Nr. 152. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntagsnummer mit illustrierter Sonntags. Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- Beitungs. Preisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Auslans& Mart pro Monat Ericheint täglich außer Montags. bp1sb20. Jahrg. Vorwärts Berliner Volksblaff. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Solonel geile oder deren Raum 40 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 20 fg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen. tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Noreffe: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Krise überall. -st- Wien, 1. Juli. Freitag, den 3. Juli 1903. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. " Als deutliches Anzeichen, daß sich die Czechen zur entscheidenden betrug 3,3 Jahre. Ein halbes Jahr und darunter betrug ste Schlacht rüsten, sind die Rücktrittsabsichten ihres Ministers, des bei 13,7 Proz. der Arbeiterinnen, ein halbes bis zu 1 Jahr Demissionsministers Rezek zu erachten. Herr Rezek hat im Kabinett bei 11,1 Proz., 1-2 Jahre bei 17,6 Proz. und darüber bei Die Krise in Ungarn ist noch nicht gelöst, und in Destreich ist Stoerber eine der merkwürdigsten Thätigkeiten zu vollziehen, die je 57,6 Proz. Sie scheint zum Teil mit dem Durchschnittsalter fie ausgebrochen. Nach dem Empfange zu schließen, der dem Kabinett einem Minister beschieden war: er ist Fachminister fürs De- zusammenzuhängen; denn die Plätterinnen stehen auch hier Khuen- Hedérvary bei seiner gestrigen Vorstellung" im ungarischen missionieren. Einesteils hat er die Aufgabe, die Jungczechen im mit 4 Jahren und die Textilarbeiterinnen mit 5,3 Jahren sehr Abgeordnetenhause geworden ist, kann die mit der demütigenden Baune zu halten, sie soweit zu beschwichtigen, daß sie außer der hoch, während die geringste Zahl mit 1,8 Jahren auf die Unterwerfung so mühsam beschworene Obstruktion jeden Augenblick Parade- Obstruktion gegen das Budgetprovisorium nichts Ernstliches Chokoladen, die Seifen- und die Cigarettenarbeiterinnen wieder anheben, und auch ohne Obstruktion enthält die parlamentarische unternehmen, und andernteils hat er auf die Regierung einen Drud fällt." " Situation die Reime schwerer Konflikte. Und in Destreich hat die auszuüben, damit sie etwas für seine Czechen thue. Beides erreicht Die durchschnittliche Arbeitszeit betrug 9,5 Stunden; 7% Aussichtslosigkeit, den Ausgleich parlamentarisch erledigen zu können, er mit der Drohung der Demission- die einmal die Jungczechen bis 8 Stunden arbeiteten 3,2 Proz., über 8-9 Stunden 37,2 Broz., bereits zu einer regelrechten Ministerkrise geführt: alle Nachrichten zahm, das andre Mal die Regierung weich macht. Nun scheint er über 9-10 Stunden 47,7 Proz. und über 10-11 Stunden nur stimmen darin überein, daß das Kabinett Koerber vorige Woche aber den Boden für diese Vermittelungspolitik erschüttert zu 11,9 Proz. der Arbeiterinnen, so daß also für Berlin und sein Demissionsgesuch eingereicht hat. Es kracht sehen. Er hat für die Czechen die Universität nicht Umgegend der zehnstündige Normalarbeitstag für unvernun überall, der Bankrott des Dualismus ist nicht mehr zu ver- herausgepreßt und vermag die Partei nicht von der Db- heiratete Arbeiterinnen bereits nahezu zur Wirklichkeit geschleiern. struktion gegen den Ausgleich abzuhalten: Die Zeit des Hinhaltens worden ist.„ Der durchschnittliche Wochenlohn betrug Die östreichische Krise hat keine andre Ursachen als die Schwierig ist eben auf beiden Seiten vorüber. Neben Herrn Rezet soll ins- 11,36 M.; er wurde derart ermittelt, daß man in der überfeiten des Parlaments, die sich nun so hoch auftürmen, daß ihnen besondere Graf Welsersheimb, der östreichische Landes- wiegenden Mehrzahl der Fälle den Jahresverdienst aus den die unbestrittene Geschicklichkeit des listenreichen Ministerpräsidenten verteidigungs- Minister, dem Beispiel seines ungarischen Kollegen Lohnlisten entnahm und ihn auf 52 Wochen verteilte, wobei nicht mehr gewachsen ist. Dreieinhalb Jahre hat es Herr v. Koerber Fejervarh folgen und unter allen Umständen aus dem Amte scheiden der Ausfall durch Krankheit, Feiertage, Pausen der Saison getroffen, die Jungczechen mit fleinen und großen Konzeffionen zu wollen. Graf Welfersheimb ist etwa zwanzig Jahre Minister, ein und Wegbleiben von der Arbeit aus andren Gründen Berück Beschwichtigen, nun aber kommt die Ausgleichsberatung, und fie Erbstüd aus Taaffes Zeit, der alle parlamentarischen Jrrungen und sichtigung fand. Der Verdienst einer vollen Arbeitswoche präsentieren ihren Schein. Für die ihnen genommenen Sprachen- Wirrungen überdauert hat und der sich im ganzen Hause großer wird daher etwas höher sein. Unter 6 M. erhielten 4,3 Proz. verordnungen wollen sie Genugthuung haben, und die kann nur in Wertschätzung erfreut und auch beim Kaiser als erklärter Vertrauens- der Arbeiterinnen, 6-8 m. 7,8 Proz., über 8-10 m. 22. Proz., einer nationalen Errungenschaft bestehen. Als solche nennen sie die mann gilt. Aber er hat seine Person mit den Wehrvorlagen so über 10-12 m. 26,1 Proz., über 12-15 M. 27,6 Proz Errichtung einer czechischen Universität in Mähren oder( manchmal innig verknüpft, daß er ihr Scheitern nicht ertragen mag und die über 15-20 M. 11,1 Proz, über 20-30 m. 1,1 Proz. Die auch: und) die Einführung der czechischen Amtssprache im inneren Dienst neue Richtung", die unter Stoffuths Diktate steuert, nicht mitmachen meisten Löhne Tagen also zwischen 8 und 15 M.( 75,7 Broz.)." der Behörden in Czechisch- Böhmen. Die Verhandlung des Ausgleiches will. Es ist eben alles in Auflösung und nirgendwo findet diese Um diese Lohnsäße zu erreichen, muß jedoch ein beträchtlicher ist die letzte Gelegenheit, diese Forderung durch die Drohung der abenteuerliche Monarchie Halt und Festigkeit. Teil der Arbeiterinnen noch Hausarbeit verrichten. Von 132 Obstruktion aktuell zu machen, denn beim Ausgleich kann sich Wie die Krife enden wird, ist im Augenblick nicht zu sagen. Arbeiterinnen der Luruspapier- Fabrikation gaben 18 an, die Regierung nicht zu dem§ 14 flüchten, der ihr sonst Höchstwahrscheinlich wird sie vorläufig vertagt werden man wird Hausarbeit zu leisten, von 21 Cigarettenarbeiterinnen 20, von die parlamentarische Bewilligung ersetzt. Man kann die Politik der abwarten, wie sich die Dinge in Budapest gestalten. Anscheinend 171 Näherinnen für schwere Arbeit 54, von 182 andren Jungczechen Erpressung schelten, aber es wäre doch unbillig, zu ver- fann es nur einen Ausweg geben: daß die neutrale Beamten Näherinnen 97. Buschüsse an barem Gelde, Kleidung und fennen, daß sie ibre nationalen Eroberungen wirklich nur heraus- regierung durch ein parlamentarisches Koalitions- Kabinett ersetzt wird, Lebensmitteln erhalten nach ihrer Angabe 88 Arbeiterinnen; preffen können weil die in lauter Kleine Frattionsintereffen unter dessen Bestand die streitenden Parteien zwingen würde, fich billig sie rühren bei 41 von den Eltern, bei 4 von Verwandten, bei gegangenen Deutschen auch das nicht zu bewilligen vermögen, was auszugleichen und thunlichst zu vertragen. In dem Zusammenschluß 3 aus Stassen und bei 40 fast immer vom Bräutigam her. zu hindern sie auf die Dauer unvermögend find. Die Ausgleichs- der deutschen Parteien, die fich dieser Tage einen taftischen Verband Viele Mädchen erklären, daß sie von ihrem Verdienst nur die berhandlungen sind wirklich eine Gelegenheit zur Erpressung, und mit einem gemeinsamen Vollzugsausschusse geschaffen haben, wäre notwendigsten Bedürfnisse bestreiten können und auf die zuletzt es ist weder überraschend noch besonders unmoralisch, daß die Czechen hierfür anscheinend die Voraussetzung gegeben. Daß eine Koalitions- genannte Unterstüßung angewiesen seien, wenn sie Sonntags die günstige Gelegenheit nicht verpassen wollen. regierung von Deutschen und Czechen die nationalen Probleme be- irgendwelche Zerstreuung genießen wollten." Umfomehr, als sie an dem Siege der Unabhängigkeitspartei wältigen tönnte, ist auch wahrscheinlich; aber ganz unwahrscheinlich Von 933 Arbeiterinnen wohnten 597, d. h. 64,2 Proz. in Ungarn das Beispiel vor sich sehen, daß Beharrlichkeit zum Siege ist es, daß es zu ihr kommen kann und also wird. Zwischen bei Eltern und Verwandten, in Schlafstelle 201 oder 21,5 Broz., auch über sehr starke Gegner führt. Wohl besteht zwischen dem Deutschen und Czechen flutet ein Meer von Haß, das selbst ein eignes Zimmer hielten sich 131 oder 14 Proz. Der Obstruktionskampfe der ungarischen Partei und dem, zu welchem sich die gemeinsame Not nicht zu überbrücken vermag. Sicher ist Schlafraum war unter 845 Angaben 758 mal ein Zimmer, die Jungczechen anschicken, der Unterschied, baß es die unga- nur, daß der Reichsrat im Sommer nicht einberufen werden wird, 82 mal eine Stüche, 2 mal eine Bodenkammer und 3 mal rischen Obstruktionisten eigentlich nur mit der Krone zu die Ausgleichsverhandlung auf den Herbst vertagt bleibt. Da das ein andrer Raum; in einzelnen Fällen wurden ein lichtloser thun hatten wenn das auch durch den dummen schwarz- ungarische Gesez den Beginn von Verhandlungen über Handels- Korridor und selbst ein lichtloser Kellerraum benutzt.„ Von gelben Ueberschwang der östreichischen Patrioten und durch verträge an die Schaffung eines neuen autonomen Bolltarifes knüpft, 832 Arbeiterinnen benutten nur 169( 20,3 Proz.) einen Raum die geheuchelte Loyalität der ungarischen Regierungspartei etwas verlangt Graf Khuen die Ermächtigung, auch ohne diesen die Ver- allein, 193( 23,2 Proz.) einen solchen mit einer Person zuverdunkelt wird wogegen der Erfüllung der jungczechischen handlungen beginnen zu dürfen. Das ist besonders wichtig gegen sammen und 470( 56,5 Proz.) mit mehreren Personen. In Wünsche in Destreich der entschiedene Wille der deutschen Partei über Italien, dem Deftreich- Ungarn bekanntlich den Vertrag ge- einer Gewerbe- Inspektion, welche 384 Arbeiterinnen befragt entgegensteht. Aber die Jungczechen kalkulieren wohl, daß, sofern fündigt hat und mit dem eine wenn auch nur provisorische Ver- hat, wurden folgende ungünstige Zahlen gefunden. Wenn die es möglich gewesen ist, den Willen der Strone in einer ihr so wichtig einbarung bis Ende des Jahres geschlossen werden muß. Mehr als Eltern der Arbeiterin eine Stube und Stüche bewohnten, so dünkenden Sache zu beugen, ihr die so empfindliche Zurückziehung dies wird nicht erreicht werden, und im Herbst wird es offenbar wurden diese Räume in 44 Fällen von 5-6 Personen der Wehrvorlage abzuringen, es auch möglich sein kann, die deutschen werden, daß die Lebenskraft des Dualismus aufgezehrt ist. ( einschließlich Schlafburschen) benutzt. Wohnungen bon Parteien des Abgeordnetenhauses zu der Einsicht zu bekehren, daß zivet Stuben und Küche wurden in 34 Fällen von Nach der„ Neuen Freien Breffe" hat der Kaiser das Entlaffungs- 6-7 Personen und in 23 bon 7-11 Personen benutzt. Schlafstellen- Vermieter besetzten Wohnungen von Stube und Küche in 32 Fällen mit 4-5, in 8 Fällen mit 6-8 Personen und Wohnungen mit zwei Stuben und Küche auch hier waren Schlafburschen vorhanden. Die Mädchen müssen oft mit dem Vater und Bruder in einem Zimmer schlafen." * die Arbeitsfähigkeit des Parlaments, die Wohlfahrt des Staates ein Opfer wert fet, der Nußen des Staates die czechische Universität gesuch des Gesamtministeriums nicht genehmigt. immerhin aufwiege. So unfaßbar jedem Nichtöftreicher die Vorstellung also fein mag: daß eine Partei, die sonst die fanatischte Anhängerin des agrarischen Zolltarifes ist, feine Erledigung mittels Obstruktion zu vereiteln sich rüftet, um durch die damit für den Frauenarbeit und Normal- Arbeitstag in 15 Fällen mit 5 und in 10 Fällen mit 6-10 Personen; in Preußen. II. Staat heraufbeschworene Gefahr einen Drud für ihre nationalen Forderungen zu erzielen: in Destreich ist solche Erpressungspolitik die Blüte nationaler Tugend. Wenn die Jungczechen nicht Die Gesamtkosten für Wohnung und Effen betragen bei „ versöhnt" werden, ist auf die Erledigung des Ausgleichs nicht zu Bei Gelegenheit der Erhebungen über die Dauer der 867 Arbeiterinnen im Durchschnitt 7,62 M. Bis zu 6 M. zahlen rechnen. Die Politit des Herrn v. Koerber kann das Hindernis nicht täglichen Arbeitszeit wurde von den Assistentinnen des Berliner 196 ober 22,6 Proz., bis zu 7 m. 148( 16,5 Pro3.), bis zu umgehen und die Demission ist nur der Ausdruck der Thatsache, daß Aufsichtsbezirkes sehr interessantes Material über die Lebens- 8 m. 165( 19,1 Proz.), bis zu 9 m. 123( 14,22 Broz.), sich die Regierung keinen Rat weiß. haltung unverheirateter Fabritarbeiterinnen gesammelt. Es bis zu 10 m. 103( 11,8 Proz.) und über 10 M. 137 Die Jungczechen haben bereits das Budgetprovisorium ver- wurden insgesamt 939 Arbeiterinnen befragt und dabei alle( 15,8 Prozent)." den Durchschnittshindert und der Reichsrat mußte expreß vertagt werden, damit für Betriebsarten berücksichtigt, in denen Arbeiterinnen in größerer verdienst mit den Ausgaben, so ergiebt sich, daß der erstere ,, Vergleicht man den Verfassungsbruch auch die formale Möglichkeit gegeben sei. Bahl thätig sind. Zu dem Zwecke wurden die Gewerbe in in Höhe von 11,36 m. schon durch die unentbehrlichsten BePrübe ist man ja in Destreich schon längst nicht mehr und an die 13 Gruppen geteilt; die Zahl der Befragten beträgt in jeder dürfnisse aufgewogen wird. Diese berechnen sich für Wohnung gewagtesten Auslegungen des berühmten§ 14 ist man seit Jahren Gruppe etwa 1,5 Proz. der darin beschäftigten Arbeiterinnen. und Essen im Durchschnitt zu 7,62 M. und im übrigen bei systematisch gewöhnt worden. Nach diesem Paragraphen, einem Be- Berücksichtigt wurden: die Edelmetall Industrie; sonstige niedrigen Sägen für Kleidung zu 1 bis 2 M., Wäsche, standteil der Verfassung, kann die Regierung Anordnungen, zu denen Metallwarenfabrikation( Stanzerinnen, Packerinnen und so Feuerung und Licht zu 0,50 bis 1 M. und zu 1 M. für verfassungsmäßig die Zustimmung des Reichsrats nötig ist, durch fort); Maschinenbau( Elektrotechnik, Lampen, Pianomechanik andre kleine Ausgaben, Fahrgeld oder auch das bescheidenste kaiserliche Verordnung verfügen, wenn sich ihre dringende Not- und so fort); chemische Industrie, Seifen und Parfumerien Vergnügen, zusammen mithin auf 10,12 bis 11,62 m. Alles wendigkeit zu einer geit herausstellt, wo der Reichsrat Textilindustrie; Papierverarbeitung; Papierfabrikation und andre fann also nur in Frage kommen, wenn die Arbeiterin nicht versammelt ist" was eigentlich nicht dasselbe ist wie die Lumpenfortiererinnen; Cigarren- und Cigarettenfabrikation; noch von ihren Eltern unterstützt wird oder einen hohen Lohn Abschiebung des Reichsrats, der ein Gesetz nicht beigestellt hat, um Nahrungsmittelfabrikation; Blätterinnen für Wäsche; Nähe verdient und dabei sparsam ist. Jede wesentliche Behinderung es in seiner Abwesenheit oftroyieren zu können! Man macht sich in rinnen für besser bezahlte und schwerere Arbeit, Wäscherinnen am Verdienen oder jeder qußergewöhnliche Anspruch bringt Destreich aus dem Verfassungsbruch überhaupt nichts, und u. dergl.; Näherinnen für leichtere Arbeit; Buchdruckerei. Das fie in Not." Trotzdem weiß der Bericht zu melden, daß so erregt es eigentlich gar kein Aufsehen, daß das Budget für das Durchschnittsalter der befragten Personen betrug 22,6 Jahre; es einer größeren Anzahl, 22 Proz. der Befragten, gelang, ganze Jahr 1903 mit dem§ 14„ verordnet" wurde in zwei 58,5 Proz. waren über 21 Jahre, 42 Broz. von 16-21 Jahren, etwas zurückzulegen. Einige haben auf diese Weise Summen Staten und immer auf die sinnreiche Art: daß die„ Abwesenheit" des 4,5 Proz. unter 16 Jahren. Die meisten jungen Arbeiterinnen von mehreren hundert Mark gespart, andre haben auch AusReichsrates künstlich herbeigeführt worden ist! Aber das Boll- und fanden sich in den Chokoladen- und Konfituren sowie in den stattungsstücke angeschafft; vielfach geht aber das Ersparte Handelsbündnis mit Ungarn fann mit dem§ 14 nicht geschlossen Seifen- und Parfümeriefabriken mit einem durchschnittlichen alljährlich während der Zeit geringeren Verdienstes oder bei werden- nämlich weil die lingarn ben§ 14 nicht als Verfassungs- Alter von 19 Jahren. Auch in der Luruspapierfabrikation, Strankheit und ähnlichen Fällen wieder verloren." Es wurden mäßigkeit" anerkennen- und ohne Zoll- und Handelsbündnis mit bei den Handnäherinnen und Cigarettenarbeiterinnen fiel über die regelmäßig eintretenden Zeiten unzureichender Arbeit Ungarn kann Destreich- Ungarn Handelsverträge nicht über das die größere Anzahl jüngerer Sträfte auf. Das höchfte Durch insgesamt 607 Arbeiterinnen genauer befragt. 34 mußten die Jahr 1907 schließen. Ob man den Zolltarif zum Range eines schnittsalter mit 26,7 Jahren fand sich bei den Blätterinnen. Arbeit bis zu einem Monat, 107 einen bis drei Monate, 16 Gesezes durch eine Verordnung erheben kann, ist noch durch kein Auch in der Berliner Textilindustrie Berliner Textilindustrie( Durchschnittsalter über drei Monate ganz oder teilweise aussehen.„ Die durchPräjudiz bekräftigt; immerhin mag man fürchten, daß die Kredit- 24,4 Jahre) wurden viele ältere Personen bemerkt, ebenso schnittliche Dauer der unzureichenden Arbeit betrug 2,2 Monate; fähigkeit eines solchen„ Gesetzes" im Auslande Zweifel erregen in den Lumpenfortierereien( Durchschnittsalter 25,3 Jahre) und betroffen werden davon 25,8 Proz. der Arbeiterinnen." fönnte. Der Ausgleich ist wirklich eine Klippe, über die der Ver- in der Maschinenindustrie( Durchschnittsalter 24 Jahre)." Die betroffen werden davon 25,8 Proz. der Arbeiterinnen." fassungsbruch nicht hinüberhilft. durchschnittliche Dauer der gegenwärtigen Beschäftigungsart " Politische Uebersicht. Berlin, den 2. Juli. , Herr ſein So hat sich sätzlich anerkannten Rechte durch gehässige Anpöbelung einer be-| Begnadigt. Außerdem geben dann etliche Gönner stimmten Persönlichkeit entfliehen, weil diese Persönlichkeit ihrer Romeic scheint nicht der einzige gewesen zu Partei im Zollkampfe manche gute Wahrheiten gesagt hat. höhere Darlehen" zinsfrei auf unbestimmte Zeit". Uns ist's recht. Aber die Germania" fürchtet fürchtet auch bereits, daß unser der Verein Berliner Prefse thatsächlich sein Klublokal von Elementen Wir haben unsre Meinung zu den Erörterungen ausgesprochen, Parteigenoffe Singer so grausam sein könnte, ihr das schenken lassen, deren tritische Kontrolle die Aufgabe der Presse sein die in den bürgerlichen Zeitungen über die Besetzung einer Vice Spiel zu verderben, indem er auf den ihm in aller- sollte. Es war nur natürlich, daß Herr Romeick auch außer präsidenten- Stelle im Reichstag durch die Social- erster Reihe gebührenden Anspruch zu Gunsten eines andren ordentliches Mitglied des Vereins Berliner Presse wurde, er hatte demokratie überreichlich gepflogen werden. Immerhin scheint Mitglieds unsrer Fraktion verzichtet. Die„ Germania" baut auch da gute Beziehungen ja besonders nötig. dieses Sommergerede den nicht verächtlichen Ertrag zu erbringen, gegen diese Gefahr vor, sie erklärt mit Recht die gesamte übrige Ein östreichischer Pamphletist arbeitet gern mit dem ihm gedaß sich die Rechtsparteien, insbesondere das Centrum, auch in Fraktion für solidarisch mit Singer, und die Folgerungen schenkten Worte:" Die Journaille." Unsre deutschen Jourdieser Angelegenheit alsbald als Feinde aller Gerechtigkeit daraus ergeben sich von selbst"! nalisten sind nicht so niederträchtig, wie dieser Ausdruck der Wiener und aller parlamentarischen Gesittung erweisen. Wenn die Centrumsfraktion später ähnlich wie ihr Berliner erscheinen läßt. Sie lassen nicht nur die Romeick und Schultz warmJe geringere Bedeutung wir der Lösung der Vicepräsidenten- Hauptorgan mit scheinheiligen Tifteleien das gute Recht beugen herzig leben, sondern sie sind schon zufrieden, wenn solche begüterten Frage beilegen, je weniger Vorteile wir für unsre Partei von der wird uns foll's recht sein. Wir kennen nur zu Herren sie selbst hochherzig leben lassen. Besetzung des Vicepräsidenten- Amtes durch einen der Unsrigen zu gut die Schwierigkeiten, die uns aus der Teilnahme am erwarten vermögen, um so wertvoller würde es uns sein, Präsidium erwachsen fönnen. Wir haben auch nichts da- Ein Berliner Blatt aus dem Scherl- Ullstein- Concern regt sich auch an diesem Falle vor aller Welt, vor unsren drei Millionen gegen einzuwenden, wenn die große Mehrheit der bürger- jetzt Tag für Tag darüber auf, daß der„ Vorwärts" die KorruptionsWählern und vor allen anständigen Leute die gewiffenlose Rechts- lichen Parteien durch eine Rechtsvergewaltigung sogleich bei Beginn affaire aufbausche. Dieses Blatt sieht sich den Thatbestand näher widrigkeit der Parteien festzustellen, welche, sei es für Gott und der nächsten Gesetzgebungsperiode sich als eine geschlossene reak- an und fragt sich dann, was denn eigentlich passiert ist, um dieses Vaterland", sei es für Freiheit, Wahrheit und Recht" zu fechten tionäre Masse gegenüber der Socialdemokratie, der Dreimillionen- lebermaß moralischer Superlative zu rechtfertigen."- Wir besigen borgeben. Partei des arbeitenden Volkes, erweisen will! nicht die Phantasie, um eine Korruption auszudenken, die den Ansprüchen dieses ungewöhnlich begehrlichen Blattes genügen könnte, und müssen deshalb darauf verzichten, mit ihm über das Maß der Beurteilung zu diskutieren. Es haben sich jetzt Organe aller großen Parteien zu der Präsidialfrage ausgesprochen, aber sie sprechen nur Redaktionsmeinungen aus, so daß die künftige Stellungnahme der Parteien natürlich damit noch nicht festgelegt ist. Immerhin sind diese Aussprachen schon verheißungsvoll genug. Aus den Reihen der Nationalliberaten kommen verschiedene Auffassungen. Die Nationalliberale Korrespondenz", die zumeist die Anschauungen der rechts nationalliberalen Kreise wiedergiebt, stellt sich diesmal auf den Standpunkt des Rechtes. Sie erklärt: sie möchte nicht die irrige Meinung entstehen lassen, als ob nur ein Teil der Liberalen liberal genug fei, um den Anspruch der Socialdemokratie auf die Besetzung des Postens als einen durchaus berechtigten anzuerkennen. Das ist natürlich in keiner Weise der Fall; besonders auch von der nationalliberalen Partei wird eine Berechtigung niemals bestritten werden, die aus dem Stärkeverhältnis der Parteien im neuen Reichstag ohne weiteres sich ergiebt." Dagegen ist es schon interessant, daß sich die linksliberale National- Zeitung" weit weniger Ilar ausspricht, als die„ Nationalliberale Korrespondenz". Die„ National- Zeitung" erklärt es vielmehr ,, als selbstverständlich", daß die Rechtsparteien sich weigern, den Anspruch der Socialdemokratie anzuerkennen, wenn die Socialdemokratie den Abgeordneten Singer vorschlagen würde. Die liberale Zeitung erdreistet sich bei dieser Gelegenheit zu der schimpflichen Unwahrheit, daß Singer in den Zollkämpfen„ nach durchaus geschäftsordnungsgemäßer Verweisung aus dem Sigungssaal diesen nicht verließ und der Geschäftsordnung Hohn sprach". Bekanntlich bedeutete jene Verweisung durch den Vicepräsidenten b. Stolberg nur einen der unqualifizierbarsten Rechtsbrüche, mit denen die damalige Mehrheit und ihre Präsidenten gegen die Socialdemokratie kämpften. Es ist bezeichnend, daß die Nat.- 8tg." gleich den Scharfmacherblättern eifrig auf jene Vorgänge zurückgreift, um fie reaktionär zu verteidigen. Die Haltung der Konservativen in der Präsidialfrage ist ohne weiteres gegeben. Eine politische Partei, die nur sich selbst für berechtigt zur Macht ansieht und die Socialdemokratie am liebsten jedes politischen Rechts gewaltsam berauben will, hat naturgemäß nicht das geringste Verständnis für das, was recht und billig ist. " Aber das Centrum? Das Centrum entscheidet auch in dieser Frage. Und wenn die Aeußerungen der Centrumsblätter die Haltung ihrer Partei vorausahnen lassen, so wird das Centrum durch allerlei Ausflüchte und Winkelmanöver sich von der Erfüllung des Rechtes drücken! Die Centrums- Korrespondenz", deren Aeußerungen auch von der„ Köln. Volksztg." übernommen werden, erklärt, zwar nicht grundsätzlich den socialdemokratischen Anspruch verwerfen zu wollen. Die Korrespondenz erinnert dabei selbst an die ihrer Partei früher von feiten der kulturkämpferischen Mehrheit zu teil gewordene Behand lung bei der Besetzung der Präsidentenstelle. Aber auch sie versteckt sich sofort hinter der Personenfrage. Noch weit deutlicher spricht sich die, Germania" aus. Nachdem sie zuvor unter andren Unwahrheiten auch wieder die Unwahrheit verübt hat, daß die Socialdemokratie den Atheismus proklamiert", erklärt sie in Anknüpfung an unsre kürzlichen Darlegungen: ,, Warten wir ab, was der Beginn der Reichstags- Seffion bei der Präsidentenwahl bringen wird. Wenn die Mehrheit des Reichstags der Socialdemokratie die Stelle eines Vicepräsidenten ohne weiteres ehrerbietig auf dem Präsentierteller entgegenbringt, wie es der„ Vorwärts" erwartet, wird ja die socialdemokratische Fraktion nicht so unmenschlich" und unhöflich sein, ein solches Angebot abzulehnen. Aber so geht es nun nicht. Die Vorverhandlungen über die Präsidentenwahl finden bekanntlich im Seniorentonvent des Reichstags statt, und wenn dann etwa von seiten der Socialdemokratie Herr Paul Singer als Vicepräsident präsentiert werden sollte, so wird die Mehrheit des Seniorentonvents und auch die Mehrheit des Reichstages unzweifelhaft und rund weg nein sagen. Herr Singer hat persönlich dadurch, daß er in der letzten Obstruktionsperiode des Reichstags dem Präsidenten auf dessen geschäftsordnungsmäßige Aufforderung, den Sizungssaal zu berlassen, ostentativ den Gehorsam verweigert, und ein solcher Abgeordneter sollte nun selbst zur Führung des Präsidiums berufen werden können? Im übrigen hat sich bei dieser Gelegenheit die ganze socialdemokratische Fraktion solidarisch auf die Seite des Abg. Singer geschlagen. Die Folgerungen daraus ergeben sich von selbst. Ferner kommt in Betracht, daß die Socialdemokratie selbst sich als eine von den übrigen bürgerlichen" Parteien durch eine weite Kluft getrennte Sonderpartei betrachtet, die mit der sonstigen reaktionären Masse" feine Gemeinschaft haben will. Danach kann sie mit nur einem Fünftel der Reichstags Stimmen auch nicht unbedingt auf einen von drei Präsidentensißen Anspruch erheben, oder aber sie muß sich borher anders zu den andren Parteien des Reichstags stellen. = Zudem kommt in betreff der, offähigkeit" der Socialdemokratie in Betracht, daß wohl wie bisher kein Socialdemokrat die Repräsentationspflichten auf sich nehmen wird, die mit der Uebernahme eines Vicepräsidiums verbunden find, daß auch kein Socialdemokrat die Gepflogenheiten des Reichstags und der monarchischen Gesinnung von Vierfünftel der Reichstags- Mitglieder entsprechend als Vicepräsident ein hoch auf den Kaiser ausbringen würde. Der Vorwärts" hat also gegenüber dem etwas übereifrigen Opportunisten Bernstein durchaus recht, wenn er sich auf das Abwarten verlegt." Die Romeick- Preffe. " 1 " * * von wegen der Preßkommission! Das Blatt Immter erbaulicher werden die Mitteilungen über die Organisation der bürgerlichen Presse. Der Geh. Kommerzienrat Goldberger, Aber das Blatt versucht auch Socialdemokraten in die schmutzige der bekannte Vertrauensmann des Kaisers in amerikanischen An- Affaire zu ziehen. Auch Bebel sei einmal im Presseklub gewesen. gelegenheiten, versendet an die Presse eine Erklärung, aus der Nun, wer wäre nicht einmal in schlechte Gesellschaft geraten, hervorgeht, daß der Fahrstuhlspender des Presse- Klubs auch außer namentlich wenn gute künstlerische Darbietungen locken. Auch einige ordentliches Mitglied des Vereins Berliner Presse ist. Vorwärts"-Redakteure seien Mitglieder des Presseklubs. Es ist Herr Goldberger hatte sich angeboten, über die Romeick- Spende nur ein Redakteur des„ Vorwärts" Mitglied des Vereins Presse, und dieser iſt zu einer Zeit eins vor Gericht unter dem Zeugeneid Auskunft zu geben. Das Gericht, Berliner das offenbar ein weiteres Eingehen auf die kapitalistischen Preß- getreten, als die socialistische Presse sich noch keine Unterverhältnisse nicht für wünschenswert und erforderlich hält, hat seine stützungseinrichtungen geschaffen hatte. Und schließlich werden wir Zeugenschaft nicht angerufen. Und so veröffentlicht Herr Goldberger Vorwärts"-Leute aufgefordert, nicht mit unsrer Unabhängigkeit zu durch ein Cirkular, was er, als Zeuge berufen, nach seiner prozen, „ Erinnerung des fünf Jahre zurückliegenden Vorgangs unter Eid braucht sich wahrhaftig nicht unsrer Intereſſen anzunehmen; das ausgesagt haben würde". Das kuriose Dokument ist für die bürger- besorgen wir schon selber. Socialdemokratische Redakteure sind nicht lichen Preßverhältnisse so charakteristisch, daß wir es im Wortlaut nur Journalisten, sondern in erster Linie Parteigenossen. Keine socialdemokratische Preßkommission würde eine Person für wiedergeben: würdig befinden, ein socialdemokratisches Blatt zu redigieren, die nicht ihre Unabhängigkeit zu wahren weiß, wenn es einmal geboten sein sollte, auch gegen sich selbst. Der socialdemokratische Redakteur ist überhaupt nicht abhängig" im fapitalistisch- bürgerlichen Sinne von der Preß- Kommission; er ist ein Gleicher unter Parteigenossen, deren Vertrauen ihn gemäß demokratischer Verwaltung in sein Amt berufen hat und die ihn in feiner Thätigkeit pflichtgemäß kontrolliert. Es handelt sich also lediglich um eine konstitutionelle Verantwortlichkeit, nicht um eine kapitalistische Auf die Heranziehung des Herrn Romeid habe ich persön- Abhängigkeit. Und kein socialdemokratischer Redakteur und feine lich aufmerksam gemacht. Herr Romeid galt damals ganz all- Breßkommission würde als Kollegen einen Menschen dulden, dessen gemein als ein sehr wohlhabender Mann: zugleich auch als ein integrität zweifelhaft ist. Die Einrichtungskosten des Berliner Presse- Klubs wurden gedeckt teils durch einmalige größere Beiträge in Höhe von 500 bis 1000 M., durch welche zugleich die immerwährende Mitgliedschaft erworben wurde, sodann aber, als diese Beiträge nicht ausreichten, durch Aufnahme von unverzinslichen Darlehen, die seitens des Presse- Klubs zurückgezahlt werden sollten, sobald die Konsolidierung seiner Vermögenslage es gestattete. Die unverzinslichen Darlehen find, soweit mir bekannt, als Passiva des Berliner Presse- Klubs verbucht worden. Mann, gern bereit, sich an humanitären und gemein= " " " Deutfches Reich. Landtagswahlen. Es verlautet, daß die Landtagswahlen in Preußen zwischen nügigen Bestrebungen zu beteiligen. Auch genoß er Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller" ersucht uns in der Geschäftswelt Ansehen war er doch der Mit mitzuteilen, daß der Dr. Wittenberg, der Stipendiat der Teiter eines Justituts, das zum Hofbankier Ihrer Majestät Bommernbant, nicht mehr Syndikus des Vereins ist; er war es nur der Kaiserin ernannt worden ist. Noch weit bestimmender Oktober und November 1902. für die Begrüßung des Herrn Nomeid gerade in Sachen des„ Berliner Presse- Klubs" war ein andres, seither noch nicht hervorgehobenes Moment: Herr Romeick gehörte zu den wenigen außerordentlichen es sind im ganzen wohl nur sechs oder sieben Mitgliedern des Vereins Berliner Bresse", des Muttervereins des ,, Berliner Presse- Klubs". Direktor Wenzel und ich, wir mußten uns sagen, daß, wenn der Verein Berliner Presse", der in seinen dem 3. und 18. Rovember stattfinden werden. Der Termin der Aufnahmebestimmungen rigoros ist, Herrn Nomeid der ersten Urwahlen soll wahrscheinlich in die Tage zwischen dem Bevorzugung für würdig erachtet, ihn als außerordentliches Mitglied 3. und 5. November fallen. Vor dem 3. November ist der Beginn aufzunehmen, Herr Nomeid ein Mann von absoluter Zuverlässig der Wahlen nicht zu erwarten, da der bisherige Landtag verfassungskeit sein müsse, und daß auch wir uns demnach voller Vertrauen mäßig bis zum 3. November besteht. an ihn wenden fönnten. Zugleich war Herr Romeid Mitglied des Berliner Presse- Klubs selbst. In dieser Eigenschaft wurde Die sächsischen Landtagswahlen sollen voraussichtlich im Herr Romeick von Herrn Wenzel und mir, die wir beide damals dem Klubausschuß angehörten, aufgesucht; wir teilten ersten Drittel des September stattfinden. In Sachsen wird nur in unter Darlegung der Finanzlage mit, daß der Presse- Klub zur einem Drittteile der Wahlkreise neu gewählt. vollständigen Durchführung seiner auf Schaffung eines eignen Heims Der Kaiser soll, wie der„ Konfektionär" erfahren haben will, gerichteten Pläne noch 15 000 Mark bedürfe. Herr Romeid " erklärte sich sofort bereit, die ganze Summe als Geschenk zur Ver- feine Meinung über die Siege der Socialdemokratie bei den fügung zu stellen, und erbot sich aus eignem Antrieb, auch Reichstagswahlen während der Kieler Festwoche gegenüber einer bes die Kosten eines Fahrstuhls mit 10 000 Mart zu über- fannten Persönlichkeit gesagt haben. Der Kaiser soll erklärt haben, nehmen. Wir acceptierten unsrerseits die Summe, jedoch unter daß die Socialdemokratie eine Erscheinung sei, deren Entwicklung der Abänderung, daß es sich auch hier nicht um ein Geschenk, man abwarten müsse. Er halte es nicht für an der Zeit, in diese sondern nur um ein unverzinsliches Darlehen handeln könne. Bewegung einzugreifen". Die ganze Unterhaltung dauerte wohl zehn bis höchstens fünfObschon die dem Kaiser zugeschriebene Aeußerung recht vers zehn Minuten. In dieser Unterhaltung hat Herr Romeid ständig ist, erscheint die Mitteilung dennoch nicht glaubwürdig. stets nur von sich persönlich als dem Darlehensgeber gesprochen, Denn in Essen und Breslau flang es vor kurzem noch außerordentals von dem Mann, der von aufrichtigem Interesse für die lich anders. Möglich wäre es allerdings, daß die Dreimillionen Angelegenheiten des Presse- slubs bejeelt ist. Mit feiner wahl schnellen Einfluß auf die Ansichten des Kaisers geübt hat. Silbe ist die Firma" Pommersche Hypothekenbank" oder Nationalsocialer Verein in Liquidation. In demselben Augen" Immobilien Verkehrsbank" von Herrn Romeid erwähnt blick, in dem der erste Nationalsociale mit socialdemokratischer Hilfe worden. Daß wir im übrigen jede Verhandlung abgebrochen in den Reichstag einzieht, hat der Vorsitzende des nationalsocialen hätten, wenn wir die jetzt in den Vordergrund geschobenen Motive Vereins, Pastor Naumann, wie schon erwähnt, die Flinte ins Korn für die Uebertragung des Darlehens auf das Conto der Immobilien- geworfen. V " Ueberall ergiebt sich trotz unsrer Agitation ein starkes An wachsen der Socialdemokratie, nämlich in Verkehrsbank hätten heraushören können, ist so selbstverständlich, In der neuesten Nummer der„ Hilfe" wird diese Selbstablösung daß ich es nicht besonders zu betonen brauche. Wir der Partei, die einst die Socialdemokratie ablösen wollte, mit den sagten Herrn Romeid, daß wir dem Vorstand von Wahlergebnissen begründet: seiner hochherzigen Bereitwilligkeit Kenntnis gehen würden, um die endgültige Annahme des Darlehens herbeizuführen. Ganz besonders aber mußten wir damals jedes egoistische Motiv bei Herrn Romeick um deswillen für ausgeschlossen erachten, weil er uns ausdrücklich erklärte, er lege feinen Wert darauf, daß sein Name als Darlehensgeber über den Kreis der zunächst mit der Angelegenheit befaßten Vorstandsmitglieder hinausdringe. Am Abend des gleichen Tages fand eine Vorstandssitzung des Berliner Presse- klubs statt. Herr Direktor Wenzel und ich schilderten den Hergang der vormittags gehabten Unterhaltung, wobei wir wunschgemäß nicht einmal sämtlichen Mitgliedern des Vorstandes den Namen des Darlehensgebers kundgaben. Das Darlehen wurde einstimmig angenommen. Die weitere geschäftliche Abwicklung erfolgte später ohne meine Mitwirkung durch den damaligen Vorsitzenden Herrn Sudermann und den Schatzmeister Herrn Direktor Wenzel. Bald darauf las der Vorsitzende sein warmherziges Dantschreiben in einer Plenarsitzung des Vorstandes vor, die sehr zahlreich besucht war. Die Namen der damals Anwesenden ergeben sich aus der Präsenzliste, die nicht zu meiner Verfügung ist." Dithmarschen Jena Lübeck. • um rund 3 700 Stimmen 3400 " " " 1 400 " " " Marburg 1000 " " " Oldenburg I Plön- Oldenburg Sangerhausen. 2300 " " " 1 2 700 " "' " 2000 also in sieben Wahlkreisen rund" 16 500 Stimmen. " Aus diesen Ziffern geht hervor, daß wir der Socialdemokratie gegenüber einfach machtlos find. Wir können hier und da bei günstigen Umständen, wie jezt in Marburg, den einen oder andren Standidaten zum Siege bringen, sind aber dann fortgesetzt der Gefahr preisgegeben, von Wahl zu Wahl zwischen Reaktion und Socialdemokratie zerquetscht zu werden, wie es den Freifinnigen in einem Wahlkreise nach dem andren passiert. Dazu kommt als Lehre der Stichwahlen in Jena und Sangerhausen, daß von unsren Wählern im ersten Wahlgange nur wenige willens find, bei der Stichwahl den Socialdemokraten als das ge= ringere Nebel anzusehen: Ein deutlicher Beweis dafür, daß es nicht gerade die Arbeiterseite unsres Programms ist, die uns diese Stimmen in der Hauptwahl zugeführt hat. Socialdemokratisch zu wählen, oder sich mindestens der Stimme zu enthalten, hätte in den genannten Kreisen wie in zahlreichen andren, wo wir nicht im Spiele waren, zweifellos eine Stärkung volksfreimdlicher Politik bedeutet. Unfre Anhänger im ersten Wahlgange haben aber dort den Freikonservativen und Nationalliberalen in den Sattel geholfen, genau so gut wie es anderwärts das freisinnige Bürgertum thut. Das sind keine Erfahrungen, die uns den Mut für die Zukunft unsrer Partei stärken können. Die Stunde für nationalen Socialismus hat einfach noch nicht geschlagen. Wir können nichts thun, als auf sie warten, denn wir alle glauben heute noch, daß sie sicher kommt. Dies Warten wird uns eine harte Geduldsprobe sein. Denken wir daran, daß ein Menschenleben in der Entwicklung des Volkes teine Rolle spielt!" Nach dieser gründlichen Auseinandersetzung müssen wir reuig bekennen, daß unser socialdemokratisches Mißtrauen gegen die kapitalistische Welt gänzlich unberechtigt ist. Wenn Herr Goldberger selbst, der Vielgewanderte und Vielgewandte im Labyrinth der Millionen, sich sein unschuldig goldenes Herz bewahren konnte ein wahres Gretchen des Kapitalismus, so ist es offenbar, daß Die„ Germania" enthebt uns bereits in erheblichem Maße der diese Gesellschaft wenigstens in ihrer übergroßen Mehrheit aus Notwendigkeit des Abwartens. Ihre Ausführungen zeigen über- Fanatikern naiver Unschuld bestehen muß. Wir blicken in die holdeste deutlich, daß man im Centrum nach allerlei Flausen sucht, um Idylle, in ein wahres Paradies von edlen Prima- Seelen und darunter die Anforderungen der Gerechtigkeit zu verflüchtigen. ff- Gemütern. Diese Welt besteht nur aus hochherzigen Bankleuten, Die Germania" beruft sich auf Repräsentationspflichten", die aus purstem Jdealismus die hehre Wohlthätigkeits- Einrichtung wo es sich um einen parlamentarischen Rechtsanspruch handelt. Sie eines Presseklubs schaffen, und nur ebenso goldigen Journalisten, redet davon, daß die Socialdemokratie nur ½ der Mandate die so opferreichen Edelmut für selbstverständlich halten. habe, während das Ceutrum auch stets erklärt, alle andren Der Verein Berliner Presse will sich ein Klubhaus schaffen. Zu Parteien gegenüber eine politisch- konfessionelle Besonderheit zu bedeuten, diesem Zwecke spenden Leute, deren Beziehungen zur Presse darin und während das Centrum auch nur 4 der Mandate und nur wenig bestehen, daß sie Grund haben, ihre Kritik zu fürchten, höhere mehr als die Hälfte der socialdemokratischen Wählerstimmen besigt. Summen von 500 bis 1000 m. Dafür werden diefe Leute Endlich will die Germania" dem von ihr selbst grund- dann zur lebenslänglichen Mitgliedschaft des Presse Klubs nationalfocialen Doktrin den Todesstoß. " = Mit diesem interessanten Bekenntnis löst Herr Naumann nicht nur den nationalsocialen Verein auf, sondern er versetzt auch der Er beweist erstens die Unmöglichkeit, der Socialdemokratie Ab- Am Tage nachher hatte das nämliche Kriegsgericht über einen| Ansiedlern und Beamten hierher versetzt, mu das Deutschtum zu heben". bruch zu thun, und zweitens sieht Naumann ein, daß das Bürger- Unteroffizier zu urteilen, der einen Soldaten des Infanterie- und trotzdem kein Stimmenzuwachs und obendrein noch der Verluft tum nicht für sociale Jdeen, wenn auch nur in nationalsocialer Ber- Regiments Nr. 69 schiver mißhandelt hatte. Er hatte den Musketier von zwei Mandaten an die Polen. Die konservativen Blätter stehen dünnung und Verwirrung, zu gewinnen ist. Das ist die schlimmere fieben- oder achtmal mit der Faust ins Gesicht und gegen hilf- und ratlos vor diesem Ergebnis und suchen es damit zu erklären, Erfahrung, die Naumann machen mußte: Daß die Arbeiter nicht zu die Brust gestoßen, ihn gegen die Wade getreten und mit daß sie nach- Ausnahmegesezen gegen die polnische Bevölkerung gewinnen waren, damit rechnete er schließlich; daß aber die eignen dem Seitengewehr auf die Hand geschlagen, Das Kriegs- rufen. Anhänger, die mühsam gewonnen waren, im Grunde gar nicht gericht verurteilte diesen Unteroffizier zu zehn Tagen Mittelarrest. nationalsocial waren, das ist für ihn schmerzlich. So hat denn der Erzeuger der nationalsocialen Spielart selbst sich zu der Einsicht durchgerungen, daß kein Zwischen- den- Lagern" möglich ist, daß der gewaltige Klassenkampf zwischen dem Proletariat und der feudal beherrschten Bourgeoisie immer schroffer und unversöhnlicher wird. an - Ausland. Belgien. Wir glauben nicht daran, daß Graf Bülow aus diesem Er gebnis die richtige Lehre ziehen wird, vielmehr wissen wir, daß ihn diese Niederlage in der„ Ostmarken- Politik" nicht abhalten wird, sich neue Niederlagen zu holen. Es wird nicht anders! Partei- Nachrichten. Wahlproteft in Wiesbaden. Die Socialdemokraten beschlossen, Brüssel, 2. Juli.( W. T. B.) Deputiertenkammer. Das die Wahl des Nationalliberalen Bartling anzufechten auf Grund Haus setzt die Besprechung der Kongo- Interpellation fort. Der der von den Gegnern beliebten ungeheuerlichen Machinationen". Nach solcher Erkenntnis bedeutet dann freilich der melancholische Minister des Auswärtigen Baron Favereau nimmt seine gestern Schlußsah einen Rückfall in alte Gedankenwirrnis. Naumann wartet abgebrochene Rede wieder auf und führt aus: Der Kongostaat habe noch immer auf das Wunderbare! Die Thätigkeit der Nationalsocialen ein Strafgesetzbuch geschaffen, das nach und nach vervollständigt wird vermutlich also nur noch darin bestehen, auf die„ Mauserung" der worden sei. Auf alle Verbrechen und Vergehen seien Strafen gesetzt. Socialdemokratie zu warten, d. h. auf eine Wahnsinnsepidemie, in In der Rechtsprechung sei feine Unregelmäßigkeit vorgekommen. der das Proletariat das würde, woran die Nationalsocialen ruhmlos Der König habe im Jahre 1896 eine Kommission zur UnterIn der Parteipresse hat der Quartalswechsel eine ganze Reihe zu Grunde gingen. Die Socialdemokratie aber, wie sie sich von suchung von Gewaltatten eingesetzt. Der Kongostaat bekämpfe den von Veränderungen gebracht. Aus der Redaktion des„ Stettiner Sen Nationalsocialen nicht ablösen ließ, wird schwerlich Neigung Alkoholismus. Die Soldaten würden gut behandelt. Die Sklaverei Volksboten" ist Genosse Herbert ausgeschieden, den der verspüren, die Nationalsocialen abzulösen- in Selbstvernichtung! bestehe nur in der Form der Haussklaverei. Der Minister giebt immer größer werdende Umfang seines Druckunternehmens zwang, Genosse Dr. Südekum Die Kaufmannsgerichte sollen nach einer Mitteilung, welche sodann eine Uebersicht über die vom Kongostaate unternommenen sich ganz diesem hinzugeben. der Deutschen Handelswacht" von parlamentarischer Seite zu öffentlichen Arbeiten und die dort ausgeführten humanitären Werke. hat die Redaktion der Sächsischen Arbeiterzeitung" um als freier Schriftsteller nach Berlin übergegangen ist, noch lange auf sich warten lassen. Das Reichsamt des Der Staat habe nach der Praris der Signatarmächte der Berliner niedergelegt, Die von zusiedeln. In die Redaktion unfres Dresdener Parteiblattes treten Innern hatte bereits einen Entwurf für kaufmännische Schieds- Kongoakte das herrenlose Land in Besitz genommen. gerichte fertiggestellt, der unter anderm auch den Anschluß van der Velde angegebene Verteilung der Bodenfläche sei nicht die Genossen Hans Bloc und Frizz Düwell ein. Das Offenbacher Abendblatt" geht aus dem Privatbesitz des Derselben die richtig. Gewerbegerichte vorsah. Gerade gegen Genossen Ulrich in den Besitz der Partei über. Mis Vertreter der England. diese Bestimmung hat sich in den Kreisen der HandelsPartei wurden drei Genossen handelsgerichtlich als Firmeninhaber kammern sowie der kaufmännischen Vereine, zum Teil sogar seitens Ueber eine Protestfundgebung gegen Chamberlains 3ollpläne eingetragen. Geschäftsführer ist Genosse ulius Wolff, der bisher verblendeter Handlungsgehilfen, vor allen Dingen aber der berufs- berichtet ein Telegramm der" Voss. Zeitung": Es beteiligten sich in den Parteigeschäften zu Harburg, Leipzig und Dortmund thätig mäßigen Juristen eine Bewegung geltend gemacht, der wenn 54 Mitglieder der wenn 54 Mitglieder der Unionistenpartei des Unterhauses, war. Die redaktionelle Leitung behält Genosse Scheidemann. man dem Gewährsmann der„ Deutschen Handelswacht" darunter Hick 3 Beach, Lord Churchill, Hugh Cecil, Edgar An Stelle des Genossen Wiehle, der in den Erpeditionsdienst glauben darf- die Regierung nur allzu leicht Rechnung Vincent und andre hervorragende Freihändler. Goschen, übertritt, wird Genosse R. Hauschild, zuletzt in Würzburg, in getragen hat. Der Bundesrat soll, Neigung" haben, der als früherer Schazkanzler eingeladen war, und Hicks Beach die Redaktion eintreten. Das Blatt hat im Laufe des letzten Jahres Sen fertiggestellten Entwurf dem Reichstage gar nicht hielten kräftige Reden gegen eine Wiedereinführung von Schutz- um mehr als 1600 Abonnenten gewonnen. Die Genossen zu zugehen zu lassen! Die Sache soll auf einen breiteren Reisten zöllen. Ersterer bezweifelte, ob Chamberlain im stande sein werde, Mülhausen i. E. beschlossen, ihr Parteiblatt, das bisher als Kopfgeschlagen und bei den Amtsgerichten eine Reform angesichts der Opposition so vieler Unionisten das Land für sich zu blatt der Volksstimme" in Frankfurt a. M. Hergestellt wird, in Surchgeführt werden, die eine beschleunigtere Rechtsprechung in gewinnen. Hicks Beach erklärte, er werde sich nicht aus der Partei Mühlhausen selbst herauszugeben. Zur Finanzierung des Unterbesonderen Fällen möglich macht.- Wir meinen, es handelt verdrängen lassen, weil er an Grundsäßen festhalte, welche die nehmens sollen Anteilscheine ausgegeben werden. sich nicht um die beschleunigtere Rechtsprechung allein, die nicht nur in Konservativen seit 50 Jahren aufrecht gehalten haben. Die Partei besonderen, sondern in allen Fällen vor den Amtsgerichten müsse vor einer gründlichen Niederlage bewahrt werden, indem sie, nötig wäre. Würden die Kaufmannsgerichte den Amtsgerichten an- wenn möglich, verhindert werde, sich mitschuldig zu machen an der geschlossen, so gingen die Handlungsgehilfen noch einer ganzen Auferlegung von Schutzöllen auf Lebensmittel. Die Durchführung Menge andrer Vorteile verlustig, welche die Gewerbegerichte heute des Planes Chamberlains würde, statt die Reichseinheit zu fördern, den Arbeitern bieten. So würden nicht Praktiker, nicht Angehörige eine ewige Quelle von Zerwürfnissen werden. Die Versammlung des Berufs über fachliche Fragen zu urteilen haben, wie bei den faßte schließlich den einstimmigen Beschluß, zu Gunsten der vom Gewerbegerichten, sondern Juristen; die Handlungsgehilfen ständen Kabinett vorgeschlagenen Untersuchung und ſehte einen Ausauch insofern hinter den Arbeitern zurück, als sie nicht ihre Richter schuß zur Prüfung der Angelegenheit ein. selbst wählen könnten, ein Umstand, der den Gewerbegerichten in so hohem Maße das Vertrauen der Arbeiter eintrug. Unfre Vertreter Afrika. im Reichstage werden gegen diese Art Socialpolitik jedenfalls ein gewichtiges Wort in die Wagschale legen. Ist das die Fortsetzung der Socialreform? Deutscher Mannesstolz. An der Spitze der neuesten Nummer des, Gasthaus, Organ des deutschen Gastwirts- Verbandes", prangt diese Erklärung: „ Geschäftsführender Ausschuß des Deutschen Gastwirts Verbande 3. Algier, 2. Juli. Ein von Beni Unif in der Richtung auf Ued Taljaza ausgesandter Aufklärungszug französischer Truppen hatte mit Angehörigen des Stammes Uledgil, welche zahlreiche Räubereien verübten, einen Kampf zu bestehen. Der Zug verlor dabei einen Reiter und tötete acht Angreifer. Streifzüge durch das Wahlfeld. Den verehrlichen Verbandsvereinen machen wir hierdurch die Böckler, der Erwählte der Juden. Die„ Staatsbürger- Zeitung" weist hocherfreuliche Mitteilung, daß Seine Excellenz, der mit schlecht gespielter Abscheu die Behauptung eines jüdischen Blattes Oberpräsident der Provinz Posen, Herr von Waldow, sich huldvoll zurück, daß im Kreise Schlochau- Flato wo die führenden jüdischen bereit erklärt hat, das Protektorat über den Kreise für die Wahl des Antisemiten Bödler eingetreten sind. Um 30. Deutschen Gastwirtstag, welcher in der Zeit vom allen Zweifeln an der Thatsache dieser jüdisch- antisemitischen Ver6. bis 10. Juli d. J. in Bromberg stattfindet, zu übernehmen. Dank brüderung entgegenzutreten, veröffentlichen wir folgendes uns aus erfüllten Herzens geben wir unsern Verbandsmitgliedern von dem Kreise Schlochau- Flatow zugegangene Flugblatt: dieser bemerkenswerten Ehrung unfres Verbandes und des gesamten Wirtestandes Kenntnis, und bitten nunmehr nochmals dringend, den Gastwirtstag recht zahlreich zu besuchen und dadurch zu beweisen, wie dankbar das Interesse des obersten VerwaltungsChefs der Provinz Posen für unsre Tagung und für unsren Stand aufgenommen wird. Berlin, den 30. Juni 1903. A. Ringel, Verbandspräsident." Bisher byzantinierten die deutschen Männer vornehmlich vor Monarchen. Jetzt wird dieser Kultus ausgedehnt auf die höhere Verwaltungsbeamtenschaft. Im Tone fläglichster Bedientenhaftigkeit winselt der Präsident eines Verbandes von Männern, die auf ihre " Selbständigkeit" stolz zu sein pflegen. des Posener Oberpräsidenten. V Werte Glaubensgenossen! Herr v. Komorowski ist nach seinen gestrigen Erklärungen nicht der Mann, dem ein deutscher Jude seine Stimme in der Stichwahl geben kann, da er sein Polentum in den Vordergrund stellt. Es wird mir schwer, einem Antisemiten vom Schlage Böcklers zum Siege zu verhelfen; es bleibt mir aber feine Wahl. Wir empfehlen daher, entweder Böckler zu wählen, oder dem Wahlafte fern zu bleiben. Prediger Lewin. Blumenthal, Stadtverordneter. Julius Neumann, Mühlenbesizer. Rabbiner Rewin Wahlentmannung Ritualmordverkünder Böckler! Jüdische berjudeter Antisemitismus! Ein köstliches Wahlbild! Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. " Eine unverschämte Maßregelung wurde an den Arbeitern und Arbeiterinnen der Blechwaren- Fabrik von E. P. Lehmann in Brandenburg a. H. verübt. In der Mittwoch- Nummer unsres Brandenburger Parteiblattes erschien ein ,, Eingesandt", worin verschiedene Mißstände, unter denen die Arbeiterinnen der genannten Fabrik zu leiden haben, wurde. Herr Lehmann verlangte nun von den Arbeitern und Arbeite beleuchtet und der Chef der Firma um Abstellung der Mißstände ersucht rinnen seiner Fabrik, daß ihm der Verfasser des namhaft gemacht werde, und als dies Ansinnen zurückgewiesen Eingefandt" wurde, sperrte er das ganze Personal, etwa 600 Arbeiter und Arbeiterinnen aus. Es ist sicher, daß der Fabrikant durch diese unverschämte Gewaltmaßregel seine Absicht nicht erreicht. Das fehlte noch gerade, daß übermütige Fabrikanten auch die Preßfreiheit anzutasten wagen, nachdem sie das Roalitions recht oft genug mit Füßen getreten haben. Um nichts anderes als um einen Angriff auf daß Recht, Mißstände in der Presse zu erörtern, handelt es sich hier, denn dies Recht will der aussperrungslustige Fabrikant seinen" Arbeitern verkürzen. Deutfches Reich. Der Maurerstreit in Plauen i. B. nimmt einen den Ausständigen günstigen Verlauf. Besonders erwähnenswert ist, daß die in Plauen zahlreich beschäftigten böhmischen Maurer sich einmütig dem Streik angeschlossen haben und in ihre Heimat reisen. Bürgerliche Blätter im Vogtlande wußten von einem Krawall zu erzählen, der am Dienstag aus Anlaß des Streits am Bahnhof in Plauen statt gefunden haben soll. sich nachts 12 Uhr eine Anzahl junger Leute nach dem Bahnhof Nach den Mitteilungen jener Blätter haben begeben, um den aus Eger eintreffenden Zug zu erwarten, weil sie vermuteten, daß der Zug Streifbrecher aus Böhmen bringen werde. Durch die Aufstellung der Leute vor dem Bahnhofe wurde der Zugang zu diesem versperrt, weshalb Bahn- und Polizeibeamte den Weg freimachten, was auch ohne Störung gelang. Ein Mann, den man für einen Spitzel hielt, soll geschlagen worden sein. Im übrigen scheint der ganze Vorgang am Bahnhofe ziemlich harmloser Natur gewesen zu sein, so daß die Aufbauschung desselben zu einem Strawall" eine maßlose Uebertreibung ist. Der Verbandspräsident Ringel war fonservativer Reichstagskandidat im Wahlkreise Nieder Barnim. Die Wähler des Kreises Die Reichstagswahlen in der Provinz Posen haben, fo wird haben ihm die bemerkenswerte Ehrung eines bedeutenden Durchfalls uns aus Posen geschrieben, zwar nicht das überraschende Ergebnis gespendet; er kann sich nun trösten mit dem huldvollen Protektorat gezeitigt, wie in den übrigen Gegenden des Reiches; immerhin kann Ausstand find bis jetzt 369 Mann getreten. Davon erhielten, trotzZum Streit der Ofenseher in Dresden wird berichtet: In den aber auch hier von einem Fortschritt berichtet werden. Wer freilich Was den Staatsanwalt nicht interessiert. Der Staatsanwalt zu die Verhältnisse in der schwärzesten und rückständigsten Provinz kennt, dem die Unternehmer nach fast allen Orten Deutschlands schwarze Köslin hat den Antrag des früheren Reichstags- Abgeordneten der wundert sich nicht über den Ausfall der diesjährigen Wahlen, Listen gesandt haben, bis jetzt 150 Mann Arbeit und wird in den Dr. Barth auf Verfolgung des Urhebers des während der Wahl- sondern dürfte eher noch befriedigt sein. Die Ditmarken- nächsten Tagen noch eine ganze Anzahl auswärts untergebracht campagne in seinem Wahlkreise verbreiteten verleumderischen Politik der Regierung und mit dieser verbunden werden können. Arbeitswillige sind ungefähr 50 beschäftigt, hauptFlugblattes abgelehnt. Jetzt wird gegen den Staatsanwalt Rationalitätenhezze ihrer Organe teilt das Volt in zwei Lager. fächlich ehemalige Kleinmeister und einige Lageristen. Die übrigen Beschwerde geführt werden. Während anderswo doch auch noch andre politische und auch wirt- sind in der Mehrzahl ganz minderwertige Arbeitskräfte, so daß schaftliche Interessen in Frage tamen, galt in unsrer Provinz für einzelne Arbeitgeber schon selbst geäußert haben, daß sie, und wenn hie polnisch", und 200 solche Arbeitswillige vorhanden wären, in ein paar Wochen eindie Wahlen nur die eine Parole:„ Hie deutsch diese trieb das Bolt, namentlich das polnische, in Masse den nationa- paden müßten. Ueber das Verhalten behördlicher Organe gegenüber listischen Abgeordneten in die Ärme. Streifenden, die sich in der Nähe der Arbeitspläge der Arbeitswilligen aufhielten oder auch nur dort vorübergingen, ist Beschwerde eingereicht. Zutreffend erinnert die„ Bolts- Zeitung" daran, daß eben erst die Königsberger Staatsanwaltschaft sich des Herrn Stöcker annahm, weil ein socialdemokratisches Blatt eine nachweislich beschworene unwahrheit für einen Meineid gehalten hat. Der Rösliner Staatsanwalt, der übrigens Mitglied des konservativen Wahlfomitees war, hält es für kein öffentliches Intereffe, wenn ein angesehener Parteiführer schmählich verleumdet wird! die Dagegen waren beide Parteien einig in der Beschimpfung und Berleumdung der Socialdemokratie; wohl nirgends ist in dieser Hinsicht mehr geleistet worden. Trotzdem marschiert das Proletariat Der Centralverband der Stukkateure hat fürzlich seines JahresDer Stichwahlhandel des Centrums mit der Regierung wird von Wahlkreise noch keine socialdemokratische Stimme aufzuweisen während des Berichtsjahres einen erfreulichen Aufschwung geauch hier; während bei den 1898er Wahlen die Hälfte der bericht für 1902 veröffentlicht. Derselbe zeigt, daß der Verband der„ Germania" bestätigt, indem sie in sehr tölpelhafter Weise durch hatte, waren diesmal in sämtlichen 15 Kreisen der Provinz nommen hat. Die Mitgliederzahl stieg von 1865 auf 3310. Dem ein längeres Gerede den Thatbestand zu verwirren bemüht ist. Auf unsrerseits Kandidaten anfgestellt und in allen diesen Kreisen sind zufolge ist auch die Einnahme, die im Jahre 1901 35 800 m. betrug, diplomatische Dementis versteht sich die brave" Germania" seit für unsre Kandidaten Stimmen abgegeben worden. Dieselben ver- im Berichtsjahre auf 54 750 M. angewachsen. Ausgegeben sind jeher nicht. Sie bemerkt nämlich: Im übrigen brauchen wir weder unfren Lesern noch der mehrten sich wie folgt: 48 245 M., davon 933 M. für Agitation, 7710 M. für Streifs, Deffentlichkeit gegenüber die Versicherung zu geben, daß Herr Abg. 258 M. für Rechtsschutz, 2379 M. für Reise- Unterstüßung, 350 m. Dr. Bachem, wie jeder weiß, der ihn auch nur einigermaßen kennt, für Sterbegelder. Während die Hauptkasse am Schluß des Jahres 1901 nicht der Mann ist, der sich von irgend einem Minister, und ein Schuldenconto von 5000 M. aufzuweisen hatte, schloß das Jahr 1902 wenn es selbst der Staatssekretär Graf Posadowsky wäre, mit einem Kassenbestand von 12 817 m. Der Bericht führt sieben im Auftrage" irgendwo hinschicken läßt, wie der Droschkengrößere und drei kleinere Lohnbewegungen auf, die alle mit größerem futscher zur Fahrt nach irgend einer Wohnung beauftragt wird. oder geringerem Erfolge endeten. Herr Abg. Dr. Bachem ist nach jeder Richtung hin so selbständig und unabhängig, daß bei ihm ein solcher Auftrag" bezw. die Annahme desselben absolut ausgeschlossen ist." " " " Herr Bachem hat also nicht wie ein„ Droschkenkutscher", sondern selbständig und unabhängig" den Kuhhandel erst mit dem Grafen Posadowsky und dann mit dem Kollegen Spahn abgeschlossen. Die regierende Partei sitt zwar mit der Regierung kosend auf verschwiegenem Sofa, auf der Straße aber geht das Centrum mit verschwiegenem stolzen Hochmut an dem kompromittierlichen Liebchen borüber. Armer Posadowsly! Wahlkreis: Reg.- Bez. Pofen: Bosen( Stadt und Kreis) Samter- Obornik Meseriz- Bomst Koften- Neutomischel Gostyn- Rawitsch Fraustadt- Lissa Schrimm- Schroda Sociald. Stimmen 1898 1903 620 62 1 472 588 49 223 110 233 416 616 22 Breschen- Pleschen 70 Krotoschin. 48 Adelnau- Schildberg 160 Reg.- Bez. Bromberg: Czarnikau- Kolmar. 107 749 Wirsiz- Schubin Bromberg. 2.930 3 067 553 581 250 4586 8 407 Inowrazlaw Gnesen- Wongrowitz 35 Husland. Massenaussperrung in Schweden. Die schwedischen EifenIndustriellen haben ihre Drohung, vom 29. Juni ab vorläufig die Arbeiter der Fabriken in Schonen auszusperren, falls die neun in Kristiansstad streifenden Gießer die Arbeit bis dahin nicht wieder aufgenommen hatten, ausgeführt. Ungefähr 2000 Arbeiter sind von der Aussperrung betroffen. Mehrere der Unternehmer haben durch die Aussperrung einen Bruch der mit den Arbeiterorganisationen geschlossenen Tarif. berträge begangen. Im Schwedischen Gießerverband hat inzwischen eine Abstimmung stattgefunden, von der das Resultat aus 55 der 57 Drtsabteilungen vorliegt. 1169 Mitglieder erklärten sich für die Fortsetzung des Streits in Kristiansstad und nur 64 dagegen. Die Arbeiter werden nun vorläufig abwarten, ob die Fabrikanten ihrer Drohung gemäß die Aussperrung am 6. Juli auf ganz Schweden ausdehnen. Zwei Urteile des nämlichen Kriegsgerichts. Am Freitag voriger Woche verurteilte das Kriegsgericht der 16. Division in Trier den Musketier Bromler vom Infanterie- Regiments Nr. 70 wegen thätlichen Angriffs und wegen Zapfenstreichens zu der ungeheuerlich hohen Strafe Unfre Stimmenzahl hat sich also verdoppelt, was der in legter von fünf Jahren und zwei Monaten Gefängnis. Wie rheinische Beit begonnenen planvollen und einheitlichen Organisation und Blätter aus der Verhandlung berichten, kehrte Bromler eines Abends Agitation zu verdanken ist. nicht zur Kaserne zurück, sondern zog es vor, in Wirtschaften herum- Als ein besondres Merkmal fällt bei den diesjährigen Wahlen zubummeln. Andern Tages traf ihn ein Unteroffizier auf der Straße noch ein andrer Umstand ins Auge. Während die socialdemo- mit den Prinzipalen getroffen, wonach der Minimallohn von 24 auf und redete ihm zu, mit zur Kaserne zu kommen. Statt der Auf- kratischen Stimmen fich verdoppelten, die polnischen um etta forderung Folge zu leisten, zog Bromler das Seitengewehr, drang 20-25 000 sich vermehrten, ist die Zahl der für die all- 25 Stronen erhöht, und auch die Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen auf den Unteroffizier ein und versezte ihm einen scharfen hieb auf deutschen Mischmasch- Kandidaten abgegebenen Stimmen und Hilfsarbeiter verbessert wurden. und darunter der Kreis Posen Stadt und Land Die Buchdrucker Kopenhagens haben ein neues Uebereinkommen die Hand. Er wurde dann überwältigt und nach der Wache ge- nicht nur nicht gewachsen, sondern hat sich in einigen Kreisen Die Forderungen der städtischen Arbeiter Kopenhagens auf Lohnbracht. Nichts an diesen Mitteilungen bürgerlicher Zeitungen läßt noch erhöhungen sind am Montag von der Stadtverordneten- Versammlung erkennen, mit welchem Schein von Berechtigung das Gericht die erheblich vermindert. Diese Thatsache ist um so auf mit 20 Stimmen der Liberalen und Antisocialen gegen 18 Stimmen schwere Strafe von fünf Jahren Gefängnis über einen Menschen fallender, als von der Regierung die größten Anstrengungen gemacht der Socialdemokraten abgelehnt worden. Von unfren Parteigenossen verhängte, der bei seiner Ausschreitung anscheinend sogar noch unter worden sind, die Provinz zu germanisieren. Nicht nur, daß Millionen zu war beantragt worden, die Forderungen dem Magistrat zur Beden Wirkungen des Alkohols stand. diesem Zwecke ausgegeben wurden, es wurden auch noch Hunderte von I rücksichtigung zu überweisen und ihn aufzufordern, bei der Budget worden. " Sociales. 11 V Verfammlungen. ES vorlage für das nächste Jahr dementsprechende Vorschläge zu machen., fammenzufinden; es müßten, wie dies in England bereits der Fall seine Batente, ein Patent habe er ihr abgekauft. In der weiteren Die Gegner entschieden sich jedoch für unbedingte Ablehnung der ist, bestimmte Kontakttage zwischen Detailhandel und Industrie her- Verhandlung stellt der Vorsitzende fest, daß die am 31. Dezember Forderungen. gestellt werden. In der Diskussion fanden diese Vorschläge leb- 1898 in Umlauf befindlichen Reitwechsel 2 500 000 Mark betrugen. 2500 Feld-, Fabrik- und Industrie- Arbeiter in Großwardein Baren- und Staufhäuser die Bildung einer Kommission von Verhandlung auf morgen vertagt. hafte Zustimmungen. wurde dem Verband deutscher Hierauf wird der Briefwechsel mit den Banken verlesen und die ( Ungarn) sind in den Ausstand getreten. Sie fordern Lohn 13 erhöhungen bei verminderter Arbeitszeit. Auch die Handlungs- 18 Mitgliedern aus Handel und Industrie, die die weiteren gehilfen beabsichtigen, sich dem Ausstand anzuschließen. Verhandlungen mit den einzelnen industriellen Vereinigungen führen solle, übertragen. Nach einer Mittagspause hielt In Porto( Portugal) streifen schon seit Wochen die Textil- Jacob Charlottenburg ein kurzes Referat über Feuers arbeiter, und da die Unternehmer nicht nachgeben, haben sich andre versicherungswesen, in dem er an einzelnen Beispielen, Arbeiterkategorien mit den Streifenden solidarisch erklärt, so daß die insbesondere aus den Feuerversicherungs- Policen, beleuchtete, in Die ordentliche Generalversammlung der Freien Volksbühne, Zahl der Streikenden sich jetzt auf 30 000 belaufen soll. Gegen 100 welcher Beziehung die Feuerversicherung für die Versicherungsnehmer die am 30. Juni im Gewerkschaftshause stattfand, war von etwa der Ausständigen find verhaftet und auf ein Kriegsschiff gebracht günstiger gestaltet werden könnte und müßte. Namentlich wurde die 200-300 Personen besucht. Den Geschäftsbericht gab der Notwendigkeit einer fachgemäßeren Tare hervorgehoben. Auch wurde 2. Vorsitzende Baate. Er berichtete insbesondere über die statts 13 000 Grubenarbeiter sind wie aus New York gemeldet als sowohl im Interesse der Versicherungsgesellschaft wie auch der gefundenen Opernvorstellungen, die Verkleinerung der bestehenden wird in Birmingham( Alabama) in den Ausstand getreten. Versicherten dringend erforderlich bezeichnet, daß die Feuer- und die Schaffung von zwei neuen Abteilungen. Die versicherungs- Gesellschaften dem Feuerschutz mehr Interesse zuwenden. Eyolf" im Metropoltheater) und am 13. September(„ Nathan der neuen Vorstellungen beginnen am 31. Auguſt(„ Klein Erhöhung des Stammkapitals von Gesellschaften mit beschränkter Weise" im Lessingtheater). Probeweise sollen im Herbst eine Anzahl Haftung. Kürzlich hat das Finanzministerium den sämtlichen Zoll- un sta bende( Recitation und Musik) veranstaltet werden, und Steuerbehörden ein Erkenntnis des Reichsgerichtes auch Führungen durch Museen sind in Aussicht genommen. zur Beachtung mitgeteilt, wonach bei Gesellschaften mit beschränkter Das Herbstfest findet am 10. Oktober, das Winterfest am Die Verjudung Deutschlands. Wer unsre antisemitischen Blätter Haftung sowohl die Beschlüsse über Erhöhung des Stammkapitals 14. November in der Brauerei Friedrichshain statt. Am 9. Januar vom Schlage der Staatsbürger- Zeitung" liest, muß glauben, daß als auch die Beschlüsse über Leistung von Nachschüssen dem soll ein großes o stüm fe st stattfinden, dessen Jdee die Dardie jüdische Bevölkerung in Deutschland beständig wächst, und zwar in der Tarifstelle 25a des preußischen Stempelgesetzes vorgeschriebenen stellung der in den bisherigen Aufführungen des Vereins aufin rascherem Maße, als die übrige Bevölkerung, so daß die Gefahr Stempel interliegen. Dieser beträgt so bom Hundert der Er- getretenen dramatischen Personen ist. Schließlich gab er noch einer Verjudung in greifbare Nähe gerückt ist. Wir würden in einer höhung des Stammkapitals, falls 100 000 m. oder weniger, 10 vom Kenntnis von dem bisherigen Verlaufe des von der Theateragentur folchen Erscheinung durchaus nichts Beklagenswertes finden, denn Hundert, falls es mehr als 100 000 m., aber nicht über 300 000 M., Block gegen den Verein angestrengten Prozesses. Den wir halten nicht das Judentum, sondern den Kapitalismus für den 1% vom Hundert, falls es mehr als 300 000 m., aber nicht über Sassenbericht gab Winkler. Die Einnahmen im Feind der allgemeinen Stulturentiidlung, den es zu bekämpfen und 500 000. und 1 vom Hundert, falls es mehr als 500 000 m. 1. Quartal des Geschäftsjahres beliefen fich inkl. Kassenbestand auf zu überwinden gilt. Aber abgesehen davon ist die Behauptung von beträgt. 32 494,30 M., die Ausgaben auf 26 404,77 M., so daß ein der starken Vermehrung der Juden, an den Thatsachen geprüft, überHaupt eine falsche, was ja bei Behauptungen von Antisemiten nicht Erhebungen über die Preisbewegung am Produktenmarkt. Wie est and von 6089,53 M. übertragen wird. Eine Diskussion gerade verwunderlich ist. der Berliner Börsen- Courier" vernimmt, hat der Handelsminister knüpfte sich nicht an die Berichte. Dem Kassierer wurde gemäß dem Die vom Raiserlichen Statistischen Amt herausgegebene Be- die Handelstammer aufgefordert, ihm einen Bericht über die Anfrage der Revisoren Entlastung erteilt. Den Bericht der Statuten Kommission arbeitung der Volkszählung vom 1. Dezember 1900 zeigt bei einer Engagementsverhältnisse und Preisbewegung in Weizen und Roggen handelt sich bei der Aenderung der Statuten um Betonung der neu erstattete Sabenstein. Gesamtbevölkerung des Deutschen Reiches von fast 56% Millionen für den Monat Juli zu erstatten. aufgenommenen Kunstzwecke des Vereins neben den dramatischen Einwohnern nur 586 833 Jfraeliten, d. i. 1 Prozent. Daneben Radeberger Exportbierbrauerei. In der vorgestrigen außer und deklamatorischen, um Förderung des inneren Zusammenhangs stehen die Angaben aus früheren Zählungen, und zivar waren in ordentlichen Generalversammlung wurde der Abschluß eines Ber- und der persönlichen Beziehungen zwischen den Mitgliedern, um den Jahren 1871, 1880, 1885, 1890, 1900 der Reihe nach 1,3, rages genehmigt, nach welchem das gesamte Aktivvermögen der Ge- schärfere Ausprägung der demokratischen Verwaltungsgrundsäte 1,2, 1,2, 1,1, 1,0 Prozent Jfraeliten vorhanden. In den 30 Jahren sellschaft auf die Deutsche Bierbrauerei- Aktiengesell- und einige Verbesserungen praktischer Art. So wird ein gleichvon 1871 bis 1900 ist also eine Abnahme der jüdischen Bevölkerung fchaft übergeht. Das Geschäft wird aber unter der neuen Firma mäßiger Monatsbeitrag eingeführt, der Beginn des Geschäftsjahrs um nicht weniger als 0,3 Prozent im ganzen Reich zu beobachten. in unveränderter Weise fortgeführt. Die Verteilung der Juden im Reich ist sehr verschieden. Am auf den 1. Juli verlegt, ausgeschlossenen Mitgliedern ein Berufungsstärksten sind sie in der Reichshauptstadt Berlin vertreten, wo auch Bayrischer Saatenstand. Die Frankf. 8tg." berichtet: Der recht eingeräumt usw. Nach eingehender Diskussion wurde der Enteine Zunahme stattgefunden hat, von 4,4 Prozent im Jahre 1871 Winterroggen hat verblüht und zeigt im allgemeinen befriedigenden wurf fast unverändert gegen drei Stimmen angenommen. auf 4,9 Prozent im Jahre 1900. Stärkere jüdische Bevölkerung Stand. Auch Winterweizen und Winterspelz befriedigen größten- Amtsdauer der gewählten Verwaltungsmitglieder wurde demgemäß hatten 1871 noch die Provinzen Westpreußen mit 2,0, Posen mit teils In einigen Gegenden stehen sie sogar sehr schön, dagegen bis Ende Juni 1904 verlängert. Es wurde noch beschlossen, im 3,9 und Hessen- Nassau mit 2,6 Prozent. In der letztgenannten lassen die Sommersaaten in den meisten Gegenden infolge der Falle künftiger Statutänderungen allen Mitgliedern rechtzeitig den Broving beträgt sie auch jetzt noch 2,5 Prozent, in den andren ist trockenen Witterung viel zu wünschen übrig. Indes kann ein rechts Entwurf zugänglich zu machen. fie auf 1,2 refp. 1,9 Prozent gesunken. zeitiger und ausgiebiger Regen, wie er in den letzten Tagen in vielen Gegenden niederging, noch manches bessern. Der Hafer ist ohnehin in weitem Umfange umgepflügt werden mußte, hat unter der trockenen Witterung vielfach gelitten. Der erste Schnitt liefert Steuerdebatte im französischen Parlament. meist nur geringen Ertrag. Luzerne befriedigt im allgemeinen, Paris, 2. Juli.( W. T. B.) Deputiertenkammer. Auf der die Kartoffeln zeigen vielfach Lücken und sind infolge der trockenen Witterung größtenteils noch weit zurück. Auf den Wiesen fehlt Tagesordnung steht die Beratung über die vier direkten Steuern vielfach das Bodengras, weshalb ihr Grasstand ein dünner ist.( Personal-, Mobiliar, Thür- und Fenstersteuer), die von der Wiesen dagegen, die genügende Feuchtigkeit besaßen, werden einen Budgetberatung vorgenommen Ganthier werden pflegt. vollen Heuertrag bringen. Der Hopfen steht überall gut, ist jedoch( Nationalist) bespricht die Lage des Staatsschazes und weist Finanz an manchen Orten nicht ganz frei von Ungeziefer. Die Weinberge auf den Kursrückgang der französischen Rente hin. zeigen durgehend einen schönen Stand. In guten Lagen ist die Blüte minister Rouvier bemerkt, dieser Kursrückgang sei politischen Machen bereits eingetreten. Vereinzelt machen sich Odium und Springwurm fchaften zuzuschreiben.( Beifall links; Protestrufe rechts.) Magniaudé bemerkbar. Dagegen sind die Obstaussichten infolge der Frost-( Socialist) befürwortet eine von ihm eingebrachte Gegenvorlage, schäden sehr gering. Die Fruchtansätze sind großenteils abgefallen, welche die vier direkten Steuern durch eine Einkommensteuer er sezen will. Nouvier hebt hervor, daß die Negjerung mit der Vor lage vom 16. Juni über die Einkommensteuer ihrem Versprechen nachgekommen sei. Rouvier bemerkt schließlich, er tverde alles daran fetzen, daß die Kammer die am 16. Juni eingebrachte Vorlage über die Einkommensteuer zu gegebener Zeit berate.( Beifall.) Magniaude und Brun( Socialist) verlangen dringend die sofortige Erörte rung der Einkommensteuer. Mehrere Mitglieder der Rechten führen aus, die Zurückziehung der Einlagen bei den Sparkassen sei auf die schlechte Politik der Regierung zurückzuführen. Marquis de Dion( Nationalist) kommt auf die Socialdemokratie in Deutschland zu sprechen; ihr Anwachsen sei für Frankreich eine Gefahr, denn wenn Kaiser Wilhelm eine Diversion brauche, werde diese in einem Kriege bestehen, und zwar einem Kriege gegen Frankreich, dessen Heer durch den Kriegsminister André besorganisiert worden sei. Er, Redner, würde letzteres dem Kriegsminister ins Gesicht sagen, wenn er zugegen wäre. Jaurès erwidert, Diese Worte fanden ihre Widerlegung in sich selbst. Die Kammer beschließt hierauf mit 445 gegen 93 Stimmen, die Beratung des von Magniaudé und Brun eingebrachten Gegenentwurfes von der Beratung der vier direkten Steuern zu trennen. Die vier ersten Artikel der Vorlage über die vier direkten Steuern werden hierauf angenommen und die weitere Beratung auf morgen vertagt. Im Königreich Sachsen, dem Eldorado der Antisemiten, hat Die zwar eine Vermehrung der Juden stattgefunden, von 0,13 auf fast überall start burch Sederich beruntrauter uch ber safe, ber Letzte Nachrichten und Depefchen. 0,30 Prozent, doch blieb sie hier, wie diese Zahlen zeigen, stets beträchtlich hinter dem Durchschnitt im Reiche zurüd. Bezüglich der Ursachen der Abnahme der jüdischen Bevölkerung fagt das Statistische Amt:" Sie mag auf Uebertritte von Israeliten zu christlichen Bekenntnissen zurückzuführen sein, ein Rückgang der Bevölkerung jüdischer Rasse hat schwerlich stattgefunden, indessen giebt hierüber die Statistik der Konfefsionen feine Auskunft." Diese vermutete Erklärung ist nicht stichhaltig. Bei genauerer Berechnung ist der Prozentsatz der jüdischen Bevölkerung 1,041 Broz. In den sechs Jahren von 1895 bis 1900 haben 2888 Uebertritte vom Judentum zum Christentum stattgefunden. Zählt man diese Personen, die am 1. Dezember 1900 3iveifellos nicht mehr sämtlich lebten, den Juden zu man müßte bei Hervorhebung der Rasse übrigens 130 vom Christentum zum Judentum Uebergetretene in Abzug bringen, doch wollen wir dies nicht berücksichtigen, so erhöht fich der Prozentsatz der Juden nur auf 1,046 Prozent. " Nun gab es am 1. Dezember 1902 im Deutschen Reich noch 10 602 Berfonen andren Bekenntnisses", worunter Freidenker, Cogitanten, aus der evangelischen Landeskirche Ausgeschiedene, Gottgläubige und viele andre zusammengefaßt find. Zählen wir alle diese den Juden zu, obwohl nur ein geringer Bruchteil von ihnen aus dem Judentum stammt, so haben wir immer erst 1,065 Prozent Juden in Deutschland, der Rückgang wird also keineswegs hierdurch wett gemacht. In Wirklichkeit kann man also nicht von einer zunehmenden Verjudung Deutschlands sprechen, sondern allenfalls von einer Entjudung, wenn es nicht überhaupt lächerlich wäre, bei dem überaus geringen Prozentſab, den unsre jüdischen Mitbürger zur Bevölkerung liefern, folche Worte anzuwenden. Terlinden und Genoffen vor dem Schwurgericht. In der fortgesetzten Verhandlung am Mittwoch behauptet erlinden, daß er eines Abends Wechsel mit der täuschend nach acahmten Unterschrift Schultes gesehen habe. Er will aus dem Berhalten osb abt 3, den er zur Rede stellte, geschlossen haben, daß dieser die Fälschung begangen habe. Kos badt bestreitet dies. Die weitere Verhandlung betrifft den Wechselverkehr mit dem Kaufmann Seven in Essen, der sich in ähnlicher Weise abspielte, wie der mit Schulte. Den Wechselverkehr selbst soll Kosbadt geleitet haben. Terlinden will davon nichts wissen. Seven ist nach Angabe Sosbadis 56 000 bis 58 000 Mart für Waren schuldig geblieben. Von ihm liefen beim Zusammenbruch gegen 800 000 W. Wechiel. Hierauf verliest der Vorsitzende verschiedene Briefe an Seven, die Etwas vom Gesinde- Unrecht. Der Dienstknecht König war auf fämtlich von Stosbadt und Terlinden unterschrieben sind. Terlinden Grund des Ausnahmegefeßes vom 24. April 1858 zu einer Geld- gibt zu, einen Brief an Seven geschrieben zu haben. Er habe jahre strafe berurteilt worden, weil er den Dienst verlassen hatte. Das lang blindlings unterschrieben. Alle Briefe habe er Landgericht ging davon aus, daß der Dienstherr mit der vorzeitigen gar nicht unterschreiben können. Sosbadt erklärt, er habe alle Aufgabe des Dienstes nur unter der vom Angeklagten nicht erfüllten Briefe auf Terlindens Anordnung geschrieben. Terlinden sei nicht Bedingung, daß er einen Stellvertreter beforge, einverstanden sein der Mann, der blindlings unterschreibt. Seven sei nicht wollte. Auch läge ein rechtsgültiger Dienstvertrag vor, denn der schreibgewandt" gewesen und habe deshalb BlankoBater des unmündigen Knechts habe als sein gesetzlicher Vertreter accepte eingeschickt. Hierauf wird die Sigung bis 2 Uhr nachmit dem Dienstherrn den Vertrag abschließen können, ohne daß es mittags unterbrochen. der schriftlichen Form bedurfte. Das Kamergericht heb das Urteil auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück, weil nicht feststehe, ob der jugendliche König die erforderliche Einsicht besessen habe und ob ein rechtsgültiger Strafantrag des Dienstherrn, wovon die Bestrafung auch abhängig sei, vorgelegen habe. Das Landgericht berurteilte abermals den Angeklagten und das Kammergericht verwarf die nunmehr wieder eingelegte Revision mit folgender Begründung: Nachdem jest festgestellt sei, daß der Angeklagte zur Beit der Strafthat bereits 18 Jahre alt war, müsse angenommen werden, daß er die für die Strafbarkeit erforderliche Einsicht besessen habe. Und ein rechtsgültiger Strafantrag sei darin zu finden, daß der Dienstherr der Polizeibehörde anzeigte, Angeklagter sei aus dem Dienst weggelaufen, und dazu schrieb, man möge das nötige" verB zu Die Kongo Interpellation in der belgischen Kammer. Brüssel, 2. Juli.( W. T. B.) Deputiertenkammer.( Fortsetzung.) Nach Wiederaufnahme der Verhandlung werden Briefe vor- Baron Favereau erklärt im Fortgange seiner Rede die Angabe gelesen, in welchen Briefbogen mit Sevens Firma zum Zwecke für ungenau, daß die Eingebornen expropriiert worden seien. fälschlicher Anfertigung von Bestellbriefen er- Die Regierung verfolge streng die Afte von Grausamkeit. Das für die Eingebornen beten werden. Kosbabt behauptet, diese Briefe seien im Auf- System der Naturalienabgaben sei trage Terlindens geschrieben worden; Terlinden bestreitet dies. fehr vorteilhaft. Zahlreiche Persönlichkeiten aus England und Amerika Hierauf legt der Vorsitzende zwei Wechsel Sevens vor, die gefälscht hätten die hervorragende Organisation des Kongostaates und die fein sollen. Terlinden erklärt, die Unterschriften auf den menschliche Behandlung, die den Schwarzen zu teil werde, anerkannt. Wechseln feien von Rosbadt gefälscht. Dies wird von Kosbadt Das Ausland werde einst das dort vollbrachte bewundernswerte bestritten. Terlinden behauptet ferner, Stosbadt habe die Fälschungen Wert der Civilisation preiſen. Seben gegenüber eingestanden, giebt aber zu, die Begleitschreiben für die Wechsel geschrieben und mit der fingierten Unterschrift Bathes versehen zu haben. Im Laufe der Jahre seien vielleicht fünf Millionen Mart Diebsche Wechsel gelaufen. So bad Kosbadt behauptet e If Millionen. Terlinden muß auf vorgelegte Briefe zugeben, daß dadurch die Banken getäuscht werden sollten, das seien aber nur Geschäftsmanöver gewesen. Fortdauernd schieben fich Terlinden und Kosbadt die Schuld zu. Einige Geschäftsbücher will Kosbadt nicht kennen, namentlich ein Kassenbuch. Zerlinden Der Berband dentscher Waren- und Kaufhäuser hielt kürzlich in behauptet, Kosbadt habe es verschwinden lassen. Der Vorsitzende Berlin eine außerordentliche Versammlung ab, zu der an 400 stellt aus den Geschäftsbüchern von 1893 bis 1896 fest, daß die an Terlinden industrielle und wirtschaftliche Vereine eingeladen waren, und die die Banken versandten Bilanzen gefälscht waren. bon mehr als 200 Personen besucht war. Nach einem Referat des schiebt auch hier die Schuld auf Sosbadt, der die Richtigkeit be= Generalsekretärs Dr. Wernicke über die Zwecke, Ziele und Leistungen scheinigt habe. Terlinden will sorgfältige Bilanzen angeordnet des Verbandes ging man zu dem Hauptgegenstande der Ver- haben, wobei der Fabrikbetrieb ruhen sollte. Handlungen über. Der Vorfigende Ostar Tiek erstattete das anlaffen. B Aus Induftrie und Handel. " Minister Woeste hebt die Frevelthaten und blutigen Ereignisse hervor, die in dem civilisierten Europa vortämen. Wie könne man folche in einem Staate verhindern, der 82 mal größer fei als Belgien? feinem Verleumdungsfeldzuge ein Ende macht." Woefte bringt alsWir suchen ihnen Einhalt zu thun. Wir verlangen, daß England einstimmung mit der Regierung und im Vertrauen in die moralische dann nachfolgende Tagesordnung ein: Die Kammer, in leberund stetige Entwicklung des Kongostaates unter der Aegide des Hierauf wird die Königs Leopold, geht zur Tagesordnung über. Weiterberatung auf morgen vertagt, Niedergeschlagener Aufstand in China. Beting, 2. Juli.( W. T. B.) Die chinesische Regierung macht bekannt, daß zwei Städte in Jünnan den Aufständischen wieder abgenommen sind und daß der Führer der Aufrührer enthauptet wurde. Auf der Suche nach den sieben vermißten Tuuriften. Genf, 2. Juli.( W. T. B.) Aus Chamonix wird weiter ge auf Referat über Vorschläge für nähere organische In der Verhandlung am gestrigen Donnerstag wird zunächst Berührung bon Handel und Industrie 3 um festgestellt, daß die Bilanz von 1899 von Terlinden und Nosbadt 3wecke der Hebung von Produktion und Konunterschrieben ist. Kosbadt sagt, die Bilanz sei falsch; es sumtion." An der Hand des gedruckt vorliegenden Referates fehlten sämtliche Gefälligkeitsaccepte; die meldet; die Studenten feien zum letztenmal am Montag gefehen, führte der Vorsitzende nach dem„ Berl. Börsen- Courier" aus, daß es Gläubiger seien richtig, die Schuldner falsch an- wie sie in der Richtung nach der Montblanc- Spige die Aufgabe der Industrie wie überhaupt der Produktion sei, die gegeben. Terlinden behauptet, die Gefälligkeitsaccepte feien auf stiegen. Eine vierte Kolonne unter Leitung des Da. Payot ist Menschen immer reichlicher mit Waren aller Art zu versorgen, fein persönliches Konto eingetragen gewesen; die Bilanzen feien am Nachmittag von Chamonig nach Gervais und Duches ab und die Waren- und Staufhäuser betrachteten es als ihre Aufgabe, richtig. Ueber die Bilang von 1897 sagt Sosbadt, es seien darin gegangen. Die Namen der vermißten Studenten, die sämtlich Kurt Stiller aus Görlig, Erich dem Publikum seinen Bedarf so billig und reichlich wie möglich und Gefälligkeitsaccepte als Attiva statt als Passiva eingetragen! Die Rechte studieren, find: der Industrie Arbeitsgelegenheit von möglichst großem Um- Terlinden behauptet, die Bilanz von 1897 sei richtig mit un- bon der Leiden aus Maar( Kreis Neuß), Leonhard Krombolz fange zuzuführen. Leider werde der Detailhandel an der gefähr 557 000 Mark angegeben. Die folgende Bilanz zeigte aus Proskau, Bernhard Kaufmann aus Hedwigshorst, Emil völligen Erreichung dieses seines Bieles noch durch die unverständige i 805 000 Mart. Stosbadt erklärt, dabei seien Gefälligkeitswechsel Haamacher aus Köln, Hans Schmidt( Herkunftsort unbekannt), Politik der sogenannten Mittelstandsfreunde" gehindert, denn es sei als Attiva statt als Passiva angegeben worden. Terlinden will nicht wohnhaft Genf, Rue Lombard 4, und Wilhelm Othmer( Herkunftszweifellos, daß die Massenfabrikation zu ihrer Entwicklung bis zur wissen, wie 1 790 000 Mart für Immobilien im Kredit und 400 000 ort unbekannt), wohnhaft Genf, Avenue du Mail. höchften Leiftungsfähigkeit eines gut organisierten Massenabsaßes Mart als Ausgleich für die höhere Grundstücstage im Debit ge- Bern, 2. Juli.( W. T. B.) Von Chamouig aus sah man heute bedürfe, und dies sei die Aufgabe der Waren- und Kaufhäuser. Zur standen hätten. Rosbadt erklärt, dies sei geschehen, um die Bilanz- nachmittag, wie vier von den sieben vermißten deutschen Studenten Erreichung der erwähnten Ziele bedürfe es aber auch noch einer werte höher zu schrauben. Die Bilanzen seien nicht durch einen in der Nähe der Schuzhütte von Aiguille de Gouter, 3810 Meter, befferen Organisation der Berbindung zwischen Industrie und Handel, bereideten Revisor geprüft worden. Terlinden bemerkt demgegen- Notsignale abgaben. Die Studenten werden dort zurückgehalten bermöge der Gelegenheit für die Chefs, bezw. Vertreter, von über, die Eröffnungsbilang sei von der Handelskammer und der entweder weil sie die steilen Eisabhänge nicht herabsteigen tönnen, Industrie und Handel geboten werde, sich an bestimmten Orten finanzierenden Bant geprüft worden. Bei der Gründung der Aktien- oder infolge Krankheit oder Todes eines Kameraden. Die zu ihrer und zu bestimmten Zeitpunkten zu gemeinsamen Besprechungen zu- l gesellschaft habe er ihr 800 000 Mark Gewinn zugeführt, ebenso I Hilfeleistung abesandten Führer treffen erst Freitag dort ein. Verantwortl. Redakteur: Carl Zeid in Berlin Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt Nr. 152. 20. Jahrgang. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Reichenbergerstr. 131/132, Manteuffelstr. 7, Blumenstr. 63 a, Gubener- faufmännischen Freitag, 3. Juli 1903. und gewerblichen Vereinen schon wiederProzeß gegen die Pommernbank. straße 51/52, Heinersdorferstr. 18, Danzigerstr. 23, Schulstraße 100; holt. angeregte Frage zu regeln, sei, wie der Polizei nur Aus der gestrigen 39. Sigung ist nur eine Auseinandersetzung 2. für Mädchen die Schulhöfe Albrechtstr. 20, Gipsstr. 23 a, Gerhardt präsident hervorhob, nicht leicht, da bei den eigenartigen grenzlichen interessant, die für die Entwicklung des Baustellenschwindels straße 5, Surfürstenstr. 160, Wilhelmstr. 117, Wasserthorstr. 4, Dieffen- Verhältnissen Berlins zu den Vororten die Aufhebung des Verbotes des Verhängens der Schaufenster nur für Berlin nicht statthaft sei. und allem, was damit zusammenhängt, höchft bemerkenswert ist. bachstr. 50, Schmidstr. 38, Krautstr. 43, Memelerstr. 24/25, Schön- Eine diesbezügliche Bestimmung müßte durch eine Verordnung seitens Im Anschluß an die Vernehmung des Kreistarators Härtel tam Hauser Allee 166 a, Kastanien- Allee 82, Prinzen- Allee 8. des Oberpräsidenten für die gesamte Provinz Brandenburg erlassen es nämlich zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Justizrat Das sind zusammen 25 Spielgelegenheiten, 5 mehr als in den werden. Auch er stehe dem Antrage, daß die Schaufenster außer der Dr. Sello und dem Sachverständigen Geheimrat He cht. Sommerferien des vorigen Jahres. Leider mag sich die Schul- Kirchzeit unbehangen bleiben, nicht unsympathisch gegenüber. Kreistagator Härtel begründet zuerst nochmals ausführlich die Richtigkeit der von ihm abgegebenen Tagen und bleibt dabei, deputation noch immer nicht dazu entschließen, möglichst Dem Wunsche der Kommission, daß die Polizei gegen das AnreißerAs mit tum entschieden vorgehe, vermochte der Polizeipräsident nicht zu daß die Methode, nach welcher er den Verkaufswert der seiner Tare ämtliche Schulhöfe herzugeben. Warum nicht? unterworfenen Baustellen festgestellt habe, die richtige sei. diesen Ferienspielen vor ein paar Jahren der erste Versuch gemacht entsprechen. Eine diesbezügliche Polizeiverordnung würde, wie die Staatsanwalt Beed macht hiergegen Einwendungen. Daß diese worden war, hieß es zunächst, er sei nicht geglückt. Aber im nächsten Erfahrung gelehrt hat, ohne weiteres durch einen richterlichen Spruch umgeworfen werden. Es könne gegen die Anreißer Feststellung nicht richtig sei, beweise doch die Thatsache, daß es ganz Jahre wurde der Versuch fortgesetzt und es wurden dazu ein paar unmöglich sei, die betreffenden Grundstücke auch nur annähernd zu den Höfe mehr benutzt. Alle Höfe freizugeben, so verkündete man, sei doch seien bereits auf Grund der grobe Unfugs- Paragraph zur Anwendung kommen, desselben erlassene Strafabgeschätzten Preisen zu verkaufen. Angell. Schulz: Wenn man noch nicht möglich, da die Höfe durch entsprechende Beschüttung usw. mandate gerichtlich aufgehoben. Die Thatsache, daß von den Verkaufswert eines Grundstücs feststellt, so ist dies himmelweit erst hergerichtet werden müßten. Nach Beendigung des zweiten Ver einzelnen Geschäftsleuten an den ersten Feiertagen hinten herum verschieden von dem sofortigen Verkauf des betreffenden Grundstücks. Justizrat Dr. Sello: Der Sachverständige Härtel kann doch ge- fuches gab man zu, daß es lohne, diese Spiele zu einer verkauft werde, sei auch ihm bekannt geworden. Durch eine Verwiß versichern, daß er die Taren so abgegeben hat, wie er es auf dauernden Einrichtung zu machen; nur müsse dabei fügung an die Reviere, durch welche die Beamten angewiesen Grund feiner langjährigen Erfahrung nach bestem Wissen und schrittweise vorgegangen werden. Der Schritt", um den man würden, eine vergrößerte Aufmerksamkeit der Innehaltung der BeGewissen für richtig hält, wie er auch in Zukunft tarieren wird und diesmal vorrückt, besteht in einem Mehr von 5 Schulhöfen. Immer Stimmungen betreffend die Sonntagsruhe zu widmen, glaube er Remedur schaffen zu können. wie es von Prof. Dietrich, einer ersten Autorität auf diesem langsam voran! Gebiete als richtig gebilligt worden ist. Sachverständiger Härtel: Ja wohl, ich bestätige dies. Das Kammergericht hat ausdrücklich den direkten Auftrag gegeben, nach diesen Grundsäßen zu schäßen. Geh. Rat Hecht: Ich muß meinerseits wiederholen, daß ich diese Schäßungen nicht für richtig halte. Justizrat Dr. Sello: Wenn diesem Sachverständigen GeLegenheit gegeben wird, immer wieder mit Emphase dieselbe Erflärung abzugeben, so würde es doch wohl notwendig sein, daß auch Prof. Dietrich hier sein Gutachten wiederholt. " Das Spielen auf dem Treppengeländer hat wieder ein Opfer gefordert. Am Mittwochnachmittag um 2 Uhr glitt der 10 Jahre ab und fiel vom ersten Stock bis in den Hausflur. Hier blieb er alte Sohn Albert des Tischlers Krüger aus der Liegnigerstr. 5 dabei besinnungslos liegen. Auf der Rettungswache Görlizer Bahnhof wurde ein Schädelbruch festgestellt, und der Kuabe nach Bethanien Bei der Auswahl der Schulhöfe ist auch diesmal wieder ganz sinnlos verfahren worden. Einzelne Stadtteile sind verFür die Knaben ist dem ganzen Wedding ein einziger Schulhof einhältnismäßig gut weggekommen, andre find völlig leer ausgegangen. geräumt worden, dem ganzen Gesundbrunnen keiner. Für die Mädchen ist der ganze Gesundbrunnen auf einen Schulhof an- gebracht. gewiesen, ebenso steht in ganz Moabit ein einziger zur Verfügung, Selbstmord verübte am Mittwochabend der 30 Jahre alte und der Wedding ist völlig unberücksichtigt geblieben. Dafür sind Schumann Leo Waslowski aus der Adolfstraße 10. Er Geh. Rat echt: Ich muß nach den ganzen Verhandlungen beispielsweise der Schönhauser Vorstadt für die Mädchen zwei Schul- war erst seit dem November v. J. verheiratet. Als seine Ehefrau mein Gutachten vom 27. Mai, das in weitesten Kreisen großen höfe eingeräumt worden, die 6-8 Minuten von einander entfernt gestern abend im Waschteller zu thun hatte, war er in der Wohnung Beifall gefunden hat, heute noch etwas verschärfen. Ich erkläre find. Wer trifft denn eigentlich die Auswahl, und welche Regeln verblieben, um 10 Uhr wurde der Frau nicht geöffnet und fie rief heute ganz bestimmt, daß ich diese Methode bei Terrainschätzungen werden dabei befolgt? Richtet man sich danach, ob die Herren den Pförtner zu Hilfe, der einen zweiten Schlüſſel besitzt. Man principiell für unrichtig halte. Justizrat Dr. Sello: Dann halte ich es für wichtig, daß Rektoren ihre gütige Erlaubnis zu den Spielen erteilen oder ver- fand den Schuhmann an der Thürklinke erhängt als Leiche vor. Auf einem Tisch in der Wohnung lag die Summe von 200 m., die von Profeffor Dietrich nochmals vernommen wird, insbesondre auch über weigern? seine schriftliche Eingabe an das Gericht, worin er bittet, nicht ferner an Ob es hinsichtlich der Leitung und Aufsicht immer noch dem Vierteljahresgehalt herrührt. Weswegen er Hand an fich gelegt Gerichtsstelle als Sachverständiger erscheinen zu brauchen, und worin bei den bisherigen Grundsäzen bleiben soll, werden wir sehen, hat, ist bisher unbekannt. W. hatte bis zum Mittwochmittag Dienst gehabt und war etwas verstört nach Hause gekommen. Der Schußer sagt, daß gerade die Schäßungsmethode des Ge- wenn die Spiele beginnen. Die Schuldeputation spricht von mann, der die Dienstsachen des Verstorbenen abholte, hat der Witwe! heimen Rats Hecht zu den wüstesten Spekulationen je zwei" Lehrkräften. Vermutlich werden diese zwei einander ab- erklärt, daß dienstlich nichts vorgefallen sei, was den 2. zum Selbstführen müsse. Geheimer Rat Hecht: Ich bestreite zunächst, daß Prof. Dietrich wechseln, sodaß wohl, wie bisher, für jeden Hof jederzeit nur eine mord hätte treiben können. die erste Autorität auf diesem Gebiete ist, und muß mich dagegen Schuldeputation, den Kindern möglichst viel Freiheit lassen". In der wurde an der Ecke der Gürtelstraße und Frankfurter Allee der Lehrkraft zur Verfügung steht. Die Lehrkräfte sollen, so sagt die Ein vermeintlicher Raubmord. In der letzten Nacht um 11% Uhr. berwahren, daß solche Ausdrücke über mich gebraucht werden. Justizrat Dr. Sello: Ich führe hier nur an, was Prof. Dietrich Praris heißt das: der Lehrer oder die Lehrerin beschränkt sich im 56 Jahre alte Weichensteller August Stier, Nummelsburgerstr. 12, in seiner Eingabe an das Gericht gesagt hat. wesentlichen auf zuschauen und aufpassen. Von einem von dem 24 Jahre alten Arbeiter Valentin Kahle aus der NummelsAngell. Hanel: Der Sachverständige hat eben wieder erklärt, Mitspielen, wobei es durchaus möglich ist, den Kindern Freiheit zu burgerstr. 69 mit einer schweren Kopfwunde bewußtlos aufgefunden. daß er eine andre Schäßungsmethode hat und daß unsre Methode lassen", kann wenig die Rede sein. Dazu gehörten viel mehr Lehr-. fannte ihn, wußte, wo er wohnte und wollte ihn nach Hause falsch ist. Ich bin nun doch wohl berechtigt, den Geheimen Nat Hecht kräfte. Aber dann würden die Spiele weniger billig sein, da ja bringen. Unterwegs soll St. ihm dreimal hingefallen sein. Als sich nunmehr zu bitten, endlich einmal damit herauszukommen, wie er die Lehrer sich nicht umsonst zur Verfügung stellen. beide der Wohnung des Weichenstellers näherten, sah Frau Stier aus denn nun schätzen will. Hier ist von sachverständiger Seite erklärt Es fällt uns hier immer wieder ein, welche Erfolge der Turn- Kaum hatte sie vor der Thür ihren Mann gefaßt, als er in ihren dem Fenster nach ihrem Mann und eilte nun auf die Straße." worden, daß es teine andre Methode giebt. verein, Fichte" mit den Spielen erzielt, die er im Sommer Armen starb. Ein Arzt stellte den Tod fest und die Leiche wurde in an den Sonntagvormittagen auf vier Spielplätzen abhält. einem Schuppen niedergelegt. Eine Durchsuchung ergab, daß sich Er stellt für die Spiele zahlreiche Mitglieder als Leiter und nur 10 M. bei dem Toten befanden, die er in der Westentasche trug. Leiterinnen, die, nebenbei bemerkt, unentgeltlich helfen. Am 21. Juni, Da er nun am Morgen um 8 Uhr an der Eisenbahnkasse Stralau dem ersten Spielsonntag dieses Jahres, hatten sich 613 Kinder und Rummelsburg sein Gehalt in Höhe von 373 M. erhoben hatte, 108 Leitende beteiligt. Am 28. Juni beteiligten sich 744 Knaben, glaubte an ein Verbrechen. Kahle wurde daher vors 622 Mädchen, zusammen 1366 Kinder, 84 Leiter, 42 Leiterinnen, Inzwischen wurde aber ermittelt, daß wahrscheinlich überhaupt läufig festgenommen, bei ihm wurde aber nichts gefunden. zusammen 126 Leitende( Friedrichshain: 439 Kinder, 37 Leitende; fein Verbrechen vorliegt. Stier war dem Trunk etwas zugethan Treptower Park: 410 Kinder, 39 Leitende; Jungfernheide: 288 Kinder, und hatte auf vielen Stellen Zechschulden gemacht. Von diesen hat 28 Leitende; Behmstraße: 234 tinder, 22 Leitende). Es soll uns er einen großen Teil bezahlt. Außerdem hatte er einem Gastwirt freuen, wenn die Schulhöfe einen ähnlichen Zulauf haben, aber wir die Summe von 150 M. in Aufbewahrung gegeben. Er wollte glauben es nicht. zunächst nach Hause gehen und seiner Frau, die ihn sonst nicht fortgelassen haben würde, melden, daß er noch kein Geld erhalten Ueber die Gültigkeit der neueren Vorschriften der Berliner habe, vielmehr in Uniform antreten müsse. Dann wollte er die Geheimer Rat Hecht: Ich sehe nicht ein, warum ich mir der Straßenpolizei- Verordnung, welche für bestimmte Last- und Arbeits- 150 W. wieder abholen und sich einen lustigen Tag machen. Nun artige Kritiken Seitens der Verteidigung stets gefallen lassen soll. wagen einen festen Kutschersiz und schnell und sicher wirkende ist er aber gar nicht zu Hause gewesen, hat vielmehr neun Wirts Ueber die Verteidigung kenne ich noch ganz andre Bremsvorrichtungen vorschreiben, hatte das Kammergericht häuser besucht. Was dann mit ihm vorgegangen ist, weiß man nicht. Kritiken. Ich werde mich mit der Verteidigung über solche zu befinden. Ein verurteilter Fuhrwerksbesitzer bestritt ihre Gültig Gin Raubmord liebt aber nicht vor und Kahle mußte wieder auf Fragen nicht auseinanderseßen können. feit. Das Kammergericht verwarf aber seine Revision und erklärte freien Fuß gesezt werden. Stier versieht seit drei Monaten die Bestimmungen für gültig. a. wurde ausgeführt: Die feinen Dienst, befindet sich 31 Jahre im Eisenbahndienste und Vorschriften dienten dem öffentlichen Interesse im öffentlichen Verkehr beabsichtigte, sich in den Ruhestand versezen zu lassen. Er stand ( Schutz des Publikums 2c.), es sei deshalb mit Recht vor dem auch wegen Nervenzerrüttung in ärztlicher Behandlung. Erlaß der Verordnung nicht erst die Berufsgenossenschaft befragt worden, was§ 120e der Gewerbe- Ordnung für Polizeiverordnungen verlange, welche zur Durchführung der in den§§ 120a bis c der Gewerbe- Ordnung ausgesprochenen Grundsäße des Arbeiter schutes bestimmt seien. Präs: Haben Sie eine bestimmte Frage? Angefl. Hanel: Ich habe die bestimmte Frage, wie es Herr Geheimrat Hecht macht, z. B. bei dem Grundstück in Bankow, bei Wollant, bei welchem nachgewiesen und auch von andren Sachverständigen bestätigt ist, daß es ein zweites dieser Art und in dieser Gegend nicht giebt. Geheimrat Hecht: Jch lehne die Beantwortung dieser Frage ab und erkläre nur, daß für derartige Terrains das System der indirekten Ertragstare ein unrichtiges ist. Man muß den Handelswert ermitteln, Angell. Schulz: Einen Handelswert giebt es hier nicht. Justizrat Dr. Sello: Ich muß wirklich bitten, Hefen Profeffor Dietrich noch einmal zu laden und zwar insbesondere, nachdem ich die unsachlichen und unnötigen persönlichen Angriffe des Sachverständigen gehört habe. Justizrat Dr. Sello: Ich habe Ihnen schon einmal erklärt, daß ich mich mit Ihnen überhaupt nicht mehr auseinandersetze. Geheimrat Hecht: Das ist alles, was ich von Ihnen wünsche. Bräs: Herr Geheimrat, wenn darauf eingegangen werden foll, so habe ich den Justizrat Sello nur so verstanden, daß er eine in der Eingabe des Herrn Prof. Dietrich enthaltene Ansicht hier wiedergeben wollte. II. man " Auf der Treptower Sternwarte wird am Sonntag, den 5. Juli, nachmittags 5 Uhr, Direktor Arche nhold leber Kometen und Sternschnuppen" sprechen mit besonderer Berücksichtigung des Laufes und Aussehens des neuentdeckten Kometen Borelli. Das Thema für den 7 Uhr- Vortrag lautet„ Die Venus als Abend Geheimrat Hecht: Er spricht hier aber von unsachlichen und persönlichen Angriffen, und das muß ich zurückweisen. Unerheblich sei, daß durch die hier in Betracht kommenden Juftizrat Dr. Sello: Gewiß, ich habe erklärt und bleibe dabei, Polizeivorschriften nicht bloß das Straßenpublikum und die Sicherheit und Morgenstern". daß ich die Angriffe des Sachverständigen für unsachlich halte. des Verkehrs, sondern daneben auch noch die Kutscher jener Wagen In der Eingabe des Herrn Prof. Dietrich heißt es: Er tönne noch tatsächlich geschützt würden. " Hus den Nachbarorten. erklären, daß die Art der Tagiernng, wie sie die Angeklagten Bohl Der antiseptische Rafeur" im Krankenhause. Im städtischen Neu- Weißensee. Durch den Beschluß der Herren Hausagrarier und Hanel angewendet haben, die allein richtige ist und die Krankenhause am Friedrichshain ist das antiseptische in der Gemeindevertretung, das Bocksche Terrain nicht früher der sogenannte Tarart des Geheimrats Hecht nicht als die richtige Rasierverfahren eingeführt worden. Endlich!" sagen befriedigt die Bebauung zu erschließen, bis Herr Bock sich entschlossen, einen anzuerkennen fei. Gerade die letztere Methode führe zu den Patienten, aus deren Mitte uns diese Freudenbotschaft zugesandt weiteren Morgen Land gratis zu Gemeindezwecken zur Verfügung wilden Grundstücks- Spekulationen, unter denen wird. Bisher war es in der genannten Anstalt in dieser Beziehung zu stellen, hat der Besizer sich nunmehr veranlaßt gesehen, den im manche Städte zu leiden haben, bei denen einzelne Bauspekulanten noch ein bißchen sehr primitiv hergegangen. Troß aller Errungen Bauplan projektierten Platz von ca. 200 Quadratruten nur zum allein die Bauländereien an fich gebracht haben. Dies so schließt schaften der hygienischen Wissenschaft war beim Rasieren der Selbstkostenpreise herzugeben, während er vorher beabsichtigte, diesen der Verteidiger ist es, was ich hervorheben wollte und was mir Patienten eine regelmäßige und sofortige Desinfektion des Rasier Platz der Gemeinde zu schenken. Durch diesen Entschluß ist die den für mich ehrenvollen Angriff des Sachverständigen zu- zeuges nicht üblich gewesen. Das war ein Mangel, der besonders Gemeinde um ca. 54 000 m. gefchädigt, da eine Rechtsverbindlichkeit, gezogen hat. bei einem Krankenhause seine großen Bedenken hat, und es soll denn den Platz kostenlos herzugeben, nicht besteht. Und warum? Weil Geheimrat Hecht: Ich erkläre, daß es für nicht ehrenvoll ist, auch manchem der Patienten die Lust zum Rasieren vergangen sein. Die Mehrzahl der Herren Gemeindeverordneten ihre Ländereien im von Herrn Sello angegriffen zu werden. Ich ignoriere das. Doch das ist nun anders geworden. Es stehen jetzt Desinfektions- Ort zuerst losschlagen wollen, ohne der Gemeinde aber irgendwie Der Zwischenfall ist hiermit erledigt. Prof. Dietrich soll zu mittel zur Verfügung, in die das Rasiermesser nach jedesmaligym eine Schenkung zu machen. heute( Freitag) vorgeladen werden. Gebrauch eingetaucht werden muß. Die Patienten bringen diesen Friedrichsfelde. Wegen Sittlichkeitsbergehen verhaftet Fortschritt mit dem kürzlich erfolgten Direktionswechsel in Verbindung und schreiben ihn dem neuen Direktor Dr. Neumann zu. wurde heute morgen der Kirchendiener Fliegner genannt Berliner Partei- Angelegenheiten. Wir wissen nicht, ob es sich hier nicht um eine Neuerung handelt, Selbig. Fliegner, welcher dem Altohol start huldigt, verging fich die allgemein in den städtischen Krantenanstalten eingeführt gestern an der neunjährigen Tochter eines Nachbars. Heute morgen Waidmannsluft. Die Generalversammlung des Wahlvereins worden ist. Wenn das nicht der Fall sein sollte, so kann man nur Jahres feitens der Gemeindevertretung beschlossene neue Grundfonnte seine Verhaftung erfolgen. Die im Dezember vorigen findet nicht am 4., sondern Sonnabend, den 11. Juli 1903, abends wünschen, daß es baldigst geschieht. 1/9 Uhr, bei A. Kuhn, Schweizerhäuschen, statt. Es wird unter steuer- Ordnung( Grundwerte Steuer) hat die Zuanderm in dieser Versammlung dor Gesamtvorstand neu gewählt felde( Dft), auf welcher, wie bereits mitgeteilt, vor drei Wochen der 1. April 1904 in Straft. Ueber die Festsetzung der eigentlichen Höhe Auf der Vorortslinie Berlin( Potsdamer Bahnhof)-Groß- Lichter- ftimmung der Regierung gefunden und tritt nunmehr mit dem und ist es daher Pflicht aller Mitglieder, zu erscheinen. erste Motorzug in Betrieb gesetzt wurde, hat der elektrische Verkehr der Steuer wird noch voraussichtlich ein harter Kampf zwischen den Friedrichshagen. Die hiesige Arbeiterschaft wird auf die am am gestrigen Lage durch Einstellung eines zweiten derartigen Zuges verschiedenartig beteiligten Interessenten entbrennen. Immerhin Sonnabend, den 4. Juli, abends 9 Uhr, im Restaurant Gisteller eine Erweiterung erfahren. Noch im Laufe dieses Sommers dürfte ist der Anfang zu einem Ausgleich der Steuerheranziehung stattfindende Voltsversammlung besonders aufmerksam ge- diese Strecke in eine elekrische Vollbahn umgewandelt werden. zwischen unbebauten und bebauten Grundstücken gemacht. macht. Reichstags- Abgeordneter Beus spricht über die Be deutung der Organisation der Konsumenten". An- Der Schuhverband für Bekleidungs- Industrie für Berlin und vor ca. 20 Jahren verschwand im benachbarten Viesdorf auf ungesichts der Bekämpfung der Konsumgenossenschaft seitens der Vororte hatte eine Audienz bei dem Polizeipräsidenten v. Borries, erklärliche Weise, der Gastwirt Freyhof, Inhaber des jetzigen Gaste gesichts der Bekämpfung der Konsumgenossenschaft seitens der hiesigen Gewerbetreibenden und Geschäftsleute während der Reichs- bei welcher verschiedene für den gesamten Handelsstand wichtige hofs Heine. Bei der Durchlegung einer Straße stießen die Arbeiter tagswahl- Agitation wird um zahlreichen Besuch der Versammlung Fragen zur Besprechung gelangten. Die aus drei Herren bestehende auf die Reste einer männlichen Leiche, welche fargartig von Brettern Kommission des Schußverbandes gab in erster Reihe dem umgeben war. Da an dieser Stelle nie eine Begräbnisstätte war, Wunsche Ausdruck, daß dem immer mehr überhandnehmenden bringt man den Fund mit dem damaligen Verschwinden Freyhofs in Verbindung. Brauch des Zettelverteilens auf den Straßen, welcher vielfach zu unlauteren Konkurrenzmanövern führe, verboten würde. Bolizei- Rigdorf. Auf eigenartige Weise verunglückte die Witwe Auguste präsident v. Borries erklärte, daß ihn diese Frage schon seit Schreiber aus der Fennstraße 14 in Berlin auf dem Luisenkirchhof einiger Zeit beschäftige, da das Bettelverteilen auf der Straße zu in der Hermannstraße hierselbst. Als die Frau ein Grab begießen sollen auch in diesem Jahre während der Sommerferien ab- Berkehrsstockungen sowie zur Verunreinigung der Straßenzüge, die wollte, fiel fie aus Unachtsamkeit über ein niedriges Eisengitter, gehalten werden. Hierzu werden, wie die Schuldeputation bekannt führe. Es sei in Erwägung zu ziehen, ob und inwieweit ein Verbot legungen zuzog, daß sie zunächst nach der Unfallstation und von dort oft große Streden lang mit zerknitterten Reflamezetteln bededt seien, wobei sie sich am rechten nie und Oberschenkel sc erhebliche Ver giebt, die folgenden Schulhöfe und Spielpläge vom 6. Juli bes Bettelverteilens auf den Straßen auf Grund der ortspolizeilichen mittels städtischen Krankenwagens nach ihrer Wohnung gebracht bis 8. August wochentags von 8-12 und von 3-8 geöffnet sein: Bestimmungen zu erlassen sei. Die weitere Besprechung be- werden mußte. Ein Nachspiel zu einem Klempner1. für Knaben die Spielplätze in der Bremerstraße und am Urban, rührte dann die Frage des Verhängens der Schaufenster an streit, der auf einem Neubau am Richardplatz hierselbst stattdie Schulhöfe Turmstr. 75, Kulmstr. 15, Hinter der Garnisonkirche 2, Sonn- und Festtagen. Die Erledigung dieser von verschiedenen gefunden hatte, gelangte vor dem hiesigen Schöffengericht zur Bera I gebeten. Lokales. Bewegungsspiele für Gemeindeschulkinder Witterungsübersicht vom 2. Juli 1903, morgens 8 Uhr. Handlung. Angeklagt waren die Klempnergesellen Karl Bruder-| Schwurgerichtsperiode des Landgerichts I war bereits zum 22. Juni jer nicht Getauft er heißt Josef Bede höre ich das noch einmal von hausen, Franz Koch und Wilhelm Weihrauch. Die Angeklagten anberaumt worden, mußte aber vertagt werden, da der große einem einzigen Menschen den Verklage ich so vort, so wie ich mir standen in der Nähe des gesperrten Neubaues Streikposten und sollen Schwurgerichtssaal immer noch vom Pommernbank- Prozeß und der von H. Wanke und dem Silberberger Brauer Kutschen das selbe zu dabei die Klempnergesellen Karl Falkenberg und Otto Müller, welche kleine von der gleichzeitig anberaumten Sizung des Schwurgerichts Sagen ernstlich verbitte. Achtungs- Voll Handels Frau Karoline trok des Streifes auf dem Neubau Arbeit nahmen und so ihren des Landgerichts II in Anspruch genommen wurde. Die letztere Becke z. Silberberg. Sonst muß ich mich von meinem Manne Streifenden Kollegen in den Rücken fielen, durch die Bezeichnung Tagung läuft mit Ende der Woche ab und am kommenden Montag Scheiden lassen. Streifbrecher" sowie durch fortgesetzte Begleitung beleidigt haben. werden dann die Sizungen des Schwurgerichts des Landgerichts I Dem Angeklagten Weihrauch konnte absolut keine Beleidigung nach im fleinen Schwurgerichtssaale stattfinden. Da die wie üblich auf gewiesen werden, weshalb dessen Freisprechung erfolgte. Ebenso| zwei Wochen festgesezte Tagung mit spruchreifen Sachen völlig bekonnte nicht nachgewiesen werden, daß einer der Angeklagten den fezt ist, so wird sich der seltene Fall ereignen, daß diesmal das Ausdruck Streifbrecher" gebraucht hatte. Dagegen erblickte der Schwurgericht über den Beginn der Gerichtsferien hinaus, nämlich Stationen Gerichtshof in der kontrollierenden Begleitung der Arbeitswilligen" bis zum 18. Juli einschließlich, tagen wird. Am 17. Juli wird eine Beleidigung derselben und verurteilte dieserhalb die übrigen noch ein umfangreicher Prozeß wegen versuchten Mordes gegen die beiden Angeklagten zu je 30 Mark Geldstrafe event. 6 Tage Ge- Kellnerin Winars stattfinden, welche im Dezember vorigen Jahres fängnis. Einer brutalen Tierquälerei machte sich der in der Gerhardtstraße drei Revolverschüsse gegen ihren früheren Swinemde. 768 2heiter Kutscher Auguſt Jänicke schuldig, indem er einem Pferde, das aus Geliebten, den Ingenieur Behr, abfeuerte und ihn schwer verletzte. Hamburg 769 322alb bd. 16 Betersburg 761 Berlin 769 WNW 2 wolfen! 20 Cort der Krippe seiner Pferde gefressen hatte, ein Messer in die Brust Die Angeklagte will sich wegen der ihr widerfahrenen Behandlung Frankf.a. M. 767 N stieß. J. wurde zur Anzeige gebracht und in der letzten Sigung des in einem Zustande so hochgradiger Erregung befunden haben, daß München 770 hiesigen Schöffengerichts wegen Sachbeschädigung und Tierquälerei ihr jede Ueberlegung fehlte. zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. " " Einjährige haben während der Dienstzeit ihr Einkommen aus Rigdorf. Vermißt wird seit Montag die 16 Jahre alte Frieda Kapitalvermögen nicht zu verstenern. Ein Einjähriger Grünwald Schulz, Stieftochter des Tischlers Ostar Dotscher. Angeblich war an seinem Dienstort zur Gemeinde- Einkommensteuer heranbegab sie sich nach ihrer Arbeitsstelle; sie hat jedoch am Sonnabend gezogen worden. Er protestierte dagegen und flagte schließlich im dort ihre Entlassung erhalten. Sie war befleidet mit schwarzem Verwaltungs- Streitverfahren auf Freistellung von der Steuer, weil Kleid, ebensolchem Umhang, schwarzem Hut, Schnürstiefeln, weißen er als Einjähriger eine servisberechtigte Militärperson sei. Seiner Strümpfen; dieselbe ist schmächtiger Statur, dunkelblondes Haar, rote Klage wurde auch stattgegeben und er von der Steuer freigestellt. Ohrringe. Etwaige Mitteilungen über den Verbleib des Mädchens Das Ober- Verwaltungsgericht als letzte Instanz billigte die Freiwerden erbeten an Ostar Dotscher, Glasow str. 67, vorn I, stellung mit der Begründung, daß Einjährige nach der ganzen Rigdorf. Militärverfassung, ungeachtet der Vorteile mit Bezug auf Verpflegung, Selbstunterhaltung usw., doch zu den gemeinen, servisberechtigten Militärpersonen gehörten. Letzteres trete besonders im Manöver hervor. Sie unterlägen deshalb auch nicht während der Dienstzeit der kommunalen Besteuerung ihres Einkommens aus Stapitalvermögen. Vermischtes. Wien Barometerstand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. C. 5° C. 4° R. Stationen Barometerſtand mm Windrichtung Windstärke Better Temp. n. C. 1 wolfen! 15 5° C. 4° R. 18 Haparanda 757 SSD 2 halb bd. 14 760 SD 5 wolfig 16 766 DSD 2wolfen! 20 1 wolfen! 20 Aberdeen 3wolfen! 17 Paris wolkenl 19 766 Still Wetter- Prognose für Freitag, den 3. Juli 1903. Trocken, vorwiegend heiter und warm bei mäßigen westlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Briefkasten der Redaktion. Juriftifcher Teil. von 7 bis 9% ihr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends Die Glück 100. Die Statuten sind außerordentlich unklar abgefaßt. Ansicht, daß die freiwillig oder unfreiwillig ausscheidenden Mitglieder ein Recht auf Teilnahme an dem Erlös der während ihrer Mitgliedschaft geMarienfelde. Am Sonntag, 28. Juni, fand im hiesigen Schulhause spielten Lose haben, erscheint als die zutreffende. eine Gemeindevertreter Sigung statt, zu dem Zwecke, berger 91. B. C., Oranien Unendlich oft haben wir davor gewarnt, Versicherungsdem scheidenden Amtsvorsteher Major a. D. Denk ein Ruhegehalt von verträge abzuschließen, ohne sich genau auf Grund der Formulare für die 1500 M. zu bewilligen. Nachdem der Gemeindevorsteher die Sache Police und auf Grund der Statuten über die Tragweite des Vertrages zu begründet und dabei auch bekannt gegeben hatte, daß Herr Dent informieren und niemals auf mündliche Zusicherungen bisher ein Gehalt inklusive Pension von sage und schreibe der Agenten etwas zu geben. Ob es sich um Lebens8200 Mart, bezogen habe, außerdem noch freie Erziehung oder um " Boltsversicherungen" oder um. Versicherungen mit andren feiner Söhne in der Lichterfelder Kadettenanstalt genießt, trat GeNamen handelt, ist ganz gleich. Hätten Sie unsre Warnungen beachtet, jo wäre Ihnen die Enttäuschung erspart geblieben. nosse Greulich der Forderung energisch entgegen. Die Gemeinde Drei Feuerwehrleute verbrannt. In Oberwangenbach bei m. S. 100. 1. Die Hundebesitzer haften voll für den von den Hunden fei feiner Zeit nicht danach gefragt worden, ob sie Herrn Denk als Mainburg brach, wie aus München vom 2. Juli gemeldet wird, angerichteten Schaden. 2. Gegen Festsegung der Strafgelder, die erhoben Amtsvorsteher haben wolle, sondern er sei ihr einfach aufoktrohiert in der vergangenen Nacht Feuer aus, das mehrere Gebäude zer- werden können, ist Beschwerde an die Gewerbedeputation zulässig. worden, ebenso wie jezt sein Nachfolger, der Herr Oberstlieutenant störte. Als nach Ausbruch des Feuers Feuerwehrleute sich in eine A. K., Friedrichsberg. 1. Nein. 2. Der Vermieter ist im Recht. Nein. Müller. Als es bekannt wurde, daß Dent sich zur Ruhe sehen wolle, Stallung begaben, um das Vieh zu retten, stürzte das Dach ein D. Sch. 41. M. H. Der Verwalter ist im Recht. hatten sich verschiedene Herren aus der Kommunalverwaltung, und begrub die Feuerwehrleute unter den Trümmern. M. S. 43. 1. Nein. 2. Ja. E. 1000. 1. und 2. Nein. 3. Jeder Drei Feuerunter anderm auch Herr Gemeindevorsteher Notar und das Amtsgericht des Wohnortes ist zuständig. in wehrleute sind verbrannt, drei schwer verletzt, einige werden noch Die Eingabe ist an das Landgericht zu richten, welches über die Scheidung Westpfal F. B. 33. Mariendorf, gemeldet, es sei aber feiner dazu gekommen, es vermißt. befunden hat. H. H. 33. Soweit ohne mündliche Rücksprache und ohne sei aber wieder ein pensionierter Militär genommen worden. Wie lange wird es dauern, dann läßt dieser sich ein Ruhegehalt be- Destreich) wird gemeldet: Der Menageriebefizer Mali wurde gestern Mutter das Erziehungsrecht behalten, so muß fie schleunigst einen Antrag Von einem Bären zerfleischt. Aus Senftenberg( Nieder- Einsicht in die in Betracht kommenden Schriftstücke ersichtlich, sind Sie zur Bestreitung der Begräbniskosten mit verpflichtet. F. H. 69. Will die willigen. Wenn sich auch die Summe auf die drei Orte Marien- von einem Bären angefallen, der ihm die Haut vom Kopfe herunterriß an das Amtsgericht richten, in dem sie darlegt, daß das Interesse des dorf, Lankwiz und Marienfelde verteilten, so wäre es doch unver- und beide Hände zerfleischte, so daß der Tod des Unglücklichen in Kindes eine Erziehung durch sie erheischt. antwortlich, wenn man bei einer Gemeindeſteuer von 140 Proz. der wenigen Minuten eintrat. artige Gelder bewilligen wollte. Würde die Pension dem Herrn Denk bewilligt, so betrachte es sein Nachfolger als selbstverständlich, daß Sieben deutsche Touristen vermißt. Sieben deutsche Studenten sie auch ihm zugestanden werde. Von einem Arbeiter verlange man, der Rechtswissenschaft an der Genfer Universität, die am Sonndaß er bei einem Einkommen von 700-900 m. schon spart; wenn abend zu einem Ausflug nach dem Montblanc aufbrachen, werden Herr Dent 8200 M. bezogen habe, dann könne er auch soviel gespart seitdem vermißt und man ist in Besorgnis über ihr Schicksal. haben, daß er die Gemeinde nicht in Anspruch zu nehmen brauche. Falls sie nicht im Laufe der Nacht hier eintreffen, werden Herr Denk habe aber außerdem immer noch eine Pension von über Donnerstag früh zwei von hiesigen Alpinisten gebildete Hilfs 4000 M., damit kann er noch ganz gut auskommen. Die bürger- kolonnen nach Chamounir zur Aufsuchung der Vermißten ablichen Vertreter stimmten dieser Auffassung zu und so wurde dieses gehen. Eine Meldung vom Donnerstag besagt: Bisher fehlen noch eigentümliche Anfinnen einstimmig abgelehnt. jegliche Nachrichten über den Verbleib der sieben in das Montblanc- Gebiet abgegangenen deutschen Studenten. Der Bürgermeister von Chamounig telegraphierte dem hiesigen Alpenklub, er habe eine Hilfskolonne zur Aufsuchung der Vermißten ausgerüstet, eine andre kolonne, bestehend aus dreißig hiesigen Alpinisten, geht heute vormittag nach St. Gervais ab. Gerichts- Zeitung. Ein Unglücksfall, der durch das unsinnig schnelle Fahren der Schlächterwagen herbeigeführt wurde, geTangte gestern vor der zweiten Straffammer des Landgerichts II zur eingehenden Grörterung. Der Kutscher August Fischer befand fich wegen fahrlässiger Tötung auf der Anklagebank. Am 26. Januar dieses Jahres verließ ein 7jähriger Knabe das Haus Rankestr. 133 in eiligem Lauf, um für seine frante Mutter eine eilige Besorgung zu machen. Die Mutter sollte ihr Kind nicht wiedersehen. Als der Knabe über den Fahrdamm lief, wurde er von einem Schlächterfuhrwert, welches in rasendem Tempo dahergesaust kam, zu Boden gerissen und überfahren. Er ist infplge der erlittenen schweren VerEine weitere Nachricht besagt: Eine Expedition des Pioletklubs ging heute morgen um 23 Uhr, mit Seilen und Proviant ausExpedition zählt 22 Mann, wovon die eine Hälfte über Chamounir, gerüstet und von drei Freunden der Vermißten begleitet, ab. Die die andre über Gervais geht. Dreifacher Mörder. Arad, 2. Juli. Der Kutscher eines Grundbesitzers in Jenko, Namens Stefan Szabo, welcher mit der Frau seines Dienstherrn ein Liebesverhältnis unterhielt, dem ein Zwillingspaar entsprossen ist, wurde von Gendarmen wegen Diebstahls verLand 2 Mark. südwestlicher Borort, WochenAbzahlung. Barzelle 60 Rth. 300 Mart, nur mündlich, verkauft Hinsche, Wißmannstr.4.[ 18992* Schmidts Zahn- Institut Amerik. Zähne v. 2 M. an, Moritzplatz, Haus Café Aschinger. schmerzloses Bahnziehen, Plombieren. Mitgliedern v. Gewerkschaften u. Wahlbereinen 10 Proz. Rabatt. M. 2. 1000. Nein. Arbeiter- Radfahrerverein ,, Berlin", Sonntagmittag 1 Uhr: Brandenburger Thor nach Hacken felde bei Spandau zum Bezirksfest. Es wird gebeten, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. NB. Die Mitglieder werden er * sucht, Billets zum Gaufest recht zahlreich zu entnehmen. Dieselben mäßigten Preis von 80 Pf. zu haben: zu haben. In unsrem Verlage noch zum er- sind heute auf der Vereinstonr Socialismus in Bibel und Talmud b. Heinr. Galandauer, Sobort.( Böhm.) Joh. Wirthsche Hofbuchdruckerei Aktiengesellschaft, Mainz.[* Unverfälscht. Deutscher legungen bald nach der Einlieferung in das Krankenhaus gestorben. haftet. Vor seiner Abführung bat Szabo die Gendarmen, nochmals Honig! Bienenhonig, best. Dualit Eine weitere Folge dieses traurigen Ereignisses war, daß auch die in das Haus treten zu dürfen, um seine Habfeligkeiten zu holen. verf. die 10 Pfunddoje zu 7,00 M., 5 Pfd. gramerfüllte Mutter des Knaben verstorben ist. Der Angeklagte Daselbst angelangt, tötete Szabo die im Bett liegende Frau und 4,30 M. franco. Garant. Rücknahme. führte im Termin zu seiner Entschuldigung an, daß der Knabe auf deren Zwillinge. Nur mit Mühe konnte der rasende Mörder über- E. Reil, Nordlano feinen Anruf vor Schreck auf der Stelle stehen geblieben sei, anstatt wältigt und abgeführt werden. Augustsehn, Oldenbg. vor- oder rückwärts zu laufen. Der Angeklagte sei außer stande 234 Bergleute verunglückt. London, 2. Juli.( Bureau Laffan.) gewesen, seinem Pferde noch im letzten Augenblick eine andre Angeklagte hierzu wohl im stande gewesen wäre, wenn er nicht so 30. Juni, die durch Schlagwetter entstand, wurden nach einer New übertrieben schnell gefahren wäre. Der Staatsanwalt beantragte Yorker Meldung der„ Daily Mail" 234 Bergleute getötet. Von den Album- und 42/16 ff. Kalbleder aus einem Stück mit Goldtasche Mk. 1,45. Lederwaren- Fabrik Oskar Gundau, Gr. Lager aller Arten Lederwaren u. Schmucksachen zu bill. Preisen. Oranienstr. 30, Ecke Adalbertstrasse. Richtung zu geben. Nun bekundeten aber sämtliche Zeugen, daß der Bei der Bergwerks- Explosion in Hanna( Wyoming) am Westend- Charlottenburg. ein Jahr Gefängnis, der Gerichtshof erkannte auf fechs Monate Verunglückten waren 105 Finnländer, 50 Neger, die übrigen Ameri- Zur Roßtrappe", Spandauer Berg. Gefängnis. faner. 46 Mann wurden gerettet. Durch die lange Dauer des Pommernbank- Prozesses ist auch Folgende originelle Warnung wird in dem„ Silberberger durch die Anordnungen, welche in Betreff der übrigen Verhand- Stadtblatt" vom 20. Juni veröffentlicht:" Ich Warnige Jede Person Yungen getroffen waren, ein Strich gemacht worden. Eine neue das niemant diesen Namen Schnella Becke aus Sprechen darf so ist Zweites Restaurant von der Kastanien- Allee. 20212* Haltestelle der Straßenbahn. Angenehme Familien- Unterhaltung und Tanz. Kaffeeküche ist pon 2 Uhr ab geöffnet. Karl Klabunde. Es ladet ergebenst ein Stiller's Schuhwaren Räumungsverkauf Extra- Preise für die Reise, so weit der Vorrat reicht! Herren- Schnürstiefel nur Friedrichstrasse 62, Ecke Kronenstrasse. braun und rot Kalbleder, braun und schwarz Chevreaux, braun Chagrin Ziegenleder, schwarz Chevreaux Schnür- und Knopfstiefel, mit Lackbesatz, ebenso noch viele Arten Halbschuhe braun und schwarz Wert bis M. 13.50, jetzt durchschnittlich Herren- Schnürstiefel schwarz Chevreaux, schwarz Wichskalb leder, braun Chagrin- Ziegenleder, Goodyear-Welt, Wert bis M. 16.50, jetzt durchschnittlich Herren- Schnürstiefel besatz, braun Kalbleder, braun Chevreaux, Goodyear- Welt schwarz Boxkalf, schwarz Chevreaux, Idasselbe mit LackWert bis M. 18.00, jetzt durchschnittlich Amerikanische Herrenstiefel bekannte Marken, wie Hanan& Son, Clapp, Johnston& Murphy, schwarz und braun Chevreaux, schwarz und braun Kalbleder Wert bis 26 M., um damit gänzlich zu räumen jetzt jedes Paar 890 1025 1225 M. 1675 Grosse Mengen Kinder- Schuhe und-Stiefel farbig und schwarz. Kleine Grössen bis No. 24 zu enorm billigen Preisen. Damen- Knopf- und Schnürstiefel 590 braun Leder Damen- Knopf- und Schnürstiefel braun und rot Chagrin- Ziegenleder, schwarz gén. Kalbleder Damen- Knopf- und Schnürstiefel braun und rot Ziegenleder, Goodyear- Welt, schwarz Kalbleder und Chevreaux.. 5ºº 690 M. 810 Damen- Knopf- und Schnürstiefel 1025 schwarz Chevreaux und Boxkalf, braun Kalbleder Damen- Knopf- und Schnürstiefel schwarz und braun Chevreaux, Goodyear- Welt, darunter einige Sorten mit Louis XV.- Absatz .. Wert bis 21 M. Damen- Halbschuhe, schwarz zum Schnüren, zum Knöpfen oder mit Spangen • Damen- Halbschuhe, farbig zum Schnüren, zum Knöpfen oder mit Spangen 1220 25 325 3.50 300 ... 4.50, 3.50. Damen- Schuhe, ausgeschnitten oder mit Spangen, Lack, Chevreaux und Ziegenleder . par ben antet her auferate Urania. Schiller- Theater. Für Inhalt Inserate) übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Freitag, den 3. Juli. Anfang 7 Uhr: Neues Operntheater. Die Geisha, oder: Eine japanische Theehaus. geschichte. Weften. Alt- Heidelberg. Central. Pick und Pocket. Anfang 8 Uhr: Schiller O.( Wallner Theater.) Berlin, wie es weint und lacht. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.) Der Raub der Sabinerinnen. Thalia. Das Alter. Kleines. Nachtasyl. Belle- Alliance. Der Schnizerfranzl bon Waldkirchen. Carl Weiß. Das Geheimnis des roten Hauses. Wintergarten. Specialitäten. Metropol. Neuestes! Allerneuestes! Passage: Theater. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Urania. Taubenstraße 48/49. Von der mann. Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Freitagabend 8 Uhr: Von der Zugspitze Berlin, wie es weint und zum Watzmann. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. lacht. Volksstück mit Gesang in 3 Aften ( 10 Bildern) von David Kalisch. Musik von A. Conradi. Sonnabendabend 8 Uhr: Im weissen Rössl. Passage- Theater.ſiſpiel in 3 Aufz. von D. Blumenthal Anf. Sonntags 3 Uhr, Wochentags 5 Uhr. Ende 11 Uhr. Carla Lingen in ihrem Repertoire. Oskar Saldow, Humorist. Erna Koschel. Josefine Delcliseur. Ganz Berlin zerbricht sich schon den fünften Monat den Kopf über AGA! die schwebende Jungfrau! 14 erstklassige Nummern. ber Bugipige aum at Castans Panoptikum Invalidenstraße 57/62. Stern warte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 Uhr. Kleines Theater. Unter den Linden 44. Anfang 8 Uhr. Friedrichstr. 165. Neu! Peter I. König von Serbien. Neu!! König Alexander+ + Nachtasyl. Königin Draga und G. Kadelburg. Sonntagabend 8 Uhr; Leyte Vorstellung vor den Ferien. Im weissen Rössl. Schiller- Theater N. | Ostbahn- Park. Schweizer- Garten am Königsthor, am Friedrichshain. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Am Küstrinerplatz. Rüdersdorferst. 71. Täglich: Theater unb Freitagabend 8 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Der Hermann Imbs. Täglich: Sonnaben bebend 8 Uhr: Gr. Konzert, Theater und SpecialitätenVorstellung. Raub der Sabinerinnen. Sonntagabend 8 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Montagabend 8 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Dienstagabend 8 Uhr: Letzte Vorstellung vor den Ferien. Der Raub der Sabinerinnen. Schloss Weissensee. ,, Zum Sternecker", Inhaber: C. Koch. Täglich: Grosse Theater- Specialitäten- Vorstellung. Riesenprogramm, 40 Nummern. Jm Bal champêtre: Grosser BALL. Illumination der Fontaine lumineuse. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfreudenfest mit Gratis- Verlosung. Jeden Donnerstag: Grosses Monstre- Elite- Feuerwerk u. Doppelkonzert. Jeden Sonntag: Grosses DOPPEL- KONZERT. Volksbeluftigungen aller Art. Kaffeeküche. Max Kliem's Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. Täglich: 17182* Grosses Konzert, Theater- und Specialitäten- Vorstellung. Jeden Montag: Sommerfest. Jeden Mittwoch: Die beliebten Kinderfeste. Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr ab geöffnet. 2 hochelegante Kegelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. In den Sälen: Familien- Kränzchen. Metropol- Theater. W. Noacks Theater Carl Weiss- Theater. Der grösste Erfolg dieser Saison! Zum 173. Male: Neuestes! Direktion: Robert Dill. Große Frankfurter Straße 132. Nur noch kurze Zeit: Brunnenstrasse 16. Das Geheimnis des roten Hauses. 84 Uhr: Titus Feuerfuchs Allerneuestes! der Mann mit den 4 Köpfen. Dramatische Revue in 5 Bildern. Anfang des Konzerts 6 Uhr, der VorGlänzendes Ballett. 300 Mitwirkende. Anfang 8 Uhr. stellung Uhr. Bei schlechtem Wetter: Vorstellung Rauchen überall gestattet. im Saal. Anfang 8 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntagnachm. 3 Uhr Parkett 60 Pf.: Maria Stuart. Im Garten: Konzert, Theater und neues Specialitäten- Brogramm. 5 Uhr. 11 Apollo- Theater. Bernhard Rose Theater WINTER CARTEN Täglich: Die Liebes- Insel. Der Kosmograph: Neue Bilder- Serie. George Osranis Burleske- Pantomime ( Der arme Onkel u. Yvette). Fröbels Allerlei- Theater früher Puhlmann. Schönhauser Allee 148. Inhaber: Wilhelm Fröbel. Heute Freitag: Der völlig neue, riesengroße Riesen- Juli- Spielplan mit Hugo Schulz E Leocardi X The Firms. Rossée X Hübele- Truppe. Fredoff. Dazu zum erstenmal das neue Gesangs- Volksstück in 3 Aften: Gesundbrunnen, Badstraße 58. 8 765 Neues Programm: Lorraines lebende Bilder. Neu! Sascha, Neu! Die zwei Paulis, Drahtseilkünstler. Peschder preisgekrönte Haar- Athlet. koffs russische Tanztruppe. Miss Votana, Schulreiterin. Charl. Baron, komische Dressur. Charles Hera, Jongleur. Miss Diana, amerikan. Taglioni, der größte Mann der Welt. Fred Dewey, Meisterschafts- Jongleur. Gebr. Vero, Akrobaten. Schmidt Hawkins, Humorist. Klara Antonie, Kostüm- Soubrette. Spiegeltänzerin. Die Scandias, Trapezkünstler. Elimanns Tyroler Königstadt- Kasino. Holzmarktstr. 72, Ecke Alexanderstr. Tägl. Jm herrl. Garten: Tägl. Grossart. Programm. Elly Deliasey, Eugen Milardo, Mac Harry Trio, Miss Bella Field, Lola 1. Paulo Delboe, Rud. Schaup. Mittwoch, Sonnabend, Sonntag: Tanz. Anfang 8 Uhr, Sonntags 5 Uhr. Sanssouci. Täglich im Garten: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Anfang: Sonntags Konz. 5 Uhr, Vorstell. 7 Uhr. Wochentags: Konz. 6 Uhr, Borstell. SUhr. Somnt., Mont. u. Donnerst. nach der Soiree: Tanz. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Jeden Tag: Konzert des berühmten Drchesters des Signor Vincenzo Ferrara. Donnerstag, Sonnabend, Sonntag im Kaiser- Saal: Tanz. Diez Specialitäten- Theater Landsberger Allee 76-77 ( Ringbahn- Station). Ob schön! Ob Regen! Täglich das unerreichte Riesen- Juli- Programm! E Gebr. Bellong. Senard& Berend. Mstr. Tertois. Elsa& Paul. Jescheck. Duskes Bioskop 2c. 2c. Sonnabend, Sonntag ut. Montag: 1 Tanz. Anf. Wochent. 5 Uhr, Sonnt. 4 Uhr. Artisten- Vorstellung, Ball Uhr. Entree 30 Pf. und Zum erstenmal in Berlin: Die lebende Mühle. Sensationsgymnastik der Familie Abends Szemanovicz. 10 Uhr: Die neue Firma. Ausstattungsposse m. Ges. in 2 Bildern. Gossmanns Konzert- Garten, SW., Kreuzbergstr. 48. Freitags: Norddeutsche Sänger. Montags: Hamburger Sänger. Bei ungünstiger Witter. i. Saale. Nachher: Kränzchen. Carl Schmidt, Büsten- Fabrik, BERLIN W., Taubenstr. 23, empfiehlt seine weltberühmten Stoffbüsten für jede Körperform. Figur wie nobensteh. von 7 Mk. bis 50 Mk. Unentbehrlich zur Anfertigung der Kostüme. franco. Man hüte sich vor wertlosen Nachahmungen. Katalog V gratis und 408L* Kopfläusenebst Brut verUnschädlich. Erfolg überraschend. schwinden sofort d In Drogerien 50 Pfg P Puffi“ Central- Verband der Maurer etc. Zahlstelle Berlin. Sonnabend, 4. Juli, in den Gesamträumen der Neuen Welt, Hasenheide 108-114: XII. Stiftungs- Fest. Im Garten: Grosses Konzert, Theater- und Specialitäten- Vorstellung. Bon 7 Uhr ab: Grosser Ball in dem neuerbauten Riesenjaale. Um 11 Uhr: Kinder- Polonaise mit Kinder Geschenken. Truppe. Mile. Derminy, Pariser Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 4 Uhr ab zur Verfügung. Sängerin. O'Neil u. Thorp, ExcenAnfang des Konzerts im Garten nachmittags 4 Uhr. Berlin auf Stelzen Kent, amerik. Sängerin. Der Biograph. mit Willi Agoston. Anfang 4 Uhr. Prater- Cheater Kastanien- Allee 7-9. Direttion: M. Kalbo. Taglia: Das Bild der Mutter. Boltsstück mit Gesang und Tanz in 3. Aften von A. Seelen u. D. Richter. Konzert und Ball. Außerdem das neue Juli- Attraktions- Programm. 1. a.: Georgette Langée, ExcentricLicht und Schatten Chansonnette. Resieps, tom. Zongleur. mit Arthur Winkler vom ThaliaTheater a. G. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. Relampagos, trobaten. Schröder u. Denter???? Affenstreiche, große Pantomime der Gelin- Truppe. Anf. 4 Uhr. Eintr. 30 Pf., num. Pl. 50 Pf. Reichshallen. Stettiner Sänger. In der Klemme. Humoreske von Mehsel. Anfang: Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Billets a 40 Pf. inkl. Tanz sind bei allen Bezirks- Dbleuten sowie im Verbands- Bureau zu haben. Um zahlreichen Zuspruch bittet Das Komitee. [ 143/ 1*] Bergschloss- Restaurant. Juh.: F. Mülle, Waidmannslust. Schönstes Lokal an der Nordbahn. Herrlicher Garten. 5000 Personen. Sonntag, den 5. Juli: Grosses Volksfest i veranstaltet von den Socialdemokraten des Bezirkes Waidmannslust( Kreis Niederbarnim). Konzert. 222/18 Maffengefänge. Turnerische Aufführungen. Volks: und Kinderbelustigungen. Bei eintretender Dunkelheit: Grosses Feuerwerk. Reigenfahren. Grosser Ball in zwei Sälen. Serren, die daran teilnehmen. zahlen 50 Pf. nach. Die Staffeeküche ist den geehrten Damen von 2 Uhr an geöffnet, a Liter 60 Pf. Kaffeneröffnung 2 Ühr. Anfang des Konzerts 4 hr. Billet 20 Pf. Das Festkomitee. Warenhaus A.Wertheim Frische ed Leipzigerstr. 132/135( Versand- Abteilung). Rosenthalerstr.27/ 29 u. 54.- Oranienstr.52/ 55 Erdbeeren soweit der Vorrat reicht, Natürlicher Citronensaft Pfund 30p Flasche ca. aus frischen Früchten Harzer Sauerbrunnen 1.80 Mk. 12 Liter Pf. 95 Pf. 20 Flaschen exclusive 2.50 Mk. Geroldsteiner Sprudel ,, Hansa" 20 Fl. excl. 3.50 Mk. Verband der Bau-, Erd- und gewerblichen Hilfsarbeiter Deutschlands. Zahlstelle Berlin I. Sonntag, den 5. Juli, vorm. 10 Uhr, in Graumanns Festsälen, Naunynstr. 27: Mitglieder- Versammlung. Zages Drdnung: 1. Abrechnung vom II. Quartal 1903. 2. Wahl der vier Bezirksleitungen. 3. Die Beschlüsse der Konferenz. 4. Verbandsangelegenheiten. In dieser Versammlung kommen die Protokolle vom Verbandstag und bom Bauarbeiterschuß- Kongreß zur Verausgabung. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. 39/4 Verein der Bauanschläger Berlins u. Umgegend. Sonntag, den 5. Juli, vormittags 11 Uhr, im Gewerkschaftshause Engel- Ufer 15( Saal 1): General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Kassenbericht. Bericht der Revisoren. 3. Vereinsangelegenheiten. 2. Neuwahl der Revisoren. 33/10 Mitgliedsbuch legitimiert. Beiträge werden nur von 9 bis 10%, Úhr angenommen. Aufnahme neuer Mitglieder. Die Dampferpartie findet am 13. Juli nach Strandschloß Müggelsee statt. Billets sind in der Versammlung und in den Arbeitsnachweisen zu haben. Der Vorstand. Bergschloss- Restaurant Waidmannslust. Schönstes Lokal an der Nordbahn. 5000 Personen fassend. Allen Bereinen und Gesellschaften bestens empfohlen. 13242* Ferdinand Mülle. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Seute, Freitag, abends 8% Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Sitzung der Ortsverwaltung. Zur Reiseausstattung. Elegante ostümröcke prima Verarbeitung, tadelloser Sitz, vorzüglicher Schnitt, in allen Längen und Weiten vorrätig, schwarz und farbig, in Satintuch, Cheviot, Alpacca, Etamine, melierten Zwirnstoffen, Naturleinen, Grenadineleinen, Satindrell und Piqué jetzt 2, 3, 4, 6, 8, 10 Mk. Amerikanische fussfreie Reiseröcke jetzt 5.75 Mk. Seiden- Damast u. Merveilleux- Costümrock jetzt 20 u. 25 Mk. Waschblusen jetzt 1.50 2.50 4 Mk. Seiden-, Bast-, Woll- Blusen jetzt 3, 5, 7, 9 Mk. Jacken- und Blusen- Costüme, für Promenade, Strand und Reise, in tadelloser Verarbeitung u.reinwollen dekatierten Stoffen statt 20 bis 50 Mk. jetzt 7.50 9. 10. 15 Mk. Elegante Gesellschafts- Costüme jetzt 15.- 20.- 25,- Mk. Wasch- Costüme und-Röcke jetzt 2.- 3.- 5.- 10.- Mk. Elegante seiden Foulard, Organdy und seiden LeinenCostüme statt 50 bis 75 Mk. jetzt 15.- 20.- 30 Mk. Paletots, Saccos u. Jacketts jetzt 6.- 8.- 10 Mk. Bestickte Tüll- u. Ripskragen jetzt 6 u. 8 Mk. Trauerkleider 20 Mk. auch n. Mass in 24 Stunden. Gummi-, Regen- und Staubmäntel jetzt 8 Mk. 10 Mk. Morgenröcke, Matinees u. Unterröcke jetzt 2.- 3-5 Mk. Restaurant Rieck- Werder Sielmann& Rosenberg Flakensee Woltersdorfer Schleuse, Werderftr. 37, empfiehlt sich Vereinen und Familien zum angenehmen Aufenthalt. Schöner fchattiger Garten. Grofser Canzsaal. Neichhaltige Speisenkarte zu jeder Tageszeit. Civile Preise. Gute Küche. Diverse Biere und Weine. Große und fleine Sommerwohnungen zu bermieten. Für Juli und August noch einige Tage an Vereine und Gesellschaften Gustav Rieck. zu vergeben. [ 18912*] Volkshaus Charlottenburg Rosinenstrasse 3 Sonntag, den 5. Juli 1903 Sieges- Feier veranstaltet vom Socialdemokratischen Wahlverein in den Gesamträumen des Volkshauses. 250/ 13* Vokal- und Instrumental- Konzert unter Mitwirkung namhafter Künstler und der gesamten ArbeiterGesangvereine Charlottenburgs. Prolog gesprochen vom Genossen Dr. Alberty. Festrede, gehalten vom Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil. Nachmittags 4 Uhr: Gartenkonzert. Kaffeeküche von 2 Uhr ab geöffnet. Eintritt 25 Pf. Kinder frei. Herren, die am Tanz teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Jedes Wort: Pfennig: Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 16 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Kommandantenstrasse, 13 8, 12, 15-90 M. Ecke Lindenstrasse. Massanfertigung. Schlafmöbel- Bazar ,, Baby" Centrale Invalidenstr. 160. Filialen: Potsdamerstraße 35, Tauenzienſtr. 7a a. d. Lüzowstraße. Beusselstr. 18 Belle- Allianceftr. 107 Dranienſtr. 31 Reinickendorferstr. 20 Brunnenstr. 92 Frankfurterstr. 115 Fertige Betten und MetallBettstellen für Kinder und Erwachsene. bon 22,50 M. an. 10, 15, 21-75 M. * Nachruf. Am 30. Juni 1903 verstarb nach furzem Strantenlager unser ältestes Mitglied, langjähriger Borsigender und Ehrenmitglied unsres Vereins Otto Tockan im 56. Lebensjahre. Wir verlieren in dem Verstorbenen einen Freund, der an Pflichttreue und Sangesfreude allen Mitgliedern ein leuchtendes Vorbild war. Seine persönliche Liebenswürdigkeit ließ ihn die Herzen aller Sangesbrüder, mit denen er in Berührung fam, für fich gewinnen. Uns ist sein Verlust nahezu unersätzlich, und nur der Trost, daß sein edles Beispiel reiche Früchte tragen möge, läßt uns beruhigt in die Zukunft bliden. Sein Andenken wird bei uns nie erlöschen! Er ruhe in Frieden! Gesangverein ,, Sängerkranz 1853", Berlin. Danksagung. 23306 Allen Freunden und Bekannten sowie den Kollegen der Leitergerüstbauer Berlins und Umgegend meinen innigsten Dank. 20232 Witwe Kurlandt nebst Geschwistern. PrinzenDr. Simmel, Str. 41. Specialarzt für[ 8/ 17* Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12 2-4. Socialdemokrat. Wahlverein f. d. 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis. ( Süd- Osten.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Lithograph Roman Wallicht Adalbertstr. 84, Stadtbez. 83, gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am 4. Juli, nachmittags 6 Uhr, von der Leichenhalle des städtischen Friedhofes in Friedrichsfelde aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 243/8 Der Vorstand. Lithographen- Filiale( III) Berlin des Vereins der Steindrucker und Lithographen etc. Deutschlands. Am Mittwoch, den 1. Juli, verstarb unser langjähriges Mitglied, der Lithograph Roman Wallicht im 35. Lebensjahre. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonnabend, den 4. Juli, nachmittags 6 Uhr von der Leichenhalle des städtischen Friedhofs in Friedrichsfelde aus statt.[ 23426 Um zahlreiche Beteiligung ersucht Die Verwaltung der Filiale III. 1000 Mk. Belohnung. Unfre Lagerbestände in Herren- Stoffen verkaufen wir unter eidesstattlicher Versicherung wegen vorgerückter Saison bis zum 15. Juli genau zu Selbstkostenpreisen. Die Stoffe sind für jedermann sichtlich in unfren Schaufenstern und Geschäftsräumen mit öffentlichen Preisen ausgestellt. Obige Belohnung sichern wir denjenigen zu, welche uns nachweisen, daß unsre Verkaufspreise für genannte Zeit nicht Selbstkostenpreise sind. Teilzahlung Cuchfabrik- Tiederlage gestattet. Bei größeren Raten Kassapreise. Liefer. desPost- Sparu. Vorschuß- Vereins. Kleine Anzeigen. Ringschiffchen, Bobbin, Schnell näher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00. Stopniderstraße 60/61, Prenzlauerstraße 59/60 und Große + 97* Frankfurterstraße 43. Restaurant, schönes gangbares, 4 Jahre in einer Hand, ist verkäuflich Havanaeinlage, Felirbrasil und wegen Uebernahme eines Bahnhof- Sumatradedblatt für 3,30 das Hundert Restaurants Görliger Ufer 35.+ 14* offeriert ein leistungsfähiger CigarrenBahnhof Wildau, bei Zeuthen, fabrikant an Händler. Offerten L. 4 Hoherlehme, Schwarzkopffabrit, Göre Expedition. liber, hochgelegene prachtvolle Baustellen, Rute 20 Mart, ohne Anzahlung, nur Zinsen 10 Jahre fest. Bermittler erhalten 20 Mark AbschlußPrämie. Dornblatt, Gastwirt, Hoher17018* lehme. 21686* Vorfährige elegante Herrenhosen aus feinsten Stoffen 9 bis 12 Mart. Verkauf Sonnabend und Sonntag. Versandhaus Germania, Unter den Linden 21, II. 23316 Rechtsbureau. Langjährige Er Wandrey kauft Schneiderabfälle, folge! Fabisch, Grüner Weg vierund- Alte Jakobstraße 1. neunzig( Andreasplak) Gerichts- 2 Vereinszimmer noch einige Tage beistand, Eingabengesuche, Rat- in der Woche frei. Frizz Kieniz, Große erteilung. Frankfurterstraße 133. + 43* Rechtsbureau Betsch, straße 97. 22815* Brunnen 17358* Betten reinigt täglich, Preis nur 3 Mart. Reglaff, Alte Jakobstraße 57. Kunststopferei von Frau Kolosky, Vermietungen. Steinmezstraße 48, Duergebäude hochbierhalle sofort zu vermieten BeuffelSaal mit Nebenräumen und Stehparterre. straße 9. +88 Wohnungen. Kleinwohnungen, herrliche, sofort billigst, Bellestraße 15( Osten). 8/ 14* Mühlenstraße 8, nahe Warschauerbrücke und Oberbaum, find Ross- Strasse 2 Koch& Seeland. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. bis 4 Uhr angenommen. Stellenangebote. Achtung, Holzarbeiter! Zuzug nach der Bautischlerei C. Kortüm, Bilderrahmenmacher verlangt Bruedner, Ritterstraße 48. 23416 Zehdenickerstraße 21, ist streng Ausschnitzer und Kitter auf Gold- fernzuhalten. leisten verlangt E. Joers, Staliger- 83/ 5* Die Ortsverwaltung. straße 28. +14 Tüchtige Farbigmacher verlangt Achtung, Kürschner! Strautstraße 39. Arbeiterinnen zum Sortieren von Zu den jekt bewilligten 35 Firmen Papierabfällen gesucht. Samuel Meher, tommen folgende fünf der Belzbranche Tegelerstraße 40/41. 1746 hinzu, so daß jekt 550 Arbeiter und Lederfärberei sucht Arbeiterinnen. Arbeiterinnen zu unsern Forderungen Schönhauser Allee 71a. +66 arbeiten. R. Scholze, Christburgerstr. 36. Tüchtige Belegerinnen und Burschen R. Wenzel, Blücherstr. 13. Leonhard, Schlesischestraße 31. 23435 H. Berger, Grüner Weg 18. für Grundiererei verlangt Mag A. Feldmann, Seydelstr. 27. R. Henze, Vertreter der Firma Gebr. Kartonarbeiterinnen, geübte, berWolf, Linkstr. 1. 23286* Fahrradgesuch, auch defekt, Raz91/ 1* laff, Schönhauser Allee 163a. 1718* Alte Goldsachen, Bahngebisse, Steppdecken billigst Fabrik Große Platin, Silber tauft Schneider, Gardinenhaus Große Frankfurter Frankfurterstraße 9, parterre.+ 37* Brunnenstraße 137, Goldschmelze. ftraße 9, parterre. + 37* 1000 neue Nähmaschinen gebe auf Mittagstisch, vorzüglich, mit Herrenanzüge, Sommerpaletots, Abzahlung, ohne Anzahlung. Lang Bier fünfzig Pfennig; große Aus Herrenhofen, zurückgesezte hochvor schiffchen, hocharmig, komplett, mit nehme spottbillig. Deutsches Bersand- allen Apparaten. Elegante Auswahl. Abendtisch zu fleinen Breisen. Gutgepflegte Biere. Vereinszimmer, haus, Jägerstraße 63. 22636* stattung, brei Jahre reelle Garantie. 30 bis 50 Personen, auch zu ZahlWeiche Herrenhüte, gute Qualität, für die Güte meiner Nähmaschinen stelle passend. Heinrich Hoppe, AcerStück 95 Pfennige. Bessere Sachen sprechen Tausende meiner Kunden. Straße 21( neben der Markthalle).* E. Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe enorm billig. Hutfabrik, Comptoir Raiserstraße 25A, früher Barnim- der Landsbergerstraße. Alte Maschinen 1727* ftraße 4 und 5. Sonntags geöffnet.* nehme in Zahlung. Auch die Sonntagsanzüge sind am Teppiche!( fehlerhafte) in allen Größen für die Hälfte des Wertes besten und billigsten bei Schlesinger, Turmstraße 85. 93/ 2* Restauration zu verkaufen, zuErfragen Köpnicker- 6325. Spottbillig Teppiche, Betten, fällig, billig. straße 163 bei Finkel. 23296 Steppdecken, Gardinen, Portieren, Wäsche, Anzüge, Remontoiruhren, Junge Staare, rote Kreuzschnabel Uhrtetten, Regulatoren, Möbel, 1,00. Bierkant, Kastanien- Allee 34. Spiegel, Bilder. Leihhaus Neander- Posamentier- Geschäft verkauft sostraße 6. Teilzahlungen gestattet. fort Wessel, Behmestraße 29. Eine Stube fofort zu vermieten Steppdecken, spottbillig, Fabrit Drehrolle zu verkaufen, Rigdorf, Vereinszimmer. Lier, Alte Jakob- bei Kron, Warschauerstraße 20, rechter Weinstraße 20. + 97* Kaiser Friedrichstraße 19. 2336b* ftraße 119. 1705* Seitenflügel 2 Treppen. Fahrräder Reparaturen, FahrMöbel auf Teilzahlung, auch ohne zu bergeben. am billigsten Potsdamer Stangenbier. Franke, Anzahlung ganze Wohnungs- Ein- räder Zubehörteile + 45* richtungen liefert die Möbelfabrik Große Frankfurterstraße14, Kämmereit. Borndorferstraße 8. A. Krause, Schüßenstraße 72.( Sein Fahrräder Verleihung. Einsizer, Stellengesuche, Bittgefuche fertigt Ladengeschäft). 1698 8weisiger, Dreifizer, billigst. Große billigst Poststraße 25, I geradezu. Frankfurterstraße 14, Kämmereit. 23326* zum 1. Oktober freundliche Hoj langt Anders Nachfolger, Adalbertwohnungen billig zu vermieten.Näheres ftraße 7. 17378* daselbst beim Verwalter. Mamsells auf Sacketts verlangt Nigdorf, Kaiser Friedrichstraße 86, Bollmann, Prinz Eugenstraße 7. Empfehle allen Genossen meine 40-80-500 Personen fassenden Fest- Ede Treptowerstraße, Wohnungen 3, fäle mit Bühne und Garten zur ge2,1 Zimmer und Zubehör, Stallungen, Weißbier ohne Lagerräume preiswert zu vermieten. fälligen Benußung. Wasserzusak. Borzügliche Küche, solide Näheres daselbst. Preise. Friz Wilfe, Brunnenstr. 188, dicht am Rosenthaler Thor, Amt III, im Teppichlager Brünn, Hackescher Markt 4, Bahnhof Börse." * 1742* 22956 Zuschneiderinnen auf Mädchenjaten erhalten bauernde Stellung Alte Leipzigerstraße 1 links. 1714* Sommerwohnung Neubabelsberg Stube, Stammer und Küche, billig zu 1704 vermieten. Erfragen Gartenstraße 59, Restaurant. +148 Vereinszimmer, Kurth, Laufizerstraße 46. + 14* Patentanwalt Dammann, Dranienstraße 57, Morigplak, bis abends 2325b neun. Vereinszimmer * 3 bis 9. 23336* Zimmer. Schlafstellen. Jm Arbeitsmarkt durch befonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile. Kaufmann, Mützenbranche: N. Salomon, Schwedterstr. 252. Nicht bewilligt haben und infolge deffen gesperrt sind folgende Firmen: Naumann, Jerusalemerſtr. 26. Doll, Niederwallſtr. 5. Marschall, Gertraudtenstr. 13/14. W. Reinicke, Reue Friedrichstr. 9/10. Jacob u. Landsberger, Riederwallst. 10. Wohlmann& Co., Spittelmarkt 11. A. Stiller, Jägerstr. 25. D. Lewin jun., Neue Friedrichstr. 59. F. Girke, Botsdamerstr. 111. J. Basiel- Ivanow, Breitestr. 3. Perleberg, Stronenstr. 21. L. Bauchwitz sen., Neue Königstr. 85. Jellenick, Blumenstr. 79. 1744 erste Kraft, Ende 20er u. völlig militär- Herpich Söhne, Leipzigerstr. 11. W. Nix, Barnimſtr. 41a. frei; im Genossenschaftswesen erfahren, seiner Thätigkeit wegen in der Heilbrun, Neue Königstr. 10. Kranich, Megerstr. 33. Arbeiterbewegung am Drte fleine Janklowitz, Hausvogtei- Platz 5. Stadt Norddeutschl. unmöglich geBillige Schlafstelle, auch soft macht, sucht, gestüßt auf gute Zeug- der Pelz- und Müzenbranche, die bis Außerdem gelten alle Werkstätten besser möbliertes Borderzimmer, 1 bis 2 Herren. Makowski, Kastanien- nisse und Ia Referenzen bald oder jekt als bewilligt nicht aufgeführt Herrenfahrrad und Damenfahrrad, Allee 70, III. +66 später irgend welche Beschäftigung. find, als gesperrt. auch defert, fauft sofort Friese, LandsGefl. Off. an die Exped. des„ Vorberger Allee 50. Preisangebote märts" unter P. 4. 23406* schriftlich. +128 Zahnschmerzen beseitige, ohne auszuziehen, absolut schmerzlos für immer. unbedingten Erfolg garantiere. Zahn 1,00. Zahnatelier Olivier, Annenstraße 26, gegenüber Thalia- Theater.* Parteigenoffen, wegen Aufgabe spottbillig Sofas, Garnituren, Bett- Kanarienroller 4,00, Vorschläger stellen, Matraßen, Tische, Stühle, 8,00. Neanderstraße 7. 9/2 Schränke, Küchenmöbel. Scholz, Restauration sofort zu verkaufen, Berlebergerstraße 37, an der Strom Witwe, alleinstehend. Schweizer, O., straße. + 88* Mainzerstraße 1. Nestauration, gutes Geschäft, preisTeppiche mit Farbenfehlern Fabrilniederlage Große Frankfurterstraße 9, wert zu verkaufen. Winkler, Werft+ 88* + 37* ftraße 13, born II. parterre. Fahrräder, Teilzahlungen, 125 Mart, Invalidenstraße 148, Stalizer1601* straße 40. Halbrenner, tadellos, 45 Mart, Verschiedenes. 23396 Arbeitsmarkt. Stellengesuche. zu den Tüchtige, selbständige Schriftenmaler für dauernd sofort gesucht. Zur Entscheidung kommen im Lauf dieser Woche folgende Firmen: G. A. Hoffmann, Gneisenaustr. 33. F. Darms, Raabestr. 15. F. Müntel, Liegmannstr. 13. Schmidt Nachf. Gebr. Wolf, Linkſtr. 1. Wir ersuchen die Kolleginnen und Kollegen dringend, nur durch unsren 9/ 1* Arbeitsnachweis( Restaur. Maquardt, Mendelssohnstr. 9) Arbeit nachzusuchen. Der Vorstand Schilder- Fabrik Borgmann, Düsseldorf. Rechtsbureau, Prozeßbeistand, Blinder Stuhlflechter bittet um Eingabengesuche, Raterteilung. Falt, Arbeit. Stühle werden Brunnenstraße vierzig. 23446* billigsten Preisen geflochten, fie werden Blujen, neueste Muster, sowie abgeholt und zurüdgeliefert, auch wird verkauft Umstände halber, Schulen- Unfallfachen.Rechtsbureau Bugger, Stostüme fertigt billig und chic an Sterngeflecht geflochten. A. Gläser, burg, Brunnenstraße 46.+106 Stegligerstraße fünfundsechzig.[ 1730* Junge, Blücherstraß. 39, II. 9/3 Muladstraße 27. Verantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin. Inseratenteil vecantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 22605 des Verbandes der Kürschner Berlins und Umgegend. 102/ 7* J. A.: Grandel, Borsigender.