Nr. 232. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage, Die Neue Welt" 10 Bfg. Boft. Abonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn z tart, für das übrige Auslans e Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblatt. end side subidad. 20. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Solonel geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 ẞfg. ..Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Zelegramm- Noreffe: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Der preußische Wahlkampf. überantwortet sind. Sonntag, den 4. Oftober 1903. jetzt von dieser Seite Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. " Die Disciplin ist ein Heiligtum, daß uns vor der Ueberflutung durch äußere Feinde und gegen das innere Barbarentum zu schützen berufen ist. Mögen unsre Richter trotz des Gejohles des Mob weiter ihre Schuldigkeit thun!" bereinzelte Vertreter des Proletariats im Abgeordnetenhause vor Dienstes an einem Unteroffizier vergriffen hatte, Breidenbach tragen könnten. dagegen nur acht Jahre. Und der Grenadier Feinauer, der in Das tapfere liberale Bürgertum möchte zwar auch die Reaktion der Truntenheit einen solchen Angriff geplant, sich dann Die nächsten Wochen gehören der preußischen Wahlarbeit, der bekämpfen, aber in diesem Kampf doch nicht den socialdemokratischen aber von der Ausübung hatte abraten lassen, erhielt drei bedeutsamen Agitation im Kleinen und der Aufklärung über die Feind heranziehen. Vielmehr rechnet es mit Hilfeleistungen, die es Jahre neun Monate Gefängnis; also viel mehr, als die großen, gewaltigen Aufgaben, die dem Proletariat auch in Preußen der König soll dem Bürgertum wider den schlimmen Erbfeind helfen! widrig ihre Rekruten unerhört thätlich gemißhandelt haben! auf höfischen Hintertreppen zu erlisten vermöchte. Die Regierung, Soldatenschinder, die in Hunderten von Fällen disciplinDie bürgerlichen Parteien haben mit Ausnahme der Frei- So erklären sich die Versuche der liberalen Preffe, die Kanalvorlage Herr von Boguslawski findet das zweierlei Maß ganz in der in den Wahlkampf zu ziehen. finnigen Vereinigung ihre Wahlaufrufe veröffentlicht. Sie sind, soMan will Wilhelm II., der Ordnung. Er schließt seinen Artikel folgendermaßen: Sie find, so einstmals sein königliches Wort weit sie, oppositionell" getüncht sind, lediglich Beweise einer geradezu des Mittelland- Kanals einsetzte, für das Zustandekommen fatalistischen Schidung in alle Rückständigkeiten des preußischen Rebellen. scharf machen wider die Darum verbreitet man Elends. Nirgends froher Kampfmut, nirgends weite Jdeen. Die geflissentlich die Meldung, die Regierung beabsichtige alsbald die tonservativ- klerikale Dreiviertelmehrheit, die jetzt den preußischen Kanalvorlage wieder vorzulegen, und zwar handle es sich um Der Mob" ist für dieses offene Wort eines mit seiner Ansicht Landtag zur Unfruchtbarkeit verurteilt, gilt als unüberwindliches einen Entwurf über die Oderregulierung, in den auf irgend eine sicherlich nicht isoliert dastehenden hohen Militärs außerordentlich Schicksal, über das man sich vielleicht gelegentlich jammernd be- Weise eine Principienerklärung zu Gunsten des Mittelland- Kanals dankbar. Solche wegwerfende Urteile über den" Mob" find im schwert, dem aber niemand ernstlich zu trozen wagt. Die Tragi- hineingearbeitet werden soll. Verein mit den Kriegsgerichts- Urteilen und den Soldaten- Mißtomödie des„ liberalen Bürgertums" Preußens wird sich in diesen Wahlen vollenden. Das ist die alte jämmerliche Täuschung des Liberalismus. Handlungen ein vorzügliches Agitationsmittel gegen den MilitaSelbst ohnmächtig, Breußen bietet das reinste Bild einer schroffen, einseitigen, so daß die Hilfe von unten gefürchtet wird, rechnet er auf berfalft im niedrigsten Klasseninteresse, rismus! dauernden Klassenherrschaft, die sich auf den Besitz stützt und zwar den Konflikt zwischen Krone und die rückständigste Form des Besizes; Preußen ist selbst nichts andres dann der lachende Dritte zu sein hofft. Wäre das Bürger gegangene Entwurf eines neuen Landtags Wahlgefezes beſtimmt, Junkertum, bei dem er Wahlgefehentwurf in Bayern. München, 3. Oktober. Der der Kammer der Abgeordneten zu wie ein Fideikommiz des Junkertums. Der Staat ist ein erweiterter tum denkfähig, so würde es keinen Augenblick darüber im Gutsbezirk. Der oftelbische Majoratsherr regiert im Bunde mit der Zweifel sein, daß Junkertum und Monarchie in Preußen unlöslich wählen ist, und zwar nach dem Ergebnis der amtlichen Volks daß im Durchschnitt auf je 38 000 Einwohner ein Abgeordneter zu Klerisei, der gebundene Besiz gemeinsam mit dem gebundenen Geist. mit einander verbunden sind; sie können nur gemeinsam zu Grunde zählung vom 1. Dezember 1900. Die Gesamtzahl der Abgeordneten Die„ Masse", die man die rohe, individualitätslose, kulturwidrige gehen. nennt, hat in Preußen bisher keine Geltung, keine Möglichkeit der immer die wirtschaftliche Entwicklung die Regierung auf die Seite angehörige, der das 25. Lebensjahr zurüdgelegt hat, feit mindestens Ein Bürgerkönigtum ist in Preußen unmöglich, wie sehr wird auf 163 festgesetzt. Wahlberechtigt ist jeder bayerische StaatsEinmischung gehabt. Die aristokratische Weltanschauung" konnte der Bourgeoisie drängen mag. sich all die Jahrzehnte hindurch dank einem ebenso ruchlofen wie das Proletariat, hindert die Lostrennung von der traditionellen mindestens einem Jahre direkte Steuern zahlt. Die Ausübung des Schon der gemeinsame Feind", einem Jahre die bayerische Staatsangehörigkeit befizt und seit wahnsinnigen Wahlsystem- ungestört austoben was find die Herrscherkaste. Dieselbe Furcht vor der Socialdemokratie, die das Wahlrechtes ist bedingt durch die Ableistung des Verfassungseides. Früchte? Preußen ist ein bildungsfeindlicher Barbarenstaat ge- Bürgertum sich an die Reaktion verkuppeln läßt, schmiedet Monarchie Für die Wählbarkeit zum Abgeordneten ist außerdem die Zurüdblieben, in dem die Kirchen wuchern und die Schulen verkümmern, und Junkerschaft zusammen. legung des breißigsten Lebensjahres erforderlich. Die Wahl ist in dem der größte Teil der Landbevölkerung in geistiger und materieller direkt und geheim. Sie erfolgt durch relative Mehrheit der abHörigkeit schmachtet, in dem die Verwaltung einer fleinen bornierten Für die Socialdemokratie in Preußen ist die Lage so flat, wie gegebenen gültigen Stimmen mit der Einschränkung, daß der Gewählte Kaste regierender Familien ausgeliefert, die Justiz dem Volksnur gewünscht werden kann. Wir müssen die Wahlagitation der wenigstens ein Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen auf fich empfinden völlig entfremdet ist, in dem nächsten Zeit benutzen, um die Massen gegen die preußische Reaktion vereinigen muß. Das neue Gesez, das im ganzen 40 Artikel ent die Staatsbürger noch der elementarsten Grundrechte entbehren, der Staat als u empören, indem wir in alle Schlupfwinkel ihres Wesens und Wirkens hält, soll schon für die nächsten Wahlen in Kraft treten. Einen noch der elementarsten Grundrechte entbehren, der Staat als hineinleuchten. Dann aber müssen wir beweisen, daß es uns selbst integrierenden Bestandteil des Gesetzes bildet die Einteilung der Wahlmächtigster Arbeitgeber die niedrigsten Praktiken eines engherzigen unter den widrigsten Umständen gelingt, Macht zu gewinnen. Je statt- freise. Für 30 Wahlkreise sind je zwei Abgeordnete, für 103 WahlUnternehmer- und Ausbeutertums anwendet, in dem selbst die Frei- licher die Zahl socialdemokratischer Wahlmänner ist, um so tiefer ist das Grenze für einen Abgeordneten mit 32 000 und für zwei Abfreise nur je ein Abgeordneter vorgesehen. Unter der unteren heit des Denkens und Forschens verwehrt, die freie künstlerische System verwundet, und um so wuchtiger wird die Entscheidung sein, geordnete mit 64 000 Einwohnern bleibt kein Wahlkreis zurück. Die Phantasie unter den Polizeifäbel gestellt ist ein Land, kurz, in vor die wir den Liberalismus stellen müssen: entweder uns zu obere Grenze mit 44 000 beziv. 88 000 Einwohnern wird nur von dem es eine Lust ist, nicht zu leben. unfrem Recht zu verhelfen oder selbst unterzugehen! wenigen städtischen Wahlkreisen um ein wenig überschritten. Oberbayern erhält 34, Niederbayern 18, die Pfalz 22, die Oberpfalz 15, Oberfranken 16, Mittelfranken 21, Unterfranken 18, Schwaben 19 Abgeordnete. München( Stadt und Land) erhält statt neun sobil po dreizehn, Nürnberg statt der bisherigen vier sechs Abgeordnete. Ehren durch. Der Kampf um Preußen hat begonnen. Führen wir ihn mit davidande Politische Politische Ueberlicht. gerade in diesem Regiment Berlin, den 3. Oktober. so auffallend zahlreich vorUnter diesem Verhängnis leidet auch die liberale Bourgeoisie, soweit sie noch irgend welchen liberalen Jdeen anhängt. Die bürger liche Intelligenz bedeutet im preußischen Staatswesen weniger als der uniformierte Kretinismus eines mit einem Majorat erblich beLasteten Sprößlings aus den herrschenden Familien. Kaum eine der liberalen Forderungen ist in Preußen ernsthaft erfüllt. Das Der Entwurf entspricht der Resolution, welcher im vorigen Junkertum und die katholische Kirche hat in demselben Maße an Jahre sämtliche Parteien der Abgeordnetenkammer zugestimmt hatten. Macht in Preußen zugenommen als sie selbst hinter der Zeit und " Früchte der socialdemokratischen Aufhebung." Er bringt gegenüber dem gegenwärtigen Zustande die bedeutsamen der Kultur zurückblieben. Es ist noch alles zu thun, um den Staat auch nur auf die Höhe des bürgerlichen Liberalismus zu bringen, Kriegsgerichts- Urteils, durch das vier Grenadiere des 110. Regiments schlechterungen in der Heraufrückung des Alters der Wahlberechtigung Im Anschluß an eine Erörterung des furchtbaren Heidelberger Verbesserungen der direkten Wahl und einer Vermehrung der großstädtischen Mandate, dafür aber auch überaus schwerwiegende Verund das liberale Bürgertum hat gar nichts gethan. Wirtschaftlich zu annähernd 26 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden waren, von 21 auf 25 Jahre, ferner der Bindung des Wahlrechts an den zur Herrschaft gelangt, ist es politisch zusammengebrochen. hatten wir auch die Mitteilung eines badischen Blattes erwähnt, daß mindestens einjährigen Besitz der bayrischen Staatsangehörigkeit. In dieser Situation beteiligt sich die Socialdemokratie zum auch noch gegen eine Anzahl weiterer Soldaten wegen ähnlicher Wir hatten im vorigen Jahre, als auch die socialdemokratische erstenmal allgemein an den preußischen Wahlen. Ein frischer Luft- Ausschreitungen im Manöver vor dem Heidelberger Kriegsgericht Fraktion der bayrischen Kammer jener Resolution zustimmte, diese zug ist sofort in die stickige Atmosphäre gedrungen! Wir sind verhandelt werden sollte. Da die Ausschreitungen wiederum Festlegung auf Forderungen, die sehr erhebliche Verschlechterungen arbeitsbegehrlich. Und wir bringen nicht nur den Reichtum unsrer Mannschaften des 110. Regiments zur Last gelegt wurden, em- des jezigen Wahlrechts einschließen, als eine verfehlte Taktik zurücksocialistischen und demokratischen Gedanken mit, wir bieten auch pfahlen wir dringend, doch einmal eine rüdsichtslose gewiesen. unsre in schwersten Mühen und Kämpfen gewonnene Macht, um Nachforschung nach den tieferen Ursachen dieser nachzuholen, was der Liberalismus versäumte. Ja, wir sind bereit Der unfehlbare Militarismus. dem ohnmächtigen freisinnigen Bürgertum zu helfen wider Junker- gekommenen Ercesse anzustellen. Nun hat sich auch der bekannte, die neulich so viel Besprechungen veranlaßte, soll nunmehr endgültig Straßburg, 2. Oftober. Die Mezzer Wasserleitungsfrage, tum und Klerikalismus. So tief und weit auch der Abgrund ist, wegen seiner Scharfmachereien berüchtigte Generallieutenant 3. D. geregelt werden. Bekanntlich richtete vor wenigen Wochen der der zwischen dem socialdemokratisch erzogenen Proletariat und selbst v. Boguslawski mit dem Kriegsgerichtsurteil in Heidelberg be- aiser gelegentlich der Typhusepidemie in Gorze an seinen Stattder radikalsten Richtung der Bourgoisie Klafft, Preußen ist so sehr schäftigt, und seinem feinen Witterungsvermögen ist es gelungen, halter in Elsaß- Lothringen ein Telegramm, in dem er der Mezzer das Land der unerfüllten Forderungen, daß wir selbst mit unsern die uns der Erforschung so wichtig erscheinenden Ursachen der Aus- Stadtverwaltung Lässigkeit vorwarf und mit der AnGegnern noch ein erhebliches Stück zusammengehen könnten, um nur schreitungen aufzudecken. Das Motiv der That ist die Social- wendung energischer Mittel seitens der Landesverwaltung drohte. das Notdürftigste, die verjährtesten Forderungen endlich nachzuholen. demokratie.„ Die Ausschreitungen in Baden", erklärt Herr Obwohl die Informationen, auf die der Kaiser sich stützte, sich als Und was geschieht? Ein paar vereinzelte Jdeologen aus dem v. Boguslawski ,,, find jedenfalls Früchte der socialdemokratischen Ber- ungenau erwiesen, griff doch die Militärverwaltung zu derart eigenbürgerlichen Lager verteidigen ein Wahlbündnis gegen die äußerste hetzung". Diese auf nicht ein Atömchen von Beweis ſich ſtützende mächtigen Maßnahmen, daß die Stadt mehrere Tage Reaktion. Die Masse des liberalen Bürgertums aber ist dermaßen, Behauptung des Herrn Generallieutenants reiht sich seinen bis- leiden mußte. Der Gemeinderat, der auf die statthalterliche hindurch unter einer entseglichen Wassersnot ist derart von feiger und enger Philisterangst erfüllt, daß sie herigen strupellosen Scharfmachereien würdig an. Zwar ist es all- Anrempelung zuerst mit der Versicherung antwortete, die nötigen zehnmal lieber sich vor Junker und Pfaff beugt, als auch nur einem bekannt, daß die Socialdemokratie den Rekruten, die bereits der Social Arbeiten würden fofort eingeleitet werden, schien sich dann doch fassen Vertreter des roten Schreckens in den Landtag zu helfen. Ueberall demokratie angehören, stets nur den dringendsten Rat gegeben zu wollen und spielte den Entrüsteten. Es stehe eine Demission sehen wir die Bestrebungen, sich nach rechts zusammenzuschließen, hat, sich während ihrer militärischen Dienstzeit in ihrem eigensten in corpore bevor, hieß es damals... und der Richtersche Freifinn hält am höchften die Fahne der Reaktion! Interesse so tadellos als möglich zu führen. Zwar hat noch nicht Jezt erfahren wir, daß er nicht nur nicht demissioniert, sondern Angesichts dieser armseligen Haltung ist es völlig überflüssig, daß ein einziges Mal friegsgerichtlich festgestellt werden können, sogar der Militärverwaltung die von ihr geforderte Reverenz erwiesen sich die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" über ein paar Aeuße- daß irgendwelche Ausschreitungen von Soldaten auf socialdemo- hat! Die offizielle Meßer Zeitung" veröffentlicht nämlich den Entrungen von Jungliberalen grämt, die einem Kompromiß mit den kratische Einflüsse zurückzuführen waren aber was verschlägt das wurf eines zwischen dem Militärfiskus, der Stadt und den um= Socialdemokraten nicht von Haus aus widersprechen wollten, und in einem so gewissenhaften Strategen gegen den inneren Feind" wie Wasserversorgung der Stadt Meß und der umliegenden Gemeinden". liegenden Gemeinden abzuschließenden Vertrages, betreffend die folgende herzbrechende Mahnung ausbricht: Herrn v. Boguslawski! Der Vertragsentwurf will die Stadt Mez u. a. zum Bau, Unterhalt „ Trotz der scharfen Worte, die in Hannover( auf dem national- Daß Herr v. Boguslawski das furchtbare Urteil, das in Heidel- und Betreiben einer neuen Grundwasserleitung verpflichten, durch liberalen Delegiertentag) gefallen sind, und trotz der geharnischten berg gegen vier bis dahin dienstlich Unbescholtene wegen eines un- welche die Stadt einschließlich der Garnison, 16 anliegende GeErklärungen in dem Wahlaufruf wird man sich hoffentlich auf besonnenen Manöverstreichs denn als das betrachtete die öffent- meinden und zahlreiche Forts mit Wasser versehen werden. Dagegen nationalliberaler Seite im Lande bewußt bleiben, daß die Gegen- liche Meinung mit Recht die„ Meuterei"- verhängt wurde, durchaus hat der Militärfistus alle ausschließlich im militärischen wart dazu drängt, den einigenden Momenten im Lager der bürger- in der Ordnung findet, versteht sich von selbst.„ Man überlege sich, Interesse erforderlichen Ausgaben zu bestreiten. Die Gesamtbaulichen Parteien gegenüber dem gemeinsamen Feinde ein stärkeres wohin wir gelangen würden, wenn wir so etwas milde fosten sind auf 1560 000 Mark veranschlagt. Die Kontrolle soll eine aus je einem Vertreter der Landes-, Stadt- und Militärverwaltung Gewicht beizulegen als den trennenden. Daß dies Bewußtsein ansehen oder das Strafgesetz noch weiter mildern wollten." Bei bestehende Kommission führen. vielerorts vorhanden ist, lassen in erfreulicher Weise die zahlreichen dem weit schlimmeren Disciplinbruch der SoldatenCharakteristisch für diesen Vertragsentwurf ist die von der Stadt Meldungen über Kompromisse der Nationalliberalen mit den Kon- schindereien stellt der Herr Generallieutenant solche Erwägungen zu übernehmende Verpflichtung, die gleichzeitig die Aufgabe des servativen deutlich erkennen." wricht an. Da ist ihm kein Urteil zu milde. Es müßte denn das von ihr bertretenen Standpunktes bedeutet, daß Die kühnsten Hoffnungen der„ Nordd. Allg. 3tg." werden über- Urteil gegen Breidenbach sein, das er eigenmächtig um ein nämlich die bestehenden Anlagen allen Ansprüchen genügen. Gerade troffen werden, und der Weckruf gegen den gemeinsamen Feind" Jahr erhöhter spricht nämlich von neun Jahren, während das diese Frage bildete ja beim heroischen Streit den springenden Punkt. ist insofern zwar überflüssig, aber er bedeutet doch zugleich eine hohe Striegsgericht gegen diesen Menschen, der einen Menschen in den Der Umbau der jebigen Anlagen", wie es bald heißen wird, koſtet Anerkennung vor der Socialdemokratie. Die Schreibbedienten der Tod, einen andren zum Selbstmordversuch getrieben hatte, nur acht zwar über anderthalb Millionen Mark, sieht aber dafür auch einem junterlich- flerikalen Reaktion fürchten sich schon vor dem moralischen Jahre verhängt hatte. Zehn Jahre Gefängnis erhielt der Grenadier Bugeständnis an die Militärverwaltung, in deren alleinigem Jntereffe er liegt, ähnlich wie ein Ei dem andren. und intellektuellen Einfluß socialdemokratischer Kritit, die ein paar steinarth, weil er sich in der Manöverlaune außerhalb des 20 S " 08 Die badische Wahlrechtsfrage. Aus Mannheim wird uns geschrieben: " bezeichnete der Minister die Hinauffezung des Wahlalters, die längere Ansässigkeit und den mindestens einjährigen Befiz des Staatsbürgerrechts als Voraussetzung des aktiven Wahlrechts, die Entrichtung einer direkten Steuer, die Wahl eines Teiles der Kammer nach den Vorschlägen der größeren staatlichen und kommunalen Zweckverbänden sowie gewissen Berufskorporationen, endlich die Erweiterung des Budgetrechtes der Ersten Kammer. " Wie man über das neue Jmpfmittel gegen Schweinefeuche. Herr v. Putt- auch die russische Geistlichkeit dienen. In dieser Hinsicht sind be kamer- Glowitz aber sah, nach dem Bericht der„ Stolper Presse" vom sonders interessant einige Ziffern, die von der„ Jakra" aus dem„ AllerDie vielbeachtete Festrede des Ministers Schenkel gegen die 1. d. M., in dem Krepieren der Ferkel für den Besizer kein großes Unglück, unterthänigsten Bericht des Oberprokurators der heiligen Synode" an Socialdemokratie enthielt bekanntlich auch einen wahlpropagandistischen wünscht vielmehr in diesem Jahre Gesegnetes Schweine den Baren Nicolai II. über das Jahr 1899 entnommen sind. Schlußsaß, in dem die langersehnte Vorlage eines Gesezentwurfes, sterben", da auch die besten Ferkel nicht los zu sein werden." Dem Berichte zufolge giebt es in Rußland nicht mehr und nicht betreffend die Einführung des direkten Wahlrechts zur Nicht los zu werden heißt aus dem Junkerlichen ins Deutsche über- weniger als 66 780 griechisch- orthodoxe Kirchen und Bethäuser. In Zweiten badischen Kammer angekündigt wird. Der Herr Minister fegt: nicht teuer genug bezahlt werden. Und um den Preis in die einem einzigen Jahre( 1899) wurden 833 neue Kirchen in Rußland vermied es jedoch streng, über über die Grundzüge des Ent- Höhe zu treiben, wünscht Herr von Buttkamer- Glowig das Angebot erbaut. Man kann sich leicht vorstellen, wie viele Geistliche diese wurfes irgend welche nähere Angaben zu machen, so berringert zu sehen! Ob das Volk hungert oder nicht, ist Nebensache. Koloffale Menge von Kirchen braucht. In dem Berichte finden wir daß der Verdacht gerechtfertigt erscheint, er werde uns ein Geldverdienen ist Trumpf! einige, obgleich nicht vollständige, Angaben darüber. Diese Angaben Wahlrecht bescheeren, über das er das Urteil der Wählerschaft bei sind nicht vollständig, weil wir die unzähligen Missionare, Beamten den nahe bevorstehenden Kammertvahlen zu fürchten hat. In diesem Das niedrige Niveau des Dr. Jastrow. Parteigenosse Calwer der Synode und der 61 Eparchialkonsistorien, die Kirchendiener, die Verdacht wird man bestärkt, wenn man sich der Ausführungen er- hatte, nach der Bekanntgabe der Erklärung des Parteivorstandes Chorfänger und viele andre in dem Bericht nicht finden. innert, in denen Minister Schenkel seiner Wahlrechtsrede am über die Mitarbeit an bürgerlichen Blättern, den Vorstand befragt, weiß, werden die russischen Kleriken in schwarze und weiße Geistlich4. Juni v. J. im Landtage seine Stellung zu der Frage der ob nach seiner Auffassung gegen die Mitarbeit am„ Arbeitsmarkt" keit, das heißt in Weltgeistlichkeit und Mönche eingeteilt. Verfassungsreform dargelegt hat. Mit aller Entschieden des Herrn Dr. Jastrow Bedenken vorlägen. Der Parteivorstand Im Jahre 1899 waren in Rußland 16 658 Mönche und heit wendet er fich dann gegen das" ganz unbeschränkte, hatte solche Bedenken verneint, weil der„ Arbeitsmarkt" eine wissen- 36 146 Nonnen. Also die griechisch- orthodoxen Klöster beherbergten in feinen legten Konsequenzen durchgeführte direkte, allgemeine, fchaftliche Zeitschrift sei und gehässige Angriffe gegen die Social- insgesamt 52 304 Personen, die zu der schwarzen Geistlichkeit gegleiche und geheime Wahlrecht" und forderte gegen dasselbe demokratie nicht richte. Damit schien die Angelegenheit erledigt. hören. Die Weltgeistlichkeit bestand in dem genannten Jahre aus gewisse Eingrenzungen" und„ Gegengewichte". Als solche Nun aber lesen wir im„ Arbeitsmarkt": 2050 höheren Priestern, 43 090 Priestern( Popen), 14 413 Diakonen " Das Ersuchen( Calwers) war lediglich damit begründet, daß und 43 743 Psalmlejern, das heißt im ganzen aus 103 296 Personen. eå Barteireife gebe, bie die Stellungnahme des Parteivorstandes mir sehen alſo daß dem Berichte nach in Rußland 155 600 Geiſtsich zur ausschließlichen Nichtschmur machen wollen, und daß in liche thätig sind. Dabei müssen wir nochmals wiederholen, daß diesen die Kundgebung bei lebertragung von Vertrauensstellungen dieser Bericht sehr unvollständig ist. zu großen Mißverständnissen Anlaß geben könnte. Der Partei- Diese Menge von Geistlichen fosteten dem russischen Volke im vorstand hat darauf allen Ernstes geantwortet, daß die Mitarbeit Jahre 1899 52 439 606 Rubel, das macht in deutschem Gelde ungean der genannten Zeitschrift zur Zeit" einwandsfrei sei. Wenn- fähr 116 539 223 M. aus. Und auch hier giebt der Bericht nicht gleich wissenschaftliche Zeitschriften im allgemeinen von dieser das richtige Bild. Auch hier sind zahlreiche Summen, die in die neuen Reglementierung nicht getroffen werden sollen, so hat doch Hände der Geistlichen fließen und nirgends gebucht sind, nicht einder Parteivorstand es abgelehnt, sie durch eine veränderte Fassung begriffen. Außerdem fehlen hier die Kassaberichte der 9 von den 61 Eine praktische Bedeutung hat die in Rußland vorhandenen Eparchialbischofstümer. Das heißt, daß fonach fortbestehende Unklarheit nicht. Denn Schriftsteller, die auf dieſe Summe um um ungefähr ein Siebentel größer sein muß, einem so niedrigen Niveau stehen, daß sie über die Frage, welchen als sie im Bericht der Synode angegeben ist. Der Bericht Blättern sie ihre Mitarbeit zuwenden dürfen, vor irgend einem enthält auch keine Angabe über die Größe des Riesenreichtums, der anderm Forum Recht nehmen, als vor dem des eignen Gewissens, in den Grundstücken, Besitzungen und den Bauten der russischen fämen für den„ Arbeitsmarkt" ebensowenig in Betracht, wie für Geistlichkeit enthalten ist. Wir können eine ungefähre Vorstellung irgend eine andre wissenschaftlich- unabhängige Zeitschrift." über den kolossalen Reichtum der russischen Geistlichkeit bekommen, Der Staat, in dessen Dienst der Privatdozent Dr. Jastrow steht, wenn wir sagen, daß in den Sparkassen, die speciell für die Kleriker würde ihn aus dem Amte jagen, wenn er in einer zur Zeit" als errichtet sind und die verhältnismäßig nur kleine Summen in staatsgefährlich" verpönten Zeitung oder Zeitschrift Veröffentlichungn Empfang nehmen, mehr als Hundert Millionen Mark liegen. Es vornehmen wollte. Da aber zu Gunsten des Herrn Jastrow an- ist selbstverständlich, daß die großen Kapitalien der Kirche und zunehmen ist, daß er ohne den staatlichen Zwang in solchen Zeitungen ihrer Diener in den Staats- und Privatbanken untergebracht sind. und Zeitschriften seine Anschauungen In dem Berichtsjahre standen unter der ausschließlichen Leitung geneigt wäre, fo nimmt gerade nicht er der russischen Geistlichkeit: 249 männliche höhere und mittlere Forum des eignen Gewissens" sein Recht, sondern duckt Schulen( Akademien, Seminarien, Eparchialschulen und dergleichen). sich unter das tyrannische Gebot eines gewissenbedrückenden Als Lehrer waren 3116 Personen dort angestellt, die 53 413 Knaben Borbereitungen zur Strafrechts- Reform. Die vom Reichs- Justizamt Staates. Gerade Dr. Jastrow stellt sich auf das„ niedrige Niveau", und junge Leute erzogen; außerdem waren 13 höhere Mädchenschulen anfangs dieses Jahres einberufene Kommission zur Vorberatung der dessen er mit Unrecht Calwer beschuldigt. Denn ebenso niedrig mit 2337 Schülerinnen vorhanden. Dann finden wir 19 502 KirchenReform der Strafprozeß- Ordnung hat die ganze laufende Woche wie es ist, sich unter das als unberechtigt erkannte Gebot der Staats- Volksschulen, in welchen 709 177 Knaben und 251 265 Mädchen getagt und sich unter anderm mit der Regelung des Vor- gewalt zu ducken, so untadelhaft und ehrenhaft ist es, wenn das unterrichtet werden, 21 900 kirchliche ABC- Schulen mit 454 847 verfahrens wie der Voruntersuchung beschäftigt. Heute Mitglied einer Partei freiwillig der Meinung der Mehrheit seiner Schülern und 138 940 Schülerinnen. Weiterhin wurden von der haben die Beratungen eine vorläufige Unterbrechung erfahren. Die Parteigenossen Folge leistet. Geistlichkeit organisiert und geleitet: 1222 Sonntagskurse mit 44 779 nächste Zusammenkunft ist für den November in Aussicht genommen, und 163 Specialfurse mit 7320 erwachsenen Zuhörern, die sich meist aus alsdann soll im Dezember weiterberaten werden. Ein Abschluß der den Arbeiterklassen rekrutieren. Also dem Bericht nach werden allTagung ist noch nicht abzusehen. jährlich in Rußland in 43 069 unter der Leitung der Geistlichkeit stehenden Lehranstalten von 85 358 Lehrkräften die Köpfe und der Geist von insgesamt 1 662 075 Kindern im Sinne des orthodoxalen Klerikalismus bearbeitet. " Die beiden ersteren Bedingungen kämen bei der besonderen Ronfiguration unsres Landes, das aus lauter Grenzbezirken mit ständiger Zu- und Abwanderung besteht, einer totalen Entrechtung des fluftuierenden Broletariats gleich, und die Voraussetzung der Entrichtung einer direkten Steuer würde gar einen Census bedeuten, durch den man gerade denjenigen Teil der Bevölkerung ent rechtete, der nach Maßgabe seiner ganzen wirtschaftlichen Lage am allerersten ein Interesse an der Tendenz der staatlichen Gesetzgebung hat. Für eine derartige Reform" des bestehenden Wahlsystems wäre das badische Volt bei den kommenden Wahlen nie und nimmer zu haben, so daß in der Kammer auf die erforderliche ZweidrittelMehrheit unter keinen Umständen zu rechnen wäre. Und das wird wohl der Grund gewesen sein, warum Herr Schenkel, anstatt dem Volte über seine Wahlrechtspläne klaren Wein einzuschenken, durch seine socialiſtenfresserische Scharfmacherrede die Aufmerksamkeit auf andre Dinge abzulenken versuchte. Dies wird ihm nicht gelingen, man wird vor seinen Plänen im Musterländle" auf der Hut sein. " " Ausland. zu gern bertreten dem „ bor " Der Fall Breidenbach wird die Militär- Gerichte noch weiter beDie italienischen Socialisten und der Zar. schäftigen. Der Verteidiger des verurteilten Unteroffiziers BreidenRom, 1. Oftober.( Eig. Ber.) Der heutige Avanti" bach, Justizrat v. Winterfeldt hat für seinen Klienten beim Reichs- veröffentlicht folgendes Manifest, das die Fraktionen der äußersten Militärgericht Berufung gegen das Urteil des Ober- Striegsgerichts Linten für den Empfang des Zaren entworfen haben: Wir müssen noch hinzufügen, daß in allen übrigen weltlichen eingelegt mit der Begründung, daß die vom Gerichtshofe dieser Lehranstalten( die Universitäten und Fachschulen inklusive) der Die italienische Demokratie, die in ihren verschiedenen Ab- Religionsunterricht obligatorisch ist und der Pope eine Hauptrolle Instanz angenommenen Einzelfälle nur als die Fortsetzung einer stufungen das höchste Kulturideal wiederspiegelt, kann nicht gleich- spielt. Handlung zu betrachten seien. Außer in den Schulen, wirkt die Heilige Synode auch auf Schließt sich das Reichs- Militär- gültig sein gegenüber den Verbrechen an der Majestät der Mensch das ganze Wolf mittels der Klerikalen Bibliotheken, deren es in gericht dieser Anschauung an, so würde die Strafe, welche Breiden- heit, mit denen sich die europäische Kultur noch immer besudelt. Rußland 26 683 giebt und von denen in dem Berichtjahre 510 neubach dann trifft, eine noch ungleich leichtere sein. Kraft einer noch lebenswarmen leberlieferung Erbin und Wächterin eröffnet sind. Der Synodalverlag hat in dem Berichtjahre 3 Millionen Wegen Mißbrauch der Dienstgewalt gegen einen unter des Ideals politischer Freiheit und socialer Gerechtigkeit, mit dessen Eremplare von verschiedenen Klerikalen Büchern herausgegeben. Hier gebenen hatte sich der neunzehnjährige Unter- Verkörperung das zwanzigste Jahrhundert die Geschichte der Kultur- sind nicht einbegriffen die vielen Millionen Bücher, Schriften Lieutenant v. Klahr vom 4. Garde- Infanterie- Regiment zu menschheit zieren wird, erhebt die italienische Demokratie wie sie und Flugblätter, die im Privatverlage erschienen sind. Es erscheinen Fuß vor dem Ober- Kriegsgericht des Garde- Corps zu verantworten. es im Einklang mit der Demokratie ganz Europas gegenüber den außerdem in Rußland 86 klerikale Zeitschriften, von denen die Der junge Offizier, der erst vor ganz kurzer Zeit aus der armenischen und macedonischen Greueln und der italienischen meisten, wenn nicht alle, von der Synode subsidiert werden. In vers Kadettenanstalt in das Regiment das Regiment eingetreten war, berging nechtung Finnlands gethan hat beim Einzug des Baren schiedenen Gegenden Rußlands wurden im Jahre 1899 132 563 flerisich dadurch schtver, daß er einen Nikolaus II. in italienisches Land Protest gegen die Schandthaten tale Versammlungen abgehalten. Untergebenen auf feine Stube beste IIte und ihn hier unsittlich und Grausamkeiten des russischen Despotismus. Zum Schluß müssen wir noch anführen, daß es in Rußland berührte. Das Kriegsgericht der ersten Garde- Infanterie- Die Edelsten der Menschheit, alle, die erfüllt find vom Glauben zwei geistliche Censurkomitees giebt, die alle Bücher, in denen mur Division verurteilte Unterlieutenant v. S. zu sechs Wochen und einem an die Kultur, werden in dem Gebiete des Baren und mit seinem ein Wort über die Religion oder den Kult oder die Kirchendiener Tage Festungshaft und Entlassung aus dem Dienste. Es wurde Wissen täglich hingeopfert und vernichtet, in der brutalſten Weise, gesagt wird, cenfieren müssen. Zehn Prozent der censierten Bücher seiner Zeit in der Verhandlung durch Zeugen festgestellt, daß b. S. werden für gefährlich erklärt und nicht zum Druck zugelassen. bereits in der Kadettenanstalt wiederholt derartige unzüchtige Handlungen vorgenommen habe, auch führte der Angeklagte zu feiner Schweiz. Entlastung an, daß er Epileptiker sei und im traumhaften Zustande die Verfehlungen begangen habe. des Selbstherrschers äußern, mit dessen Wissen und Willen sich der Unser Protest wird sich nicht in Gewaltakten gegen die Person Brudermord vollzieht, sondern will gegenüber den diplomatischen Schlauheiten und höfifchem Ceremoniell das Bewußtsein der Freiheit und Gesittung ausdrücken, das die neue Menschheit beseelt. Nicht Nüglichkeitsrücksichten, nicht der selbstische Hang zu bequemer Ruhe die vielen das Licht des Jdeals verschleiern können uns bestimmen, die Mitschuld des Stillschweigens auf uns zu nehmen; sind doch die italienischen Freiheitskämpfer nicht auf dem Schafott und Schlachtfelde gestorben, um uns politische Brostitution und chnischen Knechtssinn zu lehren. Naine, der " Redakteur des allen Gefeßen der Menschlichkeit zum Hohne. Bürger und Arbeiter, Schriftsteller und Künstler, Studenten und Landleute, Katholiken und Juden, Gläubige und Freidenker, Männer, Weiber, Greise, Kinder erliegen täglich der Gewalt der Waffen oder sterben elend in den Antimilitaristische Strömungen in der Schweiz. Gefängnissen und Bergwerken. Zürich, 29. September.( Eig. Ber.) ( Eig. Ber.) Die nach deutschem Wenn die Todesstrafe in Rußland für gemeine Verbrechen ab- Muster im schweizerischen Vollsheer sich häufenden Beschimpfungen Belehrende Hite". Wegen gemeinschaftlicher Körperverlegung geschafft ist, so ist sie an der Tagesordnung eines Kameraden und Mißhandlung eines Untergebenen hatten sich Garantie und in der brutalsten Form- gegenüber jenen Unter- Ausschreitungen von Offizieren gegen den Bürger in Civil, die ohne rechtliche und Mißhandlungen der Wehrmänner durch ihre Vorgesetzten, die gestern nicht weniger als 12 Pioniere und ein Unteroffizier von der drückten, die nichts fordern als ihre ihnen als Menschen zustehenden Korruption in der eidgen. Militärverwaltung und endlich der elende, 4. Compagnie des 2. Eisenbahn- Regiments vor dem Ober- Kriegs- Bürgerrechte. gericht des Garde- Corps zu verantworten. Die Angeklagten hatten Das demokratische Italien, das mit Dankbarkeit eingedent ist tennbar in weiteren Kreisen des Schweizerboltes eine starke Mißfrivole Mißbrauch der Miliz gegen streikende Arbeiter haben unverben ehemaligen Pionier Totenhoff, welcher inzwischen wegen Under lebendigen Sympathie, mit der einst alle Kulturländer Europas seine ftimmung gegen die ganzen militärischen Einrichtungen erzeugt. tauglichkeit aus dem Heer entlassen ist, mehrere Male gemeinsam Helden und Märtyrer ermutigten, als sie für Freiheit gegen Tyrannei Bor Jahresfrist fanden diese antimilitärischen Strömungen gewaltigen geschlagen. T. stand in der Korporalschaft des Unteroffiziers fämpften, kann und darf nicht gleichgültig solchen Schandthaten Ausdruck in der Weigerung von 300 Genfer Bürgern, sich als Blanck und war, weil er, wie sich später herausstellte, geistig gegenüberstehen, kann und darf nicht seinen moralischen Beistand ver- Soldaten gegen die streifenden Brüder mißbrauchen zu lassen, minderwertig, ein recht schlechter Soldat. Seine wenig mili- weigern, dessen Gewicht nicht gering angeschlagen werden wird, und und in jüngster Beit hat ein bekannter Genosse in Chaudefonds tärische Haltung erregte den Unwillen des Unteroffiziers B. erhebt Protest im Namen der Unterdrückten. und dieser forderte die übrigen Mannschaften der Korporalschaft des dortigen Parteiblattes Die Gefeße der Gastfreundschaft sind nur so lange heilig, als Gentinelle", der sich aus eigner Kraft vom Uhrenarbeiter zum Rechts" La öfteren auf, Totenhoff zu belehren, d. h., ihm eine gemeinschaftliche man sie anrufen kann, ohne die noch heiligeren Geseze der Mensch anwalt emporgearbeitet, aus grundsäglichen Erwägungen dem AufTracht Prügel, bei den Eisenbahnern speciell Size" benannt, zu lichkeit zu vergessen. teil werden zu lassen. Ein großer Teil der Pioniere war, wie wohl gebot zum Truppenzusammenzug nicht Folge geleistet und seine widerwillig, schließlich bereit, dem Befehle ihres Vorgesezten Folge burg ausführlich begründet. Er findet den Militarismus wie die Weigerung in Zuschriften an die Militärdirettion des Kantons Neuenzu leisten. Ginige andre, die von der" Belehrung" des Kameraden blutigen Kriege kulturwidrig, unvereinbar mit allen höheren, idalen Totenhoff nichts wissen wollten und um nicht zusehen oder aber Aufgaben der Menschheit, und er lehnt es daher ab, Militärdienst zu nicht mitschlagen zu müssen, sich versteckt hatten, wurden hervor geholt und wurden nunmehr gezwungen, dem Totenhoff leisten. Die ehrliche, aufrichtige, ideale Begründung seiner Dienstverweigerung fand auch in der bürgerlichen Presse borurteilsfreie gleichfalls die„ Size" zu teil werden zu lassen. Als der bedauernswerte Mensch, der viermal derartig„ belehrt" worden war, schließlich socialdemokratische Partei mit dem Fall zu identifizieren und denWürdigung, verschiedene Blätter machten aber auch den Versuch, die aus dem Dienst entlassen wurde, erzählte er seinem Vater die felben gegen sie auszubeuten. an ihm begangenen Mißhandlungen und Herr T. meldete die ganze Angelegenheit munmehr dem Regiment. Das Kriegsgericht der ersten Jm Züricher Volkswillen" wurde unter voller Anerkennung Garde- Infanterie- Division verurteilte daraufhin den Unteroffizier Und wenn unser freier und menschlicher Protest im Namen der der idealen Betveggründe und des mutigen Vorgehens Naines der Bland wegen Mizhandlingen eines Untergebenen in drei Fällen beleidigten Menschheit und zum Troste der Bedrängten- nicht das Schritt vom grundsäglich demokratischen Standpunkte aus verurteilt. B. hatte den Totenhoff u. a. dreimal geohrfeigt zu acht Tagen Wunder vollbringen kann, den russischen Brüdern die elementaren Mittelarrest!" tam jedoch wegen Anstiftung der Miß- Bedingungen bürgerlicher Freiheit zu sichern, so wird er doch bleiben jeden Fall, daß in einem Lande wie der Schweiz, dessen Bolt seit Ein bemerkenswertes Zeichen der Zeit bleibt es aber doch auf handlung(!) durch untergebene zu einem freisprechenden als einer der vielen sittlichen Faktoren, durch die die menschliche Jahrhunderten Liebe und Begeisterung für das Soldatenhandwerk Urteil, weil die angeklagten 12 Pionire zugegeben hätten, daß fie aus Gesellschaft fortschreitet auf dem Boden ihrer geschichtlichen Bedingt hatte, sich nun eine immer stärker werdende Strömung gegen das eignem Antriebe( 1) den T. mißhandelt hätten. Sie wurden von der ersten heit. Und der mächtige Wiederhall dieses unsres Schreies voll Militärwesen geltend macht. Das Verdienst daran haben alle jene Instanz wegen Mißhandlung eines Kameraden in je 3 bis 5 Fällen Schmerz und Empörung wird durch das Herz des Zaren oringen in Offiziere und Politiker, welche an der Verfälschung, an der zu je 2 bis 5 Tagen Gefängnis verurteilt. Während B. fich bei diesem die fibirischen Bergwerke, in die trostlosen Felder, in die hämmernden militaristischen Vergiftung des Boltsheeres gearbeitet haben. Urteil beruhigte, legten 11 Bioniere Berufung ein, ebenso auch Werkstätten ganz Rußlands. der Gerichtsherr, weil die Verhandlung vor dem Ober- Kriegsgericht Im Namen der Freiheit und menschlichen Gerechtigkeit erheben Niederlande. einen andren Gesichtspunkt aufweisen werde. In der Verhandlung wir also Protest gegen die Greuel der russischen Despotie, verdes Ober- Striegsgerichts bestritten die Pioniere, daß sie aus eignem weigern dem Selbstherrscher, in dem sich ihr System verkörpert, venezolanische Angelegenheit. Einstweilen steckt die Sache noch völlig Das internationale Schiedsgericht verhandelt zur Zeit über die Antriebe den Kameraden geschlagen hätten und gaben an, daß jedwede Ehrfurchtsbezeugung und senden allen Bedrängten, allen im Formalitätenstreit. Der englische Vertreter Cohen erklärte, bei sie dies auf Anstiften und Befehl des Unteroffiziers Bland hätten Ausgebeuteten, allen Verfolgten Rußlands den brüderlichen Gruß der früheren Schiedsgerichts- Verhandlungen hätten die Parteien thun müssen. Der Vertreter der Anklage, Ober- Kriegsgerichtsrat italienischen Demokratie, als Wunsch und Vorboten ihrer politischen immer gleichzeitig Memoranden ausgetauscht und dann nach Böder, beantragte, die 11 Pioniere freizusprechen. Aus der ganzen und socialen Erlösung." einer gewissen Zeit Gegenmemoranden; Richards legte hierauf Lage der Sache gehe hervor, daß die Mannschaften mur blinde Wert- Das Manifest, das von den Abgeordneteu Genoffen offi, entsprechende Beschlußanträge vor. Der italienische Vers zeuge des Unteroffiziers gewesen und daß dieser nur allein für die Ciccotti, Ferri, Morgari, Todeschini Weißhandlungen verantwortlich gemacht werden könne. Er beantragte Morezzani und treter Pierantoni erhob Widerspruch gegen die vom französis und den Republikanern Comandini und schen Vertreter vorgelegten Beschlußanträge und erklärte, die gegen denselben eine Strafe von vier Wochen Mittelarrest. Nach itpoli entworfen wurde, hat bis jetzt die Unterschriften von Bloka demächte seien nicht läger. Der belgische Vers längerer Beratung beschloß der Gerichtshof, zehn der Pioniere zu Prampolini, Lagasi, Altobelli und andern der äußersten treter zeste erklärte, das von den Blokademächten unterzeichnete ein bis drei Tagen Gefängnis zn verurteilen, zwei derselben frei- Rinken erhalten. Ein Entscheid des Parteivorstandes über die ge- formelle Protokoll besage, daß die Blokade mächte die zusprechen und den Unteroffizier Blank mit drei Wochen Mittel- plante Demonstration steht noch aus. Reklamierenden seien, sie müßten also ihre Reklamationen crrest(!) zu bestrafen. begründen, und die andren Mächte würden hierauf ants Wiederum ein ganz unverständlich mildes Urteil! Der Klerikalismus in Rußland. Je mehr die socialdemokratische worten. Der deutsche Vertreter Bünz führte aus, die BlokadeGeseguetes Schweinesterben." Wie ein agrarisches Gemüt über Bewegung im russischen Proletariat und der Bauernschaft um sich mächte hätten die 3olleinnahmen als Unterpfand für ihre Volkswohl und Voltsernährung denft, zeigt das Bekenntnis einer greift, je mehr die russische Regierung Veranlassung hat, vor der Forderungen erhalten, sie feien also Beklagte gegenüber den schönen Seele in landwirtschaftlichen Verein zu Stolpevolution zu zittern, desto mehr benutzt sie jedes Mittel, diese Forderungen der übrigen Mächte. Bowen beantragte, daß Schlawe Rummelsburg. Natürlich war es ein Buttkamer Bewegung zu bekämpfen. Als ein Hauptwerkzeug neben dem Strang die Beantwortungen in furzer Frist erfolgen möchten, da Me Veigh, und zwar der Herr v. Butttamer Glowig. Man debattierte und der Deportation, neben den Bajonetten und Kosakenknuten soll der venezolanische Vertreter, in furzer Zeit nach Amerika reise, 4 " Getreide Benfield auch nicht lange nach der Abreise Mc Beighs bleiben könne,| sinntgen und eines socialdemokratischen Abgeordneten herbeigeführt| daß dieje 100 Stücke im ganzen einen Preis von 800+ 13800 und er nicht allein bleiben wolle zur Verteidigung der Sache wird, ist recht zweifelhaft; erklärt doch jetzt auch die Weser- 14600 M. erzielt hätten; d. h. der Durchschnittspreis eines Venezuelas und Ameritas.- Morgen soll die Entscheidung getroffen Zeitung", daß der überwiegende Teil der Freifinnigen Ver- Stückes wäre 146 gewesen( statt bisher 150), und dies für den Fall, werden, der das Plaidoyer Me Beighs folgen wird. Die Entscheidung bezüglich der Verhandlungssprache lautet dahin, daß das einigung von einem Zusammengehen mit der Socialdemokratie nichts daß der ganze englische Zoll von Amerika getragen worden wäre. Englische die offizielle Sprache für das Verfahren sein soll, und daß wissen will. Sei dem wie ihm sei die Socialdemokratie wird in Für die einzelnen Getreidegattungen hätte der Preis bezw. Englische die offizielle Sprache für das Verfahren sein soll, und daß allen oben genannten Kreisen der Provinz Sachsen energisch an die 137,50, 149,50, 149,95, 148,0 betragen müssen und nicht 100, das Französische fubfidiär zugelassen wird. Arbeit gehen, damit es auch in der Provinz Sachsen flar zu wie im Evertschen Schema angesezt ist. Da unter diesen England. Tage tritt, daß es ausschließlich und allein die Schuld der Umständen der Preis im Zollande unveränderlich 150 ist, so Ueber Chamberlains Zollpläne erfährt Daily Mail", Chamber- Freisinnigen ist, wenn die Reaktion nicht ein gutes Stück hätte die Statistik als Preisdifferenz zwischen Amerita und lain werde neue Steuern auf Lebensmittel im Betrage von zehn zurückgedrängt wird. Die Millionen Pfund Sterling vorschlagen. Der gleiche Betrag würde nicht umsonst äußerst schwierige Arbeit wird England ergeben müssen für bei andren Verbrauchsartikeln geleistet sein, auch wenn unmittelbare Erfolge abgesezt werden. Weizen Hafer Die bestehenden Lebensmittelzölle betragen annähernd 13 Millionen gar nicht erzielt würden, sie würde uns bei allen späteren Wahlen Pfund Sterling, die noch verbleibenden drei Millionen Pfund sollen zu gute kommen, namentlich bei den immer wichtiger werdenden 12,5 0,05 4,0 M. aufgehoben und durch Abgaben auf ausländische Fabrikate ersetzt Gemeindewahlen. Die Agitation ist sofort in regster Weise zu ent- statt 50, wie Evert behauptet. Dies würde nur einfalten; wie für die Reichstagswahlen im Reich, so besteht jetzt für treten, wenn alles auf amerikanischen Märkten berRußland. Breußen die im§ 43 der Gewerbe- Ordnung Abs. 2 und 3 aus- faufte Getreide zum gesunkenen Preise von 100 in die Hände gesprochene Freiheit im Verteilen von Druckschriften zu Wahlzwecken; der Exporteure überginge, um nach England verkauft zu hiervon ist ausgiebiger Gebrauch zu machen, doch muß auf die werden; dann wäre auch der amerikanische Marktpreis 100. Grenzen geachtet werden, da die Freiheit nur für Preußen gilt. Das Dies ist aber ein unmöglicher Fall, da auch jedes Exportland ist namentlich für die Provinz Sachsen zu beachten, die mit aller- an seine städtische und gewerbliche Bevölkerung Getreide verhand deutschen Vaterländchen durchwachsen ist. fauft, ein Teil seiner eignen Landwirte auch Getreide kauft, überdies kaum jemals ein Getreide- Exportland nur einen werden. Eine nene Judenmehelei. Nach in Lemberg eingetroffenen Privatmeldungen sollen neuerdings am 30. September in Mohilew( Ruß land) blutige Straßentämpfe zwischen Juden und Bauern der Umgegend stattgefunden haben. Angeblich sollen 300 Juden und über 100 Bauern getötet worden sein. Landtagswahl. Landtagswahlen in der Provinz Sachsen. " wurde, erklärt: Gerste 0,5 Mais 2,0 überhaupt Bom Terrorismus. In der bürgerlichen Presse von der Absaßmarkt besitzt. Berliner Zeitung" über die„ Germania" bis zum Reichsboten" Es ist mithin bewiesen, daß, wenn das Ausland den finden sich entrüstete Artikel über die Politik des brutalen 3oll trägt", der Zoll nicht voll zum Ausdruck kommen" kann, Die Ausführungen, die Genoffe Arons in verschiedenen Städten Terrorismus". In Magdeburg habe Redakteur Haupt, der neben daß vielmehr die Preisdifferenz zwischen importierendem Ausder Provinz Sachsen über unsre dortige Beteiligung an den dem Genossen Rechtsanwalt Landsberg als Kandidat aufgestellt land und zollerhebendem Inland nur dann einen Bruchteil Landtagswahlen gemacht hat, faffen wir in folgendem kurz zuBei den Landtagswahlen gelte es, namentlich die kleinen des Zolles beträgt, dessen Größe gleich demjenigen Prozentsaz ſammer Geschäftsleute zur Beteiligung an der Wahl und zum Eintreten des ausländischen Gesamthandels ist, der für den Erport nach für den socialdemokratischen Kandidaten zu zwingen. Dies müsse dem zollerhebenden Lande bestimmt ist. Im obigen Beispiel geschehen, wenn auch über den Terrorismus geschimpft werde, den gehen 8 Proz. des gehandelten Getreides nach England, alfe die Socialdemokratie auf die Wähler ausübe. sinft der amerikanische Marktpreis um 8 Proz. des 50 M.Zolls, das heißt um 4 M.) fla sta S a ท bts = Daß, wie im Evertschen Schema angenommen wird, eine könnte, daß das Ausland den ganzen Zoll trägt, war alfo nur Preisdifferenz in Höhe des Zollbetrages dadurch entstehen eine Dentmöglichkeit formell- logischer oder arithmetischer Natur; nationalökonomisch ist es ein Unding. Es gilt für alle Waren, bei denen die Verhältnisse so liegen, daß nur ein Teil ihres Gesamthandels exportiert wird und nur ein Teil dieses Exports nach dem einen zollerhebenden Lande geht, daß, wenn die Statistit eine Preisdifferenz in Höhe des Zollden Zoll trägt, unvereinbar ist; vielmehr ist dies einzig und betrages nachweist, dies mit der Annahme, daß das Ausland allein der Fall, wenn das Inland den Zoll trägt, und zwar den ganzen. Dies ergiebt sich aus dem folgenden Schema für den obigen Fall als Beispiel: 2 3 4 5 0 150,0 50 200 50,0 10 149,2 40 190 40,8 20 148,4 30 180 31,6 30 147,6 20 170 22,4 40 146,8 10 160 13,2 50 146,0 0 150 4,0 an die Freifinnigen Volksparteiler immer wieder darüber daß wir mit unsrer Beteiligung an den Wahlen ihren Besitzjefährden, so fällt diese an sich unsinnige Klage für die Provinz n fort. Dort beschränkt sich der freisinnige Befißstand Das ist die Uebersetzung der Dresdener Lehre in die Praris, as eine Mandat in Nordhausen, das die Freifinnigen immer mehr den Klassenbaß zu verschärfen und die bürgerlichen anfrer Hilfe auf alle Fälle behaupten können, wenn sie ander- Parteien gegen die Arbeiter zu verheßen. is das geforderte Entgegenkommen zeigen. Für unsre Be- Haupt in den Mund gelegt wird, irgendwie einverstanden zu er Ohne uns mit einer Aeußerung, wie sie hier dem Genossen tigung tommt außer Nordhausen im Regierungsbezirk Erfurt noch flären, möchten wir die bürgerlichen Herren, namentlich von der furt selbst mit einem Mandat in Betracht, namentlich aber Langen- Germania" und dem„ Reichsboten", ersuchen, ihrer Entrüstung salza- Mühlhausen, dessen zwei Mandate bis jetzt im freifonservativen nach einer andren Seite hin Ausdruck zu geben; vertreten sie doch die Besize sind. Bei der letzten Reichstagswahl hatten wir hier 29,5 Proz. Parteien, die bei den Regierenden Gehör, erzwingen können. Giebt der abgegebenen Stimmen, die Freifinnigen 30,8, während die Kon- es denn einen größeren, unerhörteren Terrorismus, als die Verservativen es auf 39,6 Proz. brachten. hinderung der Hunderttausende von Arbeitern in Staatsbetrieben Im Regierungsbezirk Magdeburg kommen für dieses Mal in an der Bethätigung ihrer politischen Gesinnung? Glaubt die Betracht Magdeburg, wo wir bei der Reichstagswahl freilich erst in Dürfen, am 12. November den socialdemokratischen Wahlmann zu " Germania", glaubt der„ Reichsbote", daß jene Arbeiter es wagen der Stichwahl siegten die Magdeburger erkennen felbst an, daß wählen? Freilich hat der Minister Bud de am 24. Februar 1903 das nur die Folge einer gewissen Nachlässigkeit war und wollen bei im Landtage erklärt: Ich protestiere ferner dagegen, daß ich der Landtagswahl um so mehr Ehre einzulegen versuchen. Die irgendwie jemand seine Stimmabgabe bei den Wahlen vorschreiben Freisinnigen hatten bei der Reichstagswahl überhaupt keinen Kandi- möchte; die Bediensteten können wählen, wie sie wollen, auch SocialSaten aufgestellt; will man sie hier selbständig bei der Landtagswahl demokraten, dagegen habe ich gar nichts." Aber nach allem, was Spalte 1 ist der Teil des Zolles von 50 M., den Amerika finden, so muß man bis zum Jahre 1888 zurückgehen, wo die das wir sonst erlebt haben, müssen wir annehmen, daß die Eisenbahn- trage, Spalte 2 der infolgedessen sich bildende amerikanische maligen Deutschfreisinnigen 28 Wahlmänner gegenüber 489 Rational Ercellenz bei diesem Ausspruch nur an die Reichstagswahlen dachte, Marktpreis; die Spalten 3 und 4 sind die entsprechenden wo das Wahlgeheimnis die Trauben sauer macht. Wenn in Preußen liberalen und 52 Konservativen aufbrachten- immerhin ist es nicht ganz fistalische Betriebe in öffentlicher Bekanntmachung drohen, daß Größen für England, Spalte 5 die Preisdifferenz zwischen ausgeschlossen, daß sich die letzten Reste der dortigen Freifinnigen Bergleute, die socialdemokratische Versammlungen be England und Amerika. noch einmal aufraffent. Weiter wird Wahlbethätigung unsrerseits fuchen, im Wege der Kündigung entlassen werden eine solche eine solche i 1 stattfinden in Kalbe- Aschersleben( bisher zwei Freikonservative) und Bekanntmachung erging z. B. im Saarrevier am 7. April 1903, als in Jerichow. In Kalbe- Aschersleben siegten wir bei der Reichstags- die Anberaumung der Reichstagswahl vor der Thür wahl mit 51,6 Proz. der abgegebenen Stimmen, die Freisinnigen stand so müssen die Arbeiter in Staatsbetrieben glauben, o brachten es auf 4,5 4,5 Prozent; in Jerichow stand unser daß ihnen gleiches bevorsteht, wenn sie socialdemokratisch wählen Reichstags- Kandidat( 32,3 Prozent) in Stichwahl mit dem und damit ausdrücklich ihre Meinung kundgeben, was ja durch bloßen Versammlungsbesuch noch gar nicht geschieht. Wir ersuchen also Konservativen Bismard( 41,4 Prozent). Die Freiſinnigen die konservative und Centrumspresse, bevor sie über socialdemokrati( 25,6 Prozent) gaben schamloserweise den Ausschlag für Bismard. schen Terrorismus wettern, mit allem Nachdruck bei dem preußischen kein Irrtum ist, wenn wir in dieser schematischen Darstellung Es braucht wohl nur kurz erwähnt zu werden, daß es Bisher ist Jerichow im Landtag durch einen Konservativen und einen Staatsministerium dahin vorstellig zu werden, daß dieſes in un- Spalte 4 unter der Voraussetzung berechnen, daß ein ZollNationalliberalen vertreten, eine Mischung, die in der Provinz umwundener Weise erklärt, es werde den fiskalischen Arbeitern Sachsen häufiger vorkommt und auch dem versimpeltsten Freisinnigen feinerlei Nachteil daraus erwachsen, wenn fie öffentlich für den bruchteil, den das Inland übernimmt, den Inlandspreis allflar machen sollte, daß die dortigen Nationalliberalen unmöglich als Socialdemokraten stimmten; es sei ihnen ebenfalls ohne jeden gemein um diesen Betrag steigert. Dasselbe Princip, das beSchutz gegen die Reaktion angesehen werden können. Nachteil freigestellt, auch socialdemokratische Versammlungen zu be- wirkt, daß der Auslandspreis möglichst wenig unter den alten Am günstigsten liegen die Verhältnisse im Regierungsbezirk suchen, um sich ein Urteil für die Wahl bilden zu können. So lange Preis sinft, treibt den Inlandspreis möglichst über ihn hinaus: Merseburg. Wir scheiden für diesmal von den acht Landtags- zeichnen, wenn jene Herren eine in der Leidenschaft geschehene abhält, alle Waren billiger zu verkaufen, weil er es bei einem das nicht geschieht, werden wir es als eine infame Heuchelei be- das Produzenteninteresse, das den ausländischen Boduzenten Wahlkreisen, die zwar den acht Reichstags- Wahlkreisen entsprechen, Entgleisung eines socialdemokratischen Redners als Beichen brutalsten Teile nicht verhindern kann, bewirkt, daß alle inländischen Pronoch zwei aus Mansfeld und Sangerhausen- Eckertsberga, ob- Terrorismus fennzeichnen, den mit falter Ueberlegung aus= wohl im letzteren bei der Reichstagswahl immerhin der Social- geübten Terrorismus der Herrschenden aber entweder zu- duzenten mit ihrem Verkaufspreise in die Höhe gehen und zwar demokrat in Stichwahl gegen den Freikonservativen stand; den Aus- stimmend behandeln, oder vorsichtig unerwähnt lassen. um den vollen Betrag, um den der sie bis dahin unterbietende schlag aber gaben die Antisemiten und Bündler. ausländische Produzent durch den Zoll veranlaßt wird, seinen Verkaufspreis zu steigern. Das Schema zeigt, daß die Preisdifferenz um so fleiner ist, je größer der Zollbruchteil ist, den das Ausland trägt, und man sieht, daß dieser die Differenz Die Anschauung fast um seinen vollen Betrag verkleinert. dolge leisten: des Herrn Evert, der die Zollfreunde in allen Regionen daß der Zoll in allen Fällen boll und tomme, daß es ein schwerer logischer Irrtum sei, aus dem Vorhandensein einer Preisdifferenz in Höhe des vollen Zollbetrages ohne weiteres auf Inlandsbelastung zu schließen", sie ist ihrerseits als schwerer Irrtum erwiesen. Ist eine derartige Preisdifferenz statistisch 31t beobachten, so ist dies ein Beweis dafür, daß der Inlandspreis um den vollen Zollbetrag in die Höhe gegangen ist. Die übrigen sechs Kreise, alle mit zwei Mandaten, sind zur Zeit im Landtag vertreten durch sieben Konservative, drei Freikonservative und zwei Nationalliberale; legtere sind je mit einem Konservativen und Freikonservativen zusammen gewählt worden! In zwei der 3 Mais Wer trägt d trägt den Zoll? ( Schluß.) in Proz. der Ernte betrug die Ausfuhr die Ernte überhaupt nach England überhaupt nach England 278 24 53,5 164 864 1325 0,24 0,56,4 25 79,3 Millionen Centner 33,5 0,15 19,6 1 12,3 0,6 0,07 0,3 16,4 2,9 0,04 1,9 50,1 6 3,8 Ausdruck Dieselben Betrachtungen, die wir für Getreide angestellt haben, gelten auch für Industriewaren, und zwar in verschärftem Maße; denn die Industrie wirft ihre ganze Produktion auf den Markt, da zur Neuproduktion kein Aufwand alter Produkte erforderlich ist und auch der Eigenberbrauch des Produzenten sich nicht bemerkbar macht. Für eine bestimmte Industrieware wird daher der Anteil, den der Exporthandel nach einem Zolllande am Gefamthandel des Erportlandes in dieser Ware umfaßt, im allgemeinen einen noch geringeren Prozentjazz darstellen, als bei landwirtschaftlichen Produkten der Fall ist. Mithin würde eine Zollübernahme durch den ausländischen Exporteur einen noch geringeren Preisdruck auf dem Weltmarkt, resp. im Exportlande zur Folge haben und die statistisch beobachtete Preisdifferenz mit noch größerer Schärfe zu beurteilen gestatten, wer den Zoll trägt. Wir haben am Schluß unsres ersten Artikels die Frage wahlen über die absolute Majorität in Naumburg- Zeiz und preis gesenkt wird, wenn der ganze Zoll vom Importeur bereise verfügte die Socialdemokratie bei den letzten Reichtags- aufgeworfen, um welchen Bruchteil des Zolls der Weltmarkt Halle. In Naumburg Zeit kandidierte diesmal kein freisinniger zahlt wird. Diesen Teil erlaubt die Statistik ungefähr abzu- um Reichstags- Kandidat 1898 erhielt ein solcher noch 12,6 Proz. schätzen; er ist im allgemeinen verhältnismäßig nicht so beder abgegebenen Stimmen. In Halle gab es neben den deutend. socialdemokratischen Stimmen bei der Reichstagwahl scheinbar So betrug z. B. in den Vereinigten Staaten von Amerika Kur Freifinnige, nämlich 25,0 Prozent für die Frei- im Durchschnitt der Jahre 1881-1884: finnige Voltspartei und 23,6 Prozent für die Freifinnige Bereinigung; freilich dürfte sich die Freifinnige Ver einigung für Herrn Bindseil und seine Wähler bedanken; die für Hallenfer kartellierten Nationalliberalen und Konservativen hatten es Weizen nur abwechslungshalber mit einer falschen Flagge versucht. Trotzdem Gerste stehen die Aussichten in Halle besonders günstig; unsre Genossen Hafer dürfen auf eine große Anzahl von Wahlmännern rechnen. Namentlich wenn hier, wie auch sonst, in den Industriedörfern zus. gearbeitet wird, die überall gute Erfolge versprechen. In den vier übrigen Kreisen schwankt die Zahl der socialdemokratischen Es ist noch zu berücksichtigen, daß nicht die ganze Ernte und freifinnigen Stimmen bei der Reichstagswahl zwischen auf den Markt gebracht wird, sondern ein größerer Teil zum 53,8 Prozent in Wittenberg Schweinit, too die Social Zwecke des Eigenverbrauchs, der Aussaat und Viehfütterung demokratie noch sehr schwach ist( 18,7 Prozent) und 62,3 Prozent in usw. in der Hand des Produzenten bleibt. Ueber diese Ver Bitterfeld- Delitzsch, wovon die Socialdemokratie allein 41,2 Prozent hältnisse giebt es feine zuverlässige Statistit, aber es ist eine für aufbrachte. Bisherige Vertreter dieser 4 Streise im Abgeordnetenhaus unsern Zweck hinreichend genante Schätzung möglich; der Bund der find zur Zeit je zwei Konservative in Schweinitz- Wittenberg und Landwirte nimmt an, daß im ganzen und großen die Hälfte der Bitterfeld- Delizfch, ein Konservativer und ein Freikonservativer so- Störnerernte verkauft wird. Unter dieser Annahme belief sich wohl in Querfurt- Merseburg als auch in Torgau- Liebenwerda. In allen in unsrem Beispiel bei allen abgeschlossenen Getreideverkäufen diesen Kreisen müßte es möglich sein, bei energischer Arbeit je einen der amerikanischen Produzenten die Getreidemenge, die für Freifinnigen und einen Socialdemokraten zu wählen. Hier würde sich für das Exportgeschäft nach Großbritannien bestimmt war, die tapferen Freifinnigen ein weites Kampffeld eröffnen. Anschluß an die Nationalliberalen wie in andren Provinzen werden sie kaum finden. Zwar haben die nationalliberalen Vertrauensmänner der Provinz Sachsen neulich ein Zusammengehen mit den Freisinnigen empfohlen, aber schon mit dem Zusatz: so weit nicht ältere Abmachungen mit den Konservativen entgegenstehen; darüber hinaus Hätte nun England danials einen Zoll in der Höhe von haben die Nationalliberalen in Naumburg- Beiß jetzt wieder Anschluß 50 M. auf eine Getreidemenge im Werte von 150 m. eran die Konservativen genommen und die Freisinnigen trotz der hoben, und wären die Verhältnisse derartige gewesen, daß der Vereinbarung, auf Grund deren diese bei der Reichstagswahl keinen Importeur sich genötigt gesehen hätte, den Zoll auf sich zu Kandidaten aufstellten, abgewiesen. nehmen resp. dem Produzenten statt wie bisher 150 nur noch Selbstverständlich werden auch in der Provinz Sachsen dort, wo 100 zu zahlen, dann wäre bei Weizen resp. Hafer in 25 die Socialdemokratie nach den Urwahlen etwa ausschlaggebend ist, resp. 10 Prozent aller Abschlüsse / 10 an amerikanischen in die bekannten Forderungen gestellt werden; schon vor den Urwahlen Märkten oder im Durchschnitt aller Getreideverkäufe wird deshalb auch den Freisinnigen erklärt, daß wir bei eventuellen in 8 Prozent der Verkaufspreis 100 gewesen, bei den Stichwahlen nur solche liberale Wahlmannskandidaten gegen rechts- übrigen 75, resp. 99,9, resp. 92 Prozent, aber wie bisher 150. in Rußland für Roggen stehende unterstützen werden, die vorher ihre völlige Unabhängigkeit Für den gesamten Getreidehandel ergiebt sich nun der einfache Gerste bersichert haben. Rechenansatz, daß auf 8 Stücke Ware, die je 100, zusammen Ob schließlich das an sich wünschenswerte Zusammengehen social- also 800 fosten, imter je 92 Stücke entfallen wären, die mit Für alle Länder zusammen, welche in bedeutendem Um bemokratischer und freisinniger Wahlmänner zur Wahl je eines frei- je 150, zusammen also mit 13 800 bezahlt worden wären, solfange Weizen, Roggen, Gerste und Hafer nach Deutschland für Weizen. " Gerste " Hafer Mais " Getreide überhaupt " auf ca. 25 Prozent 1 11 " " " 0,1 " 4 " " " 8 der überhaupt verkauften Getreidemenge. Werfen wir nun einen Blick auf das gegenwärtige zollpolitische Schlachtfeld, auf die Handelsbeziehungen Deutschlands zum Ausland, wie sie uns im Lichte der gewonnenen Erkenntnisse erscheinen. Die Statistik giebt ein reiches, zuverlässiges Zahlenmaterial, aus dem folgendes angeführt sei: Es betrug im Jahre 1901 in Millionen Kilogramm 2and, Ware Produktion Export nach Deutschland in Proz. überhaupt verkauft überhaupt von Sp. 2 Sp. 1 Sp. 2 Sp. 3 Sp. 4 den Vereinigten Staaten von Amerika für Weizen. 20 000 19 200 10 000 9 600 1240 766 12,4 8 2 620 1310 285 22 in Destreich- Ungarn für Im Jahre überhaupt die Produktion 1 verkauft 2 3 1900 91 000 45 500 3 350 1901 92 000 46 000 4 170 9 im Mittel 1900/01 45 750 3 760 4 7,4 8,2 wie er thut. Partei- Nachrichten. exportierten, betrug in Millionen Kilogramm( rund) für alle um diese Ansicht dem Parteitag als objektive Thatsache vor- Geschwornen sprachen ihn der verfäglichen Brandstiftung schuldig, bier Getreidearten: zutragen, dazu kannte ich wirklich, wie ich in Dresden gesagt habe, was seine Verurteilung zu 5 Jahren Zuchthaus unter Aus Herrn Harden persönlich nicht genau genug; auch ist eine erregte rechnung von 3 Monaten Untersuchungshaft zur Folge hatte. Die der Export nach Deutschl. Versammlung nicht der Plak, um Versuche psychologischer Analysen Mitangeklagte wurde nach dem Antrage des Rechtsanwalts zu erörtern. Dr. Schöps für nichtschuldig befunden und freigesprochen. überhaupt in% b. Sp. 2 Ueber den Vorwurf der Falschheit und Unwahrheit, den Herr Unredlichkeiten beim Straßenhandel führten gestern die Harden mir macht, fühle ich mich erhaben, und nicht weniger über Händlerin unverehelichte Ober vor das Schöffengericht. Die Anden, daß ich mich vor den Genossen gefürchtet hätte. Mag sein, daß geklagte handelte im Laufe dieses Sommers auf den Straßen mit meine Erklärung auf dem Parteitag für Herrn Harden kein Meister- irschen und soll in verschiedenen Fällen ihre Abnehmer durch stück war, das giebt ihm jedoch noch kein Recht, mich so, zu beschimpfen, unrichtiges Gewicht geschädigt haben. Die Angeklagte wog die von ihr verkauften Kirschen, die sie in Papierdüten füllte, auf einer Wieges Berlin, 2. Oktober 1903. Wolfgang Heine. schale ab, indem sie die Düten in den trichterförmig geformten BlechDeutschland bezieht also vom Weltmarkt ungefähr 8 Proz. teller legte. Mehrere Personen hatten schon durch Nachwiegen zu des überhaupt auf ihm zu Verkauf stehenden Getreides. Wenn. Hause festgestellt, daß an dem von ihnen gekauften Quantum Kirschen das Ausland den deutschen Zoll trüge, müßte mithin der Fehlgewichte nachweisbar waren. An einem Pfund Kirschen fehlten Weltmarktpreis um 8 Proz. des Zolls gesenkt werden, während der deutsche Marktpreis unverändert bliebe, so daß die Dresden ist soeben in der Buchhandlung Vorwärts zur Ausgabe ge- fenster hinabsah, wahr, daß auf dem Boden des Wagschalen- Trichters Das Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages in gewöhnlich 40-80 Gramm. Nun nahm eine Frau, die auf die Straße und den Verkaufsstand der Angeklagten aus ihrem Wohnungsstatistisch beobachtete Preisdifferenz 8 Proz. des Zolles be- langt. Die Verhandlungen haben bei unsren Parteigenossen das fein säuberlich eine Anzahl Kirschen angebracht war, die natürlich das tragen müßte. Da dieselbe aber ungefähr gleich dem lebhaftefte Interesse erwedt, namentlich sind die Erörterungen Gewicht beschwerten, ohne daß die Kirschen den Käufern zu gute Bollbetrag ist, fo folgt, daß der deutsche Getreidezoll über die aftit" von weittragender Bedeutung für die kamen. Die Frau machte einen Kriminalschutzmann mit ihrer Wahrin Höhe von jährlich 140 Millionen Mart vom deutschen Bartei. Das Protokoll enthält die ganzen Debatten in aus- nehmung bekannt, diefer ließ durch eine Mittelsperson in unverVolte bezahlt wird. Diese Thatsache schließt die Erkenntnis führlichster Weise und ist somit ein wichtiges Dokument für die dächtiger Weise ein Pfund Keirschen kaufen und stellte ſofort wieder ein, daß der Getreidepreis in Deutschland überhaupt um den Parteigeschichte. Ein Sprechregister sowie ein ausführliches Sach- ein Manko fest. Als er dann zu der Angeklagten ging und sie aufBollbetrag erhöht ist, was eine jährliche Leistung von rund register erleichtern das Nachschlagen der einzelnen Gegenstände der vorher schnell in den Trichter und beseitigte die dort verborgenen forderte, die Ditte vor seinen Augen nochmals zu wiegen, griff dieſe 500 Millionen Mark an die deutsche Landwirtschaft bedeutet. Verhandlungen. Der Preis für das 428 Seiten starte Protokoll ist Kirschen. Sie behauptete vor Gericht, daß diese durch Zufall beim Nachdem die Grundfrage, wer denn eigentlich den Zoll 75 Bf., gebunden 1 M. Diejenigen Partei- Orte, die ihre Bestellungen Einfüllen in die Düte vorbeigefallen und in den Trichter gekommen bezahlt, dahin entschieden ist, daß dies der Konsument noch nicht aufgegeben haben, werden gebeten, dies umgehend zu sein müßten. Der Gerichtshof glaubte ihr nicht, sondern verurteilte thut, sind die üblichen Schlüsse der Freihändler nachträg thun. Die Bestellungen werden in der Reihenfolge des Eingangs fie mit Rücksicht darauf, daß ein öffentliches Interesse erheische, daß lich als gerechtfertigt zu betrachten, daß nämlich eine Zoll- und Handelsvertrags- Politik, wie sie gegenwärtig in ausgeführt. Bestellungen sind zu richten an die Buchhandlung im Straßenhandel die Käufer richtiges Gewicht erhalten, wegen wiederholten Betruges zu 20 Mart Geldstrafe. Deutschland versucht wird, mit hohen Zöllen auf alle überhaupt gehandelten Einfuhrwaren eine allgemeine Verteuerung Parteipresse. Unser Erfurter Partei- Organ, die Tribüne", in aller Lebensbedürfnisse um den vollen Zollbetrag bedeutet, bezog am 1. Oftoder ihr neues Heim. Nach 15jähriger eifriger Arbeit nicht nur eine Belastung des deutschen Volkes mit diesen zu steigern, daß nicht nur eine Vergrößerung der Druckerei, sondern ist es unsren dortigen Genossen gelungen, die Abonnentenzahl so Zöllen, was ja im Vergleich zu der Verteuerung des ganzen auch eine Erweiterung des Inhalts der„ Tribüne" erfolgen mußte. deutschen Marktes nur ein harmloser Steuerscherz wäre. Nach Vom 1. Oktober ab wird bis auf weiteres regelmäßig wöchentlich Arbeiterinnen Deutschlands( Bahlstelle Berlin) beschäftigte fi Der Verband der Fabrik-, Land- und Hilfsarbeiter dem die tiefgehenden socialen Schädigungen durch die geplante zweimal eine Beilage gegeben und wenn sich der Abonnentenstand einer sehr gut besuchten öffentlichen Versammlung am Mitti Bollgesetzgebung der Sphäre des vagen Meinungsstreites entrückt weiter hebt, wird dem Wunsche der Thüringer Parteigenossen, die den 30. September, mit und zuverlässig als Wahrheit erkannt sind, erhebt sich von Tribüne" täglich 6seitig erscheinen zu lassen, bald Rechnung ge- und Guttaperchawaren- Fabrik( vormalsnrobert u. Reiman der Firma: Firma: Norddeutsche Gum. neuem und mit unabweisbarer Dringlichkeit die Frage für tragen werden können. Die Aufstellung einer Doppelmaschine er- Aktiengesellschaft, Tempelhofer Ufer 17. ur die Regierung und das Parlament, ob nicht Grund vorhanden möglicht diese Erweiterung. die dortigen Lohn und Arbeitsbeding ift, die bisher gutgeheißenen Brincipien der Handelspolitik aus den Händen des Genossen Beilide, fie ahre inne gezeitigte nohung der Direktion. Ritter als Referent führte Jm, Volksblatt für Anhalt" i die Geschäftsleitung sofie im Betriebe Differenz Schlauchmacher und die dadurch fallen zu lassen und die leichthin gethanen Schritte auf hoch hatte, an den Genossen De ist übergegang schutzöllnerischen Bahnen im Interesse des eignen Volkes od ponach einem sehr guten einleitenden Vorwort über Vorschriften der Gummi Arbeiter Der niederrheinische Parteitag wird am 22. November in Rem- Gewerbe- Ordnung zum Schuße der zurückzuthun. aus, fcheid abgehalten werden. daß die Lohn- und Arbeitsbedingungen in dieser Fabrik sehr schlechte feien. Man fönne nicht begreifen, wie ein verheirateter Arbeiter bei 10 stündiger Arbeitszeit mit 17-19 M. Wochenlohn seine Familie ernähren kann. Die ge fetzlichen Vorschriften in hygienischer Beziehung werden übergangen. Die Klosetts, Waschräume, Speiseräume und Garderoben seien unsauber. geradezu efelerregend Das Trinkwasser sei der= schlecht, daß Von der Straftammer in Frankfurt a. D. wurden vier Partei- artig man es nicht zu wage. genossen von der Anklage, durch öffentliche Flugblattverbreitung des Die Arbeiter werden mit Worten wie Jannef, Prügel und Bande Sonntags die bekannten" Verfrommungsvorschriften übertreten zu regaliert. Auch sollen von den Vorarbeitern eigenmächtig für sehr haben, freigesprochen. Vom Schöffengericht waren sie zu je 5 M. geringfügige Vergehen Strafen verhängt werden. Wo diese StrafGeldstrafe verurteilt worden. Sie hatten nur in Häusern Flug- gelder hinkommen, davon haben die Arbeiter keine Ahnung. Den blätter verbreitet. Erklärung. Auf den Artikel des Herrn Maximilian Harden in Nr. 1 der " Zukunft" und seine Zuschrift an den Vorwärts" vom 1. Oktober habe ich folgendes zu erklären: Ich halte die Angaben meiner Erklärung vom 28. September in allen Buntten aufrecht und ersuche die Parteigenossen, die so ungehalten sind, wenn ich von einem Gegner gelobt werde, nun nicht fede gegen mich gerichtete Behauptung eines Gegners sofort als ertoiesene Thatsache zu behandeln. Für meine Parteigenossen dürften folgende Aufklärungen in erster Reihe von Interesse sein: Vorwärts, Berlin SW. 68, Lindenstr. 69. I Polizeiliches, Gerichtliches ufw. In der Majestätsbeleidigungsfache gegen die Genossen Schöpflin, Lüttich, Hellmann und Schmidt ist Termin zur Hauptverhandlung vor der 3. Straffammer des Landgerichts Leipzig auf den 15. Oktober angesezt worden. Sociales. 1. Die Zahl meiner Zusammenkünfte mit Herrn Harden habe ich bereits in der Zuschrift vom 28. September dahin berichtigt, daß ich etwa sechsmal mit ihm zusammengewesen bin. Eine flüchtige Vorstellung auf der Straße vor 13 Jahren habe ich selbstverständlich Im Anschluß an den Kölnischen Aerztetag scheinen die Aerzte nicht mitgezählt. Die von Herrn Harden erwähnten geselligen jetzt allenthalben mit Forderungen gegen die Krankenkassen vorgehen Donnerstagzusammenfünfte habe ich erst im lesten Winter zu wollen. Die Aerzte in Köln verlangen ein Mindesthonorar von 3 M. und auch da nur unregelmäßig besucht. Sie endeten schon am 19. Februar d. J. Im ganzen bin ich meiner Erinnerung nach bei diefen Gelegenheiten viermal mit ihm zusammen gewesen; dann noch zweimal bei Josth im April und August. Es ist miderwärtig und lächerlich, sich über solche Kleinigkeiten öffentlich aussprechen zu müffen, aber es ist nötig angesichts der unwahren, mich der Lüge verdächtigenden Hardenschen Behauptung, ich wäre fünfzehnmal mit ihm zusammengetroffen. pro Mitglied und Jahr mit der Bestimmung, daß Beschwerden nur durch eine Kommission, die aus Aerzten und Kassenvorstand unter Leitung eines unparteiischen Vorsitzenden besteht, erledigt werden. Außerdem verlangen sämtliche freie Aerztewahl. Aehnliche Forderungen sind in Mannheim der dortigen Drtstaffe I gestellt worden. Die Wurmkrankheit im Heere scheint Thatsache werden zu sollen. zu der Meldung, daß in Bochum zwei Reservisten als wurmtrant befunden wurden, geſellt sich die weitere Mitteilung, daß im Garnisonlazarett in Mülheim an der Ruhr ein Soldat an Wurmfrankheit behandelt wird. and 1000 2. Herr Harden hat mir in der That niemals im geringsten den Wunsch zu erkennen gegeben, gegen Mehring vorzugehen, und hat mir deffen Briefe lediglich als Kuriosität angeboten. Schon deshalb kann von dem Komplott" mit Herrn Harden, wie die Leipziger Volkszeitung" es nennt, nicht die Rede sein. Dagegen täuscht Herr Harden sich vollkommen, wenn er meint, ich hätte Mehring zu fürchten gehabt und deshalb einen wohl vorbereiteten Streich gegen ihn geführt oder führen lassen. Nein! Mehring ist mir so gleichgültig und jeder Streit mit ihm so widerlich, wie ich gestern im Vorwärts" ge= Die laufende Tagung des Schwurgerichts am Landgericht I schrieben. Hätte ich einen Schlag gegen Mehring wurde in der " Gerichts- Zeitung. rigosa Verfammlungen. rache fam Mißständ trinken Die D It Schlauchmachern sollte der Accordlohn von 7 auf 5 Pf. pro Meter herabgesezt werden. Nach Verhandlung mit der Direktion ist derselbe auf 6 Pf. festgesetzt worden. Bei dieser Gelegenheit ist dem Direttor ein anonymer Brief beleidigenden Inhalts zugegangen. Dieser Brief foll daß die Veranlassung dazu geben, Arbeitszeit verlängert werden soll. Die Arbeiterschaft weist eine - die Mitthäterschaft an diesem Brief entrüstet zurück und verpflichtet sich, eine Verlängerung der Arbeitszeit mit allen ihr zu Gebote stehenden gesetzlichen Mitteln zu verhindern. Ein Vertreter der Direktion wollte in der Diskussion diese Mängel nicht gelten lassen. Verhältnisse in der Fabrik seien derartig gute, daß sogar der Gewerberichter Herr v. Schulz die Arbeitsordnung der Firma als eine mustergültige bezeichnet habe, in welcher Hinsicht sagte der Vertreter der Fabrik allerdings nicht. Er mußte sich gefallen lassen, daß die nachfolgenden Diskussionsredner, Arbeiter dieser Fabrik, ihm sagten, daß die Mißstände vom Referenten eigentlich noch zu rosig geschildert worden seien, denn die Luft in den Arbeitssälen sei derartig schlecht, daß die Arbeiterinnen zeitweilig ebelfeit empfinden. Eine Ventilation fehle gänzlich. Nach einem Schlußwort des Referenten, in welchem er betonte, daß die anwesenden Vorarbeiter nicht den Mut hatten, seine Behauptungen zu widerlegen, schloß die imposante Versammlung mit einem Hoch auf die Organisation. borbereitet, jo hätte ich nicht ett im lesten Direktor Kanzo w geſchloſſen. Der ganze letzte Sigungstag, der Letzte Nachrichten und Depeschen. Moment nach den Briefen telegraphiert. Mir fam, sich bis Mitternacht ausdehnte, war mit der Verhandlung des wie ich schon neulich auseinandergesetzt habe, erst nach Mehrings Brandstiftungsprozeffes wider den Cigarrenhändler Frankfurt a. D., 3. Oktober.( W. T. B.) Bei einer PionierArtikel vom 9. September der Gedanke, daß ich persönlich die Briefe Hermann Ochofi und dessen frühere Verkäuferin unverehelichte übung von Mannschaften des Leib- Grenadier- Regiments König zur Abwehr von Angriffen brauchen könnte, und deshalb erbat ich sie. Anna Harth ausgefüllt. Ochotki wurde vom Rechtsanwalt Dr. Friedrich Wilhelm III.( 1. Brandenburgisches) Nr. 8 tenterte, wie Bernhard hat nicht durch mich Kenntnis von den zwei Postkarten Calm, die zweite Angeklagte vom Rechtsanwalt Dr. Schöps die Frankfurter Oderzeitung" meldet, ein Floß. Drei Mann erlangt, die er angeführt hat, sondern kannte ihren Inhalt längst; verteidigt. In der Nacht zum 28. Februar wurde die ertranfen. fie sollen ja auch, wie ich höre, schon vor Jahren abgedruckt worden Feuerwehr nach dem Hause Chauffeestraße 95 gerufen. Es brannte Neunkirchen, 3. Dftober.( B. H.) Die Schulen wurden wegen sein. Bernhard wußte auch, daß Mehring mit dem„ Lümmel", den daselbst in einem Laden, in welchem ein Restaurationsgeschäft be- einer hier auftretenden Typhusepidemie geschlossen. Bis jetzt find er zahm machen" wollte, Schoenlant gemeint hatte. Bernhard ist trieben wurde. Unmittelbar neben diesem, nur durch eine Rabiz- 6 Todesfälle und 24 Erkrankungen vorgekommen. keineswegs durch mich veranlaßt worden, diese Dinge zu erwähnen, wand getrennt, lag der Cigarrenladen des Angeklagten. Die Feuerund hat sich nur, da er hörte, daß ich die Originale zur Hand hätte, die zwei Karten von mir ausgebeten, um sie vorlegen zu können, falls ihre Echtheit bestritten werden sollte. Dies ist meines Wissens gar nicht einmal ge schehen. " " 1 wehr machte sofort die eigenartige Entdeckung, daß in der dünnen Wanne bei Gelsenkirchen, 3. Oktober. Der Westdeutsche Herold" wand zwischen Eigarrenladen und Schantstube sich ein frisch aus- meldet: Bei den Kanalarbeiten in Eickel stürzte heute nachmittag gebrochenes Loch befand, in der Größe, daß ein Mann bequem gegen 1½ Uhr eine Erd to and ein und begrub drei Arbeiter, hindurchtrauchen konnte. In der Nähe des Loches waren die auf der Stelle getötet wurden, während sich vier andre noch in beiden Räumen Stühle und andre Möbel aufeinander gestellt, rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Herr Harden hatte mir durch kein Wort angedeutet, daß er das die stark mit Petroleum getränkt waren. In der Schenkstube wurden Antwerpen, 3. Oftober.( W. T. B.) An Bord des deutschen nicht wünschte. Wie Genosse Bernhard versichert, ist es auch un außerdem zusammengebundene Betten vorgefunden. Es lag offenbar Dampfers„ Ajar" der Bremer Dampfschiffahrts- Gesellschaft„ Neptun", wahr, daß Herr Harden ihm die Briefe verweigert hätte; jeden- Brandstiftung vor. Anfänglich war neben dem Angeklagten auch der welcher, von Bilbao fommend, gestern in den hiesigen Hafen einfalls wußte ich nichts davon. Herr Harden hat also fein Recht, sich Schankwirt in Verdacht gekommen, dieser wurde aber sofort als un gelaufen war, erstickten heute drei Personen der Besazung beim Beüber Vertrauensmißbrauch und Ablistung" der Briefe zu beklagen. richtig erkannt und Ochozki als der alleinige Brandstifter verhaftet, treten des Laderaumes durch Gas, welches sich durch Selbsterhitung Wenn ich mich auf ist en verstände, hätte ich nicht so viel Feinde der sich der zweiten Angeklagten als Helfershelferin bedient haben sollte. von im Raume lagernden Leintuchen gebildet hatte. und hätte ich mich Herrn Harden gegenüber nicht so arglos gegeben. Es hat sich ergeben, daß Ochozti das Loch in die Wand geschlagen 3. Einen besonderen Widerspruch erfordert schließlich noch und nach sorgfältiger Vorbereitung das Feuer im Nachbarladen Rom, 3. Oktober.( W. T. B.) In seiner heute veröffentlichten Herrn Hardens Behauptung, ich hätte geäußert, daß ich Mehring für angelegt hatte, in der sicheren Erwartung, daß es unfehlbar Encyklika gedenkt Pius X. zunächst seiner Wahl zum Papst. Er sagt, einen agent provocateur hielte. Ich habe niemals diese Ansicht ge- seine eignen Räume erreichen würde. Er hat schon einmal er habe unter Thränen und inbrünstigen Gebeten seine Erwählung zu habt und bin ihr, wenn ich sie aussprechen hörte, oft genug entgegen ein Jahr vorher in seinem damaligen Geschäft in in der vermeiden gesucht, da er sich unwert dieser Ehre gehalten. Er sei getreten. Freilich mag ich gelegentlich gesagt haben, Mehring Elisabethstraße ein Brandunglück" gehabt, dessen Ergebnis für auch besonders durch die höchst verhängnisvollen Verhältnisse in der chreibe manchmal so, daß ein agent provocateur auch nicht ihn damals die Herauszahlung einer Versicherungssumme von bürgerlichen Gesellschaft erschreckt gewesen, weil diese gegenwärtig anders schreiben könnte, und das ist auch noch mein Urteil über manche 1700 Mark war. Die Kriminalpolizei fand diesmal in seinem mehr als in der Vergangenheit von einer sehr tief gehenden UnzuArtikel der Leipziger Volkszeitung". Laden einen Centrumsbohrer und ein Beil vor: mit diesen friedenheit erfüllt sei, die immer mehr um sich greife und die Gesell4. Ich hatte mich nicht getäuscht, als ich voraussah, daß Herr Instrumenten war die Deffnung in der Rabigwand hergestellt worden schaft dem Verderben zuführe. Für sein Bontifikat gebe es tein Harden Höflichkeiten und ungezwungenen Gedankenaustausch, wie sie und zwar vom Cigarrenladen aus, denn der herabgefallene Kalf war anderes Programm als das Biel, alles auf Christus zurückzuleiten, zwischen Gebildeten üblich sind, als Intimitäten darzustellen versuchen nicht in die Schantstube, sondern in den Cigarrenladen gefallen. Ochozti so daß Christus alles und in allem sei. Wir erklären, um jeder würde. Daß er zu diesem Zwecke auch auf Briefe an Dritte zurück- befand sich in den denkbar schlechtesten Verhältnissen. Er hatte sein Geschäft nichtigen Erwartung vorzubeugen, daß wir vor der menschlichen Gegreift, die ich geschrieben hatte, lange ehe ich in persönlichen Verkehr mit 4000 m. versichert und zum Schein an die zweite Angeklagte ver- sellschaft nur Diener Gottes jein wollen und sein werden, dessen Wille mit ihm getreten war, ist ebenso lächerlich wie seine Behauptung kauft, welche es für 8000 m. versicherte. Als das Feuer aus- auszuführen wir eingesetzt sind. Der Papst appelliert sodann an die von einem„ intimsten Verkehr", der von Ende Februar bis fam, war gar kein Vorrat da, der Laden war vielmehr nur mit Mitarbeit der Bischöfe und beklagt, daß gegenwärtig überall gegen Ende August in zwei Caféhausgesprächen be- leeren Cigarrentisten ausstaffiert. Als Feuerlärm ertönte, war die Gott angekämpft werde. Die Gesellschaft müsse an die Kirchenzucht standen hat. Daß das Café Josth nicht der Ort ist, einander Angeklagte Harth aus ihrem nach dem Hofe belegenen Schlaf- erinnert und die Christen müßten belehrt werden. Werte der Geheimnisse anzubertrauen, dürfte wohl jeden, der den dortigen Ver- raum herausgestürzt und hatte auf der Straße gellende Nächstenliebe müsse man ohne Rücksicht auf seine Person und ohne fehr kennt, einleuchten. Gespräche über Dinge, die in allen Zeitungen Hülferufe erschallen lassen. Der Angeklagte Dahozki war zur Beit Hinblick auf irdische Vorteile ausüben. Wenn alles auf Christus stehen, rechne ich nicht zum Austausch von Geheimnissen. des Brandes überhaupt abwesend. Als er frühmorgens nach Hause zurückgelenkt sei, würden die Vornehmen und Reichen gerecht und Ich wiederhole nochmals: Ich habe an diesen wenigen Zu- fam, wurde er sofort festgenommen. Trotz der Haufendid gegen liebreich gegen die Niederen sein, und diese würden mit Ruhe und sammenfünften mit Herrn Harden viel Vergnügen gefunden und, wie ihn vorliegenden Belastungsmomente war er zu einem Geständnis Geduld auch die schmerzlichsten Nöte ertragen. Die Bürger müßten er, diese Stunden als gut angewandt betrachtet, und weder hat nicht zu bewegen. Er wollte mit Gewalt glauben machen, daß Diebe bei dann nicht der Willkür, sondern den Gesetzen gehorchen, und Achtung er mich noch habe ich ihn für irgendwelche Intrigue ihm einen Einbruch verübt und versucht haben müßten, das Ver- und Liebe gegenüber den Obrigkeiten würden als Pflicht betrachtet benußen wollen. brechen durch Brandstiftung zu verdecken. Die sehr umfangreiche und werden. Dann werde es schließlich offenkundig werden, daß die von Wie ich über Herrn Hardens widerspruchsvollen Charakter eingehende Beweisaufnahme, insbesondere die Bekundungen der Feuer- Christus eingesetzte Kirche völlige Unabhängigkeit von jeder äußeren denke, habe ich in meiner Erklärung vom 28. September gesagt. Aber wehrleute, ergaben die völlige Hinfälligkeit dieser Behauptung. Die Herrschaft genießen müsse. Berantwortl.Redakteur: Julius Kaliski in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th.Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruderci u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 5 Beilagen u. Unterhaltungsblatt អ្នក ស Nr. 232. 20. Jahrgang. thun 2 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sontag, 4. Oktober 1903. Stimmen über den Parteitag. er meucheln, beweist, daß sie sich auf das Vorbringen pers Zunächst ist es nicht richtig, daß die materialistische Geschichtssönlicher Angriffe beschränkten.( Sehr richtig!) Nur um die Dis- auffassung nur unter der Annahme richtig bleibt, es gebe keinen kreditierung Mehrings war es ihnen hauptsächlich zu thun, um Rache. Dualismus von Geist und Materie. Den Nachweis, daß materaAus Calmers Betrachtungen in den„ Socialistischen Monats-( Lebhafte Zustimmung.) Bebels Angriffe waren vollauf berechtigt; listische Geschichtsauffassung und materialistische Weltanschauumg, um heften", der darin der Meinung Ausdruck giebt, daß es mit Dresden er kämpfte für die Reinheit der Partei, für die Einheit von Leben deren Verquidung es sich handelt, notwendig zusammenfallen, daß noch nicht zu Ende sei und in Bremen eine vermehrte und ver- und Thun.( Beifall.) Es muß aufhören, daß manche Leute öffent- die eine die unbedingte logische Konsequenz der andern sei, bleibt stärkte Auflage" zu erwarten scheint, sei noch dies citiert: lich proletarisches Wasser trinken, um dann heimlich im stillen " Wenn wenigstens dieser heftige und unschöne Wortkampf ein Kämmerlein Hardens„ nahrhaftere Speise" zu genießen.( Heiterfeit.) denn Cathrein auch schuldig, deshalb schuldig weil Resultat gehabt hätte! Aber glaubt man etwa, die Annahme Unser Bebel hat recht: wer ehrlich zur Partei kommt, gehört ihr nicht zu führen ist. Dabei mag ohne weiteres zugegeben sein, der Resolution Bebel- Kautsky- Singer habe irgend welchen großen mit Haut und Haar, jedem Atemzug, jedem Herzschlag; er hat gar daß eine Anzahl von Socialisten auch Anhänger des philosophischen positiven Zweck? Glaubt man, daß dadurch die Verschiedenheit der keine Zeit, für die Zukunft" zu schreiben!( Bravo 1) Die Erklärungen Materialismus find. Die Frage ist aber, ob man philosophischer Ansichten über taktische Fragen auch nur um ein Jota vermindert der von Harden bloßgestellten Genossen sind schwächlich und wider Materialist sein muß, um Anhänger der materialistischen Geschichtswerde? Man Teſe doch einmal unsre Parteitagsprotokolle spruchsvoll! Braun kann nicht ableugnen, daß er Harden einen Artikel auffassung sein zu können, und diese Frage wird von den Socialisten nach, soweit es sich um taktische Fragen handelt, und man wird über den Lübecker Parteitag angeboten habe, und dann Harden einhellig verneint. Selbst die philosophischen Materialisten des Sostaunen, wie rasch sich oft die Auffassungen nicht nur einzelner für dessen eignen, von Beschimpfungen gegen die Partei strozenden Genossen, sondern des ganzen Parteitags geändert haben. Was Artikel Elogen machte. Ich habe Lily Braun vor Jahren freund- cialismus bedanken sich für jene grobsinnliche" Auslegung des heute unter Umständen noch als revisionistisch angesprochen wird, schaftlich auf das Unpassende der Mitarbeit an der Zukunft" auf- Materialismus, die ihnen Cathrein unterschiebt. So hat sich insdas ist es vielleicht schon morgen nicht mehr. Und dann noch eins: merksam gemacht. Und was geschah? Braun denunzierte mich in besondere Engels, den Cathrein unausgesezt als Kronzeugen anGlaubt man denn, revisionistische Bestrebungen könnten von einzelnen einem Briefe an Harden und Lily Braun schrieb weiter.( Pfuirufe.) führt, gerade in seinem Schriftchen über Feuerbach auf das entFührern propagiert werden, wenn sie nicht ihren Nährboden in großen Begreifen Sie jetzt Bebels Erregung, da er von vielen dieser Vor- schiedenste gegen die Auffassung verwahrt, die im Materialismus Teilen der Arbeiterbevölkerung fänden? Finden sie diesen nicht, so gänge wußte, aber nicht vorgehen konnte, weil ihm die Beweise mir Fressen, Saufen und Sinnenluft sehen will. Cathrein macht es werden solche Führer immer einflußlos bleiben. Finden sie ihn fehlten, die Harden erst jetzt geliefert hat. aber, so hilft keine noch so scharfe Resolution, fie aus ihrer Stellung fällt, so leicht, daß er auf die Begründung derselben ganze sich mit seiner Hypothese, mit der seine ganze Boiemit steht und zu berdrängen. Also die Frage ist nicht: giebt es einzelne revisionistische Führer, deren Einfluß faltzustellen wäre; sondern: bildet„ Sie dürfen mir nicht verwehren, meine Ueberzeugung zum 34 weitgedruckte Zeilen verwendet. Sie hängt als ungerechtfich in der großen Masse der Arbeiterbevölkerung ein Resonanzboden Ausdruck zu bringen. Drei Abgeordnete haben Sie bereits un- fertigte, durch nichts bewiesene Behauptung in der Luft, und er für die sogenannte revisionistische Taktik heraus oder nicht?" möglich gemacht, wollen Sie noch einen vierten unmöglich machen? selber giebt dies zu, wenn er schreibt: Die Socialisten sind auch Ich habe die Mandate nur im Interesse der Partei übernommen so selbstvertrauend, daß sie für ihre Behauptungen und flebe nicht an ihnen. Finden Sie, daß ich Ihr Vertrauen nicht weber gar feine Beweise bringen oder sich damit behabe, so lege ich sie ohne weiteres in Ihre Hände zurück; ich muß gnügen, die längst abgethanen Einwendungen eines Feuerbach, Ihr Vertrauen haben, wenn ich in Ihrem Interesse wirken soll. Strauß, Darwin u. a. zu wiederholen. Wir wenden uns hier an ( Lebhafter Beifall und Unruhe.) Es wurden darauf folgende Beschlüsse gefaßt: Leser, die noch an ihre eigne Würde als Menschen glauben." " Das Offenbacher Abendblatt" schreibt unter der Ueberschrift Wie lange noch?" Der Dresdener Parteitag gefiel uns nicht. Die Verhandlungen waren unerquicklich. Verschiedene Genossen haben so taktlos wie irgend möglich gehandelt. Das alles ist wahr und von der gefamten Parteipreffe ausgesproche worden. Aber ein Teil unsrer Presse lamentiert weiter und rygerade fangen verschiedene Blätter, die nich enug über res er Taftlosigkeiten die Nasen rüm fen tonnten, a dieselben tlosteiten g übertrumpfen. Es scheint, als hätte man hie und de acht mehr dasie Augenmaß, um abschätzen zu tönnen, wie das Fortspinnen des Dresdener Fadens auf die Massen wirken muß. Hildenbrand und Heymann verteidigten nochmals ihren Standpunkt und zum Schluß sagte Hildenbrand: pois I. Angesichts der Hardenschen Veröffentlichungen, die einige Parteigenossen, dar or dr Reichstags- Abgeordnete, aufs ärgite bloßstellen, hält es dartmmlung für unerläßlich, daß sich die zuständigen Partei- Instanzen mit dieser Angelegenheit befassen, um eine Klarstellung herbeizuführen und eine weitere Beschmutzung 2011 Wenn das noch lange so weiter geht, dann wird schließlich selbst den Teilnehmern am Dresdener Parteitag die Ueberzeugung der Partei zu verhindern." fuggeriert, als sei es dort geradezu toll hergegangen. Und das ist doch keineswegs der Fall! Gewiß, es find geradezu unentschuldbare Tattlosigkeiten begangen worden und zwar auf beiden Seiten! es ist auch von verschiedenen Litteraten in einer Art und Weise operiert worden, die gegen das, was man Treu und Glauben nemnt, auf das schlimmste verstößt. So schlimm aber, wie sich die Schilderungen des Dresdener Parteitags in den Zeitungen ausnehmen, war es denn doch nicht. II. " ent Der letzte Satz ist klassisch; wer aber diesen a priori- Schluß von der materialistischen Geschichtsauffassung auf den philosophischen Materialismus und ihre Identität nicht zugiebt, für den fällt ersichtlich der ganze Beweis. Cathrein selber läßt es im Unflaren, was mun eigentlich Feuerbach, Strauß, Darwin u. a. mit dem Socialismus zu thun haben. Soweit Darwin in Frage kommt, scheint er fast der naiven Ansicht zu huldigen, daß mit der Abweisung der Darwinschen Entwickelungstheorie der dialektische WerdeDie Parteiversammlung erklärt sich mit den Beschlüssen des prozeß der Hegelschen Philosophie zu Fall gebracht sei. Wir Dresdener Parteitags einverstanden. Sie spricht jedoch ihr Miß- müßten uns sehr täuschen oder wir haben gerade in den von fallen darüber aus, daß die von der Meinungsäußerung des Partei- Jesuiten redigierten und herausgegebenen Stimmen aus Maria vorstandes in Sachen der Mitarbeit an der bürgerlichen Presse be- Laach zur Zeit gelesen, daß der Katholicismus sich nötigenfalls troffenen Parteiſchriftsteller ihren Widerspruch mit persönlich ge- auch mit der Darwinschen Entwicklungstheorie abfinden hässigen' Angriffen auf einen Vertreter der Vorstandserklärung zu könne. begründen versuchten, wodurch der Parteitag 2 Tage kostbare Zeit der jesuitischen Dogmatik nicht mehr Das Schöpfungswerk der sieben Tage wird selbst von Wenn es wahr ist, daß sachliche und principielle Differenzen für eine unerfreuliche Debatte opfern mußte. Die Versammlung wörtlich aufgefaßt, nicht bestehen, dann muß jetzt Schluß gemacht werden mit den spricht die Erwartung aus, daß Vorkehrungen getroffen werden, um wenn man nicht Firlefanzereien als wörtliche Auslegung gelten unerquicklichen Auseinandersegungen, denn unter den persönlichen derart persönliche Streitfälle vor den zuständigen Instanzen zur Er- lassen will, wie sie der Jesuit von Hammerstein zum besten giebt, Differenzen und Eifersüchteleien darf die Partei nicht leiden." ledigung zu bringen, so daß die kurze Zeit unsrer Parteitage nicht wonach Moses in einem siebentägigen Traum den ganzen Ente Zu den Resolutionen des Dresdener Parteitages veröffentlicht muzloserweise damit belastet wird." wicklungsgang der Welt als sieben Tagwerke enthüllt worden wäre, Bernstein in der Breslauer Volksw a ch t" einen„ An Die Versammlung erklärt sich besonders befriedigt durch den eine Inspiration, die er dann im ersten Kapitel der Genesis abmeine Wähler" überschriebenen Aufsaß, worin er seine bekannte Beschluß, daß an den Grundzügen der sieggekrönten Taftit fest geladen habe. Leute, die mit derartigem Hokuspokus operieren Stellung zu den beiden Fragen Mitarbeit an bürgerlichen Blättern gehalten werden soll. Sie erachtet es als im Interesse der Partei müssen, thäten gut, wissenschaftlichen Theorien- mag man persönlich und Taktik nochmals kurz darlegt. gelegen, daß diejenigen Parteimitglieder, welche die theoretischen Die Braunschweiger Genossen haben in zwei Verſamm- Grundlagen und die Taftit der Partei revidieren zu müssen glaubten, zu denselben stehen, wie man will über die aber jedenfalls das fungen nacheinander lebhaft über den Parteitag diskutiert und die ihre Vorschläge abweisenden mehrfachen Parteitagsbeschlüsse letzte Wort noch nicht gesprochen ist, mit etwas weniger Anmaßung schließlich folgende von Meister beantragte Resolution an- numehr respektieren und der Partei die Zeit und Ruhe gewähren, und Ueberhebung entgegen zu treten. Die an Keppler gemachten Erderen sie zur Belehrung und Schulung der neugewonnenen Wähler- fahrungen, um es an diesem einen Hinweis genügen zu lassen, sollten Die heutige Wahlvereins- Versammlung erklärt sich mit dem massen, zur Gewinnung der ihr noch fernstehenden Schichten des ihnen eine Mahnung und Warnung sein. Verhalten der Delegierten für den achten hannoverschen Wahlkreis arbeitenden Volkes und zur Erfüllung der sonstigen zahlreichen Den Hauptstützpunkt findet Cathrein in der, wie er es nennt, vollständig einverstanden, sie erklärt ferner: die stattgehabten Aus- Gegenwartsaufgaben bedarf." In einer Parteiversammlung in Köln, die noch nicht zu Ende leere Formen, sondern die unwandelbaren Abbilder des Wesens der Unwandelbarkeit der allgemeinen Begriffe, Unfre Gedanken sind nicht einandersetzungen waren unbedingt notwendig und lagen im Interesse der Partei. Die Versammlung erivartet, daß die wiederum geführt wurde, traten die meisten Redner gegen das auch von uns festgelegten Grundsätze der Partei für alle Genoffen maßgebend sein citierte Urteil der Rheinischen Zeitung" über den Parteitag auf. find allen Wissenschaften gemeinsam."" Giebt es keine unveränderDinge. Die Begriffe Sein, Substanz, Wesen, Qualität u. f. f.... Es wurden zwei Refolutionen gegen den Artikel eingebracht. Näherer genommen: werden." Die Resolution war von Meister noch dahin deklariert worden, baß sie entsprechend den Beschlüssen des Wahlvereins bei der Delegiertenwahl als ein scharfer Protest gegen die revisionistischen Bestrebungen, die Partei von ihren Zielen abzubringen, zu gelten habe. Bericht liegt nicht vor. 44 " lichen Begriffe, dann ist auch der geistige Zusammenhang zwischen In Bremen wurde in fortgesetter Versammlung die Ver- einer Generation und der andern völlig aufgehoben. Es ist dann handlung zu Ende geführt und beschlossen: unmöglich, sich in die Denk- und Anschauungsweise vergangener „ Die bremischen Parteigenossen stehen auf dem Boden der fach- Beiten hineinzuleben oder die zukünftigen Schicksale der Menschen lichen Entscheidungen des Dresdener Parteitages. irgendwie zu ahnen. Die Identität der Begriffe fehlt. Wie kann In der Stuttgarter Parteiversammlung, die als Fortsetzung Sie bedauern aber, daß durch die breitausgesponnenen ich wissen, ob und Aristoteles richtig gedacht.. und litterarischen Debatten eine Erörterung der der seiner Zeit schon erwähnten ersten Versammlung tagte, tam es theoretischen und Der grauens zu lebhaften Auseinandersetzungen, die jedoch nach dem Bericht der praktischen, wirtschaftlich- socialen und politischen Aufgaben fast volle Skepticismus ist eigentlich die richtige Konsequenz der„ mate" Zagwacht" feineswegs die Form annahm, wie sie die gestrige unmöglich gemacht wurde. rialistischen Geschichtsauffassung"." Meldung der National- Zeitung" bermuten ließen. Als Insbesondere mißbilligen fie ganz entschieden die persönlich- Es würde uns zu weit führen, wollten wir an dieser Stelle erster Redner sprach Keil Er erklärt, daß die Bericht gehässige Art, in der ein Teil der Verhandlung geführt wurde, und dem Herrn auf jenes Gebiet folgen. Es genügt, aufgezeigt zu erstattung in der letzten Parteiversammlung keine objektive, erwarten, daß auf zukünftigen Parteitagen durch geeignete Maß haben, daß seine ganze Bolemit, ihrer theoretischen Grundlage nach sondern eine sehr einseitige gewesen sei( Sehr richtig!), die zu den nahmen persönliche, die Würde der Partei verlegende Auseinander- von einem unbewiesenen Vordersaze ausgehend, sich in den Spitzschwersten Anklagen gegen Bebel ausgewachsen sei.( Sehr richtig!) sezungen verhindert werden." Löst etwa die klerikale Er wünsche nun nicht, daß der heutige Abend zu erregten Scenen Die deutschen Genossen in Brüssel verhandelten gleichfalls findigkeiten der Metaphysik bewegt. führe, wir könnten in Ruhe und Sachlichkeit unsre Ansichten über den Parteitag und nahmen nach einem uns vom Schriftführer Philosophie das metaphysische oder naturgeschichtliche Problem? sagen. Er hoffe nicht, zu den Radikalen mit den drei R zugesandten Bericht folgende Resolution an: wird heute von niemand mehr in Abrede gestellt, gezählt zu werden. Er stehe auf dem Standpunkt, daß die" Die am 28. September im Maison du peuple tagende Ver- daß die Tierwelt, wenigstens in ihren höheren EntwicklungsDebatten in Dresden zwar nicht der Form, die sie an- fammlung deutscher Parteigenoffen erklärt sich mit den Be- reihen ein gewisses Vorstellungs- und selbst Ueberlegungsnahmen, aber dem Inhalt nach zur Notwendigkeit geworden seien. schlüssen des Parteitags einverstanden. Sie bedauert es ins- vermögen befigt. Wenn nun der Verstand allein an den„ gottDie Debatten hätten sich allerdings persönlich zugespizt, aber das besondere, daß es erst einer mehrtägigen Debatte bedurfte, geschaffenen" menschlichen Geist geknüpft ist, wie ist dann das tierische sei nur eine Folge der längst bestehenden Meinungsverschiedenheiten. um den Beschwerdeführern: den Genossen Braun, Göhre, Heine, Vorstellungsvermögen und seine Verwandtschaft mit dem menschlichen Die Behauptung Heymanns, daß keine Sitzungen sogenannter zweier Borchard, Berthold und Genossen klar zu machen, daß die Mit Vorstellungsvermögen und feine Verwandtschaft mit dem menschlichen Fraktionen stattgefunden hätten, sei nicht richtig, wofür Redner That- arbeiterschaft an bürgerlichen Blättern, welche gehässige und hämische zu erklären? Cathrein selbst sagt, die Begriffe seien die Abbilder der fachen anführt. In hohem Maße sei der persönliche Bank auf dem Angriffe gegen unsre Partei enthalten, eines Genossen unwürdig sei. Dinge. Soweit die Dinge sich ändern, und er selbst leugnet nicht, Parteitag gegeißelt worden und mit Recht. Aber die Dinge feien Nachdem nun der Parteitag mit ungeheurer Mehrheit die Ansicht des daß sie sich ändern, ändern sich also auch die Begriffe. Damit aber auf den Kopf gestellt, wenn Heymann behaupte, daß die Rede Parteivorstandes gebilligt hat, hoffen die hier zahlreich Verändern sie sich in einem ihrer wesentlichsten, wenn nicht in dem Brauns durch die 36 Stunden später gehaltene Rede Bebels sammelten, daß die Parteitagsbeschlüsse überall strikte durchgeführt wesentlichsten Teile, so weit sie nämlich die Beziehungen der Menschen gerechtfertigt worden sei. Die Schärfe Bebels sei begreiflich, werden, andernfalls wünschten sie, daß im Sinne des Beschlusses zur Natur und den Menschen selber widerspiegeln, in den wenn man das Vorgehen Brauns berücksichtige und dann auch, gegen die Zuwiderhandelnden vorgegangen wird, damit die so- Abstraktionen, in ihrem sittlichen Inhalt. Das ist eine einfache und was nach dem Parteitage geschehen sei. Bebel habe von genannten Revisionisten ihr Verhalten diesen Parteitagsbeschlüssen unbestreitbare Wahrheit, und sie und nichts andres bildet die philoden Dingen, die in den letzten Tagen bekannt geworden, längst entsprechend einrichten. gewußt, aber keine greifbaren Beweise gehabt. Wenn man von Braun vor der Wahl gewußt hätte, was man jetzt wisse, so wäre Braun jedenfalls nicht Abgeordneter geworden.( Sehr richtig! Die materialistische Geschichtsauffassung Socialismus. Es sophische Unterlage der materialistischen Geschichtsauffassung. Darin liegt denn auch weit weniger das Bedeutsame der mateen deſchichtsauffaſſung, als in dem Umſtande, daß sie zum Redner geht des näheren auf die Litteratendebatte ein, dabei be= erstenmal das beſtimmte und ausschlaggebende Moment dieſes Enttonend, daß die Partei die Pflicht gehabt habe, hier einzugreifen. im Lichte des Klerikalismus. wicklungsganges scharf präzisiert hat. Und hier bietet gerade die ( Sehr richtig!) Was die Genossin Zetkin, Bebel u. a. auf dem katholische Moraltheologie eine Stüße der materialistischen GeschichtsDresdener Parteitage über Harden und die Zukunft" gesagt haben, Unlängst ist im Verlage der Herderschen Buchhandlung zu auffassung, die die Abneigung gegen dieselbe seitens des Klerikalissei heute mehr wie gerechtfertigt und werde num fogar von Heine Freiburg eine Neuauflage der Schrift des Jesuiten Cathrein" Der mus recht unverständlich erscheinen läßt. Mag dem Philosophen und Genossen zugegeben. Auf Einzelheiten brauche man gar nicht mehr einzugehen.( Sehr richtig!) Eine Untersuchung seiner Grundlage und seiner Cathrein das Bewußtsein dafür abhanden gekommen sein, der Priester Bei dem Vorstandsantrag bezüglich der Mitarbeit an bürgerlichen Blättern sei es darauf Durchführbarkeit" erschienen. Da der Verfasser unter die wissen- Cathrein sollte wissen, daß in der katholischen Beichte, daß in jeder angekommen, das Tattgefühl der Parteigenossen zu schärfen und schaftlichen Matadore des Klerikalismus zählt und jene Schrift in Moraltheologie die Vergehen gegen die sechste und siebente Norm des dem Vorstand Mittel an die Hand zu geben, um Dinge, wie hervorragendem Maße zu denen gehört, auf der die Pfafferei des Dekalogs die Hauptrolle spielen. Gerade die katholische Moraltheologie fie vorgekommen seien, instünftig unmöglich zu machen. Zur Frage Centrums bei jeder passenden wie unpassenden Gelegenheit herum- wird nicht müde, die angeblich gefallene" Natur des Menschen, das der Taktik bemerkt Redner, es sei vollständig falsch, zu behaupten, zureiten versteht, mag die wissenschaftliche" Socialistentöterei unsres Vorwiegen ihrer egoistischen über ihre altruistischen Seiten zu betonen. daß die Debatte darüber vom Zaune gebrochen worden sei. Sie Jesuiten einer Replik gewürdigt sein. Wir greifen dabei das Haupt- Was aber der Natur des Menschen entspricht, was für alle Zeiten habe sich seit dem Stuttgarter Parteitag im Jahre 1898 durch alle tapitel, welches von der materialistischen Geschichtsauffassung handelt, den Grundzug der Sittengeschichte bildet, muß das nicht auch ganz Parteitage hindurchgezogen. Nirgends sei allerdings von den Revisionisten mit Bestimmtheit ausgesprochen worden, wie die künftige heraus, da gerade hier die bekannte Centrumsapologetit, wie unfre selbstverständlich der Grundzug der von eben jener Menschennatur Tattit gestaltet werden soll, und darum sei in der Resolution auch Leser sich erinnern werden, im letzten Wahlkampf glaubte einsetzen bedingten ökonomischen Entwicklung sein? Sind aber Naturtrieb schiver auszudrüden gewefen, was Revisionismus ist. Der Artikel zu sollen. und Egoismus die stärksten Seiten der Menschennatur, die OffenBernsteins über die Vicepräsidentenfrage sei von andren dazu benutzt Der Verfasser reduciert den Gedankengehalt der materialistischen barung des Individuums in seiner markantesten Form, ist damit worden, Sturm zu laufen gegen die seitherige Tattit. Das sei um Geschichtsauffassung auf folgende vier Leitsäge: 1. Es giebt keinen der Egoismus das gesellschaftliche Princip par excellence, so tird so weniger gerechtfertigt gewefen angesichts der Thatsache, daß die Dualismus von Geist und Materie. 2. Es giebt in den gesellschaft- die Produktionsform, in der er seinen gesellschaftlichen Ausdruck Bartei am 16. Juni auf Grund der seitherigen Tattit den Riesen- lichen Verhältnissen und Institutionen des Menschen nichts Unwandel- findet, naturnotwendig zum Mittel der Bewegung in der Gesellschaft erfolg erzielt habe. Ihm schlossen sich Sperta, Oster, Wasner und andre an bares; alles ist in einem beständigen Werbeprozeß begriffen. 8. In selbst. Die physikalische Beziehung aber, die zwischen Naturtrieb Clara Bettin sprach in der Diskussion über die Mitarbeit an diesem stetigen Werdeprozeß ist die Produktion und der Umtausch muß Ernährung herrscht und die den ersteren der letzteren unterbürgerlichen Blättern und führte aus: Nur niedrige Elemente fonnten der Produkte die bestimmende, ausschlaggebende Kraft. 4. Alle geordnet, muß wiederum ökonomische Beziehungen zur Folge haben, zur Befriedigung ihrer Nachsucht ihre persönlichen Angelegenheiten sellschaftliche Entwicklung vollzieht sich durch Ausbildung von wirt- und die Eheformen mit innerer Logit an die wirtschaftlichen Ent über die Sache stellen. Daß sie darauf ausgingen, Mehring zu lschaftlichen Gegensätzen und Klassenkämpfen. I widlungsformen knüpfen. Der Klerikalismus leugnet das zwar heute noch. Aber die Untersuchungen Morgans und seiner Nachfolger haben richt über die Parteikonferenz für Berlin und die Provinz Brandendiese Wahrheit so evident gemacht, daß auch der Klerikalismus sich burg. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Friedrichsfelbe. Die Urwählerlisten zur Landtagswahl liegen am Montag, Dienstag und Mittwoch auf dem Gemeindebureau in der Beit von 8 Uhr vormittags bis 3 1hr nachmittags aus. Weißensee. Der Generalversammlung wegen findet die nächste Bersammlung Montag bei Schmutz statt. Die Schnellfahr- Versuche der Studien- Gesellschaft werden Anfang nächster Woche wieder aufgenommen werden und es steht dann zu mit dieser Thatsache wohl oder übel trotz der Paradieslegende Wilmersdorf. Mittwochabend 8 1hr findet bei Witte, erwarten, daß der Siemens- Wagen, welcher, wie gemeldet, bereits eines Tages wird abfinden müssen. Dabei lassen wir dem Berlinerstr. 41, die Fortsetzung der Versammlung vom vorigen hatte, den Nachweis erbringen wird, daß die elektrische Betriebskraft eine Fahrgeschwindigkeit von 1881, Kilometer pro Stunde erreicht Jesuiten von Hammerstein gerne den Vortritt, um etwa von Mittwoch statt. Auf Tagesordnung steht die Diskussion über den für die Personenbeförderung auf Vollbahnen Fahrgeschwindigkeiten bis einer vielleicht im Paradies als„ Endzicl" aufgestellten Parteita g; außerdem wird über die Generalversammlung zu 200 Kilometer in der Stunde zuläßt, ohne die Betriebsmonogamischen Ehe bis zu ihrer„ Erfüllung" im Christentum auf des Wahlvereins Bericht erstattet. sicherheit außer Acht zu lassen. Diese Höchstgeschwindigkeit hat der Grund einer natürlichen Entwicklungsreihe die erforderliche Esels- Johannisthal. Die vierteljährliche Mitgliederversammlung des Stommission der königlichen Militär- Eisenbahn, Direktions- Präsident brücke zu finden. socialdemokratischen Wahlvereins findet am 6. d. Mts., abenbs ranold, jezt für die Versuchsfahrten genehmigt. In den Marr hat die Richtigkeit der materialistischen Geschichtsauffassung, 8 Uhr, in Senftlebens Lokal, Friedrichstraße 48, statt. Tages- lezten Tagen wurden die Wagen, der Oberbau und die von der den Klassenkampf, an konkreten Beispielen nachgewiesen. Wer ihn ordnung: 1. Bericht und Wahl des Vorstandes. 2. Vereins- Firma Siemens u. Halste eingerichtete Fahrleitung einer widerlegen will, hat die Unrichtigteit feiner Theorie an fonkreten angelegenheiten. Aufnahme neuer Mitglieder. gründlichen Revision unterzogen, bei welcher festgestellt werden konnte, Beispielen darzuthun. Abgesehen von einigen allgemeinen Dekladaß die Gesamtanlagen fich trotz der hohen Beanspruchungen in mationen verläßt hier unsren Jesuiten sein Latein. Es ist unmöglich, jeder Hinsicht bewährt haben. Inzwischen ist auch der Umbau des Schnellmotorwagens der Allgemeinen Elektrieitäts. auf die Fülle der Unrichtigkeiten, Schiefheiten und Falschheiten ein Gesellschaft beendet worden; es besichtigten ihn gestern die zugehen, die er uns hier entgegentreten läßt; es würde das gleichRegierungs- und Bauräte Ganzer und Fall von der königlichen bedeutend werden mit einer Auseinandersetzung über die ganze alte Eisenbahndirektion, sowie die Leiter der Militärbahn, Oberstlieutenant und mittlere Geschichte. Wir begnügen uns, zur Charakteristik des Lichtenberg. Dienstag findet bei Höflich. Frankfurter Chaussee 120, v. Böhn und Major Friedrich. Danach erfolgte die Abnahme Herrn Cathrein einige Stellen aus einem andren Werke anzu- eine Bolts versammlung statt. In derselben spricht Reichs des Allgemeinen Elektricitäts- Gesellschafts- Wagens und die Geführen, wo er sich etwas näher auf das geschichtliche Gebiet einge- tags- Abgeordneter A. Stadthagen über das Thema:" Auf zur nehmigung zu Versuchsfahrten mit Geschwindigkeiten von vorläufig lassen hat, und wo er sich frei von Phrase und Deflamation pro- Landtagswahl." Auch wird die Wahl des Landtags- Wahlkomitees bis 150 kilometer pro Stunde. Auch dieser Schnellmotor wird in der nächsten Woche seine Fahrten wieder aufnehmen. Der Arbeitsduziert. So heißt es it. a. in seiner Schrift„ Das Privatgrundeigen- vorgenommen. strom für den Siemens- Wagen soll nunmehr auf 14000 Volt tum und seine Gegner":" Während so die altgermanischen Rechte an Wilmersdorf. Parteigenossen! Die Landtags- lrtoähler- Spannung gebracht werden. zahlreichen Stellen... das Privateigentum an Grund und Boden als listen liegen am 5., 6. und 7. Oktober, im Rathause, BrandenUeber Ausschreitungen gegen Schwarze wurde in der legten Ver eine uralte Einrichtung offen anerkennen oder voraussegen, läßt sich auch burgische Straße 2, von 9-1 Uhr vormittags und von 4-7 Uhr nicht eine Stelle aus ihnen vorbringen, wo unzweifelhaft von Ge- nachmittags zur Einsichtnahme aus. Jeder Wähler überzeuge fich, sammlung des Vereins„ Schwarz- Weiß", dem sehr viele in Berlin wohnende Neger angehören, lebhafte Klage geführt. Im Osten meineigentum eines Dorfes oder Stammes die Rede ist. Denn die ob er in die Liste eingetragen ist. Berlins seien in der letzten Zeit unerhörte Roheiten vorgekommen; Worte.. in denen man den Beweis für das Gemeineigentum hat Charlottenburg. Der socialdemokratische Wahlverein setzt am unter anderm sei von halberwachsenen Burschen fürzlich ein Schwarzer finden wollen, beweisen näher besehen gar nichts. Dieselben wurden Montagabend die Debatte über den Parteitag in Dresden fort. und seine Familie mit Steinen beworfen worden. Belästigungen nur mißdeutet, weil man mit einer fertigen Theorie an die Quellen Vorher wird der Bericht über die Generalversammlung des Central- durch gemeine und alberne Redensarten ständen im Osten, wo Man fam herantrat..." Die bei Cäsar geschilderten germanischen Stänne Wahlvereins erstattet werden. Für die Frauen ist die Galerie zahlreiche Schwarze wohnen, auf der Tagesordnung. bilden„ eine aristokratisch regierte Gesellschaft, in der wahrscheinlich reserviert. überein, durch geeignete Veröffentlichungen Schutz vom Berliner die( Fürsten und Vorsteher) die Eigentümer waren. Sie weisen den Publikum zu erbitten und nötigenfalls die Polizeibehörden in AnGeschlechtern nach Belieben den Ort und die Größe des Adferfeldes spruch zu nehmen. zu und zivingen sie ein Jahr später, weiterzuziehen. Das Volk erscheint hier als eine fast willenlose Masse, die auch gegen ihren Willen die Wohnsize jährlich wechseln muß, wahrscheinlich damit sie sich nicht alt die Scholle hefte und zum Kriegswert minder tauglich werde". Jeder, der sich in der Litteratur für die ältere deutsche Wirtschaftsgeschichte auch nur etwas gesehen hat, weiß, daß wir es hier mit einer flagranten Fälschung des gesamten Quellenmaterials und der gesamten neueren Wirtschaftsgeschichte zu thun haben. In gleicher Weise bezieht sich Cathrein z. B. auf die Ansicht Meitgens, daß der russische Mir in seiner heutigen Form erst im 17. Jahrhundert entstanden sei; die weitere Ansicht Meitgens jedoch, daß der ganzen slavischen Urzeit die kommunistischere Form der Hausgenossenschaft gemeinsam gewesen sei, diese ihn flipp und llar widerlegende Ansicht Meitgens hält unser Jesuit für gut zu unterschlagen. um= Tegel. Die Wählerlisten zu den Landtagswahlen liegen vom 5. bis 7. Oftober im hiesigen Gemeindebureau zur Einsicht aus. Wähler, welche verhindert sind, die Listen einzusehen, können ihre Adressen bei den Gastwirten Paul Krause, Adolf Franz und Adolf Bösche hinterlegen. Montag, den 5. Oktober, abends 8 Uhr: Bolfsver sammlung bei Trapp. Tagesordnung: Die Landtagswahlen und die Erhöhung der Zahl der Gemeindevertreter. Steglit. Nach einer in den hiesigen Lokalblättern erschienenen offiziösen Notiz ist unser Ort in 14 Urwahlbezirke eingeteilt. Die Listen der Landtagswähler liegen am 5., 6. und 7. Oktober, wahrscheinlich in den gewöhnlichen Dienſtſtunden von 8 bis 3 Uhr, im Rathaus aus. Es ist unbegreiflich, daß bis heute, ant 3. Oftober noch feine amtliche Bekanntmachung über die Landtagswahl ergangen ist. Glaubt man die Arbeiter überraschen zu fönnen? Das wird nicht gelingen! Lokales. Die Bettelplage". Wem sich derartige Fälschungen, um nicht zu sagen Betrügereien, aus dem Jahre des Heils 1896 nachweisen lassen, thäte gut, zunächst das Abe der quellenkritischen Methodik zu sondieren, bevor er sich Bon Zeit zu Zeit begegnen wir in der bürgerlichen Presse leberdreistet, über Geschichtstheorien in Bausch und Bogen abzuurteilen. haften Klagen über eine Bermehrung der Bettler, die sich bemerkbar Dabei passiert dem Herrn noch nebenbei das Malheur, daß die mache. Beklagt werden dabei nicht diejenigen, die zu dem Mittel ganze, auf das Gebiet der Metaphysik hinübergespielte Polemit gegen der Bettelei greifen, um ihr Leben zu fristen, sondern die andren, die materialistische Geschichtsauffassung, die den Socialismus in die von den Bettlern heimgesucht werden. Man entrüstet sich über seinem Innersten treffen soll, an dem Kern der Frage gar nicht die Zunahme der„ Bettelplage", man ruft nach Polizei und Gericht rührt. Marr hat seine socialistischen Forderungen aufgebaut auf und fordert ein schärferes Borgehen gegen die Bettler. ökonomischen Thatsachen, auf der fortschreitenden Verproletari- Besonders in den letzten Jahren waren in den Bürgerlichen sierung immer größerer Massen. Daß die Arbeitsfrucht der Arbeits- Blättern Berlins diese Notschreie über die„ Bettelplage" wieder recht Leistung folge, gilt ja wohl sonst auch als christlicher Grundsaß. häufig geworden. Es sei, so hieß es da, kaum noch möglich, sich der Daß aber die gegenwärtige Gesellschafts- und Eigentumsform unaufhörlich wachsenden Schar der Bettler zu erwehren. Inzwischen diesen Grundsatz ihrem ganzen Wesen nach ausschließt, daß sie im ist nun eine bis 1902 reichende Statistische Zusammenstellung über die Gegenteil auf Enteignung in immer größerem Stile hindrängt, muß Thätigkeit, die die Polizei unsrer Reichs- Hauptstadt gegen die Betiler nachgerade auch der Blindeste mit Händen greifen. Schadet aber entfaltet, durch das Verliner statistische Amt veröffentlicht worden. alles nichts, man bekämpft die liberale Weltanschauung, um sich die Sie bringt den zahlenmäßigen Nachweis, daß die Herrschaften, die liberalgöttliche Wirtschaftsordnung um so inniger, frommer und so laut über die Not der von Bettlern geplagten besitzenden Stlasse christlicher zu Gemüte zu führen, denn so will es die Folgerichtigkeit schrien, wirklich nicht ohne Grund geschrien haben. Das Heer der des heiligen konfessionellen Kapitalismus einmal haben. Betteluben hat sich in den letzten Jahren ganz außerordentlich vermehrt. Berliner Partei- Angelegenheiten. Die Vereine, Gewerkschaften usw. bitten wir, am 13. Oftober und 21. Oktober keine Versammlungen abzuhalten, da an diesen Tagen allgemeine Parteiversammlungen über ganz Berlin stattfinden. Die Vertrauensleute Berlins. zu Gunsten einer Beschränkung der Sonntags- Geschäftszeit bezw. der Einführung einer völligen Sonntagsruhe ist die Umfrage ausgefallen, welche der Kaufmännische Verband für weibliche Angestellte unter den Berliner Geschäftsinhabern veranstaltet hat. Von 1000 Antworten erklären sich alle, bis auf etwa 70, für eine Erweiterung der bisherigen Sonntagsruhe, mindestens für ein Verbot des Deffnens der Läden nach 12 Uhr. Die Lessing- Brücke ist nun endlich in ihrer vollen Breite freigegeben und damit der Bau, der mehr als zwei Jahre gedauert hat, beendigt. Nur die Zugänge zum westlichen Bürgersteig müssen noch gepflastert und der Anschluß zum zweiten Straßenbahngeleis fertig gestellt werden. Anfang der nächsten Woche wird dann die zweigeleisige Inbetriebnahme der beiden Ringbahnlinien endlich stattfinden fönnen. Der Verein für Kinder- Boltsküchen hat in seinem letzten Arbeitsjahr vom 1. Oftober 1902 bis 1. April 1903 in seinen zwölf Anstalten 540 021 Portionen an notleidende Kinder verteilt, und zivar 465 246 Portionen unentgeltlich und 74 775 Portionen gegen Zahlung von 5 Pf. Der Verein hat auch in diesem Jahre, um die ärmsten Kinder des Nordens zu versorgen, seine Küche Swinemünderstr. 34 während der Sommermonate offen gehalten und in der Zeit vom 1. April bis 1. Oftober 25058 Portionen unentgeltlich und 4846 Bortionen gegen Zahlung von 5 Pf. verabreicht. In der nächsten Zeit wird der Verein in seinen 12 Anstalten seine Thätigkeit wieder aufnehmen. Das Opfer eines Unfalls ist der 59 Jahre alte Dachdecker Gustav Trogisch aus der Wienerstr. 13 geworden, der gestern beerdigt wurde. Der Mann hatte am Dienstag auf dem alten, nur zwei Stock hohen Hause Müllerstr. 6 Ausbesserungen zu machen, glitt dabei aus, fiel auf den asphaltierten Hof hinunter und verlegte sich so schwer, daß er auf dem Wege zum Krankenhause starb. Die Leiche war von der Staatsanwaltschaft beschlagnahnit, vorgestern aber zur Beerdigung freigegeben worden. Gerüchte von einem Morde waren gestern wieder in der Stadt berbreitet. In dem Hause Neue Friedrichstr. 92 wurde die Eigentümerin, die 65 Jahre alte Rentnerin Witive Grunad, geb. Felgen Mord, sondern ein Selbstmord vor. treff, gestern morgen um 9 Uhr tot aufgefunden. Es liegt aber fein Ein Sohn der Verstorbenen, der um 2 Uhr nachts nach Hause fam, traf sie noch lebend an. Als der Sohn heute morgen um 9 Uhr weggehen wollte, fand er seine Mutter tot auf einem Stuhle fizzen. Sie hatte sich selbst das Leben genommen. Von 1899 bis 1902 stieg die Zahl der durch die Polizei wegen Bettelns aufgegriffenen Personen von 16 556 auf 28 582, d. h. um 42 Proz., speciell die Zahl der aufgegriffenen Männer von 14 951 auf 21 932, der Frauen von 1230 auf 1335, während die Kinder sich Wegen einer verheerenden Gasexplosion wurde in der letzten Nacht von 375 auf 315 verminderten. Der Beachtung empfehlen wir hier die Hauptwache der.nerwehr nach der Lindenstr. 44, gerufen. Das namentlich die starke Zunahme der Sistierungen bettelnder Männer. Grundstück liegt neben der Hauptwache. In dem Hauſe herrschte eine In nur drei Jahren stieg ihre Zahl um rund 7000, macht rund 47 Proz. der sich zur Zeit in Hamburg befindet, stand im ersten Stock des unbeschreibliche Aufregung. Die Wohnung des Kaufmanns C. Welsch, Man sieht, daß die Polizei ihres Amtes mit Eifer gewaltet hat, und rechten Seitenflügels in Flammen. Ueber die Explosion wird uns daß es ihre Schuld nicht ist, wenn trotzdem der Bettelnden immer berichtet: Der im Hause wohnende Kaufmann Friedberg bemerkte Barteigenossen von Berlin, Teltow- Beestow, Nieder- Barnim mehr geworden sind. Die Aufgegriffenen werden teils sofort in in der Nacht gegen 2 1hr starken Gasgeruch, der anscheinend aus und Potsdam- Osthavelland. Untersuchungshaft genommen, teils mit einer bloßen Verwarnung der Wohnung im ersten Stock kam. Er weckte den Pförtner Am Sonntag, den 18. Oftober 1903, erscheint die nächste Lokal- heimgeschickt. Die Verwarnungen haben sich von 1899 bis 1902 von Bessel und seine Familie. Frau Wessel begab sich zur Frau Liste. 2884 auf 4620 vermehrt. Die Zunahme beträgt hier 60 Proz., also Welsch, die ihr Dienstmädchen Rünicker weďte. Frau Welsch, Wir ersuchen daher die Mitglieder der Lokalkommission sehr viel mehr als bei den Sistierungen, woraus der Schluß ge- die schon einigemale die Gasleitung nicht vorschriftsmäßig verschlossen von obigen Kreisen, die Neu- Aufnahmen und die genauen zogen werden muß, daß die Fälle von bloßer Gelegenheitsbettelei haben soll, beging die Unvorsichtigkeit, init offenem Licht das Wohnzimmer, ein sogenanntes Berliner Zimmer, zu betreten. Sofort er. Aenderungen bis spätestens Freitag, den 9. Oktober 1903, einsenden sich besonders stark vermehrt haben. zu wollen und zwar für: Diese besondere Zunahme der Gelegenheitsbettelei sollte denen folgte die Explosion. Frau Belsch wurde zu Boden geschleudert, ihre Kleidung in Brand gesteckt. Das Dienstmädchen fiel in Ohn Teltow- Beeskow an den Genossen Hermann Schliebik in Brik, zu denken geben, die über die Bettelplage" klagen. Sie weist macht und erlitt einen Nervenchoc. Fran Wessel war einer DhnJahnstraße 2; deutlich genug auf die Ursachen hin, die in den letzten Jahren eine macht nahe und bekam Erbrechen. Ihr Sohn lief unbekleidet zur Nieder- Barnim an den Genossen Otto Ricbe in Friedrichsfelde, so außerordentliche Vermehrung der Bettler bewirkt haben. Die Feuerwehr und alarmierte sie. Als diese erschien, brannte die Wohnung, waren Fenster Victoriastraße 4; die Decke Berminderung ber Arbeitsgelegenheit, die Erschwerung des Brot- Fensterkreuze gertrümmert, die Einrichtung es beschädigt, furz Potsdam- Osthavelland an den Genossen Albert Neue in Spandau, erwerbes haben Tausende ehrlicher Arbeiter in die Reihen der herabgestürzt, sah Jagowstraße 9; Bettler hinabgedrängt. Jedesmal, wenn Arbeitslosigkeit und Not- recht wüft und gefährlich aus. Frau Welsch, die am ganzen Körper Brandwunden erlitten hatte, wurde mit dem Dienstmädchen Rünicker stand einen außergewöhnlichen Umfang annahmen, steigt rasch auch sofort nach dem Krankenhause am Urban gefahren. Der Zustand die Zahl der Bettler. Das ist ein alter Erfahrungssag, den die der Frau Welsch ist bedenklich. Die Flammen konnten bald gelöscht letzten Jahre aufs Neue bestätigt haben. werden, trotzdem ist der Schaden nicht unbedeutend. Wie sich ergab, war in einem Zimmer die Gasleitung nicht geschlossen geivesen, so daß während der Nacht Gas in großer Menge unbemerkt entweichen fonnte. Statt erst Fenster und Thüren zu öffnen, nachdem man den Gasgeruch wahrgenommen hatte, um das Gas entweichen zu lassen, versuchte Frau Welsch mit offenem Licht das Zimmer zu betreten, um den Gashahn zu schließen. Es war das Verkehrteste, was fie thun konnte. Diverse Orte an den Genossen Gustav Fellwock in Eberswalde, Eisenbahnstraße 67; " Berlin an den Genossen Wilhelm Hinz, S. 14, Prinzenstraße 66. Die Lokalkommissions Mitglieder wollen die Die bürgerliche Klasse will freilich hiervon nichts hören. Sie Wenderungen und Neu- Aufnahmen für obige Liste klagt, daß der Bettler so viele geworden sind, sie schimpft über Beumgehend mitteilen, da spätere Einsendungen keine läftigung durch die Bettler, aber sie drückt sich um das Eingeständnis Berücksichtigung mehr finden kön 11 e 11. der Ursachen dieser Erscheinung herum. Und sie schreit noch lauter Vielfach kommt es vor, daß Zuschriften in ,, Lokalangelegenheiten" als sonst nach Polizei und Gericht, die ihr noch stets als das an die Redaktion oder Expedition des Borwärts" gesandt werden; wirksamite Abwehrmittel gegolten haben, wenn Not sich gegen„ Gesek zur schnellen Erledigung derselben ersuchen wir die Genossen, alle und Ordnung" verging. Anfragen und Zusendungen nur an den Genossen Wilhelm Hinz, Berlin S. 14, Prinzenstr. 66, zu richten und nicht an den „ Vorwärts". Die Parteiblätter der oben genannten Kreise werden um Abdruck ersucht. Die Lokalkommission. Die und Ein zweites Arbeiterinnenheim wird mitte dieses Monats im Die städtischen Gaswerte haben im Etatsjahr 1902/03 über es untersteht derselben Leitung, wie das seit fünf Jahren bestehende Norden Berlins in der Usedomstr. 7, Quergeb. I, eröffnet werden. 1771 Millionen Kubikmeter Gas erzeugt, das sind um reichlich Heim Brückenſtr. 8. Dies neue Heim verfolgt wie das alte das 16 Millionen Rubifmeter mehr als im vorhergehenden Jahre. einzelnen Anstalten sind an den 1771 Millionen des letzten Biel, den alleinstehenden Arbeiterinnen, die in Schlafftellen wohnen, Jahres in folgender Weise beteiligt: Gitschinerstraße mit über für den Abend einen angenehmen, anregenden Aufenthalt in be873 Millionen, Müllerstraße mit ziemlich 36 Millionen, Danziger- haglichen Räumen zu gewähren und ein billiges und gutes Abendstraße mit über 671 Millionen, Schmargendorf mit 361 Millionen. brot zu liefern. Außerdem ist das Heim werftäglich von 12-2 Uhr Von der Zunahme um mehr als 16 Millionen Kubikmeter fommen geöffnet; es wird während dieser Zeit gutes Essen( zu 10, 20 und Zur Lokal- Lifte. Den Parteigenossen, Gewerkschaften, Vereinen 2. auf die Anstalt Danzigerstraße allein über 13 Millionen, auf die 30 Pfennig) verabreicht und wird somit gleichzeitig Gelegenheit zum zur Kenntnisnahme, daß die Sperre über Scheruchs Festfäle, andren drei Anstalten zusammen nur 3 Millionen. Die Anstalt Ausruhen geboten. Wir bemerken noch, daß jedermann freien Zutritt Rüdersdorferstr. 45, mit dem heutigen Tage wieder auf Danzigerstraße hat im letzten Jahre durch Erweiterungsbauten bat, ohne nach Konfession oder Parteirichtung gefragt zu werden. Die Lokalfommission. bedeutend an Leistungsfähigkeit gewonnen. Sie erzeugt jetzt Am Nettelbeck- Platz und in den angrenzenden Straßen hatten Zweiter Wahlkreis. Die Fortsetzung der Parteiversammlung des fast soviel Gas wie zwei der andren Anstalten zusammen. Von der sich Freitagabend wiederum eine große Anzahl Personen angesammelt, zweiten Kreises findet am Dienstagabend 8 Uhr im großen Saale ganzen durch die städtischen Gaswerte erzeugten Gasmenge fommen und es tam vereinzelt zu Ausschreitungen. Mehrfach wurde mit der Berliner Bockbrauerei, Tempelhofer Berg, statt. Die Partei- gegenwärtig etwa vier Zehntel auf die Anstalt Danzigerstraße, Steinen geworfen, unter anderm aus einem Fenster ein faustgroßer während die drei fleineren Anstalten nur mit je zwei Behntel be- Stein auf das Deck eines Omnibusses geschleudert. Wesentlich genossen und Genossinnen des Kreiſes haben die Pflicht, zahlreich zu teiligt find. Nur eine dieser kleineren Anstalten, die in Schmargens erschwert wurde die Thätigkeit der Polizei durch die große Masse erscheinen. Die Vertrauensfente. dorf, ist noch einer Erweiterung fähig. Die beiden andren werden der Neugierigen, die sich auf dem Nettelbeck- Play aufhielten und den Der Wahlverein für den vierten Berliner Reichstags- Wahlkreis in absehbarer Zeit eingehen; sie werden entbehrlich durch die im Bau Unfugitiftern Deckung boten. Gestern abend wurden auch zahlreiche ( Often) hält am Dienstag, den 6. Oktober, abends 81%, 1hr, Große begriffene Anstalt bei Tegel sowie durch die an der Oberspree zu Kriminalbeamte in den Dienst gestellt, die sich unter die Menge Frankfurterstr. 117, eine Versammlung ab. Tagesordnung: 1. Be- l erbauende Anstalt. mischten. gehoben ist. Arbeiter- Bildungssche Berlin, Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15,| Boden fand und aus der die Menschheit für die Gegenwart und of links 2 Tr. Die in der Donnerstagsnummer des„ Vorwärts" wohl noch für viele Jahrhunderte der Zukunft ihre geistige Nahrung angekündigte Generalversammlung zum Mittwoch findet schöpft. Das alles bietet der Vortrag über die Seen Obereinen Tag später, am Donnerstag, den 8. Oktober, in Italiens, an denen mit uns gewiß viele unsrer Leser ihre Freude demselben Saale statt. Die Unterrichtsturse beginnen in haben werden. Vermischtes. Feuersbrunst in Bremen. Durch eine große Feuersbrunst wurde vergangene Nacht am Pier des Hansatais in Bremen ein 130 Meter langer einstöckiger Lagerschuppen samt allen darin enthaltenen Gütern gewohnter Weise am Montag, den 12. Oftober. In National= Bon Kießlings Berliner Verkehr" ist die Winterausgabe zerstört. Durch das Feuer wurde auch der naheliegende Neptun Dekonomie tritt an Stelle des bisherigen Lehrers Bernhard( 30 Bf.) erschienen. Die übersichtlich geordneten Eisenbahn- Fahr- Dampfer Leander" in Brand gesezt, so daß er abgeschleppt werden der Schriftsteller Mar Grunwald.( Siche Lehrplan im Inseratenteil.) pläne reichen nicht nur für alle Touren in der Mark Brandenburg, mußte. Es iſt gelungen, den Kai- Brand auf seinen Herd zu beStraßensperrung. Die Fichtestraße einschließlich des Kreuz- fondern auch für größere Reisen aus. Die Fahrpläne der Straßen- schränken. dammes mit der Hasenheide wird behufs Asphaltierung des letzteren bahnen, der Hoch- und Untergrundbahn, sowie der Omnibusse sind Aus Bochum wird berichtet: Bei Kanalisationsarbeiten in Eickel vom 5. ds. Mts. ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter vollständig und zuverlässig, die Droschken- Tarife und der Stunden- wurden, der„ Westfälischen Volkszeitung" zufolge, nachmittags drei gesperrt. plan der Sehenswürdigkeiten vervollständigen den Inhalt. Alles in Arbeiter verschüttet und getötet. allem verdient der praktisch und gewissenhaft, wie immer, be- Brand in einem französischen Seminar. Castel sur l'Agout arbeitete„ Sleine Kießling" nebst seiner Ergänzung Kießlings( Departement Tarn), 3. Oftober. Gestern nachmittag lam in dem Taschenplan von Berlin"( Kleine Ausgabe 20 Pf., Große Ausgabe hiesigen Seminar gleichzeitig an fünf verschiedenen Stellen Feuer 30 Pf.) die beste Empfehlung. zum Ausbruch und vernichtete in ganz kurzer Zeit das sehr umfangreiche Gebäude samt der Bibliothek. Die Untersuchung hat ergeben, daß das Feuer in verbrecherischer Absicht angelegt worden ist. Heute sollten in das Seminar 300 3öglinge eintreten. Arbeiterrisiko. Zu der Meldung über das Unglück auf dem Schulneubau, worüber wir auf Grund einer von gewerkschaftlicher Seite erhaltenen Nachricht berichtet haben, geht uns folgende Berichtigung zu: Die Bereinigung der alten Paketannahmestelle mit der neuen auf dem Hauptpostamt in der Spandauer Straße ist nun endlich für das Publikum freigegeben worden. Obwohl die Annahmestelle hierdurch um das Doppelte vergrößert ist, wird sich die Hoffnung, daß nunmehr auch dem stärksten Andrang genügt werden kann, kaum erfüllen. Hus den Nachbarorten. Der auf dem Schulneubau in der Putbuserstraße verunglückte Arbeiter Jahn ist nicht beim Abladen von Granitsteinen zu Schaden gekommen. Der Unglücksfall trug sich vielmehr so zu: Die Sandsteine standen bereits aufgestapelt da; der p. Jahn ging zwischen Eine militärische Exekution oder bei lebendigem Leibe vergraben. zwei derartigen Stapeln hindurch, in diesem Augenblick fuhr ein Das Maurer- Fachblatt„ Der Grundstein" schreibt: Es ist ein Glück, leerer Arbeitswagen gegen einen der aufgestapelten Steinhaufen, daß unsre Brüder im bunten Rock zum Teil auch bei der Infanterie dieser kippte um und drückte Jahn gegen den andren Steinhaufen und mit Spaten ausgerüstet sind, sonst hätte bei den diesjährigen verursachte so den Beinbruch. Nicht beide Beine, sondern nur ein Manövern auf den Gefilden Mecklenburgs wahrscheinlich mit Kugeln Bein wurde dem p. Jahn gebrochen. In höchstens 15 Minuten Zeitund Blei eine Erefution gegen eine Zeitung unternommen raum waren zwei Aerzte der Unfallstation Badstraße auf der Unwerden müssen. Natürlich war's ein Hezblatt, ja wir schämen glücksstelle, die die sofortige Ueberführung des Verletzten nach der uns, es fagen zu müssen es war sogar der Grundstein", der in Charité anordneten. Der sofort requirierte Krankenwagen war in Charlottenburg. Nächsten Donnerstag, den 8. Oftober, abends der harmlosen Gestalt von Butterbrotpapier einem Vaterlandsver10 Minuten nach dieser Anordnung auf der Unglücksitelle. Es ist 8 Uhr, findet im Voltshause zu Charlottenburg der zweite volks- teidiger in den Brotbeutel gesteckt worden war und dadurch natüralso unwahr, daß der Verletzte 1 Stunde auf der Unglücksstelle ge- tümliche Stunstabend( Goethe- Abend) statt. Zur Aufführung gelangen lich die Disciplin des herrlichen Kriegsheeres arg bedrohte. Ein legen hat. Ferner ist unwahr, daß jegliches Verbandzeug auf der außer Gedichten von Goethe Kompofitionen Goethescher Texte von Maurer war nämlich mit der Ehre bedacht worden, einen braven Baustelle fehlte. Ein Verbandkasten, wie ihn die Berufsgenossenschaft Beethoven und Schubert. Der instrumentale Teil weist mur Werke Musketier zu beherbergen, und da besagter Maurer natürlich Mitglied vorschreibt, mit allen notwendigen Verbandmitteln gefüllt, war zur tassischer Meister auf, Beethoven( C- moll Trio und Romanze F- dur), des Maurerverbandes ist, erhält er allwöchentlich den„ Grundstein" Still, iſt unwahr, daß auf dem Bau mit Ansprache hält Dr. May Alberth. Eintrittspreis( einschl. Garderobe Vielleicht hat der Mann ober die grau aber fein andres Papier geStelle. Ferner ist unwahr, daß auf dem Bau mit unverständiger Haydn( Adagio für Cello), Mozart( Sonate Es- dur). Die einleitende freilich nicht zu dem Zived, ihn sofort als Brotpapier zu verwenden. deswegen ins Mittel gelegt und den Bau gesperrt hat. Die Sperrung und Programm) 40 Pf. des Baues ist vielmehr aus folgenden Gründen erfolgt: Am Sonnabend, den 19. September, mußten 11 Maurer entlassen werden, weil feine Arbeitsgelegenheit vorhanden war; die übrigen Maurer haben diese Entlassung für eine Maßregelung angesehen und deswegen die Arbeit niedergelegt. Es ist schließlich unwahr, daß irgend welche Mißstände auf dem Bau herrschen, daß Arbeiter den Polier Schulz darauf aufmerksam gemacht haben, und darauf entlassen sind. Vielleicht äußert sich die Gewerkschaftsorganisation zu dieser Zuſchrift. Eine neue Räubergeschichte im Tiergarten beschäftigt die Kriminalpolizei. Ein Sekundaner M. wurde vorgestern abend im Tiergarten von einem Schutzmann mit einer Bunde am linken Arm angetroffen. Der junge Mann erzählte, um 7½ Uhr seien am Goldfischteich zwei Sterle plötzlich auf ihn zugesprungen, um ihn zu berauben. Da er aber um Hilfe gerufen habe, so seien sie unverrichteter Sache wieder davongelaufen. Einer der Räuber habe sich auf der Flucht noch einmal umgedreht, auf ihn mit einer Teschinpistole geschossen und ihn durch einen Streifschuß am linken Arm verlegt. Der Verwundete wurde von dem Beamten nach der Charité gebracht und ging, nachdem er einen Verband erhalten hatte, nach der elterlichen Wohnung in der Spenerstraße. Die Kriminalpolizei ist bemüht, die Angelegenheit aufzuklären. Dem Berliner Aquarium wurden durch mehrere Gönner verschiedene Tiere als Geschenk überwiesen, so zwei südost- europäische Landschildkröten von Herrn R. Lorenz in Lichterfelde und ein Kakadu von Herrn Thiele in Berlin sowie ein Gartenschläfer von Herrn Gadas in Fürstenwalde. Durch umfangreiche Zufuhren aus dem Süden wurde besonders die Klasse der Fische bereichert. Aus den Gattungen der sogenannten Quermäuler tamen außer befannteren Arten von Rochen, Torpedo, Kazen- und Hundshaien der schöne blaufleckige Bitterrochen aus der Adria sowie die felteneren Adler- und Stechrochen an. Ein Exemplar des ersteren von nur Handgröße erscheint um so interessanter, aber auch um so winziger, wenn man sich vergegenwärtigt, daß diese zur Familie der Riesenrochen gehörige Species mehrere Meter lang und breit und etliche Centner schwer wird; dieses Eremplar ist also ein ganz junges Tier. Der Stechrochen dagegen interessiert insofern, als diese Art zu den gefürchtetsten Fischen zählt, da er vermöge seines peitschenartig langen, mit großen widerhatigen Stacheln versehenen Schwanzes Menschen und Tieren die schrecklichsten Verwundungen beibringen kann. Der Berliner Zoologische Garten ist seit furzem im Besitz von einem Paar prächtiger roter Varis, die sich in einem Käfig des alten Vogelhauses gegenüber dem Bärenzwinger tummeln. In der Größe, Gestalt und Behaarung gleichen sie vollkommen dem gewöhn lichen, schwarz weißen Vari, der in dem großen Mittelkäfig neben ihnen haust, stechen aber in der Färbung prachtvoll von ihm ab. Den Körper fleidet ein schönes rotbraun; Gesicht, Füße und Schwanz sind schwarz, und ein scharf abgesenter weißer Genickfleck und die Leuchtend gelben Augen geben den Tieren ein meriwürdiges Gepräge. Wie alle Lemuren oder Malis stammen auch diese Halbaffen aus Madagaskar, wo sie die Wälder nachts mit ihrem schanterlichen Fähigkeit zu klettern und zu springen übertreffen sie wohl noch die eigentlichen Affen und die eigentümliche Geräuschlosigkeit der Bewegungen giebt den Tieren etwas Dämonisches. In der Ein unentgeltlicher Kursus in Elektrotechnik beginnt am Mitt woch, den 7. Oftober, abends 71/2 Uhr, an der siebenten städtischen Fortbildungsschule. Die Teilnahme ist jedermann gestattet und bedingt keine Vorkenntnisse. Anmeldungen werden täglich abends im Amtszimmer, Gräfestr. 85/88, entgegengenommen. Ein Bach- Konzert( Erntefest- Cantate, Arien und Duette aus andren Cantaten, große E- moll- Fuge it. a.) giebt Musikdirektor Otto Dienel Montag, den 5. Oktober, abends 714 1hr, in der Marienfirehe unter Mitwirtung von Frl. Hedwig Kaufmann, Fri. Dia la Barre, Herrn Karl Raché, Herrn Oito Tormin und Herrn Leopold Behrends bei freiem Eintritt. Der Zuzug nach den Berliner Vororten war zum Oktober ganz besonders start. Wenn auch noch keine bestimmten Zahlen vorliegen, so steht doch schon fest, daß seit zwei oder drei Jahren kein so starker Zuzug nach den Vororten wie diesmal zu verzeichnen war. In den Außenbezirken von Charlottenburg, Schöneberg und Wilmersdorf ist außerordentlich stark gebaut worden, doch ist der Zuzug dorthin im Verhältnis nicht so groß, wie nach den kleineren Vororten. habt, und so sei ihnen verziehen. Für die Sünde gegen den Militarismus fönnen wir ihnen allerdings keine Absolution erteilen. Also der„ Grundstein" tam als Butterbrotpapier auf das Manöverfeld, und beim ersten Rendezvous genoß der Musketier ganz vergnügt nicht nur sein ihm vom Quartierwirt mitgegebenes Frühstück, sondern auch den gedruckten Inhalt des Einschlagpapieres. Was hätte daraus entstehen können! Wir, die nichts verstehen von den Feinheiten und Schönheiten des militärischen Drills und der Disciplin, vermögen die Gefahr ja gar nicht zu erfassen. Es war nur gut, daß sich ein Die Dalldorfer Gemeindevertretung hat die Genehmigung eines neuen „ Stellvertreter Gottes" um mit dem früheren ultramontanen Vertrages mit der Großen Berliner Straßenbahn abgelehnt, da für die Abgeordneten Lingens zu reden in der Nähe des Musketiers ge= Verlängerung der Straßenbahnlinie 27 Rigdorf- Hackescher Marktlagert hatte und alsbald die Gefahr witterte. Der Feldwebel nahm Weddingplatz- Jrrenanstalt Dalldorf bis zur Dalldorfer Kirche ein Einsicht in die Frühstücks- Lektüre des Soldaten und nun war's um jährlicher Zuschuß von 24 000 m. von der Gemeinde gefordert wurde. unser Blatt geschehen.„ Spaten' raus!" Der„ Grundstein" wurde Falls die„ Große Berliner" ihre Forderungen nicht noch erheblich versenkt. Und der Staat war wieder einmal gerettet. ermäßigt, dürfte vorläufig an die Durchführung des für die Ents wicklung Dalldorfs sehr wichtigen Verkehrsprojektes nicht zu Stadtviertel des Freiheitplages. In Montauban zerstörte eine furchtbare Feuers brunst das denken sein. Drei große Kaffeehäuser, ein Tabalgeschäft und mehrere andre Häuser gingen in Flammen auf. Der Brand dauert noch fort; der Schaden beziffert sich auf mehrere Millionen. Man weiß noch nicht, ob Personen verunglückt sind. Einen Eisenbahunfall verursachte gestern morgen der Sturm in Halensee. Während dort ein Güterzug zusammengestellt wurde, stand auf einem andern Geleise, das mit dem Rangiergeleise durch eine Weiche verbunden ist, ein einzelner Wagen, der wohl nicht gebremst war. Dieser setzte sich, vom Sturme getrieben, in Vewegung und stieß mit dem Nangierzug zuſannnen. Personen wurden nicht verlegt, dagegen einige Wagen an den Trittbrettern und Decken beschädigt. Ein Wagen entgleiste. Gewerkschaftliches. Kammergericht und Streifpoftenstehen. Zur Zeit des Streife in der Telegraphenbau- Anstalt von Kaiser u. Schmidt in der Johannisstraße zu Berlin war das Streifpostenstehen erst nicht gehindert worden, bis eines Tages an das Polizeipräsidium die, wie später festgestellt wurde, falsche Nachricht tam, in der nahen Prinz Louis Ferdinandstraße hätten sich an einem Krawall Streifende beteiligt und mit Messern gestochen. Der Polizeipräsident erließ darauf eine Verfügung an das Revier, worauf die Schuhleute angewiesen wurden, das Streik posten stehen bei Kaiser u. Schmidt nicht mehr au dulden, weil weitere Ruheſtörungen zu erwarten wären, jedoch in jedem Fall besonders zu entscheiden. Die Streifposten Schumann und Schwarz, die vergeblich von einem Schußmann auf gefordert worden waren, wurden darauf wegen Uebertretung der Straßen- Polizeiverordnung angeklagt, weil sie der zur Erhaltung der Sicherheit und Bequemlichkeit des Verkehrs auf der Straße ergangenen polizeilichen Aufforderung nicht Folge geleistet hätten. Wochen- Spielplan der Berliner Cheater. Königliches Opernhaus. Sonntag: Der Freischüß. Montag: Mittwoch: Samson und Dalila. Donnerstag: Lohengrin. Freitag: Erster Symphonie- Abend. Sonnabend: Zar und Zimmermann. Nachm.: Hänsel und Grethel. Die Puppenfee. Sonntag: Die Meistersinger von Nürnberg. Montag: Robert der Teufel. Die Meistersinger von Nürnberg. Dienstag: Das goldene Streuz. Javotte. Königliches Schauspielhaus. Sonntag: Othello. Montag: König Johann. Dienstag: Egmont. Mittwoch: Maria Stuart. Donnerstag: Viel Lärm um Nichts. Freitag: König Johann. Sonnabend: Wie die Alten fungen. Sonntag: Die Journalisten. Montag: Der Fremde. Der Gewissenswurm. Neues tgl. Opern Theater. Sonntag, den 11. Oktober: Die Braut von Messina. ihr wollt. Sonntagabend: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Der Fled Schiller- Theater O.( Wallner- Theater.) Sonntagnachmittag: Bas auf der Chr. Dienstag: Der Fleck auf der Chr. Mittwoch: Was ihr wollt. Donnerstag: Der Bibliothekar. Freitag: Der Fleck auf der Ehr. Sonnabend: Der Fleck auf der Ehr. Sonntagnachmittag: Minna von Barnhelm. Sonntagabend: Die Ehre. Montag: Der Bibliothekar. Schiller Theater N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag Die Stützen der Gesellschaft. Dienstag: Die Stützen der Gesellschaft. nachmittag: Der Talisman. Sonntagabend: Der Bibliothekav. Montag: Mittwoch: Der Talisman. Donnerstag: Was ihr wollt. Freitag: Der Bibliothekar. Die Stüken der Gesellschaft. Montag: Im weißen Rößl. Sonntagnachmittag: Romeo und Julia. Sonntagabend: Deutsches Theater. Sonntagnachmittag: Der arme Heinrich. Sonntag abend: Geschäft ist Geschäft. Montag: Faust. Dienstag: Geschäft ist Geschäft. Mittwoch: Monna Banna. Donnerstag: Geschäft ist Geschäft. reitag: Stollege Grampton. Sonnabend: Geschäft ist Geschäft. Sonntag nachmittag: Rofenmontag. Sonntagabend: Geschäft ist Geschäft. Berliner Theater. Sonntagnachmittag: Das Käthchen von Heilbronn. Sonntagabend: Kater Lampe. Montag: Alt- Heidelberg. Dienstag: Stater Lampe. Mittwoch: Ueber unsre Straft. I. Teil. Donnerstag: Kater Lampe. Freitag: Mt- Heidelberg. Sommabend: Die Jungfrau von Orleans. Nenes Theater. Allabendlich: Salome und Der Kammerjänger. Leffing Theater. Sonntag: Der Sturmgeselle Sofrates. Montag: Das Landgericht als Berufungsinstanz verurteilte sie auch zu Geldstrafen, indem es unter anderm ausführte: Es sei ohne Belang, daß die Streibenden nicht, wie erst gemeldet, an jenem Strawall beteiligt gewesen seien. Es genüge, daß die Aufforderung zum Weggehen nach dem pflichtgemäßen Ermeſſen des zuständigen Der Sturmgeſelle Sokrates. Dienstag: Der Sturmgeselle Sokrates. Mittund verantwortlichen Polizei- Organs den Zweck verfolgte, die woch: Auferstehung. Donnerstag: Der Sturmgeselle Sokrates. Freitag: Sicherheit und Bequemlichkeit des Verkehrs auf der öffentlichen Straße Der Sturmgeselle Sokrates. Sonnabend: Der Sturmgeselle Sokrates. zu erhalten. Dies sei aber nach den glaubwürdigen Versicherungen der Sonntag: Der Sturmgeselle Sokrates. beiden Schuhleute hier der Fall. Sie gingen von der auch den Angeflagten fundgegebenen Befürchtung aus, daß der Aufenthalt vor der Fabrik zu Zusammenstößen mit den Arbeitern von der Art des ihnen bekannt gegebenen Krawalls führen könnte. Die Angeklagten legten Revision ein. Vor dem Kammergericht vertrat jie der Rechtsanwalt Dr. Heinemann, welcher hervor hob, daß eigentlich doch das Vorgehen der Beamten erfolgt sei zum vede der Durchführung der gegebenen allgemeinen An ordnung, die ihrerseits doch wieder auf einer falschen Voraussetzung beruhte. Da das Streikpostenſtehen als solches aber erlaubt fei, wie das Reichsgericht zu Leipzig ausgesprochen habe, jo sei ein so allge= meines Verbot namentlich unter den obwaltenden Umständen ein Verstoß gegen§ 152 der Reichs- Gewerbe- Ordnung. Das Verbot sei auf Grund jener falschen Meldung erlassen; daß die Sicherheit, Bequemlichkeit uſiv. aus andren Gründen gefährdet erschienen wäre, sei nicht festgestellt. So stehe das Urteil auch im Gegensatz zu einem vor wenigen Monaten erlassenen Urteil des Stammergerichts, wonach vom Richter festgestellt werden müsse, ob die Auffassung des Beamten objektiv irgend eine Grundlage hatte. Theater des Westens. Montag: Der Zigeunerbaron. Dienstag: gar und Zimmermann. Mittwoch: Der Troubadour. Donnerstag: Der Sonnabend: Der Freischüß. Freischüß. Freitag: Der Zigeunerbaren. Sonntagnachmittag: Der Troubadour. Sonntagabend: Die Fledermaus. Montag: Bar und Zimmermann. Lutsen Theater. Sonntagnachmittag: Der Pfarrer von Kirchfeld. Sonntagabend: Krieg im Frieden. Montag: Einer von unsre Leut. Dienstag: Das Stäthchen von Seibronn. Mittwoch: Krieg im Frieden. Donnerstag: Das Käthchen von Heilbronn. Freitag: Die Jungfrau von Orleans. Sonnabend: Mönch und Soldat. Sonntagnachmittag: Die Sung frau von Drleans. Sonntagabend: Einer von unsre Leut. Montag: Strieg im Frieden. Residenz Theater. Allabendlich: Das beste Mittel und Sphing Sonntag, 4. Oftober, nachmittag: Winterschlaf. Sonntag, 11. Dktober, nachmittag: Lutti. 1 Kleines Theater. Allabendlich: Nachtasyl. Sonntag, 4. und 11. Oftober nachmittags: Cinafter. Trianon Theater. Sonntag, 4. Oftober, Dienstag und Donnerstag: Die Liebesschankel. Montag, Mittwoch und Freitag: Die Notbrüde. Sem abend, Sonntag, 11. Oftober, und Montag: Biscotte. Thalia Theater. Allabendlich: Der Hochtourist. Sonntag, den 4. Oktober, nachmittags: Or und seine Schwester. Sonntag, 11. Oktober, nachmittags; Charleys Tante Central- Theater. Freitag: Der Kellermeister, sonst allabendlich: Bruder Straubinger. Sonntag, den 4. Oftober, nachmittags: Der Vettel student. Sonntag, den 11. Oftober, nachmittags: Der Zigeunerbaron. Carl Weiß Theater. Allabendlich: Amor in Wichs. Sonntag, den Raben. Sonntag, den ii. Oftober, nachmittags: Die Schule des Lebens. Oktober, nachmittags: Wilhelm Tell. Sonnabendnachmittag: Die sieben Deutsch- amerikanisches Theater. Allabendlich: lleber'n großen Teich. Apollo Theater. Allabendlich: Die Liebesinsel. Metropol Theater. Allabendlich: Neuestes! Allerneuestes! Urania Theater. Taubenstr. 48/49. Aabendlich: An den Seen Im Apollo- Theater bringt das Biophon eine vergnügte Viertelstunde. Lebende Photographie und Phonograph wirken zufammen, um uns die berühmtesten Männer des Apollo- Theaters auf der Leinewand vorzuzaubern. Paul Linte als Dirigent, Robert Steidl in seinem hochklassischen Vortrag Wenn Kalfulators in die Vannblüte ziehen" und andre bekannte Dinge werden naturgetreu wieder gegeben. Eine hübsche Sache ist auch der von Herrn Clermont ein gerichtete Circus Barnum u. Beileid, in dem nicht allein Hund, Kazze, Das Hammergericht unter Vorfiz des Herrn Lindenberg ver Esel und Pferd, sondern auch zwei Schweine sich fünstlerisch bethätigen. tv arf die Revision und führte unter anderm aus: Es stehe wieder Die jungen Geschwister Sousloff sind vortreffliche Tänzerinnen und zur Entscheidung, ob das Gericht nachprüfen könne, daß die Wegdie Gebrüder Wille waghalsige Afrobaten. Neben dem Specialitäten weisung der Bosten geeignet war, der Erhaltung der Sicherheit uſiv. teil hält sich die Liebesinjet" in ihrer bunten Ausstattungspracht zit dienen. Der Senat pracifiere feinen Standpunkt dahin: nach wie vor auf dem Repertoir. Es habe der Richter nur zu prüfen, ob die vom Sicherheitsorgan 4. In der Urania, Taubenstraße 49, ist gestern ein neuer Vortrag sei, so daß die Nichtbefolgung von chikanösen und unsinnigen AufAn den Seen Ober- Italiens" gehalten worden. Wie forderungen nicht zur Bestrafung führen könne. Ob die Anordnung allen Ausstattungsvorträgen der letzten Zeit hat auch diesem die vom konkreten Gesichtspunkte aus praktisch sei, könne das Gericht Photographie gedient; eine stattliche Reihe von farbigen Lichtbildern giebt uns einen naturgetreuen Abglanz von den Herrlichkeiten der nicht prüfen. Die Beamten hätten nur hier nach den Umständen, Oberitaliens. Nachmittags: Von der Zugspike zum Wahmann. ihrem Ermessen gehandelt, und etwas andres habe der paradiesischen Landschaften, die das Ziel eines jeden gut zahlungs Polizeichef auch nicht verlangt. Er habe in seiner Warnung( der fähigen Deutschen bilden. Der Vortrag des Herrn Franz Goerte allgemeinen Anordnung) zwar gesagt:" Nachdem folche Sachen vorhebt sich weit über eine glatte Reisebeschreibung hinaus und schildert gekommen find, paßt auf auf das Streifpostenstehen, handelt aber in einer oft poetischen Sprache das Land der Citronens, der Cypreſſen, inmer nach den Uinständen“. Das Streitpoſtenſteßen allgemein zu und Olivenhaine, das Land, das mit der Geschichte Deutschlands fontersagen, wäre allerdings gesetzlich unzulässig. innig verknüpft ist und das doch eine ganz, ganz andre Welt bildet aber in Wirklichkeit lagen, hätten die Beamten ganz korrekt gehandelt. wir jene Heimat des Lichts und der für unsre Augen aus bem Bereich der Wirkichkeit gerückten Azurfarbe. Und an die Land" als unsre Heimat im Norden. Aus den Bildern Böcklins fennen Briefkaften der Redaktion. 5. 12. Das Sparkassen- Guthaben darf nur an den Besißer des Buchs eingehändigt werden. Wollen Sie eine die von Ihnen gewünschte Möglichfeit der aber der Reichspant Deponieren. Cs why bann mit gegen VorEigentum Es wird nur zeigung des Depotscheins und Mitteilung des Rennwortes eingehändigt. heiraten und hat das Recht, Herausgabe seines Vermögens zu verlangen. 7. St. 1. Sie scheinen fraft Gesetzes zur Jnnung zu gehören. Darüber, ob Ihre Einschreibung zu Unrecht erfolgt ist, hat die Gewerbedeputation, an die Sie sich wenden wollen, zu entscheiden. Die Immungsbeiträge werden wie Steuern beigetrieben. 1903 21. 23. 1. Der Schwiegersohn ist nicht unterstübungspflichtig, die Tochter nur, soweit sie, abgesehen von ihren sonstigen Familienverpflichtungen, Mittel dazu hat. 2. Klebepflicht liegt vor. G. R. Das 21 Jahre alte sind kann ohne Zustimmung seiner Eltern In der humanistischen Gemeinde, Nieberwallfte. 12, in der Aula schaften, welche die photographische Kunst uns in dem Urania- der Friedrich- Berderschen Ober- Realschule, hält am Sonntagvormittag Vortrag näher bringt, fnüpft sich noch mehr als die Bracht eines 10, 11yr Herr Dr. Rudolf Bengig einen Bortrag über:„ Die Predigt von dem unsrigen verschiedenen Himmels. Ihre Schönheit ent- Barathustras. 1. Bom Uebermenschen". Damen und Herren haben freien faltet zugleich die alte klassische Kultur vor uns, die hier ihren Zutritt. jii oid ad un did Winter- Paletots Herren- Anzüge Eröffnung der Winter- Saison WinterJoppen Auswahl Winter- Paletots R5, 50, 36, 24, 15, 8 M. 50 Winter- Raglans Karierte u. gestreifte Stoffe Neueste Moden. 30, . FeinerEskimo m.Astrachan 24 M. Geh- Pelz- Imitat, T. echt. Sealbisam- Kragen 55 M. Vornehme Mass- Anfertigung Hosen nach Mass| Anzüge nach Mass| Paletots nach Mass 75, 60, 50, 75, 2,18,19; 7 M. 50 46, 38, 33: 28 M. 46, 95, 55, 27 M. Knaben- Anzüge Neueste Façons und 33, Stoffe 14, 10, 8, 6, 4, M. Knaben- Mäntel 4 Neueste Modelle und Muster 15, 12, 9, 6, M. lab malg Winter- Joppen Lodenstoffe, warm gefüttert 18, 10, 6, 45, 36, 30, 25, 20, 18, Verschiedenste Muster Unübertroffenes Sortiment Jackett- Anzüge 4M. 50 Rock- Anzüge Gehrock- Anzüge Pelz- Joppen Starke Bezugstoffe, durchweg m. Pelzfutter 27 M. 45, 36, 33, Jünglings- Kleidung Jünglings- Paletots Meltons, Doubles, Eskimo 10 M. 50 Jünglings- Mäntel Loden, Delhi und Tuche 13 M. Jünglings- Anzüge alle Arten Stoffe und Façons 9 M. 27, 18, 15, 12, 30, 25, 18, 30, 24, 18, 12, 15 M. 45, 33, 30, 25, 21 M. Satins und Kammgarne 27 M. 70, 50, 40, 36, Automobil- 36 Leder- Jacketts 21 18 M. Schlafröcke Vielseitigste Stoffe und Besatz- Arten. 30, 21, 18, 15, 12, BAER SOHN Chausseestrasse 24a- 25 Zwischen Invalidenstr. u. Schiller- Theater N. SPECIAL- HAUS GRÖSSTEN MASSSTABES. 11 Brückenstrasse 11 Zwischen Jannowitzbrücke u. Köpenickerstr.( Ecke Rungestr.) 7M. M. 65 Gr. Frankfurterstr. 20 Ecke Koppenstr.- Am Bürger- Hospita Die 22 Preisliste 1903-04 ist mit circa 170 Abbildungen, in einer Auflage von circa 1 Million, in wird kostenlos versandt. klarer Veranschaulichung und verständlich für jedermann erschienen und Warenhaus J.Hirschweh Nichtmitglieder des Rabatt- SparVereins Süd- Ost mache ich auf meine Rabatt- Sparbücher aufmerksam. BERLIN SO., Wrangelstr. 53, Ecke Falckensteinstr. Grösstes Etablissement des Süd- Ostens Lieferant des Rabatt- SparVereins Süd- Ost. Doppelte Rabatt- Marken des Rabatt- Sparvereins Süd- Ost oder 10% Rabatt, welche jedem Käufer sofort ausgezahlt werden, gewähre ich nur noch bis zum 9. dieses Monats auf alle Waren ausser Garne, da bis dahin meine bedeutend vergrösserten Räume fertiggestellt und alle Abteilungen vollständig eingerichtet sind. 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Ungarnierte Rembrand Bolero Amazone Mattelot Façons: von 85 Pfennig an Kleiderstoffe in: Cheviot Crèpe Lasting Abteilung IV Abteilung V zum Umzug: für Herbst und Winter: Glas Porzellan Steingut Emaille Lampen Wirtschafts- Artikel Nippes Küchenmöbel He Spiegel Bilder weiss und crême, für ein oder Velbel Hüte Stahlwaren zwei Betten. Steppdecken Maschinen- und Handarbeit. Tischdecken Wolle und Plüsch. Portieren Cantonieren Bettdecken Schlafdecken Gardinen- und Rouleaux- Stangen. in allen Farben. DF Diesjährige Neuheit: DI Buren Façon, vorn eingedrückter Kopf, in allen Farben ungarniert garniert Straussfedern, 1,10 Mark 1,45 99 Feder- Pompons, Vögel in allen Arten, sowie Garnierbänder in grosser Auswahl. Braune Holzwaren Vogelbauer. Diagonal Alpacca Englische Noppen Halbtuche für Hauskleider. Blusenstreifen in Wolle und Halbwolle. Schotten für Kinderkleidchen. Seidenstoffe glatt und gemustert in allen Farben. Berantwortlicher Redakteur: Julius Kalisti in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. . Nr. 232. 20. Jahrgang. M Sounting, 4. Oktober 1908. 12. Beilage des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Volksblatt. M Sonntag, 4. Der Kongreß von Reims. que an den unterricht eine Rückwärtsbewegung entfesseln würden. Die Klerikalen Es werden hieraus noch mehrere Anträge eingebracht und ver Schulräte würden übrigens nicht nur gegen freidenkerischen Geist, schiedene Abstimmungen vorgenommen. Das Ergebnis ist die Unsondern auch gegen den freien socialistischen Geist wirken. Die nahme der Resolution Lagardelle und die leberweisung moralischen Begriffe der Familienbäter und Mütter sind nicht beffer der Resolution Lafargue an den Centralrat als Basis zur weiteren als die Moral des Staates und der Kirche. Das Beispiel der Prüfung der Frage. englischen Schulräte beweist für Frankreich nichts. Die französischen Schluß der Bormittagssigung nach 12 Uhr. Schulverhältnisse sind vorgeschrittener als die englischen. Bum Schluß bittet Vaillant nochmals, die Frage einer weiteren Prüfung zu unterziehen. Abg. Constans verweist auf die in der Kammer nächstens ie in der Kamm bevorstehende Beratung der Unterrichtsfrage. Ein sofortiger Kongreßbeschluß ist also notwendig, um die Stellung der Fraktion zum staatlichen Unterrichtsmonopol zu bestimmen. Redner spricht sich im wesentlichen für die Resolution Lafargue aus. 119 Gerichts01 sealsanon W Gerichts- Zeitung.2201D Reims, 29. September.( Eig. Ber.) Dritter Berhandlungstag. Vormittagssigung 9 Uhr. Dritter Die Gemeindewahl von 1904. Cheradame spricht gegen den Beschluß des Kongresses von Commentry, Kandidaten in allen Wahlkreisen aufzustellen. In der Provinz gilt für die Gemeindewahlen die Listenwahl. Das erschwert vielfach die Aufstellung geeigneter Kandidaten; in Paris aber, two die Einerwahl besteht, giebt es 80 Stadtviertel. Wegen Streifvergehens hatte sich gestern der Schlosser Olden. Da hat sich bereits gezeigt, daß die Parteikandidaten in schlecht roth vor der Straffammer zu verantworten. Im März d. J. organisierten Bierteln eine geringfügige Stimmenzahl vereinigten, Galmot, Mittelschullehrer, stimmt mit Lafargue vollständig waren die Metallarbeiter der Firma Goede, Chauſſeeſtraße, ausPartei geid 20 bis 30 Stimmen. Dadurch wird das Ansehen der überein und verlangt eine ſyſtematiſche Propaganda unter den Volksgesperrt worden, weil fie fich weigerter, fortdauernd Hebertineten Partei geschädigt, abgesehen schon von den unnützen Koften. Es schullehrern, die sich für die socialistischen Ideen sehr empfänglich zu machen, da die Arbeitsordnung außer der zehnstündigen Arbeitstommt ja nicht unbedingt auf Mandatserfolge an, aber auch der zeigen. zeit die Ableistung von Ueberstunden nur in Notfällen und nach vors moralische Erfolg bleibt aus, wo man keine mehr oder minder sich sehen Rousselle, Maire von Jvry, betont die Notwendigkeit der heriger Bekanntmachung an die Arbeiter borsehe. Die Arbeiter von lafsende Stimmenzahl aufbringen kann. kinder. Arme Gemeinden haben dazu die Mittel nicht. In Ivry Departements und der Staatshilfe für die Bekleidung der Schul- Goede ersuchten den Werkführer, sie bei dem Chef zu melden, damit sie mit diesem die Frage besprechen könnten. Der Wertführer lehnte mußten selbst, die Schulfantinen wegen Geldmangel eingeschränkt dies ab und entließ die sämtlichen Arbeiter, welche die Arbeit in werden, und ein großer Prozentsaz der Kinder besuchen die Schule Ueberstunden ablehnten. Oldenroth soll nun bei Gelegenheit des nicht, weil sie keine Kleider, teine Schuhe haben. Wird darin nicht Streits Arbeitswillige beleidigt und dadurch sich eines Vergehens gegen Wandel geschafft, so werden die katholischen Schutzvereine", die§ 153 der Gewerbe- Ordnung schuldig gemacht haben. Das Schöffengericht Kleider 2c. unter den Schulkindern verteilen, nach wie vor die Herren hatte, wie wir bereits am 17. Juli d. J. berichtet haben, Oldenroth freigesprochen. Der Staatsanwalt legte gegen das freisprechende nens, Mittelfa Myren 3. Mittelschullehrer, fann eher Vaillant als Lafargue die Verurteilung des Angeklagten zu Gefängnisstrafe. Urteil Berufung ein und beantragte im gestrigen Termin von neuem zustimmen. Vor allem muß man auf die Lehrer einwirken, die in teidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt Dr. Heinemann, führte Der Vers der Provinz diefelbe Gesinnung wie die mönchischen Schulbrüder denrgegenüber aus, daß der§ 153 vorliegend nicht zur Anwendung haben. Es giebt Lehrer, die, troß der ministeriellen Rundschreiben, kommen könne, da es sich gar nicht um einen Streit, sondern um bie Schüler zur Messe führen. Die gewählten Schulräte eine Aussperrung Handele. Sum mindesten aber liege teine Verwirden nichts helfen. Die Väter und Mütter sind nicht beſſer wie einigung zur Erlangung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen Die Einigkeit. 12nonne 9isilbie Lehrer. Dagegen bietet die propagandistische Gewinnung der vor, da die Arbeiter nur die Aufrechterhaltung des Vertrages, nambesering Berbelleich die Einhaltung der vertragsmäßigen Arbeitszeit, nicht Verbesserung ihrer ihnen vertragsmäßig garantierten Lage erstrebten. rung ihrer ihnen vertragsmäßig garantierten Lage erstrebten. ben Angeklagten frei. Das Gericht schloß sich diesen Ausführungen an und sprach Delory beantragt, in der Frage der Wahlbündnisse die Resolution des Pariser Internationalen Kongresses 1900 anzunehmen: Verbot der Bündnisse und Zulassung von Koalitionen in Ausnahmefällen unter der Kontrolle der Föderationen. Grados will den einzelnen Föderationen in der Wahlbeteiligung freie Hand lassen aus Rücksicht auf die lokalen VerCorperon- Aube: Bei uns wären die Miniſteriellen als Bourgeoispartei zu betrachten, also als nicht allianzfähig im ersten Wahlgange. Baillant schließt sich Delorys h3 Borschlag an, die Resolution des Pariser Internationalen Kongresses 1900 über Wahlbündnisse zu botieren. Der Kongreß beschließt demgemäß. Hierauf verliest Delor y die Resolution der Föderationen über die Einigungsfrage: Sie haben dem gestern mitgeteilten Vermittelungsvorschlage Delorys betreffs der P. O. F. im Norden F. im zugestimmt. Damit find alle Schwierigkeiten beseitigt und der Kongreß beschließt einstimmig die Abschaffung der Uebergangsbestimmungen von Jovy und Commentry und folglich die sofortige vollständige organisatorische Einigkeit. Das Votum wird mit leb= haftem anhaltendem Beifall aufgenommen. Die Unterrichtsfrage. H der Situation Lehrer eine unmittelbare Lösung. Redner führt das Beispiel eines Lehrers an, der in Gegenwart des Schulinspektors den Schülern die Werttheorie von Karl Marg dargelegt habe, ohne freilich Marg St Karl Marx dargelegt habe, ohne freilich Marr zu nennen. Und das ist glatt verlaufen. Die Lehrer vermögen viel zu thun. Ferner befürwortet Redner, die Ernennung der Lehrer den Präfetten zu entziehen, um sie den Schulinspektoren anzubertrauen. 1 ong biefige Das Ende einer jungen Liebe beschäftigte gestern das hiesige Landrin tritt mit Vaillant für die Vertagung der Frage ein. Schöffengericht, vor welchem der 22jährige Schauspieler N. wegen Die Debatte hat bereits gezeigt, daß die Meinungen noch nicht ge- Bedrohung sich zu verantworten hatte. Der Angeklagte, der früher löst sind. Lafargues Ansicht über das Verhältnis zwischen staatlichem in Dresden ansässig war, ist ein heißblütiger, leicht aufwallender und tongreganistischem Unterricht, teilt Redner nicht. Alles, was junger Mann, dem es ein junges Mädchen daselbst angethan hatte. Lafargue, Referent des Centralrats über diesen Punkt, Lafargue gegen den ersten gesagt, ist richtig, aber das gleiche trifft Sie war dort Direttrice in einem Buisgeschäft, er lernte sie fennen Lafargue, Referent des Centralrats über diesen Punkt, begründet eine ausführliche Resolution, die sich nur auf den Primar- für den kongreganistischen Unterricht zu, der überdies das Kinder- und lieben und schwelgte in dem Gedanken, sie dereinst zum Trauunterricht bezieht, weil der höhere Unterricht doch nur für die gehirn mit den kirchlichen Dogmen vernebelt. Ferner befürwortet altar zu führen. Sein künstlerisches Sinnen und Streben ging auf Bourgeois bestimmt und den Arbeitern unzugänglich sei. Die Landrin die Propoganda unter den Lehrern. In Paris giebt es die Erwählte seines Herzens über; sie entdeckte ein hervorragendes Resolution lautet: socialistische Lehrer, die sogar freilich nur stille Mitglieder der Gefangstalent an sich, sie fand einen Gönner, der das Geld zu ihrer In Erwägung, daß die Arbeiterkinder, die vom zartesten Alter Parteigruppen sind. Auch hat bereits eine stärkere Lehrerbewegung Ausbildung bergab und widmete sich unter Leitung eines Hofopernan der unternehmerlichen Ausbeutung ausgeliefert sind, bloß den in ganz Frankreich begonnen; diese gilt es in das richtige Fahrwasser sängers mit Ernst und Eifer dem Studium des Gesanges. Darüber Primarunterricht empfangen und im reifen Alter die Vorteile der zu leiten. berblühte aber die Liebe zu dem jungen talentvollen Mann, es tam wissenschaftlichen Bildung nicht genießen, die allein ihnen ermöglichen für die Bertagung der Frage ein. Roland und Lagardelle treten mit Vaillant und Landrin zu einem völligen Bruch und der aus allen seinen Himmeln Gewürde, sich von der religiösen Lüge zu befreien, mit der man fie rissene siedelte nach Berlin über. Hier ließ ihm der Gedanke an vergiftet, erklärt der zweite Kongreß der P. S. de F., daß zu einen Zusatz mit der Forderung des„ integralen Unterrichts". Schwantte längere Zeit zwischen Regungen der Sehnsucht nach dem Rappoport stimmt der Resolution Lafargue zu und verlangt das treulose Lieb' aber keine Ruhe; er litt seelische Qualen und nächst und vor allem der Primarunterricht den Kongreganisten und Die Zustimmung zum bloßen Primar unterricht bedeutet eine Mädchen und quälendem erger, weil er gehört hatte, daß das den Priestern sämtlicher Religionen entzogen werden muß. " In Erwägung, daß die Arbeiter, burch die Kapitalisten des von Billigung des bestehenden Klassenunterrichts. Vaillants Bedenken Mädchen über ihr Verhältnis zu ihm und seine Persönlichkeit herabihnen allein erzeugten gesellschaftlichen Reichtums beraubt und just liftischen Forderungen sich auf der Linie der Entwicklung zu bewegen schülerin eines Tages in Dresden im Hotel Koburger Sof" beim gegen die Schulräte lassen den Grundsatz außer Acht, daß die socia- würdigende Bemerkungen gemacht hatte. Als die junge Musiknur über die Mittel zur Fristung eines entbehrungsvollen und armen Lebens verfügend, nicht im stande sind, die Kosten für die Erziehung haben, anstatt dem zur gegebenen Zeit bestehenden Zustand Rechnung Mittagessen saß, erschien dort plötzlich der aus Berlin herüberund den Unterhalt ihrer Kinder zu tragen; zu tragen. Mit der Zeit würden die Schulräte in unfrem Sinne gekommene Angeklagte, sezte sich an denselben Tisch und verlangte In Erwägung, daß die Arbeiter das Staatsbudget aufbringen, von dem Mädchen, daß sie ihm Gelegenheit zu einer Aussprache und zwar direkt durch die von ihnen bezahlten Steuern und indirekt Guesde: Troß der sich zeigenden Schwierigkeiten ist eine geben solle. Als sie sich dessen weigerte, machte er sie darauf aufdurch die von den Kapitalisten mit dem gestohlenen Arbeitergeld befreier Hand auf die Tagesordnung gesetzt, sondern durch die aktuelle ängstlich und benußte eine günstige Gelegenheit, um durch das befofortige Lösung dringend nötig. Die Frage ist nicht von uns aus merksam, daß er einen Revolver bei sich trüge. Das Mädchen wurde zahlten Steuern, erklärt der zweite Kongreß der P. S. de F., daß der Staat gezwungen werden muß, den Arbeiterkindern unent politische Lage uns aufgezwungen worden. Redner erkennt die Be- Büffett zu verschwinden. In düsterster Stimmung kehrte der Angeltlichen Brimarunterricht zu sichern und ihnen unentgeltlich Schul- Doch ist zu berücksichtigen, daß die Frage in der kapitalistischen Briefen dringend auf, ihm die Aussprache zu gewähren, widrigens rechtigung der gegen die Resolution Lafargue geäußerten Kritik an. geklagte nach Berlin zurück und forderte das Mädchen in wiederholten zeug, Kleider, Nahrung und andere notwendige Gegenstände zu Gesellschaft überhaupt unlösbar ist. Einige Teile der Resolution falls ein Unglüd passieren würde. Die Briefe waren in echt liefern. " In Erwägung, daß der Staat, der die Lohnarbeit ausbeutet und find annehmbar. Auf keinen Fall kann die socialistische Partei dem dramatischem Pathos abgefaßt. So hieß es in einem Briefe:„ Wenn mit den Kapitalisten den von diesen an der Lohnarbeit täglich ver- das Budget, das Geld und sollen ihm das Gehirn der Kinder aus- Dich, die Schänderin meiner Ehre, zu erschießen. Es ist dies mein Klaffenstaate das Unterrichtsmonopol anvertrauen. Wir verweigern ihm Du mein Verlangen nicht erfüllst, so fomme ich nach Dresden, um übten Diebstahl teilt, bloß einen Unterricht verschafft, der durch die liefern? Es ist unrichtig, zu sagen, daß heute bereits das Unterrichts- eiserner Entschluß, das Resultat wochenlanger Erwägungen. bourgeoisen Begriffe über Eigentum, Gerechtigkeit, Gefeßlichkeit, Menschenrechte, Baterland, militärischen Ruhm und militärische Ehre, monopol bestehe. Bisher haben wir die Lehrfreiheit, die freilich, mir zugefügte Schmach läßt mir teine Ruhe. Ich töte Dich, wenn Menschenrechte, Vaterland, militärischen Ruhm und militärische Ehre, wie die andern Freiheiten, durch die Klassenverhältnisse beherrscht Du mir Rechenschaft verweigerſt. Ich scheue bor nichts zurück, date Sparsamkeit, Arbeitsfreiheit und so ferner forrumpiert ist; „ in Erwägung, daß diese bourgeoisen Begriffe, die nicht minder wird. Aber wir haben doch das Recht, socialistische Schulen zu Aeußerste Dir gegenüber ist mir recht. Ich hasse Dich und verachte gefährlich sind als die veralteten Religionsdogmen, in den Primar- gründen. Sollen wir um auf dieses Recht verzichten? Die zu Dich. Komme hierher, wenn nicht, dann bist Du rettungslos verschulen lediglich zu dem Zwecke gelehrt werden, um die Arbeiter von entscheidende Kernfrage ist, ob socialistische Deputierte das Unterder Kindheit auf vorzubereiten, sich dem Joche des Kapitals zu abschaffung des gesamten fleritalen Unterrichts votieren, nicht aber richtsmonopol votieren dürfen. Sie können und sollen die direkte unterwerfen, neben den von ihnen erzeugten wachsenden Reichtümern in Entbehrungen zu leben und ohne Empörung die socialen Un- das Monopol, durch welches die Radikalen lächerlicherweise den gleichheiten und Ungerechtigkeiten hinzunehmen, flerifalen Unterricht indirekt beseitigen wollen. ,, berlangt der zweite Kongreß der P. S. de F., baß die Mütter P. S. de und die Väter der Kommunalschüler, als eine Wahlkörperschaft fonstituiert, in jeder Gemeinde aus Bürgerinnen und Bürgern be stehende Schulräte wählen, die mit dem Auftrag zu betrauen find, über die hygienischen Bedingungen der Kinder und über die Verteilung von Nahrungsmitteln und Kleidern zu wachen, sowie den Schulunterricht und die Schulbücher zu kontrollieren. wirken. Toren; ich finde Dich, wo Du auch bist. Es ist mir voller Ernst. Verbrechen, das mich und Dich zu Grunde richtet." Das Mädchen Ich denke an Selbstmord, aber vorher kommst Du. Erspace mir ein wurde durch diese Drohungen in Angst und Schrecken versetzt, sie dachte aber, daß sie doch nicht in dringender Gefahr sich befände. Da kam der Angeklagte eines Tages wieder nach Dresden und suchte unter Verkleidung und mit falschem Barte an das Mädchen heranzukommen. Der Gesangsmeister des letteren stellte fest, daß der Angeklagte sich in einer dem Gesangsinstitut gegenüber gelegenen Wohnung aufhielt, und da er fürchtete, daß die Ein sofortiger Kongreßbeschluß ist notwendig, um der Fraktion Ausbildung seiner Schülerin unter den fortgesetzten Aufregungen eine Richtschnur zu geben in dem Sinne, daß sie für gänzliche Be- leiden müßte, Der Angeklagte, der Im internationalen Socialismus macht sich jetzt ein Wiedererwachen des revolutionären Gewissens bemerkbar. Die Taktik unsrer Partei findet bei den auswärtigen socialistischen Parteien immer lebhaftere Sympathien. Und da sollen wir Beschlüsse fassen, die gegen unsre revolutionären Grundsäße verstoßen? er Die weltlichen Staatsbeamten, die Kongreganiſten und die feitigung des klerikalen Unterrichts, aber gegen das staatliche Monopol einen sehr tympathischen Einbruid zeige Eindruck machte, gab die Thatsachen an Briefter sämtlicher Religionen dürfen in keinerlei Weise an den zu stimmen habe. Diese Andeutungen könnten dann später sich zu, behauptete aber, daß er durch das Verhalten des Mädchens Schulräten teilnehmen." zu konkreten Vorschlägen und Beschlüssen verarbeitet werden. aufs höchste erregt worden sei und gar nicht ernstlich die Absicht des In seiner Begründung der Resolution bekämpfte Lafargue Das Votum der Fraktion für das das Monopol wäre ein Erschießens gehabt habe. Jezt bei ruhiger Ueberlegung begreife er namentlich die jetzt bei den bürgerlichen Linksparteien immer mehr focialistischer Selbstmord. Heute ist der Staat unser besonderer nicht, wie er solche Dinge habe schreiben können. Der Gerichtshof Anklang findende Idee des staatlichen Unterrichtsmonopols. Ander- und wichtigster Feind; nicht die Kirche unterstützt den Staat, sondern billigte dem Angeklagten weitgehend mildernde Umstände zu und seits muß der fongreganistische Unterricht beseitigt werden. So umgekehrt. verurteilte ihn zu 100 M. Geldstrafe. Es tritt Debatteschluß ein, nachdem die Rednerliste geschlossen worden war. Landrin( zur Geschäftsordnung): Guesde hat die Frage auf einen neuen Boden gestellt. Also muß entweder die Debatte wieder eröffnet werden oder aber kein Beschluß dürfe in der von Guesde aufgeworfenen Frage gefaßt werden. bereits durch die Brincipienerklärung von Jvrh entschieden worden, Guesde: Ich habe nichts Neues verlangt. Die Frage ist die unsre„ unversöhnliche Opposition gegen den Bourgeoisstaat" festgelegt hat. Lagarbelle beantragt folgende Vermittelungsrefolution: Der Kongreß vertagt die Fortsetzung der Diskussion über die Unterrichtsfrage bis zum nächsten Kongreß. bleibt thatsächlich die Primarschule in den Händen des Staates. Als Vaillant( unterbrechend): Wird das Monopol in der Kammer ein Mittel gegen die in der Resolution gekennzeichneten schädlichen vorgeschlagen, so könnten wir dafür stimmen unter gewissen BeEinwirkungen des staatlichen Unterrichts sollen min die gedingungen, die wir an unser Votum knüpfen würden. wählten Schulräte dienen, eine Einrichtung, die sich in England Guesde: Nun, dann könnte man doch auch für das Budget bewährt hat und jüngst durch das reaktionäre Schulgesetz des ton- botieren! Gewisse Bedingungen können auch an das Budgetvotum servativen Ministeriums beseitigt wurde. Gegen die Schulräte, so geknüpft werden! führte Lafargue weiter aus, hatte Vaillant ihm gegenüber den Einwand erhoben, daß sie eher schaden als müßen tönnten, da socialistische Mehrheiten selten seien, während vielfach, so besonders in der Bretagne, in die Schulräte Klerikale gewählt werden würden. Lafargue entgegnet, daß der Staatsunterricht schlimmer sei als der fleritale. Dafür würden in den Städten socialistische und frei denkerische Schulräte gewählt werden. Ferner hatte Baillant eine Ueberwachung des Unterrichts durch die Gewerkschaften angeregt. Dagegen macht Lafargute zweierlei geltend. Gewerkschaften giebt es nur in den wenigsten Gemeinden, sodann aber wäre ihre Schulkontrolle von Uebel, denn die Gewerkschaften, wie sie in England, Nordamerika und Frankreich( antipolitische Generalstreitler) gefinnt find, bilden eine Gefahr für den Socialismus. Der Kampf de Leons in den Vereinigten Staaten gegen die Gewerkschaften ist zu miß- Mittlerweile, in Erwägung, daß der staatliche Unterricht für das billigen. Die Gewerkschaften verdienen in ihrem Wirkungsgebiet Proletariat fast ebenso schwere Unzuträglichkeiten mit sich bringt, jegliche Unterstügung, aber man soll sie nicht in den Himmel erheben wie der tirchliche Unterricht, spricht sich der Kongreß gegen jeden und gar ihnen bie Schulkontrolle anvertrauen.( Beifall.) Entwurf betreffend die Einführung eines staatlichen UnterrichtsBaillant spricht für die Vertagung der Frage, die ein monopols, aber er erklärt zugleich seine Zustimmung zu allen Maßweiteres Studium erfordere; Lafargues Erwägungen find richtig, nahmen, die gegen den kirchlichen Unterricht gerichtet, sowie zu allen aber die Schlußfolgerungen seiner Resolution entsprechen ihren Er- denjenigen, die geeignet sind, dem staatlichen Unterricht eine den wägungen nicht. Sie will den Unterricht zugleich den Kongreganisten Interessen und Bestrebungen des Proletariats besser entsprechende und dem Staate wegnehmen. Das ist feine Lösung. Die gewählten Richtung zu geben; kontrollierenden Schulräte würden felbst in Paris schlimmer hausen ladet die Deputierten der Partei ein, sich in der Kammer als der jetzige nationalistische Gemeinderat. Die gewerkschaftliche kommendenfalls durch diese Weisungen leiten zu lassen. Kontrolle wäre auch nur ein Notbehelf, den aber Redner nur für" Bum Zwede einer gründlicheren Prüfung des Problems beden Fall ins Auge gefaßt, wenn der Kongreß sich im Sinne der auftragt der Kongreß den Centralrat, die im angegebenen Sinne Resolution Lafargue aussprechen sollte. Jedenfalls wäre sie zu beschließenden praktischen Maßregeln zu beraten und sie nach Sesser als die von Lafargue vorgeschlagenen Schulräte, die im Volts- vorheriger Befraguu der Föderationen zu formulieren." Deutscher Metallarbeiter- Verband Berwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Silberarbeiter Friedrich Schmidt am 2. d. M. gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 5. Ditober cr., nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofes in Brit aus statt. Rege Beteiligung erwartet 122/12 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Danksagung. 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Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Verfammlungen. Berichterstattung vom Parteitag in Wilmersdorf. = = unsrer Partei fernstehende Schriftsteller die kulturelle Bedeutung der Socialdemokratie anerkannt habe. So bei Gelegenheit der verschiedenen Kaiserreden, der Zuchthaus, der Umsturzvorlage, des Löbtauer Urteils usw. Wäre diese Thatsache in gerechter Würdigung anerkannt worden, so hätte das Urteil in Dresden anders ausfallen In Wilmersdorf hielt der Wahlverein am Mittwoch seine außer- müssen. Freilich in seinem letzten Artikel sei Harden auf das Niveau ordentliche Generalversammlung ab, in der Genosse Hoffmann- mancher feiner Angreifer hinabgestiegen. Man hätte die Frage der Nowawes über den Parteitag berichtete. Vor Eintritt in die Tages- Mitarbeiterschaft an bürgerlichen Blättern nach wie vor dem Taft ordnung ehrte die Versammlung das Ableben der Parteigenossen der in Betracht kommenden Parteigenossen überlassen oder konseRuben Wilmersdorf und Meiling Schöneberg durch Erheben quenterweise überhaupt diese Mitarbeiterschaft gänzlich verbieten von den Sitzen. Genosse Hoffmann trat in seinen Ausführungen für follen. So sei eine Halbheit geschaffen worden. Schröder erinnerte die auf dem Parteitag gefaßten Beschlüsse ein. Die Schuld daran, weiter daran, daß nicht allein. die bösen Revisionisten, sondern auch daß die Frage der Mitarbeiterschaft von Parteigenossen an bürger- Radikale, so der alte Liebknecht, an der bürgerlichen Presse mit lichen Blättern die in Dresden versammelten Genossen 2/2 Tage in gearbeitet haben. Auch die Wiener Zeit" z. B. bringe Artikel von Anspruch nahm, sei Heinrich Braun zuzuschreiben, der die Debatte Socialdemokraten. Unklar sei auch die Verurteilung des Revon dem sachlichen auf das persönliche Gebiet hinüberspielte. Der visionismus. Programm und Taktik der Partei feien seit je Redner unterzog das Verhalten von Braun und Bernhard einer ein- revidiert worden und zwar immer im Sinne einer Beteiligung an gehenden Kritik und billigte den Standpunkt Bebels; denn daß eine positiver Arbeit. Gen. 3ube il trat dem Redner entgegen. Er sei derbe Aussprache am Plaze war, habe der letzte Artikel der Zukunft" geradezu erstaunt, daß Schröder es wage, vor einer Vergezeigt. Den Revisionisten sei der Wille der Parteigenossen deutlich fammlung hinzutreten und Harden zu verteidigen. Aus dem zu erkennen gegeben worden. von Genossen Bernhard auf dem Parteiiag verbreiteten Flug Nach Beendigung des Berichts ging eine Resolution ein, die sich blatte zog Zubeil den Schluß, daß Harden bei den von Schröder in scharf mißbilligenden Worten gegen den„ Revisionismus" in der erwähnten Anlässen fast immer nur wenige Zeilen zu Gunsten der Partei wandte und namentlich die Mitarbeiterschaft an bürgerlichen Socialdemokratie geschrieben habe, und was die Mitarbeiterschaft Pregunternehmungen tadelte. Genosse Schröder wandte sich Liebknechts an bürgerlichen Blättern betreffe, so sei es nicht hübsch, gegen die Resolution. Sie sei verlegend für die Genossen, die im ehr- unsre toten Genossen zu citieren; habe doch Victor Adler die Zeit" lichen Streben so gut wie der radikale Flügel zum Besten der Partei als ein Revolverblatt gebrandmarkt. Der Hinweis auf die litterarizu wirken suchten und verschärfe den Streit, der in der Partei tobe. fchen Gebräuche in andren Ländern sei verfehlt; in England, in Die Person des Herrn Harden sei für die Partei gleichgültig, doch Frankreich stede eben die politische Organisation der Arbeiterklasse dürfe nicht vergessen werden, daß das in Dresden über die Zukunft" noch in den Kinderschuhen. Im übrigen trage der„ Vorwärts" von der Mehrzahl der Parteigenossen abgegebene Urteil ungerecht sei. sehr viel Schuld an den jebigen Unerquicklichkeiten; warum habe Gewiß habe Harden sich über einzelne unsrer Führer hämisch ge- das Parteiblatt am Sonnabend voriger Woche den größten Teil des äußert, doch gebiete die Gerechtigkeit anzuerkennen, daß wohl immer, Hardenschen Artikels unterschlagen? Auch Genosse Hoffmann wenn die klassenbewußte Arbeiterschaft bedrängt worden sei, dieser trat Schröder entgegen; man fönne ihn für einen Redakteur der Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. 911 Theater. Sonntag, den 4. Oktober. Freie Volksbühne. 11./12. bt: Metropol Theater. 24 Uhr nachmittags: Klein Eyolf. 6./7. bt.: Lessing- Theater. 23 Uhr : Nathan e. nachmittags: der Weise. Anfang 7%, Uhr: Opernhaus. Der Freischüß. Montag: Die Meistersinger von Nürnberg. Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus. Othello, der Mohr von Venedig. Montag: König Johann. Anfang 72 Uhr. Deutsches. Geschäft ist Geschäft. Nachmittags 2% Uhr: Der arme Heinrich. Montag: Faust. Berliner. Kater Lampe. Nachmittags 2%, Uhr: Das Käthchen von Heilbronn. Montag: Alt- Heidelberg. Weften. Der Zigeunerbaron. Nachmittags 3 Uhr: Bar und Zimmermann. Montag: Der Zigeunerbaron. Leffing. Der Sturmgeselle Sokrates. Montag: Dieselbe Borstellung. Residenz. Sphing. Das beste Mittel. Nachmittags 3 Uhr: Winterschlaf. Montag: Sphing. Das beste Mittel. Central. Bruder Straubinger. Montag: Bruder Straubinger. Thalia. Der Hochtourist. Nachmittags 3 Uhr. Er und seine Schwefter. Montag: Der Hochtourist. Carl Weik. Amor in Wichs. Nachm. 3 Uhr: Wilhelm Tell. " Urania. Taubenstrasse 48/49. Sonntag: Abends 8 Uhr: Im Theater: An den Seen Ober- Italiens. Montagnachm. 4 Uhr zu kleinen Preisen: Im Theater: Von der Zugspitze zum Watzmann. Montag, abends 8 Uhr: Im Theater: An den Seen Ober- Italiens. Im Hörsaal: Die elektrotechnisch. Masseinheiten. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS PANOPTICUM Friedrichstr. 165. Lebend!! Die zusammengewachsenen Schwestern, 25 Jahre alt, Violinvirtuosinnen Neu!! Der Riese Andries Venter aus Transvaal, ehemal. LeibGardist d. Präsidenten Krüger. Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a- 5. Salome. Montag: Amor in Wichs. Borher: Der Kammersänger. Anfang 8 Uhr: P Schiller O.( Wallner Theater.) Der Pfarrer von Kirchfeld. Nachmittags 3 Uhr: Was ihr wollt. Montag: Der Fleck auf der Ehr'. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt.) Der Bibliothekar. Nachmittags 3 Uhr: Der Talisman. Montag: Die Stüßen der Gesellschaft. Neues. Der Kammerfänger. Salome. Montag: Dieselbe Borstellung. Kleines. Nachtasyl. Nachmittags 3 Uhr: Einafter. Montag: Nachtafyl. Luisen. Krieg im Frieden. Nachmittags 3 Uhr: Der Pfarrer Anfang 7, Uhr. Kleines Theater. Unter den Linden 44. Nachmittags 3 Uhr, bei bedeutend ermäßigten Preisen: Liebesträume. Familienidyll. Kollegen. Serenissimus- Zwischenspiele. Abends 8 Uhr: Nachtasyl. Montag: Nachtasyl. 3 Uge: Der Luisen- Theater. von Kirchfeld. Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Schiller- Theater N. Sonntag, 4. Oktober 1903. " Zukunft" halten. Schröder entgegnete 3ubeil, daß es zwar bedenklich sei, den Wert eines Zeitungsartikels mit der Elle zu messen, doch müsse er darauf hinweisen, daß das Bernhardsche Flugblatt nur ganz fnappe Auszüge aus der Zukunft" enthalte und Adler mit seiner Warnung nicht die Zeit", sondern die„ Fackel" gemeint habe. Redner führt weiter an, daß ein Vorgehen gegen die Mitarbeiterschaft an Blättern vom Schlage der Morgenpost" viel mehr in Dresden angebracht gewesen wäre, als der Kampf gegen die Zukunft", und richtet die Mahnung an die Versammelten, bei den gegenwärtigen Erörterungen doch stets das fachliche Moment zu bedenken und persönliche Verunglimpfungen beiseite zu lassen. Auch der von Zubeil gegen die Redaktion des„ Vorwärts" erhobene Vorwurf der Parteilichkeit gebiete einen energischen Protest. Welche von den Anschauungen, die sich jetzt in der Partei gegenüber stehen, die richtige sei, werde die Zukunft lehren. Doch möge man in der Polemik sich immer vor Augen führen, daß man es mit Parteigenossen und nicht mit politischen Feinden zu thun habe. Genosse Sü defum trat in längeren Ausführungen im wesentlichen für Schröders Anschauungen ein. Unsre Partei sei durch die Selbsts kritik groß geworden; die Art aber, wie jetzt von einzelnen Genossen der Krieg geführt werde, sei schädigend und verletze die Parteigenoffen, welche das Unglück hätten, Akademiker zu sein. Redner jette dann auseinander, wie die wirtschaftliche Entwicklung auch eine Aenderung der Parteitaktik bedingt habe; schon die Unmöglichkeit, auf dem Wege der Gewalt vorwärts zu kommen, habe die Socialdemo kratie zu ihrer jetzigen Wirksamkeit des schrittiveisen Ausbaues ges trieben. Im Verlaufe der Debatte waren gegen Genossen Dr. Braun eine Reihe von Anschuldigungen gefallen. Auf eine Ans frage des Angegriffenen beschloß die Versammlung, sich der vors gerückten Zeit wegen auf nächsten Mittwoch zu vertagen und die Rednerliste, in der Dr. Braun und Zubeil an erster Stelle stehen, in Geltung zu lassen. Als Delegierte zur Kreisversammlung wurden Giebler, Köppig und Piester gewählt. Cirkus Schumann. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Heute, Sonntag, 4. Okt., nachm. 4 Uhr u. abends 7, Uhr. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Sonntagnachmittag 3 Uhr: Was ihr wollt. Lustspiel in 5 Aften v. W. Shakespeare. Sonntagabend 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld Boltsstück mit Gesang in 3 Arten von Ludwig Anzengruber. Montagabend 8 Uhr: Der Fleck auf der Ehr'. Dienstagabend 8 Uhr: Der Fleck auf der Ehr'. Residenz- Theater Direktion S. Lautenburg. Anfang 7 Uhr. Das befte Mittel. Schwant in 3 Aften von A. Bisson. Bearbeitet von B. Jacobsohn. Vorher: Sphing. Morgen und folgende Tage: Die selbe Borstellung. Heute Sonntagnachm. 3 Uhr: Winterschlaf. Der Talisman. Dramatisches Märchen in 4 Aufzügen von Ludwig Fulda. Sonntagabend 8 Uhr: Der Bibliothekar. Schwank in 4 Aften von G. v. Moser. Montagabend 8 Uhr: Bum erstenmal: Die Stützen der Gesellschaft. Schauspiel in 4 Aufzügen von Henrik Ibsen. Deutsch von Wilhelm Lange. Dienstagabend 8 Uhr: Die Stützen der Gesellschaft. Deutsch- Amerikanisches Theater ( fr. Buntes Theat.), Köpnickerstr. 67/68. Jeden Abend Anf. 8 Uhr. Gastspiel Adolf Philipp. 2 ausserordentlich grosse Vorstellungen 2 nachmittags auf allen Plätzen: weitere Kinder zahlen halbe Preise. Nach 1 Kind frei, mittags für die Jugend die so beliebte Clown- Vorstellung. In beiden 25 Löwen Herr Jul. Seeth mit Vorstellungen: seinen 25 Die dressierten Affen, Hunde, Katzen, Kaninchen des Herrr Leb. Die Todessprünge der Barsois- Hunde. Dir. Alb. Schumann mit seinen phänomenalen Dressuren. IX. Bérliner Saison. Cirkus Cirkus Busch. Sonntag, den 4. Oktober 1903: Der Senfations- Erfolg 2 gr. Vorstellungen. Ueber'n großen Teich Nachmittags 4 Uhr u. abends 7 Uhr: Nachmittags 4 Uhr: weitere Heitere Bilder mit Gesang aus dem Kind frei, Kinder Leben der Deutsch- Amerikaner in 5 Abt. bon Adolf Philipp. Billetvorverkauf( ohne Gebühr) an der Theaterkaffe, Invalidendant, Künstlerdank und in Wertheims Warenhäusern, Metropol- Theater Passage- Theater Der grösste Erfolg dieser Saison! Emil Thomas a. G. Josef Josephi. Henry Bender. Frid Frid. Rosa Marton. Grete Meyer. Müller Lincke. Neuestes! Allerneuestes! Dramatische Revue in 5 Bildern. Glänzende Balletts. 300 Mitwirkende. Anfang 8 Uhr. Rauchen, überall gestattet. Apollo- Theater. Zum Anfang Sonntags 3 Uhr, Wochentags 5 Uhr. Anfang der Abendvorstellung 8 Uhr. Gewöhnliche Preise! Olga Wohlbrück. Spott- und Geissellieder. Das Moto- Mädchen. Mensch oder Maschine. Das neue Rätsel für Berlin! Prolongiert. 14 neue erstkl. Nummern. Fröbels Allerlei-Theater fr. Puhlmanns Vaudeville- Theater, Schönhauser Allee 148. 151. 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Goldin gab am 12. November 1902 in Sundringham eine Separatvorstellung vor Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II. und Sr. Majestät König Eduard VII. Smith u. Doreto Excentrics. Therese Renz Schulreiterin. Die drei Luppus Reckturner. und Freiheitspferde, Auftreten Anne Dancrey Pariser Soubrette. der grossartigen neuen Clowns Gebr. Fratellini, Alfred Daniels, Albano und Dale. Exotisches MonstreTableau: 12 Elefanten, drei Zebras, 50 Pferde. Der Elefant als Automobilist. Abends 7 Uhr: „ Berliner Winterfreuden". Humorist. Manege- Schaustück zu Wasser und zu Lande. Norddeutschen Sänger. Bernhard Rose- Theater Montag: Einer von unsere Leut. Nachmittags 3 Uhr zu fleinen Preisen: Lebende sprechende musizieren nach der Vorstellung: Um 10 Uhr: Trianon. Die Liebesschaukel. Montag: Die Notbrüde. Deutsch- Amerikanisches. Ueber'n großen Teich. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Die Liebesinsel. Speciali täten. Winter- Garten. Specialitäten. Metropol. Neuestes! Allerneuestes! Vaffage Theater. 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Lothringerstraße 37. Das vollst.neue Oktober- Programm. Arnolde- Wolpert- Marzelli. Die neue Poffe: Die Diebesfalle". Dazu ber Tolle Kadetten. Schlager: Don Cesar. Don Cesar von Irun. Dir. Rob. Dill. Anfang 7 Uhr. Nachher: Ball. Montag: Sonntagnachmittag 4 Uhr: Unser Des Lebens Mai. Goldjunge. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter Straße 132. Nachmittags 3 Uhr: Parkett 60 Pf.: Wilhelm Tell.. Schauſpiel in 5 Atten v. Fr. v. Schiller. Abends 7%, Uhr: Grosser Ball. Jeden Dienstag und Freitag: Gastspiel Berl. Volks- Theater, Jeden Mittwoch: Grosser Elite- Familienabend. Norddeutsche Sänger u. Ball. Entree 30 Pf. Sperrsiz 50 Pf. früher Palast- Theater Feen- Palast Burgstr. 22. Riefen- Erfolg! Genießet das Leben. Wiederauftreten des Dir. Carl Weiß. Alfons Gettle: Dir. Rich. Winkler. Amor in Wichs. Morgen: Amor in Wichs. Sanssouci. Kotibuser Thor. Stat. der Hochbahn. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag: Hoffmanns Gesundbrunnen, Badstraße 58. Sonntag, den 4. Oktober 1903, nachmittags 3 Uhr: 100 000 Thaler. Bosse mit Ges. in 3 Atten von Kalisch. Abends 7 Uhr: Fräulein Doktor. Lustspiel in 4 Aufzügen von Walther und Stein. Montag: Dorf und Stadt. Stadt- Theater Moabit Alt- Moabit 47/49. Sonntag, den 4. Oktober 1903: Das ideale Oktoberprogramm. 100000 Chaler. Anfang 8 Uhr. Moskwa Die Agoust's russisches Sextett. Jongleure. AngelineVanloo Sängerin Smaun der kleinste Akrobat. Ballett. Die Jahrmarktsprinzess Der Biograph. Reichshallen Stettiner Sänger ( Meyset, Pietro, Briffon, Steidl Böhme, Böckmonn, Plättner, Schrader Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. u. Eberino.) Etabl. Buggenhagen Morikplatz. Premiere d. Künstler Ensembles ,, Nordsterne" unter Leitung d. Herrn Rudolf Schauss. Anf. 7, Uhr. Kassen eröffnung 6%, Uhr. Entree50Pf. Borbert.48 Bons hab. Gültigkeit. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Sonntag 7 Uhr. Poffe mit Ges. in 3 Aften von Kalisch. Untere Sate: Przywarski- Konzert. Entree 50 Pf. Morgen und folgende Tage: Genießet das Leben. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Mutterſegen. Norddeutsche Sänger. Café- Haus Anfang 6 Uhr Dienstag: Dorf und Stadt. SO. Oranienstrasse 180. Central- Festsäle. Elegante Säle Sonnabend, 17. Dft., Inh. Fritz Heinisch. Vertr. Fritz Mayer. 14. t. 21. Nov., zwei Sonnabende im AmkottbuserThor, Dresdenerstr.128. Dezember u. Januar, 1. u. 3. WeihStaffee 10 u. 15 Pf., Thee, Chokonachtstag noch fret. 27332* Nach jeder Soiree: Tanzkränzchen. Dienstag, den 6. Oftober: Theaterabend. Robert u. Bertram. lade 2c. Königstadt- Kasino. Holzmarktstr. 72, Ecke Alexanderstr. Täglich: Franz Sobanski u. das gänzl. neue SpecialitätenProgramm. Zum Schluß: Die Zeitpoffe: Die Radlerin. Mittw., Poſſe m. Geſang in 4 Atten.|- 2 Billards ſtehen zur Verfügung. Jeden Sonntag Konzert u. Ball. ttw., Sonnab., Sonnt.: Tanz. Centralverein der Bildhauer Deutschlands. Verwaltung Berlin. Herbstfest Sonnabend, den 17. Oktober, in Kliems sämtlichen Festsälen, Safenheide 14/15. 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Anträge bitten wir an unser Bureau, Luisenstrasse 35, zu richten, woselbet jede gewünschte Auskunft bereitwilligst erteilt wird. Berlin, im September 1903. 2652T* Berliner Elektricitäts- Werke. A. Schütze, Rosinenstr. 3. Jeden Dienstag: rankfurter Sänger( Gesangs-, Humorist.. u. Possen- Ensemble) 8 Herren! Grosses Programm! Gr. Lacherf.: Variété Boomhammel! Anfang 82 Uhr. Tn voriger 27592* Tacht hat man die Preise nochmals herabgesetzt, wir verkaufen: Getragene Herren- Hosen zu 1,50 bis 3,50 Mk. Getragene Herren- Anzüge zu 5, 6 bis 8 Mk. Getragene Herren- Paletots zu 4, 5 bis 9 Mk. Getragene Kellner- Hosen und Fracks. ( Von feinsten Herrschaften, Reisenden und Kavalieren.) ,, Blitz", Reinigungs- Anstalt, Chausseestr. 80. NB. Von Herrschaften, die Garderobe verkauf. wollen, erbitte Postkarte. Möbel Anker Specialität: Solide, komplette Einrichtungen von 250-3500 Mark. Bar oder Teilzahlung Keine Ladenm. Reelle Waren Ger. Unkosten Niedr. Preise Kleiner Nutzen Gr. Umsatz Berlin NO., Gr. 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Frankfurterstr. 117: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht über die Partei- Stonferenz für Berlin und die Provinz Brandenburg, 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 244/5 Um zahlreichen Besuch ersucht Der Vorstand. Verband der Sattler. Ortsverwaltung Berlin. Bureau: Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Bimmer 22. Fernsp. Amt 7 Nr. 1959. Donnerstag, den 8. Oktober 1903, abends 8½ Uhr: Mitglieder Versammlung " in den Arminhallen", Kommandantenstraße 20.( Großer Saal.) Tagesordnung: Achtung! Maurer! Achtung! Orts- Krankenkasse der Stellmacher. Wie bekannt, tritt mit Anfang der ersten vollen Woche im Oktober eine Verkürzung der Arbeits- Sonntag, den 11. Oftober 1903, zeit um 12 Stunde ein. bormittags 92 Uhr, Die gültigen Arbeitsbedingungen schreiben vor, daß früh 7 Uhr die Arbeit begonnen wird und bei Herrn Wilke, Brunnenstraße 188: abends 6 Uhr endet, unter Innehaltung einer halbstündigen Frühstücks-, einer einstündigen Außerordentliche Mittags- und einer halbstündigen Vesperpanse. NB. 2aut§ 4 bes Bertrages ist in der Zeit vom 1.- 15. Oktober noch eine halbstündige General- Versammlung Vesperpause. Gemäß dieser Bestimmung muß an den Sonnabenden, welche in dieser Zeit liegen, um 4 Uhr Feierabend sein. Die Arbeitnehmer- Vertreter in der Achtzehner- Kommission. J. A.: Wilh. Fritzsch. Achtung! Rabizputer! Arbeitszeit ist eine 8ftündige. Achtung! Tages- Ordnung: 1. Beratung und Beschlußsassung über die Abänderung des Statuts auf Grund des Krankenversicherungs( Gesetzes vom 25. Mai 1903. 2. Vers schiedenes. 22115 Der Vorstand. Bekanntmachung. der Dachdecker Berlins. Laut§ 1 unsres Vertrages beträgt vom 1. Ottober ab der Stundenlohn 82% Pfennig. Die Orts- Krankenkasse Wir ersuchen die Kollegen, überall für die Durchführung der Vertragsbestimmungen einzutreten 1. Abrechnung und Bericht vom 3. Quartal 1903. 2. Vortrag des Genossen Walded Manasse:" Vom Wahn zur Wahrheit."- 3. Dis- und Zuwiderhandlungen sofort nach dem Bureau, Engel- Ufer 15, zu melden. Der Vorstand. J. A.: Karl Nieke. fussion. 4. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung legitimiert das Mitgliedsbuch. besuchen. Wir ersuchen die Mitglieder dringend, diese Versammlung zu Die Ortsverwaltung. Wir machen die Mitglieder nochmals auf die Zahlstellen aufmerksam und bitten, dieselben rege in Anspruch zu nehmen.: 1. SO., Bureau:„ Gewerkschaftshaus", Engel- Ufer 15, Zimmer 22. Täglich geöffnet vormittags von 9-1 Uhr; Montag, Freitag und Sonnabend bon 5-8 Uhr abends. 2. SO., Carl Achterberg, Adalbertstraße 62. Sonnabend abends bon 8-10 Uhr. 3. C., Georg Weihnacht, Grünstraße 21. Sonnabend abends bon 8-10 Uhr. 4. N., bei Hilgenfeld, Bergstraße 60. Sonnabend abends von 8-10 hr. 144/11 Central- Verband der Maurer. Zweigverein Berlin. Sektion der Putzer. Mittwoch, den 7. Oktober, abends 7 Uhr: Mitglieder- Versammlung in den Arminhallen, Rommandantenstraße 20. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom dritten Quartal 1903. 2. Situationsbericht und weitere Maßnahmen. 3. Verbandsangelegenheiten. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Des weiteren machen wir die Kollegen und Kolleginnen auf die von vem Verein Berliner Hochschullehrer veranstalteten Volkstümlichen 124/9 Kurse" aufmerksam und bitten um rechtzeitige Anmeldung zu denselben. Die Ortsverwaltung. Sonnabend, den 24. Oktober, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15: 15. Stiftungs- Fest. Festrede des Reichstags: Abgeordneten Paul Singer. Konzert: Berliner Tonkünstler- Orchester. Recitation: Anna Hedeler. Reigen Fahren: Radfahrer- Verein ,, Berlin". Canz. Herren, die am Tanz teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Eröffnung 8 Uhr. Anfang 8%, Uhr. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Entree 30 Pf. Das Vergnügungs- Komitee. J. A.: W. Tuschke, Michaelfirchstraße 28. Verband der Schneider und Schneiderinnen Deutschlands Filiale Berlin. Montag, den 5. Oktober, abends 8%, Uhr: Bezirks- Versammlung f.d.Torden im Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 42. Tages- Ordnung: 1. Bortrag über die Berliner Gewerkschafts. bewegung des Jahres 1902. 2. Diskussion. 3. Mitteilungen. Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Zu dieser Versammlung haben auch die Frauen der Mitglieder und Gäste Butritt. 163/10 Die Ortsverwaltung. Verband der Tapezierer. Filiale Berlin. Engel- Ufer 15. Bimmer 35. Mittwoch, den 7. Oktober, abends 8%, Uhr: Mitglieder- Versammlung bei Feuerstein, Alte Jakobftraße 75. Tages Ordnung: Die örtliche Verwaltung. J. A.: H. Neumann. Berliner Konsumverein. Central- Verwaltung: Krautstr. 7. Abteilung I, Luisenstadt. Michaelkirchplag 4. Abteilung II, Often. Krautstraße 7. Borndorferstraße 59. Liebigstraße 7. Eintrittsgeld 20 Pf. Verkaufsstellen: Abteilung III, Moabit. Rostoderstraße 20. Havelbergerstraße 6. Emdenerstraße 45. Abteilung IV, Rummelsburg. Türrschmidtstraße 6. Abteilung V, Lichtenberg. Frankfurter Chaussee 48/49. Mainzerstraße 4. Abteilung VI, Stralau. Stralauer Allee 20 a. Geschäftsanteil 10 Mark. Abteilung IV, Rummelsburg. Dienstag, den 13. Oktober, abends 8 Uhr, im Lokal von Weigel, Türrschmidtstraße: Mitglieder- Verfammlung. Tagesordnung: Vortrag der Frau Lilly Braun über: Frauensorgen und ihre Abhilfe." Wahl cines Dbmanns. Wahl der Delegierten zum Genossenschaftsrat. Abteilungsangelegenheit.- Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Gäste sind willkommen. Die Frauen unsrer Mitglieder werden gebeten, sämtlich zu er scheinen. Die Neunte Abänderung des Statuts Paragraph 27, Absatz I tritt mit Montag, den 5. Oktober 1903, in Kraft. 2205b Der Vorstand. A. Salzmann, 1. Vorsitzender. Willy Gergonne, 2. Schriftführer. Konsumverein Schöneberg und Umgegend in Liquidation. General Versammlung 1 Montag, den 12. Oktober, abends 8 Uhr, im Lokal bon Obst, Meiningerstr. 8. Tages- Ordnung: 132/9 1. Bericht der Liquidatoren und des Aufsichtsrates. 2. Wahl eines Liquidators. Die Liquidatoren Otto Reiche, Otto Kuhlmey. Für den Aufsichtsrat: Emil Rane. Mitgliedsbuch oder die vom Gericht zugestellte Starte legitimiert. Für Maurer! Allabendlich findet Unterricht statt im bautechnischen Zeichnen, Beranschlagen, Kostenberechnen 2c. Aus. bildung zum Polier. Meldungen nimmt täglich entgegen 22126 C. Karras, Maurermeister, NW., Beuffelstr. 71, II. Achtung! Vereine! Sonnabend, 31. Oktober, ist frei geworden. worden. F. Scholz Festfäle, 21995 Große Frankfurterstraße 74. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse. ( Bilderrahmenmacher.) Dienstag, den 6. Oktober, abends 8, Uhr bei Voigt, Ritterstr. 75: Branchen- Versammlung. Der wichtigen Tages- Ordnung wegen ist pünktliches Erscheinen aller Kollegen notwendig. Der Obmann wohnt jest Wienerftr. 12, Hof IV. 88/3 Die Kommission, " Lichtenberg. Höflich, Frankfurter Chauffee 120: 1. Die Beratung des Drtszuschlages für Berlin. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Dienstag, den 6. Oktober, abends 8, Uhr, im Lokale des Herrn Die Kollegen werden ersucht, in dieser Versammlung recht zahlreich zu Die Ortsverwaltung. erscheinen. [ 177/16] Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Bureau: Engel- llfer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Montag, den 5. Oftober 1903, abends 7%, Uhr: Versammlung der Former und Giesserei- Arbeiter im Gewerkschaftshaus, Saal IV. Tages- Ordnung: 1. Warum find unfre Berufskollegen an der gegenwärtigen Aussperrung in hohem Maße beteiligt?" Referent: Cohen. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Dienstag, den 6. Oktober 1903, abends 8 Uhr: Branchen- Versammlung Volksversammlung. Tages Ordnung: 1. Auf zur Landtagswahl! Referent: Reichstags- Abgeordneter Arthur Stadthagen. 2. Diskulsion. 3. Wahl eines Wahlfomitees. 223/8 Montag, den 5. Oktober, abends 8%, Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Vortrag des Herrn Fr. Käming über: Die Notwendigkeit des gesetzlichen Heimarbeiterschutzes." Gäste willkommen. 55/14 Der Vorstand. Centralverband der Glaser Deutschlands. Joivado Zahlstelle Berlin. Achtung! Glaser! Sonntag, den 4. Oktober, nachmittags 1, Uhr: Oeffentliche Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 1. Tages- Ordnung: Die Antwort der Unternehmer auf das Schreiben der Schlichtungskommission und wie stellen sich die Glaser Berlins dazu. Unbedingte Pflicht jedes Berufskollegen ist es, in dieser Ver sammlung anwesend zu sein. 73/15 Die Ortsverwaltung. J. A.: Jahn. Arbeiter- Bildungs- Schule. htung! Lackierer. Achtung! Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links II. Lehrplan für das IV. Quartal 1903. Unterrichtsfach Behandelter Lehrstoff alleri. Schraubenfabriken beschäft. Arbeiteru. Arbeiterinnen National Streifzüge durch die Entwicklung in Graumann's Festsälen, Naunhnstr. 27. Tages Ordnung: 1. Wo find die Errungenschaften der Schraubendreher vom Jahre 1896?" Referent Cohen. 2. Diskussion. 3. Erjazwahl zur Agitationskommission und Verschiedenes. Bahlreichen Besuch erwartet 122/13 Die Ortsverwaltung. Socialdemokrat. Wahlverein Charlottenburg. Montag, den 5. Oktober, abends 8½ Uhr: 1 Versammlung im großen Saale des Volkshauses, Rofinenstr. 3. Tages Drdnung: 1. Bericht über die Generalversammlung des Centralwahlvereins. 2. Fortsetzung der Debatte über den Dresdener Parteitag. 3. Bereinsangelegenheiten. 250/90 Für die Frauen ist die Galerie reserviert. Der Vorstand. Musikinstrumenten- Arbeiter Fachverein. Montag, den 5. Oktober, abends 8%, Uhr: Werkstatt- Delegierten- Versammlung bei Graumann, Naunynstr. 27. Tages- Ordnung: 1. Vortrag( Thema wird in der Versammlung bekannt gemacht). eld 2. Diskussion. 3. Werkstattangelegenheiten. Zur Beachtung: Da wichtige Angelegenheiten zur Erledigung tommen, muß jede Fabeit vertreten sein. In der Versammlung werden neue Delegiertenfarten ausgegeben. Die Billets vom Stiftungsfest müssen bis zu dieser Versamm: Lung abgerechnet sein. 142/12 Der Vorstand. ökonomie der Weltwirtschaft. UnterLehrer richtsAbend Schriftst. Max Grunwald Montag Schriftsteller Dienstag, den 6. Oktober, abends 8%, Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- lljer 15, Saal III: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag: Vor 25 Jahren". Erinnerungen aus dem Jahre 1878. Referent: Max Schütte. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom III. Quartal. 4. Die Maßregelung bei Deinhardt. 5. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Arbeiter Die Ortsverwaltung. ag Samariter+ Kolonne. Geschichte Geschichte der menschlichen Gedanken über die Natur. Dienstag Dr. Rudolf Steiner SchriftRedeUebung Uebungen in mündlicher Rede und schriftlichem Aufsatz. steller Dr. Rudolf Steiner Freitag SchriftRedeUebung Uebungen im Vortrag für Fortgeschrittene. steller Sonntag Dr.Rudolf Steiner Der Unterricht beginnt in Nationalökonomie Montag, den 12. Oktober; Geschichte Dienstag, den 13. Oktober; RedeUebung Freitag, den 16. Oktober; Rede Uebung für Fortgeschrittene Sonntag, den 6. Dezember. Jeder Kursus erstreckt sich auf zehn Abende und beginnt pünktlich um 9 Uhr und endet pünktlich um 11 Uhr. Die reichhaltige Bibliothek ist an diesen Abenden von 8-9 Uhr geöffnet. Der Kursus am Sonntag beginnt um 10 Uhr vormittags und endet um 12 Uhr mittags. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Monat 25 Pf.; das Unterrichtsgeld für jedes Fach beträgt pro Kursus 1 Mark und ist spätestens am zweiten Abend zu zahlen. Der Sonntagskursus für Fortgeschrittene in Rede- Uebung kostet 2 M.( ca. 20 Tage). Der erste Abend jedes Kursus steht jedermann zum unentgeltlichen Besuch frei." Die Aufnahme neuer Mitglieder und Schüler erfolgt am besten bei Beginn jedes Kursus im Schullokal Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links 2 Tr., und in nachstehenden Zahlstellen: Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Reul, Barnimstrasse 42; Vogel, Demminerstrasse 32; Krause, Müllerstr. 7a; Horsch, Engel- Ufer 15. Alle Zuschriften sind an den Vorsitzenden Hermann Lammé, Berlin SW. 43, Hornstr. 20, Querg. II, Geldsendungen an den Kassierer H. Königs, Berlin S. 59, Hasenheide 50, zu senden. 4/14 Der Vorstand. Morgen Montag, abends 9 Uhr: Beginn des Winterkursus in der Filiale, Brunnenstr. 154. Vortrag über: ,, Anatomie"( Bau des menschlichen Körpers). Eintrittsgeld 25 Pf. Monatlicher Beitrag 25 Pf. Einmaliger Zutritt als Gast frei. Bibliothet steht den Teilnehmern unentgeltlich zur Verfügung. Beginn des Kursus in der Centrale, Dresdenerstr. 45 am 12. Oktober. 261/9 E. Stein, Vorsitzender, Charlottenburg, Kaiser Friedrichstr. 40. G. Hellmuth, Raffierer, O., Langeftr. 22. Med. Ungarwein süss, Ltr. M. 2,-. Stonsdorfer vorzüglich, Ltr. M. 1,-. Deutscher Cognac *** angenehm, mild im Geschmack *** a Literfl. M. 2,10, 2,50, 3,-. 2801L* Eugen Neumann& Co. Belle- Alliance- Platz 6a, Amt IV No. 9676. Genthinerstrasse 29. Wilsnackerstr. 25. Schöneberg, Hauptstr. 129. Stralauerstr. 56. foto Kennen Sie unbl unser Rabatt- System? No. 346 201. Gesetzlich geschützt. phis RABATT- KARTE Waarenhaus A.Jandorf& C Berlin Belle- Alliancestr. 1-2 A. JANDORF& Co. Spittelmarkt 16/17 Belle Alliance- Strasse 1/2 Grosse Frankfurter Strasse 113 Ecke Leipziger Strasse Am Blücher- Platz gellts Ecke Andreas- Strasse 7 Gr.Frankfurterstr.113 Von Montag den 5. Oktober bis Sonnabend den 10. Oktober soweit der Vorrat reicht. Spittelmarkt 16-17 Gr.Frankfurterstr.113 ANWEISUNG.Wir verabfolgen auf Wunsch bei Baareinkäufen für je 25 Pf. des bezahlten Betrages eine RabattMarke. Diese Marke klebe man in die auf der Innenseite der Rabatt- Karte vorgedruckten Felder. Sobald die Felder besetzt sind, wirddie Rabatt- Karte von uns mit 1 Mark in baar eingelöst. Uon d.Rabatt- Vergünstigungen find wenige Artikel ausgenommen Wer bei Jandorf kauft spart Geld! 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Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 4. Oktober 1903. 19b Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Zum Streit der Omnibus- Angestellten. Die gestrige Versammlung der Ausständigen war von etwa 500 Mann besucht. In der Aussprache über den Stand der Bewegung wurde u. a. gesagt, es gewinne den Anschein, als wolle die Direktion, ohne offiziell nach zugeben, sich doch so viel wie möglich die alten Leute unter der Hand wieder sichern und die unbrauchbaren Streifbrecher nach und nach wieder abschieben. Viele der Ausständigen jedoch haben in den letzten Tagen ihr Verhältnis zur Omnibus- Geſellſchaft bereits endgültig gelöft. Das bei mußten sie allerdings die Beobachtung machen, daß auf den Bureaus der Gesellschaft eine ziemlich große Unordnung herrscht; so konnten mehrere Arbeiter ihre Invalidenfarten nicht bekommen, weil diese in den Bureaus nicht mehr aufzufinden waren. Andre Karten hätten längst umgetauscht sein müssen, sie wurden den Abgehenden ausgehändigt, indem man ihnen eine Anzahl loser Marken für eine neue Karte mitgab. Einigen der Leute verlangte man die Unterschrift eines Reverses ab, in dem sie anerkennen sollten, daß sie teine Forderungen Als die Unterschriften verweigert " Wir haben uns vor Ausbruch des Streits unter der Bedingung, daß der Streit vermieden bliebe, bereit erklärt, die Arbeitszeit auf allgemein-10% Stunden herabzusetzen. Husland. brechen. brechen. Sie müssen kommen und um Wieders eröffnung der Fabriken bitten," erklärte ein großer Die Textilarbeiter- Aussperrung in Borna in Holland ist bis jetzt Industrieller. Jetzt sind sechs Wochen ins Land gegangen und noch auf die Fabrik von Spanjaard beschränkt geblieben und umfaßt immer ist die Kampfeslust der Ausgesperrten unvermindert. Die zur Zeit 575 Arbeiter und Arbeiterinnen. Die Veranlassung zur Wochen ist nach dieser Richtung nichts zu befürchten. Die Fabrikanten die Arbeit in so ungeregelter Weise zuerteilt, daß sie nicht mehr den Unterstübungen werden prompt ausgezahlt und für die nächsten Aussperrung waren folgende Umstände: die Spulerinnen erhielten verlangen bedingungslose Wiederaufnahme der Arbeit. In einer sonst erzielten Lohn von 5 Gulden per Woche verdienten, und ver Buschrift an den Bürgermeister haben sie folgendes erklärt: langten von der Firma durch die Vorstände ihres katholischen und protestantischen Fachvereins Abhilfe; die Firma wollte sich auf nichts einlassen. Darauf legten 12 Spulerinnen die Arbeit nieder und andre weigerten sich, die Arbeit der Streifenden zu verrichten. Am die Streifführer haben dies Zugeſtändnis, welches uns 25. September erfolgte die Aussperrung. Diese brutale Maßregel, gegenüber unsrer vorherrschend. 11 Stunden bei billigeren Löhnen sowie die unmäßige Ausbeutung, die die Firma betreibt, haben allge arbeitenden Konkurrenz weit in Nachteil setzt, abgelehnt und den meine Entrüstung unter der Bevölkerung hervorgerufen. Ein Aufruf Streit hat uns so schwere Verluste gebracht, daß wir nicht mehr ftantischen Geistlichen, von bürgerlichen Gemeinderatsmitgliedern, Streit erklärt. Dieser nunmehr über fünf Wochen währende zur Unterstützung der Ausgesperrten ist von katholischen und protein der Lage sind, eine Verkürzung der Arbeitszeit eintreten zu Abgeordneten und Magistratsmitgliedern unterzeichnet. lassen, sondern unsre Betriebe nur zu alten Arbeitsbedingungen wieder öffnen können. Wir versprechen aber, in Gemeinschaft mit unsrer Konkurrenz eine allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit anzustreben." Selbstverständlich fällt es den Arbeitern nicht ein, zu den alten und 2 wurden, wies man sie hinaus, ohne ihnen ihre Papiere zu geben. Arbeitsbedingungen in die Fabrik zu laufen. Wo Fabrikanten Kutscher und Bäcker sich zwecka ei verschiedenen Lokalen tagenden noch einmal den Verfuch zu machen, die Arbeitswilligen zu einer Bersammlung einzuladen und sie dort zu bewegen, sich den Streikenden noch jetzt anzuschließen. Die Arbeiter der englischen Gasanstalten von Berlin und Um gegend haben nun doch und zwar durch ihre allerdings erst vor kurzer Zeit inscenierte Bewegung einige Erfolge für sich herausgeschlagen. In erster Linie kommt da in Betracht die Aufhebung des Strafaussebens. Letteres wurde bekanntlich als Sühne für alle möglichen Vergehen im Arbeitsverhältnis diftiert und bis auf acht und mehr Tage ausgedehnt. Weiter ist die Errichtung der Arbeiterausschüsse anzuführen, die freilich der Direktion vor etwa 10 Wochen noch undurchführbar schien, jetzt aber schon vollOrganisation aufgestellten Kandidaten hervorgegangen. Auch die zogen ist. Aus den Wahlen hierzu sind zumeist die von der Sicherung des Koalitionsrechts wurde von der Direktion zugestanden. Der Kommission, welche seiner Zeit anläßlich der erfolgten Maßregelungen vorstellig wurde, gab man die Erklärung ab, daß gegen die Organisation der Arbeiter absolut nichts einzuwenden sei, nur solle auf den Anstalten jegliche Agitation sowohl wie auch jede Betreibung der Verbandsgeschäfte unterbleiben. In der Praxis nimmt sich dieses Zugeständnis aber doch ganz anders aus. Da wird den einzelnen Arbeitern sogar direkt und indirekt plausibel gemacht, daß es für sie nicht von Vorteil sei, wenn sie dem Verbande angehören. In der Bekämpfung der Organisation thun fich da einige Vorgesetzte in den Anstalten Weißensee und GitschinerStraße besonders hervor. Sie üben einen scharfen Druck auf ihre" Arbeiter aus. Trotzdem schreitet jedoch die Bewegung vorwärts und die Organisation wird immer stärker und beachtenswerter. Deutfches Reich. Bur Massenaussperrung in Crimmitschau. " Der Kampf in Crimmitschau dauert unverändert fort. Die Fabrikanten werden jetzt einsehen, daß sie sich gründlich getäuscht Sie glaubtent burch einen brutalen Gewaltatt, durch die Generalaussperrung, die Arbeiterorganisation in türzester Zeit aktionsunfähig zu machen und so den Widerstand der Arbeiter zu Für die Crimmitschauer Weber gingen beim Rigdorfer Ge. wertschaftsfartell nachstehende Beiträge ein: Central- Verband der Maler, Filiale Rirdorf, 30,-. Holzarbeiter- Berband, Filiale Rigdorf, 50,- Verein gewerkthätiger Frauen und Mädchen in 573 6,95, 577 6,80, 578 11,-, 586 12,-, 587 5,50, 592 11,60, 594 5,95, Rigdorf 20,- Auf Liste 567 6,30, 568 14,05, 570 7,05, 571 7,50, 572 6,90, 595 4,85, 596 3,45, 598 14,45, 599 19,40, 600 11,15, 609 9,55, 610 8,60, 618 0,50, 626 5,70, 627 3,10, 629 5,30 und 633 13,70, bei Siemens& Halste, Markgrafenstraße, gesammelt auf Lifte 638 15,30. Ein Bäckerstreik ist in Nizza ausgebrochen. Die Behörden haben sich auch in diesem Falle ohne viel Federlesens auf die Seite der Unternehmer gestellt. Der Bürgermeister benachrichtigte die Meister, daß ihnen Militärbäcker zur Verfügung gestellt werden aber die in verein, in einem Schreiben an den Bürgermeister sofort der Un- nach einem größeren Lokal begeben wollten, wurde diese Ver einer gemeinschaftlichen Versammlung wahrheit geziehen. Sie haben nämlich festgestellt, daß es sammlung vom Bürgermeister verboten. Hierauf versuchten die Aus den Thatsachen nicht entspricht, tenn die ständigen ein Meeting unter freiem Himmel abzuhalten, jedoch Fabrikanten jebt behaupten, fie hätten vor zerstreute die Polizei die Teilnehmer; hierbei wurden 30 Personen „ Ausbruch des Streits" die 10% stündige Ar= verhaftet. Gi Eine Anzahl Bädergesellen haben die Arbeit gestern beitszeit bewilligt. Bis heute ist davon von seiten der abend wieder aufgenommen. Fabrikanten noch nie die Rede gewesen. Die Fabrikanten haben vielmehr nur 15 Minuten Verkürzung der Arbeitszeit unter Wegfall der Waschzeit zugegeben. Da der große Teil der Fabriken bisher 11 Stunden arbeitete ca. 50 Betriebe arbeiteten 11 Stunden, 26 Betriebe 10% Stunden so hätten diese Betriebe also eine 10% stündige Arbeitszeit gehabt. Die Angaben der Fabrikanten entsprechen also nicht der Wahrheit. Sie sehen ein, daß sie sich verrechnet haben und versuchen nun, die Welt zu täuschen. Was die Arbeiter auf das im Schlußsaß ausgesprochene Versprechen, eine allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit anstreben zu wollen, geben können, beweist der in dieser Woche von den Baumwoll- Industriellen Deutschlands gefaßte Beschluß, einer gesetzlichen Verkürzung der Arbeitszeit der Arbeiterinnen den schärfst en Widerstand entgegenzusehen. Auch das entspricht nicht der Wahrheit, wenn die Unternehmer behaupten, die Arbeiter hätten Weizen, gut D.- Ctr.| 15,70| 15,66 eine Machtprobe machen wollen, und einer der Führer hätte dies zugegeben. Weder hat ein Führer einen derartigen Unsinn geredet, noch haben die Arbeiter je daran gedacht, mit den Unternehmern eine Machtprobe einzugehen. Sie wollten lediglich ihr Recht, haben feiner Zeit nur in fünf Fabriten gekündigt. Durch die Generalaussperrung haben die Unternehmer die Machtfrage auf geworfen. Die Arbeiter werden in diesem Kampf ihren Mann zu stellen wissen. Die deutsche Arbeiterschaft aber möge in ihrem Eifer, für Crimmitschau zu werben und zu agitieren, nicht erlahmen. Vor allem möge man Streitbrecher von Crimmitschau fernhalten. Den Gebern besten Dant. Weitere Beiträge werden beim Obmann A. Hendrischte, Kirchhofstr. 2, entgegengenommen. Marktpreise von Berlin am 2. Oftober 1903 Startoffeln, neue D.- Ctr. nach Ermittelungen des tgl. Polizeipräsidiums. * Roggen, gut 15,62 15,58 15,54 15,50 mittel gering " " 12,75 12,74 mittel gering Gerste, gut Hafer, gut mittel gering " mittel " gering Nichtstroh Heu Bergarbeiter- Streit. Wie der Frankfurter Zeitung" aus Kassel Erbsen vom gestrigen Tage gemeldet wird, ist die gesamte Belegschaft der Speisebohnen vereinigten Grube Glückauf- Wilhelmshöhe" infolge von Maß- Linsen regelungen in den Ausstand getreten. * ab Bahn. " 12,73 12,72 12,71 12,70 14,50 13,40 13,30 12,30 12,20 11,20 16,00 14,90 do. Bauch Schweinefleisch Stalbfleisch Sammelfleisch Butter Cier Karpfen 6,00 4,00 Rindfleisch, Keule 1 kg 1,80 1,20 1,50 1,10 " 1,80 1,20 " 1,80 1,20 " 1,80 1,10 " 2,60 2,00 60 Stüd 5,00 2,80 1 kg 2,20 1,20 2,60 1,40 " 3,00 1,20 " 2,20 1,00 " 1,80 0,80 3,20 1,40 1,40 0,80 per Schod 18,00 3,00 Male Bander 14,80 13,80 13,70 12,70 Hechte 4,24 3,66 Barsche 7,00 4,80 Schleie 40,00 25,00 Bleie 50,00 25,00 Strebse 60,00 20,00 + frei Wagen und ab Bahn. Eröffnung der Tato nella nosot Lagerbierbrauerei von Gabriel& Richter in Weissensee bei Berlin, Lichtenberger Strasse 66/71. Hiermit zeigen wir dem geehrten Publikum ergebenst an, dass wir unter obiger Firma eine Lagerbierbrauerei errichtet und in Betrieb gesetzt haben. Der erste Ausstoss unsrer Biere erfolgt am ni toft mb _Dienstag, dem 6. Oktober 1903 goldfarbiges Lagerbier Wir empfehlen dem verehrten Publikum Pilsener Bier Versandbier, dunkel. Unsre Brauerei ist von bewährten Fachmännern erbaut, mit den neuesten und besten Maschinen sowie Apparaten etc. ausgerüstet und unser Bier wird nur aus bestem Material hergestellt. Die langjährigen Erfahrungen, welche uns im Braufach als Besitzer der Weissbierbrauereien Gabriel& Jaeger, gegründet 1874 und J. C. A. Richter& Co., gegründet 1820 Inhab. Friedr. Wilhelm Gabriel Inhab. Alfred Richter zur Seite stehen, wie auch der gute Ruf, dessen sich unsre Brauereien erfreuen, lassen uns hoffen, dass das verehrte Publikum auch unserm neuen Unternehmen 912 Vertrauen entgegenbringen wird. 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Die Preiserhöhungen der Kautschukfabrikate treten andauernd ie schon einige Zeit still liegt, aufgelöst und die ihnen dafür zu in ganz bestimmten Zeitabschnitten auf, ohne daß den betreffenden stehende Beteiligung an das Syndikat zurückgegeben. Das Syndikat Syndikaten, die diese Industrie völlig beherrschen, der Gedanke an shat diese Beteiligung an ein größeres Werk weiter begeben. eine Grenze dafür kommer zu können scheint. So wird jetzt wieder aus Hannover gemeldet, daß der Verein deutscher Kaut ich u fabrikanten eine abermalige Preiserhöhung aller Gummiwaren um 10 Broz. beschloß. Und dabei zahlen diese Fabriken geradezu riesenhaft hohe Dividenden, und im Gegensatz dazu, was kein Wunder ist, erbärmliche Arbeiterlöhne. " unt die Löhne den eine Die Legende von einer Reform des Börsengesekes will nicht leben und nicht sterben; bald heißt es offiziös, die Reform kommt und Ueber die Exportbestrebungen des Stahltrustes wird jetzt ge zwar bald, trumpft dann ein agrarisches Blatt mit nicht mißaubernaueres berichtet. Ursprünglich sei danach geplant gewesen, den stehenden Revanchegedanken gegen die Regierung auf, so heißt es ersten Versuch in Deutschland zu unternehmen, die Londoner sofort wieder: eilig sei die Reform gar nicht und über„ Erwägungen" Vertreter des Stahltrustes hätten jedoch zu Großbritannien sei man in den bestimmten Ressorts überhaupt noch nicht hinausgeraten, da dieses bessere Aussichten biete. Der Trust werde im gekommen. Es lohnt sich nicht, dies Gerede hier genauer festzulegen Januar die Lohnverhältnisse der Carnegie- Stahlgesellschaft oder gar im einzelnen zu entwirren. So viel steht jedenfalls aber lezten Tagen unter Leitung des durch das Kohlensyndikat hinlänglich schottischen Stahlproduzenten auf dem britischen Markte für leichte Deutscher Stahlwerks- Verband. In Düsseldorf haben in den neu regeln, um einen Wettbewerb mit den deutschen, englischen und außer allem Zweifel für uns: kommt es überhaupt zu einer Reform bekannten Geheimen Kommerzienrats Kirdorf- Aachen Verhandlungen Stahlfabrikate zu ermöglichen. Das Ausfuhrbureau des Stahltrustes des Börsengesetes, so wird ihre Tendenz eine rein fiskalische sein, d. h. es wird sich nicht etwa um eine energische Befreiung von, wegen Bildung des deutschen Stahlwerks- Verbandes stattgefunden, sei zu einer Preisherabsetzung bevollmächtigt worden, um dadurch der natürlichen ökonomischen Entwicklung entgegengestemmten, brutal welche die beinahe einstimmige Annahme des vorgelegten Absaßmärkte zu sichern. reaktionär- agrarischen Fesseln handeln, die die wirklichen Sumpf- Aktiengesellschaft ins Leben gerufen werden, welche den niffe" nur auf sich haben konnte, war ja zu ahnen. Eine Laffan". Statutenentwurfs ergaben. Der Verband wird in Form einer Was es mit der Neuregelung der Lohnverhält quellen der Börse nie unterbinden konnten, weil diese aus dem Vertrieb aller Produkte fest umfaßt. Auch betreffs der Beteiligungs- Meldung von gestern aus New York kann darüber aber schon Kapitalismus überhaupt fließen, und so doch auf irgend einem Wege ziffern besteht große Aussicht, eine Einigung unter allen Inter- folgendes Pofitive melden: In den Carnegie- Stahlwerken wurde sich wieder Bahn brechen, sondern es wird sich einfach darum handeln, gewisse Fesseln zu erleichtern, die dazu geführt haben, ent- effenten zu erzielen. Sonderansprüche, welche von einigen Seiten eine Bekanntmachung angeschlagen, daß am 1. Januar 1904 eine weder Steuerberträge aus den Börsengeschäften zu ver- die ihre Thätigkeit sofort zu beginnen hat. Man erwartet, daß alle nehmen daraus, daß eine Lohnherabsetzung beabsichtigt sei. erhoben worden sind, sollen durch eine Kommission geprüft werden, neue Regelung der Löhne stattfinden werde. Die Angestellten entmindern oder die solche fiskalisch früher erträgnisreichen BörsenEin geschäfte ganz vom deutschen Markt verdrängt haben. In dieser Einzelheiten bis Ende November geordnet sind, so daß der deutsche hervorragender Beamter der Gesellschaft erklärte, es sei sicher, unsrer Auffassung werden wir eben wieder bestärkt durch einen Artikel Stahlwerks- Verband bereits am 1. Januar t. J. in Thätigkeit baß Abzüge stattfinden würden, der„ Berl. Polit. Nachr.", deren offiziöse Beziehungen notorisch sind. treten kann. Fabrikatpreisen angemessen zu gestalten, daß aber Die Schlüſſe, zu denen das genannte Organ gelangt, find dieſe: Schadenerfastlage gegen Aufsichtsratsmitglieder. Seit zwei allgemeine Lohnherabsetzung nicht erfolgen werde. Der Die Wirkung des erhöhten Verkaufsstempels auf den Jahren beschäftigt ein Prozeß die Gerichte, den die 3uder fabrit Neuen Hamburgischen Börsenhalle" wird weiter aus New York Verkehr mit Anlagewerten ist sehr bedeutend, in vielen Fällen Broistedt( Braunschweig) gegen ihre Aufsichtsratsmit, die Gründung einer Tochtergesellschaft des Stahl. geradezu eine prohibitive, und besonders da, wo es sich um glieder angestrengt hat. Lettere hatten ohne Befragen der trustes der„ United States Steel- Product Export Company" eine vorübergehende Anlegung von Kapitalien in Anlagewerten, wie Generalversammlung ein neues Melasse- Entzuckerungsverfahren ein- gemeldet. Als Leiter für diese Gesellschaft sei der bisherige Generalsie früher in großem Umfange stattgefunden haben, handelt. Hier geführt. Die Anlage bewährte sich indessen nicht, und die Fabrit Exportagent der„ American Steel and Wire Company" engagiert wirkt der Umsatzstempel in ſeiner jetzigen Höhe geradezu aus verlangt nun von den Aufsichtsratsmitgliedern den Ersaß des worden. Der Zweck der Gründung sei, die verschiedenen dem Truſt schließend, und zivar gilt dies nicht bloß von Reichs- und Staats- Schadens, den fie auf 110 000 M2. schätzt. Der Anspruch der Klägerin unterstehenden Betriebe für Exportbestrebungen zusammenzufassen. anleihen, sondern noch in höherem Grade von den Anleihen der wurde anerkannt und die Anfechtung des Urteils beim Oberlandes andren deutschen Staaten, der einzelnen Kommunalverbände und gericht und Reichsgericht blieb erfolglos. Der gegenwärtige Prozeß von den Pfandbriefen der verschiedenen Kreditinstitute. Genau wird, wie die Magd. Ztg." mitteilt, wegen der Höhe der Ersatzdieselbe prohibitive Wirkung übt der Verkaufsstempel in seiner ansprüche geführt. Die Beklagten behaupten, die Fabrik sei gerade jebigen Höhe in Bezug auf die Arbitragegeschäfte aus. infolge ihrer neuen Melasse- Entzuckerungsanlage dem Syndikat nicht Der in dem jüngsten Börsensteuer- Gesez gemachte Versuch, diese Wirkung zu mildern, hat sich im wesentlichen als erfolglos Mehrgewinn von 130 000 Mart erzielt. Dieser Gewinn müsse aber erwiesen, und man geht sicher in der Behauptung nicht zu weit, in Anrechnung gebracht, d. h. es müsse die Schadenersatzforderung daß bei der jebigen Börsengesetzgebung das deutsche Arbitragegeschäft als beglichen angesehen werden. Die Kammer für Handelssachen thatsächlich so gut wie aufgehört hat. Die Arbitragegeschäfte beim Braunschweiger Landgericht ließ diesen Einwand indes nicht aber sind nicht zu den bedenklichen oder schädlichen zu rechnen, das gelten, sondern entschied durch Zwischenurteil, daß eine Kompensation felbe gilt natürlich von dem Verkehr mit Anlagewerben. Wie durch im Sinne der Beklagten unzulässig sei. das Börsengeset manche Spekulationen und die aus ihnen refultierenden Gewinne ins Ausland verdrängt worden sind, so werden auch völlig unbedenkliche Börsengeschäfte durch die Börsensteuer in ihrer jebigen Höhe schwer betroffen. Diese Wirkung in Verbindung mit der Ungleichmäßigkeit, mit welcher die Börsensteuer in ihrer gegenwärtigen Einrichtung die verschiedenen Arten von Börsengeschäften trifft, spricht allerdings sehr nachdrücklich für die Notwendigkeit einer sachgemäßen Reform dieser Steuer. 11 .dns 14:15 Briefkaften der Redaktion. beigetreten, sondern habe freihändig verkauft und dadurch einen und nicht mit roter Tinte au schreiben. erbitt B. Steglik. In Rücksicht auf die Setzer bitten wir Sie, mit schwarzer da Juriftifcher Teil. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 7 bis 9 1hr abends statt. Geöffnet: 7 1hr. E. K. Der nicht. Es ist angemessener Preis zu zahlen, wenn nichts vereinbart ist. Als N. 60. Eine gefeßlich festgelegte gültige Tare für Hebammen besteht angemessen werden je nach Lage des Falls etwa 6 bis 20 m. sür den BeiHauswirt hat kein Recht, dem Restaurateur die Abhaltung von Festlich stand bei der Entbindung und 1 bis 3 M. für jeden Gang in Berlin vom Gericht erachtet. Die Hebamme scheint im Recht zu sein. teiten usw. zu untersagen; die Polizei kann dann einschreiten, wenn durch die Abhaltung grober Unfug oder nächtlicher ruheſtörender Lärm verursacht wird. M. 99. Sie wenden sich zunächst an das Polizeipräsidium mit dem Antrag, zur Borprüfung zugelassen zu werden. Nach bestandener Vorprüfung können Sie zum Chariteekursus zugelassen werden. Erst dann kann die Hebammenzulassung erfolgen: älter als 29 Jahre dürfen Sie bei der Abteilung für Invalidenversicherung, Breiteste. 24a, unter Ueberreichung des Zulassung nicht sein. Seidel 39. Sie beantragen bei dem Magistrat, Trauscheins und der Karten, Rückerstattung der Hälfte der Beiträge. Die verloren gegangenen Starten durch andre zu ersehen, beantragen Sie auf 31. August 1903 betrug an den Eisenbahnstationen und Häfen Berlins Kohlenversorgung. In der Zeit vom 1. Januar bis innerhalb des Weichbildes von Berlin die Zufuhr an Steinfohlen, Coaks und Briketts 1 223 505 To. gegen 1208 579 To. im Borjahre. Davon entfielen auf deutsche, und zwar auf oberschlesische 686 041 To.( 706 578), niederschlesische 168 666 To. ( 135 477), westfälische 122 456 0.( 106 721), fächsische 5651 To. ( 12 971) und auf englische 240 691 o.( 242 782); amerikanische Kohlen( i. V. 4050 To.) gelangten nicht zur Einfuhr. Die Zufuhr an Braunkohlen und Briketts stellte sich auf 635 710 To.( 594 864). An den Häfen und Eisenbahnstationen Steinkohlen, Coats und Briketts 611 472 To.( i. 2. 693 709), außerhalb des Weichbildes von Berlin betrug die Zufuhr an dem Polizeipräsidium. davon aus Oberschlesien 416 436 To.( 491 660). An Braunkohlen wurden in der gleichen Zeit 218 508 To.( 180 309) zugeführt. So weit die offiziösen Schlüsse aus dem jezigen Stande der Dinge. Kein Wunder, daß die" Voss. 3tg." diese Schlüsse„ beachtenswert" findet und in Verbindung mit einer ganz unverbindlichen, nichtssagenden Unterhaltung, die der neue Reichs- Schahsekretär dem Vorstande des Deutschen Bankbeamten- Vereins ge= währt hat, den Börsenhimmel schon wieder voller Geigen sieht. Die Voff. 3tg." tann sich ganz getrost darauf verlassen, daß bei der Energielosigkeit und der dadurch geradezu bei der Regierung proDas Ende einer Aktionärsklage. In dem Termin in Sachen des vozierten Nichtachtung ihrer börsenliberalen Gefolgschaft und andrer- Aktionärs Scheller gegen die Hannoversche Straßenbahn seits der Macht der Agrarier diese Geigen, wenn auf ihnen überhaupt Gesellschaft, der vorgestern stattfand und über dessen Vorernsthaft gespielt wird, so sicher in agrarischer Tonart gespielt wird, geschichte wir neulich berichteten, wurde der Kläger gemäß dem höchstens vielleicht nicht in der ganzen möglichen Stärke, weil es Antrage des Vertreters der Straßenbahn- Gesellschaft to sten sich darum handelt, den Reichssäckel auch hier in einem der tausend pflichtig verurteilt und die Klage als zurückgenommen Löchelchen und Löcher zu flicken. erklärt! Konzentration in der Röhrenindustrie. hatten, Berträgen utfto. A. M. 105. Die Thatsache ist uns bekannt. F. D. 1. und 2. Die Mutter ist nur in Ausnahmefällen zum Angriff des Bermögens ihrer Tochter zur Beſtreitung von Krankenhauskoften und dergleichen berechtigt. Solche Ausnahme scheint nicht vorzuliegen. 3. Klage beim Amtsgericht. H. W. Sie müssen sich vom Gewerbegericht eine vollstreckbare Ausfertigung des Vergleichs geben lassen und dann durch einen Gerichtsvollzieher die Summe beitreiben lassen. Auf Ihre ursprüngliche Forderung können Sie nach abgeschlossenem Vergleich nicht zurückkommen. faffenberechtigt waren Sie, wenn Sie angemeldet sind. 5. Abzüge der Franz Herz. 1. Nein. 2. Ja. R. V. 1.- 3. Ja. 4. KrankenStrantentassengelder vom Rohn sind bei Handlungsgehilfen unstatthaft. Anfragen über Rechte und Pflichten aus Statuten, Verträgen usw. find ohne Kenntnis der gesamten Statuten oder De geistige Elend der Bankbeamten, wenigstens derjenigen, die des Vertrages usw. nicht zu beantworten. C. D. 2. Der Antrag hat Die Erneuerung des stets gegen beide Wirkung. sich in den von ihren Arbeitgebern protegierten sog." Bankbeamten Gas- und Siederohrfyndikats beginnt dieselben Folgen mit Aussicht auf Erfolg auf Zahlung des nicht ausgezahlten Lohnteils beim Buchhändler Potsdamerstr. Sie können vereinen" herumtreiben, scheint nicht minder groß zu sein wie ihr nach sich zu ziehen wie die Erneuerung des Kohlensyndikats, nämlich Amtsgericht Klagen. materielles Elend. Man lese nur das Schreiben, mit dem sich der den Aufkauf der Beteiligungsziffern kleinerer Werke durch die großen... 26. Wenden Sie sich schleunigst an das Bezirkskommando mit G. 2. Auf Beseitigung des Mißstandes fönnen Sie flagen. Baeschke. Beide, der Verein und sein Beamter, haften. Verband deutscher Bantbeamtenvereine" an den Wie die„ K.Volksztg." berichtet, haben die Halleschen Röhren- dem Antrag, Ihnen neue Militärpapiere zu verschaffen. Mit Ihren verReichsschazsekretär um eine Audienz gewandt, deren pofitives Er werke in Halle bereits ihre Siederohr- Beteiligung in der loren gegangenen Papieren kann für Sie recht böser Mißbrauch getrieben gebnis wir übrigens in unsrer Notiz über die Legende von einer Sigung vom 28. September an das neugegründete Syndikat werden. Reform des Börsengesezes andeuten. Das famose Schreiben lautet verkauft, und Molazek. Sie müssen zahlen. Um Kosten zu sparen, zahlen wiederum habe diese Beteiligung Sie schleunigst. in seiner ganzen Schöne und Würdigkeit also:" Der Verband sofort an ein größeres Rohrwerk weiterverkauft. Mit andern deutscher Bankbeamtenvereine, dessen Mitgliederzahl zur Zeit 8000 be- Werken schweben noch diesbezügliche Verhandlungen. Auch mit einem trägt, hält es für seine Pflicht, Ew. Exzellenz ganz er Wert, welches Lokomotivrohre Herstellt, seien Verhandlungen zweds gebenst zu ersuchen, geneigtest eine Beit bestimmen zu Auflaufs für das Syndikat angefnüpft. Die großen Specialwerte, wollen, zu der die Delegierten des Verbandes die Ehre die ihre Ansprache an die Beteiligung bei der letzten Erneuerung des haben könnten, Ew. Exzellenz durch persönliche Aus- Verbandes nicht befriedigt fanden, helfen sich also durch Aufnahme sprache über die überaus traurigen Verhältnisse im Bank der kleineren Werke. Die Mitteilung der K. Volksztg." kann das gewerbe, hervorgerufen zum größten Teil durch die Berl. Tagebl." aber noch genauer dahin präcifieren, daß Bestrebungen, bestehende Börsengesezgebung, zu berichten. Wir verharren, eine Anzahl fleinerer Werke aufzukaufen, bei den großen Swinemde. 750 einem geneigten Bescheide entgegensehend, als Ew. Exzellenz Werken namentlich in der Zeit gehegt wurden, woo die Hamburg ergebenster Vorstand des Verbandes Deutscher Bankbeamten Entscheidung über die Erneuerung des Syndikats im bereine. F. W. Beckmann, im Hause E. G. Kaufmann, M. Fürsten- gewissen war. Aber die Durchführung dieser Absichten stieß in Frankf.a.M. 756 S berg, M. Karge, im Hause Delbrück, Leo u. Co., St. Lüddeckens, den Forderungen der Kleinen Werte auf Hindernisse. Deshalb München Fonds- und Wechselmakler, N. Schliephack, im Hause Robert Warschauer traten die Kaufpläne nach der Erneuerung des Syndikats u. Co., Egmont Wendriner, im Hause S. L. Landsberger." Und etwas in den Hintergrund, ohne daß sie jedoch vollständig aufgegeben dann wundern sich diese Beamten" noch, wenn sie mit den nichts- worden sind. Diese kleinen Werke befinden sich den großen gegen fagendsten Redensarten abgespeist werden und ihre Organisationen von über dadurch im Nachteil, daß sie ihr Rohmaterial zukaufen müssen, der Regierung und erst recht von den Unternehmern im Bankgewerbe während die großen Werte es selbst herstellen. Was die Halleschen gleich Null bewertet werden. Röhrenwerke betrifft, so haben dieselben ihre Siederohr- Abteilung, " Witterungsübersicht vom 3. Oftober 1903, morgens 8 Uhr. Stationen Un Berlin Barometer stand mm Wind richtung Windstärke 762 S notis Better Temp. n. E. 50.4° R. Stationen Barometer stand mm Wind richtung Windstärke Wetter Temp. n. E. 12 Haparanda 762 DND 4 heiter 3 755 23 761 S 2323 4bedeckt 752 2323 5 wolkig 12 Petersburg 753 WSW 4 wolfig 13 Cort 3 wolfen! 12 4 bedeckt 14 Aberdeen 6 wolfig 12 Paris 3 bedeckt 16 760 23 5 wolfig 14 Wetter: Prognose für Sonntag, den 4. Oktober 1903. Regenschauern und frischen westlichen Winden. Etwas fühler, teilweise heiter, aber sehr veränderlich mit einzelnen Berliner Wetterbureau. Wien Alexanderstr. 1, gegenüber dem Bahnhof, JACOB KATZ, Berlin, Dirksenstr. 21, vis- à- vis dem Prälaten. Ausnahmepreise nur für diese Woche. Ein Posten Künstler- Walzen Stück 45 Pf. -19 V bou noliaenol Hal201 EvilEin Posten Künstler- Walzen Stück 45 Pr. Of abolite Webco nigho 18 mol.bom qon noms sybooDoo -gux nomsⱭ 2 kalde estrad Lautspielender Phonograph statt M. 4,75 nur M. 1,95. 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