Nr. 146. Abonnements- Bedingungen: abonnements Breis pranumerando: Bierteljährl. 8,30 m, monati. 1,80., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Ginzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags nummer mit illuftrierter Sonntags. Beilage Die Neue Belt" 10 Pfg. Pofte Abonnement: 1,10 Mart pro Monat Eingetragen in die Post- Zeitungs. Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat. 9 Erideint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 22. Jahrg. Die Infertions- Gebühr Geträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Bereins und Bersammlungs- Anzeigen 25 Bfg. ,, Kleine Anzeigen", bas erste( fettgebrudte) Wort 10 Pfg., jedes weitere Bort 5 Bfg. Borte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Die Straßenschlacht in Lodz. Sonntag, den 25. Juni 1905. worden, weil viele nicht in Spitälern, sondern in Privathäusern liegen. 画 Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Als am Donnerstagabend die Soldaten offenfib borgingen, bewaffnete sich ein großer Teil der jüdischen Arbeiter mit Revolvern. Sie feuerten auf Rosaten- Patrouillen und töteten sieben Mann und einige Offiziere; ein Offizier wurde von einem jungen Mädchen erschoffen. In den späten Abendstunden des Donnerstag wurden dann in dem jüdischen Stadtteil Boludniowa in mehreren Straßen hohe Barrikaden erbaut, gegen die die Truppen alsbald vorgingen. Die ganze Nacht hindurch dauerten die Salven der Infanterie und die Angriffe der Kofaten an, die Arbeiter erwiderten das Feuer, wobei unter anderem der Chef der Gendarmerie Oberst Andrejem schwer verletzt wurde. Auf beiden Seiten gab es viele Tote und Verwundete." Am Freitag wurden staatliche Branntweinläden zertrümmert und angezündet. Das Publikum sah dieser Tätigkeit ruhig zu. Es wurden ungefähr 30 Monopolläden vernichtet. Diese Schlächterei ist der Ausgangspunkt der heutigen Revolution Der Zarismus, der vor dem japanischen Feind ruhmlos und gewesen. Eine ungeheure Voltsmenge sammelte sich um die Stätte schmählich zufammenbricht, der noch wehrhafte Festungen ausliefert, der blutigen Greueltat und wich die ganze Nacht nicht von gewaltige Banzerkoloffe und Heermassen dem Feinde leichten Herzens den Straßen, trotzdem noch um 12 Uhr auf diese ruhig da übergibt, feiert auf den Straßen Rußlands gegen das eigene Bolt stehende, wehrlose Menge geschossen wurde. Wieviele diesen neuen Triumpfe über Triumpfe. Die russische Schande gräbt undertilgbare Mordtaten zum Opfer gefallen sind, ist im Augenblick noch unklar, Spuren in das Angesicht der modernen Bivilisation. Gäbe es noch weil seitdem so viele Busammenstöße stattgefunden haben, daß man ein öffentliches Gewissen in der kapitalistischen Gesellschaft, so den Ueberblick schwer bewahren kann. würde die ruchlose Horde, die bor dem gewappneten Der Massenmord an den wehrlosen Arbeitern hat im ersten Feinde sich verkriecht, die auf blutigen Schlachtfeldern wüste Augenblid gestern sehr deprimierend gewirkt. In gedrückter Drgien feiert, die mit Champagner und Dirnen das Stimmung stand das Volk um die Blutstätte schweigend. Doch das stürmische Blutmeer niederfinkender Massen überschreit, die dauerte nur kurze Zeit. Heute vom frühen Morgen an war die im Krieg nur ein Mittel persönlicher Bereicherung sieht, die Stimmung begeistert. Das ganze Volt ist auf den Straßen, I Bu gleicher Zeit waren Tausende von Arbeitern damit beSpitäler bombardieren und im Reiche des Entsetzens Theater spielen fampfluftig, fest. Alles ist tätig und bereitet sich zum Stampf. schäftigt, gewaltige Barrikaden, fast 30 an der Bahl, zu errichten, lägt gäbe es solch Gewissen, so würde diese Camorra der Die Sozialdemokratie hat bereits heute den Beginn des davon 10 in den Hauptstraßen der Stadt. Um die Mittagszeit russischen Gewaltherrschaft, die auf die eigenen Landestinder schießt, Generalstreits ins Werk gesetzt. Die Fabriken sind heute sowieso wurde in allen Fabriken die Arbeit eingestellt und in Massen bon der Kulturwelt egtommuniziert werden, die Schuldigen würden infolge des katholischen Feiertages geschlossen. An die Ladeninhaber strömten nun die Arbeiter auf die Straßen. Jetzt rückten für vogelfrei auf dem ganzen Erdball erklärt werden und sie würden find Deputationen von der Partei abgeordnet, um den Ladenschluß Infanterie, Dragoner und Kosaken heran und räumten die teine Stätte finden, wo sie von ihrem Verbrechen auszuruhen ver- zu fordern für heute und für morgen. Heute nachmittag haben Straßen. berbargen sich in den den Häusern möchten. Aber diese Kulturwelt treibt nach wie vor gelassen ihren wir auch schon den Verkehr der Straßenbahnen einstellen Laffen. und schoffen aus Fenstern und Türen auf das Militär. Schacher mit ihnen, in den blutigen Furchen, die das Verbrechen Zusammenstöße mit Polizei und Kosaken in fleineren Gruppen ge Dieses antwortete mit Hunderten von Salven auf Häuser und aufreißt, wird der Rubel mitgeschwemmt, ein allzeit und überall vor- schehen unaufhörlich. Die Menge entwaffnet die Polizisten und Passanten, Binnen turzem bedeckten zahllose Tote und Verwundete nehmer und willkommener Gast. Soldaten, wo sie nur kann. In der Dststraße und in der Neustadt dieses Schlachtfeld. Ihre genaue Bahl ist gar nicht festzustellen, doch straße sind einige Sosaten und Polizeiagenten getötet worden. In schätzt man die Gesamtverlufte nach Tausenden. Von den Verletzten der Altstadt ist Material zum Barrikadenbau bereit gelegt worden: blieben die meisten stundenlang ohne ärztliche Hülfe auf den Straßen Bretter, Steine, Leitern und dergleichen. In der Süd- und liegen, so daß viele ihren Wunden bald erlagen. Oststraße ist eine Barrikade aus Fässern errichtet worden. Um 9 Uhr abends haben die Kosaken auf die Barrikade den Sturm er öffnet. 8wei Salven haben wir gehört, das Resultat ist im Augenblick, wo ich schreibe, uoch nicht bekannt. Der Petersburger Blutsonntag hat nur vorübergehend die öffentliche Meinung aufgepeitscht. Die furchtbaren Maitage Warschaus haben nur für Sekunden die Gemüter erweckt. Die Judenmezeleien, die, fast jede Woche in diesem oder jenem Ort von den Kreaturen des Baren angestiftet, unzählige Opfer fordern, haben den Kurs der russischen Anleihe nicht um einen Bruchteil erniedrigt. Die Wölfer tämpfe, die im Rautasus vom Zarismus inszeniert werden und die an Entsetzlichkeit alles überstiegen haben, was eine wüste Phantasie erfinnen kann, auch über diese Greuel ist die Kulturwelt zur Tages. ordnung übergegangen. Die Arbeiter Die Schreckensszenen, die sich in den Haustoren und auf den Höfen abspielten, sind unbeschreiblich. Die Leichen wurden in großen Maffen auf Wagen unter militärischer Bedeckung nach den Friedhöfen geschafft. Alsbald wurde das Kriegsrecht proklamiert. Die Ber teidigung der Arbeiter war geradezu verzweifelt: mit Steinen, Trottoirplatten, Ziegeln und Revolvern, mit Waffen, die den getöteten Soldaten abgenommen wurden, fekten sie sich zur Wehr. An mehreren Stellen wurden Bomben gegen die Kasernen geschleudert, eine ganze Anzahl Infanterie- und Kofatenoffiziere wurden getötet oder verIn der Oststraße hat sich nachmittags das Bolt auch in zwei Privathäusern verbarrikadiert und fing an aus den Fenstern und von den Dächern aus auf das Militär und die Kosaken zu schießen und In der grauenvollen Kette dieser Heldentaten des Barismus fülgt mit Steinen zu werfen. Mehrere von den Schergen sind auch gefallen, sich als eine der furchtbarsten die mehrtägige Straßen. Eine halbe Stunde lang wurden die Häufer vom Militär be schlacht in Lodz ein. Wir haben den Anlaß zu diesen schoffen, aber die Arbeiter waren gut gedeckt und haben keine Verwundet. Schredenstaten gestern geschildert. Ein friedlich demonstrierendes lufte erlitten. Schließlich zogen sich die Arbeiter über die Dächer Proletariat, das den Opfern mordender Rosaten die letzte Ehre und Hintermauern zurüd. Um 7 Uhr waren die Häuser von dem erweisen will, wird in enge Gassen hineingelockt und dann nieder- Heere genommen" worden, es hat aber in der Festung" niemand tartätscht. und nichts mehr gefunden. In der Mittelstraße hat das Bolt das Straßenpftafter aufgerissen und große Haufen aufgetürmt, um die Attacken der Soldatesta abzuwehren. Jeder Verkehr in der Stadt hat aufgehört, tein Finker, kein Straßenbahnwagen ist im Betrieb. Alle Cafés, Restaurants und Hotels wurden geschlossen, und in großen Scharen flüchteten Kaufleute und Industrielle sowie Angehörige der Intelligenz und ihre Familien mit dem Mittagszuge aus der Die Telegraphen- und Telephonleitungen find zerstört. Stadt. Hente dürfte auch die Lodzer Bahn zur Einstellung des Betriebes gezwungen sein. Mit einem bewunderungswürdigen Gelbenmut, der den Namen des russischen Boltes ebenso ehrwürdig für die Kulturwelt macht, wie die Schande der herrschenden Sippe den Namen Rußlands mit Fluch bedeckt, hat das Proletariat von Lodz den Versuch unternommen, Es ist bedeutsam, daß meistens zum direkten Kampf mit bem sich gegen die Bestien des Zaren zur Wehr zu setzen. Nicht mehr Bolt ofaten gebraucht werden. Die Infanterie steht meistens Da die Versorgung der Stadt mit frischen Lebensmitteln waffenlos das ist der Fortschritt der revolutionären Bewegung nur da als Schutzwehr, ist aber wenig tätig. Es scheint, daß man unmöglich ist, rechnet man schon mit dem Ausbruch einer Hungerswill man fich ausliefern. Mit einer großartigen Hintanfetzung des glaubt, auf die Infanterie sei wenig Berlaß. In der Tat find gestern not. Am Abend wurde aus den Häusern wiederholt auf vorüberLebens hat das Proletariat für seine Freiheit und Ehre gestritten. und heute mehrere Fälle vorgekommen, wo fleinere Gruppen von ziehende Patrouillen gefchoffen, und diese gaben in keinem Falle Noch sind über die Einzelheiten und über die Aussichten des seit Soldaten mit den Arbeitern fraternifierten. Ein Offizier in der Bardon. Unter den getöteten reichen Bürgern befindet sich auch der Donnerstag in den Straßen von Lodz tobenden Kampfes, dieser Betritauerstraße unweit der Andreasstraße führte feine Abteilung Großindustrielle Ramisch. Die ganze Nacht hindurch dauerte das förmlichen Barrikadenschlacht, nichts Gingehendes und Zuverläffiges Soldaten weg und sagte laut zu den Arbeitern:„ Fürchtet nichts, ich Salvenfchießen fort. Heute früh ist ein Bataillon Infanterle von bekannt. Aber selbst das offizielle Telegraphenbureau läßt das Maß laffe nicht schießen". Warschau nach Lodz abgegangen. bes Entsetzlichen ahnen, das in diesen Tagen in der großen Industrie stadt Russisch- Polens fich gehäuft hat. Schätzt doch selbst dieses Telegramm die Zahl der Opfer auf 2000! Auch in Warschau ist der Generalstreit proklamiert worden, ohne daß bisher von Zusammenstößen berichtet wird. Die zibilisierte Welt betrachtet ruhig diefe Schrecken und Greuel. Niemand hülft den edlen Freiheitskämpfern des ruffifchen Bolles gegen die brutale Uebermacht der bewaffneten Horden des Baren. Aber das internationale Proletariat glaubt fo fest an die Zukunft der Freiheit und an den endlichen Sieg des Menschlichen im Menschengeschlecht, daß es niemals den Gedanken fassen wird, als ob diese ungeheuren Opfer vergebens sein tönnten. Noch tun die Offiziere in Polen das, wogegen jüngst die Petersburger Offiziere protestierten; fie arbeiten noch als enters tnechte gegen die Gesellschaft! Aber die Zeit muß kommen, wo niemand mehr Hentersknecht sein will! Der Beginn der Barrikadenkämpfe. Ueber die Vorgänge der letzten Tage, bie bis an die legten Kämpfe heranreichen, fie aber noch nicht darstellen, erhalten wir folgende Mitteilungen: Lodz, 22. Juni, 10 Uhr abends.( Eig. Ber.) Bei uns ist Revolution! Raum ist man imftande, einen Bericht zu verfaffen, so rasch überstürzen sich die Ereignisse. Außerdem sind alle Agitatoren Tag und Nacht auf den Beinen und man kann die Nachrichten aus verschiedenen Stadtteilen schwer sammeln. Morgen( 23.) werden wir wahrscheinlich heiße Kämpfe haben. Es hat den Anschein, daß die hiesigen Behörden den Befehl erhalten haben, die Erhebung zu ersticken; die Arbeiterschaft ist aber so tampfluftig und erregt, daß es ohne hartnäckige Stämpfe nicht abgehen wird. " Gin späteres Telegramm des Blattes meldet: Die Verlegten wurden meistens sterbend in die Spitäler gebracht und in Höfen und Korridoren auf den Boden niedergelegt. Um 2 Uhr nachts wurde aus einem Hause der Konstantinowslag affe auf Rosaten geschossen. Die Soldaten demolierten darauf das ganze Haus und töteten alle Bewohner. Sechs Stadtwagen fuhren beständig Leichen zum Friedhofe. Die Bahl der Getöteten und Verletzten ist unmöglich definitiv festzustellen. In dem hiesigen Gonice Lobat" ist heute ein nichts würdiger Artikel erschienen, worin die Schuld der Arbeiterschaft gegeben wird, die angeblich gestern während der Demonstration zuerst gefchoffen hätte. Die fe erbärmliche 2üge foll offenbar Bisher nahmen an den Straßenkämpfen bier Infanterieburch offiziösen Draht ins Ausland tolportiert Regimenter, ein halbes Regiment Dragoner und ein Regiment werden. Drum muß noch einmal wiederholt werden: die Arbeiter- Rosaten unter Befehl des Generals Exten teil. Heute trifft das fchaft hat bis jetzt nicht einen einzigen unbesonnenen Schritt getan, Dragoner Regiment Bloclawek und die sechste Division ein. Es nicht einer Provokation sich schuldig gemacht! Das Bolt berwird eiligst Quartier in Lodz vorbereitet für 8000 Manu. teidigt sich nur vor den Mordgesellen. 0 Der Generalstreik in Warschau. Lobz, 22. Juni, 12 Uhr nachts.( Eig. Ber.) In der Oft- und der Sübftraße dauert der Kampf auf den Barrikaden ununterbrochen stand eingetreten. Warschan, 24. Juni. Hier ist heute der allgemeine Musfort. Die beiden Straßen sind von Infanterie und Kavallerie umOkrzeja, der am 26. März d. J. im Hofe der Pragaschen zingelt. Auch Artillerie ist bereits da. In dieser Gegend find alle Laternen zerschlagen worden, so daß völlige Dunkelheit herrscht. In Polizeiverwaltung eine Bombe zur Explosion gebracht hatte, ist der ganzen Stadt wird aus Revolvern auf die Polizei und die zum Tode verurteilt worden. Offiziere geschossen. Wir brauchen dringend Hülfe, die Revolution ist da. 4 Der offizielle Schlachtbericht". Das offizielle Telegraphenbureau hat bis zum Sonnabend abend nur ein einziges dürftiges Telegramm verbreitet, das aber bei aller Nüchternheit doch das Unerhörte der Ereignisse spiegelt. Es lautet: Zarentrot. Eine Privatdepesche unseres Petersburger Korrespondenten bom Sonnabendabend schildert die politische Lage in Rußland wie folgt: Petersburg, 24. Juni.( Privatdepesche des„ Vorwärts".) Die Regierung tut jetzt ihr äußerstes zu beweisen, daß der Empfang der Semftwo Deputation teine Wendung der Lage zum Besseren bedeuten Lodz, 24. Juni. Hier kamen während der ganzen follte. Die Preßfreiheit ist jest beschränkter als je. Ein vlefgelesenes Nacht blutige Aufruhrszenen vor. Fast ununterbrochen hörte Organ, Ruß", welches in letzter Zeit die konftitutionelle Richtung man Gewehrfalven und es ereigneten sich schreckliche Vor- angenommen hatte, ist auf einen Monat verboten worden, und die gänge. Die Zahl der Opfer wird bis auf 2000 Tote und Verwundete angegeben; auch viele Militärpersonen sind gefallen. Zwei Bomben sind geworfen worden, aller Betrieb stockt. Vor allem noch zwei Worte über die gestrige Schlächteret. Der Fahnenträger der Sozialdemokratie ist gefallen als einer der ersten, hielt sich aber wie ein wahrer Held: noch auf dem Boden liegend, mit tödlicher Wunde in der Brust, schoß er alle Kugeln aus seinem Revolver auf die Rofaten ab; im Sterben preßte er die Fahnenstange so fest, daß man ihm dieselbe nicht aus der Faust reißen konnte, und die Genossen bedeckten den gefallenen Kameraden mit der Fahne. Die Menge mühte sich leidenschaftlich, die Fahnen zu retten, und alle sind auch vor den Kosaten geborgen worden. Die Leiter der Demonstration lämpften mit der Soldatesta mit verzweifelter Energie. Tatsächlich haben auch Vom Donnerstag zum Sonnabend. die Schergen Verluste davongetragen: 12 Stofaten sind tot oder Ueber die Vorgänge feit Donnerstagnacht wird dem„ Tag" schtver verwundet vom Pferd gefallen. Auf seiten des Bolles gibt der Regierungsbericht 18 Zote an, in Wirklichkeit ist die Zahl doppelt telegraphiert. Diese Schilderungen sind allerdings mit Vorsicht auf so groß. Die Zahl der Verwundeten ist bis jezt nicht festgestellt I zunehmen: zwei radikalen Blätter, welche jest unter Aufsicht der Senforen er scheinen, entbehren neuerdings jeder Möglichkeit, mit den genforen zu verhandeln; denn eine unvorsichtige Phrase genügt, um die Konfistation einer ganzen Nummer herbeizuführen. Allen Zeitungen ist verboten worden, die Zarenworte im tonftitutionellen Sinne zu deuten, und im allgemeinen ist der Zar mit der Haltung ber Bresse sehr unzufrieden. Der Inhalt von Bulygins Scheinkonstitution ist jeht mehr oder weniger bekannt. Man hatte einen schlauen Betrug erwartet. Aber vor einer so offenbareu Berhöhnung der Wünsche des Volkes hört Beinahe der Glaube auf. Ein Beispiel möge genügen: Die Boltsvertretung darf das Budget diskutieren, aber ihre Beschlüsse haben feine Wirkung auf das Budget des betreffenden Jahres, sie sind nur bei der Zusammensetzung des Budgets des folgenden Jahres in Betracht zu nehmen. Ferner unterliegt der Minimumetat der Kriegs- und Marineminifterien feiner Veränderung durch die Kritik der Bolksvertretung. Hier erkennen selbst die Gemäßigsten an, daß solches Parlament" ganz unmöglich sei. Und eben jekt, wo man von Tag zu Tag die Hoffnung auf friedlichen Ausweg mehr und mehr verliert, tommen Nachrichten von der Bewegung in Lodz, welche vielleicht ganz Polen in Flammen sehen wird. Dabei denkt man auch an den förmlichen Krieg, der jetzt in einigen Teilen des Kaukasus herrscht. " In Petersburg wird ein Berufsbund der Arbeiter gebildet. Die Propaganda unter den Soldaten hat jetzt Erfolg. Unter den Offizieren sowohl als unter den Soldaten im Lager zu Krasnojeselo ist die revolutionäre Stimmung sehr start. Man spricht auch von einer Verschwörung der Offiziere gegen die Großfürsten. Politische Uebersicht. Berlin, den 24. Juni. Volfesrecht. -O In der Debatte sagte Prinz Löwenstein ein internationaler Herrenhäusler, der zugleich den Ersten Kammern in Oesterreich und einigen süddeutschen Staaten angehört, ausschlaggebend für die Erste Kammer bei ihrer Stellungnahme zur Wahlrechtsreform, sei weder der Wille der Regierung, no ch der Wille der Zweiten Kammer oder des Volkes, sondern lediglich ihre verfassungsmäßige Pflicht als„ Herren". Diese Pflicht faßt der Prinz so auf, unter allen Umständen die Privilegien der Ersten Kammer zu erweitern. Herrenrecht vor Boltesrecht. In dem am dichtesten bevölkerten südlichen Teile Kölns war aus Ueber das erneute Scheitern der Waylreform in geringfügiger Ursache ein Auflauf entstanden, den sich die halb Hessen wird uns berichtet: wüchsige Jugend dadurch zu nutze machte, daß sie durch Johlen und Die Kammer der hessischen Herren hat am Mittwoch die hessische Pfeifen die Polizei zu foppen ſuchte. Als die Polizei gewaltsam Wahlrechtsreform stranguliert. Ein stimmig haben die hohen einschritt, wurden die Massen immer größer und infolge des un und erlauchten" Herren dem im„ Borwirts" schon besprochenen entsetzlichen Szenen. Die Polizei suchte, was unmöglich war, die geschickten Vorgehens der Beamten immer erregter. Es kam zu Initiativantrag auf Erweiterung des Budgetrechtes der wie eine eherne Mauer dastehende enggepreßte Menschenmenge Ersten Kammer zugestimmt, um dadurch die Wirkung des direk zurückzutreiben, und als das sich selbstverständlich als unmöglich ten Wahlrechtes, welches vielleicht unheilvoll für die Gesamt- erwies, da ja die Dahinterstehenden nicht wichen, hieb man auf heit werden würde", zu kompensieren. Die Herren" wollen dem die Vornestehenden, durchweg Neugierige, mit dem blanken Säbel Volte das direkte Wahlrecht gemildert" durch die Vermehrung ein. Dadurch gerieten die aus den Fenstern dem polizeilichen Treiben ihrer Standesvorrechte gewähren. Herrenrecht geht ihnen vor zu vielen Hunderten zuschauenden Anwohner immer mehr in Erbitterung, bis man aus den Häusern heraus schließlich die Polizei mit Flaschen, Steinen, Briketts, Kohlen, Blumentöpfen, Mülleimern und allen möglichen Gegenständen bombardierte. Man alarmierte strahl aus den Straßen und den Fenstern vertrieb. Diese Vordie Feuerwehr, die die Menschenmenge durch den gewaltigen Wassergänge wiederholten sich von Montag bis Donnerstag jeden Abend. Wäre die Polizei von Anfang an im Hintergrunde geblieben, so wäre der ganze Tumult nicht entstanden, und hätte sich nicht, was angesichts der 10 000köpfigen und immer noch wachsenden Masse das einzig Richtige und Kluge gewesen wäre, zurückgezogen, so wäre die Geschichte in ein oder zwei Stunden, sicher aber in einem Abend erledigt gewesen. So aber hat es ungezählte Mißhandlungen viele Jahre an Gefängnisstrafen absehen, einzig deshalb, weil die und zum Teil schwere Verwundungen gegeben und es wird noch Polizei auf die kindischen Kundgebungen meist unerwachsener Elemente eingegangen ist. Unglaublich wenig Geschick und Ueberlegung hat die Kölner Polizei einschließlich der höheren Beamten in der Behandlung einer großen Menschenmasse gezeigt. Kein Mensch wird das Vorgehen des Mob billigen, der die äußerliche Veranlaffung des Tumults war. Aber es ist doch der nämliche Mob, der zu anderen Zeiten bei militärischen und patriotischen Unternehmungen die erwünschte hurraschreiende Staffage bildet, der nämliche Mob, den Staat und Gesellschaft sich durch ihre Schulen, ihre systematische und subventionierte Gehirnverkleisterung, durch ihre Hinderung alles ernsten und wahrhaft erziehlichen Strebens, ihre Unterdrüdung politischer und gewerkschaftlicher Aufklärung herangezogen haben. " " Der Schwager des„ roten" Großherzogs,„ des Fürsten zu Die auswärtige Spannung. Solms- Hohensolms Lich Durchlaucht", beteuerte, daß Es ist noch nicht bekannt, ob die Berliner Regierung in es dem Wahlrechtsausschuß der Ersten Kammer ungemein schwer der ausführlichen Note des französischen Ministerpräsidenten gefallen sei, dem direkten Wahlrecht zuzustimmen und daß dies eine geeignete Grundlage zu endlicher Beseitigung des Streit nur geschehen sei, vorbehaltlich größerer Sicherung gegen radifalles erblickt. Die Note soll die Frage, ob Frankreich an talere" Gestaltung der Zweiten Kammer durch Machterweiterung einer internationalen Konferenz über die marottanischen An- des Herrenhauses. Se. Durchlaucht macht der Regierung seines gelegenheiten teilnehmen will, weder bejahen noch verneinen, Schwagers nochmals den Vorwurf, daß. sie leichtfertig gebielmehr eine Verständigung mit der deutschen Regierung über handelt habe, indem sie das direkte Wahlrecht vorschlage. Die speziellen Gegenstände der Konferenz herbeiführen wolle. Der nationalliberale Freiherr v. Hey I warf die heuchRouvier stellt sich, wie es scheint, auf den Stand- lerische" liberale" Maste vollends ab und bekannte offen:„ daß punkt, daß ein Staat nicht die Teilnahme an einer es ein Glück ist, wenn das Gesez jest nicht zu Konferenz annehmen könne, ehe er nicht deren Pro- stande kommt". Sehl operierte dann in nicht mißzuverstehender " Hehl gramm genau kennen gelernt hat. In Berlin wiederum Weise mit der Begründung des Hamburger Wahlrechts scheint man anzunehmen, daß eine ausführliche Erörterung Attentats. Für das das gerechteste Wahlsystem erklärt der Am Donnerstag und Freitag ist die Redaktion unseres Kölner der einzelnen Programmpunkte den wesentlichen Inhalt der Wormser Lederbaron die Proportionalwahl, jedenfalls deshalb, Parteiblattes nicht leer geworden. Immer wieder famen Leute, Konferenz vorausnehmen würde und daß Frankreich zunächst weil er bestimmt weiß, daß die Regierung derselben die ohne den geringsten Anlaß von der Polizei in tatsächlich an grundsätzlich dem Zusammentreten der Konferenz zustimmen soll. doch nicht zustimmt. Im übrigen sette Heyl einen Antrag Rußland gemahnender Weise mißhandelt worden waren. Es waren Bei diesem schleppenden Gang der Verhandlungen ist die durch auf Beseitigung der Stich wah I und deren Ersatz durch deute aus allen Gesellschaftsklassen und Altersstufen, durchweg beMöglichkeit und Gefahr vorhanden, daß immer wieder Zwischen- einen neuen, zweiten, nicht auf die beiden Höchstbestimmten besonnene, zum Teil gebildete und wohlhabende Personen, die in ihrer fälle eintreten, welche störend wirken, und Anlaß zu neuen schränkten Wahlgang, bei dem die einfache Majorität entscheidet. Empörung den Weg zur sozialdemokratischen Presse gefunden hatten. Beunruhigungen geben. Wer aus einem Hause nichtsahnend heraustrat, wer zur Nachtschicht Der Staatsminister Rothe warnte vor Annahme des Initiativ- ging, oder von der Ueberarbeit heimkehrte, wer auf die Straßenbahn Tatsächlich war in Paris Freitag die ruhigere Auffassung antrages auf Kompetenzerweiterung der Ersten Kammer, weil das wartete, wer einen Brief in den Postkasten trug, wer friedlich seines wieder umgeschlagen und die schwärzesten Mutmaßungen tauchten eine Verfassungsänderung sei, und verteidigte das direkte Wahlrecht. Weges zog dem konnte es passieren, auch wenn die Straße auf. Man traut in Paris dem Frieden nicht. Man vermutet Mit dieser Stellungnahme des hessischen Herrenhauses darf fast leer war, daß er von er von Schuhleuten angegangen, zum stets von neuem, daß die deutsche Diplomatie nicht nur in die Wahlrechtsreform in Hessen, die schon drei Landtage be- Weglaufen aufgefordert, und, aufgefordert, und, ohne daß man ihm Beit der Marokkofrage Frankreich Schritt um Schritt zurückdrängen schäftigte, wiederum als gescheitert zu betrachten sein, da die zweite dazu ließ, sofort mit Säbeln gehauen wurde. Ms sich und demütigen will, sondern noch darüber hinaus die für Kammer voraussichtlich einstimmig die Zumutung der Ersten gehaltene Boltsversammlung auf die Straße entleerte, wurden die eine mindestens fünf Minuten vom Kriegsschauplah entfernt abFrankreich durch Rußlands Zusammenbruch ungünstiger ge- Kammer ablehnen wird. Die Wahlen im Herbst werden wordene Situation auszunügen, insbesondere Frankreich von also unter dem alten indirekten Wahlsystem stattfinden. Es scheiden fallen und mißhandelt. Allenthalben stürmten Schuhleute mit ahnungslosen Leute ohne weiteres von einer Polizeipatrouille ange= seinen Beziehungen zu England loszulösen bemüht ist. 25 Abgeordnete( die Hälfte des Landtages) aus; hiervon sind zwei heruntergezogener Schuppenkette den Säbel schwingend drauf los, Wie start diese Stimmungen in Paris sind, zeigt eine Sozialdemokraten, acht Nationalliberale, acht Bauernbündler, fünf als gelte es, Hereros oder Chinesen niederzumachen. Frauen, Mitteilung des Pariser Korrespondenten des" B. T.": Ultramontane, ein Freisinniger und ein Fraktionslofer. Greise, Schulkinder, auch ein ordengeschmückter Invalide und Leute, Zwanzigmal habe ich gestern die Worte gehört: Weil Frankdie wegen eines Gebrechens nicht laufen konnten, wurden nicht reich in seiner Friedensliebe Delcaffé geopfert habe, glaube geschont. Radfahrer wurden von Schuhleuten umgeritten, und man die deutsche Regierung alles erreichen zu fehbar. Die Kölner Polizei hat die gebieterische Notwendigkeit einer zertrümmerte ihnen die Räder. Die Polizeitaten sind unübergründlichen Umgestaltung des Polizeiwesens bewiesen. tönnen." In der„ Aurore" schreibt Clémenceau: " Man sagt uns, daß Deutschlands Führerschaft unsere Erniedrigung braucht, und daß die Zeit gekommen ist, uns dareinzufinden. Das ist aber ein Opfer, das keine französische Negierung zugestehen kann. Die Frage möge flar gestellt werden: Handelt es sich um Marokko? Dann kann man von uns jedes vernünftige Bugeständnis verlangen und ohne Schwierigkeiten erhalten. Handelt es fich um unsere Aktionsfreiheit in Europa, um unsere Unabhängigkeit in der Wahl unserer Freunde? Dann paßt unser Hals nicht zum Joch, und entweder das Joch oder der Hals muß gebrochen werden. Wir wollen beharrlich den Frieden mit Deutschland, wir fordern es nicht nur nicht heraus, wir sind sogar entschlossen, gegen jede Herausforderung taub zu bleiben. Darum hoffen wir, daß die Vernunft zu ihrem Recht kommen und der Friede durch unsere feste Haltung und unseren glühenden Wunsch, bis zur Grenze der Möglichkeit einer Verständigung zu gehen, erhalten bleiben wird. Man müßte uns dann den Krieg mit der Begründung erklären, daß wir uns weigern, ihn zu beginnen. Das Schwert ist nicht alles. Es gibt in Europa ein Gewissen, gegen das selbst der Generalstab Moltkes nichts ausrichten kann. Ein Bischof auf Zeitungsagitation. Geistlicher, per trit furge Zeit mit dem Krummstab die Schar der Der Bischof Dr. Kirstein von Mainz, ein noch junger erst Gläubigen hütet, hat vor kurzem anläßlich der Firmung in Brebenheim bei Mainz den heiligen Krieg in der Familie gepredigt. Der hochwürdige Herr führte aus: Liebe Frauen und Mütter! Wenn Ihr für Euren Bischof wirklich etwas übrig habt, so seht, wenn Ihr jetzt nach Hause fommt, nach, welche 3eitung Ihr haltet. Ist es keine christliche, so verlangt ganz energisch von Eurem Mann, daß Ihr eine solche Zeitung von nun an nicht mehr in Eurem Hause duldet, felbst dann nicht, wenn auch Eure Männer den größten Spektakel machen. Sagt zu ihnen, eine solche Zeitung könnt Ihr lesen, wo Ihr wollt, nur nicht in meinem Hause, denn wenn auch der Mann ein oder mehrere Male Spektakel macht, er gibt schließlich, um Frieden im Hause zu haben, doch nach und bestellt eine andere christliche Zeitung. Wenn Ihr be= denft, welches Gift in solchen Zeitungen enthalten ist, so muß Euch das Herz bluten, und wenn man erst die armen, ach die armen Kinder sieht, die solche Zeitungen verbreiten müssen, so muß es Euch furchtbar wehe werden um's Herz und deshalb sage ich: Hinaus mit einer solchen Zeitung aus Eurem Hause, nur hinaus, hinaus!" Die bischöfliche Agitationsrede hat nun nicht bewirkt, daß es Spektakel" in den Familien gegeben hat. Unsere Genossen in nicht den Frieden in den Familien störte. Der Abonnentenstand Brezenheim haben dafür gesorgt, daß das„ Gift" der Bischofsrede unseres Parteiorgans in Breßenheim, der„ Mainzer Boltszeitung", der sich zu dem des ultramontanen Organs etwa wie 207 au 80 verhielt, hat sich durch diese Rede um ein erkleckliches gehoben. möchte doch der Bischof recht oft den„ Spektakel" in der Familie führte unser Genosse. Redakteur Weißmann, so berichtet man uns Ein Skandalprozeß. Einen Kampf um den Wahrheitsbeweis unterm 23. Juni aus Halle, in einem Beleidigungsprozeß, den der frühere Kreisvorsitzende des Bundes der Landwirte, Gutsbesizer Rudolf Burckhardt von Kröllwitz bei Korbetha, gegen das worden war Artikeln geschrieben worden, der wohlhabende Gutsbesitzer von Boltsblatt" anhängig gemacht hatte. Es war in zivei seiner erwachsenen Kinder, des Ortspfarrers Reinstein und zum etwa 240 Morgen Land lebe zum Kummer seiner Frau, großen Mergernis der Dorfbewohner mit seiner 24 jährigen DienstStarke in Konkubinat. magd Klara Das bedauernswerte unter Mädchen stand derartig Dorfpafchas, daß es die guten Lehren der Eltern mißachtete, dem Banne des agrarischen und dem Verführer auf Reisen nach auswärts" stets Folge Burckhardt noch die Dreiftigkeit nachdem der Gendarm verfekt" Teistete. Ats der Ortsgendarm Ermittelungen anstellte, besaß ชิน erklären, seiner Macht habe man es" zu verdanken", daß der Gendarm von Kröllwiß im Gerichtssaale los, die behördlichen Organe funktionieren nicht weggefommen ist. Der Ortspfarrer donnerte eines Tages Und Jaurès sagt in der Humanité": " Was will man? Unser Land wünscht leidenschaftlich den Treiben erschüttert 2c." Gegen den Pfarrer fam ein Untersuchungsgegen Burckhardt, das religiöse Gefühl werde durch Burchardts Frieden. Es will ihn, weil es durch traurige Prüfungen und eine verfahren; der mächtige Agrarier fühlte sich immun" und ein Berlange demokratische Arbeit von den Jllufionen und Fanfaronnaden fahren wegen Verführung des Mädchens wurde eingestellt. geheilt ist. Es weiß, daß die deutsche Militärmacht furchtbar ist. fahren wegen Verführung des Mädchens wurde eingestellt. Gs würde einen Konflikt nicht leichten Herzens annehmen. Aber kamen zunächst die üblichen Berichtigungen alles ist unwahr", und Nachdem die Geschichte im„ Voltsblatt" aufgerollt worden war, diese Klugheit bedeutet nicht Furcht. Wenn Frankreich das Biel predigen. eines schändlichen und ungerechtfertigten Angriffes würde, so dabei bezeichnete man den Burckhardt auf der offenen Straße, dies würde es sich mit allen seinen Lebensträften gegen ein solches Die Poker- Geschichte wird in allernächster Zeit abermals den stellte in dem heutigen Straffammerprozeß Weißmanns Verteidiger, Attentat erheben." Es ist undenkbar, daß diese und zahlreiche ähnliche Aeuße- wie bei den Verhandlungen des letzten Biermannprozeſſes der Zeuge handlung fam, war die Hauptzeugin Klara Starke verschwunden. Hintergrund für einen großen Prozeß abgeben. Man erinnert sich, Rechtsanwalt Herzfeld, fest, als„ Gemeindebulle". Als der Prozeß vor dem Schöffengericht in Merseburg zur Verrungen hervorragender französischer Politiker ohne zureichenden Kellner Meyer, welcher über die außeramtliche Tätigkeit Ruhstrats handlung kam, war die Hauptzeugin Klara Starke verschwunden. Anlaß gemacht werden. Die Berliner Offiziösen freilich und im Oldenburger Kasino für den Minister ungünstige Aussagen Burckhardt bestritt mit aller Entschiedenheit, mit dem Mädchen Chebruch getrieben zu haben, und dabei befand sich das Mädchen in die ihnen in auswärtigen Fragen gänzlich dienstbeflissene gemacht hatte, wegen Meineidsverdachts in Untersuchungshaft ab- bruch getrieben zu haben, und dabei befand sich das Mädchen in liberale Bresse versichern andauernd, daß die Regierung des geführt wurde. Nunmehr ist gegen Kellner Meyer Termin zum 11. Juli einer Charlottenburger Anstalt und fah zurzeit seiner Entbindung Fürsten Bülow feinerlei Hintergedanken habe. vor dem Schwurgericht Bückeburg anberaumt. Es sind neunzig entgegen. Erst die Redakteure des Volksblattes mußten zur Füh Zeugen und 34 Sachverständige geladen. Die Verhandlungen sollen rung des Wahrheitsbeweises ermitteln, daß das Mädchen aufgeheimem Als Vater ihres 3 bis 4 Wochen dauern. Unter den Zeugen befinden sich Vertreter Wege" nach Charlottenburg geschafft worden war. sämtlicher Zivil- und Justizbehörden des oldenburgischen Staates. Diese Sache harret noch der Aufklärung durch ein Verfahren. Als das Kindes soll die Unglückliche einen Eisenbahner angegeben haben. den Oberstaatsanwalt Dr. Jfenbiel in den Lehrkursen für Ge- fchienen war, stellte es zunächst schlankweg in Abrede, mit dem Die Zwischenanstalten. Bei der Wiedergabe eines Vortrages, Mädchen dann zu einem späteren Termin zur Verhandlung erfängniswesen gehalten, hieß es in den Zeitungsberichten, Dr. J. Agrarier intim verkehrt zu haben. Schließlich verweigerte die habe gesagt: Dem verdächtigen Kranten könne sicherlich in den Beugen, um sich nicht des Ehebruchs zu beschuldigen, die Aussage, geplanten 3 is chenanstalten" eine bessere Behandlung nicht und Burchardt gab dann zu, sich nur einmal, und zwar in der zuteil werden, wie in den Gefängnissen. Hierzu wird uns von sach Bestürzung" an dem Mädchen vergangen zu haben. verständiger Seite geschrieben, daß dies ja auch gar nicht der Zweck Aeußerst unangenehm war es, daß der Prozeß immer hinter der Zwischenanstalten sei. Der springende Punkt sei vielmehr der, verschlossenen Türen geführt wurde, und öffentlich nicht daß die letzteren nicht ins Gefängnis gehören. In ein genügend Klarheit geschafft werden konnte. Bergaß doch der Gefängnis gehören nur geistig Gesunde, nicht aber geistig Stranke. Amtsgerichtsrat Es sei in diesem Zusammenhang mitgeteilt, was, nach Diese letteren in Irrenanstalten unterzubringen, sei nicht immer Schöffengericht bei der Urteiltsverkündigung die Deffentlichkeit hervon Barce fogar, vor dem Merseburger einer Pariser Depesche der„ Voss. 8tg.", unser Parteigenosse möglich; zum Teil fehlen in Jrrenanstalten die nötigen Sicherheitsstellen zu Bebel auf die Umfrage laffen. Erst das der Halbmonatsschrift Vie maßregeln, um Verbrecher festzuhalten, zum Teil auch sind diese handelte heute die Sache im vollen Lichte der DeffentlichHallesche Landgericht Socialiste" über die Haltung der Sozialdemokratie einem Berbrecher nur sogenannte Minderwertige, Epileptiker, Alkoholiker feit. Mehrere Gutsbesitzer, der Pfarrer und andere DorfStriege gegenüber geschrieben hat: und so weiter, Leute, die eine Frrenanstalt dauernd zu über- bewohner, die heute der Verhandlung beiwohnten, sind darüber Die Sozialisten müssen die Kriegsursache streng objektiv wachen sich weigert, sobald sie nicht mehr Anstaltspflege bedürftig empört, daß sich die Klara Starke gegenwärtig wieder in prüfen. Ist ihre eigene Regierung der Angreifer, müssen sie ihr sind. Auf der anderen Seite hat die Allgemeinheit doch einen An- Burchardts Behausung befindet und erneut Mutterfreuden die Mittel zur Kriegführung verweigern und ihr mit allen zu- spruch darauf, vor solchen Individuen geschützt zu werden, die jeden entgegenfieht. Auf Befragen des Vorsigenden, wie denn der Privatläffigen Mitteln entgegenarbeiten. Ist aber ihr Vaterland der Augenblick wieder gemeingefährlich werden können. Ist die Tat erst fläger dazu komme, das Mädchen wieder in seine Behausung zu Angegriffene, dürfen fie der Regierung ihre Mitwirkung nicht ver- geschehen, dann kommt das Einsperren zu spät; es ist immer wieder nehmen, erklärt Burckhardt, er habe das Mädchen nur, um allen fagen. Nimmt der Krieg den Charakter eines Eroberungstrieges die alte Geschichte von der Zudeckung des Brunnens, nachdem das" Redereien" die Spize abzubrechen, einmal in seiner Wohnung vom an, wie der deutsche gegen Frankreich nach Sedan, ist es Pflicht sind hineingefallen ist. Die„ Zwischenanstalten", oder wie sie sonst Arzt untersuchen lassen. der Sozialisten, sich der Eroberung zu widersetzen. Nehmen wir genannt werden mögen, sollen dazu dienen, diese verdächtigen Die geradezu empörende Standalgeschichte, die die Eltern der zum Beispiel an: Deutschland greift Frankreich an, um ihm neue Kranken" zu verwahren, auf kürzere oder längere Zeit, ja, unter Provinzen zu entreißen, woran übrigens in Deutschland niemand Umständen auch auf Lebenszeit. denkt, auch unsere Gegner nicht, dann würden wir nicht nur die Geldforderungen abweisen und den Krieg bekämpfen, sondern es auch richtig finden, daß unsere französischen Genossen sich wie ein Mann erheben, um ein eroberungssüchtiges Deutschland über die Grenze Frankreichs zurückzuwerfen. In jedem Fall soll die deutsche Deffentlichkeit dem VerLaufe dieser Dinge mit aller Aufmerksamkeit folgen. Und die Diplomatie mag wissen, daß die weitesten Kreise des deutschen Volkes es als Verbrechen verurteilen, wenn eine augenblick liche Ungunst der auswärtigen Situation Frankreichs zur Verschärfung des deutsch- französischen Verhältnisses ausgebeutet würde. Die verhängnisvolle Folge davon wäre: wachsendes Mißtrauen und dauernde Verstimmung zwischen den beiden Nationen sowie beiderseitiges noch gesteigertes Rüsten auf allen Gebieten des Heeres- und Flottenwesens! " Die Kölner Polizeischlacht ist, nachdem sie an vier Tagen von abends bis tief in die Nacht hinein gedauert hatte, zu Ende. Es wird uns aus zuverlässigster Feder über die bedauerlichen Vorgänge geschrieben: berKlara Starte bald zur Verzweiflung treibt, endete vor der Straffammer damit, daß der Wahrheitsbeweis bezüglich des Ehebruchs zwischen B. und seiner Dienstmagd als erbracht angesehen wurde. Die Verhandlung war zweifelsohne eine moralische Hinrichtung für Burckhardt aber Genosse Weißmann wurde dennoch, wie bor erster Instanz, wegen formeller Beleidigung zu 100 Mart Geldstrafe verurteilt. Der Schuß des§ 193 wurde versagt, 1 Etiva Im Süden von Kirin befindet sich Kuroki. Westlich von Kuroki, in den Tschaujang- Gebirgen bewegt sich Nodzu. in der war greg es in der Urteilsbegründung, da auch ein Redakteur nicht Der Krieg. Königsberg, eine Einigung zustande gekommen ist. Damit ist ein das Recht habe, allgemeine Privatverhältnisse" in der Weise aufKampf beendet, der äußerlich zwischen einigen Provinzbanken auszurollen. Den beleidigten" Burckhardt wurde auch noch die London, 22. Juni. Wer die Verschleppungstaktit und gefochten wurde, während hinter den Kulissen Berliner Großbanken Publikationsbefugnis des Urteils zugesprochen. Wir die Unehrlichkeit russischer Verhandlungen kennt, wird es agierten, hinter denen sich aber wiederum niemand anders verbarg glauben dieser„ Anstandspflicht" hiermit in der bereitwilligsten Weise Japan ohne weiteres entschuldigen, daß es die Fortsetzung als die preußische Regierung. nachgekommen zu sein. des Krieges nicht hemmt. Solange es nicht feste Garantien Solange es nicht feste Garantien Die Dstbant in Bosen, an der die preußische Seehandlung Zur Halleschen Kommunalchronit. Unterm 24. Juni berichtet hat, daß Rußland friegsmüde ist und den Frieden will, wird Interesse hat und die durch dieses Bindeglied eines jener vielen Mittel zur„ Germanisation" im Osten Deutschlands ist, möchte man uns aus Halle: Die stets umsichtige" Stadtverwaltung, wie Oyama an der Verwirklichung seines Kriegsplanes arbeiten. dieses staatserhaltende Geschäft" über die Grenzen Polens hinaus sie sich immer nennt, hat durch ihr unbegreifliches Tun wieder Ohne eine gute Karte des Kriegsschauplatzes lassen sich auch nach Ostpreußen ausdehnen. Zu diesem Zwecke sah sie sich um und fand dies einmal einen Prozeß heraufbeschworen, der für die Steuerzahler die Bewegungen der japanischen Armeen nur unvollkommen nach einem geeigneten Objekt von großer finanzieller Tragweite ist. Ein Herr Friedrich Specht, verfolgen. Aber man stelle sich eine Karte vor, in deren ostdeutschen Bank in Königsberg. Dieses Institut der frühere Bächter der Beißnißbrücke, die über die Saale nach Mitte die Ortschaften Kirin und Tschantschu liegen. Beide gerade im Begriff, mit einer anderen Königsberger Bank, einem Erholungsort führt, hatte sich wiederholt darüber beschwert, sind an der Zweigbahn gelegen, die ungefähr auf halbem der Norddeutschen Kreditanſtalt, eine Fusion einzugehen; aber daß er mit seiner Tochter Anna in dem Wärterhäuschen zum Eines fich um die Polenbekämpfung handelt, arbeitet hervorgerufen Wege zwischen Tieling und Charbin mit der mandschurischen sogar der preußische Beamtenapparat recht schnell und so wurde flugs taffieren des Brückengeldes vor stickigem Rauch hervorgerufen Wege zwischen Tieling und Charbin mit der mandschurischen wenn durch niedrigen Schornstein nicht verweilen könne. Das Bauamt Bahn verbunden ist. Um Kirin und Tschantschu steht die die Vereinigung verhindert und eine Fusion zwischen der Ostbank schaffte nicht sofort Abhilfe, und die Folge davon war, daß Herr Hauptmacht der russischen Armeen unter Linewitsch. und der Dit deutschen Bank angebahnt. Specht an chronischer Kohlenogydgas- Vergiftung 120 Kilometer östlich von Kirin liegt Omoso, wo sich die Das patriotische Herz des Königsberger Bürgertums mochte, erkrankte und erwerbslos geworden ist und feine Tochter äußerste Rechte Dyamas unter General Kawamura be- wenn es gegen Polentum ging, noch so hoch schlagen, aber die infolge folcher Vergiftung star b. Specht flagte nun findet und die Aufgabe hat, die die russische Linke zu Sorge um den Profit stand den Königsbergern und den Banken gegen die Stadtverwaltung auf Schadenersaz usw. und der ge- umgehen. Hinter Kawamura bewegt sich die Armee doch höher. Man ärgerte sich, daß die kleine Posensche Bank die Ladene Sachverständige, Dr. med. Leidhold, der die Familie entweder größere Königsberger verschlingen wolle, und die Leute von der Specht behandelt hat, sagte heute vor der 2. Zivilkammer des Land- a segarwas, welche die Aufgabe hat, gerichts aus, daß unter den damaligen Verhältnissen in dem gegen Wladiwostok zu marschieren oder den Plaz Kawamuras Norddeutschen Kreditanstalt ärgerten sich insbesondere, daß die Seehandlung, zu deren Gruppe auch einige Privatbanken, namentlich wärterhäuschen ein lebendes Wesen überhaupt nicht existieren konnte. einzunehmen, sobald dieser von Omoso nach dem Nordwesten die Darmstädter Bank gehörte, ihnen den fetten Bissen wegDie stärkste Natur hätte in dem Raume zugrunde gehen müssen. operiert, um die russische Linke zu umfassen. geschnappt hatte. So gab es einen jener Jntereffentämpfe in General Das Gericht erklärte die Ansprüche für begründet; es handelt sich versammlungen usw., die sich dadurch auszeichnen, daß nicht mit offenem um Tausende und die Stadt kann zahlen. visier gekämpft, sondern meistens hinter den Kulissen die Hauptarbeit geleistet wird. Das Projekt scheiterte auch an der Opposition, hauptsächlich wohl mit Unterstützung der Deutschen Bant und der Nationalbank für Deutschland, die zur Norddeutschen Banten gegen die Gruppe Seehandlung- Darmstädter Bank spielte Kreditanstalt in Beziehungen traten, indem sie die von dieser Bank ausgegebenen neuen Aktien übernahmen. In dem Kampfe dieser ein gut Stüd jener bürgerlich- liberalen manchesterlichen Auffassung mit, daß das föniglich preußische Staatsinstitut, die Seehandlung durchaus zu bekämpfen sei. Natürlich bilden die Theorien für diesen Kampf, der schon früher mit einiger Schärfe ausgebrochen war, als die Seehandlung beschloß, gleich den Privatbanken Depofitengelder anzunehmen, nichts anderes als den Dedmantel für das Profitintereffe. Die Banken befürchten eben, daß dem Staatsinstitut eher Gelder zufließen würden als ihnen, da der Staat im Bublifum größere Sicherheit genießt als eine Privatbant. Um einmal gegen die Seehandlung einen Trumpf auszuspielen, wurde daher für die Norddeutsche Kreditanstalt Partei ergriffen; nach außen hin wurde natürlich nur gesagt, das Königsberger Institut habe im " Interesse ihrer Aktionäre" die Konkurrenz der eventuell vereinigten Ostbank- Ostdeutsche Bank abzuwehren. Auf der anderen Seite ver fuchte aber wiederum die Ostbank mit der in jenen Kreisen üblichen chrlichen Manier gegen den Willen der Generalversammlung, die das Projekt abgelehnt hatte, ihre Pläne durchzuführen. Sie erhöhte ebenfalls ihr Aktienkapital und versuchte streng vertraulich" Aktien der Ostdeutschen Bant in ihren Besitz zu bringen, indem sie zum Umtausch unter der Hand, also im geheimen, die neuen Aktien ihrer Bank anbot. Das Spiel wurde aber verraten und wohl absichtlich der Deffentlichkeit mitgeteilt. Man wollte damit offenbar mir, indem man den herausschlagen. Plan durchkreuzte, von dem anderen Teil bessere Bedingungen Im Westen von Kirin liegt Tschangtu, wo die Armee Otus sich befindet. Südwestafrika. Ein Telegramm aus Windhuk meldet: An Typhus gestorben sind: Gefreiter Konrad Pajatsch, Reiter Josef Grauel, Reiter Wilhelm Der. Verunglückt sind: Gefreiter Johann Strieg, geboren 22. 12. 82 zu Berlin, früher im Infanterie- Regiment Kirin, die russische Rechte umfassend, bewegt sich Nogi, Im Norden von Tschangtu, also im Nordwesten von Nr. 151. am 9. Juni d. J. durch unvorsichtigkeit eines Kameraden dessen Truppen vor wenigen Tagen den Kosaken Mischtschentos erschossen( Bauchschuß). Unteroffizier Adolf Timmann, geboren bei Liaujangwenping eine Niederlage bereiteten. Nogi ist jetzt 30. 12. 75 zu Hannover, früher beim Bezirkskommando II Berlin, am 19. Juni d. J. nachts in Windhuk tot aufgefunden. Wahr auf dem Sprunge, in der Flanke und im Rücken von Linewitsch scheinlich liegt Verbrechen vor. Gefallen ist: Unteroffizier Albert die Operationen zu beginnen. Waschinsky, geboren 3. 5 80. zu Pangrik, früher beim GardeStürassier- Regiment, am 14. Juni d. J. auf Marsch Kowas- Seeis im Kampfe gegen Hereros. Husland. So zieht Dhama seinen eisernen Ring um die zum Sterben bereite russische Armee. Linewitsch scheint nach den Lorbeeren Roschdjestwenskys zu geizen. Die Waffenstillstandsfrage. „ Echo de Paris" meldet aus Petersburg: Bis gestern waren Der Heeresetat in der italienischen Kammer. die von Roosevelt unternommenen Schritte für den Abschluß des Waffenstillstandes ohne Erfolg, gestern nachmittag jedoch, nachdem Rom, 24. Juni. Deputiertenkammer. Das Haus fährt in der der amerikanische Botschafter eine dringende Note übermittelt hatte, Beratung der Heeresausgaben für 1904/1905 fort. Kriegsminister Bedotti führt aus, er habe schon im vorigen Jahre den Nachweis habe sich der Zar, wie der Korrespondent des Blattes entgegen geführt, daß es unmöglich sei, nennenswerte Ersparnisse in der Kriegs- anderweitiger Mitteilungen erklären kann, angeblich zu einem verwaltung zu machen, und weist sodann auf die Notwendigkeit hin, formellen Schritte entschlossen und zwar in dem von Roosevelt neue Opfer zu bringen, um die Sicherheit der Landesverteidigung gewünschten Sinne. Graf Lamsdorff habe Befehl erhalten, dem zu gewährleisten. Die Notwendigkeit folge ebensosehr aus den Botschafter mitzuteilen, daß Rußland keine Ursache habe, die Idee Rüstungen der anderen Mächte, wie aus der allgemeinen Lage in Europa eines Waffenstillstandes abzulehnen, da ein solcher angetan sei, und aus den Erfahrungen, die der Krieg im fernen Dsten gezeitigt habe. weiteres Blutvergießen zu verhindern. Man erwartet nunmehr die amt Redner erklärt jodann, indem er auf die von dem Deputierten Sonnino liche Antwort Japans auf das Schreiben des Präsidenten Roosevelt. angeregte Einsetzung einer parlamentarischen Kommission zur Prüfung der Wie dasselbe Blatt erfahren haben will, werde Marquis Heeresorganisation hinweist, die Heeresverwaltung hätte eine der= artige Prüfung nicht zu scheuen, die Regierung werde indessen nicht to zum japanischen Friedensunterhändler ernannt werden, ihre Zustimmung dazu geben ,, weil dadurch zum schweren Schaden während russischerseits Witte mit dieser Aufgabe betraut der öffentlichen Verwaltung eine Verwirrung hinsichtlich der Befugnisse werden solle. und der Verantwortlichkeiten hervorgerufen würde. ausspricht. Aus der Partei. " Der Frieden ist nun auch geschlossen worden; ob die Regierimg zum Zweck der Polenbekämpfung ihre Hand im Spiel hatte, ist sehr wahrscheinlich. Jedenfalls hat die Opposition der Norddeutschen Kreditanstalt nachgegeben; als Aequivalent soll ein Vertrag geschlossen worden sein, der die Konkurrenz zwischen den beiden Königsberger Instituten ausschließt, und wie es offiziell heißt ein berständiges und mußbringendes Nebeneinanderarbeiten für die Zufunft sicher zu stellen geeignet erscheint". Wahrscheinlich wird nun die Norddeutsche Kreditanstalt sich mehr der Kreditgewährung an die polnische Bevölkerungwidmen und der Kampf für das Deutschtum durch Pump und Güterauffauf wird der Ostbant erhalten bleiben. Dder wird auch die Norddeutsche Kreditanstalt sich strebend staatserhaltend bemühen, damit eines Tages beide Banken vereint sich der dividendenbringenden Germanisationsaufgabe hingeben? Im weiteren Verlaufe der Debatte erklärte Ministerpräsident Tokio, 24. Juni.( Meldung des Reuterschen Bureaus.) Der Fortis, die Regierung könne dem Vorschlage zur Einschung Kommandant von Port Arthur meldet, daß es heute gelungen ist, einer parlamentarischen Kommission zur Prüfung zur Prüfung der Frage den früher russischen Panzerfreuzer Bajan wieder flottzumachen. der Rüstungen nicht zustimmen, da die zur Beratung stehende Vorlage dem Lande keine neue Lasten auferlege. Es solle nur ein Teil der Ueberschüsse des gegenwärtigen Budgets für die Heeresausgaben verwendet werden. Die Regierung sei der Ueberzeugung, daß vor allem für die Landesverteidigung gesorgt werden Der Organisationsentwurf wurde am Freitagabend in Hammüsse. Sie könne auf Grund der in Italien bestehenden konstitutionellen burg in einer von mehreren hundert Personen besuchten öffentlichen Regierungsform der Einsetzung der Kommission nicht zustimmen, die Zusammenkunft von Vorständen, Vertrauensleuten, Distrifts- und den Kriegsminister unter Bormundschaft stelle und seine Zuständigkeit Bezirksführern der sozialdemokratischen Vereine im ehemaligen nördund Verantwortlichkeit beschränke.( Lebhafter Beifall.) Von den im lichen Belagerungsgebiet( Hamburg, Altona, Wandsbeck, Harburg, und Verkehr schreitet in einem immer schnelleren Tempo vorwärts. Fusionen. Die Konzentration der Betriebe in Industrie, Handel Laufe der Beratung eingebrachten Tagesordnungen lehne die Re- Wilhelmsburg usw.) einer Erörterung unterzogen. Mit der Partei- Nach den vielen Banffufionen wurde gestern wieder in einer außergierung daher diejenigen der Deputierten Sonnino und Sacchi ab, angehörigkeit" und" Gliederung" erklärte man sich im allgemeinen ordentlichen Generalversammlung der Nationalbank für während sie die von Guarracino und Cottafari eingebrachte Tages- einverstanden, dagegen riefen die Abschnitte„ Bertrauenspersonen" Deutschland die Erhöhung des Aktienkapitals um 20 auf ordnung annehme, die der Regierung das Vertrauen des Hauses und Parteitag" eine lebhafte Aussprache hervor. Der§ 14 soll in 80 Millionen Mark zweds Uebernahme der Bankfirma Born und seinem ersten Teil die Fassung erhalten:„ Die planmäßige Agitation Busse beschlossen. Sicherlich werden in nächster Zeit noch eine Das Haus nimmt schließlich die Tagesordnung Guarracino unter dem weiblichen Proletariat tann( statt wird) durch weibCottafavi in namentlicher Abstimmung mit 196 gegen 68 Stimmen liche Vertrauenspersonen betrieben werden. an, genehmigt durch Aufstehen und Sißenbleiben die einzelnen das Recht zu nehmen, auf dem Parteitage in corpore erscheinen Vereinigung bedeutender Unternehmungen geplant. Der Reichstagsfrattion Reihe von Bankvereinigungen folgen. In der Maschinenindustrie ist gleichfalls eine neue Artikel der Vorlage betreffend die Heeresausgaben und danach in zu dürfen, weil dies ein Vorrecht bedeute, wurde gegen eine starte Benz u. Cie., Rheinische Gasmotorenfabrik, A.-G. Zwischen geheimer Abstimmung mit 174 gegen 57 Stimmen die Vorlage im Minorität abgelehnt.§ 15 Absah I soll dahin modifiziert werden, in weannheim, und der Bielefelder Maschinenfabrik, daß die Wahlkreise entsprechend der Stärke ihrer Organi= Darauf wird die Sizung geschlossen sationen auf dem Parteitage vertreten sein sollen. Das Bureau bormals Dürkopp u. Co., Verhandlungen wegen einer Verschmelzung. der Versammlung erhält den Auftrag, einen diesbezüglichen Antrag zu formulieren. Bezüglich der Delegation von Frauen wurde gegen Förderung der Einwanderung durch die kanadische Regierung wenige Stimmen beschlossen, daß Frauen nur in den Landesteilen Den" Times" wird aus Ottawa gemeldet: Die kanadische Regierung in gesonderten Versammlungen gewählt werden dürfen, wo ihnen hat mit der Nordatlantischen Seefahrts GefeIIaus vereinsgesetzlichen Gründen die Möglichkeit genommen ist, den schaft in Amsterdam einen Kontrakt auf zehn Jahre abgeschlossen politischen Organisationen anzugehören. Die Wahl des Partei- behufs Erzielung einer starken Einwanderung aus Holland, Dänevorstandes soll samt und sonders durch den Parteitag geschehen, so mart, Norwegen, Schweden, Rußland, Finnland, Deutschland, daß es im§ 22 Absatz 3 heißen muß:" Die Wahl der zwei Beisitzer Desterreich- Ungarn, Luxemburg und der Schweiz. Die Regierung erfolgt durch den Parteitag." Vorstehende Abänderungsvorschläge wird der Gesellschaft eine Vergütung von einem sollen zu Anträgen ausgearbeitet und den in Bälde stattfindenden Pfund Sterling für alle aus den genannten Versammlungen der sozialdemokratischen Vereine im genannten ändern ankommenden Männer, Frauen Agitationsgebiet zur Annahme empfohlen werden, damit eine Ber- Kinder aus der Klasse der Landarbeiter sowie für splitterung in Anträge aller Art vermieden werde und etwas Einheit- jeden häuslichen Dienstboten über 18 Jahre zahlen. liches zustande komme. ganzen. Defterreich- Ungarn. Budgetberatungen. Wien, 24. Juni. Der Budgetausschuß des Abgeordnetenhauses verhandelte heute das Budgetprovisorium. Kramarcz erklärt, die Tschechen würfen die staatsrechtliche Frage nicht auf, um die namentlich durch die ungarische Krise her vorgerufene Lage nicht noch mehr zu komplizieren. Die Tschechen würden der Erledigung des Budgets keine Schwierigkeiten bereiten, aber dagegen stimmen. Delvert erklärt, die Deutschen erachteten es als ihre ernste Pflicht, nicht durch die Aufrollung der nationalen Frage die Arbeitsfähigkeit des Hauses zu gefährden. Redner spricht sich entschieden gegen die Wahl Brünns als Ort für die zu gründende tschechische Universität aus. Ministerpräsident Frhr. v. Gautsch erklärt, die Regierung habe wiederholt die Parteien zur freundschaftlichen Aussprache über gewisse Angelegenheiten aufgefordert. Er glaube, daß dieses System fich bisher nicht als vollkommen unwirksam erwiesen habe, und er hoffe, daß noch manche offene schwierige Frage gerade durch den Verkehr der Parteien untereinander und durch offene Aussprache befeitigt werden fönne. Unterrichtsminister v. Sartel weist auf die in den letzten erfolgte Ausgestaltung der Hochschulen hin und erklärt, die Regierung werde im Laufe des Sommers ein Programm für die rascheste Befriedigung der dringendsten Bedürfnisse ausarbeiten. Er erkenne an, daß die Forderung nach Errichtung nationaler Hoch schulen in den Verhältnissen begründet sei und hoffe, speziell in betreff einer slavonischen Universität in absehbarer Zeit mit konkreten Vorschlägen hervortreten zu können. Im Laufe der weiteren Debatte stellt der Handelsminister die Vorlage eines neuen Lloydbertrages, womöglich für den Herbst, in Aussicht. Das Budgetprovisorium wird schließlich angenommen. Gewerkschaftliches. Berlin und amgegend. und ant Mit der Reichstagswahl in Hameln- Springe und den daraus zu ziehenden Lehren beschäftigte sich die letzte Versammlung des Sozialdemokratischen Wahlvereins zu Hameln. Von allen Rednern wurde hervorgehoben, daß seitens der Ordnungsparteien die unAn die Arbeiterschaft von Berlin und Umgegend! lauterſten und gemeinsten Mittel aufgeboten worden seien, um unseren Sieg zu verhindern. Auch der ganze behördliche Verwaltungs- Gemäß der Aufforderung der Generalkommission der apparat sei wieder in Bewegung gesetzt worden zu Nuß und Frommen Gewerkschaften Deutschlands sowie in Verfolg der am der nationalliberalen Wahlmache. Zuletzt habe der Skandal Hohn- 5. Juni in der Berliner Gewerkschaftskommission gefaßten worden sei. Bei alledem war die Versammlung sich indessen auch Resolution hat der Ausschuß derselben in seiner letzten Sigung darin einig, daß immerhin mehr zu erreichen gewesen sei, wenn alle beschlossen, für die um Anerkennung des Koalitionsrechts berufenen Stellen der Partei vollauf ihre Schuldigkeit getan. Um fämpfenden Zigarettenarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands eine fruchtbare Disfussion hierüber zu ermöglichen, und zwar in Sammellisten herauszugeben. Dieselben sind für Vertrauenseinem Augenblicke, da die Eindrücke aus dem Wahlkampf den Ge personen der Gewerkschaften und Partei in der Zeit von noffen noch lebendig vor Augen stehen, beschloß die Versammlung, 11 bis 1 Uhr und 6 bis 8 Uhr in unserem Bureau in nächster Zeit eine Wahlkreiskonferenz einzuberufen. Engel- Ufer 15 zu haben. Listen, welche von der Berliner Gewerkschaftskommission Ein Nachspiel zum Plößenseeprozeß. Wegen Veröffent- herausgegeben werden, sind nur mit derselben abzurechnen. lichung der Aftenstücke aus der Strafanstalt Plößensee war auch gegen Ebenso sind alle Gelder, welche in Berlin und Umgegend gedie Sächsische Arbeiter- Zeitung" ein Strafverfahren eingeleitet sammelt und für die streifenden Zigarettenarbeiter und Paris, 24. Juni. In parlamentarischen Kreisen verlautet, dak worden. Die betreffenden Nummern des Blattes wurden damals Arbeiterinnen bestimmt sind, an A. Körsten, Engel- Ufer 15, im gestrigen Ministerrate die Amnestiefrage erörtert wurde. Der dies- der im Berlage der„ Sächsischen Arbeiter- Zeitung" erscheinenden zu senden. Bezügliche Gesezentwurf dürfte bereits am nächsten Dienstag der Görlißer Volfe- Zeitung". Jetzt ist das Verfahren eingestellt und Die Quittungen erfolgen öffentlich im Vorwärts". GeRammer unterbreitet werden. Es heißt, daß die geplante Amnestie die beschlagnahmten Zeitungsnummern sind dem Verlag wieder werkschaftslisten oder Sammlungen dürfen nur innerhalb des sich nicht nur auf die vom Staatsgerichtshofe Verurteilten, Dérou zugestellt worden. Man ist also bemüht, die Akten über eigenen Gewerbes zirkulieren. lède, Buffet und Genossen, sondern auch auf alle Preß- und Ausstandsvergehen sowie auf die wegen der sogenannten den unbequemen Fall vollständig zu schließen. Frankreich. Angeberei- Angelegenheit verhängten Disziplinarmaßregeln erstrecken werde. Spanien. Vertagung der Kammern. Madrid, 24. Juni. Das Amtsblatt beröffentlicht ein Dekret des Königs, durch welches die Kammern vertagt werden. " Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Hus Induftrie und Handel. " Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission. Zur Lohubewegung der Kürschner teilt uns die Streifleitung mit, daß bis jetzt ca. 150 Arbeiter und Arbeiterinnen bei folgenden Firmen die Arbeit niedergelegt haben: Die Bank der Polenbekämpfung. V. Mannheimer, Oberwallstr. 7; D. Lewin, Hausvoigteiplaz 18; Ein von den Banten an die Zeitungen versandtes Communique Meyer u. Ko., Kommandantenstr. 76-78; G. Engel, Landsbergermeldet, daß zwischen der Norddeutschen Kreditanstalt straße 87; S. Landsberger, Niederwallstr. 10; 2. Reinte, Neue und der Ostbank für Handel und Gewerbe, beide in Friedrichstr. 9-10; Glogauer, Dragonerstr. 12; Schwoch, Brunnen straße 154;©etiler u. Kramer, Grünstr. 46; Joka u. So., Kurstraße 32; Freistatt u. Ko., Oranienburgerstr. 2.— Die Streikleitung richtet an die Berliner Arbeiterschaft das Ersuchen, im Streikbureau, M e n d e l s o h n st r. 9, von allen bekannt werdenden Fällen Mit- teilung zu machen, wo für die bestreikten Firmen Heimarbeit der- richtet wird. Freie Bereinigung selbständiger Barbiere, Friseure und Perrücken- wacher für Berlin und Umgegend. Nachdem auch die Barbier- und Heilgehülfen-Jnnung wieder, wie bor vier Jahren, in die Fußtapfen der großen Innung getreten ist, um, wie bei allen sozialen Fragen unseres Berufs, auch diesmal den Fortschritt unmöglich zu machen, ersuchen wir unsere Mitglieder, keine Rücksicht mehr auf die Konkurrenz zu nehmen, sondern das Plakat an von außen sichtbarer Stelle anzubringen. Der Beauftragte Fritz Deichsel, Pappel-Allee v. Achtung, Bauhandwerker! Verband der Tapezierer. Kleber! Um den fortgesetzten Durchbrechungen des Tarifes vorzubeugen, hat die Organisation beschlossen, von Wontag, den 26. Juni, ab Kontroll- karten herauszugeben. Wir ersuchen die Bauhandwerker, daraus zu achten, daß jeder Kleber im Besitz einer Kontrollkarte ist. dIL. Die Karten werden Sonntag, den 25. d. M., vormittags von 9 bis 1 Ulp�in folgenden Lokalen ausgestellt: Krüger, Lychener straße 8; Pade, Kunkelstraße 6; Stephan, Wienerstratze 31; Merker Bergstraße 10 und Rückert. Steinmetzstraße 35, ferner Wochentags im Nachweis Rückerstraße 9; daselbst werden arbeitslosen Kollegen die Kontrollkarte,» abgestempelt. Die Verbandsleitung. Deutsches Reich. Die AirSsperrung der Bauarbeiter im Ruhrgebiet. Seit Wochen haben die Scharfmacher und die ihnen nahestehende Presse mit dem Aussperrungsplan eine unverschämte Renommage getrieben. 30 090 Arbeiter, so verkündete man frohlockend, würden von der Aussperrung betroffen werden. Wenn man mit dieser Voll anzeige das Interesse der weitesten Oeffentlichkeit auf die Vorgänge im Industriegebiet lenken wollte, so kann man füglich nichts dagegen einwenden; sollte aber hiermit, was wahrscheinlicher ist, eine Ein- schüchterung der Arbeiter bewirkt werden, so war das Renommieren ein sehr untaugliches Mittel dazu: eine Ueber raschung brachte der Aussperrungsplan für die Arbeiter nicht. Die führenden Kreise der beteiligten Verbände wußten längst, daß etwas im Werke sei, man wußte auch mit ziemlicher Sicherheit, daß eine Aussperrung kommen würde— die verschiedensten An zeichen deuteten darauf hin. Das Bauunternehmertum im Industrie bezirk zeichnet fich durch besondere Profitwut und Brutalität aus. Das eine erklärt sich durch die sprunghafte Konjunktur— Orte, die in diesem Jahre eine rege Bautätigkeit, eine fieberhafte Grundstücks spekulation aufweisen, sind oft im nächsten Jahre fast verödet. In diesem Jahre riefige Profite, das nächste kann ebenso große Verluste bringen.„Bereichert euch" sagt die Kapitalistenmoral, und zwar so schnell als möglich, wer weiß wie es morgen aussieht. Die außergewöhnliche Brutalität erklärt sich daraus, daß die Unternehmer jahrzehntelang mit den Arbeitern nach Willkür umspringen konnten, ohne jemals kräftigen Widerstand zu finden. Erst als nach der großen wirtschaftlichen Depression in den Jahren 1903/04 bei einer blühenden Bau tätigkeit die Organisationen der baugewerblichen Arbeiter einen mächtigen Aufschwung nahmen, änderte sich das. Ueberall machte sich das Bestreben geltend, die so überaus niedrigen Löhne, die in den Krisenjahren noch um ein Wesentliches herabgedrückt waren, aufzubessern. Im eigentlichen Kohlengebiet ist wohl kanm ein Ort, der nicht eine mehr oder minder umfangreiche Lohnbewegung sah— und Erfolg hatten sie alle. Auf der ganzen Linie war das Unter nehmertum gezwungen, die Löhne zu erhöhen, in den meisten Orten mußte es auch in eine Verkürzung der Arbeitszeit willigen. Am Ende des Jahres 1904 war der Lohn für weit über 8000 Maurer auf 50 Pf. gebracht, der Lohn der übrigen Maurer stand auf 45, 47, 48 Pf. Die Arbeitszeit betrug in fast allen hierbei gezählten Orten 10 Stunden, mit Ausnahme von fünf, wo für etwa 2200 Maurer vorläufig noch die 10� stündige Arbeitszeit bestehen blieb. In Essen beträgt der Lohn 52 Pf. Für 16 größere Lohn bezirke bestehen zur Zeit Arbeitsverträge. Das ist in groben Umrissen das Ergebnis der Kämpfe, die die Organisationen in den Jahren 1903/04 im Industriegebiet geführt haben. Für die Zimmerer stehen die Verhältnisse ähnlich, während dielLohn- und Arbeitsverhältntsse derBauhülfsarbeiter noch sehr zurückgeblieben find. Für die Unternehmer war eS natürlich ssehr unangenehm, daß die Freiheit der unbeschränkten Ausbeutung so befchmtten wurde. Sie glaubten, durch ihren Zusammenschluß in einen Arbeitgeber- bund die„alte gute Zeit" wieder zurückrufen zu können, und schon im vorigen Jahre trat dieser„Bund" verschiedentlich in Aktion, indem er in einigen Orten, so in Herne, Recklinghausen, Wanne. Gelsen kirchen usw. AuSsperungen herbeiführte. Irgendwelche Erfolge für seine Mitglieder hat er nirgends damit erzielt, alle diese Bewegungen endeten mit dem Siege der Arbeiter. Was ihm damals nicht gelang, soll nun jetzt gelingen. Nach den bisher vorliegenden Nachrichten vom Streikgebiet scheint eS aber nicht der Fall zu werden; es hat vielmehr den Anschein, als ob sich der Arbeitgeberbimd eine gründliche Niederlage holen sollte. Es ist bekannt, daß schon vor Pfingsten Verhandlungen zwischen Unter nehmern und den Nrbeitervertretern stattfanden, die erklärlicherweise ein negatives Ergebnis hatten. Bei diesen Verhandlungen sprachen die Unternehmer es offen aus, daß sie jeden Tarifvertrag ablehnen müßten. Vielleicht rührt diese Animosität gegen die Tarifverträge daher. daß es ihnen jetzt moralische Skrupel macht, die Aussperrung auch auf die Vertragsorte auszudehnen. Als solche kommen Duisburg, Mülheim a. d. Ruhr, Gladbeck- Hör st-Brauk, G e ls e nki r ch e-n- W a n n e- Ei I e l, Herne, Necklinghausen und Lüdenscheid in Frage. Bis jetzt erstreckte sich die Aussperrung auf die Orte Dort- m u n d und Umgegend(Eving.�Derne, Lünen. Brambauer. Brakel, Marten, Lütgendortmund und Mengede), Hörde, Aplerbeck, Schwerte, Unna, Lippstadt, Iserlohn, Lethmate, Plettenberg, Hüsten, Hagen, Haspse, Hohenlim- bürg, Witten, Annen, Langendreer, Werne. Castrop, Rauxel. Habt na hör st, Bochum. Ferner Landkreis Essen sAltenessen, Borbeck, Bottrop. Caternberg, Noithausen, Steele-Kray). Oberhausen, Bezirk Ruhr ort (Ruhrort, Meiderich. Hamborn, Neumühl, Marxloh, Bruckhausen), Homberg, Hochheide, M ö r S. In all diesen Orten sind bisher ausgesperrt 4400 Maurer, 1500 Bauh'ü l f Ssa r b e i te r u n d 300 Zimmerer. Es ist möglich, daß sich diese Zahl noch um etwas erhöhen wird, absolut ausgeschlossen aber ist eS. daß sie auch nur entfernt den Prahlereien des Arbeit- geberbnndes entspricht. Die Ausgesperrten verteilen sich ungefähr gleichmäßig auf die Zentralverbände und den christlichen Verband. Selbstverständlich haben sich alle in Frage kommenden Organisationen miteinander über die innezuhaltende Taktik verständigt. Die Absicht des„Bundes" soll allerdings dahin gehen, die AuS- sperrung auch auf die VertragSaebiete auszudehnen; man kann den Bauprotzen viel zutrauen, aber so dumm werden sie doch nicht sein. Sie werden sich damit begnügen, keine frischen Arbeitskräfte einzu- stellen. Aber ist das, als Kampfmaßregel angewendet, nicht auch ein Vertragsbruch? Man könnte es den Arbeitern nicht verdenken, ivenn sie eS als solchen ansehen und ihre Konsequenzen daraus ziehen würden. Die Sache würde dadurch für die Unternehmer eine unheilvolle Wendung nehmen. Die Verbände haben allen Grund, der Aussperrung mit kaltem Blute gegenüber zu stehen. Der„Grundstein" schreibt dazu: „Die Absicht der Unternehmer war, nach dein Vorbilde der Zechenbesttzer ein Drama anfzuführen, das in verstärktem Druck, verstärkter Ausbeutung, verstärkter Knechtschaft der Arbeiter aus- klingen sollte— es wird eine Posse werden, bei der der„Arbeit geberverband" eine ähnliche Rolle spielen wird wie der betrübte Lohgerber, dem die Felle fortgeschwoinmen sind. Wenn das Unternehmertum partout vor aller Welt demonstrieren will, daß ihm jede selbständige Regung der Arbeiterschaft verhaßt ist, daß es allen Versuchen der Arbeiter, ihr elendes Leben menschen würdiger zu gestalten, stets den wütendsten Widerstand entgegen setzt, daß es die eben für die Kultur erwachten Arbeitermassen wieder in das alte Elend zurückschleudern will— so soll uns das recht sein. Die Arbeiter werden daran zu ermessen wissen, was sie zu tun haben." Und tatsächlich wird auch diese Aussperrung nur dazu beitragen, die Eroberung des Industriegebiets für die gewerkschaftliche Organi sation zu beschleunigen._ Lenken die Herren ein? Der Arbeitgeber-Verband der Zigarettenindustrie veröffentlicht in Dresdener Blättern eine Er- klärung dahingehend, daß es nicht in seiner Absicht liege, das Koalitionsrecht als solches anzutasten. Nur den Tabakarbeiter- Verband. dessen Mitglteder vorwiegend Zigarrenarbeiter seien, könne der Arbeitgeber-Verband nicht als zuständige Vertretung der Zigarettenarbeiter anerkennen. Wenn sich die Arbeitnehmer der Zigarettenindustrie eine eigene Organisation schaffen wollten, wolle der Arbeitgeber-Verband diesem Bestreben kein Hindernis be reiten.— Wir meinen: Wie die Zigarettenarbeiter sich organisieren wollen, ist ihre Sache und nicht die ihrer Arbeitgeber. Was soll aber die Erklärung? Lenken die Herren ein? Wollen Sie den Kampf gegen den Tabakarbeiter- Verband aufgeben? Oder aber wollen sie die Gründung einer Sonderorganisation(vielleicht einer in ihrem Sinne wirkenden Streikbrecher-Organisation) begünstigen? Zum Frieden sind die Arbeiter jederzeit bereit; aber thre Zugehörigkeit zum Tabakarbeiter-Berband geben sie nicht auf. Und die übrige Arbeiterschaft wird sicher den von Angehörigen einer Streikbrecher- Organisation hergestellten Zigaretten noch weniger Geschmack abgewinnen, als denen aus der Hand unorganisierter Streikbrecher. Ausstand der Klempner in Dresden. Seit acht Tagen stehen die Klempner und Installateure behufs Durchsetzung der Tarisi bedingungen(neunstündige Arbeitszeit und Minünallohn von 42 bis 50 Pf.) in partiellen Ausstand. Nur die Unverheirateten kamen bisher in Betracht. Eine stark besuchte Versammlung, die am Freitag abend im„Keglerheim" stattfand, beschloß fast einstimmig, den Ausstand auf alle Betriebe auszudehnen, die nicht die Tarifbedingungen anerkennen. Die Kollegen Beinkämpen und Haack referierten. Etwa 500— 600 Klempner und Jnstalla teure werden von der AuSstandserklärung berührt. Da die Verhält- nisse außerordentlich günstig liegen, hofft man die Innung, in der einige Scharfmacher ein terroristisches Regiment führen, bald zahm zu bekommen._ Massenaussperrungen ohne Ende. München, 23. Juni.(Eig. Ber.) Nunmehr haben auch die Scharfmacher im Baugewerbe die vor acht Tagen angekündigte Aussperrung der Maurer, Zimmerer und Tagelöhner vollzogen. Wie schon telegraphisch gemeldet, wurden 4000 Bauarbeiter brutal aufs Pflaster geworfen, weil sie sich, wie die Metallarbeiter weigerten, jenen berüchtigten S ch a n d r e v e r s, der den Austritt aus der Organisation verlangt, zu unterzeichnen. Damit haben die Schleifsteindreher im Baugewerbe den Gipfel der Niedertracht erreicht, da sie nicht einmal, wie die Maschinenprotzen, ihre Brutalität auch nur mit einem Schein der Berechtigung begründen können. Dann muß festgestellt werden, daß die in Frage kommenden Bauarbeiter in München aber auch nicht auf einem einzigen Bau inAusstandgetretenwären, noch die Sperre verhängt hätten. Wir haben schon ein- mal hervorgehoben, daß der Zentralverband der Maurer Deutsch. lands auf Grund eines im Vorjahre vor dem Gewerbegericht abgeschlossenen Vertrags verpflichtet war. noch vor Jahresschluß mit dem Arbeitgeber-Verbande in Tarif-Verhandlungen einzutreten, um den Arbeitgebern die Möglichkeit zu geben, bei Ilebernahme von Arbeiten mit den neuen Verhältnissen rechnen zu können. Nichts destowenigpr lehnte es der Arbeitgeber-Verband ab, mit der Orgw nisation zu unterhandeln. Schließlich ließ man sich doch herbei, die Wünsche der Organisation entgegenzunehmen. Es wurde sowohl die verlangte OsHstündige Arbeitszeit, als auch der im Entwurf vorgesehene Minimalstundenlohn von 52 Pf. prinzipiell ab gelehnt, obgleich ein Mindeststundenlohn im vorigen Jahre vor dem Gewerbegerichte vereinbart und ein volles Jahr anstandslos auch"bezahlt wurde. Im Interesse des Friedens haben die Arbeiter auf eine Verkürzung der Arbeitszeit für diesmal noch verzichtet. Aber: Es kann der beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt! Der Arbeitgeber-Verband verlangte noch, daß bei Lohndifferenzen nicht daS Gewerbegericht, sondern das Jnnungsschiedsgericht zuständig sein soll. Selbstverständlich konnte die Organisation einer derartigen Verschlechterung der schon im vorigen Jahre errungenen Verhältnisse nicht zustimmen. Der Arbeitgeber-Verband brach die Verhandlungen ab und kündigte ohne weiteres die Aussperrung aller jener Bauarbeiter an, die sich nicht unterschriftlich verpflichteten, sich knechtselig zu unterwerfen und niederträchtigen Verrat an ihren Kollegen zu üben. Zahlreich be: suchte Versammlungen haben mit Abscheu eine derartige Zumutung zurückgewiesen. Nun wird behauptet, daß der Sekretär F e l l e r- m a i e r des Arbeitgeber-Verbandes für das Baugewerbe seine Hand im Spiele hatte bei der Aussperrung der Metallarbeiter in Bayern. Diese Annahme ist nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen, umsomehr, als die Metallindustriellen und Scharfmacher im Bau- gewerbe gleichzeitig im hiesigen Kunstgewerbehause tagten und ein und dieselbe Korporation ein und denselben Beschluß faßte. Den Herren Liberalen kommen diese Aussperrungen jetzt, wenige Wochen vor den Landtagswahlen, höchst unangenehm, weil es durch die Bank„liberale Arbeiterfreunde" sind, die von den Arbeitern den Austritt aus den Organisationen verlangen und dieses Gebaren mit dem„liberalen" Programm, das u. a. volle Sicherung und freieste Betätigung des Koalitionsrechtes breitspurig verkündet, nicht gut in Einklang zu bringen ist. Daher nennen die N. N.", die sich zurzeit recht arbeiterfreundlich gebärden, daS Vorgehen des Scharfmacherhandlanders Fellermaier,„eine traurige Blüte aus dem Kampfe um die Wirt, schaftliche Macht" und meinen, daß solche Arbeitgeber daS Recht verwirkt haben, sich über den unerträglichen Terrorismus der Arbeiter zu beklagen. Obgleich zurzeit über 30 000 Arbeiter in Bayern mit roher Faust an ihrer freiwilligen Arbeit gehindert werden und ca. 60 000 Per- anen dem Hunger preisgegeben werden sollen, sieht sich die k. b. Regierung nicht veranlaßt, dem Unternehmertum in die Parade zu fahren._ Im Dteinhauerstreik zu Straßburg i. Elsaß ist die Situation noch unverändert. Es fanden in der letzten Woche wohl Vergleichs- Verhandlungen auf dem Bürgermeisteramt statt, doch eine Einigung kam nicht zu stände. Die Baugewerksinnung verlangt nach wie vor die Aufnahme der Arbeit zu den alten Bedingungen, weil angeblich die Tarifberatungen nicht vor dem 20. Juli fertig sein könnten! — Am 1. September solle dann der Tarif zur Einführung gelangen. Als Lockmittel sollte dann bis dorthin das Steinstoßen und Spalten vergütet werden. Die Streikenden ersehen daraus nur eine von der Innung wohldurchdachte Verschleppung, und lehnten die ihnen so„süß" angebotenen Bedingungen ab.— Sie beschlossen aufs neue, die Arbeit erst dann aufzunehmen, wenn ein 'estgeregeltes Verhältnis, entweder in Stundenlohn oder durch Tarifs abgeschlossen ist. Sie wollen nicht mehr in das alte System, dem wilden" Akkord zurückkehren. Der von den Unternehmern ersehnte Zuzug von Arbeitswilligen will sich trotz aller Anstrengungen nicht einstellen. Auch die„schwarzen" Listen erreichen ihren Zweck nicht. Die Stimmung der Streikenden ist ausgezeichnet, ob dies auch bei der Innung der Fall ist, möchten wir sehr bezweifeln. Die Aussperruttg an der Nnterweser gewinnt au AuSdehuuflg." Geestemünde, 24. Juni. Dem Beschluß des Arbeitgeberver- bandes entsprechend, hat dir Rickmersche Schiffswerft heute abend ihre sämtlichen achthundert Arbeiter ebenfalls entlassen und die Werft geschlossen. � v s,■ v Hus der Frauenbewegung. Der Berein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse ver« anstaltet Sonntag, den 9. Juli, einen Ausflug nach Dahlem(Bota- irischer Garten) mit Führung. Mitglieder, welche sich daran be- steiligen wollen, müssen rechtzeitig die Personenzahl bei Frau Klotzsch, Koppenstraße 81, angeben, da der Direktion die Zahl der Teilnehmer mindestens acht Tage zuvor angezeigt werden muß. Treff- Punkt: VslO Uhr in Steglitz, Ecke Grunewald- und Schloßstraße. Nachher gemütliches Kaffeekochen in Steglitz, Restaurant Birken- Wäldchen. Weißensee. Der Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiter- klasse HM Montag, den 26. d. M.. abends 9 Uhr. bei Ullrich, Rölke- straße 20, seine Mitgliederversammlung ab. Fräulein Ida Baar hält einen Vortrag über:«Die Frau im wirtschaftlichen Kampfe". Im Anschluß an dieses Thema findet Diskussion statt. Dann wird näheres bekannt gegeben über den Sommerausflug am 10. Juli. Britz. Donnerstag, den 22. Juni, fand die Versammlung des Frauen- und Mädchenvereins für Britz und Umgegend statt, in der über Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse vorgelesen wurde._®ct Besuch der Versammlung ließ viel zu wünschen übrig. Die nächste Versammlung ist am 20. Juli d. F. Arbeitersekretärinnen in der Schweiz. Im Züricher Arbeiter. sekretariat ist neben zwei Genossen die Genossin Fräulein Turnau als dritte Angestellte tätig. Die lohnstatistischen Erhebungen in Winterthur nahm für das schweizerische Arbeitersekretariat neben Dr. Lothmar jun. aus Bern die Genossin Fräulein Dr. Amroy auf. und gegenwärtig macht sie im Kanton Appenzell Erhebungen über die dortige Hausindusttie(Weberei und Stickerei). Als dritter Sekre- tariatsbcamter des schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist Genossin Frau Dr. Haas in Bern tätig..- v Versammlungen. Genosse Glocke ersucht uns um Aufnahme folgender Erklärung': Nach dem Bericht der Versammlung des Holzarbciter-Verbandes in der gesttigen Nummer soll ich mich in bezug auf die Frage des Generalstreiks aus den Boden der Beschlüsse des Kongresses gestellt haben. In bezug auf den„Generalstteik", wie er von den Anarchisten .und ihren Freunden zum Sturz der heutigen Gesellschaftsordnung propagiert wird, trifft dies zu. Der Kölner Kongreß hat aber nicht nur die Frage des„Generalstreiks", sondern auch den Wert des „politischen Massenstreiks" in den Kreis seiner Beurteilung und Kritik gezogen. Und hierzu habe ich ausgeführt, daß die Gewerkschaften bei ihrer Bedeutung und zunehmenden Machtstellung im öffentlichen Leben das Recht und im Interesse ihrer Fortentwickelung auch die Pflicht hatten, Fragen wie Generalstreik usw., soweit sie in die ge- werkschaftliche Tätigkeit eingriffen, zu klären und Stellung dazu zu nehmen. Ich halte es aber für schädlich und die politische Aktion der Arbeiterbewegung beeinträchtigend, wenn der Gewerkschaftskongreß Stellung nehme gegen politische Kampfmittel, die nach den Be- schlüssen des internationalen Kongresses eventuell zur Anwendung gebracht werden können. Die Auswahl und Festsetzung der politi- scheu Kampfmittel muß ausschließlich der politischen Partei über- lassen bleiben, da nur bei einer Einheitlichkeit des politischen Kampfes ein Erfolg auf Erriugung polittscher Rechte für die Arbeiter und Abwehr reaktionärer Anschläge möglich ist. In den politischen Or- ganisationen hat jeder Parteigenosse Gelegenheit, sich gegen politische Maßnahmen zu wenden, die er für nicht anwendbar hält. Aber die Austragung der Meinungsverschiedenheiten über die Nützlichkeit oder Schädlichkeit der politischen Kampfmittel auf den Parteitagen und auf den Gewerkschaftskongressen führe zu Gegensätzen der beiden notwendig sich ergänzenden Faktoren der Arbeiterbewegung, von welchen doch nur die Gegner Nutzen ziehen könnten. Ich habe des- halb auch gegen die Resolution, die Frag« deS politischen Massen- streiks betreffend, gestimmt...„ Die Revolution in Rufstsch-Polen. Warschau, 24. Juni.(Offizielle Meldung.) Wie dem „Kuryer Warschawski" aus Lodz über die dorttgen Straßen- kämpfe gemeldet wird, begann der Kampf, nachdem in alle» Fabriken der Ausstand ausgebrochen war, an zwanzig Stelleu der Stadt, a« denen Barrikaden errichtet wurde«, die eine Höhe von zweistöckigen Häusern erreichte«. ES kämpften gegen«0 ODO bewaffnete Arbeiter gegen vier Regimenter Infanterie, ein Kosaken- und ein Dragoner- Regiment, die General Exten befehligte. Die Barrikaden wurde« von den Truppen mit Hülfe von Sappeuren gestürmt. Eine Infanterie» nnd eine Kavallerie-Divifio« find zur Berstärkuug der Garniso» in Lodz eingetroffen. Warschau, 24. Juni.(Offizielle Meldung.)' In der Grzhbowska» straße wurde heute einem Zuge, welcher eine rote Fahne mit sich führte, durch berittene Gendarme der Weg verlegt. Einer der De- monftranten schlenderte eine Bombe gegen die Gendarmen, Drei derselben sowie mehrere Pferde wurden verwundet. L o d z. 24. Juni.(W. T. B.) Die Gärung in der Stadt hält an, es kam auch heute an verschiedenen Stellen zu blutigen Zu- sammenstäßen. Durch eine gegen eine Truppenabtrilnng geschleuderte Bombe wurden vier Kosaken getötet und sechzehn verwundet. Bon der Einwohnerschaft kamen heute acht Personen umS Lebe«, während zwölf verletzt wurden.,-_______ Letzte Nadmcbten und vrpelcken. Ausnahmegesetze gegen die Jude«. Petersburg, 24. Juni.(Meldung der Petersburger Telegraphen« Agentur.) Am 21. Juni erfolgte die kaiserliche Bestätigung deS von dem Ministerkomitee erstatteten Gutachten« betteffend die Revision der Judengesetze. DaS Ministerkomitee hat der Meinung Ausdruck gegeben, vom Standpunkte der Regierung aus be- täiide die richttge Lösung der Jndenftage in rechtlicher Gleichstellung der Juden mit der übrigen Bevölkerung Rußlands, jedoch erforderten die sozialen und dir Rasseneigentümlichkeiten der Juden eine andere Lösung der Jubensrage, weil die rechtliche Gleichstellung der Juden die Interessen der übrigen Bevölkerung verletzen würde und unliebsame Ausbrüche des BolksunwilleuS hervorrufen könnte. Das Komitee habe deshalb beschlossen, die Neubearbeitung der Judengesetze der einzuberufenden Deputierten- Versammlung zu überlassen, für die Borarbeiten aber eine besondere außer- behördliche Konferenz einzusetzen, deren Mitglieder zum Teil vom Kaiser ernannt werden, zum anderen Teil aus Vertretern von Behörden bestehen sollen. Daß man nun der übrigen Bevölkerung auch die politischen Rechte versagt, wird nun wohl wieder damit begründet werden, daß man die Interessen der— Juden nicht verletzen wolle. Wie», 24. Juni. DaS oberste Hofmarschallamt wird heute end- gültig über die Affäre der Prinzessin Luise von Kovurg Beschluß fassen und daS Kuratel zweifellos aufheben. �lerantw-Ned» Franz Rehbei»,Bkrstn.LnIerateverantw.(mitAuSnahmeder,NeueWelt"-Beilage)!Th.Glocke, Berlin. Druck». Vertag: Vorwärts Buchdr.u.Beriagßanst.PaulSmger Sc Co-, BerIinS.lV.Hterju4Bkrl�en«.U»t«rhalt««gSdl Br. 146. 22. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ueber politischen Streik. Sonntag, 25. Juni 1905. an dieser Stelle den reichen Inhalt der Abschnitte, welche die dr abschnitten zur Anwendung tamen abschnitten zur Anwendung tamen- Steuerbertveigerung, Barrikaden erft bezeichneten Arten des Streits behandeln, auch nur anzubeuten tampfgelangt die Verfasserin zum Schluß, daß der Streit bie Es sei nur bemerkt, daß die Verfasserin die Schädigungen und Ge- natürliche Form der proletarischen Revolution' Im Verlag der Sächsischen Arbeiterzeitung" ist eine größere fahren der antiparlamentarischen Generalstreit- Illusion für die Ar- ist:" Der Streit, sagt sie in Anknüpfung an die ruffischen Ereignisse, ergibt Schrift über„ Generalstreit und Sozialdemokratie" erschienen.*) Die beiterklasse in vorzüglichen Ausführungen darstellt. sich als Notwendigkeit von selbst in jeder wirklich Verfasserin ist unsere holländische Parteigenossin Roland- Holst, welche Die Verfasserin geht dann über zum politischen Massenstreit, revolutionären Bewegung unserer Gegenwart, weil er aus der öfoschon auf dem internationalen Kongreß über die Frage des General- d. h. der Arbeitsverweigerung, durch welche bewußt auf die Be- nomischen Lage der Arbeiterklasse hervorgeht";" ber Streit ist die ftreits referiert hat. Genosse Kautsky begleitet die Schrift mit einer einflussung der politischen Verhältnisse eines Staates" hingewirkt Einleitung, der erste Schritt jeder revolutionären MassenVorrede, in der er rühmt, daß sie„ Klarheit schafft über tie wichtigste wird. Sie schildert die verschiedenen Bewegungen dieser Art in den aktion, wie ihr weiterer Fortgang fich auch abspielen möge"; praktische Frage, deren Lösung uns gegenwärtig obliegt, die Frage letzten Jahren und kommt zu dem Ergebnis, daß einen günstigen der politische Massenstreit ist die einzige mögliche Form des nach der schärfsten Waffe in den großen Entscheidungstämpfen, denen Verlauf diejenigen nur wenige Tage dauernden politischen Bürgerkriegs, worin den mit den raffiniertesten Mitteln der modernen wir entgegengehen". Streits gehabt haben, welche sich begnügten, Protest oder Technik ausgerüsteten Soldaten von der anderen Seite nur die Insbesondere in Frankreich und Holland hat der Gedanke der Manifestation zu sein, ohne der Staatsgewalt offenen Kampf offene Brust und das ungeschützte Herz" entgegengestellt wird und allgemeinen Arbeitsverweigerung möglichst des gesamten Proletariats anzubieten. Sie sagt zusammenfassend über das Ergebnis der dennoch nicht die bewaffnete Regierungsgewalt, sondern das unbewaffnete Heldentum der Masse entscheidet". Der„ politischseit langem eine große Rolle gespielt. Gerade aber die Sozialpolitischen Streits der letzten Jahre: demokratie der genannten Länder sowohl wie der anderen Länder, vor- Der glänzende Verlauf des Manifestations- und Proteststreits revolutionäre Massenstreit" erscheint als entscheidendes Kampfmittel nehmlich auch die deutsche Sozialdemokratie hat die Propaganda dieses in Schweden und Italien brachte dem Proletariat dieser Länder der Arbeiterklasse, das ihr als geschichtliches Produkt des KlaffenGedankens stets abgelehnt, weil sie die Arbeiter auf eine Aktion einen unverkennbaren Zuwachs an Selbstbewußtsen und politischer tampfes aufgedrängt wird. Die Schrift flingt aus in die VerLenkte, zu deren Durchführung alle organisatorischen Voraussetzungen Macht. Die in ihren Formen und Zielen von diesen friedliebenden fündigung der Notwendigkeit der Vorbereitung des politischen fehlten, weil sie die dringlichen Aufgaben des Auf- und Ausbaus der Demonstrationsstreits am weitesten entfernte ruffische politisch revolutionären Massenstreits, b. h. die Vorbereitung der Arbeiterschaft Organisationen und die Bestrebungen auf wirtschaftliche Ver- revolutionäre Streifbewegung erweist auf der anderen Seite die für große geschichtliche Momente, für folgenschwere Wendungen." besserung der Lage der Arbeiter in der Gegenwart störte, weil sie folossalen Wirkungen dieser Waffe, sogar in den Händen einer insbesondere die notwendige politische Betätigung der Arbeiterklasse herabsetzte und schwächte. Die Kritit der Sozialdemokratie an diesem bon Anarchisten und anarchistelnden Richtungen vertretenen Generalstreit fand ihre klassische Prägung in dem Worte Liebknechts: Generalstreit ist unmöglich und wenn er möglich ist, ist er unnötig 1" Die internationalen Kongresse der Partei und der Gewerkschaften sind stets mit überwiegenden Majoritäten gegen diese Jdee ablehnend verblieben. prozentual schwachen und wenig tampfgeübten Arbeiterschaft. Dic Wir haben die Darstellung der Roland- Holftfchen Schrift, soweit zwischen den äußersten Grenzen des friedlichen Pressions- und des fie die Erfahrungen zusammenfaßt, die in verschiedenen Ländern bepolitisch- revolutionären Streits liegenden Versuche dagegen verzüglich der Streits zu politischen Zwecken gemacht sind, als dankensliefen mit einer einzigen Ausnahme( der belgische Streit von 1893) werte Bereicherung unserer Parteiliteratur begrüßt. Der Methode erfolglos und endeten mit einer gänzlichen Niederlage des Prole- der Betrachtung und den Schlußfolgerungen der letzten Kapitel bertariats. Diese Ausnahme aber war der erste Fall, in dem der mögen wir jedoch nicht beizustimmen. politische Streit überhaupt zur Anwendung tam. Er überraschte Unseres Erachtens will die Schrift auf Grund eines verhältnisdie herrschenden Klassen in hohem Maße, wenn er auch von den mäßig noch geringen Tatsachenmaterials zu viel beweisen In dem letzten Jahre jedoch ist der Versuch allgemeiner Arbeits- belgischen Arbeitern lange voraus beschlossen war. Bei dem und beweist barum wenig. Die Erfahrungen, von denen ausverweigerung durch das Proletariat in verschiedenen Ländern zweiten belgischen und dem holländischen Streit dagegen waren gegangen wird, beziehen sich auf äußerst verschiedenartige Ver zur Tatsache geworden, aber aus ganz anderen Anlässen und zu die Regierungen, die den Ausbruch herrannahen sahen, vollkommen hältnisse. Die Bewegungen in Holland, Belgien, Schweden, ganz anderen Zielen als die Vertreter der Generalstreits- gerüstet und hatten die ausgiebigsten Maßnahmen zum Schuze Italien, Rußland waren jede von einander durchaus unterschiedlich, idee früher es sich vorgestellt hatten. Der erste Fall dieser von Arbeitswilligen, zur Heranziehung von Militär zu Streit nicht nur in ihrem Ursprung und Erfolg, sondern auch in der Art, Art ereignete fich bereits 1893 in Belgien, wo es galt, den brecherdiensten usw. getroffen." wie der Streit selbst dabei zur Anwendung gebracht wird. Die gut herrschenden Kleritalismus zur Einführung des Wahlrechtes für die Wenn die Verfasserin aber zugleich diese Ergebnisse aus der bis- vorbereitete, aber auch bestimmte kontigentierte Demonstrationsarbeitenden Klassen zu zwingen. Lange Jahre hatte sich diese herigen Erfahrung zu der Schlußfolgerung ausdehnt, daß in arbeitsruhe in Schweden für das allgemeine Wahlrecht ist etwas Wahlrechtsbewegung vorbereitet. Das ganze Bolt war tief erregt folge der Verschärfung der Klassengegenfäße und der politischen total anderes, als die eruptive italienische Protestbewegung gegen und wollte die politische Rechtlosigkeit nicht länger ertragen. Die Stämpfe der politische Massenstreit unter bestimmten geschichtlichen das schändliche Niederknallen von Arbeitern durch die Gendarmerie. Liberalen unterstügten die Wahlrechtsbewegung. Da gab die und politischen Bedingungen, wenn die Gärung und Erregung der Die russische Streitbewegung insbesondere ist zunächst als ein außerArbeitsniederlegung nur eines geringen Teiles der Arbeiter Massen den Siedepunkt erreicht, mit Naturnotwendigkeit zur Er- gewöhnliches Produkt ganz außergewöhnlicher Verhältnisse anzusehen. den legten Stoß. Die Regierung und die fleritale scheinungsform der sozialpolitischen Krise" wird, so ist diese Ver- Aber gerade die russische Streitbewegung wird in der Schrift der Genoffin Partei mußten weichen, das belgische Bolt gewann ein allgemeinerung unseres Erachtens abzulehnen, da gerade Roland- Holst beinahe vorbildlich für den politisch revolutionären Wahlrecht, das einen sehr großen politischen Fortschritt be- aus den entscheidenden Hauptländern der modernen Arbeiterbewegung Massenstreit überhaupt. Wir halten es für unrichtig, aus den deutete. Seit derfelben Zeit etwa wurde der Streit als ein irgendwelche Erfahrungen derartiger Kämpfe bisher nicht vorliegen. Erfahrungen jener Länder weitgehende Schlüsse für die großen Mittel im politischen Kampfe auch theoretisch erörtert, Barbus In einem weiteren Kapitel wird die angebliche Unmöglichkeit Staaten des hochentwickelten Kapitalismus, für England, Frankreich und Bernstein waren die Wortführer dieser Idee. Dann ist des proletarischen Massenstreits" behandelt. Es werden besonders oder Deutschland zu ziehen. Vor allem ist zu betonen, daß in jenen in den Kämpfen der letzten Jahre der Streit als Kampfmittel zu die Einwürfe, die Vliegen und Düwell erhoben haben, verzeichnet. Fällen der politischen Arbeitsverweigerung lediglich die Abwehr anderen Zweden als zur Erlangung befferer Arbeitsbedingungen Diefen Ginwürfen, welche die ökonomische Uebermacht der Kapitalisten- gegen besonders schmähliche Zumutungen der herrschenden Klasse oder wiederholt in die Erscheinung getreten. Wir erlebten die Streit flaffe und die lebermacht des Staates an Gewaltmitteln betonen, bie Eroberung elementarer liberaler Staatseinrichtungen in Frage bewegungen in Belgien, Holland, in Italien, Schweden, sowie die mit der wird in dem Kapitel über Ziel und Form des politischen Massen- stand. Es ist unmöglich, aus solchen Vorkommnissen zu folgern, daß allgemeinen Aufstandsbewegung verbundenen Arbeiterausstände in streits" dadurch begegnet, daß es sich nicht um das unerreichbare der politisch revolutionäre Maffenstreit" für die Arbeiterklasse EngRugland. Dagegen sind dergleichen Kämpfe in den Ländern der Biel handelt, die Gesellschaft aufzureiben", der Sieg tönne sich auf lands oder Frankreichs oder Deutschlands das unvermeidliche und -sei es gewertschaftlich, sei es politisch am meisten entwickelten die Seite des Proletariats neigen, ohne daß von Ausmerzung, von wichtigste Mittel zur Herbeiführung des endgültigen Sieges des Arbeiterbewegung, England, Desterreich, Frankreich und Deutschland, ökonomischer Vernichtung der fapitalistischen Klassen die Rede ist". Frei- Proletariats fiber die Kapitalistenklasse sein wird. bisher nicht eingetreten. Aber auch in diesen Staaten haben jene lich sezt die Verfasserin vorsichtig hinzu:„ Ob es so geschehen wird, Durch diese Verallgemeinerung und durch die Verquickung der Ereignisse in den kleineren Staaten und in Rußland tiefen Eindruck beruht auf einer Reihe von Voraussetzungen, auf dem Zusammen- Frage des politischen Streits mit dem Problem, auf welchem Wege gemacht auf das Proletariat, um so tieferen und das trifft be- treffen einer Anzahl Bedingungen und Umstände, die noch näher zu die ganze politische Macht durch das Proletariat zu erobern ist, wird fonders auf Deutschland zu da die politischen Zustände sich un- untersuchen sind." Die Verfasserin malt dann aus, wie der Staat nicht Klärung, sondern Anlaß zu Unflarheiten geschaffen. Man kann gemein verschärften und die Frage dringlich wurde, wie das Pro- aur Desorganisation gebracht werden könne: Der Großbetrieb stellt die Erfahrungen in Belgien, Holland usw. auch für deutsche Verletariat die geringen Rechte, die es besigt, gegen realtionäre Gewalt die Produktionen ein; der Verkehr ist erheblich gestört; Beleuchtung, hältnisse anwenden, wenn man sich darauf beschränkt, ähnliche streiche schüßen fönne. In Deutschland sind es vornehmlich die sich Reinigung, vielleicht auch Wasserzufuhr in den großen Städten find politische Situationen bei uns als möglich oder bevorstehend stets deutlicher und stets brutaler befundenden Pläne der Junker unterbunden; die Besigenden ergreift nervöse Angst; von allen anzunehmen, wie fie dort zu den Streitbewegungen geund Großindustriellen auf Verschlechterung des Reichstagswahlrechts, Orten werden Truppensendungen gefordert, aber jede regelmäßige führt haben. Wenn man aber ein Mittel, das als Abdurch welche das Verlangen nach geeigneten Abwehrmitteln und schnelle Kommunikation ist unmöglich; der zentralisierte Staat vehrmittel gegen ein Wahlrechtsattentat der Reaktion auch in hervorgerufen wurde. Diese Situation kam auf dem inter- fällt auseinander; die Truppen können nicht eingreifen, da die Deutschland in Betracht kommen fann, zu einem allgemein nationalen Kongreß in Amsterdam wie auf dem deutschen Streifenden sich friedlich verhalten; die Besitzenden bestürmen gültigen und höchsten Mittel des Klassenkampfes, zu dem Mittel Parteitag in Bremen zum Ausdruck in einer gegen schließlich die Regierungsgewalt, nachzugeben.... Es ist aber so- bes Slaffentampfes erhebt, so verläßt man den festen Boden der früher nicht unerheblich veränderten Stellungnahme zur Frage gleich offenbar, daß das Eintreten jedes einzelnen der hier auf- Erfahrungen und gerät in Träumerei und Spielerei. Die Tatsache des Generalstreits". In Bremen wurde ein Antrag, die Frage auf gezählten vielen Momente, die da ausgemalt werden, wieder nur schon, daß gerade auch Sozialisten, welche feineswegs der in der die Tagesordnung des nächsten Parteitages zu sehen, abgelehnt, eine Möglichkeit ist, deren Verwirklichung von zahlreichen Be- Schrift vorausgesetzten ökonomischen Zuspigungs- und Katastrophenaber dem Parteivorstand zur Prüfung überwiesen. In Amsterdam dingungen und Umständen abhängt. theorie huldigen, sich bei uns eifrig der Propaganda des politischen wurde die folgende von der holländischen Delegation eingebrachte Der folgende Abschnitt behandelt die zum Gelingen eines politischen Streits widmen, sollte davon abhalten, das gestellte Problem unResolution angenommen: Massenstreits notwendigen Voraussetzungen: Ein zahlreiches in großen nötig mit Spekulationen über das Mittel des endgültigen Sieges " In Erwägung, daß die notwendige Voraussetzung für den Betrieben konzentriertes Broletariat; besondere Rolle des Bergbaues und des Proletariats zu belasten. Indem die Schrift in diese Erfolg eines Massenstreits eine starte Organisation und die frei- Eisenbahnbetriebes; für die Teilnahme der Eisenbahnarbeiter ist nicht Spekulationen ausgeht, nähert sie sich auf halbem Wege willige Disziplin der Arbeiterschaft ist, hält der Stongreß den nur starte Organisation, flares Klassenbewußtsein, tiefste Erregung nötig, den Anschauungen, die fte selbst zuerst entschieden verabsoluten Generalstreit in dem Sinne, daß alle Arbeit nieder- sondern auch Aussicht auf Erfolg; Ueberlegenheit der proletarischen worfen hat. der anarchistelnden Auffassung des Generalgelegt wird, für unausführbar, weil derfelbe jede Gristenz, also Organisationen an innerem Halt, Begeisterung und einheitliches streits. Der politische Streit wird aus einem unter ganz bestimmten auch die des Proletariats unmöglich macht. In weiterer Er- Wollen gegenüber den staatlichen und militärischen Zwangsorgani. Verhältnissen möglichen und erforderlichen Att der proleta Erwägung, daß die Emanzipation der Arbeiterklasse nicht das fationen; nur geschulte und abgehärtete Stämpfer find imftande, den rischen Notwehr zur Methode bes klaffentampfes, Resultat einer derartigen plötzlichen Straftanstrengung sein tausendfachen Wittein der Grausamkeit und der List zu widerstehen, zum eigentlichen Mittel des proletarischen Sieges. fann, daß es aber möglich ist, daß ein Streit, der die der Staat anwenden würde; die politische und wirtschaftliche Aus der Durcheinanderrührung dieser beiden sehr verschiedenen fich über einzelne, für das Wirtschaftsleben wichtige Organisation muß in vollster Eintracht kämpfen; die Empörung der Dinge ergibt sich aber ein weiterer Fehler ber Schrift. Kautsky Betriebszweige oder über eine große Anzahl Betriebe ausdehnt, Waffe gegen kapitalistischen Drud, Elend und Erniedrigung ist lange fordert ausdrücklich in seiner Vorrede zum„ Diskutieren und Studieren ein äußerstes Mittel fein kann, um bedeutende gesellschaftliche aufgespeichert und bricht sich nun aus einem besonderen Anlaß leiden des politischen Massenstreits als Vorbereitung für tommende Veränderungen durchzuführen oder sich reaktionären Anschlägen schaftlich Bahn; die Massen fühlen, fie tönnen wie bisher nicht Stämpfe" auf. Diese Aufforderung hat einen guten Sinn, wenn auf die Rechte der Arbeiter zu widersetzen, warnt der Kongreß weiter leben; ein start organisiertes und politisch nicht recht man bem politischen Maffenstreit bie hervorragende und entdie Arbeiter bavor, sich durch die von anarchistischer Seite be loses Proletariat wird nicht so leicht in den Streit treten, scheidende Rolle für die Arbeiterbewegung zuschreibt, wie es in der triebene Propaganda für den Generalstreit, in der Absicht, fie da es im Falle der Niederlage unendlich viel zu verlieren Schrift der Genoffin Roland- Holst geschieht. Wenn der politische davon abzuhalten, den bedeutungsvollen täglichen Kleintampf hat, aber wenn es in den politischen Streit tritt, wird es ihn mit Massenstreit in der geschichtlichen Entwickelung notwendig begründet durch die gewerkschaftliche, politische und genossenschaftliche Aktion äußerster Anstrengung und Beharrlichkeit führen; Stärkegrad der ist, wenn er das entscheidende Mittel des proletarischen Sieges ist, zu führen, nicht ins Schlepptau nehmen zu laffen, und fordert fie Regierungsgewalt und mehr oder minderes Maß von Unzufrieden dann wäre allerdings nichts törichter, als wie es der letzte deutsche auf, ihre Einheit und Machtstellung im Klaffenkampf durch die heit der anderen Klassen gegenüber der Regierung, Widerwillen der Gewerkschaftstongreß beschlossen hat, den Maffenstreit in den Gewert Entwicklung ihrer Organisation zu stärken, weil, sollte der Streit Mittelschichten gegen wachsende Kartellierung und Monopolisierung schaften nicht zu diskutieren, weil sich die Taktik der Arbeiterbewegung mit einem politischen Ziel sich einst als nötig und nützlich heraus wichtiger Produktionszweige nicht vorher bestimmen läßt. Dann müßten die Diskussionen über stellen, sein Gelingen davon abhängen wird." Schon in diesen Kapiteln der Schrift zeigt sich, daß die Ver- den Massenstreit allerdings in alle Kreise der Partei und der Aus allen diesen Vorgängen und aus der Abficht, Klärung in fafferin feineswegs lediglich referieren will, sondern daß sie die Gewerkschaften getragen werden und es gäbe feine wichtigere Aufdieser Frage zu schaffen, ist die Schrift der Genoffin Roland- Holst Tendenz verfolgt, der Arbeiterklasse die ausführliche Dis- gabe als diese. In Wahrheit aber hat die Sozialdemokratie keinen hervorgegangen. In franzöfifcher Sprache existiert bereits eine tuffion des politischen Streits und feine An- Anlaß, dem politischen Massenstreit die unbedingte und außerordent Veröffentlichung über dieselbe Frage, die von Largardelle heraus- wendung in geeigneter Situation zu empfehlen. In liche Bedeutung zuzuschreiben, auf welche die Betrachtungen der vorgegebene Enquete über Generalstreit und Sozialismus", in der die den folgenden Schlußtapiteln von der angeblichen Unmöglichleit liegenden Schrift hinausgehen. Vielmehr besteht die Gefahr, daß Ansichten zahlreicher befannter Führer des Sozialismus vereinigt des politischen Massenstreits" und vom„ politischen Massenstreit und durch das eifrige Studieren und Diskutieren folcher Frage die find. Der Herausgeber selbst vertritt im Gegensatz zu der fast ein proletarischen Klaffentampf" wird diese Tendenz vollends vor Phantasie der Arbeiterklasse auf unsichere Hoffnungen gerichtet und ftimmigen Meinung der Teilnehmer der Enquete den Standpunkt waltend. Die Erwägung der Möglichkeit, dieses Kampf- von wichtigen näher liegenden Aufgaben abgezogen wird, des sog.„ antiparlamentarischen rebolutionären Generalftreits". Die mittel anzuwenden, verwandelt sich in die Behauptung der Not- abgesehen davon, daß das reichliche Reben von und Drohen mi Schrift der Genoffin Roland- Holft ist als erste größere Publikation wendigkeit seiner Anwendung, Jezt wird das Problem tom- der Revolution mehr geeignet ist, die reaktionären Bettelungen gegen über diesen Gegenstand in deutscher Sprache zu begrüßen. Sie be pliziert und belastet, indem es in den Zusammenhang von Erbie Sozialdemokratie zu stärken, als die Arbeiterschaft zur Ent handelt die gestellte Aufgabe mit großer Gründlichkeit und Sach- wägungen über Tendenzen der zukünftigen Entwickelung der kapitalisti- fchloffenheit zu erziehen für den Fall, wo es fich noch lange nicht tenntnis. Wenn wir auch gegen einen wesentlichen Teil der in ihr schen Gesellschaft gestellt wird. Für die deutsche Arbeiterklasse, für um den endgültigen Sieg, wohl aber um die Abwehr von Angriffen niedergelegten Anschauungen uns ablehnend verhalten müssen, so welche die Schrift in erster Linie doch bestimmt ist, wäre es weit auf bestehende Rechte handelt. müssen wir dem sozialistischen Ernst und der Begeisterung, die wichtiger wenn überhaupt über diese Dinge ausführliches Sprechen Wir meinen, daß die Arbeitsverweigerung zu politischen Zweden aus jeder Seite der Schrift fprechen, unfere ungeteilte Hochschäzung einmal für nötig befunden wird, zu hören, ob und inwieweit ein Stampfmittel der Arbeiterklasse ist. Es ist aber nicht ein Kampfesaussprechen. jene mannigfachen Voraussetzungen des politischen Streits für mittel, dessen Propagierung den obersten Grundsatz der sozialistischen Die Schrift geht davon aus, den Sinn des Wortes Generale bie altuellen Verhältnisse ihres Landes zu Tattit aufheben oder stören oder nur irgendwie verfchleiern darf. ftreit", das zu einem Sammelnamen für sehr verschiedene Dinge ge- treffen oder in nächster Zukunft antreffend werden tönnen. Statt Der oberste Grundsatz der sozialdemokratischen Taktik ist und bleibt worden ist, klar zu stellen. Es wird ausgesondert der rein ökono- dessen wird eine Erörterung gepflogen, daß, die Methode der aber allerdings die Revolutionierung der Köpfe, die mische Streit, der in seinen Gründen und Zielen nicht über den geseglichen Eroberung der parlamentarischen gerade barum, wie unsere Gegner gesagt haben, tötlich ist, weil sie Kreis der Streitenden selbst hinweg geht. Es werden dann als Majorität" falsch ist, daß das Proletariat seinen Sieg nicht mit sich der Geseze bedient und durch Gesetze nicht unterdrückt Die Sozialdemokratie ist revolutionär, Gegenstand der Untersuchung unterschieden: der Solidaritätsstreit; legalen Mitteln durch allmähliche Eroberung der Majorität in den werden tann. Gewalt der anarchistische Generalstreit, der als Entscheidungsschlacht zwischen gesetzgebenden Körperschaften erringen" tann, daß die bürgerlichen nicht weil sie Mittel der Ungefeßlichkeit und wvill, fondern weil sie ein grundstürzendes Arbeit und Kapital gedacht wird; der ökonomische Streit mit poli- Streise nicht nach und nach ihren Widerstand gegen den Sozialismus anwenden fischer Tragweite; der Streit, der die politisch sozialen Verhältnisse aufgeben und der Stunde ihrer parlamentarischen Ueberflügelung Biel, eine neue sozialistische Gesellschaftsordnung erstrebt, sie ist in bewußt beeinfluffen, eine Waffe des Angriffes oder der Verteidigung refigniert entgegensehen werden." Die Verfasserin hält es für wahr ihrer Tattit revolutionär, weil sie zur Erreichung des im proletarischen Emanzipationskampfe gegen den bürgerlichen Staat scheinlich, ja gewiß, daß die herrschenden Klassen die Gefeßlichkeit selbst Bieles in den Köpfen der Menschen die gewaltigste Umwälzung fein will, der politische Massenstreit. Es ist unmöglich, beseitigen, sobald sie dem Kapitalismus gefährlich wird, daß sie zum aller überlieferten Anschauungen vollbringen muß. Die Eroberung Staatsstreich gegen das Proletariat schreiten werden. Gegenüber der Geister ist die erste Aufgabe der Sozialdemokratie gegenüber den *) Henriette Roland- Holst: Generalstreit und Sozialdemokratie. solchen Bedrohungen, so führt die Verfasserin weiter aus, muß reaktionären Verschwörungen gegen die Völkerrechte. Wenn die Junker Mit einem Vorwort von Karl Kautsky. Druck und Berlag von eine Klasse über Wachtmittel verfügen, unveräußerliche Mittel, mit und Großindustriellen Attentate gegen Völkerrechte planen, so ist nicht Kaden u. Co., Dresden. Die technisch vortrefflich ausgestattete denen fie ihren Willen nötigenfalls gewaltsam durchfegen fönnen." zu vergessen, daß die große Masse der Wähler, welche die reaktio Schrift umfaßt 162 Seiten und testet 120 m Unter Verwerfung von Kampfmitteln, die in früheren Geschichts- nären Abgeordneten gewählt bat, keineswegs Junter- und Kapitalisten " gang Wir halten wenig davon, viel darüber zu reden, was die Arbeiterklasse in der Notwehr tun tann und tun soll. Es geschieht nur zu oft, daß vielen und großen Worten nicht immer die entfprechende Tat folgt. Wir wünschen: wenig Worte, traftbolles Handeln! Betreffend die Petition vom 23. Oftober 1904, worin die städtischen Behörden ersucht werden, das Projekt betreffend den Bau einer Seifenfabrik in Aken durch die Großeinkaufs- Gesellschaft deutscher Konsumvereine zu Hamburg mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu fördern, beschließt der Magistrat, dieses Ersuchen abzulehnen, da durch den Bau der Seifenfabrik das Staatswohl und das Gemeinde- Interesse verlegt werden. = Sollte danach die Entscheidung fallen, daß der fragliche Betrieb teine Fabrik sei, so würde das höchstens die Mangelhaftigkeit der Gesetzgebung beweisen. Briefkaften der Redaktion. Juriftifcher Teil. Sind Interessen hat. Die Macht der Reaktion beruht auf proletarischen tätig gewesen war. Der junge Mann, der sich mit einem gewissen| verwies am 22. Juni die Sache zu nochmaliger Verhandlung und Wählern, die eigentlich zu uns gehören und ohne die fein Reaktions- Stolz als Christ bekannte, war gleich zu der Ansicht gelangt, daß Entscheidung an die Vorinstanz zurück. Es wurde ausgeführt: streich möglich ist. Es bleibt daher die wesentliche Aufgabe der die Arbeitsverhältnisse wahrscheinlich sehr verbesserungsbedürftig Gewiß seien, was das Landgericht hervorhebe, Merkmale einer Sozialdemokratie, diese ihr noch verständnislos gegenüberstehenden feien. Als er mittags mit dem übrigen kaufmännischen Personal Fabrik. Der Begriff der Fabrik sebe unter anderem aber auch not Massen mit Verständnis zu erfüllen oder doch mindestens einen an der ausnahmsweise, wohl zu seinen Ehren mit einem Tischtuch wendig voraus, daß im fraglichen Betriebe durch Produktion etwas solchen Eindruck auf die öffentliche Meinung hervorzurufen, daß die versehenen Tafel saß und ausgekochtes Rindfleisch mit Kohlrüben Neues geschaffen werde oder doch eine wesentliche Veränderung des wenigen Prozent derer, welche durch ihre bevorzugte Stellung in der verspeiste, da erkundigte er sich nach diesem und jenem, erfuhr unter bisherigen Materials stattfinde. Es sei zweifelhaft," ob das Landheutigen Ordnung der Dinge naturgemäß Feinde der Arbeiter anderem, daß man Sonntags von 7 bis 2 Uhr durcharbeitete, ohne gericht das genügend berücksichtigt habe. Es würde allerdings schon bewegung und aller Volksrechte sind, zur Ohnmacht verurteilt Kirchenpause, und daß der jüdische Sabbath für das Personal noch genügen, daß die Zusammensetzung des Materials mit etwas ans werden. Dies ist die allein wesentliche Lattik der viel weniger frei sei. Hierauf äußerte er, daß er Material sammeln derem aufgehoben werde. Das Sortieren usw. fönne eine solche Sozialdemokratie. Das wurde dem Chef, offenbar in aufgebauschter Form, Tätigkeit sein, durch die neue Handelswerte geschaffen würden, Ein anderes ist es, wenn die kapitalistischen Parteien, gestützt hinterbracht und mit dem Zusatz, der neue Buchhalter wolle ihm beim brauche es aber nicht zu sein. Das Landgericht müsse nunmehr nach durch Unverständnis und Gleichgültigkeit der hinter ihnen stehenden Rabinat anzeigen. Einen solchen„ Aufwiegler" wollte er feinen prüfen, ob durch das Sortieren eine andere Handelsware geschaffen Voltsmassen, die Wege der Geseglichkeit zu versperren wagen. Der Tag länger behalten. Darum die plöbliche Entlassung. Der Kläger sei, als wie sie das Material darstellte zurzeit, wo es aufgekauft Versuch der Staatsstreichler, bestehende Rechte zu beseitigen, durch berlangte nun 291,20 M. Der Beklagte hatte zwei Zeuginnen, An- wurde und ob das Reinigen dazu beigetragen habe. Werde diese welche der Aufstieg des Volkes und die Herbeiführung kultureller Zu- gestellte seines Geschäfts, mitgebracht. Nach ihren Aussagen schienen Frage bejaht, dann handele es sich um einen Fabrikbetrieb und stände erst möglich ist, schafft einen Ausnahmezustand. In diesem Fall die Mißstände, über die der Kläger Material sammeln wollte, nicht dann sei Angeklagter zu verurteilen. Jm anderen Falle nicht. find alle Mittel der Notwehr berechtigt, nicht nur besonders traß; aber auch die Behauptung des Beklagten, der Kläger der Massenstreit! Welche Mittel aber in solchen Fällen die geeigneten habe im Geschäft nichts getan als geputscht und gehezt", erschien find, das läßt sich nicht vorher studieren und nicht vorher diskutieren! übertrieben. Die Beratungen des Gerichts dauerten in diesem Fall Die Schrift der Genossin Roland- Holst selbst liefert, wie wir außergewöhnlich lange und dann erklärte der Vorsitzende, der Gemeinen, den klassischen Beweis, daß durch vieles Diskutieren über richtshof habe das Urteil noch nicht fertig und spreche, weil der Falk diese Frage nichts erreicht wird. Nicht nur weil sie zeigt, daß bis sehr schwer zu entscheiden sei, den Wunsch aus, daß die her nur diejenigen politischen Streits einigen Erfolg hatten, welche Parteien sich einigen möchten. Das geschah denn auch, unerwartet ausbrachen, sondern auch deshalb, weil sie in allerlei indem der Beklagte sich bereit erklärte, dem Kläger 75 M. zu zahlen Wendungen immer zu dem Schluß gelangt, daß die Anwendung des und dieser sich damit zufrieden gab. Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends politischen Streiks und seine Aussichten ganz und gar von den bebon 7 bis 9½ Uhr abends statt. Geöffnet: 7 Uhr. sonderen Umständen des Falles abhängig sind. Alle Faktoren des wirtDas Genossenschaftswesen bedroht das Staatswohl. Dr. Fauft. Auf Grund eines für vollstreckbar erklärten Zahlungs schaftlichen und politischen Lebens, des Voltstemperamentes, des Im Anschluß an die Tagung der Konsumvereine in Stuttgart befehls fann wie auf Grund jedes Urteils wiederholt vollstreckt werden. Standes der Organisationen, des Grades der politischen Reife der Massen wurde dort auch eine Generalversammlung der Großeinkaufs- Gesell- Die Verjährungsfrist für ausgeklagte Forderungen beträgt 30 Jahre, beR. D. 206, A. V. 38, O. H. 2001. ſei mitbestimmend. Dazu kommt Art und Umfang des abzuwehrenden schaft abgehalten. Man verhandelte unter anderem über die rechnet von der Bollſtreďung ab. Nein. reaktionären Anschlages. Jeder Fall liegt daher anders als der Schwierigkeiten, die der Errichtung der genossenschaftlichen Seifen- ab. 2. und 3. Nein. Wilhelm Saar. Ja. S. 65. 1. Das hängt von der Abrede andere, wie schon die bisherigen Fälle von politischen Streits zeigen; fabrit in Aken gemacht werden. Dabei wurde ein interessantes nicht firiert. 15 bis 25 M. monatlich gelten als angemessen. 2. und 3. In m. 120. 1. Die Höhe der Mimente ist gesetzlich in jedem Lande ist die Situation eine besondere, und man kann aus Dokument mitgeteilt, eine Erklärung des Magistrats in Aken, beiden Fällen liegt Bahlungspflicht vor. M. V., Kopenhagenerstraße. Erfolg oder Mißerfolg in einem Lande noch entfernt nicht auf folgenden Inhalts: Das sogenannte„ gemeinsam Ersparte" gehört Ihrem Vater. In den Nachlaß Erfolg oder Mißerfolg im anderen Lande schließen. Wir meinen Ihrer Mutter erben Sie mit. P. 2. 22. Sie müssen spätestens am deshalb, daß man eine Frage nicht in die Partei und in die 3. Juli kündigen. 23. N. 201. Wir kommen auf diesen Fall zurüd. Gewerkschaften als die Frage unserer Taktit, als die politische 2. Schwerlich. 3. Ein Sechstel des Nachlasses. 4. 120-240 Mart. R. 36. Die Offenbacher Krankenkasse ist zu empfehlen.. A. 2. 1. Ja. Kardinalfrage tragen soll, von der wir nicht wissen, ob J. D. 114. Die Witwe hat, falls fie nicht den Vertrag auch als Selbstund in welcher Art sie an uns herantreten kann. Gegen tontrahentin geschlossen hat, das Recht, den Mietsvertrag zu dem auf das über den Bedrohungen durch die Reaktion gibt es nur die Sterbequartal folgenden Quartalslegten zu kündigen. Ist der Tod im eine Sicherheit, daß durch Jahrzehnte politischer Kämpfe ein Volt zweiten Quartal 1905 erfolgt, so kann demnach die Witive einen länger reif geworden ist, jede Beeinträchtigung seiner Rechte als unerträglich Es ist offenkundig, daß die Seifenfabrik den Anfang zu einer bauernden Mietsvertrag bis am 3. Juli zum 1. Oktober fündigen. zu empfinden, und daß es bereit ist, in der Stunde der Gefahr jedes ganzen Reihe genossenschaftlicher Anlagen in Aken bilden soll. Dies 40. F. M. R. 1. Ja, aber die Beschwerde im Aufsichtswege ist ja nicht taugliche Mittel anzuwenden und jedes Opfer zu bringen. ergibt sich aus der Größe des von der Gesellschaft angekauften Ge- beripätet und die Prüfung auch erfolgt. 2. und 3. Nein. 4. Zwischen 3 und 4 Uhr. 5. Ja. 6. Kaiser Wilhelmstraße 46. R. W. 50. Nein. Für unsere gegenwärtigen deutschen Verhältnisse sagen wir ländes, aus öffentlichen Aeußerungen des Reichstags- Abgeordneten deshalb zusammenfassend: Gegenüber den sich stets deutlicher be- Peus und aus einer öffentlichen Mitteilung des Reichstags- Ab- Bahlung verlangen und ist zur Bewilligung von Ratenzahlungen nicht verGustav D. Der Arzt kann ebenso wie jeder andere Gläubiger volle fundenden Plänen der staatsstreichsüchtigen Reaktion, einzel- geordneten v. I m- Hamburg. Nach der letzteren beabsichtigt die pflichtet. M. S. 48. Die auswärtige Brüfung ist für Breußen nicht staatliche und kommunale Wahlrechte, insbesondere das Reichstags- Großeinkaufs- Gesellschaft in Aken noch diverse" Fabriken zu er- gültig. Papke. 1. und 2. 20 Broz. des Jahresarbeitsverdienstes be Wahlrecht zu verschlechtern, ist die Empörung in die weitesten Streise richten und überhaupt die genossenschaftliche Produktion in Afen zu frägt die sogen. Hinterbliebenenrente. Je 20 Proz. find an die Witwe und des Volkes zu tragen. Wird der Widerstand der arbeitenden und konzentrieren. Eine derartige Produktion bedroht aber die Existenz an jedes eheliche Stind unter 15 Jahren zu zahlen. Jedoch dürfen die unbemittelten Volksmassen, die bisher noch anderen Parteien an- bon zahlreichen kleineren Geschäftsleuten und Handwerkern ver- den Fall der Aufnahme des Unfallverlegten in eine Heilanstalt zu zahlen. Renten zusammen 60 Broz. nicht übersteigen. Dieselben Renten sind für hängen, aber mit der Sozialdemokratie der Entrechtung überliefert schiedener Art, sowie von vielen Hausbesizern, denen mit der Zeit 3. Nein. R. 1. 1. und 2. Ja. 3. und 4. Nein. würden, entfacht, so ist jeder rechtbrecherische Plan der bürgerlichen die Nutzung von Läden und größeren Wohnungen verloren geht. Sie auf die Folgen nochmaliger Unpünktlichkeit hingewiesen oder ist F. 5. 100. Parteien von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ist dieser Wider- Diese Produktion bedroht deshalb einen großen Teil des sogenannten Ihnen gesagt, Sie müssen fortan pünktlich zahlen, so kann der Birt stand aber in einem bestimmten Moment nicht genügend start, so ist Mittelstandes mit Untergang, verlegt somit das Staatswohl und von seinem Ermissionsrecht Gebrauch machen, sonst in Ihrem Falle nicht. für die Arbeiterschaft jedes Mittel des Kampfes gerechtfertigt, so ist das Bestreben der Regierung, den Mittelstand, insbesondere den C. D. 40. Können Sie den von Ihnen vermuteten Betrug beweisen, fo insbesondere die Arbeitsverweigerung, die Stillegung der Produktion Handwerkerstand, zu schüßen. find Sie zum Rüdtritt vom Vertrag und zum vollen Schadensersatzanspruch und des Verkehrs Pflicht aller Staatsbürger. An sich würde gegen die Eigenproduktion der Konsumvereine berechtigt. Können Sie diesen schwierigen Beweis nicht führen, so müssen Sie leider auch den Rest bezahlen. nichts einzuwenden sein, wenn die hierzu errichteten genossenschaftM. W. 1000. Sie sind im Recht. ichen Fabriken unter gleichen Verhältnissen arbeiten müßten wie§ 1568 des B. G.-B. als Scheidungsgründe erachtet werden, indessen ist E. D. Die von Ihnen angeführten Gründe können auf Grund des andere gewerbliche Betriebe. Die ist nicht der Fall. der Erfolg der Klage ein zweifelhafter. Es empfiehlt sich in Ihrem Falle, Schon bei Fabriken nicht genossenschaftlicher Art erwachsen vielen das Borgerecht der Ehefrau aufzuheben. Beispiele für solche Anträge finden fleinen Industriestädten gewaltige Steuerlasten, weil sehr oft die Sie Seite 225, Nr. 20 und 21 des dem Arbeiterrecht beigefügten Führers. Und noch eine wichtige Lehre erwächst aus diesen Erörterungen. von den Fabriken gezahlten Kommunalsteuern nicht diejenigen Kosten Das Buch liegt in den öffentlichen Lesehallen aus. 2. 1. 54. Die Genosse Kautsky spricht von entscheidenden Kämpfen, denen wir ent- aufwiegen, die durch den Zuzug steuerschwacher Arbeitskräfte ent- Möglichkeit liegt vor, insbesondere, wenn die Eintragung zum Schein auf gegengehen", und die vorliegende Schrift zählt unter die Faktoren, stehen. Unausbleiblich ist aber der allmähliche Ruin der kommunal- den Namen der Kochter statt den der Mutter stattgefunden hatte. M. B., Charlottenburg. Für die Folgen des außerordentlich bedauernsdie in kritischer Zeit Siegesaussicht verleihen: einesteils die Einigkeit steuerlichen Verhältnisse Akens, wenn die Stadt sich zu einer Ge- werten Unfalls, den Ihr Kind durch Herabfallen eines Baumastes im zwischen, den beiden Flügeln der Arbeiterbewegung, der sozial- noffenschaftsfabrikstadt entwickeln sollte. Denn die Genossenschafts- Tiergarten erlitten hat, fann weder die Verwaltung noch ein Beamter verSemokratischen Partei und den Gewerkschaften, andernteils die fabriken zahlen, worauf es in erster Linie doch unbedingt antommt, antwortlich gemacht werden. A. H. Ihre Fragen find im Briefkasten Stimmung derjenigen Boltskreise, die zwar noch nicht sozialdemo- feine Einkommensteuer, sobald ihr Geschäftsbetrieb nicht über den vom 24. Juni unter Hadenb." beantwortet. K. H., Nixdorf. Wird Ihr kratisch sind, aber ihrer gesamten wirtschaftlichen Lage nach die An- Kreis ihrer Mitglieder hinausgeht.( Einkommensteuergeset§ 1.) Mann für den allein schuldigen Teil erklärt, so werden ihm allein die schläge der Reaktion nicht billigen können. Wenn das richtig ist, Einkommensteuer wird auch nicht bezahlt von Gesellschaften mit Kosten auferlegt und die Erziehung des Kindes fällt Ihnen zu. ( Einkommensteuergeseß§ 1 und Ausfüh- leidigungsflage fönnen Sie selbst anstellen. Ein Beispiel für eine solche Unkultivierter Hauswirt. 1. und 2. Nein. 3. Ja. 4. Eine Be dann muß in unseren Kämpfen alles Kleinliche unterlassen werden, beschränkter Haftung. was geeignet ist, die Begeisterung der Arbeiterschaft herabzusehen, rungsanweisung hierzu§ 26.) finden Sie S. 600 des in den öffentlichen Bibliotheken ausliegenden ArbeiterGleichgültigkeit gegen die politischen Rechte zu erweckcer und das Die vorstehenden Ausführungen gelten deshalb auch für die rechts". Dem unterliegenden Teil sind sämtliche Kosten aufzuerlegen. moralische Ansehen der Arbeiterbewegung zu vermindern! Großeinkaufs- Gesellschaft in Hamburg, die eine Gesellschaft solcher 5. Sie tönnten lediglich gegen den Wirt eine Klage wegen Störung des Mietsgebrauchs einreichen. F. B. Tragen Sie die Mißstände der Ferner sind die Fabriken der Gewerbesteuer nicht unterworfen, Gewerkschaft oder einer der Genosfinnen vor, die sich zur Entgegennahme wenn sie fabungsmäßig und tatsächlich den Verkehr auf ihre Mit- bon Beschwerden von Arbeiterinnen im„ Borwärts" bereit erklärt haben, damit glieder beschränken und keinen Gewinn unter die Mitglieder ver- A. Th. Ihr Mann hat eventuell für die Schulden nicht zu haften. Sie durch diese die Sachlage dem Gewerbe- Inspektor unterbreitet wird. gion teilen, auch eine Verteilung des aus dem Gewinn angesammelten tönnten noch( innerhalb 6 Wochen nach Kenntnis von dem Tode) der ErbVermögens unter die Mitglieder für den Fall der Auflösung aus- schaft durch notariell beglaubigte Erklärung gegenüber dem Nachlaßgericht Behn schließen.( Gewerbesteuergeseß§ 5.) entsagen. Aber es empfiehlt sich wohl, unter den von Ihnen geschilderten Umständen den Dingen ruhig ihren Lauf zu lassen. Herborn( Maffan). 1. Nein. 2. Ja. R., Nixdorf. Da Ihre Frau nicht in Berlin wohnt, so gehört sie als Heimarbeiterin nicht der Berliner Kasse an, da das DrtsArbeiterin zu erachten ist. Sie sollten bei der Gewerbedeputation Berlin, statut sich nur auf Berlin bezieht. Anders liegt es, wenn Ihre Frau als Stralauerstr. 1-3, auf Anerkennung ihrer Mitgliedschaft lagen und für den Fall einer Niederlage Zurüderstattung aller Beiträge verlangen. 2. M. 60. Der§ 18 J.-B.-G. gibt der Versicherungsanstalt das Recht zur Aufnahme in eine Heilanstalt, legt ihr aber keine dahin gehende Pflicht auf. S. K. 1. 1. Nur ein kaufmännisches Gewerbe ist in das Handelsregister einzutragen. Das Nähere finden Sie in den§§ 1, 2fg., 8fg. 2. Nein. 3. Beim Amtsgericht. Shre allgemein gehaltenen Fragen des in allen öffentlichen Bibliotheken ausliegenden Handelsgesetzbuchs. wären, ohne den Raum des gesamten„ Borwärts" in Anspruch zu nehmen, nicht erschöpfend zu beantworten. Wiederholen Sie Ihre Frage unter Dar legung des Sie betreffenden Sachverhalts, insbesondere Darlegung, was 5000 Mart Konventionalstrafe bei einem Anfür ein Geschäft Sie betreiben, wie groß das Anlagekapital und der Jahresstellungsvertrag mit 175 M. Monatslohn, ist fennzeichnend für die Daß die Einnahmen aus der Gebäudesteuer aber sehr gering umfaß ist. P. W. 1. Nein. Sie erhalten in der Zentral- Auskunftsstelle im Handelsgewerbe herrschenden Zustände, und das Gericht sprach sein würden, geht wohl daraus hervor, daß die umfangreichen An- für Auswanderungsangelegenheiten, Schellingstraße 4, genaue, das einzelne denn auch in seinem Urteil die Ueberzeugung aus, daß das gegen lagen des hiesigen Verkehrshafens nur rund 350 M. Gebäudesteuer Stindes, für das Sie Alimente zahlen sollen, kann Ihre Tasche auch dann Land berücksichtigende Auskunft. 2. Nein. 7. S. 51. Der Arm des die guten Sitten verstoße. Aber der Inhaber eines Robengeschäftes jährlich bringen. Der Magistrat erblickt deshalb in der Errichtung von genossen finden. erreichen, wenn Sie sich auf einem Schiffe oder jenseits des Waffers bes hatte den Angestellten einer Konkurrenzfirma unter Festsetzung Die Zentral- Auskunftsstelle für Auswanderungsangelegenheiten dieser Konventionalstrafe engagiert und, beruhigt durch die Be- schaftlichen Fabriken in der Stadt Aken eine außerordentliche Ge- befindet sich Schellingstraße 4. C. Sch. Ihre Tochter erhält als tinders hauptung, daß es sich eigentlich nur um eine Formsache handele, fahr, da erstens eine größere Anzahl von Geschäftsleuten, Hand- lofe Witwe, deren Mann ein Teftament zu machen unterlassen hatte, die hatte sich der gerade 21jährige junge Mann verleiten laffen, zu werfern und Hausbesitzern allmählich zugrunde gerichtet wird, und Hälfte des Nachlaffes und überdies als Voraus alle Gegenstände, unterzeichnen. Dann bot ihm sein alter Prinzipal bessere An- da zweitens durch den Zuzug vieler steuerschwacher Arbeitskräfte die zum ehelichen Haushalt gehört haben, sowie die Hochzeitsgeschenke. Ms stellungsbedingungen und er trat die neue Stellung nicht an. Er die Kommunallasten unzweifelhaft in bedenklicher Weise gesteigert Stiefgeschwister) in Betracht zu kommen. Zum Nachlaß gehören auch die Erben des Mannes scheinen der Schwiegervater und die Geschwister( auch wurde auf die volle Summe verklagt. Im Vergleichstermin hatte werden. Ob dieser Zuzug in solchem Umfange stattfinden wird, Nachlaßschulden, dadurch erübrigen sich wohl Ihre weiteren Fragen. Das Geschäft der Kläger seine Forderungen anstandshalber auf 3000 M. ermäßigt, wenn die geplanten Fabriken in der Nähe Akens errichtet werden, kann die Ehefrau weiter betreiben. Das ist ihr Recht und feineswegs strafbar. der Beklagte aber erklärte, nicht mehr als 300 M. zahlen zu können. ist sehr zweifelhaft, jedenfalls ist es in diesem Falle für die Stadt P. 2. Das legte Mittel, um einen Lehrvertrag zu lösen, der durch geDaran scheiterte auch der in der Plenarsizung wiederholte Ver- steuerlich unwesentlich, ob der Zuzug mit oder ohne Genossenschafts- richtliche Klage nicht hat gelöst werden können, ist das Mittel des§ 127e gleichsversuch. Das Gericht tam zu dem Beschluß, die Konfabriken erfolgt. derGewerbeordnung, nach der die vom Lehrherrn abgegebene schriftliche Erklärung bentionalstrafe auf 2100 M., das zwölffache des verein- Vorstehende Erwägungen sind für den Magistrat mitbestimmend des gefeßlichen Vertreters des Lehrlings( oder falls der Lehrling volljährig barten Monatsgehalts, herabzusehen, mit der Begründung, daß gewesen, die ihm nach der Gewerbe- Ordnung zustehenden Einspruchs- ist der Lehrling selbst), daß der Lehrling zu einem anderen Gewerbe oder Beruf übergehen wird, das Lehrlingsverhältnis nach Ablauf von 4 Wochen es als gegen die guten Sitten verstoßend anzusehen sei, in einem mittel nachdrücklich zur Geltung zu bringen." aufhebt. In diesem Fall darf aber der Lehrling ohne Zustimmung des derartigen Anstellungsvertrag eine so hohe Konventionalstrafe fest= früheren Lehrherrn in demselben Gewerbe binnen 9 Monaten nicht be zusehen und daß hier auch die Jugend und Unerfahrenheit des schäftigt werden. Wer ihn dennoch unter Kenntnis des Sachverhalts beBeklagten in Betracht zu ziehen sei. Gegen die Entscheidung steht Herr S. Meier in Berlin beschäftigt etwa 120 Arbeiterinnen schäftigt, macht sich mit einer Geldstrafe bis zu 150 M. ftrafbar. Db die die Berufung an das Landgericht offen, das hoffentlich die Summe und Arbeiter in seinem 6300 Quadratmeter umfassenden Betriebe, Beschäftigung als Lehrling oder als Arbeiter oder wie ſonſt erfolgt, gilt noch ganz erheblich herabsetzt. wo Papp- und Papierabschnitte und Makulatur, sowie Lumpen, fungiert. Anders liegt es, wenn der Vater kraft seiner elterlichen Gewalt gleich. Auch der Bater würde strafbar sein, wenn er als Arbeitgeber Ich werde zum 1. Juli auch als Kläger die er überall auftauft, sortiert, vom Staub und Schmuh befreit( ohne Bertrag oder Entgelt) die Leistung von Diensten von seinem Kinde tommen," sagte der Vertreter der Beklagten, einer in Liqui- und zu weiterer Verwertung gelagert werden. Zum Pressen benutt verlangt: dann ist die Strafvorschrift nicht anwendbar. Vielleicht empfiehlt dation befindlichen Firma, als er nach der Urteilsverkündung den man Handpressen. Das Ausschütteln und Ausklopfen von Abfällen sich dieser Weg und außerdem die Klage gegen die Entscheidung des Gerichtssaal verließ. Kein Wunder, daß er die Vertretung nicht und Lumpen erfolgt auf Tischen, die Löcher haben, durch welche der Innungsschiedsgerichts in Ihrem Falle. Rigdorf. Dem Mieter steht allzu ernst auffaßte und den beiden Klägerinnen, die ihm gegen- Staub hindurchfällt. Meier war wegen Uebertretung der Schußbe- solches vorzeitige Sündigungsrecht nicht zu. Wird das Grundstück im Wege über standen, teinerlei Schwierigkeiten bereitete. Sie hatten beide ſtimmungen der Gewerbe- Ordnung für Fabritarbeiter und-Arbeite der Zwangsvollstreckung oder vom Stonkunsverwalter veräußert, so kann der ihre Stellung verlassen, als es ihnen klar wurde, daß sie kein Ge- rinnen vom Landgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil Grsteher( nicht der Mieter) den Mietsvertrag vorzeitig aufheben, nämlich bis halt triegen konnten. Die eine der jungen Damen verlangte nun er Strafgelder eingezogen hatte, ohne ein Strafverzeichnis darüber am 3. des Monats kündigen, der auf das Duartal folgt, in dem der Zu schlag erteilt ist. Es kann also, falls am 20. April das Haus ers 140 M., die andere 120 M. Das Gericht entschied denn auch, daß zu führen. Das Landgericht nahm wegen der Größe der Betriebs- standen ist, der Ersteher bis am 3. Juli zum 30. September fündigen. hier ein durchaus hinreichender Grund vorlag, die Stellung fofort räume, der großen Zahl der Arbeiter und Arbeiterinnen, Trennung zu verlassen, und verurteilte die beklagte Firma zur Zahlung des zwischen kaufmännischem und technischem Betrieb und wegen einer Verlangten. gewiffen Arbeitsteilung in Sortieren, Reinigen, Verstapeln usw. Briefkaften der Expedition. „ Es war Jhre Absicht, Material gegen mich zu das Vorliegen eines Fabrifbetriebes an, im Gegensatz zum Ansammeln, ich habe mein Material gegen Sie schon geflagten, welcher behauptete, es handele sich lediglich um einen die noch während des ganzen nächsten Monats in der Heilstätte bleiben, Patienten in Beelitz, Grabowsee ze. Diejenigen unserer Abonnenten, fertig." Mit diesen Worten hatte ein großer jüdischer Fleisch- Speichereibetrieb, der nicht unter den Begriff des Fabrikbetriebes wollen uns wegen der Ueberweisung von Frei- Eremplaren sofort ihre ingrenfabrikant einen Buchhalter entloffen, der einen Tag bei ihm falle. 2a3 Hammergericht hob dieses Urteil wieder auf und Adresse cinsenden. Soziales. Bom Berliner Kaufmannsgericht. bei Art ist. antippisch und stinkend faul fundstück an den Kopf werfen und dergleichen Aber selbst wenn die geplanten Genossenschaftsfabriken( auch ungarte Worte mehr foll der Chef eiines Drogen- wenn fie von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und Parfümeriegeschäfts gegen feine 6½ Jahre werden) dieses nicht tun sollten, so sind doch sämtliche Betriebe nur ihm tätig gewesene Buchhalterin gebraucht haben. Das Fräulein als ein einziges steuerpflichtiges Gewerbe zur Gewerbesteuer zu bersah sich deswegen m 3. Mai gezwungen, das Arbeitsverhältnis anlagen, da sie von ein und derselben Gesellschaft betrieben werden. fofort zu lösen. Sie verlangte nunmehr ihr Gehalt bis zum( Gewerbesteuergeset§§ 17-19.) Also auch im Falle der Veran30. Juni und zwar 300 M.; außerdem einige Verbesserungen des lagung zur Gewerbesteuer würde auf eine nennenswerte Einnahme Zeugnisses, das sie erhalten hatte und das zwar nichts Nachteiliges für die Stadt nicht zu rechnen sein. Diese Einnahme fällt so gut enthielt, ihr aber in mehreren Punkten nicht genügte. Das Ge- wie ganz fort bei Fabriken, die nachweislich zwei Jahre lang ohne richt erkannte ihre Klage als berechtigt an und verurteilte den Be- oder nur mit so geringem Gewinn arbeiten, daß sie ihre Verseßung flagten, ihr die verlangte Summe zu zahlen, ihr ein Zeugnis, bis bis in die unterste Gewerbesteuerklasse herbeiführen können.(§ zum 30. Juni lautend, auszustellen und darin auch zu erwähnen, des Gewerbesteuergesetzes.) Bei dem Zweck der geplanten Fabriten daß sie die Korrespondenz geführt habe und ehrlich und fleißig nämlich ihren Gesellschaftern billige Erzeugnisse zu liefern, erscheint gewesen sei. somit ein gewerbesteuerlicher Ertrag von nennenswerter Höhe ausgeschlossen. Fabrikbetrieb oder nicht. Totallow Soeben erfchien die Broschüre: 19gih u Der Plötzensee- Prozeß Zur Aufklärung für alle Zigaretten- Raucher! Wir haben die Forderungen unserer Arbeiterschaft von Anfang an voll und ganz bewilligt! 219 2610010 JOJOM 2 Wir haben den Austritt aus dem Tabakarbeiter- Verbande von unserer haben diese Bewilligung nie zurückgezogen! Arbeiterschaft nie verlangt! A Gebr. Selowsky, Zigarettenfabr., Dresden. Unsere bekannten Spezialmarken sind: Zenith- Bolero- Hâkim.= Adriaglut Asheghal Gesundheit ist Reichtum! 0000 3533L* Regelmässiges Baden erhält und fördert die Gesundheit. Bade Berlin- Ost im: Bade Berlin- Süd im: Bad Frankfurt Ritter- Bad SOOLKLEIE SCHWEFEL FICHTENNADELBADER Gr. Frankfurterstraße 136. Ritterstr. 18, Ecke Prinzenstraße. Medizinische Bäder aller Art in werktäglich ununterbrochen geöffneten Sonder Abteilungen für Damen und Herren. mit je 2 2 Wannen Bäder Handtüchern 0,75 Mk.( 40 Minuten Badezeit.) Hygienisch einwandfrei bleiben nur Einzelbäder, niemals gemeinschaftlich benutzte Bassinbäder! Kraft Rotwein Deutsche Bierbrauerei für 32502* Blutarme, Kranke, Schwache etc. a Flasche 1,50 M. u. 2 M. inkl. Ueberall erhältlich! General- Vertretung: Berlin NW., Levekomstraße 23. A. B. Koch,* Kohlen- Groß- Handlung Berlin 0. 34, Brombergerstr. 15. Preise für nur la Marken ab Plazz: lie, AKW und Diamant, Halbsteine 8tr. 70 Pf. la Senftenberger Briketts, pr. 3tr.( 110-120 Std.) 75 Bf. la Marienglück la Diamant Ilse: und Anhalter Mariengrube la Anthracit- Cadé 80 Pf 85 Pf. 90 Pi. 2,00 M. Bruch, Koks, Steinkohlen usw. zu den billigsten Tagespreisen. An lieferung frei Keller p. 3tr. 10 f. mehr. Bei größerer Abnahme 35662* billiger. Gelegenheitskauf: v. M. 4.50, 8, 13.50, 24, 36, 45 usw. Teppiche Gardinen v. M. 2.10, 3.50, 5, 7.50, Portleren 9, 12 usw. M. 5, 6.75, 9, 11.50 usw. [ 95888 sowie Steppdecken, Tisch- u. Diwandecken, Läufer- und Möbelstoffe etc. A.-G. und feine Bedeutung von Karl Schneidt. Chefredakteur der„ Zeit am Montag". 36 Seiten. Preis 20 pf. 165 Kolporteure und Dändler erhalten 50 Proz. Rabatt. 1818 Neue Verlags- Gesellschaft m. b. H. Berlin SW. 12, Zimmerstr. 8. Lieben Sie Ihre Wäsche? Wollen Sie Ihre Wäsche dauerhaft, gut und blendend weiß erhalten? Dann verwenden Sie SchneewittchenBleichseifenpulver! Alleiniger Fabrikant A. Grubitz, Potsdam. Vertreter für Berlin und Vororte: R. Nürnberg, Berlin NW. 52, Spenerstr. 20 Den verehrlichen Rauchern unserer bekannten dal fellow- Zigaretten zur gefl. Kenntnisnahme, daß wir mit der Dresdener Streifbeivegung nichts zu tun haben. Wir bringen unsere vorzüglichen fellow- Zigaretten, die in allen Preislagen, sowohl mit als ohne Mundstück und in allen Spezial- Geschäften zu haben sind, in empfehlende Erinnerung. 35582 Vereinigte Zigaretten- Fabriken A.-G., Stuttgart. Nach beendeter Saison Ausverkauf sämtlicher Sommerstoffe- Waschstoffe- Wollstoffe- Seidenstoffe. Trotz meiner billigen Preise gewähre ich bei Vorzeigung dieses Inserats bis Freitag, den 30. d. M., 10% Rabatt. Alfred Michaels Nacht., Berlin NO., Straußbergerstr. 41 1 Treppe. Kein Laden. von heute bis zum 4. Juli offeriere eine Serie 257b Reise- Anzüge nach Ma Abteilung tadellos gearbeitet, zum Preise von aus guten haltbaren Stoffen, in meiner Way- 38 bis 46 MK oTuchhandlung A. Storbeck, Weinbergsweg ( Absatz im letzten Geschäftsjahre 210912 Hektoliter) empfiehlt ihre aus bestem Malz und Hopfen hergestellten Biere 2630L* in Fässern und Flaschen. Adresse für Faßbier: Alt Moabit 60. Telephon: Amt II, 1615 u. 1616. Anzüge Paletots Adresse für Flaschenbier: Kaiserin Augusta- Allee 15/16. Telephon: Amt II, 3066. I Los nur% M. Ziehung am 27. Juni 1905 Stettiner nach Maß Lotterie 24, 30 und 38 Mark Unter Garantie des tadellosen Sitzes bei peinlichst gewissenhafter Anprobe liefere ich von prima modernen Stoffresten Anzüge u. Paletots nach Maß nur zu obigen Preisen. Keinen Zwang zur Abnahme bei 3557L* nicht passendem Sitzen. Sonnenscheins Herren- Moden nach Maß, Linden- Straße Nr. 95, I, neben der Markthalle, und Chaussee-Straße 54, 1. Telephon Amt VI 5797. 4304 Gewinne, W. Mark: 135000 Hauptgewinne: 7 kompl. bespannto Equipagen, 110 Reit- und Wagenpferde, Werts 113000 4200 silb. Gewinne, W. M.: Teppich- Yon größter Bedeutung für die Gesundheit 22000 Adler Königstrasse 20-21, a. d. Judenstr., Eine Mark wöchentliche Teilzahlung liefere elegante fertige Herren- Moden. Bestellung n. Maß, tadellose Ausführung in eigener Werkstatt. Spezialgeschäft für Herren- Bekleidung. Kein Waren- Kredithaus. J. Kurzberg, An der Jannowitzbrücke 1, 1. Bahnhof Jannowizbrücke. Das älteste ist es, reinen, teimfreien Essig zu genießen, welche Garantie Sie in jedem Falle dann haben, wenn Sie sich Ihren Essigbedarf aus Reichels EffigEffenz Marke Lichtherz" selbst herstellen. Dem gewöhnlichen Faßeffig in jeder Hinsicht beträchtlich überlegen und gutem Weinessig im Geschmack völlig gleich, aber wesentlich billiger. Originalflaschen, für 12 bezw. 6 Weinflaschen Essig reichend, Mt. 1,- und 55 Pf. Für leere Flaschen 5 bezw. 10 Bf. zurück. Ueberall in den Droguerien, Kolonial: ze. Geschäften, auch in den Apotheken erhältlich, wo nicht, direkter Versand von der Fabrik Otto Reichel, Berlin S.0. 43, Eisenbahnstr. 4. Man verlange und nehme nur Reichels Essig- Essenz und achte auf unverletzten Kapfelverschluß mit Marke„ Lichtherz". Ortsübliche Hebammen- Taxe für Berlin und Vororte. Diese Taxe dient bei Gerichtsverfahren als Maßstab für Hebammenforderungen, Für die Entbindung. 10-30 m. Für den Besuch vor oder nach der Entbindung. 1-2 Desgl. bei Nacht( abends 10 Uhr bis morgens 6 Uhr) 2-3 Für eine Nachtwache. " " 5-8 " 8-10" Für eine Tag und Nachtwache. Lose à 50 Pf., Porto und Liste 20 Pf., 11 Lose einschliesslich Porto u. Liste nur 5 Mk., empfiehlt das General- Debit Carl Heintze, Berlin W., Unter den Linden 3. 29 Gardinenhaus Bernhard Schwark Wallstr. 29 Flur Eing. Tod und Teufel allem Ungeziefer! Reichels Spezial- Mittel töten sicher 25715 Wanzen, Schwaben, Motten Bahlung ist bei Beendigung der Tätigkeit zu leisten. Der Vorstand d. Hebammen- Vereins Charlottenburgs. Lieferant für alle Rester- Geschäft Krankenkassen des S.-O. bon Wilh. Mühlbach empfiehlt zur Frühjahrssaison Reste zu Damen- und Kinders mänteln sowie für Herren- und Stnaben- Konfettion zu anerkannt billigsten Preisen. Größte Auswahl in fertiger Konfektion. 10 Oppelnerstr. 10 Victoria- Bad Friedr. Wilhelms- Bad Kotthuser Damm 75 vis- a- vis Hohenstaufenplatz Amt IV 8152. Chausseestraße 81 vis- a- vis Liesenstraße. Amt II 4496. Sämtliche Bäder. Vereine: Einzel- Ahonnementspreis. und jede Brut! 50 f., 1,-, 2,- Mark 2c. Anerkennungen aus aller Welt. Zerstäuber 50 Pf. Echt u. garantiert wirksam nur, wenn in Originalpackungen mit dieser Marke verschlossen. Erhältlich in Drogerien, too Plakate mit Tod und Teufel und bei BERLIN SO. 43, Otto Reichel, Eisenbahnstr. 4. Fernspr.: IV, 646, 3190, 4562. EineMark wöchentliche Teilzahlung liefere elegante fertige Herren- Garderoben. Ersatz für Maß. Anfertigung nach Maß. Tadellose Ausführung. Julius Fabian, Schneidermeister, Große Frankfurter Str. 37, II, Eingang Strausberger Platz. UNVERGLEICHLICH füllkräftig und haltbar sind GUSTAV LUSTIGS echt chinesische MANDARINMONOPOLDAUNEN gesel. geschütt das Pfd. M. 2.85. Daunen, wie alle inländischen garantirt neu, 3-4 Pfd.zu großem Oberbett ausreichend. Viele Anerkennungen. Verpackg. umsonst. Versand nur allein von der ersten Bettfedernfabrit m.elektr.Betrieb. GUSTAV LUSTIG.BERLIN S.PRINZENSTR.46. Raucht Ben Schira A. Die beste 2 Bf.- Zigarette jett wieder was für Feinschmecker. Ben Schira, Berlin N. 58. 35782 Verlag Max Richter, Berlin W. 30, Speyererstr, 27, Soeben erschien: 3tes Causend Die Harnleiden ihre Gefahren, Verhütung und Beseitigung von Dr. med. Schaper. J.B Preis 1 Mark. J. Baer Badstr.26, Prinz- Allee Ecke Herren- und KnabenModen. Berufskleidung Elegante EinsegnungsAnzüge. Großos Lager in- und ausländischer Stoffe. * zur Anfertigung nach Maß. Allcrbilligste, streng feste Preise. Elektromotoren- Anlagen. Ingenieur J. Freund jr., Gitschinerstr.106a. Hamburger Rohtabak- Haus. St. Felix Brasil, geschnitten, fertig als Zigarren- Ginlage zu verarbeiten, per Pfd. 1, St. Felty Brafil, gemischt mit Java geschnitten, per Pfd. 80 Pfg. Feinschnitt per Pfd. 1,-. 295/ 5* Filiale: Berlin N., Brunnenstraße 190. Roh- Tabak. Decke Nr.5230 rötlich, hell, reinfarbig, Bollblatt, unter 12 Pfd. deckend, à 2 M. verzollt. W. Hermann Müller, Berlin O., Magazinstrasse 14. Heinrich Franck Berlin N., Brunnenstraße 185. Besichtigen Sie bitte sofort II neue Partien ganz heller Deli- Tabake von vorzügl. Brand u. Geschmack Großartige Auswahl. teppdecken fauft man am preiswertesten nur direkt in der Fabrit, 72 Wall ftraße 72, wo auch alte Steppbeden aufgearbeitet werden. B. Strohmandel, Berlin 14 Jalustrierter Preiskatalog gratis. Charlottenburg. F. Kunstmann, nur Wallstr. 1 Uhren und Goldwaren. Großes Lager 182* Billige Preise. Reparaturen schnell und billig. Nieder- Schönhausen Schiller: und Körnerstraße( am Straßenbahnhof) find zum 1. Juli oder später 10/ 1* moderne, billige und gesunde Vorder- Wohnungen mit reichlichem Zubehör zu vermieten. Straßenbahnverbindung: Linien 46, 47 und 57. redit. Monatlich 10 Mark liefere Anzüge, Paletots nach Maß.* Per Kaffe auch billigste Preise. Schneidermeister, J. Tomporowski, Brinzenstr. 55 0980 este Nie kauft die Berlinerin so billig Wollstoffe u. Waschstoffe. Während unseres Räumungs- Ausverkaufs wegen Umzugs nach dem„ Kaufhaus Dönhoffplatz" sind eine Unmasse Reste entstanden, die wir unbedingt räumen wollen. Wir verkaufen deshalb alle Wollstoffreste bis 6 Mtr., Waschstoffreste bis 9 Mtr., passend für Kleider, Röcke, Blusen, Kinderkleider, Yon Montag bis Donnerstag ca. 5000 Meter Waschstoffreste für 25 Pf. u. 50 Pf. das Meter, Wollzum Aussuchen, Stoffe, die sonst 50 Pf. bis 1.50 Mark kosten. Serie A Serie B Stoffe, sonstiger Preis bis zu 2 Mark u. darüber bis zu 3 Mark u. darüber jetzt 0.75 Mark 1.25 Mark Serie C bis zu 5 Mark u. darüber 1.75 Mark d. Mtr. Leipziger Straße 30, 1 Treppe, an der Friedrichstraße. Thiele& Co., vormals Ültzensche Wollenweberei. G. m. b. H. Hüte. Verkauf zu mäßigen, streng festen Preisen Schirme. Gegr. 1875 Gegr. 1875 Max Kaplan el Friedrichstraße 1. Maß- Anfertigung in allen Preislagen und bekannter Güte. Nur moderne Stoffe Wäsche. neueste Sommer- Paletots, M. 15, 16, 18, 20, 24... Muster Sommer- Paletots, elegante Ausführung Seidenfutter, hervorragend M. 42 in Jackett- Anzüge In allen Farben M.20,21,22.50,24,25,26... neueste Fassons Entzückende Neuheiten in Knaben- Garderobe. 00 Leichte Sommer- Jacketts an in Lustre, Alpacca usw. von M. 30242* Krawatten. Brauerei Ernst Engelhardt Nachil jetzt Kaiser Friedrichstr. 21/29. PANKOW Kaiser Friedrichstr. 21/29. 3569L MUAGIOSOROM Spezialbräu: 000SS Caramel- Malz- Bier. Leistungsfähigkeit: 200 000 Hektoliter. Raucht Nicolopoulos beste ägyptische Zigarette Hosna 3 PL. Nasla 2 P. SpezialGeschäfte. Erfrischend- Durststillend! Extrakt Wasser Schutzmarke m Weingeist Noas frucht- Syrup- Extrakte aus frischen Früchten und allerbesten Ingredienzien bereitet mit Himbeer, Kirsch, Erdbeer, Zitronen, Pfirsich, Waldmeister, Apfelsinen- usw. Aroma. Preis pro Flasche 50 Pf. zur Herstellung von 4 Pfund Frucht- Shrup von köstlichem, natürlichem, bollem Aroma frischer Früchte. Das ganze Pfund stellt sich fir und fertig auf nur 25 Pf. Borzüglich zu Creme, Speisen, Puddings, Weiß bier, Selters usw. Mit Buderwasser gemischt ergibt 1 Fl. Extrakt, Preis 50 Pf., 15 2tr. erfrischende, köstlich schmeckende Limonade. Noas Bier- Extrakte zu schnellen Bereitung eines wohlbekömm lichen, großartigen, billigen Hausbieres, Preis pro Flasche mit einfacher Anweisung je nach Sorte und Größe 25, 35, 40, 50, 75 f. usw. Noas Effig- Extrakt borteilhaftest zur Bereitung von feinstem fristallflarem Speise- und Einmache- Essig, Preis, Flasche 1 M., 2 Flasche 50 Pf., Liter 1,75 M., ergibt mit 24 Liter Wasser 25 Liter Speise- Essig. Wertvolles illustr. 176seitig. Rezeptbuch, 11. Auflage. Anleitung zur Herstellung von Kognat, Num, allen Likören, Selters und Brause- Limonaden sowie allen Mineralwässern im Haushalte gratis. 7. 10-60.00. Fabrik und Bertauf Max Noa, Sportwagen bou 4.00 alle Elfafferstr. 5, 3. Haus vom Rosenthaler Tor. S. Kaliski- Bazar- Baby, Grösstes Spezialhaus für Kinderwagen, Metallbettstellen, Nähmaschinen. Singer& Bobbin Adler bor u. rüdw. nähend, Elastic, Wheeler& Wilson etc. mit 5jähr. Garantie. Central Bobbin, Obertell berfentbar 145.00. 12.00, 15.00-10.0.00 in beper Plusführung Billigste Caffapreiſe auch bei größeren Ratenzahlungen. Ferlige Bellen und Matrake Kahmaschinen auch ohne Anzahl. 1.00 wöchentl. an. Mit versenkbarem Oberteil ohne Preiserhöhung. Stick- und Nähunterricht gratis, Hauptgeschäft: Invalidenstr. 160, an der Brunnenstt. Spez. Abt. f. Nähmaschinen Brunnenstr. 16. 2. Lager Gr. Frankfurterstr. 115, Andreasftr. 3. Zager Oranienstr. 31, an der Adalbertstraße. 4. Lager Benfelstr. 18, an der Turmstraße. 5. Meinickendorferstr. 2e. Auf Nummer achten! 6. Lager Bellealliancestr. 107, am Halleschen Tor 7. Lager Tauenzienstr. 7a, an der Nürnbergerstr. 8. Lager Brunnenstr. 92, an der Rügenerstraße. Auf Wunsch kommt Wertreter mit Katalog. it Erwaglene vom 18.50.on Raucht e nder von 7.00 an Phänomen Zigaretten Ueberall zu haben! Zigarettenfabrik ,, Namkori" BERLIN NO. 十 Wanzen, Schwaben, anes Ungeziefer mut und bertilgt man totsicher u. schnell nur allein mit Noas unerreicht., unfehl barem Spezialmittel. Preis p. Port. m. Anw. 0,50,1,-, 1,75 u. 3,-Mk. Einz. u. allein echt nur b. Erfinder u. Fabritant. Elsasserstraße 5, Max Noa, 3. Saus 6. Stojent. Zor. Maxa, Lieferant f. Militär u. Städt. Behörden. Empfehle mein Speziell Amerikaner Nußbaumgrobes Rager Furniere und Hölzer, und Eichen Furniere aller Arten zu billigsten Breifen. Auf Wunsch nehme Möbel in Zahlung. Scharrenstr. 10 a. d. Bagiton J. Davids Möbelmagazin. straße. Unreines Blut die Ursache Sie müssen Ihr Blut einmal gründlich erneuern und vieler Krankheiten. verbessern und werden überrascht sein, welchen außerordentlich günstigen Einfluß dies auf Ihr förperliches Befinden ausübt. Das beste Blutreinigungsund Erneuerungsmittel ist bekanntlich Reichels echt ungarischer Wachholder- Extrakt, Marte ,, Medico", der niemals lose, sondern nur in Flaschen a 75 Pf., 1,50 M. und für längeren Gebrauch 2,50 M. erhältlich ist, und zwar allein bei: Otto Reichel, Berlin SO. 43, Eisenbahnstr. 4. Bettfedern u. Betten Bettfedern, das Pfund 0,50 bis 6,00 Mark. Daunen, " 2,50 10,00 力 99 Betten, der Stand 12,00 bis 110,00 Mark. A. Schonert, von 5,00 Mark an. " 7,50 29 6,50 23 33 17 23 3,75 99 29 23 Eisen- Bettstellen Kinder- Bettstellen Polster- Betten Polster- Matratzen Kinderwagen, Sportwagen billig. Bevor Sie Kinder- u. Sportwagen kaufen, versäumen Sie nicht, mein großes Lager( Heinrichs- Platz) ohne Kaufzwang zu besichtigen. I Eigene Steppdeckennäherei. Eigene Polster- Werkstatt. Bettfedern- Dampfreinigung! Steppdecken( Seiden- Satin von 5,75 Mark an). Inlette, Bettwäsche, Schlafdecken. Oranienstr. 12( Ecke Heinrichs- Platz). Gleditschstr. 49( am Winterfeldt- Platz). SpezialGeschäfte. Berantw, Rebatteur: Brava Rehbein, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Berlag: Bortvärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 146. 22. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Fünfte Generalversammlung des Verbandes der deutschen Blase, aber Gerechtigkeitsgefühl. Buchdrucker. Dresden N., 23. Juni. In der heutigen Vormittags Sigung wird auf Beschluß der Generalversammlung zunächst der ursprüngliche 7. Punkt der Tagesordnung, die Frage des , Correspondent" " " Sonntag, 25. Juni 1905. Witterungsübersicht vom 24. Juni 1905, morgens 8 Uhr. Barometerstand mm Wind richtung Windstärke Better Swinemde. 767 NO 767 NO 3bebeďt 2 Regen 2 Regen Berlin Temp. n. C. 5° C. 4° R. Stationen Barometer stand mm Windrichtung 15 Haparanda 760 N 15 Petersburg 770 SO 15 Scilly 15 Aberdeen Windstärke 2Better Temp. n. C. SOOS 5° C. 4° R. 2mollent 16 2 bedeckt 13 769D 772 SSD 767 NO 3halb bd. 3 bededt 4 tollig 16 12 16 auch den Mut finden, ihn abzusetzen. Sentimentalität sei nicht am Oeffentliche Bibliothek ur Lesehalle zu unentgeltlicher Bes nukung für jedermann, SW., andrinenstr. 26. Zum Zwecke der Graßmann- Essen meint, daß Rerhäuser ein merkwürdiges Inventur- Aufnahme müssen alle Bücher zurückgegeben werden. In der Geschickt habe, anzuecken. Seine Stellungnahme gegenüber der Redakteur Beit vom 24. Juni bis 2. Juli werden keine Bücher ausgeliehen. Die frage mache er abhängig von einer bündigen Erklärung Rerhäusers, Lesefäle bleiben von 5-10 Uhr abends geöffnet. Allgemeine Familien Sterbekasse. Heute: Bahltag Aderstraße 123 in Zukunft teinen Anlaß zu Klagen mehr zu geben. bei Diefe und Mariannenstr. 48 bei Liebehenschel von 3-6 Uhr. dem Wege gehen, aber müsse bemerken, daß seine Stellung ftunde in der ersten Abteilung, Dresdenerstr. 45. Vortrag über StnochenReghäuser seiner Verantwortlichkeit nicht aus Arbeiter Samariterkolonne. Montag, abends 9 Uhr: Uebungsdenn doch eine erheblich schwierigere sei, als die der Redakteure brüche, Verrenkungen, Verstauchungen. Nachher praktische Uebungen. anderer Gewerkschaftsblätter. Die Frage des Staffeltarifs und Neue Mitglieder können jederzeit eintreten. Einschreibegeld sowie Monatsbetreffend, behandelt. Weber- Berlin fragt zunächst, wie Ner- andere, welche naturgemäß zu Meinungsverschiedenheiten führen, beitrag 25 Pf. Heute nachmittag: Ausflug nach Friedrichsfelde. Treffhäuser sein in Stuttgart gegebenes Versprechen, Frieden zu halten die dann ganz von selbst mit der Person des Redakteurs in Ver- punkt 3 Uhr bei Bube, Prinzen- Allee 30. mit den Parteiblättern, gehalten habe. Nach Ansicht des Redners bindung gebracht werden, erschweren diese Stellung. Die Tarif Preis 2, M. Verlag H. Walther, G. m. b. S., Berlin, Kommandanten F. Lemmermayer. Die Leiden eines deutschen Fürsten. 60 Seiten. habe er die alte Tattit fortgesetzt. Als Beweis dafür führt er gemeinschaft stellt in der Entwickelung des Gewerkschaftslebens einen ftra ße 14 die Haltung des Correspondent" zu verschiedenen Gelegenheiten gewissen Kulturgrad dar. Der normale Zustand unseres Gewerbes an Legien war ihm der politisch berfflavte" Gewerkschaftler. ist mit der Tarifgemeinschaft verknüpft. Das ist bei anderen GeWeber Berlin meint, daß die im Parlament die Arbeiterinter- werkschaften nicht der Fall und daher die Erbitterung der Arbeiteressen vertretenden Abgeordneten hinter Rerhäuser nicht zurückstehen. Klasse gegen die Unternehmer im allgemeinen. Wie lange ist es her, In der Zolldebatte haben wir gesehen, daß nur die Sozialdemokratie daß man noch in jedern Arbeiter einen Petroleur sah? Und wie Stationen unsere Interessen vertritt. Wenn man der Politik neutral gegenüber- weit sticht davon die Anerkennung der Gewerkschaften durch Graf stehen will, darf man nicht einseitig gegen die Sozialdemokratie vor- Posadowsky ab! Die Hebung des sozialen Verständnisses ist gehen, sondern man soll das abgegebene Versprechen auch halten. Daher in gegnerischen Kreisen unverkennbar. Die Aufrecht Man darf wohl verlangen, daß Reghäuser die politische Haltung erhaltung der Tarife wird noch recht lange maßgebend eines großen Teiles der Verbandsmitglieder achtet. Von Fräulein bleiben. Von diesem Gesichtspunkte aus muß auch die Re- Hamburg 768 N Jmle, die so viele politische Wandlungen durchgemacht hat, fand daktion des Correspondent" erfolgen. Wolle man das nicht, Frantj.a.M. 766 ein Artikel im„ Correspondent" Aufnahme, der bordem von Arbeiter- folle man einen wählen, der die Sache besser macht. 4 bedeckt Jm München 764 D 4 wolfig blättern rundweg abgelehnt worden war. Auch die Frage der Mai- allgemeinen ist die Tarifgemeinschaft nur der unvollkommene Aus- Wien 14 Paris 765 23 1wolfig 14 feier wurde sehr parteiisch vom„ Correspondent" behandelt. druck unvollkommener wirtschaftlicher Verhältnisse und darum richten Goesch Stiel hält die Stellung des Correspondent" in bezug fich die gemachten Vorwürfe an eine falsche Adresse. Der Leipziger Wetter- Prognose für Sonntag, den 25. Juni 1905. auf gewerkschaftliche Fragen, sowie der Maifeier und zum General Schriftgießerstreit, wo fein Geldmangel vorhanden war und auch Winden. Etwas wärmer, vorwiegend heiter und trocken bei mäßigen öftlichen streit für richtig. In manchen Dingen ist auch die Redaktion zu teine Streitbrecher zu verzeichnen waren, ging doch verloren! Das Berliner Wetterbureau. ihrer Stellungnahme durch die Tarifgemeinschaft gezwungen worden. beweist, daß Geld allein bei wirtschaftlichen Stämpfen feine ausGegenüber den Vorgängen in der Arbeiterschaft und Partei könne fchlaggebende Rolle spielt. Wir schädigen die Prinzipalität durch aber Stellung genommen werden, ohne die Empfindlichkeit zu ver- Verhandlungen Gewehr bei Fuß weit mehr, als wenn wir Zu Bedauern wollten. Auf eine Gepflogenheit vieler 3. B. in bezug auf die Abstinenzfrage. rennen, ist ein weiterer Teil der Angriffe zurückzuführen. Er habe Fiedler Breslau ist einverstanden mit zahlreichen Abwehr- lediglich Angriffe zurückgewiesen ein Konflikt zwischen ihm und maßregeln der Redaktion, denn wir sind manchmal grundlos an- der Partei existiert nicht, das werde das Material der Ankläger ergerüpelt worden. Auch auf der Seite der politisch tätigen Kollegen geben. Zur Zeit des Dresdener Parteitages habe er die beste müsse Toleranz herrschen und das Verbandswohl im Auge behalten Gelegenheit zu boshaften Angriffen gehabt. Der„ Correspondent" werden. In der Maifrage habe der„ Correspondent" genug geleistet. habe aber die objektivfte Haltung eingenommen. Wenn die Niek. Als Postkarte tönnen Sie die fleinen Kärtchen nicht versenden, Gr freue fich über ben schönen Mai- artikel und habe den Auftrag, Generalversammlung aber sich auf den Standpunkt Webers ſtellen he als solche nur starten betrachtet werden, die mit dem Format der amtlich herausgegebenen M. 3. Das Restaurant spondent" im allgemeinen auszusprechen. Nur empfehle er bei seine Kräfte ausschließlich der gewerkschaftlichen Bewegung widme, Fachmann wenden. Ravenstein ist gesperrt. Mit Ihren übrigen Fragen müssen Sie fich an einen vorkommender Anrüpelung einzelner dieses in der Abwehr nicht mit glaube er damit der Sache am besten gedient zu haben. Drei Tage, Franzenthal a. d. böhm. Nordbahn. Ihre Bitte können wir nicht erfüllen. gieiajem zu vergelten und auf die Allgemeinheit zu übertragen. Entwickelung der Dinge sei stärker, als Prinzipienfragen, was man hat das Gericht beschlossen, daß die Kosten den Klägern zur Last fallen. Bau Liekmannstr. Wohl Auch hier habe er den Auftrag, Rerhäuser um einen kollegialeren an der Wandlung der Anschauung in Parteitreisen über die Tarif- Dieser Beschluß war aber nur eine reine Formenfache. In dem Vergleich, Ton zu bitten. gemeinschaften fehe. Es gibt also nichts Ungerechteres, als ihm der geschlossen wurde und der zur Zurüdnahme des Strafantrages führte, persönlich eine Gesinnungsänderung vorzuwerfen. Er spreche heute ist der Bassus enthalten, daß die Angeklagten die entstandenen stosten so, wie er im„ Correspondent" geschrieben und wie er gedenke, auch übernehmen. in Zukunft zu handeln. Bezüglich seiner Stellungnahme zur wie gieße ich Staniol? wo erhalte ich gute Angeln? welches Vogelfutter tit F. N. 183, 5. B., Vogelfutter, K. 2 und andere: Anfragen, wie: Maifeier bleibe zu bedenken, daß erst die Rehabilitierung des Ver- zu empfehlen? wie putt man Silber am besten? werden in den Geschäften, bandes in den Augen der anderen Arbeiter erfolgen müsse dann die mit derlei Dingen zu tun haben, beantwortet. Firmen zu empfehlen können wir hingehen und uns zum 1. Mai mit ihnen verbrüdern! oder Antwort auf solche Fragen zu geben, lehnen wir grundsätzlich ab. Der Redner antwortet dann auf eine Reihe einzelner Be- Ebenso lehnen wir die Beantwortung von Fragen ab, die der Fragesteller schwerden, kann aber seinen Vortrag nicht zu Ende führen. Er durch Einsicht in das Adreßbuch oder in den Katalog öffentlicher Bibliotheken bricht deshalb ab und die Verhandlungen werden vertagt. sich selbst beantworten kann. Der Briefkasten soll nicht von der Benuzung der allen zugänglichen Bibliotheken abhalten; es muß im Gegenteil die fleißige Benutzung dieser Anstalten dringend empfohlen werden. N. N., Charlottenburg. Wir bitten um vertrauliche Angabe Ihres Namens oder Ihren Besuch. Wasserstand am 23. Juni. EIbe bei Aussig 0,13 Meter, bet Dresden 1,44 Meter, bei Magdeburg+0,88 Meter.- Unstrut bei Straußfurt+1,05 Meter. Dder bei Ratibor+1,58 Meter, bet Breslau Ober- Pegel+5,16 Meter, bei Breslau Unter- Begel- 0,58 Meter, Weichsel bei Brahemünde+2,64 Meter. -Barthe bei Posen+0,00 Meter. Nete bei Usch+0,49 Meter. leen 34 feinem ber Hebattion nicht immer per richtige war, Witglieder, unter allen Umständer mit der Sozialdemokratie, zu Breslau Der Begel 5,1 " 1 Beder- Dortmund wendet sich gleichfalls gegen die Stellung nahme Rerhäusers zu der Partei und tadelt die persönliche Ausnüßung des Zusammenbruches eines Konsumvereins, den er mit seinem erfolgten Ausschluß aus der Partei in Verbindung brachte. Eine Verlegung der Redaktion aus Leipzig würde sich empfehlen. In der folgenden Debatte will Rosenlehner- Bremen Rerhäuser mildernde Umstände zubilligen. Er habe Fehler über Fehler gemacht, werfe man ihm vor, und dadurch unter der andern Arbeiterschaft den Eindruck hervorgerufen, daß die Buchdrucker die reaftionärsten unter den deutschen Arbeitern wären. Er gebe der Redaktion das Recht, sich zu verteidigen. Wenn nach Ansicht der Generalversammlung Rerhäuser seine Schuldigkeit nicht getan, so möge man Moderne Anzüge Billigste Preise Wenn er Die Zu den Ferien, zur Reise. Zu bedeutend herabgesetzten Preisen teilweise unter dem Herstellungswert werden wegen Mangel oder Aufgabe der Serien ausverkauft. Briefkaften der Redaktion. Paletots Mäntel 50.- 45.- 40.- 36.- 30.- 15M. Jackett- Anzüge 27.- 24.- 21,-18.Rock- Anzüge 55.- 50.- 45.- 36.- 33.- 30.- 27 M. SONDER- ANGEBOT Jackett- Anzug Streifen und Karos Gehrock- Anzüge Strand- Anzüge Cheviot- Genre in aparten 18M. 65,- 55,- 50,- 45, 45.- 21 M. 36-30.- 27. 24.- 21.- 18, 15,- 12, 7.50 6 M Radler- Anzüge Radler- Hosen 27.- 24.- 21.18.- 15,- 12, 9.- 8-76.- 5,4Herren- Anzüge von 9.- M. an Knaben- Anzüge von 1.10 M. an von 1.80M Sommer- Paletots 5.-M. Schüler- Anzüge v. Stoff- Hosen Tausende Exemplare 16.- 15.- 14.- 12.- 10.- 9-4.- M. 87, Schüler- Anzüge 27. 24. 21 18. 15. 12 9. 6. 5. 4. 3.2.50 6. Pelerinen 18.13.30 12. 10.- 8.75 6.50 3. 쓰 5. 2 M M. Piqué- Westen Tausende Exemplare 9.- 8.- 7.- 6.- 5.- 4.50-1.75 M. B 3.50 3.- 2.50 27-24-21-10-15 M. Sommer- Paletots 40-36-33.- 30.Loden- Havelocks 2-18-15-16. SONDER- ANGEBOT Sommer- Paletots Elegante, moderne Karos 18 M. und vornehme Streifen 二 第二 Gummi- Mäntel 30-3330-15 M. Staub- Mäntel Knaben- Sommer- Joppen Cheviot- Anzige von 2.-M. an Wasch- Anzilge von 1.10 M. an Wasch- Blusen von 50 Pfg. an. Loden- Joppen 1785P 8.30 1.75 8.6 4-886.50 5.50 9.- 7.50 4.50 3.75 3,00 Pl 2.60 Lüster- Jacketts 2.25 4.80 32.50 Ruck- Säcke Reise- Mützen Hochschicke Stoff- Neuheiten für unsere vornehme, wohlfeile Mass- Anfertigung, Loden- Hite Reise- Hemden BAER SOHN SPEZIAL- HAUS GRÖSSTEN MASSSTABES Chausseestrasse 24 a- 25 11 Brückenstrasse 11 Gr. Frankfurterstr. 20 Ecke Koppenstrasse.- Am Bürger- Hospital. Zwischen Invalidenstrasse und Schiller- Theater N. Zwischen Jannowitzbrücke u, Köpenickerstr.( Ecke Rungestr.) Der 25ste Pracht- Katalog wird kostenlos zugesandt.- Umsonst zur Reise erhält jeder Käufer die Taschenpost. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 25. Juni Anfang 7, Uhr: Neues Operntheater. Jung- Heidelberg. Montag: Dieselbe Borstellung. Berliner. Lili. Montag: Dieselbe Vorstellung. Deutsches. Der Bielgeprüfte. Montag: Dieselbe Borstellung. Anfang 8 Uhr: Weften. Die Liebesschule. Montag: Der Strohwitwer. Neues. Der Familientag. Montag: Dieselbe Borstellung. Schiller 0.( Wallner Theater.) Der Prophet. Nachmittags 3 Uhr: Der Trompeter von Sädingen. Montag: Undine. Schiller N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater). Hofgunst. Nachmittags 3 Uhr: Johannisfeuer. Montag: Hofgunst. Zentral. Alt- Heidelberg. Montag: Diefelbe Vorstellung. Kleines. Des Pastors Rieke. Montag: Nachtasyl. Lustspielhaus. Khriz- Pyriz. Montag: Dieselbe Borstellung. Carl Weiß. Wahre Liebe. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle- Alliance. Madame Tip- Top. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Spezialitäten. -O Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo. Ein Abend in einem ameritanischen Tingel- Tangel. Hochzeitsabend. Am Spezialitäten. Montag: Dieselbe. Borstellung. Metropol. Die Herren von- Marim. Montag: Dieselbe Borstellung. Passage Theater. Angelika Walter. Jean Paul. Spezialitäten. ( Anfang 3 Uhr.) Montag: Dieselbe Vorstellung. Wintergarten. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Urania. Taubenstraße 48/49. Die deutsche Nordseeküste. Montag: Tierleben in der Wildnis. Invalidenstraße 57/62. Stern warte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 Uhr. Urania, Taubenstr. 48/49. 8 Uhr: Die deutsche Nordseeküste. Sternwarte Invalidenstr. 57/62. Schiller- Theater. Schiller- Theater 0.( Wallner- Theater).| Schiller- Theater N.( Friedr.- Wilh. Th.) Morwit- Oper. Sonntag, nach m. 3 Uhr bei halben und ermäßigten Preisen: Der Trompeter von Säkkingen. Romantische Oper in vier Alten von Viktor Neßler. Sonntag, abends 8 Uhr: Der Prophet. CASTAN'S Große Oper in 5 Aften v. Giacomo PANOPTICUM. Friedrichstr. 165. Kronprinz Wilhelm Kronprinzessin Cecilie. Neu! Roschdjestwensky, der russische Admiral. Mlle. Vallée, d. 16 jährige armlose Fußkünstlerin. Meyerbeer. Montag, abends 8 Uhr: Undine. Dienstag, abends 8 Uhr: Sonntag, nach m. 3 Uhr: Johannisfeuer. Schauspiel in 4 Aften von Hermann Sudermann. Sonntag, abends 8 Uhr: Hofgunst. Lustspiel in 4 Auszügen von Thilo v. Trotha. Montag, abends 8 Uhr: Hofgunst. Dienstag, abends 8 Uhr: Hofgunst. Der Barbier von Sevilla.| Im Garten tägl.: Gr. Militär- Konzert. Passage- Theater. Passage- Panopticum. Anfang nachm. 3, abends 8 Uhr. Jean Paul Grotest- Komifer mit Der Mensch Vogelkopf. dem Der Muskelmenfch. Aga OOLOGISCHER und das glänzende Juni- Programm. die schwebende Jungfrau. ZCARTEN Heute Sonntag Eintritt: 50 Pl. Kinder unt. 10 Jahren d. Hälfte. Ab nachmittags 4 Uhr: Doppel- Konzert. Morgen und folgende Tage, nachm. ab 5 Uhr: DoppelKonzert. Berliner Aquarium Unter den Linden 68a Eingang Schadow- Straße No. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis: 25 Pfg. Reichhaltigste Ausstellung der Welt an lebenden Seetieren, Reptilien etc. Metropol- Theater Der größte Erfolg der Saison! Zum 231.Male: Die Herren von Maxim. Neues Theater. Große Ausstattungsposse mit GeEnsemble- Gastspiel d. Lustspielhauses. sang und Ballett in 5 Bildern. Anf. 8 Uhr. Rauchen gestattet. Sommerpreise. Täglich: Der Familientag. Bernhard Rose- Theater Anfang 8 Uhr: Kleines Theater Anfang 8 Uhr. Des Pastors Rieke. Montag: Nachtasyl. Dienstag: Die Neuvermählten. Abschiedssouper. Mittwoch: Elektra. Donnerstag: Des Pastors Rieke. Freitag: Die Neuvermählten. Abschiedssouper. Neues kyl. Opern- Theater ( Kroll). Anfang 7, Uhr. Heute und folgende Tage: Gesundbrunnen, Badstraße 58. Täglich Die Loreley. Außerdem Paul Coradini. Marka Freya. Selfmann u. Punch X Loro Quartett Orenais Satanella Trio. Johnke- Compagnie. Entree 30 Pf., num. Platz 50 Pf. Sperrfiz 75 Bf. Anfang 4 Uhr. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. Täglich: Gr. Konzert, Theater und Spezialitäten- Vorstellung. Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Fernsprecher IV. 8891. Max Kliem. POMPEJI Kurfürstendamm 153. Große Pracht- Pantomime 380 Mitwirkende mit Balletts, Gesang, olympischen Spielen etc. Zum Schluß: und Ausbruch des Vesuv Untergang von Pompeji darauf folgend Monster- Feuerwerk. Beginn heute Sonntag sowie fernerhin stets Sonntags: Konzert 26 Uhr, Vorstellung 6 Uhr. Preise der Plätze 50 Pf. bis 5 Mark. 8765 Harry Allister, Mimiker. Damm Bros., komische Akrobaten. Fröbels Allerlei- Theater Lucy Nanon, französische Sängerin. ( früher Buhlmann) Schönhauser Allee Nr. 148. Alexandroff, russische Tanz- und Gesangstruppe. Mason u. Forbes, kom. Excentrics. La belle Oterita, spanisch. Tänzerin. Heute: Bettes Conntagsauftreten. A. W. Agra, B., 3. gef. Suni- Aitrattionen. Tänz Ashley Claree X Poali 2c. 2c. Philadelphia, Elefant und Affen. Arbeit schändet nicht. Keno Welch Montrose, Akrobaten. Jung- Heidelberg. Bollsstück mit Gesang in brei Aften Mille. Lo, lebende Bilder. von Reiflingen. Die 4 Welsons, Turner. Sonnabend, den 1. Juli cr.: Be- Anf. 4 Uhr. Entree 30, Sperrsit 50 Pf. Bogdani- Truppe, militärische Exerginn der Opernsaison. Im Garten täglich: Großes Militär- Konzert. Apollo- Theater. Das best ventilierteste Theater Berlins! Täglich 10-10³/ Uhr: Diez' Spezialitäten- Theater. Landsberger Allee 76/79, direkt an der Ringbahnstation, bequeme Fahrgelegenheit n. all. Stadtrichtungen. Ob schön! Ob Regen! Täglich im herrlichen Garten oder Saal: Konzert u. Vorstellung. Gr. stürmischer, ununterbrochener Das größte un beste Lacherfolg über die amerikanische Burleste en Brogramm Berlins. 40 erstklassige Nummern. Mr. Stefft mit seinem konkurrenzzitien mit Gesang. Biograph. Schweizer- Garten. Am Königstor. Am Friedrichshain. Täglich Theater- Vorstellung Neue Spezialitäten. Volksbelustigungen. Zum Schluß: Ein Abend in einem amerik. tosen ueber- Birkus: Ponny, Der Ballett- Onkel. Tingel- Tangel. Dazu Hochzeitsabend von Paul Linde und die grandiosen Juni- Spezialitäten. W. Noacks Theater. Direktion: Rob. Dill. Brunnenstr. 16. Täglich: Bei schönem Wetter i. Gart. " schlechtem " " Saal Esel, Schwein und Dogge. Atlantic Pauli- Trio mit ihren un- Große Poffe mit Gesang in 2 Abtopierbaren Driginal- Tricks. Sy?? Sy?? Die Entstehung zweier Damen aus dem Nichts. Original Molly Verch, teilungen von H. Busse. Ostbahn- Park. Hermann Imbs. Original Robert u. Bertram, Original Am Küstrinerplatz, Rüdersdorferstr.71. Rennert- Stange, Erna Allison und viele Stunstkapazitäten. Boltsbelustigungen aller Art. Entree Wochentags 20 wt., Theater, Konzert, Spezialitäten. 30 Schönröschen aus dem Scheunenviertel. Karl Groth! X Annie Schrader! Komaromy! X The Franconis! Täglich: Prater- Theater Kastanien- Allee 7-9. Täglich: Zwischen Himmel und Erde. Gr. romantisch. Ausstattungsstüď. Neue Dekorationen und Kostüme. Eine schreckliche Nacht. Große Bantomime der Guitano Phoites Troupe. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Platz 50 Pf. Reichshallen. Stettiner Sänger. Zum Schluß, neu: Soldatenherzen Militär. Ensemble von Meysel Anf. Wochent. 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Victoria- Brauerei Lützowstr. 111/112. Täglich: Horst's Sänger. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Otto Pritzkows B1. Baffepertouts haben Gültigkeit. Gr. Konzert, Theater Abnormitäten- Ausstellung Seder Erwachsene hat das Recht, ein Jeder Erwachſene hat das Recht, ein Kind unter 10 Jahren frei einzuführen. Diez Seeterrasse, Lichtenberg, Röderstr. 6. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf.eben Carl Weiß- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Nur noch wenige Aufführungen. Wabre Liebe. Anfang 8 Uhr. Im Sommergarten: Große Theater Spezialitäten- Vorstellung. u. Konzert. Anf. 4 Uhr. Entree 30 Pf. Lustspielhaus. Abends 8 Uhr: Kyrik- Pyrik. Sommerpreise. Allabendlich: Kyritz- Pyritz. Jeden Sonntag, Dienstag u. Freitag: Großes Militär- Konzert. Turmseilkünstler. Landund Wasser- Feuerwerk. Erstfl. Spezialitäten Vorstellung. Wochentags 10 Pf. Aegidius Diez. und SpezialitätenVorstellung. Münzstr. 16. Neu?????? Nen Hasenheide 108/114 Neue Welt Täglich: Arnold Scholz Gala- Spezialitäten- Vorstellung. Gänzlich neues, fenfationelles Programm, Letztes Auftreten von Alfredo Marschall, die größte Sensation des Anfang 4 Uhr. XX. Jahrhunderts. Entree 25 Pf. Im großen Saale von 4 Uhr ab: Familien- Ball bei stark besetztem Orchester. Mittags von 12 bis 2 Uhr: Großer Mittagstisch ( 4 Gänge 1 Mark). Insel- Restaurant Plötzensee. Inh. A. Gieshoit. Seestr. 81. Größter Garten des Nordens. 6000 Sitzplätze. Jeden Sonntag: Großes Konzert und Spezialitäten- Theater. Jeden Dienstag: Oskar Schmidts Harburger Sänger, Kaffeeküche von 2 Uhr an geöffnet. 2 verdeckte Kegelbahnen. Volksbeluftigungen aller Art. Reservierter Platz 20 Pf Entree frei. Mentes Volksgarten Röderstr. 35/36, an der Landsberger Allee. Sonntag: Walter- Konzert. Harburger Sänger. Im Riesensaale: Lanzmeister Ball. W. Bauer. Spezialitäten und erstklassige Schaunummern. Anfang 24 Uhr. Eintritt 10 Pf., Kinder frei. 25706 Diez' Seeterrasse Lichtenberg Röderstraße 6. Die breite Röderstraße verbindet die Landsberger Allee mit dem Dorfe Lichtenberg. Größtes und schönstes Vergnügungs- Etablissement d. D., mif 11 000 m großem See, ca. 25 000 Personen fassend. Fahr: verbindungen: 26 Alexanderplatz Linien 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 81. Jeden Sonntag, Dienstag und Freitag: Großes Militär- Konzert. Um 72 und 10 Uhr: Auftreten der weltberühmten Turmseilkünstler„ The Liepelts". Brillant- Land- u. Wasser- Feuerwerk. Erstklassiges Spezialitäten- Theater u. Ball. Bei ungünstiger Witterung Schuß für 6000 Personen. K. F. Dierbergs Restaurant und Garten Rummelsburg, Neue Prinz Albertftr. 21 Von Bahnstation ,, Rummelsburg- Ost" erreichbar in drei Minuten. Heute sowie jeden Sonntag: Großes Promenaden- Konzert Entree frei! Ausgeführt von der Haustapelle im herrlichen Naturgarten, prachtvoll am See gelegen. Im neuerbauten Pariser Frei- Tanz. Ab nächstem Sonntag finden wieder die so beliebten KinderFreuden- Feste statt. Prima Weißbier( Akt.-Br. Landré). ff. Lagerbier. Echt Kulmbacher ( Angermanns Bräu). Gute Küche bei zivilen Preisen! Kaffeeküche! Borzügliche Kegelbahn! Um recht zahlreichen Besuch bittet 34262* K. F. Dierberg, Gastwirt. Restaurant zum Lindenpark Friedrichsfelde Wilhelmstraße 11, dicht an der Kirche. Größtes Garten- Etablissement am Orte. Vorzügliche Küche, gut gepflegte Biere. Kaffeeküche, Kegelbahn, Tanzsaal, Ausspannung, große Plätze für Kinderbelustigung. Den verehrl. Vereinen halte meine Lokalitäten bei Ausflügen bestens empfohlen. Straßenbahnverbindung vom Spittelmarkt bis dicht vors Lokal. G. Schulze, Besizer. 34572* GOTT GRUSS DIE HUNST Heideschlößchen Hohenbinde Zum Gutenberg". Schönster Ausflugsort. Erkner( Stadtbahnstation) 30 Minuten herrlichster Baltweg. Entree 15 Bf., ofür ein Glas Bier? Mne- Mno- Mni!? Romantisch am Balde und direkt an der Spree gelegen. Borzügliche verabreicht wird, also kein Entree. Paul Schwarz' frei in der Luft fliegende Türkin Anatom. Rätsel. Med. Wunder. Küche. Union- und Schultheiß- Biere. Vereine, Gesellschaften sowie alle Kollegen und Bekannte lade ich zu zahlreichem Besuche freundlichst ein. 33662* Albert Lehmann. Sommer- Theater, Neu renoviert! Neu renoviert! Restaurant ,, Waldhaus Sandhausen" Oranienburg Lichtenberg, Dorfstr. 25/26. Täglich: Konzert. Kegler- Schlößchen. Etablissement Buggenhagen Gr.Spezialitäten- Vorstellung. Moritzplatz. Täglich im großen schattigen Garten: Streich- Konzert. Ricardo Munez. Bei ungünstigem Wetter im Saal. Das großartige Juni- Programm. Anfang 5 Uhr. Jeden Mittwoch: Elite- Tag. Preise zahlung. InvalidenZahn- Klinik. beliebige Teil. Olga Jacobson, strafe 145 ( H. Redlich.) Treptow, Köpenicker Landstr. 27. Jeden Sonntag: Konzert. Jm Saale: Gr. Ball. Mittwochs: Leipziger Sänger. Kaffeeküche 1,2tter 70, 1,2iter 40 Pf. Glas Bier 10 Pf. Borzügl. Weiße. Jnh.: Emil Schumann. Empfehle allen Genossen und Vereinen zu Ausflügen mein herrlich am Wald gelegenes Lokal, 10 Minuten vom Bahnhof zu erreichen. 5282** Großer Saal. 2 Gärten. 2 Kegelbahnen. Gesellschaftshaus Ostend Memelerstraße 67. Fernsprecher Amt VII 1075. Den geehrten Vereinen und Gewerkschaften empfehle meinen Saal mit Gute Speisen zu soliden Preisen. Bühne und Nebenräumen, 500 Personen fassend, sowie Vereinszimmer zur Zu Festlichkeiten, Sommerfesten 2c. Abhaltung von Versammlungen und Festlichkeiten. Sonnabende und Sonntage halte mein Lokal mit Saal und Garten zu vergeben. bestens empfohlen. 32492* 129102 Ergebenit Paul Litfin. Arbeiter- RadfahrerBund ,, Solidarität" Gau IX. Provinz Brandenburg. Verband der Bau-, Erd- u. gewerblichen HülfsArbeiter von Mariendorf und Tempelhof. ( Bezirk 20.) Sonntag, den 9. Juli, im Lokal ,, Wilhelmsgarten", Tempelhof, Berlinerstraße 9: Sonntag, 25. Juni 1905, im Gesamt- Etablissement„ ,, Moabiter Schützenhaus in Plotzensee: Großes Sommerfest, Gr. Gau- Sportfest. Doppel- Konzert. 1979 203 Gesang. Vorträge der Volkssänger- Gesellschaft ,, Strzelewicz". Großer Ball. Radsportliche Aufführungen der Bundesvereine. belustigungen aller Art. VolksFür die Bundesvereine und Bundesgenossen, welche per Rad zum Gaufest kommen, gemeinsamer Start: Badstr. 16, nachm. 2 Uhr. Jedes Kind erhält zwei Bons gratis für eine Stocklaterne und zur Benutzung des Karussells. 13/2 Anfang mittags 12 Uhr. Billetts im Vorverkauf 20 Pf., an der Kasse 25 Pf. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Das Komitee. bestehend in: Garten- Konzert, großem Ball und Preiskegeln von Enten, Gänsen, Würsten, Schinken und einem lebenden Hammel. Bei eintretender Dunkelheit: Kinder- Fackelzug. Eröffnung der Staffeeküche 2 Uhr. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Eintrittskarten à Person 15 Pf. find in nachfolgenden Lokalen im Vor verkauf zu haben: Wilhelm Noad, Tempelhof, Berlinerstr. 9; Martin Müller, Berlinerstraße 41/42; Albert Thiel, Friedrich- Wilhelmstraße 17; Franz Bommerig, Friedrich Karlstraße, Ecke Berlinerstraße; Hermann Reichardt, Mariendorf, Chausseestraße 16; Ernst Bauß, Mariendorfer Chaussee; Theodor Bommerig, Mariendorf, Chausseestraße 70. 33/ 10* Das Festkomitee. Um zahlreichen Besuch bittet Zentralverband der Handels-, Transport- Verkehrsarbeiter Deutschlands. Ortsverwaltung Charlottenburg.) Kollegen und Kolleginnen! Da uns die Charlottenburger Polizei den von uns beantragten Umzug mit Fahne und Musik aus verkehrs. polizeilichen Rücksichten" zum 25. Juni nicht gestattet, machen wir darauf aufmerksam, daß trotzdem heute nachmittag 4 Uhr unser Alhambra Wallner- Theaterstraße 15. Jeden Sonntag u. Dienstag: Großer Ball Gr. Drchester. Entree inkl. Tanz Herren 50 Pf., Damen 25 Pf. Anfang Sonntags 5 Uhr, Dienstags 9 Uhr. A. Zameitat. Treptower Lustgarten. Parkstrasse. Jeden Sonntag: Frei- Konzert. Jm Saale: Ball. Größter Saal Treptows, 1000 Personen fassend. Schönster Garten, 3000 Personen fassend. Sommer- und Winter- Bühne. Den geehrten Vereinen zu Ver fammlungen, Sommerfesten, Mastenbällen bestens empfohlen. Emil Geier. 35672* Wilhelmsgarten, Tempelhof, Berlinerstraße 9. Sonntag: Großer Ball. Im Garten: Konzert. Eintritt fret. Die Kaffeeküche ist geöffnet. Um zahlreichen Besuch bittet 26065 Wilh. Noack. Zentral- Festsäle, 180. Oranienstr. 180. ● Prachtvolle Säle• mit Bühne 35772 Sonnabende u. Sonntage noch frei. bo Berlins größtes Teppich Spezialhaus 3352L* Emil Lefèvre Berlin Oranienstr.158. S., ( Erweitert b. Prinzessinnenstr.) 309000 Atung! Wahlverein Rixdorf. Atung! Voranzeige! 232/7 Unser diesjähriges Sommerfest findet am Sonnabend, den 22. Juli, in der Neuen Welt, Hasenhaide, statt. Außer dem reichhaltigen Konzert und Spezialitäten- Programm des Etablissements hab. die Gesangvereine ,, Rixdorfer Männerchor" u. ,, Melodia" sowie Mitglieder der Freien Turnerschaft Rixdorf- Britz ihre Mitwirkung zugesagt. Billetts sind schon jetzt bei den Bezirksführern zu haben und ersuchen wir die Mitglieder, rege für den Besuch dieses Festes zu wirken. Schwarzer Friedrichsberg Der Vorstand. Adler Frankfurter Chaussee 5 ( früber 120). Stadtbahnstation Frankf. Allee Inh.: Gebr. Arnhold. Fernspr.: Friedrichsberg No. 8 Jeden Sonntag im herrlichen Lindenpark: 800 Sommervergnügen im Volkshause, Rosinenstr. 3, stattfindet. 68/18 Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Höhnes Gesellschaftshaus, Fichtenau 8 Minuten vom Bahnhof Rahnsdorf. Empfehle allen Genossen und Vereinen zu Ausflügen mein herrlich im Walde gelegenes Lokal. Jeden Sonntag: Großer Ball. Anfang 4 Uhr. Vorzügliche Küche, Kaffeeküche von 2 Uhr an. Großer schattiger Garten, zwei Kegelbahnen, Ausspannung. 33202* Telephon Amt Friedrichshagen Nr. 112. J. B. Kunibert Ullrich. Reftaurant ,, Zum Jägerbeim" Inhaber: Josef Kura. Treptow, an der Verbindungsbahn 19, Köpenider Landstraße 19. Meinen ca. 1000 Personen fassenden Garten empfehle zu allen Festlichkeiten. Saal. 4 Kegelbahnen. Kaffeeküche von 2 Uhr an. Telephon: Amt IV, 5777. 29762* Ernst Höflichs und Großes Künstler- Konzert Spezialitäten- Vorstellung Garten- Restaurant Gesellschafts- Saal. Im Königssaal: Großer Großer Ball. Anfang 4 Uhr. Bei ungünstiger Witterung Schutz für 3000 Personen. Entree 20 Pf. Jeden Dienstag: Führmann- Walde- Sänger. Volksbelustigungen. Drei verdeckte Kegelbahnen. Kaffeeküche. Gebr. Arnhold. Allen meinen Freunden und Bekannten hiermit zur Kenntnis, daß ich Kl. Andreasstr. 11 eine Restauration eröffnet habe. 26545 H. Dobberahn. Restaurant ägerhaus J FriedrichJohannisthal, Straße 1. 10 Minuten v. d. Bahn. Herrliches Gartenlofal m. fleinem Saal, zu Festlichkeiten und Landpartien sehr zu empfehlen. Kaffeeküche steht den geehrten Herr schaften zur Verfügung. 25776 Es ladet freundlichst ein Der Wirt Friedrich Wendt. Brodts Gesellschaftshaus Erkner Jnh. Sn5. M. Degebrodt. Habe noch Sonnabende und Sonntage frei, welche den ge= Höchste Leistungsfähigkeit ehrten Fabriken u. Bereinen empfehle. durch seine und den Riesen- Lager Riesen- Umsatz! Zurückgesetzte Teppiche, Prachtexemplare, M. 3,75, 6, 10, 20-100 etc. Gardinen, Portieren, Möbelstoffe, Steppdecken etc. Pracht- Katalog mit 600 Abbildungen etwa in künstlerischer Ausstattung. auf Wunsch gratis u.franko. Zwei Säle und Platz für 5000 Perfonen. + 31962* ygien.Bedarfsartik. Illustr. Preisl. fre i Gustav Engel, Berlin 172, Potsdamerstraße 131. Wer handeln will, der möge nicht zu mir fommen. Ich habe ein Ge schäft zu festen Preisen. Ich be diene jedermann reell. Ich bin nicht aufdringlich. Wem es nicht gefällt, braucht nicht zu laufen. Aber man unterlaffe bitte jedes Mindergebot, cs hat keinen Zweck. Herrmann Schlesinger, Turmstraße 85. Etablissement ,, Klostergarten" direkt am am Spandauer Schiffahrts- Kanal u. Jungfernheide, Jungfernsteg Straßenbahn No. 12( Görlitzer Bahn- Plötzensee), Stadt- und Ringbahnstation Beusselstraße. D Jeden Sonntag Großes Freikonzert Im elektrisch erleuchteten Riesensaal großer Ball unter Leitung des Tanzmeisters Herrn Max Fuß. Empfehle den verehrten Vereinen und Gesellschaften mein Etablissement zur Abhaltung von Sommer- u. VereinsFestlichkeiten. Amt II 2694. W. Pasternacki. Hasselwerder a. d. Oberspree Jeden Sonntag: Großes Garten- Konzert u. Ball. Montag, Mittwoch u. Donnerstag: Tanzkränzchen u. Freikonzert. Kaffeeküche, 6 Kegelbahnen, Volksbelustigungen, Ausspannung. Einige Sonnabende sind noch an Vereine 2c. unter günstigen Bedingungen zu vergeben.[ 31412*) Gustav Hempel. Tabberts Waldschlößchen an der Oberspree. Bon Bahnstation Nieder- Schöneweide 15 Min., von Karlshorst 18 Min. Dampfer- Station der Stern- Gesellschaft. Großer schattiger Garten direkt an der Spree. Großes Gartenkonzert. Zanz in zwei Sälen. Jeden Mittwoch: Freikonzert. Kaffeeküche täglich geöffnet. Jeden Sonntag: 4 berbedte Regelbahnen. Ausspannung für 100 Pferde. Boltsbeluftigungen aller Art. Schultheiß und Münchener Löwenbräu. Vorzügliche Speisen. Vereinen, Gesellschaften, Schulen 2c. ganz besonders zu empfehlen. Jnh.: Karl ,, Im Krug zum grünen Kranze" Mittelpunkt der Erde. 6ber- Schöneweide straße 73/74. WaldStation Sadowa und Nieder- Schöneweide. Streßenbahn: Oberschöneweide- Köpenick, Haltestelle Kaiserstraße. Herrlich am Wald und Wasser gelegen, den geehrten Vereinen und Gesellschaften bei Partien und Ausflügen bestens empfohlen. 31422* Station Sadowa und Nieder Schöneweide. X Drei verdeďte Regelbahnen. Ausspannung. X Kaffeeküche. Ernst Höflich. Arbeiter- Bangenossenschaft Paradies" zu Berlin ( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht). Unseren Mitgliedern zur Kenntnis, daß zu den bisher bestehenden Zahlstellen einige neu hinzugekommen sowie auch verlegt worden sind und befinden sich dieselben jetzt in folgenden Lokalen: 1. Hauptkasse: SO. Kottbuser- Ufer 44 of rechts I lints. Geöffnet 8-10 Uhr vorm., 42-72 Uhr nachm. 2. E. Voigt, SO. Grünauerstr. 3( früher b. Stoßta). 3. M. Mohn, SO. Dranienstr. 197. 4. F. Subat, O. Blumenstr. 38. 5. M. Maaß, N. Brunnenstraße 96. 6. A. Bieg, O. Warschauerstr. 61. 7. St. Thomas, N. Gartenstraße 90. 8. A. Lehmann, SW. Bülowstr. 59( früher Kumke). 9. P. Scholz, S. Barutherstr. 22. 10. G. Ladewig, Alte Jakobstr. 83. 11. G. Habbich, W. Kleiftstr. 4, Schuhmacher. 12. F. Rausch, NO. Binsstr. 12, Restauration. 13. A. Nierich, Rigdorf, Hermannstr. 152/53, Restauration. 14. F. Hoppe, Rirdorf, Berlinerstr. 14, Restauration. 15. J. Walzer, Rummelsburg, Prinz Albertstr. 45, Restauration. 16. D. Mewes, Baumschulenweg, Baumschulen straße 65. III. 17. R. Bewart, Köpenick, Rudowerstr. 7, Bigarrenhandl. 18. G. Lamprecht, Adlershof, Radicestr. 9 v. II. r. 19. H. Saß, Alt Glienice, Grünauerstraße, Restauration. 20. D. Franke, O. Borndorfer. straße 8, Restauration. 21. F. Giese, O. Matternftr. 8, Weinhandlung. Sprechstunden des Vorfizenden Genossen H. Schleffler jeden Dienstag und Freitag, abends 6-8 Uhr, im Bureau. Wir machen die Mitglieder auf die Ende Juli stattfindende Generalversammlung noch besonders aufmerksam und bitten auf die Annoncen im Borwärts" zu achten. Der Vorstand. 127/15 J. 2.: Paul Stempel, Staffierer. D Allgem. Kranken- u. Sterbekasse der Metallarbeiter. ( E. H. Nr. 29 Hamburg.) Filiale Berlin VII. Montag, 26. Juni, abends 8 Uhr, bei Hoffmann, Basewalterstr. 3: Mitglieder- Versammlung. Tages Drdnung: 1. Bericht des Delegierten von der Generalversammlung. 2. Bericht über die zu gründende Frauen- Sterbekaffe. 3. Diskussion. 4. Wahl der Drtsverwaltung. 5. Verschiedenes. Erscheinen dringend erforderlich. 119/2 Die Ortsverwaltung. J. A.: Ed, Warnst. Achtung, Gewerkschaften, Vereine Verband der Sattler. Ortsverwaltung Berlin. Großer schattiger, 1000 Personen fassender Naturgarten, Saal und Hallen, auch 1000 Personen faffend, empfehlen wir zur Ab- Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die nächsten Branchen- Verhaltung von Sommerfesten. Vollständig. tostenlos. Auch Kaffeefüche. Sammlungen am Dienstag, den 27., Mittwoch, den 28., und Donnerstag, den 29. Juni 1905, stattfinden. Gleichzeitig empfehlen wir unsere großen und kleinen Säle mit und ohne Theaterbühne. Sonnabende u. Sonntage noch bis März frei. Gebr. Mielitz, 35272 Armin- Hallen, sommandantenstr. 20 156/19 Die Versammlungen werden pünktlich um 8, Uhr abends eröffnet. Wir richten an die Kolleginnen und Kollegen wiederholt das dringende Ersuchen, diese Bersammlungen zu besuchen. Die Ortsyerwaltung Sozialdemokratischer Wahlverein Sozialdemokratischer Wahlverein fir den 1. Berliner Reichstags- Wahlkreis für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis( Süd- Ost). Dienstag, den 27. Juni, abends 8%, Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Versammlung. Zages Drdnung: 1. Bortrag des Genossen Julius Kalisti über: Die Reptilienpreffe". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste, auch Frauen, find willkommen. Zahlreiches Erscheinen der Mit236/71 Der Vorstand. glieder erwartet Deutscher Holzarbeiter- Verhand Branche der Korbmacher. Montag, den 26. Juni, abends 8%, Uhr, im Gewerkschaftshauſe: Versammlung. Zages Drdnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Branchenangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Bahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Die Kommission. Stock- und Celluloid- Arbeiter. Allgemeine Orts Krankenkasse für Rixdorf. Bom 1. Juli 1905 ab fallen die Bureaustunden an Dienstag, den 27. Juni, abends 8%, Uhr, im Lokale des Hrn. Graumann, den Sonnabendabenden fort. Naunynstraße 27: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: Rigdorf, den 6. Juni 1905. 273/ 16* Der Vorstand. Lotterieverein Dornröschen tagt nach wie vor jeden Dienstag bei Trill, Brenzlauer- Allee 239. Aufnahme 25965 neuer Mitglieder. 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Adolf Hoffmann über: Palast= Theater ,, Glaube und Vernunft". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. f. Zahlreiche Beteiligung erwartet [ 244,4*] Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein d. 4. Berliner Reichstagswahlkreis( Ost). " Dienstag, den 27. Juni, abends 8 Uhr, in der Königsbank", Große Frankfurterfir. 117: Versammlung. Tages- Ordnung: 一 露 1. Vortrag des Stadtverordneten Genossen Schubert über: Die preußische Boltsschule". 2. Diss Gäste haben Zutritt. Montag, den 26. Juni 1905, abends 8 Uhr, im Gewerkschafts- fussion. 3. Verschiedenes. hause( Saal 7), Engel- llfer 15: Branchen- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Berichterstattung von der Konferenz. 2. Wahl der Zentralfommission. 3. Unsere Taktik zur Durchführung des Heimarbeiter- Tarifs. 4. Die Diffe renzen bei Jakobi. 5. Werkstattangelegenheiten und Verschiedenes. Musikinstrumentenarbeiter. Die Branchen- Mitgliederversammlung am 26. Juni fällt aus. Die nächste Vertrauensmänner- Versammlung findet am Mittwoch, den 5. Juli, statt. Achtung! Die Branchenkommission. Rammacher! Achtung! Mittwoch, den 28. Juni 1905, abends präzise 8%, Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstr. 27c: Branchen- Verfammlung der Kammacher und aller in der Celluloid- HaarschmuckBranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Zages Drdnung: 87/13 1. Bortrag des Genoffen Richard Woldt über:" Die Arbeiter und die Bürgerliche Presse". 2. Diskussion. 3. Werkstattangelegenheiten. 4. Ber schiedenes. Der sehr wichtigen Tagesordnung wegen ist es Ehrenpflicht eines jeden Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Die Kommission. im Zahlreichen Besuch erwartet Aufnahme neuer Mitglieder. Der Vorstand. 244/ 3+ Burgstr. 22, früher Feen- Palast. Das Theater ist zu Versammlungen, Matineen und Bergnügungen infl. Borstellung und Ballmusik zu kulanten Bedingungen zu haben. Es sind für den Winter noch Sonnabende für Bälle und Sonntage für Matineen frei. Tel. I 8198, borm. 11-1 Uhr Reichels weltberühmter Hühneraugentod beseitigt schmerzlos u. gründlich jedes Hühnerauge, selbst veraltete, u. jedwede Hautverhärtung. Dose 75 Pf., M. 1, frt. Erfolg garantiert. Sägl. Anerkennungen. Otto Reichel, BERLIN 43, Eisenbahnstr. V. Wahlkreis! Fachverein der Musikinstrumenten- Arheiter. Dienstag, den 27. Juni, abends 8 Uhr: Volksversammlung in den Musiker- Sälen, Kaiser Wilhelmstraße 18 m. Tages- Ordnung: 1. Die Tätigkeit der sozialdemokratischen Fraktion im Reichstage Bericht erstattung des Abgeordneten Genoffen Robert Schmidt. 2. Diskussion. 3. Parteiangelegenheiten. 4. Berschiedenes. Allseitiges Erscheinen der Parteigenossen und Genoffinnen erwarten 245/ 12* Die Vertrauensleute. Schöneberg Sozialdemokratischer Wahlverein. Dienstag, 27., abends 81%, 1hr, im Obstschen Saale, Meiningerstr. 8: Donnerstag, den 29. Juni 1905, abends 8 be, in Roſen Versammlung. thaler Rosenthalerstr. 11-12: Branchen- Verfammlung der 1016 Stellmacher. Tages- Drdnung: 1. Vortrag des Genossen Bergmann über: 8wed und Nutzen der Tarifverträge". 2. Diskussion. 3. Branchenangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Die Kommission. Moabit! Die Zahlstelle 26 bei Jocksch, Turmstr. 84, wird vom 1. Juli 1905 verlegt nach Wiclefstraße 24 bei Achilles. Achtung! Achtung! Einsetzer. Dienstag, den 27. Juni, abends 8%, Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15( Saal 1): Branchen- Versammlung. Zages Drdnung: 1. Aussprache über die gegenwärtige Konjunktur in unserem Berufe refp. welchen Vorteil haben wir durch die Arbeitsbermittelung des paritätischen Nachweises? 2. Verbandsangelegenheiten. Kollegen! In Anbetracht obiger Tagesordnung ist es nötig, daß ein jeder Verbandskollege, der als Ginjeter tätig ist, in der Versamm lung erscheint. Auch werden daselbst neue Mitglieder aufgenommen. Des weiteren werden die Kollegen auf die am 10. Juli stattfindende Dampferpartie nach Neuer Krug( Oberspree) aufmerksam gemacht und ersucht, rege für den Vertrieb der Billetts zu sorgen. Besonders zu beachten! Die Abfahrt findet nicht, wie es irrtümlich auf den Billetts sowie den Plakaten heißt, von der Jannowitbrüde aus statt, sondern von der Stralauerbrücke( Anlegeftelle Kabnt y. Dertzer). Die Kommission. Parkettbodenleger. den 8 im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 5: 暖 Tages Drdnung: 1. Vortrag des Schriftstellers Adolf Stern:" Die Entstehung des Christentums". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand. 15/11 Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Haupt- Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt IV, 9679. Arbeitsnachweis: Bimmer 34. Amt IV, 3353. Dienstag, den 27. Juni er, abends 8 1hr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Gaal IV: Versammlung der Schleifer, Galvaniseure, Hülfsarbeiter. Arbeiterinnen. Tagesordnung: 1. Jahresbericht der Kommission. 2. Wahl des Branchenvertreters( Agitationstommission). 3. Verbandsangelegenheiten. Kollegen! Da in dieser Versammlung alle Boften in der Kommission neu besetzt werden müssen, erwarten wir zahlreichen Besuch. Außerdem machen wir darauf aufmerksam, daß die Fragebogen für die Galvaniseure ausgegeben werden. 119/1 Dienstag, den 27. Juni cr., abends 8 Uhr, in Köpenick, bei Moll, Grünauerstraße 7: Bezirks- Versammlung für Köpenick. Tagesordnung: 1. Bericht von der Generalversammlung in Leipzig. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Ehrenpflicht aller organisierten Kollegen ist es, für diese Versammlung recht rege zu agitieren und pünktlich zu erscheinen. Dienstag, den 27. Juni cr., abends 8 1hr, im großen Saale von Trapp in Tegel, Bahnhofstr. 1: Geffentl. Metallarbeiter- Versammlung für Tegel und Umgegend. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Stollegen Pawlowitsch über: Leben und Leiden in unferen Strafgefängnissen und Zuchthäusern. 2. Verbandsangelegenheiten. Bahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. NB. Auch die Frauen find hierzu eingeladen!= Montag, den 26. Juni, abends 8 Uhr, in Graumanns Festsälen, Naunynstr. 27: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Engelbert Graf über: Japanische Kultur". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste, auch Frauen willkommen. Bahlreichen Besuch erwartet 141/18 Der Vorstand. Achtung! Kürschner. Kürschner. Achtung! Mittwoch, 28. d. M., abends 8 Uhr, im Alten Schützenhaus", Linienstr..5: Oeffentliche Versammlung aller in der Kürschuerbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Tages Ordnung: 1. Situationsbericht über die erste Arbeitsniederlegung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Kollegen, Kolleginnen! Beweist durch zahlreichen Besuch der Streifversammlungen, welches Intereffe Ihr der Bewegung 102/16 zollt, niemand fehle! Der Vorstand des Deutschen Kürschner- Verbandes. Zahlstelle Berlin. Der Vorstand des Verbandes der Kürschner Berlins und Umgegend. Achtung! Rohrer! Achtung! Mittwoch, den 28. Juni, abends 8, Uhr, bei Frik Wilte, Brunnenstraße 188: Oeffentliche Versammlung Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genossen Reichstagsabgeordneten Fr. Zubeil über„ Die wirtschaftlichen Kämpfe der Arbeiterklasse". 2. Welche Lehren ziehen wir aus unserem Lohntarij? 3. Diskussion. 291/9 Die Tarif- leberwachungskommiffion. Achtung! Brauerei- Handwerker! Sonntag, den 25. Juni, nachmittags 2 Uhr: Oeffentl. Versammlung der in Brauereien beschäft. Handwerker, Maschinisten und Heizer im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15( Saal 1). Tages Drdnung: 1. Bericht der Kommission über die Antwort der Brauerei befizer. 2. Distussion. 3. Verschiedenes. Kollegen! Wir erwarten vollzähliges und pünktliches Erscheinen. Agitiert für guten Besuch der Versammlung. Kein Handwerker darf fehlen. Wir berweisen besonders darauf, daß die Bersammlung durchaus pünktlich er. öffnet wird. Die Kommission der Brauerei- Handwerker. 176/18 J. A.: W. Siering. Zentral- Verband der Schuhmacher Deutschl Bureau: Waßmannstr. 32a. Montag, den 26. Juni, abends 8, 1hr, in den Residenz- Sälen, Landsbergerstraße 31: Mittwork, bes 25. Junt, abenbo s uhr, inwertiaftibule, Deutsche Metallarbeiter- Gewerkschaft. Kombinierte Versammlung. Branchen- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht der Verhandlungs- Kommission. 2. Branchenangelegenheiten. Das Erscheinen aller Kollegen ist dringend notwendig. 8. Verschiedenes. Der Obmann. Verband der Tapezierer! Kleber! Achtung! Bauhandwerker! Verwaltungsstelle Berlin. Zages Drdnung: Bureau und Arbeitsnachweis: Rosenthalerstr. 57( 2. Eing. Gormannstr. 28). 1. Bericht vom Gewerkschaftskongres in Köln. Berichterstatter: Donnerstag, 29. Junt, abends Punkt 8 Uhr, im Rosenthaler Hot, Genoffe Th. Glocke. 2. Verschiebenes. 169/17 Die Ortsverwaltung. Rosenthalerstr. 11/12: Mitglieder- Versammlung. Achtung! Fliesenleger. Achtung! Zages Drdnung: 1. Fortsegung der Diskussion von der letzten General Versammlung ( Antrag Schlenker). 2. Einiges vom Kölner Gewerkschafts- Kongreß. 3. An Donnerstag, den 29. d. M., abends 8, Uhr, im Gewerkschaftshause, die Berwaltung gelangte Anträge. 4. Gewerkschaftliches. NB. Alle Sollegen, welche noch keine Zähltarten erhalten und ausgefüllt Engel- llfer 15( Saal 3): abgegeben haben, werden ersucht, in dieser Versammlung sich 8ählfarten m tohet, to bits SuMitglieder- Versammlung Um den fortgesetten Durchbrechungen des Tarifes vorzubeugen, hat aushändigen zu lassen und sofort ausgefüllt abzugeben. die Organisation beschlossen, von Montag, den 26. Juni herauszugeben. Kontrollkarten Wir ersuchen die Bauhandwerker, darauf zu achten, daß jeder Kleber im Bejiz einer Kontrollkarte ist. Die Verbandsleitung. NB. Die Karten werden Sonntag, den 25., vormittags von 9-1 Uhr, in folgenden Lokalen ausgestellt: Krüger, Lychenerstr. 8, Stephan, Bienerftr. 31, Pade, Runfelftr. 6, Merker, Bergstr. 10, Rückert, Steinimetstr. 35, ferner Wochentags im Nachweis, Rückerstr. 9; daselbst werden arbeitslosen Sollegen die Kontrolltarten abgestempelt. Ferner machen wir die Vertrauensleute und Mits glieder darauf aufmerksam, daß in Abwesenheit des Kollegen K. Klinke, dem Hülfskaffierer R. Böttger, Voltastr. 5, die Kassierergeschäfte für den Norden übertragen find. Wir machen schon jetzt unsere Mitglieder, Freunde und Bekannte auf unser diesjähriges Sommerfest, welches am 12. Auguft im Bernhard Rose- Theater, Badstr. 56. stattfindet, aufmerksam. 178/11 280/12 Die Ortsverwaltung. Berantw, Redakteur: Frana Rehbein, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Sh. Glode, Berlin. rvd u. Berlag: Borwärts der Sektion der fliefenleger des Zentral- Verbandes der Maurer. Zages Drdnung: 1. Bortrag des Genossen Kotzke über:„ infallversicherung". 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. Pflicht eines jeden im Fliesenlegerberuf beschäftigten Kollegen ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. 146/ 16* Der Sektionsvorstand. J. A.: F. Breiske. A Dampfer Fernfpr. Amt VII, 1669 für Vereine 60-400 Personen faffend, empfiehlt AlexanderCarl Krause, straße 13. Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW Nr. 146. 22. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 25. Juni 1905. Gerichts- Zeitung. Religionsvergehen in der Badeanstalt. In der Frauenabteilung bes städtischen Freibades in Würzburg erregt dem„ Berl. Egbl zufolge seit einigen Tagen eine merkwürdige Bekanntmachung staunendes Kopfschütteln. Dieser schriftliche Beweis behördlicher Weisheit lautet: Am Montag, Mittwoch und Freitag für protestantische Mädchen. Nun werden dann wohl Mädchen, die nicht in ihrer Religion baden, zur Strafe zwangsweise umgetauft werden müssen. Wenn man in der frommen Stadt Würzburg nicht diese Konsequenz ziehen will, dann sollte dort eine Seele, die nicht ihre Religion durch BadeOverordnungen verschimpfiert sehen möchte, ein übriges tun und dem Menschen, von dem die Albernheit angeordnet ist, einmal ganz ge hörig den schmutzigen Kopf waschen. obrigkeitliche Genehmigung. Der Betrug wurde darin gefunden, die im oberen Stockwerk schlief, keinen Ausweg aus den Flammen daß Otte sich von 11 Zeitungsexpeditionen für die Beilegung seiner fand. Prospekte dadurch einen Rabatt verschaffte, daß er sein Geschäft als Bom Polizeikampf gegen Streitposten. Annoncenerpedition" bezeichnete. Der Staatsanwalt hielt den An Gestern standen wieder zwei am Modelltischlerstreit geklagten im vollen Umfange der Anklage für schuldig und beantragte beteiligte Arbeiter vor dem Schöffengericht, nämlich der Möbel- 8 Monate Gefängnis. Rechtsanwalt Leonh. Fried polierer Hader und der Drechsler Förster. Die Polizei hatte mann bekämpfte dagegen mit Entschiedenheit das Vorliegen eines ihnen Strafbefehle über je 30 m. zugestellt, weil sie, wie die Betruges und bestritt auch aus juristischen Gründen die Auffassung stereotype Formel lautet, die im Interesse der öffentlichen Sicherheit Bufall, sondern die Geschicklichkeit entscheidend gewesen sei, um einen der Anklage, daß es sich um eine Ausspielung handle, da nicht der erlassenen Aufforderung eines Schußmannes, sich zu entfernen, nicht Folge geleistet hatten. Ort der Tat" war die Voltastraße, wo Gewinn zu erlangen. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten sich ein Gingang zum Betriebe der A. E.-G. befindet. Zwei Schutz von der Anklage des Betruges frei, verurteilte ihn aber wegen leute, die das Gericht in dieser Sache als Zeugen vernahm, beriefen Veranstaltung einer Verlosung usw. zu 1500 Mt. Geldstrafe. sich zwar, als der Richter sie ausdrücklich danach fragte, darauf, daß ein Arbeitswilliger des genannten Betriebes belästigt und dann die Wegweisung der Streitposten erfolgt sei, um der Wiederholung von Belästigungen vorzubeugen. Aber doch hört man aus ihren Aussagen heraus und in dem vorliegenden Falle war es sehr deutlich zu hören daß es nicht der mutmaßliche Attentäter gegen die Sicherheit anderer ist, den sie, einer Gefahr vor beugend, von der Straße weisen, sondern daß sich ihre Maßnahmen vielmehr gegen die Streitposten schlechthin richten. Sie sind Streitposten, Sie haben sich aus dem Bereiche der A. E.-G. zu entfernen!" so lautet die Aufforderung, welche der Schuhmann an den Streitposten erläßt. Das Gericht erkannte an, daß die Anordnungen der Schußleute berechtigt waren, weil die Schuhleute von Beläftigungen Arbeitswilliger, die früher vorgekommen sein sollten, etwas gehört hatten. Da die Streitposten nur einige Schritte weiter gegangen waren, anstatt sich, wie die Schuhleute verlangten, aus dem Bereiche der A. E.-G. zu entfernen", so wurde auf Strafe erkannt, allerdings schien die von der Polizei festgesette Strafe von je 30 M. dem Gericht zu hoch, es verurteilte jeden der Angeklagten zu 10 M. " Das Strafgefehbuch mit Brämien. Wegen unbefugter Beranstaltung einer öffentlichen Ausspielung, Stempelhinterziehung und Betruges wurde gestern der Kaufmann Wilhelm Otte, Inhaber von F. W. Ottes Verlag, vor der 9. Straffammer des Landgerichts I zur Verantwortung gezogen. Der Angeklagte hatte eine billige Volksausgabe des Strafgesetzbuches zum Preise von 1,25 Mt. herausgegeben und warb durch Prospekte, die den Zeitungen beis gelegt wurden, für Abonnenten. Jeder Besteller des Buches sollte berechtigt sein, sich an einer Gratis- Brämienberteilung zu beteiligen. Auf der Rückseite einer diesem Prospett angebogenen Bostkarte befand sich ein Wegierbild mit der Aufschrift:" Ah, Herr Müller im neuen Belz! Wo ist er?" Die auf dem Bilde versteckte und herauszufindende Person im Belz sollte gemäß der Offerte des Angeklagten übermalt und die Karte dann mit 1,25 Mt. an Otte eingefandt werden. Für richtige Lösungen hatte der Angeklagte Brämien, u. a. eine Wohnungseinrichtung für 750 Mt., ein Klavier für 600 Mt., ein Musikwert für 300 Mt., 2 Nähmaschinen, goldene Uhren usw. ausgesetzt. Auf die Annoncen des Angeklagten liefen Tausende von Bestellungen ein. Jeder Besteller erhielt das Straf: gesetzbuch und nahm an der Verlosung teil, sofern er das Rätsel unter den angegebenen Bedingungen löfte. In vielen Fällen hat der Angeklagte die Prämien, auch den Hauptpreis, die Wohnungseinrich tung, versandt. Die Lösung des Rätsels war ungemein leicht, es hing aber vom Urteil des Angeklagten ab, in wieweit die Lösung als richtig anerkannt werden sollte. Es gab dabei sehr viele Varianten. Lösungen, bei denen z. B. mit Tinte statt mit Blei- oder Buntstift die gesuchte Person auf dem Bilde übermalt war, sind vom Angeklagten nicht berücksichtigt worden. Für die Einsender blieb es daher ungewiß, ob und welchen Preis die Preise schwankten in Wertstufen von 4 bis 750 Mt. fie zu erwarten hatten. Die Anklage erblickte hierin die Veranstaltung einer Ausspielung ohne Sozialdemokrat. Wahlverein f.d.4.Berl. Reichstagswahlkreis Osten. Stadtbez. 180. Am Donnerstag, den 22. Juni, starb unser Genoffe, der Arbeiter Ernst Güthert. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 25. Juni, nach mittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des städtischen Krankenhauses am Friedrichshain aus nach dem Markus Andreas Friedhofe in Hohenschönhausen Wilhelmsberg statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet 244/5 Der Vorstand. jett: Dr. Lell Rosenthalerstrasse 26 II. Homöopath und Spezial- Arzt für Haut, Harn- und Geschl.- Leiden. 11-2 u. 5-8. Sonnt. 11-3. Hochwaldparzellen, 60jähr. Bäume, direkt Bahn, idyllisch, Angelgelegenheit, bert. bei fleiner Anund Abzahlung. Auflaffung sofort. Aug. Puchert im Vorort Dabendorf( Potsd. Bahn). Jedes Wort: 32632* 5 Deutscher Metallarbeiter- Verband Berwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Schlosser Franz Spindler am 22. Juni plößlich gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 25. Juni, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Sebastian- Kirchhofes in Reinidendorf, Humboldtstraße, aus statt. Rege Beteiligung erwartet 278/11 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes Alfred Schiersand fage allen Verwandten, Freunden, Kollegen und Bekannten meinen besten Dank. Die trauernde Witwe Marie Schiersand geb. Gorlt und Kind. Pfennig. Das erste fettgedruckte Wort 10 Ptg. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Gubenerstr. 56. 26315 Vermischtes. Berliner Theater. Allabendlich: Lili. Kleines Theater. Sonntag: Des Pastors Rieke. Montag: NachtDonnerstag: Des Pastors Rieke. Freitag: Die Neuvermählten. Abschiedsasyl. Dienstag: Die Neuvermählten. Abschiedssouper. Mittwoch: Elektra. fouper. Sonnabend: Nachtasyl. Sonntag: Abschied vom Regiment. Angele. Montag: Des Pastors Riefe. man uns: Einige Studierende des Rheinischen Technikums gingen Batriotischer Landfriedensbruch. Aus Bingen a. Ah. schreibt dieser Tage spät von ihrem Stammlotal nach Hause. Die Verabschiebung auf dem Marktplab muß wohl etwas lauter vor sich ge= Wochen- Spielplan der Berliner Theater. ein Vertreter der heiligen Hermandad und nahm einen der jungen Leute mit auf die Wache. Entrüftet über diese scharfe Maßregel Seidelberg. Sonnabend und Sonntag: Der Widerspänstigen Zähmung. Neues Königl. Operntheater. Bon Sonntag bis Freitag: Jungforderten die Studierenden die Freilassung ihres Freundes, was Montag: Unbestimmt. zur Folge hatte, daß noch mehrere das Schicksal ihres ersten ver- Deutsches Theater. Von Sonntag bis Freitag: Der Bielgeprüfte. hafteten Kollegen teilten. Weil nun aber noch andere Herren hinzu- Bon Sonnabend ab: offer tamen, waren in 10 Minuten 300 Studierende alarmiert, die die schaft antwortete damit, daß sie mit blanter Waffe borging, und es fofortige Herausgabe ihrer Freunde forderten. Die Schußmannfielen nun gegenseitig Hiebe Die mehrhunderttöpfige Menge der Studierenden schlug jest Scheiben ein und stürmte die Wache. Die Polizei fühlte sich machtlos und unter dem Gesange„ Es braust ein Ruf wie Donnerhall" erhielten die Verhafteten die goldene Freiheit zurück. Es dauerte bis 3 Uhr, ehe sich die Gemüter beruhigt hatten und die nächtliche Ruhe wieder hergestellt war. Bemertt sei noch, daß das Korps Borussia bei seiner Anwesenheit in Bingen mit spielender Kapelle nachts 3 Uhr durch die Straßen zog und ihmitten eines Auflaufs die Schußleute start verulfte. Der Verband von Studierenden des Rheinischen Technikums zu Bingen wendet sich jetzt mit einer Gingabe an das Ministerium des Innern zu Darmstadt, um über die letzten Uebergriffe" der Binger Polizei Beschwerde zu führen. Was geschähe wohl mit Arbeitern, die sich in der Weise der Studenten aufführten? Das Zuchthaus, mindestens aber harte Gefängnisstrafe wäre ihnen sicher. Café Neuschwanstein in München der Herausgeber der Wochenschrift Verhaftete Revolverjournalisten. Gestern nachmittag wurde im Der Privatmann", Hans Bötticher, unter der Anschuldigung der Grpressung verhaftet. Er hatte zwei Tage vorher versucht, von einer Pensionsinhaberin 5000 M. zu erpressen, wogegen er versprach, in feinem Blatt über ihm bekannte Vorgänge zu schweigen. Die Dame hatte auch bereits 500 m. bezahlt und wollte sich noch 1500 m. Bargeld beschaffen; der Rest, 3000 W., sollte auf eine ihr gehörige villa hypothekarisch eingetragen werden. In der Zwischenzeit tam die Polizei hinter das Manöver und nahm die Verhaftung vor. Gegen eine Reihe von Mitarbeitern der Wochenschrift, eines Revolver blattes schlimmster Sorte, ist gleichfalls Untersuchung eingeleitet worden. Ein schweres Brandunglück. Aus Stuttgart wird gemeldet: In Herrenberg( Württemberg) brannte in der Nacht zum Freitag das Haus des Hefenhändlers Ruoffer nieber. Dabei tamen der Besizer, feine Frau und fünf Kinder in den Flammen um. Das Feuer ent stand in den Räumen des unteren Stockwertes, so daß die Familie, Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Schlosser Oskar Brandtner am 21. b. M. gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 25. d. M., nach mittags 5 Uhr, von der Leichenhalle des Friedens- GemeindeKirchhofes aus statt. Rege Beteiligung erwartet 118/20 Die Ortsverwaltung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Blumenspenden bei und Baters sagen allen Teilnehmern der Beerdigung meines lieben' Mannes unseren tiefgefühlten Dant. Die trauernde Witte Johanna Krupsack geb. Gerstenberg und Söhne. 26165 PrinzenDr. Simmel, Str. 41, Verband der Kupferschmiede Deutschlands. Filiale Berlin. Am 23. d. Mts. verstarb unser lieber Kollege Karl Schwarz im Alter von 54 Jahren. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Montag, den 26. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, von der Leichen halle des Gethsemane- Kirchhofes in Niederschönhausen aus statt. Um rege Beteiligung bittet 100/3 Der Vorstand. Die Beerdigung meiner lieben Frau findet am Sonntag, den 25. Juni, nach mittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Rirdorfer Gemeinde Friedhofes Mariendorfer Weg, aus statt. Max Swowoda. Theater des Westens. Sonntag: Die Liebesschule. Montag: Der Strohwitwer. Dienstag und Mittwoch: Die Liebesschule. Donnerstag: Der Strobwitter. Freitag: Die Liebesschule. Sonnabend, Sonntag und Montag: Jung- Heidelberg. Neues Theater. Allabendlich: Der Familientag. Bon Sonnabend ab: Geschlossen. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater.) Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Trompeter von Säffingen. Abends: Der Prophet. Montag: Undine. Dienstag: Der Barbier von Sevilla. Mittwoch: Oberon. Donnerstag: Der polnische Jude. Freitag: Der Trompeter von Säffingen. Sonnabend: Der Troubadour.( H. Bötel.) Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Barbier von Sevilla. Abends: Undine. Montag: Marta.( H. Bötel.) Schiller- Theater N.( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Johannisfeuer. Abends: Hofgunft. Montag und folgende Tage: Hofgunst. $ Belle Alliance Theater. Sonntag und folgende Lage: Madame Lustspielhaus. Sonntag und folgende Tage: Khriz- Phrik. Carl Weiß Theater. Bon Sonntag bis Freitag: Wahre Liebe. Tip- Top Sonnabend und Sonntag: Lehmanns Abenteuer. Montag: Unbeſtimmt. Alt- Heidelberg. Sonnabend und Sonntag( Anfang 7 Uhr): Die Geisha. Bentral Theater. Von Sonntag( Anfang 7%, Uhr) bis Freitag: Montag: Unbeſtimmt. berzen Reichshallen Theater. Allabendlich: Stettiner Sänger. Soldatendeutsche Nordseeküste. Montag: Zierleben in der Wildnis. Donnerstag: Uranta- Theater. Taubenstraße 48/49. Sm Theater: 8 Uhr: Die Der Simplon und sein Gebiet. Apollo Theater. Allabendlich: Am Hochzeitsabend. Ein Abend in einem amerikanischen Tingel- Tangel. Spezialitäten. Metropol Theater. Allabendlich: Die Herren von Marim. Passage Theater. Allabendlich: Angelika Walter. Jean Paul Spezialitäten. Wintergarten. Allabendlich: Spezialitäten. ORIGINAL SINGER NAHMASCHIN A Singer Nähmaschinen. Einfache Handhabung! 16332* Große Haltbarkeit! Hohe Arbeitsleistung! Weltausstellung Grand Prix Weltausstellung Paris 1900: Unentgeltlicher Unterricht, auch in moderner Kunststickerei. Elektromotore für Nähmaschinenbetrieb. Singer Co. Nähmaschinen Hct. Ges. Berlin W., Leipzigerstr. 92. Filialen in allen Stadtteilen. Restaurant ,, Neuer Krug" Bahnstation Wilhelmshagen. Herrlich an der Oberspree gelegen. 2000 Meter Wasserfront. Für Vereine, Fabriken 2c. großartig zu Dampfer- resp. Landpartien geeignet. Große Säle, Spielpläge, Staffeeküche 2c. Diretter Weg nach den Müggelbergen. Gutgepflegte Biere, billiger Mittagstisch. Habe noch einige Sonnabende u. Sonntage Jult, August frei. Fernsprecher: 21362* Wilhelm Müller, Amt Erkner No. 51. Hygienische Englischen Unterricht Bedarfsartikel. Neuest. Katalog Spezialarzt für 9/12 Dr. Bocks Buch: Kleine Familie".. mpf. viel. Merateu. Brof. grat.u. ft. für Anfänger u. Fortgeschrittene erteilt Hant- und Harnleiden. 10-2,5-7. Sonntags 10-12, 2-4. Buch: ,, Kleine Pr.30Pf.G.Klötzsch, Verlag3, Leipzig. Erhältlich in all. Buchhandlungen. H. Unger, Gummiwarenfabrit, Gertrud Swienty, geb. Liebknecht, Berlin NW., Friedrichstr. 91/92.* Kleine Anzeigen. Gardinen, Teppiche, Tischdecken Steppdecken, Betten, Bettwäsche, Leibwäsche, Anzüge, Wanduhren, Taschen. uhren, Stetten, Ringe usw. spottbillig 5698 Pfandleihe Küstrinerplag 7. Sofas, größte Auswahl von 21 Mart an, direkt in der Fabrit Andreasstraße 38. 3728* Herren Garderobe nach Maß ipottbillig. Hochstraße 43. 23425 Nähmaschinen ohne Anzahlung, bergüte noch bis 10,00, wer Teil zahlung Nähmaschine kauft oder nach weist. Woche 1,00. Alle Syfteme. Bost farte. Borchert, Zorndorferstr. 50. * Sedanstr. 57, III Schöneberg. für die nächste Anzeigen Nummer werden In den Annahmestellen für Berlin bis1 Uhr, für die Vororte bis 12Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstrasse 69 bis 5 Uhr angenommen. bon Herrenanzüge, Ueberzieher, wenig gefragene Monatsgarderobe Mart an, große Auswahl für jede * Figur, auch neue, elegante, nicht abgeholte Maßsachen fauft man am billigsten aus erster Quelle direkt nur beim Schneidermeister Fürstenzelt, Rosenthalerstraße 15, III. Kein Möbelverkauf in meiner Möbefabrit Wallstraße 80/81, nahe Spittel markt. Infolge des großen Umzugs befinden sich am Lager viele zurüd gefette und verliehen gewesene Möbel, die wie neu find, Kleiderspind, Bertito 27,00, Ausziehtisch 16, Muschel bettstelle mit Federmatraße und Steillissen 36, Taschensofa 50, Baneel25365 fofa 70, Waschtoilette 20, Nubebett 25, ganze 14/4 Gartenschläuche, gebrauchte, Neftparzellen- Berkauf! Herbing faubere Arbeit, großes Stofflager Gummi, einzöllig. Meter 0,50. Neue fches Bauterrain, Grünau- Fallental. Baletot, Anzug 36 Mart an. Stauft Gummischläuche, Hanfschläuche, Spiral Duadratrute 30 Mart. Bed, Michael beim Handwerker, laffet den Handschläuche, Strahlrohre, Meffinghähne firchplatz 18; Sonntags draußen. werfer verdienen. Teilzahlung ge Fahrräder, Zeilzahlungen. Inbalidenstraße 148( Eingang Bergstattet. F. Dörge, Dresdenerstraße 109. straße), Große Frankfurterstraße 56, Baumaterialien, neue und geStaligerstraße 40. 606 608 brauchte wie: Stantholz, Bretter, Steppdecken billigst Febrit Große Knabenanzüge, Mädchenkleider Batten, Zelften, Türen, Fenster, Dach Frankfurterstraße 9, parterre.+87 Baletots, Jadetts verkauft billigst off- pappe, Linoleum, in größter Auswahl billigst Kottbuserdamm 22. 15425* Teppiche mit Farbenfehlern Fabritmann, Beteranenstraße 14. Ecklokal, voller Schant, drei Ber niederlage Große Frankfurterstraße 9, parterre. Papageien, Sing- und Biervögel, eine, Miete 1700, frankheitshalber für größte Auswahl, billigſte Breise, 1800 zu verlaufen. Zu erfragen bel + 37* Gardinenhaus Große Frankfurter straße, Engros- Geschäft Born. 19615* ftraße 46a. Stommandantenstraße, Ede Dranien Start Beige, Beitungsspedition, Trift. straße 9, parterre. Pfandleihhaus Beidenweg neunzehn spottbilliger Bettenverkauf, Garbinenverkauf, Teppichverkauf, Steppbeden, Aussteuerwäsche, Regulatoren, Freischwinger, Taschenuhren, Jackettanzüge, Verschiedenes. + 27* + 37* Galvanophon- Fabrik, Prenzlauer straße 42( Alexanderplat). liebten Sprechmaschinen und Platten Die bes enorm billig!!! Geringe Teilzahlung!!! Inseriere nur Sonntags. Adresse merken. 47 Kanarien, echt Seifert, prämiiert goldene Medaille, Rühl, Schöneberg, Bahnstraße 43. + 104* Transport fict. nichtungen 14/4 Nordbahn, 30 Pfennig bis Birkenwerder, die Havel, Briefe, Boddensee, große Wälder, daher selten natur schön; alles da, Barzellen jeder Größe Duabratrute 10 Mart, nur beim Eigentümer Otto Joers, Pantow, Elisabethweg 10. 222/3 Laden! 252/ 1* Kinderwagen, Kinderbettstellen, Sportwagen, gebrauchte, zurüdgefeste, forbillig. Schneider, Kur fürstenstraße 172. 21775* Nähmaschinen, sämtliche Systeme, ohne Anzahlung. Woche i Mart, gebrauchte jpottbillig. Postkarte genügt. Alt Borhagen 4, Ede Neue Bahnhofstraße. + 131* Reſtauration zu verkaufen. Boller Schant. Tilſiterſtraße 27.+ 35* Ningschiffchen, Schnellnäher, mie Nähmaschinen! Ringschiff, Adler, neu, 20,00. Reich, Buttmannstraße 20. Gassparkocher, Einloch 0,75, Bentral- Bobbin, Drion, Wheeler und Alte Bilson, Elastit, Säulen 2c. Prima Sweiloch 3,00, Gasbratöjen, GasBasch- Plattanstalt, gute Qualität, Breife billigit. Für die Güte plätten 2,25, Gasbügelapparate, Gas. Kundschaft, wegzugshalber dringend Nähmaschinen, sämtliche Syfteme, Teppiche!( fehlerhafte) in allen meiner Nähmaschinen sprechen Tau- Ihren 1,50, Bronzefronen 6,00. für 200 berkäuflich, Wienerstraße 37. ohne Anzahlung, Woche eine Mart, Größen für die Hälfte des Wertes fende meiner Stunden. Drei Jahre Schröder, Hochstraße 43. 23365* im Teppichlager Brünn, Hadescher reelle Garantie, bei Abzahlung tu Milchgeschäft verfäuflich Reichen gebrauchte spottbillig. Boftfarte genügt. Abessinierpumpen 8,00. Sauger bergerstraße 85. + 8* Markt 4, Bahnhof Börse. Frankfurter Allee 10 am Ringbahn251/ 19* Tanteste Bedingungen. E. Bellmann, 2,50. Flügelpumpen 10,00. Garten hof. + 181* Rebpinscher, schwarzbrauner, Küstrinerplah 7, Pfandleihe, Gollnowstraße 26, nahe der Lands. sprigen 25,00. Schlauchtarren 6,00. wachsamer, stubenrein, mit Steuer- Kostümröcke Stüd 5 Mart, Blusen Milchgeschäft frankheitshalber, billige Eintaufsquelle für Waren aller bergerstraße. Alte Maschinen nehme Rasenmäher 17,00. Pumpenfabrit marte berkäuflich. 30 Mart. Bed, von 1 Mart an. Nur Selbstfabrikat. gut gehend. Auskunft erteilt Berner, 450 Schröder, Sochitraße 48 Michaelfirchplas 18 +136 Blumenstraße 9, IL 13/4 Mittenwalderstraße 80 ww Sirt Os in Beblung, † 112 Ringschiffchen, Bobbin, Schnellnäher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00, Stopniderstraße 60/61, Große Frankfurterstraße 43, PrenzTauerstraße 59/60. Fahrrad, wie neu, 50,00, verkauft Naunynstraße 38, Friseurgeschäft. Junge Frau verkauft elegantes Plüschtaschensofa 44,00, geschliffenen Trumeau 32,00, Rohrlehnstühle 4,50, Zigarrengeschäft, 180 Mart, ber- Kommode, Schränke, Tische, Perferfauft Schulstraße 20. + 83* teppich 5,00, wenige Wochen geKlavier, neues, berkauft billig braucht, jeden annehmbaren Preis. Kohl, Rirdorf, Kaiser Friedrich- Landsbergerstraße 42, II, nabe straße 244. 5546 Mexanderplatz. 26486 Herrenjackettanzüge, neu, nach Hochvornehme Herrenhosen aus feinsten Maßstoffen 9-12 Mart. Maß bestellt, nicht abgeholt, Mittelverkaufe Hälfte KostenBerkauf Sonnabend und Sonntag. figur, Versandhaus Germania, Unter den preis. Herrenschneiderei Prenzlauer 26476 Linden 21. Keine Filialen. 542* ftraße 23, II. Wald und Landparzellen, nahe Bahnhof Fredersdorf, Quadratrute vier Mark an, verkauft Otto Brejete, Betershagen. Monatsanzüge bon 6,00 an, 26405 Wäsche schon von 50 Pfennig Sommerpaletots von 5,00 an, Hosen von 1,50 an, Gehrodanzüge von 12,00 an, Frads von 2,50 an, auch für korpulente Figuren. Neue Garde robe zu staunend billigen Preisen, wöchentlicher Abzahlung an. Webersowie aus Pfandleihen verfallene straße 23, D. Tieße. Bei Bestellung Sachen. Naß, Muladstraße 14. 25186* durch Karte tomme ins Haus. Möbelangebot. Im Möbelver- Milchkübel, Milchkannen, Maße, Eis Taufsspeicher( Anhalter Bahnschuppen), Käsebänke, Buttermaschinen, Mödernstraße 25, Hochbahnstation tühler. Stühmer, Luisen- Ufer 27, 24336 Mödernbrücke, stehen verschiedene Oranienplay. Zimmer Nußbanmmöbel zum VerRestauration Nettelbeckplab, frant kauf. Darunter befinden sich hoch- heitshalber, 1200 Miete. Reinidenmoderne Schlafzimmer, Speisezimmer, dorferstraße 7a, Restaurant.+83 Herrenzimmer, auch einzelne SalonNeues Fahrrad verkauft billig garnituren, Baneelsofas, BücherFischer, Uhrmacher, Prinz Eugenschränke, Ankleideschränke, Nußbaum+83 straße 11. büfetts, Bronzefronen, Salonbilder, Schreibtische 26,00, neue Ruhebetten Halbrenner 30,00, tadellos seltene mit wunderschöner Divandede 22,50, Gelegenheit, verkauft dringend Horn, Hochelegante Säulentrumeaug 30,00, Große Frankfurterstraße 124. 26436 Zimmerteppiche 8,00, Salonteppiche Halbrenner, neu, verkauft für schon 14,00 bis zum allergroßten einen Spottpreis dringend Krause Saalteppich, reichgestickte Ueber- Straßmannstraße 29, Seitenflügel. gardinen, Spachtelftores, Tüllgardinen, Steppdecken, Standuhren, Plüschtischdecken 5,00, verschiedene Verkäufe. Gelegenheits Ankauf ganzer Warenager, Wirtschaften, Konkursmassen. I 5648* ラ Freie Scholle, gemeinnüßige Baugenossenschaft in Waidmannslust- Tegel gibt Einfamilienhäuser mit 35Quadratruten Land von 25 Mart Monat an in Erbpacht. 582* Kanarienhähne 3,50, Aussuchen, Dußend billiger. Heckweibchen, Bornholz, Scharnhorststraße 34, Duergebäude. 598* Wringmaschinen, BinkwaschfässerWaschmaschinen, Zober, Sigwannen beste Ware. Teilzahlung gestattet. Postkarte. Kottloff, Stalizerstr. 108.* Brautwäsche, Gardinen, Teppiche, Tischdecken, Portieren, Steppdecken Läuferstoffe, spottbillige Gelegenheiten Conrad Fischer, Potsdamerstraße 100Möbeltischlerei liefert WohnungsEinrichtungen sowie einzelne Möbel. Bunte Küchen, moderne Schlafzimmer. Große Auswahl. Billige Preise. Kein Laden. Nur Keller und Hinterräume. Teilzahlung. Harnad ,. Tischlermeister, Dresdenerstraße 124 Pfandleihe, Prinzenstraße 63, täglich 8-8, Sonntags bis 2. 612* Schreibmaschine, Buchführung. Stenographie, Sprachen. Salomon, Sarlstraße 26. 485 Automobilfahrer erhalten theoretischen und praktischen Fahrunterricht. Technikum Elektra, SO., Neanderstraße 4. Prospekte frei. 200/ 5* Drei Vereinszimmer von 20 bis 70 Personen, jehr geeignet zu Versammlungen, Werkstattsizungen, Bahlstelle und Gesellschaften, Garten. Glas Bier Regelbahn noch frei. 40 + 89* +66 Achtung! Hutmacher! 3 Möbliertes Flurzimmer, beffere Freundliche Schlafstelle für Herrn,| Achtung! Schlafstelle. Prok, Stalizerstraße 1 II. Balfonzimmer, 10 Mark. Johr, Müller+83 Möbliertes Zimmer oder Schlaf- ftraße 30. Freundliche Schlafstelle, separat, stelle für Herren, Mehnert, Forster+9 +8 Kritsch, Lausitzer Plaz 2. straße 7, I. Möbliertes BadZimmer, Möblierte Schlafstelle für Herrn. benugung, sofort zu vermieten. Georg Wegener, Weberstraße 17, born III. Möblierte Schlafstelle für zwei Feese, Wilmersdorf, Ringbahnstraße 20. Laut Versammlungsbeschluß ist das Möbliertes Bimmer, 10,50, Herren. Kastanien- Allee 78, Hof Anfragen um Arbeit in den Fabriken +55 streng untersagt. Die in Arbeit Schulze, Dresdenerstraße 96, vorn IV. Noschke. Freundlich möbliertes Zimmer Möblierte Schlafstelle, Flurein- stehenden Kollegen sind verpflichtet, vermietet Stadie, Solmsstraße 28, II. gang, zwei Herren. Admiralstraße 26, sämtliche Kollegen, welche obigen Be+66 schluß zu durchbrechen suchen, sofort Teilnehmer zum möblierten II, Beder. Möblierte Schlafstelle Schlesischer dem Arbeitsnachweisführer Ed. Streich, 10 Pfennig. Engel, Seydelstraße 30.* Bimmer sucht Lehmann, Mattern116 Pantstr. 3c, zu melden, um§ 7 des straße 9. +36 Bahnhof 3, Witwe Wolff. Arbeitsnachweis Reglements gegen Vereinszimmer, renoviert, Teilnehmer zum möblierten Herr als Teilnehmer für möblierte dieselben in Anwendung zu bringen. Personen, Pianino, auch zwei Segel- Zimmer. Dresdenerstraße 24 III, Schlafstelle. Dranienstraße 157, born Der Vorstand der Filiale Berlin. bahnen, zu vergeben. Starl Spaet, +66 +66 4 Treppen links. Lanzsch. Die Arbeitsnachweiskommission. Liezmannstraße 26. Möbliertes Zimmer. Fürsten- Saubere Schlafstelle. Roese, Platina, alte Goldsachen, Bruch+66 Oranienstraße 65. gold, Silber, Gebisse, alte Uhren, straße 15, Hof III, Lehmann. Separate Stübchen für zwei Herren billig Kehrgold, Staubgold, photographische Schlafstelle. Luisen+66 Rückstände, sowie sämtliche gold- und zu vermieten. Kammer, Mariannen- Ufer 23, vorn III, Haecke. +8 Bessere Schlafstelle vermietet Wichfilberhaltigen Rückstände kauft Gold- plak 11, Hof III. schmelze Broh, Wrangelstraße 4. Tele- Möbliertes Borderzimmer, auch mann, Koppenstraße 65, born II. phon 4, 6958. 14/ 5* zu zweien, sofort oder 1. Rozeaubred, Beffere Schlafstelle für Herrn. +83 Hamann, Admiralstraße 30.+66 Wer Stoff hat? Fertige Herren- Aderstraße 50, I. 15,00, anzüge mit Futtersachen Möbliertes Zimmer, 1. Juli, ein Schlafstelle, Herrn. Kottbuser Wagner, Schneidermeister, Lichten- oder zwei Herren zu vermieten. ftraße 18, III, Meißner. +66 bergerstraße 9. 13/ 16* Rostockerstraße 12, vorn III links.+73 Möblierte Schlafstelle DieffenPatentanwalt Dammann, Dranien- Parterrezimmer. Möblierte Schlaf- bachstraße 74 bei Baumann, DuerFrieden gebäude III. +112 ftraße 57( Morigplak). Rat in Patent- ftelle vermietet Kremp fachen. 25266* ftraße 70, Nähe Friedrichshain, SchleMöblierte Schlafstelle zu ber2656b Vereinszimmer 25, 40, Saal fischer Bahnhof. mieten 1 oder 2 Herren. Frau W. Sauberes möbliertes Bimmer Boruzki, Schliemannstraße 16, of IV. 150 Personen, Pianino, zwei Regelbahnen, vergibt Ladewig, Alte Jakob- einen Mitbewohner, ReichenbergerSchlafstelle 2 Herren, Waßmann5438 straße 48, Dergel. +9 straße 83. straße 14, Quergebäude I. Frau 14/14 Kleines Zimmer für einen Herrn Budnik. Handwäscherei. Wäsche wird fauber, schonend gewaschen, Bettwäsche. Manteuffelstraße 105, großer Eingang, Schlafftelle für zwei Herren zu +9 Leibwäsche, 4 Handtücher, 4 Taschen- IV rechts. vermieten Tilfiterstraße 73 bei Frau tücher 0,10. Abholung Mittwoch Zweifenstriges, sauberes, möbliertes Ueberhamm. +36 F. Kussat, Köpenid, Müggelheimer Bimmer Waldemarstraße 14, vorn 3 Treppen. ftraße 36. 4788* Zentralfestfäle, Dranienstraße 180, Vereinszimmer, passend für Gesangs, Theater- und Musik- Vereine, prachtbolles Klavier und Harmonium. 639 Schlafstellen. +9 25815* Herrenrad, Damenrad verkauft Neumann, Kuglerstraße 41. Bahnhof Schönhauser Allee. +55 Wellenbadschaukel billig zu verfaufen. Höhn, Saarbrückerstraße 11. Herrenfahrrad, Damenfahrrad umständehalber Prinzenstraße 8, Dittrich. Schlafstellen Prinzessinnenstraße 7, Fahrrad, wenig gebraucht, billig Lumpen, Metallbruch tauft August born IV rechts. Ritterstraße 108 I, zu verkaufen. +66 Buerschaper, Naunynstraße19, früher18. Freundliche Schlafstelle, BalkonRutkowski. Wer Stoff hat! Fertige Anzüge zimmer, zu vermieten bei Zümer, Schleifmaschine verkauft Göben+ 36* nach Maß 18 und 20 Mart. Tadel- Lithauerstraße 13. +104 straße 6, vier Treppen links. lofer Siz, haltbare Futtersachen. Möblierte Schlafstelle( VorderZigarrengeschäft, gutgehend, we- Franke, Aderstraße 143, Ede Jnzimmer) zu vermieten Dresdener* gen Wegzuges billig zu verkaufen. validenstraße. 26526 ftraße 58, III rechts. 2421b +119 Rigdorf, Kopfstraße 29. Achtung! 20 Mark kostet der Anzug Freundliche Schlafstelle für Herrn, Seifengeschäft, gangbares, wegwer Stoff bringt. Für tadellosen Siz separat. Dranienstraße 188, born zugshalber sofort, Drehrolle statt Garantie. Kuschewski, Annenstraße 2. II( Häntsch). 1500 für 800 Mart. Rigdorf, JägerOberschöneweide. Hiermit nehme +119 straße 54. ich die Beleidigung, welche ich in der Aufregung gegen Kollegen Blanke getan habe, zurüd. Julius Kraak. Pianino, neu, verzugshalber billig zu verkaufen. Göß, Turmstraße 19. Lieferwagen, alle Sorten Räder Pallisadenstraße 101. 26495 Hochfloffer! zwanzig Männchen, zweijährig, tüchtige Treiber. Schreiber, 26516 Bankow, Mühlenstraße 33. Obit, Gemüsegeschäft krankheits halber zu verkaufen Stephanstraße 50. Gaskocherhaus! Bweilochgas Kanarienhähne, Zuchtweibchen 26536 focher! 3,00. Geschlossene Zweiloch- Lehmann, Brunnenstraße 29. gastocher! 5,00. Gasbügelapparat! Kanarienroller, Seifertstamm, Gasplätteisen! Gasbeleuchtung spott- gebrauchter Kinderwagen billig. Krause, billig! Petroleumkocher, zweiflaminig Beuffelstraße 38, Quergebäude II. 2,00. Wohlauer, Waunertheaters straße 32. 631* Kolonie Alpenberge, Rute 10 Mart an, bei den städtischen Bronzegaskronen! dreiflammig! Bauten in Buch gelegen, gesunde Lage, 6,00. Gaszugampel! 9,00, Salon- größte Zukunft, herrliche Aussicht über gastronen! 15,00! Gaslyren 12! Röntgenthal. 20 Pfennig- Tour bis Schaufensterlicht spottbillig! Zweiloch- Buch, dann durchs Dorf ganz geradegastocher! 3,00. Wohlauer, Wallner- aus bis zur Alm. Ich oder mein theaterstraße 32.( Gaskocherhaus!)* Bertreter anwesend. Joers, Schlächter Restauration megen größerer meister, Joachimsthalerstraße 35. Unternehmungen preiswert zu ber Taufen Hollmannstraße 40. 25786 Halbrenner( elegant) 30,00, AnHamerstraße 3, Schuhgeschäft. Herrenfahrrad 25,00, Wollinerstraße 52, Seitenflügel 11 rechts. Transportmäntel( GelegenheitsTauf) 4,00, extra start 7,50, Machnow, Kaiser Wilhelmstraße 18R. Motorzweirad 23, HP., fast neu, 250,00. Machnow, Kaiser Wilhelmstraße 18 R. Anhängewagen( hochelegant) 65,00, Machnow, Kaiser Wilhelmstraße 18R. Gebrauchte Fahrräder 10,00, 15,00, 20,00, 25,00, 30,00. Machnow, Kaiser 28ilhelmstraße 18 R. 2628b Fahrräder billiger! Neue, hochelegante Halbrenner 50,00, 55,00, 60,00, Zwei Mark vierteldugend Damenhemden, Herrenhemden 3,30. Große Bettlaken 1,30, Bettbezug, zwei Stopftiffen 3,90, Handtücher, Tischtücher, Servietten, Normalwäsche spottbillig. Wäscheausstattungs Fabrit Adolf Salomonsky, Dirdjenstraße ( Alexanderplak). 222/5 Fahrrad, 25 Mart, teine Repara tur. Babel, Forsterstraße 45, Seitenflügel 5 Treppen. +8 21 Schleierschwänze, 10 000, diesjährige, ausgefärbte, Stüd 0,30, Someten 0,10, 2000 Hochfloffer, Stüd 0,40, Matropoden, Guramiz, Geophagus, Kampffische, Haplochilus, Girardinus verkauft Züchterei Klasen, Büdlerstraße 26, IV. +8 Wer leiht strebsamem Geschäfts: mann, Parteigenossen, auf vier Monat 300 Mark? Zinsen und Rückgabe nach Vereinbarung. Gütige Nachricht unter H. 300 Bostamt 26 lagernd. +9 Strebsamer Friseur oder Friseurin tann sich mit wenig Geld an rentablem Geschäft für neuerfundenen Haarerjab beteiligen. Näheres unter 25996 A. 401 Postamt 56. Maurern, Bimmerern erteilt Zeichenunterricht tages, abends, Sonntags Architekt, Lichtenberger straße 7, II. 14/13 Tauben fauft, verkauft Reimer, +36 Borndorferstraße 19. Sportwagen, gebraucht, mit Verdeck, kauft Pfuhl, Fehrbellinerstr. 52. Schlafstelle für Herrn. bergerstraße 28, 3 Treppen. Mariß. 26245 Reichen Witwe 26256 Möblierte Schlafstelle, Herrn, separat. Lieske, Schmidstraße 10. Möblierte Schlafstelle zu ber mieten. Wigmannstraße 48, born IV, Ece Hasenheide. 26126 Saubere möblierte Schlafstelle. Graf, Alte Jakobstraße 120, parterre. Beffere Schlafstelle. Fürstenftraße 18, Hof III, Frau Schneider. Saubere Schlafstelle für Herrn. Seydelstraße 9, Hof links II, Schneider. Möblierte Schlafstelle vermietet Dietrich, Yorfstraße 47, Hof parterre. Freundliche Schlafstelle. Bierente, Budowerstraße 7. Freundliche Schlafstelle bei Witme Maesch, Rüdersdorferstraße 50 II.+36 Freundliche Schlafstelle, separater Eingang, vermietet Kamm, Pallisadenstraße 57 I. Schulze, Schlafstelle. burgerstraße 12. Schlafftelle für Herrn, walderstraße 16, of III. Stein. Fachmann gesucht zur selbständigen geschäftlichbuchhändlerischen Leitung des Verlages der Neuen Gesell schaft". Parteigenossen, die bes bereits in ähnlicher Stellung mit Erfolg tätig gewesen sind, wollen unter Angabe der bisherigen Tätigkeit, ihrer Gehaltsansprüche und des Zeitpunktes für den eventuellen Eintritt in die Stellung an den Unter26135 zeichneten schreiben. Dr. Heinrich Braun, Uhlandstr. 159, Berlin W. 35702* Gesucht tüchtige Korbmachergesellen auf Rohrarbeit. Dauernde Beschäfti+36. gung. J. M. W. Heitmann, Hamburg, Antonistraße 12. Straß Großze modern eingerichtete Loko: +55 motivfabrik in Skandinavien sucht MittenWitwe zum Eintritt im Juli oder August einige tüchtige +112 Freundliche Schlafſtelle für Herrn Lokomotiv- Keffelschmiede Am Schlesischen Bahnhof 1 IV, Raab. fowie einige tüchtige Möblierte Schlafstelle. Plesner Leute zum Bau von FührerSteibelstraße 18. Mietsgesuche. +135 Junger Mann fucht alleinige Schlafstelle. L. K. Bostamt 42. 2641b Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Blinder Stuhlflechter bittet um Arbeit. Stühle werden abgeholt und zurückgeliefert. A. Gläser, Mulad Straße 27. 14685 Boltsduettisten Lüders Berlängerte Lessingstraße 8, Rummelsburg.+ 132* fänden n. Wafferkaften, eventuell auch 1 oder 2 tüchtige Kupferschmiede, welche in erit klaffigen Lokomotivfabriken tätig gewesen sind. Der Betriebs- Ingenieur obiger Firma ist vom 27. bis 29. dieses Monats in Berlin anwesend und kann schriftliche oder mündliche Angebote im Hotel Norddeutsches Haus, entgegenInvalidenstraße 116, nehmen. 14/ 10* Achtung, Holzarbeiter! Gelegenheitsgedichte Prinzen Einsetzer! 14/9 Allee 17, born I links. Schlafstelle für Herrn. Schwarz, Friedrichstraße 215. Schlafftelle ist zu vermieten, separater Eingang, für Herren oder Damen, Simeonstraße 26, vorn Steller rechts. 26296 Großes Vereinszimmer, Zahlstellen, Werkstattfizungen bis 60 Personen empfiehlt A. Meher, Dderbergerftraße 39. Schlafftelle, Borderhaus, Stalizer 26236 Pfandkeihe Heinersdorferstraße, straße 116 a III.smilla Ede Greifswalderstraße. + 54* + 135* Chauffeurschule, Internationale, Deffauerstraße 12, bildet Jedermann in fürzester Zeit unter gediegener fachmännischer Leitung zu tüchtigem Stellennachweis. Chauffeur heran. 14/ 12* Prospekte gratis. Vermietungen. $ Salzwedeler Bierhallen, Salzwedelerstraße 13, zu vermieten.+ 73* Wohnungen. + 72* Rote Garnitur, sehr billig, Heinzel, Zwei Zimmer, Küche 24,00, Stal 252/2 Kleine Alexanderstraße 3. lung, Hausladen. Viftoria Allee 33, gebrauchte 65,00, 70,00; Schleunigst Bettstellen, Matraken, Best- Reinickendorf. 10,00, 15,00, 20,00, 25,00, 30,00; Taschensofa, Küchenrahmen, WäscheZwei Stuben, Küche, Borderhaus, Schläuche 1,75, Laufmäntel 2,00, 2,50, schrant, Rohrlehnstühle spottbillig 32 Mart, Juli oder später, Kolonie3,50, Freilaufnaben 7,50, gespannte Grünthalerstraße 62, Steller. 222/4 25826* straße 150 a. Räder 4,00, Engländer 0,15, Bedale Kanarienhähne, Vorfänger, Seifert Stube, Küche, vorn III, 18,50 0,85, Fußbremsen 0,10, Fußpumpen Mark, Soldinerstraße 106.+ 95* 0,50. Bersand nach außerhalb. Stata- Stamm, verkauft Strebs, Stopenider638* loge gratis, franto. Machnow, Arkona- ftraße 154a, 4 Treppen. Kleinwohnungen, gesunde, allerplatz 1, Kaiser Wilhelmstraße 18 R. Kinderbettstelle, zerlegbar, mit Feuersprite, Saug- und Drud, Matraße und eiserne Bettstelle ver- billigst, sofort, später Nixdorf: Kopf14/ 6* mit Schlauch, für jedes Gehöft passend. täuflich. Fründt, Ramlerstraße 22, straße 15, Wanzlichstraße 12( Hermann+95 plat). Ein Dynamo, auch als Motor, mit linter Seitenflügel II. Oudenarderstraße 36, 37, 38 Bierverlag, 5 Jahre bestehend, Anlasser, 110 Volt 150 Ampere ( Siemens u. Halske) billig. Start billig zu verkaufen Melchiorstraße 32. Kleinwohnungen sofort von 19 Mart ab. Zum 1. Dftober Vorderwohnungen, Kauffmann, Berlin S., MüllenhoffPapagei, spricht, mit Bauer, 2 Stuben, Küche, Balton, 3 Stuben, straße 16. 14/ 18* Aquarien, Gesangspind, Flugbauer, Küche, Balkon. Näheres Wirt Nr. 37. Scheunemann, Einsatzbauer billig. Mietefrei 1 Monat, nahe Zentral+36 Landsberger Allee 38. biehhof, Hofwohnungen 1. Juli, 21 U. S, 45 Poftamt Parteilokal, Bahlstelle, Vereins- bis 28,50 Mart. 26335 zimmer, frankheitshalber zu verkaufen Krausenstraße. + 135* Binsstraße 56. Idyllische Sommerwohnungen am Nähmaschinen ohne Anzahlung, Gorinsee bei Schönwalde, Zweigbahn Woche 1,00. Ringschiffchen, Bobbin, Reinickendorf", Waldhaus Dorne Adlerschnellnäher, schnellste Lieferung, Brunnenstraße 90, gebrauchte von 10,00 an. Pianino, treuzfaitig, 130,00, Turm 14/11 straße 8, parterre. Plüschfofa 38,00, Schlafsofa 20,00, Bettstelle, Matraße 15,00, Pallisaden14/15 Milchgeschäft, Laden, zu verstraße 23, Tapezierer. 26345 Taufen. Luisenufer 51. Zwei dunkellarierte Kammgarnanzüge 15,-, 16,-, graues Jadett und Weste 8,-, dunkle Bauchhosen. 2635b Fehrbellinerstraße 6 II. Milchgeschäft mit Rolle, ArmenTommissions- Lieferung, wegen Uebernahme einer Restauration billigst zu verkaufen. Auskunft Straub, Für bringerstraße 12. 26215 Kinderwagen, gut erhalten, ver 14/7 tauft Schiller, Rykestraße 33. Restauration, Droschkenplatz, Bor, garten, Bau, verkauft Leßmann, Prenzlauerstraße 53. Schankgeschäft, passend für Anfänger, Vereine, Zahlstellen, wegen Strankheit billig zu verkaufen. Brauerei hilft. Näheres Rudnick, Bierfahrer, 26326 Hussitenstraße 24. Wasch, Plättanstalt billig ber fäuflich. Oranienstraße 130a. 26145 Angelfahn mit Riel und Steuer, auch zum segeln, verkauft Hoppe, Staligerstraße 20. Verschiedenes. mann. 26185 Silai 26276 Freundliche Schlafftelle für Herrn Reichenbergerstraße 40/41, vorn eine Treppe, May. Freundliche Schlafstelle für Herrn. Bauer, Auguststraße 37 IV. 26386 beten. 24565* Der Bau Zimmermann in Rirdorf, Knesebecstr. 64, ist gesperrt, da fich die Firma Karl und Emil Schneider weigert, den bisher gezahlten Tarif einzuhalten. Jalousie- Arbeiter. Die Kollegen der Firma Bock. taller befinden sich im Streit. 8nzug ist fernzuhalten. Da bei mehreren Firmen noch Differenzen bestehen, bitten wir, fich auf den Bauten 2c. die blaue ge Arbeits Kontrolltarte ftempelte zeigen zu laffen, nur diese ist gültig. Andersfarbige Starten sind zu ver83/ 8* nichten. Schmelzer, Humorist( auch Ueber26306 nahme ganzer Ensembles), Stettiner+ 95* straße 57. Gnörich, Humorist( auch mit Ge+83 sellschaft), Fennstraße 1a. Glasbläserarbeiten aller Art werden von einem tüchtigen thüringer Arbeiter in guter Ausführung ges liefert. Offerten unter A. 5 befördert die Expedition dieses Blattes. 24585* Alter Genosse, 41 Jahre, sucht bon 10 bis 5 Uhr Vertrauensstelle. Offerten L. L. 23 Poftamt 58 er 635* Freundliche Schlafstelle für Herrn, separater Eingang, Linienstraße203/ 204, Tapezierarbeit, Dekoration billig Ede Rosenthalerstraße, born zwei sofort. Schmidt, Kesselstraße 5. 2580b Treppen, Stankiewicz. 26396 Volksfänger- Gesellschaft Lewan+ 73* Rigdorf, Cannerstraße 3, vorn IV bowsth", Beusselstraße 28. links: Freundliche bessere Schlafstelle, Humorist Ernst Becker, Püdler26366 ftraße 42. 2 Herren. Freundliche Schlafstelle, Ballon- Volkshumorist Gerhardy, Wrangelzimmer, zu vermieten bei Zimmer, straße 115. +10 + 36* Lithauerstraße 13. Flickschneider, spottbillig, gutFrau, alleinstehend, findet Schlaf- fikend, schnell, geübt, Aenderungen, ftelle. Gego, Köpenickerstraße 160.+9 Reparaturen, Garderobenreinigung, Der Zuzug nach den Teppichfabriken Ebert, Frucht von Feibisch, Treptow, Köpnider Möblierte Schlafstelle( Flur- sucht Kundschaft. +36 Landstr. 28/29, Benjamin u. Co., zimmer) Reichenbergerstraße 84, III ftraße 46. Bauzeichnungen, fehr billig. Melchiorstr. 23, und Rud. Baader, Spezialität: Landhausbauten. Mau Bethanien- Ufer 6, ist fernzuhalten, da drich, Charlottenburg 6054, Kaiser die dortigen Arbeiter und Arbeite 125* rinnen fich im Streit befinden. Friedrichstraße 86. 197/ 11* Die Streitleitung. links. +9 Separate möblierte Schlafstelle für ei erren vermietet Witwe Wittig, Elisabeth- Ufer 32, Seitenflügel IV. Gut möblierte Schlafstelle für zwei Herren bei Schulze, Wienerstraße 16, I. Möblierte Schlafstelle vermietet . " Bürstenmacher. Die Bürstenfabrit Schächter, War+8 Schauerstraße 88. ist gesperrt. Zuzug ist fernzuhalten. Teppichweber! Achtung! Tischler! Die Kollegen der Firma Wahren, Langestr. 53, befinden sich im Streit. Zuzug ist fernzuhalten! Fachverein der Tischler. Achtung! Achtung! Stellenangebote. Tüchtige Marmorverseker werden Schnur, Püdlerstraße 19, III.+9 sofort gesucht. Emit Bache, Weißensee, Möblierte Schlafstelle Laufizer Schönstraße 11. + 123* to Ausschneider für Grabplatten von straße 8, vorn III geradezu. Schlafstelle, feparat, für einen Sandbläserei gesucht. Straußberger 14/ 2+* Herrn. Bier, Scheringstraße 8, Duerstraße 36. +83 gebäude II. Schloffergesellen auf Baubeschlag Manteuffelstraße 75 II rechts, berlangt R. Blume, Charlottenburg Schildermaler, Lackierer, Vergolder, 25726 Teilnehmer zur möblierten Schlaf- Schillerstraße 97. 26446 stelle. Schlafftelle 5 Mart, Forster- preisen noch eingestellt. Der Streit der Schildermaler und straße 50, Hof IV, Gläser.+9 R. Blume, Charlottenburg, Schiller25756* verwandten Berufe besteht nach wie Schlafstelle für Herrn Manteuffel- ftraße 97. straße 14, Quergebäude 1 Treppe links. Schloßbauer, tüchtige, für Geld- vor und ist Arbeit nur durch den Schlafftelle für Herrn Faldenstein- schränke. Fuhrmann, Köpenider- Arbeitsnachweis der Schildermaler, 26506 Alte Jafobstr. 83 bei adewig, Schneiderlehrling sucht Schneider- anzunehmen. Die Streikleitung. meister Baldschun, Buttkamerstraße 14. 290/ 3* Fliesenleger stellt ein Richard 26106 Schäffer, Anhaltstraße 4. Schloffer verlangt Kegler, Belle 26025 alliancestraße 57. Bauanschläger werden zu Tarif Buchstaben- Klempner! ftraße 114. +95 Freundliche Ballonwohnung umständehalber sofort vermietet, 23,50. Hochstädterstraße 10. +83 Stube, Kammer, Küche 23 Mart, 1. Juli. Wollinerstraße 47.+55 Leere Küche, Borhagenerstraße 29. Näheres im Zigarrenladen. straße 5, vorn 3 Treppen bei Leistikom. Schlafstelle für Herrn Reichen bergerstraße 124, Hof parterre links. Möblierte Schlafstelle, Flurs eingang, bermietet Gundelach, Manteuffelstraße 105, 1. Aufgang, drei +36 Treppen. +9 Schlosserei Möblierte Schlafstelle vermietet Saisonartikel, lohnender! HauZimmer. Weinhold, Laufiber Platz 12.+9 fierer, Handelsfrauen verlangt Agnes Möbliertes Zimmer zu vermieten Möblierte Schlafstelle für Herrn Ostermann, Schönhauser- Allee 141. Beusselstraße 85, II rechts. 25866* Staligerstraße 79, Seitenflügel 1, Tüchtige Einschaler und BemenWender. +9 tierer werden sofort gesucht. KrankenTeilnehmer für möbliertes HerrenMöblierte Schlafstelle vermietet hausbau, Pankow, Mendelstraße. zimmer gesucht Brandenburgstraße 59, 26046 Reim, Krautstraße 3 II. 26555 Junge Mädchen verlangt Ben Seitenflügel III links. Teilnehmer für zweifenstrig möb Möblierte Schlafstelle bei Bid Schira, Greifenhagenerstraße 14. Dame juche zu meiner Begleitung, liertes Zimmer sucht G. Lindemann, meyer, Manteuffelstraße 69, vorn 26056 4 Treppen. +9 borlesen, schreiben. Fahland, SebastianAdalbertstraße 92, vorn III. +66 Möbliertes fleines Bimmer, Freundliche Schlafstelle zu verstraße 70. Herrn, Dranienstraße 204, born III mieten. Holz, Wendenstraße 2, born Hausreinigung vergibt Groffener 25976 IV, Görlizer Bahnhof. +9 ftraße 14, Borhagen. Stukkateure. Die Firma Karow& Co. in Rostock gilt für sämtliche Arbeiten hier am Drt als gesperrt, da sie unseren Tarif nicht anerkennt. Die Arbeit ist in Wilmersdorf, Kaiserplay, Bau Wagner. Wir ersuchen, die Sperre der Firma streng einzus halten, da sie als Preisdrücker allen anderen Firmen gegenüber auftritt. Ortsverwaltung Berlin. des Zentral- Verbandes der Stuffateure Deutschlands. Pfandleihe Marfusstraße 27. Kunststopferei von Frau Kokosky, Charlottenburg, Goethestraße 84, I. Aufpolsterung! Sofa 5,00, Matraze 4,00, auch außerm Hause. Bachmann, 26156 Andreasstraße 38. 607 Unentgeltlich lerne Kostümröde 2c., Teilzahlung. Anfertigung ele ter Nähmaschine kauft. Teilzahlung. ganter Herrengarderobe. E. H. 214", Postamt 36. 26266 Landsbergerstraße 75. Berantw. Rebatteur: Frana Rehbein, Berlin. Für den Inseratenteil berant. Th. Glocke, Berlin. Drud u. Verlag: Norwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW Marcus, 610 rechts. 25625* Br. 146. 22. Jahrgang 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Partei- Angelegenheiten. 9 " " V = Berliner Abdeckerei vor die Nase hinsezen will, haben recht daran getan, daß sie sich gewehrt und die Aufsichtsbehörde mobil gemacht haben. Die Bewohner des Viehhofsviertels sollten ähnliches versuchen, um zu erreichen, daß die Beptonfutterwerte über turz oder lang den Viehhof räumen müssen. Sonntag, 25. Juni 1905. die dieser noch als Zeuge in der Mordsache auf dem Polizeipräsidium vernommen wurde, hielten die Beamten bei ihm Haussuchung ab. Da fauden sie denn angesengte Ueberreste von dem Strohhut, den das An die Parteigenoffen von Berlin, Teltow- Beestow, NiederMädchen an seinem letzten Lebenstage getragen hatte. Busse hat, als ihm der Mord auf den Kopf zugesagt wurde, sofort ein umfassendes Barnim und Potsdam- Ofthavelland. Am Sonntag, den 9. Juli, Geständnis abgelegt. Danach hat er am 3. August v. J. das Kind erscheint die nächste Lokal- Liste. Wir ersuchen die Mitglieder der Lokalkommissionen der genannten Kreise, die Neu Aufnahmen Die Deputation für das städtische Turn- und Badewesen beschloß in seinen Laden gelockt, um es zu vergewaltigen; als das Mädchen und die genauen Aenderungen bis spätestens Mittwoch, den in ihrer gestrigen Sitzung, auch für die Volts- Badeanstalten im Hülfe rief, hat er Angst bekommen und das Kind getötet, indem er es 28. Juni, einsenden zu wollen und zwar für Teltow Beeskow einen Arbeiterausschuß zu schaffen. Das Statut lehnt sich mit dem Kopfkissen erstickte. Die Leiche verbarg er unter dem Bettzeug, an den Genossen Robert Gramenz in Baumschulen weg, ganz an die in den anderen städtischen Betrieben bereits eingeführten bis sie vollständig erstarrt war, dann trug er sie unbemerkt nach dem Er hat sich dann ruhig an seine Kiefholzstr. 253, born III; für Nieder- Barnim an den Ge- an. Für jede Anstalt soll ein Vertreter gewählt werden, doch müssen Keller und verscharrte sie dort. bon der nossen Robert Ried in Rummelsburg, Kantstr. 22, part.; immer zwei weibliche Mitglieder dem Ausschuß angehören. Für Arbeit begeben, und sein einige Beit darauf für Potsdam Osthabelland den Genossen Kart die Schwimmhallen soll noch je ein Aufseher angestellt werden, der Mittagspause heimkehrender Gefelle hat an ihm nichts AufBusse hat in der Voruntersuchung Linz in Spandau, Mittelstr. 13; für diverse Orte an den eigens dafür zu sorgen hat, daß niemand das Bassin betritt, der fälliges bemerkt. Genoffen Gustav Nowag in Strausberg( Stadt), Walk- fich nicht vorher in den Seifräumen einer gründlichen Reinigung Sache so darstellen wollen, daß er sich nur der fahrlässigen mühlenstraße; für Berlin an den Genossen Karl Rott, O. 34, unterzogen hat. Das Personal ist auf das strengste angewiesen Tötung schuldig gemacht habe, denn er behauptete, daß er, als bas Straßmannstr. 29. Die Lokalfommissions- Mitglieder wollen die worden, für Einhaltung dieser Bestimmung Sorge zu tragen. Wie Mädchen um Hilfe schreien wollte, in der Aufregung und ohne genauen Menderungen und Neu- Aufnahmen für die Liste umgehend das übrige Personal sollen auch in Zukunft die Bademeister und recht zu wissen, was er tat, das Kopftiffen über sie geworfen habe, mitteilen, da spätere Einsendungen teine Berücksichtigung finden können. Bademeisterinnen einen vollen freien Tag in der Woche erhalten. um fie am Schreien zu hindern. Im Laufe der Voruntersuchung Vielfach kommt es vor, daß Zuschriften in Lokal angelegen. Mit der Ausgestaltung des an der Schönhauser Allee belegenen wurden auch Bedenten gegen die zurechnungsfähigkeit des Buffe heiten" an die Redaktion des Vorwärts" gesandt werden; zur Arnimplates, wie solche von der Parkverwaltung geplant ist, geltend gemacht, die jedoch ärztlicherseits nicht geteilt wurden. Der schnellen Erledigung ersuchen wir die Genossen, alle Anfragen und hat sich die Deputation nicht einverstanden erklärt. Die Depu- Angeklagte ist am 14. Januar 1872 zu Dzierwa im Kreise Inowrazlaw Zusendungen nur an den Genossen Karl Rott, Berlin O. 34, Straß- tation fordert, daß hier mehr und besserer Raum zum Spielen für geboren. Den Vorsiz des Schwurgerichts führt Landgerichtsrat mannstraße 29, zu richten und nicht an den Vorwärts". Die Partei- die Kinder geschaffen werde. Infolge des Widerstandes der Park- Methner, die Verteidigung Rechtsanwalt Dr. Werthauer. blätter der genannten Kreise werden um Abdruck ersucht. und Gartenverwaltung dürfte es wohl zu einer Beschwerde an den Wahnsinn in der Volksversammlung! Graf Büdler hat Die Lokalkommission. Magistrat und die Stadtverordneten- Versammling fommen, umſomehr als auf Antrag unserer Genossen bei der diesjährigen Etats- gestern wieder in der Tonhalle Vorstellung gegeben. Er brachte auf Erfter Wahlkreis. In der Versammlung, die beratung vom Etatsausschuß und der Stadtverordneten- Berjamm- den Minister ein Hoch aus, weil er das Redeverbot gegen ihn aufkommenden Dienstag, abends 8½ Uhr, in den Arminhallen, lung eine Resolution beschlossen wurde, wonach die Ausgestaltung gehoben hat und weidete sich dann an den Greueln, die in Rußland Kommandantenstraße 20, stattfindet, spricht. Genosse Kaliski der öffentlichen Plätze der Stadtverordneten- Versammlung zur Be- gegen die Juden verübt worden find. Er werde Ruſſen nach Berlin importieren, damit diese seine lieben roten Kerle, denen zu Ehren über„ Die Reptilienpresse". Zahlreiches Erscheinen wird erwartet. schlußfassung unterbreitet werden muß. Bis heute ist die Park- er an diesem Abend eine rote Kravatte angelegt habe, Bierter Wahlkreis( Oft). Dienstagabend 8 Uhr hält der Wahl- verwaltung bezüglich des Arnimplakes diesem Beschluß nicht nach- Unterricht im Verdreschen erteilen sollten. Die Polizei würde berein in der Königsbank", Große Frankfurterstraße 117, eine gekommen. Innerhalb der Parkverwaltung scheint es an dem richBersammlung ab, in welcher der Stadtverordnete Genosse Schubert tigen Verständnis dafür zu fehlen, wie notwendig es ist, in dem ia in Berlin keine Schwierigkeiten machen, da sie vom obersten über„ Die preußische Volksschule" referieren wird. Die Genossen immer dichter werdenden Häusermeer von Berlin für Bewegungs- Leiter bis zum jüngsten Leutnant herab auf feiner Seite " Ihr lieben roten Kerle", rief er der Versammlung werden ersucht, für guten Besuch dieser Versammlung zu agitieren spiele Raum zu schaffen. zu, ich habe Euch so lieb; rot ist von jetzt an nicht mehr die Farbe und zahlreich und pünktlich, zu erscheinen. Der Stadtverordneten- Versammlung wird eine Magistratsvorlage der Revolution, sondern eine Ehrenfarbe. Macht es so wie Fünfter Wahlkreis. Dienstagabend 8 Uhr erstattet Reichstags- zugehen wegen der Uebernahme der Vorstandsgeschäfte die Russen und ruft:„ Wir spalten den Kerls die Schädel wie Abgeordneter Genosse Robert Schmidt in den Musiker- Bet Karl- Henriette Haase- Stiftung. Diese Stiftung Nüffe!" Wenn Ihr auf meine Vorstellungen hört, Ihr lieben roten Sälen, Kaiser Wilhelmstraße 18, in einer Volksverfammist von der Ende vorigen Jahres verstorbenen Frau Henriette Haase Kerle, und mir beisteht, so wird das deutsche Volk zur Weltherrschaft I ung seinen Rechenschaftsbericht und spricht über die Tätig geb. Carlberg errichtet und soll der Verwaltung des Magistrats gelangen und Ihr werdet wohlhabende und reiche Leute werden. teit der sozialdemokratischen Fraktion im Reich 3unterstellt werden. Sie bezweckt die Unterstützung hülfsbedürftiger Fort mit den Fazken und Salonmenschen, die hochmütig auf uns tage. Bahlreiches und pünktliches Erscheinen der Genossen verschämter Armer ohne Unterschied des Geschlechts, des herabsehen, fort mit den einfältigen Staatsanwälten, die anständige. und Genoffinnen erwarten Alters, des Familienstandes, des Glaubens usw. Das Kapital be- Leute, wie mich, immer anklagen, fort mit den Fürsten, die jahraus, Spandau. Zur Lokallifte. Die Hülfstaffe der Metall- steht aus dem Nachlaß der Frau im Werte von rund 1 114 000 m. jahrein den Juden Besuche abstatten und ihnen Orden und Ehrenarbeiter und diejenige der Wagenbauer hierselbst verkehren ge- Bunächst find einige Verwandte mit Renten im Betrage von rund zeichen verleihen! flissentlich nur in solchen Lokalen, die für die klaffenbewußte 20 000 m. jährlich bis zu deren Tode zu bedenken. Erst nach dem Arbeiterschaft gesperrt find. Nur dort halten sie sowohl ihre Mit- Ableben dieser Personen und nach der erfolgten landesherrlichen gliederversammlungen als auch ihre Feste ab, wiewohl ein erheb- Genehmigung kann diese Stiftung voll ins Leben treten. Bewerbungen ficher Teil ihrer Mitglieder wiederholt ihrem Unwillen über eine find deshalb vorläufig zwecklos, auch können nur verschämte Arme derart ausgesprochen arbeiter feindliche Haltung Ausdruck gegeben bedacht werden. haben. Die Vertrauensleute. Am Sonnabend, den 8. Juli feiert z. B. die MetallarbeiterHülfstaffe ihr Stiftungsfest im Schüßenhause hierselbst und es wird versucht, Billetts hierzu fogar in Berliner Arbeiter treisen abzusetzen. An den Parteigenossen liegt es, derartige Bersuche mit aller wünschenswerten Deutlichkeit zurückzuweisen. Bei diefer Gelegenheit machen wir wiederholt bekannt, daß in FaltenHagen- Segefeld nur das Lokal von Paul Schönberg und in Neu- Staaten nur dasjenige von Kopp für die Arbeiterschaft freistehen, alle übrigen Lokale sind strengstens zu meiden. Der Vorstand des Wahlvereins. Berliner Nachrichten. " „ Geruchlos." Die Angelegenheit des Klubs von 1900 zieht immer weitere So tobte sich der Wahnsinn weiter aus. Der Polizeileutnant ließ den Unglücklichen gemütlich weiter reden. des Sohnes bemerkt worden, und das Bureau habe dann verfucht, die bei der A. E. G. beschäftigten Kinder telephonisch zu benachrichtigen. Das sei aber nicht geglückt, weil eben in einem so großen Betriebe viele Personen namens Krüger beschäftigt sind. Da habe das Bureau sich dabei beruhigt, daß ja noch jemand von den Ange= hörigen kommen müsse, um die nötigen Papiere zu holen. Wenn das zutrifft, so liegt die Sache sogar noch schlimmer. Ist denn in Von der Ordnung, die in den Bureaus der Stadtverwaltung herrscht, wird uns wieder eine neue Probe mitgeteilt. Im Krantenhause an der Gitschinerstraße haben sie einen Lebens den für tot erklärt und die irrige Todesnachricht den AnBerkauf städtischer Grundstücke. Die großen und wegen ihrer Lage wertvollen Grundstüde Breitestr. 20a, Ede Gertraudten- und gehörigen zugestellt. Eine dort untergebrachte Frau Krüger sollte von einem Sohne, der zur See geht, noch einmal besucht werden. Scharrenstraße, gegenüber dem Köllnischen Fischmarkt und der Petri- Als der junge Mann sich morgens um 9 Uhr im Krankenhause einfirche, auf dem fich früher das Köllnische Rathaus, die ehemalige fand, wurde ihm gesagt, seine Mutter sei in der vorhergehenden Ratswage und das Prediger- und Küsterhaus der Betrigemeinde be- Nacht gestorben. Dabei überreichte man ihm die fertig geschriebene fanden, sowie das Grundstück Neue Friedrichstr. 18/19, Ecke Gruner- Nacht gestorben. Dabei überreichte man ihm die fertig geschriebene straße, gegenüber dem Amtsgericht, beabsichtigt der Magistrat zu ver- Todesnachricht, die eben abgeschickt werden sollte, und man bat ihn, sie gleich selber mitzunehmen. Die Angehörigen wurden durch das fie gleich selber mitzunehmen. Die Angehörigen wurden durch das kaufen. Das erste Grundstück, das sich für ein Hotel, Warenhaus unerwartete Ableben der Kranken aufs schmerzlichste überrascht. Als oder dergleichen eignen würde, hat einen Flächeninhalt von 1240 aber an demselben Tage nachmittags 4 Uhr eine Tochter der anQuadratmeter und das letztere von 8132 Quadratmeter. Für das geblich verstorbenen Frau Kr. im Krankenhause vorsprach, wurde ihr Grundstück am Köllnischen Fischmarkt, das eventuell auch in vei mitgeteilt, es sei eine Verwechselung passiert, nicht Frau Kr. sei ge Trennstücken verkauft werden soll, hat der Magistrat vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordneten- Versammlung einen Mindest- storben, sondern eine andere Kranke. Das war für die Tochter eine preis von 1000 m. pro Quadratmeter und für das andere einen beglückende Nachricht, aber man wird es begreiflich finden, daß in das Gefühl herzinniger Freude sich doch auch eine starke Portion solchen von 500 M. festgesezt. Unmut über die Schnellfertigkeit des Beamten mischte, der diese VerWaldschulen, aber keine städtischen. Der Voltsheilstätten- Verein wechselung verschuldet hatte. Nun wird man uns erwidern: Frren Aus dem Viehhofsviertel gehen uns Klagen zu über den bom, Roten Kreuz" unterhält in den Sommermonaten in den ist menschlich. Gewiß; aber wir haben oft ausgeführt, daß bei Abwiderwärtigen Geftant, der in den Tagen der Junihize dort die Vororten Schönholz und Sadowa bei Köpenick Erholungsstätten für sendung von Todesnachrichten mit ganz besonderer Gewiffenganze Gegend berpestet hat. Es sind längst nicht mehr nur die Kinder, die fast ausschließlich den Berliner Gemeindeschulen ent- haftigkeit verfahren werden sollte. Verwechselungen dürfen da ebenso Herren Hausbesizer, die nach Abhülfe rufen. Auch der kleine Mann", nommen find. Damit die Kinder durch das Fernbleiben vom wenig vorkommen, wie all die anderen Frrungen", über die wir der sich sonst mit Geringem bescheidet, die Arbeiter bevölkerung, Unterricht nicht zurückbleiben, was viele Eltern der Kinder be- bei früheren Gelegenheiten aus den Bureaus der städtischen Heildie so manchen Mißstand viel zu geduldig verträgt, fängt allmählich fürchten, beabsichtigt der Verein, in den Erholungsstätten nach dem anstalten zu berichten hatten. Uns wird übrigens versichert, im an, den Viehofsgestant unerträglich zu finden. Muster der Charlottenburger Waldschule Unterricht Krankenhause sei die Verwechselung schon bald nach dem Weggange Die Plage geht nun nicht etwa von den Ställen und Schlacht- erteilen zu lassen, damit die Kleinen in ihrer geistigen Entwickelung häusern aus. Wer einmal den Wiehhof durchwandert hat, wird wissen, nicht geschädigt werden. Da dem Verein die Mittel für die Erdaß in diesen Räumen die üblen Gerüche geringer sind, als der Laie teilung des Unterrichts fehlen, hat der Berliner Magistrat beschlossen, erwartet. Der entsetzliche Gestank, der die Bewohner aller angrenzen vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordneten- Versammlung den Straßen und des ganzen Viertels belästigt und peinigt und sie an diese Mittel zu bewilligen. ihrer Gesundheit zu schädigen droht, wird verschuldet durch gewisse induſtrielle Anlagen, die auf dem Bichhof untergebracht sind und in Streife. Seit einigen Tagen finden, dem„ Berl. Tgbl." zufolge, be- der Gitschinerstraße niemand auf die Idee verfallen, schleunigst einen denen die Neben- und Abfallprodukte verarbeitet werden. Vor allem kommen hier die Deutschen Peptonfutterwerke" in hördliche Vernehmungen statt, die Klarheit in die etwas dunkele Rohrpoftbrief oder ein Telegramm nach der im Krankenhause be= Betracht, die aus Blut und Mageninhalt Viehfutter bereiten. Angelegenheit bringen sollen. Eine bekannte Lebedamme aus der tannten Wohnung der Angehörigen der fälschlich totgesagten Batientin Gewerbebetriebe dieser Art geben ia stets zu der Beschwerde famosen slubs 1900 gehört, steht im Verdacht, in ihrer Wohnung Puntt. Die Tochter, die nachmittags nach dem Krankenhauſe tam, R.- Straße in Charlottenburg, deren Freund zu den Mitgliedern des zu schicken? Etwas mehr Umsicht bewies man in einem anderen Anlaß, daß sie die Nachbarschaft durch üble Gerüche belästigen, und eine kleine Klubfiliate unterhalten zu haben, in der hohe Summen hatte den Brief mit der irrigen Todesnachricht bei sich. Da übergab auch auf dem Berliner Viehhof ist die Klage hierüber nicht neu. Früher wurde in der dortigen Albuminfabrik das Blut direkt am umgesetzt wurden. Durch ihren Freund wurden die Gäste, meist man ihr ein fertig adressiertes Kuvert und bat sie, hierin die Todes= Feuer getrocknet. Erst vor jetzt sieben Jahren richtete man eine Mitglieder des Klubs, bei der Dame des Hauses eingeführt, und nachricht an das Krankenhaus zurückzuschicken. Offenbar sollte das ein Roulette sorgte für den nötigen Umfaz. Bei ihrer unbequeme Schriftstück aus der Welt geschafft werden. Leider waren Dampfteſſelanlage ein, um endlich den vielbeklagten Gestank zu be- Bernehmung gab die Dame zu Protokoll, daß die Einfäße die Angehörigen der Frau Kr. so töricht, dem Krankenhausbureau seitigen. Damals wurde versichert, von nun an, werde niemand eine bescheidene Grenze nie überschritten hätten und das Zusammen- den erbetenen Gefallen zu tun. mehr über Belästigung durch Gestank zu flagen haben, und der Be- sein mit Damen und Herren ein durchaus geselliges war. trieb werde nahezu geruchlossein. Aber geholfen hat es wenig. Auch einige Klubmitglieder sind vernommen worden, fonnten aber Von einem wütenden Bullen wurde vorgestern nachmittag der Zwei Jahre nachher tamen dann die Deutschen Beptonfutterwerke" und über irgend welche Unregelmäßigkeiten feine Auskunft geben. Der Rinderhalle Nr. 13 des städtischen Vieh- und Schlachthofes 60 Jahre alte Viehtreiber Wilhelm Lange getötet. Lange fütterte in übernahmen die Verwertung des Blutes auf dem Wiehhof, und seitdem Juzwischen ist das Kartengeld für das Bokern um das Dreifache mehrere Tiere, darunter einen Bullen. Das Tier geriet plöglich in ift erst recht keine Besserung eingetreten. Die Bewohner des Vieh- erhöht worden, so daß die Klubleitung hofft, durch die eingehenden But und stieß ihn mit den Hörnern so mächtig in die linte Seite, hofsviertets wissen, daß die Beptonfutterwerte nichts weniger als Startengelber den Klub über Wasser zu halten( 1), bis sich die Wogen " geruchlos" find. Uebrigens weiß das sicherlich auch die Polizei, der Aufregung etwas gelegt haben und das„ Bac" wieder beginnen daß er besinnungslos hinstürzte. Man brachte den Berunglückten aber sie scheint sich hier für machtlos zu halten.. Tag für Tag steht fann. Im übrigen gedenkt der Klub mit seinem Grundstüce noch nach der Rettungswache des Biehhofes, wo der Arzt nur noch den in der Thaerstraße vor der Freibant", die sich in allernächſter Nähe ein gutes Geschäft zu machen. Nebenan baut die Attiengesellschaft Tod feststellen konnte. der stinkenden Peptonfutterwerke befindet, ein Schußmann. Zu ver- Aschinger ein großes Hotel, und wie wir hören, beabsichtigt fie, das Ein falscher Versicherungsagent treibt feit einiger Zeit in berwundern ist nur, daß den Leuten, die ihr Fleisch von der Freibant" Grundstück des Klubs, das grundbuchlich die Konzession zum Restau- schiedenen Stadtvierteln sein Unwesen. Er mietet möblierte Zimmer kaufen, bei dem ihnen durch die Thaerstraße entgegenziehenden Ge- rationsbetrieb befigt, zu erwerben. 1050 000 M. hat der Klub und macht die Vermieterinnen sicher, indem er behauptet, daß er bei stant nicht längst der Appetit und die Lust zum Wiederkommen ver- seinerzeit dem Vorbefizer dafür bezahlt, und 1 500 000 m. fordert man einer großen Geſellſchaft angestellt sei und daß die Paketfahrt seine gangen ist. Der standalöse Zustand besteht seit langem unter den Augen iegt dafür. Bis zum endgültigen Abschluß dieser Affäre wird der Sachen bringen werde. Sein leidendes, bleiches Aussehen macht die Erzählung glaubhaft, daß er eben erst aus dem Krankenhause oder unter der Nase des Magistrats trotz aller damaligen Vertomme. Die gerührten Wirtinnen borgen ihm gern, was er verlangt, sprechungen, es solle anders werden. Anders kann es nur dann Mordprozeß Buffe. Zu dem am Montag vor dem Schwurgericht zumal da er versichert, daß er von der Gesellschaft noch einen werden, wenn derartige Gewerbebetriebe überhaupt des Landgerichts I beginnenden Prozeß gegen den 35 Jahre alten Gehaltsreft zu bekommen habe. Dem Einwande, daß er denn ja aus der Nähe menschlicher Wohnungen weggewiefen Schuhmachermeister Dstar b. Busse sei kurz daran erinnert, daß dort Geld holen könne, begegnet er mit der Behauptung, daß er werden. Mag sein, daß dann die Abfälle wegen der Transport die Bluttat, die ihm zur Last gelegt wird, am 31. August v. J. be- zunächst dringende Versicherungsaufträge zu erledigen habe. Erst tosten weniger vorteilhaft verwertet werden können, aber das fann fannt wurde. In einem Sandkeller des Hauses Fransectistr. 39, Ecke wenn der Mieter sich nicht mehr sehen läßt und auch seine Sachen gegenüber der Belästigung und Gesundheitsgefährdung Tausender der Weißenburgerstraße, wurde an jenem Tage unter einem Sandausbleiben, erfundigen sich die Frauen und erfahren nun, daß sie von Bewohnern nicht in Betracht kommen. Gegenüber dem Haufen die Leiche des 11 jährigen Mädchens Margarete Kos chored einem Schwindler in die Hände gefallen sind, der sie in der Regel Viehhof, in der Hausburgstraße, wächst ein neues Gemeinde- aus Neu- Weißensee aufgefunden, die bei einer in der Weißenburgerstr. 52 auch noch bestohlen hat. Der falsche Agent ist ein etwa 24 Jahre schulhaus empor. Der Aufenthalt in diesem Hause muß wohnhaften Frau gewesen war. Diese Frau hatte das Mädchen am alter schmächtiger Mensch mit hellblondem Haar und kleinem blonden für Lehrende und Lernende zur Dual werden, wenn der 3. August, also vier Wochen vor Auffinden der Leiche, mit einem Schnurrbart. Er ist 1,70 Meter groß und trägt einen schwarzweißWind den Gestant der Peptonfutterwerke zu ihnen hinüber- Auftrage nach dem Moltenmarkt gefchickt und feit diesem Tage war punktierten Rock, der ihm zu weit ist. trägt. Wer in der Nähe eines Viehhofes wohnt, der wird ja die Kleine verschwunden. Als der Tat verdächtig war zuerst ein gewiß nicht erwarten, daß ihm von dort her balsamische Düfte die Kutscher aus der Weißenburgerstraße festgenommen und dieser wurde Naje umfächeln. Doch wenigstens das darf verlangt werden, daß auch dem Schuhmachermeister Busse gegenübergestellt, da auf dem Zeuthener See. In der Nähe des Künzelschen Restaurants im Punkte Gestank vermieden wird, was bermeidbar ist. Wir dieser behauptet hatte, daß er Anfangs August abends das fenterte plöglich ein großes Segelboot, in dem sich drei Damen und haben in unserer Sonnabendnummer berichtet, daß unser Genosse Mädchen mit einem Mann bor der Haustür Habe drei Herren befanden. Sämtliche Infassen stürzten in die Fluten. Stadtv. Hoffmann die Beschwerden der Bewohner des Wiehhofs- stehen sehen. Busse hatte aber den Kutscher nicht als jenen Mann Glücklicherweise gelang es den sechs Personen, sich an dem gefenterten Auf die Hülferufe eilten dann der am viertels bereits im Kuratorium zur Sprache gebracht und schleunige wiedererkannt. Ueberraschend schnell wurde dann Busse selbst als Segelboot anzuflammeru. Abhülfe gefordert hat. Vielleicht wird nun doch etwas Ernstliches der Täter von der Kriminalpolizei in Haft genommen. Der Befund Ufer anwesende Bademeister Hollstein mit mehreren Kellnern des geschehen. im Sandfeller, besonders aber die ganze Lage und Beschaffenheit Restaurants in einem Kahn herbei und retteten die sechs Gekenterten, Die Angelegenheit zeigt übrigens, was von gewissen Be- der Leiche brachte die Kriminalpolizei bald zu der Ueberzeugung, von denen zwei Damen dem Ertrinken nahe waren. schwichtigungen und Versprechungen zu halten ist. Die Umwohner daß der Täter in dem Hause Fransectistr. 39 zu sucheu sei, der Ver- Erschoffen hat sich der Kaufmann Klogert, welcher geftern von Blankenfelde, denen man die angeblich gleichfalls geruclose" dacht lenkte sich aus verschiedenen Gründen auf Buise und während Imorgen in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden war. " Klub bestehen bleiben. Ein Bootsunfall ereignete sich gestern abend kurz nach 8 Uhr Magert war wegen Verdachts des KonturSverbrechenS in Hast ge- nommen worden� Da er gleich dem Untersuchungsgefängnis zu- geführt wurde, unterblieb die sonst übliche Visitation auf der Polizei Ms er mit mehreren männlichen und weiblichen Gefangenen in den Aufnahmeraum geführt wurde, bemerkte eine ebenfalls vorgeführte Prostituierte, wie K. plötzlich einen kleinen Revolver aus der Tasche holte. Ehe sie jemand aufmerksam machen tonnte, ertönte ein scharfer Knall. Klogert hatte sich auS der kleinkalibrigen Schuhwaffe eine Kugel in die rechte Schläfe gejagt. Der sofort hinzugerufene Gerichts- arzt, Medizinalrat Dr. Hoffmann konnte nur noch den eingetretenen Tod konstatteren. Die englischen Gäste haben sich jetzt von Berlin verabschiedet, um heute die Stadt zu verlassen und dann Dresden und Leipzig zu besuchen. Hoffentlich halten sie auch diese Strapazen aus, denn für eine Strapaze muh man ihre Arbeitsleistung schon hinnehmen. Sie besichtigten gestern vormittag die Hoch- und Untergrundbahn unter Führung des Direttors Wittig und fuhren in einem Extrazug vom Potsdamer Platz nach dem Bahnhof am Schlesischen Tor. Wäh- rend der Fahrt wurden die Modelle und Konsttuktionen der Bahn erläutert. Dann begab man sich nach der Oberbaumbrücke und der Warschauerbrücke, wo Straßenbahnwagen zur Fahrt nach dem Baltenplatz bereit standen. Zu Fuß ging es weiter nach der Straß- mannstraße, wo die Fachschule für Maschinenbauer, Tischler, Mechaniker usw. besichtigt wurde. Von dort wurde der städtische Viehhof besucht, wo gerade Biehmarkt stattfand, und eine Besichtigung der Arbeiterwohnungen in der Proskauerstraße vorgenommen. Die Rückfahrt, die in Landauern erfolgte, brachte die Gäste nach dem Friedrichshain, am Krankenhause vorbei, nach der Volks-Badcanstalt in der Oderbergerstraße, deren Einrichtung den Beifall der Eng- länder fand. Weiter ging es nach der II. Handwerkerschule, dem Neubau des städtischen Verwaltungsgebäudes in der Stralauerstraße, dem Amtsgericht in der Neuen Friedrichstrahe, der städtischen Spar- .asse und zurück nach dem Pariser Platz. Hier verabschiedeten sich die englischen Gäste von ihren Führern und dankten den Vertretern der Stadt für die erwiesene Gastfreundschast. Freitagabend waren die sauren Tage durch ein Fest unterbrochen worden, das die Stadt Berlin den Engländern im Zoologischen Garten gab. Man wollte einmal von aller Arbest abgelenkt sein, was auch dadurch zum Aus- druck kam, daß die Rede, die Oberbürgermeister Kirschner hielt, sehr kurz war und die Erwiderung des Lord Lyvcton noch viel kürzer. Der praktische Sinn der Engländer feierte Triumphe, indem die Herren sich die Genüsse der Tafel nicht durch Toaste verkümmerten, sondern in Ruhe aßen und tranken und sich erst nach Beendigung der Mahlzeit ihr„Hip, hip— Hurra" abrangen. Eine Sitte, die in Deutschland zur Nachahmung empfohlen werden kann. Ein Kindesmord. Das 17 Jahre alte Dienstmädchen Emma W.. das bei einem Kaufmann in der Franscckistratze diente, erkrantte am Pfingstsonntag und behauptete gegenüber der Hausfrau und den Aerzten im Kremkenhause am Friedrichshain, daß sie an den Folgen einer Fehlgeburt leide. Man glaubte ihr das, bis ein starker Ver- wesungsgeruch, der sich in der Wohnung der Dienstherrschaft be- merkbar machte, zur Entdeckung des wirklichen Sachverhaltes führte. Die Rcvierpolizei, der Anzeige gemacht wurde, öffnete den ver- schlossenen Korb des Dienstmädchens und fand darin eine Kindes. leiche, der ein Taschentuch um den Hals geknotet war. Die Leiche war schon so stark verwest, daß die Todesursache nicht ohne weiteres mit Bestimmtheit festgestellt werden konnte, wahrscheinlich aber ist das Kind, dessen Geschlecht nicht mehr zu erkennen war, erwürgt worden. Die Mutter wird daher nach ihrer Genesung der Staats- anwaltschaft vorgeführt werden. Ein angeschossener Einbrecher wurde gestern in ein hiesiges Krankenhaus eingeliefert. In der vorgestrigen Nacht wurde in der Villa Bernsce in Gosen eingebrochen, woselbst schon vor etwa vier Wochen von unbekannten Verbrechern ein erfolgreicher Einbruch ver- übt worden war. Diesmal wurden jedoch die Einbrecher— es waren drei— von dem Besitzer überrascht, der den Fliehenden eine Schrot- ladung nachsandte. Einer der Burschen wurde fast von der ganzen Ladmig getroffen und brach besinnungslos zusammen. Wenngleich seine Verletzungen sich als ungefährlich erwiesen, mußte der Ein brecher nach einem Krankenhause gebracht werden. Die Personalien deS Festgenommenen waren noch nicht festzustellen. Ein schwerer Automobilunfall ereignete sich vorgestern in der Nähe der Försterei Fasanerie bei KönigS-Wu st erhausen. Ein hiesiger Kaufmann unternahm mit seiner Familie emen Auto- mobilausflug nach dem Spreewalde und mußte an der genannten Stelle mit seinem Kraftwagen die Bahnüberführung der Kleinbahn- strecke Mtttenwalde— Königs-Wusterhausen passieren. Das Auto- mobil traf fast gleichzeitig mit einem Eisenbahnzug an der schranken- losen Bahnüberführung ein, und so schien ein schwerer Zusammen- stoß fast unvermeidlich Im letzten Augenblick jedoch gelang eS dem Chauffeur, kaum einen Meter vor der Lokomotive den Kraftwagen zur Seite zu lenken, der nunmehr mit voller Fahrgeschwindigkeit in den Chausscegraben hineinsauste. Die Insassen wurden auf die Straße geschleudert und erlitten sämtlich Verletzungen. Die Frau des Kaufmannes, die anscheinend eine Gehirnerschütterung davongetragen, mußte in ein Krankenhaus gebracht werden. Erschossen aufgefunden. Der Jagdpächter Schröder au» Berlin, der die Gemeindejagd in dem Dorfe Mögelin bei Rathenow ge- pachtet hat, wurde heute im dortigen Walde erschossen aufgefunden. Der Schuß saß im Auge, das Gewehr lag neben der Leiche. Bon den Arbeiter-Radfahrern. Vor einem Jahre, Pfingsten 1904, fand in Erfurt der fünfte Bundestag des Arbeiter-Radfahrer- bundes„Solidarität" statt. Neben anderen sehr wichtigen Beschlüssen wurde dort fast einstimmig ein Antrag zum Beschluß er- hoben, der für die Arbeiter-Radfahrerbewegung von weittragender Bedeutung ist: die Zentralisation wurde eingeführt. Längst hatte man es eingesehen, daß es mit der Zersplitterung und der Vereinsmeierei nicht weiter gehen könne und daß es an der Zeit sei, eine praktische und zettgemäße Grundlage für die Organisation der Arbeiter-Radfahrer zu schaffen. Und man hat sich nicht getäuscht, alle Erwartungen sind übertroffen worden, die Mitgliederzahl ist im letzten Jahre von 29 000 auf 30 000 gestiegen. Hat doch ein Teil deS Bundes, der Gau 9 lProvinz Brandenburg) allein schon einen enormen Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen, trotzdem gerade hier eine Opposition vorhanden war. Der Gau 9 zählte damals etwa 2600 Mitglieder, davon traten 300 des Beschlusses wegen aus dem Bunde auS. Heute hat der Gau die stattliche Mitglieder. zahl von 4000, also eine Zunahme von 1800 in einem Jahre erzielt. Wie alljährlich, so veranstaltet auch der Gau 9 in diesem Jahre ein Gau-Sportfest, das heute(Sonntag) in dem herrlich an Wald und Wasser gelegenen Moabiter Schützenhause in Plötzensee stattfindet. Der Festausschuß hat, wie in früheren Jahren, so auch in diesem Jahre alle? aufgeboten, um den Festteilnehmern «inen genußreichen und amüsanten Tag zu verschaffen. Alles Nähere über das Fest finden die Parteigenossen im Inserat. Die Arbeiter- Radfahrer werden den Parteigenossen zeigen, daß sie wie in ernster Arbeit auch als Sportfreunde auf der Höhe der Zeit stehen. Im Dportpark Treptow finden am heutigen Sonntag 4 Uhr zwei Stundenrennen mit Motorführung statt. Der große Stunden- preis, der H e i n y, den Zehlendorfer Schulze und Rosen- l ö ch e r- Dresden am Start sieht, verspricht recht interessant zu werden. Der Bund der Pfianzervereine hält heute in Joels Victoriagarten zu Treptow, Köpnicker Landstr. 21, eine Blumenausstellung ab, an die sich ein Sommerfest anschließt. Die Ausstellung beginnt L Uhr nachmittags. EinKitt 16 Pf. Vorort- j�ackrickten. Charlottenvurg. Der Vorstand deS HebammenVereinS Charlottcnburg ersucht uns, folgendes bekannt zu geben Durch die Herausgabe eines neuen preußischen Hebammen- Lehrbuches find den Hebammen im Interesse der Volkswohlfahrt ganz bedeutend erweiterte und streng durchzuführende Vorschriften in bezug auf Desinfektion zur Pflicht gemacht. Sehr häufig wird nun aber vom Publttum die Ausführung dieser gesetzlichen Vor- schrift den- Hebammen dadurch erschwert, daß man die dazu er. forderlichen Utensilien verweigert, in der irrigen Ansicht, es sei dies nicht nötig, well es bisher nicht gefordert wurde. Der unterzeichnet« Vorstand des Hebammen-Vereins sieht sich daher veranlaßt, an die Hülscfuchenden die Bitte zu richten, unseren ohnehin schon schweren und verantwortungsvollen Bochif ferntzr nicht durch Ver- Weigerung des nötigen Materials zu erschweren, sondern das dazu Erforderliche bereitwillig zu gewähren. Gleichzeittg bitten wir die im Inseratenteil veröffentlichte Taxe zu beachten. In der letzten Sitzung der Stadtverordnetcn-Bersammlung ist deutlich zum Ausdruck gekommen, wie weit die Liberalen Charlotten- burgs auf dem Wege zur Mehrheit auch auf den Weg zur reinsten Cliquenwirtschaft mit Hintansetzung aller politischen und sozialen Grundsätze gelangt sind. Der bisherige Stadtrat Dr. Waldschmidt hat vcrschiedent- lich ein recht unsoziales Verhalten gezeigt,— bezeichnete er doch die Maßnahmen, die zur Verringerung der Säuglingssterblichkeit getroffen werden sollten, als den n e u e st e n Sport auf dem Ge- biet der sozialen Fürsorge. Dr. Waldschmidt war vor acht Jahren aus der Fraktion Alt-Charlottenburg hervorgegangen; als diese ihn jetzt nicht wieder präsentierte, nahmen die Liberalen dies im Hinblick auf seine gekennzeichnete unsoziale Gesinnung zunächst sogar mit Genugwung entgegen und einstimmig wurde im Ausschuß be- schlössen, von einer Wiederwahl des Dr. Waldschmidt abzusehen. Als aber Alt-Charlottenburg mit dem verhaßten Freisinns Schwager Buka herausrückte, w-urde plötzlich der eben erst fallen ge- lassene Dr. Waldschmidt wieder emporgehoben und für eine Zierde der in ihrer Einbildung so überaus sozialen Stadtverwaltung von Charlottenburg erklärt. Ein prachtvolles Bild liberaler Ge- sinnungs-Festigkcit. Unseren letzten Bericht wollen wir noch mit einigen Eni- hüllungen des Herrn Buka über die wahrheitsliebenden Liberalen ergänzen. Ihr Führer Kaufmann hat ihn wiederholt aufgesucht, um seine, des Stadtvcrordnetenvorsteher-Stellvertreters, Unterstützung zu einem hinterlistigen Vorgehen gegen den damaligen Vorsteher Ströhler zu erhalten. Wie sehr er auch Gegner der Ströhler- scheu Politik war, habe er dies als anständiger Mann doch ablehnen müssen. Der gegenwärtige Vorsteher R o s e n b e r g jedoch, damals bis zum letzten Augenblick Ströhlcrs getreuester Schildknappe, be- finde sich jetzt in rührendster entente corcimle(herzlicher lieber- cinstimmung) mit dem biederen Herrn Kaufmann, habe er doch zu ihm gesagt, als er sich in geschaftlhuberischer Manier in sein (Bukas) Gespräch mit Rosenberg über die StadtratSwvhl drängte: „Vor Ihnen habe ich keine Geheimnisse." ?er nobile kratrmnl Fürwahr, ein edles Brüderpaarl Wer da recht hat, weiß ich nicht. Doch es will mich schier bedünken, Daß sie alle beide—. Rixdorf. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung in Nixdorf gab, wie wir schon kurz mitteilten, der Magisttat den Bericht über das Rechnungsjahr 1904. Im Folgenden seien noch einige Einzelheiten über den im ganzen günstigen Abschluß wiedergegeben. Die Steuereinnahmen stellten sich ivesentlich höher als im Etats» Voranschlag vorgesehen. Das Mehr gegenüber dem Voranschlag bezifferte sich bei der Einkommensteuer— die, mit 674 000 M. ver- anschlagt, 742000 M. ergab— auf 68 000 M., bei der Grund- steuer auf 72 000 M. zc. Zu einer außerordentlichen Einnahme- quelle für die Stadt ist die Gasanstalt geworden. Im Etat wurde der voraussichtliche Ertrag um 43 000 Mark höher eingestellt als im Vorjahre. Das wirkliche(\ gebnis hat aber diese Summe weit hinter sich gelassen, indem noch 66 000 M. mehr erzielt wurden; der Gesamtüberschuß bettägt also demnach 93 000 M. Gewiß ein recht erfreuliches Resultat. Die Freude hierüber kann nur leider keine ungemischte sein, wenn man bedenkt, daß die Arbeiter dieses Betriebes noch immer nicht Lohn- berhältnisie haben, wie sie verlangt werden müssen und wie sie in der Privatindustrie schon längst vorhanden sind, und daß überhaupt die Arbeitsbedingungen dort nicht entfernt solche sind, daß man von einem städtischen Musterbetriebe sprechen könnte. Da« ist natürlich sehr zu bedauern.— Die städtischen Märkte ergaben einen Ueberschuß von 17 000 M. — Beim Schiffahrtskanal übersteigen die Einnahmen um ein Be- ttächtlicheL die Ausgaben, und zwar statt— wie angenommen war um 2000 M.,— um 7000 M.— Die Schulverwaltung kostete der Stadt die Summe von 843 000 M.; es sind dies etwa 100 000 M. mehr als die Gesamteinnahme an Gemeindesteuern aus- macht. Der Berichterstatter des Magistrats benutzte diese Taffache zu der Behauptung, daß es unzutreffend sei, wenn gesagt werde, Rixdorf tue nichts für seine Schule. Gemach, Herr Bürgermeister, und nicht zu hoch zu Roß I Gewiß, wenn man's so hört, da mag es leidlich scheinen. Dem Kenner der Rixdorfer Schulverhältnisse imponiert jedoch der bürgermeisterliche stolze Erguß nicht. ES ist und bleibt trotz alledem ein unhaltbarer Zustand, daß die vorhandenen Klassenräume nicht im enfferntesten ausreichen und als Folge davon eine bedauer- liche Uebersüllung die Regel ist. ES ist ferner durchaus notwendig. daß beim Bau neuer Schulhäuser endlich auch auf die Einrichtung von Aulen, Zeichensälen. Turnhallen und Brausebädern Be- dacht genommen wird. Also zu tun bleibt noch außer- ordentlich viel und man muß schon die rosafarbene Brille des Magistrats tragen, um über diese und andere Mängel so ohne Umstände hinwegsehen zu können.—„Ersparnisse"— und zwar nicht weniger als 66 000 M.— verzeichnet der Magistrats« bericht bei der Armen- und Waisenverwaltung. Erklärt wird dieses Ergebnis damit, daß die Einwohnerschaft Nixdorfs im Berichtsjahr sowohl durch Arbeitslosigkeit wie durch Epidemien lvenig oder gar nicht heimgesucht worden ist. Das mag zutteffen und fft recht erfteulich. Andererseits ist es aber auch hohe Zeit, daß die durchaus ungenügenden und veralteten Unterstützungssätze, die noch häufig durch jeden sozialen Verständnisses bare Armen- kommissionen heruntergedrückt werden, eine Erhöhung erfahren. Sonder- bar mutete angesichts der ständigen Amtsflucht der Mitglieder dieser Kommissionen der seitens des magistratlichen Berichterstatters an die letzteren gerichtete Dank fiir die treue uud aufopfernde Mitarbeit an. Gewiß, emige der Herren üben mit mehr oder weniger Geschick und Verständnis, und auch mit einiger Ausdauer ihr Amt aus. Viele, sehr viele aber kehren sehr bald wieder einer Tättgkeit den Rücken, die sie der Menschheit ganzen Jammer sehen läßt. Sie ziehen da die Taktik de» Vogel Strauß vor und kehren scbleunigst zu ihrem be- häbigen Rentner- oder Hausagrarierdasein zurück. So herrscht in den Armenkommissionen eine ständige Fluktuatton, die nicht eher auf- hören wird, als bis man sich dazu bequemt, auch Arbeiter in diese hineinznwählen. Die Arbeiter werden sicher mit mehr Eifer und Ausdauer sich der Interessen der Aermsten der Armen annehmen. An Genickstarre ist in Rixdorf die 16jährige Käthe Kastel ge- storben; unter dem Verdacht der Genickstarre ist das fünf Jahre alte Töchterchen des Steppers Paul König nach dem Krankenhaus am FricdrichShain gebracht worden. Lichtenberg. Die Geineinbevertretnng befckiäftigte sich in ihrer Sitzung am reitag mit der Beratung eines OrtSstatutS für den zu bildenden weckverband, der die Beschaffung der Rieselländer für die Ge- meinden Lichtenberg und Butchagen-Riin-melsbura und deren Be- wirtschaftting als Aufgab: � Das wesentlichen dem Zweck- verbände Wilmersdorf m- chöneivi»inommene Statut fand mit einigen im besonderen von»ufere» Genossen vertretenen Ab- änderungen Linnahme. Der nrsvrnuglich geplante und erwartete Beitritt der Nachbargemeinde Friedrichsfelde scheint ausgeschlosftn; 1 die Mehrheit der dortigen Gemein de Vertreter glaubt es verantworte» zu können, Ser Gemeinde Oft Kosten der«anarriarion ungepyMJM», zukommen zu lassen, es sei denn, daß die Gemeindeglieder nochrMen � Gemeindevertretern klar machen, daß die Eigenbrödekei, wie sich solche unter den führenden Geistern der„Erbeingesessenen" geltend zu machen droht, in erster Reihe zum Nachteile der Steuerzahler in Friedrichsfelde ausschlagen mutz, im übrigen aber eine zwecklose Ber- zettelung der Kräfte der östlichen Vorortgemeinden im Gefolge haben muß. t Die Anregung, Biesdorf und Hohenschönhausen den Beitrttt zu gestatten, mußte dem Zweckverbande selbst überlassen bleiben, um das Zustandekommen des Verbandes nicht zu verzögern. Das Verlangen der Swdt Berlin, für den Ortsteil, der an die Berliner Kanalisation angeschlossen ist, die Kanalisationsbaukosten von 60 auf 70 M. zu erhöhen und die Betriebskosten� anstatt mit 6 mit 8 M. zu berechnen, wurde abgelehnt; man beschloß, die im Ver- trage vorgesehene Kündigungszeit als eingehalten zu betrachten; die geforderte Erhöhung aber dem Spruche eines im Vertrage vor- gesehenen Schiedsgerichtes zu unterbretten. Die nachgesuchten Pslasterkonscnse für Straßen auf dem Ge- lande an der Eldenaerstraße wurden erteilt, ebenso die ausnahmS- weife Bauerlaubnisse für Eckhäuser an der Müggel- und Trevestraße. Zu Beginn der Sitzung wurde die Gültigkeit der letzten Ersatzwahl im 3. Kommunalwahlbezirk für die III. Wählerklasse anerkannt und der Eigentümer Franz K e r tz s ch e r als der siebente Z g- zialdemokrat in die.Gemeindevertretung eingeführt. Friedrichsfelde. Die Gemeindevertretung von FriebrichSfelde hatte auf der Tagesordnung ihrer letzten Sitzung nur einen Punkt zu erledigen, der jedoch von großer Bedeutung für die Gemeinde ist, nämlich die endgültige Beschlußfassung über die Kanalisation. Zwei Tage vorher hatte schon eine Vorbesprechung der Vertreter stattgefunden, in welcher allgemein die Ansicht hervortrat, nicht dem Zweckverband mit Lichtenberg beizutreten, da mit Wasserversorgung dieser Ge» meinde in Friedrichsfelde sehr üble Erfahrungen gemacht worden sind. Friedrichsfelde muß das Wasser bedeutend teuer bezahlen wie Lichtenberg. Es wurden Offerten von Rieselländcreien vor» gelegt und als die günstigste diejenige von Münchehofe� akzeptiert, falls die Besichtigung zur Zuftiedenheit ausfallen würde. Am Donnerstag machte sich die Mehrzahl der Gemeindcvertreter auf den Weg. Die Besichtigung fiel zur allgemeinen Befriedigung ans. In der sich an die Besichtigung anschließenden Sitzung, für welche die Oeffentlichkeit ausgeschlossen wurde, waren alle Vertreter für An- kauf des Terrains. Einzelne Verhältnisse bedürfen jedoch noch einer Nachprüfung. Die Beschlutzfassung wurde um einige Tage hinaus verschoben, bis die katasteramtlichen Auszüge beschafft sind. Ein eigentümliches Verfahren gegenüber manchen Kommissionen schlägt der G e m e i n d e v o r st e h e c ein. Im vorigen Jahre war für einzelne Baulichkeiten eine Baukommission gewählt, deren Mit- glieder aber nur als Statisten galten. An welchen Unternehmer, zu welchem Preise usw. die Arbeiten vergeben wurden, erfuhr die Kommission durch— die Zeitung. Darob kam später eine derbe Auseinandersetzung mit dem Gemeindevorsteher, provoziert durch unseren Genossen Pinseler, der allerdings nicht Mitglied der be- treffenden Kommissionen war. Bei der diesjährigen Etatsberatung wurde wieder eine Spezialkommission gewählt, welche die Auf- gäbe hatte, zu prüfen, ob und welche Löschgeräte für die beiden frei- willigen Feuerwehren anzuschaffen sind. Als Sachverständige sollten der Kreisbrandmeister, der Vorsitzende des Unterverbandes sowie die beiden Oberführer der Wehren hinzugezogen werden. Nachdem einige gemeinsam« Besichtigungen erfolgt waren, warteten die Kam» missionsmitglieder aus eine Zusammenberufung: aber vergebens. Unter Mitteilungen in der letzten Sitzung teilte der Gemeinde- Vorsteher mit. welche Geräte die ersten beiden Sachverständigen für nötig hielten und ersuchte um die Zustimmung der Vertretung. Ge- nosse Pinseler wandte sich sofort gegen ein solches Ignorieren der Kommission, diese hätte die Vorschläge der Sachverständigen zu prüfen und dann der Vertretung Borschläge zu machen. Von allen Seiten hagelte cS auf den Gemeindevorsteher nun Vorwürfe und so wurde über die Sache hinweggegangen, bis die Kommission ge- sprachen hat. Reinickendorf. In Reinickenborf-West hielt Genosse Hoffmann im Lokal von Franke einen mit vielem Beifall aufgenommenen Vortrag: „Glaube und Vernunft". Von den verteilten Formularen für den Austritt aus der Landeskirche machten in dieser Volksversammlung über 30 Personen Gebrauch. Auch ließen sich mehrere Parteigenossen in den Wahlverein aufnehmen. Potsdam. „Und folgst du nicht willig, so brauch' ich Gewalt!" Nach diesem Rezept der Scharfmacher, so schreibt man uns, wurde auch in mehreren Fällen den Arbeitern gegenüber verfahren, die sich an der Spalierbildung bei der Einholung des Kronprinzenpaares in Potsdam nicht„freiwillig" beteiligen wollten. Die organisierten Arbeiter haben die Zumutung, bei der höfischen Zeremonie als Statisten zu dienen, selbstverständlich abgelehnt. Zur Strafe dafür wurden sie namentlich von den Unternehmern im Baugewerbe mittags nach Hause geschickt, natürlich ohne Bezahlung des halben Tages. Die Mehrzahl der Zimmermeistcr hat sich verständigerweise trotz ent- gegenstehenden JnnungsbeschlusseS an der Lieferung von Spalier- lückenbüßern nicht beteiligt; nur einige größere Firmen komman- vierten„Freiwillige vor!"— Bei den Malern ist ebenfalls ein charakteristischer Fall zu verzeichnen. Nachdem diese in einer Jnnungsversammlung die Teilnahme an der Spalierbildung ab- gelehnt hatten, war die Sache für die Meister erledigt. Nur den vom Hofmalermeister Andre am Kabinettshaus beschäftigten Ge» hülfen wurde vom Schloßpolier mittags ohne weiteres Feierabend geboten. Als die Gehülfen deshalb fragten, wer denn den halben Tag bezahle, da der Meister dies ablehnte, erklärte der Schloßpolier, bezahlt würde der halbe Tag auch von der Hofverwaltung nicht.— In anderen Berufen ging es den Arbeitern ähnlich. Revoltierende Schlächtermeister. Ein Zwischenfall, der sich beim Einzüge des Kronprinzenpaarcs in Potsdam ereignete, wird dort viel besprochen. Vom Bahnhof bis zum Rathause bewegte sich der Festzug im langsamen Tempo. Mit einem Male erging an die aus den Potsdamer Schlächtermeistern und den Gardes du Corps be- stehende Eskorte der„Befehl", von nun an im Trab zu reiten. Der Generalmajor v. Westernhagen aber, der de»„Befehl" erteilt hatte, erhielt den Bescheid, daß die Schlächtermeister nicht Trab reiten wollten.„Dann sollen diese abschwenken!" lautete der„Gegen- bcfehl". Da kam aber der Stallmeister o. Stuckrad, der den Meistern diesen„Befehl" deS Generalmajors v. Westernhagen zu überbringen hatte, bei diesen schön an.„.Wir denken gar nicht daran; wir reiten weiter Schritt!" erwiderten diese. Und so geschah es auch; die Schlächtermeister ritten dem EinzugZwagen im langsamen Tempo bis zum Neuen Garten voran. So kam es, daß der Zug sich durch die ganze Stadt im Schritt und nicht im Trabe bewegte.— Wir nehmen an, daß den Schlächtermeistern ob dieses Ver- Haltens nicht der Prozeß gemacht wird. Rummelsburg. Die Finanzlage der Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg hat sich nach dem soeben erschienenen Jahresbericht im letzten Rechnungs. ahre ganz besonders günstig gestaltet. Die gesamten Aktiven der Gemeinde betragen 0 602 093,82 M., eS kommt hiervon auf bebaute und unbebaute Grundstücke der Betrag von 4 683 744 M., das Wasserwerk repräsentiert einen Wert von 1 120 000 M. Die Klär. anlag« inklusive dcr Boxhagener Entwässerungsanlage ist mit 1 099 860 M. eingestellt. Der Wert der Straßenanlagen, Straßen- brunnen, Anschlagsäulen und Bedürfnisanstalten beträgt 62 600 Mark usw. Den Aktiven von 9 602 093,82 M. stehen Schulben aus Anleihen und Darlehen im Betrage von 6 337 093,82 M. gegenüber, ödah das Vermögen der Gemeinde 4 166 000(Dl. beträgt, gegen das Rechnungsjahr 1908 ein Mehr von 1086 000 M. Dieser Ver- mögenszuwachs von über 1 Willion in einem Jahre ist um so auf» älliger, als das Vorjahr nur einen Zuwachs von 32 600 M. ge. bracht hat und der Etat der Gemeinde, vom Jahre 1904 in Ein» und Ausgabe nur mit 1269 416 M. abschließt._ PMsijw, Pedglteuc; AigM Berlin. Mr den Inseratenteil pttgnMl ikt Glilllft Lettin. Struck u. Verlag: Süifler& iüu Berlin ttlV.