" Nr. 114. Abonnements- Bedingungen: W Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter SonntagsBeilage, Die Neue Welt" 10 fg. BostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Ericheint täglich anẞer Montags. 28930 Vorwärts 鈉 Berliner Dolksblaff. 21. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel. zeile oder deren Raum 40 ẞfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 25 Pfg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fettgedruckte) Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Diplomatische Krisis und politische Unfreiheit. Dienstag, den 17. Mai 1904. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1984. Politische Uebersicht. 0 Der Mangel an Zielbewußtsein verdarb auch die deutsche Taktik. Die alte Diplomatie wurde in den geheimnisvollen Kanzleien Die deutschen Flottenrüstungen hatten zur Voraussetzung, daß Frank- gemacht; die heutige im freien demokratischen Ringen politischer. reich und Rußland der britischen Seemacht entgegenstehen. Die Denter. deutsche Flotte sollte das Bünglein an der Wage sein und sich im London, 14. Mai 1904. geeigneten Moment derjenigen Macht zuwenden, die Deutschlands Vor genau vier Monaten brachte der„ Vorwärts" einen Artikel: Ansprüche befriedigt. Durch das englisch- französische Uebereinkommen Die Jrrfahrten der deutschen Diplomatie", in dem die diplomatische und durch das Ausspielen der japanischen Flotte gegen die russische Berlin, den 16. Mat. Geschichte, die Deutschland in den letzten fünfzehn Jahren durch- Flotte wurden alle deutschen Flottenpläne über den Haufen gerannt. Preußischer Landtag. machte, kurz zusammengefaßt war. Seitdem haben sich die Folgen dieser Das deutsche Marineamt hat nunmehr mit einer ganz neuen diplo- Das Herrenhaus beendete am Montag die Beratung Jrrfahrten in peinvoller und drastischer Weise vor aller Welt gezeigt. Die matischen Lage zu rechnen. Ebenso hat das deutsche Kriegsministerium des Haushalts- Etats. Von besonderem Interesse war die Be ganze diplomatische Arbeit, die deutsche Staatsmänner nach ihrem besten mit der diplomatischen Schwenkung Italiens auf seite Frankreichs ratung des Etats der Eisenbahnverwaltung; nicht Wissen und Können in den letzten dreißig Jahren geleistet oder zu rechnen. etwa wegen der Bedeutung der behandelten Spezialfragen, unternommen haben, ist offenbar zusammengebrochen. Die äußere Allein die früher angegebene Ursache der deutschen Mißerfolge fondern weil sie ein typisches Beispiel für die Art und Weise Politik Deutschlands befindet sich in einer ernsten Krisis, bei ist, wie gesagt, nur äußerlich; sie ist die Wirkung einer tiefer ist, wie die geborenen" Gesetzesmacher ihr Amt auffassen. deren Betrachtung ich alle Kleinlichen und persönlichen Gefühle und liegenden Ursache. Und diese scheint mir in der politischen Von einer Verbilligung der Eisenbahntarife Motive fernhalten möchte. Denn es ist lehrreicher, sie rein sachlich Unfreiheit Deutschlands zu liegen, in dem Vorrherrschen rück- wollen die„ Edelsten und Besten der Nation", wie ihr Wortund einzig und allein als ein politisches Problem aufzufassen. ständiger, absolutistisch- feudaler Ideen und Interessen. Deutschland führer Graf Mirbach betonte, nichts wissen, wohl aber Deutschland ist, ebenso wie Japan, ein noch ungelöstes Problem. wird von einem starren Konservatismus in Banden gehalten und ge- herrscht nach Ansicht eines andern Edelmanns, des Grafen Beide gehören zu den Großmächten, die einen starken Drang nach stattet es ihm nicht, diejenige politische Organisationsform zu er- v. Seydlig Sandreczki, Uebereinstimmung darüber, imperialer und überseeischer Ausdehnung zeigen; beide stehen erst reichen, die zu seiner kapitalistischen Existenz nötig ist. Die deutsche daß Tarifermäßigungen für die Beförderung von Rennan der Schwelle der Kolonialpolitik, und niemand kann mit Sicher- Nation macht den Eindruck eines Riesen, der sich reckt und dehnt, pferden am Blaze sind. Von der Abschaffung der vierten heit sagen, wohin ihre imperialistische Reise geht. Nur so viel weiß aber es doch nur zu Muskelverzerrungen bringt, da er an den Füßen agentlasse war keine Rede, dagegen wurde der Wunsch man, daß beide Großmächte bestimmt sind, die bisherigen welt- gebunden ist. Die in den letzten Jahrzehnten entfalteten Produktiv- laut, feine zu großen Einschränkungen in der ersten Wagenpolitischen Kreise zu stören. Japan zimmert sich bereits seine träfte haben noch nicht die diplomatischen Talente, den administra- klaffe eintreten zu lassen. Zwar rentiert sich die erste Butunft, sowohl auf friegerischem wie diplomatischem Gebiete. tiven Mechanismus und den politischen Rahmen gefunden, die Wagenklasse nicht, aber sie hat sich, wie Minister Budde Deutschland hat in den letzten Jahren an seiner imperialistischen ihren Bedürfnissen entsprochen hätten. Es ist niemand mehr ein hervorhob, historisch entwickelt, und für ruhebedürftige Bukunft gearbeitet, aber ohne Erfolg; es hat nicht nur nichts er- Geheimnis, daß Deutschland in den letzten Jahren in die imperia- Menschen soll sie einem Ausspruch des Grafen Mirba ch reicht, sondern auch noch die überragende Stellung eingebüßt, die es listische Periode eingetreten ist. Allein seine diplomatischen Tra- zufolge unbedingt nötig sein. Eine große Gefahr im legten Viertel des 19. Jahrhunderts eingenommen hatte. ditionen, sein innerer Mechanismus, seine Interessengegensätze inner- erblickt ein andrer Herrenhäusler, v. Kliping, darin, Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erntete das deutsche halb der herrschenden Klassen und seine politische Verfassung sind daß Reisende bisweilen einen Wartesaal erster Volk in reichlichem Maße die Früchte seiner hundertjährigen Mühen, im engen preußischen Nationalismus stecken geblieben. Das Klaffe betreten, obwohl sie ein Billet zweiter, dritter Bestrebungen und Kämpfe um seine nationale Einheit feine nationale Einheit und Parlament, aus dem sonst große Politiker hervorgehen, ist in oder gar vierter Klaffe haben; vermutlich fürchtet der um um die Entfaltung seines Wirtschaftslebens. Destreich wurde Deutschland zur Fruchtlosigkeit verurteilt, da es dort wohl Parteien, das Wohl des Staates besorgte Herr, daß dadurch die Klassennach dem Often zurückgeworfen, Frankreich isoliert und aber keine Parteiregierung giebt. Die freie Diskussion der äußeren unterschiede beseitigt werden. Zu einem ernsten Zusammenstoß auf Jahrzehnte außer Aftion gefeßt; Rußland wurde auf dem Politik, in der sich moderne Diplomaten bilden, fehlt in zwischen zwei Vertretern des ältesten Adels, den Herren Berliner Kongreß gedemütigt; England hörte auf, ein Fattor in der Deutschland vollständig, da man noch nicht gelernt hat, b. Solemacher und Graf 8ieten, tam es anläßlich der europäischen Politik zu sein. Der Dreibund garantierte die neu- daß es zuweilen die höchste patriotische Pflicht ist, un- Frage des Rauchens in Nichtraucher. Abgeschaffene Lage, die bis in die neunziger Jahre dauerte. Von patriotische Kritik zu üben. Die freie Atmosphäre, in der teilungen. Herr v. Solemacher beschwerte sich einem europäischen Gleichgewichte konnte unter solchen Umständen große organisatorische Talente entstehen, wird durch die polizeiliche darüber, daß das bisweilen vorkommt, und Graf Zieten nicht die Rede sein. Denn Deutschland saß am längeren Hebelarm Uebermacht verdorben. Freiheit bedarf gewiß der Disciplin als wies ihn darauf hin, daß er zur Anbringung solcher Klagen und fonnte sich mit geringeren Anstrengungen gegen die Gegengewicht; aber die durch polizeiliche Uebermacht hergestellte das Beschwerdebuch, nicht aber die Tribüne des Herrenhauses übrigen Mächte behaupten. Erst der Zweibund stellte Disciplin ist das ungeeignetste Gegengewicht gegen Freiheit. Die benutzen möge, worauf wieder Herr v. Solemacher sich derein gewisses Gleichgewicht her, das für Deutschland wohl einzige Disciplin, die den Auswüchsen der Freiheit vorbeugen fann, artige Belehrungen ganz energisch verbat. unangenehm, aber keineswegs gefährlich war. Denn der Zweibund ist das Verantwortlichkeitsgefühl der Bürger. Dieses Verantwort- Neben diesen welterschütternden Fragen wurden auch hatte von Anfang an nur defensive Biele, was leicht erklärlich ist. lichkeitsgefühl fann aber nur dort entstehen, wo die Bürger an der einige Arbeiterfragen berührt in welchem Sinne, Rußlands maßloser Einfluß auf die europäische Politik der letzten Regierung teilnehmen. In Deutschland sind sie aber von der bedarf keiner näheren Ausführung. Die Herren" wünschen, Jahre ist einzig und allein dem Resultate des deutsch- französischen Regierung ausgeschlossen. Freiheit im Verein mit polizeilicher wenn sie es auch nicht offen aussprechen, eine Beseitigung Strieges geschuldet. Es liegt deshalb gar nicht im Interesse Ruß- Uebermacht führen entweder zur Erbitterung, oder zur Entnerbung, der Freizügigkeit. Denn was hätte sonst die Klage des lands, jenes Resultat zu nichte zu machen und Frankreich keineswegs aber zu einer progressiven, wohlthätigen und friedlichen Herrn v. Klizing für einen Sinn, daß die Eisenbahnzu einem Kriege gegen Deutschland zu reizen. Gefähr- Entwicklung. verwaltung an dem ländlichen Arbeitermangel lich für Deutschland wurde die Lage erft, als der Dreibund Im Auslande, besonders in Großbritannien und Amerika, be- die Mitschuld trage, da sie den Arbeitern den Fortzug zur durch die italienisch- französische Annäherung erschüttert wurde, und schäftigten sich die besten Köpfe mit diesem Problem. Das moderne Stadt zu sehr erleichtere. Aehnlich äußerten sich Graf Mirnoch mehr, als England in freundschaftliche Beziehungen zu Frant- England hat in H. G. Wells einen tüchtigen socialen Denker, und ba ch, der außerdem noch die Verwaltung aufforderte, bei reich trat. Erst diese in den letzten zwei, drei Jahren sich voll- der amerikanische Imperialismus in Brooks Adams einen her- dem Bau einer neuen Bahn ausländische Arbeiter zu be zogenen Verschiebungen haben Deutschland aus seiner sicheren, bis vorragenden Theoretiker und Forscher gefunden. In seinen„ Anti- schäftigen, um die Heimischen nicht der Landwirtschaft zu zum Jahre 1900 behaupteten Stellung herausgeworfen, um es cipations" fagt Wells, daß Deutschlands Zukunft eine trübe ist, da entziehen. Die Herren verstehen es, in geschickter Weise die vollends zu isolieren und ihm jede weltpolitische Aktion unmöglich die deutsche Verfassung die freie Entfaltung großer politischer Talente Politit als Privatgeschäft zu betreiben. zu machen. Die Isolierung ist ziemlich strikt durchgeführt. Ruß- hindert. Ich kann leider aus Gründen des deutschen Preßgesetzes Wie zu erwarten war, wurde auch die Verfügung der von Freundschaft kann unter den günstigsten nicht sein Räsonnement wiedergeben, und doch ist sowohl Wells Direktion, wonach für die Wähler des Wahlkreises FrankfurtUmständen nicht die Rede sein wird Deutschland nie haben, so wie der Schreiber dieser Beilen absolut frei von irgend Lebus am Wahltage die Arbeiter- Fahrkarten Gültigkeit lange dieses nicht auf jedes Interesse an der Türkei verzichtet, welcher Feindschaft gegen deutsche Persönlichkeiten. Diejenigen unsrer hatten, vor das Forum des hohen Hauses gezogen. Minister das heißt fo Tange es nicht die Bagdadbahn ganz Leser, die englisch verstehen, können die Stelle auf Seite 253 ff. b. Bud de versprach denn auch, die Sache zu untersuchen und, aufgiebt; auch wenn Deutschland die thatkräftigste Hilfe nachlesen. In seinen ,, New Empire" fagt Brooks Adams:" Deutsch- falls Ungehörigkeiten vorgekommen seien, einzuschreiten. Im den: Russen in Ostasien leisten sollte, wird man ihm die Bagdad- land nimmt( wirtschaftlich und politisch) eingestandenermaßen eine übrigen entrollte der Minister in seiner Rede, in der er auf bahn nicht verzeihen. In England hält man Deutschland für unver- fritische Stellung ein.... Dann sind Anzeichen vorhanden, daß die einzelnen Anregungen und Wünsche einging, ein geradezu söhnlich. Die Washingtoner Verwaltung ist voll von Mißtrauen Deutschland nicht mehr mit der Zeit fortschreitet. Auch die glänzendes Bild von der Lage unsrer Eisenbahnen. Seine gegen die deutsche Politik. Destreich ist ohnmächtig, und die kleineren Tüchtigkeit seiner Armee wird immer mehr in Zweifel gezogen. Rede schloß mit den stereotypen Scharfmacherphrasen, durch Staaten werden zu den Mächtigeren halten. Die einzigen deutschen Der Konservatismus hat die ganze Verwaltung durchdrungen." die er die Herrenhäusler zu Beifallsstürmen hinriß. Freunde find Abdul Hamid und Pius X. Indes, ein friegerischer Die Klarstellung des Problems ergiebt dessen Lösung. Die Beim Kultusetat erlebte man das Schauspiel, daß einAngriff auf Deutschland ist nicht im geringsten zu befürchten, da ein Ursache der deutschen Krisis findet sich in der veralteten politischen mal eine wirklich vernünftige Rede- in diesem Hause etwas solcher weder im Interesse Rußlands noch Englands liegen kann. Organisation, in dem unfreien Mechanismus Deutschlands. Das Unerhörtes gehalten wurde. Graf von Oppendorff Das Demütigende liegt hauptsächlich darin, daß Deutschland sich vor- zeitgenössische Deutschland kann unter den obwaltenden Verhältnissen verbreitete sich über die hohe Kindersterblichkeit und läufig im Konzert der Völker mit einer Stellung begnügen muß, nicht mehr die politischen Persönlichkeiten zur Entfaltung bringen, forderte Mittel zur Abhilfe. Erfolg dürfte er kaum haben, wie sie Frankreich auf dem Berliner Kongreß einnahm. Dem die seine kapitalistischen Interessen verlangen. Deutschland ist von denn nach Ansicht des Ministers Studt geht auch in dieser deutschen Ausdehnungsdrange wurde vorläufig der Weg gesperrt. einer Stagnation bedroht, und in unsrer Zeit der scharfen imperiali- Beziehung Preußen in der Welt voran. Die übrige Debatte Die Ursache dieses Mißerfolges findet sich äußerlich in stischen Gegensäge tann die Stagnation leicht zu einer nationalen über den Stultusetat entsprach dem Niveau des Hauses. Herr der Schwierigkeit der deutschen Diplomatie, die Richtlinie für die Katastrophe führen. Die Stagnation kann nur durch politische von Arnim- Boizenburg regte an, daß im allgemeinen deutsche Ausdehnung zu finden, ebenso in ihrem Unvermögen, einen Freiheit, oder konkreter ausgedrückt, durch eine demokratische Re- Stirchengebet fortan der gegen die Hereros kämpfenden einmal gefaßten Plan mit direkt wirkender und beharrlicher Energie gierungsform verhütet werden. Das größte Hindernis einer Deutschen Erwähnung gethan werden möge. Minister durchzuführen. Dieser Punkt wurde in dem Artikel:„ Die Jrrfahrten deutschen Demokratie ist das Vorherrschen der Agrarinteressen. Die Studt erwiderte, daß dieser Anregung bereits entsprochen der deutschen Diplomatie"( Borwärts", 16. Januar) näher be- Beseitigung dieses Hindernisses ist durch die Abschaffung der Korn- ist. Eine Radikalkur gegen die Petitionen auf Erhöhung Yeuchtet. Die deutsche Diplomatie hat sich in den letzten fünfzehn zölle gegeben. Daß demokratische Länder eine erfolgreiche Diplomatie von Beamtengehältern empfahl Graf Mirbach; nach dem Jahren der Feindschaft der drei bedeutendsten Mächte ausgesetzt. haben können, beweisen England, Frankreich und die Vereinigten Rezept des bekannten Dr. Eisenbart will er, daß Durch ihre Kleinasiatischen Pläne hat sie den Haß Rußlands auf Staaten. In der letzten Zollkontroverse machte der englische Premier- über Gehaltsfragen überhaupt in feinem Parlament sich gezogen; durch die Eingriffe in die südafrikanische Politik minister Mr. Balfour folgende Bemerkung:„ Das weltweite britische mehr, weder im Reichstag, noch im Landtag gesprochen den Haß Englands; durch die Angriffe auf die Monroe Reich, wie es jetzt besteht, wäre beim Vorherrschen der Agrar- werden soll. Daß dieser Vorschlag mit dem verfassungsmäßig das tiefe Mißtrauen der Vereinigten intereffen nicht möglich gewesen; erst die Einführung des gewährleisteten Petitionsrecht der Beamten nicht vereinbar Staaten. Der Mangel an Konzentration ist die Todsünde Freihandels, der Eintritt der Mittelklassen in die Politik ist, darüber mußte erst der Minister Studt den tapferen des Politikers wie des Strategen. Die zahlreichen Konflikte, und das Wachsen der politischen Freiheit gaben England Grafen belehren. lands Wohlwollen Doktrin die im letzten Jahrzehnt zwischen Rußland und England, Frankreich die Talente und die Mittel, eine große Politik zu treiben." Nach Verabschiedung des Etats erledigte das Haus in und England, den Vereinigten Staaten und England entstanden und Die französische Demokratie hat die Delcassé, Barrère, Waldeck- rascher Reihenfolge noch eine Reihe kleinerer Vorlagen. fich zuweilen bis zur Kriegshige steigerten, wurden von der deutschen Rousseau hervorgebracht. Die amerikanische Demokratie hat im Diplomatie nicht ausgenußt, da sie weder ein festes Biel noch eine Staatssekretär Hay einen hervorragenden Diplomaten gefunden. Das Abgeordnetenhaus begann nach der Erledigung feste Tattit hatte, worauf sie ihre Thätigkeit hätte konzentrieren und wie hat denn England in den letzten zwei Jahren die führende einiger unbedeutender Gesezentwürfe die erste Lesung der können. Sie hat nicht nur die Feinde nicht auseinander gehalten, diplomatische Stellung wiedergewonnen? Durch öffentliche, scharfe Sekundärbahn Vorlage. Es wurden fast sieben um den lachenden Dritten zu spielen, sondern sie hat die Kritik und die freiesten Diskussionen über alle Fragen der äußeren Stunden lang nur lokale Wünsche vorgebracht. Am Dienstag Feinde vereinigt und deren vereinte Kraft auf Deutschland gerichtet. Politit. soll die Beratung beendet werden. Damit jeder einzelne der 433 Abgeordneten die Lokalschmerzen seines Wahlkreises vor- 1, Deutschen Tageszeitung" hat ihren Ursprung nur in der agra-| wird. Die Mehrheit der unteren Kammer zeigte jedoch keine Neigung, tragen kann, ist der Beginn der Sigung bereits auf 10 Uhr rischen Abneigung gegen die reiche Schiffahrtsgesellschaft des Herrn auf diesen Vorschlag einzugehen, und deshalb schlägt der Referent der Reichsräte, Dr. v. Bachmann, vor, das Oberhaus möge die früh anberaumt. Vorlage ablehnen. Nach Lage der Verhältnisse ist wohl kaum an der Annahme dieses Antrages zu zweifeln. maßen wieder: Ballin. Gübwe Südwestafrika. sogar der Die Internationale der Spionage. Im Königsberger ,, Geheimbund- und Hochverratsprozeß" ist, nach Die Abgeordnetenkammer trat gestern einem Ausschußantrag bei, Eine neue Spionenaffaire, in die deutsche Personen verwickelt einer den Angeschuldigten zugegangenen Mitteilung des Unterwerden, beschäftigt und erregt Paris. Das Wolffsche Depeschen- suchungsrichters vom 13. d. Mts., nun endlich die Vorunter der die Regierung ersucht, 1. bei der bevorstehenden weiteren Ausbureau giebt die betreffende Veröffentlichung des„ Matin" folgender- suchung abgeschlossen. Die Akten sind dem ersten Staats- geſtaltung des direkten Steuerwesens erweiterte Bürgschaften für richtige Steuererklärungen seitens der Steuerpflichtigen herbeizuführen, Paris, 16. Mai. Der„ Matin" veröffentlicht einen in roman- anwalt übersandt. Es dürfte nun endlich die Anklage, auf die man 2. jetzt schon die Vollzugsbehörden anzuweisen, die nach dem Gesetz ihnen zustehenden Mittel zur Hintanhaltung oder Beseitigung von tischer Weise abgefaßten spaltenlangen Bericht, in welchem an ein sehr begierig sein kann, zu erwarten sein. gestern von einem Londoner Blatt veröffentlichten Telegramm an- Und immer unter Ausschluß der Deffentlichkeit. Vor dem Steuerhinterziehungen in allen Fällen, wo es angezeigt erscheint, anzuwenden. In der gestrigen Debatte behauptete Luz, knüpfend erzählt wird. Der Londoner Korrespondent des„ Matin", Thorner Kriegsgericht war der Hauptmann Grahl, Chef daß in Bayern zwei Drittel der Kapitalrentensteuer hinterzogen Johann Hedemann, hat vor vier Wochen den Besuch eines gewissen der vierten Compagnie des Pionierbataillons Nr. 17, wegen Be- werden, was der Finanzminister als eine„ durchaus unkontrollierbare Bitor Fragola erhalten, eines Dalmatiners, der ihm erzählte, er sei leidigung in mehr als 90 Fällen angeklagt. Die Verhandlung und willkürliche" Annahme bezeichnete. Lug war jedoch in der Lage, früher im Kriegsministerium angestellt gewesen und wegen Spionage erfolgte unter Ausschluß der Deffentlichkeit. Das Urteil lautete wegen einige recht bezeichnende Beispiele von Steuerdefraudationen anzu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er sei dann nach Beleidigung des Feldwebels Lilienthal in 20 Fällen, Beleidigung zuführen. So haben erst fürzlich die Erben einer Reichsratswitwe London geflüchtet, wo er in großem Elend gelebt habe. Er habe von Unteroffizieren in 10, Mannschaften in 30, feines Burschen in u. a. zwei Männern, einem Wiener Namens Golio und zwei Fällen, sowie wegen vorschriftswidriger Behandlung Unter eines unterfräntischen Landgerichtspräsidenten und 18000 M. Steuer nachzahlen müssen; ebenso mußten die Erben einem Franzosen Mes qui als Führer gedient. Beide hätten gebener und Ungehorsam gegen einen Befehl in Dienstsachen auf Direktor einer Regierungs- Finanzkammer große Beträge nachzahlen, für Rechnung einer fremden Regierung gefechs Wochen Stubenarrest. Die Begründung des arbeitet und mehrmals an einen deutschen Agenten Schriftstücke Urteils war wieder nicht öffentlich. Man glaubt die Offiziersehre verkauft. Mesqui habe lange Zeit als Bauunternehmer in Toulon zu wahren, indem man üble Handlungen von Offizieren möglichst gelebt. Beide seien nun vor einigen Tagen nach Rom abgereist. verschleiert. Fragola erklärte weiter, er habe deren Abwesenheit benutzt, um sich einzelner Schriftstücke zu bemächtigen, die Golio zurückgelassen habe. Hinrichtungs- Kompetenz. Aus Hannover wird gemeldet, daß Diese Schriftstücke zeigte Fragola dem Korrespondenten Hedemann, am Montagmorgen der Füsilier Jakubowski, der wegen Ermordung der höchst erstaunt war, 85 auf Pauspapier angefertigte Kopien von einer Wirtschafterin vom Kriegsgericht zum Tode verurteilt worden Blänen der Befestigungswerke von Toulon vor sich zu haben. war, hingerichtet ist. Diese Hinrichtung hat ein furchtbares Kompetenz Außerdem lagen mit der Schreibmaschine hergestellte Fragebogen vorspiel. Schon seit dem 5. Mai ist dem Mörder mitgeteilt, daß und Pläne der Befestigungswerke von Brest sowie er dem Tode verfallen ist. Gewöhnlich geht die Hinrichtung ein Brief und eine Visitenkarte bei mit dem Namen Friedrich gleich am nächsten Tage vor sich, um dem Delinquenten die furchtDem Typhus erlegen ist in Dtjöhaenena auch der OberScholz, Hedemannftr. 8, Berlin SW. Fragola überließ die Papiere baren Seelenqualen zu ersparen. Deshalb erregt es, wie der„ Voltsauf 24 Stunden dem Korrespondenten Hedemann, der sie dem wille" schreibt, peinliches Aufsehen, daß schon mehr als eine Woche lieutenant zur See Mansholt, der einzige Offizier, der aus dem französischen Marine attaché in London vorlegte. verflossen ist, ehe der traurige Akt der heutigen Strafrechtspflege Gefecht von Dwikokorero am 13. März unverwundet davon fam. Dieser war sehr aufgeregt und erklärte die Pläne für außerordent- vorgenommen wird. Noch am letzten Mittwoch ist Jakubowski im Ferner starb der Seesoldat Völkl und im Lazarett zu Windhoek lich wichtig und authentisch. Hier bricht der Bericht des Matin" Militärarresthause gewesen. Jedesmal, wenn die Thür aufgeht, der Einjährige Friedrich Botten. ab und soll morgen fortgesetzt werden. Das Blatt erwähnt, der schreckt der Todeskandidat zusammen, da er glaubt, man holt ihn. Generalstab, das Kriegs- und Marineministerium hätten die notwendigen Maßnahmen getroffen, um die Folgen des Verrats zu Der Matin" wendet sich weiter gegen das Institut der MilitärAttachés und den Oberst v. Huyn, den deutschen Militär- Attaché in Frankreich. Es ist festgestellt worden, daß thatsächlich ein F. Scholz in der Hedemanustr. 8 im Hotel, Thüringer Hof" vor einiger Zeit gewohnt hat. Die„ Norddeutsche Allgemeine Beitung" vom Montag abend giebt das Pariser Telegramm wieder, ohne irgend ein Wort dazu zu bemerken! bereiteln. " Gouverneur Leutwein meldet unter dem 15. d. Mts.: Zülow hat gestern Omaruru erreicht. Bei Dkombahe und Kawap westlich Omaruru bewaffnete Hererobanden gemeldet, die in der Nacht vom 2. zum 3. den Viehposten bei Otambahe überfielen. Säuberung der Gegend ist angeordnet. Estorff hat der Wasserverhältnisse wegen Teile seiner Kolonne nach Dforutambe verlegt. Okajainjia ist vom Feinde frei, bei Engonda wurde auf vereinzelte Herero gestoßen. Truppen Nachschub. Die Militär- Justizverwaltung erklärt nämlich, nichts mehr mit dem Wilhelmshaven, 16. Mai. Um 1 Uhr hat der Truppentransport Berurteilten zu thun zu haben, sie hatte ihm sogar die Nahrung verdampfer Pisa" mit 350 Mann für die westafrikanische Station weigern wollen. Andrerseits behauptet die Staatsanwaltschaft, die den Hafen verlassen. Truppentransportführer Kapitänlieutenant Militärverwaltung habe die Hinrichtung zu erledigen, und so ist Seidensticker. infolge des Kompetenzstreites der schreckliche Akt derartig verzögert worden. Die Behörden sind der Deffentlichkeit Aufklärung über die unnötig lange, entsetzensvolle Verzögerung schuldig. 11 Wozu Streits angezettelt werden". Unter diesem Stichwort bucht die Konservative Korrespondenz" neidvoll die Thatsache, daß aus Anlaß des Crimmitschauer Kampfes dank der gewaltigen Opfer willigkeit der Arbeiterschaft der Kasse des Tertilarbeiter Es scheint, als gelange ein neuer Fall des internationalen Verbandes ein Vermögen zugeflossen ist. Wenn die GewerkSpionage Unwesens an den Tag. Der vielgerühmte bewaffnete fchaftsverbände"- so meint die Berliner Berieselungscentrale der Frieden" der„ civilisierten" Nationen erzeugt auch diese abscheuliche Kreisblätter„ bei ihren Machtproben so gewaltige Profite erzielen, Erscheinung der gegenseitigen Benutzung schmutzigen Verrats. Man dann kann man sich nicht wundern, daß die Streit unternehmungsberachtet den Verräter, aber man gebraucht ihn und bezahlt ihn, lust immer wieder zum Durchbruch kommit." so wird es getrieben drüben wie hüben! Nach Zeitungsmeldungen sollen mit den nächsten Transporten nicht weniger als 2000 Mann nach Südwestafrika hinausgehen. J Ostpreußen sollen 2000 Pferde angekauft werden. Die Trupper draußen sollen in zwei Regimenter geteilt werden, die Bataillone zu drei Kompagnien; die Artillerie in zwei Abteilungen. Die Regimenter werden von Obersten, die Abteilungen von Majoren geführt. Ferner soll ein Etappenkommando in Swakopmund oder Karabib gebildet werden, dem auch ein Stabsoffizier im Range eines Regimentskommandeurs vorstehen soll. Außerdem werden die Truppen alle mobilen Feldformationen, wie Feldlazarette, Feldschmieden, Bäderkolonnen usw. bei sich haben. An Offizieren dürften mindestens 90 hinausgehen. Von den Mannschaften sollen sich so viel Freiwillige gemeldet haben, daß die Listen geschlossen wurden. Generallieutenant v. Trotha wird am 18. Mai die Reise anDa nun der Streik, von dem die„ Konservative Korrespondenz" redet, in Wahrheit eine von den Crimmitschauer Unternehmern veranlaßte Aussperrung gewesen ist, so hätte das Organ seine Betrachtungen gegen die Arbeitgeber richten und zeigen müssen, treten. In Ansprachen erinnerte er daß diese die Arbeiter nur deshalb auf das Pflaster werfen, um deren Organisationen zu stärken. Die Ueberschrift hätte demgemäß lauten sollen:" Wozu Aussperrungen angezettelt werden". Kaiser und andre Reden. Am Sonnabend weilte der Kaiser in Sankt Johann und Saarbrücken. wiederum eindringlich an die Zeit von 1870/71, to germanische Schmiede die Reifen zur Krone zusammenfügten, die einst das Haupt Kaiser Wilhelm des Großen zieren sollte." Auffällig kehrt die Besorgnis über die jetzige Weltlage, die kürzlich in der Karlsruher Rede hervortrat, wieder: Das felsenfeste Vertrauen habe ich, daß, da Gott weiß, daß wir ein gutes Gewissen haben und nirgendwo Händel suchen, er uns auch beistehen wird, sollte jemals mit feindlicher Gewalt in unsre Friedfertigkeit eingegriffen werden." Kein Zweifel, daß der Monarch sich guten Gewissens fühlt und glaubt, nichts gethan zu haben, das wie Händelsuchen aussieht. Stein Zweifel aber auch, daß auswärtigen Staaten oft Handlungen der deutschen Regierung bedentlich erfcheinen konnten; dazu gehören vor allem der gewaltige Marinekurs und die weltpolitischen Ankündigungen. An dieses Kapitel erinnert ein wenig eine Rede, die an demselben Tage, da der Kaiser in Saarbrücken Friedensliebe beteuerte, einer der Vertrautesten des Kaisers, General oberst v. Hahnke, in Hamburg bei dem Taufakt des neuen Panzerkreuzers„ York" hielt; er sagte: „ Auch die Laufbahn dieses Panzers möge reich an Thaten und Ehren sein. Wenn im Sturme ihn die Wogen umpeitschen, in der Schlacht der Donner der Geschütze ihn umbrauft, mögen auf feiner Kommandobrücke, an den Kanonen und Maschinen nur Männer mit eisernen Herzen stehen, die kein andres Gebot kennen als ihr Leben einzusetzen für Kaiser und Reich. Wenn es gilt, für die Macht, die Größe und die Ehre des Vaterlandes zu kämpfen, dann möge an Bord der begeisterte Ruf erklingen, den wir jett freudig bei der Taufe erschallen lassen wollen: Seine Majestät, unser erhabener Kaiser und König, er lebe hoch! hoch! hoch!" Das mögen mur tönende Worte sein, wie sie der Festredner braucht, aber das Ausland hört einen agressiven Klang. 4 Deutsches Reich. Der Kriegsveteran am Ziele des Glückes. In dem freisamtlichen nationalliberalen Organ der hessischen Universitätsstadt Gießen ist also zu lesen: Ausland. Militärvorlage in Destreich. Die internationale Lage. eine Thronrede, in der er eine Mehrforderung zu beschleunigterer Bei dem Empfang der Delegationen hielt Kaiser Franz Josef Beschaffung von Waffen und Kriegsmaterial" in Höhe von 338 Mill. Stronen ankündigte. Diese unerwartete Forderung hat allgemein überrascht 338 Millionen zur raffinierten Tötung von Menschen, die zur Erhöhung ihres Lebens niemals vorhanden wären. Der Kaiser forderte diese 338 Millionen, obwohl er mit Zus versicht in die friedliche Entwicklung der Zustände auf unserem Kontinente" erfüllt ist. " Von der göttlichen Vorsehung" erwartet der Kaiser, daß sie dem mörderischen Waffengang" in Ostasien„ zeitlich und räumlich möglichst enge Grenzen ziehen" möge. " Jüngst wurde in Ulrichstein ein alter Veteran von 1866 und 1870 glüdlich durch einen Schlaganfall ge lähmt; glücklich, weil man es für diesen armen Menschen, der in zwei Kriegen geblutet hat, als ein Glück betrachten muß, daß er nun berhindert ist, einen unerfreulichen Lebenswandel fortzuseßen. Es hatte sich nämlich bei ihm seit einigen Jahren eine Abnahme seiner geistigen Kräfte gezeigt. Schon seit den Feldzügen war er nervenleidend. Seit seine Frau vor circa 12 Jahren aus dem Leben schied, wurde seine Verwahrlosung immer größer. Halb nackend, oft kaum notdürftig, nur mit einem Hemde bekleidet, sprang er oft zum Gaudium der Kinder in der Vorstadt Dreihausen auf der Straße herum, verunreinigte sein Häuschen und gefährdete die Nachbarn, indem er Feuer im Stall und im Keller machte. Trotzdem that man keine energischen Jm auswärtigen Ausschuß der östreichischen Delegation gab der Schritte, um diesen wahnbefangenen Menschen in Minister des Auswärtigen Graf Goluchowski eine ausführliche einer Heilanstalt zu internieren, sowohl zu seinem eignen Darlegung über die internationale Lage, die von der üblichen Besten, wie auch zum Schutze seiner Mitmenschen. Eines diplomatischen Inhaltlosigkeit ist. In Europa fand er alles vortrefflich teils, weil der arme, seiner Sinne nicht mächtige Mann und rühmte auch den englisch- französischen Vertrag als ein weiteres seine Zustimmung zu einer Aufenthaltsänderung nicht gab, und zweitens vielleicht, weil man fürchten mochte, es könnte der Glied in der Kette der Abmachungen, die den friedlichen Zusammen schluß der europäischen Mächte fester schmieden. Gemeinde oder dem Kreise etwas fosten!" Es könnte etwas tosten! Das ist der springende Punkt. Mag Er bedauerte ferner den ostasiatischen Krieg und die damit ver der Held zweier Kriege um im Jargon der Kriegervereins- Hurra bundenen Handelsschädigungen; namentlich sei die ungewöhnliche Patrioten zu reden zum Gaudium der Schuljugend als halb Ausdehnung des Begriffs Kriegskonterbande höchst verderblich. idiotisch gewordener Hanswurst im Dorfe herumlaufen; mag er Graf Goluchowski regte an, ob man nicht internationale Vereindurch seine Feuerspielerei das ganze Dorf und zahlreiche Menschenleben barungen treffen könnte, um in der Zukunft diese Erweiterung gefährden; mag wahrhaft patriotischen Menschen die Schamröte des Begriffs der Kriegskonterbande durch feste Normen einzuins Gesicht steigen, wenn sie den armen Teufel, der in zwei Kriegen sein Leben auf das Spiel setzte, in denkbar verwahrlostem Zustande herumlaufen ſehen; macht alles nichts. Geld durfte der Kriegsveteran der Gemeinde und dem Kreise nicht fosten! Und nun ist der Held am Ziele des Glücks; nun ist er gelähmt, mun muß in irgend einer Weise für ihn gesorgt werden. Herrliches Vaterland! Die bevorstehende Herausgabe der letzten Herrenhausreben seitens der Buchhandlung Vorwärts sei angekündigt worden, so vermutet die„ Konservative Korrespondenz" in seltsamer Offenheit und Selbsterkenntnis, um„ diese Neden von vornherein zu diskreditieren". Ganz im Gegenteil: welcher Verlag fündigt wohl eine Schrift an, um sie zu diskreditieren? Wir haben natürlich das BeAus Sachsen- Weimar wird uns geschrieben: Vor drei Jahren streben, das im Widerspruch mit sich selbst, auch die Konservative wurde eine Ministerialverordnung erlassen, welche die Veranstaltung Korrespondenz" zu haben behauptet: Wir können die möglichst von öffentlichen Sammlungen ohne behördliche Erlaubnis weite Verbreitung der interessanten Debatte nur dringend wünschen." bei Strafandrohung verbietet. Daß dies eins der kleinen Mittel Das wünschen wir in Wirklichkeit, und wenn das offizielle zur Bekämpfung der Socialdemokratie und der Gewerkschaftsbewegung Drgan der Herrenhäusler diesen Wunsch teilt, so wird der Verlag im Großherzogtum sein sollte, bewies der Eifer, mit dem die Bes Um Vorwärts sicherlich der konservativen Partei zu den vorteilhaftesten hörden auf Grund der Verordnung gegen uns vorgingen. zu sparen, Bedingungen jede gewünschte Anzahl Exemplare der konservativ- Kosten wurden die meisten Strafen nach focialdemokratischen Agitationsbroschüre zur Verfügung dem schöffengerichtlichen Urteil Das anstandslos bezahlt. Gewerkschaftskartell in Jena hat jetzt einen Fall, wo das Schöffengericht ebenfalls eine Bestrafung aussprach, weil zu Gunsten Die Nordlicht- Schenkung. Wir teilten jüngst mit, daß die der Crimmitschauer Streifenden Sammellisten für die Gewerkschaften Hamburg- Amerika- Linie dem Reichstag 35 Fahrkarten zu einer Nord- ausgegeben waren, vor das Landgericht gebracht. Das Landgericht landreise zur Verfügung gestellt habe. Die Karten sollten unter die hat nun auf Freisprechung erkannt, weil diese Listen für einen Fraktionen verteilt werden, die socialdemokratische individuell begrenzten Kreis bestimmt gewesen seien; Fraktion hat die sechs auf sie entfallenden Karten ohne weiteres wie groß dieser Kreis sei, komme nicht in Betracht. zurückgegeben. Jetzt kommt auch einigen andren Leuten ein wenig das Schamgefühl über solches Geschenk einer privaten Erwerbsgesellschaft an Mitglieder der gesetzgebenden Körperschaft, an deren Willen die Gesellschaft oft sehr interessiert ist. Die„ Deutsche Tagesztg." sagt ganz richtig: stellen. bon Diese Freibillets haben einen materiellen Wert 20 000-30 000 m. Wenn eines Tages der„ Vorivärts" zu Aus dem bayrischen Landtage. schränken. # Hinsichtlich der Balkan Lage erklärte der Minister, daß Beruhigung eingetreten sei. Dann aber fielen ein paar scharfe Säge gegen die Türkei, die bei der Sanierung der Verhältnisse im Reformgebiet helfen müsse. Sie sollte nicht durch„ Befolgung einer geradezu selbstmörderischen Taktit" jenen recht geben, ,, die sie für unverbesserlich halten und eine viel tiefer eingreifendere Operation an ihr vornehmen möchten, als es die ihre Integrität vollauf schonenden Maßregeln sind, die den Kern des Mürzsteger Programms bilden. Sie müßte wahrlich mit Blindheit geschlagen sein, wenn sie sich dieser Einsicht verschließen wollte, um lieber einer Reihe von Hezern und Zuträgern Gehör zu schenken, welche aus der planmäßigen Ausstreuung von unfinnigen Gerüchten, Erfindungen und Verdächtigungen sich einen einträglichen Beruf gemacht haben, unbekümmert um die vitalen Interessen das Reiches und die sich daraus für dasselbe ergebenden verhängnisvollen Konsequenzen." Schließlich äußerte sich Graf Goluchowski noch über die Handelsverträge. Mit Deutschland und Italien seien„ nicht unerhebliche Schwierigkeiten noch zu beheben". Er vertraue aber, daß es gelingen werde," normale" Verhältnisse zu erhalten. Frankreich. Wahlergebnisse. München, 15. Mai.( Eig. Ver.) Die Regierung hat gestern Paris, 12. Mai.( Eig. Ber.) Das Ministerium des Innern verbeim Landtage eine Nachforderung von 3 700 000 m. zum Bwvede öffentlicht eine Statistik der Gemeindewahl- Ergebnisse in den Haupteiner außerordentlichen Gehaltsaufbesserung für die Staatsbeamten orten. In 379 Departements- und Bezirksstädten gab es vor den eingebracht. Es wird damit endlich ein lange gegebenes Versprechen, Wahlen 230 ministerielle, 131 antiministerielle und 18 zweifelhafte wenn auch nur in recht mangelhafter Weise, eingelöst. Die ledigen Gemeinderäte. Nach den Wahlen sind die betreffenden Zahlen: 260, melden wüßte, ein privates Erwerbsunternehmen, dessen Renta Beamten, denen die Regierung ursprünglich gar nichts geben wollte, 102 und 17. Die Ministeriellen haben somit 30 Gemeinderäte gebilität von bestimmten gesetzgeberischen Maßnahmen start abhängig follen nun zwar an der Aufbeffung teilnehmen, jedoch erst vom 1. Januar ist, habe eine Anzahl Reichstagsabgeordnete mit 20 000 oder 1905 ab, während die Verheirateten die Zulage vom 1. Januar 1904 nach- wonnen, die Antininisteriellen 29 Räte verloren. 2415 Hauptorte 30 000 M. fubventioniert: würde dann nicht ein höchst sittlicher bezahlt erhalten. Gegen diese ungerechtfertigte Benachteiligung derledigen von Kantonen( Kanton ist eine administrative Unterabteilung des 30'000 M. subventioniert: würde dann nicht ein höchſt ſittlicher protestierte die Presse aller Parteien, und es ist wohl anzunehmen, Bezirks) weisen nunmehr folgende Parteizuſammenſegung auf: Entrüstungssturm durch den Blätterwald toben? Wir bitten um Belehrung: welcher Unterschied bestünde zwischen diesem suppo- daß die Vorlage in diesem Punkte von der Abgeordnetenkammer 1475 ministerielle, 837 antiministerielle, 103 zweifelhafte Gemeinde nierten Vorgang und der jetzt als Thatsache gemeldeten Be- geändert wird. Im übrigen werden die Zulagen nach drei Drts- räte. Die Ministeriellen haben hier 200 Gewinne und 55 Verluste schenkung von Reichstagsabgeordneten durch die Hamburg- Amerita- lassen abgestuft und die Beamten in vier Stategorien eingeteilt. zu verzeichnen, macht einen Nettogewinn von 145 Kantons Die niedrigste Jahreszulage beträgt 60, die höchste 270 M. Hauptorten. Das Schicksal der Wahlgesez- Vorlage scheint nunmehr endgültig Demnach sind die Gesamtergebnisse in den Hauptorten der Man hat jedoch bisher nicht vernommen, daß andre Frattionen, besiegelt zu sein. Der Entwurf hat bekanntlich in der Abgeordnetenaußer der socialdemokratischen, die Hamburg- Amerika- Zumutung ab- fammer nicht die nötige Zweidrittel- Mehrheit finden können. Regierungsparteien günstig. Die Opposition aber bezweifelt nach gelehnt hätten. Im Gegenteil hat man gehört, daß einzelne bekannten Reichsrats- Kreisen hat man sich nun bemüht, noch nach wie vor die Wahrhaftigkeit der amtlichen Statistik und betont die Führer der bürgerlichen Parteien für die ihnen bescherte Freifahrt träglich eine Verständigung auf der Grundlage herbeizuführen,( bereits gemeldeten) überwiegenden Erfolge der Antiministeriellen in freudige Vorbereitungen treffen. Auch die erfreuliche Scham der daß auf die gesetzliche Festlegung der Wahlkreis- Einteilung verzichtet den großen und mittleren Provinzstädten. Linie?" Diese Erfolge find vor allem von den melinistischen Republi- Ueber spiritistisches Treiben am Zarenhofe kanern im Bunde mit den Klerikal- Monarchisten oder Nationalisten wird einem Londoner Blatte aus Petersburg berichtet: dürfnis nach solchem Blatte bestände, führt er an, daß gegenwärtig in Berlin außer seinem Blatte fünf Montagszeitungen mit zusammen errungen worden, und zwar zum Nachteile der vereinigten Jaurèsisten Die neueste Wendung in der Entwicklung der spiritistischen mindestens 300 000 Auflage beständen, die doch sicher auch von und Radikalen in Bordeaux und Le Havre( ministerielle Ver- Neigungen des Baren bildet den Hauptgesprächsgegenstand in allen Socialdemokraten gekauft würden. Die Behauptung des mangelnden lufte) und in Marseille( von den Antiministeriellen behauptet), Streifen der Petersburger Gesellschaft. Vor etwa vier Wochen machte Bedürfnisses würde also den betreffenden Genossen unterstellen, daß zum Nachteil der P. S. de F.( Guesdisten und Blanquisten) in der Bar die Bekanntschaft einer gewissen Zenobia Galaczky, einer sie zwar ein Bedürfnis nach einem Montagsblatte, nur nicht nach Lille, Montluçon und Bourges( socialistische Verluste), schönen einem socialdemokratischen hätten. und hochgebildeten jungen ruthenischen Dame, die sowie in Roubaix( vom Ordnungskartell behauptet). Demgegen- im im stande zu fein behauptet, Die zur Herstellung des Blattes erforderliche Nachtarbeit sei die Zukunft vorherzusagen, und zwar mit Hilfe eines neuen Metalls, das nicht groß höchstens 1 bis 11/2 Stunden, und da sie für die schon radio= Zu dem Worte von der„ Aushungerung" sagt Bernstein: " Noch will ich bemerken, daß der Parteivorstand, weit entfernt, Der Bäckerstreik. Die Situation des Streiks. über können die Jaurèsisten und Radikalen als Gewinne aufführen: attive Eigenschaften besitzt und Bilder der kommenden Er- vorhandenen Montagsblätter geleistet werde, so sei sie als bestehend Brest, Toulon, Dijon und Alais. Die P. S. de F. kann eignisse auf einen Projektionsschirm wirft. Fräulein Galaczky, die und von der Buchdruckerorganisation anerkannt zu betrachten. ihren großstädtischen Verlusten keine ebenbürtigen Gewinne gegenüber in den letzten 14 Tagen fünfmal im Palast empfangen wurde, stellen. soll den Zaren überzeugt haben, daß Rußland noch ein furchtbares Eine besondere zusammenstellung der sonstigen Ergebnisse fehlt unglück nach dem andern ertragen müssen wird, bis es schließlich sich an einer Politik der„ Aushungerung" meiner Person zu beteiligen noch immer. Sie allein wird ein Gesamturteil in socialistischer Be- die Japaner besiegen wird. Unter andern Bildern ließ Fräulein ſeinige versucht hat, mich für die etwaige Benachteiligung in Eineine Politit, die ich übrigens niemand unterstelle- vielmehr das ziehung ermöglichen. Bis dahin ist es für die freilich von Galaczky auf dem Projektionsschirm eine unbestimmte Dar- kommen schadlos zu halten. Es lag nicht an ihm, wenn sich diese vornherein klar gewesene Ungunst der socialistischen Wahlsituation stellung erscheinen, aus deren leuchtenden Umrissen der Zar charakteristisch, daß die amtliche Statistik es nicht für nötig bezw. Port Arthur in Trümmern liegend und seine Flotte in die Luft Absicht nicht verwirklichte." nicht für möglich hält, die socialistischen Wahlergebnisse gesondert für die Russen traten noch auf dem Schirm in die Erscheinung, gesprengt erkannte. Eine Reihe weiterer unglücklicher Ereignisse anzugeben. Erst dann könnte man auf zahlenmäßiger Grundlage aber schließlich sah man die Japaner sich aus Korea zurückauch prüfen, inwiefern der Versuch von Jaurès, seine Tattit ziehen, während die siegreiche russische Armee die Höhen durch die Wahlergebnisse zu rechtfertigen, mindestens quantitativ hinter ihnen besetzte. Fräulein Galaczky behauptet ferner, berechtigt ist. Qualitativ ist jener Versuch gewiß nicht stich- sie unterrichte den Zaren über alles, was zwischen seinen Auch am Sonntag und Montag erfolgten wieder mehrere hundert haltig, da es sich ganz vorwiegend( bei den ministeriellen Socialisten) Ministern vorgehe. In nüchtern denkenden Kreisen versichert man, feststellen, daß bis dahin 1792 Bäckereien mit 3098 Gesellen die neue Bewilligungen. Am Sonntagabend konnte die Streifleitung um bürgerlich- socialistische se arte II ergebnisse handelt, bei denen daß die Dame von der altrussischen Partei als Instrument zur Forderungen anerkannt hatten. Die Zahl der am Montag einman nie wissen kann, wo der socialistische Erfolg anfängt und der Förderung ihrer besonderen Zwecke benutzt wird. Im Zusammen- gelaufenen Unterschriften konnte noch nicht genau festgestellt werden. hang mit diesen Aufklärungen über den Gemütszustand des Zaren Etwa 70 bis 80 Bäckereien mit 200 bis 250 Gesellen haben im Laufe bürgerliche aufhört. dürften nähere Mitteilungen über dessen beabsichtigte Reise zum Kriegsschauplatz interessant sein. Marseille, 15. Mai. Wie verlautet, sollen die Gemeindewahlen Ausbruch des Krieges gab der Zar dem Entschluß Ausdruck, sich Sofort des gestrigen Tages bewilligt, so daß bis jetzt etwa 1870 Bäckereien dem nach mit 4200 Gesellen bewilligt haben. anulliert werden. Es soll festgestellt worden sein, daß bei dem Die Bäckermeister behaupten bekanntlich, nicht der Streit, sondern ersten Wahlgange ein Irrtum unterlaufen ist, wodurch der zweite follten, und einen Teil seiner Funktionen zeitweilig dem Groß- willigung veranlaßt. Gegen diese Behauptung spricht die Thatsache, zur Front zu begeben, sobald die Landoperationen beginnen nur der Boykott habe ihre Kollegen in den Arbeitervierteln zur Befürsten Michael Alexandrowitsch zu zu übertragen. Die Zarin Nancy, 15. Mai. Das hiesige Schwurgericht verurteilte sprach fich start diesen Gedanken aus, aber General daß Hunderte von Bewilligungen auch aus solchen Stadtgegenden den der Spionage angeklagten Dine zu drei Jahren Gefängnis, Kuropatkin, Witte und Pobjedonoszew waren aus Gründen der inneren vorliegen, wo Arbeiterkundschaft gar nicht in Frage kommt. Unter 3000 Fr. Geldbuße, zehn Jahren Ehrverlust und zehn Jahren Landes- Politik entschieden dagegen, da sie bei Abwesenheit des Zaren Un- den Bäckermeistern, die bewilligt haben, sind 186, die mit Rücksicht berweisung. ruhen im Innern befürchteten, die ihrer Meinung nach Miß- bandes aushängen und auch die Veröffentlichung ihrer Namen nicht auf ihre Kundschaft aus„ besseren Kreisen" fein Plakat des VerBelgien. erfolgen im Felde bestimmt folgen würden. General Kuropatkin Brüssel, 15. Mai. Der socialdemokratische Abgeordnete Dafnet erklärte überdies dem Zaren offen, seine Anwesenheit an wünschen. Diese Meister und viele andere sind sicher nur unter dent Druck der Arbeitsniederlegung zur Bewilligung veranlaßt worden. die Front würde ift gestern infolge Schlaganfall gestorben. Operationen ernstlich stören. Der Zar gab daraufhin gab daraufhin auch seine Absicht auf, 2282 derselben wurden Streiffarten ausgegeben, 1193 traten an den Am Streit beteiligt haben sich insgesamt 4088 Gefellen. An wird aber seitdem unablässig von der Kriegspartei, Alexejew, Besobrasow und gewissen Hofbeamten, bearbeitet, sich doch noch beiden ersten Tagen, ohne Streiffarten erhalten zu haben, in Arbeit, zu den Truppen zu begeben. Sie sind der Ansicht, daß sein Er- 613 streikende Nichtmitglieder des Verbandes erhielten feine Streitfarten. Gegenwärtig befinden sich noch etwa scheinen im Felde große Begeisterung im Volke hervorrufen würde, 750 Streifende im Ausstand. die dann der namentlich unter den arbeitenden Klassen thätigen Agitation gegen diesen Krieg entgegenwirken würde. Wahlgang ungültig geworden sei. Spanien. Sevilla, 16. Mai. Zwischen Studenten der monarchistischen Partei und solchen der republikanischen kam es zu Streitigkeiten, in deren Verlauf zwei Personen verwundet und einige leicht verletzt wurden. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. Italien. Neue Standale. der „ Unfre japanischen Befreier." So betitelt sich ein Artikel, welcher dieser Tage in der Moskauer Kaum ist die Schuld des Ministers Nafi unzweifelhaft festgestellt„ Bosstanie"( Die Revolte) erschien. Es wird dort ganz offen ausworden, und hat der Minister, der das Schulwesen unter sich hatte, einandergesezt, daß das russische Volk nur einen Sieg der Japaner die Flucht ergriffen, so werden neue Unregelmäßigkeiten ruchbar. über das russische Heer wünschen könne.„ Ein Sieg Rußlands beSo soll der Erminister Galimberti 25 000 Fr. aus Staats- deutet die Verewigung der Sklaverei und Unterdrückung, währendmitteln für seine Hochzeitsreise verwendet haben. Ferner dem ein Sieg Japans eine neue Aera bedeutet, denn er würde unsre soll die Kommission, welche mit der Prüfung des Deficits der Herrscher belehren, daß selbst räuberische Anschläge nicht durch unAlters- und Hilfskassen der italienischen Bahn wissende und verskflavte Werkzeuge ausgeführt werden können. beauftragt war, eine Unterbilang von nicht weniger als 20 Millionen unsre Wünsche sind deswegen mit Japan; sein Sieg ist der Frant festgestellt haben. Endlich sollen sich bei der Generaldirektion unsre!" der öffentlichen Schuld Unregelmäßigkeiten ergeben haben. Foggia, 16. Mai.( W. T. B.) Infolge einer gestern in Cerignola( Apulien) wegen der Forderung des Achtstundentages entstandenen Boltsbewegung rotteten sich heute in der Frühe einige hundert Landleute an den Thoren der Stadt zusammen und verHinderten die Arbeiter, diese zu verlassen. Eine Abteilung von 20 Soldaten, die einschritt, wurde mit Steinwürfen und Schüssen empfangen. Ein Offizier der Sicherheitswache wurde von einem Stein am Kopfe getroffen und fiel zu Boden. Darauf gab die bewaffnete Macht, die einige Verwundete hatte und sich umringt sah, Feuer. Zwei Landleute wurden getötet, acht verwundet. Man erwartet in Cerignola zahlreiche Verstärkungen. Schweden. Partei- Nachrichten. In mehreren, nicht zum Streifgebiet gehörenden Vororten, die Brot nach Berlin liefern, haben sich die Meister zur Bewilligung der Berliner Forderungen bereit erklärt, und sie auch bewilligt, ohne daß es zur Arbeitsniederlegung fam. Die Berliner Zahlstelle des Bäckerverbandes hat während des Streits mehr als 1000 neue Mitglieder aufgenommen. Augenblicklich sind über 4200 Bädergesellen in Berlin organisiert. Der Obermeister der Bäcker- Innung in Brit hat an die Streifleitung ein Schreiben gerichtet, welches sich nach Ton und Inhalt vorteilhaft unterscheidet von dem Verhalten, das Die Berliner Bäcker- Jmmungen der Lohnbewegung gegenüber einnehmen. Der Brizer Obermeister schreibt, daß die von ihm ver tretene Innung in Bezug auf Lohn- und Arbeitsverhältnisse der Gesellen gern mit sich reden lasse. Ueber die Lohnverhältnisse in Brizz schreibt der Obermeister: Die von den Streifenden geforderten Löhne würden in Brizz gezahlt, Genosse Wolfgang Heine bittet uns um Aufnahme folgender zum Teil sogar noch mehr. Die Forderung, daß alle Gesellen außer Zeilen: dem Hause des Meisters schlafen sollen, ließe sich augenblicklich in Der Wortlaut der im heutigen Vorwärts" veröffentlichten Brig nicht durchführen, da sämtliche Schlafstellen durch die am Kanalschiedsgerichtlichen Entscheidung war mir bis heute noch nicht mit- bau beschäftigten Arbeiter besetzt seien. Im übrigen würde es allen geteilt worden und wird mir erst durch die Zeitung bekannt. Die Brizer Bäckermeistern lieb sein, wenn die Gesellen sich Kost und Begründung giebt bei ihrer Kürze die Erklärungen, die ich in den Logis selbst besorgten. Schließlich wünscht der Obermeister, daß Verhandlungen abgegeben habe, nach verschiedenen Richtungen nicht der Streit, soweit Briz in Frage kommt, aufgehoben werde, vollständig wieder, und ich sehe mich deshalb, um Mißdeutungen eine Verständigung zwischen den Briger Meistern und den Gesellen und er erklärt sich bereit, auf Antrag der Streitleitung vorzubeugen, zu folgender Ergänzung genötigt: Ich habe auf das nachdrücklichste betont, daß ich eine öffentliche in die Wege zu leiten. Kennzeichnung des Charakters Mehrings, wie er sich in seinen früheren Selbstverständlich wird die Streifleitung auf dies Anerbieten Ein neuer Pfuschvorschlag zur Wahlrechtsreform. Der Konstitu- Schriften gegen die Socialdemokratie und seinem Verhalten in der eingehen, und so wird ohne Schwierigkeit eine Vereinbarung, wie tions- Ausschuß des schwedischen Reichstags hat nun sein Gutachten Partei gegen Parteigenossen offenbart hat, für durchaus berechtigt sie die organisierten Bäckergesellen von vornherein erstrebten, für den über die Regierungsvorlage zur Wahlrechtsreform veröffentlicht. Die halte, und daß ich nur aus 3wed mäßigkeitsgründen Vorort Brizz zu stande kommen. Arbeit, die der Ausschuß geliefert hat, wird ziemlich allgemein, auch davon abgeredet habe. Verdächtige Freigebigkeit. von konservativer Seite, als unbrauchbar bezeichnet. Die Ich habe ferner hervorgehoben, daß der Genosse Heinrich Am Montagvormittag tauchten im„ Rosenthaler Hof", wo sich Ausschußmehrheit, der die Regierungsvorlage hinsichtlich der Aus- Braun mir in Dresden vor Beginn des Parteitags mitgeteilt das Streiftbureau befindet, einige Bäckermeister auf, welche die im dehnung des Wahlrechts noch zu weit geht, schlägt vor, daß nur die habe, er wollte nicht gegen Mehring vorgehen, und daß er erst am Lokal anwesenden Streifenden in der freigebigsten Weise mit Bier jenigen, die zur Zahlung direkter Steuer verpflichtet sind, Vormittag des 14. September, einige Stunden vor seiner Rede, mir traftierten. Ein Faß nach dem andern wurde aufgelegt und die Wahlrecht erhalten. Wahlkreise sollen 60 städtische und 170 ländliche erklärt hat, er fühle sich durch den auf dem Parteitage verteilten umstehenden immer erneut zum Trinken genötigt. Als die Streifgebildet werden. Die vorgeschlagene Wahlkreiseinteilung ist so Mehringschen Artikel in Nr. 211 der„ Leipziger Volkszeitung", der leinung von dieser auffallenden Freigebigkeit der Bäckermeister Kenntnis sonderbar, daß sie zu nichts andrem als zu einem willkommenen ihn direkt herausforderte, genötigt, seinen Entschluß zu ändern. erhielt, schritt sie dagegen ein und machte der Fortsetzung des GeStoff für die Witblätter dienen wird. So sind z. B. in einem Auch bezüglich des Genoffen Bernhard habe ich nicht nur lages ein Ende. Die auffallende Freigebigkeit schien nämlich sehr 12 Städte umfassenden Kreis das füdlich von Blekinge gelegene erklärt, daß ich auf dem Parteitage unter dem Eindruck ge- verdächtig. Wie leicht steigen nicht einige Glas Bier dem einen Kristiansstad und das am Eingang des Kristianiafjord gelegene standen hätte, Bernhard wäre auss schwerste angegriffen, sondern oder andern zu Kopf, und wie leicht ist es nicht möglich, Strömstad vereinigt.- Außerdem wird die Anwendung des Pro- habe dies auch noch als meine jezige Ueberzeugung portionalsystems empfohlen, aber nur für die Zweite Kammer. bezeichnet und hinzugefügt, daß sich Bernhard meines Erachtens in Es erscheint von vornherein ausgeschlossen, daß auf Grund dieser einer Lage befunden habe, in der auch die schärfsten Mittel der AbVorschläge irgend etwas Brauchbares zu stande kommt. wehr berechtigt seien. Rußland. Warschau, 12. Mai.( Eig. Ber.) Die Wut der Gendarmerie und der Polizei seit dem bewaffneten Widerstand in der Druckerei und der Polizei seit dem bewaffneten Widerstand in der Druckerei der Socialdemokratie scheint sich gar nicht legen zu wollen. Die Verhafteten werden äußerst streng behandelt und die nach ihren Schicksalen in der Warschauer Citadelle sich erkundigenden Familienangehörigen in brutalster Weise angefahren. Inzwischen ist auch der vierte von den fünf getroffenen Gendarmerie- und Polizeileuten verstorben. Von dem fünften berichtet das Amtsblatt, daß sein Zustand ein schwerer sei.- Hier wird behauptet, daß der hiesige Polizeihauptmann Lichatschew von Petersburg im Gefolge des Zwischenfalls in der Druckerei seinen Abschied bekommen habe, doch läßt sich noch nicht feststellen, in wiefern das Gerücht zutreffend ist. Afrika. Marokko. Aus Lalla Marina( Marokko) wird über Paris gemeldet: Die Anhänger des marokkanischen Prätendenten unter dem Kommando des Tajeb Bou Amama haben die Regierungstruppen bei Onidja angegriffen; sie wurden nach einem lebhaften Kampfe zurüdgeworfen. Ungefähr 50 Soldaten des Sultans wurden getötet, die Verluste der Rebellen werden höher geschätzt. Die Bevölkerung von Onidja bezeugte Freude über den Erfolg des Sultans. Der Krieg in Ostasien. Zuverlässige Nachrichten über die See- und Landoperationen liegen heute nicht vor. Ein Telegramm, daß die Japaner einen nenen Angriff auf Port Arthur unternommen hätten und in den Hafen eingedrungen seien, ist inzwischen wieder bestritten worden. Dagegen wird dem„ Reuterschen Bureau" aus Tschifu vom Montag gemeldet, daß ein kombinierter Land- und See- Angriff Berlin, 14. Mai 1904. Wolfgang Heine. Zur Angelegenheit des ,, Neuen Montagsblattes" veröffentlicht Genosse Bernstein in seinem Blatte die bereits angekündigte Erlärung. In Beziehung auf sein Verhältnis zum„ Vorwärts" heißt es darin: daß einige Streifende in solcher Stimmung sich zu Dummheiten verleiten lassen, welche die stets im Streiflokal anwesende Polizei zum Einschreiten veranlassen. Wenn das geschähe, dann hätte man ja Gelegenheit, dem Publikum Geschichten von Ausschreitungen Streifender zu erzählen und dadurch Stimmung gegen die Ausständigen zu machen. Die Streilleitung hält streng darauf, daß die Streifenden sich der größten Mäßigkeit befleißigen und alles vermeiden, was gegen sie ausgenutzt werden könnte. Deshalb sette die Streifleitung auch der auffallenden Freigebigkeit der Meister Schranken. Kriegsrat der Innungen. Kontordia" hatten gestern nachmittag ihre Mitglieder zu außerDie beiden hiesigen Bäcker- Inmungen, die„ Germania" und die ordentlichen Versammlungen zusammenberufen, um sich über ihre Maßnahmen gegenüber dem Streit zu beraten. vorigen Jahres in der eines festangestellten Mitarbeiters. Meine Thätigkeit am Vorwärts" bestand bis zum Herbst Sie kündigt, die sich in einigen Bunften mit der jetzt vom Genossen wurde mir im Herbst vorigen Jahres mit einer Begründung geBuchner gegebenen Begründung deckt. Ich habe aber genügend Gründe anzunehmen, daß nicht irgend eine sonstige Eigenart meiner Artikel, sondern Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Parteifragen bei der Kündigung entscheidend waren. Die Kündigung erfolgte, ohne daß ihr auch nur die leiseste Spur eines Zwistes vorangegangen wäre, aber auch ohne daß man es für nötig hielt, sich mit mir vorher in irgend einer Weise auseinanderzusetzen. Ich glaube, ich darf dies offen aussprechen. Die Berliner Parteigenossen, bezw. die von ihnen erwählte Preßkommission Es sei jetzt darüber zu beraten, wie sich die Meister aus den Händen der Parteivorstand hat sich in dieser Sache durchaus neutral verhaltent haben das Recht, die Redaktion ihres Organs so zu belegen, wie sie es für richtig halten. Ich bin der lezte, dieses Recht in Abrede zu stellen. Aber wenn man es in der Weise, wie hier geschehen, geltend macht, muß man auch die sich aus ihm ergebenden Konsequenzen ziehen. " " In der Versammlung der„ Konkordia"-Innung sagte Obermeister Vogler: Der Streit habe den Meistern wenig Abbruch gethan. Jest tomme aber das schlimmere, der Boykott. Die Macht desselben hätten die Meister unterschätzt. Viele Kollegen seien gar zu leicht umgefallen, weniger aus Not wie ihres geschäftlichen Vorteils wegen, und diesen Umgefallenen hätten dann andre folgen müssen. der Streikleitung befreien und dem Terrorismus derselben begegnen können. Er, der Redner, wünsche, daß seinen zuerst umgefallenen Kollegen der Strick so fest um den Hals gedreht werde, daß sie sehen, welche Dummheit sie mit der Bewilligung gemacht haben. Ein andrer Redner vom Jnnungsvorstand teilte mit, die Charlottenburger Jnnung habe foeben beschlossen, daß ihre Mitglieder Es liegt auf der Hand, daß die mir gelassene Mitarbeiterschaft die Plakate aus ihren Geschäften entfernen müssen, und daß die bon Fall zu Fall" in feiner Weise mir eine genügende litterarische Nichtbeachtung dieses Beschlusses mit einer Konventionalstrafe von Existenz ermöglichen konnte. Die Gründe, weshalb nur selten Artikel 300 M. belegt werde. Diese Mitteilung nahm die Versammlung von mir im Vorwärts" erschienen, mußten sich ja nun mit verstärkter mit lebhaftem Beifall auf. Kraft geltend machen. Dies, obwohl zwischen mir und den hier in Nach dieser Einleitung folgten zwei Referate. Das eine hielt Betracht kommenden Redakteuren des Vorwärts" stets das der Hamburger Obermeister Brinkmann, der seinen Berliner Kollegen kollegialischste persönliche Verhältnis bestanden hat und noch besteht. zur Hilfe geeilt war. Die Referate waren darauf berechnet, die welche unsichere materielle Griſtenz die freie Schriftstellerei" ge- Versammelten, die wohl ohne Ausnahme die Forderungen bewilligt wärt, ist zur Genüge bekannt. Bekannt ist auch, welche engen haben, zum Widerstande gegen dieselben scharf zu machen. Die Grenzen in dieser Hinsicht den socialdemokratischen Schriftstellern ge- Referenten malten die Folgen, welche die Bewilligung der zogen sind. Forderungen für die Bäckermeister haben würde, in den Dazu kommt das ideelle Moment, das Bedürfnis nach einer schwärzesten Farben, sie machten ihre Zuhörer vor weiteren Folgen auf Port Arthur zwischen dem 20. und 23. Mai erwartet wird. Die litterarischen Heimstätte für jemand, der glaubt, als politischer Schrift des Boykotts gruselig und stellten in Aussicht, daß die Innung in Japaner hoffen, Dalny in einigen Tagen zu besetzen und nach ſteller wirken zu können. Schließlich ist auch zu bemerken, daß ich einer nachfolgenden vertraulichen Besprechung Maßnahmen beraten Zerstörung der Minen in der Talienwan- Bucht dort weitere zwar im bollen Schaffensalter stehe, aber nicht mehr den Alters- werde, welche vielleicht morgen bekannt gegeben werden würden. Truppen zu landen, und mit dem Angriffe auf Port Arthur zu fahren angehöre, wo man Ort und Art seines Schaffens mit Leichtig erste Diskussionsredner, Bädermeister Fischer, schlug einen aus objektiver feit wechselt." Würdigung der thatsächlichen Verhältnisse entstandenen friedfertigen beginnen. Ein japanischer Offizier erklärt, sie wären bereit, 2000 Genosse Bernstein führt dann aus, daß er in der Gründung Ton an. Er sagte, der Beschluß, den die Innung vor dem Streit Mann beim Angriff zu verlieren. des Montagsblattes die Möglichkeit sah, sich eine solche Heimstätte faßte, sei ein unglücklicher, den er, der Redner, nicht gebilligt habe. zu schaffen, ohne bestehenden parteigenössischen Unternehmungen Im Kampf gegen die Gefellen seien die Soldaten zuerst gewichen, Konkurrenz zu machen. Gegenüber der Behauptung, daß kein Be- dann seien ihnen die Generale gefolgt. So wie die Situation jest Unterrichtete Chinesen sagen, die Einfahrt in Port Arthur sei nicht gesperrt. Der Hefle, fei es für die Bäckermeister das beste» wenn sie den'Kanossagang machen. Das sei zu ihre'nGunsten. Die von der Charlotten- burger Innung beschlossene Konventionalstrafe werde nicht helfen. Als die Bäckermeister den Kampf gegen den Rabatt-Sparverein Südost führten, seien viele, trotzdem eine Konventtonalstrafe von 1000 M. beschlossen wurde, abtrünnig geworden. Die Hilfe der Socialdemokraten habe den Bäckermeistern den Sieg über die Rabatt- Sparvereine ermöglicht, die Socialdemokraten würden auch den Boykott gegen die Bäckermeister siegreich durch- führen, darum sei es das beste, nachzugeben. Der Redner beantragte: Um den gegenwärtigen Konflikt zu schlichten, ist� das Einigungsamt des Berliner Ge Werbegerichts anzurufen. Es sind drei Kollegen zu ernennen, welche mit dem Vorstande beraten, in welcher Weise und unter welchen Be- dingungen der Frieden zu schließen ist. Der Schwester-Jnnung ist von diesem Beschluß sogleich Kenntnis zu geben. Dieser Friedensvorschlag fand bei einem großen Teile der Ver- sammelten lebhaften Beifall. Die nachfolgenden Redner thaten jedoch ihr möglichstes, um die friedfertige Stimmung zu unter- drücken und zum Widerstande aufzufordern. Man führte Crimmitschau als leuchtendes Beispiel an und ließ Hoffnungen auf den deutschen Arbeitgeberbund durchblicken. Noch ein Redner, Herr Müller, befürwortete den Antrag Fischer, denn es könne keine Frage mehr sein, daß die Meister glänzend geschlagen sind. Der Vorstand beanttagte eine Resolution, deren wesentlichster Inhalt folgender ist: Die Versammlung weist mit Entrüstung die beispiellos gehässigen Angriffe der socialdemokrattschen Gesellenführer auf das Bäcker- gewerbe zurück. Sie appelliert an den Gerechtigkeitssinn der Ber- liner Bevölkerung, die nicht gewillt sein kann, einen ganzen Stand dem socialdemokrattschen Terrorismus zu opfern. Daß die Forderungen nicht erfüllt werden können, geht schon daraus hervor, daß ein großer Teil der Gesellen mit denselben nicht einverstanden war, sich nicht am Stteik beteiligt haben und noch heute unter den alten Bedingungen arbeiten. Von einer Verhandlung vor dem Einigungsamt ist kein Erfolg zu erwarten, deshalb wird die Regelung der Lohn- und Arbeitsverhältnisse den Bäcker-Bezirksvereinen in Verbindung mit dem Stteikausschuß der Meister überlassen. Unter allen Umständen wird die Verhandlung mit der Streikleitung der Gesellen abgelehnt und von den bürgerlichen Kreisen erwartet, daß sie die Bäckermeister unterstützen. In der mehrstündigen Debatte stießen noch verschiedene Redner in kräftigen Tönen in die Kriegstrompete.„Reißen Sie die Plakate aus dem Fenster und machen Sie die Bewilligung rückgängig"— so wurde mehrfach in kräftigstem Brusttone in die Versammlung hineingerufen. Man nahm die Alarnisignale mit stürmischem Beifall auf, in Privatunterhalttmgen einzelner Gruppen von Versammlungs- teilnehmern wurden jedoch starke Zweifel darüber laut, daß auch nur einer der Beifallsrufer die bejubelte Anweisung befolgen werde. Schließlich wurde die Resolution des Vor st an des, wie der Vorsitzende konstatierte, e i n st i m m i g angenommen. Daß dadurch die Situation der Bäckermeister verbessert wird, ist natürlich nicht anzunehmen. Furcht vor der Oeffentlichkeit. Die Bäcker-Jnnung„Germania" hat unsrem Berichterstatter den Zutritt zu ihrer Versammlung verwehrt. Ob sie die Oeffentlichkeit allgemein ausgeschlossen oder den Ausschluß nur auf unser Blatt erstreckt hat, wissen wir nicht. Jedenfalls ist diese Scheu vor der Presse ein Zeichen dafür, daß die Führer der Innung„Germania" lein gutes Gewissen haben. Wer nichts zu verheimlichen hat, braucht sich auch vor einem Vertreter des„Vorwärts" nicht zu scheuen. Die Gefolg- schaft des Herrn Bernard hat aber durch ihr bisheriges Verhalten gegenüber den Forderungen der Gesellen bewiesen, daß sie vor dem Urteil der öffentlichen Meinung nicht bestehen kann. Die Forvevungen der in Bäckereien arbeitenden Konditoren sind bis jetzt in 90 Betrieben bewilligt worden. Also auch bei den Kon- ditoren macht sich ein fortschreitender Erfolg der Bewegung geltend. wenn es auch nicht so über Erwarten günstig ist, wie bei den Bäckern. Eine gestern abgehaltene Versammlung der Konditoren erklärte sich für weitere Fortführung des Streiks. Ge�erKsebaMicKes. Berlin und Clnigegend. Ter Streik der Bergolder geht jetzt in die neunte Woche, und noch ist keine der beiden Seiten geneigt, von ihrem Standpunkt ab- zugchen. Die Fabrikanten, unter Führung des freisinnigen Herrn R 0 s e n 0 w, haben sich bis jetzt hartnäckig geweigert, mit der Lcittmg des Vergolderverbandes auch nur über die Forderungen zu verhandeln. Auf der andren Seite stehen die 690 Streikenden heute noch so fest wie zu Beginn des Streiks. Sie denken nicht daran, vor den Fabrikanten bedingungslos zu kapitulieren, sind doch ihre Forderungen so gering, daß man sich wundern muß, wie deshelb ein so hartnäckiger Kampf seitens der Fabrikanten gefuhrt werden kann. Die Vergolder fordern keine Lohnerhöhung, keine sonsttge Ver- besserung, die den Fabrikanten Lasten auferlegt. Was sie verlangen ist nichts andres, wie die Einsetzung einer paritätischen Kommission, durch deren Mitwirkung die Heimarbeit, dieser Krebsschaden in der Goldleisten-Fabrikation, derart geregelt wird, daß für diese Arbeiten ein fester Tarif vereinbart und seine Jnnehaltung durch die geforderte Kommission überwacht wird. Seit Jahren wird durch die von Zwischenmeistern übernommene Heimarbeit der Lohn der Vergolder auf eine immer tiefere Stufe hinabgedrückt. Dieses Arbeitssystem ist der Fluch des ganzen Gewerbes geworden. Es hat eine Schund- konkurrenz gezüchtet, die ebenso die Ware wie die Löhne verschlechtert. Immer, wenn die in Fabriken beschäftigten Arbeiter bei der Festsetzung neuer Accordpreise erklärten, daß sie für den angebotenen Preis die Arbeit nicht herstellen können, waren es die Zwischenmeister, zu denen die Fabrikanten ihre Zuflucht nahmen. Die Zwischenmeister waren stets bereit, die Arbeit zu den von den Fabrikanten gebotenen Preisen zu machen, und sie thaten es, indem sie die Löhne der von ihnen beschäftigten Arbeitskräfte immer tiefer herabdrückten. Diesem System schrankenloser Ausbeutung wollen die Arbeiter nun endlich ein Ende machen. Nicht etwa durch Beseitigung des Zwischenmeister- Wesens— soweit gehen die Forderungen durchaus nicht. Die Ver- goldcr sind sogar bereit, bei den Zwischenmeistern— weil dort in der Regel minderwertige Arbeit hergestellt wird— 10 Proz. billiger zu arbeiten wie in den Fabriken. Aber sie wollen auch eine Garantie dafür haben, daß die so festgestellten Lohnsätze innegehalten und eine weitere Herabdrückung verhindert wird. Diese Garantie soll ge- boten werden durch die Einsetzung einer Kommission, der das Schieds- richteramt in Tarifstrcitigkeiten zufällt. Es wird also nichts ge- fordert, wie eine Einrichtung, die in andren Berufen längst besteht, und sich derart bewährt hat, daß Arbeitgeber wie Arbeitnehmer in gleicher Weise damit zufrieden sind. Die Goldleisten-Fabrikanten aber wollen von einer solchen, den socialen Frieden fördernden Ein- richtting nichts wissen. Sie haben es auch abgelehnt, vor dem Einigungsamt des Gewerbegerichts mit den Vertretern der Arbeiter zu verhandeln. Gegenwärtig wird nochmals der Versuch gemacht, die Fabrikanten zu Verhandlungen vor dem Einigungsamt zu be- wegen, und die nächsten Tage werden zeigen, ob sich die Unternehmer mich diesmal dem Einigungsversuch entziehen. Schließlich dürfte den Fabrikanten ihre Hartnäckigkeit doch noch recht fühlbar werden, in- dem sie sich durch den anhaltenden Stteik ihre Kundschaft verscherzen. Wie uns aus sicherer Quelle mitgeteilt wird, haben englische Grossisten— die Hauptabnehmer der Berliner Goldleisten- 'Fabriken— namhafte böhmische Fabrikanten um Einsendung ihrer Muster und Preislisten er- sucht. Wenn also die englischen Abnehmer sich vom Berliner Madkt, der zur Zeit nicht liefern kann, zurückziehen, so haben die Berliner Fabrikanten sich dafür bei ihren Führern zu bedanken, welche durch ihre Hartnäckigkeit die Produktion lahm legten. Die streikenden Vergolder sind entschlossen, den Kampf durch- zuführen. Da aber dieser Kampf wegen seiner verhältnismäßig langen Dauer schwere Opfer erfordert, so ersuchen die Vergolder die Berliner Arbeiterschaft, sie durch Zeichnung auf die in Umlauf be- findlichen Sammellisten thatttäftig zu unterstützen und ihnen damit zum Siege, zur Abschaffung der schreienden Mißstände im Gewerbe, zu verhelfen. Stteik in den Straßenbahn-Hailptwerkstätten. Am gestrigen Montagmittag waren die Arbeiter der Sttaßenbahn-Hauptwerkstätten von der Ufer- und Badsttaße vollzählig im„Bernhard Rose-Thcater" versammelt, um den Bericht ihrer Kommission über die seitens des Betriebsdirektors Marhold versprochenen Verhandlungen entgegenzunehmen. Die Kommission mußte nun mitteilen, daß eine maßgebliche Verhandlung überhaupt nicht statt- gefunden hat. Irgend ein offizieller Vertteter der Direktion war zu den angesetzten Verhandlungen nicht erschienen. Statt dessen übernahm es der bei fast sämtlichen Arbeitern gleich unbeliebte Ingenieur W i l k e, die Kommission mit einigen unverbindlichen, nur für seine Person abgegebenen Zusagen auf unbestimmte Zukunft zu vertrösten. Den Geist der„Großen Berliner" charakterisiert zur Genüge folgende Auslassung des Herrn Ingenieurs. Bei der Forderung auf Erneuerung der abgelaufenen Frei-Fahrkarten in dem bisherigen Umfange meinte Herr Wille nämlich: Er müsse es sich vorbehalten, eine Ausgabe der Freikarten nur an Leute, die sich seine Zufriedenheit erworben hätten, zu empfehlen.— Unter lebhaftem Beifall der Anwesenden sprachen sich sämtliche Redner nunmehr für ein energisches Vorgehen aus, da man es den Arbeitern nicht mehr zumuten könne, sich von der Direktton der Großen Berliner noch länger nas- führen zu lassen: es müsse endlich einmal ein e r n st e r Versuch ge- macht werden, die unwürdigen Zustände in diesem Betriebe zu bessern. Hierauf beschloß die Versammlung sodann einstiinmia, sofort i n den Streik einzutreten. Der Beschluß wurde sogleich aus- geführt, indem die Arbeit nach Ablauf der Mittagspause nicht wieder aufgenommen wurde. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden jetzt auch die Werkstattarbeiter der einzelnen Bahnhöfe zu einer eventuellen Arbeitsniederlegung Stellung nehmen. Achtung, Kürschner! Bei der Firma S. Wachtel in Hamburg sind Differenzen ausgebrochen. Es haben sämtliche Arbeiter und Arbeiterinnen die Arbeit niedergelegt. Wir ersuchen, diese Werk- stelle zu meiden und den Zuzug'fernzuhalten, da Herr Wachtel aus Berlin Arbeitswillige heranzuziehen sucht. Die Ortsverwaltung Berlin. Metallarbeiter! Die Kollegen der Siemens-Schuckert-Werke in Preßburg in Ungarn streiken um den Neunstundentag und 10 Prozent Lohnerhöhung. Wir ersuchen alle Kollegen und Kolle- ginnen, speciell von der Firma Siemens u. Halske und den Siemens-Schuckert-Werkeu, jeden Zuzug nack Preßburg streng fern- zuhalten. Wir erwarten, daß die Berliner Metallarbeiter alles zur Unterstützung ihrer ungarischen Kollegen thun. Nähere Auskunft wird auf unserm Verbandsbureau erteilt. Die deutschen Arbeiter« blätter werden um Abdruck gebeten. Deutscher Metallarbeiter-Verband. Ortsverwaltung Berlin. Die Militärsattler befaßten sich in einer Versammlung am Sonnabend nochmals mit dem Verlauf ihres erfolgreichen Stteiks und beschlossen zur größeren Sicherung der gemachten Zugeständnisse nunmehr die unterschriftliche Verpflichtung der einzelnen Fabrikanten einzuholen. Ferner wurde eine Kommission gewählt, die bis zum 1. Juli mit den Fabrikanten den am 1. Januar 190S in Kraft tretenden Tarif ausarbeiten soll. Zum Streik der Parkettleger. Am Freitagabend hat eine Ver- Handlung mit den Arbeitgebern stattgesimden, deren Resultat jedoch ein negatives war. Die Arbeitgeber wollten sich nur zu einigen neben- sächlichen Zugeständnissen herbeilassen und bestanden auf der formellen Kündigung des Tarifs zum 1. Oktober. Demgegenüber hält die Versammlung der Streikenden ihre Forderungen auftecht und verlangt besonders, daß der neue Tarif sofort in Kraft ttitt. Bislang haben sieben Firmen bewilligt, nämlich: E. Roch, Regens- burgerstr. ö», Schöneberg; E. Ende. Kochstr. SO— öl; I. Fromm, Wilmersdorferstr. 12, Charlottcnburg; Max Enders, Keibelstr. 2; F. Punchlun, Ringbahnstr. 2S, Wilmersdorf. E. Amann, Bremer- straße S2; Dahlemann, Schützenstr. 43. Steglitz. Die Firmen Kampf- meyer, sowie Kuhnert u. Kühne machen den Versuch, von auswärts Arbeitskräfte heranzuziehen, z. B. aus Breslau. Leipzig. Dresden und Belgard. Die Streikleitung ersucht die dortigen arbeiterfreundlichen Blätter, vor Zuzug von Parkettbode nlegern nach Berlin zu warnen. Deutfcsies Reich. Das Neueste vom Z 153. In Görlitz hat der größte Teil der Unternehmer der Herren- konfektion mit dem Schneider-Verband und dem Gewerkverein der Schneider einen Tarif abgeschlossen. Nur 3 Firmen stehen aus. In der„Görlitzer Volkszeittmg" erschien nun im Februar ein Aufruf, der u. a. vom Kartell unterzeichnet war und in dem mitgeteilt war, daß nächstens eine Versammlung stattfinden würde, die sich mit dem ablehnenden Schreiben der nichttaristreuen Firmen beschäftigen würde. Die Arbeiter wurden ersucht, die taristrcuen Geschäfte bei Ein- käufcn zu berücksichttgen. Ein Unternehmer, der den Tarif nicht an- erkennt, obwohl er behauptet, Tariflöhne zu zahlen, übergab die Notiz der Staatsanwaltschaft und ersuchte um Verfolgung. Diese kam dem Wunsche nach. Am 27. Mai steht Termin au gegen die Genossen Lindner als Kartellvorsitzenden, und Müller als ver- antwortlichen Redakteur der„Görlitzer Volkszeitung". Sie sollen versucht haben, Arbeitgeber durch Verrufserklärung zu be- stimmen, einer Vereinbarung zur Erlangung günstiger Lohnbedingungen beizutreten. Vergehen gehen ß 153 der Gewerbc-Ordnung. Das ist wirklich etwas Neues vom Z 153. Maleraussperning in Posen. Am Freitag wurden in Posen 350 bis 400 Malergehilfen von den Meistern ausgesperrt, nur ca. 50 Ge- Hilfen des polnischen Vereins find von dieser Maßregel ausgeschlossen. Den Ausgesperrten wurde seitens der Meister ein Revers zur Unter- schrist vorgelegt, nach welchem sie sich verpflichten sollten, den alten Konttatt auf weitere zwei Jahre zu unterzeichnen und aus dem Centralverbande auszutreten, was natürlich abgelehnt wnrde. Die Verbandsmitglieder fordern 5 Pf. pro Stunde Lohnerhöhung, die Mitglieder des polnischen Vereins dagegen nur 2 Pf. Ein großer Teil der Ausgesperrten ist unorganisiert. Vor Zuzug wird gewarnt. Formerstreik im„Vulkan", Stettin. Obwohl die Direktion des „Vulkan" wie immer so auch für 1903 ihre 14 Proz. Dividende bezahlt hat, geht sie auf das Schärffte gegen die Former vor, die sich eine Herabsetzung des Accordpreises nicht gefallen lassen wollten. Eine Kolonne Former sollte sogenannte„Schiffsklüsen" anfertigen, eine Arbeit, die von derselben Kolonne schon mehrmals gemacht worden ist. Es hat das letztemal 180 Mark Arbeitslohn dafür gegeben. Als die Former fragten, was es Lohn da- für gebe, wurden 110 f!) Mark geboten. Natürlich weigerten sich die Former. Nach langem Hin- und Herhandeln bewilligten Meister und Ingenieure 140 M. Die Former hielten Werkstatt- besprechungen ab und erklärten einstimmig, daß die Arbeit nicht unter 180 M. zu machen sei. Trotzdem, um Differenzen zu vermeiden, erklärte schließlich der Obmann der Kolonne, es soll für 185 M. gemacht werden. Die Direktton beharrte aber auf ihrem Standpunkt:„Nicht mehr als 140 M." Es wurden andr« Kolonnen gefragt, jede einzelne weigerte sich, die Arbeit für diesen Preis zu machen. Nun erklärte der Meister:„Dann wird das Ding außerhalb gemacht." Damit wäre die Sache eigentlich erledigt. Aber der Meister erklärte zugleich:„Wer diese Arbeit verweigert, bekommt auch keine neue Arbeit!" Das bedeutete für zwei Kolonnen(9 Manu) eine Maßregelung. Nun erklärten sich alle andern Former mit diesen solidarisch und legten sämtlich die Arbeit nieder. Die weitaus größte Zahl(ca. 90 Proz.) der Former sind organisiert im Deutschen Metall- arbeiter-Verband. Es wird um Abdruck gebeten. Zuzug ist stteng fernzuhalten! HusUnd. Der Tischlerstreik auf Helsingörs Schiffswerft ist durch ein Heber- einkommen beendet worden, so daß die Arbeit am Montag wieder aufgenommen werden konnte. Damit ist auch die von den Unter- nehmern angekündigte Massenaussperrung hinfällig geworden. Die Tischler haben eine Erhöhung der Stundenlöhne um 1 Oere erreicht. Durch die Verhandlungen wurde gleichzeitig der Tischlerstreik auf den Maschinenfabriken von Tuxen u. Hammerich in Rakskov erledigt und zwar unter der Bedingung, daß die Streitpunkte einem Schieds- gerichte überwiesen werden. Versammlungen. Tie Sektion der Gips- und Ccmentbranche des Maurerverbandes hielt am 9. Mai im Gewerkschaftshause ihre Generalversammlung ab. Zunächst berichtete W. F r i tz s ch über die am 22. April vor- genommene Bautenkontrolle. An diesem Tage wurden durch 20 Kollegen 283 Baustellen mit 1910 Arbeitern der für die Settion in Betracht kommenden Branchen kontrolliert. Im ganzen sind in Groß-Berlin ungefähr 350— 400 Bauten, wo Arbeiter der Gips- und Cementbranche thätig sind, vorhanden; die Zahl der Arbeiter wird gegen 2500 betragen. Die Kontrolle konnte wegen Mangels an Zeit und an der hierzu nötigen Zahl von Kontrolleuren nicht auf alle diese Bauten ausgedehnt werden. Der wichtigste Zweck der Bautcnkontrolle war, festzustellen, inwieweit die für die einzelnen Branchen der Sektion vertragsmäßig festgesetzten Minimallöhne ge- zahlt werden. Es wurde folgendes ermittelt: Von 320 kontrollierten Rabitzputzern erhielten 270 den Ver- ttagslohn von 32V, Pf. pro Stunde, 34 einen Höheren, und 10 einen niedrigeren Stundenlohn; von 83 Luginowandputzern erhielten 77 den Vertragslohn von 82V- Pf. und 0 einen geringeren; von 211 Rabitzspannern erhielten 153 den Vertragslohn von 65 Pf., 15 einen höheren und 33 einen geringeren Lohn; von 157 Cemcntierern erhielten 81 den Bertragslohn von 65 Pf., 12 einen höheren und 76 einen geringeren Lohn; von 44 Flechtern erhielten 40 den Vertragslohn von 65 Pf., 4 jedoch weniger; von 132 Einschalern wurden 121 mit dem Vertragslohn von 55 Pf. bezahlt, 3 mit einem höheren und 11 mit geringerem Lohn; von 141 Putzerträgern bei einem Putzer erhielten 52 den Vcrtragslohn von 55 Pf., 68 erhielten mehr und 21 weniger Lohn; von 116 Putzer- trägern für zwei Putzer erhielten 93 den Vertragslohn von 65 Pf. und 23 weniger Lohn; von 706 Hilfsarbeitern erhielten 390 den Vcrtragslohn von 47V, Pf., 26 mehr, aber 287 weniger Lohn. Von den 1910 kontrollierten Arbeitern arbeiteten am Tage der Kontrolle 54 im Accord, und zwar auf 21 Baustellen. Eine Baubude war auf 61 der 283 konttollierten Baustellen nicht vorhanden und auf 1 7 k e i n A b 0 r t. Für die kontrollierten Baustellen kamen 103 Unternehmer in Betracht, von denen etwa ein Drittel, darunter die größten Firmen, ihrem Verbände angehörten. Auf Grund der Ergebnisse der Kontrolle sind dem Verbände der Gips-, Cemcnt- und Teckenbaugeschäfte 27 Fälle gemeldet worden, wo teils von seinen Mitgliedern der vertragsmäßige Lohn nicht gezahlt wird, teils die Baubude oder der Abort fehlt oder nicht in Ordnung ge- halten werden. Wie die Kontrolle bewiesen hat. ist es eine sehr große Zahl von Arbeitern, die den für sie tariflich festgesetzten Lohn nicht erhalten. Die Zwölferkommission, die verpflichtet wäre, hier Wandel zu schaffen, funktioniert, wie der Redner bemerkte, nicht so wie sie sollte. Der Vorsitzende der Kommission, dem der Wunsch unterbreitet wurde, er möge auf die vertragsmäßigen Unternehmer einwirken, hat bis heute keine Antwort auf das Schreiben der Arbeiter erteilt. Der Vorstand der Settion ist deswegen übereingekommen, den Mit- gliedern in allen Fällen, wo es notwendig wird, ein energisches Vor- gehen zur Durchführung der Tarifverträge zu empfehlen. That» sächlich sind die Arbeiter zum großen Teil selbst schuld daran, wenn die Verhältnisse nicht so sind, wie sie sein sollten; sie haben es in diesen Specialbranchen, mehr als die Arbeiter andrer Branchen, in ihrer Hand, die Unternehmer zu zwingen, den Vertrag innezuhalten. Ter Redner wies darauf hin, daß zu diesem Zweck eine bessere Ent- Wicklung des mmtgelhaft durchgeführten Baudeputierten- Systems notwendig ist, ferner die Gewinnung der noch immer ziemlich großen Zahl der Indifferenten für die Organisation. Nach Erledigung dieses Punktes verlas der Sektionskassierer H a e s e die Abrechnung vom 1. Quartal 1904. Die Einnahmen beliefen sich, einschließlich des alten Bestandes von 1532,10 M. auf 4546,58 M., die Ausgaben auf 3631,41 M., so daß der Bestand am Quartalsschluß also 915,17 M. betrug. An die Hauptkasse des Zweigvereins wurden 2162,10 M. abgeführt. Die Sektion hatte Anfang April 1368 Mitglieder; seitdem ist die Mitgliederzahl noch um 300 gestiegen.— Die Generalversammlung erteilte dem Kassierer einstimmig Decharge.— Sodann berichtete Haese über die am 6. März abgehaltene Gaukonferenz des Maurerverbandes. Der letzte Punkt der Tagesordnung, die Ausgestaltung des Bureaus und event. die Wahl eines zweiten Angestellten betreffend, wurde vertagt. Richtigstellung. Zu dem Bericht des Centtalverbandes der Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter(Ortsvertvaltung I) in Nr. 110 des„Vorwärts" werden wir um folgende Richttgstellung ersucht: Es muß nicht heißen: 5 Arbeitslose auf längere Zeit vom Arbeitsnachweis auszuschließen—. sondern: nach Beschluß der Arbeitsnachweis-Kommission sind ausgeschlossen vom Arbeitsnachweis zwei Kollegen dmiernd, ein Kollege auf sechs Monate, ein Kollege auf vier Wochen(die nach ca. acht Tagen auf zwei Wochen umge- wandelt wurden). Der fünfte Kollege ist überhaupt nicht vom Arbeitsnachweis ausgeschlossen worden, sondern erhielt eine scharfe Verwarnung. Letzte JVaebnehten und Depefeben« Magdeburg, 16. Mai.(B. H.) Der Amtsvorsteher Sachse in Gübs, der am 1. Mai seine Familie ermordete und daraufhin Selbstmord beging, hat 350 000 Vi. Schulden hinterlassen. Von den durch ihn verwalteten Gemeindegeldern fehlen über 5000 M. Paris, 16. Mai.(W. T. B.) Die„Agence Havas" veröffent- licht eine Note des Marineministeriums, in der erklärt wird, das Marinedepartement habe mit den von einem Individuum, das Fragola zu heißen behaupte, verkauften Schriftstücke nichts zu thun, da die Küstenverteidigung der ÄriegSverwaltung unterstehe, der alle Pläne der Befesttgungswerke und Batterien gehören, von denen Hedemann eine Abschrift erhalten habe. Die Marineverwalttmg habe sich jedoch vor 1'/« Jahren mit Fragola zu befassen gehabt, der sich damals unter einem andern Namen vorgestellt habe. Fragola habe damals behauptet, er könne, wenn er bezahlt werde, zeigen, daß er Pläne von Festungen, Batterien und Untersee- booten besitze. Nachdem er die Marineverwaltung durch lange Unter- Handlungen hingehalten hatte, habe sich schließlich herausgestellt, daß er nichts dergleichen zu zeigen vermochte. Verantw. Redakteur: Paul Büttner, Berlin. Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u.Verlaa: Vorwärts Buchdr.u. Verlagsanstalt Paul Singer L-Co.. Verlin SW. Hierzu 3 Beilagen«. NnterhattungSblittt Nr. 114. 21. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Hus Induftrie und Dandel. Dienstag, 17. Mai 1904. Börsengesetz- Novelle als eine Berbesserung des bestehenden Börsen- dieser Celegenheit darüber belehren, was möglich ist, wenn ein gesetzes anerkennt, aber verschiedene weitere Abänderungen fordert. Freis innig er ein fommunales Ehrenamt hat. = Der Konzentrationsprozeß im Bankgewerbe. Der Stahlwerks Verband hat, wie die„ Kölnische Volks= Der Aufsaugungsprozeß der fleinen durch die großen Bank- zeitung" meldet, die seither von der Halbzeug- Verband in Höhe von institute schreitet in gewaltigen Sprüngen vorwärts. Die Dresdner 15 M. pro Tonne gewährte Ausfuhrbergütung auf 12 M. herabBank und der A. Schaaffhausensche Bankverein haben, wie sie offiziell geſetzt. anzeigen, die Verhandlungen, die sie mit dem Bankhause Erlanger u. Söhne in Frankfurt a. M., mit der Deutschen Genossenschaftsbank in Berlin und Frankfurt a. M., der Niederrheinischen Kredit- Anstalt Kommanditgesellschaft auf Aktien Peters u. Co. in Krefeld und mit der Westdeutschen Bank vorm. Jonas Cahn in Bonn behufs gemeinschaftlicher Uebernahme dieser Geschäfte seit längerer " Cin Raubmord ist Sonnabendabend auf der Chaussee zwischen Hafthorst und Berlin an dem 21 Jahre alten Kutscher Otto Scheme! verübt worden, der in der Schmalzsiederei von Haase, Quizowstr. 8, cmgestellt war. Die beiden Thäter, die 21 jährigen Arbeiter August Edwin Berliner Partei- Angelegenheiten. Billert und Goivin Jobst aus Spandau find ermittelt und am SonnAchtung, Parteigenossen, Arbeiter- Radfahrer! Stichwahl in Frankfurt a. O.- Lebus. tag festgenommen worden. Alle Genossen, welche am Tage der Hauptwahl, am 13. Mai, im feine Die Vertrauensleute von Berlin und Umgebung, I A.: Franz Hoch. Schemel, der seit 1½ Jahren in der Haaseschen Schmalz fiederei beschäftigt war, ist aus Spandau gebürtig, woselbst Eltern noch wohnen. Am Sonnabend ivar er mit Geschäftswagen seiner Firma nach Spandau geZulegt, abends um einem Zeit geführt haben, zum Abschluß gebracht. Die Durch obengenannten Wahlkreise thätig waren, und die gewillt und in der Lage fahren, um dort waren abzuliefern und Geld einzukaffieren führung dieser Transaktionen wird sich in folgender Weise find, am Tage der Stichwahl am 20. Mai ebenfalls dort thätig zu sein, und hatte etwa 500 W. eingenommen. vollziehen. Die Dresdner Bank nimmt die Deutsche Genoffenschafts- werden ersucht, sich morgen Mittwoch, abends pünktlich 9 Uhr besuchte er den Kaufmann Buchholz in Haselhorst, der beBank mit Rückwirkung auf den 1. Juli 1903 unter Ausschluß der 8 Uhr, im oberen Saale der Arminhallen, Komman merkte, aß sich noch zwei Begleiter auf dem Wagen befanden. Eine der Liquidation in sich auf und gewährt der aufgenommenen Gesellschaft dantenstr. 20, zu einer Besprechung einzufinden. Stunde später hielt das Fuhrwerk vor dem Meierschen Restaurant 20 Millionen Mark junger Aktien mit Dividendenberechtigung vom in Saatwinkel. Der Kutscher wurde in Decken gewickelt tot auf dem 1. Juli 1904, sowie eine Barzuzahlung von 3 750 000 m., so daß Bod vorgefunden, er war mit einer um seinen Hals verknoteten auf je 3600 M. Attien der Deutschen Genossenschafts- Bank inklusive suckerschnur erdrosselt worden. Der Körper war zivar noch warm, Dividendenschein per 1903/04 je 2400 20. junge Attien der Dresdner sammlung des Wahlvereins in Habels Brauerei- Ausschant, Berg- Getöteten war die Geldtasche geraubt, auch fehlte ihm seine Müße. Zweiter Wahlkreis. Heute Dienstag, abends 81, Uhr: Ver- doch erwiesen sich die Wiederbelebungsversuche als erfolglos. Dent Bank und 450 M. bar tommen. Gleichzeitig errichtet die Dresdner mannstr. 5/7. Vortrag des Genossen Bartels: Karl Marr Durch Verfolgung der Wagenspur konnte der Thatort festgestellt Bank in Frankfurt a. M. unter der Firma:„ Dresdner Bank in ökonomische Lehren". Gäste willkommen. Zahlreichen Besuch der werden, der auf der Berliner Chaussee in der Nähe des Saatwinkeler Frankfurt a. M." eine Niederlassung, welche die Geschäfte des Bant- Mitglieder erwartet Der Vorstand. Weges sich befindet. Dort wurde ein alter Hut vorgefunden. Polizeihauses von Erlanger u. Söhne und der Frankfurter Niederlassung Adlershof. Der Wahlverein veranstaltet am ersten Pfingstfeiertag leitete, stellte fest, daß zwei ehemalige Schulfreunde des der Deutschen Genossenschafts- Bank vereinigen und fortführen wird. früh 5 Uhr im Gesellschaftshaufe von A. Lau ein Vokal- und Schemel, die beiden Juipettor Kiesler aus Spandau, welcher die Nachforschungen Der A. Schaaffhausensche Bankverein nimmt die Niederrheinische Instrumental- Frühkonzert, ausgeführt von der Gesamtkapelle des Jobst, den Ermordeten öfter bei seinen Fahrten durch Spandau oben genannten Arbeiter Billert und Kreditanstalt Peters u. Co. in Krefeld mit 12 Zweigniederlassungen Mufifdirigenten Herren Damis und dem Männer- Gesangberem begleitet hatten. Billert fonnte noch am Sonntagvormittag festund die Westdeutsche Bank in Bonn gleichfalls im Wege der Fusion Frohsinn"( M. d. A.-S.-B.). Deffentliche Kaffe findet nicht hatt. genommen werden, er trug die Müge des Ermordeten. Zunächst per 1. Januar 1904 mit Ausschluß der Liquidation in sich auf und Eintrittstarten a 20 Pf. sind bei den Vorstandsmitgliedern und leugnete er die Thäterschaft, legte jedoch später ein Geständnis ab wird die übernommenen Geschäfte unter eigner Firma weiterführen. den Bezirksführern zu haben. und gab zu, gemeinsam mit Edwin Jobst Schemel erdrosselt und Er gewährt der Niederrheinischen Kreditanstalt 15 Millionen Mark Borhagen- Rummelsburg. Die Parteigenossen, welche aus andern beraubt zu haben. Nach seinen Aussagen ist Jobst der Anstifter und junge Aftien mit Dividendenberechtigung vom 1. Juli 1904, fowie Wahlkreisen nach Boghagen verzogen sind, werden ersucht, betreffs Hauptschuldige. Jobst habe dem ahnungslos zwischen ihnen fizenden eine Barzuzahlung von 840 000 M., so daß auf je 4200 M. Aftien Eintritts in den Wahlverein sich in der Zahlstelle bei Tempel, Alt- Kutscher die Kehle zugepreßt, ihm die Zuckerschnur um den Hals der Niederrheinischen Kreditanstalt inkl. Dividendenschein pro 1904 Boghagen 56, zu melden. geworfen, worauf dann beide gemeinsam die Schlinge zugezogen je 3000 M. junge Aktien des A. Schaaffhausenschen Bankvereins und Charlottenburg.„ Erinnerungen an die Kommune" lautet das hätte Jobst ihm die Ledertasche abgeschnitten, sodann den Wagen hätten. Als Schemel kein Lebenszeichen mehr von sich gab, 168 m. bar entfallen. Gleicherweise erhält die Westdeutsche Bank Thema, über das heute, Dienstagabend, der Reichstags- Abgeordnete gewendet und die Pferde auf den Weg nach Saatwinkel ge5 733 000 m. junge Aftien mit Dividendenberechtigung vom Genosse Blos in der Versammlung des Wahlvereins sprechen wird. trieben. 1. Juli 1904, sowie eine Barzuzahlung von 516 000 M., so daß auf Da Genosse Blos die Zeit der Kommunekämpfe, deren sachkundiger gekehrt und hätten sich bis 1 Uhr früh in verschieden Gastwirtschaften Beide wären dann gemeinsam nach Spandau zurückje 3000 M. Attien der Westdeutschen Bank inkl. Dividendenschein Geschichtschreiber er ist, mit erlebt hat, so ist es sicher ein interessanter, umhergetrieben. Als sie sich trennten, hätte Jobst fast das ganze pro 1904 je 2000 m. junge Aftien des A. Schaaffhaufenschen Bank Kampfe des französischen Proletariats und seiner gewaltsanten Unter- zunächst ein Lotaltermin statt, und dann begab sich die Untersuchungsaber auch lehrreicher Abend, ihn persönlich von dem großen Freiheits- Geld bei sich geführt. Am Sonntagnachmittag fand in Haselhorst vereins bar entfallen. Die für die Niederrheinische Kreditanstalt brückung erzählen zu hören. vorgesehenen Beträge werden sich indes um diejenigen Summen Charlottenburger Genossen einen recht regen Besuch der Versammlung, gebracht ist. Billert wurde seinem Opfer gegenüber gestellt und hielt Wir erwarten daher seitens der Kommission nach der Leichenhalle, wo die Leiche des Getöteten untervermindern, die dem eignen Besitz des A. Schaaffhausenschen Bank- die um 1/29 Uhr im Volkshause, Rosinenstr. 3, stattfindet. vereins an Aftien der obigen Gesellschaft entsprechen. vor dem Toten das vorher gemachte Geständnis aufrecht, welches noch in der Leichenhalle protokolliert und von dem Mörder unterzeichnet wurde. Dann wurde Billert nach dem Untersuchungsgefängnis in Spandau gebracht. Die Eltern des Mörders haben einen guten Leumund, sein Vater ist, ebenso wie derjenige des Jobst, in der Ermordete arbeitete bis vor 12 Jahren in Eiswerder. Jobst, der ebenfalls in den föniglichen Militärfabriken thätig, und auch der töniglichen Munitionsfabrik beschäftigt. Der Vater des Schemel ist noch am Sonntagabend vernommen wurde, sucht die Hauptschuld an dem Verbrechen auf Billert abzuwälzen. Der Vorstand. Die Aufsichtsräte der Dresdner Bank und des A. Schaaff- Köpenid. Der Wahlverein hält Dienstagabend 8 Uhr im Hausenschen Bankvereins haben, wie dies bereits seitens der Schweizergarten, Lindenstraße, seine Versammlung ab. Frauen Aufsichtsräte der aufzunehmenden Gesellschaften geschehen ist, haben als Gäste Zutritt. in ihren heutigen Sizungen die getroffenen Abmachungen vorbehaltlich der Ratifikation durch die Generalversammlungen genehmigt. abend 82 Uhr in der Wahlvereinsversammlung bei Lichtenberg. Reichstags- Abgeordneter Dr. Südekum hält heute Im Zusammenhang hiermit wird der Generalversammlung der Höflich, Frankfurter Chaussee 120, über„ Das Finanzwesen der GeDresdner Bank eine Erhöhung des Grundkapitals auf 160 Millionen meinde" einen Vortrag. Gäste haben Zutritt. Mart, d. h. um 30 Millionen Mark junger Aktien mit Dividendenberechtigung vom 1. Juli 1904, der Generalversammlung des A. Schaaffhaufenschen Bankvereins eine Erhöhung des Grundkapitals auf 125 Millionen Mark, d. H. um 25 Millionen Mark junger Aktien mit Dividendenberechtigung vom 1. Juli 1904 mit der Maßgabe vorgeschlagen werden, daß den alten Aktionären der Dresdner Bank Lokales. Wenn man ein kommunales Ehrenamt hat. In der Prozeßfache gegen das Professor Meyersche Ehepaar ist den Beteiligten jetzt die Anklagefchrift zugestellt worden. Dem Profeffor Meyer werden danach 30 selbständige Betrugsfälle und seiner Ehefrau ebenfalls eine gleiche Anzahl zur Last gelegt. Außerdem leber das Verhältnis des Freisinns zu den unbesoldeten haben. Die Staatsanwaltschaft hat gegen 100 3eugen laden lassen, soll das Ehepaar gemeinschaftlich gegen 20 Betrugsfälle begangen 61, Millionen Mark junge Aftien( auf je 24 000 m. nom. alte Attien Ehrenämtern, die die Kommune in ihren Armenkommiffionen, ihren wozu noch die vom Verteidiger Rechtsanwalt Hugo Caro geladenen eine neue a 1200 m.) zum Kurse von 136 Proz., den alten Aktionären Schulkommissionen, Waisenrats- Kollegien usw. zu vergeben hat, ist Entlastungszeugen kommen. Die Verhandlung dürfte nach etwa drei des A. Schaaffhausenschen Bankvereins 5 Millionen Mark junge Attien in den letzten Monaten manches Merkwürdige von uns mitgeteilt Wochen stattfinden. ( auf je 20 000 m. nom. eine neue à 1000 m.) zum Kurse von worden. Noch immer werden diese Aemter größtenteils mit An130 Broz. anzubieten sind. Für die restlichen 81 Millionen Mart Hängern des Freisinns beſetzt, noch immer erheben die Freifinnigen mann Häusler aus Neu- Weißensee mit der Leerung einer verdedten junge Aftien der Dresdner Bank ist anderweite Verwendung vor- den Anspruch, daß zu allererst ihnen die kommunalen Ehrenämter Dunggrube beschäftigt. Der Stallmann S. der Firma Trunc u. Co. anvertraut werden, weil sie selber am besten geeignet seien, solche war zugegen, als H. die im Hause belegene Grube öffnete und Aemter zu verivalten. feine Arbeit begann. Als der Stallmann nach einer Weile wieder Socialdemokraten sucht man möglichst fernzuhalten, wie hinsah, fiel ihm auf, daß H. nicht weiter arbeitete. Er trat hinzu gesehen. Von Gasen erstickt. In der Kronenftr. 10 war heute der AderDie Interessengemeinschaft Dresdner Bank- Schaaffhausenscher Bankverein hat mit diesen neuen Angliederungen die Machterweiterung, welche die Deutsche Bank durch die Uebernahme der Berliner wenn sie sich für die Ehrenämter nicht eigneten. Ein Social- und bemerkte, wie. in der Grube lag und fein Lebenszeichen von Bant erfährt, nicht nur völlig ausgeglichen, sie hat ihren Vorsprung demokrat, der in jene Körperschaften hineingelangen, der ein Amt fich gab. Die sofort benachrichtigte Feuerwehr entsandte den im Bank erfährt, nicht nur völlig ausgeglichen, sie hat ihren Vorsprung darin erhalten will, muß mancherlei Schwierigkeiten überwinden. einem Sauerstoffapparat und andren zweckentsprechenden Mitteln die Samariterdienst ausgebildeten Feuerwehrmann Gräbner, der sich mit noch vergrößert. Daß sie das neuerworbene Terrain auszunügen wissen wird, darf nach den bisherigen Erfahrungen als sicher angenommen wenn der Stadtverordnete, der für ein neu zu besetzendes Amt erdenklichste Mühe gab, den durch die Einatmung von giftigen Gasen werden. Davon zeugt schon, daß die Dresdner Bant nicht die Ge- seines Bezirks Vorschläge zu machen berechtigt ist, Socialdemokrat erstickten Mann wieder ins Leben zurückzurufen. Alle Bemühungen nossenschaftsbank einfach aufzulösen gedenkt, sondern die Befriedigung ist und einen Socialdemokraten vorschlägt, so muß erst abgewartet waren vergebens. Ein hinzugezogener Arzt stellte den Tod fest, der Kreditbedürfnisse der Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften werden, ob nicht die Stadtverordneten- Versammlung, die zu ent- worauf die Polizei die Leiche beschlagnahmte. in derselben Weise, wie dies bisher von der Genossenschaftsbank scheiden hat, einen von andrer Seite präsentierten Gegenkandidaten Die Untersuchung in der Winterschen Mordsache zu Konitz hat geschah, fortsetzen will, ja es soll sogar der bestehende Giroverband wählt. Aber selbst wenn sie mal einen Socialdemokraten acceptiert, die ganze Zeit über nicht geruht. Gegenwärtig neigt die Staatsdieser Genossenschaften energisch weiter ausgestaltet werden. Zu so ist dieser immer noch nicht ganz sicher, ob es ihm nun wirklich anwaltschaft der„ Berliner Zeitung" zufolge zu der Annahme, daß diesem Zweck beabsichtigt die Dresdner Bank zunächst in Berlin und beschieden sein soll, in die geheiligten Cirkel der Freisimmigen einzu- der Gymnasiast Ernst Winter am 11. März 1900 vor 4 Uhr nachFrankfurt a. M. unter Zeitung zweier bisheriger Direktions- bringen. mittags das Opfer eines Rencontres mit einem Manne geworden = Dresdner Bank eintreten. mitglieder der Genossenschaftsbank, des Herrn Dr. Meißner Wir haben vor einiger Zeit mitgeteilt, daß im Süden der Stadt, ist, zu dessen Frau er Beziehungen unterhielt. Die Behörde nimmt in Berlin und des Herrn Malz in Frankfurt a. M., besondere im Waisenratsbezirt 38B( füdlicher Teil vom Kottbuser Damm nicht an, daß es sich um einen mit leberlegung vorsäglich verübten Genossenschafts Abteilungen einzurichten. Diesen nebst Querstraßen) ein Socialdemokrat seit seiner im September 1902 oder eine Körperverlegung mit tödlichem Ausgange. Die UnterMord handelt, sondern um einen im Affekt begangenen Totschlag, wird zur Unterstützung und zur Herstellung fortdauernder Fühlung erfolgten Wahl zum Waisenratsmitglied darauf wartet, daß er in fuchung richtet sich gegen den Schlosser Berg, dessen Frau eine Tochter mit den Genossenschaften und deren Verbänden je ein Genossenschafts- fein Amt eingeführt oder irgendwie zur Mitarbeit herangezogen wird. Der Gesindevermieterin Roß ist. Die Roß und der Chemann ihrer beirat zugeordnet werden, welchem außer den bisherigen Die Wahl war ordnungsgemäß durch die Stadtverordneten- Ver- zweiten Tochter Masloff haben in der Angelegenheit schon eine Direktoren der Genossenschaftsbant, den Herren Weill und Thorwart, sammlung vollzogen und in üblicher Weise durch das Gemeindeblatt traurige Rolle gespielt. Um den Verdacht der Thäterschaft auf den der Anwalt des Allgemeinen Verbandes der auf Selbsthilfe be- des Magistrats publiziert worden, hatte also Gültigkeit erlangt. Der Schlächtermeister Levy zu lenfen, haben sie Meineide geschworen ruhenden Eriverbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, auch Dr. Crüger Gewählte, Genosse Bägel, wurde auch durch amtliches Schreiben und kamen deswegen ins Buchthaus. Ob die Untersuchung geund andre Vertreter der Genossenschaften angehören werden. Zugleich von seiner Wahl in Kenntnis gesetzt und fandte feinerseits an den nügendes Material zutage fördern wird, um die Erhebung einer sollen Direktor Thorwart und Dr. Crüger in den Aufsichtsrat der Vorsitzenden des betreffenden Waisenratsbezirks, Maurer- und des betreffenden Waisenratsbezirks, Maurer- und Anlage zu rechtfertigen, wird abzuwarten sein. Zimmermeister Kösel, ein schriftliches Ersuchen um Einführung in Der verschwundene Knabe. Vor mehreren Abenden brachte der Ob die Angestellten der eingehenden Institute von der Dresdener fein Amt. Herr St. hat bis auf den heutigen Tag kein Lebens- Realschüler Hans Anton, Solmsstr. 39, seinem Vater, der OmnibusBank beziv. vom Schaffhausenschen Bankverein mit übernommen zeichen von sich gegeben, P.'s Name wurde im Frühjahr 1903 in fondukteur ist, das Abendessen nach der Haltestelle am Halleschen Thor und war seitdem spurlos verschivunden. Ein elegant gekleideter werden, ist noch nicht bekannt. Nur bezüglich des Personals des die vom Magistrat herausgegebene Personalnachweisung der Berliner Mann sollte denselben verschleppt haben, doch schien es kaum glaub Hauses Erlanger u. Söhne weiß die„ Frantf. 8tg." zu berichten, daß Gemeindeverwaltung aufgenommen, aber für Herrn S. existierte er haft, daß sich ein Knabe von 18 Jahren so mir nichts bir nichts die Dresdner Bank fich verpflichtet hat, sämtliche Angestellten zu nicht. Im Jahrgang 1904 der Personalnachweisung sah Genoffe P. an einen wildfremden Menschen attachieren sollte. Die Sache übernehmen und in ihren Bureaus unterzubringen. fich wiederum als Waisenratsmitglied für Bezirk 38 B mit erregte großes Aufsehen, hat sich jedoch nun zu allgemeinem Wohl aufgeführt, aber der Vorsitzende kannte ihn offenbar noch gefallen wieder aufgeklärt. fannte ihn offenbar noch gefallen wieder aufgeklärt. Der Junge war zu seinen Großeltern, Zweiter allgemeiner deutscher Bankiertag. In der Philharmonie immer nicht. B. bekam weder eine Aufforderung, einer gemein- bie in der Gegend von Stettin wohnen, gewandert. Ein Mitschüler, Zweiter allgemeiner deutscher Bankiertag. In der Philharmonie und so konnte der Vater den schon verloren geglaubten Liebling fand gestern, nachdem schon am Sonntagabend in der Börse die er samen Besprechung der Mitglieder beizuwohnen, noch wurde ihm welcher um das„ Geheimnis" wußte, hatte es schließlich verraten. schienenen Gäste durch die Handelskammer und die Weltesten der irgend eine Arbeit, eine Recherche oder der und so konnte der Vater den schon verloren geglaubten Liebling wiederholen. Staufmannschaft begrüßt worden waren, die erste Sizung des gleichen zugewiesen. Auch eine Beschwerde, die B. deshalb an Banfiertages statt, an der etwa 800 Personen teilnahmen. Unter die Waisenverwaltung richtete, blieb lange unbeantwortet. den Anwesenden bemerkte man den Minister für Handel und Gewerbe tann's einem gehen, der ein kommunales Ehrenamt hat." Möller, den Unterstaatssekretär Dr. Lohmann, den Oberpräsidenten Diesem Zustand, der einen recht interessanten Beitrag zur Be der Provinz Brandenburg v. Bethmann- Hollweg, den Direktor im leuchtung der kommunalen Musterwirtschaft Berlins bildet, ist erst ungewöhnlich reichhaltige, denn sie weist über 20 Alarmierungen auf Feuerbericht. Die Brandchronik der letzten 24 Stunden ist eine Reichsamt des Innern Wermuth, außerdem die Staatskommissare der Berliner und der Kölner Börse, verschiedene Direktoren der lezt ein Ende gemacht worden. Herr Kösel hat fürzlich den Vorsiz ungewöhnlich reichhaltige, denn sie weist über 20 Allarmierungen auf. Sonntagabend wurde die Wehr nach der Müllerstraße am Bahnhof Reichsbank, Mitglieder der Hochfinanz und Vorsitzende der Handels- an ein andres Mitglied abgegeben, und sofort ist Bäßel von diesem Wedding gerufen, weil hier der Bohlenbelag der Eisenbahnbrüde tammern größerer deutscher Städte. Nachfolger, der ihm bisher ebenso unbekannt war wie K., zur Mit- von der Ringbahn in Brand geraten war. Die Gefahr konnte leicht Nach einer Begrüßungsrede des Justizrats Rießer, mahnte arbeit herangezogen worden. Auch hat jetzt endlich die Waisen- beseitigt werden. Fast gleichzeitig mußte in der Alexanderstraße 69 Handelsminister Möller in langer Rede zur Mäßigung. Der Bantier verwaltung geantwortet, P. solle sich an den jezigen Borfigenden in einem Steller ein Feuer abgelöscht werden, das allerlei Gerümpel stand dürfe nicht nur an das Eigeninteresse denken; es müsse auch das wenden. Unserm Genossen P. ist es noch ein Nätsel, warum nicht und Verpackungsmaterial ergriffen hatte. Bald nach Mitternacht Intereffe der Allgemeinheit mit berüdfichtigt werden. Dann re- auch der frühere Vorsitzende ihn zu finden gewußt hat. Herrn K.'s ging in der Alexanderstraße 21 der Inhalt eines Schaufensters in ferierten in ausführlicher Weise Mar Schinkel( Geschäftsinhaber Amtsführung bietet allerdings noch mehr des Rätselhaften. Man Flammen auf, während in der Oppelnerstr. 18 durch unvorsichtigkeit der Diskonto- Gesellschaft und der Norddeutschen Bant in Hamburg), Kommerzienrat Wilhelm und Geh. Oberfinanzrat Waldemar Müller erzählt fich mancherlei barüber, wie lange er die Mitglieder nicht ein Brand entstand. Längere Zeit gab es in der Greifswalderstr. 30 zu thun. Hier war in dem Steffelhause der Waschinenfabrit von ( Direttor der Dresdner Bank) über die Wirkungen des Börsen zu einer gemeinsamen Besprechung zusammenberufen hat. Wir Kirchhoff u. Co. angeblich durch Selbstentzündung von Kohlenstoff gesetzes. Schließlich wurde eine Resolution vorgelegt und ein empfehlen der Waifenverwaltung, sich die Zustände im Waisenrats- Feuer entstanden, das erst bemerkt wurde, als gegen 6 Uhr früh plögjtimmig angenommen, die awar die dem Reichstage vorgelegte bezirk 38B einmal aus der Nähe anzusehen. Sie kann sich bei lich helle Flammen unmittelbar über dem Dampffeffel aus dem Dache So Ein Säuglingsheim im Hause Atazienstr. 7 zu Schöneberg ist am Sonntag eingeweiht worden. Die Anstalt bietet für zwölf Mütter und zwölf Kinder Unterkunft. Vermischtes. Briefkaften der Redaktion. -schlugen. Die schnell alarmierte Wehr gab sofort mit einer Schlauch- 1 werden soll, will der Magistrat nichts wissen. Dagegen hat er sich leitung tüchtig Wasser, konnte aber nicht verhindern, daß ein größerer bereit erklärt, den ständigen Arbeitern nach einer zweijährigen Teil des Dachstuhles vernichtet wurde. Ein zweiter Dachstuhlbrand Dienstzeit einen Sommerurlaub zu gewähren. Berlin, 16. Mai.( Amtliche Meldung.) Am 15. b. M. um 4 Uhr beschäftigte die dritte Compagnie nachmittags in der Simeonstr. 5. Die Stadtverordneten- Versammlung wird sich am nächsten Mitt- 2 Minuten blieb Zug 1448 nach Potsdam kurz hinter Bahnhof Nach dem Moabiter Güterbahnhof erfolgte später Alarm, weil dort woch mit der Magistratsvorlage befassen. Charlottenburg wegen Bruchs des Kurbelzapfens an der Maschine ein beladener Waggon in Brand geraten war, der indes in furzer Gegen die Schnorrer und Verschwörer ist nun auch die Polizei liegen und mußte in den Bahnhof zurückgeholt werden. Hierdurch Zeit unterdrückt werden konnte. Kurz darauf hatte in der Dresdenererlitten die folgenden Züge bis 25 Minuten Verspätung. Von 8 Uhr straße 79 im Erdgeschoß des Quergebäudes Maschinenöl Feuer gefangen. Schon am Sonntag haben wir turz berichtet, daß es Großes zu abends ab verkehrten die Züge wieder planmäßig. unfres Nachbarortes Wilmersdorf thatkräftig zu Felde gezogen. Möbel, Kleidungsstücke Decken 2c. gingen in der Kurfürstenstr. 42 in Köln, 16. Mai. Heute früh kurz nach 3 Uhr entgleiste zwischen thun galt und der Staat mit genauer Not vor einem zwar uneiner Wohnung in Flammen auf. Alle übrigen Alarmierungen, die bekannten, aber dafür gerade um so unheimlicheren Unglück bewahrt den Stationen Brohl und Niederbreisig von dem Luxuszug Wiendann noch aus der Gubenerstr. 58, Kommandantenſtr. 55, Gbers worden ist. Und leicht war die Staatsrettung auch gerade nicht. So Ostende die Maschine mit beiden Vorderachsen, weil eine eiserne walderstr. 30/31, Templinerstr. 1, Huffitenstr. 28, Köpnickerstr. 48/49, in der zehnten Abendstunde geschah es, als im Lokal von Salamon, Schwelle, anscheinend in böswilliger Absicht, über die Schienen geSchliemannstr. 47, Tempelherrnſtr. 12 usw. einliefen, betrafen durch- Berlinerstraße 40( früher Witte) an die zwanzig Beamte eindrangen. legt worden war. Verletzungen von Personen sind nicht vorgekommen. weg Brände, die teils vor Ankunft der Löschzüge bereits von Hausbewohnern erstickt waren, teils die Wehr nur kurze Zeit beschäftigten. Ihnen bot sich der hochbedenkliche Anblick einer regelrechten Ver- Die Strecke ist wieder fahrbar. Der Materialschaden beläuft sich auf schanzung. Auf langer Tafel waren in der Nähe der Thür etwa 2000 m. Die Polizei ist mit der Einleitung der Untersuchung Batterien von Wein- und Rumflaschen, von Torten, Apfelfinen, beauftragt. Wiesbaden, 16. Mai. Nachmittags 5 Uhr entgleiste vor dem belegten Stullen und Schrippen aufgeschichtet; ja, ein nicht sehr kleines Töpfchen barg eine unheimlich schwarze Masse, die für Kaviar hiesigen Taunusbahnhofe eine Lokomotive. Der Personenverkehr ausgegeben wurde. Es wird aber Dynamit gewesen sein, wurde durch Umleitung nach dem Rheinbahnhofe aufrechterhalten. wie auch die Schrippen genau darauf untersucht zu werden Um 6 Uhr war die Strecke wieder frei. Der Materialschaden ist verdienen, ob sie nicht cachiert und mit Nitroglycerin be- unbedeutend. schmiert waren. Vom Inhalt der bombenähnlichen Apfelfinen und der unheimlichen Bullen nun schon gar nicht zu reden. Einige der russischen Schnorrer und Verschwörer waren gerade beim Hamlet. 1. Kürze ist des Wikes Würze. 2. William Shakespeare 1564 Essen, als die Polizei eindrang; aber es ist ja notorisch, daß diese bis 1616. F. 77. Nein. W. H. 3. Erhalten Sie für wenige Menschen ihr elendes Leben für nichts achten, und wer bürgt dafür, Pfennige in jedem Droguengeschäft. Bruder Heinrich. Dame. daß sie nicht Sprengstoffe hinunterwürgten, die im Stadium. M. 101. 1. und 2. Er kann, allein es kommt in der Praxis nicht vor. der Verdauung zu mitternächtiger Stunde zum Plazen, zur ErH. V. 25. Adresse: Dr. A. Blaschko, Potsdamerstr. 20, I( Privatplosion gekommen wären? Genug, der Spigel, der die Polizei wohnung); Brüdenstr. 13, Klinit. St. Fragen Sie an bei Herrn H. L., J. D., Weißenburgerstr., an den Herd des Verbrechens geleitet, hat eine Leistung voll- Redaktion Morgenpost", Kochstr. 23/24. Denn und N. 2. 30. Wenden Sie sich an Herrn Eugen Simanowski, Hochstr. 46. bracht, und auch das Vorgehen der Behörde war eine That. Zapfenstreich. Mit Horn oder Trommel gegebenes Abendsignal, woes war nichts leichtes, die Namen aller Beteiligten zu notieren und, als das geschehen war, die Gesellschaft unter behutsamer Eskorte an nach die Soldaten sich in ihren Quartieren einzufinden haben. Bei Feier lichkeiten großer Zapfenstreich" unter Hinzuziehung von Musikcorps. die Charlottenburger Grenze zu geleiten. Mochte man dort sehen, Rügen. Kaufen Sie sich einen Plan für Radfahrer in der Buchhandlung wie man mit den unheimlichen Gesellen weiter fertig werde. Vorwärts. Db es sich lohnt, ist eine andre Frage. Den Fahrpreis ersehen Uebrigens hatten auch einige Wilmersdorfer Parteigenossen, die sich Sie am besten aus einem Kursbuch, das auf jedem Bostamt unentgeltlich zufällig in einem Nebenzimmer befanden, unter der Maßnahme zu ausliegt. Gg. In der Neuen Zeit". Fragen Sie an in der Redaktion, Wettende. Nicht denn" und nicht„ drum", leiden. Es bedurfte erst energischer Auseinandersetzungen, bis ihnen Friedenau, Saarstraße 19. 5. S. 100. Ueber ärztliche Diagnose geben wir keine eine andre Behandlung zu teil wurde, als es unter dem Kosaten- sondern noch". Posen. Ver kurs verlobungfeiernden Schnorrern und Verschwörern gegenüber Auskunft, wenn Sie sie von dem Arzt nicht erhalten. sicherungs- Gesellschaften empfehlen wir grundsätzlich nicht. J. S. 23. Die Darstellung ist von Anfang bis zu Ende unwahr. Brauch wird. 2. H.( Spekulant.) Ein Eisenbahnunfall hat sich Sonntagabend auf dem Bahnhof Wir sind über den Fall nicht unterrichtet, jedenfalls wäre es sehr voreilig, Rigdorf 1000. Sit Hermsdorf in der Mark ereignet. Abends 9 Uhr 40 Minuten sich in irgendwelchen Brophezeiungen zu ergeben, G. R. 100. rheinländisch und gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf. entgleisten dort beim Umsetzen eines Leerzuges 5 Wagen, wodurch 1. Eine bestimmte Unterrichtsmethode empfehlen wir nicht. Stellen Sie sich das Geleis Oranienburg- Berlin unfahrbar wurde. Der Zugverkehr auch die Sache nicht zu leicht vor. Etwas Näheres erfahren Sie vielleicht wird eingeleifig zwischen Birkenwerder und Hermsdorf durchgeführt. durch die Adresse: Stolze Schrey, Berlin SW. 19. 2. Durchgehende Personen sind nicht verletzt. Der Materialschaden ist unbedeutend. Arbeitszeit ohne Bause, besonders in kaufmännischen Geschäften. R. 70. 1. Das Erforderliche erfahren Sie durch Herrn Julius Meyer, Urbanstraße 131. 2. Die Adresse ist uns leider völlig unbekannt. E. K. Fachmännische Auskunft erhalten Sie durch die Redaktion der E. 2. 41. Wir können Gärtner- Zeitung", Berlin N. 37, Megerstr. 3. Vulgaris. 1. Verein Ihnen ein solches Stift leider nicht nachweisen. 2. Frauenverein, gegen Berarmung, Deutscher Dom, Gendarmenmarkt. Frau Ida Salomonsohn, Borsigende, Charlottenburg, Hardenbergstr. 18. 3. Bürger- Rettungsinstitut. 4. Friedrich Wilhelms- Anstalt für Arbeitsame. 5. Biedersee- Stiftung. Letztere drei im Rathaus. J. W. Grünthal. 1000 Millionen. Wien. Nach der betreffenden dritten Lesung stimmten in der Pariser Kammer 12 revolutionäre Socialisten gegen den Etat. Von den 35 ministeriellen“ Socialiſten ſtimmten damals 7 gegen das Budget, 7 für dasselbe, darunter Millerand und Gérault Richard. 20 enthielten sich K. F. 1. Ja. der Abstimmung, darunter Jaurès, einer war abwesend. 2. Nein. 29. K. Uns leider ganz unbekannt. Notes Gespenst. zurückzuführen auf das Jahr 1851. Damals erschien in Paris unter dem Titel„ Das rote Gespenst" eine Broschüre von August Nomien, die den Bürgerkrieg für Frankreich prophezeite. S. O. 4. Wir haben die Angelegenheit einer geeigneten Person zur Untersuchung überwiesen. 1573 1904. Zur Geschichte des seit mehr als zehn Jahren sich hinziehenden Berliner Kirchenstreites enthält der jetzt erscheinende Bericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats für das Jahr 1902 folgende Darstellung: Die in zweiter Instanz schwebenden und dort vereinigten beiden Prozesse der Stadtgemeinde Berlin gegen die St. Markus- und St. SimeonsKirchengemeinde umfassen 73 000 und 100 000 M.; sie sollen zu gleich die im wesentlichen maßgebende Entscheidung über die angebliche Kirchenbaulast der Stadtgemeinde Berlin aus der Visitations und Konsistorialordnung von 1573 liefern. In erster Instanz waren beide Prozesse durch die Erkenntnisse des hiesigen Landgrichts vom 17. April und 9. November 1897 zu Gunster der Stadt entschieden worden, der erste allerdings nur aus dem formellen Grunde, weil das polizeiliche Resolut zu Unrecht gegen die Stadt erlassen worden sei, der zweite, weil aus der Visitations- und Konsistorialordnung bon 1573 eine Baupflicht des Magistrats gegenüber Kirchen, an denen dem Magistrat das Patronat nicht zusteht, bezw. über die Patronatspflicht hinaus und zumal für neu errichtete Kirchen nicht hergeleitet werden könne. In dem auf die Berufung der Kirchengemeinden eingeleiteten Verfahren vor dem Kammergericht hatten beide Teile ein ungemein reiches geschichtliches und kirchenrechtliches Material über Sinn und Bedeutung der Konsistorialordnung von 1573, über die Auslegung, die sie im Laufe der verflossenen Jahrhunderte in Theorie und Praris erfahren hat, und über die Behandlung der seit 1573 in Berlin vorgekommenen kirchlichen Baufälle zusammengebracht, dergestalt, daß die gedruckten Schriftsäße der Stadtgemeinde, abgesehen von drei rund 300 Druckseiten enthaltenden Urkundenbüchern und von zahlreichen ungedruckt gebliebenen Prozeßschriften, einen Umfang von 621 Druckseiten in Folio, die Schriftsähe der Gegenpartei ungefähr den gleichen Umfang erreichten. Während des Winters 1902/03 haben in den Abend stunden in den Räumen der Magistratsbibliothek vor dem Richtertommissar des Kammergerichts vierzig Beweistermine zur Vorlegung des gesamten Urkundenmaterials und zur Verhandlung darüber stattgefunden. Das Ergebnis war, daß auch in zweiter Instanz die Erbenntnisse erster Instanz bestätigt wurden. Das Kammergericht hat ebenso, wie das Landgericht in dem Prozesse mit der SimeonsGemeinde, in der Konsistorialverordnung von 1573 einflagbare Rechtspflichten der Stadtgemeinde gegen die Kirchengemeinden nicht zu erkennen vermocht, jedenfalls betreffe diese kirchliche Ordnung nur die Erhaltung damals bestehender Kirchen, unter dem" Rat" sei die Obrigkeit, unter der Gemeinde" die Kirchengemeinde zu verſtehen. Damit stimmten auch die Ansichten der Rechtslehrer und der Verwaltungsbehörden in der ganzen Zeit seit 1573 überein, die lediglich den Patron und die Eingepfarrten als Verpflichtete bezüglich der Kirchenbaulaft angesehen hätten und auch die thatsächliche Uebung in Berlin während der verflossenen drei Jahrhunderte be= stätige diese Auffassung. Das Erkenntnis des Kammergerichts um faßte 141 Druckseiten. Die Kirchengemeinden hatten alsbald Revision dagegen eingelegt. Da aber das Rechtsmittel der Revision durch die gesetzlichen Bestimmungen dahin beschränkt ist, daß die Entscheidung des Berufungsgerichts über das Bestehen und den Inhalt der Konsistorialordnung von 1573, weil deren Geltung sich nicht über den ganzen Umfang zweier preußischer Provinzen erstreckt, auch für den Revisionsrichter maßgebend ist, so wird in dem Bericht der Hoffnung Raum gegeben, daß die Vorstellung von dem Vorhandensein einer allgemeinen kirchlichen sogenannten Visitationsbaupflicht der Stadt Berlin, die den Frieden zwischen der Stadt und den kirchlichen Behörden Berlins mehr als ein Jahrzehnt hindurch sehr getrübt hat, endgültig zerstört sein wird. Prozeßbevollmächtigter ist der den Prozeß bearbeitende Syndikus Weise. " " Vom Dache gestürzt und lebensgefährlich verunglückt ist gestern, Sonntagmittag, der 45 Jahre alte Maurer Gustav Berenstecher in der Friedrichstr. 53 zu Friedrichshagen. B. wollte auf dem Dache des zwei Stock hohen Seitengebäudes etwas in Ordnung bringen, wobei er das Gleichgewicht verlor und auf den Hof hinabstürzte. Aus den Ohren und dem Mund drang das Blut; die Beine sind mehrfach gebrochen. Bewußtlos wurde der Schwerverlette mittels Strantentransportwagens in das Krankenhaus Bethanien gebracht. Buddesche Sparsamkeit. Aus Spandau wird uns berichtet: Eigenartige Zustände bestehen, wie in einer Transportarbeiterverlammlung zur Sprache gebracht wurde, auf dem hiesigen Güter bahnhof. Da hier zu wenig Güterbodenarbeiter angestellt sind, sind die Kutscher der Spediteure genötigt, selbst den Bahnarbeiter zu spielen und nach Guidünken die betreffenden Stückgüter auf dem Güterboden herauszusuchen und auf ihre Wagen zu laden, ja vereinzelt sogar Eisenbahnwagen so zu rangieren, daß sie diese schnell entladen können. Verwechselungen und Irrtümer bei solcher Art der Güterabnahme sind denn auch an der Tagesordnung und nicht selten wird dann bei den Spediteuren Umfrage gehalten, ob sich dieses oder Bon der ,, Gleichheit", Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen ienes Fachtstück zufällig bei ihnen befindet. Die Leitung des Transportarbeiter- Verbandes hat in dieser Angelegenheit bereits im März eine( Stuttgart, Diek Verlag), ist uns soeben die Nr. 11 des 14. Jahrganges zugegangen. Aus dem Inhalt dieser Nummer heben wir hervor: lehnung erfahren, da die angestellten Ermittelungen derartige für unsre Kinder. Die deutsche Frau im Beruf. Von Dr. R. Michels. Uebelſtände nicht ergeben haben und es den in Betracht kommenden Bur Lage der Blumen- und Blätterarbeiterinnen von Dresden und UmDas Vereinsrecht der Staatsbürgerinnen in Bon Emma Jhrer. Aus der Bewegung. Feuilleton: BeVerkehrstreibenden überlassen bleiben muß, selbst dieserhalb sich gegend. Von W. Kähler. an uns zu wenden." Die organisierten Arbeiter geben trotz dieser den Thatsachen nicht angemessenen Abweisung die Hoffnung nicht auf, teil: Gewerkschaftliche Arbeiterinnenorganisation. Frauenbewegung. sudbnis während des Ausstandes. Gedicht von Ada Negri. Notizendurch Energie und Ausdauer Herrn Budde die Anerkennung abWegen eines gefährlichen Brandes wurde die Feuerwehr gestern nötigen zu fönnen, daß das Verkehrsinteresse höher steht als das nach der Alexanderstr. 27 a gerufen, wo in den„ Vereinigten chemischen Finanzinteresse des Eisenbahnfistus. Fabriken von J. Nordan u. Co., Filiale Berlin", Feuer ausgekommen war. Dort brannte ein sogenanntes Benzinbad zum Einbrennen bon Kohlenfäden für Glühlichtlampen. Durch schnelles Vorgehen gelang es, die Gefahr schnell zu beseitigen. Hus den Nachbarorten. Gerichts- Zeitung. Preußen. Quittung. Eingegangene Druckfchriften. Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer 10 Pf., durch die Post bezogen beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich ohne Bestellgeld 55 Pf., unter Kreuzband 85 Pf. Wetter- Prognose für Dienstag, den 17. Mai 1904. Der Wahre Jakob" hat soeben die 11. Nummer feines 21. Jahr ganges erscheinen lassen. Aus dem Inhalt erwähnen wir die beiden farbigen Bilder, Die bankrotten Nationalliberalen" und„ Nette Aussichten", ferner die Illustrationen Königlich preußische Kunst"," Was in einem ge Nicht allein in Chikago, sondern auch im Liede verschwört sich ordneten Staatswesen alles passieren kann", Aussaat"," Maienscherz", Im Berliner Buchgewerbejaal, Friedrichstr. 231, ist zur Zeit eine von dem Privatlithographen Herrn R. Moriz zusammengetragene das Polentum gegen das arme Preußen. Wegen Aufreizung In der Dorfschmiede"," In der Militärbibliothek"," Die Königstrone", " Die Chinesenfrage in Südafrika",„ In der Geister Ausstellung lithographischer Drucksachen ausgestellt, in welcher alle der polnischen Nation gegen die bestehenden Geseze standen gestern Abgefertigt", stunde", Strafvollzug" und Familienfest". Der tertliche Teil enthält die Techniken der Lithographie an künstlerischen, Merkantil- und gewerb- der Redakteur der hier erscheinenden polnischen Tageszeitung„ Dziennik Gedichte" rechheit"" Pfingsten“,„ Unerklärlich“,„ Das ist der Geiſt-" lichen Arbeiten in seltener Vollständigkeit zur Darstellung kommen. Berlinski", Clemens Godziewicz, sowie der Verleger der ge- von Klara Müller,„ Der Simulant"," Ungeduld",„ Gesekt den Fall Aus Schroda" und außer zahlreichen fleineren Beiträgen Während der täglichen Lesestunden von 11 bis 2 Uhr mittags tann nannten Zeitung, Karl Rose, vor der ersten Straffammer Ses die Ausstellung unentgeltlich besichtigt werden. Landgerichts I. Am 17. September vor. J. erhielten die Abonnenten die größeren Feuilletons„ Füsilier Böhnke"," Des Ministers Traum und Erder Zeitung eine Gratisbeilage in Form eines kleinen Liederbuchs wachen" und Rechtspflege". Der Preis der 12 Seiten starken Nummer ist in polnischer Sprache. Die Behörde hielt drei darin enthaltene 10 Pfennig. Lieder für aufreizend, es wurde deshalb seitens der ersten Straffammer des Landgerichts I. auf Beschlagnahme erkannt. Trogdem Nachts sehr fühl, am Tage etwas wärmer, vorwiegend heiter und wurden später hinzutretenden Abonnenten die Büchelchen verabfolgt. trocken bei mäßigen westlichen Winden. Die Stadt Charlottenburg und die städtischen Arbeiter. Zu Be- Nachdem die beanstandeten Lieder in der gestrigen Verhandlung überginn des vorigen Jahres hatte die socialdemokratische Fraktion der setzt und verlesen waren, gewann der Staatsanwalt die Ansicht, daß Charlottenburger Stadtverordneten- Versammlung eine Reihe von sie aufreizenden Inhalts seien, er beantragte gegen den Verleger, Anträgen zur Regelung des Dienstverhältnisses der städtischen Ar- der das Buch zusammengestellt, 300, gegen den Redakteur 100 M. beiter eingebracht. Die Forderungen unfrer Genossen gingen dahin, Geldstrafe. Der Gerichtshof erkannte auf Freisprechung, weil den daß a) für sämtliche städtische Betriebe Arbeiterausschüsse einzuführen Angeklagten ein Dolus nicht nachzuweisen sei. find, b) die tägliche Arbeitszeit ausschließlich der Pausen nicht länger als neun Stunden dauern darf, c) Ueberstunden, Sonn- und Feier- Das Eheglück des Grafen Larisch. Im Oktober v. J. fand ein tags- Arbeit nur insoweit zulässig sein darf, als sie zur Aufrecht- großer Wucher- und Betrugsprozeß vor der 10. Straftammer des erhaltung des Betriebes und zur Abwendung von Gefahren gethan Landgerichts I statt, der wegen des ihm zu Grunde liegenden Sachwerden muß und dann mit 25 Pf. höher zu lohnen ist, d) der täg- verhalts und der dabei beteiligten Personen ein besonderes Interesse liche Mindestlohn der vollbeschäftigten Arbeiter ist auf 4 M. festzu- bot. Nachdem die Wucherer den aus Destreich stammenden, in Geldsetzen und e) den zu militärischen lebungen eingezogenen ständigen verlegenheit befindlichen Grafen Larisch in arger Weise ausgebeutet Arbeitern der volle Lohn, abzüglich der Unterstützung aus Reichsmitteln, hatten, schlugen sie ihm vor, durch eine reiche Heirat seine Vermögenszu zahlen ist. Die Stadtverordneten- Versammlung hat den Antrag dem Lage zu verbessern. Er wurde auf eine in Süddeutschland wohnende schen Belotten, angenehm und weich Magistrat überwiesen und dieser ist nach längerer Beratung zu Gräfin aufmerksam gemacht, mit den nötigen Mitteln ausgestattet und veranlaßt, sich auf die Brautschau zu begeben. Der Graf folgendem Ergebnis gelangt. Er ging nach Amerika, Der Magistrat ist bereit, einen ständigen Arbeiter hatte einen glänzenden Mißerfolg. Ausschuß, wie er bereits bei den städtischen Gasanstalten bestehe, und vorläufig hatten seine Gläubiger das Nachsehen. Drüben das Glück, er verheiratete fich mit auch für die Straßenreinigung einzusehen. Weitere Betriebe kommen blühte dem Grafen nach seiner Meinung hierfür nicht in Betracht. An der bisherigen der Tochter eines vielfachen Millionärs. Als die Angeklagten dies Festsetzung eines zehnstündigen Arbeitstages irgend eine erfuhren, machten sie Ansprüche geltend, welche sie noch von dem Damals hatte Graf Larisch Renderung zu treffen, hat der Magistrat keine Veranlassung gefunden. früheren Heiratsprojekt herleiteten. Ebensowenig hält er es für angemessen, den ständigen Arbeitern für einen Provisionswechsel in Höhe von einer halben Million unterBruch- Pollmann empfiehlt sein Lager in Bruchbandagen, Leibbinden, Geradehaltern, Spritzen, Suspensors, sowie sämtliche Artikel zur Krankenpflege. Eigne Werkstatt. Berlin C., Lieferant f. Orts- u.Hilfs- Krankenkassen 30. Linien- Straße 30. NB. Alle Bruchbänder mit elastiam Körper. Eine Mark 47112* wöchentliche Teilzahlung liefere eleg. fertige Herren- Moden. Bestellungen n. Maß, tadell. Ausf. Werkstatt im Hanse. Direkt am Alexanderplatz. Ulmer Geld- Lotterie Ziehung 28. bis 31. Mai. 5 Proz. 5 Proz. Willy Hoepfner, Salzwedeler- Str. 10, empfiehlt zum Pfingstfeste: Qualitäten, Weizenmehl in verschiedenen Mandeln Ia, Sultaninen Ia, Rosinen Ia, Backpulver, Backbutter 90 a. 1,00 M. Hochf. Tafelbutter 1,20 M. Moselwein zur Bowle per Fl. 45 Pf. erl. Auf Kaffee gewähre 10 Proz. Rabatt. Specialität: Diverse Sorten Käse. 5 Proz. 5 Proz. So lg. Vor. frei g. Nchn. v. 3, M. Refer Rauch 30 Brathr. u. Kieler 50 Lachs u. 30 Goldspbüll. Fischerei Grp. E. Degener, Swinemünde. É. 71. Sie kaufen am Besten!!! auf Teilzahlung bei Juhre& König, Sonn- und Feiertags, jowie Nachtarbeit, die schreiben müssen, der im Falle des Gelingens zahlbar fein fote. J. Kurzberg, Neue Königstr. 47. marinierte! 1 D. Delſard., Pfd. übrigens nur dann eintreten soll, wenn sie durch die Natur Dieser Wechsel war dem Grafen Larisch zurückgegeben worden, des Betriebes bedingt oder im Einzelfall unaufschiebbar als dessen Schulden von seinem Vater beglichen worden waren. Nun kam Die nichtständigen Arbeiter später ein zweiter Wechsel zum Vorschein und dieser soll ge= ist, Lohnzuschläge zu gewähren. dagegen sollen für Sonntags- und Nachtarbeit einen Auf- fälscht sein. Die Hauptangeklagten, Rentner Rosenstiel und der schlag von 25 Proz. erhalten. Nach denselben Gesichtspunkten frühere Rittmeister Zieser, befinden sich seit Jahr und Tag in Unterwird für Ueberstunden den ständigen Arbeitern eine Vergütung fuchungshaft. Die im Oktober v. J. stattgehabte Verhandlung vernur dann gewährt, wenn an einem Tage mehr als eine Ueberstunde fiel der Vertagung, weil der Gerichtshof es für erforderlich hielt, geleistet wird, dann aber auch einschließlich der ersten leberstunde. einen von der Verteidigung vorgeschlagenen Zeugen aus Amerika Die Arbeiter, für die der Lohn nach Stundensäßen gezahlt wird, zu laden. Gestern sollte die erneute Verhandlung stattfinden, der und die nichtständigen Arbeiter erhalten dann einen Zuschlag von Termin hat aber wiederum auf unbestimmte Beit vertagt werden 25 Prozent. Dem Antrage auf Festsetzung des täglichen müssen, da diesmal der Hauptzeuge, Graf Larisch, nicht zu Mindestlohnes der vollbeschäftigten Arbeiter auf 4 M. oder haben war. überhaupt einer Höhersetzung der zur Zeit gezahlten Beträge ist der Magistrat nicht nähergetreten, da eine Durchsicht und etwaige AlendeDeutscher Senefelder- Bund, Mitgliedschaft Berlin. Heute abend 7770 Gew. 350 000 M. = Originallose a 3 Mark. J. Rosenberg, Bank- u.Lotteriegesch. Kommandantenstr. 51. Porto u. Liste 30 Pf. extra. ferngesunde, Warschauerstr. 72. ( Wöchentlich nur 1 Mk.) Herren-, Damen- u. Wecker- Uhren, Regulateure, Broschen Ringe, Ketten. 49862* Kranz- und Blumenbinderei von Robert Meyer, . rung der bestehenden Löhne erst im Jahre 1905 bei der Neufeſtſegung und Borstanding. Miegel, Stralauerstr. 67: Mitglieder- Bersammlung Glucken beno, lause uur Mariannen- Straße 2. des Normaletats erfolgen soll. Auch davon, daß den zu militärischen Kaufmännische Kranken- und Sterbekasse von 1885( E.§. 71.) oder tausche gegen Vereins- Kränze, Palmen- u. Blumen Uebungen eingezogenen Arbeitern, statt wie jetzt der halbe Lohn, Dienstag, den 17. Mai 1904, abends 9 Uhr, im Restaurant Frädrich, Legehühner usw. ein. Geflügelzucht Arrangements, Bouquets, Guirlanden der volle Lohn abzüglich der Unterstüßung aus Reichsmitteln gezahlt alte Jakobstr. 89: Sigung, Berlin$ 0., Mariannenstr. 34. 5/6 usw. werden fein u. preiswert geliefert Für den Inhalt der Juferate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 17. Mai. Anfang 7, Uhr: Schiller- Theater. Schiller- Theater 0. ( Wallner- Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Das grobe Hemd. Schiller- Theater N. ( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater). Dienstagabend 8 Uhr: Pauline. 8 Boltsstud in 4 Aften v. C. Karlweis. Berliner Komödie in drei Akten von EN Mittwoch abend 8 Uhr: Haus Rosenhagen. Donnerstagabend 8 Uhr: Der Geizige. Hierauf: Georg Hirschfeld. Mittwoch abend 8 Uhr: Pension Schöller. Donnerstagabend 8 Uhr: Pension Schöller. Opernhaus. Der Ring des Nibe Der eingebildete Kranke. Im Garten täglich gr. Militär- Konzert. lungen. Die Walküre. Anf. 7 Uhr. Neues Opern- Theater. Lydia. Mädel sei schlau. Die Dienst boten. Deutsches. Rose Bernd. Berliner. Der jüngste Lieutenant. Ressing. Zapfenstreich. Westen. Die Stumme von Portici. Central. Der Sonnenvogel. Belle- Alliance. Kam'rad Lehmann. Neues. Kabale und Liebe. Anfang 8 Uhr: Schiller 0. ( Wallner Theater.) S Das grobe Hemd. Schiller N.( Friedrich- Wilhelmstädt.) Pauline. Kleines. Fräulein Julie. Residenz. Die 300 Tage. Trianon. Das elfte Gebot. Hierauf: Der Dieb. Carl Weiß. Geschlossen. Metropol. Ein tolles Jahr. Winter- Garten. Specialitäten. Apollo. Liebesgötter. Specialitäten. Gebr. Herrnfeld. Gastspiel der Tegernseer. Durch's Standesamt. Reichshallen. Stettiner Sänger. Passage Theater. Specialitäten. Urania. Taubenstraße 48/49. Um 8 Uhr: Die Insel Rügen. Landes- Ausstellungs- Park. Täglich: Doppel- Konzert. Dejeuners von 2,50 Mark an bis 2 Uhr nachmittags. Diners und Soupers von 4 Mark an. Neu erbaut: Festsäle, gedeckte Gartenhallen, Fontaine lumineuse. 3/ 9* Urania, Gebr. Herrnfeld- Theater. Taubenstr. 48/49. Um 8 Uhr im Theater: Juvalidenstraße 57/62. Stern Die Insel Rügen. warte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 ust. Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a- 5. Kabale und Liebe. Anfang 72 Uhr. Morgen zum erstenmal: Einen Jux will er sich machen. Central- Theater. Abends 74% Uhr: Gaftip. Paula Worm: Jubiläums- Vorstellung. Zum 25. Male: Der Sonnenvogel. Sternwarte PAN Täglich 8 Uhr: Gastspiel der Tegernseer. Die tolle Bauernpoffe: Durch's Standesamt Invaliden- oder: Die schöne Millibäuerin str. 57/62. von Tegernsee. 4 Bilder mit Gesang und Tanz von Hartl- Mitius. Bither- Einlagen und Schuhplattler- Tänze. CASTAN'S ANOPTICUM. Königstadt- Kasino Holzmarkiſtr. 72, Ede Alexanderstraße. Friedrichstr. 165. Die zusammengewachsenen Schwestern. Der Weltfriede. Kassandra, das delphische Orakel? Trianon- Theater. Georgenstraße, zwischen Friedrichund Universitätsstraße. Abends 8 Uhr: Dperette in 3 Aften v. B. Holländer. Morgen u. folgende Tage 7%, Uhr: Der Sonnenvogel. Belle- Alliance- Theater. ( Jean Kren und Alfred Schönfeld.) Das Jm Theater 7½ Uhr: Kam'rad Lehmann. Große militärische Ausstattungspoffe. Guido Thielscher in der Titelrolle. Im feenhaft illuminierten Sommergarten von 6 Uhr abends: Grosses elfte Gebot. Täglich: Auftreten v. Carl Stephan, die fesche Nanon, Herm. Hempel, Befchw. Lederer, C. u. E. Bernhardy, Nose Brandt, Paul Revée. Neu! Die Tante aus Polzin. Bosse mit Gesang in 1 Aft. Bei günstiger Witterung finden die Vorst. im Garten statt. Anf. Wochent. 8 Uhr, Sonntags 5 Uhr. Fröbels Allerlei- Theater Schönhauser Allee 148. Mittwoch, den 18. Mai: Abschieds- Benefiz Führmann, Horst, Horst, *** Walde- Sänger. Anf. 8Uhr. Eintritt 50 Pf. Sierauf Der Dieb. Diez' Specialitäten- Theater Carl Weiss- Theater. Bürgerliches Schauspielhaus. Große Frankfurterstr. 132. Konzert d. Marine- Jugend- Kapelle. Das Theater bleibt wegen baulicher Entree 20 Pf., reserv. Platz 40 Pf. Saisonfart. u. Dugendhefte a. d. Kaffe. Borzügliche Dekonomie: Schultheiß, Biljener, Münchener. Residenz- Theater Heute und folgende Tage: Abends 8 Uhr: Die 300 Tage. Schwant in 3 Aften von Paul Gevault und Robert Charvey. Deutsch von Alfred Halm. Metropol- Theater Der grösste Erfolg dieses Jahres: Ein tolles Jahr Gr. dramatisch- satirische Revue in 5 Bildern von Julius Freund. Musik von Victor Hollaender. Anfang 8 Uhr. Rauchen überall gestattet. Apollo- Theater. Abends 7 Uhr: Garten- Konzert. Abends 8 Uhr: Die Mai- Specialitäten. 83 Uhr: Liebesgötter. 2. Bild: In Pans Lustgarten. Im 3. Bild: Götterzug mit Sensations- Apotheose: ,, Im Tempel der Glückseligkeit". Kleines Theater. 44. Veränderung bis inkl. Freitag geschlossen. Im Sommergarten: Konzert und Theater- Borstellung. Anf. 7 Uhr. Entree frei. Sonnabend zum erstenmal: Die Löwenbraut. Bosse in 3 Arten von Schäßler- Berafino. W. Noacks Theater. Direktion: Robert Dill. Brunnenstrasse 16. Heute: Geschlossen. An allen drei Pfingst- Feiertagen: Große Fest Vorstellungen. = Theater und Specialitäten. Landsberger Allee 76/79. Direkt Ringbahnstation. Ab ersten Pfingstfeiertage täglich: Konzert, Theater, Specialitäten- Vorstellung und Ball. Nur sensationelles konkurrenzloses Riesenprogramm. Am 1. und 2. Pfingstfeiertage Früh- Konzert u. Vorstellung. Victoria- Brauerei Lützowstr. 111/112. Täglich im Garten oder Saal: Bernhard Rose- Theater Norddeutsche Humoristen Gesundbrunnen. Badstr. 58. Voranzeige! Sonntag, 22. Mai( Pfingstfeiertag): Eröffnung der Sommer- Saison. und Quartett- Sänger. Die Tochter des Heimgekehrten. nf.: Bode 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Ausstattungsstüd mit Gesang u. Tanz in 4 Abteilungen von Fritsche und das Sensations SpecialitätenProgramm, u. a.: Bons haben Gültigkeit. Sanssouci. Paul Coradini. Rottbuser Thor- Stat. der Hochbahn. Passage- Panopticum. Sensationelles Engagement! Der lange Joseph, der grösste Schuljunge der Welt, 16 Jahre alt, komplett 217 cm gross. Eintritt 50 Pf. Ohne Extra- Entree. Soldaten u. Kinder die Hälfte. Jeden Sonntag, Montag und Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Nach jeder Soiree: Tanz. Ab Pfingsten finden die Soireen täglich im Garten statt. PrinzenDr. Simmel, Str. 41, [ 1/ 3* Specialarzt für Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12. 2-4. 765 Prämiiert auf der III. KochkunstAusstellung Berlin 1904. Nähr Malzkaffee bestes Tortajada Spanische Sängerin Nahrungs und Tänzerin. De Vry's Phantasmagorien. sängerin. TrapezHansi Reichsberg OperettenSoeurs Salonne künstlerinnen. Gebrüder Schwarz Parodisten. Kiners Moulin Equilibrist. Scene. De Nohry Pariser Sängerin. Die Blumenkönigin Tanzdivertissem. Die Wotperts Akrobaten. Robinson Baker- Trio Springer. Paul Conchas Der ArmeeBiograph. Herkules. Pas de deux Sgra. Cavini u. Sgr. Cerutti. Ceylon der und Blöglich und unerwartet vers starb nach kurzem Krankenlager am Freitag, den 13. Mai, nachmittags 10 Uhr, mein innigft13536 gelebter Mann Genussmittel Richard Preuss Kaffeeers alz Ceylon malzkaffee u. Kaffee Surrogatfabrik Röhrsdorf- Chemnitz. Vertretung und Engros- Lager bei E. Borgmann, Berlin. Fernsprecher IX 7054 Pariserstr. 2. Special- Haus U. elegant. Herren- Moden fertiger Garderobe von Wilhelm Seide, Berlin S. Dresdener Strasse Nr. 20, am Oranienplatz. taschen in Cheviot, Marengo Hosen in guten haltbaren Stoffen Sommer- Paletots mit Raglan8, 7, 6,50, 5, 4, 3, 2,50 M. u. Melton in hellen u. dunklen Westen weiss, schwarz und Farben 40, 30, 20, 18, 15, 12, 9 M. div. mod. Farb. 5, 4, 3, 2 M. Jackett- Anzüge und 2reihig, in allen Farb., Comptoir- Joppen, Lustrejacketts von 2 M. an 30, 25, 20, 15, 12, 9 M. Gesellschafts- Anzüge Tuch od Elegante Mass- Anfertigung garn in Gehrock- und 18 M. in garantiert tadellosem Sitz KammJackettform 40 bis 20 zu soliden Preisen. Grosse Auswahl in in- und ausländischen Stoffen. 5175L* Gewähre beim Einkauf v. 5 M.= 25 Pf. Rabatt, v. 10 M.= 50 Pf., v. 15 M.= 75 Pf., v. 20 M. 1 M. Rabatt usw. 000000 Jede Uhr zu reinigen koftet bei mir unter Garantie nur 1,50 Mk., außer Bruch. Kleine Reparaturen billiger. Trauringe in jedem Gold und Doublé zu billigsten façonpreifen in jeder Preislage und Nummern stets am Lager. Großes Ketten- Lager zu allen Breisen. 47120* Emil Rothert, Uhrmacher und Goldarbeiter, Andreas- Strasse 62. Frankfurter Allee 114. 父 * 100 Stück 7 zöller Fielitz- Briketts 父 kosten jetzt ab meinen Filialen 70 Pfg., für 10 pfg. 14 Stück. 5157L* 100 Stück 7zöller Anna- Brikets ( gleiche Heizkraft wie Ilse, Monopol, Henkels Werke etc. etc.) 65 Pig., für 10 Pfg. 15 Stück. Edmund Beese, Komtor: Schwedterstr. 43. Damen- Konfektion Brauerei Germania direkt aus der Fabrik. Kein Laden. Jegt nach bes endeter EngrosSaison EinzelVerkauf enorm billig. Paletots, Jacketts, Capes, Kostüme, Kostümröcke, Mädchenmäntel. Gegen Vorzeigung dieses Inserats an der Kasse werden 50462* 5% extra vergütet. Robert Baumgarten Hausvogteiplatz 11, II. Et. ( Ecke der Jerusalemerstraße.) Auch Sonntags geöffnet! Fräulein Julie. Brauerei Friedrichshain( fr. Lipps) Anjang 8 Uhr. Morgen: Des Pastors Rieke. Reichshallen Stettiner Sänger Zum Schluß: Neu! Cirkus Lenz und Cirkus Pusch. Anfang: Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Montag, den 23. Mai( 2. Pfingstfeiertag): Früh- Konzert veranstaltet von den Parteigenossen des IV. Kreises 214/ 6* ( Osten). Konzertmusik bom ,, Neuen Berliner Konzert- Orchester" unter Leitung des Dirigenten Herrn Rud. Tietz. MADE Eröffnung 4 Uhr. Anfang 5 Uhr. Billets im Vorverkauf 25 Pf., an der Kaffe 30 Pf. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen zur Verfügung. I Das Komitee. Fernsprecher VII. 2645. Aktien- Gesellschaft Frankfurter Allee 53. Flaschenbiere M. 1,50 frei Haus. Fernsprecher VII. 2645. im 41. Lebensjahre. Dies zeigt tiefbetrübt mit der Bitte um stilles Beileid an Johanna Preuss Restaurateurin Andreasstraße 77a. Die Beerdigung findet Dienstag, den 17., nachmittags 5 Uhr vom Central- Friedhof in Friedrichsfelde aus statt. Centralverband der Töpfer ( Filiale Berlin). Todes- Anzeige. Am 15. d. Mts. verstarb unser Mitglied Reinhard Matthias aus Köpenick. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet dortselbst am Dienstag, den 17. Mai, nachmittags 5%, Uhr, vom Trauerhause Marienstr. 13 aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet 195/14 Der Vorstand. Deutscher Textil- Arbeiterund-Arbeiterinnen- Verband. Filiale Köpenick. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, Färber Otto Einfinger am 17. Mai um 62 Uhr abends von der Leichenhalle in Köpenick aus beerdigt wird. 197/4 Der Vorstand. Nach langem, schwerem Leiden entschlief sanft am 14. d. Mts. meine unvergeßliche Frau, unsre teure Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Bertha Graf geb. Riegeler im 58. Lebensjahre. 13465 Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Graf, Berlin S., Wasserthorstr. 18. Beerdigung: Heute Dienstag, den 17. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des alten Jakobi- Kirchhofs am Rolltrug aus. Am Sonntag, den 15. Mai d. J., entschlief nach längeren, schweren Leiden unsre liebe Tochter Klara. J. Schmidt und Frau, geb. Tschammer, Ramlerstr. 34. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 18. Mai, nachmittags 22 Uhr, von der Halle des Hedwigs- Kirchhofes in Reinickendorf, Berlinerstraße, aus statt. Für die liebevolle herzliche Teilnahme und die zahlreichen Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, des Restaurateurs Max Koppe sage ich allen Berwandten, Freunden und Bekannten, insbesondere den Stammgästen von der Firma Erich u. Gräz, den ehemaligen Kameraden sowie dem Verein der Gastwirte von Treptow, dem Tambourverein, Stein". Tafelbier( goldg.) 18 ca., Ltrfl. Rigdorf und dem B. S. C.„ Olymp 1900" meinen innigsten Dank. 52512 Marie Hoppe geb. Schaale. 99 37 do. 15 ca. 1/2" Versand( dunkel) 15 ca. 10 Pilsener( hellgelb) 15 ca. 4/10 Kl. dopp. Weissen. 20 FI. Kl. 00 Malzbier, pasteurisiert, alkoholarm, nahrhaft, 18 ca. 10 Ltrfl. 99 15 Uhren- Special- Haus Berlin SW. 19, Danksagung. Hiermit sage ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie den Kollegen für die zahlreiche Beteiligung. und reichen Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben unvergeßlichen Mannes meinen herzlichsten 52502 Die trauernde Witwe Mai nebst Kindern. Leipzigerstr. 66. Inhaber: Franz John. Fabrit- Lager affer Arten Uhren. Herren- Uhren 4,75 Mt., echt filberne 9 Mr., Damenuhren, echt filberne 9. Mr., goldene von 15 Mr. an. Regulateure 14 Tage Schlagiver Lächerlich!! 48932* ca. 1 Meter lang, 12 Mt. Schlaf-, Wohn, Speisezimmer- Uhren, moderne Freischwinger 15 Mr. Saus oder Salonuhren( flämisch von 125 Herren- Anzüge, Mr.) billig verkaufen wir unsre eleganten Comptoir und Küchenuhren 2,50 ME. Wecker in größter Auswahl 1,75 Mt. Ketten. Bedeutende Reparatur Werkstatt. Garantie. = Reelle Kein Laden. Hof parterre geradezu. Mein reizendes Villengrundstück ozonreiche Vorortverkehr, waldige, Frühjahrs- Paletots, sotte Hosen 2c. in neu, getragene Garderobe zu Breisen von 8.-, 10.-, 12.- bis 25 m. Monats- Abonnementssachen ( an feinste Herrschaften verlieben), für jede Figur( spec. Bauch) passend, zu spottbilligen Breffen. Hauptgeschäft Prinzenstr. a. d. 2.Gesch. Gr.Frankfurterstr. 116. Sonntags 7-10, 12-2 Uhr. Baustelche Gegend, Angelgelegen J.Wand, Bringent, 17, heit an waldumsäumten Teichen, verkaufe umständehalber billig mit 1000 M. Anz. Offerten ,, M. Z. 1435" Berlin, Postamt W. 15. Socialdemokratischer für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis Oeffentliche Versammlung Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 17. Mai, abends 8%, Uhr, in Habels Brauerei: Ausschauf, Bergmannstr. 5-7: Verfammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Bartels über:„ Karl Mary' ökonomische Lehren". 2. Diskussion. Gäste erwünscht. Zahlreichen Besuch der Mitglieder erwartet 238/ 7* Der Vorstand. III. Wahlkreis. Dienstag, den 17. Mai, abends 8½ Uhr, im„ Märkischen Sof". Versammlung des Wahlvereins. Admiralstraße 18c: Tagesordnung: " 1. Vortrag des Genoffen Waldeck Manasse: ,, Der Kampf ums Dasein." 2. Diskussion. Gäste willkommen. Zahlreicher Besuch erwünscht. 240/ 11* Der Vorstand. Socialdemokratischer Wahlverein für sämtliche in Berlin arbeitenden und nach Berlin verzogenen Wähler Frankfurt- Lebus s aus Dienstag, 17. Mai, abends 8 Uhr, in den Andreas- Festfälen, Andreasstr. 21. Zages Ordnung: 1. Die politische Lage und die Stichwahl in Frankfurt- Lebus am 20. Mai. Referent: 2. Ansprache des Kandidaten Dr. Heinrich Braun. eightings Abgeordneter Robert Schmidt. Reichstags- Abgeordneter 3. Diskussion. Pflicht jedes Wählers aus Frankfurt- Lebus ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen! Agitiere und werbe jeder für massenhaften Besuch. VI. Wahlkreis! Dienstag, den 17. Mai, abends 8, Uhr f. d. 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( So.) 2 öffentliche Versammlungen. Dienstag, den 17. d. M., abends 8, Uhr, in„ Süd- Ost", Waldemarstr. 75: Versammlung Zages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Stumpe über: Krieg dem Kriege". 2. Dis. fuffion. 3. Verschiedenes." Zahlreichen Besuch erwartet 243/ 6* Der Vorstand. Central- Verband der Dachdecker. Filiale Berlin. Mittwoch, den 18. Mai, abends 8 Uhr, Weinstr. 11 bei Feind: General- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Abrechnung vom I. Quartal 1904. 2. Wahl eines ersten und zweiten Borsitzenden. 3. Bericht vom Gautag. 4. Verbands- Angelegenheiten. Besonderer Umstände wegen findet die Versammlung am Mittwoch und nicht am Donnerstag statt. 54/ 13* Die Ortsverwaltung. Central- Kranken- und Sterbekasse der Zimmerer ( E. H. No. 2, Hamburg). Oertliche Verwaltung Berlin. Mittwoch, den 18. Mai, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal III. Mitglieder- Versammlung. Zages- Ordnung: 1. Abrechnung vom I. Duartal. 2. Ber schiedene Kaffen- Angelegenheiten. 259/ 10* Der Vorstand. S. 2.: R. Schröder, Tilfiterstr. 82. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Bureau: SO., Engel- Ufer 15( Gewerkschaftshaus). Fernsprecher: Amt 4, Nr. 3578. Die Centrums- Vertrauensmänner- Versammlung fällt der am Mittwoch stattfindenden sechs Volksversammlungen wegen an diesem Tage aus. Die Ortsverwaltung. Dienstag, den 17. Mai, abends 8%, Uhr, bei Keller, Roppen. straße 29( fleiner Saal) Für den 40. Kommunal- Wahlbezirk im Saale des Weddingpark, Müllerstr. 178. Referent: Reichstags- Abgeordneter Paul Singer. Für den 32. Kommunal- Wahlbezirk bei J. Wernau, Schwedterstr. 23. Referent: Stadtverordneter Karl Liebknecht. Zages Ordnung: 1. Vortrag über" Die Bedeutung der diesmaligen Nachwahl". 2. Freie 219/ 14* Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Das sociald. Wahlkomitee. Diskussion. Mittwoch, den 18. Mai 1904, abends 8 Uhr: Sechs Volksversammlungen in folgenden Lokalen: Der Einberufer. 13436 Vorwärts- Buchhandlung SW. Lindenstraße 69, Laden., Unentbehrlich für Ausflügler! Specialfarten der näheren Umgebung Berlins. Bernau- Viesenthal, Lanke, Liepnisund Wandlik- See 1,00 M.. Buckow am Schermüßel- See( Märs tische Schweiz) nebst führer 0,75 M. Köpenick Friedrichshagen, Woltersdorf- Ertner- Schmödwig- Stö nigs- Wusterhausen- Mittenwalde 0,75 m. Eberswalde, Freienwalde- Dderberg 1,25 M. Eberswalde, Jagdschloß Hubertusstock, Kloster Chorin 1,00 M. Freienwalde und nächste Umgebung nebst Führer 1,00 m. Freienwalde, Briezen, Oderberg 1,00 m. Grunewald und westliche Vororte Berlins. 1,00. Potsdam, Stadtplan mit nächster Umgebung nebst Tourenverzeichnis Potsdam und Werder Spreewald m. praktischem Touristenführer • 0,75 9. 1,00 M. 0,75 M. Strausberg und der Blumenthal 1,00. Tegel Heiligensee, Schulzendorf, Hermsdorf, Haselhorst und Hadenfelde. 0,75 M. Ferner empfehlen als sehr praktisch: 1. Für den Süden und Rixdorf: Neue Welt( gr. Saal), Hasenheide. Taschenatlas von Berlin und Um 2. Für den Often und Nordoften: Kellers Festfäle, Koppenstr. 29. 3. Für den Norden: Ballschmieder, Badstr. 16. Germania- Säle, Chausseestr. 103. 4. Für Moabit: Kronenbrauerei, Alt- Moabit 47/49. 5. Für den Westen und Schöneberg: Königshof, Bülowstr. 37/40. Tages- Ordnung: Der Bäckerstreik und die KundBranchen Versammlung gebungen der Bäckerinnungen. der Büffett- und Herrenschreibtisch- Branche. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Franz Stusche über: Die wirtschaftlichen Kämpfe in unfrem Beruf". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Es ist Pflicht der Kollegen, in dieser Versammlung zahlreich zu erscheinen. Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer Berlins und Umgegend. Mittwoch, den 18. Mai, abends 8, Uhr: Mitglieder- Versammlung bei Dräsel, Neue Friedrichstr. 35. Tagesordnung: 1. Bericht vom Gewerkschafts- Kartell und Wahl eines Delegierten. 2. Der Abschluß der Einigungsverhandlungen. 3. Vereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Bollzähliges Erscheinen erwartet 143/14 Der Vorstand. Um regen Besuch dieser Versammlungen ersucht Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission. Achtung! Rohrer. Achtung! Heute, Dienstag, den 17. Mat, abends 8 Uhr, im ,, Englischen Garten", Aleganderstr. 27 c: Oeffentliche gemeinschaftliche Versammlung sämtlicher Rohrer.0 Zages Ordnung: Wie stellen sich die Kollegen der Lohn: brückerei bei der Firma H. Beermann, Lehrterstr. 48c, gegenüber? 289/19 Die Einberufer: Hermann Fuhrmann. Heinrich Neydis. Butterhandlung 3. Maeding Filialen: empfiehlt in ihren ish- Butter 100, 110 pf. Achtung! Portefeuiller! Achtung! Andreas Markthalle auerfeinste Butter 120 Verband der Portefeuiller usw. Zahlstelle Berlin. Mittwoch, den 18. Mai, abends 8 Uhr, in Graumanns Festfälen, Naunynstraße 27: Stand 115-118. Krautstraße 48, bicht neben der Halle. Grüner Weg 85. Kody- u. Backbutter 90 fowie täglich frische Eier, " 07 alle Sorten Käse, deutscher und franzöfifcher Art. Wiederverkäufer erhalten direkten Engros- Preis, Mitglieder- Versammlung. Fruchtstraße 66. Tages Ordnung: da ich mit verschiedenen erstklassigen Molkereien abgeschlossen habe. 1. Die Waffen des Proletariats. 2. Diskussion. 3. Berbandsangelegenheiten. Um geneigten Zuspruch bittend, zeichnet 4. Verschiedenes. Gäste, Damen und Herren, find freundlichst eingeladen. Das Erscheinen aller Mitglieder ist Pflicht. 109/11 Achtung! Die Ortsverwaltung. Lackierer- Versammlung Achtung! der Sektion der Vereinigung der Maler, Lackierer usw. am Mittwoch, den 18. Mai, abends 8½ Uhr, int ,, Wendts Prachtsälen", Königsgraben 14 a. Tages- Ordnung: 1. Japanische Kultur. Referent Genoffe Graf G. Engelbert. 2. Diskussion. 3. Der Bäckerstreit in Berlin. 4. Verschiedenes. Da in dieser Versammlung wichtige Angelegenheiten zu erledigen find, muß jeder Kollege erscheinen. 107/8 Die Sektionsleitung. Gäfte willkommen! Rauchaale,[ 4/ 18* 1 20 Rauchflundern, St. Rauchlachs, 1 Dose Del- Sardinen 51840* Hochachtungsvoll die Firma: J. Maeding. W. Zapel Hut- Fabrik, Skalitzerstr. 131. Grösstes Special- Geschäft für Seiden- und Filz- Hüte. Lager in Schirmen und Mützen.[ 52382+ BERLIN SO, ST BROCKEN 300/8 · gebung, enthaltend 21 Starten und Bläne mit Führer, leichthandliches Format. 2,00 M. Wanderbuch für die Mark Brandenburg. 3 Bände. Bus fammen. 5,00 M. I. Teil: Nähere Umgebung Ber: lins, umfaßt die Gegend von Potsdam, Spandau, Oranienburg, Königs- Wusterhausen. 1,50. II. Teil: Weftliche Hälfte der Umgebung Berlins bis Brandenburg a. H., Stendal, Tangermünde, Neu- Ruppin, Neu- Strelit 1,50 M. III. Teil: Deftliche Hälfte der Umgebung Berlins bis Eberswalde, Frankfurt a. D., Schwedt, Küstrin, Lübben, Spreewald, Muskau 2,00 M. Diese Wanderbücher bieten pracht bolle Schilderungen der Mart, biele detaillierte Karten und Pläne und find so dem Wanderer ein zuverlässiger Führer und Berater. 234/ 11* SPREEHAVEL Stern DAMPFSCHIFFFAHRTGESELLSCHAFT POTSDAME Den verehrl. Bereinen, Gesellschaften 2c. empfehlen wir unsre 44 Dampfer und 5 Schnell- Motorboote, je nach Größe 60-400 Personen fassend, zu Ausflügen nach der Oberspree und Havel, zu den billigsten Preisen. Durch den Neubau von 5 grossen Salon- DoppelschraubenDampfern und 2 Motorbooten, die mit allem Komfort der Neuzeit eingerichtet und mit elektrischer Beleuchtung ausgestattet werden, find wir in der Lage, allen Anforderungen gerecht zu werden. 48342* Bei dieser Gelegenheit dürfen wir mit Recht noch besonders auch auf unsre geräumigen elektrisch beleuchteten Brückenanlagen hin weisen, die jeder Zeit selbst den größten Bereinen eine bequeme und schnelle Expedition, namentlich bei der Rückkunft ermöglichen. Jede Auskunft erteilen bereitwilligst unsre Bureaus: Berlin SO. 16, Brückenstr. 6 b, II. Potsdam, Lange Brücke Telephon- Amt 4 Nr. 2419. Telephon Nr. 124. ( Endstation der ,, Stern"-Dampfer). Schmöckwitz Gasthaus zur Palme essiniee. Hermann Peter. Telephon: Grünau No. 39. Empfehle mein allbekanntes, herrlich am Wald und Wasser belegenes Lotal den geehrten Vereinen und Gesellschaften zu Ausflügen. Ausspannung und Dampferstege, Kegelbahnen, große Kaffeeküche. Säle, Hallen, großer schattiger Garten, 2000 Personen fassend. Berlin SO. 16, H.& P. Uder, Engel- afer 5. Fabrik- Lager sämtlicher gangbarer Kautabake. Specialität: Nordhäuser Kautabak stets frisch zu billigsten Engros- Preisen. Amt 4, 3014. 4794L* Möbel- u. Polsterwaren- Fabrik Reichenbergerstraße 5. A. Schulz, Reichenbergerftraße 5. Empfehle Einrichtungen von 240 bis 5000 M. in nur anerkannt gediegener Ausführung, auch einzelne Stüde, zu äusserst billigen Preisen. und 1 Pfd.- Dose befte Sardellen alles für nur 3½, M. Ernst Napp Nachf., Swinemünde Nr. 56, Fischerei- Imp. Streng reelle und gewissenhafte Bedienung. Coulanteste Zahlungsbedingungen. Berantw. Redakteur: Paul Büttner, Berlin. Für den Inseratenteil verantwo.: Th. Glocke, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. [ 52292*] Kr. M. A. Jahrgang. 2. KkilGt des Lsmöck" Knlim WlisblM. Dienstag, 17. Ma! 1904. Wirtschaftlicher Wochenbericht. Berlin, 16. Mai 1904. Banken-Bereinigungen. Verschiedene Konzentrationsswsen.— Die Angliederung der Berliner Bank on die Deutsche Bank.— Kapitalkraft der Bankgruppen.— Entwicklung der Berliner Bank. Während von manchen Volkswirtschaftlern behauptet wird, daß in der Landwirtschast die frühere Konzentration schon seit einigen Jahrzehnten völlig zum Stillstand gekommen ist und vielfach bereits eine rückläufige Bewegung, eine Tendenz zur Betriebszersplitterung hervortritt, vollzieht sich m verschiedenen Industrien, specicll der Berg- Werks-, Eisen- und Elektricitätsindustrie, vor allem aber im Bank- gewerbe, die Konzentration mit stetig steigender Geschwindigkeit— mit einer Hast, die, wie aus den älteren Schriften über die Ent- Wicklung des Bankwesens sich leicht nachweisen läßt, selbst die besten Kenner der Geschichte des deutschen Bankwesens vor 26 oder 16 Jahren, ja selbst vor einem Jahrzehnt nicht ahnten. Zuerst begann diese Konzentrations-Entwicklung damit, daß die größeren Kreditbanken der Handels- und Jndustriecentren den Banken der kleineren Provinzstädte, die ohnhin bei der raschen Ent- Wicklung der deutschen Industrie deren steigenden Kreditansprüchcn nicht genügen konnten, ihr Geschäststerrain abgruben und dann die derart geschwächten kleinen Provinzbanken sich entweder angliederten, oder durch Errichtung von Filialen kaltstellten. Sehr bald aber ereilte die zunächst auf diese Weise sich schnell ausdehnenden Banken der großen industriellen und handeltreibenden Provinzstädte dasselbe S chicksal, das sie vorher den Kleinbanken bereitet hatten. Berlin ge- staltete sich, begünstigt durch die politische Entwicklung, mehr und mehr zur Centrale des gesamten deutschen Eimssions- und Effektengeschäfts und dannt erlangten auch die Berliner Großbanken auf dem deutschen Kapitals- markt ein steigendes Uebergewicht. Wie vorher die größeren Provinz- banken in die GeschästsrayonS der kleineren Bankinstitute ein- gebrochen waren, so machten nun wieder die Berliner Großbanken jenen ihr Hinterland strittig. Bald sahen sich auch manche der größeren Banken im Lande vor die Alternative gestellt, entweder zu den Berliner Großbanken in ein Abhängigkeitsverhältnis zu treten, daS heißt wenn auch nominell als selbständiges Institut, so doch eis kacto als bloße Filiale deren Geschäftsinteresse in ihrem Bezirk zu vertreten, oder aber, falls sie nicht eine freiwillige Auf- lösung vorzogen, sich auskaufen und angliedern zu lassen. Einige wenige kapitalkräftige Institute, die sich wettbewerbsfähig fühlten, gingen auch, um sich nicht ans ihrem alten Boden ein- schließen und isolieren zu lassen, dazu über, sich selbst an dem in Berlin aufblühenden Geschäft zu beteiligen, d. h. hier große Zweig- geschäste anzulegen und in diesen einen wachsenden Teil ihres Ge- schäftS zu konzentrieren. Seit kurzem ist aber, obgleich die oben gekennzeichnete Ent- wickluiigsstufe noch nicht als abgeschlossen gelten kann, die Konzentrationsbewegung in ein drittes Stadium eingetreten. Die Positionen im Lande sind ziemlich zwischen den Großbanken auf- geteilt und unbesetztes Geschäftsgebiet kaum noch vorhanden. So beginnen denn die Grotzinstitnte in Voraussicht des Konkurreiiz- kampfeS, der ihnen iunerhalb ihrer eignen Gruppe bevorsteht, ihre Formationen zu befesttgen, teils durch Abschließung sogenannter Jnteressenkoalittonen, d. h. Vereinigungen zur gegen- seittgsn geschäftlichen Stützung und zum gemeinsamen Widerstand, teils durch Aufkäufe und Eingliederung andrer Großbanken. Eingeleitet wurde diese neue Entwicklungsphase im vorigen Jahr durch die Jnteressenkoalitton zwischen der Dresdner Bank und dem Schaaffhausenschen Bankverein: ein Zusammenschluß, der sich, wenn das auch offiziell bestritten wurde, gegen die Deutsche Bank und ihr mächtiges Vordringen im rheinischen Jndnstrierevier richtete: ein Gebiet, das lange Zeit von dem alten Kölner Schaaffhausenschen Bankverein als seine eigentliche Domäne betrachtet worden ist, und in welchem er heute noch mit der dorttgen kartellierten Großindustrie enge Verbindungen unterhält, so daß er oft scherzweise als.Kartell- bankverein' bezeichnet worden ist. Daß diesem Schachzug seiner Konkurrenten die Deutsche Bank alsbald mit einem Gegen-Schachzug folgen würde, war voraus- zusehen. Die Verschmelzungssehnsucht der Berliner Bank bot ihr hierzu eine willkommene Gelegenheit, die sie rasch ergriff. Schon waren die Vereinigungsverhandlungen der Berliner Bank nnt der Hamburger Kommerz- und Diskontobank, die auch zu den Instituten gehört, die während der letzten Aufschwungspenode in Berlin ein Zweiggeschäft errichteten, nahe zum Abschluß gelangt, als die Deutsche Bank schnell einsprang und durch ein Blehrangebot von nur etwa 1?/, Proz. den Huschlag erhielt— vielleicht billiger als die Herren Stein- thal, Mankiewicz, Blaine usw. erwartet haben mögen. Doch schon ist in ihrer Fixigkeit die Dresdner Bank an dem Aufbau einer Gegen-Fortifikation beschäfttgt: sie übernimmt die vor zwei Jahren sanierte und in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Deutsche Genossenschaftsbank(36 Millionen Mark Aktienkapital) und die alte Frankfurter Bankfinna Erlanger u. Söhne, während der A. Schaffhausensche Bankverein sich die Niederrheinische Kreditanstalt in Krefeld und die Westdeutsche Bank in Bonn anglieoert. Natürlich wird auf diesen Trumps der Jnteressenkoalition Schaaffhausen-Dresden die Deutsche Bank alsbald mit der Einfügung eines neuen Außen- forts in ihre Fortifikattonen antworten. Und auch die Diskonto-Ge- sellschast darf nicht in finanziellen Wetttüsten zurückbleiben. So konzentriert sich immer mehr das große Bank« geschäft in einigen wenigen Instituten, bis diese'sich vielleicht später, nachdem sie im scharfen Konkurrenzkampf ihre Kräfte gemessen haben, nach dem Vorbild so mancher Branchen der Großindustrie, ebenfalls zu einem Syndikat zusammenschließen werden. Als im November vorigen Jahres die Koalition zwischen dem Schaaffhausen- schcn Bankverein und der Dresdner Banl erfolgte, ist vielfach ver- sucht worden, den Grad der Konzenttation und die gegenseitigen Kräfte der Riesenbankcn dadurch zu messen, daß man die Aktien- kapitalien und die verschiedenen Reserven der Hauptbankcn mit denen ihres Gesolges von Nebenbanken zusamnienaddierte und einander gegenüberstellte. Auf diese Weise wurde, je nachdem man die eine oder andre Provinzbank noch als selbständig oder bereits als abhängig von einer der Berliner Groß- banken emschätzte, herauSgercchnet, daß die Deutsche Bank-Gruppe über 443, die Diskonto-GesellschaftS-Gruppe über 462 bezw. 430, die Darmstädter Bank-Gruppe über 236 und die Gruppe der Koalition Dresdner Bank- Schaaffhausenscher Bankverein über 416 bezw. 424 Millionen Mark eigenes Kapital verfügt. Doch ergiebt weder diese Berechnung, noch die Addierung der Gesamtaktiveir ein genaues Koiizeutrattons- und Kräfteverhältnis; denn von de» Hauptbanken und teilweise auch von den Nebenbanken der verschiedenen Gruppen ist ein in Bezug auf seine Größe sehr verschiedener Teil ihres Kapitals in den Aktien der von ihnen abhängigen kleineren Banken angelegt, so besitzt z. B. die Diskonto-Gesellschaft sämtliche Aktien der Norddeutschen Bank in Hamburg, und ebenso befinden sich beinahe die gesamten Aktten der Bergisch-Märkischen Bank, des Schlesischen Bankvereins und der Duisburg-Ruhrorter Bank im Portefeuille der Deutschen Bank. Diese feste Anlage eines Teils des eignen Kapitals in Aktien der Nebenbanken vermindert aber natürlich in entsprechendem Maße das eigne arbeitende Kapital der verschiedenen Gruppen und muß deshalb eigentlich von den vor- genannten Gesamtkapitalien wieder abgerechnet werden. Voraussichtlich wird sich die Konzentration vorläufig auf einen Teil des Bankgeschäfts beschränken, allerdings den wichtigsten: das Emissions- und Beteiligungsgeschäft. Auf den Nebengcbieten bietet sich auch für die Kleineren noch immer ein gutes, bescheidenes Unterkommen— wie ja auch selbst in den am loeitesten der Groß- industrie verfallenen Gewerbszweigen sich Specialgebiete vorfinden, auf denen noch der Klein- und Mittelbetrieb prächtig gedeiht. Dies nicht begriffen zu haben, ist der Berliner Bank zum Verhängnis geworden. Anfangs, als die Berliner Bank noch im Geleise der Berliner Handelsbank, aus der sie 1889 hervorgegangen war, weiter vorwärts schritt, rentierte sie sich recht gut. In den Kreisen der kredii- bedürftigen mittleren und kleineren Berliner Geschäftswelt, die nicht bei den großen Instituten anzuklopfen wagen konnten, ohne ab- gewiesen zu werden, fand sie eine zwar etwas schwerfällige, aber im ganzen solide Kundschaft, so daß sie bereits 1891 rhr Kapital mit gutem Gewissen auf 7>/z Millionen Mark erhöhen konnte. Doch mit dem Direktionswechsel im Jahre 1897 änderte sich auch der Geschästsbettieb. Die neue Direktton hatte es bald satt, ihr Institut an der Börse als„Pfandleihe" bespöttelt zu hören; sie wollte es den Rieseninstttttten nachmachen und ihr Institut zur großen Effektenbank ausgestalten. Aber die selten Happen schluckten im Konkurrenzkampf der anbrechenden Hochkonjunktur- Periode doch die Großbanken; was für sie abfiel von der Tafel, das waren nur die kleinen Gründergeschäfte oder solche, bei denen die Gewinnchancen in allzu schlechtem Verhältnis zum Risiko standen. Und als dann die Jndustriekrise hereinbrach, da zeigte sich, auf wie manches faule Geschäft sich die Direktion in übergroßem Optimismus eingelassen hatte. Die im Februar 1962 erschienene Bilanz bot das Bild einer verfahrenen Geschäftslage. Es mußten neben 166666 M. auf Contocorrentconto 1,2 Millionen Mark auf Beteiligungen und nicht börsengängige Effekten abgeschrieben iverden. Die Dividende wurde — vielleicht noch zu reichlich— auf nur 2 Proz. bemessen. Und noch ttüber sah die Bilanz für 1962 aus. Fast alle Conten zeigten Mindererttäge und auf dem Konsorttal- und Effektenconto wurde wiederum ein Abstrich von 766 666 M. nötig. Seitdem kränkelte die Berliner Bank. In das große Emissions- und Effektengeschäft kam sie nicht hinein, und das ftühere Kreditgeschäft hatte sie teilweise eingebüßt, zudem war für dieses das Aktienkapital zu hoch. Nun verschwindet sie— unbeweint und unbetrauert, denn um geringen Mehrgewinn hat die Verwaltung noch zuletzt darauf verzichtet, den Angestellten den Uebertritt in die Deutsche Bank oder doch zum wenigsten eine gewisse Entschädigung zu sichern. Und was von der Berliner Bank gilt, das gilt auch von der Deutschen Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius u. Co. Auch sie stirbt nicht ohne eignes Verschulden. Als sie im Jahre 1834 unter der Aegide des Herrn Schu.ltze-Delitzsch von Parrisius mit einem Kapital von 766 666 M. begründet wurde, da wurden an ihre Gründung die kühnsten Hoffnungen geknüpft. Sie hatte unter den damaligen Verhältnissen geradezu die Bedeutung eines neuen Systems, der Eröffnung einer neuen auf dem Genossenschaftsprincip beruhenden volkswirtschaftlichen Aera. Sie sollte die kleinen Genossenschaften zu mächtigein Bunde zusammenschließen und ihnen das finanzielle Rückgrat liefern. Und als Central-Kredittnstiwt der freisimngen Genossenschaften machte die Bank auch anfangs gute Fort- schritte. Das Kommanditkapital wurde 1868 auf 1,66, 1876 auf 2,66, 1371 auf 6, 1872 auf 9 und durch mehrere aufeinander folgende Erhöhungen in den Jahren 1887, 1889 und 1899 schließlich auf 36 Millionen Mark gebracht. Aber wie für die politische Fortschritts- Partei kam auch für die„Fortschrittsbank" der Tag von Damaskus. Als Kreditgeberin der Genossenschaften hätte sie eine bescheidene, gesicherte Existenz führen können; aber wie der politische Fortschritt und sein wohlerzogener Sprößling, der„Freisinn", unter Verleugnung alter Grundsätze k tont prix nach der Regierungsfähigkeit strebten, so suchte auch die Deutsche Genossenschaftsbank sich einen„Platz an der Sonne" zu erobern. Das alte solide Kreditgeschäft wurde als zu wenig ergiebig mehr und mehr vernachlässigt. Mit schloellenden Segeln ging es in das Gebiet des Gründungsgeschästs. Wo in der Bergwerks-, der Eisen-, der Elektricitätsindustrie neue Gründungen auf- tauchten, da suchte auch die Deutsche Genossenschaftsbank dabei zu sein. Mit demselben Erfolge wie die Berliner Bank. Mitte des Jahres 1962 sah sie sidj genötigt, einzugestehen, daß sie bedeutende Verluste erlitten hatte, die sie zu Abschreibungen in der Höhe von ca. 3ff, Millionen Mark nötigten. Seitdem hat fie ihr einsttgeS Renonimee verloren._ Tat. Soziales. Aerzte und Krankenkassen. Der Kampf der Aerzte gegen die Krankenkassen wird von der „Kreuz-Zeitung" so beurteilt: „D erVergleich desAerztestreites mit denLohn- streitigkeiten der gewerblichen Arbeiter ist in j e d e r H i n s i ch t haltlos. Es ist ein Streit, bei dem es im Interesse des Gemeinwohles liegt, daß er geführt wird und daß er einen befriedigenden Ausgang findet. Durch die Krankenkassen- Organisation ist, wie jetzt gar nicht mehr bestritten werden kann, die Socialdemokratie um ein sehr gewichtiges Machtmittel reicher geworden. Es ist hohe Zeit, daß man diesem Mißbrauch einer an sich segensreichen, ja eigentlich als eine Stärkung der bestehenden Ordnung im Kampfe gegen die Socialdemottatie gedachten Institution durch eine gründliche Reform ei» Ende macht. Als man vor zwanzig Jahren das Krankenkassen-Gesetz schuf, bestand daS Socialistengesetz noch, durch das verhindert werden konnte. daß die Socialdemokratie auf diese Wohlfahrtseinrichtung Partei- politischen Einfluß getvinnen konnte. Besondere Kautelen' bei der Zusammensetzung des Kasscnvorstandes waren damals nicht not- wendig. Heute aber liegen die Dinge anders. Nachdem der Damm des Socialistengesetzes niedergerissen war, überflutete mit steigenden Wogen die socialdemokratische Bewegung unser ganzes Volksleben, und wo in den staatlichen, kommunalen oder wirtschaftlichen Organisationen Kautelen fehlten, machte die Socialdemokratie sich breit. Man kann, ohne Widerspruch befürchten zu müssen, behaupten, daß das Krankenkassen-Gesetz. wenn es heute zur Beratllng vorläge, ohne solche Kautelen nicht verabschiedet werden würde. Bedenkt man, daß die Zahl der Versicherten in den fünf- zehn Jahren von 1886 bis 1966 von 4'/z Millionen auf Millionen angewachsen ist, also� schon den sechsten Teil der Gesamtbevölkerung ausmachen, so begreift man erst, welch erhebliche Wichttgkeit die Frage, die Krankenkaffen aus den Händen der Socialdemokratte zu befreien, fiir das Gemeinwohl besitzt. Aber auch insonderheit für die Aerzte. Man pflegt zu behaupten, die Errichtung von Krankenkassen sei für die Aerzte von Vorteil gewesen. Das hätte der Fall sein können; aber der Aerztezwang. das Institut der abhängigen Kassenärzte hat diesen sechsten Teil der Bevölkerung der ärztlichen freien Konkurrenz entzogen, und diese Thatsache ist es ebenfalls, die bei der Beurteilung der Bewegung der Aerzte gegen die Krankenkassen berücksichtigt werden muß. Etwas diplomattsch verklausuliert, wie es sich für ein Regierungs- organ schickt, aber doch deutlich mit derselben Tendenz, schreibt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung": „Der Ausgang des Leipziger Aerztestreiks darf zweifellos als ein moralischer Sieg der Acrzteschaft gegenüber den tyrannisierenden Tendenzen der Krankenkassen bettachtet werde». Die Leipziger Aerzte haben vor allem die freie Arztwahl in wünschenswertem Umfang errungen, die, so wie die Dinge vielfach liegen, das Haupt- sächliche Mittel ist, um aus einem standesunwürdigen Abhängigkeits- Verhältnis der Aerzte von den Krankenkassen herauszuführen. In Zukunft werden die Leipziger Aerzte durch die neue Vereinbarung der drückenden Notwendigtett enthoben sein, beim Kassenvorstand um Anstellung nachzusuchen. Die Bertrauenskonnnission des ärztlichen Bezirksvereins wird vielmehr künftig allein befugt sein, solche Gesuche entgegenzunehmen, und wird sie dem Kassenvorstand übernntteln, welcher sie der zeitlichen Folge nach berücksichttgen muß." Und nun höre man, was das hiesige Aerzte-Organ, die„Med. Reform", in diesem Punkte zu sagen hat: „Die Irreführung der Krankenkassen war um so schwerwiegender, als sie von einen, Teile der politischen Presse mit Eifer und Leiden- schast fortgesetzt wurde. Wiewohl die Mehrzahl sicher davon über- zeugt ist, baß die Frage des Kassenarzt-Shstems mit einein politischen Parteistandpunkt nichts zu thun hat, mußte doch die Art, wie z. B. der„Vorwärts" plötzlich seine Schwenkung vollzog und in der Folge zäh an ihr festhielt, bei einer großen Zahl gesinnungstüchtiger Kassenvertreter die Vermutung hervorrufen, iveil das Centralorgan der Partei so schreibe, gebiete es auch das Partei-Jnteresse, ihm zu folgen. So konnte es denn auch nicht ausbleiben, daß die Presse aller Parteien die Kassenarzt-Frage von polittschen Gesichtspunkten aus zu betrachten begann. Dabei hatte der„Vorwärts" selbst die Mehrzahl der socialdemokratisch gesonnenen Aerzte gegen sich. Die Verlegenheit des„Vorwärts" die nach dem Ausgang des Leipziger Streites aus seinem Artikel vom 16. Mai über den„Sieg" der Aerzte hervorleuchtet, ist daher wohl begreiflich, die Art, wie er diese Verlegenheit zu bemänteln und die Folgen von seinem Haupt abzuschütteln versucht, ist aber nur geeignet, die Kassenarztfrage noch mehr auf das Gebiet der Politik zu drängen, indem er die Belvegung der Aerzte für einen Klassenkampf erklärt, trotzdem �r weiß, daß seine bewährtesten ärztlichen und viele nichtärztlichen Parteigenossen auf feiten der ärzt- lichen Organisation stehen." Im Grunde genommen haut ja das Aerzteblatt in dieselbe Kerbe wie„Kreuz-Zeitung" und Kanzlerblatt. Der Unterschied ist nur der, daß die beiden Scharfmacherblätter behaupten, die Kranken- lassen seien schon seit dem Falle des Socialistengesetzes zu parteipolitischen Zwecken von der Socialdemokratte mißbraucht worden, während das ärztliche Scharfmacherblatt behauptet, erst seit unserm, nachgerade benähmt gewordenen Leitartikel zur Zeit des Leipziger Krankenkassentages hätten die Kassenvertreter auf unsren Befehl angefangen, die Sache zu einer parteipolitischen Machtfrage zu machen. Und der Effekt aus diesen Beurteilungen ist zweifellos ein polittscher: Es gilt der Selbstverwaltung der Kassen unter der Parole der Bekämpfung der Socialdemokratie. Nur das ist sicherf Die Aerzte werden es nicht sein, die die Braut heimführen. Kommt es zur Aufhebung der jetzigen Selbstverwaltung der Kassen, sollten die Krankenkassen einmal in bureaukratische Institute um« gewandelt werden, wenn auch nur nach dem Muster der heutigen Invalidenversicherung, dann girbt es keine freie Arztwahl! Das Verhalten der Behörden in allen den Fällen, wo sie als Unternehmer von Betriebskassen oder sonst als Auftraggeber von Aerzten in Frage kommen, bürgt dafür. Den Organen der herrschenden Klassen ist gegenwärtig der Kampf der Aerzte gegen die Krankenkassen lediglich willkommen als ein Mittel zur Be- kämpfung des Selbstbesttmnmngsrechtes der Arbeiter, und die „Kreuz-Zeitung" hat ganz recht: bei der heutigen polittschen Situation würde eine Selbstverwaltung selbst in dem doch immerhin beschränkten Umfange der Krankenkassen- Verwaltung nicht gewährt werden. Ebensowenig wie heute etwa auf Erweiterung der polittschen Rechte der Arbeiter zu rechnen ist. Freie Arztwahl ist nur eine ganz zufällige Parole, die mit in den Kauf genommen wird, weil sie sich gerade bietet. Jede andre würde gerade so benützt werden. ES sei bei dieser Gelegenheit an einen Vorgang aus der Geschichte der Krankenkassen erinnert. Als es sich im Jahre 1892 darum handelte, den freien Hilfskassen der Arbeiter, die damals als socialdemokratischer Wauwau galten, Fesseln anzulegen, da diente gerade die Beschränkung der freien Arztwahl als geeignete Fessel. Bis dahin bestand nämlich bei den fteien Hilfskassen eine so fteie Arztwahl, wie man sie sich vollkommener nicht denken kann. Diese Kassen gewährten ihren Kranken eine Barunterstützung und überließen eS ihnen, sich daftir nach Belieben den Arzt ihres Vertrauens zu suchen. Durch die Novelle zum Krankenversicherungs- gesetze vom 16. April 1892 ist den fteien Hilfskassen dieses System der freien Arztwahl verboten worden, es wurde ihnen das für die Zwangskasien bestehende System aufgezwungen und kein Arzt und kein Scharfmacher hat damals seine Sttmme erhoben und die gesetz- liche Beschränkung der fteien Arztwahl„im Interesse der Ver- sicherten" oder„im Interesse des Gemeinwohles" bekämpft. Die„Medizinische Reform" meint, die Aerzte brauchten sich ihre Gcnugthuung über den Ausgang des Leipziger Streites nicht dadurch schmälern lassen, daß er durch den Machtspruch einer Behörde zu ihren Gunsten entschieden ist. Diejenigen Aerzte fteilich, die ideal genug waren, anstatt ihres persönlichen Borteils die Bekämpfung der Socialdemokratte als das Ziel ihres Kampfes gegen die Kranken- lassen zu bezeichnen, die können ja Gcnugthuung empfinden so viel sie wollen; gewiß wird auch für sie noch rasch genug die Zeit kommen, wo sie einsehen weiden, daß sie das Pferd beim Schtvanze aufgezäumt haben. Für die andern aber ist auch gar kein Grund zur Gcnugthuung vorhanden. In der Ersten Kammer des sächsischen Landtages erklärte am Sonnabend Minister v. M e tz s ch bei Gelegenheit der Beratung des neuen Gesetzentwurfs über die Organisation des ärztlichen Standes, für ihn sei die Angelegenheit der Leipziger Kasse abgethan. Das war nach dem Gange der Dinge wohl an- zunehmen. � G � In München machte am Mittwoch daS Vorstandsmitglied der dortigen OrtS-Krankenkasse, Genosse Guttentag, zugleich Vorstandsmitglied des Gewerkschaftsvereins, die Mitteilung, daß der Gewerkschaftsverein demnächst in einer öffentlichen Versammlung zur Frage der freien Arztwahl Stellung nehmen tverde. Guttentag war früher Anhänger der freien Arzttvahl und jetzt ist er zu einem Gegner des Systems geworden. «« Ins richtige Fahrwasser wird die„fteie Arztwahl" von den Solinger Aerzten gebracht. Dort haben bekanntlich die Mit- glieder eine Anzahl der„Freigewählten" kaltgestellt, indem sie sie nicht„wählen". Diese Herren haben nun eine Eingabe an die Regierung gemacht, daß die Versicherten ihnen gegenüber„kontraktbrüchig" geworden seien. Es sei mit allen Solinger Aerzten Berftag gemacht worden und deshalb müßten auch alle„gewählt" werden. DaS ist doch ein ganz überflüssiger Umweg. Es brauchte doch nur einfach den Kranken- lassen aufgegeben zu werden, alle Aerzte, die es wünschen, zu be- zahlen und zwar standesgemäß; das Behandeln Kranker ist ja eine ganz unnütze Komplikation des Falles. Marktpreise von Berlin am 14. Mai 1S04 nach Ermittelungen des tgl. Polizeipräsidiums. "Welzen, gut D.-Ctr. 17,50 17,48 mittel. 17,46 17.44 „ gering„ 17,42 17,40 "Roggen, gut. 13,00 12, 9S mittel. 12,98 12,97 gering„ 12,96 12,95 fGerfte, gut. 14,20 13,10 mittel. 13,00 11,90 gering„ 11,80 10,80 fHafer, gut, 14,80 13,90 „ mittel, 13,80 13,00 gering„ 12,90 12,10 Richtstroh. 4,00 3,50 Heu. 7,50 5,20 Erbsen„ 40,00 28,00 ~peisebohllen. 50,00 26,00 Linsen. 60,00 25,00 * ab Bahn. ' ei Wage» Md ab Bah». Kartoffeln, neue D.-Ctr. Rmdfleisch, Keule 1 k» do. Bauch. Schwewefletsch, Kalbfleisch, Hammelfleisch„ Butter Eier Karpfe» Aale Zander Hechte Barsche Schleie Bleie Krebse 60 Stück 1 per Schock 7,00 1,80 1,40 1,60 1,80 1,80 2,60 3,40 2,00 2,80 3,00 2,40 2,00 3,00 1,40 16,00 «.00 1,20 1,10 1,00 1,20 1,20 2,00 2,40 1,40 1,40 1,00 1,20 0,80 1.4« 0,80 3,00 Achtung, Bäckerstreik! Bürger! Arbeiter! und besonders Ihr Hausfrauen! Unterstützt die streikenden Bäckerei- Arbeiter in ihrem schweren Kampfe zur Erringung menschenwürdiger Lohn- und Arbeitsbedingungen! Kauft nur Brot aus den Bäckereien, in denen unsre bescheidenen Forderungen erfüllt werden! Folgende Bäckereien sind geregelt und werden in diesen die geforderten Bedingungen erfüllt: Nordost. A. Alfert, Büschingstr. 18. H. Buschner, eberstr. 52. E. Knüpfer, Weberstr. 1/2. B. Roloff, Büschingstr. 29. R. Schäle, Pallisadenstr. 9. W. Porath, Elisabethstr. 15. A. Laudahn, Weberstr. 30. Woitzick, Georgenkirchstr. 48. A. Lettmann, Weinstr. 7. Steinmüller, Gollnowstr. 42. R. Lange, Lippehnerstr. 26. A. Wodtke, Barnimstr. 42. J. Gössmann, Lichtenbergerstr. 21. A. Betz, Heinersdorferstr. 27. A. Bludau, Landsbergerstr. 94. J. Jericho, Büschingstr. 17. G. Wegener, Greifswalderstr. 76. G. Seifert, Gollnowstr. 17. R. Baldin, 3mmanuelkirchstr. 30. 0. Sonnenburg, Winsstr. 71. H. Kähne, Pallisadenstr. 20. H. Oeck, Landwehrstr. 12. J. Krawczewski, Weberstr. 47. P. Lieseberg, Clbingerstr. 13. 0. Bulst, Neue Stönigstr. 31. A. Richter, Prenzlauerstr. 57. H. Gehloff, Cotheniusstr. 16. P. Bley, Woldenbergerstr. 17. H. Böhm, Raabestr. 12. H. Kruse, Lippehnerstr. 8. G. Helbig, Friedrichstr. 11. Cl. Pardemann, Keibelstr. 5. 0. Schirrmacher, Sniprodestr. 3. C. Liebert, Friedrichshain 6. 0. Flemming, Kniprodestr. 9. A. Fielitz, Greifswalderstr. 46. E. Wohlgemuth, Mendelssohnstr. 10. K. Krause, Immanuelfirchstr. 10. J. Kreil, Immanuelkirchstr. 21. E. Schumann, Linienſtr. 6a. C. Dorendorp, Barnimstr. 17. H. Dönicke, Immanuelkirchstr. 39. F. Mittelsdorf, Kl. Frankfurterstr. 14. Norden. Gruschka, Landsberger Allee 43. Neue Berliner Brotfabrik, Artilleriestraße 27. C. Rothe, Brunnenstr. 48. W. Ziegelsk, Grenzstr. 13. P. Nentwig, Aderstr. 171. H. Libitzki, Straßburgerstr. 28. Regen, Bionsfirchstr. 2. Aug. Könscher, Kastanien- Allee 57. H. Haff, Elbingerstr. 86. Gebr. Hagen Nachfolg., Dalldorfer straße 16. F. Jonscher, Schulstr. 37. K. Graul, Anklamerstr. 36, G. Seidel, Samlerstr. 24. E. Dressler, Pappel- Allee 136. R. Kruppe, Brinzen- Allee 85. M. Förster, Triftstr. 2. P. Müller, Bernauerstr. 77. G. Peuckert, Wolgasterstr. 4, J. Kuhn, Triftstr. 40. A. Assmus, Weißenburgerstr. 42. A. Löchel, Schwedterstr. 48. Harbord, Stettinerstr. 54. 0. Walter, Winsstr. 56. 0. Hörder, Brinz Eugenstr. 20, P. Jambor, Hochstädterstr. 23. Rink, Danzigerstr. 70. D. Pirnitz, Brunnenstr. 56. M. Schmidt, Stolpischestr. 4. A. Feuerherm, Kastanien- Anee 29. P. Pinep, Staftanien- Allee 46. P. Schön, Kopenhagenerstr. 74. R. Dreier, Wolgasterstr. 13. C. Jaenike, Dunderstr. 73. P. Barowski, 2hchenerstr. 17. E. Lessniwitz, Saarbrüderstr. 14. R. Wenzel, Reinickendorferstr. 41. A. Stritzke, Schulstr. 110. F. Beyer, Müllerstr. 37. C. Weiss, Prenzlauer Allee 230. 0. Hanke, Brunnenstr. 95. A. Niklasch, Greifenhagenerstr. 15. J. Popp, Soloniestr. 105. A. Mindt, Seeftr. 68. M. Schwendy, Prinzen- Allee 57. G. Haase, Anklamerstr. 48. E. Auris, Putbuserstr. 18. W. Herberg, Reinickendorferstr. 54a. 0. Balkenhausen, Stopenhagenerstr. 2. H. Klingenstein, Kastanien- Allee 88. Chr. Zeitler, Megerstr. 2. H. Bröge, Stolbergerstr. 14. R. Bordasch, Bollinerstr. 31. R. Pawlik, harstr. 14. H. Bloch, Steinickendorferstr. 47. Th. Geisler, Gleimstr. 11. B. Schulz, Danzigerstr. 72. E. Schulze, Marstr. 17. 0. Müller, Liesenstr. 17. Palischek, Swinemünderstr. 54. W. Beranger, Rügenerstr. 22. G. Haehn, Ramlerstr. 36. 0. Kumm, Schwedterstr. 230. A. Scholz, Rheinsbergerstr. 13. Fr. Scheppan, Streligerstr. 21. A. Ebert, Stargarderstr. 12a. G. Sy, Ryfestr. 24. P. Jeschmann, Stettinerstr. 54. R. Heilmann, Bellermannstr. 8/10. A. Krause, Stettinerstr. 47. M. Jäckel, Liebenwalderstr. 31. H. Krause, Wichertstr. 133. F. Tzrtsch, Dalldorferstr. 38. H. Marquardt, 2ynarstr. 1. J. Breier, Willdenowstr. 29. M. Herrmann, Brenzlauer Allee 203. A. Hanke, Rheinsbergerstr. 35. Heise, Wriezetterstr. 8. Kirschen, Angermünderstr. 3. Nauber, Prenzlauer Allee 86. Relsewitz, Schliemannstr. 24. Brotfabrik Wittler, Müllerstr. 33. Hermann Förster, Greifswalderftr. 202. A. Kiesewetter, Schönhauser Allee 86. Fricke, Linienftr. 87. Bührig, Wörtherstr. 34. C. Schmidt, Stöslinerstr. 3. Wilh. Eckert, Brenzlauer Allee 42. Gebhard, Straßburgerstr. 13. P. Goheise, Landsberger Allee 123. Dohrmann, Graunstr. 22. Johann Thiel, Fransedistr. 45. Ernst Pfeiffer, Pappel- Allee 24. Alb. Wolff, Graunstr. 28. Max Lorenz, Rheinsbergerstr. 26. Gessner, Swinemünderstr. 80. Fr. Riebenstahl, Wattstr. 21. Oswald Grossmann, Swinemünder ftraße 27. M. Mannel, Swinemünderstr. 82. M. Hösselbarth, Fehrbellinerstr. 27. do. Pappel- Allee 14. F. Mittelbach, Schönholzerstr. 5. Paul Müller, Marienburgerstr. 48. F. Baake, Ruppinerstr. 8. E. Goldacker, Brunnenstr. 129/130. H. Schmidt, Brinzen- Allee 53. A. Hübner, Schwedterstr. 52. Jakob Barklick, Brunnenstr. 161. Willi Seemann, Marienburgerstr. 7. Berliner Genossenschafts- Bäckerei, Neue Hochstr. 18. Neue Berl. Genossenschafts- Bäckerei, Demminerstr. 18. Oskar Hanke, Greifswalderstr. 12. Fritz Hanke, Hagenauerstr. 1 a. J. Szerweinka, Dunderstr. 2. 0. Kohers, Neue Hochstr. 28. C. Schönherr, Dderbergerstr. 46. Georg Witt, Strelizerstr. 46. Quasnica, Liebenwalderstr. 60. G. Wackowski, Bernauerstr. 97. 0. Fickert, Bergstr. 68. A. Schneider, Stoloniestr. 28. A. Grund, Demminerstr. 25. J. Hentschel, Strelitzerstr. 4. Hanke, Müllerstr. 166a. E. Voley, Liebenwalderstr. 10. H. Jaape, Putbuserstr. 14. A. Stammer, Invalidenstr. 109. H. Tschöke, Röslinerstr. 1. G. Mittendorf, Müllerstr. 156c. R. Schubert, Swinemünderstr. 93. Park& Walter, Stargarderstr. 78. A. Hanies, Bionslirchstr. 18. A. Kempe, Lorgingstr. 31. H. Könnemann, Schliemannstr. 30. W. Nauber, Brenzlauer Allee 86. K. Strafmeyer, Neue Hochstr. 35. Th. Dahlenburg, Ramlerstr. 36. E. Baldin, Oberbergerstr. 38. H. Mehls, Prinzen- Allee 61. E. Elsener, Sparrstr. 6. Th. Mollweide, Bionskirchplak 1. D. Dahms, Lorkingstr. 17. A. Krüger, Cremmenerstr. 15. 0. Rastack, 2hnarstr. 4. F. Streuber, Dalldorferstr. 13. E. Samuel, Marienburgerstr. 32. C. Viehmeyer, Gartenstr. 61. E. Raddatz, Wollinerstr. 44. J. Seeger, Wiesenstr. 28. C. Richert, Stoloniestr. 71. E. Schönwiese, Gerichtstr. 53. A. Klausing, Bionskirchstr. 10. Dagott, Wattstr. 1. Th. Schmidt, Schulstr. 25. A. Kosmehl, Lottumstr. 2. A. Döring, Jasmunderstr. 18. P. Meyer, Hochmeisterstr. 20. M. Schwemmler, Gerichtstr. 14. 0. Schmidt, Danzigerstr. 76. R. Holm, Rügenerstr. 16. F. Göcken, Pappel- Allee 18. H. Mai, Rodenbergstr. 1. H. Blum, Müllerstr. 32. A. Balleke, Adolfstr. 1. P. König, Dudenarderstr. 44. P Kunert, Putbuserstr. 24. F Gutsch, Demminerstr. 23. de la Motte, Gerichtstr. 63. H. Langnickel, Wichertstr. 5. H. Brenner, Streligerstr. 64. F. Pape, Rastanien- Allee 13-14. J. Schimitzek, Badstr. 37. 0. Kratochwill, Burgsdorfstr. 15. 0. Scheer, Stoloniestr. 151. H. Schulz, Neue Hochstr. 24. F. Kiesling, Hussitenstr. 43. E. Wuttke, Graunstr. 37. R. Becker, Stinemünderstr. 66, L. Künzl, Fehrbellinerstr. 35. H. Hoffrichter, Streligerstr. 15. F. Deinert, Dunderstr. 78. H. Nobiling, Weißenburgerstr. 55. P. Nicol, Bollinerstr. 50. A. Neumann, Bankstr. 25. R. Wenzel, Schulstr. 102. P. Hanke, Reinickendorferstr. 20. H. Albel, Schönhauser Allee 72a. B. Pohle, Beusselstr. 56. M. Förster, Triftstr. 2. G. Göller, Banfftr. 45. P. Schwede, chenerstr. 4. L. Lehmann, Tresckowstr. 44. E. Sorecker, Schönhauser Allee 54. P. Barth, Schulstr. 28. J. Kuhn, Triftstr. 49. P. Kaschel, Greifswalderstr. 29. B. Schenk, Graunstr. 5. R. Tietsch, Bellermannstr. 81. G. Haldenwanger, Freienwalderstr. P. Weight, Belforterstr. 22. F. Ramm, Müllerstr. 12 c. R. Mönchmeier, Schwedenstr. 3. C. Fenske, Hochstr. 31. F. Oehike, Beteranenstr. 8. 0. Riehs, Badstr. 26. F. Griebat, Griebenomstr. 8/9. R. Kühl, Schliemannstr. 11. H. Sorge, Brunnenstr. 41. P. Scheunemann, Streligerstr. 31. R. Richter, Antonstr. 3. C. Hampel, Bernauerstr. 3. F. Hartwig, Bernauerstr. 20. R. Schulze, Lottustr. 13 a. F. Stachowski, Ifflandstr. 2. E. Tilnin, Christinenstr. 3. Plenert, Streligerstr. 101. P. Wiesner, Rykestr. 17. 1. Jung, Burgsdorfstr. 9. F. Kallweit, Fürstenbergerstr. 9. H. Wiedwald, Tegelerstr. 51. F. Naujork, Badstr. 41. H. Grasenick, Christburgerstr. 35. M. Jäckel, Liebenwalderstr. 31. J. Schimetzek, Badstr. 37 a. P. Schardien, Wiesenstr. 19 a. A. Siefert, Prenzlauer Allee 16. F. Altrock, Grünthalerstr. 61. E. Beyer, Bichertstr. 160. P. Zeplin, Fransedistr. 37. R. Mildner, Schlegelstr. 19. J. Braun, Solbergerstr. 27. P. Gäthlich, Fennstr. 48. P. Hanke, Putbuserstr. 21. 0. Hühnerlein, Hussitenstr. 6. G. Engelhardt, Ruppinerstr. 16. 0. Koch, Schwedterstr. 4. J. Dahler, Wollinerstr. 23. M. Wermuth, Lorkingstr. 33. J. Maue, Danzigerstr. 8. A. Weiss, Nazarethkirchstr. 45. 0. Lehmann, Neue Hochstr. 51. C. Sprengel, Rhinowerstr. 7. A. Daume, Seeftr. 68a. L. Winkler, Dunderstr. 23. A. Müller, Schönhauser Allee 63. L. Stollberg, Usedomstr. 4. 0. Wernitz, Straßburgerstr. 15. C. Marschner, Tresdotstr. 57. F. Lawerenz, Veteranenstr. 27. J. Reuter, Schulstr. 20. C. Müller, Geeftr. 68b. 0. Senff, Prinz Eugenstr. 9. A. Bohn, Invalidenstr. 137. W. Rüdiger, Bankſtr. 53a. K. Wittkopf, Fransedistr. 51. V. Gomior, Wöhlertstr. 24. 0. Deubach, Beeskowerstr. 25. P. Kronberg, Grünthalerstr. 73. Hänisch, Adolfstr. 12b. A. Döpping, Mezerstr. 29. A. Henning, Meßerstr. 13. H. Bochel, Hochstr. 40. C. Krause, Thurneysserstr. 5. H. Staehr, Triftstr. 43. K. Walter, Stolbergerstr.. 1. C. Wackerhagen, Swinemünderst. 119. M. Kunz, Fehrbellinerstr. 15. E. Herrmann, Brunnenstr. 154. F. Klang, Banfstr. 51a. A. Grund, Demminerstr. 20. G. Heidemann, Chauffeestr. 68/70. F. Haucke, Müllerstr. 176. C. Kunze, Bernauerstr. 40/41. G. Fennigkeit, Adolfstr. 11. J. Thiem, Müllerstr. 11. L. Rapp, Hochmeisterstr. 9. A. Künscher, Kastanien- Allee 57. H. Brendel, Weddingstr. 7. E. Müche, Coloniestr. 34. K. Metsch, Gleimstr. 60. C. Feist, Carmen Silvastr. 143. R. Block, Putbuserstr. 46. E. Burger, Stargarderstr. 63. Dahms, Lorgingstr. 17. M. Kohler, Prenzlauer Chaussee. G. Wagner, Oberbergerstr. 22. C. Schieweck, Bernauerstr. 47. E. Böhme, Oberbergerstr. 49. J. Schneemann, Wiesenstr. 31. W. Singer, Danzigerstr. 21. F. Fehse, Pappel- Allee 21. C. Heide, Oderbergerstr. 61. F. Wippich, Lorgingstr. 6. E. Haese, Sinemünderstr. 2. C. Lott, Gartenstr. 104. A. Kutsche, Bohenstr. 24. Dörfler, Brunnenstr. 178. T. Viehweger, Rykestr. 7. C. Träger, Reinickendorferstr. 43a. L. Hoffmann, Demminerstr. 35. Fr. Rückert, Stralsunderstr. 28. A. Hartwig, Veteranenstr. 10. G. Pritzkow, Sparrstr. 3. H. Bartz, Aferstr. 47. A. Weber, Gartenstr. 47. P. Wecke, Schönhauser Allee 158a. G. Hirsch, Buttmannstr. 20. L. Belzig, Stralsunderstr. 12. E. Utzath, Müllerstr. 7. M. Teschmer, Eberswalderstr. 21. E. Lange, Wörtherstr. 27. W. Kurth, Schwedterstr. 240. C. Müller, Swinemünderstr. 58. G. Stolle, Fehrbellinerstr. 93. E. Kittlaus, oldenbergstr. 7. H. Linke, Huffitenſtr. 20. H. Zahl, Hennigsdorferstr. 1. A. Schibilsky, ussitenstr. 38. F. Richter, Riebenwalderstr. 13. R. Pudritzki, Schönhauser Allee 70 c. E. Leopold, Wollinerstr. 68. L. Rapp, Hochmeisterstr. 9. F. Zahl, Briezenerstr. 12. A, Derrlich, Fennstr. 51. A. Lehmann, Rodenbergstr. 33, E. Barth, Drontheimerstr. 3b. Fr. Giert, Lynarstr. 29. G. Baake, Prenzlauer Allee 48. C. Heublein, Rügenerstr. 3. Hellmann, Straßburgerstr. 35. M. Kügow, Gerichtstr. 32. 0. Pickert, Bergstr. 68. H. Laux, Tegelerstr. 11. J. Kostomey, Fransediftr. 50. Th. Holzkopf, Rodenbergstr. 39. M. Schmidt, Schönhauser Allee 81. H. Opalke, Wollinerstr. 38. C. Giesmann, Wittstockerstr. 7. F. Zborowski, Wiesenstr. 64. R. Schulze, ottumftr. 13 a. H. Paulisow, Prinzen- Allee 13. J. Kosellek, Pflugstr. 3. J. Koch, Schönhauser Allee 150. A. Franz, Schulzendorferstr. 23. W. Schumann, Zehdenickerstr. 13. F. Wemmer, Hagenauerstr. 13. 0. Strache, Gleimstr. 19. W. Henning, Gartenstr. 115. 0. Agricolei, Schulzendorferstr. 14. W. Oberhoff, Antonstr. 48. A. Röhl, Voltastr. 42. P. Krumbach, Schulstr. 51. E. Ritter, Soldinerstr. 12. A. Rieck, Chorinerstr. 15. F. George, Wollinerstr. 58. H. Siefert, Prenzlauer Allee. 16. 0. Schwienhagen, hienowerstr. 2. G. Thomas, Schwarzkopffstr. 7. W. Koschel, Ererzierstr. 19a. W. Gand, Lothringerstr. 64. F. Stark, Fennstr. 9. A. Mensing, Biesenthalerstr. 2. G. Osburg, Roloniestr. 23. P. Schinauer, Anklamerstr. 15. A. Sommerfeld, Hussitenstr. 28. 0. Zschoch, Borsigstr. 18. H. Schröder, Pantstr. 21. 0. Brandt, Borsigstr. 2. A. Zander, Togostr. 81. P. Rieck, Borsigstr. 12. H. Freidenreich, Boltaftr. 35. A. Sommerfeldt, Usedomftr. 20. C. Albrecht, Megerstr. 17. R. Schenkel, Beymestr. 26. G. Brätsch, Weinbergsweg 10. A. Weiss, Bergstr. 2. A. David, Schönhauser Allee 50. R. Kralle, Adferstr. 111. Wwe. Reinicke, Plantagenstr. 7. 38. F. Müller, Aderftr. 102. 0. Stuchey, Voltastr. 49. L. Rapp, Hochmeisterstr. 9. R. Höhn, Rügenerstr. 16. H. Wiedwald, Tegelerstr. 51. J. Ziegler, Heinickendorferstr. 57a. W. Senst, Schwedterstr. 21. W. Schaaf, Brunnenstr. 110. A. Röhling, Brunnenstr. 87. 0. Müller, Brunnenstr. 82. M. Heinert, Stamerunerstr. 57. R. Müler, Brunnenstr. 121. J Gohlke, Ramlerstr. 34. J. Niedergesäss, Fransedistr. 24. Fr. Zielke, Stralsunderstr. 56. F. Spindler, Fennstr. 32. 0. Schumann, Ackerstr. 153. M. Müller, Hussitenstr. 15. C. Landeck, Schwedterstr. 25. 0. Dalcke, Ackerstr. 5. A. Jurka, Tiedstr. 16. C. Mörschner, Tresdomstr. 57. A. Wackerhagen, Jasmunderstr. 15. A. Zimpel, Ackerstr. 149. L. Ihle, Bogenſtr. 14. W. Eder, Antlamerstr. 57. G. Schröder, Elsasserstr. 35. P. Praschma, Eichendorffstr. 3. R. Mägdefrau, Lothringerstr. 24. R. Schliephake, Hussitenstr. 64, E. Elbinger, Hochmeisterstr. 1. Th. Springer, Wattstr. 1. Hoffmeister, Ackerstr. 128. H. Schmidt, Gartenstr. 41. 0. Gräper, Beteranenstr. 16. W. Lemphul, Lottumstr. 21. H. Grassnick, Christburgerstr. 35. Nordwest( Moabit). A. Danelzick, Wilhelmshavenerstr. 16. A. Fach, Claudiusstr. 10. Matthes, Wilhelmshavenerstr. 17. Max Schubert, Bredowstr. 20. F. Bartel, Jagowftr. 10. Corts& Co., Stendalerstr. 5. Joh. Kumrau, Alt- Moabit 87, Raft, Perlebergerstr. 54. Rinke, Wilhelmshavenerstr. 33 h. Hanke, Turmstr. 67. F. Drenske, Gozkowskyftr. 23. G. Müller, Gozkowskystr. 6. R. Wackerhagen, Birkenstr. 39. C. Peikert, Oldenburgerstr. 14. H. Berg, Oldenburgerstr. 23. W. Sander, Berlichingenstr. 1. E. Iglisch, Waldstr. 25. G. Spieckermann, Wiclefftr. 66. H. Koller, Bredowstr. 43. Th. Kähner, Bredowstr. 16. H. Graf, Beuffelstr. 24. H. Marx, Beuffelstr. 7. Th. Gurig, Oldenburgerstr. 12. H. Schmelzer, Wilhelmshavenerftr. F. Heyden, Siemensstr. 17. 0. Hering, Rostockerstr. 51. R. Wackerhagen, Birkenstr. 32. J. Beyer, Bremerstr. 60. F. Handtke, Stephanstr. 55. E. Schmidt, Lübeckerstr. 47. F. Kügler, Rostockerstr. 31. H. Lippmann, Gerichtstr. 45. H. Hildebrandt, Birkenstr. 19. Th. Neumann, Oldenburgerstr. 19. 0. Fliegner, Stirchstr. 12. J. Sieg, Beuffelstr. 59. A. Schmidt, Beusselstr. 42. F. Rechenberg, Huttenstr. 4. R. Heinrich, Waldstr. 42. R. Schwämmlein, Beusselstr. 44. F. Burek, Waldstr. 36. W. Schulze, Gozkowskystr. 10. R. Mittelstrasse, Berlichingenstr. 12. M. Paatz, Zwingliftr. 22. C. Giersmann, Wittstockerstr. 7, V. Polonius, Rostockerstr. 46. P. Bänsch, Drehsestr. 12. E. Aswaldt, Wiclefstr. 36. Th. Beier, Rostockerstr. 40. R. Topp, Wilhelmshavenerstr. 27, Th. Krull, Beuſſelſtr. 74. V. Lukowski, Wittstockerstr. 25. A. Sternsdorff, Huttenstr. 41. 10. Vesterling, Bremerstr. 56. J. Austerd, Waldenserstr. 41. G. Naujock, Quibotstr. 140. F. Dürre, Turmſtr. 62. G. Holländer, Wilsnackerstr. 37. F. Weinrich, Beusselstr. 87. Osten. E. Hartig, Edertstr. 13. W. Moltrecht, Weidenweg 25. P. Martin, Ballisadenstr. 44. F. Schmieding, Rübbenerstr. 17. Hehs, Stoppenstr. 70. E. Wolf, Grüner Weg 75. W. Bödner, Rüdersdorferstr. 20. G. Fischer, Rangestr. 25. Bäckerei- Genossenschaft ,, Volksbrot", 0. Sommer, Romintenerstr. 5. Mirbachstr. 14. Ladislaus Starossa, Stoppenstr. 49. Paul Heinzelmann, Mustauerstr. 28. Johann Nowosatka, Ohmstr. 9. August Ismaer, Cubrhstr. 28. Peter Lamla, Heinersdorferstr. 12. Wilhelma- Brotfabrik, Andreasstr. 32. K. Keil, Markusstr. 9. A. Manthey, Falckensteinstr. 37. St. Culinski, Faldensteinstr. 20. G. Sehnert, Görlikerstr. 36. Rabatt- Sparverein Süd- Ost, Rottbuser Ufer 44. Hanke, Tilsiterftr. 91. Luise Feuer, Gubenerstr. 27. Hanke, Manteuffelstr. 90. Walter Bergmann, Reichenbergerstr. 146 Bobel, Manteuffelstr. 45. Brotfabrik ,, Vorwärts", Kopernitusstraße 3. W. Schlick, Gr. Frankfurterstr. 38. Fiedler, Schlesischestr. 23. Joh. Fischer, Görligerstr. 55. E. Hartig, Edertstr. 13. M. Schauberger, Markusstr. 11. Stoijaczke, Naunynstr. 73. Hanke, Stallschreiberstr. 32a. E. Knocke, Memelerstr. 7. Polenz, Fruchtftr. 46. Sahlmann, Staligerstr. 138. Hanke, Liebigstr. 38. C. Laudahn, Stöpnickerstr. 172. E. Fielitz, Naunynstr. 7. Albrechts Bäckereien: Borhagenerstr. 13. Krautstr. 10. Lausigerstr. 2. Faldensteinstr. 28. Br. Nikisch, Memelerstr. 47. C. Reglien, Straußbergerstr. 1. H. Hecht, Ballisadenstr. 58. Hanke, Grüner Weg 63. Andreasstr. 16. " A. Müller, Mühlenstr. 32. W. Schlick, Gr. Frankfurterstr. 38. H. Chrystall, S. Andreasstr. 7. E. Albrecht, Münchebergerstr. 32. A. Richter, Borndorferstr. 55. Junkers Erben, Blumenstr. 50a. Hause, Weidenweg 57. K. Kunze, Friedrichsfelderstr. 17. F. Stahnsdorf, Tilsiterstr. 77. M. Gorgas, Romintenerstr. 57. M. Dziemann, Barnimstr. 35. R. Kahlfuss, Löwestr. 1. F. Scheel, Lichtenbergerstr. 6. F. Hildebrandt, Lithauerstr. 14. J. Bauer, Gandystr. 9. 0. Ermisch, Langestr. 49. K. Bieringer, Tilsiterstr. 12. W. Ernat, Lowestr. 18. Fr. Reinicke, Thaerstr. 11. 0. Bielig, Warschauerstr. 69. H. Schulze, F. Knats, 60. 76. W. Dombrowski, Blumenstr. 59. L. Göbel, Borndorferstr. 8. J. Freudenhammer, Strautstr. 25. C. Schwarzba, Petersburgerstr. 32. L. Precht, Warschauerstr. 8. E. Meissner, Prenzlauer Allee 4. H. Heering, Friedrichsfelderstr. 26. H. Treu, Hübenerstr. 14. 0. Batzau, Weidenweg 82. H. Dames, Proskauerstr. 20. W. Zeplin, Matternstr. 2. F. Fischer, Samariterſtr. 2. J. Sommerfeld, Königsbergerftr. 85. H. Hartmann, Langestr. 106. J. Conrad, Thaerstr. 17. M. Mitsching, Borndorferstr. 27. K. Kinzel, Ballisadenstr. 84. E. Schröder, Memelerstr. 65. R. Langfritz, Schreinerstr. 4. A. Franke, Belleſtr. 2. A Scheer, Edertstr. 1. K. Schwarz, Thaerstr. 20. Hanke, Streubigerstr. 1. C. Michalski, Rüdersdorferstr. 2. August Will, Andreasstr. 14. F. Stock, Holzmarktstr. 50c. W. Studze, Markusstr. 15. Herm. Müller, Weidenweg 7. Rudolf Woblick, Stoppenstr. 88. Gust. Franke, Stoppenstr. 25. Franz Mehlhose, Memelerstr. 52. Franz Smieschek, Fürstenwalderstr. 16. J. Sedlatschek, Blumenstr. 64. Paul Brehmer, Strautstr. 41. Alb. Theil, Petersburgerstr. 66. Max Geisler, Cadinerstr. 20. Georg Gabelmann, Proskauerstr. 38. Joseph Grajewski, Kochhannstr. 43. Heinrich Gödecke, Warschauerstr. 1. Karl Schwarzba, Petersburgerstr. 32 Ernst Feller, Straßmannstr. 8. R. Zehn, Richthofenstr. 5. G. Dunitza, Memelerstr. 59. L. Böttcher, Andreasplak 3. Joh. Klischz, Samariterſtr. 28. Rob. Steffen, Schreinerstr. 60. Friedr. Walz, Proskauerstr. 21. Heinr. Neumann, Richthofenstr. 33. Herm. Türpe, Friedenstr. 74. Gerlach, Roppenstr. 46. Fritz Müller, Strausbergerstr. 46. Heinrich Büttner, Rüdersdorferstr. 62. D. Bohndorf, Rönigsbergerstr. 30. P. Zimmer, Königsbergerstr. 9. J. Mix, Mirbachstr. 20. C. Kathe, Insterburgerstr. 5. A. Wollgast, Memelerstr. 32. R. Gorgas, Pintschstr. 4. W. Schernikau, Fruchtstr. 37. P. Golsch, Weserstr. 31. A. Sommerfeld, Eberthstr. 25. G. Sperling, Graudenzerstr. 12. H. Kliemann, Bödickerſtr. 36. C. Piotrowski, Elbingerstr. 19. St. Gusig, Proskauerstr. 8. R. Bloch, Broskauerstr. 28. A. Hoffmann, Petersburgerstr. 38. J. Spöttlich, Eldenaerstr. 2. G. Höhnke, Gubenerstr. 49. Jstri- Brodfabrik, Michaelfirchstr. 20. H. Prager, Gr. Frankfurterstr. 2. C. Schneider, Petersburgerstr. 47. Luise Ramisch, Schreinerstr. 57. 0. Busch, Cadinerstr. 14. F. Sieling, Stochhannstr. 35. R. Sehne, Grüner Weg 54. C. Zabel, Stoppenstr. 15. Zielinski, Borndorferstr. 4. E. Wanjeck, Langestr. 78. W. Brose, Stochhannstr. 34. A. Pirschel, Strausbergerstr. 17. F. Oste, Madaistr. 10. E. Vandork, Holzmarktstr. 36a. L. Fränkel, Wallner- Theaterstr. 10. B. Niebisch, Fruchtstr. 29. A. Deus, Gubenerstr. 57. Anna Krocker, Rüdersdorferstr. 67. P. Kretschmer, Gr. Frankfurterstr. 74. C. Brademann, Breslauerstr. 32. G. Fischer, Andreasstr. 4. H. Beyer, Weidenweg 51. H. Dörner, Matternstr. 13. A. Weiss, Gabelsbergerstr. 8. R. Bauer, Liebigstr. 15. A. Lipski, Stralauer Allee. W. Klose, Weidenweg 74. 39. G. Hildebrandt, Langeftr. 21. A. Müller, Mühlenstr. 35. Osk. Spann, Elbingerstr. 78. R. Gorgas, Pintschstr. 4. A. Gerland, Fruchtstr. 36. R. Adam, Am Ostbahnhof. R. Vachmeier, Weidenweg 87. R. Bienert, Lebuserstr. 11. W. Riewe, Warschauerstr. 82. 0. Börner, Süstriner Plaz 2. Lehmann, R. Markusstr. 12/13. M. König, Tilsiterstr. 34. J. Maass, Borndorferstr. 34. 0. Lau, Münchebergerstr. 15. 0. Schachsal, Wilhelm Stolzeftr. 2. R. Bachmann, Wilhelm Stolzestr. 35. F. Probst, Andreasstr. 23. R. Steffen, Schreinerstr. 60. 0. Schöning, Samariterftr. 21. Karl Opalke, Frankfurter- Allee 80. E. Wiedekind, Petersburgerstr. 2. W. Engel, Frankfurter- Alee 145. J. Dehmel, Caprivistr. 9. M. Kehling, Langestr. 40. J. Gierth, Mehnerstr. 21. Fr. Klausing, Ebelingstr. 10. H. Spüllmann, Grüner Weg 115. MathildePackhäuser, Rüdersdorferft.52 W. Sommerfeldt, Stoppenſtr. 8. A. Grüneberg, Fruchtstr. 73. L. Köppe, Mariusstr. 38. Papenbrok, Stralauer Allee 20. F. Horstmeier, Frankfurter Allee 179. A. Kuhn, Blumenstr. 67.. E. Lelleik, Manteuffelstr. 90. G. Scheurel, Saiserstr. 46. F. Oste, Madaistr. 10. K. Haak, Gr. Frankfurterstr. 110. R. Heide, Büdlerstr. 48. A. Maluschke, Liebigstr. 1. P. Hesse, Heidenfeldtstr. 11. C. Hanke, Blumenthalstr. 10. P. Schneider, Caprivistr. 22. R. Schützendübel, Fürstenwalderstr. 7. H. Lude, Warschauerstr. 27. H. Derr, Warschauerstr. 30. M. Blender, Ebelingstr. 5. L. Schmidt, Marienburgerstr. 24, J. Jenschke, Mirbachstr. 29. J. Mehl, Hausburgstr. 5. P. Masur, Rigaerstraße. C. Schieke, Straußbergerstr. 33, P. Sturm, Borhagenerstr. 33. W. Schorrig, Friedrichsbergerstr. 16. H. Winnenburg, Stralauer Allee 23. A. Wiemann, Kopernikusstr. 9. F. Käckeritz, Wilhelmshavenerstr. 33c. 0. Ziegler, Georgenkirchstr. 7. Kläden, Bredowftr. 12. A. Reisewitz, Wiclefstr. 27. E. Schumann, Butligstr. 16. J. Höhne, Stromstr. 33. F. Pfeiffer, Berlebergerstr. 44. Bodenstein, Wilhelmshavenerstr. 12. R. Giesmann, Dderbergerstr. 8. Müller, Waldstr. 46. Friedr. Schneider, Freienwalderstr. 21. F. Fölzing, Emdenerstr. 21. E. Müller, Rytesti. 3. F. Klickermann, Badstr. 59. G. Nerlich, Am Nordhafen 5. H. Reiche, Prinz Eugenstr. 8. E. te Bart, Schliemannstr. 46. J. Badke, Stolpischestr. 64. C. Ehling, Schönhauser Allee 164. F. Koehler, Franseckistr. 7. R. Kügow, Chorinerstr. 24. R. Schwandt, Chorinerstr. 34. M. Starke, Stettinerstr. 38. W. Deinert, Antíamerstr. 26. A. Schink, Stirchstr. 14. P. Warzyniak, Lehrterstr. 31. W. Knetsch, Lübeckerstr. 24. E. Schmich, Lübeckerstr. 47. C. Laabs, Siemensstr. 7. C. Bauch, Lübeckerstr. 52. W. Rensch, Waldstr. 7. P. Hanke, Wilsnackerstr. 33. R. König, Sidingenstr. 41. W. Werche, Beusselstr. 50. W. Werdermann, Wiclefftr. 59. H. Blume, Emdenerstr. 17. W. Behrendt, Friedrichsbergerstr. 20. P. Nitschke, Neue Königstr. 23. P. Scholz, Marienburgerstr. 15. A. Treutler, Winsstr. 60. A. Rappmann, Langestr. 46. G. Jackisch, Friedenstr. 47. G. Arndt, Strautstr. 22. W. Bantsch, Frankfurter Allee 75. F. Bröge, Friedrichsfelderstr. 39. F. Schubert, Straußbergerstr. 5. J. Rülke, Warschauerstr. 4. J. Neumütz, Weidenweg 37. L. Holbe, Memelerstr. 20. 0. Hartmann, Friedenstr. 44. P. Leichtenberger, Borndorferstr. 20. P. Michalski, Pallisadenstr. 76. H. Zimmermann, Elbingerstr. 32. 0. Lucko, Königsbergerstr. 18. A. Manthe, Snsterburgerstr. 12. 0. Estler, Memelerstr. 4. W. Wernicke, Tilsiterstr. 24. Fr. Papke, Frankfurter Allee 40. E. Mages, Richthofenstr. 18. T. Meinhardt, Bintschstr. 13. K. Darmstadt, Gubenerstr. 42. H. Nietsch, Boſenerstr. 16. E. Günther, Grüner Weg 27. P. Gentzmann, Waßmannstr. 20. H. Wendland, Grüner Weg 88. W. Schernikau, Fruchtstr. 37. St. Cymmer, Bosenerstr. 2. R. Schneider, Samariterftr. 8. R. Giese, Wilhelm Stolzestr. 43. F. Franke, Mühlenstr. 46a. A. Ramin, Landsberger Allee 57. R. Molnau, Markusstr. 27. C. Merkel, Mühlenstr. 1. F. Hnida, Stralauerplatz 5. 0. Siedersleben, Koppenstr. 99. J. Riegler, Hübnerstr. 6. 0. Rehwaldt, Langenbedstr. 12 J. Hornig, Mühlenstr. 32. J. Schön, Mühlenstr. 51. B. Burkhardt, Rigaerstr. 138. L. Köppe, Markusstr 38. H. Siebert, Fruchtstr. 83a. M. Treppenhauer, Große Frankfurter straße 129. Fr. Golsch, Weserstr. 31. E. Weber, Breslauerstr. 11. K. Heyde, Andreasstr. 51. F. Rieboldt, Holzmarktstr. 55. E. Sligt, Straßmannstr. 35. F. Bohne, Lichtenbergerstr. 11. J. Reisch, Sopnider. 17/78. A. Helbig, Seughofstr. 8. J. Schalm, Andreasstr. 35. 3. Rudnick, Reichenbergerstr. 185. G. Schwarze, Landsberger Allee 146. A. Mante, Eberthstr. 59. F. Kuckrow, Pallisadenstr. 100. A. Schneider, Hausburgstr. 26. F. Rohloff, Palisadenstr. 6. P. Mertens, Petersburgerstr. 21. P. Reich, Thornerstr. 67. A. Gessner, Tilsiterstr. 26. H. Stoener, Romintenerstr. 20. K. Martin, Blumenthalstr. 19. G. Gaeckel, Mühlenstr. 68a. 0. Bielig, Warschauerstr. 69. Süd- Ost. F. Bachstein, Wienerstr. 58, C Städler, Lausigerstr. 16. F. Sailert, Manteuffelstr. 29. 0. Schörnig, Cuvrystr. 22. F. Tschentke, Reichenbergerstr. 95a. R. Claus, Waldemarstr. 76. C. Müller, Cubrhstr. 42. Diefenbach, Görligerstr. 63. R. Ladowig, Gubenerstr. 32. Bädewig, Wafferthorstr. 1-2. C. Müller, Stottbuser Damm 35. E. Klammeck, Wienerstr. 32. A. Meyer, Reichenbergerstr. 58. P. Tews, Muskauerstr. 6. H. Neumann, Naunynstr. 68. F. Treskow, Waldemarstr. 28. Kanatkowski, Mustauerstr. 18. A. Fiedler, Schlesischestr. 23. C. Töpfer, Muskauerstr. 11. M. Kotzan, Glogauerstr. 2. W. Schulz, Adalbertstr. 85. M. Lerche, Waldemarstr. 62. A. Kauf, Laufigerstr. 25. K. Hoffmann, Manteuffelstr. 11. E. Fritz, Brizerstr. 21. A. Lippert, Manteuffelstr. 67. G. Böhme, Stottbuser Damm 20. E. Huth, Stalizerstr. 124. G. Kaatz, Cubrystr. 37. G. Rummler, Reichenbergerstr. 71. A. Brauer, Manteuffelstr. 99. F. Bachstein, Wienerstr. 58. Mieske, Prinzenstr. 99. C. Röder, Oppelnerstr. 24. J. Kinzel, Wrangelstr. 25. Th. Jackson, Wienerstr. 36. E. Menzel, Skalizerstr. 59c. G. Wenze, Stottbuserstr. 21. C. Witschel, Lübbenerstr. 24. M. Eule, Sorauerstr. 18. R. Hess, Wrangelstr. 45. Stressow, Wrangelstr. 126. A. Meyer, Reichenbergerstr. 82. F. Riebenstahl, Merandrinenstr. 46. Otto Grigoleit, Planufer 92a. Al. Langwitz, Wienerstr. 56. H. Nicolas, Bienerstr. 66. Schenk, Oppelnerstr. 4. Hanke, Röpniderstr. 23. R. Moritz, Dranienſtr. 11. H. König, Sorauerstr. 1. W. Toerlitz, Mariannenstr. 5. A. Rost, Reichenbergerstr. 138. Fr. Behlau, Lübbenerstr. 10. H. Buss, Grünauerstr. 12. E. Gentzmann, Wrangelstr. 77. A. Nass, Oppelnerstr. 49. H. Grossmann, Glogauerstr. 26. C. Wagner, Reichenbergerstr. 101. C. Dehmel, Stalizerstr. 63. G. Kruse, Riegnigerstr. 5. F. Thieme, Dranienstr. 196. G. Gumtau, Wrangelstr. 21. L. Ratzmann, Manteuffelstr. 103. Ch. Schrin, Reichenbergerstr. 111. A. Hülsburg, Reichenbergerstr. 114. R. Barack, Grünauerstr. 26. J. Targatsch, Brizerstr. 7. L. Schirrmeister, Manteuffelstr. 87. A. Köhler, Stalizerstr. 109. A. Stolla, Manteuffelstr. 61. J. Mennikheim, Wrangelstr. 69. F. Lebus, Cubrystr. 44. R. Finger, Adalbertstr. 93. G. Mieth, Liegnigerstr. 28. R. Zobel, Wienerstr. 8. Protzeck, Forsterstr. 42. P. Hanel, Waldemarstr. 66. E. Barth, Naunynstr. 1. Hanke, Faldenſteinſtr. 45. Schmidt, Lausigerstr. 47. Weber, Reichenbergerstr. 68. P. Gehricke, Reichenbergerstr. 64. P. Schütze, Lausigerstr. 34. C. Krzawski, Raujizer Plaz. E. Fromberg, Püdlerstr. 42. C. Schulz, Muskauerstr. 34. E. Kaiser, Mustauerstr. 54. G. Marks, Forsterstr. 3. L. Osterhagen, Brigerstr. 41. F. Haupt, Eisenbahnstr. 3. C. Weber, Faldenſteinſtr. 43. E. Hübener, Eisenbahnstr. 31. M. Jantke, Riegniterstr. 7/8. E. Heilmann, Naunynstr. 64. S. Stephan, Oppelnerstr. 20. R. Richter, 3immerstr. 84. " 99 99 Markgrafenstr. 73. Jerusalemerstr. 3/4. Wilhelmstr. 133. H. Schulze, Boechstr. 46. P. Hentsch, Grimmstr. 1. F Nitschke, Dieffenbachstr. 58a. J. Rücker, Ratiborstr. 17. C. Wagner, Schenckendorfstr. 4. H. Böhm, Schleiermacherstr. 11. E. Menz, Teltowerstr. 40. J. Steinicke, Mariendorferstr. 3. H. Bergner, Fichtestr. 22. G. Hold, Willibald Alerisstr. 39. Fr. Krause, Gräfestr. 10. C. Stockmann, Dresdenerstr. 81. M. Micheli, Nostizstr. 49. M. Henning, Stronenstr. 12/33. H. Mosch, Lindenstr. 58. H. Lück, Alte Jakobstr. 7. J. Brendel, Gräfeftr. 67. R. Schneklein, Urbanſtr. 83. P. Dehmelt, Bärwaldstr. 47. F. Gronemann, Alte Jakobstr. 120a. 0. Bethke, Dresdenerstr. 64. W. Rex, Prinzenstr. 112. H. Stammwitz, Skaligerstr. 95. 0. Döbelt, Willibald Alerisstr. 17. G. Schröder, Mittenwalderstr. 44. B. Kammer, Simeonstr. 29. 0. Beckmann, Neue Jakobstr. 10. M. Schnefeld, Dresdenerstr. 54. A. Kuhrt, Fidicinstr. 32. L. Pritzkar, Dieffenbachstr. 27. E. Kühn, Chamissoplab 6. 0. Hollunder, Schönleinstr. 27. Eugen Mosch, Alte Jakobstr. 79. Richard Schwartz, Fichtestr. 26. Wilhelm Rühlow, Stochstr. 48. Ernst Jaenike, Ritterstr. 40 und Breite straße 20. Albert Lautenschläger, Wasserthor straße 16. Otto Billing, Urbanstr. 104. Paul Dehmelt, Bärwaldstr. 47. H. Trappe, Ritterstr. 15. Adolf Weiner, asserthorstr. 49. Emil Drauschke, Schönleinstr. 16. P. Pryzybile, Hagelsbergerstr. 29. C. Anders, Schönleinstr. 21. A. Trümpler, Yorkstr. 65. H. Klautzsch, lte Jakobstr. 88. H. Geier, Hollmannstr. 7. 0. Gardike, Stirchbachstr. 14. K. Brathun, Wasserthorstr. 71. Böttcher& Co., Gräfestr. 25. C. Kelch, Dieffenbachstr. 52. A. Royl, Stottbuser User 62a. A. Readi, Gräfeſtr. 4. C. Schmidt, Prinzenstr. 10. R. Loudwin, Fürstenstr. 8. A. Schulz, Gräfestr. 19. A. Otto, Sebastianſtr. 82. K. Hesse, Streuzbergstr. 38. J. Zindler, Camphausenstr. 6. J. Wendicke, Brandenburgstr. 6. A. Becker, Brandenburgstr. 21. G. Kretschmer, Prinzenstr. 29. W. Hein, Urbanstr. 49. Westen. 0. Lehmann, Teltowerstr. 38 a. A. Zapp, Friedrich- Wilhelmstr. 20. Karl Zeglin, Neue Steinmegstr. 1. A. Gerdwitz, Blumenthalstr. 6. 0. Schaper, Stegligerstr. 71. M. Poche, Steinmetstr. 27. R. Madel, Winterfeldtstr. 5. Plottners Großbäderei Dennewigstr.32. H. Podehl, Lützowstr. 75. R. Bohl, Marfgrafenstr. 3. H. Gorzyska, Markgrafendamm 32. P. Hahn, Jägerstr. 70. F. Niemitz, Stochstr. 38. F. Bohndorf, Styffhäuserstr. 11. A. Rohrlack, Stirchbachstr. 5. 0. Hoyer, Steinmetzstr. 43. G. Kakowsky, Nürnbergerstr. 29. Centrum. Otto Minuth, Steinstr. 18. Fr. Niemeyer, Annenstr. 41. J. Küffner, Amalienſtr. 7. Theod. Thede, Auguststr. 22. Aschingers Bierquelle, Aktienges. E. Hanning, Grenadierstr. 17. P. Hanke, Linienstr. 65. Fr. Löffler, Steinstr. 22. Haucke, Oranienburgerstr. 84. E. Schneider, Linienstr. 56. R. Müller, Pappel- Alee 104. L. Lisken, Gipsstr. 7. H. Kemnitz, Linienstr. 156/157. R. Scharlok, Raumierstr. 55. G. Berger, Schüßenstr. 64. G. Lazarus, Rosenthalerstr. 60. A. Beiske, Mulachstr. 10. F. Pflugk, Stopnickerstr. 31 b. M. Strunk, Dranienburgerstr. 39. 0. Hanke, Dragonerstr. 15. H. Vetter, Elfafferstr. 92. 0. Mahlendorf, Grenadierstr. 34. C. Vogler, Auguststr. 54. E. Elias, Dresdenerstr. 90. 0. Wagenknecht, Sorauerstr. 8. J. Grabsch, Linienstr. 120. E. Kadelbach, Annenstr. 5. J. Schmitz, Lothringerstr. 16. A. Krause, Oppelnerstr. 35. G. Niegel, Büdlerstr. 8. G. Zenka, Reichenbergerstr. 153. A. Wohler, Wrangelstr. 9. C. Tennerf, Schlesischestr. 19. K. Hampel, Eisenbahnstr. 13. H. Heinrich, Wienerstr. 49. F. Ruller, Staligerstr. 1. W. Fiebig, Curhstr. 5. R. Sutosch, Mariannenstr. 27. F. Werner, Bücklerstr. 23. R. Halbauer, Rottbuserstr. 2. C. Schulz, Reichenbergerstr. 161. P. Gabler, Mustauerstr. 14. Barduhn, Naunynstr. 40. P. Maiwald, Grünauerstr. 21. Punke, Admiralftr. 10. A. Manthey, Faldensteinstr. 37. M. Neumann, Dragonerstr. 36. C. Nelke, R. Hamburgerstr. 9. J. Neumann, Mendelssohnstr. 9. H. Wohlgezogen, Linienstr. 4. C. Täniges, Elsasserstr. 19. 0. Trumpf, Gipsstr. 17. E. Schruttke, Linienstr. 199. J. Dastik, Muladstr. 34. W. Hittig, Alexanderstr. 28. C. Görnitz, Gormannstr. 24. P. Fiedler, Dragonerstr. 44. Arnold, Kl. Alexanderstr. 26. M. Witanski, Amalienstr. 20. F. Höft, Brüderstr. 36. Rixdorf. Neu- Hohen- Schönhausen. A. Voigtländer, Berlinerstr. 20. E. Schulze, Berlinerstr. 8. Süden. G. Heinig, Gräfeftr. 14a. August Preuss, Fidicinstr. 14. Ullbrich, Gneisenaustr. 96. Fritz Hanke, Samariterſtr. 11. Polenz, Bergmannstr. 14a. Sauer, Prinzenstr. 38. Hanke, Oranienstr. 186. Köhler, Jahnstr. 21. A. Lause, Barkstr. 7. M. Heimroth, Admiralstr. 30. W. Iremus, Dranienstr. 4. 0. Hanke, Ritterstr. 2b. 0. Knofius, Bergmannstr. 10. H. Neubach, Urbanstr. Wodetzki, Boechstr. 37. F. Hoppe, Adalbertstr. 66. A. Tacke, Dranienſtr. 110/111. 0. Beckmann, Neue Jakobstr. 10. R. Richter, nesebecstr. 68. R. Senftleben, Steinmetstr. 39. Ehrentraut, Richardstr. 23. F. Dornbusch, Hohenzollern- Platz 13. 0. Grubert, Brinz Handjerystr. 83. R. Voley, Hasenheide 69. 0. Lauchte, Prinz Handjerhstr. 38. Fr. Krell, Bipperstr. 12. Rich. Leinau, Berlinerstr. 85. A. Lowigt, Steinmetstr. 121. P. Wernicke, Reuterstr. 76. C. Hoffmann, Stirchhofstr. 32. R. Kiesling, Bergstr. 32. F. Schmuschke, Wildenbruchstr. 63. A. Speisekorn, Ertstr. 4. H. Grünhagen, Sobrechtstr. 71. A. Herrmann, Staiser Friedrichstr. 7. F. Ecke, Delbrückstr. 35. J. Scholz, Juliusstr. 65. 1. Weigmann, Raiser Friedrichstr. 175.| G. Schneider, Heinersdorfer Weg 11. W. Stange, Herzbergstr. 28. A. Rybitzki, Reuterstr. 32. M. Jeschal, Emserstr. 44. G. Persike, Faltstr. 25. J. Hornig, Stopfstr. 45. R. Seiler, Delbrückstr. 65. L. Marmul, Friedelstr. 3. G. Jaenichen, Hermannstr. 47. Paul Scholz, Ringbahnstr. 25. C. Stawenski, Weserstr. 206. M. Belzig, Snesebeckstr. 41. Joh. Breumer, Mainzerstr. 56. H. Dallinger, Barthestr. 68. Fr. Cziicior, Warthestr. 9. K. Jeltrug, 3iethenstr. 57. F. Godawa, Boddinſtr. 64. P. Rother, Steinmetzstr. 94. M. Kasten, Fuldastr. 60. A. Spandel, Berlinerstr. 80. J. Troffer, Wigmannstr. 7. R. Gallert, Snesebecstr. 33. K. Junker, Bannierstraße 13. J. Bömhardt, Hermannstr. 226. W. Kusube, Weisestr. 374. F. Leinau, Schönweiderstr. 119. P. Stensel, Bannierstr. 9. L. Kupfernagel, Bergstr. 73. G. Maadt, Erfstr. 15. A. Hentschel, nesebeckstr. 146. W. Winzer, Berlinerstr. 105. C. Kummer, Steinmeßstr. 23. R. Rohloff, Lessingstr. 34. J. Krefka, Stirchhofstr. 46. J. Troffer, Wigmannstr. 7. W. Arndt, Thomasstr. 37. A. Brix, Hermannstr. 210. M. Firnstein, Hermannstr. 42. J. Runge, Steinmegstr. 131. H. Meyer, Hasenheide 117/118. H. Apelt, Hermannplatz 7. J. Bomhardt, Hermannstr. 226. E. Pankow, Biethenstr. 41. C. Adameck, Thüringerstr. 36. E. Brux, Prinz Handjerystr. 24. E. Würfel, Thüringerstr. 18. L. Hagen, Friedrichstr. 204/205. C. Adameck. W. Hagen, Hermannstraße. C. Bozig, nesebeckstr. 41. A. Klein, Biethenstr. 75. 0. Lemke, Prinz Handjeryftr. 75. E. Lüdicke, Richardstr. 63. P. Stensel, Pannierstr. 9. A. Braun. R. Friedrich, Münchenerstr. 17/18. 0. Görtz, Pannierstr. 4. 0. Ecke, Juliusstr. 31. W. Orha, Biethenstr. 19. H. Hilmu, Herthastr. 3. E. Heutzidel, Biethenſtr. 87. J. Janeck, Hermannstr. 61., 0. Wienecke. 0. Gabbert, Bergstr. 27. F. Pietsch, Elsenstr. 82. W. Ohlhoff, Pflügerstr. 11. J. Bartsch, Brinz Handjerystr. 58. E. Kroker, Fuldastr. 10. Szymanski, Goethestr. 19. H. Mast, Bergstr. 129. Wienecke, Bergstr. R. Lobbes, Thomasstr. 6/7. L. Lehmann, Richardstr. 31/32. P. Blasius, Richardplatz 16. W. Willhaus, Berlinerstr. 16. J. Reich, Bannierstr. 34. R. Liebenow, Bergstr. 143. 0. Hacker, Jahnstr. 2. C. Penke, Bergstr. 122. W. Schmidt, Hohenzollern- Plaz. Handtke, Richardstr. 104. A. Jahnke, Lessingstr. 22. J. Wielgosz, Reuterstr. 81. H. Schulz, Heinersdorfer Weg 37. H. Dahm, Charlottenburgerstr. 79. G. Höhne, Langhansstr. 94. J. Harenburg, Berlinerstr. 87. J. Boschinsky, Rölfestr. 17a. E. Grosskopf, Wilhelmstr. 30. G. Kasischke, Langhansstr. 142. 0. Strunz, Lehderstr. 112. P. Springer, Stönig- Chaussee 46. F. Köhler, Große Seeftr. 26. E. Dahm, Sedanstr. 63. B. Pätzold, Prenzlauer Chauffee 20. M. Kohler, Prenzlauer Chaussee 3/4. G. Schröter, Sönig- Chaussee 89. R. Ihron, Langhansstr. 133. H. Bohnhoff, Friesidestr. 22. J. Bauer, Streustr. 2. A. Schadwinkel, Charlottenburgerstraße 79. Charlottenburg. H. Proell, Sophie- Charlottenstr. 80. G. Schultz, Cauerstr. 17. Paul Torgeler, Guerideſtr. 40. Georg Schott, Goethestr. 25. 0. Wörbe, Leibnizstr. 62. E. Kraus, Schlüterstr. 17. | L. Johannes, Sedanstr. 22. A. Lehmann, Hohenstaufenstr. 7. F. Fischer, Hauptstr. 102/3. Ww. Herbst, fazienstr. 12. Carl Schöppe, Grunewaldstr. 114. R. Schulz, Sedanstr. 49. F. Lehmann, 6. " H. Wermke, Ebersstr. 14. Max Gebhardt, Siegfriedstr. 10. P. Bockisch, Prinz Georgenstr. 7. W. Danicke, Tempelhoferstr. 5. H. Pietschmann, Saiser Friedrichstr. 14. E. Niemann, Sedanstr. 39. H. Zobel, Marstr. 27. P. Neumann, Frankenstr. 7. P. Pospiech, ohenfriedbergstr. 15. M. Sperlich, Gothenstr. 44. F. Kaiser, Sauptstr. 53. B. Rudloff, Gleditschstr. 3. G. Bub, Helmstr. 2. E. Hanke, Frankenstr. 2. H. Wurst, Sedanstr. 83. P. Lehming, Hauptstr. 85. J. Wurst fr. Hanke, Golzftr. 2. E. Horstmeier, Wartburgstr. 3. H. Pomerenke, Winterfeldtstr. 20. C. Scheffler, Hauptstr. 93. E. Reitzig, Grunewaldstr. 47. B. Maiberg, W. Schlosser, Sophie Charlottenstr. 99. Reitzig, Apostel Paulusstr. 1. Otto Grundmann, Rosinenstr. 10. Fr. Walther, Pestalozzistr. 12. 0. Scholz, Strummestr. 20. Schmidt& Hamerski, Erasmusftr. 12. Görnig, Stantstr. 24. Porath, Spreestr. 46. W. Weigand, Goethestr. 79. E. Eichhorn, Schillerstr. 114. 0. Geisler, Wilmersdorferstr. 158. A. Nitsche, Stuttgarter Platz 15. A. Ulbrig, Wallstr. 85. R. Bott, Schillerstr. 83. J. Josert, Rosinenstr. 12. Peter Eichhorn, Berlinerstr. 50. A. Tiehle, Blögenseestr. 12. 0. Lehmann, Dancelmannstr. 46. R. Reiche, Wallstr. 8. W. Weigand, Goethestr. 79. 0. Bachmann, Englischestr. 29. W. Nitsche, Friedrich Karlplak la. G. Jandke, Tauroggenerstr. 10. C. Schäfer, Quttenstr. 32/33. C. Uhlmann, Staiser Friedrichstr. 9. A. Kühnast, Ansbacherstr. 29. K. Dunker, Courbièrestr. 9. P. Bley, Snobelsdorffstr. 42. J. Schierse, Raiser Friedrichstr. 47. W. Ruckwied, Sophie Charlotteftr. 89. G. Randzio, Wallstr. 24. A. Lüdke, Stantstr. 40. 0. Wilde. Rüdertstr. 3. J. Witt, Botsdamerstr. 43. A. Damel, Schloßstr. 20. W. Gaidke, Wilmersdorferstr. 70. K. Lux, Bestalozzistr. 98. C. Wolff, Friedrich Karlstr. 12. E. Klose, Schlüterstr. 12. L. Förster, Stantstr. 61. J. Denner, Christstr. 33. G. Manske, Botsdamerstr. 14. C. Losse, Wilmersdorferstr. 156. S. Larisch, Raiser Friedrichstr. 59. H. Witte, Joachimsthalerstr. 39/40. H. Gramm, Sophie Charlottenstr. 93. H. Haubold, Stuttgarterplag 21. 0. Block, Wilmersdorferstr. 133. M. Funk, Wilmersdorferstr. 59. H. Schmidt, Snobelsdorffstr. 8. C. Brandt, Nehringstr. 3. 0. Geissler, Wilmersdorferstr. 158. H. Spiess, 66a. H. Stief, 124. W. Guske, 117. M. Bartsch, Holtendorffstr. 18. W. Bennewitz, Prinz Handjergstr. 22. G. Kühne, Beimarerstr. 14. B. Renner, Mainzerstr. 1/2. Zahn, Biethenftr. 36. G. Haberland, Brinz Handjerhftr. 70. J. Bollmann, Stopfstr. 38. 0. Marcus, Hohenzollern- Plaz 18. F. Bosse, Reuterstr. 94. E. Haase, Jägerstr. 77. H. Kadad, Starlsgartenstr. 19. E. Kummer, Steinmegstr. 23. C. Pritschow, Walterstr. 18. G. Jänichen, Hermannstr. 47. P. Krüger, Wißmannstr. 29. R. Weigelt, Münchenerstr. 44. R. Liebenow, Bergstr. 143. R. Kirstädter, Elbestr. 6. C. Schlott, Donauftr. 112. H. Apitsch, Lohmühlenstr. 70. J. Brefka, Stirchhofstr. 46. E. Krux, Prinz Handjerystr. 24. KI. Reinhardt, Hermannstr. 16. A. Hentschel, Snesebecstr. 146. A. Sucker, Steinmehstr. 24. A. Schwenke, Hermannstr. 196. G. Ludwig, Saifer Friedrichstraße 29. Britz. Pannwitz, Chauffeeftr. 101. K. Dieckhoff, Bürgerstr. 12. A. Wiangke, Chauffeestr. 152. H. Wagner, Budower Chaussee 4. A. Haupt, Rudowerstr. 6. Maass, Floraftr. 10. J. Spitzbarth, Pestalozzistr. 76. A. Mierwald, Apostel Paulusstr. 15. Reinickendorf. Mariendorf. K. Richter, Chauffeeftr. 67. A. Westphal, Chausseestr. 68. W. Sollnow, Chausseestr. 13. Tempelhof. Br. Wilde, Berlinerstr. 34. J. Niemczewski, Berlinerstr. 45. W. Rönnpagel, Berlinerstr. 38. Nieder- Schönhausen. C. Manke, Beuthstr. 11. P. Achtenhagen, Kaiser Wilhelmftr. 87. J. Kallow, Berlinerstr. 84. M. Zugwurst, Blankenburgerstr. 1. G. Remter, Buchholzerstr. 8b. Hohen- Schönhausen. H. Maihofer. Friedrichsfelde. C. Beversdorf, Schloßftr. 10. 0. Wölfert, Berlinerstr. 102. G. Meyer, Berlinerstr. 1. 0. Wolfert, Berlinerstr. 102. Halensee. H. Schildhauer, Kronprinzendamm 4. Ober- Schöneweide. H. Strache, Raufnerstr. 4. H. Jähne, Siemensstr. 16. H. Kunze, Wilhelminenhofstr. 2. Friedrichsberg. C. Heinrich, Auguste Victoria- Allee 53. W. Köpke, Scharrnweberstr. 37. 0. Köhler, Eichbornstr. 72. Behrend, Eichbornstr. 12. Hermann Baumgärtel, Provinzstr. 51. Hebrock, Schwedenstr. 16. Busse, Residenzstr. 61. Fr. Hoffmann, Antonienstr. 56. Fr. Kottenhahn, Herbststr. 24. M. Modrow, Grüner Weg 51. R. Witte, Hausotterstraße. H. Schenkel, Provinzstr. 28. H. Koblitz, Gesellschaftsstr. 31. A. Scheer, Markstr. 5. Modrow, Justusstr. 14. R. Zimmer, Residenzstr. 75/76. 0. Fliegner, Eichbornstr. 39. H. Ziesmer, C. Braun, Provinzstr. 86. H. Kahle, Justusstr. 29. C. Stege, Refidenzstr. 118. 35. W. Gottschalk, Berlinerstr. 134. Popp, Bürgerstr. 20. W. Koepke, Bankower Allee 72. C. Rebsch, Sommerstr. 25. E. Liebig, Residenzstr. 150. E. König, Provinzstr. 72. Fr. Schmidt, Amendestr. 104. J. Schwarz, Provinzstr. 80. A. Schmidt, Residenzstr. 48. R. Krause, Berlinerstr. 104. Dalldorf. F. Karstädt, Bahnhofstr. 9. W. Frost, Rosenthalerstr. 3. G. Frost, Oranienburger Chauffee 170. A. Plättner, Rosenthalerstr. 4a. A. Gutschow, Hermsdorferstr. 1. E. Jahn, Oranienburgerstr. 10. P. Pasch, Dranienburgerstr. 21. 0. Richter, Triftstr. 11. Tegel. L. Schwanz, Schlieberstr. 59. Petersohn, Schloßftr. 27. H. Witte, Schloßstr. 22. L. Giesse, Berlinerstr. 3. Weisshaupt, Schlieperstr. 67. Pankow. Robert Seyfert, Schönholzerstr. 7. R. Grunow, Schloßstr. 4. M. Bernhardt, Berlinerstr. 73. H. Schramm, Sophie Charlottenftr. 93. S. Barisch, Kaiser Friedrichstr. 52. E. Knorr, Stirchstr. 35. C. Krause, Strummestr. 42. A. Liedtke, Stantstr. 40. G. Lenke, Sanalstr. 15. Modersohn, Dandelmannstr. 12. Schöneberg. Joseph Wagener, Siegfriedstr. 4. Lommatzsch, Berlinerstr. 6. W. Zibell, Stuglerstr. 8. E. Hartmann, Wollantstr. 130. G. Piest, Floraftr. 35 u. 24. H. Steuer, Neue Schönholzerstr. 4. F. Eckert, Floraftr. 50. 0. Harm, Brehmestr. 54. M. Koller, Heynstr. 5. W. Schmidt, Wollankstr. 22. Friedr. Templin, Hohenfriedbergstr. 21. K. Linda, Mühlenstr. 79/80. R. Hoffmann, Biethenstr. 3. Rauschnabel, Ebersstr. 85. M. Böhling, Ebersstr. 42. Fr. Fischer, Hauptstr. 102. H. Gork, Frib Reuterstr. 9. C. Krusche, Sedanstr. 61. E. Obiglo, Hohenfriedbergstr. 5. E. Braun, Gothenstr. 21. Sedanstr. 34. E. Merfert, Feurigstr. 67. D. Schubert, Golzstr. 13a. Hampe, Tempelhoferstr. 8. P. Kernchen, Belzigerstr. 61. A. Borbet, Albertstr. 12. L. Johannes, Sedanstr. 22. P. Pranke, Sedanstr. 18. W. Dernicke, Tempelhoferstr. 5. F. Wetzel, Barbarossastr. 78. F. Michaelis, Feurigstr. 54. G. Ramdohr, Chausseestr. 36b. M. Fischer, 50. K. Braun, 77. Fr. Parniko, erderstr. 89. H. Beck, Gustav Freitagstr. 9. 0. Sterling, Bahnstr. 40. R. Scholler, Bahnstr. 17. G. Schwemer, Kyffhäuserstr. 2. E. Schädel, Chauffeestr. 43. 114. C. Radke, 0. Schultze, Jahnstr. 45. Alt- und Neu- Weissensee. 0. Bauer, Straße 2. P. Klinner, Gustav Adolfstr. 152. H. Höhnge, Straßburgstr. 20. Ernst Engel, Gustav Adolfstr. 7. E. Naudyus, Meiningerstr. 9. C. Kindermann, Sedanstr. 30. H. Reck, Gustav Freitagstr. 19. N. Schwemmlein, Bahnstr. 47. J. Lehmann, Sedanstr. 36. H. Cape, Berlinerstr. 23. W. Hein, Floraſtr. 34. M. Köhler, Mühlenstr. 53. A. Rohr, Maximilianstr. 50. Stralan. C. Hartwig, Alt- Stralau 49. P. Franck, Alt- Stralau 56. H. Schäfer, Dorfstr. 10. Rummelsburg. A. Spöttlich, Santstr. 13. E. Böhme, Stantstr. 1. P. Mickelburg, Schillerstr. 27. B. Joachim, Sonntagstr. 36. E. Knopf, Alt- Borhagen 30/31. R. Schubert, Santstr. 47. Th. Böhme, Türrschmidtstr. 40. Ad. Plaschner, Goethestr. 16. P. Meckelburg, Schillerstr. 27. R. Hanisch, Neue Bahnhofstr. 27. G. Hahn, Neue Prinz Albertstr. 30. W. Marten, Lessingstr. 2. 0. Priebe, Leffingstr. 10. G. Schön, Türrschmidtstr. 31. Treptow. W. Barling, Elsenstr. 38. B. Friedrich, Wartenbergstr. 2. G. Adomat, Friedrich Karlstr. 14. K. Biedermann, Blumenthalstr. 24. Werner, Rummelsburgerstr. 38. Geier, Scharnweberstr. 71. A. Wenger, Kreuzigerstr. 20. L. Hessler, Pfarrstr. 38. Br. Kretschmar, Gürtelstr. 27. H. Dettmann, Franks. Chaussee 157. C. Hanke, Blumenthalstr. 10. C. Opitz, Rummelsburgerstr. 22. E. Rüstow, Chausseestr. 139. Lichtenow- Herzfelde. H. Vuprecht. Heiligensee. M. Lachmann. Buckow bei Berlin. A. Michalicka, Chauffeestr. 11. Thielscher, Bahnhofstr. 7. E. Tarlaff. Sumt bei Mühlenbeck. 0. Oelfert. C. Hense. Henningsdort. C. Wolter, Hauptstr. 20. L. Wolter, Hauptstr. 5. A. Mahnkopf, Hauptstr. 2. Steglitz. Hermann Knaths, Schüßenstr. 11. Holz, Düppelstr. 22. M. Gortzig, Düntherstr. 2. J. Michalski, Hubertusstr. 8. E. Lämmke, Floraftr. 2a. B. Liepelt, Fichtestr. 71. C. Felsch, Burgstr. 3. E. Thiel, Ahornstr. 16a. H. Orschel, Adolfstr. 7. E. Kummer, Schloßftr. 116. G. Bollmann, Schüßenstr. 1. H. Zahl, Schildhornstr. 94. H. Wache, Schüßenstr. 38. W. Papier, Schloßstr. 95. Schmargendorf. G. Klingbeil, Breitestr. 22. Dahlem bei Steglitz. K. Schilling. Friedenau. 0. Maroldt, Lauterstr. 24. Stahnsdorf. A. Häfener. Wilmersdorf. M. Esser, Uhlandstr. 140. J. Schramm, Augustaftr. 3. W. Grosse, Berlinerstr. 38. E. Pasemann, Uhlandstr. 135. A. Wiese, 128. G. Schramm, Augustastr. 3. C. Jauch, Düsseldorferstr. 4. H. Förstemann, Uhlandstr. 46. H. Angerstein, Brandenburgischestr. 3, J. Lanisch, Stegmaringenstr. 35. Lichtenberg. E. Schultke, Blumenthalstr. 7. B. Mägdefrau, Dorfstr. 82. N. Sorge, Wagnerstr. 99. C. Damköhler, Frankfurter Chauffee 58. 20 K. Försterling, " Grünau. Ad. Euen, Stöpnickerstr. 12. Alt- Glienicke. W. Beuster. Gross- Ziethen. A. Warner, Chausseestr. 37. Franz. Buchholz. W. Mai, Berlinerstr. 43. H. Ulrich, Bankowerstr. 4. Wassmannsdorf. G. Stengel. Perwenitz b. Paaren. W. Leue. Wir machen das verehrte Publikum darauf aufmerksam, daß eine Ludwig Magdefrau, Gustav Adolffir.156. ganze Reihe Bäckermeister und Händler die Forderungen entweder zurückFr. Noth, Friedrichstr. 1. A. Lange, Barkstr. 7. A. Beyer, Gustav Adolfstr. 116. J. Stöhr, Langhansstr. 55. F. Wiedemann, König- Chauffee 34. E. Engel, Charlottenburgerstr. 98. R. Engel, Heinersdorfer Weg 24. E. Schwarz, Wilhelmstr. 23. Schüler, Sönig- Chaussee 10. J. Knust, Bistoriusstr. 95. H. Gollin, Charlottenburgerstr. 43. R. Wick, E. Dahm, Sedanstr. 63. A. Lehmpfuhl. G. Höhne, Langhansstr. 94. 78. P. Sikorski, Heinersdorfer Weg 48. J. Dahm, König- Chaussee 22. K. Maschler, Sedanstr. 35a. A. Gollin, Charlottenburgerstr. 93. J. Frösch, Faltenbergerstr. 46. C. Vogt, Sönig- Chauffee 52. Kiekebusch, Gäblerstr. 60. A. Popp, Wörthstr. 24. A. Schenk, Lothringenstr. 12. H. Schulz, Heinersdorfer Weg 37. A. Beckmann, Stottbuser Damm 101. G. Holz, Kronprinzenstr. 13. 0. Wienecke, Bergstr. 16. Fr. Hoppe, Leffingſtr. 30. 10. Lehmann, Feldmannstr. 94. ziehen oder durchbrechen. Wir haben daher diesen Leuten, die ihr Ehrenwort so schnell gebrochen haben, unsre Plakate entzogen. Lasse sich daher niemand täuschen! Wir appellieren an das Rechtsgefühl des konsumierenden Publikums und bitten, nur Brot und Backware aus den Bäckereien, Milchgeschäften und von sonstigen Wiederverkäufern zu beziehen, wo die mit unsrem Verbands- Stempel versehenen Plakate aushängen( weiss mit rotem Rand). Den Landbrotbäckern und Frühstücksansträgern verlange man die Legitimationskarte( rot) ab. Die Herren Bäckermeister und Wiederverkäufer, deren Ware von Bäckern, die zu neuen Bedingungen arbeiten, hergestellt wird, erhalten Plakate für ihre Geschäfte und Legitimationskarten für die Brotkutscher und Frühstücksausträger in unfrem unterzeichneten Bureau. Die Streikleitung. Bureau: ,, Rosenthaler Hof", Rosenthalerstr. 11/13. Sprechzeit von morgens 10 bis abends 8 Uhr. tto Frbeit А 5Л In unserem Verlage erscheinen unter dem zusammenfassenden Titel Kulturbilder wichtige Abschnitte aus der Kulturgeschichte, die allgemeinperständlich dargestellt und reich illustriert werden. Das Unternehmen beginnt mit der Darstellung der Religionskämpfe des 16. und 17. Jahrhunderts unter dem Titel: Wider die Pfaffenherrschaft Bon Emil Rosenow Bom Standpunkte des historischen Materialismus entwirft der Verfasser das Kulturbild der mittelalterlichen Pfaffenherrschaft. Der Leser sieht, wie inmitten der zusammenbrechenden römischen Gesellschaft die urchriftlich- kommunistischen Agitationen beginnen, welche die herrschende Klasse Roms vergeblich niederzufämpfen sucht; wie sich aus dem urchristlichen Kommunismus die Kirchenherrschaft entwickelt, wie sie ihren Siegeszug durch die Länder hält. Er zeigt, wie das Papittum entsteht und den Gipfel seiner Macht erklimmt; wie die Kirche das politische und ökonomische Leben beherrscht, bis, beim Ausgange des Mittelalters, die aufkommende kapitalistische Wirtschaftsweise der PfaffenHerrschaft den Boden entreißt und in Blut und Kriegsgetümmel ihren Zusammenbruch herbeiführt. Wiedertänferverfolgungen) und schließlich das furchtbare Elend des 30jährigen Krieges... das alles sieht der Leser in packender Darstellung an seinem geistigen Auge vorüberziehen. In die Zeit, deren Schilderung der erste Band unseres Werkes dient, fällt auch die Wiedergeburt der antiken Kunst; in ihr entstanden die unerreichten Werke eines Granach, Dürer, Holbein. Aus diesen Quellen sind unsere Juustrationen geschöpft. Der erste Band wird gegen 400 Bilder, darunter Abbildungen der größten Meisterwerke jener Zeiten und Völker bringen, die, wie wir erwarten, den Beifall der gesamten Arbeiterwelt finden werden. Der erste Band wird in 50 Lieferungen à 20 Pfennig erscheinen Jeder Band ist für sich abgeschlossen, so daß das Abonnement auf den einen Band nicht den Bezug der weiteren Bände notwendig macht. Wöchentlich erscheint ein Heft. Das Papsttum, die Klösterei und Möncherei, die politisch- ökonomische Tätigkeit des mittelalterliche Klerus; die große Ausbeutung der Volksmassen durch Zehnten, Fronden, Ablaß ust., die blutige und grausame Befämpfung jeglicher Opposition( Keterverfolgungen), die finstere Zeit der Hegenprozesse, die grausame Niederschlagung des Volkes( Bauernkriege, Bestellungen nehmen alle Partei Buchhandlungen, Parteifolporteure, jede Buchhandlung, in Berlin sämtliche Parteispeditionen und Zeitungsspediteure oder auch der Verlag entgegen. M. Riethmüller Molkenmarkt 15, Ecke Poststr. 17. Special- Geschäft Buchhandlung Vorwärts, Vorwärts, Berlin SW.68, Lindenstr. 69. für Herren- und Knaben- Garderoben. 33,50-38,50-43,50-48,50 Fertige Paletots 15,50-18,50-23,50-28,50 do. Sacco- Anzüge 33,50-38,50-43,50-43,50 15,50-18,50-23,50-28,50 45,- 50,-, 55, do. Rock- Anzüge 25,30,35, do. Hosen, einzeln, von 3,50-24,00. Sport- Anzüge, Joppen, Jacketts, Phantasie- Westen in reicher Auswahl billigst. Grosses Lager in Stoffen aller Art Streng feste Preise. 8. Ziehung 5. Klasse 210. Kgl. Preuß. Lotterie. 828 47[ 500] 948 88 116036 261[ 1000] 64 302 36 Biehung vom 16. Mai 1904, vormittags. Nur die Gewinne über 240 Mt. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nachdruck verboten. 1039 50 109 433 501 71 780 94 843 61[ 500] 904 60 80 95 277 372 409 754[ 500] 979 2201 14[ 1000] 33 315 51 518 604 35 81[ 500] 90 786 855 914 3222 86 396 538 699 709 801 4041 52 527 74[ 500] 681[ 500] 738 66 67 957 5096 588 812 71 6011 34 267 413[ 1000] 549 89 653 67 740 803 27 70 921 52 7107 258[ 500] 368[ 1000] 402 32 600[ 3000] 33 70 764 821 37 909 1500] 16 8311[ 1000] 437[ 3000] 47 50[ 500] 74 97 681 94 821[ 500] 25 74 941[ 1000] 9061 100 13 231 337 400 41[ 500] 50 612 33 34 726 43 51 826 50 10149 261 302 563 64 90 639 727 96 839-995 97 11152[ 3000] 335 449 591 12043 251 366 98 632 961 13125 252 13000] 83 318 567 709 33[ 1000] 99 915 14007 32 73 305 445 510 61 803 1500] 963 15281 437 698 815[ 1000] 16087 217 304 447 49 641 751 99[ 500] 859[ 1000] 99 17048 51 190 98 578 644 85 18200[ 1000] 50 87 313 39 527 70 74 654 92 859 970 19031 51 117 35 54 231[ 500] 458 575 641 873 89 995 97 20039[ 500] 86[ 500] 131 356 464 514 623 80 21050 116 269 371 463 84[ 500] 673 770 22266[ 500] 460 505 20 681 789 93 866 83 947[ 3000] 23367 422 523 25 605 915 60 24016 312[ 1000] 507 603 5 754 91 25396 547 1500] 655 756 887[ 3000] 915 26090 199 325 69[ 5001 427 52[ 1000] 733 72 85 934 38 27017 99[ 500] 213 76 373 520 47 665 922 28010 129 329 76 495 563 649 [ 500] 29182 243 507 645 49 730[ 1000] 810 40 91 925 1500] 30057 162 250 313 50 526 771 31062[ 1000] 84 398 512 649 94 722 958 81 32025 280 372 505 69 815 33010 59 112 235 333 97 93 483 581 732 908 99 34053 232 331 41 430 66 573 93 618 736 49 911 73[ 500] 35018 118[ 1000] 58 259 500[ 500] 86 679 786 932 54[ 500] 36277 312 17 18[ 1000] 28 570 708 79 804 94 972 37161 230 38 345 75 448 536 619 22 78 847 962 66 38041 240 65 365 412 37 49 661 70 710 887 929 39027 1500] 61 67 319 510 53 801 40111[ 500] 219 85 98 435 662 842 75 41070 105 207 64 300 18[ 500] 63 64 585 96 767[ 500] 940 47 42102 95 343 50 81[ 500] 440[ 1000] 95 97 564 630 831 43075 204 335[ 1000] 839 915[ 500] 33[ 1000] 65 88 44025 218 333 40 96 515 59 891 946 45139 443 69[ 500] 583 662 718 934 46084 239 48 90 333 62[ 500] 410 682 880 901 47026 63 428[ 500] 650 784 813 76 951 57 48000 24 1500] 212 31[ 500] 505 41 766 939 49049 75 179 293 672 818 944[ 3000] 93 45 99 853 50235 47 495 721 27 45 99 853 69 51022 24 136 82 226 379 628 39 81 738 63 72 807 52053[ 5000] 160 70 223 589 785 53201 383 439[ 3000] 597 617 32 49 838 54 54167 328 453 607[ 1000] 96 702 897 961 55192 325 93 422 573 85 89 756 973 56005[ 500] 170 257 92 329 433 530 616 76 837[ 500] 71 964[ 1000] 57017 127 313 437 671 795 982[ 500] 58163 219 49 359 70 750 79 89 833 906 59021[ 1000] 82 103 690 771 862 60109 215[ 500] 388 487 520 51[ 3000] 54 64 66 629 816 61004 118 346 495 546 89 696 860 62024 [ 3000] 46 231 375 432[ 1000] 95 509 684 727 830 61 63097 106 444 502 628 59[ 500] 923 64171 330 426 [ 500] 32 47 521[ 3000] 48 75 750[ 500] 64 65009 109 25 75 292 338 41 405 539[ 10001 738 55 70 813[ 15 000] 66130[ 500] 258 341 445 546 637 41 62 82 734 927 67008 85 200 59 432[ 1000] 99 586 604[ 500] 81 750 804 5 68020 101 47 303[ 500] 47[ 500] 418 82 576 657 707 69130 229 46[ 500] 501 872[ 1000] 984 70086 94 169 273 524 694[ 1000] 946 71029 132 41[ 1000] 67 203 450 517 58 760 940 72179 221 95 382 484 91-576 798 850 961 78[ 500] 73231[ 1000] 613 21-87774195 225 58 84 315 49 408 520 99 626 48 709 961 75198[ 1000] 560 76 622 713 974 81[ 30001 76008 18 138 240 414[ 500] 988 77185 206 82 97 393 446[ 500] 611 21 41 78080 144 408 14 523[ 1000] 921 79113 268 95 315 23 57 555[ 1000] 81[ 500] 99 617[ 1000] 81 80003[ 500] 104 671 91 796 849 964 81219 318 606 55 63 726 52 82002 200 52 59[ 3000] 85 359[ 500] 559 647 745 955 83320 59 709 885[ 1000] 84036 39 [ 3000] 77 148 82 469 662 76 90 936 93 85215 383 469 518 95 666 833 937 50 86020 127 69 217[ 500] 58 348 452 551 911 87019 165 301 406[ 500] 512 620 781 829 955 88093 97 236 76 460 783 822[ 500] 89100 1 41 206 82 340 596 610[ 500] 61 709 90004 218 726 822 91103 265 475 532 607 717 68 813 24 66 94 964 79 92098 231 365 88 470 502 84 [ 500] 98 632[ 1000] 86 790 847 99 972 93061 63 404 10 47 517[ 5001 614 94061 218 650[ 500] 859 63 921 95043 88 220[ 1000] 90 402 16 40 576 649 79 704 930 61 96104 413 526 899 97061 76[ 1000] 132 261 85 [ 3000] 308 17 507 71 662 797 883 904 51 98009 10 [ 500] 99013 118 34 257 346 81 442[ 500] 748 100895 101111 230 54 318 69 699 856 102016 46 126 282 309 10 74[ 10001 610 91 780 810[ 1000] 33 92[ 3000] 910 103263 521 892[ 1000] 919 31[ 1000] 78 104012 136 39 72 375[ 500] 414 579 688 980[ 500] 105077[ 3000] 169 299 314[ 500] 413 533 960 106048 58 92[ 500] 166 94 209 330 543 642 723 809 19 61 82 915 107064 255 427 66 520 41 670[ 3000] 945 79 108364 715 41 856 68 109226 396 641 42 828 928 73 94 583 117291 608 753 933 118075 95 111 213 480[ 3000] 515[ 500] 945[ 3000] 57 94[ 500] 119453 851 76 998 120011 80 85 89 397 608 20[ 500] 983 121065 546 697 752 81[ 500] 96 846 122220 303 475 93 514 72 793 963 123002 50[ 1000] 251 349 539 52 608 760 1500] 864 68-927 124092 247 79 457[ 500] 65 571 78 126012 117 636 95 749 841 917 125592 934 99 293 452 540 835 54 86 923 127082 115 494 738[ 500] 859 912 128010 84[ 500] 98 242 390 648 922 129023 69[ 500] 455[ 500] 540[ 500] 647[ 500] 54 744 68 918 98 130124 200 343 442 97 513 771[ 1000] 923 33 131160 276 90[ 5000] 465 77 602 737 132096 194 403[ 3000] 531 44 607 893 907 29 53 133173 264 378 86[ 1000] 401 558 89 610 44 766 134111 40 212 45 51 496 546 64 797 886 900 2 96 135211 448 540 959[ 500] 136117[ 500] 19 96 251 355[ 1000] 607 38 79 860 137178 261 357 516 666[ 1000] 806 138028 95[ 3000] 127 71[ 1000] 298 550 726[ 1000] 40 864 68 914[ 3000] 72 82 139020 21 79 83[ 15 000] 583 702 49 140002 245 359 603 7[ 1000] 842 141057 105 253 406 33 620 961 142035 58 92 172 454[ 1000] 90 510 659 755 75 841[ 500] 143132 276 397 532 617 784 144462 594 765 145224 418[ 10001 89 146039 106[ 500] 32 331 77 421 500 62 697 749 879 949 60 147107 28 43 396 148002 42 66[ 3000] 97 236[ 1000] 629 53 871 906 149091 250 300 71 563 70 98 657 150120 59 212 72 306 57 625 59[ 1000] 99 757 96 827 85 930 63 69 151001 137 82 86[ 500] 96 280 313 881 152448[ 500] 667 770 824 977 153069 79 121 81 260[ 500] 317 447 504 646 56 850 960 90 91 154056 193 225 384 88 416 613[ 3000] 767 880 95 946 155006 62 172 92 324[ 500] 417 58 937 79 156002 99 153[ 3000] 242 359 960 76 157042[ 500] 150 203 546 81[ 500] 831 158420 718 79 860[ 3000] 966 96 159062 96 125 232 38 489 697 160045 264[ 500] 703 92 97 814 936 161109 255 60 461 86 618 65 776 923[ 1000] 162162 251 68 408 507 9 601[ 500] 8 899 919 33[ 1000] 163103 292 372 621 52 722 60 816 85 164083 149 77 333 444 86 580 84 707 74 871 165339 443 92 613 62 886 948 166039[ 1000] 164 225 398 663 64 94 721 845 55 167034 100 90 242 96 384. 576 645 54[ 500] 748 91 826 65[ 30001 168034 105 359 677 976 169081 284 315 37 47 558 630 881[ 1000] 87 170021 432 746 863 70 993 171008 14 18 47 121 624 728 40 57 58[ 500] 172044 144 47 69 223 [ 1000] 56 490 95 503[ 500] 612 41[ 500] 65 90 808 925 31 45 58 173032 148 309 491 512 95[ 1000] 625 780 933 58 174005 51 109 38 69 81 319 558 97 98 629 56 63 852 912[ 1000] 41 98 175054 281 370 79 421 561 63 643[ 500] 55[ 1000] 961 176032 97[ 3000] 151 225 321 57 64 433 81 94 708 15 58 941 177116 379 844[ 500] 178324 27 422[ 500] 47 504[ 500] 57 90 607 10 41[ 1000] 824 179083 239 427[ 500] 534 [ 3000] 651 73 818 78 180433 579 696 725 31 836_906 181085 290.94 425 603 731 75 880[ 1000] 963 182151 52 274[ 1000] 473 548 609[ 3000] 896 97 183030 70 118 401[ 5001 7 28 755 816 56 913 184020 214 61 557 602 185040 89 360 10001 462 552[ 500] 186018 240 449 553 620 716 [ 500] 92 187133 219 22 66 301 88 591 752 914 78 188019 20 86 87 157 78 461 65 79 15001 512 36 74 632 825 189145 204 1500] 340 80 405 34 37 88 511 695 728 95 868 929 190075 113 306[ 5001, 99 889 957 191010 118 29 51 320 25 444 502 1500] 44 68 653 58 715 948[ 1000] 192019 34 257 441 581 700 32 831 925 193058 123 39 464 503[ 30001 606 899 194019 108 312[ 500] 44 52 536.709 32 43 48 98 991 94 195028[ 10001 43 93 103 96 301 491 670 756[ 3000] 802 43 44 196073 126 90 300[ 5001 72 86 594 780 802 6 41 197087 297 305 73 600 812 49 198001 232[ 3000] 414 17 529 84 617 765 199030 35 110 19 26 81[ 3000] 425 3S 540[ 500] 649 768 845[ 30001 200019 42 T10007 255 79 453 633 76201150 211 15 310 431 85[ 5001 92 782 870 202177 326[ 3000] 480 587 639 10001 720 203237 42 15001 831 423( 500] 676[ 3000] 954[ 500] 204024 115 333 39 49 429 517 [ 10001 648 69 815 963 205162 288 99 443 C46 74 791 899 955 206066 157 74 343 472 570 84 689 710 820 54 69 207140 207 467 78 657 893 97 932 71 1500] 208179 97 224 333[ 500] 418 28 42 99 501 601 97 209054 66 103 21 40 55 218 31 33 86 96 348[ 500] 442 522 29 40 778 912 45 94 210036 67 400 47 708 817[ 5001 912 26 211037 136 215 51 15001 367 409 692 712 49 88 212105 339 482 609 85 10001 213150 201 352[ 10001 99 481 583 682 760 911 214015 100 38 398 423 555 88 89 636 65 [ 1000] 79 898 215265 315 82[ 5001 782 827 42 77 973 216032[ 30001 47 92[ 5001 145 286 312 59 880 927 217017 75 114 91 98 258 87 332 886[ 10001 991 218007 82 84 129 86 330 69 414 526 626 47 77 700 845[ 10001 58 966 219001 130001 122 28 337 490 220160 15001 327 52 435 10001 511[ 1000] 632 869 221058[ 30001 330 T30001 51 75 84 530 638 86 730 71 97 222003 58 124 208 349 417 70 822. 223525 824 934 94 Am Gewinnrade verblieben: Prämie git 300 00G ., 1 Gewinn gu 500000 ML, 1 a 200 000 mt., 2 zu 100 000 RL, 2 3 75 000 L, 1 u 60 000 t., 1 zu 50 000 D 1 3 40 000 , 8 x 30 000 R 11 g 15 000 t, 31 gu 10 000 1, 65 3 5000 7, 1014 zu 3000 m, 1605 ju 1000 Mt., 2435 au 500 f. 110067 530 95 724 111101 46[ 1000] 289 350 8. Ziehung 5. Klaffe 210. Kgl. Preuß. Lotterie.[ 3000] 60 599 814 112065 348 55 402 69 661 772[ 500] Biehung vom 16. Mal 1904, nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Wt. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Nachdrud verboten. 1158 55 151 401 11 26[ 1000] 622 77 876 954 70 309 443 78 526[ 500] 27 40 602 65 759 76 870 920 2014 260[ 500] 416 43[ 500] 81 516 21 52[ 1000] 832 87 942 56[ 1000 64 80 3032 91 183 290 562 663 743 806 36 973 4023 117 35 47 60 270 475 515 51 665 90 798 930 5049 1000] 102 223 47 354 420 570 615 782 6092 108 9 93 218 21 333 432[ 500] 591 627[ 30 000] 44 771 837 60 953 7002 162 354 637 796 8016 164 384 95 97 610 33 43 752[ 500] 805 9046[ 500] 66 87 327 430 51 615 757 929 10111[ 500] 67 229 51 54 448 570 700 886 927 11101[ 500135 299 476 999 12165 83 88 97 286 333 [ 500] 46 455[ 3000] 517 70 643 91 784 930 95[ 3000] 13354 430 69[ 1000] 595[ 15 000] 644 853 949 55 14052 55 293 94 338 435 39 533[ 1000] 15018 195 [ 3000] 273 533 605 79 713 27 807 972 16066 84 395 515 32 624 79 92[ 500] 742 61 818 991 17017 189 411 45 528[ 500] 86 619 23 804 8 26 18376 575 799 [ 3000] 965 95 19056 85 91 306 9 30 877 930 98[ 1000] 36 20027 140 230 98 311 24 37[ 500] 504 698 822 21047 135 280 397 555 607 880 87 22161 89 248 71 415 72 507 26 38 850 940[ 3000] 23106 347 433 41 513 14 86 688 500] 968 24114 98 223 452 572 632 46 85[ 500] 820 96 25178 214 658 711 945 26024 25[ 500] 149 64[ 500] 292 339 48 59[ 1000] 61 415 89 94 503[ 500] 98 610 768 955[ 3000] 68 27291 596 605 45 52 97 748[ 1000] 825 67[ 500] 28130 251[ 500] 449 552 79 86 686 755 99 943[ 500] 29060[ 10001 262 696 [ 500] 718 30178 221 337 453 714 76 946 90 31026 33 165 94 234 309 68 582 86[ 1000] 705 46 833 936 32306 440[ 500] 46 65 549 646[ 3000] 74 897 948[ 500] 33048 477 1500 99 540 60 659 753 855 913[ 5001 34007 79 [ 3000] 534 47 57 711 71 74 840 916 79 35155 254 90 359 456 73 569 674 740 48 76 36562 89 37078 126 59 359 777 808 15 38046 121 75 304 415 567 612 791[ 500] 950 64 39230 330 95 657 58[ 500] 840 40042 63[ 50001 182 99 223[ 500] 328 40 45 599 628 726 806 13 41161 267[ 500] 91 443 696 901 39 60 69 42078 197 217[ 500] 362 85 98 660 819 99 43055 361 467 77[ 3000] 82[ 30001 553 648 788 910 28 44158 73 89 243 518[ 3000] 49 763 920 67 93 98 45118 263 699 844 46235 407 78 94 549 610[ 500] 727[ 500] 972 47009 70 74 152 223 462 501 610 35 740 500 954 48233 88 354 462 1000| 71 584 663 732 995 49032 150 315 416 507 96 722[ 3000] 847 80 94 50025 31 59[ 500] 76 138 39 56 84 94[ 3000] 230 36 63 74 689 824 51036 49 500] 218[ 500] 73 323 488 691 98 749 801 52031 112 35 50 54 56 65 87 443 613 35 717 833 966 53236 811 982 54335 442 522 676 55020 144 225 81 334 69 484 93 506 884 90[ 3000] 960[ 3000] 56237 386 568 713[ 500] 904 45 57265 520 46 602 830 58032 J500] 61[ 500] 128 221 1000] 24 438 560[ 5001 718 872 59162 64 278 301[ 3000] 47 568 96 642 961 60059 98 156[ 500] 474 761 923 28 61125 49-57 [ 3000] 709[ 10001 905 1500] 62004 60[ 3000] 72 89 102 3 285[ 1000] 456 572 601 7 760 891 98 944 56 63104 99 335 50 98 501 90 678 888 927 91 64048 97 175[ 500] 203 4 78 625 932 65082 227 70 81 645 739 87 803 903 66240 57 60 66 332 45 68 413 22 712 68 67025 173 [ 500] 458 606 52 731 33 881 920 55 70 68251 509 693 712 90 957 61 69079 155 65 310 85 405 54 673 746 922 70259 74 323 478 590 805 71152 60 15001 237 602 747 52 836 72065 243 86 441 81 596 605[ 5000] 61 [ 500] 73015 66 161 209 366 69 493 570 645 74047 190 263 92 341 65 583 887 942 75077 85 299 307 505 36 621 718 76215[ 500] 62 68[ 3000] 416 37 557[ 1000] 83 676 749 821 46 905 77066 71 82 129[ 500] 61 328 567 724 56 983 78640 95[ 500] 79047 250 378 93 464 564 663 80019 147 254 68 346 435 47 717 805 950 81430 617 24 61 97 918 55 74 82351 411[ 5001 506 60 869 83009 35 171 318 39 93 524 617 37 739 48 871 78 98 [ 500] 904 20[ 500] 88 84082 193 306 19 95 414 659 733 815 990 85005 122 430 42[ 500] 49 594[ 5000] 661 723 853 86153 66 240 413 24 32 41 531 637[ 1000] 63 66 837 927 34 87264 66 341 49 444 96 519 91[ 500] 644 931 88128 205 58 352 73 433 67 531 622 762 95 89229 332 402 34 38 502 7 74 78 717 962 90036 71 92 107 243 319 431 59 77.95 635 750 802 91154 88 306 411 552 684 997 92069 81 207 78 390 813 45 966 93054 142 218 19 387 585 629 979[ 500] 94060 62[ 500] 104[ 500] 72 461 70 527 925 79 95086 210 334 544 601 746[ 3000] 872 931 96014 363 509 39 62 81 744 62[ 1000] 835 82 97166 279 312 21 411 862 98165 359 3000] 602 43 703 868 930 99198 260 532 57[ 500] 76 638 751 876[ 3000] 100041 182[ 1000] 322[ 1000] 24[ 500] 62 485 510 26 643 786 859 957 101011 89 179 246 58 344 470 690 102202 354 410[ 500] 74[ 3000] 747[ 1000] 92 871 93 103013 32 169 219 457 78 602 65 721 965 104032 57 208 78 98 357 76 538 730 32 105334 610 763 98 825 42 915 41 56 106064 118 262 95 312[ 1000] 406 505 616[ 500] 40[ 500] 821 29 107030 338 49[ 500] 65 407 862 921[ 500] 113105 92 447[ 500] 522 656 883 114132 37 269 80 94[ 500] 397 402 617 45 59 115033 397[ 500] 489 705 95 833[ 3000] 78 85 985 116044 97 250 300 8 582 622 769 89 827 943 117315 75 539 611 51 916 118149 270 332 495 545 941 119215 374 545 682 93[ 3000] 794 845 57 99 988 120349 58 81 448 557 94[ 1000] 624 804 989 121064 119 47[ 1000] 299 327 500 780 837[ 500] 38 122063 278 500 84 123490 806 13 75 976 124059 60 130 218 24 48 478 531 675 752 850 86[ 500] 125057 [ 3000] 81 165[ 500] 266[ 3000] 528 50 99 618 709 837 932 126105 230 317 414 87 508 45 73[ 500] 726 856 76 936[ 1000] 78 127001 80 347 401[ 500] 43 719 89 823 79[ 3000] 128063 363 427 673 717 28 928 129350 542 739 130161 92[ 3000] 238 80 351[ 1000] 64 441 71 131282 303 71 494 515 701 15001 60 855 963 132022 173 525[ 500] 650 61 778 84 863 69 970 133130[ 1000] 72[ 500] 349 64 94 885 134028 29 134 283 387 422 652 772 889 993 135348 432 73 601 14 32 881 88 136189 406 683 1500] 751 82 819 922 29 137124 274 379[ 3000] 84 437[ 1000] 72 611 708 842 138033[ 3000] 281 301 67 455 570 710 845 139291 94 97 481 713 85 825 984 140297 570 871 978 141261 345 734 822 96 142531 661 924 26 39 41 143543[ 5001 614 59 837 907 25[ 500] 144077 198 435 555 714 806 912 56 68 91 145108 23 332 71 428 57 573 608 750 65 74 804 146083 127 216 322 676 95 830 147047 73 97[ 500] 154 204 50 664 842 51 148049[ 1000] 154 475 533 56 675 830 63 965 149057 78 184[ 3000] 402 523 713 808 150224 85 402 18 46 99 544[ 500] 676 77 702 12 17 151149 347 71 420 511 83[ 1000] 666 806 21 946 152057 95 145 224 366 644 713 14 847 92 153006 [ 1000] 34 66 241 63 368 509 35 621 703[ 500] 19 81 865 154012 196 219 93 99 301 23 520 624 799[ 500] 155215 61[ 500] 94 838[ 1000] 44 89 974[ 500] 156060 238 70 86 88 325 474 605 831[ 3000] 95 157011[ 500] 171 220 29 360 451 566 750 64[ 500] 898 905 25 87 158030 88 157[ 500] 272 316[ 1000] 73 503 77 685 159033 103 203 5 365 476 654[ 3000] 55 776 160055 209 19 350 537 40 62 708 850 76 161247 759 75 873 937 162038 222 443 71 730 912 163015 34 198 894 972 164002 43 146 68 97 405 85 527 982 165022 85 458 88 89 630 47 166199 403 532 36 653 761[ 3000] 857 167092 176 832 72 76 496 528 646 732 974 168060 96 107 448 560 716 910 50 169006 158 669 920 76[ 500] 170008 128 51[ 100 000] 290 380 526 765 834 940 171033 72[ 1000] 370 464 551[ 3000] 62 66 629 39[ 3000] 95 801 18 32 87 172005 130[ 1000] 95 368 72 75 471 592 837[ 500] 39 173033 611 793 853 [ 10 000] 89 903 174119 72 278 361 438 41 636 89 720 882 933 92 175036 621 98 824 176637 853 902 1000] 177017 161 335 96 527 130001 622 81 718 46 178225 365 82 94 461[ 3000] 73 552 829 55 926 179122 24 370[ 3000] 441 671 747 58 803 25 919 [ 3000] 96 180065 171 97 547 612 44 860 950 51 79 181094 114 240 322 443 531 47 76 752 806 917[ 5001 182079 709 30001 13 183028 54[ 500] 64[ 1000] 196 223 338 406 646 709 853 184189 355 84 618 719 185087 199 213 81 342 543 98[ 3000] 606 70 87 750 186007 84[ 500] 92[ 500] 523 671 767 187051 310 24 65 504 34 720 49 51 844[ 3000] 78 188257 398 422 956 189225[ 50001 88 386 662[ 500] 64 805 960 190007 62 96 105 293 376[ 500] 441 61 624 772 89[ 1000] 921 51 90 191313 48 74 556 828 36 44 81 82 906 41 192224[ 500] 363 451 625 33 90 765 91[ 1000] 873 193038 40 49 107 437 524 42 83 617 846 958 194357 406 19 541 1500] 77[ 500] 652 53 757 78 900 195199 200 2 14 552 T3000] 758 196140 320 569 670 197206[ 500] 78 640 710 18[ 500] 56 90[ 200 0001 862 77 923 74 198019 50 221 512 22 26 50 761 66 902 199003 36 138 49 86 254 76 [ 1000] 405 510[ 3000] 45 51 65 607[ 5001 30 911 200036 52 230 49[ 1000 570 654 80 97 791 201081[ 500] 226 31 325 35 715 43 61 69 803[ 500] 202019 194 201 538 601 55 91 912 203043 109 479 519 42 715 29 873 87 204008 200 41 347 405 599 838 980 85 91 205020 211[ 3000] 326 60 528 63 768 809 206183 292 319 42 62 422 565 858[ 3000] 925[ 500] 55[ 50001 65[ 500] 207076[ 1000] 251 305 63 99 451[ 500] 559[ 500] 96 738 51 58 84 208282 305 10 497 514 97[ 1000] 742 49 75 209377 454 533 653 [ 3000] 63 87 712 50 10001 73 946 71 98 210021 352[ 500] 617 88 720 47 931 211049 69 174 95 386 462 83 624 94 970 212145 240 98 690 [ 30001 869 72 952[ 3000] 71[ 500] 96 213004 260 402 823 214087 390 433 130001 78 695 724 91 816 215001 210[ 3000] 94[ 3000] 431 89 639 90 820 903 216277 15001 389 99 424 38[ 500] 668 730 54 83 [ 1000] 828 217161 88 220 73 1000] 463 681 702 80 833 927 75 88 89 218055 170 90 377 548 219283 329 408 37 551 87 95 669 91 772[ 500] 870 974[ 1000] 220105[ 500] 331 93 400 559 740 863 919 221027 326 695 798 868 916 71 15001 222013 231 38 235 509[ 1000] 70 639 708 860 901 223038 235 51 583 654 736 39 879 938 73 Im Gewinnrade verblieben: 1 Brämie zu 300 000 R., 1 Gewinn gn 500000 t, 2 zu 75 000 R, 1 zu 60,000 An 50 000 1 3 40 000 Mt 7 g 30 000 W, 10 zu 15 000 64 534 93 616 717 50 108135 40 59 221 42 429[ 3000], 30 g 10 000 W, co zu 5000 L, 958 au 3000, 1455 61 94 693 976 93 109036 549 680 762 914 20 27 au 1000 E, 2320 g 500 t. 110153 249 70 98 428 565 706 832[ 500] 111143 276 363 86 785 112046 142 66 86 283 374 449 524 656 784 801[ 1000] 41 942 113115 27 208 510 90 731 852 994 114066 195 444 658 732 78 982[ 500] 115129 58 69 223[ 3000] 82 352 505[ 1000] 695[ 3000] Berantiv. Redakteur: Paul Büttner, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Br.114. 21. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 17. Mai 1904. Leipzig, Sonnabend, 14. Mai 1904. = als ein Verzeichnis derselben seitens des Hauptvorstandes verhältnisse der Bürstenmacher eine Statistit ähnlich jener über die 5. Verbandstag des Deutschen Holzarbeiter- Verbandes. vierteljährlich den Lokalverwaltungen zuzustellen ist. Bezüglich der Lage der Storbmacher aufzunehmen hat, dieſem zur Berücksichtigung Stellung der Gauvorsteher gegenüber dem Verbandstage wurde überwiesen.- Ferner wird beschlossen, den Vorstand in der Weise zu bestimmt, daß sämtliche als Delegierte gewählt werden können, im verstärken, daß noch ein zweiter Sekretär angestellt wird, der speciell andern Falle aber nur mit beratender Stimme an den Verhand- bei Lohnbewegungen und drohenden Streits einzugreifen lungen teilnehmen. Betreffs der Streitunterstützung wird der Vor- hat. Der neue Posten ist öffentlich auszuschreiben und stand ermächtigt, in Ausnahmefällen die Erhöhung der Streikunter- die Wahl dieses Beamten hat durch Vorstand und Austüßung zu gestatten; auch soll der Vorstand fünftig bei Streifgesuchen schuß gemeinsam zu geschehen. Zugleich wird die Vermehrung der diejenigen der kleineren Bahlstellen mit niedrigeren Löhnen und unbesoldeten Beisitzer um einen beschlossent, so daß also der Centrallängerer Arbeitszeit als 91% Stunden bevorzugen. vorstand aus fünf besoldeten und sechs unbesoldeten Personen beIn der Vormittags Sigung wurde zunächst beschlossen, daß der Verband auf dem nächsten Gewerkschafts- Kongreß sich vertreten lassen soll durch ie einen Vertreter des Vorstandes, des Ausschusses, der Redaktion, der Zahlstelle Berlin und jedes einzelnen Gaues. Als Sih des Ausschusses wird Berlin bestimmt und als Tagungsort des nächsten Verbandstages Köln a. Rh. Die Tagung soll alle zwei Jahre im zweiten Quartal stattfinden. = Die In einer Resolution wird der Vorstand beauftragt, die Anstellung stehen wird. Als erster Vorsitzender wird Kloß, als zweiter Leipart, Sodann erstattet weiß- Mainz den Bericht der Beschwerde weiterer befoldeter Gauvorsteher in Erwägung zu ziehen und bleibt als Kaffierer Bohne und als Sekretär Schneegaß per Attlamation fommission, die sich mit neun verschiedenen Fällen zu befassen ihm eine anderweitige Einteilung der Gaue überlassen. Anträge wiedergewählt. hatte, unter denen die Görlizer Angelegenheit einen breiteren Raum betreffend die Herausgabe von Broschüren zur Agitation und Schulung Nach Annahme einiger weniger wichtigen Anträge entfeffeln furz einnimmt. Redner rügt namens der Kommission die Art und Weise, der Bahlstellen- Leiter 2c. werden dem Vorstande zur Berücksichtigung vor Schluß der Verhandlungen noch zwei eine ziemlich gründliche in welcher von dort aus die Korrespondenz mit dem Vorstande ge- überwiesen, desgleichen Wünsche nach Specialagitationen unter den Debatte, die fich mit der Zahlung der Hälfte des Beitrages zur pflogen wird.„ Geldverprasser"," Dummtöpfe" und Nichtswisser" Modelltischlern, Korb, Bürsten- und Stellmachern. Auch bei der Unterstügungskasse des Vereins„ Arbeiterpresse" für die Verbandswird." Geldverpraiſerumtopfe und find die Ephiteta, welche als Beispiele citiert werden. Das anmutige Delegation zum nächsten Bauarbeiterschutz- Kongreß sollen die beamten befassen und diese Zahlung eingestellt wiffent wollen. Bild wird von einem Breslauer Delegierten noch vervollständigt und Baubranchen des Verbandes seitens des Vorstandes berück- Berliner Delegation wünscht Einstellung dieser Zahlungen, was von Schneegaß Stuttgart konstatiert, daß seitens der dortigen Ver- fichtigt werden. Ein Antrag, der nicht in der Vorlage Hamburger Seite energisch bekämpft wird. Die Anträge werden toaltung in einem Falle Umzugskosten im Betrage von 5 Mark that- veröffentlicht wurde, verlangt, daß Kloß Stuttgart wegen schließlich mit großer Majorität abgelehnt. Eine von vier großen fächlich gemacht, dem Vorstande gegenüber indessen 36 Mark verrechnet seiner Haltung im Stuttgarter Gemeinderat nicht wieder als erster Bahlstellen- Verwaltungen zusammengesetzte Delegation soll zusammen wurden. Der Fall selber fand seine Erledigung durch einstimmige Vorstandsbeamter gewählt wird. Er wird durch Uebergang zur mit dem Vorstande eine Vereinfachung der Formulare und VerGutheißung der Vorstandsmaßnahmen. Tagesordnung erledigt, nachdem Leipart als zweiter Vorsitzender er- waltungsgeschäfte herbeiführen. flärt, daß er auf seine eigne Verantwortung diesen Antrag, da er Den seit 21 Wochen in Prag ausgesperrten Kollegen wurden geeignet erschien, das Verbandsinteresse zu schädigen, von der Ver- auf Antrag Schmidt 2000 m. beriviefen. Kratty Prag spricht öffentlichung ausgeschlossen hat. Auf Antrag Röste wird auf dafür seinen herzlichen Dank aus. späteren Verbandstagen der Punkt Berichterstattung der Redaktion" Nach Ablehnung aller zur Maifeier" gestellten Anträge unter neben jenen der Breßkommission auf die Tagesordnung gesetzt werden. Hinweis auf die Regelung dieser Materie in Amsterdam werden die Dadurch soll es in Zukunft ermöglicht werden, daß die Redaktion Delegierten zum internationalen Holzarbeiter- Kongreß auch mit der dem Verbandstage über eine Reihe von Thatsachen berichtet, welche Delegation zum allgemeinen Arbeiter- Kongreß in Amsterdam bedie praktische Arbeit mit sich bringt und die ohne Erörterung zum traut. Schaden der Sache sich nicht abstellen lassen. Mit den üblichen Schlußworten wurden die Verhandlungen um In der Nachmittags.( Schluß-) Sigung des Verbands- 3 Uhr nachmittags vom ersten Vorsitzenden Kloß mit einem dreitages wird ein Antrag, laut welchem der Vorstand über die Erwerbs- fachen Hoch auf den Deutschen Holzarbeiter- Verband geschlossen. Ferner wurde in einer Resolution der Hauptvorstand ermächtigt, Zuschüsse für besoldete Lokalbeamte zu leisten. Die Diäten werden gemäß einem Antrage aus Wilsdruff auf 12 M. für Delegierte und 8 M. für die befoldeten Verbandsbeamten und Gauvorsteher festgesetzt und mit der Höhe der Lebenshaltung in Leipzig motiviert. Der Beschluß wurde in namentlicher Abstimmung mit 65 gegen 13 Stimmen gefaßt. Von der weiteren Statutenberatung fei noch erwähnt der Beschluß, daß für die Angehörigen der im Verbandsinteresse Inhaftierten eine wöchentliche Unterstützung von 10 M. zu gewähren ist. Die Kontrolle der von der Organi sation Ausgeschlossenen soll künftighin insofern erleichtert werden, Soeben erschienen: Verlag von Greiner& Pfeiffer in Stuttgart. Kriegsbriefe aus den Jabren 1870-1871 von Hans v. Kretschman, weil. General der Infanterie. Herausgeg. von Lily Braun, geb. v. Kretschman. 2. Hufl. 5 mk., geb. 6 mk. ... Das ist ein Stück Wirklichkeit aus dem Soldatenleben, wogegen die Schilderungen der Krafft, Beyerlein, Bilse, Bartleben usw. doch noch verblassen müssen." Berliner Zeitung. Die erste Huflage war in wenigen Wochen nach Er. scheinen vergriffen. Zu beziehen durch die Buchhandlungen. Telephon Amt III No. 1939. En gros. Reellste Fabrikate. Kein Laden, nur 1 Tr. Cigarren. " Konkurrenzlos billig. Versand. Billigste Bezugsquelle für Wiederverkäufer. Tom Morton . " 9 100 Stück 4,25 M. 5, 99 " 9 Coola, Sumatra Bock M. 2,50| Negro, zart u. wohlschm. M. 3,75| St. Andres Mexico( vorsort.) M. 4,50 Meine Sorte 3, Amirola, 6- Pf.- Cigarre.. 4, Le Brun, würzig und voll. Feuerwehr, volle Sumatra, 3,50 Flor de St. Felix, kräftig 4,50 Nobleza, zartester Deli.. Belleza, Façon wie obige Abbildung, Deli mit Havanna- Mischung, mild und feinblumig, 100 Stück 5 M. Nicht unter 100 Stück von einer Marke Täglich einlaufende Anerkennungen! 300 Stück portofrei unter Nachnahme. 1. Czollek& Geballe, Carren- Fabrik- Spandauer Brücke 7, age BERLIN. Engros- Lager 2. Haus vom Hackeschen Markt. Lieferant für Kantinen, Genossenschaften und Cigarren- Geschäfte. V Kein Laden, nur 1 Tr.- Preisliste franko. Kein Laden, nur 1 Tr. Telephon Am III No. 1939. Ulmer Geld- Lotterie 7770 Geldgewinne, bar ohne Abzug zahlbar, im Betrage von 350 000 Hauptgewinne: Mk. Mk. 75000 40000 25 000 k Originallose à 3 M.( Porto und Liste 30 Pfg.) Oscar Bräuer& Co. Nachf. Grosse Neuheit! Uebertrifft alles! Geseklich geschütt! etc. 819V 6. m. b. H. Friedrichstr. 181. Filialen; NW. Wilsnackerstr. 63.- 0. Andreasstr. 46 a. So. Oranienstr. 177. Nach 30 Tagen Probezeit nehmen noch retour. * Feinste Conzert Musik Die Vorzüge find überraschend die eigenartige Konstruktion, mit SchallTrompete, ermöglicht es, dem Tone eine wunder: volle Wirkung zu geben. Der Effekt für die Zuhörer ist verblüffend; reizende Konzertstimmen mit feinstem vernickelten und gravierten Messingbeschlag, jedes Stück in Golddruck- Etui. Per Stüd frei ins Haus gegen Einsendung bon M. 1,60( auch Briefmarken). Rachnahme 20 Pf. mehr. Mandolinette- Harmonika, KünstlerInstrument. über Solinger Stahlwaren, Haushaltungs- Artikel, Waffen, Uhren, Gold- und Silberwaren, Bürstenwaren, Schirme, Stöde, Lederwaren, Rauchutensilien, optische Waren, Spielwaren, Mufitwaren, Sensen, viele Neuheiten versenden an jedermann umsonst und franco. Kirberg& Comp. in Foche bei Solingen. 13615 Aelteftes Fabrikationsgeschäft Solinger Stahlwaren mit Bersand direkt an Private. Wiederverkäufern hohe Provision. Mein Hut- Engros- Gefchäft befindet sich seit 1885 Dolzmarktstraße nur 38 parterre 3 Stufen Aufgang. Auf diesen Ausschnitt vergütige ich 4 Prozent. Alvin Sussmann. Allen Genossen, Kollegen und Bekannten zur Nachricht, daß ich Schulzendorferstr. 8 eine Restauration eröffnet habe und bitte, mein Unternehmen gütigst unterstüßen zu wollen. Achtungsvoll Richard Klein. Empfehle mein Bereinszimmer für Sahlstellen, Gewerkschafts- und Werkstattssitungen. Herren Anzugftoffe, Reste, empfiehlt spottbillig 52182* Tuchhandlung Ferd. Scholz, Reinickendorf- Weft, Eichbornstr. 64. J. Georg Simon 8. Reinickendorferstrasse 8. Grösstes Bekleidungshaus des Nordens von Berlin. Ecke Ravenéstrasse. Am Bahnhof Wedding. Herren- Anzüge. 775 1000 1425 1800 Herren- Paletots 725 825 1000 1600 50 40 50 etc. etc. Herren- Hosen.10 20 30 500 etc. Jünglings- Anzüge 500 725 1000 1300 Knaben- Anzüge 225 350 4.50 Arbeiter- und Berufskleidung für jedes Gewerbe. etc. 550 etc. Anfertigung nach Mass unter Leitung erster Zuschneider zu mässigen Preisen und übernehme für guten Sitz und saubere Verarbeitung volle Garantie! 庄 Eine Völkerwanderung fand am Sonntag aus allen Teilen Berlins und Umgegend nach Moabit statt. Es galt dem Kaufhause Herrmann Schlesinger einen Besuch zu machen. Herren- Anzüge und Paletots wurden flott gekauft, Knaben- Anzüge von den Jungens gestürmt und Hosen lagen am Abend nur noch wenige im Regal. Man sieht doch, daß Reellität zum Siege führt. Aus fleinsten Anfängen ist dort, Turmstr. 85, ein Geschäft entstanden, das heut zu den ersten Berlins zählt. 50932+ CardinenSpecialhaus Berlin S., 158, Emil Lefèvre. Oranienstr. Wunderbare Neuheiten, Gardinen, Stores, Vitrages in Secession- und Jugend- Stil. spottbillig! Restbestände, 2 bis 5 Fenster, Specialkatalog 600 ilustrationen mit etwa gratis und franco. Zum Bäcker- Streik. Ein Bäderstreit den Berlinern droht, Das ist so gut wie' ne Hungersnof. Denn Brot und Kuchen muß es geben, Sonst tönnen arm und reich nicht leben. Doch daß es gar so schlimm nicht sei, Sorgt Dstar Hanke's Bäckerei. mit bem 51812* Denn, wie's mit dem Streik auch kommen mag, Bei Dstar Hanke wird jeden Tag Gebacken das allerschönste Brot; Da leidet Berlin noch feine Not. Und was die Bäckergehilfen erstreben, Bei Dstar Hanke wird's längst gegeben. Oskar Hanke's Brot- Bäckereien liefern das größte und im Geſchmad vorzüglichste Roggenbrot sowie die rühmlichst bekannten von jetzt ab größer als bisher Riefen- Napftuchen und Stollen, 2 Pfd. für 50 Pf. Specialität: Abgerieb. Napfkuchen, für 50 Pf. u. 1 M. ff. Kaffee-, Streussel- u. Butterkuchen, Blech 1,20 M. Täglich 5 mal frische Weizenbrote a 50, 40, 20 und 10 Bf. ngelhardt & CaramelMalz- Bier pasteurisiert, ganz alkoholarm 您 Vielfach ärztlich empfohlen. Seit vielen Jahren bevorzugt. Ueberall käuflich! Preis 10 ca. 10 Liter- Flasche Pfennig Seltene Gelegenheit! Nur kurze Zeit! Räumungs- Verkauf der aus der 146/ 2* Konkursmasse Rosenthalerstr. 60 A. Levy, Goldschmidt& Co. Rosenthalerstr. 60 Avanti I. Etage stammenden und andrer Waren. Ein Posten Herren- Anzüge in Jackett- Fassons soll nunmehr abgegeben werden für den billigen Preis. Ein großer Posten, bestehend in Herren- Hosen, jett herabgesetzt Eine große Partie, bestehend in Frühjahrs- Ueberziehern, jekt herabgefette Preise Ein Caveling, bestehend in Herren- Rock- Anzügen, zu dem jetzt herabgesezten billigen Preis I. Etage Avanti · • von M. 6 an u. h. von M. 1½ an u. h. von M. 6 an u. h. von M. 12 an u. h. jett von M. von M. 1 an u. h. 4 an n. h. Ein Posten Herren- Joppen und Jacketts aller Sorten zum herabgefekten Preis Eine große Partie Jünglings- und Burschen- Anzüge zu dem bedeutend herabgesetzten Preis. Ein Posten Knaben- Anzüge zu den noch nie dagewesenen Preisen. von M. 1½ an u. H. Jedes Pfennig. Wort: 5. Das erste fettgedruckte Wort 10 Pfg. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. ( bajt Brauerei Ernst Engelhardt Nachf. BERLIN N. Abt. I Chausseestrasse 33 Abt. II Bergstrasse 22 Caramel Maiz Bier GAVERSCHES OF SURDITED Brest Engel hanet Fab BEAUTY Nur 150 jede Uhr kostet bei mir zu reparieren u. reinigen unter Garantie des Gutgehens( ohne Bruch), kleine Reparaturen billiger. Grosse Auswahl in Uhren u. Goldwaren zu billigsten Preisen. Goldene Damen- Remontoir, 10 Steine, v. 18,-, Goldene Herren- Doppelkapsel- Remontoir v. 50,-, Silberne Remontoir v. 9,-, Regulateure, Freischwinger, Wecker- u. Wanduhren. Goldene Herrenu. Damen- Ketten, Ringe, Schmucksachen in modernsten Façons für jeden Geschmack. Für jede bei mir gekaufte Uhr leiste 3 Jahre Garantie. 38971* Uhrmacher, Karl Lux, Chausseestr. 34. Kleine Anzeigen. Gardinenhaus Große Frankfurter ftraße 9, parterre. + 37* Möbelsuchende empfehle meine Möbeltischlerei für Wohnungs- Einrichtungen. Moderne Küchen. Bunderbare Farben. Reell, billig. Teilzahlung. Garantie. Harnad, Dres2223* benerstraße 124. bon Ringschiffchen, Bobbin, Schnell näher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00. Stopnickerstraße 60/61, Prenzlauerstraße 59/60 und Große + 98* Frankfurterstraße 43. Betten, Bettstüde, Steppdecken, Tischdecken, Teppiche staunenerregend Wie komme ich zu Schlesinger? Pfandleihhaus Weidenweg 19.+ 31* Die Straßenbahnen 9, 10, 11, 12, 8 halten vor dem Hause Turmstraße 85. Spottbillig Bettinlette, Bettbezüge, Bettlaken, Aussteuerwäsche, Braut- Sofas, größte Auswahl, Die Linie Q hinter dem Hause. Die Leuten empfehlenswert, Pfandleihhaus 21 Mart an, direkt in der Fabrik Nummern 7, 13, 14, sowie der AußenWeidenweg 19. 2174 ring und der Große Ring halten eine + 31* Blumenstraße 35 b. Minute davon. Die Linien 15 und Herrenuhren, Sportwagen, Kinderwagen, Kin- 16 fünf Minuten davon. Die StadtDamenuhren, Ketten, Regulatoren, Freischwinger, derbettstellen, gebrauchte, zurückgesezte, bahnstation Bellevue liegt zehn Mi Schmucksachen, Trauringe, Spiegel, spottbillig. Schneider, Kurfürsten- nuten, die Station Butligstraße fünf anerkannt spottbillig Pfandleihhaus ftraße 172. 9476 Minuten ab. Also alles bequem. Weidenweg 19. Bilder. Schluß des Ausverkaufes Wem es möglich ist, der kaufe wochenBekanntmachung. Sommer- am 31. Mai. Fortuna", Franjedi- tags. paletots, Jadettanzüge, Gehrock- straße 1, Ecke SchönhauserAllee.[ 12556* anzüge, empfehlenswerte Einkaufsquelle, Central- Bfandleihe Weidenweg 19. Verkaufszeit bis neun + 31* Gardinen, Teppiche, Uhren, Goldund Silbersachen, spottbillig. Pfandlethe, üstrinerplay 7. 22758 abends. nur + 31* Fahrräder, Zeilzahlungen, hundert fünfzehn Mart, Invalidenstraße 148 ( Eingang Bergstraße), Stalizer ftraße 40, Große Frankfurterstraße 56. Photoapparate, Hand-, Stativ-, Klappcameras, durch Umzug etwas beschädigt, zu halben Preisen. Mark grafenstraße 19. 22895 1347b 53/4 50pf. Pfund Brot Badware 6 Stück 10ẞf. Albrechts Bäckereien: Wrangelstr. 135, Krautstraße 19, Falckensteinstr. 28, Lausitzerstr. 2. Markthalle Bücklerstr., Stand 222/23, Markthalle Andreasstr., Stand 16/18. Dr. Schünemann Specialarzt für Haut, Harn und Frauenleiden, Seydelstr. 9. Wochentags 212-3, 6-8. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 1 Uhr, für die Vororte bis 12Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstrasse 69 bis 5 Uhr angenommen. Vereinsjaal mehrere Tage, auch Sonntags zum Tanz geeignet, frei. + 124* Invalidenstraße 146. Schwestern verkaufen vier Stuben Möbel, Polstersachen, noch neu, auch einzeln, für Brautleute, Paneelsofa 50,00, Trumeau, geschliffen 33,00, Stores, Gardinen, Steppdecken, Teppich, Pianino. Verschiedenes jeden porto. Breis. Köpnickerstraße 126a, I. 13495 Gelegenheitskäufe: Paletots, Anzüge, Hosen, Kessel, Betten, Teppiche, Schirme spottbillig. Luce, Dranienstraße 131. 13485* Darlehen vergiebt Selbstgeber, distret. Tieze, Bosenerstraße 23. Rüd5/ 1* Vermietungen. Reisegläser, Operngläser, Koffer, Zimmer. Revolver, Teschings, Reißzeuge, Bithern, Harmonitas, Geigen spott- Kleines möbliertes Zimmer, separat, billig. Rude, Oranienſtr. 131. 13485* für Herrn. Winkler, Maybach- Ufer 25, 1313b Uhren, Ketten, Ringe, Brillanten, vorn parterre. Goldsachen, Regulatoren, spottbillig. Möbliertes Zimmer vermietet Luce, Oranienstraße 131. 13486* Rangestraße 19, Ramlow. Steppdecken, Teppiche, Gardinen, Lucke, Knabenanzüge spottbillig. Dranienstraße 131. 13486* Verschiedenes. 12185* Schlafstellen. Schlafstelle, möbliert, Brinzessinnenstraße 10, III, Langsch. +70 Schlafftelle für anständiges 111, Mädchen Frankfurter Allee born IV. Arbeiter sekretär gesucht. Für das Lübecker Arbeitersekretariat wird ein zweiter Sekretär gesucht. Bewerber müssen in der politischen und Arbeiter gewerkschaftlichen bewegung erfahren sein, die deutschen socialpolitischen Gesetze, ihre Anwendung und Auslegung fennen, auch zur agitatorischen Thätigkeit geeignet sein. Offerten mit selbstgeschriebenem Lebenslauf und Gehaltsansprüchen sind bis zum 1. Juni d. Js. an Joh. Körner, Buchdruder, Reiferstraße 33 a, Lübed, zu senden. Die Aufsichtskommiffion. +33 Achtung! Parteigenoffe findet freundliche 9925* Schlafstelle. Delschläger, Boltajtraße 6. 2250* Resterhandlung. Auswahl in Blusenanzügen, einzelnen Hosen, Stoffen zu Anzügen, Zuschneiden gratis. Kostümstoffe, Kammgarnstoffe, billigst Sorauerstraße 30, Genosse Mickenau. Kinderwagen, Sportwagen, fast neu, billig zu verkaufen. Behrendt, Ritterstraße 49. 22938* Teppiche!( fehlerhafte) in allen Brennholzverkauf jeden Mittwoch Größen für die Hälfte des Wertes Teppiche mit Farbenjehlern Fabril- und Sonnabend von 3 bis 4 Uhr Stellungsuchende Lesehalle, Holzim Teppichlager Brünn, Hackescher niederlage Große Frankfurterstraße 9, Liesenstraße 4. 13526 marktstraße 73. Markt 4, Bahnhof Börse. 93/22 parterre. + 87* Schankgeschäft mit anschließender Patentanwalt Dammann, DraTeppiche, Gardinen, PlüschRat in Borjährige hochelegante Herren- Fabrikkundschaft, Vereinen und guten nienstraße 57, Morigplak. portieren, Diwandecken, Stores, anzüge und Baletots aus feinsten Bahlstellen ist anderweitiger Unters Batentsachen. [ 12086* Steppdecken, Tischdecken, Läuferstoffe Maßstoffen, 25 bis 40 Mart. Zurüd- nehmen wegen sofort zu verkaufen. Rechtsbureau. Klagen, Intertvegen Umbau spottbillig Potsdamer- gejezte Anzüge, Baletots, Beinkleider, zu erfragen Gubenerstraße 22 in der ventionen, Eingabengesuche fertigt an straße 100, Conrad Fischer. 22658* Havelocks, Gummimäntel, Joppen Cigarrenhandlung von Brettschneider. Dranienstraße 109, I. Kurze Zeit! Teppiche, Portieren, werden für die Hälfte der bisherigen Spottbillig Teppiche, Betten, Rechtsbureau. Raterteilungen, Gardinen, Stores, Felle, Tischdecken. Preise verkauft. Bersandhaus GerStaunend. Alle Preislagen, Lothringer- mania, Unter den Linden 21. 2166* Gardinen, Portieren, Steppdecken, Unfallsachen, Schankerlaubnis, Bfän Wäsche, Tischdecken, Regulatoren, dungssachen. Petsch, Brunnenstr. 97. Straße 27. 1276b Nähmaschinen. Vergüte bis 10,00, Anzüge, Sommerpaletots, RemontoirNähmaschinenreparaturen werHochvornehme Herren Anzüge, wer Teilzahlung Nähmaschine kauft uhren, Uhrketten, Spiegel, Bilder, den schnell und billig in meiner Sommerpaletots, vorjährig, aus oder nachweist. Alle Systeme. Woche Möbel. Leihhaus, Neanderstraße 6. eignen Werkstatt ausgeführt. Bellfeinsten Maßstoffen, 18-38,00. Bein- 1,00. Postkarte erbeten. Lieferung so- Teilzahlungen gestattet. 5/ 7* mann, Gollnowstraße 26, nahe der fleider 7-11,-. Täglich, auch Sonn- fort. Borchert, Zorndorferstraße 50. Taschensofa, Adlernäher, große, Landsbergerstraße. 2114* tags- Verkauf. Deutsches Versandhaus, Nähmaschinen sämtlicher Systeme fast neu, verkauft Bergstraße 45, I Kunststopferei von Frau Kokosky, Jägerstraße 63, I. 2254 ohne Anzahlung, Woche 1,00. Bost- lints. 5/8 Steinmenstraße 48, Duergebäude hochfarte genügt. Frankfurter Allee 10, Eckrestaurant, Miete 2500 mit parterre." am Ringbahnhof. + 140* Wohnung, wegen Wegzug nach AußerZinkwaschfäffer, Sigwannen, halb, 1500 Anzahlung, zu verkaufen, Bober, in nur bester Ware. Teil- Memelerstraße 59 b. +33 zahlungen gestattet. Kottloff, StalizerNähmaschine, gutnähend 10,00, ftraße 108. gute Bettstelle 6,00, Langestraße 25 born III, Göke. +127 Schlaffofa 20,00, wie neu, Pallifadenstraße 23, Tapezierer. 4/20 Kinderwagen billig, Pfannmöller, Straßburgerstraße 19. +57 Restauration, reelles Geschäft, 9 2242* Abessinier- Pumpen von 8 Mart an, Drudpumpen, Einzelteile, Filter, Erdbohrer umsonst leihweise. Bis 9 geöffnet. Wolff, Bumpenfabrik, Aderftraße 113. 22718* ent ſtücs beim Arbeitsmarkt. Stellenangebote. Achtung! Holzarbeiter! Zuzug ist streng fernzuhalten nach der Bautischlerei Herrmann, Stalizerstr. 100; Baus geschäft von Gutschow, Stet: tinerstraße 42; Möbel Fabrik Zeiss& Co., Wilhelmstr. 130 bis 132, und folgende Bauten: Kolonnenführer, tüchtige felb- Bevernstraße 2-3; Straße 4a; Gewerk: ständige, verlangt Schlosserei R. Blume, Hirsch Dunckersches Charlottenburg, Schillerstraße 97. schaftshaus, Greifswalderstraße; Einen Silberpresser sucht die Gasanstalt Tegel( Verwaltungs Silberwarenfabrik Sebastianstraße 84. gebäude). 83/ 14* Karton- Arbeiterinnen und Nieterinnen verlangt Neumann, Stallschreiberstraße 23a. 13445* Im Arbeitsmarkt durch Aufpolsterung! Sofa 5,00, Matrage befonderen Druck hervorgehobene 4,00, auch außerm Hause. Bachmann, Anzeigen kosten 40 Pf. pro Zeile. Blumenstraße 35 b. * +56 Oris- Krankenkasse d. Schlosser 21738* Pfandleihe Markusstraße 27. Pfandleihe Schönhauser Allee 35 Franſecki- Ecke. Fahrräder kauft, beleiht Razlaff, Schönhauser Allee 163a. 108/ 9* Bücher tauft, beleiht Antiquariat Kochstraße 56, I. Amt I, 8831. N., Auguststr. 60. Am 1. Juli d. 3. follen 0000 = Die Ortsverwaltung. Achtung, Holzarbeiter! Zuzug ist streng fern zu halten Bautischlern, Einsekern nach Steglit, Groß- Lichterfelde, Lankwik und Friedenau. Ban Gorkig, Schmargendorf, Herren Garderobe nach Maß, faubere Arbeit, großes Stofflager. Paletot, Anzug 36 Mart an. Stauft beim Handwerker, laffet den Handwerker verdienen. Teilzahlung gestattet. F. Dörge, Dresdenerstraße 109. Billige Stoffreste, alle Sorten Arbeitssachen. Refterhandlung Zange, Moabit, Turmstraße 84. Zweites Geschäft Flensburgerstraße, Ede Klop stodstraße, Stadtbahnbogen. 4/ 5* vei Stellen bei der unterzeichneten Refterhandlung, Capesstoffe, Malzkraftbier, blutbildend, für * Drts- Krankenkasse besetzt werden. 3oppoterftr. 15. Bau Kühne, Seidenreste, Sammetreste, Reste zu Blutarme, Brustkrante, Schwächliche, Kautionsfähige Bewerber mit guter Mädchenjacken, Reste zu Knaben Gewichtszunahme, bessere Gesichts- Norden, 3 Jahre im Bejib, nur 1000 Vereinszimmer mit Pianino zu Handschrift wollen selbstgeschriebene Straße 20, an d. Rotenburganzügen, Kostümstoffe enorme Aus- farbe, überraschend, 14 Flaschen Miete, muß ich wegen Todesfall und vergeben. Schumacher, Oppelner- Offerten bis spätestens 1. Juni d. J. + 2* einreichen. wahl, spottbillige Breise, Buschnitt 3 Mart, Tonne 3,50 erklusive. Uebernahme des väterlichen Grund- straße 47. 18176 fraße. Zell u. Hanke, Steglih, berkaufen. Näheres gratis. Rosenberg, Stottbuserdamm 98. Nicht Flaschenzahl, Dualität Rechtsbureau( Alexander- Platz), 069 scheidet. Krawattenstoffe, größte Auswahl, Bernauerstraße 119. Borter Kellerei Ringler, Kollegen Temme, Lebuserstraße 3. 4/19 Kurzestraße achtzehn! Gerichtssachen, Für die Leitung der Reparatur Forst- u. Arndtstraßen- Eke. 140/ 6* Strickmaschinen, auch Teilzah Wallnertheaterstraße 30. lungen, Bredered, Engel- Ufer 20. 5/ 4* Interventionen, Strafsachen, Ein- werkstatt Steppdecken billigst Fabrik Große gabengesuche. Raterteilung, 111/6 Brauereien Rumäniens wird ein Fiedler, Steglit, Linden- u. Frankfurterstraße 9, parterre.+ 37* Verkaufe sofort 2 Kleiderschränke, Bertito, Sofa, Tisch, Stühle, Bett- Rechtsbureau. Vorsteher, früherer. tüchtiger, erfahrener 2274* Schankgeschäft mit Vereins- ftellen, Spiegel, Regulator, Bilder, Büdlerstraße. 15( Laufiger Plak). † 2 zimmer, sichere Existenz, Umstände Betten, Steppdecken, Tischdecke, Teppich, halber preiswert zu verkaufen Peters- Küchenfachen, spottbillig, Waldemar Langjähriger Prozeßbeistand, EinNechtsbureau Brunnenstraße 40. burgerstraße 81. 12885* ftraße 27 born I. 5/3 gabengesuche, Raterteilung( allerBauparzellen immer noch 7 Mart Säulentrumeau, geschliffen 40 billigst). 1350b* der auch mit elektrischen Licht: Wegen vorliegender Differenzen bei Quadrat- Rute verkauft Strauje, Zeper- Mart, elegantes Paneelbrett 6 Mart, anlagen vertraut ist, gesucht. Rechtsbureau!( Andreasplak), der Firma Funk u. Co.( Altmann), nic, an der Stettiner Bahn. 12216* Straußbergerstraße 6 a I. Reflektanten werden gebeten, ihre Charlottenburg, ist laut Bersamm LangGrünerweg vierundneunzig. Grundstück mit und ohne Sommer- Ein gutgehendes Basch- und Plätt- jähriger Prozeßvertreter, Gerichts- Dfferten an AlexanderCretzoi, lungsbeschluß Zuzug nach dort häuschen verkauft Krüger, Winterfeldt- geschäft zu verkaufen, zu erfragen beistand! Raterteilung! Eingaben- Str. Salciilor 15, Bukarest strengstens fern zu halten. 67/ 20* Die Sektionsleitung. straße 20. 13426*( Rumänien) zu richten. 12926 Rummelsburgerstraße 45, Steft.+ 140* gesuche. Paul Büttner, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 10096 Bettwäsche, Betten, Steppdeden, Tischdecken, spottbillig. Pfandleihe, Rüstrinerplatz 7. Papageiauswahl, tausche nichtSprechende, Kanarienroller, Zuchtweibchen, Rottehlchen, Buchfinken, fchlagend, 1,50. Richter, Dranien ftraße 87. 9096 Restauration, 30 Jahre bestehend, will jebiger Inhaber verkaufen. Näheres bei Bastian, Neue Hochtraße 13. 3296* Verantw. Redakteur: 0 5/2 einer der größten 12866* Berlinideftraßen- Edke. Achtung! Achtung! Werkführer, eitergerüstbaner!