Nr. 194. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage ,, Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Bfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Eernsprech- Anschlus Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. » Das Ende einer Welt Sonnabend, den 20. August 1892. wir. Wir meinen das kapitalistische Frankreich. Es windet sich in tausend Nöthen. Es zittert vor dem Die Welt des Kapitalismus kann nicht schnell genug Sozialismus und vor der Revolution, und es wirft sterben so reißend schnell auch die Auflösung vor sich sich in seiner Todesangst dem Sozialismus und der Revogeht, sie muß den Prozeß noch beschleunigen. Sie scheint von lution in die Arme. Das ist keine Redesigur, die wir da Schwindel erfaßt und, gleich dem Thier, das vom Blick der gebrauchen kein Scherznein, es ist die volle, wahrSchlange gefeffelt ist, stürzt sie, von unwiderstehlicher Macht haftige Wahrheit. Man lese nur, was die Kölnische Zei getrieben, sich selber dem Verderben entgegen, welchem zu tung" in einer ihrer letzten Nummern aus Paris meldet. entfliehen seit Jahrzehnten ihr Dichten und Trachten ist. Zur Erklärung der Korrespondenz erst einige Worte. In Deutschland haben die Fortschritte des Sozialismus In Frankreich haben trotz der Niedermegelung der Kommune die Bourgeoifie geistig wie gelähmt, und ftatt von 1871 die sozialistischen und demokratischen Ideen während daß sie ihre Kräfte zur Bekämpfung des ge- der letzten 20 Jahre so gewaltige Fortschritte gemacht, daß die fürchteten Feindes zusammenfaßte, hat sie sich in zwei feind- monarchischen und christlichen Ordnungsparteien am äußersten liche Lager gespalten, und führt unter dem Schlachtruf: Ende ihres Lateins sind. Der Papst hat, um zu retten, Hie Bismarck! Hie Caprivi! einen Bruderkrieg, dessen un- was möglicherweise noch zu retten ist, seinen Anhängern vermeidliche Folge die ist, der Sozialdemokratie den Sieg den Rath ertheilt, mit der Revolution zu pattiren und sich rascher zufallen zu lassen, als nach dem natürlichen Gang zur Republik zu bekehren, und die Monarchisten der der Entwickelung nothwendig wäre. Doch freilich, diese verschiedenen Abarten- Legitimisten, Orleanisten und Hypnotisirung durch die andringende Gefahr liegt mit in Bonapartisten haben in der Mehrzahl das Spiel verdem natürlichen Entwickelungsgang- namentlich wenn die Gefahr nicht verstanden wird. Wäre unsere Bourgeoisie fähig, den Sozialismus zu begreifen, sie würde nicht so blödsinnig handeln. Allerdings wäre sie dann keine Bourgeoisie. loren gegeben; sie haben die Fahnen des Königs- und Kaiserthums weltklug in die Rumpelkammer geworfen und warten fatalistisch der Dinge, die kommen werden. In Boulanger ging den französischen Reaktionären der einzige Mensch verloren, der prinziplos und niederträchtig genug war, ihre vereinigte Daß die Träger des gleichen Systems in Kampf mit Prinziplosigkeit und Niedertracht in sich zu verkörpern. einander gerathen und, in mörderischem Bruderkrieg, es mit Nur ein Häuflein von Bonapartisten ist übrig, das eigenen Händen zerstören, ist übrigens eine alte geschichtliche mit dem Muth des fanatischen Donquixotismus noch für Thatsache, die in allen Perioden der Auflösung zu Tage die Monarchie- und nebenbei für unseren Bismarck, den tritt. Nicht die Plebejer und Proletarier waren es, die deutschen Boulanger schwärmt. Von der letzten Kunddem römischen Weltreich den Todesstreich versetzten, es gebung dieser würdigen Schaar berichtet die„ Kölnische waren die herrschenden Klassen, die, trotz der Interessengemeinschaft im Großen, um untergeordneter Interessen willen fich gegenseitig zerfleischten, die„ öffentliche Ordnung" vernichteten, die Grundlagen des Staats und der Gesellschaft untergruben, den Umsturz und allgemeinen Kladderadatsch" vorbereiteten. Die Catilina, Sulla, Cäsar und Konsorten haben im alten Römerreich die nämliche Rolle gespielt ohne daß wir darum die Personen ver gleichen wollten wie im neuen Deutschen Reich die Bismard, die Stöcker, die Buttkamer, die Baare und Konsorten: sie sägten aus Leibeskräften an dem Wer Aft, auf welchem fie saßen. Die heroftratische Demagogie unseres sogenannten„ Reichsgründers" und seiner schienenflickenden, judenhezerischen, taschenleerenden ,, Schwefelbande" ist von den Todtengräbern des alten Römerreiches nicht übertroffen, vielleicht nicht erreicht worden. Tacitus und Juvenal liest und in ihren Kulturgemälden die antike Zivilisations- Fäulniß phosphoresziren steht, braucht heute nur um sich zu schauen, und im Gegenwartsbild schaut er die Vergangenheit. Nur daß die Ausdehnung eine größere, und bei riesenhafteren Verhältnissen die Korruption allgemeiner und monströser geworden ist in dem Maße des Wachsthums der Zivilisation". Unsere Nachbarn und Nebenbuhler jenseits des Rheins oder der Vogesen sind in keiner besseren Lage, als Feuilleton. Madbrud verboten.) Die Waffen nieder! [ 1 Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. Beitung": " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. geführt, und er will, daß man ihn auf's eifrigste fortsetze. Die Gesellschaft", so fuhr er fort, theilt sich in zwei Armeeni auf der einen Seite die unzählige Heerschaar der Arbeiter, die von ihrem Lohue leben; auf der andern eine Handvoll FinanzLeute, die Jene zu ihrem Nußen ausbeuten. Der Krieg zwischen diesen beiden Parteien wird unfehlbar ausbrechen. Die jüdische Haute Finance ist daran schuld, daß die soziale Frage sich zu ihrer heutigen Schärfe zugespitzt hat, und alle Bemühungen, sie zu lösen, werden vergeblich sein, so lange nicht endgiltig das beseitigt ist, was man die jüdische Frage nennt. Wenn das Geld unten fehlt, so kommt das daher, weil es oben zusammengespart wird, man muß also das Gleichgewicht herstellen, wenn man will, daß die sozialen Geseze ihren Zusammentlang zurückerhalten. Es giebt Finanzleute, die soviel Geld einnehmen, daß Hunderte von Familien davon leben könnten, und andererseits giebt es Hunderte von Familien, die verhungern; darin liegt das foziale Problem. Wir arbeiten also im Interesse der Demofratie, wenn wir die Antisemiten in ihrem Feldzug gegen die jüdische Haute Finance unterstützen." Es ist faum anzunehmen, daß Herr Engerand ohne Wissen und Einwilligung der Parteiführer gerade bei dieser festlichen Gelegenheit ge sprochen habe. Vom Prinzen Victor lief denn auch das übliche Dankestelegramm ein. Er hat durch seinen Anschluß an den Boulangismus gezeigt, daß ihm alle Mittel zum Zweck recht sind, also wohl auch der Antisemitismus und der Sozialismus. Aber auch der Papst tann mit den Bonapartisten zufrieden sein. Sie erkennen die Republik an wie er, und mit ihrem Grundsatz des Plebiscits dürfte der demokratische Volksfreund im Vatican auch einverstanden sein, sie schreiben wie er die Verbesserung des Looses der arbeitenden Klassen auf ihre Fahne, und daß der Papst die reichen Juden nicht mehr liebt als Herr Engerand, hat er ja der Frau Séverine gestanden. Und da der Papst Leo ein Mann ist, der feine Pappenheimer fennt, so mag er sich auch sagen, daß er schließlich nicht schlecht dabei fahren würde, wenn die Bonapartisten ihr Programm durchführten und wenn Prinz Victor der Auserwählte des Plebiscits würde. Paris, 16. August. Wenn man nach den Reden urtheilen darf, die gestern, am Napoleonstage, bei dem Festessen der 600 Getreuen des Prinzen Victor gehalten wurden, Also die Revolution, welche vor hundert Jahren mit so wollen die Bonapartisten versuchen, durch die Aufstellung ihrer blanken Stahlsense die französische Monarchie abmähte, neuer Programmpunkte für sich aus dem Schiffbruch der Rechten zu retten, was noch zu retten ist. Eduard Boinvilliers vollzog soll der Monarchie in Gestalt des sozialen und antiDie„ reinliche Scheidung" von der konservativen Vereinigung, semitischen Kaiserthums zur Wiederauferstehung verhelfen! die nichts erreicht habe, weil sie kein Programm, feine Finis Poloniae. " Fahne" habe, und er stellte dann als Grundlage So stirbt in Frankreich zwar nicht der letzte Monarch", des bonapartistischen Programnis das Plebiszit auf, die Wahl aber das monarchische Prinzip. des Staatsoberhauptes durch das Volf. In einer entsprechenden Es wird verschlungen von der Revolution und dem Tagesordnung erklärte die Versammlung sich damit einver: Sozialismus, bei denen es in toller Verblendetheit Rettung standen. Das ist nun nichts Neues und steht im Einsucht. flang mit der bonapartistischen Ueberlieferung und dem bisherigen Parteiprogramm. Auch die Behauptung des zweiten Redners, Legour, daß die Bonapartisten die einzigen und eigentlichen Vertreter der ewigen Grundsäße der französischen Revolution" seien und allein im Stande wären, das Volk glücklich zu machen, ist einer der am meisten abgeweideten Gemeinplätze des Boulangismus. Ganz neu dagegen waren die Parteigrundsäße, die Herr Engerand, Deputirter des Calvados, früher bonapartistischer Boulangist, aufstellte. Er erklärte, die Bonapartisten müßten die Grundsätze Drumonts, den Antisemitismus, auf ihre Fahne schreiben, um die Tyrannei der jüdischen Haute Finance( Groß- Finanz) zu brechen". Vor Drumont, fagte er, habe schon der bonapartistische Petit Corporal" diesen Krieg " Politische Uebersicht: Berlin, den 19. Auguft. schrieben dieser Tage( Nr. 190 vom 16. August), als die Militärvorlage und zweijährige Dienstzeit. Wir Post" denen, die nicht alle werden, die furchtbare Last der neuen Vorlage durch die Luftspiegelung der zweijährigen Dienstzeit erträglicher zu machen snchte: Mit Speck fängt " " dem übersenden. Es wird dies ein ganz freiwilliger Aft von Ihrer Seite sein, da ich es sei ausdrücklich wiederholt Vorwärts" das gewünschte Abdrucksrecht bedingungslos überlasse. Hochachtungsvol Bertha v. Suttner. Es versteht sich von selbst, daß wir dem Wunsche der Dichterin gemäß, der wir hiermit nochmals unseren Dank ausdrücken, die für das Honorar ausgeworfene Sumane an das Friedensbureau in Bern gesandt haben. Meinungen vertreten; innerhalb der Liga handelt es sich einzig um die Bekämpfung des Krieges. Und unser Kampfmittel ist die Befestigung, Verbreitung und Verkündigung des allgemeinen Friedenswillens. Daß dieser Wille in allen Schichten der Gesellschaft sich regt, das zeigt die Zusammensetzung unserer Vereine. Wer immer in die Losung: Fort mit dem Kriege" einstimmt, kann unser Freund sein, sei er nun ein Sozialdemokrat oder der Bar in Person. Wir vertheidigen kein anderes Recht auf unserer Platform als das Recht auf Frieden. Mit Unrecht hält sich die Partei des arbeitenden Volkes von uns fern: wir bekämpfen keine ihrer Bestrebungen, es giebt gar viele überzeugte Die Leser des„ Vorwärts" aber, denen wir hiermit den Sozialisten unter uns. Mit Unrecht sehen die Regierungen uns Roman übergeben, werden die in ihm niedergelegten Ideen scheel an: wir haben auch überzeugte Monarchisten in unsern nicht blos zu würdigen wissen, sondern auch ihr Möglichstes Reihen. Was wir Alle übereinstimmend wollen, das ist die Ab- thun, sie in Thaten umzuseßen. Die Sozialdemokratie Im Lauf des vergangenen Frühjahrs wandten wir uns schaffung des Ruins, der Schmach und des Jammers, den das ist die Partei des Friedens. an Frau von Suttner mit der Bitte, den Abdruck ihres alte Striegssystem über die Menschheit verhängt. Was immer die Romans:" Die Waffen nieder!" in den Spalten des Vor- politischen Irrthümer oder die politischen Wahrheiten sein mögen, Die Redaktion des Vorwärts". wärts" zu gestatten. Wir stüßten uns darauf, daß gerade welchen jeder Ginzelne der Friedensfreunde im Uebrigen nachdie Partei, deren Organ der Vorwärts" ist, berufen ist, geht, ist einerlei: der Wunsch, an Stelle der Gewalt das Recht ben Friedensgedanken, der die hochsinnige Verfasserin zu zu sehen Schiedsgericht statt Krieg" beruht auf diesem Romane begeistert, zur Verwirklichung zu bringen. feinem Irrthum; und daß das Gerechte schließlich siegen muß, Frau von Suttner willfahrte sofort unserem Wunsch. Sie das ist Wahrheit. Gewiß nicht allein der Krieg hat aus der Welt geschafft zu werden sondern jede Form des Elends, der WirthschaftsEinleitung. " " Erstes Buch. 1859. schrieb uns: Mit siebzehn Jahren war ich ein recht überspanntes Geehrte Nedaktion! Ohne Baudern und mit Freuden be- noth, der physischen und geistigen Knechtung. Aber das eine er Ding. Das fönnte ich wohl heute nicht mehr wissen, wenn willige ich den Abbruck meines Romans:" Die Waffen nieder!" giebt sich aus dem andern nicht nach dem andern. Falsch die aufbewahrten Tagebuchblätter nicht wären. Aber darin in den Spalten Ihres Blattes. Die Partei, welche als einen ist's zu sagen:„ Erst die, dann das", denn nicht wie die Glieder haben die längst verflüchtigten Schwärmereien, die niemals Hauptpunkt ihres Programms den internationalen Frieden einer gerade gestreckten Kette liegen die Ursachen und Wirkungen wieder gedachten Gedanken, die nie wieder gefühlten Gefühle hinstellt, wird wohl am geeignetsten sein, dem genannten Buche da, sondern wie die in einander verschlungenen Maschen eines sich verewigt, und so kann ich jetzt beurtheilen, was für ihre Sympathie entgegenzubringen, und wird auf diese Weise Neges. exaltirte Ideen in dem dummen, hübschen Kopfe steckten. vielleicht dieselbe Sympathie auch auf die bestehende Fiedensliga Als Beichen der besonderen Genugthuung, die es mir ge- Auch dieses Hübschsein, von dem mein Spiegel nicht mehr viel zu erstrecken, die das gleiche Biel: internationale Gerechtigkeit" als währt, daß meine Arbeit in weitere Boltskreise in von so erzählen weiß, wird mir durch alte Borträts verbürgt. Ich einzigen Punkt ihres Programmns erwählt hat. Auf diesem edlen Jdealen beseelte Streife- dringen soll, möchte ich auf das dringen soll, möchte ich auf das Punkte tönnen wir uns Alle die Hände reichen und zusammen übliche Honorar verzichten. Möglicher Weise wollte aber der kann mir denken, welch beneidetes Geschöpf die jugendliche, borwärts" streben. Grundfäßlich und statutenmäßig gehören die Vorwärts" doch eine Gegenleistung bieten. In diesem Falle als schön gepriesene, von allem Luxus umgebene Romteß Mitglieder der Friedensgesellschaften als solche zu gar feiner ersuche ich Sie, eine beliebige Summe als Liebesgabe aus Martha Althaus gewesen sein mochte. Die sonderbaren Partei. Außerhalb mag ja Jeder seine eigenen Biele und Deutschland" dem internationalen Friedensbüreau in Bern zu in rothem Umschlag gehefteten Tagebuchblätter jedoch man Mäuse. Die Wehrvorlage kommt, sie bringt eine deren herbeiführt, wird mit 3u chthaus nicht unter fünf| treten. Der Aufsichtsrath der Aktiengesellschaft, zu deren Mehrbelastung des Budgets von sechzig und mehr Millionen, Jahren und, wenn durch die Handlung der Tod eines Verlag die Münchener Allgemeine Zeitung" gehört, hat sie bedingt Erhöhung der alten oder Auflegung neuer in- Menschen verursacht worden ist, mit Zuchthaus nicht unter in diesen Tagen Berathungen in Berlin abgehalten. Man direkter Steuern, das ist Alles. Keinen Pfennig für diese zehn Jahren oder mit lebenslänglichem Buchthaus bestraft." gönne der Armen doch einen leichten Tod! volksverwüstenden Forderungen!" Die National- Zeitung" Nach§ 325 kann auf Zulässigkeit von Polizei- Aufunterrichtet: los ausreutet. " ( Nr. 481 vom 19. August) erklärt nun, offenbar vortrefflich sicht erkannt werden. Nach§ 326 tritt, falls die Hand- Nochmals Guido Weiß. Ein Leser des„ Vorwärts" lung aus Fahrlässigkeit begangen worden ist, Gefängniß schreibt uns: Sie haben gestern in höchst dankenswerther " Der Kaiser hat dem Vernehmen nach am 18. b. M. bis zu einem Jahre ein, wenn durch die Handlung ein Weise den unverschämten Humbug gegeißelt, den die Moffe nach der Parade eine Ansprache an die Generale und anderen Schaden verursacht worden ist. Ist amtliche Unter- und Levyjohn des" Berliner Tageblattes" mit dem Namen höheren Offizieren gehalten, worin er erklärte, alle Ge- suchung gegen Schiff eingeleitet? U. A. w. g. ron Guido Weiß treiben. Bei Ihrem oft bewährten Sinn rüchte über die bevorstehende Einführung für ausgleichende Gerechtigkeit werden Sie aber sicherlich der zweijährigen Dienstzeit seien U 11= Eile mit Weile. Es ist Nichts mit dem pomphaft den Hinweis darauf gestatten, daß die Leistungen jener Vor begründet; er wolle lieber eine kleinere Armee mit angekündigten Parteitag der Freikonservativen. fämpfer des semitischen Kapitalismus mindestens erreicht längerer, als eine größere mit kürzerer Dienstzeit." Da im Lager der Konservativen die Kriegsart noch immer werden durch den Artikel, den die Lessing und Stephany, Unsere Ansicht ist durch diese bündige Erklärung des nicht begraben ist, verschiebt die Botschafterfraktion den- die Vorkämpfer des antisemitischen Kapitalismus, zu dem deutschen Kaisers vollauf bestätigt worden. Immer neue felben. Auf wie lange? Bis Hammerstein und Helldorff siebzigsten Geburtstage von Weiß veröffentlichen. Die Mühfal dem Volte aufladen, Gut und Blut bis zum die Friedenspfeife rauchen? Bis zum St. Nimmerleinstag?" Bossische Zeitung" nennt als die drei Blätter, denen Weiß Letzten in Anspruch nehmen, den Druck der Rüstung stetig den Glanz seiner Feder und seines Namens geliehen hat, steigern, das hat nun einmal der Militarismus so auf sich. Judenflinten. Die in Leipzig erscheinende antisemi- bie Bukunft", die Wage" und die Zeitschrift des Vereins Uns ist die gerade heraus abgegebene Absage viel an- tische Neue deutsche Zeitung" berichtet aus Dresden, für das Wohl der arbeitenden Klassen." Diese Offenbarung genehmer, als die Vertuschungspolitik und die Spiegel- bei einer fürzlich stattgefundenen Landwehrübung hätten in hat wirklich etwas Berauschendes. Möglich, daß Weiß vor fechtereien der Militärparteien. Je deutlicher und schneller einem Bataillon nach wenigen Schießübungen bereits einem Menschenalter einmal für die genannte Zeitschrift den Massen die Einsicht in das Wesen der Kriegsherrlichkeit 150 schadhaft gewordene Gewehre zurückgestellt wer einen Artikel verfaßt hat oder daß sein Name damals unter aufgeht, um so näher rückt der Zeitpunkt der Entwickelung, den müssen, während von den bei den Dresdener ihren Begründern genannt worden ist. Aber daß die die dem Militarismus ein Ende macht, indem sie seine Grenadierregimentern benutzten Steyr'schen Gewehren Bossische Zeitung" hierauf herumreitet, ist um so unvers Lebenswurzel, die kapitalistische Wirthschaftsweise, erbarmungs- jährlich durchschnittlich 2 durch Zufall schlecht geschämter, als vielmehr sie selbst das dritte Blatt war, wordene Gewehre pro Regiment zurückgestellt werden. Die bas eine hervorragende Rolle in der journalistischen Ent Schäden entständen fast ausschließlich an den Schloßtheilen; wicklung von Weiß spielt. Zur Zeit, als die Bossische Zwei Anfragen. I. Der Musketier Schweng ber schon beim ersten Schuß geschehe es, daß der Sicherungs- Beitung" ein bürgerlich- demokratisches Blatt war, am Ende ( siehe„ Borwärts" Nr. 172 vom 26. Juli, Nr. 182 vom flügel fortspringt oder sich Sprünge und Risse in den der vierziger bis zum Anfange der sechziger Jahre war Weiß 6. August) hat sich bekanntlich erschossen, weil er diese Sammertheilen zeigen. Die Neue Deutsche Zeitung" richtet ihr politisch maßgebender Redakteur. Es zeigt einmal wieder, Schinderei nicht länger aushalten konnte", er hat sich am als" sächsisches Blatt im Namen der heimischen Landwehr wohin die bürgerliche Presse in Deutschland gelangt ist, 18. Juli den Tod gegeben, nachdem ihm am Sonnabend die" Bitte an sächsische Kriegsministerium, mit der Unteroffizier eczeret dreimal mit der aller wenn die Vosfische Zeitung" einige lederne und Energie an geeigneter Stelle in Berlin in politischer Beziehung hochmüthig überlegene Fauft ins Gesicht geschlagen hat". Dieser Thatbestand ist, vorstellig zu werden". Die offiziöse" Norddeutsche Redensarten zum gestrigen Ehrentage von Weiß ver wie allgemein anerkannt ist, durch die„ Berichtigung", d. h. Allgemeine Beitung"( Nr. 385 vom 19. d. M.) nimmt von öffentlicht, dabei aber schamhaft verschweigt, daß sie Beschönigung des Divisionsgerichts nicht alterirt dieser Nachricht Akt und bemerkt dazu: gänzlich unverdiente Ehre genießt, worden. Nach Punkt 4 der Berichtigung" ist ,, gegen den" Die Freifinnige Zeitung" bezeichnet die ganze Darstellung Guido Weiß ihren lehten literarisch bedeutenden Redakteur Unteroffizier Weczerek das kriegsgerichtliche Verfahren wegen als von Anfang bis zu Ende erfunden; muthmaßlich wird Mißhandlung eines Untergebenen eingeleitet". Wir fragen aber auch eine amtliche Aeußerung zur Sache erfolgen, besessen zu haben. und in dieser Voraussicht dürften die neuen antisemitischen Dieses Treiben ist um so abstoßender, als es wenig nun: 1. Ist dieses Verfahren abgeschlossen, welches Ergebniß hat es gehabt? 2. Gesezt auch, daß diese Behauptungen nicht unerwähnt gelaffen werden. Ihre volle Menschen giebt, die über Guido Weiß so genau unterrichtet Würdigung wird sich an der Hand authentischer Veröffent- find, wie gerade Herr Stephany. Nachdem dieser glor Untersuchung noch nicht beendet ist, thut der Soldatenlichungen ergeben." reiche Häuptling der kapitalistischen Presse in den Jahren 1865 schinder Weczeret, dessen schmachvolle Brutalität den letzten Anstoß zum Selbstmorde eines braven Menschen, Auch wir sind der Ausicht, daß über diese Angelegen- und 1866 an dem„ Sozialdemokrat" des Herrn von Schweizer eines brauchbaren, tüchtigen und pflichttreuen Soldaten" ge- heit, da sie doch keiner langwierigen Untersuchung wie bei thätig gewesen war, gewährte ihm Weiß großmüthig einen Unter geben" hat, noch Dienst, hat er also Gelegenheit, seine den Ahlwardtischen Anklagen bedarf, umgehend eine schlupf in der Zukunft". Und als die Zukunft" hippos fegensreiche Thätigkeit auch gegen Andere auszuüben? Oder amtliche Erklärung abgeben werde. Ihre Rede sei Ja, ja, kratische Züge annahm und Herr Stephany von dem lecken Schiffe zu flüchten trachtete, war wiederum Guido haben seine Vorgesetzten dieses Subjekt sofort außer Ge- Nein, nein! Weiß großmüthig genug, ihm durch seine Empfehlung fecht gesetzt"? U. A. w. g. Der Staat als Unternehmer. Dem Berliner Tage- ein blatt"( Nr. 418 vom 19. August) wird aus Schleswig- Beitung" untergeordnetes Pöstchen bei der Bossischen zu verschaffen. Wie und durch welche Mittel Herr Stephany sich von diesem Pöstchen zum Holstein geschrieben: Anläßlich des Stapellaufes des Panzerfahrzeuges Hildebrand" auf der kaiserlichen Werft zu Gaarden erließ die obersten Kulitreiber des Herrn Lessing aufzuschwingen ver Werftdirektion gez. Diederichs einen Tagesbefehl, nach welchem standen hat, das hat der Prozeß Mary zur Genüge gezeigt. Doch genug davon! Gestatten Sie mir noch, Ihre Be die Arbeit auf der Werft 10 Minuten vor Beginn des Taufattes gefchloffen werden solle, damit die Arbeiter unter merkung von demi Tropfen sozialen Dels, mit dem Guido Führung der Werkmeister während der Feier Aufstellung Weiß gesalbt ist, mit einigen Bemerkungen zu ergänzen. nehmen fönnten. Auf Befehl des Neichs- Marine- Amts, heißt Das treffende Wort Adrians VI., des letzten deutschen Papstes: es weiter, ist die Arbeitszeit am Nachmittag um eine halbe Wie viel trägt es aus, in welche Zeiten auch der beste Stunde zu verlängern. Unmittelbar nach dem Ablauf haben Mann fällt! gilt auch von Weiß. Er war ein fertiger die Arbeiter die Werft mit größter Beschleunigung zu verlassen. Mann, als die revolutionäre Arbeiterbewegung begann, und Darauf müſſen ſie die versäumte Arbeitszeit nach Beendigung beret selbstzufriedene Siegeszuversicht durch Lassalle's Agi Zunächst werden die Arbeiter zum Spalierbilden befohlen; er stand mit an der Spitze der bürgerlichen Opposition, W der gewöhnlichen Tagesarbeit nachholen." die % in II. Der Seelenverkäufer Adolf Schiff Rheder zu Elsfleth, dessen schurkische Gesinnung und Niedertracht von allen anständigen Leuten aller Parteien auf das Schärffte gemißbilligt wird, sigt im Vorstande der See Berufsgenossenschaft und ist Mitglied des Reichs Versicherungsamts. Haben seine Wähler, die in der Berufsgenossenschaft organisirten Unternehmer, die nöthigen Schritte gethan, diesen Burschen zur Niederlegung seiner Ehrenämter zu zwingen? Aus dem Briefe des Schiff geht zur Evidenz hervor, daß die Versicherungsgeschichte der Schiffe " Hugo" und" Rebecka" faul bis in's innerste Mart ist. Der Schiff freut sich" bekanntlich, die Assekuranzgelder eingeheimst zu haben." Wir fragen: haben die berufenen Sollte Weiß die Faktoren, hier der öffentliche Antläger, Anlaß Dieses paschamäßige Vorgehen der Verwaltung bedarf tation so rücksichtslos gestört wurde. genommen, in dieser Angelegenheit eine Untersuchung feiner Erläuterung, es spricht zu bentlich für den staat- Rameraden, mit denen er Schulter an Schulter im heftigsten Kampfe ftritt, verlassen und zu ihrem neuerstandenen einzuleiten? Eine Untersuchung, die sich nicht blos mit der lichen Musterbetrieb". Frage der Versicherung, der Ueberversiche= Gegner übergehen? Es ist wohl endlich die Zeit zur rung und der Seetüchtigkeit der Fahrzeuge, sondern Bern, 19. Auguft. Der deutsche Gesandte von Bülow historischen Gerechtigkeit gegen die bürgerlichen Demokraten mit der„ leider" geglückten Rettung der Mannschaft zu hat heute Vormittag dem Bundesrath sein Abberufungs- von damals, die diesen Namen wirkich verdienten, gegen die befassen hätte? In Betracht kommen die§§ 265, schreiben überreicht. Jacoby, Ziegler, Walesrode, Weiß gekommen. Wenn Weiß 323, 325, 326 des Strafgesetzbuchs.§ 265 lautet: Herr von Bülow hatte durch sein rücksichtsloses Drängen sich nicht an Lassalle anschloß, aber in der zeitweise von „ Wer in betrügerischer Absicht ein Schiff, welches und Drohen besonders dazu beigetragen, daß seinerzeit die ihm rebigirten„ Reform" den sinnlosen Schmähungen der lohn versichert ist, sinken oder stranden macht, wird mit Thränen dürften Herrn von Bülow die Schweizer schwerlich hörten sie zu Lassalle, wie Lassalle zu ihnen gehöre, so wat als solches oder in seiner Ladung oder in seinem Fracht Ausweisung der deutschen Sozialisten aus Bürich erfolgte. Fortschrittler mit dem wackeren Bekenntniß entgegen trat, der feudal- polizeilich- militaristischen Reaktion gegenüber ges Zuchthaus bis zu zehn Jahren oder zugleich mit Geld- nachweinen. ftrafe von 150 bis 6000 Mark bestraft. Sind mildernde das jedenfalls unendlich viel mehr werth, als der halbe und Umstände vorhanden, so tritt Gefängnißstrafe nicht unter Transport einer Sterbenden. Die Münchener zweideutige Anschluß, den Bucher, Rodbertus, Wuttke an sechs Monaten ein, neben welcher auf Geldstrafe bis zu Allgemeine Zeitung", der jüngst bereits die Lassalle vollzogen. In der Zukunft" aber, die von 1867 3000 Mart erkannt werden kann."§ 325. Wer vor Grabrede gehalten wurde, soll nach der„ Frankfurter bis 1871 erschien, war Weiß mit mehr, als mit einem sätzlich die Strandung oder das Sinken( eines Schiffes be- Beitung" nun doch nach Berlin verlegt werden, um hier- Tropfen sozialen Dels gesalbt. wirkt und dadurch Gefahr für das Leben eines An- selbst die Oppositionspolitik des Fürsten Bismarck zu ver- das Berliner Organ von Mary, Engels, Liebknecht, deuten mehr auf Melancholie, als auf Freude am Leben. Die Frage ist nun die: war ich wirklich so thöricht, die Vortheile meiner Lage nicht zu erkennen, oder nur so schwärmerisch, zu glauben, daß allein melancholische Empfindungen erhaben und werth seien, in poetischer Prosa ausgedrückt und als solche in die rothen Hefte et ngetragen zu werden? Mein Loos schien mich nicht zu befriedigen, denn da steht's geschrieben: Oh, Jeanne d'Arc, du himmelsbegnadete Helden jungfrau, könnt' ich sein wie du! Die Oriflamme schwingen, meinen König frönen und dann sterben- für das Vater genommen an Erhabenheit Das Blatt war eine an Göttlichkeit beinahe über alles sein der erhabensten Pflichterfüllung. Giebt es denn einen andere Volk so erhaben, wie Alpen- und Himalayagipfel schöneren Tod, als den auf dem Feld der Ehre über Gräser und Blümlein des Thales. edlere Unsterblichkeit, als die des Helden? Das alles geht Aus alledem brauche ich nicht zu schließen, daß ich eine für Heldennatur besaß. Die Sache lag einfach so: ich war be- ben Schulgebrauch hervor, wo nebst der eigentlichen Ger geisterungsfähig und leidenschaftlich; da habe ich mich schichte, die nur als eine lange Kette von Kriegsereignissen natürlich für dasjenige leidenschaftlich begeistert, was mir dargestellt wird, auch die verschiedenen Erzählungen und von meinen Lehrbüchern und von meiner Umgebung am Gedichte immer nur von heldenmüthigen Waffenthaten zu höchsten angepriesen wurde. berichten wissen. Das gehört so zum patriotischen Mein Bater war General in der österreichischen Armee Erziehungssystem. Da aus jedem Schüler ein Vaters und hatte unter Bater Radegly", den er abgöttisch ver- Landsvertheidiger herangebildet werden soll, so muß doch land, das theure." chrte, in Gustozza gefochten. Was mußte ich da immer für schon des Kindes Begeisterung für diese seine Bürgerpflicht den Zur Verwirklichung dieser bescheidenen Lebensansprüche Feldzugsanekdoten hören! Der gute Bapa war so stolz auf geweckt werden; man muß seinen Geist abhärten gegen bot sich mir keine Gelegenheit. Auch im Zirkus von einem feine Kriegserlebnisse und sprach mit solcher Genugthuung natürlichen Abschen, den die Schrecken des Krieges hervor, Löwen als christliche Märtyrerin zerrissen zu werden- ein von den mitgemachten Rampagnen", daß mir unwillkürlich rufen könnten, indem man von den furchtbarsten Blutbädern anderer( laut Eintragung vom 19. September 1853) von um jeden Mann leid war, der keine ähnlichen Erinnerungen und Megeleien, wie von etwas ganz Gewöhnlichem, Noth mir beneideter Beruf- war mir nicht zugänglich, und so besitzt. Welch eine Zurücksetzung doch für das weibliche Geschlecht, wendigent, so unbefangen als möglich erzählt, dabei nut hatte ich offenbar unter dem Bewußtsein zu leiden, daß die daß es von dieser großartigsten Bethätigung des menschlichen allen Nachdruck auf die ideale Seite dieses alten Völkers großen Thaten, nach welchen meine Geele bürstete, ewig un- Chr- und Pflichtgefühls ausgeschlossen ist! Wenn mir je etwas brauches legend – und auf diese Art gelingt es, ein Kampf geschehen bleiben müßten, daß mein Leben im Grunde von den Bestrebungen der Frauen nach Gleichberechtigung zu muthiges und kriegslustiges Geschlecht zu bilden. ein verfehltes war. Ach, warum war ich nicht Ohren kam- doch davon hörte man in meiner Jugend Die Mädchen welche zwar nicht ins Feld ziehen als Ruabe zur Welt gekommen!( auch ein in den rothen wenig und gewöhnlich in verspottendem und verdammendem sollen werden aus denselben Büchern unterrichtet, Hesten gegen das Schicksal oft vorgebrachter, fruchtloser Tone- so begriff ich die Emanzipationswünsche nur nach einer die auf die die Soldatenzüchtung der Knaben angelegt Borwurf) leisten können. Vom weiblichen Heldenthum bietet die Ge- waffnet in den Krieg zu ziehen. Ach, wie schön las sich's selbe Auffassung, die sich in Neid, nicht mitthun zu dürfen, schichte nur wenig Beispiele. Wie selten kommen wir dazu, in der Geschichte von einer Semiramis oder Katharina II.: und in Bewunderung für den Militärstand auflöst. Was die Gracchen zu Söhnen zu haben, oder unsere Männer zu fie führte mit diesem oder jenem Nachbarstaate Krieg - sie uns zarten Jungfräulein, die wir doch in allem Uebrigen den Weinsberger Thoren hinauszutragen, oder uns von eroberte dieses oder jenes Land Säbelschwingenden Magyaren zuschreien zu lassen:„ Es lebe zu Sanftmuth und Milde ermahnt werden, für Schauder Ueberhaupt, die Geschichte! die ist, so wie sie der bilder aus allen Schlachten der Erde, von den biblischen Maria Theresia, unser König!" Aber wenn man ein Jugend gelehrt wird, die Hauptquelle der Kriegsbewunderung. und makedonischen und punischen bis zu den dreißigjährigen Mann ist, da braucht man ja nur das Schwert um- Da prägt sich schon dem Kindersinne ein, daß der Herr der und napoleonischen Kriegen vorgeführt werden, wie wit zugürten und hinauszustürzen, um Ruhm und Lorbeer zu Heerschaaren unaufhörlich Schlachten anordnet; daß diese so- da die Städte berennen und die Einwohner„ über die Klinge erringen, sich einen Thron erobern wie Cromwell, zusagen das Behikel sind, auf welchem die Völkergeschicke durch springen" und die Besiegten schinden sehen ein Weltreich wie Bonaparte! Bergnügen. Natürlich wird durch diese Auf höchste Begriff menschlicher Größe mir in friegerischem weichlichen Naturgesezes sind und von Zeit zu Zeit immer häufung und Wiederholung der Greuel das Verständniß, entbeder hatte ich wohl einige Hochachtung, aber eigentliche Schrecken und Greuel damit verbunden sind, lettere aber Krieg gehört, wird nicht mehr vom Standpunkte be Heldenthum verkörpert schien. Für Gelehrte, Dichter, Länder- kommen müssen, wie Meeresstürme und Erdbeben; daß wohl daß es Greuel sind, abgeſtumpft; alles, was in die Rubrik Bewunderung flößten mir nur die Schlachtengewinner ein. voll aufgewogen werden: für die Gesammtheit durch die Menschlichkeit betrachtet Das maten ja die vorzüglichen Träger der Geschichte, die Wichtigkeit der Resultate, für den Einzelnen durch den dabei ter der Länderschicksale; die waren doch an Wichtigkeit, zu erreichenden Ruhmesglanz, oder doch durch das Bewußt" · das ist ein und erhält eine ganz be sein es ist die Quelle der höchsten Würden und bit Bebel. Engels veröffentlichte in ihm die erste biographische| welche ihre vertragsmäßigen Verpflichtungen dadurch ver- Jüberstanden. Ueber Anarchismus waren sich selbst viele Stizze von Marr und wie manchen wackeren Strauß legen, daß sie 1. ohne Rechtsgrund den Dienst verlassen oder Sozialisten hier nicht im Klaren, und wie schief der Propahat Liebknecht in den Spalten der Zukunft" mit den die Arbeit versagen oder niederlegen, 2. den schuldigen Ge- gandist und gute sozialistische Redner Casati die Partei, Stieber und Stiebergenossen ausgefochten! Und ähnlich horsam verweigern oder sich einer groben Ungebühr die den Sozialismus verkörpern soll, auffaßt, geht daraus war die Richtung der Wage". fchuldig machen oder die Hausordnung in grober Weise hervor, daß er nur Arbeiter im engsten Sinne des Wortes Weiß ist der lette, große Publizist der bürgerlichen verlegen, werden, soweit nicht im einzelnen Falle eine mit als zur Partei gehörig anerkennen will. Turati wies ihn Presse. Die besten seiner Aufsätze aus der Zukunft" und schwererer Strafe bedrohte Handlung vorliegt, mit Haft zurecht mit den wenigen Worten: Heute sind die Stützen des der Wage" verdienten so gut eine Sammlung, wie Heine's bis zu 14 Tagen oder Geldstrafe bis zu 30 M. bestraft. sozialistischen Kampfes ausschließlich in Italien dem Bürgerund Börne's Pariser Briefe. Es wäre eine unausfüllbare Vorstehende Strasbestimmung findet auf dem platten thumenstammendeSozialisten ,, aus den Analphabeten( die weder Lücke in der politischen und publizistischen Geschichte der Lande auch auf Hoftaglöhner und in ähnlichen lesen noch schreiben können) sind die Führer der Partei sechsziger und siebenziger Jahre, wenn diese Sammlung Berhältnissen stehende zum Betriebe der Land- und nicht zu rechnen". % unterbliebe. Sie ist tausendmal nothwendiger, als die Forstwirthschaft vertragsmäßig verpflichtete Personen An- Es ist also erfreulich, daß nach verschiedenen Seiten taufend Sammelwerke, in denen Modejournalisten ihre sehr wendung. Ebenso unterliegen derselben die Dienst hin Klarheit geschafft wurde. Das offizielle Organ der neu. vergänglichen Tagesarbeiten zusammen zu stellen pflegen. boten der Softaglöhner( die sogenannten Hof- gegründeten sozialistischen Arbeiterpartei ist die jüngst geWenigstens in etwas würde dadurch auch die herbe Eut- gänger) auch rücksichtlich ihres Verhaltens bei denjenigen gründete otta di Classe"( Der Klassenkampf"), ein jagung ausgeglichen werden, die Weiß als der letzte nam- dienstlichen Verrichtungen, zu welchen sie von ihren Dienst- Wochenblatt in großem Format, das, wie wir bereits gehafte Vertreter einer an der bürgerlichen Philosophie ge- herren auf Grund vertragsmäßiger Verpflichtungen gestellt meldet, von dem bewährten Genoffen und Abgeordneten schulten Publizistit allezeit bewähren mußte. In ihm allein werden. Die Verfolgung tritt nur auf Antrag ein. Die Brampolini geleitet wird, und dessen finanzielle Existenz lebi noch eine geistige Epoche, die doch ein nothwendiger Strafe kann durch polizeiliche Verfügung festgesetzt auf 2 Jahre gesichert ist. Auf dem Kongreß waren im Vorläufer des politischen und wissenschaftlichen Sozialismus werden. Unbeschadet einer hiernach zulässigen Strafe tönnen Ganzen 400 Arbeitervereine vertreten; 4 Parlamentswar. Er hinterläßt feine Schule. Von den Mitredakteuren Dienstboten und diesen gleichgestellte Personen, welche ohne Abgeordnete: Costa, Maffi, Prampolini und der„ Zukunft" ist der edle Herr Stephann schon erwähnt; Rechtsgrund den Dienst verlassen oder die Arbeit versagen Agnini nahmen an den Verhandlungen Theil. Die ein anderer ist eine Stüße des Systems Baare- Bismarck oder niederlegen, oder welche einen vertragsmäßig an- Anarchisten, die am 2. Kongreßtag sich wieder in dem von den geworden; ein dritter hat sich zum Sozialismus bekehrt; genommenen Dienst nicht antreten, auf Antrag des Dienst Sozialisten verlassenen Saal vereinigten, verlangten sogar nur der vierte ist der bürgerlich- demokratischen Richtung herrn polizeilich zur Erfüllung ihrer Dienstpflicht angehalten die Herausgabe der Kongreßakten, ein Zeichen, daß die von Weiß scheinbar treu geblieben. Scheinbar! Denn die werden. Der polizeiliche Zwang erfolgt durch Androhung anarchistische Strömung hierzulande fich stark fühlt; die politische Leitung der" Frankfurter Zeitung" unterscheidet und Vollstreckung einer Geld- oder Haftstrafe oder durch Italiener sind eben mehr Gefühlsmenschen als die Nordsich von der politischen Leitung der Zukunft", wie böh- unmittelbare Zurückführung bezw. Zuführung in den Dienst, europäer und möchten in der Hize das durch tausendjährige misches Glas von einem funkelnden Edelstein. Der Vor- welches letztere Verfahren sofort oder nach fruchtloser Ungerechtigkeit geschmiedete Joch auf einmal zerschmettern, wärts" hat gestern dieses Verhältniß gut gekennzeichnet, Strafandrohung geschehen kann. Die anzudrohende Geld- nicht ahnend, daß sie selbst dabei zu Grunde gehen. Die indem er den Worten wohlverdienter Anerkennung für Weiß bezw. Haftstrafe darf 10 M. bezw. drei Tage nicht über- Sozialisten können mit dem Ausgang des Kongresses recht eine gründliche Abfertigung der„ Frankfurter Zeitung" folgen steigen. Eine nicht beizutreibende Geldstrafe ist in Haft zufrieden sein, die den Fortschritt und die Ausbreitung des laffen mußte. umzuwandeln, wobei 1 bis 10 m. einem Tage Haft gleich sozialistischen Gedankens hemmenden Elemente find entfernt, " = Ob Guido Weiß stets das Tischtuch zwischen sich und zu rechnen ist. Zuständig für das Verfahren nach und zielbewußt und siegessicher wird's auf dem nun beder Bourgeoisie so rücksichtslos zerschnitten hat, wie es feinem diesem neuen Gesetz ist ist die Ortsobrigkeit. An tretenen Weg vorwärts gehen. bewährten Charakter entsprochen hätte nicht heute und die Stelle der ritterschaftlichen Ortsobrigkeit treten in Rußland in Asien. Das Testament Peter's des hier ist der Ort, darüber zu sprechen. In keinem Falle hat Fällen, in welchen der Träger der Ortsobrigkeit als Dienst- Großen" wird ausgeführt, Schritt um Schritt mit erstaunder tragische Zug, der durch sein Leben geht, den komischen herr betheiligt ist, die ritterschaftlichen Polizei- Aemter. In licher Bähigkeit. Trotz Hungersnoth und Defizit, trot Schluß verdient, den das zu seinem siebzigsten Geburtstage den übrigen Fällen sind die ritterschaftlichen Obrigkeiten Seuchen und dem Grollen des unterirdischen Rußlands Berliner Tage- berechtigt, sich durch die Polizei- Aemter vertreten zu lassen. arbeitet der Barismus daran, die Weltherrschaft an sich zu blatt"," Vossische Zeitung" und Verein Berliner Presse" Die obotritische Ritterschaft, die in Mecklenburg ein Drittel darstellt. Wir wissen, daß Weiß von seltener Bescheidenheit des ganzen Grund und Bodens ihr Eigen nennt, so gut wie reißen. Unablässig bemüht sich die russische Diplomatie, ift und daß öffentliche Huldigungen ihm stets zuwider ge- die bürgerlichen Grundherren und die Domänenverwaltung Rubel und drohende Geschütze, in China, wo die Eng unterstützt durch Kosack und Liniensoldat, durch rollende wesen sind; deshalb unterließen wir es, den Vorwärts" halten die Landarbeiterschaft in Hörigkeit verstrickt. Patri- länder die wirthschaftliche Vormacht befizen, ein einflußrechtzeitig 3it der Aufnahme eines Artikels zu monialverfassung, ständische Vertretung, ein wahrer Heren- reiche Position zu erobern. Wolff's telegraphisches Bureau seinem siebzigsten Geburtstage zu bitten. Nun aber, da sabbath frautjunkerlicher Pivilegien sind die auszeichnenden meldet unter dem 19. d. Mts.: Der ruffischen Petersjenes kapitalistische Gezücht doch einmal von einem Manne, Merkmale der politisch sozialen Zustände in Mecklenburg. burger Beitung" zufolge wäre dieser Tage ein lebereinben es feige verleugnet, indem es ihn öffentlich zu ehren Aber trotzdem hat die Sozialdemokratie festen Fuß gefaßt, tommen zwischen der russischen und der chinesischen Regierung vorgiebt, weggescheucht werden muß, haben wir wenigstens troz Gutspolizei und Stadtpolizei haben wir 1890 mehrere mit einigen Worten darauf hinweisen wollen, daß Weiß in unserer Kandidaten in die Stichwahl kommen sehen. Das betreffs Errichtung russischer Ronsulate in den wichtigsten Städten Chinas unterzeichnet worden. Das Blatt hört seiner Weise auch zu den Bahnbrechern der revolutionären neue Kuligesetz wird uns zahlreiche neue Hilfstruppen zu- ferner, der außer in Petersburg zugleich bei mehreren euroArbeiterbewegung gehört. Wir müßten ihn schlecht kennen, führen. päischen Höfen aftredirte chinesische Gesandte werde bemwenn dies Bewußtsein für ihn nicht das freundlichste Licht Bochumer Schienenflicker. In der Westfälischen nächst zu dauerndem Aufenthalte nach Petersburg über würfe auf den Abend eines Lebens, das reich an Ent Bolts- Zeitung", dem Fusangel'schen Blatte, liest man: siedeln". fagung und Enttäuschung, aber auch reich an ehrlicher und Wir theilten mit, daß seitens der Staatsanwaltschaft in tüchtiger Arbeit gewesen ist.+ Effen gegen das freisprechende Urtheil im Bochumerich en Metropoliten Oberpfaffen Michael in dem Belgrader Der unschuldige Metropolit. Ein vom serbis Stempelprozeß Berufung eingelegt worden sei. Rein Tag ohne Lüge. Augenverdrehend lispelt der Rheinisch- Westfälische Tageblatt", sowie die Rheinisch- Journal Swoboda" mitgetheilten, ihn betreffenden AftenDas Amtsblatte veröffentlichtes Schreiben bezeichnet die vom Reichsbote"( Nr. 194 vom 19. August):" Unter den in Westfälische Zeitung" bezeichneten unsere Nachricht als un- ftücke als apokryph"( unecht). Natürlich wird der gute Cahors angekommenen Pilgern befindet sich Emil richtig. Inzwischen ist uns die Richtigkeit derselben von Bola! Er scheint also völlig in den Schooß der gut unterrichteter Seite in Essen bestätigt worden, und auch Michael, der nichts ist als ein besoldeter Agent der russischen katholischen Kirche zurückzukehren, nachdem das wilde Feuer das„ Rheinisch- Westfälische Tageblatt" muß auf Grund Regierung, ſich hüten, das zuzugestehen, deſſen er urkundlich seines zynischen Geistes und seiner Jugend ausgebrannt ist." seiner Informationen die Richtigkeit unserer Meldung zu haben und zu spielen. Seine bleugnung ist keinen Schiß überführt ist, für Väterchen Verschwörerles" gespielt zu Tie Paftöre des„ Reichsboten" freuen sich ob des reuigen geben. Die Meldung der" Frankfurter Zeitung", daß die Sünders oder sie gebärden sich wenigstens so. Denn Zola Ober- Staatsanwaltschaft in Hamm Revision eingelegt habe, Bulver werth, fintemal der heilige müßige Mann zwar bebesucht, wie bekannt, den Wallfahrtsort nur, um Studien ist in dieser Form unrichtig. Die Reviſion iſt von ber hauptet, aber nichts widerlegt. Rußland hat mit seinen für seinen nächsten Roman zu machen. Ein Zola, der uns Effener Staatsanwaltschaft auf Beranlassung der Ober- Erzengeln Bech. die Stöcker und Genossen mit naturwissenschaftlicher Schärfe Staatsanwaltschaft in Hamm beantragt worden. zeichnete, hätte über Mangel an Stoff und Motiven nicht zu tlagen. Französische Parteipreffe. Aus Paris wird uns mitgetheilt, daß das Zustandekommen eines täglichen Partei- Organs mun gesichert ist. und Lehrern im Baterhause erzogen worden. Meine Von der Cholera. Aus Wien wird der Frankfurter Zeitung"( Nr. 232 vom 19. d. M.) gemeldet: An mehreren Stellen der Stadt werden gegenwärtig Belte errichtet, um etwaige auf der Straße an Cholera Extrantte sofort zu isoliren und der ärztlichen Behandlung zuführen vor der Cholera, weil ein Gefindesklaverei in Mecklenburg. Die mecklen burgische Landesgesetzgebung hat eine duftige Blüthe getrieben, ein Gesetz betreffend die Bestrafung ber Das neue englische Ministerium. Was wir in zu können. Zu diesen Experimenten hat jedoch vorläufig Die gesundheitlichen VerDienstvergehen der Dienstboten und Ar- Bezug auf die auswärtige Politik des Ministeriums fein Ernstfall Anlaß gegeben. beiter. Wie bie„ Vossische Zeitung"( Nr. 385 vom Gladstone sagten, hat sich bereits als richtig erwiesen; sie hältnisse Wiens find die denkbar besten.(?!)" Wie steht 19. b. M.) meldet, find die Haupt bestimmungen dieser wird genau die Fortsezung der Politit des vorigen Kabinets es aber mit den von der amtlichen Kommission aufgedeckten lieblichen Sklavenordnung folgende: Dienstboten, fein. Mit Bezug auf die innere Politik läßt sich noch greuelvollen Wohnungszuständen in den Arbeitervierteln? nichts sagen, weil das Ministerium selbst noch nicht weiß, Eine wundersame Entdeckung macht das fabulixluftige was es thun soll. Es ist in der Gewalt der Frländer und Depeschenbur au Herold". Es läßt sich aus Konstantinopel das sehen die Mädchen ganz gut ein: haben sie doch die der Arbeiter. Einstweilen hat Herr Gladstone das Unter- telegraphiren: Die Nachrichten aus Bersten lauten gefahrfriegsverherrlichenden Gedichte und Tiraden auch auswendig haus schließen lassen- kommt Zeit, tommt Nath. Mit brohend; die Anarchisten(!!) find in größter Thätigkeit. lernen müssen. Und so entstehen die spartanischen Mütter unter auch nicht. Zu Unter- Staatssekretären wurden er- Die Behörden fliehen und die Fahnenmütter" und die zahlreichen, dem Offizier nannt: Sir Edward Grey für das Auswärtige, Serbert Aufhalten derselben unmöglich erscheint. Sämmt forps gespendeten Kotillonorden während der„ Damenwahl". Gladstone für das Innere, George Russell für Indien und liche an der türkischen Grenze gelegenen Zollstationen find mit Aerzten und Apotheken versehen." Sydney Burtou für die Kolonien. Jetzt find Ich bin nicht, wie so viele meiner Standesgenoffinnen, im Kloster, sondern unter der Leitung von Gouvernanten der sozialistischen Bewegung die Spize abzubrechen, hat die den, Knaben liebenden Schah's. Belgisches. Um die Arbeiter zu beschwichtigen und Anarchisten" also bereits im Reiche der Hammelfleisch effenWoher sie kommen, wer mit dem Kommabazillus Mutter verlor ich früh. Mutterſtelle an uns Kindern- Regierung des Spizelpatrons Bernaert Sozialreformen" eingewandert oder von ihren in Polizeidirektionen, Polizeiich hatte noch drei jüngere Geschwistervertrat unsere unter solchen Reformen" zu verstehen ist; sie wissen, daß importirt worden sind, erfahren wir leider nicht. Oder verversprochen. Zum Glück wissen die belgischen Arbeiter, was präfekturen und anderen Anstalten hausenden Nährvätern Tante, eine alte Stiftsdame. Wir verbrachten die Winter der Zweck dieses Staatssozialismus" das Wohl der wechselt der„ Herold" die" Anarchisten" mit den russischen monate in Wien, den Sommer auf einem Familengute in Rapitalisten ist, nicht das der Arbeiter, und sie und englischen Kapitalistengruppen, die sich zu Teheran in Niederösterreich. Lehrern habe ich viel lassen sich von ihrer Bahn nicht abdrängen. Sie wollen das den Haaren liegen, weil Meinen Erzieherinnen und Lehrern habe ich viel allgemeine Wahlrecht, als Mittel, um die Klinke der Gesetz Löwenantheil bei der Auspowerung des persischen Volkes Freude gemacht, dessen erinnere ich mich denn ich war gebung in die Hand zu bekommen, und sie werden nicht gönnt?- Die nordamerikanische Regierung beschloß, ehre fleißige, mit gutem Gedächtniß begabte, und namentlich thrgeizige Schülerin. Da ich meinen Ehrgeiz, wie schon be eher ruhen, als bis das Ziel erreicht ist. kein Schiff in den Häfen der Vereinigten Staaten landen merkt, nicht damit befriedigen konnte, als Heldenjungfrau Berichten große Aufregung In den Bergwerks- Bezirken herrscht nach den neuesten zu lassen, ehe nicht behördlich festgestellt, daß es cholerafrei -die wirthschaftliche Lage ist sei. Schlachten zu gewinnen, so begnügte ich mich damit, in den die denkbar ungünstigste, und Ausbrüche der Verzweiflung Regierung von neuem eine elftägige Quarantäne für die Seit dem 16. August ist von der griechischen Lektionen gute Zensuren davonzutragen und durch meinen würden nicht überraschen können. Lerneifer der Umgebung Bewunderung abzuzwingen. In Herkünfte aus den Häfen des Schwarzen Meeres zwischen der französischen und englischen Sprache brachte ich es nahezu Der sozialistische Parteitag in Italien. Aus Kertsch und der rumänischen Grenze angeordnet worden..zur Vollkommenheit; von Erd- und Himmelstunde, von Mailand wird uns unterm 16. 6. M. geschrieben: Für Die Cholera hat sich nunmehr auch auf den Landkreis von Naturgeschichte und Physik machte ich mir so viel zu eigen, den 14. und 15. August war in Genua der Jahreskongreß Petersburg ausgedehnt. Nach amtlicher Mittheilung als mir in dem Programm einer Mädchenerziehung über der Arbeiterpartei" anberaumt. Angesichts der Zusammen sind in demselben gestern 7 Personen an der Cholera erbaupt zugänglich war; aber von dem Gegenstand" Ge- segung des Kongresses, der außer von Sozialisten deutschen frankt. Nach Meldungen aus Havre sollen dort zwölf schichte" lernte ich noch mehr als von mir gefordert wurde. Vorbilds von Anarchisten und Gewerkschaftlern beschickt Fälle von choleraähnlicher Erkrankung vorgekommen sein. Aus der Bibliothek meines Vaters holte ich mir dickbändige wurde, war vorauszusehen, daß es gleich am ersten Tage Un jedem der letzten Tage seien drei der Erkrankten geBistorienwerte hervor, in welchen ich in meinen Mußestunden zu heftigen Auseinandersehungen kommen mußte zwischen storben. Wie von Wiborg( Finnland) gemeldet wird, tubirte. Ich glaubte mich jedesmal um ein Stück gescheiter den klassenbewußten Sozialisten einerseits und den Anarchisten ist ein aus Rußland dort eingetroffener Offizier von der geworden, wenn ich ein Ereigniß, einen Namen, ein Datum und Gewerkschaftlern andererseits. Cholera befallen worden und derselben erlegen. hatte. Gegen Klavierspielerei aus vergangenen Zeiten meinem Gedächtniß neu einverleibt Infolge der am ersten Kongreßtage wirklich stattwelche doch auch im Er- gehabten eine Streitigkeiten vollzog sich heilsame Gewitter. Die Vertreter ziehungsplan aufgezeichnet stand- habe ich mich standhaft zur Luftreinigung nach dem 10 Reiner dem Andern den Berichtigung. In der letzten Quittung über eingegangene Parteibeiträge der 34. fühlte, daß mir darin keine Ehrgeizbefriedigung winkte. Ich bat nachdem der Kongreß nach Ablauf des ersten Tages G. St. Urb.( statt Arb.) 25,-, dann in der 17. Zeile: Bon eine anderen Studien wenden wollte, nicht für das aus die sozialistische Arbeiterpartei. Go treten zum nach dem Worte Waifeier" die Ortsangabe: Birna. Die fichtslose Getlimper zu kürzen, daß mich mein guter Bater ersten Wale die klassenbewußten Arbeiter in Italien in 75, M. aus Haſtedt stud für Festzeichen und nicht als Barteie von der musikalischen Frohnarbeit freisprach. Zum großen geordnete Schlachtreihe, Anarchisten sowohl als Gewert beitrag zu quittiven. Berlin, 19. August 1892. Leidwesen der Tante, welche meinte, ohne Klavierspiel gäbe schaftler von sich abschüttelnd; die langandauernden Geburtses teine eigentliche Bildung mehr.( Forts. folgt.) wehen einer sozialistischen Partei in Italien sind endgiltig Für den Barteivorstand: J. Auer, Razbachstraße 9. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, den 20. August. Schauspielhaus. Donna Diana. Leffing- Theater. Der Lebemann. Friedrich- Wilhelmätädt. Theater. Methusalem. Ostend Theater. Die Juden von Worms. Bellenlliance- Theater. Das kleine Krokodil. Adolph Ernst- Theater. Fräulein Feldwebel. Thomas- Theater. Onkel Bräsig. Kroll's Theater. Johann Lothringen. Berl. Sommer- Theater ( Book- Brauerei, Tempelhofer Berg.) ( Artistischer Leiter: Paul Pauli.) Sonnabend, den 20. August: Benefiz für den artistischen Leiter Paul Pauli. Gala- Vorstellung. Italienische Nacht. Große allgemeine öffentliche Versammlung der Brauergesellen u. Berufsarbeiter Berlins und Umgegend am Sonnabend, den 20. Auguft, Abends 8 Uhr, in der Berliner Ressource, Kommandantenstraße Nr. 57. Tages Ordnung: = Schmargendorf. Sonntag, den 21. August 1892, Worm. 11 Uhr: Große Volks- Versammlung im Schützenhause, Hundekehleftraße. Tagesordnung: 1. Staatssozialismus. Referent: Reg.- Baumstr. a. D. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 1. Vortrag über Gewerbegerichts Wahlen. Referent: Regierungs- G. Kessler. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. baumeister a. D. Kessler. 2. Aufstellung u. Wahl der Kandidaten( nach Punkt 1 kann ein Kandidat der Berufsarbeiter gewählt werden). 3. Vorlage der neu ausgearbeiteten Statuten des Arbeitsnachweises für Brauergesellen. 4. Die Verhältnisse in den hiesigen Brauereien und die Hamburger Bewegung. 5. Diskussion. 1562b Allgemeiner Arbeiterinnen- Verein Berlins und Umgegend. Filiale Moabit. Sonntag, den 21. d. M., Nachm. 5 Uhr, bei Herrn Herzog, Stromstr. 28: Grosse Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Herr Dr. med. Sommerfeldt über„ Cholera". Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Herren und Damen als Gäste sehr willkommen. Um zahlreichen Besuch bittet 486/14 Die Bevollmächtigte. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Sonntag, den 21. August 1892, Bormittags 101, Uhr, in Kliem's Volksgarten, Hasenhaide 15/16. Bezirks- Versammlung für den Süden. = Der Vertrauensmann. Am Sonntag, den 28. August, veranstaltet der hiesige Arbeiter Bildungsverein in den Lofalen Schützenhaus und Wirthshaus Schmargendorf eine Große Lassalle- Feier bestehend in Vokal- u. Instrumental- Konzert, deklamator. Vorträgen, lebenden Bildern, Festrede und Ball. Has Fackelzug für Kinder. Stocklaterne hierzu gratis. Entree 25 Pf. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 30 Bf. nach. Anfang 8 Uhr. E 498/9 Sonnabend, den 20. August, Stenographen- Schule. Abends 1/29 Uhr: Sommernachts- Ball in Schmiedel's Festfälen, Alte Jakobstraße 32, unter Benutzung des elektrisch erleuchteten Sommergartens des Thomas- Theaters. Eintrittskarten à 25 Pf. Die 1582b Gastspiel von Ferd. Worms. Referent: Dr. Lütgenau. 2. Distuſſion. 3. Berbanosangelegen Vereinig. der Drechsler Parteigenoen des 5. Berliner " Auf Verlangen: Hermann und Dorothea. Posse m. Gesang v. Kalisch. Auf Verlangen: Zwölf Mädchen in Uniform. Vaudeville- Burleske von Angeli. August, Lehrjunge, Briquet, Invalide, Paul Pauli. Grosses Ballet. Specialitäten 1. Ranges. Gebr. Schwarz. G. Rösser. Miss Elvira. Morlay- Trio etc. Täglich: Grosse Vorstellung. Siehe die Anschlagsäulen. Adolph Ernst- Theater. Vorletzte Woche. 8um 64. Male: Fräulein Feldwebel. Gesangsposse in 3 Atten von Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Musit von G. Steffens. Anfang 7%, Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Der Sommergarten ist geöffnet. PassagePanopticum. Nu! Verschiedenes. und Laut Beschluß der letzten Bezirts- Bersammlung im Süden findet obiger Vortrag statt. Die Kollegen werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen; insbesondere find die Kollegen aus Rixdorf hiermit eingeladen. scheinen ersucht, Da das Lokal zeitig geräumt werden muß, wird um pünktliches ErDer Vorstand. 480/14 Facho. d. Musikinstrumenten- Arbeiter Sonnabend, den 20. August, Abends 82 Uhr, bri Keller, Bergstr. 68. Vereins- Versammlung für den Norden. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Sparfeld über: Freiland", ein sozialistischer Roman. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Am Sonnabend, den 3. September zur Feier des 10. Stiftungsfestes TF Grosser Ball und Berufsgenoten Deutschlands. ( Ortsverwaltung Berlin.) Montag, den 22. d. Mts., Abends 8/2 Uhr, bei Kessner, Annenstraße 16: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Wolff über Handwerkerbestrebungen und Sozialdemokratie". 2. Diskussion. 3. Berschiedene Wahlen. 4. Verschiedenes. 491/5 Der Vorkaud. Knopfarbeiter! Sonntag, den 21. Auguft, Vormittags 10/2 Uhr, bei Säger, Grüner Weg Nr. 29: Reichstags- Wahlkreises werden hiermit auf morgen, Sonntag, den 21. August, von Nachm. 4 Uhr ab zu einem Gemüthlichen Beisammensein 332/19 bei Pyrtek, Gipsstraße 3 ( im Garten) eingeladen. Der Vertrauensmann. Freireligiöse Gemeinde. Rosenthaler- Straße Nr. 38. Sonntag, Vormittags 104 Uhr: Vortrag von Dr. Pinn: Geistige Verirrungen im MittelGäste sehr willkommen. alter. 89/18 Oeffentl. Versammlung Oeffentl. Versammlung in der Aktienbrauerei Friedrichshain"( vorm. Lips), verbunden mit sämmtlicher Knopfarbeiter Berlins Konzert, Solis und Vorträgen. Billets für Herren 50, für Damen 30 Pf., sind bei allen Vorstandsmitgliedern zu haben. 436/16 Der Vorstand. und Umgegend. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. med. Herm. Weyl über„ Die Impfung in ihrer Bedeutung zur Verbreitung übertragbarer für Männer u. Frauen der Landslente aus den Kreisen Wittenberg, Torgau, Schweinitz und Liebenwerda Krankheiten. 2. Diskussion. 3. Wahl am Sonntag, den 21. August 1892, Verein der Arbeiter u. Arbeiterinnen der eines Beisiger Kandidaten für das Blaue Grotte Buch-, Papier- und Lederwaaren- Industrie. mit Wasser, Kähnen u. Beleuchtungseffekten. Neu! Eine Kriminalgeschichte in sieben lebensgroßen Gruppen. Castan's Montag, den 22. August, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße Nr. 75: Versammlung. W Gewerbegericht. 4.Verschiedenes. Gäste Baste willfommen. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 192/3 Der Einberufer. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Pinn über: Sultur und Fachv. d. Stellmacher = soziale Zustände bei den alten Deutschen. 2. Diskussion. 3. Wahl der Bibliotheks: und dreier weiblicher Mitglieder zur Arbeitsnachweis Rommission. 4. Verschiedenes. Die Arbeiterinnen werden besonders ersucht, zahlreich zu er scheinen. Mit Rücksicht auf dieselben soll die Versammlung pünktlich Panoptikum. S Geöffnet von 9 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. Gratweil's Bierhallen Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Auftr. d. GermaniaKonzert- u. CoupletSänger. ( Damen u. Herren.) Wochentag frei. Sonntag Entree 30 Pf. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch, Zwei Säle E zu Bersammlungen und Vergnügungen, sowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Moabiter Gesellschaftshaus, Alt- Moabit 80/81. Täglich: Gr. Konzert, Theater und Spezialitäten. hr beginnen. Entgegennahme von Beiträgen und Aufnahme neuer Mitglieder. Am 27. d. M. findet im gleichen Lokale, oberer Saal, ein Tanzkränzchen statt. Entree für Mitglieder 10 Pf., Gäſte 30' Pf. 407/9 Berlins. Landpartie nach Potsdam am Sonntag, den 21. Auguft. Potsdamer Bahnhof. Nachzügler werden erwartet im Verkehrslokal der Stellmacher Potsdams, Waisenstr. 5. Die Kollegen von Potsdam erwarten uns am Bahnhof. Abfahrt Morgens Buntt 8 Uhr vom Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Bahlreiches Erscheinen iſt erwünſcht. Gegründet, den 25. März 1892. Sonntag, den 21. August 1892: Sommerfest Preisspiele Tanz im Restaurant W. Bischoff, Baumschulenweg in Treptow. Billets für Herren 30 Pf., Damen 20 Pf., bei W. Sing, Dresdener ftraße 48, 3 Tr.; C. Manouvrier, Brandenburgstr. 38, part.; Restaurant Saß, Markgrafenstr. 102. Landsleute, Herren und Damen, willkommen. Abfahrt: Stadtbahn- Jannowißbrücke 10,18, 1,18. Köpenick. 1580b Sonntag, den 21. Auguk, Nachmittags 4 Uhr, im Lohale des Herrn Tabbert, Hirschgarten. 498/8 Oeffentliche Volks- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Beschlußfassung zur Lassalle- Feier. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld erhoben. Der Vertrauensmann: E. Einsinger. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Bfg Gräflich Reischach'sche Brauerei, Stralau. 2289L Hellmuth Peters. Philipp's Festsäle Stein) Sonntag, den 28. August 1892: Lassalle Feier bestehend in Rosenthalerstr. 38. Fernfpr. 2.3 Nr. 180 für Friedrichsberg und Umgegend, empf. feine Sälen Festlichkeiten Hochzeit, Ball, Kommers zc.) mit u. ohne Bühne. Gleichzeitig empfehle meinen vorzügl. Mittagtisch zu kleinen Preijen. Vorzügliche Abendkarte. Neupert's Volksgarten. Vor dem Landsberger Thor. Sonntag, den 21. August: Großes Erntefeßt nach ländlicher Sitte, wozu ergebenst einladet A. Nenpert. für Konzert, ausgef. v. d. Fr. Vereinig. d. Zivil- Berufsmusiker unter Mitwirkung mehrerer Gefangvereine des Arbeiter- Sängerbundes, fowie Auftreten sämmtlicher Spezialitäten des Etablissements. Lebendes Bild. Festrede, gehalten vom Gen. Theodor Metzner. We Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Kinder unter 14 Jahren erhalten eine Stock laterne gratis. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Entree 25 Pf. Kasseneröffnung 2 Uhr. Alles Nähere in den Programms. Das Komitee. Genossenschafts- Brot, 481/7 Der Vorstand. Lassalle- Feier in Straußberg " Abends 7 Uhr, in Gratweil's Bierhallen( oberer Saal), Kommandantenstr. 77/79. Die Frau in der Geschichte." Ref.: Tagesordnung: 1. Bortrag über: Dr. Lütgenau, 2. Diskussion. Nach der Versammlung: " Geselliges Beisammensein. Der Einberufer. Carl Lohse. 661b Martin Klein, Uhrmacher, 1476L 25 Neue Hochstr. 25 empfiehlt sein Lager aller Arten Wand- und Laschen- Uhren. Reparaturen zu soliden Preisen. Mufit. Größtes Lager. Ale: Blass, Streich und Schlaginstrumente. im Restaurant W. Krüger. Spielbosen 3. Drehen. ſelbſtſpielend. Am 28. Augn veranstaltet der Arbeiter Bildungsverein in Straussberg zu Ehren unferes verstorbenen Vorkämpfers F. Lassalle ein Fest, unter Mitwirkung mehrerer BerAug. Kessler, 51, Lausitzerstr. 51., Speise- Leinöl N Hausfrauen! Verlangt in allen Ko Ionialwaaren Geschäften und von den liner Gefangvereine und des Gesangs Sausirern ausdrücklich) M. Krüger's vereins Liedesfreiheit II in Straußberg Speise- Leinöl; denn bei diesem Fabrikat ( fämmtlich Mitglieder des Arbeiter wird für frisches reines und wohl Sängerbundes). Vereine, die gewillt find, an dieser Feier theilzunehmen, Ichmeckendes Leinöl Garantie geleistet. werden freundlichst gebeten, sich bis zum 1487b 22. August bei dem Unterzeichneten zu melden. Für gute Speisen und Getränke ist bestens Sorge getragen und ladet Vereine und Genossen hierzu freundWilhelm Krüger, lichst ein Restaurateur. Adlershof. Arbeiter- Gesangverein ,, Freiheit". Sonntag, den 21. d. Mts., Borm. präzise 10 Uhr: SO., Skalitzerstr. 105. Arbeitsmarkt. Suche Stellung als Redakteur oder Expedient an einer Parteis Zeitung. Bin ev. bereit, die Verant wortung der Zeitung zu übernehmen. Antritt am 1. Oftober. Gefl. Offerten erbeten an Schriftfeger Langendorf Groitsch, Fraueng. 221H.[ 2865L Gewandte Herren zur Aufnahme von Arbeiter= und Kinderversicherungen für die bekannte Gesellschaft Friedrich Wilhelm Uebungsstunde jeden Montag gegen Provision und festes Gehalt ge Generalversammlung bei Albrecht, Aufnahme neuer Mitglieder. Stimmbegabte Genossen sind willkommen. 81/2 Uhr. Der Vorstand. Hutfabrik A. Lange Brunnenstr. 136/37. Filz- u. Seidenhüte mit Kontrollmarke. grägerstr. 117, I. 1530b Geübte Präger und Prägerinnen finden Beschäftigung. Friedberg. Silberstein, Luxuspapier Elisabeth- Ufer 44. Fabrit 1520 b Vereinszimmer an verschiebenen anerkannt vorzügliche Kaffees, feine Tafelbutter, sowie alle Bolonial- Gr. Lager in Damen- u. Herren- Regen2824L schirmen, sowie Haus- u. Reisemühen. Männliche Wickelmacher Tagen in der Woche zu vergeben. waaren und Mühlenfabrikate empfiehlt billigst 2771L Reichert, Müllerstr. 7. A. Fiebach, Chorinerstr. 65a, Ede Schwebterstr. Billige Preise. 2858L verlangt fof. Scholz, Parochialftr. Verantwortlicher Redakteur:( J. V.) Max Held in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Hierzu eine Beilage. 39. S รัฐ 9 e Beilage zum Nr. 194. Parteinachrichten. ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, den 20. August 1892. 9. Jahrg. schloß er sich der 48er Bewegung an und machte die Schlachten schlößchen ankündigte. Des Abends um 7 Uhr hielt einer der bei Upstadt und Rastatt mit. Gegen Weihnachten 48 wurde er beiden Dampfer des Vereins am Müggelschlößchen. Der Bootsmann gefangen genommen, zunt Tode verurtheilt, aber zu 12 Jahren animirte dort wartende Festtheilnehmer, einzusteigen. Wenn der Hamburg, 18. Aug. Uns wird geschrieben: Der fogen. wangsarbeit begnadigt. Nachdem er ein Jahr lang in den Dampfer voll sei, dann fahre er auf den See, und die MitBoykott der hiesigen„ Barmbeter Bierbrauerei", infolgedessen 8 der Kasematten von Landau, an den Füßen an 20 Pfund schwere fahrenden könnten auf's Schönste das Feuerwert sehen. Nach bedeutendsten Brauereien mit der Aussperrung ihrer dem Fach- Kugeln angeschmiedet, geschmachtet hatte, wurde er wiederum be- diefem fahre man sofort direkt nach Berlin. Und das Alles für vereine der Brauer und Brauerei- Arbeiter angehörigen Arbeiter gnadigt und zwar zu fünf Jahren leichteren Gefängnisses fund 50 Pf. Wegen des Dampfers des" Stern" mußte befagtes Schiff antworteten, ist ganz und gar auf das eigenmächtige, gelinde gesagt nach einigen weiteren Jahren wurde er, geistig und körperlich die Landungsbrücke verlaffen. Statt nun, wie versprochen, den unbedachtsame Vorgehen der Lohnkommission dieser Arbeitergruppe vollständig ruinirt, in Freiheit gesetzt. Späterhin heirathete er See zu befahren, ließen die drei Macher", auf offenem Wasser zurückzuführen, umsomehr als zum Theil gerade die besten Ver- eine Verwandte Robert Blums und ließ sich als selbständiger gegenüber dem Lokal den ziemlich befesten Dampfer halten, und fammlungslokale der Arbeiter durch diesen Boykott mitbetroffen Glasermeister in Edenkoben nieder. Mitte der fiebziger Jahre zwar bis 1/10 Uhr. Das unter diesen Umständen natürlich rewerden sollten. Es kann in Hamburg fein Boykott oder Streit zog er nach Ludwigshafen und arbeitete seitdem 16 Jahre in der bellisch werdende Bublikum vermochte trotz aller Drohungen die Leute irgend welcher Art maßgebend und wirksam sein, der nicht mit Lang'schen Fabrik in Mannheim. Ueber ein Jahr schon lag er nicht zu bewegen, auf den See zu fahren. Sie hätten RetourbilletsausBewilligung und nach erfolgter Prüfung der Sachlage abseiten jetzt auf dem Krankenlager, von Herrn Lanz in edelmüthigster gegeben und müßten die betreffenden Personen noch mitnehmen. des Gewerkschafts- Kartells vor sich geht. Das Ge- Weise unterstützt, bis ihn der Tod von seinen Leiden erlöste. Damit fuchten fie fich zu entschuldigen. Selbstverständlich. konnten werkschafts- Kartell ist aber von der Lohnkommission der Brauer 2c. Mit Frende verfolgte er in den letzten Jahren die aufblühende diese Leute durch den Dampfer garnicht aufgenommen werden, vorher durchaus nicht gefragt oder von ihrem Vorgehen in Bewegung des Proletariats, von der er die Verwirklichung seiner da er nicht an die Landungsbrücke heran konnte. Die Situation, Kenntniß gesetzt worden. Eine gestern stattgehabte Versammlung Jugendträume erhoffte. Denn das sah er am Ende seines Lebens in welcher sich die auf ihm befindlichen Menschen befanden, und der hiesigen Wirthe und Flaschenbier Händler hat bereits das ein, daß von der Bourgeoisie eine endgiltige Löfung der sozialen ihre Stimmung, bedarf feiner Schilderung. Bemerkt sei noch, Vorgehen genannter Lohnfommission einstimmig verurtheilt; Frage und eine Befreiung der Menschheit aus der Knechtung, in daß das Uebersetzen vom Müggelschlößchen nach Friedrichshagen heute Abend entscheidet das Gewerkschaftskartell voraussichtlich der sie schmachtet, nicht zu erwarten ist. Wenn Doll sich auch und die Bahnbeförderung diesmal eine verhältnißmäßig vorin gleicher Weise. Die Aussperrung der Brauere i- Arbeiter, mit von der Oeffentlichkeit fern hielt, war er doch ein treuer Freund zügliche war. Es war in der Beziehung Alles gethan, dem welcher acht der größten hiesigen Brauereien antworteten, wird der Arbeiterpartei und dieselbe wird das Andenken an diesen Menschenandrange gerecht zu werden. dadurch jedenfalls rückgängig gemacht. Gegen die Küper ist die Märtyrer für Freiheit und Gleichheit und Brüderlichkeit hochAussperrung bereits wieder aufgehoben. Wie verlautet, sollen halten, wie sie überhaupt jederzeit die Erinnerung an die Kämpfer die Intriguen eines Brauereibesizers, der wahrscheinlich im von 48 hochhält, die die Bourgeoiste heutzutage verleugnen zu Trüben fischen wollte, an dem Wirrwarr hauptsächlich müssen glaubt. Schuld sein. wird. Tokales. = Die Gendarmen in den Vororten haben während der Sommermonate ihre liebe Noth, um all das Gefeßwidrige zu hintertreiben, das ihnen die bösen Sozialdemokraten anzuthun beabsichtigen. Jeder Sonntag bringt die Berliner Arbeiter in hellen Haufen nach der Umgebung, und die Berliner Arbeiter find nun einmal merschtentheels" Sozialdemokraten. Und ba wird Bier getrunken, gesungen und wohl auch eine Rede gehalten. Das Biertrinken möchte ja noch angehen, aber das Singen und Redehalten, das sind schon faule Sachen. Da muß dann der geplagte Gendarm auf jede Strophe und auf jedes Wort aufpassen, damit des Staates Wohl nicht Schaden leide. Das ist keine leichte Aufgabe, zumal selbst der Gendarm nicht allgegenwärtig fein kann. Sobald er aber etwas" Strafbares" zu vernehmen vermeint, dann schreitet er auch ein mit der bleibt es bei dem Sistiren zum Ortsvorstand, der dann die Frei ganzen Strenge des Gesetzes und sein Notizbuch kann die Namen der Miffethäter taum faffen. In den meisten Fällen freilich laffung verfügt, denn die Berliner Arbeiter besigen Gr= fahrung genug, zu wissen, was und was nur zu sagen erlaubt ist gehen einzelne Gendarmen in ihrem Eifer zu weit, das mag gedacht werden darf. Hin und wieder für unsere Freunde für den Augenblick peinlich sein, aber sie fommen immer am Besten weg, wenn sie den Anordnungen der Soweit unser Korrespondent. Wir wollen daran anschließend noch bemerken, daß auch Seitens der Brauerei- Unternehmer in einer ganz unqualifizirbaren Weise vorgegangen worden ist. Wenn die Herren 1200 Arbeiter mit einem Schlage auf die Straße werfen, ohne Kündigung und jede sonstige Formalität, dann hätte man doch wohl erwarten dürfen, daß sie wenigstens Herr Hugo Friedländer ersucht uns um die Wiedergabe für ihr Vorgehen vom Unternehmerstandpunkt aus einen zu der beiden folgenden Briefe, die ihm in seiner Angelegenheit mit reichenden Grund haben. Aber das war durchaus nicht der Meyer zugegangen sind: Fall, wie sie jetzt den Küpern gegenüber selbst zugestehen, Chemnitz, den 17. August 1892. welch letztere auf die Straße gesetzt wurden, ohne daß sie zu Sehr geehrter Herr Kollege! dem Verbande der Brauerei= Arbeiter gehörten und ohne daß sie sich der Boykottdrohung angeschlossen hatten. ich allerdings derselbe bin, der seiner Zeit 1885 im September Ihrem Wunsche entsprechend, theile ich Ihnen gern mit, daß as lettere betrifft, so war sie ein unüberlegter Schritt, wenn mit Ihnen den Berhandlungen im Geheimbunds Prozeß gegen nicht gar Schlimmeres im Spiele ist, wie unser Korrespondent Bebel und Genossen vor dem hiesigen Landgerichte beiwohnte. andentet. Wenn aber auch letzteres nicht zutrifft, so muß ausAuf Ihre Anfrage erkläre ich und kann es natürlich event. gesprochen werden, daß Differenzen zwischen einzelnen Arbeitern auch eidlich bekräftigen, daß ich den Verhandlungen am Bericht und ihren sogenannten Brotgebern nur ganz ausnahmsweise als erstattertische( für die sehr zahlreichen Berichterstatter waren Anlaß zur Erklärung des Boykotts genommen werden dürfen. damals die Geschworenenpläge im Schwurgerichtssaale, wo die Es kommt alle Tage und in allen Gewerben vor, was in Verhandlungen stattfanden, refervirt) beigewohnt habe. Ich kann ihnen vorgesetzten Behörden" Folge leisten. Das Weitere findet Barmbeck passirt sein foll, daß ein Arbeiter Unrecht entlaffen 3 mich aber absolut nicht entsinnen, daß Ihnen dabei ein Brief, fich dann später und die Fälle, in denen die vorgesetzte BeNehmen die Berufskollegen der an den Polizeidirektor Krüger adressirt war, herunter- hörde" den Kürzeren gezogen hat, find gar nicht so selten. Hier fich in solchen Fällen Fällen des Gemaßregelten an, tann das nur die Zustimmung aller organisirten Arbeiter Ansicht auf der Berichterstattertisch gelegt worden wäre. Ich Arbeiter einen Ausflug nach Königswusterhausen. Sie besuchten so gefallen, von einem Gerichtsdiener aufgehoben und zu Aller ist ein solcher Fall: Am Sonntag unternahmen einige Berliner finden. Aber wegen jeden solchen Borgangs die gesammte organi glaube bestimmt, daß ein solcher Vorgang mir aufgefallen wäre, dort einige Freunde, mit denen sie in den Feldern spazieren firte Arbeiterschaft in Mitleidenschaft ziehen zu wollen, wie es in wenn er stattgefunden hätte, sowie daß zwischen Ihnen und mir gingen. Es wurde ein Lied angestimmt, dessen Text im sozialHamburg- Altona geschehen sollte und wie auch hier vor einiger bei unserem damaligen fortwährenden Beisammensein jedenfalls demokratischen Liederbuch zu finden ist. Der Zufall führte den aus Anlaß einer Differenz in einer Brauerei der Ver- darüber gesprochen worden wäre, und daß mir der Borgang in Gendarmen des Weges, der sofort hinzufam, als er einige Worte such gemacht wurde, davor möchten wir dringend warnen. Ganz diesem Falle auch noch erinnerlich sein würde, da mir die ganze des Tertes gehört hatte, und das Weiterfingen verbot. Um richtig ist in einer Hamburger Versammlung hervor Prozeß- Situation von damals auch heute noch vor Augen steht. Weiterungen zu vermeiden, fügten wir uns dem Verbot, nur ein gehoben worden, daß der Boykott fein Kinderspiel ist. Das hätten die Leiter der Hamburger Brauereiarbeiter Gerichtsdienern durch unseren Gerichtsredakteur vorzeigen laffen Gendarm waltete sofort feines Amtes: er stellte den Namen Um übrigens ganz sicher zu gehen, habe ich Ihren Brief den Theilnehmer an dem Ausflug sang noch eine Strophe weiter. Der bedenken sollen, ehe sie durch ihren unüberlegten Schritt und heute Mittag mit einem jener zwei Gerichtsdiener, welche des Frevlers fest, dessen genaue Adresse u. s. 1. er seinem Notiz den Besitzern der dortigen Großbrauereien zu einem solch' billigen damals speziell mit dem Dienst bei diesem Prozeß beordert waren, buch einverleibte. Als der Gendarm noch wissen wollte, bei Sieg verhalfen. Möge allerwärts dieser Vorgang zur Warnung dem Landgerichts- Diener Herrn Emil Strohbach, Rücksprache ge- welchem Meister in Berlin der Betreffende in Arbeit stände, dienen. Nachdem wir Vorstehendes geschrieben, traf folgende nommen. Dieser hat sich mit seinen Kollegen ausführlich darüber wurde ihm auch hierüber genauer Bescheid. Als die Gesellschaft Lepesche ein, welche zeigt, daß die organisirte Hamburger besprochen, aber weder er selbst, noch einer der in Betracht kom- endlich entlassen" wurde, wandte sich der Gendarm an den Arbeiterschaft die Verantwortung für den Schritt der Leiter der menden Kollegen von ihm kann sich eines derartigen Vorkomm- Notirten" mit den Worten:„ Ich werde dafür sorgen, daß Sie Brauereiarbeiter nicht tragen will. Hamburg, 19. August. In nisses, wie des in Frage stehenden, trotz allen Nachdenkens ent- bort( d. h. bei dem Meister) am Längsten gewesen sind." Bis der gestrigen Versammlung der Delegirten der Gewerk schaften Hamburgs finnen. Die Aussage dieser Gerichtsbeamten dürfte natürlich von jetzt allerdings hat der Gendarm seine freundliche Fürforge noch wurde folgende Resolution ange noch mehr Werth für Sie sein, als die meinige. nommen: Die Bersammlung erklärt den über die nicht bethätigen können, es wird ihm auch schwerlich gelingen, Brauereien Barmbeck und Tivoli Selbstverständlich bin ich gern bereit, Ihnen auch fünftig den verruchten Sänger" aus Lohn und Brot zu bringen, denn von den Brauern verhängten Boykott für ungerechtfertigt und fordert die Urheber auf, durch etwa nöthige Erkundigungen in der Sache dienstbar zu sein, die anständigen Arbeitgeber sehen doch in erster Linie darauf, diesen Schritt rückgängig zu machen. Gleichzeitig werden die und begrüße Sie mit größter Hochachtung daß sie tüchtige Arbeiter haben die politische Gesinnung der Brauereien aufgefordert, alle einer Organisation angehörenden selben kommt doch erst in zweiter Linie. Der fromme Wunsch entlassenen Arbeiter wieder einzustellen, ohne eine Maßregelung des Gendarmen wird also diesmal kaum in Erfüllung gehen. vorzunehmen. Ferner wird beschlossen, daß fünftig keine Gewerkschaft berechtigt sein soll, selbständig einen Boytott zu verhängen, sondern daß diefes einzig und allein Sache des Gewerkschafts fartells sem soll. Das Hamburger Echo" wird ersucht, etwaige Annoncen, welche die Boykottirung betreffen und nicht vom Gewertschaftskartell ausgehen, zurückzuweisen. Beit Die diesjährige Lassallefeier. Die Sozialdemo: fraten Hamburgs befchloffen, am 29. Auguft in allen drei Wahlkreisen eine Gedenffeier für Laffalle zu veranstalten. Redner werden die Reichstags Abgeordneten Frohme, Molkenbuhr und Metzger fein. Nachwahl für den Reichstag. Für die Reichstags- Ersay wahl im Wahlkreise Löwenberg ist der 22. September amilich festgesetzt. Alfred Kopp, Redakteur an den„ Neuesten Nachrichten". " Leipzig, den 17. August 1892. Ein Bourgeoiskind, der Sohn eines in der Hafenhaide Werther Herr Kollege! wohnenden Fabrikanten, hat am letzten Sonntag, wenn man bem Hinsichtlich Ihrer Anfrage sei Folgendes erwidert: Bericht eines bürgerlichen Blattes trauen darf, ein sogenanntes Meines Erinnerns habe ich während des Chemnißer gutes Werk gestiftet. Er hat unter einem Vormande feine Stiefel Sozialistenprozesses gegen Bebel, Auer und Genoffen auf der ausgezogen, fie einem armen Jungen geschenkt und dann seinen hinter Ihnen befindlichen Berichterstatterbank und zwar fast un- Eltern, vor denen er barfuß erschien, vorzulügen gesucht, daß ihm mittelbar hinter Ihnen gesessen. Alles, was auf Ihrem Plage die Stiefel abhanden gekommen seien. Es ist möglich, daß die vorging, fonnte ich genau beobachten. Den Verhandlungen etwas abenteuerlich klingende Geschichte ein Produkt der wohnte ich vom ersten bis zum letzten Tage ununterbrochen bei. Sundstagshiße ist; aber absolut unglaubwürdig erscheint fie Ich habe nicht gesehen, daß irgend einmal ein von Ihnen ver- nicht. Zum Glück fommen nämlich auch die Kinder der Be lorener Brief mit der Ausschrift:„ An den Polizeidirektor Krüger sitzenden noch als Menschen und nicht gleich als vollendete in Berlin"( oder ähnlich) von einem Gerichtsdiener aufgehoben Bourgeois auf die Welt. Sie haben daher in ihren jüngeren und auf den Berichterstattertisch gelegt worden wäre. Auch hat Jahren, wovon man sich durch eine genauere Beobachtung der mir feiner meiner Kollegen etwas derartiges erzählt, was doch im Bourgeoiskinder leicht überzeugen kann, für die empörenden, in entgegengesetzten Falle ficherlich anzunehmen wäre. Vorstehendes der Gesellschaft bestehenden Klassengegenfäße, soweit diese sich zu beeiden bin ich jederzeit bereit. ihnen darbieten, ein genau so offenes Auge wie die Proletarier wüßte finder. Erst allmählich wird ihnen von den Eltern beiUebrigens das ist meine persönliche Meinung ich nicht, was vom Chemnizer Prozeß Besonderes an den Polizei- gebracht, daß das nun einmal nicht anders sei", wie direktor zu melden gewesen wäre. Mit bestem Gruß Julius Heiland, Schriftsteller. Arustadt in Thüringen. Die Errichtung eines Gewerbe Schiedsgerichts für Arnstadt wurde vom hiesigen Magistrat abgelehnt resp. ein hierauf bezüglicher Antrag unserer Genossen in ja auch die Proletarierkinder erst nach und nach durch die einer der letzten Gemeinderathssizungen auf zwei Jahre vertagt. Erziehung zu jener still duldenden Entsagung gebracht werden, Motivirt wurde dieser Beschluß damit, daß ja doch im Durch aus der sich später der stumpfsinnige, dem Fortschritt der schnitt in den letzten Jahren nur 47 Fälle vorgekommen wären proletarischen Bewegung so hinderliche Indifferentismus entund daß wegen dieser Kleinigkeit die Kosten, welche der Stadt Die Dampfergesellschaft„ Stern". In frischer Grinne- wickelt. So lange die Bourgeoistinder noch nicht ihr natürliches durch die Errichtung eines Gewerbegerichts entstehen würden, rung ist noch bas Gejammer der Besitzenden und ihrer Knechte Empfinden eingebüßt haben, halten sie auch gern zu den im gespart werden können. Es überrascht dieser Beschluß durchaus nicht. in der Presse über den häufigen Kontraktbruch der Arbeiter. Ses Proletariats, zu denen nicht blos die Kinderfrau und das Hause ihrer Eltern bediensteten" Vertretern und Vertreterinnen Wir sind an diese schneidige Behandlung seitens der Behörden schon Ebenso frisch in der Erinnerung sind die demgegenüber von der Stubenmädchen, die Köchin und der Kutscher, sondern auch die gewöhnt. Wie es uns hier ergeht, davon einige Proben. Es ist uns anständigen Preffe verzeichneten Kontraktbrüche, die von Bourgeois Gouvernante und der Hauslehrer gerechnet werden und auch geverboten, Sonntags Boltsversammlungen abzuhalten, und während im Interesse des Geldfacts tausendfältig begangen werden. Wir hören. Es ist Thatsache, daß die Kinder der Besitzenden für der Fastenzeit darf gar keine Bersammlung( öffentliche) ab- registriren hiermit einen neuen Fall, und einen um so verwverfalle proletarierfreundlichen Einflüsse, die von dieser Seite etiva gehalten werden. Kürzlich wurde uns noch ein Vortrag, den licheren, da es sich um die Schröpfung von Gästen eines ArbeiterGenoffe Hoffmann- Zeit über die zehn Gebote und die besigende festes handelt, die zum weitaus größten Theil aus Proletariern ausgehen, anfangs empfänglich find. Die Wirkung wird nur laffe" halten wollte, verboten. In dem benachbarten Jchters- bestanden. Die„ Freie Boltsbühne" hatte einen von beiden Seiten dadurch wieder aufgehoben, daß die Eltern das„ aufrührerische" hausen geschah es ebenso, doch wurde auf Beschwerde der dortigen anerkannten Kontrakt mit der Gesellschaft Stern" abgeschlossen, blidlich nicht entbehren können, verbieten, dem Herrn Sohn oder Personal hinauswerfen oder ihm wenigstens, wenn sie es augenGenossen beim Ministerium der Vortrag erlaubt und auch ab- wonach sich die Lettere verpflichtete, am 14. August von früh dem Fräulein Tochter die„ kindliche Unbefangenheit" zu rauben. gehalten, wozu sich eine große Anzahl von Genossen von hier 7 Uhr ab halbstündlich Dampfer von der Jannowitz- Brücke nach Das Personal fieht sich gezwungen, zu schweigen, die Eltern einfanden, um von der verbotenen Frucht zu genießen. Trotz Friedrichshagen abgehen zu lassen, vor Allem aber an die sich thun ein Uebriges, um das alledem wird es unsere auswärtigen Genossen freuen, zu hören, durch Billets ausweisenden Besucher des Waldfestes der Volks- thun ein Uebriges, um Kind besser aufzuklären", daß es hier mit der Ausbreitung unserer Ideen rustig vorwärts bühne Retourbillets à 60 Pf. auszugeben, und wenn Bedarf vor Beeinflussung" beseitigt sind, und nachdem die letzten Spuren der ungünstigen nimmt geht, aber kämpfen müssen wir, und ohne Kampf kein Sieg! handen, Abends auf telephonische Bestellung noch Dampfer nach des hoffnungsvollen Sprossen zum echten und rechten Bourgeois die Entwicklung Friedrichshagen zu dirigiren, welche die Rückfahrt für 40 Pf. zu Malmö, 19. Auguft. Der vierte skandinavische sozialistische besorgen hätten. Schon des Vormittags um 1/210 Uhr erklärte ihren ganz normalen Verlauf. Auch der Stiefel verschenkende Arbeiterkongres wurde gestern eröffnet. Referent für Dänemark der Inspektor der Gesellschaft, der Andrang fei zu großlichen Neigungen noch rechtzeitig ablegen. Er wird seine„ UnFabrikantensohn wird sich bessern und feine proletarierfreund ist J. Jensen, für Schweden Sterky, für Norwegen Jeppesen. und e würden nur noch einfache Billets Angekommen sind 68 dänische, 53 schwedische und 10 norwegische zu 40 befangenheit" wiedergewinnen, und wenn er erst die väterliche Und Pf ausgegeben. Delegirte. Unter den Theilnehmern sind Landsthings- Abgeordneter Alles Einreden des Bublifums, das sich auf seine Fest- Fabrik geerbt haben wird, dann wird er finden, daß es bequemer Kundsen, Redakteur Harald Jensen, die Geschäftsführer Hörup tarte stützte, nuhte nichts. Niemand wollte natürlich zurück ist, wie alle anderen Unternehmer seine Arbeiter für sich schaffen und Berg aus Dänemark, Höchstegerichts- Advokat Mayer aus bleiben, und die kontrattbrüchige Dampfergesellschaft zu lassen und den von ihnen produzirten Mehrwerth in die eigene Norwegen und Redakteur Branting aus Schweden. " Stern" machte ein riesiges Geschäft. Sie hat dem Ruhmes- Tasche zu stecken, ganz unbefangen". franze, den wir ihr schon gewunden, ein neues Lorbeerblatt ein- Von Herrn Gustav Schulze, Rottbuser Ufer, erhalten Todieuliste der Partei. Ludwigshafen( Pfalz) 18. Auguft. gereiht. Bei dieser Gelegenheit können wir nicht umhin, auch wir folgende Berichtigung: Es ist nicht wahr, daß die SenkBeſtern früh& Uhr starb dahier ein alter Freiheitskämpfer, des Vereins„ Veritas" zu gedenken, der einige Tage vor dem gruben und Kloaken eine Grube bilden, wie es auch unwahr ist, Glasermeister Jakob Doll aus Edenkoben. Mit Begeisterung Waldfeste im Vorwärts" Extrafahrten nach dem Müggel- daß die Pferdeställe ihren jauchigen Inhalt in die Sentgruben so geschah es. " der Klosetts ergießen, die letzteren sind vollständig getrennt.| Mädchenhandel. Zu dem durch die drei Brüder Abram, I dieselben ordnen und dann weiter befördern tönnen. Im Auf Jeder Stall hat seine eigenen Sentgruben, die nächste ist vom Rubin und Muschek Springfeder in Warschau nach Argentinien trage des Vorstandes der Filiale I. W. Zimpel, Gubenerftr. 8. Kloset ca. 25 Meter und ca. 30 Meter vom Nachbargrundstück betriebenen Menschenhandel wird noch gemeldet, daß nicht blos diese, welche übrigens durch den eigenen Vater, Lewek Springentfernt. Der größte Pferdestall ist sogar fanalisirt. Erster internationaler Handschuhmacher Kongres. Die Entleerung der Senfgruben geschieht durch Jauche- feder, unterstützt wurden, sondern auch sechs weitere Personen Vorige Woche fanden die Wahlen zum internationalen Hand pumpen, ungefähr alle 3-4 Monate einmal, und zwar nur wäh- den Mädchenhandel an der russischen Grenze betreiben. Es sind schuhmacher- Kongreß statt. Gewählt wurde für Norddeutschland rend der Nacht von 1/212 Uhr an, in wasserdicht geschlossenen dies Jhek Czajkowicz, Chain Parket, Jankel Rozuatowski, Jwan Gg. Schneider, für Süddeutschland Gg. Proß und als Vertreter Wagen und Faßwagen. Die letzte Entleerung ist vor ca. 3 bis Magufchewsti, Michael Klaster und Muschet Muschmann. Auch des Verbandsvorstandes E. Knösel. 4 Wochen, vielleicht am 25. Juni cr., erfolgt. diese sind, ebenso wie die Gebrüder Springfeder, verschwunden Belgien, Frankreich( Paris und Grenoble), Desterreich( Wien), Außer Deutschland wird noch vertreten sein Luxemburg, Dänemark und Schweden. Von einer Belästigung der Nachbarschaft kann hierbei keine Rede sein, denn ich selbst wohne mit meiner Familie auf dem Grundstück und befinden sich meine Schlafftuben und die Küche in unmittelbarer Nähe der Klosetts, ich müßte also in erster Reihe belästigt werden. Sämmtliche Klosetts, Ställe und Sentgruben werden von zwei Stallleuten unter Aufsicht eines Juspettors täglich mindestens einmal, öfter auch zweimal mit Desinfektionspulver des infizirt, was bis spätestens 8 1hr Morgens beendet ist. An Desinfektionspulver habe ich seit Oftober vorigen Jahres 400 Kg. und außerdem 15 Liter Greolin verbraucht, was mir mein Lieferant gern bestätigen wird. Sodann wird auch der zusammengefegte Holzkohlenstaub, bekanntlich ein vorzügliches Desinfektionsmittel, in die Kloaken geworfen. Hochachtungsvoll Gustav Schulze, Spezialität: Deutscher und englischer Anthrazit. Die Parteigenoffen des zweiten Wahlkreises rüsten sich zu einem Sommerfest, welches am 20. d. Mts. in den Räumen und werden verfolgt. Neberfahren und auf der Stelle getödtet wurde gestern Prag, als der Hauptort der Handschuhfobrikation in Defter früh um 9 Uhr auf dem Laufiger Plaß ein fünfjähriger Knabe reich, hat die Beschichung des Kongresses abgelehnt, was sehr Namens Karl Schmidt, der Sohn eines in der Görligerstraße bedauerlich ist, indem sich doch die Brüsseler Union erboten hatte, wohnhaften Arbeiters. Der kleine Bursche wollte dicht vor den für solche Organisationen, welche nicht in der Lage sind, auf im starken Schritt die Straße entlang sich bewegenden Pferden eigene Kosten einen Delegirten zu senden, die Mittel zur Ber eines mit Brettern schwer beladenen Wagens den Straßendamm fügung zu stellen. Der Kongreß findet am 28. August in Brüffel paffiren. Der Kleine wurde jedoch von der Deichselstange ge- statt. Seine Hauptaufgabe wird es sein, die internationale Ber troffen und so unglücklich niedergeriffen, daß ein Vorderrad des bindung herzustellen, an welcher es bisher fehlte. Wagens über ihn hinweg ging, ehe der Rutscher die Pferde hatte zum Stehen bringen fönnen. Das Rad war dem Kinde über die Brust gegangen und hatte dieselbe zerdrückt, so daß der Tod auf der Stelle eintrat und die Hinzueilenden nur noch die zermalmte Leiche unter dem Fuhrwerk hervorholen konnten. Die Tabakarbeiter in Reichenbach i. Schl. machen be kannt, daß sie bei Herrn Arrenberg, bei welchem fie bisher in Arbeit standen, wegen Lohnabzügen und grundloser Entlassung von Arbeitern( um billigere Kräfte einzustellen) nach resultatlosen Verhandlungen die Arbeit niederlegten. Dieselben bitten um Unsinnige Wette. Am Mittwoch Abend waren in der thatkräftige Unterstügung und Fernhaltung des Zuzugs. Alle an der Frankfurter Chauffee belegenen polnischen Kneipe eine Sendungen sind an Wilhelm Pohl, Reichenbach i. Schl., Brauer Gäste anwesend, die über Wetttrinken sprachen. straße an der Stadtmauer 35, zu richten. Anzahl Gäste anwesend Einer der Gäste, der 24jährige Mechanifer Albert Träder aus Die Schuhmacher Dresdens und Umgegend bereiten eine " Zum Schultheiß" auf Tivoli stattfinden soll. Die üblichen Friedrichsfelde, erbot sich nun, innerhalb 20 Minuten vier große Lohnerhöhung vor und wollen eine Aufbesserung nöthigenfalls M Aufführung lebender Bilder 2c. werden zur Verschönerung des Festes beitragen. Genosse Frohme- Hamburg hat die Festrebe zu gefagt. Im Uebrigen verweisen wir auf das Inserat in gestriger Nummer. Die Spandaner königliche Munitionsfabrik hat der großen Hige wegen den Betrieb eingestellt. Zahlreiche Arbeiter find erkrantt. acht zu durch Arbeitseinstellung zu erreichen suchen. Agram, 17. Auguft. Die Maurer haben hier die Arbeit eingestellt; ste verlangen Lohnerhöhung und einstündige Arbeits. türzung. Die Bäckergesellen von Frankfurt a. M. haben die Gründung einer Genossenschaftsbäckerei beschloffen. thörichte Angebot des jungen Mannes bestritten wurde, wettete er auf 10 M. und eine Lage Bier, welche Wette von sämmtlichen Gästen angenommen wurde, worauf der Wagehals seine Trinkproduktion begann. In acht Minuten schaffte er zwei Weiße und drei Nordhäuser, worauf er sich etwas verpustete und nach 10 Minuten zur zweiten Lage griff. Raum hatte er aber die dritte Weiße etwas über halb geleert und einen Schluck Nordhäuser dazwischen getrunken. Da wurde er, wie das„ Kl. Journ." berichtet, mit einem Male ganz blau im Gesicht und im nächsten Augenblick stürzte der leichtsinnige Mensch zu Boden, wobei ihm das Blut aus Mund und Nase quoll und er in die heftigsten An die Maschinisten und Heizer Deutschlands und Krämpfe verfiel. Auf Anordnung eines Arztes wurde der Un- deren Vereine! Am Sonntag, den 18. September d. J., Bor glückliche nach dem Krankenhause geschafft. An seinem Auf- mittags 10 Uhr, findet in Berlin, Neue Jakobftraße 24/25, kommen wird gezweifelt. Schultheiß Brauerei- Ausschant, eine Delegirtenversammlung der Gegen 100 Arbeiter wurden aus der Wertheimischen Nähmaschinenfabrik in Frankfurt a. M. entlaffen. Bon vertrauenswürdiger Seite wird uns Folgendes mitgetheilt: Am 13. August Abends betrat ein Genosse das Lokal des Mitgliedes des sozialdemokratischen Gastwirthvereins F. Neumann, Elisabethkirchstr. 16. Der Genoffe machte den Versuch, unter den anwesenden Gästen Bons zu vertreiben. Raum hatte der Wirth( Neumann) das bemerkt, als er sofort auf den Bonsvertheiler los tam und diesem die Bons entriß mit den Mit einer Schußiunde in der Brust wurde gestern deutschen Vereine der Maschiniſten und Heizer statt behufs Worten: Die Bettel werde ich erst untersuchen lassen. Die Auf- Morgen um fünf Uhr ein etwa 20 Jahre alter Mann unweit Gründung eines deutschen Verbandes, wozu die geehrten Vereine forderungen des Genossen an den Wirth, die Bons wieder des Bahnhofes Grunewald durch Eisenbahn- Beamte aufgefunden mit dem Bemerken eingeladen werden, sich durch Delegirte dort herauszugeben, blieben fruchtlos und so mußte sich der Bons- und nach dem Krankenhause in Charlottenburg gebracht. Der vertreten zu lassen. Die Anmeldung hat spätestens bis 10. Sep vertheiler unverrichteter Sache entfernen, nachdem er noch erklärt Verletzte, welcher vorübergehend bei Besinnung war, will Baul tember biem Unterzeichneten zu erfolgen. J. A.: K. Kirschnit, Berlin N., Anklamerstr. 25. hatte, daß er die Angelegenheit dem Vertrauensmann des Be- Kubske heißen und früher in der Pantstraße in Berlin gewohnt zirtes mittheilen werde. Dies ist denn auch geschehen und der haben. Ueber seinen jezigen Aufenthalt, sowie über die BewegBertrauensmann veranlaßte mehrere Genossen, zu Herrn Wirth gründe zu dem Schuß, den er sich selbst beigebracht hat, verNeumann zu gehen, um die Sache in Güte zu regeln. Dies ist weigert er jede Auskunft. insofern geschehen, als der Wirth die Bons herausgegeben hat. Die an jenem Abend in dem Lokal anwesenden Gäste beschimpften zudem den Bone vertheiler in ärgfter Weise, ohne daß der Wirth intervenirt hätte. Polizeibericht. Der Zentralverband der vereinigten Steinfegergesellen Deutschlands hielt am 1. und 2. August in Stettin seinen 3. Berbandstag ab. Den Vorsitz führten Pötter- Königsberg und 18. d. Mts. Nachmittags wurde Pries- Hamburg; Schriftführer waren Knoll- Berlin und Olze vor dem Grundstück Lindenstr. 68 ein Mann von einem Möbel- Halberstadt; als Führer der Rednerliste fungirte Wagner- Ham wagen überfahren und am Kopfe so bedeutend verlegt, daß er burg. Die Hauptpunkte der Tagesordnung waren: 1. Rechen. 2. Bericht der Delegirten nach der Charitee gebracht werden mußte. In seiner Wohnung schaftsbericht des Zentralvorstandes. Zum Kapitel: Die Köpenicker Behörden und die Er- am Blücherplay wurde ein Mann erhängt vorgefunden. I In vom Halberstädter Kongreß und Stellungnahme zur General trunkenen, gehört folgender Fall. Am Mittwoch dieser Woche der Nacht zum 19. b. M. erfolgte auf den zur Markthalle führen gewertschaftskommission. 3. Organisationsfrage. 4. Fachorgan ließ der Kutscher Otto Müller, angestellt beim Besitzer des See- den Geleisen beim Bahnhof Alexanderplatz ein Zusammenstoß 5. Neuwahl des Zentralvorstandes. Anwesend waren 29 Delet schlößchens zu Friedrichshagen, Schulz, seine Pferde im Müggel zwischen einem rangirenden Güterzuge und einem Vorortzuge, girte( mit 36 Stimmen) welche 14 Verbandsorte vertraten. Nicht fee baden. Um zu zeigen, daß diefelben schwimmen können, ritt wobei zwei Wagen des ersteren völlig zertrümmert wurden; von vertreten waren 15 Verbandsorte. Aus dem Rechenschaftsbericht er auf einem von ihnen in den See hinein. Das Thier warf den Fahrgästen wurde nur ein Kaufmann am Knie leicht verlegt. ergab sich, daß dem Verband augenblicklich 29 Verbandsorte an gehören. Im Laufe der Verwaltungsperiode sind ausgeschieden: ihn ab und er ertrant. Am Morgen des anderen Tages ging Am 18. d. M. fanden vier kleine Brände statt. Dessau( aufgelöst), Erfurt und Chemnih( vermuthlich wegen Ins der Besizer Schulz nach Köpenick, um die zuständigen Behörden differentismus der Mitglieder): in letzterer Stadt besteht jedoch zur Leichenschau zu veranlassen. Hier wurde ihm aber der Beder Verein selbständig weiter. Auf Betreiben des jetzigen Vorsigen fcheid, man könne an diesem Tage nicht tommen und die Leiche den verweigert dieser Verein beharrlich, seinen restirenden Verpflich besehen, da Sigung sei. Unverrichteter Sache fehrte Schulz wie tungen nachzukommen( Lieferung des Korrespondenzblattes, Berband der heim. Nachmittags um 5 Uhr, als unser Berichterstatter im marken u. s. w.) Die Dessauer haben sich ebenfalls wieder in Seeschlößchen verweilte, befand sich die Leiche noch, angebunden einem Wander- Unterstützungsverein" organisirt, welcher ben an einem Pfahl, im Wasser, wo sie nach ihrer Auffindung untergebracht worden war. Gerichts- Beitung. Der bekannte Kneipp'sche Malzkaffee bildete gestern die Mitgliedern des Verbandes Reise- Unterstützung und eintritts. Veranlassung zu einer vor der Ferienfammer des Zand geldfreie Aufnahme gewährt. In einer Resolution empfahl der Ein neuer Eisenbahnunfall auf der Stadtbahn wird gerichts I gefällten prinzipiell wichtigen Entscheidung. Der Pfarrer Verbandstag den Lokalverbänden dasselbe Verfahren den Deffauer uns von der gestrigen Nacht gemeldet: Gegen 1 Uhr wurden aus Kneipp hat der Firma Franz Kathreiner Nachfolger in München Kollegen gegenüber. Der Kassenbericht des Zentralvorstandes dem Markthallenzuge Nr. 3090 eine Anzahl bereits verladener das alleinige Recht übertragen, ben nach seiner Erfindung her weist ein Defizit von rund 65 M. auf, wofür jedoch durch iceWagen ausrangirt und provisorisch auf das Ferngeleife Nr. 1 gestellten Sneipp'schen Malzlaffee" in den Handel zu bringen ständige Beiträge ziemlich Deckung vorhanden. Betreffs berbe der Stadtbahn zwischen Bahnhof Alexanderplaß und Bahnhof und bei der Verpackung des Fabrikats sich seines Bildnisses uneralfommission wurde der obligatorische Anschluß an dieselbe Börse überführt. Bald darauf traf der um 1 Uhr 26 Minuten seiner Unterschrift als Schutzmarke zu bedienen. Die Firma hat mit Stimmengleichheit abgelehnt, dagegen eine Resolution an Nachts auf dem Schlesischen Bahnhof anlangende Vorortszug aus infolge deffen ein Waarenzeichen gerichtlich eintragen lassen, in genommen, welche den einzelnen Lokalverbänden in dieser Fen Spandau Nr. 1293 an dieser Stelle ein; der Zug fuhr in Rück- dessen Mitte das runde Medaillonbild des Pfarrers Kneipp an freie Sand läßt. Beim Punkt„ Organisationsfrage" wiesen ficht auf die nahe Station Alexanderplatz in mäßiger Geschwindig gebracht ist. Eine ganz ähnliche Verpackung mit einer cent fämmtliche Redner nach, daß auf der Grundlage der heutigen feit, und diesem Umftande nur ist es zu verdanken, daß nicht eine Kneipp'schen gleichfalls sehr ähnliche Bildnis, wurde von dem Organisationsform der Steinfeger, deren Hauptzwed aus furchtbare Ratastrophe, die vielen Personen hätte das Leben fosten Staufmann Robert Baer in Berlin gleichfalls in den Handel ge gesprochenermaßen die„ Regelung des Gesellenwesens" sei, ein tönnen, eingetreten ist. Da der Körper der Stadtbahn an Station bracht. Hiergegen unternahm die Firma Kathreiner Nacht. Buch zu Dazu bedürfe es einer Kampforganisation, während Börse eine starte Kurve beschreibt und die Halle dieses Bahnhofes den Rechtsanwalt Dr. Haase gerichtliche Schritte und dieser stellte sei. die jebige nur auf dem Prinzip der Pflege sehr schwer einen Ausblick zuläßt, so konnte der Lokomotivführer gestern den Antrag auf einstweilige Verfügung. Der Kläger des Zuges 1298 die Güterwagen erst sehr spät wahrnehmen und, führte aus, daß es gleichgiltig sei, ob der Aufpruck und dag geselligen Berkehrs basire. Die ungeheuren Differenzen in re als et bald darauf diese Waggons auf dem Geleiſe, auf welchen der Mitte befindliche Medaillonporträt von der echten Verpackung Lohn- und Arbeitsverhältnissen erheischten ebenfalls eine fräftigere der Borortstrain fuhr, bemertte, erst im legten Augenblick das etwas abweichen, denn jedenfalls habe die Absicht vorgewaltet, Desbänden zwischen 10 und 14 Stunden, der Lohn zwischenen Nothsignal geben. Die Maschine fuhr mit ungeheurer das Laienpublikum, welches die einzelnen Nuanzen der Verpackung Krast auf die gebremsten Güterwagen und die Wirkung des Bu- nicht so genau stubire, in den Glauben zu verlegen, dag og ben und 6 Mart pro Tag. In Bezug auf das Zunstwesen machte, fammenpralls war eine furchtbare. Der zunächst stehende Wagen echten„ Kneipp'schen Malstaffee" kaufe. Gin vom Gericht ver- mehrere Redner geltend, daß es sich nicht empfehlen würde, da verfelbe des Betriebsamtes Magdel urg Nr. 8920 wurde buchstäblich in nommener Zeuge bekundete nebenbei ausdrücklich, daß ihm beim felbe Knall und Fall abzuschaffen, obwohl ja nicht daran an den Waggon des Betriebsamtes Erfurt Nr. 4541 hineingetrieben, Kaufe eines solchen Badets versichert worden sei, daß dies, der zweifeln sei, daß sich die Majorität dazu finden würde. Man daß die vier Achsen dicht hinter einander zu stehen famen, die echte Kneipp'iche Malzkaffee" sei. Auf Befragen des Borsigenden müsse so lange arbeiten, daß auch nicht ein Mann mehr zu ba Bandungen wurden total zersplittert, bie Buffer sprangen wie verrieth der Beklagte, baß der auf seiner Berpackung verewigte selben umkehre, da andernfalls die bestimmt eintretende 33 splitterung nur dem Unternehmerthum zu Statten fäme. G in pietätvoller Berehrung Glas ab. Der Waggon Nr. 6256 des Magdeburger Betriebs- Herr Detlefsen sein Schwiegervater sei, und amtes wurde direkt auf den Kopf" gestellt; von den Seiten er wänden ist fast nichts erhalten geblieben, die eine Achse ist ab- Weise der Nachwelt erhalten wolle. des dessen Porträt auf diese hatten Statuten- Entwürfe eingereicht: Hamburg, Berlin und geriſſen; der vierte Güterwagen Nr. 455 aus Holland ist nur von dem Vertreter des Beklagten Im Uebrigen wurde Leipzig. Alle drei basirten auf der Grundlage des§ 152 ber theilweise beschädigt. Die Maschine des Vorortzuges hat nur ben beiben Berpadungen doch erhebliche Unterschiede beständen, der Verhandlungen und geringe Schäden erlitten; Lokomotivführer und Heizer sind durch die dem Publikum auffallen müßten. Der Gerichtshof, dem fo- Aenderungen angenommen. die leichte Rontufionen am Stopf, ein Baffagier dieses Zuges ist das wohl die beiden qu. Verpackungen als auch zahlreiche Verpackungen Bentral Organisation, jedoch verfügen bände über die statutgemäße Verwendung N Danach ist der Verband eine Lokal Ver der 881/3 Prozent Gelder haben nur be durch, daß er von seinem Size heruntergeschleudert wurde, an anderer Kaffeefurrogate zur Vergleichung vorgelegt wurden, ent der rechten Kniescheibe verlegt. schied sich nach längerer Berathung dahin, daß, selbst wenn die nach eigenem Ermessen und beiden Verpackungen nicht in allen Punkten übereinstimmen ihrer Einnahme an den Zentralvorstand abzuführen( inkl. unent In Thun im Kanton Bern wurde vor einigen Tagen der sollten, doch im Ginne des Gefeßeß schon um beswillen eine ungeltlicher Lieferung des Fachorgans). Der Zentralvorstand if angebliche Oberst in österreichischen Diensten Baron von Courtier befugte Nachahmung vorliege, weil zweifellos ber Angeklagte nur ſtatiſtiſche Behörde und hat die Agitation, außerdem but verhaftet. Die angestellten Grmittelungen ergaben, daß dieser lediglich die Absicht verfolgt habe, eine Zäuschung des Bublifune Streits die Unterstützung zu leiten. Das neue Statut tritt g angebliche Baron und Oberst mit dem früheren Glaser Karl hervorzurufen. Es wurde beshalb bem trage des Klägers 1. Januar 1893 in Kraft. In der Fachorgansfrage wurde Hoffmann identisch ist. Karl Soffmann ist als„ Chevalier de stattgegeben und im Wege der einstweiligen Verfügung aus schlossen, die vom 1. Januar ab in Berlin erscheinende Ber Soffmann" den Polizeiverwaltungen aller europäischen Groß gesprochen, daß Betlagter fich fortan des Gebrauchs ver qu, nach gemeine Steinfeger Beitung" als Publikationsorgan des Ber hädte wohl bekannt, und auch die Berliner Kriminalpolizei hat geahmten Berpadung zu enthalten habe, widrigenfalls für jeden bandes obligatorisch einzuführen. Zum Vorfüßenden des Be mit ihm zu thun gehabt. Er ist eine der interessantesten Er- Fall des Zuwiderhandelns eine fatalische Straße von 30 Mart bandes wurde Kno II- Berlin gewählt, zum Kassirer der Zentral scheinungen auf dem Gebiete des modernen Hochstaplerthums. angedroht wurde. tasse Jucknischte Berlin. Der Ausschuß hat seinen Sih in Durch seine elegante Persönlichkeit, seine bestechenden Umgangsformen hat es Hoffmann verstanden, in allen Städten, wo er statt. Auch nahm der Verbandstag eine Resolution an, in welcher Hamburg. Der nächste Verbandstag findet 1895 in Halle a. G. den Steinfegern der Beitritt zu den örtlichen Gewerkschafts auftauchte, bald überall einzubringen. In Berlin hielt er sich im Jahre 1887 auf, er wollte damals bie Pots fartellen empfohlen wird. Der Verband führt vom 1. Januar damer Wasserwerke übernehmen, und fein Plan, ab den Namen: Berband der vereinigten Steinfeger( Pflasterer) bei bent es natürlich auch auf Schwindel abgesehen wäre war, ihm auch geglückt, die hätte Behörde nur " Soziale teberlicht. W = und Berufsgenossen Deutschlands. Versammlungen. nicht ein scharfes Auge gehabt und in Erfahrung gebracht, daß Aufruf an alle in Holzbearbeitungs- FaHoffmann in Desterreich wegen Betruges eine Bestrafung von briten und auf Holzpläten beschäftigten sechs Jahren schweren Kerkers erlitten hatte. Hoffmann wurde Arbeitern und Arbeiterinnen Berlins. Rolle infolgedeffen ausgewiesen, seine Gastrolle in Deutschland ist daher gen, im Anschluß an die Bekanntmachung in Nr. 189 des nur von turzer Dauer gewesen. Desto mehr weiß man von ihm Vorwärts" vom 14. d. M. um Sammlung von Arbeitsordnungen in Rußland, England und Frankreich zu erzählen. In Rußland resp. Fabrikordnungen, zur Zusammenstellung einer Statistit, aus Eine gut besuchte öffentliche Volksversammlung für trat er als Eisenbahn- Ronzessionär auf und setzte sich mit her- welcher zu ersehen ist, unter welchen Unternehmervorschriften und vorragenden Banken in Verbindung. In England gab er sich privater Fabrit- Gesetzgebung die Arbeiter aller Gewerbe zu leiden bei Klähne( vorm. Engels) mit der Tagesordnung: 1. Bortra für den bekannten österreichischen Reichs- Finanzminister Baron haben, ersuche ich alle Stollegen und Kolleginnen aus jeder Fa- des Fräulein Ottilie Baader über. Die Gleichstellung beider Ge von Hoffmann aus und erzählte, er habe dem Grafen Henckel brit, in welcher fie beschäftigt find, uns ein Exemplar der beschlechter". 2. Beschlußfassung über die Lassallefeier. diese Besitzung und strich das Geld dafür ein, ohne daß der wirt in unserm Arbeits- Nachweis, Mariannen- User Nr. 4, bei Herrn Kämling. Zum ersten Punkt führt die Referentin Folgendes aus; liche Besitzer der Herrschaft eine Ahnung davon hatte. Gehlof, und zwar spätestens bis zum 3. September, damit wir Nach Gewohnheit und Gesetz steht das Weib unter dem Manne, Das 5 tl fi 11 9 des Semesters, eintreten. aber es gab eine Zeit, in der das Mutterrecht noch das der Abwehr oder des Angriffs, auch in Bezug der Arbeitsver- 1 Mr. 179a: Rein Unterricht. In allen Lehrfächern, mit Ausnahme Mathematit herrschende war; später wurden die Frauen in der kom- mittelung die Kräfte auf einen Punkt zu fonzentriren. Gräßel. und Buchführung, tönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch jezt im Laufe munistischen Gesellschaft von der Gemeinschaft erhalten und Beim 2. Punkt: Innere Vereinsangelegenheiten, wird man sich Deutscher sozialdemokratischer Teseklub in Paris. Cafe de la waren dazu ausersehen, die häuslichen Geschäfte zu besorgen, dahin einig, daß das Sommerfest der pekuniären Verhältnisse Nouvelle Poste", Ecke von Rue Montmatre und Rue Etienne Marcel, Eingang Rue Etienne Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlung; während der Mann dem Berife der Vertheidigung des Gemein halber nicht stattfindet. Zum Schluß brachte der Vorsitzende die reiche Bibliothet, Bettungen, franzöfifcher Unterricht. Der deutsche Arbeiter, eigenthums oblag; darum be fanden sich die Frauen im Alter Frage vor, zu welcher Gruppe von Gewerben unsere Branche der fremd nach Paris tommt, findet bier einen Anlehnungspunkt, Nath und thum in einer gesicherten Leber isstellung. Erst die Entstehung des gezählt werde; im Vorwärts" werden die Tapezierer behufs der Belehrung. Privateigenthums hob das ge sicherte Verhältniß der Frauen auf, Delegirtenwahlen zum Gewerbeschiedsgericht in die Gruppe der und durch die wirthschaftliche Subhängigkeit derselben vom Manne Lederarbeiter eingerechnet, man fönnte dieselben jedoch auch zur entstand nach und nach ihre ntoralische und physische Unterord- Gruppe der in Möbelfabriken beschäftigten Arbeiter zählen. Eine nung unter die Herrschaft des: Mannes. Noch vor kurzem war Diskussion fand darüber nicht statt. die Frau mit häuslichen Arbeit en so überhäuft, daß ihr der Sinn für die öffentlichen Angelegen heiten vollständig fehlte, und erst Eine öffentliche Versammlung sämmtlicher Nacht Konditoren, mit der Einführung der Manufaktur- und Maschinenarbeit er- Arbeiter: Bäcker, Gasanstalts= weiterte sich der Blick derselben, und wurde naturgemäß auf die Arbeiter, Kellner, Roche, Post- und Eisenbahnfie umgebenden Verhältnisse gelenkt. Jetzt erst empfanden Arbeiter, Nachtwächter, sowie aller des Nachts sie das demüthigende ihrer Lage, da fie, obgleich in Fabriten beschäftigten Arbeiter war zum industriell ebenso ausgebeutet wie der Mann, dennoch am Nachmittag des 17. August einberufen worden, um Stellung zu öffentlichen Leben keinen Antheil hatten, und obgleich sie zu den nehmen zum Projekt des Vorstandes der Arbeiter- Bildungsschule, Steuern ebensogut herangezogen wurden dennoch keinen Einfluß Nachmittags- Kurse für diese Arbeiter einzurichten. Leider war auf die Gesetzgebung haben, und darum ist es Pflicht einer jeden der Besuch der Versammlung bei der fast tropischen Hige ein so Arbeiterin, dahin zu streben, daß die wirthschaftliche und politische schwacher, daß der Einberufer, Herr Gumpel, dieselbe wieder Gleichstellung der Geschlechter bald zur Thatsache werde. Um schloß, nachdem er an die Anwesenden appellirt hatte, rege für Schluß der mit großem Beifall aufgenommenen Rede wurde eine einen besseren Besuch späterer Versammlungen gleichen Zweckes Refolution angenommen, wonach sich die Versammlung ver- 3u agitiren. Beabsichtigt sind vom Vorstande der Bildungsschule pflichtete, an den freiheitlichen Bestrebung en der Frauen thätigen drei Nachmittagskurse: Buchführung- Rechnen, Deutsch und GeAntheil zu nehmen. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung schichte. Es ist im Interesse solcher lernbegieriger Arbeiter, die wurde beschlossen, die Lassallefeier womöglich in Walters Rosen- in Folge ihres Berufs teine Zeit zum Besuch der Abendkurse terrasse abzuhalten, und sind die Genossen und Genossinnen der haben, ihr Zustandekommen sehr zu wünschen. umliegenden Ortschaften freundlichst dazu eingeladen. Um 11 Uhr wurde die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. Der Verband der Sattler und Tapezirer hielt am 13. Auguft eine gut besuchte Versammlung ab, in welcher Dr. Cantorowicz über Die Cholera" sprach. Unter Berschiedenem wurde bekannt gegeben, daß Sonnabend, den 20. August, eine öffentliche Versammlung in den Arminhallen, sowie am 27. August die nächste Vereinsversammlung, in welcher ein naturwissenschaftlicher Vortrag gehalten wird, stattfindet, zu welchen die Kollegen ersucht werden, recht zahlreich zu erscheinen. " Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends s uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Grüne Eiche, Nirdorf, Hermann- und Knesebeckstr Ecke bet Beyerle. Lyrania, Landsbergerstraße 31 bet Musehold.- Ganges: Echo, Naunynstraße 86, bei Zubeil. Freundschaft 2, Friedenstraße Nr. 48 bet Tollfühn. Glück zu, bet Knebel, Badstraße 58( Gesundbrunnen). Phönir, Bülowstraße 65 bei Bredlow. Teltow in Teltow, Schwarzer Adler.- Esmeralda, Königsbergerstr. 24.- Liederkranz in Brandenburg, Mengert's Boltsgarten. Hand in Hand 2, Friedrichsberg, Friedrich Karlstraße 11 bet Heinecke. Gesundbrunner Männerchor, Gesundbrunnen, Prinzen- Allee 10. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. alle Bufchriften, den Bund ber geselligen Arbeitervereine betreffend, find zu richten an Mar Genz, Berlin N., Belforterftr. 26, 1 Tr. Sonnabend: Theaterverein phigenia", bet Kramer, Rirdorf, Herrmannstraße 140. Arbeiter- Fambour- Verein, Vorwärts" Rigdorf, HerrmannRauchklub Anita" bet Rette, und Wandzlickstraßen- Ecke bei Stober. Geselliger Verein Neue Welt" bei Strohschänt, Rytestr. 48, Weberstr. 15.Theater- und Artistenklub Geselliger Verein, Nord" bei Krüger, Fennstr. 5.- Tambourverein Deutsche Jugendkraft 2" bei Werner, Heimstr. 2. Gi che bei Niederschuh, Fürbringerstr. 7.- Rauchtlub Dornröschen bei Bergnügungsverein Grüne Schleife bet frech, Schulstraße 104. Tambourverein Borussia bei Zeichniß, KönigsSperling, Inselstraße 1. Vergnügungsverein Helgoland 2 bet Miegels, Stralauerstr. 57. Gefana-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Paul Ecke Forsterstraße. bergerstr. 24( Sigung) Nickel'sche Musikverein Allegro bei Spindler, Reichenbergerstraße 118, Turnverein sundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute von 8%-10% Uhr in der Turnhalle, Freienwalderstr. 39. 1 Mariannen- Ufer 2. Geselligkeitsverein Pallisaden Eiche, Abends 9 Uhr, PalisadenBühnenverban Normania jeden letzten Sonnabend im Monat bet und Arbeiterinnen referirte am 17. August Genosse Robert Bär jeden Sonnabend nach den 1. und 15. Abends s½ Uhr bei weid, onne In einer Versammlung der gewerblichen Hilfsarbeiter eichnis, Königsbergerstr. 24. Privattheatergesellschaft„ Schneeglöckchen", Abends 9 Uhr bei Schulz, Brunnenstr. 116.- Theaterverein Berliner Wolf über das Thema: Die Sozialdemokratie eine Kultur- nicerfiraße 68. Theaterverein Lessing. Jeden erften und legten Sonnnothwendigkeit." Er erntete für seine interessanten Ausführungen abend im Monat 9 Uhr Abends Sigung bei Rudolph, Krautftr. 6. Vergnügungsverein Azalia 9% Uhr bei D. Heindorf, Barnimstr. 16. reichen Beifall. An der Debatte nahmen Theil Frau Kolbe Bergnügungsverein Lustige Jugend Abends 9 Uhr, im Restaurant Vergnügungsverein Suftige Becher Abends und Herr Solisch. Genosse Millarg besprach dann das Lautenbach, Cuvrystr. 3.9% Uhr Mendelssohnstr. 9.- Vergnügungsverein Jugendfreunde, jeden Gefeß, betreffend die Gewerbegerichte und das Ortsstatut des Sonnabend Abend 9 bis 11 Uhr bei Schulz, Prenzlauer Allee. BergnügungsBerliner Magistrats für das in Berlin zu errichtende Gewerbe- verein Carmen Sylva Sigung 9 Uhr im Restaurant von D. wtis, gericht. Darauf berichtete er über die Thätigkeit, welche die Streif- Kontrollkommission entfaltet hat, um eine Verbesserung ftraße 103 bei Rable. Danst Forening Freia( Dänischer Berein dieses Ortsstatuts herbeizuführen. Seine Darlegungen fanden Freia), Lindenstraße 106 bei Poppe. Verein ehemaliger Schüler ebenfalls Beifall. Zu dieser Besprechung äußerten sich Herr der 30. Gemeindeschule, Abends 9 Uhr, Restaurant url, KoppenEine öffentliche Kutscherversammlung fand unter starter Solisch und Frau Kolbe. Alle drei Redner waren der Straße 58. Gefelliger Verein Italia, jeden Sonnabend im Restaurant Boite, Kolbergerstr. 23. Beiheiligung am 7. ds. Mts. statt. Genosse Stadtv. Klein er Meinung, daß, wenn den berechtigten Forderungen der Arbeiter Stattlub Kreuzbube bei Steuer, Weinstr. 22.- Stattlub Revolution läuterte in einem 11/ 2- stündigen, vom Beifall der Versammelten nach einer Umwandlung des Ortsstatuts nicht Rechnung Abends Reichenbergerstr. 73, bet Fauſímann. Schaftopf- Klub Bruder= oft unterbrochenen Vortrage die zur Tagesordnung stehenden getragen wird, von dem Berliner Arbeitern versucht werden tette tagt jeden Sonnabend Abends 9 Uhr bei Weiß, Andreasstr. 77a. Rauchflub Dornröschen, Abends 9 Uhr, Schulstraße 104 beim ReFragen:„ Die Sonntagsruhe im Fuhrgewerbe und wie ist es müsse, so viel möglich aus dem auf Grund dieses staurateur strech. möglich, die Lohnzahlung am Sonnabend zu erreichen?" Der Refe- Statuts errichteten Gewerbegericht für sich herauszuschlagen. Touristenverein Wanderlust Abends 9 Uhr im Restaurant Märkischer rent verwies in seinem Vortrage auf den Weg der Organisation Jeder möge für die später von der Streit- Kontrollkommiffion Sof, Admiralstr. 18c. und empfahl den Anschluß an die Freie Vereinigung der Kutscher. endgiltig zu ernennenden Kandidaten der Arbeiterpartei, energisch Nach einer lebhaften Diskussion, in welcher eine ganze Reihe von eintreten. Nach Erledigung dieses Punktes der Tagesordnung Rednern das Wort nahmen, wurde einstimmig folgende Refo- tritifirte Herr Herrmann das Verhalten der Engros- Kohlenlution beschlossen: Die heutige öffentliche Versammlung der händler gegenüber der Sonntagsruhe ihrer Arbeiter. Diese Leute Kutscher Berlins und Umgegend erklärt sich mit dem Referenten, erhielten bei einer Arbeitszeit von früh 6 Uhr bis Abends 7 Uhr Genossen Klein, vollständig einverstanden und fordert die Fuhr- einen Wochenlohn von 18 M. Ueberzeitarbeit müffe oft gemacht herrn auf, denjenigen Rutschern, welche durch Verhältnisse werden und werde nur bezahlt, wenn die Stunde voll sei. Die gezwungen sind, auch Sonntags zu fahren, mindestens Engros- Kohlenhändler hätten sich nun mit einer Petition an das einen freien Tag in der Woche zu gewähren. Des Polizeipräsidium gewandt, um von dort aus die Zulassung einer Weiteren fordern die Kutscher, daß der sauer verdiente Lohn fonntäglichen Ausnutzung ihrer Arbeiter von Morgens 5 Uhr des Sonnabends zur Auszahlung gelangt, da bei dem heutigen bis 10 Uhr Vormittags, ohne Frühstückspause, zu erwirken. Nach Syften: der Lohnzahlung die Kutscher außer Stande sind, ihre längerer Debatte protestirte die Versammlung in einer Resolution nothwendigen Lebensbedürfnisse des Sonntags vor Schluß der ganz energisch gegen eine derartige Verkürzung der Sonntagsruhe Geschäfte einzukaufen und es nicht selten vorkommt, daß die und ging dann mit einem Hoch auf die internationale ArbeiterKutscher des Sonntags mit ihrer Familie hungern müssen." An bewegung anseinander. Stelle des Kollegen Grabowsky, welcher sein Mandat niederlegte, wurde sodann einstimmig Kollege Böttcher in die Streit- Kontrollfommission delegirt. Nachdem noch sonstige Interessenfragen erörtert worden waren, wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die Kutscherbewegung geschlossen. " In der Versammlung des Verbandes der in der Kürschnerbrauche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands, Filiale Berlin, wurde am 15. Auguſt im ersten Punkt der Tagesordnung über Gewerkschaftliches verhandelt und dabei kamen zur Sprache die Mißstände verschiedener Werkstellen und zwar: 1. der Werkstelle von V. Manheimer, welche aber schon in der öffentlichen Versammlung am 8. Auguſt besprochen worden sind; 2. der Werkstelle von Levin, in welcher, da es Stückwerkstelle ist, von 6 Uhr früh bis 6 Uhr Abends gearbeitet wird ohne jegliche Pause; Spredilaul: Die Redaktion stellt die Benuzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Interesses zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. Der Bericht über die Protestversammlung der Orts- Kranken kaffe der Klempner zu Berlin am 12. d. Mts. bedarf einiger Richtigstellung, und ich ersuche daher ergebenft, folgendes gefälligst in Ihr sehr geschätztes Blatt aufnehmen zu wollen: F. A. Pieschel, Schriftführer obengenannter Raffe. Fennstraße 41. Vermischkes. Es hat nicht Herr Dr. Rubinstein, sondern Herr Dr. Mugdan über freie Arztwahl referirt. Sodann wurde von Herrn Milib, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Orts- Krankenkaffe der Der Verein zur Regelung der gewerblichen Verhält Klempner der Beweis geliefert, daß die Behauptung, zahlreiche uisse der Töpfer Berlins und Umgegend hielt am 18. August Delegirte hätten zur Generalversammlung feine Einladung ereine Mitgliederversammlung ab, welche sich ausschließlich mit halten, so daß gewissermaßen eine Schiebung stattgefunden hätte, Lohnreduktionen bei den Firmen: D. Titel, Aktien- Gesellschaft; pure Erfindung ist, da die vorhandenen Delegirten 8 Tage vorGustav Schulz; Schpeck; W. Joseph( Bau, Bankow, Heynstraße); her durch die Bekanntmachung im Vorwärts" und in der Berl. Kraties; Schuppmann; Höpfner; Beuge und Gebauer beschäftigte. Beitung" und außerdem 4 Tage vorher durch Karten eingeladen Der recht zahlreiche Besuch der Versachmlung ermöglichte eine worden sind. recht lebhafte Diskussion und bezeugte, daß man endlich bestrebt ist, mit der ewigen Preisdrückerei nach Kräften aufzuräumen. angenommen wurde deshalb die in diesem Sinne gefaßte Resolu tion des Kollegen W. Daudert, welche lautet: Die in der Brunnenstraße tagende Versammlung beschließt endgiltig den unverantwortlichen Preisreduktionen ein Ziel zu setzen und gemeinsam mit größter Energie dafür einzutreten, daß der Gesellentarif nebst Anhang vollkommen allen Kollegen bezahlt wird, es sind diejenigen, welche deshalb die Arbeit niederlegen, als Streifende zu betrachten und wöchentlich mit 20 M. zu unterstüßen!" Daß gemeinsames Handeln stets erfolgreich ist, beweist Wie unsere Rechtsprechung und Polizeipraxis wider wiederum die Firma D. Titel. Nachdem sämmtliche Ofensetzer Willen Verbrecher züchtet, dafür zeugt nachfolgender Vorgang, die Arbeit niederlegten, sandte der Vertreter der Firma der sich in den letzten Tagen vor dem Landgericht in Effen abAn der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Regge, nach jedem Bau ein Schreiben folgenden Inhalts: Der spielt hat. Dort stand ein schon wiederholt bestrafter junger Riehm, Günther, Hopsch und Dittmann. Im zweiten Punkt der bisher gezahlte Lohntarif für Ofenseßer wird weiter Mann, ein Schreiber, auf der Anklagebant, angeschuldigt, neuerTagesordnung machte der Kollege Riehm die Mittheilung, daß gezahlt, und ist uns von einer Reduzirung nichts bekannt. dings sich mehrerer Unterschlagungen und Diebstähle schuldig geam 29. Auguft eine öffentliche Versammlung stattfindet, in Berlin, 13. August 1892. macht zu haben. Ein Essener Blatt schreibt nun: welcher die Wahl eines Beisitzers zum Gewerbe Schiedsgericht D. Zitel, Kunsttöpferei. J. B.: Faetkenhauer." Der Angeklagte ist geständig: er bittet den hohen Gerichtsvorgenommen werden soll. Redner erklärte die Bedingungen der Der Antrag des Kollegen A. Jakobei:„ Die 8 Stunden Ar- hof, man möchte die Stellung Stellung unter Polizeis Wahlberechtigung und Wahlfähigkeit. Hierauf Schluß der Ver- beitszeit strengstens inne zu halten", wurde angenommen. Aufsicht nicht aussprechen, denn diese sei es fammlung gegen 12 Uhr. Der Antrag E. Scholz: Von der Hennigsdorfer Fabrit gerade, welche ihn wieder auf den Weg des gedrängt. Er habe sich, nachdem er Tapezirer. Am 15. August fand eine Versammlung des während der Dauer des Ausstandes kein Beug in Berlin zu ver- Verbrechens Sachvereins der Tapezirer statt. Bevor in die Tagesordnung arbeiten," wurde der nächsten öffentlichen Versammlung über- im Januar d. J. aus dem Buchthause entlassen war, redliche als ehrlicher Mensch durch die Welt eingetreten wurde, machte der Vorsitzende bekannt, daß unser wiesen. Von der Firma E. Tefch u. Prillwitz wurde von einem Mühe gegeben, alter Kollege Fritz Lohöfner am 8. August zu Paderborn im Alter Kollegen noch mitgetheilt, daß dieselbe so liebenswürdig ist, Leute, tommen. Aber jedesmal, wenn er eine Stellung gefunden, und Don 63 Jahren verstorben sei; Redner betonte, daß der Ver- welche Mitglieder des Vereins und der Zentralfasse sind, nicht der Prinzipal durch die Polizei in Erfahrung brachte, daß er mehrmals bestraft und unter Polizeiaufsicht stehe, sei er storbene stets für die Interessen seiner Kollegen eingetreten sei, einzustellen. fofort entlassen worden. Es sei ihm an verschiedenen 3. der Werkstelle von Dorner, in welcher nicht unter den Bedingungen gearbeitet wird, wie sie der Herr Dorner an die Borstandsmitglieder mitgetheilt hat. arbeiten. A " wenn auch kein Redner, so wirkte er doch im Stillen für Wahr- Die Freie Vereinigung der Bau- und gewerblichen Orten so ergangen Auch hier in Essen hatte er dasselbe heit und Recht. Die Versammlung ehrt das Andenken des Ver- Silfearbeiter Schönebergs und Umgegend hält am Sonntag, Schicksal zu erwarten und da er keine Mittel besaß, habe er torbenen durch Erheben von den Sihen. Sodann wird in die den 21. Auguſt, Mittags 12 Uhr, in Jakob's Saal, Grunewald die Straftaten begangen. Es sei seine feste Absicht, ein ehr= Tagesordnung eingetreten. Der Vorsitzende schildert die Miß fraße 110, ihre regelmäßige Witgliederversammlung ab. Tages- licher Mensch zu werden, deshalb bitte er den hohen GeBände im Tapezirergewerbe; namentlich gehören die Arbeiterinnen ordnung: 1. Bortrag. Diskussion. 2. Quartalsabrechnung. Abrichtshof, die Stellung unter Polizei- Aufsicht nicht auszusprechen. Der Klebebranche infolge ihrer Organisationslosigkeit zu den am rechnung vom 2. Stiftungsfest. 3. Vereinsangelegenheiten. Ver- Mit Rücksicht auf die Vorstrafen erkannte der Gerichtshof auf Meisten Ausgebeuteten, ihm( Redner) find Fälle bekannt, wo schiedenes. Fragekasten. Mitglieder haben nur Zutritt. Neue Mit drei Jahre Zuchthaus und Ehrverlust auf die gleiche Dauer. Rigdorfer Prinzipale 12 Bf. pro Stück Tapete anzulegen bezahlen, alieder werden aufgenommen. Um pünktliches und zahlreiches Die Stellung unter Polizei- Aufsicht sei dieses so daß ein tüchtiger Arbeiter bei Ueberstundenarbeit kaum Erscheinen ersucht der Vorstand. Mal nicht ausgesprochen worden, um zu ver 3,50 M. pro Tag verdient. Die als Werkstätten benutzten Räume seien häufig dunkle, unventilirte Löcher; leider giebt es| suchen, ob der Angeklagte sich dann bessern wird. Die Delegirten der Orts Krankenkasse der Klempner noch sehr viele Kollegen, die ihre Arbeitskraft wenig schonen, so werden hiermit aufgefordert, morgen, Sonntag Ein Duell mit tödtlichem Ausgange hat bei Jakobsberg Sonntag, den daß sie mit dem 40. Jahre schon ruinirt sind und den Kranken- 21. b. M., Vormittags präz. 9 Uhr, im totale Prinzenstr. 73, bei stattgefunden, und zwar zwischen zwei Offizieren des in Ortelsfaffen zur Last fallen. Die Diskussion förderte verschiedenes ipf, zu erscheinen. Die Beauftragten. burg garnisonirenden Jägerbataillons," Hauptmann M. und Anklagematerial gegen die Prinzipale zu Tage, z. B. sei in der Lieutenant 3. Die Ursache des Zweikampfes, der mit Pistolen Kronenstraße eine Berliner Stube als Wertstatt, daselbst sei es Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins fämmtlicher Berufs- zum Austrag gebracht wurde, ist in privaten Zerwürfnissen zu so dunkel, daß man sich wundern müsse, daß da noch Kollegen klaffen( Berlin 5, Moabit). Bersammlung am Sonntag Borm. 10% Uhr bei fuchen. Das Duell wurde auf dem Schießstande Nr. 9 ausBlocksdorf, Rathenowerstr. 76. Ein Redner führte aus, daß ein Die Gegner schoffen gleichzeitig. Hauptmann M. Meister Freireligiöse Gemeinde zu Berlin. Sonntag, den 21. August, Borm. gefochten. für ein Geschäft Unter den Linden arbeite, wo Die 10% Uhr, Rosenthalerstraße 38: Bortrag des Herrn Dr. Pinn über:" Geistige wurde am Bein verletzt, während Lieutenant 3. einen tödtlichen Möbel dann als hochherrschaftliche" annoncirt werden, Berirrungen im Mittelalter". Schuß in die Brust erhielt, sodaß er nach zwei Stunden seinen dieselben sind so schlecht gearbeitet und ist so schlechtes Material arbeiter Sjönebergebergingung der gan- und gewerblichen Hilfe- Geist aufgab. Es ist zu bedauern, daß nicht auch der andere barin( meistens Wergabfälle, sogenannte Scheebe), daß diese tag, den 21. Auguft, Wittags 12 uhr, in Jatob's Salon, Grunewaldstr. 110. Duell- Hanswurst die Strafe für seine blödsinnige HandlungsSachen schon nach kurzer Zeit unbrauchbar werden; ebenso ver Tagesordnung: Bortrag über:„ Die Gewerkschafts- Bewegung Deutschlands in weise durch einen Schuß zwischen die fünfte und sechste Rippe hält es sich bei einer Firma in der Leipzigerstraße( die Namen Verband der Porzellanmaler und verwandten Berufsgenossen empfangen hat. sollen nach genauerer Information in nächster Zeit veröffentlicht entschlands. Die Monats- Bersammlung findet am 20. ds., Abends ugr, werden). Ein Arbeiter muß da in einem Tage bei 3,75 Mart bei Roll, Adalbertstr. 21, statt. Tagelohn ein Paneelsopha fir und fertig machen. Beuer Berliner Handwerker- Verein. Sonnabend, den 20. August, In der Abends 1hr, Bereinsversammlung bei Müller, Johannisstraße 20. Tages: Einfaß- ordnung: Debattir- Abend. garnituren für 150 m. an, welche bei solider Arbeit nicht unter mandantenstraße 20: Vortrag des Herrn Dr. Borchart über:„ Die Erhaltung Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 21. Auguft, Abends 8 Uhr, Som 210 M. geliefert werden könnten. Im Vorwärts" annoncire ein ber straft". fich als Genoffe gerirender Tapezirer aus der Feilnerstraße, um Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( E. S. 29 um ein Lösegeld von einer halben Million Lire zu verlangen. die Genoffen zu übervortheilen, denn reelle Arbeit tönne und 89, Hamburg), Filiale Berlin 5. Berfamnitung am Sonnabend, den Die Sicherheitsbehörden fragten den Pächter sofort gründlich aus, bei diesen Preisen nicht geliefert werden. 20. August, Abends 8 Uhr, bet Reimann, Alte Schönhauserstraße 42. TagesUnterdessen ordnung: Raffenbericht und Berichterstattung des Kollegen Schwittau von der fonnten aber über den Ort der That bezw. den Aufenthalt der welche wie folgt Generalversammlung. Räuber nichts Vollständiges herausbringen. Gleichwohl schickten lautet: Die Fachverein- Bersammlung vom 15. August 1892 ertennt hafranken- und Begräbnißhalle des Vereins fämmtliche Berufs; fie in der angegebenen Richtung starke Schaaren von Schußleuten, die vom Kollegen Friedmeier geschilderten Mißstände im Berliner Bersammlung bef Bartelt. Flottwellſtr. 5. Karabineri und Infanterie auf die Suche. Ms die Briganten Zapezirergewerbe an. Dieselbe verpflichtet sich zu einer durchArbeiter- Bildungsschule. Sonnabend, Abend 8-10% Uhr. üd: statt des erhofften Lösegeldes das Herannahen der bewaffneten Schule, Sagelsbergerstr. Deuti unt.); Süd- Ost= greifenden Agitation gegen solche demoralisirenden Verhältniffe,& uie, genberger: 183: Untericht in suche Macht wahrnahmen, entledigten sie sich ihres Gefangenen, indem und durch eine einheitliche Organisation in Bezug der Taftit, Markusfit. 31: Unterricht in Deutsch( unt.); Morofchute, a ütterkraseste ihn in einer Höhle verbrannten, und begaben sich auf die ist eine der Gegenwart". BauNeber die neueste Brigantenthat in Sicilien werden aus Palermo folgende Einzelheiten berichtet: In der Nähe von Castrogiovanni, einem ansehnlichen Orte im Innern der Insel, wurde der reiche Grundbesitzer Cavaliere Billetti zusammen mit wurde von den Missethätern an die Familie des Billotti gefchickt, einem seiner Bächter von Räubern aufgehoben. Der Pächter Depelichen. Flucht. Die Leiche wurde völlig verkohlt aufgefunden; es ließ| kunft dienten, werden gegenwärtig vom Militär als Kasernen sich keine Gewißheit mehr darüber gewinnen, ob der Unglückliche benutzt. Es steht zu befürchten, daß das Wasser noch bis zuvor getödtet oder lebendig verbrannt worden war. Die zum 15. August steigen und noch weit größeres Unglück über öffentliche Meinung der Insel ist natürlich in höchster unser schönes Land bringen wird. Zur Stunde hat die dies( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Erregung ob der Greuelthat. Die Presse verlangt das ährige Ueberschwemmung die vorige bereits überschritten, das New- York, 19. August. Weitere Meldungen aus Buffalo nachdrücklichste Vorgehen der Regierung zur Herstellung ersieht man an dem Wasserstandsmesser, welcher aus Anlaß der besagen, die Führer der Ausständigen erklärten, der Streit würde, der öffentlichen Sicherheit, indem sie zugleich darüber klagt, 1890er Ueberschwemmung angebracht wurde und welcher bereits wie bei der Erie, der Lehigh- Valley- und der Buffallo- Creekdaß seit einem Jahre das Räuberwesen wieder ins Kraut ge- von den Fluthen begraben ist. Die Fluthen bringen immer noch Eisenbahn, so bei allen unter der Kontrolle Vanderbilts stehenden schoffen sei, ohne daß etwas Ausreichendes dagegen geschehen; Sträucher und Graspflanzen mit sich, ein Beweis, daß an einen Gifenbahnen eintreten. Die Aus ständigen würden, ehe sie nach das untere Polizeipersonal sei nicht zahlreich genug und die Be- Stilstand nicht zu denken ist. Ueber die Ursache dieser schreck- gäben, die Streitbewegung nach Westen bis Chicago und nach hörden ließen es an Eifer und Thatkraft fehlen. Infolge deffen lichen Ueberschwemmung gehen die Meinungen auseinander. Often bis New- York ausdehnen. Ein Telegramm aus Kno fönnten berufsmäßige und Gelegenheitsräuber ungestört ihr ge- Einige glauben, daß das Schmelzen des Schnees und des Eises ville berichtet über einen Zusammenstoß zwischen Miliz und fährliches Handwerk treiben. Neben den letzteren, die als die auf den Anden die Ueberschwemmung bewirkt, Andere glauben Bergarbeitern, wobei viele Bergarbeiter durch Schüsse aus den Urheber solcher Aufhebungen gelten, wie Billotti einer zum die Ursache in den ungewöhnlich heftigen Regengüssen der letzten Gatlingkanonen der Miliz getödtet sein sollen. Opfer gefallen ist, besteht nach den Mittheilungen palermischer Zeit zu finden. Eine ungewöhnliche Erscheinung stellt das Wasser Blätter eine organisirte Bande, die Maurina, so genannt nach selbst dar; es ist hell und durchsichtig, während es bei früheren dem Ort S. Mauro Castelverde, woher ihre Mitglieder stammen. Gelegenheiten eine schmutzig- gelbe Farbe aufwies. Eine trostlose Es sind etwa ein Dugend meist vorbestrafte Personen, zum Theil Zukunft eröffnet sich den Bewohnern. Der Bürgerkrieg hat ein ihrem Gewahrsam entsprungen, unter dem Befehl eines be- Bebauen der Ländereien unmöglich gemacht, und nun kommt Briefkaffen der Redaktion. rüchtigten Spitzbuben Michele Caudino. Dieser Räuberhaupt- diese schreckliche Wassersnoth und nimmt das Leyte, was die mann, dem man eine gewiffe Ehrlichkeit nicht abstreiten tann, armen Leute besessen, mit sich. An eine Hilfe von Seiten der Quittung. Durch J., Biesenthal, 8 Mt. erhalten. hat fürzlich mit seinem Namen einen Brief an das Giornale di Regierung ist nicht zu denken, denn die Regierung hat kein Geld, 14. Auguſt berichtigt, daß die Kolonialwaaren- Handlung von A. Borchardt. Wir haben bereits in Nr. 189 vom Sicilia gerichtet, indem er für seinen Brief offen aufkommt und und die Privathilfe, welche ihre Hand wird reichen müssen, kann R. Lehmann, Wiener- Str. 60, nicht gegen die Sonntagsruhe ver denselben zu rechtfertigen unternimmt. Den Beruf hat die Polizei auch nur klein sein, denn der Krieg hat allen Schichten der Be- stoßen hat. Wir wissen also gar nicht, was Sie von uns befchlagnahmt, den Verfasser hat sie dagegen noch nicht, obgleich völkerung mehr oder minder Schaden gebracht. die Regierung auf die Einlieferung der Bande einen Preis von 2500 Lire gesetzt hat. Nach neueren Nachrichten sollen fast sämmtliche Mitglieder der Räuberbande ergriffen sein. Die Berichte, welche aus dem Ueberschwemmungsgebiet des Orinoco kommen, lauten recht trostlos. Die diesjährige Ueberschwemmung hat die des Jahres 1890 weit hinter sich ge= Literarisches. Novelle. wollen. K., Langenbiela'u. Die Sache ist unserer Ansicht nach gänzlich aussichtslos. Egoismus. Egoismus( Selbstfucht) ist die ausschließlich auf den eigenen Vortheil und das eigene Wohlergehen gerichtete Willensthätigkeit, die keine Rücksicht auf den Nebenmenschen nimmt, also der Gegenseitigkeit( Solidarität) entbehrt, jener lassen und ist die größte bisher dagewesene. Die Katastrophe Berliner Volks. Tribüne, Sozialpolitisches Wochenblatt. Gigenschaft, welcher die größten und erhabensten Sittenlehrer traf die Bewohner von Ciudad Bolivar unvorbereitet. Gewöhn- Bierteljahr 1 M. 50 Bf., monatlich 50 Pf. Inhalt der Nummer 34 immer die erste Stelle unter den menschlichen Tugenden einlich tritt alljährlich am 3. August ein merkbares Steigen des vom 20. August: Aus der Woche. Die Dicken und die geräumt haben. Der Selbstsüchtige ist ein Feind der menschlichen Fluffes ein, welches bis zum 15. desselben Monats anhält, worauf Dünnen. Zuckerbrot und Hungerpeitsche. Die Sonntags- Gesellschaft, der Humanität und schreckt unter Umständen zur die Waffermassen langsam ablaufen, bis der Fluß seinen normalen ruhe im Handelsgewerbe.- Textilindustrie und Textilarbeiter Erreichung seines Zweckes auch vor Verbrechen nicht zurück. Die Stand erreicht. In diesem Jahre begann das Wasser schon am in Siebenbürgen. Vom Schlachtfelde. Von der Bewegung. Selbstfucht( Egoismus) ist daher als die schlimmste Entartung 8. Juli zu steigen, und zwar brachte der Fluß derartige Wasser- Gewerkschaftliches 2c. des menschlichen Wesens zu betrachten und daher keineswegs an Gedicht. maffen mit sich, daß in kurzer Zeit viele Stadttheile von Ciudad Das Wesen der Gesellschaft. II. geboren. Ehrgeiz ist das heftige Verlangen nach AnBolivar vollständig unter Wasser waren und die Bewohner Die Juraföderation und Michael Bakunin, III.- Die Ver- erkennung des eigenen Werthes von Seiten der Mitmenschen. eiligst, unter Zurücklaffung all' ihres Hab und Gut, flüchten schwendung der Bodenfruchtbarkeit in der kapitalistischen Gesell- Es ist zu unterscheiden zwischen einem persönlichen Ehrgeiz und mußten. Viele nach der letzten Ueberschwemmung neu erbaute schaft. einem auf einen Gegenstand, eine Sache, einen Zweck gerichteten Häuser sind vom Wasser vollständig zerstört worden. Necht Ehrgeiz. Der Ehrgeizige kann sich in diesem Bestreben sehr schwierig gestaltete fich die Unterbringung der Obdachlosen, denn wohl um die Allgemeinheit ganz verdient machen. Der Unter das Hospital, die Volksschule und andere große Gebäude, schied zwischen Egoismus und Ehrgeiz ergiebt sich hier welche früher bei derartigen Unglücksfällen als Unternach von selber. Treptow. Nene rug- Allee. 3 Minuten hinter dem Paradies- Garten. Bender's Restaurant. Jeden Sonntag Tanz. Heute Sonnabend, 20. August: Grosser Raffee. Küche( Liter 60 pr.), Sommernachts- Ball. 1435b] 3 Kegelbahnen. 3u feinem heutigen Wiegenfeste Gratuliren wir Gustav Hein Und wollen hoffen und auch wünschen, Daß er oft mag bei uns sein.[ 1569b Unterzeichnete Halbenlungler bringen ihrem Freund und Sangesbruder Otto Wolf zu seinem heutigen Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch. Hugo. Emil. Pankow. Borchardt's Vereinshaus. Hans. Pritz. Oito. Paul. Richard. Schulzestrasse 28. Station Nordbahn. Größter Saal der Umgegend. Allen Ausflüglern bestens empfohlen. Gr. Ausverkauf! Halbe Preise! [ 2641L Un das folossale Riesenlager schleunigst zu räumen, muß jekt für baar Geld zu fabelhaft billigen Breisen ausverkauft werden. Die fertigen Sachen des Kleider- Pascha Otto Polte haben den Vorzug eines tadellosen patenten Sizes, verbunden mit Eleganz und Güte, und den Weltruf, daß solche den nach Maaß gefertigten Kleidern durchaus gleich stehen. BEF Baar Geld lacht! De 6000 Arbeits- Anzüge v. 4 M. an. DEF 6000 Promenaden Anzüge ( Sonst 30 M.) jetzt 6, 8, 10, 12 M. 2842L Baar Geld lacht! 6000 Sommer- Paletots von 8 M. an. 6000 Kamingarn- Hosen von 3 M. an. 8000 einzelne Jackets 6000 elegante Anzüge und Röcke jetzt halb umsonst. 5000 ( Sonst 33 11. 36 M.) jetzt 15-18 M. Arbeitshosen von 1 M. an. 8000 18 000 Ramngarn Angüge, Knaben- u. Jünglings- Anzüge( durch Jacket, Rock- und Gehrockform, 13ufall großartiger Gelegenheitsfauf) ( Sonst 40 u. 50 M.) jetzt 20, 25, 30 m. jetzt für die Hälfte des Werthes. 8000 Einsegnungs- Anzüge E Herbstmode 1892, das Nobelße der Saison, viel billiger wie überall jeht nur 8, 10, 12, 15, 18, 20 M. Prima. Kleider- Pascha. Juhaber: Otto Polke. Nur allein 32 Rosenthalerstr. 32, Ecke Sophienstrasse. Warnung! Jebe abuliche Firma ohne den Namen Otto Polke bezweckt eine Täuschung des Publikums. Ha Heute, Sonnabend, bis 10 Uhr Abends geöffnet. I Sonntags früh von 7-10 und von 12-2 Uhr Mittags geöffnet. an adhte ja genau auf Nr. 32. Jede Uhr zu repariren und reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gutgebens nur 1 Mk.50 Pfg.( außer Bruch), kleine Reparaturen Rheinländischer Tunnel. Genannt: ,, Die fidele Nagelkiste". Berlin N., Elsasserstrasse No. 73, neben dem königl. Leihamt. Neu! Das Gäusespiel. Neu! Für 15 Pf. ein Glas Bier u. eine Gans! Einen prachtvollen Regulator extra gratis! Näheres die Plakate und im Lokal. 2864L] H. Schultze( mit'n B.) Empfehle nach wie vor mein vergrößertes Lokal, franz. Billard 2c. dem verehrten Publikum. Vorwärts, Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, sowie andere Zeitungen liegen aus.[ 11421 M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. Für Vereine und Landpartien! ,, Johannisthaler Volksgarten" von A. Senftleben. Direkt am Walde gelegen. Kaffeetüche, Pariser Tanzplatz, 4 Regelbahnen sowie Belustigungen aller Art. Ansspannung.[ 2696L Bur Lassallefeier ist mein Lokal nach zu vergeben. 14006 Berlin S.- 0. A. Schulz, ja 5 10 91 3, A in n 9 so f be ( S b 2826L li Berlin S.- 0. Nr. 5. Reichenberger- Straße Nr. 5. Möbel- u. Bolsterwaaren- Fabrik. Anerkannt gediegene Arbeit. Zeitgemässe Preise. Coulante Bedingungen. MACHT EINIGKEIT GESETZL DEUTSCHES TSTARK GESCH PRIK ERFURT FABRIK Schuhe u. Stiefel mit Kontrollmarke aus der Deutschen SchuhFabrik" in Erfurt sind au folgenden Stellen zu haben: Chr. Geyer, Oranienstraße 202. G. Zerbe, Ritterstraße 114, nahe der Fürstenstraße. H. Bath, Waldstraße 37( Moabit). G. Kördel, Forsterstraße 7. T. Janke, Langestraße 90. A. Heufelder, Hermann- Plah 3. D 2 e D 31 De 1 2 81 C 2625L A. Seeger, Butbuferstr. 41( 31. Rügener- und Demminerstr.). W. Papke, anteuffelstraße 31. J. Schülke, Pücklerstraße 14. G. Stukass, Weberstraße 4. A. Schönsee, Schenckendorffstraße 2. E. Müller, Teltow erstraße 61 H. Müller, Bergmannstraße 15. A. Anders, Gerichtstraße 82. F. Eckhardt, Neu- Weißensee, Lehderstraße 94. C. Nitschke, Kastanien- Allee 86. er e th f 11 d Wilh. U 1 Zum rothen Cylinderhut! Fran Ww. Wieland, Schmöckwitz, seglerschlößchen. Hüte Vereinszimmer od. Zahlstelle( bis billiger. Großes Lager neuer und gebrauchter Uhren, getragene 50 Personen) bei Jacob, Boechstr. 5. 2849L] Uhren von 5 M. an. Neue silb. Cylinder- Nemontoirs, 6 Steine, von 14 M. an, do. 10 Steine, von 16 M. an, goldene Damen- Remontoirs, 14- Karat Gold v. 24 M. an. Gold- und Silberwaaren in gr. Auswahl zu Fabrikpreisen E. Rothert& Stolz, aft: Andreasstr. 62. Uhrmacher. Möbel 2. " 3. " Chausseestr. 78. Chausseestr. 34. Spiegel und Polster- Waaren. Ganze Ausstattungen in Mahagoni u. Nusbaum; Küchenmöbel in großer Auswahl empfiehlt 1726L Berlin S.O., Franz Tutzauer, öpnideve. 25. Alle Uhren werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinidtendorferstr. 2 g, gegenüber der Dantes- Kirche.[ 25L Lager aller Arten Uhren, Uhrketten des königlichen Amtsa. D., 25 A Monals Marken z. quittiren von ParteiBeiträgen empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Kautschuk- Stempelfabrik PI von Conrad Müller, Schkeudik- Leipzig. Preisliste gratis und franko. Rechtsbureau richters& Atte Pantinen- n. Filzschuh- Fabrit Jakobstr. 130. Gewissenhafter Rath in allen Angelegenheiten. Unbemittelten unentgeltlich. Auch Sonntag.[ 2656L von Chr. Geyer, Oranien- Straße Nr. 19a. 15: 5b Neue Schönhauserstr. 18 Cigarren Handlung Fritz Berndt Nur 1 Mark. mit ArbeiterKontrollmarke. Den Parteigenossen empfehle mein reichhaltiges Lager in Zigarren, Zigaretten und Tabaken. 1375b Spez. ff. 5- und 6- Pf. Zigarren. M. Vok Zapel, Skalitzerstr.131 neben Frister& Rossmann. Achtung. Umstände halber ist mein Lokal am Sonnabend, den 24. September frei geworden und dieserhalb unentgeltlich zu vergeben. Hoffmann, Oranienstr. 180. 2 Vereinszimmer( 60 u. 20 Personen aber nur an Handwerker, die verfallen. fassend) sind zu vergeben, auch Sonntags, Berlin SO., Köpnickerstr. 39a. Von heute ab bis. 1. Oft. werden, Sommer- Paletots, etwas getrag., für Raiser Franz- Grenadier- Bl. 7, Lehmann. 8-19 M., gut erhalt. Hosen für 3 Vereinszimmer b. Flick, Simeonftr. 23. 17 M.& de r jt r. 174 p. am bis 5 play, verkauft. 28412 In der Pfandleihe Klagen, Eingaben, Reklamationen. Gerichtstr. 32, I, am Nettelbeckplatz, enossenschafts- Brot empfiehlt Kinderwagen. Bröstes Lager Berline Audrenstr.23.6.p. Schlafstelle für 1 oder 2 Herren Rath im Zivil- und Strafprozeß. Ein werden täglich die verfallenen Sachen Staligerstr. 140 v. 3 Tr. r. b. Dobrat ziehung von Forderungen. Pollak, unter Zage verkauft. jetzt Blumenftr.19 II r. Auch Sonntags. Empfehle mein Gigarren- und Tabaks Nene Hosen, Hosen n. Geschäft. Auch sind Billets für heute nach Tivoli bei mir zu haben.[ 2867L anzüge ſpottbillig. W. Lindemann, Heimstraße 24. Pfandleihe Staligerstr. 13. Saubere Schlafstelle f. H. Schäfers straße. Preis 6,50 M. Annen Dr. Hoesch, homöopath. Arzt, Artilleriestr. 27. 8-10, 5-7, Gonnt. 8-10 Möbel-, Spiegel-. Polsterwaaren- Magazin Polsterwaaren- Magazin on Aug. Herold, SW. Oranien- Straße 83/84. SW. Verantwortlicher Redakteur:( J. V.) Max Held in Berlin Druck und Verlag von Mag Bating in Berlin SW., Beuthstraße 2. 152L th Le er DE bi la & ein de B8. ha m glun น dr