Mr. 185. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertels jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mr.pr.Monat. Eingetr. In der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Sevnsprech- Anschluß: Amt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Bum Falle Romen. Man schreibt uns: Mittwoch, den 10. August 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. den Zeugen über dessen persönliche Verhält- Abs. 2 der Strafprozeßordnung, fie war eine ungeeignete nisse gerichtet.... Die Minderheit behauptete, daß der und nicht zur Sache gehörige", um im zahmen Stil des Angeklagte in dem Recht des Präsidenten, ungehörige Fragen Gesetzes zu reden, und wenn Gesetz und Recht noch für gegen das Verfahren des jungen Hamburger Staatsanwaltes heit erwiderte, daß in dem erwähnten Recht des Präsidenten Frage von jetzt ab immer sofort durch den GerichtsRomen, der einen Zeugen für des Meineides fähig erklärte, ein solcher Schuh nicht gewährt werde Am Schlusse eines Ihrer sehr gerechtfertigten Proteste zurückzuweisen, einen genügenden Schutz finde. Die Mehr- Alle gelten sollen, muß es dahin kommen, daß eine solche ." Numder vorsitzenden zurückgewiesen wird, worauf dann ein Zeugniß meil Schutz nicht einmal zwangsverfahren und ein Urtheil, das mit dem Bekenntniß Ich über die Augelegenheit zu äußern. Ich komme dieser unerhalb der Beſtimmungen der jezigen Strafprozeß des Zeugen zur Sozialdemokratie operirt, gar nicht mehr Aufforderung nach, und zwar um so lieber, als es mir Ordnung von dem Vorsitzenden eines Hamburger Gerichts möglich ist." scheint, als ob die Arbeiter für die juristische Beurtheilung| gewährt worden ist, und nach allen diesen juristischen Aus-| des gelenft worden wären. mie ferlegung Berlin, den 9. August. Daß der junge Hamburger Staatsanwalt, der übrigens, und ihrer Rechtsanwälte zu richten haben: an die Voraug ich höre, eine sehr rasche Karriere von Frankfurt a. Main gesetzten der betreffenden Gerichtsvorsitzenden und Politische Lebersicht. dem Redakteur des sozialdemokratischen Partei- Organs hatte, der Staatsanwalt eine aus gemacht hat, wo er bereits ähnliche Zusammenstöße mit ta at sanwälte, und zwar mit der Begründung, daß überhaupt den Zeugen nach seiner politischen Ueberzeugung Frage" stellte, und nicht zur Sache gehörige fragen durfte, hängt damit zusammen, daß unsere jezige Gerichts nicht zurückwies". daß sie der Vorsitzende des Herrfurth's Entlaffung. Der Reichs- und StaatsFür die Anfechtung Anzeiger"( Nr. 186 vom 9. August) veröffentlicht eine amtStraf Prozeßordnung ein kleines Zugeständniß an das von Urtheilen, die auf Grund solcher Verhand- liche Mittheilung, wonach der König dem Minister des Hamburger, ergangen find, ergeben obige Innern Herrfurth die nachgesuchte Entlassung aus dem Gben neben dem Vorſizenden des Gerichtshofes sowohl Darlegungen ebenfalls Fingerzeige: Die Borschrift, daß der Staatsdienst mit Benfion, unter Belaffung des Titels und Staatsanwalt als Bertheidiger unter gewiſſen Voraus- Borsigende bes Gerichts ungehörige Fragen zurückzuweisen Ranges als Staatsminister sowie unter Verleihung des vernehmen bezw. zu fragen(§ 238 Abs. 1 jehungen das Recht, Beugen in der Hauptverhandlung oder eine„ Rechtsnorm", ihre Richtbefolgung Großkreuzes des Rothen Adlerordens mit Eichenbaung des und aber eine Verlegung des Gesetzes", und wegen einer der königlichen Krone bewilligt und den Präsidenten des & den ſolchen tann auf Grund des 6, 376 ber Straf- Prozeß- Staatsministeriums, Staatsminister Grafen ill Gul enGebrauch dieses Rechts nicht ausarten zu laffen, ist in hung Reviſion gegen jedes Strajurtheil eingelegt werden. burg zugleich zum Miniſter bes Juuern ernannt hat. § 240 Abs. 2 bestimmt, daß der Vorsitzende ungeeignete oder über den juristischen Formelkram, den sich die Nach den Schreibereien der Miquel- Offiziösen ist Herrfurth Fragen nun gegebenenfalls als ungeeignet" oder ,, nicht zur muß, wenn sie über alle Tücken und Finten ihrer Gegner reform unterlegen und hat daraus die nöthigen Konſozialdemokratische Bautei in mit in Sachen der Gerth Sache gehörig" aufzufassen sind, darüber läßt die Straf- fiegen will. Was nun noch das Thatsächliche am Hamburger sequenzen gezogen, nämlich zu gehen. Es ist nicht unsere um nach freiem Ermessen entscheiden. Auch die Motive deugung des Beugen, welche der Staatsanwalt that, die furth zu räthseln. Allem Anschein nach hat der dem Junterfega Entwurfe der Straf- Prozeß- Ordnung, over audere ge- boin Borsigenden nicht zurückgewiesen wurde und wegen thum als ehrenhafter Bureaufrat bis in die Geele verhaßte läuterung jener Worte. geben bireft feine weitere Gt beren beshalb fonſequent auch das Zeugnißzwangsverfahren Minister, der Vater der 2 andgemeinde or buung männische Kommentar zur Straf- Prozeßordnung, der persönlichen Verhältnissen", jenige von Löwe( 3. Auflage, 1882, Seite 496): Unter intimsten Jedoch sagt der beste fach- angewendet werden konnte, zweifellos eine solche nach den über die Klinge springen müssen, weil es der kleinen, aber sogar nach nach einem der mächtigen Partei", das heißt dem hochmögenden Klüngel persönlichen Verhältnisse", die es im ostelbischer Agrarier beliebte, ihn von seinem Posten ungeeigneten" Fragen sind... namentlich folche zu heutigen Klassenstaate giebt. das persönliche fortzuintriguiren. verstehen, welche sich unnöthiger Weise, d. h. Verhältniß" der politischen Ueberzeugung hat mit dem gegangenen Minister rührende Nachrufe weihten, als er in Person des Befragten beschäftigten." Und in direkt gar Nichts zu thun. Wie grenzenlos ununterrichtet der Anspruchslosigkeit einer Partei, die zufrieden ist, wenn sie tommission über den Entwurf der Strafprozeß Ordnung demokratie mit dem Meineide zusammenkitten wollte, wer grünen Tisch säuftiglich gepiesackt wird. laturperiode, IV. Session, 1876, 3. Band, Anlagen, Aften- Uebrigens sollten die Frankfurter Vorerleb vorschriftsmäßig die verschiedenen Staffeln bis zum Ministers ( Stenographische Berichte des deutschen Reichstages, 2. Legis- den ihm die sechs Hamburger. Bersammlungen wohl sagen. Herrfurth bedeutet? Er ist der Beamte der alten Schule, der amitgetheilt, daß eine withouheiten. Dort wird nisses Boch von ben oortigen Genossen peinlich vor jeber politiſchen Kundgebung fich häteno, Die baz deren Spize Gneist get in der Rommission, in slichster Ausdehnung wieder verüber das Maß des von der Regierung Geftatteten hinausgang englische Verfahren ganz und vollständig in die deutsche Strafprozeß- Ordnung der des Kreuzverhörs möglichst öffentlicht werden, namentlich der Wortlaut ging, konservativ vom Wirbel bis zur Behe, ein guter Handübertragen wollte. Die Kommission sah sich jedoch in die Hamburger Arbeiter ihrer Mehrheit nicht veranlaßt, über die Bestimmungen des das vollständige Material haben. ergangenen but ihrem waderen Kampfe aber nie von großen Gefichtspunkien ausgehend, stets fich dem Entwurfes hinaus das Krenzverfahren( sic!) nach englischer die Frage des jungen Hamburger Staatsanwalts, nach der kommission, die der Volksmund Reichsgalgenkommission geAnderem damit:" Es würden oft ungehörige Fragen an des Löwe'schen Kommentars, alle Merkmale des§ 240, schende Strömung im Kanzleramt gestattete; wir könnten aus Feuilleton. Macbrua verboten.) = Das schlagende Wetter. Roman von Maurice Talmeyer. Uebersetzt von B. und A. G. ( 35 dort Was uns jungen Hamburger Bureaulist, bei der stürzte ihren Inhalt um, aber man fand weder die An- böse Wetter, das unterirdische Feuer, das Aufblizen einer zeichen früherer Arbeiten, noch die Spuren von Menschen; diabolischen Sonne. Und er hatte der vier Bergleute geund auf allen Seiten, oben und unten, im Norden wie im dacht, die zur ewigen Ruhe da unten bestattet waren. Er Süden, im Westen wie im Often war nur noch das Gestein hatte sogar in einem Augenblick ihre Namen mit leiser vorhanden, das nie ein Heuer durchbohrt hatte, die Nacht, Stimme maschinenmäßig vor sich hingeflüstert mit dem in der nie eine Lampe geleuchtet hatte, und der unverletzte kindischen Wesen eines geistig Gestörten. Erst am frühen Kohlenslög, in welchem die Fairnkräuter allein vor hundert Morgen war er eingeschlafen. tausend Jahrhunderten ihren gigantischen Abdruck zurückgelassen hatten. IV. Seit einer Woche war der Befehl gegeben worden, ihn streng zu isoliren. Zweimal täglich reichte ihm eine Hand, von der er nicht einmal den Arm sah, seine Mahlzeiten durch ein Guckfensterchen. Außerdem gelangte tein Zeichen äußeren Lebens zu ihm. Das Gefängniß hatte gewifferEr schlief seit etwa drei Stunden, als die Thür der Jacquemin hatte in dieser Nacht kein Auge geschlossen. Ganges Nummero fünfzehn wieder. Da die Kohle ganz mit er bei dem ruhelosen Aufflackern seines Gewissens wie unter maßen seine Gitter verdreifacht und alle seine Luftlöcher früherem Gestänge durcheinander gewirkt war und eine be- den Traumvorstellungen des Alpdrückens die verhängniß verstopft. auf diesem Wege fand man den ehemaligen Eingang des Er war jenen düstern Ginnestäuschungen verfallen, in denen ängstigende Menge Wetterluft enthielt, wurde die Arbeit vollen Tage seiner Vergangenheit wieder erblickte. Seine lich langer Zeit fand man wieder einen menschlichen Körper zündliche Wundmale, die frisch zu bluten beginnen, und der weckte. Schwieriger und gefährlicher. Erst nach Verlauf von ziem- Erinnerungen waren wieder lebendig geworden, wie ent- Belle fich öffnete und der Gefängnißwärter ihn dann aufund grub darauf einen vierten aus. Der Ingenieur sagte noch von fieberhaften Einbildungen erfüllte Kopf, sein Blick, den Steigern nach den Weisungen, die er erhalten hatte: Sie werden nun den fünften suchen. der gewöhnt war an phantastischen Sinnenwirbel, in welchem sich die Gestalten und die finsteren Ereignisse seiner Vergangenheit vermischten, hatte noch einmal auf's Jacquemin richtete sich mit einem Schrei auf: Wer ist da? Ich bin es. Kleidet Euch an! Er grub seine Finger in seine grauen Haare, rieb Nach- Neue dazu sich sah den Mann, der vor ihm zich Seine Jugend war wieder lebendig geworden; er sab sich Ach Sie ich werde aufstehen. Der Mann ging. Jacquemin verließ das Bett, zog an, ging ein paar Mal in der Zelle auf und ab, hörte I Und die Arbeiter begaben sich wieder ans Werk. forschung. Die folgende Schicht setzte das Werk der weg- dem er schon vor dreißig Jahren wie aus einem Gefängniß an und sagte ruhiger: gehenden Gruppe fort. Tann tamen andere und wieder andere, entwichen war und dessen Schritte er immer vor sich am immer grabend, spürend, suchend, zwölf Stunden lang, aber Horizonte erblickte. die durchwühlte Strecke gab nirgends Etwas heraus und legte nur noch, um mit dem Richter zu reden, durch ihr sich siten bei der alten Wirthin Barbe mit seinem ganz von den Wächter zurückkommen, der ihn zu folgen gebot und Stillschweigen Zeugniß ab. Drohende Gefahren umgaben den Wirkungen des Wachholder- Branntweins durchnebelten trat mit ihm hinaus. Sie gingen einen Korridor entlang, die Arbeiter, die Windstöße der bösen Wetter quälten die Gehirn und ihr gemeines Lachen schlug an sein Dhr. Dann überschritten einen Hof, und dort sah Jacquemin einen Lampen. Aller Augenblick wieder sah man das Zittern der tauchte die kleine Lampe Ghilaine's in der Nacht der Grube vor Wagen, der ihn mit dem dienstthuenden Sergeanten ers lichtern arbeiteten. Und man untersuchte die Mine, man durchlöcherten Lappen der Schlepperinnen und dann das geschlossen sind und in dem Innern ein schmaler Gang hin unferer Mappe eine Reihe von Urkunden mittheilen, die[ graben wurde, soll wieder von den Todten erweckt oder der Blatt des Münchener Liberalismrs das nachstehende Be zeigen, daß auch Herrfurth haarsträubende Verbote bestätigte, Tabakszoll beträchtlich erhöht, vielleicht auch Tabakslicenzen fenntniß ab:„ Es ist uns lediglich um den liberalen Sieg wenn es nach Oben genehm war. Als Puttkamer eingeführt werden. Doch auf welche Weise der Tabak mehr in München und in Bayern zu thun; ob die Abgeordneten davongejagt wurde, war die Verweſung der Ausnahme- bluten soll, ist gleichgiltig; die Hauptsache ist, daß er mehr nach her freisinnig, nationalliberal oder politik so weit fortgeschritten, daß es schon cin einfaches blutet. Bu diesem Zwecke soll der Tabaksbau im Julande fraktionslos sind, ist uns völlig gleichgiltig, vorauss Gebot der Klugheit war, mildere Seiten gegen die Arbeiter zuerst beseitigt werden. Es giebt im Deutschen Reiche zwar gesetzt, daß sie würdige Vertreter des Liberalismus find." bewegung aufzuziehen. Das steht fest, daß Herrfurth ein an 180 000 Tabakspflanzer, die etwa 20 000 Heftare mit Die" Neuesten Nachrichten" wissen, weshalb sie mit dieser anständiger Mann war, der nicht wie sein Vorgänger Tabak bebauen. Es sind diese Tabaksbauern, wie man rührenden, geradezu veilchenhaften Anspruchslosigkeit prahlen mit dem Eifer einer auf die Sozialistenjagd dressirten sieht, in ihrer großen Mehrheit kleine Leute, um so weniger dürfen. In der That gehört der gesammte bayerische Libe Rüde seines Amtes waltete. Sein Verfahren braucht man sie zu schonen. Man enteignet sie, denn ralismus, Nationalliberalis mus und Deutschfreisinn, in Ginen entsprach dem Umschwung der Verhältnisse, es hielt sich von der Besitz ist heilig. Ob außer den Besitzern noch Topf, er ist von der gleichen Jämmerlichkeit, Schwäche den kleinlichen Polizeichikanen, von der Bösartigkeit jener sonst eine große Masse Existenzen geschädigt werden, und Grundfatlosigkeit, er hat sich ausdrücklich( f. Nürnberger Tattit fern, die mit Ihring- Mahlow, Naporra, Haupt und das kommt nicht in Betracht; die Entschädigung richtet sich Parteitag der Deutschfreisinnigen) mit den schäußlichen" Schröder wirthschaftete und so verächtlich wie nichtsmuzig nur nach dem Besitz. Wir lassen uns nicht auf die Frage Brüdern zu gemeinsamer Waschlappigkeit verbündet. Und war. Herrfurth's Hauptwerk, die Landgemeinde- Ordnung, ein, ob bei der Erhöhung des Tabakszolls und der Ent- in der Nacht des Landtags sind alle deputirten Kazen ist schwächliches Stückwerk, durchaus den Junkerinteressen schädigung der Tabaksbauern die Mehreinnahmen des grau, mögen sie von den Bajazzos des„ Fränkischen Kuriers" die Vorherrschaft sichernd, eine Halbheit, aber immerhin er- Staates bei dem gewiß eintretenden verminderten Gebrauch oder von den Pierrots der Neuesten Nachrichten" und der träglicher, als der bisherige Zustand. wirklich erklecklich höher sein werden. Schlagen die Er- Augsburger Abendzeitung" nach München zum Mausen ganz nach Wunsch. Die Bei der Wahrheit bleiben! " Kreuz " Sein Nachfolger, Botho Graf zu Eulenburg, der aus wartungen, die Herr Miquel vom Tabaksmonopol oder der gefchickt worden sein. Denn das Mausen, will ſagen einem Minister ohne Portefeuille einer mit Bortefeuille erhöhten Tabakssteuer hegt, fehl, so giebt es ja noch eine die Ergatterung von Profitchen, Vorrechten, Posten für sich geworden ist, war von 1878-1881 bereits Minister des ganze Masse Gegenstände für die Plusmacherei, die freilich und ihre Klassengenossen ist das A und O ihrer Thätigkeit. Funern. Die Sozialdemokratie weiß, in welch rücksichtsloser alle nicht hinreichen werden, den unerfättlichen Magen des Jeder politischen und sozialen Reform stellt sich das ganze Weise der damalige Polizeiminister gegen die Arbeiterschaft Militarismus zu füllen. Und, wenn nicht früher der Krach liberale Gesinde, ein Troß von trengehorsamen Bedienten vorging. Die Zahlen sind beredt; wie viel Verbote, tommt, es kommt eine Zeit, wo der Militarismus auch den der Regierung, immer in den Weg( Gemeindes, Landtags Beschlagnahmen, Unterdrückungsmaßregeln diefer Edelmann Kapitalismus aufressen muß, wenn er auch damit einen wahlrecht u. f. m.), während sie mit pudelhafter Ge im besten Sinne des Wortes" verhängt hat, ist bekannt Selbstmord verübt. wandtheit den Ministern Iles apportiren. Kein Zweifel, genug. Reaktionärer Junter wie er ist, wird er, die Neuesten" wissen, warum sie den Farbennuancen der stets Geschmeidige, laviren, wie der Wind in den Zeitung"( Nr. 368 vom 9. August) schreibt:" Es gegenstehen. Wie die von ihnen eifrig unterstüßten Frei ihrer Leute mit dem Gefühl absoluter Wurschtigkeit ents oberen Regionen weht, er wird ein Polizeiminister wie tommt so gut wie niemals vor, daß die deutschen Lichtmaler Form und Farbe in Licht auflösen, so löst die 1878-1881, er wird ein Polizeiminister wie Herrfurth sein, Beitungen der verschiedensten Barteirichtungen in einer Bruderliebe ihrer politischen Freilichtmaler Programm und Geht Herrfurth, ein Opfer feudaler Ränke oder ein Sache vollständig einig sind. Jetzt haben wir einen solchen Namen in eitel Dunst auf, in das, was sie wirklich find. Unterlegener im Konflikte mit dem Ex- Kommunisten Fall zu notiren. Konservative, nationalliberale, ultra- Der Geldsack ist das Zeichen, unter welchem fie marschiren. montane, freisinnige und Miquel, dem Eideshelfer der Junker, so bleibt das Blätter fordern die Reichsregierung auf, in Betreff der In München und Nürnberg dürfte des Liberalismus trob Ministerium was es war, eine Erefutive großkapitalistisch von Rußland gesuchten wirthschaftspolitischen feiner Quarknatur eine böse Niederlage harren. feudaler Jnteressen, nur daß etwa ein Schuß Krautjunkerei Annäherung doch ja nicht zu nachgiebig zu sein, auch mehr dazukommit. So oder so, wir fürchten und hoffen nicht in Rücksicht auf eine mögliche Lockerung des russisch- den Arbeitern in den westlichen Provinzen darüber geklagt, Die Solidarität der Arbeiter. Vielfach wird von nichts, weder von den Herrfurth noch von den Eulenburg. französischen Verhältnisses." Wir haben darauf zu be- daß fie in dem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen oft Wir sind gerüstet. merken, daß die gesammte deutsche Arbeiterpresse nur Eines daran scheitern müssen, daß die Kapitalisten Zuzug von Ar auf das Entschiedenste gefordert hat: Fortfall des beitern aus den Dstprovinzen erhalten. Es ist bekannt, wie Differentialzolles auf die aus Rußland eingeführten verelendet die große Masse der Arbeiter in den Ostprovinzen nothwendigen Lebensmittel, Bewilligung des 3,50 M.- ist; die Auswandererlisten zeigen es und noch mehr die Zollfates auch für das russische Getreide. Im Klagen der Agrarier darüber, daß die Arbeiter alles auf Plusmacherei. Zu keiner Zeit ist das Volkswohl Interesse der deutschen Volksernährung, die nachweislich bieten, um der väterlichen" Herrschaft der Junker sich zu von den Staatslenkern so oft in den Mund genommen des russischen Roggens unbedingt bedarf, muß jedes entziehen. Die Generalfommission der Gewerkschaften worden wie heute, nicht blos das materielle Wohl, sondern deutsch- russische Handelsabkommen diese Bestimmung als Deutschlands in Hamburg hat infolge dessen ein Flugblatt auch das Seelenheil, das sich selbst der zarten Kindlein Mindest maß enthalten. Was das Junkerblatt also in den Ostprovinzen verbreiten lassen, in welchem die gegen den Willen gottloser Eltern, die ihm das Christen zu Nutz und Frommen der Koruwucherer zusammenfabelt, dortigen Arbeiter ermahnt werden, sich nicht aufs Grade thum nehmen wollen, annimmt. Aber wie das materielle ist, so weit es die Arbeiterpresse angeht, ein wohl von den Unternehmern zur Herabdrückung der Löhne Wohl dem Seelenheil nachsteht, so müssen beide zurück- Märchen. der bessergestellten Arbeiter gebrauchen zu lassen, und so die in der Heimath selbst den Kampf gegen die dortigen allgemeine Arbeiterlage herabzudrücken. Sie thäten beffer, Hungerlöhne zu führen. Es wird ihnen die Solidarität der Arbeiterinteressen verständlich gemacht. Letzteres ver schweigt die Kreuz- Zeitung", denn nur so fann sie dazu tommen, 811 dieser Warnung merken:" Sonderbarer Weise träfen in diesem Falle die Bestrebungen der Sozialdemokraten mit denen der Kon servativen zusammen." Die kapitalistische Weserzeitung" dagegen frohlockt schon darüber, daß der Zuzug nach dem Will der Herr Graf Ein Tänzlein wagen, Er soll's nur sagen, Wir sind bereit!". handelt. Da erscheint das Bolt nur als ein Gegenstand " zu be treten, wo es sich um das Staatswohl, den Militarismus Zum Falle Schiengber. Die Frankfurter Zeitung" der Plusmacherei; wenn es was einbringt, tommt es nicht( Nr. 221 vom 8. August) druckt unsere Randbemerkungen auf einen noch so scharfen Schnitt in den Volkskörper an. zu der Erklärung des Divisionsgerichts ab und sagt kurzer Der Tabat muß noch viel mehr bluten, sagte schon Bis- hand, daß diese militärische Erklärung, weniger be marck; und weshalb überhaupt bluten? Unnüße Frage! richtigend als beschönigen dist". Diese Kritit Der Herr Fistus, besonders der Herr Militärfiskus braucht ist zutreffend. Es verlohnt sich übrigens festzustellen, daß Geld, und Tabat ist ein Genußmittel der großen Masse. unseres Wissens nur noch ein bürgerliches Blatt, die Die Millionäre könnten zwar das Bluten leichter Berliner Beitung", den Muth gehabt hat, auf die vertragen, fie leiden an Blutüberfüllung; ein Aberlaß Erklärung in richtiger Art zu reagiren. könnte ihnen nicht schaden. Aber das hieße an den Entschädigung unschuldig Verurtheilter. In der Westen nicht gehindert werden könne. Diese Kurzsichtigkeit! Grundpfeilern des Bourgeoisstaates rütteln, welcher so sehr Oberpfalz wurde vor noch nicht ganz einem Jahre ein Einestheils steigern die kapitalistischen Lockungen die Un der Millionäre bedarf, daß man sie nach Bismarckischer junger Mensch vom Schwurgericht zu einem Jahre zufriedenheit der östlichen Arbeiter und andererseits lernen Borschrift noch besonders künstlich züchten müßte. Aber die 3 u chthaus verurtheilt, weil ein anderer junger die aus dem Osten kommenden Arbeiter sehr bald die Be Genußmittel der großen Masse bringen' was ein; spärlich ann angab, er habe ihm im Walde mit Gewalt sein dürfnisse des vorgeschrittenen Westens kennen. Im schlimm genug find sie ihr zwar zugemessen; aber was schadet's? Je Geld abnehmen wollen. Der angeblich Angegriffene hat sten Falle hemmen sie auf eine kurze Frist den Kampf der ärmer das Volk ist, desto mehr Anspruch hat es auf den Himmel. nun, wie ein bayerisches Blatt berichtet, feinem Orts- Arbeiter um Verbesserung ihrer Lage, aber sehr bald Zwar werden jetzt bereits 85 Pf. vom Kilo Tabak erhoben, geistlichen gestanden, daß diese Angabe erlogen war, und schwindet dieses Hemmniß und die Arbeiterbewegung wird 85 Pf., ob es der feinste Tabak ist, wie er die Nasen der unschuldig Verurtheilte ist bereits freigelassen worden. nur noch mehr verallgemeinert. So wie jetzt bereits der unserer Krösusse und Nabobs kizelt, oder der ärgste Das bayerische Budget enthält eine kleine Position für Deutsche aufzuhören beginnt, ein Schreckniß für die eng Stinkadores von der Sorte dreimal um den Leib für unschuldig Verurtheilte. Wie viel wird daraus das belischen Arbeiter zu sein, so rückt die Zeit immer näher, wo 50 Pf. Ja, für Bigarren beträgt der Zoll 2,70 mt. pro dauernswerthe Opfer einer leichtsinnigen Lüge und einer der Arbeiter im Westen Deutschlands nicht mehr den öft Kilo oder 1,35 Mt. pro Pfund, gleichviel ob die vorschnellen Anklage und Verurtheilung wohl erhalten? lichen Arbeiter zu fürchten braucht. Die Solidarität der Bigarre 1000 Mt. oder 10 mt. pro Mille( Tausend) Und dieser Posten ist doch nur ein„ Gnaden"-Fonds. Wann Arbeiter kräftigt sich von Tag zu Tag, und so können wir toftet. Das Genußmittel des Reichen wird um ein wird den unschuldigen Opfern der Justiz gesetzlich der über Augenblicks- Triumphe der Kapitalisten und mehr noch paar Prozent, das des Armen um hundert Prozent nur zu nöthige Schutz gewährleistet? über das Triumphgeschrei derselben lachen, denn hinter ihm und darüber besteuert. Aber, der Tabak soll noch birgt sich doch die schlottrigste Angst. mehr bluten. Das Reich hat einen liberalen Finanz Bescheidenheit. In einer Auseinandersetzung, welche minister, und der versteht die Kunst der Plusmacherei die Münchener Neuesten Nachrichten"( Nr. 359 meisterhaft; gegen ihn find alle konservativen Finanz- vom 9. August) in Sachen der bayerischen Landtagswahlen minister Stümper. Das Tabatsmonopol, das 1881 be- mit der Frankfurter Zeitung" hatten, legte das würdige Französisches. Man schreibt uns aus Paris unterm 7. August: Wie traurig es mit den Waffen des internationalen Kapitalismus in seinem Kampfe gegen Die durchgeht,' welcher an jeder Seite eine Reihe dunkler Bellen widerfährt, wenn seine Augen fich der Natur nehmung antworten könnte, als er bemerkte, daß der Wagen aufzuweisen hat, und die, wenn sie auf dem Pflaster der öffnen. Es verbreitete sich für ihn langsam das nicht mehr über das Pflaster wollte. Licht ringsumher. Er glaubte, die Sonne entdeckt In der finsteren Zelle, in der er sich befand, Straßen dahinrollen, wie Leichenwagen aussehen. Der Steiger stieg die kleine hinten angebrachte Treppe zu haben. Toubeau hatte sich eingebildet, er habe das Glück erlaubte ihm fein Tagesschimmer zu sehen, sehen, wo er hinauf, trat in den Gang ein und kam in eine der seitlichen entdeckt; alle Gefühle, denen diese unentwickelte Seele in sich befand. Es schien ihm nur, als ob sie nicht mehr in Abtheilungen, deren Thür man hinter ihm schloß und in dem mißgestalteten Körper fähig war, hatten sich verklärt. der Stadt wären. Der Mensch, dem es nichts nützt, die der es ſtockfinster war. Dann stieg der Gefängnißwärter Der Elende, der an dem Morde unschuldig war, hatte sich Augen zu öffnen, horcht gespannt. Die Sinne haben den wieder hinunter; eine andre Thür fiel klirrend zu, als wäre zu einem unschuldig Liebenden entwickelt, und wenn der Trieb, sich zu ergänzen. Der Taube sieht sprechen, der Blinde sie von Eisen, der Wagen fuhr ab und es schien Jacquemin in Reim der erhabenen Thorheit" seiner Opferung, die aus hört kommen, und Jacquemin horchte in dieser rollenden biefem Moment, als ob in der Belle neben der seinigen seiner Dankbarkeit erblüht war, hätte beseitigt werden sollen, Finsterniß, ob er es nicht entdecken könne, wer ihn auf Jemand einen Seufzer ausgeftoßen hätte. Es mußte Jemand hätte ihm begreiflich gemacht werden müssen, daß Jacquemin dieser Fahrt begleite oder wohin es ginge. Aber er hörte da sein. Er horchte und es tam ihm der Gedanke, daß dies für ihn nicht nur der Fremde war, der ihn gerettet hatte, Nichts als das eintönige Geräusch der Räder, vermischt Toubeau sein tönnte. An jenem Tage, an dem er die Ge- und den er deshalb segnete, sondern der Mann, von dem mit dem Knirschen der Wagenachsen, dem zerquetschten Kies wißheit gewann, daß der Unglückliche unschuldig sei, und seine Mutter ihn empfangen hatte, der unbekannte Vater, dem und den heftigen Stößen des Wagens. Einen Augen als er seine Beweggründe errieth und wahrnahm, daß der zu fluchen er gelehrt worden. blick hatte er eine geglaubt, Jacquemin überrieselte bei dem Gedanken, daß Toubeau an und diese Stimme hatte ihn erinnert an die des Mörder nicht entdeckt ward, überlieferte er sich dem Gerichte, Stimme riefe fie und seitdem hatte er von Toubeau nichts mehr erfahren in dem Wagen war, ein Schauer. Wie? Sogar dadurch, Bahnwärters auf der Straße von Charleroi nach Pont- surfönnen. Indeß glaubte er, daß er frei sei, als ihn plöglich daß er sich selbst preisgab, hatte er ihn nicht befreien Sambre. Endlich hatte er nichts mehr unterscheiden können, jene Ahnung wie ein Bliz durchzuckte. fönnen. Noch einmal hatten die Ereignisse sein Opfer ver- als den Gang der trabenden Pferde und die regelmäßigen Toubean war in der That nicht frei. Und wie eitelt und seinen Wunsch zu nichte gemacht. Man war Stöße des Wagens, der nach einiger Zeit auf einen Weg gelangte, hätte es sein sollen? Das, was Jacquemin that, hatte ihn jedenfalls im Begriff, ihn jetzt zu einer Konfrontation dem welcher voller Wagengeleise und fleiner Böschungen war. in Gewahrsam gebracht, aber jenen nicht der Freiheit Richter vorzuführen. Sollte er nun mit Toubeau fon- Wo fuhren sie hin? wiedergegeben. Tonbeau hatte eine fire Idee, an der er in frontirt werden? sagte sich auch, daß Wo befanden sie sich? Wann würden sie ankommen? Aber er der Finsterniß seines armen wankelmüthigen Geistes blind- es im Gegentheil ja möglich sei, daß das Gericht neue Es mochte schon mehr als eine Stunde verflossen sein feit lings festhielt. Er hatte sich seit der Nacht seiner Ver- Wittheilungen erhalten habe, und daß der wirkliche der Abfahrt von dem Gefängniß, und Jacquemin fragte haftung gesagt, daß es zweifellos in dem Gefängniß nur Mörder entdeckt und verhaftet sei. Dann fragte er sich, sich, ohne antworten zu können und quälte sich mit allen ben einen Platz gebe für ihn, daß, so lange er da sein wie er die Anzeige, die er von sich selbst gemacht hatte, ermöglichen Vermuthungen. Schließlich fühlte er nichts mehr würde, Jacquemin nicht hier sein könne, und deshalb be- klären sollte. Das Geständniß der Wahrheit hätte es ganz als die Müdigkeit seiner Augen in der Finsterniß und das harrte er bei seinem Geständniß, welches er immer in einfach erscheinen lassen, aber das war gerade das Ver- Rütteln des fahrenden Wagens in seinen Ohren. der nämlichen maschinenmäßigen Art wiederholte, und so hängniß seines Lebens, daß die Wahrheit sein Unglück war. Plöglich wurde mitten auf dem Felde angehalten. Wenn er sich entdeckte, konnte Toubeau Alles verhatte er hartnäckig jede Möglichkeit, frei zu werden, Man vernahm nicht einmal das Geräusch, das man in die Liebe dieses Unglücklichen, zerstört. Er, der Arme, auf den sich das ganze menschliche stehen, und feine einem Dorfe hätte hören können. Draußen sprachen nut waren für Jacquemin, der stets die Begleiter des Wagens zusammen. Die Thür drehte sich Elend vereinigt zu haben schien, der lange Zeit nicht gewußt blinde Zärtlichkeit waren hatte, daß es noch etwas Anderes gebe, als Leiden, die Haß eine der Staffeln ſeines Lebens nach der anderen in ihren Angeln, Schritte gingen zwischen den Zellen hin, zu erklimmen gewöhnt war, der und es kam Jemand aus der Abtheilung, welche an die auf dem er gern bereit gewesen wäre austieß, in der sich Jacquemin befand. Darauf hörte das meuem Leben auferstanden. Er hatte lächelnde Gesichter ge- zu sterben, sobald er ihn erreicht hatte, von dem er Gehen im Wagen auf; dann kam derselbe Schritt wieder fehen, die sich seiner Genesung zu freuen schienen. Gs aber nicht unverrichteter Sache herabstürzen wollte. So in den Gang, und die Belle Jacquemin's wurde geöffnet. Blindgeborenen träumte er und er grübelte nach, was er bei der Ver( Fortsetzung folgt.) erzeugen, fühlte sich eines Tages nach jenem schrecklichen schmerzbedrängt Sturz, bei dem er beinahe seinen Tod gefunden hätte, zu Gipfel war ihm geschehen, was einem vernichtet" hat. unaufhaltsam vordringende Sozialdemokratie bestellt ist, er- 1 hellt aus der Thatsache, daß man sogar das Machwerk des das eine freie unbeschränkte Kontrolle über die irischen An-| Baudernden auf. Man sollte feig sich unterwerfen oder Herrn Eugen Richter über den sozialdemokratischen gelegenheiten besige und wünschten in erster Linie Homerule gewärtigen, daß die„ Rebellenhäupter" alle vor KriegsDurchgeführt zu sehen. Außerdem verlangten sie auch eine gericht somit erbarmungslos- behandelt würden. Auf Butunftsstaat ins Französische übersetzt hat. Die UeberUntersuchung wegen der vertriebenen Pächter und wegen der diese brutale Drohung gab es eine Antwort nur, den fehung führt den Titel: Ou mène le sozialisme?( Wohin politischen Gefangenen. Die Debatte würde hierauf vertagt.-Streich auf den Thron. führt der Sozialismus?) Herr Eugen Richter hat nun Aber mit der Absetzung LudParteifongreß. Nationalkomitee wigs XVI. war das Ziel noch nicht erreicht; was lag am also Gelegenheit, sich auch auf französisch zu blamiren. Die der spanische Arbeiterparte das labumus. Verschwinden dieses guten Jämmerlings, wenn die despotische Borrede zu der Uebersehung ist von dem bekannten Schild- schreiben zur Beſchichung des dritten Nationalfongreſſes, Der Staatsform blieb? Robespierre führte diesen Gedanken knappen des französischen Ausbeuterthums, Herrn Professor am 26. August in Balencia eröffnet werden wird, ver- aus; er mundete den Girondisten nicht, aber die Saat Leroy- Beaulieu, literarischem Kommis des Hauses sandt. Der Kongreß hat zunächst die Thätigkeit des National- war ausgeworfen und an der Auguſtſonne von 1792 reifte Rothschild, geschrieben, der bereits vor einigen Jahren in seinem komitees, die Haltung des Delegirten auf dem Brüsseler fie. Von einer Republik war 1789 nicht die Rede Buche ,, Le collectivisme" bie sozialistischen Theorien kritisch Kongresse und die des Vertreters der Partei im Stadtrath gewesen, jekt forderte man sie ungeſtüm, und weil Bisher waren die französischen Genossen von Bilbao zu prüfen. Dann kommen verschiedene Fragen, die Nationalversammlung der zagen Elemente zu viele der Ausicht, daß Herr Professor Leroy- Beaulieu, was Un- die Barteipreſſe betreffend, zur Verhandlung; man verlangt barg, quartierte im Stadthaus der rothe Generalwissenheit und Bornirtheit im Verständniß der sozialen z. B. das tägliche Erscheinen des Zentralorgans„ El Sozia- stab sich ein, die Kommune. Und sie zwang's Frage anlangt, nicht leicht zu übertreffen sei; die neu- lista"." Die Organiſation ver Partei soll in einigen Punkten burch, mit Hilfe der Verstärkung, die ihr wurde. Auch erschienene Uebersetzung der Schrift des großen Eugen wird vervollkommnet werden. Darauf, wird die Valtung der Marseille schickte ein Bataillon junger, feuriger Männer. fie wohl eines Besseren belehren. Die Neuwahl des Partei bei den Haupt- und Stichwahlen zur Erörterung Längst ist mit aller Eraktheit bewiesen, daß sie Alle Präsidenten der französischen Republik hat erst in zwei kommen; man verlangt ein strikt kompromißloſes Borgehen vernehmt es schandernd, Bourgeois fin de siècle, die Ihr und ein halb Jahren stattzufinden, und schon beginnt man bei denselben. Ferner soll der Kongreß ein Programm für Eure eigene Ueberlieferung bejubelt- aus angesehenen die Frage einer etwaigen lebhaft zu etwaigen Wiederwahl Carnots die Gemeindewahlen ausarbeiten. Endlich handelt es sich Familien und Steuerzahler waren; das hinderte erörtern. Der Abgeordnete Hubbard um die Festsetzung der Vertretung der Partei auf dem nicht, daß ein reaktionärer Autor dem andern gläubig hat angekündigt, er würde in der nächsten Kammer- Züricher Kongreß, und des Mandats des Delegirten, und nachschnatterte, sie seien der„ Abschaum der Menschheit" fession die Revision des Paragraphs der Verfassung bean- um Bezeichnung des Sizes des Nationalkomitees und der gewesen. tragen, welcher die Wiederwahl des Präsidenten der Republik Stadt, wo der vierte National Rongreß zusammentreten In der Nacht des 9. August eilten die von städtischen gestattet. Am 6. August fand, wie wir bereits gemeldet wird.Sektionen erwählten revolutionären Delegirten nach dem haben, in Paris ein von den Boulangisten einberufenes Hotel de Ville. Dicht neben dem Saale, in welchem die Massenmeeting statt, um gegen die Hinrichtungen von Sofia Der Bruderschmag. Zum Räuberhauptmann gehört gesetzlichen Väter" mit schlotternden Knieen saßen, einigten zu protestiren. Die Abgeordneten Granger, Roche, der Zar. Die„ Swoboda" stellt fest, daß der von der Bukarester sich Jene, daß man am nächsten Morgen nach den Tuilerien Gabriel u. a., die sich alle Sozialisten nennen, sprachen russischen Gesandtschaft dem von uns bereits als einen dem marschire. Um Mitternacht rollten die ersten Töne der zwar viel von der Solidarität Frankreichs mit allen unter Barenthum verbündeten Galgenstrick charakterisirten Räuber- Sturmglocken über die Dächer; Trommelwirbel und Waffendrückten Völkern; in Wahrheit aber bedeutete die Ver- hauptmann Giurgia Jaklio ta ausgestellte Paß geflirr begrüßten den jungen Tag. Die ersten Insurgentenſammlung eine chauvinistische Kundgebung für die fran- vom 16. Februar 1889 nicht gewöhnlicher Art sei, sondern schwärme nahten dem Schloß; die dort poſtirte Nationalzöſiſch- russische Allianz, also für den Bund der Republit in Zeugniß, welches die Gesandtschaften nur in besonderen garde bezeugte geringe Kampflust. Man räth' den König, mit demi Inbegriff aller Tyrannei, dem Zaren, der Fällen auszuliefern berechtigt sind. Dasselbe lautet: Auf sich nach dem Saal der Nationalversammlung zu begeben, wie kein anderer mit Knute, Galgen und Eril ſein Volt Befehl Sr. Majestät Kaiser Alexander's wird Allen zu wissen die Königin beschwört ihn, Thränen vergießend, davon abfnechtet. Bemerkenswerth ift, daß der 3wischenruf eines gegeben, Denen es zu wissen obliegt, daß Vorzeiger dieses, zustehen, der schweizerische Gardemajor Bachmann warnt Anwesenden, ber an die in Sibirien schmachtenden Sozia- Kosta Iwanowitsch, fich nach Rußland begiebt. Deshalb besgleichen, doch der arme schlaffe Kronenträger kehrt sich liften erinnerte, von einem Theil der Versammlung mit wird Jeder, der hierzu berufen ist, ersucht, Iwanowitsch nicht daran und schwankt hin, in sein Verderben. Und stürmischem Beifall begrüßt wurde und den Abgeordneten nicht nur frei und ohne Aufenthalt passiren zu lassen, dem Verderben waren nun auch seine Schweizergardiften Gabriel in solche Verwirrung verfekte, daß er nur noch sondern ihm auch jeden von ihm gewünschten Vorschub und geweiht. Es mögen ihrer kaum über 900 zugegen gewesen wenige Worte herporstammelte und dann seine Rede ab- Silfe zu leisten. Dadischinsky, kaiserlich russischer Ge- fein; 300 Mann waren unmittelbar zuvor nach der Nor- wt brach. Der Stadtrath von Roubaix hat für den in Mt a r- schäftsträger." Die" Swoboda" weist nach, daß aus den mandie abgegangen. Am Abend des 8. hatten sie sich einſeille ſtattfindenden sozialdemokratischen Rongreß eine Baß- Bisas ersichtlich ist, daß Giurgia, alias Jwanowitsch, gefunden, • " Summe von 10 000 Franken bewilligt; einen gleichen Be- nicht weniger als fünfmal mit diesem Passe zwischen mehrere Fahnen vergraben. Sie harrten vom 9. an des Roubaix in einem augenblicklich schwebenden Streik. trag beſtimmte er zur Unterſtügung der Arbeiter von Bukarest, Odeſſa und Belgrad verkehrte und daß dieser Angriffs; er erfolgte nach dem Abzug des Monarchen. Die Räuber sich faiserlicher Huld und Protektion nur deshalb Massen überflutheten den Hof und Jene retirirten ins Schloß Der erfreut, weil man ihn auch heute noch in Be- zurück. Die töniglichen Knechte und die Kinder ber icher Sozialisten in Paraguay zu gründen, reitschaft hält, um einen Fürsten- und Revolution, schreibt die 3 ürcher Post"; standen worauf der„ Vorwärts" schon mehrmals zu sprechen tam, Mini ft er mord in Sofia durchzuführen. einander gegenüber: die Einen ohne weitere Reflexion fest geht von einigen Mitgliedern der Pariser Gruppe der„ Bäterchen" darf sich nicht wundern, wenn die von ihm an dem geschworenen Eide haltend, die Andern im Bewußt" Unabhängigen", d. h. derer, die sich um Benoit Malon unterdrückte Maffe für die furchtbare Bein der Knechtschaft, sein, die bedrohte Freiheit zu retten; hier ruhiges, tobes Schaaren, aus. Die Urheber des Unternehu.ens versichern, für die Qual der Kerker und Bergwerke ihm in gleicher verachtenbes Wesen, bort wildes wogen und Drängen, daß ihnen der Dr. Moses Bertoni, vor, welchem sie im Münze zahlt. Ang' um Auge, Zahn um Zahn. Lärm und Wuthgeheul, vermischt mit den erhabenen, schlacht,, Vorwärts" gewarnt wurden, vollständig unbekannt sei. Sie begeisternden Klängen der Marseillaise. Die Schweizer, wollen mit äußerster Vorsicht zu Werke gehen und hoffen, dem| Die russischen Meuchelmörder an der Arbeit. einem rothen Granitfelsen ähnlich, an den die Brandung Ein Anschlag der zarischen Banditen gegen den bulgarischen des empörten Bolles anschlug". Die Schweizer unterlagen. tönnen. Bahlreiche Zustimmungsschreiben sind namentlich Agenten Dimitrom in Konstantinopel, den Nach- Das Eisen war am 10. August heiß; man mußte es Gus Belgien eingetroffen, anch einige aus Deutschland. folger des kürzlich von russischen Soldknechten ermordeten schmieden. Die Nationalversammlung sprach die Suspension Ginige Abgeordnete haben versprochen, von der Kammer Agenten Vul to witsch, wird offen ins Wert gesetzt. Der bes Monarchen aus, bildete ein neues Ministerium und betine Geldunterſtügung für die geplante Rolonic super Boffischen Zeitung"( Nr. 368 vom 9. August) wird aus schloß die Einberufung einer Nationalkonvention. Langen. Es ist jedoch vorauszusehen Sie die der er Condon unterm 9. Auguſt gedrahtet: Das Leben des 10. August 1792 ist nach der Erstürmung der Bastille einer Muter der Bedingung etwas bewilligen wird, daß sich die bulgarischen Agenten in Konstantinopel, Dimitrow, ist in der glänzendsten Gedenktage der großen Revolution. Auswanderer auf französischem Gebiet ansiedeln. In diesem eruſter Gefahr. falls Madagaskar wählen. aalle und andere, welche täglich in einen Eine Menge verdächtiger Personen, Café, dicht bei dem bulgarischen Legationsgebäude, zusammentreffen, lauern ihm beständig auf; die türkische Polizei geDie Adresdebatte im englischen Parlament. währe ihm nur unzureichenden Schutz. Die russisch- bulgaAn englischen Parlament wird augenblidlich nach der rischen Verschwörer in Konstantinopel seien angeblich hochalten Schablone der Abgang des Ministeriums Salisbury ermuntert durch den langen Verzug in der Vollstreckung des berbereitet. Die Adreßdebatte, 3. h. Die Grörterung über Todesurtheils über die Mörder des Dr. Vulkowitsch, Chriſto die Antwort, welche das Unterhaus auf die Thronrede er- und Merdjan. Nach der neuesten Entschließung des Sultans theilt, erzielt ein Mißtrauensvotum; die Konservativen soll nur Merdjan hingerichtet werden." werden gehen, Gladstone wird die Zügel der Regierung in| Soziale Lebersicht. Der Achtung, Vergolder Berlins! Kollegen und Kolleginnen! Wie Sie Alle wissen, sind unsere Versammlungen seit langer Zeit sehr schwach besucht. Wie ist dem abzuhelfen? Wenn man bedenkt, daß von über 500 Mitgliedern hiermit die Hand nehmen. Er kann sich nur behaupten, wenn er den Berkehrsministeriums Witte eröffnete heute auf bei Chen- fagt man sich, daß hier Beſſerung, geſchaffen werden muß. Wir unform treibt. Denn die Arbeiter geben den Ausschlag, bahn- Station von Gryaft eine Volksküche, durch welche baben deshalb in unserer letzten Sigung beſchloſſen, von Zeit zu Zeit nach den Versammlungen ein gemüthliches Tanzkränzchen entscheidender Bedeutung die Stimmen der Arbeitervertreter sind von täglich 3000 durchreisende Arbeiter gespeist werden können. und andere Belustigungen stattfinden zu lassen, um auf diese Ruder be- Nach den vom Minister auf seiner Besichtigungsreise ge- Weise einen größeren Busammenhalt zu schaffen. Zu diesem findliche Partei. für die am aus London unter'm 8. August: Wolffs Telegraphisches Bureau meldet machten Erfahrungen hat der Mangel an genügender und Zweck ist für den 13. Auguft eine derartige Versammlung einUnterhaus. Nach Berlesung der Thronrede trat das täne gestellten Personen sehr häufig den Anlaß zu den vor- nommen hat und in der wir nach Erledigung einiger interner unts in die Adreßdebatte ein. Barton beantragte, von Groß gekommenen Unruhen. Der Pariser. Gesundheitsrath Angelegenheiten uns amüsiren fönnen. Arbeitsgenossen Beierſtüst, eine Morejse sur Bearton beantragte, von Groe. helfte in ſeiner Gigung vom 8. August feft, bag geoprivarig Genoſſinnen, damit unser Borhaben gelingt, bebütfenoffen und reibe Stebner beglückwünschten die Regierung zu der erfolg die Cholera- Epidemie in der Stadt Paris und innerhalb leute an ihre Pflicht erinnert, in jeder weiſe ihre Schuldigkeit reichen Gefeßgebung und forderten die opposition auf, sich der Banumeile faft völlig verschwunden und jede Gefahru thun, damit wir am Schluß der Zusammenfunſt ſagen tönnen: Don Jrland) zu erklären. Asquith beantragte ein Amendement als beseitigt anzusehen sei. Als die einzige Ursache der wir sind nach langer Zeit wieder einen Schritt vorwärts geEpidemie erscheine das Wasser aus der Seine. Die Armee, tommen. Da uns Gäſte ſehr willkommen sind, so ist auch für sie trauen des Unterhauses und des Landes besitzen, die gegen von bestens gesorgt. Siege frat Inserat.) wärtige Regierung aber besize dieses Vertrauen nicht. Dies sei die Seuche frei geblieben. Die aus Rußland in Danzig Frage, welche zum Austrag gebracht werden müsse, jeder andere ankommenden Getreidesendungen werden vom 9. August ab| das von Asquith beantragte Mißtrauensvotum. Der Schatz von der Gesundheitspolizei untersucht sind. Gegenstand sei als unerheblich bei Seite zu lassen. Burt unterstützte erst dann verabfolgt, wenn sie vorher auf dem Bahnhofe tanzler Goschen erklärte, die Mehrheit der Bevölkerung von Großbritannien habe sich von Neuem gegen die Abtrennung Frlands ausgesprochen. Es sei unmöglich, in dem beabsich tigten Schweigen über Homerule zu verharren. Die gegnerische Ein Gedenktag. Hundert Jahre sind es heute her Mit tollegialem Gruß Die Agitation3 Kommission.. J. A.: Richert, Blumenstr. 38. Stettin. Achtung, Tischler! Wegen hier am Orte ausgebro hener Lohndifferenzen bitten wir die Kollegen allerorts den Zuzug nach hier fern zu halten. Im Auftrage der Lohntommission: E. Kinsky. Alle Arbeiterblätter werden um Partei fei nicht aus Einem Guß und es sei unbekannt, ob seit dem Sturm auf die Tuilerien. Der 10. August Abdruck gebeten. Gladstone fich die Zustimmung aller unabhängigen irischen war der Prolog zum 22. September, da man die Republik| Ju Altenburg tagt zur Zeit der Kongreß der WeißNationalisten oder der Arbeiterpartei sichern könne. Sollte ausrief. Das Vorspiel zum 10. August aber hatte der gerber Deutschland 3. geboten, pa bas Bolt der Vorstädte St. Antoine after gaan tilan. Grichienen find 21 Delegirte aus geber irischen Bartei der Webrbeit, bes Rönigreiches auf und St. Marceau zu dem Sigungssaale der Nationalver- vertreten. Die Hauptaufgabe des Kongreſſes bürfte, barin be den Gladstonianern abgeschwenkte, mit den Konservativen den Beschlüssen ſammlung fich drängte, dann nach dem Palaft des Königs ſtehen, die jeßige Form des Verbandes bere barn bes 30g und diesem die rothe Müze aufstülpte. Für einmal Salberstädter Kongresses anzupassen. Der Rechenschaftsbericht war's genug, doch Etliche riefen beim Weggehen:„ Die für die letzten drei Jahre eine Gesammteinnahme von der Anti- Parnelliten) bekämpfte die seitens der jezigen Re- Und fie tamen wieder. der cher Einrichtungen zu tämieten gegen die Auflöſung Geschichte hat nichts genügt, wir müſſen wieder fomments 101 144,59 M. und eine Gesammtausgabe von 970 Letztere vertheilt sich hauptsächlich auf Streitunterstützung, ReiseAbborrende Geschlechter ver- unterstützung und Umzugsgelder. Betreffs der zukünftigen Form die Fähigkeit des Urtheils; des Verbandes wurde mit 18 gegen 7 Stimmen befchofen, om Redner die Abgabe der Versicherung, daß ihre Homerulebill, die Privilegirten außer Landes geflohen; sie mühten sich, Deutschland 3" zu geben, wodurch sämmtlichen verwandten Verbande den Namen den solle, und daß sie, falls sie vom Oberhause verworfen wer Behagen von der Abrechnung. So wenig verstand man im Gladstoneanischen Regierung mit aller Energie gefördert wer hehen, brachten es fertig und redeten offen mit zynischem sammenschlusses geboten ist. gezwungen werden. tehenden Die Seffion Gruppe) hätten die Pflicht, Bergewaltigung bestände. werde. einer Untersuchung Von der Opposition forderte der so war es auch hier. Wie eine erschrockene Heerde waren bezüglich der " Verband der Lederarbeiter den sollte, im Vordergrunde der liberalen Gefeßgebung bleiben Zur Sonntagsruhe. Der Rath der Stadt Leipzig hat betonte ferner die Nothwendigkeit Lager der Emigranten, was die Uhr geschlagen, daß kaum das Gesuch der in den Vororten wohnenden Bigarren. Einer an dem raschen Gelingen zweifelte; dann wollten sie händler abgelehnt, laut welchem denselben gestattet werden treibungen von Pächtern und bezüglich derjenigen Irländer, baden in Rosen". Die Revolution war an der Arbeit; sollte, Sonntags ihre Läden bis 8 Uhr Vormittags und Nachwelche wegen politischer Vergehen gefangen gehalten würden, sie hatte gewaltige Dämme schon durchbrochen, aber das mittags von 1-6 Uhr offen zu halten. Die Ablehnung des und sprach schließlich die Hoffnung aus, daß das Zwangsgeseh Alte erwies sich furchtbar zäh und berghoher Schutt ver- Gesuchs erfolgte auf Grund einer früheren Verordnung der fuspendirt würde. Redmond( Barnellit) führte aus, er und warb ihr Kämpfer: Verrätherei im Innern, aufgehoben und inzwischen bis zu feiner völligen Aufhebung sperrte den Pfad. Der Widersacher freches Konspiriren Kreishauptmannschaft, wonach nur dann Ausnahmen von der ein Sonntagsruhe zugelassen werden, wenn die vollständige oder theilweise Ausübung des betreffenden Gewerbes an Sonn- und das brachte fonders hervortretender Bedürfnisse der Bevölkerung erforderlich feine Partei würden für das vea Asquith beantragte Amende ment zur Adresse stimmen, um die jetzige Regierung zu stürzen, Hof, der Boten entsandte und empfing, an der Grenze Festtagen zur Befriedigung täglicher oder an diesen Tagen bedeutsch- österreichischen Harste, er verlange aber Aufschluß über die Absichten der liberalen die beabsichtige. Die Parnelliten verlangten ein irisches Parlament, fest des Herzogs von Braunschweig rüttelte auch die iener Ausnahme nicht rechtfertigen würden". Partei, die hoffentlich ihre Zusagen betreffs Irlands zu halten das Blut der Nation zum Wallen. Das tölpelhafte Mani- ist", während jedoch bloße Bequemlichkeitsrücksichten die Gestattung für den Inhalt der Juferate überNeue Welt, Bergiahloß- Brauerei, Hasenhaide. Heute, Mittwoch: 1425b immt die Redaktion dem Publikum 2. Kinder- Erntefest mit Gratisegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, den 10. Auguft. Leffing- Theater. Die Großstadtluft. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Bettelstudent. Ostend Theater. Onkel Bräfig". Bellealliance- Theater. Das kleine Krokodil. Adolph Ernst- Theater. Fräulein Feldwebel. Verloofnng. Puppentheater, Bonbonregen, Stangenklettern, Wettlaufen, Erntefestzug. Nachum. ab: Konzert, Spezialitäten- Vorstellung, Pantomime. Kaffeeküche ist geöffnet. Da Tanzkränzchen. Entree 15 Pf., Kinder 10 Pf., die Mütze, ein Geschenk u. Freiloos erhalten. Morgen, Donnerstag: Montre- Feuerwerk, Nachtfest in Japan. Th. Keller's Hofjäger, Hasenhaide, Bergmann- StraßenEdke. Heute, Mittwoch, den 10. August 1892: Drittes großes nach ländlicher Sitte mit großem Fettzuge. Hahnenschlagen, Sadkhüpfen etc. Großes Garten- Konzert. Im großen Saale: von Säffingen. Darauf: Der Darauf: Der Marionetten- Theater- Vorstell. Volksbeluftigungen. Ball. Abends: Grosser Fackelzug und bengalische Beleuchtung. Anf. 4 Uhr. Entree 15 Pf., vorher 10 Pf.( Kinderbillet 15 Pf.) A. Froelich. Ernte- Fest Gratis- Berlooſung. Spence Kroll's Theater. Der Trompeter Brautmarkt zu Hira, Berl. Sommer- Theater ( Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg.) ( Artistischer Leiter: Paul Pauli.) Mittwoch, den 10. August. Vorstellung in 5 Abtheilungen. 61/2 Uhr: Concert, Musikdirektor Rachfall. 72 Uhr: Spezialitäten 1. Ranges. Avis: Sonntag, 14. Auguſt cr.: Erstes großes Feuerwerk. Oeffentliche Versammlung Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien: Heft 23 der Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in ca. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Rolporteure entgegen. Nächste Woche erscheint in unserem Verlag: Vergolder- Gewerbe Ueber Staatssozialismus beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins F. Addiks. G. Rösser. Ferike Horvath. Am Sonnabend, den 13. Auguft, Abends 8½ Uhr, im Lokale des Mlle. Ancion. Gebr. Schwarz. Dora Ebert. 8 Uhr: Gastspiel des Opernsängers Ferdinand Worms. Die Zillerthaler. Liederspiel von F. Nesmüller, 91/2 Uhr: Specialitäten 1. Ranges. 101/4 Uhr: Grosses Ballet. Prima Ballerina: Marie Ala. 6 SoloTänzerinnen, ein Solotänzer, Corps de Ballet 20 Damen, Fantoches- Theater des Mr. Winn. Täglich: Grosse Vorstellung. Siehe die Anschlagsäulen. Adolph Ernst- Theater. 8um 54. Male: Herrn Schirmacher, Andreasstraße 26, Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Freudenthal über:„ Lungenkrankheiten". 2. Diskussion. 3. Kassenbericht. 4. Verschiedenes. Nach der Versammlung findet gemüthliches Beisammensein, verbunden mit Gesang, Tanz und anderen Belustigungen statt. Herren und Damen, welche daran theilnehmen, zahlen eine Kleinigkeit nach. Gäste find sehr willkommen. 461/4 Die Agitationskommission. J. A.: Richert, Blumenstr. 33. Fachverein der Tischler( Osten). Am Mittwoch, den 10. August, Abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Säger, Grüner Weg 29. Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Inlius Türk über:„ Der Kampf gegen das 2794L Verbrechen". 2. Diskussion. 3. Wahl eines Schriftführers, eines Beitragfammlers und eines Werkstatt- Kontrolleurs. 4. Verschiedenes. Fräulein Feldwebel. 12/17 Gesangsposse in 3 Akten von Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Achtung! Musit von G. Steffens. GF Anfang 7% Uhr. E Morgen: Dieselbe Vorstellung. Der Sommergarten ist geöffnet. Gratweil's Bierhallen Rommandantenstraße 77-79. Täglich: Gr. Konzert Großer Frühstücks- u. Mittagstisch, fowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. Das Bwei Säle zu Versammlungen und Vergnügungen. 2810L F. Sodtke. Viktoria- Brauerei. Lützow Straße 111/112. Im Konzertgarten resp. Saal) ( außer Schöneberg. Der Bevollmächtigte. von Gg. v. Vollmar. 3 Bogen stark.- Preis 20 Pfennige.( Bei größeren Posten entsprechender Rabatt.) Die Schrift enthält den vollständigen Artikel Vollmar's in der Revue bleue", sowie eine fachliche Darlegung über Begriff und Wesen des Staatssozialismus. Bu zahlreichen Bestellungen laden ein Nürnberg. 2815L Wörlein& Comp. Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuth- Strasse No. 2. Soeben erschien in unserem Berlage: Daz Achtung Vereins- und Versammlungsrecht Am Donnerstag, den 11. Auguft, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Ramm in Schöneberg Große öffentliche Volksversammlung für Frauen und Männer von Schöneberg und Umgegend. Tages Ordnung. 1.„ Vorwürfe, Einwendungen und Anklagen der Bourgeoispreffe gegen die Sozialdemokratie." Referent Zahnarzt Robert Wolf. 2. Diskussion. 3. Stellungnahme zur Lassalle- Feier. 4. Verschiedenes.- Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. 498/6 Der Vertrauensmann. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Achtung! Rixdorf. Achtung! Große öffentliche Volksversammlung am Donnerstag, den 11. August, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Hoffmann, Bergstrasse No. 133. Tagesordnung: 1. Vortrag( Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht). 2. Diskussion. 3. Stellungnahme zur Lassalle- Feier. 4. Bericht der sozial5. Läglich Sonnabends): Demokratischen Gemeindevertreter. 6. Berschiedenes. Stettiner Sänger. Stets wechselnd. Programm. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pfg. Wochentagsbillets à 40 Pf.( S. Plakate.) PassagePanopticum. Neu! Blaue Grotte mit Wasser, Kähnen u. Beleuchtungseffetten. Neu! Eine Kriminalgeschichte Um zahlreiches Erscheinen der Genossen ersucht 498/7 Der Vertrauensmann. C. Sonnenberg. Berlin S. A. Schulz, S.- 0. 2826L Berlin S.- 0. Nr. 5. Reichenberger- Straße Nr. 5. Möbel- u. Polsterwaaren- Fabrik. 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Druck und Berlag von Max Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2 Herrn Bam berg gethane Beleidigung nehme hier 1434b Otto Woll Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 185. Mittwoch, den 10. August 1892. 9. Jahrg. Parteinachrichten. Formalitäten und wartete auf die Bewilligung der in gefahr, und wenn jetzt wirklich Etwas geschieht, um eine Anzahl rat am 7. Auguſt in Lausch zialsemoratie Meiningen betreiben darf. Er wartete vergeblich. Der erste Parteitag der Sozialdemokratie Meiningens welche in Elsaß- Lothringen kein Buchdrucker sein Gewerbe Angst vor der Seuche. In dem Augenblick, in welchem die 28 Orten zirka 300 Barteigenossen erschienen. Vorſihende waren ihm ohne Angabe von Gründen einfach verweigert. Seitdem Mensch mehr um dieſe ſanitären Mißstände kümmern. Wir der Reichstags- Kandidat des Streises Re i ß haus- Grfurt und ist Herr Burgheimer aus der Mühlhauser„ Bolts Zeitung" aus haben schon früher hervorgehoben, daß all die Maßregeln, welche 80 cher. Saalfeld. Paul Seige. Bögned referirte liber die geſchieden und hat ein zweites Gesuch um Ertheilung der Kon- das Polizeipräsidium und das Ministerium anbefohlen haben, Organisation; er tam zu dem Resultat, daß die Einführung und session als Buchdrucker eingebracht. Jezt, nachdem ihm der sehr gut und sehr schön sein mögen, wirksam aber sind sie Der Ausbau des Vertrauensmänner- und Kartensystems die beste Charakter als Besizer einer sozialdemokratischen Druckerei nicht erst dann, wenn Jedermann in der Lage ist, diefelben befolgen Löſung dieser Frage ſei. Ueber die Agitation refente e beste mehr anhaftet, ist ihm die früher verweigerte Konzeffion ertheilt zu können. Weshalb das leider nicht der Fall ist, ist von uns Sonnenberg. Man beschloß darauf, den Wahlkreis in brei worden! Hier haben wir also ein offenes Bugeständniß der Be- schon nachgewiesen worden. dem besagten Gesetz erwähnten Konzession( brévet), ohne dieser Mißstände zu beseitigen, so geschieht dies nur aus blasser Die Konzession wurde Nachrichten aus Rußland tröstlicher lauten, wird sich auch kein gitationsbezirke zu theilen, deren Bororte die Städte Sonneberg, hörde, daß einem Bürger auf Grund eines altnapoleonischen Berlin gilt als die reinlichste Stadt der Welt. Das mag Saalfeld und Bößnec find. In Gaalfeld hat eine Bentral: Gefeßes die Ausübung seines Gewerbes verweigert wird, weil richtig sein, aber nur deshalb, weil andere Großstädte noch agitationstommission ihren Gig, welche die sonstigen Angelegen- und solange er Sozialdemokrat ift! Schön, nicht wahr? Ebenso viel unreinlicher find. Wer einmal die Wohnungsmisere in den heiten der Organisation und Agitation zu besorgen hat. Die hat ein bekannter Mühlhauser Genofſe( der in der Druckerei der Arbeitervierteln gesehen hat, wird uns zugeben, daß es mit der jezt im Kreise erscheinenden Blätter, bogen bolts„ Bolls- Zeitung" beschäftigte Schriftfeßer Neweczerzal) ein Gesuch vielgerühmten Reinlichkeit nicht weit her ist. Die Bewohner freund" werden mit 1. Oktober zu einem Blatt verschmolzen, das um Bewilligung einer Konzession als Buchhändler eingereicht. tragen an diesen unerquicklichen Zuständen keine Schuld, fie thun den Titel führt:„ Thüringer Bollsfreund.( Thüringer Walppost), Das Gesuch wurde ohne Weiteres abschlägig beschieden, wie Alles, was in ihren Kräften steht, um gesund zu wohnen. Aber Urbeiterorgan für die Wahlkreise Meiningens und Roburgs" gewöhnlich ohne jede Begründung. Man dekretirt einfach! Pößneck wurde als Sitz der zu wählenden Zentral- Wahlfommission bestimmt, ferner Gräfenthal als Ort des nächsten Parteitags. 0 Lokales. Der Berichterstatter Herr Hugo Friedländer sendet wo bleibt die Reinlichkeit, wenn sich in tausenden von Fällen die Nothwendigkeit herausstellt, das Gebot der Reinlichkeit be= wußt übertreten zu müssen, weil sonst die ganze wirthschaftliche Existenz auf dem Spiele steht. So lange es Hausbesitzer, Miethskasernen, Häuserausschlächter, Schlafburschen- Unwesen, furz und gnt alle die Anhängsel giebt, welche nothgedrungen dem tapitalistischen Staate anhaften, it's mit all' den Anti- CholeraMaßregeln ebenso gut, als ob man von einem Proletarier, der Pfennige zahlen, um dafür ein Rittergut zu kaufen. nicht einen Heller fein eigen nennt, verlangt, er solle zehn Aus Mannheim erhalten wir die Nachricht, daß der sozialdemokratische Stadtverordnete W. Hänsler unter Hinterlafjung| einer größeren Schuldenlast und nach Unterschlagung von mehreren tausend Mart, welche Eigenthum des dortigen Medizinalverbandes uns wiederum ein längeres Schreiben, in welchem er gegen eine waren, flüchtig geworden sei. Die Gesammtsumme der durch der Meyer'schen Beschuldigungen Nachstehendes anführt: Hänsler hinterlassenen Schulden und Unterschlagungen Es war mir bisher unbekannt, daß Meyer auch noch wird uns in einer Privatmittheilung nachten unter 00 W. Folgendes geschrieben hat:„ Einige Zeit darauf wurde in Kottbus besprochen worden find, heute noch einige. Die Bewohner der bgegeben. Außer dem Medizinalverbande dürfte auch die Mann- gegen die angeblichen Spremberger Sozialdemokraten, die An- Grünauer-, Reichenberger, Forsterstraße, müssen des Abends einen heimer Attiendruckerei, in deren Berlag das dortige Parteiorgan ſtifter des dortigen Landfriedensbruches, verhandelt. Friedländer abscheulichen Geruch aushalten. Dieser Fäulnißgestant ist derart " Bu all' den sanitären Mißständen, die in den letzten Tagen gehören. Für unsere Partei in Mannheim, wie in ganz Baden Menschenmaffen zum Eingange des Gerichtsgebäudes gestürmt Man vermuthet, daß diese Cholera- Desinfektion die Bumpſtation Sch der Pfalz ist der Händler'sche Zumpenſtreich ein schwerer wären, um einen Platz zu gewinnen, daß die Kottbuser Be- in der Reichenbergerstraße entwickelt. Es würde sich sicher lohnen, Echlag, denn der nunmehr Flüchtige ist dort in weiten Streifen völkerung und namentlich auch die dortige Sozialdemokratie ein wenn der Magistrat dieser stänkerigen Geschichte auf den Grund eine sehr bekannte Persönlichkeit. Der Fachverein der Stuckateure Berlins feierte am überaus reges Interesse an den Prozeß nähmen." Der letzte gehen wollte. Der Graben, welcher zwischen dem Maybach- Ufer Satz steht im Vorwärts" mit fetten Lettern gedruckt. Meyer und den Rixdorfer Feldern sich dahin schlängelt, ist auch nicht Die Errichtung eines Gewerbegerichts, welchen Wunsch( ehemals Redakteur des selig entschlafenen Polizeiblattes„ Der Volts von wohlriechenden Eltern. Die Bewohner nennen ihn den eine Voltsversammlung in Gallen bei grantjurt a. D. aus freund") folgert daraus: ich hätte durch diese Berichterstattung in flänkrigen Graben". Und solcher Weißstände giebt es noch in gesprochen hatte, ist vom Magiftrat dieser Stadt mit der Be- maßgebenden Kreisen die Ansicht verbreiten wollen, daß Kotibus und um Berlin so viele, daß wir nicht nöthig haben, die„ ge= bendung abgelehnt worden, daß die hiesigen Berhältnisse, ins- ein durch und durch sozialdemokratisch infizirter Ort sei und daß fündeste" Stadt Europas in den Himmel zu heben. besondere persönlicher und finansieller Natus, die Guzichtig eines ich somit beabsichtigt hatte, den kleinen Belagerungszustand über Ben Gerichts für jetzt noch nicht gestatten, wie dies vor einiger Rottbus heraufzubefchwören. Obwohl diese Behauptung der von scht höheren Orts nach sorgfältiger Brüfung der Gachlage De Meyer in Cleve geäußerten: ich hätte dem Buschhoff bei Gr- 6. Auguſt in Sanssouci, Kottbuferstr. 4a unter zahlreicher Bebuchtet worden ist." Nun, wenn eine Gemeinde betartige mordung des fleinen Hegmann Beihilfe geleistet, würdig zur Seite theiligung der Kollegen fein 16. Stiftungsfeft. Das Fest verlief richaus nothwendige und für das ganze Gewerbe fügliche ci ſteht, so fühlten Sie sich veranlaßt, bazu gu bemerken: Geit ben in ſchönſter Weise, Konzert, Gesang und Vorträge boten eine Der Prolog Prolog wurde faffen die Gaffener Arbeiter bie Sache ich es auf. often jüngsten Anarchisten- Verschwörungen ist diese Art Bericht Kollegen Daste gesprochen und endete derfelbe mit einem Iachtungen tein Geld hat, so hört denn doch Alles auf, hoffentlich Tagen des Tageblatt- Bennemann bis zu den Berichten über die wechslungsreiches Programm. Ihnen die oberen Behörden, in fester zicht en fondern erstattung für die hiesige bürgerliche Presse typisch. Jerein Soch auf den Berein. Besonders zu erwähnen sind ihnen das Gewerbegericht zu verschaffen. er Interessant ist nur, daß in jener Zeit der Buttkamer'schen Hochfluth auch der noch die vom Gesangverein der Stuckateure unter Leitung des parteigenössisch" schillernde und schielende Herr Hugo Fried Herrn Marquard zum Vortrag gebrachten Lieder. Der GesangFortschritte der Organisation in Oesterreich. In der länder in solchem Polizeigewäffer segelte; darüber möchten wir verein, welcher erst seit kurzer Zeit besteht, erntete denn auch für grit vom 1. bis 31. Juli find folgende neue Organisationen ge- jetzt seine Meinung hören." beitet worden. In Wien: Auger neue Organisationen geſtellen, darüber meine Meinung zu hören, jo habe ich wol Kölner Kollegen gesandte Depesche hervor, und wurde belebe beiterinnenverein„ Bildungshort" in IX. Bezirt. in der Pro- nicht nöthig, Sie erst auf den§ 11 des Preßgefeßes zu mit einem Hoch auf die Kölner Kollegen aufgenommen. Bum Tenda Politiſcher Verein, Gerechtigteit bereider verweisen, wenn ich Sie ersuche, Ihren Lesern mitzutheilen, daß Schluß hielt ein gemüthlicher Tanz die Festtheilnehmer noch bis Tetilarbeiter in Auffig: Arbeiter Bildungsverein peretein; unter'm 9. November 1886 in der„ Kreuz- Zeitung", ber, Bolts- sum frühen Morgen zusammen, und jeder der Anwesenden wird Brabeiter- Bildungsverein in Bien Bildungsverein in Hohenſte Beitung", der„ National- Zeitung", des„ Berliner Volksblatt" wohl in dem Bewußtsein nach Hause gegangen sein, im Streije bei; Bolts- Bildungsverein für beide is bleungeutenant. f. w. Folgendes in meinem Bericht über den Spremberger feiner Kollegen einen frohen Tag verlebt zu haben. Der Verein bei Wernstadt; Arbeiter- Bildungsverein in Schönpriefen. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " Krawall Prozeß zu lesen ist: Im Zuschauerraum find bisher aber gab wieder einmal den Beweis, daß er auch neben seinen nur wenige Personen anwesend. Wie mir aber soeben berichtet gewerkschaftlichen Interessen die Geselligkeit unter den Kollegen wird, wird gegenwärtig das Gerichtsgebäude von einer dichten zu fördern versteht; mögen sich daher auch die noch fernstehenden Behr in Gera an das Fürstlich Reuß- Plauensche Ministerium umlagert. hr auf die Ausweisungs- Verfügung hat Genoffe Menschenmenge, zumeist aus jugendlichen Arbeitern bestehend, Kollegen dem Verein anschließen und ihn zu immer größerer Die vienge verlangt in ftürmischer Weise Ginlaß zu Blüthe bringen, denn nur vereinigt tönnen wir einer etwas Großes Am Da jedoch die Leute sämmtlich keine Ginlaß erringen. Gendor. Juli 1. 3. wurde mir durch den in zwöser fationirten farten haben, so werden sie von der zahlreich aufgebotenen GenDie ,, Abjerei" scheint in Berlin wieder losgehen zu sollen und die Berliner, welche sich einbilden, gar furchtbar helle" zu sterium, Abtheilung für das Innere, gez. v. Hinüber, überbracht, Unsere Meinung über die Angelegenheit ist unverändert. Zauber auch wirklich hinein. Hamburgermeisterschaftsringer der Welt" hat wieder die ungeheure Maßregel wird darin angegeben, daß ich seit längerer Zeit durch haupt mit der politischen Polizei in Verbindung gestanden hat seine angebliche Würde", die er im vorigen Jahre hier erFürstenthum Reuß j. 2. zu verlassen habe. Als Grund für diese Antwort darüber, ob er mit dem Polizeirath Krüger und über- Güte, in irgend einem Tingeltangel seine Kräfte zu zeigen, und lungen und Vereinen zu führen pflege, sowie auch durch meine, es lediglich an. und ausheherischen Reden, welche ich in öffentlichen Versamm- feiner seiner Zuschriften gegeben. Auf diesen Punkt aber kommt Reklame ist bestens gesorgt worden. Die Litfaßsäulen haben von gleichem Geiste beseelte schriftstellerische Thätigkeit bei der„ gut gesinnten" Einwohnerschaft von Gera und Umgegend Anstoß und Geb. Ganitätsrath Br. 38. Giache in einer profit se eine halje machen. Das hat auch geholfen, die Brazdjelu mamimevijam zu nicht ungefähr anderthal gegenüber bemerke ich folgendes: Sch von Verhaltungsmaßregeln, Belehrungen über das Wesen der sich abspielt, und damit hat ber Unternehmer feinen we eve das eine ihr Haufen nach dem Tingeltangel, in welchem die vielen in hellen nicht gestattet, in öffentlichen Versammlungen aufzutreten und Cholera, Auweisungen zur Ausführung der Desinfektion 2c. Wir reicht. Er hat eine gute Einnahme erzielt, an welcher der aus diesem Grunde war es mir auch gar nicht möglich, daselbst heben daraus folgende Vorschriften hervor: Reden zu halten. Wo das H. Ministerium die Gründe für meine aufreizende und aufhehende Schriftstellerei hernehmen will, ist mir nicht recht flar. Auf alle Fälle sind die Begriffe aufreizend und aufheherisch", ebenso wie jene der gutgesinnten Einwohner regt und bin in der große Plakate gebracht, und die Herrn Abs zur Verfügung stehende gegen giebt der Berliner Arzt um Publikum aufmerksam Was darf man essen und trinken, was nicht? Verboten: ! Ungekochtes Wasser. ! Rohe Milch und rohe Sahne, Butter und Buttermilch. Frisches Gebäck. schaft" derartige, daß eine behördliche Maßregel fich auf einer auch faure Milch und Schlag folchen Grundlage nicht rechtfertigen läßt. Vor allem müßte fabne. nachgewiesen werden, daß ich mich mit den bestehenden Gesetzen in Kollision befunden habe, aber seit meinem schon sechs Jahre währenden Aufenthalt noch nicht den geringsten Anstoß bei den Gerichten er der Gemeinden Gera, Untermhaus, Cuba und Pforten den Beweis zu liefern, daß ich mich überall gut geführt habe. Was naisen. die Erregung von Anstoß und Aergerniß betrifft, so glaube ich die Ueberzeugung zu haben, daß die überwiegende Mehrheit der Einwohnerschaft von Gera und Umgegend an mir feinen Anstoß genominen hat und im Gegentheil mit meiner Thätigkeit| sehr zufrieden ist, so daß ich es jederzeit auf eine allgemeine Abstimmung über meine Person ankommen lassen könnte. Was die Berechtigung zur Ausweisung selbst betrifft, so bemerke ich, daß mir teine gesetzliche Bestimmung bekannt ist, welche dieselbe nachweist. Im Gegentheil aber geht aus den Bestimmungen der Gemeindeordnung für Reuß j. 2. hervor, daß die Aufnahme in die Schußgenossenschaft Sache der Gemeinde ist. Wenn nun die Aufenthalt ermöglicht. Daß die Regierung in dieser Beziehung Gemeinde mir dieses Recht ertheilt, so ist damit mein Alle falten Suppen. habe ich in Reuß i. 2. Kalter Aufschnitt, der schon Lage, durch Leumundszeugnisse lange gestanden hat! ! Alle Salate und Mayon! Cremes. Robes Obst. Käse. Kuchen und Eis. Erlaubt: Abgekochtes Waffer, auch mit Rognat, Arrat und Rothwein. Gutes Soda- oder Selterwasser, auch natürliche Mineral brunnen. Nothwein, gutes Lagerbier, Kaffee, Thee, Katao. Gebäck muß vor dem Genuß erst eine halbe Stunde im Hause erhitzt werden. Alle gekochten Suppen. Alle heißen( gefochten, geschmorten und gebratenen) Fleisch Speisen. Ebenso alle gekochten Gemüse ( Kartoffeln, Reis, Makkaroni, Schnitzel, Schoten, Blumen fohl) 2c. Frisch gekochte, warme Kompots. Eier und Eierspeisen. Warme Puddings. Vernünftiger Tageszettel: Morgens: Kaffee, Thee oder Kakao, ohne oder mit start erMeisterschaftsringer partizipirt. Am anderen Tage bringen die Zeitungen wieder einen langen Salm über die Art und Weise, in welcher es Herrn Abs diesmal geglückt ist, seinem Gegner, mit welchem er längst wieder friedlich eine Parte Sechsundsechzig gespielt hat, zu werfen. Hand in Hand geht dann die Ankündigung von dem neuen Ringkampf, der noch interessanter zu werden verspricht, als die vorhergegangenen. " Das Berliner Publikum läßt sich nasführen auf die leichteste Art der Welt, das ist eine Thatsache, welche der Meisterschaftsringer der Welt" gehörig auszunuben versteht. Die Kalkulation, daß derselbe aus Berlin so viel Geld hinausschleppt, um davon einige Monate in Hamburg bequem leben zu können, scheint nicht eben falsch zu sein. Die Haltung der hiesigen bürgerlichen Presse in der Abferei ist geradezu kläglich. Im vorigen Jahre mußte der bekannte eigene Berichterstatter" jeden Abend auf den Beinen sein, um nur ja für den nächsten Morgen schon zu melden, nach wie viel Minuten Abs seinen Gegner regulär mit den Schultern auf den Boden gedrückt habe. Halb Berlin berauschte sich an dieser Kraftmeierei und es fehlte nicht viel, so hätte das Ballonmüßenthum Herrn Abs dieselben Ovationen dargebracht, wie der Fahnenkompagnie, wenn diefelbe nach der Parade durch die Friedrichstraße nach dem Schloß marfchirt. Die Ringeret hat fich inzwischen bis nach der Hafenhaide verpflanzt, wo Müller und Schulze, angeregt durch die klingenden Erfolge, welche Abs errungen hat, sich auf Gürtel oder römisch" in den Sand strecken. Welchen verheerenden Einfluß die Ringkrankheit auf die Berliner Jugend ausübt, kann man an jeder Straßenecke Man sollte meinen, die Zeiten seien zu ernst, um an der artigen Scherzen Gefallen finden zu können. Die Berliner sind aber für jeden Spektakel zu haben. Je größer der Mumpig ist, desto größer ist auch die Zahl welche hineinfallen. Wir haben die Angewohnheit, che auf denselben ordnung keine Spur zu entdecken, Aus all' diesen Gründen er 12 Stunde lang trocken erhigt war, ohne Butter. der Gemeinde vorgreifen fann, davon ist in der Gemeinde abgefochter Milch, Eier, Gebäck, welches nochmals in einem Topfe beobachten. mich nicht rechtsverbindlich. Pforten, den 1. August 1892. 2. Frühstück: Bouillon mit Ei, Gebäck wie oben, warmes Fleisch, Wein. Mittags: Heiße Suppe, gekochtes oder geschmortes Fleisch, 18 Staatsbürger zweiter Klaffe werden in Braten, Gemüse, frisch getochtes Kompot, Nothwein dazu oder A. Behr." Elsaß Lothringen die Sozialdemokraten behandelt. Die gutes Bier. in Mülhausen erscheinende„ Elsaß Lothringische Volkszeitung" Abends: Thee oder warme Suppe, von Mittag übrig geherab auf die„ Provinzler" zu blicken, welche angeblich in der Entwicklung etwas zurückgeblieben sein sollen. In der Abferei haben sich aber die viel verspotteten Provinzler den Berlinern seiner Ringerei wenig Glück. Hoffen wir, daß er auch in Berlin bald ausgerungen" hat! bringt dafür wieder Belege. Ihr ist auf Grund eines fran bliebenes Fleisch mit Gebäck vom Morgen, oder warme Fleisch- bedeutend über" gezeigt. In der Provinz hatte Herr Abs mit zösischen Dekrets vom 17. Februar 1852 die Berichterstattung über Preßprozesse nicht gestattet, die regierungsfreundliche Speisen, Wein oder Bier wie oben. Dieses Rezept hat den Fehler aller Rezepte. In den KochBerichte abdrucken. Weiter! Als Herr Julius Burgheimer, der Straßburger Post" dagegen darf über Preßprozesse spaltenlange büchern heißt es auch immer:" Man nehme so und so viel von erfte Berleger und Drucker der Volkszeitung", dieses Blatt in irgend einer Substanz" aber die geehrten Verfasser sagen reiche als vielgestaltige und, von der Schwarzdrossel als StandMülhausen in's Leben rief, rechnete er, der professionsmäßige niemals, woher man das Nöthige nehmen foll. So lange der vogel abgesehen, nach der Jahreszeit wechselvolle. Zunächst bürger sein Gewerbe ausüben und neben der Zeitung auch andere feine Mittel für das arbeitende Volk wenigstens gänzlich werthlos. seiner verschiedenartigen Hölzer, feines massenhaften Unterholzes Budhornder, natürlich darauf, daß er wie jeder andere Staats- Herr Sanitätsrath Sachse dieses Räthsel nicht lösen kann, find tommt der Thiergarten in Betracht, sowohl wegen seiner Größe, durch das Defret vom 5. Februar 1810 vorgeschriebenen Eden und Enden entdeckt. Das macht natürlich nur die Cholera-| thums und der aus alldem resultirenden Bodenbeschaffenheit. Druckfarbeiten( Accidenzen) herstellen dürfte. Er erfüllte die Sanitäre Mißstände werden jetzt auf einmal an allen und seiner dichten Hecken, als auch wegen feines Wasserreich Schwäne und Enten bevölfern ihn als Wasservögel. Junge| Im Duellspielen erschossen wurde in der Nacht zum| würde und richtete mich so ein, daß ich event. die Nacht bei dem Schwäne fehlen heuer gänzlich; die Bruten der letteren gingen Montag der 26 Jahre alte Maler Julius Rademacher in Char- felben bleiben müßte. Ich hatte mir auch gleich zwei Karten nach der National- Beitung" vollständig aus. Die Schwarz- lottenburg. R. war am Sonntag mit seinem Freunde, dem zurecht gemacht, auf deren einer geschrieben stand:" Ist schwer droffel zählt nach Hunderten, die Goldamsel ist nicht selten. 27- jährigen Xylographen Friedrich Strauß, in verschiedenen Bier- frant, bitte herauszukommen", während auf der anderen Karte stand: Kuckuk und Wiedehopf bewiesen ihre Anwesenheit durch wirthschaften gewesen, und beide begaben sich in gehobener Stim- Alles in Ordnung". Als ich zu Paasch kam, war es schon ihre bekannten nedischen Rufe; Nachtigallen schlugen ihr mung gegen 22 Uhr Nachts nach dem Zimmer des Letzteren in ziemlich dunkel geworden. Ich fand Paasch etwas matt vor, melancholisch jauchzendes Lieb am Neste, während in den der Kantstraße 114. Sier nahmen sie in ihrer Trunkenheit je entdeckte aber an ihm sonst nichts Besonderes und ich schickte die Brutkästen am Schneckenberg und auf der Rousseau- Insel die einen nichtgeladenen Revolver zur Hand, stellten sich im Scherz zum Karte: Alles in Ordnung" ab. Es war etwas schwül und wir jungen Staare piepsten. Grasmücken und Bachstelzen, be- Duell auf und drückten die allerdings gefahrlosen Waffen auf traten in einen Hohlweg. Da fragte mich Paasch:„ Ist Herr fonders aber Finken, sind häufig, von ihrem verlodderten einander ab. Um nun auch einen Knall zu erzielen, Iud Strauß Buchheister( ein Konkurrent von ihm) in Peking angekommen?" Better Spaß dürfen wir schweigen. Als Raubvögel find Falten an feinen Revolver mit drei Patronen und wollte an Rademacher Als ich dies bejahte, sagte Paasch:" Der ist auch ein Nagel zu den alten Eichen vorhanden, zur Balzzeit unerträgliche Spekta- vorbei nach der Wand schießen. Dabei taumelte er aber, ein meinem Sarge." Dann tam eine furze Pause und plötzlich brach tulanten. Der Würger beweist seine Anwesenheit durch marfantes Schuß ging los und traf Rademacher in das linke Ohr hinein. der Wahnsinn bei Paasch aus. Er rief plöglich:„ Wir dürfen Geschrei, durch gespießte Eidechsen, junge Vögel und Infekten. Die aufgeschreckten Hausbewohner sorgten für die Ueberführung nie mehr nach Beling zurück, wir sollen vergiftet werden, wir Mit den sanften Ringeltauben liegen die gierigen Krähen in per- des Schwerverletzten nach dem Krankenhause; der Tod trat aber alle Beide Sie auch!" Dann lief er fort. Ich suchte ihn zu manentem Streite; die liftigen Dohlen gesellen sich ihnen zu. bereits unterwegs ein. Der Verstorbene wohnte in dem Hause halten und ihm zu sagen, daß wir doch erst etwas essen wollten, Alte morsche Bäume werden anderwärts immer schlankweg gefällt, Pestalozzistraße 6 bei seinen Eltern. er aber rief:" Nein, nein, es ist Alles vorbereitet, ich habe hier ist in ihrem längeren Bestande Spechten die geeignete ein wundervolles Souper hergerichtet, kommen Sie, kommen Sie, Lebensbedingung gegeben. Bunt- und Grünspechte sind vorBei einem Ringkampf auf dem flachen Dach eines drei retten Sie sich!"- Er ließ sich nicht halten, sondern fagte: Im handen, als„ Rademacher" hämmern sie das todte Astwert. Roth: Stöckigen Hauses in Rixdorf, der zwischen halbwüchsigen Burschen Hinterhalte sind 200 Mann!" Dann habe ich ihm nicht mehr fehlchen, Rothschwanz, Bauntönig und Goldhähnchen sind würdige im Scherz unternommen wurde, stürzte einer der Ringer hinab folgen fönnen. Es gelang mir, einen zufällig des Weges kommen Vertreter der kleinen Leute unter den Sängern. Eichelheher er- und wurde schwer verletzt ins Elternhaus gebracht. den Karren zu miethen, ich fuhr bis vor das Thor der Stadt und scheinen, wenn die Eicheln reifen, Spechtmeise, Meisen und Druckfehlerberichtigung. In unserer Nummer 182 vom Sonnabend findet sich unter" Lolales" ein Artikel, der den Befuch des Asyls für Obdachlose behandelt. Im Schlußsatz findet sich ein sinnentstellender Druckfehler, den unsere Leser wahrscheinlich schon selbst verbessert haben werden. Der Schlußsah muß heißen: Das ist die Aufgabe, deren Lösung die sozialdemokratische Partei ein st vollbringen wird. Baumläufer umkreisen die Baumstämme auch im Winter und Wiederum eine Vergiftung durch Schierling melbet fragte nach Paasch. Ich suchte mir in stocksinsterer Nacht müh reinigen sie von Insekten. Am überhängenden Aste lauert der eine Lokalforrespondenz. Gelegentlich des Einkaufs eines Mal- felig den Weg nach dem Tempel des Herrn Paasch. Der Diener Eisvogel und sucht einen Goldfisch im Teiche zu erhaschen. gerichts am Sonntag hatte die Frau eines Zimmermanns in der desselben fragte mich, wo Paasch wäre, worauf ich ihm sagte, Als Seltenheit wurde die niedliche Sperlings- Gule beobachtet. Rügenerstraße in einem Grünkramstande Dill einkaufen wollen daß er trant sei. Der Diener fragte fofort: Er ist wohl ver Der Friedrichshain ift charakteristisch burch seine große Zahl und dafür Schierling erhalten. Beim Kosten der Brühe war die rückt? und er fügte hinzu, daß Paasch sich in lezter Zeit zu Frau derart erkrankt, daß die übrigen Familienmitglieder vom den Thoren von Beling weilen oder zu Schaden gekommen sein sonderbar gezeigt habe. Weil ich glaubte, daß Paasch noch vor von Grasmücken, Darunter zahlreich die gelbe Art, der Genuß der Speise abfahen. Ein schleunigst herbeigerufener Arzt tönnte, so bot ich etwa 60 Leute auf, ließ ihnen Laternen geben Sprachmeister, der mit entschlüpften Kanarienvögeln vielfach verwechselt wird. Der große Teich ist mit einer Schaar junger beseitigte die Lebensgefahr. und schickte sie auf die Suche nach Herrn Paasch aus. Dann fdjidte Schwäne vom Teiche aus dem Treptower Parke besetzt und mit Selbstmord. Am Sonntag Vormittag wurde im Walde am ich einen Brief nach der Gesandtschaft an Herrn v. d. Goly, in einem Dußend der großen weißen Schwanenten bevölkert. Der Müggelsee ein in den Fünfzigern stehender, gut gekleideter Mann welchem ich demselben schrieb: Paasch ist wahnsinnig und irrt Theil des Friedrichshains am Denkmal und den botanischen An- aufgefunden, der sich wegen Nahrungssorgen erhängt hatte. Auf vor den Thoren umber." Es gelang mir, troydem die Thore lagen wimmelt von Fliegenschnäppern, originell durch die der Brust des Todten fanden sich neben anderen Drden auch ein von Beting schon geschlossen waren, diesen Brief doch noch in Kapriolen, welche die drolligen Vögel beim Infektenfange schlagen. Eisernes Kreuz angeheftet. Aus den bei dem Todten vorgefun- die Stadt zu bugsiren. Ich bin mit Paasch's Diener gegangen Ihre Neftchen stellen sie in die vielen Hecken der wilden Rosen, selbst denen Papieren ergab sich, daß derselbe am 1866er und 1870er und habe Paasch gesucht. Wir haben alle Leute herausgeklopft, zwischen die Stauden am botanischen Gelände. Für die un- Kriege und zwar, wie die Orden bewiesen, mit Auszeichnung es war aber Alles vergebens, bis uns ein Thorwächter fagte, verbesserlichen Bogelfänger ist diese Anlage das Eldorado. Eich theilgenommen hatte. Der Unglückliche hinterläßt Frau und vier daß ein Mann, auf dem die Personalbeschreibung von Paasch hörnchen fehlen hier gänzlich, stören also auch die Bruten nicht. Kinder. paßte, noch vor Thoresschluß in die Stadt gelaufen fei. Der Humboldthain enthält wenig Dickicht und ist deshalb, von Ich wußte, wußte, daß Paasch daß Paasch in seiner Behausung Schuß der Amsel abgesehen, verhältnißmäßig arm an Vögeln. Die jetzt waffen hatte, und da ich fürchtete, daß er sich oder weiter vorgenommene Lichtung der Strauchgruppen hat ihre Baht anderen Böses authun fönnte, hielt ich mich für berechtigt, noch weiter herabgemindert. Bahlreich dagegen sind die Pirole, in seiner Wohnung danach zu suchen. Ich fand in einem offenen die an den hohen Balsampappeln nisten. Was von diesem Hain, Koffer drei Revolver vor, welche ich an mich nahm. Dabei fand gilt auch vom fleinen Thiergarten Moabits. ich im Koffer auch Schriftstücke vor, welche mir bewiesen, daß die Gedanken, denen Paasch in seiner Broschüre Ausdruck gegeben, Sehr schwere Aufchuldigungen richtet das Kind eines ihn schon lange vor Ausbruch des Wahnsinns beschäftigt haben. Berliner Handwerksmeisters gegen die Petermannsche Zigeuner Ich fand nämlich die Entwürfe zu Reversen vor, in welchen die bande in Weißensee. Der am 8. November 1880 geborene Sohn Polizeibericht. Am 8. d. M. Morgens wurde ein Mann in Mitglieder der Gesandschaft anerkennen sollten, daß sie Herrn Karl des Schuhmachermeisters Hoffmann, Bossenerstraße 22, der Wohnung seiner Eltern, in der Landsberger Allee, erhängt vor- Paasch wie Schufte behandelt hätten. Als ich am hellen Tage ging am 19. September 1890 Nachmittags mit seiner gefunden. In der Spree, hinter dem Grundstück Kleine Präsidenten- auf die Gesandtschaft kam, hörte ich, daß mein Brief an Herrn Samals 5 Jahre alten Schwester Olga nach dem Kreuzberg, um straße 7, wurde Vormittags die bereits stark verweste Leiche v. d. Golz in die Hände der Gesandten v. Brandt gelangt dort zu spielen. Beide Kinder bemerkten einen in der Hafenhaide eines etwa 60 Jahre alten Mannes angeschwemmt. Mittags sei und dieser die ganze Gesandtschaft alarmirt habe und weg lagernden Zigeunertrupp, und da Karl Hoffmann neugierig war, fiel der Arbeiter Otto Müller vor dem Hause Alte Jakobstr. 66 gegangen sei. Ich wollte auch zum Tempel und ließ mir deshalb das Treiben kennen zu lernen, schickte er seine Schwester nach von dem Vorderraum eines in der Fahrt befindlichen Pferde- ein Pferd bringen. Dieses stürzte und ehe ein anderes Pferd Hause und näherte sich der Bande. Kaum war er dort angelangt, bahuwagens und erlitt dabei eine so bedeutende Berletzung am besorgt war, traf mich zufällig der inzwischen leider verstorbene fo faßte ihn eine Zigeunerin, warf ihn auf einen Wagen und Kopfe, daß er nach der Charitee gebracht werden mußte. Vor Baumeister Aßmann und während ich mit diesem sprach, erschien verstopfte ihm den Mund mit Papier und Tüchern. Die Bande den Haufe Leipzigerstr. 119-120 gerieth Nachmittags der plöglich Paasch in einem über und über beschmußten und unfag soll dann nach Teltow gefahren und darauf in Weißensee auf Straßenreiniger Mischke unter die Räder einer Droschke und baren Zustande auf der Bildfläche. Er sagte nur zu uns:„ Na, getaucht sein. Hier sei der Knabe 10 Wochen lang gefangen ge- wurde am Kopfe und an beiden Armen bedeutend verletzt. sind die Bettel schon da?" Es gelang uns durch Ueberredung, halten worden, bis die Zigeuner sich wieder auf die Reife begeben In dem Droguengeschäft von Schulz, Prinzenstr. 74, tödtete ihn in die Gesandtschaft hineinzubringen, zu welcher er wohl haben. Sie haben mit dem Kinde Deutschland, Desterreich, sich ein Kaufmannslehrling durch den Genuß von Natronlauge. instinktiv zurückgefunden hatte. Paasch saß dann eine lange Dänemark, Rußland und Elsaß- Lothringen durchstreift. Schon Im Hause Gipsstr. 3 stürzte Abends der Gjährige Josef Weile auf der Veranda des Gesandtschaftsgebäudes, for furz nach dem Berlassen von Weißenfee will das Kind bei Görlitz Dront, als er auf dem Treppengeländer hinunterglitt, in den derte von einem Diener Dinte und Papier den ersten Fluchtversuch gemacht haben, aber wieder eingeholt Flur hinab und erlitt einen Schädelbruch, so daß seine Ueber- auf einen für einen Händler bestimmten Zettel: und zur Strafe mit einem Meffer im Gesicht verlegt worden führung nach dem St. Hedwigskrankenhause erforderlich wurde. um eine halbe Flasche vergifteten Champagner!" Ich holte Herrn sein. Narben, die dies bestätigen können, zeigen fich am Auge Ein Hausdiener wurde vor dem Hause Leipzigerstr. 36 von v. Brandt herbei und bestellte einen Arzt. Alsdann phantasirte und an der rechten Wange. Dann ist dem Knaben erklärt wor- einem Schlächterwagen überfahren und an den Beinen bedeutend Paasch und rief u. A.:" Herr Minister, gehen Sie zum Kaiser, den, daß er bei einem zweiten Fluchtversuch getödtet werden verlegt. Er wurde nach der Charitee gebracht. In der Nacht verschaffen Sie sich eine udienz, ich beschwöre Sie, und sagen würde. Am 25. v. Mt. ist es dem Kinde geglückt, in einem Dorfe zum 9. d. M. sprang ein Mann von der Oberbaumbrücke in die Sie ihm: Baasch ist da, es kann noch Alles gut werden!" bei Elsterwerda in Eachsen zu entwischen. Der Ortsvorsteher in Spree und ertrank. Die Leiche wurde bald darauf aus dem Längere Zeit verfolgten ihn Wahnideen und er fing an zu toben. Pleffa hat sich seiner angenommen, nachdem es nach vielen Jrr Wasser gezogen. Am 8. d. M. fanden 2 Brände statt. Es gelang dann, ihn in das Haus des Gesandten zu bringen fahrten dort anlangte, und hier hat ihn sein Vater am Sonntag Abend abgeholt. Merkwürdig bleibt es, daß Karl Hoffmann in zubringen, und als ach Paasch wiedersah, lag er, anscheinend und ihm beruhigende Medikamente, Opium und dergl. bei Plessa seinen Namen nicht angab; er will theils in Furcht ge ruhig schlafend, im Bett. Wir wachten abwechselnd bei ihm. lebt haben, theils soll ihm nicht geglaubt worden sein, daß er Karl heiße, er habe Hugo Schmidt heißen sollen. Die Unterfuchung ist eingeleitet worden. Gerichts- Beifung. Prozeß Paasch und Genossen. Zu einem regelrechten Kampf, bei dem von der Sieb und Schußwaffe Gebrauch gemacht werden mußte, tam es Sonn- Der Vorsitzende, Landgerichtsrath Naufefter, eröffnet die abend im Grunewald zwischen den Petermann'schen Zigeunern Sigung um 91/2 Uhr und stellt fest, daß sämmtliche Angeklagte und Forstbeamten. Die Zigeuner waren, wie Nachts 12 Uhr bei Wannsee ein. Aus der Mitte derselben beider Zeugen. wurde der Haupträdelsführer herausgeholt und gefesselt zunächst nach dem Amt " und schrieb Bitte An dem Tage selbst ist nichts Besonderes mehr mit ihm vor gekommen. So viel ich weiß, ist dann Folgendes passirt. Paasch bat in der Nacht den verstorbenen Herrn Aßmann in der uns glaublichsten, brutalsten Weise überfallen, hat ihm die schlimmste Verlegung zufügen wollen, die man einem Manne zufügen fann, hat ihn in's Gesicht ge bissen, ist zweimal ausgebrochen und an Morgen des folgenden Tages ist er wie toll aus dem Bett ge turz berichteten, nachdem fie in Spandau zwei volle des Auswärtigen Amtes und des Reichskanzlers beschuldigt, weil er sich mit einem zerbrochenen Uhrglase so leichte Verlegungen Tage hindurch Trinkgelage abgehalten, in der Nacht zum Sie den Druck der Broschüre veranlaßt haben, obgleich Sie am Arm zugefügt, daß der Arzt ihn nicht einmal verbunden Sonnabend nach dem Grunewald gezogen und hatten unweit wußten, daß die Beschlagnahme verfügt worden war. Räumen hat. Nach diesen bösartigen Anfällen haben ihn mehrere Personen vom„ Raisergarten" auf einer Höhe der Pichelsberge ihr Lager Sie ein, daß Sie dies wußten?- Angetlagter: Ja, aber gewaltsam in's Bett gebracht und wir haben ein Deckbett über ihn so aufgefchlagen. Gegen Abend stießen der Förster Beißer und der ich habe die inkriminirten Stellen fortgelaffen. Staat 3. festgebunden, daß er nicht ohne Weiteres aufspringen konnte. Er war Hilfsförster Köhn auf einem Gang durch das Revier auf die anwalt: Ich bemerke demgegenüber, daß nicht alle inkrimi fo gefährlich, daß sich eigentlich Niemand an ihn herantraute Bigeunerbande. Diefelbe hatte mehrere Feuer angezündet und war nirten Stellen fortgelassen sind und daß einige derselben nur ab: Diese Behandlung, bei welche Paasch wie ein leines Kind ge mit der Zubereitung des Essens beschäftigt. Die Pierde weideten geschwächt wurden.- Präsident: Es würde sich jetzt um wartet werden mußte, dauerte einige Tage. Chinesische Diener in der Nähe. Das ist bekanntlich verboten und der Förster forderte die Vernehmung des Zeugen Lenz handeln. von den Zigeunern eine auf der Stelle zu erlegende Geldbuße. Als anwalt: Ich bemerke, daß ich die Vernehmung dieses Zeugen Endlich wurde er ruhiger und v. Brandt trug durch gütiges Bu Staatswachten an seinem Bett, wir lösten uns in der Oberaufsicht ab. Zahlung verweigert wurde, schritt der Förster zur Pfändung und nicht für nothwendig, sondern es für ausreichend halte, reden und liebevolle Ermahnungen wesentlich zu seiner Beruhigung beschlagnahmte zwei Pferde. Nunmehr nahmen die Zigeuner wenn derselbe kommissarisch mit den übrigen Zeugen vernommen bei. Im August reiste Baasch wieder nach Tientsin ab und von eine drohende Haltung an und gingen zum thätlichen Angriff wird. Der Vertheidiger Rechtsanwalt Kung macht darauf dort ließ er von einem Dolmetscher die Briefe an den Gesandten gegen die Förster vor, in deren Begleitung sich noch der Sohn aufmerksam, daß heute ein gestern von der Bertheidigung vorgefchreiben, die in der Broschüre abgedruckt sind. – Rechtsanwalt Peizer's, Student des Polytechnikums, befand. Es kam zu einem schlagener Zeuge, der ehemalige Major Pauly, anwesend ist. Er Dr. Ivers: Wissen Sie etwas über den Berbleib der Papiere Gefecht, in dessen Verlauf die Förster der Uebermacht unterlegen beantrage dessen Vernehmung. Braf.: Angeklagter Paasch, und Arbeiten des Herrn Paasch? wären, wenn sie nicht zu ihren Waffen gegriffen hätten. Köhn worüber soll der Zenge Pauly vernommen werden?- Ange hat Paasch dieselben dem Herrn v. Brandt in der Absicht übergeben, Beuge: Meines Wissens feuerte mehrere Revolverschüsse auf die Gegner ab; auch hieben lagter: Bunächst hat derselbe ähnliche Erfahrungen mit der sie den chinesischen Behörden zu übermitteln. die Förster mit ihren Hirschfängern auf dieselben ein. Nach Gesandtschaft gemacht, wie ich und dann soll er eine Charakte- Pläne und Ausarbeitungen ins Chinesische übersetzen lassen und hartnäckiger Gegenwehr wurden die Zigeuner endlich zum Rück- riflit des Zeugen Lenz geben. zuge genöthigt; die Förster behaupteien das Feld und behielten Staatsanwalt auf die Bernehmung des Zeugen Lenz verzichtet. zum Generalgouverneur geschickt, der die Schriftstücke in Empfang Präs.: Jetzt hat aber der hat Herrn Paasch in Begleitung des Herrn v. d. Golz damit die gepfändeten Bjerde zurück. Inzwischen war vom" Kaiser Rechtsanwalt Dr. Ivers: Dann halte ich es auch für besser, genommen hat. garten" telephonisch ein Gendarm herbeigerufen worden. Mittelst daß der Zeuge Pauly erst in der nächsten Hauptverhandlung von den Rechtsanwalt Dr. Ivers: Ich rede nicht Fuhrwerts verfolgte man sodann die Zigeuner und holte sie vernommen wird.- Das Gericht beschließt die Bernehmung Wissen Sie wo die geblieben sind? Vizekonsul Dr. Lenz, vom Präsidenten befragt, ob er die schickt worden. Dr. Ivers: Glauben Sie dies, oder wissen Benge: Ich glaube, dieselben find ans Auswärtige Amt ges am Darstellung des Angeklagten über das sogenannte Attentat in Sie es?-3euge: Jch tann jetzt fogar hinzufügen, daß dieser Sonntag feine Ueberführung nach dem Amtsgericht Charlotten- der Broschüre tenne und ob diese Darstellung richtig sei, erklärt: Tage ein Herr aus dem Auswärtigen Amt zu mir gefagt nur; Herr von Brandt betr. Arbeiten an's Auswärtige Verhungert? Im Hause Gitschinerstraße 62 wohnte feit war zunächst Gast des Herrn v. Brandt, der ihn mit einer ganz gefchickt." einiger Zeit die 35 Jahre alte Schneiderin Wilhelmine Feld außerdentlichen Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit aufnahm und hatte ein ihn Angefl. Pa a fch: Der Gesandte Herr v. Brandt Sie war ein sehr ordentliches Mädchen. In letzter ihn als seinen besten und liebsten Freund behandelte. Nachdem als Vertrauensmann, wichtige Dokumente aufheben konnte. Dort Zeit hatte sie mit Nahrungsforgen zu kämpfen. Sonntag er einige Monate in Beling gewohnt, machte er eine Reise ins habe ich meine Arbeiten der Sicherheit wegen deponirt, aber er Nachmittag um 4 Uhr hatte der Tischlermeister M. aus der Innere und besuchte Gegenden, beren Stohlereichthum die sollte dieselben natürlich nicht für sich behalten. Ich hatte ihn abzuliefern. Als er ihr Zimmer betrat, sah er sie angekleidet auf Nach seiner Rückkehr nach Beting miethete er sich in fönnten. nur gebeten, gewisse Dinge politischer Natur an Bismarck einzus dem Bette liegen und näherte sich, um die Schlafende zu wecken. einem etwa zwei Stunden von der Gesandtschaft entfernten doch von Als er vor dem Lager stand, bemerkte er erst, daß er eine ei che Tempel eine Wohnung, wo er sich mit der Ausarbeitung feiner eigentlich vor sich hatte. Ob die der Erkenntniß kommen, daß Ales fire einer anderen Ursache gestorben ist, steht noch nicht feft. Die v. Brandt, ob mir an Herrn Paasch in lezter Zeit nichts auf- theil! Ich möchte den Zeugen Lenz auch noch nach Folgendem Angeflagter: Im Gegen Obduktion der Leiche wird wohl die Todesursache ergeben. gefallen sei. Ich bestätigte dies, da ich die Beobachtung gemacht fragen. Angeblich soll Herr v. Brandt so liebevoll besorgt um mich Ist der Tod infolge„ Entkräftung" erfolgt, so wäre die hatte, daß Paasch in letzter Zeit außerordentlich aufgeregt war. während meiner Krankheit gewesen sein. Ist dem Zeugen nicht Nahrungsforgen zu fämpfen hatte, wäre dies gar nicht so un- zeit der Tochter eines Chinesen. Beam Weggehen wurden uns felbe bei einem Diner mit zynischen Bemerkungen über mich ein Packet Kuchen mit. Dies ist der Kuchen, der in der Broschüre Rechtsanwalt Dr. Ivers: Ist dem Zengen irgend eine Ent gestern ein Lehrling gelegentlich eines Streites den Hausdiener Gesandtschaft eine Karte des Herrn Paasch, welche nur die derselbe vom Sonnenstich befallen sei, um ihn in seinem Inter In einer Droguenhandlung in der Prinzenstraße hatte nach Hause gekommen war, überreichte uns der Pförtner der 3euge: Wir haben im Interesse des Paasch ausgesprengt, daß mit einem Messer verletzt. Als der Prinzipal von der Polizei- Worte enthielt: Hochverehrter Herr Minister! Reine Gnade? effe vor böser Nachrede und davor zu schützen, daß die standal burg erfolgte. hufen. Bieles ist ziemlich, das Meiste aber sehr entstellt. Paasch ist hat Was will der Paasch meines Wissens im Sommer 1887 nach Peking gekommen und hat doch die Eisenbahnen vielleicht " Amt Vorf: Sie hören die Darstellung des Zeugen, bie zu möglich. Wir werden das Resultat der Sektion abwarten, ehe kleine Hochzeitskuchen zum Mitnehmen angeboten und ich nahm herumgezeigt hatte? wir auf den traurigen Vorfall des Weiteren zurückkommen. hr treuergebener Paasch." Herr von Brandt wache, wohin er gegangen war, um den Lehrling zur Anzeige zu Und womit? bringen, zurückkehrte, fand er den Lehrling todt vor; er hatte sich bat mich, sofort zu Herrn Paasch hinauszugehen. Ich fürchtete, daß ich Herrn Paasch in einem bedenklichen Zustande vorfinden aus Furcht vor Strafe vergiftet. Beuge: Davon weiß ich nichts. füchtige Menge von Delirium tremens reden fönnte. Beuge vereidigt. Die Aussage des Zeugen wird hierauf protokollirt und der Soziale Leberlicht. Gegen das Einstandgeben oder sogenannte Einteilen Alsdann wird der vom Angeklagten Paasch zur Stelle ge- Wegen Verbreitung verbotener Druckschriften hatte sich brachte Major a. D. Carl Friedrich Heinrich Bauly ver- am Sonnabend vor dem Schöffengericht Genosse J. Münz zu nommen. Derselbe erklärt, daß er in einer Exportgesellschaft verantworten. Es handelte sich um die Broschüre:„ Die Bibel thätig sei. Er sei f. 3. aus der Armee getreten, weil er von in der Westentasche", welche fürzlich erst von der ultramontanen der chinesischen Regierung engagirt worden sei. 3½, Jahre lang„ Germania" in der der Zendenz dieses Blattes angemessenen haben sich auch die Tischler Breslaus sehr scharf ausfei er amtlich bei letterer thätig gewesen, dann sei et aus Berger Beise„ tritifirt" wurde. Der Buchhändler versandte das Schriftchen gesprochen. Sie erklärten diesen Brauch in Anbetracht der jeßigen über die Machinationen des Herrn von Brandt frant gratis, es ist deshalb erklärlich, daß er sehr viele sogenannte Arbeitslosigkeit mit ihrer Folge, dem stetig sich steigernden geworden und ſei nach Europa gegangen. Später sei er nach Bestellungen" erhielt. Namentlich junge Leute„ riffen" fich förme Arbeitswechsel, für durchaus verwerflich. China zurückberufen worden und habe neuen Kontraft mit lich um das Schriftchen und versuchten jede List, um sich in den der Regierung gemacht, Aus Zwickau wird gemeldet, daß das dortige Gericht ein dann sei er wieder frank Besitz desselben zu setzen. Die Angabe von Deckadressen" war 15jähriges Mädchen wegen Betrugs zu einer Woche Gegeworden und nach Europa zurückgekehrt. Er habe ver- gang und gäbe, der Angeklagte verfuhr zwar mit der größten Vor- fängniß verurtheilte, weil sich daffelbe, als es vor Gericht als schiedene Beziehungen zu Dr. Lenz und anderen Konsulate- ficht, aber trotzdem gelangten etwa 10 Exemplare der Bro- Beugin hatte fungiren müssen, 1 M. Versäumnißentschädigung vertretern gehabt.- Präs.: Wissen Sie etwas Nachtheiliges schüre in unrichtige Hände. Die Folgen hiervon zeigten auszahlen ließ, während es arbeitslos war. Wir fönnen uns über Dr. Lenz zu sagen?- Beuge: Jawohl, Dr. Lenz hat sich bald, indem der Bersender unter Antlage gestellt wurde. mit dem Urtheil absolut nicht befreunden. Abgesehen davon, daß fich verschiedene Nachlässigkeiten im Amt zu Schulden tommen Ginige besonders fromme Leute hatten an dem Inhalt des das 15jährige Mädchen schwerlich die Tragweite seiner Handlung laffen. Präs.: Darüber steht Ihnen gar kein Urtheil zu, Schriftchens Anstoß genommen und dasselbe dem Staatsanwalt ermessen haben wird, weshalb ein Verweis sicherlich auch genügt sondern nur seiner vorgesetzten Behörde. Können Sie Thatsachen eingesandt mit dem Ersuchen, das Weitere zu veranlassen. Es haben dürfte, ist die Zeit des Arbeiters sein Kapital, das er anführen, aus denen hervorgeht, daß Dr. Lenz fein glaubwürdiger dauerte auch dar nicht lange Zeit und die Anklage war fertig. nicht umsonst für Andere verwenden kann. In derselben Zeit, Beuge ist? Beuge: Ja, ich klage ihn der Unterschlagung In der Verhandlung unterzog sich der Staatsanwalt der Mühe, wo das Mädchen vor Gericht stand, konnte es möglicherweise sich im Amte an. Der Beuge erzählt dann, daß Dr. Lenz die das ganze Schriftchen dem Gerichtshof vorzulesen. Dasselbe war, eine Stelle verschaffen, was unter den heutigen Verhältnissen Hinterlassenschaft eines Verstorbenen an die Erben in Europa wie es bas Breßgefeß verlangt, vorschriftsmäßig mit dem Namen auch in Zwickau nicht ausgeschlossen sein wird. Bu senden gehabt habe. Darunter hätten fich namentlich des Verlegers und Druckers( Beide in Berlin) versehen. Der worden. auch viele Goldsachen befunden. Dr. Lenz habe nun Staatsanivalt beantragte gegen den Vertreter( den Angeklagten) Die Generalversammlung der 3entral Krankens einen Theil dieser Goldsachen für sich behalten und in einem eine Gefängnißstrafe von 6 Wochen Gefängniß. Der Gerichts- und Sterbekasse des deutschen Glaçé Hands leinen Packet Goldsachen, die er in Tientsin selbst gekauft und hof fällte ein bedeutend milderes Ürtheil, er erkannte auf 20 M. fchuhmacher- Verbandes, welche am 31. Juli zu Arndie vollständig minderwerthig waren, abgeschickt.- Staats- Geldstrafe. stadt tagte, hat mit 23 gegen 5 Stimmen beschlossen, die einanwalt: Hat der Zeuge die Goldfachen selbst gesehen? 8euge: Nein, es ist mir von glaubwürdigen Personen erzählt Ein Fall, der lebhaft an die Behauptung der Psycho- geschriebene Hilfskaffe in eine Zuschußkasse umzugestalten. Ferner Staatsanwalt: Ich lege gar kein Gewicht auf logen erinnert, daß es ein„ moralisches Jersein" giebt, be- wurde der Sit von Arnstadt nach Stuttgart verlegt. Rechtsanwalt Dr. Ivers: Die Vertheidigung schäftigte am Sonnabend die zweite Straftammer des LandAngell. Paasch: Der Zeuge Pauly wird doch gerichts I. Auf der Anflagebant befand sich eine 24 jährige gewiß wissen, daß v. Brandt einmal die Absicht hatte, auch ihn junge Dame, Gertrud Ebeling, die Tochter eines töniglich fächsischen Archivraths. Aus dem hübschen Geficht mit den fein hat es mit dieser Behauptung? Beuge: Ich habe durch geschnittenen Zügen blickte treuherzig ein Paar nicht minder Herrn v. Brandt meine Stellung und mein Vermögen verloren. hübscher blauer Augen, welche frei und unbefangen bald auf den Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Herr v. Brandt und alle Nichtertisch, bald auf das Publikum gerichtet waren. Sie machte diese Aussage. auch nicht. für far verrückt zu erklären.- Bräs.: Beuge, welche Bewandtniß und er.... eine Versammlungen. Die Versammlung des Vereins zur Wahrung der leine Kreaturen nicht die deutschen Interessen vertreten. Er hat den Eindruck der vollkommensten Unschuld. Und dabei Intereffen der Stockarbeiter nahm am 1. August die Abmich geschädigt, wie er Paasch geschädigt habe ge fie trob dieses Aeußeren und ihrer Jugend rechnung pro Mai- Juli entgegen. Dieselbe ergab eine Einnahme arbeitet für deutsche Intereſſien big bat. 3 as eine der abgefeimteſten Betrügerinnen, Bräs.: Das eine der abgeseimtesten Betrügerinnen, die je die Ge- von 70,25 M., eine Ausgabe von 59,05 M., so daß 11,20 m. gehört nicht hierher; ich wünsche nur Thatsachen, aus denen sich richte beschäftigt. Seit ihrer Einsegnung ist sie wenig Ueberschuß verblieben. Dem Kassirer wurde Decharge ertheilt. entnehmen ließe, daß Dr. Lenz ein unglaubwürdiger Zeuge ist auf freiem Fuß gewesen, Gefängnißstrafe wegen Sierauf kam die Maßregelung des Kollegen Pinter aus der Beuge: Ich weiß, daß Dr. Lenz einmal mut 4 betrunkenen Diebstahls oder Betruges folgte der anderen, dann wan- Celluloid- Fabrit von Kallinowski zur Sprache. Die Firma Kommis Eisenbahnenschienen in einer für den Eisenbahnverkehr derte das junge Mädchen ins Zuchthaus, wo sie erst anderthalb wollte ein neues Muster angefertigt haben; als nun der genannte bedrohlichen Weise aufgerissen hat. Woher wissen Sie das? Staatsanwalt Hoppe und dann zwei Jahre zubrachte. Die Ungerathene ist längst von Kollege im Auftrage der anderen Arbeiter eine Feststellung des es ist mir erzählt worden. Beuge: Ich habe es gesehen und ihren Eltern verstoßen worden. Nach Verbüßung ihrer letzten Preises nach voraufgegangener Probe- Arbeit verlangte, gerieth er Staatsanwalt: Das sind doch Strafe wandte die Angeklagte sich nach Berlin, wo sie in einem in Differenzen mit dem Chef und wurde bald darauf entlassen. diesen Zeugen. ei einander ausschließende Dinge. Ich lege gar keinen Werth auf Gummigeschäft Stellung als Verkäuferin fand. Sie ist jetzt Als Grund der Entlassung gab man an, es sei nicht genügend scheint mit Thatsachen nicht dienen zu können. R.-A. Dr. Ivers: Ich auch nicht, denn derselbe wiederum des versuchten Betruges in zwei Fällen beschuldigt. Arbeit vorhanden. Die Versammlung fritisirte dieses Verhalten Staatsanw.: Mit einer Spielmarke, die auf der einen Seite das Bildniß des des betreffenden Chefs scharf und sprach dem Kollegen, auf einen Sch bitte auch, den Zengen nicht zu vereidigen. Wenn derselbe Kaisers Friedrich trug und beim oberflächlichen Ansehen mit Antrag hin, eine zweimalige Unterstüßung je nach dem Stande den Fol. 60 der Broschüre abgedruckten Brief an Paasch ge- einem Zwanzigmartstück verwechselt werden konnte, be- der Vereinskasse zu. Der Der Fachverein der Gasanstaltsarbeiter Berlins und ſchrieben hat, worin er den Dr. Zens als„ schieläugig" bezeichnet gab die Angeklagte fich in ein Geschäft, taufte eine als dem v. Brandt beleidigende Bezeichnungen beilegt, so ist er kleinigkeit und gab die Spielmarke in Bablung. als Pf., desitthäter zu betrachten.- 3euge: Ich habe biefen Brief Betrug mißlang und im zweiten Falle ließ der Verkäufer die Umgegend hielt am 2. Auguft eine start besuchte Generalver geschrieben; bestreite aber, baß es eine Beleidigung ist, wenn ich Persönlichkeit der Angeklagten feststellen. Während der Staats- fammlung ab. Zunächst erstattete der Saffirer den Kassenbericht. mand ſchielängig nenne. Staatsanwalt: Ich erlaube anwalt gegen die Angeklagte, welche der Meinung gewesen sein Die Einnahmen im legten Bierteljahre betrugen 148 Wet. 2 1. Ben anderer Ansicht zu sein.- Der nochmals vorgeladene wollte, daß die Münze echt gewesen, eine Zuchthausstrafe von die Ausgaben 118 Mt. 3 Bf., blieb ein Westand von 23 Pit Beuge Dr. 2 en 3 beftreitet die Beschuldigungen bes Major anderthalb Jahren beantragte, stellte der Vertheidiger Rechts 99 Pf. Die Einnahmen der Feste vom 9. und 16. Juli beliefen Pauly als gänzlich unwahr. Wahr sei daß er eines anwalt Dr. Coßmann eine Menge Anträge, um zu beweisen, daß sich auf 86 Mt. 60 Pf., die Ausgaben auf 86 Mt. 1 Pf., es Rotenes Schienen, die sehr uma fet nu, ingang eines der fittliche Mangel der Angeklagten auf früber erlittene Strant- blieb also ein Ueberschuß von 59 Pf. Der Kassirer erhielt Lokals gelegt waren, habe wegschaffen lassen. Angeklagter heiten zurückzuführen sei, wodurch auch ihr Intellekt so getrübt Decharge. Sodann hielt Genosse Schwarze einen einstündigen, worden sei, daß sie nicht immer Herrin ihrer Handlungen sei. mit lebhaftem Beifall aufgenommenen That durch die Mithilfe des m Bauly, mitzutheilen, daß in den Der Gerichtshof lehnte alle diese Beweisanträge ab, hielt die An- Gasanstalten gezahlten Zöhme, even Bartrag über die in ben Bit fonen für verrückt erklärt werden Brent in mehreren das so gelagte für eine geistig völlig gesunde Person, der es nur an die Gasanſtaltsarbeiter für ihre schwere Arbeit nur Prozente Angoortomme, ſo fei das doch auf fouten een lefedem fittlichen Salt fehle und verurtheilte dieselbe zu einer Zucht- ihres in Wirklichkeit zu fordernden Berdienstes bekäme, gente tommen und nicht gleich die gewünschte Förderung ihrer Projekte Geldstrafe. Ingetlagter, ich denke mir, auffällig.- Braf. Geben Sie bausstrafe von 2 Jahren, fünf Jahren Ehrverlust und 150 M. wenn von einem Ueberschuß auf den häbſiſchen( Ban tren Staatsvon 5 Millionen berichtet wird, so seien es doch die Arbeiter, welche diesen Ueberschuß hervorgebracht haben. Sehe man nun, am daß die Kohlenfarrer aus der Gasanstalt in der Müllerstraße welches vor der Ausführung zu seiner Kenntniß gelangt war, gesammten Arbeiterschaft anschlössen. rechtzeitig gewerkschaftlichen Vortrag ein Ab yr, em, der mit der Gesandtschaft zu thun hat, es absolut unmöglich Spriter benie Gauptrolle in einer Ber- fönne man diesen Zohn huit als äußerst mitbogen beret, el. dem, et. Pa a fch: Die Sache liegt im Gegentheil so, daß 8. April er. Gegen den Beäinten von Poninski zu für 61/2 Tag schwerer Arbeit mit 17 Wit. entlohnt werden, jo sandtschaft, den sie sich redlich verdient hat. Namens ber ehandlung, welche gestern unter dem Borsitz des Landgerichts- Schuld ſeien aber bie Arbeiter felbauerst niedrigen bezeichnen. beschließt, den Zeugen Pauly nicht zu vereidigen. Gerichtshof der fiebenten Straftammer des Land- wenig um die beſtehenden politiſchen, und genieten fid) au anwalt Hoppe beantragt nunmehr, den von dem Angeklagten gerichts I stattfand. der höchfte Zeit, ansti vorgeführt, welcher beschuldigt Arbeiter zum Erwachen tämen uno fich auf dem gewertan, zu erheben. Die Bertheidis, foweit er Thatsachen be war, es unterlaffen zu haben, von einem geplanten Verbrechen, schaftlichen sowohl wie auf dem politiſchen Gebieter dieſe zer Borſiyende ſetzt die Entscheidung des Gerichtshofes über wedgeitig Anzeige gemacht zu haben. Im April d. 3. arbeitete fehr ausführlicher war, so wurde von einer Discussion AvFrage auf 2/2 Uhr an. or Gerichtshof beschließt, die Sache zu vertagen und den Eczepansti bet dem Töpfermeister Knaak. Eines Tages erzählte der ſtand genommen. Gine längere Debatte rief ein vom Gesammt. Das 1 Beweisantrag der zu much Angeklagte feinem Meiſter, daß der Töpfer Draeger ihm von einem vorstand gegen das Vorstandsmitglied Friedrich wird auch heute gültige Gefertheidigung, daß der Schulchan Aruch ungeheuerlichen Komplott Mittheilung gemacht habe. Die Töpfer Antrag hervor. Wüller hatte den Vorstand ich Müller geftelter wird zum Vortheil der Angeklagten angenommen, daß fie der Dräger und Griessliewicz, sowie zwei dem Gewerbe öffentlich beleidigt und war daher laut Beschluß der letzten fubjektiven Neberzeugung gewesen sind, daß der Schulchan Aruch Bilachowsti, hätten sich vereinigt, um gegen die Pfaffen Vorstande ausgeschlossen. Von dem Vorsitzenden aufgefordert, darüber abgelehnt, daß Mitglieder des Auswärtigen Amtes ich auch vor einem Morde nicht zurückgeschreckt werden sollte. Sie Stande, sondern brachte nur leere Phrasen als Erwiderung vor. durch Stellenverschaffung von einem preußischen GerichtsGeld haben verschaffen wollen. Gin ber artiges einzelnes Vorkommniß würde noch keineswegs den Todtenkopf an der Spite drucken lassen, inhaltlich welcher fie sprach ihm auch das Recht ab, dem Verein als Mitglied anvom, Angeklagten gegen das Auswärtige Amt fich Namens Buckowski und Vorstandssigung bis zur nächsten Generalversammlung aus dem alg Anarchisten ausgeben wollten, die im Aufgehören zu dürfen. Sodann wurde die Ergänzungswahl des erhobenen trage ihrer Gesellschaft handelten. Die ganze Geschichte Vorstandes vorgenommen. Sechs Kollegen traten dem Verein Beweisantrag des Angeklagten Paasch entsprechend, 1. den Dagegen wird beschlossen, dem werde von einem Edelmann geleitet. Knaat wollte der bei. Die Versammlung schloß mit einem dreifachen Hoch auf den rieth aber Fachverein. Borwurf rechtfertigen. Potsdam. Der sozialdemokratische Wahlverein für Potsdam habe ihn ab, welche u. A. die Vierteljahrs- und die erste Jahresabrechnung. zu machen. Sczepansti zog sich auch an, um nach dem Polizeiund erzählte seinem Meister, man nehmen. Sczepansti ist geständlich nicht wieder hingegangen, Beiträge 259,40 M., Entree für Nichtmitglieder 53,35 M.; Vier Männer mit 77,75 M., Portis und Papier 6,55 M., Marken zum Quittiren bei dem Prälaten ein- 9,20 m., Reisekosten nach Brandenburg 5,- Mt., dem Vergedrungen, hatten denselben unter Vorlegung eines rothen trauensmann überwiesen 60,- M.; Summa 260,90 m. Bilanz: früheren Professor, jetzigen Zollbeamten Eugen Pander in Hankow Geschichte nicht recht Glauben beimessen, dem Angeklagten Paasch seine administrative Beseitigung bezw. bureau zu gehen. Er febrte aber bald unverrichteter Sache und Umgegend hielt am 4. Auguft eine Mitgliederversammlung darüber kommissarisch zu vernehmen, ob der Gesandte v. Brandt doch dem Angeklagten, bei der Polizei Anzeige von dem Gehörten Unterbringung in ein Jrrenhaus angedroht hat; 2. den Gesandten von Brandt fommissarisch darüber zu vernehmen: a) ist es einer zurück zuzuschreiben, daß die Eisenbahnprojekte des Angeklagten stunde sei fein Beamter da, um ihn zu Protokoll zu ver- nung ergab Folgendes: Einnahme: Eintrittsgeld 22,20 m., amtlichen oder privaten Wirksamkeit des Herrn von Brandt aufgefordert, gegen Abend wiederzukommen, in der Mittags: sowie die Vorstandswahl zu erledigen hatte. Die Jahresabrechfunden haben; b) was ist wahr an den von Paasch erzählten Tage las Knaaf den Bericht über den Raubanfall auf den Prä- träge 54,40 M., Broschüren 21, M., Plakate und Inferate Paasch bei der chinesischen Regierung feine Billigung gesondern hat die Sache auf sich beruhen lassen. Am folgenden Summa 334,95 M. Ausgabe: Notenbücher 27,- M., 11 Vorhat es mit der Behauptung, daß Herr v. Brandt durch Verlaten von Poninski in der Zeitung. fuchte? d) Waren die Vorfahren des Herrn v. Brandt Juden, Bettels mit dem beschriebenen Inhalt aufgefordert, Geld heraus- Einnahme 384,95 M., Ausgabe 260,90 M., Kaffenbestand 74,05 m. eitelung der Projekte persönliche Vortheile für sich zu erstreben geschwärzten Gesichtern waren find Verwandte desselben noch Juden und welches sind die Be ziehungen des Herrn v. Brandt zu dem früheren Reichsgerichts- 8ugeben und einer der Thäter hatte auf den Prälaten geschossen Die Zahl der Mitglieder beträgt 204. Bei der hierauf vor für gleichgiltig, ob Herr v. Brandt von Juden abstammt, es geht bekanntlich sämmtlich dabei getödtet. Nun wurde dem Töpfer- Kassirer wiedergewählt; Bigarrenarbeiter Kiesel wurde zum aber aus der ganzen Tendenz der Schrift hervor, daß der Angeklagte| Paasch es für einen Echimpf hält, Jude zu sein und er somit be meiſter Knaat tlar, daß Sczepanski doch von dem Plane gewußt Schriftführer neugewählt. Als Ersatz für einen Thürtontrolleur absichtigte, Herrn v. Brandt durch diese Behauptung in der öffentlichen haben mußte. In ähnlicher Weise hatte der Angeklagte fich wurde Genosse Sachtler wiedergewählt. Genosse Brinkert legte Achtung herabzusehen. Es würde deshalb hier nicht nur§ 185, gegen den Töpfer Dehne und gegen seinen damaligen dann den Rechnungsabschluß vom ersten Stiftungsfest vor. Der fondern§ 186 Blah greifen; e) Hat Herr v. Brandt geäußert, Letteren hatte er gefagt, daß die daß im ganzen Auswärtigen Amt fein anständiger Mensch sei auch ihn hätten anwerben wollen, er habe aber verzichtet. dem Vertrauensmann Haburg zum Wahlfonds überwiesen. Im und daß taselbst nicht Bismard, sondern Herr v. Bleichröder Matheus hat in der Voruntersuchung ferner bekundet, daß er Weiteren beschloß man, den Antrag betreffend Anschaffung einer etwas zu sagen habe; f) Hat Herr v. Brandt seine Stellung ge eines Tages auf die vorübergehenden Dräger und Zuckowski mit Vereinsbibliothek bis zur nächsten Versammlung zu vertagen; mißbraucht, um auf kaufmännischem Wege Gewinn für sich zu den Worten gezeigt habe:" Sieh' mal, da gehen sie hin, das ferner wurde beschlossen, den Todestag Ferdinand Lassalle's in der in der Broschüre genannten Dame Gewalt anzuthun? lind die Leute, von denen ich Dir erzählt habe, daß sie etwas würdigster Weise zu begehen. Die Festzeitung wird an die Mith) Welche Bewandtniß hat es mit der Schenkung der reiche Leute." Eczepanski wurde sofort in Haft genommen, als die Versammlung eine Rüge für sein wiederholtes Busagen zu beiden Hirsche an den Berliner Zoologischen Garten? Der die Polizei von seiner Mitwissenschaft erfuhr. Im Termine Bersammlungen und nachheriges Nichterscheinen. Gerichtshof hat ferner beschlossen, den Pajor Lühow und den Freiherrn v. Bergedorf über Verhältnisse und Herkunft des Herrn gab der Angeklagte zu, daß Dräger ihn in das Komplott und ihn erheblich verwundet, als derselbe sich. ablehnend ver- genommenen Vorstandswahl wurden die Genossen Schneider erzielen und ist er verschuldet? zum nächsten Termin zu laden. g) Hat er versucht, Dem selbe ergab in der Einnahme 161,85 M., in der Ausgabe 56,95 M., vier Verschworenen somit einen Ueberschuß von 104,90 m. Der Ueberschuß wurde Schlächter Matheus, geäußert. den Vermiether, eingeweiht habe, er habe die Sache aber keineswegs Friedrichsfelde. Der Arbeiter- Bildungsverein für Friedrichss Ge stellte sich heraus, 4. August den Genossen Brettti zum ersten Vorsitzenden und wie der den Genossen Henschel zum Schriftführer sowie ein v. Edardtstein und seiner Familie zu vernehmen und beide Beugen für Ernst genommen, sondern gedacht, daß höchstens eine felde und Umgegend wählte in seiner Mitgliederversammlung am daß es ihr Recht ist, der Vernehmung des Herrn v. Brandt und Bertheidiger des Angeklagten, Referendar Dr. Barnau, dem Romitee für die am Sonntag, den 28. August, Nachmittags Der Borsigende macht die Angeklagten darauf aufmertfam, daß der Zeuge Matheus nicht erschienen war; wie der den Genoffen der übrigen im Auslande wohnenden Personen beizuwohnen und Gerichtshoje anzeigte, hat Matheus fich die Verhaftung des An- 4 Uhr, im Lokal des Herrn Momber, beginnende Lassallefeier. Baasch und Dr. Wesendonck verzichten nicht, sondern bitten um mit sämmtlichen Habseligkeiten des Angeklagten, einschließlich gräbnißverein für Bau- und gewerbliche Hilfearbeiter Damit schließt die Sigung um 8- Uhr. Staatsanwalt stellte den Antrag, die Sache zu vertagen, um ErGerichtshof beschloß nach diesem Antrage. In dem gefirigen Bericht über den Prozeß Paasch ist eine mittelungen nach dem Zeugen Matheus anzustellen und der ab. Zunächst theilte der Vorsitzende mit, daß das Statut in Reußerung des Angeklagten über die Verleihung des Kronenordens 3. Klasse irrthümlich auf Herrn v. Brandt bezogen werden. Diese Bemerkung des Angeklagten betraf aber Herrn Mandl; was hierburch festgestellt sein mag. Der Angeklagte wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Berlins hielt am 7. Auguft seine erste Mitgliederversammlung seinem vollen Wortlaut von der Behörde genehmigt worden ist. Hierauf wurde zur Wahl des gesammten Vorstandes geschritten, welche folgendes Resultat ergab: Erſter Vorsitzender Auguf Gadegast, Oppelnerstr. 5; Stellvertreter Heinrich Engel, Wrangelstr. 75; Schriftführer Garl Deredder, Sorauers. 1 Theater- und Vergnügungsfiraße 26; Stellvertreter Wilhelm Road, Lausitzerstr. 35; Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.( 3u geben hat, so ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, in dieser Rendant Julius Feldhahn, Weidenweg 12; Stellvertreter Schriften find zu richten an Max Gent, Berlin N, Belforterstr. 26, 1 Tr.) Versammlung zu erscheinen, denn nur durch eine rege Agitation Hermann Knaat, Nostizstr. 16; Kontrolleure star und Bergnügungsverein Bultanta, bet Täger, Gartenstr. 13/14. Mittwoch: Verein Fridolin, bei Wolff, Brunnenstr. 35a. Theater Berein der Mitglieder wird eine Aenderung des bisherigen Zustandes Sprenger, Wrangelstr. 83; Gottlieb Hampel, Reichen- Kreuzfidel, bei Gumlich, Reichenbergerstr. 149. Bergnügungsverein herbeigeführt werden. Also Mitglieder, thut Eure Pflicht, mache bergerstr. 117 und Carl Kandale, Andreasstr. 71. Ueber die ord bei Schupte, Schul- und Reinickendorferstraßen- Ece. Rauchtlub ein Jeder seine Kollegen auf diese Versammlung aufmerksam und Frage, von welcher Firma die Drucksachen ausgeführt werden verein Durch Nacht zum Licht, Sellblau bei Flick, Simonftr. 23. bei Zubeil, Naunynitr. 86. erscheint Mann für Mann; zeigt, daß Ihr endlich gewillt seid, sollen, entspann sich eine lebhafte Debatte; es wurden dazu Sumoristischer Verein Pipifar, bei Krösche, Fichtestraße Nr. 29. das bisherige System von Euch abzuschütteln. mehrere Anträge gestellt, von welchen derjenige zur Annahme ge- Klub Lustige Brüder, bei Lucwald, Manteuffeljtr. 46. Der Einberufer: A. Salzmann. langte, wonach es dem Vorstande überlassen bleibt, unter Wahr- Busch elgrün, bei Fürstenau, Reichenberger- und Manteuffelstraßennehmung des Vortheils des Vereins, diese Angelegenheit zu regeln. Gce. Touristentlub Nachtfalter, bei Burmann, Frankfurter Allee 56 Ferner wurde beschlossen, die Regelung des übrig gebliebenen( Sigung nach dem 15. jeden Monats). Rauchflub Eiferne Pfeife, Kaffenvermögens der aufgelösten Hilfskasse Nr. 13 dem alten und bei Werner, Seinftr. 2.( Nebungsstunde.) bei Hoffmann, Triftstraße 1.- Theater- und Artistenklub Jugendfraft 2 Arbeiter- Tambourverein Vor= neuen Vorstande anheim zu stellen. wärts bei Rober, Hermann- und Wanzlickstraßen- Ecke( Rigdorf.) Theaterverein Proletariat bei Rühn, Naunynstr. 38. " Im Verein der Arbeiter und Arbeiterinnen der Buch, Papier und Lederwaaren- Industrie am 8. d. M. hielt Genosse Roland einen Vortrag über„ Die Lösung des sozialen Problems". Redner erwartete diese nicht von der kapitalistischen Gesellschaft, sondern von einer Beseitigung derselben. Die Grundzüge der sozialistischen Gesellschaftsordnung zu besprechen war die Aufgabe, welche sich der Vortragende gestellt hatte. Nach der Vorstellung des Redners würden in der sozialisirten Gesellschaft Alle für Alle zu arbeiten haben, die heutige Großproduktion würde zur sozialistischen umgewandelt werden. Grund und Boden und die Arbeitsinstrumente würden Gemeingut, Arbeit, Besitz, Erwerb neu geregelt werden. Die Arbeit würde organisirt und zentralisirt werden, in Berufsgenossenschaften, wie wir sie uns vorstellen, zentralisirt werden. Der Austausch der Produkte hätte nur nach dem Arbeitswerthe zu erfolgen 2c. Der Vortragende gab sich redliche Mühe, die so oft aufgeworfene Frage, wie eigentlich der Zukunftsstaat" aussehe, zu beantworten. Mit sichtlichem Vergnügen folgte das Auditorium das Auditorium dem Vortragenden in die neue Gesellschaft, befand sich augen scheinlich sehr wohl in derselben und befreundete sich außerordentlich schnell mit den Einrichtungen der sozialistischen Gesellschaft, welche der Führer in und durch den Idealstaat in ziemlich detaillirter Weise vor Augen führte, erläuterte und veranschaulichte, deren spezialisirte Wiedergabe aber doch zu weit führen dürfte. Der Vortrag fand allgemeine Anerkennung und wurde auch der Wunsch geäußert, daß der Vortrag im Drucke erfcheinen möge. Zur Tagesordnung stand sodann die Wahl der Arbeitsnachweis- Kommission. Dieselbe hat zu be= stehen aus 8 Arbeitern und 3 Arbeiterinnen. Die Wahl der Letzteren wurde indessen vertagt. Die Wahl der acht männlichen Kommissionsmitglieder wurde zwar vollzogen, doch wird das Resultat später bekannt gemacht werden. Die Wahl der Bibliothetstommission vertagte man gleichfalls. Am 27. d. M. findet bei Bolt, Alte Jakobstr. 75, ein gemüthlicher Abend statt. Eintritt für Mitglieder 10 Pf., für Gäste 30 Pf. Am 15. d. M. wird Annenstr. 16 eine öffentliche Versammlung für die Lederbranche abgehalten, infolge deren die geplante Branchenversammlung für die Buchbinder am 15. d. M. ausfällt. Freie Vereinigung fämmtlicher in der Papierindustrie beschäf Beschlußfassung über die Berwendung des Vereinsvermögens. Abend 8% Uhr. Geselliger Verein limbim, bei Bredlow, Bülowstr. 65. Pollack Statklub Turnverein Hoffnung, Abends 9 1hr, im Restaurani Schröder, Man1 Dermischtes: Bescheidene Anfrage. Darf der Angehörige einer Kriegervereinigung dulden, daß sein Sohn, der mit ihm zu einem und demselben Haushalte ge hört, öffentlich für die Sozialdemokratie agitirt. no spe, Abends 9 Uhr, im Restaurant Wahlstatt, Belle- Alliancestraße. Gefang-, Turn- und gefellige Vereine. Mittwody. Gefangverein Nr. 92 der„ Schwarzburger Zeitung" befindet sich folgender Die Kriegervereine in Nöthen. Im Annoncentheil der Musikverein Vorwärts, Abends 8 bis 10% uhr, Große Frantfurter- a müsante Nothschrei: straße 99, 1 r. Männer- Gesangverein Waldfapelle 2, Abends 9 Uhr, Restaurant Kayser, Staligerstr. 22. teuffelstr. 9.- Straftturnverein Jugendkraft, jeden Mittwoch und Sonnabend 9-11 Uhr Abends bei Lade, Zeughofftr. 8.- Turnverein Gesund brunnen. Die 2. Männer- Abtheilung turnt heute von 8-10% Uhr Abends in der Turnhalle, Freienwalderstraße 39. Abends 9 1hr Uebungsstunde bei Faustmann, Reichenbergerstr. 73a. - Straftturnverein Berolina, Ein Vereinsmitglied." Aus einem elfäffischen Abiturientenexamen erzählt die Theater- und Vergnügungs- Verein Humanitas Abends 9% Uhr bei„ Straßburger Post": Der Regierungskommissar prüft eben in Reed, Lothringerfir. 94. Theaterverein Wultanta Abends 9 Uhr bei der Geschichte und fragt:" Welche Grafschaft wurde außerdem Täger, Gartenstr. 13/14. Gefelliger Bergnügungsverein Regia, Abends 9 Uhr, im Restaurant noch im Hubertusburger Frieden 1763 an Preußen abgetreten?" Sommer, Grünstraße 21. Humoristischer Verein Arminta, Dresdener Der Prüfling, der wenig Anlage zu einem Ranke zu haben Garten, Dresdenerjiraße 45.- Streuafiber, bet sunlich. Reichenbergen scheint, schweigt verlegen und macht das entsprechende Geficht verein" Frei Weg", Abend 9 Uhr bei Reetz, Michaelskirchstr. 39. dazu. Ein Lehrer sucht dem armen Kerl beizustehen und flüstert: Rauchklub Roochloch, Abends 9 Uhr, bei Stierstein, Admiralstr. 33.„ Glay. Glay". Prüfling macht ein langes Ohr, versteht nicht Rauchlub& af falle, Abends, bet godt, Friedrichsbergerstr. 11 Bauchlub und schweigt weiter. Lehrer zeigt mit dem Finger mahnend auf Rothe bei Steuer, 22. Iub, Abends 9 Uhr, bet A. Niemann, Görltherstr. 42. Raut= Rauch flub Sans: seine monumentale Glaze. Prüflings Gesicht überläuft ein souci, Boechstraße 51.- Rauchflub Ohne 3wang, Abends 9 Uhr, bei verständnißvolles Zucken. Mit einem herzlichen Dankesblick auf Rauchflub Grüne Guate, abends 9 uhr, bei den gütigen Spender der Weisheit rust er laut und kräftig Schlüter, Kleine Markusjir. 10. Ahmer, Gräfeftr. 82. Rauchklub Goldene Quaste", Abends 9 Uhr bei Mluß, Joftystr. 8.- Rauchtlub gutgesinnter Freunde, Abends 8 Uhr bei Neumann, Höchſteftr. 28. Rauchtlub Schmotes- erte, Waffer- und Inselstraßen- Ede beim Restaurateur Sperling Abends 9 Uhr. Rauch flub Vorwärts ED.", jeden Mittwoch Waldemarstr. 74 bet George. Efatflub Treff, Abends 8% Uhr, bei Otto Zabel, Frankfurter Allee 90. straße 101. Späth, Weinstr. 28. 1 1 Rauchflub Vultan, Abends 9 ühr bei Bühnenverband Othello Abends 9 Uhr, Restaurant Rothringer Sprechsaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. Laufih". Rom, 8. Auguft. Ergriffene Mörder. Nach einer hier eingegangenen Meldung ist der Mörder des Bischofs por Foligno verhaftet worden. Derselbe ist Schlosser. Bei seiner Ver haftung trug er den Ring des ermordeten Bischofs. Die voll ständige Beraubung des Bischofs hat er anscheinend nicht auss führen können. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Wien, 9. Aug. Heute sind hier die Entwürfe des Handels Achtung, Mitglieder der Orts. Krankenkasse der vertrages und des Marken- und Musterschutz- Abkommens zwischen Klempner! Kollegen! Wie Euch Allen zur Genüge bekannt ist, Deutschland und Serbien paraphirt werden. habt Ihr in der Mitgliederversammlung am 10. April be- Wien, 9. Auguft. Der Handelsvertrag zwischen Desterreich fchloffen, mit dem Jahreswechsel 1892/93( an welchem die neue Ungarn und Serbien nebst der vereinbarten Biehseuchen- Ron Krankenkassen Gesetz- Novelle in Kraft tritt) die freie Arzt- vention ist heute im Ministerium des Auswärtigen unterzeichnet tigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Amgegend. Mittwoch, ahl für die Mitglieder unserer Kasse einzuführen; diesen von worden. Gleichzeitig wurde eine Deklaration abgeschlossen und den 10. Auguſt, Abends 8 Uhr, Versammlung in Scheffer's Lotal, Infelftr. 10. Euch gefaßten Beschluß hat die außerordent unterzeichnet, laut welcher der am 1. September d. 3. ablaufende Bortrag des Herrn Dr. Lütgenau. Wahl einer Liquidationstommiffion. I ich e Generalversammlung der Vertreter der Unter- Handelsvertrag, sowie die frühere Viehseuchen- Konvention bis zum Kranken- und Sterbe- Unterfügungskaffe der Berliner Gaus- nehmer und Arbeiter unserer Kasse, welche am Sonntag, den 1. Januar 1893 verlängert werden. diener, Kaffenlokal Neue Friedrichstr. 44 bet öllig. Sigung jeden Mittwoch 7. August, in Mundt's Salon tagte, mit 26 gegen 16 Stimmen Petersburg, 9. August. Amtlicher Mittheilung zufolge zurückgestellt. ist die Cholera auch in Rybinsk aufgetreten. Am 6. August ſind Schweinik, Torgau und Liebenwerda. Versammlung heute Abend 8 Uhr eine derartige Handlungsweise Front zu machen und dagegen Kollegen! An Euch und in Eurer Hand liegt es nun, gegen daselbst zwei Erkrankungs- und Todesfälle vorgekommen. London, 9. August. Das„ Reuter'sche Bureau" meldet aus Bitherkinb Alpenveilchen, Jüdenstr. 55. Abends 8% Uhr Uebungsstunde, Protest zu erheben, ferner Eure nach der Generalversammlung Simla, der Aufstand des Hazaras gegen den Emir von Delegirten Afghanistan entfendeten Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Mittwoch, ihre Pflichten erinnern habe einen ernsteren Charakter angenommen. Sämmtliche den den 10. August, Abends 8% Uhr, Versammlung in den Armin- Hallen, Kom- und die Handlungsweise des Vorstandes, sowohl wie Afghanen feindliche Stämme seien zu einer mächtigen Verbindung mandantenstraße 20. Theaterverein Vulkania 2 jeden Mittwoch Abend 9 Uhr bei Jäger, zu stellen, denn diese Herren, die da wie die Brüthühner sammele, um dem Ausstande die Spike zu bieten. Der Emir die des Rendanten Herrn Steuer ins rechte Licht gegen den Emir zusammengetreten, der seinerseits alle Hilfskräfte Gartenstr. 13/14. Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch, Abend3 8%-10% Uhr: Süd- auf tauben Giern siten, begnügen sich gar nicht, Beschlüsse habe bereits zwanzigtausend Mann reguläre und dieselbe Zahl Schule, Hagelsbergerstr. 43: Unterricht in Geschichte( neu); Süd- Ost- und Anträge der Generalversammlung nach Belieben hinaus irreguläre Truppen zusammengezogen. schule, Reichenbergerstr. 133: Unterricht in Deutsch( oberes), Ost= Schule, Martusstr. 31: Unterricht in Deutsch( mittel); Nord- Schule, Müllerstraße 179 a: Unterricht in Deutsch( oberes); Rechnen. In allen Lehrfächern, mit Ausnahme von Mathematit und Buchführung, fönnen noch Sozialdemokratischer Agitationsverein für die Kreise Wittenberg, bei Lehmann, Neue Grünftr. 14 Aufnahme neuer Wiitglieder. Schüler und Schülerinnen, auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten. ftraße 23. 1 an ( Depeschen des Burean Herold.) Guinbert, genannt Meyer, welcher unter verschiedenen Namen Bern, 9. August. Der Bundesrath hat den Franzosen Paul im Kanton Freiburg verhaftet worden war und welcher sich in Besitz von Sprengstoffen befand, wegen anarchistischer Umtriebe aus der Schweiz ausgewiesen. 16. und 17. August in Frameries zusammen. Zahlreiche Volts Brüssel, 9. Auguft. Der Bergarbeiter- Rongreß tritt a versammlungen werden im ganzen Lande organisirt. Die Auf egung hat übrigens nachgelassen, da die Einführung des all gemeinen Stimmrechts als gesichert gilt. zuschieben und auf diese Weise unmöglich zu machen, sondern sie glauben auch noch das Privilegium zu besigen, unliebſame Mitglieder aus dem Kreise der Delegirten ausstreichen, und Lese- und Dishntirkiubs. Mittwoch. Vereinte raft, Abend die§§ 6-9 unseres Statuts nach Belieben gebrauchen oder um als Roßarzt, Journalist und Maler herumzog, dann am 19. Juli 8 Uhr, bei Klein, Schönleinstraße 6. Johann Jacoby, bei Otto gehen zu können. Denn auf welche Weise ist es sonst möglich, Thierbach, Schwedterstr. 44. Heine, jeden Mittwoch vor dem 1. und 15. Da in einer Generalversammlung der größte Prozentsatz der jeden Monats, Abends 8% Uhr, bet Bechlin, Hornstr. 9. Gesund brunnen, Abends s½ Uhr, bei Haferland, Bellermannstr. 87. Gleich Delegirten der Arbeiter nicht anwesend ist und ein Theil der heit, Abends 8 Uhr bei Stramm, Ritterstraße 123. Emanzipation, Anwesenden teine Einlaßkarten erhalten hat? Die ReichsAbends 8% Uhr, bet Wagner, Alte Schützenstr. 6. Seine, Rirdori post hat hier an doch gewiß keine Schuld, Herr Abends 8 Uhr, bei Beiler, Knesebeck- und Herrmannstraßen- Ecke. Nord, jeden Mittwoch 8% Uhr, bei Bernh. Raabe, Stuppiner- und Schönholzerstraßen: Steuer! Ecte. Otto Steimer jeden Mittwoch bei A. Brosch, Wilhelmshavner- Kollegen, sowohl Eure wie die Pflicht unserer Delegirten ist es, festzustellen, wie viele Delegirten auf diese Weise von der Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umggegend. Alle genderungen Generalversammlung ferngehalten worden sind; ferner im sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 70. Arbeiter- Sänger- Bund Berlins und Umgegend. tttwody. Uebungs- umgehend die nöthigen Schritte zu thun, beziehungsweise den Stunde Abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. Liebesfreiheit, Statuten gemäß wirksamen Protest gegen eine derartige HandBlumenstraße 38, bei Hente. Freya,( Gem. Chor), Alte Schönhauserstraße 22-23, Bögow's Braueret. Silaritas, Hochstraße 32 a, bei lungsweise einzulegen. Wilte. Briefkaffen der Redaktion. Deutsche Eich e, Blumenstraße 46, bei Went. Kollegen, zu diesem Zweck ist eine öffentliche ProtestPantow, Schulzestr. 27.-Lerche, Bernauerstr. 72, Restaurant zum Beitversammlung der Mitglieder der Orts- Krankenkasse der getft". Gesangverein der Ste tum eßen, Johannisstr. 20, bei Müller. Männer- Geſangverein der sürichner, D. B. D. Br. Berlin, Neue Klempner nach Joe!, Andreasstr. 21, zu Freitag, den 12. Auguſt, Herr Paul Salzivedel erklärt uns auf das in Nr. 184 de Friedrichstraße 44, Bei Röllig. Steinnette, Röslinerstraße 17, bei Abends 81/2 Uhr, einberufen. In derselben wird uns Herr er, laut Quittung des jetzigen Bibliothekars, die Bibliothek richtig Wendt. 3 yr a 1, Raupach str. 6, bet Stachel.- Euphonia, bei Hermann, Dr. Rubinstein einen Vortrag über die Vortheile halten, an denselben abgeliefert hat, ferner an denselben von den ins Schneeglödchen 2, Boisdam, Brandenburger Kommuitation 16, bet die wir durch die freie Arztwahl haben würden. Gegner gesammt 10,60 M. betragenden Strafgeldern 2,60 m. baar ab. Glaser. unverdroffen, abends 8x Uhr, bet Sachs, Lindowerstr. 26. der freien Arztwahl find willkommen. führte, während Herr Salzwedel die übrigen 8 M. für 300 Flug Flöter'scher Gesangverein, Stoppenstraße 43c, bei Lorenz. Kollegen, Eure Pflicht ist es, für diese Versammlung rege zu blätter zu 7 M. und für 250 Kouverts zu 1 M. in Händen Friedenau im Kurhaus.-Vorwärts 5, Friedrichshagen, Nundtheil. bei Lerche. Freundest reue( Gemischter Chor), Grenadierſtr. 33, bet See- agitiren und Mann für Mann in derselben zu erscheinen. Das behielt, weil er diese 8 Mt. aus seiner Tasche erlegt hat. feldt. Lorbeertrans, Lichtenbergerstr. 21 bei Heife. Südost, 1. Statutenbuch ist mitzubringen. Mit kollegialem Gruß Röpnickerstr. 191, Restaurant. Hoffnung 1, Friedrichsberg, Friedrich starlstraße 34, ftraße 43 bet Siegeler. Alt- Moabit 47-49. 1 Echo 1 Elisabethstr. 30.- hand in handi, Mariannenstr. 31-32, bei Doberstein.Rütli, bet Schulze. Rothe Nelte, Schöneberg, GolzFreiheit, Moabit, Kronenbrauerei, Steinfeger Sängerchor, Kastanienstraße 153, bei Götze. Gesangverein der Kupferschmiede, Weinftraße 11 bei Feind. Vergißmein nicht, Schulstraße 29, im WeddingRafino. Brandenburger Männer Gesangverein in Branden= Boly. 71 rbetter Gesangverein Brig" Briz, Werderstraße J. A.: H. Drange, Klempner, Gitschinerstr. 72, Hof links 2 Treppen. Bildhauer 2c. Berlin 3. Prenzlauer Allee 233. Hauptleute und Rittmeister bilden eine Klasse für sich. Sie sind feine Subalternoffiziere. E. V. R- r., Rosenthalerstraße. Die Angelegenheit eignet sich nicht zur Veröffentlichung. Allee 28 bei Maiwald. Offenbacher Sängerfrans, Oranien: An die Mitglieder der Orts- Krankenkasse der Sosnowice. Wenden Sie sich an die Redaktion der New Yorker Volts- Zeitung", New- York. Schon lange beschäftigen sich die Orts- Krankenkassen Berlins burg, Mengert's Boltsgarten. Concordia", Diefenbachstraße 53 bet mit der freien Aerztewahl, auch haben sich mehrere Kassen durch antheil einer Kravattenfasse 4,90 M.; von Herrn Schlopper Für die Arbeiter- Bildungs- Schule empfangen: Naub bet Schöneberg. Deutscher Männerfang", Belforterstraße 15, bei Beschluß ihrer Generalversammlungen diesem System angeschlossen. 4,75 M.; von der Filiale I Sud der Maler 20 M.: von Herrn Schneider. Gefangverein 2otos blume, Kleine Kurstraße 10 bei Kanzow. Der Unterzeichnete hat nun zu heute, Mittwoch, Abends 8%, Uhr, Georg Renfer 70 Wt. Gefangverein Freiheitstlänge, Stallschreiberstr. 29 zum Gichenen eine allgemeine Mitglieder Versammlung im Männer- Gefangverein Libertee 1, Wrangelstraße 84 bet üürich. Lokale des Herrn Boltz, Alte Jakobstraße 75, anberaumt, damit Besten Dant H. Gumpel. Unverzagt Langefit. 65 bet Tempel. Gesangverein Deutsche # 2iedertafel, Grüner Weg 29 bet Säger. Gefangverein or be er diese Frage eingehend besprochen, event. die freie Aerztewahl Uebersicht" in der Notiz" Zu einem Koblenzing" 2." Beile Berichtigung. In gestriger Nummer ist unter" Soziale Gefangverein& te des I u ft in Fürstenwalde auch in unserer Kasse zur Durchführung gebracht wird. Da das lesen Dortmund" anstatt" Iserlohn", jerner muß es in der tranz 2, Drantenstraße 190. bei Haupt, Müncheberger Chauffee. Sängerchor der Maler, Alte Jakobstraße 83. Felsenfest( Gemischter Chor), Bantstraße 32'b bei gegenwärtig bestehende System der ärztlichen Behandlung den zweiten Beile des Sprechsaal- Artikels heißen: eine Täuschung Herzog. Mitgliedern zu vielfachen Klagen und Beschwerden Anlaß ge- der Arbeiter" statt" teine". Stab. Charlottenburg. " Ein armer Tischler hat ein ihm nicht| Segler- Schlösschen Im Verlag des„, Vorwärts" vorräthig: gehörendes Portemonnaie mit einem Sundertmartschein und 15 Pf. Mickel in Schmöckwit ist zur auf dem Wege von der Potsdamernach der Solmssiraße verloren. Abzugeb. noch zu haben. bei Trautmann, Friesenstr. 10, H. 5 Tr., Nachdem Herr Hugo Rarbe, welcher bei dem am 24. Juli hier stattgehabten Sommerfest als Stapellmeister fungirte, uns die Mittheilung gemacht hat, daß er von einigen seiner Kollegen betreffs gegen Belohnung. der Löhnung verdächtigt worden sei, geben wir hiermit den betheiligten MitLassalle- Feier 13426. neu, brillanter Ton und Pianinos, o Bauart, billigſt Berloren gegang. e. Trauring M. S. zu Miethe und Kauf Alexanderstr. 211 gliedern des Vereins der Zivil- Berufs- beim Sängerfest. Geg. Belohn. abzugeb. an der Jannowigbrücke. musiker bekannt, daß Herr Karbe für M. Sachse, Michaelfirchstr. 17.[ 14326 Mufit 130 Mart und für Getränke 2,70 Mark erhalten hat. Für den Vorstand des Wahlvereins und des Komitees: G. Beyer, Leibnitzstraße Nr. 7. Sängerfest ( Friedrichshagen). Verlorene Gegenstände foamen bei A. Hübner, Hedemannstr. 11, Hof part., reklamirt werden. Die Beleidigung gegen den Tischler Friedeck nehme ich hiermit zurück. 14236 1417b Der Ursprung Die Bibel. Familie, des Privateigenthums Ihre Entstehung... Geschichte. Eine historisch- kritische Abhandlung zur Aufklärung des arbeitenden Volkes. Von Domela Nieuwenhuis. Gute gebrauchte Kenken und andere Gegenstände sind billig zu verkaufen Elisabeth- Ufer 19. Richter. 1427b W. Hellwig. Barbiergeschäft, 9 J. bestehend, Charlottenburg. preisw. zu verk. 3. erfr. LiebenwalderDen Parteigenossen zur Nachricht, straße 15 im Barbiergeschäft. 14296 daß ich Spandauerstr. 5a das Mehlund Workostgeschäft von Hagen Achtung! Kein Laden. fäuflich übernommen habe. Für gute Nur eigene Fabrikation, 25 Zigarren Waaren, besonders Biere, Kartoffeln 1 Mart. Garantie rein amerikanische und Heringe, sowie engl. Drehrolle ist Tabate. Rippentabat 2 Pfd. 60 Big. Pfg. bestens Sorge getragen. 14266 1785 L 3. F. Dinslage, Emil Haack. Kottbuserstr. 4, Hof part. Agenten und Acquisiteure von einer Feuer Versicherungs- Gesellschaft gegen hohe Provision gesucht. Offerten riggborſerſtr. 24 b. Berning. 11346 Kinderwagen. Andreasfr.23.9.p. 169/5 Hennigsdorferstr. 64 Seiten. 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Oeffnen, Ausschütten und Umkehren der ankommenden großen Brief- den höheren Postkreisen wird dieses jedoch nachgeholt, und zwar säcke verursachten Staub, die Ausdünstungen der in unzulänglichen auf Staatstoften. Räumen zusammengepferchten Beamten während eines 12stündigen Zu den weiteren Ausführungen über Reptilienfonds und Die Vossische Zeitung" bringt in ihrer Nr. 329 Nachtdienstes, all' dieses wirkt sowohlthuend" auf den Organismus, dergl., Reise- und Studienstipendien wollen wir heute schweigen eincu längeren Artikel,„ Aus dem Deutschen Verkehrsleben" be- daß ein gesunder Boſtbeamter so selten ist, wie ein weißer Rabe. Nach und nur unserem Bedauern darüber Ausdruck geben, daß nicht titelt, der eine wahre Lobhymne auf Herrn von Stephan und den Lüftungsanlagen, die praktisch mit Nußen zu verwenden auch der„ rationellen" Art der Vertheilung der Stellenzulagen das von ihm verwaltete Reffort barstellt. Dieselbe Zeitung, vie, find, sucht man in diesem Gebäude, vergeblich und die viel ein Bläßchen in der„ Boff. 3tg." gegönnt wurde. wie männiglich bekannt, sich vor Jahresfrist an dem Kampfe gepriesene Wasserleitung, je nun, die ist allerdings vorhanden, um Ermäßigung der Drucksachen- und Telegrammngebühren hervor aber ein Wunder wär's freilich nicht, wenn Herr von Stephan auf den arbeitenden Assistenten und Unterbeamten mit souveräner ragend betheiligte und die Herrn von Stephan wegen seines auch hierin seinen Sparsamkeitstrieb bethätigt und den Anschluß Berachtung herabsehen; die in ihrem Streben nach Rang und Eingreiſenhaften Festhaltens an veralteten Einrichtungen für Durch verjagt hätte. Db zu dieser Versorgung mit Waſſer ihn der kommen das Monopol' haben und selbst noch, na ch Bekundung folchen Lobhudelei Aufnahme. Aufdeckung so allerdings zu sehen. mehr als den Subalternbeamten, die diesen zukommenden besten und leichtesten Stellen wegschnappen, diese Herren Loblieder auf Herrn von Stephan's Berwaltung singen zu hören, überrascht keinen Aſſiſtenten. Aber wenn einer dieſer„ Höheren" dabei die Thatsachen auf den Kopf stellen und Schivarz zu Weiß fehren will, so rechnet ein dem Assistentenstande Angehörender es sich fiets zur Ehre an, über die von dem Typus dieser „ Höheren" an sich und seiner Klaffe vollzogene geistige und moralische Abschlachtung öffentlich Quittung zu ertheilen. denen in Staub und Hike gar zu sehr die Kehle austrocknet, Herr v. Stephan hat nach der in neuester Zeit in Zeitungen auch' mal fostenfrei etwas zu bieten? Neben der Sorge für das materielle Wohl der Beamten hat Thätigkeit, der jammervollen Sage feiner unteren Beamten und die Verwaltung auch die geistige Ausbildung derfelben fortgefeßt mancher bisher unbekannten Thatsache im Auge." Ueber die Sorge für das materielle Wohl, das ja, sein Prestige aufgefrischt nach Herrn v. Stephan's eigenen Worten, niemals die wahre Daß es aufgefrischt wird in einer so fafel- innere Zufriedenheit" gewähren soll, nachher ein Weiteres; zuvor haften Weise, ist ja nicht herrn v. Stephan's Schulb; aber wollen wir die Sorge der Verwaltung für die geistige Ausfür den Byzantinismus, die Gedanken- und Urtheilslosigkeit der bildung der Beamten auf ihr Nichts zurückführen. fogenannten höheren" Postbeamten, aus deren Kreisen dieses Nahm da kürzlich( im März d. J.) der Postinspektor V. bei Für unsere Postbeamten aber ist die Stunde, in welcher Machwert unzweifelhaft hervorgegangen,( behandelt eg och dem Boſtaſſiſtenten. R. eine Baussuchung") vor und fand bort- fie den burch die„ Boffische Zeitung" verkörperten Freifinn an die Berhältnisse dieser Beamten fast ausschließlich ist dieser selbst auch die illustrirte Zeitschrift„ Moderne Kunst". Was thut der den Nagel gehängt haben, längst vorüber. Erguß mehr als bezeichnend. es Herr Postinspektor? Er moquirt sich darüber, daß Postassistenten Parteinachrichten. schwendung und eigentlich tönnten wir uns auch begnügen, um bildung der unteren Beamten wird nicht gern gesehen, sie tönnte All das Gerede des Aufsatzes zu widerlegen, wäre Zeitver- folche Blätter halten. Aber weswegen wohl? Nun, geistige Fortden Verfaſſer in allen Buntten ad absurduhren, ja font dahin führen, daß diese Beamten, die Boſtaſſiſtenten fich einfach auf das bei Hermann Riſel u. Co., Sagen 1. 23. 1891 fagen, fie hätten, wenn sie denselben Dienſt wie die Sekretäre prschienene Buch„ Die Neue Zeit und die alte Deutsche Reichs- verrichten, auch ein Recht, bei Darlegung ihrer wissenschaftlichen poſt" hinzuweisen, wenn wir nicht wüßten, daß diese die Qualifikation den Rang und das Einkommen der genannten Bustände innerhalb der Bostverwaltung trefflich schildernde klasse zu beanspruchen. Gegen die Münchener Polizei, welche das sozialdemo Broschüre*) in den höheren Postkreisen mit Absicht ignorirt wird. Und die Sorge für das materielle Wohl? Die Antwort auf tratische Agitationskomitee zum politischen Verein erklärte, wendet diese Frage wollen wir vereinen mit der Antwort auf den Sat, sich die bürgerliche„ Frankfurter Zeitung" in einem vom 2. Aug. die Zahl der April 1891 beſtehenden" Boſlanſtalten auf 22649 ber die wirthschaftliche Lage behandelt und der aktuelles Inter- batirten, längeren" Artikel aus München. Sie fagt:„ Mit ver Et und entpuppt sich hier als ein gedankenloser Sachbeter esse bietet; derselbe lautet: Stephan's. Was ist in den Augen der Höheren", die auch nicht Aufstellung eines einzigen und alleinigen Vertrauensmannes zur " Für die wirthschaftliche Lage sorgen in erster Linie(!) Führung der Agitation, Vorbereitung, Leitung und Durchführung Fingerbreite vom Wege Stephan's abweichen dürfen, nicht die Spar- und Vorschußvereine... Diese Vereine suchen. der Wahlbewegung hat sich die hiesige sozialdemokratische Partei Broschüre zu diesem Puntte jagt: rs Post an st a It? hören wir, was der Verfasser erwähnter den Sparsinn der Beamtenschaft zu fördern, auch gewähren sie eine Art von Diktatur geschaffen, was auch geſtern von einer Anzahl von Rednern hervorgehoben wurde. Zu diesem Zustand ist die ämter und Umspannorte, die u bie Einlagen bis höchſtens 1500 W. verzinsen, benn da würde gebracht worden, also dahin, wohin das Ausnahmegeſetz feinerzeit Bunächst stecken in dieser imposanten Zahl die Bahnpost- bewilligen. Mancher Postkapitalist mag bedauern, daß die Vereine Partei durch die ihr von der Polizei gewidmete Aufmerksamkeit Ferner betrug die Zahl der Post- Dilistellen nach dem er fich feine Sorgen um Kursrückgang und aufführen den Kapitalisten einen höheren Binsfuß, als andere Institute. um das die ganze Partei führte. Der Erfolg war allerdings damals ein das demokraten die großen Lokale zu Versammlungen abspenstig zu amtlichen Poftarchiv 1890 Anfang 1890 10 167. Diese Post Schicksal feiner Depots zu machen brauchen. Dem in ganz anderer, als die Schöpfer des Ausnahmegesebes ihn Silssstellen tann man aber unmöglich als Bostanstalten in dem Noth gerathenen Beamten werden, Darlehen gegen mäßige hatten. Diese Erfahrung, scheint die hiesige Bolizeiverwaltung Sinne auſfaſſen, wie es bei dem Bublifum gang and gäbe iſt, Binsen und bequeme Rückzahlungs- Fristen gewährt. Dar nicht genugsam zu würdigen. Daß Staatsbehörden der sozialeich nach ihrer beschränkten Leiſtung( Verkauf von Bostwerth aus, daß dieser 3weig des Wereins flotte bemokratischen Bewegung nichts zu liebe thun und sie einzeichen, Einlieferung von gewiſſen Brieffendungen und gewissen Geschäfte macht, darf man schließen, fünf Sechstel der gedämmt sehen möchten, ist erklärlich, aber fraglich ist doch, ob Bacteten, Aushändigung von gewiſſen Briefſendungen und gew. ganzen Beamtenschaft gehören dem Spar- und Vorschußverein an eine Eindämmung wirklich durch Ausnahmemaßnahmen und handen sind kann man sie weit eher unter den Briefkästen Mart an." soweit mit dieser Bestellung die Empfänger einver- und die Spareinlagen wachsen jährlich um mehr als eine Million eigenartige Gesetzesinterpretationen erreicht werden kann. Der öffentlichen Ordnung wird wohl am Meisten gedient, wenn jeder und ihre Thätigkeit wird von den Landbrief- Bemerkenswerth, abgesehen von dem Stile, ist von vorn Einzelne das Gefühl hat, er würde behandelt, wie alle Anderen, trägern weit promphafter und ficherer quégéjübrt."& bleiben berein bas Geständniß, daß ihr die wirthschaftliche Lage der Be- und zwar nach den Grundsätzen natürlichen allgemeinen Rechtes. 11 149 Postanstalten übrig.( Vergl. Amtsblatt Nr. 6 1892). nach Abzug von rund 11,500 Boſt- hilfsstellen p. p. noch amten in erster Linie die Spar- und Vorschuß- oder beffer Je mehr der Einzelne dieses Gefühl verliert, Desto mehr leidet gefagt die Vorschußvereine sorgen. Daran, daß nur das Rechtsbewußtsein Schaden und aus einem solchen Zustande Der allein diese Vereine dem größten Theile der Beamten die Griftenz- tönnen nach und nach und bei entsprechender Gelegenheit die Posthilfsstellen höchstwahrscheinlich noch böhmische fet läbigteit geben, daß nur mit Dilfe dieser Bereine der größte Theil der mannigfaltigsten Nachtheile heraußwachsen. Die Staatsgerbalt fab würde also gut thun, Statt au Stephan's Zobe Artitel unteren Beamtentlassen über Wasser gehalten wird, baran haben wir soll sich überhaupt ohne zwingende Noth nicht, dem Scheine aussehen, ſchreiben, erst die postalischen Werhalmine hand geberittel niemals geweifelt, wie denn auch die Einrichtung dieser Ber- als„ tampſe" fie mit einer politiſchen ober fozialen Gruppe von Mit der regelmäßigen Vermehrung der Anstalten muß natur- eine für die Postverwaltung, die ihre unteren Beamten fo Staatsbürgern. Erfahrungsgemäß werden durch solchen Kampf die gemäß die Zunahme des Personals Schritt halten," jagt ber miferabel bezahlt, daß die Inanspruchnahme der Geldverleiher betreffenden Gruppen wohl behindert, aber nicht geschwächt, ja viel traffer bann weiter; aber auch hier ist ihm ein Heiner grrthum gar nicht zu umgehen ist, ein einfaches Gebot der Nothwendig mehr indirekt erst recht gestärft. Doch barin ruht das wesentliche naferlaufen. Es soll wohl heißen en liste natten die zu feit, bes Gelbiterhaltungstriebes war. Ob herr von Stephan Moment nicht, das Hauptgewicht liegt in der Schwächung bes vahme des Bersonals Schrift bene nature beaten füber dieses Zugeſtändniß, daß seine ben unteren Beamten ge- Rechtsbewußtseins, und eine Bolizeibehörde sollte überaus vorsich mehrung mit der Verkehrszunahme Schritt gehalten hat, läßt währte Besoldung auf die zweite Stufe herabbrückt, erbaut ſein ſichtig sein, eine solche auch nur indirekt und wider Willen herdie nach erwähnter Broschüre in dem Zeitraume von 1876 bis linge, für die sein Herz ja so big am besten aus der Bermehrung beitt gehalten hat elfen, wäre folien auf die anomal aber hat einer feiner 36g beizuführen. Man hat hier in München versucht, den SozialWohlwollens, machen, indem man Wirthe, Bächter und Weißer bleiner für raume von 1876 bis 1886 hat die Vermehrung der etats mit dem er ja fo hausiren geht, entkleidet. Daß diese sehr peinlichen Art zwischen Kugel und Keil brachte. Man „ höhere" Postarius, der berufen ist, in einer einfluß- bat polizeilicherfeits jede asoziations ähnliche Erscheinung in Diese 18 pt. betragen! Won 1987 bis 1892 erhöhen sich reichen Stellung mal über die Daseinsbedingungen der unteren der Arbeiterbewegung sofort damit gefaßt, daß man die ThatBahlen zwar auf 20,2 bealb. 19,4, reichenben sich reicht bestimmen att helfen, daß dieser, here" fich nicht fache eines politiſchen Vereins figire, at, man die item nicht die Zahlen der Berfonal. Bennerung im entblödet, bie traurige Thatsache, der alles Maß übersteigenden Gewerkschaftsthätigkeiten, das Bestreben der Frauen, ihre soziale Allgemeinen, von dem Mißverhält ersonal Berteigerung Gäufigen anspruchnahme des Vorschußvereins als flottes Lage zu besprechen, soziale Vorträge, die vor Frauen beabsichtigt und zu schweigen. Dagegen sind die Kosten für Hilfsleitungen Geschäft zu bezeichnen, das seht, Allem die Krone auf. waren 2c. ,, mit diesem Begriffe gefaßt und damit erreicht, daß um Stellvertretungen ganz enorm, und zwar von 1876 bis 1886 Bielleicht gehört auch er zu der Reihe der Kapitalisten, bie be- bie entsprechenden Bersammlungen nur nach vorheriger anzeige gen 116,1 pct., und von 1887 bis 1892 wiederum um 69,3 pGt. bauern, bag bie Boft-, Spar- und Vorschußvereine nur Einlagen und unter Anwesenheit von Polizeibelegirten stattfinden, Frauen bis höchstens 1500 m. annehmen, wie denn überhaupt diese an ihnen nicht theilnehmen konnten. Als Damoklesschwert haken, zeigen deutlich tas Bestreben der Postverwaltung, die zu gut fituirt sein sollen, daß Diefe Bahlen", die bis jetzt noch keine Widerlegung gefunden Rapitalisten nur unter den Höheren zu finden sind, die so schwebt ferner über allen als politische Vereine erklärten Bereini fie, wie man fich unter gungen der Paragraph, der es solchen Vereinen verbietet, mit anderen bewältigende Arbeitslast, soweit als irgend möglich, durch diätarisch den unteren Beamten erzählt, die als Unterstützung erhaltenen in der Art in Verbindung zu treten, daß entweder die einen den Be beschäftigte Beamte und durch billige Arbeitskräfte leisten zu Summen sofort ihrem Kapital im Sparverein hinzufügen. Dafür schlüssen und Organen des anderen unterworfen oder mehrere solche Wir denken, daß genügt, um erkennen zu lassen, daß, Verein in Berlin, der unter der Aufsicht der Postverwaltung vereinigt werden. Der Begriff der gemeinsamen Beſchlüſſe und unenden und mangelhaften wird, bas" bie Bath Tie 8 bad ift, für Darlehen einen Zinsfuß von ihn dehnen will. Saben doch geſtern ältere og albemoteaten fehlen auch jedem Pofibeamten täglich deutlich wird, la boie steht und beffen Vorsigender, irren wir nicht, der Geheime Ober- Organe iſt ja außerordentlich dehnbar, namentlich wenn man in Ausnutzung der vorhandenen erfest werden müfen und auch 3 pGt.( vor einigen Jahren noch 6 pt.); dafür erhebt auf Grund der unter dem Sosialistengeſes gemachten Grſahin der That ersetzt werden", und daß der Unternehmer Staat er sagar von den ( zur Dienstkaution) rungen die Befürchtung ausgesprochen, es tönnte auch der nun ihre Roupons der Verfallzeit umwechselnden Beamten für diese aufgestellte einzige Vertrauensmann unter der Fiktion des fümmert um das Gedeihen seiner Arbeiter möglichst viel Profit Zeit 6 pet.; dafür verlangt er von jedem Darlehns- politischen Vereins gestellt werden, indem man ihn polizei. eines erlicherseits als den Vorsitzenden Vereins hinstellen herauszuschlagen. Ob Herr Dambach angesichts dieser Verhält sucher eine genaue Angabe über die Verwendung des nisse noch den Muth gehabt hat, auch in der sich noch unter der beten en" Vorschusses. Man sieht, an tränkenden Bestim- tönnte, als der die ihn wählende und unter bere privaten Vereine nicht; aber die, die geld guſammengetretene Bersammlung betrachtet e intritts. Belle oftverwaltung als rein zufällige, nicht beabsichtigte, hingus Darlehen aufnehmen, vorzeitig Soupons einwechseln, die gehören liebt, auf welche Abwege die Interpretationen führen. Wie schwer in ihrer überwiegenden Maffe ja nur den unteren Beamten die hier regipirte Gefeßesinterpretation wirkt, ist daraus ersichtlich, gewachsen." laffen." erhebt aber, und nun kommt das Wohlwollen, der genannte Vereine unter einem gemeinsamen Organezu einem gegliedertenGanzen unbe- vor " eiter fagt dann unser„ höherer" Postarius:„ Ueberall tlassen an. Tem Herzen des„ öheren bleibt diese Kränkung daß sogar eine hier ins Leben gerufene Assoziationsfiliale als poliHeizun dann die bewährten Verbeſſerungen in den Beleuchtungen, erspart. zabrend der„ Untere" seufzend in seinen Beutel greift tiſcher Berein mit allen Konsequenzen in unge und Lüftungsanlagen pflegen in den Beleuchtungen bezw. 6 pt. bezahlt, fackt der„ Böhere" alljährlich die vom in Stuttgart bomizilirende pauptvere fatigt wurde, obwohl die haugen Städten, wo sich eine 2bafferleitung befindet, das Boſt werein bewilligten und hauptsächlich durch das flotte flärt war. Die hiesige Polizei ist unter Zustimmung ber streisregiehaus an diese angefchloffen." Mit solcher Unverfrorenheit hat Geschäft" aufgekommenen 5-51/ 2 pбt. ein. Schule Zu eröffnen würden. wir, diese Anstalt Ift nun, rung soweit gekommen, daß sie, auf oberstgerichtliches Erkenntniß sich schönsten Zuständen gestempelt werden, zu daß die in den höheren Beamtenfreifen zu suchenden Kapitalisten nun in Da wurde Jemand den betrübenden Muth gehabt, zu den körperlichen Leiden, wie sie zu sein vorgiebt? Warum, so fragen wir, wird der Zins- Versammlung gewählte Komitee und die sozialdemokratische und hier kommt man wieder auf das Kapitel vom ziehen, noch den Spott zufügen. Hohulachen der wirklich sich ihre Gelder mit den sauer verdienten Groschen ihrer unter Rechtsbewußtsein in der gestrigen Versammlung von mehreren theilweise auch der Postsekretäre derjenigen aus der alten anderen Anstalten der Fall ist? arbeitenden Postbeamten, der Postassistenten, Unterbeamten und gebenen Beamten noch höher verzinsen lassen, als es in Rednern gefragt, warum denn nicht auch die anderen Parteien, die liberalen, ultramontanen, tonservativen, antisemitischen, warum die Ueberhaupt, was für Echößlinge dieser Stand der liberalen Bezirksvereine nicht als politische Vereine erklärt würden, lachend haben sie auf Zustände hingewiesen, die den Gewerbe- Höheren" treibt, was für eine Geistesverirrung das den und wie es denn komme, daß hier etwas verbeten werde, was in Buſpettoren, wenn diese in Staatswerkstätten, die ja" Söberen" zugestandene Monopol der Besetzung der höheren und anderen Theilen Bayerns, 3. B. Nürnberg, wo eine andere Praris stellung mit den Offizieren hervor, wonach unser Höherer" Betragen und der Geist der hiesigen Sozialdemokraten eine bewie Phyfit, sondere Strenge in der polizeilichen Abfage erheische, denn hier Der Königstraße an, und fragen wir, wie es mit den oben gerühmten Andere, sich der Staatsprüfung unterwerfende Kandidaten müssen wärts ebensowenig. Red. d. Vorw.), ja bei Lichte betrachtet, einen herauszugreifen, das fiskalische Postgebäude in Berlin in Chemie, Staatswirthschaft zc. als selbstverständlich entgegennimmt. giebt es keine Unruhen, keine persönlichen Rohheiten( anderNehmen wir doch' mal, um aus der großen Zahl der Fälle die kostenfreie Ausbildung Anlagen steht. Dieses große, als Berlins und somit Deutsch- in einem mehrjährigen Universitätsstudium sich die nöthige sind hier die sozialdemokratischen Anschauungen behäbig, wie Lands Zentralstelle geltende Gebäude, ist nur theiliveise mit elek- Renntniß dieser allerhand schönen Tinge" angeeignet haben; in das ganze Voltsleben. Da wirkt nun die Repression der denen, um mit dem Verfasser zu reden, sich Personen und Sachen| trischen Beleuchtungsanlagen versehen; viele Arbeitsräume, in G3 des eine persönlichen grove Berlegung taatsbürgerlicher Rechte, der Partei herrichen, beſchwichtigt. Degenfäße, die vielfach in auströmende Sige in Verbincatter, to be on biefert fete fich bie Behausſuchten nicht gegen dieſe Ueberfälle wehren, so mir durch Oppoſition die Arbeit nicht für mich losziehen, ausstroy mit Gaslicht ausgestattet, und die von diesem Zichte ein unerhörter gefezwidriger Uebergriff ist. Wenn einfach: Ihr dürft hier nicht hinterrücts über mich was Deshalb, weil sie auf Gnade und Ungnade der Verwaltung über- 3wang der Verhältnisse dürfen wir nicht uneinig sein. Würde hätte der Verfasser der Broschüre sich sparen tönnen; er beweist Jahren ihrer Dienstzeit jeden Tag entlassen werden, in den würde gerade darin eine Art Korrektiv liegen, so aber hat man Damit nur seine Unkenntniß der ökonomischen Lage im Allgemeinen folgenden zwanzig Jahren haben sie vierwöchentliche nun die Diktatur eines Einzelnen geschaffen, der alles, was er Die Bemerkung auf Seile 56 über die„ Umslurspartei" liefert find. Die Unterbeamten können in den ersten zehn man die Leute unbehindert ihre Bestrebungen verfolgende und der Biele der Sozialdemokratie im Besonderen. Kündigung. Polizei kaum mildernd. Ferner werden in dem Gegendruck thut, ins Geheimnißvolle hüllen kann, wenn er der Man ift. Man sieht, die Parteien richten sich immer wieder ein, also ist es am Besten, sie nicht nach besonderen Gesichtspunkten zu behandeln." Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Zu 15 M. Geldstrafe wegen Tragens republifanifcher Abzeichen" und zu 10 M. Geldstrafe wegen Nichteinholung der Erlaubniß des Ortsgeistlichen wurde in Leipzig der Genosse Richard Mehnert vom Amtsgericht verurtheilt, weil er beim Begräbniß des Parteigenoffen Ehrlich auf dem Friedhofe in Schönefeld einen Kranz mit rother Schleife gewidmet und dazu die Worte gesagt hatte:„ Das letzte, was wir dir geben können, bringe ich dir mit diesem Kranze von den Genossen aus Leipzig Neustadt. Soziale Ltebersicht. aber nur auf Antrag der Ehefrau erfolgen, wenn wegen diefes des strafbaren Ehebruchs schuldig gemacht. Die Bestrafung tann Ehebruchs die Ehe geschieden worden ist. ohne besonderen Antrag des Bestohlenen ein, sobald ihm irgend W. F. Wegen Diebstahls schreitet der Staatsanwalt auch welche greifbare Mittheilung gemacht wird. Die Geldstrafe, von der Eie sprechen, fann unmöglich auf Diebstahl sich beziehen. G. 1. 1. Ohne zuvorige Klage kann der Gläubiger in der Verjährung tritt erst in fünf Jahren ein. Regel teine Vollstreckung vornehmen, wenn er nicht aus besonders wegen Schulden einbehaltenen Sachen nur mit dessen Zustimmung freilich strafbar. Sch., Skaligerstraße. Sie können die Ihrem Schlafburschen dringlichen Gründen einen Arrestbefehl erwirkt hat. 2. Das ist freihändig verkaufen. Sonst müssen Sie ihn zuvor auf Zahlung verklagen( 3ahlungsbefehl) und dann einen Gerichtsvollzieher schließung zuständig ist das Standesamt, in deffen Bezirk. einer B. 100. Sie fragen etwas viel. Also: 1. Zur Che mit der Pfändung und Versteigerung der zurückbehaltenen Sachen der Verlobten seinen Wohnsitz hat. Wenn Sie also ihre hiesige beauftragen. Wohnung bis dahin. behalten, so können Sie hier heirathen. Preußen Sachsen. Ihr Sohn ist preußischer Staats. 2. Bur Anmeldung des Aufgebots braucht Ihre Braut nicht angehöriger, so lange Sie nicht die sächsische Staatsangehörigkeit hierher zu kommen, es genügt deren in beglaubigter Form ab gegebene Einwilligung. Zwischen der Anmeldung des Aufgebots M. W. Der Käufer kann, sofern ihm wegen zu tiefer Lage und der Eheschließung müssen mindestens 2 Wochen liegen, that des Kellers die Konzession verweigert wird, vom Kauf- und sächlich vergehen gewöhnlich 4-6 Wochen. 3. Ueber das eheliche auch vom Miethsvertrage zurücktreten. Schadensersatz kann er Güterrecht werden beim Standesamt keine Erklärungen entgegennur verlangen, wenn er beweist, daß ihm der Verkäufer oder der genommen. Wenn nicht vor der Ehe ein gerichtlicher oder Wirth jenen ihnen bekannten Umstand wissentlich verschwiegen notarieller Vertrag geschlossen wird, so behält Jeder das Eigens haben. Wenn das Schild ausdrücklich mitverkauft ist, so braucht thum an seinen eingetragenen Sachen. es der Käufer an die Brauerei nicht zurückzugeben. 4. Erkennen sie bei der Eheschließung das Kind als das Ihrige an. Unter Umständen kann aber das Gericht in dem öffentlichen AbF. W., Debeleben. Wir sehen darin nichts Strafbares. fingen der Arbeiter- Marseillaise den Thatbestand des groben uns fugs erblicken. erwerben. 1. Zichung der 2. Klasse 187. Königl. Prens. Lotterie. 195227 394 425 44 661 82 739 06074 141 68 292 463[ 200] 565 622 44 Ziehung vom 9. August 1892, Bormittags. Nur die Gewinne über 105 Mart sind den betreffenden Nummern in Parentheie beigefügt.. ( Ohne Gewähr.) Sonntagsruhe. Die gesetzgeberische Weisheit hat sich in der jüngsten Geiverbenovelle, dem sogenannten Arbeiterschuh-$. 3. 100. Da das Mädchen schon vorher einmal ein Gefeß, wieder einmal in helles Licht gestellt. Wo man Schwierig Kind gehabt hat, so kann es von dem Vater des jetzigen Kindes teiten fand, die man nicht überwinden mochte, half man fich weder für sich noch für das Kind Etwas verlangen. Das münd damit, daß man die Regelung den Verwaltungsbehörden überliche Eheversprechen hat feine Giltigkeit. Der Mann hat sich tieß. Was man damit bewirkte, zeigt sich recht deutlich bei der Sonntagsruhe. Die eine Behörde trifft diese Bestimmungen, die andere jene, und so kommt es vor, daß hier Sonntagsruhe statthat, während wenige Schritte davon der lebhafteste Geschäftsverkehr herrscht. In Berlin, das immer mehr in die Nachbarkreise hineinwächst, sieht man auf der einen Seite einer Straße um 2 Uhr alle Geschäfte geschlossen, während auf der gegenüberliegenden Seite die Geschäfte geöffnet find. Die eine Behörde will eine streuge Sonntagsruhe durchführen, die andere zeigt sich den Lokalinteressen Der Gewerbetreibenden ihres Ortes gefügiger, und diese suchen den Vortheil, den sie vor dem Nachbarorte voraushaben, nach Kräften auszunuzen. Und alles dieses, weil die Gesetzgeber nicht den Muth hatten, einheitliche Bestimmungen für Alle zu treffen, und es darum vorzogen, der Umgebung und Abschwächung des Gesetzes der Praxis Thür und Thor zu öffnen, wodurch ver hindert, wird, daß die Gewöhnung an die Sonntagsruhe sich befestige. Versammlungen. Der Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend hielt am 4. August seine ordentliche Generalversammlung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Borsitzende des Ablebens der Kollegen Berndt und Winzer, worauf die Versammlung das Audenken derfelben in der üblichen Weise ehrte. Die Versammlung war etwas sehr schwach besucht, was lebhaft bedauert wurde; man erblickte den Grund hierfür zum Theil darin, daß von der Lokalkommission zum selben Abend eine öffentliche Volksversammlung einberufen worden sei; von verschiedenen Seiten wurde der Wunsch geäußert, daß die Lokalkommission für die Folge bei Einberufung derartiger Versaminlungen dieses mindestens 8 Tage vorher bekannt machen möge, damit nicht verschiedene Versammlungen an einem Tage abgehalten würden. Zur Tagesordnung übergehend erstattete der Rendant Kollege Gerisch den Kassenbericht vom 2. Quartal d. J. Die Einnahmen betrugen in den Monaten April, Mai, Juni 2782,10 M., hierzu Bestand vom ersten Quartal in Höhe von 4451,34 M. gerechnet, ergiebt eine Gesammteinnahme von 7286,44 M. Die Ausgaben betrugen 2527,29 M., demnach ver blieb am 1. Juli ein Gesammtbestand von 4709,15 M. An Reife Unterstügungen wurden im zweiten Quartal 391,19 n. gezahlt," auf jeden zugereiften Kollegen tamen im Durchschnitt 2,58 M. gegen 2,11 M. im ersten Quartal. Bemerkt wurde vom Rendanten, daß die Abrechnung eines Kassirers noch nicht ganz geregelt sei, dies aber in nächster Zeit geschehen solle; das Weitere wurde dem Vorstande überlassen. Nachdem erstatteten die Revisoren ihren Bericht und erklärten, Kasse und Bücher in Ordnung befunden zu haben; der Rendant wurde hierauf entlastet. Als Schriftführer für den Norden wählte man an Stelle des ausgeschiedenen Roll. Jacob den Koll. Stümper und an Stelle dessen in die Bibliothek- Kommission den Kollegen Kuhlo. Als Fachtommiffions- Mitglied wurde Kollege Dzina( Klempner) von der Versammlung bestätigt. Dem Kollegen Heinsdorf bewilligte man aus der Verbandskasse 25 Mart. Der Arbeitsvermittler Kollege Gerisch ersuchte um einen 8-14tägigen Urlaub zur Regelung seiner Bücher; dieser wurde demselben bewilligt und die für den Arbeitsnachweis vorgeschlagene Vertretung von den Mitgliedern bestätigt. Ferner wurden die Mitglieder ersucht, falls sie die Adresse des Kollegen Grundke( Schloffer), welcher aus der Bibliothet ein Buch entliehen, dies aber noch nicht abgeliefert hat, erfahren sollten, diese im Arbeitsnachweis 311 melden; ebenso die Adresse des Kollegen Herm. Liewald, früher Grünauerstr. 5 wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Regelung der Angelegenheit betreffend die Metallarbeiter Beitung". Zum Schluß wurde wiederum zur recht fleißigen Benutzung und zur Verbreitung der statistischen Fragebogen aufgefordert. " Eine Delegirtenversammlung der MusikinstrumentenArbeiter fand am 6. August statt. Die Verlesung der Präsenzlifte ergab das Fehlen vieler Delegirten. Ein Antrag des Herrn Pfitzner: die Versammlungen in Zukunft pünktlich 81/2 Uhr zu eröffnen, fand die Zustimmung der Versammlung. Darauf entspann sich eine lebhafte Diskussion über den Beschluß der öffentlichen Versammlung vom 13./6., wonach die Gemaßregelten mit wöchentlich 8 M. unterstützt werden sollen. Herr Sparfeldt wandte sich gegen diese Unterstügung, namentlich gegen ihre Höhe, und meinte, man solle die Unterstüßung ge maßregelter Kollegen dem Fachverein überlassen. Die Sammlung habe den Zweck, zur Agitation für ganz Deutschland verwendet zu werden, hauptsächlich solle damit auch die Gründung von Fachvereinen da gefördert werden, wo die Musikinstrumenten- Fabrikation vorhanden ist, solche Vereine aber noch nicht bestehen. Herr Kröhn trat dafür ein, daß die sich an der Sammlung für den Generalfonds betheiligenden Personen im Falle einer Maßregelung auch unterstützt werden. Da es sich hier viels fach um Stollegen handle, welche teiner Fachorganisation angehören. Jm Sinne Sparfeld's sprachen noch die Kollegen Wustrow und Heinrich. Herr Meyer verwies auf die Sammelfarten- Beftimmungen, nach denen Gemaßregelte unterstützt werden sollen, und führte dazu aus, er habe vorläufig nur eine Norm haben wollen, nach welcher er handeln solle. In diesem Sinne sprachen auch die Herren Schäfer, Rüdiger, Kauert, Schwänzer und Köhler. Es wurde dann auf Antrag Ulbricht über diese Angelegenheit zur Tagesordnung übergegangen. Gegen einen Vorschlag Meyer's, die WerkstattKontrollkommission wieder dem Fachverein zu überweisen, sprachen die Herren Sparjeld, Rüdiger und Wustrow. Sie bleibt somit, wie sie jetzt ist. Ein Antrag Sparfeld, die noch vorhandenen Protokolle der Geraer Konferenz zu vertheilen, wurde ebenfalls abgelehnt. Briefkaffen der Redaktion. A. B. 9. Die Rosten eines Erbschaftsprozesses hat der unterliegende Theil allein zu tragen, resp. sie werden blos von feinem Erbantheil entnommen. 720 833 61 97159 278 92 326 438 72 547 93 763 880 962 98055 122 210 44 90 309 452 95 512 39 63 676 741 57 80 823 41 88 97 99066 70 [ 300] 121 279 301 53 71 469 613 50 705[ 150] 809 908 36 55 74 31 10 24 333[ 200] 517 688 722 988 1126 88 325 60 581 85 655 74 780 828 956 68 2098 195 97 201 48 551 698 770 861 68 69 3143104003 61 122 242 57 89 386 12001 414( 1501 539 70 678 745 92 830 26 371 413 91 98 721 35 58 94 831 70 4053 84 105 80 91 206 373 82 428 537 57 666 67 89 90 882 935 5033 214 434 73 85 628 61 72-01 48 6004 20 34 223 49 80 91 473 84 660 91( 150) 705 56 12001 809 903 14 7018 2:30 95 347 54 400 59 581 83 633 747 918 29 33 8057 75 350 470 548 603 30 886 973 97 9030 278 300 462 549 600 76[ 2001 806 92 904 10020 39 301 12 56 92 459 86 605 755 921 57 11017 38 310 417 78 531 57 652 98 708 837 88 909 73 12131 282 384 456 716 13054 76 121 59 210 72 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200] 42 47 50 77 508 37 626 43 55 814 82 939 67 139170 248 55 86 324 521 24 29 34 949 310( 200) 628 66 719 94 805 917 142027 73 111 327 39 88 480 679 140115 88 319 21 36 82 637 78 711 51 965 141061 100 22 220 760 977 143148 266 83 772 12001 93 852 79 942 144065 265 89 301 458 631 32 855 145055 94 507 734 836 77 906 14 146057[ 150] 61 337 83 87 446 516 23 771 91 809 58 147045 52 92 252 467 72 553 657 95 726 64 807 21 917( 159) 148033 169 83 240 430 653 60 736 77 819 149042 196 250 371 80 630 744 98 848 953 823 96 152023 8) 92( 150) 236 47 415 548 634 744 813 153129 518 150071 79 245 46 572( 150) 722 46 151214 510 45 54 68 710 61 56 820 51 903 27[ 150] 32 37 75 154028 171 234 65 341 63 447 591 623 12001 779 91 990 155055 113 51 82 231 373 474 561 669 85 98 ( 2001 871 914 156067 70 137 345 427( 300) 543 602 849 930 63 157065 137 70 325 643 56 703 923 158064 189 226 71 340 503 706 27 875 974 159216 86 396 458 528 695 841 232 300 16 22 32 49 515 727 162 11 34 99 217 93 317 487 526( 150) 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378 909 28 181051 144 50 211[ 150] 508 33 727 80 828 57 76 404 567 607 47 951 184231 400 36 551 58 697 760 823 905 35 ( 300) 94 185162 269 370 450 74 808 94 979 89 186108 66 229 308 467 564 617 30 711 61 866 68 946 187118 230 361 81 92 460[ 150] 602 75 763 811 15 901 188188 248 92 383 683 723 24 846[ 150] 920 89 180025 275 348 505 23 88 612 797 851 988 1. Ziehung der 2. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. 1709 68 99 926 94252 636 761 818 95019 170 80 90 400 511 42 892 Ziehung vom 9. August 1892, Nachmittags. Nur die Gewinne über 105 Mart sind ben betreffenden Nummer: in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 2001 98250 53 613 748 90 968 97023 148[ 150] 221 93 332 419 80 89 677 836 941 98007 39 45[ 150] 49 60 87 230 384 433 631 836 76 958 99015 124 316[ 150] 47 439 636 739 829 77 98 956 100092 189 226 54 355 601 892 926 101080 138 8+ 235 527 49 81 684 711 886 91 10: 2001 62 69, 194 252 302( 50001 29 75 482 601 52 801 933 99 103125 319 54 438 95 641 89[ 150] 701 51 830 31 999 104041 49 76 89 148 239 301 53 71 437 520 26 80 94 759 105004 ( 150) 80[ 150] 99 228 65 342 83 622 25 86 806 106103 55 343 507 54 651 720 36 92 833 40 68 904 107135 91 92 217 25 455 95 703 854 93 963 108016 42 196 357 405 527 60 683 713 30 812 58 912[ 150] 53 109057 121 62 89 90 491 93.505 16 637 69 877 15001 916 13 276 342 83 432 55[ 150] 508[ 2001 22 91 673 77 798[ 150] 822 920 10 1 145 73 257 82 92 316 94 70.3 97 825 96 970 97 2106 354 599 604 899 3026 260 307( 1501 427 93 97( 200) 523 725 904 4076 152 88[ 150] 224 65 353 80 431 51 96 546 639 70 5125 345 862 967 6029 123 46 215 379 482 600 25 712 8517192 93 334 566 8017 52 83 86 92 134 90 278 96 97 324[ 150] 75 99 429 83 612 27 48 722 802 12 981 9071 148 49 56 71 73 458 520 42 71 91.608 737 986 10035 157 95 208 17( 200) 85 422 26 70 551 637 747 61 816 6S 909 11174 480 780 834 1200] 12066 250 65 494 892 904 68 77 13011 27 30 405 43 49 91 507 78 681 892 914 4314080 561 606[ 150] 22 37 796 826 15198 231 305 419 556 65 645 759 811 66 913 51 10022 60 81 85 181 210 11 314 34 408 39 560 638 788[ 150] 825 17058 181 227 363 486 519 33 771 80 831[ 150] 18066 266 3s1 433 36 59 99 775 7 53 81[ 150] 593 753 835 46 62 983 901 19009 236 355 493 634 775 836 90 964 > 62 63 110126 54 99 211 324 522 27 602( 1501 726 823 980 111074 110 ( 1501 13 46 253 484 669 747 71 823 88 945 49 112034 145 46 67 70 389 599 696 734 99 959 113283 366 70 454 691 727 40 90 114117 235 302 69 553 879 115002 236 327 845 965 74 116067 100 268 361 89 95 99 610 61 860 912 117147 208 313 40 86 88( 150) 480 93 849 913 35 42 118001 40 224 397 551 911 70 119141 44 46 78 272 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