Mr. 193. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage ,, Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Streuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mr., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Fefitagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die Geldherrschaft in der Gemeinde. Das„ elendeste" Wahlgesetz nannte Bismarck, der mitunter, wenn sie ihm paßte, auch die Wahrheit sagte, das Dreitlassen- Wahlsystem. Nicht nur bei den Wahlen zum Landtag, sondern auch bei den Gemeindewahlen kommt dasselbe zur Geltung, und hier dient es gerade dazu, den Geldsack geradezu auf den Thron zu erheben. Bei den Landtags- Wahlen, wo die Wahlmänner der drei Wählertlassen gemeinschaftlich wählen, muß, zumal da sich mehrere Parteien, nur Bourgeoisparteien gegen wenn auch Freitag, den 19. Auguft 1892. Köln. Düsseldorf. Elberfeld Barmen Aachen. Crefeld Bonn jest III 22 323 9 400 10 098 8 635 8742 6175 1891 I II 636 3233 386 1356 270 1314 302 1049 III 14 897 6 089 5 784 4 921 311 1208 5 359 372 1277 4767 I II 370 2584 149 1100 152 907 185 1093 155 879 215 1141 190 591 3 363 85 418 Mülheim a. Rh. 81 271 1 039 4 143 68 280 1 109 34 233 • 3 Düren Eupen Dülken Uerdingen 14 202 1 866 74 $ 38 167 767 18 121 • 33 116 475 20 102 15 75 520 40 702 Neuß 9899 4 081 3 147 1 393 2242 850 539 Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Stadtverordneten- Versammlung nur über ein Drittel der Stimmen geböten, so würden sie doch auftreten als die ausschließlichen Vertreter der großen Mehrheit der Bürger. Je mehr sie in der Stadtverordneten- Versammlung überſtimmt würden, um so mehr würde ihre Agitationskraft unter den Wählern und der großen Mehrheit der Bevölkerung wachsen. Also auch dieses Mittel hilft nicht. Ja, wenn sich ein Mittel erjinnen ließe, welches dem Geldsack die Herrschaft beläßt, aber über diese Herr schaft einen Schleier zöge! Aber solch ein Mittel giebt es heute nicht; und wäre der Schleier noch so kunstvoll ge zogen, wir rissen ihn vor allem Volke herab. Kein Mittel hilft dagegen; wie man das Klassen- Wahlgesetz auch gestalte, in jeder Gestalt bedeutet es nur die Herrschaft des Geldsacks. Und dieser gegenüber giebt es nur ein Mittel, das zu erkämpfen die Sozialdemokratie ringt: das allgemeine gleiche Wahlrecht in der Gemeinde wie in jeder anderen Bertretung! Brief aus Spanien. Baragoza u. f. w. über stehen, doch auch, um die Wahlstimmen der dritten Klasse zu gewinnen, ein gewisses Gemein- Die Bourgeoisie selbst erschrickt vor diesen Zahlen. Mit interesse, wenn auch nur scheinbar, ins Feld geführt der thatsächlichen Herrschaft des Geldsackes ist sie wohl zu werden. Bei den städtischen Wahlen fällt auch dieser Schein frieden, aber weniger damit, daß sie so zahlenmäßig an die fort. Die beiden ersten Wahlklassen haben schon an und Deffentlichkeit kommt. Mit diesen Zahlen kann auch der für sich 2 Drittel aller Stadtverordneten zu wählen; also verrückteste Professor oder Schulmeister nicht mehr die Doktrin in jedem Falle beherrscht schon der Geldsack die große Ma- aufrecht erhalten, daß das Einkommen zu gleicher Zeit den Maßjorität der Stadtverordneten. Um die bloße Herrschaft des stab für die Intelligenz bilde. Es giebt Städte mit einem Geldsacks zum reineren Ausdruck zu bringen, brauchte man Sandgericht, Gymnasium und Realschule, in welchen ein das freilich sehr durchsichtige Manöver, die Meinung zu halbes Dutzend Schlächtermeister ein größeres Wahlrecht verbreiten, bei der Stadtverordnetenwahl komme es durchaus haben, als sämmtliche Richter, Professoren, höhere und nicht auf politische oder religiöse Parteistellung an. Als ob niedere Lehrer zusammengenommen. Da muß selbst die Granada, 11. August 1892. nicht fast jede Gemeindethätigkeit in Volksschule, Armen Bourgeoispresse die Unhaltbarkeit dieses Wahlrechts an- Besteuerung des Hungers hervorgerufenen Aufstände sich Wie mit Bestimmtheit vorauszusehen war, daß die durch Pflege Banverwaltung u. s. v. bedingt sei durch erkennen. Aber wie es ändern? Das Einfachste und Ber wiederholen würden, jo läßt sich auch heute mit größter Sicher die politische und soziale Auffassung der Träger derfelben. nünftigfte wäre es allerdings, das allgemeine gleiche Wahl- heit sagen, daß sie ihren Abschluß noch nicht gefunden haben. wiederholen würden, so läßt sich auch heute mit größter SicherDa das Wahlrecht in der Gemeinde meistens auch noch recht in den Gemeinden einzuführen. Aber davor schrict Fast jeder Tag meldet von neuen Exzessen und Verzweiflungsan einen Zensus und einen mehrjährigen Aufenthalt in die Bourgeoispresse zurück, das würde ihrer Herr- thaten des hungernden und gepeinigten Volkes. Nach den Vorderselben gebunden war, so war überdies noch die über- schaft ein Ende machen. Diese aber will sie um gängen von Madrid am Anfang des vorigen Monats tamen in große Mehrheit der Reichstags- Wähler vom Gemeinde- jeden Preis behaupten. Die Aenderung, oder Reform, wie schneller Folge diejenigen von Calahorra, Garrussa, Lorca, Wahlrecht vollständig ausgeschlossen. sie es zu nennen beliebt, darf nur eine scheinbare sein, und Tabernas, Almeria, Moratella, Linares, Pontevedra, Vigo, In der Rheinproving war in den meisten größeren Ge- deshalb kommt sie mit Vorschlägen, welche die Herrschaft des meinden das Wahlrecht an eine Steuer von 12 beziehungs- Geldfacks zwar beibehalten, aber nicht so traß hervortreten weise 18 M. geknüpft. Gegenwärtig ist dieser Bensus auf lassen sollen. Es soll vermieden werden, daß ein Einzelner 6. herabgesetzt. Hierdurch hat sich die Zahl der Wähler oder ein Paar in einer Stadt ganz allein 2/3 der Stadtbedeutend vermehrt, wenn auch jetzt noch immer die große verordneten ernennen; diese Stadtverordneten erscheinen zu Mehrheit,% bis 2/3 der Reichstags- Wähler vom Wahlrecht augenfällig als die Werkzeuge der Protzen, die sie ernannt ausgeschlossen blieben. Man sollte nun annehmen, daß bei haben. Es ist der Vorschlag gemacht worden, unter BeiDer großen Rahl der Wähler der Einfluß der Reichen und behaltung der Klaffentheilung und des Zensus, zi eine Regierungsverfügung aufhebt, wozu das Ministerium das Reichsten etwas gemindert würde, indem nunmehr bestimmen, daß die Zahl der Wähler 1. Klasse mindestens auch eine Anzahl der Wähle der dritten Klasse in die ein Zehntel, die der 2. Klasse mindestens zwei höheren Klassen. rückte. Das Gegentheil hiervon hat Zehntel der gesammten Wähler enthalten solle. stattgefunden, und zwar als Folge des neuen Einkommen Herrschaft des Geldsacks wäre dann also noch immer die durch Hunger zum Aufstand Getriebenen für ihr Thun die Steuer- Gesetzes, das den Wohlhabenden und Reichen die gesichert. Die reichsten drei Zehntel der Wähler hätten Verantwortung selbst zu übernehmen haben? Derartige Vorgänge Selbstabschägung auferlegt. Es kam dabei, wie wir schon dann noch immer doppelt so viele Stadtverordnete zu find die letzte Nothwehr der Todesverzweiflung, der letzte Aufoft zu zeigen Gelegenheit hatten, zu Tage, wie die Geld- wählen, als die übrigen sieben Zehntel der Wähler. Außer Schrei der Hungernden gegen ihre Beiniger. Mag die fatte prozen sich bisher von der Steuerzahlung zu drücken gewußt dem bliebe nach wie vor die übergroße Mehrheit der Bourgeoismoral auch noch so sehr die Hungernden schmähen und hatten. Wir entnehmen der„ Kölnischen Bolts- Zeitung" die Reichstagswähler vom Gemeindewahlrecht überhaupt aus die Gewaltpolitik des edlen Canovas preisen, jeder wirkliche Daten, wie sich infolge dessen trotz der Vermehrung der Zahl geschlossen. Aber auch vor dieser Reform hat die Menschenfreund wird von tiefstem Mitleid mit den armen der Wähler in den Städten, die bisher einen Zensus von Bourgeoisie ihr Bedenken. Indem der wohlhabendste Theil Opfern der heutigen Klassenherrschaft erfüllt sein und jene Ge12 und 18 M. hatten, in derselben die Klaſſeneintheilung der Wähler der britten Klasse in die oberen Klassen hinaus waltigen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Während auf Befehl der Minister die Armen niedergeschossen der Wähler gestaltet hat. Es hatten Wähler der einzelnen rückte, würden um so leichter in der dritten Klasse die werden, machen Jene Reifen und halten frohe Feſte ab. Der edle Klaffen Arbeiter die Herrschaft erringen. Wenn sie auch in der Canovas läßt sogar einem in Frieden verschiedenen Hunde ein Feuilleton. Rachbrud verboten.) Das Schlagende Wetter. Roman von Maurice Talmeyer. Uebersetzt von B. und A. G. ( Schluß.) [ 43 Die daran zu denken, die ungerechten und unerhörten Konsumsteuern Das Elend ist furchtbar. Die Regierung, anstatt ernstlich aufzuheben, schickt ihre Soldaten, um die am Leben Verzweifelnden niederzuknallen. Diese Grundsäße der modernen Staatskunst scheinen auch hier zum System erhoben worden zu sein, sonst müßte es unbegreiflich erscheinen, wie man nicht die schimpflichen Konsumsteuern durch Recht hat. Oder ist man schon so weit gekommen, daß man Gesetze giebt, welche der Regierung die Macht verleihen, an dem Man wird Proletariate gelegentliche Aderlässe vorzunehmen? doch in leitenden Kreisen nicht so naiv sein, zu behaupten, daß sie die Förderleute oben, wenn in der Grube ge- Wirbel abgerissener Gedanken und unzusammenhängender arbeitet wurde, nach Belieben auf und niederlassen Visionen. können. War die Stange emporgehoben, so war Nichts Das Bild der glücklichen Babette zog an seinem mehr da, was einen Menschen aufhalten konnte und Innern vorüber, dann ward es verdrängt durch den Geder leere Naum bereit, seinen Fuß zu verschlingen danken an das grauenvolle Nichts des Todes, und am Ende Eine Bewegung und man mußte fallen; ein Schritt und war es wieder Babette, und nun dachte er an nichts mehr man war verschwunden. als an sie. Er sagte sich, daß wenn er sich zu Antwerpen ins Wasser stürzte, das Wasser seine Leiche wieder ans Land werfen würde, und wenn er sich in dem Zimmer eines Gasthauses tödtete, man ihn wiederfinden würde. Selbst wenn er abreiste und sich in das Meer stürzte oder Schiffbruch litte, würde man ihn doch, wenn er auch einen anderen Er blieb noch eine Weile stumpffinnig stehen, zog seinen Namen angenommen hätte, wieder erkennen. Aber hier, Kopf dann aus der Lichtöffnung heraus, ging um die Grube in diesem diesem Schacht, in diesem achthundert Meter herum, legte die Hand auf die Stange, wie um zu probiren, tiefen Loch, dessen Grund noch tief unter die ob sie haltbar wäre und stützte sich mit dem Ellbogen fernsten Stollen hinunterreichte, und in dessen Tiefe darauf. niemals Jemand hinabstieg! Das war ein Selbstmord, Jacquemin, der sich noch immer auf die Balken stüßte, zwischen denen er seinen Hals durchgesteckt hatte wie durch eine Dachluke, erhob wieder sein bleiches Haupt, schaute vor sich hin und sah am anderen Rande der Grube den Rachen weitgeöffnet ihm entgegenstarren. Die Arbeitslosigkeit dauerte noch fort, und die Grube war verlassen. Jacquemin ging bis zu der kleinen niedrigen Pforte, durch die er an dem Tage gegangen war, als er aus dem Bellenwagen ausstieg, und blieb stehen. Sein Herz klopfte entseglich. Im Innern herrschte tiefes Schweigen. Die still stehen- Man sah nichts in der Grube, die 800 Meter tief war, von dem Niemand etwas wußte und den Niemand ents den Maschinen waren von allen Seiten von einem matten als ein ungeheures entschliches Loch voller Finsterniß. decken konnte, das Verschwinden für immer, nicht allein die Lichtschein beleuchtet, und eine Art schwarzen durchsichtigen Eisiger Nebel drang daraus hervor und Jacquemin fühlte, Vernichtung seines Lebens, sondern auch die Vernichtung Thurmes, der hergestellt wurde durch ein Gitter von Balken, wie dieser schwarze Mund ihm seinen kalten Athem ins Gesicht jeder Spur seines Todes. Niemals würde Jemand etwas welche die Deffung des Schachtes umgaben, ragte in den hauchte. Der Schwindel begann ihm ins Gehirn zu steigen und davon wissen, und Babette konnte leben, lieben, Rosen trüben grauen Tag hinein. er zog seine Arme auf dem Geländer so fieberhaft zu pflücken, die Vögel singen hören und im wiederkehrenden Jacquemin näherte sich langsam, ging an den Rand, sammen, daß er die Stange unter seinem Ellbogen Sommer lachen bei dem freudigen Rauschen des Waldes steckte den Kopf durch einen der Läden und sah mit leichen- vibriren fühlte. Eine seltsame Gewalt zwang ihn, sich im Sonnenschein, ohne zu wissen, daß ihr vergessener Vater blassem Gesicht in die Tiefe hinab. zu dem Abgrunde hinzubeugen. Es sah aus als hier läge. Es war an dieser Stelle unmöglich hinabzustürzen, neige sich hinab um zu und trinken, er Jacquemin ging noch näher an den Abgrund. Er aber am anderen Rande, an der Seite, wo die Förderwagen trank in Wahrheit den Schrecken, und die Trunkenheit, die hob die Stange auf und ging so dicht an den leeren Raum, in die Gitter hineingeschoben wurden, hatte man den Ab- dieser erzeugte, machte ihn allgemach schwanken. Gesumm daß die äußersten Spigen seine Füße den Boden nicht mehr grund unr abgesperrt mittelst einer beweglichen Stange, die erfüllte sein Ohr, seine Augen fahen in der Finsterniß des berührten. Dann streckte er, wie man es immer thut, wenn gerade in solcher Höhe angebracht war, daß man sich Schachtes, wo sie sich mit Gewalt hineinbohrten, eine Menge man etwas hört, den Kopf vor, fant mit den Füßen in den mit dem Ellbogen darauf stützen konnte und die von grauer Mondscheiben und während dieser Zeit riß ihn eine Sand des Schachtes ein und streckte seine Hände nach hinten. einem Pfeiler der Grube zum anderen, reichte, so daß wahnsinnige Erregung seiner Seele mit sich fort in einen Blöglich hörte er draußen Stimmen. er Mausoleum errichten. Die ganze Bourgeoisgesellschaft befindet sich moralischen oder materiellen Triumph vorhanden ist. Die sichtigt." Ob es Herrn Rickert gelingen wird, die Meute in lauter Wonne und Jubel aus Anlaß der Feier der Kandidaten, welche zur Partei gehören müssen, werden von den zurückzupfeifen? Das Ende vom Liede wird ein so kompromißEntdeckung Ameritas. Tausende, Millionen werden sozialistischen Gruppen aufgestellt. Von der sozialdemokratischen liches wie kompromittirliches Ja sein. Wir kennen unsere jetzt verwendet aus öffentlichen Staatsmitteln, welche Partei find die Gruppen und Individuen ausgeschlossen, welche Pappenheimer, die beim Septennats- Rummel so eifrig er man dem hungernden, elenden Volke mit Gewalt mit den bürgerlichen Parteien oder ihren Kandidaten Kompromisse abpreßt. Die Festlichkeiten in Huelva dauern Monate, in oder Allianzen eingehen. Ebenso werden diejenigen von der flärten, jeden Mann und jeden Groschen", nur nicht auf Madrid auch längere Zeit, in verschiedenen Orten werden Partei ausgeschlossen, welche für irgend eine bürgerliche Kandi- sieben Jahre, bewilligen zu wollen. Denkmäler gesetzt, damit die Bourgeoisie dem Verdienste auch die datur stimmen." Krone verleihen kann. 0170 geschoben werden, damit ein Anderer das Erbe des Hungers für Dolitische Leberlicht. walten haben, weil sie deswegen nicht stehlen können. zählen. " " " er vernimmt, Ein ziemlich reichhaltiges Programm, dessen Berathung ver- Guido Weißt. Am 18. Auguft hat ein Veteran der Die konservative Regierung schwächt sich von Tag zu Tag schiedene Tage in Anspruch nehmen wird. Besonders der bürgerlichen Demokratie, Guido Weiß, seinen siebenzigsten mehr und mehr, und es steht zu erwarten, daß sie bald in sich Punkt 9 wird zu lebhaften Debatten Anlaß geben; er ist besonders Geburtstag gefeiert. Nicht nur als glänzender Stilist und zufammenfallen wird. Nicht allein den„ beschränkten Unterthanen: deshalb von größter Wichtigkeit, weil durch denselben eine defini- scharfsinniger Beurtheiler von Dingen und Menschen, vor Allem verstand" erregt sie mehr und mehr gegen sich, sondern auch ihr tive Stellung zu den Republikanern gegeben wird. Es wird er als zielsicherer, ehrlicher Demokrat, der mit einem Tropfen eigener Beamtenstand wird von Tag zu Tag feind forderlich sein, alle Faktoren, welche die Partei in ihrer Be- sozialen Dels gesalbt" war, verdient dieser Mann rühmlich licher, soweit derselbe nicht aus gut gefüllten Krippen vegung bestimmen, gründlichst zu prüfen, um die bestmögliche frißt und wie die ärgsten Diebe, dagegen aber mit Chic, Taftit in Bezug auf diesen Bunft zu finden. Die verschiedent genannt zu werden. Freund und Schüler Johann verschiedent- acoby's stiehlt. Aber die Unterbeamten und Diejenigen, welche feine lichen Diskussionen, welche in letzter Zeit zwischen Sozialdemo- Iacoby's hat er durch seine publizistische Wirksamkeit Gelegenheit zum Stehlen haben: das reine Hungerelend. Vor fraten und Republikanern, besonders den Föderalisten( Anhänger die Sache der Freiheit und Aufklärung wacker gefördert, Kurzem wurde die Zahl der Beamten in den verschiedenen Ab. von Piy Margoll) stattgefunden haben, zwingen mich, anzu- immer derselbe bleibend, den herrschenden Mächten nichts zu theilungen um ein bedeutendes gekürzt. In Granada sollen sogar nehmen, daß man sich mit großer Mehrheit für den Vorschlag gestehend, als scharfen und immer schärferen Angriff, als von 64 Beamten in der Provinzialregierung 48 den Lauspaß des Nationalkomitees entscheiden wird. Ueber die Verhand immer mitleidslosere Kritik. Während die bürgerliche Demo erhalten haben oder nächstens erhalten. Die Art und Weise, wie lungen des Kongresses werde ich ausführlich berichten. fratie verflachte und entartete, während das Bürgerthum sein die Entlassung vorgenommen wird, ist geradezu lächerlich zu Im Oktober d. J. findet in Malaga ein Gewerk Bündniß mit der Reaktion schloß und statt des Radikalismus nennen, wenn sie für die Betheiligten nicht gar zu traurig wäre: fchaftstongreß fiatt. Sobald das Programm desselben ver- die wohlfeile liberale Gesinnung, dies Mäntelchen kapita die zu entlassenen Beamten werden aus gelo o ft. Alle Beamten öffentlicht sein wird, werde ich es den deutschen Genossen zur listischer Interessen, zur Schau trug, trotz der Fahnenflucht müssen also gleich gut oder gleich schlecht sein, Das Lettere Kenntniß bringen. wird jedenfalls das Zutreffendere sein, da man Beamtenstellen der Freunde, trotz dem Abfall so vieler Mitstreiter, hielt im Allgemeinen nur durch Protektion erlangen kann. Was Guido Weiß mit bewundernswerther Zähigkeit an den machen nun die entlassenen Beamten? Sie hungern und schleppen Idealen seiner Jugend und focht für seine Fahne tapfer und sich mit Hilfe der Gunst irgend eines einflußreichen Freundes tüchtig. So in seinem trefflichen Blatte, der 8ukunft", so durch das Leben, bis sie wieder einmal in eine Stellung hineinin der Wage", jener ausgezeichneten Zeitschrift, die dem Manchesterthum und dem Bismarcismus, dem Gehen eine gewisse Zeit antreten kann. Den bleibenden Beamten wird und Geschehenlassen so gut wie dem faulen Staatssozia das Einkommen um ein Bedeutendes gekürzt. Bisher waren es Berlin, den 18. Auguft. lismus munter" munter die Wege wies und in vorderster im Allgemeinen 10 pEt von dem nominellen Gehalt. Jetzt er Erfreuliche Aussichten. Daß uns die Herren Reihe gegen die Reaktion, für volksthümliche Sozial reicht die Kürzung 20 pet. und mehr. Ich kenne einen Reich 3 unmittelbaren, denen der Landtag für ein reform und freiheitliche Zustände kämpfte. Weiß hat Beamten, dem bisher von 100 Mark monatlicher Einnahme 12 Mart gekürzt wurden, jetzt sind ihm weitere 12 Mark gekürzt. gar nicht vorhandenes Recht" eine Entschädigung" zu- nicht den letzten Schritt, den zur Sozialdemokratie, Die Kürzung beträgt jezt also 24 pet. Das Traurigste ist aber, gebilligt hat, ein tüchtiges Stück Geld kosten werden, ergiebt gethan, den in der antiken Folgerichtigkeit seines Wesens daß den Beamten der Lohn nicht gezahlt wird; dem genannten sich schon, wie die„ Magdeburgische Zeitung"( Nr. 416 vom der gethan hat, welcher ihm Lehrer und Vorbild war, Beamten fehlt der Lohn von 7 Monaten aus den Jahren 1890 18. August) hervorhebt, aus der Vorschrift im§ 7 des Johann Jacoby. Vereinsamt steht er inmitten des unauf bis 1892. Sind das nicht herrliche Zustände? Muß nicht neuen Gesetzes, nach welchem der Finanzminister ermächtigt haltsamen Flusses der Entwickelung, welche Bourgeoisie und unter solchen Umständen mancher ehrliche Mann zum Dieb wird, zur Deckung des durch die Auszahlung der Entschädi- Proletariat in zwei Lager theilte. Jedennoch die Arbeiter werden? Gewiß; und das Volk nimmt es auch von jedem gungen entstehenden Bedürfnisses Staatsschuldverschreibungen können des wackeren Greises freundlich gedenken, der im Beamten an, wie ich schon verschiedentlich bemerkt habe. Am auszugeben, also eine neue Anleihe zu machen, wegen hohen Alter, erschüttert, aber nicht gebeugt durch viel traurigsten steht es um die Beamten, welche keine Raffe zu ver- deren Verwaltung und Tilgung die Vorschriften des Ge- schweres Leid und Ungemach, das ihm widerfahren, ſeinen Was von der Bezahlung der Beamten gilt, das gilt auch fetzes vom 19. Dezember 1869( G.-G. G. 1197) zur An- fiebenzigsten Geburtstag in Frankfurt a. M. begeht. Wie von der Bezahlung der Lieferanten. So schuldet die Provinzial- wendung kommen kommen sollen. Das Gesetz betrifft die aber muß es diesen ingrimmigen Haffer aller Verderbniß Regierung von Madrid den Milchlieferanten für das dortige Konsolidation der preußischen Staatsanleihen und kam und Betternwirthschaft, diesen haarscharfen Dialektiker, der Findelhaus schon über 11 Monate. Der Weinlieferant in bereits zur Anwendung gelegentlich der Ablösung der an die Bourgeoisie auf Herz und Nieren geprüft hat, wie muß Granada, von welchem ich früher erzählt habe, hat noch immer die Stadt Berlin für Uebernahme einer fistalischen Straßen- es einen Guido Weiß anmuthen, wenn nichts erhalten und soll jest vollständig ruinirt sein. Derartige und Brückenbaulast zu zahlenden Rente( Gesetz vom 3. März daß das Organ des Lindauringes, das Jobber- und Dinge erfährt man nur unter der Hand, da die Presse sich nicht 1882, G.-G. G. 13). Die breite Masse zahlt die Zeche, sie Gründerblatt, das Berliner Tageblatt"( Nr. 416 vom damit beschäftigt, fie müßte denn täglich lange Register auf muß die Zinsen und das Kapital für den Bump auf- 18. August) ihm ein Loblied singt, die Kehle noch heiser von Betrügereien und Diebstähle sind daher in öffentlichen Kaffen bringen. Warum? Damit die Reichsten der Reichen ein den Hymnen auf die frog Friedländer und Sommerfeld, trot an der Tagesordnung, besonders in den überseeischen Kolonien. Millionentrinkgeld erhalten können. Hirschfeld und Wolff so unschuldsreine Börse? Wie mag Diese werden auch nur als ein Mittel aufgefaßt, um sich in möglichst furzer Bett zu bereichern. Besonders gilt dies von Kuba Agrarierschmerzen, Lehrerschmerzen. Eine klagen- fagt: Guido Weiß ist ein Schriftsteller von echt demokras ihm zu Muthe sein, wenn die Zeitung des Herrn Mosse und den Philippinen. Die dortigen spanischen Beamten sind reiche Petition hat hat der Landwirthschaftliche tischer Gesinnung, aber von ebenso echt aristokratischer Ge häufig die allerunfähigsten Leute, dafür aber die größten Diebe Bentralverein für Schlesien, ein Fachverein sittung. Er ist ein literarischer Feinschmecker, der sich nur und Räuber vor dem Herrn. Vor kurzem find folgende Be- der Krautjunker, an den preußischen Landwirthschaftsminister in der besten, feinfühligsten Gesellschaft wohlbefindet. Gr trügereien bekannt, geworden. In der Staatstaffe zu Remedis abgesandt. Da heißt es:„ Nicht nur die Sorge hinsichtlich hat deshalb niemals auf die Menge gewirkt und für dies fehlten 7600 M., in der zu Cienfuegos 2 800 000 m. Wie viel einer weiteren Abbröckelung der Getreidezölle bedrückt die selbe geschrieben."? Es ist bitter, nach einem Leben, durch wird nun noch unter der Hand gestohlen und gehamstert, deutsche Landwirthschaft, sondern die letztere muß sich auch kämpft im Dienste der Freiheit, von diesen Gesellen meuch was nicht als Direkt amtlicher Diebstahl bezeichnet werden et vergegenwärtigen, wie groß die ihren Vichbeständen durch lerisch überfallen zu werden, die sich aufspielen als die tann! Ueber die Beamtenwirthschaft in Kolonien ließen sich Bücher schreiben. Hoffentlich werden die das Einschleppen von Seuchen aus dem östlichen Nachbar- beste, feinfühligste Gesellschaft", weil sie schamlos wie der Unabhängigkeitsbestrebungen Rubas von einem derartigen Erfolg reiche drohende Gefahr ist, falls ähnliche Abmachungen, wie erfte beste Köter, dem Kapitalismus in gekrönt sein, daß ein für alle Mal mit der spanischen Mißwirth das mit Desterreich- Ungarn vereinbarte Biehfeuchen- seinen Spielarten Alles apportiren, apportiren, die heute ihre fchaft aufgeräumt wird. Uebereinkommen geplant sein sollten. Eine Milderung der Waschzettel beim Bubenvater der Reptilien sich holen, un Diese furchtbare Korruption macht das Bolt indolent. Auch Grenzsperre für russisches Vich müßte in Anbetracht morgen an die Spitze eines freisinuigen" Blattes zu treten, bei den Genossen muß man häufig die größte Lässigkeit beklagen. Der dauernden, dauernden, in ihrer Ausdehnung schwer Die Organisation und die Erziehung der Volkskräfte kostet daher trollirbaren Verseuchung Rußlands deshalb ton- die glücklich find, wenn sie" über eine prinzliche Windel in von den unterthänigste Berzückung gerathen dürfen und jeder groß hier viel mehr Arbeit, als in andern Ländern. Spanien wird zipationskampf einnehmen, es wird sich mehr an Frankreich und erst fürzlich eine sehr einflußreiche Großgrundbefizer- Orga- sind. Und, zum Schluß, ist es nicht eine tragikomische Ger Niedertracht allergefreueste Schildknappen darum niemals eine hervorragende Rolle in dem sozialen Eman- schädlichsten Folgen sein." Wenn man sich erinnert, daß bürgerlichen Deutschland annlehnen müssen. Die legten Fortschritte der Sozial- nisation die Vieheinfuhr- Verbote offen als verschleierte Bieh- schichte, daß der berufene Verein Berliner Bresse seinem Demokratie in Deutschland und Frankreich ermuthigen die hiesigen zölle bezeichnet hat, so erscheint der Pharisäismus der früheren Vorsitzenden, eben Guido Weiß,„ einen Ehrenbecher Genossen fehr, und alle wünschen einen innigeren Zusammenhang feuchen- schenen schlesischen Magnaten in doppelt heller Be- und eine Adresse" überreichen läßt, ein Verein, der feit leuchtung. Theures Brot und theures Fleisch sind und seinen berühmten Pickwickischen Ehrengerichten, die den Baul Am 26. d. M. findet in Valencia der diesjährige bleiben die Grundbedingungen für das Interesse der hei- Lindau und den Klausner weißwuschen, von ernsthaften Parteitag der spanischen Genossen statt. Ich lege ihm für mischen Landwirthschaft", will sagen der Junker, und des- Zenten als die lustigste Bleiche für dunkle Ehrenmänner deutung bei und würde mich mit den spanischen Genossen freuen, halb machen die Edeln Front gegen die Herabsetzung des betrachtet wird? wenn französische und deutsche Genossen, welche die spanischen Getreidezolls für russisches Brotforn und gegen die ErVerhältnisse gründlich kennen, geistig an demselben mitarbeiten leichterung der Vieheinfuhr. Während die Fuselbrenner Apotheker- Wünsche. Nächstens wird in Hamburg würden. Aus dem Programm des Kongresses hebe ich folgende und Kornzöllner die gesetzgebenden Körperschaften mit Ein- ein Apotheter- Zag verhandeln. Zur Wahrung seiner gaben und Gesuchen überschwemmen, weil sie sicher find, Interessen fordert das satte Apothekerthum, das dem Bubli Bericht bes Nationalkomitees, des Delegirten auf dem inter- baß ihre Wünsche williges Gehör finden, verweist die„ Nord- tum mit obrigkeitlicher Erlaubniß das Fell über die Ohren nationalen Kongres in Brüssel und des sozialistischen Stadtrath deutsche Allgemeine Zeitung" den Boltsschullehrern zieht und einen Apothekenschacher auf höchfter Stufenleiter von Bilbao; Berathung über die Frage, das Partei- Organ, welches die geplanten Massengesuche zu Gunsten einer Aufbesserung treibt, auch noch Apotheker t a mmern. Als ob die Herren wöchentlich erscheint, in ein tägliches zu verwandeln; Gründung der Lehrerverhältnisse. Das Pindterblatt schilt in offiziösem nicht schon Privilegien genug hätten. eines Wochenblattes in Bilbao; Aenderungen in der Organi fation nach Vorschlägen vom Nationalfomitee und der Parteigruppe Eifer, daß die Lehrer die schönen Worte der Regierung von Barcelona; Redaktion eines Programms für die Stadt- nicht für die That nehmen und zetert: räthe; Stellung zu dem nächsten internationalen Kongreß in Zürich. Puntt 9 aus dem Programm gebe ich in wörtlicher Uebersetzung: Wahlfrage.( Vorschlag des Nationalfomitees.) Die sozialistische Partei stellt für die allgemeinen Wahlen von Abgeordneten für die Kortes in allen Orten, wo sie mit organi sirten Elementen rechnet, eigene Kandidaten auf. In außerordentlichen Wahlen für die Kortes und in allen Wahlen für Provinzial- und Munizipalvertretungen sollen nur in solchen Orten Kandidaten aufgestellt werden, wo Aussicht auf einen mit beiden, als es bisher hat der Fall sein können. Punkte hervor: Nun lauschte er aschfahlen Antliges, hob die Augen zum Himmel empor, bedeckte sein Gesicht mit den Händen, seine Kniee brachen zusammen er stürzte. Fast gleichzeitig ertönten Schritte an der Steinkohlengrube, und Marcel erschien mit dem Schulmeister. Sie suchten rings umher mit den Augen, während sie kurze Worte wechselten. Aber sie bemerkten nichts, fie saben Niemanden. Es herrschte tiefes Schweigen, und aus der Grube stieg der Hauch des Abgrundes empor. III allen „ Es ist nicht zu verkennen, daß der Mahnruf an die vers schiedenen Richtungen des Liberalismus, gegen das schwarze Kartell" der Klerikalen und Konservativen zusammenzustehen und namentlich bei Wahlen vereint zu marschiren und zu schlagen, nach Lage der Dinge sehr wohl angebracht ist Es will uns deshalb ebenso aussichtslos wie frivol die Gleiche Brüder, gleiche Kappen. Zu den bevors scheinen, wenn trot Allem eine Agitation wie die oben beregte Frankfurter Zeitung"( Nr. 200 vom 17. August): in die Kreise eines Standes getragen werden soll, von dem noch Niemand behauptet hat, daß dessen Angehörige nicht auch ihre Sorgen nach wie vor hätten, von dem aber auch so klar liegt, wie nur etwas flar liegen kann, daß ihm die unausgesezte Aufmerksamkeit und Fürsorge der Faktoren der Gesetzgebung in einem Maße zugewandt ist, wie es kaum von einem zweiten Erwerbsberufsstande behauptet werden kann. Die nothwendige Voraussetzung dafür aber, daß sich in diesem Verhältniß auch in Zukunft nichts ändere( und es würde sich nur zu Ungunsten der Lehrer ändern können), bleibt unbedingt, daß die Lehrer sich die Unterstützung von Agitationen versagen, wie sie nachgerade nur der sozialdemokratischen Partei überlassen werden sollen." Schamloser ist der Wahrheit selten ins Gesicht geschlagen worden, als hier von der Frau Hurtig des„ neuen Kurses", die mit einem Federstrich das Hungerdasein der großen Masse des Volksschullehrer, standes" leugnet und von einer Fürsorge" fabelt, die für Kraut- und Schlotbarone zwar stets ein schier unerschöpfliches Füllhorn reicher Am Abend konnte man trog des Schnees Herrn Petit die schlesischen, die deutschen Agrarier Petitionen bringen, Spenden, für die Lehrer aber gar nichts übrig hatte. Wenn Wanden zum Schach Nr. 5 zurückkommen sehen. Als sie so ist das gut und schön, kommen die Lehrer, so ist das am Tage bei der Grube vorbeigekommen waren, hatte er" sozialdemokratisch". Wohlan, wir nehmen diese Bufuhr die aufgehobene Stange bemerkt; aber er hatte nichts davon neuer Hilfstruppen gerne an. Es wird nicht lange währen, gefagt. Am Abend, als er zurückgekehrt war, näherte er und troy Sandräthen und Bastören sind die Bolksfich dem Schacht und sah ganz am Rande auf dem feuchten, schullehrer Sozialdemokraten. schwarzen Boden den Abdruck zweier Füße, deren Spitzen nach dem Abgrund gerichtet waren. Dann starrte er eine zeitlang mit einem leichten Zittern seines Kopfes in diesen Abgrund, der ihn so unheilvoll angähnte. Dann bückte er sich, verwischte die auf der Kohle hinterlassenen Fußspuren, legte die Stange an ihren Platz zurück und verließ die Steinkohlengrube. Die Verein barungen müssen für jeden Kreis unter dem Gesichtspunkte fich vollziehen, daß die aussichtsvollere Kandidatur allein im Felde ist allerdings stets auf einer Seite eine gewisse Resignation erg forderlich, aber ohne diese geht es nun einmal nicht und was man damit erreichen kann, hat das Verhalten der Demokraten und Freisinnigen Badens bei den letzten Reichstags- Wahlen gezeigt: das Bismarc'sche Kartell wurde dort vollständig g schlagen. Ist es den Nationalliberalen Ernst mit dem Kampfe gegen die konservativ- kleritale Allianz, wollen sie dem Mahnrufe Bennig sen's wirklich Folge leisten, so können sie das jetzt dadurch beweisen, daß sie die in Sagan und Löwenberg aufgestellten eigenen Kandidaturen, die vollständig aussichtslos sind, zurückziehen und für die freisinnigen Bewerber eintreten. Der Freifinn fönnte I und sollte in diesem Falle den Nationalliberalen in Herford den gleichen Dienst leisten." auch von der Freifinnigen Zeitung" befürwortete Ghe Die volksparteiliche Frankfurter Zeitung" segnet die zwischen der Gentlemen- Partei und dem Deutschfreisinn ohne Weiteres ein, und vom bürgerlichen Standpunkte au ist sie im Recht. Warum sollten diese zwei kapitalistischen Intereffengruppen nicht gemeinsam operiren? Wenn die Rückwärts! Ein Theil der deutschfreisinnigen Preffe find hatte entschieden gegen die drohende Militärvorlage Stellung als zu Zeiten des Kartells, wenn sie auch alle reaktionären genommen. Jetzt schreibt das Organ des Häuptlings der Hexentänzchen wacker mittanzen( Militarismus, Wirthschafts Wadelstrümpfe, die Ridert'sche Danziger Zeitung": politik u. s. w.), wenn sie auch vor dem Säkularmenschen Welche Vorlage an den Reichstag kommen wird, ist aller- Bismarck die tollsten Kapriolen schneiden, es macht nichts. Sings noch nicht bekannt, und daher hat auch noch gar nicht unsichere Rantouisten, so liberal wie das Heidelberger Bro von einer definitiven Stellungnahme der Parteien zu der gramm, ohne Rückgrat, ohne Gesinnung, sind sie doch die selben die Rede sein können. Wünschen aber müssen alle, geeigneten und lebhaft empfohlenen Bundesgenossen, mit daß die Regierung die Mahnungen, Maß zu halten, berück- benen sich ein weiteres Tauschgeschäft( Sagan, Löwenberg Eine Beichte. Das amtliche Organ der sächsischen Regierung, die Leipziger Zeitung"( Nr. 190 vom 17. August), schreibt: Mit kollegialem Gruß Nt. Petzold, Vertrauensmann, SW., Wilhelmstr. 21. Ueber den Talesweberstreik in Kolomea schreibt man Herford) unter dem Schlachtgeschrei:„ Ich geb', ich nehm"| Gutsbesitzer immer übermüthiger werden und sich daher auch nicht| Abends 8½ Uhr, im Saale der Brauerei Friedrichshain( früher abwickeln läßt. Erheiternd wirkt die Berufung auf den zu wundern brauchen, wenn ihnen die Arbeiter, der frivolen Lips) eine große öffentliche Versammlung für alle in der MetallMahnruf Bennigsen's", dieser kläglichsten Gestalt Behandlung überdrüssig, davonlaufen. Ueberall wurden wir industrie beschäftigten Personen Berlins und Umgegend statt. des Liberalismus, der alle Manschereien und Mogeleien unsere Arbeit erledigt hatten, trafen wir mit den Genossen in auch derjenigen, welche der allgemeinen Berliner Organiſation. daher aufgefordert, recht bald wiederzukommen. Nachdem wir Es liegt im Interesse jeder einzelnen Branche, insbesondere der Aera Bismarck mitgemacht, das Sozialistengesez gestützt, Neu- Langsom zusammen, welche uns in überaus freundlicher nicht angehören, zahlreich in dieser Versammlung zu erscheinen. die Volksrechte unterdrückt hat, der Oberpräsident von Weise empfingen. Durch den abwechselnden Gefang zweier GeHannover durch Bismarck's Gnaden ist. Und wäre es nicht fangvereine gestaltete sich unsere Anwesenheit zu einem wahren entsehlich, wenn in Herford der Sozialdemokrat gegen den Volksfest, indem die Dorfbewohner sich zahlreich in dem Wirthvon Hammerstein zur Stichwahl käme? Woher weiß denn schaftsgarten einfanden und sich den ganzen Nachmittag bis die Frankfurter Zeitung" so genau, daß der Arbeiter- Abends gegen 9 Uhr mit uns amüsirten, so daß gewiß Jeder uns: Der Streit der Talesweber dauert fort. 400 Weber mit kandidat in der Stichwahl durchfallen wird? Warum noch lange an den herrlich verlebten Nachmittag denten wird. zirka 1000 Familienangehörigen hungern. War das Elend groß plädirt sie nicht dafür, daß ihre deutschfreisinnigen Freunde unter allgemeiner Begleitung begaben wir uns dann zur Bahn, zur Zeit, als die Weber arbeitet eu, so ist dasselbe noch ungleich in der Stichwahl Jenem ihre Stimme geben? und wünschen wir, daß es uns recht bald wieder vergönnt sein größer geworden als die Genossen in den Kampf eintraten. Wir möge, mit den Neu- Langsower Genossen einen so vergnügten erhalten am 12. August folgende Nachricht: Nachmittag zu verleben. Für die 130 Gulden besten Dank. Sie haben manche Thräne getrocknet und den darbenden Genossen etwas Muth gegeben. Mombach, 16. August. In einer gestern im Lokale des Der Ausstand dauert fort. Wir haben telegraphisch den Gewerbe In ihrer heutigen Nummer beschwert sich die Konservative Miedreich über die Sozialdemokratie und ihre Gegner. Nach be- Forderungen formuliren und erkannte sie als gerecht an. Die Herrn Jung stattgehabten Volksversammlung referirte Genosse Inspektor berufen, derselbe ließ sich durch Genossen Betterbaum die Korrespondenz" darüber, daß der Reichs- Anzeiger" unter dieser endigtem Referat tam die bevorstehende Gemeinderaths Wah! Forderungen lauten: 10perzentige Preiserhöhung, bei Tücheln 20 Rubrif( Arbeiterbewegung") auch solche Nachrichten aufnimmt, die sich auf die sozialdemokratische Bewegung beziehen. 3ur Sprache und war man allgemein der Anficht, daran Theil Berzent, Beschäftigung für die volle Arbeitswoche( da jeht immer Es ist leichter, diesen Vorwurf zu erheben, als den Uebelstand ab- unehmen. Die Versammlung faßte in dieser Sache schließlich 2/2 Tage nicht gearbeitet wird), Schließung der sanitätswidrig folgende Resolution: zustellen. Auch wir haben die Scheidung der sozialistischen beschließt, bei der bevorstehenden Gemeinderaths- Wahl einig vor- Bezug auf Zahl und Alter der Lehrlinge und eventuell BerDie heutige öffentliche Volksversammlung eingerichteten Fabriken, Beschränkung des Lehrlingswesens in von der nichtsozialistischen Arbeiterbewegung durch Zerlegung zugehen und nicht mit den Gegnern zu paktiren, sondern ihre wandlung der Akkordarbeit in Wochenarbeit. Der Inspektor be in zwei verschiedene Rubriken lange Zeit durchzuführen gesucht eigenen Kandidaten aufzustellen. Gleichzeitig setzt die Versammlung dauerte die traurige Lage der Weber, er begab sich persönlich zu und sind mit diesem Versuche gescheitert. Die Trennung ihr ganzes Vertrauen in die gewählte Kommission, welche dafür den Fabrikanten, aber seine Vorstellungen blieben fruchtlos. Die läßt sich eben heutzutage nicht mehr durch Gorge zu tragen hat, daß die Interessen der Arbeiterschaft in Fabrikanten beschlossen, die Arbeiter auszuhungern, um sie dann führen, weil die Sozialdemokratie die Arbeiterbewegung Mombach voll und ganz gewahrt werden." Wie heute durch die besser in ihrer Macht zu haben. Ein sehr frommer Jude, gegenwärtig fast vollständig in der Hand hat und bei Drtsschelle bekannt gemacht wurde, findet die Wahl am 24. D. M. Fabrikant Jona Sager, der anfangs die Forderungen der Arfeinem Beschluß, feiner Versammlung und feinem Aus- statt, und zwar von Nachmittags 4 bis Abends 8 Uhr. Wenn beiter in Bezug auf die 10 proz. Erhöhung bewilligté, zog sie dann stande der Arbeiter sich mit Sicherheit sagen läßt, daß die Arbeiter diesmal einig sind und ihre Pflicht erfüllen, so ist mit der Begründung zurück, es handle sich ihm nicht um die nicht sozialdemokratische Beweggründe mit unterlaufen oder der Sieg ihnen sicher. Zu wählen sind sechs Gemeinderäthe; die Mehrausgabe, er wolle die Einigkeit( Achdes( hebräisch], Brüderdie sozialdemokratische Parteileitung nicht die Hand mit im Spiele habe. Auf die Gefahr in, uns demselben Vorwurfe wie Bahl der Wahlberechtigten beträgt 575, davon 288 Mombacher lichkeit) der Arbeiter brechen. Der Kampf ist daher erst recht entder Reichs- Anzeiger" auszusehen, lassen wir daher auch heute brannt, die offene persönliche Feindschaft zwischen Kapitalist und Arbeiter auf die Spize getrieben. unter dieser Rubrit folgen, was darunter gehört, gleichviel, ob Gera, 17. August. Nächsten Monat finden in Reuß i. 2. Indessen schmachten zwei muthige Genossen unschuldig drei ein erkennbarer Zuſammenhang dieser Nachrichten mit der die Wahlen zum Landtage statt, welchen unsere Gegner nicht Wochen im Kerker: Kaßiel Blechner und Koffel Schlosser. Die fozialdemokratischen Bewegung besteht." gerade mit viel Zuversicht entgegen sehen. Bis jetzt ist die Sozial- frommen Fabrikanten bemühen sich, die beiden Genossen weidlich Sehr weislich gehandelt von der Leipziger Beitung."! bemokratie im Landtage unvertreten, nachdem es jedoch bei der zu denunziren. Der Vorwand zur Verhaftung war folgender: Ravacholiade. Aus Paris wird unterm 18. d. M. ist, 7 Genossen in den Gemeinderath zu wählen und in diesem merkte man in der Fabrik des Windschauer einige jugendliche legten Gemeinderathswahl bei selbständigem Vorgehen gelungen Den nächsten Tag, nachdem der Streik proklamirt worden, be telegraphirt: Frau Meunier, welche bei dem Untersuchungs- Jahre wieder zahlreiche Arbeiter sich das Bürgerrecht erworben Arbeiter hinter den Webstühlen. Sofort liefen viele Arbeiter zurichter Athalin der Frau Very gegenübergestellt wurde, har haben, so liegen die Chancen jetzt viel günstiger, und es be- fammen, um die Arbeitenden zur Einstellung zu bewegen, Nach nunmehr gestanden, daß ihr Mann der Urheber der fürchten die Gegner, daß unsere Partei in den Land- barn und Gassenbuben eilten herbei, vor der Fabrik entstand eine Explosion im Restaurant Very gewesen und hat ausführliche tag einrückt. In der letzten Legislaturperiode gehörten die dret Zuſammenrottung. Nun begannen Gaffenbuben wider den Berichte gegeben." Spitzel, Spizelgenossen und Narren, eine städtischen Abgeordneten der freisinnigen Partei an. So glücklich Willen der Arbeiter die Fenster mit Steinen zu bewerfen. würdige Kumpauei! dürfte dieselbe diesmal nicht wieder sein. Die Genossen werden Die Mutter des Fabrikanten eilte mit einem Topfe ftebenden Alles daran segen, einige Mandate zu gewinnen. Bereits in Waffers zu Hilfe und goß ihn auf die Gaffenbuben. Dies voriger Woche hat die Aufstellung der Kandidaten stattgefunden gab das Signal zu einem neuerlichen Angriff von Seiten der und zwar sind nominirt worden die Genossen E. Vetterlein für Buben auf die Fabrik. Der Fabrikant machte sich den Angriff den I., Hugo Rödiger für den II., und E. Hahn für den zu Nutze und seine Mutter zerschnitt selbst das Gewebe auf den III. 28ahlfreis. Im IV. und V.( ländlichen) Wahlkreise werden Webstühlen, eine Thatsache, die einige beschwören wollen. Jetzt unsere Genossen gleichfalls mit ganzer Kraft in die Agitation foll Genoffe Blechner, der erst nach Schluß dieser Szenen am eintreten, im V. Wahlfreife kandidirte Genosse 2. Fiedler in Schauplatz erschienen war, diese Fensterzertrümmerung angerichtet Gera. Obwohl bei uns die Geschäfte sehr flau gehen und viele respektive angestiftet haben und Windschauer legt allen von Arbeiter nur unzureichend beschäftigt sind, zieht die Partei mit seiner Mutter und den Gassenbuben gemachten Schaden Genossen großem Muth in den Kampf, der uns ein gutes Stück Blechner zur Last. vorwärts bringen wird. Die Nachricht, daß Genosse Behr sich in Greiz niedergelassen hat, ist falsch. Behr hält sich gegenwärtig in Desterreich auf. 1 Russische Getreidepolitik. Aus Petersburg wird gemeldet: Gutem Vernehmen nach hat die Getreidetommission in ihrer am Montag abgehalteneu Sigung die Aufhebung aller noch bestehenden Getreide- AusfuhrVerbote beschlossen. Die bezügliche Publikation ist in den nächsten Tagen zu erwarten.Italienische Wahlen. Angeblich sollen die allgemeinen Wahlen in Italien Ende Oktober stattfinden. Boraussichtlich wird die Arbeiterpartei eine Reihe von Wahltreisen neu gewinnen trotz aller Machenschaften der Regierung.und 287 Ortsfremde. Indessen sind seine Frau und seine 5 Kinder ohne Brot und ebenso entbehrt die Familie des Schlosser der Nahrungsmittel. Die Unterstützungen haben. etwas abgeholfen. Jedoch das Elend ist groß und die Arbeiter werden ohne entsprechende Unterstützung Stuttgart. Welch himmelschreiend niedrige Löhne mitunter nicht im Stande sein, den Kampf zu führen. Unterliegen sie, so als das vorher Die amerikanischen Ordnungshelden an der Arbeit. auch im schönen Schwabenlande bezahlt werden, davon legte die harrt ihrer ein noch traurigeres 2003 Sigung des Stuttgarter Gewerbegerichts Beugniß ab, bei gegangene war. Jetzt schon haben die Fabrikanten vielen Wolff's telegraphisches Bureau meldet aus New- Yort welcher die Klage von 8 Arbeitern und 10 Arbeiterinnen zur älteren Arbeitern, Familienvätern, für den Fall der AufUnter'm 18. August:„ Nach Meldungen aus Buffalo werden Berhandlung stand. Dieſelben waren in der Militäreffektenfabrik nahme der Arbeit seitens der Ausständigen die Arbeit gekündigt. die dortigen Eisenbahnen und deren gesammtes Eigenthum von Simon Fleischer in der Ludwigsburgerstraße mit der Un- Das ist die Antwort der orthodox- jüdischen Fabrikanten auf die Durch Truppenabtheilungen bewacht, die auf eine Strecke von fertigung von Helmüberzügen, welche Herrn Fleischer von der Forderungen der orthodox- jüdischen Arbeiter. Die Ausbeutung 25 englischen Meilen hin vertheilt find. Zum Schuße der töniglich preußischen Militärbehörde in Düsseldorf übertragen in allen Formen und Gewändern ist immer dieselbe. Gines aber Depots in Lehigh Valley und am Buffalo Creet find worden waren, beschäftigt. Für jeden Helmüberzug zahlte der haben die jüdischen Arbeiter eingesehen, die Thatsache nämlich, 2000 Mann Miliz aufgestellt. Der Gouverneur des Staates Herr Militäreffektenfabrikant an seine Arbeiter 5 Bf.; diefe daß im Kampfe um die Verbesserung ihrer Lage Niemand helfend New- York hat die gesammte Nationalgarde aufgeboten. Neue Summe schien ihm indessen noch zu hoch zu sein, denn die eingreifen kann, und daß der wohlwollendste Beamte, in diesem Ausschreitungen sind nicht vorgekommen, der Streit breitet Arbeiter hatten den verwendeten Faden selbst anzuschaffen, d. h. Falle der Gewerbe- Inspeitor, eben so wenig wie der Herr Besich jedoch immer weiter aus." Mit elementarer Gewalt der Betrag für die Anschaffung deffelben wurde ihnen in Abzug sirkshauptmann ihnen helfen konnte, daß nur Arbeiter ihnen toßen jenseits des großes Baches Kapital und Arbeit zu gebracht. Bei dieser noblen Bezahlung mußten die Arbeiter und Beistand leisten und daß sie nur im Bunde mit diesen Erfolge zu- Arbeiterinnen natürlich ein hübsches Stück Geld verdienen. Wenn erzielen können. = weiter nähten, wenn sie endlich der christlichen Sonntagsruhe M Die Erfahrung wird folgenschwer wirken: Sie wird aus den Die Entwickelung drängt die Arbeiterklasse unaushaltsam Stunden gearbeitet hatten, wenn sie dann Abends, statt jüdischen Webern die muthigsten und unerschrockensten Kämpfer zum Sozialismus. Wenn sie vom Klassenbewußtsein erfüllt sich ein wenig zu erholen und zeitig zu Bette zu gehen, zu für die Sozialdemokratie im Lande des Massenelends und der ift, helfen der Bourgeoisie nicht Milizen und nicht Sause sich hinseßen und bis in den Morgen hinein tüchtig Analphabeten machen. Genossen, stehet ihnen bei! Pinkerton's. dadurch Geltung verschafften, daß sie, statt spazieren zu gehen, Ans Solingen wird uns geschrieben: Die hiesigen TafelVon der Cholera. In Luché, an der Garonne für förperliche und geistige Erfrischung und Stärkung zu sorgen, meffer- Fabrikanten stellten beim Tafelmesser- Schleiferverein den ( Frankreich), tamen 3 Cholerafälle vor.- Jufolge der vom frühen Morgen bis zum Abend wacker drauf los arbeiteten Antrag zur Abhaltung einer Vergleichskammer Sigung behufs außerordentlichen Hiße der lezten Tage find, wie aus 52 bis 60 Bf. und mehr pro zag zu verdienen, ja, Giner stellte monatlichen Kündigungsfrist unterliegt. Die Sizung hat bereits dann war den Arbeitern die Möglichkeit gegeben, Revision des vereinbarten Preisverzeichnisses, welches einer breiBaris gemeldet wird, zahlreiche Fälle von Sonnenstich sich unter Beihilfe seiner Mutter mitſammt der Nachtarbeit fogar stattgefunden und ein für beide Theile befriedigendes Resultat vorgekommen. Dem„ Radikal" zufolge wurden drei Reſer- auf 1 Wt. 40 Bf. Die Arbeiterinnen waren weniger glänzend geliefert, da im eigentlichen Sinne des Wortes eine Reduktion viften des 16. Artilleriebataillons auf dem Marsche von gefellt? jie verpienten 18, 20, 22 bis 59 31. pro Tag! Wenn der Schleiferpreise nicht stattgefunden hat. In dem sehr umfangBaris nach Fontainebleau vom Sonnenstich befallen, der man diese Summen repartirt, so tommt ein Stundenlohn von reichen Preisverzeichniß wurden nämlich nur drei Sorten Meffer eine derselben ist alsbald gestorben. Ebenso hat sich in 2 bis 7 f. heraus. Damit sollen die Arbeiter und Arbeiterinnen Stahlheftemesser, Richrather- Kurzerlmesser und Tafelmesser mit Pf. folge der großen Size auch die Zahl der Cholerafälle wieber leben, sich kleidung anschaffen, Miethe, Steuern und Kranken- gedrehten Angeln in eine andere Rubrik gebracht. Diese bermehrt. Nach russisch- amtlicher Meldung sind in Peters- faffen- Beiträge zahlen, fie sollen nicht stehlen und nicht der Un- Messer, welche von außerhalb des Vereins stehenden Schleuderburg am 17. d. M. 60 Personen an der Cholera erfranft, fittlichkeit verfallen, sie sollen ihre alten Eltern unterſtügen, fabrilanten mehrere derselben sind schon zählungsunfähig ge= 22 gestorben und 19 genesen. welche nicht mehr arbeiten fönnen, sie sollen womöglich noch worden zu fast unglaublich niedrigen Preisen hergestellt wer Die Kölnische Zeitung" Almofen geben und ja nicht das Kirchenopfer versäumen-tura, den, sind im Preisverzeichnisse etwas heruntergesezt worden, meldet unter dem 17. August: Aus dem linksrheinischen, sie sollen sich so betragen, wie's der Pfaffe am Sonntag von der wofür aber denselben das bisherige äußere Ansehen fehlen darf, hier um 11 Uhr 40 Minuten fälligen Personenzuge wurde Kanzel predigt und wie es„ braven" Arbeitern in der unab welches viele Zeit in Anspruch nahm, so daß also von einer gestern auf der Station Station Coblenz ein cholera änderlichen" göttlichen Weltordnung geziemt. Herunterfeßung der Schleiferpreise der Schleiferpreise nicht die Rede sein berdächtiger Reisender ausgesetzt. Er wurde dem fann. Aus diesen Vorgängen ersieht man, daß unter dortigen Krankenhause übergeben; es soll sich um einen| Todenliste der Partei. Der Genosse Fritz Haarby gegebenen Verhältnissen durch Konzentration einer ganzen Inſtarb am 16. b. M. in der Versorgungsanstalt zu Altona, paarby buftriebranche auf einen Punkt und ein gemeinsames PreisBorschriften, die von der Eisenbahnverwaltung unlängst er schloß sich im jugendlichen Alter der Arbeiterbewegung an und verzeichniß, wenn nicht einseitige Plusmacher den Ausschlag geben, wurde uitglied des angemer te behet tule templos für die erhalten werden können. Selbstverständlich ist damit die kapitagehörte zu ben. Partrigeach Grlaß bes Gozialiſtengeſehes fan er liſtiſche Produktionsweise noch lange nicht gerechtfertigt, da dank infolge seiner Thätigkeit mit der Bolizei in Ronjfill und wurde dieser und unserer herrlichen Zollpolitit viele Arbeiter garnicht und im Mai 1881 aus dem nördlichen Belagerungsgebiet ausgewiesen. andere Arbeiter kaum die Hälfte der Woche hindurch beschäftigt Nach seiner Ausweisung ging er nach London, erkrankte dort und sind. Ob es bei den Scheerenarbeitern auch so glatt wie bei den tehrte im Herbst desselben Jahres nach Deutschland zurück. Er fuchte nun in einer Reihe Heilanstalten Heilung, aber vergeblich. Als es feststand, daß an Heilung nicht mehr zu denken war, wurde er in der Versorgungsanstalt untergebracht, wo er am Dienstag starb. So lange als seine Kraft es ihm gestattete, hat er unermüdlich für die Partei gewirkt. # laffen worden sind, wurden die übrigen Reisenden aus dem Wagen entfernt und die Zentralstation Köln telegraphisch am Bestellung eines Arztes gebeten. Der Wagen wurde um gründlich desinfizirt. Parteinachrichten. Allgemeinen deutschen Arbeitervereins. Gr auch unter den ungünstigsten Konjunkturen die Preise aufrecht Soziale Ltebersicht. An alle in der Metallindustrie beschäftigten Personen Berlins und Umgegend! Messerschleifern abgehen wird, ob auch dort- wenn nicht doppelt und dreifach gesiebte Plusmacher in ihrem persönlichen Interesse änderungen es bei dem Alten bleibt, vermögen wir heute nicht zu die Preisverzeichnisse zu Falle bringen mit wenigen Abentscheiden. Die Zeit ist ernst, das Geschäft ist hier so flau, wie es seit Menschengedenken nicht war, weshalb äußerste Besonnenheit und Vorsicht am Plaze und es vor allem nöthig ist, daß sich feine Unberufenen in Dinge mischen, die sie nicht fennen und dadurch den Gegnern der Arbeiter eine Handhabe bieten, um die in Jahrzehnten mit immensen Opfern errungenen Positionen mit einem Schlage zu vernichten. Briefkaffen der Redaktion. Frankfurt a. O., 17. Auguft. Am Sonntag unternahmen eine Anzahl hiesiger Genossen eine Agitationstour, welche vom herrlichsten Wetter begünstigt war. Bei der letzten Tour, wo wir in Podelzig, Hatnow, Rathstock, Reitwein waren, wurden wir, als wir uns bei den Arbeitern auf dem Dominium befanden, pom Regen überrascht, während wir diesmal ohne die geringste| Tour den Orten Zucheband, Sachsendorf, Manschnow, GorStörung unsere Arbeit erledigen fonnten. Diesmal galt unfere saft u. f. w. Ueberall fanden wir Genossen, welche uns ver sicherten, daß bei der nächsten Reichstagswahl ganz andere ReNachdem die Berliner Streit- Kontrollt ommiffion die Vorfultate erzielt werden würden, indem die Landbevölkerung immer arbeiten zu den demnächst vorzunehmenden Gewerbegerichtsmehr beginne einzusehen, daß nur die Sozialdemokraten ihnen Wahlen beendet und das Resultat veröffentlicht hat, ist es nun- besten Dank! Aber solche Bürschchen sind unter aller Kritit. ibre Lage richtig vor die Augen führen. Namentlich sind sie er mehr Pflicht aller unter Gruppe IV der von oben genannter Ihre Mittheilurgen sollen gelegentlich verwendet werden. Gruß! bittert darüber, daß man ihnen in Bezug auf die Schutzölle Kommission aufgestellten Tabelle angeführten Zweige der ungeheuere Bersprechungen über die Sebung der Land- Metallindustrie, ungefäumt zu dieser Frage Stellung zu nehmen. wirthschaft gemacht, während in Wirklichkeit die kleinen Um nun allen innerhalb der Berliner Metallindustrie be immer weniger und der Besitz der der großen stehenden Branchen in ihrer Gesammtheit Gelegenheit zu geben, immer größer wird. Sie sehen ein, wie recht die Sozialdemo- über die von Seiten der Berliner Streif- Kontrollkommission ge fraten haben, daß diese Gesetzgebung nur die Wirkung hat, die gebene Busammenstellung resp. Vertheilung der Beisiger eine Heinen Güter zu ruiniren. Die Folge davon ist, daß die großen Aussprache herbeizuführen, findet am Montag, den 22. August, 1 10 Befizer P. Convet( Neuchatel). Für Ihre freundliche Zuschrift F. K. Schon zu wiederholten Malen beantwortet. A. S., Zimmerstraße. Ist bei allen Vereinen gleich. R. W., Potsdamerstraße. Wir können uns mit ders artigen Angelegenheiten nicht befassen. N Für den Inhalt der Juferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Freitag, den 19. August. Schauspielhaus. Die Jungfrau von Orleans. Leffing- Theater. Der Probepfeil. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Methusalem. Ottend Theater. Die Grille. Bellealliance- Theater. Das kleine Krokodil. Adolph Ernst- Theater. Fräulein Feldwebel. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Kroll's Theater. Lucia von Lammermoor. Berl. Sommer- Theater 4 ( Bock Brauerei, Tempelhofer Berg.) ( Artistischer Leiter: Paul Pauli.) Freitag, den 19. August: Vorstellung in 5 Abtheilungen. 61/2 Uhr: Concert, Musikdirektor Rachfall. 72 Uhr: Spezialitäten 1. Ranges. 82 Uhr: Die Zillerthaler. Liederspiel von F. Nesmüller mit Ferd. Worms als Gast, 912 Uhr: Specialitäten 1. Ranges. Ringkampf- Parodie der Gebr. Schwarz. Miss Elvira. Dora Ebert. G. Rösser. Auftreten des Morlay- Trio, musikalische Excentrics. 101/4 Uhr: Grosses Ballet. Prima Ballerina: Marie Ala. 6 SoloTänzerinnen, Corps de Ballet 20 Damen. Fantoches- Theater des Mr. Winn. Täglich: Grosse Vorstellung. Siehe die Anschlagsäulen. Sonnabend, den 20. August: Benefiz für den artistisch. Leiter Paul Pauli. Gala- Vorstellung. Italienische Nacht. Adolph Ernst- Theater. Vorletzte Woche. E 8um 63. Male: Fräulein Feldwebel. Gesangspoffe in 8 Aften von Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Musik von G. Steffens. SO Anfang 7% Uhr. E Morgen: Dieselbe Borstellung. Der Sommergarten ist geöffnet. Viktoria- Brauerei. Lützow Straße 111/112. Im Konzertgarten refp. Saal) ( außer Morgen! Sonnabend, den 20. August, Morgen! Fachverein der Marmor- u. Granitarbeiter. auf Tivoli: Zum Schultheiß auf Tivoli: Großes Sommerfest veranstaltet von der Sozialdemokr. Partei des 2. Berliner Reichstags- Wahlkreises bestehend in Gr. Vokal- und Instrumental- Konzert unter gütiger Mitwirkung der Gesangvereine Harmonia, Rothe Nelke ( Schöneberg), Frühlingslust, Phönix, Froh Hoffnung, Wahrheit, Kreuzberger Harmonie, Freiheit I, Waldkapelle, Liedertafel Westend, Sängerkette( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes) über 300 Sänger= 451/9 unter Leitung des Dirigenten Herrn V. Dillenberger. Musik von der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker unter Leitung des Herrn G. Schonert. Aufführung von lebenden Bildern. Herren, welche theilSonntag, den 21. August 1892, Vormittags 10% hr: Mitglieder- Versammlung in Deigmüller's Lokal, Alte Jakobstraße Nr. 48a. Tagesordnung: 230/15 1. Vortrag. Referent Herr Robert Schmidt. 2. Diskussion. 3. Vtertel jahresbericht vom Reservefonds. 4. Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Verein der Einsetzer( Tischler) Berlius und Umgegend. Sonntag, den 21. August, Vormittags 10% Uhr: Außerordentliche General- Versammlung = 86/1 im Restaurant Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: Auf Beschluß der General- Versammlung vom 7. August, 1. betr. die Stempelung der Karten zur Landpartie durch den ersten Vorsitzenden. 2. ebenfalls auf Beschluß in Sachen Schmidt und SchreckenDer Vorstand. berg. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Von 6 Uhr ab im großen Tanz. men, len 50 ader feftlich dekorirten Saale: Um 9 Uhr: Grosse Fackel- Polonaise, wozu jedes Kind beim Eingange in den Garten eine Stocklaterne gratis erhält. Festrede gehalten vom Reichstags- Abgeordneten Carl Frohme. Anfang 4 Uhr Nachmittags. Programm 25 Pf. Programme sind in allen mit Plakaten belegten Handlungen sowie an Das Comité. der Kaffe zu haben. Zur Beachtung! Da Umstande halber feine Raffeeküche stattfinden fann, so hat sich der Dekonom bereit erklärt, die Tasse Kaffee ausnahmsweise zu 20 Pf. aazugeben. D. 0. Große öffentliche Versammlung Sattler Berlins und Umgegend am Sonnabend, den 20. August, Abends 8½2 Uhr, im oberen Saale der Armin- Hallen, Kommandantenstraße 20. Tages Ordnung: = " 1. Vortrag des Zahnarztes Herrn Wolf über: Handwerkerbewegung und Sozialdemokratie". 2. Diskussion. 3. Bericht der Arbeitsvermittlungs Kommission. 4. Bericht über den Fonds der Sattler. 5. Wahl zweier Vertreter zur Streif- Kontrollkommission. 6. Aufstellung zweier Kandidaten zum GewerbeSchiedsgericht. 7. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet 1565b Die Arbeitsvermittlungs- Kommission. J. A.: J. Leister. Verein der Militär- und Lieferungs- Schneider. Freie Volksbühne. Große Versammlung I am Sonnabend, den 20. August 1892, Abends 8½ hr, int Gratweil's Bierhallen, Bommandantenstr. 77/79( unterer Saal). Tagesordnung: 419/16 1. Vortrag des Kollegen Timm über:" Bourgeoisie und Arbeiter." 2. Diskussion. 3. Wahl eines Schriftführers und Ersatzwahl der Fachschul- Kommission. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Der Vorstand. Die Kollegen werden ersucht, in dieser Versammlung recht zahlreich zu erscheinen, da in derselben das Resultat bekannt gegeben wird betreffs der Konferenz, welche die Kollegen des Offizier- Vereins beim Direktorium nachgesucht hatten in Betreff der Lohnabzüge. Große allgemeine öffentliche Versammlung der Brauergesellen u. Berufsarbeiter Berlins und Umgegend am Sonnabend, den 20. August, Abends 8 Uhr. in der Berliner Ressource, Rommandantenstraße Nr. 57. Tages Ordnung: N 1. Vortrag über Gewerbegerichts Wahlen. Referent: Regierungsbaumeister a. D. Kessler. 2. Aufstellung u. Wahl der Kandidaten( nach Punkt 1 kann ein Kandidat der Berufsarbeiter gewählt werden). 3. Borlage der neu ausgearbeiteten Statuten des Arbeitsnachweises für Brauergesellen. 4. Die Verhältnisse in den hiesigen Brauereien und die Hamburger Bewegung. 5. Diskussion. Tischler- Verein. 1562b Sonnabend, den 20. Angust, Abends 9 Uhr, Melchiorstraße 15: KC Versammlung. Die Mitglieder der 1., 11. und ill. Abtheilung werden ge beten, den Beitrag für August bis spätestens Sonntag, den 21. d. Mts., an ihren Zahlstellen zu entrichten. Der August- Beitrag wird noch auf die alten Karten quittirt. Der Umtausch der Karten findet in den ersten Tagen des September statt. Gefunden wurden bei dem Waldfest: ein schwarzseidener Umhang, ein schwarzes Damen- Jaquet, ein grau kavirtes Damen- Jaquet und drei Regenschirme. Diese Gegenstände können bei dem Unterzeichneten abgeholt werden. Beim Wettkegeln sind auf Kegelbahn I Grivinne auf fol gende Nummern gefallen: 137 159 162 234 238 262 291 306 322 330 334 353 359 378 440 445 449 453 454 456 466 472 473 480 488. Kegelbahn II: 144 147 183 190 198 234 281 289 293 310 312 387 841 346 347 353 366 376 430 445 448 453 474 476.483. Diese Gewinne werden ebenfalls in der Wohnung des Unterzeichneten ausgegeben von Morgens 8 Uhr bis Nachmittags 8 Uhr und Abends von 7 bis 9 Uhr. 1567b Mitglieder- Versammlung der Der Vorstand. J. A.: C. Wildberger, Dresdenerstr. Glaser. Abends 8 Uhr: 28. Zentral- Kranken- u. Sterbe- sonnabend, den 20. Auguſt 1892, Kasse der Tabakarbeiter Sonntag, 21. August, Vorm. 1/210 Uhr, Berlin 1. Andreasstr. 26, im Lokale des Herrn Schirrmacher. Tagesordnung: bei Gratweil, Rommandantenſtr. 77/79. Große öffentl. Bersammlung Tagesordnung: 1. Aufstellung eines Kandidaten zum 1. Abrechnung vom 1. u. 2. Quartal 92. 2. Wie betreiben wir in diesem Jahre 2. Wahl des gesammten Vorstandes. Läglich Sonnabends): Stettiner Sänger. 196/8 Programm. Achtung Metallarbeiter!! Tagesordnung: Beschlußfassung über das am 15. Oftober statt- 3. Verschiedenes. findende Stiftungsfest. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Vorstand. Stets wechselnd. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. 310/2 J. A. B. Prengel. Alle Mitglieder der Freien unsere Agitation zum Austritt aus der Innungs- Krankenkaffe. 3. Diskussion u. Beschlußfassung über eine event. Lohubewegung der Blei glafer. 161/17 Zur Deckung der Unkosten Teller: Die Vertrauensmänner. J. A.: R. Stampehl. Am Montag, den 22. August, Abends 8%, Uhr, findet der Papier- Industrie, fammlung. Entree 50 Big im Saale der Brauerei Friedrichshain( früher Lips) eine welche ihre Beiträge bis zum 1. Auguſt Wochentagsbillets à 40 Bf.( S. Plakate. große öffentliche Versammlung für alle in der Metall- noch nicht bezahlt haben, werden hierPassage- ndustrie beschäftigten Personen Berlins und Umgegend herigen Zahlstellen an die Liquidations. mit aufgefordert, dieselben an den bisPanopticum. statt. Zur Tagesordnung stehen die Wahlen zum Gewerbe- Kommission zu entrichten. Nur solche westpreussisch. Sozialisten gericht. Alles Weitere besagen Inserat und Plakate am gut bezahlt haben, werden Ausflug nach Johannisthal Neu! Blaue Grotte Sonntag. mit Waffer, Kähnen u. Beleuchtungseffekten. Neu! Eine Kriminal= geschichte in fieben lebensgroßen Gruppen. Castan's Panoptikum. Geöffnet von 9 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. Gratweil's Bierhallen [ 480/13 R. Petzold, Vertrauensmann. Achtung! Mitglieder, welche unentgeltlich im neuen Verein aufbekannt gemacht, daß alle Verpflich Verein der ost- u. Görliger 7,85. am Sonntag, den 21. August 1892. genommen. Außerdem wird hiermit Abfahrt vom Schlesischen Bahnhof 7,21. tungen der Freien Vereinigung gegen Nachdem alle Stunden. Nachzügler Maler, Lackirer, Anstreicher Mitgliedern am 1. Gepth: werden bei Senftleben erwartet. und verw. Verufsgenossen Berlins u. Umgegend. Sonntag, den 21. August 1892, Vormittags 9 Uhr: aufhören. Die Liquidations- Kommiffion. J. A.: Hermann Pickert. Gäste willkommen. TD. V. 1832 L Große öffentliche Versammlung Berein der Bau Ausgläger Sophabezüge! in Joël's Salon, Andreas- Straße Nr. 21. Tagesordnung: 1. Die Bedeutung des Achtstundentages und die weitere Stellung zu unserer Lohnbewegung. 2. Distusfion. 3. Verschiedenes. 222/17 Der Einberufer: H. Kube, Memelerstr. 2. Fachverein der Holz- u. Bretterträger Berlins und Umgegend. Sonnabend, den 20. August 1892, Kommandantenstraße 77-79. im großen Saale der Unions- Branerei, Hafenhaide 22/31: Auftr. d. Germania 4. Stiftungsfest unter gütiger Mitwirkung der Duettisten Herren Weiland Konzert- u. CoupletSänger. ( Damen u. Herren.) Wochentag frei. Sonntag Entree 30 Pf. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch, Zwei Säle TO zu Versammlungen und Vergnügungen, fowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Moabiter Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80/81. Täglich: Gr. Konzert, Theater und Spezialitäten. Anfang 4 Uhr. 2289L und Manzai. Berlin West. General- Versammlung am Sonntag, den 21. August 1892, Vormittags 10 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstraße 33. Tagesordnung: 1563b Rassenbericht. Verschiedenes. FrageMitRete in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff, spottbillig. Emil Lefèvre, Oranienftr. 158. Proben franko! neu, brillanter Ton und 4171b taſten.- Daſelbſt werden neue Pianinos, Bauart, billight glieder aufgenommen. Um rege Be- zu Miethe und Kauf Alexanderstr. 21 1, Vereins befindet sich bei Springborn, Der Arbeits Nachweis des theiligung ersucht Der Vorstand. an der Jannowitbrücke. Madaistr. 12, Telephon- Amt 7, Nr. 609. Oeffentl. für Männer u. Franen der Landslente aus den Kreisen Bitte lesen Sie! Jedem, der billig und gut kaufen will 2000 Anzüge, sowie einzelne Räde Jaquetts, Hosen, Westen etc. Nach der Kaffee- Pause: Gr. Fackel- Polonaise bei bengalischer Beleuchtung. Wittenberg, Torgan, Schweinitz Ferner Uhren, Ketten, Ringe, Bonbonregen und Beluftigungen aller Art. Billets: Herren 50 Pf. Damen 25 Pf. und Liebenwerda Billets sind bei allen Vorstands- Mitgliedern, sowie in allen mit Plakaten am Sonntag, den 21. August 1892, Sämmtliche Sachen in alt und neu, belegten Handlungen zu haben.- Hierzu ladet alle Freunde, Bekannte und Gönner des Vereins herzlich ein. 173/17 Der Vorstand. Achtung! Oeffentliche Versammlung Achtung! Abends 7 Uhr, in Gratweil's Bierhallen( oberer Saal), Kommandantenstr. 77/79. Tagesordnung: 1. Vortrag über: Die Frau in der Geschichte." Ref.: Dr. Lütgenau, 2. Diskussion. " der Töpfer d. Werkstuben- u. Scheiben- Branche Nach der Bersammlung: 1561b Geselliges Beisammensein. am Sonntag, 21. August, Borm. 9%, Uhr, bei Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. Entree 30 Pfg. Die Tagesordnung wird in der Bersammlung bekannt gemacht. Der Einberufer. Hellmuth Peters. 1560b Carl Lohse. Der Einberufer. Berantwortlicher Redakteur:( J. V.) Max Held in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2, Reise- u. Holskoffer, Waschkellel c auch werden verfallene Pfänder verkauft A. Wergien, Schneidermeister, 127Stalizerstraße 127 Bestellungen nach Maak werden gut und billig ausgeführt. Bitte sehr, recht genau auftamen und Hausnummer zu achten. Hierzu eine Beilage. C Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 193. Boykott- Liste für die Berliner Lokale. Freitag, den 19. August 1892. = rant, Berliner- und Augustastraßen Ecke. Bittoria Garten, Wilhelmsaue. Restaurateur Gräz, Brandenburgischestr. 106. ,, Borwärts" und" Boltsblatt" Itegen bei genannten Wirthen aus. Zehlendorf. 3u empfehlen: Warnife, Teltowerstr. 23. Haupt, Potsdamerstraße. Dohrmann, Machnowerstraße. Fahrenholz, Hauptstraße. Zeuthen- Hanckels Ablage. M. Schrobach. Teltow. Rein Gaal. Vorwärts" und Voltsblatt" liegen aus Kreis- Nieder- Barnim. Tom, Bernan. Schüßenhaus, Elysium, Versammlungslokale. Berlinerstraße. Hermtor, Tuchmacherstraße. Beeger, Königstraße, am Martt. Gary, Wallstr. 2. Hering, Mühlenstr. 4. Kluge, Kronenstr. 4. Rückert, Weinbergstraße. Bobre, Kaiferstraße. Kronprinzen- Garten, Chauffee Nr. 3. Eine Volfsversammlung am 4. d. M. beschloß, den„ Boykott" über die vier Lokale, welche uns zur Maifeier verweigert wurden bei du Grain, Dery, Kupsch. ( die Norddeutsche Brauerei, Schloß Schönholz, Feldschlößchen Müllerstr. 142, Webetind Thurm traße 25-26), bis zum nächsten Mai aufrecht zu erhalten und denselben möglichst wirksam durchzuführen. Dieser Beschluß gilt auch für alle übrigen Lokale, welche auf der„ Boykott- Liste" stehen, sofern der Lokal- Kommission nicht von jedem einzelnen Wirth die schriftliche Erklärung abgegeben wird, sein Lokal zu allen sozialdemokratischen sowie gewerkschaftlichen Versammlungen herzugeben. Folgende Lokale sind nicht zu haben: Friedrichsberg. Spizig's Ballsalon, Frankfurter Allee 198. Müller's furter Chauffce. Sufolt's Salon, Frankfurter Allee 176. Westphal's Schwarzer Adler, FrankFriedrichsfelde: Kein Saal. Schloßstraßen- Ede. Dorn's Restaurant, Prinzen- Allee. Nauen: H. Kohn, Wallgasse 10. Nowawes: Neumann, Kreuzstr. 4. Oranienburg: Th. Mohaupt, Mühlenftr. 8. Pankow: G. Bily, Schulzeftr. 15. 9. Jahrg. Potsdam: A. Krause, Brandenburger Kommunikation 16. Reinickendorf: R. Duchateau, Amendestr. 1. do. A. Hammer, Berlin N., Postamt Tegeler Landstraße, Scharnweberstr. 40, I. Adolf Thal, Provinzstr. 107. Riedorf: B. Schent, Knesebeckstr. 10, do. Rummelsburg: A. Thilice, Türrschmidtstr. 23, 2 Tr. Rüdersdorf( Kaltberge): Matthes. Schmargendorf: Paul Werner, Ringstr. 11. Schöneberg: G. Däumig, Bahnstr. 9. Spandau: G. Franz, Mittelstr. 5a. Steglitz: H. Mohr, Dintherstr. 10. Stralau: Earl Geiz, Dorfstr. 6a, 3 Tr. Strausberg: Schwabe, Rosenstr. 13. Tegel: Otto Martini, Schloffer, Spandauerstr. 4. Teltow: W. Dettmann. Tempelhof: A. Birt, Kaiserin Augustaftr. 41. Velten: J. M. August Paris, Friedrichstr. 32. Weißensee: H. Gampe, Sedanstr. 5. Zehlendorf: Otto Bielte, Machnowerstr. 30. Bu empfehlen: Momber, Wilhelmstraße. Müller, Berliner- und Lichtenberg. Schwarz' Konzert- Garten. Kirchbach, Prinzen- Allee 9. 1. Wahlkreis. Kroll's Etablissement, Sommerstraße. Thater's Bittoria- Garten( früher Bettin). N. Belten, Frankfurter Chaussee. Dräfel, Neue Friedrichstr. 35. Brandenburger Haus, Mohrenstr. 47. Gustav Belt Nr. 1. Sämmtliche Arbeiterblätter liegen aus. Schölzel's Seeschlößchen( früher Richter, Burgstr. 12( Hotel König von Portugal). Gesellschaftshaus, Nieder- Dungriger Wolf"), An der Landsberger Chaussee. wallstr. 20. Altstädter Hof, Kaiser Wilhelmstr., Ecke Neuer Maitt. Konzert- haus. W. Schmidt, Kaiserhof. Schreiner, Waldtater. F. Ilges, GesellschaftsFriedrichshagen. P. Zibolsky, Müggelschlößchen. G. Schmidt, WaldSaus, Leipzigerstr. 48. Hinspeter, Strausenstr. 10. 2. Wahlkreis. Friedrichstädtisches Kafino, Märtens, Friedrichstr. 236. Gisteller. W. Lerche, Restaurant am Rundtheil. G. Peßnick, Deutsches Haus. haus. H. Böttcher, Friedrichsgarten. A. Blante, Restaurant. R. Richter, Schröder, Stegligerstr. 18. Anhaltische Ressource, W. Süßer, Mödernstr. 114. G. Conrad, Reichstrone. 2. Wandrey, Reichsgarten. P. Kemperling, Fischer werden ersucht, Buschriften, die Lokalfrage betreffend, nur den Die Lokalkommissions- Mitglieder der Umgegend von Berlin Rothacker, Bellealliancestr. 6. Philharmonie, Bernburgerstraße. Restaurant bütte. Th. Wolf, Brauerei- Ausschant. E. Wulff, Bad Bellevue. Schönknecht Unterzeichneten einzuschicken; die Verantwortung über die richtige und Zimmermann, Wilhelmsbad. E. Schulze, Seeschlößchen. Ani Restaurants ferner zu empfehlen: Aug. Magdeburg, Saidepart. Ausstellung der Liste tragen die Einsender selbst. Direkte AbB. Bademack. G. Wöhlert. W. Berenstecher. C. Magdeburg. W. Kurfis. E. Zachow. machungen mit Wirthen der Umgegend von Berlin in LokalB. Schulze. F. Damis, Bertreter C. Büttner. W. Kalesti. A. Rackow. W. Bandelow. G. Röstel. Angelegenheiten lehnt die hiesige Lokalkommission ab; dieselben E. Kurzte. J. Jones, haben sich in dieser Angelegenheit an die dortigen KommissionsRavenstein. Nicht zu haben an Sälen: Franz Lerche. An Restaurants Hohmann, mitglieder zu wenden. W. Carius, Wilhelmstraße, sowie die drei kantinen der Berliner Wasserweite Köpnickerstraße. Frize, Scharnweberstraße. Hohmann, Rahnsdorferstraße. J. A.: Die Lokalkommission. am Müggelsee. " Sur Lehmfute", am Kreuzberg( verlängerte Ratbachstraße). 3. Wahlkreis. Keller, Stopnickerstr. 96/97. Buggenhagen, am Morigplay. 4. Wahlkreis. Heiße, Staligerstr. 54. Fiebig, Gr. Frankfurterstr. 27/28. Steffen, Landsberger Allee 150. Martini, Gr. Frankfurterstr. 99( fr. Wenzel). Alhambra, Wallner- Theaterstr. 15. Bech's Säle, Aleranderstr. 27C. König fiabt- Kasino, Holzmarktstr. 72. Stönigstädtisches Kasino, Gr. Frankfurterstr. 76. 5. Wahlkreis. Echweizergarten. Brühning, Grand- Hotel Alexanderplay. Steinund, Linienstr. 9. Neumann, Linienstr. 19. Ahrens, Weinmifierstr. 9. Brüning, Rosenthalerstr. 12. Heinrich, Vallsalon, Joachimstr. 21. Tonhalle, Friedrichfir. 112. Fiebig, Kleine Augufistr. 14. Diesener, Landsbergerfir. 40. Saal des Handwerkervereins, Cophienstr. 15. 6. Wahlkreis. Puhlmann, Schönhauser Allee. Kalbo, Berliner Brater, Schönhauser Allee, Kastanien- Allee. Artushof, Perlebergerstr. 23. Schwarz, Hohenzollern- Saal, Bandelstr. 35. Schulz, Stettinerfir. 57. W. Schirm, Badstr. 19. Goitschalt, Badstr. 23. Germania- Festsäle( Inhaber Stein), Chauffeestraße. Marienbad, Gesundbrunnen. Moabiter Kafino, Wilsnackerstr. 63. Goth mann, Brunnenstr. 34. Bittoria- Ballsalon, Brunnenstr. 145. Fröhlich, Schönhaufer Allee 161. Gens, Elsasserstr. 9. Elsaffer Ballsalon, Elsasserstr. 15. Weimann's Volksgarten, Gesundbrunnen. Feldschlößchen, Müllerstr. 142. Webetind, Thurmstr. 25-26. Schloß Schönholz. Norddeutsche Brauerei, Chauffeestraße. Unterschrieben, sein Lokal zu Versammlungen unentgeltlich herzugeben, hat: Herr R. Heinrich( Festfäle), Blücherstr. 61. Event. Streitigkeiten mit Wirthen find den Mitgliedern der Lokalkommission mitzutheilen, alle anderen Veröffentlichungen ersuchen wir unbedingt zu unterlassen, da die Kommission erst alle Streitfragen prüfen muß, um die Verantwortung übernehmen zu fönnen. Die Lokalkommission. J. A.: Julius Wernau, Rosenstr. 30. Lokalliste für die Umgegend Berlins. Wir veröffentlichen unten die Adressen der Lokal- Kommissionsmitglieder der Umgegend von Berlin, damit Diejenigen, welche Partien 2c. zu arrangiren haben, sich zuvor an die Genossen wenden tönnen, um sich über die zu solchen Zwecken geeigneten Lokalitäten verständigen zu können. Um Irrthümer zu vermeiden, ersuchen wir die Genossen, die Liste genau durchzusehen, von einzelnen Orten sind die Lokale aufgeführt, welche zu haben sind, und die gesperrt resp. nicht zu haben sind. 1. Schönebedr. Gräz, Restaurant. Erkner. Rein Lotal. Schönebeck- Schöneiche. Kein Lokal. Liebenthal. Gastwirth Thiele. Chauffee. Hohen- Schönhausen. Weber, Jaenice, Ruß, Steuer, Großmann. Wilhelmsberg. Scholz, Trinkhaus, Wolf, Hanack an der Landsberger Die Wirthe, die ihre Lotale nicht hergeben und kein Parteiblatt auslegen, find: Daum, Siebenwirth, Voigt, Koste. Hohen- Neuendorf( an der Nordbahn). Jwert( früher Schmohl). Stolpe. M. Jssing, Restaurant zum Fichtenhain. Malchow. Lindecke. Oranienburg. Süste's Restaurant, Kanalstraße. Pankow. Borchardt's Vereinshaus, Schulzeftr. 27.„ Zum Thürmchen" ( früher Sandow), Kaiser Friedrichstraße. Noch zu empfehlen: Milte u. Wiemer, Kaiser Friedrichstraße. Störr, Blauärmet, Mühlenstraße. Pröbrock, Kreuzstraße. Witwe Schröder, Nichter, Bollantstraße. Schöhman, Schönholzerstraße. Für Bellevue( Singel), Breitestraße. Bärwaldt's Geſelſchaftshaus, Spandauerstraße. Krause und Rahn, Tanzlokale, Wollantstraße. Nieber- Schönhausen. 8u empfehlen: Hempel, Buchholzerstr. 8. Sämmtliche andere Lotale sind für uns gesperrt. Kolonie Schönholz. Bajahn's Lotal. Jackisch legt zwar den„ Borwärts" aus, verweigert aber seinen Saal zu Versammlungen, ist also zu meiden. Stralan. Gräft. Reischach'sche Braueret. Wilh. Gafter jun., Restaurant. Krause, Restaurant. Schellenberg, Alte Taverne. Rummelsburg. Weigel's Ballsalon. G. Walter, Hauptstr. 15. Borch Köpenicker Haide. Albertstraße. mann's Ballsalon und Garten, Hauptstr. 11. Rummel, Weg nach der Als gesperrt sind zu betrachten: Ment,( Café Bellevue). Kammter ( früher Wagner's Ruh), an der Köpenicker Haide. Müller, Neue Prinz Rüdersdorf( faltberge): Gasthof Zur Berghalle", Schulstraße. Koppen's Restaurant„ Glüdauf"; Dampferstation, Seeſtraße. Dúbſe, Zigarrenfabritant, Rebenstraße. Gustav Schöne, Gastwirth( vorm. Wwe. Erpel). mann, Gasthof, Saal und Garten. Woltersdorfer Schleuse. Nasses Dreieck( Stehbierhalle). Wwe. LehTasdorf. Gasthof zum Deutschen Hause( Saal). Hermsdorf. Rein Lotal. J. Wernau, Rosenstr. 30; W. 2ock, Friedrichsbergerstr. 11; D. 3abel, Frankfurter Allee 90. Lokales. Die ,, Heimstätte für Verleẞte" in Nieder- Schönhausen bei Berlin. Unsere in Nr. 188 des Vorwärts" vom 13. August gebrachten Mittheilungen über die obengenannte Heilanstalt" erfahren eine interessante Bereicherung durch einige aftenmäßige Veröffentlichungen der Allgemeinen Fahr- Zeitung"( Nr. 33 vom Der Begründerin der famosen„ Heimstätte für Verlegte". So schreibt die Allg. Fahr- 3tg.": Diejenigen Berliner Verletzten der Fuhrwerts- Berufsgenossenschaft, welche die ihnen freundlichst freundlichst zugedachte wunderbare Behandlung in der Heimstätte für Berlegte ( ,, Villa Scharfenberg" zu Nieder- Schönhausen bei Berlin) aus begründeten Ursachen berechtigter Weise in legter Zeit abzulehnen sich unterfingen, sind in neuester Zeit durch Bescheide des Gen.- Vorstandes überrascht worden, deren Inhalt auf die Handhabung der Heimstätten- Bevölkerungspraxis und auf die Humanität des Gen.- Vorsitzenden Herrn Scharfenberg ein recht erbauliches Licht wirft. Bekanntlich vereinigen die Herren Scharfenberg- Berlin und Wünn- Potsdam in ihrer Person je zwei verschiedene Intereffenstellungen, indem der Erstere neben der Ehrenwürde eines Gen.- Vorsitzenden zugleich als Vermiether des in seinem Mitbesize stehenden Heimstättengrundstücks geschäftlich an der Heimstätte engagirt ist, während Herr Wünn, der stellvertretende Gen.- Vorsitzende, gleichzeitig als Inhaber der in der " Heimstätte" installirten med.- mech. Heilanstalt figurirt, die er Diese angeblich für seine Rechnung übernommen hat. Zwickmühlenstellung bietet eine prächtige Handhabe, vom Genossenschafts Vorsitze aus auch dem Geschäfts- und Existenzder Nicht zu haben sind: Restaurant Kaiser Friedrich" vorm. M. Süß. Interesse Meinicke, Residenzstr. 108. Goldacker, Residenzftr. 30. F. Müller's Schützendienen, " Heimstätte" zu natürlich auf Kosten der Genossenschaft! An eine solche Kollision von Hauptstrasse cafes Dorf.) Wiersing, Hauptstraße( altes Dorf.) Sandhagen, Amts- und Geschäfts- Interessen scheint bei der Hamburger ( altes Reinickendorf( westlich). Czarnowski, Eichbornstr. 69, fleiner Saal. Wahl des Gen.- Vorsitzenden und dessen Stellvertreter nicht gedacht schmidt, Scharnweberstr. 17. Wagner, Berlinerftr. 52. 3u empfehlen sind Lohmann( Brocken), Scharnweberstraße. P. Kohlworden zu sein. Tegel. Bu empfehlen: Schuly,( Saal), Schloßstraße. Rentner, Um die Folgen der getroffenen Wiederwahlen den damaligen Spandauerstraße. Pump's See- Restaurant, Seegaffe 18b.( In legteren beiden und fünftigen Herren Delegirten der Fuhrwerts- Berufsgenossenliegt der Vorwärts" ebenfalls aus.) ftein Seeschlößchen", Spandauerstr. 4.( Sämmtlich Saalbestyer.) Legterer Wortlaut einer der obenerwähnten, unter der Deckfirma des Gen.8umeiden sind: Jude, Hauptstraße. Sauer, Hauptstraße, lippen- fchaft zum Bewußtsein zu bringen, lassen wir nachstehend den ti besonders zu meiden, weil seinetwegen brei Arbeiter gemaßregelt wurden. Vorstandes erlassenen neuesten Bescheide an unsere Unfallverlegten Weihensee. Weichert, Gustav- Adolfstr. 142. Café Rettig, Berlinerstr. 11, hier folgen: Sh. Otto Heinrich. Erhardt, Langhansstr. 27. Duſedann, CharlottenburgerStraße 150. Glebs, Charlottenburger- und Rölfestraßen- Ece. Sengbeil, Königs- Chauffee 49. Dewein's Gesellschaftshaus, Königs- Chauffee. Sternecker's Braueret. Rothe, See- Terraffe, Berlinerstr. 144. 3u empfehlen: Zum Pfeifen- Müller, Königs- Chauffee 38. Höhling, Langhansstraße 106. Roß, Lothringerstraße 12. Backhaus, Prenzlauer Chauffee. Alt- Landsberg. Neubauer. Kreis Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Waidmannsluft. Gastwirth Berbe, gegenüber der Sampenfabrit. Adlershof. Arbeiterblätter liegen aus bei: M. Albrecht, Restaurant; 6. Reller; Miffera; Kuhle; Porsanste. Reinickendorf( östlich): Böttcher's Geeschlößchen, Martstr. 1/2. ZübideAmendestr. 1. Neubauer, Hausotterstr. 81. F. Budewitz, Residensstr. 41, Leopold's Bahnhofs- Restaurant; Stippekohl's Restaurant; Schwabe's Gefell- Provinzstr. 45. Kleines Schüßenhaus", Provinz- und Bürgerstraßen- Ede. espers find: Wöuſtein's Lustgarten( früher Wiedemann u. Manofsky): 5. Budewis, Sausotterstr. 4. Bente's" Storchneft", Nordbahnstr. 1. Gebeler. schaftshaus; Mecklenburg's Speisehaus; J. Ackermann's Restauration. Ferner find den Genoffen folgende totale zu empfehlen: Emil Kirsch, Terraffe. Schöneberg, Werderstraße. Chymers, Chausseestraße. Gültner, straße 12. Brih. Rudolf( früher Müller),' Chausseestraße. Walter, Rosen- See: Residensstr. 20, Paul Karus, Residenzstr. 101a. Hartmann, Gesellschafts. Rudowerstraße. Adam( Buschtrug). Borwärts" und Voltsblatt" liegen aus bei Wugler. Gültner. Adam ( Buschtrug), Bolte, Wilhelmstraße. Schöneberg, Werderstraße. Walter, Walter, Bürgerstraße. Born. Müller, Werderstraße. Klähne( vormals Engels), Caal zu Berfammlungen. Richter, Rudowerstraße. Charlottenburg." Gambrinus- Brauerei", Wallstr. 46. Bären- Brauerei", Spreeftr. 3e. ,, Spandauer Bock- Brauerei". Baaz' Restaurant, Kantstr. 63. Hermann Krause, Bismarckstr. 74. Knebel's Klubhaus, Westend. Straße. Gtablissement Gschische, Rosinenftr. 3. Ihre Gäle geben nicht zu Versammlungen: Bismardshöhe, Bismard Berlinerstr. 100. Grewold's Gesellschaftshaus, Straße 86. Baprit' Salon, Berlinerstr. 89. Bohl's Salon, Berliner: dauer Berg. Café Grunewald, Spandauer Berg. Firl's Restaurant, Span„ Schützenhaus". Trisethau's Salon, Sophie- Charlottenstr. 94. Friedenau. Spremberg( Kurhaus). Baaz. Grünau. Rathshalle"( G. Hecker), Friedrichstr. 1. Grünauer Boltsgarten. Hugo Domnia, Grünau- Schmödwit. Paul Rehfeld. ( Kurras). Schmödiwiy. Restaurant Segler- Schlößchen. Restaurant zur Palme Bieber- Schänweide. Den Saal giebt her: Borussia- Braueret. icht zu haben sind: Schweizerhaus von Mally, Ladendorf( Neuer Krug). 8u empfehlen sind: Hinz, Stebenbaum, Thiele, Strecker, Burghardt, Restaurateure; Kurth, Zigarrengeschäft, welche unsere Blätter auslegen. Johannisthal. Den Saal giebt her: Senftleben, Boltsgarten. Nicht zu haben sind: Barlow, Koch, Lenge, Kleinschefsky, Henneberg. Bu empfehlen: Holze, Bigarrengeschäft. Rubow. Kein Lotal. Köpenick. Rein Taal. Die Wirthe, welche ihre Säle nicht zu Versammlungen hergeben, find folgende: Kautsch, Kaiserhof; Scheer, Wilhelmsgarten, Berliner- u. Rudowerstr.- Gce; Gerisch, Lindenstraße, nahe bei Sadowa; klein, Hotel u. Stadt- Theater; Wwe. Schulz, Müggelsheimerstraße; Ludwig, Marten ftraße. " Kreis Ober- Barnim. Biefenthal. Restaurant Wernigt. Eberswalde. Reſtaurant Sur Mühle". Gastwirth Freier, Jüdenstraße, Schulz, Konditorei- und Café, Bismard- und Schweizerstraßen- Ece. Freienwalde. Gasthof 8um goldenen Anker". Großestr. 66. Strausberg. Restaurant W. Krüger, Writenerstr. 9. Bernhart Röhring, her: A. Weber, Kaffeehaus. F. Sommer, Schüßenhaus. G. Schönnagel, Folgende Lotalinhaber geben ihre Gäle nicht zu unseren Bersammlungen hotel zum deutschen staffer". Eugen Städtefeld, Hotel. W. Scheibner, Gast 3u empfehlen find( Parteiblätter liegen aus): Gabriel, GrünauerBile 6; Schmidt,„ Zu den brei Linden": Babel, Grünauerstr. 15 Sebeut, of sur Sonne. 5. Langbein, Gasthof zum goldenen Stern. Glienickerstr. 22; Echulz, Echönerlinderstr. 3a; Dertel, Bahnhofstraße; Stub, Echloßstraße; Martan, Jaul, Grünstraße; Briz, Altenmartt; Troppens, Rosenstraße; Linsener, kiet; Schulz, gegenüber der Turnhalle; Tauchert, Müggelheimerstraße. Budow bei Müncheberg. Karl Kloz, Gasthof zur Märkischen Schweiz. Kreis Potsdam- Ophavelland. Friedrichshagener Chauffee, giebt seine Lotalitäten zu Bersammlungen und Tabbert, Hirschgarten, eine halbe Stunde von Röpenick entfernt, an der legt den Vorwärts" aus. Mariendorf. Blocksdorf's Lokal, Chauffeestraße. Wirthe, welche die Arbeiter Zeitungen auslegen, find: Restaurant E. Sielgert, Restaurant Ww. Stollzenburg und Restaurant Schramm. Die Wirthe, welche einen Gaal haben und denselben nicht zu Bersamm lungen hergeben, find folgende: Restaurant Ww. Schensch, Restaurant K. Haad, Restaurant Freiberg, Restaurant F. Haad, Restaurant Stockel. Groß- Lid, terfelde. Kein Saal. Otto Zöllner, Bigarrengeschäft, Lantwigerstraße. Bu empfehlen: A. Hamm, Restaurant; A. Abraham, Restaurant; Howawes. Gärtner, Wallstraße. Risdorf. Bergschloß- Braueret, Hafenhaide. Bereinsbraueret, Sägerstraße. Maue's Variété- Theater, Hermannstr. 18. Kummer's Galon, Berlinerstr. 136. Hoffmann's Festfäle, Bergstr. 133. Mieſegt's Salon, Bergstr. 129. Barta, Leutsches Wirthshaus, Bergstr. 120. Stolzenburg's Kaiser Wilhelmsbad, Ganner Chaussee. Wiersing's Salon, Knesebeckstr. 77. Ww. Apolt, Knesebec Straße 15. Nitschfe, Steinmetzstraße 45. Für uns gesperrt: Manosta, am Hermannplatz( Berliner Seite). Schmargendorf. münderstraße. Wegener u. Diefenbach. Wirthshaus Schmargendorf( P. Kübler), WarneArbeiterblatter liegen aus bei: Walter( Restauration und Garten), Breitestraße. Deutsches Haus( Herm. Belz), Breitestraße.( Dort ist var ein Saal vorhanden, aber der Inhaber giebt ihn aus Furcht vor Polizeimaßregeln nicht her.) noch liegen Arbeiterblätter aus: In folgenden Botalen dürfen we der Versammlungen abgehalten werden, Wirthshaus zum Schwan( Jarezte). Restaurant Sanssouci( Betting). Schwarzer Adler( Krägenbrint). Waldkater ( Gotsch), Warnemünderstraße. Wilder Eber( Schmidt), Warnemünderstraße. Forsthaus( Löther), Warnemünderstraße. Waldschlößchen, Warnemünderstraße. Steglit. Kein Lotal. ( früher Heckendorf). Jakob, Grunewaldstr. 110. Schöneberg. Schloßbrauerei( Saal u. Garten), Hauptstr. 64/65. W. Ramm Tempelhof. Der Vorwärts" liegt aus bei Wesenberg, Firma " Müller, Inhaber Fischer, Dube, Gerth, Weidler und Speiseanstalt von Koch. rant. Nitsch's Restaurant. Otto( früher Henze), Restaurant zum KarpfenTreptow. Bornow's Restaurant. Bender's Restaurant. Jacob's Restauteich. Babe's Boltsgarten. H. Kümpel, Alter Treptower Weg. Bischof, Restaurant zur Baumschule. Appelt, Restaurant zum Feldschlößchen. annsee. Wirthshaus Wannsee( Beelighof), Schröder. Wilmersdorf. Molter's Boltsgarten, Berlinerftr. 40. Schulze's Restau Potsdam. Brandenburger Kommunikation 16. Nicht zu besuchen sind die Lokale um Sanssouci, Konzerthaus Schade, Zimmerstraße. Auf diese totale haben die Berliner Genoffen genau Mauerstraße, Mühlenberg- Grotte, Café Heere, Zennéstraße und das Lotal von Acht zu geben. Größere Gesellschaften sollen bei der Kommission vorher ihren Besuch anmelden. Welten. W. Grunow, Wilhelmstr. 19. G. Schröder, Breitestr. 7. Der Vorwärts" und das„ Voltsblatt" liegen aus bet Beyer, H. Zemlien, 3. Müller, S. Kettner, 2. Schulz, 2. Arendt, C. Wendland, R. Stümer, W. Kersten, Waubte, Gerice. Marwit bei Velten. W. Noelte( Saalinhaber). Spandau. Spandauer Bock. Der Vorwärts" liegt aus bei Hoppe, Schönwalderstr. 48. Neumeisterstr. 5. Nauen. Zu empfehlen: Ernst Demuth's Nestaurant. Pichelsberge. Albert Weger, Reichsgarten. Pichelswerder. Adolf Wintel, Restaurant Wilhelmshöhe. Fuhrwerks Berufsgenossenschaft. Berlin, den... Juli 1892. Da Sie sich weigern, sich in der Heimstätte behandeln zu lassen, so haben Sie gemäß unseres Schreibens vom. Anspruch auf die Vollrente( monatlich M.....) nur bis zu dem Tage, an welchem sie spätestens in der Heimstätte hätten eintreffen sollen(?!), nämlich den d. J. etwa noch zu= stehende Rente berechnen können, fordern wir Sie hierdurch auf, Damit wir nun die Ihnen nach dem. sich am. d. M., Vormittags 10 bis 11 Uhr, in der Heimstätte, Nieder- Schönhausen, Kaiser Wilhelmstraße 18b, behufs Untersuchung Ihres förperlichen Zustandes vorzustellen. Sollten Sie auch dieser Aufforderung nicht nachkommen, so erklären wir Sie hiermit ausdrücklich jedes weiteren Anspruches für verlustig. Das Fahrgeld wird Ihnen von uns zurückerstattet werden ( Omnibus oder Pferdebahn). Es steht Ihnen frei, sich auf Ihre Kosten von irgend einem Ihrer weiteren ärztlichen Behandlung zu tragen, da Sie die von Arzte behandeln zu lassen. Wir lehnen es jedoch ab, die Kosten uns gebotene verschmähen. ( Folgt die Berufungs- Klausel.) Radte Nachsatz: Der Genossenschafts- Vorstand. H. Scharfenberg. In einem dieser Bescheide findet sich noch folgender Schließlich fordern wir Sie noch auf, sich nicht mehr von Herrn Dr. Löwenthal behandeln zu lassen, da wir die Kosten dieser Behandlung nicht tragen." Herr Dr. Löwenthal ist nämlich nicht nur der behandelnde Arzt, sondern auch der Vertrauensarzt der Sektion, Die Adressen der Lokalkommissions- Mitglieder der Umgegend dem in Uebereinstimmung mit vorstehender Weisung durch bevon Berlin sind folgende: Adlershof: Fr. Gallasch, Bismarckstr. 55, 2 Tr. Bernau: G. Schröder, Mühlenstr. 4. Sorgedorf b. Birkenwerder: 6. Mertens, Töpfer. Brih: J. Böven, Jahnstr. 6. Budew bei Müncheberg: Frig Stemon, Schneidermeister. Charlottenburg: A. Röttger, Wilmersdorferstr. 65. Deutsch- Wilmersdorf. Gustav Reuter. Freienwalde a. O.: Franz Kirchert, Bahnhofstr. 16. do. W. Merter, Fischerstr. 3. Friedrichshagen: Carl Maiwald, Bigarrenfabrikant, Scharn- in Moabit wohnt und von dort aus praktizirt, feit furzer Zeit weberstraße 22. Groß- Lichterfelde: R. Pohlmeyer, Berlinerstr. 68. Grünau: H. Schneider, Köpenickerstr. 103. Hermsdorf: H. Schmidt, Tegelerstr. 2. Hohen- Schönhausen: Neubauer. Johannisthal: Gustav Elze, Dorfstraße. Königs- Wusterhausen: Martgraf, Rottbuferstr. a. Köpenick: F. Richter, Müggelsheimerstr. 3. Langwit: W. 3ander, Prinz Wilhelmstr. 1. Lichtenberg und Friedrichsfelde: W. Schleininger. Malo bei Oranienburg: 3 ander, Schuhmacher. Mariendorf: A. Senger, Feldstraße 15. Marvis b. Velten: A. Lehmann, Töpfer. sondere Zuschrift des Gen.- Vorstandes die Weiterbehandlung des Patienten unter Ankündigung der Bezahlungsverweigerung untersagt wurde! Der nämliche davon betroffene mittellose Rutscher aber wurde, was für die herrschenden Zustände bezeichnend, von einem simplen Büreaubeamten am Gen.- Vorstande auf seine hiernächstige Anfrage furzer Hand in die Behandlung des Gen. Vorstandsarztes Dr. Ebner verwiesen, desselben Herrn, der zwar jedoch sich in einem ermietheten möblirten Zimmer der Dresdenerfiraße, also in entfernt entgegengesetter Himmelsgegend, speziell im Behandlungs- und Aufsichtsbezirke des SektionsDr. Vertrauensarztes Löwenthal, und zwar für Die Dauer zweier Tages- resp. Sprechstunden, eingenistet hat und hier die ihm vom Gen.- Vorstande zugewiesenen Patienten abfertigt. Est modus in rebus! Nicht minder interessant dürfte Die verbürgte Thatsache sein, daß, während Herr Dr. Löwenthal die erforderliche Massirung seiner Patienten selbst und sicherlich verständiger wie der Heimstättenwärter vornimmt, Herr Dr. 27 " Ebner fich dieser Verrichtung mit der Erklärung entzogen hat:| überreicht wurde; während der Kaiser die umfangreiche Bittschrift| Eyerzierplatz in der Karlstraße z. B. wird, wie sich unlängst Das beansprucht zu viel von meiner Zeit und dafür werde ich seinem Adjutanten übergab, wurde der Bittsteller von einem herausstellte, von einem in der angrenzenden Schumannstraße nicht bezahlt." Kriminalschutzmann nach dem nächsten Polizeibureau gebracht. wohnenden Schneider fortgesetzt beobachtet. Der Mann hat ge Ein anderer dieser Bescheide enthält folgenden Zusatz: Von dort wurde er nach Feststellung seiner Personalien entlassen. legentlich behauptet, von seinem Fenster aus sogar allerlei ge Wir bemerken hierbei, daß die Ihnen vom ab zu Wie das B. T." hört, ist der Bittsteller ein früherer Lokomotiv- sehen zu haben, was ihm, der selbst einst auf diesem Hofe gedrillt stehende Rente einzig und allein nach dem einzuholenden Gut- führer Strauch, der im Jahre 1876 verunglückte und darauf ein worden war, durchaus nicht gefiel. A13 er, wie noch erinnerlich achten des Herrn Dr. Schütz bemessen wird." etwa zweijähriges Krankenlager auszuhalten hatte. Er wurde sein wird, vor 2 Monaten deswegen auf der Anklagebank stand, Herr Dr. Schütz ist nämlich Chefarzt der Heimstätte, zugleich dann als Bau- Aufseher angestellt, im Jahre 1879 aber ohne Ge- erzählte er fogar der Spötter!- daß, gerade seitdem der aber auch Chefarzt und Mitinhaber des mediko- mechanischen halt und Pension entlassen, nachdem er mit der Verwaltung Eyerzierhof den Augen des unten wandelnden Publikums ver Heilinftituts zu Berlin, welches für die Stellung der medito: wegen der von ihm erhobenen Ansprüche prozessirt hatte. In schlossen sei, er von seinem erhöhten Standpunkte aus umsomehr mechanischen Apparate in der Heimstätte eine jährliche Ent- der Zwischenzeit hat er seine vermeintlichen Ansprüche bei allen gesehen habe. Der Mann wurde übrigens freigesprochen. schädigung von 5000 m. und für die Stellung zweier Aerzte wöglichen Behörden geltend zu machen gesucht, aber feinen Erfolg ( darunter Herr Dr. Schütz) neben freier Verpflegung, erzielt. Der Feldzug, welchen das Polizeipräsidium schon seit einer Wohnung 2c. eines Assistenzarztes eine solche von 6000 m. be- Also, eine alte Geschichte! Wahrscheinlich war der Mann Reihe von Jahren gegen die wilden" Dottoren mit transatlan zieht. Wenn unter solchen Umständen die Glaubwürdigkeit der zur Zeit seines Unfalls noch nicht feft angestellt. Solche Lente tischen Diplomen führt, hat die verschiedenartigsten Erfolge zu Dr. Schütz'schen Gutachten erschüttert erscheint, so kann dies nicht empfangen dann einige Male aus dem Dispositionsfond3 Unter- verzeichnen gehabt. Eine ganze Anzahl von Personen, welche befremden. stüßung und werden auf diese Weise abgewimmelt. Bei einer sich auf ihren Haus- und Thürschildern als Doftoren, amerika Die von diesen Bescheiden betroffenen Arbeiter haben sich Verwaltung, die alljährlich dem Staate viele Millionen Ein- nische oder in Amerifa approbirte Zahnärzte, tön. belgische unbeschadet ihrer Rechte zur Untersuchung in der Heimstätte zwar nahme verschafft, sollte das eigentlich nicht vorkommen. approbirte Zahnärzte 2c. bezeichneten, sind im Laufe der letzten gestellt, um den in ihren hilflosen, hungernden Familien hereinJahre zu Geldstrafen bis zu 300 m. verurtheilt worden. Die gebrochenen Nothstand wenigstens nicht bis zur Hese austosten Wenn die Feudalen Wite machen! Die herrschende Frage der Berechtigung zur Führung eines sogenannten ameritazu müssen, werden sich aber im Uebrigen von der Verfolgung Size scheint bei unseren Gegnern in geistiger Beziehung Ver- nischen Doktortitels ist außerdem sehr eingehend erörtert worden. ihres guten Rechtes nicht abhalten lassen. Hoffentlich tritt aber wüftungen anzurichten. Die alte Kreuz- Beitung" macht Wize, Das Polizeipräsidium hat durch Vermittelung des Auswärtigen auch die Sektion, über deren Kopf hinweg diese Bescheide er- aber sie sind auch danach! So findet sich in einer ihrer letzten Amtes in Einzelfällen feststellen lassen, ob die vorgelegten Doktors gangen find, für die Aufrechterhaltung ihrer dabei mitverletzten Nummern folgender Scherz": diplome, wenn sie rite, d. h. nach längerem Studium in Amerika Autorität und Zuständigkeit ein. Gin bekannter sozialistischer Wanderredner hat die Ge- erworben waren und zur Ausübung der ärztlichen, bezw. von einer staatlich Für unsern, diesen Vorgängen fremd gegenüberstehenden Leser wohnheit, in seine Vorträge stets eine Anzahl Zitate aus den zahnärztlichen Praxis berechtigten, sei wiederholt bemerkt, daß diese Maßnahmen nur solche Verletzte Reden und Broschüren seiner berühmten Genossen ohne Quellen- anerkannten Universität, Akademie 2c. herrührten. Außer betreffen, welche( ebenfalls ohne Vorwissen der Sektion und ohne angabe einzuflechten. Im vorigen Sommer fam er in die Schweiz den schon bekannten Institutionen zu Baltimore, Philadelphia Anhörung des behandelnden Sektions- Vertrauensarztes) zuvor die und hielt auch in St. Gallen einen längeren Vortrag. Ein u. f. w. find folgende Anstalten als berechtigt zur Ertheilung des ihnen aufgedrungene Heimstättenbehandlung abgelehnt, nachdem dortiger älterer Bürger, der ihn bereits wiederholt reden gehört Doktordiploms ermittelt worden:„ University of Michigan, Wis der behandelnde Arzt die letztere für nußlos und überflüssig er- und dessen Eigenthümlichkeit und oratorisches Talent fannte, nahm, confin"; Dental Kollege of Delaware"; Rollegium Dentale und daß auch sonst Gründe nicht vorliegen, welche den wie die Gl. Nachr." berichten, seinen Play ganz nahe an der Philadelphiae in Republica Pensylvaniense";" New- York College gen. Borstand zu einer Forderung der Behandlung in der Heim- Rednerbühne ein. Es dauerte nicht lange, bis der Redner ein of dentistry"; Collegium Columbiae New- York";" Collegium stätte gesetzlich berechtigen würden. solches Zitat hören ließ. Das ist von Cabet", schaltete der alte medicorum Chirurgorum Novo Eboraco( New- York)". Dagegen Das Verfahren des gen. Vorstandes mußte unter solchen Ver- Herr mit lauter Stimme ein. Der Sprecher stutte, fuhr aber in hat sich ergeben, daß niemals eine Nova anglica Univerfitas hältniffen zu einer Reihe von Unfallgerichtsprozessen führen, aus seiner Rede fort.„ Das ist von Lassalle", erklärte der St. Galler, Artium et Scientiae" zu Manchester im Staate New Ham Der Redner shire, von welcher auch verschiedene Diplome umhers denen der Genossenschaft unter allen Umständen beträchtliche, als bald darauf der zweite fremde Redesah folgte. und, was die Hauptsache, voraussichtlich vergebliche Soften biß sich auf die Lippen, setzte aber die Rede fort. Das ist von laufen, bestanden hat. Diejenigen Personen beiderlei Geschlechts, und Arbeit erwachsen. Um so verständlicher und berechtigter Bellamy," mußte er bei der Anführung seines dritten Bitats welche nach vorausgegangenem Studium an einer berechtigten dürfte nunmehr aber auch die bereits im vorigen Jahr und auch hören. Er wurde kreidebleich und warf dem läftigen Zuhörer amerikanischen Bildungsanstalt sich an Ort und Stelle das diesmal von einem Revisionskommissions- Mitgliede aufgestellte wüthende Blicke zu, spann aber den Faden seiner Rede fort. Diplom eines Doctor of dental surgery",„ of dentisty" 20. Forderungen der Schiedsgerichts- und Refursprozeß- Prüfungen„ Das ist von Liebknecht," hörte bald darauf das Publikum. Dies erworben haben, erhalten die Erlaubniß, fich als„ Doctor of nach der Prozeßveranlassung erscheinen, namentlich auch dahin, war dem Redner doch zu viel, er bückte sich nach dem alten ob und auf welcher Seite etwa der Vorwurf einer Frivolität in Herrn hinunter und sagte in heftigem Tone:" Sie Unverschämter, der Hervorrufung solcher Prozesse zutrifft und wer hierfür ver- wenn Sie jetzt das Maul nicht halten, so werfe ich Sie aus dem antwortlich zu machen. Saale hinaus!"-" Das ist jetzt von Ihnen," erhielt der Wanderredner in ruhigem Tone zur Antwort." den Fliegenden Blättern" Dieser ganze Wig" ist aus wörtlich abgeschrieben, und wenn die Kreuz- Zeitung" will, fann fie Jahrgang und Nummer des betreffenden Blattes bei uns ein. sehen. Die geistigen Waffen des Junkerorgans werden immer rostiger. flärt Unseren Kutschern aber könnte man es schließlich nicht verargen, wenn sie aus dem Stande aufgezwungener Nothwehr heraus gegen erfahrene Vergewaltigung aus ihrer bisherigen Bassivität heraustreten fund in imposanter Weise au zu ständiger Stelle ihren gerechten Beschwerden Ausdruck geben und Beachtung verschaffen. Man wird ihnen darin beipflichten müssen, daß die den Genossenschaften eingeräumten Rechte nicht in Brutalitäten ausarten dürfen. Die soziale Frage wird dadurch verschärft, nicht gemildert. wendet wird. er, auch ohne jede eigene Schuld, nicht den bisherigen Einnahmebetrag und noch einen fleinen Ueberschuß dazu herausarbeiten kann. den Lohn. " " dental surgery" 2c. der betreffenden University, Akademie 2c. zu bezeichnen, dagegen dürfen sie sich nicht ale ,, american dentist", oder als in Amerika approbirter Zahnarzt" oder„ nicht in Deutschland approbirt" bezeichnen, weil das Polizeipräsidium darin die Beilegung eines argtähnlichen Titels"(§ 147 8 Reichs Gewerbe- Ordnung) erblickt. Die Rechtsprechung ist dieser Auffaffung in zahlreichen Fällen beigetreten. Nicht denselben Er wie sich aus dem Ver folg hatte das Polizeipräsidium in solchen Fällen, in waltungs- Bericht desselben ergiebt, welchen Heilkünstler auf ihre Schilder folgende Bezeichnungen heften:" Klinik für Homöopathie und Massage"," Praktische Wie sich die ,, soziale Frage" in den Köpfen unserer Geld- Behandlung aller Krankheiten der Männer und Frauen durch proßen ausnimmt, erzählt uns der Pariser" Figaro". Dieses Homöopathie" u. dergl. mehr. Das Ober- Berwaltungs Blatt gestattet sich den Luxus, einen seiner Mitarbeiter in der gericht hat das Verlangen des Polizeipräsidiums auf Ent Das ,, Sparen" ist jetzt bei den Eisenbahn- Verwaltungen Welt umherzuschicken, welcher die Plutofraten darüber aushorchen fernung solcher Schilder nicht als berechtigt anerkannt. Ebenso bedeutend' in Uebung gekommen. Herr Miquel braucht bekanntlich muß, wie sie über die geheimnisvolle soziale Frage denken. Auf hat das Ober- Berwaltungsgericht entschieden, daß ein hiesiger viel Geld und die Verkehrssteigerung, die in früheren Jahren mit seiner Tournee ist der französische Journalist auch nach Berlin Bahnarbeiter", der ein Diplom auf einer Universität in Amerita ziemlicher Regelmäßigkeit von Jahr zu Jahr um fast 5 pet. und gekommen und hat hier Herrn von Hansemann ausgesucht. Dieser erworben, berechtigt sei, auf sein Hausschild zu schreiben: J Darüber zunahm, ist in ein langsameres Stadium getreten; dazu hat sich denn auch beeilt, seine phänomenalen sozialpolitischen Deutschland nicht geprüft( folgt der Name) in Amerika geprüfter find die Kohlen theurer geworden, und alle Jahre wartet das Kenntnisse vor dem Interviewer auszuframen. In einer der Zahnarzt." Derselbe Mann wurde aber strafgerichtlich in höchster Land auf die sogenannte Sekundärbahn Vorlage, welche eine letzten Nummern des Figaro" finden wir den Artikel, welcher Instanz der Uebertretung des§ 147 der R.-G.-D. für schuldig gewisse Anzahl neuer Eisenbahnlinien und Verbesserungen für be- die Unterredung mit dem Direktor der Diskontogesellschaft wieder erachtet und verurtheilt. Wegen des Gegensatzes der Rechts tehende Linien bringt, wofür dann natürlich eine erkleckliche An- giebt. Sören wir also, welche Weisheit Herr von Hansemann anschauungen des Ober- Verwaltungsgerichtes und des Kammer zahl von Millionen aus dem Ueberschusse der Staatsbahnen ver- verzapft hat. Derselbe war überzeugt, daß der Staats- gerichts ist dem Minister der Medizinalangelegenheiten Bericht sozialismus des Kaisers mehr und mehr abnehmen und erstattet, Weiteres über die Lage der Sache aber nicht bekannt Das ist gewiß eine ganz nützliche Ausgabe, aber das Zurück. daß man wieder zum Sozialistengesez des Fürsten geworden. bleiben der Verkehrszunahme bedingt einen Einnahme- Ausfall Bismarck zurückkehren werde. Die Arbeitervereinigungen feien eine große Berliner Zeitung": Auf der Anhalter Bahn wird zur Zeit ihr Mißstände auf der Auhalter Bahu. Man schreibt der und dieser hat natürlich die unmittelbarste Folge daß " gespart" werden muß, denn jeder Zweig der Staats- Gefahr für Handel und Induſtrie, der Staat habe die Pflicht, Borortverkehr Lichterfelde- Berlin der fahrplanmäßig 6,15 Uhr verwaltung scheint es als eine Finanzschande zu betrachten, wenn sie zu unterdrücken. In den staatlichen Berg früh von Lichterfelde abzufertigende Zug ganz nach Belieben 10 werken seien den Arbeitern zu viele 3ugeständnisse bis 20 Minuten später abgelassen, so daß er mit bedeutender gemacht worden, sowohl in Bezug auf die Arbeitszeit als auf Verspätung in Berlin antommt. Da nun die meisten Mitfah Nun wird also gespart, und die Berliner fönnen von Glück Auf die Frage des französischen Journalisten, wie Herr pünktlich zur Stelle sein müssen, so sind sie großen Unannehmlich renden dieses Zuges in Berlin beschäftigt sind und Morgens sagen, daß sie ihren Vorort- Bonentarif glücklich in Sicherheit von Hansemann so viel Glend haben, denn wenn er heute noch gemacht werden müßte, so be- ein so großes Vermögen wie das seine" legitimire", antwortete lichkeit gefallen läßt. Klagen und Petitionen haben die Direktion tämen wir ihn schwerlich. Herr von Hansemann mit jenem alten Kalauer", wonach RothAber unglücklicher Weise trat die geringere Steigerung der fchild im Jahre 1848 einem Kommunisten, bertheilen" der Anhalter Bahn nicht vermocht, eine Aenderung der mißliche Angelegenheit herbeizuführen. Einige Mitfahrende, welche sich Eisenbahneinnahmen und damit das Sparsystem zu einer Zeit in wollte, einen Gulden als sein Antheil gegeben hätte. Geltung, wo die Eisenbahnverwaltung gerade dabei war, die Eine Revolution brauche man in Deutschland gar nicht in eine schriftliche Bescheinigung der Verspätung geben laffen wollten time um den Stationsvorsteher aussuchten( welcher zu dieſer Verhältnisse der unteren Beamten und Arbeiter aufzubeffern, Betracht zu ziehen. Dafür habe man eine gute Armee. Zeit Was aber die sozialistischen Ideen betrifft, so habe Herr einem Beamten abgewiesen; erst nach lauten Verhandlungen 7 Uhr Morgens nicht zur Stelle war) wurden von Hier bedingt eine kleine Aufbessernng des Einzelnen eine be deutende Gesammtausgabe für das ganze Eisenbahngebiet, und Eugen Richter( unser Abgeordneter Eugen Richter, sagte Herr wurde die Bescheinigung in Gestalt eines Bettelchens verabfolgt. so verschwand denn die Aufbesserung dieser unteren und untersten von Hansemann) mit ihnen tabula rasa gemacht. Und Herr 3u fortwährenden Klagen giebt ferner der Umstand Verans Stellen plöglich von der Tagesordnung, und man hat nie wieder von Hansemann überreichte Herrn Huret die Geschichte der laffung, daß Morgens die Züge sechs Wagen 2. Klaffe und h davon gehört. Spar Agnes zum Andenken! Wir haben im Laufe der letzten Jahre aus verschiedenen Das find wirklich reizende Reſtändnisse einer gemüthstiefen zwei Wagen 3. Klaffe führen; die 3. Klasse ist regelmäßig über Eisenbahnftationen die Lage der Arbeiter und unteren Beamten Seele. Der Herr von Hansemann hat ein famoses sozialpolitisches füllt, während die Wagen 2. Klaffe fast leer mitfahren. Es wärt geschildert, um das Unzureichende ihrer Besoldung darzuthun. Progrämmchen: Ein neues Sozialistengeſes, Unterbrüdung der zu wünschen, wenn die Eisenbahn- Direktion diesen Mißständen Heute möchten wir nun noch auf ein ganz besonderes Element Arbeitervereinigungen, Theilen, Militär zum Niederkartätschen hinweisen, daß bei der Besoldung des Fahrpersonals in Betracht und zuletzt die Eugen'sche Spar- Agnes!! Und das ist ein her Unter den großen Bahnsteig Hallen Europas nehmen zu ziehen ist, das aber nirgend in Betracht gezogen wird; wir vorragender Vertreter des deutschen Finanzadels... die der Berliner Bahnhöfe durchaus nicht die hervorragendste meinen die ungemein schnelle Kraftausnüßung dieser Leute. Verfügen wir auch im Augenblick über fein statistisches Am Egerzirhans des Alexander- Regiments vor dem mit Stelle ein. Die größten Abmessungen in der Bahnsteig Balle Material, so muß uns doch jeder mit den Verhältnissen Betraute Prenzlauer Thor liegt zugleich ein kleiner Exerzierplatz, der vor theilt, der Anhalter Bahnhof mit 10 185 Quadratmeter über zugeben, daß der Verbrauch von Menschenkräften im Eisenbahn Jahren von einer niedrigen Barriere umgeben war und Nach deckter Grundfläche, bei 167,8 Meter Länge, 60,7 Meter Breite Fahrdienst ein bedeutenderer und größerer ist, als bei allen mittags von den Kindern der Umgegend als Spielplatz benutzt und 34,2 Meter Firsthöhe auf. Dann folgt der Lehrter Bahnhof anderen Zweigen der Eisenbahn- Verwaltung. Neltere Lokomotiv- werden durfte, später aber durch einen festen, übermannshohen mit 6607 Quadratmeter überdeckter Grundfläche, bei 181 te führer sind heutzutage eine große Seltenheit, ja nicht wenige Bretterzaun gegen die angrenzende Straße abgeschlossen worden 2änge, 37,5 Meter Breite und 25 Meter Firsthöhe, der Bothe müssen in ihren vierziger Jahren pensionirt werden, also ist. Bei der jetzt stattfindenden Regulirung der Prenzlauer Allee damer Bahnhof mit 6020 Quadratmeter überdeckter Grundfläche in einem Lebensalter, wo andere Arbeiter, wenn sie nicht hat nun das Trottoir an besagtem Baun etwas erhöht werden bei 172 Meter Länge, 35,6 Meter Breite und 19 Meter Fire vorzeitigem Siechthum verfallen, in der vollen Manneskraft müssen, sodaß es für die besonders hoch gewachsenen Passanten höhe, der Bahnhof Friedrichstraße mit 5836 Quadratmeter möglich wurde, über die Zauntante hinweg, die Bajonette und überdeckter Grundfläche bei 145 Meter Länge, 36,8 Meter Über schon in den früheren Jahren finden sich die An- Selmspigen der exerzirenden Soldaten blißen zu sehen. Da sich Breite und 19,6 Meter Firsthöhe. Alle diese Berliner Gion strengungen des Dienstes bei dem Fahrpersonal, Lokomotivführer, auch wirklich von Zeit zu Zeit einige Neugierige fanden, welche steigehallen werden, abgesehen von der St. Pancras Station Heizer und Bremser deutlich ausgeprägt; das Gehör hat bei den dieser interessante Unblick zum Stehenbleiben und Halsrecken ver- und der Cannon Street Station in London, sowie von beh meiſten gelitten, ebenso das Auge und doch brauchen diese Leute anlaßte, so hat man sich beeilt, den Baun wieder zu erhöhen und Midland- Station in Manchester, in Deutschland übertroffen durch beides in voller Schärfe für den Dienst; macht das lebel auch zwar, wahrscheinlich aus Besorgniß vor einer später etwa ein- die neue Bahnsteighalle des Frankfurter und die ihrer Boll nur geringe Fortschritte, so müssen die Leute nach wenigen Jahren tretenden nochmaligen Erhöhung des Trottoirs, pensionirt werden. Den Strapazen der Eisenbahnfahrt erliegt das gleich um endung entgegen gehende des Hauptpersonenbahnhofes in Köln. Doppelte des entstandenen Mankos. Der Eifer, Der Bahnhof in Frankfurt besitzt 31 248 Quadratmeter überdeckter selbst der gesundeste Körper in wenigen Jahren, und wo die mit dem hier dem Publikum der Einblick in den Grundfläche bei drei Hallen von je 186 Meter Länge, 56 Meter Sinnesorgane noch gut und widerstandsfähig sind, da vernichtet Exerzierplatz zu versperren wirft gesucht wird zwar Breite und 28,6 Meter Firsthöhe; und die Bahnsteigballe zu oft ein tüctisches Nervenleiden- wir erinnern nur an die gefähr nicht wie etwas ungewohntes, Neues; denn in den letzten Jahren Köln 22 200 Quadratmeter überdeckter Grundfläche bei 255 Meter liche Railway- spine, eine durch die Erschütterungen des fahren hat man ja bei verschiedenen anderen, einstmals offen gelegenen Länge, 92 Meter Breite und 24 Meter Höhe. Diese beiden den Eisenbahnzuges erzeugte Krankheit des Rückenmarks die Grerzierplägen daffelbe gethan, z. B. bei dem Gyerzierplay in Bahnhöfe find in Bezug auf überdeckte Grundfläche für die BahnArbeitskraft der Fahrbeamten. der Schönhauser Allee, ber erst eingezäunt und dann noch mit steighallen wohl die bedeutendsten des Kontinents. Die Spanne stehen. bald ein Ende machte! T Dieser mörderische Dienst hätte schon aus Menschlichkeits- einem hohen, von Strauchwert bedeckten Erdwall umgeben wurde, weite der Bahnsteighalle zu Köln wird sich in drei Schiffe rücksichten längst erleichtert werden sollen; vor allen Dingen hätte oder bei dem Ererzierhof in der Karlstraße, dessen Baungitter gliedern, in denen das mittelste die Spannweite von 63,9 Meter man die übermäßig langen hintereinander andauernden Dienst- erst durch eine dichte Hecke von wildem Wein undurchdringlich besitzt, also jene unseres Anhalter Bahnhofes um 3,2 Meter über ftunden verkürzen sollen. Das würde zur Folge haben, daß diese gemacht und schließlich durch eine Zementwand ersetzt wurde. trifft, während die beiden Seitenschiffe eine Spannweite von je Beamten längere Jahre im Dienst aushalten und später als jetzt aber dieser Eifer erscheint trotzdem nicht recht verständlich. Die 13,70 Meter erhalten. Jene Mittelhalle zu Köln wird mithin penfionirt zu werden brauchen, sich also auch einigermaßen durch Rücksicht auf den Verkehr, der durch die Stauung der Neu- an Spannweite sämmtliche bisher in Deutschland überführten Ersparung der Pensionen bezahlt machen und feine erheblichen gierigen behindert werden könnte, tann nicht die Ursache sein; Sallen übertreffen. Mehr- Aufwendungen erfordern. denn sonst würde man es doch auch vermeiden, durch feierliche Nun wird natürlich gespart an allen Ecken und Enden und Fahnen- Abholung und Einbringung bei Paraden oder durch Mit dem nahenden Herbste stellen sich in den Wäldern an den Besoldungen nicht zum wenigsten. Für absehbare Zeit militärische Eskorte fremdherrlicher, in Berlin zu Gaste er- und Pilze ist für die Eisenbahnbeamten teine Aussicht auf Verbesserung scheinender Landesväter und sogar auch Landesmütter Neugierige wieder ein. Noch ist zwar die große Trockenheit der jüngst vers ihrer Lohnverhältnisse. Desto nachdrücklicher muß gegen die in solcher Menge anzulocken, daß weit ausgedehnte, für den Vergangenen Zeit der Entwickelung derselben nicht sehr günstig ge Ueberbürdung der Beamten und Arbeiter eingetreten werden, fehr hochwichtige Straßen und beinahe ganze Stadtviertel stunden- wesen, aber einige Regengüsse werden diese wunderlichen Gebilde namentlich wenn der Dienst so organisirt ist, daß er einen nn- lang abgesperrt werden müssen. Soll man annehmen, daß durch zu Tausenden hervorlocken, und dann bringen die Sonntag gewöhnlich raschen Verbrauch der Lebenstraft bedingt, wie das bei die hermetische Abschließung der Kasernenhöfe und Ererzierplätze die Ausflügler große Mengen nach Hause, um sie als willkommene dem Eisenbahn- Fahrpersonal der Fall ist. Geheimnisse des militärischen Drills dem Publikum vorenthalten wer- Bubuße zum Mittagstisch am nächsten Tage zu verzehren. Aber Borstehende Zeilen waren bereits geschrieben, als uns in den den sollen? Bei den mehr nach dem Innern der Stadt zu gelegenen wenn irgend wo, so ist hier Vorsicht anzurathen. Denn unter Blättern zufällig eine Notiz auffiel, wonach vor einigen Tagen Kasernen und Ererzierplägen dürfte das wegen der Nähe der von den Bilzen giebt es gar viele Arten, welche nur das geübte Auge dem Kaifer auf der Straße von einem Manne ein Bittschreiben Zivilisten bewohnten Häufer doch wohl nicht vollständig gelingen. Der des Kundigen unterscheiden fann und von denen die eing Gerichts- Beitung. gekommen war, starb er, obwohl er längere Zeit de facto Diftator von Frankreich war. An der Diskussion betheiligten ferent. " AusDer Staatswohlbekömmlich und schmackhaft ist, während die andere tödliches Gift in fich birgt. Wer also die Pilze nicht genau fennt, der laffe sie lieber stehen. Besser bewahrt als beklagt. Bei der Beliebtheit der Pilze wäre es aber immerhin sehr wünschens unter dem Borsige des Landgerichtsdirektors Dr. Baath wird Eine neue Schwurgerichtsperiode des Landgerichts I sich eine Anzahl Genossen und mit einem Schlußwort der Rewerth, daß, wie wir an dieser Stelle schon wiederholt Unter Verschiedenes" gelangte die bei der vorigen Ver forderten, der Pilzkunde in den Volksschulen ein erhöhtes bereits am 16. September, an welchem Tage die Gerichtsferien sammlung nicht angenommenen Resolution: Kautsty contra Interesse zugewendet würde. ihr Ende erreicht haben, beginnen. Man sollte Abbildungen von Müller zur einstimmigen Annahme. Unter Vereineangelegen Bilzen oder vielleicht noch besser in der Weise präparirte Pilze, wie sie im hiesigen botanischen Museum ausgestellt halter Anton Gericke derzeit vom Schöffengericht au einer klärte den Genossen W. Krüger als Ehrenmann und die aus Wegen eines eigenartigen Diebstahls war der Buch- heiten" der Fall Krüger und Richnow". Das Schiedsgericht erfind, in den Schulklaſſen aufhängen. Diese Präparation ift einfach und zeigt die Pilze in einer Naturtreue, wie sie selbst Gefängnißstrafe von 3 Tagen verurtheilt worden. Geride mußte gesprengten Gerüchte für unzutreffend. Hierauf schloß der Vorseine Stellung bei dem Kolportage- Buchhändler Hecht aufgeben. fizende die Versammlung. durch die beste Abbildung nicht erreicht werden kann. Sie bietet vor seinem Abgange machte er sich aus den Büchern seines den Vortheil, daß der Lehrer die Pilze selbst herrichten kann, Prinzipals ein Kundenverzeichniß, das er mit sich nahm. Er bot des Genossen Dr. Lütgenau im Wahlverein des 3. Berliner Zu einer recht intereffanten Diskussion, gab ein Vortrag wobei er dieselben gründlich kennen lernt. Präparationsmethode ausführlich in Dammers Handbuch für gab ihm 80 m. dafür. Hecht merkte bald, daß ihm eine unreelle Vortrage die Stellung der Partei zum sogenannten StaatsUebrigens ist die es später dem Kolportage- Buchhändler Grundtke zum Kauf an. Dieser Reichstagswahlkreis Anlaß. Der Referent präzisirte in seinem Pflanzensammler( Stuttgart, Ente) beschrieben. Sicherlich würde Konkurrenz gemacht wurde, er bedrohte den Angeklagten mit sozialismus, welches Wort richtiger durch Staatskapitalismus sich auch eine Lehrmittelanstalt damit befassen, solche Präparate einer Anzeige, wenn dieser ihm das Kundenverzeichniß nicht ersetzt würde. Wenn Vollmar glaubt, daß wir wohl nicht ganz im Großen anzufertigen, wenn die nöthige Nachfrage vorhanden zurückgäbe. Der Angeklagte begab sich nach dem Geschäft von gegen den Staatskapitalismus feien, so haben wir die Begrünwäre. Beim Einsammeln der Pilze für den Genuß achte man Grundtfe, wo er nur die Ehefrau des Inhabers antraf. Er bat bung für diese seine Ansicht in seinem bekannten Optimismus zu darauf, daß nur ganz frische, dabei möglichst junge Exemplare um die von ihm verkauften Listen, mit der Angabe, daß er darin fuchen. Für den Staatssozialismus sei V. übrigens nicht eingesammelt werden, da sich der Giftstoff meist erst in älteren Zu Berichtigungen vorzunehmen hätte. Frau Grundtte verweigerte getreten, von einer Annäherung an den Staatssozialismus habe ständen der Hüte entwickelt, eine Vergiftung also bei einem die Herausgabe und stellte dem Angeklagten anheim, zu warten, er nicht gesprochen. Hierin sei der Vorwärts voreilig gewesen. Ein Nachetwaigen Fehlgriff hierdurch weniger wahrscheinlich ist. Wurm bis ihr Ehemann nach Hause gekommen sei. Während Frau tlang des alten Bollmar'schen Opportunismus flinge in dem Aufsatze ftichige Pilze dürfen überhaupt nicht gesammelt werden. Ferner Grundtke die Papiere in der Hand hielt, riß der Angeklagte die in der Revue bleue" dutch, doch immerhin nur schwach, und da fammele man die Pilze in kleinen, flachen Körbchen und schichte felben mit einem kühnen Griff an sich und eilte davon. In dieser der Aufsatz an seiner Stelle faum praktisch schaden konnte, sei, nicht so viele übereinander, damit alle unversehrt bleiben. Ber: Handlungsweise erblickte das Schöffengericht einen Diebstahl wie die Fränkische Tagespost" richtig urtheilt, die schroffe brochene Pilze müssen unbedingt fortgeworfen werden. Dann Der Verurtheilte stand gestern vor der Berufungs- Straftammer, Bolemit überflüssig gewesen. Die Sozialdemokratie wahrt bie bereite man die Pilze möglichst bald nach dem Einsammeln zum aber ohne Erfolg, denn das erste Urtheil wurde bestätigt. Speisen zu, spätestens am nächsten Tage, denn so, wie die Pilze Reinheit ihrer Prinzipien, aber sie übt auch Gerechtigkeit, und schnell aus der Erde hervorsprießen, ebenso schnell gehen sie in Schwere Folgen tann eine fleine Straßenszene für den deshalb werde der Parteitag eine rein sachliche Erledigung herBerfeßung über, und selbst sonst unschädliche Pilze werden dann dabei betheiligten Briefträger Gustav Ernst nach sich ziehen sich gegen die Ausführungen des Referenten und behauptet, beiführen. Zunächst ergreift das Wort Borchart. Er wendet für die Gesundheit nachtheilig. Das Schöffengericht hatte ihn wegen Unterschlagung zu fünf Der Potsdamer Bahnhof war vorgestern Abend um 6 Ubr Tagen Gefängniß verurtheilt, wobei folgender Thatbestand als Vollmar, der die Biele des Sozialismus als in weiter Ferne erwiesen erachtet worden war: Am Abende des 2. März hatten liegend bezeichnet habe, beweise, daß er in diesem Jahre ebenso der Schauplatz einer recht gefahrdrohenden Explosion. Am Ende die Dienstmädchen Wolf und Gerlach für ihre gemeinsame wenig Sozialdemokrat sei, wie er es im vorigen Jahre vor dem des Stamm- Bahnhofes, da, wo der neue Wannsee- Bahnhof sich Herrschaft einige Besorgungen zu machen. Sie hatten, die Parteitage war, und es wäre daher ein energiſches Borghe anschließt, liegt im Souterrain die Stube der sogenannten Pferdebahn bis zum Brandenburger Thor benußt und gingen gegen ihn an der Zeit. Börner erklärt, den prinzipiellen MugZampiers, denen die Instandhaltung der Signallaternen obliegt. nun die einden entlang. An der Ecke der Neuen Wilhelm- führungen Lütgenau's beipflichten zu müssen. Hinter der Stube befindet sich ein abgeschlossener Raum, in dem traße übergab die Gerlach ihr Pferdebahnbillet ihrer Kollegin fapitalismus sei ein gefährliches Feuer, mit dem man nicht zur Zeit zwei Fässer Petroleum, ein Faß Rüböl und alte Putz mit dem Bemerken, sie möge es in ihr Portemonnaie thun, da sie leichtfertig spielen solle und darum sei er dem„ Vorwärts" danklappen lagerten. In diesem kellerartigen Raum war Feuer ent- die Scheine ihrer Herrschaft als Ausweis vorlegen mußten. Als bar für das rechtzeitige Eingreifen, zumal Bollmar's diesjährige Die fofort alarmirte Feuerwehr hatte kaum den demselben zwei Einmarkstücke, die über den Bürgersteig rollten. vorjährigen Parteitage eingenommen habe. ungemein schwierigen Angriff eröffnet, als in dem Ver: Eines wurde sofort aufgehoben, das andere war nicht sogleich zu aber, daß der nächste Parteitag in dieser Angelegenheit sich deVollmar's Verhalten für nur taktisch verkehrt; Redner erwartet bindungsgang, der den Wannsee- Bahnhof mit dem Ringbahnhof finden. Nach der übereinstimmenden Aussage der beiden verbindet, eine mächtige Explosion erfolgte. Der brennende Keller Mädchen ist der Angeklagte ihnen in furzer Entfernung finitiv aussprechen werde. hatte einen unter dem Verbindungsweg liegenden Seitengang, gefolgt, hat fich gebückt, etwas aufgehoben der mit einer Einfahrtsöffnung verfehen ist, um Kohlen u. dergl. Die Hand gegen die Mädchen ausgestreckt gefragt: o ohne Weitere aberkennen zu wollen, aber es wäre für einfchippen zu können. In diesem Seitengange hatten fich Gafe Fräulein, was bekomme ich Finderlohn? Die Gerlach er: Vollmar vielleicht richtig und an der Zeit von der Bewegung entwickelt, die zur Explosion gekommen waren. Die eiferne widerte: fie hätte nichts, worauf der Angeklagte die Hand auf zurückzutreten. Es scheine ihm das Berhalten Vollmar's, welcher Platte, die die Deffnung verschloß, war hoch emporgeschleudert den Rücken legte und sich mit dem Bemerken: Ich habe auch wahrscheinlich Anderen denselben guten Willen zutraut, wie sich und die helle Stich flamine hatte den ganzen Verbindungsgang nichts" entfernte. Die beiden Mädchen haben seine Persönlichkeit selbst, ein Verkennen der Klaffengegenfäße und dazu angethan, durchschlagen. Zum Glück war es den Neugierigen, die am durch einen Schuhmann feststellen lassen. Im gestrigen Termine den Fortschritt unserer Bewegung zu hemmen. Eingang des Verbindungsganges geftanden hatten, gelungen, sich vor der Berufungsinstanz betheuerte der Angeklagte seine Unfei die Stellungnahme im Vorwärts" noch zu retten. Bald war der ganze Wannsee- Bahnhof, die schuld und wies darauf hin, daß er als alter Beamter nimmer: gegen Vollmar durchaus am Blaze gewesen. Haupthalle und auch die Straße mit dichtem Rauch gefüllt und erst nachdem drei Rohre längere Zeit Wasser gegeben und die mehr feine und seiner Familie Zukunft wegen einer Mart Rose wendet sich gegen die Ausführungen Borcharts, erklärend, mit dem Rauchhelm ausgerüsteten Sappeure bis an den Herd aufs Spiel sehen würde. Er sei das Opfer eines höchst harm- daß er ganz der Ansicht Lütgenau's sei und daß das Verhalten losen Scherzes geworden, den er sich geleistet. Gr sei etwa des„ Vorwärts" in dieser Frage nicht objektiv gewesen sei. Er borgedrungen waren, gelang es, den Brand zu löschen. Der achtzig Schritte hinter den Mädchen gewesen, als er schon das glaube bestimmt annehmen zu können, daß die Berliner und der Betrieb der Bahn wurde nicht gestört. Klingen des Geldes auf den Steinen hörte. Als er die" Vorwärts" in dieser Frage isolirt dastehen werden. Vor allent Bur Ermordung der Wittwe Nieder. Infolge der polizei- Mädchen suchen fah, habe er sich gebückt, gethan als wenn beftritt er Genossen Borchardt das Recht zu der Erklärung, Boll lichen Bekanntmachung hat sich die Persönlichkeit gemeldet, welche er etwas aufhöbe und den Mädchen dann die geschlossene Hand mar sei schon vor dem letzten Parteitage kein Sozialdemokrat zuerst das Schanklokal der Wittwe Rieder nach Berübung der entgegengehalten mit den Worten: Was bekomme ich Finder mehr gewesen. Durch diese Erklärung stelle Borchardt dem ParteiMordthat betreten hat, Es ist dies der Maurergeselle Hildebrandt lohn?" Die Antwort habe er taum" abgewartet, sondern seine tage, welcher Wollmar die Parteigenossenschaft nicht bestritten gewesen, der gegen halb fünf Uhr das Lokal betrat, um einen Diensttour zum Leeren der Briefkästen fortgesetzt. Der Berthei- habe, ein Armuthszeugniß aus, wie er es sich nicht traffer denken Schnaps zu trinten. Er sah eine alte Frau aus der Küche in diger, Rechtsanwalt Leonh. Friedmann, hielt den Vorgang, wie fönne. Schmidt meint, Vollmar stehe in Bezug auf die Taktik, das Schantlofal treten, die sich mit einem Tuche das Gesicht ab- ihn der Angeklagte schilderte, für so rein menschlich und natür- aber nicht im Prinzip mit der Partei im Gegensatz und daher wischte und die, als er den Branntwein forderte, ausrief: Ach lich, daß er um die Freisprechung des schwergeprüften Angeklagten scheine ihm das Vorgehen gegen Vollmar nicht richtig. Börner beBott, ich bin überfallen worden und fann ja garnicht mehr." bat. Der Gerichtshof erwog aber, daß die zweite Zeugin, die merkt gegen Haupt, daß der lezte Parteitag die Frage eines BrinzipienAls Hildebrandt verwundert weiter fragte: Jegt? wo das zum gestrigen Termine wegen zu weiter Entfernung nicht geladen verstoßes Vollmar's gewissenhaft geprüft und nichts verschleiert" habe, Lokal schon nach der Straße zu offen war?" sagte die alte Frau: war, im ersten Termine befundet hatte, daß sie das Martstück in worauf Haupt letteren Ausdruck, den er gebraucht hatte, als " Ja, ich bin nur nach hinten gegangen und habe mich ein bischen der Sand des Angeklagten gesehen. Bei der Wichtigkeit dieser über eilt zurücknimmt. Wagner meint, daß gerade das Erscheinen abgewaschen. Ich sah ja aus wie ein Schwein." Hierbei segte Aussage wurde beschlossen die Sache zu vertagen und die Beugin führen könne und daher unvorsichtig gewesen sei. Schweißer er sie sich auf einen Stuhl, und als sie weiter gefragt wurde, troß der weiten Entfernung kommen zu lassen. hatte. Versammlungen. In der Filialversammlung der Wirker der und nud Haupt erklärt Apelt meint, es wäre falsch, Vollmar die Parteigenossenschaft des Bollmar'schen Aufsatzes im Auslande, das Ausland irre flärte die persönliche Behandlung des Falles sei verwerflich, ob sie denn nicht hätte schreien fönnen, antwortete fie: Bollmar könne sich theilweise auf die übrige Parteivertretung Ach Gott, er fam ja gleich auf mich zu. Mein Sohn ist bis berufen und das Urtheil Borchart's über den Parteitag sei um ein Uhr unten gewesen und schläft noch." Nach diesen unqualifizirbar. Im Schlußwort hebt Lütgenau die UebereinWorten trat der Droschkentutscher Gartz ein, dessen Beugenaus stimmung aller Redner in Bezug auf den Staatskapitalismus hersagen wir schon berichtet haben. Hildebrandt forderte den Garz vor und stellt fest, daß es keinen Redner gelungen sei, Vollmar einen auf, den Sohn der Ueberfallenen zu rufen, während er sich selbst priazipiellen Fehler nachzuweisen. Vollmar's Vertrauen auf den entfernte, weil er einen abgehenden Eisenbahnzug nicht versäumen wollte. Geraubt ist der Wittwe Rieder ferner noch eine Wirkerinnen am 8. August erstattete Kollege Schrader Bericht guten Willen bei Gegnern sei irrig, weil der gute Wille dem Klaffenschwarze Markttasche von sogenanntem Ledertuch mit steifem über die Kassenverhältnisse. Hiernach ist ein Bestand von mar's aber nicht, das müsse jeder Unbefangene zugeben, der die betreffeninteresse gegenüber wenig vermöge. Prinzipiell sei der Verstoß VollBoden, unter welchem sich fünf Messingknöpfe befinden. In 104,36 M. vorhanden, was von den Revisoren bestätigt wurde. Den Säge betrachtet, die Redner nochmals verliest. Apelt's Bediese Tasche hat der Mörder jedenfalls die Zigarren und Dem Kassirer wurde Entlastung ertheilt. Dann erstattete der merkungen bezüglich Vollmar's Gesammtverhaltens veranlasse, Würste gepackt und es ist nicht ausgeschlossen, daß er diese Vorstand Bericht über seine Thätigkeit und über die Unter denn doch hervorzuheben, daß Vollmar's Leitung der bayerischen Tasche verschenkt oder für einige Pfennige veräußert hat handlungen mit Herrn Grunert. Hierauf löfte sich die Bandtagsagitation und seine Taktik in Süddeutschland, besonders oder auch mit ihr gesehen worden ist. Mittheilungen Filiale der Wirker und Wirkerinnen zu Gunsten der Textilhierüber sind der Behörde erwünscht. Da gewohnheitsarbeiter- Filiale Berlins auf. Es wurde bekannt gemacht, daß die gegenüber dem Zentrum, vorzüglich gewesen sei. Es sei unerhört, mäßig Verbrecher ihren Raub nicht allein au ver- Mitgliedsbücher behufs Umschreibung der Nummern an den Vor- wie Borchart gegen Vollmar polemifire, dem er Säße und Gedanken unterschiebe, die ganz und gar nicht diejenigen Bollmar's zehren, sondern in den meisten Fällen etwas davon zum Besten stand der neuen Filiale abzuliefern sind. Das Vermögen sowie feien und damit zugleich den Parteitag beleidige. au geben pflegen, so liegt die Bermuthung nahe, daß der Thäter Utensilien wurden der neuen Filiale überwiesen. Nachdem die am Schluß des Berichtes aufgeführten Zahlvon der Wurst und den Zigarren anderen Personen etwas abgegeben hat. Auch hierüber wäre eine Mittheilung für die In einer Versammlung der Filiale VI.( Moabit) der stellen nochmals in Erinnerung gebracht und bekannt gemacht Kriminalpolizei von hoher Wichtigkeit. Eine genaue Unter- Maler u. verw. Berufsgen., welche am 8. August stattfand, worden war, daß die Lassallefeier nunmehr am 28. Auguſt im fuchung der vom Mörder zurückgelassenen Schnürstiefel hat er- hielt Herr Stadtverordneter Vogtherr einen 3/4 stündigen inter: Seeschlößchen zu Friedrichshagen stattfinden wird, weil das zuerst geben, daß diese jedenfalls ursprünglich Frauenstiefel gewesen effanten Vortrag über das Thema: Gewerbegerichte. Der Vortragende in Aussicht genommene Kümpel'sche Lotal in Treptow auf Verfind, dafür sprechen der geschweiste Ausschnitt der Schäfte, sowie erntete reichen Beifall und wurde folgende Resolution vom Kollegen anlassung des dortigen Amtsvorstehers für uns verweigert wird, der schmale Hacken und die spizen Absätze. Ferner ist festgestellt, P. Schulze einstimmig angenommen:„ Die heutige Mitglieder schloß die Versammlung. Die Zahlstellen sind folgende: W. Gründel, Dresdenerdaß nachträglich neue Blätter eingezogen und leichte, neue Sohlen, versammlung der Filiale Moabit der Maler u. verw. Berufsgen. die durch Unterlegen eines Randes stärker erscheinen sollten, beschließt, bei der Wahl der Arbeitervertretung zum Gewerbe- traße 116. A. Schweizer, City- Bassage, Dresdenerstraße. aufgelegt, und hierbei die Stiefel in Herrenstiefel um gericht nur solchen Vertretern ihre Stimme zu geben, welche W. Börner, Ritterstr. 108. G. Schulz, Admiralstr. 40a. F. Schönide, Wasserthorstr. 20. gearbeitet sind. Umarbeitung Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die voll und ganz die Interessen der Arbeiter vertreten." von solchen Personen bewirkt worden ist, Rigdorf. Sozialdemokratischer Berein. Am Dienstag, den die mit getragenen Stiefeln handeln und daß die sehr großen 9. August, fand im Saale des Herrn Hoffmann eine Versamm*) Diese Auffassung des Herrn Redners würde vielleicht zus Frauenstiefel hierbei, um einen besseren Preis zu erzielen, in lung ftatt, in welcher Genosse Roland über das Thema:" Maxi- treffen, wenn von dem Aussage Vollmars die deutsche BourgeoisHerrenstiefel verwandelt wurden. Es wäre nun von Wichtigkeit, milian Robespierre im Lichte unparteiischer Geschichtsforschung" presse feine Notiz genommen hätte. Nachdem dies aber geschah, wenn sich vielleicht feststellen ließe, wo diese Umarbeitung ftatt referirte. Redner wies in seinem Vortrage an der und diese Presse in bekannter Weise ihre Schlußfolgerungen zog, gefunden, um so den früheren Besitzer der Schnürstiefel zu er- Hand von französischen und deutschen Geschichtsforschern nach, Bollmar aber sich nicht veranlaßt sah, etwaige falsche Auslegungen mitteln. Von den Stiefeln ist eine genaue Zeichnung in natür- Saß die meisten Geschichtsschreiber eine Darstellung von richtig zu stellen, mußte der Vorwärts" Stellung nehmen, wollten licher Größe gefertigt und auf jedem Polizeirevier einzusehen. In Robespierre's Charakter und Thätigkeit geben, welche denselben wir nicht den Vorwurf auf uns laden lassen, Vogel- Straußden Revierbureaus werden auch Mittheilungen über die An- in einem falschen Lichte erscheinen läßt. Nachdem das französische Politik zu spielen. Unser Genosse Vollmar weiß, was er will, fertigung der Stiefel oder deren frühern Besitzer entgegen Woll den Feudalstaat beseitigt hatte und die republikanische Re- und er weiß auch sehr genau, welche Aufmerksamkeit seit einiger genommen werden. Bemerkt wird noch, daß die Sohlen bereits gierungsform fich erwählte, galt es, dieselbe zu befestigen und Beit gerade seinen in die Deffentlichkeit dringenden Aeußerungen wieder durch Auflegen von Stücken ausgebessert sind und daß auf eine sichere Basis zu stellen. Die junge Republil, von in der gegnerischen Presse geschenkt wird. Wenn er es nun nicht die Schäfte dreizehn Messingösen nicht Haken haben, und inneren und äußeren Feinden bedroht, sollte um jeden Breis angebracht fand, fich in Bezug auf die durch die Presse gehende daß ferner die eingezogenen Blätter nicht wie die Schäfte ge vertheidigt und gerettet werden und dazu war vor allem Uebersehung seines Artikels in der Revue bleue" zu äußern, so narbt sind, sondern aus wichsleder bestehen. sielbewußtes Handeln nothwendig. Nicht Blutdurst, sondern die hielten wir das Gegentheil für am Plaze. Wir sind überzeugt, wir der Partei, und auch Genossen Vollmar, Polizeibericht. Am 17. b. Mts. Morgens wurde ein politischen Berhältnisse zwangen ihn, die Art an die Wurzel zu daß Mann in seiner Wohnung in der Adalbertstraße erhängt vor- legen und die Feinde des Volles zu beseitigen. Man ist gewohnt, durch unser Borgehen nur einen Dienst geleiftet haben. gefunden. Vor dem Hause Straßburgerstr. 18 wurde Nach Robespierre als den Vater der Schreckensperiode zu bezeichen, Daß unsere Gegner, welche mit Grauen die Entwickelung und mittags ein Rutscher von seinem Pferde geschlagen und am Unter- während er nur den herrschenden Ideen Ausbruck gab und sie nach Ausbreitung der sozialdemokratischen Bewegung verfolgen, zur schentel so schwer verletzt, daß er nach dem Krankenhause am bestem Wissen und Gewissen durchführte." Revolutionen macht Beruhigung des Philifteriums bald mit dem Rückgang", balb Friedrichshain gebracht werden mußte. Ein sechsjähriger Knabe man nicht mit osenwasser", sagte Chamfort, und jeder Andere mit der Spaltung" in unseren Reihen operiren, ist bekannt. gerieth vor dem Hause Admiralstr. 39 unter die Räder eines an feiner Stelle hätte unter denselben Verhältnissen ebenso ge- Als dritte Erscheinung foll nun eine gemäßigte, nationale SozialBierwagens und erlitt anscheinend schwere innere Berlegungen, bandelt, wenn er diefelbe Uneigennützigkeit und denselben Muth demokratie" dazukommen, als deren Vorkämpfer und Repräsenman Bollmar seit dem vorigen Jahre auszuspielen die feine Ueberführung nach dem Krankenhause am Urban er gehabt hätte. Es war ein Läuterungsprozeß, der sich vollzog, tanten forderlich machten. In der Nacht zum 18. b. M. sprang ein die faulenden Stoffe mußten entfernt werden, sollte der politische beliebt. Dafür gesorgt zu haben, daß dieses neue Märchen evenfo Die Sünden der Bourbonenfamilie zerstört wurde, wie die Trugbilder mit dem Rückgang und der bat französische Volt und warf den ganzen Feudalismus feine flare Stellungnahme glaubt Anspruch machen zu können. in die Rumpelkammer. Robespierre verfolgte in Wahr Wenn bei den nothwendigen Auseinandersetzungen hie und da heit nur Diejenigen, welche die Revolution mißbrauchten ein zu hartes Wort gefallen sein sollte, so werden darüber Parteioder sie verriethen. Er war ein edler Charakter, uneigennützig und Kampfgenossen sich rasch zu verständigen wissen. Aber volle und unbestechlich, der nur für seine Idee lebte und starb. Er Klarheit muß in unseren Reihen herrschen und nur um diese zu war ein Gegenstand des Schreckens doch nicht der Verachtung", schaffen haben wir eine Auseinandersehung über den Artikel in bekannte selbst der Corfe Napoleon. Arm wie er nach Paris der" Revue bleue" für nothwendig erachtet. D. R. d.„ V.") " " Junger Koufmann gegenüber dem Grundstück Rupfergraben 4 in Organismus gefunden. hatten sich zu einem Berge gehäuft, da ermannte sich Spaltung, das ist ein Verdienst, auf das der Vorwärts" durch Am 17. d. M. den Spreekanal, wurde jedoch, anscheinend ohne Schaden genommen zu haben, aus dem Wasser gezogen. und in der darauf folgenden Nacht fanden sechs Brände statt. " Vermischtes: Derartige Haut find Der sozialdemokratische Wahlverein für den 6. Ber- 1 liner Reichstags Wahlkreis hatte in seiner am 17. d. M. Stelett vollständig im Zusammenhang geblieben, wenn auch flach gepreßt. Das Neue an dem Funde aber liegt darin, daß außer stattgehabten Versammlung das bisherige Gebiet der Erörterung Eine graufame Satire auf das patriotische Sauf dem Stelett noch Bestandtheile der Haut und des Fleisches erdes Erfurter Programms durch entsprechende politische Vorträge boldenthum. Ueber die Folgen des Trinkzwanges bei Toasten halten sind, die als dünne, meist schwarz gefärbte Lage verlassen und sich dem wirthschaftlichen Gebiete zugewendet. Zu erzählt Pastor Hirsch, der Vorsteher des Trinkerasyls in Lintorf, auf der Schieferplatte sichtbar werden. nächst war es das sanitäre, mit der Volkswirthschaft in so engem folgende Geschichte:„ Ein Krämer aus einer kleinen Stadt war bestandtheile waren schon früher gefunden und Zusammenhange stehende Feld, welches beackert wurde, und bei zwei Mal im Lintorfer Asyl gewesen. Er war gebessert, er von Professor Fraas untersucht und beschrieben worden, der heutigen brennenden Frage war es wiederum die Cholera, wußte, daß er keinen Tropfen trinken durfte, ohne rückfällig zu aber noch niemals lagen sie in einer solchen Vollständigkeit welche auf der Tagesordnung stand. Als Referent war Herr werden. Seine vortreffliche Frau half ihm mit viel Liebe; er vor. Dr. Friedländer gewonnen worden, welcher dieses Schreck veränderte sein Geschäft, er zog in einen anderen Stadttheil, hohe Rückenflosse auf, die nahezu ein gleichfeitiges Dreieck bildet. gespenst, diese Geißel der Menschheit, in vortrefflicher Weise ei volle Jahre hielt er sich tavfer. Unverständige Freunde Sie war offenbar sehr fleischig, denn sie hinterließ eine mehrere demonstrirte. Seine Ausführungen waren um so werthvoller, als luden ihn oft zu einem Gläschen Wein oder Bier ein, er kannte Millimeter dicke, mit Schwefelties imprägnirte Lage, welche sich er zur Verhütung und Bekämpfung der Cholera nicht nur Mittel feine Schwächen und duldete ihren Spott. Da ward die goldene leicht aus dem Schiefer herausschälte. Hinter der Flosse folgen in Vorschlag brachte, welche anzuwenden dem Proletarier eben Hochzeit des Kaiserpaares gefeiert. Nun mußt Du doch mit uns große Hautlappen auf dem Rücken und Schwanz, die am meisten absolut uninöglich ist, sondern manche praktische Fingerzeige anstoßen zu Ehren des Jubelpaares! So faßten die Freunde ihn an die entsprechenden Gebilde mancher Salamander und Reptilien gab, deren Befolgung es auch den Armen ermöglicht, sich ein bei seinem Patriotismus. Er trant innerlich widerstrebend erinnern. Drei dieser Lappen sind wohl erhalten und zeigen Schutzmittel gegen die Cholera zu schaffen. Vor Allem empfahl beim Kaisertoast das erste Glas-- ein halbes Jahr darauf ist gleichmäßig einen unteren schwarzgefärbten Theil, der wahrschein er Heinlichkeit, frische Lust, Mäßigkeit und Furchtlosigkeit. Als er am Säuferwahnsinn gestorben." Man muß das patriotische lich ausschließlich aus Fleisch bestand, während der obere Theil mit das beste und billigste Desinfektionsmittel bezeichnete der Gausboldenthum bei Studentenkommersen, Kriegervereinsfesten bräunlich und glänzend glatt erscheint und offenbar einen feſten, Vortragende fochendes Waffer oder die gewöhnliche grüne Seife. und sonstigen Gelegenheiten selbst beobachtet haben, im zu be- vielleicht aus Hornsubstanz bestehenden Dorn darstellt, der gleich Ein sehr wirksames und dabei ungemein billiges Desinfektions- greifen, was der faufende Patriotismus bedeutet. fam als Reiter auf dem Hautlappen aufsaß. Das größte Intereffe mittel sei auch die Sublimatlösung. Im Uebrigen war er der Aus Buffalo wurde gestern telegraphisch gemeldet, daß die aber nimmt der Schwanz in Anspruch. Derselbe erscheint nämlich Ansicht, daß die Choleragefahr für Berlin feine besonders große Weichensteller der Newyorker und Erie- See- sowie der als eine mächtige zweilappige Floffe, deren Spannweite am hinteren fei. Welchem allgemeinen Interesse auch diese Spezies von Vor- Lehigh- Valley- Eisenbahn am Sonnabend die Arbeit einstellten Ende 0,24 Meter beträgt. Trotzdem diese Flosse lebhaft an die trägen in Arbeiterkreisen begegnet, trat recht deutlich zu Tage und dabei verschiedene Ausschreitungen begingen. Sie haben an- Schwanzflosse eines Fisches erinnert, so darf sie doch nach Fraas mit sowohl in dem regen Besuche der Versammlung, als auch in der geblich gegen 200 Waggons in Brand gesteckt und halten die einer solchen nicht verglichen werden. Man muß vielmehr an animirten Diskussion, welche neben dem Vortrage den Abend faft Büge auf. Heutige Nachrichten besagen, daß zum Schuße des nehmen, daß sie aus der Verschmelzung einer sehr weit nach hinten ausschließlich in Anspruch nahm und in welche manche bedrohten Eigenthums" der gaunerhaften Eisenbahnkönige mehrere gerückten Rückenflosse mit dem lappenförmigen Schwanzende her interessante volkswirthschaftliche Frage mit hineingeflochten Regimenter Soldaten an die Bahnlinien beordert worden sind. vorgegangen ist. Hierfür spricht vor Allem der Umstand, daß wurde. Die Versammlung gelangte gelangte schließlich zu der Für die amerikanische Arbeiterklasse sind die ewigen Streits mit ihren die Wirbelsäule nicht vor der Flosse endigt oder nach oben ab Ueberzeugung, daß die beste Vorbeugungs- Maßregel verhältnißmäßig geringfügigen Erfolgen und mit der häufig auf gebogen ist, sondern sich gleichmäßig bis zum äußersten Ende des gegen die Cholera neben den selbstverständlichen hygienischen tretenden Zerstörung von Eigenthum immerhin kein schmeichel- unteren Lappens( dem Echwanzende) erstreckt. Von den beiden Maßnahmen eine bessere Lebenshaltung der Arbeiterschaft sei und haftes Zeugniß. In einem Staatswesen wie Amerita, paarigen Floffen, die das Thier an Stelle der Vorder- und Hinter daß zu diesem Zwecke mit aller Kraft die Agitation für die in dem es den Arbeitern doch wohl ein gut Theil gliedmaßen trug, zeichnen sich die vorderen durch ihre Breite Sozialdemokratie betrieben werden müsse. Ein vom Genossen leichter gemacht ist als in Europa, Robert( gewefenes Mitglied der Fünfer- Kommission) gestellter Gesetzgebung Einfluß auf die aus. Die Hinterflossen haben kaum die halbe Größe der Vorderund die Staatsverwaltung zit erlangen, flossen. Die Beckengegend zeigt eine starke Entwickelung der Antrag auf Ausschluß des Mitgliedes Bär von der bekannten könnte die Arbeiterbewegung über die primitive Form längst Fleischtheile und andere Eigenthümlichkeiten, die vielleicht damit Firma Bär Sohn) aus dem Wahlverein wird die General- hinaus sein. Bei dem fortwährenden Zufluß aller möglichen zusammenhängen, daß die Ichthyosaurier lebendig gebärende Thiere versammlung beschäftige: 1. Die interessante Versammlung endete Boltselemente, die mit der einheimischen Bevölkerung in wirth- waren. Die äußere Gestalt des Ichthyosaurus läßt sich nunmehr nach Erledigung des Fragekastens mit einem dreifachen Hoch auf schaftlichen Wettbewerb treten, ist es gewiß sehr schwer, eine mit annähernder Sicherheit angeben, und das Bild, das wir uns die Sozialdemokratie. homogene Arbeiterpartei zu schaffen, die sich auch selbständig um von dem Thiere zu machen haben, ist jetzt ein wesentlich anderes, Fachverein der Uhrmacher c. Sonnabend, den 20. Aug., Abends 9 Uhr, Politik fümmert. Unmöglich aber ist es nicht. Die Schuld liegt als früher. Aus dem merkwürdigen und den Zweckmäßigkeits Bersammlung bei Wienecte, Alte Jakobstr. 83. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau an der Mehrheit der einheimischen amerikanischen Arbeiter selbst. grundsägen der Natur wenig entsprechenden Ungeheuer, als das Glaser. Sonnabend, den 20. Aug., Abds. 8% Uhr: Deffentliche Bersamm: Wirthschaftlich ist die Weisheit dieser Mehrheit mit Streits und es in älteren Darstellungen erschien, ist ein Thier geworden, lung bei Bratwell. Wichtige Tages- Ordnung. Boykotts erschöpft, politisch läuft sie hinter den Parteien ihrer welches in seiner äußeren Gestalt, genau wie im Stelette ober Vereinigung der Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands, Ausbeuter her. Im ganzen scheinen die meisten amerikanischen flächlich betrachtet, die größte Aehnlichkeit mit einem Fische auf Zahlstelle für Riedorf und Umgegend. Bersammlung am Sonnabend, Arbeiter dieselbe Weltanschauung wie ihre Ausbeuter zu haben, weist, bei näherer Untersuchung aber seine ausgesprochene ReptilienDen 20. b. M., Abends 8% Uhr, im totale des Herrn Biedermann, Prinz und in der Jagd nach dem Dollar das Endziel jedes echten natur nicht verleugnet. über: Anarchismus und Sozialismus"; Vereinsangelegenheiten. Handjery- Str. 7. treten. Buch= Depeschen: Berliner Schirmmacher. Sonnabend, den 20. cr, Generalversammlung Amerikaners zu erblicken. im Bereinslotal, Restaurant Trieschmann, Jüdenstr. 58, Abends präc. 9% Uhr Arbeiter- Bildungsschule. Freitag, Abends von 8%-10% Uhr: Süd: Schanernachrichten melden die bürgerlichen Blätter aus Schule, Hagelsbergerstr. 43: Unterricht in Buchführung( doppelte); Süd Slavonien. Daselbst sollen die Feldarbeiter sämmtlich die Offchule, Steichenbergerstr. 183: Unterricht in Deutsch( unterer); Dt: Arbeit eingestellt haben und auch gegen doppelten" Lohn nicht Schule, Martusstraße 31: Unterricht in Geschichte( mittlere); Nord= Schule, Müllerstraße 179a nnterricht in Deutsch( unterer); Phyfiologie. zu bewegen sein, die Arbeit wieder aufzunehmen. Aufgehäuſte In allen Lehrfächern, mit Ausnahme von Mathematik und Buchführung, Garben sind angeblich von den Arbeitern in Brand gesteckt tönnen Schüler und Schülerinnen, auch jetzt im Laufe des Semesters, ein worden. Durch den Streit seien die Gutsbesiger Slavoniens ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) gese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marx, Abends 8 Uhr, nahezu" um die diesjährige Ernte gekommen". Vermuthlich Castellammare del Golfo ist von zehn mastirten Bewaffneten ge Palermo, 18. August. Der Gutsbesitzer Sangiorgi in bei Grube, Mariendorferstr. 10. Westen, bei F. Kizing, Bülowstr. 52. ist diese Nachricht ein ganz gemeiner Börsenschwindel, welcher fangen weggeführt worden. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. Uebungs: den Zweck hat, die Getreidepreise fünftlich zu steigern. Daß die stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. Raiser'scher Männerchor, Schönhauser Allee 28, bei Kuhlmey. Belgrad, 18. August. In unterrichteten Kreisen wird die Nor Elisabeth flavonischen Feldarbeiter streiten, mag stimmen; warum sie Ministertrise hauptsächlich auf Differenzen betreffs der Finanzlage, tirchstr. 14, bet Nikolay.- Vorwärts 1, S.D. Adalbertstr. 21, bei Stoll. streifen, verschweigt jene Nachricht, wahrscheinlich wurden sie so der Regentenwahl und der Einberufung der Stupschting zurückKummei's cher Gesangverein, Langestraße 65, bei Tempel. binder Männerchor Berlins, Alte Fatobftraße 68, bei A. Nichter niederträchtig behandelt, daß man sich scheut, das Publikum über Maiglöckchen, Hochstr. 32a, bet Wilte. Gemüthlichkeit den Grund des Streits zu unterrichten. Am amüsantesten ist die ( Pußer), Seydelstraße 30. Iris, Naunynstraße 86, bet Zubeil. Bezugnahme auf den doppelten Lohn". Wenn die Arbeiter Balme, in Belten, bei Schröder. Blaue Schleife, in Bantow, Mühlenstr. 24, bei Stöhr. Borwärts 6,( Gem. Chor), Nieder Schönweide, bei Siebenbaum. Sänger Freiheit, Naunynftr. 43, bei Fröhlich. Morgenroth 4, Köpenid, Müggelheimerstr. 3 bei Held. Wahrheit, An der Zwölf- Apostelfirche 7b, bei Framte. Karthaus= scher Gesangverein, Lichtenbergerstr. 21, bet Heise., Moabit", Wilhelmshavenerstraße 23, bei Brosch. Collegia, Beughofstraße 8, bet ftoch. Frete Liedertafel, Lindenstr. 106 bei Poppe. Alle Zuſchriften sind zu senden au Mar Gens, Berlin, Belforterstraße 26, I Freitag: Bergnügungsverein Grüne Tanne bet kaiser, Martusstr. 8. Tambour- Verein Boruffia bei Zeichnis, Königsbergerstr, 24( Uebungsftunde). Tambour- Verein Ruf bei Sperling, Inselstr. 1. Zamb ourverein tr bel bei Müller, Gartenstr. 52. Theaterverein Acacie in Hoffmann's Festsälen, Oranienstr. 180. und der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Männerchor geführt. ( Depeschen des Bureau Herold.) wirklich nicht einmal dafür arbeiten wollen, so wird der Köln, 18. Auguft. Der„ K. V.- 3tg." zufolge fanden in doppelte Lohn eben ein Lohn sein, bei welchem Düsseldorf zwei Duelle zwischen einem Sefondelieutenant einer selbst die bedürfnißlosen Slavonier auf keinen grünen feits und einem Bildhauer und einem Maler andererseits statt. Zweig fommen fönnen. Vielleicht auch hat man den Feld- Der Lieutenant tödtete den einen und machte den anderen kampf arbeitern irgend welche altgewohnte Vergünstigungen genommen. unfähig. Von anderer Seite erfahren wir, daß der Name des Kurz, da die Menschen überall hinter ihrer Stirn so ziemlich das getödteten Malers Ernst Pert ist.( Nun ist die ramponirte gleich entwickelte Rechtsbewußtsein hegen, so werden auch die Ehre hoffentlich wieder geflickt. Schade ist nur, daß die Rüpel flavonischen Arbeiter nicht ohne den zwingendsten Grund die sich nicht immer gegenseitig todt schießen.( Red. d. V.") Arbeit eingestellt haben. Das wäre, vorausgesetzt daß der Nach- Hamburg, 18. August. Die Hamburger Nachrichten" richt überhaupt ein Körnchen Wahrheit zu Grunde liegt, mit um bringen einen Leitartikel über die Kabinetsordre vom Jahre 1852, so größerer Sicherheit anzunehmen, als es sich um eine Massen- und gegen die„ Germania" polemifirend führen sie an, daß Geſang-, Turn- und gesellige Vereins. Freitag. Männer- Gesang bewegung handeln würde. Die Massen gehen nie ohne zwingendste Bismarck Recht gehabt habe, als er Herrn von Bötticher, der verein union, Abends 9 Uhr, Berliner Bockbrauerei. Quartettverein Gründe in den Kampf; im Gegentheil, sie werden erst mobil, mit dem Kaiser direkt verhandelte, auf die bestehende und nicht Wedding, Abends 8 1hr, bei König, Gerichtsstraße 35. Waldesrauschen, bend 9 Uhr, bei Weigt, Warkgrafenftr. 87. Privat- wenn sich die gewohnheitsmäßigen Bedingungen ihrer Existenz aufgehobene Kabinetsordre aufmerksam machte. Theaterverein Crescendo, Abends 9 Uhr, bei Schulz, Buttbuserstr. 35. Musikveretu Zusch, Freitag Abend 9 ihr, Restaurant Nebelin, Lange- Deutschland hinter die Ohren schreiben, die immer noch den artiger Orkan hier Dächer ab, entwurzelte Bäume und bog die verschlechtert haben. Tas tönnen sich auch jene Leute in Tarnowitz, 18. Auguft. Gestern deckte ein windhoſen straße 108.- Buchbinder Männerchor, Abends 9 Uhr, Restaurant Wahn hegen, die Arbeiterbewegung würde von Einzelnen fünft- Kiachthurmiſpike um. Richter, Alte Jakobstr. 68. Im nahen Dorf Oppatowih brannten Berliner Turngenossenschaft. Die erste Männerabtheilung lich gemacht. 5 Wohnhäuser und 4 Scheunen ab. turnt Freitag und Dienstag Abend von 8-10% uhr in der Turnhalle des leber einen nenen und einzig dastehenden Ichthyo- Buffalo, 18. Auguft. Der Ausstand der Weichensteller Leffing- Gymnasiums Pantstr. 9-10. Turnverein Gesundbrunnen Die 1. Männer- Abtheilung turnt heute Abend von 8½- 10% Uhr in der Turn- faurus- Fund, der geeignet ist, unsere Kenntniß dieser seltsamen nimmt an Ausdehnung zu. Die Tagesmannschaften zu Weſterford halle des Leffing- Gymnafiums, Pantstr. 9-10. Bergnügungsverein Espérance, Abends 9 Uhr, Rofenthalerstr. 11-12, wesentlich zu erweitern und umzugestalten, giebt Prof. Eberhard Arbeit seitens der Nachtmannschaften befürchtet. Die WaarenThiergruppe, besonders in Beziehung auf ihre äußere Gestalt, verweigerten die Arbeit, und es wird auch das Aufhören der Dranienftr. 188 p. Gefelliger Arbeiterverein Graphia, Abends 8 Uhr, Fraas im Neuen Jahrbuch für Mineralogie u. f. w." einen lager der New- Yorker Central- Railway sind überfüllt und werden Alte Jakobftr. 128( 2ogenhaus). Unterhaltungstlub Schiller jeden Bericht, dem wir Folgendes entnehmen: Das Stück, das aus den von Truppen beschützt. Die Heizer scheinen der Bewegung( nicht?) unerschöpflichen Fundgruben der Posidonomyenschiefer von Holz- folgen zu wollen. In diesem Falle werden sich die Maschiniſten maden bei Kirchheim und Teck in Württemberg stammt, wurde weigern, mit anderen Heizern zu fahren. Der Sherif fordert von dem Sammler B. Hauff gefunden und auf das Sorgfältigste Truppenverstärkungen. In Oreille sind ebenfalls Unruhen vor präparirt; von diesem hat es das königl. Naturalientabinet in gekommen. Man zählte 17 Todte und 400 Verwundete.( Stuttgart Ende Juni erworben. Das Petrefakt stellt einen werden wohl einige weniger sein, denn der Telegraph lügt nicht Ichthyosaurus der gewöhnlichen Art( J. quadriseissus) von nur nach Amerita hinüber, er thut dies auch umgekehrt. 1,10 Meter Länge in seitlicher Lage dar. Wie gewöhnlich ist das im Restaurant. Bergnügungsverein Beilchen, Abend 9% Uhr, bet Brauns, Stattlub Freitag Abend 8 Uhr im Sestaurant Holzbächer, Dreiseftr. 3. Grand. Jeden Freitag, Abends 8% Uhr, bet Hubrich, Lübbenerstr. 22. Verein Italia stolbergerstr. 23 bei Voife. Achtung! Achtung, Kistenmacher! Wir gratuliren unserem Kollegen Gustav Stelke, Reftaurateur, zu feinem heutigen Wiegenfefte und hoffen, daß heute seine guten 00- Weißen alle werden. Hermann Maurer unser Kollege Allen Kollegen zur Kenntniß, daß 494/2 unser Kollege 1568b R. W. U. Unserm Freunde, dem Zimmerer und Rouponabschneider W. Grothe zu seinem Geburtstage die besten Wünsche. Wilhelm, Weißbier" ist gesund. Dem Genossen Karl Mahlitz zum heutigen Geburtstage ein donnerndes Hoch!!! Die 8. Gruppe, sie lebet noch: P. V. R. M. B. R. F. B. P. H. B. G. H. Oskar Brückner als Genossen Gratuliren wir unverdrossen Zu seinem heut'gen Wiegenfeste. Acht Hähne aus dem 1. Neste. Berliner Brot- Fabrik Ein schwarzseid. Damast- Mantelet] mit Spigen und Perlenbesaß, inwendig mit schwarzer Seide gefüttert, ist am Sonntag Abend gegen 10 Uhr auf dem Friedrichshagener Bahnhof verloren gegangen. Die betreffende Person, die am 16. August an der Proletarier das Mantelet an sich genommen hat, Krankheit, sanft entschlafen ist. Wir ist erkannt und wird ersucht, das Manverlieren in ihm einen treuen Genossen telet bei Heuer, Moftizstr. 20, abzugeben. und werden sein Andenken stets in Ehren halten. Die Beerdigung findet heute, Freitag, den 19. August, Nachm. 6 Uhr, von der Leichenhalle des Zions Kirchhofes in Weißensee aus statt. Un recht rege Betheiligung ersucht Der Vorstand des Interessen- Vereins der Kistenund Koffermacher Berlins. Am 16. August entriß mir der Tod meinen lieben Mann, den Töpfer Hermann John. Die Beerdigung findet heute Freitag Nachm. 31/2 Uhr von der Leichenhalle hof statt. Um stilles Beileid bittet Köpeniderstr. 9b, Sof part. der Charitee nach dem Charitee- Kirchist das allergrößte Brot zu haben. Die trauernde Wittwe: Agnes John. Das 40 Pf.- Brot wiegt circa 4 Pfd. 50 Pf.- Brot 5 Pfd. . " 70 Pf.- Brot " " 7 Pfd. Hohen = Ersuche die Engros Geschäfte in Milch, Borkost und Viktualien bei Rinderwagen Bazar M. Brinner, Jerufalemerstr. 42, I Filiale: Brunnenstraße 6, Hof part. srößte Auswahl. Billigste Preise. Theilzahlung gestattet. Fuzder Filiale Ausverk. zurückgesenter Wagen außerordentlich billig. Speise- Leinöl. lonialwaaren Geschäften und von den Hausfrauen! Verlangt in allen KoHausirern ausdrücklich M. Krüger's mir mit vorzusprechen, weil mir als wird für frisches reines und wohl. 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