Mr. 138a. Hbonnemcnf S'Bedlnfltingoi: HBonnemcntä. Preis pränumerando i Vierteljährig Z.Z0 Ml, monatl. l,10 Ml, wöchentlich LS Pjg. frei in» Hau». Einzelne Nuimncr 6 Pfg. Sonntag». nmnmer mit illustrierter Sonntag»« Vellage„Die Reue Welt' 10 Pfg. Post» Abonnement: l.lll Mark pro Monat, Eingetragen in der Post-ZeitungS- PreiSIiste für ISVS unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich-Ungarn s Mark, für da» übrige Ausland» Mark pro Monat. CrfchtlRt täglidi außer Itlonta«. SO. Jahrg. Devlinev Volkslklakk. Centrawrgcm der sorialdemokratischen Partei Deutschlands. Die TnlcrflonS'GebUbr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel- zrile oder deren Rauni 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins- und Versammlungs-Anzeigen 20 Pfg. „Kleine Hnzeiaen" jedes Wort 5 Pfg. (nur da» erste Wort fett). Inserate sü« die Nächste Nummer niüssen bis S Uhr nachmittag» in der Expedition abgegeben werden. Die Expeditton ist an Wochen- tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn-»nd Festtagen bis 8 Uhr vormitttags ßcfiggafc Telegramm-Aoressei i „Sotlaldernoltrat Rerli»". Redahtion: SM. 68. Llndenetraooe 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Mittwoch, den 17. Juni 1903. Expedition: SM. 68» Lindcnatraaoc 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1981. 57 Soeialdemokraten im ersten Wahlgange gewählt! Die Soeialdemokratie ist an folgenden Stichwahlen beteiligt: Berlin I. mit Frs. Vp. Celle mit Natt. Harburg mit Natl. IS. hannoverscher mit Natl. Goslar mit Natl. Hildesheim mit Centr. Einbeck- Northeim mit Ratl. Göttinge» mit Ratl. Potsdam mit Kons. R» u. S. �ithmarschen mit Frs. Vg. Minden mit Kons. Kassel mit Antis. Düsseldorf mit Centrum. Frank- furt a. Oder mit Kons. Guben mit Natl. Magdeburg mit Natl. Nordhanseu mit Frs. Vp. Frankfurt a. M. Elbing mit B. d. L. Stettin mit Frs. Vg. Bochum mit Natl. Königsberg sOstpreussen) mit Frs. Königsberg- Ncumark mit Kons. Tilsit mit Kons. Eschwcge mit Freis. Strasburg mit Lib. Köln- Stadt mit Crntrmn. Danzig-Stadt mit Frs. Vg. Duisburg mit Natl. Görlitz mit. Freisinnige Volkspartei. KottbuS mit Konservativen. Halberstadt mit Nationalliberalen. Bunzlau mit Konservativen. Breslau-Ost mit Konservativen. Lirgnitz mit Freistnuige Volkspartei. Hirsch- brrg Echles. mit Fretsinnige Volkspartei. Schweidnitz Schief, mit Konser- vativen. Flensburg mit Antisemiten. Essen mit Centrum. Dortmund. Hagen mit Frs. Vp. Jcrichow mit Wild. Wanzleben mit Natl. Stendal mit Kons. Beuthen mit Centr. Hanau. Memel mit Kons. Merseburg mit Kons. Ober-Barnim mit Kons. Kalau- Luckau mit Kons. Lennep- Mettmann mit Freis. Luckenwalde mit Kons. Eisenach mit Natl. Weimar mit B. d. L. Sangerhauscn mit Np. Mainz mit Natl. Fricdbcrg-Hessen mit Natl. Pforzheim mit Natl. Durlach mit Natl. Hof. Gießen mit Natl. Karl-Snihe mit Natl. Reutlingen mit D. Vp. Hcilbron mit B. B. Göppingen mit Centrum. Ulm mit D. Vp. Cannstntt mit D. Vp. Eßlingen mit Natl. Fürth mit Frs. Gießen mit Natl. Mannheim mit Natl. München I mit Lib. Schwarzburg-Sondcrshausen mit Natl. Dessau mit Lib. Gotha mit Lib. Koburg. Oldenburg I mit Frs. Vp. Oldenbnrgll. Lndwigshafcn. Miilhcnsen-Elsaß. Schwerin. Lcipzig-Stadt. Brnnnschweig III. Mecklenburg!V. Bautzen. Würzen mit Kon- servativen. Frcibcrg-Sachsen mit Ocrtel. Borna-Pegau mit Kon- servativen. Straßburg-Land. Das Volksgewitter! Siebcmindfünfzig socialdcmokratische Abgeordnete haben wir bisher gleich in der Hnuptwahl gewonnen, einen mehr als die Fraktion 18S3 nach der Erledigung der Stichwahlen stark war. Bei den letzten Wahlen brachten wir im ersten Gang nur 32 Mandate durch— das ist ein Zuwachs gegen die Hausttwahl 1893 um 26 Mandate. Dabei haben wir zwei Mandate mit ein paar Stimmen Minderheit gegen die koalierte Reaktion verloren: Sorau-Forst und Bernburg. Ferner sind wir bis jetzt an 89 Stichwahlen beteiligt, von denen ein großer Teil sehr aussichtsvoll, und sogar sicher sind. Damit wird die Soeialdemokratie neben dem Centrnm zur mächtigsten Partei des Reichstags. Wesentlicher aber als die Zunahme der Mandate ist das über« wältigcnde Wachstum der socialdcmokratischen Stimmen: in Berlin allein und den Nachbarkreisest wurden circa 166 666 Stiinmcn niehr gewonnen. Dabei ist unser glorreicher Sieg nicht etwa ans die Lauheit der bürgerlichen„NichtWähler" zurückzuführen. Nein, allenthalben ist die Wahlbeteiligung überraschend groß gewesen: In Berlin stieg die Wahlbeteiligung im ersten Wahlkreise von 67 Proz. 1898 ans 73 Proz.; im II. von 73 Proz. auf 76; im III. von 77 Proz. auf 79; im IV. von 62 Proz. auf 74; im Y. von 66 Proz. auf 73; im VI. von 61 Proz. ans 68. Vor nnsrcm Vormarsch hat keine Partei stand gehalten. Der Freisinn ist vor uns zusammengebrochen. In die Burgen des Centrunis sind wir stürmisch eingebrochen. Die konservativen Agrarier weichen vor uns zurück. Und die Nationalliberalen haben wir niedergerungen und bedrängen sie in günstigen Stichwahlen. Die Hauptstädte des Reiches sind fast alle unser. Ans dem Lande haben wir gewaltige Fortschritte gemacht. Unter den Proletariern des Landes in den katholischen Gegenden gärt eS verheißungsvoll. Der Freisinn gefiel sich in der Rolle unsrer Erzieher und Verleumder. Cr belehrte uns, wie man richtige Politik treiben müsse. Er denunzierte unfre Obstruktion, er rüffelte uns noch zuletzt wegen unsrer Opposition gegen schlechte Handelsverträge. Keinen einzigen ihrer Helden hat sie in der Hauptwahl dnrchgcbracht, acht Wahlkreise hat sie definitiv verloren. Die beiden freisinnigen See städte Kiel und Bremen sind unser geworden. In Böblingen fiel der Demokrat Hausmann ans der Stichwahl. Die Agrarier scheinen, nach allem, was bis jetzt bekannt ist, einen argen Mißerfolg erlitten zu haben. Ihr Führer Diedrich Hahn kommt nicht einmal in die Stichwahl. Der dicke Ocrtel wird sehr wahrscheinlich nicht in den Reichstag zurückkehren, namentlich nicht, wenn die Nationalliberalen, wie sie drohen, ihn ini Stich lassen. Den 5lonservativcn haben wir Randow-Grcifenhagen abgenommen. Zwei Antisemiten sind schon jetzt ausgetilgt, darunter Marburg, wo der Nationalsociale nnt den Konservativen in die Stichwahl kvnimt. Das C e n t r u m wird wobl seinen Besitzstand ziemlich bc> haupten. Die Nachricht über Kattowitz erweist sich als falsch; allerdings haben es die Soeialdemokraten dort in der Hand, den Centrumsmann Letocha zur Strecke zu bringen. In der Stichwahl ausgefallen ist das Centrnm in Bochum und in Fraustadt-Lissa, wo der Pole mit dem deutschen Kompromiß- kandidaten in die Stichwahl konunt. Hochbedeutsam aber ist unser sieghaftes Eindringen in die katholische Arbeiterbevölkerung Rheinland- Westfalens. Im rheinisch- westfälischen Industrie- revier hat die Soeialdemokratie riesige Fortschritte gemacht. Daß in Solingen der socialdemokratische Kandidat glatt siegte, besagt noch nicht soviel wie die ungeheure Stimmeiiznnahme in Essen, Bochum und Duisburg. In Essen wuchs— nach der Kruppaffaire und nach der Tafeltuch- Rede— unsre Stimmenzahl von 4400 auf 22 009 Stimmen! In Duisburg vermehrten sich die socialdemokratischen Stimmen von 7800 auf 25 000! Und auch in Bochum betrug der Stinimcnzuwnchs nicht weniger als 18 000 Stinnncn, erhielt doch Genosse Hn4 46 666 Stimmen gegen- über 22 666 im Jahre 1893. Das ist in den drei Wahlkreisen Essen, Duisburg und Bochum ein Zuwachs von 52 800 Stimmen! Fast märchenhaft aber sind unsre Erfolge im Königreich Sachsen, dem Land der Wahlentrechtimg. In 18 sächsischen Wahlkreisen haben wir gleich im ersten Wahlgang gesiegt. In den übrigen fünf Kreisen kommen wir in durchweg aussichtsreiche Stichwahlen. Sachsen ist jetzt ein socialdemolratischer Staat. Die Zusammenrottung aller bürgerlichen Parteien zu einem reaktionären Kartell hat sich als un- wirksam erwiesen. Diesen unerhörten Erfolgen gegenüber will es wenig besagen, daß es uns diesmal nicht gelang, Königsberg i. P., Magdeburg und Frankfurt a. M. gleich in der Hauptwahl zu nehmen. Auch hier ist keinerlei Rückgang unsrer Stimmen schuld daran, daß wir noch acht Tage warten müssen. Drei Millionen Stimmen werden wir sicher erreichen. I» 112 Wahlkreisen zählen wir 1637 364 socialdcmokratische Stimmen, 422 545 mehr als bei der Hauptwahl 1898. Ein reinigendes Gewitter ist über die deutsche Reaktion gebraust, mächtig und allgewaltig. Aller Volksverrat der herrschenden Klassen der letzten fünf Jahre hat seine dröhnende Antwort erhalten. Die deutsche Soeialdemokratie ist zum ehernen Felsen geworden, an dem alle Niedertracht und Rückwärtserei ohnmächtig abprallt. Der deutsche Socialismns ist fortan eine unüberwindliche Thatsache, mit der sich jede Politik abfinden muß— bei Strafe ihrer Ver» nichtnng I_ Stimmen der Verzweiflung. In dieser frühen Morgenstunde, da wir die Berliner Morgen» blätter durchmustern, ergreift uns in der milden Stimmung des über alles Erwarten großen Sieges fast ein Mitleid mit diesen armen bürgerlichen Kollegen, welche den Zusammenbruch der letzten Hoffnungen besprechen muffen. Die„Vossischc Zeitung", die am 12. Juni noch orakelte:„Die Wahrnehmung wird allgemein bestätigt, daß... die Social- demokraiie in vielen Großstädten und Jndustriebezirken ihren Höhe- Punkt überschritte» hat," klagt jetzt:„In Berlin ist das charakteristische Merkmal der Wahl ein erheblicher Erfolg der Soeialdemokratie". Sie gesteht zu, daß selbst im ersten Wahlkreise sich das„Stimmen- Verhältnis nicht unerheblich zu Gunsten der Soeialdemokratie verschoben" habe. Das Blatt des„soliden" Bürgertums tröstet sich schließlich mit dem Gedanken, daß die Konservativen in Berlin noch jämmerlicher zusammengebrochen seien: „Die freisinnige Partei wird keinen Versuch machen. die Schwere der Niederlage, die sie in der Reichshauptstadt erlitten hat, zu beschönigen. Um so eifriger dagegen wird sie sich bemühen. wenigstens das letzte Berliner Manoat, um das sie noch kämpfen muß, in der Stichwahl zu behaupten.'Wenn aber der Wahlkampf um die Handelsvertrags-Polittk, um die Erhöhung der Lebensmittel- Zölle, um den Kardorff-Tarkf geführt wurde, so ist die Nieder- läge, die der Schntzzöllnerei und dem Agrariertum, den Ver- büudeten der Bündler. den Vorkämpfern der„Mittelstands-Politik", in Berlin bcschieden ist, noch weit schwerer als die der liberalen Partei." Das„Berliner Tageblatt", das der Freisinnigen Vereinigung zuneigt, hat, wie man das bei Mosse liebt, alles richtig geahnt: „Der Ausfall der Berliner Wahlen, wie er oben mitgeteilt wurde, mußte leider erwartet werden. Er enttäuscht wohl, aber er überrascht nicht." Die Schuld mißt das„Berliner Tageblatt" dem„unglückseligen Zolltarif" zu: „Auch der Freisinn hat, wir sprechen es mit Bedauern ans, nicht alles gethan, was in diesem entscheidenden Kampfe gc- schehen mußte. ES war viel Müdigkeit, viel Verdrossenheit in der Art bemerkbar, wie der Freisinn agitierte. Ein Wunder ist das ja nicht. Alle Mahnungen an die verschiedenen liberalen Richtungen, sich zu einigen und geschlossen vorzugehen, fielen auf unfruchtbaren Boden. Die taktischen Zänkereien, die schon den Zollkampf ver- giftet hatten, waren in der Wahlzeit nur mühsam zum Schweigen gebracht. Kaum wurde erreicht, daß die Freisinnige Volks- Partei nicht offen gegen die Freisinnige Vereinigung kämpfte; und selbst dieser dürftige Waffenstillstand war nur durch eine weitgehende Nachgiebigkeit der Freisinnigen Vereinigung zu erreichen. Die eigenwillige Politik de» Führers der Freisinnigen Volks- Partei hat die Niederlage des Liberalismus in Berlin mit ver- schulden helfen. Das muß offen ausgesprochen werden, da ein System der Vertuschung ebenso nutzlos wie unwürdig ist. Der freisinnige Niedergang trat schon bei der Auswahl der Kandidaten zu Tage. Wir halten Herrn Kreitling für einen tüchttgen und gescheiten Mann. Aber ist er wirklich berufen, den zweiten Berliner Wahlkreis zu vertreten, denselben, den einst ein Virchow zierte? Weiter die Herren Jäger und Zwick und Licbenow, sind sie die richttgen Männer gewesen, uin die Stadt der Intelligenz im Sieichstage zu vertteten? Wir sagen nichts gegen die bürgerliche Respektabilität dieser Herren. Sie sind alle, alle ehrenwert. Nur um die Reichshauptstadt im Reichstage zu vertteten, dazu fehlte eS ihnen doch allzu sehr an Volkstümlichkeit, Autorität und klangvollem Namen. Das Bedenklichste an dem gestrigen Wahlresultat ist noch nicht einmal, daß der Liberalismus unterlegen ist; schlimmer noch will es uns scheinen, daß die freisinnigen S t i m m e n fast Überall zurück- gegangen sind. Das bedeutet keine Absage an den Liberalis- mus, aber es bedeutet eine Absage an die Partei, die ans- schließlich die fteisinnigen Kandidaten präsentiert hat. DaS Ver- trauen ist auch in weiten bürgerlichen Kreisen geschwunden. Man will sich nicht mehr von einer Partei beherrschen lassen, die je länger je mehr die Fühlung mit den Lebensfragen des Volkes verloren hat." In der letzten galgenhumoristtschcn Wendung steckt ein Körnchen Wahrheit: In der That ist das Wahlresnltar kerne Absage an jenen e r n sl e ii Liberalismus, dessen Fpederungen nur von der Social- demokratie noch vertteten werden. Zum Schluß fordert das„V.T." eine„Reform des Berliner Freisinns an Haupt und Gliedern." Und Eugen Richters„Freisinnige Zeitung"? Sie fährt fort. In der alten Weise alle Wahrheit fortzuredigieren. Wenn man ihr „Resumö" liest, so ist eigentlich nichts Sonderliches geschehen, ja die Volkspartei hat sogar einen Erfolg erzielt, daß sie doch bereits in 26 Wahlkreisen— siegreich?— ach nein: an der Stichwahl be- teiligt ist: „Die Telegramme über die Wahleraebnisse sind erheblich später als voi/ö Jahren bei uns eingetroffen. Bis jetzt sind ge- zählt 26 Wahlkreise, in denen die Freisinnige Volkspartei in die Stichwahl kommt, zimteist unter günstigen Verhältnissen. Unter diesen Wahlkreisen befinden sich fünf, bei denen die Freisinnige Volkspartei bisher nicht bis zur Stich- Wahl gelangte, nämlich Eschivcge-Schmalkalden, Tondern- Husum, Kaiferslautern. Königsberg und Erlangen-Fürth. Es stehen bis jetzt noch aus Nachrichten aus den bisherigen Wahl- Höchft- Usingen. freisen Grünberg, Schleswig, Coburg, sowie auch aus einigen neuen Wahlkreisen, in denen eine Stichwahl noch möglich ist. Ver= Unvollständiges Resultat: Brühne( Soc.) 13 357( 9868). Centrum Loren sind für die Freifinnige Voltspartei nach den bis jetzt be- 8848( 7120). Natl. 5406( 5418). Fri. 2p.-( 2567). Nat.- soc. tannten Ergebnissen Berlin V, welcher 1898 in der Stichwahl er-( 33). B. d. 2. 1129(-). obert wurde, Eisenach durch Verschulden der dortigen Parteileitung, Tilsit, Querfurt- Merseburg, Schaumburg, Bunzlau- Liben. Der Verlust des letteren Wahlkreises ist durch eine Zähltandidatur Friedberg- Büdingen. Bushold, Soc. 6339( 4204), Natl. 7663( 4713), Antis.( 1888), ( 1274). der Centrumspartei und ein niederträchtiges Wahlmanöver der Nat.- Soc.( 1337), Centr. Konservativen verschuldet. Kein Endresultat. Stichwahl zwischen Bushold( Soc.) und Natl. Mainz- Oppenheim. Ueberall hat ein starkes Anwachsen der Socialdemokratie wahrscheinlich. namentlich auf dem Lande stattgefunden. Hierdurch ist insbesondere berhindert, daß die Freisinnigen in eine sonst für sie günstige Dr. David, Soc. 13 020( 10 064). Centr. 7945( 7482). Natl. Stichwahl gelangten. Die Freifinnige Vereinigung hat 4958. Fri. Vg.( 4804). Ref., Antis.( 202). B. d. 2. 631. dadurch Landsberg- Soldin verloren. Außerdem ist wider Erwarten Bremen an die Socialdemokratie verloren gegangen." Wahlergebnisse. Nieder- Barnim. Zweite Meldung: Stadthagen, Soc. 38363, Ningel, Konf. 20373, Plonz, Freiſ. Vp. 4024, Dr. Stephan, Centr. 810. Westhavelland- Brandenburg. Beus, Soc. 11 202( 9263). Liebert, tons. 6589( 7275). Bell, Frf. Vp. 4558( 4002). Beus( Soc.) gewählt. Ruppin- Templin. Sons. Unvollständiges Resultat: Kiefel( Soc.) 3805( 4170). 3143( 9034). Fri. Vp. 2907( 4466). Ref.( Antis.)-( 1214). bon Prenzlau- Angermünde. Stichwahl zwischen David( Soc.) und Centrum. Rheinbach- Bonn. Reichsgerichtsrat Dr. Spahn( C.) mit großer Mehrheit gewählt. Düren Jülich. 5. Cent. 18 008 A. Bebel, Soc. 479( 657). Graf Hompesch, Centr. 18 093 ( 15 756). Rheinischer Bauernverein 29. Natl. 502. Graf Hompesch( 6.) gewählt. rethills Aachen, Stadt, pran Infact Nt. Eberle, Soc. 3300( 2536). Centr. 9500( 7927). Fr. Bp. 1540( 55). Lennep- Mettmann- Remscheid. Karl Meist Karl Meist( Soc.) 21 360( 16 096). Fischbeck( Frf. Vp.) 12 408 ( 10 760). b. Eynern( natl.) 7449( 9007). v. Derzen( ChristlichSocial) 2887. Stichwahl zwischen Meist und Fischbeck. tim p Weklar- Altenkirchen. im Industě Otterndorf- Neuhaus- Geeftemünde. Böttger, Natl. 4098( 4173). Alfers, Welfe 1625( 2174). Haverkamp, Soc. 8480( 5731). Hahn, Bd. d. Landw. 3055( 6960). Stichwahl zwischen Haverkamp und Böttger. Lüneburg- Winsen- Bleckede.bo- inomonnodi Fischer, Soc. 5592( 4485). Jänede, natl. 6772( 7727). Wangenheim, Welfe 7181( 7208). Witthöft, B. d. L. 2999.0 Stichwahl zwischen Jänecke und Wangenheim.ilingbor 013 m Paderborn- Büren. 5089 Wilh. Groth, Soc. 185( 81). b. Savigny, Centr. 10 373( 9866). v. Savigny( Centr.) gewählt. Norder- und Süder- Dithmarschen. Paul Müller, Soc. 11 108( 8076). Natl. 5368( 5549). Fts. Vg. ( 4862). Nat. Soc. 2894( 3727). Stichwahl zwischen Müller( Soc.) und dem Natl.gh Schleswig- Eckernförde. ( Vorläufiges Resultat, 29 Drte fehlen noch.) P. Hoffmann, Soc. 5386( 4116), Natl. 5089, D. Rp.( 6357), Fri. Vp.( 5895) 5118. Genosse Hoffmann kommt danach in die Stichwahl. Altona- Stormarn. Frohme, 2390( 2419). 463( 204). Soc. 25 558( 22 589). Bd. d. L.( 2474). Fr. Bp. Natl. 7350( 2381). Ref.- Antis. 938( 1754). Centr. Frohme( Soc.) gewählt. Goldberg- Haynau- Liegnik. Hermann Müller( Soc.) 7877( 7205). Freisinnige Volkspartei 6856( 9092). A. Bebel( Soc.) 3106( 2507), Nat. lib. 5744( 6109), Centrum stehen noch aus. 4638( 6866). Centrum 1312( 614). 43 Orte Unvollständiges Resultat: Wels, Soc. 4453( 3929), Stonf. 3923 6192( 5274), Chriſtl. Soc.( Antis.) 3901( 3041), Bund der Landwirte u. tibi, Soc. 11 580( 0047). Wischmach 9886. ( 10 413), Ref.( Antis.)( 2107), Freis. Vg. 760( 747). Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Zweite Meldung: Zubeil( Soc.) 71 140, Hammer( fons.)? Karsten ( Ratlib.) 7604, Stephan( Centr.) 2005, Schulz( Freis. Vgg.) 11 533. Landsberg- Soldin. Bägel, Soc. 6961( 4940). Stons. 11 306( 9816). Freis. Vg. 4698( 5109). Sed 8 fleine Orte stehen noch aus, Stichwahl zwischen Päzel( Soc.) Arnswalde- Friedeberg. und Konf. Obst, Soc. 1561( 1362). Bruhn, Antis. 2311( 6136). Schäper, Konf. 300( 4187). Barth, Frs. Vg. 420( 1351). Die meisten Orte fehlen noch. Potsdam- Ofthavelland. Unvollständiges Resultat: Dr. Liebknecht, Soc. 13 223( 11 618), Stons. 10 894( 13 293), Frs. Vp. 4685( 5032), Centr.( 411). Königsberg i. N. Borgmann( Soc.) 5078( 3538). Gründel( Wildlib.) 2512. Kons. 8082( 7069) Frs. Vg.( 2743). Reformp.( Antis.)( 979). Saldern( fons.) gewählt. Ober- Barnim. Bruns, Soc. 7092( 5075). D. R. P. 6660( 5714). Frs. Vp. 2894( 4380). Stichwahl zwischen Bruns( Soc.) und Kons. Kalan- Luckau. Schubert( Soc.) 9090( 5487)* Henning( f.) 11 891( 12 216). Rosin( frs. Vp.) 5089( 4602). Stichwahl zwischen Schubert( Soc.) und Kous. Belzig- Jüterbog- Luckenwalde. 3828, Refp.( Antis.)( 2762). Düsseldorf. Herm. Grimpe, Soc. 21 499( 10 712). Centrum 21 680( 17874). ( 4715). Liberale 7717. Fri. Vp.( 2864). Rp. Stichwahl zwischen Grimpe( Soc.) und dem Centrums Kandidaten. Bosen( Stadt und Kreis). 8292, Wolfep.( 6182), Natl.( 4864), Fri. Volfsp.( 2577). Gogowski, Soc. 1425( 620). Bole 14 290( 7727). Deutschnatl. Chrzanowski( Pole) gewählt. Querfurt- Merseburg.scitndset D. Mittag( Soc.) 8323( 6274). Reichsp. 10 530( 10476). Frſ. p. 6641( 6572). Stichwahl zwischen Mittag( Soc.) und Rp. Erfurt- Schleusingen. Schulz, Soc. 13 378( 11 733). Alle Gegner zusammen 13 564. Großer Teil steht noch aus. Sangerhausen- Eckartsberga. J. Simon( Soz.) 5142( 3805), 9tp.( 7643), Nat. Soc. 1740( 3303), Frs. Vp. 1323( 2176), Natl. 4342(-), B. d. 2. 1166(-). Stichwahl zwischen Simon( Soc.) und Natl. Mühlhausen- Langenfalza.mp May Grunwald, Soc. 6419( 4743). Reichsp. 8587( 7743). Frs. Vp. 6715( 5158.0 Stichwahl zwischen D. Reichsp. und Frf. Bp. Renftettin. Gewählt v. Bonin- Bohrendorf( Konf.) Bitterfeld Delisfch. Weißntann, Soc. 10 217( 7494). 9.- 3. 9067( 8762). Fr. Vp. Ewald, Soc. 10 763( 7542). b. Derzen, tons. 9399( 8775). 5119( 5338). Paschte, frf. Vp. 3636( 6709). Stichwahl zwischen Ewald( Soc.) und Kons. Sorau- Forst. Klees, Soc. 9979( 8863). Bahn, Natl. 10 564( 8863). Kons. ( 5988). Fr. Vg. ( 5241). 40 Dörfer fehlen noch, Bahns Wahl ist gesichert. Guben- Lübben. -Stichwahl zwischen Weißmann( Soc.) und Rp. Mansfelder Kreis. Aug. ( 10 824). Fr. Vp.( 84). Reichenbach- Neurode. Kühn( Soc.) gewählt. Lauban- Görlig. Centrum Emil Hugo Keller, Soc. 16 609( 11 780). Fr. Bp. 9265( 11 424). Natl. 7762. Reichsp.( 9425). Centr.( 930). Das Resultat ist noch kein endgültiges. Memel- Heydekrug. list& 8 ailes ( 3504). Frf. Boltsp. 3107( 8226). Braun, Soc. 4311( 3015). Strause, fons. 4670( 5557). Litth. 3997 Stichwahl zwischen Braun( Soc.) und Krause( konf.) nists Gumbinnen- Justerburg.-un1898 Linde, Soc. 3081( 1367). Meng, Kons. 10 227( 10614). Freis. Bg. 3274( 2866). Ment( Konf.) gewählt. Czarnikan- Filchne- Kolmar. Gogowski( Soc.) 1040( 107), Freis. Sons. 5199( 9496). Teilresultat. silne 1.5320( 5392), Pole 1568( 5082), Bromberg. Stößel( Soc.) 2960( 2930). Rp. 11 250( 10 163). Bole 6100 ( 6193). Teilresultat. Gleissdr Randow- Greifenhagen. bi Altv. Körsten, Soc. 16 843( 10 552), Ronf. 14 848( 15 320), Freis. Vp. 1066( 1241). Das Resultat ist unvollständig, Körstens Wahl scheint sicher. Greifenberg- Rammin. adarn Vorläufiges Resultat: Gg. Happig, Soc. 2439( 1082). Stons. 6859( 7297). Frs. Wg. 6847( 1987) Malchin- Waren. Heinr. Lorenz, Soc. 5078( 5224). b. Malzahn, Konf. 5033 ( 9107). Müffelmann, Frs. Vg. 2325( 2756). b. Dergen, Mal. Rechtsp.( 67). Eine Reihe Ortschaften fehlen noch. Stichwahl zwischen Lorenz Grothe, Soc. 7224( 2690). D... 12 810( 18 210). Frs. Vp. und v. Malzahn. 719( 2307). Einige Orte stehen noch aus. Naumburg- Weißenfels- Zeit. ( 3613-622). 17 D. P. 10 369( 11 641). Thiele, Soc. 18 377 Rozte, Soc. 5428( 4373). Treutler, natt. 2677( 8168). Carolath, t. Natl. 6369. Frf. Vp.( 3656). 6948( 4903). Stichwahl zwischen Koske( Soc.) und Carolath( t.). Frankfurt a. D.- Lebus. Thiele( Soc.) gewählt. Schweinitz- Wittenberg. W. Fritsch, Soc. 3167( 1736). Stons. 7697( 7231). Fri. Vg. Dr. H. Braun, Soc. 12 823( 9902). Stons. 7225( 8870). Lib. 5848( 5694). 6319( 5479). Centr.( 185).( 9 Orte fehlen). Stichwahl zwischen Braun( Soc.) und Kons. Stollberg- Schneeberg. pinig Goldstein, Soc. 14 720( 18 730). Ref., Antis. 7039( 9209). Zschoppau- Gelenau. E. Rosenow, Soc. 15 507( 8999). Jente( Konf.), Ref.( Antis.) 10 502( 6066, 4336). Rosenow( Soc.) gewählt. Freiberg- Dederan. Ernst Schulze, Soc. 10 833( 7523), Dertel, tons. 6843( 11 933), Runze, natl. 4415. luby Stichwahl zwischen Schulze( Soc.) und Dertel( konf.). Meißen- Großenhain. Stichwahl zwischen Kons. und Frs. Vg. Hersfeld Notenburg- Heinfeld.d Unvollständiges Resultat: 8 18 Schwerin- Wismar, estjaun Emil Groth, Soc. 8498( 9828). Büfing, Natlib. 5987( 6395). Dröscher, Kons. 5118( 5491). Verschiedene Ortschaften fehlen noch. Stichwahl zwischen Groth und Büfing. Rostock- Doberan. Gewählt Dr. Herzfeld( Soc.).( Stimmenangabe fehlt.) dlouhu Speyer. ende Ehrhart, Soc. 16 500( 12 008). Gegner zusammen 19 500. Stichwahl. Calw- Nagold- Neuenburg. schwe Stichwahl zwischen Redakteur Schrempf( Kons.) und Kaufmann Bod, Soc. 1300( 809). Reformp.( Antis.) 5500( 4366). Centr. Schweichardt( D. Pp.). 2675( 2185). Natl.( 1237). Sons. 2839. Marburg- Frankenberg- Kirchhain. Paul Bader, Soz. 1460( 496). Antis. 2300( 2818). Ronf. 4500 ( 2370). Centr. 1700( 1910). Nat.- foc. 3600( 1841). Heff. p. Stichwahl ( 1565). Hess. Rechtsp. ( 65). Stichwahl zwischen Pappenheim( tons.) und Gerlach( nat.- soc.). Die focialdemokratischen Stimmen haben um 200 Prozent zugenommen. Hanau- Gelnhausen. Hoch( Soc.) 16 000( 12 692). Natl. 17 000(-). Kons.( 5099). Niegschte, Soc. 15 124( 10 332), Bereinigte nationale Parteien Fri. Vp.( 3891). Ant.( 1335). 11 990, Ref., Antis.( 6522), Sonf.( 6426), Centr.( 49). Gewählt Nietzschke( Soc.). Banzen- Kamberg. matisu Stichwahl zwischen Hoch( Soc.) und Natl. Altena- Iserlohu. duit Gewehr, Soc. 10 100( 7315). Frf. Vp. 7512( 7705). Natl. Höppner, Soc. 8364( 4806). Centrum 968( 1070). Volkspartei 7029( 7605). Centr. 6484( 5195). Nationalfoc. 1100(-). ane 1790. Startell 8200( 10 026). Stichwahl zwischen Höppner( Soc.) und Kartell. Stadt Leipzig. Motteler, Soc. 16 131( 11 739). Natl. 3362( 11 876). Kartell 15 135[ Ref.( Antis.)( 6061). Nat. Soc.( 809). Fri. Vp. ( 196).] Centr. 257. Stichwahl zwischen Motteler( Soc.) und Kartell. Borna- Pegau. Schöpflin, Soc. 9839( 6640). Blazmann, konf. 7713( 9332). Junghaus, Freis. 8186. Stichwahl zwischen Schöpflin( Soc.) und Plazmann( f.). Leipzig- Land.dglop nat Geher( Soc.) 52 000( 38 933). Reformp.( Antif.) 3000( 2098). Fri. Bp. 400( 221). Kartell 19 000. Ctr. 400.dis Geyer( Soc.) gewählt. is bort sitold 636 andis siis Oschay- Grimma.d Lipinski, Soc. 10 068( 5861). Sauffe, Konf. 8994( 10 568). Brud, Frs. Vp. 2502( 1870). Stichwahl zwischen Lipinski( Soc.) und Hauffe( Konf.). Offenburg- Kehl. Schüler, Centr. gewählt. Ettlingen- Durlach- Pforzheim. sie E. Eichhorn, Soc. 13 037( 10 380). Natl. 7833( 7272). Centr. 5014( 4254). Kons.( 1509). Dem. 500. B. d. L. 1000. Stichwahl zwischen Eichhorn( Soc.) und Natl. Worms. Barthold, Soc. 3970( 2603). Natlib. 11 122( 10 011). Centrum 5915( 4211). Freis. Bp. 1960( 540). Stichwahl zwischen Natlib. und Centrum. Stichwahl zwischen Gewehr( Soc.) und dem Freisinnigen. Bielefeld- Wiedenbrück. Hidrolin Bruno Schumann, Soc. 11 400( 7892). Centr. 7350( 8526). Konf. 2985( 7489). Christlichsocial 1723( 1324). un dulchin Stichwahl zwischen Schumann( Soc.) und dem Centrum.n 1 Northeim- Einbeck- Osterode. sid ni Ad. Hoffmann, Soc. 5124( 4159). B. d. L. 4190( 4107) Natl. 5459( 3629). Welfe 2060( 2396). Frs. Vp.( 431). all Norden- Emden- Leer- Weener. hot Biberach- Leutkirch. Idaffun Redakteur Erzberger, Centr. gewählt. unnig wn Crailsheim- Mergentheim. oha& zwischen Kupferschmied August, D. Bpt. und Schultheiß Bogt, Bauernbund. Lahr- Etteuheim. Fahrenbach( Centr.) gewählt. Heidelberg- Ebersbach- Mosbach. สร ตั้ง Se Stichwahl zwischen Beck( Natl.) und Barth( Centr.) Gotha. ( 6986), 3. d. 2. 6709 Bock( Soc.) 15 175( 13 235), Liberal 8346 ( 5149), Ref.( Antis.)( 217). Stichwahl zwischen Bock( Soc.) und Liberal wahrscheinlich. Reuß j. 2. unchual Zweite Meldung: Wurm, Soc. 12 400( 12 044). Kalb, Mischmasch 7900. Sonneberg- Saalfeld. Refßhaus, Soc. 9854( 8845). Sander, Frf. Vp. 5511( 5870). Strang, B. d. 2. 1036. Natl.( 2453). Ref.( Antis.( 126). Reißhaus' Wahl ist sicher.hassi Eisenach- Dermbach. NSNATER misdale hodni bor Stichwahl zwischen Hoffmann( Soc.) und Natl. 199 Leber( Soc.) 5185( 3744). Die Gegner 6301. Fri. Vp.( 8714). sad repitila Antis. u. B. d. 2.( 2698). Natl.( 1912). gif idol mbi 90119 Stichwahl zwischen Leber( Soc.) und Natl. sie P. Hug, Soc. 260( 1319), Sarols, Natl. 6091( 7184), Knyphausen, Konf. 7129( 6638). Es fehlen noch die Stimmen einiger Ortschaften. 000s( 6847). f. p. 3747. se A. Baudert( Soc.) 9230( 8623). Die Gegner 9693. 9230( 8623). Die Konf SS Fri. 1000 Celle- Peine- Gifhorn- Burgdorf.ovlundinisalim Noch kein Endresultat, Stichwahl zwischen Baudert( Soc.) und Thielhorn, Soc. 7145( 5033). Wehl, Natl. 7733( 7749). Bund der Landwirte wahrscheinlich. imm 08h tim no time andito b. Bodenberg, Welfe 7372( 5521). Teubener, Bd. d. Landw. 4418 die ( Sons. 1158). Trimborn, Centr. 539. Oldenburg Birkenfeld. P. Hug, Soc. 7278( 5056). Ert, Natl. 2185( 7784). Barg its Harburg- Buxtehude. hodu deinmann, Fri. p. 4599( 6264). Naumann, Nat. Soc. 3926. Schröder, Vp. Nat.- Soc. Baerer, Soc. 12470( 12 105). Depken, Natl. 9498( 10 187). Bauernbd. 2202. b. d. Decken, Welfe 3639( 5312). b. Löwenstein, B. d. L. 579.) Stichwahl zwischen Hug( Soc.) und Bargmann( Frf. Bp.). Stichwahl zwischen Baerer und Depken. mi bisi siuntim tiliz 2. Stadt Hamburg, West. Αγορα αποδρα Hildesheim- Alfeld- Gronau, bud silman Dies, Soc. 25 720( 21 791). b. Rappard, Frs. Volksp., Natl. 8544 Rauch( Soc.) 9300( 6800). v. Hodenberg( Welfe) 1700( 7068).( 4608),( 1869). Cardel, Ref., Antis. 314( 1602). Götting( Ratl.) 7900( 4281). Bauermeister( Ctr.) 8760.( Bund der Landwirte 5499.) de mi 000 SS seda piStichwahl zwischen Rauch und Bauermeister. Lüben- Bunzlau. Stichwahl zwischen Stolpe( Soc.) und Kern( Konf.) 6m 85 nd Gewählt: Diets. 1. Stadt Hamburg, Oft. Bebel, Soc. 22 050( 18 500). Natl.( 5049). Roth, Frf. Vg.( 3095) 9447. Raab, Ref.( Antif.) 528( 1983). Gewählt Bebel. 61m hiftorifchc flacht In Berlin. Eine historische Nacht war es auch in Berlin, als draußen vor dem Brandenburger Thor die Socialdemokratie im Kampfe um den Zolltarif ihr letztes Gefecht lieferte. Sie waren zwar durchaus nicht niedergeschlagen, die tapferen Achtundfünfzig, die am Morgen des 14. Dezember in die kalte, menschenleere Straße hinailstraten, aber der Groll über die Macht des Unrechts arbeitete stürmisch in ihnen, wie in den ungezählten, damals unzählbaren Massen, die mit Kopf und Herzen zu ihnen standen. Eine historische Nacht aber-ist es auch wieder geworden, als �nan die Stimmen der Unzählbaren zu zählen begann! Und diese Nacht wird für alle Zeiten eine stolze, glorreiche Erinnerung werden siir alle die Freunde, die sie mit erlebt haben. Das Volk hatte gesprochen, das Volk hatte gerichtet, und das Volk hatte auch ein volles Recht darauf, sich seiner selbst zu freuen und ans sich stolz zu sein. Es war eine große, eine herrliche Nacht! Mr lassen die Berichte über die einzelnen Kreise folgen: Erster Wahlkreis. Nach der Schlacht! Der Wahlakt war geschlossen, die Ergebnisse der einzelnen Bezirke ivaren festgestellt worden, und uusre Partei- genossen waren nach den Versammlungssälen geeilt, um die Ver- kündung der Gesamtergebnisse zu hören. Ein packendes Bild— diese harrende Menge der Tausende, die sich bewußt waren, ihren Mann im Kampfe gestanden zu haben! Selbst im ersten Kreise, dem für die Socialdemokratie ungünstigsten, war man in begeisterter Stinmmug— und man durste es sein. Die Genossen waren in der Reuen Friedrichstraße bei Dräsel und in der Kommaudantenstraße in den Anninhallen versammelt. Beide Säle waren bis auf den letzten Platz besetzt. Genosse Dr. Leo Arons erschien zuerst bei Dräsel und wurde von den Versammelten mit brausendem Jubel begrüßt. Von den Wahlergebnissen der sechs Berliner Kreise konnte hier bald das des ersten ver- kündet werden: Stich Ivahl zwischen Arons und dem Freisinnigen! Das ging weit hinaus über das, was die meisten für diesen Kreis erwartet hatten. Die Bekanntgabe dieses Erfolges wurde mit jubelndem Beifall aufgenommen. Genosse Arons richtete in kernigen Worten an die Genossen die Mahnung, nun dafür zu sorgen, daß auch dieser Kreis, die„Hochburg des Freisinns", am 25. Juni für die Socialdemokratie erobert wird. Arons verließ dann die Ber- sammlung, um den in den Arminhallcn vereinigten Genossen seinen Gruß zu entbiete». Hier war das Ergebnis des ersten Kreises bereits verkündet, als Genosse Arons sich unter Hochrufen den Weg zum Podium bahnte. In seiner Ansprache dankte Arons den Genösse» für ihre opsersteudige Arbeit, be- sonders auch den Genossen andrer Kreise, so des vierten und sechsten, die dem ersten zu Hilfe gekommen waren. In beiden Sälen blieben die Genossen noch lange zusammen, um die Ver- kündung der Wahlergebnisse auch der andren Berliner Kreise entgegen- zunehmen. In den Arminhallen schloß die Versammlung mit einem kraftvollen Appell des Genossen Arons an die socialdemokratischen Wähler des 1. Kreises und mit dem Hinweis auf das Kaiserwort vom„zerschnittenen Tischtuch".„Der IS. Juni war die Antwort!" Nicht weit von den Arminhalken waren unsre Gegner beisammen, um sich.— des Sieges zu steuen, den sie erwartet hatten. In der Reuen Griinstraße bei den Konservaiiven sah es trübselig aus, wie wenn alte Junggesellen am Weihnachtsabend bei einander sitzen. Generalmajor Bartels, der alte Haudegen, der sich vor niemand fürchtet, hält sich nicht fiir besiegt, sondern nur für— überstimmt. Das kam trotz allen Schmerzes selbst einigen seiner Parteigenossen komisch vor. Die Freisinnigen in der Beuthstratze waren schier fassungslos. Wie sagte doch Herr Eugen Richter, als er im I.Kreis für seinen Kämpf sprach?„Es wird niemals soviel gelogen, wie vor einer Wahl." Das hatten die Freisinnigen nach Kräften gethan, aber nach der Wahl mußten sie sich endlich die Wahrheit gestehen. Man klagte, daß die Sicherung des Wahlgeheimnisses doch wohl am meisten den Socialdemokraten zu gute gekommen sei. Vor der Wahl hatte man dreist behauptet, die Sicherung werde dem«Ter- rorismus der Socialdemokratie ein Ende bereiten". Zweiter Wahlkreis. Um sich baldmöglichst zu überzeugen, welchen Kredit die„jeistige Arbeet" derer um S ch i r p und W e n ck st e r n bei den Wählern des 2. Berliner Kreises genieße, strebten die Parteigenossen nach be- endigter Wahl in kolossalen Mengen ihrem Haupttreffpunkt zur Ver- kündung der Wahlergebnisse, dem Tempelhofer Bock, zu. Eine wahre Völkerwanderung strömte schon vor 8 Uhr zu den geöffneten Pforten der Bockbrauerei hinein, wogte in dem geräumigen Garten auf und ab und füllte bereits den großen Saal zum Brechen an, um sich bald auch auf den angrenzenden Straßen zu stauen. Geduldig harrt drinnen im Saal die Kopf an Kopf gedrängte Menge der frohen Botschaft, die man erhoffte. Gerüchte fliegen durch den Saal. Es heißt, die Partei habe fünf . Berliner Wahlkreise im ersten Ansturni erobert; aber es erhebt sich das Bedenken, den Wunsch für den Vater dieses Gedankens zu halten. Wiederholt vertagt der Vorsitzende. Genosse S ch I e i d e r, die Versaminlung, weil noch immer kein Gesamtergebnis vorliegt. Allmählich aber wird das Gerücht immer lauter, daß Richard Fischer im ersten Wahlgange die Nücke» und Tücke» des edlen Bruderpaares Freisinn und Konservatismus aus dem Felde ge- schlagen hat. Steigende Unruhe bemächtigt sich der Tausende, die ihrer Spannung nicht mehr Herr zu werden vermögen. Und nun, um s/410 Uhr, erscheint der Kandidat des Kreises. Mit ungeheurem Jubel begrüßt, nimmt Fischer feinen Weg zur Tribüne und Genosse Scholz macht die Ver- sammelten mit dem auch die kühnsten Erwartungen weitaus übertreffenden Ergebnis der Wahl im zweiten Berliner Kreise bekannt. Die mühsam verhaltene Aufregung löst sich in einem minutenlangen Jubel von elementarer Kraft auf, wie ihn die Räume des Tempelhofer Bockes sicher noch nicht erlebt haben. Dann nimmt Abgeordneter Fischer, von neuem slürinisch begrüßt, das Wort zu einer kurzen Ansprache. Er feiert in begeisternden Worten den gewaltigen Sieg, der um so größer sei, als wir ihn gegen die gemeinste Wahlagitation errungen haben, mit der die Partei seit 1887 zu kämpfen gehabt hat. Ein ähnlicher Sieg aber dürfe, ohne daß man ein Prophet zu sein braucht, fürs ganze Reich erwartet werden. In bewegten Worten dankt der Erkorene des zweiten Kreises den Genossen fiir ihre thätige Hilfe während des Kampfes, verspricht, mich weiter nach besten Kräften seine Pflicht im Reichstag zu erfüllen und verläßt dann den Saal inmitten des andauernden Jubels der Insassen, um auch «mderswo zu den Parteigenossen zu sprechen. Draußen auf der Straße erwarten ihn neue Ovattonen der dort angehäuften Menschemnassen, denen er sich durch Besteigen einer Droschke entzieht. Im Bock aber geben die Versammelten sich dem stolzen Gefiihl des Triumphes hin; denn nun werden allmählich genauere Ziffern aus den übrigen Berliner und einer Anzahl auswärtiger Wahlkreise bekannt, die es zur Gewißheit werden lassen, daß dem gewalttgcn Sieg im eignen Kreis ein socialdemokrattscher Wahlsieg im ganzen Reich entspricht, wie die kühnsten Wünsche ihn nicht hätten träumen lassen. In diesem erhebenden Gefühl verlassen die Genossen gegen Mitternacht Saal und Garten unter den kampfesfteudigen Klängen der Arbeitermarseillaise— fest enffchlossen, nicht auf den er- wordenen Lorbeeren auszuruhen, sondern weiterzustreiten, bis die rote Fahne nicht allein über Berlin, sondern über dem ganzen Reich triumphierend flattert. Dritter Wahlkreis. Unmittelbar nach Schluß der Wahlhandlung sah man die Genossen des dritten Wahlkreises in langen Zügen nach den verschiedenen Treffpuntten des Wahlbezirkes ziehen, über den wahrscheinlichen Ausfall der Wahl im Vollgefühle treu erfüllter Pflicht vielfach auf das lebhafteste debattierend. Schon geraume Zeit vor der an- gesetzten Stunde war der große Saal des Buggenhagenschen Etablissements bis auf das letzte Eckchen überfüllt. Selbst auf dem Moritzplatze hatte sich eine große Menschenmenge augesammelt, die der Ankunft des Genoffen Heine und der Verkündigung der ersten Wahlresultate in größter Spannung harrte, hatte doch ein bürgerliches Blatt zu berichten gewußt, Genosse Heine„scheine" nur gewählt. Bald tauchen im Saale die ersten Gerüchte auf: wir haben fünf Berliner Sitze im ersten Ansturm erobert. Die einen ergehen sich in freu- digen Ausrufen, andre schütteln bedenklich und ungläubig den Kopf. Endlich, viel zu spät für die Ungeduld der Harrenden, eröffnet der Vorsitzende die Versammlung. Er will sie auf kurze Zeit, offenbar bis zum Eintreffen des Genossen Heine, vertagen. Aber eine Be- merkung des überwachenden Beamten, daß er zuvor in die„Verhand- lungen" einzutreten habe, veranlaßt ihn, das Wahlresultat sofort be- kannt zu geben. Unter brausenden Hochrufen und Händeklatschen, mit endlosem Jubel, der sich über die Grenze des Etablissements bis weit auf die Straße fortsetzt, wird der Ausfall der Wahl entgegen- genommen. Unmittelbar darauf erscheint Heine selber in der Thür des Saales. Hundert Hände strecken sich ihm glückwüuschend ent- gegen und ein einstimmiger, tausendfältiger Jubelruf, der an explosiver Kraft den ersten Freudcnsrausch um ein gewaltiges hinter sich läßt, geleitet ihn zur Tribüne, tvo die wiederholten Glocken- zeichen des Vorsitzenden erst nach geraumer Zeit Ruhe zu schaffen vermögen. Rur wenige zündende und von tiefer Freude bewegte Worte richtet Heine an die Versammlung. Er weist hin auf die vielfachen Mühen, auf die widerwärtigen Einzelheiten des letzten Wahlkampfes, Widerwärtigkeiten, wie sie in gleicher Schärfe und Unflätigkeit keineswegs die bisherigen Wahlkämpfe aufzuweisen gehabt. Noch vor zwei Tagen habe an der Stelle, von der aus er jetzt sprach, der Mann zur Bekämpfting, zur„Vernichtung" der Socialdemokratie aufgefordert, der in dem Ringen um Zoll- und Brotwucher unter der Maske des Volks- tribunen an der Sache des Volkes den allerschmählichsten Verrat geübt habe. Der heutige Sieg gebe die treffende Auttvort auf dieses Gebühren, denn der Freisinn liege zerschmettert am Boden. Aber die Bedeutung des heungen Tages gehe Iveiter. Das lasse sich im gegenwärtigen Augenblick bereits sagen, daß die Reichstags- wähl von 1VS3 eine der größten Etappen bilde auf dem Siegeswege des Socialismns. Ein kurzer Dank an die Ueberzeugungstteue, die Opferwilligkeit der Genossen schließt die Ansprache, worauf Heine sich verabschiedet, um bei den Genossen in den andren Lokalen, im Gewerkschastshause, der Ressource usw. ebenfalls vorzusprechen. Der gleiche, über die Straße sich fortsetzende Jubel bricht los, als Heine den Saal verläßt. Bald trifft die Siegesnachricht aus dem zweiten Kreise ein; ihr folgten die des fünften, des vierten und in später Stunde die des sechsten Wahlkreises, während inzwischen die ersten Depeschen aus dem Reiche anlangen. Alle werden mit der gleichen Begeisterung aufgenommen. Tief in der Nacht geht die Versammlung, von kernigen Worten des Vorsitzenden geschlossen, unter dem Gesänge der Arbeiternrarseillaffe auseinander. Vierter Wahlkreis. Der Abend des Wahltages gab sich zunächst recht harmlos. In den Bäumen der Köpnickcrsttaße spielte nur ein leichtes Wehen, als wir uns zunächst nach der„Drachenburg" begaben, um die letzten Trümmer des Drachen Socialismns zu besichtigen, der gestern end- gültig und zum unwiderruflich letztenmal von den diversen St. Georgs erlegt werden sollte. Die Neugier nach dem Ausgange dieses Kampfes verriet sich allgemein: bald hier, bald dort standen zwei oder drei, auch ftinf und sechs Menschen zusammen, erfüllt von Spannung und vorausahnender Siegesfreude, die Möglichkeiten des Wahlresultates eifrigst diskutterend. Vom Schlesischen Thor ab zog es sich in bunter Schlangenlinie hinab bis zum Rande des„Schlesischen Busches" und bog hier ein in den freundlichen Garten der Drachenburg, soweit von einem Einbiegen um 9 Uhr noch die Rede sein konnte. Denn nur einzelnen gelang es noch, in den Garten zu kommen, wo Stuhl bei Stuhl von Männern und Frauen besetzt, jeder Gang von harrenden Menschen bestanden war. Vom Saal reden wir erst gar nicht; wer dort hineinwollte, hätte bedeutend früher aufstehen müssen.— Ein andrer Strom— feiernde Wähler, die mit ihren Familien den Nachmittag zu einem kleinen Ausflug in den Park benutzt hatten— wälzte sich von der Treptower Seite heran. Die Folge war eine Stauung der Menschenmassen vor dem Lokal, die nur durch den Rückzug ungezählter Massen einigermaßen er- leichtert wurde. Ein definitives Wahlresultat war hier noch nicht bekannt, doch zweifelte niemand daran, daß es mit den Georgs- öttttern ein schmähliches Ende genommen. Das bewies die überall herrschende Heiterkeit und wahrhaft sriihlingsmäßige Zuversicht unsrer Genossen. Nicht anders war es in den übrigen acht Lokalen des Kreises. Graumanns Festsäle— gesperrt; die Straße schwarz von den harrenden Massen. Urania in der Wrangel-, Südost in der Waldemarstraße— gesperrt. Desgleichen Köniasbank in der Frank- furterstratze. Es ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit, das Interesse an dem Wahlausfall in Zahlen auschaulich machen zu wollen. Wir glauben nicht fehlzugehen, wenn wir annehmen, daß mit wenigen Ausnahmen die ganze socialdemokratische Bevölkerung nusres Kreises auf den Beinen war— und nicht nur diese. Einen herrlichen Anblick gewährte der Sanssouci-Saal mit seinen gefüllten breiten Galerien, den unzähligen Köpfen da unten, den Arbeits- jacken, hellen Mädchenblusen und bunten Hüten. Im Garten: Das- selbe Bild.— Als wir endlich in Kellers Fcstsälen landeten, waren bereit« die ersten Berliner Resultate verkündet und überall mit Jubel aufgenommen worden. Jede neue Mitteilung entfesselte Beifalls- stürme. Aber dein donnernden Wogenschlag der Meeres- brandung glich die Begrüßung des Endresultats aus dem eignen, dem vierten Kreise. Dieses selbst fiir die größten Opttmisten unter uns verblüffende Ergebnis, die ungeheuere Stinimenmajorität Singers, benahm zunächst den Atem. Dam, brach ein Jubel los, der nicht zu schildern ist, und der sich immer wiederholte, bis die letzte Siegesnachricht eingegangen war. Berlin unser! Das ivar die Grundstiminnng in allen Versammlungen. „Weit mehr denn 200(K>() Stimmen hat die Berliner Socialdemo- kratie heute in die Wagschale geworfen," so schloß Genosse Hoffmann die Keller-Versammlung,„und damit hat sie das bekannte Tischwch so gründlich zerschnitten, daß keine Macht der Welt es wieder zu- sammenflicken lvird!" Brausende Zustimmung. Noch ein� Hoch auf die internationale Socialdemokratie,— das war wie ein Erdbeben—, ein Hüteschwenken von Vieltausend Hochbegcisterten — ein unvergeßlicher Anblick— und die Massen strömten zum Saal hinaus. Wie sich die verkündeten Ergebnisse ans den Lokalen ans die draußen Harrenden, von diesen von Haus zu Haus, von Straße zu Straße fortpflanzten, so setzten sich auch die Hochs fort. Noch einmal durchschritten wir unser Revier. Minutenlang kaum ein Mensch in unsrer Nähe. Dann wieder ein Schwärm heim- kehrender Versammlungsbesucher. Bald hell tönend neben unS ein Hoch und noch eins— und dann gedämpft aus einer Seiteugasse heraus wieder und wieder aufflammende Begeisterung. — Wir überschreiten die Schillingsbrücke. Dunkel liegt der Fluß. Rur einige Lichter glänzen von den Ufern herein. Des Mondes gelbrötlich-glühende Scheibe steht über dem Wasser tvie ein Wahr- zeichen.... Am Kanal entlang. Hinter uns löscht man die Laternen. Nur hier und dort flackert es noch mibe wie ein Sarg- licht. Dann versinkt die Nacht. Im Osten steigt majestätisch der neue Tag und grüßt die tapferen, unermüdlichen Streiter der nahenden Zukunft.... Fünfter Wahlkreis. Die Wahlverkündigungs-Bersanm, lungen im fünften Kreise hatten fast in jedem Lokale ein andres Gesicht. Der gewaltige Saäl der Brauerei Friedrichshain mußte schon um V« 9 Uhr gesperrt werden. An dreitausend Menschen hatten sich eingefunden und Tausende standen noch auf der Straße oder in den anstoßenden Alleen des Friedrichshains. Im Saale ein buntes, wogendes Bild: Arbeiter und Kleinbürger, Siegeszuversicht, Stolz und Neugier leuchten aus den Augen. Jeder hat so früh wie möglich einen Platz in der Nähe des Podiums zu erringen getrachtet. Bei den mcistcnTischen wird der Ausgang der Wahl auf das lebhafteste diskutiert; ... da, etwa um 9 Uhr. drängt sich ein erhitzter, großer, breit- schulttiger Mann durch die Reihen:„Robert is so jut wie jewähtt, da können wir ruhig schon'n Stiebel druff trinken!"... An den Tischen, die das gehört haben, braust ein Hoch auf Robert Schmidt, das sich wie eine Welle durch den weiten Saal fortpflanzt... Am Königsthor die ersten Extrablätter. Der Menschenstrom der Neuen Königstraße scheint sich verdreifacht zu haben. An der Ecke der Liniensttaße staut sich die Menge. Schutzleute halten die Passage bis zum S ch ü tz e n h a u s in der Linienstraße frei. Auch hier ist der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal abgesperrt. Nur andre Gesichter als im Friedrichshain. Mehr Händler und Kleinkrämer als Arbeiter; viele osteuropäische Typen darunter. Die Wahlrestfltate, die immer bestimmtere Formen annehmen, werden leidenschaftlich debattiert. Je mehr man sich dem Alexanderplatz nähert, desto zahlreicher werden die blauen Uniformen der Schutzleute. Im N e u e n Konz orthause(Grand Hotel Alexanderplatz) dieselbe Menschen- menge. Nur mehr runde, wohlgepflegte Bäuche sieht man hier als in de» beiden vorhergehenden Versammlungen, goldene Uhrketten. seidene Kravatten: der Freisinn der Königstadt giebt sich ein Rendezvous, Genosse Davidsohn giebt das vorläufige Wahlresultat aus den einzelnen Berliner Kreisen bekannt. Seine Ausführungen iverdeu minutenlang durch brausende Bravorufe unterbrochen. Den armen Freisinnigen wird„rot" vor den Augen und ein behäbiger Börsenjobber, der hinter mir sitzt, meint erregt:„Was Hab ich gesagt... Was Hab ich gestern abend gesagt? Es ist ekelhaft mit dem Freisinn!..." Mit vier Gesinnungs- genossen verläßt er geräuschvoll das Lokal.— In der Münzstraße und der Alte» Schönhauserstraße flaut der Trubel erheblich ab. In der Sophienstraße sieht man mehr Schutzleute, als Civilisten. Leydeckers Gesellschaftshaus am Ende der Sophienstraße ist ebenso flott besucht, wie die andern Versammlungslokale; nur bekommt man hier fast ausschließlich Parteigenossen zu Gesicht, die über den Sieg Robert Schmidts be- reits informiert sind und nun in froher Stimmung die Resultate aus den andern Kreisen erwarten.— In der Oranienburgerstratze schwillt der Menschensttom wieder au. Straßenpassanten erörtern das„Für" und„Wieder" der Socialdemokratie. Vor der Ton» Halle ist die Friedrichstraße bis auf den Fahrdamm voll Mensche». Es hält schwer, Eingang zum Versammlungsraum zu bekommen. Der wette Saal mit seinen Galerien ist mit Menschen gespickt. Ein buntes Durcheinander: Arbeiter, Kaufleute, Studenten und viel geistiges Proletariat. Ich komme gerade in dem Augenblick, wo das endgülttge Resultat der Berliner Kreise verkündet wird. Eine unbeschreibliche Begeisterung durchbraust die nach Tausenden zählende Menschmmenge. Freude und Stolz blitzt aus fast allen Bugen. Berlin hat gewählt. Berlin hat gut getvählt. Und bor allem der fünfte Kreis.„Hoch Robert Schmidt!" jubelt es wieder und wieder. Draußen auf der Straße pflanzt sich das Wahlresultat mit Windes- eile fort. Ueberall bilden sich Gruppen. Zeittmgsträger werfen Extrablätter in die Omnibusse und in die Elekttischen und es will fast scheinen, daß man auch Unter den Linden und in der Leipziger- straße nur freudige Gesichter sieht in der Nacht vom 16. zum 17. Juni. Sechfter Wahlkreis. Mit dem Glockenschlage der siebenten Abendstunde war der Kampf beendigt. Wir brauchten nicht bänglich des Resultats er- harren. Aber derselbe Wille, der jeden zur Urne führte, war eS auch, der nun die Genossen trieb, noch die Verkündigung der Wahl- resultate zu vernehmen. Ungeheuer>vnr diesmal der Zudrang zu den 13 Lokalendes S.Stadtkreises. Die großen Säle im Norden, wie in der Schönhauser Vorstadt, im Gesundbrunnen- wie im Rosenthaler Viertel und in Moabit vermochten die Erschienenen nicht zu fassen. Wo irgend noch ein Plätzchen war. selbst bis an die Fenftervrüsttingen hinan, saßen oder standen sie Kopf an Kopf gedrängt, und in beträchtlichen Scharen harrten sie draußen vor den Lokalen auf das verkündende Glockenzeichen des Obmannes da drinnen. Es war eine lange Geduldprobe diesmal— und für die polizeilichen Auffichts- organe nicht minder, wenn nicht gar noch schlimmer. Daß die Absperrung der Säle im Wcddingteile scheinbar strenger durchgeftihrt wurde, lag doch wohl eben an dem kolossalen Andrang. Aber alles ging ohne Störung ab. Ruhig besprach man unterein- ander die Hoffnungen und Erwartungen, die jeder gerade an diese Wahl zu knüpfen vielfache Gründe hatte. Die Lebhaftigkeit steigerte sich mit der Länge des Wartens. Endlich ist ein Radfahrer auf dein Podimn erschienen. Der Schwall der Unterhaltung dämpft sich. Die Glocke ertönt. Ruhe! Dann aber, als der Vor- sitzende die Ziffern nennt, in denen sich unsre erdrückende Ucbermacht dokumentiert, da donnert und braust ein Jubel durch den Saal." Sieg! Sieg! Taufende Augen leuchten im Frohgefühle empor. Es geht eine helle Stimmung durch den Raum, eine flutende Bewegung. Einer sagt's dem andern, die Siegeskuude pflanzt sich fort in die Reihen derer, die draußen stehen. Freundeshände drücken sich, Gläser klingen an, Sänger thun sich zusammen. Freiheitsliedcr ertönen. So kürzt man sich die langen Wartens- pausen durch Gesang und Austausch der Gedanken. Mitternacht rückt heran. Mehr zu erfahren, als die Resultate aus unsren Berliner Wahlkreisen, ist kaum möglich. So lange aber harrt jeder aus. Das Ergebnis in Berlin deucht uns als günstige Vorbedeutung fiir den allgemeinen Ausfall der Wahlen da draußen. Jeder that seine Pflicht und noch mehr— der Sieg muß uns doch werden! Wohl noch nie zuvor sind unsre Ge- nossen so freudig' nach Hcuffe gegangen. Kein Frohlocken ist's über überwundene oder aus ihrer Position verdrängte Gegner. Die Siege der Socialdemokratie gehören der aufwärtsstrebenden Menschheit! Dies Bewußtsein schwebte gewissermaßen als Oberton über den gewaltigen Abcndversammlungen in allen Wahlverkündigungslokalen des sechsten Kreises. Im Abort sid Lokales. Im roten Hauptquartier. Vortvärtshauses. Und nun folgen die Siegesbotschaften Schlag auf daß die Babel ihr sofort nach dem Gespräch mit Engel gefagt habe, Schlag. Im fünften Wahlkreise Genosse Robert Schmidt mit großer mun follen wir auch schon reiten laffen. Eine andre Zeugin bes Mehrheit gewählt, Heine im dritten Wahlkreise mit gewaltigem fundete, daß sie mit aller Deutlichkeit gehört habe, daß Engel der Stimmenzuwachs durchgebracht, und nun gar 78 000 Stimmen Babel, als sie um Lohnerhöhung nachsuchte, erklärte, sie solle, wenn „ Vorwärts"-Hause in der Lindenstraße ging es am Abend im sechsten! 20 000 Stimmen mehr als Liebknecht erhalten. Und sie für den Lohn nicht arbeiten könne, reiten lassen, dann verdiene in der es sie der vierte Wahlkreis zu. Bereits als der stille aber darum nicht weniger erbitterte Die Begeisterung in allen Räumen erreichte ihren Höhepunkt. bekundeten zwar, daß sie die Aeußerung nicht gehört haben, die mit 67 000 Stimmen. Allgemeinen Elektricitätsgesellschaft als Wertmeister beschäftigt find, Kampf in den Wahllokalen dem Ende zuneigte, gegen 7 Uhr, hatte Die Redakteure arbeiten fieberhaft mit freudestrahlenden Augen. Und Beugin Frau Brud verblieb jedoch mit aller Bestimmtheit dabei, fich eine zahlreiche Schar von Radfahrern in den geräumigen Höfen auf dem Hofe folgt ein brausendes Hoch dem andern. Vom Fenster daß sie, die in unmittelbarster Nähe des Engel gestanden habe, die unfres roten Hauses" eingefunden, um später die Wahlresultate ein aus werden die einzelnen Wahlresultate vorgelesen. Die Hunderte Aeußerung gehört habe. Diese Aussage wurde auch von der Zeugin zuholen und auf der Redaktion eingelaufene Wahlnachrichten nach nehmen in atemloser Spannung die verlesenen Zahlen entgegen. beschworen. den Versammlungen zu überbringen. Die Höfe glichen bald und nach jedem neuen Erfolg ein namenlofer Jubel. Das Schau- selbst erklärt hat, sie wisse nicht, was der Kläger zu ihr gesagt habe. Der Kläger hatte auch noch Zeugen dafür geladen, daß die Zabel einem Kriegslager. Gine Unzahl blinkender Stahlrosse stand spiel, das die vierzig Versammlungen geboten, wiederholt sich hier Eine dieser Zenginnen befundete dies auch, mußte jedoch auf Befragen an den Wänden und der Hofmauer angelehnt. Kein Lärm, nur in fleinerem Maßstabe. Noch lange nach Mitternacht wogt es von der Angeklagten zugeben, daß sie selbst zu der Angeklagten heran verhaltenes Stimmengeschreß verhaltenes Stimmengeschwirr brandete an den Mauern empor: Menschen, von freudig bewegten, siegesstolzen. die ungeheure Spannung ließ eine laute Unterhaltung nicht auf getreten sei und ihr gesagt habe, wenn sie sich so etwas gefallen Die Redaktion hat inzwischen das Morgenblatt fertiggestellt, laffe, dann sei fie noch schlechteres wert. Die Angeklagte gab su, kommen. Plötzlich verdichtet sich die Schar zu einer malerischen die Sezer haben fleißig die schwierige Arbeit des Aneinanderreihens möglicherweise der Beugin, deren Fragen ihr läftig gewesen sei, Gruppe: ein Photograph im Auftrag irgend einer illustrierten der Zahlenkolonnen besorgt schon raffeln die Maschinen, um das gesagt zu haben, sie wisse nicht, was Kläger mit ihr gesprochen habe. Zeitschrift bannt die leichte Kavallerie unsrer Wahltruppe auf Siegesbulletin in vielen Taufenden herauszuwerfen. Um 1/3 Uhr Auf diese Weise sei fie mit der Zeugin am schnellsten fertig geworden. seine Platte. is die ersten Lichtstrahlen durchzucken das graue Firmament- ist Nunmehr beantragte der Vertreter des Klägers Vertagung der Im großen Konferenzzimmer hatte sich der Redaktionsstab in das Restaurant des Genossen Augustin noch mit Menschen voll- Sache mit der Behauptung, ein heute nicht erschienener Arbeiter Gemeinschaft mit den Mitgliedern des Parteivorstands versammelt. gepfropft. Auch die Spediteure find inzwischen erschienen. Wir werde bekunden, daß die Babel die Aeußerung in beleidigender Bebel, Pfannkuch, Gerisch beteiligten sich eifrig an der muntern gerade unfre Nerven durch eine Tasse heißen Kaffees wieder der Angeklagten widersprach der Vertagung, da der WahrheitsForm vielfach in in der Fabrik wiedergegeben habe. Der Vertreter Registrierung der einlaufenden Wahlresultate. Auer und Singer auf, da stürmt ein Arbeiter herein, eine erbeutete Nummer des betweis in vollem Umfange erbracht sei und aus den eignen An waren leider durch Krankheit zurückgehalten. Mit besonderer neuent Blattes in der Hand. Sofort muß einer der führungen des Klägers folge, daß Angeklagte nur die wahre ThatFreude bernahm man da oben die Nachricht vom Siege Genoffen auf einen Tisch hinauf, um die Wahlergebnisse vorzulesen. fache, was der Meister zu ihr gesagt habe, ohne jeden Zufah weiter des Redaktionskollegen Gradnauer, des kürzlich auts- Die Begeisterungsscenen wiederholen sich. Eine schier kindliche erzählt habe. Aus der Form der Aeußerung folge mithin die Begeschiedenen Kollegen Robert Schmidt. Bald kam auch die Freude hat alle übermannt. Man möchte einander um den Hals leidigungsabsicht nicht. Nachricht von Gerischs Sieg. Daß Pfannkuch nicht, wie es fallen. jezt Mode geworden ist, gleich glatt durchkam, daß ihm lumpige 34 Stimmen dazu fehlen-pah, das wird man holen. Am längsten ließ Bebels Wahlkreis auf sich warten. Passen Sie auf, Genosse Bebel, Sie fallen durch!" hieß es scherzhaft. Heitere Zustimmung auf allen Seiten! Ob es wohl zu gleicher Zeit im Kreise der Richter, Bassermann, Trimborn und Dertel ebenso fröhlich zugegangen ist? " Doch es gilt neue Arbeit. Die Spediteure eilen mit ihren Wagen und Ballen davon. Auch Setzer und Redakteure müssen wieder an die Arbeit, um die inzwischen eingegangenen neuen Bündel von Telegrammen zu sortieren und druckfertig zu machen. Es herrscht wieder einmal mert Dirs, gute„ Germania"- Nacht arbeit! Aber alle gehen trotz einiger Abgespanntheit freudig ans Werk. Gilt es doch, dem arbeitenden Volke Berlins, das jo wacker Gegen neun Uhr wird es auch draußen lebendig. Die ersten die gegnerischen Schanzen gestürmt, die ganze Größe unfres herr Nachrichten treffen ein. Es sind erst Teilresultate aus dem ersten lichen Sieges mitzuteilen! Bravo, Berlin, gut gemacht! Und vor und zweiten Wahlkreise. Sie verheißen einen glänzenden Erfolg. wärts zu neuen herrlichen Siegen! Freudige Erregung durchzittert die Scharen der Harrenden. Aber Gerichts- Zeitung. Der Kläger beharrte jedoch bei seinem Bertagungsantrag, obj wohl der Vorsitzende des Gerichts ihn darauf hinwies, daß er fich werden mußte. nur weitere Kosten machen werde, so daß die Verhandlung vertagt Vermischtes. Dodnim ind od str Wolkenbruch in Heppner find 500 Menschen umgekommen. 500 Menschen durch Wolkenbruch umgekommen. Bei dem wurden von den Wassermassen, welche 20 Fuß hoch waren, gegen Viele Felsblöde geworfen und zerschmettert. Benachbarte Drte wurden ebenfalls zerstört. Die Leichen liegen haufenweise da, so daß bei der jezigen Wärme heftige Epidemien befürchtet werden. man dämpft seine Freude noch erst will man die Endresultate ab- pindeid sid warten. Da kommt das Endresultat vom ersten Wahlkreis. Arons Ein Unglück auf dem Don. Ueber eine Dampferanfahrt wird, rückt mit 5300 Stimmen 1700 mehr als 1898 an die Spitze aus Ajo to gemeldet: Die„ Moskwa" wollte neben einem bei der Kandidaten. Kein ganzer Sieg, aber doch ein glänzender Vorder neuen Anfahrt festgemachten Dampfer anlegen. Ms ihr dies stoß. Ein freudiges Bravo aus aller Mund begrüßt das günstige Wenn Sie für den Lohn nicht arbeiten können, laffen Sie retten, nicht gestattet wurde, ging fie nach der alten, eine Art Omen. Und schon läuft die Freudenbotschaft aus dem zweiten denn verdienen Sie mehr, so sollte der Werkmeister Engel von der hölzerner Pontonbrüde bildenden Anfahrt, wo das Unglüd geschah. Allgemeinen Elektricitätsgesellschaft zu der Arbeiterin 3abel, die Gegen 200 Menschen, die sich dort angesammelt hatten, stürzten Wahlkreise ein. Ein Sieg, glänzender als ihn irgend ihm unterstellt war, im Januar dieses Jahres gesagt haben. Gegen plötzlich in die Flut und rangen um ihr Leben. Vom Schiff aus jemand erwartet. Eine furchtbare Niederlage des guten die Babel, welche von dieser Aeußerung ihren Kolleginnen und wurden Rettungsringe und Taue zugeworfen, aber die aneinanderHotten- und Zuchthaus- Profeffors von Wendſtern und der auch der Direktion Mitteilung gemacht hatte, strengte der Werk geklammerten Ertrinkenden störten vielfach das Rettungswerk. Die so stichwahlsicheren Freifinnigen. 8000 Stimmen mehr als 1898! meiſter Engel eine Privatklage an. In der Berhandlung erste offizielle Meldung spricht von sechs Verunglückten. Allgemeiner Jubel in den Höfen und durch alle Stockwerke des vor dem Schöffengericht wurde von einer Zeugin bekundet, Reste бни 90 tim M. Schneider& Cie. 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