Nr. 191. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Viertel jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Musland 3 Mr.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vor: mittags geöffnet. Fern fprech- Anschluk Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Arbeiterfreundlichkeit des Eisenbahnministers. Die westlichen Kohlenbarone und die östlichen Junker hat Herr Thielen in der kurzen Zeit seiner Amtsthätigteit zu Dante verpflichtet. Die Kohlenringe mögen un besorgt um ausländischen Wettbewerb die Kohlenpreise so hoch wie möglich halten, sie haben nicht zu befürchten, daß durch eine Herabsetzung der Kohlentarife ihnen ein Strich durch die Rechnung gemacht werde. Mittwoch, den 17. August 1892. fördern." Wenn der Stil der Mensch ist, so würden wir die Fahrt auf keiner Eisenbahnstrecke riskiren, die so holpricht, gewunden und gekrümmt ist, wie der Stil jener Veröffentlichung. Sie leitet sich mit den Worten ein: 21 • Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. ihre Mitglieder befassen, Kapitalien gegen mäßigen Zinsfuß verliehen werden. Der Kassenvorstand hat in Anerkennung des guten Zweckes durch einstimmigen Beschluß seine Bereitwilligkeit zur Förderung derartiger gemeinnügiger(?) Anstalten zu erkennen gegeben. Der Minister hat auf Grund dessen die töniglichen Eisenbahn- Direktionen beauftragt, geeignetenfalls nach Einforderung von Gutachten der Arbeitsausschüsse, der Bezirksausschüsse der Arbeiter- Pensionskasse oder anderer Vertretungen von Arbeitern und unteren Beamten zu erwägen, in wie weit in ihren Bezirken ein besonderes Bedürfniß zur Verbesserung der Wohnungsverhältnisse des unteren Dienstpersonals vorliegt, sowie ob und in wie weit die Voraussetzungen für die Bildung lebensfähiger Baugenossenschaften und für deren gedeihliche Wirksamkeit vorhanden sind." " Die Arbeiterfreundlichkeit dieser Baugenossenschaften" Wenngleich die Staats- Eisenbahnverwaltung dem vielfach, insbesondere in großen Städten und in den Industriegebieten, bestehenden Mangel an billigen und ge= sunden Wohnungen für die Arbeiter und unteren Beamten, soweit es die Lage der Staatsfinanzen gestattet, wenigstens da, wo dieser Mangel besonders fühlbar ist, nach Möglichkeit abzuhelfen bestrebt ist, so ist doch unter den gegenwärtigen Verhältnissen eine umfangreichere VerwenWir leben zwar im Zeichen des Verkehrs", aber dung staatlicher Mittel für die Erbauung von Miethswohdie Freizügigkeit ist dem Junker ein Dorn im Auge, sie nungen für Arbeiter und untere Beamte nicht angängig." giebt dem Arbeiter die Möglichkeit, sich seiner Peitsche und Wenngleich wir einige Zweifel in das, was hier den Hungerlöhnen zu entziehen, und diese Möglichkeit nicht mit apodiktischer Gewißheit behauptet wird, setzen, wenig ist von uns schon oft gewürdigt worden. Daß die Gutachten noch zu erleichtern, darauf hat der Eisenbahnminister sein stens soweit, als unsere Auffassung von der Pflicht der der Arbeiterausschüsse", der„ Bezirksausschüsse der ArbeiterUugenmerk zu richten. Wer der naiven Meinung lebte, ein Fürsorge des Staates geht, so find wir doch noch weniger Pensionskasse" oder„ anderer Vertretungen von Arbeitern Eisenbahnminister hätte in erster Reihe den Verkehr zu heben, mit der Art und Weise einverstanden, in welcher der Minister und unteren Beamten" eingefordert werden sollen, und zwar ihn zu vervielfältigen, der kennt den Junker- und den bestehenden Bedürfnissen auf andere Weise Rechnung auch nur geeignetenfalls", machen uns diese„ BaugenossenMilitärstaat nicht. Wer da meint, die Herabsetzung des tragen will. Es heißt nämlich weiter: schaften" nicht im Mindesten sympathischer. Würde es sich Personentarifs, die Einführung eines einheitlichen oder eines Die anerkennenswerthen(?) Ginrichtungen und um wirkliche Arbeitervertretungen, zu denen wir am Bonentarifs würde so erheblich auf den Verkehr einwirken, Erfolge() des Spar- und Banvereins in Hannover, sowie die wenigsten die von den Behörden reglementirten rechnen, daß trotz der Herabsetzung des Tarifs die Einnahmen der von ähnlichen Baugenossenschaften erzielten günstigen Erfolge handeln, so würden sie gewiß nicht für ihre Interessen jene Bahn nicht nur keine Einbuße, sondern sogar einen Mehr- zeigen, daß auf diesem Wege bei zweckmäßiger Organisation Baugenossenschaften" in Anspruch nehmen, und außerdem ertrag abwerfen würden, der vergißt eben, daß dieses grade und gewissenhafter, sachverständiger Verwaltung für Arbeiter würden sie, wenn sie diese Unternehmungen für gemeinein Grund für die Junker ist, jede derartige Hebung des und untere Beamte erheblicher Nutzen erzielt werden fann, um nüßig" hielten, aus eigenem Antriebe solche verlangen. Eine Verkehrs zu bekämpfen. Ja, wenn eine Verbilligung der so mehr, wenn es den Baugenossenschaften gelingt, die neben Wohlthat wird den Arbeitern mit diesen Unternehmungen nicht Tarife möglich wäre, von der die Arbeiter ausgeschlossen den Einzahlungen ihrer Mitglieder etwa noch erforderlichen wären, wenn sie nur den Junkern und Kapitalisten als| Kapitalien zu mäßigem Biusfuße und unter weiteren wünschens- erwiesen. Die Aussicht auf ein verschuldetes Häuschen nimmt werthen Erleichterungen von soliden Instituten zu beschaffen. ihnen die Möglichkeit, jemals an eine Verbesserung Privileg gewährt werden könnte, dann würden auch die Bei der Staats- Eisenbahnverwaltung ist ein solches Institut ihrer Arbeiterlage zu denken. Höchstens haben sie die Junker nichts dagegen haben. Da dies nun aber heute nicht| in der Pensionskasse für die Arbeiter vorhanden. Hoffnung, durch den Besitz eines solchen ihre früheren geht, wenigstens nicht in noch höherem Grade, als es heute Die Sagungen dieser Kasse enthalten im§ 73, Abs. 5 die Be- Arbeitskollegen als Miether und Aftermiether auszubeuten schon geschieht, so haben wir auf jeden Gedanken durchgreifender stimmung, daß ein Theil des Kassenvermögens mit Ge- und auszuwuchern. Die Wohnungsfrage wird durch diese Reformen im Eisenbahnverkehr zu verzichten. Freilich stellt nehmigung des Ministers der öffentlichen Arbeiten in Grund- Baugenossenschaften nicht gelöst. Was der Minister von der Staat an die Eisenbahnen nicht nur große Anforde stücken, durch Bau oder Erwerb von Arbeiter- Erfolgen" spricht, sind die bekannten„ aktenmäßigen". wohnungen u. s. w. angelegt werden kann. Diese Berungen zu militärischen Zwecken, sondern will auch noch er hebliche Ueberschüsse für den Steuersäckel. Auch diesem Bestimmung entspricht der bei den Berathungen des Juvaliditäts: Was diese Art von Wohlfahrtseinrichtungen überhaupt be= und Altersversicherungs- Gesetzes in den Motiven und in den deutet, hat vor Jahren schon Friedrich Engels in dürfnisse suchte Herr Thelen nachzukommen; um das Erklärungen der Vertreter der verbündeten Regierungen fund- seinem prächtigen Schriftchen über die Wohnungsfrage, an geeignete Mittel zu finden, braucht es eben fein Genie; er gegebenen Absicht, die Anlegung eines Theils des Vermögens den lange Zeit in der ganzen Bourgeois- und Regierungswandte nur das altpreußische Rezept an, das darin besteht, der Invaliditäts- und Altersversicherungs- Anstalten in gemein- presse so vielgepriesenen Mustereinrichtungen von Dolfuß in m Nothwendigsten zu sparen, um für Ueberflüssiges die nützigen Unternehmungen zum Wohle des Arbeiterstaudes, ins- Mülhausen im Elsaß gezeigt, vor etlichen Jahren Mittel zu haben. Und so leitete Herr Thielen seine ruhm-| besondere in der Erbauung von Arbeiter Wohnhäusern, zuzu auch Herkner in seinem bekannten Buche. Die Wohnungsbolle Ministerlaufbahn ein mit der Entlassung zahlreicher lassen und zu fördern. Wenn es auch zur Zeit nicht räthlich noth ist nicht gehoben, im Gegentheil weisen die Arbeiter Arbeiter, mit der Erhöhung ihrer Arbeitsleistung und der erscheint, die Geschäfte der Arbeiter Pensionskasse durch Erhäuser die schrecklichsten Zustände auf. Wo nicht kleinHerabsetzung der Löhne. bauung und Verwaltung von Miethswohnungen in größerem Wenn dies noch kein Zeichen von Arbeiterfreundlichkeit ist, so haben wir heute einen neuen Beweis für dieselbe zu bringen. Der Eisenbahnminister hat den königlichen Eisenbahndirektionen eine Weisung ertheilt, die der„ Reichsund Staats- Anzeiger"( Nr. 190 vom 13. August) veröffentlicht. Die Behörden werden angewiesen, nöthigenfalls nach Benehmen mit dem Vorstand der Arbeiter Pensionskasse ( diese soll nämlich die Gelder hergeben. Die Red.) in ge eigneter Weise die Bildung von Baugenossenschaften nach| nachahmenswerthen(?) Mustern(?) anzuregen und zu Feuilleton. Macbrua verboten.) Das Schlagende Wetter. Roman von Maurice Talmeyer. ( 41 M " Umfange und an verschiedenen Orten zu belasten, so hat der bürgerliche Gewinnsucht, die im Arbeiter durch den mühsam Minister der öffentlichen Arbeiten es doch für angezeigt erachtet, ersparten Besitz des Häuschens geweckt wird, herrscht, da ist durch den Vorstand der Kasse die Frage erörtern zu lassen, ob es die Noth, die den im Lohn herabgedrückten oder nicht ein mäßiger Theil der bereits jezt mehr als 22 Millionen invaliden und arbeitslosen Besitzer zwingt, sein für Wart betragenden, und noch eine Anzahl von Jahren eine Familie bestimmtes Häuschen zu einer Massenhindurch stetig wachsenden Bestände der Kasse für den in wohnung zu machen. Fr wird Ausbeuter, noch Rede stehenden Zweck und somit auch in erster Reihe Elenderer; er ist gehemmt und hemmt seine Mitarbeiter wiederum zum Wohle eines Theils der Rassenmitglieder selbst im Streben nach Besserung ihrer Lage. Das mag den dadurch nutzbar gemacht werden kann, daß daraus an solche Baugenossenschaften, die, ausschließlich oder überwiegend Unternehmern recht sein; für die Arbeiter aber bedeutet es aus Bediensteten der Staats- Eisenbahnverwaltung bestehend, zunehmende Verelendung. Aber man glaubt wenigstens sich mit der Herstellung billiger und gesunder Wohnungen für durch diese Wohlfahrtseinrichtungen" die Arbeiter gegen Letzten Monat bin ich nach Brügge gegangen, aber ich fonnte nichts erfahren. Madame de Nochefeu hatte das Beguinenkloster verlassen. Es war Niemand da, selbst kein Dienstbote. Unterdessen habe ich gehört, daß die Gräfin sich entschlossen hat, nach Frankreich zurückzukehren. Man hat mir erzählt, daß Ende des Sommers ihre Tochter gestorben ist, die in Paris verheirathet war. Um diese Zeit ist sie abgereist. Ist nicht Ihre Familie mit der Gräfin bekannt? Ja, die Familie meiner Mutter; aber hauptsächlich von Es wurde still. Marcel ging zum Fenster und hob früher. Seit dem französischen Krieg haben sie sich nicht Es wurde still. Marcel wegter Stimme: Uebersetzt von B. und A. G. röthend: " Und er fügte hinzu, indem er interesselos hinausblickte: Ich sehe Niemanden aussteigen. Im selben Augenblick meldete ein Diener, der in den Speisesaal trat: Die Frau Gräfin de Rochefeu. Marcel empfand einen so heftigen Herzenskrampf, wie man ihn fühlt, wenn man in kaltes Wasser untertaucht. Es war ihm unmöglich, ein Wort hervorzubringen, und der Diener ging auf ein unbestimmtes Zeichen der Zustimmung, das er ihn machen fah, hinaus. Nichtsdestoweniger wollte der junge Mann die Es schneite. Dann näherte sich der mehr gesehen. Madame de Rochefeu ist sehr patriotisch und alte Dame empfangen, und er ging ein paar Schritte auf junge Mann seinem alten Lehrer und sagte mit sehr be man sagt bei mir zu Hause, sie sei sehr wunderlich. die Thür zu, indem er mit Herrn Petit- Waudru einen Blick Der Lehrer dämpfte seine Stimme und fragte leicht er- wechselte, der seinen Gemüthszustand verrieth, und blieb in banger Erwartung hoch aufgerichtet mitten im Zimmer stehen, als die Gräfin eintrat. Sie war bekleidet mit einem großen schweren Mantel, der ganz feucht vom Regen war, hatte in ihren Locken Schneeflocken und kämpfte mit einem heftigen Hustenanfall. Wissen Sie, was aus Herrn Jacquemin geworden ist? Ich weiß es nicht, sagte der Lehrer. Sie haben ihn nicht wiedergesehen? Seit vier Monaten nicht. fchrieben hat. Haben Sie nichts von Babette gehört? Marcel erstickte einen Seufzer. Nichts, murmelte er schwach. Solches Wetter giebt es in Frankreich niemals, rief sie, während sie sich mühsam erholte. Daun sah sie Marcel mit Es ist sonderbar, daß er Ihnen nicht einmal geDie mit Schnee vermischten Wassertropfen fielen draußen mit einem leichten Geräusch an die Fensterscheiben. Nein, nicht einmal geschrieben. Einige Zeit vor dem Marcel sant auf einen Stuhl nieder, und Herr Petit- Waudru Prozeß hatte er mir schon dreihundert Franks anvertraut, begann in dem Speisesaal auf und abzugehen mit jenem ihren schwarzen Augen bewegt an. um Ghilaine zu unterstützen, und hatte mir gesagt, daß langsamen Schritt, welcher den Rythmus der Gedanken er nach England ginge. Dann nach dem Tode Toubeau's wiederzugeben scheint. Der junge Mann sagte plößlich: Hören Sie nicht einen Wagen kommen? Man hörte in der That das Rollen von Rädern auf hat er mir weitere 300 Frants übergeben. Es waren das, Da nun die arme Blödsinnige nicht mehr am Leben ist, wie ich annehmen muß, ein gutes Theil seiner Ersparnisse. bleiben mir noch vierhundert Franks übrig, deren er dem Kies des Partes. vielleicht bedarf und von denen ich nicht weiß, wohin ich sie ihm wieder schicken soll. einem Augenblick das Wort: Der Greis unterbrach sich, und Marcel nahm nach Erwarten Sie Jemanden? fragte Herr Petit- Waudru. Nein. Marcel stand auf, sah zum Fenster hinaus und sagte: Es ist ein Miethswagen. Umarmen wir uns, sagte sie. Ah, dieses Schneegestöber, man kann sich bei den Nasenstübern nicht aufrecht erhalten. Dann fügte sie, wie sie Herrn Petit- Wandru bemerkte, noch ein wenig athemlos aber lächelnd hinzu: Ich kenne diesen Herrn nicht, aber ich erkenne ihn doch. Marcel, dessen Bestürzung noch immer zunahm, hatte noch nichts sagen können im Augenblick des Wiedersehens. Frau de Rochefeu, Herr Petit- Waudru und er saßen an dem großen Marmorkamin des Speisesaales im Schlosse, und die alte Dame, deren übermäßige Erregbarkeit ihre die Verführung" zu schützen. Othörichter Selbstbetrug!- Einführung des Magazingewehrs! So saugt der Mili- anlassung zu diesem schrecklichen Unglück gewesen ist, werden die sozialdemokratische Wahl in Mülhausen ist nicht am tarismus dem Volke den letzten Blutstropfen aus. fich die Ansichten wohl theilen.(?) Nicht ungerechtfertigt wenigften eine Frucht der Dolfuß'schen Wohlthätigkeit". Dem Arbeiter empfiehlt man Einrichtungen und Unter- Rourier" bringt eine von ber„ Norbbeutschen Allgemeinen Rekruten gestellt wurden, allzu hoch gewesen sind, beren Miquel'schen Steuerpläne. Der„ Hannoversche mag die Ansicht sein, daß die Anforderungen, die an die nehmungen, von denen dieſelben Kreise, die sie empfehlen, Beitung"( Nr. 380 vom 16. August), als zuverlässige bes einmal hat von den in Frage stehenden Mannschaften unter einander Jedem abrathen würden. Welch größere zeichnete Miquel- offiziöse Korrespondenz, in der es heißt: noch Niemand in einem -nach den von uns eingezogenen Erkundigungen Thorheit giebt es für den Arbeiter, als sich in Schulden Die Annahme der Miquel'schen Steuerreform- Bläne iſt Anzuge( Drillichhose und-Jacke, Müße und Bajonnetier wie hier vorgeschriebenen und Verbindlichkeiten für viele Jahre zu zu stürzen, feitens des Staatsministeriums bereits vor 14 Tagen er um fich in der Nähe der Werkstatt, aus der er morgen schon entlassen werden folgt. Eine Wirkung dieser Thatsache ist bekanntlich der gewehr) geschwommen, desgleichen nicht mit vielen Manns Hänschen zu eriverben? Ein Blick auf irgend eine inzwischen vollzogene Rücktritt des Minifters Herrfurth ge- fchaften in Schüßenlinie vereinigt. Den Mannschaften- es find Fabrik zeigt euch die Arbeiter aus allen Gegenden Deutsch- wefen. Wenn auch hierfür noch andere Umstände maß- fast alle Refruten- war auch feine so große Sicherheit lands zusammengelesen. Warum errichtet ihr feine Bau- gebend gewesen sein mögen, so ist doch in der hervor: im Schwimmen zuzutrauen, daß der eine oder andere bei genossenschaften für Lieutenants, Regierungsräthe, In- Minister minister Wassertreten oder Rückwärtsschwimmen helfen würde. Eine getretenen Meinungsverschiedenheit zwischen dem bisherigen eintretender Störung Geistesgegenwart zeigen und sich durch iſt, wie die des Arbeiters? Sie würden diese" Wohlthat" unzweifelhaft der lezte Anlaß zum Entlassungsgesuche te entschieden zu wenig, da auf diese Entfernung bie genieure, Richter, deren dauernde Stellung doch gesicherter weitere Umgestaltung der direkten Steuern in Breußen ganz andere Ansicht geht dahin, daß die Mannschaften einen att geringen Abstand von einander gehabt haben; zwei Schritt hübsch zurückweisen. Die„ arbeiterfreundlichen" Genossen- Herrfurth's zu erblicken." schaften find für die Arbeiter feine Wohlthaten. Ge- Herrfurth's zu erblicken." fann ein zu Leute mit seitwärts gestreckten Armen sich gegenseitig be winn ziehen vor Allem daraus die Kapitalisten und deren Bis auf Weiteres. Unter den„ obwaltenden Ber- rühren müßten. Waren ferner die Mannschaften über ihr Anhang, der sein Unterkommen in der Verwaltung dieser hältnissen" ist die" Freifennige Zeitung" gegen jede Er- Verhalten im Waffer instruirt? Einen großen Theil der Genossenschaften findet. Die Arbeitergroschen der Pensions höhung von Verbrauchsabgaben. Also nur unter den Schuld mag auch die an der rechten Ecke des Baffins( am kaffen sind ein gefundenes Fressen für diese Art gemein- obwaltenden Verhältnissen". Wann hören denn diese aber jenseitigen, linken Ufer) vorherrschende starke Strömung nüßiger" Unternehmen. Die eisenbahnministerliche Verfügung auf, etwa wenn Herr Richter einmal Finanzminister sein gehabt haben. Die Oberleitung bei der Schwimmübung fällt in die Kategorie ähnlicher agrarischer Bestrebungen. sollte? führte Major Heinrichs vom 3. Bataillon, das RomBeides ist Bei diesen heißt es, den Arbeiter an die Scholle, Die Bochumer Schienenflicker. Bum Stempel mando führte Lieutenant Morgen, welcher zur fesseln", bei jenen," ihm ein eigenes Heim" geben. prozeß schreibt die Westfälische Bolts- Zeitung", das Organ Schwimmanſtalt abkommandirt ist." Aus allen dieſen Din Ausbruce: Darnur duck ohne ein wohlklingenderer Ausdruck für Fusangel's:„ Die Wehrzahl der Angeklagten war 1. 8. von legungen ergiebt ſich, daß blühende, junge Menschenleben oh denselben Gedanken, und dieser geht dahin, die Abhängig er usangel als 3eugen für ſeine Behauptungen ernſten Zweck und unter Außerachtlaffung der nothwendigen keit und Gebundenheit des Arbeiters zu verſtärken. Auch namhaft gemacht worden. Dieselben sollten durch ihre Aus: Vorsichtsmaßregeln auf's Spiel gesezt wurden und dabei eine Aufgabe für einen Eisenbahnminister in einer Zeit, fagen barthun, daß bie bekannten ungehörigkeiten wirklich Grunde gingen. In anderen, wilden" Ländern würden br die„ unter dem Zeichen des Verkehrs" lebt, eine Aufgabe, vorgekommen find und Herr, Baare von denselben gewußt Leiter der liebung wohl streng zur Verantwortung gezogen die mit der gesammten Haltung des Herrn Thielen in hat. Die Voruntersuchung hat zunächst dazu geführt, diese werden; was bei uns geschehen wird, darauf darf man ofe harmonischem Einklang steht. Um die Wohnungsfrage zu lösen, um der Wohnungs- Leute mit mehreren Andern auf die Anklagebant zu spannt sein. Mit einer einfachen Versetzung ist die Sache noth ein Ende zu machen und dem Arbeiter gesunde und bringen. Daß dieselben in dieser Lage alles, was Fusangel dieses Mal wirklich nicht abgethan. genügende Wohnräume zu schaffen, giebt es nur ein Mittel: nehmen. In dem kommenden Prozesse Baare- Fusangel lichen Beleg für die Harmonie zwischen Feudalherren und behauptet hat, als unwahr bezeichneten, kann nicht Wunder, Die patriarchalische Gutsherrschaft. Einen treff Man beseitige den Grund- und Boden- Wucher, man ent- werden als aber auch diese frühern Angeklagten ziehe die Wohnungen der Privat- Spekulation und Aus- Zeugen auftreten und mit zum Himmel emporgehobener itirt im„ Berliner Tageblatt"; Nr. 412 vom 16. Auguf Landproletariern liefert die, 3eitung für Pommern beutung, man setze die Gesammtheit ein in das ihr entzogene Band die Wahrheit sagen müssen, natürlich nicht, um fich Gie meldet aus dem Stolper Kreiſe, einem Stammfie Erbe. Dieses zu erringen, bahin geht das Streben der Ar- selbst wieder zu belaften, denn Herr Fusangel wird diese beg vernagelten Krautjunkerthums:„ Am 16. Juli b. J. beiterschaft; sie weiß, daß dasselbe schweren Kampfes bedarf Beugen nur über bereits verjährte Borkommnisse vernehmen wurde die und sie ist zielbewußt genug, um sich die Waffen zu dem laffen. Im Uebrigen ist von den sämmtlichen Angeklagten Rindern selben nicht aus der Hand listen zu lassen. Politische Mebersicht. Berlin, den 16. Auguft. verbände mit Militärauwärtern, vom in e Wittwe G. mit ihren vier kleinen fein Ginziger auf die direkten Angaben Fusangel's hin in besiger H. daselbst bei heftigem Sturm und diese Lage gebracht worden. Es ist auch unwahr, daß Fus- Regenwetter auf die Straße gesezt und bie angel sich nach Erhebung der Anklage gegen Rosendahl und Thür des Hauses verschlossen. Die Wirthschaftssachen ber Genossen bei der Oberstaatsanwaltschaft darüber beschwert G. blieben in dem verschlossenen Hause; dieselben konnten habe, daß gegen Bering und Gremme keine Anklage er bei em Unwetter Schaben nehmen, was beim Verkauf hoben worden sei. Die Beschwerde Fusangel's hat sich nur derselben Nachtheil bringen würde; die Gefährdung von fünf Darauf bezogen, daß die Essener Staatsanwaltschaft nicht Menschenleben war weniger zu berücksichtigen. Die arme gegen Baare selbst vorgegangen sei, und nach Prüfung der Wittme lief in ihrer Verzweiflung zu dem Amtsvorsteher nach Preußische Gesetze. Die Gesetze, betreffend die Be- Akten hat denn auch die Oberstaatsanwaltschaft Herrn C., von welchem sie, auf ihr Bitten, ein Schreiben erhielt, Inhalts fegung ber Subaltern- und Unterbeamten Geheimrath Schlüter angewiesen, das Versäumte nachzu- dessen ihr ein Obdach für die Nacht gewährt werden sollte. Stellen in der Verwaltung der Kommunal holen. Der gegen Rosendahl und Genossen angestrengte S. ließ sich jedoch nicht mehr sprechen, auch das ihm zu Prozeß kann daher in keiner Beziehung für die Fusangel- gestellte Schreiben des Amtsvorstehers blieb erfolglos. Dit 21. Juli 1892, und betreffend das Dien steinkommen schen Behauptungen entscheidend sein, da ja ein großer unglücklichen mußten bei Sturm und Regen im Freien der Lehrer an den nicht staatlichen öffent. Theil seines Belastungsmaterials die Beweistraft bleiben. Abends nach 10 Uhr erbarmten sich mitleidige Lichen höheren Schulen, vom 25. Juli 1892, Doubelte." Das genannte Blatt schreibt ferner: Unter, Angeklagte um Menschen der gänzlich durchnäßten, hungernden und werden im Reichs- und Staats- Anzeiger"( Nr. 192 von der Effener Berhandlungen im Stempelprozeß ist uns von rommen für die Nacht. Dies sollte aber nicht sein, S. ber den verschiedensten Seiten umfangreiches neues Beugen- brobte geben mit einer Geldstrafe, welcher Frent Ench, Steuerzahler! In den Blättern liest material zur Verfügung gestellt worden. So hat nament den Ausgestoßenen ein Obdach geben würde man: Probegewehre von erheblich kleinerem lich eine große Anzahl ehemaliger Meister und Arbeiter des Kaliber als das gegenwärtig in der Armee eingeführte, Bochumer Vereins zur Bestätigung der belastenden Aus-" Dieselben sollten hungern und frieren, daß ihnen die Seele pfeift!"( S.'3 Worte.) Sechs Tage und Nächte blieben die werden seit einiger Zeit in der Gewehrfabrik zu Spandau sagen 2c. sich gemeldet. Wir haben bereits dargelegt, wes- Pfeift!"( S.'s Worte.) hergestellt. Man ist bis zu einem Kaliber von 5,5 Milli- halb die Vertheidigung von diesem Material während des unglücklichen im harten Bann; da endlich fällte H. folgendes meter heruntergegangen. Mit den Probegewehren veran Prozesses keinen Gebrauch gemacht, aber wir betonen wieder- Urtheil: Die Wittwe G. kommt zu der im Orte wohnenden staltet die Gewehrprüfungs Kommission Schießversuche. bolt, daß alle die Zeugen, welche während der Effener Ber- Polnischen Familie als Hofgänger, und die vier Kinder werden Irgend eine Entscheidung ist indeß noch nicht getroffen. handlungen und nach denselben sich uns genannt haben, bei einzeln im Orte untergegeben, sämmtliches Haus- und Wirthschaftsgeräth der G. inkl. Betten und Kleider wird verkauft. Ju Fachmännerkreisen glaubt man auch nicht, daß die dem späteren Prozeß Baare- Fusangel nach Die„ Frankfurter Militärverwaltung in der nächsten Zeit mit der Einführung Bedarf Verwendung finden werden." besondere mit der Inschrift ,, Dorfarme". Natürlich unter darf werden gegenwärtig noch immer Gewehre von dem durchaus glaubwürdiger Quelle, daß die Ober- Staats diesem Urtheil nicht, wohl wissend, daß die Obrigkeit unferes 16. August) veröffentlicht. Für den geftellt." Jedes Jahr fast bringt einen Fortschritt der Waffentechnik und damit eine Mehrbelastung des arbeitenden Hamm gegen das Essener Urtheil Revision eingelegt hat." Das Neiffer Unglück. daß angeblich zwei In den Blättern liest man, milie. Die Folge war, daß H. der G., welche ihm nichts Wie viele reichte, vorhanden gewesen und sofort in Thätigkeit getreten auf ihre Kosten mit Kartoffeln bepflanzten Garten nahm Boltes, das aus seinem Säckel, mit seinem den Nimmersatt Kriegshaushalt füttern muß. Millionen hat der Wechsel Drense'schen Zündnadel zum System Mauser verschlungen, habe so viel Leute, wie nur irgend möglich" gerettet. Die Warum nennt das pommersche Provinzblatt diesen ,, Edelsten welche Summen heischte die Verkleinerung des Kalibers, die" Neisser Zeitung" schreibt:" Ueber die Frage, was die Verasthmathischen Beschwerden zu vermehren pflegte, fragte ihn, während sie sich bemühte, seinem Blicke zu begegnen: Nun, Burgvogt, Sie sind augenblicklich allein auf Ihrer Besitzung? Allein, stammelte Marcel. Und ich bin gekommen, um meinen Frieden mit Ihrer Familie zu machen, Marcel war bis jetzt beinahe stumm erschienen. Bei diesen Worten sah sie Marcel, der so einfilbig geblieben war, mit seinen großen Augen fragend an. Und die Gräfin sagte, als sie wieder zu Athem kam: Ich gedente Ihre Verhältnisse zu ordnen. Das Gesicht des jungen Mannes verfinsterte sich. Madame de Rochefeu fuhr etwas bewegter fort: Ich habe die Absicht, Sie zu verheirathen. Der Gesichtsausdruck Marcels wurde bitter. Nun benn, sagte die Gräfin, sprechen wir nicht mehr davon. Indessen weil es sich nicht um sie allein handelte, waren auch Sie nicht daran schuld, daß ich es sagen mußte. Aus dem Verlobten wird ein Ehemann, und er ist der letzte, der es erfährt. Dann beugte sie sich auf ihrem Sitz vor und stützte ihre Arme auf die Knie. Und ferner, sagte sie. Marcel schüttelte den Kopf. In seinem großen Kragen steif aufgerichtet hörte Herr Petit- Waudru mit unruhiger und bestürzter Miene zu. Und die Gräfin fuhr fort: Es handelt sich um eine reiche Erbin mit gutem Namen, um ein sehr hübsches Mädchen. Eine schöne Mitgift gewinnt alle Eltern, ein schönes Mädchen alle jungen Leute. Schöne Augen, dreimalhunderttausend Frants, das muß Jedermann, und besonders alle Eltern zufrieden stellen. Jetzt wurde Marcel ernst. Die alte Dame lächelte. Sie fuhr fort: Sie wollen feine reiche Frau? Marcel blieb stumm. Sie wollen teine hübsche Frau? Marcel erblaßte. Eine Thräne rann seine Wangen hinab. Frau von Rochefeu sagte mit bebender Stimme: Wollen Sie meine Adoptivtochter? Den jungen Mann überlief es eiskalt. bewegter Stimme fort: Sie laffen eine halbe Stunde lang Fräulein v. Rochefeu ganz allein in einem schlechten Miethswagen ſizen. Sie sind nicht galant, fuhr die Gräfin mit leiser, tief Marcel stand auf. Er war ganz verstört. In seinem wehmuthsvollen Mitgefühl begann der gute, alte Schulmeister, ohne recht zu wissen warum, zu weinen, und die alte Dame fagte auf's Neue zu Marcel: Aber so klingeln Sie doch, fchicken Sie Jemanden hinunter! Gehen Sie selbst hinab. Marcel stürzte nach der Klingel und sank dann halb ohnmächtig auf einen Stuhl. Der Diener erschien in diesem Augenblick, Frau v. Rochefeu flüsterte ihm ein paar Worte zu und ging wieder hinaus. und Besten" nicht? Er gehört an den Pranger. Nein, Herr Jacquemin ist nicht todt, nicht wahr? Doch, erwiderte sie leise. d Nein, nein, ich sage es Ihnen, er ist nicht todt. Ich sehe es wohl. Sie würden sonst anders antworten, Madame. wachsender Erregung: Die Gräfin bewahrte Schweigen, und Marcel sagte mit Sie haben ihn gesehen! Sie haben ihn gesehen! wollte für verschwunden gelten. Ja, fagte fie ganz leise, ich habe ihn gesehen, aber er Ah, Sie wissen, wo er ist? Sie sind ein Kind, Marcel. Ich werde es erfahren. schnell, die Stimme noch mehr dämpfend: Madame de Rochefen konnte einen Augenblick wäh rend eines Hustenanfalls nicht antworten. Dann sagte fie Nun gut! Sehen Sie, als wir hier aufamen, in dem einen Mann gesehen, der sich im Wald versteckte, von dem Jim nächsten Augenblick näherte sich Marcel, als er es den Anschein hatte, als ob er unsere Reise beobachten Unsägliche Seligkeit überfluthete ihn aber auf einmal, ob es mein armer Jacquemin wäre. Ich weiß nicht, warum es mir so vortam, ale als er Babette eintreten sab. Sie zögerte, ihr hübsches fleines Gesicht war ganz verweint und erschreckt, dann eilte erschrocken ihre Hand auf seinen Mund legte und schnell Marcel wollte einen Schrei ausstoßen, als die Gräfin fie plöglich auf ihn zu und barg ihr erröthendes Köpfchen an seiner Schulter. Einen Augenblick herrschte Schweigen. Marcel hatte sich gefaßt. Aber er fühlte plöglich Babette bitterlich schluchzen und hörte die ganz von Thränen erstickten Worte: Marcel, mein Vater ist todt! Er preßte sie an sich. Todt, murinelte er, wann ist er gestorben? Ich weiß es nicht. Er war weit fort. Er erbebte. Du hast ihn nicht wiedergesehen? Nein. Herr Petit- Waudru hatte sich genähert. sagte: Schweigen Sie! Wenn ich mich getäuscht hätte! II Im Walde fiel dichter Schnee. In dem Augenblick, als der Miethswagen, der Babette und Madame de Rochefeu getragen hatte, an der Hofe" vorüber gefahren war, hatte sich in der That ein Mann, der sich dort am Saume des Waldes befand, rasch zu verbergen gesucht. Dann hatte er eine Zeit lang den Wagen mit ben Augen verfolgt und als derselbe am Ende der Allee umgewendet war, schlug er die Richtung nach dem Schloffe wobei er sich immer zwischen den Bäumen vers steckt hielt. ein, Der Mann trug eine grobe wollene Joppe, die bis obenhin bedeckte. Es war Jacquemin. Marcel zog Madame de Rochefeu bei Seite und sagte zugeknöpft war und eine Müße, die fast sein ganzes Geficht nerftoblen: Rockel, tons., 8. ländl. Kreis( G.-A.-B. Kamenz, Königsbrück, Krieg im Frieden. Aus Rassel wird der„ Ber- 1 in Tebriza auf, wo die Zahl der Opfer täglich mehrere| Mutschen, Wurzen); Horft, tonf., 17. ländl. Kreis( G.-A.-B. Wilsliner Abendpoſt"( Nr. 191 vom 17. August) unterm 15. b. W. Hunderte betrage. Der Regibus per mehrere bruit, Stoffen); Rlemm, tonf., 3. Streis der Stadt Dresden; Regierungspräsident von Posen druff, geschrieben:" In der gestrigen Sonntagsnacht ist es hier zu hat der Schlesischen Zeitung" zufolge die Zulassung Königswartha); Röckert, fonf., 22. ländl. Kreis( G.- A.. erregten Straßenexzessen zwischen Militär russisch- polnischer Flößer auf der Warthe in Taucha, Brandis, Rötha, Zwentau, Pegau, Markranstädt); und Bivil gekommen, wobei auf beiden Seiten Blut floß preußisches Gebiet wegen der in Rußland herrschenden Kury, tons, 7. städt. Kreis( Städte Meißen, Lommaßsch, und mehrere Personen schwer verletzt wurden. In dem Cholera verboten. Die Weiterführung der Flöße von Noffen, Siebenlehn, Roßwein); Leithold, 89. ländl. Kreis( G.-A.-B. Restaurant Bur Kanone", der Artillerie- Kaserne gegenüber, der Grenzstation Bogorzelice darf nur durch solche Remse, Meerane, Krimmitschau, Werdau); Müller( Freiberg), geriethen mehrere halbwitchfige Burschen mit Unteroffizieren inländischen Mannschaften erfolgen, welche sich durch ein 6. ftabt. Kreis( Städte Freiberg, Wilsbruff, Tharandt); Dehmig, des Artillerie- Regiments in Streit, der in Thätlichkeiten Zeugniß des Ortsvorstandes über ihre Person und ihren 14. flädt. Kreis( Städte Meerane, Waldenburg, Sobenstein, Ernstausartete, wobei mit Biergläsern geschlagen wurde. Die Aufenthalt während der letzten vier Wochen ausweisen und thal, Limbach); Opitz, 22. städt. Kreis( Städte Glſterberg, NetschWachtmannschaft aus der Kaserne eilte jedoch herbei, endigte die bei der ärztlichen Untersuchung in Pogorzelice als un tau, Mylau, Zengenfeld, Treuen); Bolenz, 43. ländl. Kreis den Streit und nahm den angeblichen Hauptthäter von den verdächtig befunden werden. ( G.-A.-B. Auerbach, Falkenstein, Klingenthal); Preibisch, 8. ländl. Kreis( G.-A.-B. Reichenau, Ostrit, Herrnhut); Rößner, 25. ländl. Biviliften mit zur Wache. Die erregte Menschenmenge zog Kreis( G.-A.-B. Borna, Laufigt, Frohburg, Geithain); Hensel, vor das Wachtlokal und forderte die Freilaffung des 4. städt. Kreis( Städte Neustadt, Sebnih, Hohnstein, Schandau, Zivilisten, was auch geschah. Von Schuhleuten und NachtKönigstein, Wehlen, Pirna); Seydel, 28. ländl. Kreis( G.-A.-B. wächtern wurden nun die zahlreichen Männer, angeblich Mittweida, Geringswalde, Hartha, Coldit; Starte, 10. städt. meist jugendliche Arbeiter, wiederholt aufgefordert, nach Kreis( Städte Hainichen, Frankenberg, Mittweida): Steyer, Sause zu gehen. Theilweise wurde der Aufforderung ent13. ländl, Kreis( G.-.- B. Altenberg, Frauenstein, Dippoldissprochen, doch an der Ecke des Schützenplates fezte sich die walde); Streit, Stadt Zwickau; Uhlemann, 26. ländl. Kreis Die Reichstags- Erfahwahl in Bielefeld- Herford macht der( G.-A.-B. Leisnig, Mügeln, Döbeln); Uhlig, 34. ländl. Rreis Menschenmenge zur Wehr und griff die Nachtwächter Stein-„ Freisinnigen Zeitung" viel Kopfweb. Neben den Sozialdemo-( G.-A.-B. Böblik, Marienberg, Annaberg); Uhlmann, 17. städt. bach und Scheffer thätlich an; beide wurden zu Boden ge- fraten, Konservativen und Deutschfreisinnigen haben auch die Kreis( Städte Stollberg, Lößnik, Zwöniz, Grünhain, Elterlein, worfen und mit Messern bearbeitet, so daß sie schwerverletzt Nationalliberalen einen Kandidaten aufgestellt, und nun fürchtet Geyer, Ehrenfriedersdorf); Wehner, 45. ländl. Kreis( G.-A.-B. vom Plate getragen werden mußten. Da die Schutzleute sich das Organ Richter's, daß nicht der freisinnige Kandidat, sondern Delsnih, Schöneck, Markneukirchen, Adorf); Werner, 18. städt. der schreienden, widersetzenden Menge gegenüber zu schwach der Sozialdemokrat mit dem Konservativen Herrn von Hammer- Kreis( Städte Thum, 3fchopau, Schellenberg, Dederan, Wolfenfühlten, so rückte eine Abtheilung Artillerie, einige 80 Mann, stein zur Stichwahl gelangt. stein, Marienberg, Zöbliz). Außerdem ist an Stelle des ausan, und da die Aufforderung, auseinander zu gehen, nicht als selbstverständlich, daß die Liberalen in der Stichwahl dem der Stadt Chemnitz nöthig und ferner find die Vertreter der zwei In diesem Falle betrachtet es aber die Freisinnige Zeitung" geschlossenen Abg. Liebknecht eine Neuwahl im 2. Wahlkreise befolgt wurde, säuberte das Militär Straßen und Pläße fonservativen Junker von der Kreuz- Zeitung" zum Siege ver- neugebildeten Leipziger Wahlkreise zu wählen. gewaltsam, wobei 12 Personen, die sich widersetzten, ver- helfen werden. haftet wurden. Der Hauptkrawall spielte sich bei dieser Parteinachrichten. Ans New- York wird uns geschrieben:„ Am 27. und Gelegenheit am Pferdemarkt ab, doch brauchte die Artillerie In dem Parteitag für den Wahlkreis Calbe Aschers 28. Juli fand in Pittsburg die Konferenz zwecks Etablirung nicht blank zu ziehen. Um 2 Uhr Nachts war die Ruhe leben, der am 14. August cr. in Aten stattfand, waren aus eines internationalen Korrespondenz- und Informations- Bureaus in diesem Stadttheil wieder hergestellt. Geraume Zeit 28 Orten Parteigenossen erschienen. Aus der Berichterstattung statt. Vertreten waren auf derselben 9 Nationalverbände, später kam es auf dem Altmarkt abermals zu einem Kon- ist Folgendes hervorzuheben: 6 lokale Zentralverbände und 70 lofale Einzel- Organisationen Jn Azendorf ist es den Genoffen gelungen, die Erbauung einer Anzahl größerer Orte, mit zusammen ca. 150 000 Mitlift zwischen Zivilisten und einer Militär- Batrouille, wobei eines Versammlungssaales herbeizuführen. In Barby steht uns gliedern. Die Erstgenannten waren: Die Intern. Maschinen ein Sergeant, der einen Zivilisten verhaften wollte, von fein Saal zur Verfügung; die Versammlungen müssen deshalb union, Ber. Minenarbeiter, Nat. Alliance der Hotel- und mehreren Männern überfallen und schwer mißhandelt wurde." in einem Garten abgehalten werden. Die Staßfurter Ge- Restaurant- Angestellten, Int. Schriftfeher- Union, Amalg. Affoz. der Wer die Geschichte der Militäregzesse genauer verfolgt, weiß, noffen sind durch die Unterstüßung der Familien der Inhaftirten Gifen- und Stahlarbeiter, Ver.Brauereiarbeiter, Am. Flintglasarbeiterdaß in Raffel bereits früher solche Zusammenstöße statt-( 6 Familien mit 23 Kindern) sehr in Anspruch genommen und Union, Vereinigte Grünglas- Arbeiter- Affoziation und sozialistische gefunden haben. Wenn sich der Bürger endlich seiner Haut bedürfen dringend der Unterstügung von außerhalb. In Calbe Arbeiterpartei. Von größeren nationalen Verbänden, von denen wehrt, so gut er tann, und nicht länger lammsgeduldig die ist die Lokalfrage geregelt; die Parteiverhältnisse find gute. In man eine Betheiligung hätte erwarten sollen, fehlten diejenigen Grzesse übermüthiger Herrchen duldet, so ist das recht und Schönebec wurden im vergangenen Jahre acht gut befuchte der Bau- und Hausschreiner, Bäcker und Zigarrenmacher. billig. Versammlungen abgehalten; infolge der wirthschaftlichen Krisis Trog einiger Zwischenfälle, welche heftige Debatten veranlaßten, ift die Bewegung aber dort etwas flau. In Aten benugt man einigte man sich schließlich auf die Etablirung des Bureaus, dessen Das Ministerium Gladstone. Das neue Rabinet Bericht von Quedlinburg ist zu fonstatiren, baß es speziell aus diesem Orte- darunter den Vertreter der amerikanischen SetSchulkinder zur Agitation gegen die Sozialdemokratie. Aus dem Sitz in Pittsburg sein soll, und beauftragte fünf der Delegaten ift wie folgt zusammengesetzt: Erster Lord des Schatz- im anhaltischen Harzkreise langfam, aber sicher vorwärts gehe; tion der sozial. Arbeiterpartei- mit Vornahme der weiteren Schritte. amtes- Gladstone; Lorbkanzler- Lord Herrschell; Schatz überall wären erfreuliche Erfolge, besonders in Gernrode und Besonderen Werth hat meiner Meinung nach die geschaffene Einrichfangler Sir William Harcourt; Minister für Auswärtige Sarzgerode, zu verzeichnen, trotzdem in diesem Kreise die Genossen tung nicht. Kommt die Leitung des Bureaus in sozialistische Hände, Angelegenheiten Lord Rosebery; Minister des Innern sehr unter den Saalabtreibungen durch Beamte zc. zu leiben haben, so werden sich die Führer der konservativen Gewerkschaften wenig Asquith; Kriegsminister- Campbell Bannermann; Chef so z. B. in Ballenstedt. In Thale dürfte auf dem Eisenwert, oder gar nicht darum bekümmern, während sie es im umgekehrten der Admiralität- Lord Spencer; Obersekretär für Frland- wo gegen 2000 Arbeiter beschäftigt find, fein einziger merken Falle lediglich als ein Mittel betrachten werden, um von ihren laffen, daß er eine Arbeiterzeitung liest, widrigenfalls sofort die speziellen Gewerken den europäischen Zuzug abzuhalten. Daß John Morley; Präsident des Handelsamts- Mundella; Entlassung erfolge( Thale ist auch der Ort, wo wegen eines enteres zu erreichen sei, wäre freilich eine ebensolche Illusion, Präsident des Ortsverwaltungsamts Henry Fowler. Es Hirsch- Duncker'schen Gewertschaftsfestes die Nachmittagstirche wie diejenige in Bezug auf die Thätigkeit der Bundesbeamten in verlautet ferner, daß Asquith zum Staatssekretär des Innern, ausgefallen ist). Der Berichterstatter betonte noch, daß nächsten der Abhaltung von„ Kontrakt- Arbeitern". Kann man doch anHenry Walter zum Lordkanzler von Frland, Macdermott Sonntag, falls teine Saalabtreibung erfolgt, in Siptenfelde eine nehmen, daß neun Zehntel der einwandernden Arbeiter zur zum Generalanwalt von Irland, Earl Spencer zum Lord- Versammlung stattfindet und daß damit die Agitation im oberen Kategorie derjenigen gehören, welche allen Argumenten ber präsidenten des Geheimen Rathes und Bryce oder Sir Mansfelder Kreise eröffnet sei, welcher nun nicht blos von organisirten Arbeiter unzugänglich sind und erst hier in ak George Trevelyan zum Chefsekretär für Schottland ernannt unten nach oben, sondern auch von oben nach unten bearbeitet bestimmte Industriezweige eintreten." Hierauf erstattete Reichstags- Abgeordneter Heine werden wird. Als Kandidaten für die Staatssekretariate werde. Todtenliste der Partei. In Hannover verstarb ber für Indien und für die Kolonien werden Lord Kimberley, Bericht über seine Thätigkeit. Gewählt wurden dann als Bertrauensmann für den Wahlkreis Calbe- Aschersleben Schlosser August Reuter; derselbe war seit den 1870er Jahren Lord Carrington und Lord Ripon genannt.Greiner Aschersleben, als sein Stellvertreter Hölzte- tros feiner Kränklichkeit im Stillen unermüdlich für unsere Partei Calbe und in die Preßkommission die bisherigen Mitglieder thätig. Greiner Aschersleben und Traute wein- Quedlinburg. * Piepenbrink bekanntlich auch freigesprochen. 59 Von der Cholera. Aus Nishnij- Nowgorod kommit unterm 15. Auguft die russisch- amtliche Nachricht, daß Polizeiliches, Gerichtliches ze. die Cholera im Erlöschen begriffen sei. Die Erkrankungen Genoffe Behr, der aus Reuß j. 2. ausgewiesen wurde, hat Die Elberfelder Freie Presse" schreibt: Der den Ges verringerten sich mit jedem Tage, die Sterblichkeit sei zur sich in Greiz( Reuß ä. 2.) niedergelassen. noffen aus dem großen Elberfelder Sozialistenprozeß her bekannte von DahlBeit unbedeutend. Die Sanitätsfommission habe beschlossen, Spezereiwaaren Händler R. Piepenbrink Landesvorstand der württembergischen Sozialhausen a. d. W. und der Mautermeister R. Bergerhof von dort die beiden schwimmenden Hospitäler als überflüssig zu dematretie veröffentlicht in der„ Schwäbischen Tagwacht" seinen waren von der Glberfelder Strafkammer im Februar d. J., schließen. Das Medizinal- und Sanitätspersonal fei zum Bierteljahrsbericht. Es heißt in demselben u. A.: ersterer zu 1 Jahr, letterer zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt " In den letzten drei Monaten waren unsere Genossen in worden wegen wissentlich falscher Anschuldigung des Gendarmen Hospital habe man ebenfalls für überflüssig befunden; Stadt und land in, lebhafter Thätigkeit, um durch Bertheilung Radtke, den sie des Meineids beschuldigt hatten. Biepenbrink dasselbe solle zu anderen Zwecken benutzt werden. Die der für die Kleinbauern und ländlichen Arbeiter bestimmten wurde damals sofort verhaftet. Die Verurtheilten legten gegen dänische Regierung hat unterm 15. August eine Flugschrift immer größere Kreise mit unseren Bestrebungen bekannt dieses Erkenntniß Revision ein. Das Reichsgericht fand diese Quarantäne für die Herkünfte aus den russischen Ostseehäfen zu machen. 30 000 Exemplare diefer Landbroschüre find bis jetzt begründet, vernichtete die thatsächlichen Feststellungen des verund den Häfen des finnländischen Meerbusens angeordnet. zur Vertheilung gelangt, fortwährend eintreffende neue Bestellungen urtheilenden Erkenntnisses und verwies die Sache zur anderDas Reuter'sche Büreau" meldet aus Teheran, der machen jedoch einen Neudruck nothwendig und beweisen zugleich, weiten Entscheidung an das Landgericht zu Düsseldorf. Die VerHauptstadt Persiens, die Todesfälle infolge der Cholera daß ein lebhaftes Verlangen in jenen uns seither weniger zu handlung fand am 9. Auguft statt und endigte mit to ft enmehrten sich von Tag zu Tag, die Behörden machten zwar zu machen, ein Verlangen, dem wir selbstverständlich im weitesten nahm an, daß die Behauptungen nicht wider besseres Wiſſen gegänglich gewesenen Kreisen besteht, mit unseren Zielen sich bekannt loser Freisprechung beider Angeklagten. Das Gericht teine ſtatiſtiſchen Angaben darüber, allein die Zahl der Maße entgegenzukommen bestrebt find, indem der schriftlichen macht seien. Wer entschädigt nun piepenbrink für die unschuldig Der Eisenbahn- und Tramwayverkehr sei eingestellt, die Fuße folgte. geſtern vorgekommenen Todesfälle betrage mindestens 300. Agitation möglichst die mündliche durch Versammlungen auf dem erlittene sechsmonatliche Haft? Im Sozialistenprozeß wurde Bazars seien geschlossen. Sehr heftig trete die Cholera auch In erfreulicher Weise hat sich gezeigt, daß in den größeren-Aus Nürnberg berichtet die Fränkische Tagespost": fich schon gang tüchtige rednerisch begabte Wegen Uebertretung des bayerischen Vereinsgefeßes hatte fich Kräfte herangebildet haben, so daß viele Versammlungen in der Berufungsinstanz der 20 jährige Zigarrenmacher Carl ohne Vermittelung des Landesvorstandes Ein paar Tage vorher war er mit Madame de Rochefeu auch abgehalten Runge von Schwabach zu verantworten. Derselbe hatte am Babette für todt. usammengetroffen. Schon seit zwei Monaten hielt ihn werden konnten. Auf diese Weise sind besonders in der Um- 21. Februar b. 3. zwei Versammlungen, und zwar Nachmittags Er wußte, daß die alte Dame sie gebung von Calw, Eßlingen, Göppingen, Heilbronn, Reutlingen 3 Uhr einer öffentlichen Versammlung und Abends 6 Uhr einer adoptivt hatte, und er hatte gewünscht, daß man seiner eine ganze Reihe agitatorischer Vorträge zu Stande gekommen, Kreistonferenz der sozialdemokratischen Partei, trok MinderTochter sagen möge, während durch unsere Vermittelung besonders die kleineren Mit- jährigkeit mit beigewohnt. Er stüßte sich auf das bayerische er sei einer Krankheit auf gliedschaften bei ihrer propagandistischen Thätigkeit unterstützt Vereinsgesetz, da§ 15 des Gesetzes nur Vereinsversammlungen, in Amerika erlegen. Etwas Wahres war übrigens an dieser Reise; Jacquemin hatte beschlossen, aber feine öffentlichen Versammlungen im Auge habe. Für Ende nächsten Monats steht dann noch eine größere Etaatsanwalt beantragte die Verwerfung der Berufung, da schon Agitationstour des Genossen Vollmar in Württemberg in Aus- 1876 alle Volksversammlungen als Vereinsversammlungen bewürde, wenn er in der Nähe Babettes lebte; er wollte, daß ficht, wodurch einer Anzahl Mitgliedschaften Gelegenheit gegeben trachtet worden sind. Dauptsächlich flammerte er sich an die ihr Leben ausgefüllt werde von ihrer Schönheit und Jugend sein wird, auch einmal die Ausführungen eines gewandten aus- Streiskonferens, ya diese nach seiner Meinung unbedingt eine Vereinsversammlung war. Das Gericht verurtheilte den Anbag von der Liebe ihres Bräutigams. Er hatte sich gejagt, wärtigen Redners hören zu können Die Schulung unserer Genossen in prinzipieller Hinsicht geklagten wegen Betheiligung an der öffentlichen Versammlung boß er verschwinden müsse. Nachdem er eingewilligt hatte, schreitet naturgemäß langsamer voran, als unsere Partei in die zu 8 M. Geldstrafe event. 1 Tag haft und sprach ihn wegen 3 hon Madame de Rochefen ein kleines Kapital anzunehmen, Breite fich ausdehnt. Diese Erscheinung hat an sich nichts Be- Betheiligung an der Kreistonferenz frei. hatte er sich an ein Auswanderungsbureau nach Antwerpen Dentliches, fie tönnte höchstens zu Befürchtungen Anlaß geben, Das Reichsgericht hat am 30. Juni das Urtheil aufgewandt, in der Absicht, ein Schiff zu benutzen, das nach wenn dieses Wachstum unserer Partei die Folge einer wenig prin- gehoben, welches den Redakteur der Elberfelder„ Freien Preſſe", den Antillen ging. An dem für seine Reise festgesetzten zipiellen Taktik wäre, d. b. wenn fein festes Programm bestände, das. Lingweiler, am 29. April wegen angeblicher Bedie alte Dame ein letztes Mal zu sehen. Zage war er noch einmal im Geheimen zurückgekehrt, um ten Genoffen in allen prinzipiellen Fragen als Richtschnur dienen leidigung des Amtmanns zu Zangerfeld mit 14 Zagen" Gesoll. Wenn nun tros dieses festen Programmes hier und da fängniß bedachte. In diesem Erkenntniß hatte das Gericht die Tennoch besaß die Gräfin nicht in Allem sein Ver: prinzipielle Verstöße in den Reihen der Genossen vorkommen, fo wegen Breßvergehens erfolgten späteren Berurtheilungen Lingtrauen, und das, wovon er nicht gesprochen hatte, war bie brauchen wir nicht gleich zu befürchten, daß unsere Bewegung im weilers als erschwerend in Betracht gezogen. Allein am 13. Sept. sei, sondern die zielbewußten Genossen ersehen daraus, 1891, als der Artikel aus Langerfeld in der Freien Presse" eraute, bag übte, und die überwältigenden Gedanken, die ihn über- entsprechend thätig sein. tuwiderstehliche Anziehungskraft, die der Tod auf ihn aus- nelcher pinsicht noch mehr Aufklärung nöthig ist, und werden schien, war Lingweiler noch nicht wegen Preßvergehens vorSo haben die Genoffen in einem bestraft. Daher hat das Reichsgericht die Straffestſegung des Ort einen der Ihren in den Kirchen- Urtheils vom 29. April faſſirt, worauf das Elberfelder Gericht schien, wie er es in Antwerpen betrachtet hatte. Er war gemeinderath gewählt. Sie haben damit die Religion anstatt zur in erneuter Verhandlung gegen Lingweiler auf 10 Tage Geleit gewesen, Brivatsache zur Barteifache gestempelt. Dieser Standpuntt ist fängniß und Urtheilspublikation im Schwelmer Kreisblatt" ervon seinem Selbstmord Babette ein Ende zu machen, aber der Gedanke, daß die Kenntniß entschieden falsch, denn er hat zur Voraussetzung, daß es eine fanate, vielleicht für immer Möglichkeit giebt, durch Eindringen sozialistischer Glemente in die Stirchengemeinden Vortheile für unsere Bewegung zu erzielen. einer Reise wurden. baran verhindern würde, glücklich zu werden, hatte ihn stets Das ist einfach unmöglich, und wir glauben auch, daß andere wieder bei Tag und Nacht in der Seele dieses verzweiflungerfüllten weffenden Genossen bald genug von der Erfolglosigkeit ihres und doch immer noch für sein Kind hoffenden Mannes Schrittes sich überzeugt haben werden und denselben rückgängig zwischen dem düstren Verlangen zu sterben und der Noth- machen." wendigkeit zu leben. Als die alte Dame Abschied nahm,| " Briefkasten der Redaktion. Der D. H., Eberswalderstraße. Sie müssen die Wohnung dem Wirth in demselben Zustande zurückgeben, in welchem er sie Ihnen übergeben hat. Daher inüssen Sie das Fenster machen Aus der 2. Kammer des fächsischen Landtages scheiden, laffen, auch wenn Sie an der Brandentschädigung teine Schuld F. Abgeordnete aus: Berger, tonf., 37. ländlicher Kreis( Gerichtsnach dem Anger fommen würde, und Jacquemin lächelte un- wie die Gächf. Arb.- 3tg." berichtet, im Jahre 1898 folgende trifft. Ein gesetzliches Recht auf einen Ausgehesonntag hat anissprechlich bitter, denn es war der Tag vor seiner Ab- Abgette partenſtein, Wildensels, Lichtenſtein); Frißſche, tons, ein Dienstmädchen nicht. Sie darf daher gegen das Verbot der reise aus Europa. ein letztes An diesem Tage hatte er noch 3. Kreis der Stadt Leipzig; Gelbte, fons., 38. ländlicher Kreis Herrschaft nicht Sonntags ausgehen, außer wenn beim Miethen Mal seine Tochter sehen wollen, nur( G.-A.-B. Hohenstein- Ernitthal, Glauchau, Waldenburg); Goldbestimmte Ausgehesonntage ausdrücklich verabredet find. Eventuell Weitem, wie eine erhabene Erscheinung, deshalb war stein, Sozialbem., 23. ländl. Kreis( G.-.- B. Leipzig 1); Särt tönnte die Herrschaft im Dienstbuch einen entsprechenden Bermerk nach Pont- sur- Sambre gekommen.( Forts. folgt.) vig, tons., 8. städt. Kreis( Städte Riesa, Strehla, Oschatz, Dahlen, eintragen. Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum Hasenhaide, Th. Keller's Hofjäger, said, Sozialdemokratischer Wahlverein Bergmann- Straßen für den VI. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Hente, Mittwody, den 17. August 1892: nach ländlicher Sitte, mit großem Festzuge, gegenüber keinerlei Verantwortung. Gr. Ernte- Fest Gratis- Verloosung, Hahnenschlag, Sackhüpfen zc Theater. Mittwoch, den 17. Auguft. Leffing- Theater. Der Lebemann. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Methusalem. Ostend- Theater. Die Juden von Worms. Bellealliance- Theater. Gefährliche Mädchen. Adolph Ernst- Theater. Fräulein Feldwebel. Thomas- Thenter. Onkel Bräsig. Kroll's Theater. Margarethe. Großes Garten- Konzert. Im großen Saale: Ball. Marionetten- Theater- Vorstell. Volksbeluftigungen. Abends: Großer Fackelzug und bengalische Beleuchtung. Anfang 4 Uhr. Entree 15 Pf., vorher 10 Pf., Kinder- Billets 15 Pf. A. Froelich. Avis! Sonntag, den 21. August cr.: Zweites grosses Feuerwerk. 68/39 i ur Mittwoch, den 17. August, Abends 8 Uhr, Wedding- Park, Müllerstraße Nr. 178. Derlammlung. Tages Ordnung: = 1. Medizinischer Vortrag des Herrn Dr. Friedländer über: Choleragefahr". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 4. Fragekasten. Gäste haben Zutritt. 424/10 Der Vorstand. Die vom Wahlverein beschlossene Lassalle- Feier findet am 27. b. Mt. Neue Welt. Bergiloß- Brauerei, Haſcuhaide. in folgenden Eotalen B Heute Mittwoch: 1533b III. Kinder- Erntefelt mit großer Gratis- Verloosung. Hauptgewinn: 1 lebendes Schaf. Puppen- Theater. Bonbonregen. Stangentlettern. Wettlaufen. Erntefeftzug. Rach. ab: Konzert. Spezialitäten- Vorstellung. Pantomime. allen Von 4 Uhr Nachm, Die Kaffeeküche ist geöffnet. Tanz- Kränzchen. Entree 15 Pf., Kinder 10 Pf., die Müße, ein Geschenk und Freiloos erhalten. Berl. Sommer- Theater morgen Donnerstag: Monstre- Feuerwerk. Nachtfest in Japan. ( Bock Brauerei, Tempelhofer Berg.) ( Artistischer Leiter: Paul Pauli.) Mittwoch, den 17. August: Vorstellung in 5 Abtheilungen. 61/2 Uhr: Concert, Musikdirektor Rachfall. 71 Uhr: Spezialitäten 1. Ranges. Auftreten des Morlay- Trio, musikalische Excentrics. 81/2 Uhr: Die Zillerthaler. Liederspiel von F. Nesmüller mit Ferd. Worms als Gast, 912 Uhr: Specialitäten 1. Ranges. Achtung! Große öffentliche Achtung! statt: Peter's Gesellschaftshaus( Moabit). Knebel's Salon, Badstraße 58. Zum Schultheiss"( früher Eisteller), Chausseestraße. Albrecht's Jägerhaus, Schönhauser Allee. D. O. Billets hierzu sind an allen mit Plakaten belegten Stellen, sowie bei Gesangvereine im VI. Wahlkreise, welche mitwirken wollen, werden gebeten, sich bei H. Raschke, Wiesenstraße 8, zu melden. Freie Vereinigung der Seifensieder u. Berufsgen. Berlins u. Umgegend. Bersammlung der Maurer und Puzer Mitglieder Verſammlung in am Sonntag, den 21. August, Vorm. 10% Uhr, den ,, Armin- Hallen", Kommandanten- Straße Nr. 20. Tages Ordnung: 0 V 1. Unsere wirthschaftliche Lage und der erste Verbandstag der Maurer Deutschlands. Referent: Kollege Bömmelburg Hamburg. 2. Diskussion. 3. Stellung zur Streif- Kontrollkommiffion. 4. Berichterstattung über die Angelegenheit Grothmann. 5. Verschiedenes. 1534b Die Vertrauensmänner: Heinrich Klingenberg. Bernhard Förster, Ringkampf- Parodie der Gebr. Schwarz. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Miss Elvira. Dora Ebert. G. Rösser. 101/4 Uhr: Grosses Ballet. Prima Ballerina: Marie Ala. 6 SoloTänzerinnen, Corps de Ballet 20 Damen. Fantoches- Theater des Mr. Winn. Täglich: Grosse Vorstellung. Siehe die Anschlagsäulen. Sonnabend, den 20. August: Benefiz für den artistisch. Leiter Paul Pauli. Adolph Ernst- Theater. 3um 61. Male: 2794L Berlins und Umgegend. Donnerstag, den 18. August 1892, Abends präzise 8 Uhr: am Mittwoch, den 17. August 1892, 1. Abends 812 Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: Todes- Anzeige. Nach langen schweren Leiden ent schlief am 14. d. Mts. unser treuer Freund und Kollege, der Silberabeiter Hermann Dannenberger an der Proletarier- Krankheit. Derselbe war uns stets ein braver, Vortrag des Genoffen Thierbach in dem Emanzipationskampfe der Ar treuer Vereinsgenosse und Mitkämpfer über: Die Berfegung der bürger- beiter. lichen Gesellschaft". 2. Diskussion. 3. Entrichtung der Monatsbeiträge; Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht 467/6 Gäste willkommen. Der Vorstand. Branchen- Versammlung der Mechaniker Achtung! Der Tischler Fr. Roggatz in Kessner's Restaurant, Annenptr. 16. Tages Ordnung: 1. Vortrag über Gewerbegerichte. Referent Herr Borgmann 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist zahlreiches, pünktliches Erscheinen der Kollegen dringend erforderlich. 480/12 Fräulein Feldwebel. der Gesangspoffe in 3 Atten von Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Musik von G. Steffens. Anfang 7%, Uhr. E Morgen: Dieselbe Vorstellung. Der Sommergarten ist geöffnet. Viktoria- Brauerei. Lützow Straße 111/112. Im Konzertgarten resp. Saal) ( außer Läglich Sonnabends): 000 Der Vorstand. Verein zur Wahrung der Interessen der Wittwe Kufahn gegenüber nach gefommen und wir erklären denselben als unseren Kollegen. 2859L E. Rosenau. P. Riegel. Zur Lassalle- Feier. Den Fest- Komitee's sowie Wieder verkäufern empf.hle meine Kinderjahnen Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwoch, von der Leichenhalle des Thomas Kirchhofes aus statt. Um rege Betheiligung bittet Der Vorstand 183/15 des Verbandes deutscher Gold- u. Silber: arbeiter u. verwandter Berufsgenossen ( Bahlstelle Berlin). Todes- Anzeige. Am Montag, den 15. d. Mts., ftarb meine geliebte Frau Ernestine Löwenstein geb. Cohn im Alter von 34 Jahren. auf Stoff, zum 10 und 25 Pf.- Verkauf, den 18... Wis., Vormittags 11 h in mit Gast- und Schankwirthe Berlins u. Umg.trats; ebenso Stodiaternen. Man Freitag, den 19. August, Nachmittags 5 Uhr: Mitglieder Versammlung E im oberen Saale der ,, Berliner Kronen- Brauerei", Alt- Moabit Nr. 47/49. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Wolf und Diskussion. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Vereinsangelegenheiten und Berschiedenes Die Mitglieder werden auf§ 6 Abs. 3 des Statuts aufmerksam gemacht, 476/3 Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Gemüthliches Beisammensein verlange Muster. Fahnenfabrik von Carl Reinecke, N. Chorinerstr. 26. Berliner Brot- Fabrik Köpenickerstr. 9b, Hof part. ist das allergrößte Bret zu haben. Die Beerdigung findet Donnerstag von der Leichenhalle des Jüdischen statt. Alexander Löwenstein and Kinder, 1543b Ackerstraße 78. Danksagung. bei der Be Für die überaus große Theilnahme erdigung meines lieben Mannes, unders und reichen Kranzspenden Das 40 Pf.- Brot wiegt circa 4 Pfd. unvergeßlichen Sohnes, des Malers 50 Pf. Brot " " 5 Pfo. " 70 Pf.- Brot" Genossenschafts- Brot Gustav Griebe, sagen wir allen 7. Pjd. Freunden, Verwandten u. Bekannten, und insbesondere dem Gesangverein Unverzagt", Berlin, unferen Stettiner der Mäntelnäherinnen, Bügler und Stepper empfiehlt A. Weiss, Bionstirchstr. 32. Sänger. Stets wechselnd. Programm. Anfang 8 Uhr Sonntags 7 Uhr Entree 50 Pfg Wochentagsbillets à 40 Pf.( S. Platate. PassagePanopticum. Neu! am Montag, 22. Auguft, bei Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. Detlamationen, Tanz Kränzchen und sonstige Unterhaltungen. Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Von 5-6 Uhr: Kinder- Tanz. Von 6 Uhr ab: Tanz- Kränzchen. ( Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. extra.) Eintrittskarten à 10 pr. sind bei den Mitgliedern der Agitations. Kommission und in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Alle Schneider und Schneiderinnen sind eingeladen. 180/11 Die Agitations- Kommission der Schneider und Schneiderinnen. Freie Volksbühne. Blaue Grotte wurde eine ganze Reihe Gewinne nicht abgeholt. Nachstehend geben wir KinderwagenBazar M. Brinner, Jerufalemerstr. 42, I Filiale: 1535b Wwe. Griebe nebst Eltern. Danksagung. Für die rege Betheiligung bei dem Begräbniß meines lieben Mannes Brunnenstraße 6, der Steindruckerei Littauer u. Boysen, Franz Buchwald sage dem Personal Hof part. Größte Auswahl. drucker u. Lithographen meinen tief sowie der Ortskrankenkasse der SteinBilligste Preise. Theilzahlung gestattet. In der Filiale Ausverk. zurückgesetzter Wagen außerordentlich billig. Speise- Leinöl. 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Gewinne der Bücher Verloosung. 6 17 18 20 29 46 65 72 103 117 130 134 144 167 219 223 244 265 266 284 285 289 353 362 385 500 501 505 554 557 565 572 590 596 617 679 695 697 698- 711 718 722 738 742 834 836 841 842 854 861 874 963 988 1001 1069 1070 1075 1076 1082 1084 1108 1127 1125 1133 1156 1157 1164 1182 1199 1200 1205 1211 1216 1246 1248 1270 1274 1305 1309 1322 1344 1366 1378 1397 1410 1445 1474 1486 1487 1495 1521 1540 1543 1621 1624 1631 1648 1667 1676 1701 1703 1725 1751 1756 1763 1769 1786 1808 1818 1821 1827 1847 1858 1876 1908 1942 1991 2011 2025 2049 2059 2078 2208 2223 2242 2254 2269 2311 2320 2334 2336 2376 2395 2406 2419 2561 2586 2594 2596 2822 2830 2831 3015 2962 2993 Gratweil's Bierhallen 2112 2141 2144 Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Auftr. d. GermaniaKonzert- u. Couplet 3084 3087 3097 Sänger. 3200 3212 3222 3244 3319 3322 3323 3366 ( Damen u. Herren.) 3500 3505 3525 3540 Wochentag frei. Sonntag Entree 30 Bf. 3689 3690 3697 Gr. Frühstücks- n. 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Probearbeiten und Refe- i sub F. 6 nimmt die Expedition des und Spezialitäten. Anfang 4 Uhr. 2289L Hellmuth Peters. 1. 1262b 2. Artillerieftr. 27. 8-10, 5-7, Gonnt. 8-10 3. Uhrmacher. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. # " 1539gr. auf Silber vl. Hollmannftr. 10, 14996 Hierzu eine Beilage Gold v. 24 M. an. Gold. und Silberwaaren in gr. Auswahl zu Fabritpreisen renzen zu Diensten. Offerten an bie Chausseestr. 78. unter F. 50 erbeten. Ansprüche beChausseestr. 34. Ischeiden. Dr. Hoesch, homöopath. Art, E. Rothert& Stolz, Gefäft: Andreasstr. 62. Exp. des„ Vorwärts", Berl. Boltsbl., Vorwärts" entgegen. Kunstformer Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 191. leben Parteinachrichten. " " = Mittwoch, den 17. August 1892. ein Mal ein Staatsanwalt unter Berufung auf irgend eine Moraltheologie irgend eines Jesuiten, den Katholiten sei in gewissen Fällen der Meineid gestattet. Giebt es doch schon genug Schriften protestantischer Hezer, welche die Jesuiten unter Angabe von Quellen" beschuldigen, die Erlatibtheit des Meineids wie vieler anderer Verbrechen zu lehren." Lokales. " Schon vorher war strategisch das ganze Terrain zwischen Dresdener und Görliger Bahn genau eingetheilt, und zwar war beschlossen, daß der Angriff von zwei Seiten erfolgen sollte. Dazu war erforderlich, die Genossen in zwei Kolonnen zu theilen. " " der Gendarm 9. Jahrg. 1 ents an Sie.." Sie! befann auf Grund von Handbüchern der Jesuitenmoral die hatten, an die Arbeit gegangen waren, ging das Gros nach einem Glaubwürdigkeit von ultramontanen Zeugen vor Gericht anzu- Gasthof, um eine kleine Erfrischung zu nehmen, und dann die Das Vorgehen des Staatsanwalt Romen wird von der zweifeln. Dürfte man auf dieser Bahn weiter gehen, dann freilich arbeitenden Genossen abzulösen. Hier hatten wir den ersten nationalliberalen Münchener Allgemeinen Zeitung" könnte man sich nicht wundern, wenn sämmtlichen Juden unliebsamen Zwischenfall. als ein solches bezeichnet, das auch vom juristischen und sozial- vor Gericht ebenfalls die Glaubwürdigkeit bestritten würde, Wir waren vielleicht zwei Minuten in der Wirthschaft, als politischen Standpunkt erhebliche Bedenken haben dürfte" da doch irgend ein obsturer Rabbi gepredigt haben könnte, daß zwei Soldaten vom Eisenbahn Regiment auch hinein kamen. ( Nr. 223 vom 12. Auguft). Die tatholische Kölnische gegen Andersgläubige Alles erlaubt sei. Mit abgerissenen Zitaten Nun sollen den Soldaten von einem Genossen Schriften anBolts- Beitung" schreibt über dieselbe Sache in Nr. 442 aus Büchern und Zeitungen fann man schließlich Alles beweisen, geboten worden sein, was der Betreffende aber von 12. August: wenn eben die Beweiskraft nicht ohne Ansehen der Partei, sondern schieden bestreitet. Derselbe behauptet, die Schriften nur Man wird das Verhalten des Staatsanwalts nicht billigen mit vorgefaßter Meinung geprüft wird. Wenn solche Zitate auf den Tisch da kein anderer frei war tönnen. Schon die Frage nach der Partei- Angehörig ausreichten, um vor Gericht einen Mann als Meineidigen zu welchem die tapferen Krieger standen, gelegt zu haben. Wir teit erscheint unstatthaft. Es kann nach dem Religionsbekenntniß fennzeichnen, dann könnte man auch mit Leichtigkeit darthun, hörten nur, wie einer der Tapferen schrie, indem er die Schriften gefragt werden, aber politische Parteien sollte es vor dem Gericht daß Männer, die Wohlgefallen an den Gedichten von Freiligrath unter den Tisch warf: Wie können Sie sich erlauben, mir einen nicht geben, jedenfalls sollte Niemand zwangsweise nach seinem oder von Herrn Braß, dem Gründer der„ Norddeutschen Allge- folchen Mist u. f. w. anzubieten! Ein anderer Genosse suchte politischen Glaubensbekenntniß gefragt werden. Wie viele können meinen Zeitung", finden, Personen seien, zu denen man sich des nun den jungen Krieger zu beruhigen, aber da kam er schön an. denn das auf ihren Eid nehmen? Eine Partei ist doch immer Mordes und der Brandstiftung immer zu versehen hätte. Denn Halten sie Ihre Schn.. oder ich schlage ste gleich... u. f. w. ein unbestimmter Begriff, der sehr verschiedene Anschauungen hat nicht Freiligrath gesungen:„ Pulver ist schwarz, Blut ist roth, um allen weiteren Auseinandersetzungen mit diesen Menschen und Bestrebungen zuläßt. Da beschwöre' mal Giner, daß golden flackert die Flamme?" Und stammt nicht von Herrn aus dem Wege zu gehen, verließen wir die Wirthschaft, um er wirklich und richtig der Partei angehöre. Wir er Braß der Endreim: Wir färben roth, wir färben gut, wir weiter zu arbeiten. Es sei hier aber ausdrücklich bemerkt, daß es ja alle Tage, daß Parteigenoffen" einander färben mit Tyrannenblut?" Indessen man sollte doch selbst wir ungefähr 30 Mann start waren, also gar keine Ursache hatten, die Zugehörigkeit zur Partei abstreiten. Doch das ist auf der Rechten einiges Verständniß für den Unterschied zwischen vor diesen beiden Vaterlandsvertheidigern das Feld zu räumen. minder wichtig. Sehr tadelnswerth ist es, einem Zeugen wegen Theorie und Praxis haben. In der Theorie predigt Herr Stöcker Wir waren vielmehr der Ueberzeugung, daß es nicht im Der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei jede Glaub die Liebe, und die Praxis ist der Synagogenbrand. In der Intereffe liegen könnte, hier Gleiches mit Gleichem zu ver würdigkeit abzusprechen. Allerdings hat f. 3. der Sozial- Theorie verlangt die Orthodoxie, daß das ganze öffentliche und gelten. demokrat den Meineid im Partei- Interesse vertheidigt, Genossen" gesellschaftliche Leben mit der christlichen Lehre durchwärmt Kaum aber waren wir auf der Straße, so erblickten wir haben ihn direkt empfohlen, und neuerdings noch hat der Vorw." und durchleuchtet" werde, und in der Praxis wird von den einen Gendarm, angethan mit Schwert- und Revolver, welcher in einem Meineidsfalle nach Entschuldigungen gesucht. Indeß Workämpfern des Kirchenthums das Duell vertheidigt und ge- unsere Genossen beim Schriftenvertheilen scharf beobachtete. Diese daraus folgt noch nicht, daß die Sozialdemokraten nun unbedingt fordert, von dem die Religion der Liebe schlechthin nichts wissen aber nahmen gar keine Notiz von dem Gendarm und arbeiteten dieser Meineids- Theorie huldigen. Es find thatsächlich im will. In der Theorie begeistern sich die Männer der äußersten unverdrossen weiter. Inzwischen waren wir glücklich bis am Ende Partei- Interesse Meineide geschworen worden; wir haben aber Rechten für praktisches Christenthum" und Patrimonium des Dorfes angelangt. Das Auge des Gesetzes blickt immer auch den starken Verdacht, daß auch schon gegen die Sozial- der Enterbten", und in der Praxis fämpfen sie für Lebensmittel- zorniger drein! Da freudiges Aufbliken der Augen des demokraten Meineide geschworen worden sind. Statt in Bausch zölle und die Liebesgabe" für die Branntweinbrenner. Allein Gewaltigen. Jedoch nur für einen Augenblick!- sofort wird und Bogen die Glaubwürdigkeit von der Parteistellung abhängig der Meineid wird thatsächlich von der Sozialdemokratie auch in das Gesicht wieder in strenge Falten gelegt. Die Amtsmiene zu machen, muß man sich doch den einzelnen Zeugen ansehen. Der Theorie verworfen. Und da sollte es der Gerechtigkeit und aufgesetzt. Ein Sprung und er steht an der Seite eines Denn die Ungeheuerlichkeit wird man doch vernünftigen Menschen Billigkeit entsprechen, ihr nachzusagen, daß sie auch in der Praxis Genossen. Wild rollen seine Augen, der martialische nicht glaubhaft machen, daß die Millionen deutscher Sozial- dem Meineid huldige? Es steht zu hoffen, daß derartige Be- Schnurrbart sträubt sich. Wie können Sie sich unterstehen, sich demokraten jeder Zeit bereit wären, im Partei- Intereffe einen schimpfungen heute selbst an inmaßgebender Stelle weder Billigung hier einzumischen!- Gehen Sie weg! Hier habe ich für Meineid zu schwören. Der laute und entschiedene Protest, noch Entschuldigung finden. Auch wir stehen der Sozialdemo:" Ruhe und Ordnung" zu sorgen!" den die Hamburger Sozialdemokraten gegen die Anschuldigung kratie in ernstem Kampfe gegenüber. Aber wir halten es nicht Als nun„ Ihm" dem Gendarm der Genosse ruhig ers des Staatsanwalts Nomen erheben, beweist schon, daß sie es mit für ein Zeichen von vornehmer Gesinnung und auch nicht für widerte, daß er hier auf der Straße dasselbe Recht habe, wie dem Meineid nicht so frivol nehmen und die gottlosen Theorien, ein Gebot der politischen Klugheit, in diesem Kampfe vergiftete der Gendarm, wurde der Mann noch rabiater. Gehen Sie welche gereizte Führer unter dem Sozialistengesetz aufgestellt Waffen zu führen." weg von hier! Drei Schritt vom Leibe!" haben, nicht billigen. Wir wissen sehr wohl, daß die jetzigen oder" und dabei griff er nach seinem Gürtel, Rundgebungen zum größten Theil berechnete Demonstration sind, sich jedoch sehr schnell eines Besseren und ließ Hahn in mit denen man die Arbeiter verbittern und gegen die beRuh." Der betreffende Genosse trat ruhig drei Schritt" stehenden Einrichtungen verheyen will; wir zweifeln aber auch feinen Augenblick, daß es dem Gros der Demonstranten innerlich zurück, aber unter der ausdrücklichen Bedingung, daß der Herr Gendarm nun auch gefälligst auf seinem Play stehen bleiben und ernst ist mit ihrem Protest, und der Eid ihm doch noch heilig ist. Das Agitationskomitee für die Provinz Brandenburg hat nicht wieder vortreten sollte, um dieselbe Aufforderung zu wiederDas unbesonnene Verhalten des Staatsanwalts hat der Sozial- im Interesse einer regeren und planmäßigen Agitation die ganze holen. bemokratie nur Wasser auf die Mühle und einen billigen Provinz Brandenburg in 6 Theile zerlegt, und jedem Berliner Von dieser Entfernung aus mußte auch der Mann der und wirksamen Agitationsstoff verschafft. Daß die Gerichte Wahlkreis je nach seiner Stärke einen solchen Theil zur Bearbeitung Ordnung" von den Genossen sich sagen lassen, daß nicht ,, Er" sich seine Anschauung zu eigen machen sollten, ist ja undent- nach Anleitung des Komitees zugewiesen. sondern wir für Ordnung eingetreten wären. bar, und wenn es doch geschähe, so wäre es Niemand mehr Der II. Wahlfreis machte nun am Sonntag, den 14. August. Nachdem ihm die nöthige Rechtsbelehrung zu Theil geworden, ging von Vortheil, als der Sozialdemokratie. Auch schon der bedent- nach dieser neuen Eintheilung den Anfang mit einer Agitations- es unter den Klängen unseres alten Kampfliedes zum Dorfe hinaus, lichen Folgerungen wegen sollten alle Parteien Protest gegen die tour nach Bossen. zum nicht geringen Aerger der bewaffneten Macht, welche sich noch durch die beiden Vaterlandsvertheidiger, die sich in der Wirthschaft vorher so rüpelhaft betragen hatten, verstärkte, die aber jetzt trotz der Aufforderung der Gendarmen, sich doch den Kert" herauszusuchen nicht den Muth dazu fanden. Was aber gab die Veranlassung zu diesem Renkontre? nichts Geringeres, als daß zwei Genossen auf den Hof des letzten Hauses gingen, dort von dem Eigenthümer deffelben, dem Ortsschulzen, heruntergejagt wurden. Troßdem die Genoffen den Hof fofort verlassen wollten, machte der Schulze Standal. Hier glaubte nun der Gendarm eingreifen zu müssen, der betreffende Genosse tam ihm aber zuvor, indem er die Genossen aufforderte, sich nicht mit diesem Herrn einzulassen, sondern ruhig den Weg fortzusehen. Das paßte aber dem Gendarm ebenso wenig wie dem Ortsschulzen, daher die oben geschilderte Wuth gegen den Genossen. Es zeigt sich auch hier mal wieder recht Punkt 6 Uhr früh fuhr die Kolonne I vom Anhalter Bahn- drastisch, wie leicht Konflikte entstehen. Hier ist also Ruhe und Vorhof ab, um 6,40 in Nangsdorf einzutreffen. Hier wurde die sicht doppelt am Blake. Wir dürfen uns gerade bei unserer Beitung Sehr entschieden wendet sich die freisinnige offifche Solonne nach Uebernahme des Materials aus taftischen Landagitation durch nichts bewegen lassen, Dummheiten zu Nr. 375 vom 13. August: gegen den Staatsanwalt Romen. Sie schreibt in Gründen nochmals in zwei Theile getheilt, sodaß jetzt jede Unter- machen, welche in gewissen Kreisen gar zu gern gesehen, ja erabtheilung, ca. 50 Mann start, 8-9 Dörfer zu besorgen hatte. wünscht werden, damit die" Flinte schießt, der Säbel Haut". Der Hamburger Staatsanwalt Dr. Romen hat endlich einen Nachdem dies geschehen, setzte sich die Truppe in Bewegung; die Man würde weiter solche Vorkommnisse dazu benutzen, die armen Bertheidiger gefunden. Allenthalben war man darüber einig, eine nach links, die andere nach rechts. daß es ein unglücklicher Einfall des Vertreters der AnklageLandbewohner vor uns graulich zu machen. Die Unterabtheilung A ging zunächst nach Dahlwih zurück. Von Gr. Machnow ging es nach Dabendorf und von dort behörde gewesen sei, in öffentlicher Gerichtssitzung den Satz zu Auf dem Wege dorthin trafen wir einen Pfarrer, gemüthlich in auf die Hauptfestung 3offen, wo wir um 4½½ Uhr völlig in verfünden, unter den Sozialdemokraten sei der Glaube an die einer Kutsche nach demselben Ort fahrend. Der Herr Pfarrer Schweiß gebadet antamen, d. h. ohne Material. Wir mußten Seiligkeit des Eides längst geschwunden und jene Partei predige war so liebenswürdig als er an uns vorbeifuhr, uns ein paar aus diesem Grunde unterlassen, die Stadt in Angriff zu nehmen. in Wort und Schrift, daß der Meineid im Partei- Intereffe erlaubt sei. Hände voll Traktätchen zuzuwerfen, welche natürlich von den Ge- Wir suchten uns nun einen schattigen Ort, um uns durch Speise Ist es schon bedauerlich, wenn vor Gericht überhaupt nach der offen, wenn auch aus anderen Gründen, als der Pastor ver- und Trank von den Strapazen einigermaßen zu erholen. Gleich politischen Ueberzeugung von Angeschuldigten oder Zeugen ge- muthet haben wird, gern aufgenommen wurden. Dahlwit selbst darauf rückte lebhaft von den Genossen der Abth. A begrüßt, die fragt wird, so ist es weit bedenklicher, die Glaubwürdigkeit von besteht aus einer Domäne und einigen Kleinbauern. Abth. B. unter dem Gesang der Marseillaise in unser Biwak ein. unbescholtenen Bürgern anzutasten, nicht auf Grund ihrer Unsere Ausnahme war eine sehr gute, hanptsächlich von den Auch die Abth. B. hatte troß der glühenden Hize ihr ganzes eigenen Vergangenheit, ihres persönlichen Charakters, sondern Gutsarbeitern; diese schilderten uns die Verhältnisse wie folgt: Material ohne Zwischenfälle auf ca. 9 Dörfern vertheilt. Nach nach Maßgabe von Aeußerungen, die andere Personen, sei es Arbeitslöhne für Männer 60-70 Pf. täglich, Frauen 40-50 Pfund nach rückte auch die Abtheilung der Kolonne II ein. Auch mit Vorbedacht, sei es in der Leidenschaft, jemals gethan Arbeitszeit von früh 3 bis Abends 10, auch 10½ Uhr. Die diese hatte die gleiche Zahl von Dörfern außer den beiden auch ihre wirthschaftlichen Anschauungen bekämpfe, immerhin Wohnungen, gelinde gefagt, die reinen Ställe. Städten ohne Störung mit Schriften belegt. Nur war diese Kolonne über eine Million mündiger Bürger umfaßt, mit dem Vor K. Kienih. da ab ging es nach Gr. Kienitz, Brufendorf, auf polnische Arbeiter gestoßen, ohne für diese Material zu haben. Ueberall diefelben traurigen Zustände für die Ar- Es dürfte sich also in Zukunft empfehlen, auch polnische Literatur wurfe zu brandmarken, sie huldige dem Meineid, nicht beiter und überall gute Aufnahme unserer Schriften. zur etwa nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis? Lehrt nicht der Augenschein die tägliche Erfahrung, daß zahl unsere Jdeen. Auch die Kleinbauern waren theilweise sehr empfänglich für Agitation mitzunehmen. Nach kurzer Raft ging es zur Bahn, um die Rückreise anzutreten. Nur ein Amtsvorsteher in Gr. Kienitz glaubte Ein fleine Zahl aus dem Westen", Rolonne I, benüßte trob reiche Sozialdemokraten so gut wie die besten Mitglieder an sich dadurch besonders vor seiner Gemeinde auszeichnen zu müssen, der großen Müdigkeit die kurze Zeit bis zum Abgang des Zuges berer Parteien unfähig wären, ein unwahres Wort mit oder indem er sich über den Zweck unserer Schristen der häßlichsten in Boffen selbst Verbindungen anzuknüpfen. Nach längerem Hinohne Eid zu sprechen? Johann Jacoby hat sich in den letzten Ausdrücke bediente; er wurde aber von den Genossen ordentlich und Herfragen und Laufen gelang es endlich, ein paar Leute aufWir abgeführt. zutreiben. Diese versprachen denn auch nach furzer Besprechung wissen nicht, ob selbst die Kreuz- Zeitung" im Stande wäre, zu In Kl. Kienitz wurde nach ungefähr 4 stündlicher heißer alles aufzubieten, damit auch in Bossen bald eine recht große eines Denter sei selbstlose Arbeit Rendez- vous gemacht. Wir fanden hier bei einem Wirth, Anzahl von Sozialdemokraten zu verzeichnen sind. Dennoch hantirt die Kreuz- Zeitung" zur welcher uns gleich in der liebenswürdigsten Weise seinen Saal Da nun der Bahnverkehr von Zoffen ein sehr mangelhafter Rechtfertigung des Hamburger Staatsanwalts mit den ab: ist, so übernahm es die Militärbahn des fgl. Eisenbahn- Regiments, gebrauchtesten Zitaten, um zu beweisen, daß der Meineid im zur Verfügung stellte, gute Aufnahme. Von hier aus ging es nach Theresienhof, Vorwerk und Ziegelei. Die bösen Sozialdemokraten, die Umstürzler, in der liebenswürdigsten Barteiinteresse von der Sozialdemokratie nicht verworfen, sondern auf beiden gute Aufnahme. Die Zustände hier höchst traurig. Weise nach Berlin zu befördern. Aus diesem Grunde ist vielen gebilligt werde. Da werden einzelne Säge ausgegraben, die Bur Charakterisirung einen Fall: Ein Arbeiter, welcher 50 Jahre Genossen, welchen früher die Nüßlichkeit der Militärbahn nicht irgend ein sozialdemokratisches Blatt vor Jahren veröffentlichte, ununterbrochen auf dem Gute gearbeitet, erhält jetzt also ch st- einleuchten wollte, ein großes Licht aufgegangen. Wenn wir als die Erbitterung über Ungemach, dem sich die Partei aus- lo hn" sage und schreibe pro Tag eine Mart. nun das Fazit des ganzen Tages ziehen, so fönnen wir mit dem Auf der Ziegelei verdienen die Leute bei einer täglichen Resultat wohl zufrieden sein. Die Unzufriedenheit ist überall so hatte. Was geht aus solchen Auslassungen hervor? Ist eine Arbeitszeit von 16-18 Stunden drei Mark pro Tag; bekommen groß, daß es nur einer richtigen Agitation bedarf, um die Leute ganze Partei verantwortlich für jede Thorheit, die in einem ihrer aber von diesem Lohn sehr wenig ausgezahlt. Zum Beispiel: für uns zu gewinnen.„ Kommt nur recht bald wieder und bringt Blätter gedruckt wird? Ist sie daran gebunden bis an ihr Ende Ein Arbeiter, welcher in der letzten Woche 17 Mart verdient uns was zu lesen", so flang es uns überall beim Abschied nach. Ist, was ein Parteiblatt schreibt, ein Dogma, dem sich jedes hatte, bekam ganze - zwei Mart davon ausgezahlt, das Uebrige Die Leute sind wirklich so arm, daß sie nicht in der Lage sind, welche im Besitz des Pächters der sich Schriften kaufen zu können. Aeußerungen einzelner Sozialdemokraten, denen beiläufig viel Ziegelei ist. Auffallend war das Entgegenkommen der Frauen, welche stärkere Bekenntnisse der entgegengesetzten Anschauung seitens Die Preise für Waaren sollen in der Rantine gerade noch manchen Mann beschämten. einmal so hoch sein, wie in dem eine Stunde von hier entlegenen gegen die Glaubwürdigkeit aller Sozialdemokraten ableiten Dorfe Groß- Machnow. Drohbrief eines kleinen kapitalistischen Paschas. In dürfte, wenn diese Methode berechtigt und folglich auch andern Hier dürfte alfo das Trucksystem in vollster Blüthe stehen! der Jänike'schen Buchdruckerei in der BrandenburgBarteien gegenüber angemessen wäre, dann bliebe unverständlich, Wir gaben den Leuten von unseren Schriften: Nieder mit straße war eine Frau als Punktirerin und Einlegerin be wie der Sozialdemokratie, Teltower„ Volksblatt", Maifest- Zeitung 2c. zc., schäftigt. Am Sonnabend wurde ihr der Wochenlohn mit 16 M. Schenken könnte, da doch weit mehr als in der Sozialdemokratie Alles wurde mit Dant, ja sogar mit dem Versprechen angenom- bezahlt, und da sie auch noch 2 M. 40 Pf. für Ueberstunden zu in der fatholischen Kirche von hervorragenden Wortführern die fordern und nöthige Ausgaben hatte, verlangte sie auch diese Lehre verkündet wurde, daß der Papst die Macht habe, zu binden men, nächstens das Teltower Voltsblatt" selbst zu abonniren. Unter den glühenden Strahlen der Sonne ging es nach Summe, worauf sie 3 M. erhielt. Sie gab von diesen einem und zu lösen, daß im Interesse der Kirche nicht nur der Meineid, Groß- Machnow. Arbeiter 60 Pf., um sie an Herrn Jänike zurückzuzahlen und ging Biemlich erschöpft tamen wir dort an. Nachdem die Ge- am Montag nicht wieder zur Arbeit, worauf sie folgendes Wissens ist es bisher keinem Staatsanwalt beigekommen, noffen, zirka 10 Mann, welche hier die Schriften zu vertheilen| Schreiben erhielt: Die 1. Kolonne, hauptsächlich bestehend aus den Genoffen des, stolzen" Westens, hatte die Aufgabe, den linken Flügel zu Die Köln. Boltsztg." wird hoffentlich so anständig fein, nach silden, um von Dahlwig aus links die ganzen Dörfer nach Boffen Lektüre unsers in Nr. 188 gebrachten Leitartikels die unwahre Bezich zu bearbeiten. tigung zurückzunehmen, daß Sozialdemokrat"," Vorwärts" und Die 2. Kolonne sollte mit der Görlitzer Bahn nach Königs. Interesse als etwas Empfehlenswerthes hinstellten. Die läppische zu nehmen. gereizte Führer" der Sozialdemokratie den Meineid im Partei- Wusterhausen und von da aus die rechte Seite auf 3offen Aeußerung, die jetzigen Kundgebungen, welche unsere Partei De: ganze Plan war so gedacht, daß in Boffen sich beide gegen die Romen'schen Verleumdungen inszenirte, feien zum Kolonnen vereinigen sollten, um dieses Städtchen mit vereinten größten Theil berechnete Demonstrationen", mag der Köln. Kräften zu nehmen. Boltsztg." wegen der sonstigen vernünftigen Ausführungen ihres Artikels nachgesehen sein. glauben " " jener fähig gewesen. sondern der Königsmord gestattet sei. " Meineids Unseres Von " 60 Frau N. N., hier.. Wenn Sie mir bis Mittwoch nicht den Betrag für Ihre Rassenrefte und die Ihnen vorschußweise gezahlte Mart, in Summa 5,80 zurückerstattet haben, zeige ich Sie wegen Betrug an. Wenn Sie am Sonnabend die Absicht hatten, am Montag nicht mehr wieder zu kommen, sollten Sie auch den Vorschuß nicht genommen haben. Wenn bis Mittwoch die Differenz nicht beglichen ist, werde ich dafür Sorge tragen, durch Veröffentlichung Ihres Betragens im hiesigen Köpfel'schen Neuen Druckerei Anzeiger", daß Sie hier feine Stelle als Punttiverin noch Einlegerin erhalten sollen. Außerdem werde ich das Nachweis- Bureau, wie auch Ortskasse und Polizei in Kenntniß sehen, damit Sie von letzterer feine neue Invaliditätskarte ausgestellt erhalten. E. Jänike. strafe bis zu 300 Mark oder Haft bis zu 6 Wochen: ist; dieser muß nöthigenfalls entlassen werden, wenn ein MilitärAnwärter sich um diese Schreibarbeit bewirbt. Ein ähnlicher Zustand, der in gleicher Weise erbitternd mit der sozialen Lage und niederdrückend auf den Arbeiter wirkt, besteht kaum in einer andern Erwerbsthätigkeit. Der Schreiber ist tüchtig in feinem Beruf, feine Arbeit ist tadellos, er besitzt die volle Zufriedenheit seines Vorgesetzten, er ist mit dem geringen Lohn zufrieden, und doch wirft die Meldung eines bevorrechteten Mitbewerbers ihn erbarmungslos auf das Pflaster. Den Behörden selbst sind diese bevorrechtigten Militäranwärter garnicht lieb; diese leisten oft bei Weitem nicht das gleiche Arbeitspensum wie die Hilfsschreiber, bedürfen genauerer und zeitraubender Kontrolle ihrer Arbeit und dergl., und dech muß die strenge gesehliche Bestimmung respektirt werden, denn der Staat sorgt in dieser Weise eben für Diejenigen, welche dem stehenden Heere eine längere ( zwölfjährige) Dienstzeit geopfert haben. Solche, die nicht alle werden sucht ein heller" Sachse durch folgendes Inserat im Lokal- Anzeiger": Nebenverdienst. Solide Personen tönnen sich bei einiger Thätigkeit einen monatlichen Nebenverdienst von 50-100 Mart verdienen. Erfolg garantirt. K. R. 204 postlagernd Döbeln. Diejenigen, welche sich unter der vorstehenden Chiffre nach Döbeln wenden, erhalten folgendes hetto graphirte Schrei ben zugesandt: Kleinbauchlik, den.... b. Döbeln. Geehrter Herr! Auf Ihre Zuschrift erividere ich Ihnen, daß ich geneigt bin, Ihnen den Nebenverdienst ankommen zu lassen. Der Verdienst ist durch schriftliche Arbeit zu erwerben und wird gerade für Sie passen! Näheres fann ich allerdings vor der Hand Ihnen noch nicht mittheilen, Sie müßten mir zuvor eine Martin Briefmarten einsenden, worauf ich Ihnen alles Nähere der Sache mittheilen werde. Hochachtend Alfred Möbius. zu welchen kläglichen und unsicheren Verhältnissen in der Lohnschreiberei diese Dinge geführt haben und wie selbst die Behörden mit den daraus erwachsenden Schwierigkeiten zu kämpfen haben, das ergiebt sich aus einem öffentlichen Ausgebot einer vakanten Kanzlisten- Stelle, die wir in einem hiesigen BeamtenBlatt finden: Die Stelle eines Kanzlisten ist bei der königlichen Ein Schlauberger, dieser Herr Möbius in Kleinbauchliz bei Kanal- Kommission in Münster( Westfalen) zu besetzen. Gehalt Döbeln. Er will sein füßes Geheimniß nicht eher ausplaubern, 60 bis 150 Mark monatlich. Probezeit ein Monat. Die An- ehe er nicht eine Mark in Briefmarken in der Tasche hat. Nun, stellung erfolgt auf vierwöchentliche Kündigung. Verlangt wird wir glauben bestimmt zu wissen, daß auch dann dieser Menschenschöne, sichere und gewandte Kanzleihandschrift und Fähigkeit, freund sich sehr schweigfam verhalten wird.... fehlerfrei zu schreiben. Mit Rücksicht auf die nur vorübergehende, Natürlich ist es dem Mann nur darum zu thun, die Brief auf die Dauer des Kanalbanes beschränkte Thätigkeit der Behörde marken einzuheimsen, das ist sein„ Nebenverdienst". Hoffentlich werden etatsmäßige Stellen nicht geschaffen; die Anwärter haben ist kein Berliner so dumm, nach Döbeln die Mark zu senden, er fomit teine Aussicht auf dauernde Beschäftigung; die sich hat es in Berlin bequemer, wenn er sein Geld zum Fenster hinmeldenden Bewerber haben dagegen eine Erklärung dahin ab- aus werfen will. zugeben, daß sie nicht lediglich um die Einberufung, be Herr E. Jänife scheint wirklich zu glauben, daß ihm alle Zivil- und Kriminalbehörden zur Verfolgung seiner Arbeiterin zur unbeschränkten Verfügung stehen und kann sich gar nicht denken, daß diesen Behörden auch Handhaben gegen ihn zustehen. Er gehabt sich, als wäre er der König Stumm" in eigener Person, und thut so, als wenn vor ihm die Paragraphen des Straf Gesetzbuchs wegen Bedrohung, Nöthigung und Er preffung ihre Kraft verlieren würden. Ortstasse und Polizei werden die ihr gestellten Bumuthungen einfach zurückweisen, denn etwas mehr Begriff von gesetzmäßigem Handeln haben sie denn doch, als Herr Jänike. Da Herr Jänite noch kein so großer Herr ist, als er sich ein bildet, so riethen wir seiner Arbeiterin, ihm seine Unwissenheit zu Gute zu halten, und geben zur Belehrung des Herrn Jänife hier die einschlägigen Gesegesstellen: § 53 des Krantenversicherung 3- Gesetzes befagt: Sind Abzüge für eine Lohnzahlungsperiode unter blieben, so dürfen sie nur noch bei der Lohnzahlung für die nächfifolgende Lohnzahlungsperiode nachgeholt werden." ziehungsweise endgiltige Anstellung bei einer anderen Be- Aus Aulas der beiden in hiesigen städtischen Kranken § 109 des Invaliditäts- und Altersversiche- hörde abzuwarten in den Dienst der Königl. Kanal- Kommission häusern vorgekommenen Krankheitsfälle, welche eine Ahnrungs- Gefees bestimmt: zu treten gewillt sind, und müssen sich verpflichten, wenigstens lichkeit mit der Cholera hatten, ist sofort seitens der dirigenden Die Arbeitgeber find berechtigt, bei der Lohnzahlung brei Jahre im Dienste der Kanalban- Verwaltung zu verbleiben, Aerzte eine genaue Untersuchung eingeleitet worden. Das G den" von ihnen beschäftigten Personen die Hälfte der Be auch wenn ihnen innerhalb dieser Frist eine Einberufung von gebniß dieser Untersuchung ist nunmehr, daß die erwähnten träge in Abzug zu bringen. Die Abzüge dürfen sich einer anderen Behörde zu Theil werden sollte. Krantheitsfälle sich nicht als choleraverdächtig erwiesen haben höchstens auf die für die beiden letzten Lohnzahlungs- Also: Verpflichtung des Schreibers auf drei Jahre, keine bes perioden entrichteten Beiträge erstrecken." Aussicht auf dauernde Beschäftigung und Entlassung nach vier- fürchten sei. Trotzdem hat der Magistrat nach eingehender Be Ferner bedroht der§ 148 desselben Gesetzes mit einer Geld- wöchiger Kündigung zu jeder Zeit bei einem Anfangsgehalt von rathung beschlossen, auf alle Fälle Vorkehrungen zu treffen, und 20 Thalern monatlich, wofür die Arbeitsleistung eines gebildeten hat demgemäß das Kuratorium des städtischen Krankenhauses an Menschen verlangt wird. gewiesen, zwei Lazarettbaracken behufs Aufnahme von choleraUnd das Alles bei einer Königlichen Behörde! Nun stelle verdächtigen Personen bereit zu stellen. man sich diese Verhältnisse bei kleinen Gemeindeverwaltungen vor, wo das Gehalt oft nur 50 bis 75 M. monatlich und, In der Nieder'schen Mordsache hat die polizeiliche Unter um den Hilfsschreiber bei der Bewerbung eines bevorrechteten Militäramvärters schnell fos zu sein, eine nur vierzehntägige Zunächst ist aufgeklärt worden, warum der Mörder seine nod Ründigung vereinbart wird. Daß find Bilder aus dem Dasein brauchbaren Schnürschuhe mit den schlechteren Stiefeln des Schant des papiernen Proletariats". wirths Rieder vertauscht hat. An einem der zurückgelaffenen Schuhe fehlt nämlich ein Stück vom Absah, welches augenscheinHerr Jänike hätte also, da die Lohnzahlung wöchentlich erfolgte, der betreffenden Arbeiterin am vorigen Sonnabend nur bel Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, denten die 2 maí 20 Pf. Krankenfaffengeld und 2 mal 10 Bi. für Alters- Arrangeure, welche fürzlich das sogenannte Billenfest ver- welchem die Nachforschungen nach dem Thäter obliegen, hat bas anstalteten. Das Fest verunglückte absolut, und die Herren fehlende Stück zur Stelle gefchafft: es lag nicht weit von dem und Invaliditätsversicherung, also zusammen 60 Pf. abziehen können, und machte sich daher durch die drohweise Gintreibung Arrangeure hielten es daher auch nicht für nothwendig, den Ar- Punkt, wo der Mörder von der Pante aus den 3aun über einer höheren Summe einer Erpressung schuldig. Bedanken Sie beitern die ausbedungenen Löhne zu bezahlen. Sie sind den Ar- lettert hat. Hierbei hat er zweifellos das Unglück gehabt, mi fich, Herr Zänite, bei Ihrer Arbeiterin, welche die Nachficht fibt, better biegune devonltalter des geftes egen die Arbeiter Wie dem Absatz hängen zu bleiben, und dabei das Stück verloren. man, gingen, geht wohl am besten aus dem Umstand hervor, daß man zogen. Uebrigens glaubt daß der Thäter einen gehabt habe, habe, welcher ihm beim Uebersteigen Die Agitationstouren unserer Genossen nach den um die Arbeiter vier Tage und fünf Nächte auf den Zillen liegen Stomplicen liegenden ländlichen Bezirken find bisher noch immer von den ließ, ohne sich im Geringsten um sie zu fümmern. Nahrungs- des Baunes behilflich gewesen sei. Diese Annahme deckt sich besten Erfolgen begleitet gewesen. An einem der letzten Sonn- mittel gab man ihnen nicht, obwohl die Arbeiter mit Verpflegung auch mit der Aussage einer Zeugin, welche mit ihrem Sohn hig tage hatten 14 Mitglieder des Arbeiter- Bildungsvereins für engagirt waren. Gegen die Festveranstalter ist bereits der Klage- 54 Uhr Morgens zwei junge Leute im Alter von 18 bi 20 Jahren bemerkt hat, die eiligst aus der Gegend des Mord Friedenau, Steglitz und Umgegend eine Agitationstour von weg beschritten worden. Das Trinkwasser auf den Bahnhöfen verdient in einer i hauses verschwunden seien. Die Zeugin will ihren fleinen Sohn Kummersdorf und Sperenberg founten mit Schriften nicht mehr Beit, maßgebenden Kreije" fich mit einem Male aller haben gewiß hier eingebrochen." Giner der Unbekannten olie belegt werden, diefelben waren schon vorher" alle" geworden. Unterlassungsfünden hinsichtlich der Gauberteit in den von den burch sein rothes Geficht aufgefallen sein. Die Kriminalpoli Das Bersäumte wird aber insofern nachgeholt werden, als die Queen Dewonten Borstädten und Bororten bewußt werden, ge but in der verwichenen Nacht umfangreiche Razzien abgehagen Absicht besteht, noch vor Beginn des Herbſtes diese Tour noch wiljen Leuven unter die staje gehalten zu werden. Bor mehreren Bielfache Siſtirungen find dabei vorgenommen worden. Das ent Bei dieser Gelegenheit wollen wir unseren Freunden Gincs in Berfügung der Eisenbahnverwaltung, die auch burch öffent lassen worden, nachdem sich ihre Unschuld herausgestellt Jahren wurden die Bahnhofs- Wirthschaften durch sind von den geſtern verhafteten, fünf Personen drei wieder eat. in Grinnerung bringen: Es ist eine Thatsache, daß gerade bei fichen Zughang in den Bahnhofsräumen bekannt gemacht wurde, Die beiden Anderen haben sich noch wegen eines Diebstahls su 1. Arbeitgeber, welche den von ihnen beschäftigten, dem Versicherungszwange unterliegenden Personen wissentlich mehr als die Hälfte des für die beiden letten Sohn zahlungsperioden verwendeten beziehungsweise in denselben fällig gewordenen Betrages an Marken bei der Lohnzahlung in Anrechnung bringen. 3. diejenigen Bersonen, welche dem Berechtigten eine Quittungskarte widerrechtlich vorenthalten. das Gesetz nicht gegen Sie anzurufen. einmal zu unternehmen. Summe 291,50 M. schuldig der Landbevölkerung das Sprichwort seine volle Geltung hat verpflichtet, in den Wartesälen für die Reisenden der III. und verantworten. Der erste Eindruck entscheidet. Danach müssen sich die Ge- IV. Klasse eine Flasche Wasser und mehrere Gläser, aufzustellen. Das fgl. Polizeipräsidium erläßt, indem es für die Ergreifung einen Führer an die Spitze Spitze stellen der repräsentirt, ist sie am Ende gar wieder aufgehoben worden? Wir haben folgende Bekanntmachung: äußerlich sowohl, als auch geistig. Es ist bekannt, daß die Kraut wenigstens die bewußte Flasche in den letzten Jahren immer nossen richten und jeder Kolonne von Schriftenvertheilern Diese Bestimmung ſcheint in Bergeſſenbeit gerathen zu sein. Over des Der Thäter der Mitte, ein bem Am 15. August zwischen 41/2 und 5 Uhr Morgens ift auf vermögen dort, wo sie einmal Boden gefaßt haben. Deshalb Selbstverständlich wird es keiner von den Reisenden, die auf diese nach dem Hofe zu gelegenen Küche die 66 jährige verwittwete bater zu machen. Sie reden den Leuten vor, daß der Sozialdemokrat Berpflichtung, die überdies dem geringsten Theile des Publikums be- Beilhiebe tödtlich verlegt und beraubt worden. ein Hallunte sei vom Wirbel bis zur Zehe, ein Lagedieb und sie überdiesern. Die Mittelloſen Reiſenben, die fich hat einen hohen Brettergaun, welcher den fleinen Hofraum en. Landſtreicher, der mit der Petroleumtanne im Lande umherzieht bas theure Getterwaffer( 20 oder 25 B1) nicht leiſten tönnen fchließt, überflettert und ist burch das Stüchenfenſter eingeſteiner und nur darauf wartet, den rothen Hahn auf das Dach des und das billigere, aber schlechte Bier( 15 oder 20 P.) in der Geraubt find folgende Gegenstände: etwa 10 Mart in fleiner gehn Chitt falt lächelnd Alles bemeineidet, was ihm Spaß macht, iſt dieſen heißen Sabreszeit als angewiesen, die gwar vorschrifts- Richenbaulooſe, brei Würste, ein Bädchen, enthaltenb 100 yns Strautjunfern verbürgte Thatsache, die ja jlingst erst wieder ein mäßig auf jebem Bahnhof vorhanden sind, aber fich auf fleineren Bigarren in Strohpapier- Verpackung mit der Etikette„ La re hervorragender Staatsanwalt bekräftigt hat. Da heißt es denn Stationen auch regelmäßig neben den Retiraden befinden. Es Habana No. 6" mit Wappen in nun für unsere Genossen, solches Geschwätz durch die eigene leuchtet ein, daß durch diese Retiraden, die natürlich nicht nach Sohn der Ermordeten gehöriges Jacket von graumelirtem Per Gozialdemokrat die haben met beinahe ebenso werden gelben und graublauen großstädtischem Salz) Wollstoff farreauartig mit Bauern seines Dorfes, daß ihm Nichts ferner liegt als zu strauchbieben wie auf dem Lande die Hofbrunnen durch die Jauchengruben. wenig getragene Herren- Lederpantoffeln, ein Paar lederne Gummiund wegezulagein, dann merken sie, daß sie bisher auf das Schmäh- Diefe Beeinträchtigung der Reisenden der 111. und IV. Klasse ist zugstiefel von spißer Fassung mit guten Sohlen, schmalen, halbmit Scham über die eigene Dummheit und das Berlangen, in Zukunft nagrlich, Darauf, daß pie Bahnhofswirthe, ſelbſt bie mittellosen Thäter seine eigenen abgetretenen Lebernen Schnürstiefel affen. selbständig aufzutreten Denen gegenüber, die sie bisher immer Reisenden zum Genuß ihrer Getränke zwingen wollen, um die Schnürriemen und gelben Desen am Thatort zurückgelaffen. daß sich unseren Freunden der Oberstkommandirende des Ortes schlagen. Aus demselben Grunde befolgen auch viele Bahn Mörder wahrscheinlich in Gebrauch genommene Jaquet gefertigt entgegenstellt, um mit allen Mittelu den Einbruch in seine fromme hofswirthe die Bestimmung, daß das Preisverzeichniß ist, können bei der Kriminalpolizei und bei allen Polizeirevieren Speisen und Getränfe für Jedermann fichtbar in Augenschein genommen werden. Der Rutscher Gary, der bald gefegestundigen Genoffen entgegenschicken zu können, der sich nicht aufzuhängen ist, in der Weise, daß fte e3 überschreitet, welche unbedingt innegehalten werden müssen, falls zwar das Gehen, aber nicht das Lesen gestattet. Sie fulfuliren, fühlend; wenige Schritte von ihr stand ein etwa 20 Jahre verblüffen läßt, der aber auch in der Polemik nicht die Grenzen hinter ihrem Buffet oder in einer Höhe anbringen lassen, die Rieber auf einem Stuhle fißen, den Kopf mit einem weißen Tuche Erfolge erzielt werden sollen. Unsere Freunde sehen so, daß eine solche Agitation stour fein aus Barb daß Mancher aus dem Publikum, wenn er die wieder mit Rück Mann in dunklem Anzug, blaß mit Schnurrbart, ein graues Spaziergang zum Bergnügen ist. Wir wissen auch, daß noch keine ich auf die be Bier, welterwaffer oder Staffee verzichten Schantlokal entfernt, nachdem die Nieder auf Befragen des einen solche Lour zum Vergnügen unternommen worden ist. Wenn und den Brunnen in Bewegung sehen würde. Die„ maßgeben erklärt hatte, en dicht ber thäter set, sondern nur eine wir troßdem auf die vorſtehend erwähnten Punkte aufmerkſam ven Kreise" scheinen bags alles gar nicht zu bemerten oder für Schnaps gefordert habe. Dieser noch nicht ermittelte Mann wird nebensächlich zu halten. Wer fragt nach dem Interesse des ersucht, sich zu melden. Armen, der in der fürchterlichen Enge, der drückenden Hiße und erstickenden Luft eines Wagens vierter Klasse halbe und ganze machen, so geschieht dies im Interesse unserer Sache. Bei den Behörden, hat alter In den Kreifen der Lohnschreiber herrscht gegenwärtig ein sozialer Nothstand wie nie zuvor. Den Tod durch Erhängen hat der in der Wilhelmftr. 5a man zwar viel von der Aufbesserung der Schreiblöhne geredet: Tage lang zubringt und dann vergeblich nach einem Trunt gewohnende Barbier Wiescholeck gefunden. W. betrieb im Parterre es sind auch neue Tarife für die Bezahlung von Schreibarbeit funden Wassers sucht? Er mag hungern und durften oder durch des Hauses einen Haarhandel; obgleich er schon seit 23 Jahren aufgestellt, aber in den weitschichtigen Kolonnen dieser Tarife den Genuß von Verdorbenem trant werden, wenn nur der Profit, in der Gegend ansässig war, gerieth er doch in Vermögensverfall, findet sich der ſparſame Kanzlei- Borstand noch immer mit großem ber heilige, gewahrt bleiblich das ist der Grundsay, den die so daß er die Miethe nicht bezahlen konnte und ermittirt werden Geschick so zurecht, daß die monatliche Besoldung des Herren Bourgeoisie befolgt, der sich gelegentlich aber auch einmal an follte. Am vorigen Donnerstag war in der Sache Termin g Denen rächt, die ihn vertreten. wesen, seitdem hatte man Wiescholeck nicht mehr gesehen. Gestern Ranzlei- Assistenten" diesen stolzen Titel führen die armen Teufel allerdings die bescheidene Höhe von früher nicht wesentlich überschreitet. In Sachen Ahlwardt ist, wie die" Post" berichtet, dem Vormittag benachrichtigte man endlich die Polizei, welche die Verleger Gustav Ad. Dewald, hier, folgende gerichtliche Kund- Wohnung gewaltsam öffnen ließ und die Leiche des W. an be Was aber ungleich wichtiger ist, als das geringe Schreiblohn, gebung zugegangen:„ Beschluß: In der Strafsache gegen AhlGe Stubenthürpfosten aufgehängt fand. Darüber hatte der Selbst das ist die Unsicherheit der Stellung dieser Hilfsbeamten. Bei wardt und Genossen wird das Verfahren gegen den Rektor Ahl- brüder H."- Das sind die Besizer des Hauses. fast allen Behörden gehören die Hilfsschreiber- Stellen zu denjenigen, wardt und Berleger Gustav Adolf Dewald zu Berlin wegen der die zunächst mit den zivilversorgungsberechtigten Militäranwärtern Beschuldigung: gemeinschaftlich zu Berlin im Januar d. J. durch mit solchen Anwärtern besetzt werden könnten. Vermißt. Der Zuschneider Anton Platz verließ am Donners besetzt werden sollen und die Zahl dieser Leute ist gegenwärtig Verbreitung der Druckschrift„ Der Verzweiflungskampf der arischen tag, 11. August, Abends 111/2 Uhr das Schulze'sche Restaurant gewerbe zuwenden wollten, die sämmtlichen Hilfsschreiberstellen Justizminister Dr. von Schelling öffentlich beleidigt und in Be Wohnung, Bergmannstraße 27, zu begeben, und wird seitdem Nun geziehung auf denselben Thatsachen behauptet und verbreitet zu vermißt. Der Verschollene ist 32 Jahre alt, unverheirathet, von staltet sich aber das Verhältniß so, daß diese Anwärter sich ge- haben, welche denselben verächtlich zu machen und in der öffent untersetter Statur, hat blondes Haar und blonden Schnurrbart, manchmal vergehen bis zu solchem Bescheide mehrere Monate$$ 185, 186, 200, 47 Str.- G.- 8. strafbaren Beleidigung gestellte blau gestreifte Hosen. Wertsachen hatte er nicht bei ſicht hörde gerichtete Bewerbung längere Zeit warten müssen Thatsachen wahr sind, eingestellt, weil der wegen diefer nach eingefrümmt. Er trug ein helles Jaquet und Weste, und dunkel noch vorübergehend Beschäftigung in irgend einer behördlichen Strafantrag zurückgenommen ist, und werden beide Angeschuldigte werden Alle, die über den Verbleib des Vermißten Auskunft berechtigten Hilfsschreibern gegenüber doppelt im Vortheil; ein- durch das Verfahren wegen leztgedachter Beleidigung entstandenen mannstraße 27 bei Herrn Gürke Mittheilung zu machen. mal beziehen sie neben dem vollen Schreiblohn noch ihre Militär- Kosten des Verfahrens werden der Staatskasse auferlegt(§§ 496, Invalidenpension, und dann muß ihnen in jeder Kanzlei Arbeit 499 Str.-Pr.-O.) Berlin, den 4. August 1892. Königliches Landgegeben werden so lange dort noch ein Hilfsschreiber vorhanden gericht I, Straffammer I.". F3 Verunglückt. Am Freitag Abend kurz vor Feierabend follte bei Lichtenberg an der Bahnstrecke Stralau- Rummelsburg beim ei. de ge 10 21 10 ü to Οι N b 9 21 g a 2 11 e e t " „ Für den Fall, daß die dem Gewerkschaftskartell ans gehörigen Fachvereine Hamburgs über eine der unterzeich neten Brauereien den Boykott verhängen, verpflichten sich die unterzeichneten Brauereien, ihre sämmtlichen den Fachvereinen angehörigen Brauer, Brauereihilfsarbeiter und Küper sofort zu entlassen." Hamburg, den 12. August 1892. Elbschloßbrauerei. Brauhaus Hammonia. Brauhaus. Löwenbrauerei. Winterhuder Barmbeker Brauerei. = Bau der Durchlegung der Wasserröhren noch ein zirka 30 3tr.| gehens gegen die öffentliche Ordnung unter Anklage gestellt. Am schweres Rohr gelegt werden. Der Vorarbeiter hatte es sehr 13. Februar d. I. stand gegen ihn Zermin an. In diesem trat eilig, das Rohr noch in den Boden zu bekommen und so wurde Eckerlein als Entlastungszeuge auf. Er behauptete, daß er eine Der Bock, an welchem die Winde befestigt war, nicht in die entgegengesette Auffassung von dem Inhalte der Büttner'schen gehörige Sicherstellung gebracht. Als das Rohr frei geworden Rede habe gewinnen müssen, wie die Belastungswar, fiel der wackelige Bock um und das Rohr schlug einem der zeugen. Büttner habe in entschieden friedlichem Sinne Arbeiter derart an den Kopf, daß die Hirnschale zertrümmert gesprochen und er, Eckerlein, müsse noch die Notizen zu wurde. Der Unglückliche war sofort eine Leiche. A13 sich die Hause haben, die er sich als Schriftführer der Versammlung übrigen Arbeiter von dem furchtbaren Schrecken etwas erholt hatten, über die Vorträge gemacht. Nach diesen Aufzeichnungen habe er Bürgerliches tam auch der Vorarbeiter wieder zu Worten. Eine schwere Sorge auch einen Bericht für den Vorwärts" angefertigt, der am Exportbrauerei Teufelsbrüde. Bill: drückte ihn, sein Herz war voll des Leides. Die ersten Worte, folgenden Tage zum Abdruck gelangt sei. Der Gerichtshof be- Bierbrauerei. G. Naefete. Brauerei Bahrenfeld. welche die Arbeiter von ihm hörten, waren: Es ist schrecklich! schloß damals, die Sache zu vertagen und dem Eckerlein einen Brauerei. HolstenNun ist das Rohr auch kaput gegangen Beamten mitzugeben, der die erwähnten Notizen in Empfang A. Janssen Wwe. Hansa- Brauerei. nehmen sollte. Die Papiere waren nicht zu finden, Eckerlein be- Brauerei. Brauerei Germania. Marienthaler Aktien Bierbrauerei. Vereinsbrauerei, hauptete, er habe sie noch am Morgen in den Händen gehabt, Hamburg Bergedorf. wahrscheinlich seien sie auf den Fußboden gefallen und mit ausgekehrt worden. In der giveiten Verhandlung gegen Büttner wiederholte Eckerlein unter feinem Eide, Arbeiter gegen Arbeiter. daß ber& Wortlaut, der inkriminirten Rede ein anderer ge Calais iſt es, wie aus Lievin berichtet wird, zwischen französischen wesen war, wie die überwachenden Polzeibeamten auf und belgischen Bergarbeitern zu ernſten Tumulten gekommen, Grund sofortiger Niederschrift bekundet hatten. Büttner wobei auch Schußwaffen eine Rolle spielten. Gendarmerie besetzte wurde trotzdem für überführt erachtet und zu zwei Monaten Ge- die Bergwerke. Die Ursache der Tumulte wird darin bestehen, flage erhoben. Es wurde angenommen, daß Ederlein seiner wirthschaftlichem Kampfe gegen die Grubenbefizer zu unterstützen, fängniß verurtheilt. Gegen Eckerlein wurde sodann obige An- daß die Belgier anstatt die französischen Bergleute in deren Sache feineswegs so sicher war, wie er es hätte sein müffen, um letteren Streitbrecher- und ähnliche Dienste leisten. daraufhin einen Gid ablegen zu können. Zum gestrigen Termine batte der Bertheidiger Eckerlein's, Rechtsanwalt Morris, zwei Beugen gestellt, welche bekundeten, daß sie den Inhalt der Büttner'schen Rede ebenso aufgefaßt, wie der Angeklagte. Der Gerichtshof konnte auch aus der gesammten Beweisaufnahme nicht die Ueberzeugung gewinnen, daß der Angeklagte einen fahrlässigen Meineid geleistet. Derselbe wurde daher freigesprochen und sofort auf freien Fuß gesetzt. In Reinickendorf hat sich vorgestern ein vierjähriger Knabe eingefunden, der über sein Herkommen keine Auskunft geben kann, blondes Haar hat und einen blauen Matrosenanzug trägt. Aus Friedenau ist seit dem 13. d. M. der vier Jahre alte Knabe Adolf Marienfeld spurlos verschwunden. Er trug eine blaugestreifte Jacke, blaue Hose und graue Schürze. Polizeibericht. Am 15. d. M. Vormittags verfuchte ein Mann in seiner Wohnung in der Ackerſtraße sich die Pulsadern On linken Arm zu öffnen und mußte schwer verlegt nach dem am linken Arm zu öffnen und mußte schwer verlegt nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden. Im Laufe des Tages wurden drei Personen erhängt vorgefunden, und zwar Bormittags ein Mann in seiner Wohnung in der Wilhelmstraße, Nachmittags ein Mann im Keller des Hauses Wienerstraße 21 und Abends eine Frau in ihrer Wohnung in der Wollinerstraße. Nach mittags versuchte ein Mann im Garten des Reſtaurants In den Belten 4 fich das Leben zu nehmen, indem er sich einen Schuß in die Bruft beibrachte. Er wurde nach der Charitee gebracht. In der Druckerei von Berkowih, Dresdenerstr. 84, fiel der Buchdruckerlehrling Georg Anders in Folge eines Fehltritts zwischen die Speichen des Schwungrades einer außer Betrieb gesetzten Schnellbruckpresse und gerieth, als das Nad hierdurch wieder in Bewegung fam, zwischen das Getriebe. Er erlitt hierbei schwere Verlegungen des Rückgrats und verstarb bald darauf. Hinter dem Grundstück Schlesischestr. 41 wurde Abends ein unbekannter, etwa 35 Jahre alter Mann bewußtlos und mit einer bedeutenden, anscheinend von einem Falle herrührenden Berlegung am Kopfe aufgefunden und nach dem Krankenhause Bethanien gebracht. In der Nähe der Schloßbrücke wurde, Soziale Ltebersicht. geJm Departement Pas de Versammlungen. Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E. H. 29, Hamburg). Die Mitglieder der Filiale II Berlin hielten am 8. August eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Genoffe Otto Klein Bericht über die Generalversammlung erstattete. Derselbe schilderte zunächst den günstigen Ausfall der Generalversammlung, welcher vielfach nur durch das energische Auftreten und feste Zusammenhalten der Berliner Delegirten erreicht worden sei. Dieses Verhalten habe unter den Delegirten viele Sympathie gefunden, so daß troß der stundenlangen Reden des Genossen Deisinger die Generalversammlung mit 42 gegen 28 Stimmen beschloß, die Kasse in eine Zuschußta se umzuwandeln. An die Maschinisten und Heizer Deutschlands und deren Vereine! Am Sonntag, den 18. September d. J., Vormittags 10 Uhr, Hierauf gab der Redner unter Unterstützung des Delegirten Genossen auf einer in den Spreekanal führenden Treppe figend, eine etwa findet in Berlin, Neue Jakobstraße 24/25, Schultheiß Brauerei- ugust Meyer einen genaueren Bericht über die Arbeiten der 20 Jahre alte, unbekannte Frauensperson frank und bewußtlos Ausschant, eine Delegirten Versammlung der Delegirten der Generalversammlung, welche bekanntlich am angetroffen und nach der Charitee gebracht. Sie hatte anscheinend deutschen Vereine der Maschinisten und Heizer 25. Juli im Weißen Roß zu Weimar eröffnet wurde. Gift genommen. Am 15. d. M. und in der darauffolgenden statt behufs Gründung eines deutschen Verbandes, wozu die 1. Sigung. Nach einer Begrüßung der Abgeordneten Nacht fanden acht Brände statt. geehrten Vereine mit dem Bemerken eingeladen werden, sich feitens des Vorsitzenden des Lokalkomitees, Kärger, und des VorBurch Delegirte dort vertreten zu lassen. Die Anmeldung hat spätestens bis 10. September beim Unterzeichneten zu erfolgen. J. A.: K. Kirschnit, Berlin N., Anklamerstraße Nr. 25. Gerichts- Beifung. An alle in der Firmenschilder- Brauche beschäftigten Arbeiter Berlins. fizenden der Kasse, Deisinger, wurde die Versammlung um 8 Uhr Morgens eröffnet. Die Wahl des Bureaus ergab: Deisinger, Klein und Segit als Vorsitzende. Nachdem noch die Wahl von 8 Schriftführern, einer Mandatsprüfungskommnission und einer Geschäftsordnungskommission, sowie die Wahl von zwei Führern der Rednerliste erfolgt war, wurde die Versammlung bis 2 Uhr Das Baronisiren auf Kosten anderer Leute ist eine Kollegen! Schon oft haben wir unseren Mahnruf ertönen Nachmittags vertagt. 2. Sizung. In der zweiten Sigung verliest Deisinger zu Runst, welche der frühere Dekonom Anton Paul Alois Linn lassen, Guch der bestehenden Drganisation anzuschließen, und Onge Zeit hindurch mit einer wahren Virtuosität ausgeübt hat. trobem haben gar viele diesem Rufe noch nicht Folge geleistet. nächst einige Begrüßungsschreiben und Telegramine. Hierauf erstattet Der im besten Lebensalter stehende Mann stammt aus guter Wir fragen deshalb, habt Ihr es denn wirklich nicht nöthig, für von der Heyden den Bericht der Mandatsprüfung- Kommission. Tamilie in Leobschütz, hat eine ganz, gediegene Gymnafialbildung Guch und Guere Familie eine beffere Griſtens herbeizuführen? Die Präsenzlifte ergiebt, nachdem das Mandat Junge- Dresden erhalten, scheint aber ein geschworener Feind der Arbeit zu sein. Gerade die gegenwärtigen Verhältnisse zwingen doch bestimmt, für ungiltig erklärt worden, die Anwesenheit von 70 Abgeordneten. Hierauf wird die Geschäftsordnung festgesetzt und nach der Wahl Geine„ Defonomifer"-Karriere fand dadurch ein jähes Ende, daß fich endlich einmal klar zu werden, wie bessere Verhältnisse geber Beschwerde Kommission die Sizung Abends 6 Uhr geer eines Tages wegen allen möglichen Schwindeleien zu schaffen werden können. Bielfach hören wir von Einzelnen ausfchloffen. Die einem Jahre Gefängniß verurtheilt wurde. Die Ruhe des Gefäng- rufen, es nüge ja doch Alles Nichts, aber gerade Jene find es, 3. und 4. Sigung. Nach dem Bericht des Vorsitzenden nisses hatte er dazu benutzt, um sich einen vollständigen welche dazu beitragen, daß die Verhältnisse immer schlechter der Kaffe, Deisinger, wird ein Antrag angenommen, erst sämmtPlan zur Ausbeutung der Freundlichkeit seiner Nebenmenschen werden. Der Einzelne ist niemals in der Lage die Verhältnisse liche Berichte entgegen zu nehmen, bevor die Diskussion hierüber auszuarbeiten und als er die Gefängnißtleidung ausgezogen, stürzte zu verbessern, wohl aber eine gut geschlossene Organisation, fich mit einer erstaunlichen Kühnheit auf das Gebiet des darum rufen wir Euch zu:„ Organisirt Euch!" lasset allen Stolz eröffnet wird. Es folgt nun der Bericht des Kassirers, der ReSchwindels. Er durchzog einen großen Theil Desterreichs, und Indifferentismus von Guch, tretet ein für die Rechte bet visoren, des Ausschusses und der Revisionskommiffion. Im RechenBöhmens und Schlesiens und zeigte dem erstaunten Bublifum, Menschheit und erscheint Alle in der am Donnerstag, den schaftsbericht auf das Jahr 1891 erklärt die Hauptverwaltung: was ein breiftes Bumpgenie zu leisten vermag. Er grafte zu 18. August 1892, Abends 81/2 Uhr, bei Wienecke, Alte Jakob- Die Abrechnung weist zwar in finanzieller Beziehung ein besseres nächst das ziemlich weite Gebiet persönlicher Bekanntschaft vollstraße 88, stattfindenden öffentlichen Versammlung aller in der Schlusse des letzten Jahres ein Verluft von 22 882,44. zu verin der Resultat auf, als die Abrechnung für 1890, denn während am feinem Schickfal: er erinnerte sich ihrer plöglich liebevoll und Tagesordnung derselben ist: 1. Bortrag des Herrn 3. Bernau zeichnen war, ist am Schlusse des Jahres 1831 ein Gewinn von unter Händeschütteln und den Ausdrücken der Freude über den Werth der Organisation". 2. Diskussion. 3, Bericht 2781,82 m. vorhanden. Dieses günstigere Resultat fonnte aber über das lang entbehrte Wiedersehen brachte er ihnen der Agitationskommission event. Neuwahl derselben. 4. Bericht im Handumdrehen bei, Daß aus irgend einem von der Delegirten zur Streit- Kontrollkommission. 5. Aufstellung eines ihm erfonnenen mißlichen Grunde eine vorübergehende Geld Kandidaten zum Gewerbe- Schiedsgericht. 6. Verschiedenes. berlegenheit bei ihm eingetreten fei. Damit war das Schicksal Zur Deckung der Unkosten findet eine Zellersammlung statt. Um Der ehemaligen Schultameraden besiegelt: fie griffen gerührt in recht zahlreiches Erscheinen ersucht mit kollegialischem Gruß der ihr Portemonnaie und der gute Leobschützer war falsbald ver- Einberuser. schwunden. Die Erfindungsgabe des braven Mannes, um dem bidrigen Geschickt", welches feine momentane Verlegenheit herbei- Die Pariser Fiakerkutscher haben ihren Streit begonnen. führte, immer neue Seiten abzugewinnen, war schier unerschöpflich. Die Polizei der Bourgeoisrepublik hat die zum Schutze der Streit Stoch toller trieb er es mit den zahlreichen Personen, welchen er brecher erforderlichen Maßregeln" getroffen. Maßregeln zum fich unter fremdem Namen näherte. Bald war er ein aus London Schuhe der Kutscher gegen die Ausbeutungsgelüfte der Untergekommener Ingenieur, bald Baumeister, bald Geschäftsreisender nehmer zu treffen und dannt den Streit zu verhüten, dazu hat oder Bahnkünstler; in allen Gestalten hatte er aber immer dasselbe die Polizei natürlich feinen Beruf gehabt, Bech gehabt: er war angeblich in die Klauen des Bösen und und Die nur durch Erhebung von zwei Extrabeiträgen erreicht werden, denn die Ansprüche, welche im verflossenen Jahre an die Kasse gestellt wurden, waren sogar noch etwas höher als die im Jahre 1890 mit seiner Influenza- Epidemie. Während im Jahre 1890 bei einer durchschnittlichen Mitgliederzahl von 34 000 auf 100 Mit glieder 59 Erkrankungsfälle und 946,6 Krankheitstage oder auf einen Erkrankungsfall 16,04 Krankheitstage tamen, entfallen im Jahre 1891 bei einer durchschnittlichen Mitgliederzahl von 35 650 auf 100 Mitglieder 54,5 Grfrankungsfälle und 951,04 Krankheitstage, oder auf einen Erkrankungsfall 17,5 Krankheitstage. Betrachten wir dagegen die Ergebnisse früherer Jahre, so finden wir, daß z. B. im Jahre 1887 bei einer durchschnittlichen Mitgliederzahl von 32 610 auf 100 Mitglieder 44,9 Erkrankungsfälle und 843,15 Krankheitstage, im Jahre 1888 bei einer durchunter deffen Führung in Kneipen mit Damenbedienung gerathen Im Hamburger Echo", Nr. 191 vom 16. August, schnittlichen Mitgliederzahl von 35 274 auf 100 Mitglieder gar nur 42,04 Erkrankungsfälle und 830,2 Krankheitstage entfallen. und auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege seine Reiselaffe lefen wir: los geworden. Die schöne Geschichte erfüllte fast immer ihren Hamburg, 15. Auguft. Großer Ausstand in Sicht. Die Ansprüche auf Stranfengeld waren somit im Jahre 1891 Zweck, da sie in elegiſchem Tone und mit Begleitung von Seufzern Zwanzig hiesige Brauereien haben dem Hamburger Gewerkschafts- beinahe um 15 pGt. größer als im Jahre 1888. Die schlechten über die Schlechtigkeit dieser Welt vorgetragen wurde. Freund fartell den Krieg erklärt. Dieselben drohen, sämmtliche organisirte Erwerbsverhältnisse, unter denen auch im laufenden Jahre die Einn heimste mit dieser Geschichte so zahlreiche Liebesopfer in Brauer, Küper und Brauerei- Hilfsarbeiter am Dienstag, den Arbeiter noch zu leiden haben, sind unstreitig die Ursache dieser Gestalt von blanten Goldstücken ein, daß mancher Roman- 16. b. M., zu entlassen, falls der gegenwärtig über die Barm- auffallenden Thatsache. Manches arbeitslose Mitglied wird frank, weil ihm die Schriftsteller mit dieser Summe als Honorar für einen beker Brauerei verhängte Boykott bis dahin nicht aufgehoben ganzen Roman Endlich worden ist. In öffentlicher Versammlung haben die Brauerei Mittel fehlen, feinem Körper die gewohnte Nahrung zuführen zu sehr zufrieden gewesen wäre. Unter diesen außerordentlichen Verhältnissen sind die war auch sein Maß voll: im Jahre 1891 wurde er vom Arbeiter am 13. d. M. beschlossen, dieser Aussperrung ruhig fönnen. Landgericht in Breslau zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. entgegen zu sehen. Somit werden ca. 1000 bis 1200 Arbeiter Beiträge zu niedrig bemessen und wir werden auch in diesem Gestern stand Herr Alois Linn vor der hiesigen Ferien- Straf- ausständig werden. Vor Zuzug wird dringend gewarnt. Aus Jahre von der Aufsichtsbehörde angehalten werden, Extrabeiträge zu erheben oder eine Erhöhung der Beiträge eintreten zu lassen. lammer, um noch ein fleines Schuldtonto auszugleichen. Nachführlicher Bericht folgt. Es meldeten sich hierauf 41 Redner zum Wort. Die Berliner feiner Verurtheilung waren nämlich noch 11 Fälle des vollendeten Sämmtliche Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. Nähere Auskunft ertheilt Telegirten verwahrten sich gegen die Ausführungen im und 4 Fälle des versuchten Betruges zur Anzeige gekommen, Bericht Wilhelm Appel, des Vorsitzenden, die wonach Extra- Unterdurch welche auch einige Berliner geschädigt worden waren. Das Sopfenstr. 21, pt., Hamburg- St. Pauli. fuchung von großer Bedeutung gewesen sein sollte Gros dieser Fälle betraf aber die Provinz Posen. Hier hatte er fich eine eigene Schwindelmethode erdacht, durch welche er namentIn derfelben Angelegenheit veröffentlicht das Hamburger die Berliner Filialen nicht lobenswerth verwaltet würden. lich Lehrer und geistliche Herren einfing. Er führte sich ge- Echo" eine Annonce, aus welcher Folgendes von Interesse: Eine Berliner erklärten, daß erstens die Zahlen, welche in jenem wöhnlich als Verwandter eines Erzpriesters ein oder machte Hamburger Aktienbrauerei hat sich in ein Genossenschafts- Unter- Berichte angegeben, nicht ganz genau seien, außerdem wäre die einige Canonici als seine Spezialbekannte namhaft, um auch in nehmen umgewandelt. Die Antheilscheine derfelben werden in erwähnte Untersuchung eine nur sehr oberflächliche gewesen und biefen Fällen mit Leichtigkeit größere und fleinere Summen vor einer wegen der Aussperrung einberufenen Versammlung der hätte mehr getoftet, als eingebracht, was durch Zahlen nachgefirect" zu erhalten. Nun hat sein Baronisiren ein Ende. Sein Gast- und Schankwirthe, sowie Flaschenbier Händler Hamburgs gewiefen sei. Außerdem fönne die Berliner Berwaltung ihre Aeußeres zeigte, daß das eine Jahr Zuchthaus, welches er bis und Umgegend mit zur Unterzeichnung aufgelegt. Ferner theilt Kraufen nur als Stranke behandeln, nicht aber durch Repressalten jest„ abgeriffen", ihn förperlich schon sehr herunter gebracht hat. Das Streit Komitee der Brauereiarbeiter durch Wilhelm Appel gefund machen. 5. Sigung. Zunächst wurde ein GeschäftsordnungsUnd nun legte der böse Gerichtshof zu den 4 Jahren Zuchthaus, mit, daß anläßlich der Aussperrung eine Arbeiter- Genossenschaftsdie ihm in Breslau geworden, noch zwei Jahre Zuchthaus Bierniederlage errichtet worden ist, bezüglich welcher leistungs- Antrag angenommen, welcher besagte, daß jeder Redner zur hinzu. Ties rührte Herrn Alois Linn, denn er nahm das Taschen- fähige auswärtige Brauereien ersucht werden, zwecks Bierlieferung Prinzipienfrage das erste Mal 15 Minuten, das zweite Mal Ferner werden die gegenwärtig 5 Minuten Kledezeit haben solle. Deifinger begründet hierauf tuch vor die Augen und erklärte, daß er sich ganz gewiß" bessern ibre Offerten einzufenden. wolle. Der Borsigende meinte lakonisch:" Beit genug haben Sie stellungslosen Brauer, Brauerei- Hilfsarbeiter und Kuper ersucht, den Antrag des Vorstandes, das Statut dem Gesetze anzupassen, ja nun dazu!" sich mit ihren im Lohnkampfe stehenden Arbeitsbrüdern solidarisch in 2/ 4- stündiger Rede. An der Diskussion darüber betheiligen zu erklären und etwaige Stellenangebote nicht anzunehinen". sich bis Schluß der Sigung vier Redner. Drei sind für UmEine Anklage wegen fahrlässigen Meineids wurde Weiter finden wir in derselben Nummer des„ Hamburger wandlung in eine Zuschußkaffe, einer für den in der Metallarbeiter- Zeitung" bekannt gegebenen Antrag der Filiale Buckau. gestern vor der II. Ferien- Straffammer bes Landgerichts I gegen Echos" noch folgende Bekanntmachung. 6. Sizung. Fortsetzung der Debatte über Sein und Den Schuhmacher Starl& derlein verhandelt. Der Angeklagte follte mit dem Eide fahrlässig umgegangen sein in einer Straf- Unter der Androhung des Boykotts haben die Organe des Nichtsein" der Kasse. Von den 66 eingezeichneten Rednern sprechen fache, die sich derzeit gegen den Schuhmacher Paul Büttner Gewerkschaftskartells in verschiedenen Fällen von einzelnen für Auflösung der Kaffe, 11 für Umwandlung in eine Zuschußrichtete. Am 14. September v. J. wurde in einem Lokale in der Brauereien in Lohn- und Entlassungsfragen Bugeständnisse er- fasse und 12 für den Antrag des Vorstandes. 2 Redner sprechen Bülowstraße eine öffentliche Versammlung der Schuhmacher ab zwungen, die in endloser Folge zu unerfüllbaren Neuanforde- fich noch nicht bestimmt aus, es ist aber zu erwarten, daß diegehalten, in welcher der Schriftsteller Roland einen Vortrag über rungen führten. Die berechtigte Weigerung der Barmbeker selben für Umwandlung in eine Zuschußtasse stimmen, falls die Ein Redner vertritt den das Wesen der Sozialdemokratie hielt. Büttner war Leiter der Brauerei, einen entlassenen Arbeiter auf Anfordern der soge- Auflösung der Kasse abgelehnt wird. Bersammlung, Eckerlein Schriftführer. Nach dem Vortrage nannten Lohnkommission der Brauer und Brauereihilfsarbeiter Antrag Buckau. Deisinger ergreift noch zwei Mal das Wort, Roland's nahm Büttner das Wort, um die Ausfüh- wieder einzustellen, hat neuerdings die Boykottirung dieser um feinen Ausführungen neue Motive hinzuzufügen. Ein Antrag auf Schluß der Debatte wird abgelehnt. Drei der Hamburger rungen des Borrebners, welcher zur Erreichung der sozia Brauerei zur Folge gehabt. listischen Zwecke auf den den Weg des Parlamentarismus Das Gesetz schreibt gleiche Bedingungen für die Lösung des Abgeordneten sprechen für Anpassung an§ 75. 7. und 8. Sigung. Die Debatte über„ Sein und Nichtverwiesen hatte, zu widerlegen. Nach den Bekundungen Arbeitsverhältnisses vor, es muß dem Arbeitgeber ebensogut das tes überwachenden Polizeilieutenants hat Büttner dabei die Ge- Recht der Entlassung gewahrt bleiben, wie dem Arbeitnehmer fein" wird bis 12 Uhr Nachts fortgefeßt. Gleich zu Beginn der walt und die Revolution als nothwendig bezeichnet und die Her seinerseits das Recht der Arbeitseinstellung zusteht. Deshalb 8. Sigung, Nachmittags 2 Uhr, wird ein Antrag auf Schluß der gabe des letzten Blutstropfens für Freiheit, Gleichheit und haben sich die nachbenannten Brauereien zu folgendem Beschluß Debatte angenommen. Die Abstimmung ergiebt, daß vier Abgeordnete für Auflösung stimmen, 42 für und 28 geren UmwandBrüderlichkeit gefordert. Büttner wurde deshalb weaen Ber- vereinigt; = " der Sigung 6 Uhr Abends. " Abend von 8% Uhr. Süd- Ost= fung in eine Zuschußkaffe; die Hamburger Delegirten, mit Aus- 1 in der nächsten Versammlung geeignete Borschläge für die zu Harrislee brach heute Nachmittag gegen 1/25 Uhr eine vers nahme von Seitz- Eppendorf, stimmten sämmtlich gegen die Um- wählenden Vertrauensmänner zu machen. Zur Beförderung der heerende Feuersbrunft aus, welche bei dem furchtbaren wandlung. Hierauf wird eine Kommission zur Berathung des Landagitation beantragte Genoffe Griepentrog, aus der Südweststurme innerhalb einer Stunde elf Wohnhäuser und Statuts gewählt. Die Wahl fällt auf Brand, Golz, Mayer- Vereinskaffe 40 m. zu bewilligen. Für diese Summe foll Scheunen in Asche legte. Dadurch wurden achtzehn Familien Berlin III, Melzer, Schell, Segit und Warnaz. Die Kommiffion geistige Munition" beschafft werden für die beschlossene obdachlos, wovon fünfzehn dem Tagelöhner- und Handwerkerwird zur Ausübung ihrer Thätigkeit beurlaubt. Hierauf berichtet agitationstour. Dieser Antrag wurde angenommen und darauf stande angehören, während nur 3 Besitzer größerer Bauernhöfe sind. der Berichterstatter der Beschwerdekommission über die noch vor- die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemo- Bei einem der letzteren fam das Feuer in einer Scheune zum liegenden Beschwerden. Ferner wird die Anfertigung von fratie geschlossen. Ausbruch und wurde, da die Gebäude alle zusammengebaut find, 4000 Protokollen und Abgabe derselben an die Mitglieder zum Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Mittwoch, noch rechtzeitig von einigen in der Nähe beschäftigten Maurern Selbstkostenpreis beschlossen. Es folgt nunmehr die Bericht den 17. Auguſt cr., Abends 8 Uhr, Bersammlung in den„ Arminhallen", bemerkt, welche die Bewohner des brennenden Gehöfts, die erstattung der Statutenberathungs- Kommission durch Deisinger, Kommandantenstr. 20. welcher als Berather an den Siyuugen Theil nimmt. Zur An- Branken- und Sterbe- Unterstütungskaffe der Berliner Haus- gerade vollzählig am Vespertische saßen, auf die drohende Gefahr nahme gelangen noch die§§ 1, 2 und 3, und zwar 1 und 2 unverändert diener. Kaffenlotal Neue Friedrichstr. 44 bei Röllig. Siyung jeden Mittwoch aufmerksam machten. In den nächsten fünfzehn Minuten standen die erwähnten elf; leider alle mit Strohbedachung versehenen nach der Vorlage des Vorstandes, zur Anpassung an den§ 75. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 3. Berliner Reichstags- Häuser in hellen Flammen. Ans Löschen war bei dem furchtbaren Versammlung am Mittwoch, den 17. August, Abends bestimmt. Im§ 3 wird die Altersgrenze auf 45 Jahre erhöhte Berman for at po. 68. Wortrag über„ Staats- Feuerregen und der riesigen Hige überhaupt nicht zu denken; nur und die Fassung wie im alten Statut, mit der Ausnahme an- fostalismus". Referent Genoffe Dr. Lütgenau. einige Möbel konnten aus den großen Höfen und den letzten genommen, daß es im Abs. 3 anstatt Nicht- Metallarbeiter" Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch, Abends 8%-10% Uhr: Süd- Feuerherden geborgen werden. Erst nach Verlauf einer Stunde heißt:„ nicht in der Metallindustrie beschäftigte Arbeiter". Schluß Shute, Sagelsbergerſtr. 43: Unterricht in Geſchichte( neu); Subat: fonnte man sich den Brandstätten nähern und hier spielten sich Oft Schule, Martusstraße 31: Unterricht in Deutsch( mittel); Nord nun erschütternde Szenen ab. Die armen Arbeiter waren alle aus Schule, Müllerstraße 179 a: Unterricht in Deutsch( oberes); Rechnen. In wärts, als das Feuer zum Ausbruch kam und fanden bei ihrer Heimkehr allen Lehrfächern, mit Ausnahme der Buchführung, können noch Schüler und nur noch rauchende Trümmer. Sie und die Tagelöhner sind am Schülerinnen, auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten. Lese- und Diskutirklubs. Mittwody. Wereinte Kraft Abend schlimmsten dran, weil sie ihre Habe meist nicht versichert hatten 8 Uhr, bei klein, Schönleinstraße 6. Johann Jacoby, bet Otto und nicht das Geringste retten konnten. jeden Monats, Abends 8 Uhr, bei Sechlin, Hornſtr. 9. Heine, jeden Mittwoch vor dem 1. und 15. Thierbach, Schwedterftr. 44. Gesund Glücklicherweise ist kein Menschenleben zu beklagen, ebenso brunnen, abends s½ Uhr, bei Haferland, Bellermannftr. 87. Gleich ist vom Vieh nichts umgekommen, doch sind große Quantitäten beit, Abends 8% Uhr bei Stramm, Ritterstraße 123. Emanzipation, Heu und ca. 10 Fuder Getreide ein Raub der Flammen ge Seine, Nixdorf, worden. Man schätzt den Gesammtschaden auf über 90 000 M. Abends 8½ 1hr, bet Wagner, Alte Schüßenſtr. 6. Abends 8% Uhr, bei Beiler, Knesebeck- und Herrmannstraßen- Ede. jeden Mittwoch 8 Uhr, bei Bernh. Raabe, uppiner- und Schönholzerstraßen- Als Ursache des Feuers nimmt man Selbstentzündung an. cte. Otto Reimer jeden Mittwoch bei A. Brosch, Wilhelmshavner- Gegenwartsbild aus der bürgerlichen Gesellschaft. ftraße 23. im Bereinstalender sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 70. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umggegend. Alle Nenderungen Wie die Bremer Bürger- Zeitung" berichtet, enthielt neulich die " Prov. 3tg." ein Inserat folgenden Inhalts: Arbeiter Sänger- Bund Berlins und Umgegend. Mittwody. UebungsStunde Abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. Blumenstraße 38, bei Hente. Freya,( Gem. Chor), Alte Schönhauser: ftraße 22-23, Bógow's Braueret. Silaritas, Sochitraße 32 a, bet Deutsche Eich e, Blumenstraße 46, bei Went. Echo Lerche, Bernauerstr. 72, Restaurant zum BeitPantow, Schulzestr. 27. getft". Gesangverein der Steinmetzen, Johannisstr. 20, bei Müller. Männer- Gesangverein der Kürschner, D. V. D. Br. Berlin, Neue Dazu bemerkt die Bremer Bürger- Zeitung" ironisch: Friedrichstraße 44, bet Röllig. Steinne Ite, Röslinerstraße 17, bei Dienstboten gehören als Leute niederen Ranges nicht in das Wendt.- 2yra 1, Raupachstr. 6, bei Stachel.- Euphonia, bei germann, Freikonzert und auf den Ball des Herrn Harke. Es tönnte ja Elifabethstr. 30.- hand in handi, Mariannenstr. 31-32, bei Doberstein. Schneeglöckchen 2, Potsdam, Brandenburger Kommuitation 16, bei sonst diese oder jene Herrschaft allzu unangenehm berühren, wenn Glafer. unverdrossen, Abends 8 Uhr, bei Sachs, Lindowerstr. 26. ihre Kuhmagd, deren Schweiß sie ihr Wohlergehen doch mit zu Flöter'scher Gesangverein, Koppenstraßeе 43c, bei Lorenz. Friedenau im Kurhaus. Borwärts 5, Friedrichshagen, Rundtheil. bei verdanken hat, in einem defekten Kleide, wie es ihr färglicher Lerche. Freundest reue( Gemischter Chor), Grenadierstr. 33, bei See: Lohn nicht anders erlaubt, erscheinen würde. Das muß unbedingt feldt. Lorbeertranz, Lichtenbergerstr. 21 bet Seife. Südost, 1. verhindert werden, die„ feine Gesellschaft" soll so profanem AnHoffnung 1, Friedrichsberg, Friedrich blick nicht ausgesetzt sein und wohl nur darum verbietet Herr Köpniderstr. 191, Restaurant. Karlstraße 34, bet Schulze. Straße 43, bei Siegeler. Freiheit, Moabit, Kronenbrauerei, Harke den Dienstboten den Zutritt." 9. Sigung. Unter Vorsitz von Deisinger geht in dieser Sigung die Statutenberathung bis§ 11 vor sich. Die§§ 4 und 5 behalten ihre alte Fassung.§ 6 wird in der Fassung angenommen, wie sie vom Vorstande zur Anpassung an den § 75 des Krankenversicherungs- Gesezes vorgeschlagen war, nur mit dem Unterschied. daß es im Abs. 1 anstatt 8 Tage" heißt: ,, vier Wochen". Nach§ 7 beträgt das Beitrittsgeld 1 M. und muß bei der Beitrittserklärung nebst einem Wochenbeitrag deponirt werden, der wöchentliche Beitrag beträgt in der 1. Klasse 50 Pf., 2. Klasse 40 Pf., 3. Klasse 30 Pf., 4. Klasse 20 Pf. Sämmtliche Klaffen sind an einem Orte zulässig.§ 8 bleibt in der alten Fassung bestehen.§ 9 erhält in Bezug auf die Unterftüßungsfäße folgende Fassung: 1. Klasse pro Tag 2,35 M., 2. Klasse 1,85 M.. 3. Klasse 1,40 m., 4. Klaffe 0,95 M. In den ersten 3 Tagen wird pro Tag ein Drittel obiger Unterstüßungssäge gezahlt. Schluß der Sitzung 12 Uhr Mittag. 10. Sigung. Die Unterstützungssäge für Beerdigungsgeld werden wie folgt festgesetzt. Es werden gezahlt bei einer Mitgliedschaft von 75 M. 1 Jahr 2 Jahren 1. Klaffe 60 M. 2. 48= 3. 60 45 30= 0 4. 36= 24= 5 Jahren 100 M. 80= 60. 40 Wilte. 1 47-49. 1 Nord, Liedesfreiheit, Rütli, Stothe Melte Schöneberg, Golz" = Nadorff's Sommergarten, Stubben, vis- à- vis dem Bahnhof. Sonntag, den 7. August 1892: Von 3 Uhr an großes Freifonzert, nachdem Ball. Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein H. Harte,( Nadorff's Nachfolger). Dienst boten werden nicht zugelassen." Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Paris, 16. August. Der Ausstand der hiesigen Fialers futscher dauert fort, die Zahl der Streitenden beträgt heute ungefähr 4000. Die bisherigen Strafbestimmungen werden herabgesetzt und gelangen mit wenigen Abänderungen die folgenden Paragraphen bis inkl. 22 zur Annahme. Leyte Sigung, Sonnabend Vormittag. Vorsitzender Alt- Moabit Steinfeger Sängerchor, KastanienOffenbacher Sängertrans, OranienKlein eröffnet um 7 Uhr die Sigung. Die Statutenberathung Allee 28 bei Maiwald. straße 153, bet Göze. Gesangverein der Kupferschmiede, Weinwird fortgesetzt und u. A. beschlossen, daß die Delegirten in straße 11 bei Feind. Vergißmeinnicht, Schulstraße 29, im WeddingZutunft statt 7 Mart pro Tag 8 Mart Diäten erhalten. Weiter Kasino. Brandenburger Männer Gesangverein in Branden wird beschlossen, daß die Delegirtensteuer in allen Klassen burg, Mengert's Boltsgarten." Concordia", Diefenbachstraße 53 bet Holz. Arbeiter Gesangverein Brig", Briz, Werderstraße 40 Pfennig betragen soll. Sodann wird über das ganze Statut bei Schöneberg.- Deutscher Männerfang", Belforterstraße 15, bei abgestimmt und dieses gegen 4 Stimmen angenommen. In Betreff Schneider. Gesangverein Lotosblume, Kleine Kurstraße 10 bei Kanzow. Gesangverein Freiheitstlänge, Stallschreiberstr. 29 zum Eichenen des Inkrafttretens des Statuts wird ein Beschluß nicht gefaßt, Stab. Männer- Gefangverein 2tbertee 1, Wrangelstraße 84 bei üürich. weil dies von der Genehmigung abhängig ist; sollte eine AbUnverzagt Langefir. 65 bei Tempel. Gesangverein Deutsche änderung seitens der Behörde verlangt werden, so wird der Vor- tedertafel, Grüner Weg 29 bei Eäger. Gefangverein orbeer Gefangverein Liebeslust in Fürstenwalde stand ermächtigt, dieses zu besorgen. Sodann erfolgt mittelst tranz 2, Drantenstraße 190. Ueber ernste Arbeiterunruhen wird aus Carmaux( Departes bei Haupt, Müncheberger Chauffee. Sängerchor der Maler, Alte Stimmzettels die Wahl des Vorstandes. Deisinger erhält Satobstraße 83. Felsenfest( Gemischter Chor), Pantstraße 32 b bet ment Tarn) gemeldet: Die Arbeiter der hiesigen Kohlengruben, welche mit der Entlassung eines dem Syndikat der Bergleute an als erster Vorsitzender 65 Stimmen, Brandt als zweiter Vor- Herzog. fizzender 66 Stimmen, während Butennuth als HauptBund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.( Bu gehörigen Arbeiters unzufrieden waren, brangen in das Haus des tafsirer einstimmig gewählt wurde. Die Genannten nehmen die hitten find zu richten an Max Geng, Berlin N, Belforterſtr. 26, 1 T) Direktors ein, richteten in demselben arge Verwüstungen an und Mittwoch: Berein Fridolin, bei Wolff, Brunnenstr. 35a. Theater Wahl mit dem Bemerken an, auch unter den neuen Verhältnissen und Bergnügungsverein Bultanta, bet Täger, Gartenstr. 13/ 14.- Ber ein zwangen den Direktor, um seine Entlassung nachzusuchen. Zur Bergnügungsverein Erhaltung der Ruhe sind Gendarmen und Militär nach Carmang der Kasse nach bestem Wissen und können dienen zu wollen. Kreuzfidel, bei Gumlich, Reichenbergerstr. 149. Nord bei Schupte, Schul- und Reinickendorferstraßen- Ecke. Rauchtiub abgegangen. Durch Afflamation werden dann die Revisionskommission und Sellblau bet Fiid, Simonftr. 23. Theater- und Vergnügungsder Ausschuß gewählt. Der Siz der ersteren ist Barmbeck. Als verein Durch Nacht zum Licht, bei Zubeil, Naunynftr. 86. ( Depeschen des Bureau Herold.) Vorsitzender fungirt Schauer. Der Sitz des Ausschusses ist Sumoristischer Verein Pipifar, bei Krösche, Fichteftraße Nr. 29. Hamburg, 16. Aug. Heute Mittag wurden in den größten Geselliger Verein limbim, bet Bredlow, Bülowstr. 65. PollackBraunschweig, Vorsitzender Ostermann. Zum Vorstand geklub Lustige Brüber, bet Lucwald, Manteuffelstr. 46. Stattlub Hamburger Brauereien zwölfhundert Brauer und Rüfer, den hören noch vier Beisitzer und deren Stellvertreter, welche gleich- Buschelgrün, bet gürstenau, Reichenberger- und Manteuffelstraßenfalls durch Stimmzettel gewählt wurden. Ein Antrag, den Ecke. Touristentlub Nacht falter, bei Burmann, Frankfurter Allee 56 Fachvereinen angehörig, entlassen, da der Boykott gegen die Rauchtlub Giserne Pfeife, Barmbecker Brauerei nicht zurückgenommen worden ist. Kartellvertrag mit dem„ Vultan" am 1. Januar 1893 3 bet Hoffmann, Triftstraße 1.- Theater- und Artistenklub Jugendfraft 2 lösen, wird angenommen und ber Vorstand beauf- bet Werner, Seinstr. 2.( Uebungsstunde.)- Arbeiter- Tambourverein Vor Halle a. S., 16. Aug. Anläßlich der in den letzten Nächten tragt, in diesbezügliche Verhandlungen zu treten. Nach- wärts bei Rober, Bermann- und Wanglichstraßen- Ecke( Nirborf.) Theater- erfolgten Verbreitung anarchistischer Schriften fanden bei den verein Proletariat bei Kühn, Naunynstr. 38. Verein Inter= Mitgliedern des kommunistischen Klubs Haussuchungen statt. dem die Haushaltungskommission Bericht erstattet hatte und national 2 bei Bape( fr. Knebel), Badftr. 58. noch einige Anfragen an Deifinger von demselben erledigt waren, Gesang-, Turn- und gesellige Bereine. Mittwody. Gesangverein Kölu, 16. Aug. Die Köln. Volks- 3tg." meldet aus Saar Knospe, Abends 9 Uhr, im Restaurant Wahlstatt, Belle- Alliancestraße. Marsche infolge Hißschlags gestorben; ein anderer befindet sich ( Sigung nach dem 15. jeden Monats). schloß dieser mit dem Wunsch, daß die Rasse auch als Zuschuß Musttverein Borwärts, Abends 8 bis 10% Uhr, Große Frankfurter louis: Ein Soldat des 78. Infanterie- Regiments ist auf dem tasse gedeihen möge und die Delegirten, wenn die Beschlüsse nicht nach ihrem Willen ausgefallen sind, doch befriedigt in ihre Heimath zurückkehren möchten, die Generalversammlung um 11 Uhr 15 Minuten mit einem Hoch auf die allgemeine Krankenund Sterbekaffe der Metallarbeiter Nr. 29, in welches sämmtliche Delegirten einstimmten. Die Mitgliederversammlung nahm den Bericht beifällig auf. Man erledigte noch einige Fragen und beschloß, den Bericht vollständig im Vorwärts" veröffentlichen zu lassen. Endlich beschloß man noch, wegen des auf der Generalversammlung errungenen Sieges in nächster Zeit ein Vergnügen zu veranstalten. " straße 99, 1 Tr. Männer- Gesangverein Waldtapelle 2, Abends 9 Uhr, Restaurant Kayser, Stalizerstr. 22. in Lebensgefahr. Simla, 16. August. Aus Gilgit wird gemeldet, China habe das Pamirgebiet an Rußland verkauft. 4000 aufständige Uzbeos traten auf russisches Gebiet, unter russischen Schutz über. Turnverein Hoffnung, Abends 9 Uhr, im Restaurant Schröder, Man- Basel, 16. August. Aus Martigny( Kanton Wallis) wird teuffelstr. 9.abend 9-11 Uhr Abends bei Lade, Beughofftr. 8. Kraftturnverein Jugendkraft, jeden Mittwoch und SonnTurnverein Gesund eine große Feuersbrunst gemeldet, welche in vergangener Nacht brunnen. Die 2. Männer- Abtheilung turnt heute von 8-10% uhr Abends gegen 11 Uhr im Dorf Charrat, zwischen Saxon und Martigny in der Turnhalle, Freienwalderstraße 39. Kraftturnverein Berolina, gelegen, ausgebrochen war und infolge Waffermangels 30 Firsten Abends 9 Uhr Uebungsstunde bei Faustmann, Reichenbergerstr. 73a. Theater und Vergnügungs- Verein Humanitas Abends 9% Uhr bei einäscherte. Reed, Lothringerstr. 94. Theaterverein Bultania Abends 9 Uhr bei Nashville, 16. August. Die Ausständigen befreiten in Täger, Gartenstr. 13/14. Geselliger Bergnügungsverein Regia, Abends 9 Uhr, im Restaurant Chattanooga dort internirte 400 Buchthäusler, nachdem sie die Sommer, Grünstraße 21. Humoristischer Verein Arminia, Dresdener Wächter überfallen und das Eintreffen militärischer Hilfe durch Garten, Dresdenerstraße 45. Kreuzfidel, bei Gumlich, Reichenberger Aufreißen der Bahugeleise verhindert hatten. straße 149.- Fidele Brüder, bet. Mrose, Lachmannstr. 5. TouristenRauchklub Roochloch, Abends 9 Uhr, bei Kierstein, Admiralstr. 33. Rauchklub 2 asfalle, Abends, bei Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Rauchttub Rothe Nelte, bei Steuer, Weinstr. 22. Sumoristischer Rauch lub, Abends 9 Uhr, bet A. Niemann, Görftgerstr. 42. Rauch lub San 3souci, Boeckhstraße 51. Rauchklub Ohne 3wang, Abends 9 Uhr, bei Späth, Weinstr. 28. Rauchklub Grüne Quaste, Abends 9 Uhr, bei Schlüter, Kleine Markusstr. 10. Rauchklub Bultan, Abends 9 Uhr bei Rauchklub Goldene Quaste", Abends 9 Uhr Ahmer, Gräfeftr. 82. bei Muß, Josiystr. 8. Rauchtlub gutgesinnter Freunde, Abends 8 hr bei Neumann, Höchftestr. 28. Rauchtlub Schmotes: Werte, Waffer- und Inselstraßen- Ecke beim Reftaurateur Sperling Abends 9 Uhr. Rauch flub Vorwärts SD.", jeden Mittwoch Waldemarstr. 74 bet George. Stattlub Treff, Abends 8 Uhr, bei Otto Zabel, Frankfurter Allee 90. Bühnenverband Othello Abends 9 Uhr, Restaurant Lothringer ftraße 101. Briefkaffen der Redaktion. G. A. S., Halleschestraße. Ihre Fragen werden beant wortet, von den übrigen Mittheilungen können wir keinen Ge Der sozialdemokratische Wahlverein für den 5. Ber- verein Frei Weg", Abend 9 Uhr bei Ree, Michaelstirchstr. 39. liner Reichstags- Wahlkreis nahm in seiner am 15. d. M. stattgehabten, besonders zahlreich besuchten Versammlung einen Vortrag des Genossen Vogtherr über:" Baare, Lück und Heinze, die Vertreter der heutigen Ordnung"", mit lebhaftem Beifall entgegen. Das gewählte Thema spricht für sich selber. Ohne Diskussion ging die Versammlung sodann zum dritten Punkte der Tagesordnung über. Derselbe lautete: Wie treiben wir am besten die Agitation im 5. Wahlkreise?" Der Vorsitzende, Genosse Berndt, hob hervor, daß die heutigen Verhältnisse es leider vielen Arbeitern nicht gestatten, den Vorwärts" zu lesen oder sonstwie am öffentlichen Leben theilzunehmen. Der Vorfigende gab daraufhin zur Hebung der Agitation die Anregung, sogenannte Handzettel drucken zu lassen und die Einladung zur Bersammlung in die Form eines Aufrufs zu kleiden. Der 5. Wahlfreis umfasse 52 Stadtbezirke und wurde der Vertrieb der Handzettel und die sonstige Förderung der Agitation 26 zu wählenden Bertrauensmännern zufallen. Diese Anregung fand den Beifall der Versammlung und beauftragte dieselbe den Vereinsvorstand, In dem eine halbe Stunde von Flensburg gelegenen Dorfe I finden. Vermischkes. brauch machen. B. F. 18. Auf welcher Insel der Evangelist Johannes starb? Wir wissen aus der Lebensgeschichte dieses Herrn nur, daß er todt ist. H. S. J. Daß Sie auf Reklamation von der Steuer befreit find, schließt die Verpflichtung zur Zahlung nicht aus. Das Andere wird demnächst richtig gestellt werden. Freie Vereinigung der Barbiere. Anzeigen von Festen Aus Flensburg wird uns unterm 16. August geschrieben: tönnen im Bereinstalender wegen Raummangels nicht Aufnahme Brauerei Boruſſia, Niederſchöneweide, Johannisthal, Oberſpree. J. Semmel, praft. 3ahn- Arzt, Jeden Sonntag und Mittwoch: Gr. Militärkonzert u. Ball Kaffeeküche ist geöffnet. [ 2560L] Fr. Dolinski. Charlottenburg. Wallstr. 46, Brauerei Gambrinus, Bismarcdstr. 23, empfiehlt helles Lagerbier( Gambrinusbräu) und dunkles Versandtbier Berlin S.-C. ( Gambrinusversandt). A. Schulz, 2826L Berlin S.- 0. Nr. 5. Reichenberger- Straße Nr. 5. Möbel- u. Polsterwaaren- Fabrik. Anerkannt gediegene Arbeit. Zeitgemässe Preise. Coulante Bedingungen. Oranienstr. 55, Moritzplatz. Spr. 9-1, 3-5. Unbemittelte 1-3, 5--6 Nachm. ( früher Stein) Rosenthalerstr. 38. Fernspr. A. 3 Nr. 130 Poliklinik für empf. feine Säle u Genossenschafts- Brot, 4252T anerkannt vorzügliche Kaffers, feine Tafelbutter, sowie alle Kolonialwaaren und Mühlenfabrikate empfiehlt billigst A. 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