Nr. S49. Bbonnemenfs-Bcdingungen: Abonnements- Preis pränumerando S BierteljShrl. 3�0 rot., monatl. 1,10 URf., wöchentlich 28 Pfg, frei ins HauS. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- »mnmer mit illustrierter SounlagS- Beilage»Die Neue Welt" 10 Psg. Post- Abonnement: 1,10 Marl pro Monat. Eingetragen in die Post- ZeinmgS. Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich- Ungarn S Mark, für das übrige AuSIanV S Marl pro Monat. 21. Jahrg. vi« Insertion;-eebllhk betrügt für die sechSgespaltene Kolon» zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerlschafUiche BcreinS- und BcrsammlungS-Anzeigcn 25 Psg. „Klein« Hnztigcn", das erste(fett- gedruckte) Sott 10 Psg., sedeS weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in derExpcdittonabgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen- tagen biS 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vornisttags geösfnet Crfftlit tigs!» uB/z Uhr von den Bezirkslokalen auS. NowliwcS: 8 Uhr von G r u h l, Priesterstraße, aus. Pankow: 7>/z Uhr(nicht, wie gestern gemeldet. 8Vz Uhr). Treffpunkte: Mierke, Berlinerstr. 5g, Abendroth, Mllhlenstr. 25. Clemen, Wollaukstr. 122, Wolfs, Wollankstr. 23. Nieder-Schönhausen: Restaurant Sasse, Uhlandstraße. RnmnielSbnrg: 71/, Uhr: Werner, Schillerstr. 24, Bothe, Kant- straße 33, Jage, Prinz Albertstr. 13/14, Wenger, Neue Prinz Albert- straße 17, Schulz, Goethestr. 11, Tempel, Alt-Boxhagen, Ecke Bahn- hoffttaße. Schoneberg: 7i/z Uhr in folgenden Lokalen: Ständer, Hohen- staufenstraße 79. Schilling. Knffhäuserstr. 16. Krüger. Borbergstr. 9. Döring, Merseburgerstr. 7, Obst. Meiningerstr. 8, Horlemann, Kaiser- Friedrichstraße 8, Reimer, Hohenfriedbergstr. 26, Hanser, Sedanstr. 60, Weltner, Gothcnstr. 51, Hosfmann, Marstr. 25(Ecke Ebersstraße), Moll. Sponholzstr. 34. Stralau: 8 Uhr. Treffpunkt im Lokale von G. Hönisch, Mark- grafendamm 16. Treptow-Baumschulenweg: 8 Uhr. Treffpunkt für Treptow in folgenden Lokalen: Schmidt, Kiefholzstr. 22, und Preuß, Neue Knig-Allee 59; für Baum schulen weg: Rest. Schäfers, Baum- schulen- und Ernststraßen-Ecke. Wilniersdorf: 7i/z Uhr. I. und II. Bezirk bei Genosse Beyer, Uhlandstr. 88; III., IV. und V. Bezirk bei Salomon, Berlinerstr. 40; VI. Ortsteil Friedenau-Wilmersdorf bei Lieplack, Durlacherstr. 8. H a l e n s e e bei Koletzky, Westfälischestr. 60, Auftreten des beliebten Berliner Ulk-Trio. Entree 20 Pf. Tanz 50 Pf. Anfang 8 Uhr. Treptow-Baumschulenweg. Das 8. Gründungsfest findet heute. Sonnabend, in Ackern, anns Festsälen statt. Der Eintrittspreis ist trotz des reichhaltigen Künstlerprogramms auf nur 40 Pf. festgesetzt. Heute ist kein Zahlnbend. Im übrigen finden die DiskussionS- und Zahlabende Sonnabends nach dem 1. und 15. statt. lokales. Ein Nniversalmittel gegen die Unzufriedenheit. Endlich ist's gefunden, was so lange und so emsig von unseren Geheimräten, Geistlichen und sozialpolittschen Quacksalbern aller Art gesucht worden ist, ein Mittel, jede Unzufriedenheit aus der Welt zu schaffen und damit— das ist ja die Hauptsache— der Sozial- demokratte den Nährboden zu entziehen. Herrn K r a n o l d. Prä- sident für den Eisenbahn-Direkttonsbezirk Berlin, gebührt der Ruhm, dieses Kraut entdeckt zu haben; allerdings hilft es zunächst nur gegen Unzuftiedenheit im Reiche Buddes, aber es steht zu hoffen, daß auch andere Ressorts von dieser Wohltat werden profitteren können. Der Herr Präsident K r a n o l d ist kürzlich aus seinem Amte ausgeschieden und in den Ruhestand getreten. Dies gab den Bahn- Hofswirten des Bezirks Berlin Veranlassung, ihrem, h ö ch st e n Vorgesetzten" als ein Zeichen der Dankbarkeit und der Ver- ehrung ein Album zu schenken. Eine Deputation der Bahnhofs- wirte überbrachte dem Wirklichen Geheimen Ober-Regierungsrat Kranold dies Ehrengeschenk und bei dieser Gelegenheit hielt, wie das Organ der Bahnhofswirte berichtet, der„höchste Vorgesetzte" eine schwungvolle Ansprache an seine„ehemaligen Unter- gebe neu"(die Bahnhofswirte), denen er stets ein.. g e» rechter und unparteiischer Vorgesetzter" ge- Wesen sei. Die Bahnhofswirte, so meinte der Herr Präsident, seien zwar nicht unmittelbare Staatsbeamte, aber sie müßten von demselben Pflichtgefühl beseelt sein, sollte ihre Tätigkeit fiir die Verwalttmg eine ersprießliche genannt werden. Ihnen fiele gewisser« maßen eine große Aufgabe zu; sie hätten dafür zu sorgen, daß das reisende Publikum auf der Reise nichts vermisse, ja, daß es mit Zufriedenheit die Bahn verlasse. Es sei Taffache, daß nichts leichter zu Beschwerden über alles Mögliche reize, als wenn der Reisende in bezug auf Speise und Trank nicht zufriedengestellt sei. Habe er in dieser Hinsicht alles gehabt, was er verlangen könne, so sei er um so eher geneigt. über sonstige fleine Unbequemlichkeiten, die schließlich jede Reise mit sich bringe, hinwegzusehen, er werde nicht daran denken, über alles, was ihm nicht in den Kram paffe, sich zu beschweren. Welch hoffnungsreichen Ausblick gewähren uns die Worte des scheidenden Herrn Präsidenten. Wenn die Wagenabteile der Eisen- bahnzllge überfüllt sind, wenn namentlich die Reisenden vierter Klaffe, trotzdem sie der Eisenbahn das meiste Geld einbringen, jede Be- quemlichkeit entbehren müssen, wenn die Reisenden auf den preußischen Eisenbahnen jahrelang vergeblich um eine vernünftige Tarifreform jammern, inimer ist das beste Mittel, all diese Unzufriedenheit gegen die Eisenbahnverwaltung zu bannen, die Eisenbahn- Restauration. Hier wird alles wieder gut gemacht, was dort gesündigt wurde. Was schadet's, wenn die arme Proletarierfamilie, die eine stunden- lange Fahrt, womöglich stehend, in einem elenden Rumpelkassen, dessen ausgeleierte Achsen den Oberbau deS Waggons ständig hin- und herschleuderten, zurückgelegt hat und nun vollständig durchgeschüttelt. ermüdet und mürrisch den Zug verläßt— in der Bahnhofswirffchast, nachdem ihr einige Beeffteaks verabreicht sind, wandelt sich der Grimm und Aerger in eitel Lust und Freude. Ein anderes Bild: Die Forderung eines Fahrgastes, der fluchend dem Zug enffteigt, das Beschwerdebuch vorgelegt zu erhalten, wird mit dem höflichen Ersuchen beantwortet, doch zunächst in die Bahnhofslvirtschaft ein- zutreten. Hier empfängt der freundlichlächelnde Wirt den aufgebrachten Reisenden, führt ihn an das reichgedeckte Büffet; Küche und Keller spenden ihr Bestes— ist eS doch ein Reisender I. Klasse und ein Gourmand dazu, den es hier zu be- friedigen gilt. Aber der Wirt ist seines Sieges gewiß, und in der Tat, schon nach den ersten Gängen erheitert sich daS Gesicht des Zürnenden und am Schlüsse des opulenten Males ist aller Groll und das heiße Begehren nach dem Beschwerdebuch verschwunden. Alle drei, der Reisende, der Wirt und dessen„höchster Vor- gesetzter" sind befriedigt, denn Beschwerden machen immer Scherereien, auch wenn sie abgelehnt werden. Aber die geniale Anregung, die der Herr Präsident gegeben hat, kann an diesem Punkte nicht Halt machen. In noch viel höherem Maße, als bei den Reisenden, ist die allgemeine Unzuftiedenheit bei den Angestellten und Arbeitern der preußischen Staatsbahnen ver- breitet. Wir sehen im Geiste die rcichbesetzien Tafeln. an denen in Zukunft nach schwerem Dienste die Eisenbahner sich gütlich tun. Vergessen sind die Beschwerden über die lange, körperzerrüttende Arbeits- zeit, über die Hungerlöhne und die Entrechtung der Beamten und Arbeiter. Die Lockungen der Sozialdemokraten werden bei diesen wohlgenährten Staatspensiouären keine Erfolge mehr erzielen. Herr Budde kann ruhig schlafen, in seinem Ressort ist die„Magen- frage" gelöst und damit ein Stück, das größte Stück der sozialen Frage überhaupt. Und wie schön ordnen sich in diese treffliche Organisatton staat- sicher Magenfürsorge die Herren Bahnhofswirte ein;„treu, Pflicht- bewußt und freudig" werden sie, wie eS in dem oben bezeichneten Berichte heißt,„unter seinem(des Präsidenten) Szepter" arbeiten zum Besten der Eisenbahner, zum Wohle des Staates. Wir befürchten, bald davon zu hören, daß alle Reffortminister. alle Staatsbehörden und Kommunalverwaltungen nach dem Rezept des Herrn Geheimrat Kranold verfahren. Dann: Wehe uns! Aus ist's dann mit der Sozialdemokratie.— A» der Weitcrfiihrnng der städtischen Straßenbahn(Siemens- und Halske-Linie) Mittelstraße— Pankow bis Nieder-Schönhausen hat die Stadt Berlin ein großes Interesse. Der Einspruch der Gemeinde Pankow verzögerte jedoch die Durchführung des Projekts und führte zu einem VerwaltungS-Streitverfahren. Jetzt hat der Kreisausschuß die stntt.ge Angelegenhett zugunsten Berlins entschieden. Pankow muß die Genehmigung zur Benutzung der für die geplante Ver- langerung der Straßenbahn erforderlichen Straßen, der Schönholzer .mbKrenfftrasje, bis zum Ablauf des Vertrages im Jahre 1943 ohne Entschädigung erteilen. Die Pankower Gemeindevertretung will v, J- i c 5- 1' � beruhigen, sondern in einer außer- ordentlichen Sitzung über die weiteren Maßnahmen beraten. Gegen eingn�cht werdet � beim Bezirksausschuß Beschwerde Der Entwurf eines Ortsstatuts über die Errichtung eines Kauf- m a nn Sgerichtes in Berlin wurde gestern vom Magistrats» kollegium beraten und beschlossen, den Entwurf einer Kommission von sieben Magistratsmitgliedem zur Vorberatung zu überweisen. Aus der Magistratsfizung vom Freitag. Der Magistrat hat dem aber doch nicht eine solche Verurteilung gutzuheißen und sprach den Antrage der Krankenhaus- Deputation wegen Errichtung verschiedener Redakteur frei. Neueinrichtungen in mehreren Krankenanstalten genehmigt. Im " Hoffnung, leichtere Beschäftigung zu finden, schlug fehl. Aus Bes zweiflung ging er am Mittwoch morgen nach dem Keller seiner Krankenhause am Urban sollen u. a. der Bau eines Röntgen- Kabinetts Rätselhafte Inschrift. Ein Kranz mit einer sonderbaren Inschrift Wohnung und erhängte sich am Fensterkreuz. Frau und Kinder, die und einiger Ergänzungsbauten ausgeführt werden. Es handelt sich ist am Kaiser Friedrich- Denkmal vor dem Brandenburger Tor nieder- vermißten und überall suchten, fanden ihn erst gestern abend als Leiche wieder. um ein medito- mechanisches Institut und eine Liegehalle für tuber- gelegt worden und lag gestern noch dort. Der aus Lorbeer, Balmen Zu dem Mord in der Boyenstraße ist von der Behörde in kulose Kranke. Eine Vorlage wird der Stadtverordneten- Versammlung und Chrysanthemen gewundene Kranz hat eine weiße Schleife mit zugehen. Im Rudolf Virchow- Krankenhause soll eine Obduktions- goldenen Franzen. Auf der einen Seite der Schleife liest man Büllichow der hiesigen Kriminalpolizei eine vielleicht bedeutsame wörtlich:„ Die dankbare Tochter den geliebten Vater den Kaiser Mitteilung zugegangen. Der Schiffszimmermann Frizz Mittag in halle für das königl. Infektionsinstitut auf Kosten der Regierung er Friedrich"." Auf der anderen Seite stehen die Worte:" Ruhe sanft". Büllichow wurde am Sonnabend vormittag um 9 Uhr 50 Minuten richtet werden. Die Baracken der Charité sollen für andere Zwecke Wer den Kranz niedergelegt hat, wußten auch die aufgestellten von einem Manne, der Berliner Mundart sprach, angeredet und eingerichtet werden. Der Magistratssekretär Thiergarten von der gefragt, ob er schon gehört habe, daß in Berlin wieder ein Mord Schulverwaltung wurde vom Magistrat zum Oberstadtsekretär Schuhmannsposten nicht zu sagen. gewählt. Kein Hochverräter. Das Verfahren gegen den vielerwähnten verübt sei. Der Mann erzählte darüber genaue Einzelheiten und Steffens, soweit es Bezug hat auf das Verbrechen gegen das meinte zuletzt, die Polizei werde den Mörder wohl nicht kriegen. Die Gattin des deutschen Kaisers hat heute Geburtstag. Reichsgesetz über den Verrat militärischer Geheimnisse, ist jetzt auf Darauf ging er in der Richtung vom Züllichower Bahnhof nach dem Seitdem die Stadtverordneten- Versammlung nicht mehr gratuliert, Antrag der Rechtsanwälte Morris und Bahn durch Verfügung Stettin- Jaseniger Kleinbahnhof weiter. Wenn diese Mitteilung betreibt die evangelische und nicht minder die katholische Orthodoxie des Oberreichsanwalts eingestellt worden. Das Verfahren wegen der des Schiffszimmermannes zutrifft, so muß jener unbekannte Mann die Absendung von Glückwunsch- Adressen als eine Art politischen übrigen gegen Herrn Steffens anhängig gemachten Sachen schwebt der Mörder oder mindestens ein Mitwisser gewesen sein. Die BerSport. Die Germania" gab besonders die Geschäfte bekent, in noch bei dem Landgericht Berlin I und es wird in dieser Beziehung liner Kriminalpolizei fandte den Kommissar Krüger nach Züllichow denen fromme Katholiken ihren Namen in die zum heutigen Ge- die Entscheidung des Staatsanwalts, noch abgewartet. zur Verfolgung der neuen Spur. Die Entdeckung des Mordes burtstag abgesandte Adresse eintragen konnten. Sehr schön ist die folgende Stelle aus einem Gratulations- Artikel des Reichsboten": ,, Wider die Pfaffenherrschaft", Kulturbilder aus den Religions- Wie Kriminalkommissar Krüger berichtet, macht der Schiffs= ist in Berlin am Sonntag erst nach 11 Uhr vormittags erfolgt. Mit welcher treuen Hingebung die Kaiserin von der Zeit kämpfen des 16. und 17. Jahrhunderts, reich illustriert mit Bildern zimmermann Mittag einen durchaus vertrauenerweckenden Eindruck. an, wo sie als Prinzessin von Preußen an die Seite ihres Gemahls und Dokumenten aus der Zeit. Jm 28. Heft des Werkes beginnt Wichtig ist auch die weitere Bekundung Mittags, daß der Fremde je getreten war, bemüht gewesen ist, nach besten Kräften für das das 16. Kapitel:„ Das Ende des Bauernkrieges", in dem der Ver- eine Kratwunde an der linken Seite der Nase und an der linken. religiöse und sittliche Wohl des Volkes zu wirken, beweist fasser u. a. behandelt: Nachzuckungen des Bauernkrieges- Blutbad Halsieite hatte. Mittag beschreibt den mutmaßlichen Mörder als die großartige Tätigkeit der durch ihre Anregung geschaffenen Vereine, an deren Spize sie als Protektorin steht, und denen sie ihr von Zabern- Michael Gaißmayer und der Alpenaufstand- Gaiß- einen Mann von etwa 30 bis 40 Jahren. Dieser hat dunkles Haar, einen ziemlich starken Schnurrbart und trug einen dunklen gebesonderes Interesse zugewandt hat: des Kirchbauvereins und des mahers Ermordung Aufstand in den Deutschordensländern sprenkelten Anzug und einen schwarzen halbsteifen Hut mit abKirchlichen Hilfsvereins. Um so schmerzlicher aber Resultat des Bauernkrieges- Furchtbarer Aderlaß der Kirche stehender Krempe. Was die Zeitangaben betrifft, so stehen sie mit wird sie berührt worden sein von den oft so häßlichen An- Die Säkularisation des Kirchengutes. Anschluß des Kleinadels an der Eisenbahn- Fahrgelegenheit durchaus im Einklang. Der Morgenfeindungen, denen der Mann in der letzten Zeit ausgesetzt die Fürsten Untergang der städtischen Selbständigkeit Der zug nach Stettin verläßt um 6 Uhr den hiesigen Stettiner Bahnhof. war, der als ihre rechte Hand in diesen Arbeiten anzusehen Kapitalismus Das Fürstentum Liebedienerei vor der fürst- Dorthin ist von der Boyenstraße höchstens ein Weg von 10 Minuten. ist, und dessen Wirken die Erfolge großenteils zu danken sind. lichen Macht- Luther und Melanchthon verteidigen alle politische Der Zug trifft um 9 Uhr 7 Minuten in Stettin ein. Nach wenigen Hoffentlich aber erleiden diese Werke keinen Schaden durch den und soziale Unterdrückung Elendslohn der Bauern Hundert- Minuten ist dort Anschluß nach Züllichow, bis wohin die Kleinbahn Rücktritt des Freiherrn v. Mirbach von ihrer Leitung." Rache der Herren Uebermütiges 30 Minuten fährt. Gegen 9 Uhr 40 Minuten konnte also der Mörder Wer nicht ganz des Vertrauens in die Ehrlichkeit des Reichs- tausend Erschlagene Vermehrung der Kuechtschaft. in Züllichow sein und von dort nach dem Stettin- Jaseniger BahnDie boten" voll ist, mag es für eine Bosheit halten, daß das Blatt die Triumphieren der Sieger hofe weitergehen. Angelegenheit Mirbach am heutigen Tage erwähnt. Allerdings hat Illustrationen des Heftes stellen Szenen aus den Bauernkriegen dar. der„ Reichsbote" nur im ersten Schreck ob der Enthüllungen des Das Werk erscheint in wöchentlichen Lieferungen à 20 Pf. und Pommernbankprozesses Herrn v. Mirbach in die Wüste gestoßen. fann von allen Parteibuchhandlungen und Kolporteuren, in Berlin Als der fromme Herr später wirklich die Kassenschlüssel abgeben auch durch jede Zeitungsspedition bezogen werden. Abonnenten mußte, beklagte der„ Reichsbote" sein Geschick, können jederzeit eintreten und die bereits erschienenen Hefte nachbeziehen. Die städtischen Anstalten in Dalldorf, Herzberge und Wuhlgarten besigen Feuerlöscheinrichtungen. Neuerdings haben diese eine wertvolle Bereicherung durch Anschaffung von großen mechanischen Leitern der Firma Ewald in Küstrin erfahren. Die Anstalten in Buch sollen ebenfalls eine bis ins Detail schon ausgearbeitete Feuerlöscheinrichtung erhalten, in deren Gebrauch die städtischen Beamten noch besonders ausgebildet werden sollen, um für alle Fälle vorbereitet sein. Auf schnelle Hilfe der Berliner Feuerwehr fann angesichts der großen Entfernung faum gerechnet werden. Der Weg ist, selbst wenn vierspännig gefahren würde, nicht unter einer Stunde mit den schweren Fahrzeugen der Feuerwehr, die annähernd 80 Zentner wiegen, zurückzulegen. Das Verladen per Eisenbahn würde unter den heutigen Verhältnissen, wie die Erfahrung gezeigt hat, vielleicht noch mehr Zeit in Anspruch nehmen, falls nicht schon im voraus auf dem Stettiner- oder dem Nordbahnhof besondere Vorkehrungen für solche Zwecke getroffen werden. Leichtfertiges Kirchenbauen. Die Rückzahlung der Kirchenbaugelder, die von der Stadtgemeinde Berlin beigetrieben wurden, ist von den Kirchengemeinden bisher noch nicht erfolgt. Diese befinden fich einer Zeitungsmeldung zufolge in einer schwierigen Lage, die laut dem letzten Erkenntnis des Reichsgerichts der Stadt Berlin auch die Stadt in Rechnung gezogen hat. Allein das Kapital, das wieder erstattet werden muß, beträgt zwei Millionen Mark. Hierzu tommen noch die Zinsen und die Kosten der langwierigen Prozesse, so daß der Anspruch der Stadtgemeinde sich auf etwa 24 Millionen Mark beläuft. Für die Kirchengemeinden besteht die Schwierigkeit aber nicht nur in der Rückzahlung einer so bedeutenden Summe, sondern auch in der Verpflichtung, nunmehr aus eigener Kraft den Bau der Kirchen zu vollenden, die man im sehr unbedachten Vertrauen auf die Rechtsgültigkeit der alten Konfiftorialordnung begonnen hatte. So haben die Kirchengemeinden ihre Gläubigerin, bie Stadt, davon verständigt, daß die Aufnahme einer Anleihe beabsichtigt werde, um einerseits die givei Millionen zurückzahlen und andererseits den begonnenen Bau der Kirchen vollenden zu können. Die Ende dieses Jahres zusammentretende Synode wird sich daher mit dem Anleiheprojekt beschäftigen. Eine Aehnlichkeit mit der Beschreibung des Mannes, der nach der offiziellen Bekanntmachung von mehreren Personen in der Nähe des Tatortes in der Sonntagnacht gesehen wurde, glaubt man unschwer zu erkennen. Daß Mörder über ihre Tat sprechen, bevor sie noch weiter bekannt wurde, ist nichts Neues und psychologisch sehr wohl zu erklären. Wenn wir nicht irren, war es der Hausdiener Gewerkvereine, in der Greifswalderstraße 221/23, fand hatte, fragte er am nächsten Morgen früh, als das Kapitalverbrechen Die Einweihung des Verbandshauses der Hirsch- Dunckerschen Nachdem er am 10. April den Kaufmann Kreis ermordet und beraubt Die Einweihung des Verbandshauses der Hirsch- Dunderscheit Günzel, der sich auf diese Weise im Frühjahr 1887 hier verriet. Donnerstagnachmittag in Gegenwart zahlreicher Delegierter der ver- noch gar nicht entdeckt war, eine Beitungsfrau, ob schon etwas von fchiedenen Ortsgruppen statt. Ratsmaurermeister Biebendt als Erbauer des Hauses übergab nach kurzem Ueberblick über die Bau- mag am Sonntag morgen wohl neugierig gewesen sein, ob durch demi Mord in den Blättern stehe. Der Mörder der Frau Wascher periode den Schlüffel an den Vertreter der Gewerkvereine. Dann Benachrichtigung der Behörden in der Provinz die Kunde von seiner hielt Dr. Mar Hirsch eine Ansprache. Die innere Einrichtung des Bluttat schon weiter verbreitet war. Sauses umfaßt neben Vereins- und Versammlungssälen auch kleinere Räume, die für Sondersizungen vorgesehen sind. Auch Herbergsräume sind eingerichtet, um den nach Berlin zureisenden Verbandsfollegen vorübergehend Unterkunft zu bieten. Die Firma A. Wertheim hat das Haus Voßstraße 33 für den Preis von 1 350 000 M. angekauft. Zu den Mitteilungen über die Ermordung der Plätterin Wascher meldet uns der Hausdiener Kaiser, daß er zu der Haussuchung, die dieser Tage in der Wohnung der Ermordeten abgehalten worden ist, nicht hinzugezogen wurde. Der Nachricht, die diese Mitteilung enthielt, liegt eine Verwechslung mit dem Arbeiter Kohlmez zugrunde. Kaiser hat die Wascher nur oberflächlich gekannt und wußte keineswegs in ihrer Häuslichkeit derart Bescheid, daß er hätte genauere Auskunft geben för::: n. Durch einen Sturz in den Fahrstuhlschacht verunglückte gestern nachmittag auf dem Vieh- und Schlachthof der Fahrstuhlführer Gustav Wolf aus der Gormannstraße 5, ein Mann von 56 Jahren. Er oder der Fahrstuhl nicht in Ordnung war, bedarf noch der Unterog sich einen Bruch des rechten Oberschenkels zu und wurde nach der Charité gebracht. Ob ein Verschulden des Verunglückten vorliegt suchung. Drei Personen bei einem Straßenbahnunfall verlegt. Bei einem Buſammenstoß zwischen einem Straßenbahnwagen und einem MehlWagen der städtischen Linie Behrenstraße Treptow die Wassertorwagen wurden vorgestern nachmittag drei Personen verletzt. Als ein straße hinunter fuhr, versuchte ein Mehlfutscher, vor ihm weg über die Straße hinüber in den Speditionshof auf dem Grundstück Nr. 42 einzufahren. Der Straßenbahnwagen faßte aber das Laſtfuhrwerk mit großer Wucht. Der Wagenführer Willy Jüttner trug innere Verlegungen, der Schaffner Bog äußere Verlegungen davon. Beide mußten die Hilfe der Rettungswache am Görliger Bahnhof in Anspruch nehmen, konnten aber von dort nach Hause entlassen werden. Eine Dame flog mit dem Kopfe gegen die Wand des Straßenbahnwagens und zog sich erhebliche Abschürfungen zu. Ein Psychologe über den klugen Hans". In der gestrigen Sigung der Psychologischen Gesellschaft zu Berlin äußerte sich der Vorsitzende der Gesellschaft Dr. Albert Moll über den„ klugen Hans" und zwar nur deswegen, weil aus der Mitte der Gesellschaft der Wunsch geäußert worden war, über dieses gebildete Pferd einen Vortrag vielleicht von Herrn v. Osten selbst halten zu lassen. Der betrag überhaupt nicht in die Psychologische Gesellschaft gehöre. Schon kannte Berliner Psychologe führte nun aus, warum ein solcher Vorim Juni 1903 habe er Herrn v. Osten besucht und in der Zionsfirchstraße mit seinem Hengste Versuche angestellt. Diese Experimente glückten nur dann, wenn der Besizer und der Wärter des Pferdes Ein schweres Unglück ereignete fich Freitag nachmittag 4 Uhr die Fragen und deren Antworten kannten. Sobald dies aber nicht in der Lindenstraße. Als ein Arbeitsfuhrwert aus dem Torweg des der Fall war und das ist für die Psychologie allein das richtige Hauses Nr. 84 herauskam, fuhr ihm ein Straßenbahnwagen in so mißglückten die Versuche vollständig. Der Kluge Hans" befizt teine schneller Fahrt entgegen, daß der Kutscher nur mit Lebensgefahr eigene Begriffsbildung, sondern enthält zweifellos Signale und eine Zertrümmerung der Fuhrwerke verhindern konnte. Immerhin Beichen für seine Antwort. Es kommt gar nicht darauf an, daß diese erfolgte ein Zusammenstoß, bei dem der Kutscher vom Bod geBeichen sichtbar oder hörbar seien, sondern darauf, daß überhaupt schleudert wurde. Der Arme erlitt einen Beinbruch und Verlegungen ein solcher Konner bestehe. Für die psychologische Wissenschaft gibt am Kopfe und wurde der Unfallstation zugeführt. Die Straßenes in dieser Sache also nur zwei Fragen: Klopft das Pferd unter passanten bedauerten sehr, daß drei Schuyleute, die gegenüber dem der Reaktion auf gegebene Zeichen, oder hat es die ihm gestellten Neubau zugunsten der Firma Schäffer u. Walder gegen Streifposten Aufgaben selbständig gelöst? Nur die zweite Frage hat wissenschaft zu wirken hatten, ganz und gar in die Beobachtung der den Unterlichen Wert, die andere gehört in das Gebiet der Dressur. Dr. Moll nehmern drohenden Gefahr aufgehen mußten und so keine Zeit erStadtverordneten- Borsteher Dr. Langerhans sprach gestern abend berichtete auch von den anderen jetzt in Berlin gezeigten„ flugen" übrigen fonnten, der Gefahr im Straßenverkehr ihr Auge zuzuim freisinnigen Bezirksverein Alt- Berlin über den Schulkonflikt. Pferden, die mindestens dasselbe leisten wie der Hengst des Herrn wenden. Das Unglück hätte sich sehr wahrscheinlich vermeiden lassen, Er machte der Orthodorie den Vorwurf, daß sie, was ja wohl auch b. Often, bei denen aber doch die Dressur offen zugegeben werde. wenn einen Augenblick vorher irgend ein Zeichen gegeben worden ihre Aufgabe ist, immer die Entwickelung des Gemeindeschulwesens Bwei Briefe, die er an den Befizer des Klugen Hans" gerichtet, wäre. erschwert habe. Durch die neueste Verfügung des Provinzial- Schul- und worin er diesem die für eine wissenschaftliche Untersuchung des follegiums würde die Autorität untergraben, und der Anarchie Vor- Pferdes unumgänglichen Bedingungen geſtellt, ſeien unbeantwortet schub geleistet. Die unteren Organe des Magistrats feien angewiesen geblieben. Die Neue Berliner Schnelldampfer- Gesellschaft teilt uns mit, daß worden, den Anweisungen ihrer vorgesetzten Behörde zuwider zu handeln. Die Stadtschulräte würden durch ihre Untergebenen, die sie den Verkehr per Gildampfer und Schlepper zwischen Hamburg Schulinspektoren, die selbständig Konferenzen abhielten, auf Ber- und Berlin im vollen Umfange wieder aufgenommen hat. Soweit anlaffung staatlicher Behörden kalt gestellt. Die Schuldeputation, die 1829 es die Verhältnisse gestatten, wird die Geſellſchaft jeden zweiten Tag zur Leitung des äußeren und inneren Schulwesens von Berlin von Hamburg als auch von Berlin expedieren, und zwar werden die unter Aufsicht des Magistrats mit Zustimmung der Regierung ein- Güter zu Kontraktfrachten angenommen. gesetzt worden sei, werde bald ganz überflüssig sein und der Magistrat In der Klagefache wegen der Abonnementserhöhung, welche der sich darauf beschränken müssen, die Kosten für die Schulen zu be- Kaufmann Riedel gegen die Große Berliner Straßenbahn anschaffen und alles Uebrige der Regierung zu überlassen. Der Ober- gestrengt hatte, wurde gestern durch das tgl. Amtsgericht I das Urteil bürgermeister müsse heute schon gewärtig sein, daß er beim Besuch gefällt. Der Kläger wurde abgewiesen. Die Klage stützte sich auf einer städtischen Schule von dem städtischen Schuldiener ge- bie§§ 2 und 5 der alten Bedingungen für die Erteilung von Zeitfragt werde, ob er auch die Erlaubnis zum Besuch der Schule von farten". Der§ 2 lautet:" Beitfarten werden erteilt auf die Dauer Charité in der Schumannstraße aus Feueralarm aus. Da ein Alarm Feuerbericht. In der Nacht zum Freitag lief von der königl. der Regierung habe. Als der Prinz von Preußen, Kaiser Wilhelm I., von 1-12 Kalendermonaten innerhalb eines Kalenderjahres und find von derartigen Gebäuden von vornherein als Mittelfeuer" angesehen die Regentschaft in Breußen übernommen habe, da habe er in einer gültig während der durch die Monatsmarke belegten Zeit". Der§ 5 wird, so rückte sofort ein großes Löschaufgebot nach dorthin aus. Proklamation die Heuchelei der Orthodorie verurteilt. Alle großen bestimmt die Gültigkeit der Zeitkarten sofern eine Linienveränderung Wie sich aber herausstellte, handelte es sich nur um einen unbedeutenden Herrscher, wie der alte Friz, seien ohne diese groß und populär vorgenommen wird. In der Begründung des Urteils heißt Bimmerbrand, der durch die Explosion einer Petroleumlampe entgeworden. So wie bisher könne es unmöglich weiter gehen; es führe es: Nach§ 2 der allgemeinen Bedingungen, denen sich die standen war und so konnten die Löschzüge bis auf einen sofort wieder zum Chaos. Alle Bürger müßten an den Maßnahmen der Regierung Abonnenten durch Unterschrift unterworfen haben, werden Zeitkarten Stehrt machen. Innerhalb einer halben Stunde war jede Gefahr Anstoß nehmen. Auf die Stadtverordneten von Berlin fönne man auf die Dauer von 1 bis 12 Kalendermonaten ausgegeben. Es beseitigt. Kurz vorher hatte die Wehr einige Häuser davon in der fich verlassen, hoffentlich könnten sich nun diese auf die Berliner könne sich somit nicht um Jahres- Abonnement handeln, da es den Luisenstr. 58 zu tun. Dort war in einem Keller im linken SeitenBürgerschaft verlassen. Abonnenten überlassen bleibe, nach Belieben auf 1, 2 oder mehrere flügel Feuer ausgekommen, das größere Posten Holzwolle, Bretter, " In Freien Stunden", illustrierte Wochenschrift für das arbeitende Kalendermonate zu abonnieren. Die Vertragsparteien feien immer störbe zc. ergriffen hatte und einen größeren Umfang anzunehmen Volt. Heute gelangt Heft 43 dieser Zeitschrift zur Ausgabe. Es nur für die Zeit gebunden, für welche Monatsmarken gelöst drohte. Der 14. Löschzug mußte energisch vorgehen, um den Brand bringt die Fortsetzung des Romans„ Der Jesuit" von G. Spindler, ferner und in die Abonnementskarte eingeklebt seien. Würde immer auf den Steller zu beschränken.- Gardinen und Wäscheſtücke gingen ein Jahresabonnement vorliegen, so würde die Fortsetzung der Erzählung„ Eine Scheinehe und ihre Folgen" bahn berechtigt sein, die Straßen in der Fruchtstr. 45 in Flammen auf. Die übrigen ganz vereinzelt bon den Abonnenten, welche für von J. N. Potapenko und eine historische Stizze Die Zarenstadt eine einzelne Monate im Jahre nicht abonnierten, den Abonnements vor Eintreffen der Löschzüge bereits von Hausbewohnern beseitigt eingelaufenen Alarmierungen betrafen durchweg Brände, die teils Bährenstadt"." Dies und Jenes"," Witz und Scherz" beleben den preis einzufordern. Dies sei nie geschehen, läge auch offenbar nicht waren, teils die Wehr nur ganz kurze Zeit in Anspruch nahmen. Inhalt des Heftes, das für 10 Pf. durch jede Parteibuchhandlung in der Abficht der Parteien. Auch§ 5 der Bedingungen ergäbe nichts in Berlin auch durch die Partei- Expeditionen und die Zeitungsspediteure anderes. Der Vorbehalt der Großen Berliner Straßenbahn hinsicht Der Berliner Verein für Schulgesundheitspflege veranstaltet am bezogen werden kann. lich der Linienverlegung währed der Dauer des Abonnements bezöge sich offenbar auf den Fall, wo ein Abonnent von vornherein für Dienstag, den 25. d. M., abends 8 Uhr, im Bürgersaale des RatWenn nicht Presbeleidigung, dann Unzuchtsvergehen. Ein an mehrere Monate Marten gelöst und eingeklebt habe. Auch wenn die Hauses einen öffentlichen Vortragsabend. Prof. Dr. Baginsty gebliches Vorkommnis in einer Kaserne, in welche einige Soldaten Behauptung des Klägers richtig sei, daß auf einem Bahnhofe Marten wird über:" Die Schule im Dienste der öffentlichen Gesundheitseine Dirne mit hinein genommen hatten, war in der Nr. 30 der für sämtliche Monate im Jahre nicht zu erhalten gewesen seien, so pflege" sprechen. Gäſte find willkommen. Welt am Montag" in einer Weise geschildert worden, daß die könne auch dies nichts an der vorstehenden Auslegung ändern. In In der neueröffneten Kunstausstellung Wertheim fallen uns dieses Staatsanwaltschaft Anstoß darai. nahm und gegen den Chef diesem Fall sei es Sache des Abonnenten gewesen, im Wege der Be- Mal besonders der Hamburger Siebelift und einige seiner Schüler redakteur der genannten Zeitung, Dr. Georg Korn, Anklage nicht schwerde die Herbeischaffung der erforderlichen Marken zu bewirken. mit ihren Freilichtstudien auf. Siebelist unterhält in Hamburg eine wegen Beleidigung, sondern wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften Auch aus der Benutzung der alten Karten nach dem 1. Oftober 1904 Stunstschule. Größere Kollektionen haben außerdem ausgestellt der erhob. Die Verhandlung fand gestern vor der dritter. Straf- fei nichts gegen die Beklagte zu folgern, da durch Ausgabe der jetzt nach Danzig berufene A. v. Brandis und Werner Zehme- Berlin. kammer des Landgerichts I unter Ausschluß der Deffent Marken für den Preis von 7,50 M. deutlich klar gestellt sei, daß Ferner finden wir Werke von Otto Ackermann- Düsseldorf, F. Ahlerslichkeit statt und endete mit der Verurteilung des Ange- trotz Benutzung der alten Karten die neuen Abonnementsbedingungen Hestermann- Hamburg, Hans Peter Feddersen- Kleiſſeer- Koog, Gertrud flagten zu 100 M. Geldstrafe. Diese Angelegenheit erinnert an einen Unzuchtsprozeß, gelten sollten. Dies sei auch dem Kläger bekannt gewesen, der ja Silz- Berlin, Franz Nölken Hamburg, W. A. Roſam- Hamburg, den der Vorwärts" vor Jahren zu bestehen hatte. Ein Geſelbſt 7,50 Mart bezahlt habe. W. Schollmann- Worpswede, W. Voltmer- Altona. richtsassessor hatte durch Zeitungsannonce zu sehr eindeutigem Zweck Die gesicherte Existenz. Arbeitslosigkeit hat den 48 Jahre alten Freie Hochschule Berlin. Am Sonnabend, den 22. Oktober, um ein Zimmer gesucht. Unser Blatt sprach seine ehrliche Entrüstung Gußpuzzer Johann Neuenberg aus der Burgsdorffstraße in den 8% Uhr pünktlich, findet im Bürgersaale des Rathauses über diese Verleitung zur Kuppelei aus und wurde darauf vom Tod getrieben. Der Mann war vor drei Jahren ein halbes Jahr der erste außerordentliche Vortrag der Freien Hochschule Staatsanwalt mit einer Anflage wegen. Unzuchtsvergehen lang in einer Lungenheilanstalt und wurde dann als geheilt entlassen. Berlin statt. Herr Dr. W. M. Meyer, der Gründer der Berliner bedacht. Das Schöffengericht verurteilte auch richtig unseren Kollegen Seit zwei Jahren arbeitete er bei Rössemann u. Kühnemann, bis er Urania, spricht über das Thema:" Ein Ausflug zu außerirdischen Kunert zu 30 M. Geldstrafe, die Berufungsinstanz vermochte vor acht Tagen aufhörte, weil ihm die Arbeit zu schiver war. Seine Welten", mit vielen Lichtbildern. Nichtmitglieder des Zentralvereins " " " " gahlen 50 Pf. Eintrittsgeld. Am Sonntag, den 23. d. W., von Verhütung von Unglüdsfällen auf den Eis- junter anderem Wermuth, Schulz, Wolf, Reuter mehr 11-1 Uhr beginnen die seit dem Bestehen der Freien Hochschule sehr flächen jener Gewässer veröffentlicht. Nach dieser Verordnung ist mals beteiligen; dabei wurde auch die Frage des Uebertrittes zum beliebten Führungen durch den 300logischen Garten durch das Betreten des Eises von polizeilicher Freigabe und außerhalb Holzarbeiter- Verbande wieder erörtert. Reuter stellte fest, daß die Herren Direktor Dr. Heck und Dr. Heinroth. Hörgebühr 4 M. der abgesteckten Grenzen der zugelassenen Eisbahnen und leber- der Verband der Möbelpolierer diesen Uebertritt verwirft, wenn resp. 3 M. für 5 Vorträge an den nächsten 5 Sonntagen. Am gänge bei Geldstrafe bis 60 M.( eventuell Haftstrafe) verboten, und er bedingungslos geschehen soll, und eine Aufnahme mit Bes Montag, den 24. Oktober, um 8 Uhr, eröffnet der bekannte Kunst- zwar die Havel von den Förstereien Gaisberg- Templin bis zum dingungen nicht erfolgen kann, weil das gegen die Statuten des gelehrte Dr. Alfred Koeppen in der Aula der X. Realschule( August- nördlichen Ende des Nieder- Neuendorfer Sees, einschließlich des Holzarbeiter- Verbandes verstößt. Er wünscht, daß die fort straße 21), ſeinen Doppelzyklus über Raffael, Lionardo und Michel- Jungfern-, Wannsees und des Tegeler Sees, des Spandauer Schiff währenden Beunruhigungen der Mitglieder durch die Aufrollung angelo mit zahlreichen farbigen Lichtbildern. Die Vorträge von fahrtskanals westlich der Schleuse Plößensee, die Spree von ihrer dieser Frage durch einen Beschluß, der ganz bestimmte Stellung Dr. Rud. Penzig, die infolge eines Irrtums am 18. Oktober aus Mündung bei Spandau bis zum großen Müggelsee einschließlich nimmt, aus der Welt geschafft werden möge. Es wird schließlich fielen, beginnen am Dienstag, den 25. Oktober in der Charlotten- und der wendischen Spree und Dahme von Köpenick bis zur Schleuse der Antrag geteilt und der Anschluß an die Generalfommission abſchule Steglitzerstr. 29). Um 8 Uhr Nietzsches Zarathustra Neue Mühle, einschließlich des Wernsdorfer, Seddiner 2c. Sees. gelehnt, dagegen der Anschluß an das Internationale Holzarbeiterund um 9 Uhr Menschenerziehung. Programme unentgeltlich bei Eingehend find daneben die Pflichten der Pächter von Eis- Sekretariat angenommen. Der Antrag: Die Zahlstelle Berlin Bertheim, in sämtlichen Filialen von Loeser u. Wolff und beim bahnen" festgelegt und das Einhauen von Löchern behufs Eis- des Verbandes der Möbelpolierer tritt zum 1. Januar aus dem Generalsekretär. entnahme 2c. nach bestimmten Grundsätzen geregelt. " Theater. In Gerhart Hauptmanns Schauspiel Florian Geyer", das im Lessing Theater am heutigen Sonnabend zum erstenmal in Szene geht, sind die Hauptrollen folgendermaßen besetzt: Florian Geyer Rudolf Rittner; Göz von BerlichingenWilly Werthmann; Jacob Koht- Albert Patry; Pfarrer BubenLeben Adolf Kurth; Flammenbecker Bruno Biener; Lorenz Löffelholz Oskar Sauer; Rektor Besenmeher Karl Forest; Schultheiß Gustav Rickelt; Stephan v. Menzinger Willy Grunwald; Tellermann Albert Bassermann; Wilhelm v. Grumbach- Alwin Neuß; Thomas v. Hartheim- Leopold Iwald; Lorenz v. Hutten Kurt Stieler; Wolf v. Kastell Oskar Fuchs; Karlstatt Adolf Klein; Marei Irene Triesch; Strazzer Meinhard; Schäferhans Hans Marr; der blinde Mönch Emanuel Reicher; eine alte Frau- Margarete Albrecht; ihr Sohn Paul Mary; Anna v. Grumbach Hedwig Pauly. Eleonore Duse, die gegenwärtig in Wien und Budapest Triumphe feiert, beginnt ihr hiesiges Gastspiel im NationalTheater am 1. November d. J. als Monna Vanna". Am 3. November spielt die Künstlerin die Magda in der„ Heimat", am 5. wird Monna Vanna" wiederholt, am" 8. geht die " Kameliendame", am 10." Hedda Gabler" in Szene und am 12. beschließt die Duse ihr Gastspiel mit einer Aufführung von Maurice Dounoz Die andere Gefahr", worin die berühmte Künstlerin soeben in Wien Sensation erregt hat. Der Vorverkauf zu den Duse- Vorstellungen beginnt am 24. d. M. " " " Hus den Nachbarorten. " Gerichts- Zeitung. Berliner Gewerkschaftskartell aus und schließt sich der Berliner Gewerkschaftskommission an", wird nach kurzer Debatte abgelehnt. Gin Antrag Albert Schreiber für die Zahlstelle Berlin lautet: Wünscht ein weibliches Mitglied 30 Pf. Beitrag zu zahlen, so ist dem Folge zu geben und erhält dieses Mitglied dann die Hälfte Der Im Hochstaplerprozeß Walewski und Genossen kam gestern ein der staffelweisen Unterstübung der männlichen Mitglieder." Betrug zur Erörterung, den der Angeklagte Huber gegen den da- Antrag wird dem Vorstande zur geeigneten Behandlung und Ausmaligen Bater seiner Braut, den Genossenschaftsdirektor Walewski arbeitung überwiesen. Reuter teilt mit, daß es noch nicht möglich but Schreibemüht begangen haben sollte. Bald nachdem Huber sich gewesen sei, genügendes Material über die auch in der Möbelpoliermit der Angeklagten Margarete Walewski verlobt hatte, schrieb er branche eingerissene Heimarbeit zu sammeln. Es werden Tischan ihren Vater, dem er seine glänzenden Aussichten schilderte. So füße, Rohrsize und andere passende Gegenstände an Heimarbeiter dann bat er ihm um ein Darlehen von 4000 M., die er zur Tilgung vergeben. Reuter fordert alle Kollegen auf, die Kenntnis von der= einer Ehrenschuld dringend benötige. Waleisti tam seiner Bitte artiger Hausarbeit erhalten, dies dem Vorstande mitzuteilen. Da nach. Als die 8 Tage, nach denen die 4000 M. zurückgezahlt werden Reuter sein Amt als Delegierter zum Berliner Gewerkschaftssollten, verflossen waren, fam Huber seiner Verpflichtung pünktlich fartell niedergelegt hat, wird der Vorstand einen anderen Delegierten nach und erwarb dadurch das Vertrauen seines zukünftigen Schwieger- ernennen, nachdem die von der Versammlung Vorgeschlagenen diesmal verlangte er aber 12 000 M. Er gab an, daß er 10 000 M. dadurch aus der Welt geschafft, daß die Versammlung ein. vaters. Bald darauf fam Huber mit einer neuen Bitte um Geld; sämtlich ablehnten. Unter Verschiedenem wird der Fall Nerrlich gebrauche, um das Depeschenboot von Amerika herüber holen zu st i m mig beschließt, eine ältere fleine Darlehnsschuld an den Verfönnen. Wenn Walewski instande sei, das Geld zu besorgen, so band( zirka 14½ M.) als gestrichen anzusehen und N. als vollsolle er dafür 1 v. H. als Gewinnanteil von dem Delpatentgeschäft gültigen Kollegen zu betrachten, da er durch Quittung nachgewiesen Darlehen so pünktlich zurückgezahlt worden war, so hegte Walewsti. Wolfram befürwortete, daß die Möbelpolierer- Lehrlinge FachDa das erste hat, daß er seinerzeit diese Summe nicht für sich verwendete. fein Weißtrauen, sondern beschaffte gegen Hubers Atzept 7000 M. Schulunterricht erhalten. Der Vorsitzende weist darauf hin, daß Dieser Wechsel' wurde nicht eingelöst, sondern mußte eingeklagt durch Einführung der obligatorischen Fortbildungsschule diese Anwerden. Die Pfändung gegen Huber fiel fruchtlos aus. Walewski regung ihre anderweitige Erledigung findet. nahm nun keine Rücksicht mehr, er drohte dem Angeklagten mit Anzeige bei der Staatsanwaltschaft und erzielte dadurch, daß er Abschlagszahlungen erhielt. Er ist aber immer noch um 2800 M. geschädigt. erhalten, was etiva 100 000 M ausmachen würde. Die Heiligkeit des Eigentums. Wegen Diebstahls von Gras hatten sich gestern vor der Strafkammer zu Elbing drei Schulknaben zu verantworten. Ein Wiesenbesizer hatte sie vor einiger Zeit dabei ertappt, wie sie zum Füttern ihrer Kaninchen einige Büschel Gras von seinem Eigentum ausrupften, worauf der Befiger Strafanzeige erstattete. Das Gericht sprach indessen die kleinen llebeltäter frei und der Vorsitzende führte aus: Unſereins kann selbst einmal in die Lage kommen, sich ein Büschel Gras auszureißen, ohne fich etwas dabei zu denken. Als Diebstahl kann man das doch nicht ansehen!" Die armen Knaben können von Glück sagen, daß sie es mit einsichtsvollen Richtern zu tun hatten. Aus der Stadtverordneten- Versammlung in Spandau. Die Neu- Mit der schweren Urkundenfälschung, welche den Angeklagten wahl zweier unbefoldeten Stadträte, welche durch die Ab- Lydia und Margarete Walewski und Erdmann zur Last gelegt wird, lehnung der bereits früher erfolgten Wahl durch die Herren hat es folgende Bewandtnis: Margarete Walewski wollte eine Frau Dr. Engelhardt und Bender nötig geworden war, ergab die Wahl Pauli betegen, ihr 2000 M. zur Gründung eines literarischen der Stadtverordneten Reinecke und Kersten. Der Stadtverordneten- Bureaus" zu leihen. Sie erzählte dabei, daß ihre Mutter im Jahre vorsteher verlas alsdann ein Schreiben, worin der Magistrat mit 1893 23 000 M. und die Wohnungseinrichtung geerbt habe. 20 000 teilt, daß er dem letzten Beschluß der Stadtverordneten betreffend Mark habe sie davon ihrem Schwager, einem Herrn v. Ghficki, in den Sommerurlaub der städtischen Arbeiter nunmehr gern" Verwahrung gegeben. Nun verlangte Frau Pauli hierüber aber eine zugestimmt habe. Hierauf kommt die Vorlage betreffend den eidesstattliche Versicherung und ebenso eine Empfangsbestätigung des Forstverkauf an den Stadtverordneten und Maurermeister" Klein Herrn v. Gysicki. Lydia Walewski fertigte diese eidesstattliche Verfeld zur Beratung. Der Berichterstatter, Stadtv. Kersten, verliest sicherung an, die von Margarete Walewski als Zeugin unterschrieben eine Eingabe des Kleinfeld, worin dieser unter einer längeren Be- wurde. Wegen der Empfangsbestätigung wandten sie sich an den gründung um eine Prolongation des einstweiligen Kaufabkommens Angeklagten Erdmann, welcher ein solches Schriftstück mit der Untermit der Stadt bis zum 1. April 1905 bittet; trop seiner Be- schrift des Herrn v. Gysici gefälscht haben soll. Diese beiden Urmühungen und bedeutenden Aufwendungen sei es ihm unmöglich funden wurden der Frau Pauli vorgelegt, die darauf das Geld gewesen, den Kauf, wie von ihm beabsichtigt war, bis 1. Oktober 1904 hergab. Die Urkunde soll Erdmann dann sofort vernichtet haben. perfekt zu machen. Stadtv. Kerst en empfiehlt die Prolongation, Diefer bestreitet seine Schuld, wird aber durch die Mitangeklagten beantragt jedoch, das Reugeld von 5000 auf 15 000 M. zu erhöhen. belastet. In der ausgedehnten und lebhaften Diskussion wendet sich zunächst Stadtv. Jenne mit aller Entschiedenheit gegen die Vorlage, seinerzeit habe er zwar für das Abkommen mit el. gestimmt, weil er damals noch daran geglaubt habe, daß es ihm Ernst sei mit dem Kauf; inzwischen sei er aber zu einer anderen Ueberzeugung gekommen, heute glaube er fast doch bereits, daß Herr Kl. nur öffentlich als Reflektant auf das Millionenobjekt genannt werden wollte, und daß er sich so mit einem Schlage Anfehen und Kredit verschaffen konnte. Redner bezeichnete es als den Gipfel der Geschmacklosigkeit, die wohl in Deutschland ohne Beispiel sei, daß sich Kleinfeld auf seinem Firmenstempel" Stadtverordneter und Maurermeister" nenne; wo er die Berechtigung zur Führung des Maurermeister- Titels herleite, wolle Redner ununtersucht lassen. Redner sei immer für den Verkauf städtischer Ländereien zur Herabdrückung der Steuerlasten gewesen und so auch noch heute; nur solle man sich nicht weiter mit Kl. einlassen. Das schade dem Ansehen der Stadt Der Berband der an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigten und halte auch am Ende andere Reflektanten auf Teile Arbeiter beriet in seiner Generalversammlung am Mittwoch den vom der Stadtforst ab. Stadtv. Rieger( Soz.) schließt sich dieser Kritik Borstande ausgearbeiteten Entwurf des neuen Statuts. völlig an; die Erkenntnis bei den bürgerlichen Stadtverordneten erst ein Zeil des Entwurfs erledigt. Dadurch ist der bisherige Wochenkomme zwar spät, aber sie komme doch. Seine Freunde hätten die beitrag von 50 Pf. auf 75 Pf. erhöht worden und die KrankenVorlage von Anfang an grundfäßlich, und überdies soweit es sich unterstützung in der bisherigen Höhe von 1 M. pro Tag für die um Kl. handelte, mit denselben Argumenten bekämpft, wie heute Dauer von 26 Wochen beibehalten. Der noch nicht erledigte Teil des Herr Jenne. Wer wolle denn die moralische Verantwortung gegen Statuts, der in einer demnächst stattfindenden Generalversammlung über den kleinen Leuten übernehmen, die später als die Geschädigten beraten wird, enthält unter anderem die Säge der Arbeitslosen Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung wegen ihrer Leichtgläubigkeit und Sterbe- Unterstügung. erheben würden? Man solle sich doch nicht noch weiter blamieren, sondern die Vorlage rundweg ablehnen. Ober- Bürgermeister Köle tritt natürlich für die Vorlage ein, schon um deswillen, weil doch die Hoffnung auf ein Zustandekommen des Forstverkaufs seiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen sei, und weil doch durch die beantragte Prolongation die Stadt keinen Schaden erleide. Verfammlungen. Es wurde Ueber die Beteiligung der Maschinenarbeiter an den gegen wärtigen Streiks und Aussperrungen wurde mitgeteilt, daß durch die Aussperrung der Möbeltischler 81, durch den Streit der Klavier arbeiter 26 Maschinenarbeiter in Mitleidenschaft gezogen find, während 16 Maschinenarbeiter streiken, um gestellte Forderungen durchzusetzen. Vermischtes. Die Münchener " Zum Münchener Straßenbahn- Boykott. Zeitung" fonstatiert, daß der Trambahn- Boykott wirkt und daß die Einnahmen der elektrischen Trambahn stark zurückgehen. Die Wagen fahren fast leer. Explosion. Straßburg i. E. Unter fürchterlichem Knall explodierte gestern morgen in Nilving en dem„ Elsässer" zufolge ein Hochofen der Fentscherhütte. Durch herausströmende Erzmassen wurde ein Arbeiter getötet, acht mehr oder minder schwer verletzt. Köln. In der verflossenen Nacht wurden auf dem hiesigen Hauptbahnhof einem jungen von auswärts zugereisten Mädchen beide Beine abgefahren. Die bedauernswerte Unbekannte ist im hiesigen Hospital ihrem Leiden erlegen. Selbstmord. or ch( Rhein). Eine 26jährige Krankenschwester vom Roten Kreuz aus Frankfurt a. M. hat sich auf dem Abort der hiesigen Bürgermeisterei erschossen. Rußland wird aus Petersburg folgendes gemeldet: Jm TranskaspiRussische Cholerastatistik. Ueber den Stand der Cholera in gebiet ist vom 10. September bis zum 17. Oktober nur eine Erfrankung vorgekommen; auch in Baku wurde während der gleichen Periode eine Abnahme beobachtet; es sind 60 Personen erkrankt und 24 gestorben. Bei der Untersuchung der dortigen Bäder wurden in 8 von 48 Cholerabazillen gefunden. In Saratow sind vom 11. September bis zum 17. Oftober 10 Erkrankungen festgestellt, von denen 5 einen tödlichen Verlauf nahmen. Im Gouvernement Astrachan sind keine neuen Erkrankungen vorgekommen. Auf dent rechten Wolgaufer gegenüber Astrachan sind vom 14. bis 16. Oktober 3 Personen an Cholera erkrankt. In der Stadt Samara sind keine neuen Erkrankungen zu verzeichnen. Vereinzelte Fälle wurden in Nowo Usenst und 6 Dörfern der Kreise Samara sowie Nikolajemst und Busuluk festgestellt. Das Gouvernement Samara ist daher für choleraverseucht erklärt worden. New Yorker Untergrundbahn. Am 27. d. M. wird die unterirdische oder Tunnelbahn der Stadt New York eröffnet werden. Die Eisenbahnlinie geht von City Hall, vom Broadway nach Harlem, der äußersten Spike der Manhattan- Insel, führt also über eine Ent Die Erbauer der fernung von nahezu zehn englischen Weilen. unterirdischen Bahn hatten den New Yorkern versprochen, diese beträchtliche Entfernung in Tage sind nun mit einem sogenannten Blizzug Probefahrten abge halten worden, die das Resultat ergaben, daß man bei einer Fahrt nur 14 Minuten und bei der zweiten Fahrt sogar nur 10 Minuten und 45 Sekunden gebrauchte. 15 Minuten zu durchfahren. Dieser Aus New York wird gemeldet: Der Selbstmord eines Deutschen namens Adam Engelhardt aus Landau( Bayern) erregt wegen der Begleitumstände in deutschen Kreisen tiefes Mitgefühl. Engelhardt beging den Selbstmord am Freitagmorgen vor der Tür des Café Sockstein, weil Hockſtein, ein alter Freund von ihm, in einer Geldangelegenheit sein Wort angezweifelt hatte. Engelhardt Hatte zu dem Selbstmord das Eiserne Kreuz und die Kriegsdenkmünze von ließ eine große Anzahl Briefe nach Weinheim in Baden. 1871 sowie verschiedene andere Ehrenzeichen angelegt. Er hinterAntwerpen. Infolge dichten Nebels ist der gesamte Schiffsverkehr auf der Schelde lahmgelegt. Seit 48 Stunden find Schiffe weder ein- noch ausgefahren, eine Tatsache, die seit Menschengedenken nicht zu verzeichnen gewesen ist. Eisenbahnunglück in Frankreich. Letzte Nacht sind unweit Chouzh ( Bezirk Blois) zwei 3üge entgleist, wodurch drei Personen Es heißt, getötet, drei schwer und mehrere leicht verletzt wurden. der Unfall sei böswillig herbeigeführt worden. Marktpreise von Berlin am 20. Oftober. Nach Ermittelungen des fgl. Polizei- Präsidiums. Für 1 Doppel- Bentner: Weizen**), gute Sorte 17,65-17,63 99., mittel 17,61-17,59 M., geringe 17,57-17,55 2. Roggen), gute Sorte 13,85-13,84., mittel 13,88-13,82 M., geringe 13,81-13,80 m. bis 13,30 M., geringe 13,20-12,20 M. Hafer"), gute Sorte 16,40-15,6002., mittel 15,50-14,70 m., geringe 14,60-13,900. Erbsen, gelbe, zum Stochen 40,00-30,00. Speifebohnen, weiße 50,00-30,00 2. Linjen 60,00-30,00 22. Richtstroh 0,00-0,00 m. eu 0,00-0,00 M. Kartoffeln 9,00-7,00. Für ein stilogramm Butter 2,80-2,00 M. Eier per Schod 4,50-3,20 m. Futtergerste*), gute Sorte 15,50-14,40 m., mitte! 14,30 *) Frei Wagen und ab Bahn.**) Ab Bahn. Stadtv. Ducksch( Soz.) bezeichnet den Kl. als einen nicht ernst zu nehmenden Projektenmacher. Er erinnert an die Gründung einer Saale der„ Königsbant", Große Frankfurterstraße 117, feine Der Verband der Möbelpolierer hielt am 17. Oftober im Straßenbahnverbindung mit Döberit, einer Automobilverbindung mit dem Spandauer Bock, des Ankaufs des Gutes Wansdorf und Generalversammlung ab. Die recht zahlreich erschienenen Miteines ganzen Bauerndorfes, alles Projekte, deren Durchführung sich glieder erhielten beim Eintritt den gedruckten Stassenbericht für das Herr Kl. öffentlich gerühmt, und von denen aber sonst niemand 3. Quartal 1904, der eine Einnahme von 11 472,75 M. ausweist. etwas weiß. Stadtv. Sturm: Er sei von Anfang an gegen das Die Ausgaben betrugen einschließlich Arbeitslosen- und StreifAbkommen mit Kl. gewesen und habe es bedauert, daß die Majorität unterstübung 8731,30 M. Unter Hinzurechnung eines Bestandes seinerzeit auf den Scherz" eingegangen sei. Es sei schon besser, bon 30 445 M. besteht das Vermögen jetzt aus gesamt 33 186,45 M. wir ziehen uns jetzt zurück und lassen die Leute Iachen. Die Der Vorsitzende Nitschke führt in seinem Bericht des Vorstandes weitere Debatte gestaltete sich zu einer ziemlich heftigen Auseinander- aus, daß das letzte Jahr für die Organisation ein sehr bewegtes setzung mit dem Stadtv. Rupke, dem von Rieger nachgesagt und arbeitsreiches gewesen sei; die umfangreiche Propaganda, die worden war, daß er an der Vorlage direkt oder indirekt persönlich entfaltet worden ist, hat gute Früchte getragen. Es ist gelungen, interessiert sei, und der heute mit Berive für die Magistratsvorlage die Kollegen aufzurütteln und dem Verbande zuzuführen, so daß eintritt, und mit dem Stadtv. Reine de, der Herrn Kl. als einen die Lohnbewegung mit gutem Erfolge geführt werden fonnte. Gegen Mann feiert, der sich durch seine Spekulationsgeschäfte um das wohl über den Behauptungen der Arbeitgeberorgane, daß die Erfolge der der Stadt sehr verdient gemacht habe. Unsere Genossen Möbelpolierer nur sehr geringfügige seien, weist Redner nach, daß ließen es an der nötigen Abfertigung dieser beiden Befürworter der der jetzt erzielte Mehrlohn nur für die Verbandsmitglieder allein Prolongation nicht fehlen. Schließlich wurde die Vorlage samt jährlich zirka 40 000 m. beträgt. Die Aussperrung der Tischler zieht dem Zujazantrag Kersten mit 26 gegen 13 Stimmen abgelehnt! nun die Polierer wiederum in den Kampf hinein, so daß heute schon zirka 300 Mitglieder arbeitslos sind. Der Redner ermahnt, bei der Ein Teil der 26 Millionen- Anleihe, die die Körperschaften in Streifüberwachung recht leidenschaftslos und besonnen zu Werte zu Schöneberg bekanntlich im Frühjahr votiert hatten, soll bis zu gehen, ruhig dem Schußmann bei etwaigen Arretierungen zu folgen, einem Gesamtbetrag von 12 Millionen Mart in der Zeit vom ohne Widerstand in irgend einer Form zu leisten. Ueber die Tätig 1. Januar bis 30. April 1905 auf Grund einer beschränkten Sub- teit des Arbeitsnachweises ergibt die Statistik des letzten Viertelmission an die Meistbietenden begeben werden. Diese Vorlage wird jahres, daß auf 100 gemeldete Adressen im Juli 146 Arbeitslose die Stadtverordneten- Sizung am Montag beschäftigen und die woren, gegen 149 im Jahre 1903; im August 94 gegen 103; im Finanzdeputation wird sodann mit der Begebung beauftragt werden. September 93 gegen 82 im Vorjahre. Besezt wurden von 100 geAus der Anleihe sollen bekanntlich die Kosten der neuen Kanalisation, meldeten Stellen im Juli 1904 81 gegen 91 im Jahre 1903; im verschiedene Hochbauten( unter diesen auch die schon seit Jahren auf August 71 gegen 88; im September 73 gegen 62 im Vorjahre. Ferner der Tagesordnung stehende städtische Volksbade- Anstalt), sowie teilt Redner mit, daß der diesjährige Delegiertentag am vierten Schulbauten und ein städtisches Armenhaus bestritten werden. Weihnachtsfeiertage stattfindet. Dann wurde über einige Streif. Bann zu diesem Bau wenigstens Maß genommen" wird, sind auch brecher zu Gericht gesessen und dieselben aus dem Verbande auswir begierig zu wissen; eine große Stadt, die ein so erbärmliches geschlossen resp., soweit es neugemeldete Mitglieder waren, ihnen Stationen Armenhaus befigt wie Schöneberg, dürfte so leicht nicht gefunden die Aufnahme verweigert. Es folgt nun die Beratung berschiedener vom Vorstande gestellter Anträge. Der Antrag: Die neue städtische Gasanstalt in Tegel geht nunmehr ihrer Kollegen, welche aus anderen Organisationen übertreten, haben Vollendung entgegen. Die Hauptbetriebsgebäude sind fertig gestellt 52 Wochenbeiträge zu zahlen, ehe sie Arbeitslosen- Unterstüßung er- Swinemde. 767 Still und die maschinelle Ausrüstung wird derartig gefördert, daß im wird auch ein Antrag Haad, den Arbeitsnachweis nur vormittags Franta.m. 767 D halten", wird mit großer Mehrheit angenommen. Angenommen Hamburg 768 Stil Frühjahr 1905 die Inbetriebnahme der Anstalt erfolgen kann. von 9-12 Uhr offen zu halten. Diese Veränderung tritt mit dem Frant.a.M. 767 ND München 768 28 Dreizehn Eis- Polizei- Bezirken" ist laut Bekanntmachung des 1. Januar 1905 in Kraft. Der Antrag:" Der Vorstand des Ver- Wien 766 23 Regierungs- Präsidenten zu Potsdam die Ausübung der Eis- bandes wird beauftragt, sofort die nötigen Schritte zu tun zweds Polizei" auf der Havel, Spree und Dahme und den Seen in der Anschlusses an die Generalfommission der Gewerkschaften Deutsch- Etwas fühler, vorherrschend wolkig oder neblig mit leichten Regenfällen Umgegend von Berlin, Potsdam und Spandau übertragen worden. lands sowie Anschlusses an das Internationale Holzarbeiter und schwachen nordöstlichen Winden. Sie werden gleichzeitig mit der neuen Polizeiverordnung zur Sekretariat", ruft eine ausgedehnte Debatte hervor, an der sich werden. " " Dresden-1,76 Meter, bei Magdeburg+0,62 Meter. Wasserstand am 20. Dftober. Elbe bei Ausfig 0,42 Meter, bet Unstrut bei Straußfurt+0,75 Meter.Dber bei Ratibor+1,50 Meter, bei Breslau Ober- Begel+4,94 Meter, bei Breslau Unter Begel- 1,20 Meter, bei Frankfurt+0,57 Meter. Weichsel bei Brahemünde+ 2,40 Meter. art he bei Bosen-0,06 Meter. Nese bei Usch -Meter. Witterungsübersicht vom 21. Ottober 1904, morgens 8 Uhr. Berlin Barometer stand mm richtung Wind 767 NW Windstärke Better heiter Nebel 1 bedeckt Temp. n. T. 5º..= 4° R. Stationen Barometer stand mm ind richtung Windstärke 10 Haparanda 769 Better 2wollent Temp. n. C 6 Petersburg 760 NNW 1halb bd. 11 Cort 2wolfen! 10 Aberdeen 760 S 2bebedt 12 2halb bd. 6 Baris 765 SSD 1bedeckt 2 bedeckt 11 Wetter- Prognose für Sonnabend, den 22. Oktober 1904. Berliner erbureau. Grösstes Putzgeschäft des Ostens. Königsbergerstrasse No. 10. N. Haase Königsbergerstrasse No. 10. Englische garnierte Hüte von 95 Pf. an. Damen- Hüte schick garniert, von Mk. 2.25 an bis Mk. 30,-. Deutsche Compagnie. 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Gewerkschaftsbewegung; Antisemitismus; Wahlrecht und Be teiligung an preußischen Landtags wahlen. 40 Pf. Frankfurt. 1894. Budgetbemilligungs Frage in den Landtagen; Agrarfrage; Trusts, Ringe und Kartelle. 25 Pf. Breslau. 1895. Agrarprogramm; Hausindustrie. 30 f.; gebd. 50 Pf. Gotha. 1896. Frauenagitation; Literaturdebatte. 30 f Hamburg. 1897. Preuß. Landtagswahlen; Militarismus. 50 Pf. Brosch. 35 Pf; gebd. 60 Pf. Stuttgart. 1898. Koalitionsrecht; Bergarbeiterschutz; Preuß. Landtags wahlen; Boll- und Handelspolitik. Brosch. 35 Pf.; gebd. 60 Pf. Hannover.1899. Bernstein- Debatte; Buchthausvorlage; Militärfrage. Mainz. 1900. Weltpolitit; Bertehrs- und Handelspolitik; Taktik bei den Landtagswahlen; Anhang: Bericht über die Frauenkonferenz. 50 Pi Lübeck. 1901. Bergriffen. München. 1902. Bergriffen. Dresden. 1903. Tattit der Partei; Reichstagswahlen; Bizepräsidialfrage; Die revisionistischen Beftrebungen. 75 Pf.; gebd. 1 M. 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Oftober Normalzeit laut Tarif; bom Nichtbeteiligung an der Landtagswahl; durch Tod schieden 12 Ge Schiller- Theater. Die Jüdin von Toledo". Historisches 16. Oftober bis 15. November und vom 16. Januar bis 15. Februar nossen aus; Verzug nach anderen Orten war bei 117 Genoffen rauerſpiel in fünf Aufzügen von Grillparzer. – Im Deutſchen von früh 7% bis abends 4½ 11hr, einſchließlich einer Frühstücks- Grund des Ausscheidens Die Zahl derjenigen, welche wegen heater hat einst Sainz den jungen König, Frau Sorma die Rahel pause von 9-9% und einer Mittagspause von 12-12% Uhr, Restierens der Beiträge gestrichen werden mußten, betrug 279. Jns i der Jüdin von Toledo" gespielt. Der ganz eigenartige, persön- Arbeitszeit 8 Stunden; vom 16. November bis 15. Januar von gesamt schieden aus 438, so daß die Zahl der Mitglieder gegen che Reiz ihrer Darstellung verhalf dem Drama hier in Berlin zu früh 8 bis abends 4 Uhr mit denselben Pausen, Arbeitszeit wärtig 3626 beträgt. Dieselben gehören folgenden Berufen ans mem Theatererfolge, wie er unvergleichlich größeren Werken des 7 Stunden." Zum Schluß gab der Vorsitzende das Resultat der Arbeiter 484, Anschläger 5, Anstreicher 2, Arzt, Apotheker, Assekuranzichters, der wuchtigen, erhabenen Tragit feiner Medea" nicht zu Gewerbegerichtswahlen bekannt und wies auf die Kurse der Freien inspekter, Asphalteur je 1, Barbiere 43, Bauarbeiter 44, Buch il geworden ist. Selbst so trefflichen Künstlern wie Bassermann Hochschule und den am 6. November stattfindenden Kunstabend hin. drucker 36, Buchbinder 34, Bildhauer 23, Bäder 12, Brauer 9, nd Frene Triesch gelang es nicht, in späteren Aufführungen den Böttcher 8, Buchdrudereihülfsarbeiter 6, Bierfahrer 4, Bäderauber zu erneuern. Dem flug gefügten Stücke gebricht es an Die Arbeiter- Bildungsschule hielt ihre ordentliche Generalver- meister 4, Bürstenmacher und Bierabzieher je 3, Buchhalter 3, ülle schöpferischer Phantasie, die Durchsichtigkeit der Handlung vom 1. Vorsitzenden gegebene Vorstandsbericht besagt das sammlung am 7. d. M. im Gewerkschaftshause ab. Der furze, Brauereiarbeiter, Bureaugehülfen je 2, Buchdruckereibefizer, Bote, cengt ans programmiatisch Absichtliche, und auch die Charakteristit Folgende: Im vergangenen Quartal gehörten der Schule 268 Mit gehülfe, Bauaufseher, Brunnenbauer, Bronzierer, Blumenan von 1. Vorsitzenden gegebene Vorstandsbericht besagt das Bohrer, Büchsenmacher, Bretterträger, Beizer, Buchhandlungs ißt allzu deutlich daran denken, daß sie dieses und jenes zeigen o II. Ziemlich fühlen Sinnes folgten die Zuschauer im Schiller- Angaben waren organisiert nur politisch 6, nur gewerkschaftlich 73, Dreher 37, Drücker 22, Dachdecker 18, Drechsler 17, Droschken glieder( 39 Damen und 229 Herren) an. Nach den statistischen schläger, Bügler, Butterhändler je 1, Ciseleure 7, Chemigraph 1, heater den Liebesaffären Alfonsos. Erst nach den letzten Aften politisch und gewerkschaftlich 103 Mitglieder. Der Vorstand macht futscher 6, Droschkenbefizer 2, Drahtzieher 2, Drechslermeister, ang der Beifall wärmer. der Generalversammlung den Vorschlag, an den Fortschrittskursen Die„ Jüdin" Fräulein Gußmanns hob sich im Verlauf der für Redeprüfung und Nationalotonomie, bis 30 Mitglieder teil- Dekateure, Drahtweber, Drogiſt je 1, Eigentümer 4, Gijigbrenner, orstellung beträchtlich. Das Laute, Aufdringliche, Affettierte, das nehmen zu lassen. Die Teilnehmer sollen politisch und gewerk- puber 2, Fabrikanten, Färber, Fraisemeister, Flaschenkellerarbeiter, gewert- Expedient Expedient je 1, Former 46, Formstecher 3, Fuhrherren 3, Fenster dem ersten Aft gestört hatte, trat zurück. In der wilden schaftlich organisiert sein und mindestens einen anderen Kursus an Fahrstuhlführer je 1, Gürtler 76, Graveure 10, Glaser 6, Gärtner 4, unischen Liebeswerbung, dem findisch- eitlen Troy, dem der Schule belegt haben. Nach dem vom 2. Kassierer Genossen Gummiarbeiter 4, Goldarbeiter 3, Gießer 3, Glasarbeiter 3, Gasriumphe ihrer maßlos herrschsüchtigen Koketterie lag P. Isner gegebenen Kassenbericht betrug im Berichts- arbeiter, Grünframhändler je 1, Hausdiener 17, Händler 10, eidenschaft und Rasse. Alle Torheit, alle Widersprüche sinn vierteljahr die Gesamteinnahme 213,50 m., die Gesamtausgabe Holzarbeiter 15, Handlungsgehülfen 4, Handelshülfsarbeiter 2, cher beschränkter Weiblichkeit hat Grillparzer in die Figur gelegt, 405,17 M., sodaß am 1. Oftober ein Bestand von 2568,82. zu Seiger 2, Helfer 1, Instrumentenmacher 4, Jalousiearbeiter 1, finnvierteljahr i, ber das Geheimnis von Rahels Siegen sollte doch nicht eben diese " Dem som Gen. Busemann verzeichnen war. erversität, sondern der strahlend darüber hingebreitete Schimmer Bibliothetsbericht ist zu entnehmen, daß aus der an 8, Kernmacher 6, Klavierarbeiter 7, Kiftenmacher 5, Kupfer gegebenen Klempner 46, Kassenbeamte 20, Kutscher er 15, Kaufleute 10, Kellner er Anmut sein. Diese verklärende Hülle, durch die sich die Gestalt 22 Abenden geöffneten Bibliothek 326 Bände an 20 Damen und btrennt von der Alltäglichkeit, dies Leyte, das allein an die 84 Herren verliehen wurden. In der Diskussion über den Vor- schmiede 3, Kohlenhändler 3, Korbmacher 2, Kassierer 2, Kürschner, vingende Gewalt der Jüdin" uns glauben machen kann, das standsbericht wird nach längerer Debatte der Vorschlag des Vor- Lagerhalter 4, Lohgerber 3, Lithographen 3, Linoleumbruder 2, ſtandsbericht wird nach längerer Debatte über den Bor- Aurbelſtider, Sonbitoren je hlte dem Spiel. In eigener Weise die Rolle seinen Mitteln nur standes betreffs Fortschrittskurse npassend, gab Erich Biepel den jungen König Maurer 280, Maler 69, Metallarbeiter 63, Möbelpolierer 40, afzeptiert. Für Redeübung soll die alte Norm bestehen bleiben, so [ aß, berſommen mit weicher Stimme, ein wenig knaben- daß also wie bisher nur 20 Teilnehmer zugelassen werden. Der Mechaniker 19, Maschinenarbeiter 13, Monteure 5, Milchhändler 4, aft und in unritterlicher Haltung. Erst überraschte das Unterricht erstreckt sich auf 20 Tage, das Schulgeld beträgt 2 M. Musiker 4, Maurerpoliere 3, Maschinenschlosser 5, Müller 2, Marmorarbeiter 3, Wolfereibesiker 1, Musikdirigent 1, Nadler 2, und der lässig leichte Ton der Von Dittmer wird ausgeführt, der Vorstand solle dem in der Marmorarbeiter 3, Molkereibesizer 1, Musikdirigent 1, Nadler 2, ede; aber man gewöhnte sich bald, denn höchst interessant und„ Neuen Zeit" diskutierten Projekt der„ Nühleschen Unterrichtsbriefe" Buber 8, Posamentiere, Backer je 6, Presser 5, Barkwächter, Photoaturalistisch nüanciert war alles Einzelne auf einen einheitlichen seine Aufmerksamkeit zuwenden. Die Schule wäre der geeignete graph, Perlmutterarbeiter, Porzellanarbeiter, Papierarbeiter je 1, Rohrleger 25, Rammer, Reisender, Registrator je 1, Schlosser 138, thargie, das wechselnde Hin und Her der Stimmungen in dem weitere Diskussion wird durch einen Schlußantrag verhindert, um Studateure 23, Schmiede 21, Schraubendreher, Steindrucker je 18, on gestimmt. Borzüglich gelang das Erwachen aus der Liebes- Ort, ein derartiges Projekt zur Durchführung zu bringen. Die Rohrleger 25, Rammer, Reisender, Registrator je 1, Schloſſer 138, Schantivirte 184, Schleifer 43,' Schriftſcher 39, Schneider 24, espräche mit der Königin, der Ausbruch wilden Rachedranges. genügend Zeit für den 2. Punkt der Tagesordnung zu haben. Die großen Worte der Empörung wider die Mörder Nahels, die Dr. Steiner erklärt am Beginn seines Vortrages über„ Geschichts- Steinsetzer 15, Sattler 14, Schuhmacher 13, Steinmetzen 16, Stell lächtigen der Erde, die achtlos die niedrig Geborenen zertreten, auffassung", mit demselben nun endlich Klarheit zwischen sich und macher 10, Schriftgießer 7, Schuhmachermeister 7 Schlächterrach Alwine wiede mit seltener Kraft. Bei offener Szene seinen Kritikern in der Schule ſchaffen zu wollen, Seine An- meister 4, Steinschleifer 4, Schlächter, Silberarbeiter, Stereotypeure, rach der Applaus hervor. schauungen seien noch die gleichen als vor 5 Jahren, da man ihn Seifensieder und Stockarbeiter je 3, Schneidermeister 2, Schnitt arbeiter 2, Schnißer 1, Steindruchauer, Spanner, Seemann, galows an die Schule holte. Damals schon hätte man seinen Standpunkt Strumpfwitter, Stempelschneider je 1, Tischler 342, Töpfer und Ofen gegenüber dem historischen Materialismus gekannt. Wenn man feber 83; Tapezierer 21, Täschner 4, Tanzlehrer 1, Töpfermeister 1, Verfammlungen.sest mit Angriffen gegen ihn komme, ſo ſei das jedenja 8 weser teosophischen Zeit. seinem Vortrage Die am Montag, den bestritt der Vortragende die Gültigkeit des historischen Materialismus 7. d. Mts., bei Frante, Sebastianstr. 39, tagende Generalversamm in bezug auf eine umfassende Weltanschauung. In der sehr um ung beschäftigte sich zunächst mit dem Kassenbericht für das dritte fangreichen Diskussion sprachen sich Geithner und GrunQuarial, nach welchem die Einnahme der Hauptkasse 4430,53 m. wald sehr scharf gegen Dr. Steiner aus, gleichzeitig die Ansicht etrug, wovon 388,79 m. am Orte verausgabt, 4041,74 M. an die vertretend, daß ein Lehrer mit solchen Anschauungen schon von sich Den Kassenbericht erstattete Stieler. Die Gesamts aupttasse in Hamburg abgeführt wurden. Bei der Filialfasse selbst aus nicht länger Lehrer in der Schule sein könnte. Alle urden einschließlich eines Bestandes von 6898,19 m. 11 975,14 M. übrigen Redner erklären, sich zwar gleichfalls nicht mit den An- Einnahme betrug 5697,04 M., darunter 587,60 m. für Bons, ereinnahmt, 2820,02 m. verausgabt, so daß ein Bestand von schauungen des Dr. Steiner befreunden zu können, doch läge fein auf Listen zum Parteitag 592,30 M. Mitgliederbeiträge 2055,00 M. 155,12 m. verbleibt. Hierauf referierte Kleinert über Hand- Anlaß vor, die Tätigkeit des Dr. Steiner an der Schule einzu- Ueberschuß vom Sommerfest 85,50 M. Die Ausgabe am Ort betrug An die Zentralfasse sind abgeführt 3798,02 m., so daß erkskammern und Lehrlingsprüfung. Durch die Gewerbe- Ordnung stellen. Es habe an der Schule immer eine gewisse Lehrfreiheit 906,40 m. on 1869 fei den Zünften und Innungen der letzte Rest ihrer geherrscht und die Mitglieder hätten dadurch nicht Schaden gelitten. ein Bestand amt Ort von 992,02 m. verbleibt. Aus dem Bericht bes Bibliothekars Thomas ging hervor, daß die Bibliocüheren Privilegien genommen worden. Erst in den achtziger Zum Schluß wird folgende Resolution Dittmer mit allen gegen thet, welche im letzten Quartal wieder um 68 Bände vermehrt ahren, als Konservative und Zentrum in Mittelstandsrettung 7 Stimmen angenommen: tachten, habe man die Innungen zu neuem Leben zu erwecken wurde, zurzeit 630 Bände umfaßt. Ausgeliehen wurden im vierten ersucht und sie mit einer Reihe von Vorrechten ausgestattet, so Quartal 329 Bände. Auf Antrag Heinrichs bewilligte die Ver a z. B. auch Gewerbetreibende, die der Innung nicht beitreten fammlung wiederum 150 M. zum weiteren Ausbau der Bibliothet. ollen, zu den Kosten der Innungseinrichtungen herangezogen Eine Diskussion über den Bericht des Vorstandes fand nicht statt. erden können. Die Krönung des Gebäudes seien die HandwerksDie Neuwahl des Gesamtvorstandes ergab die vollständige Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder, und zwar als 1. Vors. immern. Welcher Geist in diesen herrsche, könne man daraus erhen, daß der bekannte Baumeister Felisch und der TischlerWilhelm Jäger, 2. Vors. Karl Rohr, Kassierer P. Stieler, meister und Reichstags- Abgeordnete Pauli aus Potsdam das Schriftführer P. Hoffmann, Beisiger P. Wildgrube, als roße Wort darin führten. Von den Unternehmern der StuffateurRevisoren fungieren wiederum Heinrichs, Volkmann und Gemmeder, Bibliothekar bleibt Thomas. Der Lokalkommis ranche seien bei der Handwerkskammer 300 Lehrlinge als bei ihnen sion gehören wie bisher an Reischock, Voges und Schröder. eschäftigt gemeldet. Der Referent, der dem Gesellenausschuß der andwerkskammer angehört, berichtet über die im allgemeinen sehr Ueber den Punkt: Wie stellen sich die Genossen zur Bes schaffung eines Volkshauses" referierte Wuki. Den Parteis hlechten Ergebnisse der Lehrlingsprüfungen im Stuffateurgewerbe genoffen ist unter günstigen Bedingungen die Beschaffung eines nd beantragt eine Resolution, wonach die Lehrzeit vier Jahre Boltshauses angeboten worden. Der Vorstand ist mit einigen etragen und der Lehrherr verpflichtet sein soll, den Lehrling ber anderen Parteigenossen dieser Frage näher getreten, um die event. teihe nach in bestimmten Arbeiten unterweisen zu lassen. In der Bedingungen zu prüfen. Eine Kommission von 5 Personen, welche Diskussion wendet sich Krebs gegen die Festsetzung der vierGenosse Friedeberg sagte in seinem Vortrag: Ein Staat sei mit der Prüfung dieser Frage betraut worden war, empfahl nun ährigen Lehrzeit; drei Jahre seien genügend, das vierte Lehrjahr nur unter der heutigen Gesellschaftsform nötig, wenn das Proletariat der Generalversammlung, der Erwerbung zuzustimmen, da die ei nur ein Jahr längere Ausbeutung des Lehrlings. Wilhelm die Macht hat, sei eine Staatsgewalt überflüssig. Umstände und Bedingungen für die Parteigenossen nur günstige chulz glaubt, daß mehr als 300 Lehrlinge im Berliner Daraufhin erklärte ich: Wenn die Möglichkeit eintrete, daß seien. In der Diskussion sprachen Hoffmeister, Pagels Stuffateurgewerbe tätig sind und schlägt vor, die Lehrlingszüchterei wir nach der Friedebergschen Idee plötzlich durch einen Generalstreit und bel gegen das Projekt, indem sie die Bedürfnisfrage veradurch einzudämmen, daß man im Tarif ein bestimmtes Verhältnis wischen der Zahl der bei dem einzelnen Unternehmer beschäftigten zur Macht gelangen würden, wäre es nicht möglich, mit der so neinten und die Rentabilität des Berliner Gewerkschaftshauses soBehülfen und Lehrlinge festsetzt. An der Debatte beteiligten fich mangelhaft geschult und gebildeten Vollsmasse ohne jede Gefeßlichkeit wie des Charlottenburger Boltshauses nicht allzu glänzend sei. Die och Bleibaum, Röhr, Sched, 3emezki, Leithold auszukommen. Das Ziel der wahren persönlichen Freiheit kann erst Genossen Jäger, Soffmann und Rambow sprachen für den Vorschlag der Kommission, indem sie betonten, daß es für nd andere. In seinem Schlußwort erklärt der Referent auf An- durch ein freieres Staatswesen erreicht werden. rage, daß der Lehrling nicht gezwungen werden könne, sich einer Rigdorf. Der sozialdemokratische Wahlverein hielt am 18. d. M. später doch einmal notwendig sein werde, sich mit dieser Frage zu Brüfung zu unterziehen. Die Resolution wurde zurückgezogen. seine Generalversammlung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung beschäftigen, eine gleich günstige Gelegenheit sich jedoch nie wieder bieten würde. Die Abstimmung ergab die Ablehnung des Antrages - Unter Gewerkschaftlichem wurde die Fenster- und Kokehrte die Versammlung das Andenken des im letzten Quartal ver- bieten würde. Die Abstimmung ergab die Ablehnung des Antrages orbfrage behandelt. Wie Krebs mitteilte, ist unter den storbenen Gen. Rißmann sowie des so unerwartet aus dem wurden noch gewählt Jäger, Wuzki und Engel.- Neu der Kommission. Als Delegierte der Kreis- Generalversammlung eteiligten Berufen keine Einigung in betreff eines gemeinsamen Leben geschiedenen Reichstagsabgeordneten A Ib. Schmidt durch aufgenommen wurden 121 Mitglieder. Borgehens erzielt worden. Man müsse daher in der Fensterfrage Erheben von den Plätzen. on Fall zu Fall vorgehen und fich eventuell anderen Gewerben an= Genosse Jäger erstattete zunächst den Vorstandsbericht. Da chließen, wobei besonders die Töpfer in Frage kämen. An der Dis- nach haben im Laufe des Jahres stattgefunden 4 Generalversamm ussion beteiligten Zentralverband der Stuttateure. „ Die Generalversammlung der Arbeiter- Bildungsschule kann sich zwar mit der Auffassung des Herrn Dr. Steiner über den historischen Materialismus nicht einverstanden erklären, gibt aber ihrer Ueberzeugung dahin Ausdruck, daß er nach wie vor das Vertrauen der Schüler besitzt und in den Kursen der Schule weiter als Lehrer fungieren fann." Zum 2. Schriftführer wird R. Woldt gewählt, als Hülfsbibliothekar Buchmann und als Revisoren Wilhelm, riegel und Böttcher. Nach Wahl einer aus 10 Personen bestehenden Ordnerkommission wird die Versammlung vertagt. Berichtigung: Genosse Wilhelm Nitschke ersucht uns um Aufnahme folgender Der Versammlungsbericht des Wahlvereins Often läßt mich sagen: Ullebrigens sei es ein Unglid, wenn das Proletariat jest plötzlich die Macht in die Hände bekäme; bei dem Mangel an Schulung der Massen sei es ausgeschloffen, daß die Macht ſei in der richtigen Weise benutzt werde. hrmacher 7, Bergolber 27, Berficherungsbeamte 3, Weber 8 Webermeister 1, Werkzeugmacher, Werkmeister, Weißgerber, Wäscher je 1, Zimmerer 66, Zigarrenmacher 20, Bigarrenhändler 15, Bigarrenfabrikanten 4, Zinkgießer 11, Beitungsspediteure 2, Bus richter 1, Zuschneider 1, Zinfäßer 1, 8inngießer 1, ohne Angabe von Beruf 41. Oeffentliche Bibliothek und Lesehalle zu unentgeltlicher Bes nutzung für jedermann, SW., Alexandrinenstr. 26. Geöffnet werktäglich von Beichbrodt, Weger artner, Bemepti, Jänede, lungen, 9 Mitgliederversammlungen, wovon 1 der polizeilichen Auf- 5-10 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 9-1 und 3-6 Uhr. und Richtung aus. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 23. Ottober, vorm. 8%, Uhr, im Bürger- Saale des Rathauses, Königstr. 15-18: Versammlung. Freireligiöse Vorlesung". Um 10% Uhr vormittags ebendaselbst: Vortrag des Fräul. Ida Altmann: Die christlich- europäischen Kulturträger bei den farbigen Heiden." Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. ührungen des Vorsitzenden einverstanden erklärten und vor allem fizungen. Agitationstouren fanden 2 statt, Flugblattverbreitungen ie Bedeutung der Stofsforbfrage hervorhoben. Folgende Resolution am Ort 6. Ferner hatten die Genossen des 7. und 10. Bezirks ourde einstimmig angenommen:" Die heutige Generalversammlung Gelegenheit, eine regere Agitation anläßlich der Stadtverordneten mpfiehlt den Kollegen wie alljährlich, überall die Forderung zu ersatzwahlen zu entfalten. Die Wahlen endeten mit dem Siege der tellen, daß die Baupolizei- Verordnung vom 1. Oktober 1901 ein Genossen Mitschke und Spreer. Die Zahl der Vorwärtsleser ehalten wird, indem vom 1. November bis 1. April jeden Jahres in der Parteispedition beträgt 4800 gegen 3950 im Vorie augi i der ſei mäch und bag teine offenen jabre. Der" Jakob" wird in 800 Gremplaren abgesetzt, die„ Neue abends 6 Uhr, Stommandantenjtat e ben 23. Diteber, tofsfeuer in Räumen zu dulden sind, in denen gearbeitet Zeit" zählt 20 Abonnenten, die„ Gleichheit" 22,„ In freien Stunden" Tagesordnung: Unsere Lohnbewegung in Herford usw. Referent: Zentralbird. Des weiteren ist die Licht arbeit auf Bauten unter allen und Pfaffenherrschaft" wird von 260 bezw. 230 Lesern abonniert. 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