Nr. 256. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 8,30 MI, monatl. 1,10 m., töchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Pfg. Post. Abonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs. Preisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn z Mart, für das übrige Auslan 2 Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblaff. and 20. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Versammlungs- Anzeigen 20 fg. ,, Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 5 1hr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormitttags geöffnet. Telegramm Aoreffe: ..Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1983. ,, Es ist keine Zeit zu verlieren!" Der zweite Wahlmonat des Jahres 1903 beginnt und ruft zur ernsten Arbeit. Der Juni hat frühe Ernte gegeben, der November fordert späte Aussaat. Im Sommer ist die deutsche Socialdemokratie tanzend an die Arbeit gegangen ihres Erfolges gewiß, nur ungewiß seiner Größe. Im Herbst geht der Weg mühsam genug über Sumpf und Stein. Vieles, was uns den Kampf um den Reichstag zur Luft macht, fehlt in diesem Kampfe um den Landtag: ein erträgliches Wahlrecht, der Antrieb des Erfolgs, die hochgespannte Erwartung, die erprobte sichere Erfahrung. Wo die Socialdemokratie in das politische Leben eintritt, will fie dreierlei: fie will den Umsturz der Reaktion, den Gelüften des Scharfmachertums wehren, sie will praktische wirtschaftliche und politische Reformen zum Nutzen der arbeitenden Volksklassen er= kämpfen; sie will aber vor allem werben, wecken, aufklären, borbereiten. Von diesen drei Aufgaben ist diese letzte die wichtigste und größte. Nach diesen Gesichspunkten mag man auch die Wichtigkeit der preußischen Landtagswahlen ermessen. Sonntag, den 1. November 1903. erhaltung eines unsinnigen und und unmöglichen Systems ge winnen mögen. Wir müssen unsre Gegner zur Einsicht zwingen, daß fie durch alles, was sie bisher gethan, vor allem durch die Aufrechterhaltung des bestehenden Wahlsystems so unbezahlte wie unbezahlbare Agitatoren der Volksempörung geworden sind. Wir aber wollen keine Kinder sein, die nicht warten können, wollen unfre Erfolge nicht nach den Mandaten zählen, die wir erringen, sondern nach den Anhängern, die wir gewonnen haben und die wir später zählen werden. Was uns unsre Gegner geliefert haben, ist Pulver genug, um die Erde gegen den Mond zu sprengen! Machen wir Gebrauch davon! Wenn wir die Preußen für uns haben, so mag der preußische Landtag sehen, wie er weiter kommt. Nicht diesen, sondern jene zu erobern, ist jetzt vor allem unser Ziel. An die Arbeit drum, es ist wahrhaftig feine Peit mehr zu verlieren! Politische Uebersicht. Berlin, den 31. Oktober. Bormärz- und Seegespenster. In diesen Tagen gab es ein kleines fideles Gefecht zwischen zwei Gespenstern, einem sehr alten ehrwürdigen Gespenst, das in den vormärzlichen Schlössern Ostelbiens haust, und einem höchstmodernen, Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. 9r. 1984. füllen. Wie aber schon nach nüchterner Rechtsanschauung die deutschen Kriegsschiffe schwimmende Gebietsteile des Reiches sind, so gelten sie auch unsrem Herzen als ein Stück Deutschland. Und wie jeder vom Stapel laufende Panzer nach vollendeter Ausrüftung mit feinen Offizieren und Mannschaften eine deutsche Welt im Kleinen ist, eine Summe vieler Tüchtigkeiten, so folgt ihm auf seinen Fahrten eine reiche Fülle menschlicher, dienstlicher, staatlicher Beziehungen: forgende und hoffende Liebe von Eltern und Kindern, von Frauen und Bräuten, Wünsche der Kameraden, Befehle der Vorgesezten, Berechnungen der Politik, das Machtgebot des obersten Kriegsherrn, die Ehre der Nation. Deshalb ist uns ein solches Schiff feine bloße Nummer, sondern von dem Augenblick, wo es zu Wasser gleitet, erscheint es uns als ein beseeltes Wesen, das sein Eigenleben führt." den " Ueber all der schönen Seeromantit aber läßt dann der Kanzler Stern der Hohenzollern" aufgehen. V V V Leere Phantastik bleibt beides, die borussische Borniertheit wie der Reale alldeutsche Hans Dampf in allen Wassergassen. Macht freilich hat lediglich die Junker- Politik des Kleinsten Preußens", die alle Grenzen wirtschaftlich und politisch absperrt. Die moderne Romantik des größeren Deutschland" aber, die alle Grenzen sprengen will, ist lediglich profitabel für die Flotten lieferanten und ruinös für die Reichsfinanzen. Arbeitermetelei in Paris. Im preußischen Landtag lauert die Reaktion. Sie umschleicht lüstern die Neste der Vereins- und Versammlungsfreiheit und alles, sozusagen secessionistischen Gespenst, das romantisch über den Waffern Baris, 30. Oftober.( Eig. Ber.) Vor acht Tagen beglückwünschte was an unserm Schulwesen noch einigermaßen vorgeschritten und träumt und nach der neuesten Mode Ostelbien ins Uferlos- Welt- fich Ministerpräsident Combes in der Kammer, daß unter seiner vernünftig ist. Werden wir," Stonservative" nach unsrer Art, den umspannende ausweitet. Das Gespenst der Vergangenheit, die nicht Regierung fein Tropfen Blut vergossen worden wäre. Das war reaktionären Umsturz verhindern können? Nicht im Landtage, ge- sterben kann, und das Gespenst einer Zukunft, die niemals leben schon damals eine übertriebene Metapher. Heute aber ist seine Rewiß! Die nüchterne Abschäzung der Aussichten läßt uns nicht wird, rauften miteinander: das altpreußische Vormärzgespenst mit gierung durch eine regelrechte Arbeitermezelei befleckt. Das hoffen, daß es unsrer Thätigkeit gelingen könnte, die Partei- dem alldeutschen Seegespenst. mörderische Wüten der Polizei um und in der überfallenen Pariser gruppierung des Landtages einschneidend genug verändern zu können. Fast zu gleicher Beit hielt der preußische Polizeiminister eine Arbeitsbörse stellt in den Schatten selbst den polizeilichen Ueberfall auf Und was haben wir von unsrer praktischen Reformarbeit im erblich belastete Majoratswahlrede gegen die Social- die Arbeitsbörse von 1893 unter dem Kabinett Dupuy sowie den preußischen Landtag für den Augenblick zu erwarten? Seien wir demokratie, welche auch vor 50 Jahren gegen die Revolutionäre gleichen Ueberfall von 1901 unter dem Kabinett Waldeck- Millerand. ehrlich noch viel weniger! Es giebt kein Gesetz für die Arbeiter, hätte gehalten werden können, und überflutete sein Chef, der Minister- Den Vorwand zum blutigen polizeilichen Attentat lieferte die das nicht zugleich ein Gefeß gegen die Herren wäre, und die Herren präsident Graf Bülow, die Stettiner„ Bultan"-Werft mit einer seit einiger Zeit wieder entfachte gewerkschaftliche Agitation gegen beherrschen- dank dem Klassenwahlrecht das preußische Staats- Schiffstaufrede, in der unter den üblichen Hohenzollern- Hymnen die räuberischen privaten Arbeitsnachweis- Bureaus. Diese Agitation parlament. Was uns Wohlthat ist, ist ihnen Plage, was uns Recht Deutschlands nickelstählerner Weltberuf gefeiert wurde. dauert mit längeren Unterbrechungen seit mehr als zehn Jahren ist, ist ihnen Unrecht, was uns Vernunft ist, ist ihnen Widersinn. Die Kammer hatte bereits 1897 einen Entwurf votiert, der den hie Bülow oder, wie man auch sagen könnte: Ein brutaler Klaſſeninstinkt fagt ihnen, daß alles, was die Social- Sie köckeriz- hie Ballien. Der Goldberger- Geist der unbegrenzten demokratie will, wenn es gewährt wird, über kurz oder lang zu Möglichkeiten des Kapitalismus rang mit dem Junkerschädel der ihrem Nachteil ausschlagen muß. unmöglichen Begrenztheit feudal- agrarischer Kastenherrschaft. Die Hammersteinsche Landtagswahlrede gegen die Socialdemokratie ist schon gestern unter Telegrammen mitgeteilt worden. Er stimmte die alte Leier der Sammlung: Nicht die Logik und Redegewalt jener einzelnen von uns, die in den Landtag eindringen mögen, wird sie veranlassen, von volksfeindlichen Plänen abzustehen und den Massen und wäre es auch nur tropfenweiſe etwas von ihren Wünschen zu erfüllen, sondern nur die Furcht vor jenen, die draußen sind, die Angst vor der mächtig ansteigenden Volksbewegung die allein werden sie dazu vermögen. So zeigt es sich abermals, daß alle Aktionen, die das flassenbewußte Proletariat in Erkenntnis seiner Interessen unternimmt, Teile einer höheren Einheit sind. Die Verteidigungs- wie die Angriffsstellung, die die Socialdemokratie dem feudaltapitalistischen Staate gegenüber einnimmt, alles, was fie an Schlechtem zu verhindern, an Gutem unmittelbar ins Wert zu setzen versucht, der ganze Kleinkrieg des Tages ist nur das Aufklärungsgefecht vor dem großen Entscheidungskampfe. Und ungekehrt giebt uns die Werbekraft der Jdee, des letzten und endlichen Zieles, auch die Mittel und Fähigkeit, dort zu wehren und hier zu fördern. Hammerstein Sie an. Gewerkschaften mehr oder weniger entgegentam. Der Senat aber hatte das Zustandekommen der bescheidenen Reform verhindert. Die neueste Agitation bezweckte einen Druck von außen auf das Parlament. Es kam dabei zu Straßenfundgebungen vor einzelnen ArbeitsnachweisBureaus nebst Einwerfen von Fensterscheiben. Das ist eine Erscheinungsform der„ direkten Aktion" der revolutionären Nurgewerkschaftler- im „ Es kommt heute wirklich nicht darauf an, ob einer etwas Gegensatz zur parlamentarischen Aktion. Uebrigens ist der Anklang, den mehr links oder rechts steht, sondern darauf kommt es an, die direkte Aktion" in den Pariser Gewerkschaften gefunden hat, daß jeder, der am öffentlichen Leben teilnimmt, den nur allzu begreiflich angesichts der Lahmheit der Kammer und des Grundgedanken des preußischen Staates, die staatliche Ein- bösen Willens des Senats in Bezug auch auf die bescheidenste und heit, die monarchische Gewalt, die Verfassung des Staates dringendste socialpolitische Reform. durch alle Fährlichkeiten erhalten und diesen Zwecken Am 29. Oktober fanden in der Arbeitsbörse Versammlungen der dienen will. Es hat mich deshalb geschmerzt, als ich bor an der Nachweisfrage meist interessierten Gewerkschaften der einigen Wochen gelesen habe, daß auch hier in der Stadt Hannover in Grörterung gezogen worden ist, bei künftigen Wahlen mit der Nahrungsmittel- Branche statt. Polizeipräfekt 26 pine benutzte nun focialdemokratischen Partei zufammen zu gehen. Gefreut hat mich die Gelegenheit zu einem Gewaltstreich ohne Gleichen in der bisdie gründliche Abwehr, die auch gerade aus dieser Stadt und in herigen so brutalen Pragis der Pariser Polizei. Schon nach der dieser Stadt diesen Anregungen gegenüber zur Geltung gekommen ist. Vormittags- Versammlung wurden die Arbeiter beim Betreten der Denn ich glaube, wir dürfen doch alle, und nach dem Dresdener Partei- Straße durch Absperrungsmaßregeln förmlich zu einem Zusammentage erst recht überzeugt sein, daß die socialdemokratische Partei feine ftoß mit den Polizeibestien gezwungen im physischen Sinne des politische Partei im Rahmen unsrer Staatsverfassung ist, sondern Wortes. Nach Schluß der Nachmittags- Versammlung trieb es die Bestrebungen vertritt, welche jedes staatliche Leben, ja unsre wirt Polizei noch ärger. Unter dem Vorwand, daß die von schaftliche Ordnung über den Haufen stoßen und an Stelle der Die dritte große, die größte und wichtigste Aufgabe dieser Wahlagitation ist die Werbung neuer Anhänger, die Vorbereitung fünftiger Siege, die Ausdehnung unsrer Partei. Und so bescheiden wir sind bei der Einschätzung der unmittelbaren Erfolge, die uns auf jenen beiden ersten Gebieten in Aussicht stehen, desto mehr können wir an In Dresden hat sich die Socialdemokratie zu ihrer alten Taktik Während auf der Straße die vorher in kleinen Gruppen hinausjenem Buntte gewinnen, der für uns allein der entscheidende ist. bekannt. Herr v. Hammerstein scheint aber zum erstenmal gelassenen Arbeiter mit Säbeln, Bajonetten und Gewehrs Eine bessere Gelegenheit zur Steigerung unserer Macht, zur Ver- aus den Berichten über den Dresdener Parteitag etwas über die to Iben zusammengehauen wurden, säbelten die in die Arbeitsbreitung unserer Jdeen hat es noch nie gegeben, als jetzt, da die Socialdemokratie gehört zu haben; sonst würde er nicht annehmen, börse Eingedrungenen die dort wider den eignen Willen ZurückFaust des arbeitenden Volkes zum erstenmal an die Thore des daß die Socialdemokratie erst seit Dresden der unerbittliche Todfeind gebliebenen nieder, die in panischem Schrecken durch alle Stockwerke preußischen Klassenunrechts schlägt. der kapitalistischen Gesellschaft und seiner scheußlichsten Ausgeburt, und bis in die verborgensten Winkel verfolgt wurden. Die blutigen bürgerlichen Freiheiten, die wir genießen, einen Terrorismus fezen ihr am Ausgang aufgestauten Arbeiter im Innern der Arbeitswollen, der schlimmer ist als jeder andre Terrorismus von andrer börse Schmährufe auf Lépine und die Arbeitsnachweis- Ausbeuter Seite." ausstießen, stürzte sie in das Gebäude mit entblößtem Säbel hinein. Was im Reiche seine Blößen schamhaft verhüllt, geht im des preußischen Junkerstaates sei. Merkwürdig ist nur und eine Einzelheiten sind haarsträubend... Die Polizei öffnete wieder den Staate auch bei Tage bloß. Die vor dem Brandenburger Thor ebenso unbeabsichtigte wie hohe Anerkennung der socialistischen Werbe- Butritt zur Arbeitsbörse, nachdem sie erst das von ihr verfeierliche Eide auf das gleiche, direkte und geheime Wahlrecht kraft, daß er die Anwesenheit von ein paar Parteigenoffen im Land- gossene Blut weggewaschen hatte... schwören, verteidigen in der Prinz Albrechtstraße das ungleiche, tage fürchtet, die doch lediglich als Kritiker der verrotteten Wirtschaft Lépine stellt den Vorgang so dar, daß der Ueberfall durch indirekte und öffentliche. Die sich dort arbeiterfreundlich geberben, unbequem werden können. Man ängstigt sich schon vor der Macht thätliche Angriffe seitens der Arbeiter provoziert worden wäre. hie und da auch ein Reförmchen beschließen, um ein Prunkstück für der socialdemokratischen Jdee, auch wenn sie unmittelbar nicht Selbst das zugegeben, so wäre es noch keine Entschuldigung für die die Wahlen zu gewinnen, halten hier ländliche Proletarier wie praktisch wirksam gemacht werden kann. blutige Menschenjagd der bewaffneten Polizisten auf die wehrlosen Staatsarbeiter in entehrender leiblicher und geistiger Knechtschaft. Bleibt so Herr v. Hammerstein in dem engen preußischen Arbeiter. Aber nach der Erklärung des Gewerkschaftssekretärs DesSie zwingen die Schule unter das Joch von Pfaffen und Mucker, Bolizeigefängnis zwischen Elbe und Weichsel, so strebte Graf Bülow planques ist an Lépines Behauptung nur so viel wahr, daß ein liefern die Interessen der Gemeinde an Ihresgleichen aus, ber er taufte in Stettin das neue Linienschiff Preußen" mit Stein an seinem Hut vorbeigeflogen sei. Der Steinwerfer aber ist Hetzen Nationen und Konfessionen, unterdrücken die Freiheit der Hallenden Worten über alle Meere: den Gewerkschaftlern unbekannt und stand neben einem vorher Wissenschaft wie die der Kunst. Und schließlich geben sie vor, das alles zum Schuße der Kultur gethan zu haben gegenüber jener Partei, deren Millionen als einzige Vertreter konfessioneller Freiheit und nationaler Duldung, als einzige Vorkämpfer wirtschaftlicher, geistiger, fultureller Volfsinteressen vor der Thüre stehen. Was sich im Reiche nur vermischt und verfälscht erkennen läßt, das stellt sich im preußischen Landtag als vollendete Reinkultur dar: die Brutalität bevorrechteter Intereffen, das Unvermögen wie die Unlust, das zu begreifen, was in den Massen an Wünschen gärt und an Hoffnungen glimmt mit einem Worte das Klaffenparlament. Jede Stimme, die in diesen Wahlen für die Socialdemokratie mag sie es wagen laut zu werden oder den Ausdruck ihres Willens bis zu der nächsten großen Abrechnung im Reiche vertagen jedes Wort der Aufklärung, das in diesem Wahltampf gesprochen wird, ist ein Schrei nach dem allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht. Es muß uns gelingen, zu zeigen, daß unsre Gegner im Reiche dreifach verlieren werden, was sie im Staate durch die Aufrechtgewonnen wird " „ Es geht vorwärts mit der deutschen Flotte, vorwärts aus der Versammlung verjagten Spigel. Desplanques und durch die bahnbrechende Kraft kaiserlicher Initiative, durch die andre Gewerkschaftler erklären ferner, daß überhaupt eine Gruppe bundesfreudige Mithilfe der Landesfürsten, durch die patriotische von Lodspigeln in der Arbeitsbörse und auf der Straße der und opferwillige Haltung des Reichstages, durch die Grund- offiziellen Polizei in die Hände gearbeitet habe. stimmung des deutschen Bolkes, das mit seiner parlamentarischen Das vorläufige Ergebnis der Mezelei: mindestens 150 VerVertretung, seinen Fürsten und seinem Kaiser sich über die Möglich wundete, darunter viele sehr schwer, einige lebensgefährlich. Auf feit klar ist, das nationale Leben in binnenländische Schranken zurückseiten der Polizei gab es nur zwei oder drei schwere Verletzungen. zudämmen. • Es liegt in der, allgemeinen Entwicklung unsrer Tage, Selbst bürgerliche Blätter, wie der Matin", schließen ihre Dars auf den Gewässern des Erdballes die Berührungen zwischen stellung mit den Worten:„ Die Gewerkschaftler I a ufen Gefahr den Kriegsschiffen der Seefahrt treibenden Staaten zu ver- niedergemacht zu werden gleichviel, ob sie in der Armehren. Ich glaube, das ist eine erfreuliche Eigentümlichkeit beitsbörse bleiben oder hinausgehen. Die linksradikale der modernen Zeit zur Erziehung der Völker, zum Vorteil ihrer Lanterne" verlangt die Verhaftung des PolizeiUmgangsfitten und zur Stärkung der Friedensliebe. Wie die präfetten als eines Mörders und Rebellen". Die freidenkerische Diplomatie, so befizt auch die Marine durchgebildete internationale Halbfocialistische Aftion" erwartet die Abſegung Lépines, damit Verkehrsformen. Auch sie ist ein völkerverbindendes Element. Man lernt sich höher achten, wenn man auf See oder auf fremden Combes fich von dem blutigen Tag reinwasche. Die„ Petite RéGestaden im Dienste der Civilisation und für Forderungen des publique" aber macht bei Lépine Halt, ohne die Verantwortlichkeit Bölkerrechts sich im Schmuck blanker Wehr begegnet, wenn gleichsam der Regierung auch nur anzudeuten. Dagegen wälzt sie einen Teil bewegliche Machtinseln der Kulturstaaten auf freiem Meer neben der Verantwortlichkeit auf die Gewerkschaftler. eirander freisen, Grüße austauschen und gemeine Aufgaben er" Paris, 31. Oftober. In den Wandelgängen der Deputierten fammer war gestern abend das Gerücht verbreitet, Bolizeipräfekt Lépine habe seine Entlassung gegeben infolge der Mißbilligung, die Der Ministerpräsident wegen des Eindringens der Schuyleute in die Arbeitsbörse in der gestrigen Kammerfitung ausgesprochen hatte. Es ging sogar das Gerücht, Lépine sei abgesetzt worden, doch ist keines dieser beiden Gerichte bestätigt worden. Von mehreren Seiten wird zwar behauptet, daß der Ministerpräsident geneigt fei, den Präfekten Lépine zu opfern, daß aber mehrere Mitglieder des Kabinetts entschieden gegen eine derartige Maßregelung seien. Nach der Richtigstellung der Zahlen ist die von der Kammer bewilligte einfache Tagesordnung mit 357 Stimmen gegen 186 Stimmen angenommen worden. Für die Regierung stimmten diesmal auch 74 gemäßigte Republikaner, gegen die Regierung 46 Socialisten und socialistische Radikale. * * Deutsches Reich. Ministerjustiz. Auf die Darstellung des Falles Simon die Maßregelung des Gerichtsassessors Simon in Militfd) bersucht heute die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" den Justizminister wie folgt zu entlasten: Socialdemokratische Blätter erzählen und andre Zeitungen drucken es ihnen gläubig nach, daß ein bei dem Amtsgericht in Militsch mit der Verwaltung einer Richterstelle beauftragter Gerichtsassessor auf Anordnung des Justizministers von seinem Kommissorium deshalb entbunden sei, weil er als Schöffengerichts- Vorsitzender in einer wegen Verbreitung focialdemokratischer Flugblätter verhandelten Strafsache die socialdemokratische Partei als den andren politischen Parteien gleichberechtigt erklärt habe. Ueber die mit einer Freisprechung endende Verhandlung habe ein Gendarm dem Landrat berichtet, der für die Weitergabe des Berichts an die höheren Justanzen Sorge getragen habe. Von dieser Geschichte ist, soweit sie das Justizministerium betrifft, nur das eine wahr, daß dasselbe auf den Antrag des Oberlandesgerichtspräsidenten die Abberufung des Gerichtsaffessors verfügt hat, und zwar weil er mit dem Amtsrichter in Militsch in folche persönliche Gegensätze geraten war, daß das weitere Zusammenwirken der beiden richterlichen Beamten an demselben Gericht unthunlich erschien. Zugleich ist bei der Abberufung angeordnet worden, daß der Gerichtsaffessor für anderweitige Kommisorien zunächst nicht in Aussicht genommen werden solle. Von den übrigen in der socialdemofratischen Presse mitgeteilten Vorkommnissen ist im Justizministerium nicht das mindeste bekannt. Damit entfallen die daran geknüpften Folgerungen." Die„ Norddeutsche Allgemeine Beitung" bestätigt also die beiden behaupteten Thatsachen: die Abberufung des Gerichtsassessors und die Verfügung, daß er auch weiterhin teine Kommissorien übertragen erhalten sollte. Nur die von der Breslauer, Volkswacht" angegebenen Gründe will der Justizminister nicht kennen. Der Justizminister treibt persönlich eine Justiz, die ebenso merkwürdig ist, wie die heutige Gerichtspragis selbst. Der Oberlandesgerichtspräsident teilt ihm mit, daß sich zwei Richter nicht vertragen; er hält es infolgedessen für unthunlich, daß sie an demselben Gericht arbeiten. Er trennt also die beiden persönlichen Widersacher. Das könnte man zur Not noch verstehen. Aber der Justizminister thut ein Weiteres. Er überträgt dem einen kein nenes Amt! Ja, in aller Welt, wie konnte der Justizminister einem Richter die weitere Karriere unmöglich machen, weil er sich mit irgend einem Kollegen nicht gut stand? Das geht noch über chinesische Justiz! dann den Weg der Denunziation zu beschreiten. Beweise dafür, I wurde, wie bei dieser Gelegenheit wieder die Verbandsleitung als daß Unteroffiziere und Offiziere, beispielsweise namentlich im die Friedensstörer und Aufhezer gebrandmarkt wurden? Königreich Sachsen, wo die Socialdemokratie am gewissenlosesten leber die Werftarbeiter- Aussperrung in Bremen im Frühjahr d. J. wühlt, von Agenten der letteren im Rocke des Königs absichtlich ließ sich die Bossische Zeitung" unterm 10. Mai u. a. berichten: gereizt werden, liegen in nicht geringer 3ahl vor. Diese Versuche mindestens ebenso hart zu bestrafen, wie die Ueberschreitungen der Dienstgewalt, ist unbedingt geboteit." Was sind denn das für Redakteure in der„ Nationalliberalent Korrespondenz", die sich solchen tollen Unsinn aufschwaben lassen? Wenn man erwartungsvoll sein mag, welche Verstärlung der Bürgschaften zur Verhinderung von Soldatenmißhandlungen getroffen worden ist, so braucht man ganz und gar nicht neugierig auf die Enthüllungen über socialdemokratische Agenten in der Armee zu sein, welche Vorgesetzte zu Vergehen anreizen, um sie denunzieren zu können. Solche Fälle giebt es nicht und kann es nicht geben, weil jeder Soldat froh ist, wenn er nicht gemißhandelt wird. = Aus dem Mittelalter. In der Generalsynode ging am Sonnabend der Streit um die Theologie- Professoren weiter. Die Hochedlen Grafen Hohenthal und Wartensleben lieferten mit folgendem Zusagantrag ein weiteres Kulturdokument: Für den Fall der Annahme des Antrags v. Manteuffel diesem folgende Zusätze zu geben: Denn sie ist überzeugt, daß die für die Theologie der daß die Gegenwart bestehenden Schwierigkeiten in der Behauptung und Verteidigung des biblischen Christentums nur überwunden werden können, wenn die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung mit der Gebundenheit an die Thatsachen des Heils in Einklang steht. aus. Sie spricht allen Theologen, die durch ihre Arbeit den evangelischen Glauben befräftigen und verteidigen helfen, ihren Dant Aber sie erklärt, daß die Kirche es nicht vertragen kann, wenn der Grundsatz der Gleichberechtigung der Richtungen sogar auf dem Gegensatz der naturalistischen und der christlichen Welt anschauung ausgedehnt wird. Ein Vermittelungsantrag v. d. Gol begnügt sich mit einem orthodoyen Bekenntnis: Zunächst wird mit Befriedigung die Anregung begrüßt, wissenschaftlich stüchtigen Geistlichen die Erprobung im akademischen Lehramt zu erleichtern. Dann heißt es: „ Es waren zwar Arbeitswillige da, aber diese konnten gegen die„ Genoffen" nicht aufkommen, die unter der Fuchtel der Berbandsleiter standen. Letztere erklärten die Sperre über die beiden Werften, und darauf antworteten diese nicht mit Entlassung der den Accordtarif ablehnenden, sondern ihrer ganzen Arbeiterschaften, 4000 bis 5000 Mann. Die allgemeine Ursache ist die stets zunehmende Wühlarbeit der Socialdemokratie, die eine Stimmung in der Arbeiterschaft erzeugt hat, die dem friedlichen Zusammenwirken mit den Unternehmern gänzlich abhold ist. Während in hiesiger Gegend bisher überwiegend ein gutes Verhältnis herrschte, ist jetzt das Gegenteil eingetreten; es giebt Streitigkeiten um vollständige Nichtigkeiten. Wie der jetzige Kampf ausfallen mag, muß abgewartet werden. 4000-4500 Arbeiter sind bei der jetzigen Lage des Arbeitsmarktes schwer über die Zeit der Arbeitslosigkeit hinwegzubringen. Die Löhne sind höher als selbst in Rheinland- Westfalen, und die besonnenen Arbeiter sind auch noch vorhanden und wirken im Sinne des Friedens. Ja, nach manchen Anzeichen ist ein großer Teil der Arbeiter durchaus damit zufrieden, daß der Terrorismus der Verbandsleiter und socialdemokratischen Führer gebrochen wird. Derartige Betveise des Wohlwollens" für die Arbeiterverbände ließen sich aus den früheren Jahrgängen der„ Voffischen Zeitung" noch in großer Zahl erbringen. " Aber es ist ja auch ohnedies längst bekannt, wie gerade die Boffische Zeitung" es ist, die bei allen Lohnlämpfen den Grundsatz vertritt, daß der Unternehmer Herr im eignen Hause" sei und fich von Draußenstehenden", d. H. den Verbänden, nichts dreinreden zu lassen brauche. " Um so alt Der Vorgang beweist, was die Gelben" von dem Wohlwollen Indem sie die vorgekommenen ergernisse beklagt, welche die der liberalen Presse im Ernst fall zu erwarten haben. Man umgläubige Gemeinde verwirren, giebt sie der Gewißheit Ausdruck, demokratie zu schwächen, gehen sie aber daran, ihre Forderungen in schmeichelt die antisocialdemokratischen Gewerkschaften, um die Socialdaß auch die gegenwärtigen Kämpfe innerhalb der theologischen die Wirklichkeit umzusehen, so wird man sie behandeln, als wären Wissenschaft schließlich zur neuen Begründung und Vertiefung sie genau so schlimme Ümstürzler wie die Roten. der unveränderlichen Wahrheit des Evangeliums führen werden. Sie erkennt es dankbar an, daß der Evangelische Oberkirchenrat Der Präsident der Reichsbank Dr. Koch begeht am Montag, den zugefagt hat, in Gemeinschaft mit dem Herrn Kultusminister ge- 2. November, sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum und neben allerlei eignete Geistliche bei dem Ergreifen des akademischen Berufes wirk- offiziellen Ehrungen, die für den damit schon reichlich überschütteten sam zu fördern, und hält es für erwünscht, wenn akademische Lehrer Mann vorbereitet werden, feiert ihn die bürgerliche Presse schon zuvor in einem Pfarramt der Kirche gedient haben. in allen Tonarten, aber doch nicht einmütig, denn Herr Koch hat es An dem Wunsche einer Mitwirkung des Generalfynodal seit langen im besonderen mit den Agrariern verdorben. Vorstandes bei der Begutachtung der zu berufenden Docenten hält mehr bejubelt ihn die liberale Presse. Für einen objektiven die Generalfynode fest." Beobachter wird sich lediglich feststellen lassen, daß hier ein Mann in arbeitsreichem Leben eines der kompliziertesten Finanzinstitute mit umsicht geleitet und durch mancherlei Fährnisse glatt hindurchgesteuert hat. Der zwiespältige Charakter der Reichsbank als eine eigenartige Mischung von Staatsbetrieb und privatkapitalistischer Gegenüber der vorhandenen Sorgen, daß der der Kirche Unternehmung erhöht das Verdienst dieser erfolgreichen Arbeit noch. unentbehrliche innere Zusammenhang der zu freier Arbeit berufenen Es war feine kleine Aufgabe, die Interessen des Privatkapitals, mit theologischen Wissenschaft mit dem auf Gottes Wort gegründeten dem die Reichsbank arbeitet, noch immer so zu verwalten, daß es Glauben der Kirche gefährdet sei, bekennt die General- sich nicht zurückzog, und doch dem Staat, der die gesamte Ver= synode sich einmütig zu Christo Jeju, dem eingeborenen waltung stellt und dem das Institut voll verantwortlich ist, Sohn Gottes, dem für uns Gekreuzigten und Auferstandenen, dem nicht dadurch wehe zu thun. Koch gehört der Verwaltung einigen Mittler unfres Heils. Sie vertraut, daß zu Professoren der Reichsbank seit ihrem Entstehen im Jahre 1876 der Theologie nur Männer ernannt werden, welche in dem Glauben und steht seit 13 Jahren an der Spize ihres Direttoriums. Die und Bekenntnis des Sohnes Gottes stehen." großen wirtschaftlichen Umwälzungen, die gerade seit Bestehen der In der Debatte forderten auch einige Professoren die Ent- Reichsbank und wieder besonders start in den letzten Jahrzehnten mündigung der Vernunft und Forschung, so erklärte Professor vor sich gegangen sind, haben die Bedeutung der Reichsbaut und v. Nathusius Greifswald: Gegen das Eindringen der„ natura- ihren Wirkungsfreis weit über alles Erwarten bei ihrer Gründung liftischen" Weltanschauung und der Feinde der Offenbarung in die erhöht. Die ihr in§ 12 des Bankgesetzes gestellte wirtschaftliche Kirche müsse man mit aller Schärfe gemeinsam vorgehen. Aufgabe: den Geldumlauf zu regeln, die Zahlungsausgleichungen Schließlich wurden die etwas veränderten Anträge v. Manteuffel zu erleichtern und für die Nutzbarmachung verfügbaren Kapitals zu und v. d. Golz mit Zufäßen aus den Anträgen der Grafen v. Wartens- forgen, hat ihr dadurch immer erhöhtere und schwierigere Aufgaben leben und Hohenthal mit 127 gegen 57 Stimmen angenommen. gestellt. In welchem Maße dies geschah, geht am besten aus der Die Ablehnenden sind zumeist Professoren, darunter auch der Ober- Zunahme der Geschäfte hervor, die Koch die Koch selbst in einer hofprediger Dryander. Der Justizminister hat zunächst die Pflicht, zu erklären, welcher Pfaff und Junker haben also einen glänzenden Sieg über die 2. Januar 1901 zusammengestellt hat und Rede zur Feier des 25jährigen Bestehens der Reichsbank am Art die persönlichen Differenzen gewesen seien. Erst dann wird man Profefforenwissenschaft errungen. aus denen die Trotz der assyrischen" Lieb- Bossische Zeitung" jetzt einiges wiedergiebt. entscheiden können, ob der Minister ohne jeden Grund auf habereien ist die Orthodoxie allmächtig. Freilich dürfen sich die umsätze der Reichsbank, die ihre Thätigkeit mit Die Gesamt201 Anteine bloße Anzeige hin einen Richter gemaßregelt hat oder ob er Theologie- Professoren nicht beflagen. Die volle, uneingeschränkte stalten eröffnete und am Ende 1900 über 830 Anstalten verfügte, beeinen sehr triftigen Grund gehabt hat, nämlich die in der Freiheit der Forschung wagen auch sie nicht zu fordern, auch sie zifferten sich danach 1876 auf 36,7 Milliarden Mark, im Jahre 1899 socialdemokratischen Presse behauptete Anflehnung des Affeffors gegen halten. Die Orthodorie hat wenigstens den Mut und die Kraft der Banknoten- Umlauf betrug 1876 durchschnittlich 684 Millionen, 1899 wollen die Vernunft nur an ein wenig geloderten Bügeln auf 179,6 Milliarden Mart, also auf nahezu das Fünffache. Der den Rechtsgrundsatz des Justizministers, daß es nicht dasselbe sei, Konsequenz. Entweder gar keine Freiheit oder schrankenlose Freiheit 1142 Millionen. Die Wechselantäufe bezifferten fich 1876 auf 4140 wenn zwei dasselbe thun! ein Drittes giebt's nicht. Die sanften Halben sind seit jeher zur millionen, 1899 auf 8306 Millionen; die Lombarddarlehne sind von Ohnmacht verurteilt. 467 Millionen quf 1479 Millionen gestiegen. Die planmäßig durchgeführte Organisation des Giroverkehrs, an dem jetzt auch die nehmen, ermöglichte es, die Giro- Umfäge von 16,7 Milliarden im Reichs- und bundesstaatlichen Kassen in großem Umfange teils Jahre 1876 auf 181,5 Millarden im Jahre 1899( 164 Milliarden in 1900!) zu steigern. Die Krönung des Systems erfolgte mit dem Sinzutritt der in der ersten Hälfte der achtziger Jahre errichteten 1884 auf über 30 Milliarden im Jahre 1899 gewachsen find. Abrechnungsstellen, deren Umsätze von ca. 12 Milliarden im Jahre Oder hatte der Justizminister vielleicht Grund anzunehmen, daß der Herr Simon sich mit einem preußischen Richter vertragen könnte, weil der unglückliche Assessor auf den preußischen Verfassungsgrundsatz der Rechtsgleichheit versessen war? Die Reichs- Einnahmen vom 1. April bis 1. Oftober 1903. Nach den„ Berliner Politischen Nachrichten" hat die Jst- Einnahme an Zöllen und Verbrauchssteuern in der ersten Hälfte des laufenden Etatsjahres 388,3 millionen Mark oder 15,2 Millionen Mart mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres betragen. Für die Beurteilung des Ergebnisses der Einnahmen an Zöllen und Verbrauchssteuern kommt jedoch nicht sowohl ein Vergleich mit dem Ertrage des gleichen Zeitraums des Vorjahres als mit dem Etatsanfchlage in Betracht. Zölle und Verbrauchssteuern sind im Etat für 1903 mit insgesamt 795,3 Millionen Mark zum Ansatz gebracht. In Wirklichkeit würde, wenn das zweite Semester dem ersten gleichen würde, sich ein weniger gegenüber dem Etat von 18,7 millionen Mart herausstellen. Dabei ist noch zu erwägen, daß aus der Zuckersteuer, die ja vom 1. September ab ermäßigt ist, in den nächsten Monaten geringere Erträge als in den ersten des Finanzjahres zu erwarten find. Ob sich demgegenüber die Einnahmien aus andren Quellen besser als im ersten Semester gestalten werden, bleibt abzuwarten. Jedenfalls sind die Zölle hinter dem natürlichen Etatsanschlage im ersten Semester auch noch um 2,5 Millionen zurückgeblieben. Was die anderen Einnahmezweige betrifft, für die der Ausweis über das erste Semester vorliegt, so haben die Reichsstempelabgaben im ersten Halbjahre 29,7 Millionen Mart erbracht. Auf das Volljahr gerechnet, würde diese Einnahme un nicht weniger als 19,1 millionen Mark hinter dem Etat zurüd bleiben. Die Börsenstener würde an dem Fehlbetrage mit nicht weniger als nahezu neun Millionen Mark beteiligt sein. Die Post und Telegraphenverwaltung hat zwar auch gegenüber dem gleichen Zeitraume des Vorjahres ein günstiges Ergebnis gehabt, bleibt aber hinter dem Etatsanschlage immer noch zurück; nur bei der Reichs- Eisenbahnverwaltung ist auch der Etatsvoranschlag durch die bisherigen Ergebnisse überschritten. Das Kanalkompromiß. Die„ Deutsche Tageszeitung" giebt jezt zu, daß Kompromißgedanten in der Kanalfrage schon seit geraumer Zeit gehegt seien. Sie bestreitet mur den thatsächlichen Abschluß des Kompromisses und fordert ihrerseits, daß dem Landtag zunächst nur und zwar sofort die Hochwasser- Borlage vorgelegt werde ohne jede Verquickung mit sonstigen wasserwirtschaftlichen Plänen, wie sie das Kompromiß enthalten soll. Nach weiterer Blättermeldung wird auf Grund eines Vortrages des Ministers Budde beim Kaiser die Kanalvorlage einer neuen Umarbeitung unterzogen; wir nehmen an, daß zunächst die Verbindung des Dortmund- Ems- Kanals mit der Weser hergestellt werden soll. Der völlige Rückzug der Regierung vor dem fanalfeindlichen Junkertum ist ganz außer Zweifel und kann durch ein Kompromiß nicht verschleiert werden, das die Aufgabe des eigentlichen MittellandKanalbaues bedeutet. = Die Bossische Zeitung" als Arbeiterfreundin. Gelegentlich des Frankfurter Kongresses der Gutgesinnten hat selbst die brave Vossin ihr arbeiterfreundliches Herz entdeckt. Zwar prophezeit sie dem Frankfurter Verbande, falls dieser durch einseitige Klassenpolitik die Harmonie der bürgerlichen Geſellſchaft stören jollte. entschiedene Gegnerschaft. Wenn der Frankfurter Verband die Wege der Socialdemokratie betreten wollte, müßten wir ihn in der gleichen Weise bekämpfen", heißt es in dem Leitartikel der Nr. 507. Aber gleich darauf geht es weiter: " Aus diesen Zahlen ist ohne weiteres der gewaltige Einfluß zu Die Freiheit, zur Erreichung gemeinsamer Ziele sich zu verden ganzen deutschen Kapitalmarkt ausüben muß. erkennen und zu folgern, den die Reichsbank und ihre Politik auf binden, ist ein Interesse jeder Klasse der Gesellschaft. Jede macht Einflusses geht das Sehnen der Agrarier bekanntlich lange dahin, Infolge dieses von dieser Freiheit Gebrauch, soweit sie sie besigt. Der Bund die Reichsbank durch Verstaatlichung in ein reines Regierungsinstitut der Landwirte, der Centralverband der Industriellen, viele Hunderte von Ringen, Kartellen und Syndikaten liefern dafür zu verwandeln, das dann völlig den agrarisch- junkerlichen Einflüssen beredtes Zeugnis. Wir wünschen und halten es für ein Erfordernis unterſtünde. Die Regierung hat sich 1898/99, wo zum letztenmal des öffentlichen Wohles, daß der Arbeiterklasse diese Freiheit in diesen Wunsch der Agrarier gewehrt und auch seine Ablehnung im über die weitere Form der Reichsbank zu entscheiden war, gegen demselben Maße zu teil werde wie jeder andren. Unterstüßung unsrer Frattion, weil eben bei dem gegenwärtigen Reichstage durchgesetzt. Die Regierung fand hierbei durchaus die war, daß bei einer Verstaatlichung der Reichsbant ihre Bankpolitik starten Einfluß der Agrarier auf die Reichsverwaltung zu befürchten Teilen der ganzen Volkswirtschaft dienen würde, sondern der Pflege nicht dem Interesse von Handel und Verkehr und damit in diesen Man hört in unsren Tagen oft das Wort sprechen, es sei die Aufgabe des Staates, dem Schwachen zu helfen. Wir können diesem Worte nur mit großen Einschränkungen zu stimmen. Dem Schwachen soll mant nie dazu verhelfen, daß er schwach bleibe, sondern nur dazu, daß er stark werde, Und das wirksamste Mittel, den Schwachen start zu machen, ist, daß man ihm gestattet. sich mit andren zu verbünden. Der ein speciell agrarischer Interessen. Der Präsident der Reichszelne Arbeiter fann mit dem Arbeitgeber nie auf gleichem Fuße handlungen naturgemäß lebhaften Anteil nahm, trat ebenfalls bank, der damals als Regierungskommissar an den Ververhandeln; eine mit Rechtsfähigkeit ausgestattete Arbeiterschaft fann es. Der gewiesene Weg, auf dem der Staat dem schwachen den Haß der Agrarier zu, die jetzt in ihm überhaupt beinahe so energisch gegen die Verstaatlichung auf, und zog sich dadurch erneut Arbeiter helfen kann, besteht darin, daß er es ihm ermöglicht, in einen halben Börsenjobber sehen. Denn nicht nur gegen die Vereine mit Rechtsfähigkeit ausgestattete Arbeiterschaft einzutreten. Wir fühlen uns frei von jeder Feindseligkeit gegen das staatlichung der Reichsbank ist noch aufgetreten, auch gegen alle Unternehmertum. Es giebt wohlwollende Unternehmer, und wir lebergriffe der sogenannten„ Börsenreform" im agrarischen Sinne. möchten zur Ehre des Vaterlandes hoffen, daß die Zahl der Nicht minder ist er dem Bimetallismus scharf entgegengetreten und Unternehmer, die ihren Arbeitern mit Wohlwollen begegnen, die Goldwährung hat in ihm einen offenen und thatkräftigen Freund. größer ist als die Zahl derjenigen, die ihren Arbeitern engherzig erneut die Liberalen so bejubeln wie die Agrarier ihn Kein Wunder also, daß ihn bei seinem jezigen Jubiläumt und eigennützig gegenübertreten. Aber gerade unter den wohlwollenden Unternehmern sind viele, die mit uns den Wunsch herunterreißen. Man braucht weder das eine noch das andere, aber teilen, daß den Arbeiterverbänden dieselben Rechte und Freiheiten Zwecke erfüllt und damit dem Kapitalismus zur schnelleren Entman fann ruhig sagen, daß solange die Reichsbant ihre eigentlichen eingeräumt werden, deren sich die Unternehmerverbände erfreuen. wicklung verhilft, hier der rechte Mann am rechten Orte steht, so Arbeiter aller Richtungen, socialdemokratische, Gewerkvereinler, christliche aller Konfeffionen begegnen sich in der einen Forderung, lange die Regierung nun einmal so wie heute aussieht. den Arbeiter Gewähr dafür zu leisten, daß ihre Vereine und Verbände sich derselben Freiheit erfreuen, die man andren Klassen nicht entziehen kann. Wir halten diese Forderung für eine gerechte, für eine solche, die nicht im Klasseninteresse, sondern im Interesse der bürgerlichen Gesellschaft liegt, und wir sind überzeugt, daß die Regierung sich der Anerkennung der Gerechtigkeit diefer Forderung auf die Dauer nicht wird entziehen können. Wahlen im Saarrevier. Aus Saarbrüden wird vom Freitag berichtet: Vor der hiesigen Straffammer begann heute der Prozeß gegen den Redakteur Lehnen von der„ Neunkirchener Zeitung" wegen Beleidigung der königlichen Bergwertsdirektion und deren Beamten, welchen in einem Artikel der„ NeunEinen unsinnigen Schwaz über Socialdemokratie und Soldaten- Der Leitartikelschreiber scheint ein recht schwaches Gedächtnis zu firchener Zeitung" vom 8. Juli vorgeworfen war, daß die staat mighandlungen vollbringt die Nationalliberale Korrespondenz": befizen und das gleiche auch bei seinen Lesern vorauszusetzen. lichen Grubenbeamten von ihrer vorgesezten Behörde, der fönigWie wir hören, wird bei den zu erwartenden Verhandlungen Es ist doch noch gar nicht so lange her, daß die Vossische lichen Bergwerksdirektion, veranlaßt, Arbeiter von einer Betriebsstelle im Reichstage über dieses Thema Witteilung darüber gemacht Zeitung" den um eine menschenwürdige Eristenz ringenden Omnibus zur andern verlegen, oder daß Arbeiter gar entlassen werden, um werden, in welcher Weise die Bürgschaften für eine möglichste Ber- angestellten ihre Zugehörigkeit zum Transportarbeiter Verbande sie für ihre politische Haltung und die vermutete Abstimmung bei den hinderung solcher Mißgriffe eine Verstärkung erfahren haben. Gleich vorwarf und ihre nur allzu bescheidenen Forderungen brutal zurück- Wahlen zu bestrafen, wenigstens ihnen Nachteil zu bereiten." zeitig aber wird seitens der Heeresverwaltung darauf hingewiesen wies mit der Begründung, daß sie ihnen von ihrer Gewerkschaft Der Angeflagte Lehnen bemerkte, wie die„ Triersche Landeswerden, in welchem Maße die Neigung in den Reihen der dittiert seien. zeitung" meldet, bei seinem Verhör: Defters sind dieselben BehaupMannschaften, die von socialdemokratischen Und hat der Artikelschreiber ferner vergessen, mit welcher tungen, wie die, welche zur Auflage geführt haben, in den WahlEinflüssen angestedt find, wächst, einmal die Bor- bornierten Einseitigkeit noch in allerjüngster Zeit in der Vossischen protesten aufgestellt; ein Prozeß ist nicht erfolgt, obgleich doch gerade gesetzten zum Mißbrauch der Dienstgewalt förmlich zu reizen und Zeitung" der Lohukampf der Berliner Metallarbeiter behandelt eine öffentliche Verhandlung Klarheit geschafft hätte. Nach der Wahl 4 " vom Juni 1903 tamen dieselben Klagen der Bergleute an niich. Ich natürlich nicht ein Programm, das sich gegen den Militarismus und, abgesehen zu haben. Das Streiffomitee hatte sich erboten, die Lohnfonnte nicht annehmen, daß diese Klagen unbegründet jeien. Auch seine Ausartungen wenden will, sondern ein Verzeichnis jener erhöhung über den Tarif von 1889 eventuell wieder fallen zu heute bin ich noch derselben Meinung. Forderungen, welche Ungarn in Bezug auf die Magharisierung der lassen, im Falle nämlich, wenn die Organisation nicht im stande Bergrat Hilger jagt unter Eid: Es ist nie Anweisung er- Armee erhebt. Schon die Einsetzung dieses Ausschusses war eine sein sollte, im kommenden Frühjahr bei der Einführung des Zehngangen, einen Bergmann wegen seiner Abstimmung für die Centrumspartei zu maßregeln. Ich bestreite auch, daß unter- Ueberraschung, denn bis zu den Enttäuschungen, die dem Sturzeichen Zertilregion durchzusetzen. Auf dieses Anerbieten, das stundentages die gleiche Lohnerhöhung in der ganzen nordibeamte wegen der Wahl Schädigungen von Vergleuten vorgenommen Szells folgten, hat man sich in Wien in der Hoffnung gewiegt, die den Unternehmern von Armentières und Umgebung den Vorivand haben. Regierungspartei erhebe solche Forderungen überhaupt nicht, sondern der Furcht vor der Konkurrenz nahm, antworteten sie mit einer Der Verteidiger Rechtsanwalt Krüsem a nn- Krefeld stehe ganz auf der Grundlage des Ausgleichsgesetzes, das glatten Ablehnung, worin sie noch in perfider Weise auf die bebeantragt, zu fragen, ob denn nicht dem Bergassessor alle Verfügungen über die innere Organisation der unbeschränkten ginnende Abbröckelung des Streifs hinwiesen. Adams die Versesung, angedroht ist, für den Fall, daß er nicht Kompetenz der Krone zutveist. Das Programm, das nach einmonatiger In Wirklichkeit für Prieze( nationalliberal) agitiere. Der Staatsanwalt und Beratung herausgekommen ist, ist auch etwas ganz andres als es Spinnereien mit einem Teile ihres Personals wieder in Besind in den letzten Tagen ein paar Justizrat Boltz widersetzen sich der Stellung dieser Frage; diese sonst Programme sind: es stellt nämlich nicht Forderungen dar, die trieb gesetzt worden. Die betreffenden Spinner waren nämlich nur gehöre nicht hierhin; es handele sich nur um Bergzleute und um im Lauf der Entwicklung erfüllt werden sollen, sondern Verpflich aus Solidarität dem Streik beigetreten. Aber auch dieser kleine anwalt Krüsemann bemerkt: Im Artikel steht: So ist es seit tungen, zu denen sich die Krone vorweg bekannt hat. Es ist geradezu hörden nicht die Soldaten in den direkten Dienst Erfolg der Aushungerungstaktik wäre ausgeblieben, wenn die Belanger Zeit"; also muß ich auch betreffs der Vergangenheit nach ein Pakt zwischen Krone und Regierungspartei, und die sachlichen der Unternehmer gestellt hätten. Die Anwerbung von Streif weisen, und im Artikel heißt es:„ Die Verlegunger. sind wegen der Beanstandungen, welche die Krone durch den Grafen Tisza, den brechern geht nämlich unter der direkten Mithilfe von Soldaten vor Wahl geschehen." Das Gericht zieht sich zur Beratung zurück präsumtiven Ministerpräsidenten, erhebt, zeugen dafür, daß der Kaiser sich. Die Wertführer besuchen die einzelnen Spinner, um von ihnen und erklärt dann: Beschlossen wurde, vorerst von der Vernehmung sehr wohl weiß, von diesem Programm werde ihm kein Jota ge- eine Erklärung der Arbeitswilligkeit" zu erzwingen. Sodann führen des Adams abzusehen; dieser Fall ist nicht im Artikel herangezogen; schenkt werden und er werde, was die herrschende Partei von ihm sie eine Soldaten- Eskorte zu den Wohnungen der Arbeitswilligen" aber er tann zur Beleuchtung der Sachlage beitrogen. und diese werden unter militärischem Schutz" bis zur Fabrik ge= Ingenieur Wilding befundet, ein Steiger habe gesagt, es begehrt, bis auf den letzten Punkt leisten müſſen. leitet. Außerdem sind die paar in Betrieb gesetzten Spinnereien Stadt geDas Programm ist gestern in der in " " müssen wegen der Wah! Strafen eintreten, aber reicht offenkundig dat Parteifonferenz der Liberalen vorgelegt worden und gleichzeitig bat in weitem Umkreis militärisch umzingelt, so daß der Verkehr selbst es geschehen. Daß es ein Beamter war, ist mir: ficher. Dem erschienenen Obersteiger Lämmert wird vom Bergrat Hilger die Genehmigung, Zeugenaussagen 31 machen, verweigert. Auch weiteren zwölf Beamten wurde die Erlawonis, als Zeugen auszufagen, verweigert. zettel herausgenommen. " sperrt ist. Graf Tisza die Punkte bezeichnet, bei welchen die Krone die Abänderung verlangt. Das Programm bedeutet nicht weniger als die Begründung eines gesonderten ungarischen Heeres innerhalb der dringenden Depesche an den Ministerpräsidenten gegen die militäriDer socialistische Bürgermeister von Armentières hat in einer gemeinsamen Armee. Die Abzeichen der Armee sollen„ dualisiert" schen Provokationen protestiert und jede Verantwortung für die Zeuge Karl Lehmann sagt aus: Meirt Bruder hat dem Berg: werden, im Militär- Strafprozeß ist die ungarische Staatssprache Aufrechterhaltung der Ordnung abgelehnt, falls die empörenden boten Eisenbeis gejagt, ich hätte für das Centrum gestimmt; zwei zur Geltung zu bringen", die Entscheidungen über die gesetzlichen Maßnahmen nicht rückgängig gemacht werden. Auch die ministeriell Tage darauf bin ich im Lohne herabgesetzt worden. Gin andrer Bergmann sagt: Der Hilfssteiger Schmid hat mir allerlei über die Begünstigungen bei Erfüllung der Dienstpflicht sollen für Ungarn über die Vorgänge in einer Audienz bei Combes beschwert. Mit socialistischen Abgeordneten, Jaurès und Briand, haben sich Wahl gesagt; besonders: man soll den wählen, dessen Brot man ausschließlich" dem Honvedminiſterium übertragen werden; jämt- welchem Erfolg, ist bisher unbekannt. Nach den neuesten Meldungen igt, und er hat mit dem Finger gedroht; o weh, wenn es schlecht liche Behörden der„ ungarischen Truppen" haben mit ungarischen sind jedenfalls die arbeitenden Spinnereien noch immer militärisch geht bei der Wahl. Ich sagte: Dann gehe ich lieber gar nicht zur Behörden in ungarischer Sprache zu forrespondieren. Der ent- unzingelt. Wahl. Er sagte: Dann geht es Ihnen noch schlechter. scheidende Punkt ist aber die Konstituierung eines selbständigen Doch die Spinner bilden nur überhaupt einen geringen BruchNach der Wahl sagte er mir, ich hätte. Fuchs( Centrum) gewählt. ungarischen Offiziercorps, in welcher Hinsicht das Programm eine teil der Textilarbeiter in den Streiforten. Die Weber verharren Ich sagte, es sei geheime Wahl. Er sagte, ich weiß es doch ins Detail gehende Vorsorge entfaltet. Die in Destreich dienenden bisher einmütig im Kampfe. Gestern hat das Streikkomitee durch Sie bekommen keine Unterstützung. Sie sind bei der Wahl ungarischen Offiziere sind nach Ungarn zurückzurufen, und durch Vermittelung der Präfetten mündliche Unterhandlungen mit den beobachtet worden; Sie haben den liberalen Vertretern der Unternehmer vorgeschlagen und dabei vermittelnde Bettel in die Tasche gestedt und den Centrums- Magyarisierung der in Ungarn befindlichen Militär- Bildungs- Anträge in Aussicht gestellt. anſtalten soll die Zahl der ungarischen Offiziere ber= Die Unterstübungen beginnen etwas reichlicher zu Weitere Zeugen follen gefragt werden, ob es wahr ist, daß ein mehrt werden bis das Ziel erreicht ist: daß die fließen. Bisher sind etwa 5000 Fr. eingegangen. Unter den Steiger gesagt hat:" Alle, die Fuchs gewählt haben, werden große ungarischen Truppen" die freilich auch kroatische, slowakische, Streifenden werden Brotrationen im Verhältnis zur Größe Veränderungen erleben." Staatsantvalt und Justizrat Boltz wider deutsche, rumänische und ruthenische sind nur von ungarischen der Familie verteilt. Das Streiffomitee hat auch Volks. setzen sich der Vernehmung dieser Zeugen, weil diese Sache nicht Offizieren fommandiert sein werden. Von diesem Ergebnis bis zu füchen eingerichtet. Für den Anfang wurden 2000 Suppenin Frage stehe. Das Gericht beschließt, die Vernehmung dieser der Begründung einer ganz unabhängigen ungarischen Armee wird portionen unter den bedürftigsten Arbeitern und Arbeiterinnen Zeugen sei doch wichtig, um festzustellen, es ſei in der Grube die Drohung dann nur ein Schritt sein. Dieses ganze Prgramm hat verbreitet worden, daß wegen Ab= Spanien. stimmung Maßregelungen stattfinden. nur zwei nebensächliche Punkte Das Gericht beschloß die Krone angenommen ferner, den Bergaffeffor Adams zu bernehmen, obgleich bemängelt sie: Nämlich, daß die in Ungarn befindlichen Offiziersim Artikel nur von der Maßregelung von Bergleuten geredet wird; Bildungsanstalten„ thunlichst unter Leitung von ungarischen dem Generalkapitän und den Grubenbesizern stattgehabten Bes wenn Adams gemaßregelt worden sei, so sei dies für das Strafras Offizieren stehen sollen" und daß nach einer angemessenen lleber- prechungen erklärten lettere sich bereit, die ausständigen Arbeiter wichtig. Der Staatsanwalt beantragt bei Bernehmung des Adams gangsfrist die Kenntnis der ungarischen Sprache für jeden ungari Die Arbeiter scheinen jedoch nicht geneigt zu sein, auf diesen Vorschlag wieder einzustellen und ihren Forderungen Rechnung zu tragen. die Deffentlichkeit auszuschließen, weil die Staats- schen Staatsbürger( also auch für die nichtmagharischen Nationen) einzugehen, ihre Vertreter erklärten vielmehr, daß sie vorerst eine ordmmg gefährdet werden könne. Die Anwalte widersetzen sich; der eine obligatorische Grundbedingung für die Ernennung zum Versammlung abhalten wollten, um ihre Genossen zu befragen. Staat habe ein Interesse daran, daß, falls möglich, die unwahrheit Offizier sei". Die geringe Bedeutung dieser Wünsche die infolge Das vorgefundene Dynamit ließ die Behörde ins Meer werfer der Gerüchte über die Maßregelung von Adams öffentlich bezeugt bes Kommentare, das Tisza den verlangten Abänderungen gab, Der Ausstand dauert fort. werde. Das Gericht beschließt die Ausschließung der Deffentlichteit. Die Beweisaufnahme ist Freitagabend geschlossen. Sonnabend beginnen die Plaidoyers. Druckfehler- Berichtigung. In unsrem gestrigen Leitartikel muß es heißen: Seite 1, Spalte 1, Zeile 6 von unten: soweit sie nicht vom Kreise 2c. unterhalten werden" statt weil 2c.". Seite 2, Spalte 1, Zeile 5 von oben: Die Konservativen stimmten geschlossen dagegen" statt„ dafür", wie es auch das Folgende ergiebt. Die China- Wahrheit. noch unbeträchtlicher wird beweist, wie gesagt, daß sich die Krone deffen bewußt ist, daß hier nicht bloß versprochen wird, sondern gehalten werden muß. darin verteilt. Bilbao, 31. Ottober.( Bureau Herold.) Infolge der zwischen England. Im Gegensatz zum TradesUnions- Kongreß von Leicester beschloß der Kongreß der freien" Arbeiter, der Einladung der königlichen Stommission über Gewerkschaftswesen zu folgen und die Schädlichkeit des Trades- Unionismus zu beweisen. zu haben, daß es mit den Gelben doch faul ist. Der Kongreß der freien" Arbeiter. Noch interessanter als der sachliche Teil des Programms ist die Zusammentreffen, daß der Londoner Kongreß der gelverkschaftsfeindLondon, 29. Oftober.( Eig. Ber.) Es ist wohl ein merkwürdiges Art, wie darin der berühmte Armeebefehl von Chlopy beantwortet lichen Arbeiter Englands und der Frankfurter Kongreß der gelben wird. Nach der ungarischen Verfassung wird alles dasjenige, was Gewerkvereine Deutschlands an denselben Tagen abgehalten wurden. auf die einheitliche Leitung, Führung und innere Organisation der Der Sekretär Collison verlas den Jahresbericht, in dem erzählt gesamten Armee Bezug hat, als der Verfügung Seiner Majestät wird, daß die Vereinigung der Nichtgelvertschaftler in den letzten zustehend erkannt" was zwar nicht so schroff klingt wie die fast Jahren den Unternehmern große Dienste geleistet hat. Der Ruf der drohende Stelle der öftreichischen Verfassung( Die Anordnungen... Bereinigung sei so groß, daß das Sekretariat von amerikanischen und Unser Parteigenoffe Kunert steht unter der Anklage, die Teil- stehen ausschließlich dem Kaiser zu"), aber doch dasselbe füdafrikanischen Unternehmern ersucht wurde, Organisatoren nach den nehmer des im Jahre 1900/1901 nach China entsandten Expeditions- Der damit begründete militärische Absolutismus hat linions zu wirken. Die Vereinigung gähle 400 000 Mitglieder. Vereinigten Staaten und Transvaal zu schicken, um gegen die Tradesfagt. corps beleidigt zu haben. Während in früheren Prozessen ähnlicher Art durch die Gerichte verhindert wurde, die Vorkommnisse zwei Ursachen: einesteils foll der Krone das Recht Der Präsident Chandler beklagte es, daß die Trades- Unions noch Verfügung in während des chinesischen Feldzuges wirklich aufzuklären, giebt der in Dingen überlassen werden, die in immer auf ihrem Kampfesstandpunkt beharrten, und es ablehnten, der Prozeß gegen Kunert hierzu die erwünschte Gelegen- Monarchien immer als Majestätsrechte erachtet werden( Saiser- eine weitherzige und anziehende" Taktik anzunehmen. Die Tradesheit. Unser Genosse Kunert war bereits in dem Gerichts- liches heer und nicht Parlamentsheer!") und andern- Unions feien tyrannisch, huldigten der Gleichmacherei und der Faul= termin am 23. d. M. in Halle in der Lage, eine größere teils vertritt hier das„ Herrscherrecht" des gemeinsamen Monarchen heit. Das Taff- Vale- Urteil sei eine nottvendige und heilsame Lettion Zahl von Zeugen und Zeugnissen vorzuführen, durch welche er den die sonst unerläßliche Vereinbarung zwischen Destreich und Ungarn- gewesen. getvesen. Anstatt der Konflikte zwischen Stapital und Arbeit folle Wahrheitsbeweis für ſeine Behauptungen erbringen kann, der Termin welche herbeizuführen jedesmal die allergrößten Schwierigkeiten bieten das System der Gewinnbeteiligung treten. Der Kongres nahm wurde jedoch vertagt, um dem Angeschuldigten die Möglichkeit zu würde. Die lebertragung des Verfügungsrechtes an die Krone war Aufrechterhaltung der forporativen Haftbarkeit der Gewerkschaften Resolutionen an, die eine Verschärfung des Picketing- Geſches und der geben, feinen Zeugenbeweis zu erweitern und zu vervollkommnen. Da mithin das Gericht anscheinend, ebenso wie Kunert und unire also beim Abschluß des Ausgleichs ein bewußter Aft. Darauf bezog verlangen, denn nur dadurch fönnten die Arbeitswilligen und die Bartei, eine sehr weitgehende Aufklärung über die chinesischen Vor- sich nun der Armeebefehl mit den schmetternden Worten, daß ich britische Industrie geschützt werden. kommnisse wünscht, so ist es dringend nötig, daß jeder, nie der Rechte und Befugnisse mich begebe, welche dem obersten der in stande ist, an dieser Aufgabe mitzuwirken, sich zur Kriegsherrn verbürgt sind". Verfügung stellt. Es gilt, die volle Wahrheit festzustellen und, so- Darauf antwortet nun das Programm: fern die Kriegsführung in China als eine fulturwidrige erwiesen „ Der in Bezug auf die Kommando- und Dienstsprache der wird, durch die Feststellung der Wahrheit für alle Zukunft der Armee bestehende Zustand wird auf Grund der im Jahre 1867 an- Zu bemerken ist noch, daß die englische Presse von den VerWiederholung an Schändlichkeiten, welche die deutsche Kultur ent- erkannten konstitutionellen Herrscherrechte Sr. Majestät aufrecht- handlungen dieses Stongresses fast keine Notiz genommen hat. In würdigen, vorzubeugen. Kunert hat deshalb den Wunsch, daß man ihm in der Sammlung des weiteren Beweismaterials nach Möglich erhalten. Die politische Verantwortung der Regierung früheren Jahren war dies anders. Jekt scheint man sich überzeugt feit behilflich sein möge. In Betracht kämen: erstreckt sich wie auf jede Handlung der Krone auch 1. Eidliche Beugenaussagen von ehemaligen Mitgliedern des oft hierauf, und der gesetzmäßige Einfluß des Reichstags liegt Gine englische Gewerkschaftsstimme über den Dresdener Parteitag. asiatischen Expeditionscorps über Zerstörungen, Plündewie hinsichtlich eines jeden konstitutionellen Rechtes auch diesrungen oder Schändungen durch deutsche Soldaten. bezüglich vor. Diesen Zustand kann die Gesetzgebung In dem soeben ausgegebenen 17. Vierteljahrsbericht des allKrone Die Zeugen müssen eigne Wahrnehmungen zu bekunden vermögen und Reichstag- gemeinschaftlich abändern." Das heißt nicht weniger, als die deutsche Socialdemokratie und den Dresdener Parteitag. gemeinen Verbandes der Trades- Unions findet sich auch ein Artikel über und militärisch unabhängig sein. Genaue Adressen solcher Zeugen daß aus den„ Majestätsrechten" die simple Thatsache wird, daß der wird n. a. gefagt: Auf dem Parteitag in Dresden wurde auch find deshalb wichtig. 2. Briefe von Chinatriegern, welche Angaben über die an- Reichstag nicht allmächtig ist, sondern an die Zustimmung der Krone über die Tattik debattiert. Die Frage war, ob es an der Zeit wäre, gedeuteten Vorkommnisse enthalten. Es können jedoch solche Briefe gebunden; das unbeschränkte, absolute Recht der Krone wandelt sich den Gegensatz zur bestehenden Ordnung abzufchwächen und eine fon= nur gebraucht werden, wenn Name und jetzige Adresse des Schreibers in die... Gleichberechtigung mit dem Parlament. Daß sich der struktive Politik aufzunehmen. Die Frage wurde mit großer Hitze beigefügt werden kann. Der Name fann genannt werden, wenn er Kaiser unter das kaudinische Joch dieser Abschwörung seines Ge- besprochen denn auf den Parteitagen der deutschen Socialdemokratie bei Veröffentlichung des Briefes bereits mit veröffentlicht wurde, lübdes nicht begeben mag, ist also nicht weiter erstaunlich; aber be- wird schonungslos diskutiert und es zeigte sich deutlich, daß man oder wenn der Briefschreiber mit der Nemmung seines Namens vor fonders träftig ist die Gegenwehr nicht ausgefallen. Die Ab- allgemein der Ansicht war, daß es verfrüht wäre, die bisherige Tattit Gericht einverstanden ist. änderung, die Graf Tisza anstrebt, lautet wörtlich:" Die Partei zunehmen, aber sie sei nicht willig, in ihrer Forderung nach einer vollaufzugeben. Die Partei sei ftets bereit, Konzessionen entgegen3. Korrespondenz der Kriegsberichterstatter hält ihren Standpunkt aufrecht, daß Seine Majestät das Recht habe, ständigen socialistischen Umgestaltung der Gesellschaft auch nur ein des In- und Auslandes über die Chinacampagne von 1900/1901. Die Kommando- und Dienstsprache des einen ergänzenden Jota nachzugeben. Dies scheint im großen ganger ein weiser Ente Präcise Angaben hierzu und ausreichende Adressen sind sehr wichtig. Teil der gesamten Armee bildenden ungarischen Heeres auf Grund schluß zu sein. Denn in Deutschland herrscht die Reaktion, die jede Kunert wird außerdem Gutachten von China- Sachverständigen über den Feldzug vorlegen. Auch hier wäre ihm seiner anerkannten verfassungsmäßigen Majestäts- Milderung der socialistischen Tattit als ein Eingeständnis der Schwäche zur Vervollständigung seines Materials die Angabe genauer Adressen rechte zu bestimmen." der Socialdemokratie betrachten würde. Das Ergebnis einer solchen bon China- Kennern erwünscht. Was nun die augenblickliche Situation in Budapest betrifft, so taktischen Milderung wäre nur eine Stärkung der Realtion. Schließlich wird die Herbeiziehung der Strafatten des wäre Graf Tisza allein nicht im stande, die Partei zu der Auf- darf deshalb annehmen, daß die deutsche Arbeiterklasse vorläufig ehemaligen ostasiatischen Expeditionscorps beantragt werden. Auch faftung der Krone zu belehren. Geſtern ist ihm ein Helfer in Herrn ziehen werde. Allein die deutschen Arbeiter sind ausdauernd und gar feinen oder nur geringen Nutzen von den socialistischen Siegen hier wären von großem Werte Mitteilungen darüber, daß und gegen v. Szell, dem allezeit Getreuen, erstanden und sein Argument, man geduldig und haben die Fähigkeit, an Idealen festzuhalten. Obwohl welche Personen( genaue jetzige Adresse) Urteile in der angedeuteten müsse erwägen, ob es nützlich sei, auf das zu verzichten, was man die nächsten Jahre wenig Fortschritt in Deutschland zeigen werden, so Richtung gefällt wurden. Zweddienliche, aber nur ganz präcise Mitteilungen dieser Art erreichen kann, wenn man nicht alles erhält, was man haben wird die Partei nichts an Ruf und Unterſtüßung verlieren. erbittet sich Kunert unter seiner persönlichen Adresse nach Berlin, möchte, wird zweifellos die Partei zur Annahme der von der gesehen von dem festen Glauben der Arbeiter an den socialistischen Lindenstraße 69. Größte Beschleunigung ist erforderlich. Die Preise Krone gewünschten Abänderungen bestimmen. Dagegen hat Graf Gedanken, fühlen sie auch, daß die Socialdemokratie die einzige wird um Abdruck ersucht, und zwar nicht nur die deutsche, Apponyi, der Präsident des Abgeordnetenhauses und un- Partei ist, die die Arbeiter achtet. Man berichtet, der Kaiser hätte sondern auch die Auslandspresse, insbesondere die französische, garischte" der maßgebenden Bolitiker, feine Opposition bereits gestern gesagt, er wäre bereit, dem Volte viele Dinge zu gewähren, nur nicht englische, amerikanische, italienische und ö stangekündigt. Man hält dafür, daß er mit seinen engeren Anhängern fratie ist nicht nur dem Kaiser eigen. Es ist mit geringen Ausnahmen das Recht, sich schlecht zu regieren. Dieses Mißtrauen zur Demoreichische. aus der Partei austreten wird Die Deffentlichkeit hat ein erhebliches Interesse an der Auf- allzu sehr schwächen, aber moralisch sehr schädigen wird. Immerhin So kommt es, daß die Massen, die nach größeren politischen Rechten was sie zwar numerisch nicht die herrschende Note in der Gedankenwelt der bürgerlichen Politiker. Klärung über die Vorgänge in China und deshalb darf auch die lann die Prophezeiung gewagt werden, daß Graf Tisza die Dinge streben, sich mehr und mehr derjenigen Partei zuwenden, die für die Mitwirkung der Deffentlichkeit erwartet werden. allmählich ins Geleise bringen wird. Allerdings: von den Tiraden demokratische Idee kämpft, und erwarten keine großen Reformen, ob Chlopy wird dabei nicht viel übrig bleiben. so lange diese Idee nicht eine klare Mehrheit hinter sich hat. Mittlerweile erhalten die Arbeiter eine wertvolle Erziehung durch die Tätigkeit der Partei. Die Verbreitung der Parteilitteratur, die Aus Wien wird uns vom 29. Oktober geschrieben: Endlich ist Agitation und die Organisation werden ununterbrochen fortgesett bas große Geheimnis, das seit einem Monat über den Beratungen welches mit einer so wuchtigen Mehrheit den Kernpunkt der Arbeiter fie sie erlangen. Paris, 29. Oktober.( Eig. Ber.) Seit dem Referendum, und bilden die Massen heran, die Macht gebrauchen zu können, sobald Für Demagogie ist in der deutschen Partei kein des von der Regierungspartei eingefeßten Neuneransschusses lagerte, offenbart hat, sind nun zehn Tage verflossen, ohne daß die Unter- Plaß da. Wer dort Arbeiterführer werden will, muß Bildung und gelüftet worden. Der Ausschuß ist bekanntlich zu dem Zwed ein- nehmer über ihre früheren prozenhaften Bedingungen hinausgegangen Fähigkeiten haben. Dies zeigt sich bei der Auswahl ihrer Reichstags= gefegt worden, ein Militärprogramm auszuarbeiten wären. Sie scheinen es auf die Aushungerung der Streifenden kandidaten. Die Partei ist im Parlament allen Gegnern Ausland. Majestätsrecht und Parlamentsrecht. Frankreich. Vom Streik in Armentières. Ab= gewachsen. Tüchtig geleitet, glänzend organisiert und immer mehr Donnersmart, dessen einziges Verdienst auch für das Centrum| dieser fogenannte„ Hofraum" von acht großen Häusern bestellt fei ausgebildet, ist die deutsche Socialdemokratie die Hoffnung Deutsch- bisher darin besteht, daß sein Vater einmal Centrums- Abgeordneter fogar der Polizeiinspektor von Kattowitz wohnt in einem dieser war, erforen. Die Polen der gemäßigten„ Katolit"-Gruppe sind Häuser! und sich als eine breite Straße mit Fußgänger- und lands." 7 Millionen Gulden. Niederlande. Landtagswahl. Eine Landtagswahl- Agitationstone am Niederrhein unternahm, wie uns aus Elberfeld berichtet wird, in der Zeit vom 17. bis 28. Oktober der Genosse Paul Hirsch Charlottenburg. Abgesehen von Elberfeld- Barmen, wo sich schon 1898 die Partei mit einem Achtungserfolg an der Wahl beteiligte, herrscht unter den Parteigenossen Rheinland- Westfalens teine besondere Neigung für die Wahlbeteiligung. Der Druck des Kapitals ist in einer Gegend, in der die ärgsten Scharfmacher ihr Wesen treiben, zu arg, als daß die Begeisterung für die öffentliche und mit so viel sonstigen Schwierig teiten verbundene Wahl besonders groß sein könnte. Das trifft hauptsächlich auf Essen zu. Um dem Beschlusse des Parteitages Geltung zu verschaffen, beschlossen aber auch hier die Genossen Wahlbeteiligung. 4 " darüber wütend; sie hätten sich Letocha am Ende gefallen lassen, Wagenverkehr darstelle, deren Bürgersteig vor allen acht nebeneinander wenn das Centrum neben ihn den in Beuthen- Kattowitz gegen stehenden Häusern gut gepflastert sei, wie auch die Hausbefizer von Militärische Forderungen. In der Kammer legte der Kriegs- Dr. Winter gewählten Reichstags- Abgeordneten Krolit, einen unter der Stadt zu allen Kosten herangezogen seien. Allerdings sei die minister einen Gefeßentwurf vor, welcher für das Jahr 1903 eine Centrumsflagge segelnden Nationalpolen aufgestellt hätte. Jetzt be- Beleuchtung noch unzureichend, doch würde gegebenenfalls für aus außerordentliche Forderung von 425 400 Gulden für die Anschaffung fämpfen die mittlerweile geeinigten" beiden Polengruppen beide reichende Beleuchtung seitens der Lokalinhaber gesorgt werden und vou Schnellfeuer- Feldartillerie- Material enthält. In der Begründung Centrumskandidaten heftig, stellten aber teine Gegenkandidaten auf, sei im übrigen die von der Kattowißer Polizei verhinderte Verdieser Forderung wird ausgeführt, daß man nach den stattgehabten Ber- sondern fordern von den polnischen Wählern strikte Wahlenthaltung. Sammlung gar nicht für die Abendstunden, sondern für Sonntags fuchen zu der Ueberzeugung gelangt sei, daß das Kruppsche 7,5 Centi- Auf der andern Seite sind auch die nichtpolnischen Gegner des vormittag elf Uhr angemeldet gewesen. meter Rohrrücklauf- Feldgeschüß entschieden den Vorzug verdiene( in Centrums im Kreise Beuthen- Kattowiz, Liberale und Konservative, Der Regierungspräsident von Oppeln wies die Beschwerde zurück. Konkurrenz waren Geschüße von Krupp, Creuzot und Ehrhardt) diesmal nicht geneigt, dem Centrum das Feld ohne Kampf zu über- Er entwarf dabei in seiner Antwort auf die Beschwerde der Gewerkund sich in jeder Hinsicht zur Einführung empfehle. laffen. Die Liberalen, besonders die in den Städten Beuthen, schaft ein düsteres Bild von den Zuständen in jener Straße. Es Das gesamte erforderliche Material soll Geschüße Nattowig und Königshütte zahlreicher vorhandenen und meist heißt in dem Bescheid:" Dieser Geländeteil, welcher zur Zeit als und 608 Munitionswagen umfassen. Von letteren sollen 200 in den steuerkräftigen jüdischen Geschäftsleute, wollten mit den Hofraum zur Aufstellung von Wagen und Wirtschaftsgegenständen eignen Werkstätten aus dem vorhandenen noch brauchbarem Material fonservativen Großindustriellen zusammengehen, wenn diese benutzt wird(!) und infolge des Mangels einer ordnungsmäßigen Hergestellt werden. Ferner kommt hinzu die Munition und noch neben einem konservativen auch einen liberalen Kandidaten nomi- Entwässerung einen Sammelpunkt für die nur langsam in den Erdeinige Fahrzeuge mit Zubehör, bei deren Beschaffung jedenfalls die nierten. Das ist in einer gemeinsamen Versammlung aber von den boden versichernden Tagewässer bildet, dient als einziger Zugang zu heimische Industrie so viel wie möglich berücksichtigt werden soll. Konservativen abgelehnt, worauf die Liberalen den Saal verließen, dem Gallinetschen. Hause, da nach der dem Friedrichsplatz( Marktplatz) Der für dieses Jahr schon geforderte Betrag von 425 400 Gulden soll während die Konservativen dann zwei echte Vertreter der Groß- abgewandten Seite zu der Ausgang durch eine 1% Meter hohe hauptsächlich zur Anschaffung einer vollständigen lebungsbatterie für industrie, den Generaldirektor der Vereinigten Königs- und Laura- Steinmauer gesperrt ist. Bildet dieser eine sogenannte Gadgaffe den Schießplatz Oldebrock dienen. Für die folgenden Jahre follen hütte", Bergrat Junghann Berlin und den Generalsekretär des bildende Zugang an und für sich schon eine Gefahr für die öffentliche gefordert werden: Für 1904 3 355 600 Gulden; für 1905 Oberschlesischen berg- und hüttenmännischen Vereins, Dr. Bolt, Sicherheit der Anwohner( der arme Kattowißer Bolizeiinspektor! Der 2 886 500 Gulden; für 1906 335 500 Gulden, also insgesamt rund aufstellten. Während die Liberalen in Kattowitz, Königshütte und Berichterstatter.) und Passanten, so wird diese Gefahr noch dadurch Beuthen noch beraten, was nun zu thun, haben die Liberalen in erheblich gesteigert, wenn eines der in dieser Sackgasse gelegenen Myslowitz sich mit dem sanften Fußtritt der Konservativen abgefunden. Häuser zu öffentlichen Versammlungen benutzt wird." Die Kattowizer Sie erklären in einem Aufruf, daß sie ohne sich für bestimmte Kandidaten Polizeibehörde, so heißt es weiter, habe mit Untersagung der Verfest zu binden, zunächst beabsichtigen" für die beiden konser- fammlung nur im allgemeinen Sicherheitsinteresse" gehandelt. Auf vativen Kandidaten zu stimmen. Zunächſt" später, vielleicht die in der Beschwerde aufgestellte Behauptung, ein Stattowizer( nicht in einem zweiten Wahlgang, können diese Liberalen dann ja mit Namen genannter) Polizeibeamter habe dem Besizer des Hauses, auch ebenso gut für die Centrumskandidaten eintreten, ohne ihren in welchem sich das Rolal befindet, gesagt, daß, wenn es andre Liberalismus irgendwie zu beschädigen. Leute gewesen, das Lokal unbeanstandet freigegeben Die socialdemokratische Partei wird bei der Landtagswahl im worden wäre", erklärte der Herr Regierungspräsident, der PolizeiIndustriebezirk Stimmenthaltung üben. Für die polnische Sonder- inspektor Weinhardt bestreite, derartige Aeußerungen gethan zu haben. organisation hat das deren Organ, die„ Gazeta Robotnicza", für Auf die alsdann beint Oberpräsidenten von Schlesien eingelegte die deutschen Socialdemokraten die„ Breslauer Volkswacht" schon Beschwerde ist nunmehr, nach fiebenmonatlicher Pause, die Antwort erklärt. Die große wirtschaftliche Abhängigkeit der oberschlesischen erfolgt, dahin, daß die Maßnahme der Kattowizer Polizei vom OberArbeiter, wie der Mangel jeglicher politischer Organisation zwingen präsidenten nicht als völlig gerechtfertigt angesehen zu diesem Verhalten. werde. Da die Versammlung um 11 Uhr vormittags stattfinden sollte, Im Wahlkreise Pleß Rybnik hat das Centrum sowohl das hätte sie, falls nur eine beschränkte Anzahl von Personen daran teilvom hakatistischen Patriotischen Verein" wie von den Großpolen nahmen, zugelassen werden können. Die PolizeiberVon den 15 Wahlkreisen des Agitationsbezirks kommen für angebotene Kompromiß abgelehnt und drei eigne Kandidaten auf waltung in Stattowitz ist entsprechend verständigt." Der Oberpräsident die Wahlbeteiligung se ch 3 in Betracht: Elberfeld- Barmen, gestellt. Die Polen haben darauf ebenfalls eigne Kandidaten erwählt will, wie es in dem Bescheide weiter heißt, aber nicht ganz allgemein Lennep Remscheid- Solingen, Mettmann, Düssel- und zwar, nach der vorher vollzogenen Einigung beider Gruppen, die Zulassung öffentlicher Versammlungen in jenem Lofal anerkennen, dorf, Essen Duisburg Mülheim Oberhausen zwei polnische Landwirte von der„ Katolik"-Seite und als dritten den da die Thüren nicht mit Notbeleuchtung versehen und die Bureauund Hagen- Schwelm. Die Agitation ist in diesen Kreisen radikal- polnischen Redakteur Kowalezit, der schon bei den Reichstagsräume( im Lokal befindet sich auch das Arbeitersekretariat) von den lebhaft aufgenommen. Genosse Hirsch sprach in Tönisheide( Mett- wahlen den Kreis Pleß- Rybnik beinahe erobert hätte. Wie es mit Versammlungsräumen nicht mit geeigneten Trennungsvorrichtungen mann), Mülheim( Ruhr), Elberfeld, Duisburg, Oberhausen, Remscheid, der polnischen Einigkeit“ aussieht, geht daraus hervor, daß der versehen seien.( Beides war von der Polizeibehörde überhaupt nicht Barmen, Solingen und Essen. Für Essen waren drei Versamm gemäßigte Statolit" eine dem Centrumskandidaten geneigte, dem moniert worden.) Auch der mangelhafte Bustand der Rathausstraße lungen anberaumt, von denen aber die eine wegen zu schwachen radikal- polnischen Kandidaten aber sehr abgeneigte Haltung beobachtet. ergebe dann Bedenken, wenn die Versammlungen nicht bei voller Besuchs nicht stattfinden konnte. Es kam hier ein Stadtteil in Be- Immerhin sind in diesem Kreise die Centrumsmandate sehr gefährdet, Tageshelle stattfinden, wenn der Verkehr durch Wagen gehemmt fei tracht, in welchem fast nur Arbeiter und Angestellte von da auch der„ Patriotische Verein" nach seinem Abfall beim Centrum oder eine große Anzahl Personen die Versammlung besuche. Die Krups wohnen. Bedenkt man, daß zur Reichstagswahl im Wahl- eigne Kandidaten aufstellte und zwar den Landrat des Kreises Plek Polizei habe in jedem einzelnen Falle zu prüfen, ob im öffentlichen freise Essen 90 meist überfüllte Versammlungen abgehalten wurden, Herrn v. Heyling und zwei größere Landwirte mit den etwas Sicherheitsintereffe eine öffentliche Versammlung zugelassen werden so haben wir hier so recht einen Beweis, wie die Abhängigkeit der humoristisch wirkenden Namen Schulze und Müller. Arbeiter diese bei öffentlichen Wahlen beeinflußt. Andrerseits Im Wahlkreise Kreuzburg fam dagegen wieder ein KomDie Kattowißer Gewerkschaften werden diesen Bescheid, der die muß gesagt werden, daß die Versammlungsteilnehmer ganz bei promiß zwischen Centrum und Konfervativen zu stande, dem zufolge Abhaltung von Versammlungen wiederum fast ganz von dem Willen der Sache sind. Man sieht ordentlich, wie mit dem Verlaufe des von ersterem wieder Graf Ballestrem( ostau), von den letzteren der dortigen Polizeibehörde abhängig macht, durch die Klage beim Vortrages das Interesse für die Sache wächst. Allerdings verfügt Kammerherr v. Prittwiß aufgestellt wurde. Eine Vertrauens- Oberverwaltungsgericht anfechten. Inzwischen aber werden die GeGenosse Hirsch auch über ein reiches Arsenal von interessantem männer- Versammlung von" Nicht- Centrumsanhängern" hat sich wertschaften wohl versuchen, ihre Versammlungen bei voller TagesMaterial über den preußischen Landtag. neuerdings aber gegen das Bündnis mit dem Centrum erklärt und helle abzuhalten, um so ihre Mitglieder vor den großen Gefahren proklamiert Wahlenthaltung. Den im Wahlkreise Gleiwit wieder aufgestellten Centrums- au bewahren, die ihrer in der Rathausstraße in Stattowik harren. Abgeordneten Dr. Heisig bekämpfen die Polen heftig, ohne ihm jedoch bis jetzt einen Gegner gegenüber gestellt zu haben. Das haben jedoch die Konservativen gethan, die den auch bei der Reichstagswahl gegen den Grafen Ballestrem kandidierenden Landgerichtsdirektor Schrader in Gleiwitz aufstellten. 3 D = Eine heitere Episode gab es in Tönisheide. Wohl in dem stolzen Bewußtsein, daß die Nationalliberalen, die bei der Reichstagswahl hier nichts bedeuten, bei der Dreitlassenwahl als„ Sieger" aus der Wahl hervorgehen werden, hatten sich die Anhänger derselben ziemlich zahlreich in der Versammlung eingefunden, darunter der Bürgermeister und ein Gendarm in Uniform. Ihr Wortführer war ein Fabrikant. Es wirkte höchst belustigend, wie bei der Bureauwahl der uniformierte Gendarm gegen unfre Genossen stimmte. M 0 könne. Theater. Hauptmanns Schauspiel Rose Bernd" hatte gestern bei der Erstaufführung im Deutschen Theater einen starken Erfolg. Ein heftiges Zerwürfnis ist gelegentlich der Kandidatenaufstellung Beim ersten Att verhielt das Publikum sich abwartend, gleich im Wahlkreise Reisse Grotttau innerhalb der dortigen der zweite schlug durch und nun nach jedem Fallen des Vors Mit besonderem Interesse kann man dem Ausfall der Wahl in Centrumspartei entstanden. Das Kreis- Wahlkomitee hatte nur einen hanges wurde wieder und wieder der Dichter gerufen. Mit dem Hagen- Schwelm entgegensehen. Bei der Wahl 1893 fiegten der beiden bisherigen Landtags- Abgeordneten, den Gutsbesitzer neuen Stüde hat sich Hauptmann nach seinem„ Armen Heinrich" hier die Nationalliberalen über die Freijinnigen mit, wenn wir nicht u brich, wieder aufgestellt, für den andren, den Gutsbefizer wieder dem naturalistischen Genre zugewandt. Es erinnert in irren, drei Stimmen Mehrheit. 1898 fanden die Freifinnigen zum Slein, aber einen sehr streitbaren Geistlichen, den Pfarrer Stoll Teil socialdemokratische Hilfe und Eugen Richter und( Polnischwette) erloren. Damit aber waren viele bäuerliche Wähler manchem an den Fuhrmann Henschel". Die Handlung spielt in Reinhard Schmidt siegten mit ziemlicher Mehrheit. Diesmal nicht einverstanden und beschlossen, an ihrem bisherigen Abgeordneten einem schlesischen Landort. Rose ist eine einfache Bauerntochter, eine gehen natürlich unsre Genossen selbständig vor, und es ist starte Selein festzuhalten. Ein Pfarrer, so hieß es in der sehr erbitterten arglos vertrauende, liebenswürdige Natur, die in blinder Angst, Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß der freisinnige Sieg von den Versammlung, hätte doch wohl andres zu thun, als immer nach um einen Fehltritt zu verdecken, sich einem elenden schmutzigen Socialdemokraten abhängig sein wird. Bei der Haltung Richters Berlin zu fahren. So hat der Kreis Neisse- Grotttau also zwei Patron, der ihr Geheimnis zu verraten droht, hingiebt und nun haltdürfte aber die freifinnige Partei die Hilfe unsrer Genossen nicht fonkurrierende Centrums- Kandidaten, doch wird er sich das Ver- los in immer größeres Elend, immer tiefere Schuld sich verstrickt. gnügen leisten können, da andre Parteien in dieser schwarzen Hoch- Vergebens, daß sich gute Menschen um sie bemühen. Sie ward burg feine Bedeutung haben. zur Meineidigen, zur Kindesmörderin. Ergreifend und mit tiefem menschlichen Mitgefühl hat Hauptmann dies in seiner Gewöhnlichkeit um so furchtbarere Schicksal dargestellt. Die Aufführung, in der die ersten Kräfte des Deutschen Theaters und als Gast Frau Paula Conrad wirkten, war glänzend, ganz den guten alten Traditionen des Deutschen Theaters entsprechend. finden. " Kontroll Versammlungen am Wahltag. Auch aus dem Dst Sternberger Kreise kommt die Mitteilung, daß in einer größeren Anzahl von Ortschaften des Kreises militärische Kontroll- Versamm lungen auf den 12. November angesetzt sind. Es iſt dringend erforderlich, daß die Militärbehörde den Bezirkskommandos, die anscheinend von der Thatsache des Wahltages nichts wissen, Belehrung giebt und Abhilfe schafft. Partei- Nachrichten. Der Kampf um ein oberschlesisches Versammlungslokal. Letzte Nachrichten und Depefchen. Studenten- Demonstrationen. Freifinnig- landrätliche Wahlstunden. Die freifinnige Stadtverordneten- Bersammlung Königsbergs hat in ihrer legten Sigung mit allen gegen die vier Stimmen unsrer Vertreter den höchst bescheidenen Antrag der letzteren abgelehnt, den Magiftrat zu ersuchen, den Beginn der Urwahl statt auf 1 Uhr erst auf 2 Uhr anzusetzen. Die freisinnigen Stadtväter wetteiferten miteinander, wer die größte Verständnislosigkeit gegenüber Arbeiterverhältnissen an den Zag legen könne. Bemerkenswert war die Aeußerung des Herrn Pelz:„ Es sei auch nicht so schlimm, wenn hier und da einer zum Wahlakt ein paar Minuten zu spät komme." Der Bericht der freisinnigen Hartungschen Zeitung" vermerkt hier: Bu stimmung. Selbstverständlich ist das eine höchst thörichte Bemerkung. Budapest, 31. Oktober.( W. T. B.) 400 Universitätshörer Kommt ein erheblicher Teil der Wähler zu spät- und jeder einzelne versammelten sich heute abend vor dem Universitätsgebäude, um gegen denkt nur allzu leicht, daß gerade er ein wenig zu spät fonimen die Abgeordneten der früheren Nationalpartei zu demonstrieren. Nach dürfe, so muß, weil alle Anwesenden abgestimmt haben, die Wahl- Seit langen Monaten kämpfen die gewerkschaftlich organisierten dreimaliger vergeblicher Aufforderung der Polizei, sich zu entfernen, handlung geschlossen werden und die Verspäteten, die auf den Not- Arbeiter in Kattowi( Oberschlesien) mit der dortigen Polizei wurden 20 Studenten von der Polizei festgestellt. Die Studenten behelf der nachträglichen Stimmabgabe rechneten, haben das Nach einen harinädigen Kampf um ihr Versammlungslokal. Die Sache gingen darauf auseinander und sammelten sich wieder in der Kossuthsehen. Der Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen, daß ist für oberschlesische Zustände so charakteristisch, daß sie wohl eine gaffe beim Magnatentafino. Drei Führer forderten die Studenten manchem Liberalen eine derartige Ablürzung der Wahlhandlung etwas eingehendere Darstellung verdient. Die Kattowizer Gewerk- auf, zusammenzubleiben und vor dem Hause des liberalen Klubs zu in der dritten Abteilung willkommen wäre. Um so mehr ist es schaften haben seit November b. Js. mit Hilfe der Generalfommission demonstrieren. Als die Polizei die drei Führer verhaftete, Pflicht aller socialdemokratischen Wähler, pünkt der Gewerkschaften Deutschlands ein hübsches, für die gegenwärtigen lärmten und pfiffen die Studenten und versuchten, ihre Führer zu Tich zur festgesezten Stunde zu erscheinen. Interessant Verhältnisse durchaus genügendes Versammlungslokal, mit mehreren befreien. Dabei wurden gegen die Polizisten Steine geschleudert, war auch die Mitteilung, daß der Landrat des Landkreises auf für fleinere Sibungen bestimmte Nebenräume gemietet. Das Lokal worauf diese blant zogen und 15 Studenten feststellten. des Genossen Braun Antrag die Wahlstunde für die Vororte von befindet sich in einem prächtigen neugebauten Hause, das als letztes 11 Uhr auf 2 1hr nachmittags verlegt habe". Das macht dem Herrn von acht großen dreistöckigen herrschaftlichen" Häusern liegt, die am Landrat alle Ehre, aber wie in aller Welt kommt er denn zur Festsetzung Marktplatz der Stadt Kattowiz einmündet, aber am andren Ende der Wahlstunde? Dieses Recht steht ihm, wie wir schon im Anschluß durch eine Mauer von privatem Grundbesitz getrennt, also eine an eine Nachricht aus Nieder- Barnim bemerkten, ausschließlich in Sackgasse ist. An der Ecke dieſer 15 Meter breiten und nur Gemeinden mit weniger als 1750 Einwohnern zu; die wichtigsten 175 Meter langen, einen vornehmen Eindruck machenden Straße Bororte von Königsberg aber gehen zum großen Teil, wenn nicht liegt das Kattowizer Rathaus. Das Versammlungslokal der Arbeiter, sämtlich, über diese Einwohnerzahl weit hinaus, wir nennen nur in welchem früher ein großes Möbelgeschäft betrieben wurde, be Bonarth mit mehr als 8000 Einwohnern. Wir bitten unsre Genossen findet sich also in bester Nachbarschaft. Die Straße, deren Fahrin den Gemeindevertretungen von neuem, darauf zu achten, daß die damm noch nicht gepflastert ist, hat amtlich noch keinen Namen, Gemeindebehörde bei mehr als 1750 Einwohnern fich in diesem wird aber allgemein Rathausstraße genannt. Bei der baupolizeilichen Buntte um Anordnungen des Landrats nicht zu Abnahme des Lokals wurde auch von der Behörde nichts zu erfümmern hat, vielmehr die Wahlstunde so festseßen muß, daß innern gefunden, die Anfrage, wo die Notbeleuchtung anzubringen entsprechend den in ihrem Gebiete herrschenden Verhältnissen eine sei das hat nach baupolizeilicher Vorschrift die Polizeibehörde zu bestimmen wurde von der Polizei gar nicht beantwortet. möglichst starke Wahlbeteiligung möglich ist. Wien, 31. Oktober.( W. T. B.) Wie die Abendblätter melden, veranstalteten ungefähr 700 bis 800 Studenten der Universität und der technischen Hochschule heute mittag anläßlich der jüngsten Vorkommnisse im Landtag Demonstrationen vor dem Rathaus, indem sie in stürmische Pfuirufe auf die Landtagsmajorität ausbrachen. Die Polizei schritt ein, nahm einige Verhaftungen vor und zerstreute die Demonstranten. Göttingen, 31. Oktober.( B. H.) Bei Sprengarbeiten an einer Felswand in einem Steinbruch zu Darsfeld verunglückten mehrere Arbeiter, davon einer tödlich. Ordensverleihung an Polizeifosaken. Paris, 31. Oktober.( B. H.) Auf Vorschlag Lepines find an die verwundeten Polizisten, die bei den Unruhen vor der Arbeiterbörse verwundet wurden, drei goldene und zwei filberne sowie zwet bronzene Medaillen verteilt worden. Am 13. Dezember v. J. erklärte die Kattowizer Polizeibehörde Landtagswahlen in Oberschlesien. In manchen oberschlesischen in einer Verfügung, daß die Räume im Hause 6 der als" RathausWahlkreisen, die stets unbestrittene Domänen des Centrums waren, straße" bezeichneten Straße für Bersammlungen nicht freigegeben geht es bei der gegenwärtigen Wahlbewegung erheblich lebhafter her, werden könnten, weil diese Straße weder im Bebauungsplan vor- Paris, 31. Oftober.( B. 5.) Der Präsident der Versammlung wie man das bisher gewohnt war. Dem Centrum ist diese Leb- gesehen sei, noch sonst den Charakter einer öffentlichen Straße trage", in der Arbeiterbörse, nach der die bekannten Unruhen stattfanden, haftigkeit allerdings wenig angenehm, denn sie richtet sich gegen das Gelände vor den dort vorhandenen Gebäuden sei Hofraum, der der sich geweigert hatte, vor Gericht zu erscheinen, ist nunmehr vom feine Intereffen. Die beiden Reichstags- Wahlkreise Be uthen- sich noch in Privatbesis befinde, sei auch unbefestigt und unbeleuchtet. Untersuchungsrichter gerichtlich belangt worden. Zarnowiß und Kattowi3-8abrze bilden einen Land- Wie diese Verfügung mit dem preußischen Vereinsgeset in Ein- Rom, 81. Oftober.( W. T. B.) Aus Ober- Italien treffen Meltags- Wahlkreis, der so das ganze oberschlesische Industrierevier umfaßt, flang zu bringen ist, welches nirgends davon spricht, daß Verdungen über Verheerungen durch Unwetter ein. Aus Mailand wird für seine fast 700 000 Einwohner aber nur zwei Abgeordnete nach Berlin fammlungslokale an öffentlichen, im Bebauungsplan vorgesehenen berichtet, daß infolge von wollenbruchartigen Regenfällen die Flüsse schickt, während andre oberschlesische Wahlkreise die nur den dritten Straßen" liegen müssen, darauf ist die Stattowißer Polizei bisher und Gebirgsbäche der Provinz über ihre üfer traten und die Felder oder vierten Teil dieser Einwohner haben, beren drei wählen. Das noch die Antwort schuldig geblieben. Als bald nach dieser Verfügung überschwemmten. In der Nähe von Treviso( Venetien) find infolge Centrum hat zu seinen Kandidaten in Beuthen- Kattowiz den bei der die organisierten Töpfer in Kattowitz eine Versammlung anmeldeten, des heftigen Regens der Piavefluß und mehrere Bäche start gestiegen. legten Reichstagswahl in Kattowig- Babrze gegen den Radikalpolen die in jenen Lokalen tagen sollte, verweigerte die Polizeibehörde die In Mottadivenza steht ein Teil der Häuser unter Wasser. Der Korfanty durchgefallenen Amtsgerichtsrat eto cha und einen gäng Erteilung der Bescheinigung. In einer dagegen beim Regierungs- Gemeinderat von Treviso sendet Nahrungsmittel dorthin. Die Be lich unbekannten Großgrundbefizer Grafen Edwin Hendel bon präsidenten erhobenen Beschwerde wurde darauf verwiesen, daß hörden find an Ort und Stelle. Berantwortl.Redakteur: Julius Kaliski in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th.Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 5 Beilagen u. Unterhaltungsblatt Nr. 256. 20. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sontag, 1. November 1903. mich Partei ergriffen haben. Der Parteivorstand ist nicht nur betroffen werden. Das Schiller- Theater, die Freie Volksbühne, die Gericht ausgeschlossen, weil niemand Ankläger und Richter in einer alle die Eintrittskarten der dem Bildungsbedürfnis des Volkes Person sein tann. Als Ankläger aber hat Bebel sich ausdrücklich dienenden Theater unter einem bestimmten Satz von vielleicht drei bezeichnet. Ebensowenig aber dürfte der Parteivorstand sich als Mark sollen von der Steuer befreit sein. Cirkus und SpecialitätenIn den Diskussionen über die Verhandlungen des Dresdener Untersuchungsgericht tonstituieren oder gar ein dem SchiedsParteitags ist es allmählich dahin gekommen, daß ein Teil der gericht vorgreifendes Gutachten abgeben. Er soll ja als ganz Theater sollen natürlich ebenfalls der Steuer unterliegen, besonders Parteigenoffen gegen Partei- Auffassungen polemisiert, die gar nicht unparteiische Instanz den Obmann des Schiedsgerichts er solche, die von Fremden viel besucht werden. Nach dem Beispiel vorhanden sind. nennen. Wie dürfte er sich und dem Obmann durch ein Vor- von Frankfurt a. M., Elberfeld usw. sind in erster Linie die verfahren von vornherein die Objektivität nehmen? Das wäre ein teneren Plätze für die oberen Zehntausend heranzuziehen und man Rückfall in den Inquisitionsprozeß. Es ist die erste Voraus- hofft, je nach dem Steuersage, ein bis zwei Millionen Mark aus ſegung eines gerechten Verfahrens, daß niemand, der als Mitglied diefer Steuer dem Stadtsäckel zuzuführen. Außerdem beschloß die der anklagenden oder untersuchenden Behörde in einer Sache Deputation eine Reform der Abschreibung für die städtischen thätig gewesen ist, an der Entscheidung teilnehmen darf. Zur Mitarbeiterschaft an der bürger- durch das Organisationsstatut, sondern auch sachlich als entscheidendes Urania usw. würden von der Steuer befreit werden können. Auch lichen Presse. ächtet ist. " 1 " Ich meine, das, was in dieser Resolution gesagt wird, ist eigentlich so selbstverständlich und zugleich vom Standpunkt größter Toleranz ausgehend, daß man nicht begreifen kann, wie sich noch immer Parteigenoffen finden, die sich über die angenommene Resolution aufregen. Berlin, den 31. Oftober 1903. bin Wolfgang Heine. der die Zu dieser Bemerkung veranlaßt mich der im heutigen Vorwärts" auszugsweise abgedruckte Artikel Paul Kampffmeyers aus der letzten Nummer der„ Socialistischen Monatshefte" über die Mitarbeit von Barteigenossen an der bürgerlichen Presse. Leider ist mir bis zu diesem Augenblick das betreffende Exemplar der" Socialistischen Monatshefte" mit dem Artikel Kampffmeyers noch nicht zugegangen, Wenn man aber nicht die Anklage auf Ausschluß erheben, mir Gaswerke nach dem in Breslau und Charlottenburg schon seit ich muß mich also in meinem Urteil auf den Auszug im Vorwärts" nicht eine ehrlose Handlung vorwerfen will, so muß ich das Recht, in längerer Zeit beliebten Modus, wozu eine Aenderung des Reglements ftügen. andren Beziehungen über mich zu urteilen, ausschließlich der für den Ergänzungs- und Erneuerungsfonds der Gaswerke erforderDem gegenüber muß ich denn doch konstatieren, daß durch die Organisation des dritten Berliner Reichstags- lich wird. Jetzt werden die Abschreibungsquoten voll zum Erin Dresden angenommene Resolution des Parteivorstandes die ahlkreises vorbehalten. Dieser ich Rechenschaft neuerungsfonds, der schon eine stattliche Höhe erreicht hat, abMitarbeiterschaft an anständigen bürgerlichen schuldig, und ihr werde ich mich nicht entziehen. Sofort nach Er geführt und nebenher aus den Betriebseinnahmen Blättern auch heute noch nicht verboten oder ge- scheinen des ersten Hardenschen Artikels und später noch wiederholt sogenannten Tilgungsraten für die Anleihen entnommen. Künftig habe ich mich den Genossen zu diesem Zwecke zur Verfügung gestellt. sollen nun aus den Abschreibungen vor weg die Tilgungsraten Die Resolution verbietet nur die Thätigkeit von Parteigenossen Dagegen habe ich gar nicht das Recht, über den Kopf meines als Redakteur oder Mitarbeiter an bürgerlichen Blättern, die an der Wahlkreises hinweg freiwillig andren Leuten eine Zuständigkeit ein- für die Anleihen entnommen werden und nur der dann noch versocialdemokratischen Partei gehässige oder hämische ritit zuräumen, die über die Bestimmungen des Organisationsstatuts bleibende Nest dem Erneuerungs- und Ergänzungsfonds zugeführt üben; die Resolution gestattet aber ausdrücklich, daß ein Partei- hinausgeht. werden. Nach dem laufenden Stadthaushalts- Etat beträgt diese genosse Redakteur oder Mitarbeiter eines bürgerlichen Blattes fein Etwas Schlimmeres könnte der Sache der Freiheit und Ge- Tilgungsrate rund 14 Million Mark, die demnächst als Ueberschuß kann, wenn in dem betreffenden Blatte hämische oder gehäffige rechtigkeit nicht zugefügt werden, als wenn die Socialdemokratie in der Gaswerke nicht dem genannten Fonds, sondern dem allgemeinen Kritik an der Partei nicht geübt wird. Voraussetzung für dieje Beiten einer gesteigerten Erregung Ausnahmegerichte gegen Stadthaushalt zugeführt werden sollen. Kommen diese von Thätigkeit ist weiter, daß der betreffende Genosse nicht genötigt mig liebige Genossen zulaffen und sich vor den Gegnern die den Stadtverordneten Jakobi, Wallach und Dr. Preuß, wird, gegen die focialdemokratische Partei zu schreiben oder gegen Blöße geben wollte, daß sie das, wofür sie nicht Worte genug δας heißt den Entrüstung hat, wenn es ihr von ihren Feinden zugefügt wird, gegen beantragten und Vertretern der Fraktionen der Linken, dieselbe gerichtete Angriffe aufzunehmen. bon der Deputation einmütig genehmigten die eignen Genossen ausübte. Vorschläge zur Durchführung, dann ist zu hoffen, daß der Fehlbetrag im Stadthaushalt verschwindet, ohne daß es einer Erhöhung andrer Steuern oder der Wiedereinführung der sogenannten Viermarksteuer bedarf. Außer diesen Vorschlägen waren natürlich auch noch andre gemacht worden, z. B. die stärkere Heranziehung der Hundesteuer, die jetzt schon 625 000 m. ergiebt. Da es in Berlin mehr als findlichen Parteigenossen liege, daß denselben feine Vertrauens30 000 Hunde giebt, so ist diese Steuer von nicht zu unterschätzender stellungen übertragen würden, weil solche sie früher oder später in Konflikt mit sich und der Partei bringen müßten, so ist dieses eine Der Schmargendorfer Wahlverein hält am Dienstagabend Bedeutung, fie kommt aber jetzt nicht mehr in Frage. So der aus dem Rathause stammende Bericht, aus welchem wir vorbeugende Maßregel, für welche die Parteigenossen, die in solchen 8 Uhr im Wirtshaus Schmargendorf eine außerordentliche Stellungen find oder in solche kommen, der Partei dankbar sein Mitgliederversammlung ab, in der das Landtags- Wahlrecht für heute den Vorschlag der Luftbarkeitssteuer als den wichtigsten sollten. und die Wahltaktik der Partei erläutert werden soll. Bei der Wichtig- kurz betrachten wollen. Es läßt sich ja nicht leugnen, daß diese in Kein objektiv Denkender kann bestreiten, daß die Partei, indem feit der Versammlung werden die Mitglieder ersucht zahlreich zu er- der Bevölkerung durchaus verhaßte Steuer nach dem Willen der fie durch die angenommenen Resolutionen eine Richtschuur für ihre scheinen und Gäste einzuführen. Deputationsmehrheit unter leidlichen Einschränkungen erhoben werden auf litterarische Bethätigung angewiesenen Mitglieder aufstellte, sie soll. Wenn gesagt wird, daß kulturelle Bestrebungen und überhaupt in gleicher Weise Billigkeit und Toleranz zur Geltung brachte. Veranstaltungen, die dem Bildungsbedürfnis dienen, von der Last Daß im übrigen den Parteigenossen die ungehinderte Mitarbeit der Steuer entbunden sein werden, so klingt das ja an sich recht an schöngeistigen, fünstlerischen und rein wissenschaftlichen Untervertrauenerwedend, hat aber doch den Pferdefuß an sich. Man sehe nehmungen zusteht, ist so selbstverständlich, daß der Parteivorstand gar sich doch einmal dort um, wo eine Luftbarkeitssteuer erhoben nicht erst daran dachte, dieses ausdrücklich aussprechen zu sollen. Das hat, soweit ich mich entfinne, in Dresden auch niemand verlangt. Wilmersdorf. Die regelmäßige Vereinsversammlung des Wahl- wird, und man wird Beispiele die Fülle finden, daß diese Hat aber in Dresden der eine oder der andre Parteigenosse Ansichten vereins am Mittwoch, den 4. November, fällt aus. Es findet dem Steuer ein Herd fleinlichster Quengeleien ist und daß die beste Intergeäußert, die eine größere Einschränkung der Mitarbeiter- oder nächst eine öffentliche Landtagswähler- Versammlung statt, die pretation derer, die die Steuer beschlossen haben, nichts nußen wird. Redakteurschaft von Parteigenossen an bürgerlichen Breßunter- noch bekannt gegeben wird. Soll sich eine besondere Luftbarkeitssteuer- Kunstkommission in Berlin nehmungen forderten, als dieses durch die angenommene Resolution Mariendorf. Der Wahlverein bält am Dienstagabend aufthun, die zu begutachten hat, ob der„ Sturmgeselle Sokrates" geschieht, so sind das eben Ansichten einzelner, denen fein Gewicht 8 Uhr bei Müller in Tempelhof, Berlinerstraße 41/42, eine Mit- und Monna Banna" als tragische Opfer dieser Steuer zu gelten beizulegen ist. Maßgebend ist nur, was der Parteitag beschloß. glieder Versammlung ab, in der Genosse Waldeck Manasse über haben oder frohbewegten Gemütes ihres Weges wandern dürfen? A. Bebel. Strieg und Kultur spricht. Auch erfolgt in dieser Versammlung die Und dann die Scherereien, die Arbeitervereine wegen ihrer Aufstellung der Wahlmänner für Mariendorf und Umgegend. Mittwoch findet bei Hehling, Mariendorf, Chausseestraße 16, eine uns die Luftbarkeitssteuer durch und durch krähwinkelhaft und einer tünstlerischen Veranstaltungen treffen werden. Alles in allem dünkt öffentliche Frauen- Versammlung statt, in der Frau Weltstadt nicht würdig, und wir glauben, daß die socialdemokratische Dr. Hoffmann einen Vortrag hält. Fraktion sich nicht mit ihr befreunden wird. Wenn es weiter in der Resolution heißt, daß es sowohl im Intereſſe der Partei, wie im Intereſſe der in ſolchen Stellungen bes Berliner Partei- Angelegenheiten. Zur Zuständigkeitsfrage. Johannisthal. Der Wahlverein hält Dienstagabend 8%, Uhr seine letzte Mitgliederversammlung vor den Urwahlen in Raus Parkrestaurant ab. Da noch wichtige Agitations- Besprechungen zu er ledigen sind, ist zahlreiches Erscheinen der Mitglieder dringend er wünscht. M Das Drganisationsstatut der Partei fennt nur einen Fall des Reinickendorf. Eine öffentliche Landtagswähler Versammlung Schiedsgerichts, nämlich dann, wenn gegen iemand der Antrag auf Ausschluß aus der Partei gestellt worden ist, was nur findet am Dienstagabend 8 Uhr bei Abraham statt. Reichstagsgeschehen kann wegen eines groben Verstoßes gegen das Partei- Abgeordneter Robert Schmidt hält das Referat. In einer Wählerprogramm oder wegen einer ehrlosen handlung. Die Zu- versammlung, die am Mittwochabend bei Pätsch abgehalten wird, fammenfeßung eines solchen Schiedsgerichts ist im Organisations- spricht Reichstags- Abgeordneter Stadthagen. als solches fungieren. ftatut genau bestimmt; zweifellos kann der Parteivorstand nicht Groß- Lichterfelde. Heute nachmittag 3 Uhr findet im Saale des Herrn Richter, Chausseestr. 104, eine Volksversammlung statt. Alus andern Ursachen und mit einem andern Endzweck können Genoffin Klara Bettin spricht über„ Die bevorstehenden Landtags Schiedsgerichte gebildet werden, aber ihre Errichtung und Zusammen- wahlen und die Frauen"." Zahlreiches. Erscheinen der Parteigenossen fegung steht nicht, wie man nach der offiziösen Notiz im Vor- wird erwartet wärts" 255 annehmen könnte, allein im Belieben des Parteivorstandes, sondern in erster Reihe in dem der Bewill, braucht sich niemand einzulassen. Dies ist das allgemeine Recht in der Partei; welche Folgerungen fich daraus für mich ergeben, wird weiter unten zu erörtern sein. Zunächst sind einige Präcedenzfälle zu betrachten. Ober Schöneweide. D Hausagrariertum und Stadtverordnetenwahlen. „ Nur die allergrößten Kälber wählen ihren Metzger selber." Mit diesem Satz schließt der Stadtverordnete Wallach, der berüchtigte Wortführer des Hausagrariertums in der Stadtverordneten versammlung, einen Artikel über die Stadtverordnetenwahlen, den das„ Grundeigentum" veröffentlicht. Herr Wallach ermahnt die Hausbesizer, es sich genau zu überlegen, wem fie ihre Stimme geben sollen. Den rechten Sinn für Gerechtigkeit und Pflicht muß er Vier öffentliche Urwähler haben; dann ist er der rechte Vertreter des Bürgertums". Der teiligten. Einem Schiedsgericht, dem ein Antrag auf Aus- versammlungen finden in der nächsten Woche statt und zwar Sinn für Gerechtigkeit und Pflicht besteht für Herrn Wallach darin, fchluß vorliegt, muß sich jeder Genoffe unterwerfen, sobald es für den 1. Urwahlbezirk am Dienstag bei Töpfer, Siemensstr. 5; daß die zu wählenden Stadtverordneten entschlossen sind, den Hausden Anforderungen des§ 2 des Organisationsstatuts entspricht, auf für den 2. Urwahlbezirk am Donnerstag bei Kaufholt, WilhelminenWenn die Hausbesizer nur solche ein Schiedsgericht, das ihn in andrer Weise zur Rechenschaft ziehen Rafino", Wilhelminenhofstr. 48; für den 4. Urwahlbezirk am Freitag Männer wählen, dann werden sie, sagt Herr Wallach, sich später zu hofstr. 18; für den 3. Wahlbezirt am Mittwoch im Wilhelminenhof- besitzern nicht wehe zu thun. bei F. Schüler, Wilhelminenhofstr. 64. Tagesordnung in allen Ver- beklagen teine Ursache haben. Befolgen fie aber diesen Rat nicht, ſammlungen: 1. Die Handhabung der Urwahlen. 2. Aufstellung dann gehören sie ihm zu den oben erwähnten„ allergrößten Kälbern". der Wahlmänner. 3. Verschiedenes. Herr Wallach weiß natürlich, daß die Hausbesitzer mit ihren Im Falle Mehring gegen Berthold genehmigten Zahlreiches Erscheinen der Urwähler, besonders der Partei- Stimmen allein keinen einzigen Vertreter durchbringen könnten. Das Das socialdemokratische Wahlkomitee. beide Parteien das schiedsgerichtliche Verfahren, und der Partei- genossen erwartet ist nicht einmal in der ersten oder zweiten Abteilung möglich, ge= vorstand ernannte den Vorsitzenden, obgleich zunächst wenigstens Bankow. Dienstag findet bei Ebersbach, hier, Berlinerstraße 102, schweige in der dritten. Darum sieht Herr Wallach sich nach Bundess fein Antrag auf Ausschluß vorlag. Es sollen noch mehrere Fälle eine öffentliche Versammlung statt, in welcher Genoffe Reichstags- genossen um, die dumm genug wären, um mitzuhelfen, daß den solcher Art vorgekommen sein. Als aber Genoffin Lily Braun Abgeordneter Dr. Herzfeld über die Landtagswahl spricht. Hausagrariern ihr lebergewicht in der Stadtverordneten- Versammlung wegen der Aeußerungen des Genossen Bebel auf dem Parteitage die Einfeßung eines Schiedsgerichts beantragte, lehnte der Parteivorstand Steglitz. Mittwochabend 81% Uhr findet bei Schellhafe, Ahorn- noch weiter erhalten bleibe. In der dritten Abteilung ist es besonders die Mitwirkung ab, weil kein Antrag auf Ausschluß aus der Partei vor- ſtraße 15a, eine Versammlung des Wahlvereins statt. Tagesordnung: schwierig, einem Hausagrarier noch zum Siege zu verhelfen, weil ja läge, und verivies fie an die Organisation des Wahlkreises, dem sie Aufstellung der Wahlmänner für die Landtagswahl. Alle hier die Socialdemokratie, die grundsätzliche Gegnerin des Hausangehört. Als diese den Genossen Bebel befragte, ob er sich auf ein sozialdemokratischen Landtagswähler unsres Ortes sind zu dieser agrariertums, mitzusprechen hat. Auch das weiß Herr Wallach, folches fchiedsgerichtliches Verfahren einlassen wollte, weigerte Versammlung eingeladen. und er unterschäßt auch nicht die Bedeutung dieser Gegnerschaft. Doch er appelliert hier an den gemeinsamen Haß aller malebeiten Socialdemokraten, die nun schon 28 Bezirke der britten Abteilung besigen, diesmal nicht noch ein paar neue Bezirke Namentlich möge sich ein Parteiblatt das merken, das anläßlich des Bollmar'schen Artikels von Interpretationskünften" spricht, die dazu erobern, dafür müsse die gesamte bürgerliche Gesellschaft einunter Juristen berfangen mögen, nicht aber bei gewöhnlichen Menschen stehen." mit gesundem Menschenverstande". Der Parteivorstand und Bebel Für die Wahlen dieser Abteilung will sich Herr Wallach, wenn haben zuerst sich auf den Standpunkt gestellt, den das Parteiblatt man seinen Worten glauben darf, auch die Kandidaten nicht so genau so charakterisiert. Unter dem Vorfiß des Oberbürgermeisters Kirschner hat am ansehen, sofern sie nur Gegner der Socialdemokratie sind. Hier, Ebenso ging es dem Genossen Bernhard, der auch den Sonnabendnachmittag die„ Gemischte Deputation zur Vorberatung too es gilt, gegen die Socialdemokratie Front zu machen, müssen Antrag auf schiedsgerichtliches Verfahren gestellt hatte. Auch auf der Beschaffung neuer Einnahmequellen zur Dedung des drohenden alle sonstigen Bedenken schweigen, hier müssen alle Einwände gegen sein Gesuch wurde der Bescheid erteilt, der Parteivorstand lehne feine Mitwirkung ab, weil kein Antrag auf Ausschließung Bernhards Ausfalls in den Einnahmen des Stadthaushalts" wichtige Beschlüsse die Person des Kandidaten zurückgestellt werden," und so weiter. vorläge, und zur Begründung wurde gesagt, daß der Parteivorstand gefaßt, die dazu dienen sollen, eine Erhöhung der die Allgemeinheit Aber Herr Wallach hat auch hier den stillen Wunsch, nur Männer unmöglich für alle solche Angelegenheiten aus dem ganzen Reiche treffenden Gemeinde- Einkommensteuer und Gewerbesteuer auch in auf den Schild erhoben zu sehen, die den von ihm geforderten Vorfißende ernennen tönnte, sich vielmehr grundsäglich auf die im Bukunft zu vermeiden. Ueber die Sigung wird berichtet: Es wurde hausbesißerlichen Sinn für Gerechtigkeit und Pflicht" haben. Er Organisationsstatut vorgesehenen Fälle beschränken müßte, schon beschlossen, den Gemeindebehörden eine Verdoppelung der jetzigen preist die Hausbesizer als die eigentlichen Stüßen der Kommune weil seine Zeit sonst nicht ausreichen würde. Diese Gründe der Umsatzsteuer vorzuschlagen. In Berlin werden zur Zeit von und schimpft auf die Socialdemokraten, die zu den Ausgaben der Ablehnung waren juristisch und praktisch gleich unanfechtbar. unbebauten Grundstücken 1 Proz. und von bebauten Grundstücken Gemeinde ,, aus ihrer Tasche ja nichts beitragen," die„ nur nehmen" und Das Komitee. Bebel sich. Es ist hier nicht zu untersuchen, welche besonderen Karlshorst. Montag, den 2. d. M., abends 812 Uhr, findet bei Gründe Bebel hierzu veranlaßten, sondern nur festzustellen, Märker, Prinz Adalbertstraße, der Zahlabend des Socialdemokratischen bürgerlichen Kreise gegen die Socialdemokratie. Daß die ver= daß er sowohl wie der Parteivorstand zu ihrem Verhalten Wahlvereins statt. Rege Beteiligung erwartet Der Vorstand. ohne Zweifel formell befugt waren. Lokales. Neue Steuern. " Was nun mich persönlich betrifft, so habe ich dringend gewünscht, 1/2 Broz. beim Verkauf erhoben. Diese Steuer hat in den letzten den Bourgeois für gerade gut genug zum Zahlen" halten. In dem daß möglichst schnell ein ordentliches Verfahren in Gang täme, denn es ist wahrhaftig nicht angenehm, wochenlang Jahren rund zwei Millionen Mark erbracht und zwar rund regen Hirnschädel eines gut freisinnigen Hausagrarierführers ist mit den unerhörtesten Beschimpfungen bedacht zu werden, während 900 000 m. von unbebauten und 11 Millionen Mark von bebauten natürlich kein Plaz für die Einsicht, daß die unbemittelte Bevölke die sofort gegebenen Aufklärungen hartnädig ignoriert werden. Grundstücken. Man hofft, daß diese Steuer etwa 1½½ Millionen Mart rung, die Wählerschaft der dritten Abteilung, zu den Ausgaben der Aber ich habe bisher vergeblich darauf gewartet, daß mehr als bisher erbringen wird. In Charlottenburg und andren Gemeinde deshalb so wenig aus ihrer Tasche", d. h. in bar, beieiner von denen, die fortgesezt gegen mich hezen, den Schritt thun Orten werden schon 1 und 2 Proz. an Umsatzsteuer entrichtet, ohne tragen kann, weil sie mit dem Ertrage ihrer Arbeit das Unterwürde, der für die Verbreiter solcher Behauptungen Pflicht sein daß deshalb der Grundstücksverkehr Einbuße erlitten hat. Der nehmertum, das Hausagrariertum und die ganze Ausbeutersippe müßte, nämlich meinen Ausschluß wegen einer ehrlosen Handlung zu Finanzminister hat schon mehrfach die Kommunen auf die stärkere mästen muß. beantragen. Freilich, es ist ja leichter, allgemeines ehrabſchneiderisches Heranziehung dieser leicht zu erhebenden Steuer hingewiesen. Außer Rechnet dieser Hauptschreier der Hausagrarier ernsthaft darauf, Geschimpf in die Welt zu schleudern, als bestimmte Handlungen zu dieser Reform ist von der Deputation die Einführung einer daß die von ihm empfohlenen„ rechten Vertreter des Bürgertums" bezeichnen und zu beweisen. Aber ich bestehe auf dem ordentlichen Versogenannten Luftbarkeitssteuer mit wesentlichen Modifikationen in der dritten Abteilung das Gros der Wählerschaft auf ihrer Seite fahren nach§ 2 des Organisationsstatuts, einem Schiedsgericht beschloffen worden. Von dieser Steuer sollen alle Veranstaltungen haben? Vermutlich verspricht er sich viel von den guten Beziehungen, für mich allein mit Beisitzern, die nicht von vornherein gegen gemeinner Art und natürlich auch kulturelle Bestrebungen nicht die zwischen den Hausbefizervereinen und den freifinnigen Bezirks " vereinen bestehen. In der That ist die Freundschaft zwischen Freifinn| Berlin am 13. November über den Panamalanal; weiter hält beleuchtung geplant zu fein. Schöffe Knape schlug vor, für jedes und Hausagrariertum diesmal noch dicker als bei früheren Wahlen, Herr Dr. G. Schott- Hamburg über die physische Meereskunde einen Jahr des Bestehens i M., in ganzen also die Summe von 150 M. und mancher freifinnige Maulheld, der noch vor zwei Jahren sich am 14. November beginnenden Vortragscyklus. Auch hofft die zu bewilligen. Dem Vorschlage wurde gegen den Einspruch unsrer als Gegner der Hausagrarier aufspielte, hat inzwischen seinen Frieden Direktion, Herrn Prof. v. Drygalski und andre Mitglieder der in Vertreter zugestimmt. Infolge einer vom Landrat angeordneten mit ihnen gemacht. Aber wie warnte doch Herr Wallach seine haus- Vorträge zu gewinnen. Karten sind zum Preise von 25 Pf. für den meinde größere Bureauräume mieten solle, und der Geeinigen Wochen heimkehrenden deutschen Südpolar- Expedition für Kassenrevision glaubte dieser Herr verfügen zu müssen, daß die Ges besitzende Gefolgschaft? Nur die allergrößten Kälber wählen ihre einzelnen Vortrag, von 50 Bf. für einen auf mehrere Abende ver- meindevorsteher schlug vor, seine Dienstwohnung hinzuzunehmen. Menger selber! Er hofft offenbar, daß diese Warnung von den teilten Vortrag in den Geschäftsräumen des Instituts, Georgen- Die Vertretung lehnte jedoch beide Anfinnen ab, weil zunächst der nichthausbesitzenden Wählern dritter Abteilung nicht ebenso be straße 34/36, zu haben. vchtet werden wird und daß sich hier noch eine genügende Zahl jener Gemeindevorsteher vor einem halben Jahre noch erklärt hatte, mit Kälber" finden wird, die bereit sind, sich selber ihren„ Megger" in kommenden Winter außer einer Reihe von öffentlichen Vortrags: Gemeinde in fürzester Zeit mit dem Bau eines Gemeindehauses beDie Vereinigung Die Kunst im Leben des Kindes" wird im den Räumen auszukommen, da ihm nur unter diesen Bedingungen die Anstellung eines Sekretärs bewilligt wurde, und weil ferner die Gestalt eines von Herrn Wallach und seinen freifinnigen Freunden abenden besondere Mitglieder- Abende veranstalten, auf denen nach ginnen werde.- Einen vorgelegten Bebauungsplan für den ehes empfohlenen Hausagrariers zu wählen. einem furzen einleitenden Referat über Fragen der künstlerischen maligen v. Trütschlerschen Part verwies die Vertretung an die Baus Erziehung zu einer zwanglosen Aussprache Gelegenheit geboten fommission. Bei einer Auseinandersetzung zwischen dem GemeindeDie Vermehrung der Eheschließungen, die in Berlin im Jahre 1903 werden soll. Der erste diesjährige Vortragsabend findet am Sonnwieder begonnen hat, nachdem die beiden vorhergehenden Jahre eine abend, den 7. November, abends 8 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses vorsteher und dem Vertreter v. Trütschler, verlangte dieser mehr beträchtliche Verminderung gebracht hatten, ist in der Zeit vom letzten statt. Herr Fris Stahl wird über„ Das Kind in Berlin" sprechen. poſitive Arbeit von dem Vorsteher. Drittel des September bis gegen Ende Oktober, in der ohnedies Der Eintritt ist frei für jedermann. Spandau. Mit der am Dienstag, den 3. November, stattfindenden die Eheschließungen sich zu häufen pflegen, besonders auffällig hervor Die freien Fortbildungskurse für Arbeiter( veranstaltet von der schäftigte sich am Freitagabend eine Generalversammlung des focialErsazwahl von vier Stadtverordneten der dritten Abteilung begetreten. In den fünf Wochen vom 20. September bis zum socialwissenschaftlichen Abteilung der Wildenschaft der Techn. Hoch- demokratischen Arbeitervereins, welche nach langer und äußerst 24. Oktober haben diesmal 4345 Ehepaare geheiratet, während im schule) beginnen am Montag, den 2. November, abends 8 Uhr, in heftiger Debatte zunächst einen früheren Beschluß vom September vorigen Jahre in den fünf Wochen vom 21. September bis zum der 3. Gemeindeschule zu Charlottenburg, Schloßstr. 2, mit den 1901, welcher dem damaligen Stadtverordneten Genossen Ducksch 25. Oktober nur 3986 Ehen geschlossen worden waren. Alljährlich Kursen: Elektricität und Chemie und Technologie des täglichen Lebens. seine Aemter in der Partei aberkannte, nun wieder aufhob, und erreicht in der zweiten Woche des Oktober die Zahl der Ehe- Der erste Einzelvortrag findet am Mittwoch, den 11. November, schließungen den höchsten Stand des ganzen Jahres. Im vorigen abends 8 Uhr, in der Aula der Charlottenburger Oberrealschule, 3war mit 63 gegen 35 Stimmen. Jahre hatten in der Woche vom 5. bis zum 11. Oktober 1056 Baare geheiratet, davon allein 232 am 11. Oftober( Sonnabend). In diesem Jahre dagegen heirateten in der Woche vom 4. bis zum 10. Oktober 1118 Paare, davon allein 260 am 10. Oftober( Sonnabend). Auch in diesen Zahlen zeigt sich der Aufschwung gegenüber dem vorhergehenden Jahre. Im ganzen hat das Jahr 1903 nun schon ein Mehr von 782 Eheschließungen gegen über demselben Zeitraum des Vorjahres. Im Jahre 1902 waren bis zum 25. Oktober nur 16 003 Ehen geschlossen worden, im Jahre 1903 dagegen wurden bis zum 24. Oktober bereits 16 785 Cheschließungen vollzogen. V Schloßstr. 27, statt. J bis L bei Sawade, Schönwalderstr. 100. M bis R bei Conrad, Schönwalderstr. 2. S bei Ulrich, Havelstr. 20. 11 nieder. T bis Z im Wilhelmsgarten", Klosterstr. 5. Die Wahleinladung des Magistrats gilt als Legitimation und st mitzubringen. Gewerkschaftliches. Alsdann wurden als Kandidaten für die Stadtverordneten Wahl die folgenden Genossen nominiert: Schloffer Paul Schmidt, auch die Reptiliengalerie um wertvolle Arten. Dazu gehörten zunächst Kaufmann Hermann Piek. Das Berliner Aquarium vermehrte während den letzten Tagen Restaurateur Hermann Maurer Ducksch, Wilhelm Müller, fünf in der Tracht den ungefährlichen Nattern ähnelnde, durch den und andrer Vorkommnisse halber legten die Genossen Hornig, Aus Anlaß dieser Beschlüsse und Besitz von Giftdrüsen und Giftzähnen aber zu den gefährlichsten Weber Schuster ihr Amt im unter ihresgleichen zählende Kriechtiere, die ihrer an die Form So bedauerlich diese Differenzen, die schon Jahre lang zurückliegen, einer Brille erinnernden. Nackenzeichnung wegen„ Brillenschlangen" an sich find, so erwächst hieraus um so mehr jedem Parteigenoffen genannt werden. Ein ganz andres Bild als beim ruhigen Daliegen die ernste Parteipflicht, ungeachtet dessen seine volle Schuldigkeit zu der Tiere gewinnt man von ihnen, wenn sie umherwandern, den thun, damit unsre vereinigten Gegner keinen Anlaß erhalten, am Borderteil ihres Körpers erheben und, unter wagerechter 3. November über uns zu triumphieren. Der Sieg soll und muß Haltung des Kopfes, die vorderen Rippen seitlich ausbreiten, trotz alledem unser sein. Die Centralfommission der Krankenkassen Berlins ersucht uns, so daß ihr Hals eine Art Schild bildet und die Schlange jene Die Wahl findet am Dienstag in der Zeit von 10-1 und folgendes bekannt zu geben: charakteristische Stellung gewinnt, die sie in der Erregung bei den von 5 bis 8 Uhr statt. Es wählen die Wähler mit den AnfangsDen Krankenkassen Mitgliedern der östlichen Vororte zur Spielen der„ Zauberer" und" Beschwörer" gern einnimmt. Da die buchstaben Kenntnis, daß Herr Apothekenbesitzer Roth in Friedrichsfelde, nicht Glashäuser nun aber nicht bloß mit indischen Brillenschlangen, A bis E in der, Palme", Ritterstr. 12. dem Verein der Apotheker Berlins und Umgegend angehört, sich auch sondern auch mit der nordafrikanischen Haja und mit der selteneren F bis H bei 3 ömisch, Fischerstr. 9. nicht den mit dem Verein abgeschlossenen vertraglichen Bedingungen und furchtbareren Riesenhutschlange des südlichen Asiens besetzt sind, fügen will. Herr Roth gewährt den Krankenkassen weder Kredit so besitzt die Kollektion der Schildottern oder Hutschlangen einen noch Rabatt. Einen Vertrag in dem Sinne, wie ihn die Kranken- doppelten Wert. Auch die Sammlung der Riesenschlangen ist um tassen mit dem Verein der Apotheker abgeschlossen haben, lehnt Herr eine Art vermehrt worden, welche sich durch eine eigentümlich dunkle Roth ebenfalls ab. Die Rezepte sollen dort immer gleich, nach der Färbung auszeichnet, so daß erst eine nähere Untersuchung über ihre Arzneitare, von den Krankenkassen- Mitgliedern bezahlt werden. Wir Zugehörigkeit Aufschluß geben wird. ersuchen daher die in der Gegend wohnenden Kassenmitglieder, Herrn Roth in den allerdringendsten Fällen in Anspruch zu nehmen, in Langkat, Ost- Sumatra, um ein Schaustüd ersten Ranges beDer Berliner Zoologische Garten ist durch Herrn C. F. Morten und ihren Bedarf an Medikamenten aus einer andern nahe- reichert worden. Es ist ein stattlicher weiblicher Orang- Utan, liegenden Apotheke zu entnehmen. Die nächſtliegenden Apotheken so sind: 1. Friedrich- Apotheke in Lichtenberg, Frankfurter Allee 190, o groß und schön, wie seit Jahren feiner importiert worden ist, dem Er lediglich, weil sie mit ihnen taktisch nicht einer Meinung, leistet sich 2. Lichtenberger Apotheke, Dorfstraße 41 c., 3. Hanff's Apotheke in beginnenden Zahnwechsel entsprechend gegen acht Jahre alt. Boghagen- Rummelsburg, Türrschmidtstraße 3. Diese Apotheker haben giebt einen trefflichen Gesellschafter für seine jüngeren Artgenossen die neueste Nummer der„ Einigkeit". Mit Schaudern und Bebeide schon längere dauern vernimmt die gesamte Arbeiterschaft die harten Urteile, mit den Kassen Verträge geschlossen und kommen den gestellten Be- und den kleinen Schimpansen ab, die dingungen nach. Es sollten daher diese nur von den Kassenmit- Zeit, im Sommer im Freien und im Winter im neuen Affen- welche von den bürgerlichen Gerichten gegen Arbeiter gefällt werden, gliedern berücksichtigt werden. Aber nicht nur die Kassenrezepte, zählen. Der neue Orang- Utan, in seinem Wesen ein äußerst sanftes Hause, zu den interessantesten und belehrendsten Objekten des Gartens die aus Temperament oder wegen unzureichender Bildung, für die sondern auch die Privatrezepte, welche die Kassenmitglieder für ihre und zuthunliches Tier, hat dant trefflicher Pflege bei seinem Vor- wahrlich nicht sie die Schuld tragen, im Verkehr mit ihrer Organi Familienangehörigen anfertigen lassen, sollten aus diesen Apotheken befizer, auffallend langes und dichtes Haar, das Kopf, Körper und ſation Fernstehenden oder gar derselben Feindlichen nicht die Grenze entnommen werden. Wir ersuchen die Kassenmitglieder dementsprechend Glieder wie in dichten Belz gehüllt erscheinen läßt. Eine angelernte, innezuhalten wissen, welche Gesetz und Sitte im Interesse des Zu sehr somisch wirkende Eigentümlichkeit von ihm ist die, daß er beim sammenlebens nun einmal gezogen haben. Wir bedauern und verGehen nicht die Hände zu Hilfe nimmt, sondern mit start durch urteilen es immer, wenn Leute sich hinreißen lassen, Unorganisierten gedrückten Knien aufrecht frei oder mit Hilfe eines Stockes einhergeht. mit Drohungen oder gar Schlägen entgegenzutreten; aber wem Poliklinik. Herr Dr. Jacques Joseph hat seine Poliklinik für wallt nicht das Blut einem Verräter gegenüber und wem ballt sich orthopädische Chirurgie( Verkümmerungen und Mißbildungen) nach nicht die Faust, wenn dieser Verräter kalt hohnlächelnd, hinter Geder Ziegelstr. 2 verlegt. Daselbst werden Unbemittelte täglich von fetesparagraphen verschanzt, sein schnödes Handwerk im Angesichte 10-11 Uhr unentgeltlich behandelt. der Verratenen weiter ausübt. So begreifen wir wenigstens Sie bleiben die Handlungsweise der Leute, die wir verurteilen. troß ihrer Verfehlungen in unfren Augen untadelige Ehrenmänner, und wenn bürgerliche Gerichte, welche sie nicht verstehen können, über sie schwere Strafen verhängen, dann be dauern wir sie und meinten, wir wären darin mit der ganzen Arbeiterpresse einig. zu handeln. Die Zahl der im Monat Oktober im Straßenverkehr Berlins schwer verunglückten Personen ist gegen den Vormonat erheblich zurückgegangen. Sie betrug 53 gegen 63 im September. Tödlich verlaufen find 9 Unglüdsfälle gegen 15 im Vormonat. Die meisten Unfälle wurden herbeigeführt durch Lastwagen, unter deren Räder Unfälle wurden herbeigeführt durch Lastwagen, unter deren Räder 4 Personen um das Leben kamen, während 12 schwer verlegt wurden. 2 Personen fanden im Straßenbahn- Verkehr ihren Tod, während 11 Personen zumeist beim Besteigen resp. Verlassen in der Fahrt befindlicher Waggons sich erhebliche Verlegungen, Knochen brüche 2c. zuzogen. Im Omnibus- Verkehr kamen 5 Personen zu Schaden, von denen 2 an den Folgen der Verlegungen starben. 34 der Verunglückten find Männer, 10 Frauen und 9 Kinder. Die poliklinische Sprechstunde für innerlich Kranke des Herrn Geheimrat Prof. Sch weninger in der königlichen Charité wird während des Wintersemesters 1903/04 wieder im Barackenauditorium der königlichen Charité abgehalten und zwar Dienstag, Donnerstag, Sonnabend von 8-10 Uhr vormittags. Hygienische Vorträge werden auch in diesem Winter wieder an fechs verschiedenen Stellen der Stadt veranstaltet werden. Die Herren Privatdocent Dr. Albu, Medizinalrat Dr. Leppmann, Professor Dr. Rofin, Privatdocent Dr. Bendix, Dr. H. Weber u. a. halten diese Vorträge in den Aulen verschiedener Gemeindeschulen. Näheres Dreiste Diebe. Seit einiger Zeit ereignen sich im Westen und vornehmlich in Schöneberg dreiste Diebstähle. So wurde im Laufe des verflossenen Mittwoch zwischen 11 und 1 1hr mittags an drei Stellen eingebrochen, ohne daß die Diebesbande überrascht werden fonnte. Unter den drei Beraubten befindet sich auch der Maurer Schröder, Golzstr. 4 wohnhaft. Während die Frau des Sch. ihrem wird noch bekannt gegeben. Manne das Mittagessen nach der Baustelle brachte, wurde zu Hause mittels Nachschlüssels die Wohnung geöffnet und alles, was nicht niet- und nagelfest war, geraubt. Gestohlen sind Bettüberzüge, ein Sommer- Ueberzieher, Kinderkleider und andre Sachen. Die Wäsche trug das Zeichen A. L. in einem Monogramm. beginnt am Montag, den 2. November d. J., abends 8%, Uhr, Herr Im Verein für volkstümliche Kurse von Berliner Hochschullehrern Profeffor Dr. Sarnad seinen Vortragsturfus über die Geschichte der Entstehung und Entwicklung des Papsttums bis zur Gegenwart" in der Aula des Französischen Gymnasiums, NW. Reichstags- Ufer 6. Die Eintrittskarten zu diesem Kursus sind vergriffen. Hus den Nachbarorten. Tödlich verbrüht wurde die 9 Monate alte Tochter Else des Arbeiters Loggies aus der Kulmstr. 27. Frau 2. hatte einen mit heißem Wasser gefüllten Theekessel auf der Maschine und wollte ihn herunternehmen, als er umschlug. Die siedende Flüssigkeit ergoß sich auf das neben der Mutter stehende Kind, das an der Brust und am Gesicht schwer verletzt wurde. Else 2. mußte nach einem Zur Frage des Beginns der Wahlzeit bei den Urwahlen zum Krankenhause gebracht werden und ist dort den Brandwunden Landtage wird uns aus Schöneberg mitgeteilt, daß der Petitionserlegen. ausschuß unter Zustimmung des Magistrats einem von dem FreiWegen Sittenverbrechens an seinen beiden Töchtern von 12 und sinnigen Volksverein gestellten Antrage beigetreten ist, wonach der 8 Jahren ist der Klempner Reinhold Acker, aus der Kaiser Friedrich- Beginn der Urwahlen am 12. November für die III. Abteilung auf straße 70 zu Pankow verhaftet worden. Der Unhold soll die Kinder 5 Uhr festgesetzt werden soll. Wir wollen hoffen, daß die Stadtdurch Drohungen zum Dulden des Verbrechens genötigt haben. verordneten- Versammlung am Montag diesem verständigen Beschlusse beitritt und es so den Schöneberger Wählern ermöglicht, sich unter den gegebenen Umständen an der Wahl zu beteiligen. Bau- Unfall. Auf dem Neubau des Unternehmers Steeger in Bankow, Neue Schönholzerstraße 6-8, ereignete sich am Freitag bormittag ein bedauerlicher Unglücksfall. Der Maurer Emil Pfeil, Rigdorf. Der„ Meistersinger- Abend" findet am heutigen Tage, in der Hochstraße zu Berlin wohnhaft, hatte sich beim Einloten der abends 7 Uhr, im Realgymnasium statt. Eintrittskarten zu 30 Bf. Fensterede auf die Mauerei gestützt, als plöglich der Eckstein abkippte find Prinz Handjerhstr. 7 und an der Abendkasse erhältlich. und Pfeil 21, Etagen hinab in die Tiefe stürzte. Der Verunglückte, hiermit auch den weniger mit Glücksgütern gefegneten Einwohnern dessen Verlegungen nicht sofort festgestellt werden konnten, wurde unsres Ortes ermöglicht, einen Einblick in das künstlerische Schaffen mittels Wagen in das Krankenhaus zu Weißensee gebracht. Wäre, Richard Wagners zu erhalten. wie die Arbeiter es wohl mit Recht wünschten, in der ersten Zu den Schöneberger Stadtverordneten- Wahlen. Nachdem unsrer Etage ringsherum ein Schutzdach errichtet ge= wesen, so hätte der Sturz bei weitem nicht so schlimm ausfallen feits für die in Betracht kommenden Bezirke, wozu der 2., 4., 7., 8., und 10. Bezirk gehören, die Kandidaten bereits aufgestellt sind, hat eine öffentliche Versammlung am Donnerstag noch weiterhin be schlossen, für den 8. Bezirk, in welchem Genoffe Hoffmann als Mieter aufgestellt ist, als zweiten Kandidaten dieses Bezirks den Genossen 6 st als Hausbesizer aufzustellen. Obst kandidiert außerdem noch im 4. Bezirk. Tönnen. Aus Furcht vor dem Krankenhause zu vergiften versuchte sich der 29jährige Arbeiter Hermann Engel, der schon seit längerer Zeit brustleidend ist und seinem Berufe nicht mehr regelmäßig nachgehen fonnte. In der Nacht zum Sonnabend trant er Benzin, wobei er von einem Schlafkollegen überrascht wurde. Einem hinzugerufenen Arzt gelang es, durch Anwendung geeigneter Gegenmittel die Gefahr zu beseitigen; später wurde E. dem Krankenhause Friedrichshain zu geführt. Im städtischen Obdach gestorben ist der 51 Jahre alte Arbeiter Paul Dietke, der von seiner Ehefrau getrennt lebte und kein Unterkommen hatte. Er suchte das Obdach in der Fröbelstraße auf und wurde dort von einem Herzschlag getötet. Eine standalöfe Denunziation der eignen Kampfgenossen, Da kommt ein Arbeiterblatt her, die„ Einigkeit", das Organ der lokalorganisierten Gewerkschaften, und nimmt den zuletzt vorgekommenen Fall des Maurers Machate in Breslau her, um nach Art der" Post" und ähnlicher Blätter gegen die centralorgani fierten Gewerkschaften zu heben. Ma chate wurde zu der furchtbaren Strafe von eineinhalb Jahren Gefängnis verarteilt, weil er aufgefordert hatte. Er war ihnen dabei auf den Leib gerückt, hatte zwei nicht organisierte Maurer zum Eintritt in die Gewerkschaft gedroht, daß die organisierten Kollegen nicht mit ihnen zusammen arbeiten würden, und soll einen von ihnen dabei auf die Zehen getreten haben. Dafür das harte Urteil von eineinhalb Jahren Gefängnis! Ein Schrei des Entsetens ging durch die ganze Arbeiterpresse über dieses Urteil; in der„ Einigkeit" findet dieser Schrei keinen Wiederhall! Kein Wort des Tadels wird laut gegenüber den Unorganisierten, welche sich der Vereinigung ihrer Kollegen zur Erringung besserer Lohn- und Arbeitsbedingungen fernhielten! Dafür aber sekundiert man der Scharfmacher presse und beschuldigt schlankweg, Einzelfälle verallgemeinernd, für die man noch nicht einmal einen Beweis erbringt, die auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Organisationen des schlimmsten So heißt es in dem betreffenden Artikel: Terrorismus! „ Es ist in letzter Zeit mehrfach uns gemeldet, daß einzelne fanatisierte Verbändler, aufgeregt durch die Schimpfereien und Heztereien gewisser gewissenloser Preßbanditen und heßerischer Agitatoren an Mitglieder der der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften" angeschlossenen Organis fationen herantreten und sie durch Bedrohung mit Gewalts maßregeln oder mit Boykottierung zwingen wollen, den Verbands Organisationen beizutreten oder mindestens Beiträge für die verbändlerischen Organisationen zu zahlen oder ihre Marken zu kaufen, und es versuchen und teilweise es auch erreichen, sie aus der Arbeit zu vertreiben, wenn sie diesen Zwed nicht erreichen." Aber die lokalorganisierten Arbeiter, die wir übrigens vers nünftiger einschätzen, als in diesem Falle ihre Funktionäre verfahren, werden auch unter gewissen Umständen zur Denunziation bei den Behörden aufgefordert: „ Wenn nun dennoch aus mehreren Orten, die wir hier nicht nennen, fortgesetzt solche Schikane gegen unsrer Centralisation angehörige Genossen gemeldet werden, so nehmen wir wohl nicht falsch an, daß die Verbändler beabsichtigen, durch diese wirtschaftliche Schädigung unsrer Genossen diese zu einem unüberlegten Abwehrait zu reizen, sie zur Verzweiflung durch Arbeitslosigkeit zu treiben und zu veranlassen, die Sache der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, um dann einen Agitationsgrund gegen unsre Organisationen zu erhalten, indem man sie als Denunzianten hinstellt. Wir bitten unsre von den Verbands- Fanatikern so gemißhandelten Genossen also, solange sie sich noch anders helfen können, und das wird ihnen doch in der Regel nicht schwer sein, diesen Schritt nicht zu unternehmen, sondern in dem rohen und unfollegialen Verhalten der Fanatiker nur die Wirkung der Verrohung zu erblicken, die die Verbandserziehung verschuldet hat, sich um so enger an unsre Organisationen anzuschließen und selbst unter allen Umständen, auch two sie in der Mehrheit sind, solch gefährliches, unwirksames und unkluges Verhalten zu vermeiden. Also nur so lange sie sich noch anders helfen können", sollen Sigung zunächst die Wahl von fünf Wahlmännern zur Wahl eines Johannisthal. Die Gemeindevertretung vollzog in ihrer lezten Kreistags- Abgeordneten für den Kreis Teltow. Gewählt wurden der Vorsteher Kober, die Schöffen Knape und Mitsching und die Vertreter Schmidt und Rehbein, letzterer in der Stichwahl gegen den Genossen Mann. Das Gesuch eines neuangestellten verheirateten Lehrers, ihn von der Uebernahme der Dienstwohnung zu entbinden, da die Zimmer, ehemalige Klassenzimmer, zu hoch seien und sich schwer heizen lassen würden, wurde abgelehnt. Der Gemeinde entstehen durch den fortwährenden Wechsel in der Lehrerschaft ganz bedeutende Unkosten, auch der neue Lehrer erklärte, nur furze Beit hier thätig zu sein. In unsrer denkmalwütigen Zeit glaubte auch ein Teil der hiesigen Einwohner mitmachen zu müssen. Willfommenen Anlaß hierzu bot der Umstand, daß der Ort in diesem Jahre 150 Jahre besteht. Die Sammlungen ergaben denn auch so viel, daß ein Denkmal gebaut werden konnte, welches am 16. NoDas Institut für Meereskunde an der Universität Berlin wird bember dieses Jahres enthüllt werden soll. Inzwischen ist aber dem auch in diesem Winter Georgenstr. 34/36 eine große Anzahl Vor- Festausschuß das nötige Kleingeld alle geworden und so sollte denn träge halten, die abends 8 Uhr beginnen. Zuerst spricht Herr die Gemeindevertretung aushelfen. Der Vertreter Mette, Vorfizender Dr. Eduard Meyer am 11. und 17. November über„ Das Meer und des Kriegervereins, verlangte ferner Fadeln zur Mitwirkung bei der die Lokalorganisierten die Denunziation von Kollegen unterlassen; die Seeherrschaft im Altertum", dann Herr Dr. Georg Wegener- Enthüllungsfeier, diese scheint demnach im Dunkeln bei Fadel- wann sie das nicht mehr können, wird ihrem eignen, vielleicht von Einen Dauermarsch hat der 13jährige Schüler Emil Buchholz aus geführt, dessen Verschwinden kürzlich gemeldet wurde. Der Knabe ist zu Fuß nach Kreuz in Posen gewandert, um dort lebende Verwandte zu besuchen. Er hat die Tour in sechs Tagen zurückgelegt und in dieser Zeit nur von Obst gelebt. Die Nächte brachte er in den Waldungen zu. Der kleine Ausreißer ist bereits seinen Eltern zugeführt worden. augenblicklicher Erregung beeinflußten Urteil überlassen. I arbeiter und 3 Zimmerer; 15 von den Bauarbeitern sind abgereist. Und dann tröstet man sie noch: Die Unternehmer lehnten bisher jede Unterhandlung ab und befinden " Das Verfahren ist eben gefährlich, denn der rohe Patron, sich auf der Suche nach Arbeitswilligen. Zuzug von Maurern und der seine Kollegen mit Arbeitslosigkeit bedroht, seht sich der Gefahr Bauarbeitern ist von Emden fernzuhalten. aus, schwer bestraft zu werden, wenn, auch ohne daß eine Strafanzeige erfolgt, die Behörde von solchem Benehmen Kenntnis erhält; denn der Fall wird auch von Amtswegen verfolgt." Für die streikenden und ausgesperrten Weber in Crimmitschan gingen bei der Berliner Gewerkschaftstommission folgende Beiträge ein: Verband der Mühlenarbeiter 33,25. Lotterieklub Norden" 10,-. Buchbinderei G. Klemm 10,-. tischlerei Kühn, Luisen- Ufer 20, " Erfinder" gab ihr nur hundert und wies sie dann hinaus. Daher die Klage beim Kommissar. Der Beamte sendete einen Geheimschußmann nach der Rue de Tocqueville, wo X. wohnte, damit er sich von der Richtigkeit der Darstellung überzeuge. Bei seiner Rücks fehr zeigte der Schuhmann triumphierend drei Photographien vor, die den beschriebenen entsprachen. Unter der letzten Photographie, also der, die den kahlen Schädel des Mädchens darstellte, stand das Wort„ vorher", unter der zweiten der Gaß nach drei Monaten" Diese schofle Denunziation von Arbeitsbrüdern bei den Scharf- 3. u. M. G. 25,-. Verband der Textilarbeiter, Berlin 150,- Personal d. und unter der zuerst, bei vollem natürlichem Haarwuchse aufmachern und Behörden, die Aufforderung, die Klassenjustiz auf unTapezierwerkstatt 2. Gerlach 2,50. Bau- genommenen, die Bemerkung nach sechs Monaten". So beweist" liebsame Kollegen zu hehen, steht in einem Arbeiterblatt! Sie Tischlerei Gerds 10,-. Die Glenden aus man allzu gläubigen Käufern die Wirksamkeit" von Haarwuchssteht in einem Organ, das sich immer noch bis jetzt damit gerühmt der Neuen Königstraße 7,- Verbandsgenossen von Bernet, Charlotten- falben und" unfehlbaren" Heilmitteln gegen Kahltöpfigfeit! Der hat, den Klassenstandpunkt schärfer zu vertreten, als irgend ein andres poliere von H. S. 2,-. Buchdruckerei von Denter u. Nikolas 20,- Bahl ihn schließlich, seinem Opfer wenigstens fünfhundert Frank Schadenburg 5,-. Tischler der Telephonwerkstatt von Becker 22,10, 8,40. Möbel- Stommissar redete dem Gauner ernst ins Gewissen" und bewog Gewerkschaftsblatt! stelle des Deutschen Holzarbeiter- Verbandes Weißensee 50,-( 2. Rate). erfaz zu zahlen. Ein Arbeiterorgan trägt Material herbei zu Zuchthaus-. S., Rüdersdorferstr. 26 10,-. Verband der Stuffateure, Berlin 100,-. vorlagen! Ist Unerhörteres schon in der Arbeiter bewegung geschehen? Wir können nur die Worte auf diese Handlungsweise anwenden, welche die„ Einigkeit" selbst den centralisierten Gewerkschaften gegenüber gebraucht: Bis zu welcher Borniertheit muß man gekommen sein, wenn man solche Mittel anwendet, mit welchen man sich selbst nur schädigen und nie etwas erreichen kann." Berlin und Umgegend. " Briefkaften der Redaktion. Tischlerwerkstatt von Baute 6,-. Tischlerwerkstatt Neumann u. Bunar, unterer Saal 30,-. Verband der Textilarbeiter, Filiale 4 100,-( 4. Rate). Buchbinderei Reiß u. Landgraf 12,80. Möbelfabrik Blath, Frankfurterstraße 13,- Einsichtsvolle Ritterstraße 2,-. Zahlstelle Eidelstedt, Glasarbeiter 10,-. Jakob von Zürich. Uns ist von einer solchen Verhandlung nichts E. R. 8,10. Verband der Böttcher, Berlin 50,- bekannt. 30,-( 2. Rate). Buchdruckerei Hennicke 3,50. Verband der Gastwirtsgehilfen, Berlin Schönlante. 1. Läßt sich nicht feststellen. 2. Etiva 160 M. GesundGesangverein„ Borar" 4,20. Vorstand und Aus- heit des Einwanderers Borbedingung. 3. Nein, nicht vorhanden. 4. Darüber schuß des Verbandes der Sattler 5,50. Buchdruckerei Krause 2,70. entscheidet der Arzt. Honorar etwa 3 M. J. D. Das können wir Personal der Buchdruckereien von E. Billig 8,30( 4. Rate). Ihnen nicht sagen. 23. R. 11. Der Herr ist uns unbekannt. 2. Borchart 13,70. F. Schirmer 4,60. L. Schumacher 7,30. unstein u. Co., Rathaus- Steinmetz. Schon recht; troßdem Anzahl der Abonnenten ge Accidenz, 3. Rate 20,70. Gebr. Unger 9, Bersonal des Vorwärts" stiegen auf über 80 000. H. 2. Eine Kreiskasse von Berlin giebt es nicht. 30, Verbandsmitglieder der Buchdruckerei H. S. Hermann, 2. Rate 26,70. Tischlerei Schwarz, Urbanstraße 31,15. Bierprozente der Former und Gießerei- Arbeiter Gebr. Arndt 40, Juriftifcher Teil. Gesangverein Freie Feldblume" 10,-. Verband der Schneider Berlins 41,95. Holzarbeiter- Berband Neu- Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends Die Belästigung ausständiger Arbeiter durch die Behörden wied 16,-. Tischlerei von Often, Brunnenstr. 18,-. 12 rote Graveur bon 72 bis 9½ 1hr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. auf Veranlassung der Unternehmer bezw. der in ihrem Interesse gesellen 4,-. F. 2., Köpenid, am Biertisch 3,50. Verband der Möbel- Charlton. 1. Es läßt sich nicht voraussagen, ob und welcher Partei thätigen Angestellten nimmt nachgerade einen Umfang an, daß fie polierer. 2. Rate 100,- Barkettbodenteger Berling 100,--- Rauchflub in einem Prozeß, in dem Beweisaufnahme stattgefunden hat, ein Eid anzu einem öffentlichen Uebelstand wird. Sah da gestern ein Drechsler Abguß" M. d. A. R. B. 6,-. Arbeiter der Firma A. Hund, Treppenbau vertraut wird. 2. Nein. 3. Wir lehnen Empfehlung best mmter Bersonen den bekannten Herrn Meinide vom Jnnungsnachweis mit drei 8,80. Organisierte Fensterpuker von Arnheim u. Co. 15,- Kunstmöbel- grundsäßlich ab. Das Gesuch um Erlangung des Armenrechts müssen Sie Tischlerei Dunsky 30,- Pers. d. Druckerei Gebr. Fehl 3,90. jungen Leuten einen Straßenbahnwagen besteigen. Ge- schleunigst an das Ober- Landesgericht richten. In diesem bezeichnen Sie Von Herrn werkschaftsvergnügen, Bau- Hilfsarbeiter Potsdams 10,50. Beelitz, furz, welche Ausführungen des ersten Urteils und mit welchen BeweisMeinide erwartet kein Holzarbeiter in Berlin etwas seiner Organi- Lungenheilstätte B. 1 30,70. Personal der Lederwarenfabrit S. Marmitteln Sie angreifen wollen. Die Berufungsschrift müßte von dem dann sation Dienliches, und so fühlte sich der Drechsler verpflichtet, fest- fiewicz 3,55. Ueberschuß der Glasarbeiter- Versammlung vom 28. 10. 03 zu bestellenden Anwalt bereits vor Ablauf der Berufungsfrist dem Gegner zustellen, ob es sich hier wie er vermutete um einen Transport 9,25. Ordner der sechsten Abteilung der Freien Volksbühne 3,10. zugestellt werden. Auf die Bewilligung des Armenrechts in erster Instanz bon Arbeitswilligen handle und wohin der Transport wohl gehen Verband der Tapezierer 75,00. Verein der Kistenmacher 50,00. Tischlerei müssen Sie in Ihrem Gesuch hinweisen. M. 2. Kirchliche Behörden, könne. Er stieg deswegen auf denselben Wagen, hütete sich aber, von Nötling 15,10. Verband der Vergolder, Hauptkasse 150,00. Für ein Geistliche und weltliche Behörden glauben an der Ansicht festhalten zu der von ihm beobachteten Gesellschaft zu nahe zu kommen. Die Referat bei den Möbelpolierern, Dr.. 6,00. Rosendorn 0,50. Droschken- müssen, daß die Kirche, beziehentlich ihre Funktionäre, einen Anspruch auf Fahrt ging nach Tempelhof, und dort wandten sich die Aus- utscherversammlung 30. 10. 03 59,35. Textilarbeiterverband, darunter die Beerdigung auf ihrem Stirchhof haben, und daß der Anspruch, auf dem Kirchhof der politischen Gemeinde begraben zu werden, erst realisiert werden gestiegenen nach der Fabrik von Stabernad, die sowohl Filiale 3 mit 60,85, zuſ. 160,85. Summa 1887,55. Bereits quittiert 16 411,17. Gesamtsumme 18 298,72. fam, wenn der Kirche für nicht gethane Arbeit bezahlt, d. H. wenn die für die Metallarbeiter als auch für die Holzarbeiter gesperrt Berichtigung. In der letzten Duittung muß es heißen statt Paul Lusche, Leiche ausgekauft iſt. Nach unsrer Ueberzeugung ist ein solcher Anspruch auf ist. Der organisierte Drechsler machte nun die Streit Angestellte der Innungs- Krankenkasse der Tischler Berlins. Zahlung für nicht geforderte und nicht geleistete Arbeit unberechtigt und posten vor der Fabrik auf den Transport aufmerksam und Weitere Beiträge werden in unserm Bureau von 9-1 und 6-8 Uhr wird in F. nicht respektiert. .. 120. 1. Nein. 2. Ja. begab sich dann in eine Restauration. Er hatte dort noch nicht Platz entgegengenommen. Gelder, welche mit der Post cingesandt werden, genommen, da stürzte hinter ihm her der Herr Meinide in Be- find an A. Körsten, Engel- Ufer 15, zu senden. gleitung eines Gendarmen und eines Kriminalbeamten, und die Be- der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission amten schritten ohne weiteres zur Verhaftung des Mannes, der sich nicht des geringsten Vergehens schuldig gemacht hatte. Er wurde unter dem Gejohle der Kinder nach dem Gefängnis geführt und dort drei Stunden lang in eine Zelle gesperrt, die jeder Beschreibung spottete. Die Lagerstatt bestand aus einer Strohschütte, die auf dem Im Frauen- Wahlverein, der am Freitag eine von Mitgliedern Steinboden lag. Außerdem waren zwei verwahrlofte Decken vor- und Gästen zahlreich besuchte Versammlung im Böhmischen Brauhanden, auf denen das Ungeziefer umherspazierte. Die Zelle soll hause abhielt, sprach Klara Zetkin über das Thema:" Der Kampf noch einige Stunden vorher von einem heruntergekommenen Trunken- gegen das reaktionärste Wahlſyſtem". In zweistündigem, mit großem bold benutzt worden sein. Während nun der Drechsler auf die Beifall aufgenommenem Vortrage führte die Referentin aus, daß der Amtsgericht ein, um dort Ihren Austritt zu gerichtlichem Brotokoll zu er Protokollierung Stunden lang in dieser Umgebung warten mußte, diesmalige Wahlkampf in Preußen eine größere Bedeutung hat als wurde Herr Meinicke sofort abgefertigt und konnte dann mit irgend einer der früheren Wahlkämpfe, denn jetzt tritt das Proletariat seinen Schüßlingen die Reise nach Berlin wieder antreten; denn auf den Plan, um das reaktionäre Dreiklassen- Wahlrecht zu stürzen nachdem er sich erkannt sah, versuchte er nicht mehr, sie in der Fabrik und dadurch einen Punkt mehr zu gewinnen, an dem der Hebel anunterzubringen. gesetzt werden kann, um die kapitalistische Gesellschaft zu beseitigen. Die Vorfizende Ottilie Baader wandte sich zum Schluß an die Frauen mit dem Ersuchen, dem Wahlberein, dem ja nur ein kurzes Leben beschieden ist, zahlreich beizutreten und dadurch zu daß sie auch das winzigste Recht nicht ungenutzt laffen wollen. Der Organisierte führte sofort bei seiner Vernehmung bei dem Bürgermeister Beschwerde, namentlich über den Zustand der Belle, und hat auch die Absicht, gegen die Beteiligten wegen Freiheitsberaubung vorzugehen. Die Polizei hätte alle Veranlassung, sich nicht in den Dienst des Herrn Meinide zu stellen, sondern die organisierten Arbeiter vor den Belästigungen und Provokationen dieses Herrn zu schüßen, gegen den zur Zeit ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs schwebt. Die Holzarbeiter aller Orten aber mögen es sich gesagt sein lassen: Das sogenannte Arbeitsnachweis- Bureau des Verbandes der Holzindustriellen und Tischlermeister Berlins in der Alexanderstraße ist ein Streitbrecher- Bureau, das jeder anständige Holzarbeiter meiden muß! Der Streit der Adressenschreiber bei der Firma Robert Teßmer ist mit einem Erfolg der Adressenschreiber beendet. Nach eingehenden Verhandlungen hat Herr Teßmer eine 25- bis 28 prozentige Lohn erhöhung bewilligt. Von den Ausständigen treten am Montag 76 in Arbeit, während die übrigen nach Maßgabe einlaufender Aufträge und freiwerdender Pläge wieder eingestellt werden. Was man vergessen hat! Die Berliner Blätter brachten dieser Tage begeisterte Schilderungen von der Pracht des renovierten Ratsfellers, wobei auch erwähnt wurde, daß bei dieſen Neueinrichtungen trotz der erhöhten Bacht auch der Wirt nicht schlecht fahren werde. Das Organ der Gastwirts- Gehilfen nimmt von der Sache ebenfalls Notiz und sagt dazu: Alles recht schön und gut. hat man aber bei der NeuDrdnung der Dinge dann auch der Kellner gedacht? Die Arbeitsbedingungen waren im alten Ratskeller wir haben des öfteren darüber berichtet durchaus nicht derart, wie man sie in einem städtischen Betriebe erwarten sollte." Wie kann das Gehilfenblatt sich einbilden, daß man an maßgebender Stelle im Berliner Rathaus Zeit hat, an so nebensächliche Dinge zu denken! Achtung, Vergolder! Bei der Firma 2. Berg u. Co. find Differenzen ausgebrochen und ist Zuzug für sämtliche Branchen bis auf weiteres streng fernzuhalten. Die Ortsverwaltung. Deutfches Reich. Die Crimmitschauer Fabrikanten suchen jetzt überall nach Streifbrechern. So wird aus Hof und Umgegend gemeldet, daß dort ein Agent des Unternehmertums in diesem Sinne thätig ist. In den Münchberg- Helmbrechtschen Zeitungen werden Weber und Spinner gesucht. Es werden den Arbeitern Löhne in der Höhe von 20-25 M. vorgeredet. Ihnen vorgetragenen Sachverhalt nicht. Hus der Frauenbewegung. befunden, 100. W. S. Wenn der Mann bereits zur Zahlung von Alimenten verurteilt ist, wie Sie schreiben, so braucht nicht noch einmal geflagt, sondern sofort gepfändet und, da es sich um Frau und Kind handelt, das gesamte Einkommen mit Beschlag belegt werden. Frau 2. Benden Sie sich an die Polizeibehörde. A. S. Eine Beleidigung liegt in dem von 2. y. 3. Nicht mehr möglich. O. K., Kattowit. Der Austritt aus der Landeskirche fostet seit dem Jahre 1899 in Preußen 3 M. Fernere 3 M. Ktoften erwachsen, falls mai sich eine Bescheinigung über den Austritt( Ausfertigung) geben läßt. Lassen Sie sich nur Abschrift des Protokolls geben, so haben Sie nur Schreib. gebühr( Seite 10 Bf.) zu zahlen. Um aus der Kirche auszutreten, teilen Sie Ihre Austrittsabsicht dem Amtsgericht mit und finden sich, auch wenn Sie keinerlei Labung erhalten, innerhalb vier bis sechs Wochen auf dem flären. 2. 2. 12. Die Unterstügung ist zu zahlen. Eine Rechts. pflicht zur Zahlung der Unterstüßungskaffe besteht nicht; enthält etwa das Statut solche Bilicht, so läge eine genehmigungspflichtige Versicherung vor, derartige Unterstüßungstassen find so zu statuieren, daß ein flagbares Recht keinem Mitglied erwächst und daß durch Demokratisierung der Verwaltung Willkür vorgebeugt wird. M. W. Das ist leider nicht der Fall. A. B. 10. Nur nachdem der Ehemann die Unmöglichkeit seiner Bater schaft bewiesen und die unehelichkeitserklärung des Kindes seiner Frau erftritten hat: 5. B. 100. Slagen Sie beim Gewerbegericht auf Zahlung Ihres vollen Lohnes, die Klage ist aussichtsvoll. Wahlmann S. Ja, Rixdorf. Den Mitgliedern des Vereins gewerblich thätiger 1. Nein. 2. Ja. die Wahl kann aber mit Erfolg angefochten werden. Erbschaft E. R. 2. 5. 250. Nein, die Gemeinde. 7. D. und Frauen und Mädchen Rigdorfs zur Kenntnis, daß die General- Verandre. Ja. Oskar Koch. Der Antrag auf Unfallvente ist an die sammlung am Mittwoch, den 4. November, abends 8 Uhr, im Brandenburgische landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft in Berlin, MatthäiLokale des Herrn Thiel, Bergstr. 151/52,( fl. Saal) stattfindet. Da firchstraße, zu richten, kann aber auch an den Landrat gesandt werden. die Tagesordnung wichtig ist, werden die Mitglieder gebeten, vollzählig zu erscheinen. Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse. Montag, den 2. November, abends 8 Uhr, in den Arminhallen( großer Saal): Vortrag des Herrn Dr. Maurenbrecher über: ,, Weltanschauungsfragen". Gäste willkommen. Der Vorstand. Rigdorf. Am 28. Oftober tagte bei Thiel, Bergfir. 151-152, eine öffentliche, gutbesuchte Versammlung. Dr. Bernstein sprach über:" Die Frauen und die Landtagswahlen". Er behandelte zuerst die Frage des Wahlrechts, ging dann zu der gegenwärtigen Stellung der Frauen im Vereinsrecht über und schilderte dann die Mangelhaftigkeit der Volksschulen und Wohnungsfrage. Für den sehr lehrreichen und interessanten Vortrag erntete der Redner großen Beifall. In der regen Diskussion wurde im Sinne des Referats ge- aussichtslos. sprochen. Unter Verschiedenes teilte Frau Jeezze mit, daß bei ihr, Steinmetzstr. 120, Mitglieder zum Frauen- Wahlverein Berlin und Umgegend aufgenommen werden. Vermischtes. Eine persische Stadt durch Erdbeben vernichtet. Daily Mail" meldet aus Petersburg, die Stadt Tiertches in Persien, berühmt durch ihre Teppichfabrikation, sei durch Erdbeben fast gänzlich vernichtet worden. 184 Teppichfabriken sollen zerstört und mehrere hundert Personen umgekommen sein. Neun Arbeiter verschüttet. Danzig, 31. Oftober. Bei dem Bau der neuen städtischen Gasanstalt auf dem sogenannten Kielmeister- Lande brach heute vormittag die Eisenmontage des im Bau begriffenen dritten Gasometers zusammen. Neun Handwerker und Arbeiter, welche auf der nahezu fertigen Eisenkonstruktion arbeiteten, stürzten aus beträchtlicher Höhe herab und wurden teilweise unter den Trümmern begraben. Alle wurden schwer verletzt. Einer starb furz nachher im Krankenhause. Fener während einer Theater- Borstellung. Wie aus Köln gemeldet Das Agitationskomitee der socialdemokratischen Partei des 12. wird, entstand Freitagabend im Neuen Stadttheater während der und 13. sächsischen Wahlkreises hat, entgegen den sonstigen Ge- Aufführung des zweiten Attes von„ Tannhäuser" auf der Bühne Feuer. Unter dem Publikum brach eine Panit aus. Doch gelang pflogenheiten der Partei, in diesem besonderen Falle den Streikenden es dem auf der Bühne erscheinenden Regisseur, das Publikum zu 2000 m. bewilligt und sofort abgesandt. Der Münchener Ge- beruhigen, da die Brandwache das Feuer bereits gelöscht hatte. werffchaftsverein hat beschlossen, ist en für die Crimmitschauer Alsdann konnte die Vorstellung ihren Fortgang nehmen. auszugeben. Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt!" 29 Das " den dehnbaren Vors Otto Fuchs. Ist der Kaufmannslehrling in die häusliche Gemeinschaft des Chefs aufgenommen, so hat der Prinzipal in Ansehung des Wohn- und Schlafraumes, der Verpflegung sowie der Arbeits- und Erholungszeit diejenigen Einrichtungen und Anordnungen zu treffen, welche mit Rüdficht auf die Gesundheit, die Sittlichkeit und die Religion des Lehrlings erforder lich find. Der Prinzipal ist verpflichtet, den Lehrlingen unter 18 Jahren die zum Besuch der Fortbildungsschule erforderliche Zeit zu gewähren. Ein Züchtigungsrecht räumt das Handelsgesetzbuch dem Prinzipal nicht ein. Nur die Gewerbe- Ordnung setzt fest, daß der gewerbliche Lehrling der väterlichen Zucht des Lehrherrn unterworfen ist, und begrenzt dies Recht nur dahin: übermäßige und unanständige Büchtigungen sowie jede die Gesundheit des hängt die Braris darüber, ob eine Züchtigung eines faufmännischen LehrLehrlings gefährdende Behandlung find verboten". In der Rechtsprechung lings Grund zur Aufhebung des Lehrvertrages sei, von der Beurteilung des konkreten Falles ab. In Ihrem Fall erscheint eine insbesondere auf die Hinderung des Besuchs der Fortbildungsschule gerichtete Klage nicht Mit Sicherheit läßt sich bei schriften des Gesetzes der Erfolg solcher Klage nicht voraussagen. C. O. 100. Das Militär- Strafgesetzbuch kennt als Strafen: Todesstrafe, Buchthaus, Gefängnis, Festungshaft und Arrest, und als Ehrenstrafen: Entfernung aus Heer oder Marine, Dienstentlassung gegen Offiziere, Amtsverlust gegen Militärbeamte, Versehung, Degradation gegen Unteroffiziere, Bersetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes gegen Unter offiziere oder Gemeine. Bei Festungshaft kann im Höchstfalle auf 15 Jahre erfannt werden. Ueber weitere Details wollen Sie sich selbst aus dem in allen öffentlichen Rejeballen erhältlichen Militär Strafgesetzbuch informieren. Fran Elisabeth 22. S. hat keinerlei Recht, einen Mieter auf die Straße zu jezen. Der Mieter hätte ihn hinausweisen sollen und kann auf Wiedereinräumung der Wohnung klagen. S. hat nur das Recht, unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigung zu fündigen und wenn der Mieter nicht freiwillig geht, zu flagen. Selbsthilfe steht ihm nicht zu. Hassen wir ihre Darstellung richtig auf, so fann 6. mur Kündigung zum 11. Rovember, nicht zu einem andern Datum, begehren. M. N. 103. 1. Ja. 2. Nein. Sch. 43. Haben Sie ununterbrochen sechs Monate lang in Berlin gewohnt, jo legen Sie das unter Erneuerung Ihres Antrages auf Aufnahme in die Liste dar. Sind Sie aber vor dem 1. Juni, wie es scheint, nur besuchsweise hier gewesen, so hat der Magistrat Ihren Antrag den gesetzlichen Vorschriften entsprechend zurückgewiesen. R. S. Ch. 1. Nein, Sie müssen sie aber wieder aufnehmen. 2. Nein. 3. Gine Beleidigungsflage erscheint nicht aussichtslos. Albert 2. 1. und 3. Ja. 2. Nein. C. B. Ja. S. 27. Wenn auch im Vertrag das Anbringen von duldet sind, so hat der Wirt jetzt kein Recht mehr, die Entfernung zu Blumenbrettern verboten ist, die Blumenbretter aber sechs Jahre lang geverlangen. Das Streichen der Fassade einschließlich des Blumenbreitraums G. J., Bruch. 1. und 2. Nein. Aber dürfen Sie aber nicht hindern. Sie können schleunigst unter Darlegung der Umstände beantragen, den Stiefvater oder die Mutter als Bormund einzusetzen. 3. Nein, aber Adoption liegt nach Ihrer Darlegung nicht vor, sondern nur Namensänderung. C. W. 90. 1. Sämtliche Kinder, gleichviel aus der wievielten Che ihrer Mutter sie stammen, werden auch ohne Testament Erben ihrer " " In Crimmitschau sind bekanntlich die Arbeiter und Arbeiterinnen nicht Arbeiter- Risiko. Auf der Zeche Langenbrahm" bei Rüttenscheid Mutter. Die Auseinandersetzung vor der zweiten The betrifft den Nachlaß nur von den Fabrikanten auf die Straße verwiesen, sondern sie werden ist ein Gestell zusammengestürzt, wobei zwei Bergleute getötet des verstorbenen Ehegatten, nicht aber das Vermögen des wieder Heiratenden. nun obendrein noch von Polizei und Gerichten dafür bestraft, wenn wurden. Die Nachricht über eine andere Katastrophe, bei der 2. Civilansprüche gegen Militärpersonen sind in derselben Art geltend zu machen wie solche Ansprüche gegen andre Staatsbürger. x. 9. 3. Ja. sie von der Polizei auf der Straße erwischt werden. Zwei Fabrik Bergleute verunglückten, kommt aus Dortmund: Auf der Zeche arbeiterinnen aus Crimmitschau sind Anfang September dort zum Werne sind durch schlagende Wetter sechs Bergleute verunglückt. Zwecke des Streikpostenstehens auf den Straßen auf und ab- Zwei find tot, einer schwer verletzt, drei werden vermißt. gegangen und deshalb von einem Schuhmann weggewiesen worden, Haarwuchsbeförderungs Mitteľ. Die 23 jährige Näherin hatten dieser Weisung auch Folge geleistet, waren aber später wieder Charlotte F. tam nach der Wiener Zeit" in Paris zum Polizei-* Weizen, gut D.- Ctr. 15,90| 15,86 gekommen. In diesem Verhalten erblickte die Polizei eine Ueber- tommissar ihres Viertels und erzählte ihm folgendes: Zwei Tage tretung des§ 146 der Crimmitschauer Straßenpolizei- Verordnung, vorher hatte sie ein fein gekleideter Herr in der Rue des Capucines, insofern die beiden Frauen den durch den Polizeibeamten erteilten als sie die Schneiderstube verließ, angeredet und ihr Schmeicheleien Anordnungen zuwidergehandelt hatten. Crimmitschauer Schöffengericht nahm eine solche Nebertretung ebenfalls an und befo Schöffengericht nahm eine solche Nebertretung ebenfalls an und be- über ihr prachtvolles goldblondes Haar gemacht. Dann hatte er sic legte die beiden Frauen je mit einer eintägigen Haftstrafe. Hiergegen sucht, ihm dieses Haar für 1000 Fr. zu verkaufen. Er sei, so † Gerste; gut fügte er hinzu, Erfinder eines unfehlbaren" Haarwuchsmittele, ivendeten sie Berufung ein, erzielten aber damit nur, daß das Land- für das er flappern wolle. Fräulein. bat sich 24 Stunden Begericht an Stelle der Haftstrafen je 5 M. Geldstrafe festsette. Auch denkzeit aus und willigte nach dieser Frist in den Handel. Der thafer, gut das Zwidauer Landgericht erblickte in der Handlungsweise der aus Unbekannte, in dessen Atelier" sie sich begab, photographierte sie gesperrten Frauen eine Uebertretung der Crimmitschauer Straßen- zunächst bei vollem, aufgelöstem Haar; dann schnitt er es ihr in gering polizei- Verordnung. Schulterhöhe ab und photographierte sie so ein zweites Mal; schließ- Heu lich nahm er eine sogenannte" Tondeuse" zur Hand und rasierte Erbsen ihr damit den Kopf vollständig kahl, worauf eine dritte Photographie Speisebohnen aufgenommen wurde. Als Frl. F. sich in diesem Aufzug im Spiegel Linsen sah, begann sie heftig zu weinen und verlangte ihre 1000 Fr. Der* ab Bahn. Der Streit der Maurer in Einden dauert fort. Im Ausstand stehen 134 Maurer an 29 Bauten, die von 20 Unternehmern aus geführt werden. 52 von den Streifenden haben bereits Emden verlassen. Durch den Streik in Mitleidenschaft gezogen find 76 Bau" 12,93 12,90 14,50 13,40 mittel 15,82 15,78 gering " * Roggen, gut 15,74 15,70 13,05 13,02 " mittel " gering Marktpreise von Berlin am 30: Oftober 1903 nach Ermittelungen des kgl. Polizeipräsidiums. Startoffeln, neue D.- Ctr. Rindfleisch, Keule 1 kg do. Bauch Schweinefleisch Hammelfleisch 6,00 4,00 1,80 1,20 1,50 1,10 " 1,80 1,10 Kalbfleisch 12,99 12,96 2,00 1,20 " " 1,80 1,10 9 13,70 12,80 4,00 7,00 40,00 25,00 Butter 13,30 12,20 Eier 12,10 11,00 Karpfen 15,80 14,80 Aale 14,70 13,80 Bander Hechte 3,82 Barsche 4,60 Schleie Bleie 50,00 25,00 Strebse 60,00 20,00 2,60 2,00 60 Stüd 5,00 3,00 1 kg 2,20 1,20 2,60 1,40 3,00 1,20 " 2,00 1,00 1,80 0,80 " 3,00 1,40 1,40 0,80 † frei Wagen und ab Bahn. mittel gering mittel Richtstroh. " per Schod 15,00 3,00 Winter- Paletots Vornehme, wohlfeile Herren- Anzüge J Reichhaltigste Auswahl Winter- Paletots 65, 50, 36, 24, 15, 8 M. 50 Winter- Raglans Geh- Pelz- Imitat. Karierte u. gestreifte Stoffe Neueste Moden FeinerEskimo m.Astrachan Mass- Anfertigung WinterJoppen Lodenstoffe, warm ge4, 4 füttert 18, 15, 10, 6, M. 50 Starke Bezugstoffe, durchweg 27M. mit Pelzfutter 45, 36, 33, Jünglings- Kleidung 30, 24 M. 55 M. Winter- Joppen Pelz- Joppen Unvergleichliches Sortiment 4. M. u. echt. Sealbisam- Kragen Herren- Stoff- Hosen 18, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 9, 8, 7, 6, 5, alle Arten Piquéestoffe Gesellschafts- Westen 6, 5, 4, 3,50, 3, 2,25 Knaben- Anzüge Neueste Façons und Stoffe 14, 10, 8, 6, 4, Knaben- Mäntel Neueste Modelle und Muster 15, 12, 9, 6, 2,25 M. 4. M. M. 75 27, 18, 15, 12. Jünglings- Paletots Meltons, Doubles, Eskimo 10 M. 50 Jünglings- Mäntel Loden, Delhi und Tuche 30, 25, 18, 30, 24. 18, 12, 13 M. Jünglings- Anzüge alle Arten Stoffe und Façons 9 M 45, 36, 30, 25, 18, 15, 10ML. Jackett- Anzüge Unübertroffenes Sortiment Rock- Anzüge Verschiedenste Muster Gehrock- Anzüge Gummi- Regen- Mäntel Regen- Pelerinen . 45, 33, 30, 25, 21 M. Satins und Kammgarne 27 M. 70, 50, 40, 36, 36, 30, 24, 18, 15 M. 13,50, 12, 7,50, 6,50, 5 M. Schlafröcke Vielseitigste Stoffe und Besatz- Arten. 30, 21, 18, 15, 12, BAER SOHN Chausseestrasse 24a/ 25 Zwischen Invalidenstr. u. Schiller- Theater N. SPECIAL- HAUS GRÖSSTEN MASSSTABES. 11 Brückenstrasse 11 Zwischen Jannowitzbrücke u. 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Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 256. 20. Iahrglmg. 2. KcilU des Jutmärts" ßrrlinrr JolksWirtt Sonntag, 1. Uovmber 1903. 2 Der Revisionismus und das Tempo des proletarischen Besreinngskampfes. Der Artikel von H. S. in der Nr. 247 des„Vorwärts", worin dem Ncvisionismus im allgemeinen und dem Unterzeichneten im besonderen Flaumacherei und verschiedenes Aehnliche vorgeworfen wird, nötigt mich zu einer Erwiderung. Nock) H. S. steht die Frage zwischen Radikalismus und Re- visionisnius— um diese Schlagworte zu gebrauchen— im wesentlichen so, daß erstens der elftere die geltende Praxis der Partei vertrete, der letztere aber sie bekämpfe, benörgele, bezweifele usw. und daß zweitens der Radikalismus den Sieg des Proletariats in zwanzig bis dreißig Jahren voraussehe, der letztere ihn auf un- bestimmte Zeit hinaus, was man so zu den griechischen Kalenden nennt, verlege und damit den Massen die Begeisterung raube. Was das erstere betrifft, so ist ihm entgegenzuhalten, daß der Schreiber dieses, der von IL S. als der Hauptsünder im Revisionis- mus hingestellt ivird, von Anbeginn seiner revisionistischen Thätigkeit an erklärt und diese Erklärung des öfteren wiederholt hat, daß er an der Praxis der Partei sehr wenig auszusetzen habe, diese ihm viel- mehr in ihren wesentlichen Grundzügen durchaus richtig zu soin scheint. Allerdings ist die Praxis der Partei nicht zu allen Zeilen völlig die gleiche gewesen, sondern hat selbst eine Entwicklung durchgemacht. Aber diese Entwicklung vollzog sich in einer ganz bestimmten Richtimg, nach einer genau zu verfolgenden Grundlinie der Stellungnahme zu den verschiedenen Fragen deS Wirtschaftslebens und der poli- tischen Kämpfe, und es ist meine Ueberzeugung, daß diese Grund- linie, wenn sie auch nicht immer schnurgerade gelaufen ist, doch schließlich stets diejenige Richtung eingehalten hat, die den Be- dürfnissen des Befreiungskampfes der Arbeiterklasse im Angesicht der Entwicklung dieser und der politischen und wirtschaftlichen Zustände durchaus entsprach. Was ihr aber nicht entsprochen hat, das ist eine gewisse Phraseologie und ein Stück d e r überkommenen Theorie, und gegen sie vornehmlich hat sich meine revisionistische Thätigkeit gerichtet, hinsichtlich deren ich nichts zurückneh, nen kann, sondern im Gegenteil das darüber Gesagte auf Grund meiner näheren Beobachtung der Dinge nur zu unrer- streichen habe. Ich bin der Ansicht, daß zwischen der Praxis der Partei und gewissen Sätzen ihrer Theorie, sowie einer noch vielfach geübten Phraseologie ein Widerspruch besteht, den zu beseiffgen das Interesse der Partei erheischt. Für mich ergiebt sich das wahre Wesen der Socialdemokratie heute, wo sie im vollen Sinne des Wortes die Arbeiter- bewegung, und zwar die Bewegung einer sehr entwickelten Arbeiter- schaft, geworden ist, aus ihrer Praxis, so daß nichts falscher ist als die Behauptung der Gegner, die Partei verschleiere in ihrer praktischen Thätigkeit ihre wahren Ziele. Thatsächlich eut- schleiert die Partei gerade in ihrer Praxis ihr wirkliches Wesen— enthüllt sie es den Gegnern wie den Ideologen in ihren eignen Reihen. Wenn H. S. das Vorstehende bezweifelt, so rate ich ihm, einmal darüber nachzudenken oder nachzuforschen, welche praktische Maßnahme der Partei etwa der Unterzeichnete im Laufe des ganzen Revisionisten- streits bekämpft, angezweifelt oder benörgelt hat. Er wird dann finden, daß von Anbcgiim an— vergleiche den ersten Artikel meiner „Probleme des Socialismus"— im Gegenteil es sich für mich darum gehandelt hat, einer höheren Bewertung der sogenannten Gegenwarts- arbeit der Partei das Wort zu reden, als wie sie vielfach bei nnS u finden ist. Ich erkenne durchaus an, daß diejenigen Genossen, >ie IL S. als Radikale bezeichnet, auf den verschiedenen Gebieten der Gegenwartsarbeit Ausgezeichnetes geleistet haben. Aber das ist gar nicht die Frage, um die es sich bei meinem Revisionismus handelt. Zur Zeit, wo der Streit um diesen am akutesten war, schrieb mir mein heftigster theoretischer Gegner, als er einen Artikel von mir über eine praktische Frage der Partei gelesen:„In der Praxis wenigstens scheinen wir uns immer wieder zu finden." Das war richtig, ich bin mir darüber niemals im Zweifel gewesen, und habe daher auch stets bestritten, daß unser theoretischer Streit die Natur hatte, die mein Gegner in ihm erblickte. Das, worauf es mir ankam und ankommt, hat nach Erscheinen meiner„Voraussetzungen" ein Genosse in einer öffentlichen Diskussion treffend damit gekennzeichnet, daß er sagte:„Was Bernstein will, geschieht in der Partei längst. Aber es geschieht vielfach mit halbem Herzen und schlechtem theoretischen Gewissen. Nach seinem Buch darf es mit vollem Herzen und gutem theoretischen Gewissen geschehen." Wie da? zu verstehen ist, wird u. a. durch die zweite Frage be- leuchtet, die IL S. in die Debatte zieht, nämlich die Frage der Nähe des Sieges der Arbeiterklasse. Hier liegt nach II. S. und vielen andren die Hauptsünde des Revisionismus. Indem die Revisionisten diesen Sieg in unbestimmte Feme verlegen, raubten sie nach ihnen den Arbeitem die Begeisterung, die Kampfesfteudigkeit. Speciell von Ausführungen des Unterzeichneten wird gesagt, daß sie„wie ein Reif auf die Lenzsaat der proletarischen Hoffnungen ge- fallen" seien. Darauf ist nun folgendes zu bemerken: IL S. erwartet den Sieg der Socialdemokratie in Deutschland in 20, 30 Jahren. Nehmen wir den Durchschnitt 25, so wäre danach etwa das Jahr 1S28 das Jahr der Verwirklichung der proletarischen Hoffnungen. Als ich aber in den Jahren 1897/99 die„Probleme" und die„Voraus- setzungen" schrieb, da hat es sich nicht darum gehandelt, ob wir im Verlauf einer schnellen, aber immerhin schrittweise sich vollziehenden Vorwärtsentwicklung nach 30 Jahren den Sieg der Socialdemokratie zu erwarten hätten,' sondem ob wir vor einem schon in nächster Zeit zu gewärtigenden Zusammenbruch der kapi- tali st ischen Wirtschaft stünden und unser praktisches Ver- halten, unsre Stellung zu den verschiedenen Fragen des Wirtschasts- lebens von der Hoffnung auf diesen Zusammenbruch abhängig machen sollten. Dies war der Ausgangspunkt des Streites, und was ich gegen die letztere Auffassung geschrieben habe, deckt sich für die Praxis mit Ausführungen, die um dieselbe Zeit ein andrer Genosse in der„Neuen Zeit" zum besten gab, als er schrieb: „Noch stehen wir recht weit ab vom Endziel der kapitali st ischen Entwicklung.... In welchem Lande 'ist denn schon die Selbstabwirtschastung des Kapitalismus so weit vorgeschritten, daß es als reif sür die socialistische Wirtfchastsfomi gelten kann? In England nicht, in Deutschland und Frankreich noch weniger." So im März 1897 der heute für unverfälscht radikal geltende Genosse H einrich Cunow in einem Artikel„Unsre Interessen in Ostasien", den ich nieniand zu wiederholen rate, der Furcht hat, in den Geruch des Revisionismus zu kommen. Schon beim Titel „Unsre Interessen in Oftasien" überläuft es einen eiskalt. Was gehen das Proletariat die Interessen des kapitalistifch-offiziellen Deutschland in Ostasien an? Alzer Scherz beiseite. Ich habe von den Hoffnungen deS Proletariats und von den Arbeiten: selbst eine andre Meinung, als daß ich zu- geben könnte, Sätze, wie der hier citierte oder wie sie IL S. aus meinen„Voraussetzungen" entnimmt, seien geeignet, unsren Arbeitern die Kampfeslust und HoffnungSfteudigkeit zu rauben. Man kann diese Eigenschaften rege halten unp entwickeln, auch ohne daß man den Arbeitern das verlockende Bild eines in unmittelbarer Nähe bevor- stehenden Generalkrachs vorhält. Unsre Arbeiter füid keine Kinder, die man mit märchenhaften Versprechungen bei guter Laune erhalten muß, sondern urteilsfähige Leute, die vor allem das Bedürfnis haben, die Wahrheit zu erkennen. Ich bin nach Kräften bestrebt, in meinen Reden nichts zu sagen, was ich nicht vor meinem theoretischen Gewissen rechtfertigen kann, und enthalte mich dem- gemäß in ihnen geflissentlich aller Vorhersagungen über die mut- maßliche Nähe des SiegeS der Arbeiterklaffe. Dennoch ist diesen Reden, wohin ich auch gekommen bin, das Zeugnis ausgestellt worden, daß das, was ihnen am wenigsten fehlt, die Fähigkeit ist, Begeisterung zu entfachen. Wie der Klassenkampf der Arbeiterklaffe nicht aus Zukunfts- bildern, sondern aus den realen Gegensätzen des Wirtschaftslebens und der politischen Einrichtungen seine kräftigsten Wurzeln und richtunggebenden Principien zieht, so ist es nicht der Glaube an einen baldigen endgültigen Sieg, sondern die Erkenntnis von der Solidarität der Arbeiterinteressen, die Einsicht in die Notlvendigkeit und Fruchtbarkeit der Organisation und des organisierten Kampfes, die den einzelnen Arbeiter an die Bewegung ketten und für ihre Kämpfe entflammen. Wäre es anders, wie wären alsdann die großartigen Fortschritte unsrer Partei und der Arbeiterbewegung im allgemeinen in einer Zeit zu erklären, wo nach IL S. die Lehren des Revisionismus „wie ein Reif sich auf die Lcnzsaat der proletarischen Hoffnungen" gelegt haben? Etwas mehr Erinnerung daran, welches die wahren Triebkräfte des Klassenkampfes in der modernen Gesellschaft sind, und etwas mehr Vertrauen in die Urteilskraft unsrer Arbeiter werden die völlige Gegenstandslosigkeit jenes Geredes einleuchten machen, das beiläufig auf ein Haar den Anklagen gleicht, welche die Anarchisten, die Most, die Meuwenhuis zc. gegen die Socialdemokratie in ihrer Gesamtheit seiner Zeit erhoben haben und noch er- heben. Es liegt auf der Hand, daß. wenn der Znsammenbruch der bürgerlich-kapitalistischcn Gesellschaft unmittelbar vor der Thür stünde, ein großer Teil der GegeuwartSarbeit der Socialdemokratie und der von ihr geistig beeinflußten und befruckteten Arbeiterbeivegung als ziemlich wertlos, wenn nicht als direkte Krnftevcrgeudung zu be- trachten wäre. So urteilten auch diejenigen über sie, die in diesen Dingen streng folgerichtig dachten. Andre hielten sich, weil die Sache nnt dem Zusammenbruch doch nicht so ganz sicher war, eine Hinter- thür offen und ließen eine gewisse Gegenwartsarbeit als„not- wendiges Nebel" zu. In der deutschen Socialdemokratie aber hat sich allmählich eine andre Auffassung durchgerungen, nach der diese GegeuwartSarbeit immer mehr als notwendiges Gute, als fruchtbringender, integrierender Teil derSocia- lisierungSarbeit erkannt worden ist und gepflegt wird. Sie ringt bei einzelnen noch mit der alten Auffassung vom grogen wirtschaftlichen Zusammenbruch, bei vielen noch mit einer Phraseologie, die auf dieser Auffassung erwachsen ist. Aber in der Sache beherrscht sie schon überwiegend das Tbun und Lassen der Partei und setzt sich unbemerkt, weil ganz allmählich, immer stärker in den Köpfen ihrer Mitglieder fest. Daher die Wirkungs- losigkeit der Dresdener Resolution, von der H. S. im Eingang seines Artikels schreibt. Ob wir uns den Sieg der Socialdemokratie in 20, 30, 50 oder 100 Jahren vorstellen, ist von dem Moment an gleichgültig, wo wir ihn von u n s r e m Thun abhängig machen, statt auf eine von unsrem Thun unabhängige baldige große Wirtschaftskatastrophe zu spekulieren oder uns durch Ausmalung einer solchen in unsren Maß- nahmen beeinflussen zu lassen. Denn wo es auf unser Thun an- kommt, ist es ganz selbstverständlich, daß jeder das Seinige auf- zubieten hat, den Gang der Entwicklung nach Möglichkeit zu b e- I ch l e u n i g e n. Es ivare die höchste Absurdität und würde allen Thatsachen ins Gesicht schlagen, ivollte man den Unterschied zwischen Radikalen und Revisionisten dahin fixieren, daß die einen den Sieg der Socialdemokratie zu beschleunigen wünschen, die andern nicht. Aber darüber sind Meinungsverschiedenheiten möglich, lvaS uns am besten und sichersten vorwärts bringt, und was für einen dauernden Sieg des Socialismus erfordert ist, ihn am sichersten verbürgt. Ein Teil unsrer eifrigsten, thatkräftigsten Genossen sind in ihrer Auf- fassung Revisionisten, während das mit der Partei mitlaufende Philistertum zu Neunzehnteln radikal schwärmt. Niemand kann eine frisch-fröhliche Auseinandersetzung über deu Ncvisionismus lebhafter wünschen, als der Schreiber dieses. Zuviel der Legenden sind über ihn verbreitet, zu oft wird er unter total falschen Gesichtspunkten, auf Grund durchaus schiefer Frage- stellung erörtert. Für heute mag es bei den vorstehenden Bemerkungen über die zwei von H. S. aufgeworfenen Fragen fem Bewenden haben. DaS Gesagte wird genügen, zur Er- kennwis zu bringen, daß die Frage des Tempos des proletarischen Befreiungskampfes von der Frage des Revisionismus in ganz andrer Weise berührt wird, als wie«. 8. dies annimmt. Wenn eS auf schnell arbeitende Prophezeiungen ankäme, dann stünde von der bürgerlich-kapitalistischen Wirtschaft längst kein Stein mehr auf dem andern. Ein philosophisch geschulter Gesinnungsgenosse, der unsre Debatten sehr genau verfolgt hat, äußerte sich jüngst zu mir: „Wissen Sie, was in Wirklichkeit der Gegensatz des Revisionismus ist? Der V i s i o n i s m u s." Ich glaube manchem meiner anti- revisionistischen Freunde anraten zu können, über diesen Gegensatz einmal möglichst vorurteilslos nachzudenken. Berlin, 22. Oktober 1903. Ed. B e r n st e i n. Nachschrift. Der Abdruck des vorstehenden Artikels hat sich wegen Stoffandranges etwas verzögert. Dies giebt mir Gelegeiu heit, mit ihm eine mehr persönliche Bemerkung zu verbinden. Im Heft 4 der„Neuen Zeit" sagt Karl Kautsky am Schluß seines Artikels über Franz Mehring:„Unter denjenigen, die theo- retische Klarheit und Kenntnis der Parteilitteratur mit journalistischer Fertigkeit verbinden, steht in Deutschland Mehring wohl in erster Linie. Deswegen der wütende Haß des Revisionismus gegen ihn. Der Revisionismus kann nur gedeihen auf dem Grabe der Theorie..." s.Neue Zeit", S. 108.) Von allen Rednern, die auf dem Dresdener Parteitag ge- sprachen, hat sich nur einer rückhaltlos als Revisionist bekannt, und das ist der Schreiber dieser Zeilen. Soll das Gesagte auch auf ihn gehen, so wird man es als berechtigt finden, wenn ich Kautsky auffordere, nun auch den Beweis für diese herabwürdigende Unterstellung zu erbringen. Geht es aber auf diejenigen Genossen, die in Dresden und anderwärts Mehrings Persönlichkeit angegriffen haben, so ivird es Kautsky nicht unbekannt sein, daß die Genossen Braun und Heine sich g e g e n den Revisionismus erklärt haben. Wie Genosse Göhre über den Revisionismus denkt, weiß ich nicht, von Genosse Bernhard aber glaube ich zu wissen, daß er ebenfalls kein Revisionist ist. Dagegen haben alle vier meines Erachtens Beloeise dafür geliefert, daß sie nichts weniger als Verächter der Theorie sind. Indes bin ich nicht befugt, in ihrem Namen zu sprechen. Für mich handelt es sich um die Wahrung des guten Namens derjenigen, die sich, wie außer mir die David, die Elm, die Kampfmeyer, offen zu revisionistischen Ansichten bekannt haben. In meinem Namen wie im Namen der genannten und andrer gleichgesinuter Genossen lege ich dagegen Verwahrung ein, daß man uns eine so niedrige Gesinnung unterschiebt, wie sie aus Kautskys citiertem Satz gefolgert werden muß. Lag das nicht in Kautskys Absicht, so wird er— und dies gilt auch sür andre— in Zukunft gut thun, von dem Wort Revisionismus einen präciseren Gebrauch zu machen. Es ist ja sehr be- quem, ein Woxt zur Hand zu haben, in das sich alles Mögliche hineinlegen läßt und vermittelst welchen man dann mißliebigen Personen nach Bedürfnis alles absprechen kann, was man gerade will: Gesinnungstreue, Urteilskraft, Charafterfestig- keit, Ehrgefühl usw. Aber ein folches Verfahren ist weder Partei- genösfisch, noch darf derjenige, der von ihm Gebrauch macht, sich wie Kautsky rühmen, nie einen andren Zwang ausgeübt zu haben als den der Logik. ES braucht nicht immer der Scheiterhaufen, Guillo- tinen oder Gefängnisse, um Andersdenkende zu vergewaltigen. Berlin, den 29. Oktober. Ed. B e r n st e i n. Bernstein hat sich oben auf einen im März des Jahres 1397 in der„Neuen Zeit" erschienenen, von mir verfaßten Artikel bezogen. in dem ich die Ansicht ausspreche, die Selbstabwirtschastung des Kapitalismus sei noch in keinem der Länder Westeuropas so weit gediehen, daß es für die socialistische Wirtschaftsform reif sei. Dieser Ansicht bin ich auch noch heute und, wie ich bereitwilligst zugebe, nicht nur in Bezug auf die weniger industriell entwickelten westeuropäischen Länder, sondern auch in Bezug auf Deutschland, England und Frankreich. Damit ist aber durchaus nicht gesagt, daß ich zugleich der Ansicht bin, die deutsche Socialdemokratie könne nicht schon in wenigen Jahrzehnten in Deutschland zur Macht gelangen oder sie sei noch nicht befähigt, die Regierungsmaschinerie in die Hand zu nehmen. Genosse Bernstein mag sich beruhigen, von der kleinmütigen Annahme, die Arbeiterklaffe vermöge nicht das Staatsschiff in ihrem Interesse zu dirigieren, bin ich völlig frei. Aber ich unterscheide genau zwischen der Ergreifung der politischen Macht, der „Diktatur des Proletariats", und der Durchführung der socialistischen Wirtschaftsform. Beides ist für mich etwas Verschiedenes, und zwar derart, daß ich die Machtergreifung als Vorbedingung der Durch- führung der socialistischen Wirtschaftsweise und der sich auf dieser ausbauenden neuen Gesellschaftsordnung betrachte, gewissermaßen als Basis deS socialistischen Umbildungsprözesses— und diesen letzteren wieder fasse ich nicht als einfache Dekretierung neuer Gesetze, sondern als eine lange Reihe aufeinander folgender socialer Aktionen mit verschiedenen Uebergangsstadien auf. Darin, daß zwischen diesen verschiedenen Entwicklungsphasen, der Machtergreifung und der Durchführung der socialistischen Wirtschaftsweise, nicht genau unter- schieden wird, scheint mir der Hauptfehler zu liegen, der neuerdings einzelne unsrer Parteiblätter zur Konstruktion von allerlei seltsamen Gegensätzen zwischen Evolution und Revolution treibt. Auch Bernstein ist sich, wie seine vorstehenden Ausführungen aufs neue zeigen, hierüber nicht klar. Etwas erstaunt war ich über die Auslegung, die Genosse Bern- stein dem Titel meines Aussatzes„Unsre Interessen in Ostasien" giebt. Er scheint aus dem Wort„Unsre Interessen" zu folgern, daß ich darunter die sogenannten„nationalen" Jntereffen verstehe, denn mit einer gewissen Ironie ftagt er:„Was gehen das Proletariat die Interessen des kapitalistisch-offtziellen Deutichlands in Ostasien an?" Leider hat auch in diesem Fall wieder seine Voreingenommenheit oder richtiger seine Prädisposition für gewisse Gedankengänge ihm einen Streich gespielt. Wenn er sich nochmals den betreffenden Artikel aufschlägt, ivird er finden, wie ich S. 806 wiederholt betone, daß ich die kapitalistische Expansion unter dem Gesichtspunkt der„ E n t- Wicklung We st europas zum Socialismus"(Zeile 13 von oben), des„Interesses des westeuropäischen Proletariats"(Zeile 19 von oben), des„Interesses der Arbeiterklasse"(Zeile 4 von unten) betrachtet wissen will— kurz, ich verstehe unter„Unsre Jntereffen" keineswegs die „kapitalistisch-offiziellen", sondem die der socialistischen Arbeiterschaft. HeinrichCunow. Sociales. Aerzte und Krankenkassen. Die Frage der freien Arztwahl spielt gegenwärtig, nachdem sich der letzte Aerztetag damit beschäftigt hat, eine größere Rolle denn je. Aller Orten gehen die Aerzte in Verfolg der Beschlüsse des AerztetageS mit der Forderung der Einführung der freien Arztwahl vor. Die Münchener Ortskassen haben den Forderungen der Aerzte bereits nachgegeben. Auf der andren Seite hat kürzlich die hiesige Allgememe Orts-Krankcnkasse, die feit Jahren die fteie Arztwahl hatte, ihren Aerztevertrag wegen der finanziellen Schwierigkeiten, in die sie ge- kommen ist. Sie hat im Jahre 1902 einen Verlust am Reservefonds von 8200 M. gehabt und die Abrechnung für 1903 wird wahrscheinlich ein noch größeres Resultat ergeben. Zur Beurteilung der An- gelegenheit ist ein Schreiben des Vorstandes des hiesigen Vereins der freigewählten Kassenärzte wichtig, das in Nr. 43 der„Deutschen Krankenkassen-Zeitung" veröffentlicht wird, und das wir hierunter mitteilen. Vorab sei bemerkt, daß die darin angeordnete Kontroll- Maßregel der Berichtskarten wirkungslos blieb. Das Schreiben lautet: B e r l i n. 2. Juli 1903. Sehr geehrter Herr Kollegel Der Vorstand der Allgemeinen Orts-Krankenkaffe gewerblicher Arbeiter und Arbeiterinnen hat in gemeinschaftlicher Tagung mit dem unterfertigten Vorstand eine Reihe von Beschwerden über un- zweckmäßiges und fahrlässiges, die Finanzen der Krankenkasse schwer belastendes Verhalten einzelner Kassenärzte vorgebracht und uns ersucht, im berechtigten Interesse der Krankenkasse sowie zwecks Er- möglichung der Aufrechterhaltung der freien Arztwahl unsren Vereinsmitgliedern davon direkt Mitteilung zu machen. Die Kranken- lasse hat zur Zeit einen ungemein hohen Krankenstand, welcher zu dem allgemeinen Gesundheitszustand in keinem Verhältnis steht und den Krankenbcstand früherer Jahre wesentlich übersteigt. Auch die Kosten für Medikamente, Verbandzeug, Malzextrakt und besonders für Milch sind ins Ungemessene gestiegen. Wir hielten es im Interesse der gedeihlichen Beziehungen zwischen unserm Verein und der Kranrenkasse für unsre Pflicht, der Kassen- Verwaltung unsre thätige Hilfe zur Beseitigung dieser Uebelstände zuzusagen und erwarten von unsren sämtlichen Herren Kollegen erfolgreiche Unterstützung. Im einzelnen bemerken wir folgendes: Unter Verkennung der gesetzlichen Aufgaben der Krankenkassen versuchen die besonders zahlreichen ungelernten Arbeiter, welche in die Allgemeine Orts-Krankenkasse eingereiht werden, die Wirtschaft« lichen Folgen der Arbeitslosigkeit durch Erlangung von Kranken« Unterstützung zu mildern und so die segensreichen Zwecke der Kranken» kasse zu mißbrauchen. So werden Gesundheitszustände(wie Rheumatismus, Magenkatarrh, nervöse Beschwerden usw.) simuliert oder lange bestehende, sür die Arbeitsfähigkeit ziemlich unerhebliche Störungen in ihren Folgen wesentlich übertrieben. Insbesondere treten die erst seit 1 bis 1'/- Jahren in der Kasse versicherten Heim» arbeiter und Heimarbeiterinnen mit ganz unberechtigten, die Kassen belastenden Ansprüchen an Kassenärzte heran, zumal, wenn diese früher ihre Privat-, rcsp. Hausärzte gewesen sind. Von den Kranken- kontrolleuren ist vielfach berichtet worden, daß Heimarbeiterinnen. die für arbeitsunfähig erklärt worden sind, in ihrem Haushalte die schwersten wirtschaftlichen Arbeiten verrichten. Viele arbeitslose Mitglieder, welche erwerbs- und gewohnhcitsgemäß die Krankenkassen ausbeuten, suchen die Sprechstunden übermäßig beschäftigter Kassenärzte mit Vorliebe auf, in der Meinung, dort am ehesten ihr« unlauteren Zwecke erreichen zu können. Eine Reihe von Thatsachen beweist, daß einzelne Kollegen bei der Erklärung der Arbeitsunfähigkeit und d-r Fortdauer derselben. ferner bei Verordnung von Heilmitteln, Milch, Bädern usw. in fast leichtfertiger Weise und ohne jede Rücksicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Allgemeinen Orts-Krankenkasse handeln und uneingedcnk ihrer übernommenen Pflichten die Interessen der Krankenkasse und der Aerzte in gleicher Weise schädigen. Wir er- suchen daher die Herren Kollegen in der kaffenärztlichen Thätigkeit sich gewärtig zu halten: 1. daß die Krankenkasse kein Versicherungsinstitut gegen die Folgen der Arbeitslosigkeit ist: 2. daß nicht jede nachweisbare krankhafte Veränderung Arbeit«- Unfähigkeit bedingt, da sonst nur ein verschwindend kleiner Teil der industriellen Bevölkerung arbeitsfähig wäre; 3. daß die Hauptaufgabe der Kassenärzte darin besteht, die möglichst schnelle Herstellung der Arbeitsfähigkeit der er- krankten Kassenmitglieder zu bewirken: 4. daß bei allen Verordnungen unter den wirksamsten Heil- Mitteln die billigsten angewendet werden; 5. daß Landaufenthalt nur dann vorgeschlagen werden soll, wenn bestimmt eine schnellere Herstellung der Arbeitsfähigkeit davon zu erwarten ist: mus 6. daß Milch nur dort zu verordnen ist, wo sie als Heilmittel| Mark im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, mithin 50994,15 M.| zeugung und Absatz zu beseitigen. Es handelt sich um nichts weniger, wirfen soll; Nahrungsmittel zu verordnen, ist der Kassenarzt weniger. Obwohl ein Abschlag zu konstatieren sei, so müsse das als die Produktion um ein volles Drittel herabzusehen, also minnicht berechtigt. Resultat doch als ein günstiges bezeichnet werden, weil das destens an an zivei Tagen in der Woche den Betrieb ruhen zu lassen. Indem die vorgeschritteneren Kassen Deutschlands die freie Arzt Vergleichsquartal zu den besten gehört, welches die Gesellschaft über- Noch ungünstiger als in der Schweiz ist die Lage im italieniwahl eingeführt haben, gaben sie damit dem Vertrauen Ausdruck, haupt jemals gehabt; immerhin stehe dieses Quartal noch über dem schen Seidengewerbe. Auch in Italien ist die Uebererzeugung daß jeder approbierte Arzt zum Kaffenarzt geeignet ist. Aerzte jedoch, Durchschnitt der gleichen Quartale in den letzten Jahren. Die Ve- das Grundübel, an dem das Seidengewerbe leidet. Die Fabrikanten die in der oben geschilderten Weise zum Teil aus krassem Egois- schäftigung war eine sehr reichliche, so daß zeitweilig neue Aufträge treiben sich in zügellosem Wettbewerb die Preise herunter und ver die gewissenlosen Elemente unter den Kassenmitgliedern abgelehnt werden mußten. Was die Gruben anbetreffe, so sei die schlechtern dabei gleichzeitig die Qualität der Ware so beträchtlich, unterstützen, schädigen dadurch die Krankenkassen und gefährden das Gesellschaft gezwungen gewesen, die Kohle mehr in den daß für den Export immer weniger Ware dem italienischen Markte fernere Bestehen der freien Arztwahl. äußeren Bezirken ihres Absatzgebietes zu verkaufen, wo die entnommen wird. Wir geben uns gegenüber der überwältigenden Mehrheit unsrer Preise niedriger waren. Daß die Verhältnisse in Bezug auf die Kollegen der zuversichtlichen Hoffnung hin, daß dieser Hinweis auf Quantität des Auftrages günstige seien, sei darauf zurückzuführen, Wochen- Spielplan der Berliner Theater. die ungünstige Lage der Allgemeinen Orts- Krankenkasse genügen wird, daß diejenigen, welche die amerikanische Gefahr" nicht allzuviel um die größte Vorsicht und Aufmerksamkeit anzuwenden. Selbst befürchtet hätten, recht behalten haben, da Amerika mit Eisen des Nibelungen. Das Rheingold. Dienstag: Die Walküre. Mittwoch: Die Königliches Opernhaus. Sonntag: Margarete. Montag: Der Ring verständlich ist dieselbe Umsicht auch bei den andren Kassen, besonders nicht nach Deutschland gekommen sei, sondern es vorgezogen habe, weiße Dame. Donnerstag: Die Entführung aus dem Serail. Freitag: bei der Ortskrankenkasse der Schneider und Schneiderinnen anzu- feine Produktion einzuschränken. Allerdings sei der Erport von Dritter Sinfonie- Abend. Sonnabend: Siegfried. Sonntag: Carmen. wenden, bei der mit Beginn der Reisesaison die Arbeitslosigkeit ein- Deutschland nach Amerika geringer geworden, doch sei der Montag: Götterdämmerung. sezt und damit die Krankmeldungen enorm steigen. Gegenüber den Mangel an Aufträgen von dort durch die wachsende Königliches Schauspielhaus. Sonntag: Im stillen Gäßchen, jenigen Kollegen, die nachweislich ihre Unfähigkeit als Naſſenarzt Prosperität des Deutschen Marktes and burg den Montag: Macbeth. Dienstag: Im ſtillen Gäßchen. Wittwoch: Im bunten Rock. Freitag: durch ganz zweckividrige Belastung der Kassen beweisen, sind wir und wachsenden Bedarf Donnerstag: König Johann. Im stillen Gäßchen. des Inlandes bisher ausSonnabend: Herodes und Marianne. Sonntag: Narciß. Montag: Im die Kassenverwaltung fest entschlossen, alle Mittel, welche uns die geglichen worden. stillen Gäßchen. Verträge und Sabungen( Verwarnung, Ausschließung) bieten, rück- Es ist richtig, bisher ist die Verminderung der Ausfuhr durch sichtslos zur Ausführung zu bringen. Die Vereinsmitglieder find den Mehrverbrauch des deutschen Inlandsmarktes ausgeglichen nach dem Kontrakte für ihre Vertreter verantwortlich. worden; aber wie lange wird das noch der Fall sein. eine Uebersicht über die deutsche Eisen- Ein- und Ausfuhr in den Die„ Köln. 3tg." giebt beiden letzten Jahren. Danach ergiebt sich folgendes Verhältnis: Ausfuhr Ausfuhrüberschuß in Tonnen Jm Verfolg der obigen Auseinandersetzungen hat der Vorstand in feiner Sibung vom 30. Juni 1903 beschlossen, bis auf weiteres Be richtskarten für die bereits in Behandlung befindlichen arbeitsunfähigen, als auch für die neu hinzukommenden arbeisunfähigen Mit glieder der Allgemeinen Orts- Krankenkasse gewerblicher Arbeiter einzuführen. Wir ersuchen Sie, dieselben auf das sorgfältigste ausgefüllt sofort an die vorgedruckte Adresse abzusenden. Mit kollegialer Hochachtung! Der Vorstand des Vereins freigewählter Kassenärzte. ( Folgen 16 Unterschriften.) Die Lehrer in der Instruktionsstunde. In ver Hauptstadt der wendischen Türkei, Bauzen, nebenbei einer recht sehenswerten Stadt, waren kürzlich die Lehrer des Schulinspektions- Bezirks zu einer Instruktionsstunde zusammenberufen worden, an der die Spißen der Behörden teilnahmen. Der Bezirksschulinspektor, Schulrat Schütze, erteilte die Instruktion, indem er einem Vortrage diese Fragen zu Grunde legte: Wie stehe Sie zu den Bestrebungen der Socialdemokratie auf dem Gebiete Ihres Berufs? 1. Erkennen Sie das Gefahrvolle in diesen Bestrebungen? 2. Und wenn dies der Fall, wollen Sie an Ihrem Teile redlich mithelfen, solchen Gefahren zu begegnen in heiliger Pflichtfreue?" Der deutsche Außenhandel in Eisen. Einfuhr 1902 1903 1902 1903 1902 Januar Februar März. April Mai Juni 0 · 22 364 20 723 282 807 303 077 260 443 14 038 16 523 • 208 604 277 071 194 566 17 462 22 439 238 972 321 308 221 510 • 27 619 22 658 237 827 319 761 210 208 26 618 23 206 268 092 318 150 241 474 24 508 27 907 267 440 291 434 30 353 27 727 287 438 288 309 242 932 257 084 22 448 25 807 . 22 756 31 176 289 341 291 504 2372025 280 739 271 222 2671071 266 894 268 748 2163859 1903 282 354 260 548 298 869 297 103 294 944 263 527 260 583 254 937 240 046 2452905 Juli August September Zusammen 208 160 218 166 Die„ Kölnische Zeitung" fügt dieser Zusammenstellung hinzu: Daraus ergiebt sich zunächst, daß die Eisenausfuhr im September dieses Jahres gegen den Vormonat abermals und zwar reichlich 9000 Tonnen gesunken ist. Der September zeigt damit die niedrigste Ausfuhrziffer des ganzen Jahres. Selbst im Februar, der sonst in der Regel die niedrigsten Ziffern ausweist, war in dieſem Jahre die Ausfuhr noch um etwa 6000 Tonnen größer als im Er selbst antwortete darauf im Stile des Rekruteninstrukteurs: September. Zieht man den September vorigen Jahres zum An Stelle der Volksschule mit christlich- nationaler Grundlage Vergleich heran, so ergiebt sich, daß die diesjährige Aussolle die religions- und vaterlandsfeindliche( weltliche) Schule treten. fuhr hinter der vorjährigen September- Ausfuhr um 20 282 Da gleichzeitig die Einfuhr gegen Die Socialdemokratie sei zu diesen Forderungen gelangt durch Tonnen zurückbleibt. ihren Parteigrundsah: August um 5369 Tonnen gestiegen ist, so ergiebt sich ein noch Keinen Gott im Himmel mehr( religionslose Schule). Keine stärkeres Fallen des Ausfuhrüberschusses. Letzterer beträgt für den Schranken auf Erden mehr: a) feine Voltsschranke mehr( vater- September nur 240 046 Tonnen gegen 254 937 Tonnen im August landslose Schule), b) keine gesellschaftliche Schranke mehr( Einheits- dieses Jahres und 268 748 Tonnen im September vorigen Jahres. schule). Trotzdem ist aber der Ausfuhrüberschuß für die ersten neun Monate des laufenden Jahres immer noch um 289 Tonnen größer als gleichzeitig im Vorjahre. Es ergiebt sich indes, daß seit dem Monat Juni die ganze Entwicklung des Außenhandels in Eiſen genau entgegengesetzt der des Vorjahres verläuft. Damals stark steigende und in diesem Jahre fallende Ausfuhr." Der gute Schulhirte scheint wenig Vertrauen in seinen Gott zu fegen, wenn er befürchtet, daß diesem schon die religionslose Schule gefährlich werden könnte. Indessen ist ja anzunehmen, daß er über solche Sachen besser unterrichtet ist wie über das socialdemofratische Programm. den Die Thatsache, daß insgesamt in den ersten drei Quartalen Gewerbliche Nagelkrankheiten. Manche in gewerblichen Betrieben dieses Jahres der Ausfuhrüberschuß immer noch etwas größer geverwendeten Stoffe schädigen besonders bestimmte Teile des Körpers. wesen ist als in den ersten neun Monaten des Vorjahres, ist ein Bekannt ist, daß der Staub und die Lösung von Alkalichromaten auf recht schlechter Trost. Soll die bessere Lage der Eisenindustrie, die die Scheidewand der Nase eine geradezu zerstörende Wirkung aus im Frühjahr eingesetzt hat, andauern, so ist unbedingt erforderlich, übt; daß der beim Bearbeiten von Perlmutter entstehende Staub daß nicht nur der Bedarf des inneren deutschen Marktes steigt, Entzündungen der Knochenhaut und der beim Schälen des Spargels sondern zugleich auch die Ausfuhr sich auf der Höhe hält, die sie in ausfließende Saft auf den Armen der Spargelschälerinnen Haut- den Monaten März- Mai erreicht hat. Statt dessen finden wir seit entzündungen hervorruft. Auch die Fingernägel werden von einigen dem Hereinbruch der amerikanischen Eisentrise eine stete Abnahme Stoffen besonders angegriffen resp. zerstört. der Ausfuhr, und doch giebt es keinerlei Gründe, die zu der AnSo teilt Dr. Gilbert in Brüssel mit, daß bei zubereitung ge- nahme berechtigen, daß in nächster Zeit diese Tendenz sich ändern wisser fünstlicher Belzstoffe die Arbeiter, die die Felle fpalten, nachdem könnte. diese eine teilweise Fäulnis durchgemacht haben, vielfach eine Zer störung der Fingernägel erleiden. Entweder weicht der Nagel auf und trennt sich ganz oder teilweise dabei vom Finger, oder die Hornplatte des Nagels schwillt erst auf, wird schwarz und zerfällt dann mehr oder weniger. Dr. Gilbert hat an solchen Fingern mehrere Arten Saprophyten gefunden. Beschäftigungsstand im Seidengewerbe. Nenes kgl. Opern Theater. Sonntag: Die Räuber. Sonntag, 8. November: Othello, der Mohr von Venedig. Schiller Theater O.( Wallner- Theater.) Sonntagnachmittag: Der Talisman. Sonntagabend: Die Stüßen der Gesellschaft. Montag: Donnerstag: Die Stüken der Geſellſchaft. Freitag bis Montag: Libelei. Der Bibliothekar. Dienstag: Der Talisman. Mittwoch: Der Bibliothekar. Litteratur. Sonntagnachmittag: Der Talisman. Schiller- Theater N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntage nachmittag: Die nachmittag: Die Räuber. Sonntagabend: Liebelei. Litteratur. Montag und Dienstag: Liebelei. Litteratur. Mittwoch: Was ihr wollt. Donners tag: Liebelei. Litteratur. Freitag: Der Talisman. Sonnabend: Die Ehre. Sonntagnachmittag: Jin weißen Rößl. Sonntagabend: Die Stüben der Gesellschaft. Montag: Die Stüßen der Gesellschaft. Deutsches Theater. Sontagnachmittag: Rosenmontag. Sonntagabend: Rose Bernd. Montag: Nose Bernd. Dienstag: Geschäft ist Geschäft. Mittwoch: Rose Bernd. Donnerstag: Nose Bernd. Freitag: Monna Banna. Sonnabend: Rose Bernd. Sonntagnachmittag: Der Biberpelz. Sonntagabend: Rose Bernd. Berliner Theater. Sonntagnachmittag: Die Jungfrau von Orleans. Sonntagabend: Gräfin Lea. Montag: Alt- Heidelberg. Dienstag: Kater Lampe. Mittwoch: Gräfin Lea. Donnerstag: Stater Lampe. Freitag: AltHeidelberg. Sonnabend: Gräfin Lea. Sonntagnachmittag: Die Jungfrau von Orleans. Sonntagabend: Gräfin Lea. Montag: Alt- Heidelberg. Lessing- Theater. Sonntag: Zapfenstreich. Montag: Der Sturmgeselle Sokrates. Dienstag, Mittwoch: Zapfenstreich. Donnerstag: Der Sturmgeselle Sofrates. Freitag, Sonnabend, Sonntag, Montag: Zapfenstreich. Neues Theater. Allabendlich: Salome und Der Kammersänger. Theater des Westens. Sonntagnachmittag: Undine. Sonntage abend: Der Trompeter von Säffingen. Montag: Undine. Dienstag: Der Trompeter von Sättingen. Mittwoch: Der Zigeunerbaron. Donnerstag: Der Trompeter von Säffingen. Freitag: Der Freischüß. Sonnabend: Die Afrikanerin. Sonntagnachmittag: Der Barbier von Sevilla. Sonntags abend: Die Afrikanerin. Montag: Der Trompeter von Säffingen. Luisen Theater. Sonntagnachmittag: Die Jüdin von Toledo. Dienstag: Deborah. Mittwoch: Der Attienbudiker. Sonntagabend: Der Aktienbudiker. Montag: Das Käthchen von Heilbronn. Donnerstag: Der Bfarrer von Kirchfeld. Freitag: Die Logenbrüder. Sonnabend: Krieg im Frieden. Sonntagnachmittag: Maria Stuart. Sonntagabend: Die Logenbrüder. Montag: Das Käthchen von Heilbronn. Residenz- Theater. Sonntagnachmittag: Lutti. Allabendlich: Das große Geheimnis. Sonntag, den 8. November, nachmittags: Seine Kammerzofe. Sonntagnachmittag: Einafter. Sonntagabend: Kleines Theater. Elektra. Montag: Nachtasy!. Dienstag: Glettre. Mittwoch: Nachtasyl. Donnerstag: Elektra. Freitag, Sonnabend: Nachtasyl. Sonntagnachmittag: Einatter. Sonntagabend: Elektra. Montag: Elektra. Trianon- Theater. Sonntagnachmittag: Die Notbrüde. Sonst allabendlich: Biscotte. Sonntag, 8. November, nachmittags: Die Notbrücke. Thalia Theater. Sonntagnachmittag: Er und seine Schwester. Sonst allabendlich: Der Hochtouriſt. Sonntag, 8. November, nachmittags: Der Verschwender. lich: Bruder Straubinger. Freitag: Orpheus in der Unterwelt. Mittwoch Central- Theater. Sonntagnachmittag: Boccaccio. Sonst allabendnachmittag: Der gestiefelte Kater. Sonntag, 8. November, nachmittags Der Zigeunerbaron. Carl Weiß- Theater. Sonntagnachmittag: Othello. Abends: Der Trompeter von Säffingen. Montag: Die Maschinenbauer von Berlin. Dienstag: Der Trompeter von Sättingen. Mittwoch: Amor in Wichs. Donnerstag: Der Trompeter von Säffingen. Freitag, Sonnabend, Sonntag: Die kleine Braune. Sonnabendnachmittag: Robinson Crusoe. Sonntagnachmittag: Am Altar. Deutsch- amerikanisches Theater. Allabendlich: Ueber'n großen Teich. Belle- Alliance- Theater. Sonntagnachmittag: Die zärtlichen Bermanten Sonst allabendlich: In Bertretung. Sonntag, 8. November, nachmittags: Die zärtlichen Berwandten. Apollo Theater. Allabendlich: Frühlingsluft. Metropol Theater. Allabendlich: Durchlaucht Radieschen. Casino Theater. Sonntagnachmittag: Unser Goldjunge. Sonst allabendlich: Berliner Nachtasyl. Sonntag, den 8. November, nachmittags: Elternlos. Cohn und andre Borträge. Steidl- Theater, Linienstraße( Ede Friedrichstraße). Täglich: Der große Urania Theater. Taubenstraße 48/49. Allabendlich: An den Seen Die Absatzverhältnisse sind schon seit längerer Zeit für das Seidengewerbe recht ungünstig. nicht nur vermißt man auf dem Inlandsmarkt die regelmäßige Stärke der Herbstbelebung, noch schärfer macht sich die Zurückhaltung der Käufer für die ausländischen Abfazgebiete bemerklich. Namentlich Eine andere Art Nagelerkrankung findet sich häufig an den sind es England und die Vereinigten Staaten, die sehr viel weniger Seidenwaren importieren, als in früheren Jahren. Schon seit 1901 Fingern der Filzhutarbeiter, wo sie durch das Waltwasser verursacht zeigt England eine Abnahme seiner Aufnahmefähigkeit. Um die wird, das mit dem in den Tierhaaren noch bon Gerberei alten Kunden sich zu erhalten, müssen die größten Opfer gebracht her befindlichen Kalt und dem in den Filzen vom Beizen her noch enthaltenen schwefelsaurem Wasser ver- werden. Ansprüche der Käufer in Bezug auf Abnahme der Ware, mischt wird und die Haut und Fingernägel zerfrißt, indem Hinausschieben der Fakturadaten und Zahlungen haben auf dem sich zwischen Haut und Nagelplatte Haare einschieben, die bösartige Londoner Plaz derart zugenommen, daß darunter allein schon das Entzündungen des ersten Fingergliedes verursachen und in der Ausfuhrgeschäft leiden muß. Der Rückgang des Exports nach EngRegel mit Entstellung und Verkrippelung der Nägel und Finger land wird einmal auf die Ungunst der Mode, sodann aber auf die schlechten Erwerbsverhältnisse der letzten Jahre zurückgeführt. Aber auch die Abnahme der amerikanischen Aufträge wirkt nachteilig auf den Beschäftigungsgrad der Seidenindustrie ein. Amerikas eigne Seiden- Stationen industrie hat sich in den letzten Jahren so kräftig entwickelt, daß der Teil des Bedarfs, den Amerika im eignen Lande herzustellen in der Lage ist, von Jahr zu Jahr wächst. Namentlich gilt das von den billigeren Artikeln, die früher in großer Menge aus den europäischen Swinemde. 763 Still ONebel Konkurrenzländern bezogen wurden. Hamburg 762 SW enden. Eine teilweise mehr oder weniger weitgehende Zerstörung der Fingernägel erleiden meist die Porzellanschleifer beim Abschleifen der gebrannten Geschirre auf der Scheibe. Aus Industrie und Dandel. Oberitaliens. Witterungsübersicht vom 31. Oktober 1903, morgens 8 Uhr. Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Better Temp. n. T. 5° C. 4° R. Stationen Barometer ſtand mm richtung Wind Windstärke Better Temp. n. C. Hot Do 9 Haparanda 762 NO 2Schnee 9 Petersburg 10 Cort 757 SSD 4 Regen 12 8 Aberdeen 5 Paris 765 SW 2wolkenl 2 763 Still 2bedeckt ONebel 3 bedeckt 4 Regen 1Nebel 7 Berlin Die ungünstige Marktlage drückt nicht nur auf den Beschäftgungs- Franti.a.m. 765 Vereinigte Königs- und Laurahütte. In der heutigen Generalbersammlung, in welcher 20 331 Attien vertreten waren, die ein grad im deutschen Seidengewerbe, sondern noch viel mehr auf den München 765 23 Stapital von 12 198 600 M. repräsentieren, berichtete Generaldirektor in der Schweiz und Italien. In der Schweiz ist die Ueber- Wien 764 SSD Junghann über das Ergebnis des ersten Quartals des laufenden erzeugung schon seit 1902 derart im Steigen begriffen, daß Wetter Prognose für Sonntag, den 1. November 1903. Geschäftsjahres. im legten Winter in zahlreichen Betrieben erhebliche Zunächst aufflarend, nachts etwas fühler, am Tage ziemlich warm bei Der Bruttogetvinn im Vierteljahr Juli- September beträgt ab- Betriebseinschränkungen vorgenommen wurden. Diese haben mäßigen südlichen Winden; später neue Trübung ohne erhebliche Nieder züglich aller Kosten, Lasten, Zinsen 2c. 2 129 408,262. gegen 2180402,41 aber lange nicht hingereicht, um das Mißverhältnis zwischen Er- schläge. Verband der Bau-, Erd- und gewerbl. Hilfsarbeiter Deutschl. Bezirk Rixdorf- Britz. Todesanzeige. Nach langem Leiden verschied am 28. Dttober unser treuer Sollege Wilhelm Schmolling. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 1. November, nachmittags 3, Uhr, von der Leichenhalle des neuen Jerusalemer Stirchhofes, Rirdorf, Hermannstraße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 40/17 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes, des Kupferschmiedes Hugo Krock, fage ich allen Bekannten sowie dem Wahlverein des sechsten Wahlkreises meinen herzlichsten Dank. K 25456 Witwe Lina Krock. Socialdemokratisch. Wahlverein für den Bezirk Rummelsburg. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß am Freitag, den 30. Oktober, unser Mitglied, der Sargfabrikant Johannes Rosinski ( Türrschmidtstraße 33) verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 2. November, nachmittags 22 Uhr, statt. Um rege Beteiligung der Mitglieder ersucht 8/9 Der Vorstand. 000000 Kostüme, Saccos, Röcke, Blusen etc. 47. Wrangelstr. 47, part. Hochbahnhof Schlesisches Thor. von Kammgarn, ünstlich. Zähne. Reste Tuch, Seide etc. Karl Winzer, Alexanderst. 27b I. Schonendste Behandlung. Teilzahlung gestattet. Zuschnitt gratis! Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin, Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Puzer Robert Plaschke am 29. d. Mts. gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. November, nach mittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Bellermannstr. 18, aus nach dem neuen Pauls- Kirchhofe in Plögen jee statt. Rege Beteiligung erwartet 160/12 Die Ortsverwaltung. Verlag v. Max Richter, Berlin SO. 36. Soeben erschien: Preis 1 Mark ( auch d. alle Buchhandlg. erhältlich). Die Harnleiden, ihre Verhütung, Behandlung und Beseitigung von Dr. med. Schaper, Berlin, Königgrätzerstr. 37. Homöop. Arst, spec. für Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. Socialdemokrat. Wahlverein für den Bezirk Lichtenberg. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Milchhändler Ernst Pahl am 29. d. Mts. gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. November, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus Kirchhofes in Briz aus statt. 14/9 # Teilzahlung Auf aller bequemfte Weise ( wöchentlich nur 1 M.) alle Arten Uhren, auch Goldwaren usw. Juhre& König, Warschauerstr. 72 1. Preise Zahn- Klinik. beliebige Teilzahlung. InvalidenOlga Jacobson, strasse 145. Deutscher Buchbinder- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Den Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß unser langjähriges Mitglied, der Buchbinder Martin Keil am 29. Oktober verstorben ist. Sein Andenken werden wir ftets in Ehren halten! Die Beerdigung findet heute, Sonntagnachmittag 3, Uhr, auf dem neuen Jakobi- Kirchhof in Rigdorf statt. 25/13 Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. 29 Gardinenhaus Bernhard Schwark Wallstr. 29 Flur- Eing. Verfallene Pfänder! Berliner Wetterbureau. Victoria- Säle Perlebergerstr. 14 für Vergnügungen 2c. frei. 31292* DAMEN R die viel Geld sparen wollen, tönnen ihre Paletots, Jacketts, Kostüme und Röcke im Engrosgeschäft bon A. Schwarz, Wassmannstr. 1, Ecke Landsbergerstr., 1. Etage, beziehen. 000 Anfertigung feiner Herren. Damen Garderobe, bessere DamenJacketts auf Lager, elegante Ausführung, geringe Teilzahl. J.Kurzberg, NeueKönigstr.47, direkt am Alexanderplatz. Goldsachen wie Brillanten jeder Art, Apotheke z. goldenen Adler gold. u. filb. Damen: wie HerrenAlexandrinenstr. 41. ühren, Stetten, Ringe, fauber u. schön, Hämorrhoidallikör spottbillig verf. Pfandleihe, Prinzenstraße 28, I, Ede Ritterstraße. 24672* a Flasche 1 Mark, 7 Flaschen 6 Mark. VI. Wahlkreis. 5 Volks- Versammlungen - Dienstag, den 3. November, abends 8½ Uhr: med Kolberger Salon, Kolbergerstr. 23. Referent: Stadtverordneter Paul Hirsch. Weimanns Volksgarten, Badftr. 57. Referent: Dr. Leo Arons. Hensels Salon, Invalidenftr. 1a. Referent: Reichstags- Abgeordneter W. Pfannkuch. Berliner Prater, Kastanien- Allee 7. Referent: Sekretär H. Schubert. Mittwoch, den 4. November, abends 8 Uhr: Ahrens Brauerei, Turmftr. 25-26. Referent: Stadtverordneter Vogtherr. Tages- Ordnung in allen Versammlungen: 1. Die Aufgaben des Landtages. 2. Freie Aussprache. Die Wähler aller Parteirichtungen sind eingeladen. Um recht zahlreichen Besuch bitten 209/ 11* Die Vertrauensleute. Centralverband der Maurer Allgem Orts- Krankenkasse für Rixdorf. Oeffentliche Landtagswähler- Versammlungen finden statt: Dienstag, den 3. November, abends 8%, Uhr, bei Abraham, Schönholz 14. Referent: Rob. Schmidt, Reichstags- Abgeordneter. Mittwoch, den 4. November, abends 8 Uhr, bei Pätsch, Wilhelmsruh, Kronprinzenstr. 2. Referent: Arthur Stadthagen, Reichstags- Abgeordneter. Um zahlreichen Besuch ersucht Achtung! 223/10 Der Einberufer: Socialdemokratisches Wahlkomitees. Lackierer. Achtung! Dienstag, den 3. November, abends 8%, Uhr: Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel: lfer 15. Tages- Ordnung: 1. Kunst und Proletariat. Referent: Dr. Mar Alberty. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 107/13 Die Sperre über die Werkstatt Deinhardt ist aufgehoben. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Verband der Schneider u. Schneiderinnen Filiale Berlin. Dienstag, den 3. November 1903, abends 8%, Uhr: 163/13 Bezirks- Versammlung für den Wedding in Milbrodts Gesellschaftshaus, Müllerstr. 7. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Beyer:„ Aus der Praris des Berliner Gewerbegerichts." 2. Aussprache über Lohn- und Arbeitsverhältnisse im Stadtteil Wedding. 3. Mitteilungen. ( Sektion der Gips- und Cementbranche). 110 benda sy, uber, findet in Stefanirani zu dieſer Versammlung haben auch Gäfte Butrim Dienstag, den 3. November, abends 8, 1hr, im großen Saal des Gewerkschaftshauses, Engel- llfer 15 General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag. 2. Abrechnung vom 3. Duartal. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert, ohne dasselbe keinen Zutritt. Das Erscheinen aller Mitglieder erwartet 144/17 Der Vorstand. J. A.: Karl Nieke. Central- Verband der Maurer. Zweigverein Berlin. Sektion der Putzer. Am Mittwoch, den 4. November 1903, abends 7 Uhr, in den„ Arminhallen", Kommandantenstraße 20: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Die Bedeutung der Landtagswahlen für die Gewerkschaften. Referent: Louis Bartels. 2. Situationsbericht. 3. Verbandsangelegenheiten. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 134/12 Die örtliche Verwaltung. J. A.: S. Neumann. Verein für Frauen u. Mädchen Orts- Krankenkasse der Arbeiterklasse. Montag, den 2. November cr., abends 8, Uhr, in den Arminhallen, Rommandantenstr. 20( großer Saay: Vortrag des Herrn Dr. Maurenbrecher über: 99 Weltanschauungsfragen". Gäste willkommen. [ 55/16] Der Vorstand. Verband der Sattler. Ortsverwaltung Berlin. Bureau: Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Zimmer 22. Fernsp. Amt 7 Nr. 1959. Donnerstag, den 5. November, abends 8% Uhr, in den ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20( großer Saal): Mitglieder- Versammlung. 1. Geschäftliches. Tages- Ordnung: 2. Diskussion über den Bericht und Abrechnung vom III. Quartal. 3. Antrag des Kollegen Fritz Voss. 4. Wahl eines Mitgliedes zum Central- Vorstand. 5. Die Wahlen zum preußischen Landtag. 6. Verschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung wegen ersuchen wir Mitglieder dringend, diese Versammlung zu besuchen. 158/6 Die Ortsverwaltung. Achtung! Klempner! Versammlung für den Gewerbetrieb der Kaufleute, Handelsleute und Apotheker. Dienstag, den 10. November, abends 82 Uhr, im großen Saale der Arminhallen, Kommandantenstraße 20: Ordentliche General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Beschlußfassung über die ärztliche Behandlung der Kaffenmitglieder für das Jahr 1904. 2. Beschlußfassung über den Erwerb eines Grundstückes in Stadtforst Lyche n. 3. Wahl von: a) 2 Vorstandsmitgliedern seitens der bon Arbeitgeber auf die Dauer 3 Jahren. b) 5 Vorstandsmitgliedern aus den Reihen der Arbeitnehmer und zwar: 4 Vorstandsmitgliedern die auf die Dauer von 3 Jahren, 1 Borstandsmitglied bis Ende 1904. 4. Wahl der Revisoren zur Prüfung der Rech nung des Jahres 1903. Der Vorstand. R. Nürnberg, Vorsitzender, H. Philipsohn, Schriftführer. Orts- Krankenkasse 29/16 Am Freitag, den 6. November 1903, Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. 8, im Zutritt. Karlsgarten", hier, Karlsgartenstraße 6/10, die General- Versammlung statt, zu welcher die Herren Delegierten hiermit eingeladen werden. Tages- Ordnung: 1. Ergänzungswahl zum Vorstand: a) 1 Arbeitgeber, b) 2 Arbeitnehmer. 2. Erfazwahl zum Vorstand: 1 Arbeitnehmer. 3. Wahl einer RechnungsprüfungsKommission. Die Ortsverwaltung. Musikinstrumenten- Arbeiter- Fachverein. Montag, den 2. November, abends 8%, Uhr: Mitglieder- Versammlung bei Graumann, Naunynstr. 27. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil über: Die preußischen Landtagswahlen". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Pünktliches und zahlreiches Erscheinen ist notwendig. Gäste haben freien Zutritt. 4. Freie oder beschränkte Arztwah!! Bur Beachtung! weis und Bibliothek befinden sich nach wie Referent: Herr Aßmann; Korreferent: Herr Cohn, Berlin. 5. Diskussion. 6. Krantenvorschriften. 7. Verschiedenes. Die Wichtigkeit der Tagesordnung macht das vollzählige Erscheinen der Herren Delegierten dringend notwendig. Rigdorf, den 27. Oktober 1903. 277/20 Der Vorstand Wutzky, Borsigender. Jnnungs- Krankenkasse der Drechsler. Dienstag, den 3. November 1903, abends 82 Uhr, im KönigstadtKasino, Holzmarktstraße 72: Versammlung 1. der großjährigen Kaffenmitglieder zur Aufstellung von 80 Bertretern ( Delegierten) zur Generalversammlung. 2. der Innungsmitglieder, welche für die bei ihnen beschäftigten Bersonen Beiträge aus eignen Mitteln zahlen, zur Aufstellung von 40 Vers tretern( Delegierten) zur Generalversammlung. Sonntag, den 8. November 1903, Lokale: vormittags 10 Uhr, in demfelben Wahlversammlung. 1. der großjährigen Kassenmitglieder Wahl von 80Bertretern( Delegierten) zur Generalversammlung. 2. der Junungsmitglieder, welche für die bei ihnen beschäftigten Personen Beiträge aus eignen Mitteln zahlen: Wahl von 40 Vertretern ( Delegierten) zur Generalversammlung. Die Versammlungen der Kassenmitglieder und der Jnnungsmitglieder finden in getrennten Räumen statt. Für die Kassenmitglieder legitimiert das Kaffenbuch. Für die Innungsmitglieder legitimiert die letzte Beitragsquittung zur Krankenkasse. ( 25626 Der Vorstand. 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Juli 1897 bestimmt: Bur Teilnahme an der Wahl zum Gesellenausschusse sind die bei einem Innungsmitglied beschäftigten volljährigen Gesellen berechtigt, welche sich im Besize der bürgerlichen Ehrenrechte befinden. Wählbar ist jeder wahlberechtigte Geselle, welcher zum Amte eines Schöffen fähig ist. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist das Erscheinen aller Kollegen notwendig. bei Schuhmacher, Stalizerstr. 126. Tages Ordnung: 0 kaffe der Bimmerer ( E. H. Nr. 2, Hamburg.) Dertliche Verwaltung Berlin. Mittwoch, 4. November, ab. 8 Uhr, 1. Erjazwahl im Gewerkschaftshause, Engel- User 15 für ausscheidende Borstandsmitglieder 160/ 1*( 1 Arbeitgeber. 2 Arbeitnehmer). 2. Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Jahresrechnung 1903.( 1 Arbeitgeber. 2 Arbeitnehmer.) 3. Abänderung der§§ 17, 20 und 27 zum Statut. 4. Verschiedene Kassenangelegenheiten. In Vertretung: W. Suppé, Altgesellen- Stellvertreter. Atung Bau- Anschläger Adtung! Der Arbeits- Nachweis bei Aug. 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Es konnte Geschäft nicht in der früheren breiteren Deffentlichkeit vollzieht. Andrer- an ihrer Schuld kein Zweifel sein. Der Gerichtshof berurteilte diefange feits aber haben die§§ 66 und 69, nach welchen durch ein Börsen- flagte zu drei Jahren Zuchthaus, Ehrverlust und Polizeiaufsicht. Termingeschäft in einem Geschäftszweige, für welchen nicht beide Parteien zur Zeit des Geschäftsabschlusses in einem Börsenregister eingetragen sind, ein Schuldverhältnis nicht begründet wird und diese Unwirksamkeit sich auch auf die bestellten Sicherheiten und ab- Der Fachverein der Tischler Berlins und Umgegend hielt am gegebenen Schuldanerkenntnisse erstreckt, die Börsenmoral noch lager Mittwoch im Fürstenhof", Köpniderstr. 137/138, eine außerordents Die in voriger Woche von einigen freisinnigen Blättern ge- gestaltet und zugleich eine gewisse Unsicherheit in das Zeitliche Generalversammlung ab. Nach längerer Beratung gelangte brachte Nachricht, daß nun doch endlich die Regierung fich entbrachte Nachricht, daß nun doch endlich die Regierung sich ent- geschäft hineingetragen. Zudem aber ist ein großer Teil des zunächst ein Antrag zur Annahme, wonach der Vorstand verpflichtet schlossen hat, dem Reichstage in der nächsten Session eine das Termin- und speciell des sogenannten Arbitragegeschäfts ins Aus- wird, bei den einzelnen Werkstattstreiks, die länger als drei Tage Börsengesetz abändernde Vorlage zugehen zu lassen, hat in Börsen- deutsche Wirtschaftsleben, denn wie man auch über die gerade beim Dauert der Streit nur drei Tage oder darunter, so wird keine land getrieben worden ohne irgend welchen Nußen für das dauern, eine Unterstützung von 2 M. pro Tag zu zahlen. treifen frohe Hoffnungen erweckt. Daß ein solcher Abänderungs- Warenterminhandel oft angewandten Praktiken zur Beeinflussung der Unterstützung gezahlt. entwurf schon seit langem im Handelsministerium vorbereitet wird, Ferner wurde ein Antrag angenommen, ist bekannt; manche behaupten sogar, daß er schon gleich nach der Preise denken mag, so ist doch zweifellos, daß, für längere Perioden nach welchem der Vorstand verpflichtet ist, die neu aufgenommenen Ankündigung des Handelsministers am 20. Februar 1901 im Hause betrachtet, der Zeithandel eine nivellierende, die Preisschwankungen Mitglieder in jeder Bezirksversammlung durch den Obmann bekannt der Abgeordneten, in welcher die lange Ercellenz sich für eine Revision ausgleichende Tendenz hat und daß gewissermaßen der Terminmarkt zu geben. Hierauf berichteten Bofelt und Sürtler über die des Börsengesetzes von 1896 innerhalb gewisser Grenzen Preisveränderungen auf dem Weltmarkt zu rechnen haben, eine Art nehmen, daß während der Berichtsperiode vom April bis Oktober den Industrien, die, wie z. B. die Zuckerproduktion, mit wechselnden Thätigkeit der Agitationskommission. Dem Bericht war zu ent aussprach, in seinen wichtigsten Punkten fertiggestellt worden ist und nur deshalb bisher dem Reichstage nicht vorgelegt wurde, weil die Versicherung gegen solche Schwankungen bietet. die Kommission eine umfangreiche Thätigkeit entfaltet hat, indem Regierung die Bolltarifattion nicht stören wollte. Eine Motivierung, noch nicht alle die schönen Gründe für bare Münze zu nehmen, die von Differenzen stattgefunden haben. Um die einzelnen KommissionsDeshalb, weil man diese Thatsachen anerkennt, braucht man eine große Zahl Werkstättenfizungen zweds Agitation und Regelung die jedenfalls so zu verstehen ist, daß die Regierung durch das Hineinwerfen eines das Hochagrariertum brüstierenden neuen Streit von bestimmten Interessentengruppen in letzter Zeit in die liberale mitglieder einigermaßen zu entlasten, soll versucht werden, in Zukunft Presse lanciert worden sind. objektes in die Zollberatungen das sich still entwickelnde schöne Zoll- daß die großen Bantinstitute, deren Konzentration durch das Börsen Kollegen zur Mitarbeit heranzuziehen. Die Berichterstattung vom 3. B. erscheint es mir als zweifellos, die Kommission zu verstärken und eine größere Anzahl befähigter wucherbündnis zwischen Nationalliberalismus, Konservatismus und Kleritalismus nicht vorzeitig stören wollte. gesetz wesentlich begünstigt worden ist, in der Hauptsache nur des- Arbeitsnachweis und von der Bibliothek wurde bis zur nächsten Nachdem inzwischen diese Rücksichten auf die damalige Liaison wegen in neuerer Beit so energisch für die Börsengesetz- Reform ein- Versammlung vertagt. Der Bibliothek wurde zur Ergänzung der zwischen diesen drei„ Jsmen" durch die Annahme des Zolltarifs finanz mit der Industrie beziv. die Abhängigkeit der letzteren Schluß wurde noch zur regen Beteiligung an den am Sonntag treten, weil sie darauf rechnen, daß die Verbindung der Hoch- Ueberschuß der Dampferpartie von 44,05 M. überwiesen. Zum überflüssig geworden sind, scheint nun doch die Regierung ihre alten von den Banken sich in den nächsten Jahren immer weiter stattfindenden Delegiertenwahlen zur Orts- Krankenkasse aufgefordert. Versprechungen einlösen zu wollen; umsomehr als der neue Zolltarif ausdehnen und sich bisher bei den mit verschiedenen Ländern angesponnenen Handels- eine derartige Betriebskonzentration und Fusion vollziehen wird, Donnerstag Dr. Arons über die tevorstehenden Landtags auf der Grundlage dieses Verhältnisses sich Schöneberg. Jm überfüllten Obstschen Saale sprach am vertrags- Verhandlungen als ein recht unbrauchbares Produkt der daß zur Durchführung der damit verbundenen finanziellen Trans- wahlen. In großen Zügen verbreitete sich Redner über die Bes vaterländischen Herital- nationalliberal- tonservativen Zeugungskraft erwiesen hat, und die Bülowsche Regierung heute noch gar nicht attionen die Hochfinanz die Mithilfe einer starken Effektenbörse nicht deutung derselben für die Socialdemokratie. Insbesondere mit dem weiß, ob sie nicht genötigt sein wird, bei der Neuordnung des Socialistische Arbeiterpartei durchaus kein Interesse daran, diesen bisherigen Unterstüßung zu danken habe, wurde scharf ins Gericht zu entbehren vermag. Aber nach meiner Auffassung hat die Verhalten der Freisinnigen, die die größte Zahl der Size nur unsrer Handelspolitischen Verhältnisses Deutschlands zum Auslande mit Prozeß zu hemmen und im Sinne der oftelbischen Großgrundbefizer gegangen. Diese lettere Taktik indes dürfte bei der diesmaligen einer wesentlich andren Mehrheit im Reichstage rechnen zu müssen: einer Mehrheit, in welcher ein wesentlicher Teil schaft die Entwicklung des mobilen Kapitals durch allerlei kleine Wahl allgemein i Wegfall kommen. Wie das verräterische Beispiel Der deutschkonservativen Fraktion und des Centrums fehlt, während halbfeudale Beschränkungen zu verlangsamen. jener Partei... äßlich des damaligen Breslauer Verfuchs gezeigt dafür die beiden freisinnigen Fraktionen als Hilfstruppen einrüden. habe, wo unfre Partei die ausschlaggebende Anzahl der WahlJedenfalls dürfte aus diesem Grunde wie aus der bei der trostlosen männer gestellt hatte, sei jener Partei an einer Schwächung der Lage der Reichsfinanzen gebotenen Rücksicht auf die Hochfinanz es Reaktion nichts gelegen; die Auslassungen der freifinnigen Führer den modernisierten Drenstjernas, von denen Deutschlands wirtschaftDer konservative Reichstagskandidat im Wahlkreise Teltow, Herr von uns, der in der Stichwahl für einen freisinnigen Kandidaten lassen uns hierüber nicht im unklaren. Redner betrachte denjenigen liche Geschicke geleitet werden, nicht ganz wertlos dünken, Hammer, hatte in der Wahlagitation von unsrem Parteigenossen stimme, nicht für einen Parteigenoffen. Börse und Handel wieder etwas verföhnlicher zu stimmen, Köster in Zehlendorf behauptet, daß er von Arbeitergroschen lebe und Arons wies auf die noch größere Kompliziertheit des Landtags( Lebhaftes Bravo!) und fo werden wir denn wohl nach einiger Zeit tausend Mart aus der Parteikasse beziehe. Gestern sollte Herr Wahlsystems gegenüber dem der Stadtverordneten- Wahlen hin; er das Vergnügen haben, Excellenz Möller aus Brackwede vor Hammer sich wegen dieser Unwahrheiten vor Gericht verantworten. empfahl die Aufstellung von Kandidaten zur 1. und 2. Klasse, da bei dem Reichstag seine Börsenreform innerhalb gewisser Bom persönlichen Erscheinen war er entbunden worden, weil er bei der oft recht verschiedenen Abgrenzung der Steuerstufe hier und da Grenzen mit ähnlichen Lesefrüchten aus dem alten volkswirt der Agitation zu den Landtagswahlen zu thun hatte. Sein Rechts- Erfolge nicht ausgeschlossen seien. schaftlichen Arbeiterkalender des Herrn Frizz Kalle und andern Werken anwalt erklärte, daß kein Beweis für die von Hammer vorgebrachten zeit zu einer solch ungelegenen Zeit bestehe scheinbar die Absicht. Durch die Festsetzung der Wahlnationalliberaler Volkswirtschaft verteidigen zu hören, wie er sie jüngst unwahrheiten zu erlangen sei; er schlage auf Grund dieses Bekennt die Arbeiterschaft von der Wahl fernzuhalten, was uns erst recht auf Handelskammer- und Gewerbevereins- Festen ausgetramt hat. nisses einen Vergleich vor. Da unsrem Parteigenossen Köster um zu der Ansicht befehren müsse, durch stritte Beteiligung gegen diese Allerdings viel dürfte bei der ganzen Reform kaum heraus- nichts andres zu thun war, als Herrn Hammer zu einer solchen Rechtlosmachung zu protestieren. Daß das sogenannte Selbst kommen, denn allzusehr möchte die Regierung es doch mit der Revokation zu veranlassen, so ging er auf den vorgeschlagenen Ver- verwaltungsrecht der Gemeinden nur auf dem Papier stehe, sei nut agrarischen Junkerschaft nicht verderben; und überdies kommt das gleich ein. Die Kosten trägt selbstverständlich Herr Hammer. fistalische Interesse in Betracht. Eine gewisse Herabfegung der der reaktionären Mehrheit dieses Junkerparlaments, das in allen Börsensteuer wird sich auch der Fistus gern gefallen lassen, lichen Streitbergehens hatte sich am Donnerstag der Arbeitsvermittler übertragen hat, zu danken. Redner streifte die Stnechtung der in Unternehmer und Staatsanwalt gegen Arbeiter. Wegen angeb- entscheidenden Kommunal- Angelegenheiten die Aufsicht ihren Organen denn weder der Emissions noch der Umsatzstempel haben des Holzarbeiter- Verbandes, Hermann Maaß, vor dem Schöffen- Staatsbetrieben beschäftigten Arbeiter, fennzeichnete die bors der Umsatzstempel haben die prophezeiten hohen Mehrbeträge gebracht; im Gegen teil, der die gericht in Moabit zu verantworten. Der Thatbestand war folgender: fündflutliche Gefinde- Ordnung, deren Beiseiteschaffung bei den Steuerertrag ist- woran allerdings auch Strife der letzten Jahre ihren Anteil hat – mehr und mehr zurück- In Lichtenberg befanden sich im Auguſt d. J. die Tischler der Kommissionsberatungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs wiederum gegangen, so daß schon am 8. Januar vorigen Jahres Herr von Pohlschen Fabrik im Streif. Am 29. August begab sich nun durch Freisinnige vereitelt wurde, beleuchtete die laye Handder Angeklagte Maaß nach Lichtenberg, um, Thielmann sich zu dem Zugeständnis genötigt sah:„ Wir werden, wenn möglich, habung der Gewerbe- Inspektion und forderte die Trennung der wenn wir aus dem Börsenstempel mehr einnehmen wollen, mit namens des Holzarbeiter- Verbandes in Verhandlungen mit der Kirche von der Schule. Den Erfolg muß unsre Agitation haben. einzelnen oder allen feinen Säben wohl wieder Firma zu treten. Als er in dem Lokal saß, das für gewöhnlich daß unsre Kandidaten in der 3. Klasse die Mehrheit erhalten, denn etwas heruntergehen müssen. Das Höherschrauben des den Streitposten zum Aufenthalt diente, sah er den Tischler diese Wahl dürfte mit ausschlaggebend sein für die weitere Ente In der Meinung, widlung unfrer Parteiberhältnisse. Arons schloß mit dem Wunsche. beantwortet worden, und ich glaube, daß der Bogen etwas zu straff dieser wolle dort um Arbeit anfragen, ging er auf ihn zu und sagte daß die überzeugten Parteigenossen im Interesse des AllgemeinStempeltarifs ist von der Börse mit einer Abnahme der Geschäfte Lehmann nach der Pohlschen Fabrik zu gehen. zu ihm: Kollege, hier wird gestreift". Nach der Anklage soll wohls das Opfer der Wahlbeteiligung gern auf sich nehmen werden. Aber gerade infolge dieses auch in der vorstehenden Auslassung indem er ihm zurief:" Sier dürft Ihr nicht arbeiten, hier wird in die Wahlarbeiten mit aller Straft einzutreten. Zwar dürfe man Maaß sich auf Lehmann„ gestürzt" und ihn am Arm gepackt haben,( Lebhaftes Bravo!) In der Diskussion ermahnt Genosse Obst. wieder hervortretenden fiskalischen Standpunktes der Regierung darf man als sicher annehmen, daß sie sich zu Alenderungen der Steuer- gestreift". Das Merkwürdigste ist, daß der angeblich belästigte nicht allzu große Hoffnungen auf die loyale Haltung unsres Lehmann gar keinen Strafantrag gestellt hatte, vielmehr ist dies Magistrats gegenüber der Festsetzung des Beginns des Wahlattes fäße nur insoweit verstehen wird, als dadurch höhere Einnahmen, vom Arbeitsnachweis der Holzindustriellen aus geschehen. Der Zeuge, feßen, desto mehr Interesse müssen unsre Parteigenossen der Wahl nicht aber irgendwelche Ausfälle zu erwarten find. In der Hauptsache wird die Reform also wohl darauf hinaus- Sekretär Me i ne de, eine bekannte Person diefes Inmungsnachweises, entgegenbringen. Mit einem dreifachen Hoch auf gutes Gelingen Laufen, daß die Umsatzsteuer wieder ganz oder zum Teil auf die machte seine Aussage denn auch im Sinne der Anklage, während Maaß schloß Genosse Süter die imposante Versammlung. Säge vor dem Gesetz vom Juli 1900 herabgesetzt wird. Ferner sowie andre Beugen bekundeten, er, der Angeklagte, habe dem Leh- Rummelsburg. Am 25. Oktober fand im Lokal der Witte Weiger dürfte der Differenz- und Registereinwand etwas eingeschränkt mann lediglich von dem Streit Mitteilung gemacht und sei dabei die Generalversammlung des socialdemokratischen Wahlvereins für werden, so daß er 3. B., wie der Verein für die Interessen der noch etwa fünf Schritte von ihm entfernt gewesen. Der Verteidiger Rummelsburg statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrten die Berliner Fondsbörse in seiner Eingabe an den Reichstanzler forderte, machte bezüglich des Meinecke geltend, dieser könne als Vertreter des Genossen durch Erheben von ihren Plätzen die verstorbenen Mitglieder zwischen solchen Firmen und Personen ausgeschlossen wird, die im Arbeitgeber- Verbandes keineswegs als objektiver Zeuge angesehen Neumann und Bohlmann. Nach dem Bericht des Vorstandes haben Handelsregister eingetragen oder zum Börsenbesuch zugelassen sind; werden, unsoweniger als gegen ihn jetzt ein Strafverfahren wegen im Berichtsjahre 15 Vorstandssigungen, vier Generalversammlungen, vielleicht auch wird eine wesentliche Abkürzung der Anfechtungsfrist Konflikt zwischen ihm und mehreren Streitposten des Holzarbeiter versammlung stattgefunden. Die Jahreseinnahmen betrugen infl. Hausfriedensbruchs schwebe, dessen Ursachen auch in einem zwei Vereinsveriammlungen und eine außerordentliche Generals festgesetzt, nach deren Ablauf der Differenzeinwand nicht mehr er Verbandes liegen. Da die Beweisaufnahme weiter nichts Belastendes alter Bestand 1646,72 m., die Ausgaben 1503,11 m., bleibt ein hoben werden kann; und schließlich darf man wohl auf Aufhebung für den Angeklagten ergab, so wurde er vom Gericht nach kurzer Bestand von 143,61 M. Am Schlusse des vorigen Jahres betrug des Terminhandelsverbots rechnen, soweit es die Anteile von Berg Beratung freigesprochen. werks- und Fabrikunternehmungen betrifft; während die Freigabe die Mitgliederzahl 398. Eingetreten find im laufenden Jahre des Getreides für den Terminhandel als ausgeschlossen erscheint, Treber- Schmidt als Erpressungsopfer. Eine Gastrolle vor der 218 Genossen, ausgeschieden 96, so daß der Verein einen Zuwachs da von dieser nicht nur die deutschkonservative, sondern auch die neunten Straffammer des Landgerichts I. gab gestern der aus dem von 122 Mitgliedern zu verzeichnen hat und die Mitgliedschaft am Centrumsfraktion nichts wissen will. Damit dürfte aber auch die Staffeler Treberprozeß fattfam bekannte Direktor Adolf Schmidt, Schlusse dieses Jahres auf 520 Genossen angewachsen ist. Für die ganze Reform so ziemlich beendet sein. welcher aus dem Gefängnis in Kaffel nach hier gebracht worden Bibliothek wurden 86 m. verausgabt. Bücher wurden im Laufe des Die Stellung, welche wir zur Frage der Börsengesetz- Neform war, um in einer Anklagesache wegen Erpressung gegen den Schrift Jahres 143 gelesen. Die Revisoren berichteten, daß Belege, Kasse sowie einnehmen, ist bekannt. Die socialdemokratische Partei ist ſteller P. als Zeuge vernommen zu werden. Als Schmidt sich noch Bibliothek geprüft wurden und alles ordnungsmäßig geführt sei. ficherlich keine Verehrerin des Börsentreibens und der Börsenmoral; auf der Höhe" befand, unterstützte er ein den gewerblichen Inter- wurden die Genossen Fris Berger als Vorsitzender, Bitterhof sie sieht in der Börse nicht nur eine Centrale des heutigen tapita essen dienendes Fachblatt mit monatlich 1000 M., wofür der Leiter als Kaffierer und Prüfchke als Schriftführer einstimmig gewählt. listischen Wirtschaftssystems, sondern zugleich auch eine Konzentration des Blattes die Verpflichtung hatte, die Unternehmungen Schmidts, Bu Beisigern wurden die Genoffen Prüfer, Stein, Fettender diesem System eignen Gewinnsuchts-, Spiel- und Exploitations besonders ein zu Beleuchtungszwecken dienendes Material, durch häuer, Lenzner, Schmidt und 2öbel gewählt. Genosse Artikel gu empfehlen. tendenzen, und thatsächlich ist denn auch gerade an dieser Stelle das geeignete Der frühere Inhaber Dehlting als Vertrauensmann berichtete, daß hier am Orte und frant und Börsentreiben oft viel abfälliger charakterisiert worden, als in der des Blattes wurde fühlte sein Ende nahen. in den den Rummelsburger Genossen zur Bearbeitung zugeteilten Schmidt teilte er agrarischen und antisemitischen Preise, die sich nur dann zu entrüsten In einem Briefe an diesem mit, daß Drten 11 öffentliche Versammlungen stattfanden. Am Tage der den pflegt, wenn an der Produktenbörse durch irgendwelche Mani- er feinen langjährigen Mitarbeiter, Schriftsteller P. Reichstagswahl waren 125 Genossen in Thätigkeit. Es fanden pulationen die Getreidepreise gebrüdt, nicht aber, wenn zu seinem Nachfolger ausersehen habe, ihn aufs wärmste empfahl 10 Agitationstouren nach den Ortschaften in Ober- und Niederfie auf gleichem Wege fünstlich in die Höhe und bat, die monatliche Unterstüßung von 1000 M. auch seinem barnim statt, wobei 33 500 Flugblätter verbreitet wurden. getrieben werden. Uns gilt die Börse als eine aus Nachfolger zu teil werden zu lassen. Als der Vorgänger des An- Jahreseinnahme betrug 902,69 M., die Ausgabe 886,01 m., bleibt dem kapitalistischen Wirtschaftsverhältnissen entstandene und mit ihnen geklagten dann verstorben war, übernahm der Leztere das Blatt. ein Bestand von 16,68 M. Genoffe De hiking schließt seinen Begewachsene Institution, die, wie die ganze moderne Wirtschafts- Als die übliche Unterstützung von Schmidt ausblieb, soll der An- richt mit dem Ersuchen, rege für die Landtagswahl zu agitieren und ordnung, feineswegs ideal geartet ist, die aber in dem heutigen geklagte verschiedene Artikel, wodurch die Unternehmungen Schmidts Mann für Mann für unsre Kandidaten zu stimmen. Getriebe durchaus notwendige Funktionen zu erfüllen hat, und zwar in ungünstiger Weise beleuchtet wurden, an diesen eingesandt haben, trauensmann wurde der Genoffe Prüfer gewählt. Genoffe Dehlſtimmen wir in dieser Auffassung mit dem Grafen Posadowsky worauf die Unterſtügung weiter gezahlt wurde. Bei seiner tom- ting erklärte, daß er bis nach der Landtagswahl seine Thätigkeit überein, der am 19. Jebruar dieses Jahres erklärte:„ Sie( die ver- missarischen Vernehmung hatte Schmidt seine Aussage in der Partei zur Verfügung stellen und die Landtagswahlbewegung zu bündeten Regierungen) fönnen in der Börse nicht eine absolut einer Form abgegeben, daß in dem Verhalten des An- Ende führen wird. Als Revisoren wurden Gebauer, Frenzel schädliche Institution erblicken, wie das von mancher Seite zu ge- geklagten die Thatbestandsmerkmale der Erpressung gefunden und Rosenkranz, als Bibliothekar oog gewählt. In die fchehen scheint. Die Börse ist vielmehr eine unbedingte wurden. Der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Schwindt, be- Lokalkommission wurden die Genossen Rick, Bartel und wirtschaftliche Notwendigkeit. Diese Institution tann stand aber auf das persönliche Erscheinen des Belastungs- Quester gewählt. Zu der Kreistonferenz wurden die Ge nicht erst, wenn in ernsten Zeiten Anforderungen an sie gestellt zeugen Schmidt. Jm Termin schwächte dieser seine Aus- noffen Rid, Rosenkranz, Schulze, Berger, Frenzel werden, neue Beziehungen anknüpfen, sondern sie muß schon in ge- lage dermaßen ab, daß der Gerichtshof zu einem freisprechenden und Prüfer delegiert. Außerdem wurden noch mehrere Vereinsordneten, ruhigen Zeiten so start und so träftig sein, daß sie dem Urteil gelangte. Unter anderm hatte der Zeuge erklärt, daß er angelegenheiten erledigt. nächst in tritischen Zeiten ihre wirtschaftliche Aufgabe sofort erfüllen durch Zusendung der Artikel sich keineswegs hätte beeinflussen lassen, Johannisthal. Eine zahlreich besuchte Versammlung beschäftigte fann, namentlich auch auf dem Gebiet des inter- fie hätten vielmehr dazu gedient, ihn in betreff der Konkurrenz auf sich am Mittwoch im Rauschen Lokal mit den bevorstehenden Landnationalen Geldverkehrs." dem Laufenden zu halten. tagswahlen. Unter den Anwesenden bemerkt man eine ganze AnVon diesem Standpunkt aus ist die Frage der Börsengesetz- Reform Die berüchtigte Taschendiebin Anna Wannrich, welche vor etwa zahl Bürgerliche. Genosse 3ube il ging in seinem Referat mit natürlich eine ganz andre, als von dem des Hasses des ländlichen zwölf Jahren unter der Bezeichnung„ Die gefällige Frau" viel von unfren Gegnern scharf ins Gericht, namentlich kennzeichnete er das Grundfapitals gegen das Handels- und Finanzkapital. Für fich reden machte, ist jest wieder vom Geschick ereilt worden. Verhalten der Freisinnigen bei den Stichwahlen zum Reichstage uns handelt es sich einfach darum: Was wird durch die Bestimmungen Nachdem sie ihre legte Strafe zehn Jahre Zuchthaus und gab der Meinung Ausdruck, falls die Freisinnigen uns zu feinem des Börsengesetzes an dem Börsengetriebe geändert, inwieweit wirken verbüßt hatte, wurde sie an einem Augufttage von dem Mandat verhelfen, sie von der politischen Bildfläche verschwinden sie gewissen Schäden, vornehmlich der wilden Ueberspekulation ent- Kriminalbeamten Hilbrecht wieder festgenommen, weil eine Frau vom müßten. Als Wahlmänner wurden aufgestellt für den 1. Bezirk in gegen, und inwieweit hemmen fie andrerseits notwendige Funktionen? Lande die Angeklagte als diejenige Person wiedererkannte, die ihr der 1. Abteilung die Genossen Luben, Rothe, in der 2. Radunte, in Und von diesem Standpunkt aus erscheint in vielen der wichtigsten in der Brunnenstraße mit großer List und Geschicklichkeit ein Porte- der 3. Winkelteu und Mertins; im 2. Bezirk in der 1. Abteilung feiner Paragraphen das Börsengesetz als verfehlt. Der Spielteufel" monnaie mit 46 M. Inhalt aus der Tasche gestohlen hatte. Im die Genossen Dühring und Wegner, in der 2. Hedderot und in der wird dadurch nicht oder doch nur in ganz geringem Maße ge- vorigen Termin legte sich die geriebene Sünderin aufs Leugnen und 3. die Genossen Mann und Brunzel. Während des Schlußwortes bändigt; der nicht in das Register Eingetragene findet, erbot sich zum Antritt eines Alibibeweises, der ihr nicht abgeschlagen des Genossen Zubeil wurde die Versammlung wegen der Polizeiwenn er nur will, auch heute noch jederzeit Ge- werden konnte. Im gestrigen erneuten Termine vor der 8. Straf- stunde aufgelöst. gespannt war." Es Die Als Ver Inserate Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 1. November. Freie Volksbühne. 3./4. 2 bt.: Metropol Theater. 2, Uhr nachmittags: Der Widerspenstigen Zähmung. 14./15. bt.: Lessing Theater. 2 Uhr nachmittags: Nathan der Weise. Dritter Kunst- Abend: Klinger". Künstlerhaus, Bellevuestraße. Anfang abends 7 Uhr. Anfang 72 Uhr: Opernhaus. Margarete. Montag: Der Ring des Nibelungen. Das Rheingold. Schauspielhaus. Im stillen Gäßchen. ( Quality- Street.) Montag: Macbeth. Neues Operntheater. Die Räuber. Anfang 7 Uhr. Deutsches. Rose Bernd. Nachm. 2, Uhr: Rosenmontag. Montag: Rose Bernd. Berliner. Gräfin Lea. Nachm. 2, Uhr: für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Größere Inserate bitten wir vorher anzumelden und bis 4 Uhr nachmittags einzusenden. Urania. Taubenstrasse 48/49. Um 8 Uhr im Theater: Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner Theater). Sonntagnachmittag 311hr: Der Talisman. An den Seen Ober- Haliens. Dramatisches Märchen in 4 Aufzügen Montag 8 Uhr: Carsten Borchgrevink Das Südpolarland. Um 6 Uhr im Hörsaal: Dr. B. Donath: Das magnetische Kraftfeld. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS von Ludwig Fulda. Sonntagabend 8 Uhr: Die Stützen der Gesellschaft. Schauspiel in 4 Aufzügen von Henrik Schiller- Theater N. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Sonntagnachmittag 311 hr: Die Räuber. Schauspiel in fünf Aften von Friedrich Schiller. Sonntagabend 8 Uhr: Liebelei. Schauspiel in 3 Aften von Arthur Schnißler. IX. Berliner Saison. Die Expedition. Cirkus Busch. Neue Welt Sonntag, den 1. November 1903: 2 große Vorstellungen: Nachmittags 4 Uhr und abends 71, Uhr. Rachmittags 4 Uhr: 1 Kind frei, sofern es ein angehöriges ist. Weitere Kinder auf allen Siz plägen halbe Preise. In beiden Vorstellungen: Zbſen. Deutſch von Wilhelm Lange. uftfpicierauf: Litteratur, gler: Claire Heliot, Löwenbraut. Montagabend 8 Uhr: Der Bibliothekar. Dienstagabend 8 Uhr: Der Talisman. Lustspiel in 1 v. Schnikler. Montagabend 8 Uhr: Liebelei. Hierauf: Litteratur. Dienstagabend 8 Uhr: Paul Mündners Liebelei. Sierauf: Litteratur. Schleifenfahrt und Todessprung. PANOPTICUM Cirkus Schumann. Friedrichstr. 165. Indianer- Riese Mianko Karoo Die zusammengewachsenen Lebend. Schwestern! Lebend. Buren- Riese Andries Venter, ehemal. Leibs oldat des Präsidenten Paul Krüger von Transvaal. by: Die Sungfrau Berliner Aquarium von Orleans. Montag: Alt- Heidelberg. Lessing. Zapfenstreich. Unter den Linden 68a Montag: Der Sturmgefelle So- Eingang Schadow- Strasse No. 14. frates. Westen. Der Trompeter bon Säffingen. Nachm. 3 Uhr: Undine. Montag: Dieselbe Borstellung. Neues. Salome. Vorher: Der Kammerfänger. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz. Das große Geheimnis. Nachm. 3 Uhr: Lutti. Heute Eintrittspreis Heute, Sonntag, 1. Nov., nachm. 4 Uhr und abends 7, Uhr: 2 Grosse Vorstellungen 2. Nachmittags ein Kind frei, weitere Kinder unter 10 Jahren dnzahlen halbe Preise. Nachmittags besonders für die Jugend gewähltes Programm. In beiden Vorstellungen dressierte Eis- und Kragen- Bären. Direktor Schumanns neueste Kreationen. 14 Hundert Wüstenkönige. 1. Debut! August, der mimische Affe!! 1. Debut! Demonstration der Darwinschen Theorie! 50 Pfg. Kleines Theater. Fröbels Allerlei Theater Reichhaltigste Ausstellung der Welt an lebenden Unter den Linden 44. Seetieren, Reptilien etc. 35/12 Rachmittags 3 Uhr, zu bedeutend ermäßigten Preisen: - Familienidyll. Kollegen. Luisen- Theater. Liebesträume. Nachmittags 3 Uhr zu fleinen Preisen: Montag: Das große Scheimnis. Die Jüdin von Toledo. Central. Bruder Straubinger. Montag: Dieselbe Borstellung. Thalia. Der Hochtourist. Nachm. 3 Uhr: Schwester. Er und seine Montag: Der Hochtourist. Anfang 8 Uhr: Schiller O.( Wallner Theater.) 5 Die Stüßen der Gesellschaft. Nachm. 3 Uhr: Der Talismann. Montag: Der Bibliothekar. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt.) Liebelei. Litteratur. Nachm. 3 Uhr: Die Räuber. Montag: Liebelei. Litteratur. Belle Alliance. In Vertretung. Nachm. 3 Uhr: Die zärtlichen Verwandten. Montag: In Vertretung. Kleines. Elektra. Rachmittags 3 Uhr: Liebesträume. Familienidyll.- Kollegen. Serenissimus- wischenspiele. Montag: Nachtafyl. Luisen. Der Aktienbudiker. Toledo. Abends 8 Uhr. Der Aktienbudiker. Montag: Das Käthchen von Heilbronn. Dienstag: Deborah. Mittwoch: Der Aktienbudiker. Donnerstag: Der Pfarrer von Kirchfeld. Serenissimus- Zwischenspiele. Abends 8 Uhr: Elektra. Montag: Nachtasyl. Passage- Theater Anfang Sonntags 3 Uhr, Wochentags 5 Uhr. Anfang der Abendvorstellung 8 Uhr. Das durchweg nene Deutsch- Amerikanisches Theater November- Programm: 67/68 Köpnickerstr. 67/68. Jeden Abend Anfang 8 Uhr: Gastspiel Adolf Philipp. Ueber'n großen Teich Heitere Bilder mit Gesang aus dem Leben der Deutsch- Amerikaner in 5 Abt. von Adolf Philipp. Casino- Theater. Nachm. 3 Uhr: Die Jüdin von Lothringerstr. 37. Anf. 8, Sonnt. 7/2 von 8 Uhr: Berl. Nachtasyl. Montag: Das Käthchen Heilbronn. Carl Weiß. Der Trompeter von Säffingen. Nachm. 3 Uhr: Othello. Montag: Die Maschinenbauer von Berlin. Trianon. Biscotte. Nachm.: Die Notbrüde. Montag: Biscotte. Deutsch Amerikanisches. Ueber'n großen Teich. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Frühlingsluft. täten. Speciali Montag: Dieselbe Borstellung. Metropol. Durchlaucht Radieschen! Montag: Dieselbe Borstellung. Casino. Berliner Nachtasyl. Hotel Klingebusch. Montag: Dieselbe Borstellung. Urania. Tanbenstraße 48/49. Um 8 Uhr im Theater: An den Seen Ober- Staliens. Montag: Vortrag bon Carsten Borchgrevink: Das Südpolarland. Um 6 Uhr im Hörsaal: Dr. B.Donath: Das magnetische Kraftfeld. Invalidenstraße 57/62. Sternwarte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 Uhr. Central- Theater. Heute nachmittag 3 Uhr halbe Breife. In erster Besetzung: Boccaccio. Operette in 3 Atten von F. Suppé. Abends 7, Uhr Bruder Straubinger. Operette in 3 Aften von Edm. Eysler. Mittwochnachm. 4 Uhr halbe Preise, jeder Erwachsene 1 Stind frei. Zum erftenmal: Der gestiefelte Kater. Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a- 5. Salome. Borher: Der Kammersänger. Anfang 7 Uhr. Belle- Alliance- Theater. Nachmittags 3 Uhr, zu halb. Preisen: Die zärtlichen Verwandten. Abends 8 Uhr: In Vertretung. Gin Soldatenschwank in 3 Akten von Heinz Gordon. Morgen und folgende Tage: In Vertretung. Trianon- Theater. Georgenstraße, zwischen Friedrichund Universitätsstraße. Biscotte. Anfang 8 Uhr. 8 Uhr: Verch- Wolff. Gastspiel Kapit. Martens. 9% ur: Hotel Klingebusch. Pertina Das Tanzphänomen, übertrifft alles bisher in dieses Genre Geschene. Berliner Johannes Cotta, Sargon- Dichter. 14 neue glänzende Nummern. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter Straße 132. jr. Puhlmanns Vaudeville-Theater, Schönhauser Allee 148. Inhaber: Wilhelm Fröbel. Jeden Sonntag 5 Uhr: Grosse Extra- Vorstellung der beliebten Zimmermannschen Norddeutschen Sänger. Nach der Vorstellung: Um 10 Uhr: Grosser Ball. Jeden Mittwoch 8 Uhr: Grosser Elite- Familienabend. Norddeutsche Sänger u. Ball. Entree 30 Pf. Sperrsit 50 Pf. Jeden Freitag 8%, 1hr: Exotisches Monstre- Tableau: 12 Elefanten, 3 Zebras, 50 Pferde. Auftreten d. vorzüglichft. Clowns m. ihren neuesten Wizen u. Späßen. Die besten Schul- u. Freiheitspferde. Rachmittags 4 Uhr: Wiederholung d. Gala- Vorstellung, welche am Sonnt., 25.Dkt., stattfand. Abends 7 1hr: Berliner Winterfreuden humorist. Manege- Schaustück. Ritter von Renroff, Schulreiter. Mademoiselle de Holstein, Schul 11 reiterin WINTER BARTEN Neues Programm: Hasenheide 108/114. ( Hrnold Scholz.) Jeden Sonntag: Grosses Militär- Doppel- Konzert. Nach dem Konzert: Familien- Ball. 2 Ball- Orchester. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. Von 4 Uhr ab in den hinteren Sälen: Grosser Ball bei stark beseztem Orchester. Wedding- Park Müllerftr. 178. Jnh.: Karl Maschke. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anfang 4 Uhr. Ende 2 11hr. Empfehle meine Säle zu Festlichkeiten und Versammlungen. Kleiner Saal eventuell mit Bühne noch Sonnabende und Sonntage im November u. Dezember frei. Bereinszimmer einige Tage frei. 31802 Englischer Garten Alexanderstraße 27c Saharet australische Tänzerin. Emil Sondermann Humorist vom empfiehlt seine vier Säle( 75 bis Central- Theater Berlin. 500 Personen) zu Festlichkeiten, HochBravoursängerin. zeiten, Sommersen, Versammlungen 2c. Ida Fuller in ihrer elektr. Sensat. unter den coulantesten Bedingungen. Lucie Krall Urbani u. Sohn Lamborg ,, Feuer und Wind". 2867b The great Goldin Gymnastiker. Klavierhumorist. Illusionist. Les Agoust's Humorist. Jongleure. Hadj Abdullah Arab. Gymnastiker. Egger Rieser Tyrol. Gesangstruppe. ,, Pariser Luft" Der Biograph. Berliner Volks- Theater. K. Sato Komischer Jongieur. Bernhard Rose- Theater Gesundbrunnen, Badstraße 58. Sonntag, den 1. November 1903, nachmittags 3 Uhr: Die Räuber. Schauspiel in 5 Aufzügen v. Schiller. Abends 7 Uhr: Kommas oder: Die beiden Harfenmädchen. Original- Charaktergemälde m. Gesang in 4 Aften von E. Gallert. Nachmittags 3 Uhr: Bartett 60 Bf. Othello, der Mohr von Venedig. Montag: Das Mädel ohne Geld. Abends 7, llhr: Ermäßigte Preise. Nachm. 4 Uhr: Unser Goldjunge. Der Trompeter von Säkkingen. Metropol- Theater. Heute Sonntag: Zum zweitenmal: Durchlaucht Radieschen! Burleske Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 4 Bildern von Julius Freund. Musik von Victor Holländer. In Scene gesetzt vom Direktor Richard Schultz. D 1. Bild: Mit dem Orient- Express. Das Radieschen. 2. " 3. " Im Moulin rouge. 4. " Im 4. Bilde: Das Fest in der Botschaft. Grosses Ballett. Im Monat Mai. Anfang 28 Uhr: Rauchen überall gestattet. Morgen und die folgenden Tage: Durchlaucht Radieschen. Apollo- Theater. Zum 26. Male: Frühlingsluft. Operette in 3 Akten von weiland Josef Strauss. Im 3. Akt: Blütenhochzeit. Ballett von Louis Gundlach. Neue Specialitäten. 4 Madcaps, Tänzerinnen des XX. Jhrhunderts. Geo Schicklay, kom. Bären- Dressur. 3 Eitners, Drahtseil. Gebr. Willé, Hand- u. Kopf- Akrobat. Messters Kosmograph: Neue Serie. Anfang 7, Uhr. Etabl. Buggenhagen Morigplan. Im Kaisersaal: Künstler- Ensemble 99 Nordsterne" unter Zeitung d. Herrn Rudolf Schauss. Anj. 7, Uhr. Kasseneröffnung 6, Uhr. Entree 50 Bf. Bons hab. Gültigkeit. Nach der Vorstellung: Frei- Tanz. In den unteren Sälen Dienstags: Przywarski- Konzert. Donnerstags: Görtsch- Konzert. Montag: Die Maschinenbauer von Berlin. Residenz- Theater Direktion S. Lautenburg. Anfang 7 Uhr. Das grosse Geheimnis. Lustspiel in 3 Atten v. Pierre Wolff. Deutsch von Mar Schönau. Morgen und folgende Tage: Dieselbe Vorstellung. Heute Sonntagnachm. 3 Uhr: Lutti. W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 16. Wilhelm Wilhelm Tell. Wilhelm Tell: Heinrich Felici a. G. Arnold von Melchthal: Dir. Rob. Dill. Anfang 7 Uhr. Nachher: Ball. Montag: Dieselbe Vorstellung. früher Palast- Theater Feen- Palast. Burgstr. 22. Das neue Programm. Neu! Alles neu! Neu! Das Liebesparadies. Nachmittags präcise 3 Uhr: Der Goldbauer. Preise der Pläge: Loge 1 M., Sperr fig 60 Pf., Parkett 40 Pf., Entree 20 Pf. Morgen und folgende Tage: Das Liebesparadies und das glänzende November- Programm. Johannisthal. Raus Park- Restaurant. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Kaffeeküche. Kegelbahn. AusSaal für Vereine spannung. und Versammlungen. 28062* Stadt- Theater Moabit Alt- Moabit 47/49. Sonntag, den 1. November 1903: Auf goldenem Boden. Volksstück mit Gesang in 5 Bildern von Freding. Anfang 6 Uhr. Dienstag: Renn oder: Genie und Leidenschaft. SteidlLinienstraße Ede Friedrichstr. Sänger Dranien burger Thor Neues Programm! Zum Schluss: Urkomisch! Der Novität! grosse Cohn! Ulfburleske a. d. Tingeltangelleben bon Fritz Steidl. Anjang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Bf.( Borb.40 Pf.) Loge1M. Germania Prachtsäles Chauffeeſtr. 103a. Arnold Scholz. Jeden Sonntag: ( Steidl, Wolff) Sänger Hamburger Nach der Vorstellung: Familien- Ball bei start beseztem Orchester. Anfang 6 Uhr. Eintritt 50 Pf. Im weißen Saale von 5 1hr ab Grosser Ball Königstadt- Kasino. Holzmarktstr. 72, Ede Alexanderstr. Täglich: Das glänz. November Programm mit Franz Sobanski. Des folossalen Erfolges wegen noch einige Tage: Ballet. Sanssouci. Kotibuser Thor- Stat. der Hochbahn. Jeden Sonntag, Montag u. Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Nach jeder Soiree: Tanzkränzchen. Jeden Dienstag: Theater- Abend. Dienstag, den 3. November 1903: Hotel Klingebusch. Volksstüd mit Gesang in 5 Bildern von Kneisel und Jacobsohn. Reichshallen Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Urania. Wrangelstrasse 10/11. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Anf. 4 Uhr. Siehe Anschlagfäulen. Empfehle mein Lokal zu Fest. lichkeiten und Versammlungen. 28092* C. F. Walter. Berliner Felix Scheuer U Ik- Trio. Stralsunderstr. 1. Deutscher Hof Luckauerstr. 15. Am Moritzplatz. Heute sowie jeden Sonntag Unterhaltungs- Konzert des 30142* Berliner Tonkünstler- Orchesters Dirigent: Franz v. Blon. Anjang 7, Uhr. Kaffenöffn. 6%, Uhr. Einlaß 75 Pf. Max Queisser. Besizer. Möbel Specialität: Solide, komplette Einrichtungen von 250-3500 Mark. 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Billets sind zu haben an den Schulabenden in der Schule, bei Horsch, Engel- Ufer 15; Gottfried Schulz, am Kottbuser Platz; Reul, Barnimstr. 42; Vogel, Demminerstr. 32; Krause, Müllerstr. 7a, sowie an der Kasse. & Turn- Verein„ Fichte*, Berlin ( Mitglied des Arbeiter- Turnerbundes). Sonnabend, den 7. November 1903: Künstler- Konzert im Konzert- Saale der Brauerei Friedrichshain( vorm. Lipps). Mitwirkende: = Berliner Tonkünstler Orchester Dirigent Franz v. Blon. Stur Herr Dr. F. Robert Mannreich, Bariton. Harr Bernhard Irrgang, Orgel. Herr Max Laurence, Recitation. Flügel von R. Ibach Sohn. Anfang präcise 8, Uhr. Billet 50 Pf. Nech dem Konzert: BALL.*** Märkischer Hof, Admiralstr. 18c. Säle, 150 i 500 e 4 Vereinszimmer sonen und zu Versammlungen und Festlichkeiten. Der kleine Saal ist Sonntags bei freiem Orchester an Vereine zu vergeben. 25042* Jeden Sonntag: Großer Ball. Startes Orcheſter. Hochachtungsvoll Anfang 5 Uhr. Fritz Schulz. 5/5 ArbeiterSamariter- Kolonne. onne. ne. 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Er wies zunächst auf die hohe Bedeutung der bevorstehenden Wahl hin, kennzeichnete gebührend die Kultur- und Arbeiterfeindlichkeit des preußischen Junkerparlaments und die Unzuverlässigkeit und die schlappe und reaktionäre Haltung, die der Liberalismus, der sich jetzt wiederum mit großen Worten als der Hort der Kultur anpreist, verschiedenen wichtigen Fragen gegenüber gezeigt hat. Der Redner gab sodann mehrere Aufklärungen über die Technik der Landtagswahl, machte auf das in der Rosenthaler straße 57 eingerichtete Wahlbureau aufmerksam, sowie auf die am Montag, Dienstag und Mittwoch stattfindenden 24 Urtvählerversammlungen, und forderte zu eifriger Bethätigung an der Wahlarbeit auf, damit auch innerhalb des fünften Reichstags- Wahlkreises, der teils dem vierten, teils dem dritten Landtags- Wahlkreis angehört, alles gethan wird, um die Socialdemokratie zum Siege zu führen. An den mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine Diskussion über Fragen der Technik und Taktit der Landtagswahl. Zum Schluß forderte der Vorsitzende Zucht zu lebhafter Beteiligung an der Flugblatt- Verbreitung am Sonntag auf und machte ferner noch besonders darauf aufmerksam, daß jeder Urwähler dafür sorgen muß, daß er am Wahltage um 2 Uhr in seinem Wahllokal anwesend ist. 1 Ortsverwaltung schlage 14 Tage vor und appelliere an die Gene- fönne nur empfehlen, die Jdee des Generalstreits nach rösität der Mitglieder. Es wäre wünschenswert, daß die Arbeiter- Kräften зи propagieren. In ähnlichem Sinne äußerten organisationen zeigten, daß sie die Arbeitskräfte ihrer Beamten zu sich mit Ausnahme von zwei Kollegen auch die übrigen Redner. würdigen wüßten. Zum Schluß nahm die Versammlung noch einstimmig folgende Res des bon Es entwickelte sich eine lebhafte Debatte über die Anträge der solution an:" Die heute am 28. Oktober tagende General- VerOrtsverwaltung die Beamten betreffend. Die meisten Redner waren sammlung des Vereins aur Wahrung der Intereffen der Maurer zwar für die vorgeschlagene Gehaltsregelung, jedoch nur für acht Berlins und Umgegend beschließt: 1. Ueberall dahin zu wirken, daß Tage Urlaub und gegen die Uebernahme der Hälfte des Beitrags am 12. November mittags auf sämtlichen Bauten wegen der für die Unterstüßungs- Vereinigung. In letter Hinsicht wurde Wahlen die Arbeit eingestellt wird, und verpflichten sich sämtliche namentlich von Erner geltend gemacht, daß die Beamten die Lasten wahlberechtigte Kollegen, sich Bunkt 2 Uhr im Wahllokal ihres der Invaliden, Witwen- und Waisenversicherung selber tragen Bezirks zur Abgabe ihrer Stimme einzufinden. 2. Das Bureau wird müßten, sofern sie dazu im stande feien. Das wäre aber bei dem am Wahltage mittags 12 Uhr geschlossen." guten Gehalt von 150 bis 166 M. pro Monat der Fall; davon fönnten sie neben ihren andren Verpflichtungen ruhig 6 M. an die Erwiderung. Bezugnehmend auf dei Erklärung des Vorstandes Unterstützungs- Vereinigung selber zahlen. Und Sidfeld erklärte, Schlächterverbandes in Nr. 252 des" Vorwärts" wer so gestellt fei, von dem müsse man verlangen, daß er selber 28, Oftober 1903 gestatten wir uns folgendes zu erwidern: für seine Nachkommen sorge. Aus Princip müßte man gegen den lassen, ist an uns nicht gestellt worden. Da wir außerdem Räume Ein Verlangen, sämtliche Gesellen außer dem Hause logieren zu Zuschuß zu jenem Beitrag sein. Glode wandte sich in seinem Schlußwort unter anderm gegen das ebenfalls in der Debatte zu nicht allein den nötigsten Anforderungen entsprachen, sondern bisher mit den Betrieben mietsweise übernehmen mußten, dieselben auch Tage getretene Bestreben, bei der Feststellung der Beamten als Familienwohnung benutzt wurden, wird es jeder vernünftig verhältnisse immer zu fragen: Verdiene ich denn so viel? Ge= währt man denn mir das?" Das müsse doch nach außen einen Denkende begreifen, daß wir dieselben in entsprechender Weise ebenschlechten Eindruck machen und wäre bei Mehrforderungen den falls benutten. Auf eine Frage in der Sizung mit den Schlächters Arbeitgebern des Tischlergewerbes auch gerade nicht von fördernder gesellen wurde nur der Schlafraum in der Manteuffelstr. 55 be= Wirkung. Für die Beamtenstellen müßten doch auch die intelligentesten mängelt und ist sofort Abhilfe versprochen und durchgeführt worden. Kollegen ausgesucht werden. Und es seien schwere Stellungen, wenn In dem Versammlungsbericht vom Freitag wird schlechtweg behauptet, es die Beamten ehrlich und ernst meinten und jeden einzelnen daß in unsren Schlächtereien 16-17 Stunden gearbeitet wird, und Stollegen befriedigen wollten. Die Thätigkeit der Kollegen in Kom- in der letzten Erklärung schrumpft diese Behauptung zusamunen bis missionen usw. fönne nicht zum Vergleich herangezogen werden, auf den Betrieb am Kottbuserdamm 96. Auch für diesen Betrieb weil die Kollegen dort jederzeit zurücktreten könnten und thatsächlich beruht die Behauptung nach den Informationen auf unwahrheit. ständig wechselten. Uebrigens bleibe von den Gehältern nichts Daß die Arbeitsräume Nottbuserdamm 96 den polizeilichen Anübrig, wenn sich die Beamten voll und ganz dem Dienste der Kollegen- forderungen nicht entsprachen, ist richtig. Wir würden es aber für Sechster Wahlkreis. Ueber„ Die Aufgaben des preußischen schaft widmeten. mehr dem Anstande entsprechend halten, wenn in diesem Falle die Landtags" sprach am Donnerstag in Wernaus Saal der Genosse zu. Der Antrag auf 14 Tage Urlaub wurde abgelehnt und andre Räume gemietet und zum Arbeitsraum hergerichtet worden Die Versammlung stimmte der vorgeschlagenen Gehaltsregelung organisierten Schlächtergesellen auch erklären würden, daß sofort Bartels. Redner erinnerte an die ängstlichen Aeußerungen der beschlossen, nur 8 Tage zu gewähren. bürgerlichen Preffe, als die Socialdemokratie seiner Zeit den Beschluß Hälfte der Beiträge zur Unterstützungsvereinigung zuzuschießen, bandes sowie der in diesem Betriebe beschäftigt geweſene Gefelle Ter Antrag, die sind. Außerdem wollen wir erklären, daß der Vorsitzende des Ver= der Beteiligung an den preußischen Landtagswahlen gefaßt hatte. wurde gegen einzelne Stimmen abgelehnt. Dies Resultat be- nichts von Kellerhöhle gesprochen, sondern und das ist hier die Die Besorgnis, daß es der Socialdemokratie tros des elenden Drei- grüßte ein größerer Teil der Versammelten mit lebhaftem Gelächter. große Wahrheitsliebe, während wir uns in baulichen Haffen- Wahlrechts gelingen könne, ein oder den andren Wahlkreis zu erobern, sei weiter nichts als der Ausfluß des schlechten Gewissens Mieke schon jetzt die Gehaltserhöhung zu teil werden zu lassen, indem Angriffs in der Versammlung gemacht wurde; die Folge davon war Beschlossen wurde noch, den beiden ältesten Beamten Maß und Veränderungen befanden, dieses zum Gegenstande eines unfrer Gegner; sei es doch allbekannt, daß alle arbeiterfeindlichen ihre bisherige Dienstzeit berücksichtigt werden soll. Ihr Gehalt die Strafverfügung der Polizei. Statt nun der Verwaltung Mite Geſetze des Reiches ihren eigentlichen Ursprung in Preußen haben. betrug bisher monatlich 150 M. Schließlich erledigte die Verteilung zu machen, sind die Beschwerden in die Oeffentlichkeit getragen Nach einer gebührenden Charakteristit des Abgeordneten- und Herren- jammlung einige Ausschluß- und Aufnahmeanträge. hauses sowie der Gesetzesmacherei des Landtages überhaupt erörterte der Referent dann im einzelnen die Aufgaben des Landtags, wie wir sie ihm auf Grund unfrer Programmforderungen gestellt zu wissen wünschen. Nicht allein die Verwirklichung der vom Freisinn feige über Bord geworfenen ehemaligen liberalen Forderungen, sondern darüber hinaus die Realisierung unsrer Endziele in die Wege zu leiten, das sei die große Aufgabe der Socialdemokratiz auch in Preußen. Da die Freijinnigen Richterscher Observanz durch ihr bisheriges Verhalten bewiesen haben, daß sie sich von uns ihr fchwaches Rückgrat nicht steifen lassen wollen, so haben wir auch teinerlei Interesse daran, deren politische Existenz noch zu verlängern. Das beste sei, fie glatt durchfallen zu lassen, weil sie sich in nichts mehr von den Kardörffern unterscheiden.( Beifall.) Da eine Diskussion nicht beliebt wurde, so forderte der Vorsitzende Mars die Anwesenden zu energischer Besorgung der erforderlichen agitatorischen Kleinarbeit auf und gab dem Wunsche Ausdruck, die Gewerkschaften möchten dafür eintreten, daß am Wahltage bereits zu Mittag auf allen Arbeitsplägen Feierabend gemacht werde. 7272. worden. gedehnte sei wie an den Wochentagen, ist eine unwahrheit. Die Behauptung, daß die Sonntagsarbeit eine ebenso auss verständlich ist uns der Besuch des Gewerbeinspektors recht ans Selbstgenehm. betrifft, so können wir darüber nichts wissen, weil der Geschäftsleiter Was den Ausgang der Sache in der Manteuffelstr. 55 am 1. Oftober entlassen ist. genommen und bestreitet auf das entschiedenste, irgend jemand Genosse Ahrens hat niemals selbständig Entlassungen vors Schläge angeboten zu haben, es sei denn, daß die Aeußerung dazu gesagt hat: Bis die Schlächter sich um ihr Wahlrecht kümmern, muß benutzt würde, daß er am letzten Tage, wo die Wählerlisten auslagen, man erst dazwischen fahren. worden ist, wollen wir nur erwähnen, daß das Verfahren schwebt Wenn nun noch zum Ueberfluß auf die Prozesse hingewiesen und wir warten, bis das Gericht gesprochen hat. Bezüglich der amfells, welche uns der Verband vermitteln fonnte, wollen wir zum Verständnis der Oeffentlichkeit mitteilen, daß der Verband diese vom Privatvermittler holen wollte. Es ist selbstver= beanspruchen, nicht arbeiten, wo sie allein im Geschäft thätig sein ständlich, daß erste Mamsells, welche 50-60 M. Gehalt Gründe der Einladungen: Tarifberatungen mit den Bau- die Thätigkeit der Arbeitsnachweiskommission, der Agitationsfommis sollen. Wir haben nie erste" Mamsells verlangt. Daß die Schlächtergesellen allzusehr mit der Wahrheit aufgetreten Der Verband der Portefeuiller und Ledergalanterie- Arbeiter sind, könnten wir nicht behaupten; im Gegenteil finden wir, daß vere und Arbeiterinnen( Bahlstelle Berlin) hatte am 27. Oftober bei fchiedentlich mit der Wahrheit ziemlich lange hinter dem Berge Graumann eine Generalversammlung. Hauptmann erstattete den gehalten wurde. Vorstandsbericht. Er hob dabei hervor, daß der Buchbinderverband einen Gesellen Kenntnis davon, daß der andre häufig Wurst zerkochen So erhielten wir z. B. bei der Entlassung des bezw. dessen Vertretersizung es wieder, wie vor zwei Jahren, ab- und im Feuer verschwinden ließ. gelehnt habe, die Mitglieder des Portefeuiller- Verbandes bei der die Schlächtergesellen sich weigerten, jede Sorte Fleisch zu verarbeiten, Dann zu der Behauptung, daß Aufstellung von Kandidaten für die Wahl von Delegierten zur Was soll hiermit gesagt werden? Jeder Fernstehende wird auf die Generalversammlung der Ortskrankenkasse der Buchbinder, Galan- Vermutung kommen, daß in unsren Schlächtereien minderwertiges teriearbeiter usw. zu berücksichtigen. Diesmal habe man es damit Fleisch verarbeitet wird. Wir können auf Grund der Rechnungen und begründet, daß der Portefeuiller- Verband nicht der Getverkschafts- Belege den Nachweis führen, daß diese Behauptung unwahr ist, fommission und nicht der Generalfommission der Gewerkschaften und wenn von irgend einem Geschäftsleiter solche Zumutungen gestellt Deutschlands angeschlossen sei. Hennig führte dazu noch aus, worden wären, war es Pflicht der Schlächter, im Interesse unsrer daß der Verband es nicht verschulde, wenn er nicht den genannten Mitglieder uns sofort Mitteilung zu machen. Mit der Verteidigung Kommissionen angeschlossen sei. an die Generalfommission, diese habe aber als Bedingung gestellt, jede Deutung zulassen, aufgestellt werden. Jedenfalls wünschen wir Er habe sich anschließen wollen muß es recht schlecht bestellt sein, wenn solche Behauptungen, welche daß der Portefeuiller- Verband aus seinem Statut die Papier- den Namen des Geschäftsleiters, auf den diese Dinge zutreffen. galanteriearbeiter und der Buchbinderverband aus seinem Statut die Ueber die Bemerkung eines Genoffen":" Quatsch mal nich vom Lederarbeiter streiche. Der Holzarbeiterverband( Bahlstelle Berlin) hielt am 29. Oftober änderung in allen deutschen Zahlstellen durchgeführt, der Buchbinder- fagen, daß dergleichen Stombinationen den ganzen Centralverband der Die Portefeuiller hätten die Statuten- Süd- Ost", können wir wohl hinweggehen; höchstens fönnte man bei Keller, Stoppenstraße, eine sehr zahlreich besuchte General Verband habe die von ihm verlangte Statutenänderung abgelehnt. Schlächter kennzeichnen. Auf der einen Seite hinterm Berge halten, versammlung ab. Die Abrechnung vom 3. Quartal liegt Es liege also nur an dem Buchbinder- Verband, wenn die Porte- und auf der andren Seite mit dergleichen Andeutungen krebsen gebrudt vor. Die für die Haupttasie weist eine Einnahme feuiller und Ledergalanteriearbeiter nicht der Generalkommission an- gehen, ist einer Arbeiterorganisation unwürdig. bon 57 171,10 M., eine Ausgabe von 94 911,66. auf, so daß geschlossen seien. das Guthaben der Lokalkasse für das nächste Quartal 37 740,56 M. Buchbinder- Verband sei mit der angeführten Begründung also ein Die Verweigerung von Delegierten durch den beträgt. Die Lokaltaffe nahm ein 277 213,05. und doppeltes Unrecht. Obwohl man aufs schärfste protestieren müßte, gab aus 39 812,70 M. Der Bestand für das nächste Quartal ein werde man von der Aufstellung von Gegenkandidaten Abstand nehmen chließlich 37.740,56 m M. Guthaber bei der Hauptkasse beträgt müssen, aber nur aus dem einzigen Grunde, weil man nicht den 237 400,35 M. Die Zahl der Mitglieder stieg im Quartal von Arbeitgebern das Schauspiel bieten wolle, daß sich zwei Arbeiter 12 796 auf 15 302, die Zahl der Beiträge in derselben Zeit von organisationen bekämpfen. 134 000 auf 161 000 M. Die Arbeitslofenunterstützung ging gegen ohne direkte Beschlußfassung diesen Standpunkt, nachdem allerdings Die Versammlung billigte schließlich jas 2. Quartal um 8000 M. zurück, dagegen wurde an Streitunter- mehrere Redner sich energisch für einen Protest in irgend einer Form tüßung etwas mehr ausgegeben, als im 2. Quartal. Alinger ausgesprochen hatten. berichtete über die Arbeitsvermittelung. 1060 Unternehmer verlangten bericht für das lehte Quartal. Für die Centralkasse wurden einHennig erstattete darauf den Kassen2690 Arbeiter, bermittelt wurden 1797. Der Nachfrage nach 2690 schließlich eines Bestandes 1018 M. eingenommen, wovon 738 W stand ein Angebot von 3477 gegenüber. Aus der Bibliothek ausgegeben wurden. Der Bestand der Lokalkasse betrug am Schluß vurden im 3. Quartal 2149 Bände entnommen. Maß erstattete den des 2. Quartals 184,09 M., die Einnahme des 3. Quartals einBericht der Werkstatt- Kontrollfommission. Aus dem Bericht über die schließlich dieses Betrages 482,48 M., während 378,65 M. aus Thätigkeit der gesamten Bezirkskommissionen ist hervorzuheben: Sie gegeben wurden, so daß 103,83 m. verblieben, wozu als Ueberschuß umfaßten insgesamt 121 Mitglieder. Im 3. Quartal fanden 442 vom Sommerfest 75,95 M. hinzukommen, so daß der Bestand nach Werkstattfizungen und 44 Geschäftsfißungen statt. Eingeladen waren Schluß des 3. Quartals 178,95 m. betrug. 966 Werkstätten. Davon erschienen 697 Werkstätten. In diesen Decharge erteilt. Dem Kassierer wurde tvaren 10 876 Kollegen beschäftigt, wovon 7999 erschienen. Von den des 2. Quartals 472 männliche und 26 weibliche und jetzt 490 Mitglieder hatte der Verband in Berlin am Ende beschäftigten Kollegen waren 9041 organisiert, von den erschienenen männliche, 26 weibliche. Hennig berichtete dann noch über tischlern, Beratung über Forderungen in den verschiedenen Wert- fion, der Rechtsschutzkommission. Beim Arbeitsnachweis wurden von Schlächterorganisation uns am Freitag, den 23. Oktober abends mit Wir wollen nicht unterlassen zu erklären, daß nunmehr die tätten der Möbelbranche, wo früher Abmachungen getroffen waren, den Unternehmern 32 männliche und 3 weibliche Arbeiter verlangt, der letzten Post die Arbeitsordnung zugehen ließ, welche den VerAgitation für den Verband usw. Die einzelnen Branchen hielten arbeitslos gemeldet hatten sich beim Nachweis 30 Kollegen, bermittelt waltungs- Ausschuß in seiner Sizung am Freitag beschäftigen wird. ebenfalls entsprechende Sitzungen und Versammlungen ab. wurden 16 männliche. Th. Glo de berichtete über die Thätigkeit des Vorstandes. In den stubensizungen zu stande, deren Resultat 68 Neuaufnahmen waren. durchgeführt wird, eine Erdrosselung unsrer Geschäfte bedeutet, sollte Die Agitationsfommission brachte 50 Werk- Daß diese Arbeitsordnung, wenn dieselbe nicht in allen Betrieben Vorstandssizungen wurde über 146 Werkstattdifferenzen beraten. Nach dem Bericht des Kassierers der Kommission, Gambert, hatte den Schlächtergesellen flar sein. Von diesen waren 64 in Bautischlereien, wo die Kollegen nach einer diese eine Einnahme von 206,23 M., eine Ausgabe von 78,95 M. Verständigung, daß ein allgemeines Vorgehen wenig Vorteil ver- und somit einen Bestand am Quartalsschluß von 127,28 M. Auch Rabatt- Spar- Verein Süd- Ost", G. m. b. S. spreche, gewillt waren, den Nettotarif einzeln einzuführen. In Gambert wurde Decharge erteilt. Die notwendig gewordenen 26 Bautischlereien tam es zum Streit, davon in 24 nur des Netto- Erfahwahlen zeitigten folgendes Resultat: Hauptmann, 1. Be- hielt am 17. Oftober feine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Friedrichshagen. Der socialdemokratische Arbeiter- Bildungsverein tarifs wegen und in zwei Werkstätten wegen der Lohnsicherung bei vollmächtigter, I u st, 2. Bevollmächtigter, Scheibe, 2. Schrifts Genosse Sonnenburg erstattete seinen Bericht als Vertrauensneuen Arbeiten nach Zeichnung. Beschäftigt waren in diesen 26 führer. Die Lohnkommission wurde noch durch die Galanterie mann. 7 Voltsversammlungen haben im Bezirk stattgefunden und Werkstätten 458 Kollegen. Die Forderungen wurden in 23 Werk- arbeiter Hauptmann und Bech ergänzt. stätten durch Streit bewilligt, in zwei Werkstätten verloren. In den die Versammlung noch einige interne Verbandsangelegenheiten, be- gaben 681,40 m., bleibt ein Bestand von 131,80 m. Darauf erledigte 5 Agitationstouren. Die Einnahmen betrugen 813,20 M., die Ausübrigen 38 Bautischlereien wurde der Nettotarif ohne Arbeitsnieder- treffend die Erhebung freiwilliger Beiträge zu Zwecken der Lohn- wahlen ergaben folgendes Resultat: Vertrauensmann Sonnen= legung anerkannt. Bei den übrigen von der Verwaltung geprüften fommission, die Zahlung von Anivesenheitsgeldern usw. Werkstattdifferenzen( 82) handelte es sich um Wiedererlangung der burg, stellvertretender Paul Köhler; Revisoren Buhn, Karl Preise, die vor der Vornahme von Abzügen bestanden, sowie in Der Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer hielt am Süßmilch. Delegierte zur Kreisfonferenz: Radue, Mar Grau, Radue; Lokalkommission Korsing, Langnickel, einzelnen Fällen um die Ausbesserung der Preise für neu eingeführte Mittwoch feine ordentliche Generalversammlung ab. Zu Grau, Barth. Hierauf gab Genosse Welt- Lichtenberg seinen Muster. In 12 Möbelwerkstätten kam es deshalb zur Arbeitsnieder- nächst gab Kaufmann den Kaffenbericht vom dritten Quartal. Bericht über den Parteitag. Der Redner gab sein Urteil über den legung, die in 8 Fällen mit der Bewilligung der Forderungen endigte. Die Einnahme betrug 15 950,75 M., die Ausgabe 6575,95 W.; 10 Barteitag dahin ab, daß, so unerquicklich auch die langen persönlichen Glocke kam zu dem Schluß, daß man mit den Erfolgen des letzten daß ein Ueberschuß von 9374,80 m. verbleibt. Der Gesamtbestand Bierteljahres einigermaßen zufrieden sein könne. Die Ortsver- des Vereins beläuft sich auf 68 663,07 M. Auf Antrag der Ne- Debatten für die meisten Genossen waren, dieselben doch notwendig waltung habe sich auch mit der Regelung der Verhältnisse der Beamten visoren wurde dem Kassierer Decharge erteilt. Als Revisoren wurden und bezeichnete es als ein erfreuliches Ergebnis, daß der Parteitag waren. Mit Bebels Verhalten war Redner vollständig einverstanden beschäftigt. Der Verbandstag habe bekanntlich die Gehälter der Noat und Kühne gewählt. Hierauf brachte der Vorfigende die revisionistischen Bestrebungen scharf zurückgewiesen und beschlossen Beamten der Hauptverwaltung und der Gauverwaltungen geregelt Mette eine Anzahl Fälle zur Sprache, wo Unternehmer die Lohn hat, der altbewährten Taktik treu zu bleiben. In der Diskussion und festgelegt. In Berlin, wo eine außerordentliche Thätigkeit ver- maurer entlassen und Accordmaurer eingestellt hatten. In Tangt werde, wünsche man tüchtige Kräfte in der Verwaltung. Dann einem Falle mußte ein Bau drei Tage lang gesperrt werden, bedingt für den Rebifionismus ein, fanden aber bei der Mehrheit der traten die Genossen ramm, Sonnenburg und Barth müsse man ihnen aber auch angemessene Arbeitsbedingungen ge- weil der Unternehmer resp. dessen Polier eine Lohnreduktion von Genoffen keine Gegenliebe. Folgende Resolution wurde angenommen: währen, und so schlage die Ortsverwaltung vor, sie wenigstens fo 70 auf 671, Pf. vornehmen wollte. Bu größeren Differenzen Die heutige Mitgliederversammlung des socialdemokratischen Arbeiter= zu stellen, wie die Gauvorsteher jetzt gestellt seien. Der Antrag auf ist es indessen nicht gekommen und stehen solche umsoweniger in Bildungsvereins von Friedrichshagen und Umgegend erklärt sich mit die Festlegung der Gehälter gehe also dahin, als Mindestgehalt Aussicht, als die Unternehmer mit den Accordmaurern in Bezug auf den auf dem Parteitag gefaßten Beschlüssen einverstanden und 150 M. pro Monat, b. h. 1800 m. pro Jahr, und als Höchstgehalt die Leistungsfähigkeit usw. durchweg trübe Erfahrungen machen. begrüßt es mit Freuden, daß der Parteitag mit großer Mehrheit 2000 M. pro Jahr zu zahlen. Die Steigerung soll jährlich mit Redner warnt die Kollegen indessen ernsthaft, nicht um fleinlicher, die revisionistischen Bestrebungen abgewiesen und beschlossen hat, 5 M. pro Monat( breimal 60 M., einmal 20 M.) erfolgen. geringfügiger Urfachen wegen in unüberlegter Weise die Arbeit einAuch schlage die Verwaltung vor, den Beamten, falls sie sich der zustellen, wie das fürzlich auf einem Bau geschehen ist. Alsdann an der bisherigen bewährten Taktik festzuhalten. Ferner spricht die Unterstübungsvereinigung der in der modernen Arbeiterbewegung hielt Dr. Friedeberg den schon in einer Reihe andrer Ver- Versammlung dem Genossen Bebel für sein energisches Auftreten Angestellten anschließen, die Hälfte des Monatsbeitrags von 6 M. fammlungen erörterten Vortrag über das Thema:„ lleber welche ihre volle Anerkennung aus, ( 3 M. monatlich) augusteuern, wie das die meisten Zeitungsverlage, Machtmittel verfügt das Proletariat zur Niederwerfung der Klaffeneine Anzahl Gewerkschaften thäten und der Ausschuß des Holzarbeiter- herrschaft?" Auch hier empfahl der Vortragende als wirksamstes berbandes auch für die Angestellten der Hauptverwaltung und der Mittel zur Beseitigung der Klassenherrschaft den Generalstreit Gauberwaltungen beschlossen habe. Ferner gedenke man die Urlaubs- In der äußerst regen Debatte konstatierte Sater, daß der Referent frage zu lösen. Es sei angebracht, den Beamten nach tüchtiger Arbeit in dieser Versammlung mit seinen Ausführungen unzweifelauch mal 14 Tage, mindestens aber 8 Tage freie Zeit zu geben. Die haft einen großen Antlang gefunden habe, auch er Die NeuHierauf erfolgte die Aufstellung der Kandidaten zu den Urs wahlen. Es sind in der 2. und 3. Abteilung in 7 Bezirken 28 Wahlmänner aufgestellt. In der ersten Abteilung ist eine Aufstellung von Kandidaten zivedklos. Extra- Preise Montag, Dienstag, Mittwoch soweit der Vorrat reicht. Kleider- und Seidenstoffe Ein grosser Posten Hauskleiderstoffe mit eingewebten Noppen. Meter 65 und 85 P. Reinw. Cheviot ca. 110 cm breit..... regulär Meter 1,25 und 1,50 Meter Schwere Kostümstoffe schwarz- weiss meliert und klein gemustert Schwere Kostümstoffe im englischen Geschmack voll 130 cm breit. Zibelinstoffe, glatt, doppeltbreit, kräftige Qualität, ca. 110 cm breit Reinseidener Taffet gestreift Mtr. 1,35 95 und 1,25 Kostümstoffe mit bunter Noppe und Karos, regulär Meter 2, . 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Havelbergerstr. 5, Konsum- Verein. Hutttenstr. 8, Klud. 10, Paul. 32, Standmeier. Jagowstr. 15, Schumann. Kronprinzen- Ufer 30, Grube. Struppstr. 8, Schmidt. Lehrterstr. 51, Hübner. Lessingstr. 32, Bartsch. Lübeckerstr. 51, Steul. Luisenstr. 64, Elias. Marienstr. 17, Köppe. Neues Thor 2, Witt. Paulstr. 19, Groth. Philippstr. 2, Grube. 5, Schacht. Quißowstr. 124, Grumke. 136, Braun. Rostockerstr. 3, Franke. " 21, Stonjum- Berein. 43, Lerche. 45, Lange. Schumannstr. 11, Stals. " 19 15, Nolte.ro 18, Hellwich. Salzwedelerstr. 33, Liesebach. 56, llecfert. Sidingenstr. 38, Czikowski. Stephanstr. 14, Schulzke. Waldstr. 19, Kapfhan. Wiclefstr. 7, Drose. п 31, Konsum- Verein. 39, Busse. 42, Priebe. Wilhelmshavenerstr. 33, Liesebach. 56, ledert. Wittstockerstr. 4, Schmidt. Zinzendorferstr. 6, Gerice. 3winglistr. 12, Bagenfuß. Ecke Beusselstr., Lauschter. Ansbacherstr. 14, Neubauer. 23, Gused. Gottberg. 38, Storn. " 28, Augsburgerstr. 53, Ziek. Bayreutherstr. 9, Bodenstoď. 14, Selle. Charlottenburg: Bleibtreustr. 48, Lauterbach. Cauerstr. 16, Menzel. " 20, Franke. 35, Strausniď. Christstr. 19, Kistenmacher. Knobelsdorffstr. 2, Wiefe. " 20, Reinke. 52, Ganzer. Krummestr. 5, Wittkowski. " 24, Schäpe. 34, Schüß. 64, Doller. " 84, Nitschke. Leibnizstr. 3, Neufert. " 24, Müller. " 59, Görk. 79, Mac. Liekenburgerstr. 3, Neubauer. 63, Hahnfeld. Lüpowerstr. 7, Lorenz. 8, Bäcker. 9, Buda. Meineckestr. 22, Sommerfeld. Nehringstr. 7, Engler. Drangestr. 2a, Schröder. Bassauerstr. 34, Guszed. Bestalozzistr. 2, Schmidt. 16, Stirgeßner. 26, Hildebrandt. 78, Bund. 96, Templin. 97, Butti. 100, Bümeweis. Pfalzburgerstr. 1, Hennig. " 76, Langer. 80, Bohl. Botsdamerstr. 1, Simon. 8, Scharp. 27, Wunsch. 31, Garbeide. Rosinenstr. 7, Jahn. Schillerstr. 26. Gebauer. 38/39, Bartel. 45, Strause. " " 94, Kurz. 98, Dräger. Schloßstr. 65, Walter. Schlüterstr. 67, Templin. 69, Sperling. Schulstr. 11, Stengert. 18, Wittmad. Sesenheimerstr. 42, Beckly. Sophie Charlottenstr. 22a, Blümer. 29, Luft. 91, Thicle. Spichernstr. 22, Sachs. Spielhagenstr. 11, Schlegener. Stuttgarterplat 4, Rohr. Tauroggenerftr. 10, Sconsum- Berein. 12, Gohl. 15Uhlandstr. 187, Leben. Wallstr. 6, Schwalm. 36, Hellwich. Dantelmannstr. 16, Rettig. 17, Schreib. Friedrich Karl- Play 13, Schreib. Garde du Corpsstr. 12, Stat. 14, Juhre. 15, Konf.- Verein. 17, Hoppe. Gerideſtr. 36, Schönecke. Goethestr. 17a, Sieling. " 56, Siering. 69, Lange. 71, Strahl. Grolmanstr. 15, Otto. 〃 21, Franke. 65, Grünthal. Grünftr. 20, Ludewig. Jägerstr. 4a, Rupertus. Zimmerstraße( Markthalle, Stand 196), Staiser Friedrichstr. 61b, Riezte. Grumpelt. Berlin NW.( Moabit): Albrechtstr. 4, Albrecht. 200 " 5, Neumann. 23, Ucert. Berlichingenstr. 4, Hoffmann. 71, Hilbrich. 74, Hampe. 91, Zimmermanu. Stantstr. 18, Züllmann. 21, Eichholz. 26, Bogt. 55, Böhne. " 14, Raphengst. 15, Schegener. 32, Pomiziad. Weintarerstr. 18, Czurat. " 31, Schleicher. 37, Heyer. Bilmersdorferstr. 27, Konsum- Verein. 38, Glend. 67, Hellmer. Wormserstr. 5, Krüger. Schöneberg: Apostel Paulusstr. 1, Heuer. " 14, Milchgeschäft. 18, Fiebellow. Bahnstr. 14, Thärichen. Belzigerstr. 5, Gäde. Cheruskerſtr. 34b, Bach. Ebersstr. 34, Sabrowski. 65, Repke. Eisenacherſtr. 70, Adow. 79, Saalmann. Emserstr. 24, Else. Erdmannstr. 12, Driescher. Feurigitr. 55, Jurmann. Fürtherstr. 10, Pohland. Geisbergstr. 25/26, Städter. Geßlerstr. 5, Goffin. Gleditschstr. 20, Schulz. 27, Manschaft. 35, Erbsmehl. 37, Böttcher. 44, Dlto. 42, Mangelsdorf. Grunewaldstr. 115, Bohsdorf. Gustav Freytagstr. 7, Dehmke. Hohenfriedbergstr. 24, Stipf. Kaiser Friedrichstr. 2, Jäschke. Kriemhildstr. 4, Dewes. 6, Papke. Kulmbacherstr. 15, Stiffel. Seyffhäuserstr. 12, Faustmann. Leuthenstr. 3, Thiede. Lutherstr. 7/8, Rusch. 31/32, Bade. 43, Schrock. Maaßenstr. 10, Biz. Marburgerstr. 10, Dienert. Martin Lutherstr. 82, Neumann. Marstr. 26, Schulze. Meiningerstr. 3, Waschlowski. 11, Hellerung. Merseburgerstr. 1, Milchgeschäft. 5, Gärtner. Mogstr. 10, Bürgemann. 75, Seß. Münchenerstr. 1, Salfoto. Nettelbeckstr. 10, Strauſe. " 20, Grau. 24, Schinke. Ballasstr. 12, Kabelit. Pariserstr. 3, Schuhknecht. 5, Damerow, Regensburgerstr. 20, Schröder. Sedanstr. 40, Werlik. Steinmetzstr., Neue, 4, Papke. Tempelhoferstr. 8, Gottfried. 15, Brozinad. " Wartburgstr. 4, Wilgerot. Winterfeldtstr. 25, Legert. Neue, 51, Geride. Rixdorf: Berlinerstr. 14, Porsch. Cottbufer Damm 8, Barnad. 58, Stamm. Faltstr. 7, Halfpap. Friedelstr. 60, Herms. Goethestr. 16, Malitzki. Hobrechtstr., Ecke Kaiser Friedrichstr., Stoppe. Hohenzollernplat 21, Liebenow. Lohmühlenstr. 78, Semmler. Kaiser Friedrichstr. 9, Schlich. 236, Lehmann. 240, Riesenberg. " Startsgartenstr. 2, Timm. Knesebeckstr. 2, Blote. Kopfstr. 17, Griebenom. Lessingstr. 30, Lehmann. Münchenerstr. 12, Heinze. Bannierstr. 6, Ulrich. Bannierstr. 60, Zweig. Brinz Handjernstr. 48, Saffe. Reuterstr. 35, Rißmann. Richardstr. 4, Lau. Steinmeßstr. 5, Wolff. Barthestr. 68, Gesch. 74, Borrmann. Wigmannstr. 48, Mayer. Biethenstr. 30, Borukki. Rummelsburg: Pfarrstr. 5, Bruckmann. Türrschmidtstr. 4, Stonsumverein Berlin. 6, Götting. Lichtenberg: Frankfurter Chaussee 88, KonsumBercin Berlin. Friedrich Karlstr. 6, Schulz. Gürtelstr. 6, Liedtke. 40, Snopp. Kronprinzenstr. 2, Eckert. Scharnweberstr. 21, Müller. Neu- Lichtenberg: Wilhelmstr., Konsum- Verein Berlin. Pankow: Wollantstr. 53, Stein. Merantwortlicher Redakteur: Julius Kaliski in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. A. JANDORF& Co. Unser Preisverzeichniss Spittelmarkt 16/17 Belle Alliance- Strasse 1/2 Grosse Frankfurter Strasse 113 s Ecke Leipziger Strasse 81 Am Blücher- Platz Ecke Andreas- Strasse calen Von Montag den 2. November bis Sonnabend den 7. November soweit der Vorrat reicht. mit 2009 Abbildungen Yon Tapisseriewaren Handarbeiten 13 Korbwaren sehr praktischen Wirtschafts- Artikel Kinderarbeiten Brotkörbe 38 Pf. Glas Theeeier 18, 42 Pf. Kohlenkasten 75,95 Pf., 12. Compotteller gepresst Stück 5 Pf. Kohlenschaufeln 10,13 Pf. Wassergläser gepresst Stück 6 Pf. Butterdosen gepresst Stück 20 Pf. Butterdosen nickelt 38, 95 Pf. Compotschalena. 18 cm 23 Pf., 21 cm Compotschalen forest, grössere 38 Pf. 28 Pf. Form 15 Pf. Bierbecher mit Goldrand 7Pf., 7 Pf., gross Bierbecher geschweifte Form glatt 0,2 und 14 Liter Stück 14 Pf. Zuckerschalen geschliffen Stück 30 Pf. Käseglocken geschliffen Stück 55 Pf. farbig mit Bild 38 Pf. Sturzflaschen farbig mit Bild Hyazinthengläser weiss Stück 7PL. blau 8 Pf. Hyazintenzwiebeln sortierte Farben Stück 22 Pf. Papierdüten diverse Farben Dutzend 14 Pr Pf. Porzellan Brotkörbe vernickelt 95 P., Feuerhaken Stück 9, 12 Pf. Theeglashalter mit Glas 42 Pf. Büchsenöffner Stück 9 pl. Salz- und Pfefferstreuer 5, 22 Pl. Leuchter 9 Pf. Laternen 28, 38, 48 Pf. Wärmflaschen 95 Pf., 140, 190 Kohlenanzünder M., 60 ist erschienen und wird in unseren Geschäften gratis verabfolgt, auf Verlangen gratis und franko zugesandt. M. Ofenvorsetzer 150225 M., Ascheimer 38, 75, 95 Pf. Petroleumkannen 28, 38 PI. Spirituskocher Stück 25 Pl. Gasanzünder 28 Pt. M. 2 Gasplätten mit Erhitzer 485 Waschtöpfe verzinnt Pfund 42 Pf. 2Pack 9 Pf. Heizrohre 85 P. Verdichtungsstränge Pack 38 P Emaille Maschinentöpfe 10, 12 Pf. Casserollen 25, 33 Pf. Ringtöpfe 65, 80 Pf. Kaffeetassen weiss, grosse Form Stück 12 Pf. Wasserkessel 75, 90 Pl. Obertassen weiss, 3 Stück 10 Pf. Theekannen 25, 33 Pf. Speiseteller weiss, flach weiss, flach 15 Pf. tief 18 pf. Dessertteller weiss Stück 12 Pf. Schmortöpfe 33, 42 Pf. Kaffeekannen 33, 48 Pf. Saucieren weiss Stück 35 Pf. Theetassen dekoriert Stück 18 Pf. Dessertteller farbig mit Goldrand Stück 13 Pl. 13 Pf. Kuchenteller dekoriert Stück 22 Pf. Dessertteller mit Goldstern Stück 20 Pf. Satz Milchtöpfe Satz 6 Stück 98 Pf. 65 Kaffeeservice für 2 Personen Kaffeeservice Kaffeeservice 5 teilig 110 für 6 Personen 2 ML. für 12 Personen 15 teilig 39/5 Steingut 9 teilig 95 M., Wasserkessel dekoriert 19, 20 Leuchter weiss oder neublau mit Gold 38 Pf. Eimer ca. 28 cm 65, 75 Pf. Eimer dekoriert, mit Deckel 1. Brotbüchsen 2 Marktkörbe mit Einsatz 75 Waschbecken mit Seifennanf 38 Pf. Theesiebe mit langem Stiel 15 Pf. Seifen Gusseiserne Bratpfannen( lang) No. 4 11/5 M., 512 6 155 M., 135 Schmiedeiserne Pfannen( rund) Wollwaschseife Packet 28 Pf., 6 Packete 1M. Riegelseife Steiliger Riegel 42 Pf. Speiseteller flach oder tief, glatt weiss Stück 7 Pf. Haushaltseife grosses Stück 10 Pf., 12 Stück 100 Pf., 3 Packete 25 Pl. Kaffeebecher farbig Stück 10 Pf. Seifenpulver Packet 9 Vorratstonnen blau Stück 33 Pf. Glanzstärke Packet 15 Pf. Salz- u. Mehlmesten blau Stück 43 Pf. Waschblau Beutel 4,8 Pf. Compotschüsseln weiss, Satz 6 Stück 68 Pf. 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Der Trust ist ein Konzentrationsprozeß auf Umwegen. Sein gwed wirkten Er Neben W. b. Polenz: Land der Zukunft. Berlin, Fontane, 1903. den Amerikanern gelernt. In der Politik hat außer Karl| liegt, daß Angestellte und Arbeiter Drdre parieren". Ich glaube Theodor Duimchen: Die Trusts und die Zukunft der Kultur- Schurz kein Deutscher irgend welche Rolle gespielt. Und was die nicht, daß die beiden ie wieder Gelegenheit finden werden, in der gemenschheit. Berlin, Räde. Verbesserung der Yankee- Rasse durch die deutsche Mischung be- samten Groß- Eisenindustrie oder verwandten Branchen unterzukommen. Dies find zwei publizistische Arbeiten, geschrieben von zwei trifft, so war Franz Lieber, der vom Jahre 1827 bis 1872 als Sie werden das also, was sie erlernt und ein Menschenalter zur ehra deutschen Novellisten über politische und wirtschaftliche Probleme der hervorragender Publizist in den Vereinigten Staaten wirkte, der An- lichen Ernährung von sich selbst, von Frau und Kind geübt Bereinigten Staaten und teilweise Deutschlands. Der Recensent, ficht, daß der Deutsche in Amerika an Mannhaftigkeit, Schönheit und haben, nicht mehr verwenden können. Hoffentlich erlernen sie der sowohl die Vereinigten Staaten wie Deutschland gut zu kennen Intelligenz gewinnt. Trotzdem ist nicht zu leugnen, daß die Deutschen noch etwas andres, sonst werden sie für den Nest ihrer Tage verglaubt, fand größeres Interesse an der Persönlichkeit, an den Wünschen das amerikanische Leben beeinflussen werden. Allerdings nicht die geblich zu Gott flehen, sie in seiner milderen Art zu verfluchen: sie und Bestrebungen der Verfasser als an dem Inhalt ihrer Bücher. bürgerlichen Deutschen, sondern die deutschen Arbeiter, die Pioniere werden sich vergeblich sehnen, im Schweiße ihres Angesichts ihr Sie zeigten ihm das Fühlen und Denken zweier Vertreter der ge- des socialistischen Gedankens in Amerika. Polenz fieht aber nur die Brot zu essen. Warum unterstanden sie sich aber auch denken, bildeten bürgerlichen Schichten des zeitgenössischen Deutschlands. bürgerlichen Streise und ignoriert die deutsch- socialistische Bewegung, eigne Gefühle und eignen Geschmack haben zu wollen! Hat man je 2. v. Polenz ist, was man in England liberaler Imperialist für die er nichts als Verachtung oder moralische Entrüstung übrig hat. eine niederträchtigere Sklaverei erlebt?" nennen würde: stolz auf die Tüchtigkeit seiner Nasse, die er herrschend, Uebrigens konnte ein Liberaler dies nicht sehen. Für die Liberalen des Wie man sieht, ist Duimchen nicht nur im Auslande für FreiBefehlend und liberal sehen möchte. Imperium et Libertas. Sein europäischen Festlandes haben die angelsächsischen Gemeinwesen schon aus heit, sondern auch in Deutschland. Er kennt auch die Nachsucht des Vaterland sollte sich das imperialistische und administrative Genie dem Grunde einen besonderen Reiz, weil in ihnen der socialrevolutionäre deutschen Kapitalismus. Er hat das amerikanische Trust- und Kartellund die Freiheit der Angelsachsen aneignen, aber gleichzeitig deutschen Gedanke schwach ist. Oder wie Polenz dies ausdrückt: Glänzend wesen gründlich studiert. Seine Schilderung des Rockefellerfchen Idealismus und deutsches Gemütsleben pflegen. aber hebt sich von der dunklen Folie der Vaterlandslosigkeit, des Petroleumtrusts steht an Straft und Sachkenntnis der von dem Amerikaner Theodor Duimchen ist nichts weniger als liberal, Er gehört zu fanatischen Partei- Interesses, des Liebäugelns mit der internationalen. D. Lloyd in seinem vor etwa dreizehn Jahren veröffentlichten den konservativen und ernsten Staatssocialisten, wie sie in den Phrase, des mangelnden Deutschbewußtseins großer verführter und Buche ,, Wealth against Commonwealth" feineswegs nach. Dennoch fiebziger Jahren, in der Heroenzeit der deutschen Socialdemokratie, in verheyter Volksmassen bei uns der Patriotismus des Amerikaners fürchten wir, daß Duimchen bei der Kritik bleiben und nichts Kons Deutschland wirkten. Er erinnert zuweilen an Thomas Carlyle: ein ab, dem es selbstverständlich ist, sein Land allerwege über Klasse, struttives leisten werde. Seine ganze Weltanschauung ist royalistischrücksichtsloser socialer Kritiker, ein Sucher nach Wahrheit und Ge- Bartei und turmhoch über das Weltbürgertum zu stellen." Wie konservativ. Sie ist auch pessimistisch, da in ihr die Mission der rechtigkeit, der eher rückwärts nach dem aristokratischen Mittel als wenig fennt Polenz die Vereinigten Staaten! Während des Krieges Socialdemokratie feinen Platz findet. Die historische Triebkraft sieht vorwärts in die demokratische Zukunft blickt. Wie der Weise von gegen die Filipinos fanden in den größeren Städten der Republik er in der großen Persönlichkeit. Sie fann entweder ein Teufel wie Chelsea sieht auch Duimchen in der heldenhaften Persönlichkeit die zahlreiche öffentliche Versammlungen statt, in denen Mac Kinley als Rodefeller sein, der bie moderne Sklaverei, die geistige Knechtschaft bewegende Kraft und die Hoffnung der Menschheit. Und da er den Verräter gebrandmarkt und Aginaldo, der philippinische Rebell, als begründet, oder aber ein socialer König, ein großer germanischer föniglichen Heroen nicht findet, wird er ganz pessimistisch und sieht ein Washington gefeiert wurde. Während der Präsidentenwahlen 1900 Herzog, der mit Hilfe der Voltsmassen die Knechtschaft brechen wirb. schon den durch die Trustgründer herbeigeführten Zusammenbruch hielt Karl Schurz eine Rede, für die er in Deutschland wegen Landes- Diese Weltanschauung ist die Quelle aller Irrtümer, die wir bei Ein andrer Duimchen finden. Rockefeller ist kein Teufel, fein allmächtiger gegenüber als Herr v. Polenz. Herrn v. Polenz erging es in den Vereinigten Staaten wie öffentlichen Volksversammlung Hoch Aginaldo!" und erklärte, er dessen Mertzeichen Konzentration ist. Der industrielle Kones jedem gebildeten deutschen Bürger ergeht, wenn würde sich über eine amerikanische Niederlage freuen. er Der ameri zentrations- Brozeß vollzieht sich a) durch den Wettbewerb, b) durch fich außerhalb des Machtbereiches der preußisch- deutschen fanische Statistiker Mr. Atkinson aus Boston forderte in Broschüren den Trust. Der erstere Hebel ist der ursprüngliche und natürliche: im Polizei und Staatsanwaltswirtschaft sieht und die freie und Rundschreiben die amerikanischen Soldaten in den Philippinen freien Spiel der wirtschaftlichen Kräfte wirft er die schwächere Eriftenz Luft angelsächsischer Selbstverwaltung atmet. Er fommt gar nicht auf, den Gehorsam zu verweigern. Als einige diefer an die Adresse aus ihrer Bahn, um sie allgemein gesprochen in die Klasse aus dem Staunen heraus, wie ein Land ohne Polizeivorschriften, der Soldaten verschickten Broschüren von der Postverwaltung zurück der Lohnarbeiter einzureihen. Der andre Hebel fezt gewöhnlich erst ohne Säbelrasseln und ohne politische Prozesse sich so ordentlich gewiesen wurden, protestierte ein ganz beträchtlicher Teil der Presse dort ein, wo jener ein gut Stück Arbeit verrichtet hat. Um seiner und friedlich entwideln, zu umfassender imperialer Herrschaft und zu gegen die Tyrannei der Post. Während des Boerenkrieges ermutigten eignen Verblutung im Konkurrenzkampfe ein Ende zu machen, voll hoher Geschäftsblüte gelangen tönne. Nach und nach drängt sich biele Engländer die Boeren, im Stampfe auszuharren. Keiner dieser zieht der Kapitalist in bewußter Bethätigung den Konzentrations ihm die Frage auf, ob es denn nicht möglich wäre, sich in der amerikanischen und englischen vaterlandslosen Gesellen wurde an- prozeß, indem er sich mit seinen Klassengenossen vereinigt oder, wie Redakteure des Vorwärts" ins es oft genug geschieht, sie durch Gewalt zur Vereinigung zwingt. an, daß der Deutsche politisch dem Angelsachsen nachsteht:... die Bildung des eigentlichen amerikanischen Typus hat der deutsche Dies ist der Patriotismus der Angelsachsen und der deutschen ist, der Tendenz der sinkenden Profitrate entgegen zu arbeiten, und Einwanderer wenig Einfluß gehabt. Der war von Anfang an nur Socialdemokratie. Im Gegensatz zu Herrn v. Polenz find sie für zwar durch Aufrechterhaltung der Preise, durch Beseitigung der eine Fortbildung des Engländers. Mit der Sprache und dem Necht Freiheit und Mannhaftigkeit nicht nur im Auslande begeistert, unterbietenden Konkurrenz, Steuerung der Ueberproduktion, in den Produktionskosten und, wvie einer der des britischen Mutterlandes übernahm das Tochterbolt auch sondern sie möchten diese Tugenden auch in ihrem Vater- sparnis Geld zu ein gut Teil englischer Sitten, Anschauungen und Lebens- lande pflegen. Die Bewunderung und die Sentimentalität des aufrichtigsten amerikanischen Trustverteidiger fagte, gewohnheiten. An der staatlichen Verfassung der angelsächs Herrn v. Polenz für die Amerikaner endigt schließlich mit dem Ver- machen auf eine leichtere Weise, als ohne Trust". fischen Kolonien aber, in die sie einwanderten, konnten die langen nach einer Allianz zwischen Deutschland und den Vereinigten diesen allgemein kapitalistischen Tendenzen, die zur Trustbildung Staaten den Vereinigten besondere Deutschen nichts mehr ändern, auch wenn ihnen dazu nicht jede Be- Staaten, um ein germanisches Weltreich zu gründen. Das soll sich drängten, gabung gefehlt hätte. Diese Verfassung war von einem höher ver- der germanisch- imperialistische Träumer gesagt sein lassen: Deutsch- Ursachen mit. Die Rekonstruktion nach dem Bürgerkriege, die ge anlagten, in Selbstverwaltung und parlamentarischer Regierung vor land wird eine untergeordnete Rolle in der internationalen Politit waltigen Bahnbauten verschlangen Milliarden, die nur durch Angeschulten Volfe in ihren Grundzügen bereits festgelegt, ehe spielen, so lange es nicht frei wird. Imperialismus tann nur eine leihen aufgebracht werden konnten. Die Zinsen zahlten sie durch Bennsylvanien ein Kleindeutschland in Amerita wurde". Allein die Despotie oder eine bürgerliche Demokratie treiben: Staatengebilde, Acerbauprodukte. 1878 tam aber die Entwertung des Silbers, dann Ursachen dieses Unterschiedes hat sich Polenz trotz aller Hinweise die entweder die inneren Reibungen gewaltsam niederhalten oder begann der Preisfall der Ackerbauprodukte, die die wirtschaftliche auf Rasse und geographische Lage nicht erklärt; er hat auch den Geist sie durch bedeutende Stonzessionen mildern. Deutschland ist weder Lage der nordamerikanischen Republik ungemein verschlimmerten. des angelsächsischen Bürgertums nicht begriffen. Sonst würde er es nicht Defpotie noch Demokratie; seine Verfassung ist ein in der kon- Die Hauptfrage für sie wurde: Aufbau der Industrie, Zügelung des bellagen, daß die amerikanischen Verfassungsgründer das Volk nicht stitutionellen Geschichte einzig dastehendes Gemisch von beiden, die ruinierenden Wettbewerbs, Auffindung von sparenden Organisationsoffenfundig tyrannisieren, aber auch nicht leiten wollten". Als ob die in Konflikten miteinander liegen und jeden politischen, sozialen und methoden. Die Lösung dieser Hauptfrage war der amerikanische Trust, Größe eines Bolles in einer großen Leitung bestände. Ein moderner auch weltpolitischen Fortschritt hemmen. Die Nationalsocialen die Konsolidierung der Industrien, die nur das bewußt that, was der Die waren die einzigen bürgerlichen Politiker, die einzigen liberalen natürliche Wettbewerb blind vollzog. Einer dieser Pfadfinder war Westeuropäer hätte derartiges unmöglich schreiben können. ganze westeuropäische Kultur arbeitete in den letzten drei Jahr- Imperialisten Deutschlands, die diesen Konflikt verstanden. Allein Rockefeller, dem Duimchen wie dem Obersten aller Teufel gegenüber hunderten darauf hin, das Volk zu individualisieren und eine große in Deutschland liegen die Dinge so, daß es nur ein hüben, ein steht und von dem er den Sturz aller Kultur erwartet, wenn nicht öffentliche Meinung zu schaffen, aus der die an die Spige gestellten Drüben geben kann. Der liberale Imperialismus ist in Deutsch der deutsche Kaiser als der oberste Striegsherr seines Boltes in Männer ihre Kraft und ihre Direktiven schöpfen sollen. Sie betet land gescheitert. Er ist nicht mehr zu beleben. Nicht einmal durch Waffen" in die Bresche tritt. Der deutsche Kaiser, der dem jungen mit dem englischen, auch in Nordamerika viel geachteten Dichter die große Versalität und den glänzenden Stil des Herrn v. Polenz. Vanderbilt, einem der Trustprinzen, in Danzig einen töniglichen Browning:" Gott, mache keine Riesen mehr, mache das ganze Volk Einen viel größeren socialpolitischen Mut als Polenz hat Empfang bereiten ließ! groß!" Troßdem erzeugten die Angelsachsen Männer wie Cromwell, Duimchen. Er schreibt:„ Ein lehrreiches Beispiel: der berühmte Ber- Wäre Duimchen etwas besser mit den Anschauungen des modernen Washington, Jefferson, Lincoln, Gladstone, die jeden Vergleich mit fassungs- Paragraph jeder Preuße hat das Recht, seine Meinung Socialismus, besonders mit der materialistischen Geschichtsauffassung den preußisch deutschen Heroen aushalten tönnen. Indes, ein streng frei zu äußern", ist nie viel wert gewesen, das ist richtig. Die feft befannt, so würde er auch wissen, daß dieselben historischen Kräfte, geschichtswissenschaftlicher Maßstab ist an Polenz Arbeit, fobiel all dressierte und eingepeitschte Meute der Staatsanwälte hat immer die den Truft schufen, auch die moderne Arbeiterbewegung ins Leben gemeines Wissen sie auch offenbart, nicht anzulegen. Sie besteht aus mit besonderem Eifer auf den Spuren der Märtyrer gejagt, die der riefen, um den Trust zum Kulturmittel zu machen. Wir sind keine stylistisch vollendeten Stizzen über nordamerikanische Reise- Eindrücke,| Verfassung das dummerweise glauben Wenn heute z. B. ein bürgerlichen Demokraten, die die großen Männer verbannen, empfangen von einem deutschen Imperialisten, der seinem deutscher Fürst unter auffälligen Begleiterscheinungen stürbe, und aber auch keine Ideologen, die die großen Männer Bolte die Tugenden der Nordamerikaner: individuelle Freiheit, Selb- es entständen Gerüchte, daß er freiwillig in den Tod gegangen wäre, Heroen anbeten. Eine große Persönlichkeit ist ein historisches ständigkeit, Patriotismus, praktischen Sinn und energisches Streben zur weil er es nicht hätte ertragen können, daß verirrte Neigungen, Werkzeug, ein mächtiger Hammer, um Hindernisse zu zerschlagen, Nachahmung empfiehlt. Sein geschichtswissenschaftlicher Apparat ist denen er jahrelang gefrönt habe, nun öffentlich bekannt würden, die der Entwicklung im Wege stehen. Sie leisten ihren Dienst und erstens der Philosophie Niessches entnommen, er operiert mit Begriffen so ließe fich annehmen, daß der Staatsapparat auch in eifrige die Menschheit schreitet voran. Die Geschichte schafft sie und die wie Raffe, Herrenrasse, Stlabenrasse; dann den Schriften Razzels über Thätigkeit gesetzt werden würde, die Geschichte zu vertuschen. Würde Geschichte beseitigt sie. Aber dieser Prozeß vollzieht sich um so den Einfluß der Geographie auf die politische Geschichte; fchließlich nun aber z. B. eine Adresse aufgelegt an den Nachfolger dieses schmerzloser, je mehr wir uns der Triebkräfte dieses Prozesses bes berdankt er manches den Alldeutschen, die nur in übertriebener und Fürsten, an die Fürstin- Witte z. B., und irgend ein Beamter gäbe wußt sind. Dieses Bewußtsein hat unsrer Ausicht nach Herr berzerrter Form bas sagen, was in weiten liberalen Kreisen Deutsch aus irgend einem nicht angegebenen Grunde dieser Adresse seine Duimchen nicht. Er hat sich eine Theorie zurecht gemacht von ehrLands empfunden wird. Auch Polenz konstruiert sich einen teutonischen Unterschrift nicht, so würde dies ihm ja in seiner Carriere gerade haften Rassen und ehrlosen Rassen; von Völkern, die an die Allmacht Adam, der der Ursprung alles Tiefen, Erhabenen, Harmonischen und nicht förderlich sein, aber man würde ihn deshalb noch nicht aufs des Staates glauben, und von solchen, die an die Allmacht des Geistigen ist. Diese deutschen Tugenden empfiehlt er den Yankees Pflaster werfen können, fein Staat der Erde fönnte das. Neulich Individuums glauben. Neulich Individuums glauben. So lange er derartige unhistorische Anzur Nachahmung:" Wahrlich, die Neue Welt hat noch immer viel hat nun der Verein der Industriellen eine Adresse an die Kruppsche schauungen verficht, wird Duimchen trotz seines fräftigen deutschen von uns zu lernen. Eine Durchdringung mit teutonischem Geiste Familie aufgelegt und die Arbeiter eingeladen, diese Adresse zu Stils und edlen, mutigen Charakters ohne Einfluß auf den Gano fönnte ihrer Civilisation gerade zu dem verhelfen, was ihr noch zeichnen. Zwei Arbeiter der Kruppschen Gruson- Werte in Magde des zeitgenössischen Lebens bleiben. fehlt." Die Vereinigten Staaten hätten freilich schon viel der burg waren dieser Einladung nicht gefolgt... Mit der Fähigkeit, deutschen Einwanderung zu verdanken, denn jeder Züchter weiß, ihre Pflichten weiter zu erfüllen, denen sie ein Menschenalter treu daß es keine bessere Blutmischung giebt, als die: verwandter, in nachgekommen sind, hat es nichts, gar nichts zu thun, ob sie die langer Trennung hochentwidelter Arten. Uralte Verwandt- Adresse mit unterschreiben oder nicht. Der eine hat zweiundzwanzig Döhler, W. Nimm und lies! Bibel und Christentum. 39 Selten. schaft arischen Blutes traf hier zusammen mit Verschiedenheit Jahre lang für die Kruppschen Gruson- Werke Eisen gedreht, er Druck und Verlag von A. B. Ueberwaffer, Wandsbed 1903. der Gewohnheiten und des Charakters. Dächte man sich den muß das also wohl können und wird es nicht von einem Tage zum Dr. Ludwig Bernhard. Die Accordarbeit in Deutschland. Preis deutschen Einwanderer aus der amerikanischen Entwicklung weg, andern verlernt haben, der andre ist in demselben Werke auch acht- 5 M. Berlag von Dunder u. Humblot, Leipzig 1903. so ist kein Zweifel, daß das Volk von Nordamerika heute eine andre zehn Jahre lang thätig gewesen, das spricht für seine Brauchbarkeit, 25 Jahre Todesursachen- Statistit. Referent: Regierungsrat ProPhysiognomie trüge." Dies alles ist eitel Spekulation und steht auch er wird sich in einer Nacht nicht geändert haben. Beide müssen feffor Dr. Mayet. Sonder- Abdruck aus den Bierteljahrsheften zur Statistic des Deutschen Reiches. 1903. III. auch im Widerspruch zu der früher citierten Stelle, wo Bolenz sagt: auch sogenannte ruhige Leute getoefen sein, nicht etwa auffällige Dr. F. Endemann. Die Entmündigung wegen Trunksucht und das „ auf die Bildung des eigentlichen amerikanischen Typus hat der Socialdemokraten oder gar gefährliche Agitatoren, die werden nicht Zwangsheilungsverfahren wegen Truntjälligkeit. Bisherige Erfahrungen. deutsche Einwanderer wenig Einfluß gehabt". Derartige Widersprüche so alt in einer und derselben Stelle. Aber sie waren eingeladen, Gesetzgeberische Vorschläge. Einzelpreis dieses Heftes 1,50 M. Dasselbe ist sind im Buche mehrere zu finden. Es ist eine unwiderlegliche That die Adresse zu zeichnen, sie waren der Einladung nicht gefolgt und als 4. Heft des 1. Bandes der Juristisch- psychiatrischen Grenzfragen" er sache, daß die Deutschen bis jetzt eine ganz untergeordnete Rolle im am andern Tage wurden sie entlassen. Sie liegen mit ihren Familien schienen, deren Abonnementspreis für 1 Band 8 Hefte 6 M. beträgt. nordamerikanischen Leben spielten. Der englische Einfluß ist greifbar: auf der Straße. Der Verein der Industriellen hat eine CentralPolitit, Recht, materielle Kultur tragen den englischen Stempel. Der stelle für das Kartellivesen eingerichtet, sozusagen ein Syndikat der Jena 1908. Gustav Fischer. Paul Petrowitsch Sibiriafeff. Excellenz Witte. Ein Blick in die französische Einfluß ist in Roman, Zeitungswesen und bildenden Startelle. Dieſe Centrale soll namentlich dazu dienen, die allen Geheimnisse der ruffischen Finanzpolitif. Breis 1 M. Hermann Walther Künsten vorherrschend. Nur in der Musik ist der deutsche Einfluß Startellen gemeinschaftlichen Interessen zu vertreten. Man wird sich Verlagsbuchhandlung 6. m. 6. S., Berlin SW., Stommandantenstr. 14. start; in der Nationalökonomie hat die deutsche historische im Verein der Industriellen wohl darüber einig sein, daß es im Arnold Nuge. Unser System. Herausgegeben von Clair J. Grece, Schule" einige Spuren hinterlassen, dafür aber hat List bei wohlverstandenen und ganz gemeinschaftlichen Interesse aller Kartelle| 2. 2. D. Frankfurt a. M. 1903. Neuer Frankfurter Berlag. 1 Nickel- Kaffeeservice( 4 Teile) von 7 Mart an. Eingegangene Druckfchriften. als Trübner, Dr. Karl. Wissenschaft und Buchhandlung. Zur Abwehr. Juwelen-, Gold, Silber-, Alfenide-, zum Wachstum der Kinder. Nickel- und Uhren- Lager Johannes Hothorn Berlin N., Brunnenstr. 192, Rosenthaler Thor. 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