Mr. 31. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Breis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 m., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags Beilage Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in die Post- BeitungsPreisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 22. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel geile oder beren Raum 40 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 25 Pig. Kleine Anzeigen", das erste( fettgebruckte) Wort 10 Bfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inferate für bie nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen. tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Denaturierte Wirtschaft. Sonntag, den 5. Februar 1905. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. abgaben ist die preußische Regierung trotz der vom Reichs- nicht glauben wolle. Der weitere 8ived diefer allzu durchfanzler und bom Grafen Posodowsky anerkannten Ver fichtigen Manöver ist, den Streifenden die Sympathien der faffungswidrigkeit mit wachsender Energie eingetreten. Die bürgerlichen Streise zu rauben, indem man auch diesen ein. Das preußische Junkertum hat faum jemals so frechen Wig auf Handelsverträge sind da und übertreffen die fünften agrarischen zureden sucht, daß sie nur die Geschäfte der Sozialdemokratie geboten, als in der Bekämpfung der großen Kanalvorlage. Erwartungen, so sehr die schlauen Herren nach wie vor daran besorgen. So druckt die„ Germania" einen Artikel der Es hat von Anfang an die Angelegenheit mit einer Art politischen mäkeln. Nun aber erklärt Graf Limburg: Wir bebauern Tremonia" ab, in dem es heißt: Stallhumor behandelt, und seine Taktik zur Hintertreibung dieses sehr, wir können den Kanal auch jezt noch nicht annehmen." Es Lieblingswerkes des preußischen Königs war die politische Bote, ist wirklich keine geringe Stunst, mit einer Regierungsvorlage, die die doch niemals das reelle Viehhandels- Interesse außer acht läßt. man ablehnt, so viel Vorteile zu erreichen ohne irgend eine Seit sechs Jahren geht nun das Spiel. Man hat die Regierung Ronzession. Es ist ein wahrer Leichenwucher, den die Agrarier mit zu immer größeren Konzessionen gedrängt. Aus der ursprünglichen dieser Vorlage getrieben haben. Kanalvorlage, die dem Westen eine Schiffahrtsstraße geben wollte, tourde ein gewaltiges Projekt der Wasserverhältnisse im Often. Schließlich verstand sich die Regierung dazu, auf den Mittellandtanal überhaupt zu verzichten und nur die Teilstrecke bis Hannover zu fordern. Den luftigen Krieg gegen die industriellen Neigungen des Königs würzte man sich nach Kräften mit jenen fräftigen Späßen, die in Ditelbien beliebt sind. Die Freunde des Kanals nannte man einst die Kanaillen. Ein preußischer Minister lieferte das Wort vom Laufelanal und jetzt hat die Deutsche Tages Beitung" mit einem wikigen Schlagwort, allerdings unbeabsichtigt, das ganze Wesen der junterlichen Kanalobstruktion, ja darüber hinaus die innere Natur der agrarischen Wirtschaftspoliti! überhaupt bloßgestellt. Das Drgan des Bundes der Landwirte hat das Wort bom denaturierten anal gebraucht. Es ist damit das Wesen der neuen Kanalvorlage haarscharf charaktertfiert, wie sie aus den geschickten Händen der agrarischen Landtagstommission hervorgegangen ist. Man hat dort nämlich, wie man den Verbrauchsspiritus aus zolltechnischen Gründen denaturirt, auch den Kanal ungenießbar gerade für diejenigen zu machen gewußt, die Freunde der Verkehrsverbesserung sind. Daß man das staatliche Schleppmonopol hinzugefügt hat, ist freilich nur für die Manchester Teute ein Grund der Ablehnung, obwohl auch wir zugestehen, daß in dem Schleppmonopol die Tendenz verborgen ist, durch hohe Tarife bie Verkehrserleichterung ins Gegenteil zu berkehren. Das von dem großen Verkehrswert nichts weiter zur Annahme gelangen würde als Abgaben auf natürliche Flußläufe, das ist eine Leistung, in der sich das Junkertum felbft übertroffen hat. In ähnlicher Weise wird es demnächst aus der preußischen BergrechtsNovelle ein Gesetz zum Schutz der Arbeitswilligen gestalten. Die Schiffahrtsabgaben bedeuten nicht nur eine Denaturierung des Kanals, sondern eine Denaturie.ung der ganzen deutschen Wirtschaft. Sie sind in ihrem Wesen nichts wie Binnenzölle zugunsten der Ostelbier. Man lehrt damit zurück, sofern der Reichstag und das Reich sich nicht dagegen auflehnen, bis an den Anfang bes 19. Jahrhunderts, wo bereits das System der Binnengölle allmählich abbröckelte, bis 1866 die letzten auf dem Rhein und 1870 die legten Elbzölle aufgehoben wurden. Wir würden mit den Schiffahrtszöllen nicht nur die deutsche Einheit, wie sie 1870 geschaffen wurde, innerlich aufheben, sondern wir würden hinter 1866 zurückkehren, hinter die 50er Jahre und ungefähr im Jahre 1818 wieder anfangen, wo die deutsche Kleinstaaterei bei jedem Dorfe eine Bollschranke hatte. In dem System solcher Denaturierung durch fünftliche Verkehrshindernisse, Schutzzölle, Produktionseinschränkungen und Pros duktionsentwertungen spiegelt sich fragenhaft die kapitalistische Ordnung überhaupt. Auch die Handelsverträge, die nunmehr vorliegen, sind im Grunde ein Denaturierungsaft größten Stils. Ueberall soll die natürliche Entfaltung der Wirtschaft und der Produftion gehemmt, gefesselt, verunstaltet und verdorben werden, um durch diese raffinierte Methode einigen Kapitalisten auf Stoften der Ration Vorteile auzuleiten, in Sonderheit dem Junkertum, dem immobilen Kapital. Dagegen ist in der Verquidung des Kanalprojektes mit dem Beschluß von Schiffahrtsabgabeu auf natürlichen Wasserläufen allerdings das Wert ber Denaturie Es ist also tein Widerspruch, sondern nur eine rung bollzogen. Die Schiffahrtsabgaben machen filt uns Folgerichtigkeit, wenn bie Agrarier mit mit demselben Eifer, und auch wohl für die Freifinnigen den Kanal uns mit dem fie in Preußen die Kanalvorlage denaturierten, möglich. Der Junkerwih aber sorgt dafür, daß von dem ganzen um sie den eigenen Freunden zu verekeln, im Reiche für Das alte Lieb. Es scheint genau zu kommen, wie im Jahre 1889. Auch damals standen die Aktien für die berechtigten Bestrebungen der Bergarbeiter so lange gut, bis die Sozialdemokratie den Starren in den Moraft fuhr. Die Sympathien der weitesten Streife der Bürgerschaft standen auf feiten der kämpfenden Bergleute, die Regierung war willens zu helfen-, da, mit einem Male hatte die politische Sozialdemokratie Oberwasser in der Bewegung. sie warf die Maste ab, die Bergleute liefert zu Laufenden hinter einigen nichtsnußigen Segern her und das Ende vom Lied war naturgemäß, daß in allen nicht sozialdemokratischen Kreisen wie bei der Re gierung die Sympathien für die Bergleute nachließen, daß die Belegung bersumpfte. Wir haben bon Beginn der diesmaligen Ausstandsbewegung darauf hingewiesen, wie notwendig es ist, falls für die Bergleute wie für die gewerkschaftliche Organisation der Arbeiter überhaupt etwas erreicht werden soll, die soziale demokratische Partei als solche zurüdzuhalten... Auch im gegenwärtigen Augenblick, wo die Bewegung auf den toten Punkt" angelommen ist, besorgt die sozialdemokratische Bresse die Geschäfte der Scharfmacher in bester Weise. So richtet die„ Dort munder Arbeiter Beitung" nicht nur die heftigsten Angriffe gegen den Handelsminister Möller, der der schlimmste Feind der Bergarbeiter sei,„ doppelt schlimm, wenn er das Fuchsgesicht unter der Maste eines harmlosen Lämmleins zu verbergen sucht", sondern sie greift auch die Parteien an, welche die Anfündigung der Berggesetz- Novelle nicht mit Geringschäzung behandeln. Daß die sozialdemokratische Presse lein sonderliches Vertrauen in Herrn Möller fezt, fann man ihr nach dessen Antezedentien gewiß nicht verübeln, aber jebermann weiß doch, daß hinter der angekündigten gefeggeberischen Aktion nicht Herr Möller allein oder vorzugsweise steht, sondern daß diese Aktion auf die maß gebenden Reichsinstanzen zurückzuführen ist, und daß für dieselbe jezt die gesamte preußische Staatsregierung solidarisch verhaftet ift. Nur hezerischer Unverstand kann die Ankündigung der Berggesetz- Novelle jeder Bedeutung entfleiden sie ist unter allen Umständen ein großer moralischer Erfolg für die Bergleute wenn man auch mit den Führern der Organisationen die An schauung teilt, daß der Augenblick noch nicht da sei, ben Ausstand für beendet zu erklären." Des Verbrechens, auf die Versprechungen der preußischen Stummel des Mittellandfanals schließlich nichts übrig bleiben wird, ben Bollwucher, diesen Inbegriff denaturierter kapitaliſtiſcher Wirt- Regierung feinen Pfifferling zu geben, bekennen wir uns allerdings als gerade das staatliche Schleppmonopol und die Schiffahrtsschaft, eintraten. Dort im Landtag eine zähe, mit gefalzenen Späßen gewürzte Dbftruftion gegen den Sanal, hier im Reichstage schuldig. Aber wir brauchen doch nur an die Verhandlung im abgaben. Nach den neuerlichen Erklärungen der Konfervativen, Frei- die umgekehrte Obstruktion, die Niederwerfung jeder eingehenden Reichstage am Freitag zu erinnern, an die Erklärungen der Konservativen und des Zentrums scheint es mindestens zweifelhaft, Debatte, die Durchpeitschung der Handesverträge mit Seissa konservativen, fretkonservativen und nationalliberalen Redner. ob ber Rhein- Leine- Kanal eine Mehrheit finden wird. Fast alle und Hurra, die nach der Auffassung des Juntertums ja lediglich er tach diesen Erklärungen und den Erklärungen der Konservativen, die Mehrheit der Freitonservativen und eine Anzahl Mit eine gefchäftliche Angelegenheit der agrarischen Interessenten find, Regierungsvertreter, daß die preußische Regierung unter allen glieder des Zentrums werden gegen den Kanal stimmen. Damit über die die Stanaille, der der Zaum angelegt wird, nicht mitzu- Bandtage zu überantworten, wer danach noch behauptet, daß Umständen darauf besteht, die Bergarbeiter dem preußischen scheint schon eher eine Mehrheit gegen den Entwurf gesichert. reben hat. schon gesprochen. Andererseits ist es ganz sicher, daß sich für die in den Entwurf Wenn die Freie Deutsche Preffe" richtig gehört hat, so font in Preußen ein ernsthafter Bergarbeiterschuß herauskommen hineingebrachten Schiffahrtsabgaben eine große Mehrheit die Reichsregierung beabsichtigen, die Handelsverträge nicht erst, wird und die Bergarbeiter auf diefes preußische Gesetz finden wird. Damit wird aber wieder für einen Teil der Linten wie der Seniorentonvent beschlossen hat, am Freitag verhandeln zu bertrösten will, der muß ein toloffaler Esel sein, wenn er der Kanal umannehmbar, und so wird schließlich in der britten laffen, sondern sie soll sich mit der Mehrheit dahin ver- nicht ein Ultramontaner ist. Den moralischen Erfolg haben Lesung, wenn nicht alle Voraussicht trügt, der Kanal fallen. ständigt haben, daß die Verträge bereits am Dienstag auf allerdings die Bergarbeiter für sich, davon ist aber die AnMan kann nicht ohne Bewunderung die mannigfachen Schliche die Tagesordnung kommen, und daß ferner eine Stommiſſions- Stüd. Daß die ganze öffentliche Meinung auf der Seite der fündigung der preußischen Berggefeßnovelle nur das kleinste und Kniffe verfolgen, mit denen die preußischen Junker das große beratung nicht stattfindet. Mit anderen Worten heißt das eine Werk ihres Königs nicht nur vereitelt haben, sondern wie fie es auch wiederholung der Gewaltpolitit, die beim Antrag Bergarbeiter steht, das ist ein größerer moralischer Erfolg als berstanden, es als Faustpfand zu benutzen, um alle möglichen Vor- Kardorff angewandt wurde. Wurde damals schon eine Einzel- wie die Versprechungen der preußischen Regierung. Von dem Wurde damals schon eine Einzel- bei der preußischen Regierung errungenen moralischen Erfolge teile fich zu erlisten. Bon ben östlichen Konzeffionen haben wir beratung des Bolltarifes vereitelt, so will man jetzt auch ben werden die Bergarbeiter jedoch noch nicht satt. Daß er sich zu fertigen Handelsvertrag durchfeßen, ohne daß auch nur die Durch die zähe und wiederholte Ablehnung bes Kanals übte wichtigsten Einzelheiten der parlamentarischen Erörterung unterzogen Dazu gehört aber vor allen Dingen, daß man die Bergarbeiter einem materiellen Erfolge verdichte, das wünschen wir sehr lebhaft. man aber auch einen fortgesetzten Druck auf die Reichsregierung und werden. die Handelsverträge aus. Man hat seit dem Beginn dieser Da nun die Handelsverträge in ihrem ganzen Umfange der nicht in Vertrauensseligkeit einzulullen versucht, auf daß ste Junterrevolte, seit dem Jahre 1899, immer wieder durchblicken laffen, Deffentlichkeit bisher nicht bekannt geworden sind, und da die womöglich auf bloße Versprechungen hineinfallen, daß sie sich daß man deshalb den Kanal nicht annehme, weil nicht sicher sei, toie Presse selbstverständlich nur das notwendigste und notdürftigste auseinandergraulen lassen, sondern daß man ihnen die wirtdie Handelsverträge fich gestalten würden. Man hat ebenso Material geben konnte Man hat ebenso Material geben fonnte auch die Reichsregierung scheint ben auch die Reichsregierung scheint den liche Sachlage in aller Schärfe zeichnet und ihnen zum Beangedeutet, daß man wohl für den Kanal zu haben fei, wenn nur Ausschluß der Deffentlichkeit dadurch befördern zu wollen, daß wußtsein bringt, daß sie nur von einigem Zusammenhalten erst die agrarischen Zölle auf eine anständige Höhe gebracht wären. fte für die Vorlagen den enormen Preis von 25, M. abzunehmen Schlage der„ Tremonia"," Germania"," Bossin" und ähnetwas zu erwarten haben. Sie würden sich bei Blättern vom Noch bei der ersten Lefung der gegenwärtigen Borlage, Anfang Mai fich entschloffen hat, so würde der Plan der Agrarier, mit denen lichen für ihren Mißerfolg zu bedanken haben, wenn sie auf 1904, äußerte der Führer der Konservativen, Graf Limburg- Stirum, sich die Regierung verschworen hat, auf nicht anderes hinaustaufen, lichen für ihren Mißerfolg zu bedanken haben, wenn sie auf im preußischen Abgeordnetenhause zwar wie bisher feine Bedenken als auf die Beseitigung der parlamentarischen Einzel die genannten Blätter ein anderes ultramontanes Blatt deren Hetzereien hineinfielen. Uebrigens möchten wir gegen gegen den Stummelfanal, auf den die Regierung sich zurück- Debatte überhaupt. Ein parlamentarischer Staatsstreich hat den Angezogen hatte, aber er deutete doch an, daß man möglicher- trag Rarborff ermöglicht, ein parlamentarischer Staatsstreich soll auch zitieren, das die Sachlage geriau fo beurteilt wie wir, die weise für den Kanal zu haben sei. Als Vorbedingungen die Handelsverträge durchbrüden, und die Regierung hilft bei dieser im Verlage der Germania" erscheinende Märkische Volts der Annahme forderte Graf Limburg Stirum die Schiffahrts- Aufhebung des verfassungsmäßigen Lebens! dieselbe Regierung, diefelbe Regierung, zeitung" schreibt: abgaben, auf die entscheidendes Gewicht" gelegt werde, die in Preußen feit sechs Jahren von einer auf Recht, Bernunft und und dann günstige Handelsverträge. Graf Limburg machte nämlich Berfaffung pfeifenden Interessentenflique genarrt wird. besonders finanzielle Bedenken geltend und er fügte hinzu: Wenn Die heutige Wirtschaftspolitik der Regierung, die mur Ausschuß man zur richtigen Beit die Handelsverträge gekündigt und dafür und Agent des herrschenden Junkertums ist, läuft darauf hinaus, die gesorgt hätte, daß der neue Tarif in Kraft trete, so tönnten nationale Arbeit zugunsten der Ostelbier in feder Hinsicht zu de wir, abgesehen von allen handelspolitischen Fragen, einigermaßen naturieren, und das Erzeugnis dieser Politit soll das Voll, das auf eine bessere Stegulierung der Finanzen im Reiche rechnen. Das Proletariat, vergiften! geschieht nicht, sondern wir müssen damit rechnen, daß wir noch längere Zeit unter den gegentvärtigen schlechten Zuständen der ReichsFinanzen zu warten haben, und solange wir keine Besserung der Finanzen sehen, sind unsere Bebenken nicht beseitigt." Graf Limburg Die„ Germania", das führende Berliner Zentrumsblatt, schloß mit dem echten Roßtäuscherkniff:„ Wir werden deshalb haut in dieselbe Sterbe, die von der freisinnigen Presse und in die Kommission gehen mit dem Wunsche, die Vorlage in der ber ultramontanen Ruhrpresse angeschnitten ist; fie will durch Richtung zu prüfen, ob wir imstande sind, nach den uns dort aus aus parteitaktischen Erwägungen eine Spaltung unter gegebenen Aufklärungen unsere Bebenten einigermaßen zurüd- den Bergarbeitern herbeiführen, indem sie die Bergarbeiter vor der Sozialdemokratie graulich zu machen sucht. Zu diesem zudrängen, ob wir imftande sind, der Industrie zu helfen." Diese Ausführungen fonnte die Regierung nur so auffaffen, daß Swecke wird einfach die Behauptung aufgestellt, die Sozial. bie Konservativen für die Kanalvorlage eintreten würden, sofern bemokratie nüße den Streit für ihre Parteizwecke fie die Schiffahrtsabgaben und hochagrarische Handelsverträge aus und als Beweis wird darauf hingewiesen, daß die augeftanden und durchgesetzt hätte. Für die Schiffahrts- Sozialdemokratie an die Versprechungen der Regierung " 1 Die Einigkeit der Bergarbeiter. -U Die Novelle zum preußischen Berggefes wird nach den Andeutungen des Handelsministers Möller noch bierzehn Tage bis drei Wochen auf sich warten laffen. Die Zeit wird von den Scharfmachern fräftigst ausgenugt. Man muß in der Tat nachgerade befürchten, baß der Vorwärts" recht behält mit seiner Be hauptung, die Konservativen würden das Gesetz gar nicht zustande tommen laffen oder gründlich verschlechtern. Die Stonfervative Korrespondena" erklärt bereits, sie hätte lebhafte Bedenken gegen die Einbringung der Vorlage im jezigen Zeitpuntt. Die Arbeiter feien fontrattbrüchig und hätten fich angesichts der verheißenen Nobelle doch beeilen müssen, diesen Rechtsbruch gut zu machen. Davon sei aber keine Rede. Die fozialdemokratische Heze fasse immer weiter Boden; es handle fich fest offenbar um eine sozialdemokratische Machtprobe. Aehnlich haben die Konserbatiben auch im Abgeordnetenhause und Reichstage gesprochen. Das spricht nicht dafür, daß sie irgend welchen Eifer für das rasche Zustandekommen der Rovelle betätigen werden. Cher läßt sich erwarten, daß sie mit dem formellen Einwande: zunächst müßten die Berglente die Arbeit wieder aufnehmen, die Beratung verschleppen werden. Aber nicht das allein. Es fieht auch ganz danach aus, als ob sie feine wirkliche Reform zustande kommen lassen, sondern vor allem darauf hinwirken würden, daß eine kleine Buchthausvorlage daraus werde. Dem angekündigten Inhalt der Novelle stehen sie nach Wichtige Versammlung.( Privatmeldung des Vorwärts".) Eine ihren bisherigen Aeußerungen fühl oder geradezu feindlich gegenüber. Versammlung von jedenfalls entscheidender Bedeutung findet am Von Arbeiterausschüssen insbesondere scheinen sie nichts wissen zu Sonntag im Schüßenhause in Bochum statt; Abgeordneter Sachse wollen. Vor allem aber kommt es ihnen darauf an, unter dem referiert. Vorwande der Unparteilichkeit scharfe Bestimmungen zum Schutze der Arbeitswilligen in das Gesetz zu bringen. Das ging aus den Reden der Abgg. v. Richthofen und v. Tiedemann in der legten Reichstagssigung deutlich hervor. " Die Germania" und die Tremonia" mögen sich also mit dem Blatte ihrer eigenen Partei auseinandersehen, bevor sie uns Verhekung der Bergarbeiter vorwerfen. Zum Glück sind die Bergarbeiter einsichtsvoll genug, auf den Leim ihrer schlimmen Freunde" nicht zu friechen. Erflärte schon am Freitag abend in einer von der Gesellschaft flärte schon am Freitag abend in einer von der Gesellschaft für Soziale Reform hier einberufenen Versammlung Arbeiter sekretär Giesberts, daß die Meldungen über Uneinigkeit im Lager der Bergarbeiter eitel Schwindel seien, so meldet uns heute ein Privattelegramm von autorisierter Seite: Bechen- Terrorismus. auf Betätigung jeder Weltanschauung. aller Schärfe im Namen aller aufgeklärten Geister Deutschlands Er wandte sich mit gegen die Unduldsamkeit des Zentrums wie der evangelischen Orthodorie, die zwar davon sprechen, den Kampf der Weltanschauungen für Unterſtügung der Streifenden. Sie sollen später keine Kohlen der Propaganda für den Atheismus fordern und noch heute mit den reinen Waffen des Geistes auszufechten, sich aber hinter Die Landwirte und Geschäftsleute in Wickede sollen bestraft werden dem Gotteslästerungs- Paragraphen verschanzen, die Bestrafung Gemeinde dabei, die öffentlichen Wege in Stand zu legen durch ihre Anhänger zu Beleidigungen, zu Gewalttätigkeiten gegen mehr von der Beche Maßen bekommen! Seit einiger Zeit ist die Blanierung mit Asche. Diese von der Zeche Maßen gelieferte Asche die Freigesinnten fanatisieren. Dann geißelte unser Redner enthielt immer noch fleine Kohlen- und Koksstückchen, die von armen den Mißbrauch, den die herrschenden Klassen mit der Religion Leuten ausgelesen wurden. Um die Kohlennot zu verschärfen, hat treiben. Sie haben das Christentum zur Verherrlichung des die Zeche nun die Lieferung der Asche eingestellt. Die Gemeinde- Massenmordes im Striege militarisiert, ja sie haben es so weit vertretung kann dagegen nichts machen denn die Zeche befigt ja gebracht, daß die russische Geistlichkeit in einer von christlichen die Majorität. So werden Privatintereffen gegen Gemeindeinter- Phrasen triefenden Erklärung den Massenmord des Zaren und effen ausgespielt, dank dem famosen Dreiklassen- Wahlrecht. seiner Helfershelfer am eigenen Volt zu verteidigen gewagt hat. Diesem Spott auf jedes religiöse Gefühl stellte er wirksam die milde und duldsame Auffassung der wahrhaft Frommen unserer Zeit gegenüber, die in der individuellen Weltauffassung, mag man sie Religion nennen oder nicht, ein hohes höchstpersönliches Gut erblicken, für das sie Achtung heischen und gewähren. Bayrische Minister unterstützen keinen Streik. Auf ein Gesuch um Genehmigung öffentlicher Samm Alle Nachrichten über Uneinigkeiten im Streiflager find Schwindel. lungen für die streifenden Bergarbeiter erging folgender BeEs herrscht völlige Einmütigkeit, sowohl in der Siebenerkommission scheid der Regierung von Schwaben und Neuburg: wie in den Versammlungen. In allen Versammlungen wird der Wunsch ausgedrückt, auch nach dem Streit solle die brüderliche Einigkeit hochgehalten werden. Das erweckt begeisterten Beifall bei den Mitgliedern aller Verbände. Alle Verbände machen riesige Aufnahmen. Etwa 180 000 Bergleute sind heute organisiert, eher mehr denn weniger. Solidaritätskundgebungen. Die Bergleute der Grafschaft Northumberland haben den Vorschlag der Verbandsleitung angenommen, wonach eine sofortige Spende von 500 Pfund an die westfälischen Bergleute abgehen soll und jede Woche 100 Pfund abgeschickt werden sollen, solange der Ausstand dauert. Mitschell, der Führer der arbeiterverbände, richtete an den deutschen Bergarbeiter der Führer der amerikanischen Bergverband ein Telegramm, daß die amerikanischen Kameraden sich solidarisch mit ihren kämpfenden Brüdern im Ruhrrevier erklären. Die Kohlenarbeiter von Mannheim und Ludwigshafen, ungefähr 900 Mann, haben die Arbeit niedergelegt. Dieselben erklärten sich in einer Versammlung mit den streitenden Bergarbeitern im Ruhrgebiet solidarisch und beschlossen, teine Hand zu bieten zur Lieferung von Kohlen nach Westfalen. 4 „ Im Einverständnisse mit dem königl. Staatsministerium des fönigl. Hauses und des Aeußern ist der Redaktion der„ Augsburger Volkszeitung" auf die Vorstellung vom 23. d. Mts. zu eröffnen, daß ihrem Gesuche um Genehmigung einer öffentlichen Sammlung schöpft. Herr Müller Sagan( frs. Vp.) wußte ihr nichts Mit dieser Rede war der geistige Gehalt der Debatte er für die streikenden Vergarbeiter im Ruhrgebiet eine Folge nicht gegeben werden kann, da für Sammlungen zur Ermöglichung der anderes hinzuzufügen als ein Lob auf den Musterstaat der Fortsetzung einer Arbeitseinstellung prinzipiell polizeiliche Be- Toleranz, auf Preußen. Von der evangelischen Rechten willigungen bisher nicht erteilt wurden, und von diesem a" en bis- drückten die Abgeordneten Stöcker( Antis.), Henning( t.) herigen Gesuchen gegenüber ausnahmslos festgehaltenen Grund- und Stodmann( Reichsp.) ihre Furcht vor der macht. fage auch im vorliegenden Falle nicht abgegangen werden kann." volleren, flüger geleiteten fatholischen Kirche aus und beWas für sozialpolitische Botokuden waren dagegen die eng ftritten das ist jetzt ja eigentlich bei jeder Debatte selbstlischen Minister, die für den großen Bergarbeiterstreit in Eng verständlich die Zuständigkeit der Reichsgesetzgebung auf das land Hunderttausende aus eigenen Mitteln hergaben und in dem Gebiet der Religionsübung. Das sind dieselben Parteien, Rede für deren Forderungen einzutreten. Versammlungen der Streifenden gingen, um in öffentlicher die einst für die Maigesetze des Reiches im Kampf Bismarcks gegen den katholischen Selerus eintraten. Sonst schwafelten sie noch viel vom„ praktischen Christentum", das ihnen eine mehr oder minder scharfe Heze gegen die katholischen Mitchristen nicht verbot. Das Verbot der Gendarmerie, in Heidenheim Geldsammlungen für die streikenden Bergarbeiter zu veranstalten, wurde auf Verfügung des Ministers des Innern wieder aufgehoben. Die beschlagnahmten Sammellisten wurden der Gewerkschaftskartell zurückerstattet mit dem ausdrücklichen Bemerken, daß die Sammlungen gefeßlich erlaubt seien. ( Privattelegramm des Vorwärts".) " " " der nächsten Woche weitergeführt. Am Montag steht die dritte Die Debatte über den Toleranzantrag wird erst Ende Lesung des Nachtragsetats für Südwestafrika und die frei. sinnige Interpellation wegen der Schiffahrtsabgaben auf der Tagesordnung. Ueber die Lage in Oberschlesien meldet die Schlesische Beitung": Neber die Zahl der Streifenden meldet W. T. B." vom 4. Fe- Auf der Königin Luise- Grube" sind gestern 73 Mann von der bruar: In den 18 Revieren des Ober- Bergamtsbezirks Dortmund Frühschicht, hauptsächlich Schlepper und Wagenstößer, von der Mittagund auf Zeche Rheinpreußen" sind heute von insgesamt 261 016 fchicht 23, und auf dem Guidoschacht" 16 Shlepper abgelegt. Der Der fünfte Kongreß der Britischen Arbeiterpartei. Mann 63 937 Mann angefahren, gegen 62 361 Mann von 259 446 Ausstand ist stark im Abnehmen begriffen. Während in der gestrigen am gestrigen Tage. Auf" Rheinpreußen" fuhren heute 4001 von Tagesschicht auf der Königin Luise- Grube Ost und West", sowie lungen des Liverpooler Kongresses waren zwar nicht umfangBrighton, 2. Februar.( Eig. Ber.) Die Verhand5574 Mann an( gestern 2992 von 4506). dem Hermann und Georgschacht" 332 Arbeiter eingefahren und reich genug, um ein erschöpfendes Urteil über die Britische Die Zahl der mehr Angefahrenen kommt vor allem auf Rhein- 2574 ausständig waren, sind heute 1797 Arbeiter eingefahren und Arbeiterpartei zu gestatten, aber soviel ergaben sie, daß der preußen", wo die Arbeit nach dem Wunsche der Organisationen nur 1063 ausständig geblieben. Auf der„ Guidogrube" sind heute Gedanke einer selbständigen Politit der Arbeiter. überhaupt nicht wieder eingestellt werden sollte. Daß es dennoch von der erschienenen Belegschaft alle Mann eingefahren, nämlich Gedanke einer selbständigen Politik der Arbeiter. geschah, ist nicht auf Differenzen zwischen den Organisationen, sondern 621 gegen 280 am gefirigen Tage, so daß nur noch 163 Arbeiter Iasse feste Wurzel geschlagen hat. Alle Zusatanträge, die auf Unorganisierte zurückzuführen. Wie unzuverlässig die Wolff ausständig sind. Auf der„ Bielichowißgrube" sind von 339 Leuten darauf hinausliefen, der Partei den Charakter der Selbständigschen Meldungen aus dem Lager der Unternehmer übrigens sind, geht 318 eingefahren und nun noch 21 Schlepper ausständig. Auf der keit zu nehmen, wurden abgelehnt. Aber ebenso mißlangen aus diesen Zahlen hervor. Danach hat die Zeche Rheinpreußen" Friedensgrube" der Antonienhütte" haben gestern 150 Schlepper die Versuche, der Partei ein festes sozialdemoatisches Projetzt 5574 Mann Belegschaft gegen 4506 gestern. Die lettere Bahl die Arbeit niedergelegt. Sie fordern eine Erhöhung des niedrigsten gramm zu geben. Der Kongreß war überhaupt gegen jede ist übrigens die höchste, die für Rheinpreußen" in Betracht kommen Lohnfazes von 15 auf 20 Pf pro Staften und haben außerdem Aenderung der Konstitution. Wünsche bezüglich der Wasser und Holzbeschaffung geäußert. Die Die Untersuchungsprotokolle. Lohnaufbesserung ist ihnen zugesagt worden. Heute früh fehlten von der Tagesschicht von 375 Mann, die einfahren sollten, 307. fann. " " Man sieht jetzt ein, wie notwendig es war, daß die Arbeiter auf Zulassung ihrer Stenographen zu den Untersuchungsberhandlungen drangen und wie sehr die Regierungsvertreter im Interesse der Unternehmer handelten, als sie sich gegen die Zuziehung von Arbeiterstenographen wehrten. " " Verhandlungen abgelehnt hat die Direktion der Neuroder Direktion aber erklärte alle Forderungen für unerfüllbar. Kohlen- und Tonwerke. Das Oberbergamt wollte vermitteln, die Belgien. Mons, 4. Februar. Die Zahl der Ausständigen wurde gestern abend auf 9000 bis 10 000 Mann veranschlagt. In Charleroi und Lüttich ist bis jetzt alles ruhig. Politische Ueberficht. Berlin, den 4. Februar. Der Toleranzantrag der Intoleranten. demokraten. die reinen Gewerkschaftler und die revolutionären SozialDie Partei umschließt zweierlei oppositionelle Elemente: isoliert", den Sozialdemokraten geht sie nicht weit genug, Jenen geht sie zu weit, indem sie sich indem sie sich auf ein sozialdemokratisches Programm nicht festlegen will. Diese beiden Extreme gingen fast regelmäßig auf dem Kongresse zusammen, wurden aber mit großen Mehrheiten geschlagen. Aus Gesprächen mit den verschiedensten Delegierten ge wann ich den Eindruck, daß die jezige Politik der Partei am meisten den Absichten und Gefühlen der organisierten Arbeiter massen entspricht. Diese sind weder Sozialdemokraten noch liberales oder konservatives Stimmvieh. Sie wollen eine eigene Politit, eine Arbeiterpolitik: Trades- Unionsrecht, Fabritund Sozialgesetzgebung, Munizipalisierung und Verstaatlichung der Verkehrsmittel, Minen 2c. Das Labour- RepräsentationsRomitee ist im wahren Sinne des Wortes eine sozialistische Partei, The Rheinisch- Westfälische Zeitung" beginnt jetzt mit der Veröffentlichung von Protokollen aus den Verhandlungen der Untersuchungskommission. Um den Anschein zu erwecken, als ob es ihr nur darum zu tun sei, die Deffentlichkeit rechtzeitig über die Ergebnisse der Untersuchung aufzuklären, leitet sie diese Veröffentlichung mit der Bemerkung ein, daß die amtliche Veröffentlichung bestenfalls nach Monaten in einem gewaltigen Druckbande erscheinen würde, den niemand lesen werde. Deshalb wolle sie jetzt bereits die erfolgten Feststellungen der Deffentlichkeit übergeben. Jn Wahrheit handelt es sich um ein ganz freches Schwindelmanöver. Die Veröffentlichung hat lediglich den Zweck, die Deffentlichkeit über die Ergebnisse der Untersuchung zu täuschen. Nach den„ Prototollen" der Rheinisch- Westfälischen Zeitung" ist so gut wie nichts von den Klagen der Bergarbeiter bewiesen worden. Das Zentrum, das sich aus der Zeit der Rezerverbrennung Unser Bochumer Parteiblatt ist nun aber in der Lage, nach- und Herenprozesse noch so viel praktisches Christentum bewahrt der die Bewegung ces und das Ziel nichts ist. Es wurde zuweisen, daß die Protokolle" der Rheinisch- Westfälischen" hat, daß es jeden Konfessionslosen als unjittlichen Affen- ja allerdings eine Resolution angenommen, die der Partei nichts wie dreiste Fälschungen sind. Das von den Unter- menschen ansieht, hat im Reichstage seinen Antrag auf das Ziel steckt, auf die Vergesellschaftung der Produktionsnehmern bediente Blatt unterschlägt einfach alle Fest- Duldung jeder Weltauffassung und Freiheit jeder Art von mittel hinzuwirken, aber die Annahme der Resolution ist mehr stellungen, die die Berechtigung der Arbeiterklagen erweisen. Religionsübung aus der vorigen Session wiederholt. So der Ausdruck der Sympathie mit dem Sozialismus, als eine Das Bochumer Voltsblatt" stellt als Beispiele elf Punkte duldsam sind die Frommen aus der Herde Petri- wenn sie sozialistische Ueberzeugung. Die große Mehrheit der Partei fest, bei denen die Rheinisch- Westfälische" diejenigen Tat- in der Minderheit sind. Selbst die gottlosesten Atheisten sollen geb dadurch ihren Willen kund, mit den Sozialisten zusammenzufachen unterschlägt, die beweisen, daß die Arbeiter berechtigt dann Schutz für ihre Ueberzeugung genießen, der Staat soll arbeiten. Es ist schon in den letzten fünf Jahren ein sehr bedeutender waren zu ihren Beschwerden. sich nicht in die Glaubenssphäre einmischen, niemandem wegen Fortschritt gemacht worden, daß wir jetzt eine Arbeiterpartei seiner religiösen Ueberzeugung wehe tun. So fähe ein haben, die entschlossen ist, proletarische Interessen zu vertreten Toleranzantrag des Zentrums wohl aus, wenn die katholische und mit den Sozialisten Hand in Hand zu gehen. Freilich Kirche in Deutschland wirklich nur die Unterdrückte und nicht verlangt sie von den Sozialisten ein großes Opfer: sie verauch zugleich die Unterdrückerin der kleineren Religionsgemein- langt von ihnen, nur als Arbeiter Kandidaten oder schaften, der Freircligiösen, der Humanisten und so fort wäre. als Arbeiter Abgeordnete aufzutreten und auf den Bei seiner jezigen Stellung fordert das Zentrum zwar, daß Namen Sozialist zu verzichten. Sie verlangt Die Arbeitswilligen werden von der Justiz mit größter Gile und jeder freie Wahl über sein Bekenntnis und das Recht der dieses Opfer im Interesse der Einigung der Arbeiterklasse, die wahrhaftig ausreichend geschützt. Ein Telegramm unseres E- for- religiösen Erziehung seiner Kinder haben soll, bedingt aber bis jetzt in konservativ, liberal und sozialistisch gespalten ist. respondenten meldet uns: zugleich für die vom Staate anerkannten Religionsgemein- Sie sagt, man müsse auf den sozialistischen Partei. Heute wurde in Dortmund in vier Fällen über Streiksünder schaften in nicht weniger als sechs Paragraphen sich Sonder namen vorläufig verzichten, um die sozialistische abgeurteilt. Der Bergmann Hesse hat am 16. Januar zu einem vorrechte aus. Arbeitswilligen gesagt:" Wo willst Du hin?" Er sagte dabei Pfui! Sache fördern fördern zu können. Für die Sozialdemo und spie aus. Das Urteil lautete auf einen Monat Gefängnis. Der Herr Dr. Bach em, der diesen Antrag im Namen seiner tratische Föderation" ist dieses Opfer zu groß und sie Bergmann Hochmeister hatte zu einem Arbeitswilligen gesagt:„ Streit- Partei begründete, äußerte wohlverständliche Paritätsschmerzen will es deshalb nicht bringen. Dagegen sind die„ Indebrecher und Speichelleder", dafür wurde er zu zwei Monaten Ge- über die Zurücksetzung der Katholiken in Mecklenburg, Braun- pendent Labour Party" und die Fabian Society" bereit, der fängnis verurteilt. Der Bergmann Erhardt hatte, als ein Arbeits- schweig und dem Königreich Sachsen, aber er versuchte ver- Partei zu dienen. willigentransport vorbeikam, einen der Arbeitswilligen mit einem geblich, in die Halbheit des Zentrumsantrages logische Ein- Im übrigen hinterließ der Liverpooler Kongreß den EinSteinchen an den Arm geworfen, wodurch eine geringe Berlegung Heitlichkeit hineinzulegen. Er forderte Toleranz, erklärte aber, druck, daß die britische Arbeiterklasse politisch sich immer mehr entstanden war. Er wurde dafür zu sechs Wochen Gefängnis ver- daß die Grundauffassung seiner Kirche ihm verbiete, sie Anders- den kontinental- europäischen Arbeitern nähert. Die Verhandurteilt. Der Bergmann Kirchfuß soll zu einem Arbeitswilligen ge- gläubigen zu gewähren. Er verurteilte die Einmischung des lungen in Liverpool waren im Grunde genommen diefelben, sagt haben: Weißt Du nicht, daß gestreift wird?" und weiter: Warte nur, heute abend, da wirst Du schon sehen". Es konnte ihm Staates in firchliche Dinge und propagierte die konfessionelle wie die Verhandlungen der deutschen, französischen und aber nur die erste Aeußerung nachgewiesen werden und erfolgte schaften ein, berbat sich aber, daß das Reich den wüstesten wesentlichen Unterschied entdecken. Die Britische Arbeiterpartei aber nur die erste Aeußerung nachgewiesen werden und erfolgte Staatsschule. Er trat für Duldung aller Religionsgemein- italienischen Arbeiter auf ihren Kongressen. Ich konnte keinen Freisprechung. Aus der Siebener- Kommiffion und gleichzeitig aus der polnischen Uebertreibungen der Unduldsamkeit im Begräbniswesen ent- ist ohne Zweifel berechtigt, an internationalen sozialistischen Berufsorganisation ist der Pole Brzeskot ausgetreten. Die Gründe gegentrete. find nicht angegeben. An feine Stelle tritt der polnische Bergarbeiter Dem Zentrumsgegner, dem Abg. Dr. Sattler von den Corpus Bochum. Nationalliberalen, war schon durch seine Parteistellung unmöglich gemacht, eine logisch klare Stellung einzunehmen. Seut hatte er sich die Aufgabe, evangelische und katholische Ansprüche mit doppeltem Waß zu messen, dadurch erleichtert, Landtagswahl, die im Herbst dieses Jahres zum ersten Male unter Die badischen Demokraten zwischen zwei Stühlen. Die badische daß er sich in den Zustand versetzt hatte, in dem man doppelt allgemeinem, gleichem und direktem Wahlrecht vor sich geht, bringt sieht. Prinzipiell das ist das Lieblingswort eines National- die Nationalliberalen in die Gefahr, schwere Einbußen zu erleiden. liberalen ist er natürlich für möglichst reinliche Scheidung und ebenso geht es den Demokraten und Freisinnigen, die aus stellen. P Betriebseinschränkung. Das Eisenwerk des Mülheimer Bergwerkvereins muß wegen Kohlenmangel den Betrieb vollständig ein Die Straßenbahn in hörde hat ihren Betrieb eingeschränkt und anstatt des 12 Minuten- Verkehrs einen 24 MinutenBerfehr eingerichtet, um einige Tage länger mit dem Stohlenvorrat zu reichen. = Songreffen teilzunehmen. Deutfches Reich. " halten vers staatlicher und kirchlicher Dinge. Statt aber daraus zu folgern, eigener Straft feinen einzigen ihrer Sige zu mögen. Die drei Parteien haben fich deshalb zu einem Ein neues Fensterscheiben- Syndikat? Wenn die" Post" daß auf dem Gebiet, wo staatliche und kirchliche Interessen Bloc der Linken" zufammen geschlossen. Das Ver richtig unterrichtet ist, hat sich jetzt im Ruhrrevier ein Fenster- zusammentreffen- wie bei der Schule, Eheschließung und hängnis dieser Karikatur der ersehnten großen Linken ist nun Scheiben- Syndikat gebildet, das Agenten aussendet, um allent. Begräbnis der Staat seine Rechte wahrnimmt, im übrigen aber die Teilnahme der Nationalliberalen. Wie diese Politiker behalben nachts Fensterscheiben zu zerschlagen und so die Preise aber der Kirche freie Bahn läßt, zog er aus der Tatsache, daß schaffen find, war es von vornherein flar, daß sie den Kampf für Fensterglas in die Höhe zu treiben. Nicht weniger als es Grenzgebiete gibt, den Schluß, daß es Aufgabe des Staates nach zwei Fronten", das heißt gegen 3entrum und 15 einzelne Fälle, wo Fensterscheiben eingeschlagen worden sei, für möglichst friedliches Zusammenleben der Konfessionen in die schlimmsten Verlegenheiten. Bei den Demokraten sind diese Sozialdemokratie führen wollen und das bringt den Bund sind, stellt heut die" Post" zusammen. Damit die öffentliche zu sorgen. Aufmerksamkeit von den Absichten des Syndikats abgelenkt Sie follen Genosse David stellte diesem wirren Durcheinander das in allen Streisen, Verlegenheiten schon zum Ausbruch gekommen. wo Nationalliberale wird, bringt sie den Fensterscheiben- Mord mit dem Streit der flare Programm unserer Partei gegenüber, Trennung von Sozialdemokraten gegen stehen, mit den National Bergarbeiter in Verbindung. Staat und Kirche und Anerkennung des persönlichen Rechts lliberalen gegen die Sozialdemokraten gehen; andererseits sind sie ganz außerstande, ein Mandat zu holen, wenn ihnen die Sozialdemokratie nicht Hilst. Selbst in den besten Kreisen können sie von den Nationalliberalen allein nicht gehalten werden. Ztun versuchen sie sich in der Politik der politischen Täuschung I Aber Lügen haben kurze Beine. In Konstanz, dem Wahlkreis des Demokraten Venedey, soll dieser, weil er die Sozialdemokratie ge- braucht, gesagt haben: im Falle der Stichwahl zwischen National- liberalen und Sozialdemokratie werden die Demokraten für die Sozialdemokraten eintreten. Sofort kommt eine offiziöse national- liberale Korrektur; die„Badische Landesztg." schreibt in bezug auf diese Venedeysche Rede: „Wir sind in der Lage festzustellen, daß b e i d en K o m- promißverhandlungen der Grundsatz der vollen Gegenseitigkeit auch gegenüber der Sozialdemokratie aus- drücklich gewahrt wurde und daß auch die Leitung der demokratischen Partei»nit dieser Auf- sassung durchaus einig geht". Da sitzen sie fest, die Herren Demokraten! Sie wollten zwei Eisen im Feuer haben und zum Schlüsse werden sie die von allen Seiten Geprellten sein, denn es ist selbstverständlich, daß die Sozial- demokratie keinen Finger rührt für eine Partei, die sich ver- pflichtet, gegen die Sozialdemokratie zu arbeiten. Der Schutz der russischen Botschaft in Berlin wird immer noch Tag und Nacht von der Kriminalpolizei besorgt. Vermutlich miß- trauen die preußischen Kollegen den russischen und sie wollen durch ihre Observierung verhindern, daß die russischen Polizeiagenten nach Pariser Muster sich Bombenscherze leisten. Der bayrische Liberalismus wird seit einiger Zeit merkwürdig radikal und arbeiterfreundlich. Während die liberalen Zeitungen sonst die gewerkschaftlichen Bestrebungen der Arbeiter nicht genug herabsetzen konnten und jede an die Unternehmer gerichtete Forderung unbesehen als sozialdemokratische„Begehrlichkeit" brandmarkten, spricht man jetzt viel von dem Rechte der Arbeiter, in der Produttion auch ein entscheidendes Wort mitzusprechen und einen entsprecheirden Teil von dem Ertrag ihrer Arbeit zu fordern. Dabei wird das Unternehmertum manchmal ziemlich hart angelassen. Die treibenden Kräfte sind dabei die sogenannten Jung- liberalen". So wurde in einer Versammlung des jungliberalen Vereins Würzburg eine Resolution beschlossen, in der der Landes- verband der jungliberalen Vereine aufgefordert wird, überall dahin zu wirken, daß sämtliche liberalen Parteien den Forderungen der Bergarbeiter im Nuhrgebiet zustimmen. Um in Zukunft solche Vor- fälle wie den jetzigen Streik unmöglich zu machen, wurde die Ver- staatlichung der Bergwerke gefordert und den Abgeordneten, die im Reichs- tag und im bayrischen Landtag als Wortführer des Llohlensyndikats gegen die Bergarbeiter auftraten, wurde deswegen die Mißbilligung der Versammlung ausgesprochen mit der Aufforderung an die be- treffenden Herren, aus der nationalliberalen Parter auszuscheiden. Endlich wurde vom Magistrat in Würzburg verlangt, daß er für Bedürftige Kohlen zum Selbstkostenpreise beschaffe— eine Forde- rung, für die der gesamte Liberalismus, den Freisinn eingeschlossen, als sie zur Zeit der großen Kohlennot von den Sozialdemokraten erhoben wurde, nur Spott und Hohn hatte. Hoffentlich verflüchtigt sich dieser liberale Radikalismus nicht nach den bevorstehenden bayrischen Landtagswahlen wieder!— Em Soldatenschinder— 14 Tage Sttidcnarrest. Worms, 4. Februar. Leutnant Scharfscheer, der am 13. Januar, einem sehr kalten Wintermorgen, nach einem Liebesmahl verschiedenen Mannschaften der 4. Kompagnie des 118. Jnfanterie-Regiments befahl, sich aus der Pumpe auf dem Kasernenhofe das kalte Wasser über Hals und Rücken gießen zu lassen, wurde nach der„Wormser Volkszeitung" vom Kriegsgericht zu 14 Tagen Stubenarrest verurteilt. Beantragt waren 3 Wochen Stubenarrest. Strafmildernd wurde in Betracht gezogen, daß gesundheitsschädliche Folgen dieser Behandlung bei den Soldaten nicht nachweisbar seien.— Zwei Unschuldig-Berurteilte! Aus Stuttgart wird uns telegraphiert: Wie notwendig eine gründliche Reform des verpfuschten Gesetze? über die Entschädigung Unschuldig-Verurtcilter ist, zeigte wiederum die Petition eines unschuldig wegen Hehlerei zu zwei Jahren Zuchthaus Verurteilten, der nach Verbüßung des größten Teiles seiner Strafe im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen und von der Regierung im Gnadenwege mit dem Bettel von 1600 M. entschädigt wurde; einer Summe, die in keinem Verhältnis steht zu dem ihm zugefügten Schaden, von den seelischen Qualen gar nicht zu reden. Der Justizminister widersetzte sich dem Antrage der PetitionS- kommisfion, daß die Regierung in eine nochmalige Prüfung der Entschädigungsfrage eintreten solle, und meinte ärgerlich, daß im Falle der Annahme des Antrages die Regierung künftighin vor- sichtiger sein werde im Betreten des Gnadenweges. Das Haus war einstimmig für den Kommisfionsantrag. Zustimmend erledigt wurde auch der von der Volkspartei ein- gebrachte Antrag, den Todestag Schillers in Württemberg als Feier- tag zu bewilligen. Der Antrag gab nicht nur dem volksparteilichen Redner Anlaß zu wohlfeilem Bombast, sondern im edlen Wetteifer mit ihm überschlugen sich Prälaten und ZentrumS-Abgeordnete in Begeisterung für den Sänger der Freiheit. Auch Schiller wird un- schuldig verurteilt, im heuttgen ZuchthauSstaat des reattionären Kapitalismus geistig mißhandelt zu werden. Der Feudalismus brach ihn nicht, die Bourgeoisie aber versteht es, den Revolutionär zu entnerven. BolksparteUiche Gesetzverschlechterimgen. Stuttgart. 4. Januar 1905 lPrivattelegramm.) Der Rest der zurückgestellten Paragraphen der neuen Gemeinde- und Bezirksordnung wurde gestern und heute vom Landtagsplenum in Eilzugstempo erledigt, nicht ohne daß die Volkspartei noch ein kleines Schelmenstückchen verübte. Auf Antrag Liesching wurde gegen den Widerspruch der Sozialdemokraten der Paragraph, welcher Gesamterneuerung der Gemeindekollegien sofort nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes durch Proportionalwahl vorschreibt, gestrichen. Um ihre erlistete Herrschaft auf dem Stuttgarter Rathaus noch 4 Jahre länger fortführen zu können, scheut die Volkspartei nicht davor zurück, zu den vielen Unklarheiten und Widersprüchen, die durch ihre Schuld in das Gesetz hineingekommen sind, nun auch noch den Widersinn hinzuzufügen, daß durch eine Reihe von Jahren Bürgerausschuß und Gcmeinderat teils aus Listenwahlen, teils aus Proportionalwahlen hervorgehen. Die Schlußabstimmung über das Gesetz wird voraussichtlich nächste Woche stattfinden, aber es ist nicht wahrscheinlich, daß die Erste Kammer es in seiner jetzigen Form be- stätigt, so daß der Landtag zur Behebung der größten Unebenheiten noch einmal an die Beratung des Gesetzes wird gehen müssen. Südwestafrika. Berlin, 4. Februar. Ein Telegramm aus Windhuk meldet: Gefallen: Reiter Karl Grams, geboren am 18. August 1833 zu Hohenwarthe, im Gefecht am Hudup am 21. Dezember 1904. An Krankheiten gestorben: Gefteiter Karl Czibulla, geboren am 18. Rtärz 1879 zu Schedlisken, im Lazarett Eputiro am 30. Januar dieses Jahres an Typhus und Ruhr; Reiter W l a d i s l a f s Kleina, geboren am 10. März 1883 zu Bobau, im Lazarett Windhuk am 1. Februar d. I. an Typhus. Hueland. Eine seltsame Rebe hat der Zivillord der englischen Admiralität Lee am 2. Februar in East Leigh gehalten. Der Lord erttärte in dieser Rede: Die Regierung habe nicht mehr so sehr Frankreich und das M i t t e l m e e r zu überwachen, als mit Unruhe, obschon nicht mit Furcht nach der Nordsee hin zu blicken. Aus diesem Grunde seien die englischen Flotten so umgestaltet worden, daß sie der Gefahr von dieser Seite trotzen können. Wenn es unglücklicherweife zu einer Kriegs- erklärung kommen sollte, würde die englische Flotte den ersten Schlag führen, noch ehe man auf der anderen Seite Zeit gehabt hätte, die Kriegs- erklärung in den Blättern zu lesen. Die letzte vor- genommene Reform beziehe sich ausschließlich auf die Schiffs- bauten; die besten, schnellsten und stärkestgepanzerten Schiffe werden in den Seeschlacliten der Zukunft eine Rolle spielen. Es sei infolgedessen beschlossen worden, keine Ausgaben mehr für die Reparatur alter Schiffe zu machen. Man werde mit dem Be- trage dieser Ausgaben Schiffe von dem größten und schnellsten Typ, ausschließlich armiert mit der schwersten Artillerie und diGch die stürksten Panzer geschützt, herstellen. Diese Schiffe würde» nicht so zahlreich sein, würden aber eine größere Zerstörungskrast besitzen. Aehnlicher Reden sind von englischen Staatsmännern in der letzten Zeit schon mehrere gehalten worden. So scharf pointiert und gegen Deutschland zugespitzt ist allerdings noch keine Rede gewesen. Eigentlich begreift man schwer, wozu derartige Drohreden gehalten werden. Der Abgeordnete Paaschs erzählte ja unlängst eine zwar dementierte, aber andererseits wiederum aufrecht erhaltene Geschichte über eine geheime Mobilmachung der deutschen Marine. Soll vielleicht die Rede Lees eine Antwort auf diese seltsame Aktion bedeuten? Im übrigen sollte ja die Rede dem Zweck dienen, um die englische Besorgnis über den Zustand der englischen Kriegsmarine zu beschwichtigen. Immerhin hätte dieser Zweck wohl auch erreicht werden können, ohne daß gerade derartige Wendungen gewählt zu werden brauchten. Jedenfalls aber beweist auch diese neue Rede, daß unsere Marinepolittker sich durchaus im Irrtum befinden, wenn sie glauben, daß durch das Bauen recht zahlreicher Panzerschiffe der int er- nationale Friede gestärkt werde. Die deutschen See- rüstungen tragen nur dazu bei, England Besorgnisse einzuflößen, die durch keinerlei diplomatiiche Erklärungen auf deutscher Seite zerstört werden können. England antwortet vielmehr auf die deutschen See- rüstungen ebenfalls mit neuen Schiffsbauten. Die Frage ist dabei, welche Nation dieses tolle Wettrüsten am längsten aushalte» kann!_ Schweden- Norwegen. Die Verhandlungen über ein eigenes Konsulatswcsen für Nor- wegen sind jetzt als gescheitert anzusehen. Im Auftrage der nor- wegischen Regierung hat der Staatsminister Ibsen in Stockholm der schwedischen Regierung mitgeteilt, daß die norwegische Regierung ihrerseits keinen Grund zu weiteren Aeußerungen in der Konsulatsfrage habe. Damit sind die jahrelang geführten Verhandlungen abgebrochen. Die Veranlassung dazu gaben sechs Punkte der Ver- Handlungsgrundlage, die nach schwedischer Auffassung eine notwendige Bürgschaft für das weitere Bestehen der Union bildeten, nach norwegischer Meinung aber als schwere Eingriffe in die Souveränität ihres Staatswesens bei den Verhandlungen aus- scheiden sollten. Es scheint, daß man auf schwedischer Seite, gelinde gesagt, un- geschickt vorgegangen ist, so daß jetzt alle polittschen Parteien Nor- wegens daran sind, in der Konsulatsfrage ganz einheitliche Forderungen aufzustellen, die schließlich auf das hinauslaufen, was die norwegische Sozialdemokratie schon in den Jahren 1892 und 1893 in dem Programm- satz aussprach:„Das Wohl der Brüdervölker verlangt die Auflösung der Union." Die Unionsfrage wird aller Voraussicht nach auch den im Laufe dieses Monats stattfindenden Parteitag der schwedischen Sozialdemokratie, zu dem die norwegische Bruderpartei ihren Settetär Magnus Ni eisen als Vertreter entsendet, beschäftigen. Hier wird es sich jedenfalls zeigen, daß die Arbeiterschaft beider Länder am besten imstande ist, Mittel und Wege zu finden, um diese unglückseligen Zwistigkeiten, auf die in beiden Ländern schon so unnötig viel Kraft und Zeit vergeudet wurde, zu beseitigen. Amerika. Revolution in Argentinien. In Argenttnien ist wieder einmal eine Revolution ausgebrochen. Die Aufftandsbeweaung führte auch in der Hauptstadt zu einigen Ruhestörungen. Mehrere Polizeiposten wurden von einem etwa 30 Mann starken Haufen angegriffen; der Angriff wurde aber überall abgeschlagen. Eine tterne Gruppe machte einen Angriff aus das Arsenal, der ebenfalls zurückgeschlagen wurde; die Angreifer wurden gefangen genommen. Es geht das Gerücht, zwei Regi- menter hätten sich empört und marschierten gegen Buenos Aires. Die Regierung war von dem Plane des Aufstandes unterrichtet; sie hat alle Matznahmen zu einer Unterdrückung ergriffen und scheint völlig Herrin der Lage zu sein.— Wie aintlich bekannt gemacht wird, verhängte der Ministerrat unter dem Vorsitze des Präsidenten Quintana den Belagerun gs- zu st and über ganz Argentinien auf die Dauer von 30 Tagen. Ferner wurde die Mobilisierung der Nationalgarde verfügt; die der Regierung treu gebliebenen Truppen werden den auf Buenos Aires zu marschierenden Truppen entgegengeschickt. Bisher ist die Stadt ruhig und bewahrt ihr ge- wöhnliches Aussehen, nur auf einigen Straßenbahnlinien ist der Betrieb eingestellt. In mehreren Städten der Provinz macht sich gleichfalls die Aufstandsbcwegung bemerkbar.— Die Revolution in Rußland. Auch die von der nissischen Zensur entfärbten Telegramme lassen keinen Zweifel mehr darüber, daß eS nicht gelungen ist, die gewaltige Bewegung im Blute zu ertränken. Ueberall lodern die Flammen empor. Die wirtschaftlichen und politischen Reformverheißungen haben niemand getäuscht. Die plumpe Nichtsnutzigkeit dieser Gaunereien der Väterchen unter- haltenden Possenreißer scheinen eher das Gegenteil der beabsichtigten Beruhigung bewirkt zu haben: Man fühlt sich nicht nur ver- gewaltigt und betrogen, sondern obendrein noch verhöhnt. Es ist keine Rede davon, daß die Ausstandsbewegung erloschen ist. Selbst wo sie schon beendigt schien, beginnt sie von neuem. Wirtschaftliche und politische Forderungen bilden für das aufgeklärte Bewußtsein des russischen Jndusttieproletariats nur noch eine un- lösbare Einheit. Daher die seltsame Erscheinung, daß in dieser im Grunde bürgerlichen Revolution dir bürgerliche Intelligenz sich der wirtschaftlichen Kampfmethoden der proletarischen Bewegung zu be- dienen beginnt: Advokaten, Professoren usw. streiken! Andererseits sind sich in der Forderung der absoluten Not- wendigkeit einer Verfassung, wenn natürlich auch in verschiedener Klarheit und wesentlicher Abstufung alle Klassen einig. Bis in die jetzt tagenden Adelsversammlungen reicht die Gärung, und nach den vorliegenden russischen, d. h. stark abgeschwächten Meldungen ist es in diesen Versammlungen zu stürmischen Szenen und leiden- schaftlichen Kundgebungen der Liberalen gekommen. Die„zivilisierten" Nachrichten, mit denen man Westeuropa zu narren sucht, offenbaren eine nach der anderen ihre Verlogenheit. Die von uns schon gestern wiedergegebene Meldung bestätigt sich: Gorki ist noch nicht freigelassen. Wir hatten bereits auf den ver- dächtigen Umstand hingewiesen, daß er noch kein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Die blutige Bewegung in Russisch-Polen hat sich, wie die heute vorliegenden Nachrichten zeugen, von Warschau aus über das ganze Land verbreitet. An ein Nachlassen der Bewegung ist trotz einiger dies meldender offizieller Angaben offenbar nicht zu denken. Die AuSstaudSbewegung. Aus Petersburg berichtet ein„Laffan"- Telegramm: Die Arbeiterbewegung nimmt wieder schärfere Forme««m. Die Arbeiter sind erbittert darüber. daß die Re- gicrung die nach Zarskoe Sselo geführte Arbeiter- abordnung als Vertretung der Arbeiterschaft bezeichnet. Sie bleiben dabei, daß die Abordnung aus Regierungs- aufsehern bestand. Die Arbeiter in der Fabrik von Leßner, die Torpedo-Lanzierrohre herstellt, rissen den An- schlag mit der Rede des Zaren an die Arbeiterabordnung von den Wänden der Fabrikräume, wobei sie riefen:„Es ist falsch, das, die Arbeiter gegangen sind, ihn z» sehen!" D-uu legten sie die Arbeit wieder nieder. General Trepolv ließ den Fabrikbesitzer Leßner zu sich kommen und erklärte ihm, die Arbeiter dürften nicht wieder eingestellt werden. Leßner sagte daraus, die Arbeiter seien Spezialisten, die zu ersetzen unmöglich sei, und seien bei dringenden Arbeiten für die Kriegsmarine beschäfttgt. Trcpow blieb jedoch bei seiner Verordnung. Darauf begab sich der Kriegsminister nach- mittags nach Zarskoe Sselo zum Zaren, um ihm die Sache vorzutragen. Der Zar war empört über das Hcrabreißen seiner Rede. Die Regierung drängt die Fabrikanten, den Arbeiter» eine 10 Prozentige Herabsetzung der Arbeitszeit bei 10 pro- zentiger Erhöhung der Löhne zu gewähren. Moskau.(Offizielle Meldungen.) Freitag abend wurde eine Bewegung unter den Angefüllten der Trambahnen wahrgenommen; heute ist auf den städtischen Linien der Bewirb eingestellt. Die Kondukteure der Omnibusse und zweier Straßenbahn« Gesellschaften fordern Lohnerhöhung, setzen aber ihren Dienst fort. Andere Kondukteure stellten Forderungen und traten zugleich in den Ausstand. Der Munizipalrat ist zusammengetteten, um über die Forderungen der Kondukteure zu beraten. Libau. Die Lage ist unverändert. Die Fabriken, in denen die Arbeit eingestellt ist, erklären, die Arbeiter würden entlassen werden, wenn sie nicht bis zum 7. Februar die Arbeit wieder aufnehmen würden. a Revolutionäre Adelsversammlungen. Moskau, 4. Februar.(Offizielle Meldung.) In einer Versammlung der Adelsgenossenschaft gelangten drei an den Kaiser zu richtende Adressen zur Verlesung. In der ersten heißt es, in den gegenwärtigen schweren Zeiten sei der Augenblick schlecht gewählt, um eine fundamentale Aenderung der Regierungsform herbeizuführen. Die zweite Adresse sagt, daß während der kriegerischen Schwierigkeiten und der inneren Unruhen ein einziges Wort des Kaisers, durch welches frei gewählte Vertreter des Volkes zur Teil» nähme an der Regierung berufen würden, Rußland aus den rechten Weg führen könne. In der dritten Adresse heißt es. der Adel erwarte�, In der vollen Ueberzengung, daß Rußland auch diese ncue�ufc* fnng überstehen und aus ihr mit vollem Ruhme und Macht hervorgehen werde, sehnsüchtig ein Wort des Kaisers, wshchOs zeigt, daß das Band, welches ihn mit dem russischen Volfci«j»ck!- knüpft, nicht zerrissen ist, und daß er, sobald er es für�RWU befindet, vom Volke gewählte Vertreter berufen wird, Nm an den Aufgaben des Staates mitzuarbeiten. Die Besprechungen hatten kein einheitliches ErgWK. Man entschied sich, zwei verschiedene Texte festzustellen. Kursk. Die Sitzungen des Adels waren reich an Zwischen- fällen. Als sich nach Berawna des Entwurfs einer an den Kaiser zu richtenden Adresse' er Vertreter der liberalen Minderheit Chirkoff weigerte, d'.e Adresse zu unterzeichnen, wurde die Sitzung unter großem Lärm aufgehoben. Mit? alieder des Adels verlangten, daß Chirkoff sich entferne. Alle Versuche der Redner, eine Debatte herbeizuführen, scheiterten. Jaroslaw. Der Adel beschloß eine Adresse an den Kaiser zu richten mit der Bitte, ftei gewählte Vertreter zur Beratung des Manifestes vom 25. Dezember zusamnienzuberufen. Streik der Intellektuellen. Odessa. Die meisten Professoren der Universität forder« di Einstellung der Vorlesungen. Kiew. Die Borlesungcn an der Universität haben am 2. d. M begonnen, sind aber wieder eingestellt worden, da eine politische Demonsttation von feiten der Studenten für heute vorbereitet wurde. •.' Gorki nicht freigelassen. Eine offizielle Meldung besagt: Nach Erkundigungen, die die Petersburger Telcgraphen-Agentur an zuständiger Stelle eingezogen hat, ist die Nachricht von der Freilassung Maxim Gorkis verfrüht. So ist also das Schicksal des Dichters nach wie vor ebenso un» gewiß, wie das der anderen Verhasteten. »# 4» Kundgebungen der Kulturwelt. Aus München wird uns geschrieben: Die blutigen Vorgänge in Nußland scheinen doch die öffentliche Meinung in Deutschland allmählich auch über die Sozialdemokratie hinaus aufzupeitschen, wenn man wenigstens nach einer wahrhast imposanten Kundgebung schließen darf, die soeben in München stattgefunden hat. Schon am Donnerstag vormittag hatte dort eine von unserer Partei nach einen« der äußeren Viertel einberufene Ver- sammlung stattgefunden, in welcher Wollmar als Referent, sowie Ad. Müller und Timm vor einer Zuhörerschaft von mindestens 3000 Menschen über„Die Revolution in Rußland" sprachen. Auf den folgenden Freitag abend berief ein aus allen Parteien und Volksschichten zusammengesetzter Ausschuß, in dem neben den Vertretern der Sozialdemokratie— Abgg. V o l l m a r und Ad. Müller, sowie Magistratsrat Ed. S ch m i d— die Universi» tätsprofessoren Hugo Brentano, Th. Lipps und M. Haus- hofer, die Künstler Stuck, Defregger, Hildebrand uud R ü m a n n, die Schriftsteller Ruederer, Max Halbe, M. Conrad, der Vorstand des Gcmeindekollegiums S e y b o t h (derselbe, der soeben beim Kaiser war), der Zentrumsabgeordnete G i e h r l, die Volksparteiler Dr. Q u i d d e und Rechtsanwalt M. B e r n st e i n, der Nationalsozialc Dr. R e h m u. a. saßen, eine Versammlung in das„Münchner Kindl". Der Aufruf, den der Ausschuß erließ, war aber nicht von der Wässerigkeit derjenigen, wie man sie jetzt anderwärts vielfach von bürgerlichen Kreisen ausgehen sieht, und in welchen so getan wird, als ob sich alles nur um den einen Gorki drehe, um dessen„Begnadigung" mehr oder minder flehentlich gebettelt wird, während man für die Masse des kämpfenden Volkes und die ganzen gewaltigen Vorgänge kaum ein schüchternes Wort zu sagen wagt. In jenem Münchener Aufruf wurde vielmehr mit markigen Worten aufgefordert zu einer„Kundgebung der Sym- pathie mit den Bestrebungen der vortrefflichen, felbstlosen Männer aller Klaffen, welche ihrem Boll die Freiheit erkämpfen wollen und zu einer Kundgebung des Abscheues gegenüber der beispiellosen Bcr- gewaltigung, die sie erfahren." Und diese Worte zündeten. München hat seit Jahren keine so geradezu riesenhafte Kundgebung mehr erlebt. Der Saal des„Münchener Kindl", einer der größte,« Deutschlands, war schon langer als eine Stunde vor beginnender Versammlung derart über- füllt, daß er polizeilich abgesperrt werden muhte; es waren sicher 6—7000 Menschen in drangvolle Enge gezwängt. Ilm für die vielen, vielen Tausenden, welche die Zufahrtsstraße besetzt hatten, einen gewissen Abzug und Ersatz zu schaffen, wurde sofort in dem nahe- gelegenen Bürgerlichen Brauhaus eine zweite Versammlung im- provisiert, die alsbald gleichfalls von 2%'— 3000 Menschen besetzt war. Die noch übriggebliebenen weiteren Tausende wollten lange nicht weichen und waren durch ein zahlreiches Polizeiaufgebot nur schwer zu zerstreuen. Es waren, gering geschätzt, 15 000 Menschen auf den Beinen. Die Hauptversammlung im„Münchener Kindl" wurde von Bollmar eröffnet, der in seiner Cinleitungsrede die Versammlung als eine Kundgebung aller derer bezeichnete, die ein Gefühl haben für die Leiden eines schmählich unterdrückten Volkes und für dessen Ringen aus der Barbarei eines asiatischen Despotentums empor zum Lichte der Kultur. Es gelte der öffentlichen Meinung Ausdruck zu verleihen, die zu begreifen anfange, daß der Befreiungskampf des russischen Volkes eine Sache der ganzen Menschheit sei, den Kämpfern die brüderlichste Sympathie auszusprechen, aber zugleich auch tat- kräftige Hülfe zu leisten, indem man Mittel schaffe zur Linderung der Not der Opfx� aber weiter auch zur Führung des aktiven Kampfes, der nur mit der Niederwerfung des Selbstherrschcrtums und der Befreiung Nußlands endigen dürfe. Nach dieser mit stürmischem Beifall aufgenommenen Ein- leitungsrede übernahm Dr. Nehm den Vorsitz, verlas zwei Be- grüßungs- und Zustimmungsschreiben Brentanos und Lipps und gab hierauf dem in München wohnenden russischen Sozialisten Schewitsch das Wort der in eingehender, vorzüglicher und die Begeisterung der Versammlung weckender Rede die Entwickelung der Dinge in Ruß- land schilderte und zum Schluß die öffentliche Meinung Deutschlands und Europas um Hülfe für die russische Freiheitsbewegung bat. Nachdem sich der Beifall der— zu etwa%—% aus Sozialdemo. kraten, im übrigen aus allen Bevölkerungsschichten, darunter viele Studenten, zusammengesetzten— Versammlung gelegt hatte, ergriff noch Rechtsanwalt M. Bernstein das Wort, um im ähnlichen Sinne zu sprechen, wobei namentlich über die geradezu demütigende, liebe- dienerischc Haltung der deutschen Ncgicrnngcn gegenüber dem Zarismus das schärfste Verdammungsurteil gefällt wurde. In der zweiten Versammlung sprachen Ad. Müller, Quidde und später gleichfalls Schewitsch. Am Schlüsse der vorzüglich ver- laufenen Versammlungen wurde einstimmig folgende Resolution angenommen: „Am 22. Januar d. I. ist in den Straßen Petersburgs auf Geheiß der Regierung unter einer aus wehrlosen Männern, Frauen und Kindern bestehenden Volksmenge, die voller Vertrauen zu ihrem Herrscher ihm eine Petition überbringen wollte, ein Blut- bad angerichtet worden, dem nach Feststellung der Vertreter sämtlicher Petersburger Zeitungen über 3000 Menschenleben zum Opfer fielen. Gegen ein solches, in der Geschichte der Regierungs-Getvaltakte aller Länder beispiellos dastehendes feiges Massenverbrechen erhebt die heute von Männern und Frauen aller Stände und Parteien besuchte Versammlung im Ramen der Solidarität aller zivilisierten Völker lauten flammenden Protest. »1 fordern die Vertreter des deutschen Volkes im Reichstage "fcA ihrerseits ihre Stimme in gerechtem Zorne zu erheben und •von ott deutschen Regierung zu verlangen, das, ihre, den deutschen iMtwen schändenden Liebesdienste dem russischen Absolutismus ÜWWtttiibcr enlich ei» für allemal aufhören und daß dencs.Fmirts' Anlimr UckÄM Sonntag. S. FebknaklM. Parteigenossen! Mtwoch ist IahIabenÄ in Keriin unä äen Vororten! iöerlmer parteL-?Zngelegenl)eiten. Zur Lokalliste. In Charlottenburg steht das Lokal von Jonas, Windscheidstr. 24, der Arbeiterschaft zetzt zur Ver- fügung.— In Triesetaus Salon feiert der Anglerllub am 18. Februar einen Maskenball, ebenso hält der Verein Jugcndkraft in Schmargendorf im dortigen Schützenhaus am 19. Februar ein Wintervergnügen ab. Man weise Karten für diese Festlichkeiten zurück, da beide Lokale gesperrt sind. Die Lokalkomniission. Vierter Reichstags-Wahlkreis, Ost. Dienstag, abends 8% Uhr, findet im Elysium, Landsberger Allee 49/41, eine V c r s a m m- l u n g des Wahlvereins statt. Tagesordnung: 1. Voxtrag des Reichstags-Abgeordneten Rob. Schmidt über:„Unsere Plätze an der Sonnet 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste haben Zutritt. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Sechster Wahlkreis. Dienstag, den 7. Februar, abends 8% Uhr, findet im Eiskeller, Chausseestr. 58, eine Volksversammlung statt, in welcher der vom preußischen Parteitag her bekannte Genosse Vorschnitter Albert Schmidt- Sonnenburg i. d. M. einen Bortrag halten wird über das Thema:„Zur Landarbeiter-Frage". Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vertrauensmann. Charlottcnburg. Im VolkSkause, Rosinenstr. 3, wird am Dienstag Abend der Reichstags-Abgeordneie Genosse v. Bollmar in einer öffentlichen Volksversammlung über die Revo- lution in Rußland sprechen. Pankow. Mittwoch ist Zahlabend in den Lokalen von Wolff, Wollankstr. 23, Griffel, Kaiser Friedrichstr. IS und Abendroth, Mühlenstr. LS. KönigS-Wusterhausen. Mittwoch, abends 8 Uhr, ist bei Lange im Siegeskranz Versammlung des Wahlvereins. Auf der Tagesordnung steht: Vortragskursus über das.Erfurter Programm sowie Berichte. Britz. ReichStags-Abgeordneter Ledebour spricht DienStag abend SM Uhr bei Schöneberg, Rudowerstr. 66, über den Bergarbeiterstreik. Zahlreicher Besuch dieser Volksversammlung ist geboten. Oder-SchSneweide. Die Zentralkommission für Krankenkassen hat auch hier hygienische Vorträge veranstaltet. Mittwoch spricht in der Schulaula. Friesenstraße, öctc Dr. Mcyerhardt über:„Die geschlechtliche Ansteckung und ihre Folgen". Treptow- Baumschulenweg. Ueber die Revolution in Rußland spricht DienStag Genosse Molkenbuhr in Speers Festsälen, Baumschulenstr. 73. Parteigenossen, sorgt für zahlreichen Besuch dieser Versammlung. Schmargendorf. Hellte, Sonntag, findet im Restaurant Sanssouci, RuUaerstr. 29/21, nachmittags 3 Uhr, eine Volks- Versammlung statt. Tagesordnung: Der Bergarbeiter- streik im Ruhrgebiet. Steglitz. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die für Mittwoch. den 18. d. M., angesetzte Wahlvereinsversammlung ausfällt. Statt dieser findet an demselben Tage eine öffentliche Versammlung im Lorale.Birkenwäldchen" statt, in welcher ReichStagS-Abgeordneter Molkenbuhr referiert üder: Die Greueltaten des Zarismus. Der Vorstand des WahlvereinS. Die Sammelliste für die Bergarbeiter Nr. 13181, Charlotten. bürg, ist verloren gegangen. Man wolle sie bei Franz, Grünauer- ftraße S, Nieter-Schöneweide, abgeben. Stralau. Heute, nachmittags IVs Uhr, findet in der Alten Taverne, Alt-Stralau Nr. 26, eine Volksversammlung statt. TageS- ordnung:„Preußische Kulwrbilder", Referent Albrecht Fülle. Bericht der sozigldemokratischen Gemeindevertreter. lokales. Ringkämpfe. Abermals steht Berlin im Zeichen der Ringkämpfe. Noch zwar ist die Begeisterung nicht so orkanartig angeschwollen. um anders geartete Interessen, wie sie der Bergarbeiterstreik und die russische Revolutton erwecken, vollständig in den Hinter- grund zu drängen. Noch begrüßt den Passagier der Straßen- bahnschaffner nicht mit der stereotypen Frage:„Was denken Sie über den Ringkampf zwischen X und I?" Noch antwortet nicht die zu engagierende Küchenfee auf die Frage: „Können Sie kochen?"„J. wo wer ick denn nich Koch'n kennen, der hat doch Eberlen geschmissen." Selbst in der englischen Bar gibt es einstweilen noch pikantere Gesprächs- themen, als den Entscheidunasmatch der„großen internationalen Ringkampfkonkurrenz" bei Busch. Möglicherweise wird diesmal die Anteilnahme des Publikums an den Ringkämpfen überhaupt nicht jene Weiß- glühhitze erreichen, wie bei den früheren Gelegenheiten. Die Erfahrungen der letzten Kämpfe haben doch wohl etwas ab- kühlend selbst auf die Entzündbarkeit naivster Gemüter ge- wirkt. Ja, wenn man wüßte, daß die Ringkämpfe wirklich „reell" oder„seriös" wären. Diesmal sollen sich ja die Teil- nehmer„eidesstattlich" verpflichtet haben, zu ringen und nicht zu„schieben". Solche Bersicherunaen mögen ja der Steuer- behörde einige Sicherheit gegen Beschummelungen bieten; aber bei sportlichen Veranstaltungen I Hinzu kommt, daß auch die sorgfältigste Ueberwachung der Kämpfe durch uninteressierte Schiedsrichter keinerlei Garantie bietet. Wir wollen uns über die derzeittge Veranstaltung keinerlei Urteil gestatten, sondern nur einiges erzählen, was uns von einem Kundigen vertraut worden ist. Danach sollen die meisten der Ringkämpfe von Berufsringern tatsächlich „Mumpitz" sein. Ein kapitalkräftiger Ringer engagiert sich seine Truppe, wobei bei den besten Ringern die Rollen vorher verteilt werden. Eine unbestrittene„Weltmeisterschaft" kann es gar nicht geben, erstens weil die bedeutendsten Ringer ein- ander ziemlich gleichwertig sind, so daß bei reellem Ringen in- folge des Zufalles heute der, morgen jener Sieger bleiben würde; zweitens weil bei sogenannten inter- nattonalen Kämpfen um die Weltmeisterschaft immer nur ein kleiner Bruchteil der besten Ringer beteiligt ist. Deshalb ist es das vorteilhafteste für die Anwärter auf das Championat, sich in die Ehre der Weltmeisterschaft gütlich zuteilen und sich durch vorherige Vereinbarungen das Risiko zu ersparen. Oft einigt man sich dahin, daß. sagen wir einmal, in Belgien der Belgier£ Sieger bleibt, in Deutschland der Deutsche D. Auf diese Weise wird sowohl den nationalistischen Instinkten, wie den Gefchästsvorteilen trefflich Rechnung getragen. Wollte ein seiner Kraft und Gewandtheit zuversichtlich vertrauender Ringer sich auf solche Abmachungen nicht ein- lassen, sondern wirklich reell ringen wollen, so würden ihn die Manager boykottteren, außerdem riskierte er obendrein eine Niederlage. Er müßte bei einer Konkurrenz nicht nur den gefährlichsten seiner Gegner besiegen, sondern auch vorher noch eine Anzahl annähernd gleichwertiger Gegner in den Sand strecken. Sein Nebenbuhler aber, der xben mit diesen Konkurrenten nicht reell zu ringen braucht, könnte seine Kräfte für den Entscheidungskampf mit dem dreisten Eilt- dringling aufsparen, wodurch seine Chancen sich bedeutend er- höhten.— Unsere persönliche Wissenschaft von diesen Dingen ist ja gerade keine abgrundtiefe, allein da die obige Dar- stellung von unserem Gewährsmann durch eine Reihe beweis- kräftiger Argumente gestützt wird, können wir nicht umhin, ihr einen bedeutenden Grad von Wahrscheinlichkeit bei- zumessen. Wir können uns also dahin resümieren: Der Ringsport ist, wie aller Sport, ja etwas sehr Schönes, allein das Be- rufsringertum, das mit allen Mitteln der geschäftlichen Kon- kurrenz und allen Schikanen kapitalistischer Betriebsamkeit zu arbeiten nun einmal gezwungen ist, ist schließlich doch nur eine Karikatur auf die Pflege eines wirklich edlen körperlichen Sports._ KrankentranSPorttvesen 1905. Die vereinigten Krankentransport- Unternehmer Kopp, Lück, Mnzel und Swade schreiben uns:„Bezugnehmend auf die in der Morgen-Aus- gäbe vom 31. v. Mts. Ihres geschätzten Blattes gebrachte Nachricht, bettessend Krankentransport, erlauben wir uns ergebenst zu bemerken, daß sich die Klagen über mangel- hasten Krankenttansport in letzter Zeit bedauerlicherweise stark gemehrt haben. Es dürfte dies auf die Neuorganisatton, die sett 1. Januar 1905 durch das Polizeipräsidium eingeführt ist, zurückzuführen sein. Wir haben seit Jahrzehnten nach besten Kräften unsere Pflicht getan, und nun sind uns ohne erficht- lichen Grund die Transporte entzogen und dem aus der Ver- einigung der Sanitätswachen, Unfallstattonen und der Rettungs- gesellschaft zusammengesetzten„Verband für erste Hülfe" überttagen worden, trotzdem dessen Einrichtung der Anforde- rung der Neuzeit durchaus nicht genügt.— Daß hierbei das allgemeine Interesse schlechter wegkommen wird, ist für uns klar. In vorliegendem Falle ist keines unserer Institute requiriert."_ DaS Kammergericht über unsittliche Theaterverträge. In der Frage der T h e a t e r v e r t r ä g e, die vor einiger Zeit das Landgericht und Kammergericht beschäftigte, liegt jetzt die aus- stihrliche Urteilsbegründung des Kammergerichts vor. Die Direktton H. hatte mit dem Schauspieler M. einen Vertrag auf Grund der allgemein üblichen gedruckten Formulare abgeschlossen, der der Direktion das Recht der täglichen, vierwöchigen Kündigung, dem Schauspieler dagegen nur eine langfristige Kündigung zugestand. Als der Schauspieler nun ohne Jnnehaltung des Verttages ein anderes Engagement annahm und die Direktton ihn auf dem Wege der Klage zur Jnnehaltung der Bettragspflichten zwingen wollte, entschied das Landgericht, daß ein Verttag, welcher das Kündigungs- recht in ungleicher Weise regelt, als gegen die g n t e S i t t e v e r- st o ß e n d anzusehen und deshalb nichtig sei. Gegen dieses Urteil hatte die Direktion H. aus prinzipiellen Gründen Berufung eingelegt in der Hoffnung, daß damit die bedeutungsvolle Frage der Gültigkeit der bisher üblichen Theaterverträge entschieden werden würde. Die vor einiger Zeit gebrachte Meldung, daß das Kammergericht sich dem Urteil der Vorinstanz angeschlossen habe, also auch die be- stehenden Theaterverträge als unsittlich betrachte, entspricht nicht den Tatsachen. Wie aus der Urteilsbegründung des 13. Senats hervorgeht, ,st die Berufung der Direttion nur aus dein Grunde ab- gewiesen worden, weil die Voraussetzung für den Erlaß einer einst- weiligen Verfügung, dem Schauspieler M, das Auftreten an anderen Bühnen zu verbieten, durch die Eigenart der Umstände nicht gegeben sei. Die in jener Mitteilung ausgesprochene Hoffnung, daß nun- mehr die meisten Bühnen e,ne Revision ihrer Verträge vornehmen müßten, ist danach leider verfrüht. Der Schneefall, der gestern morgen eingetteten ist, war besonders für den Frühverkehr außerordentlich störend und verursachte zahl- reiche Verkehrsstockungen, Die Fuhrwerke konnten nur langsam vorwärts kommen, und besonders an den Brückenböschungen blieb die Mehrzahl der Lastfuhrwerke stecken. Es wurden dadurch zum Teil anhaltende Verkehrsstörungen hervorgerufen, durch die besonders die Personenbeförderung empfindlich bettoffen wurde. Die Omnibusse konnten vielfach nur schrittweise vorwärts kommen, Bon der städttschen Sttaßenreinigung»nd den Sttatzenbahn- Verwaltungen wurden im Laufe deS Vormittags etwa tausend Hilsarbeiter an- gestellt. Gegen mittag löste sich aller Schnee m„Matsch" auf. Der Gipfel deS Grundstückswuchers. Wie erheblich die Preise der Häuser bezw. des Grund und Bodens in der Leipziger- und Potsdamersttaße in den letzten Jahren gesttegen sind, beweist, daß, wie der„Confekttonair" erfährt, für das am Potsdamerplatz 3 ge- legene, den Schreiberschen Erben gehörige Haus, das einen Flächen- räum von etwa 79 Ouadrattuten hat, SVi Millionen Mark, also 79 999 M. pro Rute, verlangt werden. Diese Forderung wird damit zu begründen versucht, daß bei dem Verkauf des Hotels „Fürstenhof" am Potsdamerplatz an Aschinger rund 42 999 M. pro Rute und bei dem Schwartzeschen Hause, Ecke Mauer, und Leipziger- sttaße, noch viel mehr erzielt worden ist. Das erwähnte Grundstück am Potsdamerplatz unterliegt einer Baubeschränkung, da dem Käufer nicht mehr gestattet wird, Fenster nach der Seite des Potsdamer Bahnhofes auszubauen. Romane und Erzählungen für das arbeitende Volk bringt die von unserem Parteiverlage Buchhandlung Vorlvärts, Berlin LW., herausgegebene Wochenschrist„In Freren Stunden", von der soeben Heft b des neuen Jahrgangs erschienen ist. Es bringt die Fortsetzungen des Romans„Im Banne der Versuchung" und der Novelle.Die Mörderin", Es ist eine Geschichte vom Gardasee, wie die Verfasserin, Schulze-Smidt, sie nennt. Ein junger Maler schildert seine Eindrücke und Erlebnisse in dem sonnigen Süden Italiens. Die fesselnde Darstellung des Stoffes versetzen den Leser mitten hinein in die farbenprächttgen Landschaften Oberitaliens und zeigt ihm die eigenartigen Bewohner mit ihrem Leid, in ihrem Hoffen,— Außerdem enthält jedes Heft der Zeitschrift im Feuilleton kleine Erzählungen und Skizzen ans allen Wissensgebieten, und sonstige Notizen. Witze und Scherze. In jeder Woche erscheint ein 24 Seiten starkes Hest für 19 Pf., das in jeder Buchhandlung zu haben ist und auch von jedem Kolporteur besorgt wird. Abonnenten können jederzeit eintrete» und die bereits erschienenen Hefte nach- beziehen. Einen seltenen Fang machte die Kriminalpolizei mit der Fest- nähme eines internationalen Kellcrwechsel-Ngenten Robert Aldor, der aus Budapest gebürtig ist und früher Abeles hieß. Diese» Leuten beizukommen ist äußerst schlvierig, weil Geschäftsleute, die mit Kellerwechseln hineingefallen sind, sich vor einer Anzeige scheuen, um sich nicht bloßzustellen und von ihrer Kreditfähigkeit einzubüßen. Ein Geschäftsmann jedoch, der ohne seine Schuld in dieses Treiben hineingeraten war, überwand diese Scheu, Er hatte einige Wechsel an einen Agenten H. gegeben, dieser gab sie weiter an den hiesigen Agenten T, Beide stehen im internattonalen Wechselverkehr und be« kommen nie bareS Geld, sondern stets nur wieder Wechsel als Gegenwert. Daher erhielt auch der Geschäftsinann nichts. Dafür aber begann eines schönen Tages eine Wiener Finna, seine Wechsel einzuklagen, ohne daß er auch nur einen Pfennig erhalten hatte. In diese Klagesache spielte anch Herr Aldor alias Abeles hinein, der von einem Ort zum andern reiste, um sich mit Wechseln vollzusaugen und sie dann nach Wien zu schaffen. Der Geschäftsmann erinnerte sich dieses Herrn, als er von seiner Ankunft in Berlin hörte, und machte die Kriminalpolizei auf ihn aufmerksam. Diese ließ sich den seltenen Fang nicht entgehen und brachte den Agenten nach Moabit. Vielleicht finden jetzt noch mehr Geprellte den Mut, gegen das licht« scheue Treiben vorzugehen. Sie können sich im Zimmer Nr. 319 deS Polizeipräsidiums melden. Aldor— Abeles hatte bei seiner Ver- Haftung noch die ganzen Taschen voll Wechsel, Wie dementiert wird. Bekanntlich hatte die„Nordd. Allg. Ztg." in einem offiziösen Artikel es als unrichtig bezeichnet, daß durch einen Mnisterialkommiffar bei einer Unterredung mit Mitgliedern des inzwischen aufgelösten Studentenausschusses an der Technischen Hochschule in Hannover die Aeutzerung gefallen sei: akademische Freiheit sei ein Begriff, den man im Ministerium gar nicht kenne. In der neulich abgehaltenen Studentenversammlung zu Berlin ist von einem Teilnehmer an jener Konferenz behauptet worden, daß jenes Wort doch gefallen sei. Wie die„Voss. Ztg." nun aus aka- demischen Kreisen erfährt, ist die Ableugnung der„Nordd. Allg, Ztg." zwar dem Worte, aber nicht dem Sinne nach richtig. Allerdings hat nicht ein Ministerialkommissar obige Aeußerung getan, wohl aber hat in Gegenwart des Wirkt. Geh. Ober-Regierungsrats Dr. Naumann, vorttagenden Rats im Kultusministerium, der Berliner Universitätsrichter Geh. Reg.-Rat Dr. Daude wörtlich er- klärt:„Was ist überhaupt akademische Freiheit? Akademische Frei- heit ist ein Begriff, den wir gar nicht kennen und den Sie sich selber gebildet haben." Wirkl. Geh, Ober-RegierungSrat Dr. Rau- mann hat zu dieser Erklärung geschwiegen! Unter der MoSke eines Kriminalbeamten hat ein früherer Handlungsgehülfe Hoher mit einem gewissen Langfeld zusammen Einbrüche und Schwindeleien verübt. Wenn der mehrfach bestrafte Mensch überrascht wurde, so zeigte er eine Blechmarke vor und hielt als„Kriminalbeamter" eine Haussuchung ab. In Weißensee er- beutete er einmal zwei Sparkassenbücher über 426 M. Bevor der Diebstahl entdeckt ivar, eilten er und sein Freund Langfeld nach der Kreissparkasse von Niederbarnim und erhoben einen Teil der Gut- haben. Die Bücher versetzten sie dann auch noch und die Pfand- scheine verkauften sie. In einem anderen Falle stahl er ebenfalls in Weißensee für ewige hundett Mark Schmucksachen, Auch in Münster und Hanau gab Hoher, der nur in Zylinder und Lackschuhen ging. einige Gastrollen. Langfeld wurde kürzlich wegen Sttaßenraubes verhastet. Seitdem fühlte sich der Krimwalbeamte nicht mehr so sicher.� Am Freitag mittag wurde er in der Reichenbergerstr. 115 von einer Frau in ihrer Wohnung überrascht. Er erklärte sie für verhaftet und wäre wieder mit seinem Schwindel durchgekommen, wenn nicht der Hauswirt für seine Festnahme gesorgt hätte. Wie deutsche Fürsten um schnöden Mammon zu Vaterlands- Verrätern wurden, darüber enthält das neueste Heft des Werkes „Wider die Pfaffenherrschaft" reichhaltiges' Material, das für unsere Parteigenossen um so beachtenswerter ist. als man unserer Partei so gern jeden Pattiotismus absprechen möchte. Die in dem 23, Kapitel des obigen Werkes:„Die Wurzeln des 39jährigen Krieges" mitgeteilten historischen Taffachen zeigen, wie die Borfahren unserer heuttgen Fllrstengeschlechter unter dem Deckmantel religiöser Interessen ihre eigenen, persönlichen Machtgelüste zu befriedigen suchten. In jeder Woche erscheint ein reich illustriertes Heft für 29 Pf,, das von jeder Buchhandlung und von allen Kolporteuren und Zeitungsausträgern zu beziehen ist. Reu hinzutretende Abonnenten können das Werk noch von Heft 1 an nachbeziehen. Lebensgefährlich verbrannt wurde in der Nacht zu gestern die Ehefrau Auguste Busse bei einem Brande, der nachts um 11 Uhr in ihrer Wohnung. Franseckistt. 6, auskam, Frau Busse war noch spät abends mit Wäschelegen beschäftigt und mußte dabei ewe Petroleumlampe nachfüllen. Die Lampe explodierte dabei, und das brennende Petroleum ergoß sich nun über die Kleider der vor Schreck ohnmächtig werdenden Frau, Familienmitglieder und Hausbewohner eilten wohl zur Hülfe herbei und suchten die Flammen, die auch Wäsche. Körbe usw. erfaßt hatten, zu löschen. Die alarmierte Feuer- wehr war auch schnell zur Stelle und beseitigte wettere Gefahren. Frau Busse wurde mit aller Vorsicht nach dem Lazarus-Krankenhause in der Bernauerstraße geschafft, wo ihr Zustand als sehr bedenklich erkannt wurde._ Wenn die Mutter auf Arbeit muß. Ein aufregender Vorgang spielte sich gestern nachmittag in der Petersburgerstraße 87 ab. Hier wurden zwei Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren nur mit genauer Not dem Tode entrissen. Im zweiten Stock des OuergebüudeS hat der Kellner Kühn mit Frau und drei Kindern eine kleine Wohnung wne. Während er selbst tagsüber in seinem Berufe tättg ist, versieht seine Frau in der Nachbarschaft Aufwartestellen, so daß sich die Kinder fast den ganzen Tag selbst überlassen sind. Gestern nachmittag, während das älteste Kind noch in der Schule war, hatten sich nun die beiden jüngsten im Zimmer eingeschlossenen Geschwister Stteichhvlzer zu verschaffen gewußt und beim Spielen damit verschiedene Kleidungsstucke in Brand gesetzt. Bald war das Zimmer in dichten Qualm gehüllt. In ihrer Angst öffneten die Kinder ein nach dem 3, Hofe führenoes Fenster und kletterten aufs Fensterbrett. Als auch hier derRauch immer nnerttäglicher wurde, schwang sich das sechsjährige Mädchen Marie ans dem Fenster hinaus und klammerte sich am Fenstertteuz fest. Der jüngere Bruder machte Anstalt, ans den Hof hinabzuspringen. Merk- würdigerweise schrien aber die Kleinen nicht um Hülfe, Zum Glück wurde vom Nachbargrundstück aus der aus dem Fenster dringende Qualm, wie auch die schreckliche Lage, in der sich die beiden Kinder befanden, zufällig bemerkt. Schnell eilten verschiedene Personen herbei und nahmen unter dem verhängnisvollen Fenster Aufstellung, um das etwa herabstürzende Mädchen mit den Armen ans« zufangen. Decken zum Allsspannen lvaren im Augenblick nicht vorhanden. Dem Mädchen schwanden bereits sichtlich die Kräfte, als ihm von nnten zugerufen wurde, noch nicht loszulassen,- In Hast stürzten schon Arbeiter mit einer großen Leiter herbei und im Nu war diese an das Haus gelegt. Ein Arbeiter stürmte die Leiter empor und es gelang ihm wirklich noch rechtzeitig, das kraftlos ge» wordene Mädchen zu umfangen und sicher die Leiter hinabzutragen. Während dieser Zeit war auch schon em Kutscher über die Treppe vorgedrungen, hatte die verschlossene Korridortür eingeschlagen, den fast bewußtlos gewordenen simsjährigen Knaben am Fenster erfaßt und aus dem verqualmten Zimmer ins Freie getragen. Hier erholten sich beide Kinder bald wieder. Die herbeigerufene Feuerwehr löschte dann den entstandenen WohnimgSbrand mit Leichtigkeit ab. Ei» größerer Dachstuhlbrand kam gestern früh in der S a l lv e d e l st r a tz e 15 zum Ausbruch«nd beschäfttgte die vierte Kom- pagnk der Feuerwehr mehrere Stunden lang,»uf bisher nicht ermittelte Weise war das Feuer auf dem Boden des Hauses ent- standen, hatte an dem Inhalt der zahlreichen Bodenverschläge reiche Nahrung gefunden und war, als es bemerkt wurde, bereits auf den Dachstuhl übergesprungen. Als Brandmeister Hammer mit seinem Löschzuge zuerst eintraf, stand schon der größte Teil des Dachstuhles in Flamnien. Er ließ daher sofort mehrere Schlauchleitungen in Thätigkeit treten und von verschiedenen Seiten aus vordringen. Trotzdem dauerte es aber doch über eine Stunde, bevor die Gefahr als beseitigt gelten konnte. Der Dachstuhl nnt seinen Bodenräumen brannte größtenteils nieder.— Außerdem hatte die Wehr in sden letzten 24 Stunden noch in der R ll d e r s d o r f e r st r. 12, B r u n n e n- straß e 24 und in der S t a r g ard e rst r. 2 kleinere Feuer abzulöschen._ Zum Besten der Bergarbeiter. Am Sonntag, den 12. Fe- bniar, mittags präzise 12 Uhr, veranstalten die in Arbeiterkreisen wohlbekannten Gesangvereine„Nordwacht",„Weddinger Harmonie", „Gefangverein der Schneider", Gesangverein der Zimmerer" in Ballschmieders„Kastanienwäldchen". Badstr. 16, eine Matinee zum Besten der ausständigen Bergarbeiter im Nuhrrevier, unter gütiger Mitwirkung der Konzertsängerin Frau H. Geipelt, des Biolinvirtuosen Herrn Alexattder Altmann, des Herrn Kapellmeisters Hempel, sowie des Elite-Streichorchesters des Herrn Musikdirektors Blume. In Anbetracht des ausgewählten Programms und des billigen Preises von 36 Pf. pro Billett ist dem Unternehmen ein reger, dem guten Zweck entsprechender Besuch zu wünschen. Der Theatcrverein„Alpenveilchen", gegründet 1892, veranstaltet am Mittwoch in Anton Boekers Festsälen, Weberstr. 17, eme Wohl- tätigkestsvorstellung zum Besten der streikenden Bergarbeiter. Zur Aufführung gelangt:„Die Macht der Arbeit", Schauspiel in vier Akten von C. A. Paul. Da der ganze Reinertrag den Berg- arb eitern überwiesen wird, ist reger Besuch erwünscht. Der Gesangverein„Harmonie- Ost" hält am Sonntag, 12. Fe- btuar, in Beyers Lokal, Weberstratze, zugunsten der Bergarbeiter eine Matinee mit einem vorzüglich ausgewählten Programm ab. Karten kosten im Vorverkauf 2S Pf., an der Kasse 36 Pf. Für die Bergarbeiter-Familien. Die Schriftsteller Heinz Evers und Roda Roda schreiben uns: Der am 31. v. M. zugunsten der hungernden Frauen und Kinder der streikenden Bergarbeiter im Ruhrgebiet von den SchriMellern Hans Heinz Evers und Roda Roda veranstaltete Abend hat laut dem uns vorliegenden Rechnungs- abschlutz die Summe von 1666,65 M. erbracht. Die Veranstalter haben diese Summe durch Vermittclung des Pfarrers D. Naumann dem Streikkomitee überwiesen. In dem vom Männcrchor„Georginia 1879" zu heute mittag 12 Uhr im Deutschen Hof, Luckauerstr. 15, veranstalteten Konzert wirken unter anderem mit: Frau Pankenin-Aderholt, Konzert- und Oratoriensängerin, Herr Ed. v. Winterstein. Rezitator, Herr Willy Meyer-Guttchen, Klaviervirtuose. Der Ertrag fließt bekanntlich den Bergarbeitern zu. Der Eintritt kostet nur 36 Pf. Zur Borbereitung für die Beobachtung der bevorstehenden totalen Mondfinsternis am 19. Februar spricht Direktor A r ch e n h o l d auf der Treptow-Stcrnwarte am Sonntag, den 5. d. M., abends 7 Uhr, über„Die Einzelheiten dieser Mond- finsternis", welche in den bequemen Abendstunden von 6 Uhr 53 Min. bis 9 Uhr 6 Min. stattfindet. Arbeiter-Schwimmverein„Nord". Ein internes Schau- und Wettschwimmen findet heute nachmittag 3 Uhr im Admiralsgartenbad, Friedrichstr. 162, statt. Ter Eintrittspreis beträgt 56 Pf. Arbeiter-Bildungsschule. Heute abend 7 Uhr Vortrag von Frau Dr. Zepler über„Die Ethik des Sozialismus" im Königstadt- Kasino, Holzmarktsttaße 72. Wintergarten. Saharet ist der bedeutendste Name auf dem Programm. Die Tanzkunst dieser Dame ist oft gerühmt worden; aber immer wieder erfreut die einzige Künstlerin durch die über- sprudelnde Poesie, durch die in aller Lebendigkeit kindliche Art ihrer seltsamen Rhytmik. Aus dem Januarprogramms sind die Lust- gymnasttker Patter dem Repertoire erhalten geblieben; völlig neu ist dagegen ein Fräulein Mimi Letta, die mit einigen anderen Damen aus einer rotterenden Bahn, die durch einen elektrischen Motor an- getrieben wird, eine Art Wettlauf veranstaltet. Unter Leitung eines Herrn Dr. Angela geben eine Anzahl junger Damen sich als lebende Gipsstudien, die zumeist nach bekannten Kunstwerken mit großem Schönheitssinn zusammengestellt sind. Die Schulreiterin Therese Renz zeigt, daß auch die Bühne geeignet ist, um hervorragende Reit- leistimgen zur Geltung zu bringen. Zu schwierigen Akrobatenkünsten hat Herr Rafayette seine Hunde dressiert. Dem bekannten Kopfläufer Bapttste scheinen die englischen Tänzerinnen Snowdrops nacheifern zu wollen; die Damen liegen auf dem Rücken und fuchteln mit den Beinen in der Luft herum. So seltsam diese Art Kunst ist, es läßt sich incht sagen, daß die Sache häßlich wirkt. Im großen ganzen ist das Programm des Wintergartens auch in diesem Monat originell und wirkungsvoll. Die Leitung der Freien Volksbühne beschloß zu Ehren deS russischen Dichters Maxim G o r k i am 19. Februar, nachm. 3 Uhr, eine Extravorstellung des N a ch t a s y l im Kleinen Theater zu ver- anstalten. Teilnehmerkarten sind dazu a 1,56 M. zu haben bei sofortiger Bestellung bei E. Beyer, Brüschke, Böttger, Gottfried Schulz, Horsch, Gewerkschaftshaus, Vogel II, Koppenstraße, Ramm, Molkenmarkt und Löwenberg, Schönhauserstraße. Der 5. Kunstabend im Rathaus am 27. Februar, abends 8>/z Uhr, ist gleichfalls dem Dichter Maxim Gorki gewidmet. Einlatzkarten sind in obigen Zahl- stellen zu bestellen._ fluo den Nachbarorten. Rixdorf. Polizeiliche AusweisungSpraxiS. Auf Grund des Gesetzes über die Aufnahme Neuanziehender hatte der Berliner Polizeipräsident den im April 1964 nach Rixdorf gezogenen Privatlehrer P. ausgewiesen und ihm auch den Aufenthalt rn Berlin, Charlottenburg, Schöneberg und anderen Nachbarorten untersagt. P. soll eine gemeingefährliche Person im Sinne jenes Gesetzes vom 31. Dezember 1342 sein, weil er neben anderen Strafen vor Jahren auch einmal eine solche von vier Monaten wegen Be- truges erlitten hatte. P. beschwerte sich vergeblich und klagte dann beim Ober-Berwaltungsgericht. Dieses setzte die Ausweisung mit folgender Begründung außer Kraft: Aks Landespolizeibehorde sei der Berliner Polizeipräsident auch zu einer Ausweisung aus Rirdorf zuständig. Beim Erlaß der Ausweisung sei aber Kläger nicht mehr„Neuanziehender" gewesen. Zugezogen in Rrx- dorf sei er am 7. April, ausgewiesen unter dem 29. Juni. Trotzdem würde die Ausweisung noch keine unzulässige sein, wenn sie erfolgt wäre im Anschluß an ein Ermittelungsverfahren der Polizei, welches unmittelbar an den Zuzug P/s angeknüpft hätte. Das sei hier nicht so Spätestens am 14. April sei der Zuzug der Polizei bekannt gewesen. «Iber erst 5 Wochen später habe die Rixdorfer Polizei Ermittelungen über die Person des P. angestellt. Da sei Kläger nicht mehr Neu- anziehender in Rixdorf gewesen, womit die Anwendbarkeit des Ge- setzeS vom 31. Dezember 1842 ausgeschlossen sei. Rnmmelsburg. Die Gemeindevertretung in Rummelsburg beschloß in ihrer letzten Sitzung den Erlaß eines Ortsstattlts über die Gemeinderats- Sitzungen. Der Entwurf enthielt einen Paragraphen, der für un- entschuldigtes Ausbleiben sowie für ordnungswidriges Benehmen in den Sitzungen eine Geldstrafe von 1 bis 3 M. festsetzte und im Wiederholungsfälle die Ausschließung des betreffenden Mtt- gliedes aus der Gemeindeverttetung bis au; die Dauer emes Jahres verhängte Da der Gemeindevorsteher selbst erklärte, kein besonderes Interesse an diesem Paragraphen zu haben, so wurde auf unseren Antrag hin die Bestimmung gestrichen. Immerhin stimmten drei Mitglieder der ersten Abteilung und der Vorsitzende des Gastwirte- Vereins für den Paragraphen.— Bei der Beratung der Frage betreffend Errichtung eines Wochenmarktes im Boxhagener Ortsteil zeigte sich, was für Interessen die Hausbesitzerpartei im Gemeindeparlament glaubt vertreten zu müssen. Die Herren erklärten sich ganz entschieden gegen die Errichtung eines solchen Marktes, da genügend Läden vorhanden seien; sie hielten es für richttger, daß der bereits bestehende Wochenmarkt aufgehoben würde. Unsererseits wurde darauf hingewiesen, daß die Gemeinde verpflichtet sei, für Einrichtungen zu sorgen, die der Bevölkerung den möglichst billigen Einkauf ihrer Bedürfnisse erleichtern. Auch der Gemeinde- Vorsteher hielt den Herren entgegen, daß die Gemeindevertretung nicht nur dazu da sei, für die Interessen der Hausbesitzer zu sorgen. Die Sache verfiel der Vertagung. Die doppelseitige Beleuchtung der Köpenicker Chaussee von der Grenzgrabenbrücke bis zur Wühl- Heide wurde einstimmig gutgeheißen. Ferner wurde die Erweiterung der Wasserwerksanlagen beschlossen; hierzu wurde der Betrag von 67 666 M. bewilligt. Ebenso stimmte man für die Gründung einer dritten Vorschulklasse am Realprogymnasium. Um den vielen berechtigten Klagen über mangelhafte Reinigung der Straßen abzuhelfen, wird die Gemeinde die Reinigung der Straßen in eigene Regie über- nehmen; der Etat hierfür wurde auf 45 666 M. festgesetzt. In nicht- öffentlicher Sitzung wurde der Ankauf des sogenannten Krauseschen Eisgrundstücks, das für 326666 M. angeboten war, gegen zwei Sttmmen abgelehnt. Spandau. Die letzte Stadtverordnctcn-Bcrsammlung in Spandau genehmigte den Magistratsentwurf eines Nachttages zu dem städtischen Spar- kassenstatut, jedoch unter Ablehnung des§ 1, welcher die Herab- setzung des Zinsfußes von 3>/z auf 3 Proz. verlangte. Im übrigen bezweckt der Nachtrag die Einrichtung von Nebenstellen, wovon eine in erster Linie sofort für den neuen Stadtteil„Nonnendamm" in Aussicht genommen worden ist. Auch soll nach dieser Abänderung ein Reservefonds nur in Höhe von Proz. der Einlagen(bisher 16 Proz.) angesammelt werden, damit der Ueberschuß eher der Stadtgemeinde zugeführt werden kann. Das Gesuch der Orts- Krankenkasse auf Herabsetzung der Verpflegungssätze des städtischen Krankenhauses wurde der Krankenhausdeputation zur Begutachtung über- wiesen. Genosse D u ck s ch, der das Gesuch befürwortete, hatte Einsetzung einer besonderen Kommission verlangt, welche mit den Vorständen der verschiedenen Kassen Unterhand- lungen— auch zugleich über eine Verschmelzung der Kassen— an- knüpfen sollte. Die Schulärzte werden die Spandauer ttotz des Sträubens des Oberbürgermeisters nun doch Wohl bekommen, denn die gemischte Kommission hat seit dem bekannten Stadtverordneten- Beschluß(die Feststellung des Schuletats bis zur Verständigung über die Schul- arztftage auszusetzen) inzwischen wieder getagt und dabei den Herrn Oberbürgermeister vollkommen in Sttch gelaffen. Auf der Vorortstrecke der Görlitzer Bahn werden die Umbauarbeiten auch den Winter hindurch fortgesetzt. Gearbeitet wird gegenwärtig besonders an den großen Brückenbauten hinter der Kreuzung mit der Ringbahn und vor der Haltestelle Baumschulenweg, die not- wendig geworden sind, weil für die Gütergleise der Ringbahn sowie für di- Bahnstrecke Rixdorf— Baumschulenweg, die bisher nur dem Güterverkehr diente, aber später auch für Personenverkehr ein- gerichtet wird, ein betriebssicherer Anschluß an die Görlitzer Bahn geschaffen werden mutz. Die Gleise des Ringbahnanschlusses schreiten auf hoher, weit gespannter Brücke über die Görlitzer Bahn, die hier unten liegen bleibt, hinweg und senken sich dann zu ihr hinab. Die Gleise der Strecke Rixdorf— Baumschulenweg senken sich vor Baum- schulenweg so weit, daß sie unter der hier hochliegenden Görlitzer Bahn hindurchgeführt werden können, und steigen dann zu ihr und dem neuen Bahnhof Baumschulenweg hinauf. An beiden Ueber- führungs- bezw. Unterführungspunkten sind innerhalb kurzer Strecken beträchtliche Höhenunterschiede zu überwinden. Auch am neuen Bahnhof Nieder-Schöneweide wird jetzt ein wichtiges Stück Arbeit in Angriff genommen, die Unterführung des die Orte Johannisthal und Nieder-Schöneweide verbindenden Weges unter der höher gelegten Görlitzcr Bahn. Vor Jahren war aus Gründen der Betriebssicherheit dieser Weg auf hoch angeschütteten Dämmen über die Bahn hinweggeleitet worden; jetzt muß er in die frühere Höhenlage zurückverlegt werden. Zunächst wird auf der Nieder- Schöneweider Seite die zum alten Bahnhof hinabführende Rampe abgetragen. Infolgedessen hat der elektrische Omnibus Johannis- thal— Nieder-Schöneweide, der diese Rampe benutzte, wieder bis auf weiteres seine Fahrten einstellen müssen. Königs-Wufterhausn. Uns wird geschrieben: Wie es um die Krankenfürsorge in unserer Gegend bestellt ist, zeigt folgender Vor- fall. Am 1. Februar, vormittags 8 Uhr, verunglückte ein Arbeiter einer Sandgrube bei Niederlehme: er erlitt eine Quetschung des Oberschenkels. Man brachte den Verunglückten in seine Wohnung und bat telephonisch einen Arzt um seine Hülfe. Als dieser aus- blieb, wurde noch einmal am Nachmittag telephoniert, aber auch jetzt kam der Arzt nicht. Am nächsten Morgen ging der Bruder des Verunglückten persönlich zum Arzt, um etwas zum Kühlen mit- zunehmen, aber erst um 7 Uhr abends, also 35 Sunden nach dem Unfall, erschien der Herr! Der Prozeß Winzler. Der bekannte Exzeß auf dem Stadtbahnhof Alexander. platz, der am zweiten Pfingstfeiertag des vorigen Jahres den Tod des Stationsassistenten Kühn im Gefolge gehabt hat, kam gestern zum zweiten Male zur Verhandlung vor der achttn Strafkammer des Landgerichts l. Aus der Untersuchungshaft wurden der Maurer Paul Winzler und dessen jüngerer Bruder, der Maurer Gustav Winzler vorgeführt. Dieselbe Strafkammer hatte am 1. Oktober vorigen Jahres die beiden Angeklagten wegen wörtlicher und tät- licher Beleidigung, Mißhandlung, Widerstandes und Beteiligung an einer Schlägerei, bei der ein Menschenleben zu Grunde gegangen, zu je 4 Jahren Gefängnis verurteilt. Ein dritter Angeklagter, der Maurer Emil Pape, war zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er hat seine Sttafe abgebüßt, während die Brüder Winzler das Rechtsmittel der Revision eingelegt haben. Das Reichsgericht hat das erste Urteil aufgehoben, weil der medizinische Sachverständige Medizinalrat Dr. Leppmann sein Gutachten über die Zurechnungs- fähigkeit des Paul Winzler unter Berufung auf den im allgemeinen geleisteten Sachverständigen-Eid abgegeben hatte und das Reichs- gericht Bedenken trug, ob dieser allgemein geleistete Eid auch für den Berliner Bezirk gelten kann. Da für die Verurteilung des Paul Winzler das Gutachten des Dr. Leppmann von ausschlag- gebender Bedeutung war, so ist das Urteil bezüglich Paul Winzler ganz das Urteil gegen Gustav Winzler insoweit aufgehoben worden, als seine Mittäterschaft in Frage kommt.— Der Tatbestand dürfte noch im allgemeinen bekannt sein. Der frühere Mitangeklagte Pape hatte am zweiten Pfingstfeiertage seine Verlobung gefeiert; im Stadtbahnzug verübten sie gegen Fahrgäste Ausschreitungen, die sich auf dem Bahnhof Alexanderplatz fortsetzten: der Tod des Stationsassistenten Kühn wird als unmittelbare Folge der Exzesse bezeichnet. Die beiden Angeklagten bestreiten ihre Schuld an dem bedauerlichen Ergebnis und behaupten, betrunken gewesen zu sein. Paul Winzler, der eine angesehene Stellung unter seinen Arbeits- genossen einnahm, Beisitzer des Gewerbegerichts und auch im Vereinsleben sehr tätig war, behauptet, daß er von den Ereignissen auf dem Alexanderplatz keinerlei Vorstellung habe. Er sei in früher Jugend einmal von einem Windmühlenflügel am Kopfe getroffen worden, habe außerdem Krankheiten und Unfälle erlitten und sich vom Alkoholgenuß ganz entwöhnen müssen. Auf der Arbeitsstätte habe er stets Milch statt Alkohol getrunken und als er zur Verlobung des Pape plötzlich 16 Glas Bier zu sich genommen, habe der Alkohol auf ihn schlimmer eingewirkt als bei anderen Leuten.— Zu der Verhandlung sind diesmal 64 Zeugen geladen. In dem Prozeß bot die umfangreiche Verhandlung ungeft»� dasselbe Bild wie die Verhandlung am 1. Oftober v. I. Den beiden Angeklagten wurde von ihren Angehörigen und mehreren Arbeits- genossen das beste Leumundszeugnis gegeben. Sie wurden als ruhige, fleißige Arbeiter geschildert, die sich stets anständig betragen haben. Insbesondere wurde dem An- geklagten Paul Winzler das Zeugnis ausgestellt, daß er ein guter Ehemann und Vater ist, der bis tuhin für seine Familie nach besten Kräften gesorgt hat. Es wurde auch bestätigt, daß er besonders nüchtern war und sich des Alkohols enthalten hat. Mehrere Zeugen bekundeten, daß er oft über Kopfschmerzen geklagt hat und ein außerordentlich leicht erregbarer Mensch ist, namentlich wenn er etwas getrunken hat. Er hat sich nach dem Zeugnisse seiner Ehefrau zu Hause in seinen Mußestunden außerordentlich viel mit Lektüre beschäftigt, hat wiederholt Nervenzuckungen gehabt und wegen Ueberarbeitung seine Vereinstätigkeit e-'nschränken müssen. Die Frau bekundete, daß die beiden Angeklagten, als sie am zweiten Pfingstfeiertage nach Hause kamen, einen angetrunkenen Eindruck machten und verstört aussahen, beschmutzt waren, aber über das. was ihnen passiert war, keine Mitteilung machten. Anderereits haben die Angeklagten auf die Mitfahrer in ihrem Abteil nicht den Eindruck betrunkener Menschen gemacht. Der Assistent Kühn wurde als ein Mann geschildert, der auch nach außen hin den Eindruck eines großen, kräftigen, gesunden Mannes machte. Die Wahrnehmungen der Zeugen über Einzelheiten der AuS- schreitungen stimmten natürlich nicht bis in das Kleinste überein. Einige Zeugen waren der Ansicht, daß beide Angeklagte sich ziemlich gleichmäßig an der Schlägerei beteiligt haben; beide haben auch ihr Teil abbekommen, von einer Zeugin wurde behauptet, daß sie einen Beamten ersucht habe, auf einen am Boden liegenden Zivilisten nicht noch zu treten, und daß sie gesehen habe, wie ein Beamter einen Mann am Kragen hatte, und ihn so würgte, daß dieser beinahe erstickt wäre. Nach Vernehmung einiger Polizeibeamten gab Medizinalrat Dr. Leppmann sein Gutachten dahin ab, daß in der Verhandlung nichts hervorgetreten sei, was den Schluß rechtfertige, daß der Alkoholgenuß auf P. Winzler wesentlich anders eingewirkt habe, als auf gesunde Menschen. Beweise für eine krankhafte Rauschwirkung auf ihn seien nicht erbracht und§ 51 Stt.-G.-B. sei daher auf ihn nicht anwendbar. Nach längeren Ausführungen de? Staatsanwalts und der Ber- leidiger, fällte der Gerichtshof um 9 Uhr abends folgendes Urteil: Der Angeklagte Paul Winzler wurde zu zwei Jahren sechs Monaten Gefängnis, Gustav Winzler zu drei Jahren Ge- fängnis verurteilt. Beiden Angeklagten wurden je sechs Monate der erlittenen Untersuchungshaft angerechnet. Der Gerichtshof legte diesem Urteil dieselben Feststellungen zu gründe, wie in dem erstergangenen Erkenntnis. Der Sach« verhalt habe sich allerdings in der erneuten Verhandlung zugunsten der Angeklagten etwas gebessert, immerhin er- scheine eine längere Freiheitssttafe erforderlich, um die Handlungsweise der beiden Winzlers genügend zu sühnen. Auf die Frage des Vorfitzenden, ob sich die An« geklagten bei dem Urteil beruhigen wollen, erklärte Paul Winzler: „Ich nehme die Sttafe an und spreche dem hohen Gerichtshof meinen besten Dank aus für das mildere Urteil." Soziales. GewerdegerichtS-Brifitzer als ProzeßbevollmSchtigtt. Eine für die Rechte der GewerbegerichtS-Beisitzer und die Praxis auf dem Gewerbegericht wichttge Entscheidung fällte die Sttafkammer des Kieler Landgerichts. Wie seinerzeit im„Vorwärts" mitgeteilt worden, waren m Neumünster die GewerbegerichtS-Beisitzer wegen grober Verletzung ihrer Amtspflicht in Anklage versetzt worden, weil sie in öffentlichen Lokalen Plakate ausgehängt hatten, in denen Rechtssuchenden unentgeltliche Auskunst in gewerblichen Klagesachen zugesichert wurde. Die gerichtliche Verhandlung endete damals mit der Freisprechung der Angeklaglen, da ihnen daS Bewußtsein rechts- widrigen Handelns gemangelt habe. Daraufhin erließ derRegierungS- Präsident zu Schleswig eine Verfügung, die es den Vor- sitzenden der Gewerbegerichte zur Pflicht machte, die neu einttetenden Beisitzer darauf hinzuweisen, daß es ungehörig sei und gegebenen Falles als Verletzung der Amtspflicht angesehen werde, wenn Ge- werbcgerichts-Beisitzer als Parteibevollmächtigte vor dem Gewerbe- gericht aufttäten oder sich öffentlich zur Erteilung von Auskunst in Rechtsstteitigkeiten erböten. Da in Schleswig-Holstein allenthalben. wo keine Arbeitersekretariate vorhanden, solche von Gewerbegerichts- Beisitzern unentgeltlich versehenen Auskunstsstellen für Rechts- fachen bestanden und nicht nur dem Publikum große Dienste geleistet, sondern auch zur Entlastung der Ge- Werbegerichte selbst vielfach beigettagen hatten, so beschlossen die Kieler Beisitzer, deren AuSkunstsstelle übrigens seit Jahren schon durch das Arbeitersekretariat abgelöst ist, die Rechtsungültigkett jener Regierungsverfügung gerichtlich feststellen zu lassen. Der Gewerbe- gerichts-Beisitzer und Stadtverordnete Genosse Weber übernahm deshalb eine Prozeßverttetung in einer Sache, bei der ein stell- verttetender Vorsitzender, der ihn nicht kannte» amtierte. Nach Schluß der Verhandlung stellte sich Weber dem Borsitzenden als GewerbegerichtS-Beisitzer vor und ersuchte, ein Sttafverfahron gegen ihn einzuleiten. Die Angelegenheit wurde dem Regierungs- Präsidenten gemeldet und dieser veranlaßte, daß gegen Weber Anklage auf Amtsentsetzung erhoben wurde auf Grund des z 21, Abs. 3 deS Gewerbegerichtsgesetzes, der besagt: Ein Mitglied deS Gewerbegerichts, welches sich einer groben Verletzung seiner Amtspflicht schuldig macht, kann seines Amtes ent- setzt werden. Die Entsetzung erfolgt durch das Landgericht, in dessen Bezirk das Gewcrbegericht seinen Sitz hat. Hinsichtlich des Ver- fahrens und der Rechtsmittel finden die Vorschriften entsprechende Anwendung, welche für die zur Zuständigkeit der Landgerichte gehörigen Straffachen gelten. Die Klage wird von der StaatSanwalffchast auf Antrag der höheren Verwaltungsbehörde erhoben. In der am 3. Februar stattgefundenen Verhandlung beanttagte der Staatsanwalt Verurteilung, denn so wenig ein Richter zugleich Richter, Verteidiger und Zeuge sein könne, so wenig dürfe auch ein GewerbegerichtS-Beisitzer zugleich Prozeßbevollmächttgter sein. Je- mand, der sich eine bestimmte Rechtsansicht in einer Sache schon gebildet habe, sei nicht mehr in der Lage, die Einwendungen und Gründe anderer objektiv zu würdigen. Der Angeftagte wies diese Deduftion deS Staatsanwalts schlagend zurück durch die Feststellung. daß er keineswegs in einer Sache, in der er als Beisitzer fungiert, zugleich Parteivertreter gewesen, wie denn auch die AuSkunftserteilung der Beisitzer bloß in solchen Fällen erfolge, zu denen sie als Ge- werbegerichtS-Beisitzer nicht hinzugezogen werden. Da allein das Gericht zu entscheiden habe, wer ms Beisitzer zulässig sei, sei die Verfügung des Regierungspräsidenten ungültig. Das Gericht erkannte denn auch auf Abweisung der Klage. Weber habe sich keiner groben Amtsverletzung schuldig gemacht und könne deshalb mckjt seines Amtes entsetzt werden. Ueber die Rechts- güttigkeit der Regierungsverfügung habe das Gericht nicht zu ent- scheiden, aber die Taffache der unentgeltlichen Prozeßverttetung involviere für einen Gewerbegerichtsbeisitzer auf keinen Fall ein grobes Amtsvergehen, umsoweniger, als über die Zu- lässigkeit solcher Verttetung die Gewerbegerichte selbst geteilter Ansicht seien. In diesem speziellen Falle könne schon deshalb von einer Pflichtverletzung deS Angeklagten keine Rede sein, weil er mit der Absicht, sie zur gerichtlichen Enffcheidung zu bringen, gegen die Verfügung gehandelt und sich selbst denunziert habe. Auch die Art und Weise, wie Weber vor dem Gewerbegericht gegen die Verfügung aufgetreten sei, stelle kein grobes Amtsvergehen vor. wenn es auch richtiger gewesenwäre, er hätte v o r der Verhandlung der Klagesache den Gewerbegerichtsvorsitzenden darauf aufmerksam gemacht, daß er Getverbegertats- Belfiger fei, oder er hätte nach der Verhandlung| Freitag: Fidelio. Sonnabend: Der Freischüt. Sonntag nachmittag 3 Uhr: eine schriftliche Denunziation gegen sich eingereicht. Die Art, Figaros Hochzeit. Abends: Fidelio. Montag: Unbestimmt. Briefkaften der Redaktion. wie er in öffentlicher Sizung gegen die Verfügung des Regierungs: Der Graf von Charolais. Dienstag und Mittwoch: Ein Sommernachts- einen tüchtigen Arzt. Neues Theater. Sonntag: Ein Sommernachtstraum. Montag: Hellmut B. 1. Geben wir grundsäßlich nicht an. 2. Befragen Ste Unseres Erachtens verdient das Vorgehen Webers nur vollste Anerkennung, denn wenn es bei der Entscheidung dieser Instanz bleibt, ist dadurch die Verfügung der Regierung praktisch unwirksam gemacht und den Gewerbegerichts- Beisitzern bleibt ein Recht erhalten, das sie seit Jahren notorischermaßen zum Segen der Arbeiterschaft ausgeübt haben. Die Kaufmannsgerichtswahlen in Chemnik wurden am Mittwoch bollzogen. Von 1058 Handlungsgehülfen, die sich zur Wahl an gemeldet hatten, übten nur 802 ihr Wahlrecht aus. Insgesamt tourden 23 748 Stimmen abgegeben, davon kamen auf die Liste der vereinigten bürgerlichen Vereine 20628, auf die Liste des Zentral verbandes der Handlungsgehülfen und Gehülfinnen und des Lagerhalter- Verbandes 3120 Stimmen. Die bürgerlichen Verein stellen 26, die der modernen Arbeiterbewegung angehörigen Organisationen vier Beisitzer. Die Vorgänge im Konsumverein Leipzig- Connewitz neigen sich immer mehr einem versöhnlichen Ausgange zu. Erneute Verhandlungen zwischen den beteiligten Faktoren haben zu Abmachungen geführt darüber, daß die meisten Verkaufsstellen täuflich vom Leipzig- Plagwizer Konsumverein übernommen werden. Die Bäckerei foll bis Schluß der Liquidation diese Verkaufsstellen mit Badwaren versorgen. In einem Rundschreiben an die Mitglieder fordern die Liquidatoren zum Eintritt in den Plagwizer Verein auf. Der Fleischereibetrieb wird vorläufig weiter geführt. Die größten Schwierigkeiten sind überwunden. Die Großeinkaufs- Gesellschaft deutscher Konsumvereine hat, soweit fich schon jetzt übersehen läßt, im verflossenen Jahre ein sehr günstiges Geschäftsergebnis gehabt. Der Umsatz dürfte von 262 Millionen Mart auf 33 bis 34 Millionen Mart gestiegen sein. Als Zeichen innerlicher Konsolidierung ist die Tatsache zu verzeichnen, daß die Großeinkaufs- Gesellschaft zum ersten Male seit ihrem Beftehen in der vorteilhaften Lage war, fast immer gegen bar zu kaufen und so den Diskontogewinn einstreichen zu können. Den Vorteil haben die Konsumvereine und ihre Mitglieder. Donnerstag: Wallensteins Tob. Freitag: Fuhrmann Henschel. Wallensteins Tod. Dienstag und Mittwoch: Fuhrmann Henschel. Kleines Theater. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends bon 7 bis 9%, lhr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. präsidenten, also einer hohen staatlichen Behörde, vorgegangen, sei traum. Donnerstag: Der Graf von Charolais. Freitag bis Sonntag: alles wissenswerte durch Herrn Konrad Bruns hier, Linienstr. 215, Duer Jakob 103. Ueber den 2.- Verband erfahren Sie eines Gewerbegerichts- Beisigers nicht würdig gewesen, aber ein Ein Sommernachtstraum. Montag: Der Graf von Charolais. gebäude III. S. 44. Bu mündlicher Auskunft gern bereit. Vormittags grobes Amtsvergehen liege darin nicht. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater.) Sonntag nachmittag 3 Uhr: zwischen 10 und 12, nachmittags 1-3. Penuhuhn. Durch den Physiker Don Carlos. Abends: Pension Schöller. Montag: Die Haubenlerche. Dr. Borchardt, Charlottenburg, Rosinenstr. 3. Frantierte und adressierte Dienstag: Medca. Mittwoch: Pension Schöller. Donnerstag: Fuhrmann Starte für Rüdantwort beilegen. 10 Wette 10. 1. Dativ, dritter Fall. Henschel. Freitag: Die Großstadtluft. Sonnabend: Im Hafen. Sonntag( Rehmen.) 2. Affusativ, vierter Fall.( Lassen). F. P. Die Möglichkeit nachmittag 3 Uhr: Pension Schöller. Abends: Die Stützen der Gesellschaft für die höchste Reichs- Poststelle hat er. Bobbielski hatte z. B. teine postaMontag: Im Hafen. lische Vorbildung oder Schulung. Keraette ist ja auch kein Genie. Warum Schiller Theater N.( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag also nicht? Näheres bei dem Postvorsteher Thres Postamtes. M. B. nachmittag 3 Uhr: Der Geizige. Herenfang. Abends: Die Haubenlerche. 1913. Für die Wiedergabe solcher Anekdoten kein Plaz im Briefkasten. Baris. Abonnent. Engelien, Grammatit. Höhere Stufe etwa 1 M. Sonn- Ein darüber nach Umfang und Schwierigkeit hinausgehendes grammatikaabend: Die Haubenlerche. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Geizige. lisches Werk von demselben Autor etwa 3 M. Als Wörterbuch der RechtHerenfang. Abends: Romeo und Julia. Montag: Johannisfeier. schreibung benuben Sie vielleicht Fischer, Berlin, Neufeld u. Henius. Preis Residenz Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Hütten 1,50 M. Bestellung durch die Buchhandlung Vorwärts, Lindenstr. 69 hier. Hotel Bompadour. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der selige Toupinel. Handelsplay, Festung ersten Ranges.- Blume. Aus dem Berl. Adreßbuch befizer. Abends: Hotel Pompadour. Von Montag bis Sonnabend: Fürstenwalde. A. und F.: Köln oder Göln am Rhein sehr bedeutender Abends und Montag: Hotel Pompadour. oder durch ein Adressen- Bureau, z. B. Schustermann, hier.-J. S. 6000. Liebesträume. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Familienidyll. Friedrich Engels arischer bezw. germanischer Abstammung. HausburgSereniffimus Zwischenspiele. Abends: Abschied bom straße. Zwei Mörder? Diese blutige Lokalgeschichte ist uns nicht mehr Regiment. Angele. Montag: Die Neuvermählten. Abschieds- Souper. gegenwärtig. Wozu auch?!- J. M. 95. Wenden Sie sich direkt an das hiesige Die Neuvermählten. Abschieds Souper. Freitag: Nachtasyl. Sonnabend: Dienstag und Mittwoch: Abschied vom Regiment. Angele. Donnerstag: Polizeipräsidium. Hüger. Oberst F. W. Hüger, Dortmund, Kaiserstr. 70, I. Abschied vom Regiment. Angele. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Familienidyll. Juriftifcher Teil. Liebesträume. Serenissimus- Zwischenspiele. Abends: Abschied Regiment. Angele. Montag: Die Neuvermählten. Abschieds- Souper. er. bom Trianon Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Das elfte Gebot. H. D. 55. Die ausdrücklich ohne Kündigung eingetragene Hypothet abends: Die glückliche Gilberte. Von Montag bis Sonnabend: Die können Sie sofort mit erreichter Majorennität, die mit halbjährlicher Kündigung glückliche Gilberte. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Das elfte Gebot. Abends eingetragene Hypothet können Sie nach vorausgegangener Köndigung bezahlt Bas effe Beo und Montag: Die glückliche Gilberte. verlangen, ist fein bestimmtes Datum vereinbart, so können Sie täglich Belle- Alliance Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Die bezähmte tündigen und haben die Zahlung mit Ablauf des Halbjahres vom KündigungsWiderspenstige. Abends: Lumpacivagabundus. Von Montag bis Mittwoch: tag ab gerechnet, zu verlangen. F. R. 26. Die Vereinbarung ist leider Lumpacivagabundus. Von Donnerstag bis Sonnabend: Der beste Tipp. in vollem Umfang gültig. E. B. 1. Bis Ende 1904. 2. Der KassenSonntag nachmittag 3 Uhr: Der Hüttenbesitzer. Abends und Montag: verwalter ist im Recht. 3. Sind Sie Deutſcher, so find auch Ihre ehelichen Der beste Tipp. Kinder Deutsche, gleichviel wo sie geboren sind. 4. Ihr Sohn ist gestellungsLuisen- Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Die Stüßen der Gesell- pflichtig und mußte beim Bezirkskommando um Rückstellung eintommen. schaft. Abends: Höhere Töchter. Montag: Hopfemraths Erben. Dienstag: 5. Der Austritt wird voraussichtlich nicht bewilligt werden. N. S. Nein. Höhere Töchter. Mittwoch: Dorf und Stadt. Donnerstag: Hamlet. H. B. 2. 1. Der Erzeuger eines unehelichen Kindes ist zur Alimenten Freitag: Dorf und Stadt. Sonnabend: Don Carlos. Sonntag nach zahlung verbunden, gleichviel, ob er verheiratet oder unverheiratet ist. mittag 3 Uhr: Hamlet. Abends: Dorf und Stadt. Montag: Hopfen 2. Das beste wäre die Unterbringung bei Berwandten; indessen könnte der raths Erben. Antrag an das Waisenhaus gerichtet werden. 23. 90. 1. Nein, es Abends: Der Familientag. Bon Montag bis Sonnabend: Der Familien ihn ein Verschulden trifft. Lustspielhaus. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Das Lumpengesindel. empfiehlt sich aber, einen Ehevertrag zu schließen. 2. Der Führer, falls St. 2. Ein Lehrling, der nur freien Untertag. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Das Lumpengesindel. Abends und halt, aber nicht einen darüber hinausgehenden Lohn oder Gehalt erhält, Montag: Der Familientag 3 Uhr: ist nicht flebeversicherungspflichtig. Versicherungspflichtig sind nur die gegen Lohn oder Gehalt" beschäftigten Personen. 2. D. 1. Nein. 2.- 4. Der Armendirektion gehört der Stadtverordnete Hinze an. Die Höhe der Unterſtügung soll sich nach dem Bedürfnis richten. A. Ja. C. K. 69. 1. Eine ausgeklagte Forderung verjährt erst in 30 Jahren. 2. Für solche Klage ist das Amtsgericht zuständig. J. K. 101. Der Wirt befindet sich im Recht. A. S. Langeftr. Es ist möglich, daß die Strafe heruntergesetzt wird, eine Freisprechung ist minder wahrscheinlich, weil Sie doch die in dem Strafbefehl erwähnte Handlung begangen haben. A. S. 3. Der alte Vertrag gilt auch für und gegen den neuen Wirt. Nixdorf. Sie können Ehescheidung einreichen. M. R. 4. 1. Die Schuldscheinabschrift, auf die Sie Bezug nehmen, haben Sie vergessen, beizu fügen. 2. Die Koften eines Zahlungsbefehls richten sich nach der Höhe des Objekts. F. 99. Seit dem 1. Januar 1900 hat ein uneheliches Kind in Deutschland keine Erbrechte gegen seinen Erzeuger, das Erbrecht seiner Mutter gegenüber ist ihm geblieben. Unfallrente 28. Ein Anspruch auf Un fallrente steht Ihnen nicht zu, weil der Vorfall sich nicht in einem unfallversicherungspflichtigen Betriebe ereignete, ferner weil er fein Unfall war und endlich, weil seit mindestens sechs Jahren Verjährung eingetreten ist. B. N. 5. Es ist möglich, daß auf einen Strafantrag hin strafrechtliche Recherchen borgenommen werden, doch ist nach Ihrer eigenen Schilderung der Verdacht einer Straftat sehr gering, und liegt deshalb auch kaum ein Grund zur Ver haftung vor. Ihrer Schwester steht frei, ihre Ansprüche zivilrechtlich einzuflagen.. R. S. 1873. 1. Wenden Sie fich an einen Münzenhändler. 2. Die Höhe der Altersrente läßt sich nur berechnen, wenn Sie angeben, wann der Betreffende geboren ist, wieviel Marken und welche Art Marken für ihn geklebt sind. Es wird die eventuell höhere Rente nicht aber Alters- und Invalidenrente gezahlt. A. M. Liegt keine andere Vereinbarung vor, auch teine Vereinbarung über die Länge der Mietszeit, so ist bei nach Mo naten bemessener Mietszahlung bis am 15. für den Monatsschluß, bet wöchentlicher Mietzinszahlung spätestens am ersten Werktage für den Wochenschluß, sonst bis am dritten Tage des Quartals zum Quartalsschluß zu tündigen. Kl. Glienicke A. Sch. Ihre Tochter soll schleunigst den Unfall bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Schriftliche Antwort lehnen wir ab. Jedem Abonnenten steht die Sprechstunde offen. nemist Wochen- Spielplan der Berliner Cheater. Königliches Opernhaus. Sonntag: Aida. Montag: Die Meister finger von Nürnberg.( Anfang 7 Uhr.) Dienstag: Fra Diavolo. Mitt woch: Der Roland von Berlin. Donnerstag: Manon. Freitag: Unbestimmt. Sonnabend: Undine. Sonntag: Figaros Hochzeit. Montag: Der Roland von Berlin. Neues Königl. Opern- Theater. Von Sonntag bis Sonnabend: Geschlossen. Sonntag: Mignon. Montag: Geschlossen. Deutsches Theater. Sonntag nachmittag 2%, Uhr: Maskerade. bends: Fauft. I. Zeil.( Anfang 7 Uhr.) Montag: Helden. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: Die Brüder von St. Bernhard. Freitag: Faust. I. Teil.( Anfang 7 Uhr.) Sonnabend: Die Brüder von St. Bernhard. Sonntag nachmittag 1, Uhr: Don Carlos. Abends: Die Brüder von St. Bernhard. Montag: Fauft. I. Teil.( Anfang 7 Uhr.) Berliner Theater. Sonntag: Der Bwist der Verliebten. Georg Dandin. Montag: Jm bunten Rod. Dienstag: Der Zwift der Verliebten. Georg Dandin. Mittwoch:., so ich Dir. Donnerstag: Zapfenstreich. Freitag: Der Bwist der Verliebten. Georg Dandin. Sonnabend: Des Meeres und der Liebe Wellen. Sonntag:..., so ich Dir. Montag: Zapfenstreich. Leffing Theater. Sonntag nachmittag 2%, Uhr: Die versunkene Glode. Abends: Florian Geher. Montag: Traumulus. Dienstag: Das gerettete Benedig, Mittwoch: Der Biberpelz. Donnerstag: Die Weber. Freitag: Traumulus. Sonnabend: Nebeneinander. Sonntag nachmittag 2, Uhr: Rose Berndt. Abends: Nebeneinander. Montag: Traumulus. Theater des Westens. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Undine. Abends und Montag: Die neugierigen Frauen. Dienstag: Der Zigeunerbaron. Mittwoch: Wiener Blut. Donnerstag bis Sonnabend: Die neugierigen Frauen. Sonnabend nachmittag 22 Uhr: Minna von Barnhelm. Sonntag mittag 12 Uhr: Matinee, Madeleine. Nachmittag 3 Uhr: Don Juan. Abends und Montag: Die neugierigen Frauen. National Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Waffenschmied. Abends: Figaros Hochzeit. Montag: Die Jüdin. Dienstag: Alessandro Stradella. Mittwoch: Die Hugenotten. Donnerstag: Messandro Stradella. Sozialdemokrat. Wahlverein f.d.4.Berl. Reichstagswahlkreis. ( Osten.) Stadtbezir? 166. Todes Anzeige. Am 2. b. M. starb unfer langfährige Genoffe, der Werkzeug macher Ludwig Maass. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 5. d. M., nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Andreas- Kirchhofes in Wilhelmsberg( Hohen Schönhausen) aus statt. " Um rege Beteiligung ersucht 242/9 Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Werkzeugmacher Ludwig Maass am 2. b. Mts. gestorben ist.. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 5. Februar, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Andreas- Kirchhofes in Wilhelmsberg aus statt. Rege Beteiligung erwartet 111/13 Die Ortsverwaltung. Todes- Anzeige. Am Freitag abend 8%, Uhr ent schlief fanft mein inniggeliebter Mann, der Puter Heinrich Hutcher im 69. Lebensjahre. am Dies zeigt tiefbetrübt an Weißensee, den 4. Februar 1905 Die trauernde Witwe. Die Beerdigung findet Dienstag, den 7. d. Mts., nachmittags 3 Uhr vom Trauerhause, Pistoriusstraße 91, aus nach dem Weißenseer Friedhofe, Rölle. straße, statt. 1932b PrinzenDr. Simmel, Str. 41, 72/ 7* Spezialarzt für Haut- und Harnleiden. 10-2,5-7. Sonntags 10-12, 2-4. Zentral- Verband der Maurer Deutschlands. Zahlstelle Charlottenburg. Den Kollegen zur Nachricht, daß am Donnerstag, den 26. Januar, der Kollege 136/10 Emil Schütze infolge Sturzes vom Gerüst, und am Donnerstag, den 2. Februar, der Kollege Rich. Weber an Lungenentzündung verstorben find. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung des Kollegen Weber findet am Sonntag, den 5. Februar, von der Leichenhalle des Krankenhauses auf Westend mittags 1 Uhr statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Deutsche Metallarbeiter- Gewerkschaft Verwaltungsstelle Berlin. Am Donnerstag, 2. Februar, verschied unser Mitglied, der Dreher Louis Drahn im Alter von 60 Jahren. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonntag, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Nazareth- Kirchhofs, Berlinerstraße( Tegel), aus statt. Carl Weiß- Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Senta Wolfsburg. Abends: Geld und Name. Montag bis Freitag: Geld und Name. Sonnabend nachmittag 4 Uhr: Hänsel und Gretel. Abends: Geld und Name. Sonntag uachmittag 3 Uhr: Der Hüttenbesizer. Abends und Montag: Geld nnd Name. Zentral- Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Zigeuner baron. Abends: Die Jurheirat. Montag bis Freitag: Die Jurheirat. Sonnabend nachmittag 4 Uhr: Däumelinchen. Abends: Die Jurheirat. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Bettelstudent. Abends und Montag: Die Jurheirat. Thalia Theater. Sonntag nachmittag 3%, Uhr: Charleys Tante. Abends: Der Kilometerfresser. Montag bis Sonnabend: Der Kilometer freffer. Sonntag nachmittag 3, Uhr: Charleys Tante. Abends und Montag: Der Kilometerfreffer. Kasino Theater. Sonntag nachmittag 4 Uhr: In Vertretung. Abends und von Montag bis Sonnabend: Heirat auf Probe. Sonntag nachmittag 4 Uhr: In Vertretung. Abends und Montag: Heirat auf Brobe. = B Apollo Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Venus auf Erden. Radrennen Robl- Arend. Abends und von Montag bis Sonnabend: Berliner Luft. Radrennen Robl- Arend. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Venus auf Erden. Radrennen Robl- Arend. Abends und Montag: Berliner Luft. Radrennen Nobl- Arend. Deutsch Amerikanisches Theater. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Ueber'n großen Teich. Allabendlich: New York. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Ueber'n großen Teich. Gebrüder Herrnfeld- Theater. Allabendlich: Prinz Levy in Ahlbeck. Metropol Theater. Allabendlich: Die Herren von Marim. Passage- Theater. Allabendlich: Lucia Krall. Spezialitäten. Wintergarten. Allabendlich: Sabaret. Spezialitäten. Reichshallen Theater. Allabendlich: Stettiner Sänger. Palast Theater. Allabendlich: Wie man Beiber fesselt. Spezialitäten. Urania Theater. Taubenstraße 48/49. Jm Theater: 8 Uhr: Sonntag: Im Bannkreis der Jungfrau. Montag: Die Insel Sachalin. Mittwoch und Sonnabend: Tierleben in der Wildnis. Invalidenstraße 57-62: Diens. tag 8 Uhr: Der Aufschwung der Astronomie im 19. Jahrhundert. Unterstützungsverein der Bierahzieher Berlins und Umgegend. Am Donnerstag, den 2. Febr., verschied unser Kollege Karl Braatz im 58. Lebensjahre. 1898b Ehre seinem Andenken! Beerdigung heute nachmittag 4 Uhr, auf dem Nirdorfer Kirchhof, Mariendorfer Weg. Der Vorstand. Allen Freunden und Genossen die traurige Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere gute Mutter Cäcilie Herzig nach kurzem Leiden sanft ent schlafen ist. 1861b5 Die trauernden Hinterbliebenen. Friedr. Herzig, Parkettbodenleger. Die Beerdigung findet Sonntag, Lichterfelder Kranken- u. Sterbe- Kasse für fämtl. Berufszweige. E. H. 54. Die diesjährige ordentliche General- Versammlung findet am Sonntag, 26. März, ( bormittags 9 Uhr beginnend) im Gewerkschaftshause zu Berlin, Engel- Ufer 15( Saal III) statt. Tages Ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. 2. Bericht des Ausschusses bezw. des Obmannes vom Schiedsgericht Neuwahl. 3. a) Bericht der Delegierten zur Neuwahl. Zentralfommission der b) Bericht vom Kongreß Krankenkassen Brandenburgs. 4. Anträge der örtlichen Verwaltungen und des Vorstandes. 5. Ergänzungswahlen von Mitgliedern des Vorstandes. 6. Verschiedenes. F. Der Vorstand. 270/7 Geisen- Kersting, Vorsigender. ORIGINAL SINGER Singer Nähmaschinen. 16332* Einfache Handhabung! Große Haltbarkeit! Hohe Arbeitsleistung! Weltausstellung Grand Prix Weltausstellung Paris 1900: St. Louis 1904. Unentgeltlicher Unterricht, auch in moderner Kunststickerei. Elektromotore für Nähmaschinenbetrieb. NAHMASCHINE Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Berlin W., Leipzigerstr. 92. Filialen in allen Stadtteilen. Auf Teilzahlung!!! Kaufen Sie am besten!! Wöchentlich nur 1 Mark Herren- und Damenuhren, Standuhren, Regulateure, Freischwinger, Brochen, Ohrringe, Ringe, Ketten, echte Menzenhauer Zithern, Phonographen und Plattonsprechmaschinen. 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Recht zahlreiche Beteiligung er wartet 67/9 Die Ortsverwaltung Berlin!. 10 der der Nadler und Siebmacher In Berlin. 18772+ Neugert, Admiralstraße 18 e. Ausschneiden Wert 4 Mk. Die durch die Generalversammlung vom 19. November 1904 befchloffene Künstl. Zähne.Naturgetreu, tadell. 1. Abänderung zum Statut Ausführ. äufserst billigst. Schmerz! hiermit in Kraft. Zahnz. Nervtö- ten Zähne reini gen, bei Bestel- lung umsonst.Kei H ygienische Artikel, Sanitäre Bedarfsartikel, Gummiwaren etc. v. Prof. und Aerzten vielfach empfohlen. Apotheker S. Schweitzer's Fabrik hygienischer Präparate. Berlin O. 27. Holzmarktstr. 70. Billige Landparzellen am Bahnhof Biesdorf, günstigste Geldanlage für jedermann, leitung, erstklassiger Boden, Stadtbahnverkehr, Gas- und Wasser 131/4 R. 15 M. an. ustunft von heute Sonntag ab wieder m Restaurant am Bahnhof Biesdorf. redit. Monatlich 10 Mark liefere Anzüge Paletots nach Maß. Per Kasse auch billigste Preise. 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Nachtrag zur Bilanz 1903. Das Geschäftsguthaben der Genossen hat sich um 10,99 m. vermehrt, die Haftsumme der Genossen um 8000 M. berringert. Bruno Poersch. Hch. Bürger. Konsum-, Produktiv- u. Sparverein Zehlendorf u. Umgegend E. G. m. b. H. 18760 Sonntag, d. 12. Febr., nachm. 4 Uhr, bei Bellrich, Asenstr. 86: Außerordentl. General- Versammlung. Der Vorstand. Lausitzer Platz 2. Hygienische Bedarfsartikel. Neuest. Katalog m. Empf. viel. Aerzte u. Prof. grat. u. fr. H. Unger, Gummiwarenfabrik, Berlin N., Friedrichstr. 13ic. J. Baer J.B Ecke Badstr.26, Prinz- Allee Herren- und KnabenMasken- Garderobe bon 16712* Carl Ernst, Köpnickerstr. 126, 1 Tr. Größte Auswahl! Billigste Preise! Borzeiger dieser Annonce erhält 10% Breisermäßig. atent- Bureau. Anmeldung. von Patent. in allen Staaten. Aeußerst billige Preise. Bequeme Moden. Berufskleidung. Bahlungsw. Gleichz. Verwertung u. Elegante Paletots Finanzierung d. durch uns. Bur. an * gem. Pat. Brüs. v. Ideen s. Natscht. fostenlos. 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Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW Nr. 31. 22. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Aus der Frauenbewegung. Weißenfee. Der Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterflaffe von Weißensee hält am Mittwoch, den 8. Februar, im Lokale des Herrn Garz, König- Chauffee 55, seine Vereinsversammlung ab, Herr Dr. Maurenbrecher hält einen Vortrag über, Mutterschaft". Männer und Frauen als Gäste willkommen. عور bis 13,90 M., geringe 13,80-12,70 M. Hafer*), gute Sorte 16,50-15,70 M., mittel 15,60-14,90 M., geringe 14,80-14,10 M. Erbsen, gelbe, zum Kochen 45,00-30,00. Speifebohnen, weiße 50,00-30,00 M. Linsen 60,00-30,000. Für ein stilogramm Butter 2,80-2,00 M. Gier per Schod 5,50-3,60 m. Kartoffeln 10,00-8,00 m. Richtstroh 5,20-4,50 2. Heu 8,80-7,20 M. *) Frei Wagen und ab Bahn.**) Ab Bahn. Unstrut bei Wafferstand am 3. Februar. 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Abteilung: im Neuen Theater, Josephine Martens. Anfang 7, Uhr: Opernhaus. Aïda. Montag: Die Meistersinger von Nürnberg. Anf. 7 Uhr. Urania, Taubonstr. 48/49. 8 Uhr: Im Bannkreis der Jungfrau. Montag 8 Uhr: Die Insel Sachalin. Hörsaal: Dr. Donath: Lichtstrahlen. Sternwarte Die Invalidenstr. 57/62. CASTAN'S PANAS 0. Wallner- Theater. Schiller- Theater Friedrich WilhelmSonntag, nach m. 3 Uhr: Don Carlos. Sonntag, abends 8 Uhr: Pension Schöller. Montag, abends 8 Uhr: Die Haubenlerche. Dienstag, abends 8 Uhr: Medea. N. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. Sonntag, nach m. 3 Uhr: Der Geizige. Hierauf: Der Hexenfang. Sonntag, abends 8 Uhr: Die Haubenlerche. Montag, abends 8 Uhr: Wallensteins Tod. Dienstag, abends 8 Uhr: Fuhrmann Henschel. ANOPTICUM. Zirkus Busch. Friedrichstr. 165. Neu! Rosa Wedsted, das finnländische Riesen- Mädchen!!! 2 Meter 20 cm groß! Neu! Neues königl. Opern Theater. Das Erwachen des Poseidon! Geschlossen. Montag: Geschlossen. Deutsches. Faust. I. Tell. Anf. 7 Uhr. Nachmittags 1, Uhr: Maskerade. Montag: Helden. Berliner. Der Zwist der Verliebten. George Dandin. Montag: Jm bunten Rod. Leffing. Florian Geher. Nachmittags 22Uhr: Die versunkene Gloce. Montag: Traumulus. Westen. Die neugierigen Frauen. Nachmittags 3 Uhr: Undine. Montag: Die neugierigen Frauen. Bentral. Die Berliner Aquarium Unter den Linden 68a Eingang Schadow- Straße No. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis: 50 Pfg. Reichhaltigste Ausstellung der Welt an lebenden Seetieren, Reptilien etc. 74/2 Neues Theater. Anfang 7 Uhr. Rachmittags 3 Uhr: Der Zigeuner- Ein Sommernachtstraum. baron. Montag: Die Jurheirat. National. Figaros Hochzeit. Montag: Die Jüdin. Neues. Ein Sommernachtstraum. Montag: Der Graf von Charolais. Dienstag, Mittwoch: Ein Sommernachtstraum. Montag: Der Graf von Charolais. National- Theater Thalia. Der Stilometerfresser. Nachm. 3, Uhr: Charleys Tante. Montag: Der Kilometerfreffer. Anfang 8 Uhr: • Schiller 0.( Wallner Theater.) Penfion Schöller. Nachm. 3 Uhr: Don Carlos. Montag: Die Haubenlerche. N. Weinbergsweg 19. Sonntag, den 5. Februar 1905: Nachm. 3 Uhr: Der Waffenschmied. Abends 72 Uhr: Figaros Hochzeit. Montag: Die Jüdin. Dienstag: Alessandro Stradela. Mittwoch: Die Hugenotten. 2 große Gala- Vorstellungen: Nachm. Uhr und abends 7, Uhr. Nachm. 4 Uhr auf allen Sigplägen ein Kind frei, weitere Kinder halbe Breise. In beiden Vorstellungen: Die dressierten Affen des Clowns Armando. Besonders hervorzuheben: Der LuftschifferAffe. Herr Ernst Schumann mit seinen 6 Zebras. Die besten Clowns mit ihren Wizen und Späßen. Die vorzüglichsten Künstler und Künstlerinnen. Vorführen und Vorreiten der vorzügl. Schul-, Spring- und Freiheitspferde. Die Fantajietänzerin Frl. Dobranow. Nachmittags 4 Uhr: Die Löwenbraut Miß Heliot mit ihren 12 wilden Löwen. Große Ausstattungs- PantoSüdwest- Afrika. mime in fechs Striegsbildern. Abends 7, Uhr: Fortsetzung der Großen Internationalen Ringkampf- Konkurrenz, M. 7500.- Geldpreise in bar! Ehrenprotektorat: Herr Professor Reinhold Begas. Schiedsrichter: Herr F. Liute, 1. Vorsitzender des Athleten- Vereins " Atlas", Herr A. vou Gurekki, Vertreter der Justr. AthletikSportzeitung", München, Herr Oskar Hertel, Vorsitzender des Athleten- Klubs„ Roland". D Heute treten in Konkurrenz: ( Beginn der Ringkämpfe gegen 834 Uhr.) Emil Vervet, Frankreich gegen H. Kickhöfer, Berlin. Henri Bouqu, Frankreich, Czaja Bertalan, Ruthenen, Georg Burghardt, Desterreich, Jean Devrient, Belgien. Wenzel Konba, Mähren, J. Vandemerkel, Flandern. " " Katharina II. 201 und die vorzüglichsten Programm- Nummern. Zirkus Schumann. Heute Sonntag, den 5. d. Mts., nachm. 3, Uhr und abends 74, Uhr: Shariedrich Bilhelm Zentral- Theater 2gr. ausserordenti. Gala- 2 städtisches Theater). Die Haubenlerche. Nachmittags 3 Uhr: Der Geizige. Herenfang. Montag: Wallensteins Tob. Kleines. Abschied vom Regiment. Angele. Nachmittags 3 Uhr halbe Preise: Der Zigeunerbaron. Abends 7, Uhr: Die Juxheirat. Nachmittags 3 Uhr: Familienidya, Operette in 3 Atten von Jul. Bauer. Liebesträume 2c. Mufit von Franz Lehar. Vorstellungen. In beiden Borstellungen, nachmittags und abends: Gleich reichhaltiges, abwechselndes Programm und die sensationellen Novitäten. U. a.: Neu! Der Heldentenor zu Pferde Mons. Cremo Hoffmann. Neu! Neu! Montag: Die Neuvermählten. Ab. Morgen u. folg. Lage: Die Juxheirat. Der Bernhardiner Hund als Kunstreiter schiedssouper. Residenz. Hotel Pompadour. Nachmittags Uhr: Der Hüttenbefizer. Montag: Hotel Pompadour. Lustspielhaus. Der Familientag. Nachmittags 3 Uhr: Das Lumpengefindel. Montag: Der Familientag. Trianon. Die glüdliche Gilberte. ( Heureuse.) Luisen- Theater. Nachmittags: Stützen der Gesellschaft Abends: Höhere Töchter. Montag: Hopfenraths Erben. Nachmittags 3 Uhr: Das Das elite Apollo- Theater. Gebot. Montag: Die glückliche Gilberte. Deutsch- Amerikanisches. New York. Nachmittags 3 Uhr: Ueber'n großen Zeich. Montag: Neto- Dort. Lutsen. Höhere Töchter. Nachmittags 3 Uhr: Stüken der Gesellschaft. Montag: Hopfenraths Erben. Rafino. Heirat auf Probe. Nachm. 4 Uhr: In Vertretung. Montag: Heirat auf Probe. Metropol. Die Herren von Marim. Montag: Dieselbe Borstellung. Belle Alliance. Lumpacivagabundus. Nachmittags 3 Uhr: Die bezähmte Widerspenstige. Montag: Lumpacivagabundus. Carl Weiß. Geld und Name. Nachmittags 3 Uhr: Senta Wolfsburg. Montag: Geld und Name. Apollo. Berliner Luft. Radrennen Robl- Arend. Spezialitäten. Nachm. 3 Uhr: Venus auf Erden. Heute nachm. 3 Uhr: Ermäßigte Preise: Venus auf Erden die Februar: Attraktionen und Radrennen auf der Bühne. Robl- Arend. Abends 8 Uhr: Berliner Luft und die Februar- Attraktionen mit Robl- Arend, Radrennen um den Preis von 2000 Mart. borgeführt von Herrn Mesguctz. Neu! Klown Steffi mit seinen dress. Haustieren. In beiden Vorstellungen: Sämtliche Spezialitäten, Klowns und Auguste fowie Dir. Alb. Schumanns neueste Monstre Dreſsuren. Nachmittags, z. Schluß: Stadt- Theater Moabit. Alt- Moabit 47/49. Gastspiel des Bernhard Rose- Theaters: Der Kaufmann von Venedig. Schauspiel in 5 Aufz. von Shakespeare. Nach der Vorstellung: Gr. Ball. Entree 50, Parkett und Balkon 1 M. Dienstag: Onkel Bräsig. Gebrüder Herrnfeld- Theater. Der bisher unübertroffene lachluftigste die große ausstattungs- Marokko. Herrnfeld- Schlager pantomime: ( 200 Mitwirkende). Rachmittags auf allen 1 Kind frei. Plätzen ohne Ausnahme Jedes weitere Kind halbe Preise mit seinen stürmisch bejubelten Situationen Prinz Levy in Ahlbeck ( außer Galerie), abends volle Preiſe. um 9, Uhr! Unübertroffener Erfolg! Eine Nordlandsreise. Schwank in 3 Atten mit den Autoren in den Hauptrollen. Gr. tomisch- phantastische m. märchenh. schön. Pracht inszenierte Ausstattungs- Magnus Prinz Levy: Pantomime in 7 Atten. Montag: Gala- Sport- Vorstellung. Donat Herrnfeld. Die großartigen Novitäten und Eine Prahidal, dessen Reisebegleiter: Nordlandreise. Lustspielhaus neu Metropol- Theater Rachmittags 3 Uhr zum erftemmal, Die Herren von Maxim Das Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von Julius Freund. Musik von Viktor Hollaender. Inszeniert vom Direktor Richard Schultz. Montag: Berliner Luft. Spezialitäten. Henry Bender. Josef Giampietro. Passage Theater. Lucia Strall. Anf. 5 Uhr. Montag: Diefelbe Borstellung. Herrnfeld Theater. Prinz Levy in Ahibed. Montag: Dieselbe Vorstellung. Palaft. Wie man Weiber fesselt. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wintergarten. Spezialitäten. Meichshallen. Stettiner Sänger. Urania. Taubenstraße 48/49. Jm Theater abends 8 Uhr: Bannkreis der Jungfrau. Hörsaal 8 Uhr: Dr. Donath: Die Lichtstrahlen. Josef Josephi. Anton Grünfeld. Frid Frid. Fritzi Massary. Das Fest des Lichts.( Ballett.) Rauchen gestattet. Anf. 28 Uhr. Residenz- Theater. Dir.: Richard Alexander. Heute und folgende Tage 8 Uhr: 3m Hotel Pompadour. Schpant in 3 Atten v. Anthony Mars u. Leon Kanrof. Deutsch v. M.Schönau. warte. Täglich geöffnet von 7 3 Uhr: Der Hüttenbesitzer. Invalidenstraße 57/62. 11 Sachalin. Stern Sonntag, 5. Februar, nachmittags Pumpengefindel. Täglich 8 Uhr: Der Familientag. Carl Weiß- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Nachmittags 3 1hr( Barlett 60 f): Senta Wolfsburg. Abends 8 Uhr: Geld und Name. Schauspiel in 5 Aften von M. Mehke. Morgen u. folg. Tage: Geld und Name. W. Noacks Theater. Direktion: Rob. Dill. Brunnenstr. 16. Anton Herrnfeld. Anf. 8 Uhr. Billettvorverk. 11-2 Uhr. Passage- Theater. Anfg. d. Abendvorstellung 8 Uhr. Anf. nahm. Wochentg.5, Sonnt.3Uhr. Kurzes Gastspiel der berühmten Gesangskünstlerin Lucia Krall. Ferner die akrobat. Tänzerinnen Smeralda un Senitza, übertreffen alles, was bisher gesehen wurde. Jacques Bronn, Humorist, Bernardi prolongiert. 14 neue glänzende Nummern. Mutter und Sohn. Volksgarten- Theater Schauspiel in 5 Aften von Charlotte Birch- Pfeiffer. Anfang 7, Uhr. Entree 30%. Ball. Montag: Mutter und Sohn. Dienstag: Der Hüttenbesitzer. Bernhard Rose- Theater Gesundbrunnen, Badstraße 58. Montag abends 8 Uhr: Die Sufel Kasino- Theater Sente Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Kleines Theater Täglich 8 Uhr, Sonnt. 7-8 Konzert. Der Kaufmann von Venedig. Lothringerstraße 37( Rosenthaler Tor.) Sonntag nachm. 3 Uhr, ermäßigte Heirat Breise: Familienidyll. Liebesträume, Serenissimus- Zwischenspiele. auf Probe. Abends 8 Uhr: Angele. Borher das vollſt. neue Programm. Sonntag 4 Uhr: In Vertretung. Borher: Abschied vom Regiment. Montag: Die Neuvermählten. Hierauf: Abschiedssouper. Dienstag, Mittwoch: Angele. Borher: Abschied vom Regiment. Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger Trianon- Theater. Heute und folgende Tage: Die glückliche Gilberte Anfang 8 Uhr. Sonntag nachm. Das elfte Gebot. Anf. Wochentags 8 Uhr. Deutsch- Amerikanisches Sonntags 7 Uhr. Billetts zu den numer. Bläßen find stets 8 Tage uзqvh ne лagog Theater. Köpenickerstr. 67/68. Zum Jeden Abend 8 Uhr: Gastspiel Ad. Philipp: 76. Male: New- York Sonntag nachm. 3 Uhr, halbe Preise Ueber'n grossen Teich. Abends 7 Uhr: Onkel Bräfig. Lebensbild in 5 Aften von C. Werel ( früher Weimann). Sonntag und Montag abend: Das Stiftungsfest. Schwant in 3 Aufz. von G. v. Moser. Regie: Felix Burmeister. Sonntag nachmittag zum erstenmal: Eine Komödie für Kinder in 5 Aften. Palast- Theater Die Haulemännerchen. Burgstr. 22, früher Feen- Palast. Bis- a- vis d. Börse, 2 Min. v. Bhf. Börse. 8 Uhr: Das phänomenale Februar- Programm. Nach der Borstellung: Gr. Ball. 9, Uhr: Novität! Der größte Schlager: Montag: Onkel Bräsig. und R. Wegner. Aviz! Donnerstag, 9. Februar: Wie man Große Soiree des Bauberfünftlers Wie man Weiber fesselt. Max Nößner. Skala- Theater. Linienstr. 132( a. d. Friedrichstr.) An der Grenze, oder: Verschlafen. Boffe mit Gesang in einem Aft. Großer Boxer- Kampf fomies internat. Spezialitäten. Anfang 7, Vor der Vorstellung: Konzert. Militär- Gesangsposse von Reiflingen, Verfasser bon Mutter Gräbert", Onkel Cohn", Wie einst im Mai". Anfang 8 Uhr. Borher Konzert von der großen Haustapelle. Entree 50 f. Die Vorstellungen finden trotz der Ausstellung allabendlich ununterbrochen statt! Vorzeiger dieser Annonce zahlen wochentags die halben Kassenpreise! Café Meyer Dresdener- Strasse 128/29. Kaffee 10.15, Bier, hell u. dunt., 10 Bf. ca. 50 Zeitungen; 2 Billards Std. 40 Zahlstelle der Freien Volksbühne. WINTERGARTEN. Germania- Prachtsäle Anfang 8 Uhr. SAHARET und die ausgezeichnet. Kräfte d. neuen Februar- Programms. Etablissement Buggenhagen Moritzplatz. Täglich von 12-4 Uhr: Mittagstisch. In den unteren Sälen jeden Abend: Bockbierfest. KONZERT. Der dumme May u. der fluge Hans. Dienstag, Donnerstag, Sonnabend, Sonntag: Fritz Steidl- Sänger. Nach jeder Vorstellung im Kaisersaal: Tanz. Otto Pritzkows Abnormitäten- Ausstellung Münzstraße 20 Tuglich Borstellung Die Riesin Ilona, 485 Pfd. schwer, die schwerste Dame, die je gelebt. Medizinische Rätsel, anatomische Wunder. Riesen! Zwerge! Chausseestr. 103. Arnold Scholz. Heute sowie jeden Sonntag: eHam949 burger Sänger Dir.: Steidl- Wolff. Knubbe auf dem Sühnetermin Schwant von Wilh. Wolff. Studentenstreiche. Gesamtspiel von Wilh. Wolff. Anfang 6 Uhr. Entree 50 f. Im weißen Saal von 5 Uhr ab: Großer Ball. Tempelhofer Tivoli Tempelhof, Berlinerstraße 50. Sonntag, den 5. Februar: Im festlich dekorierten Riesen- Spiegelsaal: Grosses Bockbier- Fest Anstich v. ff. Rixdorfer Bock. Anfang 5 Uhr. Um 11 Uhr: Große Fest- Polonaise mit Ueberraschungen. Zu diesem Feste ladet Freunde und Genossen ein Der Vorstand der Kranken- u. Sterbe- Unterstützungskasse der Metallarbeiter Tempelhofs E. H. Elysium Gustav Landsberger Allee 40-41 Behrens SpezialitätenTheater, FrankfurterAllee 85. Jeden Sonntag in dem vollständig neu hergestellten Riesensaal: Großer Ball. Anfang 4 Uhr. Entree fret. Jeden Montag: 19482* Harburger Sänger u. Ball. Das großartige Februar- Programm. Urania, Sehen Hören doe Staunen und weiter empfehlen. Sanssouci. Rottbuser Tor- Stat. der Hochbahn. Wrangel- Straße 10-11. Jeden Dienstag: Nordd. Sänger. Nach der Soiree: Tanzkränzchen ohne Nachzahlung Sonnt., Mont., Donnerst.: Anfang 8 Uhr. C. J. Walter. Hoffmanns Norddeutsche Sänger Jeden Gr. Ball. u. Tanzkränzchen. Dienstag und Mittwoch: Der Leiermann und sein Pflegekind. Bolksstück mit Gesang in fünf Akten. Nur noch einige Tage Am Nettelbeckplat Sonntag: Anfang 4 Uhr. Tanz frei. Victoria- Brauerei Lügotoftraße 111/112. Heute: Militär- Konzert. Bon 6 Uhr an: Tanz. Gerichtstr. 65 Montags u. Freitags: Nordd. Sänger. Haase's umschlossene elektr.- konzentrische Stufenbahn Fritz Fröhlich Muskauerstr. 1, Ecke Zeughofstrasse. Allen auen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß ich Muskauerstr. 1, Ecke Zeughofftraße, ein Weissund Bairisch- Bier- Lokal eröffnet habe. Zwei Vereinszimmer, Das luxuriöseste Untchmen auf 20 und 50 Personen. Speisen und Reisen, feenhafte Beleuchtung, die Getränke in bekannter Güte. 19002* schönste und größte Konzert- Orgel Wirtshaus 1750 auf dem Kontinent. 18705 Alhambra Wallner- Theaterstraße 15. Jeden Sonntag: Großer Ball bei doppelt befeptem Orchester. Anfang 5 Uhr. A. Zameitat. Zum Strauss Pappel- Allee 25 Saal für 150 Personen noch an einigen Sonnabenden zu vergeben. Finanzierte Baustellen. N., g. gefch. b. fl. Anz. z. verf. Dif. sub B.G.6047, Daube& Co.m.b..BerlinW. 8. Arnold Scholz Neue Welt$ afenheide 108-114. Heute Sonntag, den 5. Februar 1905: Großes bayrisches Bockbierfest nach echt bayrischen Sitten und Gebräuchen. Georg Ehrengruber, Gastwirt, D'Oberland'ler ( 30 Mann in Nationalkostüm). Nürnberger Bratwurft- Glöckle. 30 bayr. Madl in Nationaltracht. Ausschank von Bergschloss- Bock. Anfang 4 Uhr. Bon 12-2 Uhr: Großer Mittagstisch, 4 Gänge 1 Mr. In den hinteren Sälen Großer Ball. bon 4 Uhr ab: Bon 6 Uhr ab: Horsts Nordd. Humoristen u. Quartett- Sänger. Sozialdemokratischer Wahlverein Freireligiöse Gemeinde Berlin für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Sonnabend, den 18. Februar 1905, in den Andreas- Festsälen, Andreas- Strasse 21: Großer Wiener Maskenball mit Ueberraschungen. Billetts a 50 Pf. sind bei folgenden Komitee- Mitgliedern zu haben: 0. Jaenicke, Schöneberg, Goltzstr. 4, H. I.; G. Bohne, Kopenhagenerstr. 15; C. Christens, Mühlenstr. 49, III.; B. Schröder, Passauerstr. 3( Lad.); H. Kotlow, Hochmeisterstr. 5, Quergeb. IV.; Frau Kohlhardt, Alexandrinenstr. 21, v. IV.; P. Kuhirte, Immanuelkirchstraße 16, r. Sfl. IV.; P. Halbauer, Krautstr. 36, Quergeb. III.; A. Kowalczyk, Swinemünderstr. 82, 1. Quergeb. IV.; Th. Jerwin, Urbanstr. 6, H. IV.; H. Soult, Grüner Weg 19, IV.; beim Kassenboten A. Räder, Rheinsbergerstr. 62, v. II.; und in den Geschäften W. Boerner, S., Ritterstr. 15; H. Bobsien, S., Kommandantenstr. 62; G. Menz, NW., Wilhelmshavenerstr. 61; H. Ramm, O., Holzmarktstraße 48a; F. Wolf, O., Pintschstr. 3; H. Vogel, N., Demminerstraße 32 und H. Ziehm, N., Bernauerstr. 48; bei H. Peege, O., Rüdersdorferstr. 48; M. Wendt, NO., Greifswalderstr. 208; W. Krause, N., Pappel- Allee 15-17; in den Schankgeschäften von A. Kieburg, Adalbertstr. 86; M. Mix, Skalitzerstr. 59 und J. Wiedemann, O., Frankfurter Allee 47; außerdem in allen unseren Versammlungen am Eingang zum Saal zu haben. Das Komitee. Anfang 82 Uhr. 62/ 1* Deutsche Konzert- Hallen. An der Spandauer Brücke 3. Täglich: Großes Urbock- Jubelfest. Internationale Künstlerkonzerte. x Theater- Abteilung. Spezial- Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. Brauerei Friedrichshain früher Lipps( Defonom: E. Niemann) Am Königstor. Größter Konzertfaal Berlins. Heute Sonntag: 8weites humoristische s 16202* Bockbier- Feft berbunden mit großem Karnevals- Konzert a la Köln ausgeführt von der Hauskapelle und den General- Verfammlung. Lam Dienstag, den 7. Februar, 8 Uhr abends im Alten Schükenhause, Linienstraße 5. images Ordnung: 245/2 1) Vorstands und Revisionsbericht, 2) Neuwahl des gesamten Vorstandes, 3) Partei- und Vereins- Angelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Bahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Es ist Pflicht aller Genossen, den„ Vorwärts" von der Partei- Spedition, Keibelstraße 42, zu beziehen. Die Spedition ist geöffnet von 4-8 Uhr morgens, von 12-2 Uhr mittags und von 5-8 Uhr abends. Charlottenburg. Volks- Versammlung für Männer und Frauen am Dienstag, den 7. Februar, abends 8 Uhr im ,, Volkshause", Rosinenstraße 3. Tages Ordnung: Die Revolution in Russland. 250/3 Gesangverein ,, Harmonie Ost" ( M. d. A.-S.-B.) Sonntag, den 12. Februar, mittags 12 Uhr: MATINEE 65/4 zum Besten der streikenden Bergarbeiter in Anton Boekers Ball- Salon, Weberstr. 17. Großes Vokal- und Instrumental- Konzert. Programm 30 Pf. Achtung! Vorverkauf 25 Pf. Das Komitee. Achtung! Mitglieder der Orts- Krankenkasse der Schneider, Schneiderinnen und verwandten Berufsgenossen zu Berlin. Dienstag, den 7. Februar 1905, abends 8%, Uhr: Versammlung in den„ Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Zages Ordnung: Die Notwendigkeit der öffentlichen Stellungnahme gegen die Vorgänge der letzten Zeit in genannter Krankenkasse. Referent: Kollege Ritter. Die Mitglieder der Ortskasse, insbesondere die Delegierten, gleich welcher Richtung, werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Der Einberufer. Verband der Schneider( Fil. Berlin). Referent: Reichstagsabgeordneter Gen. v. Bottmar Berlin. Arbeiter- Radfahrer- Verein Deutscher Holzarbeiter- Verband. Montag, den 6. Februar, abends 8 Uhr: Bezirks- Versammlungen. Osten u. Nordosten: bei Mann, Straußbergerstr. 3, abends 8 Uhr. Tages Drdnung: 1. Vortrag des Genossen Karl Wermuth über:" Die Grundsäße des Sozialismus". 2. Diskussion. 3. Wahl eines Beitragssammlers für Bahlstelle 28. 4. Berschiedenes. Abt. 9: Sektion der Bäcker. Mitglied des Bundes" Solidarität". Sonntag, 12. Febr., im Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstraße 42: Grosses Winter- Fest bestehend in Reigenfahren, Gesangs Vorträgen des Gesangbereins " Morgengrauen", M. d. A.-. S.- B., Ueberraschungen und Ball bei sechs Mann starker Kapelle. Außerdem: Verlosung einer Riesenstolle und anderer Gegenstände. Anfang 4 Uhr. Entree und Tanz 50 Pf. Ende??? Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Das Fest- Komitee. 11/11 Rabatt- Spar- und Konsum- Verein ,, Süd- Ost', Süden und Südosten: im Märkischen Hof, Admiralftr. 18c. Kottbuser Ufer 44 a. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Genossen Eugen Brückner über: Soziale Gesezgebung( Krankenversicherungs- Gesek)". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegen heiten und Verschiedenes. Nichtmitglieder und Frauen haben freien Zutritt. Um pünktliches Erscheinen wird ersucht. able2 mladi Führmann Walde Sängern Bezirk Friedrichsfelde: 8. Gaberland, Wilhelm. 38 Anfang des Konzerts 5 Uhr, der Führmann- Walde- Sänger 7 Uhr. Kaffenöffnung 4 Uhr. Entree 50 Pf. Wahrend des Stonzerts im K. Saal Tanzkränzchen. Nach dem Konzert im Großen Saal G. Joëls Viktoria- Garten. 11 Kegelbahnen. Köpenicker Landstr. 21. Theaterbühne. Jeden Sonntag: Grosser Ball unter Leitung des Tanzmeisters Herrn C. Zinne. Empfehle meinen renovierten Saal und Garten, 5000 Personen, für Winter- und Sommer- Geschäfte allen Vereinen und Gesellschaften. Graumanns Festsäle Theaterbühne. Naunynstr. 27. bet Tages Ordnung: 1. Bortrag: Was lehrt uns der lette Streit"? 2. Diskussion. 3. Bericht der Werkstattkontrollkommission. Bezirk Friedrichsberg: bei Wildner, Friedrich Starlstraße 11. Tages Drdnung: 1. Vortrag des Genossen Liepe:„ Durch Nacht und Eis". 2. Verbands. angelegenheiten. 3. Verschiedenes. Frauen und Nichtmitglieder haben Zutritt. Achtung! Parkettleger Montag, 6. Februar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel Ufer 15: S Kommiffionssikung mit Vertrauensleuten. Die Kollegen von jeder Firma find verpflichtet, ihren Delegierten zu senden. Der Kollege Georg Krafft und die bei denselben beschäftigten 3 Kegelbahnen. Soegen auf dem Bau Karlsruher ft r. 14 find hierzu eingeladen. Sonnabende und Sonntage im April, Mai und Juni noch frei. Desgleichen die Kollegen der Firma Louis Heine( Breslau). Gustav Graumann. 000 Telephon: Amt VII, 4262.6 Residenz- Festsäle No. 31 Landsbergerstrasse No. 31.08 Empfehle meine drei eleganten Säle mit großen Bühnen und elektrischer Beleuchtung zu Hochzeiten, Vereinsund Familien- Festlichkeiten sowie Versammlungen. 1933L* Vier hochelegante Kegelbahnen und Vereinszimmer sind noch einige Tage in der Woche zu vergeben. Jeden Sonntag, Dienstag und Freitag findet Tanzstunde unter Leitung des Tanzlehrers Herrn A. Kremer statt. Aufnahme zu jeder Zeit. Hermann Weber, Besitzer. Pfefferberger Bier! Gute Küche! 0008 Brandenburgische Straße 100. Selke. Achtung! Drechsler! Dienstag, 7. Februar, abends 8, Uhr, im Königstadt: Kasino", Holzmarktstr. 72: Branchen- Versammlung. Tages- Ordnung: Die Lohnbewegung in der Treppengeländer- Branche. Das Erscheinen sämtlicher Kollegen ist erforderlich. Wilmersdorf." Restaurant Sette Branche Angenehmer Familien- Aufenthalt. Musikalische Unterhaltung. Vereinszimmer( 80 Personen). Billardzimmer. Warme Küche zu foliden Preisen. Inhaber 16212* Fiebigs Ball- Salon, Robert Ulrich 28. Grosse Frankfurterstrasse 28. Empfiehlt den geehrten Borständen von Gewerkschaften und Vereinen feine Säle zu Versammlungen und Vergnügungen. 18042 Ergebenst Robert Ulrich, 28. Große Frankfurter- Straße 28. A Restaur. Neuer Krug A Wilhelmshagen( Mark) Branche der Musikinstrumenten- Arbeiter. Montag, den 6. Februar, abends 8, Uhr, im Gewerkschaftshause( Saal V): Vertrauensmänner- Versammlung Tages Drdnung: 1. Der Streit bei der Firma Rösener. 2. Bericht der Branchentommiffion. 3. Verbandsangelegenheiten. 97/12 Jeder Verbandskollege hat dafür zu sorgen, daß sein Betrieb in dieser Versammlung vertreten ist. NB. Die Kollegen, welche noch Billetts vom Weihnachtsvergnügen abzurechnen haben, werden ersucht, dies baldigst zu erledigen. Stellmacher! Donnerstag, den 9. Februar, abends 8%, Uhr, im„ Rosenthaler Hof", Rosenthalerstr. 11-12: Oeffentliche Versammlung. Delegierten- Wahlen Montag, den 6. Februar 1905, abends 8-9 Uhr. Jn Berlin: 1. Wahlbezirk im Lokal von Tolksdorf, Görlitzerstr. 58. 2. Wahlbezirk im Lofal Süd- Ost, Waldemarstr. 75, Borderzimmer. 3. Wahlbezirk im Lokal von Schnieber, Admiralstr. 21. 4. u. 5. Wahlbezirk im Lokal von Gansewig, Reichenbergerstr. 147. 6. Wahlbezirk im Lokal von Ewald, Schönleinstr. 6. Jn Rixdorf: 7. Wahlbezirk im Lokal von Hoppe, Berlinerftr. 14. 8. Wahlbezirt im Lofal von Wischnewsky, Biethenstr. 34. 105/9 9. Wahlbezirk im Lokal von Kutschera, Bipperstr. 13, Ede Stirchhofftr. Jn Johannisthal, Ober- Schöneweide und Baumschulenweg: 10. Wahlbezirk: Johannisthal im Rotal von Gobin, Roonstr. 2. Ober- Schöneweide im Lolal von Kaufhold, Wilhelminenhofstr. 18. Baumschulenweg im Lokal von Speer, Baumschulenstr. 78. Achtung! Kleber! Achtung! Montag vormittag 10 Uhr: Versammlung der Streikenden bei Wendt, Beuthstr. 21. Niemand darf fehlen. Der Kuchen von Kummer Das ist' ne felne Nummer! Um diese Masse zu probieren Brauchst Du nicht lange zu studieren. 1838 Die Verbandsleitung. Denn eins, zwei, drei ohn' grosse Taten Wird Kummer's Kuchen stets geraten, Wenn Kummer's Kuchen fertig da, Ruft alles laut hurra! hurral Backen Sie nur noch mit 18881510 Kummer's fertiger Kuchenmasse Zu haben in allen bess. Kolonialwaren- u. Delikatessen- Geschäften, Man hüte sich vor minderwertigen Mischungen! 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An die Arbeiterfchaft Berlins und der Vororte! Die organisierten Jungbierkutscher, welche eine Sektion des Zentralverbandes der Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter Deutschlands bilden, haben in ihrer letzten Mitglieder- Versammlung beschlossen, eine Legitimationskarte einzuführen, um auch in ihren Reihen eine festgefügte Drganisation zu schaffen. Sie wenden sich deshalb an die organisierte Arbeiter. schaft Berlins und der Vororte mit der Bitte, ihr Hausbier nur von solchen Kutschern resp. Mitfahrern zu entnehmen, welche mit einer Legitimationskarte versehen sind. Die Karte ist von brauner Farbe und ist nur gültig, wenn dieselbe ordnungsgemäß in jedem Duartal abgestempelt ist. Wir ersuchen die Arbeiterschaft Berlins, hierauf achten zu wollen. Die Ortsverwaltung Berlin I. Dienstag den 7. Februar, abends 8% Uhr, im„ Eiskeller", Chauffeestraße 88: V- V Volks- Versammlung. Zages Drdnung: Vortrag des Genossen Albert Schmidt- Sonnenburg i. d. Mark über: _ Raucht 219/ 6* Vineta dainel No. 8 " Zur Landarbeiterfrage". beste 2 Pf.- Zigarette! Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vertrauensmann. Lichtenberg. Mittwoch, den 8. Februar, abends 8 Uhr: Oeffentliche Gemeindewähler- Versammlung im Lokale der Herren Gebr. Arnhold, Frankfurter Chaussee 120. Tagesordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit der bisherigen sozialdemokratischen Gemeindevertreter. 2. Freie Aussprache. Die Gemeindevertreter bürgerlicher Richtung sind ganz besonders eingeladen. Donnerstag, den 9. Februar, abends 82 Uhr bei Herrn Gürsch, Frankfurter Chaussee 86: Protestversammlung 13 gegen die russischen Barbareien. 222/5 10 Nächste Ziehung 15., 16., 17. und 18. Februar. Inventur- Ausverkauf! Wohlfahrts- Lose Herren- Moden Wilhelm Seide. am zu Zwecken der Deutschen Schutzgebiete 20. Dresdenerstr. 20, Oranienplatz. 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Satz Töpfe fein decorirt 75 85 Pf. Tassen mit Untertassen dünn, fein mit statt 75 Pf. 125 50 Pf. Goldrand decorirt Römer glatt 28 Pt. gravirt Wassergläser geschliffen 20 Pf. 18 Pf. Tassen weiss 32 Pf. 55 Pt. 28 Pf. Eierbecher mit Goldrand 3 Pf. 90 Pf. 100 130 160 10 Pt. Terrinen ast 13 Pf. Ragoutschüssel osmilss 125 Durchschläge 68 85 Pf. Schöpf- und Schaumlöffel verzinnt 28 bis 42 Pf. 5 bis 8 Pf. 32 Pf.| Saucièren 55 P. Petroleumkannen 1 Liter 100 115 15 Pt. 10 Pf. Milchtöpfe decorirt Wassergläser gepresst 5 6 P. Kuchenteller dekorirt Käseglocken geschliffen 45 75 Pf. Teller tief und flach, decorirt Butterdosen 18 25 Pf. 18 25 Pf. Butterdosen für 1 Pid., decorirt Bierservice mit 6 Gläser 95 PE. Zuckerdosen 75 Pf. Theekannen 22 32 PL Senfgefässe mit Löffel Obstschalen rosa und blau Weissbiergläser„ Kronenglas" 32 Pf. 25 Pf. statt 2,25 2,50 3,00 28 35 Pf. Pichelsteiner Casserollen 125 150 170 15 Pf. Tassensiebe 18 Pt. Werth bis 1,75 30 Pf. bis 80 Pt. Kinderbecher 8 Pf. Verantwo. Redakteur: Paul Büttner, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u. Ve.lag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW Kaffeekannen 11. 20 bis 65 Pt. Prima 75 85 Pt. Wasserkannen schlesische 8 Liter 40 Pf. Teller 3 Pt. Schüsseln flach und tief 24 28 30 45 Pf. bis 115 50 PL Marmor. Milchtöpfe 12 Pf. Patent Milchkocher 40 Pf. bis 105 120 bis 195 15 35 Pf. Ringtöpfe Weingläser geschliffen Gambrinustulpen crystall Bowlengläser crystall Theebecher mit Bordüre Bierbecher mit Bordüre Zuckerschalen geschliffen Victoria- Becher geschliffen Citronenpressen m. Goldrand 0,2 1, 1 1 25 Pf. Milchtöpfe weiss, gross Nr. 31. 22. Jahrgang. 4. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Für die streikenden Bergleute des Ruhrreviers gingen weiter bei dem Unterzeichneten ein: " 19 " " " Sonntag, 5. februar 1905. 1109, 1152, 14028 4,80, 14029 Hamburger Speicher 12,95; 14037 7,05, 14040 Siemens- Schuckert, Abt. 75, Charlottenburg 31,25. Liste 5614, Siemens 5, 14043 13,-, 14048 2,60, 14058 Gifengießerei Edert, 2. Nate Schuckert, Abt. 11, Charlottenburg 18,50. Liste 5615, Siemens- Schudert, 19,65, 14068 d. Lange 32,60, 14073 7,30, 14074 10,35, 14075 7,15, 26t. 11, Charlottenburg 15,79. Liste 5618, Siemens- Schudert, Abt. 86, 14076 10, 14079 d. Jahn 6,75, 14085 9,60, 14086 R. E. W. Charlottenburg 23,80. Liste 5621, Siemens- Schuckert, Abt. 89, Charlotten Zentrale d. Dembowsti, 2. Rate 7,80, 14119 5,60, 14135 1,90, 14145 8,90, burg 16,75. Liste 5636, Siemens- Schuckert, Abf. 51, Charlottenburg 43,70. 14148 13,25, 14151 d. Martinke 10,65, 14152 d. Holland 17,15, 14155 d. Liste 5611, Stiftenfabr. H. Möller, Charlottenburg 30,50. Liste 4257 6,15. Köln a. Rh., in der Expedition der Rheinischen Zeitung" eingegangen, Babel 11,60, 14169 d. off 16,-, 14171/72. A. G. Auto 26,15, 14175 Statft. Ohne Zwang", Nigdorf 5,- Liste 5397, Schraubenfabr. M. Louis 4. Rate 4580,- Hannover, Expedition des Volkswille" durch Lohrberg, Rehne 12,50, 14179 Radte 9,40, 14181 Radte 11,10, 14184 5,50, 14190 Sebold 16,70. Arb. d. Werkzeugfabr. Gebr. Krull 10,- Personal d. Urania 11,50. 3. Rate 2000,-. Lübeck, durch die Expedition des Boltsbote", 4. Rate 6,45, 14195 2,40, 14575 Drgan. Heizer Anilinfabr. Treptow 6,-, 14582 3,75, Bierproz., Gießerei- Arb., Hartung, Wiclefstraße 47,60. Lifte 1212, Eisen 2300,- Leipzig, Leipziger Bolls- Zeitung", 5. Rate 700,-. Desgleichen, 14592 G. A. Hoffmann Müzenfabr., 2. Rate 11,90, 14593 b. Körber gießerei Arndt 20,20. Liste 1216, Gifengießerei Chilop 13,20. Liste 5502, 6. Rate 600,- Chemnik, durch die Expedition der„ Boltsstimme", 4. Rate 15,50; Friedrichsfelde a tonto 50,-; Steinidendorf 14228 42,40, 14229 Eisengießerei Hartung, Brenzlauer Allee 10,65. Lifte 5503, Stahlwert 800,- München, Sammlung der Münchner Post", 3. Rate 600, 8,75, 14230 16,50, 14657 13,80; Pankow a tonto 50,-, 14384 3. 3. Arn- Archimedes 18,50. Lifte 4667, d. Voigt, Firma Biestädt 5,50. Liste 5184. Mannheim, Expedition der Boltsstimme" durch Pfeiffle, 7. Rate 500, heim, Abt. I 17,10; Griner, 14281, Hensel 13,60, 14282, Mittelstädt 30,75, Gebr. Siemon 15,10. Georg Charles 7,50. Lifte 4697, Lederfabr. Nömes Breslau, gesammelt durch die Nedaktion der Volkswacht" 4. Rate 400, 14283, Mummers 19,60, 14284, Pinsab 19,90, 14286, Schmidt 7,35, 14287, 16,70. Liste 4707, Lederfabr. Schlägel, 2. State 14,40. Liste 4705, Forst i. 2., in der Geschäftsstelle d.„ Märt. Volksstimme" eingegangen 99,15. Herrmann 5,50, 14289, Richter 14,70; Oranienburg a tonto 25,-; Lederfabrik Asch 12,25. Liste 4709, Lederfabrik Steinlein 6,80. Berlin, Wahlkreise: 1. Streis a tonto Liften 700,-( dar. finnerunder Friedrichshagen a tonto 150,-; Ober- Schöneteide: Wahlverein 50,- Liste 4699, Lederarbeiter bei Mahlving 5,80. Arbeiter Radfahrer Verein Tisch b. Mitscher u. Caspari 60,-, Lifte 198, Pianofabrit Merkur 32,14340, Stupferwert" Deutschland" 8,80, 14341, Stupferwert Deutschland" Schöneberg 10,-. Lifte 5969, Gehülfen der Galvanoplastit 7,40. Unfall Lifte 230, Naudsche Buchdruckerei 6,- Sammlung des Personals der 31,25, 14342 Supferwert„ Deutschland" 8,50, 14338, Schultheiß- Brauerei IV, A. P. durch G. 2. 5,- Rauchklub Balletteuse" 15,- Buchbinder- und Firma N. J. durch H. K. und 2. S. 79,55, auf Liſte 196 Gießerei U. E. G. Schulz 17,62, 14337 11,30, 14732 9,40, 14731 4,20, 14730 6,95, 14336 3,30. Versand- Abteilung. Scherl, 2. Rate 46,75. Liste 105 10,95. Liſte 5203 durch Irrgang 6,95.) 14344 5,60; Rummelsburg a tonto 50,-; Reinidendorf, 14202 18,20, 7, Laubenkolonie„ Einigkeit", Rigdorf, 2. Rate 5,-. Seifert und Lewin, 2. Kreis, 2. Rate 852,48( darunter Versammlung vom 24. Sa 14203 19,40, 14207 14,45, 14216 31,30, 14227 12,-, aufgelöster Hauswirts- Firma Hirsch, 2. Rate 2, Gesangverein D. K. F.„ Der letzte Tag" 6,15. nuar bei Zühlle, Dennewigstraße, Zellerfammlung 143,70; Abtei berein 3,30; Summa 1155,17 M. Berein Edelweiß", Rirdorf C,-. Lifte 7292, Gesangverein Often" und lung 4 auf Listen 75,-, Lifte 530 Fliesenleger der Firma RosenBerlin, Diverse. Firma Naft, durch Fr. Hupple 5,- Privat Konrad 57,20. Mehrere Spandauer Arbeiter, 3. Rate 29,80. Personal der feld 20,95; Mechanifer R. 11. Ed. 5,75; Lifte 881, Tischlerei Bergmann, Belleallianceftr. 14,05; Liste 894, Kronleuchterfabrit Schmoller ammlung durch A. R. 23,25. Lifte 14547( Niederb. Wahltr.), Bandagenfabrik Buchdruckerei„ Union", 3. State 10,-. Liste 2610, Modelltischlerei Borsig, Spandauerbrüde, 2. Rate 9,55. Wischer, Bergmannstr. 94 3,- Dr. A. B. Tegel 30,-. Pader, Lager- und Transportarbeiter d. A. E. G., 2. Rate: 11,05; Riften 936, 987, 938, Wilitäreffektenfabrik Wunderlich, Nachfolger 6,-. Herrentanz, Tempelhofer Tivoli 29./1. 8,40. Gesamm. bei Fr. Mayer Liste 2337, Burkert 26,45, Lifte 2339, Burkert 16,40, Liste 2350, Erdmann Blantenburg 39,10; Liste 531, Arbeiter der Firma Ackermann 9,70; Liste 574, von einem Schwarzen 4,10. Gesamm. bei Buggenhagen durch B. K. u. Gen. 6,10, Liste 2353, Jänife 21, Liste 2354, Schneider 9,25, Liste 2357, ch Tischl. Gebr. Paul u. Adam 17,90; Lifte 575, Tischl. Hoffmann 6,90; Liste 12,75... 3,-. Zwei Vortragshonorare von Fr. St. durch Winkler mann 2,35, Lifte 4306, Jänite 14,85, Liste 4308, Nitsch 3,95, Lifte 4310, Gensch 582, Bau Kurfürstendamm 54, 6,60; Liste 624, Schulze, Belleallianceftr. 67 50,- Arbeiter der Firma Hill u. Ko., Liste 1218( 2. Str.) 20,65. Genossinnen 5,15, Lifte 4311, Probierfeld 15,90, Liste 4313, Strauß 14,95, Liste 4319, Kirstein7,-. 14,75; Lifte 1238, Kartonnagenfabrik Buchholz 11. Dinjer 21,20; Lifte 725, Raphael u. Blankenburg 2,-. Auf Waters Geburtstag gesamm. v. Familie L. 4320 Sawal 11,10. 2. 4322, Meyer 5,-.. 2363, Meyer 4,40. 2. E. G., Töpfer, Bau Fiebig, Südende 10,-; Lifte 714, Tischlerei Jost 18,-; Liste Seefeld 5,- Lotterieverein Glück und Freude" 10,05. Die Glenden vom Brunnenstr.: 2. 1116, Abt. Seefeld 83, 1117, Flohr 19,05. 1118, Arlt 696, Arbeiter der Südeisbahn 15,85; Lifte 695, Bau Roonftr. 6 23,75; Liften 532 Statflub Bum guten Zwed", Chorinerstr. 16 15,-. Hans. und Jan C. 10,70. 1119, Hannemann 35,10. 1167, Rowe 11,75. 1168, Schurig_58,95. 5,60, 534 17,20; 543 14,50; 546 8,10; 581 13,40; 584 12,65; 596 12,05; 597 2, Vergnüg. Verein" Schwarze Maus" 3,-. Gesammelt in der Buch- 1170, Hildebrandt III 14,95. 1171, Meier 7,50. 2055, Hildebrandt II 5,80. 37,30; 605 13,95; 607 14,80; 608 3,25; 609 6,95; 637 11,80; 672 12,10; 687 6,05; handlung Vorwärts 37, Roter Stammtisch, Voltscafé, Scharrnstraße, 2061, Boeselt 18,10. 2070, Schneider 18,05. A. E. G., Brunnenstr. 107a: 685 9,65, 706 4,50, 708 14,-, 709 7,35, 710 9,-, 712 4,10, 715 10,20, 716 2. Rate 4,40. Sammlung A. J. 13,55... 100,-. Bersonalvergnügen Metallgießerei, 2. 1102 11,15. 1107, Abt. Hildebrandt I 20,95. 4,23, 717 6,45, 718 3,30, 720 9,80, 887 7,50, 891 26,50, 901 20,30, 931 28,50, der Firma Julius Lindenbaum, Große Frankfurterstraße 141 36,50. Steffen 24,65. 1111, Mechler 10,30. 1122, Hausverwalt. 13,05. 1136, Beder 1002 25,10, 1231 10,15, 1332 7,90.) 2. Wahlkreis, 3. Rate, 1219,85, auf Angestellte der Drts- Krankenkasse für das Buchdrudgewerbe, 3. Rate 71,25. 1145, Sühne( Schlosser) 30,-. 1147, Mahrstedt 41,10. 1148, Kühne( Maschine) folgenden Liften eingegangen: 526. durch Säbelbein 9,75; 703 Bau Roon 14.50. Rauchklub Atmosphäre"( Mitgl. d. Deutschen Raucher- Bundes) 10,- 25,30. 1154, Scharnow 17,65. 1155, Wernide( darunter v. e. luftigen Tafel 1,21) ſtraße 20,25; 726, öpfer Bau Fiebig, Südende 7,30; 1416, Tischlerei Ch. 164,-; A. W. 25,-; Dr. Fl. 10,-; Diverse 32,50; Fünf Stegelbrüder 30,01. 1156, Franz 23,90. 1159, Tiedemann 27, 1160, Stontrollerbau 35,70. Siemens und Halste, Berliner Werk, oberer Saal 19,45; 1423, Firma durch F. S. 4,05; Frau Schmidt, Markthalle II, 1,-; Geburtstagsfeier Uebersch. v. d. Kranzspende f. d. Ehefrau d. Stoll. Urban, Abt. Strull 10,75. Baul Nehe, Brandenburgstr. 5,80; 849, Firma Hauptner, Louisenstr., 2, Rate Boltaftr. 30 6,-; Stattisch Schneider" 3,-; Centner- Karl u. Gen., Reichen- Lifte 1161, Abt. Reglaff 14,45. 1164, Abt. Brause u. Silessly 28,25. 1165, 10,80; 873, Hein, Lehmann u. Co., Reinickendorferweg 16,60; 875, desgl. bergerstraße 6, S. 2. 5 ,; Arbeiter der Neuen Berliner Genossenschafts- Abt. Wagenbau 32,95. 1166, Abt. Strauß 17,35. 1173, Abt. Mechler 15,35. Abt. I 25,15; 934, Bau Kaiser Allee, Ecke Rosbergstr. 14.65; 1007, b. Bodjubel bädevei 25,- Bersonal der Firma Jaques Cohn 30,-; Richter 1,-; 1175, bt. Schumann 21,60. 1176, Abt. Stromel 18,85. 1177, Abt. Nelde Barbaroffaftr. 65 16,40; 1022 Monteure der Firma Mix u. Genest, Bülom: Arbeiter von Schweizer, Blumenstraße 10,-; Buchdruderei C. Gießmann, 33,25. 1178, bt. Schmarsow 18,25. 1179, desgleichen 12,35. 1180, bt. Straße 67 31,80; 1283, Siebert u. Aschenbach, 2. Rate 28,50; 1290 durch Bantom 3,25; C. B. 10,-; Verein der Bint, Binn- und Bleigießer 30,- Schwittau 17,95. 1181, besgl. 36,50. 1183, bt. Scholz 12,80. 1185, Abt. Stöhn 12,- 1292, Daimler, Marienfelde, durch Dzuger 30,70; 1335, Bau und, Marsiliusstraße 3,-; Marewsti 3,-; Personal der Firma S. Bins: Dillmann 36,80. 1186, Abt. Schieber 9,90. 1188, Abt. Metallgießerei 12,65. Frobenftr. 6-7, Bauarbeiter 8,05; 1365, Sammlungs- lleberschuß b. Familienabend, Gef.- Ber.„ Kreuzberger Harmonie" 17,75; 1049, N. E. R. anger 17,-; Lotterieverein Stolonieftr. 140 3,50; G. M. 1,-; M. B. 20,-; 1189, desgl. 31,25. 1190, besgl. 13,60. 1191, bt. Schmiede 20,65. 1192, 2bt. F. M. 3,50; Gesangverein„ Gerechtigkeit" Westen 20, -; Arbeitergesangverein North 34,55. 1193, Abt. Thieme 21,90. 2064, Abt. Perlemik 30,15. 1149, Comp. 14,45; 1062, Töpfer Bau Kämpfer 17,00; 1131, durch Beschte 8,25;" Morgengrauen" 15,-; Vom gewerkschaftlichen Bersonal der Firma Cyllon, D. 9,25. 1150, desgl. 11,50. 1151, Gebr. Bolzani 14,90. 1135, Reiß u. Martin, 1. Rate 43,75; 1137, durch Tolzmann 7,20 3. A. Herpich Söhne, Leipzigerstr. 11 50,- Schwarzer Toms 10,- Bon desgl. 15,05. 4775, Schwarzkopff, Torpedo Abt. d. Maus 17,60. 4777, 1143, durch Kerber 12,80; 1156, Pianomechanit- Fabrit E. Jacob d. der Tapeziererwerkstatt der Firma N. 3. 18,75; A. B. Mister 1.-; Stamm Bat.- Rähm. Fabr. James Guthmann 18,35. Firmenfch. Fabr. Schmiedel 9,25. Drogge 42,10; 1200, Hafenarbeiter durch Paper 15,55; 1210 durch gäste Restaurant Nordkap" 1-; Buchdruckerei G. Schade( Otto Frante) Lifte 5607, Photogr.- Gehülfen- Verb. Abt. Berlin 26,95. Lifte 5483, 84, 85, Götting, Arbeiter von Haidenhain mit einer Ausnahme 15,25; 1221, Werk 3. Rate 10,55; Gesammelt bei Ruhland& Co. 5,75; Gesammelt bei Bör, 86, 87, Groß u. Graf 95, Weber u. Co., Lifte 3972 11,50, desgl. 3970 17,85, zeugmacher deutsch. Telephon- Werte 22,50; 1183, Tischlerei Kuhnert, Berläng. Waldstr. 56 3,15; Hermann Beher 6,-; Rauchklub Heimliebchen" 5.- besgl. 3901 13,05. Arb. d.F. A. Borsig, I. Nate, Lifte 1972 26,40. 1975 19,75. Huttenftr. 21,80; Listen: 551 5,-; 558 3,50; 562 9,85; 563 22,80; 564 Bei der Geschäftst. der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften 1976 22,35. 1978 31,90. 1983 25,35. 1987 41,- 1990 12,15. 2000 20,35. 17,65; 622 3,55; 627 14,-; 693 9,35; 694 5,75; 699 3,80; 704 1,75; 713 eingegangen: Von den Kürschnern der Wertstait Arthur Wolf 17,25, gef. Arb.- Radf.- Ber. Stern, M. d. A.-R.-B. Freiheit 8,05. Lifte 2805, Hand5,50; 866 10,45; 867 3,70; 876 7,45; 896 6,20; 898 9,85; 900 im Arbeitsnachw. der Kürschner, Mendelsohnstr. 9 12,50, vom Berband der werker Schultheiß- Brauerei Abt. II 10,15. ifte 2813, Turbinenfabr. 23,10. 6,05; 902 9,90; 940 18,40; 942 11,-; 945 6,40; 953 10,40 Stürschner Berlins u. Umg. 100,- Sa. 129,75. Angestellte der Redaktion Liste 4676, Handw. u. Maschinisten, Abt. I Schultheiß 12,45. Rifte 4688, 951 16,26; 956 5,15; 957 6,-; 978 8,50; 984 12,40; 989 u. Buchhandlung Borwärts 52,- Montag 13,35. Gef. Berein Zukunft" Handw. u. Maschinisten Böhmisch. Brauhaus 7,55. Bentr.- Verb. d. Maurer 13,75; 991 10,05; 999 24,50; 1008 10,25; 1061 12,20; 1064 10,25; 5, Lotterieverein„ Glück auf bei Doye 10. Geburtstag. Heuche Deutschl., Zweigv. Berl., Bez. Süden, d. Scholz 30, Paul L., Memeler 1067 8,50; 1068 8,60; 1073 11,80; 1074 19,95; 1075 6,75; 1082 5,75; 1086 3,50. Dr. Mr. 2. 10,-... 2, Lotterieverein Rheinsberg" 2. Rate straße 10,- Kaffee Stelzer u. Schwarzbürger 2,25. Marr 5,-. Buchdr. 9,50; 1087 22,-; 1088 21,-; 1091 5,80; 1146 6,70; 1147 6,95; 1148 6,20; 5, Theater- u. Bergnügungsverein Fidele Gesellschaft" 10,-. Lotteries R. Ringer u. Sohn 2,50. Zwillingstaufe b. Königs. Pohl, Blumenstr. 1,50. 1150 7,90( vorstehende 4 Listen sind v. Bezirk 151); 1201 2,80; 1202 4,70; u. B.-B. Gute Hoffnung", Gleimstr, 63 vom Maskenball 5,-. Anonymus Halbra v. Stattisch d. Elenden 2,60. Arb. d. F. Schack Gebr., Halensee 1203 5,65; 1204 5,50; 1205 15,-( vorstehende 5 Listen find v. Bezirk 143); 5,-. Bad Gesundbrunnen, Banfftr. 10,-. Buchdruckerei- Hülfsarb. Buchdr. 9,30. Reft. Cäsar, Alt- Moabit 119 5,-. Bon einem Statabend b. Lange, 1223 8,75; 1227 4,10; 1229 2,35; 1230 13,10; 1464 7,20( vorstehende 5 Listen Borw. Rotationsmaschinensaal 3. Rate 10,-. Rauchflub" Einigkeit" 6,-. Wittstockerftr. 3,-. J. Ch., Borfigwerke 11,-. Personal d. Firma find v. Bezirk 152); 1285 58,50; 1358 12,35; 1373 18,80; 1232 11,25; 1235 Personal Geschw. Jakoby, Friedrichstraße 3, 3. S. 3,-. Sammlung Ems u. Jsrael d. Bock 15,05. W. Sander, Bofenerstr. 15,-. 11,60; 1248 7,35; 1261 10,45; 14,20 10,05; 1421 10,90; 1425 11,55; bt. 4 Stiderei- Atelier M. B. 8,35. N. N. 10, Töpfer vom Bau Emil Schwarz, Möbelfabrit R. Körner, Chausseestraße, 2. Rate 14,-. Männerchor der auf Liften 13,25. Hobenloheftr. 25,75. Bon der Dreherei Ed. Pinkus, Dresdenerstr. 40, 3. Nate Berl. Handels- und Transportarbeiter 10,- Freie Turner, Briz bei Berlin, 3. Sreis: 400,-( barunter Liste 3018; Firma Heimschub 9,25; Liste außer einem Gürtler 12,50. Tapezierer u. Näherinnen der Werkstatt Dunsky, Schöneberg, Rigdorf 10,05. Gefango. Berl. Kürschner 20,- Dr. M. Bloch, 8019, gef. b. Mehen u. Co. d. Wedmann 13,55; Lifte 3033, ges. b. Nachtigall 3. State 15,-. Bautischlerei Wienguth 8,50. Deffauerstraße 10,- Bon Bantangest. H. u. 2. Hanau, Salzgaffe 19,50. 21,50; Lifte 3102, Tischlerei Spinn u. Mente 5,70; Lifte 3217, gesammelt Steglit, Richteschmaus Bau Lindenstr. 7,85. Bankow, Gesangberein Bernauer Gewerkschaftstartell, 2. Rate 75,-. Kunstschmiede- Werkstatt d. Schmidt 11,95; Liste 3627, Dreher d. Nähmasch. Fabrik Nothmann 9,70;„ Liederfreund" 4,20. Rigdorf, v. Finke, Dorsch u. Linte b. Willers, Knesebec- D. Friz, Schöneberg 22,50. H. Lammé, Hornstraße, Listen 920, 921, gej. Lifte 3256, Mechan. Werkstatt Görz, Friedenau 18,90; Listen 3292 und 3293, ftraße 39 3,05. Danzig, Dr. B. 30,-. Botsdam, 2. 3,-. Rorschach in der Konferenz der Lagerhalter 42,70. Bentralverband d. Maurer, 8weig Bertit Krüger, Michaellirchstr. 41, part. u. Keller 25,80; Listen 3279 u. 3287( Schweiz) Stammgäste des Café du Nord 32,-. Braunschweig, Gemert berein Emden 100,- Engl. Schneiderverband, Intern. Filiale d. H. Kohl, Deutsche Telephon- Werke, Schraubendreherei 17-2iſte 3490, männl. und schaftskartell, 1. Rate 1600.- Kirchhein N.-., vom sozialdemokr. Bahl- London West 52, Starnalystraße 204, Liste 3559, durch Blendinger 7,30. weibl. Personal d. Schraubenfabrik Gebr. Roll 17,60; Liste 3590, Fabrit berein 20,60. Bernburg, 2. Anhalter Wahlfr. 300,-. Sorau N.-L., durch Zentralverb. d. Bauarbeiter, Zahlst. Berlin 1000,- Handtuch- Verleih- Inft. C. Beling 16,95; Lifte 3717, Arbeiter der Firma J. M. Schulze, Melchior- G. Reiche, 2. Nate 89,70. Spandau: Arb.- Radfahrerverein Frisch auf" Emenfia, 3. Rate 5, Handels- und Transportarbeiter- Berband, Berlin I 4. Bahltreis Ost: 1500,-( barunter Stern, Seliger u. Co., 20, Baus und Erdarbeiter, Zahlst. Sp. 20,-, Zimmerer von der Firma Tellers. 29. 1. 05, Rigdorf 13,55. Lifte 199 7, Lifte 222 13,95.' 2iſte 231 Baftian 6,50, auf Listen gesammelt 601,40, Sa. 647,90. Hirschberg- 19,75. Lifte 232 40,- Lifte 2817, Berliner Sitzmöbel- Industrie 19,-. 2. State 17,45; Statfflub Union", Friedrichsfelderstr. 37 19,-( darunter Schönau i. Schl., durch den Vertrauensmann: Gesammelt in einer Wedding: Listen 3462 9,40, 3464 6,65, 3465 3,10, 3479 9, 3481 10,90. Amerikanische Auktion 14,-); Möbelfabr. Slug, Barschauerstraße 47, Boltsversammlung 35,-, gej. in der Cunnersdorfer Bellulosefabr. 15,-, Lifte 3485, Firma Goliasch u. Co., 2. Rate 27,50. Lifte 3488 7,10. Erholungsstätte vom Roten Kreuz in Eichkamp 5,80; Vorstand des Konsum von Gunnersdorfer' Glasarbeitern 10, Sa. 60,- Bern P. 2. 40,- Lifte 3520 20,30. Lifte 3524 7,- Lifte 3536, Abeiterinnen d. F. Adolf vereins, Stralauer Allee 4,30; Frauenverein Edelweiß" 5,95; C. Lorenz, Bukarest, Gesangverein„ Borwärts" 80. Bayreuth, von der Bayreuther Maas u. Co. 16,55. Rifte 4305 11,95. Liste 4339 13,50. Lifte 4341 3,95. Saal I 26,85, Tischlerei Boschte 3,30; Bautischlerei Sommerlatte 17,90 und Arbeiterschaft 114,45. Charlottenburg, Nr. 4,-. Wilmersdorf, Seiler 3,- Lifte 4351 16,30. Lifte 4354 10,35. Lifte 4357, Berson. d. F. Adolf Baruch 4. Rate 8,25; Telegraphen- Bauanstalt Schuchardt, Saal Gante, 2. Rate Luda S.-A., Arbeiter- Radfahrerverein" Solidarität" 7,-. Oberschöneweide, u. Co. 20,70. Lifte 4360 16,25. Lifte 4269, Arb. d. F. Schapiro, 2. State 31,90; Bau Waisenhaus, Charlottenburg 12,50; Röhls Fabrit b. Wagner Tellers. in der Frauenversammlung vom 30. 1. 45,38. Konstanz, durch den 6,45. Lifte 4382 7,- Lifte 4387 14,40. Lifte 7037 u. Tellersamml. d. 15,10; Arbeiter ber Goldwarenfabr. Weichmann 11,70; Möbelfabr. Dunsky Bertrauensmann Krohn 3. State 384,07 auf folgende Listen: 1 und 24 Krohn Fraisetutscher im Englischen Garten" 7,05. Lifte 4398 8,25. Freim. Samml. 11,55; Tapezierer von Blumenreich 7- Töpfer Bau Schuppmann 16,05 135,-; 2 Dehlinger 29,90; 3 Scheuner 6,65; 4 1,-; 6 Mistler 4,20; v. d. Lurusmöbelfabr. Schüler, Friedrichsbergerstr. 7, Arbeitervertreter Hurmit u. Co. 21,55; Eisengießerei.. Edert 24,55; Werkstatt Shroca, 8 Stnispel 3,75; 10 Bogt 14,88; 11 Engelhart 9,-; 16 Moos 16,05; Verein 500,-. Gewerksch.- Kartell Rummelsburg 100,- Angest. d. D.-K.-St. 2. Rate 8,10; Bau Eisendid 5,25, Tischlerei Shan 9,35; Tischlerei Sänger, 17 Wilhelmi 9,45; 20 und 21 Schulz 84,24; 22 Frau Krohn 4,50; 23 Bauer d. Buchbinder 5,50. Droschkentutscher v. Rosenthaler Tor 4,20. Verein 2. Rate 10,25; Listen 5579 25,85; 5112 17,50; 5578, Seludom 23,80; 3,90; 25 Eichler 5,-; 26 Werner 28,05; durch die Post von Luz, Pfullendorf Berl. Droschkentutscher auf Listen: 844 9,40, 845 12,50, 846 10,35, 4441 29,55( darunter Elfenbein- Schneiderei Franke 16,90); 4836 durch 3,50; in der Red. der Konstanzer Abdztg. eingeg. 25,-. Rheinbrohl, J. 2. 5,- 847 10,90, 848 16,80, 849 11,05, 850 9,60, 851 20,70, 853 22,40. .. 19,20.) Mühlenberg a. G., Wahlkr. Torgau- Liebenwerda durch den Streistassierer Zeughofstr. Nachtschicht 8,75. Lifte 5506 Eisengießerei Hummel 9,35. Bahltreis Teltow Beestow Charlottenburg, So- 20,70. Driesen, gesammelt in Driesen vom Streisvertrauensmann 15,43. 28. poffmann 5, Tertilarb.- Verb. Fil. I, Konto a. Listen 150.-. Lifte zialdemokratischer Bentral- Wahlverein: Auf Listen von Wahlvereinen und Siewersdorf, Dahnsdorf, Müncheberg, gef. von. S. 30,- Bebbenid 22,60. 2072 18.65. Gesangv. Linde I, M. d. A.-S.-B., 20,20. Lifte 5912 Rettig, Einzelbeträge Köpenid 130,-, Gesangverein Morgenrot 20,-, Sa. 150, Lechhausen, sozialdem. Verein 141,- Sonneberg i. Th., sozialdemokrat. Brinzenstr., II. R. 13,65. Adlershof 152,47, Kollegen, Wertführer und Chef der Möbelfabrik Jarokli Arbeiterverein durch Wehder 100,- Wurzen, von den Parteigenossen aus Summa 5 610,21 M. Bereits quittiert 69 239,94 M. 29,65, Sa. 182,12; Charlottenburg 266,65, Partettleger von Dahlemann dem 11. sächs. Reichstags- Wahltreise 182, Ronsdorf, Wahlkreis Lennep- Im ganzen 74 850,15. 17,20, Siemens- Schudert Abt. 85 31,85 und Abt. B 6,65, Held u. Franke, Remscheid- Mettmann durch den Bertrauensmann Nüsten 400,-. Niebuhrstraße 78 10,50, Bau Fasanenstraße 17,55; Tischlerei A. Seiler 1. Nate Rosenheim, M. E. 10,-. Gippe bei Elsterberg, St. 5,- Berch 21,90, Ubrig u. Co., Westend, 1. Nate 13,55, 2. Rate 16,45, Bau Bilide, felde, Buchholz 2,-. Freiburg i. B., Gäste im Römischen Kaiser 3,95. Schönhauser Ede Bappel- Allee 8,05, Verch u. Flatow 10,40, Eisenbahnarbeiter Lichtenberg, gef. unter seinen Stammgästen vom Gastwirt E. Schütz 11.-. Neu- See 9,60, Arbeiter Chemische Fabrit Schering 26,15, Liste 12802 314,50, Charlottenburg, Fachverein der Heizer und Maschinisten, gesammelt in der Gelder und Ausgabe der Listen im Saal 3 des Gewerkschaftshauses. Bei größerem Andrang der Personen erfolgt die Abnahme der Progres 2. State 29,- Sa. 800,-; Behlendorf 42,- Schöneberg 202,65, Bersammlung am 28. 1. 11,70. Grüneberg, Sammelliste I des Vereins zur Elettrizitätswerk Südwest 22,15, 3. B. 7,55, Ueberschuß v. d. Matinee Wahrung der Interessen der Maurer u. Zimmerer 11,60. Wilhelmsburg, Für Berlin find die Gelder, welche mittels der Post eingehen, 200,-, feiffer u. Druckenmüller 62,20, Sa. 494,55; Wilmersdorf bom sozialdemokr. Verein 300,-. Bruchsal,„ Räuberhöhle" 57,-. Wolgast, an A. Körsten, Engel- Ufer 15, zu richten. 40,25, Stattlub„ Neuforge" 6,70, Liste 13849 12,25, Bau Pfalz gesammelt von Parteigenossen 62,65. Mühlberg a. Elbe, Wahlkr. Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommiffion. burgerstraße 33-34 13,60, Summa 72,80; Schmargendorf 37,60, orgau tebenwerda, durch den Kreistaffierer 151, Berichtigung. Motorenfabrit Progreß, Charlottenb. 31,45, Mitglieder d. Lichterf. S.-S. bei waldau, Streis Reichenbach i. Schles., bom Wahlverein 50,-. In Nr. 30 des Vorw." unter Verb. d. Deutschen Buchdr., I. N. 5000. Nogat gen. Wafferjule 8,45, Sa. 77,50; Brig 75,85, Gaswerk Mariendorf Ludenwalde, vom sozialdemokr. Wahlverein 100,- Braunschweig, Gemert- muß hinzugefügt werden: Hauptkasse. 32,10, Töpfer Bau Kampfer 8,80, Sa. 116,75; Johannisthal 73,40, Stabel schaftstartell, 2. Rate 1600,-( dar. aus N. von einer Gruppe mitfühlender mert Oberspree, Gaal D. 12 Bedmalament Oberſpree 8,001,05; Boruffischer Studenten 21,-1, Gießen, bon Parteigenoffer 208,- Splits, Baumschulenweg 65,05, Referat Dr. Maurenbrecher 6,-, Sa. 71,05; Groß Dr. S. 5,- Rirdorf, Gesangverein Männerchor" 25,-. Friedrichsberg, Besten 29,75; Groß- Lichterfelde 50,-, gef. auf Lifte 12993 bei Hing 32,05, Lotterieklub Bechvogel II" 10,-. Sa. 82,05; Schentendorf 21,90; Tempelhof, Tellersammlung 43,-; B. S. Summa 30 035,95 M. Bereits quittiert 128 741,01 M. Im ganzen M. Th. 92,55; Grünau 22,80; Nowames 288,55; Friedenau 80,- Nieder- 158 776,96. Schöneweide 21,55; Retschendorf 45,60; Rigdorf 307,50, Werkzeugbau AltBerlin, den 4. Februar 1905. A. Gerisch, Lindenstr. 69. Tinger C. P. Gärk 31,-, Dreherei E. P. Gärk 56,-, Ladiererei C. P. Gärz 10,50, Werkstätte Hülsenbed 10,70, Tischlerei Luk 9,95, Tischlerei Bade 19,40, Arbeiter der Motorenfabrik Daimler, Marienfelde 4,95, Vorstandsmitgl. ber D.-.-. 8,-, Gaftw. Kühl 2,-, Sa. 460,-; Sa. aller Beiträge 3288,07, bereits abgeliefert 3003,28, im ganzen 6291,35. Straße 6 10,25.) B Bahitreis Niederbarnim, eingegangen in folgenden Einzel posten: Lichtenberg 14001 S. H. d. Küpfer 23,55, 14017 6,95, 14019 P. Salomon d. Bichmann 16,30, 14020 6,-, 14025 2,50, 14026 7,05, Jedes 5 Wort: Pfennig. Das erste fettgedruckte Wort 10 Pfg. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. straße 7. 22 * PetersBei der Berliner Gewerkschaftskommiffion gingen folgende Beiträge ein: Verb. d. Kupferschmiede, Listen 917, 18, 2808, 9, 10, 4684 82,70. Stemens u. Halste, Blockwert, Liften 1939, 5623, 24, 25, 26, 27, 28, 29 117,20. Lifte 1920, Siemens- Schuckert, Abt. 17, Charlottenburg 22,05. Lifte 1925, Siemens- Schuckert, Abt. 57, Charlottenburg 29,45. Liste 5613, 1 Weitere Beiträge werden entgegengenommen im Bureau der Berliner Gewerkschaftskommiffion Engel- Ufer 15, vorm. 9-1 und nachm. 4-8 Uhr. Bei der Stegliter Gewerkschaftskommiffion gingen für die streifenden Bergarbeiter folgende Gelder ein: Ein Kohlenhändler 2,-- Rote Hochzeit in der Schildhornstraße durch Mäther 8,10. Arb.- Radfahrer- Berein Steglit( Mitgl. d. A.-R.-B.)," Solidarität" 1. Rate 50,-. Auf Listen: Nr. 54 7,70, 22 24,15, 26 27,20, 24 18,30, 48 23,85, 34 21,10, 37 15,05, 39 5,10, 42 18,30, 51 23,30, 43 10,25, 33 7,60, 11 9,30, 13 15,60, 14 5,50. An den Zentraltassierer der streitenden Bergarbeiter bisher abgefandt 600 Mart. Weitere Beiträge nimmt entgegen F. Döring, Steinfeger, Stegtig, Subertusstr. 5, Stft. IV. r. Auch können daselbst Sammellisten entgegengenommen werden. Gewerkschaftskommission Steglitz und Umgegend. J. A.: F. Döring. Kleine Anzeigen. für die nächste Anzeigen Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 1 Uhr, für die Vororte bis 12Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstrasse 69 bis 5 Uhr angenommen. Kanarienhähne, prämiierter Kanarienauswahl, Lebusers Kanarienhähne, Weibchen, tollig, Tollige Kanarienhähne und Weib Kanarienhähne, Weibchen, Stamm Stamm, dieses Jahr große filberne straße 12, Restaurant. 74/10 Hedbauer, Einsatzbauer, Gesang chen, grüne und gelbe, verkauft Prin- Seifert, verkauft Breslauerstraße 11, Medaille und Ehrenpreis( Selbstzucht), Kanarienroller, Weibchen, ver- spinde, Rollapparat, Aquarium, ver- Bessinnenstraße 12, III lints. 18855* Trader; +13 Neißner, Kastanien- Allee 23.+60 fauft Sonntags Munt, Stargarder- tauft Stallbaum, Straßburgerstraße 12. Kanarienhähne, billig, Rigdorf, Kanarienhähne, gute Hedvögel, Betten, Stand 11, zweischläfrig Kanarienhähne, Zuchtweibchen, straße 58. +63 Kanarienhähne, Buchtweibchen, Bannierstraße 11. 18795 28eiß, Navenéstraße 3. + 92* 16 Mart, Gubenerstraße 3, Pfandleihe. Seifertstamm, 8och, Hagenauer- Kanarienhähne, Weibchen. billig. Lehmann, Brunnenstraße 29. 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Umg. borstand, das unterzeichnete Komitee hat das Vorschlagsrecht und fordert hiermit zur Einreichung von Bewerbungen auf, denen Angaben über die bisherige Tätigkeit in der Partei und Gehaltsansprüche beizufügen sind. Auf Wunsch wird vorher über Einzelheiten des Anstellungsverhältnisses Der Gesamt- Auflage unserer nähere Auskunft erteilt. Anfragen und Bewerbungen lettere bis spätestens den 20. Februar heutigen Nummer liegt ein Pros find an den Unterzeichneten zu richten. Sanatogen Werke Frankfurt a. M., Gr. Hirschgraben 17, Hof links I. 19962* ipekt der Das Agitationskomitee der sozialdemokratischen Partei für Hessen- Nassau. Bauer& Co., Berlin, Frie J. A.: Wilh. Dittmann, Vorsitzender. drichstraße 231, bei. Berantw. Redakteur: Paul Büttner, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW 9 18776 B