Nr. 195. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage, Neue Welt" 10 Bfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige. Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Steuerreformen. Sonntag, den 21. August 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. " Politische Uebersicht. Freilich, nicht lange sollte das Reich mit dem ihm zuge- verbänden überwiesen werden und wird dann schon nach wiesenen Segen zufrieden sein. Der Appetit kommt beim deren Interessen geregelt werden, zumal bereits davon die Der Deutsche verspürt nachgerade ein gelindes Gruseln, Essen, und der Militarismus hat einen nie zu befriedigenden Rede ist, den Kommunen die Einführung indirekter Steuern wenn von Steuerreform die Rede ist. Nicht als ob eine Magen. Kaum ein Jahr verging, daß er nicht er-( Biersteuer, Brausteuer Brausteuer u. s. w.), was wiederum Reform nicht erwünscht wäre, sie thäte vielmehr sehr noth, höhte Ausprüche machte. Die Gier der Agrarier auf eine Belastung zu Ungunsten der arbeitenden Beund zwar eine Reform, welche die Steuerlast den wirth wuchs, die Kornzölle wurden mehrfach erhöht und völkerung hinausläuft, weitere Einnahmequellen" zu erschaftlich Schwachen abnähme und sie auf die Schultern der stiegen auf den fünffachen Betrag der ursprünglichen schließen. Daß dieser Reichstag sich gegen die neuen fapitalistischen Ausbeuter wälzte, also eine Reform, die auf Größe. Wie der Tabat mußte auch der Schnaps mehr Steuerpläne ablehnend verhalten wird, ist nicht zu erder Grundlage der Gerechtigkeit beruht, die nicht den Ar- bluten, und zwar nicht blos für das Reich, dem er einen warten. Der Konservativen und des Zentrums kann die beiter durch die Bertheuerung des nothwendigsten Lebens- jährlichen Mehrgewinn von über 100 Millionen abwarf, Regierung sicher sein, höchstens werden diese noch einige unterhalts erdrückt und ungezählte Millionen den großen sondern auch für die schnapsbrennenden preußischen Junker, spezielle Extra- Vortheile verlangen; die Nationalliberalen Grundbesitzern in die Tasche schiebt, eine Reform, die darin benen man durch ein besonderes Privileg einen Gewinn werden aber schon um ihres finanzministeriellen Parteibestände, daß man die Millionen, welche man den junter- von jährlich 30 Millionen zuschanzte. Alles aber reichte genossen willen mitmachen. Sie können stolz sein auf ihren lichen Schnapsbrennern und den hohen Adligen nicht für den Hunger des unersättlichen Militarismus. Die Miquel; wie himmelweit überragt er seine konservativen zum Geschenk macht, zu kulturellen Zwecken im Aera der Anleihen begann. Eine Schuldenlast von mehr Vorgänger in der Handhabung der Steuerschraube! Die Inlande verwendete, eine Steuerreform, welche die als 12 Milliarden wurde aufgenommen, und dieselbe ist Befürchtung, daß die Konservativen Herrn Miquel nach Gehälter der hohen Beamten beschnitte und die Pen- immer noch im Wachsen. An ein Aufhören der Matrikular Durchführung der Steuerprojekte die Thüre weisen werden, fionen für Taufende arbeitskräftige Offiziere ersparte und beiträge war auch bald nicht mehr zu denken. Die Zuschüsse glauben wir nicht; den Finanzminister werden sie sich dafür den unteren Beamten und Staatsarbeitern und deren an die Einzelstaaten mußten von diesen wieder an das Reich warm halten, es sei denn, daß sie vorzögen, einen noch Wittwen und Waisen ein auskömmliches Leben ermöglichte, zurückgehen. beffern Finanzkünstler sich zuzulegen, und wäre es auch der eine Reform endlich, die vor Allem den Militarismus, der In Preußen schuf die Verstaatlichung der Eisenbahnen freisinnige Eugen Richter. am Lebensmart der Nation saugt, beseitigte. Von alle eine neue Einnahmequelle, aber auch diese gerieth in's diesem ist nicht die Rede, wenn von einer beabsichtigten Stocken. Das Bedürfniß der bloßen Plusmacherei machte Steuerreform der Regierung die Rede ist. Da läuft die fich zum großen wirthschaftlichen Schaden der Arbeiter Reform immer und immer nur darauf hinaus, daß der geltend. Einem Aufschwunge des Verkehrs und der durch Militarismus mehr Geld braucht und dieses zu beschaffen ist. Sen gesteigerten Verkehr auch vorauszusehenden Erhöhung Das ist des Pudels Kern, alles Andere ist nur äußere Ver- der Einnahme, stellte sich die engherzige Sozialpolitik entzierung. Wie die Form der Steuer auch sei, fie ist immer gegen, welche den Industrie- und Landbaronen den Ge derart, daß sie die große Masse des Volkes belastet; gestritten sammtwohlstand der arbeitenden Bevölkerung preisgab. wird höchstens darum, welchem Theil der kapitalistischen Durch Ermäßigung der Kohlentarife hätte der EisenbahnAusbeuter noch besondere Vortheile aus der Mehrbelastung minister Thielen den Kohlenring geschädigt, durch den er-( Nr. 232 vom 19. August) schreibt: zuzuweisen seien. mäßigten Personentarif hätte er die den östlichen Der Vater der Steuer- sowie der Sozialreform ist das Junkern verhaßte Freizügigkeit der Arbeiter gefördert. Sozialistengeset. Bismarck verstand es, die von dem Die Lex Huene brachte den Junkern und GroßStöckerianer Höbel und dem Nationalliberalen Dr. Nobiling grundbesitzern noch neue Vortheile. Sie überwies berübten Attentate zu benutzen, um zwei Fliegen mit einem einen Theil der an Preußen vom Reiche gezahlten Schlag zu treffen. Der neugewählte gefügige Reichstag be- Bollüberschüsse den Kommunalverbänden, in denen fast willigte ihm das Sozialistengesetz und 300 Millionen neuer ausschließlich der Großbesitz und das Großkapital entSteuern. Die Aera der Zölle begann, zunächst vorwiegend scheidende Stimme haben, so daß sie auch hier noch einen zu Gunsten der Großindustrie und in etwas verschämter besonderen Vortheil haben von den Geldern, welche die Weise sich auch auf das Getreide erstreckend. Die Industrie- große Masse des Volkes infolge der Vertheuerung der nothBarone und die agrarischen Junker wurden durch die ihnen wendigsten Lebensmittel aufzubringen hat. Aber Alles erwachsenden Vortheile die Stützen der neuen Finanzpolitit, reicht nicht für den Militarismus. So tritt denn jetzt und um das nationale Mäntelchen für die egoistischste wieder der Plan einer neuen Steuerreform zu Tage. Bu Intereffenpolitik waren die Nationalliberalen nie verlegen. nächst soll diese in der Einführung einer Vermögenssteuer Durch die Zölle sollte das Reich auf eigene Füße gestellt bestehen, der wir an und für sich nicht abhold wären. Sie werden, und nicht mehr von den Matrikularbeiträgen der könnte unseretwegen noch viel einschneidender sein, einzelnen Staaten abhängig sein. Das Reich sollte im Gegen- ebenso wie der Staat bei der Einkommensteuer sich theil noch der Wohlthäter der einzelnen Staaten sein und diesen nicht hätte mit den 4 pCt. für die aller seine Ueberschüsse zuwenden. Das Zentrum hatte, da Bis- höchsten Einkommen zu begnügen brauchen. Aber durch marck bereits den Weg nach Canossa angetreten, die prin- diese neue Steuer wird das Volk immer noch nicht entzipielle Opposition aufgegeben und fand sich befriedigt durch lastet; die Mehreinnahmen fließen alle in den Magen des die Annahme der Franckenstein'schen Klausel, wonach die Militarismus. Ueberdies bewilligt die Bourgeoisie nichts Ueberschüsse der Zölle und Tabatsteuer über den Betrag von ohne Gegenleistung. Und auch hier soll die große Masse 130 Millionen den Einzelstaaten überwiesen werden sollten. des Volkes herhalten. Die Grundsteuer soll den KommunalFeuilleton. Nacbrua verboten.) Die Waffen nieder! [ 2 Berlin, den 20. Auguft. Die Ansprache des Kaisers. Die Franks. 3tg." " Die Ansprache des Kaisers an die Generale und höheren Offiziere der Garde wird allgemein überraschen, da sie der seit Monaten auf der Tagesordnung stehenden Militärfrage eine Wendung giebt, auf die man nicht gerechnet hatte. Alle Angaben und Erörterungen bewegten sich seither auf der Basis, daß die Regierung eine beträchtliche Verstärkung des Heeres und eine Vermehrung der Gadres fordere, dagegen die Einführung der zweijährigen Dienstzeit für die Infanterie zu gestehen werde. Es darf als sicher angenommen werden, daß Der Gesetzentwurf, soweit er bereits ausgearbeitet war, sich auf dieser Linie bewegte, die ja auch im Reichstag durch Reden des Reichskanzlers vor Jahr und Tag gezeichnet worden war. Aus der Erklärung des Kaisers, daß alle Gerüchte über die bevorstehende Einführung der zweijährigen Dienstzeit unbegründet seien, daß er einer kleineren Armee mit längerer Dienstzeit vor einer größeren mit fürzerer Dienstzeit den Vorzug gebe, muß man den Schlußziehen, daß der dem Kaiser in den Grundzügen oder schon ausgearbeitet vorgelegte Entwurf nicht seine Zustimmung gefunden hat. Es würde damit aber, da für eine abermalige Vermehrung des Heeres auf Grund der jetzigen Präsenzzeit eine Mehrheit sich im Reichstage nicht gewinnen läßt, die Militärfrage vorerst von der Tagesordnung abgesetzt sein, was man nach Lage der politischen Verhältnisse wohl auf allen Seiten, wo man nicht auf Konflikte spekulirt hat, mit Freuden begrüßen wird. Auch die Frage der Vermehrung der Einnahmen des Reiches aus den indirekten Steuern, insbesondere der Streit über das Opfer, das zunächst mehr bluten zurückfiel, ihr mit den schwingenden Tüllwolken meines Kleides um den Kopf wirbelnd. " O pardon, pardon, Tanti!" bat ich und setzte mich zurecht. Ich kann nichts dafür dafür..." heute noch: ich liebe Sie." Gie die unbewußten Bestrebungen des erwachenden verliebten Triebes. In diesem Sommer wurde meiner Tante ein Kurgebrauch in Marienbad verordnet. Sie fand es für gut, mich mitzunehmen. Obgleich meine offizielle Einführung" Davon ist auch nicht die Rede- mein Vorwurf galt in die sogenannte Welt erst in der kommenden Winterszeit Deinem Benehmen mit diesem Husaren- Du darfst Dich stattfinden sollte, so wurde mir doch gestattet, einige kleine beim Tanzen nicht so anschmiegen und schaut man denn Kurhausbälle mitzumachen; gleichsam als Borü bung im einem Herrn so in die Augen?" Tanzen und Konversiren, damit ich in meiner ersten Faschings- Ich erröthete tief. Hatte ich etwas Unmädchenhaftes Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. faison nicht gar zu schüchtern und ungelenk auftreten möge. verbrochen? Mochte der Ünvergleichliche etwa eine schlechte Am 10. März 1857 feierte ich meinen siebzehnten Ge Doch was geschah auf der ersten" Reunion", die ich Meinung von mir gefaßt haben? burtstag. Schon siebzehn", lautet unter jenem Datum die besuchte? Ein großes, sterbliches Verlieben. Natürlich war's Von diesen bangen Zweifeln wurde ich im Verlaufe Eintragung ins Tagebuch. Dieses schon" ist ein Poem. Es ein Husarenlieutenant. Die im Saale anwesenden Zivilisten des Balles befreit, denn während des Souperwalzers flüsterte steht kein Kommentar daneben, aber vermuthlich wollte ich schienen mir neben den Militärs wie Maifäfer neben mir der Unvergleichliche zu: damit sagen:„ und noch nichts für die Unsterblichkeit ge- Schmetterlingen. Und unter den anwesenden Uniform-„ Hören Sie mich au- ich kann nicht anders than". Diese rothen Hefte leisten mir heute, da ich meine trägern waren die Husaren jedenfalls die glänzendsten; müssen es erfahren Lebenserinnerungen aufzeichnen will, gar gute Dienste. Sie unter den Husaren schließlich war Graf Arno Dotzky der Das Klang ein bischen anders angenehm, als Johannas ermöglichen mir, die vergangenen Ereignisse, welche nur als blendendste. Weber sechs Fuß groß, schwarzes Kraushaar, famose" Stimmen".... Aber so im Weitertanzen konnte verschwommene Umrißbilder im Gedächtniß haften geblieben, aufgewirbeltes Schnurrbärtchen, weißglitzernde Zähne, dunkle ich doch nichts antworten. Das mochte er einsehen, denn bis in die kleinsten Einzelheiten zu schildern, und ganze, Augen, welche so durchdringend und zärtlich schauen konnten jetzt hielt er inne. Wir standen in einer leeren Ecke längst vergessene Gedankenfolgen oder längst verklungene furz, auf seine Frage: Haben Sie den Cotillon des Saales und konnten die Unterhaltung unbelauscht fortGespräche wörtlich wiederzugeben. noch frei, Gräfin?" fühlte ich, daß es noch andere, führen: Im nächstfolgenden Fasching sollte ich in die Gesellschaft ebenso erhebende Triumphe geben kann, wie das„ Sprechen Sie, Gräfin, was habe ich zu hoffen?" eingeführt werden. Diese Aussicht entzückte mich aber nicht Bannerschwingen der Jungfrau von Orleans, oder das " Ich verstehe Sie nicht," log ich. so außerordentlich, wie dies gewöhnlich bei jungen Mädchen Szepterschwingen der großen Katharina. Und er, der" Glauben Sie vielleicht nicht an Liebe auf den ersten der Fall ist. Mein Sinn strebte nach Höherem als nach Zweiundzwanzigjährige, hat wohl Aehnliches empfunden, Blick"? Bis jetzt hielt ich es selber für eine Fabel, aber Ballsaal Triumphen. Wonach ich strebte? Diese Frage als er mit dem hübschesten Mädchen des Balles( nach heute habe ich die Wahrheit davon erprobt." hätte ich mir wohl selber nicht beantworten können. Ber- dreißig Jahren kann man schon so etwas konstatiren) im Wie mir das Herz flopste! Aber ich schwieg. muthlich nach Liebe... doch das wußte ich nicht. Alle diese Walzertakt durch den Saal flog; da dachte er wohl auch:" Ich stürze mich kopfüber in mein Schicksal," fuhr er glühenden Sehnsuchts- und Ehrgeizträume, welche im Jünglings- Dich besitzen, Du süßes Ding, das wöge alle Marschall fort„ Sie oder keine! Entscheiden Sie über mein und Jungfrauenalter die Menschenherzen schwellen, und welche stäbe auf. Glück oder über meinen Tod... denn ohne Sie kann unter allerlei Formen- Wissensdurst, Reiselust, Thatenaber Martha!" brummte die und will ich nicht leben.... Wollen Sie die Meine brang Aber Martha fich verwirklichen wollen, sind doch zumeist nur Tante, als ich athemlos auf meinen Sessel an ihrer Seite werden?" " segung der Militärvorlage von der Liste der Aufgaben der wird." 1 das Schachergeschäft foll, ist damit für's Erfte abgethan; bleibt's bei den seitherigen Caprivi wird sich ebenso leichten oder schweren Herzens von Das Zentrum, das aus Merger über das Scheitern des Ausaaben, so wird man auch mit den Einnahmen reichen und der zweijährigen Dienstzeit abwenden, wie weiland von dem Volksschul- Gesezentwurfes den Kreuzer K verweigert hat, etwaige Ausfälle durch die Erhöhung der Matrikularumlagen, Schul- Gesezentwurf, für den er sich weit mehr engagirt ist heute befferer Laune und wird decken können. Auch auf die Parteiverhältnisse wird die Ab- hatte; und unser Militärdepartement ist so vortrefflich hinter den Kulissen wickelt sich leicht ab- diesmal nicht nächsten Reichstagsfeffion in vielfachen Beziehungen einwirken; organisirt, daß es binnen 48 Stunden ein halb Dugend hartherzig sein. Als Herold wird ihnen der edle Pole für heute sei nur bemerkt, daß der ernstlichen Erprobung der neuer Militärvorlagenfalls es nicht bereits geschehen Koscielski- Admiralsti voranstürmen, und sie werden ein tonservativ flerifalen Allianz dadurch wirksam vorgebeugt ist ausarbeiten kann, die mit den persönlichen Ansichten stimmen in den Ruf:" Heil Dir, Marinebudget, wir, bie des Kaisers im Einklang und der Billigung des Reichs- Alles Bewilligenden, grüßen Dich." Bewilligen ist so leicht; das Volk zahlt das Bewilligte. Um zu den Schlüssen, die das Frankfurter Blatt aus kanzlers gewiß sind. der kaiserlichen Rede zieht, zu kommen, bedarf es eines Zweijährige Dienstzeit hin, zweijährige Dienstzeit her Preußische Landtagserfahwahlen. Bei der im Optimismus, den wir aus guten Gründen nicht besigen.dem deutschen Volke wird in der nächsten Reichstags- Landtags- Wahltreise Erfurt am 19. b. M. stattgehabten Wenn wirklich die Vorlage auf der Grundlage, daß die Session ein Aderlaß im großen Stil zugemuthet werden zweijährige Dienstzeit für die Infanterie eingeführt werde, der Militarismus braucht Blut, mehr Blut, und wenn das Ersazwahl zum Landtage wurde Ober- Landesgerichtsrath fich aufgebaut hätte, so sind die Baumeister im Generalstab deutsche Volk sein Herzblut nicht hergeben und sich nicht Im walle in Hamm( Zentrum) mit 221 Stimmen gegen und im Reichskanzleramt viel zu gut geschult, um nicht so- verbluten will, so muß es den Kampf mit dem Militaris- gewählt. Im Wahlkreise 2 Merseburg wurde der Rittergutsbefizer Rohde Wachsdorf( konservativ) mit fort einzuschwenken und einen neuen Entwurf auf anderer mus aufnehmen- einen Kampf, der für unser Volk in allen 211 abgegebenen Stimmen an Stelle des ehemaligen Basis' dem Reichstage zu übergeben. Mehr Geld für den Wahrheit und im vollsten Sinne des Worts ist ein Polizei- Präsidenten v. Koferit in Potsdam gewählt. Die Militär- Etat, und zwar kolossale Summen, werden gefordert, Kampf ums Dasein! Liberalen enthielten sich der Abstimmung. so oder so als nothwendig" nachgewiesen und von der Mehrheit des Reichstags mit Hurrah bewilligt werden. " 4 Go Herrn von Helldorff, dem Chef des Konservativen Wochenblattes" sendet die konservative Barteileitung wieder einen falten Wasserstrahl. Der Vorstand erklärt: „ Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß der geschäfts führende Ausschuß des Vorstandes der konservativen Partei aus den Herren Freiherr von Manteuffel- Kroffen( Borsitzender), von Rauchhaupt und Graf v. Mirbach besteht. Ferner wird aus besonderer Beranlaffung nochmals erklärt, daß das Konser vative Wochenblatt" ein Privatunternehmen ist, zu dem der Parteifonds nichts beisteuert, und das mit dem Parteivorstande in feinerlei Verbindung steht." Aus der Ferienkolonie. Ueber Manöverübungen Konservative Säkeleien. Der ,, reinliche Scheidungs" Konservative und Zentrum, die heilige Allianz des Reichs mit Gefechtsschießen, die am 16. d. M. im Badischen Prozeß ist so langlebig wie der ewige Jude. Programm tags und des Landtags, Nationalliberale, Welfen und Polen, zwischen Kleinsteinbach und Wilfendingen revision oder nicht, Parteitag oder nicht, Zulassung zum find Ein großes Kartell, sobald der Militarismus auf's stattgefunden haben, berichtet nach dem„ Badischen Landes- Parteitag oder nicht, das ist die Frage. Die„ DeutschTapet gebracht wird. Und wie es mit dem Deutschfreifinn boten" das Berliner Tageblatt"( Nr. 420 vom 20. Auguft) Sozialen", die bekannte Spielart der Antisemiten, dürfen bestellt ist, das wollen wir abwarten. Er wird sein Ja greuelvolle Dinge. Den Mannschaften wurden Leistungen nicht auf den Parteitag kommen, denn sie sind eine eigene widerstrebend, lispeln, wie die Julia im Byron'schen„ Don faft über ihre Kräfte zugem uthet. Von den Soldaten des Partei. So sagen einmüthig ,, Kreuz- Beitung" und„ Reichs Juan": Durlacher Bataillons und des Grenadier- Regiments brach bote". Aber die„ Chriftlich- Sozialen", deren Heilsbote der " Ein wenig fträubt sie sich und flüsternd: Niemals eine größere Anzahl vom Higschlag getroffen zusammen. Stöcker ist, will der Reichsbote" in die Tagfahzung eins thu' ich's," Von den gefallenen Mannschaften des Durlacher Bataillons schwärzen, die um Hammerstein mögen aber nicht. Ergab sie sich...." sollen vier, darunter ein Einjähriger, von denen des Gre- müssen die Gefolgsleute draußen bleiben, und nur Stöcker Auf das A, die Bewilligung der neuen Lasten, folgt nadier- Regiments zwei gestorben sein. Der Bahnhof darf stöckern auf dem Palawer der Reaktion. das B, die verschärfte indirekte Steuerqual. Und würde Wilferdingen, wohin die vom Sonnenstich getroffenen wirklich für eine Weile diese Militärfrage" von der Tages- Soldaten verbracht wurden, habe im wahren Sinne des ordnung abgesetzt, sie tauchte bald und noch drohender wieder Wortes einem Lazareth geglichen. O welche Lust Soldat zu auf. Denn das fortgesetzte Wachsen der Ansprüche ist ein sein! Wie das Berliner Tageblatt" ferner meldet, hat das dem Militarismus eingeborenes Gesez. Eine Politik, die in Halle a. S. einquartirte Infanterie- Regiment 83 von der Hand in den Mund lebt und von heute auf morgen auf dem Marsche von der Hize furchtbar gelitten. Ein in wirthschaftet, ist allerdings zu Kompromissen, zur Vertagung Halle wohnender Reservist, von Profession Brauer, stürzte und Verschleierung geneigt. Aber es ist möglich, daß die bei Stumsdorf infolge von Hizschlag todt zu Boden. neue Militärfrage gründlich und offen, rasch und scharf er- Gegen vierzig Soldaten fielen um, erholten sich aber größtenörtert und entschieden wird. Mehr Licht über den Mili theils wieder. tarismus und den Klassenstaat, seinen Nährvater, Auf- Der Bossischen Zeitung"( Nr. 388 vom 20. d. M.) klärung über die Ziele der Gewalthaber und über wird aus Posen telegraphirt: Hier herrscht eine fast Hammerstein, der Reichstags- Randidat. In der das dem Gemeinwohl Ersprießliche und Sonderung unerträgliche Hize. Bei den heutigen Brigade- lebungen elften Stunde ist Herr von Hammerstein's Kandidatur für der militärfrommen Spreu vom antimilitaristischen wurde eine große Anzahl Soldaten ohnmächtig und mußte Herford verkündet worden. Die Kreuz- Zeitungs"-Leute Weizen ist das nicht eine gute Aufgabe für die mittelst Krankenwagen und Droschken nach Hause bewußten, weshalb sie so vorsichtig operirten. Nicht blos die nächste Reichstags- Kampagne? Und wenn die Reaktion auf fördert werden." Trotzdem rücken die Truppen in's um Helldorff sind dem Edlen gram. Sein Bahlmanifest einen Konflikt spekulirt, wir fürchten ihn nicht. Nichts Manöver. ift bereits erschienen( abgedruckt in der„ Kreuz- Zeitung" klärte die Lage mehr, als wenn der Reichstag wegen der Nr. 388 vom 20. d. M.), erzreaktionär, salbungsvoll, offens Militärvorlage aufgelöst würde. Ein Wahlkampf, der unter Neubau von Kriegsschiffen. In der Denkschrift herzig. Er erklärt sich solidarisch mit dem Programm, wie dem verhängnißvollen Zeichen: Militärbudget, neue indirekte zum Etat für 1889,90 war für den Bau von Kriegsschiffen es der bisherige Mandatsinhaber, Kleist Regzow, vertreten. Steuern, Lück und Schwengber, Neisse und Mainz aus- Der Betrag von 13,9 Millionen gefordert worden. Die Da er sich bereit erklärt, in öffentlicher Versammlung gefochten wird, bietet heute, da das soziale Elend und die offiziösen Berliner Politischen Nachrichten" schreiben nun: seine politischen Anschauungen eingehend zu entwickeln, Unzufriedenheit mit den politischen Zuständen die Massen Nach der erwähnten Denkschrift würde die Forderung für wird wohl Gelegenheit geboten sein, den Junker von gewaltiger als je aufgerüttelt haben, für die wirkliche De- für den Etat auf 1893/94 den Betrag von 18,9 Millionen er- Hammerstein über dies und das zu fragen, z. B. über die mokratie die trefflichsten Chancen. Will Graf Caprivi die reichen. Jedoch ist zu bedenken, daß in den Vorjahren von den Meineidslüge, die sein Organ in schofelster Weise Kraftprobe machen, er wird sein 1890" finden so gut wie in den Etats eingefesten Summen ganz beträchtliche Beträge fundirt einzig und allein von einem Goffenblatt- in die sein Vorgänger. gestrichen sind, was ſeine Rückwirkung auf die Forderungen Welt gehumbugt hat, wofür das Junkerblatt von uns ge für 1893/94 auszuüben nicht verfehlen wird. Nach der Denkschrift sollten für die vier neuen Panzerschiffe die Forderungen stäupt worden ist. Die Sozialdemokratie wird dem Herrn im Jahre 1892/93 abgeschloffen sein. Thatsächlich ist dies nur die Wege weisen. bei Panzerschiff„ Brandenburg" der Fall gewesen, für die anIn derselben Sache schreibt man uns: Der Kaiser und die Miltärvorlage. Aus der Erklärung des Kaisers, des obersten" Kriegsherrn, daß von der zweijährigen Dienstzeit nicht die Rede sein könne, ziehen verschiedene Blätter, darunter auch die Frankfurter Zeitung", den wunderbar naiven Schluß, wir würden in der nächsten Session überhaupt keine neue Militärvorlage bekommen. Denn so argumentiren diese Schlaumeierdie Militärvorlage, welche ausgearbeitet worden ist, hatte die zweijährige Dienstpflicht zur Voraussetzung, wie aus Erklärungen des Herrn von Caprivi hervorgeht. Diese Vorausfegung ist nun hinfällig geworden, und das hat zur logischen Folge, daß auch die ganze Militärvorlage hinfällig geworden ist." Wenn wir in Deutschland eine parlamentarische Regierung hätten, die an die Erklärungen ihrer Vertreter gebunden wäre, so hätte diese Argumentation vielleicht eine gewiffe Berechtigung. Allein wir haben in Deutschland teine parlamentarische Regierung; die ohnehin sehr allgemeinen und unbestimmten- Erklärungen des Herrn Reichskanzlers zu Gunsten der zweijährigen Dienstzeit sind in feiner Weise für die Regierung bindend; Herr von Wieder ja" diesmal schon etwas fester. " D, ich Glücklicher! Also auch auf den ersten Blick? -Du liebst mich?" Jetzt antwortete ich nur mit den Augen doch diese, glaub ich, sprachen das allerdeutlichste" Ja". * " - fe deren drei dürften im nächsten Gtat noch beträchtliche Schluß- Berlorene Liebesmüh'. Die letzte Kneip- Kampagne raten verlangt werden, die sich schon nach den früheren An- des Ex- Kanzlers war hauptsächlich auf das Ausland be gaben der Marineverwaltung auf 5,5 Millionen beliefen, sich rechnet, dem imponirt werden und das dann auf Deutsch aber noch um die im laufenden Etat seitens des Reichstages land zurückwirken sollte gestrichenen weiteren 2,3 Millionen erhöhen dürften. nach bekanntem Rezept. Die Bon Spekulation ist aber glänzend mißlungen. Die gesammte ben neun verlangten Panzer- Fahrzeugen sollten nach der Denk ernsthafte Bresse Englands, Frankreichs und der Vereinigten schrift mit Schluß des Jahres 1892/93 sechs hergestellt bezw. Staaten ist einig darin, diese Hanswurſtiade verächtlich Die Mittel für deren Herstellung bewilligt sein. Thatsächlich find die Forderungen für drei beendigt. Der Bau der Kreuzer und lächerlich zu finden. Auch die 5 Millionen Mart forvetten, von denen in der Denkschrift 7 gefordert waren, ist am welche die Schwefelbande" zusammengesteuert haben soll wenigsten vorgeschritten. Für die erste ist noch eine Schlußrate von als Privat- Reptilienfonds zur Rektifizirung( Berichtigung) 1,7 Wiillionen im nächsten Gtat zu verlangen. Für die anderen der öffentlichen Meinung" werden an diesem Ergebnisse ist bisher noch nichts bewilligt worden. Die erste Rate für die nichts ändern. Fünf Millionen ist viel, indeß doch wohl Kreuzertorvette K wurde in der vorigen Reichstags- Tagung feine übertriebene Biffer; die Freunde des Millionär abgelehnt. Von ben 4 verlangten Kreuzern und den 2 Avisos züchters" haben unter ihm so viel zusammengestohlen, daß find die Gesammtmittel für 2 bezw. 1 bisher bewilligt worden. fie ganz bequem 5 Millionen dransezen können, um ihn Nach dieser Uebersicht au urtheilen, dürfte die im Etat 1893/94 und sich wieder an den großen Millionentopf" zu bringen. für den Neubau von Kriegsschiffen zu fordernde Summe fich kaum auf den Betrag von 13,9 Millionen beschränken, In ein paar Tagen wird das Opfer herausgeschlagen. da sich allein die letzten Ratenforderungen für die Panzerschiffe, welche in der Denkschrift für das Jahr 1893/94 nicht vorgesehen waren, auf 7,8 Millionen belaufen." Mutter" Freifinniges Attentat auf die Preßfreiheit. " Man soll das Gute nehmen, wo man es findet; eventuell Auf eine so direkte Frage mußte ich doch nicht einmal mir selber im Tagebuche fund und zu mystisch und heilig, gerührt und pathetisch, naiv und lieblich etwas erwidern. Ich suchte nach einer recht diplomatischen wissen; nur das Leiden und Sehnen empfand ich als furz ungeheuer poetisch gestimmt sein. Bur Pflege dieser Phrase, die- ohne jegliche Hoffnung abzuschneiden eine Art Verdienst, daher das viele Großthun damit. Stimmung tragen ja( sowie die Schulbücher zur Pflege der meiner Würde nichts vergäbe, brachte aber weiter nichts wie doch diese rothen Hefte alle meine traurigen Lagen Kriegsbewunderung) alle möglichen Gedichtsammlungen, hervor, als ein zitternd gehauchtes" Ja". getreulich spiegeln, während zu frohen Zeiten die Blätter illustrirte Journale, Gemäldegalerien und landläufige Ent So darf ich morgen bei Ihrer Tante um Ihre Hand ganz unbeschrieben blieben. Zu dummi! Das ist, als zückungsphrasen unter der Rubrik Mutterliebe", anhalten und dem Grafen Althaus schreiben?" sammelte Einer während eines Spazierganges um An- glück" Mutterstolz" nach Kräften bei. Was zunächst ber im denken daran nach Hause zu bringen als sammelte er Seldenanbetung( fiche Carlyle's hero- worship) in Ber von den Dingen, die er auf dem Wege findet, nur das götterungsfach Höchstes geleistet wird, das leisten die Leute Häßliche; als füllte er seine Botanisirbüchse nur mit in baby- worship. Natürlich blieb hierin auch ich nicht Dornen, Disteln, Würmern, Kröten und ließe alle Blumen zurück. Mein kleiner herziger Ruru war mir das wichtigste und Falter weg. Weltwunder. Ach, mein Sohn- mein erwachsener herr Dennoch, ich erinnere mich: es war eine herrliche Zeit. licher Rudolf was ich für dich empfinde, dagegen ver An meinem achtzehnten Geburtstage wurde ich ge- Eine Art Feen- Märchentraum. Ich hatte ja alles, was ein blaßt jene tindische Babybestaunung- dagegen ist jene traut, nachdem ich zuvor in die Welt" eingeführt und junges Frauenherz uur begehren kann: Liebe, Reichthum, Rang, blinde, affenmäßige, jungmütterliche Freßliebe so nichti der Kaiserin als Braut" vorgestellt worden war. Nach Bermögen- und das Meiste so neu, so überraschend, so wie ein Wickelkind ja selber gegen einen entfalteten Menschen unserer Hochzeit unternahmen wir eine Italienreise. Bu staunenerregend! Wir liebten uns wahnsinnig, mein Arno und nichtig ist. diesem Zweck hatte Arno einen längeren Urlaub genommen. ich, mit dem ganzen Feuer unserer lebensstrohenden, schönheits- Auch der junge Vater war nicht wenig stolz auf seinen Bon einem Austritt aus dem Militärdienste war niemals sicheren Jugend. Und zufällig war mein glänzender Husar Nachfolger und baute die schönsten Bukunftspläne auf ihn, die Rede gewesen. Zwar besaßen wir beide ziemlich an- nebenbei ein braver, herzensguter, edeldenkender Junge, mit Was wird er werden?" Diese eben noch nicht sehr sehnliches Vermögen aber mein Mann liebte seinen weltmännischer Bildung und heiterem Humor( er hätte ja dringende Frage wurde des öfteren über Nurus Wiege vo Stand und ich mit ihm. Ich war stolz auf meinen schmucken ebensogut was bot der Marienbader Ball für eine Bürg gelegt, und immer einstimmig entschieden: Soldat. Manch Husarenoffizier und fah mit Befriedigung der Zeit entgegen, schaft dagegen?- ein böser und ein roher Mensch sein mal erwachte ein schwacher Protest von Seiten der Mutter: da er zum Rittmeister-zum Obersten- und einst zum können) und zufällig war auch ich ein leidlich gescheidtes Wie aber, wenn er im Kriege verunglückt? Ah bah Generalgouverneur vorrücken würde... Wer weiß, viel- und gemüthliches Ding( er hätte auf besagtem Balle ebenso ward dieser Einwurf weggeräumtes stirbt ja doch jeder leicht war er zu noch höheren Geschicken bestimmt: vielleicht gut in ein hübsches launenhaftes Gänschen sich verlieben nur dort und dann, wie es ihm bestimmt ist." Ruru würde follte er als großer Feldherr in der vaterländischen Ruhmes- können); so kam es denn, daß wir vollkommen glücklich ja auch nicht der einzige bleiben; von den folgenden Söhnen geschichte glänzen.. waren und daß infolgedessen das rothgebundene Lamento- mochte in Gottes Namen einer zum Diplomaten, ein anderer Daß die rothen Hefte gerade in der seligen Braut Hauptbuch lange Zeit leer blieb. Ver- aber der älteste, der mußte feines Vaters und Großvaters zum Landwirth, ein Dritter zum Geistlichen erzogen werden, zeit und während der Flitterwochen eine Lücke auf- Halt: hier finde ich eine fröhliche Eintragung weisen, thut mir jetzt sehr leid. Verflogen, verweht, in zückungen über die neue Mutterwürde. Am ersten Januar Beruf den schönsten Beruf von allenNichts verflattert wären die Wonnen jener Tage freilich 1859( war das ein Neujahrsgeschenk!) ward uns ein Söhnchen mußte Soldat werden. ebenso, wenn ich sie auch eingetragen hätte, aber wenigstens geboren. Natürlich erweckte dieses Ereigniß so sehr unser Und dabei ist's geblieben. Ruru wurde schon mit wäre ein Abglanz davon zwischen den Blättern festgebannt. Staunen und unsern Stolz, als wären wir das erste Baar, zwei Monaten von uns zum Gefreiten befördert. Werden Aber nein: für meinen Gram und meine Schmerzen fand dem so was passirte. Daher wohl auch die Wiederaufnahme boch alle Kronprinzen gleich nach der Geburt zu Regiments, ich nicht genug Klagen, Gedankenstriche und Ausrufungs- des Tagebuchs. Von dieser Merkwürdigkeit, von dieser meiner inhabern ernannt, warum sollten wir unsere Kleinen nicht zeichen; die jammervollen Dinge mußten der Mit- und Wichtigkeit mußte die Nachwelt doch unterrichtet werden. auch mit einem imaginären Rang schmücken? Das wat Nachwelt sorgfältig vorgeheult werden, aber die schönen Ferner ist das Thema„ junge Mutter" so vorzüglich kunst- uns ein Hauptspaß, dieses Soldatenspielen mit einem Baby Stunden, die habe ich schweigeno genossen. Ich war nicht und literaturfähig. Dasselbe gehört zu den bestbesungenen Arno salutirte, so oft sein Bub auf den Armen der Amme stolz auf mein Glücklichsein und gab es daher niemand und fleißigst bemalten Vorwürfen; dabei läßt sich so gut ins Zimmer gebracht wurde. erwählen, der Letzter nannten wir die e b 9 also auch von freifinnig er Seite", schreibt die freikonservative| rathe unterſtellt ist, sich dabei nicht mit nicht mit der aus Petersburg: Jn der Schienen- und Eifenfabrik von Post( Nr. 227 vom 20. August). Dieses Gute dem kon- Brutalität gegen die Arbeiter benommen hat, wie Hughes in der Nähe von Jekaterinoslaw haben Arbeiter fervativen Blatte geboten zu haben, ist das Verdienst des der Bourgeois es wünscht, so schreit die ganze anruhen stattgefunden, zu deren Unterdrückung Reichstagsabgeordneten von Berlin I, des bier- und schreib- Regierungspresse, in Roubair, wo ein sozialdemo- Militär herbeigerufen werden mußte(!). Gegenwärtig feligen Dr. Alexander Meyer. Herr Meyer hatte nämlich fratischer Magiftrat das Ruder führe, sei man ist die Ruhe wieder hergestellt. Die in der Nähe der den geistreichen Einfall, den wir schon vor einigen Tagen nicht mehr seines Lebens sicher. Der„ Temps" schlägt also Fabrik belegenen Arbeiterkafernen haben durch Feuer stark würdigten, in Beleidigungsprozeffen die in England gebräuch- or, den Gemeinden die Polizeiverwaltung zu entziehen, wie gelitten. Da auch die Hochöfen stark beschädigt find, wird der liche Kaution des Beleidigers dafür zu verlangen, daß er bis man es in Paris und Lyon schon längst gethan hat, und Betrieb voraussichtlich erst nach mehreren Monaten in vollem zur ausgetragenen Sache über dieselbe schweige. Den ,, Frei- die gesammte Polizei unter den Befehl der Regierung zu Umfange wieder aufgenommen werden können." Je mehr das finnigen scheinen die Ahlwardt- und die Löwe'schen Juden- stellen. Die„ Estafette", das Organ von Jules Ferry, Großgewerbe im Zarenreiche Fuß faßt, desto schneller flinten das letzte Bischen Ueberzeugung geraubt zu haben. hefürwortet eifrig diesen Gedanken. Das Journal des organisirt sich die Arbeiterschaft. Auf die ersten SturmDie Einführung der englischen Raution für Wohlverhalten Debats" ist aber damit noch nicht zufrieden; es geht ihm und Drangzeiten folgt zielbewußter Klaffenkampf, und die hieße in Deutschland den letzten Rest der Preßfreiheit ver- iel zu langsam; die Berathung und Ausführung Todtengräber des Despotismus schließen fest und fester ihre nichten. Schade, daß Bismarck nicht mehr Reichskanzler dieses Planes würde viel Zeit erfordern; gegen Reihen. Der durch Aristokratie, Wucherer und Staat ift, er würde den Freifinn beim Wort genommen haben. Die sozialdemokratischen Stadträthe müsse man aber ruinirte Bauer soll durch bedrucktes Papier, das sich, Gefet" Da würde es an Prozessen wie gegen Dieh, Gefffen u. f. w. sofort einschreiten. Das Journal" fordert daher heißt, wieder auf die Beine gebracht werden. Nach einem maffenhaft geregnet haben. Wahrlich, tief gesunken muß die Regierung auf, mit auf, mit der Anwendung aller am 18. Auguft veröffentlichten Gesetze soll der Abschluß der Freifinn der Freifinnigen" sein, wenn sie, um den An- Mittel, die ihr gegen die Gemeinderäthe zur Verfügung wucherischer Geschäfte beim Ankauf von Getreide griffen des Stöcker und Ahlwardt zu entgehen, die Beständen, nicht länger zu zaudern, das heißt mit anderen von den Bauern durch die Friedensrichter mit Arrest bis feitigung des letzten Restes der Preßfreiheit verlangen. Herr Worten, die Regierung möge die sozialdemokratischen Stadt zu drei Monaten, beziehungsweise mit Gefängniß von einem Dr. Meyer hat in dem Lobe der Post" die gebührende räthe sofort auflösen. Die Erfüllung dieses Wunsches wird bis sechs Monaten bestraft werden. Außerdem haben die Quittung empfangen. wohl noch ein Weilchen auf sich warten lassen; denn die Käufer den Preisunterschied zu ersehen, um welchen sie die allgemeinen Wahlen stehen nahe bevor; und da wäre es Verkäufer übervortheilt haben. Bei der Käuflichkeit Die perfifchen Anarchisten" oder wie Tele- sowohl für die Kammer wie für die Regierung nicht ganz der Beamtenschaft ist dies Palliativmittelchen ein böser gramme" fabrizirt werden. In unserer gestrigen Nummer ungefährlich, mit der zweischneidigen Waffe der Humbug. haben wir die spaßhafte Mittheilung, daß in Persien die Gewaltmaßregeln zu spielen. Was den Kongreß der Anarchist en in größter Thätigkeit" feien, nach Gebühr sozialistischen Gemeinderäthe betrifft, so treten die Regierungs- das fast vollständige Erlöschen der Cholera in Saint Jean Bon der Cholera. Amtliche Nachrichten konstatiren gegeißelt( siehe Politische Pebersicht: Von der Cholera, und sonstigen Kapitalistenblätter jetzt allmälig den das fast vollständige Erlöschen der Cholera in Saint Jean Nr. 194 vom 20. b. M.) Wir erhalten nun von Louis Rückzug an, nachdem alle ihre Versuche, den Kongreß au Petersburg vom 18. b. M. Mittags 12 Uhr bis zum 19. d. M. d'Acre( Spanien). Nach amtlicher!! Meldung sind in Hirsch's Telegraphischem Bureau nachstehen- verhindern, an der Kaltblütigkelt der Genossen von St. Duen Petersburg vom 18. d. M. Mittags 12 Uhr bis zum 19. d. M. des Schreiben, das für die Entstehungsgeschichte gewisser gescheitert sind. Selbst der„ Temps" ergiebt sich melancholisch Mittags 92 Cholera- Erkrankungen und 13 Todesfälle vorTelegramme von Interesse ist: in das Unabänderliche, verfehlt aber nicht, malitiös den gekommen. Auch im Gouvernement Tula ist jetzt die Cholera dürften. " Berlin, 20. Auguft. Unter Bezugnahme auf die beigehende Notiz in Ihrem Stadträten von St. Ouen den Rath zu geben, doch sofort aufgetreten, bis zum 14. Auguft waren 38 Personen an heutigen Morgenblatte gestatten wir uns, Ihnen zur Eran dem Kongreffe von Marseille theilzunehmen, wo man derselben erkrankt und 11 gestorben. läuterung der Sache mit einigen Notizen an die Hand zu dieselben Fragen erörtern würde. Das Kapitalistenblatt Kapital und Arbeit in der Union. Der Kabeljunge gehen, in der Annahme, daß solche Sie vielleicht intereffiren hat vielleicht nicht Unrecht mit dieser Aufforderung; denn hat alle Hände voll zu thun, um Schauergeschichten über Das Telegramm aus Konstantinopel ist unser leider sind wieder einmal die Ansichten der französischen die Bergarbeiter zu drahten. Gelogen wie telegraphirt, das Eigenthum. Wir gaben solches am 18. Auguft Mittags aus, Genoffen fiber die Zweckmäßigkeit und die Berechtigung ist das Stichwort, welches für alle Nachrichten der Depeschennur mit dem Unterschiede, daß wir ganz richtig schrieben: des Kongresses von St. Ouen getheilt; die Gegner des Kongresses bureaus gilt, die Arbeiterverhältnisse behandeln. Sicher ist, " In Persien herrscht anläßlich der Cholera Anarchie". behaupten, es sei nicht die Sache der Vertreter der Partei, daß die nordamerikanische Bourgeoisie mit Brutalität Am 19. Auguſt( also volle 24 Stunden später) veröffentlichen sich ein eigenes Aktionsprogramm zu geben; die Aufgabe, fondergleichen gegen die für ihre Existenz kämpfenden fämmtliche Berliner Abendblätter eine Depesche aus Konstan tinopel von anderer Seite, bie anunähernd denselben Inhalt die Handlungen der Vertreter zu bestimmen, falle der Partei Proletarier vorgeht. Das Depeschenbureau„ Herold" behat, und nur insofern verstümmelt ist, als statt des Wortes selber zu, und die Vertreter hätten nur einfach die Beschlüsse richtet aus Buffalo, 20. August:„ Es hat ein ZuAnarchie Anarchisten" darin vorkommt, was natürlich das der Partei auszuführen. Dagegen wird von anderer Seite sammenstoß der Truppen des Generals Caes mit den ausganze Telegramm zu einem lächerlichen Unsinn stempelt. geltend gemacht, daß der Kongreß von St. Duen eine aus- ständigen Bergleuten stattgefunden; auf beiden Seiten sind Mit vorzüglicher Hochachtung gezeichnete Gelegenheit biete, einen weiteren Schritt zur viele Todte. General Caes erstürmte die Befestigungen von Einigung der verschiedenen sozialistischen Gruppen zu thun; Coalcreek und nahm zirka 100 Bergleute gefangen. Gedie sozialistischen Gemeinderäthe gehören nicht alle berselben rüchtweise verlautet, die Bergleute hätten den Kampf aufParteischattirung an, und deshalb sei der Versuch, ein ge- gegeben." Was Wahres daran ist, können wir erst festmeinsames praktisches Arbeitsprogramm auszuarbeiten, als feststellen, wenn sachliche Berichte eintreffen, also in etwa ein Mittel zur gegenseitigen Verständigung mit Freuden zu 10 Tagen. begrüßen. " Louis Hirsch's Telegraphisches Bureau. Mit munterer Fingerfertigkeit haben die Depeschen dichter des„ Herold" die Hirsch- Depesche umgemodelt. Daß sie aus der Anarchie Anarchisten" hervorgezaubert haben, schilt blos ein Griesgram Unwissenheit. Wir bewundern die Fruchtbarkeit der polizistisch gesättigten Einbildungstraft, die Anarchisten" selbst in Teheran wittert. Das neutrale Belgien. Der belgische Kriegsminister ordnete die Einberufung der Militärjahrgänge 1885-1888 zum Zwecke der Einübung des neuen Repetirgewehrs an. Braktische Uebungen nimmt man dann vor bei Streits. Bahllose Beispiele lehren es. Militärspitelei überall. Aus Paris meldet man: Wegen des in den letzten Tagen erfolgten Abhandenfommens einer größeren Sendung von Patronen für das Lebelgewehr ist die gerichtliche Untersuchung eingeleitet worden." Welcher Erbfreund oder Erbfeind wohl durch feine Spione die Patronen hat stibißen lassen?. Französisches. Zur Ergänzung unserer Mittheilungen Französische Manöver. Aus Tours wird gemeldet, über den Ausfall der französischen Generalrathswahlen be- daß während der Manöver fünf Soldaten vom Sonnenstich merken wir noch, daß die Hauptsiege der französischen befallen und mehrere andere frank nach der Kaserne geSozialdemokratie in Lyon, Bordeaux, Thizy, schafft wurden. In Laon mußten die Manöver der Hiße Marseille, St. Etienne, Montluçon, Com- wegen abgebrochen werden; die Soldaten rückten in mentry und Roubaix davon getragen wurden. In Nachtmärschen in ihre Garnisonen wieder Paris fanden keine Wahlen statt. Neben den Erfolgen ein. Ein Soldat ift gestorben, gegen dreißig sind erkrankt. in Roubaix, wo die Gegner einfach zerschmettert wurden, wird man bei uns auch für die sofortige Heimkehr der verdient namentlich der Ausgang des Wahlkampfes in Bor Truppen forgen und sich entschließen, falls die Hiße anhält, deaux Beachtung; dort haben sich die auf die sozial- die Manöver einfach zu verschieben? Menschenleben sind demokratischen Kandidaten abgegebenen Stimmen innerhalb freilich wohlfeil wie Blaubeeren, siehe u. A. die Ratastrophe der zwischen den Munizipal- und Generalrathswahlen liegenden in Neisse! drei Monate mehr als verdoppelt. Wagte die Bourgeoispresse auch nicht, ihre Niederlage bei den Wahlen von rath des Schweizer Kantons Wa abt empfiehlt( siehe Der Kampf gegen die Trunksucht. Der StaatsRoubaix offen einzugestehen, so führt sie jetzt einen um so Kölnische Volts- Beitung" Nr. 455 vom 19. d. m.) als wüthenderen Feldzug gegen die Behörde der Stadt und Maßregeln gegen den Alkoholismus: Belehrungen wüthenderen Feldzug gegen die Behörde der Stadt und gegen die sozialdemokratischen Gemeinderäthe im Allgemeinen. im Schulunterricht, Anweisung von Arbeit für In Roubaix ist es in der Hize des Wahlkampfes zu einigen Arbeitslose, bessere Ernährung der unbe= unbedeutenden Krawallen gekommen, wie das sich in viel mittelten Volksklassen und staatliche För vergrößertem Maßstabe in den reaktionären Städten zu ereignen pflegt; und da die Polizei, welche dem Gemeinde- derung der diesem Zwecke dienenden Anstalten, Verbesserung Marketenderin, und was bei dieser das Fouragemagazin hieß, lasse ich errathen; Rurus Geschrei ward Alarmsignal geheißen, und was Ruru fißt auf dem Ererzierplay" be deutete, lasse ich abermals errathen sein. * Am 1. April, als am dritten Monatstage seiner Geburt ( nur die Jahrestage zu feiern hätte zu gar zu seltenen Festen Anlaß gegeben), rückte Kuru vom Gefreiten zum Korporal vor. An jenem Tage geschah aber auch etwas Düfteres; etwas, was mir das Herz schwer machte und mich veranlaßte, es in den rothen Heften auszuschütten. des Gesetzes über den Kleinverkauf der geistigen Getränke." Jm„ Kultur" und Großftaat Deutschland wartet die Regierung, unterstützt von den tanzenden Derwischen der Pfaff heit und Junkerschaft, mit Trunksuchtsgesetz- Vorlagen auf, worin Büttel und Pritsche gegen ein gesellschaftliches Uebel, das nur durch wirthschaftliche Reformen zu bekämpfen ist, ein wildes aufgeboten werden. Dafür ist die Schweiz Land. Unruhen in Spanien. Von Villanueva de Poros wird ein Aufruhr der Bürger wegen der Chauffeegelderhebung gemeldet. Das reaktionäre Regiment kommt in Schwanken, eine Hiobspoft folgt der anderen. Parteinachrichten. Dem Herrn Staatsanwalt Nomen ist ein neuer Eidhelfer entstanden und zwar von einer Seite her, von der er es wahrscheinlich am wenigsten erwartet hat. Das Organ der Unaba hängigen, Der Sozialist", nimmt in seiner letzten Nummer nämlich auch Stellung zu der gegen unsere Partei von den gestellten Beschuldigung, und er findet, daß es nichts weiter als Herren Romen, Hans Blum und der Kreuz- Zeitung" aufeine elende, erbärmliche Komödie sei", wenn unsere Genoffen bie Behauptung der Romen und Konsorten als gemeine Verleumdung zurückweisen. Wie die Redaktion des„ Sozialist“ zum Meineid fich stellt, das zeigt der nachstehende Saß: " Thatsache ist nämlich und zwar selbstverständliche Thatsache, daß für den kämpfenden Sozialisten tein Grund besteht, seinen Gegnern Geheimnisse zu verrathen, deren Enthüllung seiner Sache schädlich sein kann. Und ebenso, daß Derjenige, der dazu moralisch frei genug ift, ohne Weiteres bereit sein wird, in höherem Interesse feierlichst die Unwahrheit zu sagen. Es sind das selbstverständliche Dinge jür jeden aufgeklärten Menschen, selbstverständlich auch für unsere Gegner, die nie etwas anderes vermuthet haben und nie vermuthen werden, trot allem Geschrei von der Moral und dem Anstand und der Heiligkeit des Eides, das jetzt auf einmal losbricht. Einem Sozialdemokraten ist keine Einrichtung der bürgerlichen Gesellschaft heilig, und die politischen Prozeßfomödien noch am allerwenigsten. Wir fämpfen mit allen Mitteln, die dauernden Erfolg versprechen auch wenn auchen uns Pharisäer darob Jesuiten schelten wollen." So, da haben also Hans Blum, Staatsanwalt Romen und die„ Kreuz- Zeitung" den Beweis für ihre Behauptung, erbracht aus dem„ fozialdemokratischen Lager" selbst. Wir werden und fönnen es unseren Gegnern nicht verdenken, wenn sie sich diesen Beweis" zu Nutze machen. An jene Sozialdemokraten aber, welche heute sich zu den Anhängern des„ Sozialist" zählen, denen aber der Sinn für Wahrheit, Ghre und Sitte noch nicht abhanden gekommen ist, wie dies bei der Redaktion des„ Sozialist" und der von ihr gepredigten Schinderhannesmoral der Fall ist, möchten wir die Frage richten, ob sie noch länger das Treiben folcher Lotterbuben unterſtüßen wollen? " 1 Der Vorstand der sozialdemokratischen Partei Geffens Schon längere Zeit war am politischen Horizont der England. Die Stimmung der englischen Arbeiter warnt die Parteigenossen vor der Gründung aller solcher Vereine, gewiffe schwarze Punkt" sichtbar, über dessen mögliches gegen das Ministerium Gladstone ist, troß aller Um- welche geeignet sind, die bestehende Organisation der Partei zu Anwachsen von allen Zeitungen und allen Salon- schmeichelungen, eine sehr wenig freundliche. Mit Aus- entkräften". Trotzdem in Darmstadt seit 12 Jahren der sozialgesprächen die lebhaftesten Kommentare geliefert wurden. nahme einiger; alten Gewerkschaftler mißtrauen sämmtliche demokratische Gefangverein" Sängerfreis" besteht, welcher dem ich hatte bis jetzt nicht darauf geachtet. Wenn mein Arbeiter dem neuen Ministerium, das den Arbeitern bis Bedürfniß jedenfalls vollauf" genügen wird, wollen jegt einige Personen einen neuen Gesangverein gründen; sie haben sich desMann und mein Vater und deren militärische Freunde jetzt Nichts als allgemeine Redensarten geboten hat. Burns halb in einem in der Hessischen Volfsstimme" veröffentlicht geauch öfters vor mir gesagt hatten:" Mit Italien fezt sowohl als Reir Hardie haben sich auch in neueſter Beit wefenen Inferat an Genoffen und Förderer der sozialen Sache" es nächstens etwas ab", so war das" an meinem Ver- wiederholt dahin ausgesprochen, daß die Arbeiter Englands gewendet. Da sie unter der Flagge der Sozialdemokratie segeln, ständniß abgeprallt. Mich um Politik zu fümmern, hatte nicht das geringste Interesse am Bestand eines Ministeriums ist der Warnung des hessischen Parteivorstandes entschieden beizu ich gerade Zeit und Luft! Da mochte um mich herum Gladstone haben, und daß es jetzt gilt, ohne jegliche treten, Im Uebrigen aber muß erwähnt werden, daß die sozialnoch so eifrig über das Verhältniß Sardiniens zu Defter- Sentimentalität, die Verlegenheit und die Eifersucht der demokratische Partei sich mit Bestrebungen, die nicht direkt reich, oder über das Verhalten Napoleons III. debattirt beiden kapitalistischen Parteien auszunuzen. Wenn politisch- wirthschaftlicher Natur find, überhaupt nicht belasten werden, dessen Hilfe Cavour durch die Theilnahme am das Unterhaus am 4. November wieder zusammentritt, Krimkriege fich zugesichert hatte; da mochte man immerhin wird Herr Gladstone eine sehr schwierige Lage finden. von der Spannung reden, welche zwischen uns und den italienischen Nachbarn durch diese Allianz hervorgerufen worden das beachtete ich nicht. Aber an jenem 1. April fagte mir mein Mann allen Ernstes: „ Weißt Du, Schah- es wird bald losgehen." Was wird losgehen, mein Liebling!" " Der Krieg mit Sardinien." kann. Wir dürfen uns bei dem beschwerlichen Wege durch das Gewirt und Gestrüpp der bürgerlichen Gesellschaft nicht mehr Gepäck aufladen, als wir unter allen Umständen tragen tönnen. Breslau. Die hiesigen Parteigenossen beschlossen, an den bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen mit eigenen Kandidaten theilzunehmen. Preßfreiheit in Rußland. Der russische Minister des Innern hat der Petersburger Beitung" den Einzelverkauf und den Druck von Privat- Annoncen wieder gestattet. Das in Ralisch erscheinende Blatt„ Kaliszanin" ist dagegen wegen ungebührlicher Kritik von Regierungs- Unser vorjähriger Parteitag hat der Stadt Erfurt für handlungen" durch den Minister des Innern auf acht Aufnahme des stenographischen Berichts 812.50 Mt. getoftet, welcher Betrag zum größten Theil von der Staatstaffe gedeckt worden ist. Diese Ausgabe konnte gespart werden, da die Verhandlungen im vollsten Lichte der Deffentlichkeit stattfinden, und bas Protokoll derselben von Parteiwegen fast wortgetreu nach furzer Beit erscheint. Ich erschrat. Um Gotteswillen das wäre furchtbar! Monate suspendirt worden. Im Reiche der Hinterruffen Und mußt Du mit?" hat das Sozialistengesetz zwölf Jahre lang noch viel fummarischer gearbeitet. Was geschickte Staatsanwälte und " Hoffentlich." Wie fannst Du so etwas sagen? Hoffentlich fort schneidige Gerichte heute durchsetzen, dafür liefert reiches Material die periodisch von uns veröffentlichte Uebersicht: ,, Unterm neuen Kurs." Don Weib und Kind?" Wenn die Pflicht ruft..." ( Fortsetzung folgt.) Arbeiterbewegung und papierne Sozialpolitik" in Rußland, Wölffchen telegraphirt unter'm 20. d. M. Todtenliste der Partei. In Hörd starb am 12. Auguft der Genosse Gustav Schaack e. Für den Inhalt der Juserate überNeue Welt. Bergfhloß- Brauerei, Safenhaide. I Heute Sonntag: 1601b Sozialdemokratischer Wahlverein für den IV. Berliner Reichstags- Wahlkreis. gegenüber keinerlei Verantwortung. Konzert. Nene Spezialitäten. Feuerwerk. Dienstag, den 23. Auguft, Abends 8½ Uhr, im Lofale Königsbauk, nimmt die Redaktion dem Publikum Theater. Sonntag, den 21. August. Schauspielhans. Donna Diana. Montag: Minna von Barnhelm, oder: Das Soldatenglück. Leffing- Theater. Der Lebemann. Montag: Das alte Lied. Kroll's Theater. La Traviata, Im Bal champêtre: Cavalier Ball. Eine Stunde beim Doctor. pantomime. Groke Große Pantomime. Entree 25 Pf. Billets vorher 20 Pf. Montag: Vorstellung. Vorstellung. Ball. Große Frankfurterstr. 117. Versammlung. Tagesordnung: 1. Staatssozialismus und Sozialdemokratie. Referent: Reichs tagsabgeordneter J. Auer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäfte haben Zutritt. Um zahlreichen Besuch ersucht Dienstag: Benefiz der Kapelle. Großes Getra- konsert. Hasenhaide, 398/4 Bergmann- StraßenEke. Th. Keller's Hofjäger, Heute, Sonntag, den 21. Auguft er. Zweites großes Brillant- Pracht- und Kriegs- Feuerwerk Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. mit großem patriot. Schlußtableau, ausgef. von 3 renommirten Feuerwerkern. Methusalem. Worins. Jm großen Saale: Ball. Großes Garten- Konzert. Marionetten- Theater- Vorstell. Volksbeluftigungen. Anfang 4 Uhr. Entree 15 Pf., vorher 10 Pf. Morgen Montag: Grosses Extra- Garten- Konzert. Grosses Erntefest mit Gratis- Verloosung. Mittwoch, den 24. August cr.: 68/40 Montag: Der Freischüß. Montag: Diefelbe Vorstellung. Oftend- Theater. Die Juden von Montag: Diefelbe Vorstellung. Bellealliance- Theater. Das fleine Krokodil. Montag: Dieselbe Vorstellung. Feldwebel. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schloß Weißensee. Montag: Dieselbe Vorstellung. A. Froelich. Heute: Sonntag. Feuerwerk gem 100 Cheval. O. Blondin. Skala- Theater. Der Herzverführer. Gr. Konzert des 71. Infanterie- Regiments. Adolph Grant- Theater. Fräulein Zum Sternecker. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Grüne Jung's. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berl. Sommer- Theater ( Bock Brauerei, Tempelhofer Berg) ( Artistischer Leiter: Paul Paul Pauli.) Sonntag, den 21. August: Vorstellung in 6 Abtheilungen. 512 Uhr: Concert, Musikdirektor Rachfall. 61/2 Uhr: Ein moderner Rasirsalon. Posse in 1 Akt v. L'Arronge. 71 Uhr: Spezialitäten 1. Ranges. Gebr. Schwarz. G. Rösser. Miss Elvira. Morlay- Trio. 81/2 Uhr: Zum 15. Male: Die Zillerthaler. Liederspiel von F. Nesmüller mit Ferd. Worms als Gast, 91 Uhr: Specialitäten 1. Ranges. 101/4 Uhr: Grosses Ballet. Prima Ballerina: Marie Ala. 6 SoloTänzerinnen, Corps de Ballet 20 Damen. Fantoches- Theater des Mr. Winn. Täglich: Grosse Vorstellung. Siehe die Anschlagsäulen. Donnerstag, den 25. August: Benefiz für die Gebr. Schwarz. Adolph Ernst- Theater. De Vorletzte Woche. I 3um 65. Male: Anfang des Konzerts 4 Uhr. Entree 40 f., vorher 30 Pf. Montag, den 22. d. M.: Lentes Gr. Kinder- Ernte- Feft. om 28. d. M. bis 8. September d. J.: Großer Schühen- Plak. Treptow. Kegelbahnen, Kaffeeküche, Zaman. Aller Parkstrasse, B. Zornow's Restaurant, Nene Krng- Allee. Tanz- Salon.[ 2412L Parkstrasse, Landstrasse. Treptow. Ecke Köpnicker Ecke Köpnicker Landstrasse. Appelt's Restaurant ,, Feldschlösschen". Der Vorstand. Gr. öffentliche Versammlung der Tapezirer Berlins u. Umgegend am Dienstag, den 23. August 1892, Abends 81/2 Uhr, We bei Bolk( früher Feuerstein), Alte Jakobftraße 75. Tagesordnung: 1. Bericht über die Thätigkeit der Streit- Kontrollkommission. 2. Vortrag über Gewerbegerichte. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 3. Aufstellung von zwei Kandidaten hierzu. 4. Die Organisation im Zapezirer gewerbe. Das Erscheinen sämmtlicher Kollegen ist dringend erforderlich. 1598b Der Vertrauensmann: Brnuo Wachsen. Achtung! Achtung! Dienstag, den 23. Auguft 1892, Abends 81/2 Uhr: Große öffentliche Versammlung aller in Buch-, Steindruckereien u. Schriftgiessereien beschäft. Hilfs- Arbeiter und Arbeiterinnen, welche der allgemeinen Ortskrankenkasse( Meyer'sche) angehören in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstrasse 77-79. Tages Ordnung: = 1. Stellungnahme zu den Gewerbegerichts- Wahlen. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Aufstellung der Kandidaten. 4. Ber Der wichtigen Tagesordnung wegen ist zahlreiches Erscheinen nothwendig. Der Einberufer. Jeden Sonntag Tanz. Frei- Konzert. Kegelbahnen. Kaffeeküche. schiedenes. Bender's Restaurant. 127/17 Jeden Sonntag Tanz. Treptow. Nene Krng- Allee. Heute Sonnabend, 20. August: 3 Minuten hinter dem Paradies- Garten. Grosser Maler! V Kaffee- üche( Liter 60 pr.), Sommernachts- Ball. Außerordentliche Mitgliederversammlung der Filiale ▼ N. 1435b] 3 Kegelbahnen. Treptow der Vereinigung der Maler 2c. Restaurant Karpfenteich. am Montag d. 22. Auguft, Abds. 82 Uhr, bei Nicolay, Elisabethkirchstr. 14. Jeden Sonntag: Tanz. Kaffeeküche täglich geöffnet. An den Wochentagen für Vereine, Hochzeitgesellschaften 2c. jederzeit zur Verfügung. Jeden Sonntag: Frei- Konzert. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Otto. Restaurant zum Treptow. ,, Park- Schloss" 10 Regelbahnen. Tany. VolksTagesordnung: 1. Stellungnahme zu unserem diesjährigen Stiftungsfest. 3. Verschiedenes. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet und wird deshalb um frühes Er [ 210/7] Der Vorstand. scheinen gebeten. Arbeiter Bildungsschule. Montag, den 22. Abends 81 Uhr, Rosenthalerstr. 38 Versammlung. Grösster Garten. beluftigungen aller Art. Jeden Sonntag: Fleisch, Milch, Butter und Räse, Getreide und Produkte aus demselben, Wein Herr Dr. med. Hermann Weyl wird über: Nahrungs- und Genußmittel, Konzert.- NB. Der neuerbaute Saal, 1000 Personen faffend, ist zu Fest- Bier, Branntwein und die vegetarianische Lebensweise sprechen.- Gäste zahlen ichkeiten 2c. von Mitte Juni ab an Vereine und Gesellschaften zu vergeben 10 Pf. Entree. An der VerbindungsBahn. Treptowarat. □ Fräulein Feldwebel. Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. Gesangspoffe in 3 Atten von Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Musit von G. Steffens. DF Anfang 7%, Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Der Sommergarten ik geöffnet. Passageff. Lagerbier 0,42it. 15 Pf. Münchener 0,4 2it. 20 Pf. 6 Kegelbahnen. W. Jacob. Jeden Sonntag u. Donnerstag Nachmittag: Frei- Concert. Jeden Sonntag: Tanz. strasse. Kaffeeküche. Kegelbahnen. ParkTreptow. Bade's Volksgarten. Verglides Weiß- u. BairischNen eröffnet! 2023L Neu eröffnet! Panopticum. Restaurant W. Heydrich Köpenicker Landstraße. Blaue Grotte penicker Landstraße. Treptow. An der Verbindungsbahn. mit Waffer, Kähnen u. 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Edmanda, Rostüm- Soubrette, Herrn Ernst Rebentisch, Gesangs Humorist, Herrn M. Tiburtius, Tanz- Komiker. V Kaffeeküche von 2 Uhr ab. Bestes hiesiges Lagerbier 4/10 Liter 15 Pf. Weissbier. Rheinländischer Tunnel. 64/16 Serm. Imb's Otbahn- Park Rüdersdorferstr. 71 am Küstriner Play. Bequemſte Fahrverbindung n. allen Richtung. Täglich: Gr. Garten- Konzert u. Spezialitäten- Vorstellung. Auftr. d. The Sisters Poncherys auf d. 100 Fuß hohen u. 200 Fuß langen Thirrmfeil, sowie sämmti. neuengag. Künstler. 64/15 Auf diese lehrreichen und zeitgemäßen Vorträge machen wir besonders aufmerksam und hoffen auf zahlreichen Besuch auch seitens der Frauen.- Noch sei bemerkt, daß die Versammlung im großen Saale stattfindet. 489/5 Der Vorstand. Gemüthliches Beisammensein der Mäntelnäherinnen, Bügler und Stepper am Montag, 22. August, bei Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. Detlamationen, Tanz Kränzchen und sonstige Unterhaltungen. = Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Von 5-6 Uhr: Kinder- Tanz. Von 6 Uhr ab: Tanz- Kränzchen. ( Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. extra.) Eintrittskarten à 10 Pf. sind bei den Mitgliedern der Agitations Kommission und in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Alle Schneider und Schneiderinnen sind eingeladen. 180/11 Die Agitations- Kommission der Schneider und Schneiderinnen. Charlottenburg. Sozialdemokr. Wahlverein für TeltowBeeskow- Storkom- Charlottenburg. Sonntag, den 28. August 1892 Wallstraße 46, Gambrinus- Brauerei, Bismarckstraße 23a: Zur Feier des Gedenktages Ferdinand Lassalle's Gr. Instrumental- u. Votal- Konzert. Dirigirt vom Musikdirektor Genossen E. Heinrich 33 unter Mitwirtung der Gesangvereine ,, Morgenroth"," Lyra" und Vorwärts". Viktoria- Brauerei. Festrede, geh. vom Reichstags- Abgeordneten W. Liebknecht. Lützow Straße 111/112. Im Konzertgarten: ( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes.) Grosse Illumination. Fahnenweihe. Aufführung lebender Bilder. Kinder- Fackelzug. Anfang 3 Uhr. Entree 25 Pf. Kinder frei. Kaffenöffnung 2 Uhr. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 25 Pf. nach. Seute sowie täglich ( Sonnabends ausgeschl.): Stettiner Sänger. 456/8 Stets wechselnd. Programm. Anfang 7 Uhr. Entree 50 Pfg. Die Kaffeeküche ist geöffnet. Billets find bei allen Vorstands- und Komitee- Mitgliedern sowie an dei Kaffe zu haben. Genossen von Nah und Fern laden hierzu ein Der Vorstand und das Comité. Schmargendorf. Am Sonntag, den 28. Jugut, veranstaltet der hiesige Arbeiter Vorverkauf- Billets heute keine Giltigkeit. Bildungsverein in den Lokalen Schützenhaus und Wirthshaus Genannt:„ Die fidele Nagelkiße". Etablissement ,, Süd- Ost" Berlin N., Elsasserstrasse No. 73, neben de königl. Leihamt. Waldemarstrasse 75, an Vereine, Gesellschaften, Hochzeiten 2c. Bedingungen zu vergeben. 1589b Schmargendorf eine. Große Lassalle- Feier bestehend in Täglich: Gr. Konzert, Theater Neu! Das Gänsespiel. Neu! noch einige Sonnabende unter toulanten Vokal- u. Instrumental- Konzert, deklamator. Vorträgen, und Spezialitäten. Für 15 Pf. ein Glas Bier u. eine Gans! Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pfg. 22891 Hellmuth Peters. Zahlstelle( bis Einen prachtvollen Regulator extra gratis! Näheres die Platate und im Lokal. 2864L] H. Schultze( mit'n B.) Allen Genossen und Bekannten empfehle mein Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal. Angenehmer Aufenthalt für Proletarier. Thierbach, 1280b lebenden Bildern, Festrede und Ball. Facelzug für Kinder. Stoclaterne hierzu gratis. Entree 25 Pf. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 30 Bf. nach 498/9 Anfang 3 Uhr. 50 Berjonen) bei Jacob, Boccoftt. 5. Vereinszimmer b. Flick, Gimeonftr. 28. Friedrichsgracht 16 an der Roß- Brücke. Zahnarzt Robert Wolf, . Chausseestrasse 123. Zahnziehen Verantwortlicher Redakteur:( J. B.) Max Held in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 195. Parteinachrichten. Sonntag, den 21. August 1892. 9. Jahrg. Knüppeln, eisernen Werkzeugen 2c. mißhandelt. Der Anführer bringen soll, dann muß der Ertrag auch für ein Grundstück auss der Bande, ein Bursche, welcher in der Strafanstalt Steinfeld reichen. Unter 1650 Mark tann er's nicht thun; da diese in Aufruf zur Sammlung der neuen Arbeitsordnungen. 5 Jahre verbüßt hat, zeichnete sich bei der empörenden Szene be- die Tausende gehende Summe auch ein ziemlich frommes Gemüth Genossen aller Orten! Seit 1. April d. J. habt Ihr von sonders durch Rohheit aus. Es ist weit gekommen mit dem abschrecken tann, so rechnet er als ein gut fonservativer Mann, der den Unternehmern für alle Arbeitsstätten schriftliche Arbeits- er die Sozialdemokraten vernichten wollte? Albernes, zelotisches in die längst überwundene Thalerwährung um und fordert statt ultramontanismus; wo sind die geistigen Waffen", mit denen mit der fortfahrenden Zeit nicht Schritt halten kann, den Betrag ordnungen verkündet, angeschlagen und ausgehändigt erhalten. In diesen schriftlichen, meist gedruckten Arbeitsordnungen, Geschimpfe, dumm- dreiſte Lügen und Verleumdungen, Knüppel der abschreckenden 1650 M. nur 550 Thlr. die vielfach in Eure Lohnbücher geheftet sind, stehen die Unter- und Dreschflegel, das sind die Waffen, mit denen er die Sozialnehmervorschriften schwarz auf weiß verzeichnet, denen Ihr be- demokratie unterkriegen will. Die Mittel sind freilich auch der züglich der Arbeitszeit, der Kündigung, des Lohnempfanges u. s. w. Sache würdig, die der Ultramontanismus vertritt. nachkommen müßt. * Nun, hoffentlich haben sich die frommen Herren von der praktischen Sozialpolitik beeilt, dieſem kleinen" Fabrikanten zu einem„ erbeteten" und später noch zu erarbeitenden Grundstücke das nöthige Kaufgeld zu besorgen. Genossen! Aus ganz Deutschland sollen diese ArbeitsPolizeiliches, Gerichtliches 2c. Nicht weniger interessant ist das folgende Inserat: ordnungen gesammelt und dann veröffentlicht werden, damit es Verein Eintracht" beabsichtigte am letzten Sonntag im Hardt welche Akzeptkredit oder Akzeptaustausch mit Ber Wie man uns behandelt. Der Homburger Gesang- Bessere rheinisch- westfälische Fabrikanten und Grossisten, einmal genau bekannt wird, unter welchen Unternehmer- walde ein Waldfest abzuhalten, nachdem ihm ein früher geplantes liner Firmen suchen, haben gegenwärtig ihren mit der Vermitt vorschriften Ihr in jedem Gewerbe arbeitet. Das wird eine schon verboten worden war. Der Bürgermeister der Gemeinde lung betrauten Bevollmächtigten in Berlin anwesend und kann Musterkarte der privaten Fabrikgesetzgebung liefern, unter welcher die deutschen Arbeiter stehen, und diese Musterkarte wird für unsere Sonzenheim und die Oberförsterei hatten ihre Genehmigung mit demselben persönlich konferirt werden. Nur ganz solide große genieinfame Sache von großem Werthe sein. schriflich ertheilt und so trafen die Vereinsmitglieder alle Vor- Aufträge werden berücksichtigt. Genossen und Arbeiter! Sorge Jeder für Ablieferung einer bereitungen, um das Fest würdig zu begehen. Da, in letter Reflektanten wollen vertrauensvoll ihre Adressen 2c. Arbeitsordnung aus seiner Werkstätte, und zwar an die Stelle, Stunde, Sonnabends spät Abends, traf aus Gonzenheim ein Akzeptaustausch Akzeptkredit sind ganz reizende Ums welche an seinem Orte bekannt gegeben wird. Schreiben folgenden Inhalts ein: schreibungen für das weniger beliebte aber besser verstandene Gewerkschaften und Kollegen von der Parteipreffe! Sorgt Homburg. Auf soeben ergangene Verfügung vom Kgl. Land- wo er fein Geschäft betreibt und wo man seine Verhältnisse An löbl. Vorstand des Gesangvereins„ Eintracht" zu Wort„ Wechselreiterei". Jeder Kaufmann besitzt an dem Orte, für das Bekanntwerden dieses Aufrufes, verlest ihn in allen Versammlungen, errichtet Sammelstellen, die Ihr bekannt gebt rathsamt zu Homburg sehe ich mich genöthigt, die Ihnen am leidlich kennt und beurtheilen kann, einen Kredit bei Geldinstituten und schickt längstens in zwei Monaten die gesammelten Arbeits- geftrigen Tage ertheilte Erlaubniß zur Abhaltung eines Wald- und Kapitalisten bis zu einer gewissen Höhe. Braucht er über ordnungen mit Euren Bemerkungen dazu an uns ein. Die Ver- festes im hiesigen Hardtwald unter freiem Himmel zurückzu diese Höhe hinaus Geld, so verlangt man die Bürgschaft eines ordnungen mit Euren Bemerkungen dazu an uns ein. Die Ver- nehmen, und werde ich alle Vorkehrungen treffen, daß das Fest als sicher geltenden Mannes. Nun gilt der Kaufmann Müller in arbeitung und Veröffentlichung erfolgt dann in kürzester Frist. Keine Arbeitsordnung aus den Werkstätten aller Gewerbe nicht abgehalten wird, da der Verein, was mir nicht bekannt Berlin als kreditwürdig in Höhe von 100 000 M. und der Kaufbarf fehlen. war, aus lauter Sozialdemokraten besteht. Der Bürgermeister: mann Schulze in Elberfeld oder Barmen oder sonstwo gilt als Burd." frediffähig für die gleiche Summe. Beide erschöpfen diesen Es wird nun Beschwerde gegen das Verbot und zugleich Kredit und fangen nun an, Wechsel zu reiten; Schulz giebt dem Klage wegen Schadenersatzes geführt werden, denn der Verein Müller seine Akzepte in einer beliebigen Höhe und Müller giebt hat gegen 200 m. Untoften gehabt. dem Schulze seine Atzepte im gleichen Betrage. Natürlich erfundigt man sich in Barmen oder Elberfeld über den Berliner Müller, ehe man dessen Akzepte dort nimmt, die Schulze in Geld umzusehen sucht, und ebenso erkundigt man sich über Schulze aus Barmen oder Elberfeld, dessen Akzepte Müller in Berlin zu versilbern sucht. Mag das Wechselgeschäft nun so gut oder so schlecht gehen, wie es will, was Müller und Schulze auf solche Rittwechsel geliehen erhalten, ist für sie gefundenes Geld, Rittwechsel werden, wenn sie fällig sind, gegen Entrichtung eines das ihnen über ihre Kreditfähigkeit hinaus dargeliehen wird. Die natürlich nicht geringen Zinssages, wieder verlängert; man verfucht das gleiche Manöver mit dem Akzeptaustausch auch wohl an zwei, drei Orten mit anderen Firmen, bis schließlich das Ge Börsenspekulanten haben nach den letzten Spekulantenpleiten Angst schäft die Zinsen nicht mehr trägt und der Krach eintritt bekommen; sie sind heute eher geneigt, ihr Geld für Geschäftswechsel anzulegen, wenn sie dafür einen anständigen Zinsfuß bekommen. Diese Gelegenheit muß natürlich ausgenügt werden, daher die neue Spekulation auf Akzeptkredit und Akzeptaustausch. Mit sozialdemokratischem Gruß und Handschlag Die Redaktion des, Vorwärts" Berlin SW., Beuthstr. 2. Lokales. die Das Schlimmste bei dieser Wechselreiterei ist aber, daß die bei solchen wechselreitenden kleinen Fabrikanten beschäftigten ArZum Kapitel der Lokalabtreiberei weiß aus Anlaß der Der Redakteur der Elberfelder Freien Presse", Erfahwahlen in Sagan und Löwenberg die freisinnige Presse Genosse Lingweiler, hat am 15. Auguſt im dortigen Gejezt auch manch erbaulich Stücklein zu erzählen. Daß es unseren fängniß eine zweimonatliche Strafe angetreten. Genossen noch zehn Mal schlimmer geht, als wie den Freisinnigen, Wegen Beleidigung des Architekten Clemens Feodor welche doch immer noch zu den Bourgeois gehören, ist selbstver- elm in Dresden hat der frühere Redakteur der Sach si ständlich. Dabei müſſen unsere Genossen noch ungemein vor- chen Arbeiter- Zeitung", Dergel, 60 M. Geldstrafe zu fichtig sein, wenn sie sich einmal auf eine Kritit der Saalab- bezahlen. treiberei einlassen, andernfalls fühlt sich nämlich die liebe Obrigkeit Boltsversammlung, weil der Saal des zu derselben in Aussicht - Sächsisch e 3. Berboten wurde in Drebach eine beleidigt, und der Schaden macht sich dann doppelt fühlbar. So genommenen Lokals, des Schumann'schen Gasthofs, nur einen wird uns jetzt aus Burg bei Magdeburg folgender charakteristischer Ausgang hat; in Einsiedel eine Volksversammlung, die unter Fall gemeldet. Der Tischler und Parteigenosse Robert Pohlmann freiem Himmel stattfinden und in welcher Genosse Grenz aus äußerte in einer Versammlung:" Den Gastwirthen sowohl, wie auch ihm und anderen Personen sei ja bekannt, daß, wenn ein sozialdemokratische Volksversammlung vermuthlich nicht ohne auch ihm und anderen Personen" sei ja bekannt, daß, wenn ein Chemnih referiren sollte. Der sächsische Himmel würde auf eine Wirth sein Lokal zu Versammlungen hergebe, er in Burg von der Behörde nur gedrückt werde." Gemüthsbeschwerden herabschauen können. In dieser Aeußerung erblickte die Polizei eine Beleidigung, der Strafantrag wurde geftellt, und Pohlmann, sowie ein zweiter Arbeiter, der sich allerdings etwas deutlicher ausgedrückt hatte, wurden zu je 50 M. verurtheilt. In der Verhandlung vor dem Schöffengericht in Burg bestritt der als Belastungszeuge vorgeladene Polizeikommiffar Endmenger auf das Entschiedenste, daß die Wirthe beinflußt werden, und das Gericht schenkte dieser Die Inferate vermischten Inhalts", welche sich in beiter schwer zu leiden haben, wenn dieser Fabrikant die hohen Aussage selbstverständlich Glauben und verurtheilte die Beleidiger" einigen großen" Zeitungen unserer Reichshauptstadt vorfinden, Zinsen für seine Rittwechsel durch Zohnknauserei wieder einBohlmann und Genossen wie angegeben. Mittlerweile hat sich haben uns bereits wiederholt Anlaß zu eingehenderen Erörte- bringen will. Jeder Arbeiter, der einmal bei einem solchen nun doch ein Wirth gefunden, der in Burg unseren Gerungen geboten. Besonders haben wir diejenigen Gesuche und später pleite gegangenen Fabrikanten gearbeitet hat, wird sich nossen fein Lotal zu Versammlungen zur Verfügung Angebote beleuchtet, die für die Charakterisirung von Ghe- erinnern, wie unerträglich die Lohndrückerei bei solchem Manne Wohl zur Bekräftigung der Aussagen des Herrn schließungen unter den Besitzenden" geeignet waren; andere noch einige Monate vor dem Konkurse war. Polizeikommisjars hat dieser Wirth nun, seit der Zeit Gesuche und Angebote dienten augenscheinlich, wenn auch in ver- Solche und ähnliche interessanten Geschäfte, die so recht be wo er den Sozialdemokraten sein Lokal überläßt, also innerhalb steckter Form, der großstädtischen Prostitution, und es ist uns zeichnend sind für die" sittlichen" Grundlagen der kapitalistischen 4 Wochen, folgende Erlebnisse zu verzeichnen: fünf polizeiliche immer räthfelhaft geblieben, warum solche Zeitungsunternehmer, Produktion, finden ihre Vermittelung unter den„ vermischten Strafmandate, Herabsehung der Polizeistunde von 12 Uhr auf die aus derartigen, der Prostitution Vorschub leistenden öffent Inseraten" neben Heirathsvermittelungen und frommen Pump10 Uhr Abends und Beschränkung der öffentlichen Tanzluft- lichen Kundgebungen Einnahmen sich verschaffen, günstiger be- versuchen. Nun, da gehören sie auch hin. barkeiten auf alle 14 Tage. Um den freien Sonntag auszufüllen handelt werden, als etwa ein Hauswirth, der seine Wohnräume hatte sich ein Vergnügungsverein gebildet, der seine Unter- an Prostituirte vermiethet. haltungen in dem Lofale abhalten sollte, derselbe wurde polizeilich aufgelöst; einem sofort neugegründeten Verein wurde das erste Vergnügen verboten. Nach diesen Beispielen komme nun noch einer und sage, es seien doch wohl Zweifel angebracht, wenn der Herr Polizeikommissar auf das bestimmteste versicherte, daß Wirthe wegen Hergabe ihrer Lokale an Sozialdemokraten von der Polizei nicht beeinflußt werden. stellt. Aber die vermischten Inserate bieten für die Beurtheilung der„ fittlichen" Seite unseres Großstadtlebens noch eine ganze Reihe weiterer und interessanter Anhaltspunkte. Da findet sich zunächst die„ Frömmigkeit" als zeitgemäßes Beugobjekt: " leber den Totalisator und das gewerbsmäßige Glücks. spiel in Berlin äußert sich der Verwaltungsbericht des Polizeipräsidiums wie folgt: Das gewerbsmäßige Glücksspiel wird in großem Umfange am Totalisator auf den Rennplätzen betrieben. Vom polizeilichen Standpunkte aus kann die Wiederzulassung des von dem Reichsgericht in dem Erkenntnisse vom 7. Juli 1882 ( Entsch. Bd. IV. S. 676) als Glücksspiel bezeichneten Totalisatorbetriebes nur ungern gesehen werden. Die nicht selten den zwanzig- bis dreißigfachen Betrag des Einsatzes er= reichenden Auszahlungen üben auf die nach den Rennplätzen Eine neue ultramontane Dreschflegelei meldet die Dieser„ tleine" Fabrikant, der doch sicherlich aut ch fromm strömenden Boltsmassen einen mächtigen Elberfelder Freie Presse" aus München- Gladbach. Als am ist, scheint dabei ein recht praktischer fleiner Herr zu sein. Er Spiel Anreiz zum aus. Ob, wie es in dem auf Erlaß der vergangenen Sonntage der dortige sozialdemokratische Volksverein sagt sich: Was nutt mir die Frömmigkeit, wenn sie mir nichts Herren Minister des Innern und für Landwirthschaft unterm feine Mitgliederversammlung beendet hatte, wurden die Theil- einbringt. Mit Kleinigkeiten giebt sich der Kleine Fabrikant im 17. September 1890 an den Oberpräsidenten erstatteten Bericht nehmer derselben auf der Straße von einer Bande ultra- Uebrigen nicht ab; wahrscheinlich fabrizirt er die Frömmigkeit ausgeführt ist, durch die nachgelassene Duldung des Totalisators montaner Rowdies, die zum Theil betrunken waren, mit Steinen, nur in größeren Massen und wenn sie dann mal was ein- unter einigen erschwerenden Bedingungen sich die gehegte HoffSonntagsplauderei. Möchte frommer Herr od. Dame geneigt sein, ein. flein. Fabrikanten m. 550 Thlr. z. Erwerb. eines Grundst. zu helf. Werthe Adr. 2c. Zwei Löwen gingen einst selband' In einem Wald spazoren, Und haben da von Wuth entbrannt Einander aufgezohren! Der tragische Ausgang dieses Löwenkampfes ist hin länglich bekannt, wir können uns die weitere Schilderung daher ersparen und überlassen die sonstigen Kombinationen getrost und mit aller Zuversicht dem Verein zur Bekämpfung Ser Rassenhezze. Nun hat die Hihe der vergangenen Woche aber noch andere hervorragende Thaten gezeitigt. Muth genug befigt, um ehrlich in den zottigen Männer- beiden Wüstenkönigen wiederholen, von denen es im Liede busen hineinzugreifen, der wird ohne Weiteres zugestehen heißt: müssen, daß man in jungen Jahren dem Teufel seine R. C. Allmälig fängt die Situation an, lauwarm zu Knabenseele- trotz aller Abschreckungstheorien- ver= werden. Den Uraniasäulen ging die Sache gleich über die schrieben hätte, wenn immer nach den großen Sommerferien Hutschnur und für die Hize fand sich nicht einmal der ein lokales Erdbeben stattgefunden hätte, welches die Stätte nöthige Raum, um sie nach allen Regeln der Kunst zu ver- der Bildung mit allen Bildungsinstrumenten vom Erdboden zeichnen. Die Cholera scheint wirklich die schönste Zeit des verschlungen hätte. Derartige wohlthätige Naturereignisse Jahres verstreichen zu lassen, ohne daß sie uns den längst treten allerdings trotz der heißen und inbrünstigen Gebete erwarteten Besuch abstattet. Der Magistrat hat seit Wochen niemals ein, und erst der neueren Zeit blieb es vor schon alle Taschen voll Chlorkalk und manche Droschken- behalten, daß eine höhere Gewalt eingreifen mußte, um Halteplätze duften jetzt schon wie die Choleralazarethe. den Bildungsdrang nach den Temperaturverhältnissen zu Würde man alle die Vorsichtsmaßregeln befolgen, die dem regeln. arglosen Menschen von berufener und unberufener Seite So ist Alles unter den neuesten Anordnungen zu anempfohlen werden, so braucht man überhaupt nicht auf frieden gestellt. Magister und Schüler leben in süßer die Cholera zu warten, man hat dann hinreichend Gelegen- Harmonie, und auch viele andere Dinge könnten in Ruhe Freunde besonderer Anstrengungen gewesen; das MenschenDie Finanzbarone und Börsengewaltigen find nie heit, in der schönsten Weise an irgend einer anderen ebenso und Frieden geschlichtet werden, wenn die Hitze nicht geschlecht muß daher von Gefühlen innigsten Dankes beseelt tödtlichen Krankheit zu Grunde zu gehen. Und da Herr manche Leute unwiderstehlich zu gewaltigen Thaten an- sein, wenn ein solcher Herr, dessen Dasein und Wirksamkeit Birchow augenblicklich noch in Rußland weilt, wenn wir feuerte. der gewöhnliche Mensch sonst nur mittelbar spürt, sich unter recht berichtet sind, so haben wir zu besonderen Sorgen vor- Herr von Hammerstein hielt es für angebracht, den die Menge mischt und uns durch Vermittelung eines Zeitungsläufig noch nicht die mindeste Veranlassung, er wird uns Herrn Rechtsanwalt Mosse zu einem wirklichen, veritablen, reporters mit den Eingebungen seiner höheren Weisheit bekannt Hilfe von Brandt'schen Schweizerpillen den unheimlichen blutigen Duell zu fordern. Vermuthlich ist das die erste macht. Herr Hansemann, der Macher der Diskontogesellschaft, asiatischen Gast schon vom Leibe halten. Forderung, die der Herr Rechtsanwalt, den Traditionen scheint in seinen Privatverhältnissen nicht besonders geistreich zu So zeitigt die Hitze die herrlichsten Blüthen. Der seines Hauses durchaus ungetreu, ausgeschlagen hat, weil sein: seine Mittel gegen den Sozialismus stammen aus der Schuljugend ist der Unterricht erlassen, eine Gnade, die nur sich solche Forderungen nicht veräußern, ja nicht einmal Beit des alten Rothschild, der wenigstens für sich den Vorderjenige Schüler richtig zu würdigen weiß, der immer nuc cediren lassen. Trotzdem wird die Sauregurkenzeit durch zug in Anspruch nehmen konnte, seinen Theilungsvorschlag noch Einen heraufzukommen braucht, um der Vorletzte der derartige Vorkommnisse für den Unbetheiligten in angenehmer originaliter von sich gegeben zu haben. Sonst weiß Herr ganzen Klaffe zu sein. Die schulmeisterlichen Bestimmungen Weise unterbrochen, die Phantasie gewinnt reichlichen Spiel- Hansemann nichts, als zum Schutze seiner Millionen auf lauteten allerdings schon längst dahin, daß der Unterricht raum, um sich die wuthentbrannten Kämpen vorzustellen, das herrliche Kriegsheer zu verweisen und sehnsüchtigen des Nachmittags ausfallen müsse, wenn Herr Celsius auf und ohne Frage hätten der Ritter von der Kreuz- Zeitung" Blickes nach dem Sozialistengesetz zu schielen. Die hohe feinem Thermometer des Morgens um zehn Uhr 25 Grad und der Mann der starren Rechtsparagraphen auf dem Finanz hat es nicht nöthig, fich um die brennenden Frageu Wärme anzeigt. In der heutigen, so überaus patriotisch Kampfplatz ein Paar so anmuthige Figuren gebildet, daß unserer Zeit zu kümmern, für sie existirt eine soziale Frage bewegten Zeit darf aber kein Mittel unbenügt bleiben, wenn das Interesse an dem Xantener Knabenmord dadurch überhaupt nicht: entweder sterben ihre Mitglieder als hoches gilt, hoffnungsvollen Staatsbürgern, welche die Bein- beträchtlich abgeschwächt worden wäre. Es wär' so schön achtbare, hochangesehene, ordenbekränzte Stützen der Gesellkleider auch hinten geöffnet tragen, die wahre Liebe zu gewesen für die Zukunft aber muß es mit Beschaft, oder sie verenden in der Züchtlingsjacke: je nachdem Kaiser und Reich einzuimpfen, und wer sonstwie eine drang- zug auf den Frieden so verschiedener Religions- man rechtzeitig hinter ihre Schliche kommt. Vor einigen bolle Schulzeit durchlitten hat, weiß ohnehin, daß man gesellschaften doch gewünscht werden, daß sich die beiden Jahren dürfte sich der Geheime Kommerzienrath Anton ftets zur Fahne desjenigen schwört, der den zukünftigen Kämpen nie in natura begegnen möchten, denn Wolff in ganz ähnlicher Weise über das arbeitende Volk Gelehrten vom Unterricht befreit. Wer als Erwachsener sonst könnte sich das Entsetzen erregende Schauspiel von den geäußert haben. mit Gerichts- Beitung. nung erfüllen wird, dadurch wenigstens das Treiben der Buch- plötzlich zur Erde und verstarb nach kurzer Zeit im Hausflur des die Ermittelungen in die Hand zu nehmen, Mängel des Bor macher mehr in Schranken zu halten, muß die Zukunft lehren; gedachten Grundstücks, vermuthlich in Folge von Vergiftung. verfahrens vorgefunden habe und ob ihm selbst Schwierigkeiten man hat in der Wiederzulassung des Totalisators das kleinere Die Leiche wurde nach dem Schauhause gebracht. Am 19. und in den Weg gelegt worden sind. Der Zeuge verneint dies. Als Uebel gewählt, um für das größere Publijum viel gefährlichere 20. b. W. fanden fünf kleinere Brände statt. er nach Xanten gekommen, sei ihm Einsicht in die Akten verund schädlichere Uebel der unkontrollirbaren Buchmacherei mehr stattet worden, er habe dieselben genau studirt und zurückzudrängen und von den Rennplägen selbst zu entnach diesem Attenmateral, in welchem sehr viele Widerfernen, wo die erregte Leidenschaftlichkeit und das Zufprüche der Zeugen sich vorfanden, eine Ueberzeugung von der strömen des wettlustigen Publikums die Spielleidenschaft auch Schuld Buschhoffs nicht gewinnen tönnen und einen Grund zur in die weniger bemittelten Schichten des Volkes trägt, und demnach auch die unkontrollirbare Buchmacherei viel schädlicher Verhaftung desselben nicht gesehen. Als er dann die in den Aften benannten Zeugen persönlich zu befragen begann, habe er wirkt und größeres Unheil anzurichten im Stande ist. Gegen Ein Gedicht zum 1. Mai, welches zur Verherrlichung des eine andere Ueberzeugung gewonnen. Er habe die Leute für das hohe Spiel, welches in verschlossenen, sorgfältig bewachten Achtstundentages an der Spitze der Volfstribüne" an glaubwürdig gehalten, auch den Hauptbelastungszeugen Mölders, Bimmern einiger vornehmer Gasthäuser und Weinlokale getrieben diesem Tage zum Abdruck gebracht war, trug dem Redakteur, von welchem in dem Vernehmungsprotokoll verzeichnet stand, wird, kann die Polizei nichts ausrichten, da die Gewerbsmäßigkeit dem Verleger und dem Drucker des genannten Blattes eine An- daß er ein Trunkenbold sei. Der Gerichtshof beschloß nach des Glücksspiels oder die für die Anwendung des§ 285 des flage wegen Aufreizung der verschiedenen Be- längerer Berathung über die Beweisanträge: Es sollen hier St. G.-B. erforderliche Wissenschaft des Wirthes in diesen Fällen völkerungsflaffen zu Gewaltthätigkeiten in vor Gericht vernommen werden: 1. Der Erste Staatsanwalt faft niemals nachweisbar ist. Spielergesellschaften, welche weniger einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise ein. Es waren Baumgard über die Behauptung, daß derfelbe der Tochter Vorsicht anwendeten und sich meist aus Kaufleuten und Hand- dies die Herren Timm, Maurer u. Dimmick, welche Buschhoffs gegenüber ein liebenswürdiges, favaliermäßiges wertern zusammenfeßten, find wiederholt bei dem aus Amerika gestern auf der Anklagebank der siebenten Straffammer, Berliner Berhalten gezeigt, ferner über die Gründe seiner Verhinderung eingeführten, jetzt sehr beliebten" Pokerspiel" betroffen worden. Landgerichts I Plaz nahmen. Die Vertheidigung derselben vertrat vom 1. bis 6. Juli, sodann über die Gründe zu seiner im Rechtsanwalt Freudenthal, die Auflage der Staatsanwalt Buschhoff- Prozeß abgegebenen Erklärung, daß die Zeugen die BeEine werthvolle Statistik. Auf Grund der im Reichs- Schäfer. Bezüglich des Verlegers und Druckers wurde hauptungen Buschhoffs bestätigen würden", endlich über die Be Anzeiger" in der Zeit vom 1. Januar 1891 bis 1. März 1892 angenommen, daß dieselben von dem Inhalte des Gedichtes hauptung, daß er dem Kaplan Breffer einen Artikel zugeschickt veröffentlichten Abschlüsse von Aktiengesellschaften für das Kenntniß hatten, als bas Blatt gur Verbreitung ge- habe, der thatsächlich unrichtiges enthielt. 2. Der Landgerichts Jahr 1891 bezw. 1889/90 hat der Deutsche Dekonomist" folgende langte. Beide stellten dies in Abrede, während Timm ein- rath Brixius über die Gründe der Freilassung Buschhoffs; 3. der Statiftit zusammengestellt. Es arbeiteten" in Deutschland 2985 räumte, das Gedicht nach genommener Kenntniß von seinem Kaplan Breffer; 4. der Gärtner Mölders; 5. der BürgerAttiengesellschaften mit zusammen 5 642 517 067 m. Attienkapital Inhalt zum Abdruck gebracht zu haben. Der Staatsanwalt giebt meister Schleß; 6. der Hauseigenthümer Küppers; 7. der und 576 439 994 m. Reingewinn. Es sind dies aber bei Weitem zu, daß in der poetischen Form die Grenzen des Ausdrucks nicht Kriminal Kommissarius Berhülstont in Krefeld; nicht alle, da trotz Borschrift viele Aktiengesellschaften nicht ihre zu eng gezogen werden dürften, daß man im allgemeinen wohl Kriminal- Kommiffarius Wolff. Ferner sollen die Buschhoff'schen Abschlüsse im Reichs- Anzeiger" veröffentlichen. Auf Grund annehmen könne, daß der Kampf, zu dem angereizt werde, der Aften eingeholt werden. Dagegen hat der Gerichtshof von der früherer Statistiken des Deutschen Dekonomist" ergiebt sich geistige sei; daß aber der Vers" Werft vor die Füße Euer weiter beantragten Vernehmung der Landgerichtsräthe in Crefeld folgendes Resultat: Seit dem Jahre 1871 bis einschließlich 1891 och!" bei Weitem mehr auf den handgreiflichen hindeute. Er Abstand genommen, ebenso von der beantragten Ladung des find in Deutschland gegründet worden 8419 Aktiengesellschaften beantrage gegen Timm einen Monat Gefängniß, gegen die Mit- Rabbiners Hirsch Hildesheimer, da gar feine speziellen That mit aufammen 7013,50 Millionen Mart Attienkapital. angeklagten mangels Beweises Freisprechung. Rechtsanwalt fachen für die Behauptung vorliegen, daß derselbe irgend welche Freudenthal weist aus den übrigen Werfen nach, daß nur zum maßgebenden Faktoren beeinflußt habe.- Der Präsident fügt geistigen Rampf zur Erringung des Achtstundentages angeregt hinzu: Der Gerichtshof hat die Aussage des Kriminalfommiffarius werden sollte. Der Gerichtshof schloß sich der Auffassung des Wolff nur so aufgefaßt, daß das Lesen trockener Atten Staatsanwalts an und verurtheilte Timm zu 100 m., die beiden stücke einen anderen Eindruck hervorruft als der lebendige Mitangeklagten sprach er frei. Verkehr mit den betreffenden Personen selbst und gerade aus diesem Grunde ist auch beschlossen worden, die Zeugen nicht kommissarisch " " Soziale Lebersicht. 11 8. Der Ueber den Hundefang auf den Straßen und Plägen der Stadt Berlin und die Neuerungen darin seit 1888 äußert sich der Verwaltungsbericht des Polizeipräsidiums wie folgt: Bis 1888 wurde das Fortfangen der mit einem Maulkorbe oder mit einer Steuermarte nicht versehenen Hunde von Gehilfen der Berliner fistalischen Abdeckerei ausgeübt. Diese Hundefänger, im Volk Der Buschhoff- Prozeß lag einer Anklage wegen Beleidigung sondern persönlich hier an Ort und Stelle zu vernehmen. Ver Schinder oder Schinderknechte genannt, waren im Publikum durch die Presse zu Grunde, welche gestern gegen Verlags- Buch- theidiger Rechtsanwalt Dr. Schwindt beantragt, daß ihm die sehr unbeliebt und verhaßt, weil man ihnen vorwarf, daß händler Heinrich Oberwinter vor der Vierten Straftammer Aften auf acht Tage in sein Bureau geschickt werden, zumal er fie mit großer Rohheit die gefangenen Hunde behandelten. des Landgerichts I stattfand. Der Angeschuldigte ist Inhaber der auch noch den Redakteur Balla in einer ganz ähnlichen Breßsache Als nun im Jahre 1888 der von Privaten ins Leben ge- Firma Baterländische Verlagsanstalt" nnd Herausgeber einer zu vertheidigen habe. Der Vorsitzende erklärt wiederholt, daß rufene Berliner Thierschutzverein sich erbot, den Hundefang in Broschüre betitelt:" Der Fall Buschhoff, von einem Eingeweihten". der Gerichtshof selbst die Aften nur borgweife erhalten habe und humaner Weise durch seine Beamten ausführen zu lassen, über- In dieser Broschüre, welche das gerichtliche Verfahren im daß man sich bei einer so erheblichen Sache wohl sehr ungern trug das Polizeipräsidium dem Verein durch einen Vertrag Xantener Knabenmorde behandelt, sollen eine Anzahl Be- dazu entschließen würde, die Akten zu verschicken, da dabei doch vom 4. Oftober 1888 die Ausübung des Hundefangs und leidigungen gegen den Ersten Staatsanwalt Baumgart schließlich alles Mögliche paffiren könnte. Die Sache Balla behielt sich nur das Bestätigungsrecht der vom Vorstande des und den Landgerichtsrath Brigius zu Cleve, sowie gegen fönnte vielleicht mit dieser Sache verbunden werden. Der Ver Vereins anzustellenden Hundefänger vor. Die II. Abtheilung die Mitglieder der dortigen Straffammer enthalten sein. Der theidiger behält sich vor, bez. Anträge bei der Staatsanwaltschaft prüft nunmehr die Zuverläſigkeit der anzustellenden und dem Angeschuldigte erklärte, daß er nicht der Verfasser der zu stellen und bittet, den nächsten Termin nicht vor dem 20. Sept. Polizeipräsidium namhaft gemachten Personen. Minorenne oder beanstandeten Broschüre sei, aber für den Inhalt die anzusetzen. wegen Eigenthumsvergehen bestrafte oder sonst als unzuverlässig volle Verantwortung übernehme. Das Material sei aus Manubekannte Personen werden nicht zugelassen. Die gegen die Dienst skripten, die von einer amtlichen Persönlichkeit, die in alle Phasen führung der Hundefänger einlaufenden Beschwerden werden des Buschhoffprozesses eingeweiht sei, herrühren, und aus Zeitungsebenfalls feitens des Polizeipräsidiums geprüft, und wird der ausschnitten zusammengestellt. Bei dem herrschenden TerrorisVerein, wenn die Beschwerde sich als begründet erweist, zur Ent- mus, welcher gegen die Verfasser derartiger Broschüren zur Anlaffung der betreffenden Beamten angehalten. Zur Verwahrung wendung gebracht werde, könne man ihm nicht verdenken, daß er der eingefangenen Hunde ist in dem Stadtbahnbogen Nr. 80 ein denselben nicht nenne. Er habe es für seine Pflicht gehalten, An die Graveure und Ziseleure Deutschlands. Kollegen! Gewahrsam eingerichtet, in welchem dieselben während der vor- dazu beizutragen, das Dunkel, welches über dem Xantener In Anbetracht der immer schlechter werdenden, Euch sicherlich geschriebenen dreitägigen Frist zur Einlösung verwahrt werden Knabenmorde schwebe, zu lichten. Hierin sei er von einem bekannten Verhältnisse in unserem Gewerbe und mit Rückſicht und von wo sie zur Tödtung oder ferneren Aufbewahrung dem- regierungsfreundlichen Blatte, dem Organ der stärksten politischen darauf, daß durch die augenblicklich ganz mißliche Geschäftslage nächst nach dem vom Verein unterhaltenen Hunde- Asyl an der Partei, bestärkt worden. Er müsse die Behauptung aufstellen, der für September cr. geplante zweite Kongreß der Graveure Schulstraße gebracht werden." daß das Rechtsbewußtsein der niederrheinischen Bevölkerung und Biseleure nicht zu Stande tommen fonnte, beabsichtigt die durch das ganze Verfahren im Buschhoff- Prozesse aufs Tieffte unterzeichnete Kommission umgehend eine Urabstimmung zu vers Der Stralauer Fischzug hat eine weitere Einschränkung verlegt worden sei. Er habe nie an einen Ritualmord, wohl anlassen, um auf diese Weise die Organisationsfrage zu regeln. erfahren, durch welche seine Abhaltung fast in Frage gestellt aber an einen Mord aus Aberglauben geglaubt, der von Jfrae- Die ewige Streitfrage: Ob Lotalisation oder Bentralisation wird. Durch eine neue Verfügung des Landrathes Herrn von liten begangen fei. Der Vater der Frau Buschhoff ſei wegen muß endlich beseitigt werden. Waldow nämlich ist bestimmt worden, daß auf dem Wiesen- eines solchen Mordes in Untersuchung gewesen und sie habe Kollegen! Es ist unsere Eure heiligste Pflicht, die vors terrain vor der Kirche in Stralau, da, wo sonst der Festplatz einer anderen Zengin gegenüber verdächtige Aeußerungen gemacht. handenen Mißstände in unserem Gewerbe zu beseitigen; dies sich mit vielen Hunderten von Buben erhob, jetzt nicht Diese und andere belastende Thatsachen seien nicht genug ge- fann jedoch nur geschehen durch eine starke zielbewußte Organi mehr als fünfzig Buden einschließlich zweier Bier- würdigt worden, weil der Erste Staatsanwalt Baumgart wie fation. zelte errichtet werden dürfen. Ein Aufstellen von Buden auch der Untersuchungsrichter Brixius von vorne herein Jeder Kollege muß theilnehmen an der endlichen Regelung auf der Straße, längs des Dorfes u. f. w. ist streng von der Annahme ausgingen, daß bei den Ifraeliten ein Mord dieser Angelegenheit, damit eine Organisation geschaffen wird, verboten. Da gegen diese amtliche Verfügung, aus welcher deut aus Aberglauben nicht denkbar sei. Dadurch sei das ganze Ver- der sich jeder Kollege mit Stolz anschließen kann. lich hervorgeht, daß die Regierung in Potsdam dem Stralauer fahren in ein unrichtiges Fahrwasser gekommen. Bur möglichst erfolgreichen Durchführung der Urabstimmung Fischzugsfest ein Ende zu machen wünscht, fein erfolgreicher Ein- Der Präsident Landrichter Curtius hält dem Angeklagten jetzt werden die Kollegen allerorts dringend ersucht, umgehend mög spruch seitens der Interessenten möglich ist, so haben die die inkriminirten Stellen einzeln vor. Die erste wirst den Herren lichst fämmtliche ihnen bekannte Adressen anderer Kollegen aus Stralauer Gastwirthe, welche Besizer größerer Gartenlokale sind, Baumgart und Brigius vor, daß es ihnen nicht darum zu thun allen Städten Deutschlands einzusenden. ihre Terrains an Budenbejizer abgetreten, um so wenigstens noch gewesen sei, das Dunkel zu lichten. Erst sechs Wochen nach der Besonders erwünscht sind die Adressen solcher Kollegen, welche einigen derselben Unterschlupf zu verschaffen. Im Ganzen und That habe der Erste Staatsanwalt eine Belohnung auf in ihrem Beschäftigungsorte als Vertrauensleute fungiren und auf Großen werden aber nur höchstens zehn Prozent der sonst auf die Ermittelung des Thäters ausgesetzt, die Freilaffung deren Hilfe mit Sicherheit zu rechnen wäre. dem Festplatz feilhaltenden Schausteller mit etwa achtzig bis Buschhoffs sei nur als eine geschickte Ausflucht anzu Wer schnell hilft, hilft doppelt. Mit follegialem Gruß: Die neunzig Buden zum diesmaligen Fischzugsfest zugelassen werden sehen Kein Hochverrathsprozeß hätte ſo geheim ge- Agitationsfommiffion der Graveure und Biseleure Deutschlands. tönnen. Und auch diesen wenigen Händlern wird der Verdienst halten werden können, wie das Verfahren gegen Busch- Berlin, im August 1892. J. A.: Max Uhrbach, Berlin SO., recht schwer gemacht. Es wird in diesem Jahre eine Ver- hoff, die Herren Baumgart und Brigius wollten dadurch freie Grünauerstr. 1, IV. Wir ersuchen alle arbeiterfreundlichen Blätter gnügungssteuer" mit vier bis zehn Mark pro Bude erhoben Hand behalten. Das Bersteckspiel sei so weit gegangen, daß um gefl. Abdruck dieses dringenden Aufrufs. werden. Auch die Prähme, auf denen der historische Umzug sonst Niemand erfuhr, welche Belastungszeugen vereidet wurden oder stattfindet, kommen diesmal in Fortfall; die Regierung in Pots nicht. Der Präsident machte den Angeklagten darauf aufmerksam, Ju Lieguit haben die Safplerinnen der Wollwaarens dam gebraucht nämlich zu ihren Wasserbauten so viel solcher daß es ein juristischer Gebrauch sei und im Interesse der Vor: fabrik von Baer wegen zehnprozentigen Lohnabzugs die Arbeit Fahrzeuge, daß es dem Bergnügungskomitee unmöglich gemacht untersuchung liege, daß darüber so wenig wie möglich niedergelegt. ist, derartige Prähme zu erlangen, und so wird der Fischzug auf in die Deffentlichkeit dringe. Der Angeklagte entgegnete, Ueber die Handelskammer- Berichte haben die Arbeitet daß er in solchen Fällen, 100 ein Verbrechen in schon oft Ursache gehabt, fich zu beklagen. Ginen besonders Dunkel gehüllt sei, es für eine absolute Nothwendig- triftigen Anlaß hierzu haben jetzt die Braunschweiger Zu dem Bahnnnfall am Alexanderplatz. Die Trümmerteit erachte, die Preffe in Anspruch zu nehmen, wenn Buch drucker. Im letzten Bericht der dortigen Handelskammer massen der bei dem Zusammenprall zerstörten Waggons sind im dies im Falle Buschhoff geschehen wäre, hätte man auf ein anderes find den Gutenbergsjüngern jenes Ländchens folgende ebenso boss Laufe des Freitags von dem gesperrten Geleise geschafft und Resultat rechnen dürfen. hafte wie dumme Bemerkungen gewidmet: Der mit großer Grdasselbe im Laufe des Nachmittags wieder freigegeben worden. Eine zweite inkriminirte Stelle wirft dem ersten Staats- bitterung geführte Kampf endete nach elf" Wochen mit einer Wie gewaltig der Zusammenstoß beider Züge gewesen, beweist anwalt Baumgart und dem Landgerichtsrath Brixius vor, daß Niederlage der gewerbsmäßigen Hezer und der von ihnen Irres der Umstand, daß das Gitter der Böschung des Markthallen- fie im Falle Buschhoff unter Außerachtlassung der elementarsten geleiteten; geleises an der Stelle des Zusammenpralles total demolirt, die kriminalistischen Pflichten vorgegangen seien. Erst acht Tage nach Standesehre ist mehr als in einem Falle schmachvoll besudelt Hunderttausende waren nuglos vergeudet, die starken Eisenstangen gänzlich verbogen sind; von der aus der Mordthat set der erste Staatsanwalt auf der Bildfläche er- und das Ende war, daß die geschlagenen Führer mit einer ihnen Quadersteinen gebauten Böschung ist ein großes Stück heraus schienen. Der Präsident stellt zu diesem Punkte aus den Aften verbliebenen, meist aus jungen, unreifen Leuten oder verbummelten geriffen, das Mauerwert an vielen Stellen beschädigt. Ein fest, daß die That am 29. Juni 1890 geschehen und bereits am Subjekten bestehenden fleinen Anhängerschaar unter fliegenben Unglücksfall hat sich übrigens auch in der vergangenen Nacht an folgenden Tage die gerichtliche Obduktion erfolgt sei, zu der der Fahnen in das Lager der Sozialdemokratie übergingen und von der Stelle, wo sich der Zusammenstoß der beiden Züge ereignete, erste Staatsanwalt einen Vertreter abgeschickt hatte. dort aus mit unverminderter Heftigkeit fortfahren, die Arbeitzugetragen. Vor Mitternacht schaffte eine Kolonne Bahnarbeiter Der Angeklagte betont, daß er dem Landgerichtsrath Brixius geber in der unfläthigsten Weise zu beschimpfen." Die Brauns zur Reparirung der Geleise eine Lowry Schienen dorthin; beim feineswegs Parteilichkeit oder bösen Willen, sondern nur Un- Schweiger Buchdrucker beschlossen nun in einer Versammlung, bit Ausladen fiel eine solche aus dem Baggon und traf zuvörderst geschicklichkeit habe vorwerfen wollen. Er führt mehrere Bunkte fich mit dieser Angelegenheit besaßte, der Handelskammer sowohl den 20 jährigen Arbeiter E. derartig an beiden Unterschenkeln an, in denen seiner Ansicht nach nicht mit der nöthigen Schnellig- wie dem Braunschweiger Tageblatt" einen geharnischten Abwehr's und an den Füßen, daß er schwer verletzt nach dem städtischen keit vorgegangen worden sei- 3. B. mit der Untersuchung der Artikel zugehen zu lassen, und beauftragten ein Mitglied, nach Krankenhause Friedrichshain geschafft werden mußte. Gin zweiter Flecke in Dem Sacke, der im Buschhoff'schen Keller gefunden wurde eingeholter Rechtserfundigung gegen den Vorstand der HandelsArbeiter erlitt durch die herabfallende Schiene eine leichte Ver- und hält sich dadurch 811 der Behauptung berechtigt, fammer Klage zu erheben. legung am Kopfe. daß die Voruntersuchung verlottert" worden sei. Die 3. Kongreß der deutschen Stuckateure. Ein Maschinenheizer and Rummelsburg hat einen recht Beleidigung der Mitglieder der Strafkammer wird darin ge vorgeworfen erheblichen Schaden zu tragen. Beim Rangiren einer Maschine in einen Falle, in welchem es sich um Beleidigung eines Juden Am Montag, den 15. August, wurde der 3. Kongreß deutscher auf dem schlesischen Bahnhof drehte er das Ventil nach der falschen Seite, infolge dessen die Maschine über eine Drehscheibe handelte, mit drakonischer Strenge verurtheilt, während sie in gart, Württemberger Hof, eröffnet. Den Vorsiz mit gleichen himweg in die Wand eines Wärterhauses hineinfuhr und dieses der Verhandlung gegen Buschhoff von Liebenswürdigkeit trieften. Rechten führten Grüneberg- Berlin und Odenthal- Köln, als Der Angeklagte stellte einen umfangreichen Beweisantrag, um Protokollführer Saalbach Dresden, Kurz- Stuttgart, Kleinerts vollständig demolirte. Zum Glück sind Menschen dabei nicht zu die Wahrheit der von ihm aufgestellten Behauptungen beweisen Berlin. Schaden gekommen. zu fönnen. Die Punkte der Tagesordnung waren: 1. Berichterstattung Der Staatsanwalt hält nur die Vernehmung des Landgerichts- der Agitationsfommiffion. 2. Rechnungslegung. 3. Situations. Das Feft der goldenen Hochzeit feiert am Sonntag, den 21. d. M., das Ehepaar Freitag, Fruchtstr. 52, Hof links I. raths Brigius und des Ersten Staatsanwalts Baumgarten für bericht der Delegirten. 4. Organisationsfrage. 5. Fachorgan. Der Mann ist 75, seine Frau 71 Jahre alt. Mit Glücksgütern nothwendig, während er den übrigen Wahrheitsbeweis für über 6. Statistische Erhebung. 7. Zentral- Arbeitsnachweis. 8. Vers ist das Ehepaar nicht gesegnet. Der alte Mann ist Schuhmacher flüssig erklärt. Der Angeklagte und fein Vertheidiger führen schiedenes. Die Mandats- Prüfungskommission machte bekannt, daß und muß, um feinen Lebensunterhalt zu verdienen, noch recht dagegen aus, daß bei der Wichtigkeit der Angelegenheit der ge sammte Wahrheitsbeweis erhoben werden müsse. Der Angeflagte 13 Städte durch 11 Delegirte vertreten worden sind. tapfer das Dreibein drücken. beantragt ferner, daß seinem Vertheidiger die gesammten Atten " Billen" abgehalten werden. Polizei- Bericht. Am 19. d. M. Vormittags wurde auf zu genauem Studium auf 4 Wochen überlassen werden. Der VorKleinert, Grüneberg- Berlin, Saalbach- Dresden, Kurz u. Greiner dem Anhalter Güterbahnhofe ein Rangirer beim Zusammenkuppeln fißende aber erklärt, daß ein berartiges Verlangen wohl kaum und Hannover, Odenthal- Köln, Wagner- Essen, Stirmlinger- Mannzweier Wagen von den Buffern derart gequetscht, daß er auf dem ausführbar sein würde, eine Atteneinficht vielmehr mit der größten heim, Runtfuß- Leipzig und Gera. Transport nach dem Elisabeth Krankenhause verstarb. An Beschleunigung stattfinden müßte, da die Akten jetzt aus allen WeltDer Vorsitzende der Agitationskommission, Sittenfeld, demselben Zage wurde vor dem Grundstück Prenzlauerfir. 9 eine gegenden verlangt würden. Vernommen wird sodann der stattete Bericht über deren Thätigkeit, aus dem hervorging, daß Bruch des rechten Unterschenkels. In der Nacht zum 20. b. M. foll, ob der Erste Staatsanwalt und der Untersuchungsrichter Mittel nicht so regelrecht einliefen. Die Rechnungslegung wurde von einem Omnibus überfahren und erfitt er straßen- Ece. Theaterverein Barzantria" bet Hartmann, Danziger- und Hagenauerund 15). Turnverein Fichte, von 4-6 Uhr in Schölzel's Seeschlößchen ( Sumariagab laue Quaite, Tambourverein Ruf bei Sperling, Inselfir. 1( Sigung nach dem 1. Rauchklub Blaue Quaste, Mücke, Wöhlerstr. 2. ertheilt, weil die Uebersicht, hauptsächlich die Beläge, Geld und in denen schon ähnliche Institute beständen, im höchsten Grade Marken fehlten, die Situationsberichte der Delegirten enthüllten rückschrittlich. Indem der Vortragende das Wahlgeseh zum bie traurige Lage in unserer Gewerkschaft, wie noch mit dem Landtage und Reichstage heranzog, zeigte er, welchen Widerspruch Indifferentismus gekämpft werden muß, in der Organisation das neue Gesez habe. Hier sei man mit dem 24. refp. 25. Jahre find zurückgegangen resp. haben aufgehört die Städte Breslau, fähig, sich aktiv wie auch passiv betheiligen zu können, dort unMagdeburg, Fürth; neugegründet ist der Verein in Stuttgart fähig; man sähe hier genau, wie der Arbeiter vom Gesetzesmacher Montag: Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Theaterverein Proletariat bei Köhn, Naunynftr. 83. und berechtigt zu den besten Aussichten. als minderwerthig behandelt werde. Es sei doch klar, betonte heaterverein Souisen städtischer Humor, Manteuffelſtr. 9 bei Schröder. Die Organisationsfrage führte zu stürmischen Debatten, die der Redner, daß unter den Arbeitgebern sich wenige befänden, gesellschaft zu stipiel, Eisenbahnstr. 20 bet Siegmund. Rauchtlub Blaue Quait e, Wöhlertstr. 2 bei Mücke. Privat- TheaterUnhänger des Zentralverbandes tonnten absolut nicht den welche noch nicht 25 resp. 30 Jahre alt seien, wohingegen ein ungeheurer verein Alpenvet Ichen, Straußbergergerfir. 3 bei Birks. VergnügungsBeweis erbringen, daß ihre Form in Zukunft die bessere sein Prozentsaz von den Arbeitern durch das Gesetz ausgeschlossen ist, Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Privat- Theaterönnte, hingegen konnte von unserer bisherigen Organisations- und darunter Leute, welche in anderen Städten zur Zufriedenheit gefellſchaft albatta, feden Sonntag Nachmittag 5 libr. teftaurant form der losen Zentralisation wohl der Beweis mit Thatsachen ihrer Mitbürger ihres Amtes gewaltet haben. Herr Tuzauer Sonntag 4 Uhr bei Foge, Röpenickerstr. 191. Privat- Theatergesellschaft jeden Lautenbach, Cuvrystraße 77. Theater- und Vergnügungsangeführt werden, daß wir, wofern nur der Zahlungsmodus erklärte, die Arbeitervertreter im Reichstage hätten ihr Mög- verein Sarletin, heute Nachmittag 5 Uhr bei Bade, Zeughofstraße 8. zum Unterstützungsfonds umgeändert und ausgebaut wird, gekräftigt lichstes gethan, das Gesetz einigermaßen nach den Bedürfnissen Theater verein Concordia Beugboffraße 8 bei Roch bertrauensvoll in die Zukunft schauen können. Bergnügungsverein Nord, Nachmittags 5 Uhr Fennstr. 5 bei Krüger. der Arbeiter zu gestalten, aber man habe sich jeder ihrer Forde- Vergnügungsverein Germania, alle 14 Tage Versammlung Linienrungen gegenüber ablehnend verhalten. Aber trotzdem wollen die straße 150. Berliner Arbeiter vorläufig das Wenige nehmen, und es sei eine Tambour- und Bergnügungsverein Gut Seil, alle 14 Tage bei Wendt, starte Agitation entfaltet zur fommenden Wahl. Schleiermacherstr. 2. Gefang-, Turu- und gesellige Vereine. Montag. Gefelliger Verein Wunsche, auch die Posamentiere mögen den für sie wiebelfische, Rigdorf, Abends 9 Uhr in Barta's Lotal, Berlinerpassenden Mann wählen, schloß der Referent ftraße 120. feinen Bergnügungsverein Freundestreue, jeben Montag bei Möring, Admiralstr. 18c.- Geselliger Klub Namentos, jeben Montag bei Vortrag. Die Diskussion war eine mäßige. Kollege Klau Abraham, Straßburgerstr. 5. wirst die Frage auf, ob bei den Schiedsgerichten Berufung Bitherflub Freiheitstlänge, jeden Montag Abend bei E. Frante, eingelegt werden könne, und Kollege Alschner erbittet fich Aus: Aposseltirche 7 b. funft in Betreff der Kosten. In beiden Punkten giebt Herr Pfeifentlub Felsen fest, Abends 9 Uhr, Königsbergerfte. 20 bei Schabrodt. Rauchtlub Brüderlich teit, Abends 9-11 Uhr bei Willi Schmidt Zuhauer genügende Aufklärung. Nachdem der Vorsitzende in Wrangelstr. 141. Rauchflub Weiße Wolte, Abends von 9-11 Uhr, furzen Worten die Bedeutung solcher Vorträge hervorhebt, da das Bernauerft. 14. Rauchtlub Elvira, Abends 9 Uhr bei Lehmann gesprochene Wort eher haften bleibe, und den Wunsch ausdrückt, Friedrichsfelderstr. 27. öfters dergleichen zu veranstalten, schließt derselbe die Diskussion und stattet dem Herrn Vortragenden den Dank der Versammlung aus. Bei der Abstimmung ergab sich folgendes Resultat: 6 Stimmen für die lose Zentralisation auf Grund des Vertrauensmännersystems: Kleinert, Grüneberg- Berlin, Saalbach Dresden, Greiner, Kurz- Stuttgart, Kleff- Elberfeld und Barmen; für den festen Zentralverband: Sittenfeld ohne Vertretung, Werder- Hamburg, Hannover, Bremen, Kuntfuß- Leipzig und Gera, Stirmlinger- Mannheim, Wegener- Essen, Odenthal- Köln. Der Rongreß wurde infolge der Stimmengleichheit geschlossen. Es wurde zur Neufonftituirung geschritten und dieselbe von den bbenbezeichneten Städten anerkannt. Der Satz für die Agitationstommission ist Berlin, für die Kasse des Unterstützungsfonds Stuttgart, die Presse Der Bauhandwerker". Spezieller Bericht über den Verlauf des Kongresses findet in einer nächsten öffent lichen Versammlung statt. J. A. der Agitationskommission. 2. Kleinert. Grüneberg. " Versammlungen. " Mit dem Zu Puntt 3 Gewerkschaftliches" verliest der Vorsitzende aus der 1. Beilage des Vorwärts" vom 14. August d. J. aus " Dermischtes: Ratibor, 19. Auguft. Ein furchtbarer Wirbelsturm hat im Kreise Tarnowiß- Kattowiß gewüthet. Eine große Anzahl von Gebäuden wurde zerstört oder beschädigt. dem Artikel: An die Gewerkschaften Berlins" den Passus„ 6. Gruppe“. Darauf einen Aufruf aus dem Hauptblatte desselben Datums betitelt:„ Aufruf zur Sammlung Köln, 19. August. Laut einer Meldung der Kölnischen der neuen Arbeitsordnungen. Mit der Aufforderung das Er- Volkszeitung" aus Gemünd ist das Eifeldorf Malzbenden gänzlich forderliche des Leztverlesenen so rasch wie möglich der ge- abgebrannt. Wegen Wassermangel fonnten erfolgreiche LöschIn der Monatsversammlung des Verbandes der Ber- eigneten Person einzuliefern, fordert der Vorsitzende die Ver- versuche nicht unternommen werden. Unter der obdachlosen Eingolder und Vergolderinnen sprach am 15. August Genosse fammlung auf zur Wahl einer Vergnügungskommiffion für den wohnerschaft herrscht großes Glend. Glocke über die verschiedenen Lohnsysteme. Reicher Beifall lohnte Herbst und Winter zu schreiten. Es sei nöthig, erklärte der VorBonn, 18. August. Heute Morgen nach 4 Uhr ereignete feinem Vortrage. An der Diskussion betheiligten sich mehrere fizende, daß man den jungen Leuten Etwas biete, auch auf diese sich bei Beuel ein Eisenbahnunglück. Gin großer belasteter Redner. Die Abrechnung vom Stiftungsfest mußte wieder ver- Weise müsse man versuchen, die noch Fernſtehenden zu interessiren Güterzug von 102 Achsen lag vor der Signalstelle; von Beuel tagt werden, da kollege Nolte Krankheitshalber nicht anwesend und heranzuziehen. Nachdem die Wahl stattgefunden, wird die aus ließ man, obgleich das Geleise nicht frei war, einen andern war. Im Verschiedenen wurde beschlossen, zum Herbst eine Bersammlung um 11 Uhr geschlossen. Güterzug abgehen. Durch die Aufmerksamkeit des LokomotivMatinee zu veranstalten in Kaufmann's Varieté. Ins Vergnügungskomitee wurden die Kollegen Narry, Ehlenn, Lißke, Der Verein der Lithographen, Steindrucker und führers, der das Nothsignal gab, wurde das Unglück etwas geJache und Frau Müller gewählt. Dann entspann sich eine sehr Berufsgenoffen, Zahlstelle Berlin, hörte in seiner General- mildert; nur drei Wagen des stehenden Zuges wurden zererregte Debatte über die öffentliche Versammlung vom 18. Auguft. versammlung am 18. August einen Vortrag über Kulturforderungen Geleise, die Maschinen und sonstigen Wagen blieben in Ordnung. trümmert. Die Zugmannschaften blieben unverleht. Auch das Mehrere Redner tabelten diese Handlungsweise der Agitations- vom Zahnarzt Dr. Wolf an und nahm dann den Kaffenbericht tommission und sprachen ihr Bedauern aus, daß sie nicht mehr vom letzten Quartal entgegen. Siernach beläuft sich die Ein- Der auf der Beneler Station dienstthuende Affiftent war erst weiter bestehen könne. Schon ein solches Thema in einer öffent- nahme auf 1987,15 M., die Ausgabe auf 1879,57 m., es verbleibt fürzlich dorthin befohlen worden und hatte für einen franken lichen Versammlung sei ganz verwerflich, da auf diese Weise keine Mit ein Ueberschuß von 89,58 M. Auf Antrag der Revisoren Kameraden den Aushilfedienst zu leisten. Zittan, 20. August. Die große Dantelmann'sche Dampfglieder geworben werden können. Der Referent, Herr Dr. Freuden- wurde dem Kassirer einstimmig Decharge ertheilt. Man nahm mühle in Niederfedlitz ist vollständig abgebrannt. Der Schaden thal, habe sich in Bielem sehr abfällig geäußert, indem er nichts von Stellung zu den Arbeitsordnungen. Die Kollegen werden er- mühle in Niederfedlitz ist vollständig abgebrannt. Der Schaden von jeder Firma ein Exemplar Grindelwald, 19. Auguft. Der verheerenden Feuersbrunst, beträgt eine Million Mart. Noth und Mißständen in den Arbeiterwohnungen wissen wollte, sucht, in kürzester Zeit sondern er behauptete, daß die Arbeiter an Bielem selbst schuld an den Vorsitzenden R. Schöpfe, Wollinerstraße 23, 34 welche auch die ganze Nacht hindurch fortdauerte, ist nunmehr feien, indem sie Alles ins Wirthshaus tragen und sogar ganze fenden, da in spätestens zwei Monaten das Material Weißbiergläser von Schnaps vertilgten. Ebenfalls beschleunige zusammengestellt werden soll. Eine längere Diskussion entstand Einhalt gethan. Es find 90 Firste niedergebrannt. Die Zahl das frühe Heirathen den Untergang der Arbeiter. Da der Referent über die Firma M. Priester, Dranienstraße. Daselbst wurden Die eingeäscherten Hotels waren von 200 Fremden bewohnt, die der obdachslos gewordenen Ortseinwohner beträgt gegen 400. von einigen Rednern zur Rede gestellt wurde, so geberdete er den Kollegen vorige Woche Lohnabzüge von 6 Mt., 3 Mt. und sich sehr mißliebig, indem er behauptete, daß er kein Sozial- 2 Mt. gemacht, was die Kollegen sich größtentheils nicht gefallen meisten derselben haben ihr ganzes Gepäck eingebüßt. demokrat und wies solche Ausdrücke wie Ausbeuter und Bour- ließen. Die Sache wurde dem Vorstande zur Regelung über- wald 40 Häuser und 50 Bauernhöfe vollständig eingeäschert sind. geois entschieden zurück, indem er so etwas nicht tenne. Das wiesen und vorläufig über dieses Geschäft die Sperre verhängt. walb 40 Häuser und 50 Bauernhöfe vollständig eingeäschert sind. Tollste war, daß der Referent die Arbeiterschaft moralisch ge- Es wird jeder Rollege gebeten, vorläufig diese Firma zu meiden. Bom Bernetladen bis zum Grindelwaldhotel im Zentrum des fchrieen hätten. Redner glaubte, fich nicht in einer Bersammlung Münz und Seidel wegen zu geringen Zuspruchs eingegangen sind. Löschen des Brandes. Vielfach wird behauptet, den Engländern phrfeigt hätte und daß die Indifferenten noch dazu Bravo ge- Vom Vorstand wurde bekannt gemacht, daß die beiden Zahlstellen Ortes ist alles unversehrt. Die als Sommergäste anwesenden Engländer betheiligten sich in hervorragender Weise an dem von Genossen befunden zu haben, servativen, wo noch Eugen Richter fehlte, da von einem in Anspruch genommen würde, dieselbe ist mit Büchern sehr reich- banken. Die Fremden haben in den abgebrannten Hotels fast fondern in einer fon- Die Bibliothekare beklagten fehr, daß die Bibliothek zu wenig Löschen des Brandes. Vielfach wird behauptet, den Engländern sei die Rettung des unversehrten Theiles Grindelwalds zu verMitgliede der Agitationstommiffion ihm verboten wurde, über haltig ausgestattet. Es wird noch einmal bekannt gemacht, Alles verloren. Politik zu reden, da dies nicht dahin gehöre. Diese Ver- daß jeden Sonnabend von 8-92 Uhr Bücher im Restaurant fammlung hat wieder einmal den Indifferentismus gezeigt, Roch, Rosenthalerstr. 39, ausgegeben werden. da sie zehn Mal stärker besucht war, als unsere Mitgliederversammlung. Zum Schluß gelangte folgende Resolution zur Annahme: Die Versammlung der Filiale Berlins ist über die Ausführungen des Referenten Dr. Freudenthal in der öffentlichen Versammlung der Vergolder empört und verlangt von der Agitationstommission, nur Referenten, welche auf dem Boden der sozialdemokratischen Arbeiterpartei stehen, zu engagiren. G3 wird ferner scharf gerügt, daß in der heutigen Versammlung keine Mitglieder der Agitationskommission anwesend sind. 1 Freie Vereinigung der Kaufleute. Jeden Montag Abend gefellige Zusammenkunft im Restaurant Bodenburg, Kommandantenstr. 10-11. Dafelbst Ausleihung der Bibliothetsbücher. Arbeiter- Bildungsschule. Conntag Vormittag 10-12 Uhr: Armin hallen, Kommandantenfir. 20: Unterricht in der Nationalökonomie. Montag Abends 8-10% Uhr: Süd- Schule, Hagelsbergerstr. 43: Unterricht in Rechnen; Ost- Schule, Markusstr: 31: Unterricht in Buchführung; NordDeutsch( oberes): Std Dstschule, Reichenbergersir. 138: Unterricht in Schule, Müllerstraße 179a: Unterricht in Buchführung. In allen Zehr fächern, mit Ausnahme der Buchführung, tönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch jezt im Laufe des Semesters, eintreten. Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklubs. Sonntags. Mar Kayser, Nachmittags 3 Uhr, Schneetoppe, Noftizstr. 29. Arbeiter- Sängerbund Berline und Umgegend. Sonntag von Die Filiale Berlins des Verbandes der Bofamentiere, 2-4 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Golddrahtzieher und verwandten Berufsgenossen hielt amber las arbeiter zu Stralau" Vorwärts 7" Rummetsburg, bei Borg17. August ihre regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Den Hauptpunkt der Tagesordnung bildete ein Vortrag über Gewerbegerichte", gehalten vom Herrn Reichstags- Abgeordneten Tugauer. nann. Hundert Zentner Gold passirten am 12. d. M. die Bahns station Teschen mit dem von Berlin Mittags dort eintreffenden Schnellzug. Die Firma Rothschild hatte diese kostbare Sendung füe die Münze Cremniz in Ungarn zur Prägung der neuen Kronenwährung geliefert. Der Tronsport wurde von mehreren Beamten begleitet und in Cremnih von einem Militär- Kommando in Empfang genommen. Briffel, 18. August. Die Pulverfabrik bei Arendonk ist gestern in die Luft geflogen. Personen sind nicht ums Leben gekommen. " Der längste Tunelbau der Erde dürfte der Rotschönberger Stollen" sein, welcher die Wasser der Freiberger Silbergruben aufnimmt und mehrere Meilen weit in die Triebisch bei Meißen führt, von wo sie der Elbe zufließen. Der Hauptstollen hat fast genau die Länge des Gotthard- Tunnels, mit den SeitenArbeiter- Sängerband Berlins und Umgegend. Montag, Abends flügeln aber umfaßt das ganze gewaltige unterirdische Werk uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Norddeutsche Liederlust, Fichteftr. 29 bei Strösche. 49 Kilometer. Der Bau wurde seit 1844 auf Staatskosten ausSeife, Naunynſtr. 86 bei Zubeil. Siebertafel der Maler und verw. Berufsgen. Annenstraße 14 geführt, um den Gruben eine wichtige Erleichterung des Betriebes bet Ehrenberg. Moabiter Siedertafel, Arminiushallen. zu schaffen, und dauerte 33 Jahre. Leider hatten sich die VerSarmonie 2 Landsbergerstraße Nr. 31 bei Muſehold. Tonblüthe, Görligerstr. 58 bei Tollsdorf. Blüthe, Prenzlauer- Allee 26 bei Stiebel. hältnisse des Silberbergbaues wegen der eingetretenen Entftraße Nr. 43 Sängerchor der Chirurgischen Brauche, Alte Schönhauser werthung des Silbers inzwischen so ungünstig gestaltet, daß die Morgenroth 2, Charlottenburg Bismarckhöhe, Wilmersdorferstr. 80. Sängergruß, Friedrichshagen auf die Vollendung des großes Werkes gesetzten Hoffnungen sich Gleichheit. Pappel- Allee 3-4 bet rufe. bei Blant. Froh' Hoffnung der Zimmerer Berlin West. nicht erfüllen konnten. 2 yra 2, Charlottenburg, Charlottenburger- Ufer sb bet Benzin. Sängerhain, Reichenbergerstr. 24 bei Bäßhold.ie des freiheit II, Strausberg, im Restaurant Raumann. Krüger. Frohe Hoffnung( der Zimmerer Berlin West), Kulstr. 36 bei bei Reimann. Literarisches. Der Referent griff zurück auf das Jahr 1869, welches uns die Gewerbeschiedsgerichte brachte. Er schilderte verschiedene der felben, wie solche in den größeren Städten beständen; Ersprießliches für die Arbeiter fäme nicht heraus, nur Leipzig, Frankfurt und Nürnberg hätten den Forderungen der Arbeiter am ehesten genügt. Nachdem noch der Unterschied der Schiedsgerichte und der Gewerbegerichte in Betreff des Eides und der Berufung flar gelegt wurde, ging Redner auf die letzteren geMyrthenblätter, Belforterstraße 15, bei Schneider. nauer ein und unterzog dieselben einer gründlichen Kritik. Ein Felsenburg, Koppenstraße 43c.- Brüderschaft( Hausbiener), Stallgroßer Fehler sei es, daß man die Innnngs- Schiedsgerichte fchreiberstraße 29, zum Eichenen Stab. Süd- Ost 2, Eisenbahnstr. 20 Die Lassalle- Nummer der Berliner„ Voltss als selbständig bestehen ließe; es würde dieses zur Verwirrung Arbeiter Gesangverein Freiheit 2, Adlershof, bei Albrecht. bet Siegismund Gangesblüthen, Stoppenstraße 35, bet Steller. Tribüne" Gesang hat folgenden Inhalt: Porträt und auch zu Chikanen von Seiten der Arbeitgeber führen. verein Sieberzweig, Germsdorf, Gasthof zur Mühle. ( 1. Seite.) Ferdinand Lassalle.( Charakteristit.) Laffalle's Insbesondere sei an dem Gesetz zu tadeln, daß die Gerichte nicht Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Amgegend. Stellung in der Arbeiterbewegung. Lassalle und die bürgereingeführt werden müßten da, wo eine große industrielle Bee Sufrieden, Berlin M. Belforterſtr. 26, 1 Tr) Sonntag: liche Preffe. ( Alle Buschriften, der geselligen Arbeitervereine betreffend, sind zu Zum Todestage völkerung wohne, sondern daß es den Kommunen überlassen sei, Theaterverein Boruffia bei Dcert, Beughofstraße 8.- Gefelliger Verein Laffalle's.( Aus dem„ Sozialdemokrat".) Die Anfänge der ob sie ein solches einführen wollten; und dann, daß die Alters- Neue Welt bei Strobfchänt, Rufeftr. 48.- Theater- und Vergnügungs- fozialdemokratischen Bewegung in Berlin. Von 1864-1892.grenze zur aktiven wie zur passiven Wahl zu hoch angesetzt verein& Imenhorst bei Krüger, Dresdenerstr. 105( vor dem 1. und 15. jeben den Die auswärtigen Bestellungen werden Mittwoch, Monats).- Turnverein Fichte", Lichtenberg, Schölzel's Seeschlößchen( Bum fei. Im letteren Punkte wirke das Gesetz auf verschiedene Städte, hungrigen Wolf"). Nachmittags von 4-6 Uhr: Boltsthümliches Turnen. 24. August, effettuirt; Ausgabe für Berlin am Freitag, den 26. früh. Vereinsabzeichen, Fahnen und Banner, Schleifen, Tanzbänder und Tanzblumen, Schilder, Stempel, Schablonen und Gravirungen etc. empfiehlt den Genossen 2720L Gustav Kleist, Waldemar- Straße 48. Bahuziehen, Plombiren ete. O. Arendt, Künstliche Zähne, Andreasftr. 60( Ging. RI. Andreasstr. 2199L. Arbeitsmarkt. Hohlschleifer. 1597b Dauernde Arbeit gesichert. Gebrüder Ziegler, Bergzabern, Pfalz. als Zuschneider u. Fest- Säle 2C. Dem Todten.( Gedicht.) Bestes Weißbier Lassalle's. 26039 ohne Walerzusatz, Blumenthalte. 5, statt. Parteigenoffen Dienstag, den 23. d. M., Abends 81/2 Uhr, findet die erste Sigung des Leseklubs für den Westen bei Behrend, willkommen. 15926 D. pr. V. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt, Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10 Zahnz., Nervt. Süss, zur bevorstehenden Saison empfiehlt gratis Weberstr. 17. B. Nieft, Weberstr. 17. 16 Große oder 32 Kleine für 3 Mart Allen Freunden und Parteigenoffen tefert Emil Böhl, Bier- Lokal. Vereinszimmer m. 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Wiegenfefte ein donnern des Hoch. Arnst, paß uff. 15916 Alle Anfragen betreffs des Vorstandes find zu richten an Herrn Donath, feinem morgigen Geburtstage ein don für den 1. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Saarbrüderſtr. 11. Gr.Botal- u. Juftrumental- Konzert unter gütiger Mitwirkung mehrerer Gesanguereine( Mitgl. d. Arb.-S.-B.). Lebende Bilder( neu) unter Regie des Genoffen Fritz Hansen. Beginn des Konzerts Nachm. 5 Uhr. Anfang des Tanzes 81/2 Uhr. Entree 20 Pf. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Billets find in den mit Plakaten belegten Lokalen, sowie in den Zahlstellen des Wahlvereins zu haben. 474/8 Der Vorstand. Attien- Brauerei Friedrichshain. Sonntag, den 21. August 1892: Grosses Sommerfest verbunden mit Tanzkränzchen und Preis- Kegelschieben Kinderbeluftigung aller Art, veranstaltet vom Verein Berliner Hausdiener. Eintritt 30 Pf. Kinder frei. Dienstag, den 23. August 1892, Abends 9 Uhr: Außerordentliche General- Versammlung in den Armin- Hallen, Kommandantenstr. 20. Tages- Ordnung: 1. Wie stellt der Verein sich zu dem in der öffentlichen Sausdiener- Versammlung angenommenen Antrag betreffs Abänderung des§ 21 unferes Statuts? 2. Endgiltige Beschlußfassung über die obligatorische Einführung der neu zu gründenden Zeitung. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Bereinsangelegenheiten und Fragekasten. 171/9 Der Vorstand. Zentralverein der Bildhauer Deutschlands 460/12 Gauverein Berlin. Dienstag, den 22. August, Abends 8 Uhr, Annenstr. 16: Versammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Spazier über: Spiritismus". " 2. Wahl von Vertrauensmännern nach Reglement C( Arbeitsunfähigkeit). 3. Event. Neuwahl eines Schriftführers. Die Kollegen vom Freitag. Dem Genossen Osw. Klobsch zu nerndes Hoch, daß die ganze Falden steinstraße wackelt!- Oswald, merkscht De nischt? Laß gießen vor die Gruppe aus dem geheimen Rathsviertel.[ 1626b Umg.br Achtung! Steglitz, Friedenau und Umg. Die burtigen Seelen von vis- à- vis. Montag, den 22. August, Abends 8% Uhr: Große öffentliche Volksversammlung im Kurhaus zu Friedenau. Verein der Lithographen, Stein498/10 drucker u. Berufsg. Deutschlands. ( Filiale Berlin.) Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Sillier. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. Der Einberufer. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß Achtung! Spediteure und Verbreiter! Achtung! der RollegeDie Lassalle- Nummer der Robert Ahlert 447/3 am 18. Auguft Abends 7 Uhr vers storben ift. Die Beerdigung findet am „ Berliner Volks- Tribüne Sonntag, 21. Auguſt, Borm. 11 Uhr, hat folgenden Inhalt: portrait Lanalle's.( 1. Seite.)- Ferdinand Laffalle.( Charakteriſtik.) Lasalle's Stellung in der Arbeiter- Bewegung. Laffalle und die bürgerliche Presse. Dem Todten.( Gedicht.)- Bum Todestage Lasalle's.( Aus dem Sozialdemokrat.) Die Anfänge der sozialdemokratischen Bewegung in Berlin. Von 1864-1892. etc. Die Ausgabe für Berlin erfolgt am Freitag, den 26. früh, in der Expedition des„ Vorwärts", sowie in der Expedition der Berliner VoltsTribüne", Elisabeth- Ufer 55. Die Expedition der Berliner Volks- Tribüne. G. Koopmann. 2879L " Genossenschafts- Bäckerei für Berlin und Umgegend Eingetr. Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht. Unseren Genossen machen die Mittheilung, daß infolge baulicher Veränderungen in unserer Zentrale Müllerstr. 33a/ 34, der dortige Betrieb bis zum Mittwoch, den 24. d. M. eingestellt wird, und ersuchen wir, event. Bedarf in unseren Filialen decken zu wolleu. Filiale 1: Gartenkr. 36. Der Vorstand. 98/9 Gr. öffentliche Versammlung für alle in der Metallindustrie beschäftigten Personen Berlins und Umgegend am Montag, den 22. August, Abends 9 Uhr, im Saale der Brauerei Friedrichshain( fr. Lips.) Zages Ordnung: 1. Die Gewerbegerichts- Wahlen. Referent: Kollege A. Körsten. 2. Tuffton. 3. Bericht der Delegirten der Streit- Kontrollkommission und Ersatzwahlen zu derfelben. 4. Wahl einer Revisionskommission. Das Erscheinen Aller ist nothwendig. 480/15 Der Vertrauensmann. II: : IV: " V: Brunnenstr. 122a. Weidenweg 101. Manteuffelstr. 63. Hafenhaide 117/118. Dieffenbachstr. 58a. Der Vorstand. Adolf Scholz, Geschäftsführer. Lazarus, Kassirer. J. Semmel, praft. Zahn- Arzt, Oranienstr. 55, Moritzplatz. Spr. 9-1, 3-5. Unbemittelte 1-3, 5--6 Nachm. Poliklinik für 4252T von der Leichenhalle des Kirchhofs in Wilhelmsberg statt. Die Lokalverwaltung. Danksagung. Für die überaus große Theilnahme und reichen Kranzspenden bei der Beerdigung unserer lieben Tochter Martha sagen wir allen Bekannten, insbesondere dem Herrn Prediger Dr. Scholz für die trostreichen Worte am Grabe und dem Quartett von Otto Saß unsern innigften Dank. 1620b Familie Dühring. Danksagung. der Für die liebevolle Theilnahme bones Beerdigung unseres geliebten Sohnes Fritz sprechen wir hiermit unseren allen Berwandten und Bekannten unseren innigsten Dant aus. 1600b Fr. Woize und Frau. Verband deutscher Korbmacher. ( Filiale Berlin.) Montag, 22. August, Abends 82 Uhr: Versammlung bei Roll, Adalbertstraße Nr. 21. Tagesordnung: 1. Vorlesung. 2. Wahl eines ftell vertretenden Vorsitzenden. 3. Verschie denes. Um zahlreiches Erscheinen bittet 196/7 Der Vorstand. Altenberg's chem. Färberei, Wäscherei, Garderob.- Reinig. Bentralkasse der Labakarbeiter. Dis- Anstalt, Neue Jakobstr. 9, Brunnenstr. 123, Andreasstr. 54, Fruchtstr. 36, Potsdamerstr. 57/58, empf. 1. 8. Färb. u. Reinig. v. Garderob. jed. Art, Spißen. 3. Gard., Möbelſt. gef. 1 Mt. p. Pfd., Bettdeck. gef. 1,25 Mt. p. Stück. HerrenAnzug gereinigt, gebügelt von 2,50 Mk. an. Reparaturen billigst. Neu! Glanzentfernung von blankgetragenen Kammgarn- Garderoben. Verein der Lithographen, Steindrucker und Berufsgenossen Deutschlands. Wie in den meisten Berufen hat auch das lithographische Gewerbe seinen Saisonarbeits- Charakter angenommen. Ist nun die stille Zeit herangekommen, so werden nicht nur viele Arbeiter entlassen, sondern jene vermeintlich Glücklichen, welche noch in Arbeit stehen, müssen sich oftmals die größten Lohnabzüge gefallen lassen. In der M. Priester'schen Quruspapierfabrik, Oranienstr. 185, ist es infolge von großen Lohnabzügen zu Kündigungen gekommen. Den Lithographen, Steindruckern und dem Schleifern sind bedeutende Lohnabzüge angesagt worden, so daß Einzelnen der Lohn um 6 Mark wöchentlich gekürzt würde. Wir rufen deshalb die Solidarität sämmtlicher Kollegen an, und erwarten, daß die Firma so lange gemieden wird, bis an dieser Stelle die Beilegung der Differenz bekannt gemacht wird. Den unorganisirten Kollegen rufen wir zu: Beweist Eure Solidarität, laßt Euch nicht täuschen vom Kapital, laßt Euch richt als Werkzeug gebrauchen, um die Lohnherabfehung durchzuführen und Eure Brüder zu schädigen. Zeigt, daß auch Ihr Bewußtsein für die Intereffen der Berufsgenossen habt und ruft mit uns:„ Einer für Alle und Alle für Einen!" 447/2 Die Verwaltung der Filiale Berlin. Verband der Möbelpolirer Berlins u. Umg. Montag, den 22. Auguft, Abends präzy. 8 Uhr, im Lokale des Herrn Schirrmacher, Andreasstraße 26; 3. Gewerkschaftliches. 233/9 Versammlung. Zages Ordnung: 1. Fachgewerblicher Vortrag. 2. Diskussion. Die restirenden Mitglieder werden ersucht, ihre Beiträge zu entrichten. Der Vorstand. Abrechnung vom Weissgerber- Streik. Einnahme. Vom 23. Juli 1891 bis 1. April 1892. Bom Weißgerberverband Für ausgezahlte Drucksachen u. Inserate 11611 Ausgabe. 1 080 Unter3 328 ftüßung 15 384 B . • 650 " Abreisegeld 94 46'40 " 3 173 " einen Vortrag 5 4 349 72 Porto und Schreib# material 2 122 90 diverse Ausgaben " " 277 60 18150 598,51 Bleibt Kaffenbestand. Summe 15 76123) Von Kollegen hier am Ort der Generalfommission der Berliner Streit Kontrollkommission. Kollegen außerhalb Gewerkschaft. Berlins u. Unigegend Gewerkschaften u. Vereine außerhalb einzelnen Kollegen 2c. Auf Listen gesammelt . • Entschädigung für den Kassirer. Druck u. Versendung d. Abrechnung 53'27 2646L Berlin II. Dienstag, 23. August, Abends 8, Uhr Mitglieder- Versammlung bei Nicolai, Elisabethkirchstraße Nr. 14. Tagesordnung: Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. Abrechnung. Wahl der gesammten Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Lassalle, Ortsverwaltung, Revisoren u. Krankens Marx u. A.) in Bigarrenspiken, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, Kontrolleure. Verschiedenes. Manschettenknöpfen, Stöcken, Brochen. Büften. En gros. En détail. 310/3 B. Günzel, jeht Lothringerstr. 53, am Rosenthaler Thor. 2274 L Die Ortsverwaltung. Orts- Krankenkasse Baar Geld lacht! Der Bigarrenmaher u. j. w. Ha Halbe Preise! 10000 eleg. Einsegnungs- Anzüge berühmt durch ihre Billigkeit und Güte, das Nobelste der Saison, nur 8, 10, 12, 15, 18, 20 M.( Prima.) 6000 Arbeits- Anzüge v. 4 M. an. 6000 Sommer- Paletots von 6000 Promenaden- Anzüge 8 M. an. 6000 Kammgarn- Hosen ( Sonst 30 M.) jetzt 6, 8, 10, 12 M. von 3 M. an. 8000 einzelne Jackets 6000 elegante Anzüge und Röcke jetzt halb umsonst. 5000 ( Sonst 33 u. 36 m.) jetzt 15-18 M. Arbeitshofen von 1 M. an. 8000 18 000 Kammgarn- Anzüge, Knaben- u. Jünglings- Anzüge( durch Jacket, Rock- und Gehrockform, Zufall großartiger Gelegenheitskauf) ( fonst 40 u. 50 M.) jetzt 20, 25, 30 m. jezt für die Hälfte des Werthes. Sonntags geöffnet von früh 7-10 und Mittags von 12-2 Uhr. 2873 L Billigste und reelste Einkaufsquelle Berlins. Das Beste für den denkbar billigsten Preis. 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August, Abends 8%, Uhr, in der„ Schloßbrauerei": Versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins für Schöneberg und Umgegend. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Bernstein über: Die Ursachen der ansteckenden " Krankheiten." 2. Diskussion. 3. Statutenänderung. 4. Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreichen Besuch bittet 462/1 Der Vorstand. J. A.: C. Freidank. Die Beleidigung gegen Herrn Boche nehme ich hiermit zurück. H. K. Mittheilung. Den geehrten Kunden zur gefl. Renntnißnahme, daß es auf Unwahrheit beruht, daß ich den Vors wärts" jemals abbestellt haben soll; eine solche Behauptung ist nur Bers Stephanstr. 57. " 1627b Stimmbegabte Genossen! Durch steten Zuwachs an Mitgliedern Das 40 Pf.- Brot wiegt circa 4 Pfd. eines alten gut geschulten Männer" 50 Pf.- Brot " . " " " 5 Pfd. Gefangvereins( Mitglied des A.-S.-B.) 7 Pfd. find 1. Tenöre sehr erwünscht. Montags, 70 Pf.- Brot Achtung! Kein Laden. Rechtsbureau des königlichen Amts- Nur eigene Fabritation, 25 Bigarren Garantie rein amerikanische Rippentabat 2 Pfd. 60 Big H. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part. Abends 9 Uhr, bei Zubeil, Naunynftr. 85. Genossenschafts- Brot liefert frei ins Haus Moritz Voigt Gr. Frankfurterstr. 124 u. Zangeftr. 96 richters a. D., Alte 1 Mart. 346/19 Jatobftr. 180. Gewissenhafter Rath Tabate. H. Beismenger. in allen Angelegenheiten. Unbemittelten 1785 L Gotth, Stein. Den geehrten Gebern wird eine Spezial- Abrechnung zugestellt werden. I unentgeltlich. Auch Sonntag.[ 2656L Verantwortlicher Redakteur:( J. V.) Max Held in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. im Flur zu bestellen. 28682 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 195. Versammlungen. 91 Sonntag, den 21. August 1892. 9. Jahrg. und dem Vorsthenden des Unterstützungs- Borsigende den nichtamtlich anwesenden Herrn Polizeikommissar vereins Deutscher Buchdrucker, Herrn E. Döblin, aus dem Saal. Mit den Worten: Er werde sein Recht schon unter dem 16. Januar 1892 getroffenen Verfuchen!" verließ er denselben. Die Versammlung erledigte bann einbarnng steht. noch einige Angelegenheiten und ging darauf mit einem stürDie angezogene Vereinbarung lautet: mischen Hoch auf die Sozialdemokratie auseinander. 1. Der Streit ist in ganz Deutschland beendet; 2. die Arbeit wird zu den alten Bedingungen, d. h. In der freien Vereinigung der Bauarbeiter Berlin's zu dem Tarif vom 1. Januar 1890 in ganz Deutschland auf- bielt am 14. August der Vorsitzende Kollege Gaßmann einen Vortrag über Unfallverhütungs- Vorschriften. Derselbe unterzog an 100 Georg Bürenstein. E. Döblin." und das sich ein Arbeiter erlaubt, genommen; und wird so lange als giltig anerkannt, bis scharfen Stritit und betonte hauptsächlich, daß das erwähnte 3. der Tarif vom 1. Januar 1890 gilt weiter die Paragraphen der Unfallverhütungs- Vorschriften einer sehr eine andere Vereinbarung zwischen Prinzipalen Geset und Gehilfen getroffen ist. dem Unternehmer als dem Arbeiter zu Gute täme, Polier resp. UnterHerr Bürenstein übernimmt den Bericht über die Unterredung nehmer auf die tadelhafte Rüstung, morsche Leitern, die oft wirk die Zentralleitung der Prinzipale. lich nicht zu betretenden Aborte aufmerksam zu machen, der Berlin, 16. Januar 1892. Arbeiter als Nörgler hingestellt und wohl gar vom Bau gewiesen werde. Kollege Kohlstädt sprach im Sinne des Vorrebners und führte weiter an, daß man Kollegen, die an Kurzsichtigkeit sei, indem sie doch sonst von Niemand Beistand zu erhoffen hätten. u. f. w. leiden, in jeder Weise mit durchzuschleppen verpflichtet Sollege Wer nau erklärte sich mit den Ausführungen der Vorredner ebenfalls einverstanden und führte noch verschiedene Beizur Entgegennahme des Standpunktes der Berliner Prinzipalität gefeß für die Bauunternehmer, als ein Schutzgesetz für die Arbeiter Zur Ueberreichung dieser ihrer Willensmeinung, resp. spiele dafür an, daß das Unfallversicherungs- Gesetz eher ein SchutzSchußgefeß Kommission und beauftragt dieselbe mit den geeigneten Schritten. habe ein Meister 29 Bauten im Gange, auf welchen sehr schlechte wählt die heute tagende Allgemeine Buchdruckerversammlung eine ist. Sodann theilte ein Kollege mit, in Friedenau- Wilmersdorf Redner ihrer Entrüstung über das rigorose Treiben der Leipziger abend heimlich vertauschen, damit sich jeder auf seinem Bau In der sich anschließenden Diskussion geben sämmtliche Leitern u. f. w. exiftirten, welche die Arbeiter noch nach FeierHelden" lebhaften Ausdruck. Einzelne Kollegen sprechen fich einigermaßen vor Unglück schüße. Hierauf gelangte folgende Resolution zur Annahme: namentlich auch gegen das Affordsystem aus. Der AnAllgemeine Buchdruckerversammlung. Die am Mittwoch, ben 17. d. M., im Böhmischen Brauhause stattgehabte a IIgemeine Buchdruckerversammlung beschäftigte sich zunächst mit den Berliner Gewerbegerichts- Wahlen. Nach einem informirenden Referate des Kollegen Massin, der auch die Unzulänglichkeit des vom Berliner Magistrate ausgearbeiteten Statutenentwurfs darlegte, schritt man zur Aufstellung der Kanbibaten. Seitens des Genoffen Löhr wurde gewünscht, daß die Buchdrucker nur 3 Kandidaten ernennen und auf den ihnen zu tommenden vierten Beisitzer verzichten sollten. Es wurde ihm jeboch entgegengehalten, daß die Schriftgießer ohnedies einen Bei figer erhalten würden, da wohl schwerlich die 210 Beisitzer, die von Seiten der Arbeiter zu wählen sind, von vornherein gewählt werden, es dürften immerhin noch einige Kandidaturen frei bleiben. Man wählte darauf 3 Seger und 1 Maschinenmeister, und zwar die Kollegen Faber, Massini, Stößel und Teske. Zum dritten Punkte der Tagesordnung, Stellungnahme zum Prinzipalstarif, daß die Berliner Prinzipalität den Gehilfen die Hand bietet, Gleichzeitig spricht die Versammlung die Erwartung aus, referirte Rollege Besteck. Er führte etwa folgendes aus: Nachdem diesen der Billigkeit entsprechenden Standpunkt zu behaupten, bis die Tarifverhandlungen abgebrochen waren, gab der Vorsitzende eine anderweite Regelung stattgefunden hat. der Prinzipalsvertreter die Erklärung ab, daß der 1890er Zarif auch weiter gelte, und daß diejenigen Druckereien, welche nach bemfelben zahlen, als taristreu zu betrachten seien. Döblin, als Bertreter des U. V. D. B. erklärte, daß der bestehende Tarif auch ferner die Grundlage der Entlohnung sei. Sollte die PrinBipalität jedoch auch fernerhin Maßregelungen von Vereins. mitgliedern vornehmen, so behält sich die Gehilfenschaft geeignete Schritte vor. Letztere Erklärung wurde feitens des Prinzipals vorsitzenden dahin beantwortet, daß die Prinzipalvertreter der artigen Maßregelungen entgegentreten würden. Troh dieser BerHierauf wurde die Resolution Besteck angenommen. Die heute am 14. August tagende Mitgliederversammlung ficherungen fanden Maßregelungen auch weiterhin statt. Die Unter Verschiedenem wird das Bureau der Versammlung der freien Vereinigung der Bau- Arbeiter Berlins ist mit den Gehilfen mußten sich deshalb ihrer Haut wehren. Nach Be- ersucht, diese Angelegenheit zu einem Flugblatt zu verarbeiten verpflichtet die betheiligten Behörden, daß mehr Rücksicht auf die Ausführungen des Kollegen W. Gaßmann einverstanden. Sie endigung des Kampfes Kampfes wurde wiederum zwischen Herrn und für gehörige Werbreitung desselben zu sorgen. Bügenstein, als Vertreter der Prinzipale, und Herrn Döblin, als VorDurchführung der Unfallverhütungs- Vorschriften genommen wird. fizenden des Unterstüigungsvereins, eine Vereinbarung getroffen, von etwa 250 Personen besuchte Boltsversammlung ftatt, die welche irgend welche Unfälle erleiden, dieselben fofort an der Für Spandau und Umgegend fand am 19. Auguft eine Außerdem hofft die Versammlung, daß diejenigen Kollegen, daß der Tarif vom 1. Januar 1850 weiter gelte und so lange wohl zu den interessantesten Versammlungen gezählt werden kann. maßgebenden Stelle melden, um so zu veranlassen, daß die als giltig anerkannt werde, bis eine andere Vereinbarung Auf der Tagesordnung ftand:„ Das Vereinigungs- und Unfallverhütungs- Vorschriften nicht nur dem Unternehmer, zwifchen Prinzipalität und Gehilfenschaft getroffen fet. Hiernach Bersammlungsrecht und die Spandauer Be- sondern auch dem Arbeiter zum Vortheil gereichen." wollten die Prinzipale alfo den Tarif verewigen". Es dauerte hörden". Referent hierzu war Genosse Johannes Timm aber nicht lange, so arbeitete der Tarifausschuß der Prinzipale Berlin. Zunächst sfizzirte derselbe die Entwicklung des Koalitions- damit erledigt, daß selbiger 10 M. erhält und das Beitere bem Das Unterstüßungsgesuch eines franten Kollegen wurde einen neuen Tarif aus, derfelbe gelang aber nicht, da die rechts in England, Frankreich und Preußen- Deutschland. Er ging Borstande überlassen bleibt. Alsdann Renderungen nur unwesentlicher Natur waren, und so verlangten bann auf die bezüglichen Gefehesbestimmungen für Preußen näher Wallenthien angenommen, welcher lautet: wurde der Antrag die Prinzipale die Zurückziehung des Entwurfs. Der Pyrrhus- ein und verwies dabei auf die vielen bekannten Fälle, in denen fieg ist aber den Herren zu Kopfe gestiegen. Ihr Ruhm" ben Arbeitern dies Necht illuforisch gemacht wurde, vornehmlich arbeiter Berlins beschließt, daß in jeder Versammlung eine Liste Die heutige Versammlung der freien Vereinigung der Baus ließ sie nicht schlafen. Während sie bei den Berhandlungen in burch behördliche Organe. Gegen alle von den Behörden be- für Arbeitslose ausgelegt wird; die Thürkontrolleure haben die Leipzig sich zu einer Theuerungszulage bereit erklärt und gangenen Mißgriffe müßten die Arbeiter energisch Front machen, Lifte zu führen, die arbeitslosen Vereinsmitglieder geben ihre diese schon mit 2000 m. berechnet hatten, wagen es die Prinzipale bamit ihnen ihre wenigen Rechte nicht noch verloren gingen oder Adresse, Name und Wohnung und seit wann sie ohne Arbeit jetzt, wo die Verhältnisse noch die gleichen, Reduktionen vorzugeschmälert würden. Gegen einen solchen Mißgriff Stellung zu find, bei den Kontrolleuren anzugeben, find jedoch hierzu nicht nehmen und behaupten dreift, daß es nur Verbesserungen seien. nehmen, sei der Zweck der augenblicklichen Versammlung. Bum verpflichtet. Der Vorsitzende resp. Leiter der Bersammlung ver Aus der langen Reihe von Verbesserungen" verliest Redner verloffenen Montag sei von den Schneidern Spandaus eine lieft alsdann bei Anfang des Punttes Verschiedenes" die Lifte; einige der wichtigsten. Beim schmalen Format sollen fürderhin öffentliche Versammlung, auf Grund des§ 1 des Vereinsgesetzes sollte dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung stehen, so ist bie Ausgangsgeilen nicht bezahlt werden. Ausschießen zum Druck ift unentgeltlich zu besorgen. Für alle nach Zeit berechneten von 1850, einberufen worden, um zu ihrem Rongreß Stellung zu oben erwähnte Lifte jedoch vor Schluß der Versammlung zu ver Arbeiten soll nicht mehr der Durchschnittsverdienst des Seters Polizei Kommiffarius Klieme. nehmen. Zur Ueberwachung der Versammlung erschien der lesen." maßgebend sein, sondern die letzten acht Wochen des Verdienstes in jener Versammlung eine bewundernswerthe Gefehestenntniß ungefähr Folgendes als Begründung an: Der Antrag bezweckt Dieser Beamte habe nun Zu diesem seinem Antrage führte Kollege Wallenthien müssen dazu herhalten. Ferner soll auch der Lokalzuschlag auf gezeigt. Die Anmeldung war nicht zur Stelle, die Versammlung nicht etwa einen Bwang inbetreff des Arbeitvergebens durch die Neberstunden wegfallen. Dieses alles sind sind nach den Aussprüchen der Bringipale geringfügige Abänderungen Klieme, er habe nichts gegen das Fehlen der Anmeldungs- geführt gewesen, daß Derjenige, der nicht im Verein war, feine zu 9 Uhr angemeloet. Auf Befragen des Einberufers erklärte Kolonnenführer. Seiner Zeit ist es bei uns schon ziemlich einim Intereffe der Gehilsen", ja theilweise follen bescheinigung( die durch Schuld der Behörde nicht rechtzeitig am Arbeit betam; diefes hat zu Mishelligkeiten geführt. e3 sogar Erhöhungen" fein. Der Wortbruch der Prinzipale Blaye war), der Einberufer folle nur die Versammlunges trag foll zunächst die Rollegialität und Brüderlichkeit, welche tritt bei dieser Machenschaft offen zu Tage. Dieselben Herren, war 9 Uhr vorbei- eröffnen, er, Klieme, wolle be- durch den Hallenser Bauarbeiterkongreß hauptsächlich in Berlin welche die Behörden veranlaßten, uns aufzugeben, einen Passus züglich der zu späten Gröffnung Rücksicht gelockert ist, und zwar hauptsächlich unter den Vereinsmitgliedern in unfer Statut aufzunehmen, nach welchem die Tarifgemeinschaft enig gelten sollte, welche ferner uns aufgaben, neue Bertreter in nehmen darauf, daß jener auf die Bescheini- fördern. Man hat so oft in Erfahrung gebracht, daß ein Stollege, die Tariskommission zu wählen, lösen felbfi die Tarifgemein- ung gewartet habe. Nach§ 1 des Vereinsgefehes mit dem man gestern in der Versammlung an einem Tisch saß, die Tariskommission zu wählen, lösen felbft die Tarifgemein- hätte die Versammlung aber erst furz vor 10 Uhr er- fich heute wundert, daß man teine Arbeit hat. Darin wird schaft auf, nachdem die Gehilfen nicht nach ihrem Geschmack wählten, öffnet werden brauchen, die Rücksichtnahme des Herrn durch die vorgeschlagene Lifte etwas Abhilfe geschaffen werden. sondern Leute, die ihr Vertrauen besaßen, und wagen es fest, Rommiffarius sei also garnicht am Blake gewesen. Als eine Außerdem werden diese Listen gutes Material für eine Statistit angesichts der Theuerungsverhältnisse uns Reduktionen anzu Bause von 15 Minuten nach einem Vortrage von ihm, Timm, unserer Branche liefern. Der Antrag foll also keine Zwangsbieten, welche 10 bis 15 Mart pro Woche ausmachen. beantragt wurde, wollte der Ueberwachende nur 10 Minuten ge- einrichtung für die Vereinsmitglieder fein, sondern wir wollen Sie sind der Meinung, daß die Gehilfen damit einverstanden sein ftatten. Auch das sei nach dem Gesetz unzulässig. In der Pause uns durch die Liften überzeugen, wie es um die Arbeitsverhältwerden, wohl deshalb, weil die legteren bisher nichts haben habe der Herr dann einen jungen Schneider nach seinem Alter nisse unserer Kollegen steht, und uns dann wieder in Einigkeit, verlauten lassen. Die Seger sollen jetzt den Schmachtriemen enger anziehen. Eie sorgen auch dafür, daß der Arbeiter fich Borsigende der Versammlung den Versammlungsraum wieder suchte Kollege Ernst Weber die Kolonnenführer, dafür zu forgen, enger anziehen. Sie sorgen auch dafür, daß der Arbeiter fich gefragt und erfahren, daß dieses 20 Jahre betrage. Als der Brüderlichkeit und Gleichheit zusammenschließen! Hierauf errecht ausnuten laffen tann, so soll wieder das freiwillige Nachbetrat, den er verlassen hatte, und die Versammlung eröffnen daß diejenigen Kollegen, welche sie in Arbeit nehmen und die holen versäumter Arbeitszeit gestattet und die Nachtarbeit ver- wollte, dies aber noch nicht gethan hatte, teiner Organisation angehören, sich einer solchen anschließen. billigt werden. Nachdem in dieser Weise 21 Paragraphen fei Herr Klieme sofort auf denselben zugegangen und Kollege Wern au empfahl dann, man möge in der nächsten verb- essert" worden sind, ist es noch nicht genug. Die Ver habe ihm erst mit der Auslösung der Versammlung gedroht, öffentlichen Bauarbeiter- Versammlung nur solche Kollegen als Beibesserungen follen fortgesetzt werden, nur läßt es sich nicht mit dieser Drohung dann gleich die That folgen lassen und die fizer zum Gewerbegericht wählen, welche streng auf dem Boden des einem Mal machen. Es wird so lange nachgeholt, bis die Gehilfen einem Mal machen. Es wird so lange nachgeholt, bis die Gehilfen schaft erstarkt ist und Abrechnung hält für diesen rücksichtslosen Rechts- och garnicht wieder tagende Versammlung fozialdemokratischen Programms stehen. Mit der Bekanntmachung ,. und Bertrauensbruch. Intereffant ist es auch noch, daß der Tarif, aufgelöst, weil der Schlußsatz des Referats politisch gewesen daß die nächste Versammlung am 11. September stattfindet, erobgleich vom Tarifausschuß des Buchdruckervereins bearbeitet, und ein Minderjähriger, der erwähnte junge Schneider, in der folgte Schluß der Versammlung. ein allgemeiner Tarif fein soll und die Vereinsmitglieder fein Recht gehabt. Grstens habe die Versammlung garnicht Versammlung anwesend fei". Hierzu habe der Herr wiederum durchaus nicht gehalten sein sollen, denselben zu bezahlen. Sie In der Ethischen Gesellschaft sprach am Sonntag Abend glauben, die Prinzipale werden den Tarif bezahlen, weil er fo getagt, zweitens beständen bezüglich der Theilnahme oder Nicht der Zahnarzt Wolff über das Thema: Wie stellt sich die wunderschön ist; ferner wollen fie als Bugmittel den Arbeits- wie eine die hier in Betracht kommende war, keine beschränkenden Ge- Redner erntete für seinen interessanten Vortrag rauschenden wunderschön ist; ferner wollen fie als Zugmittel den Arbeits- heilnahme von Frauen, Minderjährigen 2c. 2c. an Versammlungen, heutige Gesellschaft zu dem Gedanken des Sozialismus?" Der nachweis benutzen, nicht zu vergeffen die zu gründende Kon- wie ditionslofenkaffe. In dem Prinzipalstarif ist auch die Mit- feesbestimmungen. Als Herrn Klieme nach seiner vermeintlichen Auf- Beifall. wirtung" der Gehil en vorgesehen. Sie haben nämlich das lösung der Versammlung der Einwand gemacht wurde, diefelbe Recht, Anträge zu stellen, und fönnen, wenn es dem Ausschuß habe ja gar nicht getagt, ba habe er wörtlich in den Saal ge- versammlung statt, in welcher Kollege Karl Thieme aus In Köpenick fand am 15. August eine öffentliche Töpfers beliebt, zu den Arbeiten herangezogen werden. schrien: Wer meiner Aufforderung nicht gleich Folge leistet, ben Berlin einen beifällig aufgenommenen Vortrag über das Thema Was dabei herauskommt, fann sich Jeder denken. Die Gehilfenschaft Unterdrückungsmaßregeln werde man sich aber nicht abbaiten demokratie". Der Redner wies in seinem Vortrage an der Hand Sperre ich ins Loch!" Darauf fei man gegangen. Durch solche hielt: Durch solche hielt:„ Der Niedergang des Kleinhandwerks und die Sozialdiese Vergewaltigung zur gegebenen Zeit heim zahlen. Wir werden aber den Prinzipalen nicht fürderhin lassen von dem Kampfe um seine gerechten Forderungen, die auf der Statistit nach, daß durch die heutige Produktionsweise das die Konkurrenz vom Halse halten. Wenn Leute sich finden, gelöste gewerkschaftliche Versammlung werde fortgesetzt werden. Kleinhandwerk zu Grunde gerichtet und die Kleinmeister die vielleicht Bermögen haben und billiger arbeiten wollen, mögens fei jedoch nothwendig, daß, ungeachtet der eingereichten Be- in bie Voltsversammlung über solches Gebahren mehr und mehr der Sozialdemokratie zugeführt werden. In fie es thun! Die Beit wird kommen, wo die Gehilsenschaft erstart richte. Er, Redner, schlage darum folgende Resolution vor: einer Resolution, die einstimmig zur Annahme gelangte, sprach gedrängt und fein wird und wir den Ausschreitungen der Prinzipale entgegen treten werden. Für uns giebt's dann auch keinen Tarif. Wir Spandau und Umgegend protestirt entschieden gegen die Ein- erklärte für die Grundsätze der Sozialdemokratie streiten zu wollen. ca. 250 Personen besuchte Volksversammlung für die Versammlung dem Referenten ihre Zustimmung aus und werden holen, wo etwas zu holen ist. Es gilt dann das Recht griffe des Spandauer Polizeikommissars Klieme in das Vereins- Hierauf führte Kollege Hagen mehrere Berliner Firmen an, des Stärkeren! Redner empfiehlt zum Schluß folgende Reso- und Versaminlungsrecht. Intion: Die am 17. August im Böhmischen Brauhaufe tagende Ver- 8ur Ueberwachung von Versammlungen entfandt werden, welche welche den Lohntarif umgehen, und ersuchte die Anwesenden, die Die am 17. August im Böhmischen Brauhaufe tagende er die nöthigen Kenntnisse besigen, da ein Mangel derselben recht zahlreich zu besuchen, um an der Besserung der Verhältnisse fammlung der Berliner Buchdruckergehilfen lehnt mit Entrüstung am Montag in Berlin stattfindende Versammlung der Töpfer die Zumuthung der Prinzipale ab, zu einer Zeit, wo die Mieths geeignet ist, die Rechte der Arbeiter zu schmälern. In Er- recht zahlreich zu besuchen, um an der Besserung der Verhältnisse und Lebensmittelpreise für den Arbeiter geradezu unerschwinglich ge- wägung, daß das zersplitterte deutsche Vereins- und Versamm mitzuwirken; ferner bat er die Anwesenden um Bethätigung ihrer worden sind, mitzuwirken, daß der bisherige faum zum Leben ausSympathie für die streifenden Hennigsdorfer Kollegen. Endlich lungsrecht für die Arbeiterorganisationen ein ständiges theilte noch Kollege Thieme mit, daß in 14 Tagen eine Ber reichende Lohn noch mehr gekürzt wird. Sie protestirt vielmehr gegen einheitliches Hinderniß bildet, fordert die die Versammlung, daß ein Vereins deutsches die Bergewaltigung und den Wortbruch der Prinzipale und erklärt, nie fammlung stattfindet, in welcher eine innere Angelegenheit erörtert und Versammlungsgeseh und nimmer den von den Prinzipalen angedrohten, fast in allen erlassen wird". Die Ausführungen Timms wird. Die Versammlung schloß mit einem Hoch auf die Sozialwurden demokratie. feinen Paragraphen reduzirten Tarif anzuerkennen, und macht es ftürmischem Beifall aufgenommen. Ihnen folgte jedem Gehilfen zur Pflicht, überall da, wo er es erzwingen tann, eine längere Debatte, in deren Verlauf obige Resolution gegen Freier Diskutie- Verein. Sigung Montag, den 22. Auguft, Abends nur nach dem 1890 er Tarif zu arbeiten, bis mit der organi: einem Tische faßen, angenommen wurde. Als neben anderen wandten Berufsgenossen zu Berlin. Bersammlung am Montag, den die Stimmen einiger Herren, die mit Herrn Klieme an 9 Uhr, Vortrag bei Leopold, Martgrafenftr. 88. Verein zur Wahrung der Suteressen der Schuhmacher und verfirten Gehilfenschaft in legaler Weise Vereinbarungen ge- Rednern auch Genosse Siebold das Verhalten der Spandauer 22. Auguft, Abends 8% Uhr, im totale des Herrn Bols, Alte Jakobfir. 75. troffen sind.. Außerdem wird noch eine Resolution vom Kollegen Giesecke fritisirte, sprang mit einem Male der Herr Polizeikommiffarius macher Berlins und Amgegend. Montag, den 22. August, Abends 10 Uhr, Behörden und die Qualifikation. einzelner ihrer Organe scharf Gartenfaal. Freie Vereinigung felbständiger Barbiere, Friseure und Verrückengestellt; dieselbe lautet: Klieme auf, ging dröhnenden Schrittes und den Redner störend bet Röllig, Neue Friedrichstr. 44, Monatsversammlung. Bortrag des Herrn Die heute, Mittwoch, den 17. August 1892, im Böhmischen zum überwachenden Gendarmerie- Wachtmeister und ersuchte diesen, Dr. Richter über Choleragefahr. Brauhause( Landsberger Allee 11/18) tagende allgemeine Buch- den Redner zu verhaften. Derselbe schien aber keine Lust zu haben, den 21. August, Außerordentliche Sommer- Sigung im totale von W. Bischoff, Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Sonntag, bruckerversammlung spricht sich- entgegen Der vom darauf einzugehen. Natürlich rief diese Störung der Versammn- Baumschulenweg in Treptow. Sinfahrt per Stadtbahn gemeinschaftlich um " Teutschen Buchdrucker Verein" zi 1. Oftober 1892 lung bei derselben eine stürmische Unruhe hervor, die zu bannen 10,18 und 1,18 von Station Jannowigbrücke. geplanten Einführung eines einseitig aufgestellten und es der ganzen Kraft des Vorsitzenden bedurfte. Nun meldete in wesentlichen Punkten reduzirten Tarifs dahin fich Herr Kliemer zum Wort, welches er, nachdem noch einige wesentlichen aus, daß fie fest auf dem Boden der zwischen Genossen geredet, erhalten sollte. Jedoch gedenkend seines vordem Herrn Buchdrudereibesizer G. Bügenstein herigen Betragens und eine neue Störung befürchtend, wies dert das exteilig wird Die von mit Sie fordert, daß nur solche Beamte die Reihen des Proletariats fentliche Töpfers und damit M nilas88348.L afted distooded Zur Einsegnung! Ganzwollene schwarze Kaschmirs Mtr. 80 Pf., 1 Mk. Ganzwollene schwarze Kaschmirs Mtr. 1,50, 1,80, 2 Mk. Ganzwollene schwarze Fantasie- Stoffe, Blatt, Ranken und Fantasiestreifen Mtr. 1, 1,25, 2 Mk. Schwarze Jackets und Umhänge 7,50, 10, 12 Mk. Schwarze, fertige Einsegnungskleider 18, 20, 25 Mk. Grosses Lager in neuen HerbstKleiderstoffen und DamenRegenmänteln bekannt billigen Preisen. zu Sielmann& Rosenberg, Berlin, Kommandantenstrasse Ecke Lindenstrasse. 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