Nr. 263. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mr., monatl. 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Post. Abonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Auslan& Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Dolksblaff. 20. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 fg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen. tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormitttags geöffnet Telegramm Noresse: ..Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Wahl- Berichterstattung! Dienstag, den 10. November 1903. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. gehalten werden, ist es nicht gethan. Was nutzen die schönsten Sache der Socialdemokratie muß es sein, diese Verhältnisse immer Reden gegen die Regierung, wenn man hinterher derselben Regierung und immer wieder ins wahre Licht zu rücken und dazu bietet die die Mittel zur Durchführung ihrer reaktionären Pläne bewilligt? beste Gelegenheit Gegen diejenigen polizeilichen und administrativen Maßnahmen der preußische Landtag! vollends, die sich einseitig gegen die Arbeiterklasse richten, hat Ens dem Landtagswahlkreis Spandau- Osthavelland schreibt das Bürgertum so gut wie niemals Einwendungen zu erheben man uns: Die drei konkurrierenden Parteien- Socialdemokratie, Liberale und Konservative sind in vollster Wahlarbeit. Die gehabt. Liberalen und Konservativen haben auch schon ihre Kandidaten in der Beſon der Herren Dr. Naumann bezw. Rechtsanwalt& üdede Augenblick ein Landtagskandidat noch nicht aufgestellt, dafür sind aber nominiert. Seitens der socialdemokratischen Partei ist bis zum die ungleich schwierigeren und zeitraubenden Vorarbeiten, Aufstellung der Wahlmänner- Kandidaten usw., in allen irgend in Betracht kommenden Orten des Kreises beendet, und wir stehen bereits gerüstet da! Wir ersuchen die Vertrauensmänner der Partei aus den preußischen Landtags- Wahlkreisen, in denen die Socialdemokratie entscheidend in die Wahlen eingreift, uns die Ergebnisse Das liberale Bürgertum hat sich schwach und unfähig gezeigt, der Wahlmänner- Wahlen so rasch wie möglich in dringenden für die Forderungen zu kämpfen, die es ehemals selbst auf seine Telegrammen übermitteln zu wollen. Telegramm- Adresse: Fahne geschrieben hatte. Es hat heute, selbst wenn es ernstlich Socialdemokrat Berlin. wollte, nicht mehr die Kraft und Macht, diese Forderungen durch Redaktion des Vorwärts". zusetzen, es hat freiwillig abgedankt. Das absolute Regiment in Preußen zu brechen, die Junkerschaft zu stürzen, dazu ist einzig und allein die Socialdemokratie im stande. Will das Bürgertum die Arbeiterklasse in diesem schweren Kampfe unterſtügen, um so besser. Aber auch zu dieser selbstverständlichen Mindestpflicht kann es sich anscheinend nicht aufraffen. " Zum Kampf um Preußen! Zwei Momente stehen bei dem Landtags- Wahlkampfe für die Socialdemokratie im Vordergrunde des Interesses. Es gilt einmal, Sturm zu laufen gegen das Dreillaisen- Wahlunrecht und die Forderung des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts zu propagieren, und sodann, der Reaktion in Preußen ein Halt zu gebieten. Die Socialdemokratie hat dem Liberalismus gezeigt, auf welchem Wege der Macht der Finsternis auf geistigem, wirtschaftlichem und politischem Gebiete in Preußen ein Ende bereitet werden kann. Die Socialdemokratie hat aber gleichzeitig keinen Zweifel darüber gelassen, daß von einer bedingungslosen Unterstützung des Liberalismus Von einem wirklich energischen Kampfe für das allgemeine, nicht die Rede sein kann. Entweder, oder! Entweder der Liberalismus gleiche, direkte und geheime Landtags- Wahlrecht ist bislang in befolgt die Vorschläge der socialdemokratischen Partei, dann wird er Preußen nichts zu bemerken gewesen. Die im Dreiflassen- Parlament erheblich gestärkt aus dem Wahlkampfe hervorgehen, oder er lehnt vertretenen Barteien haben nichts gethan, um dieses höchste Voltsrecht sie ab. Dann wird eine Schwächung der Linken die unabwendbare zu erringen. Das Centrum hat seit 1874 nicht den geringsten Ver- Folge sein. Dann ist es aber nicht die Socialdemokratie, der man such in dieser Richtung unternommen, und die Freifinnigen haben den Vorwurf der Stärkung der Reaktion machen kann, sondern diefer sich stets mit einzelnen Reformen, wie die Beseitigung der offenen Vorwurf trifft einzig und allein die Liberalen, die aus Eigenfinn Stimmabgabe und einer anderweitigen Einteilung der Wahlkreise und Kurzsichtigkeit dem Junkertum Vorschub leisten. begnügt. Daß die konservativen Parteien das Dreiklassen- Wahlsystem Das sollte sich der Liberalismus in letzter Stumbe nochmals beretvigen wollen, bedarf keiner näheren Ausführung. sorgfältig überlegen. Kein Zweifel, daß die jetzigen Wahlen, wie es Aber auch von außen her ist ein machtvoller Vorstoß gegen in dem freifinnigen Flugblatt für Berlin heißt, die landschädliche das elendeste aller Wahlsysteme nicht zu verzeichnen gewesen. Wohl Macht der Reaktion niederbrechen können, wenn das freifinnige hat die Socialdemokratie das Volk in zahllosen Artikeln und Bürgertum seine Schuldigkeit thut. Ist die Furcht vor dem EinBroschüren über das ihm zugefügte Unrecht aufzuklären gesucht, bringen der Socialdemokratie in den preußischen Landtag bei den aber eine eigentliche Wahlrechts- Bewegung wollte bisher nicht in Freisimmigen so groß, daß sie, um dies zu verhindern, lieber auf Fluß kommen. Aus sehr natürlichen Gründen. Sollen die Maffen ihre Mandate verzichten wollen, nun wohlan, wir können es nicht in den Kampf gebracht werden, dann genügt es nicht, ihnen vor- hindern, die Freisinnigen müssen selbst wissen, was sie zu thun haben. zurechnen, wie wenig Rechte sie besigen, sondern dann muß man Das entscheidend Wichtige der baldigen Wahl aber bleibt die ihnen durch die Praris vor Augen führen, daß sie in der That Erhebung der Arbeiterklasse in Preußen. Die Wahlbewegung hat so gut wie rechtlos sind. Stellt es sich heraus, daß die das Interesse an den Landesangelegenheiten erweckt und die Erstärkste politische Partei Preußens trotz aller Anstrengungen nicht im bitterung gegen das unsägliche Unrecht in Preußen geschürt. Die stande ist, eine nennenswerte Anzahl von Landtagsmandaten zu jenige Macht hat den Kampf gegen die preußische Barbarei beerobern, dann erst bekommen die Massen den rechten Begriff gonnen, die fähig ist, ihn fortzuführen bis zum Erfolg! von der Herrlichkeit des in Preußen geltenden Wahlsystems, dann werden fie erbittert gegen die Brutalität der herrschenden Klassen, die alle Rechte für sich in Anspruch nehmen, und dann " Landtagswahl. in Preußen. Die Konservativen betreiben ihrem ganzen Charakter entStillen um so thätiger, ihre beamteten und nicht beamteten Werbesprechend keine geräuschvolle Wahlagitation, dafür sind sie im apostel betreiben in ihrer Art die Wahl, vorbereitungen"! Um so fleißiger sind die Liberalen bei der öffentlichen Wahlagitation. Ihr Kandidat Dr. Naumann operiert in allen Versammlungen recht geschickt gegen die Konservativen und vermeidet es, die Socialdemokratie in seinen Reden auch nur mit einem Wort zu kritisieren. Wie überall, rechnen natürlich auch bei uns die Liberalen auf die socialdemokratische Wahlhilfe, und in der That werden unsre Genossen sowohl in der Abgeordnetenwahl als in vielen Bezirken bei den Wahlmännerwahlen den Ausschlag zu geben haben! Aber aus dieser Wahlhilfe für den Freifinn wird wohl schwerlich etwas werden, denn abgesehen davon, daß der Freifinn erst die ihm durch die socialdemo kratischen Parteitagsbeschlüsse vorgezeichneten Bedingungen zu er füllen haben wird, zittert bei unsren Parteigenossen auch noch gar zu sehr die Erbitterung über den schmählichen Verrat nach, den der Freisinn an unsrer Partei seit jeher, und ganz besonders bei den letzten beiden Reichstagswahlen, begangen hat! einer unsrer Genossen den Freifinnigen die Frage vor, wie diese sich In der ersten Naumannschen Versammlung in Spandau legte dazu stellen würden, wenn statt des Freisinnigen der Social be mofrat mit dem Konservativen in die Stichwahl kommen würde. Hierauf antwortete Herr Dr. Naumann, daß er für seine Person, gleich seinem Freunde Dr. Barth, in diesen. Falle für den Socialdemokraten und gegen die Reaktion eintreten würde; sichtlich war ihm diese Frage aber unangenehm, denn er suchte alle Bedenken mit dem stolzen Hinweis zu zerstreuen, daß dieser Fall wenig wahr scheinlich sei"! Der Führer des Spandauer Freisinns, Herr Jenne, hingegen suchte mit einer äußerst plumpen Ausrede die socialdemokratischen Angriffe wegen des freisinnigen Verrats am 25. Juni zurückzuweisen. Um die Beantwortung der Frage wegen der freis finnigen Stichwahltaktik gar drückte Herr Jenne sich völlig herum, indem er sich hinter den bekannten Generalversammlungs- Beschluß der Freisinnigen Vereinigung" verschanzte. Das freisinnige Liebäugeln mit der Socialdemokratie jetzt, nach der Reichstagswahl, schafft den Verrat vom 25. Juni nicht aus der Welt; in Verbindung mit dem Ausweichen auf die direkte Frage, wie sich der Freifinn uns gegenüber im Falle der Stichwahl stellen würde, ist dieses Liebäugeln sogar doppelt auffällig und legt unfren Parteigenossen die weitgehendste Vorsicht auf! Wir sind vom Freisinn bereits oft genug genasführt worden, um noch einmal ohne fi che re Garantien auf den Leim zu gehen! Politische Ueberficht. Berlin, den 9. November. Geheime Wahl! Ein frasses Kulturdokument bildet ein uns vorliegender Bettel, auf dem zu lesen ist: Der Arbeiter .. hat bei mir vom 12. Mai 03 bis zum 17. Juni 03 in Arbeit gestanden. Ich bin mit seinen Leistungen sehr zufrieden gewesen, mußte ihn aber entlassen, da er Socialdemokratisch( mit großem 1) ge wählt hat. Behrensdorf, den 17. Juni 08. b. Tresdotv. Zwei blaue Stempel verschönen noch dies Zeugnis: 1.: v. Tresdoto Behrensborf, Post Glienice, Kreis Beeskow." 2.:„ Gemeindevorstand Behrensdorf Kreis Beeskow- Storkow." ist der Zeitpunkt gekommen, wo man die Erbitterung der Massen Das Recht der Regierung auf Ernennung der Magistratsmitglieder ausnutzen kann, um eine lebendige Agitation für die Einführung des gleichen Wahlrechts einzuleiten. Wir haben neulich einen Immediatbericht des Ministers Wie steht es nun mit der Schwächung der Reaktion? b. Rochow aus dem Jahre 1842 citiert, der den Unfug des BeDie Reaktionäre aller Schattierungen geberden sich in Preußen so stätigungswesens theoretisch zu begründen suchte. Heute laffen wir dreist und unverschämt, daß sogar die Nationalliberalen in gewissem Start v. Manteuffel, datiert vom 28. August 1851, dafür zeugen, wie einen an Bismarck gerichteten Brief des damaligen Unterstaatssekretärs Maße den Kampf gegen die konservativ- Klerikale Mehrheit als das Bestätigungsrecht in der Praxis als Ernennungseine politische Notwendigkeit erklärt haben. In der That haben denn recht ausgenugt wird. In diesem Briefe heißt es wörtlich: auch die Nationalliberalen in einer ganzen Reihe von Wahlkreisen, Die Stadtverordneten in Brandenburg hatten in derselben in denen sie in früheren Jahren mit den Konservativen zusammen. Sigung den Bürgermeister Brandt und einen gewissen Spitta, der, gegangen waren, sich von diesen losgesagt und gemeinsam mit den wenn ich nicht irre, Kämmerer, jedenfalls aber Demokrat ist, Freifinnigen Kandidaten für die bevorstehenden Wahlen aufgestellt. wiedergewählt. In andern Kreisen dagegen ist das konservativ- nationalliberale Rom- eine Ewigkeit, weil er noch um 200 Thaler Gehalt handelte; die Letzterer nahm die Wahl sofort an, ersterer befann sich aber noch promiß erneuert worden, ja vereinzelt begegnen wir sogar einem Folge davon war, daß die Potsdamer Regierung, welche über fonservativ- freifinnigen Bündnis. Schon das beweist, daß ein ernster Wahlen nach der alten Stadtordnung zu entscheiden hatte, dem Kampf gegen die Reaktion seitens der Bourgeoisie überhaupt nicht Spitta fagte, fie könne ihn nicht bestätigen, da die Einführung der zu erwarten ist. Gemeinde- Ordnung vor der Thüre sei; nachdem dieser Bescheid erUnd doch wimmeln die Flugblätter des liberalen Bürgertums, gangen ist, besiegt endlich Brandt seine Bedenken, nimmt gleichfalls vor allem die der freisinnigen Volkspartei, von Phrasen, die in allen an und wundert sich mun, daß die Regierung ihm denselben Bescheid Tonarten eine Schwächung der Konservativen in Preußen als das erteilt, den Spitta erhalten hat. Bei dem besten Willen sehe ich nicht erste Erfordernis einer freiheitlichen Entwicklung des größten deutschen ein, wie hier zu helfen ist. Andrerseits hat Brandt auch keine Veranlassung zu verzagen; wird der Gemeinderat in BrandenBundesstaates bezeichnen. verbreiteten freisinnigen Flugblatt mit vollem Recht, daß schöne Ver- höchst wahrscheinlich, wird er demokratisch, so bestätigen wir den ge- dessen§ 113 den Inhalt der Zeugnisse auf die Art und Dauer So heißt es z. in einem in Berlin burg feiner Majoritat nach fonservativ, so ist feine Wieberwahl 3 Das famose Zeugnis widerspricht zunächst der Gewerbe- Ordnung, heißungen der Verfassung bis zur Stunde unerfüllt sind, daß die wählten Bürgermeister nicht und oftroyieren Brandt." Gleichheit aller vor Gesetze nur auf dem Papier steht, daß die Nackter und brutaler kann man sich nicht aussprechen und die der Beschäftigung einschränkt. Nur wenn die Arbeiter es verlangen, Aemter im festen Befiz der Adelsklasse und bestimmter, ihr annähernd heute geltende Städte- Drdnung läßt der Willtür der Regierung die kann das Zeugnis auf Angaben über Führung und Leistungen ausgleichgetverteter Schichten der nichtadeligen Gesellschaft sich befinden. gleiche Freiheit. Hinsichtlich der Bürgermeister steht in allen gedehnt werden. Ohne Einverständnis des Arbeiters durfte der ArAber, was hat denn der Freifinn gethan, um auch nur eine dieser Städten über 10000 Einwohner das Betätigungsrecht einfach dem beitgeber v. Tresckow den Entlassungsgrund nicht vermerken. Der König zu; in den kleineren Städten hinsichtlich der Bürgermeister und Arbeiter kann also gegen Herrn v. Trescow auf Entfernung des programmatischen Forderungen in die Wirklichkeit umzu überall' hinsichtlich der Stadträte dem Regierungspräsidenten. Vermerks flagen, der einen Boykott des Arbeiters bedeutet. setzen? Sind die Freifinnigen im Abgeordnetenhause in Freilich bedarf dieser bei Verweigerung der Bestätigung der Zuben letzten zehn Jahren auch nur ein einziges Mal eingetreten timmung des Bezirksausschusses(!), aber selbst wenn diese So ist das Zeugnis vom Standpunkt der Gewerbe- Ordnung für die Gleichheit aller vor dem Gesetz? Haben sie sich auch eigenartige Behörde wirklich einmal bersagen sollte, fo zu bewerten. Noch wichtiger aber ist das Dokument als Beweis nur ein einziges Mal dazu aufgerafft, energisch die Behandlung der kann die Zustimmung des Bezirksausschusses auf Antrag des eines ländlichen Wahlterrorismus, der sich sogar in der unmittelArbeiterklasse als einer gleichberechtigten Gesellschaftsklasse zu fordern? Regierungspräsidenten durch den Minister des Innern ergänzt baren Nähe von Berlin in einer Weise hervorwagt, daß selbst in Haben sie ihre Stimmen erhoben, um die den Begriff des Rechts- werden, d. h. ist nur der Regierungspräsident willfährig, so hat Buttkamerun es nicht schlimmer sein kann. Staates aufhebenden Urteile der preußischen Justiz zu brandmarken? der Minister des Innern die Stellenbesetzung völlig in der Hand- Am 16. Juni waren die Reichstagswahlen, am 17. Juni wird Nichts von alledem. Ein Jahrzehnt und länger haben die Frei- böllig, sagen wir, denn findet die nach der ersten Ablehnung der Arbeiter entlassen, weil er focialdemokratisch gewählt hat. erfolgte Wahl eines neuen Kandidaten wieder keine Bestätigung. sinnigen im Abgeordnetenhause geschlafen, nur selten und nur wider- io ist der Regierungspräsident ermächtigt, die Stelle einstweilen in Verfahren, dessen Kritik aufgeſpart werden kann, bis Herr willig haben sie bei der Beratung von Arbeiterfragen das Wort auf Rosten der Stadt tommissarisch verwalten zu lassen, d. H. eben b. Tresckow, der hoffentlich nicht auch Wahlvorsteher gewesen ist, die ergriffen, und nur da, wo ihr eignes Intereffe oder das ihrer einen Bürgermeister oder Stadtrat zu octroyieren nach Willfür Frage beantwortet: Klasse auf dem Spiele stand, sind sie aus ihrem Halbschlummer zu ernennen. Gewiß fönnen die Stadtverordneten jederzeit zu Wie konnte Herr v. Tresdow wissen, wem der Arbeiter in der aufgewacht. einer Neuwahl schreiten aber ebenso gewiß kann der Neugewählte geheimen Wahl seine Stimme gegeben hat? In einem andren Flugblatt heißt es, daß das Bürgertum durch idesmal wieder abgelehnt werden, so daß auch die Amtsdauer des Im Dienst des Zarismus. administrative und polizeiliche Maßnahmeu in politischer Beziehung octroyierten" Beamten von der Regierung nach Belieben bemeffen nach Möglichkeit niedergehalten wird. Gewiß! Aber hat es das Das unerhörte Geheimbundsverfahren, das gegen Und da man weiß, daß die Manteuffel, die Buttkamer, die Bürgertum anders verdient? Läßt sich das Bürgertum nicht jede Arnims, die Kröcher, die Tresckows und wie sie alle heißen mögen, mehrere unsrer Parteigenossen in Ostpreußen eingeleitet ist, wird administrative und polizeiliche Maßnahme ruhig gefallen? Mit den tein Bedenken tragen würden, mit Hilfe der ja auch thatsächlich ge- seitens der Staatsanwaltschaft mit einem Eifer fortgeführt; der ebenso paar, im übrigen schwächlichen Reden, die ab und zu von der setzlichen Mittel, bie Stadtverwaltungen demokratenrein" zu halten, higig ist, wie die Möglichkeit, einen Geheimbund zu konstruieren, ausTribüne des Parlaments herab gegen die preußische Polizeiwirtschaft so fuschen die dreiklaffengewählten Stadtverordneten lieber vorher. geschlossen ist. Neuerdings haben auch in Memel bei unserm werden kann. Genossen Uhrmacher Treptan sowie bei dem Vertrauensmann| Krebs nicht von einer regelmäßigen Schichtung die Rede sein. Sachsen der eignen Initiative des Königs Georg zu ber Alein und bei sugel Haussuchungen stattgefunden. Die Polizei Beides schließt also der Saß des Drthschen Gutachtens aus, daß danken sei, der unmittelbar nach den Reichstagswahlen im Ministerium Beschlagnahmte wiederumt, wie jüngst in Königsberg, eine Anzahl der Polyp( gestielte Geschwulst) von einem regelmäßig geschichteten den ernsten Willen, in den politischen Verhältnissen Sachsens russischer Schriften und Briefe. Auch Briefe aus Königsberg und und überall scharf gegen das Bindegewebe abgesetzten Plattenepithel Wandel zu schaffen, deutlich zu erkennen gegeben habe. überzogen ist." Es mag sein, daß der König von Sachsen durch den Ausfall der Stuttgart, die nicht das mindeste mit russischen Angelegenheiten Gutartige bindegewebige Polypen des Kehlkopfs, wie der be- Reichstagswahl irre geworden ist an dem Wahlgesez, das er als zu thun haben, wurden mitgenommen. Weiter ist sogar die schriebene, find nicht gerade übermäßig selten. leber die Ursachen Thronfolger im Jahre 1896 eifrig befürwortete und als Mitglied Postbehörde in den Dienst dieses russischen Anklageverfahrens ihrer Entstehung weiß man nicht allzu viel. Doch sagt der Leipziger der ersten Kammer des Landtages mit zur Durchführung gestellt worden: Briefe, Drucksachen und Pakete, welche Kliniker Strümpell:„ Leute, welche ihr Stimmorgan start an- gebracht hat. Wandel schaffen" bedeutet aber das nicht, was jetzt für die„ Geheimbündler" cingehen, werden ihnen nicht strengen, sollen eine erhöhte Disposition( Veranlagung) zur Fibrom- anscheinend die sächsische Regierung in der Wahlrechtsfrage thun einige Schein ausgeliefert, sondern mit Beschlag belegt und der Staats- bildung( Fibrombindegewebige Geschwulst) haben." Vielleicht fann will. Eine Wahl, reform", wie sie geplant wird anwaltschaft übergeben. Auch die Pakete, in denen aus Königsberg man im vorliegenden Falle die feinen braunen Pigment( Farbstoff)- milderungen der Klassenwahl und Einführung von Mandaten für unser Parteiblatt, die„ Volkszeitung", nach Memel befördert wird, körnchen, offenbar von früher stattgehabten kleinen Blutungen her- Berufsstände kann die gänzlich verfahrenen politischen Verhältnisse find dem Genossen Klein nicht ausgeliefert worden; das erste dieser rührend, als einen Hinweis darauf ansehen, daß auch hier ähnliche Sachsens am allerwenigsten heilen. Eine solche traurige Scheinreform Verhältnisse vorliegen; denn diese kleinen Blutungen" werden ja wird nur dazu führen, daß die sächsische Regierung mit einer so beschlagnahmten Pakete enthielt die Meldung von der Haussuchung, wohl gelegentlich besonderer Anstrengungen des Stimmorgans ein- entstehenden Kammer gänzlich in den Sumpf gerät, während in den die in Königsberg vorgenommen worden war. getreten sein. breitesten Schichten des Volkes die Erbitterung sich noch weiter Dieses Geheimbunds- Verfahren muß mit einem vollständigen steigert. Fiasto der Anklagebehörde endigen. Es ist gänzlich unbegreiflich, wärts" durch die Aufstellung einer„ neuen Theorie von der auto- eines gerechten, für alle Staatsbürger gleichen WahlEs giebt nur eine Art, Wandel zu schaffen: die Einführung rechtes! " twie eine Staatsanwaltschaft ein solches Verfahren unternehmen kann, und mant ist zu der Annahme genötigt, daß das Urteil über den eigentlichen Sinn deutscher StrafgesetzbuchParagraphen gänzlich getrübt wurde durch das leidenschaftliche Bemühen, die Sendung politisch- oppositioneller Schriften nach Rußland aufzudecken und ihre Urheber der russischen Gewalt auszulieferit. Gegen das völlig unzulässige Geheimbundsverfahren ist gleicherweise Protest zu erheben wie gegen die fulturwidrige Beschreibt die„ Germania". dienung der russisch- sibirischen Brutalität durch deutsche Behörden. Zu dem Aufstand in Deutsch- Südwestafrika wird aus englischer Quelle gemeldet, daß die Erhebung des Bondelzwarts feit langem geplant gewesen sei. Die Krieger des Stammes hätten bereits seit Monaten die Kupferbergiverke verlassen, um für den geplanten Schlag bereit zu sein. Die Aufständischen sammelten sich gegenwärtig bei Landfontein, einem Platz, der in der Mitte zwischen der Station Warmbad und dem Oranjefluß liegen soll, aber auf der amtlichen Specialfarte nicht verzeichnet ist. Ferner wird„ Daily Telegraph" aus apstadt gemeldet, die Regierung der Kolonie habe infolge der Erhebung im Damaraland Schritte unternommen, die Polizeitruppen an allen urten desOranjeflusses zu verstärken. Selbstmord des italienischen Finanzministers Rosano. Der Finanzminister des neugebildeten Kabinetts, Rofano, hat fich am Montag früh durch einen Revolverschuß entleibt. Das Wolffsche Bureau" meldet: Eine zahlreiche Menschenmenge hat sich vor dem Hause Rojanos angesammelt. benten meldet uns ferner: " " Ju den anarchistischen Sumpf des Verbrechens" will der„ Vornomen Gemeinde" das arme Deutschland führen, schreibt die Germania". Der Liberalismus foll sich dazu ermannen, sich seinen " Vorspanndienst gegen das Klassenwahlsystem" bezahlen zu lassen Die Landtagswahlen im Großherzogtum Sachsen- Weimar. mit einer Herauffezung des Wahlalters schreibt die( Eig. Ber.) Unter ganz außergewöhnlichen Umständen haben sich Germania".„ Mit der Partei der Geseglosigkeit zu diesmal hier die Landtagswahlen vollzogen. Vor drei Jahren gingen paktieren in der Gesetzgebung, ist selbstmord für jeden, Socialdemokraten und Freisinnige gemeinsam gegen die Reaktion dem die Wohlfahrt und Freiheit des Volfes am Herzen liegt" vor. Diesmal hat sich in den meisten Kreisen der Freisinn der Reaktion, gegen die Socialdemokratie angeschlossen. In einem von Was ist denn los? Der„ Vorwärts" hat vor einigen Wochen allen diesen Parteien unterzeichneten Aufrufe hieß es: Die Socialeinen Artikel veröffentlicht, der sich unter Beziehung auf ein Wort demokraten müssen aus dem Landtage heraus! In Apolda und Bismards„ Kommunale Republiken" betitelte und im Sinne unfres Ilmenau hat man, um dieses Ziel zu erreichen, auch alles MögProgramms die volle demokratische Selbstverwaltung für die Ge- liche versucht. In Apolda tämpften fünf verschiedene Parteien meinden forderte und zugleich zeigte, wie sehr diese freie Verwal- und Vereine gegen uns. In Ilmenau dasselbe Schauspiel und an tungsform den wirtschaftlichen Interessen, d. h. den socialistischen der Spize stand der Freifinn, welcher diese Mandate für die National Forderungen des Proletariats entgegenkomme. liberalen mit erobern helfen wollte. Der Eisenacher Freisinn, dessen als völlig neue Entdeckung feiert. Viel eher dürfte die That der eigne Kandidatur aufstellten, bat seine Gesinnungsgenossen in Die„ Germania" thut uns zuviel Ehre an, wenn sie dergleichen Mandat gefährdet schien, wenn die Eisenacher Socialdemokraten eine Germania" auf diesen Ruhmestitel Anspruch erheben und zwar Ilmenau und Apolda flehentlich, doch nicht mit der Reaktion zu gleich in doppelter Richtung. Erstens einmal hieß es bisher, daß gehen, jedoch die Herren lehnten dies ab, schien es ihnen doch sicher, das Centrum für das allgemeine, gleiche Wahlrecht sei, es hat sogar daß sie die Socialdemokraten verdrängen würden. einmal, als es nicht gefährlich war, dafür im preußischen Landtag gestimmt. Zweitens hat es das Centrum bisher für keinen Selbstmord, sondern unter Umständen für sehr vorteilhaft gehalten, mit der Partei der Geseglosigkeit zu pattieren". Scene: Dom. Aber daß das aristodemokratische, socialfapitalistische Centrum an politischem Wechselfieber leidet, ist schließlich doch auch wieder feine neue Entdeckung. Es genügt, den neuesten Scharfmacherframpf der„ Germania"-knapp vor den Landtagswahlen! mit Gelassenheit zu registrieren. " " wurden. Die Folge dieses Vorgehens war, daß unsre Genossen in Eisenach gegen den Freifinn und die Nationalliberalen eine Wahlmännerliste aufstellten und die Wahl ergab das für uns glänzende Resultat, daß wir 27, die Nationalliberalen 39 und der Freisinn mur 13 Wahlmänner erhielten. Daß der Freifinn trotz alledem jetzt noch verlangt, daß unsre 27 Wahlmänner den freisimmigen Kandidaten wählen sollen, das ist bei der eigentümlichen Bescheidenheit des Freifinns nicht anders zu erwarten; daß die Herren sich aber damit verrechnen, das versteht sich nach ihrer Haltung uns gegenüber ganz ivir 0 Zur Schenkelschen Maffenentrechtung. C3 Aus Ba den schreibt man uns: Die regierungsoffiziöse Karle" Zu schade." In den Nachrufen, welche die„ Bossische Zeitung" von selbst. Neapel, 9. November. Finanzminister Rosano war hier gestern Mommsen widmete, wurde an einer Stelle gesagt, der Verstorbene In Apolda hat unsre Stimmenzahl sich seit sechs Jahren morgen um 7 Uhr angekommen. Er erklärte, er sei gekommen, um hätte sich nur kurze Zeit mit der Tagespolitik beschäftigt, später habe gerade verdoppelt, auf unsre Wahlmänner wurden rund 1000 Stiminen feine Familie zu begrüßen und die Leitung einer Wohlthätigkeits- er nur bei großen altuellen Fragen mit dem Schwergewicht seiner abgegeben, während die fünffach vereinigten Gegner es auf anstalt niederzulegen, deren Vorsitzender er war. Nach dem Frühstück Meinung eingegriffen; er sei auch zu schade" gewesen für die 595 Stimmen brachten und Genosse Baudert nun zum viertenmal hielt sich der Minister mehrere Stunden außerhalb des Hauses auf und Tagespolitik. Eine sehr merkwürdige Auffassung für eine liberale in den Landtag einzieht. In Ilmenau war es ganz ähnlich, auch dort haben wir kehrte um 61 Uhr abends zurüd. Er gab darauf an, er wolle nicht nach Rom Zeitung, die sich stets den Anstrich gegeben hat, daß es ihr und den einen erfreulichen Stimmenzuwachs zu verzeichnen; Genosse Neidt Ihrigen sehr ernst ist, an den Aufgaben der Tagespolitik mitzuarbeiten. zurückkehren, da er sich infolge einer Erkältung unwohl fühle. Rofano Die hier wiedergegebene Aeußerung erinnert an das Wort, daß die( im Telegramm stand verstümmelt: Steindt)- wird zum zweitennahm dann mit seiner Familie das Diner ein. Er hatte eine Be- Politik den Charakter verderbe. mal das Mandat ausüben. Im Allstädter Kreise haben wir sprechung mit dem Deputierten Colosimo, einem Verwandten von Wer vom Drange innerer Ueberzeugung getrieben überall gute Erfolge zu verzeichnen; ob wir den Kreis erobert oder nicht aus mit 1-2 Stimmen Minderheit noch einmal verloren haben, ist noch ihm, und begab sich frühzeitig zur Ruhe. Heute morgen um 5½ Uhr Eitelkeit oder um eine Repräsentationsstelle zu erhaschen wer aus ftand er auf und ging in sein Arbeitszimmer, wo er mehrere Briefe lautersten Motiven sich auf politischem Gebiet bethätigt und fämpft nicht gewiß. In Jena, Neustadt, Apolda Land haben wir fchrieb. Darauf tötete Rofano sich durch einen Re- um Schlechtes, Veraltetes, durch Besseres, Neues zu ersetzen im Inter- trotz des Zusammenschlusses aller Ordnungsparteien" einen erfreulichen Aufschwung und nach ziffernmäßiger Feststellung volverschuß ins Herz. Der Tod ist sofort eingetreten. Als effe des gesamten Boltes, der hat sich eine hohe Lebensaufgabe ge- die Gewißheit, daß wir bei den nächsten Wahlen tros des die Kammerfrau um 6 Uhr das Zimmer betrat, um dem Miniſter ſtellt und für eine so eble Thätigkeit kann der Beste niemals zu miserablen Wahlrechts in verstärkter Zahl in den Landtag einziehen Staffee zu bringen, fand sie ihn an seinem Schreibtisch sigend, den schade fein; nur die Besten ihrer Zeit werden hier Ersprießliches zu Teisten vermögen. Nur wer für sich selbst werden. Kopf auf die Hand gestützt, tot vor und benachrichtigte sofort den arbeitet, die persönlichen Erfolge denen für die Gesamtheit Vor allem hat aber dieser Wahlkampf wieder bewiesen, daß die Senator Municchi und den Deputierten Colosimo, die einen voranstellt, für solche Egoisten mag das Wort von der Ver- Socialdemokratie auch unter einem schlechten Wahlgefeh nicht notPriester und einen Arzt holen ließen. Dieser konnte aber nur fest- derbung des Charakters zutreffend sein; aber an diesen Charakteren wendig hat, dem Freifinn Konzessionen zu machen. Trozdem alles stellen, daß der Tod bereits eingetreten war. Municchi ist auch gar nichts mehr zu verderben, sie sind unbrauchbare Wert- wider uns war, gehen wir gestärkt aus dem Wahlkampfe, während benachrichtigte dann die Frau und die Kinder Rasanos. zeuge zur Förderung der Gesamtinteressen, des Volkswohles. Nie- der Freijinn eine Schlappe erlitten hat. Daß die Debatten des haben erivartet und Sobald die Nachricht bekannt wurde, begaben sich Vertreter der mand ist zu schade, sein Wissen und Können in den Dienst der Dresdener Parteitages gegen uns gründlich in der verlogensten ausgenugt wurden, Behörden nach dem Hause des Ministers. Der Zutritt zum Hause Allgemeinheit zu stellen, zu allen Zeiten waren es immer nur die Weise In Apolda lief ein Millionär Wahl ist jedermann streng untersagt. Der Staatsanwalt begab sich nach Besten und Tüchtigsten, die dieser Aufgabe vollkommen gerecht ist auch prompt eingetroffen. zu seinen Hypothekenschuldnern und forderte sie zur dem Arbeitszimmer Rosanos, in welchem sich Municchi und Colosimo In vielen Orten waren die Es ist echt liberal, daß ein freisinniges Blatt die edelste für die Ordnungsparteien auf. befanden. staatsbürgerliche Bethätigung für univert eines hervorragenden Wahlstunden so gelegt, daß es den Arbeitern fast unmöglich war, Mannes erklärt. an der Wahl teilzunehmen, und nur in zivei Kreisen sind wir so unterlegen, daß wir gar keinen Wahlmann durchgebracht haben. Aus dem 15. sächsischen Wahlkreise wird uns geschrieben: Die Mag sich immerhin die Reaktion ihres Sieges" erfreuen, auch wir Ein Telegramm unsres römischen Korrespon Vertrauensmänner des Bundes der Landwirte im Wahlkreise haben sind mit unserm Erfolg zufrieden, denn ziffernmäßig steht fest, daß jetzt auch beschlossen, von einer Sonderkandidatur Abstand zu nehmen uns die nächsten Wahlen auch mehr Mandate bringen. Rom, 9. November. Finanzminister Rosano hat sich und den nationalliberalen Herrn Rüdiger zu unterstützen, der heute früh in Neapel erschossen. Rosano war schwer kompromittiert bei der Hauptwahl so glänzend durchgefallen ist. Die Agrarier durch die Enthüllungen des Avanti" über den Fall Bergamasco. find fo gescheit, sich unnüze Arbeit und Geldkosten zu Der Eindruck des Selbstmordes ist enorm.„ Tribuna" und" Giornale ersparen, und überlassen das Bergnügen des abermaligen Durchfallsruher Zeitung" machte noch am Tage der Wahlmännerwahlen den Italia" verbreiten Extrablätter. Der Avanti" bringt einen Artikel allein dem nationalliberalen Kandidaten. Ferris, in dem er den Tod Rosanos Giolitti zur Last legt, da Unmittelbar nach der Mandatsniederlegung des Genossen Göhre verzweifelten Versuch, die von unserm Mannheimer Partei- Organ dieser um die Affaire Bergamascos wußte und von Bissolati vor der nahmen die nationalliberalen Blätter, insbesondere das„ Leipz. Tagebl.", gemachten Mitteilungen über das wahre Gesicht des vom Minister den Mund sehr voll. Das letztere Blatt schrieb, daß die National Schenkel ausgearbeiteten Entwurfes einer neuen LandDem AbleugnungsBerufung Rosanos gewarnt wurde unter Androhung des sonst un- liberalen bei der bevorstehenden Neuwahl mit den besten Aus- tagswahl- Ordnung zu dementieren. ausbleiblichen Skandals. Das Ministerium ist schwer erschüttert. Es sichten in den Kampf eintreten" tönnten. Man könne behaupten, versuch gegenüber hielt die Mannheimer Volksstimme" ihre Ans wird wahrscheinlich vor der Kammereröffnung demissionieren. „ daß ihre Aussichten niemals günstiger gewesen sind als gerade gaben in vollem Umfange aufrecht und blieb insbesondere dabei Der Fall Bergamasco" bestand bekanntlich darin, daß Rosano jezt". Zwar habe Göhre am 16. Juni mit 19 270 Stimmen über stehen, daß 1. für die Wahlen insofern ein Census eingeführt werden von dem Genossen Bergamasco, als dieser zum Zwangsdomicil ver- den nationalliberalen Kandidaten Rüdiger gefiegt, der nur 11 478 solle, als nur mehr wahlberechtigt sei, wer eine direkte Staatsurteilt worden war, 5000 Frank Bestechungsgelder dafür Stimmen erhielt, aber infolge des Parteitags in Dresden und seiner steuer zahle, und 2. das Wahlrecht außerdem an die Voraussetzung nahm, daß er ihm zur Freiheit verhalf. Und zwar nicht advokati- Folge- Erscheinungen hätten sich die Verhältnisse wesentlich geändert. einer einjährigen Ansässigkeit im Lande bezw. den Wie wenig diese Angaben unsrer Parteipresse scher Dienste wegen, sondern wegen einer Vermittelung in Es gelte für die Nationalliberalen, sich bei der Nachwahl der An- ebenso langen Besiz des badischen Staatsbürgerrechts erkennung aller bürgerlichen Elemente nicht nur im roten König- geknüpft werde. Es ist geradezu reiche", sondern im ganzen deutschen Vaterlande zu versichern". durch den Strahl aus der regierungsoffiziösen Dementiersprize er feiner Eigenschaft als Deputierter. unglaublich, daß Giolitti trotz der socialistischen Warnungen, die Aehnlich siegesgewiß äußerte sich die„ Sächsische nationalliberale schüttert wurden, das geht jetzt aus den Aeußerungen der nationalliberalen Blätter über die vorliegende Frage hervor. Eine Karlss Korrespondenz". Dieselbe schrieb: ruher Korrespondenz der Köln. Zeitung" erklärt es als fest stehend, daß die Einführung des Census von Ministe Schenkel geplant sei, und das führende Preßorgan der Nationals liberalen im Lande, die" Bad. Landeszig.", giebt zu, daß seine Partei für die Schenkelschen Stautelen", soweit sie keine er hebliche Einschränkung des bisherigen allgemeinen Wahlrechts Einer Stimmlippen Operation hat sich der Kaifer unterziehen Die Einigkeit unter den" Jägern" ist nun nach wochenlangen bedeuteten, in der Zweiten Kammer zu haben sei. Thatsächlich müssen. Es handelt sich um die Beseitigung eines Polypen an der Verhandlungen hergestellt worden. So ganz sicher haben sie die hatte schon in der letzten Landtagssession der nationalliberale Fraktionschef, Oberbürgermeister Wildens Heidelberg, die Bes linken Stimmlippe( Stimmband). Das erste Bulletin meldete, daß Beute" aber noch nicht. Bei der Hauptwahl wurde von den Nationalliberalen eine un- lausel in Aussicht gestellt, so daß heute schon feststeht, daß die reitwilligkeit seiner Freunde zur Annahme der Ansässigkeitss die Operation ganz glatt verlaufen sei; dem Kaiser sei bis zur Heilung der Operationswunde nur Enthaltung des Stimmgebrauchs gemein eifrige und lärmende Agitation entfaltet. Gine eigens auferlegi". Eine mikrosfopische Untersuchung stellte die Gutartigkeit haffene Centralstelle für Breßangelegenheiten versorgte die Amts- Schenkelsche Vorlage dem von der Volksstimme" entworfenen Bilde entspricht. Damit dürften etwa 30 Proz. der bisherigen Arbeiters der Wucherung fest. Weitere Komplikationen sind nicht eingetreten. blätter des Kreises monatelang mit den wüsteſten Schmähartikeln gegen wähler zum badischen Landtage ihre Entrechtung zu gewärtigen die Socialdemokratie. Der Erfolg dieser denkbar niederträchtigsten Zu den Nachrichten über die Art der Erkrankung schreibt uns ein Agitation war ein riesiges Anwachsen der socialdemokratischen haben. Stimmen und die Wiedereroberung des Streifes für die Socialärztlicher Mitarbeiter: Angesichts der Meldungen über die Erkrankung des Kaisers demokratie. Jetzt schlagen die Geguer die entgegengesetzte Taktik Zwischen zwei Mehrheiten. drängt sich gewissermaßen von selbst die Frage auf, ob etwa hier ein ein. ein Wort zur Wahl wurde bisher von den Amtsblättern ähnliches Leiden vorliegt, wie dasjenige, dem Kaiser Friedrich erlegen ist. gebracht. Mit einem ähnlichen taktischen Vorgehen hatten die Paris, 7. November.( Eig. Ber.) Das Kabinett Combes ist zuz Die Diese Frage kann angesichts des Gutachtens des Geheimrats Drth Nationalliberalen im Jahre 1898 Erfolg. Damals hielten sie sogar Es kränkelt übrigens nicht zum erstenmal. nicht einmal Versammlungen ab, sondern überschwemmten nur in Beit kränklich. mit Bestimmtheit ver Schüler und Nachfolger Virchows neint werden. Staiser Friedrichs Erkrankung wurde, wie er mittelbar vor der Wahl den Kreis mit den niederträchtigsten Flug- tiefere Ursache seiner periodischen Strankheitsanfälle ist die im Grunde innerlich, von seinen deutschen Aerzten sofort als Stehlfopffrebs be- blättern. Gs gelang ihnen damals, uns das Mandat zu entreißen. verschiedenartige Zusammensetzung der Regierungsmehrheit, sowohl Unfre Genossen im Kreise lassen sich aber diesmal nicht über- in der Kammer wie erst recht im Senat. Der„ Bloc" ist nur einig zeichnet und das erwies sich ja schließlich als zutreffend während der englische Arzt Mackenzie und Virchow( dem man ein rumpeln. Die Wahlagitation ist lebhaft im Gange. Eine Flugblatt- in der antiklerikalen phrase oder, wenn man will, in der allherausgeschnittenes Stück vorgelegt hatte, ohne genaue Angabe, wo verbreitung hat stattgefunden und der Kandidat Genosse Stüd len es entnommen) zunächst Pachydermia laryngis" annahmen. Weder und andre Redner halten Tag für Tag Bersammlungen ab. Von gemeinen negativen Stellung zum Klerikalismus. Er zeigt aber mit dem Bilde des Stehlkropffrebjes, noch mit der Pachydermia dem erhofften Umschwung in der Stimmung der socialdemnkratischen mehr oder minder starke Spaltungstendenzen, sobald es sich um laryngis"( zu deutsch etwa: Hautverdickung des Kehlkopfes) deckt sich aber Wähler haben die Gegner bisher nichts merken können. Die Versamm- positive Maßnahmen gegen den Klerikalismus handelt. So war die Schilderung, welche Orth von der Geschwulst des Kaisers ent- lungen sind gut besucht und überall herrscht eine durchaus kampfes- es vor den Sommerferien, so ist es wieder jegt. wirft. Für den Strebe ist gerade charakteristisch, daß er eine freudige Stimmung. Bucherung des Epithels"( Oberhaut", bez. Oberflächenschicht") darstellt, die sich nicht scharf gegen die andern Gewebsschichten abAffaire aufzudecken, Rosano zum Finanzminister machte. Dem„ Camorra- Ministerium" Giolitti, gegen das sich, wie erinnerlich, auch Turati mit aller Schärfe gewandt hatte, wird das italienische Proletariat keine Thräne nachweinen. Deutfches Reich. " Denn das Eine ist gewiß: Die Aftien der Socialdemokratie sind im Fallen! Der Dresdener Parteitag hat nicht bloß für den gewählten Vertreter des 15. Reichstags- Wahlkreises, sondern für diesen selbst nachteilige Folgen gehabt... Um so verkehrter wäre es, wenn unter den Jägern dieser Beute die Drachenfaat der neinigkeit gefät würde." 27 Zur fächsischen Wahleeform, grenzen läßt, sondern zerstörend in dieselben eindringt. Und bei der Die„ Chemnißer Allgemeine Zeitung" erfährt aus guter Duelle, Pachydermia laryngis tant übrigens ebensowenig, wie beim daß die Ausarbeitung eines Entwurfes zur Wahlrechts- Reform in Ausland. V Aber die gegenwärtige Kriselei ist komplizierter als die frühere. Damals drohte die Gefahr mir vom rechten Flügel des„ Blocs", hente droht sie zugleich von rechts und links. Den Hauptgegenstand der inneren Reibungen bildet die zur Zeit im Senat zur Beratung stehende Regierungsvorlage über die freien"( d. h. die priaten, Frankreich. der brutalen, durch den schnödesten Verfassungsbruch herbeigeführten Der Streit der Textilarbeiter im Norden nimmt weitere Aus- Ruffifizierungspolitik wird deshalb nicht das geringste geändert dehnung an. In Armentières und St. Quentin ist die Situation die werden. Wie man in Deutschland die Vernichtung der polnischen gleiche, dagegen haben in Austaing gegen 400 Weber die Arbeit ein- Staninchen sportmäßig betreibt, so vertilgt man sportmäßig in Finngestellt, da die Unternehmer die verlangte Lohnerhöhung von zwei land die finnischen und schwedischen Kaninchen samt allen verfassungsCentimes nicht bewilligen wollten. Auch in Bonbair haben die Weber mäßigen Rechten. einer Fabrik die Arbeit eingestellt, weil sie nicht mit einem Streitbrecher zusammen arbeiten wollten. und bornehmlich flerifalen) Mittelschulen. Die Vorlage will die) lezten Reste des klerikalfreundlichen Unterrichtsgesetzes Fallaur von 1850 beseitigen, wodurch dem klerikalen Mittelschulunterricht Vorschub geleistet wurde. Diesen Zweck sucht sie durch folgende Bestimmungen zu erreichen: Die Lehrer der privaten Mittelschulen müssen erstens die gleichen Universitätsdiplome befizen wie die öffentlichen Lehrer; Amerika. fie müssen zweitens, wie diese, ein pädagogisches Fähigkeitszeugnis erlangen, und drittens werden die privaten Mittelschulen der staatAusweisung eines„ Edel- Anarchisten". lichen Unterrichtsinspektion unterstellt. Es liegt nun auf der Hand, Spinnerei Der Präfekt des Departements Nord forderte die Der Engländer John Turner, Vertreter des britisch Webereibefizer von Armentières nationalen Vereins taufmännischer Angestellten, daß diese Bestimmungen nur geeignet sein können, den Klerifalen dringend auf, die Verhandlungen mit den Arbeitern welcher fürzlich verhaftet worden war, sollte auf Grund Mittelschulunterricht zu fördern. Wenn schon bisher die wieder aufzunehmen und dem Schiedsgericht zuzustimmen. des neuent flerikalen Mittelschulen bevorzugte, Falls die Fabrikanten im Princip das Schiedsgericht annehmen, soll rändern Gesetzes über die Ausweisung von Ausverpfaffte Bourgeoisie die wegen Aufreizung zum Anarchismus trotz des niedrigeren Bildungsniveaus der Lehrer, so erst recht nach der Streikausschuß den Arbeitern empfehlen, den Ausstand sofort zu ausgewiesen worden. Turner erhob gegen den Ausiveisungsder Gleichstellung der Diplome der Klerikalen und der staatlichen beendigen. Der Präfekt ist der Ansicht, daß es den Arbeitgebern befehl Einspruch mit der Begründung, daß der anarchistiLehrer. Die linksstehenden ministeriellen Gruppen opponieren daher sehr wohl möglich sei, die von den Arbeitern geforderten sähe Glaube religiösen Glauben gleichstehe und daß Heftig gegen die Regierungsvorlage. Sie verlangen die wirkliche Lohnerhöhungen ohne allzu große Opfer zu bewilligen. daher die Ausweisung ungefeßlich sei. Das Bundesgericht wies die Beseitigung des Klerikalen Mittelunterrichts auf dem Wege eines Das Regierungsblatt Radical" veröffentlicht einen Artikel, Berufung zurück. Der Richter ließ die Begründung, daß die indirekten staatlichen Unterrichtsmonopols. Danach soll die Er- worin dem Parlament die Notwendigkeit dargelegt wird, auf ge= anarchistische Lehre eine Religion sei, nicht gelten und erklärte, daß öffnung einer privaten Mittelschule an die staatliche Ge- seblichem Wege die Einführung eines Schieds- die Frage der Redefreiheit sich nur auf amerikanische Bürger beziehe. nehmigung geknüpft werden und das unter Bedingungen, die gerichts zwischen Arbeitgebern und Arbeitern anzuordnen. die Genehmigung einer flerifalen Mittelschule ausschließen würden. Belgien. Ein in diesem Sinne gehaltener Gesezentivurf wird in der Die nächsten Parlamentswahlen finden im Mai nächsten Jahres schwebenden Diskussion sogar von der senatorischen Kommission der statt. Aus der Kammer scheiden insgesamt aus 81 Deputierte. Regierungsvorlage entgegengestellt. Aber nur die demokratische Hiervon entfallen auf die Klerikalen 42, die Liberalen 13, die Linke" des Senats tritt für den Kommissionsentwurf ein. Die Radikalen 1, Daensisten 1 und die Socialisten 24. Die letzteren andre, rechtsstehende ministerielle Senatsgruppe, die„ republikanische beginnen bereits, sich für die Wahlen zu rüsten. Union" wird mit der melinistischen Senatsgruppe cine " Mehrheit Nr. 2" für die Regierungsvorlage bilden. Spanien. Die Gemeindewahlen. Dänemark. " Diese Bestimmung habe aber mit der Frage nichts zu thun, welchen Personen die amerikanische Regierung den Eintritt in das Land gestatten solle. Turners Ausweisung ist die erste unter dent neuen Ausweisungsgesetz, welches nach der Ermordung Mac Kinleys erlassen wurde. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. " industriellen, bringt in ihrer Ausgabe vom Sonnabend eine Notiz, in Die Fachzeitung", Organ der Berliner Tischlermeister und Holzwelcher sie die Tischlermeister Berlins auffordert, die bei der Firma W. Kümmel streitenden Arbeiter, deren Namen im Anschluß der Notiz veröffentlicht werden, nicht zu beschäftigen, da der Holzarbeiter verband aus der Bewilligung der dort gestellten Forderungen eine Machtfrage machen zu wollen" beabsichtige, indem die Arbeiter ihr Werkzeug geholt und auf die Frage des Herrn Kümmel, ob sie definitiv Forderung der Arbeiter fei Sicherung des Durchschnittsverdienstes aufhören wollten, keine Erklärung gegeben hätten. Die unerfüllbare als Minimallohn". Diese Notiz ist von A bis 3 erdichtet, wie alle Schreibereien und Angriffe der Fachzeitung" gegen die Arbeiterorganisation, und worüber auch selbst bei den Tischlermeistern kein Zweifel mehr zu bestehen scheint. Der Deutsche Holzarbeiterverband hat keine Neigung, aus einer Forderung, die bei mehreren hervor ragenden Firmen, so bei Groschkus, schon anerkannt ist, eine Machtverzichten, wenn es den Unternehmern beliebt, die Erfüllung derselben frage zu machen, kann aber andrerseits auch nicht auf eine Forderung kurzerhand abzulehnen. Doch ist die von der Fachzeitung" formulierte Forderung ganz unverständlich und in dieser Form vom Holzarbeiterverband nicht gestellt worden. Die Arbeiter haben " " Das Bundesgericht scheint uns alles cher als ein salomonisches Urteil gefällt zu haben, indem es die Ausweisung eines harmlofen anarchistischen Theoretikers, cines„ Edel- Anarchisten", um Egidys Ausdruck zu gebrauchen, bestätigte. Amerika scheint nach den traurigen Lorbeeren europäischer Staaten zu geizen, die ja, wie des öfteren Deutschland, Ausländer auswiesen und per Schub an die Grenze Diese Vorlage ist offiziell auf den Namen des UnterrichtsBei den am Sonntag vorgenommenen Gemeindewahlen wurden brachten, nur weil diese als Redner über Gegenstände sprechen ministers Chaumis getauft, der zum rechten Fähnlein des in Madrid 9 Konservative, 7 Liberale, 3 Demokraten, 2 Anhänger wollten, die troß des russischen Polizeiregiments von Inländern Kabinetts gehört. Die ministeriellen Gegner der lex Chaumié Romeros, 1 Unabhängiger, 1 Socialist( bisher war die Social- jederzeit behandelt werden dürfen. Das Land der Bourgeoisfreiheit hatten nun gehofft, daß Combes ihren Wünschen entgegenkommen demokratie in der Madrider Gemeindevertretung völlig un- jenseits des Oceans paßt sich immer mehr den europäischen Polizeiwürde. Um so mehr, als er in der Eröffnungs- Interpellation der vertreten. Red. des„ Voriv.") und 1 Arbeiterkandidat gewählt. fitten an. Herbstsession in sein neues Programm" die vollständige Beseitigung Die Polizei zerstreute im Laufe des Abends eine Ansammlung von des kongreganistischen Unterrichts aufgenommen hatte. Es tam aber Republikanern, welche Kundgebungen veranstalteten, und nahm anders. Combes durfte seinen Unterrichtsminister schon deshalb mehrere Verhaftungen vor. Für ein von Salmeron verfaßtes republinicht desavouieren, weil die lex Chaumié in Wahrheit nicht nur im tanisches Manifest wurden 30 000 Unterschriften zusammengebracht. Ueber den Wahlausfall im Lande erhielt die„ Voss. 3tg." noch Namen der Regierung, sondern auch unter der persönlichen folgendes Privattelegramm: An die Marmorarbeiter Berlins! Kollegen! Am 12. November, Zustimmung des Ministerpräsidenten eingebracht worden war. Bisher ist nur ein Teil der Ergebnisse der gestrigen Gemeinde- nachmittags 2 Uhr, finden die Urwahlen zum preußischen Landtage Ebenso scheiterte der Versuch des Kammer- Blocs", eine vorherige wahlen bekannt. Wie amtlich angegeben wird, wurden bisher gewählt statt. Wir ersuchen Euch, bei den Meistern dahin vorstellig zu Verständigung mit dem senatorischen„ Bloc" zu erzielen. Die ge- 2119 Monarchisten und 364 Republikaner. In Madrid, wo die werden, daß von mittag ab die Arbeit ruhen kann, um den Gegnern plante gemeinsame Sigung der beiderseitigen Fraktionsvorstände Republikaner sich an den Wahlen nicht beteiligten, verlief der zu zeigen, daß wir dieses uns aufgelegte Opfer bringen werden. stieß auf den Widerspruch der erwähnten„ republikanischen Union", Tag im ganzen ruhig. In vielen andern Ortschaften fanden Un- Jeder Wahlberechtigte hat sich Punkt 2 Uhr in seinem Wahllokal die unter der Führung Waldeck- Rousseaus eine von diesem ruhen statt. In Cebolla( Provinz Toledo) wurde der Alkalde einzufinden, um seine Stimme für die socialdemokratischen WahlDer Vorstand. verfaßte geharnischte Erklärung gegen derartige gemeinsame cifern und Revolvern, bei dem zwei Personen ge erschossen. männer abzugeben. In Cullera fam es zu einem Kampf mit Sigungen losließ als eine das verfassungsmäßige Verhältnis zwischen tötet wurden. In Rinconada kämpfter mit Werten und Flinten Senat und Kammer umkrempelnde Einrichtung. Zugleich aber be- bewaffnete Gruppen gegeneinander. Der Alkalde wurde schwer vernußte der ehemalige Ministerkollege Millerands die Gelegenheit, um wundet. Die Republikaner feiern ihren Sieg in Sevilla, die ministeriellen Socialisten in die Schranken zu verweisen. Er Valencia, Barcelona, Bilbao und Zaragoza. Die beschuldigte diese Gruppe, die so oft und so drastisch ihr Programm Regierung ist über das Wahlergebnis verstimmt. auf dem Altar der„ Bloc"-Solidarität opfert, der Absicht, ihre Hegemonie über die Mehrheit der Republikaner endgültig zu festigen":" die sehr einfache Wahrheit ist, daß ein geringer Teil der eine Angelegenheit, die in der vorigen Woche am Schlusse der ersten Die schmutzigste Sache der Liberalen nennt„ Socialdemokraten" Mehrheit, der vorgeschrittenste Teil, etivas schwierig Lesung des Finanzgesetzes zu einer sensationellen Auseinandersetzung findet, seinem Ministerialismus die eigne Auffassung über zwischen unsrem Parteigenossen Se Iausen und dem Wortführer der eine einzelne Frage zu opfern; er wünscht also, 11117 es Liberalen Anders Nielsen führte und in ihren Einzelheiten den ganz bequem zu haben, daß die Regierung und die andern Republi- Niedergang der liberalen Partei treffend fennzeichnet. Es war im Juni Taner ihre lleberzeugungen opfern." 1901, als die Kommunalverwaltung Kopenhagens an die Regierung das Das Auftreten Waldeck- Rousseaus und besonders sein Ausfall Verlangen stellte, daß zwei in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt befindgegen die Jaurèsisten sind eine weitere Sundgebung der fortgesetzten fernt werden sollten. Das damalige konservative Ministerium gab liche große Pulvermagazine wegen der damit verbundenen Gefahr entMinierarbeit der ministeriellen Rechten( im Parlament und im eine zusagende Antwort und die Sache wäre voraussichtlich noch im Ministerium selbst) gegen das Kabinett Combes', einer Minierarbeit, Laufe desselben Jahres zufriedenstellend geregelt worden, wenn nicht die von den melinistischen Republikanern wirksam unterstützt wird. bald darauf der Miniſterwechsel eingetreten wäre. Nun war zunächst Diese letzteren springen jedesmal an Stelle des abfallenden äußersten nicht mehr die Rede davon. Im Sommer 1902 brachte Social- gefordert eine etwas höhere wöchentliche Lohnabschlagszahlung, so daß linken Bruchteils des„ Blocs" für die Regierung ein, um so die demokraten" plößlich die Aufsehen erregende Entdeckung, daß in diefelbe ihrem wirklich verdienten Lohn etwas näher kommt als bisher. Existenzmöglichkeit einer neuen„ republikanischen" Mehrheit nach der den Kopenhagener Festungswerten bombensichere dann aber wünschten sie bei den Arbeiten, die zum erstenmal in Art der vormaligen radikal- opportimistischen Konzentrations"-Mehr- fosten müßten. Der neue Kriegsminister hatte, so stellte sich später nicht gut möglich ist, den von den Herstellern dieser Arbeit verdienten Kasemattengebaut würden, die mindestens 1 Million Kronen der Werkstatt hergestellt werden und bei denen eine genaue Kaltulation heiten zu beweisen. heraus, mit dem Hafenwesen ein Uebereinkommen getroffen, wonach Durchschnittsverdienst gesichert zu haben. Bei wiederholter HerDer Ministerpräsident aber ist immer weniger im stande, durch diese Privatgesellschaft gegen Ueberlassung städtischen Areals itellung derselben Arbeit soll der dann vereinbarte Accordpreis ges sein persönliches Ansehen dem Wechselspiel der zwei Mehrheiten ein die Kosten der Anlagen in der Festung zur Unter- zahlt werden. Das Abholen des Werkzeuges haben die Tischler damit Ende zu setzen. Seine Stärke lag bisher darin, daß er sich von bringung des Pulvers in der Höhe von 250 000 str. begründet, daß während des Streits eine Aufsicht über dasselbe in der dem" Bloc"-Vorstand leiten ließ, anstatt die Mehrheit selbst übernommen hatte. Kriegsminister Madsen war hierbei ganz Werkstatt nicht vorhanden sei, sie würden, sobald eine Einigung über zu leiten. Diese Art zu regieren erfordert jedoch eine durchaus eigenmächtig vorgegangen. Später wurde dann ein leberein- die gestellten Forderungen herbeigeführt sei, die Arbeit wieder aufHomogene parlamentarische Mehrheit. Je stärker dagegen die kommen derselben Art mit dem Bankdirektor Heide abgeschlossen, nehmen. Um Herrn Kümmel auch den letzten Zweifel über ihre AbSpaltungstendenzen des„ Blocs" in die Erscheinung treten, desto jedoch mit Zustimmung des Finanzausschusses des Reichstages. ficht, die Arbeit nach gegenseitiger Vereinbarung wieder aufzunehmen, mehr muß Combes' Regierungssystem zu einem parlamentarischen Diese Zustimmung ist aber unter ganz eigentümlichen Umständen zu beseitigen, verpflichteten sich die Streifenden, während des Streits erlangt worden. Zunächst suchten die liberalen Mitglieder allwöchentlich ihren Anteil an den Krankenkassen- Beiträgen an Wirrwarr führen. Die treuesten ministeriellen Stüßen, darunter des Finanzausschusses die beiden, socialdemokratischen Mit- Herrn K. zu zahlen. Jaurès, verlangen mun in Verzweiflung nach einer zielbewußten glieder Klausen und Harald Jensen durch Lockungen Von der ganzen Notiz bleibt somit nicht ein Fünkchen WahrLeitung seitens des Ministerpräsidenten. Sie verlangen das Un- und Drohungen für den Plan zu gewinnen und schließlich wandte heit übrig. mögliche. Denn Combes ist dazu nicht befähigt und die Mehrheit sich der Etatsrat, Bankdirektor Heide, persönlich an Klausen. Der Gleichzeitig geht uns noch die Mitteilung zu, daß Herr Kümmel wird immer unlentsamer. vies ihn ab und sagte ihm, er folle sich an Anders Nielsen wenden, cigenartige Praktiken anwendet, seine notwendig gebrauchten Arbeiten Diese Woche hat er zum zweitenmal das äußerste Einschüchterungs- damit der dafür sorge, daß die Sache durch Gesetz geregelt werde. in andren Werkstellen fertig stellen zu lassen. So läßt er Kisten mittel gegenüber dem„ Bloc" gewagt, indem er mit seiner Demission gewinnen, rief man am 6. Mai 1903 unversehens eine außerordent- abholen, dann beim Spediteur fignieren und nach verschiedenen Als alle Mittel fehlschlugen, die Socialdemokraten für den Plan zu mit Möbeln vom Spediteur ohne Angabe des Bestimmungsortes drohte. Und der Erfolg? Am meisten erschraken darüber die liche Sitzung des Finanzausschusses cin, an der, wie man wohl wußte, Tischleriverkstellen bringen. Unter anderm ist in der Tischlerei von Jaurèsisten. Sie haben deshalb in der Mehrheit die Geheimfonds die Socialdemokraten nicht teilnehmen konnten, Barowski, Petersburgerstraße, eine solche Stifte, Graudenz- Berlin votiert. Aber gleich darauf mußten selbst Millerand und Jaurès da Klausen damals sehr schwer krank danieder lag, Harald Jensen aber gezeichnet, angekommen, ebenso auch in einer Sizmöbel- Werkstatt mit der Gesamtheit ihrer Fraktion dem Ministerpräsidenten das bereits zum Parteitag, der am 7. Mai in Aarhus eröffnet wurde, in der Reichenbergerstraße. Die Tischler werden auf diese ManiKultusbudget verweigern und so ihn wieder einmal zwischen zwei abgereift war. In jener Sigung genehmigte der Finanzausschuß die pulationen aufmerksam gemacht und ersucht, verdächtige Kisten auf Mehrheiten bringen. Pläne des Kriegsministers, die in wesentlichen darauf hinauslaufen, dem Bureau des Holzarbeiterverbandes zu ſignalisieren. daß in der unter dem Kriegsminister Bahnson auf verfassungs widrigem Wege zu stande gekommenen Festung, Achtung, Schuhmacher! In der Filzschuh- Fabrik von Schlesinger, die bisher von den Liberalen als ein unnüßes, ja schädliches und Luifen- üfer 12, haben sämtliche Arbeiter wegen Lohndifferenzen die hat sich schleunigst mit der Regierung in Washington in Verbindung lächerliches Unternehmen bezeichnet wurde, neue kostspielige Anlagen Arbeit niedergelegt. Die eingeleiteten Verhandlungen blieben bis gesetzt, um sich durch günstige Vorschläge wegen des Kanalbaues gemacht werden zwar ohne den Reichstag 3u jest resultatlos. Die Firma bezahlt in der Filzschuh- Branche die Wir ersuchen, den Zuzug streng fernihre dauernde Unterstügung zu sichern Bereinbarungen, die freilich fragen. In der letzten Follethingssigung hatte nun der Wort- fchlechtesten Arbeitslöhne. im Geheimen zweifellos schon vorher getroffen worden sind. So wird von führer der Liberalen die Frechheit zu behaupten, Klausen hätte sich zuhaltent. Sonntag aus Washington gemeldet: Der Gesandte der Republik Panama unter getvissen Voraussetzungen bereit erklärt, sich passiv zu der Der Streit sämtlicher Arbeiter der Ofenindustrie in Velten Bunaubarilla ist hier eingetroffen und hat Beglaubigungs- Angelegenheit zu verhalten. Das stellte sich selbstverständlich dauert fort. Am Freitag wurden durch eine gewählte Kommission papiere und Vollmachten als bevollmächtigter Minister und außerordent als eine ganz gemeine Verleumdung heraus, darauf berechnet, des Fabrikanten- Verbandes, die Lohnkommissionen der einzelnen licher Gesandter der Republik Panama überbracht. Er wird den die verräterische Handlungsweise der Liberalen zu verschleiern. Stategorien zu einer Konferenz geladen. Die Kommission des Staatssekretär Hay sofort davon in Kenntnis seßen, daß er linjer Parteigenoffe Klausen brachte dem Wortführer der Fabritanten- Verbandes bestand aus den Herren Teichert- Meißen, bereit und ermächtigt ist, Verhandlungen über Liberalen, Staatsrevisor Nielsen, cine Niederlage Köhler- Fürstenwalde und Otto Schmidt- Welten. Die Arbeiter hatten ihrerden Bau des Panama anals einzuleiten. Er ist der bei, von der er sich schwerlich erholen wird. Selbst von der aus feits die Vertreter der Arbeiter- Organisation zur Konferenz mitgebracht. Ansicht, daß die Bevölkerung der Republit Panama ihrem neuen gesprochen antisocialistischen Presse wird offen anerkannt, daß das Dem Vertreter des Töpfer Verbandes gelang es nach) harter Dis Präsidenten Vollmachten geben wird, sofort einen Vertrag ab- Recht in dieser Sache völlig auf seiten der Socialdemokratie ist, ob- fussion an der Verhandlung teilzunehmen, während man von seiten zuschließen. Bunauvarilla erklärte zu der über ihn herrschenden An- gleich die konservativen Blätter selbstverständlich mit der Festungs- der Fabrikanten die schärfste Opposition gegen die Vertretung des schauung, wonach er ein Agent der Panamagesellschaft sein sollte, bauerei des liberalen Kriegsministers einverstanden sind. Besonders Fabritarbeiter Verbandes und des Transportarbeiter- Verbandes daß er Chef- Ingenieur der alten Panamagesellschaft gewesen sei, belastend für die Liberalen ist noch der Umstand, daß sie die ganze machte. Herr Otto Schmidt erklärte, er wolle die Verantwortung" niemals aber Angestellter bei der neuen Gesellschaft. Sache mit Rücksicht auf die damals bevorstehenden Wahlen streng nicht übernehmen, wenn die Vertreter der beiden oben genannten Ein Telegramm aus Panama besagt ferner, daß die Regierung geheim gehalten haben. Verbände au der Verhandlung teilnehmen würden. Um die Verdie von Columbien seiner Zeit eingegangenen Ver Rußland. handlung überhaupt nicht scheitern zu lassen, zogen sich die Vertreter pflichtungen übernehmen werde; es seien deshalb der beiden genannten Organisationen zurüd. bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen Ein Proteft der finnländischen Berbannten. Nach gut dreistündiger Verhandlung erklärte die Fabrikanten worden. Nach Meldungen aus dem Innern des Landes werden in 26 finnländische Verbannte haben als Entgegnung auf die kommission dafür eintreten zu wollen, daß man den Töpfern 2 resp. allen Ortschaften, die sich der Unabhängigkeitsbewegung angeschlossen an Herrn Stead gerichtete Erklärung des russischen Ministers des 5 Proz. Lohnaufschlag gewähren solle, daß aber die Hilfsarbeiter haben, Truppen ausgehoben. Der amerikanische Kreuzer Innern, Plehwe, ein Schreiben an den Zaren gerichtet, das diesem und Kutscher keine Berechtigung hätten, eine Lohnforderung zu stellen. Boston" ist in Panama eingetroffen. durch eine Deputation nach Darmstadt geschickt worden ist. Das Die Kutscher bekämen überhaupt einen sehr guten Lohn und Fabrikant Die Regierung von Columbien belegt nach einer sehr ausführliche Protestschreiben protestiert in ruhiger, aber scharfer Teichert führte die Löhne in Meißen an, die für Kutscher gezahlt Laffan"-Meldung alle strategisch wichtigen Punkte auf columbischem Form gegen die Unterdrückung Finnlands und den an den verfassungs- werden; 13-15,50 M. die Woche erhalten die Meißener Kutscher und Gebiet so schnell wie möglich mit Garnisonen. näßigen Freiheiten verübten brutalen Raub. Es geißelt die Zerstörung kämen/ damit sehr gut aus. " Die Republik Panama und f SAG D H Die füd- und mittelamerikanischen Diplomaten der unabhängigen Rechtspflege, des alten Wehrgesezes, der einheimischen In der darauf folgenden Vorstandssitzung des Fabrikantenvereins in Washington sollen nach demselben Depeschenbureau über Landessprache, der Volksvertretung usw. Alle die von den Vor- wurde rundweg alle und jede Lohnforderung abgelehnt. Damit ist das Vorgehen der Vereinigten Staaten aufs höchste erregt fahren des Baren feierlich beschwornen Rechte seien in der Friedensschluß wieder auf lange Wochen hinausgeschoben. Man sein, da sie daraus Gefahren für die territoriale Integrität Stüde zerbrochen, um im eklatantesten Widerspruch zu allen will eben seitens der Unternehmer die Arbeiter zwingen, beder Republiken in Mittel- und Südamerika und Westindien ent- Gesetzen eine diktatorische Gewaltherrschaft zu etablieren. dingungslos die Arbeit wieder aufzunehmen. nehmen in denen politische Strisen häufig vorkommen. Der Protest wird wahrscheinlich nicht einmal in die Hände des Paren gelangen. Aber auch wenn das der Fall sein sollte Jezt jajeint man sich als Anwerbungsbureaus für Streitbrecher an die Mietsbureaus auserforen zu haben. Der Besizer eines solchen Zuzug von Töpfern, Hilfsarbeitern und Kutschern ist nach wie bor bon Belten fernzuhalten. " Bureaus, August Ruthe, Berlin N. 4, Tiedstr. 3, bermittelt| tretenden Striegsgerichts der 33. Division leiten. Die Anklage vertritt| erheblich zugenommen haben, und zwar deshalb, weil die Organisation Kutscher nach Velten. Die Kutscher werden davor gewarnt, sich nach Kriegsgerichtsrat Palmer. Als Beifizer werden Kriegsgerichtsrat der Unternehmer oft den kleinsten Konflikt zum Anlaß nimmt, um Belten anwerben zu lassen. Ferner werden die Kutscher ersucht, die Silbereisen und mehrere Offiziere der Meter Garnison fungieren. eine allgemeine Aussperrung zu veranlassen. Dadurch, daß manche Rachelwagen nicht von der Nordbahn abzufahren. Protokollant ist Militärgerichtsschreiber Fiebing. Die Verteidigung Lohnbewegungen für die Arbeiter ohne Erfolg endeten, ist den Unterdes im hiesigen Militär- Arresthaus in Untersuchungshaft sizenden nehmern der Mut gewachsen, und sie leisten besonders dann den Angeklagten hat Rechtsanwalt Donnevert- Metz übernommen. heftigsten Widerstand, wenn es sich um Forderungen handelt, deren Achtung, Dekateure! Die Dekatur von Adolf Mühlberg, Lieutenant Bilfe ist, wie verlautet, sehr leidend, und dieser Bewilligung die Anerkennung der wirtschaftlichen Gleichberechtigung Stallschreiberstraße 28, ist wegen Maßregelung von zwei Kollegen, anlagt. Er war früher in Kassel in Garnison und hat dort einen wegen des Princips: Herr im Hause zu sein, den Arbeitern gemeinUmstand hat auch sein Ausscheiden aus dem Dienste ber- der Arbeiter bedeuten würde. Solchen Kämpfen, wo die Unternehmer darunter des Vorsitzenden unsrer Filiale, bis auf weiteres ge- Sturz vom Wagen erlitten, wobei er sich eine schwere Schädel- samen heftigen Widerstand entgegensetzen, ist die Organisation der sperrt. Am Mittwochabend findet dieserhalb eine Versammlung verletzung zuzog. In der Folge stellten sich dann bei ihm heftige Arbeiter oft nicht gewachsen, und zwar deshalb, weil ihr die Beweglichim Gewerkschaftshause, Engelufer 15, statt. Nervenzudungen ein, die schließlich zu einer halb feit fehlt, weil es noch nicht möglich ist, sie so zu leiten, daß die Kämpfe Klempner, Rohrleger und Helfer! Sämtliche Kollegen der Firma seitigen Lähmung des Angeklagten führten. Er der jetveiligen Situation entsprechend geführt werden. Hätte die Glöckner, Huttenstr. 40, haben wegen nicht Innehaltung des ging daher in Urlaub und reichte auf Anraten der ihn behandelnden Organisation der Arbeiter die Beweglichkeit, daß sie bald hier, bald Tarifs die Arbeit niedergelegt. Zuzug ist streng fernzuhalten. Aerzte, nachdem er sieben Jahre Offizier gewesen war, seinen Ab- dort, wo Aussicht auf Erfolg ist, ihre Kolonnen borschicken kann, Erklärung. In der Nr. 254 vom 30. Oftober 1903 des schied ein, der ihm zum 1. November d. J. erteilt andrerseits aber bereit ist, einen Kampf abzubrechen, wenn keine Vorwärts" giebt der ehemalige Vorsitzende Wilh. Strube- wurde. In seiner unfreiwilligen Mußezeit verfaßte er den jetzt Aussicht vorhanden ist, das Ziel des Kampfes zu erreichen, dann Hamburg eine Erklärung ab, die beweisen soll, daß er ein Opfer Die Grenzgarnison Forbach, deren Verhältnisse der jetzt erst im tämpfen und ihnen fühlbare Wunden schlagen. Die Arbeiter müssen unter Anklage gestellten Roman Aus einer kleinen Garnison". könnten die Arbeiter mit großen Erfolgen gegen die Unternehmer des Berichtes vom zweiten Verbandstage des Centralverbandes des 25. Lebensjahre stehende Angeklagte einer so vernichtenden Kritik fich betwußt sein, daß sie mit den Unternehmern nicht nur Schlachten worden sei. Die Erklärung des Ausschusses hätte es ihm unmöglich unterworfen hat, liegt an der zur deutsch- französischen Grenze zu schlagen haben, sondern daß sie einen Feldzug führen gegen das gemacht, an dem Verbandstage teilzunehmen. Fest steht, daß Struve führenden Bahnstrecke Stieringen- Wendel- Novéant, 10 Kilometer organisierte Unternehmertum. Von diesem Gesichtspunkt aus muß die systematisch schon darauf hingearbeitet hat, nicht zu erscheinen. hinter Saarbrücken, und war vor 1870 Grenzstation, als welche Kampfestaktik der Arbeiter bestimmt werden. Ein Kampf darf nicht Daß es zu einem Konflikt kommen mußte, beweist, daß er zu Anfang wohner und beherbergt außerdem das Lothringische Train- Bataillon wenn er keine Aussicht mehr bietet, und die Kämpfer noch so stark sind, es große Bedeutung hatte. Der Ort hat heute etwa 10 000 Ein- bis zum Weißbluten geführt werden. Er muß abgebrochen werden, des Sommers den Verbandstag bis zum Januar hinausschieben Nr. 16, dem der Angeklagte angehörte, und das Traindepot des um sich zu sammeln und zu neuen Angriffen in der Zukunft zu rüsten. wollte, was ihm aber durch den Ausschuß vereitelt wurde. Nachdem 16. Armeecorps, dessen Sitz Metz ist. Letzteres umfaßt als Grenz- Gewiß liegt Stoff genug vor, der die Arbeiter erregen und zum Bedenken der schwersten Art gegen Struve in Hamburg erhoben wurden, wäre es seine Pflicht und Schuldigkeit gewesen, auf dem depot naturgemäß riesige Bestände, wodurch ein öfterer Garnison- Stampf veranlassen kann. Aber oft liegt es auch in der Absicht der Verbandstage zu erscheinen. Es hätte sogar in seinem eignen Inter- ausgeschlossen erscheint. Früher lag in Forbach auch noch das Kampf für die Arbeiter ungünstig enden muß. In solchen Fällen gilt wechsel, wie ihn der Angeklagte in seinem Roman fordert, nahezu Unternehmer, die Arbeiter zu provozieren zu einer Zeit, wo ein effe gelegen. Wenn Struve es vorgezogen hat. nicht zu erscheinen, so ist sein Verhalten um so unbegreiflicher, als er seiner Gegenpartei Lothringische Infanterie- Regiment Nr. 144 in Garnison, dies ist es, die Ruhe und Besonnenheit zu wahren und sich nicht in einen ausin Hamburg Kampf bis aufs Messer proflamiert hat. Herr Struve Regiment gehörte auch Oberlieutenant Rüger, der Verband nicht das beste, sondern das letzte Mittel, und es muß so an bemerkt, er hätte dem Verbandstage keine Bücher vorenthalten. Ein Buch( Mladde), in dem die Ausgaben detailiert sind, ist wohl mit Held des Mörchinger Dramas, bis zu seiner Ver- gewandt werden, daß der Zweck erreicht wird. Bei den Lohnder Abrechnung eingetroffen. Wo blieben aber das Kassabuch und geklagte, daß seine Romanfiguren aus dem Leben der Industriecentren, sondern auch in den kleineren Orten für Verbesserung Wie wir schon mitteilten, bestreitet der An- bewegungen muß uns das Ziel leiten: Nicht nur in den großen die sonstigen Haupt- und Geschäftsbücher? Obgleich zu wiederholten Garnison Forbach entnommen seien und daß die geschilderten der Lage der Arbeiter zu wirken, und möglichst gleichmäßige Ver Malen an Struve die Aufforderung ergangen ist, das in seinen Händen befindliche Eigentum des Berbandes wie die in seinen skandalösen Dinge auf Forbach überhaupt Bezug hätten. Nun ist hältnisse für alle Berufsangehörigen herbeizuführen, denn solange die Händen befindlichen Gelder abzuliefern, hat er es vorgezogen, diese sich um die Entführung einer Rittmeistersgattin durch einen Ober- Kollegen in den großen Industrieorten, werden die Kämpfe der letzteren es allerdings richtig, daß ein Vorfall in dem Roman es handelt Arbeiter in der Proving erheblich schlechter gestellt sind wie ihre bis heute zu behalten. Briefbogen, Formulare, Mitgliedsbücher, Kopierbücher, und Jahr herabgesunken war, Selbstmord verübte Außer einigen belanglosen Sachen, wie lieutenant nach London, wo das Paar, nachdem die Frau zur Dirne durch Zuzug von außerhalb beeinträchtigt werden. Wenn jeder eingänge älterer Korrespondenz, ist nichts in meinen Besiz gelangt. hier in Metz abgespielt hat. Auch einige andre Dinge sollen andre werden unsre kämpfe weniger schroff werden, aber mehr Erfolg sich vor längerer Zeit zelne in diesem Sinne aufklärend unter seinen Kollegen wirkt, dann Da bis heute Struve alles noch in seinen Händen hat und so eine Grenzgarnisonen als Forbach zum Thatorte haben. Allein in Bezug bringen. geregelte Geschäftsführung unmöglich macht, kann man seine Er- auf die Hauptpersonen des Romans, den trottelhaften Regiments- fussion war recht lebhaft. Wagner, Ackermann und Eckart meinten, klärung in der That nur als ein Eingeständnis seiner Schuld be- kommandeur v. Kronau und die ehebrecherischen und verlumpten der Vortrag Schlickes enthalte den Vorwurf gegen die streikenden Rittmeister sowie die dem Trunk, dem Spiel und andren Aus- Berliner Gürtler und Drücker, daß sie unüberlegt einen aussichtslosen schweifungen ergebenen Lieutenants soll nach der Behauptung der Kampf führen und es scheine die Absicht des Vortragenden zu sein, Anklage nur die Garnison Forbach in Betracht kommen. Den Stimmung für den Rückzug zu machen. Davon fönne aber gar keine Wahrheitsbeweis in dem bevorstehenden Prozeßverfahren führt Rede sein, daß die Streitenden ihren Kampf jetzt aufgeben. Sie Zarifvereinbarungen im graphischen Gewerbe. somit nicht der Angeklagte, sondern die Anklagebehörde, die zum würden nicht ein Jota von ihren Forderungen ablassen und den Kampf Nachdem schon vor einigen Wochen ein Tarif zwischen den Beweise dafür, daß der Roman des Lieutenants in der Hauptsache durchführen, sollte es auch Stopf und Kragen kosten. Die Ausführungen organisierten Che migraphen und Kupferdruckern einer- Personen und Dinge behandelt, die in den letzten sieben Jahren dieser Redner wurden mit sehr starkem Beifall aufgenommen. seits und den Arbeitgebern andrerseits abgeschlossen worden ist, ver- in Forbach eine Rolle gespielt haben, unter anderm den Bataillons- Bernice und Knopf meinten gegenüber den Vorrednern, daß diese den öffentlicht jetzt die neueste Nummer der„ Graphischen Presse" einen fommandeur und Garnisonältesten Major Fuchs, die Rittmeister der Bortragenden falsch verstanden hätten, denn er habe sich gar nicht auf Tarifvertrag für die Branche der Licht druder, der in den Haupt- drei Compagnien Ey, Haegele und Bandel, die Oberlieutenants den Berliner Streit bezogen, sondern nur eine gewerkschaftliche Tattik punkten mit dem Vertrage der Chemigraphen und Stupferdrucker über- Schüler und Habenicht sowie die Lieutenants Schmidt, v. Flemming empfohlen, der man zustimmen könne. Es handle sich darum, daß die einstimmt. Den Tarifen aller drei Branchen ist folgendes gemeinsam: und b. Chmielewski, letzterer vom Infanterie- Regiment Nr. 17 zur Kräfte der Organisationen nicht in Kämpfen nur untergeordneter Die Verträge treten am 1. Januar 1904 in Kraft und gelten zunächst Dienstleistung kommandiert, als Zeugen vorgeladen hat. Ferner Dinge zersplittert werden, dagegen aber mit äußerster Schärfe der auf 3 Jahre. Zur Durchführung der Tarife werden Tarif- Schieds- find noch mehrere frühere Angehörige des Bataillons und ver- principielle Stampf um die Anerkennung der Organisation geführt gerichte und Aemter eingesetzt. Die tägliche Arbeitszeit ist auf schiedene angesehene Bürger Forbachs geladen. Der Angeklagte, werde. In seinem Schlußwort sagte Schlicke, ihm habe nichts ferner 8 Stunden festgesetzt. Alle gefeßlichen oder vom Geschäft an- welcher als vorzüglicher Maler und Musiker, überhaupt als hervorgelegen, als den streifenden Berliner Kollegen einen Vorwurf zu geordneten Feiertage werden bezahlt. ragend begabt geschildert wird, beabsichtigt eine umfangreiche BeDer Mindestlohn beträgt für Kupferdrucker wöchentlich 30 m., weisführung nach der Richtung hin, daß auch andre, selbst die be- machen. Er habe keine andre Absicht gehabt als die: Seine Ansichten für gelernte Lichtdrucker und Chemigraphen ist er auf 24 M. festgefeßt. Berfonen in ihrem Roman zu zeichnen pflegen, sondern sich sehr oft zusprechen und sie für ein gemeinsames Handeln des ganzen Verbandes rühmtesten Schriftsteller nicht durchweg erfundene Charaktere und vorzutragen und die Kollegen zu veranlassen, sich darüber ausIm ersten Jahre nach beendeter Lehrzeit kann der Lehrprinzipal zu interessieren. Die Anfrage eines Redners, warum der Gesamtzahlen: An Kupferdrucker 24 M., an Chemigraphen 22 M., an Licht- an der Wirklichkeit entnommene Typen anlehnen, ohne daß diese verband noch nicht für die streikenden Gürtler und Drüder eingetreten Drucker 20 M. Aus Lehranstalten Kommende erhalten höchstens dadurch in die Lage kämen, sich getroffen oder gar beleidigt zu fühlen. sei, beantwortete Schlicke dahin: Diese Angelegenheit sei Gegenstand 10 M. Lohn und werden erst nach zwei Jahren als Gehilfen betrachtet. Als jungem Menschen habe ihm natürlich nur ein kleiner Kreis von einer Besprechung zwischen dem Hauptvorstand und der Berliner Der Aufschlag für Ueberstunden ist bei den Kupferdruckern und Personen zu Gebote gestanden, er bestreite aber, daß ein Außen. Ortsverivaltung. Er fönne nur so viel sagen: Wenn die BerChemigraphen folgendermaßen festgesetzt: Ueberstunden in der Zeit stehender diesen ohne weiteres erkannt haben würde, wenn nicht die finer Streifenben den Berband in Anspruch Anklagebehörde eingegriffen hätte. Der Angeklagte will auch den zwischen 7 Uhr morgens und 7 Uhr abends werden mit 15 Bf., Ueber Nachweis führen, daß er, um jede Bezugnahme auf reichsländische nehmen, dann ist seine Hilfe auch da. Diese AusVerhältnisse von vornherein auszuschließen, seinem Braunschweiger Verleger ausdrücklich untersagt habe, den Roman in Elsaß- Lothringen trachten. Centralverband des Massage-, Bade- und Krankenpflege- Personals. Paul Strunt. Deutfches Reich. au bertreiben. Aus der Frauenbewegung. ftunden nach 12 Uhr nachts, sowie Sonntagsarbeit werden mit einem Zuschlage von 40 Pf. bezahlt. Die Lichtdrucker erhalten für die ersten zwei Ueberstunden am Tage 25 Proz., für die weiteren 33, Proz. und für Sonntagsarbeit 50 Proz. Zuschlag. Die Lehrlingsfrage ist für die Lichtdrucker so geregelt, daß in den einzelnen Abteilungen bei 1-5 Gehilfen 1 Lehrling, und bei weiteren 5 Gehilfen ein weiterer Lehrling gehalten werden darf. Für die Branchen der Chemigraphen und der Kupferdrucker ist bestimmt, daß auf 2 Photographen 1 Lehrling, auf je 4 Retoucheure, 4 Aezer und 4 Nachschneider 1 Lehrling, Der Verein der Frauen und Mädchen Schönebergs und Umund auf je 3 Kupferdrucker 1 Lehrling kommt. In Geschäften bis zu gegend hält Mittwoch, den 11. November 1903, feine regelmäßige 4 Gehilfen dürfen höchstens 2 Lehrlinge gehalten werden. Monatsversammlung ab, wo Frau Dr. Hofmann über die Heim Der Vertrag der Chemigraphen und Kupferbruder enthält einen arbeit der Frauen und Mädchen und ihre Folgen referieren wird. Punkt, der für das Gebiet der Tarifvereinbarungen in Deutschland Das Erscheinen sämtlicher Mitglieder ist dringend notwendig, da die eine neue Erscheinung ist. Da in der genannten Branche sowohl die Saalfrage erörtert werden soll. Herren und Damen haben als Gäste Prinzipale wie die Gehilfen über gute Organisationen verfügen, fo Butritt. in Wittes Der Vortrag fand nur sehr schwachen Beifall. Die Dis Beifall. Wahlverein für Mariendorf und Umgegend. In der letzten Vereinsversammlung, welche überaus start besucht war, referierte Genosse Waldeck Manasse über Krieg und Kultur. Der interessante und lehrreiche Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Nach dem Vortrage erfolgte die Aufstellung der Wahlmänner zur Landtagswahl. Ferner machte der Vorsitzende, Genosse Thiel, noch bekannt, daß die Urwahlen in Tempelhof auf früh 9 Uhr festgesezt sind, da der Herr Gemeindevorsteher troß einer diesbezüglichen Eingabe sich nicht gemäßigt gefühlt hat, die Wahlzeit auf den Nachmittag zu verlegen. Für Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade ist die Wahlzeit noch nicht festgesetzt. bestimmt der Tarifvertrag, daß die Prinzipale im Chemigraphie- wie Gleichzeitig die Bekanntmachung, daß der Verein fein am im Kupferdrudgewerbe für die Folge nur organisierte Ge25. Dezember 1903 ſtattfindendes Weihnachtsvergnügen night bei Letzte Nachrichten und Depefchen. hilfen beschäftigen und die Gehilfen nur bei organisierten Obst, Schöneberg, Meiningerstr. 8 wie früher angegeben, Prinzipalen arbeiten. sondern Hierdurch soll die allgemeine Durch Volksgarten, Wilmersdorf, führung des Tarifs ermöglicht und dem Treiben solcher Geschäfts- Berlinerstraße, abhalten wird, da der Saal von Herrn Cofi inhaber vorgebeugt werden, die unter dem Tarif bezahlen, um zu irrtümlich anderweitig vergeben worden ist. niedrigen Preisen liefern zu können. Ob dieser Zweck mit der Bestimmung erreicht werden wird, wollen wir nicht untersuchen. Die Gehilfen haben aber jedenfalls keine Veranlassung dazu, diejenigen Prinzipale, welche den Tarif bezahlen, Yediglich deswegen aufs Trockene zu sehen, weil sie sich einer Unternehmerorganisation fernhalten, und tein Interesse daran, ihrerseits die Organisation der Unternehmer zu besorgen. ausgebrochen. Die Fabrik ist gesperrt; Buzug ist feritzuhalten. und Verfammlungen. " Verhaftungen im Geheimbundverfahren. Königsberg i. Pr., 9. November. Die Genossen Braun und Nowagrosty sind in später Abendstunde unter dem Verdacht der Geheimbündelei verhaftet worden. Zum Aufstand in Deutsch- Südwest- Afrika. Berlin, 9. November.( W. T. B.) Nach einer soeben eineine Versammlung statt, die der Agitation für die Landtags- Südwest- Afrika liegt in Windhuf eine Bestätigung der aus englischen Im dritten Landtags- Wahlkreise fand am Sonntag wieder gegangenen Meldung des kaiserlichen Gouverneurs von Deutschwahl diente. Sie tagte im Swinemünder Gesellschaftshause Quellen stammenden Nachrichten über die Ereignisse im Süden des In der Stettiner Golbleiften- Fabrik, G. m. 5. S., find, Differenzen Wersammlung spielte sich ein feiner Zwischenfall ab, der durch wird, die zwischen Windhuk und Keetmanshoop bestehende heliowar recht gut recht gut besucht. Gleich nach Eröffnung der Schußgebietes nicht vor, während, wie ebenfalls gemeldet die Anwesenheit eines Geheimen" veranlaßt wurde. Einige graphische Verbindung sich nach wie vor ir Betrieb befindet. Letterer Bon den Fensterputzern in Hannover sind nach beendetem Barteigenoffen, die den nichtuniformierten Polizeimann erkannt Umstand läßt auch erwarten, daß demnächst nähere Berichte über das Streit immer noch eine Anzahl arbeitslos geblieben. Es wird hatten, machten dem Vorsitzenden davon Mitteilung, und dieser Vorgefallene hier eingehen werden. Die Entfernung zwischen deshalb gebeten, Zuzug von Fensterputzern nach wie vor von Hannover forderte den ungebetenen Gaft auf, den Saal zu verlassen. Da er Keetmanshoop und dem Schauplatz der Unruhen bei Warmbad befernzuhalten. nicht persönlich bezeichnet wurde, rührte er sich nicht. Nun rückten die trägt etwa 260 Kilometer. Ein Fleischerstreit ist, wie uns ein Privattelegramm aus Rebenfizenden von dem Manne ab, der nunmehr ganz allein an einem Berlin, 9. November.( W. T. B.). Wie der kaiserliche General: Braunschweig meldet, in der weltbekannten Fleischwarenfabrit Tische fizzen blieb und als derjenige gekennzeichnet war, der hier nichts bon Deneke u. Himmel ausgebrochen, Es handelt sich um eine zu suchen hatte. Trotzdem fetzte der Mann mit der Ungeniertheit, fonful in Sapstadt unter dem heutigen meldet, sind die Bondelzwarts die eine rechte Staatsstüße auszeichnet, der wiederholten, durch die in die Kapkolonie eingefallen und hat ein Kampf mit der dortigen Von den Tischlern in Raffel liegen noch immer 85 auf der Versammelten unterſtüßten Aufforderung des Vorsitzenden passiven Bolizei stattgefunden. Straße. Infolge der Aussperrung sind die Maurerarbeiten derartig Widerstand entgegen. Erst, nachdem der überwachende Polizeilieutenant zurückgeblieben, daß für die Bautischler Arbeitsmangel besteht. an ihn die Aufforderung zum Verlassen des Saales gerichtet hatte, entZuzug von Arbeitskräften ist deswegen noch immer von Kassel fern- fernte fich der unberufene Eindringling. Nunmehr erhielt Genosse Alberth zuhalten. das Wort zu seinem Vortrage. Er kennzeichnete unter lebhaftem Beifall der Zuhörer das Wahlunrecht und die reaktionäre Politit in Breußen, Lohnforderung. Wahlunruhen in Spanien. Madrid, 9. November.( W. T. B.) Wie gemeldet wird, kam Bei der Firma Rickmers in Bremen haben bier Mann von gegen die zu protestieren der Hauptzweck unsres Wahlkampfes ist. es gestern bei den Wahlen in Bilbao und Pamplona zu Zusammenstößen, bei welchen von beiden Seiten Schüsse abgegeben wurden, den Obdachlosen aus Hamburg die Arbeit wieder aufgegeben. Sie zum Schluß wandte sich der Vorsitzende, Genosse Bittorf, an die ebenso in Malaga, wo verschiedene Personen Verwundungen ererklärten, fieber 3-4 Monate ins Gefängnis zu gehen, als bei Anwesenden mit dem Ersuchen, jeder möge in diesem Wahlkampf litten. In Rinconado( Provinz Sevilla) versuchte man, das StadtRickmers 1 M. für die Kost zu zahlen und dann bei der Arbeit noch seine Schuldigkeit thun, nicht nur als Wähler, sondern als Agitator haus in Brand zu sehen, der Bürgerweister wurde dabei verwundet. zu hungern. Sieben Hamburger, diesmal keine vom Asyl, gelang im Kreise seiner Bekannten. Den dritten Berliner Landtags- Auch in Santander und in der Provinz Cuenca fanden Ruhees fernzuhalten. Wahlkreis könne unfre Partei aus eigner Kraft erobern, störungen statt, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. wenn jeder Genosse auf dem Bosten fei. Vor allem Amtlichen Depeschen zufolge wurden die Ruheſtörungen bei den Die Pfenseter in Malmö haben die Arbeit niedergelegt. Ursache müsse der Wahlkampf aber dazu benutzt werden, der Partei gestrigen Gemeinderatswahlen in Satander dadurch veranlaßt, daß des Streits ist die sogenannte Fensterfrage; fie verlangen, daß die neue Anhänger zu werben und die Organisation zu stärken. Die Anarchisten versuchten, daß Jesuitenkloster in Brand zu stecken. Bei Fenster verglast werden, bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen. Worte des Vorsitzenden flangen aus in ein hoch auf die Social- dem Zusammenstoße wurde ein Kind erschossen. Der öffentlichen demokratie, in das die Versammelten begeistert einstimmten. Gewalt gelang es, die Menge zu zerstreuen, ohne von der Waffe Gebrauch zu machen. Husland. Lieutenant Bilfe vor dem Kriegsgericht. S. u. H. Meh, 7. November. In einer öffentlichen Metallarbeiter Versammlung, die am Freitag in der Kronenbrauerei in Moabit abgehalten wurde und sehr start besucht war, sprach Sch I ide, der Hauptborsigende des MetallIn dem Prozeß gegen den Lieutenant a. D. Ostar Bilfe arbeiter- Verbandes, über die Stämpfe in der Metall aus Forbach wird, wie bereits gemeldet, Kriegsgerichtsrat Wiemers industrie. Der Redner führte unter anderm aus, daß die Kämpfe die Verhandlungen des am Montag früh 9 Uhr hier zusammen- der Metallarbeiter mit den Unternehmern in letzter Zeit an Schärfe Wien, 9. November.( W. T. B.) In den letzten Tagen sino Verhandlungen mit der italienischen Regierung eingeleitet worden wegen Abschluß eines Provisoriums, das an Stelle des am 1. Januar ablaufenden Handelsvertrages treten soll. Berantwortl.Redakteur: Julius Kaliski in Berlin. Inseratenteil verantwortlich: Th.Glocke in Berlin. Drud u. Berlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin W. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltunasblatt Nr. 263. 20. Jahrgang. 1. KeilM des Jotmiitts" fittlinn MsblM. Dienstag, 10. November 1903. Wie sehen die vier Berliner Landtags- Wahlkreise aus? Die vier Berliner Landtags-Wahlkreise setzen sich aus Teilen folgender Reichstags-Wahlkreise zusammen: TS bestehen die Berliner Landtags-Wahlkreise aus den Stadtbezirken: Landtags-Wahlkreis II HI l45-2ia, serner: die beim Wahlkreis II als ausgeschlossen aufgcsührten Häuser des 144. Bezirks. 6-73, 283 und 284 1-5. 74-144 mit 211-282, 285-326 und von 144: Kur- Ausschlutz von mit Ausschluß von straße 26a-29, Kl. Alexanderstr. 18, Sovhienstr. 16. Kurftr. S u. 13-17, Kl. Präsidenten- Niederwallstr. 24 u. straße 6 u. 7, Neue 35, Spitt elmarkt Promenade Zu. 10 14, 14a. und der beim ersten Wahlkreise vcr- zeichneten Häuser des Stadtbezirks 144. Es umfassen die Berliner Landtags-Wahlkreise folgende Urwahl- Bezirke: IV Landtags-Wahlkreis Urwahl-Bezirke 13 bis 226 und 1677 bis 1030 II Urwahl-Bezirke 1 bis 12 und 227 bis 487 HI Urwahl-Bezirke 773 bis 1076 und 1691 bis 1291 IV Urwahl-Bezirke 483 bis 772 Innere Gliederung der Kreise.' Bei der Verschiedenartigkeit der einzelnen Wahlbezirke und der Widerfinnigkeit des gesamten Wahlsystems läßt sich die sociale Gliederung mit Zahlen nur ungefähr erfassen. Einen Ucberblick über die einzelnen Wahlkreise verschafft die Angabe der höchsten und niedrigsten Steuergrenzen. Der erste Landtags-Wahlkreis umfaßt 228 Wahl bezirke. Der unterste Steuerbetrag, dessen Höhe den Veranlagten zur Teilnahme an der Wahl zur ersten Klasse berechtigt, schwankt zwischen 216 273,89 M. und 102 M. Ein Steuerbetrag unter 399 M. sschwankend zwischen 192 und 298 M.) berechtigt in 19 Bezirken zur Teilnahme an der Wahl der ersten Abteilung. Die zweite Ab- teilung errichtet als höchsten Schlagbaum gegen den Eintritt in ihre Klasse in einem Bezirk die Jahressteuer von 28 297,77 M. Hingegen be- trägt in 83 Bezirken die untere Steuergrenze für die zweite Abteilung weniger als 399 M.; in 38 Bezirken genügt schon ein Betrag unter 199, in acht ein solcher bis 59 M.(im 296. Bezirk genügen 18 M.f. In 77 Bezirken dringen mit über 1909 M. Steuer jährlich Ver- anlagte in die dritte Klasse. Der zweite Landtags-Wahlbezirk umfaßt 273 Wahl- bezirke. In dem 363. Bezirk genügt erst ein Steuerbetrag von mindestens 39 317,99 M. zum Eintritt in die e r st e Klasse. In 17 Bezirken berechtigen Steuerveranlagungen� unter 399 M. zum Wahlrecht in derselben Abteilung. In fünf von diesen genügen Steuerzettel mit Jahresbeträgen unter 199, im 372. Bezirk reicht ein Steuerbetrag von 32 M. als unterste Grenze aus. In der zweiten Abteilung wehrt ein Bezirk den Eintritt allen. die zu weniger als jährlich 2112 M. veranlagt sind. 184 Bezirke öffnen den Eintritt zur zweiten Klasse den mit weniger als 309 M. Veranlagten. In 192 Bezirken genügt ein Steuersoll unter 199 M., in 44 ein solches bis 50 M., im 372. Bezirk genügen 12 M. Steuer- Veranlagung, in den zehn Bezirken 289, 311, 329, 359, 367 bis 371 und 392 ein Steuerbetrag von 18 M. an. In acht Bezirken wählen Urwähler in der dritten Klasse, die jährlich über 1999 M. Steuer zu zahlen haben. Der dritte Landtags-Wahlkreis umfaßt 695 Urwahl- bezirke. Der niedrigste Steuerbetrag, dessen Höhe den Veranlagten die Pforten zur e r st e n Abteilung öffnet, schlvankt zwischen 97 139 Mark im 799. UrWahlbezirk(Lothringerstr. 1—7, Prenzlauer Allee 2—16, 241—249, Saarbrückerstr. 1—4 und 31—35) und 18 Mark im 1287. UrWahlbezirk(Soldinerstr. 35—38). Wer im selben UrWahlbezirk wie Bötzolv wählt, kann in der zweiten Klasse nur dann wählen, wenn er mindestens 2978 M. Steuersoll auf- zuweisen hat. Wohnt er im Nachbarbezirk(Saarbrücker- straße 5—9 oder 26—39), so kann er mit 391 svt. Steuer Wähler erster, mit 52 M. Steuer Wähler zweiter Klasse sein, freilich letzteres nur, wenn er in der Wahl seines Vaters so vorsichtig war, daß sein Name alphabetisch vor Hof zu stehen kommt. Die Hofgänger ge- hören der dritten Klasse an. Insgesamt lassen im dritten Landtags- Wahlkreise 84 Bezirke Wähler mit einem Steuersatze unter 399 M. zu. In 36 genügt eine Veranlagung bis 199, in 8 Bezirken (917, 928. 1995, 1969, 1135, 1249, 1252, 1287) ein Steuerbetrag von 18 bis 44,29 M. In die zweite Abteilung läßt der Bezirk 1195 nur Wähler mit Steuerlasten von 3712,49 bis 59 221,29 M. zu. Hingegen giebt es 426 Bezirke, in denen bereits eine Veranlagung unter 399 M. dem Veranlagten das Gewicht eines Wählers zweiter Klasse giebt. Darunter befinden sich 316 Bezirke, in denen eine Vcr- anlagung unter 199 M. genügt. In 196 Bezirken sind bis zu 59 M. Jahressteuer Veranlagte Wähler zweiter Klasse: in 49 Bezirken genügt ein Steuersoll von 18, in 6 ein solches von 12 M. jährlich (das sind die Bezirke 849. 928. 1995, 1135, 1241, 1287). In 13 Bezirken müssen arme Leute mit Jahressteuern über 1099 M. in der dritten Klasse wählen. Der vierte Landtags-Wahlkreis umfaßt 285 Bezirke. Ein Bezirk verwehrt allen zu weniger als 26 684,89 M. Jahres- steuer Veranlagten den Einttitt in die erste Wählerklasse. 39 Bezirke öffnen die erste Abteilung Steuerpflichttgen init einem Steuersoll unter 399 M., darunter 12 Bezirke mit einer Jahressteuer uitter 199, zwei Bezirke gewähren mit unter 59 M. jährlich Veranlagten Einlaß: der 596. Bezirk mit 18 M., der 655. mit 48 M. Steuergrenze. Die zweite Abteilung zeigt ein weiteres Entgegenkommen. Ist auch in einem Bezirk(im 629.) als unt erste Steuergrenze 1619 M. 80 Pf. festgesetzt, so lassen doch'228 Bezirke solche Veranlagte in der zweiten Klasse wählen, die weniger als 390 M. Steuern zahlen. Hierunter befinden sich 156 Bezirke mtt Steuerarenzen unter 199, 84 mit solchen bis höchstens 59 M. Zu diesen 84 gehören 16 Bezirke (524, 527, 573, 583, 592, 605, 624, 629, 642, 654, 670, 698, 700, 703, 707, 710), in denen das Steuersoll 24 M., drei Bezirke(579, 623, 640), in denen es 21 M., 18 Bezirke(505, 536, 537, 543, 580, 590, 597, 604, 612, 614, 617, 622, 655, 708, 706, 704, 702, 751), in denen der Steuersatz 18 M. beträgt. Im 506. Bezirk genügt ein Steuersoll von 12 M. In neun Bezirken des vierten Landtags- Wahlkreises können Urwähler, deren Steuersoll mit mehr als 1990 M. belastet ist, nur in der dritten Wählerklasse wählen. Aus den vorstehenden Zahlen läßt sich ein sicherer Schluß auf den Erfolg der Wahlen unmöglich ziehen. Nur das eine steht fest: je stärker die Socialdemokratie sich in allen Klassen beteiligt, desto größer ist, insbesondere wenn die bürgerlichen Parteien ebenso wahllau wie bei den früheren Wahlen sind, die Möglichkeit eines Sieges ans eigner Kraft. Darum Urwähler, am 12. November alle Mann an Deck! Partei-f�admekten. Franz Hofmanns Begräbnis gestaltete sich Sonntagmittag zu einer großartigen Kundgebung des Proletariats. Vormittags ft->1 1 Uhr fand im Saale des Schützen- Hauses zu Chemnitz eine Gedächtnisfeier für den Verstorbenen statt. Trotzdem nur die Kranzdeputatiouen und auswärtigen Genossen zu- gelassen ivaren. herrschte Ucberfüllung. Aus einer großen Anzahl sächsischer Städte waren Freunde und Kampsgenofsen Hofmanns herbeigeeilt. Die Bühne war in einen grünen Hain verwandelt ivorden, der das schwarz drapierte große Bild des Toten umgab. Dahinter standen die Fahnen einer Anzahl Arbeitervereine. Mächtige Palmenarrangemcnts flankierten die Bühne. Die Wände des Saales waren dicht mit großen Kränzen bedeckt. Weit über hundert Palmenarrangemcnts und Kränze ivaren gespendet worden, vom Parteivorstande, der socialdemokratischen Reichstagsftaktio», von fast allen sächsischen Wahlkreisen, außerdem von einer ganzen Anzahl Städte, der„Volksstimme", von allen Bezirksvereinen des Chemnitzer Wahlkreises und den meisten Gewerk- schasten. Mit Gesang wurde die Feier eröffnet. Genosse Riemann sprach namens der Chemnitzer Genossen und feierte den lauteren Charakter Franz Hofmanns und seine Verdienste um die Partei- bewegung. Worte warmen Dankes für sein Streben für das Wohl des Volkes sandte der Sprecher des 22. sächsischen Reichstags-Wahl- kreises dem langjährigen Abgeordneten namens seiner Wähler nach. Nicht nur die Achtung, sondern auch die warme Zuneigung und Liebe seiner Wähler habe sich Franz Hofmaun in reichem Maße zu er- ringen gewußt. Mit Dankbarkeit werde man seiner im 22. Kreise stets als eines echten Sohnes des Volkes gedenken. Es folgte die Ansprache eines Tabakarbeiters. Abermaliger Gesang bildete den Schluß dieser einfachen weihevollen Feier. Leichenziige dürfen in Chemnitz überhaupt nicht stattfinden. Auch Franz Hosmanns Leiche ist bald nach dem Tode in der Leichenhalle des großen �städtischen Friedhofes aufgebahrt worden. Die Polizei hatte aber gestattet, daß der Marsch zum Friedhofe im losen Znge angetreten werde. Bis an das Thor deS Begräbnisplatzcs durften auch die roten Schleifen an den Kränzen gelassen werden, auf dem Kirchhofe mußten sie entfernt werden. Tausende von Menschen hatten sich vor dem Schützenhause versammelt. Ein unendlich scheinender Zug setzte sich in Bewegung. Aus Querstraßen stießen immer neue Züge Hunderter von Parteigenossen zum Hauptzuge. Die Polizeibeamten hielten sich in respektvoller Entfer- nung: wo sie dem Zuge nahe kamen, geschah es, um in höflicher Weise den Ordnern ihr Amt zu erleichtern. Alle Fenster in den Straßen, durch die sich der Zug von wohl 10 999 Männern be- wegte, waren dicht mit Menschen besetzt. Auf dem Friedhofe wogte schon ein schier unübersehbares Meer von Männern und Frauen aus dem Proletariat, als der Zug anlangte. Der bescheidene Franz Hoflnann genoß in Chemnitz eben ganz außerordentliche Popularität. Es dürften 29 909 Menschen anwesend gewesen sein. Einfach, ivürdig und ergreifend gestaltete sich die Feier am Grabe. Mit Musik und Gesang wurde dieselbe eröffnet. Genosse R i e m a n n- Chemnitz feierte den Toten als treuen Freund, liebe vollen Familienvater und tüchtigen Parteigenossen. Als Ausgewiesener unter dem Socialistengesetz sei Franz H o f m a n n von Leipzig nach Chemnitz gekommen. Die neue Heimat habe ihm nun auch die dauernde Ruhestätte geboten. Dem Fernstehenden erscheine es un- faßbar, daß der Hüne H o f m a nn so schnell vom Tode hinweg- gerafft wurde. Die Freunde wußten seit langen, daß ein tückisches Leiden den mächtigen Körper zerstörte. Nachdem der Redner Hofmanns Eifer für die Partei gerühmt hatte, schloß er namens der trauernden Genossen mit dem Gelöbnis, im Sinne des Toten weiter zu arbeiten. Während von einem entfernt vom Grabe stehenden Chor von Sängern in ergreifender Weise die Töne des Liedes„Da unten ist Friede" zum Grabe herübertönten, widmete Reichstags-Abgeordneter Stolle dem toten Freunde und Kampfgenossen einen tief empfundenen Nachruf. Er schilderte, wie Hofmann, das Kind aus deni Proletariat, nach harter, entbehrungsreicher Jugend zur Social demokratie kam und kein andres Streben mehr gekannt habe, als der Sache des Volkes zu dienen. Wie selten ein Mensch, war er vom Rechtsgefühl durchdrungen und von dem Verlangen getrieben, das Wohl des Volkes zu fördern. Wie keinem Fürsten werde dem allezeit einfachen und bescheidenen Mann«un von Tausenden und Abertausenden lvärmste Anerkennung, den Hinterbliebenen Teil- nähme gezollt. Hofmann nachzueifern werde sich das Volk bemühen. Namens der Frattion fasse er, der Redner, seinen Nachruf in die Worte zusammen: Er war ein echter Mann des Volkes I Ruhe und Frieden seiner Asche! Die Sänger sangen das Lied:„Ein Sohn des Volkes". Die Niederlegung der Kränze folgte und dann defilierten Tausende ergriffener Männer und Frauen an der Gruft vorbei. Das Volk weiß seine Toten würdig zu ehren. An alle Preßkommissionen der Parteiblätter erläßt die Preß- kommission des„Volksblattes" für Halle in diesem Blatte einen Ausruf, dafür zu sorgen, daß der persönliche Streit aus den Partei- blättern verschwindet._ Schiedsgericht des Frantfurt-Lcbuser-Wahlkreises über Dr. Heinrich Braun. Das vom Genossen Heinrich Braun beantragte Schiedsgericht der Organisation des Frankfurt-Lebuser Kreises hat seinen Schieds- spruch gefällt und ausgesprochen,„daß sie dem Genossen Braun auch fernerhin ihr volles Vertrauen ge- währt". Der Verlauf des schiedsgerichtlichen Verfahrens war folgender: Die Vertrauensleute des Wahlkreises wählten eine Untersuchungs- kommission von 7 Mitgliedern mit deni Auftrag, in gründlicher und eingebender Untersuchung alle gegen den Genossen Braun auf dem Parteitag und seitdem in der Presse und in Versammlungen er- hobenen Beschuldigungen zu prüfen und der als Schiedsgericht fungierenden Kreiskonferenz das Ergebnis der Untersuchung mitzuteilen. Die Untersuchunaskommission hat in der Zeit vom 12. Ottober bis zum 3. November sechs jedesmal mehrstündige Sitzungen abgehalten, eine dauerte von 1 Uhr mittags bis 9 Uhr abends, zwei von der Kom- Mission dazu delegierte Mitglieder haben Herrn Harden besucht und sich von ihm sämtliche Briefe des Genossen Braun vorlegen und über seine Beschuldigungen gegen Braun Auskunft geben lassen, die Kom- Mission hat weiterhin auch auf brieflichem Wege Feststellungen vor- aenoinmen und ist in allen Punkten ihres Ergebnisses zu einem ein- stimmig gefaßten Beschluß gekommen, den sie der am 8. November in Platkow zusammengettetenen Kreiskonferenz vorlegte. Die Kreis- konferenz, die in der Weise gewählt worden war, daß auf je 590 im Kreise abgegebene socialdemokrattsche Stimmen ein Delegierter entfiel, gelangte nach gründlicher Verhandlung, in der sämtliche „Die Kreiskonferenz als Schiedsgericht ist auf Grund der Ermittelungen der Untersuchungskommisfion zu folgendem Urteil ge- kommen: Was das Verhältnis des Genossen Braun zu Maximilian Harden betrifft, so ist die Kreiskonferenz nicht der Meinung, daß daraus gegen Genossen Braun der Vorwurf der Verletzung parteigenössischer Pflichten erhoben werden könne. Der intime Verkehr Brauns mit Harden mag ja bei der eigenartige:: Stellung des letzteren im poli- tischen Leben bedauerlich sein, zumal dieses Verhältnis auch zum Austausch von Meinungen über Parteigenossen geführt hat. Dieser Meinungsaustausch war jedoch nur allgemeiner Natur und betraf öffentlich bekannte Thatsachen. ES lag kein Grund vor, daraus An- klagen gegen Braun herzuleiten. Dies um so weniger, als feststeht, daß eine ganze Anzahl andrer, hervorragender Parteigenossen, lvie Schocnlank, Mehring, Heine usw., die gleichen Beziehungen zu Harden unterhalten haben wie Braun, und letzterer über seinen Standpunkt zur Mitarbeit an bürgerlichen Blättern, speciell der„Zukunft", keinen Zweifel gelassen hat. Die Kreiskonferenz kann auch nicht zu- geben, daß Braun sich nur in Lobeserhebungen über Harden ergangen hat. Sie hat sich auf Grund der mit Harden genommenen Rücksprache und Einsicht in die zwischen beiden gewechselten Briefe davon über- zeugt, daß Braun auch wiederholt scharfe Kritik an der publizistischen Thätigkeit Hördens geübt hat. Die Behauptung Hardens, er habe seinen Verkehr mit Braun ivegen des privaten Lebens Brauns aufgegeben, hält die Kreis- konferenz nicht für wahr, sie ist vielmehr zu der Annahme gelangt, daß der beiderseitige Bruch auf den Arttkel von Braun im„Vorwärts" vom 29. März d. I. zurückzuführen ist. In diesem hat Braun zun: Ausdruck gebracht, daß es bürgerliche Blätter geben möge, Ivelche mit der Zulassung von Socialdemokraten zur Mitarbeit in erster Linie ihr Geschäftsinteresse verfolgten. Durch diese Stelle fühlte sich Harden, wie aus den mit Braun und Frau Braun gewechselten Briefen hervorgeht, persönlich beleidigt. Wenn Harden dies den Kommisfionsmitgliedern zwar zugab, jedoch einwendete, Brauns privates Leben sei ein weiterer Grund zur Ausgabe des Verkehrs mit diesem gewesen, so hat sich dieser Einwand als ganz hinfällig erwiesen. Die nach dieser Richtung von Harden aufgestellte Behauptung über ein Schuldverhältnis Brauns zu Dr. Leo Arons hat sich nach der bei diesem Genossen eingeholten Information als jeder thatsächlichen Unterlage entbehrend, als elender Klatsch herausgestellt. Den weiteren Vorwurf, Braun habe die moralische Verpflichtung gehabt, Harden auf dem Parteitag wegen der gegen ihn persönlich gerichteten Angriffe zu verteidigen, konnte die Kommission ebenfalls nicht als stichhaltig anerkennen, weil Braun, nach dem bereits oben über den Abbruch der gegenseitigen Beziehungen Gesagten, nicht mehr in der Lage war, für Harden einzutteten. Die Kreiskonferenz hat auch auf Grund ihrer eingehenden Untersuchung die Ueberzeugung gewonnen, daß Braun in keiner Beziehung in einen: abhängigen Verhältnis zu Harden stand, welches ihn zu irgendlvelcher Rücksichtnahme auf diesen be- stimmen konnte. Den Fall Mehring anlangend, so kann die Kreiskonferenz an- gesichts der daraus hervorgegangenen, für die Partei durchaus nicht nützlichen Folgen die Art des Vorgehens von Braun auf dem Parteitag nicht ohne weiteres billigen. Die Kreiskonferenz ist der Meinung, daß Braun, wenn er nun einmal glaubte, gegen Mehring vorgehen zu müssen, die gegenwärtige Thätigkeit zur Basis seiner Angriffe machen mußte, statt daß er ihn durch Vorftihrung seiner Vergangenheit bloßstellte, und zwar umsomehr, als Braun es seiner Zeit selbst gewesen ist, welcher Mehring in die Partei eingeführt hat. Der Versicherung Brauns, er habe sich im Interesse der Partei für verpflichtet gefühlt, die Sache zur Sprache zu bringen, Iveil seine Beschwerden über das parteischädigende Treiben Mehrings an zuständiger Stelle unberücksichtigt geblieben seien, muß jedoch Glauben geschenkt werden. Die Kreiskonferenz steht keinen Augenblick an, zu erklären, daß die publizistische Thätigkeit Mehrings zweifellos in weiten Kreisen Anlaß zur Unzufriedeicheit gegeben hat. Den Beweis, daß ein systematisches Vorgehen gegen Mehring, ein Komplott geplant war, hält die Kreiskonferenz nicht für erbracht. Die ganze wenig vorbereitete Art des Angriffs von Braun spricht schon dagegen. Die Kreiskonferenz hat auch keinen Anlaß gehabt, an der Wahrheit der Versicherung Brauns zu zweifeln, daß er bis zum Beginn des Partei- tages Iveder selbst bestimmte Pläne wegen eines Vorgehens gegen Mehring gefaßt, noch sich hierüber mit andren interessierten Genosfei: ins Einvernehmen gesetzt habe, daß er vielmehr durch den unmittel- bar vor Beginn des Parteitages in der„Leipziger Volkszeitung" ver- öffentlichten und auf dem Parteitage zur Verteilung gebrachten Artikel herausgefordert, sich zu einer Abwehr gegen Mehring entschlossen habe. Da auf baden Seiten gesündigt worden ist, kann die Kreiskonferenz dem Genossen Braun aus seinem Vorgehen gegen Mehring den Vorwurf der bewußten Schädigung der Parteiinteressen nicht machen. Trotz des nicht ganz einwandfreien Vorgehens von Braun muß die Kreiskonferenz ihr lebhaftes Bebauen: darüber aussprechen, daß man diese Verfehlung, welche durch das Auftreten Mehrings vor und nach dein Parteitage mehr wie aufgewogen wird, zu maßlosen ge- hässiaen Angriffen aiif Braui: benlltzt hat. Was speciell die dem Genossen Braun auS der Gründung der Zeitschrift„Neue Gesellschaft" gemachten Vorwürfe bettifft, so kann die Kreiskonferenz nach eingehender Prüfung der Sachlage auch in diesem Punkt den Genossen Braun einer unehrenhaften oder parteischädigenden Handlung nicht beschuldigen. Die Kreiskonferenz muß auch hier ihre Entrüstung dariiber ausdrücken, daß einzelne Personen die Herausgabe der„Neuen Gesellschaft" als Mittel zu höchst leichtfertigen und verleumderischen Angriffen auf Braun be- nutzt haben. Die Kreiskonferenz erkennt an, daß Genosse Braun ihr gegen- über in jeder Beziehung ein ivahrhaftes und unzweideutiges Verhalten bewiesen hat, und erklärt, daß nicht der genngste Grund vor- liegt, ihm die Zugehörigkeit zur Partei abzusprechen oder des Ver- trauens seiner socialdemokratischen Wähler für unwürdig zu erachten. Die Kreiskonferenz spricht aus, daß sie dem Genossen Braun auch fernerhin ihr volles Vertrauen gewährt." Bei der Nominierung der Kandidaten für die bevorstehende Landtagswahl wurden die Genossen Braun und Faber von der Kreiskonferenz einstimmig aufgestellt. Die italienische Parteileitung verhandelte dieser Tage, wie der Wiener„Arbeiterzeitung" berichtet wird, über die Einberufung des Parteitages. Costa, Saldi, Ferri und andre treten für die Ein- berufung auf den nächsten März ein, um dem Zustand einer Un- einigkeit und der tiefgehenden Unzufriedenheit in Parteikreisen ein Ziel zu setzen. Varazzoni, der Parteisekretär(nicht Mitglied des Vor- standes), erklärte, die Schuld der heutigen Lähmung des Parteilebens fei nicht die der Direktion, sondern der Partei selbst. Dagegen meinte Bissolati, es bestünden Zwistigkeiten nur bei den leitenden Persönlich- leiten, nicht in der Masse: ein Kongreß würde den Zwist nur ver- schärfen, nicht mildern. Turati brachte darauf eine längere Tages- ordnung ein,„in der die tiefe Zerrissenheit der Partei anerkannt wird, die Parteileitung sich für unfähig erklärt, Wandel zu schaffen und einem künftigen Kongreß die Lösung der schwebenden Fragen über- trägt, zu welchem Kongreß alle Gruppen zugelassen werden, die das Programm der Partei annehmen." Die Parteileitung trat diesen all- gemeinen Betrachtungen in der Majorität bei; über den Zeitpunkt des Parteitages kam es zur Abstimmung. Für die Einberufung in: März stimmten: Costa, Ferri, Soldi. Parpagnoli und Longobardi: dagegen die übrigen. Es entstand so Stimmengleichheit, weshalb man beschloß, den stattitenmätzigen Zeitpunkt— September 1904— einzuhalten. polizeiliches. Gerichtliches uto. Polizei und Recht in Oberschlesien. Der Genosse S ch o l t y s s e k in Königshütte stand eines Abends im Mai d. Js. vor dem Silesia-Wcrk in Paruschowitz und ver- teilte Wahlflugblätter an die zur Nachtschicht kommenden Arbeiter. Der vom Portier benachrichtigte Amtsvorsteher und Hüttendirektor Schweisfurth verbot unfern: Genossen die Verteilung, angeblich weil bald Tagesarbeitsschluß sei und dann ein Menschenauflauf zu be- fürchten wäre. Da Scholtyssek diese unverständliche Furcht vor der vermeintlichen Menschenansammlung nicht teilte, weigerte er sich, gestützt auf das Gesetz, welches die öffentliche Verteilung von Flug- blättern zur Zeit der Wahlen gestattet, mit der Verteilung aufzuhören. Er. wurde daher mit der Verhaftung bedroht, ließ sich aber auch ernsten Scene. dadurch von der Erfüllung seiner Aufgabe nicht abhalten. Er wurde| Zeugin, daß die Hedwig Andruszewska mit ihrer Mutter nicht gerade Frau Kuret aus Stratau bestätigt die Aussage der Vorzeugm. dann aufgefordert, mit zur Amtskanzlei zu kommen und als er sich sehr gut gestanden, sondern sich häufig mit ihr gezankt habe. Ihre Schwester Cäcilie habe im Januar 1897 einen Knaben geboren, dessen weigerte, packte der Herr Amtsvorsteher unsren Genossen am Rechtsanwalt Chodziesner richtet an den Distriktskommissar dessen Vater derselbe Offizier gewesen, von dem sie schon einmal ein Arm und führte ihn, der nun jeden Widerstand aufgab und der Gewalt Leitloff die Frage, ob er nicht gerade diese Zeugin, die deutsch Kind hatte. Eines Tages, als sie ihre Schwester besucht, habe sie wich, in die Kanzlei. Als der Herr Amtsvorsteher dann die Kanzlei spricht, im Gegensatz zu andren Zeugen als glaubwürdig bezeichnet diese in Thränen vorgefunden und ihr gesagt, sie solle doch nicht zunächst wieder verließ, um, wie er erklärte, die entstandene verkehrs- habe. Es kommt hierbei zu einer kleinen weinen, das könnte doch dem kleinen Leo, den sie zu stillen habe, hindernde Menschenansammlung zu beseitigen, nahm Genosse Scholschädlich werden. Da habe ihr die Schwester unter dem Zeichen der tysset seine Flugblätter wieder an sich und verließ die Kanzlei, ohne von den noch anwesenden andren Beamten daran gehindert zu werden. als ihm der Verteidiger die Frage vorlegt, ob nicht, wenn er sich Der Zeuge erklärt zunächst, daß er sich dessen nicht entsinne, und bei sich habe. Sie erzählte, daß sie das Kind für 100 Gulden Der Zeuge erklärt zunächst, daß er sich dessen nicht entsinne, und Traurigkeit eingestanden, daß sie den kleinen Leo gar nicht mehr Er reichte dann aber Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den an eine Herrn Amtsvorsteher ein wegen Mißbrauchs der Amtsgewalt, Frei- früher so geäußert, dies natürlich der Wahrheit entsprochen habe, fremde Gräfin verkauft habe. heitsberaubung und Beleidigung; diese Anzeige wurde aber vom wird er sehr erregt und erklärt dem Verteidiger, daß er sich solche Wo das Kind geblieben sei, habe die Schwester selber nicht geStaatsanwalt wie auch vom dann angerufenen Oberstaatsanwalt Fragen verbitte. Der Verteidiger erklärt, daß er sich diese Art und zurückgewiesen. Auch der Justizminister wies die dann erhobene Be- Weise des Zeugen, auf seine Fragen zu antworten, verbitten müsse. wußt. Nach etwa vierzehn Tagen hätte die Schwester Sehnsucht schwerde Scholtyssets zurück. Dagegen erhob nun der Staatsanwalt Gr übe nur sein gesetzliches Fragerecht aus und werde sich darin nach dem Knaben gehabt, weshalb fie beide zu einer Hebamme in Justizrat Wronker bittet der Johannisstraße und außerdem zu einem Rechtsanwalt gegangen Klage gegen Scholtyssek und zivar wegen verleumderischer Beleidigung durch den Zeugen nicht stören lassen. des Herrn Amtsvorstehers. Dieser hat nach staatsanwaltlicher An- den Vorsitzenden um Schutz gegen dieses Auftreten des Zeugen feien, ohne aber eine Spur des Kindes zu finden. Auf Befragen schauung durchaus seine Pflicht gethan, Scholtyssek aber in wissentlich gegenüber der Verteidigung. Der Vorsigende bittet die Verteidiger, erklärt die Zeugin, daß das verschwundene Kind damals etwa einen unwahrer Weise schwer beleidigende Vorwürfe gegen den pflichttreuen auch ihrerseits die Fragen an den Zeugen nicht in so scharfem Tone Monat alt gewesen sei, als es von einer Gräfin„ genommen" wurde. Beamten erhoben. zu richten. Die Weggabe des Kindes sei am 22. oder 24. Januar 1897 erfolgt. Im weiteren erklärt Zeuge Leitloff auf Befragen, daß er Nach Anhaltspunkten für diese Tage befragt, weiß sie lediglich, daß Frau Demska aus sich allerdings über die Glaubwürdigkeit einer Reihe von Zeugen zu es längere Zeit nach Weihnachten war. den Aften geäußert habe; er habe dabei die Ansicht vertreten, daß Krakau, die ebenfalls ihren Geburtsnamen nicht weiß, ist hinzudie Glaubwürdigkeit mancher Leute von Wroblewo wegen ihres Ab- gekommen, als der Knabe eben abgeholt wurde. Sie weiß jedoch hängigkeitsverhältnisses zweifelhaft erscheine. nichts Wesentliches zu bekunden. Eine Haussuchung wurde am Sonnabend in den Räumen unfres Magdeburger Parteiblattes vorgenommen. Es wurde nach dem Manuskript eines Artikels gesucht, überschrieben„ Revisionismus und Antirevisionismus“. Durch diesen Artikel soll eine Aufreizung zu Gewaltthätigkeiten verübt worden sein. Gefunden wurde natürlich nichts. Zu vier Wochen Gefängnis wurde Genosse Schöpflin in seiner Eigenschaft als Redakteur der„ Volkszeitung für das Muldenthal" vom Landgericht Leipzig verurteilt. Er soll den Einquartierungsausschuß der Stadt Began beleidigt haben. In einer Notiz seines Blattes war gesagt worden, daß nach dem Einquartierungsregulativ der Stadt Pegau nur Leute mit über 900 Mart Einkommen Einquartierung erhalten sollten. Es sei aber auch Proletariern Einquartierung gegeben worden, die das erwähnte Einkommen nicht haben. Der städtische Einquartierungsausschuß habe sich aber dadurch zu helfen gewußt, indem er bei den Proletariern die Nebenverdienste der Frau und Kinder mit hinzu gerechnet habe; es sei Leuten Einquartierung gegeben worden, deren Räumlichkeiten kaum für die eignen Familienmitglieder hinreichten. Festgestellt wurde in der Verhandlung, daß verschiedene Arbeiter mit 650 und 750 M. Einkommen, mit unzulänglicher Wohnung und zahlreicher Familie Einquartierung bekommen haben. In der Begründung des Urteils wurde gesagt, daß die Notiz Beleidigungen für den Ausschuß enthalte, indem sie ihm vorwerfe, durch ungesetzliche und künstliche Mittel die ärmere Bevölkerung bei der Belegung der Einquartierung benachteiligt und bedrückt zu haben. Der Vorwurf sei geeignet, die Mitglieder des Ausschusses in der öffentlichen Meinung herabzusetzen. Der Kampf ums Majorat. Elfter Tag. Es sind noch immer über 100 Zeugen zu vernehmen. Der Zuschauerraum ist bei Eröffnung der Sitzung bis auf den letzten Plaz gefüllt. Das Publikum wird vom Gerichtsboten darauf hingewiesen, daß der Gebrauch von Operngläsern während der BerhandYung unter allen Umständen verboten ist. Unter den aufgerufenen Zeugen befinden sich die beiden Komtessen Isabella und Marie Swilecka, ferner der kleine Graf Josef Wesiersti- Kwilecki und der angebliche Bruder desselben, Sohn der Weichenstellerin Cäcilie Meher. Bezüglich der letzteren teilt der Vorsitzende LandgerichtsDirektor Leuschner auf Befragen der Verteidigung mit, daß er beabsichtige, sie an einem der nächsten Tage zu vernehmen. In der Zeugenvernehmung wird fortgefahren. Gutspächter Schmidt bestätigt die kürzlich durch einen Beweisantrag aufgestellte Behauptung, daß der angeklagte Graf bei einer Gelegenheit gesagt habe: er sei der letzte Graf Wefiersti- wiledi, der Majoratsherr auf Wroblewo sei. Es sei dies zu einer Zeit gewesen, als der kleine Graf bereits in der Familie war. Die Frau des Zeugen habe gefunden, daß der Graf dies Wort mit einer gewissen Wehmut gesprochen habe. Der Angeklagte bestreitet nochmals, daß, wenn er eine solche oder ähnliche Bemerkung gemacht haben sollte, diese eine irgendwie verfängliche Bedeutung gehabt habe. Nach den Bestimmungen des Fideikommiß- Vertrages sei er der lezte, der als Majoratsherr von Wroblewo sich Graf Wesierski- Kwilecki nenne. Sein Nachfolger auch sein Sohn dürfe sich nur Kwilecki nennen. Zeugin Frau Schmidt, die Ehefrau des vernommenen Zeugen, tritt der Darstellung ihres Ehemannes bei. Sie weiß nicht mehr recht, welchen Eindruck diese Bemerkung des Grafen auf sie gemacht habe. Sie entsinne sich, daß sie nach der Bemerkung ihren Mann angeblickt und die Aeußerung ihr einigermaßen zu denken gegeben habe. Auf Ersuchen des Rechtsanwalts Chodziesner macht der angeklagte Graf folgende Angaben: Sein Vatersname fei v. Westerksi. Als sein gnädiger Großvater, der Graf Josef Kwilecki, feinen Güterkompler in ein Fideikommig umgewandelt und ihn, als Sohn seiner Tochter, die an Albin v. Wesierski verheiratet war, als ersten Anwärter bezeichnet hatte, sei bestimmt worden, daß er sich ,, v. Westersti Graf Kwilecki" zu nennen habe, während die späteren Majoratsherren den Namen„ Graf Kwiledi" führen sollten. Administrator Studzinski erzählt einen Vorgang, bei welchem die Gräfin in der Rendantur gewesen sei, um von dem Kassenrendanten Geld zu erhalten. Letzterer habe gesagt, daß er kein Geld geben könne, und als die Gräfin dann auf den Wald und das Abholzen hingewiesen, habe sie die Antwort erhalten, daß auch dies nicht mehr gehe, da die Agnaten schon Einspruch erhoben hätten. Schließlich habe die Gräfin gesagt: Na, dann muß ich Aus den Akten wird festgestellt, daß der Distriktskommissar die Zeugin Kaczek als glaubwürdig bezeichnet hat. Die nächste Zeugin, Fräulein of aus Krakau, ist die Schwester Helene Moll, die das Kind vermittelt hat. Die Zeugin ist bei Justizrat Bronter stellt folgenden Beweisantrag: Er be- Uebergabe des Kindes mit zugegen gewesen und hat auch gesehen, antrage, eine Frau Masseurin Oberhen aus Wolffenbüttel, die an daß dafür eine größere Geldsumme gezahlt worden ist. Nähere Gerichtsstelle sei und augenblicklich Potsdamerstraße 89 im Garten- Einzelheiten weiß sie nicht mehr, nur soviel, daß die beiden fremden haus wohne, als Zeugin zu vernehmen. Diese Frau habe die Frauen schwarz gekleidet gewesen sind. Es folgt nun die Zeugin Gräfin zum erstenmal am 27. Februar 1897 nach der Geburt des Anna Jarnack; sie ist die Schwester der Amme, die das Kind Knaben zu massieren begonnen und zwar zu dem Zweck, die infolge unterwegs gestillt hat. Nach ihrer Aussage hat die Amme bei ihrer der Geburt eingetretenen Schwellungen zu beseitigen. Rückkehr erklärt, daß sie in Berlin gewesen wäre und für ihre Reise Ersten Staatsantyalts Steinbrecht noch nicht heute. Die Zeugin soll vernommen werden, aber auf Ersuchen des 50 Gulden bekommen habe. Dr. Störmer zur Bei Wiederaufnahme der Verhandlung äußert sich Gerichtsarzt Frage der Aehnlichkeit: Es wird eine Reihe von Zeugen aus Krakau über dasselbe Beweisthema vernommen, die aber keine wesentlichen Angaben machen tönnen. Danach wird die Verhandlung auf morgen bertagt. " Er sei der Ansicht, daß die Frage, ob eine Aehnlichkeit des fleinen Grafen Josef Kwilecki mit der Gräfin oder mit dem Sohne der Cäcilie Meyer vorliegt, auf eine sicherere Basis gestellt werden müsse, als dies von einem Herrn geschehen kann, der nur vom ästhetischen Standpunkte aus urteilt. Vielleicht könne doch die medizinische Wissenschaft zu Hilfe kommen, da es ja außer Stammes-* Roggen, gut eigentümlichkeiten auch gewisse Familienähnlichkeiten im ganzen Körperbau, in der Nase, in den Zähnen gebe, die sich durch die medizinische Wissenschaft feststellen lasse, ferner könne fest- † Gerste, gut gestellt werden, ob ein Muttermal vorhanden sei gleichen. Er würde deshalb vorschlagen, eine aus zwei Hafer, gut und der= Marktpreise von Berlin am 7. November 1903 nach Ermittelungen des kgl. Polizeipräsidiums. * Weizen, gut D.- Ctr. 15,90| 15,88 Kartoffeln, neue D.- Ctr. 15,86 15,84 Rindfleisch, Seule 1 kg 15,82 15,80 do. Bauch 13,05 13,02 Schweinefleisch 12,99 12,96 Kalbfleisch 12,93 12,90 14,50 13,40 13,30 12,20 12,10 11,00 15,60 14,70 " " Hammelfleisch Butter Eier Starpfen 6,00 5,00 mittel gering 1,80 1,20 " " 17 1,50 1,10 " 1,60 1,10 " mittel " 2,00 1,20 " gering " 1,80 1,10 2,60 2,00 " mittel 60 Stüd 5,00 3,00 " gering 1 kg 2,00 1,20 " Aale " " 2,60 1,40 mittel " D 14,60 13,70 Bander 2,60 1,20 gering " 13,60 12,80 Hechte " 2,00 1,00 " 4,32 3,66 Barsche 1,80 0,80 " 7,00 4,80 Schleic 3,00 1,40 40,00 25,00 Bleie 1,40 0,80 " " 50,00 25,00 Krebse " Gerichtsärzten, vielleicht auch dem Professor Dührßen, der die Cäcilie Meyer entbunden hat, und einem Porträtmaler bestehende Kommission mit der Prüfung der Aehnlichkeitsfrage zu beauftragen. Richtstroh Der Erste Staatsanwalt Steinbrecht formuliert diese An- Heu Erbsen regung zu einem entsprechenden Antrage. Der Gerichtshof beschließt, die Gerichtsärzte Dr. Störmer und Professor Dr. Straß- Linsen mann sowie den Porträtmaler Professor Bogel mit der Prüfung der Aehnlichkeitsfrage zu betrauen. Der Verteidigung und der Vertretung der Staatsanwaltschaft soll Gelegenheit gegeben werden, den betreffenden Untersuchungen beizuwohnen. Speisebohnen * ab Bahn. 60,00 20,00 † frei Wagen und ab Bahn. per Schod 15,00 3,00 Witterungsübersicht vom 9. November 1903, morgens 8 Uhr. Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Die alte Zeugin Kaczek wird nochmals vorgerufen und der Vorsitzende ersucht sie, sich noch einmal in aller Ruhe zu überlegen, ob sie jetzt noch sagen wolle, daß die alte Andruszewska bestimmt am 27. Januar in Wroblewo gewesen sei. Sie habe dort verschiedenartige Aussagen darüber gemacht und schließlich ausgesagt: ,, Sie erinnere sich nicht". Die Zeugin erklärt, daß sie bestimmt wisse, Swinemde. 767 S daß die Andruszewska weder am 27. Januar, noch einige Tage vorher Hamburg 766 SW verreist war. Präs. Ich muß Ihnen vorhalten, daß andre Berlin 768 Zeugen das Gegenteil bekundet haben. Justizrat Bronter: Frantj.a.M. 770 SO Dann bitte ich, der Zeugin aber doch auch mitzuteilen, daß wieder andre Zeugen ganz so ausgesagt haben, wie sie selber.- Präs.: Gewiß; diese Zeugen hat der Gerichtshof aber bekanntlich nicht vereidet und damit bekundet, daß er sie der Begünstigung für verdächtig hält. Der alsdann vernommene Schneidermeister Perzinski hat einen jezt verstorbenen Mann gekannt, der früher auf der Orangerie in Wroblewo beschäftigt gewesen sei. Dieser habe ihm angedeutet, daß es mit dem angeblich gesegneten Zustande der Gräfin nicht richtig sei, sie habe ihren Körperumfang nur künstlich verändert. Das Kind stamme von der Komtesse, die einmal mit einem Administrator verlobt gewesen sei. Der als Zeuge vernommene Gerichtssekretär Thomaschefski aus Wronte soll darüber aussagen, ob polnisch sprechende Leute, die in Diensten von Gutsbesigern 2c. stehen, von diesen leicht nach ihrem Willen beeinflußt werden können und vor Gericht leicht solche Aussagen machen, wie es die Herrschaft wünsche. Der Zeuge kann beftimmte Aussagen nach dieser Richtung hin nicht machen, er weiß aber, daß in jener Gegend viele Meineide geleistet werden und in Civilprozessen die Zeugen oft gruppentveise für und gegen auftreten, so daß die Richter oft nicht wissen, wem Glauben zu schenken sei. Nach der Kenntnis des Zeugen haben die Vermögensverhältnisse nach der Geburt des jungen Grafen so gebessert, daß vom Jahre 1899 ab die sonst üblichen Civilprozesse gegen das gräfliche Ehepaar sich vermindert haben. Rechtsanwalt v. Rych low sti behauptet, daß auch noch neuerdings Pfändungen 2c. be= antragt gewesen seien. München Wien Better 1 Dunst 4 bedeckt Temp. n. C. 50. 4° R. Stationen Barometerſtand mm Windrichtung Windstärke 5 Haparanda 754 Still 6 Petersburg 761 2 Better Temp. n. E. 15° E.= 4° R. 134 6 Cort 6 Aberdeen -3 Paris 76523 768 S wollig 1 Nebel 3mollig 7 1 bedeckt 3 bedeckt 2Nebel Nebel 771 Still 771 Still Dunit 4 Wetter: Prognose für Dienstag, den 10. November 1903. Berliner Wetterbureau. lebhaften südwestlichen Winden. Etwas wärmer, vorwiegend trübe mit leichten Regenfällen und ziemlich okos- Läufer Haltbarst. Treppenbelag, div. Breiten, grösste Auswahl! Muster sofort franco! Teilzahlung Auf aller bequemfte Weise ( wöchentlich nur 1 M.) alle Arten Uhren, auch Goldwaren usw. Juhre& König, Warschauerstr. 72 1. Teppich- Emil Lefèvre Charlottenburg Haus S. * Oranienstr. 158, Berlin Bei 40-50 Stücken VorzugsMtr.preise. F. Kunstmann Wallstr. 1. Uhrmacher und Goldarbeiter. Gr. Lager, billige Preise.-Reparat. schnell, billigst. Bruch- Pollmann Vollständige empfiehlt sein Lager in Bruchbandagen, Leibbinden, Geradehaltern, Spritzen, Suspensors, fowie sämtliche Artikel zur Krankenpflege. Eigne Werkstatt. Lieferants. Orts- u.Hilfs- Krankenkassen Berlin C., 28342 30. Linien- Straße 30. NB. Alle Bruchbänder mit elastiNunmehr folgt eine Gruppe von Zeugen, deren Aussagen auf die Bezug haben. Vorgänge in Krakau Magistratsbeamter Gracza aus Krakau ist der Sohn der vermir ein Kissen storbenen Hebamme Graczinska, die angeblich die Andruszewska vor den Leib binden!" Es sei auch möglich, daß sie hinzugesezt zu der Hebamme gebracht haben soll, welche den Knaben der jetzt hatte: dann bleibt mir nichts andres übrig". Auf weiteres Be- berehelichten Cäcilie Meyer für die Gräfin abgegeben haben soll. fragen erklärt der Zeuge, er habe diese Aeußerung nur als einen Er schildert die Vorgänge, wie der Agent Hechelski nach Krakau geScherz aufgefaßt. Die Frau Gräfin sei als eine zu Späßen und kommen, ihn aufgesucht und seine Nachforschungen angestellt hat, Scherzen aufgelegte Dame bekannt gewesen, die sich oft in so derber in derselben Weise, wie es dieser schon gethan. Er selbst schen Belotten, angenehm und weich Weise vor den Leuten ausdrückte, daß er ihr mehrfach gesagt habe: wisse aus eigner Wissenschaft nichts und habe dem Hechelsti ſein am Störper. " Frau Gräfin dürfen so vor den Leuten nicht reden, das gefährdet Bedauern darüber ausgesprochen, daß er nicht einige Wochen früher die Disciplin." gekommen sei, da er sämtliche Briefe 2c., die auf die Angelegenheit Rechtsanwalt Chodziesner wünscht von dem Zeugen zu er- Bezug hatten, vernichtet habe. Er habe dann dem Hechelski Anfahren, ob es nach seinen Erfahrungen möglich sei, daß eine Wirt- haltspunkte gegeben, wie er bei seinen Nachforschungen weiter zum schafterin auf einem Gute, wie es die alte Andruszewska gewesen, Biele kommen könne, und dieser habe dann seine Recherchen( in der mehrere Tage hinter einander verreist sein kann, ohne daß ihre Ab- schon vom ihm geschilderten Weise) fortgesetzt. Hechelsti habe ihm wesenheit von den Leuten bemerkt wird. Der Zeuge glaubt dies gegenüber in der Beziehung nicht ganz Wort gehalten, als er ihm nicht, es sei denn, daß sie eine exceptionelle Stellung auf dem Gute gesagt hatte, er werde keine Ungelegenheiten von seinen Mitteilungen eingenommen hätte. Dies giebt einem Geschwornen Veranlassung, haben, und nun sei er doch als Zeuge hierher geladen worden. Scheruchs Festsäle nähere Aufklärung über die Stellung, die die alte Andruszewska Auf Befragen der Verteidigung erklärt der Zeuge, daß seine Rüdersdorferstraße Nr. 45. eingenommen hat, zu erbitten. Renoviert!!! zu Säle von 50 bis 2000 Personen fassend 29332 Volksversammlungen, Werkstättenversammlungen, Sonnabende Sonntage noch zu vergeben. Jahrgänge diverser Zeitschriften verleiht billigst Journal- Lesezirkel 27602* Germann, pro Woche. SW., Solmsstraße 44. Abonnements von 20 Pfennig an Prospekt gratis. Stempel: Fabrik bon[ 28322* BEUPIN HECHT BERLI Robert Hecht, Berlin S.. Oranienstr. 142, liefert schnell und billig alle Arten Stempel in bester Ausführung. Kautschuk Typen" Perfett" zum Zusammenfeßen einzelner Wörter fowie ganzer Sähe von 1,50 M. an. billig, günst. Zahlung, nur b. Bauer Catholy, Buchhorsterstraße, 5 Min. ab Schule. 52 Std. bis jetzt verk. Näh. Rechtsanwalt Chodziesner Mutter öfter folche Sachen mit Hebammen und Ammen gehabt behauptet und behält sich Beweise dafür vor, daß die alte Andrus habe. zewska nur in der Wirtschaft zu thun hatte und nicht etwa im Zeugin Frau Anna Kozasczyc weiß von der Schwester der speciellen Dienste der Gräfin stand. Ueber diesen Punkt wird jetzt verehelichten Cäcilie Meher, daß lettere einem Kinde, das Leo Hedwig Andruszewska bernommen. Sie behauptet, daß ihre Barcza getauft wurde, das Leben gegeben habe. Die Schwester, Mutter sowohl auf dem Hofe, als auch in der Wirtschaft, als auch rau Surek in Strakau, habe ihr weiter erzählt, daß ihre Gemester Bergnügungen, dochzeiten. Erkner- Baustellen für die Gräfin thätig war. Ihre Mutter sei mehrfach verreist ge- ihr zugestanden habe, den Knaben an eine Gräfin verkauft zu haben. wesen, namentlich auch wiederholt nach Posen gefahren; sie sei auf Der Knabe sei von keinem Offizier gewesen; die Schwester habe bedem Gute sehr beschäftigt gewesen und ihre Abwesenheit bei einer hauptet, sie hätte 100 Gulden dafür erhalten. Die Zeugin besinnt sich Reise hätte niemand entgangen sein können. auf Befragen des Justizrats Wronter mit aller Bestimmtheit darauf, Hierauf wird eine 76 Jahre alte Frau Wilhelmine Kaczet daß dies im Jahre 1897 gewesen sei. Der Verteidiger will wissen, jezt Unterstützung vom Drtsarmen- Verbande erhält. Sie behauptet, Vorganges so genau entsinne. Die Zeugin giebt als Anhaltspunkt daß die alte Andruszewska am 27. Januar 1897 nicht verreist, an, daß sie damals noch ein Kaffeehaus besessen habe. Sie habe selbst fondern anwesend war, als die Depesche von der Geburt des jungen mit angehört, wie der Ehemann der Frau Kurek, Schwager der Grafen in Wroblewo eintraf. Auch dieser Zeugin wird vorgehalten, Cäcilie Barcza, dieser und seiner Frau Vorwürfe gemacht und gedaß sie doch unmöglich eine so bestimmte Behauptung aufstellen geschimpft habe: Ich werde Euch schon zeigen; Du hast ein Kind fönne; sie erklärt aber, daß sie in der Küche immer von der alten gehabt und hast es verkauft, ich kenne Eure Geschichten und werde Andruszewska ihr Mittagbrot zugeteilt erhalten habe. Sie erinnere Euch noch ordentlich reinbringen!" Die Zeugin fann sich auf ihren sich nicht, daß lettere verreist gewesen sei. Weiter erklärt diesel Vatersnamen nicht besinnen. Tuch als Zeugin vernommen, die etwa 24 Jahre auf Wroblewo ist und woher denn nun diese Zeugin sich dieses sieben Jahre zurüdliegenden Store Schulz, Rirdorf, Lenaustr. 12/13. Paletotstoffe Cheviots, Reste spottbillig uchlager Molkenmarkt 12-13, Carl Engel,„ Ecke zur Rippe". Wichtig für Gastwirte. Rezepte zur Selbstbereitung von Effenzen. Prenzlauer Allee 196, part. Musikwerke mit Glodenbegleitung u. auswechselbaren Notenscheiben, sowie Zithern, schönste Familienunterhaltung, geringe Teilzahlung. J.Kurzberg, Neue Königstr.47, direkt am Alexanderplat. Für den Inhalt der Inferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 10. November. Anfang 7, Uhr: Opernhaus. Cavalleria rusticana. Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Zur Feier von Schillers Geburtstag. Schauspiel in 5 Ausz. v. Fr. Schiller. Neu einstudiert: Wilhelm Tell. Mittwoch abend 8 Uhr: Wilhelm Tell. Schiller- Theater N. Kabale und Liebe. Das Trinken Orts- Krankenkasse des ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). ist für unser ganzes körperliches und geistiges Wohlbefinden Zimmerergewerbes Dienstagabend 8 Uhr: fast ebenso wichtig als das Essen, und am wichtigsten ist es, Mittwoch, den 18. November, vorBur Feier von Schillers Geburtstag: was man trinkt. Kaffee und Thee üben auf die Dauer mehr mittags 10 Uhr, findet im Gewerk schaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 7, eine bürgerliches Trauerspiel in 5 Akten mus aus, indem sie je nachdem Hize, Nervenerregung oder der Arbeitgeber, welche Beiträge zur oder weniger unerwünschte Wirkungen auf unsren OrganisVersammlung Unterleibsbeschwerden zur Folge haben. Das einzige Getränk, Stasse aus eignen Mitteln leisten, statt. welches, bei mildem Wohlgeschmack, für jedermann ohne Tagesordnung: versammlung pro 1904. Wahl von 22 Vertretern zur GeneralEin pon Friedrich Schiller. Mittwoch abend 8 Uhr: Hedda Gabler. Die Verlobung bei der Laterne. Donnerstagabend 8 Uhr: Donnerstagabend 8 Uhr: Unterschied des Alters und des förperlichen Zustandes gleich Phantasien im Bremer Ratskeller. Schauspielhaus. Wilhelm Tell. Neues Operntheater. Geschlossen. Deutiches. Rose Bernd. Berliner. Die Jungfrau von Orleans. Leffing. Zapfenstreich. Westen. Die Afrikanerin. her: D Neues. Salome. Borher: Der Kammersänger. Residenz. Das große Geheimnis. Central. Bruder Straubinger. Thalia. Der Hochtourist. Anfang 8 Uhr: 4 Schiller O.( Wallner Theater.) Wilhelm Tell. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt.) Kabale und Liebe. Belle Alliance. In Vertretung. Carl Weiß. Die kleine Braune. Luisen. Käthchen von Heilbronn. Kleines. Nachtasyl. Trianon. Biscotte. Metropol. Durchlaucht Radieschen! Casino. Berliner Nachtasyl. Hotel Klingebusch. Deutsch: Amerikanisches. Ueber'n großen Teich. Apollo. Frühlingsluft. Frühlingsluft. täten. Speciali Winter- Garten. Specialitäten. Bajsage- Theater. Specialitäten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Palaft. Das Liebesparadies. Specialitäten. Urania. Taubenstraße 48/49. Um 8 Uhr im Theater: An den Seen Ober- Italiens. Invalidenstraße 57/62. Sternwarte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 Uhr. Central- Theater. Täglich 7, Uhr: Bruder Straubinger. Operette in 3 Aften von Edm. Eysler. Mittwoch und Sonnabend, nachmittag 4 Uhr, halbe Preise: Der gestiefelte Kater. Luisen- Theater. Abends 8 Uhr. Wilhelm Tell. Hedda Gabler. Cirkus Schumann. Heute, Dienstag, den 10 November, abends 7%, Uhr: Herrn Jul. Seeths phänomenale Löwendressur: 25 männliche Kaiserlöwen. Fr. Margot von Stutterheim, Schulreiterin, Direktor A. Schumanns neue u. moderne| Dreſsuren. Dress. Eis: und Demonstration Kragenbären der Darivinschen mim. Affe. Die universal. Clowns mäßig unschädlich bleibt und der Gesundheit aller dient, ist Kathreiners Malzkaffee! Teppiche direkt ab Fabrik- Lager 4 In demselben Lokal und zu derselben Zeit, doch getrennt, findet eine Versammlung wahlberechtigten Kaffenmitglieder( Arbeitnehmer) statt." Tagesordnung: Wahl von 44 Bertretern zur Ge der Das Quittungsbuch legitimiert und ist beim Eintritt in das Wahllokal den Stontrolleuren vorzuzeigen. am besten und billigsten Berlin- Schöneberg.neralversammlung pro 1904. Musterlager: Hauptstraße 1. Haupt- u. Engros- Lager: Hauptstraße 5/6. Einzelne Musterteppiche werden 33% unter Listepreis zum Verkauf gebracht. Verkauf derselben findet jedoch nur in der Engros- Abteilung werktäglich 32492 des Herrn List. Theorie. Adolf u. Coco. nahm. 2-7 Uhr statt, bis Weihnachten auch Sonntags während der erlaubten Freitag, den 13. November, abends 7% Uhr: Unter persönlicher Anwesenheit Sr. tais. und fgl. Hoheit des Kronprinzen: Wohlthätigkeits- Vorstellung. Der Reinertrag z. Besten d. Ueberschwemmten i. Schlesien. Preise der Plätze wie gewöhnlich. Urania. Passage- Theater Taubenstrasse 48/49. Um 8 Uhr im Theater: An den Seen Ober- Italiens, Um 8 Uhr im Hörsaal: Dr. B. Donath: Funkentelegraphie. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS PANOPTICUM Friedrichstr. 165. Indianer- Riese Mianko Karoo Die zusammengewachsenen Lebend. Schwestern! Lebend. Buren- Riese Andries Venter, ehemal. Leibsoldat des Präsidenten Paul Krüger von Transvaal. Anfang Sonntags 3 Uhr, Wochentags 5 Uhr. Anfang der Abendvorstellung 8 Uhr. Die erste Ercentric- Tänzerin der Welt Pertina Die Berliner Preffe stellt sie einstimmig an die Spize aller bisher in Berlin gesehenen Tänzerinnen. 14 glänzende Nummern. Palast- Theater Feen- Palast. Burgstr. 22. Der neueste Schlager: Das Liebesparadies Berkaufsstunden geöffnet. Єchte atzenhofer Biere atzenhofer Hell atzenhofer Marine atzenhofer Dunkel 30 Fl. 3 M. 1/8 T. M. 3.00 1/8 T. M. 3.25 1/8 T. M. 3.50 atzenhofer Crystall 28 Fl. 3 M. 18 Hl. M. 3.00 Gefällige Bestellungen an Patzenhofer Brauerei NO. Landsberger Allee 24/27 Telephon VII, 2200 u. 5535. NW. Strom- Strasse 11/16 Telephon II, 127 und 676. Schutzmarke Piand pro Flasche 10 Pf. Billigste Bezugsquelle! Neueste Ware. Sehr haltbar. Alles frachtfrei. Steine Faß oder Dosenberechnung per Nachnahme. emite Salettheringe, Jak, 450 Stüd, 7% M., Faß 4%. Gross- Fischerei W. Schwandt, Swinemünde. Export und 9 5 " " 12" " 8 1/ " 13" 4 19 1 " 12 53 " Beste Tafel- Heringe, Faß, 350-400 Zu empfehlen: feinfein/ Jaß, 400 Beste Vollheringe( Milch u. Rogen), Faß 11 Ausstattungs- Burleske in 3 Aften von Dose Fettheringe, 70 Stüd, 2,40 m., 5 Dofen 10 M., 10 Dosen 19 M. Der B. Gerice. Das Käthehen von Heilbronn. Residenz- Theater grandiose Mittwoch: Die Logenbrüder. Donnerstag: Der Aktienbudiker. Freitag zum erstenmal: Der Richter von Zalamea. Sonnabend: Krieg im Frieden. Sonntagnachmittag: Das Käthchen bon Heilbronn. Abend: Der Attienbudiker. Montag: Der Aktienbudiker. Kleines Theater. Unter den Linden 44. Nachtasyl. Anfang 8 Uhr. Morgen: Elektra. Deutsch- Amerikanisches Theater 67/68 Köpnickerstr. 67/68. Jeden Abend Anfang 8 Uhr: Gastspiel Adolf Philipp. Ueber'n großen Teich Heitere Bilder mit Gesang aus dem Leben der Deutsch- Amerikaner in 5 Abt. von Adolf Philipp. Direktion S. Lautenburg. Anfang 7, Uhr. Das grosse Geheimnis. Tafel- Heringe. 2314 11 10 20 " " " " " Bollheringe( Milch, Rog.) 23/ 5 12 10 " " " " P Alles neu! " Delikateßheringe 2 " " Nollmöpfe 23 112" 12 10 " 10 " " " 1 Bismarck- Heringe 23/ 12 10 " " " " Bratheringe 11 " " Kiste Vollbücklinge % Goldbücklinge 23/4 2 " " 5 12 " Stiften 12 10 Stiften 23 10. 10 21 " 23 " Alles neu! Künstlerteil. Morgen u. folgende Tage: Dieselbe Vorstellung. Sonntag 7 Uhr. Entree 50 Pf. Lustspiel in 3 Akten v. Pierre Wolff. Anfang 8 Uhr. Deutsch von May Schönau. Morgen und folgende Tage: Diefelbe Vorstellung. Sonntagnachm. 3 115r: Wiaterschlaf. Uhr: 8 Liter- Dosen Bratheringe, große Ware, 3%, M., 5 Dosen 16 M. Neu! Gemischte Räucherware ½, Kiste 31, M., 5 Stiften 15 M. Neu! Nach 30tägiger Probe Retournahme! Stadt- Theater Moabit Weltfreund Stadt- Theater Moabit Alt- Moabit 47/49. Dienstag, den 10. November 1903: Apollo- Theater. Bernhard Rose Theater- Ensemble. Zum 35. Male: Frühlingsluft. Blütenhochzeit. Im 3. Akt: Ballett von Louis Gundlach. Ferner: Glänzende Specialitäten. 3 Eitners. Gebr. Willé. 4 Madcaps. The Bucefals.** Die Maschinenbauer von Berlin. Bosse mit Gesang und Tanz in 3 Abteilungen u. 6 Bildern v. A. Weirauch. Anfang 8 Uhr. Donnerstag: Der Glöckner von Notre Dame. Kosmograph. Feldschlösschen Anfang 8 Uhr. Müllerstraße 142. Dienstag, den 10. November 1903: Metropol- Theater. Bernhard Rose- Theater- Ensemble Neues Theater. Durchlaucht Radieschen! Wohlthäter der Menschheit Schiffbauerdamm 4a- 5. Salome. Burleske Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 4 Bildern von Julius Freund. Musik von Victor Holländer. Vorher: Der Kammersänger. In Scene gesetzt vom Direktor Anfang 7%, Uhr. Casino- Theater. Lothringerstr. 37. Anf. 8, Sonnt. 71/ 28 ur: Berl. Nachtasyl. 8 Uhr: Verch- Wolff. Gastspiel Kapit. Martens. Richard Schultz. Im 4. Bilde: Grosses Ballett Wie damals im Monat Mai. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. 9% hr: Hovel Klingebusch. W. Noacks Theater. Sonntagnachm. 4 Uhr: Elternlos. Direktion: Robert Dill. Trianon- Theater. Brunnenstrasse 16. Beorgenstraße, zwischen Friedrichund Universitätsstraße. Biscotte. Anfang 8 Uhr. Belle- Alliance- Theater. In Vertretung. Ein Soldatenschwank in 3 Atten von Heinz Gordon. Anfang 8 Uhr. Morgen und folgende Tage: In Vertretung. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Doktor Wespe. Lustspiel in 3 Atten von Rod. Benedir. Carl Weiss- Theater. Große Frankfurter Straße 132. Die kleine Braune. Operette in 3 Atten von B. Lvovsky. Sergeant Schnutte: Dir. Carl Weiss. Anfang 8 Uhr. Morgen: Die kleine Braune. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Das Wundermännlein im Walde. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der HüttenbesitzerLezte Wochentags- Vorstellung von D Schauspiel in 3 Aufz. von F. Philippi. Anfang 8 Ubr. Reichshallen Stettiner Sänger. Anfang: Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Wilhelm Tell. Sanssouci. Wilhelm Tell: Heinrich Felici a. G. Stottbuser Thor- Stat. der Hochbahn. Arnold von Melchthal: Dir. Rob. Dill. Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pf. Fröbels Allerlei- Theater fr. Puhlmanns Vaudeville- Theater, Schönhauser Allee 148. Inhaber: Wilhelm Fröbel. Jeden Mittwoch 8 Uhr: Grosser Elite- Abend. Norddeutsche Sänger und Ball. Entree 30 Pf. Sperrsit 50 Pf. Jeden Freitag: Gastspiel Berliner Volks Theater. Jeden Sonntag 5 Uhr: Grosse Extra- Vorstellung der Sonntag, Montag und Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Nach jeder Soiree: Tanzkränzchen. Jeden Dienstag: Theater- Abend. Dienstag, den 10. November cr: Die Lieder des Musikanten. Volksstück mit Gesang in 5 Aften. DAMEN Tausende ehrende Anerkennungen. Einfachste, bequemite und praktischeste Geldbörse der Welt. Kein langes Suchen mehr. Kein Herausfallen d. Geldes. Nur einen Druck und man hat sofort das gewünschte 5 Geldstück zur Hand. Aus Messing, fein vernickelt. Ein Stück gegen 50 POCHE BI SOLINGEN Einsendung von 70 Bf.( Auch Briefmarken) frei ins Haus. 2 Stück 1,20 Mart. 3 Stück 1,70 Mart. Urteil eines Kunden: Weltfreund erregt überall, wo ich selben zeige großes Staunen. Neuest. Hauptkatalog über Sol. Stahlw., Waffen, Lederw., Pfeifen, Schirme, Stöcke, Fernrohre, Feldstecher, Haus- und Küchengegenstände, Uhren, Ketten, Ringe, Broschen, Musikwaren vers. an jederm. ums. u. frco. Kirberg& Comp. in Foche bei Solingen. C Alleinige Fabrikanten der berühmten Solinger Stahlwaren Marke Schneidig". Wiederverkäufer gegen Provision gesucht. Der Dänische Anker- Kautabak ist in letzter Zeit so oft minderwertig nachgeahmt worden, dass ich den Käufern desR selben dringend anraten muss, genau auf den in jedem Stück Schleifen und Rollen befindlichen Firmenzettel mit dem Anker zu achten und Tabak ohne Zettel entschieden zurückzuweisen, da solcher nachgeahmt ist. 2837L* Generalvertrieb jetzt Grüner Weg 112, Carl Röcker. o Hauptniederlage: Nordhäuser Kautabake, Schnupftabake COX Rauchtabake. Grosser Fang Ausgesuchte Ware 30 Pf. mehr. veranlasste mich, die Preise noch zu ermässigen. Ernst Napp Nachf., Grossfischerei- Exp.. Swinemünde No. 56. Beste Bezugsquelle. Neuer grosser Fang! Vollfette Dauerware. Fracht u. Verpackung trei. Gold. Medaille Baden. Ia Ia Pass 400 Salzfetthering. volet bis weissfleischig orig. grösste Orig. NM 10%, M., Fass 6 M., auch zum Einlegen ff., Dose 60 Salzheringe M 3M. 100 Goldbücklinge 3 M. neue 10 Dos. Ia Oelsardinen 5 Mk. 100 Rollmops 3 M. in Senfsauce 3 M. 90 Delikatesshering 3, Dis 60 St. See- Aalgelee 4 M. 1 Dose( bis Dr. Schünemann Specialarzt für Haut, Harn- und die viel Geld sparen wollen, können ihre Frauenleiden, Seydelstr. 9. 212-3, 6-8, Sonnt. 9-11 Norddeutschen Sänger. Paletots, Jacketts, Kostüme Nach der Vorstellung: Um 10 Uhr: Grosser Ball. und Röcke im Eugrosgeschäft Prinzen2 5/ 1/+ 1 Bratheringe 3 M. Freitag, den 20. November, abends 8 Uhr, findet im genannten Lokale, Saal 10, die Ordentliche Generalversammlung ftatt. Tagesordnung: 31136 1. Wahl von drei Vorstandsmit gliedern( Arbeitgeber). 2. Wahl von drei Vorstandsmitgliedern( Arbeit nehmer). 3. Wahl des Prüfungs- Ausschusses. 4. Beschlußfassung über die Berhaltungsregeln erkrankter Mitglieder und Mahngebühren. 5. Verschiedenes. Die am 18. November 1902 gewählten Vertreter werden hierzu eingeladen. Aug. Brunzel, Vorsitzender. Ew. Petermann, Schriftführer. IX. Berliner Saison. Cirkus Busch. Dienstag, 10. November cr., abends 7, Uhr: Nur noch kurzes Auftreten der Miss Claire Heliot, Löwenbraut. Paul Mündners Paul Mündners Schleifenfahrt u. Berliner Winterfreuden Todessprung. humorist. Manege- Schaustück. SchulRitter v. Renroff, reiter. Mademoiselle de Holstein, reiterin SchulDie urkomischen Fratellini. WINTER! 765 Neues Programm: Saharet australische Tänzerin. Emil Sondermann Humorist vom Central- Theater Berlin. Lucie Krall Bravoursängerin. Ida Fuller in ihrer elektr. Sensat. ,, Feuer und Wind". Gymnastiker. Klavierhumorist. Urbani u. Sohn Lamborg The great Goldin Illusionist. Les Agoust's Humorist. Jongleure. Hadj Abdullah Arab. Gymnastiker. Egger Rieser Tyrol. Gesangstruppe. 0. K. Sato Komischer Jongleur. ,, Pariser Luft" Ballet. Der Biograph. Königstadt- Kasino. Holzmarktstr. 72, Ecke Alexanderstr. Täglich: Das glänz. November Programm mit Franz Sobanski. Des toloffalen Erfolges wegen noch einige Tage: Wo ist die Brille? Nach der Vorstellung: Mittw., Sonnab., Sonnt.: Tanz. BLUTARMEN..KRANKEN FEURIG SÜSSER KRAFTROTWEIN ärztlich empfohlen p. Flasche 1.50 und 2 Mark Santa Lucia steht unter ständiger Kontrolle des Gerichtschemikers Dr. C. Bischoff. Gänsefedern 60 Pf. pr. Pfund( gröbere zum Reißen). Schlachtfedern, wie sie v. d. Gans fallen, mit allen Daunen m. 1.50, füllfertiger Gänserupf m. 2.00, beffere Gänsehalbdaunen M. 2,50, 3.00. beste fchneeweiße M. 3.50, ruffische Daunen m. 3.50, weiße böhm. Daunen m. 5.00, geriffene Federn m. 1.50, 2.00, 2.50. Prima geriffene nt. 3.00, 3.50. Versand gegen Nachnahme. Gustav Lustig, Berlin S.. Prinzenftrage 46a. Erste Bettfedernfabrik m. electr. Betriebe. Diele Anerkennungsschreib. Holzsohlen 1/ Pfund Brot 50 Pf. aus Erle oder Pappel, Backware 16-19, 20-23, 24-27, 28-31 cm 8 10 13. Dr. Simmel, Str. 41, rangeltrafe 9, Krantitraße 19, mier Nagnağme ( 35/16 Specialarzt für bon A. Schwarz, Wassmannstr. 1, Haut- und Harnleiden. Ede Landsbergerstr., 1. Etage, beziehen. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12. 2-4. D 6 Stück für 10 Pf. 16 Bf. per Paar Albrechts Bäckereien:* liefern in bester Ausführung per Bahn Falckensteinſtr. 28, Laufigerstr. 2. Gebr. Meier, in Mecklenburg, unter 36/ 11* Strelitz- Alt Markthalle Büdlerstr., Stand 222/23 Markthalle Andreasstr., Stand 16/18.| Dampfsägewerk und Holzsohlenfabrik. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Größere Inserate bitten wir vorher anzumelden und bis 4 Uhr nachmittags einzusenden. Die Expedition. Warenhaus A.Wertheim Leipzigerstr. 182/135( Versand- Abtellung) Rosenthalerstr. 27/29. Oranienstr. 52/55 Extra- Preise Dienstag, Mittwoch, Donnerstag Ein grosser Posten regulär Golf- Capes 5-75, 9.50 Golf- Capes mit Kragen und Stoffblenden Mk. soweit der Vorrat reicht! Lange Golf- Paletots 10.50 Mädchen- Paletots Schwarze Paletots Kragen- und Ulankafaçons 13.75 NL. regulär Mk. 20 bis 26 Mk. 21 regulär Mk. 28 bis 38 Mk. Kinderkleider bedruckt. Velour- Barchent, Passe mit Soutache Reinwollener Tuchstoff, Passe und Rock mit Soutache 15.75 passend für das Alter von 3-7 8-13 Jahren Mk. 8.75, 10.50 Mk. Grösse 50 56 62 68 1.35, 1.60, 1.90 2.90, 3.20, 3.60, 4 Kostüm- u. Morgenröcke Jupons Kostümrock aus englisch. gemustert. Phantasiestoff, 7 teilig, garniert. Cheviotrock 5.40 M. 7.90 11. Mk. Mk. 7 teilig, mit reicher Bandgarnitur, gefüttert. Lastingrock 7 teilig, mit Blendengarnitur, gefüttert. Lastingrock 23 M Mk. 7 teilig, Blenden mit Sammet- Applikation, Alpaccafutter. Morgenrock 7.25 Mk. aus bedrucktem Velour- Barchent, Kragen mit Paspel. Morgenrock 10.85 Mk. aus Tuch, mit Sammet und Kordel, gefüttert. Matinée 3.10 Mk. aus bedrucktem Velour- Barchent, Kragen mit Besatz. Halbwoll. Tuchrock Volant mit schwarz- weisser Tresse garniert. Zanellarock Volant mit Plissé und Besatz, gefüttert. Reinwoll. Tuchrock Volant mit Tresse garniert. Reinwoll. Tuchrock rundes Volant mit reicher Garnitur. Mk. 2.50 5.75 4.45 8.50 Jedes Wort: Pfennig. 5 Kleine Anzeigen. Nur das erste Wort fett. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Schankgeschäft verkäuflich, Ausfunft Boltastraße 36, Cigarrengeschäft. Refterhandlung. Estimoreste zu Damenjadetts, Capesstoffe, Refte zu Kindermänteln, Reste zu Knabenanzügen, Kostümstoffe, Seide, Sammetrefte, Strimmer, Astrachan, alle Arten weiße Stoffe zu Kindermänteln. Zuschnitt gratis. Rosenberg, Kottbuser: -1950* Ringschiffchen, Bobbin, Schnellnäher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00. Röpniderstraße 60/61, Brenzlauerstraße 59/60 und Große Frankfurterstraße 43. + 98* Verschiedenes. Anzeigen für die nächste Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 2 Uhr, für die Vororte bis 1 Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstr. 69. bis 4 Uhr angenommen. Lehrmädchen für Parfumerie 1909 verlangt Danziger, Alexandrinenstraße 22. 31086 31116 Vereinszimmer. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Rechtsbureau Lüßomstraße 1. Unterricht in Deutsch, UmgangsStraffachen.Rechtsbureau, Chaussee- formen, französische Stonversation 2c. straße 75. 30235*( Dame). Näheres bei Antric, SteinUnfallfachen. Rechtsbureau Hoppe, megstraße 60 parterre. 30226* Chauffeestraße 75. Pfandleihe, Brinzenstraße 63, Ede Patentanwalt Dammann, Moriß- Annenstraße, täglich 8-8, Sonntags 30506* 8-10 und 12-2 geöffnet. play 57. Teilzahlung. Anfertigung ele= ganter Herrengarderobe. Marcus, 31286 Marfiliusstraße 23. Rechtsbureau, Gerichtsklagen, Ehesachen, Eingabengesuche, Rat erteilung. Betsch, Brunnenstraße 97. Krankenkaffenbäder jeder Art, Augustabad, Köpniderstraße 60.[* Wer Stoff hat, fertige eleganten Anzug oder Paletot nach Maß inkl. Buthaten von 15 Markan. B. Lewtowig, Meranderstraße 14a. [ 19138* Vermietungen. Mietsgesuche. +81 Jm Arbeitsmarkt durch befonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile. * Bum möglichst baldigen Antritt wird Schlosser gesucht, der die Einrichtung und Leitung einer Fabrikabteilung zur Anfertigung eiserner 30586* Operationsmöbel ( Schränke, Tische usw.) selbständig übernehmen kann. Bewerber, die bereits derartige Stellen bekleidet haben, beborzugt. Innenputzer ( 3 Kolonnen) verlangt sofort P. Vogler, Friedenau, Hähnelstr. 17, I. 31066 Hochfeine Herrenanzüge und Baletots aus besten Maßstoffen 25-40 Materialgeschäft mit Rolle damm 98. 1950S Mart. Verkauf Sonnabend und wegen andrer Unternehmen billig Damenjacketts, einfache und ele- Sonntag. Bersandhaus Germania, zit verkaufen Rigdorf, Walther1981* 30666* gante, auf Futter 6,50, 7,50, 8,50; Unter den Linden 21. straße 14. lange Capes in Belour 4,50, 5,50, 6,50. Gardinenhaus Große Frankfurter Enorme Auswahl. Spottpreise. Der Straße 50, Steller, Schmitt. Taschensofa spottbillig, Annen31266 ftraße 9, parterre. +37 billige Rosenberg, Kottbuserdamm 98, Bett, prachtvolles, 18,00. Michel, Hochvornehme Herrenanzüge, früher Nummer 93. 1950* Dresdenerstraße 38. 31196 Winterpaletots, feinsten Maßstoffen Knabenpaletots, Knabenanzüge, herrührend, 18,00-38,00, Beinkleider Kanarienroller 4,00, Vorschläger, Knabenjoppen, Mädchenkleider, 8-11 Mart. Deutsches Versandhaus, Mädchenjacken; Stamm Seifert, Neanderstraße 7. Auswahl, enorme Jägerstraße 63, 1 Treppe. 19388* spottbillig. Rosenberg, Kottbuser Sprungfeder- Matraßen, 10 Mart, Gelegenheitskauf. Winterpaletots damm 98. 1950 Langner, Sieberstraße 11/12. 31215* und Anzüge für Herren, Stück 8 Mart, Kostümröcke, Blusen in Seide und Sofa, auch Plüschgarnitur, billig auch geeignet für Wiederverkäufer, Wolle, spottbillig. Der billige Rosen- bei Schmah, Bergstraße 2. 31166* felten günstiges Angebot. Auguſt berg, Stoffbuserdamm 98. Wo ist die Refterhandlung Grüner Sofort Schankwirtschaft zu ver- Weg 81 parterre und Hausflur hin- Kleines möbliertes Bimmer, Allein- bisheriger Thätigkeit u. a. m. unter Angebote mit genauen Angaben Achilles, Große Frankfurterstraße 16.* Friseur- Einrichtungen, solide und laufen, Nähe Markthalle, gegenüber gezogen? Wegen Ausmietung Kleine mieter, zum 1. Dezember, the F. 1 an die Erpedition dieser Zeitung. Winterpaletots, Remontoiruhren, preiswürdig, liefere ich bei aller- Fabriten. Außerdem Sportbureau, Andreasstraße 5, Andreasplak. Auguft Stralau, Treptow, sucht junger Mann. Uhrketten, spottbillig Leibhaus, geringster Anzahlung etwa 1 des Vereinszimmer und Wohnung. Adressen Scholz. + 145* Offerten, Preis an Dreßler, PostNeanderstraße 6. 33/14 Betrages. Emil Moser, Rigdorf, G. 1 an Expedition des„ Vorwärts". Kunststopferei von Frau Kotosty, amt 21. Teppiche, Gardinen, Läufer, Friedelstraße 3, Specialgeschäft für Steppdecken Gelegenheitskauf! Steinmegstraße 48, Duergebäude hochPortieren, Betten, Steppdecken, Regu- Friseur- Einrichtungen. Passende Läden( Seidencloth) statt 8 Mart durch- parterre. latoren, spottbillig Leihhaus, Neander- find vorhanden. 1939* weg 3,75 verkauft Julius Neumann, straße 6. 33/ 14* Aufpolsterung. Sofas, Matragen Teppiche mit Farbenfehlern Fabril- Bellealliancestraße 105. 1990* 4,00. Scheidt, Petersburgerstraße 18. Teppiche!( fehlerhafte) in allen niederlage Große Frankfurterstraße 9, Damenjacketts, elegante Modelle, Größen für die Hälfte des Wertes parterre. + 37* teils auf Seide, 8 Mart, verkauft Pfandleihe, Müller, Bossener im Teppichlager Brünn, Hackescher Neumann, Bellealliances ftraße 35. 37/ 2* Musikwerke, selbstspielende, Teil- Julius Tüchtiger Maschinengrundierer Markt 4, Bahnhof Börse. 93/ 2* 1991* zahlungen. Invalidenstraße 148( Ein- ftraße 105. Pfandleihe, gegründet 1869, Steppdecken wegen fleiner Ma- gang Bergstraße), Stalizerstraße 40.* Nähmaschinen. Bahle bis zehn Fliederstraße 7 beleiht Sachen jeder verlangt A. Viehstädt, Friedrichstr. 16. für amerikanische Maschine sofort für schinenflecke bedeutend unter Preis, dauernde Beschäftigung bei gutem 1000 neue Nähmaschinen gebe auf Mart, wer Teilzahlung Nähmaschine Dirigenten, tüchtigen, sucht Ar- Lohn für Fabrik im Rheinlande ge= Schlaf- und Reisedecken enorm billig. Abzahlung, ohne Anzahlung. Lang kauft oder nachweist, alle Systeme, Fahrradgesuch, auch defekt, Raz- beitergesangverein für Freitag( Piano). sucht. Es wird nur auf eine erste Teppichhaus Königstraße 28. 32/8" schiffchen, hocharmig, tomplett, mit Woche 1,00. Poftfarte genügt. Borchert, laff, Schönhauſer Allee 163a. 93/ 19* Gefällige Offerten bitte bis Mittwoch selbständige Kraft reflektiert.[ 32812* Die Arbeitshofen halten auch gar allen Apparaten. Elegante Aus- 8orndorferstraße 50. 59/ 8* Bücher kauft, beleiht Antiquariat an Abendroth, Restaurateur, Bad- Offerten mit Angabe der bisherigen nichts. Da habe ich wieder so einen stattung, drei Jahre reelle Garantie. Gelegenheitstäufe: Paletots, An- Kochstraße 56, I. Amt VI, 3397.* straße 42, richten zu wollen. 31096 Thätigkeit und Lohnansprüchen unter Schund, trage fie acht Tage und muß Für die Güte meiner Nähmaschinen züge, Hosen, Betten, Koffer, Opern- Achtung, Vereine! Zu den Feier- Puter, einwendige, bei hohem H. 1. an die Expedition erbeten. fie schon fliden laffen. Was tost sie sprechen Tausende meiner Kunden. gläser, Steffel, Revolver, Teschings, tagen sind noch fleine Säle mit Berdienst werden verlangt Elbedenn? 3,75 hab' ich gegeben, 6 Mart E. Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe Goldsachen, Uhren, Stetten, Ringe, Bühne frei. Wernaus hat er verlangt. Gehen Sie zu der Landsbergerstraße. Alte Maschinen Regulatoren, Reißzeuge, Harmonika, Schwedterstraße 23. Schlesinger, Turmstraße 85, laffen Sie nehme in Bahlung." 18958* Geigen, Bithern spottbillig. Luce, fich Schlesingers 4 Marthoje" zeigen, Nähmaschinen sämtlicher Systeme, Dranienstraße 131. 31056* Vereinszimmer Lier, Alte Jakobdie hält. Dort wird nichts vorge- ohne Anzahlung, Woche 1,00, ge straße 119. Diesjährige Reisemuster, Winterschlagen und nichts abgelassen, aber brauchte 12,00. Frankfurter Allee 10, paletots, Herrenanzüge, Prachtmodelle, Vereinszimmer, 40 Personen, Ware giebt's, die was hält. 1932* am Ringbahnhof. SO. Biener- pottbillig Schönhauser Allee 72b, Bianino, zu vergeben Komman Art. * + 96* 19068* 3125b* Arbeitsmarkt. Stellenangebote. Tischler, der auch fournieren fann, Goldleisten. 117 Adtung, Stockarbeiter! Achtung, Holzarbeiter! Festfäle, straße 3/4, und Südende Stephan19858 ftraße 24/25. Laufburschen, netten, verlangt Weismann, Prinzenstraße 73. 31226 Der Zuzug für Stockarbeiter Brinzenstraße 73. Lehrling verlangt Schilderfabrik aller Branchen ist streng fern. 31235 uhalten bei Sehmäling & Barta, Thüringerstr. 18. Malzkraftbier, blutbildend, für straße 6. SW. Bellealliancestraße 78. born III lints. 100/6 bantenstraße 65, Ladewig. 1973* Schriftenmaler verlangt Weis Blutarme, Brustkranke, Schwächliche, N. Ackerstraße 113. 31245 88/9 Die Ortsverwaltung. + 139* Nähmaschine, faft neu, 10 Mart, mann, Prinzenstraße 73. Gewichtszunahme, bessere GesichtsRechtsbureau Falt, BrunnenLebensstellung. Mehrere tüchtige farbe, überraschend, 14 Flaschen Gasheiz: Sparöfen, Gastochöfen Belforterstraße 8, hochparterre links. straße vierzig. Prozeßbeistand, Ein- Militär- Müßenmacher bei hohem Gelegenheit. Baneelsofa billig. gabengesuche, Raterteilung. 3 Mart, e Tonne 3,50 erflufive. 6,00, Petroleumöfen, Gasbeleuchtung, Nicht Flaschenzahl, Qualität Stüdlohn sucht Müßenfabrik Dittmann, ent- Gasbügler, Einlochgaskocher 1,00, Fräulein Gehler, Prinzenstraße 64, In der Möbeltischlerei von Rechtsbureau! scheidet. ( Andreasplak), Dresden, König Georg- Allee 5. 59/9 Porter Kellerei Ringler, weilochgaskocher 3,00, Dreilochgas of I. J. Kraus, Weißenfee, LanghansBernauerstraße 119. Grünerweg vierundneunzig. GerichtsBetroleum99/ 13* focher, Gasbratöfen, Parteilokal, Prinzenstraße, welches Lehrling verlangt Instrumenten straße 22, find Differenzen auslampen- Umänderung billig! Gasbeistand, Eingabengefuche, Ratertei- fabrik Zdinger, Münzstraße 23. 59/12 gebrochen. Zuzug ist streng fernzuSteppdecken billigst Fabrik Große ich längere Zeit mit nachweislich focherhaus Wohlauer, WallnerZwei tüchtige Bnsammenseter verhalten. Frankfurterstraße 9, parterre.+ 37* gutem Erfolge betreibe, mug leider lung. Langjährige Erfolge! 31156* theaterstraße 32. 28565* frankheitshalber verkaufen.( Billard, Rechtsbureau( llerander- Plak)! langen Gebr. Niendorf, Luckenwalde. Gesperrt ist ferner Hahn& Papageien aller Arten billig, auch Spiegel, Bilder, Möbel, spott- Klavier, Säulenapparat, Inventar.) Kurzestraße achtzehn! Sicherste Kartonarbeiterin, geübte, ver- Metzkow, Stönig- Chaussee 71. Tausch. Vogelwirt- Restaurant, Stom- billig Leihhaus, Neanderstraße 6. Teil- Auskunft Comptoir, Die Ortsverwaltung. Magazin Rechtshilfe! Eingabengesuche! Rat- langt Anders Nachfolger, Adalbertmandantenstraße 52. 27/ 6* zahlungen gestattet. 33/ 14* ftraße 12, I. 3120b erteilung! 59/11 straße 7. Verantwortlicher Redakteur: Julius Kaliski in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druk und Verlag: Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. A 31276 31076 88/11 Nr. 263. 20. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berliner Partei- Angelegenheiten. verkündet. Dienstag, 10. November 1903. Iung statt. Mittwoch abend 8 Uhr hält der Wahlverein im hießen, stiegen die Preise, und nachdem das Kartell perfekt geworden Lokal von Reime in Rudow eine Mitglieder Versamm war, bestand die erste Aktion seiner Leitung in weiteren starken Lung ab. Die Urwähler sind als Gäste eingeladen. In beiden Preiserhöhungen, so daß heute der Preis für raffiniertes Del fich Bau- Arbeiter und Handwerker, welche in Berlin beschäftigt, aber in Versammlungen wird über die Pflichten der Urwähler referiert. auf 38 kr. und für Rohol auf 5 Kr. 30. ftellt: eine Steigerung, der Provinz Brandenburg ihren Wohnsis haben! Donnerstagabend, den 12. d. Mts., 8 Uhr, hält der Wahl- die von der armen Bevölkerung schwer empfunden wird. Wie bekannt, finden am Donnerstag, den 12. November, die verein im Lokal von Mertins in Johannisthal eine Mitglieder- Amerikanische Baumwollernte. Nach dem Bericht des CensusUrwahlen zum preußischen Landtag statt. Angesichts dessen ist es Versammlung ab. Das Wahlresultat der Urwahlen wird dort Bureaus in Washington wird die Menge der bis 18. Oftober p. 3. unbedingt notwendig, daß auch diejenigen Parteigenossen, welche in der Provinz ihren Wohnsitz haben, aber in Berlin beschäftigt sind, von ihrem staatsbürglichen Recht Gebrauch machen und ihr Wahlrecht ausüben. Hierzu ist die Arbeitsruhe am Wahltage unumgänglich. Des weiteren empfiehlt sich, daß die Genossen bereits am Mittwochabend Berlin verlassen, um sich Donnerstag früh den örtlichen Wahlfomitees zur Verfügung zu stellen und vor allem auch pünktlich zur seitens der Ortsbehörde festgesezten Zeit des Beginnes der Wahl im Wahllokal anwesend sein zu können. Jede Verspätung bedeutet den Verlust des Wahlrechts. Sicherem Vernehmen nach finden auch bei der Landtagswahl dieselben Vergünstigungen betreffs der Bahnfahrt statt wie bei der Reichstagswahl, das heißt: die Arbeiter- Wochenfahrkarten haben Gültigkeit. Mit Parteigruß Also nochmals, Genossen: Auf zur Wahl! Agitations- Kommission für die Provinz Brandenburg. J. A.: Karl Dimmid, Berlin S., Quisen- llfer 11. Wann ist am Wahltage Feierabend zu machen? Aus dem Kreise Niederbarnim wird uns mitgeteilt: In einem Aufruf an die Maurer und Bauarbeiter ist am Sonntag darauf aufmerksam gemacht worden, Aus Induftrie und Handel. Lokales. Die fehlende Welt der Arbeit. entförnten Baumwolle der letzten Ernte auf 3 839 627 Ballen handelsfähiger Ware gegen 5 925 872 Ballen während desselben Zeitraumes im Vorjahre geschätzt. Unter diesen 3 839 627 Ballen befanden sich 266 758 Rundballen und 16 118 Sea- Island- BaumGroßindustrielle Propheten. Die jüngst abgehaltenen General- wolle. Rechnet man auf einen quadratischen Ballen zwei Rundbersammlungen mehrerer großer Eisen- und Stahlwerke haben deren ballen, so stellt sich das Gesamtergebnis auf 3 706 248 quadratische Eisengeschäfts und den wahrscheinlichen Einfluß der amerikanischen Direktoren Gelegenheit gegeben, sich über die Aussichten des deutschen Ballen. rise auf dieses zu äußern. Natürlich ergeben sich dabei mannigfache Widersprüche, denn jeder der Direktoren beurteilt vorwiegend die Lage nach dem Geschäftsgange feines eignen Unternehmens und nach dem Teil des Absaymarktes, den er genauer übersieht, d. H. den Teil, auf dem sein Betrieb seine Produkte abDas neueste im Berliner Wohlthätigkeitssport ist der Fünffett. Schon dadurch ist eine bunte Verschiedenartigkeit der Urteile uhr- Thee five o'clock tea nennt ihn der gebildete Deutsche. bedingt; hinzu aber kommt noch, daß die meisten der Direktoren Das Amüsement ist Sonnabend im Kaiserhof zum erstenmal vor zwar recht gute Techniker oder Kaufleute sind, nicht aber National- sich gegangen; es besteht darin, daß man 1,50 M. Eintrittsgeld ökonomen, welche die Einzelerscheinungen des Marktes im Zusammen zahlt und dafür das Anrecht genießt, sofern man zu den befferen hang mit den Gesamtverhältnissen unsres heutigen Wirtschaftssystems betrachten. So ist es erklärlich, daß, während vor acht Tagen der Kommerzienrat Baare die Aussichten als recht trübe bezeichnete, am legten Sonnabend sich der Vorsitzende der Generalversammlung des Hasper Eisen- und Stahlwerts, Herr Klöckner- Duisburg, folgendermaßen äußerte: herauskommen werden. Die zweite Frage von nicht geringerer Bedeutung, welche die daß die Wähler am Donnerstag spätestens mittags 12 Uhr mit der deutsche Eiſenindustrie zur Zeit noch sehr lebhaft beschäftigt, ist die Arbeit aufhören müssen, damit sie pünktlich 2 Uhr im Wahllokal kontinentalen Absatzgebiete. Das, was man zwei volle Jahre lang Möglichkeit eines eventuellen amerikanischen Einbruches in die anwesend sein können. Wie die Dinge liegen, genügt dies Opfer nach dieser Richtung hin befürchtet hat, ist nicht eingetroffen. aber vielfach nicht, da z. B. in den Vororten oft schon früher mit Gespenst der Ueberschwemmung mit amerikanischen Produkten, der Wahlhandlung begonnen wird. SD im ganzen Kreise vor welchen nicht nur wir, sondern auch die Börse lange Niederbarnim, wo unsres Wissens mit alleiniger Ausnahme Zeit gezittert hat, ist ausgeblieben. Die Amerikaner haben von Pantow, an welchem Drte die Wahlhandlung um 4 Uhr zwar Anstrengungen gemacht, zu exportieren, und es ist gar beginnt, überall der Beginn der Beginn des Wahltermins auf 12 Uhr nicht unmöglich, daß sie über kurz oder lang auch mit Resultaten mittags festgesetzt ist. Die Arbeiter, welche kein Opfer scheuen, flar geworden zu sein, daß die Rettung aus der augenblicklichen Die Werke drüben scheinen sich aber bald wenn es die spärlichen politischen Rechte wahrzunehmen gilt, werden trüben Lage viel rascher durch scharfe Einschränkungen erreicht also diesen Umstand beachten und in dem Falle, wo sich die Not- werden kann. Diese Einschränkungen scheinen den wendigkeit ergiebt, bereits um zehn Uhr mit der Arbeit aufzuhören amerikanischen Werken gleichzeitig auch die Mittel haben. Ueber die Notwendigkeit, die Arbeit aus dem erwähnten an die Hand zu geben, endlich den Terrorismus Anlaß zu versäumen, wird sich jeder denkende Arbeiter klar sein, der Arbeiterunionen zu brechen. Und dieser wird sie und es ist wohl anzunehmen, daß anstandslos dies Opfer gebracht wahrscheinlich veranlassen, die Einschränkungen nicht so bald wieder aufzuheben. Der englische Markt, welcher von dem amerikanischen Roheisen in erster Linie berührt ist, hat sich inzwischen auch bereits beruhigt. Zu den Landtagswahlen ergeht an die Arbeiter- Radfahrer von Der Preis für englisches Gießerei- Roheisen Nr. 3 hat sich sogar ver deren Vertrauensmann folgender Aufruf: Diejenigen Genossen, steift und wenn nicht alles täuscht, werden wir in England bald welche zu der am Donnerstag, den 12. November, stattfindenden bessere Preise sehen. Im übrigen sind die deutschen Werke aber Landtagswahl nicht wahlberechtigt sind, indem sie das wahlfähige auch durch ihre geringeren Selbstkosten und ihre solide WirtAlter( 24 Jahre) noch nicht erreicht haben oder nicht preußische schaft recht wohl in der Lage, den Amerikanern zu begegnen, und Staatsangehörige find, ersuche ich dringend, sich der Partei zahl- wir brauchen nach dieser Richtung hin nicht gar zu ängstlich zu sein. überall Augenblicklich ist Arbeit genug borreich zur Verfügung zu stellen. Dieselben haben sich an diesem handen. Die Aufnahmefähigkeit des Inlandes hat sich bedeutend Tage nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr im Vorwärts" verstärkt. Die elektrische Industrie, welche lange Beit nur wenig beHause, Lindenstraße 69, 2. Hof, einzufinden. Genossen! Scheut stellen konnte, tritt auch wieder als Auftraggeberin auf. nicht den Verlust des halben Tagesarbeits- Verdienstes und erscheint zahlreich zu dieser Ehrenarbeit. Mit soc. Gruß werden kann. " Hälften in der Gesellschaft gehört, sich um feine Garderobe beneiden 3u lassen. Für den Ueberschuß soll ein Säuglingsheim gegründet werden. Doch sind auch Prämien ausgesetzt, die den Wohlthäterinnen selber zu gute kommen; wer nämlich in seinem Aeußeren etwas Besonderes den Blicken einer beschränkten Deffentlichkeit preisgiebt, hat Chance, am nächsten Tage seinen Namen in der Zeitung prangen zu sehen. Wir geben ein solches Verzeichnis der Prämiierten aus dem„ Berliner Tageblatt" wieder. Seit gestern ist Berlin um eine gesellige Einrichtung reicher; der Einladung zum Fünfuhrthee, die ein Damenkomitee erlaffen hatte, an dessen Spize die Frau Erbprinzessin von Wied steht, war eine so große Schar von Damen und Herren der Gesellschaft gefolgt, daß zeitweilig im Lichthof des Kaiserhofes und in den angrenzenden Sälen ein lebensgefährliches Gedränge herrschte. Man fam, um zu sehen, was los war, und um gesehen zu werden. Die Damen meist in reichen, wenn auch nicht überladenen Abendtoiletten mit Schleppen, mit Schleppen, natürlich in Pelzen. Hüten und Die Herren meist in Civil; Uni formen waren nur in verschwindender Anzahl da. Eng umdrängt waren besonders die Patronessen des Unterin Hellblauer nehmens, die Frau Erbprinzessin von Wied Damastrobe mit Blaufuchs stola und großem schwarzen Hut, Frau Kultusminister Studt und die und die graziöse Erscheinung Gabriele Reuters mit dem so pikant von weißem Haar umrahmten geistvollen Gesicht. In der Menge, die zu den Klängen der Musik auf und ab wogte oder plaudernd um die zierlichen Theetische saß, tauchten immer aufs neue intereffante Gestalten auf. Die Bühne war durch Lola Beeth und Fräulein b. Mayburg vertreten, lettere in einer graublauen Sammet toilette. Auch sonst wetteiferte eine Anzahl äußerst geschmackboller Reformtoiletten, meist in anschließender Prinzeßform, recht wirksam mit der Pariser Mode der Schoßjaden und ge= falbelten Röcke. Die Damen der Hautfinance waren sehr zahlreich vertreten, auch die jüngeren Herren dieser Kreise. Neues enthält diese Auslassung gerade nicht; man hat diese Merkwürdigerweise genügt dieser Toiletten Reichtum dem Argumentation in den letzten Wochen häufig in der rheinischen Berliner Tageblatt" allein noch nicht. Wir leben in einer Zeit Der Vertrauensmann: F. Stöde I, SO. 26, Rottbuser Ufer 57. Unternehmerpresse gelesen. Interessant ist nur, daß auch dieser Fach- der Perversitäten, und nur aus einer mißleiteten Geschmacksrichtung mann" wieder der Ansicht ist, die deutsche Eisen- und Stahlindustrie heraus ist der Stoßseufzer des Mosse- Blattes begreiflich, daß die Erster Wahlkreis: Am Mittwoch, den 11. November, abends sei so konkurrenzfähig, daß sie auch auf dem Auslandsmarkt erfolg- Welt der Arbeit dem Bummelfest am Sonnabend so ziemlich 81 Uhr, findet in den Arminhallen", Kommandantenstr. 20, reich mit dem amerikanischen Rivalen zu konkurrieren vermöge. fern geblieben fei. Das ist gewiß eine öffentliche Wählerversammlung statt. Näheres Jm vorigen Jahre bei den Zollverhandlungen wurde ein Mangel, wenn er auch den fiehe Inferat. denselben Leuten behauptet, daß bei den bisherigen Zöllen Teilnehmerinnen an der Veranstaltung am Ende nicht sehr fühlbar geworden sein wird. Sollte sich aber dennoch Bedarf nach der Dritter Landtags- Wahlkreis. Heute abend 8 Uhr finden im selbst der deutsche Inlandsmarkt den Amerikanern ausgeliefert Welt der Arbeit einstellen, so wären je nach der Auffassung zwei dritten Landtags- Wahlkreise sieben Volksversammlungen statt werde, und wer diese Behauptungen nicht glauben wollte, wurde als Welt der Arbeit einstellen, so wären je nach der Auffassung zwei und zwar in folgenden Lokalen: Germania- Säle, Chauffee- Ignorant verschrien. Vielleicht wäre es ratsam, diese und andre Wege denkbar. Entweder man nimmt sich nach gut bürgerlicher ähnliche Aeußerungen von Leitern großer Eisenwerke für die Handels- Kaffeeschwesternfitte seinen Strick strumpf oder seine Häkelstraße 103; Sachon, Müllerstr. 136; Weimanns Volksgarten, Bad- vertrags- Verhandlungen im Reichstage zu sammeln, denn dann wird arbeit mit und hat dann Garantie, die schönen Stunden nicht straße 57; Hensels Salon, Invalidenstr. 1a; Prater, Kastanien- sicherlich von denselben Herren wieder eine andre Tonart beliebt ganz unnüz vertrödelt zu haben, oder man verharrt in der Passivität, Allee 7; Wernau, Schwedterstr. 23; Borussia- Säle, Ackerstr. 7. werden. die am Anblick schwitzender Kellner offenbar nicht genug hat und Tagesordnung in allen Versammlungen: Weshalb muß die Social- Gegen die Aeußerungen des Herrn Klöckner zu polemifieren, nach stärker kontrastierenden Reizmitteln verlangt. Da ließe fich mit demokratie im preußischen Landtage vertreten sein? Referenten: lohnt sich nicht der Mühe, es genügt der Hinweis auf folgenden New dem Wirt des Kaiserhofs am Ende ein Arrangement treffen, daß er Genossen Barthels, Bebel, Dr. Alfred Bernstein, Heimann, Ledebour, Yorker Kabelbericht der Bossischen Zeitung": Ströbel, Wels. Zu recht zahlreichem Besuch laden ein " Der Roheisenmarkt ist demoralisiert. Für nörd- während des Nachmittags in feinem Saale notwendige Bau- und Die Vertrauensleute. liches Gießerei- Eisen sind hier nur 144 Dollar zu erhalten, während Kanalisationsarbeiten vornehmen läßt, die unterhaltend und bes südliches Schmiede- Eisen zu 131, Dollar angeboten wird. In den lehrend zugleich sind und den gefühlten Mangel vollauf erfezen Spandau. Ueber die bevorstehende Landtagswahl spricht Produktionsorten sezten die südlichen Werke die Preise weiter bis werden. Die Vertreter dieser Welt der Arbeit würden sich gemorgen abend 8 Uhr in einer Boltsversammlung im Kumteschen 9 und 9% Dollar frei Birmingham herab, Fertigartitel wünschten Falls wohl auch an der Konversation beteiligen und mit Lokale der Genosse Reichstags- Abgeordneter Legien. Parteigenossen! find ebenfalls matter, Stahltnüppelwerden überzeugenden Worten sehr gern die Damen der Gesellschaft darüber Sorgt für zahlreichen Besuch dieser Versammlung. bereits unter dem herabgesezten Verbandspreis aufklären, wie lächerlich unschicklich, wie herzensroh es ist, sich auf Schöneberg. Mittwochabend findet im Obst schen Saale, ausgeboten. Barren, Platten und Bleche fielen ebenfalls, und solchem Amisement mit dem Mantel der Wohlthätigkeit zu dra Meiningerstr. 8, eine Volksversammlung statt mit der es werden weitere Rückgänge erwartet, um aufträge, hauptTagesordnung: Die bevorstehenden Landtagswahlen." Referent: fächlich für den Export, heranzuziehen. Stahlschienen pieren! Reichstags- Abgeordneter Fri 3ubeil. Pflicht eines jeden Partei- werden troß der offiziellen Nichtreduktion zu einem dem StnippelDie Disciplin" im Krankenhause am Friedrichshain. genossen ist es, für einen zahlreichen Besuch dieser Versammlung zu preise entsprechenden Nachlaß abgegeben. Weißblech liegt matt." Zu den Angaben, die wir Freitag über die Ausweisung agitieren. Das östreichisch- ungarische Betroleumkartell. In Destreich ist nach einer Patientin aus dem Friedrichshain- KrantenCharlottenburg. Mittwoch findet eine Voltsversammlangwierigen Verhandlungen das gleichmäßig von den Robölhaus gemacht haben, bringt die" Bolts- Beitung" eine Darstellung, Iung statt. Referent Reichstags- Abgeordneter Eduard Bernstein. produzenten, den Raffineuren und der Finanz erstrebte Petroleum die ihr, wie sie sagt, von der andern Seite" zugegangen ist. fartell glücklich zu stande gekommen. Der„ National- Zeitung" wird Diese Antwort spricht sehr ausführlich von einigen Nebendingen, die Rigdorf. Alle Anfragen betreffs der Landtagswahl find an das darüber aus Wien berichtet:„ Die Kartellvereinbarungen treffen ge- wir nicht richtig mitgeteilt haben sollen; aber in dem, worauf es Central Wahitomitee zu richten. Auch am Tage der Wahl naue Bestimmuungen über die Aufteilung des Kontingentes für das ankommt, ist sie lediglich eine Bestätigung unsrer Angaben. befindet sich das Central- Wahlkomitee für Rigdorf bei Frizz Hoppe, Inland, über die zu bildenden Verkaufsorganisationen in Wien und Die andre Seite" fagt, der betreffenden Patientin, der siebzehnt Restaurant, Berlinerstr. 14. in Budapest, über das Verhältnis zwischen sämtlichen Raffinerien jährigen, wegen schwerer Nierenentzündung dem Krankenhause überAdlershof. Bei Lau, Bismardstr. 10, hält Genoffin Anna und der Petrolea"( der Vereinigung der Rohölproduzenten), wiesenen Wilhelmine Effert, sei außer Birnen und Ei auch Kuchen Mesch Mittwochabend 8 Uhr einen Vortrag über die Landtags- fowie schließlich über die Aufteilung des Exportfontingentes, zugesteckt worden; der Arzt Dr. Sternberg habe ihr erklärt, jie wahlen. Der Polizeistunde wegen wird die Volksversammlung Von diesen Bestimmungen sei hervorgehoben, daß das Gesamt habe seine Anordnungen nicht befolgt, deshalb würde er ihre pünktlich eröffnet. quantum der Inlandsraffinade, das in Zukunft in Destreich- Ungarn Entlassung beim dirigierenden Arzt Profeffor Dr. Krönig beantragen": zur Produktion gelangen foll, mit ca. 2.500 000 Metercentnern fest- der Professor habe dann zum Montag ihre Entlassung angeordnet; Tegel. Dienstagabend 7 Uhr Flugblattverbreitung. Treffpunkt gefegt wurde. Das Protokoll über die Regelung des Verhältnisses als Dr. St. am Sonnabend dem Pflegevater der E., Herrn Schnell abends 7 Uhr bei Paul Krause. Ser Petrolea" zu den Raffinerien bestimmt, daß die Raffinerien aus Friedenau, die Ausweisung der Kranten ankündigte, habe der Tempelhof- Mariendorf. Mittwochabend 8 Uhr findet im Lokale verpflichet find, das ganze erforderliche Rohöl von der„ Petrolea" zu sich bereit erklärt, fie Montag um 11 abzuholen; St. habe dabei von Martin Müller, Tempelhof, Berlinerstr. 41/42, eine Volts- beziehen, wogegen die" Petrolea" erklärt, daß sie an eine Raffinerie, noch nicht von einer eventuellen Ueberweisung an das Obdach geredet; versammlung statt mit folgender Tagesordnung: 1. Vortrag des die dem Kartell nicht angehöre, Rohöl nicht abgeben werde. Da Professor Kr. habe am Sonntag der Frau Sch. nicht eine nochmalige Genossen Redakteur Wetter:„ Am Vorabend der Landtagswahl". sich andrerseits alle Rohölproduzenten, soweit dieselben mit Benachrichtigung versprochen, er habe deshalb auch nicht die Adresse 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Auch die Frauen sind ein- ihrer Produktion auch nur halbwegs in Betracht kommen, ver- notiert; Frau Sch. Habe mit Dr. St. in nicht passendem Ton, der geladen. Zur Deckung der Unkosten 10 Pf. Eintritt. pflichtet haben, ihr Rohöl nur an die Petrolea" zu liefern, fo zeigt auch ihn erregte", gesprochen; erst hierbei habe er das Obdach erDer Einberufer. fich, daß die Schaffung der letzteren Gesellschaft den wichtigsten Schritt wähnt; den Ausdruck rausschmeißen" habe er nicht gebraucht; zur Perfektionierung des ganzen Kartells bildete und daß die Organi- hinterher habe er erfahren, daß die E. durch den Saal gerufen: Lichtenberg. Mittwoch findet bei Gürsch, Kronprinzen- Garten", fation der„ Petrolea" auch die Garantie dafür bietet, daß die Kartell- Gott sei Dant, daß ich hier rauskomme!" eine öffentliche Versammlung statt mit der Tagesordnung: vereinbarungen gehalten werden müssen. Durch dieselbe wurde Unfre Gewährspersonen bleiben bei ihrer Darstellung. Vor „ Ein letztes Wort an die Wähler!" Zum Dienstagabend 7 Uhr nämlich erzielt, daß eine Raffinerie, welche die Kartellbestimmungen allem halten sie aufrecht, daß Sch. nicht zugesagt hat, die E. Montag werden alle Genossen aufgefordert, in den bekannten Bezirkslokalen durchbrechen wollte, fein Rohöl, wenigstens für absehbare Beit, um 11 abzuholen. Er hat auf die eigenartige Zumutung des Dr. St., zu erscheinen betreffs Verbreitung von Einladungen. zur Verfügung hätte. Das Zustandekommen des Kartells sich Montag früh um 8 im Krankenhause einzufinden( Sch. wohnt in Das Wahlfomitee. war für die Petroleumindustrie um so wichtiger, als die Nicht- Friedenau und ist 65 Jahre alt), lediglich geantwortet, von 8 könne Groß- Lichterfelde- Lankwis. Mittwoch findet bei Richter, organisation angesichts der stark steigenden Rohölproduktion eine feine Rede sein, er könnte zeitigstens um 11 fommen, es sei aber Chausseestr. 104, die ordentliche Mitgliederversammlung fehr schwierige Lage hervorgerufen hatte. Die Rohölproduktion unmöglich, die E. nach Hause zu nehmen und in der ungeeigneten des Wahlvereins statt. Wegen der bevorstehenden Landtagswahlen Destreich- Ungarns, die sich vor zwei Jahren auf ungefähr 5 Millionen Wohnung zu pflegen. Auch das wird aufrecht erhalten, daß Prof. ist das Erscheinen aller Mitglieder nötig. Am Donnerstag, Retercentner belief, hat sich nämlich im Vorjahre auf 5,7 Millionen Kr. nochmalige Benachrichtigung in Aussicht gestellt hat; die dem Wahltag, abends 8 Uhr: Verkündung der Wahlresultate. Metercentner gehoben und kann in diesem Jahre auf 7,5 Millionen verstand sich ja auch von selbst, da er, wie in der V.- 3tg." zuKöpenid. Dienstagabend 8 Uhr findet bei Scheer, Wilhelms- Metercentner geschätzt werden. Die Inflation von Roböl auf dem gegeben, eine nochmalige Unterredung mit Dr. St. versprach. Ueber garten", eine öffentliche Versammlung für Frauen und Männer östreichischen Markte war auch in der fartelllosen Zeit auf das den Ton, in dem Dr. St. zu und über Frau Sch. geredet, hat man statt, in welcher Genosse Dr. Alberth über die bevorstehenden empfindlichste fühlbar und es war hierfür bezeichnend, daß der Preis uns Merkwürdiges erzählt; aber das gehört nicht zur Sache. des Rohöls auf 1 Krone 50 Heller, der Preis der Raffinade auf Die Unterredung zwischen Professor Kr. und Dr. St., so schließt Landtagswahlen referiert. 2412 Stronen gesunken war.") die„ B.- 8tg.", fand Montag zwischen 10 und 11 statt. Kr. schien geneigt, die G. zu behalten. Als ihm aber der Ausruf der E. und das Verhalten der Pflegemutter mitgeteilt wurde. faate er selber der " " Johannisthal- Rudow. Heute abend 8 Uhr findet im Senft- Die lettgenannten Preise sind übrigens nicht mehr in Geltung. lebenschen Lokal für Johannisthal cine Urwähler- Bersamm- schon als die Kartellverhandlungen einen günftigen Ausgang ver geschah's! Man holte die E., die, wie in der B.- 3tg." zugegeben demoliertrümmert. E. ,,, wenn sie sich so betrüge, würde sie sofort entlassen". Und so Was nicht niet- und nagelfest war, wurde furz vor 8 Uhr Sache auf die Tagesordnung zu sehen, iveil die Festjehung der Zeit Die Fenster im Saale des dritten Stocks waren des Beginns der Ürivahlen keine Gemeinde Angelegenheit sei. Auch wird, schwerkrank war, aus dem Bett, steckte sie in ihre Kleider, im Nu Die Scherben bededen die Fröbelstraße bis die Gemeindevertretung jelbit lehnte, cine packte sie in den Wagen und schaffte sie in vermutlich zweistündiger zum gegenüberliegenden Bürgersteig. Es war gefährlich die Straße unsrer Genossen ab, trok des Hinweises auf die Nähe des Wahltages. einen Dringlichkeits- Antrag Fahrt nach Friedenau, wo niemand von der zugestandenermaßen zu passieren. Schemmel, Bücher, Pantinen 2c. flogen auf den Anläßlich der nächsten Etatsberatung gedenken unsre Vertreter auf erst am Montag gegen 11 Uhr erfolgten Entscheidung wußte, niemand Straßendamm. Dabei verübten die Mädchen, etwa 23 im Alter von diese Sache zurückzukommen. über den Zeitpunkt der Entlassung bezw. der Ankunft der Kranten 15-17 Jahren einen Lärm, als ob die Hölle losgelassen sei. Erst nehmen konnte. eine Benachrichtigung erhalten hatte, wo nichts für die Aufnahme als der Hausinspektor mit Aufsehern erschien, trat wieder Ruhe ein. Steglit. Die Gemeindevertretung gab in ihrer letzten Sitzung vorbereitet war und nur ein alter Mann das Mädchen in Empfang Natürlich ist sofort eine Untersuchung eingeleitet worden, die aber dem Antrage der Etatskommission ihre Zustimmung, wonach die von den verdorbenen Mädchen nicht gefürchtet wird, weil es ihnen Leitung der am 1. April 1904. zu errichtenden höheren Wenn die„ andre Seite" meint, daß das alles mit der ärzt- ganz gleichgültig ist, ob sie wegen Sachbeschädigung bestraft werden. Mädchenschule einem akademisch gebildeten Lehrer übertragen lichen Berufspflicht vereinbar sei, so müssen wir ihr das glauben, da So die officiöse Meldung. Vielleicht gelingt es, den Ursachen wird, dessen Gehalt intt. Wohnungsgeld auf 6000 m. festgesezt sie sachverständig ist. Wir werden uns dann aber entschließen müssen, derartiger Revolten auf den Grund zu gehen. wurde. In dem Antrage gab die Kommission gleichzeitig dem unfre Laienansicht über Berufspflicht des Arztes zu ändern. Weil Aus dem Afra stift flohen die 18 Jahre alte Stanislawa dringenden Wunsche Ausdruck, daß die höhere Mädchenschule die Pflegemutter einem aufgeregten Arzt grob antwortete, weil ein Niemczewska und die 13jährige Pologia Perska, die von der Sitten- nicht in den Räumen einer Gemeindeschule untergebracht werden fiebzehnjähriges einfältiges Mädchen sagt:„ Gott sei Dank, daß ich polizei auf offener Straße aufgegriffen worden waren und sich seit möge. Ob nun nach Ansicht der Kommission die„ höheren Töchter" hier rauskomme!" wird die Kranke ausgewiesen und aufs Gerate- März dieses Jahres in der Anstalt in der Graunstraße befanden. für die Räume der Volksschule zu gut oder die Räume für die wohl nach Friedenau geschafft. Ist das wohl zu glauben? Die beiden Mädchen sind Cousinen, die Töchter achtbarer Arbeiters- höheren Töchter zu schlecht sind, wurde leider nicht verraten. Der Inzwischen hat aus Anlaß unsrer Veröffentlichung die Ortsleute. Das ältere Mädchen stand am Freitagmorgen, als die andern Errichtung je einer neuen Klasse und Anstellung eines Lehrers an Krankenkasse der Gastwirte, die die E. dem Krankenhause Böglinge noch schliefen, auf und that so, als ob es austreten wolle. der katholischen Schule und der Gemeindeschule III wurde ebenfalls überwiesen hatte, sich an Frau Sch. gewandt und um nähere Auskunft Statt dessen aber ging es unter Täuschung der Schwester auf den zugestimmt. Ferner genehmigte die Versammlung die Aufnahme gebeten. Der Vorſtand wird demnächst die Krankenhaus- of hinaus, stieg über eine Leiter, die dort stand, nach dem Nachbar- einer Anleihe von 170 000 M. bei der Sparkasse des Kreiſes Verwaltung um Aufklärung ersuchen. Auch der Friedenauer grundstück hinüber und entkam von dort. Teltow Die jüngere Cousine zur Tilgung der Restforderungen für StraßenVertrauensmann der Hamburger Waisenverwaltung( die entlief eine Stunde später der Schwester, die sie nach der Gemeinde- pflasterungen, Anlage von Pläßen und Schulanbau. Zum Schluß E. iſt Hamburger Waise) hat unter Bezugnahme auf unsre Veröffent- schule in der Stralsunderstraße führen wollte, und verschwand im wurde noch ein Dringlichkeitsantrag verhandelt, mit der Oberreallichung bereits an seine Behörde berichtet. Straßengetriebe. Die Flüchtlinge, die sich ohne Zweifel verabredet schule mit Vollendung ihres Ausbaues eine Vorschule zu verWir kommen auf die ganze Angelegenheit und vielleicht noch hatten, haben wahrscheinlich wieder in schlechter Gesellschaft einen binden". Dem Antrage wurde aus Rücksicht auf die„ besseren Steuerauf manches andre noch einmal zurück. Wir sind beschäftigt, Material Unterschlupf gefunden. Bis jetzt hat man noch keine Spur von ihnen zahler" gegen zwei Stimmen stattgegeben, obgleich sich Herr Weindarüber zu sammeln, wie man im Friedrichshain- Krankenhaus dazu gefunden. hausen die größte Mühe gab, seinen Kollegen plausibel kommen fann, als ungehorsamer Patient ausgewiesen zu werden. machen, daß es in socialer Hinsicht sehr wünNach einer Mitteilung, die man uns gemacht, scheint der Fall Effert Ein Opfer des Straßenverkehrs wurde vorgestern die Arbeiter- henswertjei, Daß alle Kinder die erste Ausbildung noch nicht mal der schlimmste zu sein. frau Riedel beim Ueberschreiten des Fahrdamms beim Halleschen Thor. in der Volksschule erhielten. Fast alle Redner stimmten Frau Riedel wollte einem in der Richtung nach dem Belle- Alliance- Herrn Weinhausen im Princip zu, aber der Rücksicht auf die Die Kriegskosten des Omnibusstreits scheinen für die Omnibus- Platz fahrenden Wagen ausweichen und lief einige Schritt rückwärts," besseren" Steuerzahler mußte das Princip weichen. wobei sie unbeachtet ließ, daß neben dem ersten Gefährt ein Omnibus Gesellschaften nicht gering gewesen zu sein. Der Streit be- in der gleichen Richtung fuhr. Frau Riedel geriet unter die Räder gann am 24. September früh. Die jetzt vom Statistischen Amt der des Personenwagens und wurde an der rechten Hand und am Fuß Stadt Berlin veröffentlichte September Statistik über die schwer verletzt. Der Kutscher war erst gelegentlich des OmnibusBerliner Verkehrsverhältnisse zeigt für die Omnibus- Gesellschaften futscherstreiks neu eingestellt und noch nicht im Besitze eines Fahreine bedeutende Abnahme der Zahl der beförderten Personen, während fcheins! andre Verkehrsmittel Berlins, die Hoch- und Untergrundbahn, die Unter dem Verdachte des Gattenmordes ist gestern morgen der Große Berliner Straßenbahn, die Berlin- Charlottenburger Straßen- 47 Jahre alte Arbeiter Karl& üd aus der Mariendorferstraße 31 bahn, die Westliche Vorortbahn usw. eine ansehnliche Zunahme der verhaftet worden. Luck kam in der vergangenen Nacht um 12 Uhr Benutzung aufweisen. Vom August zum September stieg die Zahl Hilfe für seine Frau, die sich mit Kleesalz vergiftet habe. Der Arzt zu dem Arzt Dr. Salomon in der Zossenerstraße 22 und bat ihn um der beförderten Personen beispielsweise bei der Großen Berliner ging sofort mit, fand aber in der im Erdgeschoß des Quergebäudes Straßenbahn von rund 25%, Millionen auf etwa 2714 Millionen. gelegenen Wohnung, in der es trostlos aussieht, nur noch eine Leiche. Dagegen ist bei den beiden Omnibus Gesellschaften, deren Die Wohnung besteht nur aus Stube und Küche. Frau Luck lag entPersonal in den Ausstand trat, der Verkehr von 6363 737 Per- fleidet und ausgestreckt regungslos vor dem Bett. Nachdem der Arzt Lichterfelde verbreitet. Dort wohnte im Hause Berlinerstr. 78 Gerüchte von einem Morde wurden gestern in Großsonen im August auf 5 859 080 Personen im September herunter- ihren Tod festgestellt hatte, legte er mit Hilfe des Mannes die Leiche der aus Galizien stammende, 34 Jahre alte Johann Bujack. Am auf das Bett und sah sich dann in dem Durcheinander der Wohnung Freitagabend entfernte fich Bujack aus seiner Wohnung unter dem Man wird nicht umhin können, diesen Rückgang allein der letzten um. Hierbei fand er auf dem Tische einen henkellosen Tassenkopf mit Borgeben, einige Einkäufe für seine Frau und Kinder, die in seiner einem Kaffeerest, Medizinflaschen und in einem Eimer einige Speise: Heimat leben, machen zu wollen. Seither wurde der Mann nicht er selbst sagt, seiner Frau zu trinken gegeben. Sie wurde mit den in den dortigen Fichten Spuren von Wilderern, als er etwa hundert reste, die die Frau ausgebrochen hatte. Aus der Tasse hatte Luck, wie mehr gesehen. Gestern früh verfolgte ein Amtsdiener aus Osdorf Flaschen und den Speiseresten beschlagnahmt und einem Chemiker zur Meter von der Lichterfelder Chaussee furz vor Osdorf eine männliche Untersuchung übergeben. Sobald der Arzt die Wohnung verlassen Leiche auf einem Haufen abgefallenen Laubes fand. Der Tote war hatte, ging auch Luck weg und kümmerte sich um die Leiche nicht weiter. Bujack. Der Hals war ihm durchschnitten, der Tod offenbar durch Gerichtsarzt Dr. Störmer und Kriminalkommissar Bessin nahmen den Verblutung der linken Schlagader eingetreten. In der rechten Hand Befund in der Wohnung auf. Da die Eheleute in Zwietracht lebten, hielt der Tote ein Messer. In seiner Tasche fand man 43 M. bares weil Luck, ein als gewaltthätig bekannter Mensch, seine Frau miß- Geld. Danach wäre ein Raubmord nicht anzunehmen. Bei der der Mann gestern festgenommen und der Kriminalpolizei zugeführt. Db etwa ein Racheatt vorliegt, dürfte die eingeleitete Untersuchung handelte, so liegt der Verdacht eines Gattenmordes vor. Daher tourde Lebensführung des Bujack fehlt jeder Grund zu einem Selbstmorde. Seine Frau Auguste, geb. Dolling, war 44 Jahre alt. der gegangen. die unter dem Woche des Monats September zuzuschreiben, Zeichen des Streits stand. Die Einschränkung des Verkehrs, zu der die Omnibus- Gesellschaften genötigt waren, weil ihre Arbeitsivilligen" weder an Zahl ausreichten, noch hinreichend geschult waren, sowie die Boykottierung ihrer Wagen durch einen erheblichen Teil der Berliner Bevölkerung haben dazu geführt, daß die Omnibus- Gesellschaften im September 504 657 Personen weniger als im August beförderten, während unter normalen Verhältnissen im September eine beträchtliche Zunahme des Verkehrs zu erwarten gewesen wäre. Am meisten haben diejenigen Linien eingebüßt, die in Arbeitervierteln anfangen bezw. dort enden und sonst vorwiegend von der Arbeiterbevölkerung benutzt worden waren. In der Grabowskischen Mordsache hat sich das Verdachtsmaterial Der Verkehr ging zurück zum Beispiel auf den Linien gegen den Ehemann der Ermordeten, den Schlächter Grabowski, so Warschauerstraße- Bahnhof Großgörschenstraße" von 426 903 berichtet, baß jebt sie Boruntersuchung eröffnet woorden iſt. Landgerichtsrat Dr. Telle, der sie führt, nahm am Sonnabendnachmittag auf 391 764, Rettelbeckplay- Heinrichsplay" von 320 146 auf in der Wohnung des Beschuldigten und seiner Wirtin eine Orts285 610, Nettelbedplag- Spittelmarkt" von 141 073 auf 124 831, besichtigung vor, der auch Beamte der Kriminalpolizei und Zeugen ,, Dranienplatz- Stettiner Bahnhof" von 270 226 auf 237 379, beiwohnten. Diese mußten ihre Beobachtungen in der Mordnacht an ,, Alexanderplat- Rigdorf" von 215 168 auf 183 152 usw. usw. Auch Ort und Stelle noch einmal mitteilen, da Zweifel an der Möglichkeit die beiden meistbenutzten Linien, aus denen die„ Allgemeine einiger der behaupteten Wahrnehmungen entstanden waren. Die Omnibusgesellschaft" weit über ein Drittel ihrer gesamten Fahrgeld- beiden Mädchen, die neben Grabowski wohnen, bekundeten u. a., daß Einnahmen zieht, haben eine starke Ginbuße erlitten. Der Verkehr richtete sich besonders der Zweifel. Dieser soll aber durch den Lokalsie in der kritischen Zeit dessen Stimme erkannt hätten. Hiergegen ging zurück auf der Linie Hallesches Thor- Chausseestraße" von termin vollständig behoben worden sein. 939 953 auf 885 273, auf der Linie Bülowstraße- Stettiner Bahnhof" von 691 594 auf 642 871. Vermutlich wird die Direktion der Omnibusgesellschaften an diesen Streit und seine Kriegskosten noch lange zurückdenken. Die Kommunalpolitik des Amtsanwalts. Die ortsübliche Polizeijagd auf Straßenhändler wird durch eine Gerichtsverhandlung grell beleuchtet. Straßensperrungen. Die Ober- Wallstraße vom Plaze am Opernvom 10. d. M. ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter gehause bis zur Werderschen Rosenstraße wird behufs Ümpflasterung sperrt, ebenso die Münzstraße von der Roch bis zur Schönhauserstraße und die Holzmarktstraße zwischen der Andreas- und Strautstraße wird behufs Legung von Kanalisationsröhren vom 11. d. M. ab gesperrt. Arbeitsunfall. An dem Hause Cranachstr. 55 in Friedenau werden zur Zeit Malerarbeiten verrichtet. Als der Maler Schustack Montagnachmittag 4 Uhr damit beschäftigt war, den zweiten Stock glücklich vom Gerüst ab, daß er schwere Verlegungen erfitt und nach des Hauses anzustreichen, stürzte er aus unbekannter Ursache so unDer Verunglückte ist verheiratet und hat vier unerwachsene Kinder; dem Kreiskrankenhaus in Groß- Lichterfelde gebracht werden mußte. er wohnt Manteuffelstraße 14 zu Berlin. Donnerstag 5 Uhr nachmittags; die zweite Klasse wählt um 7 Uhr, Ju Adlershof beginnt die Wahlhandlung zur Landtagswahl die erste Klasse um 7 Uhr. Jeder Parteigenosse am Ort wird sein Wahlrecht ausüben. ergeben. Vermischtes. berichtet: Heute nacht 12 Uhr wurde in der Borbeckerstraße der Ueber einen Mord wird aus Essen a. N. vom Sonntag Kutscher August Berger von dem 17jährigen Dachdeckergesellen Thürten ermordet. Der Mörder floh auf die Dächer der in der Borbeckerstraße belegenen Häuser und mußte von der alarmierten Feuerwehr heruntergeholt werden. Berger hatte Thürken und zwei Mitschuldige wegen eines an ihm begangenen schweren Diebstahls Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Die beiden Genossen angezeigt, weswegen einer der beiden Genossen Thürkens zu sieben Thürkens wurden ebenfalls verhaftet. Dem Ermordeten wurde durch 16 Stiche, bei denen das Messer durchgezogen wurde, die ganze Brust zerfleischt. getroffen. Zwei schwere Automobil- Unfälle, bei denen drei Menschen getötet und mehrere andre verlegt wurden, ereigneten sich am Sonntag in Frankreich bei Gelegenheit des Bergrennens von Gaillon. Der Beginn des Rennens, der vormittags stattfinden sollte, verzögerte sich etwas, da dichter Nebel über den Straßen lagerte, und so unternahm Der Straßenhandel in Berlin dehnt sich immer mehr aus und " Freie Fortbildungskurse für Arbeiter", veranstaltet von der der Fahrer Danjou, der einen leichten Richard- Wagen steuerte, eine gestaltet sich zu einer öffentlichen salamität. Ein ent Wildenschaft, Technische Hochschule Berlin. Mittwoch, den 11. No- Versuchsfahrt auf der Bergstrecke. Im Bestreben, eine Kollision mit schiedenes Eingreifen erscheint daher notwendig." So begründete vember, abends, wird Herr Walter Behrend über" Die Geschichte dem Wagen des vor ihm wendenden Ingenieurs Brafier zu ver ein Amtsanwalt vor dem Schöffengericht des königl. Landgerichts I und Entwicklung der Dampfmaschinen" in der Aula der Charlotten- meiden, schwenkte Danjou zu weit ab und stürzte mit seinem Fahr seinen Antrag auf die strenge Bestrafung einer Handelsfrau, die des burger Oberrealschule sprechen. Eintritt unentgeltlich. zeug in den Straßengraben; bewußtlos wurde er aufgehoben und Vergehens gegen die Straßen- Polizeiverordnung in zwei Fällen verschied eine Stunde später an den erhaltenen Verlegungen. Sein beschuldigt wurde. Sie hatte mit ihrem Wagen einen festen Stand Die Freie Boltsbühne veranstaltet am Sonnabend auf ihrem Mechaniker kam mit leichter Verwundung davon. Der zweite Unfall auf der Straße eingenommen, außerdem war am Wagen keine Firma diesjährigen Winterfest in der Brauerei Friedrichshain einen Offenbach betraf ein Dampfautomobil, auf dem fünf Angestellte des bekannten angegeben. Die Angeschuldigte gab die ihr zur Last Abend. Es werden einige Einakter des Meisters aufgeführt, so„ Die Stonstrukteurs Serpollet zu dem Gaillon- Rennen sich begaben. Bei gelegten„ Bergehen" zu und entschuldigte sich nur damit, daß Verlobung unter der Laterne"," Hanni weint und Hansi lacht", so- Bonnières eine Kurve nehmend, rannte der Wagen gegen einen sie bemüht sei, sich durch Handel auf ehrlichem Wege zu wie der Zaubergeiger". Das Konzert wird vom Berliner Tonkünstler- Baum, wodurch das Fahrzeug umschlug und die Insassen herausernähren, und der Schußmann, der die Anzeige gegen sie Orchester unter persönlicher Leitung des Konzertmeisters Rebiczèt geschleudert wurden. Der Mechaniker Lambert war sofort tot; ein erstattete, fie mit solchen Strafanzeigen förmlich verfolge. ausgeführt unter Mitwirkung hervorragender Opernsänger und weiterer Mechaniker wurde sterbend aufgehoben, während ein dritter Die Straßenhändler seien genötigt, einen festen Stand einzunehmen, Sängerinnen. Festmarken zu 50 Pf. erhalten die Mitglieder in den gefährliche Verlegungen davontrug. denn wenn sie mit dem Wagen umherfahren würden, sei kaum zu Bahlstellen. Aus Marburg wird berichtet: Zuchthäusler aus der Strafanstalt erwarten, daß auch nur ein Käufer herantreten würde. Im GegenTheater. In dem Schauspiel Wilhelm Tell", das im Schiller Wehlheiden verübten auf der Domäne Woltersdorf bei Frankenberg satz zu der Stellungnahme der Polizei und den Ausführungen des Theater O.( Wallner- Theater) morgen( Dienstag) zur Feier Ausschreitungen, bei denen mehrere Personen schwer verAmtsanwalts erkannte der Gerichtshof an, daß die Lage der Straßen- von Schillers Geburtstag in neuer Inscenierung zur Aufführung gelegt wurden. Gendarmerie und Aerzte sind in Wolfersdorf einhändler durchaus teine günstige sei, und verurteilte die Angeklagte langt, sind in den Hauptrollen die Damen Gertrud Arnold( Hedwig), zu dem niedrigsten Strafmaß, zu einer Mark für jeden Ueber- Else Wasa( Bertha von Bruneck), Agnes Werner( Armgard), Alwine iretungsfall. Wiecke( Gertrud) und die Herren Karl Dapper( Walther Fürst), Centralverband der Handlungsgehilfen und Gehilfinnen Nicht immer trifft eine Straßenhändlerin es so gut wie diesmal, Friedrich Holthaus( Attinghausen), Friedrich Krüger( Wilhelm Tell), Deutschlands, Bezirk Charlottenburg. Dienstagabend 9 Uhr: Verſammwo der Gerichtshof die kommunalpolitische Wissenschaft eines Amts- Ferdinand Onno( Rudenz), Georg Paeschke( Melchthal), Mar Pategg Löwenberg:„ Achtuhr- Ladenschluß und Sonntagsruhe". 2. Bericht über den lung im Volkshause, Rosinenstr. 3. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen anwalts zu dem übrigen gelegt und die Angeklagte mit relativer Milde( Stauffacher), Franz Rolan( Geßler), Erich Ziegel( Barricida) be- Streit. 3. Verschiedenes. Gäste willkommen. behandelt hat. Es giebt Händler und Händlerinnen, die sich nicht minder schäftigt. Die Regie führt Edmund Heined. Die neuen Dekorationen ehrlich zu ernähren trachten wie ein Amtsanwalt oder Polizeilieutenant find aus dem Atelier von Obrenski u. Impekoven hervor und die doch einen wesentlichen Teil ihres Lebens im Gefängnis zubringen Im Schiller- Theater N.( Friedrich Wilhelmgegangen. Briefkaften der Redaktion. müssen. Wie das kommt? Nun, sie sind eben Polizeimaßregeln städtisches Theater) wird am gleichen Abend Schillers Geburtstag C. 200. Wiederholen Sie Ihre Anfrage unter der Darstellung unterworfen, die sie oft auch mit dem besten Willen nicht beachten mit einer Aufführung von„ Kabale und Liebe" gefeiert, wobei des uns nicht mehr bekannten Sachverhalts. können, deren Befolgung, wie die in diesem Fall angeklagte Handels- in den Hauptrollen die Damen Marie Gundra( Frau Miller), Betty tönnen auf Einräumung des vermieteten Ladens flagen. 2. Sie können frau ganz richtig sagte, die Unterbindung ihres Gewerbes bedeuten ullerich( Lady Milford), Dora Wolfframm( Luise) und die Herren erfolglos. 2. Benn ein Anzug nicht fitt, tönnen Sie Abänderung vernur Beseitigung des Fehlers verlangen. Pechvogel. 1. Einspruch wäre würde. Es kommt bei der Art, wie die Straßenpolizei gehandhabt Albert Hübener( v. Kalb), Rudolf Lettinger( Ferdinand), Reimer langen, dann eine Frist zur Abänderung jegen, androhen, daß Sie nach wird, fast ganz auf den Willen des Schußmannes an, ob jemand( Wurm), Gustav Rickelt( Miller), Albert Steinrück( Präsident) mit- fruchtlosem Fristablauf die Aenderung auf Kosten des Schneiders vornehmen der Straßenhandel betreibt, für den Tag frei ausgehen oder bestraft wirken. Regie: Woldemar Runge. werden soll. Und da die Geldstrafe, die dem Uebertreter entweder lassen würden und Ihre Drohung ausführen. In dem Prozeß über Kostenerstattung oder über die Frage, ob der Anzug völlig verpfuscht ist, ergeht durch Polizeibefehl oder durch richterliches Erkenntnis auferlegt wird, ein Urteil meist nach Anhörung Sachverständiger. Wie die Sach aus Mangel an Mitteln zumeist nicht bezahlt werden kann, so verständigen aussagen und welches Urteil der Richter sich schließlich bilden wandert der Arme natürlich alle Augenblicke ins Gefängnis. Daß wird, läßt sich niemals voraussagen. Sicher find nur erhebliche Stoften ein solcher Zustand eine der vielen Ungeheuerlichkeiten bildet, an In Nieder- Barnim wie in Ober- Barnim ist nach einer Konferenz für den unterliegenden Teil. 2. Nur Oberwallstr. 4. M. B. 12. Nein. denen die göttliche Weltordnung" der Reichshauptstadt krankt, mit den Gemeinde- Verwaltungsbehörden von dem Landrat für die Wolff. Falls Sie in der Berliner Wählerliste aufgenommen sein sollten, darüber haben wohl die wenigsten unsrer Philister nachgedacht. Wahlbezirke mit weniger als 1750 Urwählern und von den meisten wie wohl Sie am 12. Oktober nicht mehr in Berlin wohnten, können Sie Gemeinde- Verwaltungsbehörden für die einzelnen Gemeinden als wählen. Nach dem Gesez sind Sie nicht wahlberechtigt, weil Sie nicht sechs Monate vor Aufstellnng der Liste in der Gemeinde wohnten. Freiheitsdrang. Der Magistratsberichterstatter meldet: Gestern Beginn der Wahlzeit für den 12. November 12 Uhr mittags festgesetzt. Sie nicht auf Accord beschäftigter Werfführer, so steht Ihnen mangels einer früh gegen 6 Uhr machten die in dem städtischen Obdach in der Diese Festsetzung widerspricht dem§ 10 des Wahlreglements, welcher Bereinbarung eine sechswöchentliche Kündigung zum Quartalserſten zu Fröbelstraße untergebrachten Mädchen, die dem Magistrat auf Grund eine für die Wahlbeteiligung möglichst günstige Stunde festgesetzt G. Mit Ihrer Klage kommen Sie schwerlich durch; Sie müßten nachdes neuen Fürsorge- Gesezes zur Zwangserziehung überwiesen worden wissen will. Eine große Anzahl Beamter, Handwerker und Arbeiter weisen, daß Sie sich bei der Unterschrift im Zurfum befunden. 2. 30. und fast ohne Ausnahme an einer häßlichen Krankheit leiden, in können um 12 Uhr mittags ihr Wahlrecht nicht ausüben, 1. Nachteiliges ist uns über die von Ihnen genannte Stasse nicht bekannt. einem Saale des dritten Stockwerkes großen Radau. Die noch weil sie in Berlin beschäftigt sind. Aus diesem Grunde ist an den 2. Die Sparkasse soll nur gegen Vorzeigung des Buches zahlen und kann jugendlichen Mädchen verübten allerhand Unfug, sangen obscöne Minister des Innern die Bitte gerichtet worden, dahin wirken zu schüßen, so kann sie bei der Sparkasse Sperrung beantragen. ohne weitere Legitimation zahlen. Will sich die Ehefrau gegen Mißbrauch J. W. Dem Lieder, warfen das Wasser um und bewarfen sich gegenseitig mit wollen, daß die Wahlzeit um 5 Uhr festgesetzt werde. Unfre Genossen Hauswirt hasten, falls der Vertrag dem nicht entgegensteht, die eingebrachten Bantinen 2c. Die Aufseherin gebot Ruhe, die auch, so lange fie in in der Lichtenberger Gemeindevertretung beabsichtigten nun, durch eine Sachen, soweit sie nicht u.pfändbare find, für die Miete. Die eingebrachten der Nähe weilte, notdürftig aufrecht erhalten wurde. Sowie die Interpellation diesen Gegenstand in einer Sigung der Gemeinde- Sachen der Ehefrau haften, falls die Ehefrau etwa den Vertrag mit Aufseherin den Rücken drehte, begann der Tumult von Neuem. I vertretung zu behandeln. Der Vorsteher aber lehnte es ab, diese unterschrieben hatte. Hus den Nachbarorten. Lambrecht. 1. Sie R. P. Sind Erster Berliner Wahlkreis. Lichtenberg Mittwoch, den 11. November, abends 8 Uhr, im großen Saale der ,, Arminhallen", Kommandantenstraße 20: Wähler- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Auf zur Landtagswahl: Referent: Genoffe Paul Hirsch. Regen Besuch erwarten 2. Diskussion. Die Vertrauensleute. 208/ 9* Mittwoch, den 11. November 1903, abends 81%, ühr, im Lokale von Gürsch, Kronprinzen Garten, Frankfurter Chaussee 86: Oeffentl. Versammlung. Tages Ordnung: 1. Ein letztes Wort an die Wähler. Referent: Genoffe M. Grunwald- Friedenau. 2. Diskussion. Allen Gegnern ist vollste Redefreiheit gewährleistet. 223/3 II. Berl. Landtags- Wahlkreis Charlottenburg. Mittwoch, den 11. November, abends 8 Uhr: Andalus Fünf Mittwoch, den 11. November, abends 8%, Uhr: Volks- Versammlung im Volkshaus", Nofinenstraße 3. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Eduard Bernstein über: ,, Auf zur Wahl!" 204/11 2. Freie Diskussion. Der Einberufer. öffentl. Urwähler- Versammlungen Deutscher Holzarbeiter- Verband. Sanssouci, Kottbuserstrasse 4a. in folgenden Ressource, 00Urania, Kommandantenstrasse 57. Märkischer Hof, Admiralstrasse 18c. Emma Behrend Moritz Kohn Verlobte. Berlin, 8. November 1903.[ 31206 Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Arbeiter Georg Schmidtke am 7. d. M. gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet statt am Dienstag, den 10. November cr., nachmittags 4 Uhr, vom Neuen Jakobi- Kirchhof in Briz aus. Rege Beteiligung erwartet 160/10 Die Ortsverwaltung. Kranz- und Blumenbinderei von Robert Meyer, nur Mariannen- Straße 2. Bereins- Kränze, Palmen- u. BlumenArrangements, Bouquets, Guirlanden usw. werden fein ut. preiswert geliefert, Wrangelstrasse 10/11. Stock- und Celluloid- Arbeiter. Apotheke z. goldenen Adler Zur Drachenburg, Vor dem Schlesischen Thor. Sages Ordnung: 1. Der Freisinn im preussischen Landtage. 2. Diskussion. Dr. Leo Arons, Albrecht Fülle, Waldeck Manasse, Hermann Silberschmidt, Hermann Schubert. Referenten: Die Urwähler aller Parteien sind hiermit freundlich eingeladen. 215/4 Das Wahlkomitee. Mittwoch, den 11. Nov., abends 8 Uhr, bei Bareinz, Brückenstr. 7: Alexandrinenstr. 41. 89/7 Kommissions- Sitzung. schwinden sofort d Kopfläusest Brut ver „ Puffi“ Unschädlich. Erfolg überraschend. In Drogerien 50 Pfg III. Landtags- Wahlkreis! 8 Volks- Versammlungen Dienstag, den 10. November, abends 8 Uhr in folgenden Lokalen: Germania- Festsäle, Chausseestraße 103. Berliner Prater, Kastanien- Allee 7. Sachon, Müllerstraße 136. Weimanns Volksgarten, Badstraße 57. Hensels Salon, Invalidenstraße 1a. Wernau, Schwedterstraße 23. Borussia- Säle, Ackerstraße 7 Mittwoch, den 11. November, abends 8 Uhr: Kronen- Brauerei, Alt- Moabit 47/49. Tages Ordnung: Hämorrhoidallikör Der Obmann. a Flasche 1 Mark, 7 Flaschen 6 Mark. Steinsetzer Berlins und Umgegend. Dienstag, den 10. November 1903, abends 8 Uhr: Versammlung im Lokale von F. Wilke, Brunnenstr. 188. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Kommission und Stellungnahme zum Marimal- Arbeitsleistungs- Tarif. 2. Bericht des Gesellen- Ausschusses. 3. Verschiedenes. Kollegen! Wir sind fest überzeugt, daß mit der Einführung des Marimal- Arbeitsleistungs- Tarifs bei uns Zustände plazgreifen, die für unser Gewerbe von Vorteil sein werden, daß das Schwibsystem vermieden und dem Submissions- Unwesen ein starker Damm entgegengesezt werden wird. Der Gefellen- Ausschuß. J. A.: Paul Schenke. Achtung! Zimmerer! Achtung! Mittwoch, den 11. November 1903, abends 8 Uhr: Ausserordentl. Versammlung des Vereins der Zimmerer Berlins und Umgegend im Englischen Garten, Alexanderstraße 27c( oberer Saah). Tages- Ordnung: 1. Ueber welche Machtmittel verfügt das Proletariat zur Niederwerfung der Klassenherrschaft? Referent: Genosse Dr. R. Friede berg. 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliche Angelegenheiten. 257/20 Der Vorstand des Vereins der Zimmerer Berlins und Umgegend. J. A.: Wilhelm Schäfer. Gäste haben Zutritt. 1. Weshalb muß die Socialdemokratie im preußischen Landtag vertreten sein? Deutscher Metallarbeiter- Verband. 2. Freie Diskussion. Verwaltungsstelle Berlin. Referenten: Genossen Barthels, 3ebel, Dr. Bernstein, Heimann, Ledebour, Ströbel, Wels. Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernſprecher: Amt VII, 353 Die Anhänger aller Parteien sind hierzu eingeladen und wird volle Redefreiheit garantiert. Bu zahlreichem Besuch laden ein Die socialdemokratischen Vertrauensleute. Orts- Krankenkaffe 220/6 Achtung! Schloffer. Mittwoch, den 11. November, abends 8%, Uhr: Achtung!* 4. Berliner Landtags- für das Tapezierer- Gewerbe Allgem. Schlosser- Versammlung Wahlbezirk. Dienstag, den 10. November, abends 8 Uhr: Drei öffentliche Wähler Versammlungen in folgenden Lokalen: Keller, Koppenstr. 29. Elysium, Landsberger Allee 40/41. Altes Schützenhaus, finienftr. 5. Tages Drdnung: zu Berlin. 31145 General- Versammlung am Freitag, den 13. November, abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75( Gartensaal). Tagesordnung: 1. Rechnungsbericht. im Etablissement von Buggenhagen, Oranienstr. 147( am Morikplay). Tages- Ordnung: 1. Aufstellung der Delegierten zur OrtsKrankenkasse der Schlosser. 2. Bericht der Kommission über die weiteren stattgefundenen Berhandlungen mit den Schlossermeistern. Antwort der Meister auf unsre Forderungen. Beschlußfassung über die mit der Meistertommission getroffenen Vereinbarungen. Wegen der Wichtigkeit der Tages- Ordnung ist es Pflicht aller Kollegen, 2. Bekanntmachung der Beschlüsse des in dieser Versammlung zu erscheinen. J. A. der Kommission: Vorstandes. 3. Wahl von 6 Vorstands- 160/11 Lubatsch, Beughofstr. 16. mitgliedern( 4 Stassenmitglieder, 2 Arbeitgeber) und Ersazwahl eines Vorstandsmitgliedes( Sassenmitglied) auf ein Jahr. 4. Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Jahresabrechnung. 5. Verschiedenes. Carl Nickisch, Borsigender, Berlin N. 54, Weinbergsweg 11. Bekanntmachung der Ååååååååå Jede Uhr zu reinigen kostet bei mir unter Garantie nur 1,50 Mk., außer Bruch. Kleine Reparaturen billiger. Schlagwerk Regulatoren von 14 Mk. an. Wanduhren. Silberund Wecker von 2,50 Mk. an. Remontoir- Uhren von 8,50 Mk. an. 29912* Emil Rothert, Uhrmacher. Andreas- Strasse 62. Frankfurter Allee 114. Allgem. Orts Krankenkaffe Nur 1 jede Uhr& Warum muß die Socialdemokratie im preußischen Landtage vertreten sein? Allgem. Orts- Krankenkaffe Referenten: P. Litfin, Stadtv. Dr. Wehl, Reichstags- Abgeordneter R. Schmidt. Zahlreichen Besuch erwarten Die socialdemokratischen Vertrauenslente. Schöneberg. Mittwoch, den 11. November, abends 8 Uhr, im Obstschen Lokal, Meiningerstr. 8: von Volks- Versammlung. Tages Ordnung: 1. ,, Die bevorstehenden Landtagswahlen." Referent: Reichtags- Abgeordneter Fritz Zubeil. 2. Diskussion. Zu recht zahleichem Besuch ladet ein Kranz- und Blumenbinderei H. Rodewald, Alexandrinenstrasse 1a. Kränze mit Widmungsschleifen, quets, Topfgewächse jeder Art 2c. preiswert. Arrangements zu Feſtlichkeiten, Bou 24106* Das socialdemokratische Wahlkomitee. 000 Herren- Moden eleg. Ausführung, geringe Teilzahlung. J.Kurzberg, NeueKönigstr.4711, direkt am Alexandernlag. 204/12 Deutscher gewerblicher Arbeiter und Arbeiterinnen zu Berlin. Wegen der am 12. November cr. stattfindenden Wahlen 3. preussischen Abgeordnetenhause wird das Kaffenlofal an diesem Tage um 12 Uhr mittags geschlossen. 278/7 Berlin, den 10. November 1903. Der Vorstand. Im Auftrage: G. Wolter.. kostet bei mir zu reparieren u. reinigen unter Garantie des Gutgehens( ohne Bruch), kleine Reparaturen billiger. Grosse Auswahl in Uhren u. Goldwaren zu billigsten Preisen. Goldene Damen- Remontoir, 10 Steine, v. 18,-, Goldene Herren- Doppelkapsel- Remontoir v. 50,-, Silberne Remontoir v. 9,-, Regulateure, Freischwinger, Wecker- u. Wanduhren. Goldene Herrena. Damen- Ketten, Ringe, Schmucksachen in modernsten Façons für jeden Geschmack. Für jede bei mir gekaufte Uhr leiste 3 Jahre Garantie. Karl Lux, Uhr2657L* macher, Chausseestr. 34. Achtung! Metallarbeiter. Achtung! Dienstag, den 10. November 1903, abends 8 Uhr: Grosse Versammlung Honig! Bienenhonig, beft. Dualit im Gewerkschaftshause, Engel Ufer 15( Saal 4). verf. die 10 Pfunddose zu 7,00 M., 5 Pfd. 4,30 M. franco. Garant. Rücknahme. E. Reil, Augustſehn, Oldenbg. Nordloh, Bahnhof * V Tages Ordnung: 1. Die Kämpfe in der Metallindustrie." Referent: Verbandsvorsitzender Kollege Schlide124/ 19* Stuttgart. 2. Diskussion. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Fernsprecher Friedrichsberg No. 83. P. T. Unsrer verehrten Kundschaft sowie allen Interessenten bringen wir zur gefl. Kenntnis, dass nach dem Beschluss unsrer Generalversammlung vom 28. September d. J. unsre bisherige Firma Aktienbrauerei Hohen- Schönhausen in die Firma Löwen- Brauerei Aktiengesellschaft abgeändert worden ist. Wir erlauben uns bei dieser Gelegenheit unsre vorzüglichen Biere in empfehlende Erinnerung zu bringen und offerieren den Herren Restaurateuren zum gefl. Bezuge: Löwen- Lagerbier Löwen- Pilsener Löwen- Münchener in Fässern zu Literpreisen, in geaichten Gebinden und in Flaschen. Frei Haus nach Berlin und allen Vororten. Berlin NO., vor dem Landsberger Thor. Vorwärts- Buchhandlung SW., Lindenftr. 69( Laden) empfiehlt als vornehmen und gediegenen Zimmerschmuck: -19/1 Löwen- Brauerei Aktiengesellschaft. Mariannen- Festsäle. Säle zu 50, 80 und 200 Personen, hochelegant eingerichtet, find noch Sonnabende und Sonntage im November, Dezember, Januar, Februar Alex Mayer, Mariannen- Ufer 2.[ 30492* Die Freiheit von E. Delacroix, 95 × 72 cm Mr. 6,-. führt das Volk. Supfer- Gravüre nach dem Gemälde und März frei. Der erste Mai. Supferägung 95X73 cm M. 3,-. Porträts von Engels, Laffalle, Marx. aufheichem Papier 85X65 cm, pro Blatt M. 4,-. Driginal- Kupferradierung Driginal- KupferradiePorträts von Bebel, Liebknecht, Singer. ung auf chinesischem Papier 53X40 cm, pro Blatt M. 1,50. Sämtliche Bilder sind gleichfalls in geschmackvollen billigen Einrahmungen zu haben. Photographien von Bebel, Engels, Jacoby, Kautsky, Lassalle, Liebknecht, Mary, Singer, Kabinettgröße a M. 0,50. Dieselben, Visitgröße, a M. 0,25. Bebel, Lassalle, Liebknecht, Marr, Bromsilber- Photographie 40: 30 cm a M. 1,-. Jackett- Anzüge, 1- u. 2reihig, aus guten haltbaren Stoffen mit graden oder schrägen Taschen von Rock- und Gehrock- Anzüge in bester Ausführung . • von Herbst- und Winter- Paletots in modernster Ausführung von Haus- und Jagdjoppen in allen Ausführungen von 18 M. an. 24 M. an. 18 M. an. 6 M. an. Achtung. Bir offerteren Musikautomats Wert Mk. 300,00 mit 12 Noten dazu für Mk. 100,00 bei Mk. 60,00 Anzahlung und Mr. 40,00 Abzahlung. 58/ 191* Georg Brandt& Co., G. m. 6. S., Berlin, Prinzessinnenstr. 19. Gegründet 1878. Specialität der Firma: Paletot nach Mass von 30 M. an. Anzug nach Mass von 33 M. an. 0000 Streng feste Preise. 0000 3.3iehung 5. Klaffe 209. Kgl. Preuß. Lotterie.|[ 3000] 232 65 483 509 631 73 734 825[ 1000] 116015 Biehung vom 9. November 1903, vormittags. Nur die Gewinne über 240 t. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nachdrud verboten. 54 195 355 683[ 500] 98 759 805 1047 195 98 297 616 44 69 711 19 78 802 24 978[ 3000] 2254 80 311 447 543 86 656 85[ 500] 86 720 3005 52 199 330 58 650 [ 500] 742 832 45 98[ 5001 967 4116 81 336 92 406 511 26 646[ 10001 818 5045[ 500] 62 88 131 203 301 6 13 434 585 631 827 39 6239 50 323 581[ 1000] 86 829 [ 1000] 48 62[ 30 000] 986 7201 4 432[ 1000] 51 1000] 518 32 57 59 64 630 783 824 8405 58[ 1000] 59 65 538 648 90 700 842 9045[ 500] 88 129 638 63 750-66 10015 101 71 418 622 97 756 96 11166 208 316 89 447 502 5001 9 861 924[ 500] 12015 75 164[ 1000] 345 664 94[ 500] 97 751 858 970 13134 236 975 14128 60 400 55 534 685[ 500] 94[ 500] 702 49 885 15344 648 781 16350 92 535 42 675 17181 244 98 468 657 [ 500] 65[ 500] 764 972 18284[ 3000] 362 425 32 51 537 67 652[ 500] 840 19098 204 7 29 319 507 47 646 63 807 84 88[ 500] 948 20061[ 500] 208 370 557 88 614 81 21166 230 520 712 903[ 5001 29[ 5000] 22109 110001 47 69 384 501[ 1000] 18 755 931[ 500] 59[ 500] 23091 105 76 271 74 322 65 461 657 702 923 24002 143 210 308 9 55 413 560 679[ 5001 785 810 95 25031 98 106 304 11 552 783 802 26244[ 15 000] 78 306 480 93 508 653[ 1000] 727 79 997 27052 173 78[ 500] 85 419 25 516 42 753 827 905 20 29 28198 257 62 527 646 785 86 29281 [ 500] 562 91 618 822 61 979 30487 738 982 31017 69 155 231 399 473 501 621 792 959 75 32028 76 157 92 242 347 48 90 433 684 [ 1000] 787 873 910 96 33007 225 38 398 439 71 599 692 740 34300 23 57 415 526 34 83 740 906 35021 75 78[ 1000] 410 826 64 925 50 95 36335 641 47 839[ 500] 37313[ 5001 35 76 83 412 500 12 607[ 500] 33 49 851 89 38072 10001 114 97 259 60[ 1000] 69 395 533 55 634 744[ 5001 56 879 97 901 39011[ 1000] 118 71 94 354 94 99 403 567 657[ 500] 773 909 74 40169 250 440 592 616 55 753[ 3000] 60 67 821 902 56 41030[ 500] 86 712 968 42017 462 515 52 671[ 1000] 871 43068 114 361 429[ 1000] 78 79 506 36 648 893 927 94 44035 273 667 911 20 45025 141 300 477 763 857 91[ 3000] 922 46061 99 112[ 500] 15 37 218 [ 1000] 708 64 67 913 47153 214 28 73 406 44 636 93 48051 291 529[ 500] 610 899[ 500] 905 47[ 500] 60 [ 1000] 49019 215 500 97 663 91 912 87 50223 56[ 30001 307 426[ 500] 570 670 994 51006 [ 500] 385 568 694 892 52012 20 41 158 235 449 83[ 500] 85 578 53043[ 3000] 140 254 308 25[ 1000] 409 26 699 720 56[ 500] 809 87 54022 47 52 53 154 58 228 47 384 448 93 657 705 69 98[ 500] 893 934 55154[ 1000] 63[ 5001 243 50[ 3000] 387[ 3000] 417 602 9 95 780 [ 3000] 56092 198 1500] 283 384 425[ 3000] 595 600 771 841 80 981 96 57047 357 480 603 34 845 910 67 58021 287 380 537 746 59048 53 159 205 480 500 12 62[ 500] 71 622 37 93 60211 42[ 5001 435 70 518 609 781 61001 527 34 636 765 809 930 62349[ 3000] 407 12 25 72[ 500] 597 624 969 63120 203 54 71 76 454 532 64021 526 67 625 736 805 34 964 95 65107 208 96 357 3000] 458 525 94 855 69 955 66007 74[ 3000] 190 310 27 576 782 67185 91 98 218 94 315 403[ 5001 612 840 68039 [ 3000] 48 60 146 334 422 84 506 690 909[ 500] 59 69079 133 54[ 10001 56 74[ 1000] 90 253 348[ 500] 67 674 [ 1000] 777 91 883 70036 72 300 6 431 581 655 769[ 500] 74 97 951 71004 41 77 91 251 362 720 51[ 3000] 88[ 1000] 72017 52 146 317 692 809 981 73015 75 127 40 62 509 67 77 691 727 56 77 80 74121 28 45 54 218 43 312 16 489 554 757 819 75 99 75032 286 328 549 74 77 82 725 76078 83 701 21 51 822 77033 41 97 116 67 231[ 500] 547 65 686 756 64 806 37 91[ 500] 910 78029 55 177 211 346[ 10001 400 39 95 587 994 79010 65[ 3000] 140 [ 1000] 368 72 98 503 94 658 93 862 929 80037 44 138 83 92 269 359 531 761 86 828 65 81003 202 76[ 5001 310 58[ 500] 72 89[ 1000] 461 675 728 40 57 933 82055 69 151 53 255 340 51 62[ 500] 400 629 81 719 83293[ 500] 611 874 918 78 84048 264 414 25 533 64 881 C32 85077 250[ 500] 333 456 619 [ 1000] 853[ 1000] 86002 121 325 30 509 636 49[ 1000] 821 87038 212 48 363 426 88026 83 611 709 89 956 89066 188 265 88 531 97 895 90068 93 221 424 85 502[ 5001 775 859 79[ 500] 80 927 28 87 91020 99[ 3000] 544 76[ 500] 667 719[ 500] 83 98 819 91 92063 255 443 548[ 3000] 55 83 615 887 93134 217 64 83 430 505[ 500] 844 87 88 953 94213 57[ 1000] 339 418 66 778 919 95086[ 500] 103 13 51 227 39 53 344 48 449 85 706 931 86 96085 126 203 352 473 787 97285 319 522 92 667 854 940 41 98176 533 613 816 27 990 99242[ 10 0001 474 515 652 68 709 48[ 500] 830 83 901 38 100016 185 272 409 558 611 101276 490 624 61 70 77 93 777 102046 296 452 508 643 52 763 920 103001 73 108 352[ 1000] 90[ 5001 601 4 885 87 104302[ 500] 96 690[ 3000] 850 105948 106100 58 397 702 50 952[ 500] 74 107020 239[ 1000] 301 403 36 63 543 53 711[ 50001 888 988 108066 106 328 473 654 815 938 109128 461 729 66 94 121 237 69 419 67 552 712 998 117103 5 41 47 374 443 83[ 3000] 636 752 63 801 118057 68 69 143 63 79 84 236 305[ 1000] 43 430 511[ 1000] 86 715 884 119174 [ 500] 502 763[ 5001 972 120137 228 317 40 76 73001 617 740 817[ 10001 121139 90 220 96 355 76 80 561 80 86 617 71 748 995 122013 218 345 425 736 822 963 66 123135 283 94 469 94 124022 97 236 415 50 90 564[ 500] 642 81 810 22[ 1000] 30 125170 327[ 5001 55 578 754 76 126092 224 313 72[ 500] 507 24[ 10001 92 611 28 799 127361 465 67 574 722 93 898[ 10001 953[ 10001 128022 26 166 455 604 25 748 54 67 830 80 129061 126-380 697 732[ 500] 92 849 89 942237 130051[ 1000] 197 237 425 555 685 97 747 833[ 1000] 911[ 500] 131013 361 420[ 500] 64 623 56 69[ 500] 793 95 801 73 79 949 91 132223 497 541 49 829 47[ 500] 58 913 133006 58 139 260 328 465 98 594 609 11 813 17[ 3000] 83 134316 468 564 792 884 935 135144 [ 500] 238 83 511[ 500] 24 45 621 77 753 864 93[ 500] 136011 75 124 66 354 408 70 505 77[ 10 0001 628 733 844 46 54 69 905 82 137134.303 24 484 88 591 97 717 70 138032 110 215 645[ 3000] 99 765 817-974 139005 48 82 230 431 50 509 806 75 981 140017 91 229 332 92[ 1000] 703[ 10001 5 S62 979 141069 252 620[ 500] 142248[ 1000] 548 608 21 901 55 143136 226 543 144210 71 630 44 88 794 812 56-906 25 145048[ 500] 127 312[ 5001 17 51 534 48 54 741 812 146003 107 42 62 292 360 480 528 34 95 653 838 905[ 3000] 34 42 147005 43[ 30001 101 212 555 78 74 88[ 500] 689 709 961 148551 641 714 23 149057 124[ 500] 431 89 980[ 1000] 150075 232 57 98[ 3000] 377 590 99 777 811 76 151059[ 1000] 210[ 1000] 26 55 94 479 505 605 20 829 99 911 152100 65 340 67 407 84 530 760 98 940 153066 127 51 330 489 583 94 610 154041 109 42 231 312 46 55 832 1500] 155013 38 99 392 462 550 610 817 942 156077 111[ 500] 12[ 1000] 98 769 157031 180 233 38 389 555 622[ 3000] 734 925 158135 [ 3000] 210 60 301[ 3000] 16 543 612 788 843 990 159005 52 195 201[ 5001 83 390 528 782[ 500] 821 55 900[ 500] 18 160108 67 290 397 758 844 966 161236 99[ 1000] 373 403 5 568 687 759 850[ 1000] 952 95 162022 164 67 277 599 696 711 872 955 92 163161 64 66 207[ 500] 338 497[ 30001 513[ 1000] 92 622 38 724 38 950[ 5001 164032 142 51 261 320 60 596 768[ 5001 852 55 974 165071 91 116 361 62 538 55 708 38 815 50 64[ 1000] 166158 483 538 73 75 957 79 167154 75 227 900 82 168018 63 114 211 347 479 519 25 65 82 650 169037 87[ 500] 110 20 74 92[ 10001 490 532[ 5001 609 28 731 907 170059 284 387 400 570 747 73[ 1000] 897 944 54 171025 186 303 586 679 841 172047[ 500] 52 174 77 367 635 88 755 806[ 1000] 69 74 911 173137 249 68 343 84 408[ 1000] 90 632 751 967 174021 111 23 86 175087 100 370 443 540 239[ 1000] 92 365 664[ 3000] 825 64 984 176082 85 154 95 243 774 839 177373 93 454 540 728[ 500] 92 848 178165 211 34 407 150001 523 40 644 723 894 980 179023 81 111 440 900 180128 78 419 553[ 500] 86 613 64 750 804 181379 455 502 983 182114 436 56[ 500] 60 85 504 46 663 735 853 982 183267 532[ 500] 89[ 5001 690 723 810 184218 37 80 340[ 500] 64 582 818 185161 237 345 505 613 44 837 916 33[ 500] 186005 28 235 318 15001 36 473 500 715 96[ 500] 892 187004 68 236[ 500] 82 482 548 703 851[ 1000] 968 96 188128 232 576 622 707 80[ 500] 874[ 500] 901 189141[ 500] 80 201 30[ 5001 79 355[ 500] 413 65 587 833 38 62 940 53 80[ 1000] 190042 66 154 242 483 641 49 736 191105[ 5001 291 383 404 67 691 943[ 500] 82[ 500] 192248 50 373 86 473[ 500] 508 643 87 917 31 193036 305 440 648 194224 76 79 440 557 607 25 27 44 785 901 46 73 195011 40 297 308 407 93 650 74 720 196038 139 197225 311 68 747 [ 500] 731 43 851[ 1000] 87 953 [ 1000] 856 70 919 67 198509 726 76 905 199068 198 596 790 874 976 200211 337 406 50 543 86 628 805 201083 270 322 30 35 69 561 699 764 202256 542 689 731 36. 66 203061 114 313 603 895 98[ 1000] 204166 97 259 883 [ 5001 933 44 205031 97 210[ 3000] 381[ 3000] 401 41 559 663 857 206074 302 948 99 207143 79 92 248 301 414[ 500] 634 89[ 1000] 828 67 95 925 208004 41 49 181[ 3000] 380 405 18 1500] 33 49 520 764 865 92 209052 104 297[ 1000] 472 508 26 963 210057 227 470 517 731[ 3000] 53 59[ 500] 998 211033 91 300 404 47 563 641 770 892 942 48 97 212064 69 125 361 73 87 469 98 528 72 94 643 61[ 3000] 736 62 889 921 53[ 5001 213027[ 10001 66 173 284 327 541 91 636 762 824 911 214108 38 234 82 541 715[ 3000] 904 215134 42 97[ 3000] 342 526[ 1000] 754[ 3000] 55 935 216039[ 500] 51 60 82 218 368 599 712 826 110097 205 52 460 508 32 717[ 1000] 111047 85 488 688 713 842 977 112083 107 274 90 334 674 860 958 113162 278 512 13 71 754 56 73[ 5001 980 93 114000[ 500] 92 106 34 45 225 557 664 90 115086 149.8 217046 151 327 42 495 556 610[ 3000] 53 86 871 908[ 3000] 84 218001 185 96[ 500] 591 219203 29 72 425 1500] 504[ 500] 86[ 1000] 618 724 57[ 500] 825 970 220057 67 187 202 27 336[ 500] 514 785 835 904 221218 30 97 456 536 604 15 76 963 222076 120[ 500] 28 269 82 525 669 736 867 71 977 91 223245 377 464 534 } Im Gewinnrade verblieben: 1 Primle zu 300 000 m., 1 Gewinn an 500 000 9,1 au 200 000 W, 131 150 000 2, 2 at 100 000 f., 2 a 75 000 t., 2 A 60 000 t, 2 50 000 m., 2 8 40 000 202, 9 2 80 000, 15 15 000 t., 42 a 10 000 M2, 91 au 5000 202, 1476 gu 3000 r., 219 1000., 3591 a 500 Det 3243L* Berlin SO. 16, H.& P. Uder, Engel- Ufer 5. Fabrik- Lager sämtlicher gangbarer Kautabake. Specialität: Nordhäuser Kautabak stets frisch zu billigsten Engros- Preisen. Amt 7. 1851. 2839L* Keinen Bruch mehr!! Beispiellos groß ist die Zahl derjenigen, die bei Anwendung meiner Methode von ihrem Bruchleiden ge heilt worden find, 1 Höchste Auszeichnungen, tausende Dankschreiben. Berlangt Gratisbroschüre von Dr. Reimanns, Valkenberg Nr. 5, Holland, da Ausland: Doppelporto. Für Deutschland: Conrad Carduck, Aachen. 11335 M. Schulmeister. Schneidermeister, BERLIN SO., Dresdener Strasse 4, Hochbahnstation Kottbuser Thor. 3047L* Special- Haus für Herren- und Knaben- Konfektion. B.18iehung 5. Klaffe 209. Kgl. Preuß. Lotterie.| 564 94[ 1000] 645 723 31 817 18 946 113146 228 300 Biehung vom 9. November 1903, nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Mt. sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nachdrud verboten. 229 30 635[ 500] 701 87 878 921 29 46 1030 62 141 [ 500] 277 334 430 566 701 29 95 2244 64 85 341 62 673 [ 3000] 710 34 904 62 3360 474 641 729 69 814 40 4112 [ 1000 31 993 5209 6097 122 733 52 951 75 7023 60 290 98 11000] 303 91 858 8151 82 305 445 73 620 706 79 838 92 902 9025 116 28 439 44 501 601[ 30001 96 862 928 3 231 305 10025 134 83 231 305 99 438 598 718 964[ 1000] 11019 116 225 31 91 349 15001 468 534 621 88 738[ 500 80 97 3000 875 76 12019 710 860 98 946 81 13059 1500] 128 65 454 571[ 1000 714 803 14125 47 482 86 96 1000] 817[ 500] 27[ 500] 15065 588 693 720 16076 102 70 522 746 892 17038[ 5001 51 213 300 58 478 762 814 957 3000] 67 18115 47 341 66 438 646 704 26 69 19036 1500 136[ 500] 45 326 488 500 23 98 622 57 69 13000] 752[ 1000] 82 20162 96 231 353 86 674 831 986 93 21079 124 264 379 442 545 619[ 500] 711 95 1500] 819 90 995 22143 214 313 61 667 774[ 500] 848 918 23071 24077 92 102 15 489 531 1000] 82 845 25045 150 450 716 817 978 83 26003 89 230 330 55 557 77 L1000 27210 336 84 96 473 98 559 679 705 48 800 68 919 28038 64 111 43 85 495 508 32 83 707 838 89 980 29003[ 500] 20 121 40 41 56 90 282 326 505 61 816 951 807 30156 73 270 86 99 300 1[ 500] 3 78 624 26[ 500] 49 31003 37 132 281 310 409 25 13000] 32[ 500] 76 516 49 977 32029 48 125 89 234 1000] 332 745 60 837 928 33146 309 410 68 91 562 737 47 849 915 45 34046 [ 3000] 139 507 78 648 68 130001 907 35269 130 000 489[ 50001 95 564 608 882 99 36072 186 555 833 930 37201 318 36 699 788 948 38057 199 339[ 500] 64 524 [ 500] 36 37 90 618 83 718 849 75 39038 293[ 1000] 396 423 538 653 704 40125 3 58 352 79 455 62 694 982 41007 49 98 292[ 1000 349 85 403 718 22 53 976 42016[ 1000] 347 79[ 1000] 629 54 771 892 942 43049 55 117 286 370 420 75 81 555 624 83 98 740 44131 217 354 419 546 606 790 966 45029 36 407 781 46023 63 162 208 471 1000] 550 879 940 49 47185 263 350 559[ 500 630 705 33 48005 58 114 34 95 401 634 64 977 84 49064 365 83 453 738 818[ 1000] 50032 142 15001 225 78 331 37 402 500 18 51004 72[ 500] 205 446 565 612 64 751 873 82 52032 582 674 76 700 869 53 178 445 589 617 41[ 500] 940 64 54089 119 78 283 326 418 50 504 710 23 986 55104 6[ 500] 37 262 637 38[ 1000] 704 6 50 56154 578 684 916 57030 45 136 253 350 70 10001 71 434 78[ 30001 87 721 40 58027 59 150 215 546 999 59164 89[ 5001 208 466 96 508 751 62 92 352 79 60118 254 500] 92 352 799 61038 78[ 1000] 155 300[ 500] 404 681 729 838 52[ 3000] 62074 105 49 [ 3000] 322 75 581 10001 666 767 63063 132 380 491 545 49 760[ 500] 924 64034 204 57 316[ 500] 468 550 832 65[ 5001 85 65375 422 604 66 739 86 862 66010 124 45 85[ 500] 225 36 482 501 803 994 67169 75 245 381 584 617 28[ 500] 783 99 827 72 961[ 500] 62 68004 107 61 202[ 500] 28 81 98 330 15001 61[ 3000] 526[ 5001 822 96[ 500] 907 42 55 86 69117 393 418 58 516 26 63 723 15001 26 39 83[ 500] 952 78 70008[ 500] 146 222 24 314 70 772 963 772 963 7 71152 69 212 60 369 455 523[ 1000] 614 86[ 500] 827 913 16 67 72081[ 1000] 356 401 14 575 738 804 64 73109 202 [ 1000] 394 414 527 52 615 739 74172 89 332 54 420 501 500] 45 89 722[ 500] 918 75083[ 1000] 187[ 500] 235 92[ 3000] 339 76166 344 526 737 862 77141[ 500] 73 227 78 439[ 500] 575 730 847 79 78022 271 302 21 458 73 513 630 746 819 26 38[ 500] 79091[ 1000] 342 478[ 1000] 699 730 895 948 80100 20 60 64 88 212[ 500] 98[ 500] 310 94 462 605 25 42 51 94 801 76[ 500] 81048 140 244 320 537 92[ 3000] 698 813 16 82084[ 3000] 266 352 487 565 99 642 58 732 63 809 83026 48 137 569[ 5001 696 769 960 84054 56 74 176[ 500] 210 359 489 93 616 730 889[ 500] 99 85197 211 71 74 358 94 415 23 751 994 96 86052 164[ 500] 292 311 99 609[ 10001 11 [ 3000] 718 858 63 941 87017[ 500] 275 425 568 621 38 41 806 924 88181 221 23[ 500] 433 503 52 95 674 855[ 500] 980 88 89027 220 437 52 636 743 60 863 91 [ 3000] 970 638 743 969 90040 187 330 500] 31 497 501 718 867 982 91129 51 305 466 574 751 880 963 92065[ 3000] 78 267 339 [ 3000] 73 89 403 527 33 59 628 93191 223[ 3000] 34 506 35 49 613 41 729 53[ 500] 856 94144 251 373 495 666 741 95214 337 93 495 593 636 67 760 89 831 96004 16 106 43[ 500] 260 328 87 438 543[ 5001 88 652 97114 36 218 19[ 500] 38 84 358[ 10001 85 528 [ 500] 99[ 5001 908 98000 16 98 111 209 63 307 71 514[ 5001 751 834 52 69 85 99327 78[ 500] 473[ 500] 612 80 867 975 89 100038[ 30001 139 325[ 1000] 29[ 500] 429 533 718 863 99 101312 408 744 59 102210 82 341 521 69 742 885 914 45 93 96 103151 95 374 405[ 3000] 32 52 76 625 717 47 104195 389 429[ 30001 93 735 71 948 61 105231 395 425 811[ 5000] 963 106033 91 294 330 63 475[ 5001 687 775 15001 85 800 914 107004 44 46 178 208 27 352 486 568 89 620 47 66 745 943 1081/2 79 256 310 53 626 45 868 957 77 109226 304 436 566 661 89 110114 27[ 1000] 50 335 89 444 707 59 80[ 500] 839 984 111350 593 754 890 112062 142 217 316 51 25 75 434 38 69 527 695 707 51 962 63 114050[ 500] 77 140 51 57 97 1500] 201 384[ 500] 400 40 527 36 93 673 726 39 936 49 115155 222 84 392 403 804 73 76[ 500] 998[ 3000] 116152[ 3000] 236[ 5001 400 41 69 747 949 50 117025 206 451[ 3000] 67 73 595 737 871 938 41 58 118034[ 500] 60 138 202 85[ 3000] 460 73 690 99 705 879 119017 35 222 54 534 648 703 50 94 808[ 1000] 120085 131[ 3000] 62 248 92 563 95 604 6 13 14 33 861 414 628 837 123593 881 977 121211 76 344 54-409 122011 131 84 F500] 124122 385 446 751 65 80 848[ 100] 125022 211 391 474 749 88 970[ 500] [ 1000] 355 93 455[ 30001 575 832 33[ 5001 126035 70 229 496 741 810 33 81 913 42 249 348 69 78 403 36 527 40 687[ 3000] 911 67 243 415 66 623 842 127037 128052 129035 130161 376 663 707 8 846 919 131269 532 69 682 132197[ 500] 279 314 77 506 797 814 133100 37[ 3000] 67[ 500] 263 88 302 461 520 667 802 134032 170 228 74 92 314[ 1000] 402 602 904 43 135209 402 [ 500] 537[ 3000] 51[ 3000] 74 667 703 849 922 136106 58 84[ 500] 335 83 592 732[ 1000] 878 940 99 137029 49 180 438 46 566 604 22 32 53 61[ 1000] 714[ 500] 40 88 975 138010 259 90 3000] 347 96 530[ 5001 756 139165 93[ 3000] 338[ 500] 65 68 98 447 516 42[ 3000] 619 21 860 67[ 500] 81 141136 140020[ 5001 120 248 321 37 650 946 [ 500] 92 98 449 549 79 142241 83 423 62 64 538 672 830 143108 19 203 332 450 607 20 40 65 69 703 16 810 144034 169 220[ 30001 21 38 323 60 426 56 57 85 780 145018 97 98 178[ 500] 239 89 566 70 146112 26 [ 500] 96[ 5001 466 593 685 851 78 924 30 147041 70 193 535 66 695 773 76 990 148006 80 97 322 410 [ 500] 50 60 521 759 77 809 77 149071 146[ 500] 55 246 74 423 541 681 749 75 875[ 5001 906 18 [ 10 000] 92 150032 185 270 367 518 638 95 758 805[ 3000] 50 151224[ 30 0001 98 459 692[ 1000] 720 71 895 950 152110 358[ 3000] 66 698 779 844 939[ 1000] 153078 265 450 53 73 531 891 924 59[ 500] 154115 52 222 420 46 82 519[ 1000] 31 657 963 155032 40[ 1000] 262 444 560 945 156101 39 81 394 434 507 71 91[ 10001 658 60 790 157068 378[ 1000] 79 501 23 65 635 710 158046 157 324 425 27 609 93[ 500] 766 86 894 159261 92[ 500] 492 595 631 803 160049 66[ 500] 125 302 89 580 745 815[ 3000] 527 791 820 901 45 1000] 163030 248 415 31 54 161031 129 264[ 5001 541 61 70 809 162172 81 87. [ 10 000] 505 22 727 967 88 1500] 164105 379 448 635 165001 332 58 461 612 53 715 899 918 166195 582 682 778 801 39 56 167049 79[ 1000] 204 410 898 996 168016 67 259 327 557 601 20[ 500] 83[ 500] 90[ 500] 871[ 1000] 169043 75 239[ 3000] 97 303 483 583 648[ 1000] 742 866 170196 237 325 555 711 12 14 99 922 68 171027 204 76 95 455 62 70 71 85 727 40 805 63 172167 267 633 97 173112 209 64 353 548 71 729 808 22 992 174336 80 701 11 50 949[ 3000] 64 175262 340 63 409 71 508 15000] 31 57 620 78[ 5001 708 32 945 176045 166 241 314 67 491 519 89 92 798[ 500] 825 925 177040 53 156 68 511 1500] 19[ 500] 617 822 57 178209 93[ 500] 498 575 605[ 3000] 32 919 179609 936 60 180147[ 3000] 296 363 459 537 637 910 22 45 53 55 [ 3000] 296 363 459 5 181116 70 226 34 81 833[ 500] 55 935[ 3000] 44 47 58 182011 17 144 342 422 69 81 750 802 913 183071 107 24 620 62 783 824 924 88 184137 42 56[ 500] 268 404 781 83 845 56 70[ 1000] 185162 245 58 72 420 646 78 921 50 186142 223 130001 339 441[ 3000] 550 79 95 608[ 5001 19[ 3000] 762 821 951 187418 49 649 932 188042 84 166 233 34 50 591 697 189061 63 106 408 [ 1000] 14 503 20 824 925 82 190070 198 359 500 811 940 191013 104 59 248 [ 500] 59 342 544 51 637[ 1000] 47 749 80 192290 310 241 325 40 51 462 675 811 90 976 194040 106 11 562 21 59 68 425 79 570 620[ 1000] 979 81 193001 87 178 702 30 849 195032 106 36 58 276 520 632 196071 163 15001 76 206 63 64 476 576 600 727 36 920 197057 138 635 198 257 648 735 808 199042 173 209 42 73 357[ 1000] 657 791 96[ 5001 827 69 93 908 200019 119[ 30001 55 98 373 97 497[ 500] 528 914 [ 5001 201092 104 56 234 372 76 733[ 1000] 805 202111 83 349 453 67 536 756 61 872 952[ 5001 63 203010 261 334 514 55 752 15001 885( 5001 950 204288 331 41 806 35 48[( 500] 61 906 42 87 205004 27 48 183 88 211 595 707 206441 92 568 716 56 918[ 3000] 207229 330 75 83 85 550 628 88 75 801 962 208036 104[ 1000] 411 63 637 877 909[ 5001 89 209077 173[ 5001 78 89 248 401 97 886 928 210081 200 63 535 41 690 737 57 211086 136 462 510 46 632 755 96 836 911 212013[ 1000] 355 533 67 652 841 213099 372 436[ 5001 889 918 214125 491 560 604 61 822 949 85 215047 48 106 9 24[ 500] 252 461 524[ 10001 860 75 952 87 216239 508 777 912 54 81 217131 36 40 603 733 34 945 218040 1500] 165 285 419 549[ 10001 602 18 750 889 946 219050 141 68 277 96 493 531 630 92 920 220003 360 587 886 221107 20 70 398 447 74[ 500] 506 49 656 767 887 222064 106 345 596 602 223026 75 130 41 71 205 33 339 433 80 802 89[ 3000] Im Gewinnrade verblieben: 1 Bramie zu 300 000 1 Gewinn au 500 000 m., 1 A 200 000., 1 zu 150 000 Rt.. 2 at 100 000 t, 2 zu 75 000 Mt., 2 au 60 000 Mt., 2 au SC 000 m., 2 3 40 000 t 7 A 80000 ML, 15 zu 15 000 Mt., 40 au 10 000 m., 88 at 5000 1425 u 8000 2., 2888 at 1000., 3461 au 500 Verantwortl. Redakteur: Julius Kaliski in Berlin. Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdrei und Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW.