär". Ein nettes Geschichtchen wird gegens wärtig in Augsburg erzählt. Ein Mädchen aus guter Familie" Briefkaften der Redaktion. Arbeitsbescheinigung und Krankenversicherungspflicht. Der Preß vergolder S. war 2 Nächte in der graphischen Anstalt von Schloß hatte schon seit einiger Zeit ein Verhältnis mit einem Offizier, beschäftigt geweſen. Die letzte Arbeit hatte er um 12 Uhr in der doch war wegen des geringen Vermögens vorerst an eine Seirat Nacht vom Sonnabend, den 17. Januar, zum Sonntag, den bei der Krankenkasse krank. Er war aber dort nicht angemeldet und wieder auf und verurteilte die Berufsgenossen- Telegramm seiner Braut zugesandt mit den Worten:„ Onkel 18. Januar, beendet. Am Montag, den 19. Januar, meldete er sich nicht zu denken. In letzter Zeit schien sich die Liebesglut des Baterlands- Berteidigers überhaupt abzutühlen. Auf einmal bekam er ein wurde von dieser als Nichtmitglied betrachtet, da der Arbeitgeber dem S. nur eine 2tägige Beschäftigung attestierte, indem er die aft zur Zahlung einer Rente. Anßer den that, Millionär in Ostindien gestorben." In Gala werfen und zu seiner Stunden genau angab und sich darauf berief, daß er S. nicht bei der fächlichen Feststellungen wird in dem Urteil ausgeführt: Es könne Braut fahren, war das Wert eines Augenblicks. Bald jedoch klärte Staffe anmelden brauchte, weil er noch nicht drei Tage bei ihm be- feinem Zweifel unterliegen, daß das Eindringen des Fremdkörpers sich die Sache auf, daß nicht ein Onkel Millionär, sondern ein Onkel schäftigt gewesen sei. S. flagte nun gegen Schloß beim Gewerbe- in das Auge des Klägers unter diesen Umständen als Betriebs- Missionär in Ostindien gestorben sei. gericht auf Ausstellung einer Arbeitsbescheinigung, die den Montag, unfall anzusehen sei. Der ursächliche, räumliche und zeitliche den 19. Januar, noch mit einschließe. Er machte geltend, das Ar- Busammenhang des Unfalls mit dem Betriebe sei ohne weiteres gebeitsverhältnis sei in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag noch geben, weil sich der Unfall während einer Betriebsthätig gar nicht gelöst worden, sondern hätte den Montag, wo er sich krant eit ereignet hat. Die Gefahr, Kohlenstaub in die Augen zu be= meldete, noch mit umfaßt. Wenn er Montag zur Arbeit erschienen kommen, bestehe freilich allerorten für jedermann.„ Ein Kutscher wäre, hätte man ihn ficher weiter beschäftigt. Somit sei er ver- ist indessen infolge seiner Betriebsthätigkeit dieser Gefahr regelmäßig sicherungspflichtiger Arbeiter gewesen und müsse auf die Ausstellung in erhöhtem Maße ausgesetzt, und zwar einerseits nicht nur weil einer richtigen Arbeitsbescheinigung Wert legen, um seine Rechte der er sich schneller fortbewegt als ein Fußgänger und sich hierbei an Krantentasse gegenüber geltend machen zu können. einem ungeschützten Plage befindet, sondern andrerseits auch weil er, gericht wies jedoch die Klage mit folgender Begründung ab: Der da er die Zügel zu halten hat, seine Augen nicht zu schüßen vermag Kläger müsse sich mit der Arbeitsbescheinigung, die genau die Zeiten und bei drohender Gefahr( z. B. dem Auftreten einer Staubsäule aufführe, wo er wirklich gearbeitet habe, zufrieden geben. Das Ge- oder dergleichen) nicht wie jeder andre stillstehen oder sich umsehen werbegericht sei ein Prozeßgericht, das hier nur darüber zu befinden kann." Diese Nachteile machen sich an einem Eisenbahn- Ueberhabe, ob die Arbeitsbescheinigung den thatsächlichen Verhältnissen gange noch in erhöhtem Maße geltend, weil hier sehr leicht die Pferde entspreche; das sei aber der Fall, wenn sie die wirkliche Arbeits- scheuen und der Kutscher daher seine ganze Aufmerksamkeit den dauer verzeichne. Die vermeintlichen Rechte des Klägers der Tieren zuwenden müsse. Der Anspruch des Klägers auf eine UnfallStrantenkaffe gegenüber wahrzunehmen, dazu sei das Gewerbegericht rente sei daher berechtigt. nicht da. Demnächst erscheint: Das Gewerbe= Rote Wahlen 1903 Damen- Konfektion Ein Bosten prima Sommer: Muster- Jacketts und Capes wird billig verkauft +120 Kottbuser Damm 93, Hof II. Herren- Moden elegante Ausführung geringe Teilzahlung *** 40022042140000 J. Kurzberg, Neue Königstr, 47 " Ohne Konkurrenz. Schirm- Fabrik m.Reparaturwerkstatt Neue Bezüge. Sonnenschirmei. gross. Auswahl. Eleg. weisse Einsatz- Schirme1,75 halbseid. i.gr.Farbenausw.3,00 Hochelegante reinseidene 4,75. Regenschirme i. grösst.Auswahl: B. Gloria 2,00 m. Futt. Nidelgeft. Paragon 3,00 " Hocheleg. halbseid. Reine Seide, 2 J. Gar. 4,50 7,50 Troß meiner außergewöhnlich billigen Preise bei Berufung auf d. Inserat u. Mitgliedern sämtl direkt am Alexanderplatz. etall- Bettstellen. Rappold, Markgrafenst. 18 Kein Laden Beste, billigste Bezugsquelle erstklassiger Metallbetten für Erwachsene u. Kinder. ,, Vorwärts"- Abonnenten geniessen auf Fabrikpreise 10 Proz. Rabatt. Maurer und Zimmerer erhalten technische Bücher zum Selbststudium. MonatsJ.B Ecke J. Baer Badstr. 26, Prinz. Allee Schliemannstr. 37. u. Herren- und KnabenModen. Berufskleidung. Elegante 10592* Paletots und Mäntel. Grosses Lager in- und ausländischer Stoffe zur Anfertigung nach Mass. Allerbilligste, streng feste Preise. 36 Mark Eleganter Anzug oder Paletot nach Mass mit zwei Anproben. Wer selbst Stoff hat fertige eleganten Anzug oder Paletot mit guten Zuthaten für 20 Mark. Sparvereine noch 10 Bros. raten 3,00. Probehefte sendet 3. Ansicht Krüger, Schneidermeister, Rabatt. " Buchhandlung West", Proz ( Postkarte) 195/4 Wilmersdorf. geb. Martha Priem, Floerecke, Schlegelstr. 33, Eckhaus Chausseestrasse. Neu! New! Landparzellen 15566 Berlin N., Lortzingstr. 2 III. Mein specialärztliches Institut für Haut und 2 Sch. Fulda. Besten Dank für die Zusendung. Das Blatt hat jedoch nur Scheren- Artikel; was wir gegen ein Centrumsblatt sagen, das gilt auch dem dortigen. No. 48. Bei der Abgrenzung der Wahlkreise wurden möglichst fe 100 000 Einwohner( nicht Wähler) zu je einem Streise zusammengefaßt. Dia später eingetretene Bevölkerungsverschiebung führte vielfach zu großen Ungleichheiten. Die Berliner Wahlkreise hatten bei der Volkszählung von 1900 II. 348 000, III. 125 000, IV. 467 000, V. 149 000, VI. 697 000. Bei einer folgende Einwohnerzahlen( ortsanwesende Bevölkerung): I. 74 000, Neu- Einteilung der Wahlkreise tämen auf Berlin 19 Abgeordnete, auf den jezigen VI. Kreis allein 7, sofern dabei wieder aus je 100 000 Einwohnern ein Kreis gebildet würde. W. 2. Ein preußischer Morgen hat 180 Quadratruten oder rund 2553 Quadratmeter. Die beiden Stücke Land haben eine Größe von 4 Morgen 165, Quadratruten und von 2 Morgen 179 Quudratruten. Ihr erster Brief ist wohl durch ein Versehen nicht in unsre Hände gelangt. M. N. Ellipse, Segelschnitt. Eine reich illustrierte Wahlzeitung] Wahl- Postkarten in 9228 Farbendruck. Preis 10 Pf., in Partien 6 Pf. Direkt von der Fabrik: Humboldt- Fahrräder früher Blitz, gegr. 1889, I sind auch 1903 die billigsten u. allerbesten von 30 Mk. an. Teilzahlung. 26" Luftschläuche 2,00 Mäntel 2,50 do. 2,75 3,00 3,50 do.3,50 5,00 28" Luftschläuche 2,00 Mäntel 4,00 do. 2,50 3,25 4,50 do.4,75 5,50 Reparatur- Werkstatt für Motorwagen. Sämtliche Zubehörteile billigst. Berlin, Weinbergsweg 4. Otto Heinze Chokolade 20 Pf. ,, So muss es kommen" und ,, Das freie Wahlrecht". schwarz: 1000 Stück 20 M.; 100 Stück 3 M. koloriert: 500 Stück 22,75 M.; 100 Stück 5 M. Buchhandlung Vorwärts, Berlin SW., Lindenstr. 69. Café- Restaurant Station Rahnsdorf, ist F. Heinisch, Fichtenau, tellingshalber eine Baute 20 Dresdenerstr. 128/29. Kaffee 10 u. 15 Pf. Gute Küche. 2 Billards, Stunde 40 Bf., bestens empfohlen.[ 10432* südwestlicher Vorort, WochenAbzahlung. Barzelle 60 th. 300 Mart, tur mündlich, verkauft Land 2 Mark Hinsche, Wikmannir.4.[ 10132 Abessinier- Brunnen b. 15 M. an. in garant. bekannter Güte und bester Ausführung Bumpen Koblank& Co., brie, Berlin N., Reinickendorferstr. 54a Erdbohrer leihtveije gratis. Illustrierte Kataloge gratis spottbillig. 11862* SO., Brückenstr. 6te, gut erhaltene Bumbent Bill. Einkaufsstelle für Fahrräder u. Teile. Beften Nordhäuser Reparaturwerkstatt. Beinteiben Durch Ersparen teurer auriuwertr. d. Panther- Räder. ist Friedrichstr. 131 I, zwischen Bahnhof Friedrichstraße und Dranienburger Thor. Dr. Brann, Arzt, am Bahnhof Biesdorf( fr. Schönhauser Allee 62). Sprechft. erste Station hinter Lichtenberg, Stadt- tägl. außer Freitags von 9-12, 3-6, bahn- Berkehr gesichert. Hochbauland, Rute 12 Mark an über 600 Barzellen bereits verkauft. Verkäufer im Bahnhofs- Restaurant Biesdorf. 122/15 Nieschalke, Rieger& Co., Gontardstraße 5. Blutarme, P Sonntags 9-12. atent[ 12192* Verwertung, Finanzierung, Anmeld. v. Bat. u. Gebrauchsmuſt. zum Selbstkostenpreis bei AufLadenmiete bin ich im stande, elegante, reinwollne Kammgarn nach Maß mit Anprobe unter Anzüge für 36 Mark Garantie guten Sizens und dauerhafter Arbeit zu liefern. Specialität: tung". Reichhaltiges Lager moderner " Formvollendete SchulterausarbeiStoffe. 13442* Maletzki, Schneidermeister, frag z. Verwert. Anfertig. von Weinbergsweg 15c, 1. Etage. Zeichnungen. Wolters& Co., W., Potsdamer Straße 123. Auskünfte und Ratschläge kostenlos. Schwächliche und Genesende Nathan Wand, trinken Santa Rosa feurig süsser Rotwein a Fl. 1,40 u. 1,90 Mk. oder 1613L* Afrikanischen Blutwein kräftiger, herber Rotwein a Fl. 1,25 Mk. Käuflich in allen durch Plakate kenntlich gemachten Niederlagen von Hermann Meyer& Co., Wattstrasse 11/12. Laden- Einrichtung, gebraucht und neu, Material, Mehl und Vorkost, Bäckerei: und Konditorei, Restaurations, Putz, Manufakturwaren, Kon: fektions- und Comptoir- Einrich tungen. Aeußerst billige Breise. Anfertigung in jedem Stil nach Maß in eigner Fabrif. 16382* A. Flatow, Hauptgesch.: Andreasstr. 21, Amt 71722 2. Geschäft: Brunnenstr. 7. 3. 3 714 Veteranenstr. 2. 3 714 " " Rabatt- Sparverein Königsthor. Die am 22. cr. stattgehabte Generalversammlung hat einstimmig die Auflösung des Vereins beschlossen. Etwaige Forderungen bitten wir bis spätesten 35. Juni cr. bei unsrer Geschäftsstelle Winsstr. 65, II, geltend zu machen. 1575b Die Liquidations- Kommission. 3. A.: Straube 129 Stalikerstr. 129. Die schönsten 8326 Herren- Sommer- Paletots in neu, und Anzüge fowie speciel Monats- Garderobe bon Kavalieren getragene Sachen, fast neu, für jede Figur passend, find in großer Auswahl stets zu staunend billigen Preisen zu haben. Nathan Wand, 129 Staligerstr. 129. Bitte auf Hausnummer zu achten. Meine Damen! Jetzt Mae Saccos Blusen Röcke Reste zu Saccos, Kleidern, Herren- Anzügen billiger. etc. 1370L 47 Wrangelstr. 47, part. ( Kein Laden.) Hochbahnhof Schlesisch. Thor. Otto Grundmann prakt. Naturheilkundiger Köpniderstr. 72. 11-2, 6-8. Charlottenburg, Berliner itraße 40. 8-9. Reste zur Liter von 50 Bf. an, garantiert reines Alleinvertr. d. Panther- Räder. Betreibeprobutt. ff. Liqueure.[ 11732* Credit. Max Brinner, Jerusalemerstr. 42 ut. Brunnenstr. 6. Großartige Auswahl bon Kinder-, Sport- und' Puppenwagen. Best. Fabrikat billigst. stelle spottb. 3. verk. in der Waldstraße. Off.„ Streit", Postamt 70. Dahlwitz, weftl. Vorort, an Potsd. Bahn, verk. Direkt am Bahnhof unsre Baustellen in jeder Größe: Pro Mtr. 2,25 M. Bequeme Teilzahl. Näheres Fürstenwalde u. Hirschberg, 16032* Friedrichstr. 131 d. V. Massage- Institut Carl Wolter u. Frau jekt Holzmarktstr. 19. Sprechstunde von 4-7 Sonntag bon 10-11. 10702* Lochmann's weltberühmte, bei einfachem Zurücklegen des Kopfes intensiv spülende Nasen- Douche ,, Frisch und Frei" aus Porzellan. D. R. G. M. 134776. Pat. in allen Staat. asen- Douche rischund Frei! Grossartigste Wirkung. Tausendf. erprobt u. ärztl. emMartin Berndt, Ritter- u.Prinzenst.- Ede pfohlen. à M. 1. i. Apotheken, H em- Gummi- u. Parfümerie- Geschäft In Ltr..- Fl. pfehle: Cognac 1,25-10,35, Rum 1,00-5,60. Nordhäuser 0,45-1,35, Liqueure, Eiercognac, Citronenund Himbeersaft, Teilzahlung gestattet. Port- u. Ungarweine gut u.billigst. Chausseestr. 55. 14362 Monatlich Carl Schindler, Liqueurfabrik. Bruchbänder und Leibbinden 10 Markliefere Anzüge, Paletots nach Maß. Per Kaffe allerbilligste Preise. Wer selbst Stoff hat v. 20 M. an. ( 768L Prinzenstr 55. J. Tomporowski, neidermitr., Damen Mäntel Konfektion und Kinder- Garderobe. Futterseiden, Besatzartikel. Fertige Damen- Mäntel und Jacketts in grösster Ausw. Kostüm- Stoffreste zu vollständigen Kostümen u. einzelnen Röcken in farbig u. schwarz, enorme Ausw. C. PELZ, 4. Kottbuser- Strasse 4. Tuchstoffe 1441L* Nur kurze Zeit! wegen Aufgabe des Geschäfts spottbillig.[ 12172* Wiehr, Neue Königstr. 67. Möbel 29 Gardinenhaus Bernhard Schwarz Walstr. 29 Flur Eing. Marquisen, Paletotstoffe Cheviots, Reste Wetterrouleaug, Zelte, Jalousien spottbillig. Tuchlager Molkenmarkt 12-13 buigten ut und bauerhaft zu bentbar Carl Engel ,,, Ecke zur Rippe". Kinderwagen- Kuhlicke Berlins grösstes Specialhaus. Hauptgeschäft: Neue Königstr. 43 I. II. Lager: Königgrätzerstr. 84. 8 M. bis Kinderwagen 100 M. Kinder- Sportwag. 4,50-30 M., mit Verdeck 12-50 M. Kinder- Bettstellen 7-60 M. Reizende SaisonNeuheiten. Musterbücher gratis. Meter Pf., Neu- Zittau 50 Bf., Dabendorf m. BauKonsens 72 Pf., bei Grünau 143 Pf. verk. unt. reellen Zahlungsbedingungen Schulz, Rigdorf, Lenaustr. 12/13, v. III. Baustellen i. Erkner, 81 16062* Preisen Stawinski& Schulz, Berlin NO., Höchstestr. 29. Schleunige Franz Beyer, Berlin N., Chauseestrasse 103, Maitrank, empfiehlt 14672* Himbeersaft, sämtliche Arten Weine, Liqueure, Cognac, Rum etc. I zu Engrospreisen. Verfallene Pfänder! Zum Fest! Goldfachen wie Brillanten jeder Art, gold. 1. filb. Uhren, Ketten, Ringe, sauber u. schön, werd.spottb. verk. Altes Gold, Silber w. get. u. in Zahl. gen. in Pfandl. Prinzenstr. 28, 1, Ede Ritterstr. Die bestsitzenden liefert A. Reiche, Bandagist, Seydelstraße 15. Lieferant für alle Krankenkassen. Abessinierbrunnen fompl. jekt 12 Mt. an. Erdbohrer leihweise umsonst. Ersatzteile, Sauger, Druckpumpen, einige gebrauchte Bumpen billig. Geöffnet bis abends 9 Uhr. W. Wolff, Ackerstr. 113. Verlag von Max Richter, Berlin SO. 36. Soeben erschien: Preis 1 Mark. ihre Verhütung, Behandlung Englisch. Unterricht Die Harnleiden, ending in und außer dem Hause u. Beseitigung v. Berlin, ( Einzel- oder im Cirkel) erteilt 10602* Dr. med. Schaper, Königgrätzerstr. 27. G. Swienty geb. Liebknecht, Schöneberg, Sedanstraße 57, III. Auf Räumung der Lagerbestände 365* in allerbequemste Art Teilzahlung!!! ( wöchentlich 1 Mart). Herren-, Damen- u. WeckerUhren, Regulateure, Broschen, Ringe, Ketten. Homöop. Arzt, spec. für Haut- u. Harnleiden. Frauenkrankheiten. Dr. Schünemann, Specialarzt für Haut, Harn- und Frauenleiden, Seydelstr. 9. 112-3, 6-8, Sonnt. 9-11. PrinzenJuhre& König, Dr. Simmel, Pan Warschauerstr. 72. Vornehme 14322* Herren- Stoffen Versicherungs- Attien Geſellſchaft für Anzüge, Baletots, Kinder- verfichert gegen Krankheit zu anzüge usw. beabsichtigen 15272* billigen Prämien. Näheres Koch& Seeland Müller, Friedrichstr. 207, M. Vertreter gesucht. Tuchfabrik- Niederlage Berlin C., Rossstr. 2. Musikwerke mit auswechselbaren Notenscheiben fowie Zithern. Schönste Familienunterhaltung. Geringe Teilzahlung.* Neue Königstr. 47 II, Alexanderpl. Str. 41. Specialarzt für[ 98/ 14* Hant- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12 2-4 Preise Zahn- Klinik, beliebige Teil. zahlung. InvalidenOlga Jacobson, strasse 145. teppdecken 5 Pfund Brot 50 Pf. fauft man am preiswertesten nue direkt in der Fabrit, 72 Wall: straße 72, wo auch alte Steppdecken aufgearbeitet werden. V. Strohmandel, Berlin 14. Illustrierter Breistatalog gratis. 51/13 Backware D 6 Stück für 10 Pf. Albrechts Bäckereien: Wrangelstraße 9, Krantstraße 19, Faldensteinstr. 28, Lausitzerstr. 2. Markthalle Picklerstr., Stand 222/23 Markthalle Andreasstr., Stand 16/18 Den Kennen Sie unser Rabatt- System? No. 346 201. Gesetzlich geschützt. RABATT- KARTE Waarenhaus A.Jandorf& C Berlin Belle- Alliancestr. 1-2 Spittelmarkt 16-17 Gr.Frankfurterstr.113 ANWEISUNG. Wir verabfolgen auf Wunsch bei Baareinkäufen für je 25 Pf. des bezahlten Betrages eine RabattMarke. Diese Marke klebe man in die auf der Innenseite der Rabatt- Karte vorgedruckten Felder. Sobald die Felder besetzt sind, wird die Rabatt- Karte von uns mit 1 Mark in baar eingelöst. Uon d.Rabatt- Uergünstigungen find wenigeArtikel ausgenommen Wer bei Jandorf kauft spart Geld! 950 Wir verabfolgen heute A. JANDORF& Co. Spittelmarkt 16/17 Belle Alliance- Strasse 1/2 Grosse Frankfurter Strasse 113 Ecke Leipziger Strasse Am Blücher- Platz Unsere Warenhäuser und Photographischen Ateliers He sind heute Ecke Andreas- Strasse Wir verabfolgen heute Photographie- Bons gratis bei einem Gesamteinkaufvon: Sonntag, den 24. Mai 5 Mark von Mittags 12 Uhr bis Abends 6 Uhr geöffnet. Photographie- Bons Bei Bezahlung bitten wir an der betreffenden Zahlkasse einen Photographie- Bon zu verlangen. Trotz dieser ausserordentlichen Vergünstigung bleibt unser Rabatt- Spar- System in Kraft. 14 Dutzend Visit 10 Mark 1½ Dutzend Visit EOQI made 15 Mark gratis allstalled Grosse Ausstellung garnierter Damenhüte, blogg Dutzend Cabinet 20 Mark 14 Dutzend Makart ungarnierter Damenhüte, Blumen und Weisswaren. Ferner grosses Lager in Spachtel- Kragen, Pelerinen, Spitzen und Besätzen. Hervorragende Neuheiten in Damenkonfektion, Blusen, Blusenhemden VORZUG Billigste Cassapreise auch bei grösseren Ratenzahlungen! grösster hat SuppenAusgiebigkeit MAGGI WURZE Kinderwagen- Bazar Baby. mit KorbGrösstes Spezialgeschäft. Kinderwagen 12.00, 15.00, 18.00 100.00. Sportwagen 4.5, 6.00, 7.50-75.00, Bettstellen 10.00, 15.00, 21.00 90,00, Grosse, moderne Huswahl. Potsdamerstrasse 35, Centrale: Invalidenstr. 160, an der Brunnenstrasse. FILIALEN: an der Lützowstrasse. Belle Alliancestrasse 107, Iam Blücherplatz. Reinickendorferstrasse 2c, am Wedding. Gr. Frankfurterstrasse 115, an der Andreasstrasse. Goldene Medalion Tauenzienstrasse 7 a, 5014 än der Nürnbergerstrasse. Beusselstrasse 18, an der Thurmstrasse. Brunnenstrasse 92, an der Rügen erstrasse. Oranienstrasse 31, an der Adalbertstrasse. Speisen-man nehme deshalb nie zu viel -nicht überwürzen! Carl Beusters Bade- Anstalten Friedrich Wilhelms- Bad Bad Nord- Ost Chausseestr. 81 und verabreichen: Pintschstr. 16 Elektr. Glühlicht- u. Kohlensaure Bäder, Russisch- Römische, Dampfkastenund Lohtannin- Bäder, sämtliche medizinischen und Wannenbäder. Lieferant für alle Krankenkassen. Vereine erhalten Ermässigung. Weltefted Rinderwagen- abrit- Lager Berlins Teleph. 7a, 7223. F.Bergmann& Sohn, nur 0.Andreasstr. 53 u.54. Kinderwag.8M., Gummir. 12 W., vernic. 15 M. Sportwag. 4.50 M., m. Gummir. 7.50. Wit Werdeck u. z. Eis. u. Lieg. 12 M. Kinderbett ftellen 7 W., 10-45 M. Schußvorricht." Ideal", verhind. Her ausfall. d. Kind. Preis 3.50 M. Verf. u. außerh. ab Fabrit. Musterb. gr. Riefen auswahl. Stets elegante Neuheiten. Auf Wunsch in Berlin u. Vororten follbe Ratenzahl. Bested Fabrikat. 1346L Wer Stoff hat, fertige unter Garantie tadellosen Sizes guter Buthaten Anzug 18 Mk. Alexander Schmidt, Wienerstr. 1-6, born 1 Treppe, 1. Aufgang, Eingang Staligerstr. Zurückgefeste Kinder- n. Sportwagen mit 25% Rabatt. Mit Stoff Anzug von 27 Mk. an. Goldene Medaillen CARL ZOBELO Berlin SO., Köpnicker Strasse 121, Eckhaus. Höchst beachtenswert! Der Eigne Werkstätten im Hause. Illustrierter Katalog gratis und franco. 922L* Meine Läger sind für die Frühjahrssaison sowohl in den Mass-, wie in den fertigen Abteilungen mit sämtlichen Neuheiten vom einfachsten bis zum elegantesten Genre ausgestattet. Alle Grössen vorhanden, auch für sehr korpulente Herren. Beste Herren und Knaben- Garderoben der Gegenwart! Prämiiert mit goldenen Medaillen. Sehr billige, aber feste Preise. Volle Garantie für meine Fabrikate. Berantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. ER Br. 119. 20. Jahrgang 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. 1918 Soutes, 24. Mai 1903. Wochen- Spielplan der Berliner Theater. Königliches Opernhaus. Sonntag: Fidelio. Montag: Till Gulenspiegel. Dienstag: Die Entführung aus dem Serail. Mittwoch: Döberik. Anno 1757. Donnerstag: Robert der Teufel. Freitag: Das Rheingold. Sonnabend: Die Walküre. Sonntag: Carmen. Montag: Siegfried. Königliches Schauspielhaus. Sonntag: König Richard II. Montag: König Heinrich IV. 1. Teil. Dienstag: König Heinrich IV. 2. Teil. Mittwoch: Gyges und fein Ring. Donnerstag: König Heinrich V. Freitag: König Heinrich VI. Sonnabend: König Richard III. Sonntag: Don Carlos. Montag: Der Geigenmacher von Cremona. Die Schule der Frauen. Neues fal. Opern- Theater. Sonntag, 24. Mai: Hänsel und Gretel Die Puppenfee. Sonntag, 31. Mai: Jm bunten Rod. Montag, 1. Juni: Schiller- Theater O.( Wallner- Theater.) Sonntagnachmittag: Wilhelm Tell. Sonntagabend: Im weißen Rößl. Montag: Im weißen Rößl. Dienstag: Jm weißen Rößl. Mittwoch: Hedda Gabler. Donnerstag: Im weißen Rößl. Freitag: Im weißen Rößl. Sonnabend: Im weißen Rößl. Sonntagnachmittag: Romeo und Julia. Sonntagabend: Der Probekandidat. Montagnachmittag: Jugendfreunde. Montagabend: Jm weißen Rößl. Das große Licht. SING Schiller- Theater N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag nachmittag: Des Meeres und der Liebe Wellen. Sonntagabend: Jugendfreunde. Montag: Hedda Gabler. Dienstag: Die guten Freunde. Mittwoch: Jm weißen Rößl. Donnerstag: Die guten Freunde. Freitag: Jugendfreunde. Sonnabend: Hedda Gabler. Sonntagnachmittag: Heimat. Sonntagabend: Im weißen Rößl. Montagnachmittag: Die Jungfrau von Orleans. Montagabend: Hedda Gabler. Deutsches Theater. Sonntagnachmittag: Die Weber. Sonntagabend: Monna Banna. Montag und Dienstag: Monna Banna. Mittwoch: Fauft. Donnerstag: Der Biberpelz. Freitag und Sonnabend: Monna Banna. Sonntagnachmittag: Die Bildente. Sonntagabend: Monna Vanna. Montagnachmittag: Die versunkene Glocke. Montagabend: Die Jüdin von Toledo. Berliner Theater. Sonntagnachmittag: Ueber unsre Kraft. II. Teil. Sonntagabend: 100 000 Thaler. Montag: Alt- Heidelberg. Dienstag und Inserate Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 24. Mai. Freie Volksbühne. Metropol. Theater. Im Hinterhause.. 9. und 10. Abteilung. Anfang 24 Uhr. Lessing Theater. 12. und 9 13. Abteilung: Johannisfeuer. Anfang 2% Uhr. Anfang 7 Uhr: Opernhaus. Fidelio. Montag: Till Eulenspiegel. Schauspielhaus. König Richard der Bweite. Montag: König Heinrich der Vierte. ( I. Teil.) Neues Operntheater. Hänsel und Gretel. Die Puppenfee. Deutsches. Monna Banna. Nachmittags 22 Uhr: Die Weber. Montag: Monna Banna. Berliner. 100 000 Thaler. Nachmittags 2, Uhr: Ueber unfre Kraft.( II. Teil). Montag: Alt- Heidelberg. Leffing. Phèdre. Bohémos. Montag: Magda. Residenz. Lustige Ehemänner. Vorher: Nach dem Balle. Montag: Diefelbe Borstellung. Neues. Der g'rade Michl Montag: Dieselbe Vorstellung. Westen. Dubarry. Nachmittags: Der Verschwender. Montag: Dubarry. Central. Madame Sherry. Nachm. 3 Uhr: Die Fledermaus. Montag: Madame Sherry. Thalia. Im Himmelhof. Montag: Der Bosaunenengel. Anfang 8 Uhr: 24. Sonntag, Mittwoch: 100 000 Thaler. Donnerstag: Alt- Heidelberg. Freitag: urosten bezahlt sind oder nicht, tann unter feinen 100 000 Thaler. Sonnabend: Alt- Heidelberg. Sonntag: 100 000 Thaler. Umständen als eine innerhalb eines Jahres vor der Montagnachmittag: Alt- Heidelberg. Montagabend: Oberon.( Morwit- Oper). Wahl empfangene Armen unterstübung erachtet werden. Neues Theater. Sonntag und Montag: Der g'rade Micht. Dienstag, 2. Streit besteht nur darüber, ob und inwieweit feit Mittwoch und Donnerstag: Der Herr Gemeinderat. Freitag: Der g'rade dieser Beit gewährte Krantenpflege Armenunter Michl. Sonnabend, Sonntag und Montag: Der Herr Gemeinderat. stübung ist. Nach richtiger Ansicht ist die Aufnahme Theater des Westens. Allabendlich: Gräfin Dubarry. Sonntag, den eines Kindes in ein Krankenhaus teine Armen. unterstügung, wenn es deshalb aufgenommen ist, und 31. Mai, und Montag, 1. Juni, nachmittags: Der Verschwender. Thalia- Theater. Sonntag: Im Himmelhof. Montag bis Donners- weil es frant, nicht weil es arm ist. In jedem solchen Fall ist tag: Der Posaunen- Engel. Freitag bis Sonntag: Charleys Tante. Aufnahme zu verlangen. A. 3. 1. und 2. Nein. Ein Vormund kann Residenz- Theater. Allabendlich: Lustige Chemänner und Nach dem für eheliche Kinder, deren Mutter lebt, in der Regel überhaupt nicht bestellt werden, Der Mutter gebührt die elterliche Gewalt. F. D. Brit. Ja. Balle. Dienstagmittag 12 Uhr: Conférence von Sarah Bernhardt. Leffing- Theater. Sonntag: Phèdre Bohémos. Montag: Heimat. F. 83. 1. Sa. 2. Sie können beide verklagen. P. M. 1. Der Dienstag: Frou- Frou. Mittwoch, Donnerstag und Freitag: Der blinde Arbeitslohn ist nicht pfändbar. 2. Verträge, die in der Absicht geschlossen werden. die Befriedigung eines Gläubigers zu hindern, find ungültig und Passagier. Sonnabend und Sonntag: Fausts Verdammnis. Kleines Theater. Allabendlich: Nachtasyl. Sonntag, 24. Mai, nach- können strafbar sein. E. S. 55. Allmonatlich einmal. Hamann. Sie nittags: Einafter. find wahlberechtigt. Sch. 101. Ja.- M. N., Bernauerstraße. Wenden Trianon- Theater. Allabendlich: Die Notbrüde. Sie sich an den Verein gegen Verarmung( Deutscher Dom, GendarmenCentral- Theater. Bis Freitag allabendlich: Madame Sherry. markt). W. P. Welche Verpflichtungen Sie haben und ob gegen das Sonnabend und Sonntag: Der Zigeunerbaron. Sonntag, 24. und 31. Mai, Urteil etwas auszurichten ist, läßt sich ohne Einsicht in dasselbe nicht sagen. nachmittags: Die Fledermaus. Ohm Bornstedt. Soweit ohne Einsicht in das Testament ersichtlich ist: Belle- Alliance Theater. Allabendlich: Die Weanerin. Vor dem 1. Nichts. 2. Ja. 3. Klage beim Landgericht. 4. Ja. Ch. 122. Hat Gesindeball. die Praxis so bestanden, wie Herr H. behauptet, dann sind Sie im Unrecht. W. F. S. 9. 1. Dienstmädchen sind nicht krankenversicherungspflichtig. Die Herrschaft hat aber im Falle der Erkrankung dem Mädchen die erforder Apollo- Theater. Allabendlich: Die Liebesinsel. Metropol Theater. Allabendlich: Neuestes! Allerneuestes! Urania Theater, Taubenstr. 48/49. Bis Mittwoch: Das Land Tirol. liche Berpflegung und ärztliche Behandlung bis zur Dauer von 6 Wochen, Bon Donnerstag ab: Von der Zugspige zum Wahmann. Briefkaften der Redaktion. Juriftifcher Teil. jedoch nicht über die Beendigung des Dienstverhältnisses hinaus, zu ge währen. 2. Die Bescheinigung des Unvermögens ist von der Behörde des usafioonizes zu erteilen(„ Arbeiterrecht" S. 348 sind die zuständigen Behörden aufgeführt). Dann ist unter Ueberreichung der Bescheinigung das Armenrecht bei Gericht nachzusuchen. Moabit. Wiederholen Sie Ihre übrigens oft beantwortete Frage nach Abschluß der Reichstagswahlen. Eine auf die Berechtigung zu Landtagswahlen ergehende Antwort würde jekt Verwirrung hervorzubringen geeignet sein. S. S. 93. 1. Ja. 2. Nein. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 7 bis 9½½ Uhr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. R. D. 109 und einige andre. 1. Strantenhauspflege, die vor dem 16. Juni 1902 erfolgt ist, gleich biel ob die für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Größere Inserate bitten wir vorher anzumelden und bis 4 Uhr nachmittags einzusenden. Urania. Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Das Land Tirol. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. Passage- Theater. Anfang: Sonntags 3 Uhr. Wochentags 5 Uhr. Ende 11 Uhr. Erna Koschel Josefine Delcliseur Cake Walk Zaretzki Trio. Ganz Berlin zerbricht sich schon den vierten Monat den Kopf über AGA! die schwebende Jungfrau! 14 erstklassige Nummern. Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Schiller- Theater N. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Sonntagnachmittag 3 Uhr: Sonntagnachmittag 3Uhr: Wilhelm Tell. Schauspiel in 5 Aufz. v. Fr. Schiller. Sonntagabend 8 Uhr: Im weissen Rössl. Luftspiel in 3 Aften von D. Blumenthal und G. Kadelburg. Montagabend 8 Uhr: Im weissen Rössl. Dienstagabend 8 Uhr: Im weissen Rössl. Am Des Meeres und der Liebe Wellen. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Franz Grillparzer. Sonntagabend 8 Uhr: Jugendfreunde. Lustspiel in 4 Aufzügen von L. Fulda. Montagabend 8 Uhr: Hedda Gabler. Dienstagabend 8 Uhr: Die guten Freunde. Thalia- Theater Dresdener Strasse 72. ( Direktion: Jean Kren. Alfred Schönfeld.) Wohlthätigkeits- Vorstellung zu Gunsten der verfolgten Juden in Kischinew. Montagabend 1/28 Uhr: Der Posaunen- Engel. Große Ausstattungspoffe. Im dritten Aft: Auftreten namhafter Künstler. Unter anderm: Ferdinand Bonn, mit Erlaubnis der General- Intendantur der kgl. Schauspiele. Mif Nadage Dorée, englische Konigsthor, Schweizer- Garten. Friedrichshain.do Sonntag, den 24. Mai:: Garten- Konzert und Extra- Vorstellung. Bon Pfingsten ab: Hansi Niese aus Wien, zur Zeit zum Gastspiel am hiesigen Neuen Theater. Harry Walden, mit Erlaubnis 15382* der Direktion des Berliner Theaters. Täglich: Grosse Vorstellungen. Am 1. u. 2. Pfingst- Feiertag: Früh- Konzerte u. Vorstellungen. ( feber au folzogen Dr. Arthur Pierhofer. Bozena Bradzky und Oskar Neues Theater| Casino Theater trauk Schiffbauerdamm. 4a- 5. Anfang 7%, Uhr: Castans Panoptikum. Gastspiel Hansi Niese. Friedrichstr. 165, mit zahllosen Sehenswürdigkeiten! Der grade Lothringerstr. 37. Marie Hente letteSonntags- Aufführung Theater. bes Zugftückes: Manci bon ThaliaJofephine Dora, Frik Helmer ding, Leonore Boje und Else Michl.nfer Goldjunge. Wannoving vom Thalia- Theater. Dienstag: Zum erstenmal: Der Herr Gemeinderat. Beckers Geschichte 2c. Anf. 8 Uhr. Morgen Benefiz Regisseur Echof. Guido Thielscher An all. Pfingsttagen neues Programm. j als Erklärer des Original- Riesen Heute Nachm. 4 Uhr: Elternlos. Machnow( mit Erlaubnis Neu! Dietanzende Neu! Kleines Theater Dazu Auftreten fämti. Specialitäten. indische Kolossaldame Princess Bohatcio! Grosser Lacherfolg! Promenaden- Konzert. Unter den Linden 44. Nachmittags 3 Uhr bei über die Hälfte ermässigten Preisen: Don Carlos auf der Schmiere. Serenissimus- Zwischenspiele. Liebesträume. Kollegen. Abends 8 Uhr: Nachtasyl. Montag: Nachtasyl. Schiller O.( Ballner Theater.) Central- Theater Trianon- Theater. Jm weißen Rößl. Nachmittags 3 Uhr: Wilhelm Tell. Heute nachmitt. 3 Uhr, halbe Preise. Montag: Im weißen Rößl. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.) Jugendfreunde. In Besetzung: Die ermaus. Abends 7, Uhr: Rachmittags 3 ühr: Des Meeres 28iederauftreten b. Fr. Josefine Vettori und der Liebe Wellen. Montag: Hedda Gabler. Belle- Alliance. Freigesprochen. Hierauf: System Aubert. Montag: Dieselbe Borstellung. Carl Weiß. Das Geheimnis des roten Hauses. Nachmittags 3 Uhr: Die Baise von Lowood. Montag: Das Geheimnis des roten Hauses. Cajino. Unser Goldjunge. Beders Geschichte 2c. Specialitäten. Nachmittags 4 Uhr: Elternlos. Montag: Unser Goldjunge. Metropol. Neuestes! Allerneuestes! Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo. Die Liebesinsel. Specialt täten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Buntes. Die weiße Dame. Montag: Dieselbe Vorstellung. Kleines. Nachtasyl. Nachmittags 3 Uhr: Don Carlos. Montag: Nachtafyl. Trianon. Die Notbrüde. Montag: Dieselbe Borstellung. Paffage Theater. Specialitäten. Montag: Dieselbe Borstellung. Wintergarten. Specialitäten. Montag: Dieselbe Borstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Montag: Diefelbe Vorstellung. Urania. Taubenstraße 48/49. Das Land Tirol. Invalidenstraße 57/62. Stern nach ihrem Urlaub. Madame Sherry. Operette in 3 Aften von Hugo Felir. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: Lekte Aufführungen von Madame Sherry. Georgenstraße, zwischen Friedrich- u.Universitätsstraße. Abends 8 Uhr: Die Notbrücke. Luftspiel in 3 Atten von Fred Gréfac und Francis de Croisset. Metropol- Theater. Thalia- Theater. Der grösste Erfolg dieser Saison! Dresdenerstr. 72/73. Anfang 7, Uhr. Zum 133. Male: Der Posaunenengel. Neuestes! Tanzparodien. Artisten- Revue. Thielscher als Spreewälder- Amme. Morgen: Dieselbe Borstellung. Residenz- Theater Direktion: Sigmund Lautenburg. Anfang 7 Uhr. Lustige Ehemänner. Schwank in 3 Atten von A. Mars und Allerneuestes! Dramatische Revue in 5 Bildern. Glänzendes Ballett. 300 Mitwirkende. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter: Straße 132. Rachmittag 3 Uhr. Parkett 60 Pf.: Die Waise ans Lowood. Abends 8 Uhr: Prater- Cheater Kastanien- Allee 7-9. Die Expedition. [ 1687L Rest- Verkauf einer echter SS Partie PlüschTeppiche Pult- u. Bettvorlagen der Direktion des Paffage- Theaters). Prolog von Dr. L. Leipziger ( Roland von Berlin). ca. Preise der Plätze: Fremdenloge 10,60 M., OrchesterToge 8,60 M., Parkettlogen 7,60 M., Theater- u. Specialitäten- Vorstellung. Brofcentumslogen 5,60 M., OrcheſterKonzert und Ball. Anfang 4 Uhr. 4,60 M., Parkett 3,60 M., Rangloge Fauteuils 5,60 M., Parkett- Fauteuils Gintritt 30 Bf., numer. Blab 50 Pf. 4,60 W., Rang- Sperrfit 1. Reihe Bollständige Eröffnung Sonntag, den 31. Mai( 1. Feiertag): Das Bild 3,60 m., 2.- 5. Reihe 2,35 M., Ballon 2,35 M., Seitenballon 1,85 M., der Mutter. Montag, den 1. Juni Gallerie 1,60 m. ( 2. Feiertag): Frühkonzert und Vorstellung. Kalbo. W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill. Billetverkauf im Thalia- Theater, bei Wertheim, im Invalidendant, im Stünstlerdant. Billetbestellungen nehmen auch an: Frau Dr. Leipziger, Königin Augustastraße 13; Frau Dr. H. Russac, Victoria Luise- Platz 9; Herr Hugo Pa.Qualität!( kein Axminster) 40 Proz. unter Preis! 130X200 cm M. 12,30( bish.19,50) 165X230 19,80( 33,00) 200X300 30,85( 56,00) 250X350 " 11 " " n 49,50( " 78,00) 55X120 " 9 " 3,15( 5,00) 65X135 " 4,25(" 6,75) soweit der Vorrat reicht. Brunnenstrasse 16. Baruch, Alte Jakobitr. 24 u. Bellevue Teppich- Specialhaus Letzte Vorstellung vor Pfingsten: Der Bildſchüß. Anfang 7 Uhr. Nachher: Ball. Bei schönem Wetter: Borstellung im Garten. Bernhard straße 4; und Herr Kommissionsrat Potsdamer, Karlsbad 21. WING'T ARTEN Rose- Theater WINTE Badstraße 58. Sonntag, den 24. Mai 1903: Die Seemannsbraut. Boltsstück mit Gesang in 4 Aften von 3. Stinde und Georg Engels. Anfang des Konzerts 4 Uhr, der Bor ftellung 5%, Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. Stadt- Theater. Alt- Moabit 47/49. Albert Barré. Deutsch v. Schönau. Das Geheimnis des roten Hauses. Gaftspiel von Fräulein Elfa Krafft. Vorher: Nach dem Balle. Schwank in 1 Aft nach d. Spanischen bes M. Carrion von M. Roebel. Morgen und folgende Tage: Diefelbe Borstellung. Dienstag, 26., 12 Uhr mittags: Conference von Madame Sarah warte. Täglich geöffnet von 7 Bernhardt. bis 11 Uhr. Belle- Alliance- Theater. Apollo- Theater. Abends 8 Uhr: D'Weanerin. Hierauf: System Aubert. Im vollständig renovierten Sommergarten abends 6 Uhr: Grosse Specialitäten- Vorstellung. Nur Künstler I. Ranges. Bon 4 Uhr ab: Grosse Konzerte. Bei eintretender Duntelheit: Phänomenale Beleuchtung. Zum 19. Male: Die Liebesinsel. Musik von Von Benno Jacobson. C. Stix. Im 3. Akt: Die lebenden Briefmarken. Grosses Post- Ballett. Ferner: Die glänzenden Specialitäten. Kassenöffnung 7, Anfang 8 Uhr. Montag und folgende Tage: Das Geheimnis des roten Hauses. Im Garten: Gr. Specialitäten Borstellung. Konzert und Theater. Anfang 4 Uhr. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Jeden Tag: Konzert des berühmten Drchesters des Signor Vincenzo Ferrara. Donnerstag, Sonnabend, Sonntag im Kaiser- Saal: Tanz. Goldener Boden. Große Boffe mit Gesang in 4 Aften bon Leop. Elh und Karl Werel. Anfang des Konzerts 4 Uhr, der Borstellung 5, Uhr. Nach der Vorstellung: Tanz. Sanssouci. Ab Pfingsten täglich im Garten: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Anfang: Sonntags Konz. 5 Uhr, Borstell. 7 Uhr. Wochentags: Ronz. 6 Uhr, Vorstell. 8 Uhr. Sonnt., Mont, u. Donnerst. nach der Soiree: Tana. 8 Emil Lefèvre Berlin Oranienstr. 158. S., Nach auswärts p. Nachnahme. Neues Programm. Katalog 1903 mile cires 600 Mile. Lorraines, Lebende Bilder. Sam Elton, Komischer Excentric. Carlotte Kara, Creolische Sängerin. Pantzer Brothers, Akrobaten. Rakoczy, Ungarische Tanztruppe. Das Meistergesangs- Quartett. Ralph Johnstone, Bicyclist. Woodwards, dressierte Seelöwen. Miss Diana, amer. Spiegeltänzerin. Ballett und ,, Biograph". Reichshallen. Stettiner Sänger. In der Klemme. Humoreske von Mehsel. Anfang: Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. auf Illustrationen Wunsch gratis u. franco. Königstadt- Kasino. Holzmarktstr. 72, Ecke Meranderstr. Bei günst. Witterung im Garten. Neues Programm. 11. a. The tree Sisters Bollini und„ Das neue Dienstmädchen". Mittwoch, Sonnabend, Sonntag: Tanz. Gossmanns Konzert- Garten, Krenzbergstr. 48, a. d. Kazbachstr. Sonntags: Gr.Freikonzert und Ball. Eröffnung der Soireen: Pfingsten. 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis( S.- 0.)| Sonntag, den 31. Mai( 1. Pfingstfeiertag): Grosses Früh- Konzert arrangiert von den Parteigenossen des 4. Wahlkreises( Süd- Ost) in folgenden Lokalen in Treptow: Karl Joel( Victoria- Garten"), Köpenicker Landstraße Nr. 21/22. Karl Ludwig ( Park- Restaurant), Köpenicker Landstraße 25/26. Anfang 4 Uhr. Eintrittspreis 20 Pf.. Zahlreichen Besuch erwartet Kaffeekochen: 1 Liter 60 Pfennig, 2 Liter 35 Pfennig. 214/9 Das Komitee. 6. Berliner Reichtags- Wahlkreis. Sonntag, den 31. Mai( 1. Pfingstfeiertag), im Berliner Prater, Kastanien- Allee 7/9 und Montag, den 1. Juni( 2. Pfingstfeiertag), in Ballschmieders Festsälen, Badstr. 16: Hasenheide. TEUE WELT Hasenheide. Sonntag, den 31. Mai( 1. Feiertag), im grossen neuerbauten Saale: GROSSE MATINEE ausgeführt von den Männer- Gesangvereinen 65/14 ,, Siederhalle" Dirigent: Tonkünstler Herr E. Kirsch. 66 aus Dresden, M. d. A.-S.-B. Dresden u. Umg Gewähltes ,, Norddeutsche Schleife", Desi Programm! direktor H. Bleil. Eröffnung vormittags 11 Ubr. Programme mit Liedertexten am Eingang. Hierzu ladet freundlichst ein Schweizer Garten. Am Königsthor. Am Friedrichshain. Bei günstiger Jeden Witterung Sonntag Grosses Frühkonzert Specialitäten- Vorstellung. veranstaltet von den Sit Unjang 8 Uhr. In großen Ball. Entree 30 Bisocialdemokr. Parteigenossen des 6. Berliner Reichstags- Wahlkreises. Konzert, Cheater fowie fämtliche Specialitäten und unter Mitwirkung des Gesangvereins ,, Nord". Kaffeküche von 4 Uhr geöffnet. Billets an der Kasse 30 Pf., im Vorverkauf 25 Pf. Programm gratis. 219/17 Das Komitee. Tanz 50 Pf. Wilmersdorf, Wilhelmsaue 112, Luisenpark.s Jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag: Garten- Konzert. Grosses Instrumental- Konzert = ausgeführt von der berühmten Damenkapelle aus Thüringen unter Leitung ihrer Dirigentin Fel. Hensel. Anf. 3 Uhr. Dienstag und Donnerstag: Frei- Konzert. Donnerstag: Frei- Tanz. Grosser Ball. Musik der Hauskapelle mit verstärktem Damen- Drchester. Die Kaffeeküche ist geöffnet. Zwei neu renovierte Kegelbahnen. [ 14622*] Mente's Volksgarten Eingang Lichtenberg, Roederstr. 35/36( andsberger Chauffes 25 000 Personen fassend. 8900 Sigplätze. Sonntag, den 24. Mai: Grosses Doppel- Konzert der Herren Musikdirektoren Otto Görner und Krumrey. Feuerwerk. Im Riefensante: BALL. Tanzmeister Herr W. Bauer. Für 4500 Personen verdeckte Hallen und Zelte. Kaffee- Küche. Drei verdeckte Kegelbahnen. Volksbelustigungen aller Art. Der Besitzer( früher 21 Jahre Dekonom des Böhmischen Brauhanses) 14506 H. Mente. Berliner Ressource. Kommandanten- Strasse 57. Bochelegante festsäle für 500-1000 Personen. September, Oktober, November und Dezember noch einige Sonnabende und Sonntage zu vergeben. 12742* Adolf Stein. Sonntag und Montag: Vorzugs- Preise. Photograph. Apparate mit gutem Objektiv für Hoch- und QuerAufnahmen, Zeit- und Moment- Verschluss, für sechs Aufnahmen statt 5.00 M. nur 3.50 M. Auf allen besseren Apparaten 10-20 Proz. Extra- Rabatt. Phonographen besonders laut spielend mit neuer KonzertMembrane, statt 5.75 M. nur 3.75 M. Elektr. Taschenlampen, extra starke Batterie, statt 2.00 M. nur 95 Pf. W Jacob Katz, Berlin, Alexanderplatz, gegenüber dem Bahnhof. Du Sonntag bis 6 Uhr geöffnet. Ausschneiden! 1633L Butterhandlung J. Maeding Filialen: empfiehlt in seinen Andreas Markthalle Stand 115-118. Krautstraße 48, Gute Kochbutter Sehr Heinrich Meyer. Erlaube mir zum Quartalswechsel auf meine seit vielen Jahren bestehende Möbel- und Polsterwaren- Fabrik ganz ergebenst hinzuweisen. Das jahres longe Renommee, welches ich bei dem laufenden Publikum jeit meinem mehrjährigen Bestehen genieße, bürgt für solide und dauerhafte Ausführung meiner Waren. : Ein fleiner Verfuch wird Sie von meiner allseitig anerkannten Leistungs -fähigkeit überzeugen. Möbelund Polster= waren- Fabrik von 12342* R. Rosien Tapezierer u. Dekorateur 26 Schwedterstr.26 an dor Kastanien- Alles. Damen- Mäntel- Tahrik Edelweiss" 06 199 Köpenickerstr. 114, III. Einzelverkauf bon 14852* Saccos Paletots Saale An Bodhentagen der Saiſon iſt das Etablissem. an Ver., Gesellsch. zu vergeb. Urania. Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagsäulen. Empfehle mein Lokal zu Festlichkeiten und Bersammlungen. C. F. Walter. 10462* Krüger- Ball- Salon, Tiefwerder bei Spandau, 15 Minuten vom Bahnhof Spandau, direkt am Wasser gelegen, 30 Minuten bom Spandauer Berg. Jeden Sonntag: 16412 Grosser Ball. Partcigenossen werd. frdl. eingeladen. Gesellschaftshaus Swinemünderstr. 42. Tägl. Theater: u. Specialitäten: Vorstellung. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Gesellschaften, Bereine coulant zu vergeben. Noch einige Sonnabende frei. 10452* Alhambra Wallnertheater- Str. 15. Jeden Sonntag und Dienstag: Großer Extra Ball bei doppelt bejegtem großen Orchester. Anfang = 5 11hr.[ 10442*] A. Zameitat. Johannisthal. Billets a 25 Pf. Das Komitee. Hasenheide Neue Welt. Arnold Scholz 108 114 Sonntag, den 24. Mai 1903: Gala- Specialitäten- Vorstellung. Leopold und Falconi, humor. Duett. 3 Spartanos, Gladiatoren. Ernst Walter, das Universal- Genie. Leo Vallis, akrob.Tänzer. Hübele Truppe, Kraftturner. Fata Fatme, Flammentanz. Ada Marcel, Soubrette. Grosses Bothe- Konzert. Ball im grossen Saal. Anfang 4 Uhr. Entree 25 Pf. Bei ungünstiger Witterung findet die Vorstellung im Riesensa al statt. Kaffeeküche. 3 Kegelbahnen. Alpen- Rutschbahn. Avis: Sonntag, den 31. Mai: Eröffnung der Sommer- Saison. Tempelhofer Tivoli. Tempelhof, Berliner Strasse 50. Sonntag: Militär- Konzert Anfang 4 Uhr. Grosser Ball. Anfang 4 Uhr. Jeden Mittwoch: Tanz- Kränzchen. Eintritt und Tanz frei. Am 1. Pfingstfeiertag: Konzert und Specialitäten. Am 2. Pfingstfeiertag: Konzert, Specialitäten und Ball. Am 3. Pfingstfeiertag: Konzert und Ball. Mittwoch, den 3. Juni: Erstes Kinderfest und Konzert. Donnerstag, den 4. Juni: Erste humorist. Soirée von Max Eichlers Quartett- und Konzert- Sängern. A Kaffeeküche täglich von 2 Uhr an geöffnet. Volksbelustigungen aller Art.[ 1563b Von Pfingsten ab: Im indischen Pavillon: Täglich: Vorstellungen der Schlangenkönigin ,, Miss Bora" mit dressierten Schlangen. Heinrich Stein. Raus Park- Restaurant. Gebr. Cranz Festsäle und Garten Jeden Sonntag: Grosser Ball, Kaffeeküche. AusKegelbahn. Saal für Vereine und Versammlungen. 10492* spannung. Achtung, Vereine! Stelle den geehrten Vereinen meinen Garten und Saal mit guter Sängergesellschaft zu Sommerfestlichkeiten gratis zur Verfügung. 16042* Carl Eisermann, Elysium", Landsberger Allee 40-41. " Achtung! Köslinerstr. 8. Achtung! Voranzeige! Von Pfingsten ab, jeden Dienstag: rankfurter Sänger Gesangs-, HumoristenI und Possen- Ensemble. Paul Oppermann, der urfomische Musik- Humorist. Willi Franz, Soubrettendarstell.. Otto Görn, mit f. aktuell. Couplets. Der kleene Acke- Paul, das tanzende Kuriosum. 12752* Eröffnungsvorstellung 3. Pfingstfeiertag. Näheres siehe Anschlagsäulen. Unsere Säle und Garten, 1500 Personen fassend, stehen den geehrten Vereinen zu coulanten Bedingungen zur Verfügung. Sonnabende noch frei. Hafenheide Nr. 21 Großer Mittags und Abenti Schnegelsbergs Festsäle, austraße Nr. 8 B. Liebehenschel Mariannenstr. 48. Inhaber: Wilhelmi Noack. Säle zu 1000, 700 und 300 Persoren für Versammlungen und FestlichVereinsz. 40 Pers. noch zu vergeben. feiten. Der erste Pfingstfeiertag und einige Sonnabende noch zu ver geben. Jeden Sonntag und Mictwoch großer Ball. 14172* 3. Grünberg, Graumanns Festsäle N.Boyenstr.44 Wollen Sie sich elegant und Umhängen billig kleiden, so kaufen Sie hei 2C. Naunynstrasse 27. Achtung! Vereine! Sonnabende und Sonntage für Herbstsaison noch zu vergeben. Fernsprecher Amt IV Nr. 7324. Gustav Graumann. Kostümen J. Grünberg, Märkischer Hof, Admiralstr. 18c. zu Fabrikpreifen. Vorzeiger dieses erhält 5 Prozent Rabatt. N. Boyenstr. 44. Grösste Auswahl Säle, der feinsten Empfehle meine fassend, und Bersammlungen und Festlichkeiten. 150 bis 500 Personen Vereinszimmer Für 30 Mark Kavalier- und Monats- Jeden Sonntag: Großer Ball. reinwollenen Anzug nach Maß. Tadelloser Sig, feinste Zuthaten. Wer selbst Stoff giebt, fertige eleganten Anzug 15082* für 18 Mark. Garantie: gute Zuthaten. Schneidermeister, B. Goldstein, Münzstr. 25, 1 Treppe. Fahrrad- Emaillierung. 90 Pf. 1 Fahrrad, vollſt. hochfein im Ofen 100. 110. feine Grasbutter Das Allerfeinste, den schmack zufriedenstellend emaill., inkl. Auseinandernehmen, ZuGestell nebst Gabel entaillier. 3,75 ,, sammensegen und Nachsehen 10,00 M. Räder St. 0,60. Repar., Vernickelungen u. Ersatzteile äußerst billig direkt in der Garderoben. 1448L Stroh- Hüte in größter Auswahl f. Damen, Herren und Kinder, garniert und ungarniert, zu anerkannt billigen Preisen, auch Trauerhüte W. A. Peschke, Berlin, 1. Geschäft Lüßowstraße 30, 2. Geschäft Lützowstraße 39. Eig. Stroh- u. Filzhutfabril b. d. Geschäftsräumen. 15422* Gegr. 1871. Fernspr. Amt 9, 6341 alterverwöhntesten Ge: 120 Pf. Fahrraddirekt neben der Hall e. sowie täglich frische Eier, alle Fabrik R.Brätsch, Forsterst.51 Sorten Käse, deutscher und französischer Art. Grüner Weg 85. Wiederverkäufer erhalten direkten Engros Preis, da ich mit verschiedenen erstklassigen Molkereien abgeschlossen habe. Um geneigten Zuspruch bittend, zeichnet 16392* Hochachtungsvoll die Firma: J. Maeding. Villen- Kolonie Nieder- Schönhausen Baustellen in schönster Lage Nieder- Schönhausens an vollständig regulierten Straßen mit Gas- u. Wasserleitung; nur hochliegendes, trodenes Band, per-R. von 85 Mt. an. 7692 Auskunft jederzeit im Bureau, Kaiserweg 3, Nieder- Schönhausen. Preisliste gratis. Central- Fahrräder an Güte und Billigkeit unerreicht! komplett mit 1jähriger Garantie M. 58, 65, CENTRAL" 70, 75 etc.; mit Doppel- Glockenlager M. 85, 90, 95, 100 etc. Neue Motor- Zweiräder von M. 250 an. Motor- Decken ,, Harburg- Wien" Mark 9,50, desgl. Schläuche Mark 3,50. Sämtliche Fahrrad- Zubehörteile an Billigkeit unübertroffen. Bitte verlangen Sie meine Preisliste. 1177L* Rixdorf- Berlin So.. Paul Daedrich, Berg- Strasse 136-187. Hochachtungsvoll 7322* Starkes Orchester. Anfang 5 Uhr. Fritz Schulz. Köpenick, Schweizergarten. Endstation der elektrischen Straßenbahn Nieder Schöneweide- Köpenick. 15 Min. vom Bahnhof Sadowa oder Köpenid. Reizender schattiger Garten für 3000 Personen. Berdeckte Kegelbahnen. Kaffeeküche. 1089L*] Ausspannung für 40 Pferde. Boltsbelustigungen aller Art. Sonntags: Gr. Tanzmusik. Max Reichelt, Fernsp. Stöp. 132. Früher Alexanderstr. 13. Restaurant Neuer Krug 4 ( Bahnstation Neu- Rahnsdorf) Wilhelmshagen zwischen Müggel- und Dämerit- See, herrlich am Wasser gelegen, ist das romantischte Lofal an der Oberspree. Halte mein Lokal( bis 2000 Personen, faffend) für Vereine und Fabriken bestens empfohlen. Fr. Domning, 10542* Amt IV. 1278. Treptow. Bade's Volksgarten Parkstraße. Haltestelle d. elektrischen Strassenbahn( Siemens). Jeden Sonntag: Ball.- Vereinen bestens empfohlen. Stralau. Alte Taverne. Juhaber: Christian Schröder. Jeden Sonntag und Dienstag: Großer Ball. Empfehle meinen großen Saal und Garten für Vereine und Fabriken zur Abhaltung von Festlichkeiten. 15232* Dritter Wahlkreis. Drei Wähler- Verfammlungen. Dienstag, den 26. Mai, abends 8 Uhr, in Voigts Festsälen, Ritterstr. 75. Referent: Reichstags- Abgeordneter Wolfgang Heine. Mittwoch, den 27. Mai, abends 8 Uhr, im großen Saal des Gewerkschaftshauses, Engel- llfer 15. Referent: Reichstags- Abgeordneter Fritz Zubeil. Mittwoch, den 27. Mai, abends 8 Uhr, im Märkischen Hof, Admiralstr. 18c. 212/ 5* Referent: Arbeitersekretär Robert Schmidt. Tages- Ordnung in allen Versammlungen: 1. Was haben wir vom nächſten Reichstag zu verlangen? 2. Diskussion. Zahlreiches Erscheinen von Wählern aller Parteien erwartet Das Wahlkomitee. 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis Dienstag, den 26. Mai, abends 8 Uhr: 2. Wahlkreis. Gr. Wählerversammlungen. Dienstag, den 26. Mai 1903, abends 8 Uhr: Südwest: Lokal von Sizenstock, Gneisenaustraße Nr. 68, Referent Genoffe Albrecht Fülle. " Süd: Lofal Hofjäger- Palast", Haisenheide Nr. 52/53, Referent Genosse Robert Schmidt. Mittwoch, den 27. Mai 1903, abends 8 Uhr: West: 2otal Königshof", Bülowstraße Nr. 37/40, sds Referent Genosse Richard Fischer. eis Donnerstag, den 28. Mai 1903, abends 8 Uhr: Südwest:: Lokal von Habel, Bergmannstraße Nr. 5/8, Referent Genoffe Richard Fischer. Oeffentl. Wähler- Versammlung Die erwartet im Lokale ,, Urania", Wrangelstraße Nr. 11. Referent: Genosse Hermann Schulz. enge 214/10 Tages- Ordnung: 1. Die Reichstags- Wahlen. Freie Diskussion. 2. Alle Wähler sind hierzu freundlichst eingeladen. Zahlreichen Besuch der Genossen und Genosfinnen Das Wahlkomitee. Wähler des VI. Wahlkreises! Montag, den 25. Mai, abends 8%, Uhr, in Weimanns Volksgarten, Badstraße Nr. 55/56: Volks- Versammlung. D Referent: Genosse Vogtherr aus Stettin. Tagesordnung: 1. Die Wichtigkeit der bevorstehenden Reichstagswahl. 2. Freie Diskussion. Alle Wähler sind hierzu freundlichst eingeladen. Bahlreichen Besuch der Genossen und Genossinnen erwartet 6. Der Vertrauensmann. Wahlkreis! 219/15 Dienstag, den 26. Mai, abends 8 Uhr: 3 öffentliche Versammlungen. 1. Moabiter Kasino, Wilsnackerstraße 63. Referent: Genosse Grunwald. ( Einberufen vom Socialdemokatischen Wahlverein des 6. Kreises. Gäste freundlichst eingeladen.) 2. Schmidts Gesellschaftshaus, Gartenstraße 13. Referent: Stadtverordneter Genosse Wilh. Pfannkuch. 麗 3. Fröbels Allerlei Theater, Schönhauser Allee 148. Referent: Rechtsanwalt Genosse Vietor Fränkl. Tages- Ordnung: 1. Die Reichstagswahlen. 219/16 2. Freie Diskussion. Um zahlreichen Besuch seitens der Wähler ersuchen Die Einberufer. Charlottenburg. Tagesordning in allen Versammlungen: bevorstehende Reichstagswahl und die Um recht zahlreichen Besuch in allen Versammlungen ersucht Das socialdemokratische Wahlkomitee. Schöneberg. [ 210/6 Socialdemokratischer Wahlverein. Am Dienstag, den 26. Mai, abends 82 Uhr: Versammlung im Obstschen Lokale, Meiningerstrasse 8. Tages- Ordnung: 1. Die Wichtigkeit der bevorstehenden Reichstagswahlen. Referent Georg Davidsohn. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Frauen haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein 15/8 Der Vorstand. Central- Verband deutscher Brauerei- Arbeiter Sektion Berlin I. Am 20. d. Mts. verstarb nach langen, schweren Leiden unser Kollege Joseph Sissenich. ( Pazenhofer Brauerei, Abteil. I.) Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause Heidenfeldstr. 5, aus nach dem Pius Kirchhof in Hohen Schönhausen mit Fahne und Mufit statt. Um rege Beteiligung ersucht 15516 Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, Tischler Gustav Rambow am 20. Mai nach langem Leiden an der Proletarierkrankheit berstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle der Simeons- Gemeinde in Tempelhof aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 82/13 Die Ortsverwaltung. Allen Bekannten und Genossen die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau Klara Janke geb. Sauermann nach langem schweren Reiden am Sonnabend, den 23. d. M., verstorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 26. Mai, nachReinickendorf. aumittagé 4%, ir, von der gefchen. Montag, den 25. Mai 1903, abends 82 Uhr, bei E. Kirsch, Markstr. 1/2: Wähler- Versammlung Tages- Ordnung: 1. Reichstagswahlen und Socialdemokratie. Referent: G. Bauer. Zu zahlreichem Besuch, auch der Frauen, ladet ein 2. Freie Diskussion. 222/11 Das Wahlkomitee. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Achtung, Musikinstrumenten- Arbeiter! A Die Branchen- Versammlung findet in diesem Monat nicht statt. Die nächste Vertrauensmänner Versammlung findet am Mittwoch, den 3. Juni, abends 82 Uhr, im Gewerkschaftshause statt. 45/90 Die Kommission. Achtung, Parkettleger! Dienstag, den 26. Mai, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 5: dat die Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Robert Fendel über Moral und Freiheitsbegriffe. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Obmann. Achtung, Korbmacher! Montag, den 25. Mai, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15: Branchen- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Stollegen August Siegfeld. 2. Dis. fussion. 3. Branchen- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Die Kommission. Modell- und Fabrik- Tischler sowie Modell- Drechsler, Dienstag, den 26. Mai 1903, abends 8% Uhr, im„ Volkshaus", Rosinenstraße Nr. 3: Mittwoch, den 27. Mai, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Schmidt, Wähler- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die Reichstagswahlen. Referent: Genosse Kakenstein. 2. Freie Diskussion. 6. Wahlkreis. Montag, 25. Mai cr., abends 8%, Uhr, im Saale des Srn, Nümann, Brunnenstr. 188( nahe am Rosenthaler Thor): Große öffentliche Wähler- Versammlung. Tages Ordnung: den 1. Wie stellen sich die Anarchisten und freiheitlichen Socialisten zu bevorstehenden Reichstagswahlen? Referent: Herr P. Pawlowitsch. 2. Diskussion. Der Einberufer. NB. Zu dieser Versammlung ist der bisherige Vertreter des 6. Wahl- 3 freises, Herr Ledebour, brieflich eingeladen. 1585b Verband der Tapezierer. Miliale Berlin. Mittwoch, en 27. Mai, abends 8%, Uhr, P Alte Jakobstrasse 75, Restaurant Feuerstein: Das Wahlkomitee. 203/1 Vereins- Kasino Blankenburg a. Harz. ich Hiermit die ergebene Anzeige, daß unfer biejiges Parteilokal von Herrn P. Hoffmann übernommen habe Sommerfrische und empfehle meine Lokalitäten zur sehr billigen Preisen. Achtungsvoll 1511b Robert 6ppermann. Der billige Rosenberg. Knabenanzüge, Mädchenkleider, Mädchenjacken, Mitglieder Versammlung. Damensarcos, Capes, Kostüme, Zages Ordnung: Beratung des Statuten- Entwurfs und der dazu gestellten Anträge. Die Versammlung wird pünktlich um 82 Uhr eröffnet. Zahl 177/9 reiches und pünktliches Erscheinen erwartet Die Verbandsleitung. Central- Kranken- und Sterbekaffe der Zimmerer,( E. H. Nr. 2 Hamburg.) Manira Oertliche Verwaltung Berlin. Dienstag, den 26. Mai, abends 8½ Uhr: Mitglieder- Versammlung 259/4 im Gewerkschaftshause, Engel- llfer 15( großer Saal). Tages Ordnung: 1. Abrechnung vom 1. Quartal. 2. Anträge zur Außerordentlichen Generalversammlung und Wahl der Delegierten. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. Bauanschläger. Reste P zur Damenmäntel- Konfektion, Sammete, Seidenreste, Kostümstoffe, 1239L* alles zu ganz enorm hill. Preisen. Kottbuser Damm 93. Lieferant des Rabatt- SparVereins„ Süd- Ost". Patente besorgt und verwertet gut und schnell Patent- Bureau Gartenstr. 9: Branchen- Verfammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Davidsohn über: Obere Zehntausend und untere Millionen. 2. Diskussion. 3. Die gegenwärtige Lage in unsrer Branche. 3. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet I Die Kommission. Achtung, Einsetzer! mittoh, den 27. Mai, abends 8 Uhr, Engel- Ufer 15, Saal 8: Branchen- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Branchen- Angelegenheiten. 2. Verschiedenes. Die Kommission erscheint um 7 Uhr. Der Obmann. Verein für Frauen u. Mädchen Loin der Arbeiterklasse. Montag, den 25. Mai, abends 8, Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: 55/10 Vortrag von Frl. Adele Schreiber über ,, Kinderwelt und Prostitution".bade Um zahlreichen Besuch dieser Versammlung bittet Der Vorstand. Fachverein der Civilmusiker Berlins und Umgegend. bjb Die Bereinigung, welche in öffentlicher Musiker- Versammlung( bei Anwesenheit des Vorstandes*) vom Central Verband) am 25. März gegründet wurde, empfiehlt zu jeder Festlichkeit( Konzert, Ball, Begräbnis, Land-, Wasserpartie 2c.) Musik vom kleinsten bis größten Orchester, Streich, Blas- oder Klaviermusik. Geschäftslokal: N. Veteranenstr. 18, Fernspr.: Amt III, Nr. 703. Geschäftszeit tägl. vorm. 10%-1 Uhr. Tüchtige Musiker, erprobte Dirigenten, Pianisten( event. mit 50/3 borzüglichem Gesangsvortrag). Der Vorstand. Um geneigten Zuspruch bittet Herr Hoch, Vorsitzender vom Civilmusiker- Centralverband, leistete sich in Nr. 103 des" Borwärts" einige Worte gegen unsren Verein, die jeder Thatsächlichkeit entbehren. Da dieselben seine Erregtheit verraten, wollen wir sie ihm zu gute halten, denn die Behauptung, eine gewertschaftliche Organisation sei keine Organisation, ist mehr als spaßig. Auch die andren Behauptungen entbehren jeder thatsächlichen Grundlage. Die Worte unfres Borsitzenden Schonert find ganz falsch wiedergegeben. Uns Indifferentismus vorzuwerfen, dazu dürfte Herr H. die am wenigsten geeignete Person sein. behufs Einsicht zur Verfügung steht und das ziemlich dasselbe der ehemaligen Freien Bereinigung" ist( an welchem Herr H. ja auch hervorragend mitgearbeitet hat), Aufschluß. Montag, 25. Mai, abends 7%, Uhr, im Gewerkschaftshaus( Saal 1): 3.Reichhold u. Co., Ueber unsre gewerkschaftlichen Biele giebt unser Statut, das jedermann Oeffentliche Versammlung. Stellungnahme zur Lohnfrage. 33/ 8* Der Einberufer. Berlin NW., Luisentr. 24. Auskunft Toftenlos. 7722* D halle des Zions Kirchhofs in Nieder- Schönhausen aus statt. Der trauternde Gatte August Janke nebst Angehörigen, 1584b Wörtherstr. 36. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Bleilöter Hermann Schulz verstorben ist. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 24. Mai cr., nachmittags 4, Uhr, vom Trauer hause Friedrichsfelde, Wilhelmstraße 38 aus statt. Rege Beteiligung erwartet 117/6 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Für die zahlreiche und herzliche Teilnahme anläßlich der Beerdigung meiner lieben Frau Luise Krause sage ich allen und insbesondere dem Frauenverein Schönebergs meinen 1601b herzlichsten Dank. Der trauernde Gatte A. Kranse, Golfstr. 16. Wegen gänzlicher 11 10 9 8 Auflösung unfres 1888 gegr. Engros- Layers Berf. jämtl. Vorräte. StandWandund TaschenUhren staunend billig. Kein Kaufzwang!!! 7.6. Hillmer& John Leipzigerstrasse 66, Hof geradezu. Knaben- Garderobe für das Alter von 2 bis 18 Jahren empfiehlt in reichhaltigster Auswahl zu den billigsten Preisen die Knaben- Garderobens Fabrik bon Karl Hustädt, 0., Koppenstr. 85, 2 Min. v. Schles. Bahnh. Herren- Garderobe nach Mass. Grosse Gelegenheits- Partie. pro Paar Damen- Leder- Haus- rot 2,15 M. schuhe Herren- Leder- Hausschuhe braun ſchwarz 2,70 M. Herren- Segeltuchschuhe ich: 2,65 M. u. braun mit Absatz pro Paar Ferner diverfe Herren-, Damen-, Mädchen- und Kinderschuhe,-Stiefel und-Pantoffeln tommen im Eckladen Rosenthalerstr. 60, Ecke Steinstraße, D. D. zum Verkauf. 14666* Merken Sie sich unsere Firma! Merken Sie sich unsere Firma! Konfektions- Haus Gross Betrieb im eigenen Hausel 19 MAX FABISCH& Co. adnan 80UT 5 Minuten vom Bahnhof Friedrichstrasse. 80 stran d197 Jiswaps Invalidenstrasse. ⚫ 14 u. 15 Chaussee- Strasse 14 u. 15.* Ecke Chaussee- und Höchste Leistungsfähigkeit durch Grossbetrieb im eigenen Hause. Strengste Reellität bei billigsten festen Preisen. Gelegenheits- Käufe Elegante la. Stoffu.Verarbeitung SACCOS weit unter Preis à Mk. 8, 10, 15 und höher. weit unter Preis! Blusen- und Sacco- in eleganter AusKOSTÜME führung Gelegenheits- Käufe à Mk. 10, 14, 20 und höher. Aparte OriginalMODELLE chicke Façons in Kostümen u. SaccOS bis zur Hälfte des regulären Wertes. Es lohnt jeder noch so weite Weg, die anerkannte Reellität unserer Offerten ungeniert zu prüfen. Erstklassiges Fabrikat herabgesetzten Preisen! in allen Farben, weit unter Preis Chic garnierte KLEIDER à Mk. 13, 18, 25 und höher. oris Elegante ZI BLUSEN Wolle, Seide und Satin elegante Façons, enorm billig, à Mk. 1.25, 3, 5 und höher. Kostüm- Wolle, Leinen, Piqué etc. Gelegenheits- Käufe RÖCKE à Mk. 4, 5.75, 7.75 und höher. Tadellose Anfertigung nach Mass in unseren eigenen Ateliers. Trauer- Kostüme in reichster Auswahl. forti Hervorragende Neuheiten Sommer- Saison. für die Eine enorme Auswahl leichter Konfektion in beiden Häusern Chausseestrasse 14 u. 15. Merken Sie sich unsere Firma! Keinerlei Kauf- Beeinflussung! Billigste, feste Preise! Versandhaus Germania, Berlin W., Unter den Linden 21, II fabrstubl Bis Pfingsten täglicher Verkauf unsrer hocheleganten vorjährigen fertigen Herrengarderoben. er. 25 bis 40 Mark Herrenanzüge und Sommerpaletots. 9 bis 12 Mark Herrenbeinkleider. basdiev- 19fiedis Feinste Stoffe. Vornehmster Sitz. Schutzmarke Weingeist fostenfrei vom Erfinder und Wirklich hochfeinen Cognac, Rum, Branntwein oder Tafelliqueur etc. bereitet man sich kinderleicht und mühelos selbst nur vermittelst der echten Misslingen! Noa's Original- Extrakte( ch.) Enorme Ersparnis! Borrätig über 200 Sorten. Preis pro Flasche Extrakt zu Cognac, Rum, Nordhäuser, Magenbitter, Abtei Stonsdorfer, Halb und Halb, Banille, Rosen 2c. je nach Sorte 25, 35, 40, 60, 75 f. 2c., reichend zu 2, Liter trintfertigen Liqueur 2c. Keine rohen Imitationen oder gar Nachahmungen geringwertiger Effenzen, sondern nach mühe voll festgelegten Rezepten verfertigte stets gleichmäßig gut bleibende Original- Fabrikate, bie niemals er: reicht, geschweige übertroffen werden können. Wertvolles 114 Seiten illuftr. Rezeptbuch ,, Die Destillation im Haushalt" völlig alleinigen Fabrikanten Max Noa, Berlin N., Elsasserstr. 5, 3. Haus vom Rofenthaler Thor. Detail- Berkauf auch in meinem früheren Detailgeschäft Reinickendorferstr. 48 und in den durch meine Plakate kenntlichen Niederlagen. Wo nicht erhältlich, Bersand für Berlin u. Vororte frei Haus, sonst per Post. H. Frey's Zahntechnisches Institut Gegründet 1861. Landsbergerstr. 42, I. Ohne jede Anzahlung. Gegründet 1861. Ohne jede Anzahlung. Wöchentlich 1 Mark. Teilzahlung 1 Mark wöchentlich. Nicht ganz schmerzloses Zahnzimmer Markose, aber grossmöglichste Schmerzmilderung. 10jährige Reelle Garantie. es wird aber unser Um einer Täuschung des geehrten Publikums Nicht ganz schmerzlos, Bestreben sein, von vornherein vorzubeugen, schreiben wir: durch alle modernen und dem ungefährliche zumildern, dass er selbst den Mittel den Schmerz soweit Schwächsten fich erst Organismus des Patienten Entfernung von kranken Zähnen und Wurzeln zwecks Zahnersatz ohne ,, Extra- Berechnung", Essen brauchbaren künstlichen Zahnersatz auf licher ist. meiner Ich liefere einen natürlich aussehenden und beim Teilzahlung ohne Anzahlung, geehrten Kunden ist verpflichtet, Nichtkonvenierendes Kein Risiko. Garantie. abzunehmen, da keine Vorherbezahlung, also Meine schriftliche Garantie, welche ich jedem meiner geehrten Patienten, welcher einen künstlichen Zahnersatz bei mir anfertigen lässt, mitgebe lautet: Ich übernehme für jeden von mir gelieferten Zahnersatz eine Garantie von zehn Jahren, das heisst: Jede an einem von mir gelieferten Zahnersatz vorkommende Reparatur, gleichwie aus welchem Grunde entstanden, wird während der Dauer von 10 Jahren kostenlos ausgeführt. 1000 Mark in Worten:„ Eintausend Mark", welche ich bei einem hiesigen Notar hinterlegt habe, zahle ich demjenigen, welcher nachweist, dass ich meine im Garantieschein gegebenen Versprechungen nicht Wort für Wort halte. Das geehrte Publikum wird gebeten, diese Zeilen nicht für ,, Marktschreierische Reklame" zu halten, sondern nur für das, was sie wirklich sind, für... Wahrheit. H. Frey's Zahntechnisches Institut, Landsbergerstrasse 42, 1. Gegründet 1861. Gegründet 1861. 8-7. Geöffnet ven 8-7. Fahrverbindung von allen Richtungen. Fahrgeld vergütige. Fahrverbindung von allen Richtungen. Streng reell 2115L* 80 haligonias nelidephil Raucht Manoli Weltausstellung Cigaretten Paris 1900 Goldene Medaille. Heberall zu haben. Fabrik Berlin S.14. Franz Gutschmidt, Berlin S. 59, Kottbuser Damm No. 8. 102 +120 Cigarren, Cigaretten- en gros Vertreter der Cigarettenfabrik Charivari. Annahmestelle für Kleine Anzeigen im Vorwärts". Treppe Resterhandlung 38 Prinzenstr. 38 am Moritzplatz. Aus brima Gtolfieften liefere td) unter Garantie des guten Sizes mit guten Butaten in sauberer Verarbeitung Anzüge nach Mass: Serie I: Serie II: 24 Mk. 27 Mk. Serie III: 30 Mk. Paletots nach Maß 22 Mark an. August Löther, Prinzenstr. 38. Moritzplatz 24712 ( vormals Leiter der Resterhandlung Bellealliancestr. 98 1). Sehr billige Preise! Merken Sie sich unsere Firma! Deutsche erstkl. Roland- Fahrräder auf Wunsch auf Teilzahlung. Anzahlung 30-60 Mart, Abzahlung 10-20 Mart monatlich. S. Rosenau in Hachenburg. Man verlange Preisliste Nr 7. Damen-, Mädchen- und Knaben- Konfektion. Saccos, Röcke und Blusen in bester Ausführung zu ganz billigen Preisen. Stoff- Reste ur Selbst. anfertigung. Zuschnitt gratis. C. Abraham 38. Admiralstrasse 38( im Laden) am Kottbuser Thor. 12402* Central- Leihhaus, 72 Jägerstrasse 72, Ecke Kanonierstr. Grösstes Institut seiner Art in Berlin, 40 Verkaufsräume. 40 Verkaufsräume. Täglicher Verkauf von eleganten Frühjahrs- Paletots und Anzügen von Mk. 10, 12, 15, 20, 25-30 Prima. Knaben- u. Jünglings- Anzüge, Kammgarn- Anzüge, Hochzeits- Anzüge. Alles fabelhaft billig. Teppiche, Herren- und Damen- Stiefel. Tausende eleganter Herren- Garderoben, auch Abonnementssachen, fast neu und in den feinsten Werkstätten auf Selde gearbeitet, sind jetzt zur Frühjahrs- Saison zum Verkauf gestellt und sind Bauchsachen, selbst für die korpulentesten Herren, in grosser Auswahl vorhanden. Bitte genau auf Hausnummer 72 zu achten. Sonntags geöffnet von 7-10 und 12-2 Uhr. Poliz, konz, Leihhaus, Berantwortlicher Redakteur: Carl Leid, in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Borwärts Buchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 119. 20. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Wahlverfammlungen. " Sonntag, 24. Mai 1903. starker Beifall lohnte den Redner. Nachdem eine im Sinne des von der er nie gedacht hatte, daß sie derartige Folgen zeitigen würde. Referats gehaltene Resolution Annahme gefunden hatte, erfolgte Es sprachen zu der Sache noch die Meister Trucks und Göze. unter Hochrufen auf die Partei und Stadthagen der Schluß der Ver- Letzterer giebt unumwunden zu, daß die Mehrheit des sammlung. Innungsvorstandes ebenfalls der Meinung sei, Meister Die Rabizputer hielten am Mittwochabend eine gut besuchte Bersammlung in den Arminhallen" ab, in welcher Genosse Albrecht Rummelsburg. Am Dienstag sprach Genoffin Ihrer vor etwa Bruds habe jene Abzüge, die zu der Sperre führten, tarifwidrig Fülle über:" Die Pflichten der Gewerkschaften bei den bevor- 500 Personen im Café Bellevue. Sie gab ein anschauliches Bild tarif widrig und damit zu Unrecht gemacht. Trozdem stehenden Reichstagswahlen" sprach. Der Redner führte den An- von der Thätigkeit des letzten Reichstags, fennzeichnete die einzelnen feien sich die Meister schlüssig geworden, sofort einen eignen Arbeitswesenden vor Augen, was gerade für die gewerkschaftlich organisierte Parteien als eine Gesamtinteressenvertretung der Besitzenden und nachweis zu gründen. Hierauf konnten Neumann, Drunsel und John in ihren Erwiderungen konstatieren, daß die Innung Arbeiterschaft auf dem Spiele stehe, wenn etwa die Arbeiterfeinde ging besonders scharf mit den jetzigen Wahlpraktiken der Gegner ins aus eignem Eingeständnis der anwesenden Meister die alleinige gestärkt aus den Neuwahlen zum Reichstage hervorgingen und forderte Gericht. Brausender Beifall lohnte die Ausführungen, und durch Schuld an den jezigen Differenzen trägt, indem sie lediglich aus zu unablässiger Agitation für die socialdemokratischen Bestrebungen, einstimmige Annahme einer Reſolution im Sinne des Referats ver Abneigung gegen den erst vor ca. 9 Monaten errichteten gemeinsamen die socialdemokratischen Kandidaten und die Arbeiterpresse auf. Der pflichteten sich die Anwesenden, mit ganzer Kraft für die Wiederwahl Arbeitsnachweis unter nichtigem Vorwande dessen Aufhebung beschlossen Vortrag wurde beifällig aufgenommen. des Genossen Stadthagen zu wirken. und somit einfach vertragsbrüchig geworden ist. Offenbar ist diese Nowawes- Neuendorf. Am Mittwoch fand in Bernhardts Lokal Handlung auf Einflüsse des Innungs- Bundes zurückzuführen, der eine von 400 Personen besuchte Versammlung statt. Dr. Silberstein seit geraumer Zeit ausgesprochen scharfmacherischen Tendenzen aus Rirdorf hielt einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über huldigt. Außer dem bereits mitgeteilten Beschluß, den Arbeitsnachdas Thema:" Wen senden wir als Vertreter unfres Kreises in den weis von Verbandswegen weiter zu führen und damit den neuen Reichstag?" Zum Schluß forderte der Referent die Frauen und Arbeitsnachweis der Meister unter allen Umständen zu meiden, Männer auf, kräftig zu agitieren, damit unser Kandidat Zubeil gleich wurde nachstehende Resolution angenommen: beim ersten Wahlgange als Sieger hervorgehe. In der Diskussion unter- Die Versammlung nimmt Kenntnis von dem Vorgehen des zog Genoffe Gruhl das Verhalten des Vorsitzenden vom konservativen Innungsvorstandes in Bezug auf die Aufhebung des paritätischen Wahlverein für Nowawes- Neuendorf, Herrn Lehrer Hecht, einer herben Arbeitsnachweises und erklärt die von dem Innungsvorstande in den welche am Montag stattfand, zum Wort zur Geschäftsordnung ge- der Wahrheit nicht entsprechend- erblickt vielmehr in der so eins Kritik. Gruhl sagte, er habe sich in der konservativen Versammlung, Flugblättern aufgeführten Momente als nicht stichhaltig meldet, um zu fragen, ob nach dem Vortrage eine freie Diskussion seitig vorgenommenen Aufhebung des Nachweises einen nackten gestattet werde. Der Vorfizende habe erwidert, es gebe teine Bertragsbruch seitens der Meisterschaft, der am allerwenigsten Geschäftsordnung, wenn es ihm( Gruhl) nicht passe, dort sei die geeignet ist, die weitere ruhige Entwicklung unfres Getverbes zu fördern. Die Versammlung spricht ihre Entrüstung aus über diese Handlungsweise, die nichts weiter darstellt, als eine Machination einzelner vom Scharfmachertum beeinflußter Personen. " Eine öffentliche Metallarbeiter- Bersammlung fand am Dienstag in Rigdorf statt, in der Dr. Alberth- Charlottenburg über: Die Reichstagswahlen und die Metallarbeiter, die das Tischtuch zer schneiden" referierte. Der Referent ging in seinen Ausführungen im besonderen auf die Effener und Breslauer Kaiserreden ein und unterzog dieselben einer treffenden Kritik. Die Versammlung nahm eine Resolution einstimmig an, welche besagt, daß die Versammelten dahin wirken wollen, daß auch im Wahlkreise Teltow- Beeskow der Kandidat der Socialdemokratie im ersten Wahlgange gewählt wird. In Lichtenberg sprach Genosse Stadthagen am 20. d. W. In Lichtenberg sprach Genosse Stadthagen am 20. d. m. im Paradiesgarten". Aufmerksam lauschten die zahlreich erschienenen Männer und Frauen seinen Ausführungen und spendeten reichen wohlverdienten Beifall. Die Saalabtreibung, wie solche durch Kriegervereine, Feuerwehr usw. noch vor den Thoren Berling betrieben wird, trägt ein gut Teil dazu bei, daß immer weitere Kreise fich mit unfren Ideen beschäftigen. Dazu kommt die schofle Kampfesweise der Königstreuen", die im ganzen Kreise hinter verschlossenen Thüren die Socialdemokraten beschimpfen und verleumden, aber jede offene Aussprache unmöglich machen. Auch diese Versammlung drückte ihre Empörung aus bei der Bekanntgabe, daß gleich dem Herrn Paul Schwarz in der Dorfstraße zu Lichtenberg( Schwarz SommerTheater) auch Herr R. Schulz, Hohen- Schönhausen, Berlinerstraße, feinen Saal zurückgezogen habe. Die Versammelten waren sich einig, diese beiden Herren allen Arbeitern und Freunden des Rechtes zu empfehlen. Thür! net Verfammlungen. weil Centralverband der Glaser. Die am 18. Mai abgehaltene Vers Die Aufhebung des paritätischen Arbeitsnachweises für das sammlung der Zahlstelle Berlin beschloß: Falls die Arbeitgeber den Töpfergewerbe führte, wie wir bereits gestern furz berichteten, am neuen Tarif mit 50, 55 und 60 Pf. Stundenlohn am 1. August d. J. Freitagabend im Gewerkschaftshause zu einer lebhaften Aussprache nicht zahlen, am 3. August in den Streik zu treten. Ferner wurde zwischen Meistern und Gesellen. Zunächst wies John die in zwei beschlossen, zwei wegen der Maifeier gemaßregelte Stollegen mit Meisterflugblättern aufgestellten beweislosen Behauptungen zurück, 12 Mark wöchentlich zu unterstützen und den arbeitslosen Kollegen, in denen die Aufhebung des Arbeitsnachweises als eine notwendige die fich an der Maiversammlung beteiligt haben, eine Mark zu Folge von eigenmächtigen Handlungen des jungen, unerfahrenen" zahlen. Kamminsky wurde aus dem Verband ausgeschlossen, weil Schmarg Am 20. d. M. sprach Genosse Ledebour Gesellenvertreters Neumann hingestellt wurde. Bei der Sperre er am 1. Mai Arbeiten ausführte, die ein andrer Kollege verweigert in gut besuche uhlerversammlung. Redner kennzeichnete das über die Firma Brucks, die den äußeren Anlaß zu dem Vorgehen hat. Der Vorsitzende machte auf die bevorstehende Reichstagswahl boltsfeindliche Verhalten der gegnerischen Parteien und sagte zum der Innung gegeben hat, sei noch der Innung gegeben hat, sei noch bedeutend nachsichtiger aufmerksam. Jeder Kollege foll sich überzeugen, ob sein Name in Schluß: Aufgabe der Wähler sei es, am 16. Juni eine demokratische hat tarifwidrige Abzüge gemacht und verfahren worden wie in ähnlichen Fällen. Herr Brucks der Wählerliste steht. trot wiederholter Voltsvertretung zu wählen, in der nicht die Bureaukratie und der Socialdemokratischer Agitations Verein für den Reichstags Wille des Monarchen herrsche. Der Kartellfandidat Hammer, der Bemühungen der Gesellenvertretung über 14 Tage verstreichen Wahlkreis Züllichau: Schwiebus Kroffen Sommerfeld. Dienstag, ohne feste Meinung mit jedem Bein in einem andern Lager stehe, lassen, ohne etwas zur Beilegung der Differenzen zu thun. Zwar hat den 26. Mai, abends 8 Uhr, große Versammlung bei Groffer, Dirksenmüffe niedergestimmt werden. Brille charakterisierte die in foner sich an den Innungsvorstand gewandt, um die Angelegenheit in straße 39, born 1 Treppe( früher an der Stadtbahn). Tagesordnung: fervativen Flugblättern auftauchende Freundschaft für die Arbeiter einer Sitzung desselben zur Sprache zu bringen, doch entgegen den 1. Bortrag des Genossen Braun über:" Warum soll die arbeitende Klasse organisationen als Lug und Trug. geltenden Vereinbarungen, Differenzen gemeinschaftlich zu erledigen, ihre Stimmen bei den Wahlen der Socialdemokratie geben?" 2. Diskussion. 3. Stellungnahme zur Wahlagitation. Wegen der wichtigen Tagesordnung ist die Gesellenvertretung zu jener Sigung nicht hinzugezogen ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes sowie insbesondere der übrigen ParteiReinickendorf- West. Eine stark besuchte Wählerversammlung worden. Infolgedessen wurde die Sperre über die Firma Brucks genoffen aus dem Wahlkreise, in der Versammlung zu erscheinen, um bei der fand am Dienstag im Lokale der Witwe Thomas statt. Genosse verhängt, und diesen an sich recht geringfügigen Vorfall benutzte die Wahlarbeit mitzuhelfen. Stadthagen referierte. In seinem 1½stündigen Vortrage Innung als Vorwand, den ihr unsympathischen paritätischen Arbeitsgeißelte er unter anderm das zweideutige Verhalten der Freifinnigen nachweis ohne Kündigung aufzuheben. Obermeister Thiele Boltspartei ganz besonders bei Beratung der Zolltarifvorlage im meinte hierauf, die Meister hätten die Aufhebung des NachReichstage. Die Kulturwidrigkeit des Militarismus und Marinis- weises thatsächlich schon seit langem gewünscht, denn der mus fennzeichnend, forderte er die Versammelten auf, mit aller Straft felbe habe keinen Zweck, wenn solche Sperren verhängt für die Socialdemokratie zu wirken, als einzige Partei, welche stets würden. Er bestätigt jedoch, daß die Gesellenvertretung zu der für Volkswohl, Wahrheit und Recht eingetreten sei. Wenn jeder seine Sigung, in der die Sperre- Angelegenheit der Firma Brucks gemeinSchuldigkeit thue, fei es leicht, am 16. Juni 40 000 Stimmen auf schaftlich erledigt werden sollte, überhaupt nicht geladen worden ist. den Kandidaten der Socialdemokratie zu vereinigen und am Haupt- Meister Bruds bezeichnet die ganze Differenz, um deren Auswahltage den Kreis im ersten Ansturm zu nehmen. Anhaltender gleichung er fich über 14 Tage herumgedrückt hat, als eine„ Bumperei", Allgemeine Familien Sterbekaffe zu Berlin. Heute Zahltag bei Diele, Ackerstr. 123, und bei Liebehenschel, Mariannenstr. 48, von 3-6 Uhr. Arbeiter Samariterkolonne( gegründet 1888). Morgen, Montag abend 9 Uhr, Uebungsstunde in der Centrale, Dresdenerstr. 45: Vortrag über Verlegungen, Wundbehandlung, Blutstilung. Daran anschließend: Praktische Uebungen. Neue Teilnehmer können noch eintreten. Gäste will. 3 Uhr, Restaurant Waldkater, Tegeler Weg, 5 Minuten vom Bahnhoj Heute nachmittag Ausflug nach der Jungfernheide. Treffpunkt Jungfernheide. tommen. BAER SOHN Unter Preis! Englische Regenmäntel 15 M. Chausseestrasse 24a- 25 11 Brückenstrasse 11 Gr. Frankfurterstr. 20 zwischen Invalidenstr. u. Schiller Theater N, zwischen Jannowitzbrücke u. Köpenickerstr. Ecke Koppenstrasse( am Bürger- Hospital Special- Haus grössten Massstabes. Grüne Herren- Joppen.. 85 P. Schwarze Lüster- Jackets 225 Gestreifte Lüster- Jackets 325 Schüler- Joppen- Anzüge von Knaben- Wasch- Anzüge... 90 Knaben- Wasch- Blusen... 50 80 M. an Frühjahr-Paletots Paletots.... 45, 36, 27, 21, 18, 15, Raglan- Paletots Moderne, elegante neue Stoffe Frühjahr- Anzüge 50, 45, 40, 36, 33, 30, 27, = 8 M. 21 M. 30, 27, 24 24, 21, 18 15 M. 65, 45, Schwarze Gehrock- Anzüge 40, 30, 33 27 M. Strand- Anzüge.... 30, 24, 18, 18, 10, 7.50 6 M. Frühjahr- Beinkleider 15, 12, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4 Anzüge nach Mass 27 70, 60, 50, 40, 36, 30 M. 3 M. von Pf. an von Pf. an Loden- Havelocks... 24, 21, 18, 15, 12, 10 6 M. 75 Radfahrer- Anzüge.. 27, 24, 21, 18, 15, 12 6 M. Radfahrer- Hosen. e• 6, 4.50 3 M. 12, 11, 9 Litewken und Loden- Joppen 7.50, 6, 4.50 3 M. Piqué- Westen..... 6, 5, 4, 3.50, 2.75, 2.25 I M. 75 Jünglings- Stoff- Anzüge 30, 24, 21, 18, 15, 12 9 M. 8 50 ne Paletots nach Mass 24 M Hosen nach Mass 750 50, 45, 40, 36, 30, 27.. M. 21, 18, 15, 12, 10, 9... Billigste, beste Strohhüte. Biasen- 85. Schuppen- 1.10. Dickstroh- 1.50%| Palm- 2.00| Kniff- Hot 65 Pf. Hüte Hüte Hüte Feste Preise led Die 21. Preisliste 1903, reich illustriert, Billigste Preise wird kostenlos und portofrei zugesandt. M. SGT PL Pf. 3.75, 2.75, 2., 1.75, Bar Verkauf Grösste Auswahl Heute Sonntag sind unsere 3 Kaufhäuser bis Abend 6 Uhr geöffnet. GLOW ReiseStaub- Mäntel 12.-, 9.- 7.50, 2.75 M. 5.-, 4.-, 3,50, Motto: Der Wissenschaft Excellenz Ist und bleibt die Temperenz. Hopkos Vollständig alkoholfrei, nahrhaft und bekömmlich ist !! Hopkos!! aus Hopfen und Malz hergestellt, bester Ersatz für Bier, ist ! Hopkos! Hell wie Pilsener, dunkel wie Münchener. Glänzend begutachtet von Aerzten und ersten Gerichtschemikern. Preis pro Flasche 10 Pfg. exklusive Hopkos ist durch alle besseren Delikatess- und Kolonialwaren- Geschäfte, Flaschenbierhändler sowie in den ca. 300 Filialen der Firma Hermann Meyer & Co. zu beziehen, sonst wende man sich direkt an die ChausseeStr. 3. Berliner Hopkos- Gesellschaft, Telephon Amt III, 8044. Braut Hochzeit- Seide. Ehe Sie Seide kaufen, überzeugen Sie sich, welche bedeutenden Vorteile mein Einzelverkauf zu Engrospreisen an Private bietet. Seiden- Damaste schwarz, weiß, farbig b. 1,20, Blusen- und Noben- Seide v. 1,00, Futter- Seiden jeder Art v. 75 Bf. Reinseidene schwarze Damaste 15,00, 20,00 u. 25,00 p. Robe. Unerreichte Auswahl sämtlicher Seiden von den einfachsten bis elegantesten Genres. Bitte genau auf Engrosfirma und Adresse zu achten. Seiden- Engros- Haus Hermann Herzog. fetzt nur Spandauer Strasse 33-35, 1 Treppe, Ede Simons- Apotheke. Gegründet 1878. Telegramm- Adreffe: Herzogseiden. Heute, Sonntag, geöffnet. Mufter franco. Lelbiger Thouronfuſ Landsbergerstr.40 Ecke Lehmannstr Bis Pfingsten Verkauf zu aussergewöhnlich billigen Preisen! En gros. Heute Sonntag bis abends 6 Uhr geöffnet. Roh- Tabak. En detail. Preise verzollt ab Berlin. Grösste Auswahl in verschiedenen Marken und Sortierungen alter und neuer Ernte in Sumatras, Borneo, Java, Vorstenlanden, Havanna, Cuba, Mexico, St. Felix, Domingo, Carmen, alten lickermärker Tabaken in tadellos gutem Brand. 15062* Sumatras bell, mittelfarbig, braun, Vollblatt 1 Bfd. dedfähig 140, 150, 180, 200, 250, 300, 350, 400 fg. Javas 85, 90, 95, 100, 110, 120, 125, 130 Pfg. St. Felix Brafil 95, 100, 110, 120, 125, 130, 150, 160 Pfg. Carmen 80, 85, 90, 100, 110, 120 fg. Domingo 80, 90, 100, 110 Pfg. Prima Losgut, rein, gesund, Umblatt und Einlage 78, 80, 85 Pfg. Jedes Duantum gegen Barzahlung 3 Proz. Sconto. Postkollis unter Nachnahme. Kredit nach Uebereinkunft. E. Erbe, Berlin C., Auguststrasse 36. Roh- Tabak I &. Nauen, Templinerſtr. 3, a. d. Schwedterstr. Rohtabak. Größte Auswahl. Billigste Preise. Guter Brand! Vorzügliche Qualität. Sämtliche 10672* Fabrikations- Utensilien. Neue Formen, sehr große Auswahl zu Driginal- Fabrikpreisen. Heinrich Franck, 185 Brunnenstr. 185. Roh- Tabak. Große Auswahl, billigste Preise. Neue Formen; Original- Fabrikpreise. 5. J.Fränkel, Promenade 5■ 5. 11. Kottbuserstraße 11. 181. Sebastian Gröbel 181. Brunnen strake Rohtabak! Feinste Brasils, pro Bfd. 1,20 u. 1,30 M. Losblatt, gesund, pro Pfund 0,85 M. Karl Roland, Rottbuserstr. 3 a. Genau auf Hausnummer achten! Tabak A. Goldschmidt jekt: 11162* Dirksenstrasse 42, zwischen Spandauerbrücke u. Rochstr. Rob- Tabak Grösste Auswahl. Billigste Preise. S. Hammerstein Filiale 183. Brunnenstraße 183.* Rohtabak. Bekannt beste Qualitäten. * F. Wienert Nachf. L. Lehmann, Rosenthalerstr. 23. Roh- Tabak, Cigarren- Fabrikation sämtliche Utensilien zur * offeriert in der größten Auswahl zu den billigsten Preisen W. Hermann Müller, 22 Alexanderstraße 22. Roh- Tabak 10682 Max Jacoby, Streliterftr. 52. Grösste Auswahl u. bill. Preise! Rohtabak! Filialen in Berlin: im Norden: Brunnenstr. 25, im Osten: Koppenstr. 9, im Südost.: Kottbuserstr.2. Filiale in Sachsen: Chemnitz, Brückenstr. 19. Filiale in Schlesien: Ratibor, Jungfernstr. 11. Emil Berstorff, Berlin C.2. Garantiert flott. u. sicherer Brand! Roh- Tabak Max Otto, Königstr. 6. Neue Filiale 38 Brunnenstr. 38. Vertreter: Ad. Buhl, Alle Sorten Tabak zu billigsten Preisen. Filiale geöffnet: Vorm. 9 bis abds. 9 Uhr, Sonntags 8-10 Uhr vormitt. Gardinen- Fabrik Lager Grosser Rester- Ausverkaul zu 1 bis 3 Fenster passend, neueste Muster, billig und elegant, in dem feit 34 Jahren bestehenden 15552 Special Geschäft von Bruno Güther, Berlin O., so. Grüner Weg 80, parterre. Eingang vom Flur. Kein Laden. Gegr. G876 Bärme- Geschäft Gear. 1876 empfiehlt täglich frische, gärkräftige Bärme, sowie feinstes, gutbackendes Mehl Reinickendorferstr. 2a, 1 Troppe zu äußerst billigen Preisen. vorn Haus BadWedding, visàvis Dankesk. Warenhaus A.Wertheim Extra- Preise Damenhüte Breton Sammetpaspel und Schleife modernes grobes Geflecht mit 3.25 Mk. Toque aus modern. Geflecht mit Sammetband 4 Mk. Wippe grobes Strohgeflecht mit zwei Sammetschleifen 4.90 Mk. Hutblumen 15 Pf. Marguerite- Piquet 12 teilig Hopfen- Piquet 12 teilig, alle Farben 35 Pf. Geranium- Piquet 18 teil., alle Farben 65 Pf. Bolero Torpedoform, mit Sammetband 5.50 Mk. Sonnen- 1282 M Bänder Zweifarbiges Alpaccaband 1-15 ca. 10 cm breit, regulär 75 Pf., Meter 45 Pt. Taffet chiné- Band ca. 15 cm breit, regulär 1.75 Mk., 95 Pf. Ein grosser Posten: Mousseline Liberty- Band grossesFarben sortiment, ca. 15 cm br., regulär 1.10 Mk., Mtr. 68 Pf. Schirme tae Leipzigerstr. 132/135( Versand- Abteilung). Rosenthalerstr.27/ 29 u. 54.- Oranienstr.52/ 55 Sämtliche in unserm Hutsalon ausgestellte Phantasie- Damenhüte werden an diesen Tagen ebenfalls zu Extra- Preisen verkauft. Montag, Dienstag, Mittwoch soweit der Vorrat reicht: Weisswaren Trikotagen mft Seide gestickte Chiffonrosette 25 Pf., mit Behang 80 Pf. Chiffonjabot Crepeplissé- Spitze 1.05 Mk. Seidene Lavalliers mit Hohlsaum 1.05MK. Schleifenbinder für Damen, gestreift 18 Pf. Tüllchâles 1.25 früher 1.75 Mk. Spachtel- Pelerinenkragen 3.25, 3.50MK. Spachtel- Stola 4.50 Mk. DamenHerren- Normalhemden Maco I, 3 Maco fein, 85,1.05.1.20 Gröss, 1.75,1.95, 2.10 3 Grössen Herren- Beinkleider Maco fein, Maco I, 3 Grössen 75,90P, 1MK., 3 Gröss. 1.35, 1.45, 1.60 Herren- Socken Maco schwarz mit Ringeln 28 P 25 und 40 Pf. Damen- d Waschschirmesi 1.35 Chipbord 2.25 Handschuhe Strümpfe Chinémuster Creponbord. Blumenmust. ChinéWaschschirmecrepon2.75 mit Spitze 3.75 Halbseid. Creponschirme muster 4.50 Reins.Taffet- Entoutcas mod. Farben 5.25 Reinseid. Taffet chiné- Schirme elegant ausgestattet 7.40 Sämtliche in unserem. Hutsalon ausgestellte mit 55 Pf. Schwedisch imitiert Druckkn, 40 u. 68 Pf. Leinen imitiert mit Druckknöpfen Glacé Druckkn. 1.30 b. 1.80 weiss 1.30 b. 1.85 farbig, m. Schweisssock 35 und 55 Pf. Baumwolle gewebt, englische Länge 33 Pf. Phantasie- Damenhüte mit Doppelsohlen schwarz u, lederfarbig 45 u. 65 Pf. schwarz mit farbigen Ringeln 58. 85, Pf. werden an diesen Tagen ebenfalls zu Extra- Preisen verkauft. Gardinen Englische Tüll- Gardinen für Mtr. 45, 60, 80 Pf.| Englische Tüll- Bettdecken für 1 Bett 3.10, 4.75, 6 Mk. Engl. Tüll- Gardinenechales 3.25, 4.75, 6.25, 7.25 Mk. Englische Tüll- Bettdecken 2 Betten 5 MK., 8.50, 11 Mk. Englische Tüll- Stores Châle 2.70, 3.65, 5.25 MK. Köper- Spachtel- Rouleaux 2.70, 3.50, 4.50 MK. Châle 7.50, 10.50, 12.50 MK. Köper- Spachtel- Vorhänge 2.80 Ocre Tüll- Stores Heute Sonntag( vor Pfingsten) bleiben unsere Geschäftshäuser, wie an allen Sonntagen, geschlossen. U. 4 MK. Confectionshaus S. Böhm Kommandantenstr. 43 nahe am Oranienstr. 70. Moritzplatz Moderne Herren- und Knabenbekleidung fertig und nach Maass. Streng feste, in Zahlen gezeichnete Preise, daher sicherster Schutz gegen jede Uebervorteilung. Fertige Jackettanzüge für Herren 45, 36, 30, 10 Mk. Fertige Paletots für Herren Fertige Knabenanzüge 27, 25, 18, 40, 36, 30, 10 Mk. 27, 25, 18, 215, 12, 10, 8, 6, 5, Besonders vorteilhafte Angebote: Herren- Paletot aus gutem marengo Cheviot, ein wirklich elegantes Kleidungs- 18 stück in vornehmer Ausführung Mk. Herren- Anzug aus guten schwarz- weiss gemusterten Stoffen, sehr solide Verarbeitung, hochmoderne Ausführung Maassanfertigung in vornehmer Husführung 9001 zu festen vorgedruckten Serienpreisen. Grosse Auswahl. Letzte Neuheiten Reellste sachgemässe Bedienung. Kaufhaus Theodor Büsing An der Spandauer Brücke 2 Nahe Stadtbahnhof Börse und Hackeschem Markt. Bekannt Gut und Billig! Herren- und KnabenGarderobe von Herren- Jaquet- Anzüge 12-52 Yo йк. Herren- Rock- Anzüge 25-60 Herren- Gehrock- Anzg. M. 29-60 Herren- Frühj.- u. Sommerpaletot 12-50 Mk. von von von 2 Mk. 20 Mk. 1536L* RiesenAuswahl Schuhwaren für Damen, Herrena. Kinder • Herren- Stiefel von Mk.5.50-18.50 Herren- Schuhe. 3.90-10.50 Damen- Stiefel, 3.90-16.00 Damen- Schuhe.. 2.75-8.75 Knaben- Schuhe Stiefel 3.50-6.90 . Herren- Beinkleider von 2.50-15 Herren- Piquéwesten M. 2.25-10 Kinder- Schuhe von Mk. 2.50-7.75 Anfertigung nach Maass. Reelle Burschen-, Jünglings-| Riesen- Auswahl in und Knaben- Anzüge Neuheiten farbiger Lüstre- und LeinenBedienung Dieses anerkannt Artikel enorm vorzügliche Mehl eignet sich wie kein andres Schuhwaren sehr billig. billig. Deutsches fer- Auszugme Dampf- Kunstmühle Ober- Graeditz Faubrück in Schlesien Grösste Leistungsfähigkeit ganz besonders ZUP Festbäckerei 4/6 In plombierten 5 und 2 Kilo- Säckchen überall erhältlich. Möbel- u. Polsterwaren- Fabrik A. Schulz, Reichenberger- Strasse 5 empfiehlt Einrichtungen in Nussbaum und Mahagoni von 240 bis 5000 Mark zu äußerst billigen Preisen Streng reelle und Coulanteste Bedingungen. gewissenhafte Bedienung. 10402* Feste Preise. Feste Preise. Feste Preise. D. Perleberg Chausseestrasse 57 Teleph. Amt III 8418. Eckhaus Liesenstrasse. Gegründet 1867. Eigenes Geschäftshaus in grösstem Massstabe des Nordens für 1546L* Herren und+++ + Knaben- Bekleidung. Bedeutendste Auswahl in fertiger Garderobe vom billigsten bis zu den besten Genres in elegantester Ausführung; für jede Grösse vorrätig am Lager. Steter Eingang von Stoff- Neuheiten nio o des In- und Auslandes für Mass- Anfertigung. Dieselbe steht unter Leitung erster Kräfte. Geschäfts- Princip: = feste Preise. Eigene Anfertigung. Coulante Bedienung. Franco- Versand. Feste Preise. Die schönsten Schmucks in reichhaltigster Auswahl vorrätig bei Uhren Feste Preise. MAX BUSSE, und Goldwaren, 175, Brunnenstrasse 175. Strassenbahn- Haltestelle an der Invalidenstrasse. Massiv goldene Ringe von 1562L* 1,50 M. an. ** Brillanten.** Silberne u. versilberte Tafelgeräte u. Bestecke zu Hochzeits- u. Pathen- Geschenken. Goldene und silberne Uhren sowie Uhrketten in massiv Gold, Doublé, Silber, Talmi etc. Regulatoren, Hänge- Uhren Stand- Uhren und Fabrikats. Gut gearbeitete Sämtliche in den grossen Räumen meines Hauses ausgestellten Waren sind solide gearbeitet trotz der billigen Preise und bürgt das 25jährige Bestehen meines Geschäfts für die Reellität der Bedienung. Wer wenig Zeit hat! Wer oft pußen muß und schnell Messing, Kupfer, Blech etc. schön blank haben will, der kaufe nur das echte r. Landmann's Putz- Wasser. Dr. Es wirkt schnell wie der Blik. Nur in Original- Berpadung in allen besseren Geschäften zu haben. Flasche 10 und 20 Pf., Liter 1 Mark. Die an Stelle meiner echten Marke vielfach gewiffentos vorgefchobenen, oft warm angepriesenen werthlofen Ersatz- Artikel weise man energisch zurüd. Wo nicht erhältlich, werden bei schriftlicher Anfrage in jedem Stadttheile Detail Geschäfte mitgetheilt. Chemiker Dr. B. Landmann, Berlin 55. Feste Preise. S. Weissenberg Gr. Frankfurterstr. 126, Besondere Gelegenheitskäufe in 15612 dale Blusen, ended Kostümröcken, Jupons, Schürzen. Ecke Koppenstrasse. Kleiderstoffe Waschstoffe Ein Posten Blusenstoffe statt bis 2.50 125 100 Weisse Rock- u. Kostüm- Piquéstoffe Ein Posten Schwarze Grenadines En 2.50 statt Mtr. 125 Ein Posten Reinw. Voile Grenadines Mtr. 145 Ein Posten Schwarze glatte Alpaccas Mtr. 40 55 70 80 90 Pf. Weisse à jour- Stoffe Mtr. 40 45 70 Pf. Ecru à jour- Stoffe Mtr. 50 60 70 Pf. Leinenstoffe und Imitationen mit vorzüglichem Seidenplan. Mtr. 195 mit bunten Effektstreifen, für Blusen, Mtr. 45 55 Pf. Ein Posten Kostümstoffe( zweiseitig).. Mtr. 195 Blusenzephyr, 70 cm breit, neueste Muster 35 Pf. 72 eigene Geschäfte im Deutschen Reiche. s Wöchentliche Arbeitsleistung 22 000 Paar. A Zu Pfingsten! Unsere reich assortirten Geschäfte bieten die grösste Auswahl in allen Saison- Neuheiten, besonders auch in farbigen Schuhwaren vom einfachsten bis zum elegantesten Genre, deren vorzügliche Beschaffenheit und unerreichte Preiswürdigkeit überall Anerkennung finden. Conrad Tack& Cie Berlin: C. Rosenthalerstr. 14. Spittelmarkt 15. S. Oranienstr. 65. SW. Friedrichstr. 240-41. 0. Andreasstr. 50. 99 W. Potsdamerstr. 50. .. Gr. Frankfurterstr.189. Damen- Knopf- und Schnürstiefel, M. 5.00 sehr haltbar. • Damen- Knopf- und Schnürstiefel, echt Ziegenleder, farbig. Damen- Knopf- und Schnürstiefel, echt Boxcalf M. 7.50 M. 8.50 Damen- Knopf- und Schnürstiefel, M. 9.50 echt Chevreaux schwarz u. M. 3.75 Damen- Spangenschuhe, farbig... Damen- Leder- Hausschuhe, schwarz u. farbig, angenehm leicht. M. 2,40 3.00 far empfind Damen- Lastingschuhe, che Füsse M. 1.80 2.35 Damen- Lastingstiefel, m. Lackspitze M. 3.50 Damen- Segeltuchschuhe mit Absatz M. 2.80 u. Ballenleder beste Qualität N. Danzigerstr. 1. Müllerstr. 3. NW. Beusselstr. 29. 99 Thurmstr. 37. Wilsnackerstr. 22. 99 Segeltuch- Schuhe für Mädchen und Knaben mit Absatz, unübertrefflich haltbar Grösse 25-26 27-28 29-30 81-33 34-35 Preis 2.00 2,10 2,20 2.40 2.60 Segeltuch- Turnschuhe mit schwarzer Gummisohle, Grösse 25-29 30-35 36-42 43-46 Preis 1.25 1,50 1.90 2.40 Sandalen, für Strasse u. Sport, sehr haltbar Grösse 27-29 80-32 33-35 86-40 Burg b. Magdeburg. Charlottenburg: Wilmersdorferstr. 122. Rixdorf: Bergstr. 30-31. Potsdam: Brandenburgerstr. 54. Herren- Zugstiefel, sehr dauerhaft.... M. 4.90 Herren- Zugstiefel aus dem Ganzen M. 6.40 7.80 Herren- Schnürstiefel, fester Stra: M. 6.20 7.20 Herren- Schnürstiefel, echt ziegleder M. 8.75 pazirstiefel farbig, Herren- Schnür- u. Schnallenstiefel, bequeme Form. 41-46 Preis 2.70 3.20 3.70 4,20 4.70 Knopf- u. Schnürstiefel f. Mädchen u. Knaben, echt Ziegenleder, rot und braun Grösse 23-24 25-26 27-28 29-80 31-88 34-35 Preis 3.30 3.90 4.50 5.10 5.70 6.30 Herren- Schnür- u. Zugschuhe, sehr haltbar leicht und M. 9.80 M. 4.50 Herren- Leder- Hausschuhe, bequem, M. 3.50 schwarz, rot und braun, Herren- Segeltuchschuhe mit Absatz beste Qualitat M. 3.70 braun u. schwarz, praktisch für Postbeamte Deutschlands bedeutendste Schuhwarenfabriken in Burg bei Magdeburg. 1500 Arbeiter und Beamte. Metzner's Korbwaren- Fabrik Grösstes Specialgeschäft Deutschlands Metzner Berlin, Andreasstraße 23, gegenüber Andreasplak. II. Geschäft: Brunnenstr. 95, gegenüb. Humboldthain. III. Geschäft: Beuffelstr. 67, Moabit, Haus- Nr. achten. IV. Geschäft: Leipzigerstr. 54/55, unt. d. Kolonnaden. Kinderwagen, Kinderbettstellen, Sportwagen, Triumphstühle, Leiterwagen, Kindermöbel etc. 1000 Mark Belohnung zahle ich jedem, der mir in Berlin ein größeres Special- Geschäft in der Branche als das meinige ist, nachweist. Diese Belohnung biete ich Metzner schon seit vielen Jahren aus, und ist meine Konkurrenz gar nicht in der Lage, die 1000 Mark zu verdienen. Größte Auswahl. Verkauf im Fabrikgebäude. Billigfte Preise. Katalog gratis. Grösstes Kaufhaus des Nordens für 8752* Herren- und Knaben- Bekleidung 13802* 12 Schaufenster Front streng reelle Bedienung bei billigen, festen Preisen. Grösste Auswahl, Wer sich auf dieses Inserat bezieht, erhält 5 Proz. Rabatt. Preisgekrönt mit der goldenen Medaille. Gesundheit ist Reichtum! Dampf- und Heissluft- Bäder wirksamstes, erfolgreichstes und billigstes Mittel gegen Erkältung, Gicht und Rheumatismus. Lieferung an sämtliche Krankenkassen. Bad Frankfurt SOOLRitter- Bad 10502* 18. Ritter- Strasse 18. Specialität: Russ. bezw. Dampfkasten-, Röm. bezw. HeissKLEIE SCHWEFEL, luft-, Lohtannin-, Sool- und Schwefelbäder FICHTENNADELBADER täglich für Damen und Herren. EXTU Bequeme Fahrverbindung. Die schönsten HerrenSommer- Paletots, Frühjahrs- Anzüge, Hosen in neu, sowie speciell 1369L* Monatsgarderobe v. Kavalieren zurüdgelegte Sachen, wenig getragen, f. jede Fig. pass., find in gr. Ausw. stets zu staunend billigen Preisen zu haben. an der Wasserthorstraße. J. Wand, 1. Geschäft: Prinzenstr. 17, 2. Geschäft: Gr. Frankfurterstr. 116, an der Andreasstraße. Moritz Gross, Kastanien- Allee 42. Zucht- und Legehühner gerkauft Med. Ungarwein süss, Ltr. M. 2,-. Stonsdorfer vorzüglich, Ltr. M. 1,-. Deutscher Cognac V angenehm, mild im Geschmack * ** *** a Literfl. M. 2,10, 2,50, 3,-. Eugen Neumann& Co. Belle- Alliance- Platz 6a, Amt IV No. 9676. Genthinerstrasse 29. Wilsnackerstr. 25. Schöneberg, Hauptstr. 129. Stralauerstr. 56. IF Verlangen Sie bei Ihrem Cigarrenhändler Malinda! Beste Qualitäts- Cigarre in allen Preislagen. Generalvertreter: S. Rund, Marsilius- Strasse 23 II, Amt VII, 1924. 12912* am Dranienburger Thor. Fritz Leisegang, Chausseestrasse 123, Brennabor- u. Möwe- Räder billigst. Grosse Reparatur- Werkstatt. Sämtliche Zubehörteile zu konkurrenzlosen Preisen. Otto Pich, Berlin, Zionskirchplatz 8.[ 14072*] Verantwortlicher Redakteur: Carl Leid in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. * Nr. 119. 20. Jahrgang. 4. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Wirtschaftlicher Wochenbericht. Sonntag, 24. Mai 1903. Außerdem aber müßte bei einer derartigen Zollvereinigung not wendigerweise nicht nur das Handelsverhältnis der Kolonien zu England, sondern auch zueinander geregelt werden, wobei sich infolge der verschiedenartigen Wirtschaftsbedingungen sofort die mannigfaltigsten Gegenfäße einstellen würden. Und schließlich bleiben noch allerlei finanzpolitische Widerstände zu überwinden. Tat. Aus der Frauenbewegung. Freunde, daß das neue freiheitliche Regiment" in Südafrika zunächst start schußzölnerisch- industrielle. Beide aber haben recht wenig damit beginnen möge, den Import chinesischer Kulis zuzulassen oder Sympathien für eine Zollvereinigung mit England. Die Grunddurch neue Abgaben und Aufenthaltsbeschränkungen den Kaffern zur besitzer nicht, weil sie fürchten, daß ihre bisherige zollfreie Ausfuhr Berlin, den 23. Mai 1908. Arbeit in die Bergwerke zu treiben. nach England verkümmert werden könnte; die Industriellen nicht, Börsenflaue. Londoner Geldmarkt. Minenwerte. Die südafrikanische Natürlich wird in diesem Bestreben der Mangel an billigen weil sie fürchten, daß England bedeutende Ermäßigungen der hohen Arbeiterfrage.- Chamberlains Rede in Birmingham. Das Zoll- schwarzen Arbeitern von den Minengesellschaften und ihrer Presse kolonialen Industriezölle fordern werde. Thatsache ist denn auch, vereinigungs- Projekt.- Englands Wirtschaftsverhältnis zu seinen Solonien.noch weit schlimmer hingestellt, als er thatsächlich ist. Wenn sich daß, als Kanada 1897 dem englischen Mutterland auf Baumwollauch die Hoffnungen auf ein rapides Wiederaufblühen der süd- und Leinenwaren eine 25 prozentige Zollreduktion gewährte, es Englands Handel mit Kanada. afrikanischen Minenindustrie bisher nicht erfüllt haben, so hat doch vorher die Zölle auf diese Artikel um den entsprechenden Betrag An der Börse ist wieder eine Periode der Geschäftsunluft ein- in jedem der letzten Monate die Arbeiterzahl und mit ihr die Aus- hinauffezte. gekehrt. Die noch immer ungeklärten Verhältnisse des Geldmarktes beute beträchtlich zugenommen. Im Januar betrug die Goldproduktion Lassen Spekulation und Publikum von der Eingehung neuer des Randdistrikts 192 934 Unzen Feingold, im Februar 187 977 und im Engagements zurückscheuen, zumal die Auslandsbörsen keine An- März 208 456 Unzen, so daß mit Hinzurechnung der Ausbeute der regungen bieten im Gegenteil, die nervösen Schwankungen der sog. Außenbezirke( vom Januar bis März 23 890 Unzen) sich der GesamtNew Yorker Börse und die nichts weniger als günstigen Berichte ertrag im ersten Quartal 1903 auf 613 257 Unzen Feingold stellt, vom New Yorker Eisenmarkt haben erneute Besorgnisse ge- um 357 384 Unzen höher, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. weckt, so sehr es auch bei einem großen Teil der Und noch günstiger war das Ergebnis des Aprils, das sich für die Alle englischen Kolonien haben im Verhältnis zu ihrer Bevölke Börsen und Finanzwelt Gebrauch geworden ist, über die Gruben am Witwatersrand auf 218 900 Unzen Feingold beläuft, ob- rung sehr starke Budgets, deren Einnahmen zu einem großen Teil immer wieder auftauchende und verschwindende amerikanische Krisen- gleich in diesen Monat die Osterfeiertage fielen. Und zugleich ver- durch Zölle aufgebracht werden. Schrumpfen diese Einnahmen zugefahr zu fpötteln. Daß die Abflauung des amerikanischen Eisen- mehrte sich wiederum im Randdistrikt die Anzahl der schwarzen sammen, dann müssen die ohnehin meist bedeutenden direkten marktes der deutschen Eiſenindustrie einen beträchtlichen Teil der Arbeiter von 56 218 auf 59 280, also um rund 3000 in Steuern außerordentlich erhöht werden, und hierzu werden sich die bisherigen Exportaufträge entziehen muß und die Zunahme des einem Monat. Wollten nur die Minengesellschaften anständige herrschenden Kreise kaum verstehen. Absatzes auf dem inländischen Markt, wie günstig er sich auch in Löhne zahlen, sie würden genügend schwarze Arbeiter finden; Kurz, sobald man die Ausführungsmöglichkeiten des Chamberlain legter Zeit entwickelt hat, dafür keinen ausgleichenden Ersatz zu aber zu der hehren Erkenntnis, daß es feine oberste Menschenpflicht ichen Projekts untersucht, erheben sich überall hindernisse. Zudem bieten vermag, leuchtet auch dem ausgesprochensten Optimisten ein. ist, sich für einen Spottlohn abzuplacken, um den Minenfirmen die würde der Erfolg in vielen Fällen recht zweifelhaft sein. Die Zu verwundern ist nur, daß die Kontermine so wenig von sich Erzielung höherer Ueberschüsse zu erleichtern, zu dieser modernen Vorzugszölle, die Großbritannien von Kanada eingeräumt worden merten läßt. Früher würde eine solche Situation der Baissepartei Anschauung seiner Herren ist der Kaffer noch nicht vorgedrungen. find, haben ihm beispielsweise recht wenig genügt. Im Jahre 1891 Gelegenheit zu kräftigen Vorstößen gegeben haben. Aber fast scheint Das Ereignis der Woche war Joe Chamberlains Rede in betrug die Gesamteinfuhr Kanadas 113 Millionen Dollar, woran es, als ob, wie in so mancher andren Hinsicht, auch in dieser, die Birmingham, nicht wegen ihres Gedankenreichtums, sondern weil sie England mit 37 Proz. beteiligt war; 1901 erreichte der Import einen alten Bahnen in neue überleiten. in einem gewissen Gegensatz zu Balfours Antwort auf die von der Wert von 181 Millionen Dollar, zu welcher Summe England aber An der Londoner Börse ist es nach der Placierung der Trans- Chaplinschen Kornzollgruppe betriebene Agitation für die Bei- nur noch 24 Proz. beitrug. baal- Anleihe auch wieder stiller geworden, froßdem die Krise am behaltung des zur Deckung der Kriegsausgaben eingeführten englischen Balkan und die Gefahr eines russisch- englisch- amerikanischen Zivistes Kornzolls stand und weil andrerseits Chamberlain sich für eine Parteiwegen der Mandschurei für beseitigt gilt. Doch vermochte nahme Englands zu Gunsten Kanadas im ausgebrochenen deutschsich der Geldmarkt bon der noch in voriger Woche in kanadischen Zollkonflikt aussprach. Als dritter Grund kann noch Lombardstreet vorherrschenden Geldknappheit durch stärkere Geld- hinzugefügt werden, daß die durch Deutschlands neueste zollpolitik zuflüsse zu erholen, und nachdem gestern die Bank von England auf verstärkte schutzöllnerische Strömung des europäischen Festlandes Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse. Montag, Grund ihres jetzigen Status, der eine Verschiebung des Verhältnisses selbst in englischen imperialistischen Kreisen, die sonst keineswegs den 25. Mai, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantender Reserven zu den Passiven von 37% auf 51% Proz. aufweist, als schutzöllnerisch gelten können, den Gedanken an allerlei Gegen- ftraße 20, Vortrag von Frl. Adele Schreiber über: Kinderwelt sich zu der von der Londoner Finanz sehnsüchtig erwarteten Discont- maßnahmen gegen die protektionistische Abschließung des Kontinents und Prostitution". Um zahlreichen Besuch dieser Versammlung bittet herabſegung auf 32 Broz. hat bereit finden lassen, kann wieder geweckt haben. Wenn man auch keineswegs geneigt ist, Der Vorstand. auf ein flotteres Tempo des Geschäftsverkehrs gerechnet werden bas fontinentale zollpolitische Beispiel nachzuahmen, würden wenn nicht Amerita vielleicht einen Strich durch die Rechnung macht. doch einflußreiche industrielle Kreise es nicht ungern sehen, wenn Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenburg hält am 25. d. M., abends Achtung, Steglit! Der Wahlverein der Frauen des Kreises Von der Anregung, die nach der Prophezeiung Londoner Blätter sich Gegenmittel finden ließen, die zur Wiedervergeltung den 81 Uhr, in Steglitz bei Schellhafe, Ahornstr. 15a, eine öffentliche die Transvaal- Anleihe dem Spiel im Raffircirkus geben würde, war fontinentalen und speciell den deutschen Erport nach Großbritannien Versammlung ab, in welcher Dr. Alberth einen Vortrag hält ebenfalls nichts zu spüren. Ein Tag folgte dem andern, und immer einengten. zeigte sich im Cirkus dieselbe öde Leere. Anscheinend ist das große über das Thema: Welches Interesse haben die Frauen am Ausfall Dennoch ist die Bedeutung, die in England wie in Deutschland der Reichstagswahl?" Es ist Pflicht aller Frauen und Männer, Bublikum topffchen geworden, da die glänzenden Verheißungen, die der Chamberlainschen Rede beigemessen wird, entschieden übertrieben. ebenso zahlreich wie pünktlich zu erscheinen. J. A.: Frau Marie ihm nun schon so oft in blendender Pracht vorgespiegelt worden Daß in England jene imperialistische Strönung, die 1884 mit der Thiel, Tempelhof, Friedrich Wilhelmstr. 17. find, sich bisher noch immer wieder als eitel Dunst erwiesen Bildung der Imperial Federation League" einsetzte und auf eine haben. Doch ist diese Zurückhaltung nicht das alleinige Motiv, Zollvereinigung des Mutterlandes mit seinen Kolonien hinaus will, Treptow- Baumschulenweg. Montag, den 25. Mai, abends 8 Uhr, ebensowenig wie der behauptete Geldmangel in Johannesburg. in den letzten Jahren stetig an Boden gewonnen hat, kann findet eine große öffentliche Frauenversammlung bei Ackermann, Der jezige„ Slump" würde sich vielleicht nicht allzu schwer über- ebensowenig bestritten werden, als daß Chamberlain zu den maß- Baumschulenstr. 78, statt. Tagesordnung: Vortrag der Genossin winden lassen, wenn nur das Dußend sogen. Controlling- houses, das gebendsten Politikern Englands gehört und mit einer weiteren Steige- Frau Martha Tie über: Frauenstimmrecht und die Pflichten der den südafrikanischen Minenmarkt beherrscht, ernstlich wollte. Aber rung seines Einflusses auf die englische Politik gerechnet werden Frauen bei dem bevorstehenden Reichstagswahlkampf, Diskussion, ihnen paßt die jetzige Verstimmtheit ganz vortrefflich in ihre Tattit, muß; aber damit ist noch keineswegs erwiesen, daß der von ihm Verschiedenes. Frauen und Mädchen von Treptow- Baumschulenweg, die Lage der füdafrikanischen Minenindustrie als eine aufgenommene Gedanke eines Zollbundes durchführbar ist. Es sind beweist durch zahlreichen Besuch dieser Versammlung, daß Ihr den äußerst gedrückte erscheinen zu lassen, um beim englischen ganz euorme Schwierigkeiten, die diesem imperialistischen regsten Anteil nehmt an dem Zustandekommen einer ReichstagsKolonialamt die Erlaubnis zur Einfuhr füdchinesischer Kulis Projekt entgegenstehen. Ohne Preisgabe des Freihandels- vertretung, welche dem Interesse der arbeitenden Klassen entspricht. in die Minendistrikte und zugleich höhere Besteuerungen princips, das Englands heutige wirtschaftliche Machtstellung Auch die Männer sind eingeladen, recht zahlreich zu erscheinen. der Kaffern durchzusetzen, durch welche diese, wie es geschaffen hat, ist das Ziel nicht zu erreichen; denn ohne Gegen zur Begründung heißt, im Interesse der südafrikanischen Kultur zu leiſtung seitens Englands scheint bei dem starken Unabhängigkeitsregelmäßiger nüßlicher Thätigkeit" angehalten werden. und Selbstgefühl der englischen Kolonien ausgeschlossen, daß sie dem Die Beschränkungen, durch welche die Boerenregierungen vor dem Mutterland irgend welche wirklich wertvollen Zollzugeständnisse Kriege den Staffern- Import einengten, zählten neben dem Dynamit machen werden. Bewilligen fie England Zollvorteile, so verlangen monopol und den hohen Eisenbahntarifen zu den Hauptgründen, fie dafür, daß auch dieses ihren Waren auf seinen Märkten eine welche die Minenmagnaten zum Eintreten für die englische Herr Vorzugsstellung einräumt. Meinte doch Chamberlain selbst in seiner schaft bestimmten. Unter den Forderungen, die von den Minen- Rede, daß Kanada seine Zollpolitik sicherlich revidieren werde, wenn bertretern bor der 1897 zur Untersuchung ihrer Be- England deffen Ausfuhrhandel nicht bevorzuge. schwerden eingesetzten Regierungskommission erhoben wurden, Solche Gegenleistungen zu bieten, ist jedoch England außer stande, standen die Erleichterung des Kaffern- Imports, sowie die härtere so lange es nicht mit dem Freihandel bricht und die Einfuhr andrer Bestrafung der Trunkenheit und des Golddiebstahls in den Minen Nationen durch Schutzölle benachteiligt. Ein Bruch mit dem FreiEin Bruch mit dem Freiobenan. Von dem Uebergang der Minendistrikte in englischen Besiz handelsprincip bedeutet aber nicht nur die Verwerfung einer und dem Aufhören der läftigen Beschränkungen über die Beschäfti- Tradition, die dem englischen Welthandel gewissermaßen ins Blut gung schwarzer Arbeiter erwartete man so sicher eine Herabdrückung übergegangen ist, sondern auch eine entschiedene Verschlechterung von Berlin, 85 Abbildungen und 23 Theaterplänen. Preis 30 Pf. Verlag der Löhne, daß man, als nach der Niederiverfung Transvaals die weiter Teile der englischen Exportindustrie. Thatsächlich sehen wir des„ Stadt- Führer", SW., Lindenstr. 53. Arbeit in den Minen wieder aufgenommen wurde, als erste Maß- denn auch, wie nicht mur entschiedene Liberale, sondern selbst der nahme zur Herabseßung der Löhne griff. Der erhoffte Bustrom ausgesprochene Jmperialist Rosebery gegen den Chamberlainschen Plan neuer Arbeiter blieb aber aus oder floß wenigstens nicht so reich- Einspruch erhebt, und dieser Widerstand wird noch weit mehr wachsen, lich, als man erwartet hatte. Während des Krieges haben wenn das Projekt aus seiner nebelhaften Hülle hervortritt und an manche der früheren schwarzen Minenarbeiter sich in englischen allen Ecken und Enden die Interessenten auftauchen, die durch seine Stationen Diensten ein fleines Vermögen erworben, manchmal auch wohl Verwirklichung geschädigt werden. zusammengestohlen, das sie in den Stand setzte, sich Vieh und Sodann tommt aber auch das wirtschaftliche Eigeninteresse der und Weiber zu kaufen und nach alter Väter Sitte afrikanische Land- Kolonien in Betracht; und daß dieses nicht mit dem Englands wirtschaft zu treiben, statt als Hammer- Boh sich für 1½- 2 Shilling identisch ist, beweist schon die Ablehnung, die Chamberlains Rede in Swinembe. 770 NN täglich abzuplagen. Und auch die, denen es nicht so günstig während ganz Australien gefunden hat. England ist Industriestaat; seine Hamburg 769 D des Krieges ergangen ist, ziehen jede andre Thätigkeit der Minen- Kolonien find Agrarstaaten, deren Ausfuhr zumeist in Rohstoffen und Berlin arbeit vor; denn wenn auch der schwarze Minenarbeiter neben dem Lohn Nahrungsmitteln besteht. Neben der Agrarwirtschaft aber beginnt sich in Frankf.a.M. 768 D freie Beköstigung, d. h. Abfütterung erhält, so ist doch der jetzige einzelnen Kolonien eine einheimische Industrie zu entwickeln, die jedoch München 771 S Lohn gar zu fläglich, da der höchste Sazz, den er als" Hauer" ver- im jezigen Entwicklungsstadium, soll sie nicht niederkonkurriert werden, dient, 2 Shilling pro Tag, bei den teuren Preisen in Transvaal des Schutzes gegen die mehrfach überlegene englische Industrie taum die Kauftraft befigt, wie in Deutschland ein 50 Pfennigftüd. bedarf. Deshalb finden wir in den englischen Kolonien durchweg übergehender Trübung; nachher etwas fühler. So fordern denn die Leiter der Minengesellschaften und ihre zwei zollpolitische Parteien: eine freihändlerisch- agrarische und eine " Die Vertrauensperfon. Eingegangene Druckfchriften. Berlin 1903. 28. Seiten. Drud A. Unger, Spandauerstr. 48. Die Auskunftsstelle der Deutschen Gesellschaft für ethische Stultur Auflage. 346 Seiten. Berlin 1903. Verlag Siegfried Cronbach. Gottschalk, Mar. Deutsche Reichs- Konkursordnung. Zweite erweiterte Einsam, Hans. Ein hoher Adel. 2. Auflage. Preis 50 Pf. Verlag Braun u. Weber, Königsberg i. Pr. Zimmer, E. Das Not- Signal. Preis 50 Pf. Zimmers Verlag. Weingarten( Württemberg). Verlag Friedr. Schlegel. Breslau, Hildebrandtstr. 22. Adressen Verzeichnis der Gewerkschaften Schlesiens. Preis 25 f. Illustrierter Stadt- Führer durch Berlin und Vororte. Mit Plan Wien Witterungsübersicht vom 23. Mai 1903, morgens 8 Uhr. Barometerstand mm Wind richtung Windstärke 770 SD Wetter Temp. n. C. 5° C.= 4º R. Stationen Barometer Wind richtung Windstärke Wetter Temp. n. E. 2woltig 774 N 769 Still 1heiter wolfen! 18 一 11 一 18 5° C. 4° R. 1 wolfen! 15 Haparanda 770 S 2beiter 15 Petersburg 2volten! 15 Cort 2molten! 18 Aberdeen 4molten! 15 Paris 769 NW 2wolfent 14 Wetter- Prognose für Sonntag, den 24. Mai 1903. Ziemlich warm und trocken bei mäßigen nördlichen Winden und vors Berliner Wetterbureau. Goldwaren- Industrie Belmonte& C Uhren für Herren, für Damen Broches Ringe Ketten 07 MECRESTELE Mk. an Stahl- Remontoir von von 6,50 8, Mk. 550 echt Gold von 6,50 Mk. an Silb. Remontoir " " 22,- Mk. an 22 8,50 Mk. echt Gold an an 99 14, Mk. Mk. an 97 25,- Mk. an von Mk. 5 an. an von Mk. 1,25 an. gesetzl. gestempelt gesetzl. gestempelt solide Panzerform pro Gramm EN GROS Königs- Str.46 DETAIL Gold. Remontoir Gold. ,, Savonette, 35, " Für jede bei uns gekaufte Uhr leisten 3 jährige schriftliche Garantie für guten Gang. Lange goldene Damen- Uhrketten, echt Gold, gesetzlich gestempelt, von 14 Mk. an. Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Mk. 2, Bruchgold und-Silber wird zu Kurspreisen in Zahlung genommen. Belmonte& Co., Berlin, Königstr. 46. Kleine Anzeigen. Kanarienhähne, große Auswahl, Borjährige elegante Herren Privatim abreisehalber spottbillig: Echt silberne Stöcke, grosse Auswahl, ק 800 gesetzl. gestempelt, von Mk. 2,50 an. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. bis 4 Uhr angenommen. Aquarium mit Inhalt verkauft Verkaufe sofort zwei Zimmer Rühl, Schöneberg, Bahnstraße 41. Frühjahrs- und Sommerpaletots und hohe Bettstelle, Bertito, Küchen- Bütow, Puttbuserstraße 37.+104 schöne Nußbaummöbel[ fpottbillig. Kanarienroller 4,00, Vorschläger Anzüge aus feinsten Stoffen 25 bis utensilien, reizende Dellandschaften, Auch Plüschsofa, Schlagregulator, 40 Mart. 8,00, Neanderstraße 7. Fahrrad, Concordia", 60 Mark, Stuguhr 10,00, prachtvolle, echte Del 4/16 Bis Pfingsten täglicher Stahlstiche, tadellos( Hochzeitsgeschent Hobelbänke billig. Diewig, Mob- unter den Linden 21, II. Bersandhaus Germania, passend), Nede, Holzmarktstr. 69/70 III berfauft Umstände halber Wagner, gemälde 8,00, Stehsäulen 4,00, Stühle Verkauf. 1536( Jannowißbrüde). ftraße 76. 122/10 Ramlerstraße 6. +104 3,00, Plüschtischdecke, schwarzer Flügel, 1580b Zwei Mart vierteldußend DamenKuliffentisch, dunkler Anzug, Kinderfitwagen, vierrädrig. Topp, Sandwagen, Plattenwagen, Zieh- Küchenfachen, Berschiedenes. GeorgenRaabestraße 12. +63 Mittelfigur, verkauft Bittwe Rub. Hemden, Herrenhemden 3,00, Barchend hund, Hobelbant verkauft uedert, firchstraße 1a, born 1 Treppe. 122/9 Bernauerstraße 68, IV. hemden, Normalwäsche, Ausstattungen Bremerstraße 59. +63 +87 sowie elegantefte Reisemuster ſpottSchankgeschäft verkäuflich. Näheres Papageiauswahl, sofort sprechend billig. Graunstraße 26. Wäschefabrik Salomonsky, Dame verkauft sofort Plüschsofa +104 25,00, Säße sprechend 35,00, gebe Dirtfenstraße 21, Nähe Polizeipräs 48,-, zwei Bettstellen noch neu, Herrenrad verkauft billig RankenGarantie. Richter, Dranienstraße 87, fidium. 122/11 Friedrichstraße 131 d, born IV. lints. burg, Gleimstraße 60. +104 Steppdecken billigst Fabrik Große Frankfurterstraße 9, parterre.+ 37* Papageien aller Arten, sprechend, 20,00 an, Hamburg eingetroffen, auch Tausch. Kommandantenstraße 52, Tilsiterstraße Putgeschäft Restaurant. 4/14 empfiehlt einfache und elegante Hüte Kanarienhähne verkauft Brandt, äußerst billig. Auch Aufarbeiten nach Holzmarktstraße 61. +146 Modellhüten. 15766 87 + 126* Ringschiffchen, Bobbin, Schnell näher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00. Köpnickerstraße 60/61, Brenzlauerstraße 59/60 und Große Frankfurterstraße 43. + 96* Restauration, Brotstelle, Fabrik im Hause, Baugegend, volle Konzession, fofort zu verkaufen. R. Klein, Schöne berg, Ebersstraße 69. Parteilokal, volle Konzession, große Räume mit Vereinen, billige Miete, zu verkaufen. Herzogkeit, Alte Jakobstraße 45. 1672 Aeltefte Parteikneipe zu verkaufen Rummelsburg, Göthestraße 17. 14915 Barbiergeschäft für 300 Mart, gutgehend, Einrichtung fast neu, sofort verkäuflich. Bu erfragen bei Weiße, Triftstraße 46a. Ringschiffchen, Bobbin, Schttell- Pfandleiher! Bebor Sie Ihren näher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, Bedarf deden, besichtigen Sie die Köpniderstraße großen Lager von Ernst Machnow, gebrauchte 12,00. 60/61, Prenzlauerstraße 59/60 und und Sie werden sofort der vollen + 96* Ueberzeugung sein, die leistungsfähigste Große Frankfurterstraße 43. Bäckerei- Niederlage, viel Zucker- Einkaufsquelle entdeckt zu haben. Als waren, wegen Strantheit spottbillig. alter Lieferant bedeutender PfandKönigsbergerstraße 30, Bäderei. * leiher und um meine Kundschaft von Bjandleihern noch zu erhöhen, offeriere Bauland, schönste Lage, Quadrat- fezt eine Maschine zum Preise von rute 10 Mark. Gastwirt Girke, Dft 65 Mart, welche thatsächlich solide und bahnvorort Fredersdorf. 13486 dabei technisch hochmodern ausgestattet Gardinenhaus Große Frankfurter ist, wie Glockenlager, Innenlötung, ftraße 9, parterre. + 37* fünfachtel Rollenkette, Schweinfurter Hochvornehme Herren- Anzüge, Raben, niedrige Steuerung, UeberSommerpaletots aus feinsten Maß- fegung nach Wunsch. Einfach sehen stoffen herrührend 18-38, Beinkleider und staunen. Kataloge gratis und 7-11 Mark. Verkauf Sonnabend, franco. Machnow Arkonaplab 1, Deutsches Bersandhaus, Brunnenstraße 171. Telephon III, 8054. Sonntag. Jägerstraße 63, 1 Treppe. 16048* Großer Posten gebrauchter HerrenEs ist noch gar nicht lange her, da fahrräder und Damenfahrräder, fast fonnte man Herrenanzüge überhaupt sämtliche Marken 10,00, 15,00, 20,00, nicht kaufen, ohne in der häßlichsten 25,00, 30,00, 35,00, 40,00, neue 55,00, Weise handeln und schachern zu 60,00, mit Glockenlager, Innenlötung, müssen, um dann zu entdecken, daß Rollenkette fünfachtel Teilung, ele15146 man trot vielem Abhandeln doch ganteste Ausstattung 65,00, mit Freinoch reingefallen ist. Das giebts lauf und Rücktrittbremse 10,00 mehr. Es ist doch ein Unterschied, ob man nicht mehr, wenn man seine Anzüge Um Vergleich mit jeder Konkurrenz seinen Anzug bei Schlesinger kauft aus der Centrale für Herren- und wird gebeten. Schläuche 2,00 an, oder dort, wo ge. handelt wird. Knabenbekleidung, Turmstraße 85, Laufdecken 3,50 an. Machnow, ArIch habe 2 Mark mehr bezahlt bei entnimmt, dort wird nichts vor tonaplatz 1, Brunnenstraße 171. Schlesinger als mein Better dort, wo geschlagen, nichts abgelassen, aber Fahrräder zu Hunderten Auser 10 Mart abhandelte. Jener ist schon lange hin und mein Anzug trägt sehr billig und reell verkauft. 16768 wahl, 55,00, 60,00, mit Glodenlager, Innenlötung, allen Neuerungen 65,00. Machnow, Arkonaplag 1, Brunnenftraße 171. Lebensmittel, langjähriges gut gehendes Geschäft mit Filiale( auch einzeln) umständehalber billig zu verkaufen oder gegen Kaution bergeben, unter B. A., Hauptpostamt Rigdorf. zu Jeden Sonntag vogtländische Beffere Schlafstelle für Herrett Klöße Neanderstraße 30, zum ge- Mariannenstraße 23 II, Frau Huth. 15266* müflichen Sachsen. Schlafftelle für Mädchen. Böhnke, Vereinszimmer, großes frei, Schleiermacherstr. 12, Quergebäude II. Simeonstraße 23, Flid. 1612* Möblierte Schlafstelle, separater Rechtsbureau, Prozeßbeistand, Eingang, Josephstraße 5, Gartenhaus I. Eingabengesuche, Raterteilung. Falt, Möblierte Schlafstelle, 1 oder 2 Brunnenstraße vierzig. 15486* Herren, Willibald- Alexisstraße 12 im Komiker frei. Elsholz, Gropius- Laden. straße 7. 1565b* Bilder, fertig eingerahmt, in großer Auswahl, ebenso Anfertigung von Glaserarbeiten, empfiehlt den Genossen D. Brüll, Thomasstraße 2. Jede Nähmaschine unter Garantie repariert erfekt meist eine neue. 2. Maaske, Reparaturinstitut, Kommandantenstraße 41, of, Quer gebäude rechts. 15395* Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß ich den BazenhoferAusschant Alexanderstraße 64 übernommen habe und bitte um zahlreichen Zuspruch. Achtungsvoll! With. Quinkhardt. Kaiserstraße 1. 15946 1590b Freundliche Schlafstelle ProsIm Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile. Gesucht ein tüchtiger Genosse, der befähigt ist, 16402* Schlafftellen werden vermittelt: das Arbeiter- Sekretariat au Arbeiterinnenheim, Brückenstraße 8 I. Schlafftelle vermietet Riediger, leiten und die Lokal- Redaktion 15826 der Fränk. Boltstrib." für Würzburg Möblierte Schlafstelle, Frau zu übernehmen. Gehalt 1400 Mark. Fromm, Schliemannstraße 36, vorn I. Eintritt Ende Juni. Offerten werden Möblierte Schlafstelle bei Witwe erbeten an R. Hauschildt, Würzburg, +64 Brüdnerstr. 6. Adam, Belforterstraße 14. 16172* Möblierte Schlafstelle Reichenbergerstraße 148, of II bei Herpel. 2 Korbmachergesellen Saubere Schlafstelle( separat), Herrn, bei Fr. Hänsel, Köpnider- auf Gestell und Geschlagen können 15896 dauernde Arbeit erhalten. Georg ftraße 193, vorn 4 Treppen. Möblierte Schlafstelle an 2 Herren, Krüger, Korbfabrik, Amagertorv 25, 15616 Eingang separat, Markusstraße 25, Kopenhagen. Empfehle den Genossen mein vorn III links. Die Orts- Krankenkasse der Holz-, Kohlen- und Lumpengeschäft. Ernst Mißling, Oppelnerstraße 11. fauerstraße 11, eine Treppe Karpe. Sattler sucht zum 1. Juni einen Saal, 150 Personen, Zahlstellen, Möblierte Schlafstelle vermietbar 16005 Vereine, Versammlungen passend, Staligerstraße 144, II, Rinte. bergiebt Kienasts Gesellschaftshaus, Möblierte Schlafstelle für Herren zu vermieten bei Nicksch, KottbuserHerren- Garderobe nach Maß, Warschauerstraße 26. 75 saubere Arbeit, großes Stofflager, Pfennige! Eingabengesuche, straße 11, I. Baletot 30 Mart, Anzug 30 Mart. 15986 15176 Bahlungsbefehle, Raterteilung. AllerFreundliche Schlafstelle für Herren. ose von 5 Mark an. Stauft beim Laufdecken, alle Größen, 3,50, billigst Strafsachen, Ehescheidungs-, 15996 berdienen. Teilzahlung gestattet. fabrikat 5,50, Schläuche 2,00, 2,50, mententlagen,' Unfallsachen, Gnaden zweites Quergebäude. Strickmaschinen, Mühlhausener,& Dörge, Dresdenerstraße 109. Schlafftelle separat, Storch, 3,00, 3,50, Gloden 0,15, Acetylen- gesuche, Kaufverträge, Schantsachen. Schlauchschloß, guter Erwerb, ErSonn- Wrangelstraße 29. 15976 lernen leicht, günstige Bedingungen. Heider, Jadetts. Hoffmann, Veteranen- 0,50. Knabenanzüge, Paletots, Mädchen- laternen 1,00, Dellaternen 0,15, 0,25, Bulfow, Staligerstraße 141. 1606b Machnow, Arkonaplag 1, tags geöffnet. Schlafstelle, separat, sechs Mark, Hamburger, Spandauerbrücke 2. straße 14. Brunnenstraße 171. Sommerfegelbahn etliche Tage Ballisadenstraße 57, Schuhgeschäft. Straßenrenner 50 Mark, Lurus122/13 Fahrradzubehörteile: Billige frei Neue Königstraße 7. Freundliche Schlafstelle Witwe Damenmaschine billigst. Quer Jurisch, Laufdecken 3,50, Schläuche 2,00, Hanisch, Höchstestraße 20, Matternstraße 6( Viehhof). 4/13 Glocken 0,15, Laternen 0,25. Brunnengebäude IV. Mahagoni: Bettstelle billig verfäuflich Hausburgstraße 1, Heinrich. straße 171. Kataloge gratis, franco. Fahrräder, gebrauchte, wie Sand Harmonika, 3 Reiher, Rirdorf, am Meer, fast sämtliche Marten 10,00, Berlinerstraße 96, Hof I, Techen. 15,00, 20,00, 25,00, 30,00, 35,00, 40,00. Gangbares Obst-, Gemüsegeschäft, Machnow, Arkonaplah 1, Brunnenweil alleinstehend, für 800 Mart ver straße 171. täuflich, Wrangelstraße 11.+8 1678K* fich brillant. Die hellen Hosen bei Schlesinger find einfach großartig in dieser Saison, straße 85. 1557b Bureau- Hilisarbeiter auf unbestimmte Zeit zur Aushilfe. Selbstgeschriebene Offerten sind bis im Staffenlokai Engel- Ufer15, Zimmer 9 einzureichen. fein, schön und billig. Wo? Turm Handwerker, lasset den Handwerfer 4,00, 4,50, Continental- und Erelsior- Interventions-, Beleidigungs-, Ali Witwe Labedzki, Wrangelstraße 14, spätestens Donnerstag, den 28. Mai, 1080K* * National Zeitung, gebunden, von 1848 bis 1852, gut erhalten. Krüger, Gräfestraße 14. 15236 19. am * Kinder Konfektion, Stoffe zur Sammet, Plüsche in großer Auswahl. Hoffmann, Beteranenstraße 14. 15186 75,00. +40 Möblierte Schlafstelle vermietet Strumbeck, Grüner Weg 54, III. Freundliche Schlafstelle Rüdersdorferstraße 47, Hof III, Rogan.+40 Mitglieder werden bevorzugt. 274/2 Der Vorstand. Achtung! Achtung! Drechsler! Zuzug nach der Werkstatt Voeltzkow, Ritterstraße 15, ist fernzuhalten. 82/ 4* Achtung, Vereine! Achtung! Empfehle meine Festsäle nebst 500 Bersonen fassenden Naturgarten mit zwei SommerfegelTheaterbühne, bahnen zur Abhaltung von Sommerfejten, auch Sonntags. G. Goldgräbe, 122/14 Neue Königstraße 7. Zitherunterricht, schnellfördernd, Brizerstraße 14, II lints. Genoffen empfehle mein Cigarren- Glogauerstraße 25, born III, Müller. Lutze, Adlershof, 15746* geschäft. Allhoff, Rigaerstraße, Ecke +128 Proskauerstraße. * Möblierte Schlafstelle vermietet Gebhardt, Grünauerstraße 34, born III, Möblierte Schlafstelle für Herren Schlafftelle vermietet Bücklerstraße 26, zweiter Aufgang vorn II, Brunt. +9 Schlafftelle vermietet Muskauer+9 straße 24, vorn I, Fehrecke. Damenfahrrad, Wollinerstraße 52, 16036 Zum Ausverkauf gestellt: Poröse Handschuhe( Neuheit der Saison) 0,20, Halb- Handschuhe 0,15, porös mit Daumen und Drudknopf 0,50, AtlasHandschuhe 0,15, Glacé- Handschuhe fett von 0,50 an, Schiveden und Leinen Jmit. 0,40, Herren- und Tandem, hochelegant, Damenstrümpfe 0,10, schwarz ge- Machnow, Arkonaplatz 1. streifte Damenstrümpfe 0,25, leinene Damen- Fahrräder. Machnow, Taschentücher 0,12, elegante Storfetts Arkonaplak 1. jeder Façon 1,10, Seiden- MaccoVogelbauer, für jeden Bogel Hemden und-Hosen 0,90, Schirme, Jugendräder. Machnow, Arkonapassend, billig, Sing- und Biervögel, Krawatten, Damenschleifen usw. sehr plaz 1. Goldfische, Tauben, Stüd 1 Mart, preiswert. Herrenfahrrad, D. Misch, SpandauerLaubfrösche, Froschhäuschen, Aqua- brüde 1b, eine Treppe. Kein Laden. elegant, 35,00. rien, sämtliches Vogelfutter bester Nähe Bahnhof Börse. 16748 Seitenflügel II rechts. Dualität, heute Sonntagnachmittag Sommerpaletots, Anzüge, Regeöffnet. Vogelhandlung WinterfeldtHalbrenner, elegant, spottbillig, Straße montoiruhren, Uhrketten spottbillig. Liegnizerstraße 2, vorn I. Hildebrandt. Winterfeldtplay. 3/ 1* Leihhaus Neanderstraße 6. Frommelt. Halbrenner, zwei elegante, Spott +126 Betten, Steppdecken, Wäsche, Tisch geld, Pensionat Ansbacherstraße 42. Möbel schleunigst verkauft Restaura- decken spottbillig. Leihhaus Neander Besichtigung Portier. 15445 teurin, fünf Fremdenzimmer und Küche, straße 6. 3/ 1* Abzahlungs Schwindel, auch einzeln, alles unbenutt, Brauts ohne leufen seltene Gelegenheit, echt fourTeppiche, Gardinen, Portieren, solchen verkaufe ebenfalls auf Teilnierte Muschelschränke 36,00, Muschel- Regulatoren, Möbel, Spiegel, Bilder zahlung Schlagregulator, vierzehn bettstellen, komplett, 33,00, Plüschtisch- spottbillig. Leihhaus Neanderstraße 6. Tage gehend, achtzehn Mart. Silberne 3/ 1* Remontoiruhr fünfzehn Mark. decken 6,00, Rohrlehnstühle, fourniert, Teilzahlungen gestattet. 4,25, Säulenschrank, Säulenvertito fünfTeppiche!( fehlerhafte) in allen wichtszug Schlagregulator, 45,00, Schreibtisch, Baneelsofa 60,00, Größen für die Hälfte des Wertes viertel Meter lang, breißig bis fünfSofatisch 11,50, Säulentrumeau 36,00, im Teppichlager Brünn, Hackescher undvierzig Mart. Uhrmacher, Char Regulator, goldene Damenuhr 16,00, Markt 4, Bahnhof Börse. 90/ 19* lottenstraße fünfzehn. Gegründet 1848. Stores 2,25, Gardinen, Teppich 5,50, Steppdecken, spottbillig, Fabrit Plüschtaschensofa 46,00. Besichtigung Weinstraße 20. + 96* empfohlen. Auch Sonntags. Schönhauser Allee 101/102, Restaurant. Lieferwagen, alle Sorten Räder. Ballisadenstraße 101. 15835 Schankgeschäft zu verkaufen, im Hause eine Fabrik. Bu erfragen bei Mars, Kastanien- Allee 95/96. Kinderwagen verkäuflich. Jorkisch, Friedrichsbergerstraße 8. Steppdecken, imitierte Seide, seltene Gelegenheit, statt 8,50 jett 3,75, verkauft Julius Neumann, BelleAlliancestraße 105. 1561K* Verschiedenes. Ge 16398* +63 Tibit, Neuweiß-, Neubandabfälle fauft Goldhammer, Lettestraße 8. Hobelbank kauft Lüd, KastanienAllee 20. Ehrenerklärung. Die Beleidigung gegen Herrn Benno Schneider nehme ich zurück und erkläre denselben für einen rechtschaffenen Mann. R. Braun. Vermietungen. Wohnungen. Jägerstraße 15, Rigdorf, Stube, Küche( 16 Mark) zu vermieten.[ 15376 Wegen Geschäftsübernahme Brun nenstraße 188 ist meine Wohnung 2 Stuben, Küche, Korridor Chorinerstraße 46, of parterre, sofort billig zu vermieten. Näheres daselbst bei Fritz Wilke. volt Sauberes Zimmer. +40 15876 Kleine Stube als Schlafstelle Laufizer Platz 3, Hof links I. Eingang IV bei Krause. +9 Separate Herrenschlafstelle_ver= mietet Baber, Kottbuserufer 60, Quergebäude I. +9 Anständiger Herr findet freundliche Schlafstelle. Linz, Dranienftraße 167. +8 Möblierte alleinige Schlafstelle vermietet Gopp, Mendelssohnstraße 8. Eine möblierte Schlafstelle zu bermieten bei Frau Weißig, Dranienstraße 21, born 3 Treppen. 1605b Freundliche Schlafstelle zu vermieten, separater Eingang. Mielte, Admiralstraße 26, vorn III. 16045 Burdak, Wohnung, 2 Herren. Ritterstraße 110, Hinterhaus I rechts. Freundliche Schlafstelle Leininger, Ackerstraße 162, Hof I. Achtung, Holzarbeiter! In der Fabrik von befinden sich sämtliche dort Beschäftigten im Ausstand. 82/9 Der Gauvorstand. HolzbearbeitungsmaschinenArbeiter! 75/14 Folgende Firmen find gesperrt: R. Keller, Königsbergerstr. 4. Ad. Hoch, Andreasstr. 32. M. Räbiger, Grüner Weg 20. Belder u. Plathen, Frankfurter Allee 117. Aug. Heinemann, Schulstr. 71. Th. Becker, Dranienstr. 189. Achtung! Die Pianofabrit ,, Eroika", Köpnickerstr. 36, ist gesperrt. Zuzug streng fernzuhalten. Fachverein 141/ 10* der Musikinstrumentenarbeiter. Zuzug nach der Telephon +136 29ertitatt Seibt, Senghofstr. 7, Oranienstraße 65, rechter Seiten ist ftreng fernzuhalten von flügel III links, anständige Schlaf- Tischlern, Maschinenarbeitern stelle für einen oder zwei Herren. 2 Schlafftelle, Herrn, Kaffee, 9 Mat Achtung Parkettbodenleger! Annahme- Stellen 16758* Größte Berliner Zuschneide- Akademie Alexanderplat, DirektionMaurer. Steppdecken, feinste Handarbeit, tauft man direkt beim Steppdecken- Besuchteste Fachakademie der Welt für + 64* Anfertiger Georg Schmerzler, BlumenDamenschneiderei, Herrenschneiderei, 81/ 18* und Möbelpolierern. Möbliertes Zimmer vermietet Wäsche, Buz. Höchste Auszeichnungen: Schlafftelle für Herren, 8 Mart, Die Kommission aller Beteiligten. straße 13. Alte Decken werden neu Grand Prix, große goldene Medaillen, Ww. Schloßhauer, Dranienſtraße 29. 15866 bezogen. Dresdenerstraße 19, Treppen. Ehrenkreuz, Ehrenpreise für hervor- Möbliertes Zimmer, ein oder Lindstädt. 15695 Grünframgeschäft, Rolle, FuhrGardinenreste, spottbillig, Garragende Leistungen im Unterrichts- zwei Herren. Bogel, Muskauerwert verkauft Schmidt, Arndtstraße 20. dinen- Fabriklager, Grüner Weg 80, wejen. Theoretische, praktische Aus- ftraße 43, II. +9 Folgende Bauten der Firma Mittag 16438 bildung für Haus- und GeschäftsPrinzenstraße 8, Quergebäude IV. Waldbaustelle, gepflastert, Bahn- parterre. Kein Laden. möbliertes Zimmer, Hoffmann. 15816 find gesperrt: Geisbergstraße Bau nähe, billig. Schadow, Gneiststraße 5 Nußbaum Kleiderspind, Vertito, bedarf. Tages- und Abendkurse 1. Knopp; Karlsruherstraße 2 Bau III, Jünger. 4/15 Anzüge, Sommerpaletots, wenig Stühle, Spiegel billig. Höfer, Reichen und 15. Stellenvermittelung. Gratis- zwei Herren, Skaliberstraße 1, vorn Möblierte Schlafstelle für Herrn Scheiding; Sächsische- und Branden 1500b prospekte. ( Teilnehmer) Ritterstraße 114, born Iburgischestraßen- Ede, Baumeister getragene Monatsgarderobe, große bergerstraße 37. Klein möbliertes Zimmer Henne rechts. Auswahl, auch neue vorjährige, fauft 4/11 Sohen. Möbelangebot. Im Auktions- Die Hausmädchenschule in Berlin Die Ortsverwaltung.[ 82/ 2* mann, Pallisadenstraße 46. man am billigsten direkt nur bei Möbelspeicher, Mödernstraße 25, Hoch- bildet Töchter in einem drei- auch Möblierte Schlafstelle, separat, Leere Stube zu vermieten( 12 M.) allein, vermietet Frau Anderl, LangeSchneidermeister Fürstenzelt, Rosen- bahn- Haltestelle Möckernbrücke, sollen viermonatlichen Lehrkursus zu besseren thalerstraße 15 III. 1564b ( Kein Laden, verschiedene gediegene Nußbaum Hausmädchen, Jungfern und Stüßen Schulz, Hochmeisterstraße 4, born I. straße 15, Hof. daher staunend billig.) 16026 möbel- Einrichtungen verkauft werden, aus und besorgt jeder Schülerin nach Freundlich möbliertes Zimmer, Zwei möblierte Schlafstellen ver darunter hochfeine Salongarnituren, beendigtem Kursus Stellen in guten feparat( monatlich 10 Mark) Danel, Knabenanzüge aus Resten enorm +39 billig Grüner Weg 70, II.+40 Baneelsofas, Nußbaumpianio, Biblio- Herrschaftshäusern. Prospekte gratis. Strautstraße 3, vorn. born III. theken, Ankleideschränke, Nußbaum- Auch finden stellensuchende Fräulein Möbliertes Balfonzimmer billig Herrenrad, gebraucht, 25,00, buffets, Schreibtische 26,00, funkel- und Mädchen durch unsern bewährten zu vermieten. Standke, Freiligrath- straße 214, Duergebäude IV. Schlafftelle, möbliert, Friedrich Wengels, Gr. Frankfurterstr. 133,. Beißenburgerstraße 3, Rausch. 15776 Gustav Vogel, Koppenftr. 85. nagelneue Ruhebetten mit prachtvoller Stellennachweis von 11-2 und 5-7 straße 5, III. +117 Divandecke 22,50, HocheleganterSäulen- täglich Stellung als Kinderfräulein, Ungeniertes Flurzimmer, einen Adalbertstraße 3, Quergebäude II, Schlafftelle( Herrn), Ziebarth, K. Karklinnis, Holzmarktstr. 48a Nordosten: trumeau 30,00, prachtvolle Salon- bessere Hausmädchen, Kindermädchen, 15686. Neul, Barninistr. 42. teppiche, schon 18,00, 8immerteppiche Stüßen, Köchinnen 2c. Frau Erna oder zwei Herren, zum 1. Juni zu am Stottbuser Thor. reichgestickte 8,00, Uebergardinen, Grauenhorst, Borsteherin und Stellen vermieten Oranienstraße 32, IV lints. Norden: Beffere Schlafstelle Pappel- Allee 7, 15966 Spachtelstores, Tüllgardinen, Stepp- vermittlerin für weibliches Personal, Möbliertes Zimmer von zwei parterre. Witive Minow.+63 decken, Salonbilder, Standuhren, Wilhelmstraße 10. 1667* Herren gesucht. Offerten mit PreisPlüschtischdecken 5,00, verschiedene Unfallsachen Rechtsbureau Pugger, angabe unter„ Jimbo", Postamt 26. Gelegenheiten spottbillig. Lidete, Stegligerstraße fünfundfechzig.[ 1623* Möbliertes Zimmer für Herrn Auktionator. Rechtskonsulent Petsch, Brunnen- oder Dame zu vermieten Charlottenstraße 97. Unfallsachen, Straffachen, burg, Rosinenstraße 3, vorn II bei Gerichtsklagen. Sonntagsdienst.[+ 101* Giebel. Herren- und Damenrad umständegalber billig zu verkaufen Schöneberg, Erfurterstraße 10, Klemm.+126 Hobelbänke verkauft billig Beuter, Wienerstraße 12. Hobelbank, große, Bint, Jenner, Fruchtstraße 52. +40 Wäschespind verkauft billig StaTigerstraße 94b, Hof parterre rechts. Singermaschine für Schneider, gebrauchte, verkauft Massuthe, Wilhelm Stolpeffraße 4. +40 Kleiderspind, Schlafsofa 15,00, Kommode 8,00, Küchenspind 7,00, verkauft Fuchs, Pallisadenstraße 33. Schankgeschäft verkauft Eisenbahnstraße 12. +9 Paneelsofa, Taschenpolster, billig. Breitenbach, Adalbertstraße 93.+8 Fahrrad verkauft Pinnow, WeberStraße 10. +9 Halbrenner verkauft billig Meitmann, Stalizerstraße 51. 16548* Teppiche mit Farbenfehlern Fabrilniederlage Große Frankfurterstraße 9, parterre. + 37* 13585* Patentanwalt Dammann, InPianino, 130,00, Vorwärts"-Refer genieur, Dranienstraße 57, Moritplay. Rabatt. Turmstraße 7, parterre. Rat in Patentsachen bis abends neun. Kinderwagen, Sportwagen, Kinder- Rechtsbureau. Langjährige Erbettstelle, herrschaftlich, spottbillig. Hühn, folge! Fabisch, Grüner Weg bierRichthofenstraße 13 II. 4/ 8* undneunzig( Andreasplak), GerichtsKinderwagen, neuer, billig, Ge- beistand, Eingabengesuche, Raterteis legenheitskauf, Rirdorf, Pannier lung. 14556 straße 15, born 4 Treppen. 14955 Rechtsbureau, vormaliger GeFahrrad spottbillig. Andreasstraße Schäfer, richtssekretär, 38. Liegnizerstraße 34. + 8* Sonntagsdienst. Fahrräder, Teilzahlungen, 125 Kunststopferei von Frau Kokosky, Mart, Invalidenstraße 148, Stalizer- Steimmegstraße 48, Quergebäude hochstraße 40. 1601 parterre. Neuerbaute Villa und baureife Paul Fischer, Uhrmacher, Berlin N., Nähmaschinen! Ringschiff, Adler, Terrains mit 50 jähriger Laub- und Nadelwaldung, direkt an königlicher Central- Bobbin, Orion( Rotations Prinz Eugenstraße 14, hält sich allen Forst, staubfrei, ozonreich, ruhige, ge- Bobbin), Vesta, Tambourier, Elastic, Parteigenossen bestens empfohlen. Vorwärtslejern empfehle mein schütte Lage, passend für Sanatorien, Säulen- und Biesen- Maschinen. EleGärtnerei, Hühnerzucht, unmittelbar gante Ausstattung, billige Preise, bei Cigarrengeschäft Petersburgerstraße 41. zwischen zwei Vorortstationen, verkauft Abzahlung coulanteste Bedingungen. Eigentümer Bloßfelds Billen- Kolonie, Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe 1593* Stolpe( Nordbahn). +77 der Landsbergerstraße. Gaskocherhaus! Einlochgaskocher Fahrräder, verfallene Einzig günstigste, billigste und älteste Räder- 100, weilochgaskocher 3,00, Dreilochgastocher, Gasbratöfen 7,00, Gas* * Fahrräder, neue und gebrauchte, Reparaturen bei Karl Miethe, Große Frankfurterstraße 123, parterre. 14675* Fahrradgesuch, auch defekt, Razlaff, Schönhauser Allee 163a. 91/ 1* Schlafstellen. 15605 Möblierte Schlafstelle für zwei Herren zu vermieten. A. Heinze, Reichenbergerstraße 17, born IV. mietet Menz, Dranienstraße 187, 1570b Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Volksfänger Gesellschaft dowsky, Beusselstraße 28. Stellenangebote. für„ Kleine Anzeigen". Osten: S. Naschke, Rügenerstr. 24. Karl Mars, Kastanien- Allee 95/96. E. Stolzenburg, Wiesenstr. 41/42. 2. Dechand, Ruheplasstr. 24. 5. Vogel, Demminerstr. 32. A. Tietz, Invalidenstr. 124. Nordwesten: Karl Anders, Salzwedelerstr. 8. Südwesten: Lewan- 5. Werner, Mittenwalderstr. 30. + 86* H. Schröder, Kreuzbergstr. 15. Süden: St. Frit, Prinzenstr. 31. F. Gutschmidt, Kottbuser Damm& Südosten: Paul Böhm, Lausiber Plat 14/15. Martin Mescha, Adalbertstr. 24. P. Horsch, Engel- Ufer 15. Charlottenburg: Eckert, 91/4 G. Scharnberg, Sesenheimerstr. 1 Friedenau: Freundliche Schlafstelle Nasche, 15036 Elisabeth- Ufer 31. Schlafftelle, zwei Herren, separat, 1524b Stoppenstraße 18 I rechts. Kistenmacher verlangt Freundliche Schlafstelle Mariannenstraße 48, vorn III rechts. 15406 Große Hamburgerstraße 20. Klavierspieler Sonnabend, SonnFreundliche Schlafstelle, sieben +64 Mart, Mariannenstraße 36, born I, tag gesucht Wörtherstraße 33. 15416 Tüchtige Bautischler sowie einen Pfefferkorn. flotten Zuschneider sucht sofort Ernst Guffow, Berlin SW. Teltowerstraße 53. H. Vernsee, Kirchstr. 15. Neuheit! Wiederverkäufer, Lokal-, Friedrichsberg: Bersammlungs, Fabrikbesucher er halten hohen Nebenverdienst. Verkauf. Seifel, Kronprinzenstr. 50. Pankow: von Reichstagsabgeordneten- Krawat+8 tennadeln. Hugo Gehrmann, Rathe- Kummert, Florastr. 48. nowerstraße 59. +81 Rixdorf: Geübte Wilson Näherin auf G. Oftermann, Prinz Handjerhstr. Z Damen- Wäsche dauernd Mar Schulz, C. Rekerau, Hermannstr. 50. Buttbuserstraße 24. +104 Schöneberg: Tüchtige Glasbuchstaben- Vergol- Wilh. Bäumler, Martin Lutherstr.51. derin verlangt Paul u. Co., DresWeissensee: denerstraße 43. 15716. Rein, Friedrichstr. 38. Posamentier- Handarbeiterin in Julius Schillert, Königchauffee 93a und außerm Hause verlangt Riese, Oberwallstraße 19. 15426 Eine fleine Stube ist als Schlafstelle zu vermieten Dranienstraße 186, erster Seitenflügel II. Gemütliche Schlafstelle bei Sosch, Morißstraße 19. Schlafstelle für Herrn Waldemar 15456 ftraße 65 a, Frau Rosenthal. Schlafstelle für zwei Herren Kott buserstraße 7 II, Batter. 15466 * aussicht, 7,00, Dresdenerstraße 79, zweiter Hof III, Stegen: 1547a Schlafstelle, möbliert, acht Mart, Reichenbergerstraße 84, III links. Freundliche Schlafstelle. Bierente, Bufowerstraße 7. 4/9 15726 bezugsquelle Berlins nur Leibhaus, bügelapparate, Gasplätteisen, Gas- Brockhauslexikon und alle andren Neue Schönhauserstraße 11. Die höchft Ihren, Gastronen, spottbillig! Woh Bücher kauft, beleiht Antiquariat Schlafftellelle, sofort, Gartenvorteilhaften Preise bei riesenhafter lauer, Wallnertheaterstraße 32. 13786 Stochstraße 56, I. Amt VI, 3397. Auswahl prima Markenräder ergeben Platina, altes Gold, Bruchgold, von Tag zu Tag eine stets wachsende Polierlappen, saubere, Pfund Kundschaft, Brennaborräder, Dürkopp- 40 Pfennig, verkauft Handtuch- Ber- Silber, Gebisse, alte Uhren, BlattDer heutigen Auflage des Lehrmädchen auf leichte Hand- Borwärts" liegt ein Prospekt der räder, Bantherräder, Opel, Wanderer, leih- Geschäft Rosenthal, Spandauer- gold, Kehrgold kauft Broh, Wrangelstraße 4. Adlerräder, auch in fleinsten Preis- ftraße 47/48, Fernsprecher I 3614. arbeit gegen Vergütung berlangt Firma Lachmann& Scholz, lagen vertreten. Tadellose erstklassige Laubenbau! Gebrauchte und neue Saal und Vereinszimmer, bis 300 Haarhandlung Klosterstraße 46 I. Warenhaus, Turmstr. 76 und Marken, neu, einzig dastehendes Kanthölzer, Bretter, Latten, Leisten, Bersonen fassend, zu Versammlungen Möblierte Schlafstelle, separater Arbeiterinnen auf Kinderkleidchen Ottostr. 1, für die Stadtteile billiges Angebot, Leihhaus, Neue Thüren, Fenster, Dachpappe, Teer, und Festlichkeiten frei. G. Jannascht, Eingang, Dresdenerstraße 40, born I verlangen G. Simon u. Co., Jerufa Moabit, Wedding und Char Schönhauserstraße 11. 91/3 billig Kottbuserdamm 22. 10716 Inselstraße 10. 1635 lints. 1553b Temerstraße 28. 15526 lottenburg bei. Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 15346*