Nr. 200. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit fluftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 M., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnand Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. 1 of Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Bwet Gegenwartsbilder. I. Unter der Ueberschrift: So sieht es im Erzgebirge aus", theilt eins unserer sächsischen ParteiOrgane, die„ Wurzener Zeitung", nachstehenden Bericht aus dem stockkonservativen Flöhaer Amtsblatt" mit, also ficher aus einer unverdächtigen Quelle: Man bemühe sich nur einmal hinauf in jene welt- und verkehrentrückten Gegenden, wie Seifen( im fächsischen Erzgebirge) und andere Orte. Man trete ein in eines der hüttenähnlichen Häuser, in der eine SpielwaarenArbeiterfamilie haust. Vielleicht trifft man fie gerade beim Mahle, oft ein ganzes Dußend um den ärmlichen Tisch gruppirt, auf rohgezimmerten Bänken sigend und den eher Spülwasser zu nennenden Kaffee schlürfend und Kartoffeln daju effend. Kartoffeln und Kaffee, das ist die alltägliche Litanei der Mahlzeiten. Nur die Grenzzoll- Erleichterungen auf Mehl und Brot ermöglichen es den Familien, Sonntags wenigstens Brot effen zu können. Ueber das erbärmliche Wie? ihrer Lebensweise hätten wir uns also orientirt; nun brauchen wir uns gar nicht erst über ihren Verdienst zu befragen, wir können es uns lebhaft denken. Ja früher, vor 20 und 30 Jahren, war das anders, da athmete alles Wohlstand, Freude und Fröhlichkeit; da standen die Spielwaaren über noch einmal so hoch im Werthe und die Holzpreise waren noch einmal so billig. Damals fonnten fleißige Familien bis zu 50 Thalern Werth in Waaren wöchentlich fabriziren, an denen sie bis 30 Thaler Verdienst hatten, und jetzt verdient eine ganze Familie in der Woche oft nur 4-6 Mart, höch stens einmal 15-17 Mart. Sonnabend, den 27. August 1892. Die gesteigerte Nachfrage bewirkte eben höhere Holz- Preisnotirungen. Den Holz- Spielwaaren erwuchs dagegen bedeutende Konkurrenz durch die billiger herzustellenden Spielwaaren aus Papiermasse und Blech. Wie schnell konnten nicht die neuen Maschinen mit einem einzigen Druck die schönsten Figuren mittels Formen preffen und zu welch fabelhaft billigen Preisen?..." Hierzu bemerkt unser Bruderorgan: Man muß dem konservativen Blättchen dankbar für die Ausführungen fein. Vielleicht bekommt es von geeigneter Stelle für seine unbedachte Offenheit und für die Leichtfertigkeit, mit der es diesen wichtigen Bericht aufgenommen hat, eine Nase; denn es ist nicht allerorten erwünscht, daß solche Thatsachen an die Deffentlichkeit gelangen. Nun, mag das Blatt fehen, wie es mit der Nase fertig wird; wir wollen unterdeß seinen Bericht uns ansehen. Da wird zugestanden, daß erstens Wohnung und Ernährung erbarmungswürtig schlecht sind; Kartoffeln und Spülwasser, genannt Raffee, bilden den täglichen Speisezettel, daß zweitens die Herabsehung der Getreidezölle den armen Gebirglern wenigstens Sonntags den Genuß von Brot ermöglicht, daß drittens die Niedrigkeit der Löhne aller Beschreibung spottet, daß viertens die Fortschritte der Technik die Proletarifirung der Maffen beschleunigen und daß fünften 3 die Konkurrenz", also die planlos anarchistische Produktionsweise nicht die Hoffnung aufkommen läßt, es fönne eine Besserung der Verhältnisse eintreten. Mehr Zugeständnisse kann man von einem konservativen Blatte billigerweise nicht verlangen. Bezeichnend, wenn auch nicht unerklärlich, ist es, daß teins der übrigen Amtsblätter Sachsens den Bericht abdruckt, während sie doch sofort der Welt zu verkünden wissen, wenn ein Prinz ein Böcklein geschoffen hat. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Unsere Nachbarn im Westen lachen sich natürlich ins Fäustchen ob des närrischen Gebahrens und der selbstmörderischen Absichten ihrer lieben deutschen Konkurrenten, sie freuen sich, wenn auf das nun schon jahrelang getriebene vernunftwidrige Handeln einzelner Firmen endlich der unvermeidliche Generalfrach hereinbrechen wird. Man wolle uns nicht etwa den Vorwurf einer etwas allzu deutlichen Sprache machen, wenn wir von vernunft widrigem Handeln reden, denn es ist ein solches, wenn, wie es thatsächlich der Fall ist, die meisten Fabrikanten gar nicht dazu kommen, ihre Tapeten auf Grund einer faufmännischen Kalkulation auf den Markt zu bringen, sondern einfach durch eine gewisse Konkurrenz veranlaßt sagen: Ronfurrent Xund Y liefert ähnliche Dessins und Kolorits zu dem und dem Preise, ergo fannst auch du nicht mehr verlangen, obgleich bei dem Preise nichts verdient werden kann! Früher sand eine derartige Unterbietung wenigstens nur bei minderwerthigen ein- oder zweifarbigen Tapeten, bei den sogenannten Lock vögeln" statt, jetzt Göttin der Vernunft verhülle dein Haupt! es giebt fast tein Genre mehr in der großen Stala der Tapeten- Sorten, an welchem noch irgend etwas Nennens werthes verdient werden kann. Dabei wachsen die Unkosten von Jahr zu Jahr mehr, natürlich, das„ Ueberwasserhalten" kostet Geld, und die Errungenschaften früherer besserer Jahre wandern unaufhaltsam in den unerfättlichen Orkus, der sich durch maßloses Konkurrenz- Getriebe zu immer gähnenderem Schlund öffnet, bis endlich auch der größte Geldbeutel zusammengeschrumpft und der Kassaschrank des opferwilligsten Bankiers ein siebenmal Dersiegeltes Buch geworden ist. Dann aber ist es zu spät zum Handeln! Nachdem die Tapetenzeitung" auf diese Weise den Jammer und die Planlosigkeit der manchesterlichen Privatproduktion geschildert hat, macht sie den Vorschlag, die Tapetenfabrikanten sollten sich allesammt zu einer großen Damit der Bericht die verdiente Verbreitung erlange, Aktiengesellschaft zusammenthun; die Kosten der mußten sich schon die verwünschten sozialdemokratischen Blätter der Aufgabe unterziehen, ihn bekannt zu machen. " Herstellung würden dadurch um das Bierfache vers mindert, und man mache ein gutes Geschäft, während jetzt Alles dem Ruin zugehe. " Wenn Herr Eugen Richter das liest, wird er in Dhnmacht fallen. Das freie Spiel der Kräfte" so grausam 23 a 3 ad absurdum geführt! Und als letzter Rettungsanker ein Trust, ein Kartell, ein Monopol zur gemeinschaftlichen Ausbeutung der Arbeiter und des Publikums! heiliger Manchester! Es seien nur zwei Beispiele angeführt, welche die erbärmMan mag sich drehen und wenden, wie man will: Giebt lichen Lohnverhältnisse trefflich illustriren. Das Schniheln man das Bestehen des Elends zu, so muß zugleich zugestanden der Kleinsten Thiersorten wird mit einem Pfennig pro werden, daß nur der Sozialismus Hilfe schaffen fann. Schock entlohnt, das Bemalen und Fertigmachen( einfchließlich spesenfreier Lieferung) mit bis zwei Pfennig. In der deutschen" Tapetenzeitung", einem Organ der Und 40 Schock ist viel, was eine Familie davon täglich fertig- Unternehmer, finden wir unter der Ueberschrift: stellen kann. will das werden!" einen herzbrechenden Nothschrei. Wir lesen da: Was will das werden! So muß man unwillkürlich aus rufen, wenn man feinen Gefühlen über das Leben und Treiben Nein, wenn denn einmal die Produktion zentralisirt in der Tapetenfabrikation mal wieder Ausdruck zu geben sich werden muß, dann sozialistische Zentralisation und gedrungen fühlt. Wie segensreich die Bestrebungen des nicht kapitalistische, die blos auf organisirten Raub hinaus" Fabrikanten- Vereins" einerseits und des" Tapeten- Händler läuft. 1,20 Mart pro Tag fäme also für die ganze Familie bei höchster Leistungsfähigteit. Das Herstellen von Thieren mit wirklichen Hörnern, also einem Artikel, von dem man meinen sollte, daß er beffer lohnt, bringt drei Arbeitern wöchentlich nur 5 bis 6 Mart Lohn. Für einen Satz Thiere( zwölf Stüd) werden 1,50 Mart gezahlt, und wöchentlich können etwa sechs Sätze fertiggestellt werden, was 9 Mart Erlös giebt, von dem noch die Rohmaterialpreise abgezogen werden müffen. Woher tommt aber diefer Preisrückgang der Spielwaaren, woher der Preisaufschlag des Rohmaterials? Die lettere Frage ist ja leicht beantwortet; der Grund ist der, daß in den letzten Jahren auch andere Industrien gesteigerten Holzverbrauch aufweisen, z. B. die Holzschleifereien. Feuilleton. Nachbruc verboten.) Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. Hier wurden wir unterbrochen. Ein Diener brachte einen Brief herein. Von Gustav!" rief Lori freudig, indem sie das Siegel brach Nachdem sie ein paar Zeilen gelesen, stieß sie einen Schrei aus; das Blatt entfiel ihren Händen und sie warf fich an meinen Hals. Lori mein armes Herz, was ift's?" fragte ich, tief ergriffen Tein Mann?..." Vereins" andererseits auch zum Theil bereits gewirkt haben, Und vielleicht schickt Herr Richter seine Agnes gelegentso tann von wirklicher Befferung in der Branche doch so lange noch nicht die Rede sein, als es einzelne Fabrikanten giebt, lich einmal ins Erzgebirge, um Unterricht im Sparen zu die fast sollte man es glauben- ein Vergnügen und Ver geben. Nicht wahr? dienst darin suchen, die Konkurrenz zu unterbieten und zu Breifen zu verkaufen, mit deren Festsetzung sie sich selber die Schlinge um den Hals legen, die ihnen nach und nach die Buste" verringert und schließlich dass nur noch am Flackern begriffene Lebenslicht ganz ausbläst. Bis dahin war ich gekommen," sagte sie leise. Mit thränenerstickter Stimme las ich weiter. Art Hochachtung, die mir wohlthat. In meinem traurigen Schicksal lag für sie offenbar eine gewisse Weihe, etwas, " Dein Mann ist unversehrt und so auch ich. Hätte was mich über meine Umgebung erhob selbst eine die feindliche Kugel doch lieber mich getroffen: ich bencide Gattung Verdienst. Neben dem Blute, das die Soldaten Karl um seinen Heldentoder fiel zu Anfang der Schlacht, auf dem Altar des Vaterlandes vergießen, bilden ja die am und weiß nicht, daß diese wieder verloren ist. Das ist selben Altar vergoffenen Thränen der beraubten Soldatengar zu bitter. Ich habe ihn fallen gesehen, denn wir mütter, Frauen und Bräute die nächste heilige Libation. ritten nebeneinander. Ich sprang gleich ab, um ihn auf So war es auch ein leises Stolzgefühl ein Bewußtsein zuheben nur noch einen Blick und er war todt. Die daß es sozusagen eine militärische Würde vorstellt, eines Kugel muß ihm durch Herz oder Lunge gedrungen sein; es geliebten Mann auf dem Felde der Ehre verloren zu haber war ein schnelles, schmerzloses Ende. Wie viele Andere welches mir meinen Schmerz am besten tragen half. Und mußten stundenlang leiden und mitten im Toben der Schlacht ich war ja nicht die einzige. Wie Viele, Biele im ganzen hilflos daliegen, bis sie der Tod erlöste. Das war ein Land trauerten jetzt um ihre in italienischer Erde ruhenden mehr als tausend Leichen Freund Lieben... mörderischer Tag und Feind bedeckten die Wahlstatt. Ich habe unter den Nähere Einzelheiten über Arnos Ende sind mir das Todten so manches liebe, bekannte Gesicht erkannt das mals nicht bekannt geworden; man hat ihn todt aufist unter anderen auch der arme( hier mußte die Seite gefunden, agnoszirt, begraben, das war alles, was ich umgewendet werden) der arme Ario Dotzky" Ich fiel wußte. Sein letzter Gedanke war gewiß zu mir und zu ohnmächtig zu Boden. unferem kleinen Liebling geflogen, und sein Trost im letzten Augenblick muß das Bewußtsein gewesen sein: Ich habe Jetzt ist alles aus, Martha! Solferino hat entschieden: meine Pflicht mehr als meine Pflicht gethau. sind geschlagen." Mit diesen Worten kam mein Vater eines Morgens * O Gott, o Gott," stöhnte sie.„ Lies selber..." Ich hob das Blatt vom Boden auf und begann zu lesen. Ich kann den Wortlaut genau wiedergeben, denn in der Folge habe ich den Brief von Lori mir erbeten, um wir dessen Inhalt in mein Tagebuch zu übertragen. " Lies laut," bat sie- ich habe nicht zu Ende kommen tönnen." Ich that nach ihrem Wunsche; Ich war mit meinem kleinen Rudolf in mein Mädchen- seufzte ich. Liebste Schwester! Gestern hatten wir eine heiße heim zurückgekehrt. Acht Tage nach dem großen Schlage, der wie es Wir sind geschlagen," wiederholte mein Vater düster, auf das Gartenplätzchen geeilt, wo ich unter dem Schatten indem er sich neben mich auf die Gartenbank setzte. „ Also wurden die Geopferten umsonst geopfert," einer Lindengruppe saß. Die Geopferten sind zu beneiden, weil sie von der das wird eine große Verlustlifte geben. Damit mich getroffen, übersiedelte meine Familie nach Grumit, Schmach nichts wissen, die uns getroffen hat. Aber wir damit unsere arme Mutter nicht aus dieser das unserem Landsit in Niederösterreich, und ich mit ihr. Allein werden uns schon noch aufraffen, wenn auch jetzt Friede geschlossen werden soll-" Unglück erfährt und damit Du sie langsam vorbereiten hätte ich ja verzweifeln müssen. Jetzt waren sie wieder Alle heißt Ah, Gott geb's!" unterbrach ich. Für mich Arme Tönnest( sag', er sei schwer verwundet) schreibe ich Dir lieber um mich, wie vor meiner Verheirathung: mein Vater, gleich, daß zu den für das Vaterland gefallenen Kriegern Tante Marie, mein kleiner Bruder und meine zwei auf freilich zu spät... aber so werden doch tausend Andere auch unser tapferer Bruder Karl zählt." Ich unterbrach blühenden Schwestern. Sie Alle thaten, was sie nur fonnten, verschont." mich, um die Freundin zu umarmen. meinen Rummer zu lindern, und behandelten mich mit einer Schlacht Du Du denkst immer nur an Dich und an die einzelnen Politische tebersicht. Berlin, den 26. Auguft. 1 Die Manöver und die Cholera. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: " Cholera den Helden des grünen Tisches auf die Nägel auf die Streiche seiner Mitschelme verweist. Jedoch die brennt, spricht man davon, daß- Borarbeiten in An- Kämpferin für Wahrheit und Recht" lügt. Denn die in griff genommen werden sollen. Was für Personen Köln erscheinende Westdeutsche Allgemeine Bei muß die Cholera erst schütteln, damit Ernst gemacht wird? tung", ein Blatt, das der Kölnischen Volks- Zeitung" Das Molochspiel. Sie kommt, sie kommt nicht, sie wie nöthig die Anregungen unseres gestrigen Leitartikels sehr gut bekannt ist, hat in ihrer Nr. 205 vom 21. Auguft Tommt die große Militär- Vorlage. Wer die wider waren, leuchtet ein. Unserer Bourgeoisie steht der auf die energische Herausforderung unseres Kölnischen spruchsvollen Mittheilungen der Presse liest und Alles für Angst schweiß auf der Stirn und sie ruft um Hilfe, Bruderblattes reagirt und sich mit der Sache befaßt". baare Münze nimmt, dem wird von all' dem Zeug weil auch sie bedroht ist. Aber kurzdärmig wie sie ist, ver- Hat die„ Kölnische Bolts- Beitung" wirklich die Darlegungen dumm, als ging ihm ein Mühlrad im Kopf berum". Jetzt gißt sie Alles, sobald die augenblickliche Noth vorüber ist. Der Westdeutschen" übersehen? Aber wir, denen das ist die Obertloate vom Rhein( Kölnische Zeitung vom Darum heißt es schnell und durchgreifend handeln. Ja, ultramontane Blatt eine so unausgesetzte Aufmerksamkeit 26. August) an der Verwirrungs- Arbeit. Sie stellt heute gälte es eine Militärvorlage! So aber heißt es: widmet, haben dafür gesorgt, daß die Ausführungen des aus zuverlässiger Quelle fest": Abwarten, bis der Bötticher heimkommt. Kleser'schen Organs weiteste Berbreitung fanden( Nr. 197 vom Die Vorlage ist bis auf wenige Einzelheiten in aller 24. Auguft). Wer auf solch schmählicher Lüge ertappt ist, Form festgestellt und wird dem Reichstage jedenfalls noch vor Ablauf des Septennats vorgelegt werden. Ob dies jedoch in Gegen die Cholera! In kirchlichen Kreisen sollen wie die Volks- Zeitung", möge fein still schweigen und nicht der Tagung von 1892/93 oder 1893/94 geschehen wird, darüber Erwägungen über die eventuelle Anordnung eines die Schmach einer feigen Betternwirthschafts- und Verist bis zur Stunde noch kein Beschluß gefaßt, da man der An- allgemeinen Bettages schweben. Vielleicht hilft tuschungspolitik durch ödes Schmälen steigern. Denn diese ficht ist, daß die Vorlage nicht als unbedingt bringlich zu be- auch ein polizeiliches Verbot der Cholera. Taktit setzt die Kölnische Boltszeitung" auf eine Stufe mit trachten ist, wenn sie auch anderseits zu denen gehört, die Bei dem mangelnden Glauben des Volkes wäre das letztere der Kölnischen Zeitung", die den frechen Sperling unter unter feinen Umständen auf die lange Bant geschoben werden gewiß wirksamer. tönnen. Die Vorlage beruht auf dem Ergebniß derjenigen Prüfungen, die seit Jahren in dieser Angelegenheit stattgefunden haben, und die Regierung nimmt dabei den Stand: punkt ein, daß wir es hier mit einer militärisch- technischen Frage zu thun haben, die lediglich nach fachlichen Grundsätzen beurtheilt werden muß und bei der neben den militärischen Rücksichten nur noch die finanzielle Seite in Betracht zu ziehen ist, der man möglichst Rechnung zu tragen beabsichtigt. Man steht aber auf dem Standpunkte, daß einer faktischen Herabsetzung der Dienstzeit eine fattische Erhöhung der Einstellung entgegenzusehen ist. Unter anderem ist hierfür auch die Rückficht maßgebend, daß man im Falle einer Mobilmachung bei einem niedrigen Friedensstande genöthigt sein würde, sofort zur Aufstellung der eigentlichen Feldarmee auch auf sehr alte Jahrgänge zurückzugreifen, während man bei hohem Friedensstande nur jüngere Jahrgänge der Feldarmee einzuverleiben braucht. Auch würde sich bei niedriger Friedensstärke der Uebelstand herausstellen, daß im Mobilmachungsfalle zahlreiche Mannschaften ohne oder doch ohne völlig ausreichende Ausbildung vorhanden sein würden, die man sowohl wegen mangelnder Zeit als auch wegen vorgeschrittenen Alters nicht mehr rechtzeitig würde ausbilden können. Einzelheiten über die Vorlage follen vorläufig nicht bekannt gegeben werden, doch ist festzustellen, daß sich dieselbe, ohne sich das Schlagwort der zweijährigen Dienstzeit anzueignen, doch im Grundsatze der fattischen Herabsehung der heute zu Recht bestehenden Dienstzeit bewegt." Welches Geschmuse! Diese Session oder nächste nicht zweijährige Dienstzeit oder faktische" Herabsehung der Dienstzeit aus all dem Gallimathias lesen wir blos das Eine heraus: es droht eine Militärvorlage im größten Stil und zwar auf der Grundlage der jegigen Militärorganisation, unter der ja die faktische Herabsehung der Dienstzeit schon besteht". indem, nach Angabe der„ Kölnischen Zeitung" thatsächlich von jedem Jahrgang 40-48 pt. der Soldaten nach 22 Monaten entlassen werden. Ob die Vorlage dieses Jahr oder das nächste eingebracht wird, das hängt von dem Verlauf des Schachergeschäfts ab, das wie bereits gesagt längst im vollen Gange ift. Die Dinge liegen aber so, daß die Regierung kaum auf ernstliche Schwierigkeiten stoßen wird. Der Aberlaß steht also unmittelbar bevor; will das deutsche Volk sich nicht weiß bluten" laffen, so hat es keinen Augenblick zu verlieren. Der Widerstand muß organisirt werden. ihre Fittiche nimmt und schweigt, getreu ihrer alten Politit, jede kapitalistisch- bureaukratisch- polizistische Gemeinheit zu beschirmen. Wenn sich die Volkszeitung" zur Kameradin der Dirne von Köln erniedrigt, so ist das ihre Sache. während sie sich prostituirt, wird die unabhängige Presse auch in Zukunft auf die Sperlings- Spezies ein scharfes Auge haben. uns auf die ein ich Wer nur einigermaßen mit den Verhältnissen bekannt ist, welche sich bei den großen Truppenübungen, namentlich bei einem fogenannten Kaisermanöver, entwickeln, wird die Gefahr nicht verlennen, welche dadurch zu Beiten einer drohenden Seuche nicht nur für alle an den lebungen betheiligten Truppen Wie sich unsere Gegner Muth zusprechen! Nach und die Bevölkerung der Gegenden, in welchen die Manöver dem Bericht, den die Germania"( Nr. 194 vom 26. August) stattfinden, sondern auch für das ganze Land herbeigeführt wird. aus Württemberg bringt, scheint dort die Sozialdemokratie Gilt dies im Allgemeinen, so gilt es noch ganz besonders für allen Merkmalen der " terisirt: " " In fatholischen Orten treten die Führer der Sozialdemo tratie bisher sehr bescheiden und vorsichtig auf, und sie be gnügen fich meistens mit der Vertheilung von Flugschriften und Beitungen, die selbstverständlich von den berufenen Männern sofort konfiszirt werden." die geplanten diesjährigen Kaisermanöver. Dieselben sind in auch auf dem Lande Fortschritte zu machen. Sonst könnte einer Gegend anberaumt, welche dem von Westen drohenden die Germania" nicht von dem Muth und der SchlagFeind unmittelbar nahe liegt. Noch wird das Auftreten der fertigkeit der Gegner der Sozialdemokratie" reden, welche asiatischen Cholera in Belgien in Abrede gestellt, doch ist das alle Anerkennung" verdienen. Also so weit ist es auch anfängliche strikte Ableugnen bereits insofern bedenklich er- dort schon gekommen, wo die Sozialdemokratie bisher nur schüttert, als zugegeben wird, daß dieser. und jener vereinzelte Stimmen zählte, daß unsere Gegner troß ihrer Fall unter asiatica Uebermacht es als Muth hervorheben, den Sozialdemo verlaufen ist", und nur noch das seuchenartige Auftreten fraten nicht mehr blos mit dem Knüppel entgegenzutreten. der furchtbaren Krankheit bestritten wird. Unbestritten aber ist Der geistige Kampf, den unsere Gegner führen, wird ges das Vorhandensein und das Anwachsen der Seuche in Frankreich. Von beiden Ländern aus wird der Westen Deutschlands nügend mit folgender Bemerkung der Germania" charakin erster Linie bedroht. Nimmt man dazu noch die von Hamburg, wo das Vorhandensein der asiatischen Cholera festgestellt ist, und wo die Seuche bereits zahlreiche Opfer fordert, drohende Gefahr, so kann man nicht mehr im Unklaren sein, daß die Abhaltung der geplanten großen Manöver eine Unmöglichkeit geworden ist, falls man nicht die Bestandfähigkeit der Armee und das Leben eines Theiles der Wer sind die berufenen Männer"? Doch wohl nur Nation aufs Spiel sehen will.... Man vergegenwärtige fich Polizisten und Pfaffen oder die von den letzteren geworbenen nur einmal die Folgen, welche der Ausbruch der Cholera bei Knüppelgardisten. Man sieht, daß es mit dem Vertrauen den Manövertruppen unfehlbar nach sich ziehen müßte! Be des Zentrums auf seine unanfechtbare Stellung nicht weit Theil aufgegeben worden, und auch von Seiten verschiedener her ist. Wie die Bollwerke des Nationalliberalismus" deutscher Militärbehörden, so von dem Generalfommando in werden auch die der Ultramontanen fallen. Breslau, sind vorbeugende Maßregeln gegen die Cholera angeordnet worden. Das beweist, daß man sich in militärischen Kreisen der drohenden Gefahr gegenüber nicht gleichgiltig verhält. Wir sind weit davon entfernt, unnöthige Beunruhigung ins Volt tragen zu wollen, aber wir sind auch der Ansicht, daß man sich der nöthigen Vorsorge an teiner Stelle entschlagen sollte." reits find in Desterreich die großen Truppenübungen zum Wenn das Kölnische Kleser- Blatt dafür eintritt, daß feine Manöver abgehalten werden, so sind wir mit ihm durchaus einverstanden. Es heißt, die furchtbare Gefahr ins Ungemessene steigern, wenn so große Menschenmassen Wie man den Brunnen zudeckt! Die Rheinisch in der Seuchenzeit zum Kriegsspiel aufgehäuft werden. Westfälische Zeitung" schreibt( siehe auch„ National- Zeitung" Weshalb freilich das Organ Bismard's sich gerade mit Nr. 494 vom 26. d. M.):" Schon längst haben die sach- Eifer gegen die Abhaltung von Manövern ausspricht, das verständigen Kreise das Verhältniß( daß die Reichsregierung steht auf einem anderen Blatte. Jedoch der Vorschlag in den wichtigsten Fragen der öffentlichen ist gut, und er verdient es ausgeführt zu werden. Ob er Gesundheitspflege nicht einmal eine wirksame Ver- freilich ausgeführt wird, das ist uns sehr zweifelhaft. ordnungsgewalt ausübt- nur die Lebensmittel- Polizei, Bielleicht wird der Brunnen erst zugedeckt, wenn das Kind das Impfwesen und die Ausübung der ärztlichen Praxis hineingefallen ist. find reichsgefeßlich geordnet-) als einen schlimmen Uebelstand empfunden und eine Aenderung befürwortet. Es ist Antisemitischer Aufruf. Eine Anzahl antisemitischer Führer und Frhr. v. Durant erlassen folgenden Aufruf: Der Prozeß gegen den Schächter Buschhoff in Xanten hat mit der vollen Freisprechung des Angeklagten geendet. Die Unterzeichneten glauben jedoch, daß das deutsche Bolt sich bei diesem Ausgange nicht beruhigen dürfe, daß vielmehr alle Anftrengungen gemacht werden müssen, um den Mörder und die Mitschuldigen zu entdecken. Wir richten daher an alle Streise unferes Volkes, welche auch in diesem Falle den Kampf um das Recht ausfechten wollen, die dringende Aufforderung, uns durch freiwillige Beiträge in den Stand zu feßen, Demjenigen einen anfehnlichen Preis auszusehen, welcher den Mörder des Knaben Hegemann so glaubhaft nachweist, daß er feiner That überführt werden kann. Es soll damit zugleich eine- sonst nicht übliche -Unterlassung der Staatsanwaltschaft durch private Thätig feit nachgeholt werden. Sollte die gesammelte Summe nicht zur beabsichtigten Verwendung tommen fönnen, so würde sie theilweise zu einem Grabstein für den unglücklichen Knaben und zur Unterstützung der schwer betroffenen nothleidenden Eltern des Kindes verwendet werden." Vom Kölner Sperling. Wir haben die klägliche liberalen Bresse fast ebenso widerlich, als das der antiUns ist zwar das Verhalten des größten Theils der unter allen Umständen erforderlich, daß für das Reich, Haltung der ultramontanen„ Kölnischen Bolkszeitung", die semitischen. In diesem Falle müssen wir jedoch den nach. welches bisher nur ein bestens bewährtes Biehseuchen- Gesetz sich als schmähliche Wanzentaktik des Todtschweigens offen- träglichen antisemitischen Aufruf zur Ermittelung des besitzt, baldigst auch ein Menschenfeuchen- Gesez barte, gründlich gebrandmarkt. In einer jämmerlichen Er- Mörders für ein starkes Stück Heuchelei erklären. Denn erlaffen werde. Die Ueberzeugung, daß ein solches Gesez widerung gegen die Frankfurter Zeitung", die den Sperling gerade die antisemitische Hetze, die im Juden Buschhoff unumgänglich nothwendig sei, hat allmälig auch unsere und seine schwarze Freundin gleichfalls tüchtig gerupft hatte, burchaus den Mörder des Kenaben erblicken wollte, hat am Regierungsfreise ergriffen. Wie wir hören, sind bezügliche zetert das kölnische Pfaffenblatt( Nr. 468 vom 25. August): meisten dazu beigetragen, die wirkliche Ermittelung des Anregungen von maßgebenden Seiten bereits ergangen, und Warum wir bisher von den fraglichen Vorgängen feine Mörders zu verhindern. es dürften nach der Rückkehr des Staatssekretärs von Notiz genommen haben, ist gestern( siehe„ Borwärts" Bötticher im Reichsamt des Innern die Vorarbeiten Nr. 199 vom 26. August) gesagt worden. Unseres Wissens Zur Alters- und Invalidenversicherung. Da die für ein einheitliches Reichsgesetz betreffs Ab- bat abgesehen von der Rheinischen Zeitung"-tein Einnahmen aus dem Verkaufe der Beitragsmarken für die wehrmaßregeln gegen ansteckende Krankheiten in Angriff Kölner Blatt bisher mit der Sache fich Invaliditäts- und Altersversicherung in Mittelfranken genommen werden. Man würde damit übrigens nur un- befaßt, wahrscheinlich weil feines in der Lage in den letzten Monaten erheblich zurück gegangen ausbleiblichen Anfragen und Anregungen aus der Mitte war, fich ausreichend zuverlässig zu unterrichten." find, hat, wie der Frankfurter Beitung"( Nr. 238 des Reichstages zuvorkommen." Erst da das Feuer der Ein Schelm vertheidigt seine Sache damit, daß er vom 25. Auguft) geschrieben wird, die Versicherungsanstalt Menschen. Aber in dieser Frage handelt es sich um Dester- Ich soll mich also freuen, daß Arno-" schaft füllten den Hintergrund diese alle waren reich." Freuen: nein das wäre zu viel verlangt. Aber gewärtig und bereit, bereit, ihren gefallenen Kameraden Und besteht dieses nicht aus lauter einzelnen Dein Schicksal mit demüthiger Ergebung tragen. Es zu folgen, ohne Baudern, ohne Murren, ohne Furcht... Menschen?" ist eine Prüfung, die Dir der Himmel schickt und aus Ja, mit den Weihrauchwolten, mit dem Geläute und den Mein Kind, ein Reich, ein Staat lebt ein längeres der Du geläutert und im Glauben gestärkt hervorgehen Orgeltönen, mit den in einem gemeinsamen Schmerz vers und wichtigeres Leben, als die Individuen. Diese schwinden, wirft." Generation um Generation, und das Reich entfaltet sich weiter; wächst zu Ruhm, Größe und Macht, oder sinkt und schrumpft zusammen und verschwindet, wenn es sich von anderen Reichen besiegen läßt. Darum ist das Wichtigste und Höchste, was jeder Einzelne erstreben muß und wofür er jederzeit gern sterben soll, die Existenz, die Größe, die Wohlfahrt des Reiches." Arno " Also damit ich geprüft und geläutert werde, mußte ,, Nicht deshalb doch wer kann, wer darf die verschlungenen Wege der Vorsehung ergründen wollen? Ich sicher nicht." -AGO gossenen Thränen stieg da sicherlich ein wohlgefälliges Opfer zum Himmel auf, und der Herr der Heerschaaren mußte seinen Segen träufeln auf jene, denen dieser Katafalt errichtet war... So dachte ich damals. Wenigstens sind dies die Worte, mit welchen die rothen Hefte die Trauerfeier beschreiben. Obwohl mir gegen Tante Marien's Tröstungen immer derlei Einwendungen entschlüpften, so gab ich mich im Ungefähr vierzehn Tage später, als die Nachricht von Tag in den rothen Heften zu notiren. Sie schienen mir so daß mein Berklärter jetzt im Himmel den Lohn seines Mein Vater gab sich alle mögliche Mühe, mir zu erklären, Diese Worte prägte ich mir ein, um sie am selben Grund der Seele doch gern der mystischen Auffassung hin, der Niederlage bei Solferino, kam die Nachricht von der Unterzeichnung der Friedenspräliminarien in Billafranca. kräftig und bündig dasjenige auszudrücken, was ich in meiner Opfertodes genießt, und daß sein Andenken unter den Lernzeit aus den Geschichtsbüchern herausgefühlt hatte, und Menschen mit der unvergänglichen Glorie der Heldenhaftig- diesen Frieden zu schließen; worauf ich versicherte, daß es daß es aus politischen Gründen zwingend nothwendig war, was mir in der letzten Zeit seit Arno's Abmarsch teit geschmückt ist. durch Angst und Mitleid aus dem Bewußtsein verdrängt Wie erhebend wenngleich schmerzlich hatte die mir auf jeden Fall erfreulich schien, wenn das böse worden war. Daran wollte ich mich wieder so fest wie große Trauerzeremonie auf mich gewirkt, welcher ich, am Stämpfen und Sterben ein Ende fand; aber der gute Papa möglich flammern, um in der Idee Trost und Erhebung zu Tage vor unserer Abreise, im Stefansdom beigewohnt. Es ließ es sich nicht nehmen, mir entschuldigende Auseinanderfinden, daß mein Liebster um einer großen Sache willen ge- war ein De profundis für unsere auf fremder Erde gesetzungen zu unterbreiten. fallen, daß mein Unglück selber ein Bestandtheil dieser fallenen und dort begrabenen Krieger. In der Mitte der ,, Du mußt nicht glauben, daß wir Angst haben... großen Sache war. Kirche war ein hoher Katafalt aufgestellt, von hunderten Wenn es auch den Anschein hat, als machten wir Kon Tante Marie hatte wieder andere Troftgründe zur brennender Wachslichter umgeben und mit militärischen zeffionen, wir vergeben unserer Würde nichts und wissen Hand. Weine nicht, liebes Kind," pflegte sie zu sagen, wenn Emblemen Fahnen, Waffen geschmückt. Vom Chor schon, was wir thun. Wenn es sich um uns allein fie mich in Trauer versunken fand." Sei nicht so felbft herab klang das rührend gesungene Requiem, und die An- handelte, so hätten wir wegen dieses kleinen Schachs süchtig, denjenigen zu beklagen, dem es jetzt so wohl geht. wesenden meist schwarzgekleidete Frauen- weinten fast in Solferino die Partie nicht aufgegeben. Er ist unter den Seligen und sieht segnend auf Dich herab. alle laut. Und jede weinte nicht nur um den Einen, den noch lange nicht. Wir brauchten nur noch ein Armees Noch ein paar schnell verflossene Erdenjahre und Du findest sie verloren, sondern um alle Anderen, die denselben Tod forps hinunter zu schicken, und der Feind müßte Mailand ihn wieder in seiner vollen Glorie. Für die, welche auf gefunden: sie hatten ja alle zusammen, die armen, tapferen schnell wieder räumen... Aber weißt Du, Martha, es bem Schlachtfeld bleiben, bereitet der Himmel seine schönsten Waffenbrüder, für uns Alle, das heißt für ihr Land, für handelt sich um andere allgemeine Interessen und Brin Wohnungen.. Glücklich solche, die in dem Augenblicke die Ehre der Nation ihr junges Leben hingegeben. zipien. Wir verzichten jetzt darauf, uns weiter zu schlagen, abberufen werden, wo sie eine heilige Pflicht erfüllen. Dem Und die lebenden Soldaten, die dieser Feier beiwohnten, um die anderen bedrohten italienischen Fürstenthümer 34 sämmtliche in Wien zurückgebliebenen Generäle und bewahren, welche der sardinische Räuberhauptmann sammt fterbenden Märtyrer steht der sterbende Soldat an Verdienst am uächsten." Offiziere waren da, und mehrere Kompagnien Mann seinem französischen Hentersbeistand auch gern überfallen Dnein, ( 199 Manser in Afrika. Wir thaten den Engländern und Franzosen Unrecht, als wir sagten, die Afrikaner, welche Die legte deutsche Expedition aufrieben, seien mit englischen oder französischen Gewehren bewaffnet gewesen. Wie wir jezt erfahren, sind es echt deutsche Gewehre, mit denen uns dort der Krieg gemacht wird richtige Mauser Gewehre, die von deutschen Spekulanten dahin verkauft worden sind. Für unsere Patrioten wird es ein kleiner Trost sein, daß wir mit deutschen Waffen besiegt worden sind. Und das national- patriotische Kapital? " " für Mittelfranken eine Revision der Quittungs- 1 Ein Mufterliberaler. Gladstone hat bekanntlich zu verfügen. Seitdem aber find diefelben uns abgetrieben tarten angeordnet, die von den Ortsbehörden ausgeführt den Führer der englischen Radikalen, Labouchère, nicht ins worden. Zwei großartige Militärnusit- Rapellen, welche hier be wird.„ Seit Ankündigung dieser behördlichen Kontrolle ist die Ministerium genommen, angeblich weil die Königin es nicht stehen, lassen die eine Privatkapelle, welche sich nebenbei tümmerAbnahme von Beitragsmarken bei den Postschaltern in be- gern sehe. Labouchère hat das frumm genommen, und er- lich durchſtümpert, nicht so weit kommen, um sich gute Kräfte zu deutendem Maße gestiegen. Die Revision selbst, die hier zählt jetzt in seinem Blatt, der Truth", wie die Sache sich werden nun die Garten- und Lokalbefizer beherrscht, indem ihnen erhalten und dieselben den verdienten Lohn zu zahlen, dadurch am 22. b. M. begonnen hat, soll bereits ergeben haben, daß zugetragen. Er war wir folgen hier dem Bericht der angedroht wird, die Militärmusik zu entziehen, falls sie ihre vielfach den gesetzlichen Anordnungen nicht nachgekommen Frankfurter Beitung" wird. Diese Nichtachtung der reichsgesetzlichen Vorschriften Lokale für die Arbeiter hergeben. Kleinen Schankwirthen gehts er war von London abwesend, als Gladstone sein Minifterium ebenso: sind Arbeiter bei ihnen start vertreten, so wird ist sicherlich durch die bekannte Agitation unserer Frei- bildete. Als er zurückgekehrt war, erhielt er den Besuch eines ihnen der Besuch der Soldaten entzogen, es geht uns finnigen" gegen bas Gesez gefördert worden." Vertrauensmannes Gladstone's, der ihm sagte, in monarchischen eben wie überall, wo die Arbeiter es wagen, felbständig zu werden, Ländern sei es gut, wenn man auf die Wünsche des Souveräns doch unser die Welt, trotz alle dem". So mußten wir denn zu Rücksicht nehme. Nach dieser Einleitung fagte der Vertrauens- der am Sonnabend, den 20. d. M., stattfindenden öffentlichen mann wörtlich zu Labouchère: Sie sind eines der Haupt- Volksversammlung, zu welcher Genoffe Thiel, Rebatteur der hindernisse, die er, Gladstone, bei der Bildung feines Ministe Breslauer Volfswacht", referirte, uns mit einem kleinen Lokale riums zu überwinden hat. Wenn Sie ihm seine Aufgabe er bei Kaufmann Müller behelfen. Genosse Thiel erläuterte in leichtern wollen, so fönnen Sie dies leicht thun, indem Sie seinem zweistündigen Vortrage über die Sozialdemokratie und ihm einen Brief schreiben, in welchem Sie erklären, daß Sie ihre Gegner" tlar und deutlich unsere Forderungen, er wies nach, an der neuen Regierung nicht Theil zu nehmen wünschen und daß sie alle durchführbar, von den Gegnern aber durch empörende daß Sie als unabhängiger Deputirter dem Lande nüßlicher Entstellungen verdreht werden. Reicher Beifall lohnte den Vorfein zu tönnen glauben. Als Entgelt für diesen Dienst würde tragenden. Um 11 Uhr verließen die Zuhörer, nachdem ein Mr. Gladstone in allen politischen Angelegenheiten in offiziöser Hoch auf die internationale Sozialdemokratie ausgebracht war, Weise Sie um Ihren Rath fragen." Darauf erklärte die Arbeiter- Marseillaise fingend den Saal. Am darauf folgenden Labouchère, daß er diesen Vorschlag zurückweise. Er fügte bei, Montag referirte der auf einer Agitationstour sich befindende er habe recht gut begriffen, daß die Königin Mr. Gladstone Genosse Ahrens- Berlin in einer öffentlichen Versammlung der veranlaßt habe, ihn an der neuen Regierung nicht zu be- Tischler und aller in der Holzindustrie beschäftigten Arbeiter. theiligen. Er persönlich sei nicht auf ein Bortefeuille versessen Also auch hier im äußersten Winkel Ostpreußens werden die Arund er habe nach einem solchen auch nie gestrebt; aber ein beiter lebendig. Brief, wie ihn Mr. Gladstone von ihm verlange, sei von seiner Seite eine Art Abdankung der ganzen radikalen Partei. Wenn übrigens die Königin für seinen Ausschluß aus der Regierung verantwortlich sei, so habe sie etwas sehr Bedauerliches gethan; er fage das ohne Animosität gegen die Souveränin, die er ftets für eine streng tonstitutionelle Herrscherin gehalten habe. Mörtlich fügte er dann noch bei:" Die Zustimmung meiner radikalen Freunde wiegt in meinen Augen schwerer als die jenige aller Kaiſer und Kaiferinnen, Könige und Königinnen, Lords und Höflinge der Welt", und er schloß mit der Bemerkung, das neue Rabinet stünde nicht in Harmonie mit den Anforderungen der Demokratie, da alle Posten zweiten Ranges mit„ Patricier- Säuglingen" besetzt seien. mit wie viel Weisheit die Welt regiert wird. Von absolut zuverlässiger Seite erfahren wir, daß der preußische Kultusminister Bosse und der Reichs- Postmeifter v. Stephan eine Bibel der bürgerlichen Weltordnung entdeckt haben, und zwar in den Richter'schen. Richter'schen Bukunftsbildern, für die sie von Bewunderung entbrannt find, Vielleicht macht Herr Eugen Richter zum Dank für diese schmeichelhafte Anerkennung in der neuen Auflage seines Evangeliums die Spar- Agnes zur Tochter eines Briefträgers. O bu heilige Einfalt! Und es gab eine Beit, da Preußen der Intelligenzſtaat hießberg( Galisie von Wir bitten die Genossen, die dazu in der Lage sind, kräftig unsern Ort zu bearbeiten mit Wort und Schrift. In der Verfammlung vom 20. d. Mts. wurde Genosse Lack( Schuhmacher, Lies, Gartenstr. 30) zum Vertrauensmann gewählt. New- York, 15. Auguft. Wie die Sofer wiffen werden, ist bis heute die Lage in Homestead noch unverändert; auf die Darstellungen derselben von den beiden direkt betheiligten Seiten ist nichts zu geben, und heißt es daher abwarten. Es war noch vorige Woche die Rede davon, daß die Amerikan Federation of Labor" einen großartigen Boykott gegen die Carnegie'schen Produkte plane; die Erekutive der Federation hatte denn auch eine Berathung mit einem Komitee der Eisenarbeiter über diesen 群 es nicht der Mühe werth Auswanderungs ,, sucht". Aus Lemberg( Galizien) kommt folgende offiziöse Nachricht: Wegen der durch eine gewiffenlose Agitation veranlaßten Auswanderung 700 Bauern aus dem 8barazer und von 200 Bauern aus dem Stalater Bezirke hat die Regierung geeignete Vor- So steht die Sache. Herr Labouchère wird die Hände Punkt, deren Resultat aber war, den Boykott nicht zu vertehrungen gegen die in den bezeichneten Bezirken herrschende nicht in den Schooß legen; und mancher unserer Lefer, der hängen, weil die Produktion in den Homesteader Werken Auswanderungssucht getroffen." Will die öfter Will die öfter gedacht haben mag, wir beurtheilten den alten Gladstone eine fo geringe fei, daß reichische Regierung etwa den Rothstand der Landarbeiter etwas zu hart, wird nun wohl anderer Meinung sein. wäre, daß aber ein Boykott der geplanten Art( Nichtverbeseitigen, für die ausgepowerten Kleinbauern sich in's Beug Uebrigens ist Gladstone's Adjudant Morley in New- Sinn hat, wenn sich derselbe auf alle Werke der Firma erstreckt, legen, bessere Lohn, Wohnungs-, Arbeits-, Ernährungs- castle mit knapper Majorität gewählt worden. lag von vornherein auf der Hand, und es überraschte daher zustände schaffen, will sie soziale Reformpolitik treiben? Go fehr, daß es sich lediglich um die Homesteader Produkte ge= Die spanische Preffe. Die spanische Regierung hat handelt hatte. ficher es ist, daß die Noth, die wirthschaftliche und politische in diesen Tagen eine Statistik der Presse der Halbinsel verMisère die Hauptursachen der Auswanderung sind, so daß öffentlicht. Danach zählt dieselbe 1136 Journale mit einer der Gisenindustrie( die Carnegie- Romp. ausgenommen) nach Wie es heißt, ist zwischen den Unternehmern und Arbeitern die Sucht" wächst im selben Berhältniß, wie die Noth und Auflage von 1514 852 Exemplaren. Nach der offiziellen Dar- 16tägigen Berhandlungen eine neue Sohnstala vereinbart worden. die Mißwirthschaft, so sicher ist es, daß Graf Taaffe nur stellung sind 336 Beitungen monarchisch, darunter 49 mit Erwähnenswerth dabei ist, daß als einer der Vertreter der UnterGendarmen und Amtsschreiber gegen die Süchtigen" mobil 24870 Exemplaren offiziell, 72 mit 67 316 Exemplaren liberal, nehmer bei den Berhandlungen, bei denen es sich um Lohnmacht. Ganz wie- anderswo! 64 mit 183 090 unabhängig, 56 mit 86 610 Conservativ, reduktionen handelte, der frühere Präsident der GifenarbeiterOrganisation Jarett fungirte! Kampf gegen die Schmutzkonkurrenz. In dem 54 mit 57 164 traditionistisch, 24 mit 126 284 Exemplaren Ich komme heute auf eine vor mehreren Wochen stattgehabte Streit zwischen Grubenherren und Arbeitern in Lens demokratisch, 14 reformistisch, 6 von der Linken und 17 Sigung der hiesigen Central Labor Union zurück, weil dieselbe ( Frankreich) find die Vereinbarungsversuche fehlgeschlagen. ohne besondere Stellung. Die republikanischen Blätter sollen für die Beurtheilung der Zustände von besonderem Intereſſe iſt. Das Grubentapital will dem wohlfeileren belgischen 137 mit einer Auflage von 230 075 betragen, 39 805 weniger Wie bekannt, begründet sich das Zerwürfniß in der hiesigen Rulithum nicht entsagen. Aus Len3 wird von dem als im Vorjahre(?). 234 wissenschaftliche und literarische Arbeiterbewegung darauf, daß die Führer der Conservativen" Depeschenbureau Herold", das bekanntlich in Persien Beitschriften haben eine Auflage von 197 530 Exemplaren, Gewerkschaften nichts von einer selbständigen politischen Aktion Anarchisten" gehect hat, bie nicht ausbleibende Folge eines 109 religiöse eine Auflage von 66 169, darunter 102 katholische beitern seit Jahren angestrebt wird), aus dem- natürlich nicht der Arbeiter wissen wollen( welche von den fortgeschrittenen ArDepeschenbiebstahls, am 26. b. M. folgende Tendenzbepesche Blätter mit 53 819, 5 freibenkerische mit 11 050 und 2 pro- zugegebenen- Grunde, weil sie bei einer folchen Attion ihren verbreitet:" Die Bergwerks- Arbeiter verlassen in großer teftantische mit 1300 Exemplaren; außerdem zählt man Zweck, die Ergatterung von politischen Nemtern oder baarem Zahl Lens und Liévin. Es haben neue Unruhen statt- 22 landwirthschaftliche mit 25 371, 8 freimaurerische mit Gelde, nicht erreichen könnten. Es mußte daher ungemein übergefunden; an mehr als 70 Häusern find die Fenſter ein- 10 800 und 4 spiritistische mit 2500 Exemplaren. raſchen, daß in der erwähnten Sizung, noch dazu unter Zeitung geschlagen. Den Bemühungen des Abgeordneten, Lamoudin, Ministerwechsel in Serbien. Serbien gehört zu Legislatur Komitees"( speziell für schwanzpolitische Zwecke sowie des Bürgermeisters von Lens gelang es, die Ordnung jenen Duodezstaaten der Balkanhalbinsel, welche noch keine eingesetzt) ohne Debatte einstimmig angenommen wurde, in dem die wieder herzustellen."- h) zelaide sea felbständige Politik haben, sondern nur Spielbälle der selbständige politische Aktion der Arbeiter in unzweideutiger Weise Kapitalistische Politik. Dem Pariser Blatte: russischen und antirussischen Diplomatie find. Während im als das einzige Mittel angegeben war, um die„ Emanzipation XIX. Giecle"( XIX. Jahrhundert) wird, wie die Frant Allgemeinen der russische Einfluß seit dem letzten Türken- ber arbeitenden Klaffe" zu bewerkstelligen. Der betreffende Baffus lautete:„ Wir erinnern Euch deshalb, wie schon so oft(!?) aufs furter Beitung" mittheilt, aus Amiens gemeldet:" Dieser frieg auf der Balkanhalbinsel mehr und mehr zurückgedrängt Neue daran, daß die Emanzipation der arbeitenden Klaffen durch Tage hat sich ein Bahnwärter der Nordbahn, der hier worden ist wir verweisen auf Rumänien und namentlich beren eigene Macht herbeigeführt werden muß. Die Vertreter wohnhaft ist, in seiner Scheune erhängt, kurz nachdem auf Bulgarien hat sich in Serbien der russische Rubel der Kapitalistenklasse können und werden niemals auch nur den seine Frau von Zwillingen entbunden worden war. Diefe sehr fest eingenistet. Die Exlönigin Natalie war eine geringsten Schritt zu unserer Emanzipation thun, ohne dadurch Verzweiflungsthat erregte großes Aufsehen, da der be- notorische Agentin des Baren, wohingegen ihr Mustergemahl, ihre eigene Existenz zu vernichten. Wenn die Arbeitermassen treffende Bahnwärter niemals selbstmörderische Absichten der dicke Wiilan, sich von den Desterreichern beeinflussen und Gesetze zum Schuh ihrer Interessen haben Lundgegeben hat. Wir haben indessen den Beweggründen bezahlen ließ. Beide Gatten find nun glücklich aus dem wollen, follten fie teine Bertreter der fapinachgeforscht und in Erfahrung gebracht, daß die Ver- Lande geschafft, allein der österreichische und der russische talistischen Diebstlaffe in die Legislaturen waltung der Nordbahn- Gesellschaft unbarmherzig alle An- Einfluß fämpfen noch fortwährend miteinander; und die und Gretutivämter wählen, sondern Vertreter ihrer eigenen Klasse." gestellte entläßt, die mehr wie zwei Kinder be- neueste Miniſterkrise ist nur eine Episode dieses Kampfes. Der Bericht enthielt noch diverse andere Stellen, die im fom men. Nun hatte der fragliche Bahnwärter schon ein Die Radikalen", welche gestürzt wurden, sind die Agenten Hinblick auf oben angedeutete Umstände gauz wunderbar und Kind und als ihn seine Frau plöglich mit Zwillingen be- Rußlands; und die siegreichen„ Liberalen" halten es mit herzerquickend" auf alle Diejenigen wirken mußten, welche nun schenkte, war ihm seine Entlassung gewiß. Er zog den Desterreich. Wie lange sie sich wohl behaupten werden?-fchon seit einem halben Menschenalter auf das endliche Erwachen Tod dem Elend vor. Und man sucht immer noch nach den der amerikanischen Arbeiter aus ihrem Harmoniedusel harren. Ursachen der Entvölkerung Frankreichs!" Menschlichkeit ist Cholera und Bankrott kann das zarische Rußland feine absolut keinen solchen Eindruck; man las den Sitzungsbericht Rußland und England. Troy Hungersnoth, Sonderbarer Weise aber machte der ganze Vorgang auf dieselben ein Luxusgegenstand nicht blos für französische Unternehmer. Raubthiernatur nicht verleugnen. Es wühlt in Europa ohne die geringste Aufregung und es wurde kaum darüber geIn Deutschland erhalten Boſt- Unterbeamte feinen Urlaub, wenn sie an's Sterbelager der Gattin eilen raftlos vot gegen Indien. Jetzt ist es, wie wir schon gente en von einem„ heimlichen Sozialisten" angefertigten Bericht Urlaub, wenn sie an's Sterbelager der Gattin eilen unaufhörlich auf der Balkanhalbinsel und bringt in Asien sprochen. Man wußte eben sehr gut, daß die Sache nicht die geringste Bedeutung hatte. Die Delegirten zur Zentral- Labor- Union meldet, zu einem Zusammenstoß zwischen russischen Truppen entgegen genommen, ohne sich dabei etwas zu denken, wie hatten und den Afghanen gekommen, welche die Thorwächter man dies an ihnen gewohnt ist. Eine in Bezug auf denselben wollte. Gegen Modena, Toskana wo, wie Du weißt, Indiens find, und der Emir von Afghanistan hat in einem Gegenstand in der letzten Sitzung genannten Zentralförpers gemit unserem Kaiserhaus verwandte Dynastien regieren eigenhändigen Brief die Hilfe der indischen Regierung, das faßte Resolution bestätigte dies denn auch: dieselbe war in einer ja sogar gegen Rom, gegen den Papst, wollen fie ziehen beißt der Engländer gefordert. Die Russen lügen natürlich Weise abgefaßt, daß die" World" daraus eine Empfehlung an -die Vandalen. Wenn wir nun vorläufig die Lombardei wieder, es handle fich nur um ein Mißverständniß, die die Arbeiter las, für den demokratischen Präsidentschaftshergeben, so erhalten wir uns damit Venetien und können angeblichen russischen Soldaten feien blos Entdeckungs- Kandidaten zu stimmen! Und es wird denn auch trotz allen den füditalienischen Staaten und dem heiligen Stuhl unsere reisende indeß John Bull versteht in diesen Dingen Phrafen bis auf weiteres noch bei der Schwanzpolitik bleiben. Stüße gewähren. Du siehst also ein, daß wir aus rein feinen Spaß. politischen Gründen und im Interesse des europäischen Die schlimmsten Be Gleichgewichts fürchtungen haben sich erfüllt die diesjährige Ernte ist Ja, Bater," unterbrach ich, ich sehe es ein. Ach, fürchtungen haben sich erfüllt hätten diese Gründe doch schon vor Magenta gewaltet!" noch schlechter als die vorjährige. In den Gouvernements fügte ich bitter feufzend hinzu. Dann, um abzulenken, Getreide- Ernten liefern, ist nach amtlichen Berichten der Drel und Bessarabien, die in Normaljahren die reichsten zeigte ich auf ein Bücherpacket, das heute aus Wien ein- Ertrag ungefähr nur halb so groß als im vorigen Jahr, wo getroffen war. " Schau' her: der Buchhändler schickt uns verschiedene Viehstand sich seit vorigem Jahr um die Hälfte vermindert schon eine Mißernte war. Und dazu kommt, daß der Sachen zur Anficht. Darunter ein eben erschienenes Wert hat. eines englischen Naturforschers, eines gewissen Darwin: The Origin of Species" und er macht uns aufmerksam, daß dies besonders interessant sei und geeignet, epochemachend zu wirken." wollen.Die Ernte in Rußland. 19 28 000 Gerichts- Beifung Eine Verhandlung, die sowohl juristisch wie um der be theiligten Personenkreise willen ein gewiffes Intereſſe besitzt, fand mäßigen Glücksspieles verbüßt, hatte sich wegen des gleichen gestern vor der Straffammer I statt. Der Barbiergehilfe luth, Der gegenwärtig eine einjährige Gefängnißstrafe wegen gewerbs100 Bergehens zu verantworten. Er hatte einen zugereisten Kollegen in der Herberge der Barbiere beim Gastwirth Kehrwieder in der Alten Jakobstraße kennen gelernt und, zusammen mit einem anderen Spieler, an einem Tage früh morgens ca. 80 Mark und po Abends ca. 20 Mart im„ Tippen"( Dreiblatt) abgenommen. Herr Rehrwieder trat, mit dem Eisernen Kreuz geschmückt, als Zeuge auf. Darüber, ob der Zeuge befragt werden müsse, ob bei dann auf das Recht der Zeugnißverweigerung aufmerksam au machen sei, bestanden unter den Mitgliedern des Gerichtshofes Er soll mich auslaffen, der gute Mann. Wer soll sich Parteinachrichten. er in einer so wichtigen Zeit, wie die gegenwärtige, für derlei Lappalien interesfiren? Was kann denn in einem Buch Die Stichwahl zum Reichstag für Sagan- Sprottau soll ihm Glücksspiele geduldet worden feien, wobei über Thier- und Pflanzenarten Epochemachendes für uns nach dem Reichsboten" am 6. September stattfinden. Menschen enthalten sein? Ja, die Konföderation der italienischen Staaten, die Hegemonie Desterreichs im deutschen Bei der Landtags- Erfahivahl im Wahlkreise Rummels- getheilte Ansichten. Die Frage erwies sich schließlich als überBunde: das sind weittragende Dinge; die werden noch burg- Schlawe am Freitag wurde der bisherige Abgeordnete, der flüssig, da der Geschädigte, nochmals befragt, angab, daß er nicht zum Polizeidirektor in Potsdam beförderte Landrath von Balan, in der Herberge, sondern in einem Lokale, wohin er von der lange in der Geschichte bestehen, wenn von diesem englischen mit 268 Stimmen wiedergewählt. Ein Gegenkandidat war nicht Herberge aus verschleppt wurde, gerupft worden sei. Der GerichtsBuch da kein Mensch mehr etwas wissen wird. Mert aufgestellt. Dir das." Ich habe es mir gemerkt. ( Fortsetzung folgt.) " hof legte dem Angeklagten eine Strafe von zwei Monaten auf, die sich als Zusatz zu der früheren auf einen Monat reduzirt. Aus Ostpreußen. Zilfit, den 24. Auguft. Zur letzten Tippen" wurde vom Gerichtshof als Glücksspiel aufgefaßt, obReichstags- Erfahwahl, auch noch bis zum Sommer vorigen wohl es dabei einigermaßen auch auf Geschicklichkeit ankomme; denisil Jahres, hatten wir, wenn die Genoffen Schulze und Lorenz denn ein Glücksspiel sei nicht blos dasjenige, bei dem allein, dodala aus Rönigsberg uns besuchten, über ganz gute Bersammlungs fondern schon ein solches, bei dem wesentlich der Zufall amilies totale zu politischen wie gewerkschaftlichen Versammlungen ben Ausgang bestimme. We ait en gn now gold b Schloß Morgen, Für den Juhalt der Inferate über- Weißenfee. Zum Sternecker. Sonntag: Chev. Blondin. Gr. Feuerwerk. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 27. August. Opernhaus. Cuvalleria rusticana. ( Bauern- Ehre). Der Dorfbarbier. Schauspielhans. Faust. Leffing- Theater. Das alte Lied. Kroll's Theater. Das Nachtlager in Granada. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Zigeunerbaron. Ostend- Theater. Der Trompeter von Säffingen. Bellealliance- Cheater. Das kleine Krokodil. Adolph Ern- Theater. Fräulein Feldwebel. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Achtung! Die Todten- Feier Anfang des Konzerts 4 Uhr. Entree 30 Pf., vorher 25 Bf der Sozialdemokratie des zweiten Berliner !!! Vor dem Schloß u. im Trianon:!!! Gr. Schützen- Play. 400 Schau- Würfel u. Volksbuden aller Art. Der Eintritt zum Schükenplatz ist frei![ 2888L Bock- Brauerei. Empfehle den 2882L großen Garten nebst 2 großen Sälen zu Vergnügungen und Versammlungen. August Thiedemann, Dekonom. Berl. Sommer- Theater Bankow. Sorchardt's Vereinshaus. ( Bock Brauerei, Tempelhofer Berg.) ( Artistischer Leiter: Paul Pauli.) Sonnabend, den 27. August: Vorl. Vorstellung in der Saison. 61/2 Uhr: s Concert, Musikdirektor Rachfall. 72 Uhr: Ein moderner Rasirsalon. Posse in 1 Akt v. L'Arronge. 8/2 Uhr: Schulzestrasse 28. Station Nordbahn. Größter Saal der Umgegend. Allen Ausflüglern bestens empfohlen. Achtung! Britz! Achtung! [ 2641L Sonntag, den 28. Auguft, in Gebr. Walter's Rosenfee- Terraffe, Chauffeeftr. 70-71 Lassalle- Feier. Reichstags Wahlkreises ilus bit findet am Sonntag, den 4. Sept., in Friedrichshagen 451/10 statt. Lokal wird in der nächsten Annonce bekannt gegeben. Das Komiter im Einvernehmen mit dem Vertrauensmann. Sonntag, den 28. Auguft: Lassalle- Feier desmaid 399/18 Sozialdemokratischen Wahlvereins für den III. Berliner Reichstags- Wahlkreis im ,, Seeschlösschen"( Friedrichshagen). 2nd dril Entree 10 Pf. Abfahrt 8,02 vom Schlesischen Bahnhof. Entree 10 Pf. Für Nachzügler: 9,04. 10,32. 12,32. 2,32. Achtung! Achtung! Allen Parteigenossen zur Nachricht, daß am Sonntag, 28. Auguft Nachmittags von 2 Uhr ab, im Lofale Vietoria- Park, Frankfurter Allee Nr. 72, eine von den Parteigenossen des IV. Berliner ReichstagsWahlkreises( Südosten) arrangirte Lassalle- Feier 9x19 dog bestehend in Bokal- und Instrumental- Konzert, Spezialitäten- Borstellung, Festrede, lebenden Bildern und Ball stattfindet. Billets find bei allen bekannten Parteigenossen sowie in den mit Concert, Gesangsvorträge( M. d. A.-S.). Auftr. v. Spezialitäten. Plakaten belegten Handlungen zum Preise von 25 Pf. zu haben. Wir bitten, Dora Ebert. Georg Rösser. Merlay- Trio. Stind in Begleitung Erwachsener eine Stocklaterne erhält. Im Saale: Gr. Ball. 392/11 Lebende Bilder. Kinderfackelzug bei bengalischer Beleuchtung, wozu jedes fich rechtzeitig mit Billets zu versehen, da offene Kasse nicht stattfindet. Das Comité. Entree 20 Pf. Herren die am Tanz theilnehmen zahlen 30 Pf. nach. Anfang 4 Uhr. Kaffenöffnung 3 Uhr. Hierzu sind die Genossen der Umgegend freundlichst eingeladen.[ 498/12] Das Komiter. Spezialitäten 1. Ranges. 91/4 Uhr: Zum 21. Male: Die Zillerthaler. Liederspiel von F. Nesmüller mit Ferd. Worms als Gast. 101/4 Uhr: Gold und Silber. Grosses Ballet- Divertissement. Prima Ballerina: Marie Ala. Corps Morgen, Sonntag, den 28. August, als am Tage der Laffalle- Feier, findet eine Schmargendorf. Agitations- Partie Am Sonntag, den 28. August, veranstaltet der hiesige ArbeiterSchmargendorf eine ricq dmi der Parteigenossen de Ballet( 18 Damen). Fantoches- hungsverein in Fantoches Bildungsverein in ben totalen Schützenhaus und Wirthshaus des V. Berliner Reichstags- Wahlkreises Theater des Mr. Winn. Siehe Anschlagsäulen. Morgen, Sonntag, den 28. August 1892: Letzte Vorstellung in der Saison. Große Lassalle- Feier bestehend in Adolph Ernst Theater. Vokal- u. Instrumental- Konzert, deklamator. Vorträgen, Vorletzte Woche. 3um 69. Male: Fräulein Feldwebel. Gesangspoffe in 3 Atten lebenden Bildern, Festrede und Ball. Gesangvorträge der ,, Kreuzberger Harmonie" ,,, Liberté I" und„ Zukunft"( Steglitz) Mitgl. d. Arb.-S.-B. Fackelzug für Kinder. Stocklaterne hierzu gratis. D von Ed. Jacobsohn und W. Mannstädt. Entree 25 Pf. Kinder frei. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 30 Bf. nach. Mujit von G. Steffens. Anfang 7%, Uhr. E Morgen: Diefelbe Borstellung. 498/14 Anfang Nachm. 3 Uhr. Weißenfee. Lassalle- Feier Der Sommergarten ist geöffnet. Sonntag, den 28. August 1892, im Café Rettig, Berlinerftr. 11: In Vorbereitung: Die wilde Madonna. Gesangsposse in 3 Atten v. Leon Treptow. Mujit v. G. Steffens. Couplets von G. Görss. Mit neuen Dekorationen und Kostümen. E PassagePanopticum. Neu! Blaue Grotte mit Wasser, Kähnen u. Beleuchtungseffekten. Neu! Eine Kriminal= geschichte in sieben lebensgroßen Gruppen. Castan's Panoptikum. Geöffnet von 9 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. Gratweil's Bierhallen Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Auftr. d. GermaniaKonzert- u. CoupletSänger. arrangirt vom Sozialdemokrat. Verein für Weißenfee und Umgegend unter Mitwirkung der Gesangs- Abtheilung. E 484/17 Gr. Vokal- und Instrumental- Konzert. Vorträge, lebende Bilder und Feuerwerk. Rinder- Fackelpolonaise mit verschiedenen Ueberraschungen. Jedes Kind erhält eine Lassalle- Fackel gratis. Nach dem Konzert: Grosser Tanz. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pfennig nach. Die Kaffeeküche ist den geehrten Damen von 3 Uhr an geöffnet. Garten Entree( einschließlich Programm) im Vorverkauf 20 Pf., an der Kaffe 25 Pf. und Saal ist festlich dekorirt. Kassenöffnung 2 Uhr. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Um rege Betheiligung ersucht Das Feftkomitee. Lassalle- Feier statt, zu welcher auch der Gesangverein ,, Lorbeerkranz"( M. d. A.-S.-B.) feine Mitwirkung zugesagt hat, und bitten wir die Genossen, sich zahlreich baran zu betheiligen. Treffpunkt: Morgens präc. 7 Uhr bei Pyrtek, Gipsstr. 3, woselbst noch das Nähere bekannt gegeben wird. Für Schriften zur Berbreitung ist gesorgt. Außerdem empfehlen wir den Genossen, sich mit Legitimationspapieren zu versehen. Die Vertrauensmänner im Einverständniß mit der Agitationskommission. 332/201 Große öffentliche Volksversammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 28. August, Nachm. 5 Uhr, in Schneider's Salon, Belforterstraße Nr. 15. Vortrag des Zahnarzt R. Wolf über: Sozialdemokratische Streiflichter". Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein. Der Einberufer( im Einverständniß mit dem Vertrauensmann). 475/6] Große öffentliche Versammlung fämmtlicher Holzdrechsler, Stock-, Bernstein-, Elfenbein- und Perlmutter- Arbeiter, fowie Kammmacher u. Korkschnitzer am Montag, den 29. Auguft, Abends 8½ Uhr, in ,, Deigmüller's Salon", Alte Jakobstr. 48a. Tages- Ordnung: 1. Vortrag über:" Gewerbe- Schiedsgerichte". Refer.: Genoffe Fr. Zubeil. 2. Diskussion. 3. Nominirung der Kandidaten. 4. Ver Kollegen nothwendig. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. fchiedenes.- Der wichtigen Tagesordnung wegen ist das Erscheinen sämmtl. Die Agitationskommission. 491/6 Deutscher Tischler- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) für den Kreis Nieder- Barnim Versammlungen umfassend die umliegenden Ortschaften zwischen Oranienburg, Hermsdorf 484/16 und Reinickendorf, am Sonntag, den 28. August, im Lokale des Herrn Iwert, zu Hohen- Neuendorf. unter Mitwirkung der Gesangvereine Liederzweig( Hermsdorf) und Immergrün( Tegel)( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes). Komische Vorträge. Lebende Bilder. Festrede. Kasperle Theater und sonstige Beluftigungen. Theilnehmer am Tanz zahlen 50 Bi. nach. Anfang 1 Uhr. Entree 20 Pf. Das Komitee. Gräflich Reischach'sche Brauerei, Stralau. Sonntag, den 28. August 1892: Lassalle- Feier 484/13 1) Für den Often am Montag, 29. August, Abends 8%, Uhr, im Lokale von Schirrmacher, Andreasstraße 26. Tagesordnung: 2) Für den Süden und Südosten am Dienstag, 30. Auguft, Abends 81/2 Uhr, 1. Vortrag. Referent: Stadtv. Otto Klein. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. im Lokale von Hoffmann, Oranienstraße 180. Zagesordnung: 1. Vortrag. Referent: Theodor Metzner. 2. Distuffion. 3. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht. Achtung! Wegen bedeutender Lohnreduzirung haben die Tischler Stettin's die Arbeit niedergelegt. Wir ersuchen die Kollegen Berlin's um Fernhaltung des Zuzugs und zugleich um materielle Unterstüßung, wozu Sammellisten auf Die Ortsverwaltung. 464/20 allen Beitrags- 3ahlstellen ausliegen und auch zu haben sind. Große öffentliche für Friedrichsberg und Umgegend, Versammlung der polnischen Sozialisten Bochentag frei. Sonntag Entree 30 Bf. Konzert, ausgef. v. d. Fr. Vereinig. d. Zivil- Berufsmusiker im 2otale des Herrn Th. Boltz( früher Feuerstein), Alte Jakobstraße 75 ( Damen u. Herren.) Gr. Frühstücks- n. Mittagstisch, Zwei Säle zu Versammlungen und Vergnügungen, sowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke, Moabiter Gesellschaftshaus, Alt- Monbit 80/81. Täglich: Gr. Konzert, Theater und Spezialitäten. Anfang 4 Uhr. 2289L Entree 30 Bfg Hellmuth Peters. Philipp's Festsäle( früher Stein) Rosenthalerstr. 38. Fernspr. A. 3 Nr. 130 empf. feine Säle alten Festlichkeiten eleganten Hochzeit, Ball, Kommers 2c.) mit u. ohne Bühne. Gleichzeitig empfehle meinen vorzügl. Mittagtifch zu fleinen Breifen. Borzügliche Abendkarte. bestehend in unter Mitwirkung mehrerer Gesangvereine des Arbeiter- Sängerbundes, fowie Auftreten sämmtlicher Spezialitäten des Etablissements. Lebendes Bild. Festrede, gehalten vom Gen. Theodor Metzner. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Kinder unter 14 Jahren erhalten eine Stock laterne gratis. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Entree 25 Pf. Alles Nähere in den Programms. Das Komitee. Kasseneröffnung 2 Uhr. 154/20 Oeffentliche Versammlung aller in der Eisen-, Metall- u. Zinkgiesserei beschäftigten Arbeiter Berlins 1. am Montag, den 29. August 1892, Abends 8½ Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79. Tagesordnung: Ausstellung von fünf Kandidaten zum Gewerbegericht. 2. Verschiedenes. Diejenigen Kollegen, welche Marken mit mir abzurechnen haben, bitte ich pünktlich dort zu sein. W. Paetzel. am Sonntag, den 28. Auguft, Nachmittags 5½ hr, Tages Ordnung: [ 251/10 1. Wahl einer Preßkommission. 2. Vortrag des Herrn Przybyscewski. Um rege Betheiligung bittet Der Einberufer: Merkowski. Am Sonntag, den 28. August, Abends 8 Uhr, im Lotale des Herrn Th. Boltz( früher Feuerstein), Alte Jakobstr. 757 Gemüthliches Beisammensein verbunden mit Tanz veranstaltet vom 251/11 Verein polnischer Sozialisten. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Der Vorstand. Berlins und Umgegend. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Montag, den 29. Auguft er. Abends präc. 8%, Uhr: Bezirks- Versammlung für den Norden Berlins bezw. Moabit- Charlottenburg im Saale der Volks- Brauerei", Alt- Moabit 47-49, Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten u. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung sind alle in Moabit und Charlottenbus wohnenden Metallarbeiter hiermit eingeladen, speziell die Kollegen der Firma Siemens u. Halske, Ludw. Löwe, Freund, Gebauer, Borsig etc. Gäfte willkommen. Verantwortlicher Redakteur:( J. V.) Max Held in Berlin. Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. 480/17 Der Vorstand. Hierzu eine Beilage. b I Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 200. " Von der Cholera. Sonnabend, den 27. August 1892. " 9. Jahrg. Krankheitsstoffe beherbigen, wohnen in engen Hinterhäusern, von I and herkommenden Wallfahrer bedingungslos zurückderen Bau man sich feine Vorstellung machen kann, in den soge zuweisen, sowie Legitimationen zu Wallfahrten nach Rußnannten Terrassen, hunderte von Menschen auf einem fleinen land unter feinen Umständen zu ertheilen. schmutzigen Blaze. So wohnen auf der verkehrreichen ziemlich Im Münchener Zentralbahnhof ist wegen der CholeraTheil in solchen Terrassen. Daß da für eine so gefährliche Seuche furzen Steinstraße nicht weniger als 30 000 Menschen zum größten gefahr ein ärztlicher Beobachtungsdienst eingerichtet worden. ein geeigneter Boden ist, läßt sich denken. Zu alledem kommt wie das Medizinalkollegium haben Anordnungen betreffs der Das württembergische Ministerium des Innern, sonoch ein augenblicklicher Mißstand, die ungeheure Size, die feit Cholera erlaffen. Im Ministerium des Innern ist eine Choleraeiner Woche bereits über der Stadt liegt, ohne daß auch einmal kommission eingesetzt worden. Der Staatsanzeiger" druckt die staunliche Gleichgiltigkeit, mit der ein recht großer Theil der Be- und die Anweisung zur Desinfektion" ab. ein erfrischender Regen gekommen wäre. Endlich noch die er- Belehrung" des preußischen Kultusministeriums über die Cholera völkerung die Krankheit ansieht. Trotz aller Mahnungen der Be- Der Eisenbahnverkehr zwischen Dänemark und dem hörden durch öffentliche Rundgebungen und spezieller Weisungen Auslande findet bis auf Weiteres nur über die Station Vernachlässigungen vor, kein Wunder also, daß die Krankheit den und Desinfektion des Gepäckes vorgenommen wird. durch die Presse, kommen doch noch die gröbsten Verstöße und Wandrup statt, woselbst eine ärztliche Untersuchung der Reifensolche Fortschritte macht. Die Maßregeln gegen die Einschleppung austeckender Krankheiten sind nunmehr auch auf Hertünfte aus den belgischen Häfen ausgedehnt worden. Der Reichs- Anzeiger"( Nr. 201 vom 26. Auguft) Schreibt: „ Nach den Mittheilungen des aus Hamburg zurückgekehrten Geheimen Medizinal- Raths Dr. R och ist nicht mehr daran zu zweifeln, daß in Hamburg und Altona die asiatische Cholera in einem bedrohlichen Umfange herrscht. An beiden Orten find unter dem Beirath Dr. Koch's und des noch in Hamburg verbliebenen Regierungs- Raths Dr. Rahts umfassende Maßregeln gegen die Seuche von den Behörden in die Wege geleitet. Auch ist ein Nachrichtendienst vorbereitet, um bis auf Weiteres täglich die gemeldeten Erkrankungs- und Sterbefälle durch das Kaiserliche Gesundheitsamt bekannt zu geben. Morgen Nachmittag Aus Hamburg meldet Wolff's telegraphisches Bureau am wird im Reichsamt des Innern eine Kommission, zu 26. August: Nach amtlicher Feststellung kommen zu den für den welcher Abgesandte der vornehmlich betheiligten frankungen, von denen 46 tödtlich verliefen, sodaß im Ganzen 23. b. Mis bis Mittags gemeldeten Fällen noch hinzu 76 Er Bundesregierungen eingeladen sind, zur Berathung der am 23. d. Mts. 125 Personen erkrankt und 64 gestorben sind. unter dem Ernst der Verhältnisse für das Gestern famen im Ganzen 82 Erkrankungen und 31 Todesübrige Reichsgebiet, über das schon Geschehene fälle vor." hinaus noch weiter zu ergreifenden Maßregeln im Ganzen 188 Personen an der Cholera erkrankt und 32 Perfonen Hamburg. Nach amtlicher Mittheilung sind am Mittwoch gestorben; am Donnerstag sind bis Mittags 90 Personen erfrankt und 41 gestorben. In Altona find gestern 8 Personen an der Cholera gestorben. zusammentreten." Die Hamburger Blätter melden nunmehr, daß in Altona der erste Fall asiatischer Cholera bereits am 19. Auguft amtlich konstatirt worden ist. 11 " " fonen werden in Bamdrup einer ärztlichen Untersuchung unterKopenhagen. Die vom Auslande ankommenden Perzogen und, falls sie als an Cholera, Cholerine oder Diarrhöe leidend sich erweisen, in einem zu diesem Zwecke eingerichteten Lokal untergebracht. Das mitgebrachte nicht gewaschene Bettzeug, rückgesandt oder verbrannt. die Wäsche und die wollenen Kleider werden desinfizirt und zu " Die Pariser Zeitung Paris" veröffentlicht ein Interview eines seiner Redakteure mit Dr. Dujardin über die in der Um gegend von Paris aufgetretene Epidemie. Danach hat sich Eine neuerliche polizeiliche Bekanntmachung verbietet den Dr. Dujardin dahin geäußert, daß die gedachte Epidemie, die Das" Hamburger Echo"( r. 200 vom 26. August) Genuß von ungekochtem Elbwasser. Die Badeanstalten auf der sich bis nach Rouen und Havre ausgedehnt habe, im Abnehmen schreibt über die Hamburger Ereignisse:„ Wir erheben Beschwerde Elbe und der Bille sind geschlossen. Die Badewärter bilden mit begriffen sei und bald gänzlich verschwinden werde. Ueberdies darüber, daß die Desinfektion von Räumen, wo Cholerakrante Unterstützung von Konstablern Kolonnen, welche die Häuser sei dieselbe von der in Rußland herrschenden Cholera, welche und an der Cholera Verstorbene gelegen haben, nicht schnell revidiren und etwaige Verunreinigungen energisch beseitigen nach Hamburg und Antwerpen verschleppt worden sei, durchaus genug geschieht. Wir kennen einen Fall, wo ein Choleratranker müssen. Ferner sind seitens der Behörde vierzig verschiedene verschieden.(?) Es würden demnächst Maßregeln wie zur Zeit am Dienstag Abend starb; um 11 Uhr wurde die Leiche weg- Rolonnen errichtet, um sofort nach gemeldetem Erkrankungsfalle der in Spanien herrschenden Cholera getroffen werden, um die geholt und die Wohnrng, welche von der Familie des Todten das betreffende Haus zu desinfiziren. Die Krankheit graffirt Verschleppung der in Rußland aufgetretenen asiatischen Cholera verlaffen wurde, geschlossen. Heute, Donnerstag Abend 7 Uhr noch immer hauptsächlich unter den Hafenarbeitern. Bei den nach Frankreich zu verhindern. wurde die Wohnung erst desinfizirt. Vergessen kann dies nicht 6500 Mitgliedern der Ortskaffe der kaufmännischen Arbeiter sind In Paris sind am 25. d. M. im Hospital St. Antoine in fein; es fehlte nicht an fortwährenden Mahnungen auf der zu-| 15 Sterbefälle vorgekommen, wogegen bei 18 anderen Ortstassen 12 Stunden 12 plögliche Choleratodesfälle vorgekommen. Jm ftändigen Polizeiwache; außerdem wurden heute auf dem Stadt mit zusammen 15 500 Mitgliedern nur 2 Todesfälle vorgekommen Publitum geht das Gerücht, im Hospital Rothschild feien ebenhause ernste Borstellungen gemacht lange genug ohne Nußen. find. Das Wetter ist heute fühl und regnerisch. Das Wetter ist heute fühl und regnerisch. Die Abthei- falls Cholerakrante vorhanden. Behörden wie Aerzte wollen das Reichen die verfügbaren Kräfte vielleicht nicht aus? Sollte das lungen der Infanterie- Regimenter Nr. 31 und 85, welche fich Borkommen der asiatischen Cholera immer noch nicht zugeben der Fall sein, wohlan, man ergänze fie! Es giebt Tausende von noch hier befanden, sind heute früh von hier abgerückt und ver- und behaupten, es läge Cholera nostras vor. wacteren Arbeitern, welche die Gefahr nicht scheuen und gern bleiben vorläufig im Lockstedter Lager. Nach einer Meldung aus Bordeaux ist dort ein am bereit sind, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu Folgender Brief eines Hamburger Artes 24. d. Mts. aus Havre angekommener französischer Dampfer stellen. Eine Kalamität ist es ferner, daß den Familien, wird der Bossischen Zeitung"( Nr. 398 vom 26. d3. Mts.) unter Quarantäne gestellt worden, weil an Bord desselben wähin welchen ein Todesfall an Cholera vorgekommen zur Verfügung gestellt: Es ist eine tieftraurige Zeit, die wir rend der Fahrt ein verdächtiger Todesfall vortam. Außerdem und welche deshalb die Wohnungen verlassen mußten, fein hier durchleben. Die Cholera nimmt leider an Ausdehnung befinden sich frank an Bord drei Leute der Bemannung. Nach Unterkommen verschafft wird, wenn sie selbst nicht in der Lage immer mehr zu, und wenn auch die Majorität der Fälle als einer am 25. d. M. von der Stadtbehörde von Havre verfind, dafür zu sorgen. Man hat seiner Zeit verstanden, für die mittelschwer" zu bezeichnen ist, so ist doch die Sterblich öffentlichten Zusammenstellung sind daselbst seit dem 30. Juli russischen Auswanderer Räumlichkeiten zu beschaffen. Das mußteits- 3iffer eine schredlich e. Seit Sonnabend wußte 365 Fälle choleraähnlicher Erkrankungen vorgekommen, von denen auch für die Einheimischen möglich sein. Leerstehende Räume ich schon, daß an der Diagnose Cholera asiatica nicht zu 104 einen tödtlichen Verlauf nahmen. Am 24. d. M. seien giebt es genug, und wir stehen nicht an, der Behörde zu empfehlen, zweifeln war, und seit diesem Tage ist mir eine Arbeit erwachsen, 28 Personen erkrankt und mehrere Personen gestorben. Wie weiter ohne Weiteres auf dem Wege der Requisition die Wohnungen die über alle Begriffe geht. So z. B. habe ich gestern 61 Besuche aus Havre gemeldet wird, hätten die Aerzte festgestellt, daß die für Familien zu beschaffen. Kleinliche Rücksichtnahme darf hier gemacht und komme am Tage nicht aus dem Wagen, Nachts Epidemie, welche infolge der eingetretenen Abfühlung im Abnicht obwalten; es gilt, einem allgemeinen Nothstand zu steuern, faum aus den Kleidern! Am meisten infigirt ist die Hafengegend und je schneller und energischer die Behörde eingreift, desto mehr und der sogenannte Hammerbrook, auch Hohenfelde ist ziemlich Dant wird ihr die Bevölkerung wissen und desto mehr Achtung stark betroffen. Die Fälle sind meist in den Proletarier wird sie sich erwerben." Wie nöthig es ist, daß die in dem Leit- treisen, die oberen Schichten find weniger start be- Rouen. Hier wie in der Umgegend ist heute ein neuer artikel des Vorwärts"( Nr. 199 vom 26. August): Was ist fallen. Nach oberflächlicher Schäzung sind bisher 800 Er Fall von choleraartiger Erkrankung nicht vorgekommen. zu thun? erhobenen Forderungen rasch erfüllt werden, zeigt sich frankungen vorgekommen. Die Zeitungen vertuschen leider vieles: Gestern betrug die Gesammtzahl aller Erfrankten hier und in auch hier deutlich. Sehr praktisch ist das Vorgehen der organi Unsere sanitären Einrichtungen haben sich als der Umgegend 2, nicht aber 200, wie irrthümlich und infolge firten Arbeiterschaft Hamburgs; es ist gegebenen Falls auch völlig unzulänglich erwiesen; Hamburg, eine Stadt telegraphischer Verstümmelungen von hier gemeldet worden ist. für Berlin u. s. iv. zu empfehlen. Die berufenen Persönlich von einer halben Million Einwohner, hat nur 11 Krantenwagen. Am 25. d. M. wurden 200 choleraartige Erkrankungen in feiten, nämlich der Vertrauensmann des zweiten Wahlkreises Die Kranken und Todten liegen 5-6 Stunden, ehe eine Ab- Darnetal und Dieppeballe, sowie 70 in Difsel= und der Vorsitzende des Borsitzende des Gewerkschaftskartells, Gewerkschaftskartells, empfehlen holung erfolgt, die Desinfektion geht außerordentlich langsam la Riviere festgestellt; von letteren verliefen 20 tödtlich. während der Dauer der Seuche von allen nicht absolut vor sich." Das Entstehen der Epidemie wird dem Seinewasser zu aus. " M nehmen begriffen sei, nicht die asiatische Cholera sei(?). Der in Havre eingetroffene, von Hamburg kommende Dampfer ,, Galicia" ist unter Quarantäne gestellt worden. nothwendigen Versammlungen abzusehen. Wir schließen Charakteristisch ist es, daß, wie die„ Boff. 3tg." meldet, die geschrieben. uns diesem wohlgemeinten Rathschlag vollständig an und Hamburger Kirchenkreise die Abhaltung eines allgemeinen Unter der Garnison von Sternewice( Russisch- Polen) ersuchen unsererseits die Parteigenossen, ihm zu folgen. Bettages erwägen". Die Pfaffbeit will Noth und Elend fort- wüthet feit mehreren Tagen die Cholera. Man hatte versucht, Nicht allein fich, auch Andere sehen sie sonst einer großen Gefahr beten", was auch eine schöne Gegend ist. Die gestrige Cholera- diese Thatsachen möglichst geheim zu halten; es steht jedoch fest, Es soll damit feineswegs gesagt sein, daß nun feine zunahme bestätigt sich, nämlich 140 Todte. Da aber diese Nacht daß täglich durchschnittlich 15 Soldaten sterben. Versammlung stattfinden dürste. Wenn dringende, nicht auf- dreizehn Grad Wärme eintraten und die Normaltemperatur zur Nach russis chamtlicher Meldung ist eine in der Stadt zufchiebende Angelegenheiten vorliegen, darf und wird die Gefahr Stunde andauert, so athmet die Hamburger Bevölkerung auf, Drel angereifte Person am 24. d. Mts. an der Cholera erkrankt. nicht gescheut werden. Alles aber, was verschoben oder unter- das Beste hoffend. Am 26. Auguft wurden bis Mittags drei Am 22. b. Mts. erkrankten im Gouvernement Sfaratow 879 und laffen werden kann, verschiebe oder unterlasse man auch. hundert neue Cholerakrante in Hamburg gezählt. starben 464 Personen, am 23. d. Mts. erkrankten bezw. starben in den Gouvernements Weronesh 791 beziv. 340, Sfamara 732 bezw. 349, Gimbirst 382 bezw. 167 Personen. Im Gou vernement Orenburg erkrankten am 22. d. Mts. 241 und starben 85 Personen. Im Uebrigen ist der Stand der Epidemie un" verändert. worden. Wie der Hamburgische Correspondent" meldet, ist Geheim- In Altona herrscht Wassermangel infolge unver rath Dr. Roch am 25. August von Hamburg nach Berlin nünftiger Vergeudung. Der telephonische Börsenverkehr zwischen zurückgekehrt, nachdem in einer Sigung mit den Kommiffaren des Hamburg und Berlin ist nunmehr ganz eingestellt, sonst die Senats die zur Verhütung der Weiterverbreitung der Cholera zu Stimmung der Bevölkerung ruhig und gefaßt, der Börsenverkehr ergreifenden Maßnahmen festgestellt waren. Nach der Ansicht und das Straßenleben wie bisher." Roch's ist die Seuche aller Wahrscheinlichkeit nach von Ruß- Die Memeler Stadtverordneten ersuchten den Regierungs- Antwerpen. Heute wurde ein Erdarbeiter auf offener land und nicht, wie mehrfach angenommen wurde, von Frank- präsidenten in Königsberg telegraphisch um Maßregeln gegen die Straße von Krämpfen befallen und nach dem Lazareth verbracht. reich eingeschleppt worden. Durch die bisherigen Erkrankungen Gefahr, welche die alltäglich zahlreich hier durchziehenden Die für Provenienzen von Havre, Hamburg und dem Rhein an find meist die niederen" Boltstlassen, nament- russisch- jüdischen Auswanderer in der jeßigen geordnete Quarantäne ist auch auf Schiffe aus ganz Frankreich lich die Hafenarbeiter betroffen. Das Wetter ist fühler. Sholeraeit bilden. In Eydttuhnen wird das Gepäck und aus den aus der Ostsee tommenden Häfen ausgedehnt Das Straßenleben und der Geschäftsverkehr sind wie gewöhnlich. der russischen Reisenden desinfizirt. Regierungsrath Rahts, welcher noch hier verbleibt, ist der An- Nach einer dem Rönigsberger Eisenbahn- Betriebsamt ficht, daß die Cholera bei tühlem Wetter bald erlöschen werde. Das Schiff„ Gemma" von Hamburg kommend lief in zugegangenen Berfügung des Ministers der öffentlichen Arbeiten Gravesend( England) mit 60 Passagieren ein, von denen 3 Im Hamburger Echo" liest man noch: Warum werden ist die ganze ostpreußische Grenze gegen Rußland mit als choleraerkrankt erkannt wurden. die Schulen nicht geschlossen? Geschieht dies aus Rücksicht Ausnahme der Uebergänge bei Gydtkuhnen Das Schiff wurde in Eydtkuhnen und Quarantäne gelegt. darauf, daß nach Außen hin die Gefahr nicht allzu groß er Prostten für den Verkehr gesperrt. In Amsterdam wird die Einfuhr von verunreinigten scheinen foll? Wir sind gewiß die Legten, die sich von der Der Hartung'schen Zeitung" zufolge sind zur Verhinderung Lumpen, Kleidern, Bettzeug aus den Häfen von Hamburg und Hengstlichkeit bewegen lassen; aber auch die Rücksicht auf finan- der Einschleppung der Cholera für den Hafen von Pillau die Antwerpen erst nach vorheriger Desinfizirung gestattet. zielle Nachtheile darf bei einer allgemeinen Gefahr nicht in strengsten Maßregeln getroffen. Die Mannschaften der von In Molenbeet bei Brüssel sind 14 Cholerafälle ärztlich Frage kommen. Deshalb fordern wir, daß sofort die Schulen Hamburg einlaufenden Dampfer werden gleich den Mann- festgestellt worden. gefchloffen werden( was übrigens bei der ungeheuren Hige auch schaften russischer Schiffe auf ihren Gesundheitszustand unterschon erforderlich wäre, wenn die Cholera nicht graffirte). sucht. Aehnliche Maßregeln sind auch für den Königs- nach einem ministeriellen Rundschreiben vom 18. d. M. die Cholera in Brüssel. Der amtliche Moniteur belge" schreibt, daß Ohnehin ist doch jetzt an einen gedeihlichen Unterricht berger Hafen verfügt. feiner belgischen Ortschaft einen epidemischen Charakter trage. Der nicht zu denken, Der Schulbesuch ist durchweg nur Der Schlafwagen- Verkehr zwischen Frankfurt a. M. und Gesundheitszustand im Lande sei nicht beeinträchtigt, namentlich geringer. Aus Lehrerkreifen wird uns geschrieben: In Köln ist bis auf weiteres eingestellt. Ebenso ist der Verkehr der auch nicht in Antwerpen. Allerdings seien an Bord von Sen Volksschulen fehlen etwa 30 pet. der Kinder; wahrscheinlich Schlafwagen des Kurses Berlin- Warschau über Küstrin- Dampfern aus Havre und Hamburg einige choleraverdächtige von den Eltern aus Beforgniß zurückgehalten. Im Hammerbrook Schneidemühl- Bromberg auf die Strecke Berlin- Alexandrowo be- Fälle vorgekommen, die in Antwerpen einen tödtlichen Ausgang hat ein Hauptlehrer die ihm unterstellte Voltsschule bis auf schränkt. nahmen, indeß seien dies vereinzelte Fälle geblieben. Unter Weiteres geschlossen. Nach dem Grunde der Schulversäumnisse Aus Köln wird unterm 25. d. Mts. berichtet: Ein an diesen Umständen stelle die Sanitäts- Kommiffion für die Schelde wird nicht mehr geforscht; wer von den Kindern also fehlt, der Brechdurchfall leidender Arbeiter wurde in der vergangenen Nacht nach wie vor Gesundheitsscheine aus. Gegenüber den Herkünften fehlt. Ob die Behörde zu ängstlich ist, um alle gefunden Kinder ins Kölner Hilfskrankenhaus geschafft, woselbst er 1/4 Stunde aus dem Auslande feien alle nöthigen sanitären Maßnahmen zum Schulbefuch zu zwingen, und wiederum zu zuversichtlich, um nach der Einlieferung verstarb. Die fofort angestellte batterio- getroffen. die Schulen zu schließen, das muß Jeder selbst beurtheilen. Ron- logische Untersuchung ergab Cholera nostras, weshalb die Leiche Brüssel. In Jumet ist heute eine Fran an der Cholera sequent erscheint es nicht." unverzüglich beerdigt wurde. Heute wurden zwei weitere unter gestorben, ein weiterer Todesfall wird aus Chatelineau geAus Hamburg wird der Vossischen Zeitung" unterm denselben Symptomen erkrankte Personen dem Hilfskrankenhaus meldet. 25. d. M. gemeldet:" Gutem Bernehmen nach depefchirte Roch an zugeführt. London. das Reichs- Gesundheitsamt, daß die Cholera fortschreite, Von dem Dampfer„ Gemma" aus Hamburg Auf dem Bahnhof zu Hannover tft, wie die Bossische wurden gestern in Gravesend an der Themse 3 erkrankte Per die Krankenziffer über a chthundert betrage. Die Todten wer Beitung"( Nr. 397 von 26. d. Mts.) meldet, die Perronfonen, zwei Frauen und ein Mann, gelandet und in ein Krankenden verschieden auf 160 bis 300 angegeben. Sämmtliche Elb- perre verhängt, um die durchreisenden oder ankommenden haus gebracht. Die beiden Frauen sind gestorben, während der badeanstalten find geschlossen, Versammlungen, Märkte und Tanz- Fremden betreffs ihres Gefundheitszustandes beffer überwachen Mann sich in der Befferung befindet. Ein von der Regierung luftbarkeiten auf den benachbarten preußischen Gebieten theilweise zu können. Merztliche Hilfe ist auf dem Bahnhofe ftets vor- entfandter Sanitätsbeamter besuchte das Hospital, in welchem die verboten. handen und ein Zimmer zur Untersuchung der Kranten ein- 3 Personen untergebracht waren, sowie das in Quarantäne Aus Hamburg berichtet die Frankfurter Zeitung": gerichtet. liegende Schiff und sprach sich über die getroffenen gesundheitsUnser ganzes Trinkwasser nehmen wir aus der Elbe und Unter choleraverdächtigen Erscheinungen wurde in Botspolizeilichen Maßregeln befriedigt aus. diefes Waffer ist nachgewiesenermaßen absolut gesundheitsschädlich dam ein Gardejäger ins Lazareth gebracht. In allen Kasernen Die norwegische Regierung hat sämmtliche französische und darf nur nach Reinigung durch Kohlenfilter genoffen werden. in Potsdam hat man übrigens besondere Cholerastuben ein- Häfen am Ranal als von der Cholera angesteckt erklärt. Da jedoch jede Familie selbst für ein solches Filter sorgen muß, gerichtet, in welchen zunächst alle etwaigen verdächtigen Kranken Die am 24. August für Tetfchen( Böhmen) angeordnete ift es tlar, daß besonders ärmere Familien sich erheblichen Ge- isolirt werden sollen. ärztliche Untersuchung der Reisenden und Desinfizirung ihres Gepäckes ist auch auf Bodenbach ausgedehnt worden. Die englische Regierung hat die Einfuhr von Lumpen, Hadern und alten Kleidern aus allen europäischen Häfen värde " fahren aussehen. Dann die Wohnungsfrage. In der Alt- Aus Anlaß des großen Ablaßfestes in Annaberg, an stadt, in der Nähe des Hafens und an den sogenannten Fleets, welchem alljährlich zahlreiche Bolen und Ruffen theilnehmen, hat Wasserstraßen, die im Hochsommer zur Ebbezeit die gefährlichsten der Regierungspräsident von Oppeln angeordnet, alle aus Ruß fönnten. " " " lich von Dünkirchen mit Ausnahme der Häfen von Norwegen, für eine und der britte für gar nur fünfzig Pfennige. Das hält Reichspostkarten, auf der einen Seite nur mit Marke und Adresse Schweden und Dänemark verboten. wenigstens das langsame Berhungern noch eine furge Weile auf. verfehen, nicht aber mit dem Worte Postkarte", ist keine PostDie schwedische Regierung hat am 25. August die fran- Bum Schluß kommt der Preisdrücker erster Güte, der geht schon farte, sondern ein Brief und kostet, wenn sie nur mit einer zöfifchen Häfen zwischen der belgischen Grenze und Brest als von heran, wenn er mit Fußtritten bezahlt wird. Wunder ist es 5- Pfennigmarte frantirt ist, 15 Pf. Strafporto. So ist feit der Cholera angesteckt erklärt. wirklich nicht, wenn ein solcher Stundenlehrer" schlechter be- Kurzem die Ansicht der Raiserlichen Reichspoft. In Folge der in Hamburg ausgebrochenen Cholera hat der handelt wird, wie der Pferdezureiter des„ gnädigen" Herrn. Der Bester Magistrat angeordnet, daß die Hotelbefizer nicht nur Familienhund führt ein glänzenderes Dafein und erfreut sich Die Dirigenten des Arbeiter Sängerbundes von Reifende aus Rußland, sondern auch solche aus Deutschland, eines besseren Ansehens, als der Lehrer, der seine Weisheit für Berlin und Umgegend werden am Sonntag, den 28. d. Mts., insbesondere folche aus Hamburg, polizeilich zu melden haben, einige lumpige Pfennige pro Stunde verzapft. Auf solche Vormittags 10 Uhr, im Restaurant Zum Herkules" am Bahndamit eventuell sofort Vorsichtsmaßregeln getroffen werden" Segnungen" der Konkurrenz kann der verknöchertste Manchester- hof Börse behufs Gründung eines Verbandes zusammentreten. mann mit Stolz blicken! Zweck deffelben ist Wahrnehmung gemeinschaftlicher Interessen Der Gesundheitsrath des Seine departe und Förderung des Chorgesanges. Die ersten Projekte sind: ments läßt auf Kosten der Stadt 100 000 em= leber den Einfluß körperlicher Anstrengung auf die Gründung eines Stellennachweises für Dirigenten, einer Unterplare einer Broschüre druden, welche an Ausuügung der Nahrung macht die Deutsche medizinische stüßungstaffe und eines aus den tüchtigsten Kräften des Verweisungen zur Verhütung ansteckender Krank- Wochenschrift" recht interessante Beobachtungen bekannt. Durch bandes gebildeten Musterchors. Eine Prüfungskommission für heiten enthalten und die in sämmtlichen Versuche an verdauungsgesunden Hunden hat man zunächst festgestellt, neue Kompositionen soll die Gesangvereine vor Ueberschwemmung Häusern von Paris vertheilt werden sollen. daß die Ausnügung der Nahrung ganz unabhängig davon ist, mit musikalischem Ballast schützen. noptiis and se Sehr verständig und nachahmenswerth! Der Autorité" zu ob das Thier sich während der Verdauung in der Ruhe befindet folge find am 25. b. M. in Paris 15 choleraartige" oder eine sehr energische Arbeit leistet. Bezüglich des Menschen Saalverweigerung. Der Nummer vom 23. d. Mts. ber Erkrankungen und 3 Todesfälle vorgekommen. Es ist lächerlich, ist schon von Dr. Förster experimentell herausgefunden, daß bie Beitung für Nieder- Barnim", Publikationsorgan für Be da die asiatische Cholera thatsächlich Frankreich verheert, Verdauung und wahrscheinlich auch die Ausnügungsgröße der tanntmachungen des Nieder Barnimer Kreises, entnehmen wir dieses Faktum todtschweigen zu wollen. schiedener Speisen die gleiche bei der Ruhe wie bei der Arbeit Folgendes: des foufumirenden Menschen ist. Neuerdings ist durch Dr. Graß- Reinidendorf wird uns geschrieben: Am Sonntag begaben sich In der Beilage zum Vorwärts", Mr. 179, heißt es:„ Aus mann konstatirt worden, daß die Thätigkeit der resorder resorbirenden Zellen in nicht zu engen Grenzen von der einige Genoffen von Reinickendorf nach Stolpe an der Nord Zirkulation und Vertheilung des Blutes unabhängig ist. Ju bahn, um das Lokal zum Fichtenhain zur Laffallefeier zu miethen. diesem Umstand fieht nun auch Dr. Rosenberg den Grund für Auf die Frage, ob das Lokal zuin 28. d. Mts. für eine große die Gleichwerthigkeit der Resorptionsgröße in reinen Experimenten Gesellschaft frei sei, wurde dieses von dem Wirth bejaht. Als er Wir haben hier ein allgemeines Gefet, nun aber hörte, daß die Lassallefeier bei ihm stattfinden solle, das in gleicher Weise bei Thieren wie Menschen gilt. Ferner erklärte er, daß er zu einem sozialdemokratischen Feste und Ver spricht für die Uebertragbarkeit der beim Hunde gefundenen That sammlung ferner fein Lokal nicht mehr gebe, weil die Polizei feit fache auf den Menschen der Umstand, daß die Mehrzahl der der letzten Versammlung sehr streng mit ihm verfahre. So habe förperlich stark arbeitenden Menschen nur eine furze Ruhe zu er, weil er am Tage der Versammlung noch nach 11 Uhr eine verkauft habe, sofort ein Strafmandat Don Anfang der Verdauung haben, bennoch aber ihre Verdauung Beiße 10 Mark erhalten. Außerdem hatte der Amtsvorsteher durch die Thätigkeit nicht alterirt wird. erklärt, daß er nicht dulden würde, daß die Sozialdemokraten zwei Lotale in seinem Amtsbezirk zur Verfügung hätten. Er hätte nichts dagegen, daß sie ein Lokal hätten, wo sie sich versammeln und ihre Feste feiern tönnen, aber damit müßten sie sich auch begnügen u. 1. w." nits Ein in Blieffingen aus Riga eingetroffener Dampfer muß hier in Quarantäne gehen. Seit dem 25. d. M. früh ist in der Stadt Antwerpen tein Cholerafall vorgekommen. Lokales. Hierauf ist zu erwidern, daß es nicht wahr ist, daß feitens der Polizei nach der legten Versammlung ftrenger mit dem Wirth Sffing verfahren worden, als früher. Es ist eine unwahrheit, daß der Wirth, weil er nach 11 Uhr noch eine Weiße verkauft habe, fo fort ein Strafmandat von 10 M. erhielt. Weiter habe ich nicht erklärt, daß ich nicht dulden würde, daß die Sozialdemokraten in meinem Amtsbezirk 2 Lokale zur Verfügung hätten. Um Nach druck dieser Erklärung, auch im Vorwärts", wird gebeten. Birkenwerder. Der Amtsvorsteher, Scherel." Hierzu theilt und der Vertrauensmann von Reinickendorf mit, daß das Lokal des Herrn Iffing, Restaurant Fichtenhain, Stolpe a. d. Nordbahn nicht zu haben ist. Sur Choleragefahr fönnen wir mittheilen, daß ein Fall asiatischer Cholera in Berlin noch nicht konstatirt ist. Das meiste Bedenken erregte der Todesfall einer Frau Landrock in der Göbenstraße; die ärztliche Untersuchung hat jedoch ergeben, daß leber ein entfehliches Unglück auf der Eisenbahnstrecke die Frau nicht an asiatischer, sondern an Cholera nostras ge- der Stadtbahn wird das Folgende berichtet: Auf der Salte storben ist. Die Vorsichtsmaßregeln bezüglich der Reisenden stelle Stralau- Nummelsburg wurde gestern Abend um acht Uhr werden im verfchärften Maße angewendet. Die Person, die dreizehn Minuten der Wrangelstraße 17 wohnhaft gewefene, zuerst angehalten wurde, befindet sich noch im Moabiter Kranken- fünfzig Jahre alte Arbeiter Friedrich Kleinfeld überfahren und hause. Bis jetzt ist nur Brechdurchfall festgestellt worden, ebenso völlig zerriffen. Als der Bug 1407 in den Bahnhof einfuhr, lief bei mehreren anderen Personen, die gestern vom Lehrter Kleinfeld, welcher angetrunken war, östlich der Kommandobude Bahnhof in das Krankenhaus zu Moabit gebracht worden über die Schienen, taumelte dabei gegen die Maschine und wurde find. Diese Reifenden glaubten sich beklagen zu müssen, daß man umgestoßen. Der Tod trat alsbald ein. hier in Berlin so sehr strenge verfahre, in Hamburg, sagen sie, feien die Maßregeln nicht so energisch wie hier. Junerhalb Ein schweres Braudunglück ereignete sich gestern Abend der Stadt ift gestern Vormittag der Sanitätstommiffion des um 10 Uhr in dem Hause Grünftr. 16. Dort wohnt im zweiten Polizeipräsidiums ein neuer verdächtiger Fall gemeldet worden. Stock des linken Seitenflügels der Hausdiener Wolf, der seit Gegen 8 Uhr früh benutzte eine Frau Fürstenberg, die in dem etwa zwei Jahren seine etwa 45 Jahre alte Schwägerin, die unHaufe Markgrafenstr. 100 übernachtet hatte, einen Omnibus der verehelichte Pauline Treite, die an Krämpfen leidet, aufgenommen Linie Hallesches Thor- Chauffeestraße, um nach ihrer hatte. Diese schlief mit den beiden 91/2 und 7 Jahre alten Arbeitsstelle in der Liesenstraße zu zu fahren. In der Söhnen Wolfs, Franz und Karl, in einer über der Wohnung beNähe des Bahnhofes Friedrichstraße überfiel die Frau legenen Bodenkammer. Gestern Abend um zehn Uhr hörte Franz ein starkes Unwohlfein; fie mußte heftig brechen und Wolf einen Knall und fah, als er erwacht war, daß die Treite bekam auch Wadenträmpfe, eine Erscheinung, die mit asta- mit brennenden Kleidern auf dem Fußboden lag. Es war eine Polizeibericht. Am 25. d. M. Nachmittags wurde vor dem tifchen Cholera öfter verbunden ist. Man brachte die Erkrankte Petroleumlampe explodirt, und das Feuer hatte sich auch den Hause Jerufalemerstr. 36 eine Frau durch eine Drofchte überzunächst in ein leeres Amtszimmer des Bahnhofs Friedrichstraße Stinderbetten mitgetheilt. Franz warf ein Riffen über das Mäd- fahren und am Oberkörper sowie am Bein so bedeutend verlegt, und dann, nachdem sie fich etwas erholt hatte, nach chen, um die Flammen zu ersticken, und zog dann seinen Bruder daß fie nach der Charitee gebracht werden mußte. Mittags dem Bureau des zweiten Polizeireviers in der Bauhof- an den Beinen heraus. Die auf die Hilferufe herbeigeeilte ftürzte ein zweijähriger Knabe aus dem Küchenfenster der im straße. Die Revierpolizei ordnete nach Aufnahme der Personalien Mutter fonnte den Brand nicht löschen. Die Feuerwehr erschien 3. Stock des Hauses Stargardterstr. 5 belegenen elterlichen Woh und des Thatbestandes die Ueberführung nach dem Moabiter und fand die Treite schwerverletzt vor. In Bethanien, wohin sie nung auf den Hof hinab und erlitt einen Bruch des Oberschenkels. Krankenhause an, in dem über die Ursache der Erkrankung nähere nach Anlegung eines Nothverbandes gebracht wurde, ist sie heute Er wurde nach dem Lazareth Krankenhause gebracht. Beim Untersuchungen angestellt werden. Der betreffende Omnibus wurde Morgen um 44 Uhr ihren Verlegungen erlegen. Baden im Fluthgraben gerieth Nachmittags ber 10 jährige Georg fofort außer Betrieb gesetzt, um desinfizirt zu werden. Ebenso Rahn an der Treptower Brücke in eine tiefe Stelle und ertrant. wurden das Amtszimmer des Bahnhofes, das Polizeibureau und Ein blutiges Liebesbrama hat sich Mittwoch Abend im Vor dem Hause Sendelstr. 27 wurde Abends ein 12 jähriger das Haus in der Markgrafenstraße einer gründlichen Desinfektion Part von Sanssouci abgespielt. Auf Grund eingehender Recherchen Knabe durch einen Geschäftswagen überfahren und am Unterunterzogen. Heute tritt die sogenannte große Sanitätskommission erfahren wir darüber folgende Einzelheiten: stal schenkel bedeutend verlegt. Anscheinend in einem Anfalle von zu einer Sitzung zusammen, um nochmals über die anzuordnenden Der 19jährige Tischler Franz Former, welcher in Potsdam Säuferwahn versuchte ein Mann sich mittelft einer Waschleine aus Borkehrungen und darüber zu berathen, welche Maßregeln bei bei dem Tischlermeister Schneeweiß arbeitete und in der Mittel- dem Fenster feiner im 3. Stock des Hauses Weißenburgerstr. 50 Ausbruch der Krankheit in Berlin zu treffen sein werden. Die Straße 18 bei dem Eigenthümer Rottmann in Schlafstelle lag, belegenen Wohnung hinabzulassen. Hierbei stürzte er ans der Kommission besteht nach der" Post" aus den hervorragendsten unterhielt seit einiger Zeit mit der 22jährigen Johanna Wein Höhe des ersten Stockes auf den Hof hinab und erlitt außer Medizinern der Stadt, unter Anderen Profeffor Koch, der gestern zierl, welche in der Lennéstr. 38 bei ihrer Tante wohnte, ein einer Quetschung des Rückens anscheinend schwere innere Verfrüh von Hamburg hierher zurückgekehrt ist, Bertretern des Liebesverhältniß. Former wurde in diesem Jahr zum Militär legungen. Im Hause Mauerstr. 49 fiel ein Tischler von der Polizeipräsidiums, Autoritäten auf dem Gebiete des Bauwesens ausgehoben, und dies gab der Tante feiner Geliebten Ver- nach seiner Wohnung führenden Kellertreppe, schlug mit dem und Bertretern der Stadt, Mitgliedern des Magistrats wie der anlassung, das Mädchen dahin zu bringen, daß es zu Kopfe auf eine Sobelbank, und wurde ihm dabei das rechte Auge Stadtverordneten- Versammlung. Die Stadt ist abgesehen von Former fagte, es fei bejser, das Verhältniß zu völlig aus dem Kopfe gerissen. Er wurde nach der Universitäts allem Anderen schon insofern in dieser Angelegenheit sehr interessirt, lösen. Dies scheint fich Former derartig zu Herzen Klinit gebracht. Auf dem Bahnhofe Stralau- Rummelsburg als fie die nicht unbedeutenden Kosten der Desinfektion zu genommen zu haben, daß bei ihm der Entschluß reifte, fich wurde ein Mann von einem Ringbahnzuge überfahren und auf tragen hat. und das Mädchen zu tödten. Er schaffte sich einen Revolver an, der Stelle getödtet. Im Laufe des Tages wurden 6 Personen den er einige Wochen lang bei fich trug. Am Mittwoch wollte vom Sizschlage getroffen, von denen eine bald darauf verstarb. Eine himmlische Bescheerung in des Wortes vielfagendster er den Sohn seiner Wirthin, welche ebenfalls eine Tante der Abends fiel die an Krämpfen leidende unverehelichte Pauline Bedeutung ist uns vorgestern Nacht und heut Rorgen befchieden Weinziert ist, aufreben, ihn zu der Zusammenkunft mit dem Treite beim Aufsuchen ihrer im Dachgeschoß des Hauses Grün worden. Nach einer endlos langen Beit unerträglicher Hige und Mädchen zu begleiten, da etwas passiren würde. Er schrieb straße 16 belegenen Schlafstelle mit der brennenden Lampe zu Schwüle öffneten sich zum ersten Male wieder die Schleusen des mehrere Briefe an seinen in Berlin bei der städtischen Bau Boden, so daß das ausfließende Petroleum sich entzündete und Himmels und ergossen das mit„ heißer" Sehnsucht erwartete Naß verwaltung als Techniter thätigen Bruder und an seinen in der sowohl das Bett, als auch die Kleider der Treite in Brand setzte. in frischen, erquifenden Strömen über die schier verdorrte Natur. Nähe von Guben als Tischlermeister lebenden Vater, ver- Diese erlitt dadurch lebensgefährliche Brandwunden am ganzen Etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht leuchtete es an dem Dunkel abschiedete sich von einer in demselben Hause wohnenden jungen Körper und mußte nach Anlegung eines Verbandes seitens der umfäumten Horizont auf, und wenige Minuten später praffelte unter Dame mit den Worten: Leben Sie wohl, Fräulein, im Jenseits Mannschaften der Feuerwehr nach der Charitee gebracht werden. zuckenden Bligen und dumpfem Rollen ein heftiger Gewittervegen fehen wir uns wieder", und begab sich dann zu seiner Ge- Außerdem fanden Nachmittags vier kleine Brände statt. auf Straßen und Pläge herab. Eiwa anderthalb Stunden strömte liebten, die er aus ihrer Wohnung abholte, um mit derfelben es in vollen Zügen nieder, dann trat eine kurze Pause ein, und von durch den Charlottenhof nach dem Park von Sanssouci zu Neuem ergoffen fich große Wafferimengen, sodaß einzelne Straßen- gehen. Auf einer Bant in der Nähe des Japanischen Tem gebiete völlig überschwemmt waren. Gestern Morgen war pels wollte sich das Liebespaar um etwa 84 Uhr Abends die Temperatur, welche noch am Tage zuvor selbst die eifigsten niederlassen. Kaum bückte fich aber die Weinzierl, um den Staub Naturen in Gluth und Hihe versetzt hatte, um mehr als zehn von der Bank zu entfernen, als Former feinen Revolver hervor Grad gefallen, ein frischer Windhauch wehte durch die Straßen, 30g und auf seine Braut feuerte. Die Kugel traf dieselbe in die und bereits in den ersten Stunden des Vormittags ergoß sich rechte Seite. Erschreckt fuhr das Mädchen mit den Worten: Das Altersversicherungs- Gesez unter dem Schute des abermals ein feiner Sprühregen, der die Temperatur weiter ab- Aber Franz!" in die Höhe, da erhielt es einen zweiten Schuß§ 131. Vor der Strafkammer I des Landgerichts hatte sich tühlte. So freudig ist wohl seit langem fein Regen begrüßt in die Brust und nun ergriff es laut schreiend die Flucht nach gestern der Droschkentutscher Hoffmann au verantworten, an worden, nicht zum wenigften von jenen ängstlichen Gemüthern, der Brücke zu, die über den Palaisgraben bei Charlottenhof führt. geklagt, durch einige in einer Versammlung gesprochene Sätze welche mit Bangen in den letzten Tagen tropischer Sonnengluth Former folgte mit erhobenem Revolver feiner Geliebten und über das Altersversicherungs- Gesez eine Staatseinrichtung ver das weitere Vordringen der unheimlichen Cholera verfolgt haben. feuerte nunmehr einen dritten Schuß auf dieselbe ab, welcher mittelft Behauptung unwahrer Thatsachen verächtlich gemacht zu Es ist eine mehrfach gemachte Erfahrung, daß die Seuche an das Mädchen in die Stirn, gerade über den Augen traf, so haben. Die Worte find am 20. März 1891, also vor nahezu Gefährlichkeit abnimmt und in ihrer Berbreitung mehr oder daß dasselbe bewußtlos zusammenbrach. Herbeigelockt durch die anderthalb Jahren, in einer Versammlung gefallen, in weniger gehemmt wird, sobald eine merkliche Abkühlung mit drei Schüffe, tam ein Gefreiter vom Lehr- Infanterie- Bataillon, welcher Dr. Lütgenau über das Altersversicherungs- Gesez referirt Niederschlägen eintritt, während gerade die Hundstagshiße des welcher nach den Kommuns gehen wollte, des Weges hatte. Der erste Theil der Neußerung, der das Gesetz als einen, Hohn" Hochsommers dem weiteren Vordringen der Epidemie reichlich und warf sich sofort auf Former, welcher nunmehr feinen bezeichnete, wurde, als eine strafbare Handlung nicht enthaltend, aus Borschub leistet. Hoffen wir, daß Jupiter Pluvius uns auch Revolver auf den Soldaten richtete. Derselbe hatte aber fein geschieden; das Gesetz sei nämlich als solches feine Staatseinrichtung. weiterhin gnädig beistehe. Das wäre die vollkommenste Des Seitengewehr gezogen und schlug mit demselben den bereits schuß- und gegen andere, zum Schutz des Gesetzes errichtete Paragraphen infektion! bereit erhobenen Arm Former's zurück, wodurch der Schuß fehl verstoße die Aeußerung nicht. Die zweite Hälfte der Aeußerung ging, aber beinahe noch den inzwischen auch hinzugefommenen war von dem überwachenden Beamten dahin aufgefaßt worden, Auch ein Segen" der Konkurrenz. Die bürgerlichen Hofprediger der Friedenskirche, Dr. Wendtlandt, traf. Noch ehe daß der Angeklagte behauptet habe: das Gesek sei in der Blätter spotten ihrer selbst und wiffen nicht wie. So läuft der wüthende Mensch überwältigt werden konnte, hatte er Beit, abficht erlassen, für frühere Unteroffiziere Beamtenstellen zu jett folgende scherzhafte" Notiz durch den Troß der Bourgeois- einen fünften Schuß auf sich selber abzugeben, von dem man an- schaffen. Der Angeklagte gab zu, daß der von ihm gesprochene zeitungen, die immer von einem Amtsblatt dem Anderen gefänglich glaubte, derfelbe habe nicht getroffen, während sich später Sas möglicherweise richtig wiedergegeben sein möge; aber die dankenlos nachgebetet wird: herausstellte, daß die Kugel in die rechte Brustseite eingedrungen, Fassung:" Wir müssen die Beiträge bezahlen, damit die Unters " 1 Gerichts- Beifung. Für einen Quartaner in Berlin wurde durch Zeitungs- aber dort abgeprellt war, so daß für Former feine Lebensgefahr offisiere ihre Gehälter friegen" besage nicht, daß die Gesetzgeber annoncen ein Stundenlehrer gesucht. Etwa 100 Offerten liefen besteht. Während der Hofprediger Dr. Wendtlandt eine Droschte diese Absicht gehabt hätten, sondern nur, daß das Ausbringen ein, die ein deutliches Bild von den Preisschwankungen requirirte, in welcher die bewußtlose Weinzierl nach dem der Beiträge nothwendig sei, wenn die Beamten bezahlt des Marktes" gaben. Da war der schüchterne Primaner, der St. Joseph- Krankenhause gefahren wurde, nahm man Former fest werden sollten. Der als Zeuge vernommene Dr. Lütgenau die Bestimmung des Honorars dem gütigen Ermeffen" des und brachte ihn durch einen Soldaten und einen Briefträger fagte aus, nach so langer Zeit die Aeußerungen des Suchenden anheimftellte, obwohl eine bestimmte Preisangabe ge- bis zum Brandenburger Thor, wo er dem Schuhmann Lorenz Angeklagten nicht mehr in der Erinnerung zu haben. Er würde fordert worden war; da meldeten sich weiter zahlreiche übergeben wurde, der sich mit ihm in eine Droschke setzte und sie als Behauptung nicht einer Absicht, sondern eines Effekts auf Studenten, deren Forderungen sich in der Preislage von 50 Pf. nach dem Polizeigefängniß fuhr. Erst dort entdeckte man die faffen, und in diesem Sinne unterschreibe er sie. Klempner Engler bis 2 M. per Stunde bewegten, und endlich fand sich die Offerte Schußwunde Former's und brachte ihn nun nach dem städtischen wußte fich gleichfalls auf die Aeußerung nicht mehr zu besinnen. eines Herrn, der allen Mitbewerbern das Biel fireitig zu machen Krankenhause. In der Droschte rief Former unaufhörlich: Der Vorsitzende bemerkte hierzu:„ Das glauben wir und es würde suchte, indem er sich anbot, die Stunde um 10 pet. billiger Meine arme Mutter!" und versuchte es, sich mit einem Zafchen uns wohl auch so gehen."( Aber der Angeklagte leidet doch zu geben, als der billigste seiner Ronkurrenten." tuch zu erdrosseln, woran er indessen verhindert wurde. Die immer darunter, wenn feine Aeußerungen fo lange nachher ges Das sind die„ Preisschwankungen des Marktes". Um dem Verlegungen des Mädchens sind sehr schwere. Sollte die Wein- richtlich festgestellt werden sollen. Der Beamte, auf dessen An Sprößling irgend eines Geldprogen, der einen Nürnberger Trichter zierl mit dem Leben davonkommen, so wird sie wahrscheinlich gaben sich Untersuchung und Anklage aufbaut, weiß sich feiner nothwendig hat, so viel Grüße einzupaufen, daß er nicht einem bas Augenlicht einbüßen, da der Schuß in die Stirn die Seh- Wahrnehmungen noch zu erinnern, nicht aber andere Berfonen, Trottel gleich in der Welt herumläuft, wird das geistige Pro- nerven verlegt hat. Former wird als ein ordentlicher arbeit die viel später vernommen werden, und die doch an sich auch letariat mobil gemacht, um dem Jungen ein flein wenig Kennt famer Mensch von seinen Hausgenossen geschildert, von dem man glaubwürdig sind.) Der Gerichtshof tam nach längerer niffe beizubringen. Eine solche glänzende Stelle" wird aber erst glaubt, daß er die That in einem Zustand frankhafter Geistes- Berathung zu dem Beschluß: es sei unbedenklich anzunehmen, noch ausgeschrieben, wer bei dieser Submission das billigste törung begangen. daß Hoffmann die Beitragspflicht der Arbeiter auf die Absicht Gebot abgiebt, bem wird die Geschichte zugeschlagen. Und nun zurückgeführt habe, den früheren Militärs Brot zu verschaffen. beginnt ein Wettlauf auf Leben und Tod unter den geistigen Eine Karte von Postkartenkarton so schreibt die Die Beitragsleistung fet aber als Staatseinrichtung zu betrachten. Profetariern! Der eine thut's für zwei Mart, der andere schon Deutsche Verkehrs- Zeitung" im Format gleich den deutschen Damit ſei das im§ 131 R. St.-G. unter Strafe gestellte " Bergehen vorliegend. Doch sei mit Rücksicht darauf, daß das Altersverficherungs- Gefes allerdings damals eine große Aufregung unter den Arbeitern und auch sonst im Publikum hervor gerufen habe, von einer Gefängnißficafe der Staatsanwalt hatte brei Monate Gefängniß beantragt abgesehen und auf eine Geldstrafe erkannt worden, die auf fünfzig Mark( event. fünf Tage Haft) festgefeht worden fei. Nun wird wohl gegen Herrn v. Klizing, der das Gefeh ebenfalls scharf tritifirt hat, gleichfalls Strafantrag gestellt werden. Die öffentliche Meinung giebt allerdings auf die Frage: Wer hat das AltersversicherungsGefeß verächtlich gemacht?" eine etwas andere Antwort als: Der Droschfentutscher Hoffmann" oder" Der konservative Reichstags- Randidat v. Rliging". 00:31 slost D straße 81 bei Musehold. Ganges: Echo, Naunynstraße 86, bei Bubeil. sollen den Kranken beherrschen und eine Genesung ist leider nicht Freundi haft 2, Friedenstraße Nr. 48 bei Tolltühn. Glüd zu, bei Breblow. Knebel, Badstraße 68( Gesundbrunnen). Phönir, Bülowstraße 85 bei abzusehen. Eine erbliche Anlage dürfte der Ausgangspunkt 1 Teltow in Teltow, Schwarzer Adler.- Gemeralda, Königs: des Gehirnleidens sein. Der unglückliche Dichter, dessen geistige bergerstr. 24. Stebertrang in Brandenburg, Mengert's Boltsgarten. Wiederherstellung auf's innigste zu wünschen, ist verheirathet mit band in Sand 2, Friedrichsberg, Friedrich earlstraße 11 bei Heinede. Der Tochter des Generals Ziegler und Vater eines etwa dreizehnGesundbrunner Männerchor, Gesundbrunnen, Prinzen- Allee 10. Suns der Befeligen Arbeitervereine Serlins und Simgegend, fährigen Töchterchen Rotterdam, 25. Auguft. Das Dorf Duſſen, Provinz Nordbrabant, ist zur Hälfte niedergebrannt. Kirche und Brandunglück. Rathhaus sind vollständig zerstört. " Alle Buschriften, ben Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, aben: Theaterverein phigenta", bet stramer, Rigborf, Herrmann find zu richten Mar Geng, Berlin N., Belforterstr. 26, 1 Tr. Sonnftraße Nr. 140. Tambour Berein Vorwärts" Rirdorf, Herrmann und Wandzlichstraßen- Ede bet Sober. Tambourverein Deutsche Eiche bei Niederschuh, Fürbringerftr. 7.- Rauchklub, Anita" bei Regte, WeberGefelliger Berein ftraße 15. Rauchtlub Dornröschen bei Krech, Schulstraße 104. Nord" bet Krüger, Fennstr. 5.- Geselliger Verein ustige 13" bei Gdhatnat, Dresdenerur. 28.- Geselliger Berein Waldesgrün" bet Buchholz, Krautftr. 6( Alle 14 Tage). Geselliger Berein, Gut ei", Rene Königstr. 89. Geselliger Verein Stalta" bei Boite, Kollberger Straße 23.- Geselliger Verein" Jugendfreunde" bei Schulz, Prenzlauer Blid silkom Auеe und Tresckowfiraßen- Ede. Bergnügungsverein elgoland 2 bei biMiegel, Stralauerstr. 57, Gelang gesellige Paul Soziale Uebersicht unterein Mitego bel Spindler, Steigenbergerſtraße 118, 15 Ede Forsterstraße. " Kaisersesch, 25. Auguft. Jm benachbarten Düngenheim zerstörte in der vergangenen Nacht eine Feuersbrunft 52 Gehöfte. Entsprungener Zuchthänsler. Mewe, 28. Auguft. Der Bossischen Zeitung" wird gemeldet: Der aus der hiesigen Strafanstalt entsprungene Zuchthäusler Tabbert wurde nach vielen Verfolgungen in einem Erbsenfelde bei Pelplin eingefangen, wobei er sich mit einer Ayt zur Wehr sehte. In den Nächten vorher verfuchte er zwei Einbrüche, wurde jedesmal ertappt, entfam aber feinen Verfolgern. Er trug noch die Gefängnißkleidung und hatte eine Damenuhr bei sich. Schiffstatastrophen. London, 23. August. Die Barke " Roma" von Quebec ist bei Port Elizabeth gestrandet. Man befürchtet, daß die ganze Mannschaft ertrunken ist. Glasgow, 24. Auguft. Das von London hierher gefahrene Schiff Ware queen wurde durch den Dampfer Ivanhoe" in den Grund gebohrt. Alle Fahrgäste wurden gerettet. An die Delegirten der Orts Krankenkasse der Maler von 8%-10% lihr in der Turnhalle, Freienwalderstr. 39. Zurnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute Berlins. Kollegen! Veranlaßt durch die Vorgänge bei dem Bühnenverband Normania jeden lehten Sonnabend im Monat bei no Streit im Jahre 1889 haben mehrere Delegirte auf Grund Zeichniß, Königsbergerstr. 24. Privattheatergesellschaft Schneeglöckchen", Abends 9 Uhr bei Schulz, Brunnenstr. 116. Theaterverein Berliner unferes Statuts bei dem Vorstand der Kaffe den Antrag gestellt, Bar jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Abends 9 Uhr bei weid, stope eine außerordentliche Generalversammlung der Delegirten obiger nicterstraße 68.- Theaterverein Lessing. Jeden ersten und legten SonnKaffe einzuberufen, mit der Tagesordnung:„ Verlegung des abend im Monat 9 Uhr Abends Sigung bei Rudolph, Krautstr. 6. Bergnügungsverein Azalia 9% Uhr bet D. Heindorf, Barnimstr. 16. Kaffenlokals". Diese Versammlung muß innerhalb vierzehn Bergnügungsverein& ufige Jugend Abends Uhr, im Restaurant Tagen stattfinden. Kollegen, ich glaube Euch Allen Lautenbach, Cuvryftr. 3. Vergnügungsverett Rustige Becher Abends Menterei von Strafgefangenen. Rouen, 26. Auguft. ist noch in Grinnerung, mit welchen Waffen wir, wäh-% Uhr Mendelssohnftr. 9.- Bergnilgungsverein Jugendfreunde, jeben Sonnabend Abend o bis 11 Uhr bei Schulz, Prenzlauer Allee. Gestern Abend ist im hiesigen Gefängnisse eine Meuterei ausrend des Streits von hier aus bekämpft wurden. BergnügungsHier verein Carmen Sylva Sigung ihr im Restaurant von D. Wils, gebrochen. Die Sträflinge hatten sich verbarrikadirt und ver wurde täglich versucht, Arbeit zu vermitteln und die Kollegen Martannen- Ufer 2. überredet, die Arbeit aufzunehmen, um baburch unsere ganze Be- Geselligkeitsverein Pattisaben Eiche, Abends s uhr, Pallisaden- suchten das Gefängniß in Brand zu stecken. Vom Präfekten zur wegung zu schädigen. An Euch wird es nun liegen, diese Freia), Sindenstraße 108 bet Poppe.- Berein ehemaliger Schüler führer, welche sofort in folirhaft gebracht wurden. ftraße 103 bei Radke. Danst Forening Freia( Dänischer Berein Herstellung der Ruhe abgesandte Truppen verhafteten die NädelsMachinationen im nächsten Jahre, da wir in den Kampf um den er so. Gemeindefcule, Abenbe o uhr, Restaurant Burt, KoppenAchtfiundentag eintreten wollen, zu Nichte zu machen. Erscheint traße 68. Geselliger Verein Stalia, jeden Sonnabend im Restaurant alle Mann für Mann in der nächsten Delegirtenversammlung, Boite, Stolbergerſtr. 23. Staitlub se reusbube bei Steuer, Weinftr. 22. Stattlub Revolution welche vom Vorstand noch näher bekannt gemacht wird. Jeder Abends Reichenbergerstr. 78, bet Faufmann, Schaftopf Klub Bruder= Delegirte, welcher ein Interesse an unserer Bewegung hat, muß tette tagt jeben Sonnabend Abends 9 Uhr bet Weiß, Andreasfit. 77a. erscheinen. Auch werden noch andere fehr wichtige Angelegen- ftaurateur Strech. Rauchtlub Dornröschen, abends 9 Uhr, Schulstraße 104 beim Reheiten in dieser Versammlung erörtert werden. An sämmtliche Touristenverein Wanderlust Abends o uhr im Restaurant Märtischer Mitglieder der Kaffe richte ich das Ersuchen, die Delegirten auf of, omiralftr. 180. diese Versammlung aufmerksam zu machen. Mehrere Delegirte bet Orts Krantentasse der Maler Berlius. J. A.: H. Wentker, Memelerstraße 61. Achtung Töpfer. Die Weltener Töpfermeister fühlen sich als Herren im Haufe" und haben einige 20 Zöpfer plöglich entlassen, von jeder Fabrit einen oder zwei Mann. Da unsere Genossen nicht gewillt sind, diesen Fußtritt ruhig hinzunehmen, so bitten wir zuzug fernzuhalten. Zur Frage des Buchdruckertarifs nahm der Bund der Berliner Buchdruckereibesiger am Donnerstag eine Resolution an, laut welcher er dem vorgelegten neuen Tarif feine 3 stimmung versagt und den alten Zarif so large bezahlen wird, bis zwischen Prinzipalen und Gehilfen ein neuer ausgearbeitet fei, auf feinen Fall aber zu einer Reduktion des jetzigen Tarifs die Hand reichen wird. sophis m 1 Literarisches. OTI Friedens- Kongreß. Bern, 26. Auguft. Der internationale Friedens- Kongreß hat befchloffen, den nächsten Kongreß im Jahre 1993 in Chikago abzuhalten. Wieder Einer. Lille, 25. Auguft. Der Inhaber eines der größten Handelshäuser Tourcoings, Fidele Carette, ist seit Ende voriger Woche verschwunden. Als die Angestellten am Sonnabend das Bureau betraten, fanden fie ein Schreiben, in welchem Garette erklärte, fein Geschäft sei völlig zerrüttet, und die Beamten bat, die Verhältnisse möglichst gut zu regeln, da er nie mehr zurückkehren werde." Carette hatte in legaer Zeit viel im Börsenspiel verloren. Die Verinögensstücke betragen an 800 000 Fr., die Schulden an 700 000 Fr. Drei Bankhäuser von Tourcoing verlieren Summen von 10-50 000 Fr., zahlreiche Fabrikanten solche von 5-20 000 Fr. Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Dies' Verlag) ist foeben das 48. Seft des 10. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Nieuwenhuis über die Morgen ist plöglich ein neuer heftiger Ausbruch des Aetna erNeuer Ausbruch des Netna. Catania, 25. Aug. Heute deutsche Sozialdemokratie. Bon Eduard Bernstein. folgt. Die nördliche Deffnung ibirft Rauch, Steine und . I. Uspensky. Die volksthümliche Belletristik und die moderne Schlacken in noch größeren Mengen als bei den beiden früheren Entwickelung Rußlands. Eine literarische Studie von G. Plechanow. Gruptionen aus. Die Lavaströme verwüsten von neuem die Fortsetzung ftatt Schluß.) Das fozialpolitische Sandbuch. Von Mecklenburg und seine Verfassung. Von May Schippel. II. Gefilde. st. Kautsky.-Feuilleton: Dunkle Mächte. Noman von Glise Der Sozialist Thomas J. Morgan hat eine interessante Erfindung Der Sozialist Morgan als Erfinder. Chicago, 13. August. Langer.( Schluß.) gemacht. Diefelbe besteht in einer Art automatischer SicherheitsWir erhalten foeben Heft 17 des Lieferungswertes: Die barricien für Bahnwagen eigener Konstruktion, welche namentlich. Deutsche Nevolution, Geschichte der deutschen Bewegung von für den Verkehr nach dem Weltausstellungsplatz verwerthet, werden sollen. Einer dieser Waggons ist bereits fertig gestellt R. Wir erhielten folgende Zufchrift: Herr Redakteur und wetther Genoffe! 291843 und 1849" von Wilhelm Blo3.( Stuttgart, J. H. W. Die und steht an der Ede von South Park Ave. und 26. Straße zur, Cu Die lang anhaltende Arbeitslosigkeit der Arbeiter im Kürschner- Verlag.) fache nöthigt uns jegt beim Herannahen der guten Saison zu haben Size für 28 Personen. Die von Morgan erfundenen Das vorliegende Heft schildert die auf die Volksbewegung Ansicht aus. Sie gleichen den offenen Kabelbahnwagen und versuchen, unsere wirthschaftliche Lage zu verbessern. Wir, die des Jahres 1848 folgende Reaktion in Preußen. Gin besonderes Barrieren haben den Zweck, die Seiteneingänge zu den Cars zu Kürschner von Paris, meistens Ausländer, haben deshalb in der Rapitel beschreibt die Schaffung einer Reichsverfassung durch die Barrieren haben den Zweck, die Seiteneingänge zu den Cars zu am 19. b. M. stattgefundenen Versammlung beschlossen, auf jeden Nationalversammlung zu Frankfurt a. M., sowie die burch eine schließen, sobald eine Sihreihe gefüllt ist oder sobald sich der Zuz Fall den neunftündigen Arbeitstag zu erringen. Ich bin aus Deputation der Lenteren erfolgte Anbietung der deutschen Kaiser in Bewegung fett. Der Kondufteur fann sie vom Dach der Car Diesem Grunde beauftragt, Sie zu bitten, in Ihrem geschäßten würde an den König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen. aus heben oder fenten. Die Erfindung wird von der Jülinois An Juustrationen enthält Blatte, dem„ Vorwärts", vor Zuzug von Kürschnern nach Paris Christian VIII." fliegt in die Luft, die Kaiserdeputation vor beschäftigt ist, für zweckbienlich erachtet, denn diefelbe hat zu Andas Hest: Das Linienfchiff Bential- Bahngesellschaft, in deren Maschinenwerkstätten Morgan In der Hoffnung, diese unsere Bitte erfüllt zu sehen, zeichnet Friedrich Wilhelm IV., Barritade an der großen Frauengaffe in geboten für den Kontrakt zum Bait von 300 Cars eingeladen, im Namen der Mitglieder des Fachvereins der Dresden, Transport gefangener Aufständischer über die Elbbrücke velche mit solchen Schußbarrieren versehen sind. Rürschner von Paris mit fojialdemokratischem Gruß und in Dresden, ferner die Porträts von Leonhard Heubner und Handfchlag Friedrich zu warnen. Arthur Friedrich. Versammlungen: Eine öffentliche Versammlung der Tegtilarbeiter Karl Todt. Das Werk wird in 21 Lieferungen à zwei Bogen Großottav tomplet vorliegen. Alle 14 Tage erscheint ein Heft zum Preise von 20 Pfennig. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Burenu.) A Paris, 26. August. Gutem Vernehmen nach ist der frans zösische Generalkonsul in Genf, Champy, an Stelle des nach Spredfaal.mſterdam verfesten Generaltonfuls Jacquot, zum Generaltonful ( Weber, Wirter, Posamentirer, Sticker, Färber u. s. w.) war zum Die Redaktion stellt die Benugung des Sprechfaals, foweit der Raum dafür Donnerstag, den 25. August, vom Vertrauensmann Gustav abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgenteinen Janz einberufen worden, um zu den Gewerbegerichts- Wahlen 3ntereffes zur Verfügung; fle wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifiairt zu werden. Stellung zu nehmen und Kandidaten für dieselben aufzustellen. Alle Mitglieder der Freien Vereinigung der Papier- InDie außerordentliche Hize hatte veranlaßt, daß nur wenige Bersonen erschienen waren. Herr I ang schloß darum die Ber- dustrie" werden hierdurch aufgefordert, falls sie ihre Beiträge fammlung nach ihrer Eröffnung gleich wieder mit der Bekanntherigen Bahlstellen zu bezahlen. Alle Mitglieder, welche bis zum bis zum 1. August nicht entrichtet haben, diefelben auf den bismachung, daß er zu Anfang nächster Woche eine Versammlung 1. August ihre Beiträge entrichtet haben, werden unentgeltlich in mit derfelben Tagesordnung anberaumen werde. Jeder der An- den neugegründeten Berein aufgenommen. wesenden möge für dieselbe kräftig agitiren. Außerdem machen wir hiermit bekannt, daß alle Verpflich Schmargendorf. Am Sonntag, den 28. August, veranstaltet tungen der Freien Vereinigung der Papierindustrie" ihren Mit ber hiesige Arbeiter- Bildungsverein in den Lokalen Schüzen- gliedern gegenüber am 1. September aufhören. haus" und Wirthshaus Schmargendorf" seine diesDie Liquidations- Kommission. jährige affalle eier, bei welcher mehrere dem ArbeiterJ. A.: Hermann Pickert. Sängerbunde angehörige Berliner Gesangvereine, fowie solche des Zeltower Kreises und auch künstlerisch geschulte Kräfte mit- ofe wirken werden. Da uns genügende Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, laden wir die Genossen Berlins zu zahlreichem Besuch ein. Näheres siehe Inserat in heutiger Nummer. " Ethische Gesellschaft. Conntag, den 28. Auguft, Abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Vortrag des Gerrn Roland über Der Butritt. Die Cholera". Dermischytes. in Leipzig ernannt worden. London, 26. August. Nach Meldungen aus Bridgend( Grafschaft Glamorgan) sind heute Vormittag die Eingänge zu den Schächten einer dort befindlichen Kohlengrube durch einen Erdeinsturz verschüttet worden. Die Zahl der verschütteten Bergarbeiter wird auf 150 angegeben. castle wurde der neuernannte Minister für Irland, John MorLondon, 26. August. Bei der Parlamentswahl in NewTey, mit 12 983 Stimmen gegen den Unionisten Rallt, der 11 244 Stimmen erhielt, wiebergewählt. Mit dieser Wahl sind die Wiederwahlen der Mitglieder des neuen Kabinets beendigt. Briefkaffen der Redaktion. Wedding. Die Anregung zu einer Neu- Eintheilung der Gun Reichstags- Wahlkreise ist in früheren Jahren von sozialbemotratifcher wie von freifinniger Seite, natürlich ohne Erfolg gegeben worden. C. F. Meyer. Aus Zürich wird der Frankfurter O. 2., Reinickendorferstr. Der Vormund hat das Recht Weltuntergang eine Frage der Beit". Damen und Herren als Gäste haben Beitung"( Nr. 238 vom 25. August) geschrieben: Die Fälle, in Uebereinstimmung mit der Mutter seiner Mündel diefelben daß hervorragende Denker und Dichter in ihrem für die Mensch- katholisch taufen zu lassen. Ueber die Unterbringung der Kinder Neuer Berliner Handwerker- Verein, früher Berein Bildung und heit ersprießlichen und erfreulichen Schaffen durch geistige Um- fann er ebenfalls verfügen, dieselben also von Ihnen fortnehmen Gefelligkeit". Sonnabend, den 27. August, Abends 9 Uhr: Bereins- Versamm lung bei Müller, Johannisstr. 20. Bortrag des Grn. Dr. Mar Sulisch über nachtung lahmgelegt werden, ist leider um einen vermehrt worden, und anderswo in Pflege geben. der befonders in der Schweiz allgemein und tief empfunden wird, 23. M. 63. Sie können, wenn Sie die Uhr nicht einTheaterverein Felsenfeft". Jeben Sonnabend, 9 Uhr, Sigung bei gewiß aber überall theilnahmvolles Intereffe weckt, wo der lösen, von Demjenigen, der Ihnen den Pfandschein als Sicherheit Niegtsch, Prenzlauer Allee 38 b. Nach der Sigung Fidelitas. Theaterverein„ Beſing". Jeben wetten und legten Sonnabend im Schweizerische Poet, um den es sich handelt, durch seine fein- gegeben hat, nicht schadensersatzpflichtig gemacht, geschweige denn Monat bei Rudolph, krautftr. 6, Abends 10 Uhr: Sigung und Kränzchen. finnigen Novellen und seine formvollendete und gedankenreiche können Sie deshalb bestraft werden. Arbeiter- Bildungsschule. Sonnabend, Abends 8-10% Uhr. ad Chrif sich Freunde und Verehrer erworben hat. Conrad P. B., Rigdorf. Natürlich muß, wer eine InferatenSchule, Sagelsbergerstr. 48: Unterricht in Deutsch( unt.); Süd- Ost Schule, Betchenbergerfir. 183: Unterricht in Buchführung; ft- Schule Ferdinand Meyer, ein Dichter im echten Sinne des zeitung herausgiebt, Gewerbesteuer zahlen und daher den Beginn Martusfir. 31: Unterricht in Deutsch( unt.); Nordschule, Müllerstraße Worts und neben dem unlängst verstorbenen Gottfried des Gewerbes dem Magistrat anzeigen. Der Polizei muß ein Nr. 179a: Kein Unterricht. In allen Lehrfachern, mit Ausnahme Mathematit Keller ein ebenbürtiger Schildhalter der neueren schweize- Pflichtexemplar eingereicht, und die sonstigen Vorschriften des und Buchführung, tönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch fest im Laufe rischen und im weiteren Sinne deutschen Literatur, ist in Preßgefeßes müssen erfüllt werden, wenn die Zeitung mindestens Nouvelle Pofte", Ede von Rue Montmatre und Rue Etienne Marcel, Gin- Dichter, dessen Lebenstuft und Lebenstraft unerschöpflich schienen, Deutscher sozialdemokratischer geseklub in Paris. Cafe de la Jurjinn verfallen. Vor einigen Wochen machten sich bei dem alle 14 Tage erscheint. gang Rue Etienne Marcel. Jeben Sonnabend öffentliche Versantmlung; O. F., Lüneburgerstraße. Reichen Sie die Klage beim reiche Bibliothet, Zeitungen, franzöfifcher Unterricht. Der deutsche Arbeiter, die ersten Anzeichen der Krankheit bemerkbar, und er selber hatte Amtsgericht ein oder geben Sie dieselbe auf der Anmeldestube der fremd nach Parts fommt, findet hier einen Anlehnungspuntt, Rath und noch so viel Einsicht in seinen Zustand, daß er seine Ueber-( Neue Friedrichstr. 12) zu Protokoll. Wenn Sie nachweisen Belehrung. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends führung in die Irrenanstalt Königsfelden bei Brugg veranlaßte, tönnen, daß für Sie eine Beschleunigung des Prozesses besonders Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Grüne Etche, Ririn der er sich jetzt befindet und wo leider eine Wendung zum wichtig ist, so stellen Sie den Antrag, die Sache als Ferienfache dorf, Hermann- und Knesebecsir.- Ecke bet Beyerle.- 8yrania, Landsberger Schlimmeren eingetreten ist. Wahnvorstellungen und fire Ideen zu erklären, eventuell einen möglichst nahen Termin anzusetzen. des Semesters, eintreten. Möbel-, Spiegel- n. Polsterwaaren- Magazin von von Beuffelstraße 38, Moabit, SW. Oranien- Straße 8384. SW. Grünkram- Geschäft mit Rolle, bon 60 Thlr., St., Rammer u. Küche von zugs nach Außerhalb zu verkaufen, Aug. Herold, 152L Achtung! Kein Laden. Nur eigene Fabrikation, 25 Zigarren, Tabake. freundl. Hofwohnungen, Stube u. R. gangbar., bei 450 M. Miethe ist weg. Um- inderwagen. Andreasftr.23.öchfteftr. 30 find Pferdeställe, Res 1 Mart. Garantie rein amerikanische | Zitherlager, Saiten, Dresdenerstraße 98. 70 Thlr. an fof. od. z. 1. Ott. 3. vm.[ 16676] Schwedterstraße 226a. Schlafstelle( anftänd. Mädchen) Gr. mifen u. Wohnungen fof. zu verm.[ 16926 Vereinstimmer od. Bahlstelle( bis Frankfurterftr. 98, Hof 4, Uhlrich. 1687b Weddingstraße Nr. 8 find billige Wohnungen zu vermiethen. 50 Personen) bei Jacob, Boechstr. 5. Schlafft. Stalizerfte, 128, 2. H. b. Ruppelt[ 16846] 2 stalowa mimi ning noo poles cu Tüchtiger Versilberer verlangt, Rottbuser Ufer 32. 1785L in ni 650( 8) nosi vedom Rippentabak 2 Pfd. 60 Pfg. 5. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part. Berlin S.- 0. A. Schulz, 2826L Berlin S.- 0. Nr. 5. Reichenberger- Straße Nr. 5. Möbel- u. Polsterwaaren- Fabrik. Anerkannt gediegene Arbeit. Zeitgemässe Preise. Coulante Bedingungen. I deutscher Marke Stbutz- Backe 1590 on Jan der Arbeiter Con Ausgegebe en von Hutmacher on in Berlin Commission Jean Holze, Hamburg. Die Marle ist gran auf weißem Bapier gebrudt. Solidarität! Arbeiter! Nur Hüte, welche nebenstehende Marte unter dem Schweißleder tra gen, bieten Garantie, daß den Berfertigern gerechter Lohn wurde! Rauft nur Hüte mit dieser Marke! In folgenden Geschäften find Hüte mit Kontrollmarken zu haben: H. Aertsons, Prinzenstr. 28. Böhme, Potsdamerstr. 104. W. Alschäfsky, Gr. Frankfurterstr. 44. W. Rother, Arndtstr. 31, vis- à- vis der 0. Arnold, Dresdnerftr. 116. Rud. Beisse, Chausseestr. 70. A. Becker, Reinickendorferstr. 14a. 0. Böttcher, Lichtenbergerstr. 1. A. Bracklow, Schönhauser Allee 29, Alb. Binn, Landsbergerstr. 43. W. Böhm, Blücherstr. 11. Dresdenerstr. 123, 0. Dittlof, Pantstr. 24a. E. Dtitmer, Ackerstr. 68b. G. Dunsing, Dresdenerstr. 6. Schenckendorffstraße. E. Rieck, Babstr. 64. C. Schulz, Swinemünderstr. 145, 0. Schulze, Ruppinerstr. 27. A. Schlegel, Brunnenstr. 33. Carl Stark, Neue Königstr. 73. H. J. Stoboy, Oranienftr. 170. F. Sporreuter, Roßstr. 23. W. Sy, Brunnenstr. 139. C. A. Vierow, Alte Schönhauserstraße, Ecke Münzstraße. Paul Drenske Nachflg., Oranienstr. 172. A. Wittenbecher, Moabit, Lübeckerstr. 4. F. Fraude, Müllerstr. 183. A. Fuchs, Manteuffelstr. 35/36, Stalizerstr. 39. 95 Th. Gerlach, Linienstr. 39. A. Glaab, Neue Hochstraße 40a, Gust. Gross, Frankfurter Allee 167. R. Haase, Raftani en- Allee 36. Ph. Haase, Reinidendorferstr. 64. P. B. Hansen, Münchebergerstr. 26. Pr. Haupt, Große Frankfurterstr. 145. W. Hildebrandt, Schönhauser Allee 4. J. Joggers, Schwedterstraße 243. 0. Jörs, Banffir. 5a. A. Kehr, Röpnickerstr. 126. W. Kliem, Bernauerstr. 108. P. Köppen, Müllerstr. 14a. G. Köpke, Prinzenftr. 60. Potsdamerstr. 126a. Kriegshammer, Bellealliancestr. 91. G. Knaake, Andreasstr. 24. P. Kunz, Prinzen- Allee 87. 59 Ph. Krull, Rheinsbergerstr. 50. 0. Liskow, Oranienstr. 47a. Arnold Lange, Brunnenstr. 136/187, E. Meissner, Neue Hochstr. 43. A. Nauen, Wrangelstr. 99. E. Nauen, Oppelnerftr. 45. Ch. Otto, Chausseestr. 22. W. Röhrich, Frankfurter Allee 118a, C. Polvoigt, Frobenstr. 28. C. Pimpel, Landsbergerstr. 103, Rud. Wegener, Stromstr. 59. W. Zapel, Staligerstr. 131( neben Frister u. Roßmann). A. Zechelius, Eisenbahnstr. 10. C. Rättig, Fehrbellinerstr. 88. E. Bergmann, Markgrafenstr. 100, Renz, Oranienſtr. 6. " Grüner Weg 82. A. Schumann, Gerichtstr. 17. H. Graudegus, Frants. Chauffee 45a. J. Kock, Raftanien- Allee 80. G. Gottmann, Große Frankfurterstr. 130. A. Graffert, Rummelsburg, Türrschmidtstr. 1. W. Benecke, Potsdam, Jägerstr. 36. C. Böttcher, Friedrichshagen. Bosselmann, Charlottenburg, Scharrenftr. 11a. T. Koschel, Charlottenburg, Sophie Charlottenstr. 27. E. Radloff, Charlottenburg, Berlinerstraße 5. F. Julow, Pantow, Breitestr. 24. Maler. Große kombinirte Versammlung sämmtl. Filialen Berlins und Umgegend der Zentral- Kranken- u. Sterbekaffe der Maler und verw. Berufsgenossen Deutschlands" am Sonntag, den 28. August, Vormittags 10 Uhr, bri Hensel, Invalidenstraße 1( Ecke der Brunnenstraße). Tages Ordnung: 5 H 1. Stellungnahme zu dem Artikel in Nr. 30 des Vereins- Anzeigers". 2. Die Neugestaltung der Kaffe vom 1. Januar 1893 ab. 3. Verschiedenes. 217/4 Der Einberufer. Jede Uhr zu repariren und reinigen fostet bei uns unter Garantie des Gut gebens nur Mk.50 Pfg.( außer Bruch), fleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer und gebrauchter Uhren, getragene Uhren von 5 M. an. Neue filb. Cylinder- Remontoirs, 6 Steine, von 14 M. an, do. 10 Steine, von 16 M. an, goldene Damen- Remontoirs, 14- Rarat Gold v. 24 M. an. Gold- und Silberwaaren in gr. Auswahl zu Fabrikpreisen 1. Geschäft: Andreasstr. 62. Chausseestr. 78. Chausseestr. 34. E. Rothert& Stolz, 1. Gehäft: Andreasstr. 62. Uhrmacher. " 3. " Kolonialwaaren- und Butter- Handlung A. Fiebach, Schwedterstrasse 20, Ecke Chorinerstraße, empfiehlt anerkannt vorzüglich schmeckende Kaffees, roh, à Pfd. von 1-1,50, gebrannt à Pfd. von 1,20-1,80 m., hochfeine Tafel- Grasbutter, täglich frisch, à Pfd. 1-1,10. 2705L Den verehrten Herren Kollegen zur Nachricht, daß am 24. Auguft der Lackirer Eugen Babin im Alter von 27 Jahren verstorben ift. Die Beerdigung findet am Sonntag, der Leichenhalle des Rixdorfer Kirchhofes den 28. August, Nachmittag 6 Uhr von aus, ftatt. Um stilles Beileid bitten [ 1682b] Die tiefbetrübten Hinterbliebenen. Buchbinder- Männerchor Berlin. Nach langem, schweren Leiden vers schied am Mittwoch, den 24. August, unser treues Mitglied und Sanges Theodor Marquardt, bruder 1680b im Alter von 26 Jahren an der Prole tarierkrankheit. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 28. d., Nachmittags um 4 Uhr von der Leichenhalle Elisabeth- Kirchhof, Prinzen. Allee, statt. Der Vorstand. Todes- Anzeige. Allen Verwandten, sowie den Freunden und Kollegen zur Nachricht, daß mein Schürmann, gen. Casper, am lieber Mann, der Steinträger Robert 23. August in der Charitee verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, der Charitee aus, statt. Verkaufsstelle der Genossenschafts- Bäckerei. den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, von Möbel, EINIGKEIT MACHT GESETZL DEUTSCHES STARK GESCH Spiegel und Polster- Waaren. Ganze Ausstattungen in Mahagoni u. Nußbaum; 1726L Küchenmöbel in großer Auswahl empfiehlt Berlin S.0., Tutzauer, spikerstr. 25. Franz Tutzauer, Schuhe u. Stiefel mit Kontrollmarke 1690b Die trauernde Wittwe. M. Schürmann. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise der herz lichsten und innigsten Theilnahme, sowie für die reichen Blumenspenden bei der Beerdigung meines lieben unvergeßlichen Mannes des Formers Albert Barthol sage ich hiermit dem Formerverein und dem Raucherbund, insbesondere dem Klub [ 16896] Wittwe Barthol nebst Tochter. Schuh- Rauchbrüder meinen innigſten Dant. aus der Deutschen Fabrik" in Erfurt sind an folgenden Stellen zu haben: SCHIK ERF FABRIK Chr. Geyer, Oranienstraße 202. G. Zerbe, Ritterstraße 114, nahe der Fürstenstraße. H. Bath, Waldstraße 37( Moabit). G. Kördel, Forsterstraße 7. T. Janke, Langestraße 90. A. Heufelder, Hermann- Play 3. 2625L A. Seeger, Putbuserstr. 41( zw. Rügener- und Demminerstr.). W. Papke, Manteuffelstraße 31. J. Schülke, Picklerstraße 14. G. Stukass, Weberstraße 4. A. Schönsee, Schenckendorffstraße 2. E. Müller, Teltow erstraße 61 H. Müller, Bergmannstraße 15. A. Anders, Gerichtstraße 82. F. Eckhardt, Neu- Weißenfee, Lehderstraße 94. C. Nitschke, Kastanien- Allee 86. Freireligiöse Gemeinde. Rofenthaler- Straße Nr. 38. Sonntag, Vormittags 1014 Uhr: Vortrag v. Hrn. E. Vogtherr: Eid und Meineid. Gäste sehr willkommen. 89/19 Achtung! Feilenhauer. Sonntag, 28. August, Vorm. 10/2 Uhr, bei Herrn Meissner, Gartenstr. 162: Oeffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht des Ver trauensmannes. 2. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen wünscht Der Einberufer. Chausseestrasse 123. Zahuziehen, 16816 Bahnarzt Robert Wolf, Gebisse, Plomben etc. Sprechst. 8-7 Uhr. G. Schaudt, s eu- Beißenje Künstliche Zähne, anaish to( Ging, St. Andreasſtr. 2199L. C. Schmidt, Röpenid, Riegerstr. 41. A. Klinge, Röpenid, Grünstr. 38, C. Wanke, Rigdorf, Bergstr. 13 a. C. Sarsch, Rigdorf, Berlin er straße 48. Wir bitten die Genoffen namentlich die von uns veröffentlichten Geschäfte zu berücksichtigen. Aber auch hier immer nach der Marke zu fragen und sich zu überzeugen, daß dieselbe im Hut flebt. Jedes Einkleben Der Marke beim Kaufen ist Betrug. 454/6 Die Arbeiter- Kontroll- Kommission Deutscher Hutmacher. J. A.: C. Kempe, Weinstraße Nr. 12. Gr. Ausverkauf! Halbe Preise! Un bas toloffale Riefenlager schleunigft zu räumen, muß jekt für baar Geld zu fabelhaft billigen Preisen ausverkauft werden. H Die fertigen Sachen des Kleider- Pascha Otto Polfe haben den Vorzug eines tadellosen patenten Sizes, verbunden mit Eleganz und Güte, und den Weltruf, daß solche den nach Maaß gefertigten Sleidern durchaus gleich stehen. = 2842L Baar Geld lacht! F Baar Geld lacht! 6000 Arbeits: Anzüge v. 4 M. an. 6000 Sommer- Paletots von 6000 Promenaden Anzüge 8 M. an. 6000 Rammgarn- Hosen ( Sonst 30 M.) jetzt 6, 8, 10, 12 M. von 3 M. an. 8000 einzelne Jackets und Röcke jetzt halb umsonst. 5000 WE 6000 elegante Anzüge ( fonft 33 u. 36 M.) jetzt 15-18 M. Arbeitshofen von 1 M. an. 8000 W 18 000 Kammgarn- Anzüge, Knaben- u. Jünglings- Anzüge( durch Jacket, Rock- und Gehrockform, 13ufall großartiger Gelegenheitskauf) ( Sonst 40 u. 50 M.) jezt 20, 25, 30 M. jetzt für die Hälfte des Werthes. 8000 Einsegnungs- Anzüge Herbstinode 1892, das Nobelßte der Saison, viel billiger wie überall jetzt nur 8, 10, 12, 15, 18, 20 m. Prima. Kleider- Pascha. Juhaber: Otto Polke. Nur allein 32 Rosenthalerstr. 32, Ecke Sophienstrasse. bezweckt eine Täuschung des Publikums. Warnung! Jede ähnliche Firma ohne den Namen Otto Polke Han Heute, Sonnabend, bis 10 Uhr Abends geöffnet. Sonntags früh von 7-10 und von 12-2 Uhr Mittags geöffnet. Man achte ja genau auf Nr. 32. Zum rothen Cylinderhut! Hüte 2849L] mit ArbeiterKontrollmarke. Wilh. Alle Uhren werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferstr. 2 g, gegenüber der Dankes- Kirche.[ 25 Lager aller Arten Uhren, Uhrketten VEREIN ( 25 20 PE NAUR Neue Schönhauserstr. 18 Cigarren Handlung 1 Fritz Berndt Marken z. quittiren von ParteiBeiträgen Beiträgen empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Kautschuk- Stempelfabrik von Conrad Müller, Schkendih- Leipzig. Preisliste gratis und franto. Den Parteigenoffen empfehle mein reichhaltiges Lager in Bigarren, Zigaretten und Tabaken. 1375b Spez. ff. 5- und 6- Pf. Bigarren. M. Vok, Berlin SO., Köpnickerstr. 39a. Rheinländischer Tunnel. Genannt: ,, Die fidele Nagelkifte". Berlin N., Elsasserstrasse No. 73, neben dem königl. Leihamt. Zapel, eu! Das Gänsespiel. Neu! Skalitzerstr.131 Ginen prachtvollen Regulator erica neben Frister& Rossmann. F Für 15 Pf. ein Glas Bier u. eine Gans! gratis! Näheres die Platate und im Lokal. 2864L] H. Schultze( mit'n h.) Musik. Dienſtag, d. 80. Auguſt, Abends 819 Medizinalvereind. Tabakarbeiter Generalversammlung Tagesordnung: 1. Wie stellen sich die Mitglieder zu der in Aussicht stehenden Größtes Lager. Als: Umwandlung des Vereins. 2. Abrech Blas, Streich und nung. 3. Verschiedenes. Schlaginstrumente. Spieldofen 3. Drehen u. selbstspielend. Aug. Kessler, 51, Lausigerstr. 51. Martin Klein, Uhrmacher, 1476L 25 Neue Hochstr. 25 empfiehlt sein Lager aller Arten 1688b Der Vorstand. Genossenschaftsbrot ins Haus, liefert das Milchgeschäft 2887L Stallschreiber- Straße Nro. 8. Brotverkauf d. Genossenschaftsbäckerei befindet sich Neue Maaßenstraße 50. Engelhardt. Auch liefere frei ins Haus. 1686b] Wand- und Taschen- Uhren. Reparaturen zu foliden Preisen. Brotverkauf d. Genossenschaftsbäckerei Bon heute ab bis z. 1. Dkt. werden, sowie mein Kartoffel- und Herings aber nur an Handwerker, die verfallen. Geschäft empfehle den Genossen( 16796 Sommer- Paletots, etwas getrag., für H. Hoppe, Rheinsbergerstr. 14. 8-19 M., gut erhalt. Hosen für 3 bis 5 M., einz. Söde, Jadets für Genossenschafts- Brot 4-7 M. A der ft r. 174 p. am Roppen- liefert frei ins Haus Moritz Voigt, plat, verkauft. 28412 Gr. Frankfurterstr. 124 u. Langestr. 96 von G. Meyer, im Flur zu bestellen. 28632 Pfandleihe jest wienerſtr. 1, Sing. Stalizerjir., beleiht j. Werthfache Nur 1 Mark. Empfehle nach wie vor mein ver Klagen, Eingaben, Reklamationen. größertes Lokal, franz. Billard 2c. Nath im Zivil- und Strafprozeß. Gindem verehrten Publitum. Vorwärts, ziehung von Forderungen. Pollak, Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, sowie jest Blumene.19 Hr. Auch Sonntags andere Zeitungen liegen aus.[ 1142L M. Berndt, Nene Hosen, Hosen u. KnabenOranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. anzüge fpottbillig. H. Stramm's Restaur. Pfandleihe Staliserftr. 13. Pantinen- u. Filzschuh- Fabril 123. Ritterstraße 123. Großes Fremdenlogis, Herberge und Arbeitsnachweis der Vereine der Glaser und Klempner, sowie Verkehrslokal und Herberge der Goldarbeiter, Korbmacher, Tischler, Schneider und Bildhauer. von Chr. Geyer, Dranien- Straße Nr. 19a. Gleichzeitig empfehle meinen reich Hutfabrik A. Lange haltigen Frühstück-, Mittag- und Brunneftr. 136/137. Abendtify à la Carte zu foliden Pilz- u. Seidenhüte mit Kontrollmarke. Preisen. Ausschant von vorzüglichem Gr. Lager in Damen- u. Herren- Regen Weiß- u. Bairisch- Bier.[ 23552 schirmen, sowie Haus- u. W. Bischoff. Billige Preise. Reifemügen. 2858L Baumschulen Restaurant Regtsbureau richters a. D., Alte # am Sonntag den 28. Auguft Grosses Ernte- Fest. Bahnverbindung, Stadtbahn, Vorm. 10 und Nachm. 1 Uhr. 1675b Das Komitee. des königlichen AmtsJakobstr. 130. Gewissenhafter Rath in allen Angelegenheiten. Unbemittelten Dr. Hoesch, homöopath. Arzt, Artillerieftr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10 Verantwortlicher Redakteur:( J. V.) Max Held in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2.