Nr. 302. Abonnements- Bedingungen: bonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 R., monatl. 1,10., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter SonntagsBeilage ,, Die Neue Welt" 10 Bfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- ZeitungsBreisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Start, für das übrige Auslan 8 Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 20. Jahrg Die Infertions- Gebühr beträgt für bie sechsgespaltene Solonel zeile oder deren Raum 40 fg., für politische und gewerkschaftliche Bereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Vfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Mammer müssen bis 5 Whe nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen. tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Noreffe: ,, Socialdemokrat Berlin". Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Staatsanwalts Utopia. Dienstag, den 29. Dezember 1903. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Es hieße Papier verschwenden, wollte man abermals be- die Streifbrecher aus. Zur Begründung dieser zwangsweisen Einweisen, daß eine vollkommene Lösung dieser Frage innerhalb quartierung führen die Fabrikanten auch an, daß in Crimmitschau cin der bestehenden Verhältnisse unmöglich ist, weil sich diese so außerordentlicher Wohnungsmangel vorherrsche. Das ist richtig. Der ehemalige Staatsantvalt und jezige fönigl. bahrische Ober- Gesellschaft für jeden Verbrecher, den sie unschädlich macht, zivei Aber die Streifbrecher müssen auch Mangel an frischer Luft leiden! Landesgerichtsrat in Zweibrücken, Herr Cafimir Wagner, tritt feit neue erzeugt. Aber auch nur zu einer annähernden Lösung dieser Einige Arbeitswillige kommen aus Oestreich, Prag, Reichen Jahren für die Jdee ein, auf den deutschen Südsee- Inseln einen Frage ist der heutige Staat unfähig, weil fein Gedankenkreis bon verlassen sie gewöhnlich wieder die Stadt, fie bitten sogar zuweilen berg, Paulis brun, doch, wie gesagt, nach einigen Tagen Leibhaftigen Zuchthausstaat zu errichten. Unter seiner Führung mittelalterlichen Zwangsvorstellungen beherrscht ist. Auch Herr um das Geld für die Rückreise, und gefällig, wie die Crimmitschauer hat sich der westpfälzische Zweigverein der deutschen Kolonial- Wagner ist ein Richter der Nache. Dhne es zu wollen und zu Arbeiter sind, verhelfen sie den Leuten zur gewünschten Abreise. gesellschaft an die Spike jener feltfam gemischten Gesellschaft gestellt, wissen, widerlegt er die oft gehörte Ansicht, daß die Straf Unter den Wartenden vor dem Thore des Gesellschaftshauses die den„ Deportationsgedanken" als eine heilige Sache des Vater verschickung eine Humanere Art des Strafvollzugs wäre, als das fällt mancher alte Mann auf, ist es doch eine Thatsache, daß beispielslandes verficht. deutsche Zuchthaus, in dessen Abgründe jüngst Hans Leuß hinab- weise unter der Weberdeputation, die zum Minister Metsch ging, Jetzt hat Herr Cafimir Wagner ein umfangreiches Buch erscheinen geleuchtet hat.„ Eine strenge Bestrafung vor Fluchtversuchen", so ein Weber war, der bei der Firma Jahn 49 Jahre, und ein andrer war, der bei der Firma Wagner u. Baumgarten Lassen, auf dessen Deckblatt aus blutiger Morgenröte das goldene schreibt er u. a. etwa burch Stochiebe und KettenWort„ Die Strafinseln" aufgeht. Der Gedankenwert dieser Ber- anlegen wie auf den britisch- ostindischen Strafinseln wird Fabrifanten in Crimmitschau, daß sie bei der Auslese", die sie als 30 Jahre gearbeitet hat. Bum Dank dafür erzählen jetzt die öffentlichung würde an sich ihre Erwähmung kaum rechtfertigen, jedenfalls auch nicht ohne Einfluß auf die Sicherung der Ver- Friedensbedingung aufgestellt haben, hauptsächlich nur die jugendwenn er nicht zwei vorhandenen politischen Strömungen entgegen wahrung der Strafgefangenen bleiben, namentlich wenn der lichen Arbeiter und Arbeiterinnen wieder beschäftigen wollen. täme: er ist erstens einmal eine wahre Orgie scharfmacherischer Gebrauch von Schuß to affen nach vergeblichem Haltgebote gegen Phantasie und er giebt zweitens die Anregung zur Schein über den auf der Flucht betroffenen Strafgefangenen erlaubt werben verwertung unfres tvertlosen Kolonialbesizes. Es wäre wahrhaftig würde." nicht zu verwundern, wenn bie deutsche Kolonialpolitik, um ihren Bankrott zu verschleiern, schließlich den Zweck unsrer Sonnenpläge darin finden würde, zwangsweise dahin gebrachte Verbrecher zu beherbergen. Herrn Cafimir Wagners, des Staatsanwalts, Straf- Utopien löst also mehr als einen Knoten durch einen Streich. Die SüdseeKolonien sollen durch den Zustrom billiger Arbeitskräfte wertvoll gemacht, das Vaterland von den Kosten des Strafvollzugs befreit werden. Damit aber nicht genug! Der Zukunftsstaat auf den Südsee- Inseln soll nicht mehr und nicht weniger bewirken, als den vom Grafen Bülow längst schon tot gerebeten Zukunftsstaat in Deutschland vollends unmöglich zu machen. Herr Casimir Bagner, der Staatsanwalt, schlägt ganz einfach vor, dem Umsturz durch Deportation entgegenzuwirken und ein Sibirien für Deutschlands Politische" aufzurichten. " " Und an einer andren Stelle: Wir dürfen auch nicht vergessen, daß, tvenn der doch meist in freier Luft sich vollziehende Aufenthalt auf den Verbrecherinseln eine empfindliche Strafe fein foll, es ganz im Interesse des Strafvollzugs liegt, daß die Unterkunft daselbst nicht ohne einige nannehmlichkeiten des Klimas verlaufe. Seekrankheit und Sonnenhige erfüllen dann gewissermaßen den 3wed einer Nebenstrafe, wie dies in unfren Strafanstalten vor eine nervenzerrüttende.„ Wir waren krank in den ersten Tagen der Einführung ber jenigen Ungeziefervertilgungs- Borrichtungen hinfichtlich unliebfamer Kleiner Mitbewohner der Fall war. So wunderbar sind also die Wege der Gerechtigkeit, daß sogar die 2äuse zu Organen des Strafvollzuges werden können! Ihre gar nicht genug zu beklagende Abfezing von dieser hohen Würde will unser Straffolonialschwärmer mun dadurch ersetzen, daß er die Seefrankheit als ein strafverschärfendes Mittel empfiehlt. Durch Staatsfeinde und Umstürzler befefsen sind! Bomiren soll der böse Geist ausgetrieben werden, von dem die Fort mit den Umftürglern nach den Südsee- Inseln!„ Sie reizen den Neid der Besiglosen zum Umsturze der Ordnung und zur So wird dieses Buch eines deutschen Richters wertvoll bleiben als gewaltthätigen Beseitigung der auf der Unvollkommenheit des Erden- ein Stulturdokument seiner Zeit. In die Hände von Männern, die lebens beruhenden Gegensäße und Unterschiede. Sie wecken den folche Anschauungen vertreten, sind die Geschicke unglücklicher Menschen Merger der Proletarier durch scheinbares Bedauern, durch künstliche gelegt, solche Köpfe, die unter gänzlicher Verwechselung aller Begriffe Hervorhebung alles unangenehmen und Unbehaglichen, unter Nicht- an eine politische Partei die unsinnigsten Zumutungen stellen, haben berüdsichtigung aller lichteren Seiten der Lage, und suchen auf diese über Delitte zu richten, die aus den politischen und wirtschaftlichen Weise den Erfolg von Lehren der Freiheit, Gleichheit und Brüder- Verhältnissen herausgewachsen sind! Ganz gegen seine Abficht ent lichkeit vorzubereiten, deren Verwirklichung niemals auf die Dauer hüllt Herr Wagner einen der schlimmsten Mängel unfres Straf wesens, die Rückständigkeit der Ansichten jener, die es zu leiten und Und wer sind diese fie", die durch Verschickung nach der andern vollziehen haben. Das ist ein Uebelstand, den Herr Wagner in Hemisphäre unschädlich gemacht werden sollen? archisten! Und- sollte man einem königlich bahrischen Staats- feinem Buche selbst berührt, indem er schreibt: antvalt eine solche Naivetät zutrauen? zum Stampfe gegen diefe Anarchisten ruft er die Socialdemokratie an! Er schreibt wörtlich: erwartet werden kann." Die Ant= Um Mißverständnissen vorzubeugen, betone ich ausdrücklich, daß ich hierbei nur die Anarchisten, nicht die Anhänger der Socialdemokratie im Auge habe, die vielmehr sich au mäßigen beginnen(!?) und unter der Leitung einiger bedeutender redegewandter und sogar vornehmer Führer manche nur zu begrüßende gesetzgeberische Maßnahmen zum Schuhe und zur hebung der arbeitenden Klassen veranlaßt und mitherbei geführt hat. Ja, der königlich bayerische Staatsanwalt versucht allen Ernstes, ble socialdemokratische Fraktion seinen Deportationsgedanken gegen über zu einen sympathischeren Verhalten zu veranlassen, als sie es einer seiner früheren Petitionen an den Reichstag hat zu teil werben laffen. Er schreibt weiter: Es muß mit der leider vielfach bestehenden An ficht gebrochen werden, als ob die Beschäftigung mit dem bürgerlichen Rechte eine an sich feinere und für die leitenden Stellen würdigere sei, dagegen die Thätigkeit in den Straffammern mehr den minder befähigten und untergeordneten Mitgliedern der Gerichte überlassen bleiben könne. Damit will doch Herr Wagner ganz gewiß nicht sagen, daß eine solche Auffassung an den leitenden Stellen irgend eines Bundesstaats die maßgebende sei! Denn wenn auch eine solche Annahme den Schlüssel geben würde zur Erklärung mancher Vorkommnisse, über die bie ganze Welt den Kopf schüttelt, so würde sie doch Herm Casimir Wagner wegen Beleidigung seines eignen Standesals erstem die Anwartschaft verschaffen auf freie Station im stillen Meer! Weihnachtstage in Crimmitschau. " " Freilich ein alter Arbeiter hält die Intensivität der heutigen Arbeit schwer aus. Ein alter Weber erzählte mir, daß im Jahre 1882, als um den Elfstundentag gekämpft werden mußte, auf seinem Webstuhl in der Minute 48 Touren gemacht wurden, heute macht der langsamste Webstuhl 56-58 Touren in der minute, die besseren, neueren Stühle machen 75 bis 85 Touren in ber Minute. Es versteht sich, daß man der intensiveren Arbeit eine um so anspannendere Aufmerksamkeit schenken muß. Da in Crimmitschau hauptsächlich mit schlechtem Material gearbeitet wird, muß an der Ware viel ausgebessert werden, und die Arbeit des Webers ist bei 75-85 Touren in der Minute Aussperrung, fagten mir mehrere Leute übereinstimmend, weit wir an den großen Lärm und die Unruhe schon so gewöhnt waren, daß wir das andre Leber gar nicht mehr vertrugen. Und wir werden ficher wieder trank werden in den ersten Tagen, wenn wir in die Fabriken einziehen werden." Ebenso wie bei den Webstühlen ist die Arbeit in den andren Zweigen der Textilindustrie eine unvergleichlich intensivere geworden. So 3. B. hat die Stremblerin, deren Arbeit das Treffieren( Auflodern der Wolle) ist, vor fünfzehn Jahren mit den alten Maschinen circo 120 Pfund im Tag gemacht, Heute stellt die Kremplerin im Durchschnitt 500 Pfund her. Auch die Spinnmaschine hat große Veränderungen erfahren. Vor allem wurde überall die Anzahl der Spindeln vermehrt und dem einzelnen Arbeiter wurden mehr Spindeln zur Bedienung übergeben. Früher mußten bei jeder Maschine vier Mann beschäftigt werden, bei den neuen Maschinen müssen zwei Mann genügen, oftmals sogar nur einer. Mindestens 50 Proz. ersparen also die Fabrikanten an Stunde, die sie weniger arbeiten will, jenes Plus an Anstrengung Bedienungspersonal. Die Arbeiterschaft bringt mit der einen nicht herein, das ihnen durch die intensivere Arbeit aufgebürdet wurde." Der Einigungsversuch des Herrn Böhmert scheiterte; darauf haben die Crimmitschauer von Anfang an gerechnet. Noch ist tote Saison, erst nach Mitte Januar werden sich die Crimmitschauer Fabrikanten zu entscheiden haben, ob sie auch auf die nächste Winter= saison verzichten und damit ihre Stundschaft dauernd verlieren wollen. Politifche Ueberficht. Berlin, den 28. Dezember. Albert Friedrich Schäffle. Am ersten Weihnachtstag ist in Stuttgart an einem Nierenleiden ein national- ökonomischer und sociologischer Theoretiker gestorben, der auch auf den deutschen und indirekt, durch Benoit Malon, ſelbſt auf den franzöfifchen Socialismus zeitweilig einen gewissen Einfluß ausgeübt hat: Dr. Albert Friedrich Schäffle. Mit ihm hat ein Lebensschicksal seinen Abschluß gefunden, das manche Schwankungen Sollte, nebenbei betont, der Widerstand der Socialdemokratie und Widersprüche aufweist, Widersprüche, die sich meist daraus ers gegen meine Eingabe, der in einigen für mich wenig ermutigenden Crimmitschau, den 24. Dezember 1903. flären, daß Echäffle nicht nur Gelehrter, sondern zugleich ein in das Auslassungen des Abg. Thiele- Gigung des deutschen Reichstages vom 28. Februar 1908 und des„ Vorwärts" zum AusJeder dritte Mann auf der Straße, fast jede Frau, jedes Kind, öffentliche Leben eingreifender Politifer fein wollte; aber in cin viel зи sehr in feinen eignen wissenbrud gelangte, mit der Annahme zusammenhängen, du der in dem man begegnet, trägt einen großen Korb und eine Menge Balete Wirklichkeit meiner Eingabe befindliche Abschnitt über den inneren Feind" am Arm. Das alles fommt vom Gesellschaftshause", wo seit gestern schaftlichen Konstruktionen befangener deutscher Gelehrter blieb, sich auf die Socialdemokratie beziehe, so würde ich das als ununterbrochen verteilt wird, von aller Frühe bis 12 Uhr nachts. um die rings um ihn im öffentlichen Leben hervortretenden StröMißverständnis bedauern, da ich neben der Kriminalität nur den Die Leute stehen vor dem Thore, Nummer um Nummer wird ein mungen und Bestrebungen in ihrer Bedeutung und ihren Tendenzen Anarchismus zu treffen beabsichtige. gelaffen, tritt in den großen Saal, zeigt die Karte vor und wird zu erfassen. So sah er, der nach politischer Bethätigung drängte, Man hört mit Staunen, zu welchen Graden der Höflichkeit sich ie nach dem zu den Vorräten für Erwachsene, für Frauen, für kleine, nach einem kurzen Aufstieg, der ihn auf einen östreichischen Ministergrößere und große Kinder geführt: am schnellsten sind Schuhwaren ein Staatsanwalt und Umsturzfeind einer Dreimillionenpartei gegen- und Kleider abgegangen. Die Stimmung unter den Leuten war feffet führte, sich alsbald wieder in eine stille Ecke gedrängt, aus der über zu versteigen vermag. Aber von allen Lefern dieser Beilen eine ausgezeichnete, frohe, gemütliche." Ich möchte einen Ueber- er zwar verschiedentlich, zuletzt noch bei den jüngsten Zolltarifwird wohl Herr Cafimir Wagner der einzige sein, der hofft, daß zieher haben," mit diesen Worten tritt wieder ein Weber ein. Ein Kämpfen, seinen Ansichten Geltung zu verschaffen fuchte, aber mehr solche Höflichkeit ihren 8wed erreichen würde. hinter ihm Stehender erwidert: Dein Lebtag hast Du teenen lleber- und mehr erkennen mußte, daß seine Stimme immer weniger Be Wo ist jener Anarchismus, der so fürchterlich und schrecken zieher getragen, was friegste denn jezt für Flaufen!" Eine junge achtung im politischen Getriebe fand. drohend ist, daß sich die bürgerliche Gesellschaft seiner nur mit Hilfe Spinnerin tritt ein und sagt lachend, so daß sie nur mühsam den Gemessen an dem Einfluß ihrer Theorien auf das geistige Leben der Tropensonne zu erwehren im stande wäre? Was Herr Cafimir borbereiteten Sab hervorbringt:" Ich möchte eine ganz große Flasche ihrer Beit, steht Schäffle in seiner Bedeutung als Socialtheoretiker Wagner als Anarchismus bezeichnet und mit Worten brandmarkt, Barfem." Jedermann probiert die Dinge erſt an, die er auswählt; dem ihm im Tode voraufgegangenen Herbert Spencer weit nach; Schuhe werden angezogen und ausgezogen, Röcke aegeprobt, Kragen wie sie allen Staatsanwälten von den Alpen bis zum Welt von um den Hals gelegt, Müßen aufgefeßt usw. usw. Und dabei geht doch haben beide in ihren Grundauffassungen viel Verwandtes, wie den Lippen fließen, ist nichts andres als jene Thätigkeit, die die die Arbeit doch so rasch von statten, daß an einem Tage über 3000 verschiedenartig auch die Methode beider ist, und wie oft auch die internationale, oder um mit Herrn Wagner zu reden, zwifchen Personen abgefertigt werden fonnten. philofophische Abstraktion, die sich durch Spencers Deduktionen zicht, volkliche" Socialdemokratie die stolze Aufgabe ihres Die Wartenden vor dem Thore müssen sich freilich oft stunden- bei Schäffle durch einen nationalökonomischen Einschlag erfest wird. Daseins betrachtet. Wir find ja schließlich doch keine Tang unterhalten. Da wird von den neuesten Ereignissen geredet; Beide suchen von demselben Standpunkt aus und in einer oft Rationalliberalen! Von allen Lesern des Vorwärts" ist Herr so z. B. von den Gewerbegerichtsflagen, die gestern stattfanden und parallellaufenden Richtung in das Gebiet der Sociologie einzubringen, Cafimir Wagner sicherlich der einzige, dem erst gesagt werden muß, in derlehrreich genug der Unternehmer selbst, ein Vertreter beide von der Biologie aus den Kompler der socialen Lebensder Aktiengesellschaft Buntweberei zugeben mußte, daß ein daß sich die ganze deutsche Socialdemokratie mitsamt ihren bor- Arbeit& williger in der Zeit vom 5. Oftober bis 11. Dezember erfcheinungen zu erfassen, wie denn auch beiden für den Aufbau nehmen Führern" lieber selbst in sein Strafutopien verschicken ließe, einen Durchschnittslohn von 12,50 W. verdient hat. Gegenüber ihrer Theorien Augufte Comtes ,, Philosophie positive" bie wichtigsten als daß sie zu seiner Verwirklichung die Hand böte. den prahlerischen Ankündigungen der Anwerber von Streifbrechern Grundsteine geliefert hat. Die Art, wie Spencer und Schäffle damit ihren Während Man kann es in der That bedauern, das sehr ernste Problem ist die Konstatierung gewiß von großem Wert. Uebrigens gehen die Bau fundamentierten, ist allerdings recht verschieden. bes Strafvollzugs von einem höheren deutschen Nichter in so meisten Arbeitswilligen nach einigen Tagen wieder von Crimmitschau Spencer diese Bausteine teils direkt Comte entnimmt, teils von unernfter Weise behandelt zu sehen. Nur dadurch wird sein Buch ab, denn die Crimmitschauer Fabrikanten haben wirklich auf die George H. Lewes erhält und sie vor dem Gebrauch nach den Grundeine günstige Wirkung erzielen, daß sich die paar vernünftigeren Arbeitswilligkeit Gefängnisstrafe gefeht. Das ist nicht ganz scherz- fägen der englischen liberalen Manchesterschule zurecht haut, so daß Leute, die sich da und dort für das Deportationssystem eingefegt die Fabrik gebracht wird, darf er sie auch nicht mehr verlassen; ge- Grundsteine, die er zum Bau seines socialen Störpers" benutzt, haft gemeint; folie nämlich ein Arbeitswilliger unter Bedeckung in sie sich einheitlich seinem System einfügen, entlehnt Schäffle die haben, nach feinem Erheinen verlaufen werben. arbeitet, gegessen, geschlafen, die freie Zeit totgeschlagen, alles das Die Frage, was mit den Verbrechern, d. h. mit den wirklichen muß innerhalb der Mauern der Fabrit geschehen. Nicht einmal nicht direkt von Comte, den er erft Ditte der fiebziger Jahre des Verbrechern, nicht mit den„ Anarchisten" zu geschehen habe, auf die Straße darf sich der Arbeitswillige wagen; die Unternehmer legten Jahrhunderts kennen gelernt hat, sondern in der modifizierten gehört zu den brennendsten Fragen der bürgerlichen Gesellschaft. erlauben es nicht. Das Gefängnis in der Fabrik halten nicht einmal Form, in der sie die sogenannte deutsche, organische Staatslehre" darals Bietet, und zwar verwendet er sie im wesentlichen so, wie er sie bei dieser, zum Beispiel bei P. v. Lilienfeld findet, so daß sich in seinem Aufbau überall Unebenheiten und Sprünge zeigen, während andrerseits den mit der Durchführung der Vereins- und Versammlungspolizei betrauten Behörden die Möglichkeit gegeben ist, den Gebrauch einer fremden Sprache in politischen Versammlungen da zu verbieten, wo er nach ihrem pflichtmäßigen Ermessen für die leberwachung der Versammlung oder sonstige Zwecke des Vereingefeges gefährlich erscheint." Langen. " " " " ganz den Teufel spielen und ihr Antlik noch deutlicher als int Dresden enthüllen könne. Verschiedene socialdemokratische Drgane Tassen es sich diesmal sogar ein erkleckliches Sümmchen fosten, indem sie ihren Weihnachtsnummern besondere Weihnachtsbeilagen zugaben, um darin recht mit Behagen der weihnacht lichen Stimmung im Volte entgegenzuwirken. Der Vorwärts" betitelt diese Beilage Dunkle Weihnacht" und sucht darin durch verschiedene Schilderungen den Eindruck alt erwecken, als sei sei das Weihnachtsfest thatsächlich ein Fest der Reichen und Satten. Die Wohlthätigkeit, die Charitas, die gerade bei der Feier der Geburt des Heilandes so überaus werkthätig sich erweist, wird in den Artikeln des socialdemokratischen Parteiblattes so viel wie nur möglich herabgesetzt; dagegen wird die socialdemokratische Zukunftsgesellschaft, von der kein Genosse weiß, wie sie beschaffen sein wird, zwischen den Zeilen gepriesen. Bezeichnend in dieser Hinsicht ist der Schluß eines Artikels mit der Ueberschrift Erzgebirgs- Weihnacht"; hier heißt es, die erzgebirgischen Pro letarier blickten hoffend in die Zukunft, die ihnen das Hirtenlied zur Wahrheit werden lassen solle durch den großen Kampf des tlassenbewußten Proletariats um Freiheit und Kultur, sie blickten aber auch hinüber auf das Weberproletariat von Crimmitschau, das um eine bessere Zukunft kämpfe. Man sieht, Klassen hab und Klassenkampf, das ist der Weihnachtsgedanke in der Socialdemokratie." " Geboren ist Schäffle 1831 zu Nürtingen in Württemberg. Von 1844 bis 1848 besuchte er das evangelische Seminar in Schönthal, dann die Universität Tübingen. Im Alter von 19 Jahren trat er Hinter der Wolfe von Worten versteckt sich die Absicht, das bereits in die Redaktion des liberalen großdeutschen Schwäbischen Vereins- und Versammlungswesen noch weit mehr als bisher dem Merkur" in Stuttgart ein, in der er zehn Jahre verblieb, um dann Ermessen und Belieben der Polizei zu übereinem Ruf zur Uebernahme einer ordentlichen Professur der politischen liefern. Die Polizei soll das Recht" haben, Mitgliederlisten Dekonomie der Staatswirtschaft an der Universität Tübingen zu und Veränderungen in ihnen zu fordern oder nicht zu fordern, folgen. Auch in dieser Stellung bethätigte er sich als preußenfeind was in der preußischen Wirklichkeit bedeuten würde, daß gutlicher, für Destreichs Führung in Deutschland eintretender Politiker. gesinnte" Vereine von Schwierigkeiten befreit bleiben sollen, die Bon 1862 bis 1865 gehörte er auch dem württembergischen Landtag an, ben„ verdächtigen" Vereinigungen doppelt reichlich zugewendet übernahm dann aber 1868 eine Professur an der Wiener Universität und werden. Die Polizei soll ferner die Befugnis" haben, ob eine bald darauf, im Jahre 1871, den Bosten eines Handelsministers im andre als die deutsche Sprache in den Versammlungen zulässig ist, Ministerium Hohenwart. Als solcher trat er den deutsch- bürgerlichen was wiederum in der preußischen Wirklichkeit nichts andres bedeutet, Herrschaftsbestrebungen energisch entgegen und erwies fich als eifriger als daß insbesondre der Gebrauch der polnischen Sprache völlig Förderer der feudalständischen, ultramontanen Politik Hohenwarts, von der Befugnis" der Polizei abhängig gemacht wird. die er nach außen mit Geschid publizistisch vertrat. Die MiniſterIn schaft Schäffles dauerte jedoch nicht lange, schon im Oktober des zweierlei Hinsicht soll an Stellen, an denen jetzt noch einigermaßen oberſten Macht selben Jahres sah sich das Ministerium Hohenwart gestürzt, und gleiches Recht besteht, die Polizeiwillkür zur obersten Macht geSchäffle tehrte nach Stuttgart zurück. Als die Absicht der Vereinsgesetz- Rovelle zuerst bekannt wurde, In eigentümlichem Widerspruch zu dieser Ministerthätigkeit betonten wir, daß man sie erst wirklich sehen müsse, ehe man ihre Und weiter pflückt die„ Kreuz- Zeitung" allerlei Stellen aus vers Schäffles steht das 1870 von ihm veröffentlichte Werk„ Kapitalismus und Socialismus", das sich als Erweiterung einer von ihm zu Anfang trauens zeigt sich bereits überdeutlich. „ Reformfreundlichkeit" glauben könne. Die Berechtigung des Mig- schiedenen socialdemokratischen Blättern, um die Chistentumsfeindlich keit der Socialdemokratie zu zeigen. des Jahres 1870 im Wiener Industriemuseum gehaltenen Serie Die„ Kreuz- Zeitung" erheitert das Bekenntnis ihres Weihnachtsvon 15 Vorträgen darstellt. Schäffle vertritt darin mit gewandter grolles durch die Mitteilung, daß in der Socialdemokratie eine bes Giuseppe Zanardelli Dialektik den Kapitalismus gegen den Feudalismus. Zwar leidet stimmte Parteiparole" ausgegeben worden sei, um die liebreichen nach seiner Auffassung auch der Kapitalismus an manchen Schäden, ist am Sonnabend im Alter von 77 Jahren am Magenkrebs ge- treuz- Zeitungs"-Feiernden zur Weihnachtszeit besonders zu be storben. Vom 7. März 1901 bis zum 21. Oktober d. J. war trüben. Das Kreuz- Zeitungs"-Christentum ist so klerikalisiert, daß aber teils sind diese nur Ueberbleibsel des Feudalsystems, teils Lassen fie sich durch eine bessere Ausrüstung der wirtschaftlich Schwachen für Zanardelli Ministerpräsident jenes anfangs sich start an die äußerste es au päpstliche Losung glaubt, der eine gedankenlose Menge Es mag nicht zugestehen, daß die in einer- Linke anlehnenden Kabinetts, von dem ein Teil der italienischen stumm nachbetet. den Kampf ums Dasein mildern. Diese Ausrüstung besteht einer Genossen eine energische sociale Reformthätigkeit erwartet hatte. feinem gesamten Herrschaftsgebiet fich offenbarenden widerseits in einer besseren Schulbildung und der Gewährung größerer Von den vielen Versprechungen der Zanardellischen Programmrede Der Weihnachtszorn aber der Kreuz- Zeitungs"-Frommen ist sehr wärtigkeiten allenthalben den gleichen Widerstand erwecken müssen. politischer Rechte, andterseits in dem Zusammenschluß der Einzelnen wurde allerdings mir der allergeringste Teil im Laufe der verständlich. zu Genossenschaften, sowie in socialen Reformen. Schäffle zeigt sich 21 Jahre eingelöst, so daß die italienischen Genossen sich mehr bieten, das„ Christentum" der„ Kreuz- Zeitung" zu pflegen und im der allergeringste Teil im Laufe der verständlich. Dieses Fest soll die höchste und beste Gelegenheit in diesem Werk also gewissermaßen als matter Socialliberaler. Ilm so mehr überraschte nach seiner Rückkehr nach Stuttgart die und mehr zurückzogen. Die Aufgabe des Zarenbesuches, die auf Wolfe zu festigen. Und nun, da die Züge die reichlichste Wirkung zunächst 1874 anonym erschienene Schrift„ Die Quintessenz des die socialistischen Demonstrationsankündigungen hin erfolgte, gab erzielen sollte, wird ihr die Maste entrissen und ihre Verruchtheit wird offenbarer denn je, das allerchristlichste Christentum Socialismus", die vielfach als eine Hinwendung des östreichischen dann dem ohnehin durch Giolittis und andrer Minister Rücktritt arg der Kreuz- Zeitung" wird entlarvt als das aller. Erministers zum Socialismus aufgefaßt wurde und in rascher Aufein- 3usammengeschrumpften Stabinett den Gnadenstoß. Das Schicksal des Kabinetts Zanardelli bewies, daß auch in un christlichste wider christentum der Junterherrschaft, anderfolge eine lange Reihe von Auflagen erlebte. Welche Motive Schäffle der Militär- Gewaltsamkeit, der Massenausbeutung. Wie sollte zur Abfassung dieser Schrift beſtimmt haben, läßt sich nicht ersehen. Zum Italien die politische Leiſtungsfähigkeit des Liberalismus erschöpft ist, da die„ Kreuz- Zeitung" nicht in der Wut der ertappten Teil war es jedenfalls Verſtimmung über das Verhalten des deutschen daß insbesondere Zanardellis Verdienste selbst der Geschichte an- Schleicher auffahren? Wie sollte sie nicht versuchen, ihre Lügenlehren Liberalismus, speciell der deutschen Liberalen Destreichs, die er gehören. Zanardelli, geboren 1826 zu Brescia, studierte die Rechte durch neue Lügen zu schüßen? Sie lärmt über Intergrabung der 1873 in einer Vorrede zur dritten Auflage seines gesellschaftlichen und fämpfte 1848 bei der Erhebung mit. Nach der Schlacht von Cuſtozza christlichen Gesinnung, Verhöhnung der Religion, Sturm gegen den Systems der menschlichen Wirtschaft" als politischen Böbel begab er sich nach Toscana, später nach Mailand, wo er sich an der Christenglauben, während gerade die„ Kreuz- Zeitungs"-Partei es iſt, in Seidenhüten" bezeichnete, andernteils aber eine nähere Herausgabe mehrerer Zeitschriften beteiligte. Auf Grund der Amnestie welche durch unchristliche Handlungen die christliche Gesinnung unters Beschäftigung mit der englischen Evolutionstheoretit, die ihm die fehrte er 1851 nach Brescia zurüd, wo er rechtswissenschaftliche Vor- gräbt, welche die Lehren der Religion durch ihren Mißbrauch zu landläufigen Gegengründe der liberalen deutschen Presse gegen den lesungen hielt, an deren Fortsetzung er 1858 durch General Susan niedrigsten Zwecken verhöhnt. gehindert wurde. Seit 1860 gehörte er der Linken der italienischen Socialismus denn doch als gar zu haltlos erscheinen ließ. Kammer an. Nachdem er 1860 für Garibaldi in Neapel vorgearbeitet Zur besseren Würdigung der socialistischen Bestrebungen hat unter den damaligen politischen Verhältnissen die„ Quintessenz" tros hatte, übernahm er 1876 im Stabinett Depretis das Ministerium der öffentihrer Oberflächlichkeit manches beigetragen. Bekannt ist, daß der lichen Arbeiten. 1878 war er unter Cairoli Minister des Innern, von Socialist Karl Höchberg mehrere tausend Exemplare ankaufte und 1881 bis 1883 und feit 1887 Justizminister. Alls solcher trat er 1891 mit Crispi zusammen zurüd, nachdem er im Codice Zanardelli die Die Kreuz Zeitung" ist mit Recht erregt, daß wir an Beamte, Lehrer, Aerzte usw. sandte. Dieser Arbeit folgte in den nächsten Jahren Schäffles Haupt- Reform des italienischen Strafrechts durchgeführt hatte. Nachdem er gegen das Lichtfest, das sie erheuchelt, die tiefen Schatten der dunklen Weihnacht heraufführen, daß wir gegen die werk, sein, Bau und Leben des focialen Körpers", verschiedene Male den Vorsiz in der Deputiertenkammer geführt Gewissensberuhigungen des Wohlthätigkeitsbetriebes die vollein Werk, das deutlich beweist, wie weit Schäffle von jedem Socia- hatte, übernahm er im Kabinett Rudini 1897 wieder das Justiz ständige Unfähigkeit der Kreuz- Zeitungs"- Gesellschaft aufweisen, lismus entfernt ist, das ihn als völlig befangen im Banne der ministerium, aber nur bis zum folgenden Jahre, wo er wieder auch nur die nackte Not diefer Zeit zu bedecken oder gar die Lehren sogenannten biologischen Socialtheoretik zeigt, die den Staat Kammerpräsident wurde. Nachdem Bellour 1899 das Kabinett in der Nächstenliebe zu verwirklichen. Es versteht sich, daß die„ Kreuzein konservatives verwandelt hatte, legte Zanardelli das Präsidium Zeitung" über„ Klassenhaß" schmäht, da wir die Unchristlichkeit der respektive die Gesellschaft als Organismus im Sinne der abermals nieder und ging zur Opposition über. Nach dem Sturze Klassenbedrückung, die ihr Evangelium ist, aufdecken. Je mehr sie Biologie auffaßt und auf ihn deren Lebensgesetze überträgt, das damals aber trotzdem auf die socialistischen Anschauungen und Saraccos bildete er 1901 ſein Kabinett unter Unterstützung der wider die„ Roten Weihnachten" tobt, um so mehr beweist sie die Unwahrheit des konservativ- christlichen Weihnachtsscheins. Litteratur einen bedeutenden Einfluß übte. Einmal, weil Schäffle Es verlautet leider mit großer Bestimmtheit, daß die Zanardellianer, noch immer als halber Socialist galt, dann weil damals, nach die legten Ueberreste der historischen Linken, mit einer kleinen Fraktion Nationale Tuberkeln. Wir haben in der vorigen Nummer gegen dem Eugen Dührings Einfluß auf die socialistische Auffassung gebrochen war, sich gewissermaßen eine Lüde zeigte, die durch das der Radikalen, den Marcorianern, zusammen eine neue liberale über einem frechen Versuch der Deutschen Tageszeitung", neue BichEindringen der Marrschen Lehre nur erst zum Teil ausgefüllt Oppositionspartei bilden wollen, die in den Mittelpunkt ihrer so- perren durch Schauergeschichten über dänische Tuberkelbraten" zu provozieren, ziffernmäßig die gesundheitliche Ueberlegenheit des worden war. Ein Nachlassen dieser Eingenommenheit für Schäffles fortigen Forderungen das Ehescheidungsgesetz stellen wird. dänischen gegenüber dem„ nationalen" Vich nachgewiesen. Wir Socialthcoretik stellte sich erst ein, als dieser in der Mitte der kanntlich wird Giolitti dieſes Geſetz fallen laſſen, um sich nicht haben insbesondere darauf hingewiesen, daß auf den Berliner Widerspruch zu den konservativen Elementen seines Kabinettes Schlachthofe bei der zweiten interfuchung nationalen Rindvichs fegen. noch 25 bis 35 Proz. als tuberkulös befunden wurden, während die dänischen Rinderviertel fast ausnahmslos gesund waren. " liberalen Standpunkt wieder achtziger Jahre seinen alten fand, und die gegen die Socialdemokratic gerichteten Schriften. Die Wusjich slojigteit der Socialdemokratie" und( nach der Aufhebung des Socialistengesches), Die Bekämpfung der ohne Ausnahmegeset" Socialdemokratie öffentlichte. ber= äußersten Linken. Bein zu Die Kreuz- Zeitung" sucht ihr Weihnachtsfest des brüderlichen Wortes und der unbrüderlichen Thaten durch die unwahrheit zu erhalten, als ob der Glaube und die Gesinnung der Christlichen von der Socialdemokratie vernichtet werden sollen, während nur die un christlichen Thaten der„ christlichen“„ Kreuz- Zeitung" vernichtet werden follen. " い Diese neue politische Gruppierung ist nicht ohne Bedeutung Die Deutsche Tageszeitung" erwähnt mit feinem Worte unsre für das parlamentarische Leben, obwohl sich nicht viel Rugen davon absehen läßt. Dazu fehlen der neuen Fraktion zu sehr die deutlichen Beweisführung. Sie erzählt ihren Lesern: Sachlich seien unsre AusDemarkationslinien den Giolittianern gegenüber, mit denen die führungen, vollkommen belanglos, so daß es nicht der Mühe wert ist, sie fritisch zu beleuchten". Die„ kritische Beleuchtung" wäre dem Blatt allerdings so schwer gefallen, daß sie die„ Beleuchtung" nicht erst versuchte, in dem richtigen Gefühl, daß dabei nur eine Beleuchtung agrarischer Schamlosigkeit herauskommen könnte. Dafür begnügt sich das Interessenorgan für Zollwucher damit, Seitdem( im Jahre 1896) hat Schäffle eine neue Auflage seines Banardellianer bisher gemeinsam die ministerielle Mehrheit gebildet Leben des socialen Körpers" erscheinen lassen, hatten. Voraussichtlich wird es sich weniger um eine principielle, „ Bau und als 11t eine opportunistische Opposition handeln, weniger in der er die biologischen Analogien der ersten Auflage fast ganz fallen läßt, damit aber zugleich auch den größten Teil der früheren um eine neue aufrichtig liberale Partei, als um eine Fraktion von Grundlage aufgiebt, so daß nichts als ein bunter Effetticismus Portefeuille- Aspiranten. übrig bleibt.Reaktionäre Reform. Die neue Gruppe wird einen ausgesprochen freimaurerischen Charakter haben, was sie nach den bisher mit den Freimaurern als Politikern in Italien gemachten Erfahrungen- auch nicht gerade empfiehlt. * Deutsches Reich. Weihnachtsgroll. wiederum festzustellen, daß der„ Borwärts" der allzeit kampfbereite Schüßer nicht nur der ruffischen Finnen und Trichinen, nicht nur der amerikanischen Schildläuse, sondern auch der dänischen Tuberkeln ist. Das liegt durchaus in der Richtlinie seiner Bes strebungen für innere und äußere Volksgesundheit." Dic Wenn einige Mitteilungen, die jetzt die Berliner Politischen Finnen sind Finnen, Schildläufe sind Schildläuse, und Tuberkeln Nachrichten" über die angekündigte Vereinsgesez- Novelle find Tuberkeln, genau so wie agrarische Soldschreiber dasselbe sind, nadjen, vie es den Anschein hat, die Absicht der preußischen Rewie unverschämte Lügner. Die Socialdemokratie ist noch nicht so weit in ihrem nationalen" Bewußtsein verfeinert, daß sie die dänischen gierung richtig darstellen, so zeigt sich, daß auch in diesem Falle wiederum in Preußen keinerlei geringer Fortschritt möglich ist, ohne Tuberkeln, die nicht vorhanden sind, für gemeingefährlich, dagegen daß zugleich einige Realtionsforderungen mitgeschmuggelt werden. Es war ein müdes Weihnachtsfeiern, das sich in den Fest- die furchtbar grassierende nationale Perljucht für einen herrlichen Nach den„ B. P. N." soll das Verbot der Teilnahme von betrachtungen dieser Tage zeigte. Alte Gewohnheit ließ die alten Vorzug des vaterländisch angestammten Rindviehes erklärt. Frauen an politischen Vereinen und Versammlungen aufgehoben Lieder ertönen, doch sie flingen hohl und gehen an den Herzen vor- Socialdemokratie hat daher stets jede Veterinärmagregel unterstügt, werden, wodurch Preußen in dieser Hinsicht wenigstens auf die über, die sie rühren sollen. Man sprach in allen Tonarten von die einen Schutz gegen frantes Bieh und Fleisch bezweckt und ers Kulturhöhe des sächsischen Nachbarstaates gelangen würde. Durch Milde, von Friede, von Liebe, doch man empfindet vielfach selbst die möglicht; und sie macht freilich feinen Unterschied zwischen ausländischen und einheimischen Krankheitserregern und sie wird ihn die Segmentverivirrung des Herrn v. Hammerstein war der bisherige rüstungen, der Unterdrückungen, der Feindseligkeit, der Lieblosigkeit nicht machen, so lange nicht etwa die Medizin wissenschaftlich festunmöglichkeit, dieſe Zeit des Kampfes, der Drohungen, der seit Zustand noch vollends zur Lächerlichkeit geworden und eine Aenderung durch lügnerisches Schöngerede zu übertönen. Man empfindet selbst, daß ſtellt, daß die nationalen Trichinen und Finnen deshalb besonders geradezu unausbleiblich. verderblich seien, weil ihre Seelen durch dieselbe nationale GemütsWeiter aber tündigen die„ B. P. N." folgende Absichten der tiefe ausgezeichnet seien, die ihren Züchtern, den Junkeragrariern, Vereinsgesetz- Novelle an: eigentümlich find. Bis das nicht erwiesen ist, behandeln wir die Berfenchung ausländischen und„ nationalen" Viehes mit gleichem Maß und verlangen Schutz gegen jegliche Seuche. Das unter das Volk gesättigt ist von Worten, denen die Werke Hohnsprechen, daß es ein neues Weihnachten zu schaffen sich rüstet, ein Weihnachten, welches das religiöse Dogma den Glänbigen läßt, aber die sittlich menschliche Forderung in Wahrheit verwirklichen soll. Zu einer unerwünschten Vermehrung des Schreibwerks und zu einer argen Belästigung sowohl der Beteiligten als der Polizei- Freilich, die alte Weihnacht findet noch ihre eifrigen Streiter, behörden hat die Vorschrift geführt, daß nicht nur die Statuten deren hassende Weihnachtsliebe sich wild gegen die neue Weihnacht scheidet uns von den Agrariern, die von dem gesunden Vieh des und Mitgliederlisten, sondern auch alle Verände wendet. Je widerwärtiger sich die religiöse und kirchliche Lügen Auslandes behaupten, daß es verpestet sei, während sie zu verhindern rungen in diefen der Polizeibehörde zur Vermeidung von Ordnungs- haftigkeit in gewissen Weihnachtsverkündigern zusammenhäuft, um so suchen, daß das nationale Vich überhaupt und gründlich unterftrafen anzuzeigen find. Zur Abwendung solcher Ünzuträglichkeiten eifriger suchen sie ihre Lüge zu schüßen gegen die neue Wahrheit, sucht werde. Die Agrarier find die principiellen Förderer nationaler wird es fich empfehlen und mit dem Zwecke des Gesezes vereinbar Das eifrigste leistet hierin die allerchristlichste„ Kreuz- Zeitung", Bichfeuchen; sie waren es, die die Hausschlachtungen der Untersein, wenn statt dessen den Polizeibehörden das Recht beigelegt in dem fie gegen die, Roten Weihnachten"" eine Verteidigung ſuchung entzogen und es im preußischen Landtag durchsetzten, daß auf den städtischen Schlachthöfen nicht geprüft werden darf, wie wird, die Verzeichnisse der Mitglieder und die Statuten, sowie die versucht. cttva eingetretenen Veränderungen von Vereinsvorständen ein- Die Kreuz- Zeitung" hat sich in der Weihnachtsstille zu der viel Tuberkeln die Specialtierärzte der Grundbesizer überfehen zufordern, und wenn diesen die Pflicht auferlegt wird, diesen Weihnachtswidrigkeit gestärkt, mit der sie ihre Abwehr beginnt, daß die hätten. Forderungen der Polizeibehörde zu entsprechen. Schließlich sprechen Socialdemokraten gerade bei ihren Festbetrachtungen darauf ausgehen, Ueber den Wahlfälschungs- Prozeß" gegen den Genossen Herzfeld wedmäßigkeitsgründe von Gewicht dafür, mit der beabsichtigten die chriftliche Glaubenslehre herabzusehen, die christliche Gesinnung zu urteilt jezt in der Deutschen Juristen- Zeitung", dem maßgebendsten Die Organ ber deutschen Juristen, der Herausgeber Justizrat Veränderung des Vereinsgefeßes zugleich die Beseitigung der Miß- untergraben und der Gottlosigkeit eine Gasse zu machen". stände herbeizuführen, die durch den Gebrauch einer focialdemokratische Partei nehme selbst chriftliche Allüren" an und Staub in folgender Form: fremden Sprache in politischen Vereinen und benutzt gerade die hohen christlichen Festtage, um unsre Religion Versammlungen mehrfach vorgekommen sind, und zwar zu verhöhnen und Klassenbeze zu treiben"." Nachdem das fromme wird es nach dem Grundgedanken des ganzen gesetzgeberischen Blatt sodann das behördliche Eingreifen in die Weihnachtsfeier Blanes, die Bewegungsfreiheit von Vereinen und Versammlungen der Crimmitschauer Arbeiterkämpfer belobt hat, fährt er fort:" nur insoweit einzuschränken, als dies unbedingt notwendig ist, als genügend erachtet werden, den mit der Ueber wachung von politischen Versammlungen be trauten Beamten die Befugnis beizulegen, den Gebrauch der deutschen Sprache für die Verhandlungen zur Bermeidung der Auflösung zu verlangen. Durch diese Beschränkung der Be ftimmung wird berhütet, daß der Gebrauch einer fremden Sprache auch in folchen Fällen ausgeschlossen wird, wo er unbedenklich ist, Doch bei dieser mehr örtlichen hezerischen Ausnutzung des Weihnachtsfestes läßt es die socialdemokratische Preffe keineswegs bewenden. Sie läuft gerade in diesem Jahre, offenbar bestimmten Parteiparole, Sturm nach einer gegen den Christenglauben überhaupt und zeigt sich dabei von einer Dreiftigteit, wie sie bisher noch nicht beobachtet werden fonnte. Die Socialdemokratie glaubt augenscheinlich nunmehr, der Zeitpunkt jei gekommen, an welchem sie, des trodenen Tones fatt, Aufsehen erregte der Prozeß wegen Wahlfälschung gegen einen Reichstags- Abgeordneten. Er hatte in Berlin seinen ordent lichen Wohnsitz und in Rostoc einen zweiten Wohnsitz genommen. An letzterem Orte wählte er in der Hauptwahl, an ersterem darauf nochmals in der Stichwahl. Er erklärte hierzu berechtigt gewesen zu sein. Das Gericht verurteilte ihn. Es sprach ihn wegen in Rostod frei, wegen der Wahlbeteiligung in der verurteilte es Wahlbeteiligung in Berlin ihn und billigte ihm dabei mildernde Umstände zu, weil er für seine Partei seine Hand ins Feuer gelegt habe. Die letztere Begründung bedenklich. Aber ebenso zweifelhaft ist der Spruch des Gerichts im übrigen, sowohl in seinem freisprechenden, als int ist feinem verurteilenden Teile. Man darf gespannt sein auf die Entscheidung des jetzt angerufenen höchsten Gerichtshofes." Bir können nicht finden, daß Herr Staub sich gerade viel Marer entscheidet als das von ihm kritisierte Urteil. " und die Mandschurei. Das Genehmigungsedikt ernennt gleichzeitig Juanschitai zum Mitgliede des Verkehrsamtes und des HauptGeneralstabes und befiehlt die Errichtung von drei Stabsabteilungen und 13 Unterabteilungen. Obgleich Yuanschifai unbeschränkte BollNoch mehr Bilses und Forbachs? Ein Herold"-Telegramm tritt auch hierbei die übliche chinesische Günstlingswirtschaft zu Tage, macht bei der Beſegung der neugeschaffenen Stellungen haben soll, meldet:„ In der Bilse- Affaire ist, wie hier verlautet, die nochmalige da die bisher Ernannten durchweg nicht Militärs und unfähig für Vernehmung des Verlagsbuchhändlers Richard Sattler in Braun- ihre Stellungen find. schweig und zwar auf Ersuchen des Ersten Staatsanwalts in Berlin Entgegen gewissen Gerüchten ist bis jetzt noch keine Mobilisierung verfügt worden. An eine Begnadigung Bilses ist übrigens, sicherem chinesischer Truppen erfolgt. Die japanischen militärischen Behörden Vernehmen nach, nicht zu denken. Bei dieser Gelegenheit wird auch halten eine Mobilisierung chinesischer Truppen auch für unausbekannt, daß dem genannten Verleger in den legten führbar. Wochen nicht weniger als aus fünf östlichen und westlichen Garnisonen des Reiches und zwar aus Offiziers- und Unteroffizierstreisen Manuskripte zur Drucklegung zugegangen sind, welche Personen und Verhältnisse der betreffenden Garnisonen schildern." Frankreich. Eine gewerkschaftspolitische Aktion. Paris, 24. Dezember.( Eig. Ber.) Die Pariser Gewerkschaften Ob dieſe Manuskripte das Licht der Deffentlichkeit erblicken, mit der„ Allgemeinen Konföderation der Arbeit" an der Spize haben freilich die Frage. Herr Sattler, deſſen Bilſe- Romane ja eingezogen feit Monaten nicht aufgehört, eine energische Agitation gegen die worden und dessen Platten vernichtet worden sind, wird als ge= branntes Kind das Feuer scheuen. Die vorzeitige Beteuerung des Stellungsvermittler zu führen. Es ist in Frankreich vielleicht das Herrn Kriegsministers, daß es nur einen Bilse gebe, wird also bisher glänzendste Beispiel einer ausdauernden proletarischen nur durch die Beihilfe des Staatsanwalts wahr gemacht werden! Solange nicht ein ausländischer Verlag Herrn v. Einem Unrecht giebt! " Jena oder Sedan" vor Gericht. Die Verleger des Beyerleinschen Romans, Jena oder Sedan?" haben gegen die Hamburg. Nachrichten" Beleidigungs- und Schadensersatzklage angestrengt, weil das Blatt die deutschen Buchhändler vor weiterem Vertrieb des Romans wegen seiner antimilitärisch socialistischen Tendenz" gewarnt. Die Beklagten beabsichtigen bei diesem Anlaß die Schädlich keit" dieser Art von Litteratur vor der weitesten Oeffentlichkeit nachzuweisen. Hoffen wir im Interesse Deutschlands, daß nicht die Geschichte hr Urteil spricht! " Kirchen als Wahllokale. Der Minister des Innern hat nach der Deutschen Tages- Zeitung" Erhebungen darüber angeordnet, in welchem Umfange bei den lezten Landtagswahlen Stirchen als Wahllokale haben benutzt werden müssen, sowie ob sich daraus Unzuträglichkeiten ergeben haben. Ferner soll erwogen werden, ob es nach den örtlichen Verhältnissen ratsam erscheint, von der Benutzung der Kirchengebäude für die Zukunft abzusehen, selbst wenn zu diesem Zwed eine Verlegung des Wahlortes in Aussicht genommen werden müßte. Auf diesen Mißstand des preußischen Wahlverfahrens haben wir schon vor Jahren hingewiesen. Ein preußischer Minister kommt selbst im geringsten erst langsam nach. Husland. Eine Spaltung in der Petite République". Paris, 24. Dezember.( Eig. Ber.) Seit gestern hat Jaurès die, Petite République" verlassen. Nicht wegen principieller oder taktischer Differenzen, sondern wegen der schon seit Jahren in diesem Blatt herrschenden Verwaltungs- und finanztechnischen Zustände genauer Mißstände. Hierüber ließe sich ein langes und trauriges Stapitel schreiben.... Genug, die vom Eigentümer und Verwalter des Blattes, Dejean, angewandten Mittelchen, um das Blatt rentabel zu machen, haben schließlich Jaurès auf den Gedanken geBracht, entweder die Verwaltung der Petite Rép." unter seine eigne Kontrolle zu bringen oder eine neue Zeitung zu gründen. In der neuen Kombination sollte Gérault- Richard den Titel eines Chefredakteurs" beibehalten, aber die„ effektive Leitung" Jaurès zufallen. Nach einigem Schwanken entschloß sich jener, in der Petite Rép.", so wie sie ist, zu verbleiben. Daher Jaurès' Austritt aus der Redaktion. " " " Aktion. 21 Hus Induftrie und Dandel. Die Kommerz- und Diskontobank in Hamburg wird, wke Sommanditgesellschaft unter der Firma J. Dreyfus u. Co., deren die Frankfurter Zeitung" meldet, zu Anfang nächsten Jahres ihre Frankfurter Niederlassung aufheben. An deren Stelle tritt eine persönlich haftender Gesellschafter J. Dreyfus sein wird, und an welcher die Kommerz- und Diskontobant sich mit einer Kommanditeinlage von 3 Millionen Mark beteiligt. Vom Berliner Grundstücks- und Baumarkt. Dem Jahresbericht der hiesigen Firma Emil Salomon über das Berliner Grundstücksund Hypothekengeschäft im abgelaufenen Jahr hat alsbald der Verein Berliner Grundstücks- und HypothekenMatler" feinen ausführlichen Bericht für 1902/03 folgen lassen, der ein sehr reiches statistisches Material zur Beurteilung der Lage des Berliner Baugeschäfts beibringt: ein Material, das in ſeiner Hauptmasse auf amtlichen Mitteilungen beruht. Ta nämlich in Anbetracht der stetigen Ausdehnung Berlins und seiner Vororte es dem Verein immer schwieriger wird, aus eigner Anschauung einen vollständigen Bericht über die Lage des Grundstücks- und HypothekenDer gelverkschaftliche Druck von außen hatte, wie seiner Zeit ge- marktes zu geben, hat er sich in diesem Jahre an die einzelnen Ges meldet, Anfang November das Kammervotum für die Reform des meindeverwaltungen um einschlägiges statistisches Material gewendet, Arbeitsnachweises beschleunigt. Die Gewerkschaften setzten aber die und die meisten haben diesem Ersuchen bereitwilligst entsprochen. Agitation in Paris und in der Provinz fort Was die Bauthätigkeit anlangt, so wurden nach dem im Hinblick auf den wohlbekannten socialpolitisch reaktionären Geist des Senats. Die Bericht im Jahre 1902 853 Rohbauten von neuen Häusern abKonföderation der Arbeit" veranstaltete unter anderm am genommen. Dazu kamen noch 330 Um- und Erweiterungsbauten, was einer Gesamtzahl von 1183 Rohbauabnahmen entspricht. Am 5. Dezember im ganzen Lande hundert Agitationsversammlungen. Der Senat ist jedoch infolge seines Wahlmodus für jeden Druck stärksten war die Bauthätigkeit im östlichen Stralauer Viertel mit 173 von außen und ganz besonders für einen proletarischen Druck viel weniger und im Königsviertel mit 147 Gebäuden, am schwächsten in der empfindlich als die Deputiertentammer. Er ließ sich nun in seiner Friedrichs- und Schöneberger Vorstadt und im westlichen Stralauer üblichen Verschleppungstaktik nicht stören. Noch mehr. Die senato- Viertel. Gebrauchsfertig wurden im Jahre 1902 606 Häuser gegen rische Kommission, die sich gar nicht sputete, hat den von der Kammer 589 im Vorjahre, in beiden Jahren am meisten im Königsviertel. votierten Reformentwurf, der ohnehin ein Kompromißwert ist, gründ- Von diesen 606 Häusern waren 440 Wohnhäuser mit 10 840 lich verschleiert, trotz des Wunsches der Regierung, den Kammer- Wohnungen und 22 122 heizbaren Zimmern. Jim Durchschnitt kamen entwurf unverändert angenommen zu sehen. Und es ist ein mit auf jede Wohnung 2 Zimmer. Küchen, die zu Wohnungen gehörten, glied des ministeriellen Blocs", Senator Aucoin, waren 10 738 vorhanden, d. h. also, ungefähr jede Wohnung erhielt der die Verschlimmerung ersonnen und in der Kommission zur An- eine Küche. Vom Jahre 1903 fehlt dem Verein über die Bauthätigkeit nahme gebracht hat. Während nach dem Kammerentwurf die in Berlin das amtliche Material, er ist daher auf seine WahrGemeinderäte zur Abschaffung der privaten Arbeitsnachweis- Bureaus nehmungen beschränkt. Danach stand die Bauthätigkeit hinter der binnen fünf Jahren verpflichtet sind, überläßt es der senatorische des Vorjahres keineswegs, trotz der hohen Preise für Baumaterialien, Entwurf dem Belieben der Gemeinderäte, die Abschaffung vor- zurück. An Wohnungen standen in Berlin im Jahre 1902 leer 4514 zunehmen oder nicht. gegen 2584 im Vorjahre, an Geschäftslokalen und Wohnungen standen Die Gewerkschaften können diese Verhunzung natürlich nicht hin- im Jahre 1902 leer 6299( i. V. 5180) im Werte von 7 662 422 M. nehmen, wollen sie nicht die Arbeiter der Städte mit bourgeoisen( 6 385 234 M.). Die Zahl der leerstehenden Räume dürfte sich bis Gemeinderäten preisgeben. Sie beschlossen daher, in Paris einen zum 1. Oktober 1901 cher erhöht als vermindert haben, da die BanGeneralstreit der an der Reform besonders interessierten Arthätigkeit im Jahre 1903 eine sehr lebhafte ivar. Ganz kleine beiter der Nahrungsmittelbranche ins Werk zu setzen. Wohnungen( bis 1 Zimmer) standen im Januar 1903 1019 leer Einige Berufe, darunter die Bäder, haben bereits den General- gegen 773 im Januar 1902 und 526 im Januar 1901. Kleine streit für heute votiert. Außerdem sollen heute Straßen Wohnungen von 2-4 Zimmern waren 2508 frei gegen 1135 fundgebungen veranstaltet werden, davon eine vor dem Senats- und 545. gebäude. " Die Umfäße auf dem Grundstücksmarkt im Präfett épine, der nach wie vor der Arbeitermezzelei vom Jahre 1902 beziffern sich auf 1291 bebaute und 384 unbebaute 29. Oftober ruhig seines brutalen Amtes waltet, bereitet ebenso Grundstücke. Hiervon sind 614 und 263 nach ihrem Verkaufspreis ruhig neue ordnungsretterische Unthaten vor. Schon seit mehreren nachgewiesen. Für erstere wurden inklusive der Subhastationen und Tagen hat er um die Arbeitsbörse herum einen provokatorischen der durch Erbfolge in andre Hände übergegangenen 158 601 041 c. Polizeidienst organisiert. Gestern abend nach Schluß einer Ver- gezahlt, für lettere 24 697 251 M. Der Verkauf bebauter Grundfammlung find Lépiner Bestien über einige junge Arbeiter, die singend ftüde und Bauparzellen war im Jahre 1903 besonders umfangreich, die Arbeitsbörse verließen, mit Faustschlägen und Fußtritten ohne daß der lebhaften Nachfrage nach guten Zinshäusern immer hergefallen. Für heute hat Lépine seine Mannschaft auf den Kriegs- genügt werden konnte. Verkäufe wertvoller Grundstücke fanden in fuß gefeßt, um sie auf die Pariser Straßen loszulassen... Die der Konfektionsgegend, in den Straßenzügen, welche auf den Hausdemokratische Regierung, die den Präfekten nach wie vor dem voigteiplah münden, in der Friedrich, Leipziger-, Behren-, Char29. Oktober gewähren läßt, wird außerdem den Bädermeistern lotten-, Potsdamerstraße und deren unmittelbarer Nähe statt. Für an Stelle der streikenden Arbeiter Soldaten zur das Jahr 1902 und 1903 sind die genauen Zahlen der verkauften Verfügung stellen. Grundstücke noch nicht festzustellen gewesen. Die Entwicklung der Jaurès aber schreibt heute in der„ Petite République" nördlichen Vororte Berlins schließt sich jest eng an diejenige Berlins folgendes: Es wäre traurig, wenn man, um den Geist des Senats an, während jene der südlichen zuin Teil nur langsam vor sich geht. umzugestalten, auf nichts andres rechnen könnte als auf die für Ganz bedeutend war der Aufschwung Schöne heute angekündigten gewagten Straßenbewegungen, die nichts bergs, dessen Weiterentwicklung im nächsten Jahre hinter dem bisDieser machte seinen Austritt und dessen Ursachen in den weiter vermögen als einen Vorwand zu systematischem Widerstand herigen Umfange nicht zurückzubleiben verspricht.( Der Gesamtwert Dagegen werde, der in Schöneberg im letzten Jahre stattgefundenen Grundbesitzgestrigen bürgerlichen Abendblättern bekannt in einem oder zur gewaltsamen Repression zu liefern. cbenso schonenden wie freundlichen Brief an seine Kollegen. Die schreibt er weiter, die" Demokratie", wenn sie wolle, friedlich und wechsel beträgt übrigens entgegen der Angabe der Firma Emil Saloheutige Petite Rép." aber erwähnt den Abschiedsbrief gesetzlich den wirtschaftlich reaktionären Geist des Senats umgestalten. mon nicht über 42 Millionen", sondern vielmehr für bebaute und Also kein Wort des Protestes gegen die vorbereiteten, die unbebaute Grundstücke zusammen 87 125 000 M., wozu noch für Jaurès, sowie dessen Austritt überhaupt mit erfahrungsgemäß in brutale oder auch blutige Mißhandlung der 6 375 000 M. 3wangsverkäufe kommen.) teinem einzigen Worte! Dafür überrascht sie ihre ahnungs- Proletarier ausartenden Polizeimaßnahmen! Dafür aber ein fühles Die Verschuldung des Berliner Grunds losen Leser mit einem Sympathieschreiben der verbleibenden Mit- Abrücken von den gewagten Straßenbewegungen"! Es scheint, besiges betrug im Jahre 1901 4 874 981 017 m. bei einem arbeiter an die Adresse Gérault- Richards. Die zwanzig Unter- daß die Demokratie" der französischen Republik und des Kabinetts Nußertrag von 369 463 162 M. d. h. also, die hypothekarische BeEs wurden im zeichner, unter denen mit einer oder zwei Ausnahmen sich kein nam- Combes das in der englischen und der belgischen Monarchie lastung war gleich den 13,2fachen Nutzertrage. Hafter Journalist befindet, bezeugen dem Chefredakteur ihren Stolz, frei und ohne jegliche Wagnis ausgeübte Recht der Straßenhund- Kalenderjahr 1902 333 472 077 m. neu eingetragen, 156 581 008 Mark gelöscht, so daß sich die Verschuldung der Berliner Grundstücke unter seiner freundschaftlichen Leitung ihre Mitarbeiterschaft fort- gebung nicht vertragen kann. Uebrigens braucht man die grundsäglich generalstreiflerischen auf 5 051 872 086. belief. Der Feuerfassenwert betrug am schen zu können". Darauf folgt dieses Dankesschreiben Gérault- Tendenzen der„ Konföderation der Arbeit nicht zu teilen, um ihre 1. Oftober 1902 4 200 369 900 M., danach betrug die hypothekarische Aftion im gegebenen Falle zu billigen, vorausgesezt, daß sie den Belastung 120,2 Proz. der Feuerfassen. " Ich danke Euch für Euere wertvolle Sympathiebezeugung. Streit der Nahrungsmittelindustrie umsichtig organisiert hat. VielFahren wir fort in unfrem demokratischen und socialistisch mehr ist es bedeutsam, daß die grundfäßlich antipolitische Sonder Jahresbericht für 1903 der Handels- und Getverbekammer zu propagandistischen Werk mit derselben unabhängigkeit föderation durch die Logik der Thatsachen sich gezwungen sieht, eine wie bisher( das ist vielversprechend! Der Berichterstatter.) Uebrigens politische Aktion zu unternehmen. hat mir die administrative Leitung spontan(!) die Mittel der Kontrolle und die Bürgschaften geliefert, die wir als Schriftsteller und Kämpfer zu verlangen das Recht haben." " Richards: " -O Ueber die Ausfuhr der deutschen Spielwaren- Industrie enthält der Jahresbericht für 1903 der Handels- und Gewerbekammer zu Sonneberg, der diesmals als erster aller Handelkammerberichte ers schienen ist, einige interessante Ausführungen. Nach England," heißt es in diesem Bericht, welches für 20 749 000 m., und den Ein Schiedsgerichts- Vertrag zwischen Frankreich und Italien. Vereinigten Staaten Nordameritas, welche für 15 579 000 M. an deutschen Spielwaren bezogen, folgt in weitem Abstand Frankreich In einigen Morgenblättern findet man noch Interview- Zwischen dem französischen Minister des Aeußern Delcassé und dem mit 3 274 000 M.; relativ, das heißt im Verhältnis zur Einwohneritalienischen Gesandten in Paris wurde am 25. Dezember im Erklärungen, worin Grauld- Richard über den idealen" Zeitumgs Namen der beiderseitigen Regierungen ein Vertrag unterzeichnet, in 3ahl, können nur die Niederlande, die Schweiz und Belgien mit den erstgenannten Ländern in Wettbewerb treten, Staaten aber wie plan von jaurès mit robustem Geschäftssinn spöttelt: In Jaurès' welchem bestimmt wird, daß die beiden Regierungen alle Diffe- Frankreich, Destreich- Ungarn, Italien und Rußland stehen, die Test= latt, macint er, dürften sich die Dinge ebenso gestalten wie ander- renzen, welche sich bei der Auslegung der bestehenden Ver- genannten sogar um ein vielfaches, zurück. Daraus folgt: Nur tärts. San wird eine Gesellschaft gründen und das angelegte träge ergeben und die auf dem diplomatischen Wege nicht er- mit denjenigen Ländern vermag ein befriedigender Verkehr unters Stapital, das heißt, die Aktionäre zu entschädigen haben. Also?.." ledigt werden könnten, dem internationalen Schiedsgericht im Haag halten zu werden, deren Zölle mäßig, das heißt mit dem Werte der Mit Jauris hat der Abg. Rouanet die„ Petite République" unterbreiten. Ausgeschlossen sind dabei Differenzen, welche Waren in Einklang zu bringen sind oder die Unabhängigkeit verlassen. Man nennt noch als Mitarbeiter des kommenden Jaurès- die Lebensinteressen einen einheitlichen, d. h. für den Artikel Spielwaren in jeder Form, schen Bluttes die Abgeordneten Briand und de Pressensé und und die Ehre der zwei vertragschließenden Staaten oder die Inter- specifischen Zöllen/ zumeist leider nicht der Fall ist-- und deren Tarif den ehes.aligen Abg. Viviani, also die ersten schriftstellerischen eſſen dritter Mächte berühren. In jedem einzelnen Fall haben die Beschaffenheit und Zusammenseßung gleichen und damit den Artikel vertragschließenden Regierungen, bevor sie die Angelegenheit dem allen Willkürlichkeiten der verzollenden Beamten entrückenden Satz internationalen Schiedsgerichtshof unterbreiten, das Streitobjekt, die vorsicht. Unter dieser lekteren Voraussetzung vermag selbst, wie Im übrigen mag Jaurès' Selbstbefreiung von der Petite Machtbefugnisse der Schiedsrichter usw. festzustellen. Der Vertrag das Beispiel der Vereinigten Staaten es lehrt, die nachteilige Wirkung République" je nachdem mit einem:„ Lieber spät als niemals" oder lautet auf fünf Jahre. eines an sich hohen Sazes 35 Proz in wirtschaftlich hochnit einem:" Bu spät!" aufgenommen werden. Es sei nur erwähnt, entwickelten Ländern bis zu einem gewissen Grade ausgeglichen zu daß Jaurès persönlich seiner Zeit das Verkaufsmagazin der„ Petite werden. République" in Schutz genommen hat, das unter dem Schwitzsystem hergestellte Waren zu Schlenderpreisen absetzte, was heftige Proteste u. a. seitens der Gewerkschaften hervorrief. und sonstigen räste der ministeriellen Socialisten. Oftafien. " 1 Italien. -was bei Ländern mit Unzufriedenheit unter den Regierungsangestellten. Die preußische Sparkassen- Statistik weist für das RechnungsNom, 22. Dezember. Zu einem Miniaturaufstand unter den jahr 1902 einen Zuwachs der Einlagen um ungefähr eine halbe Angestellten am Ministerium der öffentlichen Arbeiten kam es gestern Milliarde Mark nach. Nach der Statist. Korresp." beliefen sich die abend. leber 150 Angestellte und Beamte verließen ostentativ ihr Bureau und ließen ihre Arbeit unbeendigt liegen, unter lautem Mart, die Zinszuschreibungen auf 189,47( 1901 175,86) Millionen Einzahlungen auf 1777,61 Millionen Mark( 1901 1651,22 Millionen Protest gegen den Minister Tedesco. Obwohl die gesamte römische Mark, die Rückzahlungen auf 1466,52( 1337,55) Millionen Mark, Bresse von dem Vorfall teine Notiz genommen hat, ist er durchaus der Zuwachs mithin auf 500,56( 489,53) Millionen Mark. Beling, 27. Dezember.( Laffan- Meldung".) Der britische nicht leicht zu nehmen. Der Ueberschuß der Neueinlagen über die Auszahlungen war und der japanische Gesandte haben, wie bestimmt erklärt Veranlaßt wurde er durch den Umstand, daß der Minister werden kann, die Ansicht ausgesprochen, ein Krieg zwischen Tedesco den Angestellten seines Ministeriums alle möglichen Ver- mit 311,09 Millionen Mark etwas geringer als im Jahre 1901, in Rußland und Japan sei unvermeidlich. Man glaubt, sprechungen gemacht hatte, um schließlich nichts zu thun und die dem er 313,67 Millionen Mark betragen hatte, aber weit größer als in allen früheren Jahren, von denen nur 1895 mit 233,05 Millionen daß sie über die in der japanischen Note enthaltenen Bedingungen Kammer ruhig in die Ferien gehen zu lassen, ohne die Forderungen Mark über den Sak von 200 Millionen Mart hinausgegangen war. genau unterrichtet sind. Auf den andren Gesandtschaften hegt man der Angestellten zu vertreten. Die Zahl der zu Ende 1902 in Umlauf befindlichen Sparkassennur sehr geringe Hoffnungen auf eine friedliche Beilegung der Diese verlangen seit Monaten die Einführung eines GehaltsSchwierigkeiten zwischen Japan und Rußland. Die Chinesen leben und Beförderungsreglements, das sie von der Gunst und Mißgunst bücher war mit 9 877 503 um 342 566 größer als am Schlusse des Vorjahres. in der Befürchtung, daß ein auf Kosten Chinas geführter Krieg das der Vorgesetzten unabhängig macht und jeden, der seine Pflicht thut, Land zu Grunde richten werde. die Beförderung garantiert. Die Angestellten werden ihre gerechte Forderung nicht fallen lassen. London, 28. Dezember. Dem„ Reuterschen Bureau" wird aus New York gemeldet, Rußland habe bei der Cudahy Bading Company in South Omaha dringend eine Million Pfun Bökelfleisch bestellt, welche am 26. Januar in San Francisco zu liefern seien, wo sie von zwei russischen Schiffen übernommen würden. # Beling, 27. Dezember.(„ Laffan- Meldung".) Der Thron genehmigte die vom Vicekönig Juanfchikai vorgeschlagene Organisation der chinesischen Armee in 20 Heeresabteilungen, eine für jede der 18 Provinzen Chinas und je eine besondere für die Mongolei Amerika. Washington, 28. Dezember. Der hiesige Gesandte Panamas hat der britischen Botschaft mitgeteilt, daß Panama bereit sei, einen seiner Bevölkerungszahl entsprechenden Teil der kolumbischen äußeren Schuld zu übernehmen, sobald Kolumbien die Republik Panama anerkenne. Die kolumbische äußere Schuld beläuft sich auf ungefähr 15 Millionen Dollar; Panama hat ein Fünfzehntel der Bevölkerung von Kolumbien. Ein chinesisches Handelsministerium. Ende September des laufenden Jahres wurde in China ein Handelsministerium errichtet, das innerhalb der chinesischen Centralbehörden ein völlig neuartiges Gebilde ist. Es umfaßt vier Abteilungen: das Handelsomt im engeren Sinne mit Unterabteilungen für Handelsberichte, Handelsgesetzgebung, Schutz der Kaufleute, Patentwesen, Urheberrecht; das Aderbauamt mit den Unterabteilungen für Rechtsverhältnisse von Grund und Boden, Wasserrecht und Flußregulierung, Ackerbau, Viehzucht und Seidenkultur; dustrieförderungsamt mit den Abteilungen für Industrie, Bergbau, Verkehrswesen, Ausstellungen; das Stontrollamt mit den Unterabteilungen für Münzwesen, Maße und Gewichte, Zollwefen und taufmännische Gerichtsbarkeit. das Jn= Sociales. bath Die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten zehn Jahren. Wie es in den Fabriken aussicht. " ,, Die heute tagende Versammlung der Droschtenkutscher Berlins nimmt laut Zeitungsnachricht Kenntnis von dem Beschluß der Die Fuhrherren, nur zu 40 Proz. fahren lassen zu wollen. Kutscher erklären, hierauf nicht eingehen zu können, da dies eine Verschlechterung ihrer Lage bedeute und dadurch ihre Eristenz gefährdet würde. In Anbetracht der falschen Gerlichte, welche die Fuhrherren verbreitet haben, fühlen sich die Kutscher veranlagt, fo lange im Streit zu beharren, bis die Forderungen bewilligt sind, oder bis die Fuhrherren sich bereit erklären, erneut in Verhandlungen einzutreten, um somit ein zufriedenstellendes Verhältnis beiderseits herzustellen." Achtung! Holzarbeiter und Kistenmacher! In der Kistenfabrik von Funke, Dieffenbachstraße, sind sämtliche Stollegen ausgesperrt worden. Die Fabrik ist für Kreissägenschneider und Kiſtenmacher bis auf weiteres gesperrt. Die Lohnkommission. Deutfches Reich. Wir berichteten seiner Zeit nach der„ Märkischen Volksstimme", daß eine Anzahl von Forster Tertilarbeitern sich durch solche Vorspiegelungen verleiten ließen, eine Reise nach Crimmitschau zu unterSeit einiger Zeit finden in der Fachpresse Auseinandersetzungen nehmen. Während die Mehrzahl von ihnen umlehrten, als sie von statt über die Gestaltung und den Zei.unkt der nächsten Berufs- der wahren Sachlage erfuhren, trat einer von ihnen als„ Arbeitsund Gewerbezählung. Die letzte Zählung war bekanntlich 1895 williger" in eine der Fabriken ein. Nach drei Wochen hat man und die nächste wird hoffentlich 1905 vorgenommen werden, seitens der Fabrikanten auch ihm die Arbeitswilligkeit" verleidet. wobei bor allen Dingen eine raschere Bearbeitung des In dieser Zeit hat er ständig unter so strenger Kontrolle des gewonnenen Materials zu wünschen ist als es bei der legten Zählung Fabrikanten gestanden, daß es ihn schließlich unerträglich der Fall war. In diesen Auseinandersetzungen ist die Ansicht verwurde und er bei passender Gelegenheit davonlief. treten worden, daß es noch keine Eile habe mit einer neuen Gewerbe- am Tage hat man die besonders nützlichen Elemente" scharf zählung, da wohl seit der letzten Zählung noch feine allzu großen überwacht, sondern auch des Nachts, wenn sie auf Strohsäden in Veränderungen vorgegangen sein dürften. Das Irrige diefer An- cinem hierzu hergerichteten Raume der Fabrit sich von ihrer arbeitsficht zu widerlegen ist die Zusammenstellung sehr geeignet, willigen Thätigkeit ausruhten, war ein Heizer als Aufpasser andie soeben vom preußischen statistischen Bureau über die gestellt wahrscheinlich, damit kein böser Soci ihnen im Traume Entwicklung der Dampfmaschinenleistungen in erscheine. Der Lohn, für den der Mann seine Arbeitsehre verPreußen in den letzten zehn Jahren veröffentlicht wird. Danach faufte, war erbärmlich gering. Acht bis vierzehn Mark erzielten Gasanstalt Forderungen in Bezug auf Verbesserungen ihrer Lohn Die Gasarbeiter in Kassel haben der Direktion der städtischen hat sich von 1894-1903 allein die Zahl der Pferdeftärken der fest- die Arbeitswilligen pro Woche( vorher waren ihnen 20 bis und Arbeitsverhältnisse unterbreitet. Vor allem wird da die Abschaffung stehenden Dampfmaschinen beinahe verdoppelt( die von der Heeres- 22 Mark versprochen worden!) In den Crimmitschauer Fabriken der 24stündigen Wechselschicht für Betriebsleute resp. Ofenarbeiter verund der Marineverwaltung benutten Maschinen sowie die Eisenbahn- soll es jammervoll aussehen: kaum der zehnte Teil aller Stühle ist langt und dafür die Einführung der 12ftündigen Wechsel- und einer lokomotiven find dabei nicht mitgezählt). Nach dieser Zusammen- besetzt. Alles ist in Unordnung und die ungelernten Leute, die viel gleichlangen Ersatzschicht empfohlen. An Löhnen werden gefordert: Für stellung betrug fach als Rausreißer eingestellt werden, verderben mehr an Maschinen Feuerhausarbeiter 4 M. Anfangslohn, nach 2 Jahren 4,25 M. und und Material, als ihre ganze Arbeit wert ist. Die Fabrikanten find nach 4 Jahren als Höchstsas 4,50 W.; fir Sof, Kohlen und in verzweifelter Lage, allmählich dämmert wohl auch ihnen die Er- sonstige Hilfsarbeiter anfänglich 3 M., nach 2 Jahren 3,25 M. und nach 5 Jahren 3,50 M.; filr Rohrleger, Installateure und Handtenntnis, daß es frivoler Uebermut war, statt mit dem alten werfer Anfangslohn 3,50 M., alle 2 Jahre steigend um 25 Pf. bis tüchtigen Personal zu verhandeln, den Kampf mit der gesamten zum Höchstbetrage von 4,50 refp. 4,75 M. Außerdem wird Arbeiterschaft aufzunehmen. für die Arbeiter des Außenbetriebes, bei Arbeiten außer halb des Stadtbezirkes, eine wegzulage von 60 Pf. pro Tag und erlassen jetzt einen Aufruf zur Unterstützung der Crimmitschauer üblichen Zuschlages für Sonn- und Feiertagsarbeit angestrebt. Im Mann gewünscht und für Feuerhausarbeiter die Bezahlung des Arbeiterinnen. Es hat lange, 18 Wochen( 1) gedauert, bis die allgemeinen liegen die Verhältnisse in der städtischen Gasanstalt Damen sich auf ihre Pflicht befannen! Hätte in dieser Zeit nicht nicht gerade günstig, denn bisher wurden noch für Hof, Kohlendas gesamte Proletariat ohne Rücksicht auf das Geschlecht und hilfsarbeite: Anfangslöhne von 2,50 M. und nach fünf für die Unterstützung der Ausgesperrten gesorgt, die Damen fänden Jahren eine Zulage von 25 Pf. gezahlt, selbst bei den Rohrlegern, feine Weberin mehr, für deren Wohl sie sich sorgend bemühen Installateuren und Handwerfern find jezt noch mehrfach Löhne Die Feuerhausarbeiter erhalten fönnten. Auch die Begründung, mit welcher die Damen jetzt plöz- unter 4 M. zu verzeichnen. lich aus der Versenkung auftauchen, ist eine für sie recht unglückliche. jezt 3,60 M. Anfangslohn und 4 M. nach fünfjähriger Dienstzeit. Angesichts dieser niedrigen Lohnfäße haben die Gasarbeiter in ihrer Sie sagen nämlich: Eingabe speciell auf die höheren Löhne in der Kaffeler PrivatIndustrie und auf den übrigen deutschen Gasmerten hingewiefen Als Antwort ist ihnen jetzt die Mitteilung zugegangen, da die in der Eingabe gemachten Vorschläge in wohlwollende Erwägung gezogen werden sollen. Da die Gasarbeiter fast sämtlich hinter der Betition stehen und auch gut organisiert sind, so hoffen sie, daß ihre Wünsche bald erfüllt werden. am 31. März der Jahre der feststehenden Dampfmaschinen Leistungsfähigkeit überhaupt durchschnittlich Pferdestärken 37,96 Zahl 1894 57 224 2172 250 O 4> 1895 60 488 2 358 175 38,99 1896 62 611 2 534 900 1897 65 078 1898 67 923 2714 612 2947 642 40,49 41,71 43,40 1899 70 813 3 192 575 45,08 1900 73 792 8 461 705 46,91 1901 75 958 3 709 662 48,84 1902 77 583 79 257 4 008 597 51,67 4 218 620 53,23 1903 Die bürgerlichen Frauen " Für die deutschen Frauen handelt es sich nicht allein darum, eine Not zu lindern, die arbeitende Frauen betroffen hat; es handelt sich um Durchsetzung einer Forderung, für welche die deutsche Frauenbewegung seit Jahren eingetreten ist, die im Augen blick zu ihren wichtigsten und nächstliegendsten socialpolitischen Aufgaben gehört: Die Vermehrung der Pferdekräfte betrug also 2046370-94,21 Broz. und in dem gleichen Verhältnis hat sich die Zahl der Pferdestärken der beweglichen Dampfmaschinen( Lokomobilen) vermehrt, nämlich bon 147 130 auf 284 941 oder um 93,66 Proz. Dabei ist als höchst wahrscheinlich anzunehmen, daß sich die Leistungsfähigkeit der elektrischen Dynamos in erheblich größerent Maße bermehrt hat. Wir haben also in zehn Jahren in Preußen eine Vermehrung der motorischen Kräfte, die vermutlich erheblich über eine Verdoppelung hinausgeht. Es ist gewiß, daß sich dahinter auch eine wesentliche Veränderung in den Betriebsgrößen vollzogen hat, so daß die Wiederholung einer gründlichen Zählung nach Verlauf von zehn Jahren dringend erforderlich ist. Was zu fordern wäre, ist eine Diese wichtige socialpolitische Aufgabe haben die bürgerlichen derartige Ausgestaltung der Untersuchung, daß damit die Steigerung Frauenrechtlerinnen zu fördern versucht, indem sie während der der Leistungsfähigkeit der Industrie, der Produktivität der Arbeit Reichstagswahl die Bestrebungen der Freifinnigen zu fördern möglichst vollständig erfaßt würde, da sich die Entwicklung be- fuchten, der politischen Richtung, die von allen im Reichstage socialkanntlich nicht auf die Vermehrung der motorischen Kräfte beschränkt, politischen Aufgaben gegenüber sich am ablehnendsten zu verhalten frist ausschloß. sondern ebenso die Leistungsfähigkeit der Arbeitsmaschinen steigert. pflegt! Immerhin wollen die bürgerlichen Frauen praktisch die Forderung des zehnstündigen MagimalArbeitstages für alle Arbeiterinnen." Es iſt eine regelmäßige Produktionsstatistik notwendig, die gleichfalls etwas für den Zehnstundentag leisten, jeder Kämpfer wird ben nach Betriebsgrößen unterscheidet. An der Veröffentlichung des preußischen statistischen Bureaus ist noch interessant die Verteilung der Maschinen auf die einzelnen Regierungsbezirke Preußens nach dem gegenwärtigen Stande. Am 31. März 1908 gab es in den ... Regierungs bezirken Königsberg Gumbinnen Danzig. Marienwerder. Stadtkreis Berlin Potsdam. Frankfurt Stettin. ...... Köslin Stralsund Posen Bromberg Breslau Liegnitz Oppeln. Magdeburg Merseburg. Erfurt . 4 29 413 Hildesheim. feststehende Dampfmaschinen .. 3188 1233 Crimmitschauern willkommen sein! Zur Richtigstellung erhalten wir noch vom Konsumberein eipzig Blagwit folgende Buschrift: In der Nr. 298 vom 22. b. M. Jhrer geschätzten Zeitung bringen Sie u. a. die Notiz, daß der Konsumverein Leipzig- Blagtvis für die Ausgesperrten in Crimmitschau 1000 Stollen gespendet habe. Es trifft dies nicht zu. Wohl find in unsrer Bäckerei 7000 Stollen gebacken, die zur Weihnachtsspende für die Ausgesperrten bestimmt waren, dieselben sind jedoch nicht vom Konsumverein gespendet, 77 328 fondern vom hiesigen Komitee in Auftrag gegeben und nach 61 228 Crimmitschau gesendet. mit Pferdestärken 1 641 75 922 882 40 291 648 25 018 30 132 feitstehende Dampfmaschinen mit Pferdestärken in ben Regierungss bezirken 1351 39 358 Schleswig 601 16 165 Hannover 1074 1 114 21 058 Lüneburg 1533 120 601 Stade 2 904 2968 2266 1027 57 706 Münster 13 738 Minden. . 309 9 744 1 228 4 986 135 858 Dsnabrück 101 636 Aurich 6 379 Arnsberg. 40 965 Kaffel. 27 575 Wiesbaden. 3 217 120 448 Soblenz 2 113 77 876 Düffeldorf 4 648 344 758 Köln 3 977 185 286 Trier 4 851 167 541 Aachent 745 25 121 Sigmaringen . 641 375 1 951 1048 1 103 1 606 965 Berlin und Umgegend. Streit und Aussperrung der Droschkenkutscher. Die Schneider sind seit Heiligabend in sieben dem ArbeitgeberVerband angehörigen Geschäften zu Weimar ausgesperrt. Es handelt sich um 54 Gehilfen, darunter 20 Berheiratete mit 73 Kindern. Die brutale Aussperrung am Weihnachts- Heiligabend hat ihre Ursache barin, daß die Gehilfen die Annahme eines Vertrages ablehnten, der bei sonstigen verschlechterten Arbeitsbedingungen auch eine KündigungsLetzte Nachrichten und Depefchen. Obstruktion im ungarischen Abgeordnetenhause. Budapest, 28. Dezember. Die Kleine Gruppe der Obstruktionisten scht heute die Obstruktion fort. Der Landesverteidigungsminister macht nochmals geltend, daß durch die Obstruktion Tausende ins Elend gestürzt werden und giebt zu bedenken, daß der Zeitpunkt der Rekrutierung schon fünfmal verschoben werden mußte, und daß der letzte Termin, nach dem die Nekrutierung am 4. Januar beginnen foll, nur dann eingehalten werden könne, wenn über die Vorlage noch heute oder spätestens morgen abgestimmt würde. Geschehe dies nicht, so könnte die Rekrutierung erst in einem Monate beginnen, und da die neuen Rekruten vor Ende Mai nicht ausgebildet sein könnten, müßten die Erfahreservisten bis zu diesem Zeitpunkt im Dienst bleiben, während fic, wenn die Vorlage jezt votiert würde, zur Zeit der Aus dringendsten Feldarbeiten wieder entlassen werden könnten. diesen Gründen wende er sich im Namen von 40 000 Erfahreservisten an das Herz der Teilnehmer an der Obstruktion, daß sie den Kampf ( Lebhafter Beifall rechts.) endlich aufgeben möchten. Eine Note an die Pforte. Mit der Aussperrung der Droschkentutscher beschäftigte sich 7372 Sonntag wieder eine Versammlung des Verbandes der Tarameter184 712 broschken- Besizer im Prälaten. Es wurde zunächst bekannt gegeben, 37 528 daß mehrere Mitglieder vom Vertrag zurüd 880 153 getreten sind. Den Fuhrherren wird anheimgegeben, fobiel neue Rutscher als möglich einzustellen, auch solche, die bei der 46 261 Boft als Aushilfe thätig gewesen sind. Beim Berliner PolizeiFrankfurt a. M., 28. Dezember. Die Frankfurter Beitung" 64 506 Präsidium follte gestern eine Kommiffion dahin vorstellig werden, daß 41 332 von der strengen Vorschrift bei der Fahrscheinerteilung während des meldet aus Konstantinopel vom 26. d. Mis.: Die Ententemächte, bes 10 203 661 464 Profchtentutscher- Streits Abstand genommen wird( 1), auch langen Zögerns müde, überreichten heute der Pforte eine Note, in 2 730 129 000 follte dahin gewirkt werden, daß die Zulassung solcher Kutscher, die der sie erklären, daß, wenn die Pforte nicht prompt Schritte in 2448 237 312 vom„ Verbande" vorgeschlagen werden, gestattet wird. Es wurde om unternehme wegen Ernennung eines italienischen Generals zum Oberkommandanten der macedonischen Gendarmerie, die Entente 1886 185 950 beschlossen, jedem Fuhrherrn, der noch nicht dem Verbande angehört, mächte selbst die Ernennung desselben mit Umgehung der Pforte in 68 1544 ein Flugblatt zugehen zu lassen, worin er aufgefordert wird, Rom ansuchen werden. Es steht nunmehr jest, daß der Oberdem Verbande beizutreten und insbesondere keine Streifenden in Von der Gesamtzahl der Pferdestärken feststehender Dampfkessel Dienst zu nehmen. In dem Flugblatt heißt es unter anderm: Die kommandant der macedonischen Gendarmerie drei Gehilfen, und awar einen östreichisch- ungarischen, einen russischen und einen englischen ausgeführt, Tommt etivas mehr als die Hälfte auf die Gewerbegruppe Bergbau, 2ohn fommission habe die daß Hütten und Salinen, dann kommt die Nahrungsmittel- Industrie mit Brutto- Einnahme täglich 9 M. betrage, also der im Range von Oberlieutenants enthalten wird. 461 112, Textilindustrie mit 312 952, Maschinenindustrie mit 303 881 2ohn des Kutschers 3,75 M. ausmache. Es sei jedoch durch die Fuhrherren- Kontrolle festgestellt, daß die Durch- Bachmut( Gouvernement Jekaterinoslaw), 28. Dez.( W. T. B.) und Induſtrie der Steine und Erden mit 247 111 Pferbeſtärken. fnitts- Brutto- Einnahme 11 m. pro Tag betrage, Durch Einsturz eines Schachtes des Bairater Kohlenbergwerkes Alle übrigen Industrien haben erheblich weniger. mithin der tägliche Lohn ein höherer sei. Nach dem geforderten wurden 18 Mann verschüttet. Rettungsarbeiten werden in Gegen Lohnsatz Grundlohn 1,50 W. und 30 Proz. der Einnahme" würde wart des Gouverneurs vorgenommen. der Kutscher 4,80 M. bekommen und dem Fuhrherrn bleibe demnach Washington, 28. Dezember.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) 6,20 W., alfo 1,40 m. mehr wie dem Kutscher. Nach alledem Eilige Vorbereitungen, die hiesige kolumbische Gesandtschaft zu tönnten die Fubrherren nicht mehr wie die angebotenen 40 Proz: fchließen, deuten darauf hin, daß es zu einem Abbruch der der Einnahme zahlen. Ein Fuhrherr teilte der Versammlung mit: Ein Altgehilfe habe öffentlich erklärt: Wenn die Fuhrherren nur diplomatischen Beziehungen zwischen den Ver. ein klein wenig Entgegenkommen bei den Verhandlungen gezeigt Die Gesandtschaft wartet nur noch den Eingang der amtlichen Miteinigten Staaten und Kolumbien kommen dürfte. hätten, dann wäre ein Streit entstanden, aber der FuhrherrenVorstand habe alles abgelehnt und die Kutscher auf eine Innungs- teilung des Staatssekretärs Hah über die Gründe ab, aus denen versammlung, die im Januar stattfinden solle, vertröstet. Dieses die Bereinigten Staaten die Auffassung Columbiens von der hätten die Kutscher als eine Verschleppung angesehen und der Panamafrage nicht acceptieren können. Mittlerweile sind ein Dußend Streif sei proffamiert worden; jetzt hätten die Fuhrherren die amerikanische Striegsschiffe unterwegs oder in der Abfahrt begriffen, Folgen zu tragen. Nach den letzten Feststellungen sollen mehr um die am Ifthmus liegenden Geschwader zu verstärten. Mit einem Siege der freien Gewerkschaften endeten die Gewerbegerichtswahlen in Krefeld. Das Wahlverfahren ist ein sehr um tändliches, es wird nach Gruppen getvählt; die Wahl dauert fünf Tage. Die freien Gewerkschaften vereinigten auf ihre Kandidaten in den verschiedenen Gruppen 1977 Stimmen, während die Chriftlichen insgesamt 815 Stimmen aufbrachten. Gewerkschaftliches. Crimmitschau. Professor Böhmerts Bergleichsvorschläge. In seiner„ Socialen Korrespondenz" veröffentlicht Geheimrat Böhmert die Vorschläge, die er den streitenden Parteien in Crimmitschau zwecks Beilegung des Konfliktes gemacht hat. Er empfahl: „ Die streitenden Parteien sind durch beiderseitiges Entgegentommen zu folgender Einigung gelangt: bereinbart. " " als 2000 auf 120 Fuhrhöfen ausgesperrt sein, während 120 Kutscher New York, 28. Dezember.( Depesche des Reuterschen Bureaus.) auf 45 Höfen nach Angabe der Fuhrherren für 40 Prozent der Ein- Aus Kansas City wird gedrahtet, die russische Regierung habe von nahme in Dienst sind. Anwesende Charlottenburger Fuhrherren der Firma Armour and Co. 1 500 000 Pfund Fleischkonserven geerklären, ihre Stutscher warteten nur den Erfolg der Berliner ab, um fauft, die am 22. Januar in San Francisco zu liefern seien. dann auch vorzugehen und höhere Forderungen zu stellen. Nach vierstündigen Verhandlungen wird beschlossen, unbedingt an der bisherigen Taktik festzuhalten, und nur Kutscher in Dienst zu nehmen, die den neuen Vertrag unterschreiben und sich mit 40 Proz. der Einnahme zufrieden erklären. " Rio de Janeiro, 28. Dezember.( W. T. B.) Das Personal der brasilianischen Handelsmarine ist heute in den Ausstand getreten, um dadurch gegen das Gesetz Einspruch zu erheben, nach welchem ale Brasilianer naturalisierte Ausländer von der militärischen Dienstpflicht ausgeschlossen sind. Das Personal der Striegsmarine verhält Eine Versammlung von 2000 ausgesperrten Kutschern fand Es wird anstatt des jetzt bestehenden 11 stündigen und des ge- bort mitteilte, ist, die finanzielle Seite für die Ausgesperrten insofern gestern Mittag im Geenpalast" statt. Wie der Vertrauensmann sich ruhig. wünschten 10 stündigen Arbeitstages ein 10%, stündiger Arbeitstag sichergestellt, als die Berliner Gewerkschaftskommission den Ausstand Der Kandidat für die Vicepräsidentschaft Ramon Cacérès is in Santo Domingo, 28. Dezember.( Meldung der Agence Haves".) fanttioniert und Sammellisten an die einzelnen Gewerkschaften ausDie Unternehmer stellen in Aussicht, nach einem Jahre die gegeben hat. Nach seiner Kenntnis sei auch der Verfuch der Santiago getötet worden. Arbeitszeit um eine weitere Viertelstunde zu verkürzen und vor Droschkenbesitzer, das Polizeipräsidium zu einer einseitigen Yokohama, 28. Dezember.( Meldung des Reuterschen Bureaus.) Ablauf von drei Jahren in neue Verhandlungen mit den Ar- Stellungnahme zu Gunsten der Arbeitgeber zu gewinnen, In einer heute hier abgehaltenen wichtigen gemeinsamen Sizung beitern über eine Verkürzung des Arbeitstages auf zehn Stunden gescheitert, so daß Neu Einstellungen von ungelernten bes Kabinetts und des Geheimen Rats tourbe über Mittel und Wege Seutschern in größerem Umfange nicht stattfinden würden. angesichts der ernsten Lage beraten. Es wurde feine Schwierigkeit einzutreten. Beide streitenden Teile reichen sich die Hand zum Frieden. Der Redner bezeichnet die von den Fuhrherren angegebenen Lohn- befürchtet, für außerordentliche Ausgaben vorzuforgen, die auch die Beide streitenden Teile reichen sich die Hand zum Frieden. fäße von 4 bis 5 m. pro Tag für unzutreffend, da bisher nur in Anforderungen zur Fertigstellung der Eisenbahn von Söul nach Maßregelungen sollen von keiner der beiden Seiten stattfinden." Bekanntlich zerschlugen fich die Verhandlungen daran, daß die fehr seltenen Fällen ein solcher Lohn erzielt worden sei. Er warnte usan enthalten sollen. eindringlichst vor Wiederaufnahme der Arbeit, erklärte aber auch, Man glaubt jegt, wenn Rußland feine Antwort nicht abändere, Unternehmer unter den Ausgesperrten eine Auslese vornehmen daß die Vertretung der Ausgesperrten jederzeit bereit sein würde, werde Japan sofort den Schutz Koreas übernehmen, obgleich ein wollten, womit die Arbeiter, welche den Böhmertschen Vorschlägen mit den Fuhrherren zu unterhandeln. Nach längerer Debatte wurde folcher Schritt nicht notwendigerweise einen Krieg mit Rußland bes nicht abgeneigt waren, auf keinen Fall einverstanden sein konnten. folgende Resolution angenommen: deuten würde. Berantwortl.Redakteur: Julius Kaliski in Berlin. Inferatenteil verantwortl.: Th.Glocke in Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt Jr. 302. 20. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 29. Dezember 1903. Cine Provinzialkonferenz des Verbandes der Steinseher und Berufsgenossen Deutschlands großen Centralverbände und führte aus, daß die Interessen der gewirkt. Nach dem Rechenschaftsbericht ist die Mitgliederzahl seit Möbelpolierer beffer vertreten werden können, wenn sie sich dem 1900 um über 200 gefunken und auch das Verbandsvermögen stark Holzarbeiter- Verbande anschließen, als wenn sie in einer besonderen in Mitleidenschaft gezogen worden. Es wurden in den letzten fünf Organisation vereinigt find. Kein Beruf der Holzindustrie sei durch Jahren rund 282 000 M. für Unterstützungszwecke berausgabt. tagte am dritten Weihnachtsfeiertage in Berlin im Wildeschen Lokale, Möbelpolierer. Sie sind beide an derselben Arbeit und in derselben unterstützung 143 833 M., Familien, Invalidenunterstützung und feine Beschäftigung so eng mit den Tischlern verbunden, wie die Davon entfallen auf Reiseunterstützung 10 876 M., Arbeitslosen= Brunnenstr. 188. Dieselbe war von Vertretern aus der Proving Werkstatt beschäftigt, bei allen Streifs mußten die Möbelpolierer Rechtsschuß 1817 M. Die Handschuhfabrikanten haben wiederholt zahlreich beschickt. Zum ersten Punkte der Tagesordnung:" Wie weit gemeinsam mit den Tischlern die Arbeit niederlegen, und unter diesen versucht, die schlechte Geschäftslage zu Lohnreduzierungen auszus ist der auf der vorjährigen Konferenz beschlossene Minimal umständen sei nichts natürlicher und selbstverständlicher, als daß sich nüßen, wodurch die Organisation gezwungen war, 120 580 zur Lohntarif zur Durchführung gelangt und was hat zu geschehen, die Möbelpolierer als Sektion unter Beibehaltung ihres Arbeits- Unterstüßung von Streifenden und Gemaßregelten auszugeben. Troz um denselben zur endgültigen Durchführung zu bringen?" berichtete nachweises und ihrer Krankenunterstützung dem Holzarbeiter dieser Vorgänge zählt der Handschuhmacher- Verband gegenwärtig Knoll auf Grund der Ergebnisse einer am 24. November statt- Verband anschließen. Der Korreferent Weber vertrat die An- über 80 Proz. der männlichen Berufsgenossen zu seinen Mitgliedern. gefundenen Baukontrolle und der sonstigen Berichte, daß die gesicht, daß sich der Verband der Möbelpolierer bewährt habe, und Die in der Handschuh- Industrie beschäftigten Arbeiterinnen für die forderten Lohnsätze( 60 Pf. Stundenlohn für Steinsetzer, 45 Pf. für deshalb fein Anlaß zu einer Aenderung im Sinne des Referenten Organisation zu gewinnen, hatte bisher wenig Erfolg. Die VerRammer, beziv. die ersten Staffeln zu diesen Lohnfäßen) in einer vorliege. Wenn es auch richtig sei, daß die meisten Möbelpolierer bandsleitung will nun durch Gewährung von Arbeitslosenunterſtübung ganzen Anzahl von Orten glatt bewilligt worden seien, beispielsweise in Tischlerwerkstätten arbeiten, so gebe es auch solche, die bei Möbel- an weibliche Mitglieder der Agitation den bisher entbehrten Rückhalt in Eberswalde, Freienwalde a. D., Briezen, Oranienburg, sowie händlern, auf Zimmerplägen, in Maschinenfabriken, in Fabriken geben. Unter 3100 Mitgliedern zählt der Verband zur Zeit nur allen dazwischen und da herum liegenden Orten, ferner in Rathenow, für elektrische Apparate arbeiten. Diese Kollegen würden eher für 50 weibliche, wobei es sich meist um Angehörige von männlichen VerLuckenwalde und Umgegend, Strasburg( Uckermark), Wittenberge die Verbände der Zimmerer und der Metallarbeiter als für den bandsmitgliedern handelt. und Wilsnack. In letteren drei Orten ist es zum Abschluß von Holzarbeiter- Verband reklamiert werden können. Jedenfalls würde Tarifverträgen allerdings noch nicht gekommen. Dagegen sieht es es in derartigen Fällen zu Streitigkeiten über die Zuständigkeit der in dem Bereiche der Kottbuser Steinfeger- Innung, die sich über die Organisation fommen, wenn nicht die Möbelpolierer für ihren Kreise Guben, Sorau, Kottbus, Forst, Kalau, Ludau, Lübben usw. Beruf eine eigne Organisation hätten. Im allgemeinen seien die erstreckt, noch ziemlich trübe aus; ebenso in der ganzen Frankfurter großen Verbände bei Lohnbewegungen auch nicht leistungsfähiger, Gegend. Obwohl die Sorauer Steinseßer seit Mai d. 3. bis jest wie die kleineren Organisationen. Die Möbelpolierer feien durch tapfer im Streit ausgeharrt hätten, sei doch nichts zu erzielen ge- ihr selbständiges Vorgehen bei den Lohnbewegungen sehr gut weg wesen. In der sehr regen und vielseitigen Diskussion sprachen sich gekommen, es liege fein Grund vor, der für das Aufgeben der alle Redner dafür aus, daß der einmal beschlossene Lohntarif auch Selbständigkeit spreche. zur Durchführung gebracht werden müsse, und daß nötigenfalls für Damit schloß die Sizung am Sonntag. diesen Zweck noch mehr Mittel als bisher angewendet werden müssen. Eine diesbezügliche Resolution gelangte zur einstimmigen Annahme. In derselben wurde auch den Sorauer Verbandsgenossen für ihr bisheriges mannhaftes Ausharren im Kampfe die Sympathie der Konferenz ausgesprochen und denselben für die Zeit des Winters, in der der Streit ruht, Unterstützung in Aussicht gestellt. Bezüglich der Höherbezahlung bon Heber stunden, Nacht- und Sonntagsarbeit hat die Baufontrolle ergeben, daß solche nur im Bereiche des Berliner Lohn tarifes( Berlin und zwei Meilen Umkreis), der Potsdamer Stein setzer- Innung und in Luckenwalde stattfand. Für Ueberland arbeit, bei der der Arbeiter die Kosten eines doppelten Haushaltes zu bestreiten hat und die in der Provinz ziemlich häufig, ja fast ständig vorkommt, wurde auch nur in den feltensten Fällen ein entsprechender Zuschlag, oftmals nicht einmal das Fahrgeld gewährt. Nur in Lucenivalde gab es bis zu 10 Pf. Zuschlag pro Stunde. Die Angaben über die Höhe der allgemein üblichen täglichen Arbeitsleistungen weichen bis zu 100 Prozent von einander ab. Gewöhnlich gingen höchste( qualitativ allerdings minder wertige) Arbeitsleistung und schlechteste Bezahlung Hand in Hand. Ein geradezu trostloses Ergebnis bot aber die Stontrolle in Bezug auf den Stand des sanitären Arbeiterschußes im Straßenbau. Die Konferenz stellte fest, daß laut Baukontrolle am 24. November 1903 auf sämtlichen Straßenbauten( 50 in 28 Orten) mit 10 und mehr Beschäftigten nicht eine einzige den minimalſten fanitären Anforderungen genügende Baubude, ja vielfach eine solche überhaupt nicht vorhanden war. Eine durchgreifende Beseitigung der herrschenden Mißstände verspricht sich die Konferenz nur von der Annahme des gegenwärtig dem Reichstage von der socialdemokratischen Fraktion unterbreiteten Bauarbeiterschutz- Gesezeniturfes. Ueber die Anstellung eines Gauleiters für die Probing Brandenburg, zunächst auf Kosten der beteiligten Filialen, entspann sich eine sehr lebhafte und eingehende Debatte, an deren Schluß sich die Konferenz mit allen gegen bier Stimmen mit der Aufbringung der nötigen Mittel einverstanden erklärte. fönnen." = festgesezt, und betrug die Netto- Einnahme in fünf Jahren 333 885 Die Beiträge sind bis jetzt auf wöchentlich 5 Pf. beziv. 45 Bf. Mart, der eine Ausgabe von 369 527 M. gegenübersteht. Nebenher führt der Verband eine Krankenkasse( Privat- Zuschußkasse) mit einem Beitrag von 30 und 45 Pf. pro Woche, und eine Frauen- Sterbekasse, für welche ein monatlicher Beitrag von 20 Pf. erhoben wird; in beide Kassen werden nur Verbandsmitglieder resp. deren Frauen aufgenommen. Für die Zuschußkasse, die einen fortdauernden Vermögensrüdgang aufweist, liegen Anträge auf Herabſegung des Krankengeldes und auf Beitragserhöhung vor. Am Montag wurden in eingehender, fachlicher Diskussion die Vorteile und Nachteile, welche man von dem Uebertritt erwarten könnte, ertvogen. Die Abstimmung ergab, daß der Anschluß an und Unterstübungswesen, dürfte nichts Wesentliches geändert werden. Am Verbandsstatut und den inneren Einrichtungen, Beitrag den Holzarbeiter Verband mit 12 8 Stimmen abgelehnt wurde. gegen Die wichtigsten Anträge erstreden sich auf die Verlegung des Vers Aus den weiteren Verbandssizes und der Redaktion des Organs von Stuttgart nach Berlin handlungen ist folgendes zu erwähnen: Ein Antrag der Filiale oder Halberstadt, auf die Anstellung eines besoldeten Beamten für Celle der einzigen, die außerhalb der Umgebung Berlins be- ben lestgenannten Ort, sowie auf die Einführung von Umzugsfosten steht ein Drittel der Gesamteinnahme dem Ort der Filiale zu für Arbeitslose; bisher bestand dieser Unterstübungszweig nur für überlassen, wurde angenommen mit der Maßgabe, daß der Beschluß Streifende und Gemaßregelte. Das Gehalt der beiden Bureaufür die Filialen von Groß- Berlin nicht gilt. Ferner wurde bes beamten soll geregelt werden dahingehend, daß das Anfangsgehalt schlossen, statistische Erhebungen zu veranstalten und zu diesem Zived auf 1800 und das Höchstgehalt auf 2000 m. festgesezt wird. Bisher Fragebogen in die Mitgliedsbücher einzufügen. Annahme fand betrug das Anfangsgehalt für den Redakteur, der gleichzeitig die dreiein Antrag, welcher besagt, daß bei partiellen Angriffsstreits ebenso Stassen zu verwalten hat, 1600 M., für den Verbandsvorsitzenden wie bei Abwehrstreits vom ersten Tage ab Unterstüßung gewährt 1800 M. Die Anstellung eines Beamten für Halberstadt und die wird, bei ersterem jedoch nur, wenn der Streit länger als drei Tage eben erwähnte Gehaltsregulierung findet bei den Mitgliedern nur dauert. Hinsichtlich des Beitrages bestimmte das Statut bisher: sehr geringen Anklang. Männliche Mitglieder haben wöchentlich 30 oder 20 f., weibliche Mitglieder 10 Pf. zu zahlen. Es wurde beschlossen, die Worte oder 20 Pf." zu streichen. Der Arbeitsnachweis des Verbandes hat, wie aus dem Bericht des Vorsißenden hervorging, zur Zufriedenheit funktioniert. In diesem Jahre sind 2623 Nachfragen nach Arbeitskräften erledigt worden, 900 mehr wie im Vorjahre. Der Vorstand wurde ermächtigt, 400 m. je nach Bedarf an die Ausgesperrten in Crimmitschau abzusenden. Eine längere Debatte rief ein Antrag hervor, welcher die Anstellung eines befoldeten Verbandsbeamten fordert. Beschlossen wurde, der nächsten Generalversammlung für Berlin und Umgegend die Wahl eines besoldeten Beamten zu empfehlen. Bis zur Erledigung dieser Angelegenheit bleibt der 1. Vorsitzende Schulz auf seinem Poften. Die übrigen Vorstandsämter wurden folgendermaßen besezt: Stramm, 2. Vorsitzender; Schunke, 1, Kassierer; Dö richt, 2. Kassierer; Ebert, 1. Schriftführer; Mal chow, 2. Schriftführer; Faust= mann, Volz und Lange, Revisoren. war Verbandsvorstand ist durch Riepekohl und Gilet vertreten, für den Anwesend sind in der Generalversammlung 20 Delegierte. Der Verbandsausschuß ist dessen Vorsitzender, Wilh. v. Rhein- Arnstadt, von der Generalfommission Genosse Saffenbach anwesend. Protokollführer ist Genosse Ebeling Halle. Die Tagesordnung enthält folgende Gegenstände: 1. Bericht des Vorstandes resp. Genehmigung desselben. 2. Bericht des Ausschusses. 3. Bericht der Redaktion des Handschuhmacher". 4. Beratung und Beschlußfassung der Abänderungsanträge zum Statut und Reglement. 5. Festſegung der Gehälter und Remunerationen für die Vors standsmitglieder und Ortsbeamten sowie der Taggelder für die Abgeordneten, 6. Etwaige weitere Anträge, Anmeldungen, Beschwerden und dergleichen. Beschlossen wird noch, die Hausarbeit und Stellungnahme zur Heimarbeiterschuß- Konferenz auf die Tagesordnung zu feßen. Ein sehr ausführlicher Rechenschaftsbericht ist den Delegierten frühzeitig übersandt worden, zu welchem Riepekohl mur einige furze Eränzungen zu geben glaubt. Auch der Kassierer und Res dakteur Gilet veriveist auf den gedruckten Kassenbericht und bes schränkt sich in seinen Ausführungen darauf, zu ergänzen, in welcher Weise sich die Stassenverhältnisse seit Fertigstellung des Berichts verändert haben. Hiernach besißt der Verband zur Zeit ein Barvermögen bon 23 000 M., das in mündelsicheren Wertpapieren angelegt sei. Etwas umfangreicher ist der Bericht des Ausschusses gestaltet, der alle zu seiner Kenntnis gelangten Beschwerden und seine sonstigen fich recht lebhaft und füllte den ersten Sizungstag fast vollständig Maßnahmen einzeln anführt. Die Generaldiskussion über den Rechenschaftsbericht gestaltete aus. Der Verband war in den Jahren 1900 und 1901 an mehreren endet wurden. VII. Verbandstag der Dachdecker Weiter nahm die Konferenz Stellung zu der vom Steinseßer- und verwandten Berufsgenossen Deutschlands. Innungs- Verbande aufgestellten" Verfassung". Als wesentliches Dortmund, den 27. Dezember 1903. neues Moment konnte noch in der Debatte angeführt werden, daß nach den Berichten bürgerlicher Blätter, u. a. der Kreuz- Zeitung", Erster Verhandlungstag. der Innungs- Verband jetzt seinen Rückzug dadurch verdecken zu wollen Auf roter Erde, in den Mauern Dortmunds, findet der dies: scheint, daß man schreibt, der Abschluß der geplanten Tarifgemein jährige Verbandstag der Dachdecker statt. Die Verhandlungen find schaft sei daran gescheitert, daß die Arbeiter sich geweigert hätten, die auf vier Tage berechnet. Anivesend find 26 Delegierte. Aus dem in ihren Reihen bestehenden verschiedenartigen Organisationen( außer Bericht des Centralvorstandes, erstattet vom Borsigenden Georg dem Verband kommt nur der fleine Gewerkverein in Berlin in Be- Diehl, ist folgendes zu entnehmen: Die auf der vorigen General mit welcher Organisation sie unterhandeln sollen. In nachstehender auf 30 Bf. neben Streit und Agitationsmarken hat sich gut durch tracht) zu einer zu verschmelzen und nun die Arbeitgeber nicht wüßten, versammlung in Mainz vorgenommene Beitragserhöhung von 20 Resolution präcifierte die Konferenz ihre Stellung in dieser Frage: führen lassen, Mitgliederverlust nicht zu verzeichnen. Urabstimmung In Erwägung, daß die vom Steinsetzer- Innungs- Verbande geplante Die über Einführung der ArbeitslosenTariforganisation nichts Geringeres voraussetzt, als ein vollständiges Unterstüßung fand in der Zeit vom 26. bis 29. Juli cr. Orten in Kämpfe mit den Handschuhfabrikanten hineingezogen Aufgeben der bisherigen bewährten Arbeiterorganisation, des Ver- statt, das Resultat war folgendes: Etwas über 50 Proz. der Kollegen worden, die mit einem teilweisen Erfolg für die Organisation be= Durch den schlechten Geschäftsgang ging ein Teil bandes der Steinfeger, Pflasterer und Berufsgenossen Deutschlands, haben sich an der Abstimmung beteiligt, für Einführung der Unterlehnt die Konferenz ein Eingehen auf die diesbezüglichen Vorschläge stützung votierten 644, dagegen 949 Kollegen. Der Mitglieder- dieser Erfolge aber wieder verloren, so daß die gebrachten Opfer Es wird gegen die Verbandsleitung der Vorivurf des Innungs- Verbandes ab. Der Verband der Steinsetzer usw. er- stand hat sich nur unwesentlich verändert, die Krise wirkt andauernd umsonst waren. flärt sich jedoch nach wie vor zum Abschluß von Tarifverträgen, ebent. Hemmend auf die Entwicklung der Organisation ein. Regelmäßig erhoben, daß der Streik in Halberstadt, wo über 400 Mitglieder im auch einer Tarifgemeinschaft, auf paritätischer Grundlage bereit. tritt im Winter ein Rückgang der Mitgliederzahl ein, meist wegen Ausstand waren, durch die Verbandsleitung zu früh beigelegt worden Dagegen erhebt die Konferenz energischen Protest gegen die in bürger- Beitragsrückstandes. Verloren gingen der Organisation an Mit sei. Der von dort entsandte Delegierte Albert ist der Meinung, lichen Blättern aufgetauchte Insinuation, daß die Arbeiter nur des- glieder durch Ausschluß, Austritt und Todesfall: 1363, durch Auf- daß bei noch einigen Wochen Streit dort der Sieg errungen worden halb den Abschluß einer Tarifgemeinschaft abgelehnt haben, weil sie lösung von Filialen 509 Mitglieder, aufgenommen wurden 2950 Mit- wäre. Durch das frühzeitige Eingreifen des damaligen Verbandsfich unter sich nicht über die Organisationsfrage hätten verständigen glieder; mithin ein Zuwachs von 1078 Mitgliedern. Am Schlusse des dritten vorsitzenden Werner habe sich dieser das Vertrauen der Halberstädter Duartals betrug die Zahl der Mitglieder 3875. Die Lohnbewegungen im Verbandsmitglieder verscherst. Andre Redner hätten für richtiger Nachdem die Konferenz dann zu einigen dem nächsten Verbands- Jahre 1902 waren wenig erfreulich, dagegen wurden im Jahre 1903 gefunden, wenn die Verbandsleitung zu den letzten Streits die Zus tage zu unterbreitenden Anträgen Stellung genommen und der Vor- zum Teil ganz gute Erfolge erzielt. Im Jahre 1902 waren 516, ftimmung nicht erteilt hätte, eventuell noch früher, als es geschehen ist, fißende aufschi Id= Berlin namens der Konferenz den nicht ver- in 1903 548 Mitglieder an Streits und Aussperrungen beteiligt. zur Beilegung der Streiks geschritten wäre. Einen breiten Raum tretenen Filialen Brandenburg I und II, Eberswalde, Freienwalde, Im ganzen waren bei der Centrale angemeldet: in 1902 14, in nimmt die Kritik ein, welche sich gegen im Verbandsorgan erschienene Fürstenfelde, Lippehne, Landsberg a. W., Prenzlau, Rathenow und 1903 21 Lohntämpfe. Das ist für eine numerisch schwache Organi- Artikel richtet, die der Verbandsvorsitzende zur Befürwortung einer Wittenberge die Migbilligung für ihr Nichterscheinen auf der Kon- fation zu viel. Zur Aufbringung der erforderlichen Mittel war eine Gehaltserhöhung geschrieben hat. Es wird der Wunsch ausgesprochen, ferenz ausgesprochen hatte, erfolgte Schluß der Verhandlungen mit Extrasteuer ausgeschrieben. Die Reise Unterstützung stieg auf fich fünftig eines andren Tones zu befleißigen. In feiner Erwiderung einem Hoch auf die Organisation. 2044,37 M. in den letzten Jahren, gegen 1278,85 m. in der vorher erklärt Riepekohl, daß er von seinen Ausführungen nichts zurückgehenden Periode. Die Ausgaben für Streits betrugen 29 516,21 w., nehmen könne. Man habe wegen der bescheidenen Gehaltsforderung davon aus der Haupttafie 18 795,84 M., die Gesamtausgaben be- von 50 M. den Bureaubeamten das Solidaritätsgefühl abgesprochen trugen 57 070,12 M., denen eine Einnahme von 57 056,98 M. und fie der Verlegung von Arbeiterintereffen beschuldigt. Darauf habe er antworten müssen. Die Diskussion über den Rechenschaftsgegenübersteht. hielt am Sonntag im Gewerkschaftshause seinen dritten Delegiertens In der Diskussion über den Vorstandsbericht werden klagen ge- bericht dehnt sich bis in die Abendstunde aus. Nach der Entlastung tag ab. Aus dem vom Kassierer erstatteten Kassenbericht für das führt über zu große Bereitwilligkeit des Vorstandes bei Genehmigung des Verbandsvorstandes und Ausschusses wird zur Beratung der ge= Jahr 1903 ist hervorzuheben: Die Gesamteinnahme beträgt von Streits, andrerseits wird bemängelt, daß die vorgelegte Abstellten Anträge geschritten. Sie beginnt mit der Festsetzung des Bei44 511.36 M.( darunter 10 194,11 M. Bestand vom Vorjahre). rechnung Fehler enthalte, und wird eine Nachrevision verlangt. Ein trages, die morgen fortgesetzt wird. Für heute wird beschlossen, der Ausgegeben find 20 931,31 M., so daß ein Bestand von 23 580,05 m. biesbezüglicher Antrag wird gegen 5 Stimmen abgelehnt und dem Gneralversammlung das Recht einzuräumen, die Höhe des Beitrages verbleibt. Unter den Ausgaben befinden sich unter anderm folgende Borstande Decharge erteilt. Es handelte sich nur um unbedeutende festzusehen; nach dem gegenwärtigen Statut fann nämlich eine Posten: Arbeitslosen- Unterſtüßung 11 272,50 M., Streitunter Rechenfehler; der Ausschuß sowie der Vorsitzende garantieren für enderung in der Beitragshöhe nur durch Urabstimmung erfolgen. ftübung 1721,00 M., Krankenunterstützung 3041,25 M., an hilfs- torrette Buchführung. Jedem Delegierten stehe es frei, sich aus Ein Antrag, der Urabstimmung das Recht einzuräumen, auch die bedürftige Kollegen 125,00 m., an andre Gewerkschaften 1125,00 2. bem vorliegenden Hauptbuch zu informieren. Bum nächsten Unterstützungsfähe und Bezugsdauer festzusehen, wird abgelehnt. Die Ertrabeiträge zur Arbeitslosen- Unterstüßung haben einen Uebers Bunft der Tagesordnung berichtete Hermann Bremen Zweiter Sihungstag. schuß von 4951,80 M. ergeben. Die Mitgliederzahl des Verbandes über: Lohnbewegungen und Streits". Nach einer Erhebung, die 3eiß, den 27. Dezember. ist 1400. Nachdem der Kaffierer entlastet war, erstattete der jedoch nur ein Teilrefultat ergab, fanden 16 Ausstände statt, davon Die Frage der Beitragshöhe ist bei allen Drganisationen immer Verjizende Schulz den Vorstandsbericht. Im vergangenen Jahre zwei. erfolglos. An den Ausständen waren 833 Kollegen beteiligt. Die heiß umstrittenste. So auch hier. Nach langer Debatte wurde haben in 44 Betrieben Differenzen stattgefunden. 61 Kollegen in Die Ausstände dauerten insgesamt 61 Wochen. Ohne Streits aber doch mit elf Stimmen beschlossen, den Beitrag um 5 Pfennig 6 Betrieben hatten Verschlechterungen abzuivehren, wobei in wurden in 33 Fällen Lohnerhöhungen erzielt. Zu diesem Punkt zu erhöhen. Er beträgt nun für männliche Mitglieder 50, 5 Fällen Erfolge erzielt wurden, während 1 Fall ohne Erfolg ver- find mehrere Anträge eingegangen, die eine größere Zurüdhaltung für weibliche 10 Pfennig. Als Gegenleistung wurde beschlossen, lief. Jn 13 Betrieben haben 70 Kollegen zu Gunsten der Tischler bei Infcenierung von Lohnbewegungen bezwecken. In der Dis- nach fünfjähriger Mitgliedschaft die Umzugskosten zu gewähren und mitgestreift, davon find 8 Fälle mit, 5 ohne Erfolg verlaufen. In fuffion sprachen sich fämtliche Delegierte nach dieser Richtung aus. Der Verband der Möbelpolierer " Neunte Generalversammlung des Verbandes der Handschuhmacher Deutschlands. bei derselben Mitgliedsdauer eine Arbeitslosen- Unterstützung von 1,25 M. festzulegen. Es giebt also jezt an Arbeitslosen- Unterstützung 0,75, 1,00 und 1,25 M. Weibliche Mitglieder erhalten im Falle der Arbeitslosigkeit pro Tag 40 Pf. Die Unterstützungsdauer ist hier 4, bei männlichen Mitgliedern 8 Wochen. Die weiteren Beschlüsse find lediglich formeller Natur. einem Betriebe, to 3 Kollegen mit den Tischlern zu Gunsten der Maschinenarbeiter die Arbeit niedergelegt hatten, wurde nichts erreicht. Jr 6 Betrieben haben 67 Kollegen gemeinsam mit den Tischlern Forderungen gestellt, davon endeten 4 Fälle mit. 2 ohne Erfolg. In 18 Betrieben haben 182 Kollegen Forderungen auf Lohnerhöhung gestellt und in allen Fällen Zulagen von durchschnittZeiz, den 26. Dezember 1903. lich 1 M. pro Woche erlangt. Dem Vorstandsbericht folgten Dar- Zu den ältesten Arbeiterorganisationen, die wir in Deutschland legungen der Delegierten über die Verhältnisse in ihren Orten. haben, gehört der im Jahre 1869 zu Arnstadt in Thüringen geNachdem diefer Punkt der Tagesordnung erledigt war, wurde gründete Handschuhmacher- Verband. Es ist dies eine der wenigen über einen von den Filialen Rigdorf und Berlin- Nord gestellten Organisationen, die während des Socialistengeseßes nicht der Auf- Das internationale socialistische Bureau wird am 7. Februar in Antrag auf Anschluß an den Holzarbeiter Verband lösung berfielen. Brüssel eine Sibung abhalten. Zunächst wird das Sekretariat seinen Jerhandelt. Barenthin, der als Referent zu dem Antrage Der seit drei Jahren in der Handschuh- Industrie anhaltende Bericht geben und dann Vorschläge für seine nächsten Aftionen sprach, verwies auf die Entwicklung und Leistungsfähigkeit der schlechte Geschäftsgang hat recht empfindlich auf den Verband ein-| machen, worüber dem Bureau die Beschlußfassung zusteht. Sodann Partei- Nachrichten. " wird über den internationalen Kongreß verhandelt werden und als unterlassenen Versammlungsanmeldung aber zu je 15 M. Geldstrafe von ihren Chefs oder deren Angestellten, von ihren Hauswirten usw., Letzter Punkt steht die internationale Politik auf der Tagesordnung. verurteilt. Die Begründung sagte, daß die Begriffe Sizung" und direkt oder indirekt beeinflußt worden sind, ihre Stimme für Die Centrumspartei in Belgien und Versammlung" einander nicht ausschließen. Der Unterschied zwischen den Kandidaten Leis abzugeben usw. Zum Schluß des vom Geschäfts. Holland beruft sich in ihrem beiden könne nur darin gefunden werden,„ daß eine Sigung, wenn führer Schmidt unterzeichneten Briefes heißt es:„ Noch bemerken wir, Kampfe gegen unsre dortigen Genossen oft auf die Haltung der deutschen Genossen. Zur Zeit geht sie mit der in Deutschland all fie auch als Versammlung angesprochen werden solle, hinsichtlich der daß, wenn einzelne Wähler durch ihre Aussagen direkt geschädigt mählich unbrauchbar gewordenen Behauptung hausieren, in Deutsch- Bahl der vereinigten Personen nicht allzu flein sein werden sollten, wir in der Lage sind, einen Ausgleich durch neue land sei die Socialdemokratie bis heute Gegnerin der Arbeiterschutzdürfe". Da an jener aufgelösten Kartellsigung 22 Personen Stellungen zu schaffen." teilnahmen, sei dieselbe unbedenklich als Versammlung anGesetzgebung und der gesamten socialen Gesetzgebung des Reiches Will die Bürgerpartei nur der Wissenschaft halber feststellen, wie gewejen. Unfre belgischen und holländischen Genossen richten nun zusehen. Die Tagesordnung, welche sich mit„ statistischen Erörterungen der Freijinn Wahlbeeinflussung treibt, oder will sie noch einen an die deutschen Genossen die Bitte, von den im legten Wahlkampf und Beratung über die Löhne der Arbeiter" beschäftigen wollte, Protest gegen die Wahl des Leis einreichen? Wenn sie oder bei sonstigen Anlässen herausgegebenen erschien dem Landgericht unzweifelhaft als eine Erörterung öffent- einen Wahlprotest beabsichtigt, so hätte sie früher zur Stelle sein Flugblättern gegen die Centrumspartei licher Angelegenheiten, da dieselbe„ das gesamte öffentliche Interesse" müssen; aber bei dem bedeutenden Vorsprung, den Leis vor Prezzel erhalten hat, wäre der Protest ja vollständig aussichtslos. Wir je ein Eremplar an die Genossen und Deputierten Anseele im„ Vooruit", Gent( Belgien) P. 2. Tak, Amsterdam, Weesperzyde 98 Um Nachdruck in der Parteipresie wird gebeten. Polizeiliches, Gerichtliches ufw. senden zu wollen. " berühre. das den Unterzeichnern" niemals vorgelegte Flugblatt gesetzt hat, das mit der Anrede„ Genossen"! beginnt und das die ahnungslosen Unterzeichner" samt und sonders erklären läßt, in der Hauptwahl socialdemokratisch gestimmt zu haben das ist nach Ansicht des Freifinns feine Fälschung. Das Kammergericht hob das Urteil auf und verwies die Sache wollen dem Wahlausschuß der Bürgerpartei verraten, daß die Wähleran das Landgericht in Beuthen zurück. In der Begründung hieß es, schaft Prezels unter den Muß- Unterzeichnern" des Flugblatts zwar, daß zwischen Sizung und Versammlung doch ein wesentlicher Unter- wie gesagt, nicht unvertreten geblieben, aber nach unsern bisherigen schied bestehe, und das Vorhandensein einer gewissen, nicht allzu Feststellungen eben doch nur in ganz unerheblicher Zahl vertreten fleinen Zahl benessenen, äußerlich irgenwie vereinigten Per- ist. Dasselbe gilt, wie wir bei dieser Gelegenheit noch einmal sonenmehrheit, deren innere Vereinigung auf gemeinsamen, hervorheben wollen, von den Wählern unsres Genossen Manasse. bewußten Zwecken und Zielen, also auf gemeinsamen Willen Abhängig sind die Unterzeichner" des Flugblattes wohl beireiche Zu fünf Monaten Gefängnis wurde der Redakteur der beruhe, Aber die meisten der zur Bestimmung des Begriffs Versammlung" nahe alle, verschiedene sogar von Leis selber. Magdeburger. ,, Volksstimme Genosse Mard nicht aus. Zu diesen allgemeinen Kennzeichen müßten noch von uns ermittelten Unterzeichner" sind Leute, die entweder schon wald, ant 23. Dezember verurteilt. Er soll sich durch zwei besondere Merkmale hinzukommen, wie sie nach der Vorschrift des in der Hauptwahl freisinnig gestimmt hatten oder überhaupt nicht Artikel des Blattes der Majestätsbeleidigung und der Auf-§ 1 des preußischen Vereinsgefezes namentlich in der Art der Zu- an der Wahl teilgenommen hatten oder gar nicht im zweiten Bezirk reizung zu Gewaltthätigkeiten schuldig gemacht haben. Wodurch sammenberufung der Personenmehrheit, in der Räumlichkeit, wo die wohnen, bezw. nicht zur dritten Abteilung gehören, nicht wahl sich Marchwald der Majestätsbeleidigung schuldig gemacht haben Zusammenkunft stattfindet, und in dem Fehlen individueller Be- berechtigt sind usw. Daß man alle Namen ohne Unterschied unter foll, ergiebt sich aus der Urteilsbegründung, aus der die„ Volks- ziehungen unter den Versammelten gefunden werden könnten. Solche stimme" dieses mitteilt: Momente habe das Landgericht jedoch nicht festgestellt. Die ThatDer Angeklagte hatte in Nr. 218 der„ Voltsstimme" einen Artikel jache, daß statistische Erörterungen und Beratungen über die Löhne veröffentlicht, in dem die Kreisblätter, Provinzblätter c. als Gifts der Arbeiter im allgemeinen Gegenstand der Tagesordnung waren, pilze" bezeichnet wurden. Den Redakteuren der Kreisblätter wurde be- rechtfertige noch nicht die Annahme des Landgerichts, daß öffent Nur, wenn es sich sonders vorgeworfen:" Sie leben auf und setzen das, was ihnen die liche Angelegenheiten erörtert werden sollten. Gegen die Einführung eines Fortbildungsschul- Zwanges, wie er Hintermänner einsenden und was ihnen von den jog. Waschzettelfabriken nicht lediglich um Feststellung bestehender Lohnverhältnisse, sondern in Berlin( a la May Lorenz usw.) druckfertig geliefert wird. Dazu um bestimmte Aenderungen der Lohnverhältnisse, insbesondere um ießt für Berlin beabsichtigt ist, wird von verschiedenen Kreisen mit kommt dann noch die Aufnahme der amtlichen Bekanntmachungen Mittel zur Steigerung der Arbeiterlöhne handelte, berührten sie das mit mehr oder weniger Offenheit agitiert. Einzelne Unternehmergruppen erheben Protest gegen diesen Plan, durch den sie ihren Nunmehr folgen verschiedene Beispiele von derartigen Interesse der Gesamtheit des Gemeinwesens. amtlichen Bekanntmachungen, unter diesen auch u. a.„ kaiserliche Diese Entscheidung des Kammergerichts zwvang nun das Land- Profit gefährdet glauben, und ihr Widerspruch findet Unterstützung Eine Probe der Danksagungen". Sodann geht es weiter: Und das Ganze benennt gericht in Beuthen, in einer kürzlich stattgehabten Verhandlung die zum Teil auch in kommunalen Kreisen. sich dann mit dem hochtrabenden Titel" Zeitung, Intelligenz- angeflagten Kartell- Vorstandsmitglieder gänzlich freizusprechen. Der Stimmungmacherei gegen die Fortbildungsschule, die von ihren blatt" usw. Das aber würde noch nicht hinreichen, um auch für in der Verhandlung unternommene Versuch, das Fehlen individueller Gegnern betrieben wird, ist die folgende Mitteilung des Magistratsdiesen...( und nun folgt ein allzu menschlicher Vergleich) Ab- Beziehungen unter den Versammelten" festzustellen, mißlang völlig, Berichterstatters: Gegen die Einführung des obligatorischen Fortbildungsnehmer zu finden." Damit hat der Angeklagte den Kaiser be- denn ein als Zeuge vernommener Polizeibeamter mußte befunden, leidigt. Die Absicht der Beleidigung geht aus der Zusammenstellung daß ein von ihm(!) in die Situng entsandter Arbeiter von den schul- Unterrichts hat sich die Vereinigung der Bettstellen- und der kaiserlichen Danksagungen mit den Stoffen, die die übrigen Be Kartellmitgliedern ohne weiteres entfernt worden war. Das Land- Schlafzimmer- Fabrikanten" in bemerkenswerter Weise ausgesprochen. Es wurde darauf hingewiesen, daß von der Innung darauf hinkanntmachungen betreffen, hervor. Diese Absicht ist um so mehr daraus gericht sprach den Angeschuldigten auf Antrag ihres Verteidigers auch gewirkt werbe, den Besuch der Fortbildungsschule obligatorisch zu ersichtlich, als es außerordentlich selten vorkommt, daß kaiserliche Dank- den Erfaz der ihnen erwachsenen notwendigen Auslagen einſchließlich machen. Der obligatorische Unterricht habe insofern Schattenſeiten, fagungen in Kreisblättern veröffentlicht werden. Endlich geht die der Verteidigungskosten zu. Absicht der Beleidigung aus der Tendenz des Artikels hervor, Mit- Diese Verhandlung lieferte also wieder einmal den Beweis, daß als die Lehrlinge auch am Tage zur Schule gehen müßten. Anteilungen über Fürstenbesuche, Fürstenkrankheiten, das Aussehen von sich die Polizei ungestraft erlauben darf, Handlungen zu provozieren, gesichts der trüben Erfahrungen, die schon jeder Meister mit Lehrlingen gemacht habe, würden dann sicher zahlreiche Meister auf die Fürsten 2c. ins Lächerliche zu ziehen. Der Angeklagte ist mithin der die für strafbar angesehen werden. Ausbildung von Lehrlingen verzichten. Das heutige FortbildungsMajestätsbeleidigung schuldig." und Fachschulwesen genüge zur Ausbildung. An Gelegenheit fehle es in Berlin nicht. Wenn die Gesellen statt in die vielen Verfammlungen in die Schulen gehen würden, so würden dies die Meister mit Freuden begrüßen. Mit allen gegen zwei Stimmen wurde beschlossen, gegen die Verlegung des Schulunterrichts in die Tagesstunden Einspruch zu erheben. über" Die Aufreizung wurde in einem Revisionismus und Antirevisionismus" überschriebenen Artikel gefunden. Der Artikel beschäftigte sich mit Erwägungen über einen eventuellen Staatsstreich und spricht vom Generalstreit als äußerstem Gewaltmittel. Die Urteilsbegründung sieht jedoch in dem Artikel eine Aufforderung zu Gewaltthätigkeiten, indem sie sagt: 11 Lokales. Das ,, elendeste aller Wahlsysteme". In der jüngsten Nummer des„ Gemeinde- Blattes" veröffentlicht der Magistrat eine statistische Uebersicht über die letzten LandtagsDer Angeklagte hat an die Gewalt appelliert für den wahlen. Uns intereffiert dies an dieser Stelle namentlich deswegen, Fall einer Beseitigung des allgemeinen, gleichen und geheimen weil die Zahlen zu einem Vergleich des Landtags- Wahlrechts mit dem Wahlrechts. Nach einer Reichsgerichtsentscheidung ist es keine Gemeinde- Wahlrecht anregen. Bekanntlich hat der Freifinn", seitAufreizung zu Gewaltthätigkeiten im Sinne des§ 130, wenn die Gewaltthätigkeiten für einen nicht in absehbarer Zeit liegenden dem er im Landtage durch das Dreiklassen- Wahlsystem zur ohnMoment angedroht würden. Der Einwand des Angeklagten, er mächtigen Minderheitspartei geworden ist, nicht laut genug seiner habe die von ihm angedeuteten Maßnahmen nur als Notwehratte eines eventuellen Staatsstreiches angedroht, ist indes hinfällig; mit hin hat er für einen in absehbarer Zeit zu erwartenden Augenblick, in dem mit Zustimmung von Reichstag und Bundesrat das Wahl recht geändert würde, die Revolution in Aussicht gestellt." Entrüstung über dies„ elendeste aller Wahlsysteme" Ausdruck geben können. Für das auf demselben Grundgedanken beruhende GemeindeWahlrecht haben dagegen diefelben Freifinnigen" kaum je ein Wort des Tadels gefunden; denn auf diesem Rechte beruht ja ihre Herrschaft über die städtischen Gemeinden. Hier haben wir das Unternehmertum, wie es leibt und lebt! Die Lehrlinge sollen nicht am Tage, zu der für den Unterricht günstigsten Zeit, die Fortbildungsschule besuchen dürfen, weil der Unternehmer fich sein Ausbeutungsrecht nicht schmälern lassen will. Und die Gesellen sollen, wenn's nach dem Sinne dieses Unternehmertums ginge, am Abend keine Versammlungen besuchen, damit sie nicht über ihre Klassenlage aufgeklärt werden. In den letzten Monaten hat sich mehr und mehr gezeigt, daß der Plan einer Zwangs- Fortbildungsschule in Berlin doch noch immer nicht so viel Freunde hat, wie es schien. Wir sind neugierig, ob in der Stadtverordneten- Versammlung, wenn dort die Sache endlich einmal zur Entscheidung kommt, der krasse UnternehmerStandpunkt die Oberhand behalten wird. Es sieht fast so aus. = Wegen Beleidigung der Polizei wurde der Arbeitersekretär Ge- Wie schneiden nun in Wirklichkeit Landtags Wahlrecht und Genosse Stössel in Bromberg am 23. Dezember zu einem meinde- Wahlrecht bei einem Vergleiche ab? Im Jahre 1903 zählte Eine außerordentliche Stadtverordneten Versammlung findet am Monat Gefängnis verurteilt. Er soll bei Gelegenheit des Bromberger Berlin bei den Landtagswahlen 452 264 Wahlberechtigte; zu den heutigen Dienstagnachmittag 5 Uhr statt. Tagesordnung: Vorschläge Maurerstreiks die Unternehmer als Sklavenhändler bezeichnet und dann Stadtverordnetenwahlen waren dagegen nur 350 208 Personen wahl- des Ausschusses für die Wahlen von unbefoldeteten Gemeindebeamten. gesagt haben, daß auch die Polizei so sei, sie verstände nur, den berechtigt. Mehr als 100 000 Preußen, die bei den Landtagswahlen Die Aften betreffend die Wiederwahl des Stadtverordneten Arbeitern mit den Waffen den Schädel zu spalten. Stöffel bestritt diesen Wortlaut. Er habe nur gesagt, das Verfahren, daß ein sehr verkümmertes, aber doch ein gewisses Wahlrecht befizen, Marggraff und die Neuwahl des Hotelbefizers Leis, Mittelstr. 47, Agenten Streifbrecher heranschafften und dafür per Kopf bezahlt haben in städtischen Angelegenheiten überhaupt, nig to ſeggen", ein- zum Stadtverordneten. Berichterstattung des Ausschusses für Rechnungslegung über 42 Rechnungen sowie über die Jahreswerden, erinnere an die Sklavenhändler des Altertums. Die Polizei fach, weil das Gemeinde Wahlrecht bezüglich seiner Ausdehnung abschlüsse für das Etatsjahr 1902 betreffend die Stadthauptkasse, die follte dieses Treiben verbieten; statt dessen sei sie mit der Waffe eben noch elender ist als das elendeste aller Wahlsysteme". Drei Verwaltung der städtischen Wasserwerke, die Hauptkasse der auf die Arbeiter losgegangen. Ein Polizeibeamter beschwor den Bestimmungen sind es, welche diese Einschränkung des Kreises der städtischen Werke für die Kassenverwaltung und den GesamtWortlaut der Aeußerung nach der Anklage, die übrigen Zeugen Wahlberechtigten- um mehr als 22 Proz.! bewirken: das Ge- Jahresabschluß dieser Stasse, die Verwaltung des Hafens am blieben unbestimmt. Das Gericht nahm danach die Behauptungen meinde- Wahlrecht setzt eine längere Seßhaftigkeit voraus, es schließt Urban und die Verwaltung des städtischen Abladewesens.der Anklage als erwiesen an. die Schlafburschen aus und es knüpft endlich die Wahlberechtigung Berichterstattung über die Vorlage betreffend die Verwendung und zwischen PerlebergerQuißowstraße belegenen Strafe für Wahrnehmung des Rechtsmittels. an eine gewisse Höhe des Einkommens. Gerade diese lette Be- einer Ein Barteigenosse in Oberschlesien, der am 28. März d. J., schränkung, der mindestens zwei Drittel der Ausgeschlossenen ihre städtischen Landfläche für Gemeindeschulzwecke. Berichterstattung über die Einsprüche gegen die Wahl des Gastwirts Kerfin, Pant dem Tage, an welchem durch kaiserliche Verordnung der Tag der Wahlentrechtung verdanken, will aber der Kommunalfreifinn Reichstagswahlen festgesetzt wurde, öffentlich Wahlflugblätter ver- wie unfre Genossen ihn genötigt haben zu bekennen unter allenstraße 32b, zum Stadtverordneten. Berichterstattung über die Vorlage betreffend die Abänderung der Umsatzsteuerordnung. breitete, wurde durch einen Strafbefehl zu 7 M. Geldstrafe ver- Umständen erhalten wissen, derselbe Freifinn, der über das„ elendeste Vorlagen betreffend den Etat des v. Scheveschen Stiftungsfonds urteilt, an deren Stelle im Unvermögensfalle sieben Tage haft aller Wahlsysteme" in tönenden Worten klagt. für das Etatsjahr 1904, den Etat der Neuter Stiftung für das treten sollten! Ein zweiter Genosse wurde in die gleiche Strafe geDas ist nun aber nicht etiva der einzige Punkt, in welchem das Etatsjahr 1904, die Ferienordnung an den höheren Lehranstalten nommen, weil er dem Verteiler zwei Pakete mit Flugblättern gedie Bildung einer gemischten Deputation tragen hatte! Vor dem Schöffengericht in Beuthen D.-S., wurde der Gemeinde Wahlrecht hinter dem Landtags- Wahlrecht zurücksteht: für das Etatsjahr 1904, Hinweis des Angeflagten darauf, daß er berechtigt war, vom Tage der auch bei der Verteilung der Wähler in die einzelnen Klassen tritt zur Beratung von Maßnahmen behufs Herbminderung der Säugdie Errichtung von Bauten lings Sterblichkeit in Berlin, Festsetzung des Wahltermins an öffentlich Wahlflugblätter zu ver- beim Gemeinde- Wahlrecht die Geldsacksherrschaft viel deutlicher zu auf den städtischen Rieselgütern,- die Erweiterung der Anlage für die Bereitung des Kälbertranks, die Verhandlung in der Sigung der Stadtverdrdneten- Versammlung vom 5. November d. J. über die Station für Geschlechtskranke im städtischen Obdach und die Aus gemeindung des Gutsbezirks Plößensee aus dem Forstbezirk Tegel und seine Eingemeindung nach Berlin. 54. 9 Landtagswähler III. Abteilung 401 988 II. I. 42 884 7 392 Gemeindewähler 318 681 29.675 1 852 breiten, zurückgewiesen mit der Entscheidung, daß diese Erlaubnis Tage, als bei der Landtagswahl. Es entfielen 1903 auf die erst vom Tage der amtlichen Bekanntmachung des Wahltermins an gelte, diese Bekanntmachung sei aber erst am 30. März erfolgt. Da nach Meinung des Schöffengerichts für die Angeklagten fein begründeter Anlaß zum Einspruch gegen den Strafbefehl vorlag, so erschien es demselben angemessen", Also bei den Gemeindewahlen haben froß der verringerten die Geldstrafe für jeden der beiden( also auch für jenen, der selbst wählerzahl! Aus der Herberge zur Heimat. Es ist zwar nichts Seltenes, erst 172 Wähler III. Klasse soviel Wahlrecht wie daß in diesem sich christlich nennenden Institut die Gäste den Gumminach Ansicht des Gerichts gar nicht verbreitet, sondern nur zwei ein Geldsack der ersten, bei den Landtagswahlen doch schon" etwa schlauch zu fühlen bekommen, doch ein Ereignis ist es immerhin, Patete mit Flugblättern getragen hatte!) von 7 auf 14 M. zu erhöhen und im Unvermögensfalle für die Geldstrafe eine Haft von herrichaft in nacktester und brutalster Form ermöglicht. Gerade das Gemeindewahlrecht ist es, welches die Geldsacks- wenn einer der schlagfertigen Angestellten für seine Heldenthat einen Und wenn Denkzettel erhält. Der Portier Lipinski von der Herberge in der 14 Tagen treten zu lassen! Leider unterließen es die Angeklagten, ein weiteres Rechtsmittel der Kommunalfreisinn", dessen Herrschaft nur durch dieses System Dranienstraße hatte sich gestern wegen Körperverlegung zu ver gegen das Urteil zur ergreifen, so daß es rechtskräftig geworden ist. gehalten und ermöglicht wird, über das„ elendeste aller Wahlsysteme" antworten. Er hatte an einem Novemberabend einen Gast, den Diese Entscheidung führt in die bürgerliche Rechtsprechung die flagt, so gleicht er dem Diebe, der„ haltet den Dieb" ruft, um die Kellner R., ohne Ursache derart mit einem Gummischlauch mißhandelt, daß er auf der Sanitätswache ärztliche Hilfe in AnGrundsäße ein, die im militärischen Beschwerdeverfahren so erfolgreich Aufmerksamkeit von sich abzulenken. spruch nehmen mußte. Das Gericht verurteilte den Portier zu der Bekämpfung der Soldatenmißhandlungen entgegenwirten: die 30 M. Geldstrafe; der Staatsanwalt hatte eine Gefängnisstrafe von Bestrafung der unbegründeten Beschwerde. Das Verfahren hat zwar Das Schwindel- Flugblatt zu Gunsten des freisinnigen Stadt- einer Woche beantragt. Trotz aller Fortschritte in der Gewerkschaftsfeine formal gefeßliche Grundlage, aber man kann nicht einmal fagen, daß die Auffassung des oberschlesischen Gerichts dem Geiste verordneten- Kandidaten Leis, das für die Stichwahl im bewegung glauben doch noch viele reisende Handwerker statt der des deutschen Strafrechts widerspräche. Wo Polizei und Staats- 3 weiten Stommunal- Wahlbezirk von freisinniger Seite Verbandsherbergen die christlichen Herbergen in Anspruch nehmen zu anwälte unbekümmert um wiederholt freisprechende Entscheidungen her Seite feineswegs die scharfe Be- und Verurteilung gefunden, schaft zwar nicht in der hier geschilderten Weise„ christlich" behandelt, vorbereitet worden war, hat auf tonservativ- antisemiti müssen. Wer gewerkschaftlich organisiert ist, wird auf der Wanderimmer wieder einschreiten und immer wieder anklagen und den die es verdiente. Dieses angeblich socialdemokratische Flugblatt, das doch braucht er, wenn er in guten Tagen zum Verband gesteuert Bürger in der Wahrnehmung seiner politischen Rechte beeinträchtigen dürfen ohne persönliche Haftbarkeit, da herrscht nicht Bürgerrecht, dreiſsinnige fabriziert hatten und am Tage vor der Stichwahl zu hat, nichts geschenkt zu nehmen und kann im Gewerkschaftshause sondern der Geist der Unterthanendisziplin und diesem Geifte fügt wählerschaft einzufangen, hatte zwar den Zwed, den auf ihre verbreiten gedachten, um für ihren Leis die socialdemokratische ficher auf eine menschliche Behandlung rechnen. fich das oberschlesische Urteil trefflich ein. eigue Kraft nicht mehr vertrauenden Freifinnigen als Waffe Die Straßenbahn in der Neujahrsnacht. Einen ununterbrochenen dienen. den Bürgerparteiler Brezel zit die Betrieb wird die Große Berliner Straßenbahn wieder in der Sizung oder Versammlung. tonservativ- antisemitische Presse dachte wohl weniger hieran, Neujahrsnacht einrichten, und zwar wird er von Donnerstag früh 5 Ein vor mehr als Jahresfrist von der Polizeibehörde zu als an den andren, ihre Schadenfreude figelnden Umstand, Uhr bis Sonnabendmorgen gegen 3 1hr feine Unterbrechung erKattowiz( Oberschl.) gegen die dortigen aufblühenden Gewerk- daß das Schwindel- Flugblatt den Anschein erwecken mußte, fahren. In Aussicht genommen für den ununterbrochenen Nachtdienst schaften geführter Streich ist jest endgültig abgewehrt worden. Im in der socialdemokratischen Wählerschaft des zweiten Bezirks herrsche sind etwa sechs der wichtigsten Hauptlinien, welche die verschiedenen Sommer 1902 löste die dortige Polizei eine Sigung des Gewerk- Uneinigkeit und ein erheblicher Teil der Wähler, die in der Haupt- Stadtteile von Berlin untereinander verbinden, z. B. die Ringbahn, schaftskartells auf, weil die Versammlung" nicht polizeilich an- wahl für unsern Genossen Manasse gestimmt hatten, sei mit unsrer eine Linie zwischen Moabit und dem Südosten, eine oder zwei zwischen dem Kreuzberg und dem äußersten Norden, eine zwischen gemeldet war. Der Kartellvorstand wurde mit einem Strafmandat Stichwahlparole der Stimmenthaltung unzufrieden. bon 30 Mark für jedes Mitglied beglüdt, Grit als wir aus unsren Ermittelungen über den Flugblatt- den nördlichen und südlichen Vororten und eine zwischen dem Westen jene Sigung, sondern sondern überhaupt der ganze Verein" bei Schwindel auch die Thatsache erwähnten, daß unter den Muß- und dem Mittelpunkt der Stadt. Auf den übrigen Linien wird der Polizei nicht angemeldet war. Das Schöffengericht be- unterzeichnern" des Flugblattes selbst die Wählerschaft des Herrn Nachtdienst zum Teil bis gegen 4 Uhr stattfinden. Auch für den stätigte den Strafbefehl, trotzdem nach einer Entscheidung Brekel nicht unvertreten geblieben ist, scheint aufrichtige Entrüftung Bereich der westlichen Vorortbahn wie der Berlin- Charlottenburger des Kammergerichts vom November 1899 ein Gewerkschaftskartell in den Kreisen der Pretzel und Konsorten entstanden zu sein. Ueber Straßenbahn sind für die Neujahrsnacht Nachtwagen in Aussicht genicht eine Verbindung physischer Personen, sondern eine Verbindung die Frucht dieser Entrüstung berichtet eine Lokalforrespondenz: von Gewerkschaften und als solche kein Verein ist. Bom Landgericht Der Wahlausschuß der Bürgerpartei versendet unter dem 23. d. M. in Beuthen wurden die Beschuldigten denn auch von der Anklage ein vertrauliches Schreiben, mit dem die Wähler des Stadtverordneten der Nichtanmeldung des angeblichen Vereins freigesprochen, wegen der Leis aufgefordert werden, mitzuteilen, ob sie von irgend einer Seite, weil nicht nur gegen Aber nomment. Einkauf von Postwertzeichen für den Neujahrs- Briefverkehr. Im Hinblick auf den großen Andrang, welcher erfahrungsmäßig am 30. und 31. d. Mts., besonders in den Nachmittagsstunden, an den " Vermischtes. Bostschaltern entsteht, empfiehlt es sich im eignen Interesse sowie zur zwei Fällen nahm die Ablöschung längere Zeit in Anspruch, und geklagten auch mildernde Umstände zugebilligt worden seien, habe Entlastung der Schalterbeamten, den Bedarf an Postwertzeichen für zwar in der Wrangelstr. 40/41 und in der Hussitenstr. 28. Hier das Gericht doch auf eine hohe Strafe- 600 Mart eventuell den Neujahrs- Briefverkehr möglichst schon in den ersten Tagen dieser brannte ein Laden und Schaufenster des Nahrstädtschen Warenhauses, 60 Tage Gefängnis erfennen müssen. Woche zu beschaffen. dort ein Kolonialwarengeschäft aus. Wohnungsbrände, bei denen Das Fürsorge- Erziehungs- Geses wird von der Polizei im Kampfe im wesentlichen Betten, Möbel, Immobilien 2c. vernichtet wurden, Tabatarbeiter und Arbeiterinnen. Heute, Dienstag, den 29. Dee gegen gewisse Seelenverkäufer wirksam gehandhabt. Es giebt mußten in der Annenstr. 44, Linienstr. 213, Bögowstr. 1, Pallisaden- zember, abends 8 Uhr, bei Wilke, Brunnenſtr. 188, große öffentliche Ber Männer und Frauen, die durch Zeitungsanzeigen sehr junge Mädchen straße 104 und in der Bülowstr. 70 beseitigt werden. Der Fuß- sammlung. Tagesordnung: Der Heimarbeiterschuh- Kongreß, event. Wahl suchen, um sie zu Sängerinnen auszubilden. Auch auf der Straße boden und die Balkenlage brannte Luisen- Ulfer 36, während in der einer Kongreßkommission." fnüpfen sie derartige Bekanntschaften an. Nach den Erfahrungen der Gräfestr. 84 ein Schornsteinbrand beobachtet werden mußte. Polizei ist es mit der Ausbildung oft nicht weit her. Wo sie ernst Gardinen gingen in der Schlesischenstr. 3, Stargarderstr. 75, genommen wird, liegt natürlich keine Veranlassung zum Einschreiten Lorgingstr. 17, Prenzlauer Allee 35 und in der Fennstr. 1 in Flammen vor. In der Regel aber werden die blutjungen Dinger nur in den auf. Unfug am öffentlichen Feuermelder lag zwei Alarmierungen In einem Hotel zu Dresden hat ein Wahnsinniger eine Anfangsgründen notdürftig unterwiesen und dann angehalten, zu Grunde, die die Wehr nach der Togostraße und nach der Schreckensthat verübt. Zwei Damen, die Gräfinnen Gößen aus in Tingeltangeln aufzutreten, meistens im Auslande. Hier Klopstockstraße führten. werden sie auf Umwegen verkauft. Wollüſtige Männer, Stamm- kommen. In der Camphauſenſtr. 5 und am Weinbergsweg 5 waren und hatten sich in dem Dienholdschen Hotel„ Zum Frankenbräu" Die Strohumwicklung eines einlogiert. Das Zimmer neben ihnen hatte der 22jährige Student abreichung von Wein oder andren alkoholartigen Getränken, und Hofbrunnens brannte in der Rosenthalerstr. 62, ein Poſten Müll der Philosophie Hans Gähde aus Kiel inne, der sich ebenfalls vordann ist es um sie geschehen. Jetzt hat die Polizei auf solche Frauen später in der Wilhelmstr. 1a. Gerümpel, Körbe, Padmaterial 2c. übergehend zum Besuch bei seiner Großmutter in Dresden aufhielt. und Männer ein wachsames Auge. Wo es angebracht ist, macht sie wurden in der Neuen Schönhauserstr. 1 und in der Eldenaerstr. 1 Nachts wurde die Gattin des Hoteliers Dienhold durch ein furchtbares die Eltern der angehenden Sängerinnen" auf die Aussichten ihrer eingeäschert. Nachmittags stand in der Belforterstr. 25 ein Pferde- Gepolter und Getöse aus dem Schlafe gestört. Sie weďte Töchter aufmerksam. Findet die Polizei aber hier nicht das nötige stall in Flammen, die indes bald erstickt werden konnten. Auf ganz ihren Mann, und dieser eilte, my nur halbbekleidet, in das zweite StockVerständnis, so unterbreitet sie die Angelegenheit dem Vormundschafts- unbedeutende Anlässe zurückzuführen waren die übrigen werk, von wo aus der Lärm durch das Haus drang. Hier bot sich gericht, das dann die Kinder in Fürsorge- Erziehung bringt und es Alarmierungen, die noch von der Blücherstr. 19, Kopenhagener- ein furchtbares Bild dar: Die in den Schlafraum der Gräfinnen ihnen so unmöglich macht, in die von gewijsenlosen Menschen ihnen straße 11, Andreasstr. 39, Bernauerstr. 14 usw. einliefen. führende Thür stand weit offen, die Thürfüllung war zertrümmert. gestellte Falle zu gehen. Auf diese Weise hat das Gesez dem Laute Hilferufe ertönten aus dem Zimmer. Ein Mann kniete auf blühenden Geschäft" schon guten Abbruch gethan. Cirkus Busch. In ihrem harten Beruf ergraute Poeten sagen, der älteren, 63 jährigen Gräfin, während ihre 57 Jahre alte Schwester Mag, der Schweinigel. Einem schamlosen Treiben hat die daß die schönsten Frühlingslieder sich am warmen Ofen dichten vor Schrecken das Bewußtsein verloren hatte. Der Eindringling Kriminalpolizei ein Ende bereitet. Am vergangenen Mittwoch und lassen. Dieser Erfahrungslehrsatz hat die Leitung des Cirkus Busch war Gähde, welcher in einem Tobsuchtsanfall die Zimmerthür Dammerstag trieb sich im Beſten ein Junge umher, der elegant ge- beſtimmt, den Berlinern zur fröhlichen, seligen Weihnachtszeit die der beiden Damen erbrochen hatte. Der Wahnsinnige ließ fleideten Frauen und Mädchen zierliche geschlossene Briefchen in die Ergöglichkeiten einer Schweizerreise zu bieten. Alles, was dazu ge- von seinem Opfer auch nicht ab, der Hotelier Hand drückte. Der Kleine ahnte nicht, was er that, denn ihm waren hört, ist vorhanden. Man kann das Schaustück Aus den hinzufam, sondern schlug mit den Worten:" Schlange, du die Briefchen so übergeben worden, wie er sie weitergab. Der scheinbar Alpen", das am ersten Feiertag seine Premiere erlebte, je nach Ver- mußt sterben!" unausgesetzt auf den Kopf der unglücklichen Frau fo harmloſe Umschlag enthielt eine hübsch ausgestattete, mit einem mögen und Anlage vom tiefen Thal, d. h. vom Parkett oder auch los. Herr Dienhold stürzte sich auf den Tobenden, der sich in blinder Bergißmeinnicht verzierte Karte, auf der durch einige flott geschriebene von der hohen Bergesspitze, die den Namen Galerie führt, aus in Wut wehrte, dem Gastwirt das oberste Glied des Daumens der Zeilen den Empfängerinnen die schamlosesten Zumutungen gestellt Augenschein nehmen. Prachtvolle Berge mit Schneetreiben, Alpen- linken Hand abbiß und es hinunterschluckte. Schließlich aber fanden wurden. Der Briefschreiber wandte sich an Frauen, die sich von glühen, Schuhplattlern, Abstürzen und anderm Komfort der Neuzeit sich noch mehrere andre Personen ein, die mit vereinten Kräften den ihren Männern vernachlässigt fühlten, konnte aber nicht verhindern, treten in die Erscheinung; alles in einer plastischen Wirklichkeit, welche die Frrsinnigen überwältigten, zu Boden warfen und so lange festhielten, daß das pornographische Machwerk auch jungen Mädchen zugestedt Darbietungen der Natur noch um ein Bedeutendes überragt. Und die freien bis Polizeibeamte erschienen und ihn ins Irrenhaus brachten. Die wurde. Zuſchriften erbat er unter dem Stichwort" Mar" nach dem Bürger und Bürgerinnen der Schweiz, die im Cirkus Busch ihre Landes- überfallene Gräfin hat schwere Verletzungen erlitten, befindet sich Postamt 94. Mehrere Herren, denen die Ehefrauen die Karten un- fitten zum besten geben: Alle Achtung! So eine Sennerin wird Augen aber nicht in Lebensgefahr. verzüglich zeigten, wandten sich sofort an die Kriminalpolizei. Be- machen, wenn sie sich als inforporiertes Mitglied des Balletcorps Ueber ein großes Eisenbahnunglück meldet der Draht aus Grand amte beobachteten nun das Postamt 94 in der Großen Frankfurter- im seidenen Alpenkostüm wiedersieht. Aber mit dem abwechslungs- Rapids( Michigan): Sonntagabend stießen in der Nähe von Eastſtraße, an das man einen Brief mit dem verlangten Zeichen abgesandt reichen Schaugepränge ist unser Alpenvergnügen noch durchaus nicht Paris, sechs Meilen von Grand Rapids entfernt, zwei Personenzüge hatte, um dem Delinquenten eine Falle zu stellen. Am ersten Feier- erledigt; denn wir erleben auch eine dramatische Unterhaltung voll tage gelang es wirklich, einen der Thäter zu erwischen. Auf dem gefährlicher Unthaten und erschütternder Gemütsbewegungen. Natür- zusammen. Nach Aussagen der Bahnbeamten wurde der UnglücksAmte wurde nämlich nach einem Briefe unter" Mar" gefragt. Der lich handelt es sich um einen Wilderer von bedenklichen Sitten. Der fall dadurch verursacht, daß der heftige Wind die Signallampen auslöschte. Zwei Lokomotiven und mehrere Wagen wurden zertrümmert. Fragesteller war ein kleiner Junge. Er erhielt den Brief und brachte Bursche hat es auf das Eheglück des braven Sepp abgesehen, der 18 Personen sind tot, 31 verletzt. ihn einem feingekleideten Mann, der in einer Nebenstraße auf ihn auf einsamer Alm mit seiner Lies'l ein Leben führt wie im Himmel. wartete. Sobald er den Brief empfangen und geöffnet hatte, wurde Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar Ueber zwei schwere Unfälle mit großen Menschenverlusten meldet er von den Beamten, die dem Knaben unauffällig gefolgt waren, nicht gefällt", heißt es schon in dem von begrenzteren Gesichts- der Draht folgendes: In einer Fabrik zu Wottinskij bei Wyatka ge= festgenommen und zum Verhör nach dem Polizeipräsidium gebracht. punkten aus geschaffenen Wilhelm Tell". Der schwarze Hiesel bringt rieten am Mittwoch zwei große Naphthabehälter in Brand, wobei Acht Arbeiter erlitten schwere Hier wurde er als der frühere Kellner Franz Mühlleider festgestellt. im Hochwald einen edlen Förster um und das vierjährige Söhnchen sechs Arbeiter ums Leben tamen. Der Ertappte versuchte zunächst, sich damit herauszureden, daß es sich des Seppichen Ehepaares dazu. Dann weiß der Unhold unter der Brandwunden, fünf werden vermißt. In Resina( Provinz Neapel) um einen Briefwechsel mit Heiratslustigen handle. Endlich bequemte Beihilfe seiner ebenfalls in ihrer Führung nicht ganz einwandfreien wurde Sonntagabend ein Gehöft, in dem mehrere Landleute mit er fich zu einem Geständnis. Als seinen Mitthäter gab er einen Mutter es so zu deichseln, daß unser Freund Sepp als der Mörder der Herstellung von Feuerwerkskörpern beschäftigt waren, durch eine früheren Kaufmann Karl Unger aus der Brunnenstraße an; eine Haus- erscheint. Er wäre auch in der an dramatischen Effekten besonders Explosion zerstört. Acht Personen wurden getötet, fünf wurden suchung bei dieſem förderte noch eine große Anzahl gleicher Karten reichen Gerichtsverhandlung unfehlbar verurteilt worden, wenn nicht schwer verlegt unter den Trümmern hervorgezogen. ohne Namensunterschrift zu Tage. Mühlleider und ünger wurden der vierjährige Sepp jun. auf den Plan getreten wäre und gegen den wegen öffentlicher Beleidigung in Untersuchungshaft gesetzt. Bis wirklichen Mörder gezeugt hätte. Das brave Kind war nämlich von jest find 120 Briefe als verteilt nachgewiesen. Empfänger, die noch dem schwarzen Unhold nicht ganz tot gemacht worden und mit Hilfe feine Anzeige gemacht haben, können sich schriftlich oder mündlich an guter Menschen wieder zu sich gekommen. Aber wer da glaubt, daß die Kriminalpolizei wenden. Die beiden Thäter hielten sich, wie die jetzt endlich dem schwarzen Hiesel das Gewissen schlägt, der irrt sich.* Weizen, gut D.- Ctr. 16,15 16,09 Kartoffeln, neue D.- Ctr. Ermittelungen ergaben, in der Nähe des Jungen auf der andren Der Kerl nimmt nämlich das unschuldige Kind abermals beim Straßenseite auf, gaben ihm einen Wint, wenn ihnen eine Dame Kragen und flieht, indem er es gegen etwaige Schießversuche als geeignet erschien, und beobachteten dann das Verhalten der Brief- Schild gebraucht, mit ihm über Berg und Thal, um dann auf empfängerinnen. einem Bergsee sein Heil zu versuchen. Dort bringt das erzürnte Schicksal in Gestalt eines Felsblocks aber das Rettungsboot zum+ Gerste, gut Scheitern, und der Thäter wird in flagranti ergriffen. Verzweiflungsboll macht er nun endlich seinem unwürdigen Leben mit einem von der Mutterliebe dargereichten Revolver ein Ende. Die Seppiche Familie und das Publikum werden dann am Schluß für so viel Aufregung durch ein wundervolles Alpenblumenballet entschädigt, Richtstro trauen, zur Menschheit wiedergiebt. So endet das neueste Schaudas einem in reichem Maße die Freude am Leben und das Verstück glanzvoll, wie nur ein Cirkusdrama enden kann. Eine Liebestragödie. Im Hause ihres Geliebten beging Sonntag Eine Liebestragödie. Im Hause ihres Geliebten beging Sonntag die 28jährige Schneiderin Hedwig S. aus Berlin einen Selbstmord versuch. Zu dem Mädchen hatte ein junger Staufmann, dessen begüterter Bater am Kurfürstendamm wohnt, eine Neigung gefaßt, die von der S. erwidert wurde. Unmittelbar vor dem Weihnachtsfest brach der junge Mann die Beziehungen auf Wunsch seines Vaters ab. Gestern verlangte die Verlassene den Geliebten im Hauſe ſeines Waters noch einmal zu sprechen. Das Mädchen wartete im Treppenhaus, bis der junge Mann aus der Wohnung heraustrat. Als die S. dann im Verlauf der kurzen Aussprache sah, daß ihre Bitte um Fortsetzung des Verhältnisses nicht erfüllt werden würde, zog sie einen fleinfalibrigen Revolver und schoß sich zwei Kugeln in die linke Brustseite. Die Geschosse fanden jedoch Widerstand an den Korsettstangen und brachten der Lebensmüden nur leichte Verlegungen bei. Bom Mord an der Günther. Vor kurzem wurde berichtet, daß der Hauptbelastungszeuge gegen den Vergolder Otto Hugo Drews, auf dem der Verdacht lastet, der Mörder der Luise Günther zu sein, in Iquique verhaftet worden ist. Damit dürfte es im Zusammenhange stehen, daß Drews selbst, dessen Einschiffung nach Europa gemeldet war, und den man bereits auf dem Transport nach Berlin wähnte, wieder in Santiago zurückgehalten wurde, offenbar um dort dem Denunzianten gegenübergestellt zu werden. Bei dieser Gelegenheit erwähnen wir, daß die ermordete Luise Günther nach den Mitteilungen ihrer Mutter keineswegs der Prostitution verfallen war, sondern sich redlich ernährt hat. Der Zahlstelleninhaber des Schneider- Verbandes, Herr Martin Koser, Weißenburgerstr. 33, teilt uns mit, daß ihm am 1. Feiertag das Unglück passiert ist, ein Portemonnaie zu verlieren, welches einen der Gewerkschaft gehörenden Geldbetrag von 235 M. enthielt. Der Finder wird gebeten, den Fund gegen angemessene Belohnung Weißenburgerstr. 33 bei Koser abzuliefern. Berlin am 24 Marktpreise von Berlin am 24. Dezember 1903 nach Ermittelungen des kgl. Polizeipräsidiums. Rindfleisch, Keule 1 kg do. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Butter Gier Karpfen Aale Zander Hechte 4 mittel 16,03 15,97 " gering " * Roggen, gut mittel gering " mittel gering # 15,91 15,85 12,85 12,84 7,00 5,00 1,80 1,20 1,50 1,10 " 1,60 1,00 4 n " n 12,83 12,82 12,81 12,80 14,20 13,00 12,90 11,80 11,70 10,60 15,50 14,50 14,40 13,50 13,40 12,50 # 1,80 1,20 " 1,80 1,10 2,80 2,00 60 Stüd 5,00 3,00 1 kg 2,40 1,20 " 2,80 1,40 " 2,80 1,20 2,20 1,00 Barsche Schleie Bleie 40,00 25,00 50,00 26,00 Strebse 60,00 20,00 1,80 0,80 3,00 1,40 1,40 0,80 per Schod 15,00 3,00 Hafer, gut Erbsen Heu mittel gering Speisebohnen Linsen * ab Bahn. frei Wagen und ab Bahn. Einen Cyklus von 12 Vorträgen über Physiologie der Sprache und Technik des Sprechens eröffnet Direktor Mar Martersteig am Donnerstag, 7. Januar, abends 6 Uhr, in der Aula der königl. Elisabethschule, Kochstraße 65. Die Vorträge sollen den Anregungen Folge geben, die vom Weimarischen Kunsterziehungstag ausgegangen sind für die Pflege der ausdrucksvollen Recitation und der freien Frost und mäßigen nordöstlichen Winden. Rede; sie sind deshalb hauptsächlich für Lehrer und Erzieher berechnet. Der Besuch des einleitenden Vortrags am 7. Januar steht den Interessenten unentgeltlich frei. Karten für den ganzen Cyklus tosten 6 M. Aus den Nachbarorten. Schmargendorf. Im Wirtshaus Schmargendorf, Warnemünderstraße 6, findet am 31. Dezember Silvesterfeier mit Tanz statt. Die Parteigenossen am Ort, insbesondere die Mitglieder des Wahlvereins, werden gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Wetter Prognose für Dienstag, den 29. Dezember 1903. Zeitweise nebelig, sonst ziemlich heiter und trocken bei etwas strengerem Berliner Wetterbureau. Arbeiter- Bildungs- Schule. Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Hof links II. Lehrplan für das I. Quartal 1904. UnterGeBehandelter Lehrstoff Geschichte und Theorie der Statistik. Geschichte der Urvölker und des UnterLehrer richtsAbend Schriftst. Max Grunwald Montag Schriftsteller Dienstag Einen Selbstmordversuch durch Erschießen unternahm am ersten Weihnachtsfeiertage gegen 4 Uhr in einem besseren Hotel zu richtsfach Potsdam eine Berlinerin, die 31jährige Verkäuferin Elise Krüger, welche sich dort am Abend vorher einlogiert hatte. Mittels eines Revolvers schoß sie sich in die Schläfe, doch ging der Schuß fehl Nationalund traf das rechte Auge, welches dadurch vollständig verloren ist. ökonomie Die Schwerverletzte wurde erst morgens um 812 Uhr besimmungslos Bei einem Brückenbau find am Heiligabend auf dem Bauplatz aufgefunden und nach dem Auguste Victoria- Strankenhause gebracht, zwischen der Swinemünder- und Bellermannstraße drei Arbeiter woselbst sie sehr schwer daniederliegt, zumal die Kugel noch nicht verunglückt. Als ein 50 Centner schwerer Eisenteil mit einem aus der Stirn entfernt werden konnte. Als Motiv zu der That schichte Altertums bis zu den Perserkriegen.*) Dr. Rudolf Krahn Hochgebracht werden sollte und die Kette riß, stürzten sie in- wird der Umstand, daß sich das Mädchen in gesegneten Verhältnissen folge des scharfen Ruckes von dem sechs Meter hohen Gerüst. Ein befand, angenommen. 24 Jahre alter Arbeiter Wilhelm Schäfer erlitt schivere innere und Schädelverlegungen und verlor bald das Bewußtsein, so daß er seine Wohnung nicht mehr angeben konnte. Er wurde mit einem Lückschen Rettungswagen nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht. Die beiden andern konnten nach ihrer Wohnung gebracht werden, Ein Raufbold scheint der Kaufmann Kurt v. Bodenhausen nachdem ein Arzt ihnen die Wunden an den Armen und Beinen zu sein, welcher gestern unter der Anklage der Körperverlegung verbunden hatte. vor der 129. Abteilung des Schöffengerichts stand. Der Angeklagte Eine Wunderdoktorin im Norden Berlins ist wegen Verlegung ist schon einmal wegen gefährlicher Körperverletzung zu der schweren des§ 219 des Strafgesetzbuchs festgenommen worden. Es ist eine Strafe von zwei Jahren Gefängnis und wegen Beleidigung zu Maurerfrau Goers aus der Koloniestraße, die auf ihre Patientinnen 200 M. Geldstrafe, ferner während seiner Militärzeit wegen Miz- Der Unterricht beginnt in Nationalökonomie Montag, den einen ganz außerordentlichen Einfluß ausübte. Sie legte sich auf brauchs der Waffe zu sechs Wochen Festung verurteilt worden. In 11. Januar: Geschichte Dienstag, den 12. Januar; Sociale das Kurieren aller möglichen Krankheiten mit Salben, Kräutern und einer Septembernacht lernte der Angeklagte in einem Restaurant in Gesetzgebung Donnerstag, den 14. Januar; Rede- Uebung Billen, bis ihr Treiben schließlich einen verbrecherischen Charakter der Friedrichstraße drei Herren, darunter auch den 67jährigen fennen. Kaufmann Baumgart, annahm. furzer Zeit. Gerichts- Zeitung. ES fam entwickelte worauf später Steiner Sociale Gesetzgebung Entwicklung und Stand der Arbeiterschutz- Gesetzgebung im Deutschen Reich und im Ausland. RedeUebung Uebungen in mündlicher Rede und im schriftlichen Aufsatz. Schriftsteller Simon Katzenstein Schriftsteller Dr.Rudolf Steiner Donnerstag Freitag Freitag, den 15. Januar. geltlichen Besuch frei. fich eine Jeder Kursus erstreckt sich auf zehn Abende und beginnt pünktlich um 9 Uhr und endet pünktlich um 11 Uhr. Die Ein einziger Christbaumbrand befand sich dieses Jahr seltsamer ziemlich lebhafte Sektkneiperei, worauf die Beche reichhaltige Bibliothek ist an diesen Abenden von 8-9 Uhr weise nur unter den vierzig Alarmierungen, die der Wehr zu Weih- Gästen zu unliebsamen Auseinandersetzungen, da Baumgart die hierbei zwischen den vier geöffnet. nachten beschert waren. Er entstand am zweiten Weihnachtstage Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Monat 25 Pf.; das Unterrichtsvormittags in der Langestr. 22 und setzte Betten, Decken und Richtigkeit des auf ihn entfallenen Anteils, der nach der Berechnung geld für jedes Fach beträgt pro Kursus 1 Mark und ist spätestens am Kleidungsstücke in Brand. Die Feuerwehr, die infolge viermaliger des Angeklagten 37 M. betrug, nicht anerkennen wollte. Baumgart zweiten Abend zu zahlen. Der erste Abend jedes Kursus steht jedermann zum unentsoll dabei Aeußerungen wie„ Nepperei" und" Zechprellerei" fallen Meldung in großer Stärke anrückte, erstickte die Flammen in gelassen haben. Als die Gesellschaft gemeinsam das Lokal verlassen und die Straße betreten hatte, verabschiedete Baumgart sich von zweien bei Beginn jedes Kursus im Schullokal Gewerkschaftshaus, Die Aufnahme neuer Mitglieder und Schüler erfolgt am besten Schwere Brandwunden erlitt die Frau Aug. Lochbaum bei einem feiner Gesellschafter, ohne von dem dritten, dem Angeklagten, Notiz zu Engel- Ufer 15, Hof links 2 Tr., und in nachstehenden Wohnungsbrande, der am ersten Feiertage in der Moritstr. 16 aus- nehmen. Wie der Lettere behauptet, soll er wiederum eine verlegende Zahlstellen: Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Reul, Barnimfam. Sie war damit beschäftigt, Petroleum auf eine große Tisch- Aeußerung fallen gelassen haben. Darauf ließ v. Bodenhausen fich strasse 42; Vogel, Demminerstrasse 32; Krause, Müllerstr. 7a; lampe zu füllen, als plöglich eine Explosion erfolgte und die Woh, hinreißen, ihm einen wuchtigen Schlag ins Gesicht zu geben. Der Horsch, Engel- Ufer 15. nungseinrichtung in Brand setzte. Bei den vergeblichen Versuchen, Zeuge Baumgart bestritt, die erwähnten Worte auf der Straße ge- Alle Zuschriften sind an den Vorsitzenden Hermann die Flammen zu ersticken, trug die 2. schwere Brandwunden an den sagt zu haben; wenn er im Lokal von„ Nepperei" gesprochen habe, Lammé, Berlin SW. 43, Hornstr. 20, Querg. II, Geldsendungen an Händen und an der Stirn davon und mußte von den Samaritern so könne er damit nur das Personal gemeint haben. Der Staats- den Kassierer H. Königs, Berlin S. 59, Hasenheide 50, zu senden. der Wehr verbunden werden. Der Wohnungsbrand konnte leicht anwalt beantragte gegen den Angeklagten eine Geldstrafe von beseitigt werden. 200 M., während der Verteidiger, Justizrat Kleinholz, ausführte, bestehenden Kursus über allgemeine Welt- und Kultur*) Dieses Thema ist als erste Abteilung eines aus 5 Cyclen Feuerchronit von Weihnachten. Ueber 40 Alarmierungen wurden daß im vorliegenden Falle wohl eine Kompensation am Blaze wäre. geschichte" gedacht. in diesem Jahre der Wehr zu Weihnachten beschert. Aber nur in Der Gerichtshof schloß sich dieser Ansicht nicht an. Wenn dem An- 15/ 8 Der Vorstand. Warenhaus A.Wertheim Obst- u. Salatschalen 16, 25 PL. m. Bierbecher Liter, Dutzend 65 Pf. Bierbecher stark. Boden, 1.55 Mk. Liter, Dutzend Bierkannen ge- 35, 40, 48 Pf. presst Likörkelche Bowlen geBowlen schliffen Glaswaren. 3.25, 4.50, 6Mk. mit 12 Gläsern und 29. Glas- Tablette 9.75 Bowlenkannenschiffen 1.65, 2.90 Likörbecher geschliffen Likörkelche Extra- Preise für Wein etc. und Claswaren von Montag bis Donnerstag soweit der Vorrat reicht: Rotweingläser geschliffen 20 Pf. Rotweingläser graviert 26 Pf. Rotweingläser Portweingläser 26 PL 24 PL 18 Pf. Dutzend 65 Pf. 18 Pf. Groggläser 10 P., geschliffen 25 Pf. Weissweingläser graviert 26 Pf. Portweingläser geschliffen 17 Pf. Biertulpen Kristall, geätzt 30 Pf. Fruchtschalen muss 1.15 b.8 Mk. Bowlengläser Garnitur, 28 PL. Kristall m. geschliff. Biertulpen Wassergläser Likörbecher glatt 28 PL 18 PL 13 PL Likörservice Flasche mit 6 Gläsern 40 Weinrömer, Pokale, Vasen Sock Stück 20 PL 99 Likörkelche mit hohem Stiel 24 Pf. Rum- Punsch Arrak- Punsch 1.65 90 Pf. 1.65 90 Pf. Obermoseler Wormeldinger Pf., Engl. Tafelaufsätze farbig Glas 1.65, 3.25, 4.50 Punsch- Extrakt| Moselweine Rheinweine Alsheimer Lorcher Mk. ¼ Fl. 50 Pf. % Fl. 65 Pf. 99 65 Pf. 99 75 Pf. 1900er Médoc Burgunder- Punsch 1.80 1MK. 1901er Bruttiger » 70 Pf. Dienheimer " 85 Pf. Glühwein- Extrakt 1.40 80 Pr. Lieserer 99 80 Pf. 1897er Oppenheimer " 1 Mk. Rum- Punsch extra fein 2.80 1.50MK. 1902er Trabener 99 90 Pf. 1900er Rüdesheimer 39 1.10 MK. 99 2.80 1.50MK. 1901 er Trittenheimer 29 1.10 1900er Geisenheimer 99 1.15 Mk. 1895er Chât. Citran Burgunder- Punsch 2.80 1.50Mk. " 1.10 99 35 3.25 1.70MK. 1901er Binger Rochusberg» 1.20 Mk. 1901 Hochheimer 1893er Château Mouton 23 „ 1.35 Mk. d'Armailhacq Bordeauxweine 1900er Montferrand 1900er Chât. Petit Puche 1900er Chât. Beychevelle / Fl. 80 PL 99 " 1 MK. 99 85 PT. 1.20 MK. „ 1.80 Mk. „ 2.25 M. 1900er Chât. Palm. Margaux, 1.40 Mk. Arrak- Punsch Kaiser- Punsch Neu! Ananas- Punsch, FL Fl mit Ananasscheiben 3 Mk. 1.65 Mk. Cognac, Rum 1900er Erdener 1901er Enkirch. Stephansberg 1.25 Neujahrskarten Neujahrskarten mit Goldschnitt mit Goldoldschnitt 8, 10, 12 Pr. 10 Stück 39 Doppelkarten schnitt 18, 20, 35 Pf. etc. Stck 40 u. 45 Pf. Neujahrskarten Verzierungen Karten- Couverts 10 Stück 5, 6, 8 Pf. 10 1/ 1½ Fl. Deutscher Cognac 1.10 65 Pr. Feiner deutscher Cognac 1.70 90 Pf. Rum( Verschnitt) 1.20 70 Pf. Jamaica- Rum 1.65 90 Pf. Feiner Jamaica- Rum 2.75 1.40 Fein. alter Jamaica- Rum 3.10 1.60 Arrak Arrak de Goa 1.90 1 MK. 2.80 10 10 10 10 PL. 1.50 Jedes Wort: 5 Pfennig. Nur das erste Wort fett. 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Rate 22,05. 5964 4,- 6136, Drechslerei Ludwig, Eisengießerei Freund, Charlottenburg 34,40. Eisengießerei Schöning 35,45. Sparver. Firma Dr. Meier 5,60. Firma Dr. P. Meier, 2. und 3. Rate Krausenstr. 52 12, 6104, Façondreherei S. u. H., Berl. Wert 36,45. Gesammelt von Max Bleicher, Flottwellstraße 18,60. Angestellte der Orts-, 81,30. Puberkolonne Kühsner, Wilmersdorf 10,-. Portefeuiller u. Täschner 5806, Ticharnte 11,35. 5807, Zischlerei Heyl, Schöneberg 5,60. 5810 7,50. Strankenkasse der Buchbinder, 4. Rate 5.- Verband der Schneider, Berw. 65, Fabrikant Kindleben 5,-. jabrit Gebr. Kallmann, 3. Rate 21,25. Schlosser v. Büschel 5,235 Hubert Bunke, 3. Rate 14,25. 6068, Kunstausstellung Moabit 3,90. 6067, Rauchflub Rübezahl", 2. Rate 10,- Liste 3170, Horich 20,70. Liste 1718, 3, Geburtstagsfeier b. W. Schütte 4,- B. Jonas 3,-. Der letzte Bau Weißensee, Parkstr. 15 7,90. 6065 9,65. 6064, Gewißgeldseter d." Post" Krambach 10,50. Bini Tsheuschner 2 Vorstand d. Sparver.„ Humanität“ Mann, der letzte Groschen" 3,- Tischlerkit. Hansen, Maybach- Üfer 3,50. intl. 6. 2. 8,20. 6017 9,70. 6018, Bildhauer von Leusch u. Rohde 8,75. 3,50. Pächterver. Bergtolonie, Ostbahnbrücke 6,70. H. Bowis, Restaurateur Tischler, Polierer u. Hausdiener v. Peters, Prinzenstraße 12,15. Tischlerei 6021 7,95. 6027 29,20. 6029, Sarneh, Teltowerstraße Nr. 11 19,05. 3,-. Lifte 5398, P. Gliesche 14,30. Ges. b. Schwarz 1,65. Liste 7090, Gärtner, Elisabeth- Ufer, 2. Rate 8,- Buchdruckerei W. Art 1,90. Möbel- 6030 11,10. 6032, Haferkorn, Ritterstraße Nr. 75 17,05. 6033 17,85. Möbelfabrik Schoy, dar. Bierproz. d. Polierer 10,10 Sa. 33,25. Lijte 7078, u. Piano Arbeiter Gebr. Neukirch, 3. Rate 17,30. Bautischlerei Schüler, 5853 4,70. 5857 11,05. 5860 23.55. 5871 1,-. 5873 8,05. d. Ernst 10,45. Geburtstagsfeier Tante Emilie, Siegfriedstraße 3,25. Graunstraße, 2. Rate 10,60. Bautischlerei Kakan 10,25. Zuviel erhalten 1,- 6197, Tischlerei Kraus, Kurfürstenstraße, 2. Rate 7,-. 6198, Maurer Liste 7242, Celluloidwarenjabr. v. J. Fässig, Alexandrinenstraße, 4. Nate D. Dtto 6371 10,15. Slaviaturfabrik Hermann u. Bartroiv, 4. Rate 10,80. und Bauarb. Charlottenburger Ufer 9,25. 6201 4,70. 5821, Bau 16,85. Liste 7242, ges. d. Stämpfer 1,50. Männerturnver." Sahn", Charlotten Berde gesund! 2,-. Albumfabrik Loepert u. Ruhmke 11,35. Arbeiter der Schenk, Schöneberg, Münchenerstraße, 2. Rate 26,20. 5907,. P. Goerz, burg 5,75. Liste 6999, Bukle, Bestoßerei 6,45. Schüßenver. Frei Biel" 7,50. Firma Brajahn 5,75. Neue Berliner Wasserwerke, Kochstraße 18,50. Bau- Friedenau, Abt. Dehmichen u. Lütgen 27,95. 6063 5,15. 5804 13,60. 6142 Zimmerer der Firma P. Fechner, Schöneberg 20,- Socialistenklub„ Bors tischlerei Ruge, Kochhannstraße 14,05. Ueberschuß des Konsums der Firma 24,75. 6143 10,-. 6170, Pianofabrit Fr. Weber 19,95. 6172, Werkstatt wärts", Christiania 34,- Arb. d. Werkzeugmasch.- Fabrit C. Hasse u. Rob. Kerb 27,95. Maurer u. Bauarbeiter, Rothe u. Capriviste.- Ede 10,- Sh u. Wagner 7,70. 6174 4,55. 6190 140,10. 5998 8,95. 5986, Buch- Wrede, 3. Rate 20,- Liste 11 529, W. Voß 22,30. E. Dieggen, Locarno Jule, Ritterstraße, d. Frau Tietsch 13,50. Liste 8928 4,40. Arbeiter v. David binderei Fleck, 3. Rate 9,-. 5994 11,35. 5981, Tischlerei Körner, Kreuz- 100,-. Droschkentutscher Schöneberg 1,70. Ungenannt 3,-. Ein socialer Frande Söhne, Mühlenstraße 15,-. Möbelpolierer d. Genossensch. Oftend" bergstraße 8,40. 6005 10,65, 6006 3,40. 6007 5,55. 6008, Luruspapier Mann( Nichtsocialdem.) 3,-. Rahmenfabr. R. Lange, Dresdenerstraße 5,-. 11,50. Arbeiter von Bechstein, Johannisstraße, 2. State 46,25. Danneberg jabrit von Prager u. Loyda 5,25. 5958, Hilfsarbeiter der Schultheiß- Tapezierer, Hagelsbergerstraße, 2. Rate 4,15. Frau Kemp, Näherin 1,55. u. Quandt, Bierprozente 20,- Desgl., auf Listen 10,60. Laternenfabr. Vogler, brauerei, Abteilung II 31,- Buchdruckerei der Streuz- Zeitung" 5,25.. Ruff 2, Tischlerei Neumann- Jäckel 1,50. Ges. im Lokal v. F. GottBrinzenstraße 10,73. G. S. 99,2.Rate7,-. Kriebom, Pflugftraße 8,40. Desgl. 7,20. Dritter Wahlkreis auf Listen: 3021 20,-. 3081 6,65. 3082 2,40. wald, Charlottenburg 1, Rauchwarenzurichter v. Ant. Thiedig, 2. Rate Bau Bflugftr 10, außer den Sanimellisten 28,75. Buchdruckerei und Buch- 3083 2,45. 3084 Arbeiter der Firma Bülow, Grimmstr. 7 12,-. 6,-. A. D. F. Heinz u. Schade u. Budifer 4,75. Segelflub Bombassin", binderei E. Strud, Friedrichstraße 14,25. Buchdrucker Frühschoppen Dünne- 3085 3,15, 3092 14,05. 3095 10,65. 3116 7,20. 3151 13,05. 3157, 3160, 2. Rate 4,65. Familie epha 2,-. Gärtnerverein" Flora" 5, W. Braß, beil, Lichtenberg 4,50. Tischlerei Steinbod, Strautstraße, 2. Mate 9, 3161, gesammelt von den Vertrauensleuten der A. E.-G., Ackerstr.: 20,95, Strefeld 5, S. Simializki 5,-. Heizer v. Friedrichshag. 5,70. M. J., Reichert 8,90. Theaterverein Norm" 15,10. Glaserei Gregoleit 10,-. 28,55, 26,40. 3229 8,95. 3231 Arbeiter der Bronzewaren- Fabrik Leopold Frankfurt a. M. 7, Böttcher d. Faßfabr. J. Mördel, Spandau 9,25. Metallarb. v. Böhm u. Haroste, 2. Rate 17,50. Beihnachtsbesch. d. Gesangb. Kaufmann 13,90. 3233 28,40. 3235 15,35. 3237 20,15. 3239 7,45. 3240 Buberkolonne J. Schüler, Pankow 8, Schildermaler Babenhofer, HolzLorbeerkranz" 16,50. Vcrb. d. Zimmerer, Bez. 7, 2. Rate 13,60. Dsch.- russische( 11,15 Gewerkschaftskommission abgeliefert und bereits quittiert). marktstraße, 2. Nate 8,30. Bom lustigen Kaffeetisch d. Schöngalla 7,25. Elektr. Ges., Borschuß auf Lifte 16,- Jalousie- Arb. u. Arbeiterinnen d. 3244 3246 11,-. 3247 5,-. 3250 5,05. Lifte 1971, Arb. d. Lederjabr. d. Rönner 13,05. Solierer u. Gäste, Café Betsch, PappelWestens 35,55. Mitgl. d. Berl. Portiers u. Fahrstuhlführer- Ver. Centrum Schlosserei Riewe, Dieffenbachstr. 8,25. Stammgäste Restaurant Allee, 3. Rate 5,30. Glück u. Freuden 10,- E. Hellwig 9, Pers. von 11,10. Geburtstagsfeier b. roten Stohlkopf 4, Otterngezücht 4,-. Dtsch. Schiller, Dieffenbachstraße 3,70. Firma Rother u. Weise, 2. Rate 5,50. 3. Hahns, Damenkonfektion, Lychenerstraße 7,10. Ges. v. Unbekannten durch Turnver. Arnim Frisch auf" 15,-. Ber. selbst. Kürschner u. Müßen- Dreherei Jachmann, 2. Rate 14,-. Liste 1552, Damaft 25,45. Möbelfabrik. S. 15,- Karl Wilfling, Arb. 2,-. Perf. d. Tuch- Großhdl. Seckelsolm 25, macher 30,- Holzbearb. Fabrik C. Heckert, 2. Rate 7,50. C. Feistersche Klug, 4. Rate 48,45. Listen 6391-6401, Gust. Hansen, Friedr. Kubat 16,20. Backbusch, Wiesbaden 10,-. 10 Kollegen d. Defatur v. J. D. Gize 10,50. Buchdruckerei, 3. Rate 8,35. Sparver. Glück auf" d. Fritsche 20,- Mann- Rohrleger u. Helfer, Gebr. Thalide 5,50. Lifte 8431, Luruswagenbau Statklub Streuz- Junge", Frankfurter Allee 10,-. Verband d. Zimmerer, heim, G. Haller 6,38. Ein Grabständchen Gesangv.„ Gerechtigkeit W." 4,-. J. Neuß, 3. Rate 31,50. Maler, Bau aff u. Johannsen 5,20. Liste 11 452, Bahlst. Eberswalde 30,- Verband d. Zimmerer, Zahlst. Zehdenick 20,-. Sächsische Genossen 7,-. Gewerbehof Weißensee, 3. Nate 42,35. Bau Werkstube Ad. Engel, Tempelhoferberg 12,-. Tischlerei T. Mau, 3. Rate Glasarb. Porta Wefts. 50,- H. G. Heymann 35,- A. Fauth, Weklar Antonstraße, Otto Pulz 7,60. Bersonal Jakobi u. Co. 11,30. Firma 4,65. Centr.- Verb. d. Bauarb. Mariendorf 50,-. Arb. v. W. Duehl, 40,-. Org. Buchdruder Gelsenkirchen, 3. Rate 35,- M. Heubach, B. Joseph, 2. Rate 25,85. Arb. Gr. Berliner, 2. Rate( davon 6,40 Bahn- 3. Rate 13,- Arb. d. Firma Globed 12,-. Die lustigen Brüder v. Strieg, Friedenau 20. Mitgl. d. Fr. Gewerkschaften Amberg 24,05. Alexander 20, hof 19) 164,-. Schloffer d. Firma Schröder 4,55. Stunftsteinfabrik Ritterstraße 3,- Geburtstag, Ritterstraße 8,15. Tischlerei Gustav S. 1,-. Griv. M. 3,-. Verb. d. Lagerhalter 50,-. Drg. Tabalarbeiter Czernikow u. Co., Waidmannslust, 2. Rate 8,25. Tapezierwerkstatt Groschkus, Schlieske, Brizerstraße 12,30. Buchdruckerei Zitelmann, 3. Rate 3,50. Schwedt 34,05. Vollrath Ehrenberg 5,- Arbeiterinnen d. Wäschefabrik 3. Rate 32,65. Personal d. Buchdruckerei Hempel u. Co., 3. Rate 62,50. Liste 1886, Tapezierwerkstatt Brandt, 3. Rate 14,65. Familie Burghardt D. Arndt 8,30. Drei Anteilnehmer 3,50. Es war einmal 3,-. Regelflub C. F. Schulz u. Co., Automatenfabrik 20,40. Unter Polizei- Aufsicht, 2. Rate 4,-. Dreher u. Schlosser von Ehrich u. Gräz 6,80. 6 Sänger Bulle"" Immer fidel", Lankwiz 5, Sch mußte lange auf ein Goldstück lauern, 5,- Giftbude A. B. C. 3,50. Buchdruckerei Wibel 3,-. G. Herholz, Dach- 6,- Liste 11 242, Frühschulz 7,60. Marmorarb. Berlins, 5. Mate 100,- jest teile ich es mit den Grimmitschauern 5,-. Köhntow 1,20. Striſchte 1,50. decker 3,-. Eine Armentommission aus dem hohen Norden 8,25. Ge- Rifte 11 034 Klempner u. Rohrleger v. Steinbach, Rigdorf 9,- Arbeiter Fr. Berendt 1, Zwei Buchdrucker 1,50. Heinr. Tschima 1,50. Wilh. Ecklund burtstagsfeier des Budikers W. Schumann 2,50. Deffentl. Arb. Radf. der Berl. Motorwagenfabr. Tempelhof, 2. Rate 44,23. Liste 6323 Gge 12,40.50. Otto Henrichsen 1,50. Guft. Homann 1,75. Ungenannt 2,-. Versammlung mit Tellersammlung 25,-. Note Geburtstagsfeier bei Funk Stammtisch Paradiesgarten Stegl. d. Stiel 9,- Liste 2301 S. u.., Saal 88, Bom Personal der Buchdruckereien: Julius Bahlte 3,-. Bidel v. Co. 2,15. ( darunter Liste Nr. 2403 14,50) 28,85. 2401 u. 2402 8,05. Mig u. Gencit, 3. Rate 10,50. Barret aus" 14,-. Plätterei Neue Königstr., Rate 4, R. Boll, dabei 4,- gesammelt bei Gnadt 18,45. W. Bürenstein, Buntdruck Stoch u. Co. 43,80. Waffenfabrit Schwarzlose 3,30. Anhaltische Maschinen- Lifte 11 241 Tischlerei Delschlägel u. verschiedene, 3. Rate 24,65. Lifte 1278 Maschinenmeister, 7. Rate 15,- Denter u. Nicolas, 3. Rate 21,30. Dtto fabrit 16,95. Lokalfonds Verband b. Maurer Schönwalde 20,-, Frei- Dtsch. Arb.- Abstinentenbund, Ortsgruppe Berlin, 4. Rate 10,25. Rohrleger Dremiz, 4. 11. 5. Rate 13,20. Gebrüder Ernst, 4. Rate 5,90. Fränkel u. ivilliger Beitrag 5,10. Tischlerei Liebock, Kopenhagenerstraße 8,75. Werfu. Helfer v. Barella u. Kutsche 8, Rauchflub Petum" 8,- Liste 6424, u. Stroh 24,65. Ad. Haußmann, 2 Raten 9,25. Reinhold Kühn, 4. Rate abteilung des„ Vorwärts", 6. Rate 20,-. Tischlerei Wenkel Nach dar 3 Statspieler v. Wörner 3 M. 6,-. Klub d. Freunde 6,- Liste 2259 7,20. Reinhold Kühn, 5. Rate, weil Weihnachtsfeier verboten 10, folger, 5. Rate 25,65. Buchdruckerei Stankiewicz, 3. Rate 7,10. d. Faber 13,50. Liste 2263, Schlosser v. Meyer, Moabit 9,50. Lifte 2262,. u. S. Löwenthal, 3. Rate 18,05. Mier u. Glasemann, 2. Rate Theater- und Vergnügungsverein„ Einigkeit" 2,50. Müllerstr. 171a durch Luruspapierfabrik Albrecht u. Meister, ges. d. B. Becker 22,50. Liste 2261 9,65. Karl Marschner 13,25. E. S. Mittler 11. Sohn 51,80. Peters 7,20. Gasmesserfabrik Baumgart u. Sohn 8, Rochlik u. Freid. Klatte 8,45. Liste 2260 d. Riegel 16,30. W. Fibner 4,50. Lotterieklub Norddeutsche" durch C. 2. 120,-.. Bormetter, 3. Rate 6,05. Seydel gang mit Budiker Nagel 10,30. Naudsche Druckerei 13,05. Schuster u. Bar, Hoffnung", Fürbringerstr. 5,30. Zimmerl. d. Firma B. Fechner, Schöneberg u. Cie. 13,25. Sittenfeld, Saal 3, Maschinenmeister 6,15. A. Scherl, 2. Rate 19,75. Goldleistenfabrik Kubiz u. Jmberg, 3. Rate 16,-. Kurt 20,-. Stammgäste u. Freunde v. B. Bunzel 10. Gebr. Bittte, Pappelallee Maschinenmeister von" Tag" und" Boche" 20,-. A. Scherl, Stereotypie Schloch 6,75. Wilh. Künzel, Stallschreiberstraße 7,95. H. Beufert, Bimmerer 3,-. Liste 8374, Nollstadt 8,05. Lifte 23,90, Restaur. Näther, Huttenstr. 10, des" Lokal- Anzeiger" 3,55. Arthur Scholem, 2. Rate 5,25. L. Schumacher, 10,20. D. Göbel 10,35. Gießerei Behrend 6,- Berein„ Edelweiß", Gericht- Berb. d. Zimmerer, Bahlst. Trebbin d. Wellfo 30,-. 6 Wurmgenossen 2,60. dabei 3 von H. Nischaltes Stammgästen 15,-. Stein, Verbandsftraße 4,65. Wir haben Geld 6,50. Personal A. B., Brinzenstraße 5, Liste 6420, Arb. d. Firma Gräwisch, U. d. 2. 15,45. Schwenke 1,40, mitglieder 54,80. ünstein u. Co.: Accidenz, 7. Rate 26,65. 19 MaschinenBräger von Littauer ut. Boysen, 3. Rate 17,35. Textilarbeiter- Berband, Lotterieberein Hoffnung, Gr. Weg 8,05. Sa. 9,45. Rauchklub Ohne Zwang seger( Extrasammlung) 19,- Rotations- Maschinenmeister 7,-. ZeitungsFiliale II Posamentiere( dar. Filialtasse 100,-, Arbeiter von Pintsch 9,95), d. M. 2,50. Lifte 418 Paul Scholz 4,- Frl. M. P. 2,-. E. Stroll, Adolf Stereotypie 10,-. Beitungs- Abteilung, 7. Rate 22,25. Gebr. Unger, 8. Rate 9. Rate 250,-. Liste 1236 2,85. Von den vereinigten Webermeistern bei straße 2, Fassadenpußer, Bau Berhehne 11,50. Kolonne Fuchs, 2. Rate 21,65. Durch D. Arndt gesammelt 7,80. Hochzeitsfeier Bruno u. Sophie 2,10. der Beihnachtsverteilung 21,20. Buchdruckerei Wangerin 5,20. Buchdruckerei 9, B. Bergfelde 5,-. Steinträger, Bau Gehrke, Bühlischstraße 6,50. Tischlerei Leibe u. Co., Großbeerenstraße 18,65. Klempner v. Altmann, Hilfsarbeiter von R. Moffe, Accidenz- Abteilung 36,- Tischlerei Ehrlich, 12 Stollegen v. Handtuchverleih- Institut Fiegner, 3. Rate 6,50. Lifte 11 376, Quisenstraße 6,25. Centralheizung Rietschel u. Henneberg d. Scherbart 13,25. Stronenstraße 11,50. Gießerei Ameling 3,50. Hochzeit Mahlich, Büdlerstraße 3,30. Musikverein„ Eintracht" 3, Union, elektrische Berke, auf Liften 273,- Von den Borsigschen Arbeitern in Tegel, auf Listen gesammelt, 3. Rate Maschinenfabrik Uhlmann, 3. Rate d. Otte 9,75. Klempner von Stoch u. Bein 7,65. Liste 8101, Tischlerei der Union, 4. Rate 30,35. Liste 8104, Werkzeugbau 540,-. Arbeiter- Nadfahrver. Sette"-Tegel 10,- Lotteriever. Hoffnung" Auf Lifte 8059 d. P. Burgschad a. 24. 12. nachgezahlt 1,-. Fenstenpußer 2. Löwe, Abt. Schleiferei- Automatenbau, 2. Rate 23,55. Lifte 8105, Bert 10,-. Tischler u. Polierer Frister u. Roßmann, 2. Rate 18,- A. E. G. d. Germania 8, Bautischlerei Lubnitz u. Rose 8,40. Maschinenbau zeugbau 2. Löwe, Leerenbau- Fraiserei, 2. Rate 26,50. 3inkabt. v. 3. Eturf Brunnenstraße, Gf. I, Lifte 20 12,15, 37 12,- 41 12,10. Gf. II, Liste 7 Rein u. Martin 22,05. Tischlerei Daenhardt, Freunde Balm 13,-. Tischlerei flg. 10,-. Liste 8110, Schloffer u. Maschinenarb. d. Firma Gebauer 27,30. 12,80, 8 11,75. f. III, Liste 15 17,50, 16 16,50. G. IV, Lijte 22 8,25, Jaeger und Gastwirt 4,-. Tischlerei Gebr. Bezinsky, ziveite Rate 6,25. Rauchklub Domingo", M. d. A.-R.-B. 6,45. Liste 8391, W. Bürenstein, 23 8,25. Bagenbau, Liſte 34 39,- Werkzeugmacherei, Lifte 40 3,90. Stamintisch b. Baumann 4,-. Fußballklub Allemania" 4,-. Arb. d. Gutenbergbündler, 2. Rate 12,55. Liste 8392, W. Bürenstein, Gutenberg- Tischlerei Löchel, Reuterplay, 2. Rate 6,70. Tischlerei Richter, Reuterplatz, Schultheiß- Brauerei, vierte Rate 14,10. Pianofabr. Schwechten, d. Kamenz bündler, 3. Rate 6,30. Arb. v. Hoffmann u. Gräber, 2. Rate 4,- 3. Rate 6,50. Kohlenarb. Guse u. Co., Reuterplab 3,50. Scharicke 10,55. 18,85. Gasofenfabr. Mariendorf, vierte Rate 10,- Firma Mix u. Genest Arbeiter von Förster u. Runge, 2. Rate 19,75. Tischlerei von C. Prächtel, Lotteriever. Sohenstaufen" b. Schüler 10,75. Fünf Kegelbrüder nebst Saal 117: 28,35, Saal 25: 24,-, Saal 66: 13,15, Saal 103: 18,10, Strausenstraße, 2. Rate 13,50. Arbeiter der Firma Delfurt 3,50. Birt und Kellner 6,50. Former u. Gießereiarb. v. Heinze 8,20. Saal 97: 6,30. Bund für Menschenrechte 6,50. Organisierte Ungarn 5,55. Handwerker und Hausdiener von Wertheim, Dranienstr., 2. Rate 13,45. Aus Franken, Rigingen 10, Ein armer Arzt- 1,-. R. G., Wien, Drei Arbeiter, B. Schubert 1,50. Tischlerei Höhne ut. Krämer, Bildhauerei Listen 8439 u. 40 Tischlerei Schwarz, Urbanstr., 35,75. Liste 2447 Gasanstalts 40 Stronen.. B. Patrikant 10, Wunsch, dritte Rate 26,60. Lijte Hammerschmidt 25,41. Springmann 21,30. arbeiter Lichtenbergs, 2. Rate 17,35. Listen 11 069- 11 075 11 077 Verb. In Nummer 301 und 302 quittiert: 21 025,92 M. Bereits quittiert S. u.. 910 814: 10,- Rohrleger u. Helfer, M. Schneidenbach, zweite d. städt. Arbeiter d. Dittmar 45,65. Schleiferei F. Sorge, Briberstr., 6,85. 134 741,68 M. Gesamtsumme 155 767,60 M. Rate 9 ,. Starpenter u. Schulz( darunter Barsch 2,-), zweite Rate 32,40. Dr. A. Bernstein, Vortrag b. d. Parkarbeitern 6,-. Liste 6312 E. Breitlauch, Weitere Beiträge werden in unserm Bureau in der Zeit von 9-1 und Firma Pintsch 18,05. Fidele Gesellschaft b. Kantin 17, Durch die Ber- Angermünderstr. 7,60. Gef. Restaur. Schade, Gr.- Lichterfelde 6,- 6-8 Uhr entgegengenommen. Gelder, welche mit der Post eingesandt trauensleute d. 2. E.-G., Aderstr., auf Listen gesammelt: Nr. 1770 12,- 2. Baradies 20,-. Ein Beamter 20,-... M. 20,- Bau Leipzigerstr. werden, find an A. Störsten, Engel- llfer 15, zu senden. 1773 27,55. 1775 29,- 1777 20,75. 1778 25,20. 1779 49,30. 1790 27 Baugesellsch. 13, Stammtisch Stnolle durch A. Müller, Tempelhof 5,- Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission. 1791 14,30. 1792 20,-. 1794 27,25. 8445 27, 8446 15,20. 8447 20,50. 2. B., Rheinstr. 5,-. Freie Vereinigung d. Glasmaler, Bleiglaser ec. 25, In Nr. 298 muß es heißen: Verb. d. Glaser, Verw. Berlin 5. Rate 8448 24,05. 8450 14,35. 8451 15,75. Drüder von F. F. A. Schulze 10,70. Verb. d. F., L., H.- Arb. u. Arbeiterinnen, Adlershof 10,-. Bau Ackerstr. 45 ( nicht 2. Rate) 100,-. Sparklub Rosenfee", Brig 9,50. A: Straum 6,- Stammgäste v. Nitsche, d. Kuside 12,25. Pankow in Stettin 12,-. Arthur Domnauer 10,-. Ges. Rigdorf, Hermannstr. 3,70. Linoleumleger F. Seidel 12,-. Bau Ritter- im alten Rolltrug 3,10. Gingesandt 3,-. Socialdem. Wahlv. Neuenhagen wald 25,-. In Nr. 300, 3. Spalte muß es statt Grunwald 10,- heißen: D. Grunstraße 8,10. D. Paulfe 13,05. Maler S. u. H., Berliner Werf, 4. Rate 12,50. auf Listen 64,25. Arb. der Schneidemühle Br. Harms 13,-. 2. Rate 71,20. Ausschuß- Sigung der Jalousiefabrik Heinr. Freese, Unterstüg.- Staffe 50,- Buchbinderei H. Sperling, Filiale Berlin, Herm. Lithographen v. Littauer u. Boysen 24,35. Wiesener 4,25. Zum Siege A. 2. M. 3,-. Böttcher u. Göße 2,-. Masch. Arb. d. Fraiserci W. Hildebrandt 5,50. Liste 8328, Rölling 16,90. Tischlerei G. Wachan, Brandenburgstraße 15,65. D. Reiß 13,90. Pianofabr. Schulze, Friedrichsfelderstr. 17. Uns unbekannt. Fragen Sie in Liste 8330, Arb. d. Firma Fratti u. Co., 2. Rate 16,65. Liste 2238, Silfsfabr. Jaurinat 12,90. Arbeiterwochenkarte 1,50. D. Niedtlinger auf Listen: der Redaktion des Vereins- Anzeiger", Organ der Vereinigung der Maler, A. E.-G., d. Eisenblätter 10,25. Lifte 2236, Biemus, A. E.-G., Hilfsfabrik 8053 4,50. Kabelwerk Oberspree 50,80. Accumulatorenwert Pflüger, Ober- Lackierer 2c., Hamburg 22, Schmalenbeckerstr. 17. 10,80. Rifte 8329, Maschinenb. Schöning, Reinickendorf 25,80. Arbeiter der Schöneweide 34,55. Maurer u. Bauarb. K. W. D., 2. Rate 13,90. Erpedition Napperswil. Wenden Sie sich wegen der Korrespondenz an den VerFirma Hayne u. Co., 2. Rate 6,50. 2ifte 11 108, Aró. v. Pantke, 3. Rate St. W., Oberspree 11,75. Sabeljaal St. W., Oberspree 35,70. Neubau Müller, lag von Marchlewski u. Co. in München. 12,- Fliegenschmidt, Bergmannstraße 4, P. Schnapp 3,-. Stamm- Deuftstraße, Ober- Schöneweide 13,- Telephonjaal Kabelw., Oberspree Juriftifcher Teil. gäfte 2,70. Lifte 2322, Münster 3,15. Tischlerei Hecht, Andreashof 20,75. 37,85. Werkzeugbau S. 2. D. 16,20. Installateure 20,35. Bom Personal solierer der Zahlstelle Türk, Charlottenburg, d. 2ange 4,-. Arb. Radj. der Buchdruckereien: Bargou Söhne 6,-. E. Billig Nachflg., 10. Rate 7. G. 21. 1. Mein. 2. Die Frage Verein Vorwärts", Adlershof 5,90. Lifte 8432, Tischlerei Stimbel 23,40. E. Brüdmann, 2 Listen 5,-. W. Bürenstein, Berbandsmitglieder, können Sie schriftlich oder zu Brotokoll einreichen. Stoften etwa eine Mart. 11. Friedrichsen, 3. Rate 45,-. Listen 11 031 u. 11 032, Schäffer u. Balder 6. 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Buchbinderei Mar Hoffschläger 3,50. Otto v. Holten, 3. Rate 18,25. Rud. Mosse( Zeitung) Wohnungen am 3. des Quartals um 12 Uhr beendet sein. Unter Zubehör Lüderis ut. Bauer 66,40. Verein d. Rohrer Berlins u. Umg., 2. Rate 50,-. 26,15." National- Zeitung" 40,- Bernh. Paul 8,55. Rosenthal u. Co., find Alkoven, Küchen, Kammern, Bodenräume, Verschläge und Vorratskeller B. d. F. L. R. u. A. Dtschl., Zahlst. Spandant 31,30. 3weigber. d. Maurer Rungestraße 20, 4. Rate 13,30. Seydel u. Co., Hilfspersonal 5,70. Julius zu verstehen. Bei Wohnungen, die aus drei Zimmern bestehen, muß jedoch Gransees 30,-. Berb. d. Glasarb. u. Arbeiterinnen, Filiale Dfer. 20,-. Sittenfeld, 6. Rate 77,30. Do., 7. Rate 91,85. Bereinsbrauerei 5,-. am Ersten ein Zimmer, bei größeren zwei Zimmer bereits vollständig geleert Steinmeken in Hörstel( Westfalen) 19,- Stabelwert Oberfpree, Abt. Vorwärts", Zeitung( inkl. 3, v. Augustin), 7. Rate 33,- Otto Walter, und dem einziehenden Mieter zur Verfügung gestellt werden. 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B. beizulegen, ist eine dahin gerichtete Erklärung des Ehemannes, der Mutter 16,25. Arb. d. Firma Aug. Schulz, 3. Rate 10,70. Buberkolonne Heinr. D. Abt. S. 20,50. Masch.- Arb. Automobilfabr. Oberschöneweide, 3. Rate und des Vormundes vor dem Standesbeamten, bei dem die Geburt einStugle, Schöneberg 14,-. Effengießerei Grauert, Stralau, 3. Rate 25, 23,95. Dreher d. M. W. Kabelw. Oberspree 16,45. st. 1. D. Zieheisenbau, getragen ist, erforderlich. Diese Erklärungen fönnen auch dem StandesSocialdem, Wahlver. Annweiler u. Umg. 23,35. Bautlichler d. Baugesellsch. 3. Nate d. Schröder 11,40. Lucht 5,40. Klaviaturjabr. Buchholz, Streuzbergstr. 32,60. beamten in notariell oder gerichtlich beglaubigter Form überreicht werden. Friedrichshagen, 4. Rate 15,50. Zahlst. Dtsch. Holzarbeiterver. Dranienburg Neue Berliner Meffingwerte 31,40. Gesammelt von zehn Nichtsehenden 6,- Durch diese Namensänderung wird in der Rechtsstellung des Kindes zum 15,-. Bierfuchs der Glenden 11,40. Bautischlerei Weiß, Schöneberg, 2. Rate Damentonjettion Nichler, Rigdorf 3,15. Verband der Schmiede, Borschuß Stiefvater nichts geändert. Die Namenserteilung liegt im Interesse des 17,50. Portefeuiller d. Firma Sörensen 9,10. Bon Kurzbein d. Süste auf Listen 100,- S. N. 7 3,50. Stiderei G. Cöhn 3,50. Aus Erichs Kindes. Durchaus zulässig ist es, in einem gemeinschaftlichen Testament 9. 37. Sit im Ber 11,70. Ginige Mangler Charlottenburgs 7,30. M. 2. 5, Rote Handlungs Sparbuch 2, W. N. 102 2,50. 3. N. 0,50. Rote Geburtstagsfeier Kunze das Kind einem ehelichen als Erben gleichzustellen. gehilfen u. Gehilfinnen, Bosen 6,50. Soc. Wahlver. Zernsdorf, 2. Nate 15,75. 4, F. Kotte 7,95. Buchdruderei Maschning u. Kantorowi 7,-. Geh. trage drei Monate als Kündigungsfrist vereinbart, so muß spätestens am A. Huber, Friedenau 6,-. Gef. bei der Silberhochzeit Revier II Gasanit. der chir. Instrumentenfabr. 6. Kleinert u. Co. 14,-. Chestädt u. Robert, 31. 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Ja. dr pen Subalit her Urania, Schiller- Theater. Für Inhalt Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 29. Dezember. Anjang 7 Opernhaus. Manon. Uhr: Schauspielhaus. König Heinrich V. Neues Königl. Opern Theater. Geschlossen. Deutsches. Der Meister. Berliner. Maria Theresia. Leffing. Zapfenstreich. Westen. Der Freischütz. Neues. Der Strom. Nefidenz. Crainquebille. Ein Seitensprung. Central. Der Rastelbinder. Thalia. Der Hochtourist. Casino. Weihnachtsglocken. Der vertauschte Sohn. Belle- Alliance. Der reichste Berliner. Anfang 8 Uhr: Schiller 0.( Wallner Theater.): Kollege Crampton. 2 Schiller N. Friedrich- Wilhelmstädt.) Der Compagnon. Luisen. Der Pfarrer von Kirchfeld. Kleines. Elektra. Trianon. Biscotte. Taubenstrasse 48/49. Um 8 Uhr im Hörsaal: Der Erdball als Träger des Lebens. Um 4 Uhr: An den Seen Ober- Italiens. Sternwarte Invalidenstrasse 57/62. CASTANS PANOPTICUM Friedrichstr. 165. 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Einmalige Aufführung, Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Kollege Crampton. Komödie in 5 Aften von Gerhart Hauptmann. Mittwoch abend 8 Uhr: Vasantasena. Schiller- Theater N. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Der Compagnon. Lustspiel in 4 Aften v. Ad. L'Arronge. Mittwochabend 8 Uhr: Liebelei. Hierauf: Litteratur. Donnerstagabend 8 Uhr: Donnerstagabend 8 Uhr: Der Compagnon. Der Talisman. IX. Berliner Saison. Cirkus Busch. Gewerkschaftshaus Dienstag, den 29. Dezember, abends 7, Uhr: Zum 5. Male: Aus den Alpen. Großes Manege- Schaustück des Cirkus Busch. Cirkus Schumann. Der Specialitäten- Clown Heute Dienstag, den 29. Dezember, abends 7%, Uhr: Die große Ausstattungs- Pantomime in 11 Abteilungen: Feenhaft! Das Bacchanal Sardanapals. Babel. Das alte u, neue Paradies. An den Wassern des Euphrat. Herr Julius Seeth mit seiner ausgezeichneten Löwengruppe. 25 männliche Löwen. Die neuen modernen Dreisuren des Direttor Alb. Schumann. Freie Volksbühne. Dienstag, den 29. Dezember, abends 8 Uhr: General- Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15. Nur Mitglieder haben Zutritt gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte. Tages- Ordnung: Vortrag. Eduard Fuchs: Die Bedeutung der Karikatur für das öffentliche Leben. Geschäfts- und Kassenbericht des Vorstandes. Bericht der Revisoren. Diskussion. Wahl eines Revisors. Verschiedenes. Kostüm- Fest am 9. Januar 1904 in der Neuen Welt( Hasenheide). Festmarken a 50 Pf. in allen Zahlstellen. Anfang 9 Uhr. Die Befucher des feftes werden ausdrücklich darauf aufmerkfam gemacht, dass Towohl hiftorische und klaffifche Kostüme, die den von der freien Volksbühne aufgeführten Kostümftücken entsprechen, gewählt werden können, fowie auch jedes beliebige moderne GeTellfchaftskostüm, welches den modernen realiftifchen Stücken entspricht. Huch ift es jedem überlaffen, maskiert oder unmaskiert zu erfcheinen. Freitag, 1. Januar 1904, nachmittags 23, Uhr: Metropol- Cheater 5./6. Abteilung Mercadet. 230/16 Lessing- Cheater 12./13. Abteilung Ein Verbrecher. Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. eine grosse dramatische Revue Carl Weiss- Theater. Fröbels Allerlei- Theater unter dem Titel Ein lustiger Silvesterabend von Julius Freund. ab: Von 12 Uhr Tanzkränzchen. Drei Musikkapellen. Ende 3 Uhr. Beginn 19 Uhr. Gebrüder HerrnfeldTheater. Nur noch kurze Zeit: Papa Noa mit Anton und Donat Herrnfeld. Am Silvester- Abend Anf. 8 Uhr. Kasseneröffn. 7 Uhr. Große Frankfurter Straße 132. Abends 8 Uhr: Der G'wiffenswurm. Boltsstück mit Gejang in 4 Aften von 2. Anzengruber.. Morgen nachmittag 4 Uhr: Schüler borstellung: 10, 25, 40 Bi.: Wilhelm Tell. Abends: Der Meineidbauer. fr. Puhlmann, Schönhauser Allee 148. Inhaber: Wilhelm Fröbel. Donnerstag, den 31. Dezember 1903: SilvesterGobert Belling. Die berühmten Fratellini. Mr. Richard Sawade mit feiner berühmten Tiger- Dressur. Passage- Theater. Anfang Sonntags 3 Uhr, Wochentags 5 Uhr. Anfang der Abendvorstellung 8 Uhr. 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Dritter Wahlkreis: St. Frit, Prinzenstr. 31, Sof rechts part. Vierter Wahlkreis O.: Robert engels, Gr. Frankfurterstr. 133, of part. SO.: Paul Böhm, Laufigerplas 14/15 ( Laden). Sechster Wahlkreis( Moabit): Karl Anders, Salzwedelerstr. 8, im Laden. Wedding und Oranienburger Orts- Krankenkasse der Graveure etc. bom Berlin, Engel- Ufer 15 II. Auf Grund von Abänderungen des Krantenversicherungs- Gesezes 25. Mai 1903 sind in der General- Versammlung vom 4. November 1903 nachVorstadt: Emil Stolkenburg, Wiesenftr. 41/42. Rosen- folgende Aenderungen des Statuts thaler Vorstadt, Gesundbrunnen, Reinickendorf( Ost beschlossen und vom Bezirksausschus und West), Wilhelmsruh und Schönholz: Hermann Raichte, zu Berlin unter dem 15. Dezember Rügenerstr. 24, vorn part. lints. Schönhauser Vorstadt: Kari 1903 genehmigt worden: Mars, Kastanien Allee 95/96. Alt Glienicke:. Brics, Der Versicherungspflicht unterliegen Plotter Rudowerstr. 68. Charlottenburg: Gustav Sharnberg, bereit Gehalt unter 2000 m. beträgt. Handlungsgehilfen und Lehrlinge, Sefenhetmerstr. 1, Ede Goetheftraße, vorn I dorf: Ridel, Uhlandstr. 108, part. Otto 1 Deutsch- WilmersDer durchschnittliche Tagelohn ist für Friedrichsbergdie fünf Klassen festgesezt auf 4,50, Friedrichsfelde Wilhelmsberg Hohenschönhausen: Geifel, O. 112, Kronprinzenstraße 50, T. 3,50, 2,50, 1,50 und 1, M. Grünau: friz Sudad, Könistr. 1, II. An Krankengeld wird die Hälfte Rixdorf: M. Heinrich, Brinz Handjernstraße 7, im Raden. Schöneberg: dieses Betrages( infl. Sonntag) gezahlt. Wilhelm Wöchnerinnen Unterstügung wird Baumter, Martin Rutherftr. 51, im Zaven. Ober- Schöneweide: Otto Münzer, Chmitraße 1a, 2 Treppen. Niederfortab 6 Wochen lang gezahlt. Schöneweide: Bonatowsky, Berlinerstr. 8. JohannisSterbegeld: Alajfe 1-5: 112,50, thal: Baul Mann, Bismarckstr. 7. Adlershof: Gustav ie, 87,50, 62,50, 50, 40,-. Hadenbergstraße 8. Die Beiträge betragen 81, 63, 45, Köpenick: Friedrich Woid, Grünftr. 29. Friedenau- Steglitz: -Steglitz: S. Bernice, Schlohitr. 115, Gartenbaus T, 27 und 18 i. pro Woche Nachträge I, B. in Steglit. Bestellungen nehmen entgegen in Steglitz: S. Mohr, zum Statut sind vom 1. Januar 1904 Düppelstr. 8, und Fr. Schellhaje, Ahornstr. 15a. Baumschulendem Tage des Infrafftretens im weg: Stod, Ernststr. 2, II. Treptow: R. Boigt, Elsenstr. 37, vorstehender Benderungen 281/11 born III I. Neu- Weissensee:. esfe, König- Chauffee 33a, I. Staffenlofal zu haben. Tegel, Rummelsburg: Forgbert, Brinz Albertstr. 5a. Borsigwalde, Dalldorf und Waidmannslust: Paul Stenast, Borfigwalde, Schubartstr. 43. Pankow:. Summert, Floraftr. 43. Außerdem ist sämtliche Parteilitteratur sowie alle wissenschaftlichen аб Der Vorstand. J. U.: E. Brüdner, 1. Bors. Orts- Krankenkasse Berke dort zu haben. Auch werden Inserate für für das den ,, Vorwärts" entgegengenommen. an. • von 24 M. an. 18 M. an. von 6 M. an. von Haus- und Jagdjoppen in allen Ausführungen Bitte ausschneiden. Prosit! Böhmisches Brauhaus BERLIN. Empfehlen unser helles u. dunkles Tafelbier: Gambrinusbräu( Münchener) Nepomukbräu( Pilsener) Böhmisches Brauhaus NO. Fass- Abteilung: Landsberger Allee 11/13. T. VII. 5088. FlaschenFrieden- Strasse 93. T. VII. 1670. 37 Unsre Original- Abzug- Flaschenbiere in fast allen Kolonialwaren- Handlungen. C Der Dänische Anker- Kautabak ist in letzter Zeit so oft minderwertig nachgeahmt worden, dass ich den Käufern desR selben dringend anraten muss, genau auf den in jedem Stück Schleifen und Rollen befindlichen Firmenzettel mit dem Anker. zu achten und Tabak ohne Zettel entschieden zurückzuweisen, da solcher nachgeahmt ist: 28370* Generalvertrieb jetzt Grüner Weg 112, Carl Röcker. Hauptniederlage: Nordhäuser Kautabake, Schnupftabake GO Rauchtabake. Resterhandlung 38. 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Mts. gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. ds. Mts., nachm. 32 Uhr, von der Zeichenhalle des KreuzKirchhofes in Mariendorf aus statt. Um redit rege Beteiligung bittet Der Vorstand. Deutscher haltungs- Maßregeln und der Wahn Holzarbeiter- Verband. gebühren- Tarif, welcher in der am 14. November d. J. stattgefundenen Generalversammlung jestgelegt wurde, sind von der Aufsichtsbehörde genehmigt und treten vom 1. Januar 1904 in Kraft. Berlin, den. 27. Dezember 1903. 3.: Karl Nickisch, Borjizender, N. 54, Weinbergsweg Nr. 11. NB. Die neuen Statuten werden bon den Kassenboten den Herren Arbeitgebern übergehen, und werden die Mitglieder ersucht, sich dieselben aus händigen zu lassen; für die freiwilligen Lokal zu haben. Nachruf. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, der Jalousiemaler Johann Moritz am 19. Dezember verstorben ist und am 23. Dezember zur legten Ruhe gebettet wurde. 91/4 Ehre seinem Andenken! Die Ortsverwaltung. Mitglieder jind diefelben int Staffen Orts- Krankenkasse Die Herren Arbeitgeber werden beder Nadler und Siebmacher fonders auf 8 10 des Statuts, sowie auf den Seite 32 festgelegten Mahngebühren- Tarif aufmerksam gemacht. D. D. 6436 zu Berlin. Die von der General- Versammlung am 5. September 1903 beschlossene neunte Abänderung des Statuts unjrer Staffe ist durch Beschluß des Bezirks- Ausschusses vom 8. Dezember Allgemeine Orts- Krankenkasse gewerblicher Arbeiter u. Arbeiterinnen 1903 genehmigt. zu Berlin. Dieselbe tritt mit dem 1. Januar 1904 in Straft. Gemäß§ 67 des Statuts geben wir den Kassenmitgliedern hiermit bekannt, daß die in der außerordent- Die von der General- Versammlung lichen General Versammlung vom vom 28. November 1904 beschlossene 13. September er. beschlossene Ab- Abänderung des§ 8 der Verhaltungsänderung der Verhaltungsregeln regeln ist vor der Aufsichtsbehörde mit dem für erkrankte Kaffenmitglieder", genehmigt und tritt nach welcher Zuwiderhandlungen gegen 1. Januar 1904 in Straft. die gegebenen Vorschriften mit dem Berlin, im Dezember 1903. dreifachen Betrage des täglichen Der Vorstand. 281/10 Strankengeldes für jeden einzelnen Robert Schmidt, Vorsitzender. Uebertretungsfall bestraft werden können, von der Aufsichtsbehörde ge- Kranz- und Blumenbinderei nehmigt worden sind. Diese Abänderung tritt mit dem 1. Januar 1904 in Straft. Berlin, den 28. Dezember 1903. Der Vorstand. 281/9 G. Wolter, Borsigender. Musikwerke mit Glockenbegleitung u. auswechselbaren Notenscheiben, jo wie Zithern, schönste Familien unterhaltung, geringeTeilzahlung. J. KURZBERG, Neue Königstr. 47H, 00 direkt am Aleranderplab. von Robert Meyer, nur Mariannen- Straße 2. Vereins- Kränze, Palmen- u. BlumenArrangements, Bouquets, Guirlanden usw. werden sein u. preiswert geliefert vont Kranz- und Blumenbinderei H. Rodewald, Alexandrinenstrasse 1a. Ränze mit Widmungsschleifen, Arrang. zu Festlichkeiten, Bouquets, Topfgewächse jeder Art 2c. preiswert. Berlin SO: 16, H.& P. 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Allgemeine Verwaltung: 53 521 38 637 95 Summe Kapitel III Andre nicht vorgesehene Einnahmen Erhebungen bei Gewährung oder Entziehung von Renten und bei Beitragserstattungen Rentenstellen Schiedsgerichte, Beschwerde-, Berufungs- und Revisionsverfahren: Persönliche Aufwendungen Sächliche Aufwendungen Verfahren • • Beitragserhebung und Kontrolle: Summe Kapitel XIII Beschaffung der Quittungskarten, der Beitragsmarken und Verkauf der letzteren(§§ 130, 131 Absatz 2 und 3 und 132 Absatz 2 des Gesetzes). Mit der Einziehung der Beiträge beauftragte Stellen (§§ 148 und 151 des Gesetzes) Kontrolle(§ 162 des Gesetzes) [ 1] 05 181 50 二 16 50 38 Summe Kapitel XIV Rechtshilfe(§ 172 Absatz 2 des Gesetzes) Andre nicht vorgesehene Einnahmen. Vermögensanlagen: Wertpapiere Darlehen etc. Grundstücke 54 50 70 70 18 1 933 172 25 246 232 94 20 503 74 Summe Kapitel XVII 2 199 908 98 Miete und Pacht für Grundbesitz: Grundstücke für Zwecke der Verwaltung. Heilstätten, Genesungshäuser, Invalidenhäuser etc. Sonstige Grundstücke. Strafgelder Renten(§§ 125 bis 127 des Gesetzes) Beitragserstattungen(§§ 127, 128 Absatz 6 des Gesetzes) Heilverfahren: Zuschüsse von Krankenkassen(§ 18 Absatz 3 des Gesetzes) • Zuschüsse von Trägern der Unfallversicherung(§ 21 des Gesetzes) Zuschüsse von andrer Seite Durchführung des Heilverfahrens( ausschliessl. Titel 5) Unterstützungen an Angehörige der Versicherten: a) solcher, die der reichs- oder landesgesetzlichen Krankenfürsorge unterlagen. 38 641,69 M. b) solcher, die dieser Fürsorge nicht unterlagen Invalidenhauspflege: Renten für die gemäss§ 25 des Gesetzes verpflegten Personen • Zuschüsse von andrer Seite • 145 501 96 577 88 1 309 30 92 163 58 7 365,97 Summe Titel 5 Summe Kapitel VII " 8 39 007 66 278 560 38 ΧΙ 3 208 60 286 18 XII XIII 3 494 78 1890 93 123 XIV 1 Durchführung der Invalidenhauspflege. Summe Kapitel VIII Ausserordentliche Leistungen(§ 45 des Gesetzes). Allgemeine Verwaltung: Gehälter, Belohnungen( Remunerationen) etc. der Beamten( mit Ausschluss der Kontrollbeamten) und Vergütung für Schreibhilfe Vergütungen, insbesondere Tagegelder und Reisekosten. Ersatz für entgangenen Arbeitsverdienst: an Vorstandsmitglieder u. Anstaltsbeamte b) an Mitglieder des Ausschusses 4 078 78 M. 11,20 Summe Titel 2 " 11 20 674 30 XVI XVII 54 57 54 57 168 Aufwendungen für Geschäftsräume( Miete, Reinigung, Heizung, Beleuchtung, Steuern etc.) Bureau- und Kassenbedürfnisse( Drucksachen, Postgebühren, Bekanntmachungen, Buchbinder-, Botenlohn etc.) Inventarien Beiträge zu Pensions-, Witwen- und Waisenkassen, sowie sonstige Versicherungsbeiträge( für Kranken-, Unfall-, Invalidenversicherung etc.)" Pensionen und Unterstützungen für ausgeschiedene Beamte etc. und deren Hinterbliebene Summe Kapitel X 3 721 60 811 1 55 568 83 302 800 88 Gehälter, Belohnungen( Remunerationen) etc. der Beamten( mit Ausschluss der Kontrollbeamten) und Vergütung für Schreibhilfe 313 101 17 29 988 58 2 388 358 29 7 389 3 329 33 asbir 4 011 3 4 56 10 2 Vergütungen, insbesondere Tagegelder und Reisekosten, Ersatz für entgangenen Arbeitsverdienst: a) an Vorstandsmitglieder u. Anstaltsbeamte 4170,47 M. b) an Mitglieder des Ausschusses 1800,-" Summe Titel 2 Aufwendungen für Geschäftsräume( Miete, Reinigung, Heizung, Beleuchtung, Steuern etc.) Bureau- und Kassenbedürfnisse( Drucksachen, Postgebühren, Bekanntmachungen, Buchbinder-, Botenlohn etc.) Inventarien · Beiträge zu Pensions-, Witwen- und Waisenkassen, sowie sonstige Versicherungsbeiträge( für Kranken-, Unfall-, Invalidenversicherung etc.) Pensionen und Unterstützungen für ausgeschiedene Beamte etc. und deren Hinterbliebene Andre nicht vorgesehene Ausgaben. Summe Kapitel X von Erhebung bei Gewährung oder Entziehung Renten und bei Beitragserstattungen Rentenstellen. • . Schiedsgerichte, Beschwerde-, Berufungs- u. Revisionsverfahren: Persönliche Aufwendungen Sächliche Aufwendungen Verfahren.. Beitragserhebung und Kontrolle: • 5 965 59 668 33 10 505 50 7 553 76 2035 46 2 508 35 Summe Kapitel XIII 12 097 57 Beschaffung der Quittungskarten, der Beitragsmarken und Verkauf der letzteren( S$ 130, 131, Absatz 2 und 3 und 132 Absatz 2 des Gesetzes) Mit der Einziehung der Beiträge beauftragte Stellen (§§ 148 und 151 des Gesetzes). 12 051 64 5 970 47 49 310 70 41 326 99 13 787 36 440 636 11 41 774 29 3 Kontrolle(§ 162 des Gesetzes) 37 328 30 Summe Kapitel XIV 49 379 94 123 Rechtshilfe(§ 172 Absatz 2 des Gesetzes) Andre nicht vorgesehene Ausgaben Vermögensanlagen: Wertpapiere. Darlehen etc. Grundstücke 45 70 40 40 29 454 10 970 000 3 062 896 91 Summe Kapitel XVII Summe der Ausgaben 4 062 351 01 10 206 627 57 8 708 45 28 20 11& Abschluss II. I. Nach den Tagebüchern der Kasse haben im Jahre 1902 betragen: 1. Die Einnahmen 2. Die Ausgaben • Wertpapiere Bar 21 043 800,73 M. 20 407 312,07 " Nach den Zu- und Abgangslisten der Kasse haben im Jahre 1902 betragen: 1. Die Einnahmen: 05 90 11 721 468 89 705 854 63 11 015 613 76 a) Betriebsfonds • b) Voreinnahmen c) Vorschüsse 2. Die Ausgaben: Betriebsfonds daph b Voreinnahmen b) c) Vorschüsse 59 965 841,84 M. 59 965 841,84 M. 2136 661,76 M. 1 001,20 99 2 137 662,96 636 488,66 M. 57 828 178,88 M. 58 464 667,54 M. Mithin verbleibt am Schlusse des Rechnungsjahres 1902: Bestand in Bar. Bestand in Wertpapieren etc.. Betriebsfonds II. Die Jahresrechnung pro 1902 schliesst ab mit einem Bestand von 808 986,19 M. Hierzu kommen die am Schlusse des Rechnungsjahres 1902 vorhandenen Voreinnahmen mit 6713,00 Hiervon ab die bis zum Schlusse des Rechnungsjahres 1902 nicht beglichenen Vorschüsse, also 815 699,19 M. 179 210,53 Mithin verbleibt am Schlusse des Rechnungsjahres 1902 Bestand in Bar( wie oben) 636 488,66 M. Die Zu- und Abgangslisten pro 1902 schliessen ab: VIII 1 2 873 及 1 2 3 4 56 XI XII XIII 7 00 821 3 XIV 1 2 3 XV XVI XVII 121 Summe der Einnahmen Hierzu: Bestand aus dem Vorjahre sind zusammen ab: Summe der Ausgaben Mithin Bestand Der Rechnung Kapit. Titel II III 123 Beiträge Zinsen Ausgabe • Miete und Pacht für Grundbesitz: Grundstücke für Zwecke der Verwaltung Heilstätten, Genesungshäuser, Invalidenhäuser etc. Sonstige Grundstücke IV VI Strafgelder 125 bis 127 des Gesetzes) Summe Kapitel III a) Betriebsfonds • 57 829 180,08 M. 10 206 627 57 808 986 19 192 b) Voreinnahmen 57,829 180,08 M. c) Vorschüsse 1 001,20 • 99 Ist- Ausgabe Mithin verbleibt am Schlusse des Rechnungsjahres 1902 Bestand in Wertpapieren etc.( wie oben) im einzelnen M. Pf. im ganzen M. Pfb16 57 828 178,88 M. 636 488,66 M. 58 464 667,54 M. 40 342 36 30 280 Vorstehende Rechnungs- Abschlüsse werden hierdurch gemäss§§ 18 und 20 der Satzungen der 75 Landes- Versicherungsanstalt Berlin mit dem Bemerken veröffentlicht, dass die Jahresrechnung für 1902 von dem Ausschusse der Anstalt in der Sitzung vom 4. Dezember 1903 abgenommen worden ist. Berlin, den 22. Dezember 1908. 1189 1 3 095 609 56 447 635 48 Der Vorstand Dr. Sträter. der Landes- Versicherungsanstalt Berlin. Dr. Freund. Renten erstattungen(§§ 127, 128 Absatz 6 des Gesetzes) Berantwortlicher Redakteur: Julins Kaliski in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag: Borwärts Buchdruderei und Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.