Nr. 171. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Breis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Bost Abonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- BeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Auslan& Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 20. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel. zeile oder deren Raum 40 Pẞfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Versammlungs- Anzeigen 20 Bfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen. tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Noreffe: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Aus den Berichten der Fabrikinspektoren. Sonnabend, den 25. Juli 1903. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernibrecher: Amt IV. Mr. 1984. Besitzer väterlich ermahnt und verwarnt werden. Entschuldigend nach den für die Anfertigung von Präservativs bestehenden wird beigefügt, nicht selten seien es aber die Müllergesellen Bestimmungen fortzuführen. " Politifche Ueberficht. selber gewesen, die die ausgedehnte Arbeit herbeiführten ,,, weil Auch die Durchführung der Zinkhütten- Verordnung vom ihnen sonst das dabei zu verdienende Mahlgeld entgangen 6. Februar 1900 stößt nach wie vor auf Schwierigkeiten. Im Die Ausbeute, welche die diesmaligen Inspektionsberichte wäre". Auch in Pommern wurde eine große Mahlmühle mit Bezirk Oppeln hat dieselbe nur eine geringe Abnahme in über die Verhältnisse der vielfach als Heimarbeit betriebenen Dampf- und Wasserbetrieb Sonntags in vollem Gange ge- der Zahl der Arbeiterinnen, von 1425 im Jahre 1901 Cigarren- und Cigarettenfabrikation gewähren, ist ver- funden. Der Besizer erhielt eine gerichtliche Strafe von auf 1361 im Jahre 1902 1902 bewirkt. Auch auf die hältnismäßig gering. Der Berliner Bericht konstatiert für die 60 M., ein Zeichen, daß man hier jedenfalls den Gesellen Beschäftigungsweise der Hüttenarbeiterinnen hat dieselbe zur Anfertigung von Cigaretten dienenden Anlagen, deren In die größere Rückständigkeit nicht in die Schuhe schieben kann. wenig Einfluß gehabt; dieselben find nach wie haber und Arbeiter meist Ausländer- Griechen und Russen find, eine mehrfache Uebervorteilung der Arbeiter, die sich als den Betrieb von Steinbrüchen und Steinhauereien vom Generatorasche thätig. Eine dem oben erwähnten Bericht beiUeber die Wirkung der Bundesrats- Verordnung betreffend vor beim Anfahren der Beschickung, sowie beim Verladen von Ausländer erfahrungsgemäß wegen Unkenntnis der geseglichen 20. März b. J. liegen mehrfache Auslassungen vor. Dem gefügte Aufstellung ergiebt für den dortigen Bezirk einen aufVorschriften dagegen weniger zu sichern verständen. In der Bericht für Köln zufolge ist die Verordnung für den Bezirk betrieb. Während in den Zinkhütten des Kattowitzer Bezirks fallenden Rückgang der Bleierkrankungsfälle im ZinkhüttenCigarrenindustrie Treffurts wurden ungünstige Gesundheits- belanglos, da die 10stündige Arbeitszeit im dortigen Stein- betrieb. Während in den Zinkhütten des Kattowißer Bezirks verhältnisse festgestellt; nach den Mitteilungen des dortigen bruch- Gebiet bereits die allgemein übliche sei. Die Berichte 33 Arbeiter mit durchschnittlich 574 Tagen bleikrank waren, in den Jahren 1897 bis 1899 jährlich durchschnittlich Arztes kommt daselbst die Tuberkulose häufig bor, an der die für Berlin, Breslau, Hannover, Hildesheim stellen fest, daß erkrankten nach den Angaben der vorgeschriebenen KontrollGigarrenindustrie besonders beteiligt ist, so daß jetzt besondere die Bestimmungen betreffend die Dauer und die Art der erkrankten nach den Angaben der vorgeschriebenen KontrollErhebungen vorgenommen werden sollen. Ueber ungünstige Arbeit ohne nennenswerte Schwierigkeiten durchgeführt worden bücher in bücher in denselben Hütten 1901 nur 11 Arbeiter 219 Gesundheitsverhältnisse unter den Gigarrenarbeitern berichtet auch seien. Für Breslau wird eine Abnahme der in Stein- Tage und 1902 nur 9 Arbeiter 173 Tage an Bleikolik der Gewerbe- Inspektor zu Wesel.„ Danach erkrankten unter 1247 und Bleilähmung. brüchen thätigen Arbeiterinnen konstatiert. In Hildesheim urteilung", fügt der betreffende Gewerbe- Inspektor seinem „ Es entzieht entzieht sich meiner Bemännlichen und 178 weiblichen Gigarrenmachern 227 männliche hat die Verordnung für die Mehrzahl der Sandsteinbrüche Bericht hinzu, ob und inwieweit das auffallend günstige Er. tagen. Nach Prozenten erkrankten somit 18,2 Proz. der beschäftigt werden. Im Regierungsbezirk Arnsberg dagegen und 62 weibliche Personen mit 5117 bezw. 2495 Krankheits dahin geführt, daß sämtliche Arbeiter nur 9 Stunden be- Bericht hinzu, ob und inwieweit das auffallend günstige Er. be- gebnis den seit dem 6. Februar 1900 durchgeführten Ver. ſchäftigten männlichen und 34,8 Proz. der beschäftigten weib fanden allenthalben, selbst in Bezirken, wo die Steinbruch besserungen der Hütteneinrichtung zuzuschreiben ist. Wie früher lichen Arbeiter. Die durchschnittliche Dauer der Krankheit befizer zuvor schriftlich auf das Inkrafttreten der neuen Ver- liegt der Gedanke nahe, daß bei der Schwierigkeit einer ganz betrug bei den Männern 22,6 und bei den Arbeiterinnen scharfen Auseinanderhaltung verwandter Krankheiten der eine 38,6 Lage, und auf den Kopf der beschäftigten männlichen ordnung aufmerksam gemacht worden waren, Uebertretungen oder der andre Hüttenarzt gern das dem Hüttenleiter un38,6 Tage, und auf den Kopf der beschäftigten männlichen bezüglich der Beschäftigungsdauer statt. Widerhariger zeigten bequeme Wort„ Bleikrankheit" in den Krankenbüchern verArbeiter tommen 4,1 gegen 14 Krankheitstage auf den Kopf sich die Besitzer bei Einrichtung der vorgeschriebenen Unterkunfts- meidet. Auffallend ist jedenfalls gegenüber dem Rückgang der der gezählten Arbeiterinnen. Diese erheblichen Unterschiede räume. So mußte im Hildesheimer Bezirk dieserhalb gegen Bleierkrankungsfälle eine bedeutende Vermehrung der Nierenverdienen wohl eine weitergehende Beachtung, namentlich aber vier Besizer das Strafverfahren eingeleitet werden. Der Be- Bleierkrankungsfälle eine bedeutende Vermehrung der Nierenwerden sollten." Derselbe Beamte teilt dann noch statistisches räume durchweg sehr verbesserungsbedürftig seien, bevor sie dann, wenn in andren Bezirken ähnliche Erfahrungen gemacht richt für Trier betont, daß die jetzt vorhandenen Unterkunfts- erkrankungen und der Blutarmutfälle." Auf die Verhältnisse im Motor- Werkstätten- Betrieb werden Material über die Kindersterblichkeit in den Familien der Cigarren als den Bestimmungen der Bekanntmachung entsprechend anJni allgemeinen läßt sich von dem bundesrätlichen Arbeiterarbeiter mit. In einer Stadt seines Bezirks mit 9334 Einwohnern kamen 422 Geburten und 223 Todesfälle vor, gesehen werden könnten. In einer dem Gewerbe- Inspektor schutz auf für das letzte Berichtsjahr sagen, daß, abgesehen von Von den letzteren entfielen 107 auf Stinder unter einem Jahr. 3 Koblenz zur Prüfung vorgelegten Bauzeichnung waren auf geringen Besserungen in einzelnen Fällen, derselbe sich aufs Überall wird Auf 100 Einwohner starben somit 1,14 Stinder unter einem 117 Sitzpläge zeichnerisch nachgewiesen. Bei einer Raumhöhe Mut zu durchgreifenden gesetzgeberischen Aktionen findet. einer Grundfläche von 55,35 Quadratmetern nicht weniger als neue pro Jahr als ein Flickwerk erwiesen hat. vom grünen Tische aus herumgedoktert, ohne daß man den Jahr. In der genannten Stadt werden im ganzen beschäftigt; von 2,8 Meter hätte dies 1,32 Stubifmeter Luftraum für den Mut zu durchgreifenden gesetzgeberischen Aktionen findet. 471 Cigarrenarbeiter, die aber nicht alle in der Stadt felbft Stopf ergeben, während, wie der Bericht hervorhebt, das wohnen. Läßt man den letzteren Punkt ganz außer acht, so Mindestmaß, soweit sich bis jetzt ermessen lasse, auf 3 Kubikermittelt sich die Kindersterblichkeit in den Familien der Cigarrenarbeiter bei 17 in der Stadt vorgekommenen Fällen meter zu setzen sein dürfte. auf 0,61 vom Hundert, also auf das Dreifache der für die Trotz der Verordnung vom 5. März v. J. wird noch mehrBerlin, den 24. Jult. Gesamtheit der Einwohner gefundenen Ziffer." fach über die Thätigkeit von Kindern in Glashütten Slage Hochwasserschäden und reichsgeschliches Wasserrecht. Standalöse Zustände herrschen nach wie vor auf den geführt. So wurde in einer Glashütte des Bezirks Oppeln Die Hochwassergefahr ließe fich in nicht unerheblicher Weise Ziegeleien. Die herrschende Strise bringt es mit sich, daß ein 13½jähriger Stnabe im heißen Hüttenraum beschäftigt, durch ein reichsgefeßliches Wafferrecht erheblich mindern. namentlich bejahrtere Arbeiter durch außergewöhnliche Arbeits- während in einer Hütte des Bezirkes Lüneburg zwei noch Der Entwurf des Bürgerlichen Gesetzbuches ging wie in vielen Leistungen sich ihren Arbeitsplatz zu erhalten suchen. So war nicht 14 Jahre alte Knaben das Abtragen vor dem andren Dingen, deren Regelung die Begünstigung des Großgrundim Breslauer Bezirk auf einer Ziegelei zu Löwen der Ziegel- glühenden Ofen besorgten. Hütten des Glazer befizes geschmälert hätte, der Regelung des Wasserrechtes aus dem meister,„ ein schon älterer Mann, täglich 18-20 Stunden und Bezirks haben jetzt sämtlich durch Umbau der Glasöfen wege. Das wurde in der ersten Beratung im Plenum von socialan Tagen, an denen ein Ofen zu schließen oder abzufeuern statt der 17stündigen die 13- bis 14stündige Schmelzschicht demokratischer und freisinniger Seite getadelt. In der Kommission war, auch 36 Stunden thätig, ohne in der Zeit zum Schlafen durchgeführt. Nichtsdestoweniger liegt gerade aus diesem gelang es, eine Resolution zur einstimmigen Annahme zu gekommen zu sein." Klagen über ungewöhnliche Inanspruchnahme Gebiet ein skandalöser Fall von Arbeiterausbeutung und bringen, welche die Erwartung einer bald thunlich sten reichsgerade der Ziegelmeister lagen, wie der betreffende Bericht hervor. Ueberschreitung der gesetzlichen Arbeitsdauer vor. Ein feit gefeßlichen Regelung des gesamten Wasserrechtes, mit hebt, auch aus andren Teilen des Aufsichtsbezirkes vor. In dem 38 Jahren ununterbrochen in derselben Glashütte beschäftigt Einschluß der Vorschriften über Bewässerung und Entwässerung, Bericht über die Provinz Pommern heißt es, den Ziegel- gewesener Hüttenmeister war drei Tage und drei Nächte aussprach. Gegen diese Resolution erhob sich in der Plenarsizung brennern werde vielfach die vorgeschriebene Sonntagsruhe nicht hintereinander im Betriebe thätig gewesen. Er erhielt trotzdem vom 11. Dezember 1896 eine unerwartete Bekämpfung. Von freigewährt. Erfreulich ist, wenn der Hildesheimer Bericht in- ohne vorherige Kündigung vom Betriebsleiter seine Entlassung, tonservativer Seite bekämpfte v. Sardorff gleichzeitig in mitten der allgemeinen Rückständigkeit der Ziegeleiarbeiter von weil er, seiner Angabe nach, in der vierten Nacht aus Un- Namen des Freiherrn v. Stumm diese Zukunftsmusik". Ihm einem„ bemerkenswerten Fortschritt" in der Verkürzung der achtsamkeit einen Hafen hatte verschmelzen lassen. Die Ver- sekundierten der konservative Abg. v. Salisch, der Direktor Arbeitszeit zu melden weiß. Dagegen hielten die Lippeschen mittelung des Gewerbe Inspektors lehnte der Unternehmer schroff des Bundes der Landwirte Dr. Hahn, der CentrumsArbeiter mit großer Zähigkeit an einer 13-14 stündigen ab, auf Beschreitung des Rechtsweges verzichtete der Entlassene, abgeordnete Lerno und der Freisinnige Fischbed. Da Arbeitszeit fest. Nach wie vor ist auch die Thätigkeit schul- fürchtend, es werde dann seinen beiden in derselben Hütte arbeiten- bie Flüsse sich an die Landesgrenze nicht binden, sondern von einem pflichtiger Kinder auf Ziegeleien beobachtet worden. So wurde den Söhnen gleichfalls gekündigt werden." Die Untersuchungen Staat in den andern fließen, so konnte die Forderung eines einin einer fabrikmäßig betriebenen Ziegelei des Bezirks Oppeln über die Gesundheitsverhältnisse unter den Arbeitern des heitlichen Wafferrechts als notwendig nicht gut geleugnet werden. ein 9 jähriges Kind bei der Arbeit angetroffen, während Glazer Bezirks sind auch in diesem Jahre fortgesetzt worden. Da wurde denn von konservativer Seite vorgeschütt: eine Inangriffjugendliche Arbeiter zum Befeuern bon Ziegelöfen Danach entfallen auf 100 Glasschleifer im Alter von 14 bisnahme eines einheitlichen Wasserrechts würde der endlichen Fertigbis spät in die Nacht verwendet wurden, andre 20 Jahren 134,5 Erkrankungen der Atmungsorgane, 16,6 Erstellung eines preußischen Wasserrechts hindernd im Wege stehen. an Sonntagen auf Ziegelöfen als Brenner thätig waren. tranfungen an Rheumatismus oder Influenza. Die zwanzig. Der freisinnige Fischbeck befürchtete, im Gegensatz zu seinen ParteiIm Regierungsbezirk Frankfurt a. D. wurden in zwei Fällen bis dreißigjährigen Arbeiter weisen auf 100 Personen 129,4 freunden in der Kommission, daß eine einheitliche Wassergesetzgebung Kinder unter 14 Jahren angetroffen, für die der Kreisschul- Erkrankungen der Atmungsorgane, 359,2 Erkrankungen an die industriellen Interessen des Westens schädigen würde. Lerno, inspektor die schriftliche Bescheinigung ausgestellt hatte, daß Rheumatismus oder Influenza, 21,6 an Magenleiden und der in der Kommiſſion für dieſe Reſolution gestimmt hatte, fürchtete ihrer Beschäftigung auf der Ziegelei nichts entgegenstände. 1,4 Todesfälle an Schwindsucht auf. Von den Arbeitern für die Rechtsverhältnisse der Adjazenten. Mit Entschiedenheit " Ungefeßlich lange" Arbeitszeiten fonstatiert ferner der Wies- zwischen 30 und 40 Jahren kommen auf die gleiche Zahl sprachen sich für einheitliche Regelung des gesamten Wasserrechts badener Bericht und zwar galten diese nicht nur für die Er- 217,7 Erkrankungen der Atmungsorgane, 16,1 Erkrankungen die Redner der socialdemokratischen und der nationalliberalen Partei, wachsenen. Nach der überwiegenden Ansicht der Beamten an Rheumatismus oder Influenza, 40,3 an Magenleiden sowie der Vertreter der Freifinnigen Vereinigung und der Abgeordnete werden zumal die jugendlichen Arbeiter gleich lange beschäftigt. 1,6 Todesfälle an Schwindsucht. Bei den Arbeitern von 40 Dr. Spahn aus, der namens des größten Teils des Centrums Uebertretungen feien jedoch schwer festzustellen, da die jugend- bis 50 Jahren stellt sich das Verhältnis auf 259,1 Er- bie einheitliche Regelung des Wasserrechts als das„ allerdringendste lichen Arbeiter selber fast stets angeben, nicht über die zulässige frankungen der Atmungsorgane, 168,2 an Magenleiden und Bedürfnis" bezeichnete. Die Resolution wurde in ein wenig ab13,6 Todesfälle durch Schwindsucht. Danach wäre diesmal geschwächter Form angenommen. Der Bundesrat beschloß: der Beit beschäftigt zu werden. Die Hütten Auch auf die Verhältnisse in den Zuckerfabriken gehen die Zahl der Rheumatismuserkrankungen sowie der Prozentsah Resolution„ leine Folge zu geben". Abfällig kritisiert wurde die diesjährigen Berichte nur spärlich ein. Im Bezirk Oppeln der Todesfälle an Schwindsucht um einiges geringer als im dieser dem" Großgrundbesig leider so weit entgegenkommende Behat infolge der Verordnung vom 5. März v. J. eine Zucker- Vorjahre. schluß nur von socialdemokratischer Seite. Im übrigen blieb alles raffinerie mehrere Arbeiterinnen entlassen müssen. Auch dem Bezüglich der Verordnung für Gummifabriken und für wie es war. Selbstverständlich wurde auch im preußischen Breslauer Bericht zufolge hat die Zahl der in Zuckerfabriken die Vulkanisieranstalten für Gummi vom 1. März v. J. er- Landtag tein Finger zur Regelung des Waffer= beschäftigten Arbeiterinnen abgenommen. Eine Melasse- gehen sich die Berichte lediglich in allgemeinen Wendungen. rechts gerührt. Ein wirklich den Kulturinteressen dienendes entzuckerungsanstalt im Bezirk Breslau II Hat 19 Arbeite Den Berichten für Berlin, Breslau, Hannover und Köln Wasserrecht bedingt erhebliche Einschränkungen der Eigentumsrinnen weniger beschäftigt, außerdem in Aussicht gestellt, zufolge sind die Bestimmungen durchgeführt". In zwei ausbeutung durch den Großgrundbesitz, die durchzusetzen selbst im weitere Einschränkungen vornehmen zu wollen. Es besteht die Gummifabriken des Kölner Bezirks wurde festgestellt, daß hier Reichstag große Schwierigkeit haben würde. Inzwischen läßt man die Hoffnung, daß in den Rohzuckerfabriken des Bezirks Arbeite- teils von Arbeiterinnen selbst, teils in den auch Arbeiterinnen Bauern und Kleinbefizer einzelstaatlich erfaufen, rührt die Trommel rinnen später nur noch bei Arbeiten Verwendung finden zugänglichen Räumen zeitweise Gegenstände hergestellt wurden, für Liebesgaben, legt zu den durch Mildthätigkeit aufgekommenen werden, die, wie das Nähen von Säcken und Scheuern, die in einem für die Deffentlichkeit bestimmten Bericht nicht gut Geldern allenfalls noch ein paar Millionen, die so aufgekommenen der weiblichen Art entsprechen." Gleich gering ist die Ausbeute bezeichnet werden können". Gleichzeitig ergab die Ermittelung Summen führt man durch Quellen ab, auf die der Großder Inspektorenberichte über die Wirkungen der Müllerei- die bedenkliche Thatsache, daß des öfteren derartige Artikel grundbesitz den allergrößten Einfluß hat, und-wartet ab, bis das Verordnung. Der Bericht für Ostpreußen besagt, daß die Be- abhanden gekommen waren. Auf Grund des§ 120b der nächste Hochwasser wieder tausende Bauern und Kleinbesiger wirtstimmungen über die Arbeitszeit in Mühlen vom Jahre 1899 Gewerbe- Drdnung wurde verboten, diese in sittlicher Be- schaftlich vernichtet. Das ist Socialreform in Breußen- Deutschland noch nicht die gebührende Beachtung" finden, weshalb die ziehung außerordentlich bedenkliche Fabrikation anders als auch auf dem agrarischen Gebiete. Ohne einschneidende Beschrän # fungen des Eigentumsrechts des Großbesizers, insbesondere des aber interessant zu hören, wie jene Leute selbst sich aufführen, wenn Dresdener Untersuchungsrichter geladen, wo ihm eröffnet Waldbesitzers und der großen Adjazenten, ohne weitgehende Ver- einmal etwas sich ereignet, was dem Recht und der Gerechtigkeit wurde, daß auf Grund der der oben bezeichneten Notiz vom pflichtungen zum Schadensersatz für gemeingefährliche Ausbeutung des entspricht und darum ihnen mißfällt. Ein Zeugnis hiervon und Staatsanwalt Strafantrag wegen Majestätsbeleidigung ergangen Eigentums der Großbefizer ist eine wesentlicheilfe gegen ben Bertretern des Besizes innewohnt, giebt eine Aeußerung fuchungsrichter auch das Vaterland" mit der Denunziationszugleich ein Zeugnis des schier unglaublichen Hochmuts, der fei. In den Akten über den neuen Fall hatte der UnterHochwasserschäden unmöglich. Ein einheitliches reichsgesetz des Organs des aus befiger Berbandes, der notiz. Unter solchen Umständen kann kein Zweifel darüber bestehen, liches Wafferrecht, das in großen Zügen, natürlich nicht schablonenhaft, unter der Leitung des bekannten Dresdener Häuserspekulanten daß das„ Vaterland" der Urheber des Strafverfahrens ift. Darauf sondern unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verschiedenheiten Hartwig steht. Die Dresdener Stadtbehörden hatten an- kann das konservative Organ stolz sein. Um diesen Erfolg wird Deutschlands, fulturelle Mindestforderungen für die Staaten und dauernd den Arbeitern das Bürgerrecht bor aber das konservative Blatt von keinem anständigen Menschen für die Privatbesizer aufstellt, ist zur Abwendung der fast alljährlich enthalten unter künstlichen Auslegungen des Begriffs der beneidet werden. Uebrigens ist die inkriminierte Aeußerung derart, wiederkehrenden Hochwasserschäden mehr als je eine der dringlichsten Selbständigkeit, die erforderlich ist zur Bürgerrechts- daß es ausgeschlossen erscheint, daß daraufhin eine Bestrafung erAufgaben der Gesetzgebung. Wäre die Resolution vom 11. Dezember Erwerbung; auf diese Art gelang es auch, die Stadtverordneten folgen kann. Jedenfalls ist darauf zu rechnen, daß die Richter die 1896 in die That umgesetzt, so wäre der schlesische Hochwasserschaden Ober- Verwaltungsgericht die Beschwerden von Arbeitern für be- reaktionären Denunziationssucht. Bersammlung socialiſtenrein" zu halten. Jezt hat aber das Sache anders beurteilen werden, als das„ Vaterland" in seiner in dieser Ausdehnung unmöglich gewesen. So drohen andren preußischen Provinzen, besonders Brandenburg, und Mitteldeutschland rechtigt erklärt, die zurückgewiesen worden waren, weil sie nicht einen ähnliche schwere Kalamitäten. Freilich von Gesetzgebungsfaktoren, Hausbesizer- Organ, eignen Familienhaushalt hätten. Dagegen nun zieht wütig das Die Mandatsangelegenheit v. Haller. Aus Nürnberg wird das die uneingeschränkte Herrschaft der uns berichtet: die als ihre Aufgabe nicht die wirtschaftliche Hebung Deutsch- Seinigen im Stadtverordneten- Kollegium ein wenig gefährdet sieht, Die Vertrauens- und Wahlmänner der socialdemokratischen lands, sondern die Niederhaltung der Lebenslage der erwerbsthätigen zu Felde: Partei des Wahlkreises Nürnberg- Altdorf haben nach eingehender Bevölkerung als ihre Aufgabe betrachten, ist die Erfüllung dieser Unfres Erachtens ist die Auffassung des Ober- Verwaltungs- Erörterung einstimmig entschieden, daß teinerlei Grund für einen Aufgabe nicht zu erwarten. An den diesjährigen Hochwässerschäden gerichts sehr bedenklich und anfechtbar, denn es handelt sich bei der Rücktritt des Abg. v. Haller aus dem bayrischen Landtage vorsind in allererster Linie die konservativen Parteien, das Centrum, Bürgerrechts- Erteilung nicht um die Selbständigkeit" an liege. Genosse Segit erklärte im Namen der Nürnberger nicht minder aber der agrarischen Wünschen gefügige Bundesrat sich, die lediglich die wirtschaftlichen Momente berücksichtigt, Abgeordneten, daß sie bedauern würden, wenn Genosse Haller sein sondern um die schuld. Desto dringender ist die Beseitigung des Einflusses der bürgerliche Selbständigkeit", die Mandat niederlegen würde. Genoffe Segiz verpflichtete sich, mit agrarischen Macht. Hoffentlich wird der neue Reichstag mit Entauch die sociale Stellung des Antragenden in Betracht den Genossen Merkel und Löwenstein alle Anstrengungen zu machen, zieht. Und da wird man denn doch von einem in Aftermiete die bestehenden Differenzen in der Fraktion auszugleichen. schiedenheit auf Maßnahmen zur Wohlfahrt des Deutschen Reichs" wohnenden Lohnarbeiter nicht sagen können, daß er ,, bürgerlich selbauch auf diesem Gebiete nicht vergeblich dringen. ständig" sei. Eine solche Auffassung würde geradezu einer Degrafälle im Gefängnis. Bromberg, 23. Juli.( Eig. Ber.) Mysteriöse Toder= dation des Bürgerstandes gleichkommen, und man wird sich nicht wundern dürfen, wenn nach Der Maurer Michael Sborezki wurde am Sonnabend, den dieser Entscheidung des Ober- Verwaltungsgerichts bürgerliche Kreise vorziehen, trant dem Kreisgefängnis zu Schwedenhöhe( Vorort von Bromberg) 11. Juli, nachts gegen 12 Uhr aus seiner Wohnung als geistes. das Bürgerrecht nicht zu erwerben, welches sie mit Per eingeliefert, um von dort nach einer Anstalt für Geistestranke überführt zu fonen auf eine Stufe stellen würde, mit denen ein in bürgerlicher Stellung sich Befindender sich nicht zu vergleichen pflegt. werden. Der Bedauernswerte sollte dieses jedoch nicht mehr erleben, denn Wenn jeder ledige Lohnarbeiter„ Bürger" werden kann, wo soll nach acht Tagen, in der Nacht vom 19. bis 20. Juli. ist der Kranke im dann der Arbeiter den Antrieb hernehmen, sich in„ bürgerliche" Gefängnisse seinen Dualen erlegen. Noch am 20. Juli nachmittags sargte man den Toten ein und überführte ihn zur Leichenhalle des Verhältnisse hinaufzuarbeiten!?" zuständigen Friedhofes. Am 22. Juli nachmittags fand in aller Stille die Beerdigung statt. Das Wachstum der Socialdemokratie. " Der„ Reichs Anzeiger" giebt eine weitere Aufstellung des borläufigen Ergebnisses der Reichstagswahl 1903. Diese weicht etwas zu Gunsten der Socialdemokratie von den früher vom ReichsAnzeiger" mitgeteilten Ergebnissen ab. Ein definitives Resultat wird ja erst in einigen Monaten die amtliche Statistik ergeben. Nach den Letzten Mitteilungen des Reichs- Anzeigers" betrug die Zahl der Wahlberechtigten bei der Wahl 1903 12 530 989. Von diesen haben am 16. Juni 1903 socialdemokratisch gestimmt 3011 114. Wie groß der Prozentsatz der Socialdemokraten im Verhältnis zu den Wahlberechtigten und zu den Wählern, ergiebt die folgende für die Reichstagswahlen von 1874 ab auf Grund der letzten Angaben des„ Reichs- Anzeigers" von uns aufgestellten Tabelle: Im Jahre auf 100 Wahlberechtigte auf 100 Wähler 1874 6,7 9,1 7,5 6,1 4 1877 5,5 1878 4,8 1881 3,4 1884 5,9 9,7 1887 7,8 10,1 1890 13,9 19,6 1893 16,8 23,2 1898 18,4 27,1 1903 24,1 31,7 Die Steigerung des Prozentsages von 1898 auf 1903 beträgt also 5,7 Prozent der Wahlberechtigten, 4,6 Prozent der Wähler. Uebertroffen ist die Steigerung nur im Jahre 1890, wo infolge des Socialistengesetzes und der 1887 beschlossenen Zollerhöhung nach dreijähriger Legislaturperiode der Prozentsatz der Socialdemokraten im Verhältnis zu den Wahlberechtigten um 6,11 Prozent und im Verhältnis zu den Wählern um 9,5 Prozent zunahm. Dagegen übersteigt bekanntlich an absoluter Größe der Stimmenzuwachs von 1903 den von 1890 noch ganz erheblich. Der Revolver. Stumm, der Mäcen der„ Post", ist tot, und ein großer Fischzug will nicht mehr gelingen. Da soll es denn die Masse bringen, nicht die der Abonnenten, die man nicht haben kann, sondern die der Inserate, die man sich allenfalls noch erräubert. Uns geht folgendes Schriftstück zu, das von der Expedition der Post" zahlreichen Verlegerfirmen zugesendet worden ist:" Sehr geehrter Herr! die ständig wiederkehrenden Anzeigen aufträge der ersten Verlagsfirmen " " Wenn der schlichte Lohnarbeiter ebenso gut Bürger werden und auf die Verwaltung seiner Gemeinde Einfluß haben darf wie der Bodenspekulant und Grundwucherer, dann ist das„ eine Degradation des Bürgerstandes". Und das Grundbefizerorgan droht, possierlich genug, mit dem Streik der Besitzenden. Wenn diese die Drohung wahr machen würden und die Städteverwaltung der ernstlich arbeitenden Klasse überlassen wollten, so wäre das höchlichst zu begrüßen. druck in einem Gefängnis untergebracht werden darf, wo jede geeignete Es ist erstaunlich, daß ein Geistestranker acht Tage lang Pflege fehlt. Dhnedies erscheint der Fall rätselhaft, weil Einwohner, die in unmittelbarer Nähe des Gefängnisses wohnen, Hilferufe aus den Mauern des Gefängnisses- während der Lebzeit des Sborezki hörten. Bresse" diese Notiz gebracht: Einige Tage früher, am 17. Juli, hatte aber die„ Ostdeutsche Rätselhafter Todesfall. Als gestern morgen ein Gefängnis wärter im Kreisgefängnis in Schwedenhöhe die Belle des dort internierten Maurers Leopold Schulz aus Klein- Bartelsee öffnete, fand man den Gefangenen als Leiche vor. Wie der Mann zu Tode gekommen ist, fonnte bis jetzt nicht festgestellt werden; polizeiliche Erhebungen sind angestellt worden." Das Ergebnis der polizeilichen Erhebungen in diesem Falle ist bis jetzt nicht bekannt ge worden. Ueber den zuerst geschilderten Fall ist bisher nichts in die Deffentlichkeit gedrungen. Auf jeden Fall ist es nötig, daß die Gefängnisverwaltung Aufklärung über den Sachverhalt giebt. Bischof und General. In der protestantischen Kreuz- Zeitung" singt der Generalmajor z. D. Kunhardt v. Schmidt dem katholischen Bischof Bonomelli ein begeistertes Lob, weil diefer in einer Schrift Vom kleinen St. Bernhard bis zum Brenner" den modernen Militarismus verherrlicht hat. Besonders gefällt ihm das folgende Citat, worin sich der reisige Kirchenfürst mit Tolstoj, dem reinen Christen und Friedensfreund auseinandersetzt: Tolstoj macht auf mich mit seinen überspannten religiösen Doktrinen, feiner phantastischen Verherrlichung des Friedens um jeden Preis und feinem ungefunden Mysticismus den Eineines Hysterischen, der beständig zwischen Tugend und Laster hin- und herschwankt. Und wie viele Menschen laufen hinter ihm her und flatschen ihm Beifall! Wenn seine Landsleute Die verschobene Humanität. Gemäß einer der Forderungen der diesen Theorien gefolgt wären, fo gäbe es heute fein Rußland, und wilde Tataren- und Turkomanen- Horden trieben noch jetzt Haager Friedenskonferenz hatte der Schweizer Bundesrat zwischen dem Ural und den Karpathen ihr Wesen. Ein hohes Gut die Signatarmächte der Genfer Konvention zur Verbesserung ist der Frieden, aber um es zu besigen und es festzuhalten, kann des 2oses verwundeter Soldaten zur Beschidung einer bisweilen auch der Krieg eine heilige Sache sein. Wer die Lehren der am 14. September d. J. in Genf abzuhaltenden Konferenz behufs Geschichte richtig zu würdigen versteht, der weiß, daß es stets die Revision der Genfer Konvention eingeladen. Da bis jetzt eine zuKriege waren, welche die großen Perioden der Civilisation ein- ftimmende Antwort aller beteiligten Staaten nicht einleiteten und den Fortschritt in Völker hineintrugen, die bis dahin getroffen ist, hat der Bundesrat beschlossen, die Konferenz auf unin Unwissenheit und Barbarei begraben lagen." bestimmte Zeit zu verschieben und den in Betracht kommenden Regierungen hiervon Kenntnis zu geben. " der„ von Christus eingesetzten Kirche", die friedfertigen Lehren Daß es einem fonservativen General gefällt, wenn ein Fürst Christo denn um diese handelt es sich ja als überspannte Berichtigung. In der gestrigen Notiz Wirrwarr im Freisinn" religiöse Doktrinen" bezeichnet, kann nicht Wunder nehmen. Herrn ist auf der ersten Seite des Blattes, zweite Zeile von unten, statt Bonomellis Mordschristentum samt den dazu gehörigen Lobpreisungen rührendes" zu lesen: rächendes Geschick. der russischen Civilisation wird auch voraussichtlich in den kommenden vorlagen der Centrumsfraktion als angenehme Rückenstüge gelten Kämpfen des Reichstags um die neuen Flotten- und Steuerdürfen. " Ausland. Englands auswärtige Politik. Ausführliche Bücherbesprechungen bringen Gewinn für jeden Verleger, wenn sie in den geeigneten Blättern und an bevorzugter Stelle erscheinen. Seit Jahrzehnten hat" Die Post" für BücherDie Erörterung des handelspolitischen Verhältnisses, die gestern besprechungen eine eigne Rubrik- neuerdings auch in der sich Bußpredigt. Heute scheint es zuweilen, als gäbe es einen sich bei der Beratung des Etats des Answärtigen entspann und allgemeiner Beliebtheit erfreuenden Sonntagsbeilage, fie widmet preußischen Staat, wenigstens eine thatkräftige, führende, geschlossene deren ersten Teil wir noch in der gestrigen Nummer unter„ Letzte nach wie vor allen Neuerscheinungen auf litterarischem Gebiete Regierung überhaupt nicht. Es ist mit ihrer Autorität der letzten Nachrichten und Depeschen" zu veröffentlichen vermochten, hat sich zu ganz besonderes Interesse und werden hervorragende Jahre erschütternd bergab gegangen; noch immer folgt ein Mißgriff einer großen politischen Debatte ausgewachsen. neue Bücher Nachdem der in ausführlichen Leit oder dem andern; sie selbst scheint keineswegs zu merken, wie die Dinge Unterstaatssekretär Lord Cranborne die Angriffe des als Feuilletonartikeln gewürdigt. im Lande stehen; statt auf die Stimmen der Wahrheit, lauscht sie lieber Da bei diesen Besprechungen über den Preis den phrasigen Lobesergüssen einiger Benny- a- liner und Parteigrößen, Deutschenhaffers bekannten Herrn Gibson Bowles zurüdund die Ausstattung nähere Angaben nicht ge- die mit ihrer eignen jubalternen Geistesart sich gleich einem Chor gewiesen hatte, folgte Grey, der sich gegen Deutschlands macht werden können, dies aber für den Verkauf, aristophanischer Frösche in dem Sumpfe, in dem die Größe und Haltung in der ostasiatischen Frage wendete und für eine wie das die zahlreichen Anfragen seitens der die Zukunft des Vaterlandes allmählich versinken, wohlbefinden. Verständigung mit Rußland mit Rußland aussprach. Dann kam Joe Abonnenten ergeben, unbedingt von großer Vor 1789 war es in Frankreich ähnlich: oben Tag um Tag die Chamberlain an die Reihe, der die Erörterung in der Richtung Wichtigkeit ist, empfiehlt es sich für die Herren Verleger, heiteren Fefte zu Trianon, Rokokopolitik, wohlmeinende Romantit, weiterspann, daß er aus dem Vorgehen der deutschen Regierung hierzu den Inseratenteil der" Post" zu benutzen, der das geeignetste aber fein Ernst, feine Tiefe, teine Klarheit, unten der dumpfe Groll gegen Kanada die Berechtigung und Notwendigkeit seiner bekannten Mittel ist, im Verein mit einer Besprechung Neuerscheinungen einen dämonischer Gewalten, die in der Brust des Volkes noch mit der Bollunionspläne folgerte. Nach einer Rede Asquiths, die in der guten Absatz zu sichern, was auch besseren Vernunft rangen, und dazwischen eine nichtssagende, steptische, philosophisch sich spreizende Adels- und Bürgerwelt, Fassung des Wolfffchen Telegramms sich als ein Hin- und Herdie in dem eignen Unglauben oder byzantinischer Schmeichelei ver- pendeln zwischen zwei entgegengesetzten Standpunkten ausnimmt, sant, die schließlich dem Umsturz selbst die Pforten öffnete. Als ergriff darauf auch noch der Premierminister Balfour das Wort, diese halb fleritale, halb radikale Stickluft mit schlagenden Wettern um Englands bisheriges Verhalten im deutsch- kanadischen Zollstreit überladen war, dann kam die Stunde, wo alles im Wirbel unter- zu verteidigen. Ihm antwortete Campbell- Bannerman, der ging. Haben unsre Väter etwa mit ihrem kostbaren Blut die Herr- Führer der Liberalen, der sich scharf gegen die Chamberlainschen lichkeit des neuen Deutschen Reichs zu dem gleichen Schicksal er- Wiedervergeltungspolitit" aussprach und treffend die ganze Inrichtet? Wie ein graues Gespenst geht die Sorge darum durch die konsequenz der Chamberlain- Balfourschen Deduktionen nachwies, in Herzen mancher ernsten Patrioten." So schreibt das Blatt der Pastoren, der fromme" Reichs- Kolonien betont werde und dann wieder diese als integrierende denen das eine Mal die völlige fiskalische Unabhängigkeit der Ein Spaltungsgelehrter. Einem künftigen Geschichtsschreiber, der Bestandteile des britischen Reichs hingestellt würden, deren fiskalische den Lektionskatalog der Berliner Universität für das Wintersemester Angelegenheiten zugleich solche des Mutterlandes seien. Entdes Jahres 1903/1904 als Quelle benutzen wird, wird es keinem weder wären die Kolonien fistalisch( zollpolitisch) Zweifel unterliegen können, daß die deutsche Socialdemokratie zu der unabhängig oder nicht, beides zugleich sei undamaligen Zeit gespalten gewesen ist. Denn seit des feligen möglich." Bico von Mirandola Zeiten, der an der Universität Padua ein hochgelahrsam Kollegium ,, De omnibus rebus et quibosdam aliis", über alle Dinge und noch einige andre las, ist es an den Unifitäten Gepflogenheit gewesen, nur über solche Dinge zu unterrichten, die e gistieren. zur Genüge beweisen. Manche Herren Verleger werden einem Inserat, wenn sie den Tert ganz ausführlich gestalten wollen und Wert darauf legen, daß die Anpreisung gegen die einer Anzeige vorteilhaft absticht, eine Prospett- Beilage vorziehen. Durch Arrangement des Tertes und wirksame Ausstattung läßt sich ein Prospekt außer ordentlich mannigfaltig gestalten, sodaß er sofort in die Augen fällt und von den Interessenten aufgehoben wird, die auf den Juhalt bei passender Gelegenheit zurückfonumen möchten. Prospekte werden sowohl der Gesamtauflage, als auch nur der Stadt- oder der Postauflage beigelegt. Jede nähere Ausfunft erteilt bereitwilligst Die Erpedition der„ Post" Berlin SW., Zimmerstraße 94. An der Spize des Schreibens werden die Namen sämtlicher Redaktionsmitglieder an den Pranger gestellt. Den Schluß bildet folgendes Nachwort in bunter Plakatschrift: „ Die Post" ist in den Hof- und aristokratischen Kreisen vorzüglich eingeführt und im Offiziers, Beamten, Gelehrten- und Lehrerstande nachweislich stark verbreitet:" daher finden Bücher- Recenfionen die nötige Beachtung und versprechen Bücher- Anzeigen und Prospekte über Neuerscheinungen, für die sich diese gebildeten und kauffräftigen Gesellschaftskreise bekanntlich sehr interessieren, den besten Erfolg. bote". Nach den Drahtberichten nahm die Debatte folgenden Forts Nach Cranborne führt Grey aus, das Zusammengehen Englands mit Deutschland in China sei ein Fehlgriff gewesen, DeutschIm Wintersemester des Jahres 1903/1904 wird nun Herr tritt dann für eine Verständigung mit Rußland ein. land habe England keinerlei Unterstützung angedeihen lassen. Greh Dade an der Berliner Universität ein Kolleg über „ Die Kolonialsekretär Chamberlain giebt auf die Frage, Spaltung in der deutschen Socialdemokratie" warum die Regierung nach vierjährigem Schweigen in der halten. Man hat vergebens versucht, die Socialdemokratie aus- tanadischen Angelegenheit jetzt schärfer vorgehe, einen historischen einanderzu schreiben. Herr Dade unternimmt es, fie aus Rüdblid über die Angelegenheit und einanderzu lesen. Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei. Es ist stände fagt, die neuen Umlägen in der Drohung der deutschen Regierung, also gegen Herrn Dades Bemühungen nichts weiter einzuwenden, welche in der Depesche des Staatssekretärs Freiherrn von als daß ein solches Hochsommerthema doch nicht in das Winter- Richthofen enthalten sei. Nach dieser Depesche habe die Frage eine semester gehört. Ein konservativer Erfolg in Sachsen! unendlich größere Bedeutung gewonnen, weil die englische Regierung von der deutschen benachrichtigt worden sei, daß Deutschland nicht allein feine Politik der Wiedervergeltung gegen Kanada noch strenger Die Sächsische Arbeiterzeitung" brachte in ihrer Nummer vom gestalten wolle, sondern daß Deutschland das thun wolle zu dem Die Anpreisung des Inferatenteiles mit gleichzeitigem fanftem 26. Juni eine acht Zeilen umfassende Notiz, die eine Bemerkung besondren Zwecke, jede andre Kolonie zu verhindern, Kanadas Wink, daß die Bücher ja auch recensirt werden, gehört zu dem gegen einige Zeitungen enthielt, welche Betrachtungen darüber an- Beispiel zu folgen. Da auf der kolonialen Konferenz, fährt eisernen Bestande der litterarischen Preßkorruption. Sie bleibt nicht gestellt hatten, welchen Eindruck der Ausfall der Reichstagswahlen Redner fort, deutlich hervortrat, daß alle Kolonien gewillt find, minder verwerflich, auch wenn der Revolver blind geladen sein auf König Georg gemacht haben möge. Das Leipziger Bater- uns in Zukunft Vorzugsbehandlung zu gewähren, so war es eine und sich die Mitarbeiter durch Rücksichten auf den Inseratenprofit in land", Organ des konservativen Landesvereins, offene, gegen uns gerichtete Drohung, daß, wenn wir nicht die der Freiheit ihres Urteils nicht beschränken lassen sollten. glaubte fich aber in empfehlende Erinnerung bringen Kolonien verhindern, uns Borzugsbehandlung zu gewähren, wir Für die Scharfmacher, die ja gut bei Kasse sind, ist es eine zu können, wenn es den Staatsanwalt anläßlich dieser dafür zu leiden haben würden. Ich habe darüber keinen Unwillen wahre Affenschande, daß ihr Leiborgan auf solche Praktiken der Notiz scharf mache, gegen die Sächsische Arbeiterzeitung" bor- oder leberraschung ausgedrückt; ich habe im Gegenteil erklärt, daß Kleinsten Revolverpresse angewiesen ist. zugehen. Es druckte die Notiz ab und bemerkte dazu:„ Wir be- es mir durchaus natürlich schien, daß. so lange Deutschland glaube, greifen nicht, wie man solche Dinge durchgehen daß unsre Politik nur eine solche des passiven oder überhaupt keines laffen fonnte." Die Denunziation ist auf fruchtbaren Boden Wiederstandes sei, es wahrscheinlich sei, daß die deutschen Staatsgefallen: Am Donnerstag wurde unser Parteigenosse Nitsche, der männer die Politik fortjeßen werden, die nach ihrer Ansicht im verantwortliche Redakteur der Sächsischen Arbeiterzeitung", vor den Interesse des deutschen Handels liegt. Eine Degradation des Bürgertums". " Die Politiker des Befizes schwagen gern von der rebellischen Sprache, die ihre Gegner führen im Namen der Bedrückten. Es ist " Afien. Dhne irgendwie Ueberraschung oder Unwillen auszudrüden,| Bulgare" meldet, aus Anlaß des Todestages feines Vaters. In haben wir es vollständig klar gemacht, daß wir in Zukunft, soweit 14 Tagen würde er von Koburg zurückkehren. Dagegen ist in Sofia wir als Regierung in Betracht kommen, die Fortsetzung dieser das Gerücht verbreitet, daß er sich nach seinen ungarischen BeVergeltungspolitik nicht zulassen werden, ohne alle in unfrer Macht fizungen begeben habe, um dort den Ausgang der gegenwärtigen befindlichen Schritte zu thun, ihr ein Ende zu bereiten. Ich freue Wirren in Bulgarien abzuwarten. mich, daß wir durch diese Erklärungen, die, wie ich annehme, von der großen Masse des Volkes gutgeheißen werden, schon den Erfolg erzielt haben, daß wir jetzt zu Verhandlungen über die Angelegen- Tientsin von gestern gemeldet, in Port Arthur und an andern Der Streit um die Mandschurei. Dem„ Standard" wird aus heit aufgefordert worden sind, die wahrscheinlich zu einem befriedigenderen Ergebnis führen dürften als die früheren, die vollständig Punkten habe eine unaufhörliche Steigerung der Zusammenziehung fehlgeschlagen sind, weil wir zugeben mußten, daß wir keine russischer Truppen stattgefunden. Viele seien dem Vorgeben nach Waffen in der Hand hatten, um einen Handel abzuschließen, Einwanderer, in Wirklichkeit aber Soldaten. Es bestehe nicht das Asquith führt aus: Die Drohung Deutschlands, von der geringste Anzeichen dafür, daß Rußland beabsichtige, seine Politik jegt, gerade bevor die Regierung in einen neuen fistalischen Feldzug aufzugeben oder zu mäßigen. eingetreten, so viel gemacht werde, sei dieselbe, die in viel schärferer Weise im Juni 1900 im deutschen Reichstage ausgesprochen worden, von der Regierung aber unbeachtet gelassen worden sei.( Beifall bei der Opposition.) Er gebe zu, daß die Drohung des Freiherrn v. Richthofen unvereinbar sei mit Deutschlands Behauptung, daß es das Recht habe, Kanada als unabhängiges fiskalisches Wesen zu behandeln. Worin die Opposition sich wesentlich von denen unterscheidet, die von Wiedervergeltung reden, das ist in der Frage der Art des Vorgehens. Wiedervergeltung ist eine Waffe, die oft das Volk am meisten schädigt, das sie zur Anwendung bringt. Die Ansicht, wir müßten unser Fiskalsystem einer gründlichen Aenderung unterziehen, um einer Lage wie der in Frage stehenden begegnen zu können, ist ein Gespenst, nur geeignet, unwissende und nervöse Personen zu erschrecken. Hierauf ergreift Premierminister Balfour das Wort. Er fagt, er wolle auf die Beschuldigung, daß die Regierung nichts gethan habe, mit der Erklärung antworten, daß Deutschland Vorftellungen gemacht worden seien, welche den Verhandlungen ein ganz andres Aussehen gegeben hätten. Er bestreite, daß 1899 diefelbe Drohung gefallen sei wie 1903, und die früheren Bemerkungen, die übrigens nicht in einer Depesche, sondern im Reichstage gemacht worden seien, hätten sich auf ein Vorgehen von Barbados bezogen, das mit Kanadas Vorgehen nicht zu vergleichen fei. Es sei behauptet worden, die Regierung habe zwei Jahre nichts gethan, man müsse aber bedenken, daß dies Jahre gewesen seien, in Senen England einen furchtbaren Krieg in Südafrika zu führen hatte und deshalb nicht in der Lage war, sich in Streitigkeiten mit den kontinentalen Nachbarn einzulassen, und daß Kanada damals finanziell von dem Vorgehen Deutschlands nicht zu leiden gehabt habe. ,, Nimmt die Opposition den Standpunkt ein, daß Deutschland gegen unsre Kolonien unternehmen kann, was ihm beliebt, und wir feine Wiedervergeltung üben sollen? Das ist weder der Standpunkt der Regierung, noch vereinbar mit Zugehörigkeit zu einem großen Reiche. Nach dem Premierminister spricht Campbell Bannerman und sagt, das Land verlange ungeduldig die Ansichten und Vorschläge der Regierung kennen zu lernen, und Balfour frage nur, welches die Ansichten der Opposition seien. Die Kolonien müßten fiskalisch unabhängig sein oder nicht, beides zugleich fei nicht möglich, und der kürzlich mit Persien abgeschlossene Bertrag befasse sich mit den Kolonien in einer Weise, die unvereinbar sei mit dem Deutschland gegenüber behaupteten Standpunkte. Die Antwort der Opposition auf die Frage Balfours laute dahin, daß fie fich mit einem speciellen Fall befaffen könne, wenn sie dazu aufgefordert werde. Wiedervergeltungspolitik pralle auf diejenigen zurüd, die von ihr Gebrauch machten, aber über allgemeine Grundsäge hinaus sei die Opposition weder aufgefordert noch in der Lage, Rede zu stehen.Frankreich. Eine Kriegsgerichtspoffe. Vor dem Kriegsgericht in Chalons- surMarne fand am Donnerstag die Verhandlung gegen den Major Perrot vom 31. Dragoner- Regiment statt, der angeklagt ist, vor fünf Monaten den Kabinettsdirektor im Kriegsministerium General Percin in einem anonymen Briefe mit dem Tode bedroht zu haben, weil Percin angeblich sein Avancement verhindert habe. Der Angeklagte, der während der langen Untersuchung und während des Verhörs trotz zahlreicher belastender Momente und trop des Gutachtens der Schreibsachverständigen die That geleugnet hatte, legte plöglich am Schluß der Verhandlung ein Geständnis ab, indem er hinzufügte, daß er die That bereue, die er nur in einem Anfall von Geistesstörung begangen haben könne. Das Kriegsgericht, auf welches diese Erklärung großen Eindruck ausübte, billigte dem Angeklagten mildernde Umstände zu und verurteilte ihn zu einem Frank Geldbuße. England. Aus dem Vatikan. Versammlung der Kardinäle. voraus zu wissen, wie dort der Wind weht? Dann bedanke man sich bei Bernstein. Hierbei möchte ich noch eins bemerken. Je größer die Fraktion wird und je mehr damit die Möglichkeit, um nicht zu sagen die Wahrscheinlichkeit, erregter Meinungsverschiedenheiten in derselben wächst, desto öfter dürfte der Parteitag als legte Instanz eine Entscheidung zu treffen haben. Darüber täusche man sich nicht, weder in noch außer Jlion. Der Parteitag repräsentiert die Einheit der Partei und er wird dafür sorgen, daß diese aufrecht erhalten wird." Demgegenüber führt die Redaktion der Mannheimer„ Boltsfreien Meinungsäußerung streitig machen wollte, vielmehr habe sie imme" aus, sie habe nicht behauptet, daß Bebel das Recht der selbst ihn gegen diesen Vorwurf, als er in gegnerischen Blättern er hoben wurde, verwahrt; sie habe vielmehr nur ausgeführt, daß die sofortige Feſtnagelung an der Spige der N. 3.", falls einer unsrer Parteigenossen einmal eine etwas fegerische" Meinung äußern sollte, nicht geeignet ist, innerhalb der Partei zum freien Austausch der Meinungen anzuregen". Die Voltsstimme" erklärt ferner, nichts dawider zu haben, daß die Angelegenheit auf dem Parteitage verhandelt werde, sie wünsche aber nicht, daß der Appell an den Parteitag zu einem Einschüchterungsversuch werde. " " " In der heute morgen stattgehabten vierten Versammlung der Sardinäle wurden die neu eingelaufenen Beileidstelegramme verlesen, darunter das des Königs von Rumänien. Sodann wurde an Stelle Monsignore Pifferis, der gestern zum Beichtiger für Das Konklave gewählt worden war, dieses Amt aber wegen seines Parteipresse. Die Preßkommission des„ Hamburger Echo" bervorgerückten Alters abgelehnt hat, ein andrer Prälat bestimmt. öffentlicht in der letzten Nummer desselben einen gedrängten Bericht Der Versammlung wurde hierauf zur Kenntnis gebracht, daß der über die Thätigkeit im leztverflossenen Jahre, der manche interessante Papst 50 000 Fr. für die Armen von Rom, 30 000 Fr. für die Einzelheiten enthält. Das„ Echo" hat gegenwärtig eine Auflage von Armen von Perugio und 10 000 Fr. für die Armen von Carpineto 37 400, während die Neue Welt" in 278 000 Gremplaren hergestellt bestimmt habe. Dann befaßte fich die Versammlung mit den von wird. Unter den Beschwerden, die der Kommission vorlagen, war einigen fränflichen Kardinälen vorgebrachten Bitten und willfahrte die wichtigste die des Vereins der Erd-, Zimmerer- und Abbruchsunter anderm dem Wunsche, daß einige dieser Kardinäle ihre Wohn- arbeiter von Hamburg, Altona, Wandsbeck und Umgegend anzusehen, räume für das Konklave im gleichen Stockwerk mit der Sirtinischen welche sich gegen die auf Drängen des Hamburger GewerkschaftsKapelle erhalten sollen, um ihnen das Treppensteigen zu ersparen. fartells erfolgte Weigerung der Redaktion, die Publikationen dieses Es bestätigt sich, daß die Eröffnung des Konklaves auf den Vereins im Echo" zu veröffentlichen, richtete. Der Beschwerde 31. d. Mts. festgesezt ist. Morgen wird das Kardinalskollegium wurde einstimmig unter folgender Begründung stattaußer dem diplomatischem Corps auch die Mitglieder des Malteser gegeben: Es kann nicht Aufgabe eines Parteiorgans sein, sich ordens empfangen. in die inneren Fragen der gewerkschaftlichen Organisationen insofern Rom, 24. Juli. Nach der„ Tribuna" ging der heutigen Kon- einzumischen, als es den Raum für die Publikationen bestimmter, gregationssihung eine Vereinigung der Kardinäle, der Ordens- innerhalb der Gesamtbewegung bestehender Intereſſentengruppen häupter und des Stamerlengo voraus, in welcher die Eröffnung des verweigert. Das Hamburger Echo", als Organ der Gesamtinteressen Stonklave auf den 31. Juli festgesetzt wurde. Wie die Tribuna" der Parteigenossen, hat die Pflicht, seine Spalten allen Arbeitern, sofern hinzufügt, nahm auch Kardinal Fürstbischof Dr. Kopp at der Kon- diefelben auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehen, nach gregation teil, dem ein äußerst warmer Empfang bereitet worden sei. Möglichkeit zur Verfügung zu stellen. Wenn auch redaktionell festzuhalten ist, daß die Centralorganisation die gegenwärtig passendste Vatikanische Finanzwirtschaft. Organisationsform ist, so würde aber im vorliegenden Falle und in allen ähnlichen auf die Ursachen der Lokalisierung zurückgegriffen werden müssen und die schließliche Entscheidung würde eine Parteinahme nach der einen oder andren Seite bedeuten. So lange nicht Arbeiter, einzeln oder in Gruppen, der Arbeiterschaft bei ihren Kämpfen in den Rücken fallen, muß es seitens der Partei- Organe unterlassen bleiben, in irgend einer Weise in die inneren Berhältnisse der Gewerkschaften einzugreifen; solches würde aber im gegebenen Falle geschehen, wenn die Beschwerde zurückgewiesen werden würde. Eine Förderung der Partei- wie der Gewerkschaftsbewegung kann durch die Verweigerung des Raumes des Hamburger Echo" feineswegs erblickt werden; im Gegenteil erscheint die Besorgnis nicht unberechtigt, daß dadurch die Gegensätze noch verschärft werden. Unter den sonstigen Beschlüssen der Kommission sei der erwähnt, daß Angestellten, die an Wahltagen usw. im Dienste der Partei thätig find und deswegen dem Geschäft fern bleiben, der Lohn fortbezahlt werden soll, falls aus dem Fernbleiben dem Geschäft nicht materielle Nachteile oder technische Schwierigkeiten entstehen. Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Bekanntlich hat Papst Pius IX. feinem Nachfolger ein Vermögen von 50 000 Millionen Lire hinterlassen, das unter Leo XIII. päpstlicher Herrschaft aber völlig verbraucht worden ist. Wie dieser Schab, der von dem Vicekämmerer Monsignore Folchi verwaltet wurde, vermöbelt wurde, darüber macht ein Korrespondent des Lokal- Anzeigers" interessante Angaben, die recht eindringlich an die frühere Mißverwaltung des Kirchenstaates erinnern: Monsignore Folchi gehörte durch seine Geburt der Geldaristokratie an. So war es denn fast natürlich, daß er, der Sohn und Bruder mächtiger Bänker, rasch zu der Würde des Vicekämmerers aufstieg. Diese Würde hat ihre Bürde. Der Vicekämmerer ist der Finanzminister des Vatikans, der Hauptkassierer der katholischen Christenheit, durch dessen Hände der Schatz der Kirche, ihre Einnahmen und Ausgaben rinnen. Ihm lag ohne Kontrolle die Ver waltung der fünfzig Millionen, die Pius IX. hinterlassen hatte, ob. Gr genoß ein unbegrenztes Vertrauen, nicht nur am päpstlichen Hofe, sondern auch auf der Börse. Denn Monsignore Folchi spielte an allen Börsen der Welt. Und so geschah ihm denn, was schon so vielen Spielern geschehen ist. Eines Tages forderte die Propaganda eine ihr schuldige Million ein. Da der Vicekamerlengo sie unter- Der beschlagnahmte Wahre Jacob". Die Polizeibehörde allerlei Ausflüchten hinhielt, erhob sie Beschwerde beim Papst, der in Lauban in Schlesien hatte die letzte Nummer des„ Wahren eine Untersuchung anordnete. Die Untersuchung ergab, daß die Jacob" beschlagnahmt wegen des Titelbildes, welche das Hamfünfzig Millionen Pius des Neunten sich vollständig verflüchtigt burger Kaiser Wilhelm Denkmal grün angelaufen darhatten. Es waren nur noch Berge ganz wertloser Aktien da an- stellt. Die sonderbare Färbung foll aus Merger über den Ausfall statt der sicheren Papiere, die Staatssekretär Antonelli, Rampollas der Reichstagswahlen entstanden sein. Jetzt ist die Beschlagnahme Borgänger, angeschafft hatte. aufgehoben worden und zwar mit folgender Begründung von allgemeinem Interesse: Lauban, 21. Juli 1903. 0 Königliches Amtsgericht. Die von der Polizeibehörde Lauban am 16. Juli 1903 vorgenommene Beschlagnahme des Stuttgarter Wigblattes„ Der wahre Jacob" vom 14. Juli 1903 wird aufgehoben. Zunächst liege teiner der in§ 23 des Preßgefezes vom 7. Mai 1874 vorgesehenen Fälle vor, keine Majestätsbeleidigung schon deshalb nicht, weil der Kaiser Wilhelm I., der in Betracht kommen könnte, schon am 10. März 1888 gestorben ist. nicht einmal einen Verweis; man verlangte auch keine RechnungsMonsignore Folchi wurde nicht entlassen. Man erteilte ihm legung von ihm; man sagte gar nichts. Aber als er am folgenden Morgen sein Bureau betreten wollte seine Beamten er kam immer früher als paßten die Schlüssel nicht. Man hatte des Nachts die Schlösser geändert. Folchi begriff und kehrte um. Zu Haufe angelangt, fündigte er in einem Briefe dem Heiligen Stuhl an, daß er die Hilfe der italienischen Gerichte in Anspruch nehmen würde. Der Heilige Stuhl antwortete darauf mit der Androhung Der Thatbestand einer strafbaren Handlung ist überhaupt nicht der schwersten Kirchenstrafen. Es gab einen ungeheuren Standal. Parlamentarische Nachwahl. London, 22. Juli.( Eig. Ber.) dachten, sagten:" Ach ja, der Urheber des großen Krachs." Dann beruhigten sich die Gemüter. Die wenigen, die seiner ge- in jener Nummer zu finden. Wenn sie das Denkmal Kaiser Wilhelms I. in Hamburg aus Merger über die socialdemokratischen WahlFreitag, den 24. Juli, findet in Barnard Castle, Durham, die NachWar er dies wirklich? Hatte der Vicekämmerer diese An- erfolge grün anlaufen ließ, so kann darin entgegen der Meinung der wahl statt, die durch den Tod des liberalen Abgeordneten schuldigung verdient? Er wehrte sich auf das heftigste gegen jeden Anklagebehörde nicht einmal der Thatbestand des groben UnSir J. W. Pease nötig wird. Der Wahlkampf un Vorwurf und lehnte jede Verantwortung für das Unheil ab. Ex fugs erblickt werden, die öffentliche Moral wird durch eine derartige gewöhnlich lebhaft, da auch das Komitee für Arbeiter- war nichts als ein treuer Diener, der die Befehle seines Herrn Darstellung nicht verletzt, auch die Verehrer des verstorbenen Kaisers vertretung einen Kandidaten aufgestellt hat. dort drei Kandidaten gegenüber. Für die Konservativen kandidiert dreiundsechzig Exemplaren vervielfältigt wurde. Gs ſtehen sich vollzog. Er führte dies in einem Memorandum aus, das nur in Wilhelm haben keinen Anspruch darauf, daß sein Dieses nur den Bild nur frei von Anwandlungen menschlicher Oberst Bane; für die Liberalen Mr. Beaumont; für das Komitee wenigsten bekannte Dokument giebt Aufschlüsse über die wunderliche Schwächen und Regungen dargestellt wird; der Fall der Arbeitervertretung Mr. Henderson. Es ist beachtenswert, daß Finanzwirtschaft des Vatikans, die gerade in diesen Tagen des des§ 41 des Strafgesetzbuches liegt nicht vor. Sollte endlich das der eigentliche Kampf zwischen dem Liberalen und dem Arbeiter: Thronwechsels interessieren dürften. Blatt für eine demnächstige strafrechtliche Untersuchung als Beweisvertreter geführt wird, während der Konservative ziemlich unbehelligt In dieser Schrift weist Folchi nach, daß er nur den Aufträgen stück von Bedeutung sein, so tann leicht eine Nummer davon aus bleibt. Ebenso spielen dort die Chamberlainschen Zollpläne des Bapstes Leo XIII. bei seinen Geldanlagen gefolgt sei, der, ob- bem Buchhandel oder dem Verlage beschafft werden. eine große Rolle. Der Konservative ist für den Zollverein; der gleich er gar keine Kenntnis vom Finanzgeschäft hatte, doch ganz Aus all diesen Gründen wird die Freis und Rückgabe Liberale für eine Untersuchung der Lage, der Arbeitervertreter für nach Belieben disponierte und auf keine Ratschläge hörte. Charakteristisch der Exemplare angeordnet. eine unerschütterte Fortsetzung des Freihandels. Ein Sieg des für das umgehen des Papstes mit großen Geldsummen ist folgender mit dem Anheimstellen, die Eremplare sich vom Herrn Amtsanwalt Abschrift des Beschlusses erhielt der Antragsteller Gustav Weiner Konservativen ist nicht ganz ausgeschlossen. Denn bei den Haupt- Fall, den Folchi erzählt: wahlen im Jahre 1900 war dort das Resultat: Bease( liberal).. 5036 Stimmen Vane( konf.) 3545 Da jest zwei Kandidaten um die früheren liberalen Stimmen ringen, so ist es möglich, daß die konservative Stimmenzahl die Mehrheit bilden wird. In England giebt es bekanntlich feine Stichwahlen, die relative Mehrheit entscheidet. abzuholen. gez. Wiener. Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts. Aus Induftrie und Handel. Eines Tages ließ mich seine Heiligkeit fragen, was ich mit der halben Million Dollar in Gold gemacht hätte, die ihm von den Nordamerikanern gesendet worden war. Erschrocken eilte ich sofort um Heiligen Vater, warf mich ihm zu Füßen und schwor ihm, daß hätte. Der Heilige Bater erwiderte aber:" Ich bin ganz sicher, ich die Summe nie gesehen und feine Ahnung von deren Eingang Ihnen dieses Geld eingehändigt zu haben." Nachdem ich zwei Tage Die internationalen Währungskonferenzen, die in den letzten Gegen Chamberlains Pläne. London, 22. Juli.( Eig. Ber.) gesucht und mir den Kopf zermartert hatte, wurde ich von neuem Tagen hier in Berlin stattfanden und die, wie schon kurz erwähnt, In Manchester fand vorgestern eine Konferenz von Textilfabrikanten gerufen. Ich habe gefunden", sagte mir der Heilige Vater, die hatten zwar keinen offiziellen Charakter und waren ausdrücklich als und Arbeitervertretern statt, um zu den neuen Zollvereinsplänen Säcke mit den Goldstücken waren auf den Boden dieser Konsole unverbindlich bezeichnet, aber ihr Wert darf deswegen doch nicht Stellung zu nehmen. Die Fabrikanten erklärten, daß die englische hinter dem Getäfel gelegt worden." gering veranschlagt werden. Das geht erstens zweifellos aus Textilindustrie zollpolitische Aenderungen nicht vertragen fönnte. den maßgebenden Personen und den wichtigen Materien hervor, Eine Berzollung der Nahrungsmittel und der Rohstoffe, sowie eine mit denen sie sich beschäftigten und zweitens aus der Erhöhung der Löhne würden die Textilindustrie ruinieren. Es wurde thatsächlichen Krisis, in der sich seit langem der Silbermarkt folgende Resolution gegen zwei Fabrikantenstimmen angenommen: befindet, und die zu irgend welchen positiven Maßregeln die be" Diese Konferenz der Textilfabrikanten und Textilarbeiter, die die In Berfolg seiner Auseinandersetzung mit Bernstein hat Bebel teiligten Länder geradezu zwingt. Es muß die Sorge aller ernstTextilindustrie des Vereinigten Königreichs vertritt, giebt der festen eine Entgegnung in der Mannheimer" Boltsstimme". veröffentlicht. haften Volkswirte und halbwegs flarblickenden Regierungen sein, Ueberzeugung Ausdruck, daß die englische Textilindustrie ihre Blüte Bebel entnahm aus den ablehnenden Bemerkungen, die das Mann- hierbei nun nicht Maßregeln zu ergreifen, die die mühsam errungene dem Freihandel verdankt, und verspricht, mit aller Kraft einer heimer Partei- Organ zu seiner Erklärung in der„ Neuen Zeit" ge- und sich immer mehr durchsetzende internationale GoldAlenderung der Zollpolitik entgegenzutreten, die durch eine Erhöhung macht hatte, den Vorwurf, als habe er sich gegen die Meinungs- währungstendenz stören könnten. der Produktionskosten die Tertilausfuhr, die 80 Proz. der Produktion freiheit in der Partei gewendet. Bebel erklärt nun, daß er in Auf den Konferenzen wurde denn auch erfreulicherweise eine Resobeträgt, schädigen könnte." feinem Angriff gegen Bernstein in keiner Weise deswegen einen lution nur insoweit gefaßt, als in ihr anerkannt wurde, daß eine gewisse Vorwurf erhoben habe, weil Bernstein seinen Vorschlag, anstatt ihn Stabilität des Silberpreises wünschenswert sei und diese in der Fraktion vorzubringen, in der Presse gemacht hatte. Bebel durch eine gewisse Regelmäßigkeit der Deckung des fagt dann weiter: Silberbedarfs zu Münzzwecken erreicht bezw. unterstützt werden Amerikanerinnen in der englischen Kolonialpolitik. London, 22. Juli.( Eig. Ber.) Die Presse meldet heute die Ernennung des Herzogs von Marlborough zum Unterstaatssekretär der Kolonien. Seine Frau ist eine Tochter des New Yorker Vanderbilt. Chamberlains Frau ist eine Amerikanerin: die Tochter Endicotts, des früheren Kriegssekretärs der Vereinigten Staaten. Die Frau Lord Curzons, des Vicekönigs von Indien, ist die Tochter des Millionärs Leiter aus Chicago. Auflösung des englischen Parlaments. London, 22. Juli. Es berlautet bestimmt, daß das Unterhaus im Februar 1904 aufgelöst wird. Im März sollen die Wahlen stattfinden. Die Regierung nimmt an, daß bis dahin das Land reif sein wird, über die Frage des Zollvereins zu entscheiden. Bulgarien. Fürst Ferdinand, der„ Koburger", ist gestern von Sofia über Belgrad nach Koburg abgereift, wie die Agence Telegraphique Partei- Nachrichten. „ Die„ Voltsstimme" sagt auch, daß ich mit dem„ Strafgericht fönnte. Dagegen wurde ebenso vernünftig in völliger Ueberdes Parteikonzils" gedroht; sieht sie in der Erörterung einer Frage, einstimmung der Meinung Ausdruck gegeben, daß zur Erreichung welche die ganze Parteipreffe und die weiteste Deffentlichkeit be- einer gewissen Stabilität des Silberpreises den Goldschäftigte, ein Strafgericht des Barteifongils", so ist das eine währungsländern weder eine Aenderung ihres MünzGeschmadsverirrung, für die ich fein Verständnis habe. Nachdem systems noch Silberankäufe, welche das Maß des mone aber die fragliche Angelegenheit nicht durch mich denn ich hätte tären Selbstbedarfs dieser Länder überschreiten würden, zugemutet ihre Erörterung in der Fraktion gewünscht, sondern durch die werden sollten. Hierbei wurde für Deutschland betont, daß es ebenso unzeitige wie ungeschickte Anregung Bernsteins die leb- auf Grund seiner Münzgesetzgebung und feines Ueberschusses an hafteste Auseinandersetzung hervorgerufen hat und dabei in der Thalerfilber noch für eine Reihe von Jahren hinaus nicht in der Partei Meinungsverschiedenheiten hervorgetreten sind, so wäre es nur tonfequent, wenn der Parteitag, der auch die letzte Instanz in allen die Fraktion betreffenden taktischen Fragen ist, seine Entfcheidung fällte. Lage sei, als Käufer auf dem Silbermarkt aufzutreten, eine Thatsache, die billigerweise von niemand ernsthaft bestritten werden kann, so unangenehm sie unsern agrarischen Bimetallisten auch längst ist. Den Bimetallisten ist übrigens grade auch bei diesem Punkte Oder empfindet man in mancher Redaktionsstube Unbehagen sonst die bindigste Absage gegeben worden, insofern als es in über die Einmischung des Parteikonzils", weil man glaubt, im der vierten Resolution nach dem offiziellen Bericht ausdrücklich noch heißt, es werde insbesondere die Einführung des inter- 1 behalten bleiben sollte. Trotzdem euch hierbei die Frage der neun- I im Baugewerbe dürfte sich diese Zahl um die Hälfte vermindert nationalen Bimetallismus( zur Schaffung der Stabilität stündigen Arbeitszeit und Abschaffung der Accordarbeit unerledigt haben. In Philadelphia wurden sehr viele Arbeiter in Textildes Silbermarktes) weder beabsichtigt noch für aus blieb, hätte sich bei einigem Entgegenkommen der Meister auf der betrieben ausständig, nahmen aber zu einem erheblichen Teil die sichtsvoll gehalten. Eine deutlichere Note für Herrn Kardorff Basis dieser Vorschläge eine Einigung erzielen lassen, aber diese Arbeit sehr bald wieder auf, da die Arbeitgeber die verlangte Bers und seine Freunde kann es nicht geben. Dagegen wurde es als wiederholten lediglich ihr altes Anerbieten und ließen sich auf gar fürzung der Arbeitszeit bewilligten. Seit dem 1. Januar 1903 im Interesse der Beständigkeit des Silberpreises liegend erklärt, fein weiteres Bugeständnis ein. sind insgesamt etwa 600 000 Arbeiter ausständig oder ausgesperrt wenn in den Ländern, in welchen die industrielle Ver- Noch schlechter schnitt der wohlmeinende Friedensstifter ab, als gewesen, zumeist wegen der Forderung höherer Löhne oder arbeitung von Silber einer Steuer unterliegt, diese Steuer er nach zehnwöchentlichem Streit im Anfang Juni einen neuerlichen fürzerer Arbeitszeit und wegen der Forderung auf Anaufgehoben oder ermäßigt werden würde. Einigungsversuch zu unternehmen gedachte: die Arbeitgeber ber- erkennung der Organisation. In der Mehrheit der Fälle, weigerten hohnlächelnd überhaupt jede Teilnahme an den Einigungs- wo Lohnerhöhung oder Arbeitszeitverkürzung gefordert wurde, verhandlungen! Der Quartalserste war eben nähergerückt und damit hatten die Ausstände Erfolg, während die Verbandsanerkennung der Mietszahlungstermin. Die Gefühlsmenschen spekulierten nun meistens nicht erreicht wurde. Die Beilegung der zahlreichen darauf, daß die Streitenden keine Miete bezahlen könnten und so aufs Streits im Baugewerbe hat zu einer starten Steigerung der Bau= Pflaster gesetzt würden. Sie hatten sich mit diesem saubern Kalfil thätigkeit geführt. Gegen Ende Juni kam es noch im Berg aber ebenso verspekuliert wie mit der andern Hoffnung, Streit bau von Alabama zu einem Konflikt zwischen Arbeitern und brecher in genügendem Maße heranziehen zu können. Bis heute sind Bergwerksbesitzern, der zu einem Ausstand führte. In Merito etwa 65 Streitbrecher zu verzeichnen, darunter 25 Kleinkrauter und wurde im Juni ein größerer, etwa zwei Monate dauernder Glaseine ganze Reihe unbrauchbarer Elemente, die sonst keinen Unter- bläserstreit beendet, der besonders deshalb erwähnenswert ist, weil schlupf finden können. Da war nun natürlich Holland in Not". die Streifenden meist deutsche Arbeiter waren. Der Bimetallismus und selbst auch nur die Agitation für ihn ist ja seit Jahren von der Tagesordnung öffentlicher Diskussionen so gut wie verschwunden, immerhin aber konnte es nicht schaden, daß in einer Zeit, wo seine agrarischen Freunde dank der Regierung und der reaktionären Parteien gerade in Deutschland solche Orgien in der Gesetzgebung feiern, in diesem Punkte wenigstens feine neue Hoffnung für sie erweckt ist. Deutschlands Roheisen- Erzeugung. Nach den Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheisen- Produktion des Deutschen Reiches( einschließlich Luxemburgs) im Monat Juni 1903 auf 839 541 Tonnen, darunter Gießerei- Roheisen 145 489 Tonnen, Bessemer- Roheisen 41 488 Tonnen, Thomas- Roheifen 518 824 Tonnen, Stahl- und Spiegeleisen 60 802 Tonnen und Buddel- Roheisen 72 938 Tonnen. Vom 1. Januar bis 30. Juni 1903 wurden produziert 4 882 271 Tonnen gegen 4013 776 Tonnen im gleichen Zeitraum des Vorjahres und 3953 779 Tonnen im ersten Halbjahr 1901. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Die Feilenarbeiter( Hauer, Schleifer, Schmiede und Hilfsarbeiter) beabsichtigen demnächst in eine allgemeine Lohnbewegung einzutreten. Veranlassung hierzu giebt ihnen die bisherige Ungleich heit der Lohn- und Arbeitsverhältnisse in den einzelnen Betrieben, die durch einen für alle Betriebe gültigen Einheitstarif behoben werden soll. Demzufolge wurden in einer am Donnerstag abgehaltenen Feilenarbeiter Versammlung folgende Tarifforderungen aufgestellt: bon Neunstündiger Arbeitstag vom 3. August d. J. ab; Sonnabends eine und Tags vor den hohen Festen zwei Stunden früher Feierabend ohne Lohnabzug, auch bei Accordarbeit; für Ueberstunden, Sonntagsarbeit sowie Wartezeit auf Lohn 25 Prozent Zuschlag; einen Mindestlohn für Handund Maschinenhauer sowie für Feilen- und Meißelschmiede 45 Pf., für Feilenschleifer 60 Pf. und für Hilfsarbeiter 40 Bf.; für anzulernende Maschinenhauer resp. Schleifer einen Anfangslohn von mindestens 40 resp. 50 Bf., steigend nach zwei Monaten auf 45 refp. 60 Pf. pro Stunde. Für alle oben genannten Arbeiter, soweit fie bereits einen höheren als den geforderten Mindestverdienst haben, einen Lohnaufschlag von 10 Proz. Ersetzung der Bleigeſente durch Zinngesenke vom 1. September d. J. ab. Anerkennung des Arbeitsnachweises vom Metallarbeiter- Verband; keinerlei Maßregelung wegen der Verbandszugehörigkeit oder wegen Durchführung des Tarifs; Einfeßung einer Schlichtungskommission und Gültigkeitsdauer des Tarifs bis zum 1. Juli 1904 bei vierwöchentlicher Kündigungsfrist, andernfalls Verlängerung auf ein weiteres Jahr. Die Töpfer in Potsdam beabsichtigen in eine Lohnbewegung einzutreten. Ihr bisheriger Vertrag mit den Meistern läuft am 1. August ab. Sie fordern nun von diesem Tage ab einen MinimalJohn von 60 Pfennig pro Stunde. Man hofft auf eine gütliche Einigung mit den Meistern. fühlbar " Die Folgen des langen Streits machen sich immer drückender und ihr Verhalten ist geradezu mustergültig. Ausschreitungen müssen die Streifenden standen und stehen fest wie eine Mauer Ueber die Karl Zeiß- Stiftung in Jena ist soeben ein neues zu fich die bürgerlichen gutgesinnten" Blätter hier und da der Ab- ſammenfassendes Büchlein von dem Jenaer Professor der Phyfit, wechſelung wegen aus ihren schmutzigen Fingern faugen in Er- Auerbach, bei Gustav Fischer in Jena erschienen, das mangelung thatsächlicher Ereignisse. Arbeitgeberschutz- Verbandes hat ein flägliches Fiasko erlitten und in Jena, ihre wissenschaftliche, technische und sociale Entwicklung Die Macht des hochnäsigen unter dem Titel: Das Beiß- Werk und die Karl Zeiß- Stiftung nur zur Vernichtung der mittleren und fleineren Meister beigetragen, und Bedeutung" eine sehr lehrreiche und flare Darstellung der die diesen Schutz" noch lange am eignen Leibe verspüren dürften, hier in Frage kommenden eigenartigen Verhältnisse bietet. Die wenn sie sich überhaupt jemals davon werden erholen können. Karl Zeiß- Stiftung ist bekanntlich eine Schöpfung und Schenkung Was nun? Professor Abbes, die die Optische Werkstätte von Karl Zeiß und Es trat in Aftion der Kasseler Arbeitgeber Werdie halbe Teilhaberschaft an dem Jenaer Glaswerk Schott u. Gen. band für das Baugewerbe und zwar mit einem vom umfaßt und als unpersönliche Besitzerin nach dem von 9. Juli d. J. datierten und an das Kasseler Gewerkschafts- Kartell Abbe entworfenen Statut leitet. Die Betriebe find durchgerichteten Ültimatum, in dem es heißt: aus privatkapitalistischer Natur und unterscheiden sich von " " Der Kaffeler Arbeitgeber- Verband für das Baugewerbe richtet nun an das Gewerkschaftskartell das Ersuchen, diesen Beschluß den einzelnen Gewerkschaften mitzuteilen, damit möglicherweise der Ausstand für alle Baugewerbe vermieden wird. Es soll noch hinzugefügt werden, daß die Tischlermeister auf dringendes Ersuchen der übrigen Baugewerbe sich bereit erklärt haben, die von ihnen vor dem Beginn des Ausstandes gemachten Sollte die Bugeständnisse bis zum 22. Juli aufrecht zu erhalten. Bubilligung dem Kartell nicht bekannt sein, so führen wir dieselbe nachstehend an: 1. Auf den bisher gezahlten Lohn werden bei Wiederaufnahme der Arbeit 2 Pf. für die Stunde und am 1. April 1904 abermals 2 Pf. für die Stunde zugelegt. 2. Möglichste Vermeidung aller Sonntags- und NachfeierabendArbeiten. Werden solche Arbeiten verlangt, so wird für leberstunden bis abends 8 Uhr ein Aufschlag von 10 Bf., für solche nach 8 Uhr abends und Sonntags ein Aufschlag von 20 Pf. für die Stunde gezahlt. Wenn bis zum 22. Juli die Tischlergesellen den meisten andern eben in erster Linie nur dadurch, die Arbeit nicht wieder aufgenommen haben, so daß sie einen umpersönlichen Befizer haben und daß ihre Gewinne werden am 25. Juli alle Gesellen und Arbeiter, deshalb nicht einem oder mehreren persönlichen Unternehmern zufallen, welche Verbänden angehören, entlassen. sondern auf Grund des Stiftungsstatuts für ganz bestimmte Zivede verwandt werden müssen. Diese Zwecke sind nach dem Statut ( Tit. I,§ 1): Pflege der Zweige feintechnischer Industrie, welche durch die Optische Werkstätte und das Glaswerk unter Mitwirkung des Stifters in Jena eingebürgert worden sind, durch Fortführung dieser Gewerbsanstalten unter unpersönlichem Besigtitel; im besondern: Dauernde Vorsorge für die wirtschaftliche Sicherung der genannten Unternehmungen, sowie für Erhaltung und Weiterbildung der in ihnen gewonnenen industriellen Arbeiterorganisation als der Nahrungsquelle eines zahlreichen Personentreises und als eines nüßlichen Gliedes im Dienst wissenschaftlicher und praktischer Interessen; Erfüllung größerer socialer Pflichten, als persönliche Inhaber dauernd gewährleisten würden, gegenüber der Gesamtheit der in ihnen thätigen Mitarbeiter, behufs Ver besserung ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Rechtslage. Dazu weiter: Förderung allgemeiner Interessen der gesamten Zweige feintechnischer Industrie im eignen Wirkungskreis der Stiftungsbetriebe wie außerhalb desselben; Bethätigung in gemeinnüßigen Einrichtungen und Maßnahmen 3. Die Accordlöhne erhalten eine Erhöhung von 10 Proz. zu Gunsten der arbeitenden Bevölkerung Jenas 4. Diese Vereinbarungen sind auf allen Werkstätten gedruckt und seiner nächsten Umgebung; Förderung naturwissenBeschlossen wurde alsdann, diese Forderungen den einzelnen auszuhängen." schaftlicher und mathematischer Studien in Forschung und Lehre. Firmen am Montag, den 27. d. M., zu unterbreiten mit der Maß- Das Kasseler Gewerkschaftskartell hat sich des ihm gewordenen Das Statut, in dem vorstehende Aufgaben die Grundlage gabe, daß eine Antwort darauf bis spätestens zum Sonnabend, den Auftrages prompt erledigt und die Vorstände der in Betracht bilden, ist vollständig am 1. Oftober 1896 in Kraft getreten und 1. August, abends, erwartet wird. Gleichzeitig erhielt die Lohn- kommenden Organisationen haben zu dem Schreiben sofort Stellung wie schon vorher, so sind besonders seit diesem Tage ale jene Einkommission Auftrag, in dieser Sache das Einigungsamt des genommen. Das war schon um deswillen geboten, weil beispiels- richtungen in den Betrieben in Jena und zum Teil darüber Gewerbegerichts anzurufen, um, wenn möglich, einen Streit zu verweise die Maurer und Zimmerer mit der Kasseler Bauvereinigung hinaus geschaffen worden, die dieser Stiftung eine so außermeiden. Ueber das fernere Vorgehen soll in einer weiteren Ver- einen Arbeitstarif abgeschlossen haben, der erst in zwei Jahren gewöhnliche und auch wohlverdiente Aufmerksamkeit, teilweise aber fammlung endgültig Beschluß gefaßt werden. abläuft. Die Arbeitgeber dieser beiden Branchen werden mit auch eine sehr unverdiente Legendenbildung wie auch Uebers hin ohne weitere Gewissensstrupel tarif- und vertragsbrüchig! schätzung verschafft haben. Von den Einzelheiten, die geschaffen Daß diese unqualifizierbare Treulosigkeit des foalierten Unternehmer- wurden, und auf die wir vielleicht wohl noch mehrfach und specieller tums die Arbeiterschaft nicht falt läßt, wird begreiflich erscheinen. zurückkommen werden, nennen wir: Einführung der GewinnDie meisten Organisationen dürften die unerhörten Provokationen beteiligung( 1896), die vernünftigerweise jährliche Lohn- und der Arbeitgeber- Verbände mit Lohnforderungen beantworten. Die Gehaltsnachzahlung" genannt und als solche aufgefaßt wird; Ge Zahl der durch diese frivolen Aussperrungen Betroffenen dürfte sich währung von jährlich einer Woche Urlaub mit 2ohnauf etwa 3000 organisierte Arbeiter beziffern. zahlung( 1896); Errichtung eines ständigen Arbeiter Vorläufig gilt es für die Arbeiter aller Branchen, ausschusses( 1897), der freilich faktisch eine sehr geringe Der Kampf im Baugewerbe zu Hannover dauert fort. Die den Zuzug nach dem so arg bedrängten Kassel streng Bedeutung hat und durchaus nicht, wie einerseits einige Arbeiter sind durch das Verhalten der Unternehmer derartig verfernzuhalten. Scharfmacher und andrerseits gewisse biedere bürgerliche bittert, daß sie den Einigungsvorschlag des Herrn Stadtdirektors Socialreformer in die Welt in die Welt posaunt haben, die Macht hat, Tramm mit allen gegen 50 Stimmen ablehnten. Sie fordern 52 Pf. Die Bilderrahmenfabrit von B. Grosz( Aftien- Gesellschaft) in den thatsächlichen Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit auch nur Stundenlohn sofort und 55 Pf. Stundenlohn bei 9½stündiger Arbeits- eipzig hat heute wegen Lohnstreitigkeiten sämtliche Tischler ent- irgendwie aufzuheben und in den Betrieb maßgebend einzugreifen; zeit vom 1. April 1904 ab. Die tomische Episode mit den Galiziern hat nun ihr Ende gefunden. Die Galizier sind abgereist, machen lassen, denen wahrscheinlich bereits in einigen Tagen die übrigen von den außerordentlich anerkennenswerten Maßnahmen heben wir Branchen: Vergolder, Steindrucker, Buchbinder usw. folgen werden. dann noch das Pensionsstatut hervor, das außergewöhnlich jedoch noch Ansprüche geltend, deren Verfolgung fie dem Arbeiter- Da Grosz schon früher des öfteren Arbeiter für seine in wenig umfassend wirkt; eine ausgedehnte Anwendung des§ 616 sekretär Schrader übertragen haben. Die Kosten für die Galizier werden den Herren Baumeistern noch schwer im Magen liegen; der gutem Ruf stehende Fabrik in Berliner Blättern suchte, werden des Bürgerlichen Gesetzbuches; Einführung des Acht„ Volfswille" berechnet sie bis jetzt schon auf ca. 12 000 Mart. Die Angehörigen dieser Branchen gebeten, auf etwaige Inserate dieser st und entages( 1. April 1900); Ausdehnung der Leistungen der Betriebs- Krantentasse auf ein volles Jahr( 1902) und Die Unternehmer haben mun eine schwarze Liste herausgegeben. Firma nicht hineinzufallen. schließlich Erbauung eines Voltshauses in Jena für die dortige Auf sechs Seiten in Aftenformat befinden sich die Namen von öffentliche Lesehalle, die die Stiftung auch jährlich mit 1031 Maurern, 174 8immerern und etwa 750 Bauca. 10 000 2. fubventioniert, für die Gewerbeschule, für Versamm arbeitern. Die Liste ist unvollständig und es hat demnach den lungssäle und dergleichen. Dies alles sind gewiß Maßnahmen, die Anschein, als ob sich doch noch eine große Anzahl der Meister für zu Erfolgreicher Streit in Rußland. Ein Schiffsbauarbeiter man bei den heutigen Zuständen hoch anerkennen wird, die aber, gut hält, als zu dieser Liste Beiträge zu liefern. Ihren Zweck erreicht Streit, an dem gegen 5000 Mann beteiligt waren, ist fürzlich in wie schon angedeutet, nicht dazu verleiten dürfen, in der Karl Beißdie Liste durchaus nicht. Nikolaje w zu Ende geführt worden. Dieser Ausstand hat eine Stiftung und ihren Betrieben etwas zu sehen, was über den besondere Bedeutung nicht allein wegen seiner Ausdehnung und kapitalistischen Wassern schwebt, und wo die leitenden Personen nicht feines Erfolges für die Arbeiter, sondern besonders dadurch, daß die vollkommen„ Herren im Hause" wären oder gar sich in Betrieb und Am 17. März d. J. übermittelte die Lohnkommission der Unternehmer wie die Behörden sich gezwungen sahen, mit den Zeitung von den Arbeitern irgendwie Bestimmungen auferlegen Kasseler Tischlergehilfen ihren Meistern eine Reihe von Forde Arbeitern durch deren Vertreter zu unterhandeln, sowie daß unter lassen müßten. Das war auch von dem Stifter selbst nicht irgendrungen bezüglich Aufbefferung ihrer Lohn- und Arbeitsbedingungen. den Augen der Polizei große Maffenversammlungen stattfanden, Drud wie beabsichtigt und das Statut, wie auch die Litteratur darüber, Die tägliche Arbeitszeit follte von 91% auf 9 Stunden verkürzt und schriften( aus den Geheimdruckereien der socialistischen Partei stammend) so auch diese neueste Auerbachsche Schrift, laffen darüber nicht den die Accordarbeit abgeschafft werden. Des weiteren verlangte man verteilt wurden, Handlungen, die sonst mit der Strafe der Verbannung geringsten Zweifel. Bezüglich der Auerbachschen Arbeit möchten wir einen Aufschlag von 10 Broz. auf die bisher gezahlten Wochenlöhne geahndet werden. Die Ursache des Streits war die Entlassung schließlich nicht unerwähnt lassen, daß sie besonders lesenswert auch und einen Minimallohn von 18 Mark wöchentlich, sowie thunlichste eines Arbeiters der französischen Werft" durch einen Ingenieur, in den Teilen ist, die von den Produkten der in Frage kommenden Abschaffung der Ueberstunden- und Sonntagsarbeit, bei Vorkommen der bei dieser Gelegenheit mit dem Revolver nach dem Arbeiter Betriebe handeln und davon ein sehr flares und interessantes Bild derselben jedoch einen geringfügigen Aufschlag auf den Stundenlohn. schoß. Sämtliche Arbeiter dieser Werft legten die Arbeit nieder; geben. Diese in Anbetracht der in Staffel bestehenden außerordentlich später schlossen sich die der Werft Schwarzes Meer" an. Der hohen Lebensmittelpreise( denn die Stadt wächst sich immer mehr Gouverneur selbst forderte die Arbeiter auf, Vertreter zu wählen, zum Lurusbad und Durchgangspunkt des internationalen vornehmen mit denen die Unternehmer unterhandeln fönnten. Dies geschah Deutfches Reich. Eine Kraftprobe des Unternehmertums. Husland. 200 Kortschneider in Göteborg haben die Arbeit niedergelegt. Sie verlangen eine Lohnerhöhung von 5 Proz Bummlertums aus) sehr bescheidenen Forderungen wurden bis und die Arbeiter erreichten: die Abschaffung der Untersuchungen beim Letzte Nachrichten und Depeschen. zum 22. März als dem von der Lohnkommission bestimmten Termin Verlassen der Werkstätten; an Sonnabenden Arbeitsschluß um zwei wohl von einer Reihe Arbeitgeber acceptiert, doch verhielt sich das Uhr mittags ohne Lohnabzug; höfliches Benehmen der Angestellten Gros derselben ablehnend und so waren denn die Kasseler Tischler gegen die Arbeiter; eine Lohnerhöhung für die Ueberzeitarbeit um genötigt, am 28. März d. J. die Arbeit niederzulegen, um ihren 50 Proz. Eine allgemeine Lohnerhöhung und andre minder wichForderungen den nötigen Nachdruck zu verleihen. Wie damals die tigere Forderungen konnten nicht durchgesezt werden. Situation lag, glaubte man binnen kurzer Frift die Unternehmer von der Notwendigkeit der verlangten Lohnerhöhung und Arbeitszeitberkürzung überzeugt zu haben. Sociales. Internationale Streifstatistik. " Also doch! Aber wie? " Berlin, 24. Juli. Die Berliner Korrespondenz" meldet: Das Staatsministerium trat heute zu einer Sigung zusammen, in welcher unter andrem über die bedauernswerten Schädigungen beraten wurde, welche die Provinz Schlesien neuerdings durch Hochwasser erlitten hat. Das Stqatsministerium war einstimmig der Ansicht, daß bei dem Umfange der Schadens der Staat mit außerordentlichen Mitteln zur Hilfe zu kommen habe, sofern, wie leiber zu erwarten ist, die Höhe des Schadensbetrages die Kräfte der Provinz übersteigt. Für die erforderlichen Maßnahmen sind die nötigen Staatsmittel ungefäumt zur Verfügung gestellt. Beinahe 500 Tischlergehilfen, meist verheiratet und insgesamt mit 520 Kindern gesegnet, traten in den Ausstand ein. Stehen blieben mur 30 Streitbrecher, durchweg minderwertige Arbeitskräfte. Nun trat jedoch der Arbeitgeber- Schutzverband deutscher Tischler- Der Nüdgang der Streitbewegung, der gegenüber den Monaten meister, in Berlin domiziliert, als Scharfmacher in Aktion. Die Frucht März und April schon im Mai eingesetzt hatte, ist nach der Arbeitsfeiner Thätigkeit zeigte sich am 9. April( Gründonnerstag), als auf markt- Korrespondenz" im Monat Juni noch schärfer und einheitEinladung des Vorsitzenden am Kasseler Gewerbegericht, Stadtsyndikus licher zum Ausdruck gekommen; er konnte nicht nur für die Groß- Wardein, 24. Juli.( B. H.) Infolge Unterminierung auf Brunner, Lohnkommission und Arbeitgeber über Beilegung des Streits europäischen Hauptindustrieländer, sondern auch für die Vereinigten den Festungswerken von Koloczwar ist das Innere von 3 Wohnverhandelten. Vor Beginn des Ausstandes hatten die Meister bereis in Staaten konstatiert werden. In Deutschland, Frank- häusern in die Tiefe gestürzt; die Mauern sind vollständig eine Erhöhung der Accordlöhne von 10 Pro3. gewilligt, ferner Erhöhung reich und England zusammengenommen betrug die Zahl der geborsten. Die Hausbewohner konnten nur mit Lebensgefahr gerettet der Stundenlöhne um 2 Pf. sofort und weitere 2 Pf. vom 1. April 1904 ab Streits im Juni 83 gegen 113 im Mai und 133 im April. In werden. versprochen, wollten auch die Neberstundenarbeit nach dem Borschlage jedem einzelnen der drei aufgeführten Länder ist die Zahl der Annaberg in Sachsen, 24. Juli.( B. H.) Heute nachmittag der Lohntommission bezahlen, willigten aber auf feinen Fall in die Streitfälle zurückgegangen. In Frankreich und England, wo die gegen 3 Uhr ist auf der Haltestelle Buchholz der Bug Nr. 1887 Verkürzung der Arbeitszeit, Abschaffung der Accordarbeit und Fest Bahl der Beteiligten schon ermittelt ist, hat auch diese erheblich ab- entgleist. Die drei legten Wagen und zwar ein Badwagen und setzung eines Minimallohnes. Bei den Einigungsverhandlungen genommen, und zwar fiel fie in Endland von 11 087 im Mai auf zwei Personenwagen sind umgestürzt. Vier Personen wurden nun waren sie nicht zu bewegen, auch nur um Haaresbreite nachzu- 5601 im Juni, in Frankreich von 5156 auf 3763. In Italien getötet, eine schwer und sechs leicht verlegt. Die geben und ließen selbst die Vorschläge des Stadtsyndikus Brummer war die Zahl der Ausständigen während des Juni noch sehr erheb- Ursache des Unglücks ist wahrscheinlich vorzeitige Umstellung der Weiche. umbeachtet, welcher eine Erhöhung der Stundenlöhne um 3 Bf. lich; indessen sind neue Streits von erheblicher Ausdehnung nicht Der Personenverkehr wird durch Umsteigen aufrecht erhalten. Die Namen der Getöteten find: Grunz aus Weipert, Frau Postver. fofort und 1 Bf. zum 1. Oktober d. J., weiter eine Verkürzung zu verzeichnen. Otto aus In den Vereinigten Staaten nahm die Streitbewegung ganz w alter der wöchentlichen Arbeitszeit von 57 auf 56 Stunden vorschlug und Sehma, Witwe Meier aus als Minimallohn den ortsüblichen Tagelohn von 2,50 M. proponierte, erheblich ab. Noch am Ende der ersten Juniwoche waren etwa eine Marienberg und Soldat P. Langer vom 18. Husaren während derselbe bei Neuausgelernten der freien Vereinbarung vor- Viertelmillion Arbeiter ausständig. Durch die Einigung der Konflikte Regiment in Großenhain. Verantwortl. Redakteur: Julius Kalisti in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 1 Beilage 171. 20. Jahrgang. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Der Brief führt weiter aus, M. fei nur auf Grund falscher An- die Sonnabend, 25. Juli 1903. Berliner Partei- Angelegenheiten. gaben über seine Thätigkeit und„ erdichteter, fubjektiver Krankheits- lehrte, von der fünf Stufen zählenden Treppe in ihre Stellerwohnung Zur Lokal- Liste! bor acht Tagen, als fie bom Einholen zurückbeschwerden, die als wahr zunächst unterstellt werden mußten", vor- hinabstürzte und sich mehrere Knochenbrüche zuzog. Der 51 Jahre läufig arbeitsunfähig geschrieben worden. Die verabredete weitere alte Gisenarbeiter und Monteur Robert Hagen aus der FürstenBersonal der Osnabrücker Papierwaren- Fabrit eine Dampfer- Partie die Arbeitsunfähigkeits- Erklärung wäre dann sofort zurückgezogen Mittwoch plagte ihn sein Leiden so sehr, daß er die Arbeit aufgeben Heute, Sonnabend, den 25. Juli 1903, veranstaltet das Beobachtung hätte bald die unwahrheit der Angaben ergeben und bergerstr. 1 stürzte im vergangenen Jahre bei einem Brückenbau zwei Meter tief ab und litt seitdem immer stärker an Atemnot. Am nach Mörners Blumengarten" in Ober- Schöneweide. Wir machen darauf aufmerksam, daß dieses Lokal der Arbeiterschaft zu worden. Dr. W. wehrt sich schließlich gegen den Ausdruck ber- mußte. Als später seine Frau zur Krankenkasse ging, um einen Bersammlungen usw. nicht zur Verfügung steht. unglückte Simulationsriecherei", der auf seine erste Untersuchung Schein für den Arzt zu holen, erhängte sich Hagen in der Verging. Im Hinblick auf die zweite Untersuchung halten jetzt auch zweiflung in seiner Wohnung. Der Verstorbene hinterläßt drei wir, nachdem W. selber uns über deren Verlauf und Ergebnis auf- Kinder im Alter von 15, 3 und 11 Jahren. geflärt hat, diesen Ausdruck für nicht zutreffend. Jst Herr Dr. W. Der Selbstmordversuch einer Frau erregte gestern, Donnerstag zufrieben, wenn wir jetzt ſagen unterbliebene Simulations- abend, an der Weidendammer Brücke einiges Aufsehen. Die 36 Jahre 3. Wahlkreis. Hintsches Festsäle, Köpnickerstraße 62, stehen eht der Arbeiterschaft zu Versammlungen usw. zur Verfügung. Reinickendorf( Often). Die Parteigenossen, Vereine z. * " Adlershof. Das Lokal von Meißner( kurz vor dem Bahnhof) ift jekt als frei zu betrachten, da derselbe jetzt seine Lokalitäten dr Arbeiterschaft zu Versammlungen usw. zur Verfügung stellt. Die Lotal- Kommission. riecherei"? " Am bollen nur nachstehende Lokale durch ihren Besuch alte Gastwirtsfrau Emilie Danziger aus der Borhagenerstraße 2 le rücksichtigen, indem nur diese der Arbeiterschaft zu sprang von der Brücke in die Spree, wurde aber von einem Herrn, Serfammlungen 2c. zur Verfügung stehen: E. Kirsch, See- des Vorwärts" schreibt uns ein Freund unsres Blattes:" Der Ver- Charité gebracht. Lektüre für das Volt. Mit Bezug auf unsre Notiz in Nr. 169 der ihr nachsprang, gerettet und von einem Schuhmann nach der Dort bedauerte sie, daß man sie nicht habe art", Markstr. 2/3. 8. Lücke," Kastanienwäldchen", Residenzstr. 109. fasser des besagten Draga- Romans heißt E... t. Für 500 Mart schwimmen" lassen, und erklärte, daß fie doch wieder ins Wasser Sadau, Residenzstr. 124. F. Meinhard, Hauptstr. 51. A. Schorsch, Honorar hat er die Verpflichtung auf sich genommen, diesen Königs- gehen werde. Was die Frau zu dem Selbstmordversuch veranlaßte, Zur Wartburg", Kopenhagenerstr. 71. Rudolph," Borussia- Part", mord- Roman im Umfange von 7000 Drudzeilen bis Ende Juli ist noch nicht bekannt; sie scheint etwas geistesgestört zu sein. Brovinzstr. 68/69. Schiller, Zum Storchnest", Provinzstr. 79. fertig zu liefern. Anfangs Juli mußte er damit beginnen und 3. Gerbsch,„ Restaurant zur Eisenbahn", Haltestelle Schönholz. hat also täglich durchschnittlich 250 Druckzeilen abzuliefern. Auch und Umgegend tagte hier am Sonntag, den 19. d. Mis. im Lokal Bernsdorf. Zweds Gründung eines Wahlvereins für Zernsdorf 3. Wissel, Hausotterstr. 55. Neubauer, Hausotterstraße. Wirtshaus ein Kapitel vom Berliner Litteraturgeist." Wir haben, trotzdem von Schulz eine öffentliche Volksversammlung, in der Genosse Bur Tanne", Nordbahnstr. 11. unser Gewährsmann uns den Namen des Verfassers des genannt. Denn so unentschuldbar es ſein mag, sich als Mitschuldigen In einem 1½ stündigen Vortrage geißelte er das Gebahren der büreiner solchen intellektuellen Volksvergiftung für einen Judaslohn Schlusse des Referats erntete Genosse Bartels von der zahlreich betraurigen Machwerks genannt hat, nur den Anfangs- und Endbuchstaben Bartels über das Thema:" Was wollen die Socialdemokraten" sprach. gerlichen Parteien und erläuterte dann unser Programm. anwerben zu lassen, so wollen wir doch in der Annahme, daß der Betreffende sich nur aus bitterer Not zu diesem so traurigen Handwerk ſuchten Versammlung reichen Beifall. Zur Diskussion meldete sich Gewinnsucht scheint uns bei der kläglichen Bezahlung diefer un wendigkeit einer politischen Organisation aufmerksam, worauf einhat verleiten lassen, Nachsicht üben. Denn das Motiv schäbiger niemand zum Wort. Hierauf machte der Vorsigende auf die Notgeheuerlichen Schwizarbeit ausgeschlossen. So jämmerlich hingesudelt stimmig der Wahlverein mit Anschluß an den Central- Wahlverein auch die Schmiererei bei einer Anfertigungsfrist von vier Wochen für Teltow usw. gegründet wurde. Die Mitgliederzahl beträgt 34. sein muß, so ist die Bezahlung doch in Anbetracht der trotz- Neumann, Maurer Otto Strenge und Schmied Wilhelm Rosenberg provisorischen Leitung wurden die Genossen Maurer Guſtav alledem rüdsichtslos verbrauchten Nervensubstanz eine als flägliche. Dies Schwizsystem, dieser Raubbau der gewählt. Später blieben die Genossen noch recht lange Zeit beim Gesundheit eines sich prostituierenden Tintentulis übertrifft beinahe Tanz gemütlich in dem erst frei gewordenen Lokal zusammen. das berüchtigte Schwißsystem, das jemals in der Konfektionsindustrie eines strupellosen litterarischen" Unternehmers zusammen gefiebert worden ist, wird von Tausenden und Abertausenden ahnungslosec Gemüter verschlungen! Dies Faltum beweist den Arbeitern aufs neue, wie notwendig es ist, ihren Angehörigen Verständnis für eine gesunde, aufklärende und erfrischende Lektüre anzuerziehen! Weißenfee. Heute, Sonnabend, veranstalten die Parteigenoffen im Schloß Weißensee ein großes Sommerfest. Das Progranm ist ein erstklassiges. Das Konzert wird ausgeführt von einer 18 Mann starten Stapelle des Neuen Tonkünstler- Orchesters; auch im Spcialitätenteil wirken nur erste Kräfte mit. Um zahlreiche Beteiligug bittet das Komitee. Friedrichsfelde. Allen zur Nachricht, daß die Parteigenoffen des Bzirks Friedrichsfelde am Sonntag, den 26. Juli, eine Siegesfier, bestehend in Konzert, Theater, Tanz 2c. im Lokal von Bube, Pinzen- Allee 30, veranstalten. Rudow. Die erste große Voltsversammlung für Rudow ud Umgegend findet am Montag, den 27. d. M., abends 8 Uhr bei geime, Benderstraße, statt. Um recht zahlreichen Besuch wird gekten. Lokales. ,, Berunglückte Simulationsriecherei." eine mehr an geherrscht hat. Und dies Beug, das von dem armseligen Lohnsklaven Aus der Frauenbewegung. Schöneberg. Der Verein für Frauen und Mädchen von Schöneberg und Umgegend veranstaltet am Sonntag, den 26. Juli, einen Ausflug nach Mariendorf. Treffpunkt Punkt 122 Uhr Haupt- und Tempelhoferstraßen- Ecke. Nachzügler seien besonders darauf aufFeld- und Chauffeestraßen- Ede bekannt gegeben war; der Treffpunkt merksam gemacht, daß irrtümlicherweise die Station in Mariendorf ist jetzt Chausseestraße 16 im Restaurant Reiche in Mariendorf, in der Nähe von Südende. Der Vorstand. Die Eheschließungen find in Berlin in dem ersten Halbjahr 1903 zahlreicher gewesen als in demselben Zeitraum des vorher gehenden Jahres, so daß schon jetzt angenommen werden darf, daß dieses Jahr auch im ganzen für Berlin mit einer Vermehrung der In Nr. 168 hatten wir ausgeführt, daß in den Kranten- Heiraten abschließen wird. Seit drei Jahren wäre das das tassen bei manchen Vorständen und manchen Aerzten die Neigung einträte; denn die Jahre 1901 und 1902 hatten eine beträchtliche erste Mal, daß hier wieder eine Zunahme der Eheschließungen besteht, bei den sich krank meldenden Mitgliedern Simulation Abnahme gebracht. Im Jahre 1903 find hier in den Monaten Deutscher Buchbinder- Verband. Die Zahlstelle Berlin hielt am D drrat Verfammlungen. enspricht 31 argwöhnen. Wir hatten als eine verunglückte Simulations- Januar bis Juni zusammen 9363 Ehen geschlossen worden( davon Donnerstag im Gewerkschaftshause ihre Generalversammlung ab. recherei" das Abenteuer eines Mitgliedes der„ Neuen Ma- allein 3175 im April), während in denselben sechs Monaten des Vor- Aus dem Geschäftsbericht für das 2. Vierteljahr, den hinenbauer Krankenkasse", des Ingenieurs S. er- jahres nur 9110 Eheschließungen( 3165 davon im April) vollzogen der Vorsitzende Brückner erstattete, ist zu ersehen, daß innerhalb sähnt, der vom Kassenarzt Dr. Wagner nach einer ersten worden waren. Der Unterschied beträgt vorläufig nur 253 für das der Verwaltung und von den Vertrauensleuten eine sehr rege ThätigIntersuchung als er werbsfähig bezeichnet, aber ein paar Tage Halbjahr, das bedeutet eine Vermehrung der Eheschließungen um leit entfaltet worden ist, die wesentlich durch den Umstand, daß die päter, in einer Verkleidung als Privatpatient zu nochmaliger Unter- noch nicht ganz 3 Proz. Die bisherige Zunahme ist also nicht groß. Tarifverträge in der Buchbinderei- sowie in der Contobuch- Branche Unter- Sie darf aber doch als beachtenswert gelten, wenn in Betracht ge- ihrem Ende entgegengehen, notwendig wurde. Für den Fall einer uchung vor den Arzt hintretend, für erwerbsunfähig er zogen wird, daß bon 1900 au 1901 und 1902 die Jahressumme der Lohnbewegung sind in den Konferenzen und Besprechungen umlärt worden war. Herr Dr. W. schickt uns mun eine Zuschrift, in Berliner Eheschließungen von 20 756 auf 19 838 und 19 138, 5. 5. um faffende Borbereitungen getroffen worden. Bei einer Konferenz, ber er seinen Reinfall etwas anders darstellt, als Herr S. und wir 4 Proz. und dann noch einmal um 31½ Proz. zurückgegangen war. die Anfang Juni in Leipzig tagte, hat die Ortsverwaltung 8 gethan haben. das ihr zustehende Bewilligungsrecht um 64,70 M. überschritten. Der Dr. W., der sich übrigens in seinem Brief Vertrauensarzt der Berliner Polizeipräsidium bekannt: Der nach Veruntreuung von diefer Summe. Zur Flucht des 200 000 Mart- Defraudanten Lewy giebt das Redner ersuchte im Namen der Ortsverwaltung um Nachbewilligung tasse nennt, erklärt den ihm vorgehaltenen Widerspruch so: 200 000 m. flüchtige Prokurist Morig Lewy, 27. 12. 69 Birnbaum stuben zur Schlichtung von Differenzen herangezogen, die größtenDie Ortsverwaltung wurde in verschiedenen WerkDas Mitglied sei ihm das erste Mal als Ingenieur S. vom Vorstand geb., ist am 21. 7. cr. abends ca. 910 Uhr mit einer Tarameter- teils mur für die direkt Beteiligten von Bedeutung waren. Von den ur Untersuchung und zur Abgabe eines Gutachtens überwiesen wor- Droschte I. Kl., welche von der Ecke Potsdamer- und Lüßowstraße vom statistischen Amt der Stadt Berlin herausgegebenen Fragebogen ben. S. habe ihm gesagt, er leide seit 18. April an schwerer Jschias, geholt wurde, von seinem Hause Lüßowstraße 7 nach der Flottwell- für Haushaltungs- Budgets wurden 180 verteilt. Davon sind habe große Schmerzen in Beinen und Kreuz, namentlich bei Bewe- straße zu, vermutlich nach dem Potsdamer Bahnhof gefahren, um von dort jedoch nur 50 ordnungsgemäß ausgefüllt worden. Diese lieferten zungen, und könne nicht arbeiten. Die Untersuchung habe aber„ objektiv" den Zug nach London zu benutzen. Lewy ist 1,70 Meter groß, hat dünnes den Beweis, daß der in der Buchbinderei geltende Stundenzungen, und könne nicht arbeiten. Die Untersuchung habe aber„ objektiv" bunkelbraunes Haar, vollen dunkelblonden Schnurrbart, rundes Kinn, lohn von 48 Pf. den Berliner Verhältnissen nicht nichts ergeben, was seine Klagen begründet erscheinen lassen konnte." Nase, Mund gewöhnlich, frische Gesichtsfarbe, untersette, mittelstarke und als durchaus unzureichend bezeichnet werden muß. Der Redner Mangels eines ausreichenden objektiven Befundes", schließt 28., Figur und ist ein hübscher Mensch mit einnehmendem Wesen. Er berichtete des weiteren über die Verhältnisse in den verschiedenen mußte ich demnach S. als erwerbsunfähig erklären. Und dies um trug einen schwarzen Gehrockanzug, runden schwarzen Filzhut mit Branchen. In der Buchbinderei fowie im Contobuchfach sind die so mehr, als seine Thätigkeit in Bureaubeschäftigung bestand, die er Trauerflor und dunklen Havelod. Zur Ermittelung des Lewy ist Verhandlungen über Neugestaltung oder Verlängerung der Tarif fizend erledigen konnte." Das zweitemal habe sich S. als Kaufmann die Feststellung des oben bezeichneten Droschkentutschers von Wichtig verträge noch nicht beendigt. Beide Branchen sind gut organisiert. M. vorgestellt, der ein großes Agenturenbureau habe und geschäftlich keit. Zweddienliche Nachrichten werden von der Kriminalpolizei zu In der Luruspapier- Branche macht die Organisation Fortschritte. burch Gänge, die ihn viel in der Stadt herumführten, und durch Nr. 5722 IV. 17. 03 erbeten, ev. nimmt jedes Polizeirevier folche Der Geschäftsgang ist ein durchweg guter. In der Etuibranche hat Irbeiten im Bureau außerordentlich in Anspruch genommen sei. Geklagt entgegen. eine Urabstimmung über Eintritt in eine Lohnbewegung stattgefunden. jabe er über allgemeine Abgespanntheit, Schlaflosigkeit, Schmerzen Ausgebrochen und wieder verhaftet sind die beiden Taschendiebe Da sich jedoch nur 60 dafür und 50 dagegen erklärten, mußte davon n verschiedenen Teilen des Körpers, besonders in Kreuz und Beinen; Richard Dreward und May Stanberg, die, wie bereits mitgeteilt, Abstand genommen werden, was der Redner in Anbetracht der Stärke er fühle, daß er einige Zeit seine Thätigkeit aufgeben und Ruhe in Karlshorst festgenommen wurden, als fie die Taschen der der Organisation in dieser Branche und der keineswegs befonders haben müsse. Durch die körperliche Untersuchung", fährt W. Hier Rennbahnbesucher revidierten. Die beiden, wegen gleichartiger günstigen Arbeitsbedingungen bedauert. In der Kartonbranche ist fort,„ ließ sich keine Begründung für die Klagen des M. feststellen. Bergehen schon vorbestraften Verbrecher wurden nach ihrer der Geschäftsgang befriedigend, die Organisation im Wachstum beBerhaftung nach der Amtszelle in Karlshorst gebracht, jedoch griffen. In der Album- und in der Goldſchnitt- Branche wird das Es kommte sich bei M. also nur um eine Nervenüberreizung handeln, gelang es ihnen, von hier, furz vor der beabsichtigten lleber gegen über Arbeitsmangel geklagt. Die Zahlstelle hatte am alls seine Angaben richtig waren. Es ist ja auch verständlich, daß führung nach Moabit, auszubrechen und zu entkommen. In Berlin Schlusse des Vierteljahrs 2254 männliche und 1728 weibliche, also emand, der in einer so angestrengten Berufsthätigkeit stand, wie mir hielten sie sich unangemeldet auf, so daß ihre Wiederfestnahme zusammen 3982 Mitglieder, gegen das vorige Vierteljahr eine ZuM. angab, seine Nerven start überanstrengen konnte bezw. mußte, und daß erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Stürzlich sah ein Kriminal- nahme von 111 Mitgliedern. Die Generalversammlung nahm inige Zeit der Ruhe seine Beschwerden beseitigen werde." Zwar ver- beamter den gesuchten Stamberg in der Leipzigerstraße, nahm jedoch den Antrag der Ortsverwaltung auf Nachbewilligung der mehr ausfichert uns S. alias M., die Sache liege in einigen Punkten anders: zunächst von der Verhaftung des Taschendiebes Abstand, da er ver- gegebenen 64,70 m. gegen wenige Stimmen an. Darauf erstattete Bytomski den Kassenbericht. Die Er habe schon bei der ersten Untersuchung auch über allgemeine nahme des Beamten erwies sich als richtig; die beiden Verbrecher Abrechnung der Centraltasse schließt mit der Bilanzfumme von mutete, daß St. mit Dreward zusammentreffen werde. Die AnMidigkeit geklagt; von Ischias habe er nur gesprochen, weil der letzte gaben sich ein Rendezvous, um gemeinsam ihre Thätigkeit auf- 12 224,79. An die Verbandskasse wurden 5500 M. eingesandt. Azt das Leiden für Ischias erklärt habe, nachdem ein andrer Arzt zunehmen. In dem Augenblick, in welchem die Beiden zur Aus- Für Arbeitslosen- Unterſtügung wurden 3079 M. ausgegeben. Die bis dahin ein Nerbenleiden angenommen hatte; es sei nicht wahr, führung eines neuen Diebstahls vor einem Schaufenster Aufstellung Lokaltaffe hatte, einschließlich des alten Bestandes von 4163,72 M., oß seine Thätigkeit in Bureaubeschäftigung bestehe, die er fizend nahmen, wurden sie festgenommen und sofort nach dem Polizei- 7483,27 M. Einnahmen und 3421,96 M. Ausgaben, so daß ein Be elebigen könne, und er habe auch dem Dr. W. nichts derartiges ge- präsidium abgeführt. stand von 4061,31 m. verbleibt. Die Höhe der Ausgaben in diesem figt; bei der zweiten Untersuchung habe er nicht die Absicht ge= Vierteljahr ist auf die Verlegung des Arbeitsnachweises und den Ein Fledderer- Trio ist von der Kriminalpolizei unschädlich geußert, für einige Zeit auszuspannen. Da aber hier Aussage macht worden. Am Dienstag traf ein Tischlergeselle von auswärts Gewerkschaftshause zurückzuführen. Für den Widerstandsfonds betrugen dadurch notwendig gewordenen Umbau im Bureau der Rahlstelle im jegen Aussage steht, so wäre es um Herr W's Sache zunächst spät abends auf dem hiesigen Potsdamer Bahnhof ein, um den die Einnahmen 1311,16 M., ausgegeben wurden 100 m. zur nicht schlechter bestellt als um die des Herrn S., wenn nicht- Herr nächsten Morgen mit der Lehrter Bahn weiter zu fahren. Auf seiner die Einnahmen 1311,16 M., ausgegeben wurden 100 m2. zur Herr nächsten Morgen mit der Lehrter Bahn weiter zu fahren. Auf seiner Unterstüßung der streikenden Holzbearbeitungsmaschinen- Arbeiter. Dr. W. noch eine Kleinigkeit hinzugefügt hätte. Wanderung durch die Stadt kam er auch nach dem Schinkelplatz und Er begründet nämlich noch näher, warum er S. für arbeits- schlief dort auf einer Bank ein. Als er wieder aufwachte, fehlten ihm Der Bestand des Fonds ist auf 13 790,84 m. angewachsen. infähig, M. für arbeitsfähig erklärt hat, obwohl in Taschen gehabt hatte. Leichenfledderer hatten ihm die Beinkleider auf Arbeits nachweis, der jetzt das erste Vierteljahr seines Bedas Portemonnaie und alle andern Sachen, die er noch in den Rassierer wurde einstimmig Decharge erteilt. Sodann gab Bytomski den Bericht vom paritätischen teiden Fällen weder ein Jschiasleiden, deffentwegen er arbeits- geschnitten und ihn gründlich ausgeplündert. In dem Bortemonnaie stehens abgeschloffen hat. Der Nachweis wird im allgemeinen von anfähig sein wollte, noch überhaupt ein Leiden objektiv batten sie außer einem größeren Geldbetrag auch noch einen Gepäd- ben Brinzipalen viel stärker benugt, als der frühere Nachweis des stehens abgeschloffen hat. Der Nachweis wird im allgemeinen von sest gestellt worden war. Daß der angebliche M. seine Be- fchein gefunden. Mit dem Gelde allein noch nicht zufrieden, holten Verbandes, wenn auch noch nicht ausschließlich, wie es eigentlich der chwerden, sagt W.,„ übertrieb oder erdichtete, ließ sich nicht an- fie auf den Schein den Korb des Bestohlenen vom Potsdamer Fall sein sollte. Auch wird seitens der Arbeiter noch teilweise das tehmen, da M. ja als selbständiger Kaufmann nur materiellen Bahnhof ab, um auch noch sein Handwerkzeug, feine Kleidung und umschauen betrieben. Der Redner forberte zu strenger Befolgung kachteil haben mußte, so lange er seine Thätigkeit einstellte." feine Wäsche zu versilbern. Diese Frechheit bekam ihnen aber schlecht. der diesbezüglichen Generalversammlungsbeschlüsse auf. Einschreiben Darum habe er borläufig" den M. wegen Nervenüberreizung von der Kriminalpolizei bereits ein Verzeichnis der entwendeten beiter, davon 80 mit Gebühren, also unorganisierte und 410 Arbeite Ein Trödler in der Auguststraße, dem sie die Sachen anboten, hatte ließen sich im Arbeitsnachweis im Laufe des Vierteljahres 642 Ararbeitsunfähig geschrieben, um ihn weiter zu beobachten. Hier Gegenstände erhalten, sah sich seine Kunden genau an und lieferte rinnen, davon 30 mit Gebühren. Stellen wurden gemeldet: für vestätigt W. felber, daß er in dem einen Fall Simulation witterte, von ihnen eine Beschreibung, nach der die Kriminalpolizei die weil er nichts fand, in dem andern keine Simulation witterte, Fledderer aus dem Verbrecheralbum sofort erkannte. Es sind ein arbeiter 403, davon besezt 318; für Arbeiterinnen 621, davon beobwohl er nichts fand. Gegen was verteidigt sich da eigentlich 27jähriger Heinrich Kaminski, ein 17jähriger Georg Obstina und ein fest 363. Von Arbeiterinnen wurde der Nachweis noch nicht in ge Serr Dr. W.? Nach seiner Darstellung liegt ja seine Sache noch Otto Schleberg, der in seinen Kreisen der Breslauer Otto" heißt. nügender Zahl benust, namentlich war für fie ein leberangebot chlimmer als nach der, die wir gegeben haben. Wir hatten gedacht, ne drei wurden festgenommen, der Tischler belam seine Sachen bon Stellen in der Kartonbranche zu verzeichnen. Im Anschluß an den Bericht wurde verschiedenen Werkstuben Klage B. habe im zweiten Fall, weil kein Mißtrauen seine Beobachtung darüber geführt, daß der Arbeitsnachweis umgangen wird. So und fein Urteil beeinträchtigte, wirklich etwas gefunden. Aber er Drei Opfer von Unfällen. Der 26 Jahre alte Arbeiter Hermann werden z. B. von der Firma H. S. Hermann Arbeiter auf fand auch diesmal nichts! Trotzdem erklärte er den an- Mantei aus der Manteuffelstraße 16, der in der Kohlenhandlung von Empfehlung der Großen Berliner Straßenbahn, geblichen M. für arbeitsunfähig und stellte ihm sogar ein Nikolai in der Mühlenstraße beschäftigt war, hielt vor einigen Tagen die der größte Kunde des Geschäfts ist, eingestellt, was als durchaus besonderes, durch keine Verklausulierung abgeschwächtes Zeugnis Hierbei verlor er das Gleichgewicht, fiel topfüber auf das Straßen- von einem Arbeitsnachweis in der Hamburgerstr. 18, mit einem Wagen vor dem Hause Rathausstraße 2, um abzuladen. unstatthaft bezeichnet werden muß. Ferner wurde erwähnt, daß darüber aus, daß M. an Nervenüberreizung leide". Und das, ob- pflaster und wurde bewußtlos nach der Charité gebracht. Dort starb der als eine Art Wohlthätigkeitsinstitut gelten will, Buchbinder mit wohl M., wie der Brief zugiebt, ihm gesagt habe, er wünsche das er jetzt an den Folgen eines Schädelbruchs. Im Krankenhaus besonderer Empfehlung zu Arbeitgebern geschickt werden, wodurch seugnis als Mitglieb einer Privatbeamtentasse für die an für die am Urban erlag ihren Verlegungen die 78 Jahre alte unter Umständen die Entlassung andrer Arbeiter bewirkt worden sein Dr. W., nebenbei bemerkt, nicht Kassenarzt ist. Arbeiterwitwe Marie Klup aus der Alten Jakobftraße 66, foll. Wie sich nachträglich herausgestellt hat belaufen sich die Kosten wieder. aus Dem Briefkaften der Redaktion. bes Arbeitsnachweises für die Organisation nicht, wie vom Centralverein| bei der Reichstagswahl für uns abgegeben, feien, welche Ziffer in für Arbeitsnachweis zuerst veranschlagt wurde, auf 600 m. jährlich, gar keinem Verhältnis zu der Mitgliederzahl unseres Vereins steht. sondern auf 700 M. Die Generalversammlung bewilligte die Es sei deshalb Pflicht der Wähler, fich dem socialdemokratischen Prol. Süd- Ost. Göppingen gehört zum Donaukreis. Der Reichtags. fehlenden 100 M. einstimmig. Verein anzuschließen. Mit einem Hoch auf die Partei trennte sich Präsident hat nach der Geschäftsordnung des Reichstages überhaupt eine Dem Bibliothetsbericht ist zu entnehmen, daß der die Versammlung. sogen. Repräsentationspflichten. Er hat die Verhandlungen zu leiten, die Bücherbestand von 1046 auf 1076 Bände angewachsen ist. Die Ordnung zu handhaben und den Reichstag nach außen zu vertreten. Sem Bibliothek wurde 415 mal von männlichen und 84 mal von weib- in der Aula der 69. Gemeindeschule, Kleine Frankfurterſtr. 6: Bersammlung. Seffion eine Audienz beim Kaiſer nachzusuchen und ihm selen Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 126. Juli, vormittags 83%, Uhr, Herkommen nach pflegt aber der Reichstags- Präsident zu Beginn ver lichen Mitgliedern benutzt. Mrs Bibliothekare wählte die General-" Freireligiöse Borlesung". Um 10 Uhr vormittags ebendaselbst: Vor- Besuch zu machen. D. M. 14. versammlung Mierke und Fräulein Koppeh I. Sehen Sie die gewünschin trag des Herrn Prof. Dr. Albert Gehrke: Sput und Aberglaube". Adressen im Adreßbuch nach.- A. P. Kronenstraße Nr. 8/9. Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Vermischtes. " Praris nein. Juriftifcher Ceil. In die Rechtsschuttommission wurden die bisherigen Mitglieder Bäsler, Dust, Bergmann, Lemser und Alfred Scholz wiedergewählt. Als Kassenrevisoren wurden Albert Hoffmann und Siemer gewählt, als HilfsDie juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 7 bis 92 Uhr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. taffierer Luft. Die übrigen Punkte der Tagesordnung wurden der Armenrecht. Ihre Mutter muß sich an den Landrat wenden. vorgeschrittenen Zeit wegen vertagt. Opfer der Hike. Die Julihize scheint namentlich innerhalb der O. K. 24. 1. Ein Dienstmädchen hat den durch ihr Verschulden ar Der Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer hielt am Redaktionen der Ordnungspresse bedenkliche Wirkungen hervor- gerichteten Schaden zu ersehen, die Herrschaft ist nach dem preußischen Aus Mittwoch bei Wilfe in der Brunnenstraße seine Generalversammlung zubringen. Unser übrigens, wie wir aus Bescheidenheit bekennen nahmegesetz zum Lohnabzug berechtigt. Ob der Schaden verschuldet it, ab. Die Abrechnung vom zweiten Quartal weist eine wollen, nur aufgefrischter Zahlenscherz über die Daten 1849, entscheidet der Richter, dessen Ansicht genau wie zu Suarez Zeiten fich mest mit der der Herrschaft deckt. 2. Nein: das ist keine Kündigung. Einnahme von 14 063,05 M., eine Ausgabe von 12 085,96 M. auf, fo 1871, 1888 und 1913, den wir vor einigen Tagen unter der Rubrif.. 1878. 1. Ja, 2. Nein: in 30 Jahren.-R. M. 78. 1. Kranke daß ein Ueberschuß von 1977,09 M. zu verzeichnen ist. Der Kaffen-" Vermischtes" brachten, hat unfre durch den Ausfall der Juniwahlen versicherungspflicht liegt ohne Rücksicht auf das Alter vor: die Krankhit bestand ist dadurch auf 59 288,27 W. angewachsen. Dem Kassierer ohnehin etwas nervös gewordenen Kollegen staatserhaltender Richtung fennt solche Rücksicht auch nicht. 2. Die Kaffe hat das Recht, die rif Kaufmann wurde einstimmig Decharge erteilt. Als Revisor seltsam erregt. Einige Blätter hat er sogar zu ausgewachsenen Leitartikeln ständigen Beiträge nachzuverlangen. 3. Berufung hätte Aussicht auf Erfog, wurde Imhoff gewählt. Darauf befaßte fich die Versammlung mit inspiriert. Andre, minder unter der Hize leidende Blätter be- weil die durch die Nichtanmeldung begangene Uebertretung verjährt ft. der Frage: Wie sind die auf den Bauten bestehenden gnügen sich mit dem gemeinsamen Wig", daß sich der„ Vorwärts", Otto Wendt, Petersburgerstraße. 1. Ja. 2. Nach der herrschendn Mi ßstände abzuschaffen? Der Vorsitzende Metzke wies darauf nachdem die früheren Prophezeiungen von Engels und Bebel nicht steht, was wahrscheinlich ist, hängt von dem dortigen Ortsstatut ab. Nijt Albin Krug. Nein. A. 30. Ob die Verpflichtung be hin, daß über diese Mißstände bereits in den Abendsprachen eingetroffen feien, nunmehr der Prophezeiungen einer Zigeunerin gerichtliche Klage sondern Beschwerde an die Aufsichtsbehörde ist zulässig. sowie in einer früheren Mitgliederversammlung diskutiert worden getröste. Je nun, Prophezeiungen für die Zukunft treffen freilich Gmünd. Für preußisches Gebiet galten vor dem Bürgerlichen Gesezbih ist. Um sie zu beseitigen, komme es vor allem darauf an, zuweilen nicht ganz so genau ein, wie Wildenbruchsche und Lauffiche gegen 100 verschiedene Ehegüterrechte. Wiederholen Sie Ihre Anfrage untr daß jeder einzelne auf den Bauten seine Pflicht als organisierter Hohenzollern- Prophezeiungen. Trotzdem haben Engels und Bebel Dariegung, bis wann Sie nach Ihrer Heirat in Brüssel blieben, an welchen Maurer erfülle, dann könne es bei der gegenwärtigen Konjunktur meistenteils recht behalten und wir glauben test, unsre Wiz- Ort Sie dann Ihren Wohnsiz in Deutschland aufschlugen, wie der Injat nicht schwer fallen, geordnete Zustände zu schaffen. In der Dis- kommunisten von der Ordnungspresse sind davon überzeugt, daß es Ihres jezigen Güterantrages lautet und ob er im Güterrechts- Register ingetragen ist. A. T. 96. 1. Leider ja. 2. Wenn vor der Ehe minTussion über die Frage wurde unter andrem der Unglüdsfall auf mit der Prophezeiung der Zigeunerin" nicht anders sein wird. bestens 200 Marken für Sie geklebt sind, können Sie innerhalb eines Jahes dem Bau am Elisabethufer 53 erwähnt, wo man leider zu spät die vorschriftswidrigen Zustände erkannte. Ferner wurde erwähnt, daß Preis auf die beste Verdeutschung des Wortes" Cates" ausgesetzt. über das Schicksal des Antrages an. Sprachreinigung. Eine Catesfabrik in Bielefeld hatte einen nach der Heirat den Antrag auf Rüderstattung der Hälfte an den MaiP. R. R. Fragen Sie bei dem Landat der Baurat Gause, ehemals„ Ratsmaurermeister", sich weigert, Das preisgekrönte Wort heißt, wie schon erwähnt misperchen. M. J. 1. Der Strafantrag it in den vertragsmäßigen Lohn zu zahlen und nur 6212 Pf. bezahlt. die Staatsanwaltschaft zu richten. 2. und 3. Nein. 2000. Sie miffn Die Maurer, die dort arbeiten, sind für ein Vorgehen nicht zu Die Cakes, die nennt man Knusperchen, beim Amtsgericht auf Zahlung flagen. Ein Beispiel für eine Darlehnslage haben und brauchten dem Vertreter der Drganisation gegenüber Bonbons, die heißen Zuckerchen, finden Sie Seite 229 des dem" Arbeiterrecht" beigefügten Führers. Das Buch liegt in den öffentlichen Lejehallen aus. Der Kognak heißt jezt Schluderchen, die Ausrede, fie seien nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, so daß sie wo 789. Ja. Wald 4. anders nicht arbeiten könnten. Zum§ 8 des Vereinsstatuts, der Und das Journal heißt Druckerchen. Der Lehrling hat Stassenbeiträge nur dann zu ersttten, wenn bar Geld an ihn gezahlt wird. In Ihrem Falle hat der Lehling von den Obliegenheiten des Ausschusses handelt, beschloß die GeneralMotore heißen Treiberchen, auch deshalb nichts zu zahlen, weil die Verpflichtung für Krantenfürirge versammlung auf Antrag des Vorstandes und Ausschusses, eine Der Automat heißt Geberchen, im Lehrvertrag vom Rehrherrn ausdrücklich übernommen ist.-H. Müler, Ausführungsbestimmung zu erlassen, die im wesentlichen folgendes Köln. Sie sind im Irrtum. Das Restaurant heißt Kneiperchen, Gossart, Aachen. Selbstverständlich tuß besagt: Gesuche von Mitgliedern um Unterstüßung in Notfällen Und der Konkurs heißt Treberchen. sind an den Vorstand zu Händen des Vorsitzenden zu richten. Ueber die Gewährung der Unterstüßung hat nur der Ausschuß, dem der Der Dilettant heißt Bazerchen, Vorstand das Gesuch überiveist, zu beschließen. Der Ausschuß kann Champagner heißt Beschwipserchen, jedoch ein und demselben Mitgliede nur zweimal in einem Jahre Das Dynamit heißt Playerchen, und zwar in jedem Falle höchstens 15 M. gewähren. Weitergehende Und das Billet heißt Knipserchen. Anträge müssen vom Ausschuß der Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Keine andre Institution des Vereins soll in Zukunft über Unterstützungen in Notfällen beschließen. Wegen Zahlungsfäumnis wurde Gustav Lehmann aus dem Verein ausgeschlossen. Französisch- Buchholz. Am Dienstag, den 21. d. Mts. fand in Kähnes Festsaal die regelmäßige Mitglieder Versammlung des socialdemokratischen Vereins statt, in der Genosse Barthels- Berlin einen Vortrag über das Thema: Was lehren uns die Reichstagswahlen" hielt. In der Diskussion, die dem mit Beifall aufgenommenen Vortrag folgte, teilte der Vorsitzende, Genosse Radowitz, unter anderem mit, daß im hiesigen Ort 344 Stimmen Inserate Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Bublikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, den 25. JuIt. Anfang 7, Uhr: Neues Operntheater. Der Bettelstudent. Weften. Alt- Heidelberg. Anfang 8 Uhr: Berliner. Oberon. Thalia. Das Mter. Brillanten heißen Schillerchen, Der Schnupftabat heißt Nieserchen, Das Militär heißt Drillerchen, Der Anarchist heißt Schießerchen. Die Chaise heißt jezt Wägelchen, Und das Diner heißt Futterchen. Ach Gott, das deutsche Sprächelchen Geht immer mehr kaputterchen. $ ( Münchener Jugend".) strat, Breitestr. 24a, richten. Ihr Sohn schleunigst gegen die Herabsetzung der Rente Berufung einleen. Sit, wie es scheint, erst die Mitteilung an ihn ergangen, es solle die Herbfegung erfolgen, so kann er, ohne zu antworten, den Herabseßungsbeschuß abwarten. C. H. Soweit ersichtlich, hat die Firma das Geld zu zahen. Die Erben müssen beim Landgericht auf Zahlung flagen. E. G. 10. Der Betreffende hätte nichts zu zahlen gehabt. Er soll furzweg antwortn: Zur Erstattung der für meinen großjährigen Sohn erwachsenen Kosten in ich nicht verpflichtet, lehne die Zahlung ab und verlange Rückerstattug der irrtümlich gezahlten Kosten. A. G. 9. 1. und 2. Ja. 3. Nein. O. R. 5, H. 25. Ja. F. W. Biebrich. 1., 3. und 4. Nein. 2.. Gaut. Auch wenn Sie Invalide find, können Sie soviel verdienen, a Ihnen möglich ist, ohne daß das auf die Bewilligung der Renten Einfliz habe. Ob in Ihrem Falle Rentenbewilligung eintreten wird, ist überdies set fraglich, da Sie nicht Invalide im Sinne des Gefeßes( dasselbe fordert i der Regel Herabsenkung der Erwerbsfähigkeit auf 33%, Proz.) au ſei fcheinen. Wetter- Prognose für Sonnabend, den 25. Juli 1903. Ein wenig fühler, veränderlich, vielfach wollig, mit Gewitterregen un ziemlich lebhaften südwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Größert Inserate bitten wir vorher anzumelden und bis 4 Uhr nachmittags einzusenden. Die Expedition. COOLOGISCHER Bernhard Rose- Theater Urania. CARTEN Z Taubenstrasse 48/49. Abends 8 Uhr: Von der Zugspitze zum Watzmann. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS Belle- Alliance. Die Böhmin, ober: Panoptikum Jtta aus dem Elend. Carl Weiß. Das Geheimnis des roten Hauses. Apollo. Die Liebesinsel. Speciali täten. Metropol. Neuestes! Allerneuestes! Reichshallen. Gastspiel von WinterTymian. Paffage- Theater. Specialitäten. Urania. Tanbenstraße 48/49. Von der Zugspige zum Wakmann. Invalidenstraße 57/62. Stern warte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 Uhr. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter Straße 132. Abends 8 Uhr: Friedrichstr. 165. Die zusammengewachsenen Schwestern zwanzig Jahre alt, spielen Geige! Passage- Theater. Anf. Sonntags 3 Uhr, Wochentags 5 Uhr. Anfang d. Abendvorstellung 8 Uhr. Das Geheimnis des roten Hauses. Die Tritons, Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntagnachmittag 3 Uhr, Parkett 60 Pf.: Die Grille. Im Garten: Große SpecialitätenBorstellung. Anfang 5 Uhr. Apollo- Theater. Die Liebes- Insel Täglich: mit dem sensationellen Post- Ballett. George Osranis Burleske- Pantomime. Yvette.- Messters Kosmograph: Neue Bilder- Serie. Debut ,, Merian" am 1. Auguft. Tauch- und Schwimmkünstler, 5 Minuten unter Wasser. VortragsLina Goltz, künstlerin. Kinematograph: Das GordonBennet Automobil- Rennen. Ganz Berlin zerbricht sich schon den sechsten Monat den Kopf über AGA! 14 erstklassige Nummern. Täglich ab 5 Uhr nachmittags: Gesundbrunnen, Badstraße 58. Täglich: Vollständig neues Programm. Novität! Novität! Doppel- Konzert. Verbotene Wege. Entree 1 M., ab 6 Uhr 50 Pf. Kinder unter 10 J. die Hälfte. Sanssouci. Täglich im Garten: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Anfang: Sonntags Konz. 5 Uhr, Borstell. 7 Uhr. Wochentags: Konz. 6 Uhr, Vorstell. 8 Uhr. Sonnt., Mont. u. Donnerst. nach der Soiree: Tanz. W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 16. Große Extra- Vorstellung. 8 Uhr: Er muss aufs Land. Anfang 6 Uhr. Kaffeeküche von 3 Uhr ab. Nach der Vorstellung: Familien- Ball. Prater- Cheater Kastanien- Allee 7-9. Direktion: M. Kalbo. Täglich: Johanniszauber. D Operretten Burleste in 4 Bildern von W. Geride. Belle- Alliance- Theater...: Georgette Langée, ExcentricBayerwald- Theater. Bruder Martin. Im Garten: Grosses Sommerfest. Reichshallen Militär- Konzert. Feuerwerk. Nur bis 3. 31. Juli! Gastspiel WinterTymian mit seiner Gesellschaft. Anfang 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Sonnabend, 1. August: Wiederbeginn der Soiréen der Stettiner Sänger. Ad- Ad lebt. Entree 50 Pf. Metropol- Theater. Der grösste Erfolg dieser Saison! Zum 195. Male: Neuestes! Boltsstück mit Gesang in 2 Aften von Hans Müller. Anfang 4 Uhr. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Jeden Tag: Konzert des berühmten Drchesters des Signor Vincenzo Ferrara. Donnerstag, Sonnabend, Sonntag im Kaiser- Saal: Tanz. Fröbels Allerlei- Theater früher Puhlmann. Schönhauser Allee 148. Inhaber: Wilhelm Fröbel. Sommer- Fest der Wäschezuschneider Berlins Morgen letter Sonntag: Der unerreicht dastehende Driesengroße Juli- Spielplan. Hugo Schulz X Fredoff Roffée X Leocardi- Truppe The Firms X Starlings Hübele- Truppe. Um 8 Uhr: Brausender Beifall über das bis jezt unerreichte Gesangs Bollsstüd Neu Licht und Schatten Chansonnette. Resieps, tom. Jongleur. Neu! The Berlings, die singende Luftfee. Schröder u. Denter???? Affenstreiche, große Pantomime der GelinTruppe. Anfang 4 Uhr. Eintr. 30 Pf., num. Plaz 50 Pf. Schweizer- Garten am Königsthor, am Friedrichshain. mit Arthur Winkler vom ThaliaTheater als Gast. Jm Saale: Grosser Ball. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. Ostbahn- Park. Täglich: Theater und Am Kustrinerplatz. Rüdersdorferst. 71. Artisten- Vorstellung, Ball und Boltsbeluftigungen. 2fnf. 5 Uhr. Entree 30 Pf. Allerneuestes! ur erstklassige Künstler. Dramatische Revue in 5 Bildern. Glänzende Balletts. 300 Mitwirkende. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Neue Attraktionen. bends Die Amazonengarde. 10 Uhr: Ausstattungspoffe m. Gef. in 2 Bildern. Hermann Imbs. Täglich: Gr. Konzert, Theater und Specialitäten Vorstellung. ORIGINAL SINGER NAHMASCHIN Singer Nähmaschinen. Einfache Handhabung! Grohe Haltbarkeit! Hohe Arbeitsleistung! Weltausstellung Grand Prix höchster Prei Paris 1900: der Ausstellung Unentgeltlicher Unterricht, auch in moderner 2033 Kunststickerei. Elektromotore für Nähmaschinenbetrieb. Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges Königstadt- Kasino. Berlin W., Leipzigerstrasse 92. Holzmarktstr. 72, Ede Alleranderstr. Tagl. Jm herrl. Garten: Tägl. Grossart. Programm. Elly Deliasey, Eugen Milardo, Bonnet- Trio, Miss Bella Field, Dettmar u. Margarit, Rud. Schaup. Mittwoch, Sonnabend, Sonntag: Tanz. Anfang 8 Uhr, Sonntags 5 Uhr. Specialitäten- Theater Diez' Spe Landsberger Allee 76-77 ( Ringbahn- Station). Ob schön! Ob Regen! Täglich das unerreichte Riesen- Juli- Programm! Gentarro Kikutta. Amanda Harold. Hedwig Mora. Die vier Vollmers. am Strand- Reftaurant Müggelse zwischen Müggelschloß u. Aussichtsturm Empfehle Fabriken, Vereinen uni Korporationen für Sommervergnüge und Ausflüge mein großartig gelegenes Lofal. Saal für ca. 3000 Personen Hallen, genügende Nebenräume, Be lustigungen aller Art. Coulante Preise M. Degehrodt, Strandschloss", Köpenick. Köpenick. Wilhelmsgarten L. Scheer, * Rudower- u. Berliner Strassen- Eck. Herrlicher Garten, Kaffeekich Jeden Großer Ball. Sonntag: Säle für Vereine 2c. The Ryrons. Elsa& Paul Jescheck. A. Stippekohls Restaurant Duskes Bioskop usw. Sonmab., Sonntag, Montag: Tanz. Anf. Wochent. 5 Uhr, Sonnt. 4 Uhr. Köpenick, Schönerlinderstr.5. Arbeiter Verkehrslokal. Für gute Speisen u. Getränke ist bestens gesort. Max Kliem's Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. Täglich: 17182* Grosses Konzert, Theater- und Specialitäten- Vorstellung. Jeden Mittwoch: Die beliebten Kinderfeste. Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Die Kaffeeküche ist täglich von 2 Uhr ab geöffnet. Jeden Montag: Sommerfest. 2 hochelegante Segelbahnen, Würfelbuden, Konditorei, Blumenstand 2c. In den Sälen: Familien- Kränzchen. Schloss Weissensee. ,, Zum Sternecker", Inhaber: C. Koch. Täglich: Grosse Theater- Specialitäten- Vorstellung. Riefenprogramm, 40 Nummern. Jm Bal champêtre: Grosser BALL. Illumination der Fontaine lumineuse. Jeden Mittwoch: Grosses Kinderfrendenfest mit Gratis- Verlosung. Jeden Donnerstag: Grosses Monstre- Elite- Feuerwerk u. Doppelkonzert. Jeden Sonntag: Grosses DOPPEL- KONZERT. Kaffeeküche. Boltsbeluftigungen aller Art. Gewerkschaften! Vereine! Fabriken! Seeschlösschen Friedrichshagen 2c. eignet sich am besten zu Sommerfesten ze. Schöner schattiger Garten direkt am Müggelfee gelegen. Dampferstation der Sterngesellschaft. Auch Pferdebahn vom Bahnhof bis vor das Lokal. Saal, Kegelbahn, Kaffeeküche, Voltsbeluftigungen, Ruderboote. Gute Küche, ff. Biere. Um geneigten Zuspruch bittet Ad. Berndt.( 19422* III. Wahlkreis. Dienstag, den 28. Juli, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15( großer Saal): General- Versammlung des Wahlvereins. Tages- Ordnung: 1. Bericht und Abrechnung vom zweiten Quartal. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. 3. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Emil Rosenow: Der Ausfall der Reichstagswahl und die bürgerlichen Parteien." 4. Diskussion. Mitgliedsbuch legitimiert. Für Damen ist die Gallerie reserviert. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Der Vorstand. Mitglieder werden in der Versammlung, sowie in den Zahlstellen auf: genommen: Gottfried Schulz, Admiralstr. 40 a; Wilhelm Börner, Ritterftraße 15; Martin Mescha, Adalbertstr. 24, Eingang Engel- Ufer; Emil Götte, Brandenburgstr. 18; Ad. Flick, Simonftr. 23; Ernst Lier, Alte Jakobftraße 119; Franz Krüger, Naunynstr. 54. 240/ 16* Deutscher Metallarheiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Sonntag, den 26. Juli, vormittags 10 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- llfer 15: Versammlung der Rohrleger und Helfer Berlins und Umgegend. Tages Ordnung: 1. Vortrag:„ Rückblick auf die letzten Reichstagswahlen." Referent Genosse E. Rosenow. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiteu. Sonntag, den 26. Juli, vormittags 10 Uhr, bei Wetzel, Wrangelstr. 136: Morgensprachr der Schraubendreher. Sonntag, den 26. Juli, vormittags 9 Uhr, im Gesellschaftshause Wedding, Müllerstr. 7a: Versammlung der Feilenarbeiter. Tages- Ordnung: Endgültige Beschlußfassung über unsren Streik. Durch den am 21. Juli nach einer schweren Operation in Berlin erfolgten Tod unsres allverehrten Chefs, des Generaldirektors der Schultheiß' Brauerei Herrn Kommerzienrat Richard Roesicke sind wir in tiefe Trauer versett. Wir verlieren an dem BerReinickendorf und Umgegend. Sonntag, den 26. Juli: [ 223/ 2* Grosses Sommerfest Jeder Arbeiter, der socialdemokratischen Partei im Lokale des Herrn Lang( fr. Bernau), Schönholz Nr. 11( großer Jeder Handwerker schattiger Garten dicht am Walde gelegen) bestehend in storbenen einen hochgeachteten, ge Instrumental- u. Vokal- Konzert rechten und humanen Arbeitgeber, der in wahrhaft väterlicher Weise für uns und unsre Familien geforgt hat. Wir stehen tieferschüttert an der Bahre des Mannes, der uns ein Vorbild nie rastenden Fleißes, edler Gesinnung und vornehmen Charakters war und werden wir seiner stets in Liebe und Dankbarkeit gedenken. 2784b Die Beamten und Angestellten der Besitzung Luisenhof. Socialdemokrat. Wahlverein f. d. 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis. ( Süd- Osten.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Dachdecker Heinrich Grundke, Oppelnerstr. 14, Stadtbezirk 108a, gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntagnachmittag um 5 Uhr von der Leichenhalle des EmmausKirchhofes in Briz aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Verband der Bau-, Erd- und Montag, den 27. Juli, abends 8 Uhr, in Graumanns eftfälen, gewerbl. Hilfsarbeiter Deutschl. Naunynstr. 27: Versammlung Zahlstelle Berlin und Umgegend. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern zur Kenntnis, 39/10 aller in der Metallschrauben- Branche beschäft. Arbeiter daß unser Stollege und Arbeiterinnen. Tages Ordnung: 1. Bericht vom Verbandstage. 2. Diskussion. 3. Bericht der Agitationskommission und Neuwahl derselben. 4. Werkstattangelegenheiten und Verschiedenes. Montag, den 27. Juli, abends 8, Uhr, bei Thiel, Bergstr. 151/152: 119/5 Bezirks- Verfammlung f. Rixdorf. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Kollegen P. Pawlowitsch über:" Unfre Kämpfe in der Gegenwart und Zukunft." 2. Diskussion. 3. Die wichtigsten Beschlüsse des legten Verbandstages. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Diejenigen Mitglieder, welche noch im Besize von Bibliothetsbüchern find, werden hiermit nochmals aufgefordert, dieselben bis spätestens Sonnabend, den 25. Juli, abzuliefern; wer diesem nicht nachkommt, muß sich gefallen lassen, in der nächsten Nummer der„ Metallarbeiter Zeitung" be fannt gegeben zu werden. D. O. N Deutsche Metallarbeiter- Gewerkschaft. Montag, den 27. Juli, abends 8 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: August Fohdt am 23. Juli verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 26. d. Mis., nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des St. Michaels- Kirchhofes, Mariendorfer Weg in Briz aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Allen Freunden und Kollegen die traurige Nachricht, daß der Holzbildhauer 2169L Gustav Pöschel Zürich( Schweiz) nach kurzem, schwerem Krankenlager im Alter von 37 Jahren am 23. d. Mts. verstorben ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Todes- Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau, unfre gute Mutter, Groß- und Schwiegermutter 1. Der Streit bei der Firma Schoening und welche Stellung nehmen wir zu dem Beschluß des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes zur An- nach fertigung der Schoeningschen Streifarbeit. 2. Stellungnahme zum Kongreß der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften. 3. Gewerkschaftliches und Verschiedenes. 280/8 Erscheinen aller Mitglieder infolge der wichtigen Tagesordnung erwünscht. Die Ortsverwaltung. Centralverein der Bildhauer Deutschlands. Verwaltung Berlin. Dienstag, den 28. Juli 1903, abends 8, Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: Ordentl. Generalversammlung. Tages- Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Rechenschaftsbericht vom II. Quartal. 3. Aufstellung der Kandidaten zur Generalversammlung am 20. September d. J. 4. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. I Zahlreiches Erscheinen ist dringend notwendig. Der Vorstand. 20/ 9* Verband der Möbelpolierer. Die Abfahrt der Dampfer erfolgt morgen früh 7 Uhr von der Jannowitbrücke und 7, Uhr vom Schlesischen Thor. Die Teilnehmer werden gebeten, sich ein Bierglas mitzubringen. Billets find nicht mehr zu haben. 146/16 Mittwoch, den 29. Juli, Blumenstr. 38: Vorstandssitung. 99 Der Vorstand. Auguste Voigt, geb. Stengert, langem, schwerem Leiden am 22. Juli fanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, 26. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Neuen St. Paulus- Friedhofs, Seestraße, aus statt. 21762 Die trauernden Hinterbliebenen Albert Voigt nebst Kindern. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau Marie Scholz geb. Loffhagen, verw. Eichelbaum, am 21. Juli nachmittags 4 Uhr verstorben ist. 21772 Die Beerdigung findet Sonntagnachmittag 4 Uhr von der Leichenhalle d. Dantes- Kirchhofes aus statt. Der trauernde Gatte Carl Scholz. Danksagung. Allen lieben Berwandten, Genossen und Kollegen für die liebevollen Beweise herzlicher Teilnahme, ins besondere dem Sprecher der Freireligiösen Gemeinde Herrn Gehrke für unter gütiger Mitwirkung von drei Gesangbereinen( M. d. A.-S.-B.) Die Musik wird von Civil- Berufsmusikern ausgeführt. Dirigent Rudolf Tietz. Auftreten des Berliner Ulk- Trio. Kinderbelustigungen, Fackelzug. Großer Ball. Eintritt 20 Pf. Tanz 50 Vf. Brogramm gratis. Für Kinder Eintritt und eine Stocklaterne gratis. Anfang des Konzerts 4 Uhr, Tanz 5 Uhr. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Das Komitee. Billigste Dampfer- Extrafahrt mit Musik am Sonnabend, den 25. Juli, nachm. 2 Uhr, Abfahrt von Jannowitz- Brücke, Station Stern, nach & rkner, Brodts Gesellschaftshaus, bei Woltersdorfer Schleuse, herrlich am Wald und Wasser gelegen. Bei ungünstiger Witterung Schuß für 1500 Personen. Fahrpreis hin und zurüd 50 Pf., Kinder die Hälfte. Rüdfahrt 8 Uhr abends. Grosse Dampfer- Fahrt mit Musik nach Ziegenhals( Sporthaus) Restaurant Mörschel. Herrlich am Crossin- See bei Rauchfangwerder gelegen, Sonntag, den 26. Juli 1903. Abfahrt 8 Uhr früh( Kahnt& Herßer) an der Stralauer Brücke. Fahrpreis: Hin- und Rückfahrt 1 Mart. 21582* Billets find im Restaurant Krause, Alexanderstraße 13, sowie an Bord des Dampfers zu haben. Das Komitee. Dampfer- A Extrafahrten Sonnabend, 25. Juli: Extrafahrt nach Woltersdorfer Schleuse. Abfahrt 2 Uhr mittags. Preis für Hin- und Rückfahrt 50 Pf.1 Sonnabend, 25. Juli: Grosse Sommernachtsfahrt mit Musik auj illuminiertem Dampfer nach Neptunshain. Abfahrt abends 8 Uhr. Rüdfahrt 4 Uhr morgens. Fahrpveis 50 Pf. Sonntag, 26. Juli: Dampfer: Extrafahrten nach Woltersdorfer Schleuse. Abfahrt 24 Uhr. Einfache Fahrt nach Zeuthen. Abfahrt 3 Uhr mittags. Pf. Abfahrt in Berlin: Stralauer Brücke( an der Waisenbrücke), Station Kahnt u. Hertzer. follte zur Arbeit die Lederhose Herkules tragen. Allein- Verkauf. Sehr starke Ware in praktischen grauen u. braunen Streifen, auch einfarbig. Am Bund aus einem Stück gearbeitet. Sehr feste Kappnähte. Haltbarste Pilot- Taschen. Große Fliden umsonst. Die Hose bei Entnahme von 6 Stüd 26 Mt. Mt. 50 Echtblaues Monteur- Jackett 1 M. 90 Echtblaue Monteur- Hose.. 1 M. 50 Echtblaues Monteur- Jackett Prima Köper- Gewebe.. 2 M. 50 Echtblaue Monteur- Hose Prima Köper- Gewebe.. 2 M. 10 Manchester- Hose 8,50,5,25,4,25,3 M. 50 Gefüttert. Manchest.- Jackett 14,-9, Weiße Friseur- Jadetts 3,50, 2 M. 75 Konditor- Jacken, 2reihig, 4,25, 3 M. Maler- Sittel 3,-, 2,50, 2 M. Mechaniker- Kittel( braun) 3,-, 2 M. 40 Weiße Leder- Jacketts, 2reihig Weiße Lederhosen 7,50, 3 M. 75 4,50, 2 M. 75 Zwirnhofen, sest u. schön, 3,-, 1 M. 75 Die Preise gelten für normale Größen. Baer Sohn En gros. Export. En detail. Chauffeeftr.24a/ 25. Brückenftr.11. Gr. Frankfurterstr. 20. Die 21. Breisliste 1903 wird kosten los und portofrei zugesandt. Bei Bestellung von Hosen ist die Bundweite und die Schrittlänge, bei Jacketts und Mänteln die Brustweite anzugeben. 19652* Versand von 20 M. an franco. Nachdruck verboten! nur 50 31. Central- Kranken- und Sterbekasse 2167* d. Dachdecker Deutschl. ,, Einigkeit“ Wöllsteins Lustgarten, Adlershof. 17232* Schönster und ältester Naturgarten des Südostens, 2-300jährige Linden( 5000 Personen fassend) Sommerbühne, drei Kegelbahnen, Kaffeeküche 2c., prachtvolle Säle mit schöner Theaterbühne, Vereinszimmer 2c. Jeden Sonntag Konzert, Specialitätenvorstellung und Ringkampf. Im Saal grosser Ball bei stark besetztem Orchester. Filiale Berlin. Sonntag, 26. Juli cr., vorm: 10 Uhr, bei Feind, Weinstr. 11: Versammlung. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quartal 1903. 2. Wahl der Delegierten zu der am 9. August in Berlin stattfindenden außerordentlichen General- Versamm lung. 54/11 3. Verschiedenes in Kassen An gelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen notwendig. Der Bevollmächtigte. T. E. Arndt, Memelerstraße 59b. Achtung! Müggelschlösschen! Kranken- u. Sterbe- Kasse Gewerkschaften, Vereine, Fabriken! Allbekanntes Festlokal, herrlich an Spree u. Müggelsee sowie zugehörigem Wald gelegen. Spielpläge. Große und fleine Säle. Kegelbahnen. Wasserfahrrad 2c. 2c. Jeden Sonntag: Ball. Vorzügliche Speisen zu solidesten Preisen. Gut gepflegte Biere. Vorzügl. Kaffee und Kaffeeküche 20312* empfiehlt A. Endrigat. See- und Park- Restaurant ( vis- a- vis Grünau, am Fuße der Müggelberge.) ,, Wendenschloss". Der neue Besizer empfiehlt dem geehrten Publikum, Vereinen, Gesellschaften und Fabriken sein wirklich romantisch gelegenes Lokal mit altem, schattigem Naturgarten. Bietet einen idyllischen Aufenthalt. 2 Tanzjäle mit Pianino, 2 Kegelbahnen, Billard, Schießbuden, Schaukeln wie andre Beluftigungen.( 2 Dampferbrücken.) Kaffeeküche steht den ge: chrten Damen zur Verfügung. Für Vereine und Fabriken günstige Bedingungen. Auch stelle Dampfer außerordentlich billig zur Verfügung. Um zahlreichen Zuspruch bittet 19002* Wo? 男 Felix Ditrich( früher Dresdenerstraße 116). ist der schönste Drt für Landpartien? Auf der Insel Bichelswer der, Wirtshaus zum Freund; bequem per Fuß, Rad, Kremser, Bahn und Dampfer zu erreichen. Für gute Küche und Getränke wird stets bemüht sein Der alte Freund. aller gewerblichen Arbeiter für Schöneberg u. Berlin. ( E. H.-K. Nr. 115.) General- Versammlung Sonntag, den 2. August 1903, bormittags 10 Uhr, im Lokal von Krüger, Grunewaldstr. 110. Tagesordnung: 1. Halbjährlicher Kassenbericht. 2. Berschied. Kassenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 275/ 3* Lichterfelder Kranken- und Sterbekasse Wilhelmsgarten", Hirschgarten. für amtliche Berufsweige Empfehle den Vereinen und Gesellschaften meinen großen schattigen Garten, ca. 2000 Personen fassend, großen Saal, verdeckte Kegelbahnen und Kaffeeküche. Außerdem mein neuerbautes Restaurant ,, Zur Waldburg", dicht am Bahnhof, herrlich im Wald gelegen, mit großem Saal, 500 Personen ( E. H. 54). Sonntag, den 26. Juli 1903, mittags 1 Uhr, im Restaurant E. Richter( Pagel), Groß- Lichterfelde, Chausseestr. 104, faffend, schattigem Garten, Kegelbahnen, Staffeeküche und Ausspannung Mitglieder- Versammlung. Gutgepflegte Biere, reichhaltige Speisenfarte. Wilhelm Keller, Gastwirt. Brodts Gesellschafts- Haus Erkner am Dämeritz- See. die trostreichen Worte am Grabe 3 Minuten vom Bahnhof- herrlich am Wald und Wasser gelegen Gasthaus zur Rahnsdorfer Mühle" unfres lieben Mannes und Baters empfiehlt fich bei Ausflügen þer Elſenbahn und Dampier den geehrten 18982 fowie dem Gesangverein Solidarität" Familien, Vereinen, Fabriken und Gesellschaften zu angenehmem Aufenthalt. Borzügliche Speisen u. Getränke, Kaffeeküche, Tanzsaal, Kegelbahn, fagen wir unsern herzlichsten Dank. 2 große Säle mit Bühne, 2 große schattige Gärten. Schuß für 1500 Personen. schöner schattiger Garten, fleine Preise: große Weiße 20 Pf. 27816 Wwe. Jahns nebst Kindern. Sonnabende und Sonntage noch für Vereine zu vergeben. bon Anna Klemm. Zur Feier des Wahlsieges veranstalten die 222/ 20* Parteigenossen von Weissensee u. Umgeg. am Sonnabend, den 25. Juli, in den Gesamträumen des Schloss Weissensee, ein Grosses Sommerfest. Konzert( Neues Tonkinsler Auftreten sämtlicher Specialitäten. Konzert u. Ball. Orchester), Eröffnung 2 Uhr. Anfang 4 Uhr. Die Kaffeeküche ist um 2 Uhr geöffnet. Entree 25 Pf., an der Kasse 30 Pf. Programm und Stocklaterne beim Eintritt gratis. Zahlreichen Besuch erwartet Das Komitee. bietet nur allein die Umgebung vom Nur die alten Eichen rauschen. Den Laubwald in feiner größten Pracht zu ſehen, Restaurant Pferdebucht bei Köpenick. Salte mein Lotal( 10 000 Berfonen faſſend) für Vereine und Geſellſchaften zu Landpartien beſtens empfohlen. Bestellungen werden schon jetzt entgegen genommen. 19682 zu Ausflügen ein Wilhelm Brüsewitz, Waldschänke Tagesordnung: 1. Halbjährlicher Kassenbericht. 2. Bes richt von der Generalversammlung und dem Kongreß der Krankenkassen Deutschlands. 3. Bericht des Dele gierten zur Centralfommission. 4. Arztfrage. 5. Verschiedenes. 275/ 2* Der Vorstand. F. Geisen Kersting, Vorsitzender. d Tegelort. Restaurant zum Schwan 21012* ist für Landpartien, Fabriken und Radfahrer und Ausflüglers beste kleine Gesellschaften der schönste Aufent Berpuste- Station, direkt a. d. haltsort. Zwei Kegelbahnen. Gute Chaussee zwischen Wilhelms: Küche und Getränke empfiehlt bestens hagen u. Erkner, gegenüber 21792 L. Kielezki. der Heilanst. Kegelbahnen, Berl. Beige 20 Pf. Fahrentholz. Ueber der Brude Woltersdorfer Schleuse! Heber ber Bride und rechts. und rechts. R. Albrechts Restaurant früher Witwe Lehmann. Empfehle mein allbekanntes, herrlich am Wald und Waffer be: legenes Lokal den Vereinen und Gesellschaften zu Ausflügen zc. Großer schattiger Garten( 1000 Sippläge). Großer Tanzsaal. Kegelbahnen. Schießhalle. Staffeekochen a Liter 80 Pf. Juli und August noch einige Tage frei. Josef Fischer* Oftbahnhof, Brombergerstr. 19/21 verkauft die Kohlen am billigsten ab seinem Lagerplatz. Von 10 Ctr. an 1 Ctr. Hansa Halbsteine nur 60 Pfg. 1 Ctr. Senftenberger Briketts 6+ 7 Bol nur 65 Pfg. 1 Ctr. echt Senftenberger, Henkels Werke, 7 Zoll, mur 75 Pfg. Bessere Kohlen als lettere giebt es nicht, mag der Name der Briketts sein, wie er will. Unter 10 Ctr. pro Ctr. 5 Pf. frei Haus, in den Keller 10 Bfg. 19432* der Centner mehr. 50 Handwagen 18922* 66 Kraft- Pumpstation„ Zum Plänterwald" für Radfahrer und Civil. Carl Nattke, Treptow, Neue Krug- Allee. verleibe aur Stohle a 10 Pig. 14562 Große Auswahl in Speisen. ff. Biere, große Weiße 20 Pf., Kleine 10 Pf. Paul Hilperts Restaurant u. Garten Halensee, Rurfürstendamm 126. Erste Haltestation für Kremser, Fußpartien usw. am Bahnhof Halensee. Vorzüglich gepflegte Biere. Reichhaltige Speisenkarte zu kleinen Familien können Kaffee kochen. Zahlreichem Besuch sieht entgegen[ 20342*] Paul Hilpert. Preisen. S Kurpark- Restaurant Fichtenau. Grösstes und schönstes Etablissement von Fichtenau. Grosser Saal, Zimmer für Gesellschaften, Kegelbahnen, Kaffeeküche, franz. Billard, Schaukeln, Turngeräte und Boltsbelustigungen aller Art, vorzügliche Speisen, gut gepflegte Biere, Ausspannung. Gewerkschaften, Vereinen, Fabriken empfohlen unter Otto Burckhardt. günstigen Bedingungen( einziges freies Lokal am Drt). 20322* Schutzmarke. Sonnen- und Luft- Bad. Stralau, Tunnelstr. 28/29. a Inb.: August Pankau. 19332 Vorwärts- Buchhandlung SW., Lindenstrasse 69. Für Radfahrer! Radfahrerpläne von Berlin mit Angabe der Art des Straßenpflasters, der für Radfahrer verbotenen Straßen 2c.. 50 Pf. Radfahrerkarten von Berlin und weiterer Umgebung( von Joachimsthal bis Jüterbog, von Genthin bis Frankfurt a. D.) auf Leinwand aufgezogen, in Karton 1,75 M. Radfahrerkarten von Deutschland und angrenzenden Ländern, mit Angabe der Beschaffenheit der Wege, Entfernungen der einzelnen Drte unter sich, Höhe über dem Meere, Steigungen 2c., fleinem Führer, aufgezogen, in Karton, jede Sektion 1,50 M. Jos. Gremmer's Wwe. Tod allen Wanzen Landshut, Bayern. Erste und älteste durch meine Wanzen- Tinktur, in Flasch. 0,50, 1,00. Berstäuber 50 Pf. Schwaben, Flöhe, Fliegen, Blattläufe 2c. werden durch mein Pulver vollständig vernichtet, Schachtel 0,30, 0,60 und 1 M. Brasiltabakfabrik 1000 M.Belohnung Brasilschnupftabak per Pfd. Mk. 1.70, Mk. 1.50 und Mk. 1.30. Von 6 Pfd. an franco. Staniol- Packete zum 10 Pfg.- und 5 Pfg.- Verkauf. Beste und vortheilhafteste Bezugsquelle. Per Kassa von 6 Pfd. an 3% Sconto und 3% Jahresumsatzprämie Junge Gänse von 3.50 an, grössere 4.- laams Junge Enten. Fette Suppenhühner. Junge Brathühner. von 2.00 an 1.50 " " 0.60 " 1) Ausgeschlachtete Gänse. Prima Gänserümpfe St. 3.25, grössere 3.50 Halbe Gänserümpfe Stück 1.75. Reine Gänseliesen Pfund 90 Pf. Darmfett Pfund 40, Gänseklein 75 Pf. Albert Schulze, Frankfurter Allee 112. bewährteste Nahrung für Kufehe Kinder mehl Jedes Wort: 5 gesunde u. magendarmkranke Kinder. Pfennig. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 16 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. zahle demjenigen, der mir einen Nichterfolg nachweist. Zahlreiche Anerfennungen. Nur zu haben bei Otto Gottschalk, Droguerie, Krautftr. 55a, an der Großen Frankfurterstr. 19112* * Wollen Sie vorteilh. kaufen? So kaufen Sie nach Gewicht! Ich führe nur erstklassige Marken und notiere bis auf weiteres ab m. Lagerplatz Berlin O., Brombergerstr. 15/16 ( königl. Ostbahnhof) Ia Senftbrgr. Marienglück, 7", P. Ctr. ( 110-120 Stück) 75 Pf. BLUTARMEN. KRANKEN FEURIG SÜSSER KRAFT- ROTHWEIN ärztlich empfohlen P. Flasche 1.50 und 2 Mark. Santa Lucia steht unter ständiger Kontrolle des Gerichtschemikers Dr. C. Bischoff. Leicht wird auf der schönen Ferienreise durch Trinken von Wasser der Magen verdorben, darum sollten die Deutschen von den Völkern des Südens lernen, welche dem Wasser einen Schuss Wein zusetzen, wodurch es verdaulicher wird, den Magen weniger leicht erkältet und gleichzeitig den Organismus stärkt. 2109L* Vergessen Sie daher nicht, Ihre Reiseflasche mit Santa Lucia Kraft- Rotwein füllen, zumal der Wein sich in der angegossenen Flasche monatelang hält. Das Wasser ist in jeder Gegend anders, und selbst, wenn es besser und reiner als das zu Hause genossene ist, kann es dem daran nicht gewöhnten Magen gefährlich werden. zu Dr. Simmel, PrinzenSpecialarzt für[ 8/ 17* Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12 2-4. H In Ltr..- Fl. empfehle: Cognac 1,25-10,35, Rum 1,00-5,60. Nordhäuser 0,45-1,35, Liqueure, Eiercognac, Citronenund Himbeersaft, Ia Diamant, 7", ges. gesch. Qual., Port- u. Ungarweine gut u.billigst. unerreicht, p.Ctr.( 110-120St.) 80Pf. I. Jise- Briketts, 7", bei 50 Ctr. p. Carl Schindler, Chausseestr. 55, Ctr.( 110-120 Stück) 85 Pf. Ia Jise u. Diamant, Halbsteine sowie Wurf- Briketts, IaQual., p.Ctr.65Pf. frei Keller pro Centner 10 Pf. mehr. Bei Salon- Briketts von 50 Ctr. 5 Pf., bei 100 Ctr. abermals 5 Pf. billiger. Ia doppelt gesiebt Anthracit Cade p. Ctr. M. 1,90, Buchen-, Birken-, Kiefern- Kloben I. Klasse, zerkl. auf eig. Maschinen, 2-3 Schnitt, p. Mtr. M. 11,-, 4-6 Schnitt 50 Pf. mehr. Ia Oberschl. Steinkohlen u. andre billigere Marken in Briketts II. Qualität, sowie Coaks, grob u. zerkleinert, liefere laut Preisliste. 1910L* Bei Original- Waggons u. gröss. Abschlüssen direkt von d. Gruben verl. Sie meine Special- Offerte. Liqueurfabrik. Schweissfüsse ( desgl. Achselschweiss) merden trocken und geruchlos beim Gebrauch von Otto Pitschels fosmet. Schweiß- Puder 20572 Thymolin Garantiert unschädlich, daher ärztlich empfohlen. Preis pro Schachtel 50 Pf. Depots in den Apotheken, Droguerien u. einschl. Geschäften, wo nicht erhält. lich, gegen Einsendg. v. 60 Pf. Marten Otto Pitschel, Berlin O., Capriviftr. 6. A. B. Koch, Berlin O., birett burch b. Chem. Laboratorium von Kohlen- Grosshändler. Elegante Costumröcke prima Verarbeitung, tadelloser Sitz, vorzüglicher Schnitt, in allen Längen und Weiten vorrätig, schwarz und farbig, in Satintuch, Cheviot, Alpacca, Etamine, melierten Zwirnstoffen und Piqué. jetzt 2, 3, 4, 6, 8, 10 Mk. In Seiden- Damast • • -> jetzt 20 und 25 Amerikanische fussfreie Reiseröcke jetzt 5.75, 9, 10 Reisemäntel, wasserecht .. jetzt 8, 10, 12. Morgenröcke, Matinees u. Unterröcke. jetzt 2, 3, 5 Jacken- u. Blusen- Costüme, f. Strand u. Reise " 3 statt 20 bis 50 Mk., jetzt 9, 10, 15 Elegant garnierte Strassenkleider in seiden Foulard, Organdy, und Voile statt 50 bis 75 Mk. jetzt 15, 20, 30 Mk. Paletots, Saccos u. Jacketts. jetzt 6, 8, 10. Bestickte Tüll- u. Ripskragen. jetzt 6 u. 8 89 Trauerkleider von 20 Mk. an, auch nach Maass in 24 Stdn. Sielmann& Rosenberg Kommandantenstr., Ecke Lindenstr. [ 325488 Jede Uhr ¿ ¿ ¿ ååååå zu reparieren und reinigen kostet bei mir unter Garantie des Gutgehens nur 1 Mr. 50 Pf., außer Brudh, Heine Reparaturen billiger. Großes Lager in Uhren, Goldwaren, Ketten zu erstaunlich billigen Preisen. Dukaten Trauring, 900 geft., 14, Dutaten 15,50, 2 Dutaten 20,50. Für sämtliche Waren schriftliche Garantie. Echt Rathenower Brillen, 19672* Pincenez, Operngläser. T. STOLZ, Chausseestr. 78, P. Stolz, Badstr. 57. Für Sommer- u.Kinderfeste empfehlen: Stodlaternen, Fackeln, Schärpen, Kopfbedeckungen, Ballon- u. Buglaternen, Deforations- Guirlanden, Verlosungsartikel in reicher Auswahl, Harken, Senjen, Keglerpreise, Jur- u. Scherzartikel, Feuerwert, Bereins- Abzeichen. Große Auswahl billigste Preise coulantestes Ent gegenkommen. 18052* Pohl& Weber Nachf., Berlin S., Neue Jakobstr. 8. 3weiggeschäft: Alexanderstrasse 51-52, I. Etage. Kataloge gratis und franco. Versand nach ausserhalb prompt. Treffpunkt Köpenick, Restaurant Eisner, Bahnhofstr. 34. Gute Speisen und Getränke, solide Preise. Vereine und Familien freundlichft eingeladen. 20752* Dr. Schünemann Specialarzt für Haut, Harn- und Kinderwagen, Puppen-, Sport-, Kasten-, Leiter- n. Ziegenbockwagen, eis. Bettstell, f. Er. wachsene und Kinder aussergewöhnlich. bi l., auch Theilzahlung. Krankenwagen auch leihweise. Musterbücher gratis, franco. Frauenleiden, Seydelstr. 9. W. Schulz, Berlin N., Brunnenstr. 95, 212-23,4,6-8, Sonnt. 9-11. a. Bahnhof Gesundbrunnen. Amt III, 1767. Kleine Anzeigen. Frettchen, Reze, Maulförbchen billig Schnelle, Große Frankfurter straße 13.. 1766* Borjährige elegante Herren Frühjahrs- und Sommerpaletots und Wichtig für Tischler. + 37* Anzüge aus feinsten Stoffen 25 bis 40 Mart. Verkauf Sonnabend und Sonntag. Versandhaus Germania, Unter den Linden 21, II. 1719* Ringschiffchen, Bobbin, Schnell näher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00. Köpniderstraße 60/61, Brenzlauerstraße 59/60 und Große Frankfurterstraße 43. Gardinenhaus Große Frankfurterstraße 9, parterre. Herrenanzüge, Sommerpaletots, Beinkleider, zurückgesezte, hochvornehme, spottbillig. Deutsches Versandhaus, Jägerstraße 63, 1 Treppe. * Nur der Großbetrieb ist leistungsfähig! Durch Beteiligung an einer bedeutenden Fabrit bin ich in der Lage, Anzüge und Paletots noch preiswerter und gediegener zu liefern, als bisher. Denkbar größte Leistungsfähigkeit für Lager und Maß. Her mann Schlesinger, Turmstraße 85. Steppdecken billigst Fabril Große Frankfurterstraße 9, parterre. + 97* Gut erhaltene Werkzeuge zu verkaufen. Charlottenburg, Dankelmannstraße 1. gillede. 27716* Schankgeschäft, Parteilokal, volle +37 Konzeffion, Borgarten, mit Vereinen verkaufen. Zu erfragen bei Gänse! frischgeschlachtet, stehen auf u + 47* dem Central- Viehhof zum Verkauf. D. Blume, Gubenerstraße 6. gegenüber Feld( Eldenaerstraße restaurant Cibulski.) Bettfedern- Berfauf Paul Hoft. 12/ 6* Restauration, gute Lage, großer Umjab, 1200 Miete. Auskunft Scheider, 27886 Heidenfeldtstraße 19. 27865 Verschiedenes. Kind in Pflege geben und mit einwohnen wünscht junges Mädchen bei sauberen Leuten. Offerten unter R. 5 Expedition dieses Blattes. 27796 Fahrräderreparaturen, Fahrräderzubehörteile am billigsten Große Frankfurterstraße 14, Kämmereit. Vereinszimmer mit Pianino zu bergeben, auch Sonnabends frei. Conradi, Luisenufer 51. 27686* Vereinszimmer, Kegelbahn frei, Brunnenstraße 150. 27586* 27945 für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. bis 4 Uhr angenommen Stellenangebote. Tüchtige Klempner gesucht auf Brenner. Edel u. Glinicke, Wasserthor straße 50. 12/ 1* Tüchtige Rabikspanner verlangt sofort H. Fischer u. Co., Groß- LichterEmpfehle den werten Genossen felde, am Wannseebahnhof. 27955* mein Weiß- und Bayrischbier- Lokal nebst Vereinszimmer. Ludwig KielFliesenleger verlangt Pinkofsky, blod, Fehrbellinerstraße 3. Gleditschstraße 23. +127 Flaschenspüler, geübt auf FlaschenRechtsbureau. Gerichtssekretär, spülmaschine, sofort gesucht. Gustav früherer. Andreasstraße 38. Billigste Bolff Nachfolger, Rigdorf, Richard Preisberechnung. Sonntagsdienst. 27856 straße 18. Lindemann, Brandenburgstraße 6, Wickelmacherin verlangt SeeMusikunterricht. 27936 berger, Weißensee, Gustav Adolf straße 16, II. +117 Vermietungen. Wohnungen. Zweizimmer Wohnungen, herrliche, billigst Bellestraße 15( Often), Rabikpuker und Spanner verlangt Arbeitsnachweis, EngelUfer 15, Zimmer 29. Achtung! 143/4 Achtung! Musikinstrumenten- Arbeiter! Die Pianofabrit von Nieber & Co., Alexanderstr. 22 und Wallner Theaterstr. 26/27, ist wegen Differenzen für sämtliche Branchen gesperrt. 142/ 2* Agitations- Kommission und Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter. Achtung, Kürschner! Folgende Werkstätten sind gesperrt: Belzbranche: Mamsells auf Mädchenmäntel Perleberg, Stronenstr. 21. werden verlangt Weidenweg 38, vorn Herpich Söhne, Leipzigerstr. 11. III geradezu. + 47* Müntel, Liegmannstr. 13. Goldstein& Sohn, Alexanderstr. 22. Kartonarbeiterin, geübte, ver- Schmidt, Nachf. Gebr. Wolf, Lintftr. 1. langt Anders Nachfolger, Adalbertstraße 7, 27756* Jm Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile. in 24 Jahre alter Genoffe, firm in doppelter Buchhaltung, Korresp., Abschluss, aud Mühenbranche: Jellinek, Blumenstr. 79. W. Nix, Barnimftr. 41a. J. Heilbrunn, Neue Stönigftr. 10. Peltzer, Rytestr. 7. Gregorschefsky, Prenzlauer Allee 232. Deutschmann, Friedenstr. 57. Wir ersuchen die Kolleginnen und Kollegen dringend, nur durch unfren Arbeitsnachweis( Reſtaur. Marquardt, Mendelssohnstr. 9) Arbeit nachzusuchen. Der Vorstand beistand, Alimentensachen, Eingaben- straße 18c, born IV, Manede. 27965 flotter Verkäufer( Kolonialw.). des Verbandes der Kürschner Berlins 27746* wünscht, weil verfehmt, in einem von Socialdemokraten geleiteten Betriebe Stellung. Offerten unter P. 5 an die Erped. des„ Borwärts". 27726 Tüchtige und Umgegend. 102/ 7* J. A.: Grandel, Borsigender. Achtung, Böttcher! Wegen großer Mißstände und Lohndifferenzen sind 13 Mann in der Teppiche!( fehlerhafte) in allen Größen für die Hälfte des Wertes Nummelsburg, schöne Edrestauim Teppichlager Brünn, Hadescher ration mit zwei Vereinszimmern und Markt 4, Bahnhof Börse. 93/ 2* mehreren Vereinen ist äußerst billig Betten, zu verkaufen bei John, Brinz Albert- Vereine, die gewillt find, mit Spottbillig Teppiche, 27875* Theaterverein in Andreas- Festsälen am Steppdeden, Gardinen, Portieren, straße 5 a. 30. Auguft gemeinsames Vergnügen Wäsche, Anzüge, Remontoiruhren, Restaurant, Vereinszimmer, Kegel Uhrtetten, Regulatoren, Möbel, bahn, täglich Vereine, 2500 Mart, so- 3u veranstalten, werden ersucht, fich Spiegel, Bilder. Leihhaus Neander- fort zu verkaufen, Brauerei 750 bis zu melden Langestraße 51, Bauchwiz. straße 6. Teilzahlungen gestattet.* 1000. Bolf, Kopenhagenerstraße 77 I. Rechtsbureau. Gerichtsklagen, Steppdecken, spottbillig, Fabrit Kahn verkauft umzugshalber sehr erteilung. Betsch, Brunnenstraße 97. Eingabengesuche, Strafsachen, RatZimmer. Weinstraße 20. + 97* billig mit Segel Bootsbauer Hennig, Rechtsbureau, Prozeßbeistand, Krankenfahrstühle für Zimmer Schmödwig. Möbliertes Zimmer an Herrn Eingabengesuche, Raterteilung. Fall, und Straße fäuflich und leihweise in Halbrenner, moderner eleganter Brunnenstraße 40. 27695 Adalbertstraße 10, Gartig. 11/ 16* allen Preislagen. Kopp, Elsaffer- Bau, turze Zeit benußt, komplett, ganz Möbliertes Flurzimmer für zwei ftraße 95. Nechtsbureau. Grüner Beg bier92/ 18* billig verkäuflich Große Frankfurter +46 undneunzig( Andreasplay), Gerichts. Herren billig zu vermieten AdmiralTeppiche mit Farbenfehlern Fabrit- straße 14, im Steller. niederlage Große Frankfurterstraße 9, Steppdecken! Gelegenheitskauf! gesuche, Raterteilung. Langjährige Damenzimmer Zimmerstraße 60, parterre. + 37* Seidentloth, statt 8 M. jetzt durchweg Erfolge! 27136* II links. Fahrräder, Teilzahlungen, 125 3,75, Boften gestickte Tuchtischdecken 3,25 Patentbureau Dammann, Morig Mart, Invalidenstraße 148, Stalizer- berkauft Julius Neumann, Bellealliance27225* ftraße 40. 1768* play 57. 1763* ftraße 105. Kunststopferei von Frau Kotosty, Betten, zwei schöne Stand, und Nähmaschinen- Geschäft Waffer thorstraße 14 liefert sofort sämtliche ein Bimmer Möbel, Nähmaschine, Steinmetzstraße 48, Duergebäude hochSysteme ohne Anzahlung. Wöchent Gastrone verkauft sofort spottbillig parterre. Aufpolstern, Matraße 3,00, Sofa 27326* Schuhmann, Waldemarstraße 27, vornl. lich 1,00. Nähmaschinen, Nixdorf. Kinderwagen-, Storb- 5,00, sauber und dauerhaft. Grenda, gebrauchte, Hermannstraße 232. Steinmetzstraße 27, IV. Wheeler- Wilson von 8 Mart an und warenlager + 115* Langschiffchen von 10 Mart Nähmaschinenreparaturen wer an. Billigste Bezugsquelle. Genossen RatenBellmann, Gollnoistraße 26 nahe der zahlung. +131 den schnell und billig unter Garantie Landsbergerstraße. Singermafchine( reelle Garantie) in meiner eignen Werkstatt ausgeführt. Malzkraftbier, blutbildend, für für 25,00. Mechaniker Koch, Moabit, E. Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe +89. der Landsbergerstraße. Blutarme, Brustkrante, Schwächliche, Bremerstraße 57. Gewichtszunahme, bessere Gesichts- Wirtschaft, wenig gebraucht, be- Fahrräderverleihung. farbe, überraschend, 14 Flaschen stellte Arbeit, wegen Zurüdnahme Frankfurterstraße 14, Kämmereit. 3 Mart, Zonne 3,50 ertlufive. billigst verkäuflich. Tischlerei Admiral- Fahrradbeleihung, auch Näh- Buchhalter, Korrespondent, eng Nicht Flaschenzahl, Qualität ent straße 7. 12/8 maschinen, Kantstraße 55. + 133* lisch, französisch, sucht Nebenbeschäf fcheidet. Porter Kellerei Ringler, Anzüge, Sommerpaletots, wenig Fahrradgesuch, auch defekt, Nag- tigung, auch stundenweise. Argus", Bernauerstraße 119. getragene Monatsgarderobe, große laff, Schönhauser Allee 163a. 93/ 19* Boftamt 17. Reftauration, gutgehend, preis- Auswahl, auch neue vorjährige fauft Platina, Gold, Silber, Gebisse, Ein anständiger Mann, 28 Jahre, der in der Herstellung von Einrichtungen für die Knopf- und Desenfabrikation wert zu verkaufen, Baldemarstraße 36. man staunend billig direkt beim alte Uhren, Brillanten, Blattgold, fucht als Comptoir oder Hausdiener sehr bewandert ist. Nur selbständige Arbeiter wollen ihre genauen UnCigarrengeschäft verkäuflich. Ad- Schneidermeister Fürstenzelt, Rosen- Kehrgold tauft Broh, Wrangel- Beschäftigung. Sicherheit fann gestellt träge unter Mitteilung der bisherigen Verwendung und der Gehaltsansprüche lershof, Friedenstraße 1. 25176 thalerstraße 15, III. 27926* ftraße 4. 12/ 3* werden. Zieh, Gleditschstraße 49. direkt an die Firma richten. Berantwortlicher Redakteur: Julius Kalisti in Berlin. Für den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 0 17238* 93/ 18* 1721* Große Schlafstellen. Möblierte Schlafstelle für anständigen jungen Mann zu vermieten bei Stein, Nostizstraße 17, IV. Schlafstelle( allein) vermietet Fall, Dragonerstraße 10a, born III. Arbeitsmarkt. Stellengesuche. 27406* Tischler auf Bilderrahmen finden lohnende und dauernde Be21732* schäftigung. Bilderrahmen Fabrik B. Grosz, Leipzig- Reudnik, Eilenburgerstraße. Tüchtige Galanterie- Arbeiter fofort gesucht. Großböttcherei Thonak gezwungen, die Arbeit niederzulegen Kollegen werden dringend ersucht, die und in den Ausstand zu treten. Die Werkstatt zu meiden. Die Lohn verhältniffe fteben unter dem Lohn des gewöhnlichen Tagelöhners. 27985 Der Borfißende des Central- Bereins J. C. Richter, Leipzig- Neustadt, deutscher Böttcher, Filiale Berlin: Eisenbahnstraße 31. Ludwig Klapschus, Görligerstraße 39. Mich. Stransky, Knopf- Fabrik in Smichow- Prag, tüchtigen Werkzeugmacher Przemyslgasse No. 513, sucht einen 131/4