Nr. 186. Erfcheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mr, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichs Ungarn a Mr., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. In der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652, Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bors mittags geöffnet. Gernsprech- Anschlußt amt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Donnerstag, den 11. August 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Die Möglichkeit der Sonntagsruhe im Bäckergewerbe. Sonntag früh um§ Uhr, nicht einlaffen. Diese zwölfütündige Sonntagsruhe nicht geſchädigt. Eine Einigung zwiſchen 6 Uhr, vorgenommen werden, sie könnten sich also auf meister dagegen könnten sehr gut mit geringerer Arbeitszeit eine längere als beginnend möge Sonntag Abend die Pause bedeutet thatsächlich nach dem oben Angeführten den sich gegenüber stehenden Meinungen war nicht herzuDie Vorschriften zur Ein- und Ausführung der Sonn- eine etwa vierzehnstündige Sonntagsruhe für die einzelnen stellen, da die Bäckergesellen die angebotene Ruhezeit von 8 tagsruhe für die Induſtrie und das Handwert auf Grund Gehilfen, weil die einen nicht bis Sonntags früh 8 Uhr bis 8 Uhr für gänzlich ungenügend erklärten und bie der§§ 105 ff. Der Tevibirten Gewerbe- Dronung von beschäftigt find, sondern schon etwa um 6 Uhr aufhören Bäckermeister ben seitens eines der Gesellen gemachten Bentralſtellen im Reich, weil man versuchen, will, vielleicht tags Abenos um 10 Uhr zu beginnen brauchen. Die Bäcker- Nachtwaare und das Nachgebäck, b. h. die Herſtellung der mit übertriebener Aengftlichkeit, allen tecnichen und ihmeister betonen aber außerdem, daß dieses Erbieten nicht Frühstücksbrötchen und der 10 Uhr- Brötchen zuſammen legen, ſchaftlichen Rückſichten ben Unternehmen und möglichst mir eine Berbesserung, ber gegenwärtigen Zustände für die ſo daß wenigstens Sonntags Abends, vom Mähren abauch den Arbeiterintereſſen ſpeziell in jeder Branche extra Gesellen bedente, sondern auch mit großen Opfern und gesehen, erst um 12 Uhr begonnen zu werden brauche, als gerecht zu werden. Bei diesen bis jetzt noch nicht het großer Unbequemlichkeit für file( die Meister) verknüpft sei, unſtatthaft von der Hand wiesen. luß gelangten Erörterungen über die induſtrielle und benn fie müßten, um die zwölfftündige Pause einhalten zu Hierzu macht der Vorsitzende des Frankfurter Gewerbebeingewerbliche Sonntagsruhe, die anscheinend nicht vor tönnen, auf das Brotbacken am Sonntag fast ganz verzichten. gerichtes folgende Bemerkungen. Bei Einführung der bem 1. Januar 1893 burch besondere faiserliche Verordnung Weiter zu gehen sei unmöglich. Das gänzliche Unterlassen des Sonntagsruhe werde man erwägen müssen, daß nicht, a Il e in Kraft treten wird, bürften die Berhältnige bes Bäder Brotbackens werde nichts mügen, weil dieſes jedenfalls fortan nur Bäckerarbeit, die jest am Sonntag geleistet wird, zu derjenigen gewerbes besondere Schwierigkeiten macht haben. Sier in den Zwischenpausen geschehen soll, in denen die Arbeit selbst gehört, welche durch Ausnahmebeſtimmungen geschützt ist. tommen in ganz eigenartiger Weise bei der Forderung ruhen müßte. Heberdies gestatteten bie räumlichen Berhält. Dieser Schuß wird vielmehr wohl nur der Herstellung derber Sonntagsruhe bei der Forderung in ben meiſten Werfflätten, weder ein Ginſtellen von jenigen Waaren zu Theil werden können, die am Gonntag ausnahmsweise schlechten Arbeitsverhältnisse der Bader Aushilfsarbeitern, noch die Beschäftigung von Extraarbeitern. selbst, ober am Montag früh konsumirt werden müssen, gehilfen, welche die weitgehendſte conntagsruhe erwünſcht Sie könnten sich alſo weder darauf einlassen, den Gesellen und nicht früher als am Sonntag hergestellt werden erscheinen laſſen, die Verwöhnung des deutſchen Bublifums mit jeden zweiten Sonntag, ober anstatt des Gonntages einen tönnen. Hierin gehören das Frühstücksgebäck für Sonntag, friſchem Sonntags- und Montagsgebäd, jolle bas egzeptionelle Werktag vollständig freizugeben, noch barauf, baß dieselben bie Kuchen, das Feingebäck ze, und ferner bas Frühſtücks. Intereſſe der Meifter, deshalb sebisa berpenggebert seiten Gobust age ausnahmelos schon im 6 Uhr früh gebäd am Montag. Für die Herstellung des Schwarzbrots, arbeit in ihrer vollen Ausdehnung fenthalten. Besonders die Arbeit verlassen tönnten. Im Gegentheil werde es gar das noch mehrere Tage nach der Fertigstellung verkauft eingehend und autoritativ sind diese Schwierigkeiten erörtert nicht anders gehen, als daß auch innerhalb der zuzugestehen wird und konsumirt werden kann, wird dagegen eine ausmorden in Frankfurt a. Main, wo das Gewerbe- den Ruhezeit von 8-8 Uhr noch das Mähren abwechselnd nahmsweise Gestattung der Sonntagsarbeit nicht beansprucht Behörde in Wirksamkeit trat chen Behörden als gutachtliche non but beaten, af. 3 unmöglich die Absicht es Bädermeister, baß sie auch bie 12-14ſtumpige Stubezeit, bie Gericht im Auftrag der städtischen Behörden als gutachtliche von den beschäftigten Gesellen verrichtet werde. Die Bäder und gewährt werden können. Allerdings behaupten bie Longwierigen Erhebungen und Berhandlungen mit gen Be Gefeßes ſein töme, daß alle anderen Gewerbe ſechs Arbeits- fie jest anbieten, nur dadurch gewähren könnten, baß fie bie theiligten durch seinen Vorsitzenden Stadtrath Dr. Flesch tage und einen Ruhetag hätten, sie aber sämmtliche sieben Brotbäckerei am Sonntag in der Folge auf das äußerst zu ind wohl geeignet, auch einige bile in liegen upp her in ben Morgen hinein beſchäftigt ſein ſollten. Daß eine andere zu gewährende Ausnahme- Geſtattung an die Bedingung ges höglichkeit der Sonntagsruhe im Bädergewerbe flären zu Einrichtung des Bädergewerbes, ganz abgesehen von ber knüpft sein, daß sie ausschließlich, und höchstens mit ber Vertreter der Meister und Gesellen die Vorstandsmitglieder bauung von Aushilfeöfen, Einstellung von Extraarbeitern, Weißbrot und Feinbäckerei benutzt werden dürfe. helfen. Bu ber gewerbegerichtlichen Gegen be there as Möglichkeit, burch größere Kapitalaufwendungen, durch Gr: Ausnahme eines Dfens Schwarzbrot zur Herstellung von der am Orte bestehenden Fachorganisationen zugezogen. Gebrauch von den Backprozeß verkürzenden Gährungs Wichtig erscheine es, festzustellen, daß die Behauptung der mitteln zc. die es sei Sonntagsruhe that Sonntagsruhe geltend, daß ihr Gewerbe sich mehr wie jedes nisse in den jüdischen Bäckereien in Frankfurt a. M., und sächlich durchführbar, richtig sei, wie dieses die ErMorgens frith frisch verubitum, verlange bie Badmaase in beef bereits jest ben Bädern am Sonnabeno bezw. feits könne die Behauptung ber Bädermeier is neverwhten müſſe. Das Bublifum verlange bie Backware Glberfeld, Barmen, Baderborn, Münster2c., wähnten Städten eingezogen wurde, birekt beweift. Andererfei ihnen Nachtarbeit die Regel fei. Diese Machtarbeit Gonntag eine vollständige 24 stündige bis 36 stündige bedingt richtig bezeichnet werden, daß ein Abwechseln ber feigere fich am Gonnabend und ich habe Arbeitsruhe gegeben fei. Die frühere Einstellung der Ur Bäckermeister in der Bedienung der Kundschaft unmöglich Theil des Sonntag Vormittags, eie teigerung beit für Geuntag und der spätere Beginn der Arbeit für ſei. Es wäre an sich wohl angängig, daß die Bädermeiſter dis Bedarfes, insbesondere nach feineren Gebäck, Suchen ut, Wontag schädige überhaupt nur die großen Bäckereien, die durch gegenseitige Uebereinkunft zur abwechselnden Einstellung Die der Sonntag mit fich bringe, werben fönne. Derzeit durchweg eine ungenügende Anzahl Defen und un- des Betriebes tämen, wie diefes früher hier und gelung Die Arbeit müffe aber gleichmicht genügt werben formee genügende Transport- Einrichtungen besäßen. Diese müßten in Gießen thatsächlich der Fall war, und in Barmen auch bis zu meilebem anderen Abend, spätestens um 3 Uhr beginnen, mit der Herstellung ihres ganzen Bedarfs 2-3 Stunden einem gewissen Grade noch jetzt der Fall zu sein scheint. Allerdings Had sonst der Bedarf an frischer Waare, insbefpubere grill, not Beginn des Ronsums( Morgens etwa 6 Uhr) fertig wird aber damit zu rechnen sein, daß einer beradings füdsgebäck für Montag her Waare, insbesondere Früher, an den Transport zu ihren in der ganzen Stadt zer Uebereinkunft vor allem die Abneigung berartigen fogar, um den Beginn der ständigen Arbeit terugalije, treut wohnenden Kunden rechtzeitig bewirken zu können und gegenseitig über ihre Kundschaft Aufschluß zu geben, nich Tenigstens die Arbeit des Mährens, d. h. bag Anjegen des müßten hierzu ſehr früh beginnen, weil sie die Defen oft weiterhin eine Reihe thatsächlicher Schwierigkeiten entgegen Teiges, schon am Sonntag Nachmittag, etwa zwischen 4 und hinter einander benutzen müßten. Die kleineren Bäcker- stände, so daß sie vielleicht für's Erste allerdings nicht durchFeuilleton. Radbrud verboten.] Das Schlagende Wetter. Roman von Maurice Zalmeyer. Uebersetzt von B. und A. G. 86 sagte: Grubenglocke läutete nicht mehr. Es gab hier weder einen Verhör. Herr Dieulafoy hieß ihn näher kommen und Arbeiter, noch hörte man die Stimme eines Menschen, noch den Lärm der Maschinen, noch eine Bewegung, noch Rauch. Die Empfindung, daß er träume, wurde bei Jacquemin noch lebhafter. Er erinnerte sich jetzt. Die Arbeitslosigkeit hatte die Gruben geschlossen. Jean Jacquemin, Sie sind in der Nacht des Mordes verhaftet und verhört worden und haben zugegeben, daß Sie Toubeau tannten? Es ist so. Sie haben eingeräumt, daß er bei Ihnen wohnte, In der That. Er ist ein Elender. Ein Unglücklicher, sagte Jacquemin. Er war im Lande dafür bekannt, daß er für Euch nur Laft und Dual sein tomte. Man führte ihn in einen rechtwinkligen Saal, der sich unter dem Dache des riesenhaften Gebäudes befand. Er ftellte eine recht geräumige Kleiderkammer vor, die mit Ziegeln gepflastert war und in der an Nägeln an den Wänden entlang die Kleider der Bergleute hingen, welche sie beim Beim Wald von Port- sur- Sambre und gerade neben ihm ragte des Raumes, der Thür gegenüber, schien ein Vorhang, der Er fah das Tageslicht, stieg herab und erbebte. Er war fahren der Grube auszuziehen pflegen. Im Hintergrund eine den Wald hinaus zum Himmel empor. Es war der Schacht von einer Wand bis zur andren gezogen war, etwas zu verbergen. Tafoy fuhr fort: ein Schornstein aus Ziegelsteinen schlank und riesenhaft über bis zur Erde niederhing und in Manneshöhe mit einer Schuur der hohen Mauern, die von den hohen gewölbten Fenstern für ein Tuch halten können, hinter dem ein Bildhauer seine rufer überall hin gefolgt ist, der das Verbot des BürgerDas hatte er nicht erwartet. Nun stand er am Fuße bestehen haben, wie ein Theatervorhang. Wean hätte ihn worden, wie er in heftiger Erregung dem Gemeinde- AugRummer fünf. hätte er höher hinauf gereicht, so würde er gerade so ausJacquemin war oft in diesem Zimmer gewesen, aber Jacquemin erwiderte hierauf nichts und Herr Dieu An dem Tage des Verbrechens ist Toubeau sur- Sambre nach acht Uhr nicht mehr außerhalb ihrer WohSchlosses hatte. Jacquemin, der sich heute erst früh im diesen Vorhang hatte er noch nicht gesehen, und er bemerkte nungen sein sollten. Bei dieser Erinnerung traten Jacquemin Bett von seinen Träumen losreißen mußte, wähnte wirklich ihn in demselben Augenblicke, als er einen Schritt hinter Thränen in die Augen. zu sein. Herrn Dieulafoy. Der Richter trat ein und setzte sich an einen kleinen Ja, dachte er ganz leise. Der Beamte sagte weiter: In der Nacht hat man ihn trotz des Verbotes in einem Man hatte vor einer großen Thüre angehalten, durch bie er oft bei Nacht oder früh am Tage gegangen Tisch, der seitwärts stand und den Jacquemin noch nicht Gäßchen in der Nähe des Waldes versteckt gefunden. Fast war, bevor er in die Grube hinabstieg. Er trat auf ein bemerkt hatte. Dann wurde die Thür wieder geschlossen zur selben Zeit in derselben Gegend hat der Jäger, der auf erfaßte ihn auf's Neue Bestürzung. Die Grube, in der lafon und den beiden Gendarmen. Beichen seiner Wächter ein, und in dem weiten Bauwerk und der Steiger blieb allein in dem Saal mit Herrn Dieu Boften stand, Euch verhaftet. Ihr habt am vorhergehenden gestorben. Ganz oben das riesenhafte Rad, das in den ganzen Neg von Fallen umspannt sei. Etwas hatte sich in derselben Nacht hat Toubeau dem Offizier der Wache Wahrlich, er errieth wohl, daß er hier von einem Tage den Bürgermeister bedroht. Es bestanden zwischen Toubeau und Euch sonderbare, dauernde Beziehungen. Nun, welchem die Bergleute herabfuhren, regte sich nicht, und die fonnte, und das war die Wahl eines solchen Ortes zum nun noch Euer Geständniß. Ihr seid schuldig, der Eine . die am 1. April 1893 in der Grafschaft Wernigerode lebenden Junterschrift.*) Selbstverständlich richtet sich unfere Mitglieder seiner Familie; außerdem 14. diejenigen Häupter Kritik, an der wir keinen Buchstaben zu ändern haben, nicht und Mitglieder der im§ 1 bezeichneten Familien, welche die dort genannten Rechte als ihnen zur Zeit des Erlaffes des gegen den waderen Mann, der den Schuft von Seelen Einkommensteuer- Gefehes vom 24. Juni 1891 zustehend im ge- verkäufer brandmarkte, sondern gegen diesen Erzschelm selbst. richtlichen Verfahren zur Anerkennung gebracht haben oder Aber wir möchten unsere Hamburger Freunde bitten, was noch bringen werden. Als Mitglieder der Familie gelten die männlichen und die unverheiratheten weiblichen ebenbürtigen ihnen an einem Brennpunkte des norddeutschen Seeverkehrs Defcendenten vom Stifter der Familie, so weit dieselben nicht nicht schwer werden kann, den Namen des ehrenwerthen" auf ihre Standesvorrechte verzichtet haben, sowie die durch Ehen zur rechten Hand mit ebenbürtigen Agnaten in der Familie Hallunken festzustellen. Aus den Listen der verloren verbliebenen oder in dieselbe eingetretenen Frauen."§ 1. Die Ent gegangenen Seefahrzeuge sind doch leicht die Eigenschädigung wird für jedes der im§ 3 bezeichneten Fürstlichen thümer zu ermitteln und unter diesen das Subjekt, das Gräflichen Häufer, wie folgt, berechnet: 1. der und Berechnung werden zu Grunde gelegt die auf das Familien- als Zierde der Berufsgenossenschaft und als Mitglied des haupt, fowie auf die bisher befreiten, aber in Gemäß- Reichsversicherungsamts paradirt. heit der Bestimmung§ 1 Absatz 2 vom 1. April 1893 ab zur Einkommensteuer heranzuziehenden Familienmitglieder(§ 3) für Schlaue Agrarier. Als der Begehrlichkeit der das Steuerjahr 1893/94 rechtsträftig veranlagten Einkommen Agrarier durch die hohen Kornzölle Rechnung getragen steuersätze. 2. Von den veranlagten Einkommensteuersätzen( zu 1) wurde, waren sie nicht zufrieden damit, durch die Ber werden in Abzug gebracht diejenigen Beträge, welche a) auf die theuerung ihrer Produkte fich zu bereichern, sondern sie bereits vor dem 1. April 1893 zur Einkommensteuer heranDas ist führbar wäre. Ferner dürfte die seitens der Bäckermeister geltend gemachte Befürchtung der Konkurrenz auswärtiger Plätze aus dem doppelten Grunde keine allzu schwerwiegende sein, weil die auswärtigen Bäckereien dieselbe Schwierigkeit haben werden, wie die hiesigen, wenn es sich darum handelt, am Sonntag ihre Produktion auszudehnen, Extrakräfte einzustellen 2c. und weil sie außerdem mit dem Eisenbahntransport u. f. w. zu rechnen haben. Wie weit mit dem Verbot der Sonntagsarbeit gegangen werden könne bezw. solle, werde in der Hauptsache durch das subjektive Ermessen und nicht durch objektive Gründe zu entscheiden sein. Ben Wortlaut des Gesetzes werde genügt, wenn den Bäckergesellen auch nur die Ruhe an jedem zweiten Sonntag von Morgens 6 bis Abends 6 Uhr gestattet wird. Diese Maßregel erscheine an sich sehr unerheblich; sie enthalte aber gleichwohl schon an und für sich immerhin eine Verbesserung der Lage der Bäckergesellen, denn die Bäckermeister würden thatsächlich taum Vortheil davon haben, die Arbeit am Sonntag Abend früher als jetzt( das heißt für einen Theil der Gesellen zwischen 8 und 9 und für andere zwischen 9 und 11 Uhr) beginnen zu lassen, und gezogenen Einkommenstheile, b) auf das an Gehalt, Pension wünschten auch noch einen Theil des Gewinnes, den das und ähnlichen Bezügen aus persönlichen Dienstverhältnissen Reich aus den Kornzöllen zog, für sich in die Tasche zu wären gleichwohl genöthigt, allen Gesellen also veranlagte Einkommen nach dem Verhältnisse dieser Ein- stecken. Die lex Huene bestimmte, daß der Ueberschuß der auch denjenigen, die Sonntags früh am längsten tommenstheile( a und b) zu dem veranlagten Gesammt- Bölle über die von der Regierung verlangte Summe den beschäftigt sind bereits um 6 Uhr Morgens frei einkommen des betreffenden Steuerpflichtigen entfallen. 3. Der Kommunalverbänden zu überweisen sei. Das Resultat hierzu geben; die Durchführung selbst dieser Vorschrift würde dreizehn- und ein drittelfache Betrag des nach diesen Abzügen von ist Folgendes: Die große Masse des Volkes, also vor also mindestens eine 16 stündige Pause für alle Bäckergesellen ( zu 2) verbleibenden Theils der für das Jahr 1893/94 rechts wiegend der nothleidende Theil der Bevölkerung, trägt die fräftig veranlagten Einkommensteuer( zu 1) wird als Ent Lasten der Zölle und ihr Ertrag wird zum großen Theil garantiren, die entweder von Sonntag früh etwa 4 Uhr bis Sonntag Abend 8 Uhr, oder( für die Schießer u. s. w.) schädigung gewährt." den Kommunalverbänden, in denen nur die Befizenden aus von Sonntag früh 6 Uhr bis Abends gegen 10 dauern Das Gesetz ist vom gesammten Staatsministerium, auch schlaggebend sind, zur Verwendung überwiesen. würde. Wollte man gleich zu Anfang weiter gehen, so von demselben Herrn Miquel, der früher das Recht des teine geringe Summe; in diesem Jahre fallen auf käme zunächst die Versagung der Ausnahmegewährung für hohen Adels auf Steuerfreiheit bestritt, unterzeichnet. Preußen 72 035 130 M. und von diesen werden 57 035 130 M. die Arbeit am Sonntag Abend in Betracht. Würde mit Einen Rechtsgrund auf Steuerfreiheit haben diese den Kommunalverbänden( an Berlin allein 4 802 590 M.) dem Backen erst Sonntag Abends gegen 10 Uhr begonnen, Familien nicht, ja selbst wenn sie ihn hätten, so überwiesen. In den Ostprovinzen herrschen in den Kommunal was einer zirka 18 stündigen Pause für die Bäckergehilfen haben ihn die meisten dieser Familien durch ihren schmäh- verbänden dieselben nothleidenden Junker und Großgrundentspräche, so könnte noch immer das Montags Frühstücks- lichen Verrath des deutschen Bolles längst verwirkt. Wir befizer vor, welche den Hauptvortheil von den Kornzöllen gebäck rechtzeitig beschafft werden, nach Ansicht der Bäcker- finden hier die Namen von Familien, welche Speichelleckend haben, und wenn es sich um Unterstützung der Nothgesellen wäre sogar auch schon bei den derzeitigen Konsum vor Napoleon im Staube lagen und um ein Stück von der leidenden handelt, verstehen sie unter denselben in erster gewohnheiten des Publikums die Hinausschiebung des Beute, die dieser machte, bettelten. Als das deutsche Wolf Reihe sich selbst. Arbeitsbeginns bis 12 Uhr möglich. 1813 mit seinem Blute die Unabhängigkeit von Napoleon Diese Ergebnisse einer sehr gründlichen Erörterung der erkaufte, da übte es Gnade genug, daß es an jenen Sippen Herr Nomen. Ueber die Samburger Versamm Arbeitsverhältniffe im Bäckergewerbe einer größeren Stadt nicht Vergeltung übte. Freilich schnöder Dant wurde nach lungen, die mit Herrn Romen sich beschäftigt haben, fiehe beweisen unseres Erachtens, daß mit der bloßen Sonntags 1813 dem deutschen Volke von seinen Fürsten, und die Parteinachrichten" in heutiger Nummer. ruhe, bei welcher man etwa noch Zugeständnisse an die Helfershelfer Napoleon's konnten sich als" Ebenbürtige" den Meister und das Publikum macht, eine Verbesserung der Regierenden zur Seite stellen. Und als 1870 der Zum Zuckersteuergesetz. Im Anschluß an unsere grauenhaften Arbeitsverhältnisse im Bäckergewerbe gar nicht große Krieg geführt wurde, der als nationale" neuliche Notiz:„ Das neue Zuckersteuergeset"( Nr. 182 vom zu erreichen ist, daß diese vielmehr so lange störend und ab- That gepriesen und besungen wurde, als die deutsche Ein- 6. August), in welcher wir auf Grund von Darlegungen schwächend auf die arbeiterfreundlichsten Sonntagsrube- heit befiegelt" war, da hielt der hohe Adel noch fest an neuen Gesetzes erörtert haben, sei heute eine Uebersicht des der Frankfurter Zeitung" die Bedeutung des vorschriften einwirken werden, als nicht im Ganzen Wandel den Vorrechten" und" Privilegien" aus der Zeit von enquete über das Bäckergewerbe mit ihrem leider nur schrift kein Treitschke und kein Häckel, Reiner aus der Bismard'schen 1892, G. 138) auf den Kopf( auf Rohzucker berechnet) im geschaffen ist. Wenn die im Gange befindliche Reichs Deutschlands tieffter Schmach". Rein Jenenser Professor, Buderverbrauch in Deutschland gegeben. Er bes trug( vgl. Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich lichen Verfahren die Sachlage im Großen ebenso gründlich Hurrahkanaille erkannte das Schmähliche dieses Privilegs". Durchschnitt der Jahre 1876/ 77-1880/ 81: 6,4, 1881/82 aufhellen hilft, wie die vorbildliche Frankfurter Expertise Jetzt hat der preußische Landtag, Konservative wie Liberale bis 1885/86: 7,8 Kilogramm. Der Konsumzuckerverbrauch im Kleinen, so ist vielleicht Hoffnung auf wirkliche Besse- und Freisinnige, die Entschädigung des hohen Adels berung vorhanden. schlossen und der hohe Adel sackt sein Geld ein. Was ist ihm der Staat? Bah, der Racker von Staat hat Pflichten gegen den Hochgeborenen und es ist Herablassung genug vom hohen Adel, daß er sich mit einer winzigen Abfindung von einigen Millionen begnügt. Nur Lumpe sind be scheiden wir aber sind der hohe Adel! M Politische Leberlicht. Berlin, den 10. Auguft. " Nicht " belief sich auf 1886/87 1887/88 1888/89 0 7,7 Kilogr. 8,4 7,4 B 1889/90 1890/91 . • 9,1 9,5 im Durchschnitt 8,4 Rilogr. In Großbritannien und Irland und in der nordamerikanischen Union aber, wo feine Zuckers steuer dies nügliche Genußmittel belastet, wird( NaumannSpallart's Uebersichten der Weltwirthschaft, 1887) die Zu nahme des Zuckerverbrauchs von 1875 bis 1884 angegeben für das Vereinigte Königreich von 19,35 auf 24,11 kilog *) Der Text hieß wie folgt: Karl Winters, Elefleth. Aus Hamburg wird uns Huldigung und Tributzahlung des Staates an den hohen Adel. Der Adel steigt von seinen Burgen geschrieben:" In der Uebersicht des„ Borwärts"( Nr. 184 nieder und holt sich Geld, klingendes Geld aus des Bürgers vom 9. August) ist ein Irrthum enthalten. Truhe als Entschädigung für ein Recht, das er nie gehabt, Winters ist das offenherzige Mitglied des Vorstandes Entschädigung dafür, daß er sich bisher der allgemeinen der See- Berufsgenossenschaft und des kaiserlichen ReichsSteuerpflicht, die den Aeristen belaftet, entzogen hat. Das Versicherungsamts, das die Rettung der Mannschaften beGesetz, betreffend die Aufhebung der Befreiung von Vielmehr geht von Winters die„ Ist es mit der Würde des Amtes eines Mitgliedes ordentlichen Personalsteuern gegen Entschädigung" wird dauert. Vielmehr geht von Winters die heute vom„ Reichs- Anzeiger"( Nr. 187 vom 10. Auguft) Annonce in der„ Ostfriesischen Beitung des Vorstandes der See- Berufsgenossenschaft Die aus, die den Unfall mittheilt. Winters und des kaiserlichen Reichs- Versicherungss veröffentlicht. Datirt ist es vom 18. Juli 1892. 88 3 und 4 des Gesetzes lauten: ist ein ehrenwerther Mann, er unterläßt Amts( als Schiedsrichter) verträglich, daß derselbe in seiner § 3. Entschädigungsberechtigt sind: 1. der Fürst zu Bentheim- Steinfurt, 2. der Fürst zu Salm- Salm, 3. der Fürst es leider nur, den Namen der großbürger- Eigenschaft als Korrespondentrheder über den Verlust von Schiffen Folgendes an einen seiner Kapitäne resp. Mitrheder zu Sayn- Wittgenstein- Hohenstein, 4. der Fürst zu Solms- lichen Respektsperson zu nennen." schreibt: Braunfels, 5. der Fürst zu Solms- Hohenfolms- Lich, 6. der Wir bedauern auf's Lebhafteste diese Fürst zu Wied, 7. der Graf zu Stolberg- Stolberg, 8. der Graf " Hugo" und„ Rebeckfe" habe ich total verloren und freue zu Stolberg- Roßla, 9. der Fürst zu Jſenburg- Birstein, 10. der Verwechselung, müssen aber feststellen, daß wir an mich, die Affekuranggelder eingeheimst zu haben; Teider ist bei Fürst zu Ffenburg- Büdingen in Wächtersbach, 11. der Graf zu ihr keine Schuld tragen. Der Name: Karl Winters stand beiden Schiffen die Mannschaft gerettet. Der„ Hugo" ging Isenburg- Büdingen in Meerholz, 12. der Graf zu Solms- Rödel heim, zu 1 bis 12 für ihre Perfonen und die Mitglieder ihrer Familien, unmittelbar unter dem schmählichen Briefe, so in der Südsee, die Nebecke" bei Savanilla verloren. 13. der Fürst zu Stolberg- Wernigerode für seine Person und daß man annehmen mußte, dies sei die Brief= wie der Andere; er hat das Verbrechen so gut begangen wie Ihr. Das Verbrechen habe ich begangen, sagte Jacquemin. Herr Dieulafon fuhr fort: Das Verbrechen ist von Euch, der Schlag ist von ihm; Ihr waret der Kopf, er war die Hand; Ihr, Jacquemin, seid der Mitschuldige und Toubeau ist der Mörder. Bei diesen Worten wankten Jacquemin's Beine. Er antwortete: Ich habe niemals einen Mitschuldigen gehabt. Dieser Mann, fuhr Herr Dieulafon hartnäckig fort, war so unterwürfig zu Euch, wie ein Hund. Und er fügte bei einer Bewegung, die Jacquemin machte, hinzu: Ihr habt ihn behandelt wie Euren Sohn. Jacquemin erblaßte; das Auge des Richters ruhte in diesem Moment auf ihm; er fühlte wohl, daß dieser Blick ihn durchschaute und er wandte den Kopf ab. Herr Dieulafon fuhr fort: Warum habt Ihr genommen? Er war verwimdet. überlief Jacquemin ein Schauer. Er kehrte sich um und erkannte Ghilaine. Carl Winters, GIBfIeth." Sie ist gefallen. Ihr habt sie in ihre Behausung ge tragen. Sie wäre beinahe Hungers gestorben ,, Hunger! wiederholte Ghilaine. Herr Dieulafon fuhr fort: Ihr intereffirtet Euch so für sie, daß Jedermann dar über erstaunt war. Warum habt Ihr sie trotzdem niemals besucht? Er begriff Alles; der Richter wußte offenbar Alles. Er hatte sich eine Zeitlang gesagt, daß man in ihm nur den Thäter des Verbrechens suchte, das er nicht begangen hatte, daß das andre von der Vergessenheit aus gelöscht sei und daß der Name, den er ehemals getragen hatte, niemals aus der Erde auferstehen würde. Aber er sah, daß das, was er für immer begraben glaubte, wieder aufgedeckt war und erinnerte sich, daß Barbe seinen alten Namen offenbart hatte. Judessen ebenso wie in dem Augenblick seiner Konfrontation mit der alten Schantwirthin, blieb er Herr seiner Bestürzung, und sich auf alle möglichen Schrecken und Erschütterungen vorbereitend, antist wortete er: Ja, es ist eine arme Frau. Kennt Ihr ihren Namen? Ghilaine, sagte Jacquemin. Und, indem er fürchtete, verwirrt zu erscheinen, fügte fonnte, hinzu: Man flößt ihr Furcht ein, wenn man zft ihr kommt. Hatte sie Furcht vor Euch, oder hattet Ihr Furcht vor ihr? a. Sie ist ja wahnsinnig. Wahnsinnig! Weshalb? Man sagt, daß sie vom bösen Wetter verbrannt worden Habt Ihr niemals von der Schlepperin Ghilaine sprechen hören? Ich habe sagen hören, daß sie es sei. Hier erfolgte eine Pause. Dann rief der Richter: Ghilaine! Die Blödsinnige öffnete ihre großen leeren Augen. diesen Mann bei Euch auf jer mit einer Stimme, deren Zittern er kaum bewältigen Dann zeigte Herr Dieulafon mit dem Finger auf Jacquemin: Warum habt Ihr ihn bei Euch behalten? Er war arm. Warum habt Ihr ihm das Leben gerettet? Meine Papiere bezeugen, daß ich es nicht ihm allein gerettet habe. Die Bewohner von Pont- sur- Sambre nennen fie die Blödsinnige. hörte. Das bin ich! murmelte Ghilaine, die sich nennen Wer ist dieser Mann? fragte er. Und ohne innezuhalten fagte er plößlich zu Jacquemin: Geht sie an! Jacquemin sah Ghilaine an. Ihre Augen begegneten Sie blieb aufrecht stehen im Hintergrunde und fah so Angesicht zu Angesicht. Er glaubte zu fühlen, wie alle feine fich zum ersten Mal, sie sahen sich einen Augenblick von armselig aus mit ihren gefträubten grauen Haaren und Sehnen und all seine Nerven zerrissen, zermalmt und ver Blick nach dem Vorhang, der im Hintergrunde des Zimmers und hörte, und sah mit ihrem verwunderten, blassen haft; die Qual ließ ihn nur erbleichen, und Ghilaine sah Bei diesen Worten warf der Richter, wie zufällig, einen preßte ihre mageren zitternden Hände gegen die Brust brannt würden von Peinigern. Indessen blieb er ftand gezogen war, schaute den Jacquemin scharf an, dachte nach und gab durch ein Zeichen einem der Gendarmen, die sich in die Nähe der Thür befanden, einen Befehl. Jacquemin hörte, daß die Thür geöffnet wurde und ein Schritt sich entfernte. Dann näherten sich andere Schritte, die Thür des Zimmers wurde wieder geschlossen, und der Richter, der geschwiegen hatte, sagte, indem er die and nach dem Eingang des Saales ausstreckte: Jean Jacquemin, wißt Jhr, wer diese Frau ist? Bei der Frage und bei der Geberde des Herrn Dieulafon I Gesicht stier vor sich hin. Herr Dieulafon wandte sich wieder an Jacquemin: Habt Ihr sie unterstützt? Ja. Sechs Monate Tang? Ja, während sechs Monaten. ihn mit einem blöden Blick an, ohne ihn zu erkennen, Herr Dieulafon mit erhobener Stimme rief: Führt Toubeau vor! als Bei diesen Worten stieß Jacquemin einen Schreckens ruf aus. Toubeau war also nicht frei. Und Ghilaine be gann bei diesem Namen zu zittern und stammelte unverständliche Eines Nachts hat sie Euch in einem Gäßchen des Worte. Ihr kleiner zerbrechlicher alter Körper bebte und der oberen Dorfes verfolgt. Ihr habt Euch vor ihr geflüchtet. Schatten einer großen Angst ging über ihr mageres Gesicht, in dem die Furchen die Spuren des Fiebers und des Irisinns dar stellten, die auf ihren abgezehrten Zügen zurückgeblieben Warum? Ich hatte kein Geld. für Nordamerika von 19,35 auf 24,17 Rilogr. In der gewählt werde als dasjenige Mitglied der Partet, welches sicher. Die Antworten Gladstone's auf die Anfragen Mac Schweiz, die gleichfalls keine innere Zuckersteuer erhebt, burch seinen unerschrockenen Zeugenmuth die Liebe und Ver- Carthy's seien unbestimmt. Das Unterhaus habe das Recht stieg der Verbrauch im Zeitraum 1875 bis 1884 von 9,40 ehrung weiter evangelischer Boltstreise in seltenem Maße zu erfahren, ob der Preis, der für die Unterstützung der auf 14,25 Kilogr. Man sieht, wie bedeutsam eine indirekte sich erworben hat." Die Unterzeichner find Krautjunker, irischen Nationalisten bezahlt werde, in dem Leben und Steuer auf den Massenverzehr einwirkt. Die Losung muß Bahnkünstler, Paftoren, Kaufleute, Privatiers u. 2. m. Db Eigenthum des irischen Bolles und in der Loslassung von baber sein: Fort mit den Verbrauchssteuern. der von den Hammerstein und Genossen arrangirte Ent Dynamitarben gegen die Gesellschaft bestehe. Die Unionisten Das jezige Gesetz ist nur Stückwerk. rüftungssturm wirken wird? Die Ehrlichen sind sähen der Zukunft vertrauensvoll entgegen; die Gegner besicherlich diese offenherzigen Reaktionäre. trachteten die Zukunft mit Schrecken. Zur Durchführung Gemeindewahl Reform in Halle a. S. Der Magiftrat der Stadt Halle bereitet eine Reform des Genüglicher Geseze würden sich die Wähler wieder den Unio Der Dynamit- Wauwan in Frankreich. Auf Vernisten zuwenden.- Es ist flar, daß die gewundenen Ermeinde Wahlrechts vor, die zwar noch auf dem Boden anlassung des französischen Ministers des Junern hat der klärungen Gladstone's, der wie die Raße um den heißen des Bensus steht, aber, wenn durchgeführt, einen nicht Minister der öffentlichen Arbeiten die Eisenbahndirektionen Brei, um die irische Frage herumscharwenzt, die Fren nicht geringen Fortschritt bedeuten würde. Das Bürger zur strengsten Ueberwachung der Dynamittransporte an- befriedigte, was in dem Fortgang der Debatte deutlich zum rechts- Geld soll aufgehoben, der Wahlfähigkeits- Benfus gewiesen. Die Untersuchung wegen des Dynamitdiebstahls Ausdruck kam. Trotzdem wird das Mißtrauensvotum, das bon 1050 auf 650 M. Jahreseinkommen reduzirt werden. bei Cette ergab, daß ein plombirter Waggon 38 Stunden den Sturz des Ministeriums Salisbury herbeiführt, natürDie Wählerschaft, die jetzt nur rund 7000 Bürger umfaßt, lang unbewacht auf einem abgelegenen Eisenbahngeleise ver- lich zu Stande kommen. würde sich fast verdreifachen, die Zufuhr proletarischer blieben war. Wahlberechtigter wäre erheblich. Die Nachricht klingt so eigenartig, daß wir sie nur mit Vorbehalt wiedergeben. Und wenn der Magistrat diesen Plan wirklich entworfen hat, werden die Stadtverordneten in ihres Liberalien Maienblüthe nicht furzen Prozeß damit machen und ihn unter den Tisch fallen lassen? Culine gewählt. Unser wackerer Genosse Culine, Belgische Schienenflicker. Aus Brüssel melbet bas ein Opfer der infantsten Klaſſenjuſtis, ist in No u bait Depeschenbüreau Gerold" unterm 10. August:„ Gin neuer zum Mitglied des Generalraths gewählt worden. Die Stempelfälschungs- Prozeß gegen die Eisenbahnmaterialrichtige Antwort auf jene Verurtheilung, die das Nachspiel werke zu Charleroi ist angeblich eingeleitet. Borgenommene bildete zum Gemezzel von Fourmies. " Haussuchungen sollen gefälschte Stempel zu Tage gebracht haben. Von der Cholera. Die amtliche Wiener Zeitung" veröffentlicht eine Ministerialverordnung, betreffend das Verbot der Einfuhr und Durchfuhr von Obst, Gemüse, Raviar, Fischen 2c. aus Rußland, ferner eine Verordnung wären fie nicht gar zu dumm! Weil der„ VorProporz" in Genf. Am 7. Auguft hat das Genfer wärts" an die betrübenden Arbeitsverhältnisse erinnert, die Volt mit 3712 gegen 2433 Stimmen sich für das prozum Winter sich noch bedeutend verschlimmern dürften, des- portionelle Wahlverfahren entschieden. halb behaupten die regierungsoffiziösen„ Berliner Politischen Nachrichten", daß die sozialdemokratische Agitation möglichst Alt- England geht unter! Gin furchtbares Mergerniß zahlreiche Arbeitslose zur Illustrirung ihrer Behauptun für die ganze hochehrwürdige Bourgeoisgesellschaft hat der des Finanzministeriums, betreffend die Einziehung der nach ben der Unsinnigkeit und Voltsfeindlichkeit der herrschens englische Abg. Kair Hardie erregt. Er erschien im Barlament dem Konventionsmünzfuße ausgeprägten inländischen Gilber ben Geſellſchaftsordnung brauche, und eu hebenen im Gerge- Rod, in Weste von demselben Stoff und in gelben münzen mit dem 31. Dezember 1892, endlich eine Ministerialon Arbeitslosen in Berlin selbst nicht mehr zu decken vermag, Hosen, mit Flanellhemd ohne Halskragen. Daß seine Klei- verordnung vom heutigen Tage zur Durchführung der im you auswärts zahlreiche Arbeitslose nach Berlin zu locken suche. einmal behauptet, aber es herrscht in der Bourgeo ispresse 27. Auguſt ab. von auswärts zahlreiche Arbeitslose nach Berlin zu foden fude, bung etwa defekt oder unfauber gewesen, wird nicht Handelvertrage mit Italien enthaltenen Weinzolltlausel vom of die Lüge wieder aufgetiſcht wird, der Segerausstand einer Strings Jei von der Sozialdemokratie vom Baun gebrochen, aur darüber solche Entrüftung, als ob Kair Hardie in einem find in Moskau am 8. August 16 Personen an der Cholera nebenbei. Indem die„ Berliner Bolitischen Nachrichten die solchen Kostüm in einem Ballsaal erschienen und die Tochter erkrankt und 10 geftorben. Die Seuche ist jetzt auch im leute", soll wohl heißen die Behörden und die Bourgeoisie eines Wollsacks, Pfefferkrämers oder Börsenjobbers zum Tanze Gouvernement Jekaterinoslaw aufgetreten; am 8. Auguft der großen Städte vor dem Mißbrauch warnen, der soziale aufgefordert hätte. Wenn wir auch Kair Hardie's äußerliche sind daselbst 55 Erkrankungs- und 16 Todesfälle por demokratischerseits zum Winter getrieben werben soll, scheinen Manifestation, falls überhaupt eine solche beabsichtigt war, gekommen. In Taganrog find am 7. August 84 Personen Te im Voraus einen Ablenker zu suchen für den Molbſtand nicht gerade empfehlenswerth finden, so erscheint boch die an der Cholera extranft und 13 gestorben. aus Moskau wurde die Cholera dort 10. Norddeutsche Allgemeine Beitung her. Stothad: Entrüftung, mit welcher sich deutsche Bourgeoisblätter, wie Melbungen Laut 10. Auguſt) brudt die blöde und unanständige Notis ber die National- Zeitung" barüber äußern, mehr als lächerlich. von Arrestanten eingeschleppt, die aus den CholeraEin Offiziöser hackt dem anderen nicht die Augen aus. Politischen Nachrichten" ab, indem sie ihnen beipflichtet. Jedenfalls macht Kair Hardic in seinem Serge- Anzug einen gegenden in das große Moskauer Sammelgefängniß gouverneur, Großfürst Sergei, erließ einen geharnischten Befehl" mit Warnung vor Krawallen. Der Vorsitzende Adresdebatte im englischen Parlament. Bei der des töniglichen Eisenbahnkommissariats in Berlin, Geheimer würdigeren Eindruck, als die nationalliberalen Waden- zur späteren Weiterbeförderung nach Sachalin einftrümpfler, die sich in ihrem Kostüm sogar über die Straße geliefert worden waren. Deshalb wurde jede weitere Die Rittergutsbesitzer als Ursache der Unfittlich zu gehen schämen und deshalb in Potsdam, wenn sie zu Einlieferung untersagt. In Moskau wie in Petersburg feit. Die Agravier so gekennzeichnet zu haben ist bas Ber- of gehen, ein besonderes Umkleidezimmer verlangen. Wenn hält das niedere Bolt baran feft, die Aerzte hätten, weil genft des fireng orthoboren Gynodal Ausschusses der die„ National- Zeitung" fich fiber Kostüme luſtig machen sie nichts verdienten, bie Cholera gemacht. Der GeneralPropfstei Gonderburg. In berselben beträgt, wie will, so hat sie in nächster Nähe Stoff genug bazu. das Berliner Tageblatt"( Nr. 401 vom 10. August) berichtet, die Zahl der unehelichen Geburten 10 pCt. sämmt-| am 9. Auguſt fortgesetzten Abreßbebatte erklärte, nach Wolff's Oberregierungsrath Bensen, besichtigte im Auftrage des Kirchspiel Ketting bei Sonderburg steigt ſogar die Un- Depeschen,& lab stone, eine feste Sandhabung der Ge- Minifteriums bie auf dem Grenzbahnhofe Wilhelmsbrüd Zahl der unehelichen Geburten auf 22 pet. Der Synodal- jeze in Irland sei unmöglich, solange die Gefeße mit den bei Podsamtsche getroffenen Maßnahmen gegen die CholeraAusschuß erklärt diese Thatsache barau, bag in diesem Gympathien des Volkes nicht im Einklange ftanden. Das gefahr. Es wurde alsbalbige Aufstellung einer DesinfektionsTheile der Propftei mehrere große Rittergüter gelegen jelen. Zwangsgesetz dürfe nicht einen Augenblick länger im Gesez baracke bicht an der den Grenzübergang bildenden BrosnaDie Thatsache befrembet uns nicht; wit finden te überall, buche bleiben als bie Bebingungen der parlamentarischen brücke beschlossen. Die Cholera ist in Teheran im Zunehmen weber Junker herrscht, so auch besonders in Mecklenburg. Beit dies erheischten. Die Beziehungen Englands und begriffen, es sind am 9. August 60 Personen gestorben. 6 giebt Rittergüter, wo die Zahl ber unehelichen Geburten Irlands zu einander blieben im Vordergrunde. In der Die Norddeutsche Allgemeine Beitung" Nr. 370 vom fast ber der ehelichen gleichkommt, wenn nicht gar sie noch Frage betreffend die Amnestirung gewisser gefangen ge- 10. Auguft schreibt: Seitens der höheren BerwaltungsNeu ist blos, daß ein orthodoxer Synodal haltener Personen sei es unmöglich, Zusagen zu machen, behörden der östlichen Provinzen der Monarchie sind an Ausschuß die Rittergütet, in denen boy outer ber väter wenn es sich um Personen handele, die auf dem Kriminal- die unterstehenden Organe Weisungen ertheilt worden, sich lichen Herrschaft der Junker Zucht und fromme Sitte be- wege verurtheilt worden seien. Betreffs der exmittirten auf die Bekämpfung ber Cholera burch genügenbe Abmachungen zwischen den Anschaffungen von Desinfektionsmitteln und Aufstellen von Grundbesitzern und den Pächtern gesetzgeberische Schritte Baracken für Cholerakranke resp. Choleraverdächtige vorunnöthig machen würden. Für die Homerulebill ftelle er zubereiten. Infolge dessen haben sich mehrere Landräthe hundertundachtzig Reinliche Scheidung" und Verwandtes. Etwa folgende Grundfäße auf: Völlige und wirksame Aufrecht- bereits mit dem Zentralkomitee des Rothen Kreuzes in es mag auch ein Bäckerdugend mehr erhaltung der Reichsoberherrschaft, gleichzeitig völlige Ueber- Verbindung gesetzt, um die Bedingungen zu vereinbaren, chriftlich- konservativer Männer Schlesiens" erklären tragung der Verwaltung seiner eigenen Angelegenheiten an unter welchen ihnen von dieser Seite Förderung und Unterſtin Bolt"( Nr. 186 vom 11. Auguſt),„ unter freudiger Zu- Irland und Beibehaltung der irischen Deputirten im englischen stützung bei den geplanten Vorkehrungen zu Theil werden timmung zu den gleichlautenden Belßerungen ver driftlich unterhouse. Falls die homerulebill vom Oberhause ab- tönne. Wie verlautet, it man on etten het eten bonſervativen Bartei Westfalens, en een ben 3 nach gelehnt werden sollte, könne er, Gladstone, bies nicht als Streuzes zwar geneigt, dergleichen Gesuchen zu entsprechen, b. nannten Forderungen unbedingt festzuhalten gewillt find: eine Beendigung der Pflichten ber liberalen Partei ansehen. aber unter Festhaltung des Gesichtspunktes, daß zu bem bänzlicher Ausschluß beß gert von belfort aus Der Grfte zord bes Schayes, Ba I four, betonte, wie sehr gebachten Zwecke herzugebende transportable Lazarethben Barteivorstande in anbetracht der von Herrn von Hell- die Rede Gladstone's es rechtfertige, daß das Kabinet vor baraden, wenn sie zu Krankheitszwecken gebient haben, ſchaf ſelbſt ausgesprochenen abdentifizierung mit den An- feiner Demiſſion eine Debatte provozirt habe. Die Partei, burch Kauf in den Befiß ver Entleiher übergehen berungen, bes,„ Konservativen Wochenblattes"; 2. Gin- welche die Auflösung der Berbindung Englands mit Frland müssen. berufung eines konservativen Parteitages; 3. Revision des wünsche, bestände nur theilweise aus Anhängern Gladstone's, Parteiprogramms und Aufnahme der Judenfrage in das die übrigen seien nur deren Verbündete, beherrschten jedoch übersteigt. zeichnet. fein aus, daß Herr Hofprediger Stöder in den Elfer- Ausschuß Srland mit den gewöhnlichen Gesezen verwalten wolle, sei waren. und er antwortete von Neuem mit Anstrengung: Jacquemin wurde schwach. In diesem Kampf, der umarmen suchte, der ihr entschlüpft sei, hob sie ihre bebenden fuhr fort: Boller Verwirrung, als ob sie Jemanden zu feucht werden, und der Richter, der ihn beobachtete, als ob sein Gesicht aus dem Schatten hervorgetreten wäre, Arme halb in die Höhe, als das Geräusch nahender Schritte in Nein! Toubeau, Jhr spracht von einem hellen Bimmer, daß das Gemach brang; und als Toubeau erschien, wollte sie Ihr bei ihm hattet, von einem Bett, in dem Ihr gelegen auf ihn zustürzen, aber auf ein Zeichen des Herrn Dieulafon habt, als Ihr Frank wart und an das Herr Jacquemin in es gefährlich erscheinen ließ, auch nur zu schaudern, der um hielt sie einer der Wächter zurück. niedergeschmettert vor Schrecken mit Ihr Euch an all das nicht mehr? finnige ganz Thräne seine Niederlage bedeuten konnte, fingen seine Kräfte Toubeau's Geficht wurde aschfahl. Er sagte jedoch an, ihn zu verlassen und plöglich, bei der Miene, die Toubeau beim Antworten machte, stieß er einen tiefen der That auf abermals und noch schwächer als vorher: Seufzer aus. Und sofort sagte Herr Dieulafon, indem er die Blödfinnige ausah: Ghilaine, erinnert Ihr Euch jener Nacht des schlagenftarrem Auge, das Gesicht dem Eingang des Zimmers zugewandt stehen. Man fah in Nein. Der Richter beobachtete Jacquemin beständig und fragte Toubeau, wo ist Eure Mutter? bunnie Der Schlepper suchte Ghilaine mit den Augen und den Wetters? der Schwelle der Thür die lange, gebückte Gestalt des Echleppers erscheinen, mit seinem einfältigen Geficht, in dem eine düftere Flamme leuchtete, die aus der Tiefe seiner Seele plötzlich: zu kommen schien und vielleicht den Gefühlen seiner Dant barkeit entstammte. Jacquemin hatte sich nicht gerührt. Er betrachtete die zeigte mit dem Finger auf fie. hie und da an den unsauberen Scheidewänden die abnadten, häßlichen und öden Wände des Zimmers, an denen gelegten Kleider und kleinen Lederhauben der Bergleute hingen. Der Richter fuhr fort: Toubeau, wo ift Euer Bater? Sie wiederholte mit maschinenmäßiger Stimme: Das schlagende Wetter In fener Nacht, habt Ihr da einen Mann gesehen? Einen Mann? Nein, ich habe ihn nicht gefehenSo! Jhr wart Schlepperin. Ihr habt in dem Schacht wurde Der Ausdruck, den plötzlich Toubeau's Gesicht annahm, war unbeschreiblich. Gein alter Haß flammte urplöglich hoch auf, ward aber sogleich gedämpft durch die trübe Ge- Nummer fünf gearbeitet. Ihr wart und gleichzeitig in dem tiefen aber die Sampe Löschte aus, Alles mit Gurer Campe bort. Schweigen des Bimmers murmelte eine schwache Stimme, tam ein Mann; The erinnert Euch. Kommt näher! sagte Herr Dieulafon. Er streckte den Arm gegen Jacquemin aus und ver- walt des Vergeffens. Dein Vater, Tonbeau Dein Vater! Wenn Ihr spracht oft von diesem Manne, als Ihr in Ponts die Stimne Ghilaine's: fur- Sambre wart? aislar Blide an, mit dem er Alles betrachtete, und schüttelte den Toubeau sah den Richter mit jenem blöden, wirren Du groß sein wirst, wirst Du Deinen Bater suchen. Sie machte eine Pause und fügte dann mit erſterbender Stimme hinzu: Stopf. wirft. Du wirst Deinen Vater tödten, wenn Du gesund sein seine Hand in seinen bis oben hinauf zugeknöpften Rock: Herr Dieulafon ließ seinen Arm herabfallen unb steckte Toubeau, habt Ihr den Bürgermeister getödtet? Toubeau lauschte verstört. Die Stimme feiner Mutter und war bleibe, was ber Wind für die Wogen. Er bebte bei der Stimme der Wahnsinnigen in einer Art kindischen Abhängigkeitsgefühls. Alles in ihm wurde umgestürzt, alle fagte ja Ghilaine sah den Richter an; ihre Pupille erweiterte fich bei dem Andenken an die Schreckensnacht, Toubeau hörte zu und Jacquemin, auf dessen Stirn Todesschweiß perlte, während Todesqualen in seinem Herzen wühlten, fank fast in die Knie, als Herr Dieulafon sich zu ihm wendete und zu ihm in einem Tone fagte, als ob jedes Wort ein Schlag wäre: Jean Jacquemin, im Jahre 1860 habt Ihr Euch, um einen Menschen zu retten, in einen Schacht von Frameries geftürzt. Fünf Jahre später feib The Dot Don Madame in einen Schacht zurückgekehrt, in dem brei Männer nahe daran waren, zu verbrennen, Ihr habt sie Stillschweigen unterbrach wiederum die Stimme des Bonne- Espérance; ein Schlepper war zurückgeblieben in der Tiefe eines Stollens, der so niedrig war, daß man ihn Toubeau, erinnert Ihr Euch nicht an den Steiger nur auf dem platten Bauche gleitend erreichen konnte und der, da eine Explosion ihn erschüttert hatte, Jacquemin? ( Forts, folgt.) Ein fanftes Licht erschien auf dem Gesicht Toubeau's, jeden Augenblick einzuftürzen drohte. Erinnert Ihr Euch des Mannes, den Ihr Herr feine Erinnerungen wurden aufgerüttelt. Dieses tiefe alle drei heraufgebracht. Im Jahre 1868 wart Ihr in Der Richter fuhr hartherzig fort: Jacquemin nanntet? Gindruck, als ob er mühsam nach den Worten suchte und Toubeau wurde blaß und machte einen Augenblick den Richters: jagte mit schwacher Stinime: Nein, Jacquemin fühlte in diesem Moment seine Augen Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Donnerstag, den 11. August. Leffing- Theater. Der Lebemann. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Bettelstudent. Oftend Theater. Onkel Bräfig". Bellealliance- Theater. Das kleine Krokodil. Adolph Ernst- Theater. Fräulein Feldwebel. Kroll's Theater. Margarethe. Berl. Sommer- Theater ( Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg.) ( Artistischer Leiter: Paul Pauli.) Donnerstag, den 11. August: Vorstellung in 5 Abtheilungen. 612 Uhr: Concert, Musikdirektor Rachfall. 71 Uhr: Spezialitäten 1. Ranges. Erstes Auftreten des Morlay- Trio, musikalische Excentrique. Freie Volksbühne. Bund der geselligen Arbeitervereine Am Sonntag, den 14. August: Zur Feier des 2 jährigen Bestehens der Freien Volksbühne Grosses Waldfest im„ Müggelfchlöchen" bei Friedrichshagen. Berlins und Umgegend. Sonntag, den 21. August 1892, Vormittags 91% Uhr, in den Arminhallen", Kommandantenstrasse 20: 198/4 Versammlung. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Vereine. 2. Bundesangelegenheit. 3. Fragelaften. Der Vorstand. Achtung! Achtung! Gummi- Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend! Große öffentliche Versammlung Ausführliches Programm ist in den Zahlstellen des Vereins, sowie in allen mit Plakaten belegten Handlungen gratis zu haben. Für Personenbeförderung nach Friedrichshagen resp. Müggelschlößchen am Sonnabend, den 13. Auguft 1892, Abenda 8% Uhr, im رو Viktoria- Salon, Perlebergerstraße 13. Tagesordnung: ist nach jeder Hinsicht gesorgt und machen wir hier nochmals aufmerksam, daß von früh 7 Uhr ab alle halbe Stunde ein Dampfer von der Jannowihbrücke nach Müggelschlößchen fährt, zu dem die Inhaber einer Festkarte für Hin- und Rückfahrt 60 Pf. zahlen. Die Dampferbillets Frauen in der Vergangenheit." 2. Diskussion. Nachdem geselliges Bei1. Bortrag des Genossen Robert Wolff über: Die Stellung ber find schon am Sonnabend zu lösen. 330 fammensein mit Tany. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung ftatt. Um zahlreiches Erscheinen bittet Diejenigen, welche sich an dem Wettturnen und Wettschroimmen betheiligen wollen, werden gebeten, sich bis spätestens früh 11 Uhr an den ver fchiedenen Annahmestellen auf dem Festplatze, die durch Plakate bezeichnet sind, zu melden. Eltern, welche ihre Kinder zum Feftzug beliebig ankleiden wollen, werden gebeten, Herrn Paul Kampffmeyer, Friedrichshagen, bis Sonnabend, den 13. August, hiervon Mittheilung zu machen. Festkarten à 25 Pf.( inkl. Ueberfahrt), sowie Loofe à 20 Pf. F. Addiks. G. Rösser. Ferike Horvath. Bücherverloosung sind in den Zahlstellen und in den bekannteren Ge fchäften zu haben. Mlle. Ancion. Gebr. Schwarz. Dora Ebert. 8 Uhr: Ein moderner Rasirsalon. Posse in 1 Akt v. L'Arrouge. 91/2 Uhr: Specialitäten 1. Ranges. Ringkampf- Parodie der Gebr. Schwarz. 101/4 Uhr: Grosses Ballet. Prima Ballerina: Marie Ala. 6 SoloTänzerinnen, ein Solotänzer, Corps de Ballet 20 Damen. Fantoches- Theater des Mr. Winn. Täglich: Grosse Vorstellung. Siehe die Anschlagsäulen. nr Der Vorstand. 1420b Hasenhaide. Unions- Brauerei. Hasenhaide. Sonnabend, den 13. August 1892 " Der Einberufer. Große öffentliche Versammlung 1441b sämmtl. Hausdiener und Berufsgen. am Donnerstag, den 11. d. M., Abends 9 Uhr, in der Berliner Ressource", Kommandantenstraße 57. Tagesordnung: 1. Wie sind die Zwiftigkeiten zwischen den bestehenden Hausdieners Vereinigungen zu beseitigen? Referent Genosse Julius Türk, 2. Stellungs nahme zum Gewerbe- Schiedsgericht event. Wahl zu demselben. 1436b Der Vertrauensmann der Hausdiener Berlins. Gr. Bofal- und Instrumental- Konzert Altenberg's gen. Färberei, Wäſcherei, Garderob.- Reinig. arrangirt vom Gesangverein Berliner Buchdrucker unter gütiger Mitwirkung der Gesangvereine Kreuzberger Harmonie, Männerchor St. Urban, Norddeutsche Schleife und Liederlust. Adolph Ernst- Theater.( Sämmtlich Mitglieder des Arbeiter. Sängerbundes Berlins und Umgegend.) 3um 55. Male: ca. 250 Sänger. T 2794L Mufit von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker unter Leitung des Herrn G. Jahnte. Fräulein Feldwebel. Bon 9 ur ab Grosser Sommernachts- Ball. Gesangspoffe in 3 Aften von Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Musit von G. Steffens. Anfang 7%, Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Der Sommergarten ist geöffnet. Gratweil's Bierhallen Rommandantenstraße 77-79, in beiden Sälen: Herren, die daran theilnehmen, zahlen 20 Pf. nach. Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr ab geöffnet. Anfang 4 Uhr. Entree 20 Pf. HOF Der Gesammtreinertrag ist für die Opfer des Neunstundenkampfes der Buchdrucker bestimmt. Billets sind in allen mit Plataten belegten Handlungen sowie in der Buchbruckerei des Vorwärts" zu haben. 495/11 und der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Gr. Stonzert B Großer Frühstücks- u. Mittagstisch, fowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. NF 3wei Säle zu Versammlungen und Bergnügungen. 2810L F. Sodtke. Am Sonnabend, den 20. August 1892, in der ,, Neuen Welt" ( Hasenhaide): Großes Sommer- Fest, bestehend in Großem Gartenkonzert, Auftreten sämmtl. Spezialitäten, Viktoria- Brauerei. Maiglöckchen II( M. d. A.-S.-B.), Dirigent Herr Seeger, sowie der TambourLützow Straße 111/112. Im Konzertgarten refp. Saal) ( außer unter gütiger Mitwirkung der Gefangvereine Allegro, iedes- Echo und vereine Vorwärts und Deutsche Eiche, des Musikvereins Animo, der Theatervereine Akazie, Louisenstädt. Humor und Blumenlese ( sämmtlich Mitglieder des Bundes). Läglich Sonnabends): Festrede. Lebende Bilder. Fackelpolonaise Stettiner bei bengalischer Beleuchtung, wozu jedes Kind eine Stocklaterne gratis erhält. Im Bal champêtre: Gr. Sommernachts- Ball. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Kaffeeküche ist von 2 Uhr an geöffnet. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Programme am Eingang. Sänger. Stets wechselnd. Die Programm. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. legten Entree 50 Pfg. 198/5 Billets à 25 Pf. sind in den Vereinen, sowie in allen mit Plakaten beHandlungen zu haben. An der Kaffe 30 Pf. Kinder frei. Das Komitee. Für Vereine sind noch Billets und Plakate zu haben bei Gäbe, Wochentagsbillets à 40 Pf.( S. Plakate.) Friedenstr. 51, Quergeb. 3 Tr., und bei Fettenheuer, Stalizerstr. 118, v. 4 Zr. PassagePanopticum. Neu! Achtung! Mitglieder der Orts- Krankenkaffe der Klempner. Achtung! Morgen, Freitag, den 12. August, Abends 82 Uhr, in Joël's Salon, Andreasstraße 21: Blaue Grotte Große öffentliche Protest- Versammlung Neu! mit Wasser, Kähnen u. gegen den Beschluß der General- Versammlung Beleuchtungseffekten. für den Beschluß der Mitglieder- Versammlung( Einführung der freien Arztwahl). Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Pflicht Eine Kriminal- eines jeden Mitgliedes ist es, in dieser Versammlung pünktlich zu erscheinen und für diefelbe rege zu agitiren. Gäste sowohl wie Gegner find willkommen. geschichte 500/2 Der Einberufer: H. Drange, Gitschinerstr. 72, Hof links 2 Tr. Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. in fieben lebensgroßen Gruppen. Castan's Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Lasalle, Mare u. A.) in Bigarrenspiken, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, Manschettenknöpfen, Stöcken, Brochen. Büften. En gros. En détail. Panoptikum. 2274 L B. Günzel, jeht Lothringerstr. 53, am Rosenthaler Thor. Geöffnet von 9 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. 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Alle Buchhandlungen, Rolporteure und Zeitungsspediteure nehmen Bestellungen entgegen. Bei Aufträgen von Auswärts bitten wir um gleichzeitige Einsendung des Betrages,( Porto extra.) Verantwortlicher Redakteur: Auguſt Enders in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagell 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 186. Parteinachrichten. Donnerstag, den 11. August 1892. 9. Jahrg. zähligen durchgebrannten Bankdirektoren, spitbübischen Gemeinde- unter Anderem gesagt wurde, er möge die gesetzlichen Bes Staatsanwalt Romen. Vorstände 2c. zu ihren Angehörigen zählt, hat es in Ermangelung ftimmungen bezeichnen, auf Grund deren er das Fest untersagte, unterm 10. August geschrieben: Aus Hamburg wird uns eigener Tugend eben nöthig, die Moralheldin zu spielen, wenn bei der meinte er naiv: No, denken Sie, ich trage die Gesetzbücher Sozialdemokratie, bei welcher durchweg arme Leute den Verwaltungs- in der Tasche rum? Gleichzeitig erklärte der Wirth, daß er Gegenüber den im Gerichtssaale unerhörten Meineids- posten vorzustehen haben, eine der in Rede stehenden Thaten fein Lokal für später nicht mehr hergeben wolle.- Am enschuldigungen, welche der Staatsanwalt Romen gegen die vorkommt, die dann aber gerade bei der Sozialdemokratie die 27. Juli wurde Genosse Schu I Be zu 30 M. Geldstrafe verGozialdemokratie verübte, fand geſtern eine imposante Runde bentbar schärfste Verurtheilung findet, während die Gesellschaft urtheilt. Bor 3 Jahren hatten sich an einem Sonntagmorgen gebung der Bevölkerung Hamburgs statt. Gate beits der„ Norddeutschen Allg. 3tg." und des ihr verwandten Zeitungs- ein größerer Theil Parteigenossen am Grabe Godaus eingefunden, Erwähnt, sechs große Boltsversammlungen einberufen und nach packs selbst ihren offiziell für außergewöhnliche Hallunken dessen Geburtstag vor zwei Tagen gewesen war. Nachdem das Schluß der Werkstätten und Arbeitspläge ftrömte vie gamburger erklärten Genossen, wenn irgend möglich, noch rechtzeitig, über die Lied:„ Dort unten ist Friede" vorgetragen, hielt Schulße eine Bevölkerung in Schaaren nach den Versammlungsfälen, den ger Grenze hilft. Wollten wir alle die Fälle regiſtriren, in denen Ansprache und legte einen Stranz nieber, weshalb er der Ueberräumigsten und besten, welche zu solchen Zwecken in Hamburg zu Ordnungsstüßen die nichts weniger denn aus Noth Tausende, tretung resp. eines Vergehens gegen das Vereinsgesetz angeklagt haben sind. Es sprachen im 1. Wahltreise W. Megger Abertausende und Millionen ſtahlen bei Nacht und Nebel ver- wurde. Das Schöffengericht, welches nur Uebertretung annahm, R. Frohme und A. Stadthagen dufteten, wir würden die Abneigung der Arbeiter gegen die hielt die Sache für verjährt. Hiergegen legte die Staatsanwalts ( Berlin), im dritten( Hohelust) W. Pfannkuch( Samm), tapitalistische Weltordnung noch erhöhen, das bei schaft Berufung ein. Die Straffammer hob das erste Urtheil auf R. Müller( Rothenburgsort, Pannu ben ungeheuerlichen Ungerechtigkeiten, welche die fapita- und verurtheilte Schulze zu obiger Strafe. H. Molten bu hr( Bazumber), D. Stolten. Die Lagesordnung lautete: Die Gonial liftische Geſellſchaft gegen die nichtbesitzende klaffe tagtäglich demokratie und der Meineid". In den Galen und verübt, überhaupt noch möglich wäre. Bemerkt mag, daher nur Wahlkreise Die englisch fprechenden Sozialisten in Pittsburg Polizeiliches, Gerichtliches ze. den Rebenräumen berselben ſtand die Menge dicht gebrane stop sein, daß es, wie die„ Wurzener Zeitung" berichtet, in dieser Welt- haben beschlossen, ein vorläufig wöchentlich erscheinendes Blatt die Zahl der Theilnehmer der Versandungan, mindestens streng tonservativen Orte Wermsdorf in Sachsen der neulich durch- sozialinischen Fraktionen wird wahrscheinlich der induſtrielle On Ropf, und es ist eher zu wenig als zu viel gefagt, wenn man ordnung" 3. B. vorkommen konnte, daß in dem unsers Wissens herauszugeben. Nach der bevorstehenden Vereinigung der beiden 20000 ſchäßt. Mehr als 10000 Menschen, aber Handen noch gebrannte Gemeindevorstand Gustav Hofmann der 5. Gemeinde- Theil Pennsylvaniens zum Hauptfeld der Propaganda gemacht Der ben Lokalen, in welche sie feinen Ginlaß mehr zu finden vorstand dieses Ortes ist, dessen Amtsthätigkeit mit größeren werden. vermochten. Der Staatsanwalt Romen hat der sozialdemokrati- Raffenunregelmäßigkeiten" endete. Dafür war der Brave, wie schen Partei in Hamburg Gelegenheit gegeben, am gestrigen Lage seine Borgänger auch, eine dicke Ordnungsfäule, und eine nicht eine großartige Heerschau zu halten. Die Würde der Versamm brüchigere, als die„ Ordnung", welcher er diente und für die sich Wegen Aufforderung zu einer nicht genehmigten Samm lungen wurde, wie bas freilich bei derartigen stundgebungen der die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" sammt dem ganzen Ge- lung verurtheilte das Schöffengericht zu GIfter berg i. S. den Sozialdemokratie in Hamburg, und anderwärts ſelbſtverständlich lichter von lafterverwandten Blättern prostituirt. Genossen Rohleder zu 10 M. Geldstrafe. In einer am ift, in teiner Weise gestört; ein Widerspruch gegen die 12. Juni stattgehabten Volksversammlung war, wie das„ Sächs. Rebner konnte um so weniger erfolgen, als die Sympathie Die Sozialdemokraten Erfurts haben den Kaisersaal Boltsblatt" mittheilt, beantragt worden, für die Kinder des auch der übrigen Bevölkerung Hamburgs auf Seiten der wieder au Bersammlungen erhalten, nachdem die Beſikerin, verstorbenen D. Reimer eine kleine Beisteuer zu beschaffen". fozialdemokratischen Partei ist, und selbst die Freunde des Herrn Wittwe Teichmann, denselben verkauft hat. Der neue Besizer Hohleder als Vorsitzender der Versammlung hatte über diesen Momen und unsere eingeschworenen Feinde werden ihm jagen stellt das Lokal wieder zur Verfügung. Ueber das Lokal, in Antrag nicht einmal abstimmen lassen, sondern nur bemerkt, er müſſen, daß er nichts weniger als flug gehandelt hat, in welchem der vorjährige Parteitag der Sozialdemokratie Deutsch- wolle Niemand an einer Beiſteuer hindern, es würden sich wohl Mehrzahl der Bewohner Hamburgs berart beleidigend zu prove lands abgehalten wurde, war bekanntlich der Boykott verhängt, ein oder zwei Mann finden, welche die Beiträge in Empfang einhellige Zustimmung: iren. Folgende Resolution fand in sämmtlichen Versammlungen und ebenso über die Produkte der der Wittwe Teichmann ge- nähmen. Sogar hierin fand man eine gesetzwidrige Aufhörigen Bichorienfabrit. forderung zur Sammlung, obwohl die überwachenden Beamten In Erwägung, dagegen Einspruch nicht erhoben hatten, was doch in Sachsen daß Herr Staatsanwalt Dr. Romen in amtlicher Eigenschaft in Das militärische Beschwerberecht ist kein Teerer Wahn. sonst bei jeder Gelegenheit üblich. öffentlicher Gerichtsverhandlung wiederholt Sozialpemotraten Wie feinerzeit mitgetheilt, war in 28 ilhelmsburg der Ge--Das Hamburger Echo" meldet: Durch Verfügung des wegen ihrer Parteizugehörigkeit, als des Meineides fähig und noffe Butter von Militärwegen zu 3 Wochen Arrest verurtheilt Untersuchungsrichters beim Landgericht I ist die Beschlagnahme darum unglaubwürdig erklärt hat, worden, weil er am Tage der Kontrollversammlung in einer ge- der Nummer 179 des Hamburger Echo" aufgehoben; ebenso werkschaftlichen Versammlung gesprochen hatte. Butter führte sind die Beilagen von Nr. 180 und 183 freigegeben. Ferner sind demokraten und somit des überwiegenden Theils der Bevölkerung Hamburger Echo" lesen, folgenden Bescheid: baß diese Behauptungen, eine schwere Beleidigung der Sozial- Beschwerde gegen die Straße und erhielt nun, wie wir im bie Stereotypplatten und die Matern freigegeben, mit Ausnahme Hamburgs enthalten, I derjenigen, welche zum Druck des Artikels Der politische Meineidsbazillus" dienten. Der bisherige verantwortliche Redakteur ſammlung ihre Entrüftung Bergur Gröffnung, einer Verfügung des Generalkommandos des ſtehen. Hum Mittwoch waren die Mitarbeiter Stengele, Wegger, spricht die heute am 9. August tagende öffentliche Beraum 10. Auguft; Vormittags 10 Uhr, Lüneburg, Bezirkskommando, hatte in der Romen- Angelegenheit bereits zwei Verhöre zu be fofort aus und erwartet beſtimmt, daß ein hoher Senat X. Armeekorps und demnächstiger Verbüßung einer drei- Seine und Audorf, sowie der Geschäftsleiter Bérard als Zeugen fefort die geeigneten Schritte thun wird, den josiale fratildi tägigen Arreststrafe wegen unbegründeter Be- geladen, zu Donnerstag Frohme und Molkenbuhr. Wiederholung solcher unbegründeten beleidigenden Anschuldigesinnten Theil der Bewohner Hamburgs in Zukunft vor der ich werde führung." Mehrheit der Hamburger Bevölkerung Genugthuung gegeben wird. Versammlung in geeigneter Weise dem Senat zur Kenntniß zu kommen. Das Bureau wird beauftragt, diesen Meinungsausdruck der bringen." " „ Gestellungsbefehl Wenn der Reichstag über die neue Militär- StrafprozeßOrdnung zu berathen hat, wird es am Blake sein, auf jenen Bestellungsbefehl in Verbindung mit der vorausgegangenen Bestrafung eines Angehörigen des„ Volks in Waffen" zurückzu" Tokales: Der Berichterstatter Herr Hugo Friedländer theilt uns berfelbe Herrn Roment Desavouren Sent gepant finiſch wird uns geschrieben: Die Unterdrückung der Arbeiterbewegung iemals mit dem Polizei- Direktor Krüger noch Wie man uns behandelt. Aus Rönigsberg i. Pr. auf unsere gestrige Aufforderung hin mit, daß er weder amte nach welchen bei einem Streit zwischen Bürgern und Be Stadt der Kant und Jacoby weber einen Saal zu Bersammlungen bis but politif ben be blindem wir von biefer Mitundchen Gepflogenheiten, welche auch in Hamburg geübt werben treibt hier recht sonderbare Blüthen. Daß die Bartet in bet itt het politifmen poliset überhaupt in Ber unren von vornherein immer die Annahme gilt, daß die erſteren noch zu Bergnügungen erhält, deffen ist schon oft Erwähnung theilung des hann hugo griebländer Notiz nehmen, erklären Troydem wird Herr Romen, der mit der Ehre seiner politischen kommen der Parteigenossen, wie das in anderen Städten der Streiterei weiterhin nicht mehr zur Verfügung steht. Trought und die letzteren recht haben, natürlich ausgeschloffem. gethan. Thatsächlich kann in Königsberg von einem Zuſammen- wit, daß der Haunt Des" Borwärts" in Austrag viejer it que Die ane laer anständigen Leute hervorg die Empörung Weiten von hier entfernten Bill au. Dorthin hatten, die in preschichte aller her. Wer so sehr, wie Herr Romen es gethan, the prunes fich, ein Sommerfeſt att feiern, und zwar in dem sieben gefündigt, ihren Spahn zum Austrag bringen, bann wird sich ja aus dem zwölf Meilen entfernten Elbing die halten, wie ihn Staatsanwalt Romen in Hamburg einnimmt. eine Dampferfahrt unternommen; zu erhalten, da man haide ſcheinen mit recht eigenartigen Instruttionen versehen zu üblir eine etwas ſonderbare, verfekt werden kann. Es ist das baten bie Stönigsberger, Genoſſen eingeladen. Man fuhr zu- poflirt, welche für„ Zucht und Dronung" Gorge zu tragen haben. übliche Lösung solcher Fälle. Wir zählen eben nicht zu den sammen auf zwei Dampfern dorthin und amüsirte sich recht gut, Diese fassen ihre Aufgabe mitunter recht eigenthümlich auf. allerdings weniger Aussicht auf Avancement haben dürfte. " diefer Zeit ab der Saal einer anderen Gesellschaft überlassen war. einem Stuhle etwas eingenickt". Kaum hatte das einer der Mit flingendem Spiel zog man dann durch die Stadt nach den gestrengen Herren gesehen, als er auch sofort herbeieilte und dem Dampfern. Die hiesigen Gewerkschaften arrangirten im vorigen Schläfer mit einem Ochsenziemer wuchtige Hiebe hatte aber der Wirth in Erfahrung gebracht, einen Riß bekam, der andere die rechte Hand, welche ein paar Beifall des zahlreich zusammengeströmten Publikums mit Zinsen Die ,, Norddeutsche Allgemeine bemerken: Das sozialdemokratische Parteiorgan sucht sich mit Kaum über meine Zeitung" hat die Frechheit, Donat ein Sommerfeft, su bem fie auch ein Lokal bekamen. Der eine trat den Kopf over vielmehr nur den put, welcher vermeidet offenbar, die Frage zu beantworten, weshalb sich solche ftelle eingerichtet sei, so ließ er fofort den Arrangeuren mit- störte nahm die Sache aber frumm, er nahm den diensteifrigen dem Lumpenfireich" recht geschäftsmäßig abzufinden, aber es daß bei dem Reichstagsabgeordneten Schultze eine Billetverkaufs- Tage geschwollen war. Der derart aus seinem Schlummer Ge Streiche" recht häufig neuerdings bei sozialdemokratischen Führern theilen, das Fest dürfe nicht stattfinden. Noch schlimmer erging Geist beim Kragen und gab ihm die Prügel unter dem lebhaften durchaus angemessen, das demselben Bismarck diente, der die Sommernachtsfest arrangirt hatte. Das Fest hatte bereits seinen und Zinseszinsen zurück. Quittungen über den Welsenfonds- verbrennen ließ. Es ist natür Anfang genommen, als es nach 8 Uhr vom Amtsvorsteher in- sich um die Verweisung aus dem Lokale. lich, daß gerade die bürgerlichen Zeitungen mit brüchigfter Moral hibirt wurde, da nach dessen Auffassung nicht nur der Wirth, und ein Maler hatten sich eben niedergefeßt, um ein Glas Bier zu bas Mannheimer Vorkommniß benußen, um die Partei der Armen, sondern auch der Verein das Fest hätte anmelden müssen. Weil trinken. Da nahte sich einer der Thürsteher und eröffnete den die Sozialdemokratie, zu verunglimpfen. Dieselbe Gesellschaft, letzteres nicht geschehen war, ließ der Amtsvorsteher die weitere Erstaunten, sie seien nicht gut genug gekleidet und deshalb hätten welche die Schienenfälscher, ferner einen Grafen Gersdorff, die uns Abhaltung des Festes trotz allen Protestirens nicht zu. Als ihm sie sich schleunigst zu entfernen. Zu bemerken ist, daß die also Bon Berlin.) Diese Frechheit ist allerdings einem Blatte es dem Verband der Metallarbeiter, der zum 6. Auguft ein Man sieht, dringende Hilfe thut noth. Der Staat muß ein In einem anderen Falle handelt es Ein Buchdrucker der Lieutenant eine ganz besondere höhere Gattung sozialer Lebewesen bildet, während ihn die Thatsachen, die er ein Lieutenant er nur ein LieuteOffiziers- Proletariat. noblen Repräsentanten sucht, Stellungen, als Ver- druck braucht der Verfasser), die Sozialdemokratie greift unt ficherungs- Agenten, Weinreisende und dergleichen braucht sich, und der Staat geht zu Grunde, wenn der Staat nicht Gürzlich ist ein Schriftchen erschienen:„ Ernste Be- man, wenn fie lohnend find, nicht zum Lieutenant a. D. mehr mit dem Lieutenant Staat machen kann. Lieutenants a. D." Eine Mahnung an den Staat. findet. Seine soziale Lage durch eine reiche Heirath verschiedenen Lebensstellungen der Offiziere a. D. giebt, zu Lieutenant a. D.( Schreiter'sche Buchhandlung, beffern, will auch nicht glücken; der aktive Lieutenant war denen die unwürdigsten Betteleriſtenzen gehören, mögen mit vielleicht eine ersehute Partie, aber wer giebt was Beson- Lebenswahrheit gezeichnet sein. Aber statt daß die Thattommt ihm die gebührende soziale Stellung zu. Diese Stellung Mann taufen. nant selbstverständlich die höchste Blüthe der Nation und kann der Kommerzienrath seiner Tochter einen ganz anderen falschen Voraussetzungen fest. Für ihn steht eben fest, daß Bei dem Verfasser dieses Schriftchens bildet der Lieute deres auf den Lieutenant a. D.? Für sein koscheres Geld fachen ihn zu richtigen Folgerungen führen, hält er an hat ihm auch der Staat zu wahren, wenn er in seiner Militärfarriere gehemmt ist, indem er wegen petuniärer Verhält springen, das ist er seiner Würde schuldig. Freilich dürften die selbst schildert, lehren sollten, daß niffe oder förperlicher Schäden aus der Armee scheiden muß, Borschläge, die der Verfasser macht, selbst die, soziale Frage" des doch herzlich wenig ist, wenn solchen und damit alle dessen Prätentionen besitzt. Von ein Institut errichtet, in welchem der Offizier, der seinen man zum Ueberfluß noch eine jährliche Beihilfe von zirka während er noch Lieutenant ift, alle Schneidigkeit eines Lieutenants a. D. taum lösen. Er verlangt, daß der Staat nant ist. Der junge kaum dreißigjährige Mann, dem biefen fann er nur nicht leben. Der Staat giebt zwar dem Abschied eingereicht hat, in einigen Monaten, während derer 600 M. gewährt, steht hilfs und rathlos da und greift oft augung bei der Anstellung im Zivildienst, aber was will gebildet wird. Selbstverständlich hat der Lieutenant a. D. vermag sich keinen anständigen Lebensberuf zu gründen. jungen Mann eine Pension von 540 Mark und eine Bevor- er sein Gehalt fortbezieht, in verschiedenen Zweigen aus zu den zweifelhaftesten Hilfsmitteln für seine Existenz- und bas sagen für einen Lieutenant, der den Beruf in sich fühlt, in den wenigen Monaten dann die Befähigung erlangt, zu Man sieht, der Junkers und Militärstaat, wie sehr er auch an der Spitze der Nation zu paradiren? und wird sich der Offizier in niederen Stellungen bis pflicht genügt hat, eines halben Menschenalters bedarf. kann selbst für seine Träger die soziale Frage nicht lösen. Für an sein Lebensende wohlfühlen, sonst wäre er eben Der Verfasser hat tein richtiger Offizier gewesen." ist doch zu Höherem berufen, als der Unteroffizier, dessen standesgemäßen Stellungen Karriere in den rosigsten Farben geschildert wird. Die aber hat er es auch nicht vergessen, sondern scheut zieren werden und wie kläglich sähe es mit dem Avancement der einer Weise bevorzugt, die oft sowohl im Intereffe des Stellungen zu schaffen. Er hat dafür zu sorgen, daß so nicht den Stempel der Lächerlichkeit aufdrückenverabschiedeten Offiziere werden zwar im Zivildienst in sich nur, das Mittel zu nennen. Der Staat hat eben die im Dienst Bleibenden aus? Wir wollen der kleinen Schrift höheren Stellungen schnappt dem Lieutenant a. D. der werden, daß sämmtliche Offiziere a. D. untergebracht werden seiner inneren Morschheit zu Grunde gehen muß. Dienstes als auch wegen der Zurücksetzung langjähriger viele Postdirektor, Eisenbahn Direktor, Landraths- und eben auch ein Zeichen dafür, wie der Militär- und Klassenim Dienste bewährter Zivilbeamten beklagt wird, aber die Regierungspräsidenten- und ähnliche Stellungen geschaffen staat, was er auch zu seiner Befestigung thun mag, an Niemals fann der ein gewöhnlicher Zivilmensch, der nur seiner Militär- alle Kräfte des Volks in Anspruch nimmt und aufzehrt, er das Eine vergessen, ihn ist daher auch schon der Gedanke eines ewigen Friedens und der Staat für alle Offiziere a. D. die damit die Beseitigung auch nur eines Theils des stehenden Heeres hernehmen soll. Vielleicht unerträglich. Was sollte aus den tausenden verabschiedeten Offinur noch Selbst für solche tönnen. Das ist der Staat dem Lieutenant schuldig Stellungen im Privatdienst, für welche man einen andernfalls schafft er ein„ Offizi ersproletariat"( den Ausfie ist Gemaßregelten allerdings nicht ihren Sonntagsstaat angezogen hatten, I vorhanden zu sein, daß diese Menschenhändler auch hier durch aber immerhin so angezogen waren, daß sie sich in jedem an- Spießgesellen vertreten sind. ftändigen Lokale sehen lassen konnten. Wenn ein Arbeiter an einem Wochentage im Ausstellungspark" im Vorübergehen ein Glas Bier trinken will, so wird er sich doch nicht erst mit Frack, weißer Binde und Zylinderhut versehen. Und gerade der Aus stellungspark" ist hauptsächlich auf Publikum aus den Arbeiter freifen angewiesen, es ist also durchaus nicht angebracht, gegen Arbeiter ein fo rigoroses Vorgehen einzuschlagen. Es giebt in der Nähe Sommerlokale in Hülle und Fülle, in welchen fein Mensch gewärtig zu sein braucht, wegen seiner Kleidung hinausgewiesen zu werden. Staunen darüber aus # " Gerichts- Beifung In Guben wurde am 9. d. M. gegen Genossen Jahn aus " Die Hamburger Polizei hat dem hiesigen Polizeipräsidium mitgetheilt, daß dort eine Anzahl Werthgegenstände, welche wahr scheinlich von in Berlin verübten Diebstählen herrühren, mit Be Die Ausstellung von Möbeln und Zimmereinrichtungen, schlag belegt worden sind. Die Sachen sind nach Berlin geschickt welche am Sonnabend im Ausstellungspalast eröffnet werden soll, worden und können im Polizeipräsidium, Zimmer 37, während gab der National Zeitung" vor einiger Zeit Veranlassung, in der Vormittagsstunden besichtigt werden. Es sind darunter ein einem durch die meisten bürgerlichen Blätter Berlins gegangenen goldener Ring mit fünf Diamanten, eine Nadel mit 8 Diamanten, Artifel daran zu erinnern, daß bei der früheren Ausstellung ein Ring mit einem rothen Stein, ein Siegelring mit einem gleicher Art, die vor mehreren Jahren hier stattfand, manche Amethyst, ein goldenes Kreuz mit der Inschrift:" Gott schüße Aussteller mit billigen und dabei guten Möbeln pruntten, aber Dich", zwei Retten- Manschettenknöpfe mit blauen Steinen und nachher sich mit Erfolg geweigert haben, die von Ausstellungs- eine Meerschaumpfeife nebst Bigarrenspitze im Etui. In dem besuchern bei ihnen gemachten, zahlreichen Bestellungen zu den felben Zimmer des Präsidialgebäudes liegen folgende Schmucks angegebenen Preisen und in der angegebenen Ausführung zu fachen auf, welche in Berlin Dieben abgenommen worden sind: 150 Erdarbeiter für einen Bahuban nach Mecklen liefern. Die National- Zeitung" fnüpfte baran den Wunsch, daß eine kleine goldene Uhr mit einem mit einem Kristalldeckel vers burg fofort verlangt, freie Reise, Tagelohn von 2,50 M., diesmal Fürsorge getroffen werde, daß diese Scherze mit dem sehenen Medaillon, ein goldener Siegelring mit Amethyst, eine in Afford 3 M. und darüber. So lautete ein Plakat, welches Publikum nicht wieder getrieben werden". Man hat jedoch nicht alte silberne Zylinderühr Nr. 1229, eine filberne oxydirte Busendieser Tage an den Litfaßsäulen prangte. Als ehrlicher Makler gehört, daß diesem Wunsche Folge gegeben worden ist. Wir nadel, in Vergoldung einen Hollschuh nebst Riemenzeug darstellend bei diesem Arbeiter- Vermittelungsgeschäft war natürlich wiederum glauben auch nicht, daß es der Fall ist, da sonst die Betheiligung und brei Bronce- Denkmünzen: eine auf die 300jährige Feier der der Zentralverein für Arbeitsnachweis am Alexanderplatz an- von Seiten der Aussteller schwerlich eine große geworden fein Reformation, eine auf das Jubiläum von Joh. Alb. Gytelwein gegeben. würde. Es dürfen also auch diesmal wieder Aus- und eine auf den Tod Schleiermachers. Wir erhalten nun heute ein Schreiben aus Dannenstellungsbesucher und Presse in walde, mit etwa 30 Unterschriften versehen, um dessen Abdruck brechen, was doch alles dem fleinen Mann" für Polizeibericht. Am 9. d. Mts. brachte sich ein Kaufmann wir gebeten werden zur Warnung für die Arbeiter, welche der billiges Geld geliefert werden kann. Das vorige Mal gab in seiner Wohnung, in der Mohrenstraße, einen Schuß in den Zentralverein etwa noch weiter nach den Gefilden Mecklenburgs es Wohnungseinrichtungen für 500 M., fogar für 450 M., und Stopf bei. Nachmittags wurde ein Almofenempfänger in ber zu versenden gedenkt." Das Schreiben lautet: diesmal wird man neben kostbaren Einrichtungen auch solche zu Wohnung seines Sohnes, in der Gneisenaustraße, und ein Arbeiter Am 3. d. M. meldeten wir uns etwa 30 Mann start im 600 M.( eine Wohnstube, eine Schlafftube, eine Rüche) fehen in seiner Wohnung, in der Schulstraße, erhängt vorgefunden. Zentralbureau. Hier wurde uns nochmals versichert, daß die fönnen. Das Publikum wird wieder hinlaufen, sehen und beAngaben auf den Plakaten auf Wahrheit beruhten. Wir erstellen zum Gaudium des schmunzelnden Ausstellers, der mit ledigten die üblichen Formalitäten und waren für den Bahn- der täglich wachsenden, auf weihin sichtbarem Blafat angebrachten bau in Mecklenburg angeworben". Am 4. d. M. erfolgte Bahl der Bestellungen Reklame macht und hinterher Schund die Abfahrt nach der Station Blankensee, eine Fahrt liefert. Dabei ist gar nichts zu verwundern, außer etwa das, von etwa 4 Stunden. Hier wurden wir von dem Aufsichts- daß die bürgerliche Presse sich darüber wundert. Ausstellungen, beamten in Empfang genommen und nachdem wir noch eine Strecke die darauf abzielten, die Fürsorge für den kleinen Mann" und zu Fuß zurückgelegt hatten, erreichten wir unser Ziel. Zuerst verwandte Gebiete dem Publiko vorzuführen, sind bisher noch Berlin die Verhandlung wegen Gotteslästerung fortgesetzt, ber wurde uns unser Nachtlogis gezeigt: eine Bretterbude, die vor immer, ob mit, ob ohne die Absicht der Veranstalter, in Schwindel Staatsanwalt beantragte wieder 2 Jahre Gefängniß, das Gericht Wind und Wetter genügenden Schutz nicht gewährte. Das Lager umgeschlagen, müssen überhaupt in Schwindel umschlagen, erkannte auf 9 Monate wegen zweier Fälle. Bekanntlich war bestand aus einer schwachen Schicht Stroh, das noch nicht ein- weil sich mit der Fürsorge für den kleinen Mann, für das arbeitende Genosse Jahn im ersten Termin in Untersuchungshaft genommen mal ganz fauber war. Decken zum zudecken gab's nicht, wir wolf, wahrhaftig tein Staat machen läßt. Wer erinnert sich nicht noch worden, weil er nicht nur fluchtverdächtig sei, sondern als sozial mußten hierzu unsere Röcke benutzen. Wenn es während der der Unfallverhütungs- Ausstellung felig- unfeligen Angedenkens? Die demokratischer Agitator" auch verdächtig," Beugen zu falschen Arbeitsstunden geregnet hatte, mußten wir uns einfach mit den vortrefflichen Schußvorrichtungen, die dort an Modellen vorgeführt Aussagen anzuftiften". Der Vertheidiger," Rechtsanwalt Wolfnaffen Röcken zudecken, für die Gesundheit sehr wenig zuträg wurden, verfezten die professionirten Menschenfreunde" in gang Heine, hatte hiergegen Beschwerde erhoben und das Kammers lich! Unsere Bedürfnisse an Speise und Trank mußten wir aus Erstase. Nur schade, daß, wie sich jedes Jahr aus den Berichten gericht bestätigte die Untersuchungshaft nur wegen Fluchtverdachts, ben Kantinen entnehmen, welchen Unterbeamte vorstehen. Die der Gewerberäthe ergiebt, viele Unternehmer noch heute nicht zu ließ es aber dahingestellt, ob der Verdacht, Zeugen zu beeinflussen, Kantinenwirthschaft ist zu bekannt, als daß hier noch viele Worte bewegen sind, die ihnen unbequem, d. h. kostspielig erscheinenden begründet sei. So ersparte es sich die Aeußerung über die inter Darüber verloren werden brauchten. Erwähnenswerth aber ist Schußvorrichtungen anzubringen, und nach wie vor das Leben effante Begründung des Gubener Gerichts. Immerhin ist auch noch, daß uns für die Schlafftätte, die oben geschildert worden ihrer Arbeiter aufs Spiel fetzen. Sie gleichen bem russischen die Begründung des fammergerichtlichen Beschlusses inter ift, pro Tag 5 Pfennig vom Lohn abgezogen wurden. Wir General Potemkin, der für die Kaiferin Ratharina II. allent effant genug, um hatten verabredet, daß wir in Akkord in Atlord arbeiten wollten, halben reiche Bauernhäuser und blühende Dörfer aus Pappe Das Rammergericht schreibt: Die Gotteslästerungen bildeten wenigstens eine Stelle wiederzugeben. weil wir glaubten, damit besser zu kommen, als in Tagelohn. aufstellen ließ, damit sie auf ihren Reisen das Land überall im nicht gelegentliche Aeußerungen des Angeklagten, sondern wesent Die Berechnung des Akkordes ist ist uns nicht völlig flar besten Zustande" fände. Genau so wird auch der Königin liche Bestandtheile der Reden, die er als sozialdemokratischer geworden, es wurde uns aber erklärt, der Bourgeoisie, wenn sie einmal Luft verspürt, ihre Leibeigenen, das Agitator in den kleinen Landstädten Sommerfeld und Gaffen Leistung des ersten Tages der Mann etwa 95 Pfennig arbeitende Bolt, fennen zu lernen, Wind vorgemacht. Und da hielt. Sie hatten also, gleich bem sonstigen Inhalte derselben, pro Tag ausbezahlt erhalten würde. Als wir er- fie sich, genau wie Katharina, das arbeitende Bolt und seine den Zweck, den auf gewaltsamen Umsturz der be erklärten, daß wir dann natürlich im Tagelohn arbeiten wollten, Lebensweise nie aus der Nähe ansieht, so kommt sie auch nicht stehenden Gesellschaftsordnung wurde uns dies rundweg verweigert. Und an dem ersten Tage dahinter, daß Alles nur Theaterdekoration aus Pappe und Leine- Bestrebungen der Sozialdemokratie hatten wir uns gewiß angeftrengt und feinen Augenblick geruht, wand ift. Man wäre versucht, darüber zu lachen, wenn die um möglichst viel zu verdienen! Da wir für täglich 95 Pfennige Komödie nicht für den, der darin als Staffage verwandt wird, nicht weiter arbeiten konnten, eine Einigung aber nicht zu erzielen für den kleinen Mann", eine bitterernste Bedeutung hätte. war, legten wir samint and sonders die Arbeit nieder. Der Antrag, uns nun wieder nach Berlin zurück zu befördern, wurde Unter den Mitgliedern der Freien Vereinigung der natürlich ebenfalls abgelehnt. Man glaubte vielleicht, uns dadurch Zivil- Berufsmusiker hat sich ein Gesangverein gebildet. zum Bleiben zwingen zu fönnen. Wir ließen uns aber zu Nichts Friedrichsberg. zwingen, sondern beschlossen, da wir das Geld zum Bahn fahren Zur diesjährigen Lassalle= nicht auftreiben konnten, zu Fuß nach Berlin zurück zu wandern. Feier. In einer hierselbst stattgefundenen Volksversammlung des Angeklagten weder Gegenstand der Anklage noch in den Dazu muß bemerkt werden, daß der politische Theil der Rebe Dieser Beschluß ist auch ausgeführt und so haben wir bereits ein für den Kreis Niederbarnim wurde beschlossen, die Lassalle- Feier Aften irgendwie festgestellt war. Drittel des Weges zurück gelegt und sind heut in Dannenwalde am Orte am Sonntag, den 28. d. M., zu feiern. Da die In- der Angeklagte über das Volksschulgesetz und die Zollpolitik g haber der für diesen Zweck in Betracht kommenden beiden Lokale, sprochen hatte, und daß er Sozialdemokrat ist. Das Kammergericht Es stand nur soviel fest, daß eingetroffen." ( Folgen die Unterschriften.) Schwarz und Westphal, uns aus Geschäftsintereffe ihre betrachtet also durchaus unverfängliche Aeußerungen des Angeklagten, Wir haben hierzu noch zu bemerken, daß der Unternehmer Zotale vorenthalten, so beschloß das Komitee, die Feier in der die vom Gesetz gestattet sind, als Straferschwerungs des Bahnbaus Herr Philipp Balle, Berlin N, Vendlerstr. 8, ift. zuhalten. Das Lokal ist vom Bahnhof in 10 Minuten zu erreichen. Ausbruck tommt. Unter dem seligen Sozialistengesetz waren bett Gräflich Reischach'schen Brauerei in Stralau- Rummelsburg ab- grund, weil in ihnen sozialdemokratische Gesinnung u Infere ,, nothleidende" Landwirthschaft, soweit fie zur Das Brogramm besteht aus Konzert, Gesang, Spezialitäten Sozialdemokraten doch nur gewisse Handlungen beschränkt Erkenntniß ihrer Nothlage gekommen ist, besteht bekanntlich aus Borstellung, Tanz. Der Garten wird dem Tage entsprechend und diese auch dann nur, wenn dabei auf gewaltsamen Umſturz den armen" Großgrundbefizern und Domänenpächtern, denen dekorirt sein. Einen zahlreichen Besuch der Gedächtnißfeier unseres gerichtete Bestrebungen zu Tage traten. Die Gotteslästerung das Reich zur Hebung ihrer bedrängten Lage mit Lebensmittel- Borkämpfers für Wahrheit und Recht, Lassalle, erwartet ist strafbar nach§ 166 Str.-G.-B., warum sie aber strafbarer zöllen und durch geschickte Zuwendung von Vortheilen aus das Komitee. anderen steuerpflichtigen Betrieben unter die Arme griff. Den Die Auschuldigungen, die der Knabe Karl Hoffmann gegen wesenheit von eben der Schule entwachſenen Knaben in der Ber fein soll, wenn ein Sozialdemokrat sie begeht, das ist ein Ge An ein Licht über ihre Lage aufzugehen und das ist begreiflicher den Zigeunerhauptmann Petermann gerichtet hat, haben sich nach handlung nicht festgestellt wurde. Weise den Herren Besigern und Bächtern garnicht recht. Sie Betermann und seine Truppe hätten Weißensee in der von dem den Lokalforrespondenz als hinfällig erwiesen. wollen sich allenfalls Arbeiterbewegung in der mit der Landwirth- Knaben angegebenen Zeit immer nur auf turze Zeit verlassen; schaft in feinem Zum Falle Ebeling. Wie wir in unserer geftrigen Ge unmittelbaren Zusammenhange stehenden Industrie gefallen laffen, aber bei Leibe nicht in der Land- von einem Unherziehen in ganz Deutschland und den Nachbar Betruges zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden, Da wirthschaft und den damit im Zusammenhange stehenden reichen könne mithin nicht die Rede sein. Betrieben, der Brennerei, der Zuckerfabrikation u. s. w. Das fchreibt man uns: Die Ebeling, heißt es in Ihrem Bericht, ift Zu recht bedenklichen Ausschreitungen ist es vorgestern raths", sie ist von ihren Eltern längst verstoßen bie Tochter eines töniglich fächsischen Archiv patriarchalische Verhältniß" sollte nicht getrübt werden, die und Arbeiterinnen waren bewährte Mittel, um sich billige r haber eines dort belegenen Delitateffengeschäftes und dessen Frau seiner Tochter würdig. Er ist vor etlichen Monaten wegen Deputatlöhnung, das Gesindeverhältniß mit den meisten Arbeitern gegen 8 Uhr Abends am Tempelhofer Ufer gekommen. Der In worden". Nun, der königlich fächsische Archivrath Ebeling ift geriethen aus Ursachen, welche noch der Aufklärung bedürfen, gemeiner Schwindeleien von einem Berliner Gericht rufen, aben aber die Herren Landwirthe längst erkannt, daß ein Persönlichkeit noch nicht hat festgestellt werden können. Der feiner Söhne hat in einem Nachbarort fich als faufmännischer die intelligenten Arbeitskräfte aus den Städten für die Land zutreten und das Ehepaar feuerte ihm aus zwei Revolvern neun eine feine Familie! Wäre es nicht ein Glüdsfall, wenn die wirthschaft ganz gut verwendbar wären, wenn sie sich nur daran Schüffe auf die Straße nach. Keine Kugel hat getroffen. Rasch junges Mädchen in solcher Umgebung nicht verfottert, stehen zur Betrachtung ihrer sozialen Lage zu benutzen. In letzterer Laden. Die Leute waren empört über das Schießen und gingen dressiert worden ist! gewöhnen könnten, ihre Intelligenz nur zur Arbeit aber nicht sammelte sich eine ziemlich ansehnliche Menschenmenge vor dem vielleicht vom würdigen Papa Archivrath erst zum Verbrechen Beziehung hilft ja freilich die Gesinde- Ordnung und das nach der zum Angriff auf den Ladeninhaher und dessen Frau über, die in felben zulässige polizeiliche Einschreiten über augenblickliche An- dem Geschäftslokal Zuflucht fuchten. Jetzt wurden die GlasArbeitern in diesen Betrieben fängt ja nun auch allmälig an, wenn jene widerwillig wurden. " gerichteten in den Kreisen der dortigen Bevölkerung die Wege zu ebnen. Sie erregten zugleich ein um so lebhafteres und gerechteres Mergerniß, als an ben Versammlungen außer zahlreichen erwachsenen Bersonen, die die Lehre die dem Knabenalter faum entwachfen waren. der Sozialdemokratie mißbilligen, auch junge Leute theilnahmen, Deshalb in der That mit der ganzen Schwere des Ges Es muß ihnen feges entgegengetreten werden." wandelungen intelligenter Entschlüffe des Arbeiters, die ihn scheiben in den Ladenthüren zertrümmert und es wäre wohl noch aufgewärmt hat, wurde durch Urtheil des Schöffengerichts mit Ein alter Schivindel, den der Rohrleger Karl Giebel au Arbeitseinstellungen bewegen fönnten, einigermaßen hinweg. zu weiteren Ausschreitungen gekommen, wenn es nicht den zur einer Gefängnißstrafe von drei Monaten geahndet. Giebel hatte die neueſte Stelle geeilten Schuhleuten gelungen wäre, die Menge zu zer- fich in ein Seifengeschäft begeben, in welchem eine noch jugend Also ohne Gesinde- Ordnung geht's nicht und Spekulation ist jedenfalls darauf gerichtet, intelligentes Arbeits- ftreuen, material unter dem Gesindezwange zu erhalten. So wenigstens und nicht anders ist das folgende Inserat zu verstehen, das wir in Blättern fanden: efigen zeitlicher Junge, höchſtens 14 Jahre alt, von der Schule entlassen, welcher hier Anleitung in Pferdepflege, Reiten, für fofort oder zum 1. Juli d. J. zu miethen gesucht." Schuld trägt, wird sich mit Sicherheit kaum feststellen lassen, liche, unerfahrene Berkäuferin thätig war. Er verlangte ein Stud Seife für 10 Pf. und legte ein Zehn- Martstück auf den um's Leben tamen, indem sie in einer Sentgrube erstickten, ist herauszugebende Geld aufzuzählen, verlangte der Angeklagte noch Der Unglücksfall in Steglit, durch welchen zwei Arbeiter Ladentisch. Während die Verkäuferin im Begriffe war, bas Wer an dem Unglück die ein Stück Seife. Die Verkäuferin holte das Verlangte. Der An Buzzen 2c. mit der Aussicht erhält, später selbst eine Stellung als das ist bei solchen und ähnlichen Unglücksfällen gewöhnlich fo. von den aufgezählten 9 Mart 90 Pf. schob er der Ver getlagte hatte inzwischen das Goldstück wieder an sich genommen, herrschaftlicher Kutscher oder Diener annehmen zu fönnen, wird Es tönnen also nur Borsichtsmaßregeln getroffen werden, um täuferin ein Zehnpfennigftück zu, strich das übrige Silber Dieses verlockende Angebot ging aus von einem Dominium Steglitz giebi's noch keine Ranalisation und deshalb sind die das Goldstück geblieben sei und nun behauptete der Angeklagte für die Folge solchen traurigen Ereignissen vorzubeugen. In geld ein und wollte sich entfernen. Die Verkäuferin fragte, wo bisher nur für ein Privilegium des nothleidenden" Handwerts nicht mehr angelegt werden, sie werden aber stillschweigend ge in die Kasse gethan habe. In drei Fällen hatten die jungen in der Altmart. Die Lehrlingszüchtung, die man in dieser Form Sentgruben noch in Benuhung. In Neubauten dürfen diefelben mit großer Sicherheit, daß sie es bereits an fich genommen und hielt, wird nun auch von der nothleidenden Landwirthschaft an duldet in jenen Häufern, in welchen sie einmal vorhanden sind. Mädchen sich durch das sichere Auftreten des Angeklagten täuschen gewendet, nur mit dem feinen Unterschiede, daß der landwirth- Der Boden der Gruben soll doppelt gepflastert sein, was auf Laffen, in einem vierten Falle wurde er aber als Betrüger Latur gemiethet" wird, also unter dem Gesindezwang steht. war. Die Grube wat neun Meter tief, es wurde hin und wieder suchte der Angeklagte seine Handlungsweise mit Truntenheit schaftliche Kutscher und Diener- Lehrling- eine ganz neue Zitu- dem Grundstück, auf welchem das Unglück paffirte, nicht der Fall entlarvt. Jm gestrigen Termine vor dem Berufungsgericht ver Lohn scheint es feinen zu geben, sonst wäre er doch wohl unter Ries hineingeschüttet, um den Boden zur Aufnahme der übel zu entschuldigen und dadurch ein niedrigeres Strafmaß u den vielen Vorzügen der vakauten Stellung angegeben. Vielleicht riechenden Jauche geeigneter zu machen. Die Entleerung der erzielen, der Gerichtshof bestätigte indessen das erste Ertenntniß beansprucht der betreffende nothleidende" Landwirth von seinem Sentgrube erfolgt nur dann, wenn die Hausbesitzer das für noth Diener- Lehrling ein fleines Lehrgeld von einigen hundert Mart, wendig erachten. Die Ausschachtung einer Tiefe von 9 Meter ist wird. Also: Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp! um eine Entleerung möglichst wofür ihm das Pferdepuzen in vornehmerer Form beigebracht an und für sich schon nicht ungefährlich und doch nur erfolgt, Kellnerin Else Erdmann entwidelt, welche geflern wegen machen. Die Jauche verpeftet den Boden in einem weiten Kreise geführt wurde. Die Angeklagte besuchte an einem Novemberabende Ein bedeutendes Talent zur Hochstapelei bat bie Zu den Leuten, welche einen schwunghaften Menschen um die Grube, das Wasser der Brunnen in den Nachbargrund des vorigen Jahres ein Restaurant, in welchem sie die Bekanntschaft selten nothwendig zu mehrfacher Betrügereien der Straftammer des Landgerichts I vor dieses unsaubere Geschäft in besonders großem Umfang betreiben, erklärlich, der Beweis liegt ja auch vor: Der Arbeiter Buhlmann nehmen Bekanntschaften. Der Weinhändler glaubte ein gutes Mädchen unter dem Versprechen, ihnen einträgliche Stellungen in stürzte ohne einen Laut von sich gegeben zu haben in die Tiefe Geschäft machen zu können, er ließ es sich ein Erkledliches toften, handel nach Süd- Amerika, vor allem nach Argentinien betreiben, ftüden wird ungenießbar. Daß die Gafe, welche fich in einem eines hiesigen Weinhändlers machte. Sie gab sich als die Opern gehören die drei Brüder Sprungfeder aus Warschau, welche solchen Schacht ansammeln, unmittelbar tödtlich wirken, ift ganz sängerin Else von Waldau aus und prahlte viel mit ihren vor Amerika zu verschaffen, zur Reise nach Montevideo und Buenos- und versant in dem Moraft. Daß die Arbeit, welche den beiden um die einflußreiche Dame für sich zu gewinnen und erzielte auch, gleiten und dieselben dort an die Besitzer berüchtigter Häuser ver- mußte der Hausbesitzer wissen. Deshalb durfte er dieselbe nicht schiedene Sorten kostbarer Weine zum Gesammtbetrage Ayres veranlaffen, ihre Opfer selbst nach diesen Hafenplätzen be- Arbeitern übertragen worden war, eine sehr gefährliche war, daß dieselbe ihm am folgenden Tage einen Auftrag auf ver mittheilt, sind diese drei Brüder, deren Agenten auch außerhalb geübte Brunnenbauer herbeirufen, welche wußten, welche Vor- Hause in der Bülowstraße geschickt werden, kaufen. Wie die Warschauer Polizei dem hiesigen Polizeipräsidium von unerfahrenen Leuten ausführen laffen, sondern er mußte 1016 M. machte. Der Wein sollte in Risten verpackt nach einem wo der Be stellt worden. Es ist ihnen aber gelungen zu entfliehen und jeht ohne weiteres ergeben haben, daß die Grube wohl bis zur Hälfte Wein dort in Empfang zu nehmen, sie wurde aber verhindert, und nehmen dort von ihren Agenten die Mädchen in Empfang, dann sicher keinem eingefallen, hinunter zu steigen, er wußte, daß gegebene Adresse war nicht aufzufinden und so wurde der Wein händler vor einem empfindlichen Verlust bewahrt, Schlimmer die ihnen zugeführt werden. Es scheint Grund für die Annahme er in den sicheren Tod geht, erging es einem Studenten, welcher in das Garn der Angeklagten| Kraft für die Agitation zur Erringung des achtstündigen Arbeits-| Gefahren in sich birgt und es nothwendig ist, daß diese gerade gerathen war. Durch das sichere Auftreten derfelben geblendet, tages einzutreten; zweitens sich der bestehenden Organisation in diesem Moment lampfgerüstet dafteht, erklärt der Rongreß, fchenfte er ihren Angaben, daß sie sehr reich sei und u. A. brei anzuschließen. Ferner beschließt die Versammlung, die Samm- daß eine Breßtommission gebildet wird, welche alle Angelegen Güter befize, Glauben. Er verlobte sich ordnungsmäßig mit ihr lungen zum Streiffonds( pro Woche und Kollege 10 Pf.) mit dem heiten der Fachzeitung zu regeln hat. Der Redakteur wird auf und ging weit über seine Kräfte hinaus, um ihr Vergnügungen heutigen Tage zu beginnen." dem alle zwei Jahre stattfindenden Kongreß gewählt. Etwa in au verschaffen und Geschenke zu machen. Schließlich mußte er Sodann theilte Kollege Fleischer noch mit, daß die Kollegen der Zwischenzeit eintretende Balanzen werten durch die Preß ihr eingestehen, daß seine Mittel nicht nur vollständig erschöpft der Vororte Berlins erklärt haben, zusammen mit den Berlinern kommission erledigt." feien, sondern daß auch seine Wirthsleute, denen er gegen 600 M. in die Bewegung eintreten zu wollen. Zum Schluß machte Kollege 3. Jn Erwägung, daß es bei dem internationalen Charakter schuldete, sich nicht mehr durch die Aussicht auf die reiche Seirath Bobart noch bekannt, daß am 20. d. M. eine große öffentliche des Rapitalismus selbstverständlich, daß auch die Arbeiter inters vertrösten lassen wollten, jetzt sei es an der Zeit, etwas Bersammlung im Feen- Palast stattfindet. nationale Fühlung haben, beschließt der Rongeß, den im Jahre von ihrem Bermögen flüssig zu machen. Die Angeklagte erklärte 1898 in Zürich tagenden internationalen Arbiterkongreß zu be= auch, daß dies für sie eine Kleinigkeit sei, sie brauche nur ihrem Der Fachverein der Uhrmacher und verwandten Be- schicken, um Klarheit über die Hausindustrie ud das damit vers in Potsdam als Offizier stehenden Bruder etwas davon zu sagen. rufsgenossen Berlins und Umgegend hörte am 6. Auguft einen bundene Schwißfyftem zu schaffen, sowie ein inheitliches VorAm folgenden Tage erhielt der Student auch aus Potsdam eine Vortrag über die Entwickelung des Sozialismus, welcher mit gehen dagegen herbeizuführen." Depesche folgenden Jubalts:„ Lieber Schwager, ich werde nächstens reichem Beifall aufgenommen wurde. An den Vortrag knüpfte 4. In Erwägung, daß es im heutigen virthschaftlichen für Dich Alles bezahlen. Lieutenant von Waldau." Der erfreute sich eine rege Diskussion. Hierauf ging vom Kollegen aether Kampfe unumgänglich nothwendig ist, unfere beehende Organiz Student zeigte die Depesche seinen Wirthsleuten und erhielt neuen ein Antrag ein, nach welchem der Arbeits- Nachweis in zwei fation nicht zu gefährden, beschließt die Verfmmlung, dent Kredit. Bald darauf wurden ihm die Augen über den Stand Fachzeitungen bekannt gegeben werden soll, um auch den Arbeits- am 26. August in Magdeburg zusammenbtenden Kons Nachdem Kollege greß deutscher Schneider und Schneiderinm den Ans und Charakter seiner Braut geöffnet. Der Gerichtshof ver- Nachweis außerhalb möglich zu machen. zu unterbreiten, das VertrauensmänneSystem beurtheilte die Angeklagte wegen der Betrügereien zu einem Jahre Naether auf die Uebertretung der Sonntagsruhe hinwies, ersuchte trag Gefängniß, wegen der unbefugten Annahme des dels au vier- berselbe die Anwesenden, ihm alle Firmen der Uhren- Branche stehen zu lassen, es weiter auszubauen und Te entgegen zehn Tagen Haft. Die letztere Strafe wurde durch die erlittene bekannt zu geben, bei welchen noch eine Arbeitszeit über 10 Stunden stehenden Hindernisse zu beseitigen. Die Berlin Delegirten Untersuchungshaft für verbüßt erachtet. besteht. Die nächste Versammlung findet am Sonnabend, den werden verpflichtet, in diesem Sinne zu wirken." 20. D. Mts. statt; in derselben wird ein Vortrag über Sozialismus und Anarchismus gehalten werden. side tuo ind Boziale Uebersicht. Altenburg. zuhalten. gebeten. Verein deutscher Schuhmacher, 3ahlstelle Altenburg dem si 92 Die Versammlung wählte darauf die Herren Schulze und 2. Pfeiffer als Delegirte zum Kongreß und ging alsdann mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie einander. Eine Versammlung der Schneider und Schneiderinnen Der sozialdemokratische Wahlverein für den Berliner tagte unter dem Vorsiz des Herrn Timm am 8. August, um Stellung zu nehmen zu dem für den 26. Auguft und folgende Reichstags- Wahlkreis ehrte in seiner am 9. b. M. abhaltenen Tage nach Magdeburg einberufenen Kongreß der deutschen Mitgliederversammlung das Andenken des verstorbenen itgliedes Wegen Lohnabzugs von 15 bis 50 pct. it Schneider und Schneiderinnen. Das einleitende Inserat hielt Genossen Carl Moris in üblicher Weise. Dem Ve orbenen be die Werkstatt des Hofschuhmachers Köhler hier die Schiffe bench einem geschichtlichen Rückblick über ist seitens des Vereins ein Kranz geftiftet worden. Devzortrag githare verhängt. Es wird gebeten, den Zuzug ftreng feru. Die Deutsche Schneiderbewegung verbreitete sich berselbe über die des Bahnarztes Robert Wolff über: and wrterAlle Arbeiter und arbeiterfreund- Grfolge des letzten Kongresses. Schon auf dieser Zusammenkunft bewegung und Sozialdemokratie" fand ah hier then Blätter werben um fchleunigsten des festen off Staubpuntt vertreten worden, daß lebhafte Anerkennung. Zur Diskussion sprach Genoffe Kr bel man ferner feiner Rongreffe mehr bedürfe, da ja die General im Sinne des Referenten. Die& aff alle feier finde nunversammlung des Verbandes vorhanden sei. Trotzdem wurde das mehr bestimmt für den Bezirk Südost am 28. Augu im auf einem früheren Kongreffe zur Erledigung der öffent. Bittoria Part, Frankfurter Allee, für den Ost birt lichen Angelegenheiten geschaffene Vertrauensmänner- System er- am 4. September in den Lokalitäten der Bratrei In Dortmund find die Brauer der Brauerei Thier u weitert und dem geschäftsführenden Ausschuß desselben die Friedrichshain statt. Da eine gemeinſame, gleich dige ber up. fiegreich geweſen. Ihre Forderungen wurden bewilligt. Drei Direttive gegeben, ei Jahren einen weiteren, ben dies: Feier durch den Mangel geeigneter Lokale ausgeschloffen me Bomfammlung wählte eine kommiſſion, sogenannte„ Ginigungs- jährigen, Stongreß einzuberiebener Kollegen, hauptsächlich vie des eine rege Betheiligung an beiden Feiern vorausgefeßt. Bis Berausständigen werden jedoch nicht wieder eingestellt. Die Doneren einzuberufen. Während der ganzen Zeit hätte auch das Lotal in Adlershof nicht mehr zu haben ist, so rd verbafion", welche in Streitfällen mit den Unternehmern, aber ehien gatten bel geachergans, Magnus, umb bes Aus- find an den üblichen Stellen bereits zu beziehen. Die Dekoratie, verhandeln hat, ferner einige Bertreter zum Gewerkschaftskartell. Be to Berbaubes gegen die vermeintliche Gegenorganisation frage, welche wieder eine lange Erörterung veranlaßte, wird 1. Der Verband deutscher Bureaubeamten( Siz Leipzig) ber Bertrauensleute und gegen allgemeine Kongreffe nicht geruht, aussichtlich in der nächsten Vereinsversammlung, die wieder; fünft am 18., 14. und 15. August in orbe und jetzt fei anzunehmen, daß für den diesjährigen Kongres der Königsbank, Große Frankfurterſtraße 117, stattfindet, ser 1. Sten Verbandstag ab. Auf der Engelbbies ein feinen bem entsprechende Beſchlüſſe projektirt feinen. Dagegen hätten die werden. befindet sich Delegirten energisch Front zu machen. Denn das Ber- In der öffentlichen Versammlung der Manrer Berlin Bureaubeamten der Rechtsanwälte)". . der Bunkt:„ Unſere ſchwebende Frage( Die Lage der Bauensmännersystem und die Kongreſſe ſeien teine Gegen- und Umgegend, die am 9. August in der Berliner Resource be organisationen des Verbandes. Beide Inftitutionen feien durchaus schwachen Besuch tagte, gedachte Herr Fiedler vor Eintrit nothwendig, um allgemeine öffentliche Angelegenheiten zu er in die Tagesordnung des verstorbenen Kollegen Moriß, worauf ledigen, was der Verband nicht könne, und die Agitation unter die Versammlung dessen Andenken in der üblichen Weise ehrte. den Indifferenten für den Verband zu betreiben. In diefem Dann hielt Genosse Reßler einen instruktiven Vortrag über Sinne hätten die Vertrauensleute stets gewirkt, aber der Verbands- die Gewerbegerichte, zum Schluß bemerkend, da in Berlin gar Versammlungen. ausschuß habe ihre Thätigkeit immer illusorisch zu machen gesucht. feine Statistik vorhanden, wonach die Wählerlisten aufgestellt In Bremen z. B. sei der Vertrieb der Marken für die Samm werden könnten, müsse jeder Arbeitende fich doppelt der Pflicht in einer öffentlichen Versammlung der in der lung zum Streitfonds durch Ausschußmitglieder des Verbandes bewußt sein, sich selbst in die Wählerlisten einzutragen. Feruer hielt türzlich Genoffe Boltel einen mit Beifall aufgenommenen in hier schuerbranche beschäftigten Zuleiter Arbeiterinner verhindert worden. Gerade Leute, die auf Grund ihrer Stellung betonte ber Referent die Mothwendigkeit, au Beisigern nur Bilece der Bewegung dies auf keinen Fall hätten thun Genoffen zu wählen, es schwer negirten auf diese Weise die legten Kongreßbeſchlüſſe. Beisigern der Unternehmer folche gu mängig fet, unter den In der Diskussion spracnoften Fragen der Gewerkschaftsbewegung für die Bertrauensmänner- Organisation neben dem Berbaude bann, folgende Kandidaten für das Gewerbegericht aufgeschen geranten, worauf folgende Rejonte Rebner im Sinne bei ne spreche noch, daß ſehr leicht unter einem„ neueſten" Kurſe die R. Blautod, Oberbergerftr. 18; Hermann gege aufgestellt: Stengte:„ Die heutige Relation instimmig sur Annaber Verbandsorganisation beseitigt werden könnte. Der Kongreß nun beraftr. 14; Geinrich ale i fe, Oberbergerstr. 40. rez fich mit den Ausführungen des Referenten einverstanden und be- zu treffenden Maßnahmen beschäftigen müssen. liche Bersammlung der in het den dagegen S. Fiedler, Invalidenſtr. 148, Bof 1: 23. serie, CLIE Dabei wurden burgerſtr. 38, III, Q. Stlingenberaten tres trab von unterzogen 3m Weiteren fügte Borpa 613, Spittorinalberfir. 33, Reller. gan ber heutigen Geſellſchaftrage zu ersehen, die Arbeiterschaft werden müſſen, hauptsächlich das der Kontrollmarte. Unsere Sonntagsruhe feitens der beim Unternehmer 8 u bn et( Kolonnenund dem Berband der Kürschner beizutreten. Im Schlußwort systeme, modernen Arbeiterbewegung sich anzuschließen Forderung bezüglich des jämmerlichsten aller Ausbeutungs- führer Fris Schuster) beschäftigten Affordmaurer. Ferner sei die auf einen Bau in der Swinemünderstraße vergangenen Sonntag richtete der Referent noch einen warmen Appell an die Ar- Schaffung die gearbeitet worden. Troß sofortigen Bekanntgebens dieser Thatbeiterinnen, fich mit den männlichen Kollegen folidarisch zu er großen, sonst an Schwißer Arbeit vergebenden Gefchäfte bleiben. fache auf dem zuständigen Polizeibureau habe dieses irgend welche Kollege Dittmann die in der Werkstatt des Herrn Manheimer, Schwißsystems und welche Maßnahmen ergreifen wir dagegen" Regelung überwiesen und schließlich noch auf die am Sonntag in beutende Fabrikantenthum die beste Waffe sei. Hierauf schilderte des Kongresses folgenden Punkt vor:" Die Ausdehnung des für einen franken Kollegen wurde den Vertrauensleuten zur Oberwallstr. 6-7, bestehenden Uebelstände. Es würde dort von Dann müsse der Kongreß noch Stellung zum nächsten inter Friedrichsberg stattfindende Versammlung aufmerksam gemacht. Morgens 7 Uhr bis Abends 7 Uhr gearbeitet; jedoch Sonn- nationalen Arbeiterfongreß nehmen; es sei eben dringend ge Bum Schluß sei noch bemerkt, daß der überwachende Polizeiabends, wo nach Vorschrift der Gewerbenovelle die Arbeiterinnen boten, daß hier eine Aussprache zwischen den Kollegen der ver- lieutenant dem Vorsitzenden Blauroc gegenüber nach Schluß der 6 Uhr Morgens beginnen zu lassen, damit ihm kein Schaden Organisation ein.( Beifall.) Herr Timm berichtete darauf kurz können. Sobald der Bau von der Straße gehörig abgeschlossen 6 Uhr ehrfacher Millions werden dürfen, hatte es der Inhaber, nochmals energiſch für Aufrechterhaltung der Vertrauensmänner- geige der ain Sonntag arbeitenden Attchen Berfonen die UnMamfells 25 Pf. abgezogen. Ferner bemerkte der Redner, die Provinz Brandenburg. Er ist dafür, daß den einzelnen Vertrauens- arbeiten; die Bestimmungen für die Sonntagsruhe erstrecke sich erwachse; für das Zuspätkommen von 1/2 Stunde würden den über seine Thätigkeit als Vertrauensmann für Berlin und die sei, könnten innerhalb deffelben die Arbeiter des Sonntags wohl felben Raume ein Ofen stehe, in welchem den ganzen Tag ge- An der Debatte betheiligten sich außerdem die Herren A. Schulz, In der der hansindustriellen Schwitzerei, müsse Betriebswerkstätten durch eigenen von Arbeiter- Bildungsschule. Donnerstag Abends 8-10% Uhr: Südweg Treptow. der Mathematik und Buchführung, tönnen noch Schüler und Schülerinnen, Lese- u. Diskutirklubo. Donnerstag. Dietgen, Abends 8% Uhr, Neue Bett, Abends 8 Uhr, Boyenstr. 40, bei Gieshott. Süd Oft, bet Toltsdorf, Gorauer- und Görligerstraßen Gcte. Aug. Geib, Donnerstag bei Zubeil, Naunynstraße 86, Abends Safenclever, Abends 8% Uhr, Restaurant Bischof, Baumschulen manzipation, Abends 8% Uhr bei Spät, Weinftr. 28. Distuttrttub der Hausbiener, Abends 9 Uhr bet Sommer, Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Donnerstag. Uebungs stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. St. Urban, Brezelschluß, Annenftr. 16, Weiße Rose, Reinickendorf, Residensstr. 112, bei Carus. Dorf= C 0 2, Einigkeit,( Sutmacher), PappelAllce 3-4, bei Krause. 8utunft 1, Steglib, Kurhaus Friedenau. Veilchenblau, KottHempel. Ostpreußischer Männer- Gefangverein, Holzmarktstr. 3 bet Deter. Edelweiß, Melchiorstraße 15, bei Stehmann. feuert werde, herrsche stets eine tropische Temparatur; für Ven- Wiesemann, Täterow, W. Schulze, Meer, Herbst, schule: Hagelsbergerstr. 43: Unterricht im Rechnen; Südoft Schule, ftets Einladungen zu Versammlungen an das Arbeitspersonal Ansichten betreffs der Vertrauensleute und Kongreffe sprach sich straße 31: Unterricht in Rechnen; Nord- Schule, Müllerstr. 179a; Untertilation sei sehr wenig gethan. Ein anderer Redner betonte, daß Richter und Pfeiffer. Für die von Pfeiffer bekämpften Reichenbergerfir. 133: Unterricht in Geschichte( alt); Oft Schule, MarkusB. Manheimer ergingen, aber Niemand diese zu Gesicht bekäme. nur Meer aus. Mit Ausnahme einiger abweichender Meinungen richt in Deutsch( mittlere) und Chemie. In alle Lehrfächer, mit Ausnahme Auch sei die Firma aufgefordert worden, einen Vertreter in die bezüglich des Werthes der Kontrollmarke und der Ausführungen auch jest im Laufe des Semesters, eintreten. heutige Versammlung zu schicken, aber Niemand sei erschienen. des für lokale Organisation plädirenden Herrn Wiesemann, heimer beschäftigt sind, gaben darauf zwar einige Mißstände zu, wegte sich die Diskussion im Sinne der Pfeiffer'schen Darlegungen. Serwegh, Abenbs 8½ Uhr, Reichenbergerstraße 54, Ecte Laufigerstraße, bet Die Herren Ehrlich und Brosa, welche bei Herrn Man- der das Vertrauensmännersystem aber auch beibehalten will, be bet Schröder, Wiesenstr. 39. erklärten aber, dieselben feien nicht so schlimm, wie geschildert worden. Tatero w trat dafür ein, daß eine Einwirkung auf die Kom- Schayer. Stollege Regge unterzog dann die Verhältnisse der erwähnten munen in der Richtung angestrebt wird, daß diese ihre Ar- 9 Uhr. Werkstatt und die Handlungsweise des reichen Herrn Manheimer's beiten nur Unternehmern geben, die eigene Betriebswerkeiner scharfen Rritit. Nachdem noch mehrere Redner sich darüber stätten besitzen. Man befchloß darauf, dem Kongreß folgende Grünftr. 21: Sigung. geäußert hatten, gelangte ein Antrag zur Annahme, wonach das Resolutionen vorzulegen: über den Verbleib der Versammlungsanzeigen Recherchen anzu- Schneiderei sich nur durch Anwendung des Schwitzsystems auf tingstuft, Flottwellstr. 5, bet Bartel. ftellen und in einer späteren Bersammlung Bericht zu erstatten. Rosten der hierdurch ausgebeuteten Arbeiter und Arbeiterinnen morgenroth 1, Rummelsburg, Berlinerstr. 9, bet Friesecke. Nachdem der Borsigende bekannt gemacht hatte, daß eine Ein- in der Hausindustrie halten kann, daß aber der großkapitalistische glödlein, Wilmersdorf, Berliner- u. Augufiftr.- Ecke bei Schulz. gabe betreffs Menderung des Wahlmodus zum Gewerbegericht Betrieb in Gestalt der Konfektion immer maßgebender wird, ist Alte Schönhauserstr. 42, bei Reimann. wesenden warm empfohlen worden war, das Einzeichnen in die auf diesen Theil der Produktion ihre Hauptaufmertfamkeit zu bufer Damm 39, bet Jatob.- Butun ft 2, Nied- Schönhausen, Buchholzerftr. bet an den Oberpräsidenten v. Achenbach abgesandt sei, und den An- es Pflicht der Arbeiter und Arbeiterinnen der Schneiderbranche, armonie, Tempelhof, Dorfstr. 10, bet Gerth. dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie geschloffen. 1. In Erwägung, daß der handwerksmäßige Betrieb in der Annenftr. 9, bet Broy.- ornblume, Blumenjtr. 54, bei Butte.- Fri hbei Keßner. 1 Borax, Der Rongreß erkennt an, daß dieses System schamlofefter Wienerstraße 31 bei Drügemüller. Seeger'fder Gefangverein. Ausbeutung die nothwendige Folge der kapitalistischen Gesell- Bangeftr. 65 bei Tempel von 9-11 Uhr. Maigloch en 2, G.-D., NeichenBeil dieses System aber die große Maffe der nung 3", Brandenburg, Neuft. Markt 2, bet Weydmers. Frete Sänger, Müllerstr. 7 bet Deichardt. fraße 23. 2. Auguft im Königshof versammelt, um einen Vortrag über das schwindet. Die Maler und Anstreicher Berlins hatten sich am schaftsordnung ist und erst mit der Beseitigung derselben ver- bergerftr. 16 bei Päzold. Thema zu hören:" Weshalb organisiren wir uns und was nützt Berufsgenossen verelendet und jede Organisation hindert, ver- angeftr. 108, bet Nebelin. uns der achtstündige Arbeitstag?" Der Referent Genosse Appelt pflichtet der Kongreß alle Kollegen und Kolleginnen, mit allen reuzberger Sarmonte, Lindenstr. 106, bei Poppe. erörterte dies Thema Berücksichtigung der Verhältnisse ihnen zu Gebote stehenden und gutdünkenden Mitteln schon in in treffender, im übrigen der bestehenden Gesellschaft darauf hinzuwirken, daß es möglichst des Maler- und Anstreicherberufs unter Nordstern, Eintracht, Glienicke bet Ablershof, bei steller. Ginigtett 2, Groß- Lichterfelde, Amaltenstraße, bet Sann. of f= Butunft 3, Belten, bei W. Grunow. Morgengrauen,( Bäcker), 3 bis 5 Uhr Treue Brüder, AhrendtNachmittags, Barnimftr. 16, bei Seindorf. Libertee, Eisenbahnstraße 20 bet Siegmund. LiedesLiebertafel Borwärts 9, Charlotten= burg, Schillerstr. 103 bet Stahl. Gesangverein Freundschaft 1, Gefangverein Abendroth in Gefangverein der Stuckateure Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. H Bimmer- Schüßengesellschaft bekannter Weise und erklärte zum Schluß, daß alle- Jene, welche eingeschränkt wird. Dieses geschieht: a) dadurch, daß an den Echo, Neichenberger- und Forsterstraßen- Ede, bet Spindler. einmal Meister zu werden hoffen oder sich als„ Künstler" hoch- Staat die Forderung gestellt wird, die Fabrikinspektion auf die Westend. Blumenthalftr. 5 bet Behrendt. müthig von den übrigen Berufsgenossen fern halten, dazu gar Haußinduſturie auszudehnen, ferner, daß Staats- und Kommune- Brunnenstr. 114 bei Osialb Berliner. teinen vernünftigen Grund haben, denn sie werden als wirth- Behörden angewiesen werden, ihre Kleiderlieferungen nur bei Deutsch Wilmersdorf bei Mölter. zwischen zwei Mühlsteinen zermalmt, so gut wie die Andern, die fizen, welche allen gesundheitlichen Anforderungen entsprechen alle Buschriften den Bund betreffend find zu richten an: Mar Gent, in der Vereinzelung dahinleben. Nur wenn man sich als Arbeiter, und ihre Arbeiter und Arbeiterinnen direkt beschäftigen. Die sozial- Berlin N., Belforterstraße 26, 1 Tr. Donnerstag: Gefelliger Berein Frei Weg zu diesem Ziel sei die Organisation. In der Diskussion zu stellen; b) auf gewerkschaftlichem Gebiet dadurch, daß alle Brücke 1( zu den 3 Raben). als Sozialdemokrat fühle, tönne man zum Ziele kommen, und der demokratische Fraktion wird verpflichtet, dem entsprechende Anträge und Lustig, bet Böge, Drantenstraße 153. forderte Kollege Fleischer im Anschluß an die Ausführungen praktischen Mittel angewandt werden, welche die Forderung der bet Sommer, Stallschreiberstraße 58. des Referenten die Indifferenten zum Beitritt zur Organisation Einrichtung von Werkstätten seitens der Unternehmer und die Thor), bet Raporte, Solmsstr. 1.auf; wenn wir dabei etwas zu verlieren hätten, so wären es nur Anbahnung des Stundenlohnes an Stelle des Stücklohnes zu Tempel, Breslauerstr. 27.unsere Retten. Kollege Fredersdorf besprach die Akkord: fördern im Stande sind; als Rampfmittel ist die Kontrollmarke Adalbertstr. 8.werden. Wenn der Kampf um den Achtstundentag begonnen Kolleginnen, ganz gleich welcher Branche, zur Pflicht, sich zu straße 42. C arbeit. Gegen dieselbe müsse ganz entschieden Front gemacht ebenfalls anzuwenden. Der Kongreß macht es allen Kollegen und Gefangverein Alt- Dessau, Abends 9 Uhr, bet. Niemann, Görliger habe, so würden die Meister diese Arbeitszeit wohl bewilligen, organisiren und den anerkannten gewerblichen Organisationen an- für Weißenfee und Umgegend. Donnerstags und Sonnabends Abends arbeiten. Nach einem Schlußwort des Genossen Appelt, in 2." In Anbetracht, daß die Gewerkschaftspresse ein dringendes Wrangelstr. 141.Fein Korn bei Klatt, Boechstr. 51.- Geselliger Verein Azalie, MichaelHumoristischer Verein Pautenschwenge, Musikverein Animo, bei Schmidt, Geselliger Berein Grüne Giche( vor dem Halle'schen Vergnügungsverein Silaritas, bet Theaterverein Fideler Geist, bei Schneider, Musikverein Osiris, bet Roll, Adalbertstr. 21. Donnerstag. Männers Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Gesangsabtheilung des fozialdemokratischen Arbeitervereins bet Müller( Pfeifenmüller), Königs- Chauffee. Männer Gefangverein Tyrolienne, Abends 9 Uhr bei Faustmann, Reichenbergerstr. 73a. Musikverein Frisch Auf, Annenstr. 14, bei Ehrenberg. Brivat- Theaterverein, Fideler Getst 2", Abends 9 Uhr, im Märkischen Turnverein Gesundbrunnen( Lehrlings- Abtheilung) Montag Geselliger Verein Freiheit, Abends 9 Uhr, bei Thierbach, Schwedters zuklären hat, ist es nothwendig, daß unsere Fachzeitung für die und Donnerstag Abend von 8-10 Uhr, in der Zurnhalte, ang turnt ftraße 44.- Gefelliger Verein Regina, Orantenstr. 121, bei Seifert. Verein ehemaliger 22, Gemeindeschüler, punte welchem derselbe auf das Erlösungswort: Arbeiter, vereinigt Rampfesmittel ist, den Forderungen der Arbeiter Nachdruck zu Euch!" verwies, wurde folgende Resolution einstimmig angeben, daß fie ferner diefelbe politisch und wirthschaftlich auf. Sof, Admiralstr. 18. genommen: 27 Banden und die anwesenden Kollegen verpflichten sich, mit ganzer dem Verband bei etwaigen Eingriffen der Behörden bestimmte 6. Pros. ertlärt sich mit den Ausführungen des Genoffen Appelt einver- bringt. Jn Erwägung, daß die Verquickung der Fachzeitung mit Geselliger Klub Blau- Weilchen, Abends 9 Uhr, Annenstraße 9 bet Uhr, bet Schröder, Stegliterftr. 18, fropfenverein Webbing, Abends dementirt; ber einzige thatfächlich begangene berartige Diebstahl 8% Uhr, bet Hefterhoff, Antonftr. 5. Freundschaft, Abends Uhr, fei vor etwa 10 Tagen erfolgt, es feien babei 2 Riften mit zu schlafen und sich in dem betr. Bimmer aufzuhalten. Sie 3. R., Thaerftr. Schlafleute haben nur Anspruch darauf bet Buffe, Schönhauser Allee 46. Vergnügungs- Verein Renata jeben Donnerstag 9 Uhr Abends im Restaurant Göt, Drantenftr. 153. Dynamit gestohlen worden. Ferner wird von der Polizei- tönnen dagegen dem Vermiether nicht verwehren, Tags über Rauchilub Kollegia, Abends 9 Uhr, in Bernhardt's Deftillation, präfektur in Abrede gestellt, daß 7 Riften mit Dynamit nach ebenfalls in dem Zimmer zu sein. Stalizerstr. 41. Stauchflub Waldesgrün, Abends 8% Uhr, Restaurant R. Kahlert, Reichenbergerfir. 113a.- Rauchtlub Ohnesorge, Abends 9 Uhr, Paris heimlich eingebracht seien. in Rogge's Bierhaus, Kohlenufer 2. Rauchklub Kernspige, Abends Rom, 10. Auguft. Das Schwurgericht verurtheilte heute den 8% Uhr, bei A. Böhl Rüdersdorferstr. 8. Rauchflub Arcona, Abends aus Stolpen in Sachsen gebürtigen Adolf Schicktanz, welcher am 9 Uhr, bei Siementisti, Reichenbergerftr. 71. Rauchtlub Arabi Basha, 3. Juni den Wechsler Phelphs in dessen Geschäfte in der Via Abends 9 Uhr, bei Serndt, Perlebergerstr. 17.- Klub Ohne streit, jeben Donnerstag Abend Uhr im Restaurant Böhmer, Brizerstr. 32. Rauchtlub Frattina meuchlerisch überfallen hatte, zu 16 Jahren 8 Monaten Süd- West, Abeds 9 Uhr, Simeonftr. 23 bet lid. Zuchthaus. ' Stattlub o unee, Abends 8% Uhr, bei Ullrich, Wrangelstr. 84. Stat Tlub Stückwärt, Abends 8% Uhr, bei Arndt, Paütfadenstr. 47. Vermischkes. " Briefkaffen der Redaktion. Brandenburg. Soldin, Königsberg( mit Rüftrin), Landsberg, Friedeberg, Arnswalde, Droffen, Kroffen, Büllichau- Schwie und Rottbus gehören zur Neumart. C. B. 405. Sie müssen bei dem Regiment eintreten. A. Schadewald, Friedrichsfelde. Bei Bufchriften, die für Druck bestimmt sind, muß die Rückseite des Papiers freigelassen werden. Wer Indern eine Grube gräbt ze. Ein Ronditor in Ein Konditor in bus 3weibrden schickte Sonntags nach Schluß der festgesetzten Verkaufsze seinen Gehilfen zu einem Geschäftsfreunde", um einige Birren zu holen, welche auch ausgehändigt wurden. Den Dies brate ersterer zur Anzeige und wurde auch der Zigarren verkäufe mit 1 Mart gestraft. Aber auch der Gehilfe wurde mit 3 MarkSeldstrafe belegt für's Holen, und der Konditor mit 6 Martvegen Verleitung zur Gese besübertretung. av 3. 100. Der Raufvertrag hat dritten Gläubigern gegens über feine Giltigkeit. Wir lehnen es, da dergleichen Kauf verträge häufig zu unlauteren Schiebungen benutzt werden, grundsätzlich ab, in dieser Beziehung Rathschläge zu ertheilen. P. A. 151. Sie können fein neues Bett verlangen. S. 3. 128. 1. Zum Schöffen tann berufen werden, wer das dreißigste Lebensjahr vollendet hat, ohne Rücksicht darauf, ob und wieviel er Steuern zahlt. 2. Der Magistrat stellt alljährlich die Listen Derjenigen feft, bie gefeilich zum Schöffen oder Geschworenen berufen werden fönnen. Die Lifte liegt zu Jedermanns Einsicht aus, man fann unter Umständen dagegen Einspruch erheben. 2. Aus der Zahl der nach Entscheidung über die etwaigen Ginsprüche Verbleibenden wählt ein Ausschuß die für das ganze Jahr erforderliche Anzahl von Schöffen und Geschworenen aus. Die Bestimmung der an den bestimmten Sigungstagen amtirenden Schöffen erfolgt durch das Loos. 3. Nur wer auch zum Verlust der bürgerlichen Ehren rechte verurtheilt ist, kann während dieser Zeit nicht zum Vors mund ernannt werden. Neuling, Kattowih. Der Bruder soll den Antrag bei der F. B., Schöneberg. Sie haben die Entschädigung zu ver Staatsanwaltschaft stellen und zugleich nachweisen, daß tein langen, ohne daß es dabei auf Ihre Bedürftigkeit ankommt. Fluchtverdacht vorliegt. A. B. 1. Wenn Jemand durch Reklamation vom attiven Mr. M. 32. Als Zeugen zur Eheschließung können nur Militär freigekommen ist, so hat das mit seiner Befugniß, sich zu Großjährige, d. h. mindestens 21 Jahre alte Personen, fungiren. verheirathen, Nichts zu thun. Bis zum 25. Lebensjahr bedarf er F. B., Frankfurt a. M. Wir halten die Revision für natürlich der väterlichen Einwilligung. 2. Die gefeßliche Pflicht aussichtslos, da es sich um eine öffentliche, Jedermann zugäng- zur Unterstützung der Eltern besteht natürlich so lange, als diese liche Versammlung handelt. unterstützungsbedürftig und die Kinder zur Gewährung einer Unterstüßung im Stande find. 3. Für Hannover giebt es hierbei teine besonderen gefeßlichen Vorschriften. Papierfabrik. Wissenschaftliche, in geselligen Vereinen zu haltende Vorträge bedürfen nicht der polizeilichen Anmeldung. A. R., Rummelsburg. 1. Wenn ein Sohn oder eine Tochter sich ohne Zustimmung des Vaters aus dessen Wohnung entfernt, so haftet der Vater nicht für die Schulden. 2. Eine Abonnent Triftstr. 1. Der Fistus hat das Bernstein- folche Entsagung, sowie Bestellung eines Vormundes ist nicht monopol und darf daher den etwa auf privatem Grund und möglich. Boden sich findenden Bernstein allein ausbeuten. 2. Der Nachbar darf die übertretenden Hühner pfänden, aber nicht todt schlagen. 8. Hauseulen gehören nicht zu den jagdbaren Thieren. N. M., Uferstraße. Die Armen- Direktion macht von diesem ihr zustehenden Rechte in der Regel feinen Gebrauch. Dupferunfall. Petersburg, 10. Auguft. In der Nacht vom rgangenen Sonntag zu Montag fand bei Helsingfors ein Busamenstoß zweier Dampfer statt, von denen der eine fofort fant. Der Dampfer„ Ajax", ein altes, faft feeuntüchtiges Schiff, bas gen hundert von einer Luftfahrt heimkehrende Passagiere an 9rd hatte, begegnete um 2 Uhr Morgens in engem Fahr- W. K., Reichenbergerstr. Ein Vermiether ist nicht bewar dem Passagierdampfer Runeberg". Der„ Ajar" steuerte, rechtigt, über die wegen Wirthsschulden zurückbehaltenen Sachen ftatoer Regel nach rechts zu fahren, lints, so daß der Runeberg", eigenmächtig zu verfügen. Ist ein Einverständniß mit dem weer durch kein Manöver die Kollision mehr verhindern konnte, früheren Miether nicht zu erzielen, so muß derselbe verklagt den morschen Rumpf des Ajar" aufstieß und denselben werden( auch durch Zahlungsbefehl). Alsdann giebt man dem ur dem herzzerreißenden Angstgeschrei der an Bord befindlichen Gerichtsvollzieher das vollstreckbare Urtheil mit dem Auftrage, fagiere zum augenblicklichen Sinken brachte. Der„ Runeberg" die Sachen zu pfänden und zu versteigern. suchte, behuss befferer Rettung der Verunglückten, eine weitere wegung zu machen, saß aber selbst auf dem Grund. Das aswerfen von Rettungsringen, Risten, Stühlen und anderen eräthschaften, sowie das Aussehen von Booten erwies sich bei er herrschenden tiefen Dunkelheit als wenig erfolgreich. Bisher ind 35 Leichen aufgefunden; da aber gegen 90 Personen als vermißt gemeldet find, so scheinen von den hundert Passagieren des Ajar" nur etwa zehn gerettet zu sein. " Depeschen: ( Depeschen des Bureau Herold.) Bremerhafen, 10. August. Heute fand hierselbst eine Ronferenz zwischen den Vertretern des preußischen, oldenburgischen und bremischen Staates über zu ergreifende Quarantänemaßregeln gegen die Choleragefahr statt. Paris, 10. Auguft. Der Generalausftand des gesammten Personals der Omnibusgesellschaft ist angezeigt. Die Angestellten beriefen für die Nacht vom 14. zum 15. August ein Streit meeting ein. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) E. 2. F. 38. Ihre Sachen haften nicht für die Miethe. Fordern Sie den Wirth unter Darlegung des Sachverhalts anf, seinen Widerspruch zurückzuziehen, event. verklagen Sie ihn auf Einwilligung in die Herausnahme der genau einzeln zu bezeichnenden Sachen. 4 J. D., Oldenburg. Die Gewerbe Ordnung enthält keine derartige Vorschrift. Eine dahingehende Polizeiverordnung würde auch der Giltigkeit entbehren. A. G. Da der Vormund seine Genehmigung dazu ertheilt nach der Vorschrift des§ 6 des preußischen Gesetzes vom 12. Juli hatte, daß das Mädchen in den Dienst ging, so war letzterer §6 1875 befugt, felbständig ohne den Vormund ein die Auflösung dieses Dienstverhältnisses betreffendes Abkommen zu treffen. H. Wir können Ihnen von der Berufung auf richterliche Entscheidung feinen Erfolg versprechen. A. K. 74. Ihr Vater ist zur Zahlung dieser Verpflegungsfoften nicht verpflichtet. Er fann die Aufforderung unbeachtet und es auf die Klage ankommen lassen. Paris, 10. Auguft. Die gestrigen und vorgestrigen Blättermeldungen über neue Dynamitdiebstähle werden polizeilicherseits legen sollen. Central- Kranken- u. Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. Am 8. d. Mts., Nachm. 3 Uhr, verstarb plötzlich unser langjähriges bewährtes Mitglied, der Schirrmeifter Karl Rohr im 65. Lebensjahre. Die Beerdigung findet am Donnerstag, Nachmittags 52 Uhr, vom Trauerhause, Müllerstr. 35a, nach dem Nazareth- Kirchhofe statt. Die Ortsverwaltung Berlin. 1442b Bezirk III. [ 495/15 Gesangverein ,, Freya" Gemischter Chor. ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes.) Am Sonnabend, den 6. August, verstarb unser allverehrtes Mitglied August Rasche an den Folgen eines Schlaganfalles. Durch jahrelange treue Mitgliedschaft hat er sich die Liebe und Achtung Aller erworben, und wir werden den Namen Bater Rasche" allzeit in Ehren halten Nachruf. Am 8. b. M. verstarb unser Kollege der Zinkgießer 478/19 Johann Zlatowkie an ber Proletarierkrankheit. Da der felbe ein eifriges Mitglied unserer Bereinigung war, so erfuchen wir, demselben ein bleibendes Andenken zu bewahren. Der Vorstand des Vereins der Zinkgießer. Danksagung. Herzlichen Dank für die Theilnahme und reiche Blumen und Kränzespendung bei der Beerdigung meiner lieben Frau. · T. S. Sie hätten sofort beim Amtsgericht Beschwerde einJetzt ist es zu spät. Rummelsburg. Deffentliche Versammlung des Arbeiter- Vereins für Rummelsburg und Umgegend am Sonnabend, den 13. Auguſt cr., Abends 81%, Uhr, im Lokale des Herrn Borchmann, Hauptstr. 11. Tagesordnung: 1. Der hiesige Konfirmanden- Unterricht und die Sozialdemokratie. Referent: Genoffe Th. Ritter. 2. Disfussion. 3. Verschiedenes.- Gäste willkommen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 484/11 Der Vorstand. Kranken- und Sterbekaffe der Berliner Hausdiener( E. H. 61). Außerordentliche 1437b Generalversammlung am Freitag, den 26. August, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: 1. Mittheilung. 2. Bericht der Statuten Berathungskom mission. 3. Abänderung des Statuts. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Nur großjährige Mitglieder haben Zutritt. Quittungsbuch legitimirt. Der Vorstand. Albert Kekler. Achtung.[ 161/16 Arbeiter, Genossen, welche gesonnen find der Allgemeinen Kranken- und Sterbekasse der Glas- und keramischen Arbeiter ( Zuschukkaffe) beizutreten, tönnen sich beim Unterzeichneten melden. Die Kasse nimmt Mitglieder bis zu 50 Jahren auf und find die Bedingungen äußerst günstig. Robert Schaller, Gorauerstr. 30. Gesangvereine, Steppdecken!! größte Auswahl!! am billigsten in Emil Lefèvre's fabrik, Berlin, Oranienftr. 158.[ 1820L 1 Posten reinw. Schlafdeden mit Heinen Flecken Stück 4, 6, 8 und 10 Mart. Werth das Doppelte!! Illustr. Preisliste gratis u. franto. Die zahnärztliche Poliklinik Chauffeestraße la ist auch während der Ferien wochentäglich Borm. von 8-1 und Nachm. von 3-6 Uhr geöffnet. 2814L Dr. Hoesch, homöopath. Arzt, Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10 Kinderwagen- Fabriklager. Das größte im Norden Berlins, von A. W. Schulz, einzig und allein 114b Brunnenstr. 114b, I. Etage u. Hof part. Theilzahlung gestattet. H. Matthée's Mehl- Geschäft 70 Grüner Weg 70, 3. Haus von der Koppenstraße, 5 Min. vom Schlesischen Bahnhof, billigste und beste Bezugsquelle für alle Arten Mehl, Gries, Graupen, Grüße, Hirse, Reis, Nudeln, Makkaroni, gebrannten Weizen, Roggen und Gerfte. Vogelfutter, fleine Erbfen für Tauben u. f. w., Zucker, Kaffee, Thee, Chokolade und Kakao. 2775L unter Garantie foftet bei mir 1,50 Mk. welche gewillt sind, bei der am 28. Aug. in Schmargendorf im Schüßenhause Jede Uhr 2 und Wirthshaus Schmargendorf stattfindenden Laffallefeier mitzuwirken, zu repariren werden um Mittheilung und Angabe der( außer Bruch) Bedingungen gebeten. P. Abraham, Kleine Reparaturen entsprechend billiger. Schmargendrf, Ringstraße, bei Kübler. Uhren, Gold- u. Silberwaaren Bon der Berloosung im Müggel C. Wunsch, ab. Dranienplay, Naunynftr. 38, Otto Genfing nebst Kindern. Glaser. Den Mitgliedern der aufgelöften Glaser- Gesellschaft Berlins und Umgegend zur Kenntniß, daß laut Beschluß der Versammlung am 9. August sämmt liche frühere Mitglieder, welche mit den Beiträgen seit dem 1. Juli 1891 reftirten, im Fachblatt veröffentlicht werden schlößchen" am 7. August find folgende und die Namen auf der Herberge zur Gewinne bei Max Richter, Grüner Rechtsbureau des Königlichen Ante F. M., Rathenowerstr. Ihre Anfrage ist längst dahin beantwortet worden, daß der Hausverwalter, der der polizei lichen Vorschrift entsprechend die Anmeldung eines Schlafburschen unterzeichnet, damit noch nicht seine schriftliche Genehmigung zum Halten zon Schlafburschen ertheilt. D. M., Ranpachstraße. Nein. H. H., Hagenauerstraße. 1. Sie müssen sich in der Be rufungsinstanz durch einen beim Landgericht I zugelassenen Ans walt vertreten lassen. 2. Der Angefragte ist nicht beim Landgericht I zugelassen, wohl aber dessen Sozius. Parteigenoffe Friedeberg.§ 41a ist für Sie nicht maß gebend. N. W. Wir werden gegenüber einer in Mr. 174 unferes Blattes enthaltenen Notiz darauf aufmerksam gemacht, daß der Privilegium, ausschließlich Lehrlinge zu halten, bisher nicht er Polizeipräsident der hiesigen Barbier- und Friseur- Innung das theilt hat. Briefkaffen der Expedition. K. B., Blankenburg. Das Theaterstück ist uns nicht bes fannt. Bezüglich Porträts wenden Sie sich an Dieg, Stuttgart. 2., Köpenid. Die beiden Nummern sind vorhanden und toften pro Stück 5 Pf. Achtung! Schöneberg. Achtung! Am Donnerstag, den 11. August, Abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Ramm in Schöneberg Große öffentliche Volksversammlung für Frauen und Männer von Schöneberg und Umgegend. Tages- Ordnung. 1. Borwürfe, Einwendungen und Anflagen der Bourgeoispreffe gegen die Sozialdemokratie." Referent Zahnarzt Robert Wolf. 2. Distusfion 3. Stellungnahme zur Lassalle- Feier. 4. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vertrauensmann. Zur Einsegnung! 498/6 Ganzwollene schwarze Kaschmirs Mtr. 80 Pf., 1 MK. Ganzwollene schwarze Kaschmirs Ganzwollene schwarze Fantasie- Stoffe, Blatt, Ranken Mtr. 1,50, 1,80, 2 Mk. und Fantasiestreifen Mtr. 1, 1,25, 2 Mk. Schwarze Jackets und Umhänge 7,50, 10, 12 Mk. Schwarze, fertige Einsegnungskleider 18, 20, 25 Mk. Grosses Lager in neuen HerbstKleiderstoffen und DamenRegenmänteln bekannt billigen Preisen. zu Sielmann& Rosenberg, Berlin, Kommandantenstrasse Ecke Lindenstrasse. Nächste Woche erscheint in unserem Verlag: Ueber Staatssozialismus von Gg. v. Vollmar. 3 Bogen fark.- Preis 20 Pfennige.( Sei größeren Posten entsprechender Rabatt.) Die Schrift enthält den vollständigen Artikel Bollmar's in der Revne bleue", sowie eine fachliche Darlegung über Begriff und Wesen Bu zahlreichen Bestellungen Taben ein Nürnberg. Kinderwagen. Andreas. 23. Hins Amts. Erinnerung angeschlagen werden sollen. eg 65, abzuholen: 301 389 richters a. D., Diejenigen, welche nicht wünschen, daß 394 399 407 427 483 718 734 932 Jakobstr. 130. Gewissenhafter Rath ihre Namen auf diese Weise veröffent. 994 1119 1132 1188 1199 1814 1329 in allen Angelegenheiten. Unbemittelten licht werden, haben die betr. Beiträge 1348 1359 1410 1430 1436 1440 1509 unentgeltlich. Auch Sonntag.[ 2656L bis nächsten Sonnabend Abend bei 1513 1546 1581 1631 1703 1710 1723 1742 1823 1841 1850 1945 1958 1999. Stramm, Ritterstr. 123, abzuliefern.) Im Auftrage der Versammlung: 161/15 R. Stampehl. Möbel, Genossenschafts- Brot neu und gebraucht, verkauft in allen Arbeitsmarkt. Kindermädchen empfiehlt G. Armholz, Arten zu billigsten Preisen Veteranen- fuche zur Aushilfe Sonntags. Frau Alexandrinenstraße 116, Keller. Strasse 15. Auch Theilzahlung.[ 2821L Klinger, Weinstraße 23. Wörlein& Comp. bes 2815L Berlins| Vereinszimmer b. 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Sie, daß er unfähig sei, feine Meinung zu sagen, daß die Frei dadurch seine Angestellten, die er schon Wochentags 14-16 Stunden heit des Landes untergraben sei, wenn er nicht schimpfen und ausbeutet, auch Sonntags hinter den Ladentisch bannt?( Sehr beleidigen kann? Glauben Sie das selbst, wollen Sie das dem wahr! Bravo! Und wozu das Alles? Angeblich, damit die und zu " Eine Erinnerung. izard wird von einflußreichen Blättern des Deutsch- Bublin weiß machen? Meine Herren, ist das der Zuſtand, der Herren Bourgeois, die Sonntags Ausflüge machen, auch nur ja freifluns umschmeichelt, weil es ihm beliebt hat, auf seiner Wien- Bublin weiß nacht, der in einem feiner Bänder herrscht, auf teine Unbequemlichkeit haben. machen? Doch bas ist bloß der äußere Bariaer Bummelreiſe dem Parlamentarismus und der varlament Deutschland herrscht, der in einen, en een gesagt ih, daß Grund, der wahre Grund liegt tiefer.( Sehr richtig.) Nachdem fanabármig wie es nun einmal iſt, hat das liberale Bürgerthum Sie das Recht nicht haben, sondern daß die Abgeordneten belangt auch an die Steibe, und mun hoffen die Herren endlich Bresche Kurzben Nedeireiheit einige Süßigkeiten an den Kopf zu werfen. Der fungen be fiber auch dieses pulver verschoffen, kommt nun bas schwerste Zeftungsund trifeinen literariſchen Agenten die Vergangenheit verschwitzt werden, die mit Worten begelei werben tönnen? Gine in in das Geset betreffend die Sonntagsruhe legen zu können.( Sehr gut.) und tritt feine eigene Ueberlieferung mit Füßen. Wenn wir das jurie, die unter vier Augen gesagt wird, wenn sie bewiesen Redner verliest nun zwei Artikel des Berliner Tageblatts", in ein unfere teljahrhundert alt find, so geſchicht dies darum, weil wir in der gehört haben, von ber Tribüne in bie Deffentlich die Großstädter, die doch nicht Acker, nicht Kühe, ja nicht einmal iſt. Beichen des Verfalles unserer Bourgeoisie zu buchen berufen ere geschleudert, but beer Dyne uttale haffällig bolben werden müffen, wenn nicht§ 41a der Gewerbenovelle aufein hiir stehen über dem Gedränge des bürgerlichen Zants, und Exemplaren vervielfältigt werben tönnen, ohne bag fit imichfeit, gehoben wird.( Schallenbe Heiterkeit.) Dieſer§ 4la besagt näm historisches Interesse allein bestimmt unser Vorgehen. uns von England unterscheidet und die der Herr Professor lich, daß alle Geschäfte, ob sie Personal beschäftigen oder nicht, der preußischen Regierung und dem preußischen Liberalismus, laubniß In den sechziger Jahren spielt der berufene Konflikt zwischen Gneist gestem nicht hervorhch. In England ist nicht die er in der Zeit, in welcher Angestellte nicht beschäftigt werden in dürfen, geschlossen sein müssen. Es fieht ja harmlos aus, wenn Er über die Mehrheit im Abgeordnetenhauſe verfügte. Als berbau Parlament gesprochen worden ist, fobalb es nur wörtlich das„ Berliner Tageblatt" und ihm schließt sich die NationalSettet fich auf's ſchärfte zugefpigt hatte, fügte Bismard in bis bertan ego, os beſteht in the bag Berbot, liberale Storrefponbeng" an verlangt, daß die GeſchäftsGrie von Chikanen, Maßregelungen, Gewaltstreichen ein neues jebes not a regentheil es aber bei gebet, so an inhaber und ihre Familienangehörigen am Sonntag ſollen verrüchttribunal, willig dem Gebot des Meisters, faßte jenen be- man bort jede gedruckte rebe wie jedes Druckvert bes nicht harm og er richtig. Gehen wir uns doch einmal die Ober: Das richterliche Bollwert der Beattion, pas preußische toes bort au bruden parlamentsrebe wie jesss Druchwert be: taufen und arbeiten dürfen; aber in der That ist es durchaus bigtigten Beschluß vom 29. Januar 1866, per die Repefreiheit Geltung verschaffen. Das and ten bei uns nicht, fed barum Ausführungen des„ Berliner Lageblatts" genauer an. Schon die der Landtagsabgeordneten, das elementonite Recht jeder og elitung, verschaffen, dass sie in' n pruch nehmen, bei uns um„ Streuz- Zeitung", die doch gewiß nicht im Geruche allzugroßer Staatsanwaltschaft ermächtigte, gegen die Abgeordneten von noch durch die Sitte Recht au machte und die gerade iſt Recht, bake i en pruch nehmen e ßerungen ärbeiterfreundlichkeit steht, hat die oben zituzten zwei Artfel des mee gehalten with Ober; batte fich doch vorher bei ber stammverwandten Sina MorgenMeiten vegen ihrer im Abgeordnetenhause gehaltenen en möchte Sie auffordern: Danten Sie mit eitt sett über die einfachsten Pflichten der Hausfrau informaren Richt war ein offenbarer Rechtsbruch, aber es gab eben noch an bujete preußische Geleggebung mit non fentiebrigenden follen( ſchallende heiterkeit! ſehr gut). Sie find boch alle hier, Gerade jetzt ist es angebracht, das zu wiederholen, was der noch mit vollständiger Freiheit aussprechen, auch wenn es volle schon verhungert oder zum Trunkenbold geworden wegen der lage rige ministerpräfto ent v. Bismard im Land- tech mit vollſtändiger Freibeit ausföre, was as Obertribunal Comtagsrube?( Schallende Heiterteit! Nein!). Aber die Sache über diese Frage gefagt hat. at Sinleitung, sozusagen als Vortisch sei mitgetheilt, wie wir alle gleichmäßig vermuthen, we ingen fönnen Sie das sich noch nie barum gefümmert hat, ob der Arbeiter am Rebajar bereits am 14. Juni 1805 fich in herrenhauſe über die quis, ate gleichpar sig emotenen, Beleidigungen, fimb Berbrechen, Bochentag hungert( ſehr gut! ſehr richtig!) bazu, fich als Bernach einer amtlichen Quellenschrift: geäubertal ir giliren aufprechen, aber Werlembungen, fimb treter der Arbeiter, fleinen Mannes, aufsuspielen?( Gehr Sammlung ber at the oorgebate bedrohten Handlungen eingetheilt sind, Intereſſen der Arbeiter wahrgenommen? Etwa wenn es ftreiBeen Rundgebungen und halbamtlichen Aeußerungen. Berlin 1866. He be bu, mit Strafe bedrohten eingetheilen bietenden Arbeitern heimtüdiſch in den Rücken gefallen ist?( Gehr Verlag der Königlichen Geheimen Ober- Hofb.choruckerei( 31. vos gerbrechen, Bergebungen gebettingen, if he defes sut, Beifall), oder als es zur Beit, ba bie Soth eine solche Höhe Decker)." Bismarck erklärte im Herrenhause( a. a. D. S. 559, meines Erachtens nicht, oder sollte Sie nicht schüßen. in Berlin. Aftenstück Nr. 142): im Baume wird. ihm es Makel behaftet wäre. Meinung fönnen Sie auch heutzutage meine Damen und Herren, Großstädter, ist einer von Ihnen haben was Sie und ich noch nicht kenne, was hat doch ihre Wie kommt das Tageblatt", Die innere Politit der Strafen vorgesehen sind, Handlungen von allen drei Kategorien, wahr!) Wann und wo hat schon jemals das Tageblatt" die beleidigen und zu verleumden in Preußen nicht bestehen sollte, Die tgl. Regierung ist der Ansicht, daß ein Privilegium zu oder doch nur so lange geduldet werden könnte, als das Sittengesetz fich start genug erweist, um die Ausübung eines solchen| Privilegiums zu hindern. Sie hat den Eindruck, daß diese Versammlungen. erreicht hatte, daß das nackte und bloße Elend auf Schritt und Tritt zu bemerken war, in frechfter Weise den Nothstand leugnete?!( Sehr gut, anhaltender Beifall.) Wo war damals Das Tageblatt" mit seiner Arbeiterfreundlichkeit? Damals, als es für den kleinen Mann eintreten konnte und mußte, war es nicht zu haben.( Sehr gut! Bravo!) Der Grund muß doch also ein anderer sein, daß das„ Tageblatt" und mit ihm die ,, Nationalliberale Korrespondenz" für Aufhebung des§ 41a eintritt, und " Prämiffe nicht mehr zutrifft und daß fie deshalb der Frage: besteht ein solches Privilegium oder nicht, näher treten muß. nach gewerbe Angestellten, Die von 800-1000 Bersonen be: Diese Aufhebung, sondern nur im Intereſe Derjenigen, für die begzuweisen, daß es der Gerechtigheid, so brauche ich bas nice fucht war, fand am 9. Auguſt im Böhmischen Brauhauſe ſtatt, das„ Lageblatt, ja auch schreibt, die an allen eaten große Läden fofahrungsgemäß zu ermittelt, gebe gerne zu, daß bie Berfung der Gewerbenovelle.az Referat hatte Genolje, Dandlungs-( Sehr richtig!) Der ganze Rampf gegen§ 41a il michis als tchen Brivilegiums mitten, ob die Gerichte das Bestehen eines gehilfe Blum übernommen; berselbe jührte ungefähr Folgendes ein Dectmantel, der die gierigte uno, nadteſte profitmuth vers Amefallen find. Nach dem von bisher nicht erschöpfen gelten aus: Als vor 10 Jahren die Handlungsgehilfen aus dem Schlafe bergen soll, welche die Herren Freiſinnigen veranlaßt, gegen die Gerifelt und der Regierung suche Sriſtenz bez tebelſtande bie machen, daß sie Wochentags wie Sonntags, ohne eine irgendwie Stimmen, weil sie uns zu den Wahlen brauchen, aber bie Unaweidement wird die gejegliche Griften, neulebendes be erwachten und zum ersten Dial anjingen, dagegen Front 34 Sonntagsruhe zu Getve zu zieheni gublen not, een fee aufteht für Jujurien und legen, daß volle Straflosigteit als sie zum ersten Wiale eine gefeglich garantirte Conntagsruhe Greifinnigen an der Raje herumführen zu laſſen( ehr richtig), fie als bisher zu ergründen. Die fönigl. Regierung ist bereit, diesen Fesseln alg ber Tribüne begangen werben tönnen, genauer und sicherer verlangten, va fielen mit Ausnahme der damals unter den durchschauen deren Machinationen und durchge), be Weg zu betreten; sollte sich dabei herausstellen, daß dennoch nach fraten alle Parteien über diese Neuerer und Unruhestifter tretung gezeigt, als sie den sattsam bekannten Singer'schen Antrag den Erkenntnissen föniglicher Gerichte das angedeutete privilegium her. odiosum bestehe, so wird die Regierung bestrebt sein, dem auf gehilfen als ihre geborene Gefolgschaft betrachtete, ließ allen Hohn gut.) Ich rufe Ihnen daher zu: gefehmäßigem Wege entgegenzutreten, feine Abschaffung anzu- und Spott an den Führern dieser Bewegung, die sich in der bahnen, und hofft sie alsdann bei diesen Bemühungen auf die freien Organisation der Kaufleute vereinigt hatten, aus, und Beschluß! Der Ministerpräsident sagte in der Sigung des Ab eine Sonntagsruhe wünschenswerth sei, doch könne dieselbe nun Nach dem Vorspiel zur Erörterung über den Obertribunals- verkappten Sozialdemokraten 2c. warnen. geordnetenhauses vom 10. Februar 1866( a. a. D. S. 618 ff., und nimmer auf gesetzlichem, sondern nur auf dem Wege der Unterstützung dieses Hauses." Aftenstück Nr. 159. II.): des Ausnahmegesetzes schmachtenden Sozialdemos wahr!). Ihren wahren Gharakter haben sie in der Stadt- Ber fonnte ihre Anhänger nicht genug vor diesen Aufwieglern", Sie gab ja zu, daß freien Vereinbarung zwischen Chef und Personal eingeführt werden. Laß Dich, o Bolt, betrügen nicht Bon falscher Freunde Schaar, Und laß Dich auch belügen nicht, Dein Recht ist in Gefahr! Den falschen Freunden traue nicht, Wenn der Versucher naht; Auf schöne Worte baue nicht, Beifall!) wären die Mitglieder beider Häuser des Landtages im Besitze enn Ihr Antrag eine fo Nun, die Herren von der freisinnigen Partei feierten einen Triumph, die mußte fich( Rauschender, langanhaltender Beijau bat! eines Vorrechts vor ihren Mitbürgern, wie sie die junkerhaftefte die dieselbe vertreten hatte, gewannen immer mehr und mehr| Phantafie eines anmaßenden Patriziers in feinem zivilifirten Boden, Lande jemals sich hat träumen lassen. Verfassung einfach lauten: Artikel 2 in der den deutschen, jedenfalls ( Beifall, sehr Raufmann Borchardt theilt mit, daß er folgende Firmen denn eine große Bewegung kann nicht unter Es müßte dann drückt werden; und auf einmal stand ein neuer Verein am 9. Auguft der Amisanwaltschaft aufgegeben habe, als solche, die die Sonntagsruhe umgehen sollen: freie Vereinigung der Kaufleute Alle Preußen da, die welche mit Neben zeigt, auch ich habe sie mit Ausnahme der Zeit von 10-12 und 2-4 Uhr.( Bewegung.) find vor dem Geseze gleich, doch haben Mitglieder beider aller Macht für die gefeßliche Einführung der Sonntags Häuser des Landtages das Recht, ihre Mitbürger zu ruhe fämpfte und immer mehr und mehr Anhang gewann. Dann beleidigen und zu verleumden, auch diejenigen Verbrechen erhielten wir das Gefeß, daß am 1. Juli in Kraft trat und eine zu begehen, die mit Worten begangen werden können, ohne daß Regelung der Arbeitszeit bestimmte, die wir euphemistisch Sonnsie dafür anders als im Wege der Kammerdisziplin zur Ver- tagsruhe nennen.( Heiterkeit, sehr gut!) antwortung gezogen werden können." Die rohejte Beleidigung, hier öffentlich ausgesprochen, wird höchstens für eine unparlamen- der, daß die näheren Bestimmungen durch Ortsstatut erlassen| ähnliche Rohheiten, öffentlich begangen, daß Strafgesetzbuch feßt, hervorgegangenen Stadtväter 2c. das Gefeß in ihrem Sinne ume tarische erflärt. Bergleichen Sie damit die Strafen, die auf werden sollten, daß also die aus dem Dreitlaffenwahl- System| und Sie werden das Mißverhältniß finden, in dem sich Ihre modeln konnten, und das haben sie reichlich gethan. Die Sonntags Milbürger mit Ihnen befinden. Ich habe vergeblich in allen ruhe in Berlin ist ja genügend bekannt, doch habe ich noch einiges Gefeßgebungen nach einer Analogie einer solchen Bestimmung andere Material gesammelt. In München können die Material, gesucht, wie Sie sie hier praktisch in Anspruch nehmen Käse- und Delikateßgeschäfte den ganzen Sonntag über aufhaben| nicht erschöpfen können. Mir ist nur eine eingefallen, die Sie In Nürnberg, das ebenfalls wie wir mit freisinnigem hoffentlich nicht werden anziehen wollen, die preußische Gesinde- Magistrat und Stadtvertretung beglückt ist, dürfen die Geschäfte am fie gegenwärtig anders lautet. Da heißt es:" Reigt das Gesinde( Große Bewegung.) Didnung, wenigstens wie sie früher lautete. Ich weiß nicht, ob Sonntag von Morgens 5 bis Abends 1/28 Uhr geöffnet sein. fann es sich über Injurien, die es von der Herrschaft erfährt, be- Doch selbst diese Ruhe ist den Herren Unternehmern noch ein durch ungebührliches Betragen seine Herrschaft zum Zorn, so Papier werth, auf dem sie steht.( Großer Beifall, sehr gut.) fehren Sie sich nicht an den Vergleich, der wahrscheinlich be- tommen, auszumerzen. Die Spezereiwaaren- Händler in Essen Herrn Minister- Präsidenten doch vollständig aussprechen und Bestimmungen der Sonntagsruhe, die den Angestellten zu Gute Präsident: Meine Herren! Ich bitte, laffen Sie den fammlungen und Petitionen, um, wo nur irgend angängig, die Bismarck. Der Vergleich liegt mir außerordentlich fern, Ausnahme der Zeit von denn Niemand ist weniger geneigt als ich, diesem Hause ein waaren- Händler in Magdeburg und Frankfurt a. M. volles Herrenrecht einzuräumen. Ich habe mich nur auf die verlangen, daß sie auch Abends öffnen dürfen. Thatsache verufen, daß ich keine andere parallele Bestimmung Handelstammer habe finden können, und ganz gewiß find meine Mitbürger eben- haltung fchweren.( Rufe: Piui!) vorsteht. Eine folche Sonntagsruhe ist nicht das Dorn im Auge und sie inszeniren durch das ganze Reich Ververlangen den ganzen Sonntag Offenhaltung der Läden mit 10-2( Heiterkeit). Die Kolonialaller Die in Trier petitionirt Int Offen 4 bis Nachmittags Läden Uhr. In sowenig wie ich bereit, Ihnen dieses Herrenrecht einzuräumen, St. Johanna. d. Saar, der Hauptstadt des Königreichs und noch weniger werden Sie in Ihrer großen Mehrheit der Stumm"( schallende Heiterkeit), stellt sich der Bürgermeister an| Gebr. Heymann, Bankgeschäft, Charlottenstraße, Ecfe Jägerstraße. Bromberg, Bigarrengeschäft, Zinrmerstr. 37, Kowalski, Zigarrengeschäft, Mariannenstr. 8, Dittmann u. Schwefler, Schuhmacher, Oranienste. 206, 206, Merkel, Gruf, Garderobenhandlung, Cialigerit. 106, A. Krause, Blumenhandlung, Wienerstr. 11, J. Becker, Möbelhandlung, Wienerstr. 68, R. Lehmann, Kolonialwaaren, Wienerstr. 60, W. Lahn, Kolonialwaaren, Staligerstr. 54b, G. Seichter, Bigarren, Oppelnerstr. 48, 2. Witschel, Posamentier, Schlesischestr. 5, A. Serre, Bigarren, Brunnenstr. 91, 2. Stolle Nflgr. M. Wittwer, Zigarren, Brunnenſtr. 88E, E. Bahn, Zigarren, Brunnenstr. 78, Zechelius u. Bertow, Köpenickersir. 147, Leo Levy jun., Alte Schönhauferstr. 1, H. Ausbruch, Zigarren, Friedrichstr. 288, die Selter- Bude am Blücher- Play- Tempelhofer Ufer, Berliner Spediteur- Verein, Blücher- Platz, Feibisch, Teppichfabrik, Kaiserstraße, S. Simson, Niederwallstr. 21, Cäsar Heilbronn, Leipzigerstr. 36, Buchhandlung Basch, Friedrichstr. 135, Berliner Dampf- Mühlen- Aktien Gesellschaft, Michaeltirch straße 20, Internationaler Lloyd, Burgstr. 31, Ad. L. Cohn, Alte Leipzigerstr. 12, bis 6 Uhr Nachmittags, Siegfr. Hirschburg u. Sohn, Stadtbahnhof Börse, Bogen 13-14, J. Peglau, Hausvoigtei- Platz 8. Letterer( Peglau) soll einen Lehrling als Wache auf dem wäre es eine Schmach für die Gesezgebung eines zivilisirten den Nachmittag hinein offen haben. Aehnlich ist es in Köln, Schuhmanns zu melden hat( pfui!) Ferner sind dem Redner ein solches Recht in der Gesetzgebung, dann, meine Herren, abzuändern, daß die Geschäfte statt nur bis 2 Uhr bis weit in Hausvoigtei- Play aufgestellt haben, der ihm die Ankunft des Das sind so die Die„ Kölnische Zeitung" und wenn ein solches Recht ausgebeutet wird, wenn man daraus fich 5 Stunden noch die Zeit von 8-5 Uhr. einen Wall schafft, um ungestraft Verleumdungen und Be Plänklergefechte, und nun rückt das Gros der gegnerischen Parteien| leidigungen in die Welt zu schleudern gegen Leute, die sich hier mit gröberem Geschütz vor. zum Theil nicht vertheidigen können. Wenn nun von einem die Freisinnige Zeitung" des großen Volks"-Mannes Eugen Manne ohne Bildung in jeder Lage des Lebens, in jedem Affett Richter( Heiterkeit) druckt es ihr verständnißinnig nach dürfen.( Bewegung.) Ja, meine Herren, Julius Jacobs, Seidenwaaren, Jerufalemerstr. 29, 2 St., Brizer Kies und Sandgruben, Elisabeth- Ufer.( Inhaber zwei Kommerzienräthe.) Redner fordert die dem Verein noch nicht angehörigen Kaufver Teute auf, der Freien Vereinigung beizutreten. was bringt, welcher besagt, daß ein Lehrling gestohlen hat, um Geld die Ehre seines Nächsten schüßen, daß er seine Zunge im Baume artikeln für den Fremdenverkehr den ganzen Sonntag auf tönnen Sie aus dem Intelligenz- Blatt" ersehen, das einen Artikel verlangt wird, daß er sich die Schranten gegenwärtig halte, die langt, daß die Inhaber der Geschäfte mit billigen Lugus Oscar Grauer: Wie unsere Gegner gegen uns zu Felde ziehen, halte und wohl überlege, auch das, was er im Born sage, dann haben herrscher des Wortes und seiner Gedanken, der kühne Schiffer auf den und selbst zugegeben, daß sich der Begriff der billigen Luyusartikel bie Hausdiener vom Polizeipräsidium auf ihre bekannte Gingabe wollen Sie behaupten, daß der hochgebietende Gesetzgeber, der Be- heißt nicht alles und was sind nicht alles billige Lugusartikel"? zu haben für die freie Zeit am Sonntag. Die Antwort, welche Klippen zu vermeiden, die das Strafgesegbuch bietet? Wenn intelligenter Inhaber eines Bigarren oder Manufakturwaarens Mittel dagegen giebt: energischer Rampf bis zur absoluten Gewässern der Nede, wie wir sie hier haben, außer Stande sei, die genau feststellen läßt, wer bürgt uns dafür, daß nun nicht ein erhalten haben, ist derartig ungünstig für diese, daß es nur ein man dem Gebildeten zutraut, die Klippen zu vermeiden, glauben I geschäfts sich diese billigen Luyartikel anlegt( febr richtig!) und Sonntagsruhe aller im Handelsgewerbe Angestellten.( Beifall.) Handlungsgehilfe Sonntag wollte eigentlich heute zu Ahl- zehnprozentiger Abschreibung gelöscht ist, Uebers daß aber von einer vorsichtigen, ihrer Pflicht fich bewußten Buchführung wardt gehen, hält diese Versammlung aber für wichtiger; er Pferde fünfzehn Jahre nicht arbeitsfähig bleiben, weiß verlangt werden muß, in der von mir angegebenen Höhe mit fordert die Versammelten auf, sich am Militär, an welchem er Jedermann, der mur etwas Kenntniß von der Dauerhaftigkeit des 1544 M. abgeschrieben, so bleibt ein Ueberschuß nicht von 2805 M., mit ganzer Seele hänge, ein Beispiel zu nehmen und sich dessen Pferdes hat, zumal, wenn, wie es die Bäckereigenossenschaft jeden- sondern von 1774 M. gute Eigenschaften anzueignen, als da seien: Treue und Pflicht- falls thut, nur ziemlich alte Pferde gekauft werden. Um aber Der rechnungsunkundige Leser der Geschäftsübersicht mag nun gefühl, Einigkeit, Entschlossenheit und Energie! Nur so fönne einem Beitungsstreit vorzubeugen, laffe ich hier eine Berechnung glauben, daß 1774 M. doch ein ganz hübscher Gewinn in zwei man etwas erreichen!( Lebhafter Beifall.) Hausdiener über die Höhe der 10prozentigen Abschreibung in 10 Jahren Monaten sei, denn sehr viele der Leser werden das Wort, Dopatta erzählt, daß Cafar Heilbronn, Leipziger- folgen; die Pfennige habe ich der Kürze wegen meggelassen, da schuß" für gleichbedeutend mit Gewinn halten. Und darauf hat Straße 36, einem Briefträger, der sich wunderte, daß er durch diese das Resultat nur wenig beeinflußt wird. Die Ab- die Verwaltung der Bäckereigenossenschaft jedenfalls gehofft, am Sonntag arbeite, erwiderte, ja, ich und meine Frau, fchreibung darum hat sie eine sogenannte Geschäftsübersicht veröffentlicht wir müssen doch leben. Das ist charakteristisch. Er und seine nach dem 1. Jahre von 100 M. beträgt 10 M., bleiben 90 m. aber keine Bilanz, die wenig mehr Arbeit verursacht haben würde. Frau, etwas Anderes kennt er nicht, das Personal tann ja hungern, und nicht leben, aber jedenfalls hat es zu arbeiten, damit er und seine Frau leben können. Ein Lehrling geht um 10 Uhr( Bravo!), den wagt er nicht zurückzuhalten, sonst riskirt Niemand zu gehen. Der Vater eines Lehrlings ist Direktor bei Poppe u. Wirth und selbst darüber ungehalten, daß sein Sohn gegen das Gesetz im Geschäft bleiben muß; aber dies zur Anzeige bringen, das fällt ihm nicht ein; eine Krähe hackt der anderen nicht die Augen aus.( Sehr wahr!) Wenn erst§ 41a abgeschafft ist, dann sollen Sie sehen, wie rasch die Hausdiener mit den Chefs„ verwandt" find, trotzdem letztere jetzt voll Verachtung auf die Hausknechte" herabsehen. ( Heiterteit! Sehr richtig!) Die Bewegung wirft so große Wellen, daß sich sogar die freisinnigen Handlungsgehilfen in einer am 8. d. Mts. abgehaltenen, von 21 Personen be= suchten Versammlung gegen Aufhebung des§ 41a ausgesprochen haben. Ei, ei, meine Herren, was haben Sie da gemacht? Sie find ja Sozialdemokraten geworden!( Große Heiterfeit.) Nun nehmen Sie sich aber in Acht, daß Ihnen Ihre Chefs nicht auf den Kopf kommen.( Schallende Heiterkeit.) Handlungsgehilfe Richter freut sich, daß diese imposante Versammlung in dieser Frage ganz einig ist und hofft, daß sie gute Folgen zeitigen wird. Hausdiener Rein fordert die Hausdiener auf, dem Verbande der Geschäftsdiener, Packer und Berufsgenossen beizutreten. Vorfizzender Türt theilt mit, daß ihm soeben gesagt worden, die Firma Leroy u. Schwabach beschäftige am Sonntage von 27 Angestellten 5 ungefeßmäßig. Beuge: Schußmannsfrau Merker ( große Heiterfeit, bravo!). Hausdiener Uhte ß führt aus, daß die Freisinnigen sich fürchten, den Arbeitern die Handlungsgehilfen sind auch nur Arbeiter- freie Zeit zu geben, da sie dann Zeit betämen, sich um ihre Klassenlage zu bekümmern. Das wird ihnen Alles nichts nützen. Wir bleiben bei der Sonntagsruhe nicht stehen, wir verlangen Verkürzung der täglichen Arbeitszeit( Beifall). Der Referent Blum führt im Schlußwort aus, daß er sich über die Einigkeit in dieser imposanten Versammlung freue; er fordert die Anwesenden auf, sich fest gegen die Verlockungen der freifinnigen Partei zu zeigen. Heute gehöre es leider bei vielen Handlungsgehilfen zum guten Zone, das„ Berliner Tageblatt" zu lesen. Er hoffe, daß das sich bald ändern wird, denn dem blödesten Auge müsse es doch klar werden, daß die freisinnige Partei die schamloseste Profitwuth vertheidige und daß der Handlungsgehilfe von ihr nichts zu erwarten habe. Bei den nächsten Wahlen müßten die Handlungsgehilfen den Freisinnigen die Quittung für ihr heuchlerisches Vorgehen in Sachen der Sonntagsruhe geben. Einstimmig wird darauf folgende Resolution angenommen:„ Die heute im Böhmischen Brauhause stattfindende Versammlung von Angestellten im Handelsgewerbe ist mit den Ausführungen des Referenten einverstanden; sie protestirt energisch gegen die Verfuche, die gesetzlich festgelegte Sonntagsruhe in irgend einer Weise zu beschränken, und fordert die gefeßgebenden Körperschaften auf, jede Forderung dieser Art zurückzuweisen. Die Anwesenden ver= pflichten sich, alle Umgebungen der Sonntagsruhe der Freien Vereinigung der Kaufleute( C., Wall. straße 89) anzuzeigen." Mit einem dreifachen donnernden Hoch auf die Sozialdemokratie schloß die Versammlung. Der Wahlverein für den ersten Berliner Reichstags. Wahlkreis hielt am 9. August eine Versammlung ab. Vor Gintritt in die Tagesordnung machte der Vorsitzende bekannt, daß Genosse Gerisch, welcher in dieser Versammlung referiren sollte, am Erscheinen verhindert sei, und bat gleichzeitig die Versammelten, recht rege für den Besuch der Lassallefeier zu agitiren, welche am 3. September in der Bockbrauerei auf dem Kreuzberg stattfinden wird. Hierauf erhielt Genosse Hoffmann das Wort zu seinem Vortrage, in welchem er den Begriff der Worte Theorie oder Prinzip, Praxis oder Taktik an der Hand unseres Parteiprogramms verständlich definirte und u. A. erklärte, unsere Prinzipien, die so klar und bestimmt seien, wie sie nicht annähernd eine zweite Partei aufweise, müßten vor jeder Verlegung, und sei sie noch so geringfügig, bewahrt bleiben, sofern die Partei nicht Schaden leiden solle. Als eine Prinzipienverlegung bezeichnete Redner die Befürwortung des Staatssozialismus. Der Grundgedanke der sozialistischen Ideen sei stets der Gedanke der Fortentwickelung gewesen; Jdeen, wie sie jedoch v. Vollmar entwickelt, könnten nur eine Rückwärtsbewegung her= beiführen, und gegen eine solche müsse allseitig Front gemacht werden. An der Diskussion über die Frage: Wie stellen wir uns zu den Stichwahlen?" betheiligten sich die Genossen Körsten, Täterow, Hoffmann u. A. Die meisten Nedner waren der Anficht, unser Verhalten bei Stichwahlen müsse sich nach den jeweiligen politischen Verhältnissen richten; doch bleibe es dem Parteitag vorbehalten, eventuell eine Parole für unser Verhalten auszugeben. " Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter.( E.$. Nr. 29, Hamburg), Filiale Berlin 9. Mitgliederversammlung am Sonntag, Bericht des den 14. Auguft, Bormittags 10 Uhr, bei Bieck, Siemensstr. 18. Delegirten von der Generalversammlung, Bentral- Kranken- und Sterbekasse der Tischler u. 1. w.( E. S. 3, Hamburg). Die Mitglieder der Ortsverwaltungen Berlins versammeln sich am Freitag, den 12. August, Abends 9 Uhr, Stralauerstr. 43 bet Quandt. Achtung, Tanzmaitre Berline! Sämmtliche Tanzmaitre Berlins sind hierdurch zu Donnerstag, den 11. d. Mts., Abends 9 Uhr, in das Restaurant Seefeld, Grenadierstr. 33, zu einer Besprechung behufs Gründung eines Vereins eingeladen. Diskutirklub der Holzarbeiter. Jeden Freitag im Sofal des Herrn Petersohn, Veteranenstr. 22. Sprechfaal. Die Redaktion ftellt die Benuhung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. In der ersten Beilage der Sonntagsnummer des Vorwärts" vom 31. Juli veröffentlicht die Genossenschaftsbäckerei eine sogenannte Geschäftsübersicht für die Monate Mai und Juni. Bon diesem Inserate würde ich keine Notiz genommen haben, so wenig wie von einem des Kleider- Pascha, der Firma Bär oder der Goldenen Hundertzehn, wenn die Genossenschaftsbäckerei sich nicht besonders an die Arbeiterschaft Berlins gewandt hätte in einem Artikel derselben Beilage, in welchem auf die Abschreibungen aufmerksam gemacht wird, die, obwohl der Geschäftsbericht nur die Er gebnisse der ersten 2 Monate bringt, ausnahmsweise für das ganze Jahr schon abgeschrieben sind. Dieser Hinweis auf die Abschreibung ist weiter nichts als Reklame, um in der Arbeiterschaft, die nicht das Geringfte mit der Bäckereigenossenschaft gemein hat, Stim mung für diefe zu machen. In der Gewißheit, daß wenige Arbeiter mit der Buchführung vertraut seien, versucht die Genossenschafts bäckerei eine Täuschung, denn nicht 10 pt. müßten abgeschrieben werden, sondern für Utensilien 20 pCt., für Pferde, Wagen und Geschirre aber 331/3 pCt., wie es in einer mir gerade vorliegenden Unter Bilanz der Schultheiß' Brauerei A.-G. geschehen ist. Utensilien ist jedenfalls das Handwerkszeug der Bäcker zu ver ftehen, ich bezweifle, daß daffelbe 15 Jahre brauchbar bleibt, denn mindestens so viele Jahre dauert es, bis der Werth bei 34567 " " 2. a " " " 3. 100 100 9 81 " " " 8 72 " " " " " " " " " 4. 100 65 " " " " " " " 5. 100 59 " " " " " " 6. 100 53 " " " " " " 7. 100. 48 " " " " " " " " 8. 100 44 " " " " " " " " " " " 9. 10. " " 100 100 4 40 " " " " " 4 36 " " " " " " " Es sind nach dieser Berechnung in 10 Jahren 63 Mark abgeschrieben worden, es bleibt mithin das Pferde- u. s. w. Konto immer noch mit 37 M. für das Hundert belastet. Ich glaube nicht zu viel gesagt zu haben, daß mit der Geschäftsüber ficht eine Täuschung beabsichtigt worden sei. Wird also, wie es 2. Ziehung der 2. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. Biebung vom 10. August 1892, Vormittags. Nur die Gewinne über 105 Marf stud den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 150 233 302 23 431 530 32 709 828 929 1198 301 562 754 94 943 2125 340 42 452 501 65 639 837 3108 403 54 80 949 4372 604 42 82 763 74 861 950 76 5075 261 75 322 88 99 591 635 747 49 60 6149 67 80 92 307 59 677 900 69 94 7073 104 381 447 506 26 58 90 735 864 8005 119 92 245 75 308 37 487 607 851 925 9015 211 465 540 627 89 96 741 90 91 96 821 89 909 31( 150) 32 84 10016 216 308 603 920 23 11186 298 325 34 85 98 435 513 18 87 618 715 946[ 150] 12001 223 90 95 341 466 504 54 840 913 51 13008 242 430 65 546 715 65 84 827 86 906 41 14039 47 85 808 18 32 925 15026 142 77. 293 429 571 602 40 758 841 74 88 991 16066 98 104 266 745 52 888 17008 14 266 87 331 442 63 77 600 87 722 48 18006 20062 194 265 3:30 440 78( 300) 591 699 759 945[ 1500] 86 21040 130 283[ 150] 317 24 70 12001 407 561 643 73 770 819 21 74 22200 12 497 601 15 52 78 905 25 49 94 23056 254 67 301[ 20] 53 451 94 500 54 665 720 810 58 82 24017 61 166 221 343 58 84 633 995 25049 356 90 508 40 952 89 26008 88 96 127 55 81 98 240 300 58 807 52 81 968 27148 278[ 150] 366 92 403 566( 150) 685 712 21 11501 89 876 912 28049[ 150] 72 116 239 430 64 520 35 60 606 14 710 809 21 40 906 5 29096 197 241 74 S 316 97 999 214 353 42 68 545 772 878 19165 305 25 566 30050 190[ 159] 354 61 71 523 31 32 96 756 808 908 31143 215 61 91 359 68 463 501 95 646 793 830 44 925 32103[ 150] 35 71 224 40 68 415 12001 89 92 742 902 15 33025 119 254 64 65 311 24( 150] 43 74 420 782 845 64 68 34018 45 129 84 89 274 83 866 939 53 80 35059 14 977 109 307 88 407 21 502 620 39 36255 60 74 92 374 460 674 75( 1501 722 370 90 973 98 37090 176 229 341 95 671 832 973 82 38 143 215 18 68 81 482 621 773 975 S9081 259 301 529 82 98 655 98 760 72 802 40011 84 93 129 327 37 90 437 60 526 647 871 41073 284 312 29 91 583 655 706 26.69 42027 176 534 609 95 743 85 826 32[ 150] 43252 69 341 519 657 90 779 94 44189 304 16 954 45025 62 121 309 27 436 536 45 717 850 958 62 46037 57 100 222 335 407 48( 150) 601 728 65 814 44 53 78 936 47051 126 298 401[ 150] 16[ 151 89 93 564 907 20 51 98 48 92 122 9J 219 96 99 379 469 585[ 300] 803 11 49007 36 232 84 546 48 73 600 3 59 713 923 43[ 150] 83 50075 91 284 88 379 557 783 811 51103[ 150] 54 62 66 201 332 481 509 885 52091 239 57 83 317 26( 1500) 95 468 521 605( 200) 34 83 905 74 53025 33( 150] 53 129 234 366 71 440 79 512 70 77 696 700 90 847 963 54026 104 16 89 479 580 87 8 719 841 55204 564 693 711 26 6 932 87 56013 59 154 324 30[ 5001 42 569 639 78 891 998 57059 215 33 423 657( 300) 78 706 937 58110 83 327 497 504 764 818 986 59016 100 20 62[ 1501 63 313 48 420 540 652 765 60441 79[ 200] 501 44 45 770 75-94 99 61083 281 84 86 378[ 15] 433 42 18 78 609 10 748 873 978 62013 236 459 667 731 63189[ 1501 298 363[ 1500 513 816 19 47 972 64029 376 565 67 90 811 45 9 2 70 94 65215 47[ 150] 53 79[ 150] 327 29 32 413 19 541 603 732 36 837 15 46 303 12 59 79 964 68034 157 307 524 26 758 83 966 69069 83 161 52 405 83 525 607 79 720 67 831 964 68 66112 63 88 304 20 418[ 1501 706 814 51 941 Einnahmen und Ausgaben sind angeführt, aber über die Höhe der Belastungen schweigt die Geschäftsübersicht, auf der einen Seite giebt sie zu viel, auf der anderen gar nichts. Mich macht diese Handlungsweise mißtrauisch, die Genossen wollte ich warnen, auch namentlich deswegen, weil unsere Gegner die Ge nossenschaftsbäckerei der Sozialdemokratie an die Schöße zu hängen suchen, während diese mit der Genossenschaftsbäckerei nichts zu thun hat. Die Genossenschaftsbäckerei leistet freilich diesem Gebahren das durch Vorschub, daß sie sich immer an die Arbeiter wendet, obgleich das Unternehmen ein rein privates ist. Daß ich so spät mit dieser Kritik tomme, ist nicht meine Schuld, Verhältnisse, die ich nicht bekannt geben will, haben es verhindert. Gustav Baader, Weberstraße 24. 192140 362 419 544 70 600 806 955 63 93077 136 54 96 289 346 519 32 60 95 94025 42 131 230 406 37 635 723[ 300] 95491 92 650 53 96 894 936 98002 57 90 161 67 79 225 315 404 23 73 861 97077 203 [ 150] 26 54 79 310 16 434 527 82 847 955 85[ 1501 98083 316 457 573 84 621 804 55 91 946 73 99147 51 57 225 305 92 443 67 512 610 28 [ 300] 52 789 802 7 977 78 98 100141 76 281 428 48 562 651 772 881 906 57 59 101251 413 566 603 102004[ 150] 7 31 45 57 490 93 546 720 96 948 75 103015 40 337 53 536 614( 200) 706 10 75 83 817 104022 163 247 317 80 45 758 105039 251 311 22 80 475 513 677 814 954[ 150] 106029 163 231[ 300] 35 54 302 26 400 614 77 751 813 999 107060 231 69 83 347 461 822 25 91 982 108091 125[ 150] 51 54 310 99 437 589 622 724 814[ 150] 49[ 500] 51 69 922 109109 215 320 495 500 14 656 705 819 21 64 112071 85 307 428 99 580 658 736[ 500] 804 9 11: 3185 110052 150 474 670 944 79 87 111011 112 62 76 228 547 666 94 226 50 67 354 55 519 67 90 615 700 7 91 886 951 71 1140'4 45 73 [ 300] 192 217 76 627 706 71 867 990 115172( 1501 207 86 487 522 92 36[ 150] 82 680 707 47 97 829 55 924 28 117069 154 236 367 405 23 615 52 766 801 33 922 116022 78 97 146 68 253 334 66 71 434 1200] 513 30 87 772 823 994 118006 134 43 85 296 303 53 86 474 515 40 618 760 805 119329 80 96 402 30[ 150] 543 741 57 899 915 96 120292 93 457[ 300] 522 31 45 666 813 16 29 99 912 121026 36 171 211 405 679 89 717 837 934 62 122247 481 528 610 76 795 813 903 35 123230 330 620 843 54 904 50 124008 29 156 251 92 619 99 832 911( 200) 125052 206 34 309 98( 20) 564 668 75 842 126004 150 243 369[ 150] 82 422 750 972 127123( 1500) 35 221 478 613 33 213 16 52 386 431 95 617 94 770 853 86 940 738 128066 90 122 23 51 587 649 82 778[ 300] 79 897 129066 144 130123 62 246 63 301 400 782 812 131001 186 264 449 86 669 1341115 218 25 429 544 619 24 763 73 873 924 135085 155 277 317 700 63 846 132016 109 907 133038 231 576 674 891 903 19 42 433 314 27 303 366 77 136124 384 498 511 33 45 82 740 42 65,93 933 96 137028 32 42[ 150] 290 310 65 777[ 150] 853 941 188092 226 307 87 556 67 78 608 13 24 1200 919 139244 562 95 625 822 91 96 917 140006 233 35 318 32 461 748 58 808 957[ 300] 141012 411 536 823 27 91 142053 107 69 223 51 54 417 501 837 143094 304 62 507 87 611 64 86 750 8: 8 144167 231 393 451 506 650 98 813 59 960 145043 164 221 341 488 655 739 84 808 997 146045 154 56 256 301 3 48 449 83 528 680 750 812 909 94 147021 61 106 18 33 39 233 889 950 148044 49 62 221 300 44 403 63 513 29 96 776 820 41 903 119033 57 239 300 559 97 671 872 75 913 141 339 98[ 200] 467 662 718 30 326 900 152055 83 117 43 83 266 150070 89 98 129 222 320 519[ 150] 625 93 775 802[ 150] 151066 398 301 893153224 75 305 598( 150) 614 66 720 21 57 60 928 b 151015 188 324 404 30 643 754 85 953155054 58 60 77 157 243 05 1057035 31 103 246 94 378 454 55 59 69 94 578 736 894 158144 300 305 441 616 759[ 150] 90 925 156208 444 514 16 628 78 785 823 905 509 67 626 42 785 892 159009 198 235 98 303 18 27 400 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200] 938 83185043 112 211 313 668 72 861 186153 247 94 372 424 057 703 44[ 2001 77 835 944 31 187009 75 180-6 208 52 333 411( 300) 537 380 920 66 1808 206 448 503 11[ 150] 58 91 668 74[ 150] 936 58 [ 150] 94 166 80 239 365 77 90 445 50 515 657 98 946 47 180024 60 2. Bichung der 2. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie.[ 69 82 342 92 411 22 70 522 40 72 92 712 50 824 40 K3 92) 65 9410 Siehung vom 10. August 1892, Nachmittags. Nur die Gewinne uber 105 Mart find den betreffenden Nummer:: in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 125 49 201 70 390 452 60 82 586 679 705 39[ 1501 842 89 1245 310 340 404 587 88 880 95003 85 86 200 91 374 482 733 88 953 78# 6039 523 604 32 760 97004 15 117 76 255 354 68 82 96 98143 509 654 738 906 44 93062 106 11 42 558 642 88 842 923 91 100038 74 95 101 25 64 204 87 445 532 631 722 75 79 833 939 274 369 570 77 606 19 59 711 90 809 16 59 919 51 101120 48 57 80 12001 213 476 541 48 600 27 749 830 71 102154 69 103011 120 212 86 1300] 431 62 541 87 2040 418 21 82 94 778 811 979 3003 96 313 365 424[ 1501 78 644 734 94 868 104016 45[ 150] 129 244 351 63 422 406 12 31 519 41 1201 604 818 9-8 4054 70 294 414 32 39 85 506 62 797 806 49 930 105026 100 340 45 55 419[ 150] 595 658 83 749 800 704 69 6030 2: 3 319 23 407 99 523 26 632 83$ 73 78 927 32 82 7197 241 327 442 611 72 89 70 950 79 102018 103 78[ 300] 258 597 631 2 0.446 99 601 98 749 73 954 88 8007 56 93 153 222 79 303 15 95 782 867[ 200] 983 109214 73 360 64 576 85[ 150] 910 435 726 51 73 9062 128 43 54 287 410 22 722 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