Nr. 189. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer Pig. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags: Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mr., für das übrige Musland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Eernsprech- Anschluk Amt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die Enquete über Sonntag, den 14. August 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeitsordnungen an„ Vorwärts“ gegen, stapitalismus " " aprivi erhalten: Die Bundesregierungen sind um eine Neußerung darüber der Gewerkschaften oder einzelner Gruppen derselben verstätten, die etwa noch nichts wissen oder säumig sind, zu mitteln und bewerkstelligen zu lassen; dann sollten aber die gleicher Pflichterfüllung, so wird sich eine erdrückende Fülle muß nun zur Ausführung gelangen. In der Nummer des ginnen. gehen und die Sichtung sowie Bearbeitung erst hier be häufen und aus demselben eine neue Waffe für den großen Borwärts" vom 12. Juli b. 3. also ver Monatsfrist, sich zur Aufklärung fachlicher und örtlicher EigenthümlichGegen Letzteres ist nun eingewendet worden, daß Befreiungskampf schmieden lassen! wurde sie an dieser Stelle in Anregung gebracht. Die vielen teiten der Arbeitsordnung eine Borbearbeitung bes Gründe, welche dafür sprechen, brauchen heute nicht wieder- an den einzelnen Orten oder in bestimmten Gewerben ge Angelegenheit zur Diskussion der Genossen gestanden hat, lokale Kommission oder die Zeiter jeder Gewerkschaft ht Die örtliche Parteipresse wurde vom Politische Uebersicht. haupt nicht laut geworden. Dagegen erklärten nicht weniger hannoverschen„ Bolk's willen empfohlen, eine lokale Berlin, den 13. August. als ca. 50 Partei- und Gewerkschaftsblätter aller Gegenden Kommission von der Westfälischen Freien, Das Fiasko des Berliner Weltausstellungsbem aller Berufsarten ihre freudige Buſtimmung zu Presse", und die Leiter der Gewerkschaften vom„ Grund: Planes. Der„ Reichs- Anzeiger"( Nr. 190 vom 13. Auguſt) Etwas getroffen ist, was allgemein als Bedürfniß geschlagen. dem Vorschlage, wohl ein Beichen, alt bemfelben ein in ambigiter bonerafter one nor bläst den Trauermarsch über das Weltausstellungs- Brojekt. Wir erkennen an, daß die Vorbearbeitung, Der Kaiser hatte nachfolgenden Bericht des Grafen ferner betrachten, daß eine Reihe von Bourgeoisblättern bieten kann und akzeptiren diefelbe. Wir vereinigen sodann nicht allzu lange bauert, manche Aufklärung sofort über das Projekt hergefallen ist und es im Boraus bie brei Borschläge über die Ausführung dieser BorbearSammlung der neuen Arbeitsordnungen selbst hat keiner getragen wird. Die Leiter der Gewerkschaften u verunglimpfen gesucht hat. Zwar gegen den Plan einer beitung zu einem einzigen, damit jedem Wunsche Rechnung dieser Keifer etwas einwenden können. Bolts- Zeitung" meinte sogar: An und für sich könnten und als Ersaz für dieselben dort, wo keine die von den Sozialdemokraten geplanten Erhebungen zur vorhanden sind, die Parteiblätter sollen liegenden Sozialstatistik beitragen." Aber diesem werth- Aufrufe in der Presse und in den Versamm Bereicherung unserer noch sehr im Argen die Arbeitsordnungen ihrer Bezirke durch vollen Zugeständniß, daß es wieder nur die Sozial- lungen einsammeln und dann mit den Redemokratie ist, welche die Sozialstatistik bereichern dakteuren der Orts oder Provinzpresse angehängt: Das agitatorische Moment dürfte bei dieser fachlichen Arbeit im Vordergrund stehen", und die gute Tante Voß lichkeiten vorläufig bearbeiten. Dann sind und örtlichen Eigenthüm arbeitung des Materials" sein man weiß, was die die lokale Rommission" ist von selbst gebildet. Herren vom Vorwärts" darunter meinen und wie trefflich Die vorläufige Bearbeitung mag dann recht bald in den sie sich darauf verstehen." Die beiden Keifer, die das nieder- betreffenden Blättern veröffentlicht werden, damit durch schrieben, haben völlig Recht. Der Erste ahnt, wie diese Bekanntmachung den Genossen Gelegenheit zu Er viel schöne Dinge bei der Enquete herauskommen werden, gänzungen und auch ohne jedes Buthun sollten aber die Arbeitsordnungen und " deshalb wird " Die Kölnische beziehungsweise der Ortsgruppen derselben " von unserer Seite das agitatorische Moment" allerdings der vorläufige Bericht nebst Ergänzungen sehr kräftig zur Geltung kommen. Und der Andere stellt der Genossen nach kurzer Frist an den die sorgfältige Bearbeitung des Materials verstehen dieser würden " verstehen dieser die Schlußbearbeitung und Ver. wir werden uns bemühen, dieser schmeichel- öffentlichung besorgen wird, und zwar in haften Meinung Ehre zu machen und Arbeitsordnungen Verbindung mit dem Parteivorstande, um] wie Kritik derselben so sachlich und gründlich zu bearbeiten, einen berechtigten Wunsch des Hamburger daß kein bürgerlicher Kritikaster, trotzdem wir ihm die Grundsteins" zu erfüllen. Nach diesen Grundsätzen soll verfahren werden. An Nachprüfung in jeder Weise erleichtern werden, an dem Ergebniß etwas ändern kann. Jedenfalls sehen die Ge- anderer Stelle dieses Blattes veröffentlichen wir nun noch noffen aus diesem Vorgefecht mit der bürgerlichen Presse, den Aufruf zur Sammlung, den nicht nur die gesammte wie wichtig die Sache ist. Jeht noch ein Wort über die Art und Weise, wie gebeten wird, sondern der auch in den nächſtwöchigen Vergeführt werden soll. Wir hatten zuerst vorgeschlagen, die verden möge. Thut dann jeder Genosse in Ablieferung Sammlung allerdings durch lokale Kommissionen, durch die seiner Arbeitsordnung an die bekannt gegebene Stelle seine Vertrauensmänner der einzelnen Orte sowie durch die Leiter Schuldigkeit und ermuntert er' die Kollegen anderer Arbeits Feuilleton. Macbrud verboten.] Das schlagende Wetter. Roman von Maurice Talmeyer. Uebersetzt von B. und A. G. ( 89 In der Nähe des Kranken befand sich kein Licht und den Kranken ruhig zu finden. Seine Züge waren friedlich, das Athmen war weniger krampfhaft und seine Stirne hatte fich wieder aufgehellt. Vielleicht war bei der zunehmenden Schwäche des Kranken sein Gedächtniß geschwunden, und Toubeau hörte jedenfalls auf zu leiden, wenn er aufhörte, fich zu erinnern. Sein Gesicht sah aus wie ein Blatt, das eben noch ganz schwarz war und auf einmal weiß geworden ist. Der Lehrer neigte sich zu dem Sterbenden und hörte ihn plöglich mit sanfter Stimme sagen: Herr Jacquemin. ersucht worden, welchen Standpunkt sie dem Projekt einer Ber liner Weltausstellung gegenüber einnehmen und welche Ansichten in der Industrie über die Zweckmäßigkeit einer derartigen Ausstellung bestehen. Die nunmehr eingegangenen Antworten lassen erkennen, daß die inländische Industrie nur zu ihrem ge ringeren Theile eine solche Ausstellung für wünschenswerth erachtet. Die überwiegende Mehrzahl der deutschen Industriellen, vor allem auch aus dem Bereiche der Großindustrie, steht dem Unternehmen, wo nicht entschieden ablehnend, so doch durchaus tühl gegenüber und glaubt sich einen nennenswerthen Erfolg für die Erweiterung unserer Handelsbeziehungen davon nicht versprechen zu können. Wirthschaftliche Gründe, welche auf die Veranstaltung der Ausstellung hin drängten, liegen nach ihrer Ansicht nicht vor. Allerdings hat sich auch in diesen Kreisen eine große Zahl von Industriellen mit anerkennenswerther Hingebung bereit erklärt, zu dem Gelingen der Ausstellung nach Kräften beizutragen, falls aus anderen, als rein wirthschaftlichen Gründen es zu derselben kommen sollte. Aber überall und auch dort, wo das Unternehmen warme Befürwortung gefunden hat, ist der Voraussetzung Ausdruck gegeben, daß der Industrie nicht zu hohe Opfer würden angesonnen werden und daß daher nicht nur die gesammten allgemeinen Kosten des Unternehmens aus öffentlichen Mitteln bestritten, sondern auch denjenigen Industriellen, welchen die selbständige Aufbringung der aus ihrer Betheiligung erwachsenden Kosten schwer fallen würde, Beihilfen von Seiten des Reichs oder der Einzelstaaten gewährt werden müßten. Die Bundesregierungen haben, davon ausgehend, daß die Frage, frei von allen politischen Erwägungen, nach rein wirthschaftlichen Gesichtspunkten beantwortet werden könne, in ganz überwiegender Zahl das wirthschaftliche Bedürfniß zu einer Ausstellung verneint. Insbesondere hat auch Preußen, dessen Urtheil schon deshalb, weil in seiner Hauptstadt die Ausstellung stattfinden müßte, besonderes Gewicht beansprucht, sich gegen dieselbe ausgesprochen. Im großen und ganzen schließt die Beurtheilung der Bundesregierungen der jenigen der industriellen Kreise sich an. Wenn man das Ergebniß nach Zahl der Stimmen zusammenfaßt, welche den Regierungen verfassungsmäßig im Bundesrathe zustehen, so find 40 Stimmen gegen" und 7 Stimmen für die Auss stellung abgegeben worden, während 11 Stimmen unentschieden Lauten. Eine erfolgreiche Durchführung des Unternehmens hat die Elf Uhr! Es geht vor fünf Uhr kein Bug mehr nach Charleroi. Er ging schnell zum Fenster, betrachtete den Himmel, fann nach und sagte wieder vor sich hin: Ja, das ist es Hotel de l'Univers wird ihn wecken halb ein Uhr Eins- um zwei Uhr werden wir hier sein. man In diesem Moment öffnete sich die Thür, die nach der Straße hinausführte. Es war die gute Frau, die seit zwei Nächten bei Toubeau wachte. Guten Abend, liebe Frau, sagte Herr Petit- Waudru. machte: Er richtete sich wieder auf und sah ihn an. Die Hand, Und er fügte hinzu, indem er sich zum Fortgehen zurecht Ich muß sofort nach Charleroi gehen, um Jemanden zu holen. Geben Sie gut Acht. Ich werde um zwei Uhr zurück sein. wenn er in diesem Augenblick die Augen offen gehabt hätte, mit der er das Licht hielt, zitterte. Dann, wie von einem hätte er den fernen Sternenhimmel bemerken müssen. In dem kleinen Zimmer wachte Herr Petit- Waudry schnellen Gedanken ergriffen, bengte er sich von Neuem und horchte gespannt auf jede Regung. Es war die Zeit der Ferien, und er blieb den ganzen Tag zu Hause. Nachts ließ er eine Frau aus dem Dorfe kommen. Toubeau! Ohne die Augen zu öffnen, hörte Toubeau zu stammeln Er hört, dachte Herr Petit- Waudru. Er hatte sich schon gefragt, ob er nicht Jacquemin beauf; sein Athem war weniger wahrnehmbar. Und ganz laut, mit sehr vernehmlicher Toubeau, nach wem verlangst Du? nachrichtigen sollte, zu dessen Gunsten ein Entlassungsbefehl ertheilt worden war, der sich aber noch, wie er wußte, in Charleroi aufhielt. Aber nach ernstem Nachdenken hatte er fagte er: gefunden, daß es gefährlich sein könnte, wenn er fäme. Nannte nicht Toubeau seinen Namen, um ihn zu ver wünschen? Stimme Herr Jacquemin, seufzte Toubeau kaum verrnehmbar Der Schullehrer hatte noch nicht gewagt, und ohne sich zu rühren. Der Lehrer ging bewegt in das Zimmer zurück. Die Frau stieß einen Ruf aus: Vor vier Uhr ist das gar nicht möglich, Herr Lehrer. Doch! Es giebt einen Fußpfad im Walde, der den Weg um ein gutes Stück abkürzt. Wir haben jetzt Vollmond, er wird sogleich aufgehen, der Himmel ist ganz wolkenlos. Es ist so hell wie am Tage und ich laufe nicht Gefahr, mich im Walde zu verirren; ich kann hindurchgehen. Der Horizont begann hell zu werden unter dem schwarzen gestirnten Himmelsgewölbe, als der Lehrer den Ghilaine zu benachrichtigen. Konnte Sie denn begreifen, was geschah? Und was würde geschehen, wenn sie begriff? Toubeau hatte augenscheinlich geantwortet. Er hatte in Wald betrat. Es war gerade die Stunde, in der der Es galt dem Sterbenden nach Möglichkeit das Verscheiden seinem Gesicht den untrüglichen Ausdruck erblickt, daß er Mond aufging und in der er die gewaltigen Fittiche seines zu erleichtern. A13 Sanken hörte und verstand. Herr Petit- Waudru dachte einen er dann zu arbeiten suchte, obwohl seine Ge- Augenblick nach, dann rief er aus, indem er den Kopf unaufhörlich bei dem Kranken waren, war es erhob: ihm, als ob Toubeau einen Klagelaut ausgestoßen hätte. Er erhob sich, ging in die Kammer und war erstaunt," Er muß kommen! Er sah nach der Wanduhr, Lichtes über die Erde ausbreitend, majestätisch langsam steigt. Der Fußweg, den er eingeschlagen hatte, war nur von den Bergleuten gebahnt worden. Seit zwanzig Jahren gingen sie hier truppweise durch den Wald vom Dorfe nach den Gruben, oder von den Gruben nach dem Dorfe, und allgemeine und einmüthige Neberzeugung von dem Nußen desfelben für die deutsche Industrie und das opferwillige Bu fammenwirken aller betheiligter Kreise zur unbedingten Voraus fetzung. Da Beides fehlt, so muß ich von einem Eintreten des Reichs abrathen." " Der Kaiser hat darauf entschieden, daß dem Plane einer Weltausstellung in Berlin von Reich 3wegen nicht näher zu treten sei." " Prag, 2. August. Einer der Vertheidiger der wegen der Przibramer Grubenkatastrophe verurtheilten Bergleute über reichte der Kabinetskanzlei ein von 1316 Przibramer Bergleuten unterfertigtes Gnadengesuch. Zur Unterschrift wurden ausschließlich in Gruben Ar beitende zugelassen, obgleich sich auch die zu Tage Arbeiten den betheiligen wollten. führungen für die Verkürzung der Dienstzeit nur Spiegel-| Katastrophe denken, geht es dem Wortlaute eines Gnaden fechtereien. gefuchs hervor, in welchem sie bitten, die drei armen Sonntagsarbeit der Post. Das von mehreren Familienväter, welche als Sündenböcke im Kerker fizen, Handelskammern an den Reichskanzler gerichtete Gesuch wird telegraphirt: ihren Kindern wiederzugeben. ihren Kindern wiederzugeben. Der Deutschen Zeitung" wegen Erweiterung des Postschalterdienstes an den Vormittagen der Sonn- und Festtage, sowie wegen Verlegung der Nachmittags- Schalterstunden auf die Zeit von Der Schuft am Pranger. In Sachen des Schiff 13. August) gemeldet wird, vom Reichskanzler angeblich 12-2 Uhr ist, wie der Bossischen Zeitung"( Nr. 375 vom schreibt die Berliner Zeitung"( Nr. 188 vom 13. Auguft): abschlägig beschieden worden. Eine wundersame Nach " In der That, man sollte selbst den tiefgesunkensten Menschen richt! solcher herzlosen Rohheit nicht für fähig halten; wer aber das Schreiben, sowie es da steht, aufmerksam durchlieft, dem wird der ganze Stil desselben( ich freue mich, die Assekuranz gelder eingeheim ft zu haben") den Flüchtigkeitsfehler schwer glaublich erscheinen lassen. Wie dem aber auch sei, jedenfalls find wir der Meinung, daß ein Mann, der folcher Flüchtigkeit fähig, in keinem Falle geeignet ist, Ehrenämter zu bekleiden. Hoffentlich wird dem Herrn das von zuständiger Seite flar gemacht werden." Sonst ist die Bourgeoispresse stumm wie ein Fisch über die Schurterei ihres hervorragenden Klaffengenoffen, und dieses jammervolle, schuldbewußte Schweigen spricht ganze Bände.Die Volts- Zeitung"( Nr. 189 vom 14. August) Str. 199 schreibt: Der Schiffsbesitzer Herr Adolf Schiff in GIsfleth, der das Unglück gehabt hat, sich mit dem Wörtchen, leider" in so ärgerlicher Weise zu verschreiben, hat durch die bereits erwähnte Erklärung seines eigenartigen Irrthums Herrn Karl Winters zu der weiteren Mittheilung provozirt, daß Herr heitsliebe hat dieser Tage die Kreuz- Zeitung",( Nr. 368 Noch Eins auf die Finger. Mit bewährter Wahr Schiff nicht blos erfreut" ist, wenn er Assekuranzgelder ,, einbeimfen" tann, sondern daß er auch ungehalten ist, wenn vom 9. August) sich die Behauptung aus den Fingern geeiner seiner Rheder nicht unnütze Beerdigungskosten ver- sogen, die gesammte deutsche Presse aller Parteien- und meidet. Der fragliche Rheder hatte nämlich feinen einzigen fie schloß unsere Partei ausdrücklich ein- fordere von der am österreichischen Jesuiten- Gymnasium in Feldkirch, Jesuiten- Pädagogik. Der zweite Jesuiten- Präfekt Sohn durch Ertrinken in der Nähe eines südaustralischen deutschen Regierung bei dem handelspolitischen Abkommen Vorarlberg, ließ einem Schüler wegen eines Vergehens durch Hafens verloren. Leider war die Leiche gefunden worden, mit Rußland starre Unnachgiebigkeit bei strammen Forde den Schuldiener 20 Stock streiche appliziren. so daß sie extra beerdigt werden mußte. Winters. Man darf wohl neugierig darauf sein, welcher fannten vom deutsch freisinnigen Abgeordneten Dr. Th. Barth pädagogischen" Mitteln nicht einverstanden war, verklagte, So Herr Karl rungen. In der letzten Nummer der Nation", der be- Water des gezüchtigten Knaben, welcher mit derartigen ,, Flüchtigkeitsfehler" Herrn Schiff diesmal, d. h. in Bezug auf Die Beerdigungsaffäre, paffirt ist, denn daß es sich auch hier herausgegebenen Wochenschrift( Nr. 46 vom 13. August) liest wie wir bereits gemeldet, den Präfekten und den Schul bierman: wieder nur um eine„ Verirrung" handelt, wird Herr Schiff man:" Der sozialdemokratische Vorwärts"( Nr. 185 vom diener beim Kreisgerichte in Feldkirch wegen Handlungen 10. August) hat bereits gesagt," daß die Sozialdemokratie gegen die körperliche Sicherheit nach§ 431 des Str.-G. Bei schon nachweisen!" Die Abendausgabe der gemeinen Zeitung"( Nr. 376 vom 13. August) Ansuchen nicht aus den gesetzlichen Bestimmungen, sondern Norddeutschen AII- Die Petenten erklären, daß sie die Gründe für dieses e mentirt denn auch diese Nachricht. Sie schreibt: aus dem Gefühl der Menschenliebe und Gerechtigkeit schöpfen. gelegenheit vorstellig gewordenen Handelskammern ist viel Ueberzeugung, daß in den Przibramer Gruben keine Feuers Die Nachricht ist unrichtig. Den in der An- Alle Bergleute waren bis zum Katastrophentage der festen mehr nur mitgetheilt worden, daß eine Entscheidung über gefahr bestünde. Diese Ueberzeugung drückte das allgemeine die Regelung des Sonntagsdienstes bei den Bostanstalten Sprichwort aus:„ Der Felsen brennt nicht". Alle seien erst dann erfolgen könne, wenn die zur Zeit noch schweben- aber nach eigener Erfahrung den Ermittelungen abgeschlossen wären." Herr v. Stephan 40 Jahre in den Schächten und Viele arbeiten über ist ein zu gutgeschulter Beauftragter berzeugung gewesen, daß das Feuer unmöglich - der festen Ueber sa pitalistentlasse, als daß er dem energischen durch das Wegwerfen des glimmenden Do cht Widerspruch der„ Kölnischen Zeitung" und anderer Baare- restes entstehen könnte, weil täglich Hunderte Blätter gegen ein bischen Rulischutz etwas anderes solcher Reste weggeworfen werden, ohne daß die dicken hätte entgegensetzen entgegensetzen können, als die freundlich Pfosten, woraus die Zimmerung besteht, Feuer fangen. fchmunzelnde Ergebung in den Willen des Wenn das Wegwerfen des Dochtreftes wirklich die Schuld Gelds ad 3. Wofür ist man General- Postmeister und trägt am Grubenbrande, dann besteht, sagt die Wiener Marsyas II. Arbeiter Zeitung", offenbar auch heute noch dieselbe glauben. Gefahr, weil täglich Hunderte" weggeworfen werden. Aber die Bergarbeiter scheinen Grund zu haben, daran nicht zu Der Dieser Hallunke liberthomast in der That den Thomas auf einem derartigen Standpunkte ganz und gar nicht stehe, der Verhandlung stellte sich heraus, daß derlei erzieherische oon Bremerhaven. Ein solcher Bube ist der berufene ge- und die Freisinnigen müssen sich ebenfalls dafür be- Maßregeln am Feldkircher Jesuiten- Gymnasium, welchem erst wählte Vertreter der Bourgeoisie. Der Reichsbote" banken, daß ihnen die Dummheit zugemuthet werden soll, heuer im März das Deffentlichkeitsrecht verliehen wurde, ( Nr. 189 vom 13. August) entdeckt übrigens, daß der das Spiel reaktionärer Agrarier zu unterſtüßen, die allgemein üblich sind, und daß jeder Schüler, mit Biedermann, da er Adolf Schiff heiße," offenbar ein patriotisch genug sind, hohe Getreidezölle gegen Rußland Einwilligung seiner Eltern, oder wenn anzunehmen Jude" sei. Souft hat er Nichts zu sagen." Da wir die selbst einer denkbaren Abnahme der politischen Spannung ist, daß die Einwilligung ertheilt wird, körperlich gezüchtigt Hallunken feftnageln, ganz gleich ob fie arische Hofprediger keit gegen die ärmere einheimische Bevölkerung ganz hatte seine Einwilligung nicht ertheilt und der Gerichtshof von der wirthschaftlichen Gerechtig werden kann. Der Vater des in Rede stehenden Schülers oder hebräische Gründer sind, verzeichnen wir diese Kon jektur als Kuriosum. zu schweigen." Unseres Wissens hat die deutschfreisinnige verurtheilte den Schuldiener zu 14 Tagen Arrest. Der Presse auf die Auzapfung der„ Krenz- Zeitung" nicht reagirt, intellektuelles Urheber aber, der Jesuiten- Präfekt, hatte Eine unpopuläre militärische Betrachtung. Unter mindestens nicht so lebhaft, wie es sich gebührte und wie sich aus dem Staube gemacht, als er von der Aus diesem Titel bringt die„ Kreuz- Zeitung"( Nr. 375 vom dies jetzt in der" Nation" geschieht. Die Kreuz Beitung" lage hörte, und ist bis heute nicht wieder. 13. August) einen Leitartikel. Der Titel ist mit anerkennens- fann sich freilich auf die Autorität der„ Bossischen gekehrt. werther Offenheit gewählt, denn unpopulär ist Alles, was Beitung" berufen, die hier mit den Agrariern an Einem auf Mehrbelastung des Volkes, sowie auf Begünstigung des Strange zieht, allerdings wohl nur als muntere Eingängerin. Militärspigelei in der Schweiz? Der Verhafts Junkerthums hinausläuft, wie beispielsweise die Entschä- Wenigstens ist es uns gelungen, als wir seiner Zeit die befehl, welchen die schweizerische Bundesanwaltschaft in digung" des hohen Adels wegen Beseitigung ihrer unrecht- Tante Voß auf ihren rollenwidrigen Seitensprüngen ab- Bezug auf einen angeblichen schweizerischen oder öster mäßigen Steuerfreiheit. Die„ unpopuläre" Betrachtung faßten( Vorwärts", Nr. 157 vom 8. Juli), Herrn Eugen reichischen Offizier erließ, beruht( nach der 3: richtet sich gegen die Verkürzung der Dienstzeit auf ichter zu einem handfesten parteioffiziellen Dementi des Poſt" Nr. 188 vom 12. August) auf folgendem Sachverhalt: 2 Jahre, der konsequenter Weise die auf 1 Jahr folgen Lessing'schen Blattes zu provoziren( siehe Freifinnige Die österreichische Gesandtschaft in Bern dankte jüngst dem müßte. Und die Gründe der Kreuz- Beitung"? Gründe? Beitung", Nr. 158 vom 9. Juli und„ Borwärts", Nr. 159 Bundesrath für die Sendung eines schweizer Obersten nach wozu Gründe! Sie hat Autoritäten, auf die sie sich beruft, vom 10. Juli). Gödsche- Retcliffe geht wieder in den Spalten Desterreich. Einen solchen Offizier hatte die Schweiz aber und zwar die mit dem Militarismus verwachsensten Ber- des Junterblattes um und treibt sein unsauberes Hand- nicht abgesendet. Es stellte sich heraus, daß dieser Offizier sonen, den alten Kaiser Wilhelm und Moltke, dem der Ge- werk. Die„ ollen Kamellen" in neuer Auflage duften noch identisch war mit dem soi- disant Baron Courtier danke des ewigen Friedens ein nicht einmal schöner Traum viel übler, als früher. alias offmann, der, im Besitze echter Empfehlungen war. Mit zwei Jahren lerne der Soldat nur, was zum Goldaten nöthig sei, aber er fühle fich noch als Bürger. Defterreich verlieh" der Wittive und den Kindern des In Desterreich hatte sich der Baron im Verkehr mit Militär Dem Verdienste seine Krone. Der Kaiser von aufhielt zur Besichtigung der dortigen Militäreinrichtungen seitens des Schweizer Militärdepartements, sich in Thun Kaum hat er ein Jahr gedient und kaum die Erinnerungen ehemaligen Ministers des Junern Gi3tra den„ Freiherrn behörden als schweizerischer Oberst ausgegeben. Bei der an bas bürgerliche Leben abgestreift, als sie durch die Hoff- fland". Zu dieser eximirten Klasse gehörte das Subjekt Berhaftung des Barons, die auf Anordnung des Bundes nung der baldigen Entlaffung wieder geweckt werden. Gift Gistra, das mit den grauenhaftesten Gründern mogelte, das anwalts erfolgte, fand sich folgende in Zürich aufgegebene im dritten Jahre erwacht in ihm der soldatische Geist, im Prozeß Ofenheim fühlt er sich aus anderem Holz geschnitzt, als der Bürger, verständlichkeit der lernt er die bürgerliche Kanaille verachten. Die Kreuz flechungen that, bas" schamlos erklärte: Bei Bodenbach lich ein Militärspion oder nur ein Hochstapler ist, wird die den Ausspruch von der Selbst- Depesche vor: Expreß unterwegs; Schoeneck." Die Natio Beitung" hat ja so Recht, vom Standpunkt des Junker- hört die soziale Frage auf". In Desterreich ist die Arbeiter Untersuchung ergeben. thums und des Militarismus; darüber mit ihr zu streiten, partei heute eine Macht, und die Nachfahren Giskra's wäre thörichtes Beginnen. Wir bekämpfen aber Junker- fomnien dahin, wohin sie gehören. thum und Militarismus, und daher auch Alles, was diese stützt. Wer freilich Jene aufrecht halten will, muß auch Kaufmännischer Arbeiterschutz in England. Am 28 28. Juni 1892 ist bekanntlich die neue Shop Hours Act die Konsequenzen ziehen, soust find alle freisinnigen" Aus die Przibramer Bergarbeiter über die Ursachen der Die wichtigsten Bestimmungen sind: 1. Keine Frauens Nochmals die Katastrophe von Przibram. Wie( wörtlich das Laden- Arbeitszeit- Gesetz) in Kraft getreten. von das dichte Gehölz wies die Spuren ihrer Märsche auf. Der weiße Perspektive eines glänzenden und glatten Zweig schnell vorwärts bewegte, die Böschungen bestieg, in be Weg ging beim Eingang des Waldes durch eine niedrige werkes; und auf der anderen zeigten sich auf mattem Grunde Abhängen untertauchte, fo eilig, als flüchte er, stand plo Hagebuchenhecke. Er durchbohrte sie wie ein unterirdischer geheimnißvoll und luftig die wunderlich zum Monde empor lich wie angewurzelt still. Die hochaufgerichtete Geſtalt be, Gang in einer Länge ungefähr fünfhundert gercekten Neste schwarzer Bäume. Man ging dahin auf diesem Schulmeisters hob sich von dem hellen Fußpfad scharf ab Metern und ging dann im tiefen Walde mitten vom Zufall gebahnten Fußwege zwischen einem dunklen Er lehrte der dunklen Seite des Waldes den Rücken zwischen einer unendlichen Flucht riesiger unregelmäßig und einem strahlenden Gehölz, daftchender Bäume dahin, die in endloser Folge einer nach das Rauschen, das Gemurmel in diesem Walde, und die dem Ausdruck tiefster Bestürzung im Gesicht. Und dann der Lufthauch, und starrte regungslos vor sich hin, ohne zu athmen, mit dem anderen in unabsehbare Ferne reichten, und ihre schwingenden Zweige, von denen Vögel aufflogen. Man Stämme uurantten ein Gewirt von Brombeersträuchern und Zwergpflanzen aller Art. Das, was trotz der Eile, die ihn vorwärts trieb, fo Der Lehrer befand sich in tiefer Bewegung und er lief Luft ward allgemach ganz erfüllt von dem tönenden Ge- weiten Platzes, zeigte ein einsamer Baum eine Inschrift, man hörte den Kukuk seinen Namen rufen. Die schweigende überraschend. Einige Schritte entfernt, am Rande eines Laub streifte so rasch er nur konnte, getrieben von der hall des Schreis aus dem Schlu mmer erweckter Meisen, die der gerade auf diese Inschrift fiel, ließ gewissermaßen jeden vorwärts, ungeachtet, daß er mit dem Kopf das niedrige wimmel fchwärmender Insekten und dem schwachen Wieder die mit starker Hand da eingegraben war. Ein Strahl Augft, die ihm das Herz zusammenschnürte und in jenen davon flogen, um sich in den Höhlungen alter Baumstämme Buchstaben wie ausgehauen erscheinen, und es stand auf fieberhaften Gedanken, die einen einsamen Menschen in der Nacht überkommen. Dennoch, so sehr er auch in seine eigenen Gedanken und Gefühle versunken war, so ward er doch, wie durch den Schleier seiner Herzbeklemmung hindurch, im Momente, in welchem er aus dem dunklen Theile des Fuß pfades hinaustrat, geblendet durch die zauberhafte Helligkeit, die so plöglich vor ihm aufleuchtete. niederzubucken. dieser Baumrinde zu lesen: Ich, Lerouchat, ehemaliger Seemann, Häuer in Bont- sur- Sambre, Am 17. Mai 1874 habe ich den Herrn Roquebert Bon ferne erschien alles in außerordentlicher Klarheit und Schärfe. Man erkannte die glänzende Rinde der Birken; Eschen voller unförmiger Knoten standen ganz allein schon völlig ihrer Blätter beraubt da, zitternd vor Frost und wie verzehrt von der Liebe unter dem bleichen und züchtigen Lächeln des Mondes. Und die Lichtungen er getödtet. In der lebensvollen Klarheit der Nacht, die zu verschienen leuchtend in der Ferne und die Wucherungen von gleichen war mit der Durchsichtigkeit des tiefen Wassers, Farrufräutern breiteten sich mit ihrem milchigen Grün sah man eine regungslose wirre Flucht seltsamer Bäume sich erheben. tönnen, angesichts dieser wunderbaren durchscheinenden sammen, der Hochwald schloß seine Reihen und bot das daraus hervorzugehen, daß der Häuer todt war. Mondhelle, plöglich vor einem ungeheuren Aquarium zu Bild dar eines wilden Handgemenges von Aesten und ftehen, das schwach gefärbt sei durch das bläuliche Tüfter Baumstämmen. einer wirbelnden Wassermasse. Eine gigantische Begetation Ich habe Gerechtigkeit geübt. Herr Petit- Waudru las nochmals mit weitgeöffneten großer überall hin aus unter dem sanften Gezitter der Baum- Augen Silbe für Silbe die geheimnißvolle Inschrift, Ge Man hätte glauben schatten. Indessen drängten fich plötzlich die Bäume zu wiffe Worte hatten einen räthselhaften Charakter, es schien bedeckt bis in unabsehbare Fernen hin den Boden in dieser mehr vorüber gegangen. Seit sie arbeitslos waren, hatten und unt. Schauer des Entsehens Seit Monaten schon waren die Bergleute hier nicht aber war ihm, als ob ihn alle Kräfte verließen Er erholte sich nach einem Augenblick und fab Im selben Augenblick durchsichtigen Dämmerung, die ähnlich war dem Dunkel des sie den Weg nicht mehr benutzt; Unkraut sproßte in den seine Adern. Vor sich an der dunklen Seite des Waldes, Krystalles; und dieser märchenhafte Wald, dessen Boden Fußstapfen empor und die Brombeeren, die nichts mehr im in einer Art Bucht, die in den Wald ausgehöhlt war, hing an Wachsthum störte, verbreiteten sich kreuz und quer. Den- ein wild aussehender Leichnam in nächtiger Todtenbläffe sah noch war der Weg sichtbar geblieben. Der weite Wald, dem ungeheuren Skelett eines abgestorbenen Baumes, und der in dieser Julimitternacht voll zauberhafter Helle war, übersäet mit tiefen war Falten, und der den geklüfteten Grund des Ozeans erinnerte, ans wie ein Wald in der Schattenwelt, jene Riesenpflanzen machten den Einbruck ant unterseeischen Gehölzes voller wasserüberflutheter Schatten kein Hinderniß in den Weg, und in den unregelmäßigen Haares am Gorgonenhaupte. Man hätte sich einbilden können, eines legte dem Wandrer, der ihn zu dieser Stande durchschritt, Geäst reckte sich zum Monde auf mit der Wildheit des in lichthellen Abgründen. Aber dieser erste Eindruck mußte phantastischen Gängen glitt eilig der lange schwarze Schatten daß eine Menge phantastischer Schlangen sich niedergelassen fich bald umgestalten und verwischen. Auf der einen Seite des Lehrers über den Epheu und das Moos hinweg. trat tem Blick der Hochwald entgegen, wie eine erleuchtete Plöglich hielt er an. Dieser Schatten, der sich so hätte auf einem Galgen. Fortfehung folgt.) Treubruch sei eine sehr handgreifliche Demonstration von dem person unter. 18. Jahren darf in einem Laden,[ Instruktion, und zwar vom 4. Mai 1884 mit der meine Zeitung" des Herrn Pindter und das„ Volt" des Herrn Niederlage, Waarenlager, Markthalle, Wein- und Bier: Nummer 930, in welcher ber Chef des aſiatiſchen Departe. Oberwinder aus dem bedauerlichen Vorkommniß für die herrschänke, Wirthshause länger als 74 Stunden, die Mahlzeit ments den Generalkonsul in Rustschut davon verſtändigt, daß schende Geſellſchaft wanden, haben die„ Kreuz- Zeitung" natürlich hit inbegriffen, wöchentlich verwendet werden. 2. In jebem der Metropolit Michael Durch Bermittlung des Generals nicht ruhig schlafen lassen. Das Junkerblatt meint, der Hänster'ſche der genannten Geschäfte, wo solche Personen bedienstet sind, prokurors der heiligen Synode die Erlaubniß zum dauernden Blid", welchem die Arbeiter von den sozialdemokratischen Führern muß dieses Gesetz an einer leicht ersichtlichen Stelle an- Aufenthalte in Rußland angesucht habe. Nach einer Dar- entgegengeführt werden". Wohl um sich bezüglich dieser Alberngebracht werden. 3. Zuwiderhandelnde Geschäftseigenthümer legung der Schritte und des Gedankenaustausches, zu heit selbst zu verhöhnen, bringt dabei das Blatt in derfelben unterliegen einer Geldbuße von 1 Lstrl. 4. Jede weibliche welchen das Verlangen des Metropoliten Anlaß gegeben hat, Nummer den Bericht Person, die behufs Erlangung der Bedienstung diesbezüg- erklärt der Chef des asiatischen Departements, daß der lleber Geheimen Kommerzienrath Wolff, welcher nebst seinem Spießliche unrichtige Angaben gemacht hat, ist zu bestrafen. fieblung des Metropoliten nach Rußland feine prinzipielle gesellen 2eipziger wegen Unterschlagung von über 5 Millionen Jeder Grafschaftsrath, der Londoner Gemeinderath u. 1. w. Schwierigkeit entgegenstehe, fuüpft aber daran die gorde Warf zu 10 Jahren Kerfer verurtheilt wurde. dieses Gesetzes zu beſtellen." In Deutschland wäre solch ein Gesez eine Nothwendigkeit. Wann aber wird es durch * über die Gerichtsverhandlung gegen den den er zu wählen beabsichtige, sowie die Personen, die er Polizeiliches, Gerichtliches 2c. allenfalls mit sich bringen werde. Das Schriftstück schließt je wsti berichtet die Breslauer Boltswacht", daß derselbe am gedrückt werden? -Ueber die Verhaftung des polnischen Genossen Andrze mit den Worten: Ich muß hinzufügen, daß es uns aus 8. August in Königshütte auf Veranlassung der Staatsanwalt Französisches. verschiedenen politischen Erwägungen sehr wünschenswerth schaft zu Beuthen wegen angeblicher Aufforderung zum Un11. August geschrieben: Die offizielle Gedenkfeier des politen von der Absicht, in Rußland Aufenthalt zu nehmen, wegen angeblicher Aufreizung verschiebener Bevölkerungsklaffen Aus Paris wird uns unterm erschiene, daß Sie sich nach Möglichkeit bemühen, den Metro- gehorsam gegen Gefeße und Anordnungen der Obrigkeit und Jaugust zur Erinnerung an den Tuilerieuſturm im abzubringen. Das vierte Schriftstück, vom 12. Mai 1884 gegen einander verhaftet und in das Königshütter GerichtsSabre 1792 ist bekanntlich von der franzöſiſchen Regierung abg been bette bie Antwort des Generalfonfuls gefängniß eingeliefert wurde. Stadtrath schon 200 000 Franken für dieselbe bewilligt| Untersagt worden, obgleich, vielleicht auch weil der Pariser in Rustschuk, der dem Chef des asiatischen Departements ein Tanzkränzchen ab, bei welchem wegen einer Entscheidung des - Der Zeiger Arbeiter- Bildungsverein hielt am Freitag hatte; land au gehen, beharre. Der Metropolit be- Der Berein ist nämlich als politischer erklärt worden und darf zur Kenntniß bringt, daß der Metropolit auf dem Wunsche, Ober- Verwaltungsgerichts Damen nicht anwesend sein durften. haben der Armenverwaltung überwiesen worden. Privatim absichtige, sich in dem serbischen Kloster in Moskau nieder- deshalb auf Grund des geistreichen preußischen Vereinsgefeßes Gruppen den Gedenktag der Beseitigung der Monarchie ge- sein. Oben aber doch eine ganze Reihe radikaler und sozialistischer zulaffen, und werde von einem Archimandriten begleitet weibliche Personen nicht zu seinen Zuſammenkünften zulaſſen. festation vor dem Standbilde Dantons auf dem Rußland zu Von der Cholera. Das sächsische Ministerium Boulevard St. Germain ſtatt, und am Abend wurde des Innern veröffentlichte am 12. Auguft eine Verordnung Tuileriensturms hingewiesen und das Andenken diefer greifenden Maßregeln. in zahlreichen Bersammlungen auf die hohe Bedeutung des betreffend die gegen eine Einschleppung der Cholera zu errevolutionären That gefeiert. Das österreichische Miniſte Die Arbeiten zur Organi- rium des Innern hat der Statthalterei Galizien zwei Begung des nun nicht mehr„ offiziellen", sondern nur„, offt zirksärzte überwiesen, welche das Land behuss Üleberwachung Duen schreiten rüstig vorwärts. giösen" Kongreſſes ſozialistischer Gemeinderäthe au" Gt. bes ärztlichen Revisionsdienstes an den galiziſch- russischen Zu welch absonderlichen Vorkommnissen diese Bestimmung führt, zeigt jene Mittheilung. Boziale 02 198 tebericht: 100) An die Gewerkschaften Berlins! In Sachen der Schneider Berlins kontra Firma schusses der Berliner Streif- Kontrollkommission laut eines Be Der russische werden", und Unkosten, welche Errichtung von Betriebswerkstätten zu Gunsten der Firma Bär Ferner Bereits sind zahlreiche Grenzstationen bereisen sollen. Aehnliche Maßregeln sind är Sohn hat eine Unterredung des geschäftsführenden AusDie taktische Maßregel für die Bukowina und Desterreichisch- Schlesien angeordnet. di Genossen von St. Duen, bie, wie wir neulich be- Zur Verhütung der Einschleppung ansteckender Krankheiten schlusses, derselben mit den Inhabern jener Firma stattgefunden, richteten, bezweckt, der Regierung die Sandhabe zur Ver- und von der dänischen Regierung am 12. Auguſt gegen welche bas Resultat geitigte, daß die Inhaber die ihnen gestellten hinderung des Kongreſſes zu nehmen, hat die Bourgeois preſſe die Zufuhren aus den Oſtſeehäfen Maßregeln ergriffen worden. Forderungen: Zurücknahme der Beleidigung ber agitationsLe perschnupft. Höchst ergöglich ninnnt sich namentlich der Die Einfuhr von Zumpen, gebrauchten Kleidern, Watte, Kray- fommiſſion der Schneider, schriftliche Erklärung, bak bie neine hochmoralische Vorlesung über republikanische Bürger- gegenwärtig noch nicht angeordnet. temps" aus, der den Sozialdemokraten uns diesem Anlaß wolle unb Papierabfällen i verboten Reiber, Battate it baber der Sirma, ihre Arbeiter night von der Duganisation in een bie Battationstommiſſion ber Schneider bei ben Bordte, the che Regierung ganz willkürlich auslegt, nicht drehe und nicht burger Hospital vorgekommenen Sterbefällen sei bei der Sohn gehabt hat, von derselben ersetzt werden", annahmen und deutle. Eine solche Sprache steht dem führenden kapitalistischen Untersuchung der Exkremente das Vorhandensein der sich dahingehend schriftlich erklärten. Diese Erklärung befindet forderte, die nächste Maifeier des Broletariats mit Gewalt Gs jeten, wie der„ Regierungsbote". hinzugefügt,„ infolge Beschluß, den Boykott über genannte Firma, zu verhängen, ift zu verhindern, ganz vortrefflich. – Der„ Figaro" hat vor dieser Fälle selbstverständlich alle erforderlichen Vorsichts- nach Bewilligung obiger Forderungen hiermit erledigt. Fer Der hat or gene ferben igen te werden die Gewertſchaften auf den heutiger Damer erAusschließung keiner einzigen Gesellschaftsklasse sollen Zeit vom 1. bis 12. August insgesammt 154 cholera- mertfam gemacht." foziale Frage begonnen. Jung möglichen Bertuie, reiter mit weiter the bet, filio in ben Betersburger poßidterm in der ſcheinenden Aufruf, die Gewerbegerichts- Wahlen betreffend, aufde Mun, welchen derselbe an den Industriekönig handlung. 28 Fälle sind unzweifelhaft auf Cholera zurückäußern. Juteressant ist da vor allem ein Brief des Grafen sind 36 genesen, 31 gestorben; 87 befinden sich in BeSchneider gerichtet hat. De Mun protestirt in dem zuführen. Die Hamburg- Amerikanische Dampfschifffahrts Briefe energisch gegen die Bezeichnung Sozialist, die ihm Gesellschaft wird in der Nähe des Insterburger zeopold eine Bertattbelegirten- Gigung flatt mit Aufhebung des Lohnsystems und die Beseitigung der Unter- Auswanderer, welche auf der Fahrt an der Cholera erwerbegericht; 2. Tarifangelegenheiten; 3. Werkstätten- Verhältnisse. nehmer, er träte nur gegen das Unwesen, das mit den krankt sind, erbauen lassen.. Attiengesellschaften getrieben würde, auf. fozialen wie in Anweisungen In der der Verfassungsfrage leiste er den des Papstes unbedingten Gehorsam; Parteinachrichten. = Der geschäftsführende Ausschuß der Berliner Streit- Kontrollkommission. J. A.: Hermann Faber, SO., Grünauerstr. 4, I. Achtung, Schneider und Schneiderinnen! 17. findet bei der Tagesordnung: 1. Vorschläge der ev. Kandidaten zum GeIch ersuche besonders die Kollegen der größeren Werkstätten, zahlreich zu erscheinen. Fr. Lange, Stellvertreter des Vertrauensmannes J. Timm. An die Tabakarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands! Da der Ausschuß unsere Angelegenheit zur Vereinssache gemacht hat, fühlen wir uns genöthigt, Euch unsere Lage mitzu er stehe voll und ganz auf dem Boden der Enzyklika des Batitans und freue sich, von einem so hervorragenden Vertreter des französischen Unternehmerthums wie Herrn Schneider zu hören, daß auch dieser die Vorschriften des Papstes als berechtigt und maßgebend anerkenne und mithin entschlossen sei, für das Eingreifen des Staates in die den Unternehmern für alle Arbeitsstätten schriftliche Arberg, bei welchem wir bisher in Arbeit standen, machte vor zirka Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit, für die staatliche beitsordnungen verkündet, angeschlagen und ausgehändigt Drei von den männlichen Arbeitern gingen vor, um mit dem Regelung der Arbeitsstunden, für das Verbot der Nachtarbeit, für die Gewährung eines gerechten" Lohns und die vielfach in Eure Lohnbücher geheftet sind, stehen die Unterer fönne überhaupt nicht bestehen, er fühle sich gezwungen, Lohnähnliches einzutreten; denn alles dies verlange der Papst in nehmervorschriften schwarz auf weiß verzeichnet, denen Ihr be- abzüge zu machen, worauf wir ihm erklärten, daß er 14 Tage feiner Enzyklika. Die Genossen aller Orten! Seit 1. April d. J. habt Ihr von theilen. Der schon von Schweidniß aus bekannte Herr Arren8 Wochen Lohnabzüge, die wir uns nicht gefallen lassen konnten. In diesen schriftlichen, meist gedruckten Arbeitsordnungen, betreffenden Herrn zu verhandeln, worauf er denselben erklärte, erhalten. nachkommen müßt. züglich der Arbeitszeit, der Kündigung, des Lohnempfanges u. f. w. Genossen! Aus ganz Deutschland sollen diese Arwerden, damit es einmal genau bekannt wird, unter welchen denselben Lohn zahlen müsse. Da der Fabrikant sah, daß wir standhaft blieben, erklärte er, denselben Lohn bei verschiedenen Sorten zahlen zu wollen, aber bei den geringen Sorten mache folge des Vorgehens des Herrn Arrenberg sahen wir uns genöthigt, Tabatarbeiter beizutreten, was uns auch gelungen ist. Da aber vorgenommen, die Fabrik von den alten Arbeitern zu räumen. Genossen und Arbeiter! Gorge Jeder für Ab- tamen 4 Arbeiter bei der Lohnauszahlung ihre Kündigung, wobei wir uns gar nichts dachten. Sonnabend, den 23. Juli, betamen Arrenberg daraufhin arbeitet, billigere Arbeitskräfte einzustellen, was ihm auch schon gelungen ist, da er 2 Roller beschäftigt, Russische Geheimpapiere. Wie schon mitgetheilt wurde, hat die Sofianer Swoboda" vice neue Urkunden beitsordnungen gesammelt und dann veröffentlicht er Abzüge von 25-50 Pf. pro Tausend. Werthe Kollegen, infr Geschichte zarischer Minirarbeit veröffentlicht. Roufulats in Rustschut stammend, werden von einem eine Mu sterkarte der privaten Fabrikgesesgebung der betreffende Herr ein Feind unseres Vereines ist, hatte er sich Schriftstücke, aus dem geheimen Archiv des russischen Unternehmervorschriften Ihr in jedem Gewerbe arbeitet. Das wird sämmtliche Arbeiter zu bewegen, dem Unterstügungsverein deutscher Schreiben Jacobson's, der die Aften an die bulgarische Re diese Musterkarte wird für unsere große gemeinsame Sache von 4 Wochen nach der Verhandlung, die wir mit ihm hatten, be gierung ausgeliefert hat, eingeleitet. Jacobson bedient sich großem Werthe sein. flärt Jacobson, er übergebe diese Dokumente der Deffent lieferung einer Arbeitsordnung aus seiner Werkstätte, und zwar 8 Arbeiter ihre Kündignng. Jezt wurde uns klar, daß Herr Gewertschaften und Kollegen von der Partei früher publizirten Schrifistücke seitens der amtlichen Presse| Serbiens. Er appellirt an das Gewissen" des Metro- presse! Sorgt für das Bekanntwerden dieses Aufrufs, verlet welchen er den riesigen Lohn von 8 bis 3,20 M. zahlt. Dieselben politen Michael, von dem er hofft, daß derselbe die Echt- ibn in allen Versammlungen, errichtet Sammelstellen, die Ihrigen aber von uns getrennt und kommen mit uns gar nicht in heit der neuen Echriftstücke nicht leugnen werde. Das erste befannt gebt und schickt längstens in zwei Monaten Berührung. Selbigen Sonnabend, an dem die 8 Arbeiter ihre Dokument ist ein chiffrirtes Telegramm des Chefs des tungen dazu an uns ein. Die Verarbeitung und Veröffent: Ründigung bekamen, verlangten fämmtliche Arbeiter den Herrn asiatischen Tepartements an den russischen Generalkonsul tichung erfolgt dann in kürzester Frist. in Rustschut vom 5. April 1884, welches die Weisung die gesammelten Arbeitsordnungen mit Guren Bemerenthält, dem ferbischen Metropoliten Michael tie Summe aller Gewerbe darf fehlen! von 10 000 Fr. aus dem Reservefonds des Konsulats gegen doppelte Quittung auszuzahlen, die dem ofiatischen heime Instruktion des asiatischen Departements Repartement einzusenden ist. Sodann folgt eine ge Keine Arbeitsordnung aus den Werkstätten Mit sozialdemokratischem Gruß und Handschlag Die Redaktion des Vorwärts", Berlin SW., Beuthstraße 2. " Erledigtes Reichstags- Mandat. Der fleritale Reichstagezu sprechen, worauf er uns sagen ließ, er wäre heute nicht mehr zu sprechen. Hierauf theilten wir ihm schriftlich mit, wenn er bie Gekündigten nicht weiter beschäftige, legten sämmtliche Arbeiter in 14 Tagen die Arbeit nieder, infolge dessen er seinen Buchhalter, der auch die Meisterſtelle vertreten muß und von Bigarren und Wickelmachen gar nichts versteht, mit einem Bogen Papier in der Hand sich vor die Thür stellen und jeden Arbeiter, welcher die Arbeit niederlegen wollte, auffordern ließ, der Amtsnummer 857, in welcher ausgeführt wird, daß die Kreis( Kehlheim) vertrat, ist in Volkenschwand gestorben. Der maliges Verhandeln mit Herrn Arrenberg erklärte er, die Kündi an das genannte Konsulat von 10. April 1884 mit geordnete Kirch hammer, welcher den 6. niederbayerischen fich zu unterschreiben, was aber von Keinem erfolgte. Auf nochunglückliche nationale Bewegung in Bajtschar und anderen felbe war zugleich Mitglied des bayrischen Landtags. serbischen Städten, sowie die Feindseligkeit des Königs gungen aufrecht zu erhalten, worauf wir sämmtlich am Freitag, den 5. August, die Arbeit niedergelegt haben. Werthe Kollegen, Die Wahrheit bohrt sich durch. In Spenge, wo noch wir appelliren an Euer Solidaritätsgefühl und hoffen, daß Shr uns in unserm gerechten Kampfe thatkräftig unterstützt. Wir hätten, nach Bulgarien zu flüchten. Der Metropolit wird vor einem Jahre die Sozialdemokraten von den Jskraut'jchen find 36 an der Bahl, darunter 10 Bollberechtigte, 25 Nichtvollber sich bemühte, den russischen Einfluß in Serbien wieder welcher der sozialdemokratische Kandidat Schneider J. Zwiener recht streng fernzuhalten. in dieser Instruktion als serbischer Parteiführer bezeichnet, Sorden brutal mißhandelt wurden, fand am 11. August eine berechtigte und 1 Nichtmitglied Wir bitten nochmals, den Buzug herzustellen und in dem Volke für die Rußland ergebene aus Bielefeld über die im Reichstagswahlkreise Herford- Halle Reichenbach i. Schl., den 8. August 1892. Mit follegialem Gruß Tynastie Karageorgiewitsch Sympathien zu wecken. Das bevorstehende Reichstagswahl sprach. Die Versammlung verlief Die ausgeschlossenen Zabatarbeiter zu Reichens Echriftstück weist dann auf die Verfolgungen hin, denen der in bester Ordnung und nahin eine Resolution an, in welcher sich Metropolit seitens der serbischen Behörden ausgesetzt sei, und die Wähler mit den Ausführungen des sozialdemokratischen bach i. Schl. auf die Borstellungen, welche das Belgrader Kabinet wegen Reichstagskandidaten vollständig einverstanden erklärten und für in Schlesien, Brauerstraße, an der Stadtmauer Nr. 35, zu richten. des Aufenthaltes des Metropoliten in Bulgarien an die dessen Wahl mit allen Kräften einzutreten versprachen. bulgarische Regierung gerichtet hat. Das Schriftstück empfiehlt Eine Revision des anhaltischen Vereinsgefehes foll beten. Alle Sendungen find an Wilhelm Pohl, Reichenbach Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck geArbeiterrifiko. Jm Bergwert Salle de Gagnières famen des Korbseils ums Leben. Arbeiterfleisch ist billig. Deshalb unterläßt man, wenn nicht strengste Strafen drohen, die tostAnd Mannheim wird uns mitgetheilt, daß die bereits von spielige öftere Erneuerung bezw. gewissenhafte Prüfung der ben genannten Kirchenfürsten dem Schuße der russischen Agenten nach dem Anhalt. Tagebl." bevorstehen. Hoffentlich ist das Er in Bulgarien aufs wärmste und fügt hinzu, daß der Minister des gebniß der Revision nicht noch reaktionärer, als das jezige Gefeß acht Arbeiter beim Verlassen des Schachtes infolge Zerreißens " Aeußern, Herr v. Giers, auf den von dem Oberprokuror der ohnehin schon ist. heil. Synode unterstüßten Vorschlag des Staatsrathes Jonin beschlossen habe, dem Metropoliten mit Rücksicht auf deffen Mangel an Subsistenzmitteln eine jährliche Sub- uns für unwahr erklärte gegnerische Meldung, der Medizinalver: Schachteinrichtungen. Drauflos zu wirthschaften, auf Kosten der vention von 10 000 Frants zu gewähren. Dem Schriftstücke band werde infolge der Hänsler'schen Unterschlagungen auf arbeitenden Klassen Profit zu ergattern, das ist das Kennzeichen war ein auf 10 000 Frants lautender Check beigeschlossen, gelöst, thatsächlich falsch ist. Die Mitglieder dieses der Unternehmerprattit. Wer fragt den Millionär und Milliardär, ihrer Ver über wie viele Leichen er hinweggeschritten? des Fehlbetrags gemeinnützigen Vereins beschlossen vielmehr in Telegramms vom 5. April ausgezahlten und einstweilen dem verbands und einigten fich bezüglich welcher zur Deckung des dem Metropoliten auf Grund des fammlung am Freitag das Fortbestehen des Medizinal Refervefonds des Konsulats entnommenen Betrages dienen dahin, denselben durch freiwillige Beiträge zu decken. Die follte. Das dritte Schriftstück ist gleichfalls eine geheimelmodrigen Lorbeerfränge, welche die Norddeutsche Allge Für den Inhalt der Juferate über. nimmt die Redaktion dem Publikum Sonntag: Konzert. 1496b Neue Welt. Bergiglo- Brauerei, Safenhaide. Freie Volksbühne. Heute Sonntag, den 14. August: gegenüber keinerlei Verantwortung. Neue Spezialitäten. Fenerwerk. Ball. Theater. Sonntag, den 14. August. Leffing- Theater. Der Lebemann. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Methusalem. Montag: Dieselbe Vorstellung. Oftend Theater. Die Juden von Worms. Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance- Theater. Das Kleine Krokodil. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Fräulein Feldwebel. Montag: Dieselbe Borstellung. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Montag: Dieselbe Vorstellung. Kroll's Theater. Der Prophet. Montag: Das Nachtlager in Granada. Hierauf: Der Brautmarkt zu Hira. Berl. Sommer- Theater ( Bock Brauerei, Tempelhofer Berg.) ( Artistischer Leiter: Paul Pauli.) Sonntag, den 14. August: Vorstellung in 5 Abtheilungen. 512 Uhr: Concert, Musikdirektor Rachfall. 61/2 Uhr: Ein moderner Rasirsalon. Posse in 1 Akt v. L'Arronge. 71, Uhr: Spezialitäten 1. Ranges. 814 Uhr: Die Zillerthaler. Liederspiel von F. Nesmüller mit Ferd. Worms als Gast, 91/4 Uhr: Specialitäten 1. Ranges. Auftreten des Morlay- Trio, musikalische Excentrics. Ringkampf- Parodie der Gebr. Schwarz. 1014 Uhr: Grosses Ballet. Prima Ballerina: Marie Ala. 6 SoloTänzerinnen, Corps de Ballet 20 Damen. Fantoches- Theater des Mr. Winn. Täglich: Grosse Vorstellung. Siehe die Anschlagsäulen. Sonnabend, den 20. August: Benefiz für den artistisch. Leiter Paul Pauli. Kaffeeküche. Volksbelustigungen. Puppen Theater. Schneider Fips". Große Spektakel- Pantomime. Bur Feier des 2jährigen Bestehens der Freien Volksbühne Entree 25 Pf. Billets im Vorverkauf 20 P1. Morgen Montag: Großes Volks- Fest. Th. Keller's Hofjäger, Hasenhaide, Grosses Waldfest Sergmann- Straßen im„ Müggelfchlöschen" Edre. Heute, Sonntag, den 14. August cr. Erstes großes bei Friedrichshagen. Ausführliches Programm ist in den Zahlstellen des Vereins, Brillant- Pracht- und Kriegs- Feuerwerk mit großem patriot. Schlußtableau, ausgef. von 3 renommirten Pyrotechnikern. fowie in allen mit Plakaten belegten Handlungen gratis zu haben. Großes Garten- Konzert. Im großen Saale: Marionetten- Theater- Vorstell. Volksbeluftigungen, Ball. Anfang 4 Uhr. Entree 15 Pf., vorher 10 Pf. A. Froelich. Mittwoch, den 17. Auguft cr.: Grosses Erntefest mit Gratis- Verloosung. Heute: Schloß Zum Sternecker. Bolt- Sonntag. Weißensee. Zum letzten Male: Sampf m. d. Den Brothers Samson. Cheval. O. Blondin. Gr. Konzert R.( Sgt. Mulitoir, G. Boigt. Elite- Seetheater- Vorstell. Kapelle 1. Garde- Drag. Muſikdir. C. Gr. Feuerwerk. Sierauf: Schlacht- Musik u. Illumination. Auf. d. Konz. 4 hr. Entrer 40 Pf., vorh. 30 f. Rud. Sternecker. Morgen Montag: Grosses Sommerfest des„, Deutschen Raucherbundes". Die Eröffnung des Riesen- Pracht- Etablissement Concordia- Fest- Säle 64 Andreas- Straße 64 findet am 1. September a. c. statt. Sämmtliche Räume Behen Vereinen und Gesellschaften jeder 54/17 Zeit zur Verfügung. C. Saeger. Charlottenburg. Wallstr. 46, Brauerei Gambrinus, Bismarditr. 23, empfiehlt helles Lagerbier( Gambrinusbräu) und dunkles Versandtbier ( Gambrinusversandt). Für Personenbeförderung nach Friedrichshagen resp. Müggelschlößchen ist nach jeder Hinsicht gesorgt und machen wir hier nochmals aufmerksam, daß von früh 7 Uhr ab alle halbe Stunde ein Dampfer von der Jannowihbrücke nach Müggelschlößchen fährt, zu dem die Inhaber einer Festkarte für Hin- und Rückfahrt 60 Pf. zahlen. Diejenigen, welche sich an dem Wettturnen und Wettschwimmen betheiligen wollen, werden gebeten, sich bis spätestens früh 11 Uhr an den verschiedenen Annahmestellen auf dem Festplatz, die durch Plakate bezeichnet sind, zu melden. Festkarten à 25 Pig.( inkl. Ueberfahrt) fnb in den Zahlstellen des Vereins, sowie in den mit Plakaten belegten haben in der Zigarrenhandl. von Sasse, Jannowihbrücke( Stadt Handlungen zu haben. Für heute sind außerdem noch Festkarten brüde 1. Friedrichshagen nach der Fähre ist ebenfalls gesorgt. Für prompte Beförderung durch die Dampf- Straßenbahn, vom Bahnhof 1500b Der Vorstand. „ Zum Schultheiß" auf Tivoli. Sonnabend, den 20. August 1892: Großes Sommerfest veranstaltet von der Sozialdemokr. Partei des 2. Berliner Reichstags- Wahlkreises bestehend in Gr. Vokal- und Instrumental- Konzert unter gütiger Mitwirkung der Gesangvereine Harmonia, Rothe Nelke ( Schöneberg), Frühlingslust, Phönix, Froh Hoffnung, Wahrheit, Kreuzberger Harmonie, Freiheit I, Waldkapelle, Liedertafel Westend, Sängerkette( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes) = über 300 Sänger= unter Leitung des Dirigenten Herrn V. Dillenberger. Musik von der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmukker unter Leitung des Herrn G. Schonert. Aufführung von lebenden Bildern. Bon 6 ab im großen welche festlich dekorirten Saale: Sonntag Tanz. Adolph Ernst- Theater. Treptow. Bender's Restaurant, an orcs in refin, Tanz, beren, tiles but th 3um 58. Male: 2794L Neue Krug- Allee. 3 Minuten hinter dem Paradies- Garten. Kegelbahnen. Sonnabend, 20. August: Grosser Fräulein Feldwebel.affee- ühe( Liter 60 Pf.), Sommernachts- Ball. Gesangsposse in 3 Atten Don Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Musit von G. Steffens. Anfang 72 Uhr. I Morgen: Diefelbe Vorstellung. Der Sommergarten ist geöffnet. PassagePanopticum. Neu! 1435b] Treptow Restaurant Karpfenteich. Kaffeeküche täglich geöffnet. Jeden Um 9 Uhr: Grosse Fackel- Polonaise, wozu jedes Kind beim Eingange in den Garten eine Stocklaterne gratis erhält. Festrede gehalten vom Reichstags- Abgeordneten Carl Frohme. 4 Nachmittags. der Kaffe zu haben. Programm 25 Pf. Das Comité. Brogramme find in allen mit Plakaten belegten Handlungen sowie an Königshof". Bülowstraße 38, statt und wird um zahlreiches Erscheinen An den Wochentagen für Vereine, morgen, Montag, den 15. August, Abends 8 Uhr, im Etabliffement Zur Beachtung! Die Gesangs- Probe obiger Vereine findet Hochzeitgeſellſchaften zc. jederzeit zur Verfügung. Jeden Sonntag: Frei- Konzert. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Kümpel's Restaurant Otto. Sänger gebeten. Treptow. ,, Park- Schloss" Blaue Grotte Grösster Garten. 10 Begelbahnen. Tang. Volks für beinigungen aller Art. Jeden Sonntag: mit Wasser, Kähnen u. Konzert. NB. Der neuerbaute Saal, 1000 Personen fassend, ist zu FestBeleuchtungseffekten. ich keiten 2c. von Mitte Juni ab an Vereine und Gesellschaften zu vergeben. Neu! Eine Kriminalgeschichte in fieben lebensgroßen Gruppen. Castan's Panoptikum. Geöffnet von 9 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. Concert- Bark Victoria. Frankfurter- Allee 72. An der VerbindungsBahn. Treptow. Sozialdemokratischer Wahlverein D. O. der den VI. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Mittwoch, den 17. Auguft, Abends 8 Uhr, iWedding- Park", Müllerkraße Nr. 178. 39 Dersammlung. Tages Ordnung: 1. Medizinischer Vortrag des Herrn Dr. Friedländer über: Choleragefahr Köpenicker Landstraße. 2. Diskussion. Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. Berenangelegenheiten und Verſchiedenes. ff. Lagerbier 0,42it. 15 Pf. Münchener 0,4 2it. 20 Pf. 6 Kegelbahnen. W. Jacob. Jeden Sonntag u. Donnerstag Nachmittag: Frei- Concert. ParkJeden Sonntag: Tanz. strasse. Kaffeeküche. Kegelbahnen. Treptow. Bade's Volksgarten, orglides Weiß- u. SairischParkstrasse, Bier. 2023L Treptow. B. Zornow's Restaurant, Neue Krng- Allee. Kegelbahnen, Kaffeeküche, Tanz- Salon.[ 2412L Ecke Köpnicker Landstrasse. Treptow. Ecke Köpnicker Landstrasse. Appelt's Restaurant ,, Feldschlösschen". Jeben Sonntas Cant. Frei- Bonzert. Begelbahnen, affeche Neu eröffnet! Kaffeeküche. Neu eröffnet! Sonntag, den 14. August, Restaurant W. Heydrich Im größten und schattigsten Garten Berlins: Köpenicker Landstraße. Köpenicker Landstraße. Treptow. An der Berbindungsbahn. Großes Concert, Spezialitäten- An der Verbindungsbahn. Vorstellung u. Ball. 3 Erstes Auftreten der weltberühmten preisgekrönten Geschwister Blonday auf dem 100 Fuß hohen 300 Fuß langen Telegraphen Rabel, des 17jährigen Fredy Wardini in feinen gymnastischen Leistungen am Lufttrapez, des beliebten Duettisten- Paares Goschwister Selec, Frl. Edmanda, Kostüm- Soubrette, Hrn. Ernst Rebentisch, Gesangs Humorist, Hrn. M. Tiburtius, Tanz- Komiter. Kaffeeküche von 2 Uhr ab. Bestes hiesiges Lagerbier 4/10 Liter 15 Bf. Weissbier. gratis Feft- Säle 2852L 4 Kegelbahnen. Gute Speisen und Getränke. Kaffeeküche. Gratweil's Bierhallen Viktoria- Brauerei. Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Auftr. d. GermaniaKonzert- u. CoupletSänger. ( Damen u. Herren.) Wochentag frei. Sonntag Entree 30 Bf. Gr. Frühstücks- n. Mittagstisch, Zwei Säle zu Versammlungen und Vergnügungen, sowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Buss' Salon, zur bevornehenden Saison empfiehlt Grosse Frankfurterstr. 85. 26032 Sonnabende im September u. Oftover Weberstr. 17. B. Nieft, Weberstr. 17. I find noch an Vereine unentgeltlich 3. verg. Lützow Straße 111/112. Im Konzertgarten: Heute sowie täglich 4. Fragetasten. in Gäste haben Zutritt. Der Vorkand. Die vom Wahlverein beschlossene Laffalle- Feier findet am 27. b. folgenden Lokalen statt: Peter's Gesellschaftshaus( Moabit). Kappe's Volksgarten, Müllerstraße. Zum Schultheiss"( früher Gisteller), Chauffeefiraße. Albrecht's Jägerhaus, Schönhauser Allee. 424/10 ** Billets hierzu find an allen mit Plataten belegten Stellen, fowie bel allen Borstands- und Komitee- Mitgliedern zu haben. D. O. 1490b Große öffentliche Versammlung Bäckereiarbeiter und Kellner der am Dienstag, den 16. August, Nachm. 31/2 Uhr, in Joël's Salon, Andreasftr. 21 1. Stellungnahme zu den Wahlen des Gewerbegerichts. Referent Genoffe Tagesordnung: Stadtv. Borgmann. 2. Aufstellung der Kandidaten. 3. Verschiedenes. Die Agitations- Kommission. Bauarbeiter- Verein der Rosenthaler Vorstadt. Versammlung am Sonntag, den 21. August, Borm. 10 Uhr, in Wilke's Lokal, Dochftr. 82: ( Sonnabends ausgeschl.): schiedenes und Fragetaften. Stettiner Sänger. Stets wechselnd. Progranim. Anfang 7 Uhr. Tagesordnung: 128/10 1. Vereinsangelegenheiten( Abrechnung vom Monat Mai). 2. Ber Genossenschafts- Bäckerei J. A.: W. Genz, Schriftführer, Bernauerstr. 114c. für Berlin und Umgegend. Entree 50 Bfg.( Eingetragene Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht.) Vorverkauf- Billets heute keine Giltigkeit. Vereinszimmer od. Bahlstelle( bis Dienstag, d. 16. Auguft, Abends 8% Uhr, bei Joel, Andreasftr. Außerordentliche General- Versammlung 50 Personen) bei Jacob, Boeckhstr. 5. Vereinszimmer b. Flick, Simeonstr. 23. 98/6 Tagesordnung: 21. Berichterstattung des Aufsichtsrathes event. Neuivahl des Geschäftsführers. Der Aufsichtsrath. J. A.: Spiekermann. Hierzu zwei Beilage Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 189. In die Gewerkschaften Berlins! Laut Beschluß der öffentlichen Versammlung sämmtlicher Berliner Gewerkschaften vom 1. August cr. wurde die Berliner Streif- Kontrollkommission beauftragt: die Vorarbeiten, sowie die Agitation für die Gewerbegerichts- Wahlen in Berlin in die Hand zu nehmen. Auf Grund dieses Beschlusses ersuchen wir die fämmtlichen Gewerkschaften Berlins, jede für sich in öffentlichen Versammlungen soweit dieses noch nicht geschehen sein sollte sammenstellung ihre Kandidaten vorzuschlagen. - gemäß nachfolgender zu1. Gruppe. Nahrungs- und Genußmittel- Gewerbe und Bedienung. Bäcker, Konditoren, Brotfabriken Gärtnerei und verw. Berufe. Dampfmühlen, Reismühlen Schlächtereien und Fleischereien Brauer und Mälzer • Sonntag, den 14. August 1892. Bildhauer Böttcher Korbmacher. Transport 16 Drechsler, Schnitzer, Knopffabrikarbeiter, Kortschnitzer, Rammmacher, Schirmund Stockfabrikarbeiter Vergolder 6. Gruppe. 6219 42 5. Gruppe 26 Bekleidungsindustrie, Stoffe, Leder. Beisitzer Spinnerei Weberei in Wolle, Baumwolle, Leinen, Seide, Velvetfabriken, Teppich fabr. 2c. Weißgerber. Hutmacher und Filzarbeiter. Kürschner und Müßenmacher Bosamentirer, Wirt, Stricks, Klöppel- und Häfelarbeiter Bußfach und Blumenfabrikation Wäschefabrikation, Wäscherei und Plätterei Seilerwaaren und Netze Tapezirer Sattler und Riemer. Wachstuch und Gummiwaarenfabriken Beisiger 2 0 1 Färbereien, Druckereien. 1 Schuhmacher und Zurichter 2 Schneider und Mäntelnäher 2 Lohgerber und Lederzurichter Wein, Branntwein- und EssigfabrikArbeiter 1 Handschuhmacher Zucker, Chokolade, Käse und Butter fabrik- Arbeiter, Konservenfabrik- Arb. 1 Gastwirthsgehilfen 10 Tabak- und Zigarrenarbeiter 2 Barbiere und Friseure. 1 · B 1. Gruppe 23 2. Gruppe. Landstraßen und Stadtverkehr, Omnibus, Pferdebahn- und Droschtenbetriebe. Raufmännisches Gewerbe, Hausdiener, Packer 2c. Beifizer 5 13 2. Gruppe 18 Beisitzer 9 3 Buchdrucker • Verkehrs- und Handelsgewerbe. 3. Gruppe. Baugewerbe. Maurer und Putzer • Maler und Lackirer Steinmetzen Stuckateure. Töpfer Brunnenmacher. Dachdecker 322211 4 und Arbeiter . · 1 324211I2L 114122 1 • 9 6. Gruppe 40 7. Gruppe. Beisitzer 2 1 2 4 Buch und Papierindustrie. Album- und Lederwaaren- Fabriken Rartonagen. Tapetenfabriken Buchbinder Steindrucker. Schriftgießer und Stereotypeure 7. Gruppe 14 8. Gruppe. Beisitzer 1 1 1 Verschiedene Gewerbe. Porzellandreher, Fayence- und SteingutIndustrie 3. Gruppe 28 Glasbläser und Glasschleifer. • Photographen Beisitzer 1 1. 1 4. Gruppe. Metall Industrie. Gold, Silber- und Bijouterie- Arbeiter. Graveure und Ziseleure Uhrmacher. Mechaniker für Feinmechanik, mathemathische und chirurg. Instrumente Hieb, Stich- und Schußwaffen Gürtler Galvaniseure . • Blechwaaren- und Blech- Emballagen- Arbeiter und Klempner. Metallschleifer . Zinn, Blei-, Kupfer- und MessingwerkArbeiter. 9. Jahrg. müssen, da es hier nicht möglich sein wird, die Arbeiter der einzelnen Betriebe oder verwandten Berufe zu einer öffentlichen Versammlung behufs Vertheilung der Kandidaten zusammen zu bekommen. Es könnte an Stelle dessen zur Erledigung der Aufstellung der Kandidaten sogleich die allgemeine Versammlung der ganzen Gruppen stattfinden. Name, Wohnung, Beruf und Alter Dieser Kandidaten sind von den Büreaus dieser Industrie- refp. Gruppenversammlungen dem Ausschuß der Streit- Kontrolltommission dann umgehend mitzutheilen. In diesen Industrieoder Gruppenversammlungen würde gleichzeitig die Ausstellung der Kandidaten für diejenigen Gewerbe zu erfolgen haben, welche bis zum 15. September d. J. noch nicht zur Aufstellung ihrer Kandidaten Schritte gethan haben. Ferner bleibt es den Gruppenversammlungen ebenfalls überlassen, die Vertheilung der Kandidaten ev. in anderer Weise für die einzelnen Gewerkschaften ihrer Gruppe vorzunehmen. Im allgemeinen Interesse liegt es nun, daß die einzelnen Gewerkschaften bis zu dem angegebenen Datum diefe Angelegenheit erledigt haben, damit von diesem Zeitpunkte an die Gruppenversamm Iungen unbehindert durch einzelne Gewerkschaften- ft attfinden können. Es soll noch hervorgehoben werden, daß durch obige Eintheilung der Berufe und Gewerkschaften in Gruppen auf keine Gewerkschaft ein Zwang ausgeübt wird, wenn dieselbe sich zu einer andern, als der von uns bezeichneten Gruppe zugehörig betrachtet, resp. sich an eine andere Gruppe anschließen will; jedoch hätte die Gewerkschaft dann bei einer derartigen Aenderung in der Gruppeneintheilung dem Ausschuß der Berliner StreifKontrollkommission davon Mittheilung zu machen. Um den Gewerkschaften; falls einige derselben noch in irgend einem Punkte Aufschluß wünschen, Gelegenheit zu geben, fich näher zu informiren, veröffentlichen wir hiermit Namen und Wohnung sämmtlicher Mitglieder des geschäftsführenden Ausschusses der Streit Kontrollkommission: R. Millarg, Tischler, Lehrterstr. 22. B. Lost, Buchbinder, Greifswalderstr. 68. B. Busse, Lederzurichter, Sophienstr. 28. A. Körsten, Former, Stalizerstr. 63/64. D. Völkel, Hutmacher, Dunkerstr. 6. A. Massini, Buchdrucker, Belle- Allianceftr. 66. H. Faber, Goldarbeiter, Grünauerstr. 4. Mit solidarischem Gruße Der geschäftsführende Ausschuß der Berliner Streit Kontrolltommission. J. A.: Hermann Faber, S. O. Grünauerstr. 4, Hof I. Bauarbeiter Zimmerer 1131 47 4 1 118 Rohrleger und Installationsarbeiter. Schlosser und Maschinenbauer. 8 Beschlag, Fabrit, Zeug- und Nagelschmiede. 4 Eisen-, Metall, Bink- und Gelbgießer Eisen, Metall- und Schraubendreher 5 3 Metalldrücker 1 • Kupferschmiede. Feilenhauer 1 1 Heizer und Maschinisten. 1 · Nadler und Siebmacher 5. Gruppe. Holzindustrie. Bernstein- und Elfenbeinarbeiter Musterzeichner, Zeichner, Xylographen, Formenstecher, Glas- u. Porzellanmaler Bürsten- und Pinselmacher. 1 8. Gruppe 6 9. Gruppe. Fabritarbeiter. Lokales: Die ,, Freie Volksbühne" hat zu ihrem heute als zweites Stiftungsfest im Müggelschlößchen stattfindenden Waldfest die größten Anstrengungen gemacht, um ihren Gästen und Mitgliedern recht viel bieten zu können. Trotzdem außer den Hilfskräften vieles Andere unentgeltlich da ist, hat der Vorstand doch nahezu 3000 M. ausgegeben. Es ist großes Gewicht darauf gelegt worden, daß dem Publikum nicht allein Erheiterndes gezeigt werde, sondern auch, entsprechend den künstlerischen Zielen, welche der Verein im Auge hat, hierauf Bezügliches geboten wird. Die zur Verloosung gelangenden Bücher werden in dieser Beziehung Appreturen, Preß-, Scheer- und Walkanstalten, Asphalt Diefen an den Berein zu stellenden Anforderungen vollkommen abriken, Chemische Fabriken, Zichorienfabriken, Dachpappen- gerecht; neben zahlreichen klassischen Werken, wie Göthe, Schiller, fabriken, Dampf- Knochenbrennereien und Dungfabriken, Dinten Shakespeare 2c. bemerkt man von anderen Meistern solche von und Siegellackfabriken, Farben- und Farbholzfabriken, Fischbein- Jbsen, Dostojewsky, G. Freitag, Dickens, Hauptmann u. f. w. und Rohrfabriken, Gipsfabriken, Glasbuchstaben-, Gummi- und Sowohl den inneren Gehalt wie die äußere Ausstattung hat man Guttaperchafabriken, Kalkbrennereien und Mörtelfabriken, Kunst- dabei sorgfältig in Betracht gezogen. Vom früheren Schauspielersteingießereien, Kunstwollfabriken, Lumpenfortirereien, Mühlstein- Ensemble des Belle- Alliance- Theaters, wobei noch einige andere fabriken, Mineralwasserfabriken, Maschinenöl- und Wagenfchinier Gönner des Vereins mitwirken, wird unter Negie des bisfabriten, Papier und Pappenfabriken, Parfümerie, Licht- und herigen Regiffeurs der Volksbühne, Herrn Stollberg, Seifenfabriken, Bergament- und Leimfabriken, Roßhaarspinnereien, ein Zigeunerlager im Walde aufgeführt. Es wirken hierbei vorStärke, Stahlfeder-, Steinpapp- Rahmen- und Wattenfabriken, nehmlich mit die Herren Swoboda, Schwabe, Jaffe, Reinhard, Telegraphenbauanstalten, Zündhölzer- und Zündwaarenfabriken. Reichert und Stern, im Ganzen 16 Schauspieler und SchauSoweit die Arbeiter dieser Betriebe und Fabriken nicht als Ar- spielerinnen. Inmitten eines Feuerwerks, in dessen Hintergrunde beiter der vorigen Gruppen schon aufgeführt sind 14 Beis. Die Müggelberge bengalisch erleuchtet werden, was sich nach den bereits angestellten Proben aus dem von dichtem Wald bestandenen 9. Gruppe 14 Beis. Berge in weitem Schein über den Müggelsee sehr effektvoll aus Sind diese Kandidaten von den einzelnen Gewerkschaften nimmt, gelangt ein mit großer fünstlerischer Sorgfalt arrangirtes 4. Gruppe 41 Beisiger vorgeschlagen, so haben die Vertrauensleute der Gewerkschaften, lebendes Bild, über dessen Probestellung wir schon ausführlich welche zu einer der oben angeführten Gruppe gehören, nach berichteten, auf dem Wasser zur Darstellung. Dergestalt glaubt vorheriger Verständigung unter einander, eine große öffentliche der Vorstand, trotz der furz voraufgegangenen großen Boltsfeste, Versammlung sämmtlicher Berufe ihrer Gruppe ein- das der Bildungsschule und des Sängerbundes, einen vollen zuberufen, in welcher dann die, von den einzelnen Ge- Wald" erhoffen zu dürfen. Das Gelingen des Festes hängt wertschaften vorgeschlagenen Kandidaten endgiltig als solche für hauptsächlich vom Wetter ab. Hoffentlich hält Jupiter pluvius Die Wahlen zu Gewerbegerichts- Beisigern aufzustellen sind. das, was er in den längst mit ihm angeknüpften UnterhandEine Ausnahme hiervon würde die neunte Gruppe machen lungen versprochen hat. Fabrikation von Barketfußböden, HolzBeifizer 10 Tischlerei der verschiedenen Zweige jalousien, Holzschneidereien, Holz- und Bretterträger und Kistenmacher 6 Sonntagsplauderei. R. C. Der Romödie erster Theil ist zu Ende. Der Herr er ist kein interessantes Objekt, nichts Pifantes, nichts Prickelndes schaft aus, fie stützen den Staat nach Kräften, und ob sie Moral nicht allzuviel. auch der Börsen- Kourir" nur das trockene Referat. liegt in ihm, und von seinen Komplicen bringt ſchließlich Juden ober Chriften find, danach fragt die herrschende " Was sind die modernen Raubritter der Börse doch für Herr Schiff ist ein Hebräer, so behauptet wenigstens Das Rezept ist einfach. die Untersuchungshaft, und gelang es ihm, die Richter weich vergangenen Jahrhunderten. Aber was waren diese doch für schäft ist Geschäft, und hat das Wasser auch keine fängniß erhalten, sie werden ihm nicht schwerer werden, wie Organen lassen sie wa der schimpfen auf ihre Kollegen aus das Judenriechen hat, als der Deutsch- Chinese Baasch. Ge Geheime Kommerzienrath Wolff hat seine zehn Jahre Ge- Jämmerlinge! Sie sind liberal, das ist richtig, und in ihren der wahrheitsliebende Reichsbote", der eine feinere Nase für zu stimmen, so wird auch ein Gefängnißdirektor keinen Stein Jdealgestalten gegen die heutigen Vampyre des Menschen- Balken, so ist die Versicherungsprämie doch nicht zu der sehr viel besitzenden Klassen den Aufenthalt hinter den Hecke und lauerte auf die Pfeffersäcke, so ristirte er das so wrack ist, wie die Ehre eines Jobbers, wird ausdie eigene Haut und statt der wie auf Wer hat schon einer Gerichtsverhandlung beigewohnt? hofften Schätze brachte er häufig Schläge und Beulen Mastforbes versichert. Durchstreicht bas u bie Spike bes Schiff dann die die Augen des Staatsanwalts Blige, Jupiter tonans fann sie auch zu sterben Und ging eine Sache schief, so verstanden Wellen, Fridolin, Fridolin", so wird es auf hoher See anund knickten nicht zusammen gesichts hungriger Haifische leck und geht unter. Sinkt das feine Stirn nicht dräuenter runzeln wie ein Gerichts- und heulten um Gnade. Herr Wolff hatte zwanzig Jahre Schiff, so steigt der Schiffer in der Achtung seiner kapitaRebensarten. Hängt man den kleinen Dieb, so behandelt Gastmählern führte er das große Wort und bei allen Respekts sich nach dem Steigen der Rente richtet. Kommen vorsitzender, und der Vertheidiger lispelt die herkömmlichen lang eine große Romödie gespielt, bei seinen prunkenden listischen Mitstrolche, da das Barometer des bürgerlichen man den großen dafür um so zärtlicher, und versteht dieser Wohlthätigkeits- Beranstaltungen stand sein Name an der die braven Theerjacken mit dem Leben davon, so ist Saale, und die bürgerliche Berichterstattung preist die Ver- er teine Beit gefunden, sich auf den großen Moment vor- müssen heimbefördert werden und fordern ihre Heuer, Um gut Romödie zu spielen, so rinnen Thränen im Gerichts- Spize. Aber in diesen langen Jahren seines Lebens hatte der Schiffbruch ein bedauerlicher Pyrrhussieg. Die Kerls handlung als eine humane, wenn man einen großen Spitz- zubereiten als der morsche Bau seines Lebens unter ihm so peinlicher ist solch' eine helle Spekulation, wenn der buben auch auf seinem Gange ins Zuchthaus mit salon- zusammenbrach, fand ihn das Schicksal unvorbereitet er eigene Sohn dabei ertrinkt und die kostspielige Marotte mäßigen Manieren begleitet. Die ging dahin verachtet von seinen Klaſſengenossen, verhöhnt hat, sich als Leichnam an's Land spülen zu lassen. Beguten Abgang gesorgt. Die Aengftlichkeit des zum Tode das Wrack unserer Gesellschaft erblicken. Herr Dittmar nomisches Genie, dem die Richter'sche Spar- Agnes nicht Berurtheilten, der sich nicht das Haar schneiden lassen wollte, Leipziger weinte, als man ihm seine zehn Jahre Zucht- das Seewaffer reichen kann. Kommt man erst dahinter, wie weil er sich zu erkälten fürchtete, ist erklärlich; wenn eine haus zusprach, und die Meute der bürgerlichen Vertheidiger viele Schiffe Herr Schiff total verloren" hat, so wird er solche Mengstlichkeit aber übertrieben wird, so wirkt sie ab- versuchte aus ihm ein Opfer der allbekannten Verhältnisse sich vielleicht als ein Gemüthsmensch entpuppen, gegen den Stoßend. Der brüste Muth eines Verbrechers, der auf dem zu machen. Auch er war ein Prachtmensch, auch er konnte ein Herodes ein Wickelfind und Karl IX, ein Philanthrop Augenblick seine That vergessen, heult er zusammenbrechend gehörten, liefen ihm von den Fingern, wie das Wasser von Schaffott noch die Müze schwenkt, läßt im entscheidenden kein Wässerchen trüben, aber die Millionen, die nicht ihm gewesen ist. großen Börsenkomödianten hatten nicht für einen von Allen, welche auch hinter dem Goldregen der Börse gräbnißkosten sind vom Uebel, und Herr Schiff iff ein ötewie ein Weib, so wendet sich auch die gebildete Dame von ihm, leiner Ente. So sehen die Typen der bürgerlichen Gesell- I Gegenüber Für weniger begabte, aber noch bildungsfähige Kinder| Levehow auch noch einen anderen Händler zu prellen gesucht, Polizeibericht. Am 12. d. M. Mittags erschoß sich in einem wünscht der Berliner Rektorenverein in einer an den Berliner hat dort aber keinen Erfolg gehabt. Man vermuthet, daß der Hotel in der Friedrichstraße ein junger Kaufmann. Magistrat gerichteten Petition die Einrichtung von besonderen gewandt und vertrauenerweckend auftretende. Mann derfelbe dem Grundstück Kottbuser Ufer 38 fiel Nachmittags ein fünfSchulen. Als Grund dafür wird angegeben, daß die weniger be- ist, der in Chemnitz als Herr von Reventlow und als jähriges Mädchen beim Spielen in den Landwehr- Kanal und gabten Kinder, wenn sie mit den übrigen Kindern zusammen Herr von Friesen und in Leipzig als Kurt von Pöllnitz Be- wurde von dem Kutscher Karl Haase anscheinend mit eigener unterrichtet werden, nicht nur selber zurückbleiben, sondern auch trügereien verübt hat. Lebensgefahr gerettet. Auf dem Hofe des Grundstücks Holz für ihre Mitschüler ein Hinderniß bilden. Dem Vorschlage der marktstr. 4 geriethen Nachmittags mehrere Gefäße mit flüffigem Errichtung besonderer Schulen für diese Kinder wird jedoch in Die bevorstehende Verbreiterung der Gertraudtenstraße Gummi, Theer u. s. w., sowie ein Theil des Maschinenraumes in einer an die Bossische Zeitung" gerichteten Zuschrift aus lenkt den Blick auf die Entwickelung dieses verkehrsreichen Straßen- Brand. Bei den vor Ankunft der Feuerwehr angestellten LöschLehrerkreisen" widersprochen. In dieser Zuschrift heißt es n. A.: zuges. Dicht an der Gertraudtenbrücke stand noch bis zum Jahre versuchen erlitten der Heizer Wittwer und der Appreturmeister " Man würde übrigens über" Burückgebliebene"," Unbefähigte" 1658 das alte Gertraudtenthor, das im 15. Jahrhundert und Beil leichtere und der Segelmacher Haffelberg schwerere Brand1. f. w. viel weniger zu flagen haben, wenn die Klassen für die früher das„ Teltowerthor" hieß. Der Theil der Straße bis zum wunden. Allen Dreien wurde durch Feuerwehr Mannschaften jüngeren Jahrgänge kleiner und der Lehrstoff weniger Köllnischen" Rathhause führte den Namen„ Hinterm Bernauer ein Verband angelegt und Hasselberg nach der Charitee gebracht. umfangreich wäre." Wir haben dieselbe Ansicht bereits Keller", der, im Rathhause selbst befindlich, bei unsern Vorfahren Abends fand im Dachgeschoß des Hauses Französischestr. 15 früher wiederholt ausgesprochen und zugleich darauf hin- etwa diefelbe Rolle spielte, wie bei uns der„ Bock". Hart am ein Brand flatt, der nach kurzer Zeit von der Feuerwehr gelöscht gewiesen, daß diese Ansicht von den meisten Berliner Bolts: Thore, im heutigen Hause Nr. 13, lag der Köllnische Stadthof, wurde. Schullehrern durchaus getheilt wird, daß sich aber aus Furcht auf welchem die städtischen Rüstwagen und Pferde standen und vor der Freifinnigkeit" unseres in Volksschul- Angelegenheiten einzelne Stadtknechte wohnten. Im Jahre 1792 faufte ihn der das Sparsamkeitsprinzip mit allen Mitteln vertheidigenden Bürger Nol- Grand, der Privathäuser an seiner Stelle aufführen Magistrats Niemand damit offen hervorwagt. Der Briefschreiber ließ und damit den ersten Schritt zur privaten Bebauung der hätte übrigens noch einen anderen Grund für die große Zahl der äußeren Stadttheile that, Nr, 16 der, Gertraudtenstraße, jezt im " Zurückgebliebenen" anführen können. Bahllose Schulkinder Besitz der Bankfirma Gebr. Schickler, war schon im 16. Jahrhundert müssen ihren Eltern in der schulfreien Zeit beim Erwerb des ein ansehnliches Gebäude, das zu jener Zeit von dem Ritter Daß es für die Parteien oft rathsam ist, die Vergleich Lebensunterhalts helfen, vielfach sogar schon vor dem Unterrichte. Konrad von Thümen bewohnt ward. Im 17. Jahrhundert war vorschläge, mit welchen bei Privat- Beleidigungsklagen die Bor Wenn Kinder von 7 und 8 Jahren, Knaben wie Mädchen, bereits der Statthalter von Buttlig fein Eigenthümer und im Jahre fißenden der Schöffengerichte sich abzuquälen pflegen, anzunehmen, von 4 1hr an im Sommer wie im Winter auf den Beinen sein 1712 ging es in den Besitz des Geheimen Raths von Chalkowsky zeigt folgende kleine Geschichte. Vor der 135. Abtheilung des und die Frühstücksbeutel Trepp auf Trepp' ab tragen müssen, über, der es dann an den bekannten Bankier Friedrichs II., Schöffengerichts fochten die beiden Steuererheber Krafack und dann kann man nicht verlangen, daß sie um 8 Uhr noch frisch David Splittgerber, veräußerte, dessen Nachkommen noch heute Frige einen schweren" Ehrenhandel aus. Kollege Krafack war sind und den Worten des Lehrers mit Aufmerksamkeit folgen. Dort in dem stattlichen, mit interessanten Andenken versehenen vom Kollegen Frige„ alter Blunder" genannt. Kollege Frize Es ist vorgekommen, daß Kinder im Unterricht vor Ermattung Hauſe ihre Bureaus haben; als eine besondere Eigenart dieses gestand dieses Verbrechen zu und erklärte sich zur Ehrenerklärung einschliefen. Als Ursache der Müdigkeit gaben sie dann die oben Grundstücks ist der weite prächtige Garten zu bezeichnen, der und Tragung der Kostenhälfte bereit. Kollege Krafac wies erwähnte oder eine ähnliche Thätigkeit an. Für diese Kinder schon im alten Kölln berühmt war und jetzt in Berlin feines diese einfache Lösung des Konflikts aber stolz ab und nun wünschenswerth im Uebrigen die Einrichtung besonderer Schulen ist erst in den Jahren 1710 bis 1712 durch den Baumeister lich unter den Kollegen die Mär verbreitet, daß Frize für wirklich schwach begabte, aber noch nicht schwachsinnige Martin Grünberg errichtet warden; es war bereits das dritte einmal bei Gelegenheit einer Steuereinziehung von einem Kellner Kinder auch sein mag. Bauwerk, welches an dieser Stelle aufgeführt ward. Das älteste Köllnische Rathhaus, befand sich am Echloßplat unweit der Langen Brücke; 1442, also vor 450 Jahren, erfolgte dann der Bau eines zweiten Köllnischen Rathhauses an der Gertraudten straße, welches 1656 durch einen Neubau ersetzt ward, der im Jahre 1710 wiederum verschwand. Gerichts- Beifung an fich durchgeprügelt worden sei, ja, er hatte die Schadenfreude so weit getrieben, noch hinzuzusehen:„ er sehe sich jedesmal in der Woh Den Pferdebahnbediensteten ist großes Seil widerfahren. nung des Kellners ſtillvergnügt die Ece an, in welcher der durch In der Tante Boß hat ein menschenfreundlicher Arzt die Güte, geprügelte Kollege zu liegen gekommen sei." Krafact erbot ſich den Pferdebahndirektoren an's Herz zu legen, doch für ihre zum Wahrheitsbeweise dafür, daß Frize in der That in der von Kutscher und Schaffner insofern besser zu sorgen, als man ihnen ihm geschilderten Weise verhauen worden sei. Der Gerichtshof auf den Perrons der Wagen einen Sig anfertigen läßt. Der darf freilich nicht allzu bequem sein, sondern nur die„ Form eines Selbstmord im Hotel. Gestern Mittag fehrte ein fremder lehnte aber den Wahrheitsbeweis ab, indem er der von Rechts Bockes" haben, damit eine Raumbeschränkung oder Benach Mann in das Hotel Sach, Friedrichstr. 175, ein, welcher sich in anwalt Dr. Haase vertretenen Ansicht war, daß schon die Weiter theiligung des Dienstes" nicht stattfinden kann. das Fremdenbuch als Jakob Margofchif aus Wien einzeichnete. Derbreitung der in Rede stehenden Thatsache, gleich viel, ab dieselbe wahr fei oder nicht, Der gute Doktor! Er sorgt sich lediglich um die Krampf: Nachdem er sich etwa eine Stunde lang auf seinem Zimmer auf nach§ 185 des Straf- Gesetzbuches strafbar sei. Das Ende vom adern der Pferdebahnleute und wenn er diese„ furchtbare Krampf- gehalten hatte, trachte plötzlich ein Schuß. Das Personal eilte Viede war, daß der Gerichtshof beide Parteien der Beleidigung adern- Plage" halbwegs beseitigt weiß, dann levt er des Glaubens, voller Bestürzung hinzu und fand den Gast als Leiche vor: er für schuldig, die vom Privattläger begangene Beleidigung daß es auf dieser Erde nichts Schöneres geben könne, als Pferde: hatte sich durch einen Schuß in die rechte Schläfe getödtet. Die aber für die schwerere hielt. Der ursprünglich Angeklagte wurde bahnbeamter zu sein. Ueber die nebensächlichsten Dinge regt sich Leiche wurde nach dem Schauhause gebracht. Ob der angegebene aber für die schwerere hielt. Der ursprünglich Angeklagte wurde die Bourgeoisie auf, ſie ſieht immer nur die schlechten Name richtig oder nur der Form wegen angegeben worden ist, daher nur zu 10 M., der Kläger dagegen zu 20 M. Geldbuge verurtheilt und dem lehteren auch zwei Drittel der gesammten Wirkungen, will aber die Ursache un und nimmer hat sich nicht sogleich feststellen lassen. Kosten des Verfahrens auferlegt, während der Angeklagte nur erkennen. Die Pferdebahnschaffner haben einen" Normal" Arbeitstag von etwa 12 Stunden. So ist's wenigstens in Berlin, Der ertrunkene Hering. Folgende„ Sommergeschichte" ein Drittel zu tragen hat. Hätte der erstaunte Privatkläger diesen in der Provinz ist's noch schlimmer. Da arbeitet man 15 oder läßt sich die Independance Roumaine" aus Berlin berichten: Ausgang geahnt, dann hätte er sich einem Vergleiche wahrschein 16 Stunden auf dem Wagen, was vorher gegangen ist und noch" In Berlin lebt ein Gelehrter, der ein begeisterter Anhänger der lich zugänglicher gezeigt. folgt, wird nicht mit gerechnet. In vielen Provingstädten find Descendenztheorie ist. Unlängst fing er am Meeresstrande einen nämlich die Kutscher in einer Person Leiter der Pferde, Kon- lebendigen Hering, an welchem er die Richtigkeit der Darwintrolleure der Baffagiere, Geldwechsler u. f. w. Die Leute müssen lehrte Herr aus dem Aquarium, in welches er den Hering gesetzt schen Lehren zu erproben beschloß. Jeden Tag nahm der ge auch noch Stalldienste verrichten. Da kommen denn auch, namentlich im Sommer, bis 18 Stunden Dienst pro Tag heraus. hatte, einen Löffel voll Seewasser und ersetzte ihn durch eine Und wie werden die Leute bezahlt! Giebt es doch in Berlin, gleiche Quantität Süßwasser. Das that er so lange, bis sich in wo die Pferdebahn- Aktionäre in ihren Dividenden schwelgen dem Aquarium nur Süßwasser befand. tönnen, pro Monat nicht mehr wie 78 M., wie muß es da erst Aquarium durch einen geräumigen Pokal ersetzt. Der Hering in der Provinz aussehen, wo sehr oft für die Aktionäre gar Der gelehrte Forscher war jedoch mit seinen interessanten lebte noch immer und schien sich sehr wohl zu fühlen. borg), nichts abfällt, oder die Gesellschaft mit der ewigen Pleite Bersuchen noch nicht zu Gnde. Jeden Tag nahm er aus dem Der menschenfreundliche Arzt der Bossischen kann sich be- Pokal einen Löffel voll Süßwasser, bis sich in dem Becher unsere deutschen Kollegen, dergleichen Arbeitsangebote anzunehmen. ruhigen. Sein Ideal, der bockförmige Sig für die Kutscher und auch nicht ein Tropfen mehr befand. Jetzt wurde der Pokal der hiesigen Maurer würde nur den Meistern zu Gute kommen, Schaffner wird in dem Augenblick überflüssig, in welchem der durch einen Vogelkäfig ersetzt. Der Hering war vergnügter als Achtstundentag durchgeführt ist. Er braucht sich feinerlei Sorgen ie; bin und wieder stieß er einen fleinen Schrei des Unmuthes welche darauf spekuliren, die an sich schon niedrigen Löhne noch tiefer herabzudrücken. Mit kollegialem Gruß mehr um die bösen Krampfadern zu machen, die Pferdebahn aus, wenn ihn der Gelehrte etwas unsanft streichelte oder ihm Im Auftrage, der Maurer Gothenburgs: schaffner werden von dieser furchtbaren Plage, die den Kranken nicht frühzeitig genug seine für ihn bereiteten Pastetchen vorA. G. Lundblad. Der Hering witrde dick und fett, aber sein„ Bändiger" zu jeglicher Arbeit untauglich macht" erlöst sein, wenn sie nicht fette. länger Dienst zu verrichten haben wie acht Stunden pro Tag. glaubte nach einigen Wochen zu bemerken, daß das niedliche Das wird uns doch auch der Herr Doktor zugeben, und wir hoffen hierchen melancholisch werde. Lange Zeit grübelte der Bro- niß zu meiden. Daselbst find Differenzen ausgebrochen. Die Steinmehen werden ersucht, bis auf Weiteres Chems von diesem so menschenfreundlichen Herrn mit Sicherheit, daß er fessor, um den Grund des Kummers des unglücklichen Fisches fein Leiborgan, die Bossische Zeitung" dafür in Anspruch nehmen ausfindig zu machen. Endlich entdeckte er, daß der Hering an Die Bildhauer Sachsens halten am 21. und 22. Auguft wird, daß sie auch eine in dem Achistunden- Sinne gehaltene Bu Magenbeschwerden leide; er hatte sich offenbar an den Basteten in 3 wid an einen sogenannten Sachſentag ab, um barüber den Magen verdorben. Donnerwetter!" rief der Professor aus, berathen, wie es auch unter dem„ neuen Kurs" möglich ist, die schrift veröffentlicht. ich habe ganz vergessen, dem Hering zu trinken zu geben." Auf Bildhauer Sachsens zur Gesammtorganisation heranzuziehen. der Stelle füllte er einen großen hölzernen Napf mit Wasser und stellte ihn in den Käfig. Als der gelehrte Berliner am nächsten Morgen das interessante Thier besichtigen wollte, fand er es todt vor: den Kopf hatte es in den Wassernapf getaucht- der Hering tämpft. " Dann wurde das Soziale: Itebersicht. Warnung an die Maurer Deutschlands! Schweden, haben in der letzten Zeit Versuche nen Die Maurermeister in Gothenburg( Götes Versammlungen. Zum Bericht über die Protestversammlung aller im und Handelsgewerbe Augestellten haben wir Folgendes zu er Das Gerücht von einer Cholera Erkrankung durch schwirrte auch gestern die Stadt. Der Vorfall reduzirt fich indeß Die Glasarbeiter werden im Fachgenossen" gewarnt, auf Folgendes: Ein bei der kaiserlichen Post beschäftigter Arbeitsangebote nach Berona( St. Giovanni- Lupatoto) n Telephonarbeiter erkrankte bei der Arbeit; der herbeigeholte Arzt Savona in Italien anzunehmen. Die Arbeitsverhältnisse sin Dr. M. hielt ihn für cholera- verdächtig; der Mann wurde in war ertrunken." daselbst sehr schlechte. Um für letteren Ort Arbeiter zu erlangen, folge dessen nach dem Krankenhause gebracht, seine Mitarbeiter, Ein größeres Schadenfeuer hat vorgestern Nachmittag in ber ist ein gewisser Peter Kappel nach Deutschland gereist. Man auch die beiden Aufsichtsbeamten, mußten auf Anordnung der Bosbehörde in der städtischen Desinfektionsanstalt sowohl sich auf dem Grundstück Holzmarktstr. 4 gewüthet. Auf dem umfang Glasfabrit der Firma 23 alter in Morigdorf so lange Ebenso sind, wie die" V. 3." mittheilt, sowohl die Kellerräume reicht, befinden sich außer mehreren fleineren Etablissements eine nung schwebenden Differenzen beigelegt find. als ihre Kleider einer Reinigung bezw. Desinfektion unterwerfen. reichen Grundstück, das bis zur Spree bezw. bis zur Stadtbahn nicht in Arbeit zu treten, bis die daselbst wegen der Hausord des Hauses Heiligegeiftstr. 32/33, als die in der Liebenwalder Goldleistenfabrik, eine Fabrik für Pianomechanik und die Fabrik straße belegene Wohnung des erkrankten Arbeiters sofort von wasserdichter und unentflammbarer Segelleinen von A. Baswig. den Mannschaften der städtischen Desinfektionsanstalt einer In dem auf der Wasserseite gelegenen Kesselhause der letzt gründlichen Desinfektion unterzogen worden, obgleich es sich genannten Fabrik ist das Fener furz nach 2 Uhr entstanden. auch in diesem Falle sicher wieder nur um einen jener in Ginige mit flüssigem Gummi und Theer gefüllte Tonnen waren Das Fener griff mit so großer jetziger Jahreszeit häufigen Anfälle von Brechdurchfall gehandelt in Brand gerathen. Schnelligkeit um sich, daß an Der Stadtbahn nahe haben wird. dem Bahnhof Jannowißbrücke bald die bald die Flammen Die Ober- Postdirektion hat dem Polizei- Präsidium die dichte Rauchwolfen emporſchlugen. Die Feuerwehr hatte flären: Mittheilung zugehen lassen, daß ein in London zur Post ge- länger als eine Stunde angestrengt zu arbeiten, um des Feuers gebener, nach Berlin beſtimmter Drei erhielten bei der Lösch zur Wir gehen mit der größten Vorsicht vor, ehe wir Firmen halten habe, hier an seine Adresse nicht gelangt sei. Da die An- arbeit leichte Brandwunden am Gesicht und an den Händen; sie sollen, doch kann es troßdem vorkommen, daß hin und wieder schlagung vorliegen, so ist die Polizei ersucht worden, auf das bald zur Stelle war, verbunden und nach ihren Wohnungen ge- haften Bedauern zugeben, daß sich in der letzten Liste Firmen sind, zu achten, und die Person des Vorzeigers anzuhalten zwei Arbeiter, die mit dem Aufkochen von Theer und Gummi dieselben sprach, die aber in der That nicht verkauft haben. Nach einer Mittheilung von anderer Seite sind auch resp. Händler besinden, bei denen der Schein sehr start gegen Demgemäß sind Bankhäuser, Wechsel- befchäftigt waren, bei dem Brande zu Schaden gekommen. Dem So fonstatiren wir ausdrücklich, daß Herr A. Krause, Blumens stuben u. s. w. durch die Kriminalpolizei fachgemäß unterrichtet einen hatte eine Stichflamme die Nase derart verbrannt, daß sie händler, Wienerstr. 11, ungerechtfertigt genannt wurde, und wider sein Leben hindurch verstümmelt sein dürfte. Der zweite Arbeiter rufen unter lebhaftem Bedauern wegen unseres Irrthums Schuhmann, wie uns mitgetheilt wird, von einer Laube eine legung eines Nothverbandes nach seiner Wohnung begeben. Die rothe Fahne. In der Landsberger Allee entfernte ein erlitt Brandwunden an der Hand, konnte sich jedoch nach An- Anzeige gegen diefen bewährten Genossen. Außerdem theilen wir mit, daß wir auch gegen folgende Firmen die Anzeige zurid rothe Fahne, der allerdings ein weißer Streifen angenäht war. Als man dem Beamten deswegen Vorhaltungen machte, fagte er, Rauchmaffen, die sich gestern über die nördlichen Stadttheile Feuer in der Schwarzkopff'schen Fabrik. Gewaltige man würde die rothweiße Fahne gestatten, wenn der weiße Berlins wälzten, verkündeten den Ausbruch eines größeren. Streifen eingewebt wäre. Das ist wirklich ein subtiler Schadenfeuers und bald verbreitete sich das Gerücht, daß die Unterschied, den die Polizei hier macht. Schwarzkopff'sche Fabrit in Flammen stehe. Das Feuer betraf Vorkommen der Postalordres, welche genau bezeichnet worden schafft. bezw. festzunehmen. worden. . der Nicht verhungert. Wir meldeten vor einigen Tagen, daß einen größeren Schuppen des Etablissements, der zum größten im Hause Gitschinerstr. 62 eine junge Dame unter Umständen ge- Theil eingeäschert worden ist. Das etwa siebzig Meter lange und fiorben sei, welche auf einen Hungertod schließen ließen. Es zehn Meter hohe Gebäude, welches, isolirt stehend, sich in wird uns nun von betheiligter Seite mitgetheilt, daß das keines der Nähe des Treffpunktes des Humboldthains und dient als Lagerraum für Nußwegs der Fall ist. Die junge Dame wohnte seit Dienstag voriger Husitenstraße befindet, Woche in genanntem Hause. Am Sonnabend hatte sie noch eine hölzer, Bahnfchwellen, Torpedohüllen, ältere Modelle u. f. w. größere Portion Lebensmittel eingekauft. Sie litt an hoch: Heute Morgen gegen halb 7 Uhr brach auf noch nicht aufgradiger Schwindfucht. Bei ihrem Tode fanden sich noch viele geklärte Weife Feuer aus, welches jedenfalls schon längere Zeit geschwält hatte, denn die sofort hinzugerufene Feuerwehr Lebensmittel und gegen 10 M. baares Geld vor. gezogen haben: Rowalsti, Bigarrengeschäft, Mariannenſtr. 8, Dittmann u. Schweiler, Schuhmacher, Oranienstr. 206, G. Merkel, Möbelhandlung, Oranienstr. 206, P. Ernst, Garderobenhandlung, Staligerstr. 106, J. Becker, Möbelhandlung, Wienerstr. 68, R. Lehmann, Kolonialwaaren, Wienerstr. 60, W. Lahn, Kolonialwaaren, Staligerstr. 54b, G. Seichter, Bigarren, Oppelnerstr. 48, L. Witschel, Posamentier, Schlesischestr. 5. Berlin, 13. August 1892. die Freie Vereinigung der Kaufleute. A. Borchardt, C., Wallstr. 89. fand bereits bei ihrem Eintreffen das ganze Gebäude in Flammen bation hielt am 9. Auguft eine Verfammlung ab. Der Bericht Die Glasergesellschaft Berlins und Umgegend in Liqui beim Aufspringen auf den Vorderperron eines Pferdebahnwagens Eingreifen seitens der Löschmannschaften zu, welchen es denn auch in jeder Beziehung gethan hat. Die Versammlung nahm darauf Vor einigen Tagen brachten wir die Mittheilung, daß stehend vor. Die günstige Lage des Schuppens ließ ein energisches der Kommission ergab, daß der bisherige Vorstand seine Pflichten verunglückte. Der Berichterstatter hatte der Vermuthung Raum Brandes zu hindern und einen, wenn auch nur fleinen Theil des Liquidationskommission ein Vertrauensvotum ausgestellt wird. in der Nähe der Jannowißbrücke ein Mann auf gräßliche Weise mit zehn Schlauchleitungen gelang, eine weitere Ausdehnung des einen Antrag an, worin dem seitherigen Vorstand und der Es Schuppens zu retten. Nach 11/2 ftündiger Thätigkeit war der 37 gestellte Anträge, welche meist die Ueberweisung von Vereins Brand soweit gedämpft, daß der größere Theil der Löschzuge ab- utenfilien betrafen, fanden mit einigen Veränderungen Annahme. rücken tonnte. Leider ist ein Feuerwehrmann bei dem Brande Das überbleibende Geld wurde zur Hälfte der einen Zahlitelle Ein angeblicher Referendar aus Berlin, der sich den dadurch zu Schaden gekommen, daß er, durch den Rauch betäubt, des Verbandes und zur anderen Hälfte der Arbeiter- Bildungs Namen Woldemar von Bensentlow beigelegt, hat einen Dresdener von einem hohen Holzstapel hinunter auf ein brennendes Holz- schule zugesprochen. Demgemäß find an letztere 30 M. abgeliefert Fahrradhändler um einen Rover im Werthe von 220 M. be- fcheit fiel und außer Brandverletzungen im Gesicht auch eine Bes worden. Von dem Gelde vorweg wurden für diejenigen Mit lalieder, welche im Verein ihren Verpflichtungen nachgefommen gegeben, daß der Verunglückte anscheinend angetrunken war. hat sich herausgestellt, daß das teineswegs der Fall war. rogen. Der Schwindler hat unter dem Namen Otto von schädigung des Hüftknochens erlitt. Arbeiter- Bildungsschule. Oranienftr. 180 find, die Eintrittsgebühren zum Verband abgezogen. Ferner be- 1, Verband der Geschäftodiener, Packer und Berufsgenossen. I getaucht, eine Weltausstellung in Hamburg in Anregung zu Schloß man, die Namen der Mitglieder, welche feit 1. Juli 1891 Dienstag, den 16. Auguſt, große Werſammlung bei Soffmann, Drauienfis bringen. Neben der Erwägung der großen Vortheile, die der mit ihren Beiträgen restiren, im Fachblatt zu veröffentlichen und Geschlechtsfrankheiten". Aufnahme neuer Mitglieder. dann in der Herberge anzuschlagen. Im Weiteren wurde energisch hat gutritt. Jeder Hausdiener Welthandelsplay Hamburg schon durch seine Lage für eine WeltDagegen proteſtirt, daß die Hallischen Kollegen den Berlinergy hmiede gerling und Umgegend. Dienstag, den 16. August, Abende sonders günstig liegende Playfrage bei der Entstehung dieses Geausstellung bietet, hat auch die Rücksicht auf die dort so be Kollegen durch eine vor einiger Zeit gefaßte Resolution Vorgehen Referent G. Basner: Unser Kaffenwesen. gegen die Zentralorganisation unterschoben. Nur auf den Hin Berufsgenoffen Umgegend. Montag, den 15. Auguſt bankens mitgewirkt. Freie Vereinigung der Graveure, Biseleure und verwandter Basel, 13. August. Die interparlamentarische Friedensweis des Vertrauensmannes, daß eine Abweisung bereits ge- enfegenen Berlina un mecanstotal, meg, he quit C. Konferenz wird am 29. Auguft vom Bundesrath Droz zu Bern schehen, stand die Versammlung davon ab, eine gegen das Bor- Arbeiter- Bildungsverein Friedrichsberg. Montag, den 15. August, im Nationalrathsaal eröffnet. Bis jetzt sind 210 Mitglieder gehen der Hallischen Kollegen gerichtete Resolution zu fassen. Abends 8 Uhr, im Spizig'schen Saale, Vortrag des Herrn Dr. Pinn über europäischer Parlamente angemeldet, unter anderen 15 aus Zum Schluß wurde bekannt gegeben, daß am Sonnabend, ben„ Nationalität und Internationalität." findet, in welcher 1. über die Wahl eines Vertreters zum Ge- tommen. 20. Auguſt, bei Gratweil eine öffentliche Versammlung ftatt: 8-10 ur, uebangsstunde Beugpoffit,& bet Soc.techer als bajk will Italien, 73 aus Rumänien. Der Bundesrath ladet die Konferenz Gesangverein Serliner Bildhauer„ Ornament", Montag, Abends Deutschland, 33 aus Desterreich, 47 aus Frankreich, 18 aus werbegericht, 2. über eine event. Bewegung der Bleiglaser und Susammenkunft im Restaurant Bodenburg, kommnndantenstr. 10-11. Dafelbft zu einem Ansflug und Banket für den 1. September in InterFreie Vereinigung der Kaufleute. Jeden Montag Abend gesellige lafen ein. 3. über die diesjährige Agitation gegen die Innungs- Krankenkasse Ausleihung der Bibliothetsbücher, Beschluß gefaßt werden soll. Lodz( Russischpolen), 13. Auguft. Wegen Uebertretung der Arbeiter- Bildungsschule. Conntag Vormittag 10-12 Uhr: Armin: fanitätspolizeilichen Vorschriften wurden 28 Hausbesitzer zu Gehallen, Kommandantenftr. 20: Unterricht in der Nationalökonomie. Montag fängnißstrafen von zwei bis vier Wochen verurtheilt. Am 8. August hielt Herr Deutsch( oberes): Süd- Ostschule, Reichenbergerstr. 133: Unterricht in Abends 8-10% Uhr: Güd- Schule, Sagelsbergerstr. 43: Unterricht in Dr. We y I seinen zweiten Byflusvortrag, in welchem er über Rechnen; Dt: Schule, Martusfir. 31: Unterricht in Buchführung; Nord: Radikalen einen Antrag auf Schaffung eines selbständigen Loudon, 13. August. In der nächsten Session bringen die Bolt: krankheiten und Schutzmaßregeln gegen die Verbreitung über- ule, Müllerstraße 179a: Unterricht in Buchführung. In allen Lehr- Arbeitsministeriums, auf Zahlung von Diäten und Verkürzung tragbarer Krankheiten sprach. Der Referent wies zunächst auf Schülerinnen, auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten. fächern, mit Ausnahme der Buchführung, können noch Schüler und die uns von Rußland drohende Choleragefahr hin und knüpfte der Dauer der Session ein. Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklubs. Sonntage. Mar Malmö, 13. August. Der vierte skandinavische sozialistische an dieses zeitgemäße, für jeden interessante und lehrreiche Kapitel Kayfer, Nachmittags 3 Uhr, Schneekoppe, Noſtizftr. 29. feine weiteren Ausführungen an. Wie schon im vorigen Vor- 2-4 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Arbeiterkongreß soll hier vom 18. bis 20. d. M. tagen. Unter Sonntag Don trage hervorgehoben, müsse das Hauptgewicht auf die Verhütung ber Glas arbeiter zu Stralau„ Vorwärts 7" Rummelsburg, bei Borg- und J. Jensen. Es sind bisher Vertreter für 50 dänische, Gefangverein den Einladenden sind die dänischen Sozialistenführer P. Knudsen Der Krankheiten gelegt werden, und so sähen wir denn auch, daß mann. die staatlichen und städtischen Behörden bei dem Ausbruch großer Arbeiter- Sängerbund Serlins und Umgegend. Montag, Abends 10 norwegische und 60 schwedische Vereine angemeldet worden. Epidemien Vorsichtsmaßregeln träfen, soweit ihnen dies überhaupt Gleife, Naunynstr. se bei Zubeil. – Liederluft, Fichtesir. 29 bei strösche. radikalen Sozialisten erwartet. 9 Uhr: Uebungsfiunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Norddeutsche Es wird ein harter Kampf zwischen den gemäßigten und den möglich sei. Außer zweckentsprechender Kanalisation, Des- Siebertafel der Maler und verw. Berufsgen. Annenstraße 14 infektion u. f. 1. müsse auch hinsichtlich der Wohnungs- Barmonie Landsbergerstraße Nr. 31 bei Muſehold. bet Ehrenberg. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Ernährungsverhältnisse Besserung geschaffen werden, Görligerfir. 58 bei Zoltsdorf.- Blüthe, Prenzlauer- Allee 26 bei Riedel. Brüssel, 13. August. Die Regierung des Kongostaates hat. die heutigen Behörden freilich nicht im Stande Sängerchor der Chirurgischen Branche, Alte Schönhauser angeordnet, daß im Lager von Basoko Truppen zusammengezogen feien. Gerade die schlechten Wohnungen wären die Heerde, und Bismarckhöhe, Wilmersdorferstr. 80.- Gangergruß, Friedrichshagen soll ein Posten an der Einmündung des Lomani in den Kongo Morgenroth Charlottenburg werden. Zur Beobachtung der Araber und ihrer Bewegungen Nahrungsmangel der beste Förderer der ansteckenden Krankheiten. bet Blant. Froh Hoffnung der Bimmerer Berlin West. Der Referent ging nun auf das Wesen und die Verbreitung der Gleichheit. Pappel- Alee 3-4 bet Keruſe. yra 2, Charlotten- eingerichtet werden. verschiedensten ansteckenden Krankheiten über. Da trotz aller Vor- bergerstr. 24 bei Bäßhold. Liebesfreiheit II, Straußberg, im Restaurant ein Telegramm aus Trinidad, wonach die Aufständischen in Sängerhain, Reichen- New- York, 13. August. Der New- York Herald" bringt fichtsmaßregeln die Gefahr der Ansteckung immer vorhanden sei, Krüger. so habe die Wissenschaft ihr Augenmerk darauf gerichtet, den Raumann. Frohe Hoffnung( der Zimmerer Berlin Wester. et Venezuela nach einem blutigen Treffen die Stadt Ciudad Bolivar Körper künstlich gegen den Einfluß der Bazillen, der Krankheits- hreiberstraße 29, sum Gichenen Stab.- Süd- ft 2, Gisenbahnstr. 20 verloren, darunter mehrere Generäle. Die Aufständischen hätten Felsenburg, Koppenstraße 48c.- Brüderschaft( Sausdiener), Stall eingenommen hätten, die Regierungstruppen hätten 500 Mann erreger, zu schützen. Es sei dies z. B. durch die Zwangsimpfung bei Stegismund Sangesblüthen, Koppenstraße 35, bei Keller. hinsichtlich der Pocken mit Erfolg durchgeführt und in den Arbeiter- Gefangverein Freiheit 2, Adlershof, bei Albrecht. Gesang gleichfalls beträchtliche Verluste gehabt, aber keine Generäle einjüngsten Tagen dies Verfahren auch bei den anderen gebüßt. Infektions- Krankheiten versucht worden. die Menschheit Wenn sich dereinst bessere Lebensverhältnisse errungen haben werde, wodurch den Infektionstrantheiten der Boden out sogen sei, so dürfte es der stets fortschreitenden Wissenschaft ge lingen, sämmtliche ansteckende Krankheiten aus der Welt zu ſchaffen. Der Vortrag wurde von den zahlreichen Anwesenden mit großem Beifall aufgenommen. In der Diskussion wandten sich einige Anhänger der Naturheilmethode gegen die medizinische Behand und wozu wurde die Diskussion hierüber vertagt. Puntt in einem besonderen Vortrage behandelt werden wird, so Der findet am Montag, den 15., in demselben Lokale, Rosenthaler-| ftraße Hautpflege, Bäder und die Naturheilmethode. Moabiter Liedertafel, Arminiushallen. Nr. 48 bei Reimann. Charlottenburger- Ufer 3b bei Benzin. 1 Tonblüthe, Myrthenblätter, Belforterstraße 15, bei Schneider. verein Liederzweig, Hermsdorf, Gasthof zur Mühle. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. ( Alle Buschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, sind zu richten an Mar Genz, Berlin N. Belforterstr. 26, 1 Tr.) Sonntag: Theaterverein Boruffia bei Odert, Beugh frica, Geselliger Verein Neue Welt bei Strohschänt. Rytefir. 48. Theater und Bergnügungsverein Elmenhorst bet Krüger, Dresbenerftr. 105( vor dem 1. und 15. jeden Monats). – Zurnverein„& tchie, Zichtenberg, Schölzel's Seeſchlößchen(„ Sum hungrigen Wolf"). Nachmittags von 4-6 Uhr: Boltsthümliches Zurnen. Straßen- Ede. Theaterverein" Barzantria" bei Hartmann, Danziger- und HagenauerTambourverein Ruf bei Sperling, Inselstr. 1( Sigung nach dem 1. und 15). Turnverein Fichte, von 4-6 uhr in Schölzel's Seeschlößchen ( Hungriger Wolf), in Lichtenberg. Rauchflub Blaue Quaste, Müde, Wöhlerfir. 2. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Ilmgegend. Montag: Theaterverein Proletariat bei Röhn, Naunynstr. 83. Theaterverein ouisenstädtischer Humor, Manteuffelftr. 9 bei Schröder. Rauchflub Blaue Quaste, Wöhlertstr. 2 bei Mücke. Privat- Theatergesellschaft Lustspiel, Gisenbahnstr. 20 bei Siegmund. verein Alpenveilchen, Straußbergergerstr. 3 bet Birts. VergnügungsIn einer Gewerkschaftsversammlung der Bäcker referirte gesellschaft walhalla, jeden Sonntag Nachmittag 6 Uhr Reſtaurant Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Privat- Theater 9. August Herr Kretschmar über das Koalitionsrecht der Lautenbach, Guvryſtraße 77.Arbeiter. Der Redner brachte dabei den Inhalt einiger Briefe Sonntag 4 Uhr bei Foge, Köpenickerstr. 191. Privat- Theatergesellschaft Preciosa jeden Theater- und Vergnügungsbut bei Bade, Beughofftraße 8. Agitation beschwert, welche die Bäckergehilfen für die gefeßliche Bergnügungsverein Germania, alle Vergnügungsverein Nord, Nachmittags 5 Uhr Fennstr. 5 bei Krüger. Agiteinem Mitgliede der Kommiſſion für Arbeitungsfeer fice Zpeater petelin one orbit heb belek 14 Tage Versammlung SintenMannes würde der Bäckergeselle durch die Herabsehung der Ar- Schleiermacherstr. 2. Tambour- und Bergnügungsverein Gut Geil, alle 14 Tage bei Wendt, beitszeit nur auf unfittliche Wege gerathen, sich dem lüderlichen Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Montag. Geselliger 8 wiebellife, Airport, Bibends so ist in Maria's total, entinen gesellen von ihren Meistern jetzt erhalten, soll zu der besten und Möring, Admiralstr. 18c. firaße 120. Bergnügungsverein Freundestreue, jeden Montag bei fräftigsten gehören, die der Handwerkergeselle überhaupt bekommt. Abraham, Straßburgerstr. 5. Geselliger Klub Namenlos, jeden Montag bei Das bekannte Buch Bebel's, in welchem die elende Lage der Zitherflub Freiheitstlänge, jeden Montag Abend bei G. Frante, Bäckerei Arbeiter flärlichst dargethan ist, gefällt dem InnungsApoдeltirche 7 b. mann natürlich gar nicht, um so weniger, als er meint, daß es Pfeifentlub Felfen fest, Abends 9 Uhr, Königsbergerstr. 20 bei Schabrodt. Rauchflub Brüderlichkeit, Abends 9-11 Uhr bei Willi Schmidt Wrangelſtr. 141.- Rauchklub Weiße Wolte, Abends von 9-11 Uhr, Rauchtlub Elvira, Abends 9 Uhr bei Lehmann, Bernauerstr. 14. 150 Briefkaffen der Redaktion. Für Arbeiter- Bildungsschule von der aufgelösten Glasers gesellschaft Berlin und Umgegend durch Herrn Stampeht 30 M. erhajten. H. Gu in pe I, Barnimstr. 42. 100 Weidenweg. Sie können die Unfallrente nicht für ein Jahr oder mehrere Monate im Voraus beziehen. C. C. Jahnstraße. Natürlich bezieht das Mädchen die Unfallrente auch nach seiner Verheirathung weiter. 1002 Müllerstraße. Wir fümmern uns nicht einmal um die sogenannten Ringkämpfe, welche jetzt stattfinden, wie viel weniger um die, welche vor Jahren stattfanden, R. T. B. In folch' schmutzige Angelegenheiten lassen wir uns nicht ein. Unter allen Umständen sind Sie strafbar. Sie tönnen wegen Meineides und wegen Vergehens gegen den Personenstand bestraft werden. Kolbergerstraße. Nein. Rosenheim. Der vierte Weltfriedenstongres findet in Bern den 22.- 27. August statt. M. B. 17. 1. Wenn die Kündigung im sich die Erhaltung des Mittelstandes zur Aufgabe machen soll. Friedrichsfelderstr. 27. Der Referent sette das Verkehrte der Anschauungen des erwähnten Herrn gebührend ins Licht und ermahnte zum Schluß die Versammelten, die indifferenten Arbeiter für die gewerkschaftliche Bes wegung zu interessiren und unter denselben nach allen Richtungen bin aufklärend zu wirken. Dem Referate folgte eine längere Ein kleiner Materialist. einer Schule Münsterscheibe stützungsbundes der Schneider( E. H.) nahm am 9. August und nur in religiösen Dingen eine große Begriffsstußigkeit Eine Mitglieder Versammlung des Kranken- Unterwar ein Knabe, Sohn eines greigeiftes, der sehr begabt war scheibe bezahlen, nicht der Hauswirth. Diskussion. Vermischtes. war, was sich nach Ihren Angaben, nicht beuchigen statthaft kann die Herrschaft die Kündigung nicht wegen des angeblichen Diebstahls zurückweisen. 2. Eine Beleidigung liegt überhaupt nur vor, wenn sich aus der Form einer von der Herrschaft gethanen Aeußerung die Absicht der Beleidigung ergiebt. Voraus gesetzt, daß dies der Fall ist, kann die Privatbeleidigungsklage von Ihnen und dem Vormunde Ihrer Braut angestrengt werden. H. S. J. Steuern müssen auch für die Zeit gezahlt werden, während der man zu einer militärischen Uebung eingezogen ist. 21. 99. 1. Klagen Sie beim Amtsgericht Ihren Lohn ein. 2. Es mußten 2 Invaliditätsmarken verwendet werden. Alter Abonnent Berg. Die in Amerika geschlossene Ehe hat auch in Deutschland Giltigkeit; die Frau ist erbberechtigt, soweit sie es nach amerikanischem Rechte ist. K., Spandau. Sie müssen die zerbrochene Kellerfensters H. K., Langendiebach. 1. Das alte Yfenburgische Gesetz ist uns unbekannt. Wenn dasselbe nicht ausdrücklich aufgehoben worden ist, so hat es noch jest Giftigkeit. Ueber ersteren Bunft berichtete Raplan, ihm die göttliche Vorsehung flar zu machen, und es welches der fortdauernden Giltigkeit jener Verordnung entgegen worden ist, so hat es noch jetzt Giltigkeit. Jeschoned. Wie schon bekannt, ist das Weiterbestehen der entspann sich folgendes Gespräch: Kaplan:" Wenn Du auf steht, existirt nicht. Ein Reichsgesetz, Rasse mit 36 gegen 16 Stimmen beschlossen worden. 2. Für die Mitgliedschaft bei politischen Die Auf dem Ueberwasser- Kirchthurm bist, fällst hinunter und bleibst un- Bereinen existirt feine Altersgrenze; nur Schüler und Lehrlinge nahme von Mädchen und Frauen wurde diesmal noch abgelehnt, heschädigt, was ist das?" jedoch war man im Prinzip damit einverstanden, nahm auch arme Kaplan schüttelte verzweifelt den Kopf und fragte weiter: dürfen nicht Mitglieder eines solchen Vereins sein. Knabe:„ Das ist Glück." Der Klasse um 30 Pf. erhöht und das Krankengeld sette man wieder heil bleibst, was ist das?" Sie dahingehende Resolution an. Die Beiträge wurden für jede" Beun Du aber wieder hinaufgehst, wieder hinunterfällt und nommene ühr verseßt, macht sich der Unterschlagung schuidig. Arzt und Medikamente, für Erwerbsunfähige ebenfalls 13 Wochen Gesicht zu werden, bezähmte sich aber noch etwas und fragte mit 2. Sie haben 14 tägige Kündigung, da nichts anderes ausgemacht folgendermaßen fest: für Erwerbsfähige 13 Wochen freien wortete der kleine Ketzer. Der Herr Kaplan fing an, blau im Besondere Verhaltungsmaßregeln fönnen wir Ihnen nicht geben. von 9,10 m. wöchentlich, in der zweiten Klasse 10,85 M., in der in Deiner Vermessenheit Gottes Langmuth auf die Probe stellen| Arbeit erhalten, so können Sie Schadensersats verlangen fei 12,25 M., zweite Klasse 14 M., dritte Klasse 15,75 M.; die letzten wasserplatz ankommst, was ist das denn, mein Sohn?" Jetzt, balten haben, können dieselben nicht mehr zurückgefordert werden. 13 Wochen; erfie Klasse 6,15 M., zweite Klasse 7 M.., dritte dachte er, muß er doch auf die richtige Antwort kommen. Dom 1. Quartal entgegen. ,, Das ist Zufall", antAber ? Da Sie die Geschenke vor länger als sechs Monaten ers 100 P. Sie haben wahrscheinlich die gesammten Räume als Geschäftslokal gemiethet. Dann können Sie auch den Garten Klasse 7,85 M., zusammen 39 Wochen. Der Ausschuß ist nach fröhlich erwiderte der kleine Verstandesmensch:„ Das ist schon geschä tlich benußen, wenn nicht etwa dadurch eine Beschädigung Elberfeld verlegt und Hüttenberger zum Vorsitzenden mehr Uebung!" des Ausfchuffes gewählt. In der Diskussion sprachen Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Der Gartenanlagen 2c. zu besorgen ist. A. 2. 20. In solchem Falle fann man nur durch die Polizei die Wohnräume auf ihre Gesundheitsgefährlichkeit hin untersuchen laffen, zu welchem Zwecke 8 Mark Vorschuß zu leisten find. Von dem Resultat der polizeilichen Untersuchung hängt es ab, ob der Inhaber sofort räumen darf oder nicht. R. M., Langestr. Nein, dieses Recht hat der Arbeits geber nicht. mehrere Redner ihr Einverständniß mit den Beschliffen der Generalversammlung aus. Es folgt nun die Ai rechnung vom 1. Quartal 1892. Die Einnahme ergab 81 113,82 M., die Ausgabe 106 790,87' M. Defizit 25 677,05 m. Jm Weiteren machte ber Kassirer bekannt, daß das Stiftungsfest am 23. Ottober in der Ressource stattfindet. Darauf wurde 3 ander zum Revisor gewählt und zum Schluß eine Tellersammlung veranstaltet, um aus deren Ertrag dem verstorbenen langjährigen Mitglied Raal die der Plan einer Weltausstellung in Berlin, insbesondere auch wiederholen. einen Kranz zu spenden.. Touristenklub Wanderluft." Dienstag, Abends 9 Uhr, Gigung in von bureaukratischer Seite gefunden hat, ist, wie wir hören, Beyer's Restauration, Chorinerstr. 53. Berlin, 18. Auguft. Gegenüber den vielfachen Widerständen, J. M., Borsigste. Wir können nur das bereits Gesagte J. Bl., Bandelstr. 1. Sie würden sich strafbar machen. neuerdings in einflußreicheu industriellen Kreisen der Gedanke auf- 2. 30 Jahre. Herren- u. Knaben- Garderobe, Arbeitssachen, Einſegnungs- Anzüge, Bestellungen nach Maaß, empfiehlt wie bekannt in reellster sführung und allerbilligsten Preisen J. BAER, Berlin Gesundbrunnen, Badstrasse 18, Gite der Wir N., Stettinerstraße. 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Berl. Reichstags- Wahlkreis. Kürschnerbranche am Montag, den 15. August, Abends 8 Uhr, in der Rosenthalerstr. 38( oberer Saal, 1 Tr.) Tagesordnung: besch. Arbeiter u. Arbeiterinn. 1. Vortrag des Genoffen E. Vogtherr über: Baare, Lück und seinte, die Mitglieder- Versamml. Vertreter der heutigen Ordnung". 386/4 2. Diskussion. 3. Wie betreiben wir am besten die Agitation im 5. Wahlkreis? 4. Verschiedenes. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Schützenhaus Schmargendorf Direkt am Grunewald gelegen. Haltestelle der Dampfbahn. Grösstes und schönstes Lokal der Umgegend Berlins. Jeden Sonntag: Grosses Concert bei freiem Entree Jm Spiegelsaale: Ball. Mittwoch, den 17. August: Ts Ernte- Fest. W Montag, den 15. August, Abends Kaffeeküche. 6 Kegelbahnen. Ausspannungon. Volksbelustigungen aller Art. 81/2 Uhr, Neue Friedrichstr. 44. Bühne für Gesang und Theater- Borstellungen. Tagesordnung: 1. Gewerkschaftliches. 2. Vereinsangelegenheiten. Die Zahlstellen des Vereins, wo jederzeit Mitglieder aufgenommen 444/11 Die Ortsverwaltung. werden, find bei Fritz Berndt, Neue Schönhauſerſtr. 18, E. Wittchow, Elsaffer: Verband d.i. Holzbearbeitungsund Kl. Hamburgerstr.- Ecke, Fröhlig, Neue Königstr. 89. fabriken und auf Holzplägen Große öffentliche Versammlung besch. Arbeitern. Arbeiterinnen sämmtl. Uachtarbeiter ( Bäcker, Konditor, GasanstaltsDeutschlands. ( Filiale Berlin II Nord.) 1501b Zur Lassalle- Feier. Den Feſt- Komitee's ſowie Wieder- Serm. Imb's Ostbahn- Park verkäufern empf.hle meine Kinderfahnen auf Stoff, zum 10 und 25 Pf.- Verkauf, in geschmackvollster Ausführung mit Porträts; ebenso Stocklaternen. Man Carl Reinecke, N. Chorinerstr. 26. verlange Muster. Fahnenfabrik von Speise- Leinöl. Hausfrauen! Verlangt in allen RoKöche, Post- und Eisenbahnarbeiter, Nachtwächter, aller des Nachts in arbeiter, Kellner, Versammlung lonialwaaren- Geschäften und von den Fabriken beschäftigten Arbeiter u. s. w. am Dienstag, den 16. d. M., Abends Speise- Leinöl; denn bei diesem Fabrikat am Mittwoch, den 17. August, Nachm. 3 Uhr, bei Joël, Andreasstr. 21: 8/2 Uhr im Lokal des Herrn Rehlitz, zu Gunsten der Arbeiter- Bildungsschule. Tagesordnung: 1. Vortrag über: Wissen list Macht". Referent Genosse Vogtherr. 2. Diskussion. 3. Besprechung über einzurichtende Unterrichtsstunden der Arbeiter- Bildungsschule am Tage für sämmtliche Nachtarbeiter; und Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches aber pünktliches Erscheinen ersucht Der Einberufer. Verein zur Regelung 489/4 Bergstr. 12. Tagesordnung: 1. Vortrag des Zahnarztes Herrn Robert Wolf, über: Wie schüßt man sich gegen die Schwindsucht. 2. Gewerkschaftliches. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Die Mitglieder werden ersucht der wichtigen Tagesordnung wegen pünkt: lich und zahlreich zu erscheinen. 466/11 Der Vorstand. Versammlung der gewerblichen Verhältnisse des Fagvereins der Klempner Der Töpfer Berlins und Umgegend. Montag, den 15. August 1892, Nachm. 4 Uhr: Mitglieder- Versammlung in Fey's Salon, Brunnenstr. 140. Tages- Ordnung: 1. Die Lohndrückerei bei der Firma O. Titel, Akt.- Gesellschaft, und wie stellen sich die Töpfer Berlins hierzu? 2. Diskussion. 3. Verschiedene Vereins- Angelegenheiten. Speziell werden die Kollegen von folgenden Firmen zu dieser Verfammlung eingeladen: O. Titel, Gust. Schulz, Speck, W. Joseph, Bau Pankow Heynstraße, Krakies, Schuppmann und Höppner. wendig. am Dienstag den 16. August 1892, Abends 81/2 Uhr, bei Saeger, Grüner Weg 29. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Apelt über: Die Licht- und Schattenseiten der Großproduktion." " 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet 500/3 Der Vorstand. wird für frisches reines und wohlschmeckendes Leinöl Garantie geleistet. 1487b Die Fabrik Niederlage befindet sich SO., Skalitzerstr. 105. Rüdersdorferstr. 71 am Rüstriner Platz. Bequemste Fahrverbindung n. allen Richtung. Täglich: Gr. Garten- Konzert u. Spezialitäten- Vorstellung. Auftr. d. The Sisters Poncherys auf d. 100 Fuß hohen u. 200 Fuß langen Thurmfeil, sowie sämmtl. neuengag. Künstler. Avis: Mittwoch, 17. Aug.: Gr. Monstre Konzert, ausgeführt von 100 Musikern. N 64/14 Moabiter Gesellschaftshaus, Alt- Monbit 80/81. Allen Freunden, Genossen und Bestraße 31 ein Milch- u. Backwaarengeschäft mit Brot- Niederlage von der Genossenschafts- Bäckerei eröffnet habe. Anfang 4 Uhr. Bei Bedarf liefere auch ins Haus. 2289L Wilhelm Hente. kannten zur Nachricht, daß ich Lehrter Täglich: Gr. Konzert, Theater und Spezialitäten. 1507b Bettfedern, Daunen, fertige Betten. Gr. Bettfedern- Spezial- Geschäft von L. Beutler, Berlin. 1. Geschäft: Ackerstr. 35. 2: Geschäft: Mariannenstr. 11. 3. Geschäft: Kurfürstenstr. 148. 4. Geschäft: Gr. Frankfurterstr. 42. Hundert Sorten in Bettfedern, Pfund 50 Pf. bis zu den hochfeinsten Qual. Entree 30 Pfg. Hellmuth Peters. empfehle mein Allen Genossen und Bekannten Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal. Angenehmer Aufenthalt für Proletarier. W. Thierbach, 1280b Friedrichsgracht 16 an der Roß- Brücke. Die beste Weiße Hundert Stand Betten; Stand: Ober- im Norden( ohne Wasserzufat) giebt's im bett, Unterbett und 2 Kissen 12 M. bis zu den hochfeinsten Brautbetten, fabelhaft billig. 2834L ,, Zukunftsstaat", Kastanien- Allee Nr. 35. Für 3 Mark frei in's Haus: Zentral- Kranken- u. Sterbekasse Rigdorf. Allen Genoffen zur Nach- 16 große oder 32 kleine Weißen, Dertt. Berwaltung Berlin D( Moabit). der Tischler u. s. 10. Sonntag, den 14. August, Vorm. 10 Uhr, Mitglieder- Versammlung im„ Viktoria- Salon", Perlebergerstr. 13. Tagesordnung: 1. Raffenbericht vom 2. Quartal. 2. Anträge betr. Regelung der Lokal Zahlreiches und pünktliches Erscheinen der Kollegen ist unbedingt noth- frage event. Verlegung der Lokale. 448/17 Der Vorstand. 3. Verschiedenes. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Die Abrechnung der Billets vom Sängerfest muß in der Zeit vom Montag, den 15. August, bis Sonnabend, den 20. August, Abends 7-9 Uhr, geschehen. Die Vertreter haben mit dem Kommissions- Mitgliede abzurechnen, von dem die Empfangsbescheinigung ausgestellt ist. Die Adressen sind folgende: F. Schrader, Ackerstr. 81, bei Schreiber. 303/8 Die Ortsverwaltung. Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker. Dienstag d. 16. Aug., Nachm. 2 Uhr präz, richt, daß ich Hobrechtstraße 4 eine Auf Wilhithidhaft eröffnet habe. Zur Lassalle- Feier Haus. Den Brotverkauf der Genossen- empfehle ich den Berliner Vereinen schafts- Bäckerei Jedem empfehlend, bitte mein Lokal nebst herrlichem Garten. Bedarf gütigst unterſtüßen zu wollen. ich, mein Unternehmen bei etwaigem Gustav Klähne früher Engel- Brih 14396 Carl Engelhardt. Achtung! Frau, wenn Du ein reelles Stüd Linienstr. 225, a. d. Grenadierstraße. auf der Stulle haben willst, dann gehe Hamburger Laden Fleisch im Arbeits- Anzüge( festeste Näharbeit). ju A. Radke, Riedorf, Billigte Preise! J. Leiser. 1267b Knesebeckstraße 8. Arbeitshosen, ziehen von durch feste Arbeit berühmtes Seifhennersordeutl. Mitglieder- Versamml. G. Lamprecht, bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: 1. Definitive Abrechnung von 2 Matineen. 2. Wahl 3. Bericht der Kommission in Sachen eines zweiten Schriftführers u. Kassirers. des Kollegen Jahnke. 4. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet 457/31 Der Vorstand. G. Schleus, Buchholzerſtraße 1. U. Neumann, Brunnenstraße 101 II. Verein deutscher Schuhmacher H. John, Wrangelstr. 57 III. A. May, Forsterstr. 43. F. Kortum, Manteuffelstraße 70 IV.. Pescheck, Friedrichsfelderstr. 5, bei Tombach. ( Filiale Berlin). G. Krause, Blumenstraße 52, Sof III. R. Meyer, Marianneustraße 2. Montag, den 15. d. M., Abends H. Neumann, Kurfürstenstraße 171, Hof, 2. Ging. IV. G. Däumig, 81/2 Uhr, bei Gründel, DresdenerSchöneberg, Bahnstr. 9. A. Hübner, Hedemannstr. 11, Hof p. M. Schmidt, straße 116: Staligerstraße 27, Hof, 2. Ging. IV. D. Hanta, Adalbertstraße 76, Hof I. D. Rasche, Mariannenstr. 34, Hof II. A. Kaiser, Aderstr. 34, Hof III, Achtung! Lederarbeiter! Montag, den 15. August, Abends 8½½ Uhr, Oeffentliche Versammlung Der Lederarbeiter Berlins u. Umg. bei Kessner. Annenstr. 16. Tagesordnung: 1. Abrechnung der Agitationskommision. 2. Vortrag des Herrn Rob. Schmidt über: Die Ursache der gegenwärtigen Geschäftsfrise. S. Ge werkschaftliches. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht 1492b Die Agitationskommission. Deutscher Tischler- Verband ( Bahlstelle Berlin.) Bwei Versammlungent Versammlung. Tagesordnung: Wie schützt man sich gegen die Schwindsucht. Ref. Herr Zahnarzt Achtung! Allen Freunden und Genoffen theile dorfer Fabrikat, Stoffe auf Handstühlen hierdurch mit, daß ich mein Lokal von gewebt, find am billigsten direkt zu be- Lebuferstr. 1 nach Nr. 5 verlegt habe. 2730L Auch find die Zahlstellen der Töpfer Feste Arbeitsh. v. 1,30-4 M. Prob. frei worden. Allen Genossen empfehle mein Blumengeschäft und Kranzbinderei. A. Krause, Wienerstraße 11. zu vergeben. Vereinszimmer für 40 bis 50 Per fonen ist noch einige Tage in der Woche 15126 Albert Nemis, Lebuferstr. 5. Elegante Herren- Bestes Weißbier Anzüge, sowie Damenkleider nur nach Maass, billigst, auch gegen Theilzahlung.[ 28541 Oranienstr. 126, 1. Arbeitsmarkt. ohne Wasserzufah 16 Große oder 32 Kleine für 3 Mart Emil Böhl, iefert 19878 Frankfurter Allee 74 Fernsprech- Anschluß Amt VII( 1511 Charlottenburg. Empfehle Freunden und Genoffen Dr. Wolff. 2. Diskussion. 3. Wahl dern und Zuschneiden gründlich erlernen Vereinszimmer zu Versammlungen, Junge Mädchen können das Schnei- mein Weiß und Bairisch- Bierlotal einer Rommiffion zur Verbreitung des Flugblattes. 4. Verschiedenes und Fragekaiten. Kolleginnen und Kollegen als Gäste willkommen. 294/10 Der Bevollmächtigte. Achtung! bei Haase, Lübeckerstr. 44. Achtung! 1485b mindestens 100 Personen fassend. Guter alter Gefangverein( M. d. Hermann Krause, Bismardfir. 74 Röpniderstr. 7., v. IV. b. Wuttig A. S.-B.) fucht für Mittwoch frol. möbl. Schlafst. mit sep. Ging. fof. W tüchtigen energischen Dirigenten. Offerten an Zur Gründung eines DilettantenVereins werden alle Musikfreunde, 28471. welche diesem Verein beitreten wollen, freundlichst ersucht, sich zu einer BeC. Ulrich, Wrangelstraße 84. Kunstformer sprechung am Dienstag, den 16. Auguft, auf Silber vl. Hollmannstr. 10. 14995 Abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Müller, Havelbergerstr. 7, einzufinden. 1458b] J. A.: H. Müller, Havelbergerstraße Nr. 7. Ein unabhängiger Sangesfreund, erster Tenor, der sich einem geselligen Verein d. Tabakarb. ist, findet dauernde Zigarrenarbeiter, welcher im Unterft.2 Genossen find. möbl. Schlafft., Ging. Sep., bei Road, Admiralstr. 12 4 2. Preis 7 M. 1505b 1506b Möbl. Schlafft.( 8 M.) Reichen bergerstr. 181 Seitenfl. I. IV b. Blauert. Genosse findet freundl. Schlafft. bei D. Gieseler, Friedenstr. 46, v. 2 T Besch. Rottbuserstr. 4 b. H. Fr. Dinslage. frbl. möbl., fepar., f. 2 Herren, monatl Tüchtiger Klempner a. Kompagnon Aufgang 2 Tr. bei Frau Lippisfch und mit Werkzeug für Bauarbeit 1000 Mark Rapital gesucht. BriefeSchlafftelle, 7 M., Holzmarktstr. 37, Hof 2. erfter I am Montag, den 15. August a. C., Abends 8 Uhr: Quartett anschließen möchte, will sich poftlagernd Poftamt 19, unter L. I. bei Hoffmann, Waßmannftr. 36 4 im Norden bei Nicolay, Elisabethkirchstr. 14. Zages Drdnung: 1. Vortrag über: Ansteckende Krankheit und deren Behandlung". " Referent: Herr Alfons Kantorowitz. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Süd- u. Süd- Ost bei Hoffmann, Dranicnjir. 464/9 Tagesordnung: B 1. Bortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht melden bei Mouzon, Stalizerstraße 5, 4 Tr. Brotstelle. 1464b Einen Blockaussetzer verlangt Laden mit kleiner Wohnung, wo 679 Rohr, Fürstenstr. 6. Tüchtiger Fraiser wird verlangt Admiralstr. 18 B. 680M Eine Schlafst., sep. 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Absolv., Buchdrucker, sucht Stellung als straße 13, H. prt. Junger Mann v. 26 Jahren, Gymn. Korrektor oder ähnliche in soz. Verlag. Gefäll. Adr. unter B. K. poflagernd Glückstadt. Schlafstelle für Herren Rüdersdorfer Möbl. Schlafstelle Rottbuferftr. 2, III 1494 b bei Ellmer. Berantwortlicher Redakteur August Enders in Berlin Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 15156 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Nr. 189. Sonntag, den 14. Auguft 1892. 38 9. Jahrg. Die kapitalistische Gesellschaft gern geopfert bätte, um nur feinen„ ehrlichen Namen zu liſtiſche Geſellſchaft aber wuchert fort. Nachdem ihr dieſe„ AusSünder Ver- Wolff im Gefängniß, Leipziger im Zuchthaus; die kapitamögen vor Gericht. retten sie wird vom Gerichtshof mit einer sonst oft vermißten Ge- wüchse" ausgeschnitten find, thut fie, als ob der ganze Körper duld angehört und Wolff's Vertheidiger, die Krone der Berliner sich in strotzender Gesundheit befinde, und als ob die mehr und einem Nimbus, daß man sich wundert, daß der Gerichtshof dem ein Zeichen der Blutüberfülle wären. Die Krachs des vorigen Sensationsadvokaten, der Polfe Retter, umgiebt ihn mit mehr an die Oberfläche tretenden Geschwüre nichts weiter als Angeklagten nicht zu Füßen fällt und ihn bittet: Nimm Du den Herbstes find bereits vergessen, und nur durch die GerichtsRichterstuhl ein; wer sind wir, daß wir über einen Heiligen zu verhandlung dieser Tage ist die Erinnerung wieder geweckt. GeGericht figen sollten? " Nicht einzelne Personen flanden im Prozeß gegen Wolff eipziger und Szamatowski vor Gericht. Sie find Typen Verdammniß Lebender. Viele streifen nur das Zuchthaus, und einer großen Anzahl in gleicher Schuld, wenn auch nicht in gleicher ar mindert oder gebessert aber ist nichts an dem kapitalistischen 13 nur der Zufall, der sie ins Gefängniß und Zuchthaus bringt, Staatsanwalt, sondern von seinem Mitangeklagten, dem Bankier beschleunigter vorwärts, und läßt sich durch kein Schönpflästerchen Die Heiligenmaske wurde dem Wolff abgerissen, nicht vom Gesellschaftskörper; die Fäulniß schreitet unaufhaltsam und immer während ein anderer glücklicher Zufall sie ihre Rolle bis zum Leipziger und dessen Vertheidigern. Herr Leipziger gerirt sich und fein Barfüm verbergen. Die kapitalistische Gesellschaft fühlt Grabe hätte fortſpielen lassen. Vor nicht langer Zeit wurde in nicht als„ hochangesehener" Wiann; er hat sein Geschäft mit es selbst und wenn sie auch noch so viel Gemeinsinn hat, ihre einem gerichtlichen Urtheil die Firma Wolff ein„ altes, ehren Wolff gemacht, und wie sollte er wissen, daß die Papiere, die hochangesehenen“ Männer zu preisen und zu verherrlichen, so werthes Geschäftshaus genannt. Eine glüdliche" Spefulation, over hochangeſehene Mann, ihm übergab, veruntreute, ge- hat fie doch selbst den Glauben an die Hochangesehenen längst und dieser Ehrentitel wäre dem Wolff geblieben, Magistrat und ftohlene gewesen. Angesichts der Lobrede, die der Vertheidiger verloren. Wie der Wolff, so denkt auch sie nur an den Tag und Stadtverordnete hätten diesem Ehrenmanne die Bürgerkrone ver- Wolff's diesem hielt, ruft der Vertheidiger Leipziger's Rechtsanwalt den Tagesgenuß. Après nous le déluge! Nach uns die SintLieben, und alle die Echmaroher, die seine Kneipgenoffen waren, Michaelis diesem die treffenden Worte zu: hätten den edlen, freigebigen Mäcen gepriesen. fluth! Es wird fortgeschwindelt, bis der große fchaffte dem Kommerzienrath Wolff den Titel eines hoch " Ich muß leider die Maske des Biedermannes, welche der Krach der gesammten tapitalistischen Gesellangesehenen Mannes, dem die Kaufmannschaft die höchsten Angeklagte Wolff sich am Ende seiner Laufbahn vorbinden will, fchaft erfolgt. Ehrenämter und Vertrauensstellungen übertrug?? Er hatte herunterreißen. Ist es wirklich glaublich, daß Wolff aus bloßer Geld, zu haben, Freundschaft für Leipziger all die Summen hingegeben hat? and praßte mit der größten Ueppigkeit; er führte eine liederliche( Wolff ruft: Jawohl, Nun es ist naiv, dies glauben machen Lebensweise, die man in einer anständigen Gesellschaft einem zu wollen, ebenso naiv, wie die Behauptung, daß Herr zumal schon bejahrten Mann als Unwürdigkeit anrechnen müßte, Wolff den Vertrag, Und was von dem gestern die Rede war, 163 Sprechfaal. zu, daß sie nur in belbst wenn er die größten Mittel hätte. Sein Privatgebrauch nicht gelesen habe, diesen Wertrag, ber so wichtig war belief fich auf 200 000 M., ein einziges Abendbrot und der acht Jahre bei Wolff ruhte. Es war wieder bei Dreffet, wie er es fa ft täglich einnahm, loftete Wolff einige sehr geschickt inszenirt, daß Herr Kommerzienrath Wolff, gestern Die Redaktion fellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür ist, zur hundert Mark, was sein Bertheidiger damit beschönigte, daß er is erstaunt that, nun in diesem Vertrag das Wort gemeinschaft Intereffes zur Verfügung: The wabrt fich aber gleichzeitig bagegen, mit dem 300 000 m. jährlichen Reingewinn hatte. Wolff's Bertheidiger lich" vorzufinden! Herr Wolff hat Ades aus Gutmüthigkeit" Inhalt desselben identifizirt zu werden. hob deſſen gute Werte hervor, er habe an der epige eines jeder gethan. Er hat auch aus Gutmüthigkeit 200'000 m. jährlich verZur Erwiderung auf die Angriffe der Bigarrenarbeiter wohlthätigen Unternehmens gestanden. Das heißt, indem er praßt und ist auf Gummirädern gefahren! Aus Gutmüthigkeit Kommiffion gegen mich( Nr. 184 des„ Vorwärts") habe ich zu Hunderttausende fortwarf, fiel hier und da etwas ab, bei irgend hat er wohl auch am Tage vor dem Ausbruch des Konkurses dem erklären: Die Kommission, welche mein kleines einfaches Inserat feinen Ruf als wohlangesehener Mann." wohlthätigen Sammlung, und das erhöhte noch Ressourcendiener noch 7000. M. abgepumpt?( Rechtsanwalt fo in den Harnisch gebracht, gesteht in ihrer legten Erwiderung Gesetzt den Friedmann: Das sind Sachen, die gar nicht hierher gehören, bezeichnender Weise und wie gnädig! Fall, Wolff wäre durch glückliche Spekulationen in die denn sie sind nicht Gegenstand der Beweisaufnahme gewesen sehr vereinzelten Fällen gegen die Händler vorgegangen sei! die Ich halte mich zur Anführung dieser sofort beweisbaren Dinge Warum?! Glaubt man, oder will man glauben machent, baß unterschlagenen Gelder zu erfegen, was wäre dann gewefen für berechtigt, nachdem Dr. Friedmann hier Dinge zur Sprache die in Rede stehende, angeblich minderwerthige Waare von mir und wäre er noch jest? Gin reicher Schlemmer und Wüſtling. Das gebracht hat, die gar nicht zur Sache gehören, um Herrn Kom- nur allein oder Einzelnen geführt wird?! Die Kommission, bei wußte man feit einem Menſchenalter, was schaffte ihm also. den merzienrath Wolff möglichst im Hintergrunde verschwinden zu welcher solche Beschuldigungen( ich führe 25-28 M. für 5 Pf. Ruf eines„ hochangesehenen halters, was schaffte ihm das Ber- laffen und Leipziger als den Hauptschuldigen hinzustellen! G3 p. Stück) eingereicht werden, scheint nicht zu wiffen, daß für die trauen der vornehmsten Streife, was bie Ghrenerklärung eines ist eine wohl vorbereitete, wohl durchdachte und wohlinstruirte Güte einer Waare- und besonders bei Zigarren nicht ein beliebig Gerichtshofes? Er war ein Lump, sagen wir unsertwegen ein Art der Vertheidigung, sich als das arme Opfer der Verführung festgefeßter Preis maßgebend sein kann. Es kommt hierbei, was ein noch größerer Lump sein können; so lange die Lumpenhaftigdas war allgemein bekannt aber er hätte hinzustellen." ich der Kommission auch verrathen will, wesentlich mit darauf Wenn gewöhnliche Spihbuben gemeinsam auf der An- an, wo, wieviel und unter welchen Bedingungen Waare geflagebant fißen, hält sie noch ein gewiffes Ehrgefühl ab, fich auf kauft wird( Biel oder Kaffe). Gine Kommiſſion müßte wiſſen, daß der Gerechtigkeit. Mit dem Golde erſt ſchwindet das Ansehen, Konen der Gefährten herausreißen zu wollen. Auch die Kamerab- but ward( Biel of ganz erbärmlich bezahlt werden kann aber ein Schimmer des gehabten Golpes bleibt immer noch haften, schaft der Spigbuben hält etwas auf Treue! Wie anders hier! und dieses Moment fann für die Kommission nur maßWie zart, wie rücksichtsvoll iſt ſelbſt dann noch die„ gefallene Größe". Die 20 Jahre mit einander Berbundenen hacken mit der größten gebend fein – trozdem die Waare für 35 W. dem geliefert wird, wenn der Mantel von ihr gefallen, wenn die gemein Wuth auf einander los, um sich selbst reinzuwaschen oder die während andererseits bei billigen Bigarren ein ständiger( Normal) in kommen. Wie Strafe zu mildern. Der Vertheidiger des kapitalistischen Lohn gezahlt wird! Oder will man den Geschmack dressiren?! icht die Behandlung des Sommergienraths ab von der jenes Spefulanten verschmäht zu diesem Zweck selbst nicht eine Sprache, Jedenfalls werden die Genossen da kaufen, wo sie aufriedenSozialdemokraten, den man in Retten legte, um die einem Sozialisten wohl anstände. Auch der dritte, freigesprochene, Angeklagte ist typisch. Er sagen, daß jeder meiner festen Kunden( die meist aus Genossen gestellt werden. Zudem will ich der Kommission zur Beruhigung die Gefahr zu vermeiden, daß er durch Unterstechereien fich für| ein hat beim Kommerztenrath Wolff ausgelernt und ist bei ihm bis bellehen) weiß, was die zigarren im Einkauf foſten und wie sie puh erhält während der Verhandlung eine Pause, um ein Glas zur Stellung eines Prokuristen emporgestiegen. Mit Achtung und verkauft werden, woher fie bezogen werden und welcher Lohn Portwein zu trinker, von dem er den um ihn besorgten Aerzten Ehrfurcht hat er stets zu feinem Chef aufgeblickt, in ihm hat er dafür gezahlt wird. Dadurch ist eine Täuschung unmöglich. Mig ben Worten anbietet: 3ft den Herrn vielleicht gefällig?" das Maß jeder Tugend gesehen. Er hatte keinen anderen Maß- Ein Kampf der Arbeiter gegen Arbeiter bleibt es, wenn man ford eine wie große Frechheit hätte man sewöhnlichen Spißbuben ftab, nach dem er die Ghrenhaftigkeit hätte meffen können, fennen die fleinen Gewerbetreibenden, bie meist durch Maßregelungen tamen, auch da beeilten sich noch die Heiligen der Börse, obenan Chefs folches Anerbieten angerednet! 218 Jeine Berbrechen an den Zag gelernt. Gelbst bei sehr bedentlichen Maßnahmen seines erst zu Händlern geworden, die sich im besten Falle durchs Leben ließ er feinen Zweifel an dessen unbedingter plagen, vornimmt, während die großen ungeschoren bleiben. Der aufkommen. Dieser Wolff erschien ihm als das Ob die Kommission die Genoffenschafts- Zigarren selber probte, oder wie fie den„ hochangesehenen" Mann retten tönnten, troß des Freal eines„ königlichen Kaufmanns", der ihm ein wirklicher ob irgend Jemand für sie kaufte, ist schließlich Nebensache; mir wurde 257 des Strafgesetzbuche, welcher wegen Begünstigung mit Wohlthäter gewesen. Und wie viele junge Kaufleute giebt es, von Augenzeugen gefagt, der betr. Käufer ſei Mitglied der Rome efängniß bestraft, wer beni Berbrecher, um denselben der Strafe die in gleicher Weise aufwachsen, welche die Zugenb fich nicht mission. Dies ist mein Schlußwort. Ich verlaſſe mich auf bag a entziehen, Beistand leistet, aber was wagt man nicht anders darstellen könnten, als in der Gestalt des„ bochangefebenen" Urtheil der denkenden Genossen. Und nun erst Millionärs, die ihnen als Vorbild zuzurufen scheint:„ Geh, folge um eines hochangefehenen Mannes willen. die lomödiantenhafte Vertheidigung, welche den entlarvten mir nach! Grosse öffentliche Versammlung für Frauen und Männer am Sonntag, den 14. August, Abends 6 Uhr, in Joël's Salon", Andreasstraße Nr. 21( oberer Saal). Tagesordnung: " wiffenfchaft." 2. Diskuffion. 3. Berschiedenes.- Eintritt 10 Pf. 1. Bortrag des Genossen Hübsch über: Religionslehren und Natur198/6 Der Einberufer. Nach der Versammlung geselliges Beifammensein, arrangirt vom geselligen Berein Mehr Licht"." " Fachv. d. Tapezirer Berlins u. Umg. Montag, 15. August, Ab. 81/2 Uhr, bei Bolz( fr. Feuerstein), Alte Jakobstr. 75 Versammlung. 1. Mißstände im Tapezirergewerbe. 2. Innere Vereinsangelegenheiten. 3. Fragefaften. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 384/12 Der Vorstand. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 14. August, Abends 8 Uhr, in 33 Gratweil's Bierhallen", Kommandantenstr. 79: Vortrag des Herrn Dr. Wolf über: Wie stellt sich die heutige Gesellschaft zu dem Gedanken des Sozialismus". Nach dem Vortrage: Geselliges Beisammensein und Tanz, Herren und Damen als Gäste stets willkommen. 502/2 Freie Bereinigung aller in der chirurg. Branche besch. Berufsg. [ 1 Brauerei Friedrichshain ( früher Lips). Vor dem Königsthor. Vor dem Königsthor. Sonnabend, den 20. August 1892: 7. Stiftungsfest der-elle leasW sel Freien Vereinig. d. Banarbeiter Berlins. Die Ballmunk wird von einer 15 Mann Harken Zivil- Berufsmunker- Rapelle unter Direktion des Herrn Hugo Karbe ausgeführt. des Hilaritas, Dirigent Herr Wuth. Paul Fiedler, Bionstirchplatz 7. Graveure, Ciseleure! Versammlung am Montag, den 15. August, Abends 82 Uhr, im Vereinslokal, Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag. 8. Dis fussion. Verschiedenes. 14 Der Vorstand. Friedrichshagen. 20. Angust, Feſtrede. Auſſtellung lebender Bilder. polonaiſe Gounabens, Den 30, Mungu f mit Ueberraschungen. im Gesellschafte hause,[ 1480b Jing. Stiftungsfest d. Arbeiter- Bildungsvereins unter Mitwirkung des Gesangvereins Vorwärts V( M. d. A.-S.- V.), des Humoristen Düsing. Konzert u. Ball. omikers Politz und des GesangsEntree 30 f. Die öffentliche Ver fammlung fallt in diesem Monat aus. Eröffnung Abends 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Eude??? Herren Billets 50 Pf. Damen- Billets 30 f. Billets find in allen mit Plakaten belegten Handlungen und bei folgenden Herren zu haben: 0. Arendt, Friedenstr. 78; 0. Böttcher, Frant urter Allee 129; E. Bankmann, Swinemünderftr. 136; H. Beierling, Schwerin fraße 6; G. Berger, Wollinerstr. 9; E. Flöter, Falken teinitr. 37; A. Jrrgang, Pf. Görligerstr. 66( bei Schmidt); L. Kohlstädt, Gräfeſtr. 8; W. Kersten, Ruppiner Straße 29; P. Kaser, Thaerstr. 55; H. Müller, Süt benerftr. 26; A. Neufert, Lübbenerstr. 19; 0. Sprenger, Wrangelstr. 88; J. Wendt, Lucauerstr. 12; W. Wernau, Swinemünderstr. 47. Freunde von Nah und Fern ladet freundlichst ein Das Komitee. 472/7 Fachverein der Tischler( Norden). Am Montag, den 15. August, Abends S½ hr, im Lokale des Herrn Wilke, Hoch- Strasse No. 32a: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 8. Werkstatt- und Vereinsangelegenheiten. Die Kollegen werden ersucht, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Der Bevollmächtigte. am Dienstag, 16. August, Abends 81/2 Uhr, in Seefeld's Lokal, Grenadierstr. 33, 4. Verschiedenes. Zagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau, über: Die jüdische Religion.! 2. Distuffion. 3. Berschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Achtung! Der Vorstand. 132/9 Achtung! Montag, den 15. Auguft, Abends 81/2 Uhr, im Gasthaus„ Zum Thürmchen", Raifer Friedrichstr. 50/51: 484/12 Grosse Volks- Versammlung. 413/18 Arbeiter- Bildungsschule. Montag, den 15. August, Abends 8½½2 Uhr, Rosenthalerstr. 38: Versammlung. Herr Dr. med. Weyl wird über Kleidung, Hautpflege, Bäder", die Naturbeilmethode" sprechen. Gäfte zahlen 10 Pf. Entree. Auf diese lehrreichen und zeitgemäßen Vorträge machen wir besonders Der Vorstand. 2.- D.: Eoz ismus und Anarchismus. Ref. Genoffe Hoffmann- Berlin. aufmerksam und hoffen auf zahlreichen Besuch auch seitens der Frauen. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. 489/3 Köpenid. Sozialdemokrat. Arbeiterverein Köpenid und Umgegend. Dienstag, den 16. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Albrecht zu Adlershof: 493/4 Vereins- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Berns stein über: Die erste Hilfe bei Unglücksfällen. 2. Diskussion. 3. Beschlußfassung über einen Familienausflug und Vereinsangelegenheiten. NB, Es wird gebeten, die restirenden Beiträge zu entrichten und die neuen Statuten in Empfang zu nehmen. Zahlreiches Erscheinen erwünscht Der Vorstand. Allen Freunden und Parteigenossen empfehle mein Weiß und BairischBier- Lokal. Vereinszimmer m. 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