Mr. 94. BboniwmenfS'Bedingungcn- Ätonnemontä, Preis pränumerando: Vierteljährl. SM SRI., monatl. 1,10 Ml, wächenllich 28 Psg, frei ins Haus. Einzelne Nummer 6 Psg. Konnlag«. nummet mit illustrierter Konntag«» Beilage»Die Neue Seit* 10 Psg, Polt- Atonnement: 1.10 Marl pro Monat. Eingetragen in die Post.Zeitung«- Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich- Ungarn 2 Marl, sbr da» übrige«uslau» S Marl pro Monat. SÄ. Jahrg. CrtdKlBt tiglldi auStr nostagi. Devlinev VolkSvlskkr Die TnlertlonS'GebOlir veträgt für die sechsgespallene kolonel- geile oder deren Raum 40 Psg., für politische und gewerlschastliche Vereins- und VersammIungs.Anzeigen 26 Psg. „kleine Hnxeigen", da» erst-(seit. gedruckte) Wort 10 Psg.. jedes weitere Wort S Psg. Wort« über 15 Buchstaben zählen sür zwei»orte. Inserate sür die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen- lagen bi« 7 Uhr abend», an Tonn- und Festtagen bis S Uhr vormittags geösfnet. Telegramm, ildresse: „SeaialdemoKrat Berllit". Zentralorgan der rozialdemokrattfcben Partei Deutfchlands. Redaktion t 831. 68. Lindenetrasse 69. Kernsprecher: Amt IV, Rr. 1983. Expedition: 831. 68, Lindcnetraeee 69. Kernsprecher: Amt IV, Nr. 1984._ Die Geschichte eines Gewertschasts- Prozesses. London, 17. April. Die Lordrichter beschäftigten sich gestern mit einem der gewerkschastsseindlichen Prozesse, die zu den Kennzeichen der letzten zehn Jahre konservativ- imperialistischer Regierungsweise gehören. ES handelte sich um eine Klage auf 60000 Pfund Sterling (1,2 Millionen Mark) Schadenersatz gegen den Verband und die Führer der südwalisischen Bergleute, die im Jahre ISOo und 1901 fünf Ruhetage angeordnet hatten, um die Kohlenpreise und die Bergarbeiterlöhne auftechtzuerhalten. Das Urteil der ersten Instanz, abgegeben vom Richter Bigham am 7. August 1902, fiel zugunsten der Bergleute aus. Die Kläger legten Berufung ein. die am 12. August 1903 mit der Umstoßung des Urteils der ersten Instanz endigte, worauf die Bergleute an die Lordrichter appellierten, die gestern das Urteil der zweiten Instanz bestätigten. Der süd« walisische Bergarbeiterverband ist demgemäß endgültig zur Zahlung des Schadenersatzes verurteilt worden. Dem Prozesse lag folgender Sachverhalt zu Grunde: In den letzten 23 Jahren wurden die Löhne in SüdwaleS auf Grund der gleitenden Skala reguliert, d. h. dem Steigen und Fallen der Kohlenpreise entsprach ein Steigen und Fallen der Arbeitslöhne. Im allgemeinen darf man sagen, daß Unternehmer und Arbeiter fich ge« meinschastlich bemühten, einen Preisfall zu verhindern. Demgegen- über haben die Kohlenhändler und Zwischenpersonen, die vom süd« walisischen Kohlenexport leben, ein starkes Interesse daran, den Kohlenpreis in Südwales herabzudrücken, um billig zu kaufen und teuer zu verkaufen. Zu jener Zeit waren die südwalisischen Bergleute nicht organi siert, da sie sich auf das automatische Arbeiten der gleitenden Skala verließen. Die Leute wurden schlecht behandelt, die Arbeits- zeit war lang und auch in der Festsetzung der Löhne fühlten sich die Arbeiter benachteiligt. Im April 1S98 kam eS dort zu einem all gemeinen Streik, der bis Ende August dauerte und mit einer Niederlage der Arbeiter endete. Erst dieser Schlag führte zur Gründung einer starken Bergarbeiterorganisatton und zu ihrem An« schluß an den Bergarbeiterverband Großbritanniens. Nach Wieder- austiahme der Arbeit wurden zwischen den Unternehmern und Berg- leuten neue Verträge mit dreißigtägiger Kündigungsfrist abgeschlossen, ebenso wurde eine aus Kapitalisten und Arbeitern bestehende Kommission gebildet, um die gleitende Skala zu regulieren. Der Verband der Bergleute nahm einen raschen Aufschwung und um- faßte bald die große Mehrheit der in den südwalisischen Kohlengruben beschäftigten Arbeiter. Im November 19am Urban bringen und rief die Kriminalpolizei. Nach deren Aufnahmen und Ermittelungen hat Frau Krause mit einem stumpfen Werk zxug, wahrscheinlich einem Hammer, einem Stemmeisen oder einem Beile einen wuchtigen Schlag bekommen, der das Gehirn bloßlegte. Allem Anschein nach hat der Täter, der mit den Räum- lichkeiten und den Gepflogenheiten der Trödlerin wohl Bescheid wußte, mit ihr über eine alte Hose gehandelt und sie bei dieser Ge- legenheit niederzuschlagen versucht, um sie zu berauben. Er ist wahrscheinlich ein junger Mann, der kurz vorher in einer Schank- Wirtschaft im Nebenhause gebettelt hat, und wird beschrieben als 18 bis 20 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, mit vollem, rundem Geficht von gesunder Farbe und dunklem Jackettanzug und schwarzem Hut. Für zweckdienliche Mitteilungen zu seiner Ergreifung ist vom Polizeipräsidium für das Privatpublikum eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt. Wirtsleute, bei denen einzelne junge Männer nächttgen, wollen darauf achten, ob diese fich bei der Heim- kehr etwas auffallend waschen, denn der Täter muh mit Blut be- sudelt sein. Geraubt hat er wahrscheinlich nicht«. Die Geld« kaffette ist unversehrt. Der Hund fehlt. Die schwer Verletzte konnte bereits am Vormittag vernommen werden. Sie erzählte, daß der Täter zwischen 8 und 0 Uhr zu ihr in den Laden gekommen sei, um angeblich eine Hose zu kaufen; er traf sie, während sie ihm einige Beinkleider vorlegte, mit einem stumpfen Instrument und brachte ihr eine Wunde am Kopfe bei. Darauf flüchtete er. Sie konnte fich nur noch bis zur Treppe schleppen, wo sie zusammenbrach. Daß es sich um einen von langer Hand geplanten Raub- Mordversuch handelt, zu dem der Verbrecher sein Werkzeug eigens mitbrachte, dafür sprechen verschiedene Anzeichen. Der Ber- such mißlang nur deshalb, weil die alte Frau, deren Gewohnheiten der Täter kannte, nicht unter dem gewaltigen Schlage ihr Leben einbüßte, wie der Räuber wohl erwartet hatte, sondern rasch wieder zu sich kam und uni Hülfe rufen konnte. Nach den Wahrnehmungen eines Zeugen hatte der Räuber nach dem Betreten der Räume die Flurtür hinten zugemacht. Die Tür steht den Tag über auf; sie hat auf der Innenseite einen Handweiser, der nach der Pfandleihe zeigt. Ein Mann, der einige Minuten nach 0 Uhr Wäsche aus dem Plattkeller im Hause nach dem Boden trug, sah, daß die Tür zu dieser Zeit aufstand und Frau Krause die Mädchen beobachtete, die auf dem Hofe Teppiche klopften. Als er zehn Minuten später zurück- kehrte, war die Frau nicht mehr da und die Tür geschlossen. Bemerkenswert ist ferner, daß der Hund der Ueberfallenen sich noch nicht wieder angefunden hat. Er lief wohl oft weg, sobald seine Herrin ihn morgens hinauslieh, war aber so anhänglich, daß er stets nach einiger Zeit zurückkehrte. Der vermißte Hund ist eine gelbbraune deutsche Dogge, die auf den Namen Cäsar hört. Der Täter oder sein Helfershelfer hat sie wahrscheinlich an fich gelockt und irgendwo eingesperrt. Die Geschäfts- und Wohnräume der Ueberfallenen wurden gestern abend polizeilich verschlossen und der« siegelt. Patrouillen der Kriminalpolizei suchen auf der Straße, m Kaschemmen usw. nach Spuren des Täters. ßerUner JVachrichteii. Erfolge des Vegetarismus sollten in einer öffentlichen Versammlung gezeigt werden, die von Berliner Vegetariern veranstaltet worden war. Zu diesem Zweck wurden den Versammelten vegetarisch ernährte Kinder vorgeführt. Die Kinder sahen nicht übel aus, aber die überzeugende Kraft, die solchen auf das Auge berechneten Demonstrationen innewohnt, ist gering. Die Gerechttgkeit hätte erfordert, daß man auch Fleischesser veranlaßt hätte, ihre Kinder vorzuführen, damit Vergleiche an- gestellt werden konnten. Für das Auge wäre da schwerlich ein Unterschied vorhanden gewesen. Wir besinnen uns übrigens, hier in Berlin schon vor einigen Jahren eine Ausstellung vegetarisch ernährter Kinder gesehen zu haben, die doch ein erheblich frischeres Bild bot. So viele Bleichgesichter, wie uns diesmal auffielen, haben wir damals nicht beincrkt. Jene Ausstellung fand allerdings, wenn wir uns recht erinnern, nicht im Frühjahr statt, sondern im Herbst, wo die Kinder noch die sommerliche Bräunung mit- brachten. Wer aber seine Kinder den Sommer richtig benutzen läßt, wer sie m reiner Luft und hellem Sonnenlicht sich tummeln läßt, der dürfte am Ende auch als Fleischesser mit seinen �Kindern— bei sonst gleicher Pflege— nicht schlecht abschneiden- Der Versuch, die Erfolge einer Lebensweise durch Vor- führung von Musterexemplaren„beweisen" zu wollen, ist nicht mal ganz ungefährlich. Dabei kann es einem leicht passieren, daß die Gegenpartei mit Musterexemplaren aufwartet, die noch „beweiskräftiger" sind. So gibt es Altoholgegner, die jeden, der es bis zum hundertsten Geburtstage gebracht hat und nun einem Ausfrager dreist erzählt, er habe nie in seinem Leben einen Tropfen Alkohol über die Lippen gebracht, als wieder einen„Beweis" für den Segen der Alkoholabstinenz hinstellen wollen. Manchmal taucht dann aber bald nachher irgendwo ein Hundertundeinjähriger auf, der in einfältigem Stolz sich rühmt, daß er„vom vielen Saufen so alt geworden" sei Kritiklose Sucht, überall„Beweise" zu sehen, kann einer Sache mehr schaden als nützen. Der theoretische Teil des Abends bestand in Vorträgen über die Frage, wie man gesunde Kinder erzeugt und sie zu gesunden Menschen erzieht. Redakteur Schirrmeister sprach über„Erziehung zur Ehe". Er forderte recht zeitige Aufklärung der Jugend über das Geschlechtsleben. Vor und in der Ehe sei die Ueberreizung des Geschlechtstriebes zu bekämpfen, was erleichtert werde durch reizlose Diät, durch Vermeidung von Fleisch, Alkohol usw. Der Arzt Dr. W i n s ch, der über„Hygienische Jugenderziehung" sprach. setzte auseinander, für Kinder sei reizlose Kost, Enthaltung von Fleisch, Alkohol, Kaffee usw. doppelt notwendig. Stach den Vorträgen gab es zunächst ein Intermezzo: die Kraftproduttion eines elfjährigen Mädchens, das seinen Vater über die Bühne trug. Der Vater, ein großer hagerer Mann mit ellenlang herabhängendem Haupthaar, wiegt 140 Pfund. Das ist viel für ein elfjähriges Kind, aber das normale Gewicht eines Mannes von so außerordentlich stattlichem Wuchs ist es nicht. Krittklose Gegner des Vegetarismus könnten diesen Mann leicht als„Beweis" dafür nehmen, daß Vegetarier „nur aus Haut und Knochen bestehen". In der Fragebeantwortung, die den Schluß bildete, wurde die Frage der Beziehungen des Vegetarismus zum Sozia l i s m u s berührt. Die Antwort lautete, die völlige Reform unserer Lebensweise, die der Vegetarismus im weiteren Sinne ersttebe, setze allerdings eine völlige Umgestaltung der Pro duktton wie der Konsumtion voraus. Das kann stimmen. Die Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft haben zu der von der Kreissynode Berlin II dem Reichstage unterbreiteten Petttion wegen Erlaß„schärferer gesetzlicher Handhaben zur Unterdrückung schlechter Literatur- und Kunsterzeugnisse" Stellung genommen. Diese Forderung bedeutet neue Beschränkungen ftir den Buch-, wie für den Kunsthandtl in ihrer gesamten Ausdehnung; zwei Handel« zweige, die, wie nur irgend welche, in dem größten und hervorragendsten Teil ihrer Produktion den idealen Gütern der Nation dienen. Die Genickstarre, jene unheimliche Infektionskrankheit, welche sich vom Südosten aus über Deutschland verbreitet, hat vorgestern auch hier ihr erste« Opfer gefordert. Die in der Kirchstraße 37 in Rixdorf wohnende Hebamme Elise Schulz war plötzlich erkrankt. Die geheimniS vollen Krankheitserscheinungen nahmen schließlich so schnell und heftig zu, daß man Dienstag abends gegen S Uhr den Waaen des Rixdorf Krankenhauses requirierte, um die Frau in ein Krankenhaus zu überfahren. Die Kranke konnte aber weder in der städtischen Krankenanstalt noch in der Krankenstation am Mariendorfer Weg untergebracht werden, da beide überfüllt waren. Jetzt machte man fich mit der totkranken Frau auf den Weg zur Charitö. Es war aber zu spät. Während der Fahrt starb Frau Schulz. Ihre Leiche wurde deshalb sofort in das Leichenschauhau» in der Hannoverschen- straße übergeführt. Als Todesursache wurde Genickstarre festgestellt. Die Medizinalbehörde traf sofort alle Maßnahmen, um ein Umsich- greifen der Krankheit zu verhüten. Der Krankenwagen und die Begleiter der Frau Schulz wurden zunächst desinfiziert. Ob der Tod der Frau bei schneller Hülfe zu verhindern gewesen wäre, mag dahingestellt bleiben. Auf jeden Fall gibt aber auch dieser umständliche Krankentransport eine Illustration zu der offiziell immer noch abgeleugneten Krankenhaus not. Die epidemische Genick st arre äußert sich als akute Entzündung der weichen Gehirn« und Rückenniarkssnule; es scheint, daß ein Mikroorganismus der Erreger der Krankheit ist. Es werden von ihr vorwiegend gesunde und kräftige Personen befallen: auch will man bemerkt haben, daß das männliche Geschlecht ihr häufiger unterliegt als das weibliche; Kinder und jüngere Leute sollen sie am meisten zu befürchten haben, während sie bei Leuten über 40 Jahre selten vorkommt. Das Wohnen in feuchten Räumen, der Aufenthalt in engen Arbeitsräumen, ebenso körperliche Ueberanstrengungen solle» die Krankheit begünstigen. Sie be- ginnt zumeist plötzlich mit heftigem Schüttelftost und hohem Fieber, doch zeigen fich als Borboten auch zu- weilen Kopfschmerz, Niedergeschlagenheit, unruhiger Schlaf und Schwindel. Die eigentliche Krankheit tritt auf mit heftigen Schmerzen des Kopfes und des Rückens, starkem Pulsschlag, ziehenden Schmerzen in den Muskeln und Gelenken, diese Krankheits- zeichen gehen über in eine auffallende Starrheit der Nacken- und Rückenmuskeln; bisweilen wird der Körper wie ein Bogen nach rück- wärts gekrümmt. Aufregung, Lichtscheu. Delirien und Erbrechen gehen nebenher. Weiter tritt ttefe Schlafsucht ein und der Tod erfolgt zumeist unter Bewußtlosigkeit. In schlveren Fällen verläuft die Krankheit nach einem bis zwei Tagen, ja zuweilen schon nach einigen Stunden tödlich. Bei günstigem Verlauf geht die Heilung nur langsam von statten. Ueber die Genickstarre in Oberschlesien liegen jetzt umfang reiche amtliche Mitteilungen aus dem Kultusministerium vor. El geht daraus hervor, daß schon im Noveniber vorigen Jahres in KönigShütte und dem benachbarten Neu-Heiduk einige Fälle vor kamen. Bald folgten auch solche in Tarnowitz. Die Entstehung«- Ursache ließ sich nicht feststellen. Die Absonderung der.Kranken und die Desinfektion ihrer Kleider usw. vermochten die Wer breitung der Seuche nicht zu verhindern. Bis Ende Dezember war die Zahl der Kranken auf dreiundzwanzig gestiegen. Im Januar verbreitete sich die Seuche langsam, im Bruar sehr viel schneller. Die Zahl der Erkrankungen stieg von oche zu Woche bis auf 166 vom 13. bis IV. März. Vom 18. Februar bi« 26. März erkrankten 603 Personen. Die Gesamtzahl der Kranken vom Beginn bis zum 81. März bettägt 1081, ven denen 578 starben. Von den Mannschaften de« 6. Armeekorps erkrankten 7, von denen 4 starben. Die Erkrankungen betrafen hauptsächlich das jugendliche Alter. 00 Proz. der Kranken waren weniger als 15 Jahre alt. Im schulpflichtigen Alter standen allein 30 Proz. Ueber 15 Jahre alt waren nur 10 Proz. der Erkrankten. Zur Bekämpfung der Seuche wurde die Anzeigepflicht allgemein eingeführt. Die Kranken wurden abgesondert, womöglich in Krankenhäusern. Hand in Hand damit ging eine strenge Desinfektion. Die erforderlichen Unter« suchungen, im ganzen 760, führte das Bakteriologische Institut in Beuthen unter Profeffor Dr. V. Linaelsheim aus. Die Impfung wird im Bezirk Oppeln bis zum Erlqschen der Epidemie verschoben. Bewährt haben fich heiße Bäder und wiederholte Lumbalpunkttonen (Einstiche m den Membralteil der Wirbelsäule). In R i b n i tz(Mecklenburg) sind sechs Erkrankungen an Genick- starre festgestellt worden. Such m München ist die unheimliche Krankheit aufgetteten. Dort sind am Ende der verfloffenen Woche Mve: Todesfälle infolge von Genickstarre vorgekommen. In zwei weiteren Fällen trat Genesung ein. Einen epidemischen Charatter zeigten diese Fälle nicht. Nach einem Telegramm aus Krakau ist die Genickstarre- Epidemie in Galizien immer noch in der Ausbreitung begriffen. Wie die Statthalterei berichtet, sind in acht galizischen Bezirken vom Februar bis 11. März 128 Fälle von Genickstarre vorgekommen, von denen 33 einen tödlichen Verlauf genommen haben. 16 Kranke sind bisher geheilt._ Die Gefährdung der Berliner Waisenanstalt zu Rummelsburg. Der von der Stadtverordneten-Versammlung zur Vorberatung der Vorlage über Aenderung in der Benutzung der Waisenanstalt ein- gesetzte Ausschuß tagte am Dienstagabend. Die Vorlage will das Haus 5 im Waisenhause als Säuglingsheim einrichten und es möglichst noch im Oktober in Benutzung nehmen. Ferner soll sich nach der Vorlage die Versammlung prinzipiell mit dem Umbau des Schulgebäudes zu einem Siecheuhaus und der Errichtung eines Tuberkulosenheims prinzipiell einverstanden erklären. Der Vorsitzende(Mchelet) betonte, daß diese zweite prinzipielle Forde- rung ja lebhafte Auseinandersetzungen hervorrufen würde, an denen auch die durch Krankheit zurzeit behinderten Stadträte Dr. Friedberg und Dr. Straßmann teilnehmen möchten. Der erste Teil sei aber dringlicher Natur, die Stadtverordneten-Versammlung habe diesem auch durch eine Bewilligung im Etat schon zugestimmt. Diesem Teil allein schlage er vor schon jetzt zuzustimmen und die prinzipiellen Grundzüge später zu erörtern. Die sozialdemokratischen Mitglieder des Ausschusses(Dr. Bernstein, Stadthagen, Tolksdorf) beantragten, die Vorlage des Magistrats abzulehnen und den Magistrat zu ersuchen, eine der Etatsbewilligung entsprechende Vorlage auf Umbau eines Hauses als Säuglingsheim zusammen mit einer Vorlage vorzulegen, die die bisherigen Zwecke des Waisenhauses auf- recht erhäli. Zur Begründung wurde ausgeführt: Formell richtig sei ja, daß der Umbau, wenn auch nicht im einzelnen. etatS- mäßig bereits bewilligt sei. Bei dieser Bewilligung sei aber ein großer Teil der Versammlung, wenn nicht die Versaumilung über- Haupt von der Ansicht ausgegangen, daß die bisherigen Zwecke der Anstalt nicht gefährdet würden. Das beabsichtige aber die Vorlage und auch schon der Umbau in ein Säuglingsheim. So dringend ein Säuglingsheim und gerade von sozial« demokratischer Seite seit Jahren gefordert sei, so verfehlt sei es, für das Sätiglingsheim, für das ausreichende Räume, wenn man nur wollte, zu beschaffen seien, andere sozial nützlich wirkende Institute zu beseitigen. Die 1859 gegründete Waisenanstalt zu Rummelsburg sei als ein Muster sozialpolittsch vernünftiger Waisenfürsorge gedacht und sei es auch früher, wie in der Versammlung auch von sozial- demokratischer Seite betont wurde, gewesen. Zweck der Anstalt war, für 500 verwaiste Knaben in guter Lage eine in pädagogischer und hygienischer Beziehung mustergültige Anstalt zu schaffen. Dieser Zweck sei unter dem 1894 verstorbenen Direktor Wilski glänzend erreicht. Dies be- iviesen die Verwaltungsberichte, die von Jahr zu Jahr über den vorzüg« lichen Gesundheitszustand der Schüler und über ihre prächtigen Erfolge nach Verlassen der Anstalt berichteten, das beweise auch der Verem ehemaliger Zöglinge der Anstalt, die nunmehr die verschiedensten Berufe ausüven und alljährlich ihre Anhänglichkeit beweisen. Auch da« 26- und das bOjährige Stiftungsfest habe diese Erfolge be- wiesen. Statt eine solche Anstaltsfürsorae mehr Kindern zu teil werden zu lasten, gehe man offensichtlich damit um, die Waisen- anstatt ihres ursprünglichen Charakter« völlig zu enttleiden. Schon jetzt sei die Zahl der dort erzogenen Kinder auf wenig über 200 beschränkt. Man gehe jetzt damit um, aus der Waisenanstalt eine Verwahrungsanstalt für vorübergehend ihren Eltern entzogene Kinder zu machen. Hier heiße es endlich Halt zu gebieten. Die Mehrheit erklärte, diese grundsätzlichen Bedenken seien sehr er- wägungswett, könnten aber erst bei dem zurückgestellten Teil der Vorlage zum Austrag gebracht werden. Die fünf städtischen Straßenbahnen, welche vor Monatsfrist bereits den Gegenstand einer Vorbesprechung zwischen Vertretern der Verkehrspolizei uiio des Magistrats bildeten, beschäftigen dem Ver- nehmen nach gegenwärtig die eisenbahntechnische Aufsichtsbehörde. Wie damals gemeldet, liegen gegen die fünf Projekte, abgesehen von der einen der drei Südlinien, Großgörschenstraße— Donhoffsplatz, erhebliche Bedenken nicht vor. Bei der genannten Linie besteht die Schwierigkeit darin, die beste Lösung für die Ueberschreiwng des Laudwehrkanals am Hafenplatz zu finden. Von einer Verbreiterung der Augusta-Brucke scheint man sich auch in städttschcn Kreisen nicht viel zu versprechen, weil diese nur in schwierigen Krümmungen zu erreichende Brücke sehr steil angeranipt ist. und wegen der geringen Breite der Ufer- straße am Hafenplatz die Bahn auf dieser Strecke eingleisig angelegt werden müßte. Aber auch die von der Stadt eventuell geplante neue Brücke, die, im Zuge der Köthener Straße, unmittelbar neben der Potsdamer Visenbahnbrücke liegen würde, erscheint nicht ganz unbedenklich, wenn man den starken Lastwagenderkeyr in Betracht zieht, der, gerade gegenüber den Einfahrte» zum Güter- bahnhofe, das Schöneberger Ufer oft übermäßig in Anspruch nimmt. Es läßt dies schon der jetzige Straßenbahnverkehr erkennen, der zu gewissen Stunden auf jener Strecke recht störend beeinträchtigt wird. Die beste Lösung wäre wohl die vom Grundbesitzerverein deS Westens vorgeschlagene Untertunelu n g de« Bahnkörpers jwischen Steglitzer- und Luckenwalder st ratze und die Führung der fraglichen Südlinie von der Dennewitz- und Steglitzer- Itraße durch den Tunnel nach der Luckenwalderstraße und weiter über die S ch ö n e b e r ge r Brücke'nach dem Hafenhlatz. Der Tunnel würde zirka 200 Meter lang sein und am rattonellften so angeordnet sein müssen, daß er, neben dem Straßenbahn-, auch den Fahr- und Fußgänger-Berkehr aufzunehmen geeignet wäre. Etwas teurer al« die projektierte Brücke würde der Tunnelbau zwar werden, die Kosten dürften aber bei weitem aufgewogen werden durch die großen Vorteile, welche durch die dringend notwendige Entlastung de« SchönebergerS UferS und der Flottwellstraße gewonnen werden. Ans natürliche Beleuchtung und Lüftung deS Tunnel« müßte fteilich verzichtet werden wegen des dichten GleisgewirreS, das über ihm liegt; indes kann dw heutige Technik derartige Bedenken leicht beseitigen. Wie wir hören, beabsichtigt auch der Magistrat, die Tunnelfrage in Erwägung zu ziehen, che er über den Neubau der Köthener" Brücke endgültig Beschluß faßt. Ueber den gegenwärtigen Stand deö Schwebebahn- Projekte« Gesundbrunnen-Rixdorf" berichtet der Jngenier Dr. Kollmann in einem Aufsatze„Der Großstadt-Verkehr" folgendes: Die städtische BerkehrSdeputatton hat von der Kontinentalen Gesellschaft für elettrische Unternehmungen in Nürnberg nicht allein den Bau einer Prob est recke(in natürlicher Größe und den in Ausficht ge- nommenen Material), sondem auch den Nachweis der tech- n i s ch e n A u S f ü h r b a r k e i t auf der geplanten Nord-Südstrecke verlangt. Die letztere Forderung bezieht sich hauptsächlich auf die Fundierung der Schwebebahnstützcn in den mit Kanälen ee. reichlich belegten Straßen, reff)., wo Mittelstlltzen gewählt werden. jwischen den beiden Sttaßenbahngleisen. Die infolge dieser Aus- orderung von der Gesellschaft vorgelegten Normalentwürfe für die auszuführenden Fundamente haben nun die grundsätzliche G e- nehmigung der städttschen Gas-, Wasser- und KanalisationS« deputattonen gefunden. Danach konnte an die Ausarbeitung deS entsprechend ergänzten Gesamtprojektcs gegangen werden, das nun- mehr fertiggestellt, demnächst den städtischen Behörden vorgelegt werden soll. Den schwierigsten Teil des Bauprojekts bildet die Ueberschreiwng der Stadtbahn und der Spree au der Jaunowitz- Brücke. Der Schwebebahnsteig liegt hier in lufttger Höhe über dem Waffer und so hoch über der Stadtbahn, daß diese event. noch eine „zweite Etage" erhalten kann. Der Versaffer mißt dieser Rord-Süd« Schnellverbindung eine für den Berkehr außerordentliche Be- deutung bei. " " 11 Eine Schiller- Straße" hat Berlin nicht und auch der in der abend das Märchen Mag und Moriz" in Szene, während die Abend- Achtung, Vereine! Anfang Mai wird der revidierte VereinsBevölkerung laut gewordene Wunsch, aus Anlaß der bevorstehenden vorstellungen am Donnerstag, Freitag und Sonnabend ausfallen.kalender veröffentlicht. Aufnahme finden nur Vereine, die bis Schiller- Feier eine Straße Berlins nach Schiller zu benennen, dürfte Kasino Theater. An allen Feiertagen finden nachmittags zum 28. d. M. unter Angabe von Sigungstag und Lokal darum kaum noch Erfüllung finden können, da in einigen Gemeinden Groß- 4 Uhr und abends 8 Uhr Festvorstellungen statt. nachsuchen. Berlins schon Straßen dieses Namens vorhanden sind. Der Gedanke, Das Thalia Theater ist am Donnerstag geschlossen; Allgemeine Krankens und Sterbekasse der Metallarbeiter den Berlinern eine Schiller- Straße" zu geben, war schon kurz nach Freitag findet das bereits angekündigte Konzert statt. ( E. H. 29, Hamburg), Filiale Berlin VI. Heute, Donnerstag, den der Schiller- Feier von 1859 aufgetaucht. Als im Jahre 1861 in der zu dem geistlichen Konzert, das am Karfreitag( 21. April) abends 20. April, abends 8%, Uhr, bei Dicke, Aderstr. 123: Außerordentliche MitLuisenstadt der Baublock zwischen Prinzenstraße, Ritterstraße, 8 Uhr im Schiller- Theater O.( Wallner- Theater) durch die gliederversammlung. Tagesordnung: Aufstellung der Kandidaten zur außer Wassertorstraße und Luisen- Ufer durch eine von der Ritter zur Barthsche Madrigal- Vereinigung ausgeführt wird, findet der Vor- ordentlichen Generalversammlung. Wahl von vier Beisigern. Zahlreicher Wassertorstraße führende Querstraße aufgeschlossen werden sollte, verkauf täglich an den Kassen beider Schiller- Theater sowie im Besuch wird erwartet. wünschten die Besizer der Ländereien, die Wiltinsschen Warenhaus Wertheim statt. Am Karfreitag ist die Kasse des Schiller- Sozialdemokratischer Zentral- Wahlverein für den ReichstagsErben, für die neue Straße den Namen Schiller- Straße". Theaters O. von 10%, bis 2 Uhr geöffnet. Die Preise der Pläße Zahlkreis Kalaa- Luckau. Ortsverein Berlin. Heute abend Diese Bitte wurde indes abgelehnt, und durch Kabinetts sind die im Schiller- Theater üblichen. 812 Uhr Versammlung beim Genossen Georg Weihnacht, Grünstr. 21. In Im Metropol- Theater Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, order vom 13. Dezember 1861 wurde die Straße als Fürstenstraße" geht heute, Donnerstag, Karl Haffners gemütvolles dreiaktiges pünktlich zu erscheinen. benannt. Ausschlaggebend hierfür war die Beziehung zur benach- Lebensbild mit Gesang" Therese Krones"( Musik von Adolf Verein ehemaliger Gütergoter zur Bekämpfung der Tuber. barten Prinzenstraße", wie früher auch die Ritterstraße" ihren Müller) in Szene. Die Hauptrollen Therese Krones, Raimund kuloje. Am Karfreitag findet eine Herrenpartie. nach Gütergoh statt. Treff Namen mit Rücksicht auf die nahe Junkerstraße" erhalten hatte. Sevré, Korntheuer werden, wie schon früher, von Frizi Maffary puntt 8, Uhr Potsdamer Bahnhof( Wannseebahn). Um recht zahlreiches Erst zehn Jahre später bekam dann Berlin den„ Schiller- Plaz", der und den Herren Giampietro, Josephi, Grünfeld dargestellt. Erscheinen ersucht Der Vorstand. feinen Namen dem Schiller- Denkmal verdankt. An 10. November 1871 Apollo Theater. Heute und am Sonnabend dieser Woche Berlin. Versammlung heute, Donnerstag, abends 10 Uhr, bei Pfeffer, Verband der Friseurgehülfen Deutschlands. 8 weigberein war das Schiller- Denkmal enthüllt worden, fünf Tage später beans finden zwei Paul Lincke- Festabende statt, in welchen der Komponist Rosenthalerstr. 57. Tagesordnung: Maifeier. Lohnbewegung. Erscheinen tragte der Magistrat durch Immediatgesuch für den vor dem Denkmal selbst die musikalische Leitung seiner Kompofitionen übernehmen wird. notwendig. gelegenen mittleren Teil des Gendarmenmarktes die Bezeichnung Zur Aufführung gelangt:" Glühwürmchen- Idyll" aus der Operette Schiller- Platz", und schon nach weiteren fünf Tagen erfolgte durch Lysistrata"; dann das entzückende Duett aus Nafiris Hochzeit": Kabinettsorder vom 20. November 1871 die Genehmigung. Ob Du mich liebst?" ferner die Szene des Märchenerzählers aus melodiösem Liede„ Es war einmal!" Eine ganz eigenartige Neuheit fassen Berlins, Stralauerstr. 3/6. der Operette Jm Reiche des Indra" mit dem populären und S. 99. Gewerbedeputation des Magistrats, Kommissariat für KrankenSteinnuß. Am besten erhalten Sie wird an diesen Festabenden vorgeführt, nämlich, Illustrierte Gefänge" mit hierüber Auskunft im Bureau des Holzarbeiter- Berbandes Engelufer 15. einem Auditoriums- Chor.— Lustspielhaus. In der am heutigen 5. 120 B. 1a. In den Nummern 289 und 292 des Jahrganges 1903 Donnerstag stattfindenden Première von Hans L'Arronges Einafter Jahrbuch für das Deutsche Reich" und in dem Duellenwerk„ Statistit des enthalten. 1b. Bei unserer Expedition bestellen. 2a. Jm Statistischen Der Prügeljunge" ist die Besetzung folgende: Er: Franz Schön- Deutschen Reiches", Band 111 und 119. 2b. Ja. feld; Sie: Maria Mallinger; Günther, beider Sohn: Il. Lehnert; Ihre Mutter: Else Trost. " Der neue Dom ist nunmehr zur Besichtigung freigegeben. Sie ift von Dienstag, 25. April, an bis auf weiteres in der Zeit von 10 bis 12 Uhr mittags werktäglich gestattet. Geöffnet wird das Portal gegenüber der alten Schloßapotheke an der Kaiser Wilhelmbrücke, von wo aus das Publikum eintreten darf. Wer sich also an Konditorkunst erfreuen will, hat jetzt Gelegenheit dazu. Die Hundefteuermarken für das am 31. März d. J. zu Ende gegangene Steuerjahr 1904 verlieren mit dem 31. Mai d. J. ihre Gültigkeit. Von diesem Tage ab sind die mit solchen Marken verfehenen Hunde gegen das Aufgreifen durch die Fangbeamten des Deutschen Tierschutzvereins nicht mehr geschüßt.- Diejenigen Besitzer steuerpflichtiger Hunde, welchen bis dahin die Steuerquittungen und Marken für das erste Halbjahr des am 1. April d. J. begonnenen Steuerjahres 1905 noch nicht zur Zahlung der Steuer vorgelegt worden sind, haben sich rechtzeitig an die Steuerannahmestelle ihres Bezirkes zur Empfangnahme der Marken gegen Zahlung der Steuer zu wenden. Bestrafter Leichtsinn. So oft auch schon davor gewarnt ist, beim Feueranmachen Petroleum zu verwenden, scheint doch diese Unfitte nicht auszurotten zu sein. Mittwoch nachmittag ist dadurch wieder einmal großes Unheil angerichtet worden. Das bei der verwitweten Frau Dr. Gleiniger in der Schönebergerstr. 17 wohnende 16 jährige Dienstmädchen Jda Lohmann goß troz wiederholten Verbotes Petroleum auf die Kohlen, da das Feuer nicht schnell gemug in Gang fommen wollte. Hierbei schlug eine Stichflamme aus der Herdöffnung heraus und ergriff die Kleider der L., so daß sie in wenigen Sekunden am ganzen Körper lichterloh brannte. Auf ihr Hülferufen stürzten die beiden Söhne ihrer Herrschaft herbei und erstickten durch Aufwerfen von Tüchern und Decken die Flammen. Das leichtsinnige Mädchen hatte aber am ganzen Körper bereits so schwere Brandwunden davongetragen, daß es von der herbeigerufenen Feuerwehr sofort nach dem Elisabeth- Krankenhause geschafft werden mußte. Hier liegt die Unglückliche in fast hoffnungslofem Zustande danieder. zu erkennen. Gerichts- Zeitung. Der Roman der Kolonie Grunewald. " er Briefkaften der Redaktion. Juristischer Teil. B. 100. Auf Befragen des Justizrats Wagner befundete der Zeuge Wafer, biefigen russischen Botschafter oder an die Rigaer Behörde. Verjährung liegt nicht vor. B. M. 80. Wenden Sie sich an den " Nein. A. B. 100. Das Wildschadengesetz ist gänzlich unzulänglich. Wer für den durch Schwarz, Rot-, Elch- und Damwild oder Rehwild oder Fajanen auf oder an Grundstücken angerichteten Schaden Ersatz verlangt, hat seinen Anspruch bei der für das geschädigte Grundstück zuständigen Ortspolizeibehörde binnen drei Tagen, nachdem er von der Beschädigung Kenntnis erhalten hat, anzumelden. Dann findet ein Termin zur ErEine Art Bilse- Prozeß beschäftigte gestern die 2. Straffammer mittelung und Schäßung des Schadens statt. In diesem Termin kann jeder des Landgerichts II während eines ganzen Sigungstages. Unter der Beteiligten beantragen, daß die Schäzung des Schadens erst in einem der Anklage der Verbreitung einer unzüchtigen Schrift beztv. Be- zweiten kurz vor der Ernte abzuhaltenden Termin erfolge. Das scheint in leidigung hatten sich der Schriftsteller Julius Karl Fischer und Ihrem Falle seitens des Ersaypflichtigen beantragt zu sein. Diesem Antrage mußte der Amtsvorsteher stattgeben. Ueber den Verlauf des der Verlagsbuchhändler Carl Freund zu verantworten, ersterer Entschädigungsverfahrens sehen Sie uns wohl in Kenntnis. D. R. Ja. Ein schwerer Straßenunfall ereignete sich gestern nachmittag in als Verfasser, letzterer als Verleger des Romans Nervös". Die 2. 3. 82. Sie können unter Schilderung des Sachverhalts Straf der Wassertorstraße. Der 16 Jahre alte Schlosserlehrling Adolf Verteidigung für Freund führte Rechtsanwalt Blaschlauer. Als antrag an die Staatsanwaltschaft richten. Durch Stellung dieses StrafBähr aus der Reichenbergerstr. 40 fuhr auf seinem Zweirad durch Nebenkläger war der Rentier K. aus der Villenkolonie Grunewald antrages wird die dreimonatliche Antragsfrist gewahrt. Dann tönnen Sie die erwähnte Straße, als ein leerer Steinwagen im Trabe hinter unter Beistand des Justizrats Wagner zugelassen. Die Gröffnung( durch Recherche auf der Polizei usw.) den wirklichen Namen und Adreſſe ihm herkam. Der junge Radfahrer kam zu Fall und der Kutscher des Verfahrens wegen Beleidigung war ursprünglich von der des Täters festzustellen suchen, um für den Fall, daß Sie auf den Privatfuhr mit seinem schweren Wagen über ihn hinweg. In der Unfall- Straffammer abgelehnt worden, dem diesbezüglichen Antrage wurde Tine Klage dürfte kaum Aussicht auf Erfolg haben. Ein Kinderloſer Witwer flageweg verwiesen werden, die Klage dann anstellen zu können. station in der Merandrinenstraße, wohin man den Lehrling in einer aber auf eine Beschwerde des Staatsanwalts stattgegeben. Der Roman erbt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch die Hälfte des Nachlasses seiner CheDroschte brachte, stellte der Arzt schwere innere Verlegungen fest, spielt in der Kolonie Grunewald und schildert das lokale und personelle frau und überdies als voraus die Hochzeitsgeschenke und das für doch wurde der Verunglückte in die Wohnung seiner Eltern gebracht. Milieu und die darin auftretenden Personen mit einer Deutlichkeit den Haushalt gebrauchte Mobiliar. Was die Frau in der Ehe gespart" Das Fuhrwert, welches das Unglück angerichtet hat, gehört dem und Genauigkeit, daß mehrere Bewohner der Kolonie Grunewald hatte, wurde in der Regel Eigentum des Mannes. x. y. 3. Nein. Fuhrwerksbesizer Karl Arendt in der Negestraße zu Rirdorf. darin ihr liebliches Konterfei erkennen zu dürfen glaubten. Ins Aeberli. 1. In Ihrem Falle ist ein Berehelichungszeugnis besondere fühlten sich der Nentier K. und seine Ehefrau durch die nicht erforderlich. Das bayerische Reservatrecht zur Erschwerung und BeSchilderung der als" Blüthner und Frau" bezeichneten Roman- steuerung der Berehelichung bezieht sich lediglich auf mannliche bayerische Staatsangehörige, die in den Landesteilen rechts des figuren beleidigt. Der Roman schildert Theirrungen und Intimitäten Rheins beheimatet sind: auf in der Pfalz heimatberechtigte Bayern oder des Geschlechtslebens der Frau Blüthner und einer als Gräfin auf Nichtbayern, die in Bayern die Ehe schließen, findet das baherische Jadwiga Beinska eingeführten heißblütigen polnischen Dame. In Sondergesetz( es datiert vom 16. April 1868 und ist durch Novellen vom der Schilderung und Erklärung des Ehebruchs dahin, daß alles von 23. Februar 1872, 17. März 1892 und Art. 154 des Ausführungsgesetzes den erregten Nerven der modernen Frau herrührt, wird das zum Bürgerlichen Gesetzbuch ergänzt) eine Anwendung. Das für rechts Verbreitung einer unfittlichen Schrift des Rheins beheimatete männliche Bayern erforderliche VerehelichungsVorliegen der blickt. Der Angeklagte Fischer bestritt, ein unfittliches Buch zeugnis ist von der Distriktsverwaltungsbehörde der Heimatgemeinde des Verlobten, das ist in unmittelbar den Kreisregierungen untergeordneten geschrieben oder auf die niederen Instinkte spekuliert zu haben. Städten vom Magistrat, sonst vom Bezirksamt zu erteilen. 2. Die Geburts Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Hermann Amandus Schwarz urkunde erhalten Sie durch den Standesbeamten des Drtes, an dem die Er ist ein langjähriger Be- Berson geboren ist. wurde als erster Zeuge vernommen. P. H. Sie sind diensttauglich, haben etwas Anlage wohner der Grunewald- Kolonie und stellvertretender Amts- und zu X- Beinen und zum Bruch, auch ist Ihre Sehschärfe etwas herabgesetzt. D. H. 27. Wenden Sie sich an den Magiftrat, Abteilung für InGemeindevorsteher. Er bekundete, daß in dem Roman Vorkommnisse und Personen der Wirklichkeit geschildert würden. Insbesondere sei validenversicherung, Köllnischer Park, mit dem Antrage, den Meister nachin den Romanfiguren Blüthner und Frau das Ehepaar K. unschwer träglich zum Kleben anzuhalten. Liegt die Zeit mehr als zwei Jahre zurüd, so ist nur noch ein Schadenersazprozeß möglich. H. B. Tangermünde. Er sei geradezu empört darüber gewesen, daß hier Da wo Zwangsinnung angeordnet ist(§ 100 der Gewerbe- Ordnung), ist eine Frau, auf deren Lebensführung und Familienleben auch nicht der Beitritt obligatorisch, muß also auch von denen, die keine Innung Ein Ueberfall auf eine Frau wird aus dem Hause Greifswalder der geringste Makel ruhe, in einer geradezu schändlichen wünschen, der Beitrag gezahlt werden. J. P. 830. Die Ehefrau und ftraße 228 a gemeldet. Dort wurde die 25 jährige verehelichte Korb- Weise mitgenommen werde. Beuge Rentier A. machte die ehelichen Kinder fönnen wegen Alimentenforderungen den Lohn und macherfrau Bauline Batilla von dem 16 jährigen Korbmacherlehrling wiederholt seiner Empörung über das, über das, was seiner Ehefrau auch Renten in gesamter Höhe pfänden lassen. 23. M. W. Nein. Johannes Zoberbier aus Luckenwalde plöglich angegriffen und mit in D. H. 100. Ja. dem Romane widerfahren, in drastischer Weise . U. 62. Sie sind zur Zahlung verpflichtet. Luft. einem Hanımer mehrmals auf den Kopf und ins Kreuz geschlagen. Hoffnung. Die Verlegungen find nicht allzuschwer, doch liegt Frau B., die sich daß Fischer ihm gelegentlich einmal gesagt habe: Mit GottesE. M. 10. Der juristische Briefkasten und die juristische Sprech in gesegneten Umständen befindet, vor Schrecken und Aufregung frant lästerung, Schweinereien und Verleumdung ist für einen Schrift- stunde ist nicht für Nichtabonnenten eingerichtet. Es liegt nicht der geringste danieder. Der Täter ist ihr, die mit Körben handelt, als Sohn fteller immer noch Geld zu verdienen." Der Angeklagte bestritt dies Grund dafür vor, daß Sie als ehemaliger Beamter den„ Borwärts" nicht ihres Lieferanten wohlbekannt. Sie ließ ihn daher arglos ein, als und behauptete, daß er nur gesagt habe: Der Staatsanwalt habe halten könnten. A. B. 2. 1. Die Eltern haften für diese Kosten nicht er früh bei ihr erschien, bezahlte ihm mehrere Mark, die er seinem in einem Prozeß eine solche Bemerkung gemacht. Eine Reihe und sollten gegen eine Zahlungsaufforderung reklamieren. Wahrscheinlich Vater überbringen sollte, und empfing ihn ebenso freundlich, als er weiter vernommener Zeugen bestätigte, daß die in dem Romane be- ist die Stoſtenrechnung für den Sohn ausgestellt und dem Vater nur zus nachmittags wieder erschien. Der Bursche hatte aber inzwischen die schriebenen Personen, insbesondere die der Frau K. ganz deutlich gestellt. 2. Sollten die Sachen, die Sie den Leuten lassen können, gepfändet in Berlin vereinnahmten Gelder in Höhe von 30 M. bis 3 M. durch zu erkennen seien. Der Staatsanwalt hielt allerschwerste Be- werden, so können Sie mit Aussicht auf Erfolg reklamieren. Krielfe. In der Regel wird in dem von Ihnen geschilderten Fall gebracht, sich überdies betrunken und hieb plötzlich mit einem leidigung und Verleumdung für vorliegend und beantragte weber der eine noch der andere als alimentenpflichtig zu erachten sein. Hat Hammer, den er vom Schrank nahm, auf die Ahnungslose ein. Als ein Jahr Gefängnis, Publikationsbefugnis für den Neben- ein Mädchen innerhalb der Empfängniszeit( 181. bis 302. Tag vor der Gefie nach der Küche flüchtete, bersetzte er ihr hinterrücks einen Schlag, Kläger, Unbrauchbarmachung der Platten und Formen und Beschlag- burt) die Möglichkeit Vater zu werden mehreren gestattet, so ist rechtlich dann nahm er Reißaus. Auf der Straße muß ihm wohl die Be- nahme des Buches. Gegen den Angell. Freund beantragte er feiner von Ihnen zur Zahlung verpflichtet, es sei denn, daß die Vaterschaft finnung gefommen sein, denn er stellte sich selbst einem Schußmann, felbst die Freisprechung, da diesem bestätigt worden sei, daß er zur in einer öffentlichen Urkunde( z. B. Gerichtsprotokoll) anerkannt ist. der ihn zur Wache brachte. In der Wohnung der Frau Bartilla, fritischen Zeit schwer frant gewesen. Angefl. Fischer.. Angell. Fischer P. S. 15. Die herrschende Rechtsprechung würde die Strafe für berechtigt durch die Kriminalpolizei vorgeführt, sagte er nur, daß er bereit sei, protestierte nochmals gegen die Behauptung, daß er in dem erachten. M. P. 1. Der zweiten Heirat ihres Vaters tönnen groß Roman den Nebenkläger und dessen Ehefrau habe zeichnen können die Erbschaftsregulierung des Nachlasses ihrer Mutter stets veroder auch nur überhaupt ein unfittliches Buch habe schreiben langen, jedoch ist das ohne Einfluß auf den Abschluß der zweiten Ehe. wollen und berief fich auf die anerkennende Kritik, die der Roman 2. und 3. Für die Erbrechte der Kinder sind die Fragen von Bedeutung: Wo war der erste Ehewohnsitz der in einigen angesehenen Blättern gefunden habe. Das Urteil Bann lautete gegen Freund auf Freisprechung, gegen Fischer Eltern? Lag ein Testament vor? Lag ein Gütervertrag vor? Wiederwegen Beleidigung des Nebenklägers K. auf drei Monate Ge- bolen Sie Ihre Anfrage unter Ergänzung nach den angedeuteten Richtungen. Tour 40, Rigdorf. 1. Berujung in Strafsachen gegen ein amts fängnis. Der Gerichtshof verneinte objektiv das Vorliegen gerichtliches Erkenntnis ist innerhalb einer Woche nach Verkündung des einer unzüchtigen Schrift, hielt aber bei Fischer eine Beleidigung aus Urteils einzulegen. Die Einlegung fann zu Protokoll des Gerichtsschreibers § 185( nicht 187) für vorliegend. Der Angeklagte Fischer wird erfolgen. Es genügt aber auch ein Schreiben, das innerhalb der Woche bei Revision einlegen. dem Gericht eingegangen sein muß, gegen dessen Urteil Berufung eingelegt wird. 2. bis 5. Berjährung liegt nicht vor. Die Bestellung eines Anwalts ist nicht notwendig. Der Einwand der Wahrnehmung berechtigter Intereffen J. St. Die verfallenen Pfänder sind in öffentlicher greift nicht durch. Auktion zu verkaufen. Die Auktion darf nicht vor Ablauf von 4 Wochen nach dem Verfalltage stattfinden. F. S. Sind Gläubiger nicht vorhanden, so fönnen Sie Ihr Eigentum Ihrer Frau( am besten durch einen schriftlichen vom Notar zu beglaubigenden Vertrag) übertragen. Die Uebertragung ist gültig, wenn sie ernst gemeint, von Ihnen also tatsächlich auf die Berfügung über die Sachen zugunsten Ihrer Frau verzichtet ist. R. H. Freiwillig der Invalidenversicherung beitreten können vor Ablauf des 40. Lebensjahres: Betriebsbeamte, Werkmeister, Techniker, Handlungsgehülfen sowie sonstige Angestellte, deren regelmäßiger Jahresberdienst über 2000 und unter 3000 M. beträgt, ferner Handwerker, Gewerbetreibende sowie sonstige Betriebsunternehmer, die nicht regelmäßig gewerbetreibende und endlich nur gegen freien Unterhalt Beschäftigte. Diesen mehr als zwei versicherungspflichtige Lohnarbeiter beschäftigen, ferner HausSelbstversicherern steht die Wahl der Lohnklasse frei. Sie müssen graue Quittungstarten sich ausstellen lassen und mindestens 40 Marten innerhalb je zwei Jahren fleben. Durch die Versicherung erwerben Selbstversicherer F. T. 15. Sind Erben dieselben Rechte wie Versicherungspflichtige. minderjährig, so kann das Gericht bei der Nachlaßregulierung mitsprechen. zur Nachlaßregulierung ist in allen anderen Fällen eine außergerichtliche Berständigung der Erben ausreichend und zwedmäßig. 5. 53. 1. Die Genehmigung zur Vernehmung der Schiedsmänner als Zeugen wird in der Regel versagt. 2. In der Regel wird lediglich eine wissentlich falsche Angabe des Klägers als Beleidigung erachtet werden können. Abbitte zu leisten. Desertiert ist der Kanonier Kählinger, der im zweiten Jahre hier beim 2. Garde- Feldartillerie- Regiment in der Kruppstraße diente. Er war angeklagt worden, im Reitstall zwei Peitschen gestohlen zu haben und sollte sich wegen dieser Anschuldigung am Dienstag vor dem Militärgericht verantworten. Seit Montag abend ist Stählinger jedoch verschwunden. Er soll ins Ausland gegangen sein. D " " 23. 9. Ja. jährige Kinder feineswegs widersprechen oder Teilung verlangen. Ste Das Urteil Wann ist die Mutter verstorben? Am Karfreitag spricht Direktor Archen hold auf der Treptow Sternwarte nachmittags um 5 Uhr über: Entstehen und Vergehen der Welten", am ersten Osterfeiertag, nachmittags um 5 Uhr über: Ein Ausflug in die Sternenivelten", In dem Kellerwechsel- Prozeß wurde gestern der Haftbefehl gegen abends 7 Uhr über: Wie finden unsere Schiffe ihren Weg über den Angeklagten Stephan auf Antrag des Rechtsanwalts den Dzean?" Am zweiten Feiertag findet abends 9 Uhr ein Vor- Siegmann wieder aufgehoben. Die Verhandlung wurde bis trag: Die Belohnbarkeit der Welten" statt. Am Tage wird mit Sonnabend vertagt. dem großen Fernrohr der große Sonnenfled gezeigt. Vermischtes. Die Große Berliner Kunstausstellung 1905, die Sonntag 12 Uhr eröffnet wird, ist im großen ganzen folgendermaßen angeordnet: Die beiden Säle links von der Empfangshalle und dem Ehrensaal Durch einen Eisenbahnzug zerstückelt. Von der Plattform eines find den Illustratoren eingeräumt, rechts hat die Architektur ihre Eisenbahnwagens ist in der Nacht zum Mittwoch auf der Bahnstrecke Stätte, der noch drei weitere Räume zur Verfügung gestellt sind. Berlin- Lehrte ein unbekannter Mann, vermutlich ein Auswanderer, Von dort kommit man zur Sammlung des jüngst verstorbenen abgestürzt. Der Verunglückte befand sich in einem Wagen vierter Wiener Meisters Nudolf v. Alt( im Kabinett Nr. 48), weiter zu Klaffe des um 11,50 Uhr abends vom Lehrter Bahnhof abgelassenen, den Arbeiten des Dresdener Malers und Bildhauers Professor mit Anschluß nach Bremen verkehrenden Perfonenzuges und betrat, Hermann Prell( Nr. 49). Der benachbarte langgestreckte Saal 50 als der Zug aus der Station Rathenow ausfuhr, die Plattform des hat die Werke der Münchener Künstlergenossenschaft aufgenommen. Waggons. Plöglich vernahmen die übrigen Fahrgäste einen lauten Auf der linken Seite fommt man von dem großen Saal der Aufschrei und bemerkten, daß der Passagier von der Plattform vergroßen Illustratoren zu den Elbiern( Dresden), dann zu einer schwunden war. Der Zug wurde sofort zum Stehen gebracht und Sammlung des Professors Starbina- Berlin und weiter zur die Strecke abgesucht. Der Verunglückte wurde nahe der Milower Münchener Luitpold- Gruppe( 81). Links vom dritten Mittelsaal find Chaussee zwischen den Schienen aufgefunden. Der Körper des Der Körper des die Arbeiten Willy Hamachers, rechts die von Prof. Hans Herrmann Ueberfahrenen war durch die Räder des Eisenbahnzuges total zerbereinigt. Das Kabinett 29 enthält Werke des Berliner Malers stückelt. Die Personalien des Toten, vermutlich eines russischen Professor Jacob. Dann folgt( im Saal Nummer 28) die Sammlung Auswanderers, fonnten nicht festgestellt werden. D. Nein. 2. H. 8. Das Patentamt erteilt Ihnen Auskunft. Auch erhalten Sie solche in der Auskunftsstelle des Vorstandes der Patentanwälte, Unter den des in Romi lebenden Bildhauers Professor Arthur Boltmann. Die Unschuldig verurteilt. Der Agent Johann Sonnen wurde inden 16. N. W. 87. Jit der Bergleich nicht vom VormundschaftsKojen des Rundganges auf beiden Seiten sind von der Deutschen von der Düsseldorfer Straffammer am 10. Februar vorigen gericht genehmigt, so ist er hinfällig und könnten der Vormund und die Schwarz- weiß- Ausstellung besetzt. Die Mittelfäle 9 und 10 find den Jahres wegen Urkundenfälschung zu zehn Monaten Mutter auf Zahlung der nach dem Gesetze dem Kinde zuſtehenden Alimente Düſſeldorfern überlassen. Der folgende Mittelsaal( 11) und die links Gefängnis verurteilt und sofort in Haft genommen. In einem noch jetzt flagen. Ob und welche Rechte dem Stirbe zustehen, richtet fic, ba fich anschließenden Räume( 19, 18 und 17) stehen einstweilen noch späteren Zivilprozesse ist dann festgestellt worden, daß der in Frage nach, wo der Wohnfiz der Mutter zur Zeit der in die Bode falfelon feier. leer. Hier wird die retrospektive Landschafterausstellung ihren Plas tommende Vertrag echt sei, daß also eine Urfundenfälschung C. K. 9. Bei Wochenlohn ist auch für die Woche erhalten; deren Gröffnung foll am 11. Juni stattfinden. nicht vorliege. Das bedauernswerte Opfer eines Justiziertums ist Bibliotheken ausliegenden Arbeiterrechts".- F. B. 21. Sie haben Erjak tage zu zahlen. Das Nähere finden Sie S. 166, 167 des in den öffentlichen Theater. Im Trianon Theater finden Donnerstag und bald nach Verbüßung der Strafe verstorben. Sonnen hatte noch vor des wirklichen Wertes Ihrer Uhr zu verlangen. Sonnabend Aufführungen von Edmonds Sées Komödie„ Das elfte seinem Tode das Wiederaufnahmeverfahren beantragt. Gebot" statt. An beiden Osterfeiertagen gelangt abends Ihr Alibi" Schiffbruch. Der deutsche Dampfer" Lotte" aus Danzig erlitt und nachmittags Die glüdliche Gilberte" zur Aufführung. Im Dienstag an der belgischen Küste Schiffbruch. Die Besatzung wurde Carl Weiß Theater geht als Kindervorstellung am Sonn- gerettet. " Berant. Redakteur: Boul Büttner, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Berlag: Vorwärta Wetter- Prognose für Donnerstag, den 20. April 1905. Kühl und vorwiegend trübe mit geringen Niederschlägen und ziemlich frischen nördlichen Winden." Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW