Nr. 170. Abonnements- Bedingungen: abonnements Preis branumerando: Bierteljährl. 3,30 m, monatl. 1,10 wt., toochentlich 28 Big. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Bost Abonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs. Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. $ Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 22. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel. geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereins. und Bersammlungs- Anzeigen 26@fg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fettgebruckte) Wort 10 Pfg., jebes weitere Wort 5 Bfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Mr. 1983. Sonntag, den 23. Juli 1905. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Mr. 1984. " breitere Massen wider Schulverdunkelung und Wahlunrecht sperren, die unbedeutendsten Reformen berhindern, aufzurütteln und damit den Herren des Dreiflaffenparlaments und insbesondere die unterjochten Völkerschaften, Armenier Freie Schule- freies Wahlrecht! zu Bewußtsein zu bringen, daß sie durch ihre landtäglichen Schand- und die slawischen Stämme, auf das grausamste ausbeuten und Bur selben Beit, da sich in der französischen Republik die taten den Reichsboden unter den eigenen Füßen untergraben, bedrücken. Der Sultan selbst ist der Spielball der Clique Trennung des Staates von der Kirche vollzieht, am selben Tage dann wird es gelingen, nicht bloß das drohende Attentat abzuivehren, feiner Umgebung, die um Macht und Bereicherung gegen einfast, an dem die liberalen Großgrundbefizer und Gemeindevertreter sondern auch fünftig zu verhindern und zwischen einem befreiten ander intrigieren. Er lebt in steter Angst um sein Leben der Semstwos gegen eine fünftige Boltsvertretung protestierten, die Frankreich im Westen und einem sich befreienden Rußland im Osten dem und eine ungeheure Schar von Spionen in seinem Lande und nicht auf allgemeinem und gleichem Wahlrecht beruhte, verkündete preußischen Volte einen Ehrenplatz zu sichern. Das Spiel der im Auslande sucht die leisesten Regungen einer konstitutionellen das Organ der preußischen Regierung, die„ Norddeutsche Allgemeine preußischen Realtion ist unmöglich, sobald es durchschaut ist. Bewegung zu denunzieren und zu beseitigen. Beitung", daß im Spätherbst dieses Jahres vom preußischen Barla- Es gilt, den Arbeitern draußen im Lande zu sagen, was in der ment des Dreiklassenwahlrechts ein Aft der Gesetzgebung vollzogen fernen Welt und was in ihrem eigenen Vaterlande vorgeht, sie zum werden solle, ber den preußischen Staat noch fester an die Kirchen Schuhe ihrer Kinder, der Mitarbeiter und Mitkämpfer ihrer späteren Sonstantinopel bas S. N. Telegr.- Korrefp.- Bureau": Der Ueber den Hergang des Attentatsversuchs berichtet aus schmiedet. Schmerzlich und empörend ist der Gedanke, daß, während Tage, wider Seelenverderber und Geistverkrüppler aufzurufen, ihnen Sultan hatte eben sein Gebet in der Moschee beendet, die die Welt in Ost und West, hier auf gebahnten Wegen, dort durch das Unrecht und die Schande eines Zustandes brennend fühlbar zu aufmarschierten Truppen waren abgezogen und der Sultan Didicht und Dorn, dem Morgenrot der Freiheit entgegenwandert, machen, der die Entscheidung über die Jugend des Volkes Fremden im Begriffe, nach dem Palais Palais zurückzukehren, als plöglich bei uns daheim ein Parlament der befizenden Klassen es unter überläßt, großen Herren, die feine freien Männer erziehen, sondern eine erdbebenartige Erschütterung mit großem Getöse erfolgte. Durch nehmen darf, der geistigen Zukunft unserer Kinder dreifache Riegel bloß Sklaven für den Kapitalmarkt züchten wollen. Nichtswürdig ist den Luftdruck wurden alle Fenster in der Moschee und den Nebenborzuschieben und alle Fenster noch dichter zu verhängen. Ein Bund von die Nation, die nicht ihr alles freudig fezt an ihre Ehre! gebäuden zertrümmert und die Moschee innen und außen beschädigt. Der österreichisch- ungarische, der deutsche und der italienische BotKonservativen und Liberalen, dem das Zentrum lächelnd seinen Segen schafter sowie ein amerikanischer Legationssekretär wohnten der gibt, schleudert der Arbeiterschaft Preußens sein diftatorisches MachtSelamiffeier bei. Es herrschte große Aufregung und all wort entgegen: Die preußische Volksschule, die Schule der Arbeitergemeine Verwirrung; erst einige Minuten nach der Ertinder, soll konfessionell sein! Kraft der Macht, die uns die plosion wurde festgestellt, daß dieselbe auf dem gegenüber der bestehende Verfassung verleiht, scheiden wir Eure Kinder in Moschee befindlichen Plaze erfolgt war, in einer Entfernung von Protestanten und Katholiken und übertragen das Erziehungsrecht über etwa 200 Schritt von der Stelle, an der sich der Sultan befand. sie der protestantischen und der katholischen Kirche! Nach der Feststellung des Tatbestandes durch die Polizei, und nachdem die Toten und Verwundeten fortgetragen waren, begab sich der seinem Gefolge, nach dem Palais zurück. Der Botschafter Freiherr Sultan in Begleitung seines Sohnes Burhan Eddin, umgeben von von Calice begrüßte den Sultan beim Passieren des diplomotischen Korps; der Sultan gab durch Zeichen zu verstehen, daß sowohl er Politifche Ueberficht. Berlin, den 22. Juli. Türkische Bombe. Indes sich aber die Arbeiterschaft zur Verteidigung wider solche Der Versuch, eine absolutistische Regierung durch Gewalt ins Bedrohung rüstet, bleibt ihr die aufreizende Erkenntnis nicht erspart, Wanken zu bringen, der jetzt Rußland erschüttert, pflanzt sich auf daß es beinahe kein Gut mehr für sie gibt, das sie gegen den die Türkei fort, auf denjenigen Staat Europas, der neben Angriff der Reaktion wirklich zu verteidigen hätte, daß die preußische Rußland allen Entwickelungen der modernen Zeit gegenüber Boltsschule, wie sie ist, am allerwenigsten zu diesen allzuseltenen sich absperrt und dessen Oberhaupt, ähnlich dem Barismus, als auch seine Umgebung unversehrt geblieben feien. Gütern zählt. Jetzt schon wird sie beherrscht vom konfessionalisti- alle Bewegungen nach Freiheit und Bürgerrecht mit blutiger Auf der Explosionsstelle war der Boden aufgewühlt und mit fchen Brinzip und der geistlichen Oberaufsicht, jetzt schon ist sie die Gewalt niederschlägt. Am Freitag tam aus Konstantinopel Trümmern bon zerbrochenen Wagen und Pferdekadavern bedeckt. Brutstätte verlogener Frömmelei und eines sinnlosen Mords- die Kunde von einer furchtbaren Bombenexplosion, Gin gußeisernes Stück der geschleuderten Bombe mit einem Griff, patriotismus. Die Absicht, den Kindern des Proletariats die not- von einem Attentat, das gegen Sultan Abdul Hamid der wahrscheinlich zum Werfen der Bombe hatte dienen sollen, wurde gefunden. Offenbar ist die Explosion vorzeitig erfolgt. Die dürftigsten Grundlagen allgemeinen Wissens zugänglich zu machen, gerichtet war, jedoch sein Ziel verfehlte. wird weit überwuchert von der anderen Absicht, sie zu fügsamen Nicht weniger als der Zar aller Neußen muß der Sultan Bahl der Toten und Verwundeten konnte nicht genau festgestellt werden. Zahlreiche Personen wurden verhaftet, Untertanen einer absolutistischen Staatsgewalt und zu willigen sein Leben durch die ungeheuerlichsten Absperrungsmaßregeln boch fonnte der Urheber nicht festgestellt werden; wahrscheinlich Ausbeutungsobjekten des Kapitals zu drechseln. Eine Art von zu sichern versuchen. Er lebt im Yildiz- Kiosk völlig von der ist er bei der Explosion getötet worden. Religionsunterricht, die selbst von einfichtigen und gläubigen Welt abgeschlossen und nur jeden Freitag verläßt er seinen Das Gerücht, wonach der Attentäter ein Bulgare oder JungTheologen als ein Unfug bezeichnet wird, eine patriotische Dressur, Palast, um in feierlicher Fahrt nach der zum Yildiz- Kiost türke wäre, beruht auf bloßer Vermutung und ist bisher durch die von der vernünftige Bädagogen fagen, daß sie durch die Widerlich gehörenden Moschee zu gelangen. Truppenspaliere sperren Untersuchung nicht bestätigt. Die Bewachung des Palais wurde feit ihres Uebermaßes just das Gegenteil von dem erreichen müsse, bann den ganzen Weg ab. Stein Unberufener, auch kein recht- fofort verschärft. was sie anstrebt, beherrscht den Unterrichtsplan. gläubiger Mohammedaner, vermag in die Nähe des Sultans Der Kampf gegen eine Schule, die noch schlechter ist als die be- zu gelangen. Auch der Mann, welcher jetzt die Bombe Korresp.- Bureaus.) Durch die geftrige Explosion ist außer einer Konstantinopel, 22. Juli.( Meldung des Wiener t. 1. Telegr.stehende, lohnte der Mühe nicht, wäre er nicht zugleich ein Kampf um schleuderte, hatte seinen Platz hinter dem Truppenfordon. Er österreichischen jungen Dame, die leicht verwundet wurde, kein eine bessere Schule als jene, die heute ist. Der Kampf um die schleuderte das furchtbare Geschoß von weither, so daß es frember Staatsangehöriger verwundet oder getötet worden. Die gute Schule kann aber nicht anders geführt werden, denn als Kampf das Ziel nicht erreichten konnte. Es wurden zahlreiche andere Bahl der Toten foll 22 betragen, darunter ein Offizier und drei Solum das gute Wahlrecht. Haben es unlängst die Bergarbeiter Personen, Soldaten und türkische Würdenträger getötet und daten. Verwundet wurden 30 Personen. Von dem Gefolge des ohne Unterschied ihrer bisherigen Parteistellung einsehen müssen, mit ihnen, wie es scheint, der Verüber des Attentates selbst. Sultans ist nur der Erzieher des Prinzen Selim, Beha- Bey, gedaß die Arbeiter nichts zu ihrem Schuße zu erhoffen haben von Es ist unbekannt, wer das Attentat verübt hat. Die Ver- tötet. Etwa 70 Wagen und Reitpferde sind getötet oder verlegt. einem Barlamente, das von der erdrückenden Uebermacht des mutung richtet sich dahin, daß entweder ein Mitglied der 25 für die Selamliffeier gemietete Wagen fehlen. Es ist eine strenge politisch privilegierten Reichtums gewählt ist, so müssen die Arbeiter jungtürtischen Partei das Attentat verübt hat oder Untersuchung eingeleitet, die der Kriegsminister führt. Das Ge rücht, der Urheber des Anschlages sei ein Armenier, hat sich bisher in diesem Kampfe, der sich um eines der aller allgemeinſten daß ein armenischer Rache- und Strafakt vorliegt. Arbeiterinteressen dreht, zur gleichen Erkenntnis gelangen. Das Ereignis richtet die Aufmerksamkeit Europas wieder nicht bestätigt. In den Streifen des Yildiz vermutet man, daß es ein Muselman ist. Keine Mutter will es dulden, daß sich eine Fremde in ihr auf die Zustände in der Türkei. Man vernimmt bald von mütterliches Hausrecht eindrängt. Sollen es Eltern, die mit dem den Unruhen in Makedonien und an der bulgarischen Grenze, Konstantinopel, 22. Juli.( Meldung des Wiener t. t. Telegr.Fluch der Armut geschlagen sind, ruhig ertragen, daß über das bald von den sich immer wiederholenden Greueln im türkischen Korr.- Bureaus.) Gin Irade ordnet an, daß die bei der geftrigen Schicksal ihrer Kinder ein Parlament der Reichen entscheiden soll? Armenien. Der Versuch aber, der wiederholt von sozial- Explosion Getöteten nicht begraben und die Verwundeten, die in bas Ist es nicht gerade die Kirche, die den engen Zusammenhang der demokratischer Seite auch im Deutschen Reichstage gildizhospital gebracht worden sind, nicht entlassen werden, bevor Familie betont, die es den Vätern und Müttern ans Herz legt, um unternommen wurde, die Regierung zu beeinflussen, daß sie auf ihre Identität festgestellt und die Untersuchung beendet ist. ihre Kinder besorgt zu sein? Sier aber ist sie ruhig damit Grund des Berliner Vertrages von 1878 den damals zugesicherten einverstanden, daß Väter und Mütter des Proletariats sich ihres Reformen im türkischen Reich, soweit es an ihr ist, zur Durch- Konstantinopel, 22. Juli.( Meldung des Wiener t. I. Telegraphen Entscheidungsrechtes entäußern und einer Gesellschaft reicher Brozen führung verhelfe, ist ohne Erfolg geblieben. Die beiden Korresp.- Bureaus.) Das Attentat hat im Yildizpalast tiefen Eindruck die vormundschaftliche Sorge überlassen, die sie in ihrem eigenen Mächte, welche in erster Linie auf dem Balkan interessiert gemacht. Der Zutritt zum Selamlit dürfte Fremden in Zukunft Interesse, nicht in dem der Jugend ausübt! find, Rußland und Desterreich, haben fortdauernd zugesagt, gänzlich verboten werden. Man befürchtet, daß die türkische GeheimWenn die Mehrheit eines Bolles, von Vorurteilen verblendet, für bessere Zustände und Reformen in der Türkei sorgen zu polizei, deren Wirken schon jetzt das öffentliche Leben in hohem die Erziehung ihrer Kinder der Kirche anvertraut, so werden wir wollen. Gerade aber die Rivalität der Großmächte ist es stets ge- Maße stört, ihre Tätigkeit beträchtlich erhöhen wird. jene Vorurteile bekämpfen, aber einem zu Recht bestehenden Willen, wesen, welche dem Sultan erlaubt hat, allen Empörungen der solange er besteht, uns beugen. Wenn aber ein solcher Beschluß ge- westeuropäischen Oeffentlichkeit immer nur mit Versprechungen zu faßt wird von Männern, die in den Zöglingen der Volksschule nicht antworten, aber niemals diese Versprechungen zu erfüllen. Schon die Stüße ihrer alten Tage, sondern nur Spinnerjungen und Hüte- das bloße Wort ,, Rollettivintervention", so sagte ein französischer mädchen sehen, dann ist ein solcher Beschluß kein Akt des Rechts, Diplomat, beruhigt den Türfen. So sind die Zustände im sondern vielmehr ein Aft der brutalen Klassengewalt, der alle Ge- türkischen Reich heute nicht besser als seit Jahrzehnten. fühle der Empörung aufpeitscht. Es gab eine Zeit, wo es schien, als ob die Türkei den 8748 Stimmen, unser Genoffe Brun 3 7590 Stimmen. Da bei Es ist, als ob die herrschenden Klassen Preußens mit Vorbedacht das Weg moderner Staaten gehen werde. Als im Mai 1876 der der Hauptwahl unser Kandidat 6819 Stimmen erhalten hatte, hat politische Verständnis der von ihnen beherrschten Massen auf eine unfähige Abdul Asis abgefeßt, im August desselben Jahres die Sozialdemokratie bei der Stichwahl 1271 Stimmen mehr aufäußerste und letzte Probe stellen wollten. Sinnfälliger, aufreizender sein Nachfolger Murad als irrsinnig erklärt und sein Bruder gebracht. Pauli erhielt bei der Hauptwahl 6268 Stimmen, so daß kann das Unrecht des preußischen Wahlsystems nicht zur Wahr- Abdul Hamid II. zum Sultan ausgerufen wurde, da schien die Stichwahl für ihn einen Zuwachs von 2480 Stimmen nehmung gebracht werden, deulicher, schärfer kann dem arbeitenden es, als ob eine Reformrichtung die Oberhand im türkischen ergab. Dieser Zuwachs bestand zweifellos aus freifinnigen Stimmen, Volte nicht zum Bewußtsein gebracht werden, was ihm der Kampf Reiche gewonnen habe. An den Namen Midhad Pafch a deren bei der Hauptwahl 3552 abgegeben wurden, während das um das gleiche Landtagswahlrecht bedeuten muß. Der Forderung fnüpft sich der Versuch, der Türkei eine Verfassung zu sozialdemokratische Plus sicher durch Heranziehung fäumiger des gleichen Landtagswahlrechts stehen alle Parteien, die im geben. Midhad Pascha hatte einen Entwurf ausgearbeitet, wähler aufgebracht wurde. Im Jahre 1893 siegte Pauli in der preußischen Landtage bertreten sind, hinderlich oder gleichgültig gegen der dazu bestimmt war, Türkei konstitutionelle Stichwahl mit 9450 Stimmen, während Genosse Bruns 8357 Stimmen über, so daß selbst die Opposition, die sich dort von einer oder der Freiheiten und Rechte zu schaffen, dadurch das Land erhielt. Bauli erhielt diesmal also 702, Bruns 767 Stimmen anderen Seite gegen diese oder jene voltsfeindliche Maßregel er innerlich zu entwickeln und zu festigen und zugleich gegenüber weniger als vor zwei Jahren. hoben wird, zu eitler Spiegelfechterei herabfintt. Man kann die dem Andrang der europäischen großen Mächte zu sichern. Mit dem Stimmenrüdgang der Sozialdemokratie in Oberbarnim Zaten des Dreiflafsensystems nicht bekämpfen, wenn man nicht gegen Am 23. Dezember 1876 wurde die Verfassung proklamiert, hat es also nicht allzuviel auf sich. Es hat sich vielmehr erwiesen, dieses System selbst den Kampf bis aufs Messer führt. welche Glaubensfreiheit und bürgerliche Rechtsgleichheit garan- daß auch in diesem überwiegend ländlichen Wahlkreise die SozialDie Sozialdemokratie ist in Preußen die stärkste Partei. Das tierte und ein Parlament einführte, das aus Senat und demokratie unerschütterlich fest eingewurzelt ist. Wenn man sich die fagt viel und sagt sehr wenig. Es sagt sehr viel in Anbetracht der Abgeordnetenkammer bestand. Bald darauf jedoch siegte die Schwierigkeiten der sozialdemokratischen Wahlagitation in einem Tatsache, daß diese Partei im preußischen Barlament nicht Siß noch alttürkische Partei. Midhad Pascha wurde gestürzt und ins folchen Streise vergegenwärtigt und zugleich die beispiellofe, mit allen Stimme hat, es fagt aber sehr wenig, wenn man bedenkt, daß noch Eril verbannt. Der Alttürke Edham Pascha wurde zum Mitteln schäbigster Berleumdung arbeitende Agitation der Gegner immer ungeheuere Massen des arbeitenden Volkes sich bei den Großwesier ernannt, das Parlament wurde nicht wieder ein- berücksichtigt, die gerade bei Nachwahlen mit einer ganz anderen Reichstagswahlen als das geduldige Stimmvieh ihrer Entrechter zu berufen. Die Verfassung blieb ein Stück Papier. Günstlings- Intensität betrieben wird wie bei allgemeinen Wahlen, während der der Urne schleppen lassen. herrschaft im Yildiz- Kiosk, Beamtenherrschaft in der sozialdemokratischen Agitation durch den Mangel an Wahllokalen Hier ist der springende Punkt! Wenn es der Sozialdemokratie Provinz das sind die herrschenden Mächte geblieben, und Mundtotmachung in gegnerischen Berfammlungen unüberſteigin Breußen gelingt, in den bevorstehenden kämpfen immer welche die Türkei gegen jede moderne Entwickelung ab- liche Schranten gezogen sind, so braucht sich die Partei des Wahl. der Deutfches Reich. Die Reichstagserfahwahl in Oberbarnim hat, wie wir schon gestern mitteilten, mit dem Siege des Reichsparteilers Pauli geendet. Pauli erhielt in der Stichwahl Ein niedliches Zugeständnis. Die Zentrale für Biehberwertung hat jüngst ein langes von uns bereits kritisiertes Schriftstück veröffentlicht, in dem sie nach Meinung der agrarischen Bresse mit höchster Sachkunde nachgewiesen hat, daß von einer Fleischnot absolut keine Rede fein fönne. Recht eigenartig stimmt zu dieser Beweisleistung eine gedruckte Postkarte, die sie vor kurzem an verschiedene Viehzüchter versandt hat. Diese Postkarte, von welcher ein Exemplar dem„ Greifswalder Tageblatt" auf den Redaktionstisch geflogen ist, hat nämlich folgenden Wortlaut: ausfalls nicht zu schämen. Trotzdem muß und wird es selbstverständ- ferner an Mitglieder und Gesinnungsgenossen 9290, insgesamt daß die Owambos einige befestigte Blähe angreifen würden. Eine lich die Pflicht der Partei sein, durch allmählige Schaffung von 12 510 Bände guter dänischer Literatur, außerdem 3400 gute Bilder gewisse Schuhwehr gegen die Owambos sollten die im KumaillaOrganisationen und unermüdlich zähe agitatorische Kleinarbeit auch verteilt und eine Anzahl neuer Bibliotheken gegründet. Der Schul- distrikt angesiedelten Buren bilden. Nach den„ Berliner Neuesten in solchen Wahlkreisen die Gefahr zeitweiliger Rückschläge zu ber- berein hat über 200 junge Nordschleswiger, die auf dänischen Nachrichten" soll das von den Owambos beherrschte Grenzgebiet hüten.Schulen den im preußischen Nordschleswig verpönten Anschluß an zur Viehzucht und zum Baumwollbau geeignet sein, ja sogar teildie Kultur ihres Volkes suchen, mit zirka 15 000 M. unterstützt. weise Gold bergen. Unter allen diesen Umständen ist es leider sehr Der nationale eiserne Fonds, der unter dem Wahl- wahrscheinlich, daß sich dem überaus kostspieligen Krieg gegen die berein ressortiert, und der im Jahre 1902 gegründet worden, Hereros und Hottentotten auch noch ein Owambo- Krieg anschließen hatte im Vorjahre einen Bestand von 12,400 m., heute einen solchen wird. Es ist also sehr wahrscheinlich, daß die Kosten des südwestvon 26 600 m.; er hat sich also im letzten Jahre mehr als ver- afrikanischen Krieges mit 300 Millionen Mark bei weitem nicht doppelt. Ueberhaupt müssen die petuniären Opfer, die die unter einmal bestritten werden können. der preußischen Fuchtel schmachtenden Nordschleswiger für die Sache ihrer mißhandelten Nationalität bringen, jedem anständigen Deutschen imponieren, und sie waren nie größer, als in den Zeiten der krassesten Ein Telegramm aus Windhut meldet: Reiter Fris 3irfler, Köllerei, den Jahren 1898-1903. Jn diesem Zeitraum hat die Gesamteinnahme der drei Vereine die Höhe von 125 000 M. erreicht, geb. am 3. 7. 1881 zu Sagan, am 18. 7. 1905 im Feldlazarett 13 d. h. sich gegen das Jahrfünft vorher verdoppelt. Für nationale Saltfontein an Herzschwäche nach Skorbut gestorben. Reiter Georg Vollandt, geboren am 6. September 1882 zu Zwecke überhaupt sind in den letzten fünf Jahren von der dänischen Bevölkerung Nordschleswigs rund eine halbe Million Mark Eisenach, am 18. Juli 1905 im Lazarett Dawignab an Typhus aufgebracht worden. Große Kapitalien sind zumal in den dänischen gestorben. Versammlungshäusern angelegt, mit deren Errichtung die wirksam begegneten. Von solchen Häusern existieren bereits 19, die nordschleswigschen Dänen den Saalabtreibereien der Behörden 125 000 Mart bar eingezahlt. einen Gesamtwert bon 245 000 Mart repräsentieren, davon Fünf neue Versammlungshäuser Zentrale für Viehverwertung, e. G. m. b. H., Berlin, Köthenerstr. 28-29. Sehr geehrter Herr! Bur Linderung der Schweinenot in Schlesien brauchen wir sofort einige Waggons schwere fette Schweine, möglichst über 22 Zentner schwer. Wir bitten Sie ergebenst, uns poftwendend auf angebogener Karte mitteilen zu wollen, wieviel Stück Sie sofort, beziehentlich in den nächsten 14 Tagen liefern können. Preisangabe pro Zentner Lebendgewicht und Abgangsstation erbeten. 188 Viehzentrale Berlin W. 9. " noch gar nicht lieferbar war. § 166. Die Staatsanwaltschaft des Landgerichts I in München hat gestern gegen die„ Süddeutsche Montagszeitung" Anklage auf Grund des§ 166( Gotteslästerung und Beschimpfung kirchlicher Einrichtungen) erhoben, und zwar wegen einer Besprechung der im " Reuen Frankfurter Verlage" erschienenen Broschüre von Dr. Georg Kaufmann, dem Profeffor an der Universität Breslau, die betitelt ist: Die Legende vom heiligen ungenähten Rock in Trier, und das Verbot der vierten Lateransynode." " sb Skorbut und Typhus. Husland. ( Italienische Schulzustände. Rom, 19. Juli.( Eig. Ber.) find in Vorbereitung bezw. im Bau. Auf kirchlichem Gebiete haben Die Zeitschrift der italienischen Gemeindeschullehrerinnen die Dänen der Verpreußung ähnlichen Widerstand geleistet. Von den Il Corriere delle Maestre" veröffentlicht das Die Beutrale für Viehverwertung, an deren Spize der bekannte Freigemeinden sind vier Kirchen im Gesamtiverte von 110 000 W. Resultat einer Enquete über die Beschaffenheit der SchulDekonomierat Ring steht, scheint demnach durch ihre fachkundige" erbaut worden, in denen vier von den Gemeinden angestellte dänische gebäude. Die Mailänder Zeitschrift hat 26 500 Fragebogen und wissenschaftliche" Beweisführung selbst am allerwenigsten von Bastoren amtieren. Rechnet man dazu noch den beträchtlichen Tribut, verschickt und bringt nun eine Zusammenstellung des Ergeb dem Nichtvorhandensein einer Fleischnot überzeugt worden sein. den der preußische Staat in Form von Gerichtskosten auf die natio Uebrigens ist es nicht das erste Mal, daß die Ringiche Zentrale der- nalen Bestrebungen der dänischen Bevölkerung in Nordschleswig nisses, bei der einem die Haare zu Berge stehen. artige komische Sprünge macht. Als im Jahre 1902 die Schweine- jahraus jahrein legt, so muß man allen Respekt vor dem opfer- Das Gesez fordert einen Luftraum von vier Rubikmeter teuerung in Deutschland herrschte, war es, wie die Allgemeine willigen Idealismus dieser Männer haben, ein Respekt, der für uns pro Schüler; in mehr als der Hälfte aller Schulen ist diese Fleischer Zeitung" schreibt, derfelbe Dekonomierat Ring, der Deutsche freilich infolge der traurigen Rolle, die unsere Regierung Disposition nicht eingehalten. Eine Schule in der Provinz öffentlich den Schweinemangel bestritt und sich anheischig machte, dabei spielt, einen bitteren Beigeschmack hat. Alessandria hat bei einem Luftraum für 18 eine überall hin, wo ein solcher Mangel bestehen sollte, sofort Schweine Schülerzahl von 50, eine andere derselben Provinz hat Raum in genügender Zahl zu dirigieren. Die Viehzentrale erließ damals Ueber den Strafvollzug in sächsischen Strafgefängnissen waren wir für 30 und eine Frequenz von 80; das Verhältnis wie heute öffentliche Aufforderungen, ihr Angebote von Schweinen wiederholt genötigt, bittere Klage zu führen. Defter mußten wir zwischen vorschriftsmäßiger und tatsächlicher Schülerzahl beträgt zu machen und begann dann in der Tat, Listen von Biebbesitzern, gälle mitteilen, nach denen Redakteure wie gemeine Verbrecher be- 18:65 in einer Schule der Provinz Mailand, 34: 112 bei denen sofort greifbares Vieh" vorhanden sei, bekannt zu geben. Aber erstens liefen die Angebote äußerst spärlich ein, denn da tat- handelt wurden. In Ketten wurden sie durch die Straßen geführt, in einer der Provinz Padua, 15: 65 in einer der Provinz sächlich keine Schweine vorhanden waren, fonnten sie auch nicht anim Gefängnis mit Wollezupfen beschäftigt usw. Es befriedigt uns, Reggio Emilia usw. In dieser Schandstatistik ist kaum geboten werden, und weiter wurde mehrfach nachgewiesen, daß das iezt über eine humanere Behandlung Strafgefangener Mitteilung ein Unterschied zwischen Norden und Süden zu bemerken, auch machen zu können: allerdings bezieht sich dieselbe auf die in den Liſten bekannt gegebene" sofort greifbare Vieh" tatsächlich Behandlung eines Kommerzienrats. Im Strafgefängnis zu Baugen die Inseln sind nicht schlechter als das Festland, einzig die berbüßt zurzeit der Geheime Kommerzienrat Hahn, Mitinhaber eines großen Städte bilden einen Lichtpunkt, ebenso einige Mittelbekannten Dresdener Bankhauses, eine ihm im Vorjahre wegen städte, wie Parma, Novara u. a. Rom selbst ist hier, Depotunterschlagung zubittierte vierjährige Gefängnisstrafe. Bisher wie in jeder modernen Entwickelung, im Rückstand. Bei beiwaren dem Herrn Selbstbeschäftigung und Selbstbeföſtigung gewährt, nahe 600 000 Einwohnern hat es überhaupt nur 57 Schulauch bei Vorführungen und Spaziergängen das Tragen eigener Kleidung gestattet. Wir nehmen an, daß wir nun nicht mehr in die gebäude, von denen 14 hygienisch schlecht sind, 18 mittelmäßig, Lage kommen werden, über eine schimpfliche Behandlung der Ver- 17 gut und 8 vorzüglich sind. treter der Presse in sächsischen Gefängnissen zu berichten und daß die Geradezu schandbar sieht es in den ländlichen Schulen Vergünstigungen ihnen nunmehr ohne weiteres gewährt werden. aus. In einem 1100 Meter über dem Meer gelegenen Orte Ueber die Verjunkerung des Offiziertorps Hoffentlich muß man nicht erst Kommerzienrat sein und viele kleine hat das Schulgebäude keine Fensterscheiben. In Cesana Teitartikelt wieder einmal die freisinnige Presse. An der Hand der handlung zu erfahren. Leute um ihr Vermögen gebracht haben, um eine anständige Be-( Provinz Turin) befinden sich die Schulräume in einem Stall und die Stimmen der Esel und Kühe übertönen zeitneuesten Rangliste hat die Vossische Zeitung" eine eingehende Staweilig die des Lehrers. In einem anderen Dorf liegen die tistik der adeligen und der bürgerlichen Offiziere aufgestellt, aus der hervorgeht, daß auch in den letzten Jahren wiederum die Zahl der Das Kriegsgericht in Darmstadt beschäftigte sich in seiner Schulräume neben der Kirche und werden durch die Glocken bürgerlichen Offiziere im Offizierkorps, namentlich aber in den letzten Sigung, wie der„ Franks. 3tg." geschrieben wird, mit uns sehr gestört. Die Fenster sehen direkt auf den mehrere Meter höheren Kommandoſtellen, beträchtlich zurückgegangen ist. Ferner erhörten Zuständen, die in den Jahren 1899 bis 1902 in der höher gelegenen Friedhof, so daß die Kinder die Beerdigungen wird hervorgehoben, daß die Zahl der Regimenter, die nur adelige 4. Kompagnie des Infanterie- Regiments Nr. 118 zu Worms mit ansehen können. In Molare( Piemont) ist unter dent Offiziere befizen, gegenwärtig 37 beträgt, während sie 1901 nur 34 herrschten. Sergeant Nickel, Vizefeldwebel Kraffert und Unter- Schulgebäude ein Hospiz für Kranke, Verkrüppelte, Blinde, betragen hat. Natürlich handelt es sich dabei um feudale Garde- offizier Bellmann haben in jener Zeit, wie durch ein Auf- Schwindsüchtige und Kretins. In vielen Landschulen gibt es Regimenter. Ihnen steht gegenüber eine größere Anzahl von Re- gebot von mehr als dreißig Zeugen festgestellt wurde, den fein Klosett, so daß Schüler und Schülerinnen ihren Begimentern, in denen das bürgerliche Element überwiegt, in denen Mannschaften systematisch und auf die verschiedenste Methode dürfnissen auf der Straße genügen müssen. In Ligonchio es speziell mur bürgerliche Leutnants gibt. Bemerkenswert ist, daß das Leben sauer gemacht. Uebermäßiges Strafererzieren, unzählige- sick ert aus der Kloate des Drtes bees in den Pionier- Bataillonen, in Train- Bataillonen und Tele- male Gewehrstrecken in der Kniebeuge, Puffen und Kneifen, daß es graphen- Bataillonen fast nur bürgerliche Offiziere gibt. Der Adel blaue und schwarze Flecken gab, Schläge mit dem Seitengewehr auf Schulzimmer. ständig Flüssigkeit in das über einem reserviert sich also die Stellen in der feudalen Regimentern und die Hände und Tritte waren die Mittel, mit denen diese Vor- In zwei Orten liegt der Schulraum überläßt großmütig dem Bürgertum die Waffengattungen, auf die gefeßten aus ihren Untergebenen tüchtige Soldaten heranzubilden bis vor kurzem benutzten Beinhaus; in einem von diesen die Offiziere der feudalen Regimenter mit Geringschäßung herab- fuchten. Auf den jungen Zeichner Emil Reininger aus Darmstadt, ist die das Massengrabbedeckende Steinplatte blicken. Ferner hält es der Adel im deutschen Offiziertorps für sein der mit 17 Jahren als Freiwilliger eingetreten war, hatten gespalten! Privileg, die angenehmsten Garnisonen, in denen sich Gelegenheit fie es dabei besonders abgesehen. Als Reininger schon In diesem Zustand befanden sich die Schulgebäude der zu zerstreuung und standesgemäßem Bebensgenuß bietet, für sich einige Beit aus dem Dienst entlassen war und sich wieder in einer Gemeindeschulen Italiens. Die Gemeinden tragen nur den zu reservieren. Dagegen finden sich in den kleinen Garnisonen, Bivilstellung befand, machten sich bei ihm als Folge- fleineren Teil der Schuld, weil sie vielfach so verarmt sind, namentlich in den Nestern Ost- und Westpreußens und den west- erscheinungen der erlittenen Beinigungen nach- daß sie für eine menschenwürdige Beschaffenheit der Schulen lichen Grenzorten fast nur bürgerliche Leutnants. träglich Spuren von Geistesstörung bemerkbar, so daß er längere Zeit in der Gießener Klinit untergebracht werden mußte, ehe er nicht Sorge tragen können. Aus der Staatskasse müßten die feinen Eürgerlichen Beruf wieder aufnehmen konnte. Die wegen ersten Mittel für den Bau hygienischer Schullokale kommen. Mißhandlungen von Untergebenen in einer ganzen Reihe von Fällen Aber der Staat hat für so etwas kein Geld, das braucht er angeklagten Unteroffiziere wollen sich der Vorgänge teils nicht mehr für Kanonen und Panzerschiffe. entfinnen, teils stellten sie sie als harmlos hin. Das Urteil war denn auch recht milde. Es lautete gegen Nickel auf nur drei Wochen Mittelarrest, gegen Straffert auf 14 Tage gelinden Arrest und gegen Bellmann auf zwei Wochen Mittelarrest. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluß der Deffentlichkeit statt. Das alles ist ja in der Tat höchst bezeichnend für den Uebermut des Junkertums und die Rücksichtslosigkeit, mit der es sich die bevorzugtesten Stellen in der Armee sichert. Aber es ist doch nur sehr einseitig, wenn die Bourgeoispresse Klage darüber führt, daß die bürgerlichen Offiziere fortgesezt zurückgesetzt werden. Handelt es sich hierbei doch nur um den Konkurrenzkampf zwischen awei Privilegierten. Viel wichtiger und unerhörter ist die Tatsache, daß der nicht besikende Teil der Bevölkerung, namentlich aber die ganze Arbeiterklasse, von dem Offiziersprivileg bollständig ausgeschlossen ist. Während man in Frankreich Fürsorge getroffen hat, daß wenigstens ein Teil des Offizierkorps sich aus dem Volfe rekrutiert, ist bei uns in Deutschland das wirkliche Volk vom Tragen des vornehmsten Rockes" prin= zipiell ausgeschlossen. Darüber Betrachtungen anzuftellen, erscheint uns weit wichtiger, als über die Verjunkerung des Offizierkorps Klage zu erheben. " Ein Wiederaufuahme- Verfahren der Ruhstrat- Prozesse soll nach einer Meldung des B. T." von den Redakteuren Biermann und Schwehnert einzuleiten versucht werden. Die beiden Verurteilten haben ihre Anwälte ersucht, die Einleitung des Wiederaufnahme- Verfahrens auf Grund der Zeugen aussagen in Bückeburg zu betreiben. Wie Soldatenschinder bestraft werden! M Koloniale Moral. Frankreich. Spionage- Affäre. Der aus Anlaß der Spionageangelegenheit fürzlich verhaftete Soldat Besse hat ein vollständiges Geständnis abgelegt. Der Hauptschuldige wäre danach der flüchtige Soldat Pelissiers. Die Schriftstücke, welche die Mobilisierung des 15. Armeekorps betreffen, Der zur„ Rehabilitierung" des Hänge- Peters bemerkt der„ Hamb. feien für 400 000 Frank an Italien verkauft worden. beauftragt, Kriegsminister hat die Korpskommandeure ihren Wir haben immer die Ansicht vertreten, daß in einer Art Offizieren zu empfehlen, daß sie sich vor den Machenschaften formal bureaukratischen Uebereifers, dem das bekannte gewisser ausländischer Dienstvermittelungs- Bureaus acht Pharisäertum geräuschvoll sefundierte, dem energischen nehmen möchten. Diese Bureaus beschäftigten sich mit der AnAfrikaner, dem wir unser ostafrikanisches Schutzgebiet verdanken, stellung ausländischer Dienstmädchen in den Familien französischer seinerzeit zu viel geschehen sei." Offiziere, wobei hervorgehoben werde, die Lohnfrage sei nebensäch Korr.": in Wie wir gestern nachwiesen, gelangte der Gerichtshof zu dem lich. Die Korpskommandanten sollten überdies eine vertrauliche Urteil, daß Peters eine Negerin und einen Neger aus gemeinsten Untersuchung über diejenigen Offiziere einleiten, in deren Häusern persönlichen Motiven unter gröblichster Verlegung ausländische Dienstmädchen dienten, und gleichzeitig die Nationalität einer Amtsgewalt habe hinrichten und unter denselben derselben sowie das Bureau feststellen, durch dessen Vermittelung sic Umständen mehrere andere Negerinnen in der grausamsten Weise angestellt feien. Wenn dazu bemerkt wird, daß es sehr unwahrscheinlich sei, daß habe auspeitschen lassen. Welcher Unterschied zwischen solchen Handlungen dieser Versuch Erfolg haben werde, so sind wir anderer Ansicht. und gemeinem Mord vorhanden ist, haben wir wenigstens nieDie Verurteilung Schiveynerts erfolgte seinerzeit wegen der mals ausfindig zu machen vermocht. Und daß eine solche Tat mit Anschuldigung, Ruhstrat habe einen wissentlichen Meineid geleistet Dienstentlassung geahndet wurde, nennt der Hamb. Korr." und im Landtage die unwahrheit gesagt. Diese Anschuldigung einen Att formalbureaukratischen Uebereifers", ein viel zu hartes stützte sich nicht nur darauf, daß Rubstrat verschwiegen habe, daß er Urteil! Ja, das Blatt bedauert schließlich, daß leider" nur geringe auch als Minister noch gepokert habe, sondern auch darauf, daß Aussicht vorhanden sei, diesen Kulturträger wieder auf die unglück Ruhstrat noch im Jahre 1900 Lustige Sieben" gespielt habe. Der lichen Eingeborenen loslassen zu können! Beuge Kellner Meyer sollte die letztere Tatsache erweisen. Der Gerichtshof erachtete nun die Aussage Meyers als unglaub= " Die Owambo- Frage Die Trennungsvorlage und der Senat. Paris, 22. Juli. Der Präsident der für die Trennungsvorlage eingesetzten Senatskommission, der frühere Justizminister Vallé, hat einem Berichterstatter erklärt, daß der Senat die Erörterung des Gefegentwurfes gegen den 10. November beginnen und voraussichtlich Mitte Des zember beenden werde. Die Kommission wünsche, daß auch der Senat das Gesetz in der von der Kammer angenommenen Form annehme; es sei zu hoffen, daß diesem Wunsche entsprochen werde. Italien. Seit 1892 Abwürdig und verhängte die Inhaftierung dieses Zeugen wegen dürfte wahrscheinlich im südwestafrikanischen Krieg noch eine Rolle Verdachts des Meineides. Nun hat aber auch in Bückeburg ein spielen. Zu Beginn des Krieges wurde in unserer Kolonialpresse anderer Zeuge, der Kellner Herzmann gleich Meyer ausgesagt, allgemein verlangt, daß man gleich reines Aufwaschen machen und daß Ruhstrat noch 1900 Lustige Sieben" gespielt habe. Es liegt Der Tod eines Republikaners. also neues Beweismaterial für einen Teil der An- auch die Owambos entwaffnen solle. Der Krieg nahm aber dann, Rom, 19. Juli.( Eig. Ber.) schuldigung Schwehnerts vor. Ferner wurde durch mehrere weitere namentlich durch den Aufstand der Witbois und Hottentotten, eine Gestalt an, daß Deutschland einstweilen gar nicht daran denken Gestern ist in Florenz der republikanische Abgeordnete Ettore Bengenaussagen erwiesen, daß Ruhstrat sich in der bekannten Nische konnte, sich mit den Owambos zu befassen. Troßdem dürften die Socci an einer im Verlauf eines Krebsleidens auftretenden Nierenbefand, als Lustige Sieben" gespielt wurde. Absichten nicht aufgegeben sein, nach völliger Niederwerfung der entzündung gestorben. Hottentotten und Hereros auch gegen die Owambos vorzugehen. Socci, der 59 Jahre alt geworden ist, war eine der synt Die Jahresbilanz des Köllerkurses Angesichts dieser Absichten ist es von Interesse, näheres über die pathischesten Erscheinungen der äußersten Linken. wurde auf den Generalversammlungen der drei dänischen Vereine Owambos zu erfahren. Die Zahl derselben, die sich auf deutschem geordneter für Greffeto, hat er nie eine Parlamentssigung verfäumt. in Nordschleswig, des Sprachbereins, Schulvereins und Wahlvereins und portugiesischem Gebiet befinden, wird auf 130 000 Stöpfe ge- Er hat seine antimonarchische und antiklerikale Gesinnung stets sehr gezogen, die anfangs dieser Woche in Hadersleben tagten. Sämt- schäßt. Die Owambos sind ein sehr kriegerischer Stamm, was die scharf betont und ist bekannt durch sein Wirken für die Emanzipation So brachte er im Parlament einen Gesezentwurf für fiche drei Vereine haben trop der politischen und wirtschaftlichen Portugiesen im vorigen Jahre erfahren mußten. Gelang es damals der Frau. Verfolgungen, die ihre Mitglieder von den preußischen Behörden zu doch einem Owambostamm, den gegen ihn entsandten portugiesischen die Zulassung der Frauen zur Advokatur durch und ebenso ein erdulden haben, auch im verflossenen Geschäftsjahre an Mitgliedern Truppen eine äußerst schwere Niederlage beizubringen. Ganz in Gesetz, das den im Postdienst angestellten Frauen das Recht der zugenommen. Der Verein zur Erhaltung der dänischen Sprache der Nähe der deutscher Grenze lieferten sie den Portugiesen Eheschließung gewährt. Ein sehr arbeitsamer Journalist, lebte er in in Nordschleswig", dessen Mitgliederzahl zurzeit 2670 beträgt, hatte ein Gefecht, bei dem diese allein 253 Mann an Toten verloren. beständiger Bedürftigkeit und ist arm gestorben. einen Zuwachs von 93 zu verzeichnen, der Schulverein bei einem Portugal war nicht in der Lage, diese Schlappe wett machen zu Bestande von 3900 in 1 Jahren einen Zuwachs von 200 Mit- fönnen. Der Kampfesmut der Owambos ist infolgedessen noch ge= Siegreiche Wahlen. In Rotterdam ward Genoffe H. Spiet. gliedern, der Wahlverein mit seinen 3300 Mitgliedern ungefähr die stiegen. In Lissabon sind Nachrichten vom 12. Mai eingetroffen, gleiche Zahl. Mit Stolz können die Vereine dem blöden Wüten wonach die Lage an der deutsch- portugiesischen Grenze eine sehr man in den Gemeinderat gewählt. Er faß früher schon zwei Jahre Der Germanisatoren die Kulturarbeit, die sie im Dienste ihrer kritische sein soll. Die Owambos hätten bereits wiederum Streif- im Rat, ist aber jetzt wieder der erste, der hineinkommit. In Bestrebungen auch im verflossenen Jahre geleistet, gegenüberstellen. züge in die Nachbargebiete unternommen. In der Nähe einer Amsterdam ist heute Genosse 200 puit nach sehr hartem WahlDer Sprachberein hat an seine 130 Bibliotheken 3220 Bände, Mission hätten sie vier Berfonen getötet. Ga iei wahrscheinlich tampf gegen den austretenden Liberalen Bau Reicrop gewäh Niederlande. 1 Aus der Arbeiterwelt. * worden. In Enschede wurden 2, in Lonneker 3 Sozialdemokraten der Absolutismus nicht soweit erschüttert worden, daß die fried- Polizei weiß nichts über das Schicksal der fünfzehn Leute. Det gewählt. lichen" Leute ihre Pläne offen verfolgen konnten. Was die liberalen Polizeichef erklärte, er habe Nachforschungen angeordnet. Elemente Rußlands jetzt unternehmen und was sie erreichen werden, England. wurde festgestellt, daß Durch Nachforschungen im Hafen weitere acht Matrosen, welche in den Docks gearbeitet sie haben es aus den Händen der revolutionären Parteien. haben, ebenfalls spurlos verschwunden sind. Man London, 20. Juli. Die britische Arbeiterpartei( Labour Represen bringt dies mit der plötzlichen Abfahrt des russischen tation Committee) hat 5400 Mark für die russische Revolution ge Moskan, 22. Juli. In der gestrigen Sitzung des Semstwo- Stationärs Psesuape" in Verbindung, der bisher in Galatz war. sammelt. Diese Partei hat bekanntlich vier Vertreter im Kongresses wurde eine Resolution angenommen, in der Man glaubt, daß die weggelockten Matrosen auf diesem Schiffe nach Parlament: Keir Hardie, Shackleton, Henderson, Crooks. Während es heißt: Im Hinblick auf die häufigen Verlegungen der be- Reni gebracht wurden. Hardie im„ Labour Leader" für republikanische Ideen wirkt, ließen stehenden Gesetze müssen alle mit friedlichen Mitteln für die In mehreren Städten Rumäniens wurden Komitees zum ſich ſeine drei parlamentarischen Kollegen dazu herbei, ein Gartenfest Aufrechterhaltung der Menschenrechte eintreten, doch schließt Schuße der ehemaligen Matrosen des„ Potemkin" gegen des Königs in Windsor zu besuchen. Infolge des Prozesses der Walliser Bergwerksbesitzer gegen den dieses nicht aus, daß bei solchen Gesetzesüberschreitungen die Manöver russischer Spiel gebildet. Gestern traf in Galaz eine elegante russische Dame ein, die sich Verband der Walliser Bergarbeiter haben leytere an Schadenersatz nötigenfalls auch der Obrigkeit der Gehorsam verweigert werde. dadurch verdächtig machte, daß fie Photographien der Botemtin" und Kosten die Gesamtsumme von 62 500 Pfund Sterling Es wurde dann der Entwurf eines Aufrufs an das Volk ver- Matrosen sucht. Man hält auch sie für eine russische Polizei( 1 250 000 Mark) zu zahlen, die jetzt fällig wird. lesen, in dem der Gang der jüngsten Ereignisse flargelegt und agentin. Zwischen Privatunternehmern und dem Londoner Grafschaftsrat dieses aufgefordert wird, sich zur Beratung der Volksvertreterwird gegenwärtig um die Londoner Elektrizitätszufuhr gefämpft. frage in Gruppen zn vereinigen. Gegen diesen Aufruf wurde Die Regierung, das Privatkapital, die konservative Mehrheit und Der Aufenthalt der Matrosen vom Potemkin" in Rumänien eine große Zahl liberaler Volksvertreter sind gegen die Munizi- geltend gemacht, daß er der Kategorie revolutionärer Proflapalisierung der Elektrizität und wollen fie einer Privatfirma über- mationen zugezählt werden und auch das Eingreifen der Be- beginnt der Regierung ernste Sorgen zu machen. Russische Spione, darunter auch Frauen, sind nach lassen. Diese wandte sich mit einer bezüglichen Vorlage an das hörden gegen die Volksmassen hervorrufen könne. Andere Rumänien gekommen. Es bestätigt sich, daß mehrere ehemalige Parlament, das in zweiter Lesung die Vorlage mit 199 gegen fahen im Gegenteil in diesem Aufruf ein Gegengewicht gegen" Botemkin"-Matrosen sich dem russischen Stationsschiff Psesuape" 160 Stimmen angenommen hat. In der munizipalfeindlichen Mehr- solche Proklamationen. Es wurde dann mit allen gegen fünf in Galaz ergeben haben. heit befindet sich auch der bekannte Bergarbeiter Abgeordnete Stimmen der Beschluß gefaßt, den Aufruf zu erlassen. Die Mr. Burt. anwesenden Vertreter der Presse brachten einen Protest gegen die jüngsten administrativen Maßregelungen der Presse ein. Der englische Arbeitsmarkt. * * London, 20. Juli. Nach der„ Labour Gazette" hatten die berichtenden Gewerkschaften 5,2 Proz. Arbeitslose gegen 5,1 im vorDie„ Russische Korrespondenz" erhält am 22. d. Mts. Hergegangenen Monat und gegen 5,9 Proz. im Juni 1904. An folgenden telegraphischen Bericht aus Moskau über den Lohnänderungen waren 12 700 Arbeiter beteiligt, wovon 7350 eine Schlußtag des Kongresses der Semstwos und StädteLohnerhöhung erhielten und 5350 eine Lohnherabsezung. Das vertreter: Reinergebnis ist eine Lohnherabsetzung von 1400 Mt. die Woche. Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgange kamen vor: 91 im Bergbau, ausgeschieden. Der Kongreß wird jedoch durch andere auf Seit gestern sind mehrere Vertreter aus der Versammlung 35 im Eisenbahnverkehr, 52 in den Fabriken, 141 im Seeverkehr. Trotzdem die Arbeitslosigkeit sich gegen den Parallelmonat des seine volle Zahl gebracht. Am Freitag erfolgte zunächst Vorjahres um etwas gebessert hat, wird in den Reihen der un- die Verlesung der Begrüßungen von Privaten und Verqualifizierten Arbeiter viel über Mangel an Arbeitsgelegenheit ge- einigungen., unter diesen befindet sich auch der flagt. Legten Montag fand eine Demonstration von 600 Arbeits- Beamtenverband. Alle Mitglieder erblicken in dem frauen statt, die vor das Parlament zogen, um die Volksvertreter Kongresse eine Veranstaltung von historischer Bedeutung. Der aufzufordern, die Arbeitslosen- Vorlage anzunehmen. " Zur Kabinettskrisis. Amerika. Wahlvorbereitungen in New York. Eine weitere Nachricht besagt: * " Russische Geheimagenten legen den Matrosen gefälschte Briefe von ihren Angehörigen bor, in welchen schwere Erkrankungen und andere Unglücksfälle mitgeteilt werden, um sie zur Heimreise zu bestimmen. Die Galazer Behörden haben strenge Maßnahmen zur Ueberwa chung der russischen Umtriebe ergriffen. Eine Hausdurchsuchung beim Russen Fotin führte zur Beschlagnahme von Manifesten, durch welche die Russen in der Dobrudscha zur Massenauswanderung aufgefordert werden. Das Ministerium des Innern hat längs der Donau und der Grenzen eine strenge Kontrolle fremder Reisender angeordnet. Die jüdische Arbeiterbewegung in Rußland. " Wie bekannt ist, sind im Anfange der 80er Jahre Erzesse gegen wichtigste und schwierigste Punkt der Tagesordnung ist heute die Juden in vielen Städten Rußlands vorgekommen. Damals die Feststellung des Aufrufs an die Bevölkerung, der das haben an den Erzessen verhältnismäßig große Massen der Be, Bolizeiagenten, um die unwissenden und ausgebeuteten Boltsmassen eigentliche Glaubensbekenntnis der Semstwos enthält. Der bölkerung, besonders der Bauern teilgenommen. Es genügte eine Evening Standard" behauptet mit Bestimmtheit, daß Aufruf wird von der erdrückenden Mehrzahl der Kongreß- sehr oberflächliche Agitation seitens einiger aus Petersburg gesandter das Ministerium nicht zurücktreten wird. Vier Mitglieder des teilnehmer unterschrieben. Er soll vervielfältigt und über das gegen die Juden aufzuheben. Daher war es auch der Regierung Polizeiagenten, um die unwissenden und ausgebeuteten Boltsmassen Kabinetts seien für Auflösung im Herbst, doch ist in bezug auf ganze Land hin verbreitet werden. Er gibt zunächst in möglich, diese Erzeffe als eine Voltsbewegung" gegen die jüdischen diesen Punkt noch kein Beschluß gefaßt worden. historischer Darstellung die nicht erfüllten Ver- Bucherer und Ausbeuter darzustellen. Unter ganz anderen Ver sprechungen der Regierung wieder und hältnissen spielen sich die Erzesse derlegten Zeit ab. Die letzten skizziert dann die kritische Lage des Landes, die zwanzig Jahre sind nicht umsonst vorübergegangen für Rußland. Das Alles muß sich vereinigen, Niveau der Volksmassen, besonders in den Städten, hat sich wesentIm nächsten November finden in Groß- New York die Stadt- täglich schlimmer werde. Man lich gehoben, eine starke Arbeiterbewegung ist entstanden und ein wahlen statt. Die Bürger wählen alle höheren Beamten, vom um der Willkür passiven Widerstand entgegenzusetzen. Bürgermeister abwärts, sowie ihre Vertreter im Stadtrat. In einer dürfe der Willkür nicht Folge leisten. Man verlangt die richtigeres Verständnis der verschiedenen sozialen Lebensereignisse greift immer mehr um sich. Man erinnere sich nur an Kichinew: Stadt von vier Millionen Einwohnern find viele wichtige und ein Anerkennung Menschenrechte, freie eine spezielle Zeitung wurde dort herausgegeben, die die Massen in flußreiche Aemter zu bergeben und der Wahlkampf ist gewöhnlich Bürgerrechte, Integrität der Persönlich diesem Sinne bearbeitete( Bessarabet" von Kruschewan), es mußte ein sehr hiziger. Bekannt ist, wie Tammany Hall, die berüchtigte keit usw. Man fordert Dent- und Glaubensfreiheit. Die ein spezieller Beamter( Baron Löwendal) mit einer ganzen Bande demokratische Organisation, lange Zeit hindurch unumschränkt in Bauern müssen vollberechtigte Staatsbürger werden. So- fleinerer Polizeibeamten fich längere Zeit vorher in der Stadt niederNeto York die Herrschaft führte. Oftmals niedergeworfen, stand der dann tritt der Aufruf in eine Kritik der projektierten Reichs- lassen, um diese schreckliche Judenmegelung zu organisieren, und am Tammany- Ring immer wieder auf und verstand es, die Aemter an duma ein. Er betont die durchaus friedliche Tendenz Ende hatte nur ein sehr kleiner Teil der friedlichen Bevölkernng an sich zu reißen und wie eine Beute zu verteilen. Noch heute übt des Kongresses, die unnüze Opfer vermieden zu sehen ein überwältigender Teil der Krawallhelden überhaupt bestand aus den Erzessen teilgenommen; nicht nur alle Anführer, sondern auch Tamman eine maßgebende Gewalt aus, obgleich es regelmäßig einen schweren Kampf fostet, um den Sieg zu gewinnen. Da ist die wünscht. In guter Rede befürwortet Nabokow den Polizeiagenten, Spizeln und Vertretern der sogenannten schwarzen der " republikanische Partei, die den Tammany- Leuten die reiche Beute Aufruf. Petrunkewitsch weist darauf hin, daß die Bande" des städtischen Gesindels, unterstützt von einigen" Geschäftsnicht gönnt; auch eine Bürger- Vereinigung" tritt gelegentlich auf mit Semstwos schon vor 40 Jahren zum Volte hätten gehen antisemiten und dergleichen. einem verschwommenen Programm von guter ehrlicher Verwaltung", müssen, dem sie fremd würden, wenn sie nicht stets ihre Pflicht Einen Judenkrawall jetzt zu organisieren, ist bei weitem nicht „ Sparsamkeit“,„ Befreiung von der Tammany- Wirtschaft", und ähn erfüllten, um dem Gedankenmangel des Volkes, der blutige so leicht wie vor 20 Jahren. Man dente sich nur, was für eine lichen Schlagworten, die alle nicht viel helfen. Populisten and Erzesse verursacht, aufklärend abzuhelfen und so versuchen, eine Unmasse von Flugblättern und Broschüren, die gegen die Juden Prohibitionisten sind auch da, haben aber nichts zu bedeuten; darührige Agitation. Auch diesmal stehen die Sozialisten schon im gegen wächst die sozialistische Partei träftig heran und entfaltet eine friedliche Lösung zu erreichen. Andernfalls wäre das Volk unter aufheben und zu Gewalttätigkeiten auffordern, jetzt erscheint. Die gegen wächst die sozialistische Partei kräftig heran und entfaltet eine ben Einfluß der Reaktion oder der Anarchie geraten, und in Baht solcher Flugblätter kann vielleicht nach Millionen gezählt werden, dabei die verstärkte mündliche Agitation, die von Geistlichen, Felde; sie haben Flugblätter herausgegeben und Versammlungen beiden Fällen würde ein schreckliches Ende zu befürchten Bolizeioffizieren, Spigeln usw. getrieben wird. Man sucht in den veranstaltet, in denen sie ihre Kandidaten eifrig empfehlen. Leider sein. Mit stürmischem Beifall werden diese Ausführungen auf Flugblättern die Juden als„ Blutsauger" des russischen Volkes darstehen sich noch immer die zwei Richtungen in der Partei gegenüber genommen. Diese friedfertige Tendenz des Kongresses be- zustellen, als Feinde des Zaren, des Vaterlandes und der orthodoren und schwächen durch ihren Streit die Gesamtagitation. So geht das stimmt verschiedene, die am Donnerstag noch aus Furcht vor Kirche, als Leute, die die Japaner mit ihrem Gelde gekauft haben, schon seit 1900. In diesem Jahre erhielt die Sozialdemokratische dem scheinbar revolutionären Wege ihm ihr Einverständnis die die Konstitution nur erstreben, um mit Hülfe des Parlaments Partei 9277 Stimmen in Groß- New York, während die Sozialistische versagt hatten, es nachträglich zu erklären. Man beschließt, alles in ihre Hände zu bekommen, das Volk noch stärker aussaugen zu Arbeiterpartei 6972 Stimmen erzielte. 1901 fielen auf die erstere zu der Vereinigung der Semstwos je zwei Vertreter aus den können. Es verdient aber erwähnt zu werden, daß in den meisten dieser 9834 und auf die letztere mur 6213 Stimmen. 1902 fand ein großer Aufschwung statt und die Gouvernements, die keine Semstwos besigen, mit heranzuziehen Flugblätter die Juden nicht allein figurieren, sondern sich in der Sozialdemokraten Nachbarschaft von Polen und Armeniern befinden, von libebrachten es auf 16 468 Stimmen, die Sozialistische Arbeiter und das Bureau wird damit beauftragt, die Frage zu entscheiden, ralen Semst woleuten, Studenten, Gymnasiaften, Aerzten, partei auf 9178. Im Jahre 1903 hielten die Sozialdemokraten ob auch Arbeiterorganisationen mit heranzuziehen sind. In Schriftstellern, Lehrern, Intellektuellen überhaupt. Gegen alle diese Leute ihren Zuwachs nicht nur, sondern erhöhten ihn noch auf 16 961, öffentlichen Versammlungen soll die Volksmeinung durch wird das Bolt aufgehegt, sie alle werden als die schlimmsten Feinde während die Sozialistische Arbeiterpartei den Zuwachs verlor und Resolutionen festgestellt werden. Es wird einstimmig ein des Vaterlandes bezeichnet. Und wir sehen auch, daß wir jetzt nicht fogar bis auf 5230 Stimmen fant, die im Jahre 1904 noch etwas Protest gegen die Maßregelungen von Zeitungen ohne ge- nur Judenerzesse haben, sondern auch schreckliche Niedermezelungen fielen, nämlich auf 5171. Dagegen nahmen die Sozialdemokraten 1904 richtliche Urteile beschlossen. Die Frage, ob die Bauern bei der Armenier auf dem Kaukasus, empörende Ueberfälle auf Gymnas einen neuen großen Aufschwung und erzielten für Debs in Groß- den Wahlen gleichberechtigt sein sollen, wird bei der zweiten fiaften in Kursk und Pskow, einzelne Ueberfälle auf Studenten, New York 24 512 Stimmen. Das sind nur kleine Zahlen gegenüber Lesung des eigenen Verfassungsprojektes einstimmig beden Hunderttausenden von Stimmen, über die Tammany Hall ver fügt, aber ein stetiges Wachstum, wenigstens auf der Seite der iaht. Das Memorandum der jüdischen Intelligenz wird Sozialdemokraten, belohnt für die zähe Ausdauer in der Agitation von dem Bureau in einem den jüdischen Forderungen entund stärkt die Hoffnung auf den endlichen Erfolg. sprechenden Sinne beantwortet werden. Die russische Revolution. Gedächtnisfeier des Blutsonntags. Die Situng schließt gegen 3 Uhr morgens. Ein Held! Okrzeja wies Aus Warschau wird dem„ L- A." telegraphiert: Freitag 6 Uhr morgens wurde auf der Esplanade der hiesigen Petersburg, 22. Juli. Heute, am sechsmonatlichen Gedenktage Bitadelle das Todesurteil an Stefan Otrzeja durch den Strang vollder Januar- Unruhen, feiern die Arbeiter aller Fabriten, Druckereien, 30gen. Okrzeja, der vor einigen Monaten gegen das Polizei des Bauhandwerks und anderer Berufe. Tausende von Arbeitern aus bezirksamt in Praga eine Bombe warf, wurde vom Kriegsgericht Kolpino sowie von den Obuchowwerken und aus dem Schlüssel- zum Tode verurteilt. Das Gericht empfahl ihn als neunzehn burger Bezirk versammeln sich auf dem Preobraschensti- jährigen Jüngling der Gnade des Generalgouverneurs. Kirchhof außerhalb der Stadt. Sehr starke Kosaken- und Infan- Trotzdem bestätigte dieser das Todesurteil. terie- Abteilungen wurden zum Zwecke der Aufrechterhaltung der jede Gnade ab, seine Mutter und sein Anwalt Batet er Ordnung dahin entsandt. Der Generalgouverneur hatte bereits fuchten ohne sein Wissen den Zaren um Gnade. Aus Petersburg Bei dem Akt der Urteilsvollstreckung legte sich gestern abend weitgehende Schuhmaßnahmen getroffen. So find fam feine Antwort. von auswärts zur Verstärkung der Garnison weitere Kosaten und Okrzeja selbst den Strang um den Hals und gestattete nicht, daß sein Infanterietruppen im Laufe der Nacht herangezogen worden. Die Gesicht bedeckt wurde. Ein mastierter Henter zog den Strang so Fabrikviertel, besonders der Waffiliewsti-, Narwa- Moskauer-, Peters unbehilflich, daß er riß. Erst beim zweiten Zuge wurde der Tod burger und Wyborger Stadtteile sind durch starke Truppenfordons fonstatiert. abgesperrt. Bis zum Nachmittag liegen keine Nachrichten von ruhestörenden Kundgebungen oder Zusammenstößen vor. Der Semstivokongreß. Banernunruhen. Auch in den letzten Tagen kommen aus verschiedenen Gebieten Rußlands Nachrichten über Bauernunruhen. Oft find es, wie es in der offiziellen Sprache heißt,„ Mißverständnisse" zwischen Bauern und Gutsbesitzern, die alle gerade jetzt zum Austrag gelangen und oft vulkanartig ganze Kreise erschüttern. besonders in den Universitätsstädten. Manche Aerzte und Lehrer mußten ihre Stellen verlassen infolge der feindlichen Stimmung der Bauern, wie z. B. im Gouv. Saratot. Die mündliche und schriftliche Agitation der Regierung gegen die Juden hat sich also kolossal entfaltet. Und doch muß konstatiert werden, daß die Wirkung dieser toloffalen Agitation nicht allzu stark ist, denn die Judenerzeffe standen in keinem Verhältnis dazu, und in sehr vielen Städten, wo die Agitation gegen die Juden von den Polizeiagenten sehr arg getrieben wurde, ist sie dank der starken jüdischen Arbeiter organisation völlig mißlungen. Gehen wir zu der Frage über, wie sich bei den jetzigen Erzessen die jüdische Bevölkerung verhält, insbesondere die Arbeiterschaft. In den achtziger Jahren war von den Juden außer in Warschau und noch einigen Städten überhaupt gar kein Widerstand geleistet worden. Die Juden versteckten sich in den Kellern, vor ihren Augen wurde ihr Hab und Gut zerstört, ihre Nächsten getötet oder verwundet, ihre Frauen und Töchter vergewaltigt. Das Schreckliche dabei waren nicht nur alle diese Gräuel, sondern nicht minder, daß dagegen tein Widerstand geleistet wurde, daß die Leute sich wie Kälber hin schlachten ließen. Einen besonderen Vorwurf kann man selbstverständlich den Leuten daraus nicht machen; denn man tonnte damals von den dreimal geknechteten jüdischen Bürgern Rußlands nicht verlangen, daß sie dasselbe Maß von Menschenwürde befäßen wie diejenigen, die in der Atmosphäre der politischen Freiheit und bürgerlichen Gleichberechtigung aufgewachsen sind. Um so mehr müssen wir aber den Umschwung bewundern, der in den letzten Jahren eingetreten ist. " Wie bekannt, existiert schon seit mehr als 15 Jahren die Arbeiterbewegung innerhalb der Juden in Rußland. Seit dem Jahre 1897 hat sich der Allgemeine jüdische Arbeiterbund" gebildet, der mit jedem Jahre an Stärke und Bedeutung zunimmt und der zurzeit Wir werden auf die Bedeutung, die dem Semstwokongreß und unstreitbar zu den mächtigsten Faktoren des russischen Gesellschaftsden politischen und gesellschaftlichen Streisen, die hinter ihm stehen, bei- So werden Unruhen gemeldet aus dem Gouvernement Grodno, lebens gehört. Der„ Bund" hat seine Tätigkeit in den größten gemessen werden kann, eingehend zurüdfommen. Zunächst ist nicht aus Wischnywologk( Gouv. Twer), wo schon über eine Woche der wie in den mittleren Städten bis in die fleinsten jüdischen Flecken zu verkennen, daß die Beschlüsse des Kongresses, insbesondere der Wald von Jeschtremow brennt. Nach dem Kreis Balta( Podolien) entfaltet. Diese Bewegung mußte felbstverständlich das geistige mußten sogar bier Bataillone Soldaten geschickt werden, um den Niveau der Arbeiterschaft heben. Es entstand in derselben ein Entwurf einer Verfassung, so weit es sich aus den bisherigen Mel- Agrar, exzessen" ein Ende zu machen. Auch nach einem Dorfe im starkes Drängen nach Wissen, es bildete sich ein großes Interesse dungen erkennen läßt, der Entschiedenheit nicht entbehren. Es wird Gouvernement Benfa, wo an verschiedenen Buntten bäuerliche Un- an verschiedenen gesellschaftlichen Fragen heraus, am Leben und eine Verfassung gefordert, die an Konstitutionalismus und Libe- ruhen zu verzeichnen sind, wurden hundert Kosaten dirigiert. an den Einrichtungen der westeuropäischen Länder. Jeder Schritt ralismus über das hinausgeht, was das Deutsche Reich Viele Einzelheiten aus anderen Ortschaften beweisen ebenfalls, der Bewegung mußte durch harten Kampf erobert werden, und diese aufzuweisen hat. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob daß der Geist der Ruhe in die Bauernschaft nicht einfehren will und Schule war es, die den Juden, der ehemals vor jedem Polizeihut in den Semstwoversammlungen und der gesellschaftlichen Schicht, daß durch schöne Worte die Wogen nicht zu glätten find. zitterte, zu einem Bürger im vollen Sinne des Wortes erzogen hat. auf die sie sich stützen, die Kraft vorhanden ist, bie Kraft Und diese Tätigkeit des Bundes" war es, die revolutionierend auch auf die verschiedenen Schichten der jüdischen Bourgeoisie wirkte, was das, was sie beschließen, auch beharrlich zu vertreten und zur Aus Bukarest wird der N. Fr. Pr." vom 21. Juli be- auch von dem größten Teile der letzteren offen zugegeben wird. Durchführung zu bringen. Wenig Vertrauen flößt da die Art ein, richtet: Dies zeigt am besten die Tatsache, daß sie den Bund" unterstützen, wie der Kongreß die friedliche Lösung" betont und vom„ scheinbar Die fünfzehn Matrosen des Potemkin", die in und das ist auch sehr verständlich, denn wenn sie auch das Endziel revolutionären Wege" abrückt. Ohne die Heldentaten der Revo Galaz in der Holzfabrik Göz arbeiteten, sind in der Tat spurlos desselben den Sozialismus nicht teilen, so verstehen sie ganz Tutionäre wäre aber der gesamte Semstwokongreß nicht möglich verschwunden. Das Fabritsbureau erklärt, daß die Leute im Tage- gut, daß das nächste Ziel, zu dem der Bund" strebt die Ergeworden Ohne die Tapferen, die ihr Leben daran gegeben, wäre lob searbeitet haben und nicht mehr gekommen find. Die Golaser fämpfung einer Berfaifuna auf demokratischer Grundlage, die politische Spitzeltreiben in Rumänien. " " unb bürgerliche Gleichberechtigung zugute kommen wird. Die Kohlenproduktion Deutschlands hat im Juni den hohen Stand, den sie im Mai erreicht hatte, nicht zu behaupten vermocht. Es trat vielmehr infolge des Nachlassens der Nachfrage ein erheb licher Rückschlag ein, so daß die Steinkohlenförderung im Juni fast um zwei Willionen Tonnen hinter der Förderung des Mai zurückgeblieben ist. Für die einzelnen Monate seit Beginn des Jahres ergibt sich folgende Steinkohlenförderung Kotserzeugung dem ganzen jüdischen Bolle mit den Schießplägen in Meppen und Tangerhütte: bas Stahlwert ihrem gesamten Juhalt wieder zutage. Von der Uhr wollte bie vorm. F. Asthöwer u. Co. in Annen i. W., das Grusonwert in Diebin nichts wissen. Bei dieser Behauptung blieb die Angeklagte Dieser Umschwung in dem Leben des jüdischen Volkes mußte Buckau bei Magdeburg, die Germaniawerft in Kiel, das Hütte nwert auch in der gestrigen Verhandlung. Da alle Recherchen nach der felbstverständlich sein Selbstbewußtsein und seine Menschenwürde Rheinhausen mit 6 Hochöfen nebst Stahl- und Walzwerten, 2 weitere wertvollen Uhr erfolglos blieben, liegt die Möglichkeit vor, daß der heben. Die traditionelle Furchtsamkeit war verschwunden, und daher Hochofenanlagen bei Neuwied und Engers mit zusammen 7 Hochöfen, eine Schlafende von einem Straßenpaffanten gefleddert" worden war, ist es kein Wunder, daß der jüdische Proletarier eher sein Leben als Hütte bei Sahn mit Maschinenfabrik und Eisengießerei, 3 Kohlenze chen nachdem die Angefchuldigte die Fledderei vorgenommen hatte. Mit seine Ehre hingibt. Der Selbstschutz kommt jetzt auf den Plan, und( Beche Hannover, Zeche Hannibal und Zeche ver. Sälzer- Reuad), Rücksicht auf die vielen und schweren Borstrafen der W. beantragte fast in jeder Stadt, wo die Flamme der Judenkratvalle aufloderte, eine Anzahl von Eisensteingruben in Deutschland, darunter 10 Tief der Staatsantvalt eine 3 u chthausstrafe von einem Jahr war er tätig. Sifchinew war die einzige größere Stadt, wo die bauanlagen mit vollständiger maschineller Einrichtung. Außerdem neun Monaten. Der Gerichtshof nahm auf die Bitten der Arbeiterorganisation teinen tätigen Selbstschuß organisiert hatte. ist die Firma an mehreren anderen Kohlenzechen und an Eisenstein Angeklagten noch einmal von einer Zuchthausstrafe Abstand und erUnd das ist zu erklären erstens dadurch, daß die Arbeiterbewegung gruben bei Bilbao in Nordspanien beteiligt, und schließlich befigt fifannte auf 12 Jahre Gefängnis. dort sehr schwach war, zweitens weil Militär und Polizei auf eine Reederei in Rotterdam. Ein Streiflicht auf Berliner Molkereiverhältnisse warf eine Ver brutalste Weise jeden Widerstand der Juden niederdrückte. Nach der Aufnahme vom 1. April 1905 betrug die Gesamtzahl handlung gegen den Moltereibefiger Sarl Ridler. Aber dann folgte Homel, wo der Krawall schon nicht so ganz der beschäftigten Personen, einschließlich 4632 Beamte: 55 816. Bon Wegen Bergehens gegen das Nahrungsmittel- Gesez und Ueberunerwartet tam. Dort war ein sehr tätiger Selbstschutz organisiert. Diesen entfallen auf die Gußstahlfabrik Essen 29 903, das Gruson- tretung der Polizeiverordnung vom vom 15. März 1902 war Nickler Alle Augenzeugen stimmen überein, daß, wenn das Militär nicht werk in Buckau 3938, die Germaniawerft in Kiel 4451, die Kohlen- vom Schöffengericht I zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt worden. auf der Seite der Strawallhelden gewesen wäre, die letzteren sicher- zechen 8410, die Hüttenwerte 4286, Stahlwerk Annen 840, die Eisen- Auf seine eingelegte Berufung hin hatte sich gestern die 5. Ferienlich eine vollständige Niederlage erlitten hätten. Und trotz dieses steingruben, Schießpläge ust. 3988. Straffammer nochmals mit der Sache zu beschäftigen. In der Vers Verhaltens des Militärs war die Zahl der getöteten und verwundeten Krawallleute fast dieselbe wie bei den Juden. Der handlung bezeichnete der Polizei- Tierarzt Sielaff die Molkerei Krawall dehnte sich nur auf ein paar Straßen aus, und der größte des Angeklagten, der 14 Kühe zu stehen hat, als eine der unsaubersten Berlins. Wiederholt habe er bei vorgenommenen Teil der Stadt war gerettet. Besonders heldenmütig haben in der Revisionen der Ställe Nicklers Grund zu ernsten Rügen gehabt und letzten Zeit die Mitglieder des Selbstschutzes in Schitomir ge= tämpft. Ohne den Selbstschutz wäre es dort zu einem zweiten diefem mit einer Anzeige gedroht, falls nicht Besserung einträte. Rifchinew gelommen; die Zahl der zerstörten und beraubten aber trotzdem hätte er am 18. März, als er zur mittäglichen Molkereizeit abermals eine Revision bei Nickler bornahm, Wohnungen ist einfach minimal, aber es war eine förmliche wiederum die üblichen, unsauberen Zustände festgestellt. Wie er be Schlacht zwischen der organisierten Bande und fundete, waren die Euter der Kühe mit angetrocknetem Schmuk bedem Selbstschutz. deckt, so daß die Gefahr vorlag, daß Teile von ihm in den Melleimer fielen und die Milch verunreinigten. Ferner war der Dung noch nicht aus den Ställen entfernt, auch vermißte der Tierarzt das Vorhandensein von Gerätschaften zum Reinigen der Kühe, wie die Polizeiverordnung es vorschreibt. Nach dieser müssen Kühe, Stall und alle Gebrauchsgegenstände in sauberstem Zustande gehalten werden. Nach dem Gutachten des Sachverständigen, Medizinalrats Dr. Stüler, ist die Vermischung der Milch mit Kotteilchen sehr geeignet, der letzteren einen gesundheitsschädlichen Charakter zu ver leihen. Die Partikelchen lösen sich in der Milch auf und dringen durch Das Sieb, gelangen dann in das Sammelgefäß und bewirken hier, durch die Wärme der Milch begünstigt, das Entstehen von Bazillen. Solche verseuchte Milch sei besonders für Säuglinge und Kinder gefährlich. Unter Umständen vermöge sie aber auch Erwachsenen nachteilig zu werden. Als der Verteidiger hierauf den Sachverständigen fragte, ob solche in die Milch gefallenen Dungpartikelchen geeignet seien, der Milch einen fremdartigen Ge schmack zu verleihen, antwortete Medizinalrat Dr. Stüler lafonisch: Ich weiß nicht wie Stubbung schmedt," eine Aeußerung, die allgemeine Seiterfeit hervorrief. Das Berufungsgericht fand ins besondere, mit Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit der geschilderten Verhältnisse, keine Veranlassung, an dem ersten Urteil etwas zu ändern und erkannte auf Verwerfung der Berufung. In Brest- Litowst, wo die Regierungsbeamten die Reservisten gegen die Juden aufheßten( es ist festgestellt, daß vorher unter ihnen entsprechende Broschüren von Polizisten verteilt wurden) und wo die Reservisten ebenfalls Flinten bei sich hatten, hat der Selbstschutz das Unglück lokalisiert und den größten Teil der Stadt vor der Plünderung gerettet. Auch diese Stadt tann mit Kummer, aber zugleich mit Stolz auf ihre 6 Toten und über 30 Verwundeten blicken. Januar Februar März April. Mai Juni. 1904 9 969 768 9 718 268 1905 7 590 980 7 795 013 1905 780 461 Tonnen 655 548. 1151 610 1167 348 31 10 639 808 11 031 059 1904 987 980 957 473 1 034 130 9 393 859 9 564 376 986 974 " 9 495 168 9 608 849 11 306 790 9 342 373 1 442 496 1357 313 1014 822 1 018 023 Soziales. 17 n " zufammen... 58 825 710 56 630 591 5 999 402 6 554 776 Tonnen. Die diesjährige Notsproduktion hat also die vorjährige bereits Eine große Bedeutung hat auch bei der jetzigen Lage des Juden- beträchtlich überholt; dagegen bleibt die Steinkohlenproduktion hinter tims der geistige Umschwung, der sich in der christlichen Beder vorjährigen immer noch um beinahe 2 200 000 Tonnen zurück. völkerung vollzogen hat. Früher konnte dank einer gewiffenlosen Die starke Produktionssteigerung der Monate März- Mai hat den Agitation den christlichen Boltsmassen wirklich eingepauft werden, starken Ausfall während des Bergarbeiterstreits, der sich auf über daß die Juden nur Wucherer, Ausbeuter und Betrüger feien. Jetzt 4300 000 Millionen Tonnen belief, erst ungefähr zur Hälfte wieder aber, wo er zusammen mit dem Juden arbeitet, zusammen mit ihm eingebracht. lebt, wo auf Schritt und Tritt die Solidarität zum Ausdruck kommt, und besonders, wo er den schreckenlosen Kampf des jüdischen Proletariats mit der Regierung vor Augen hat, da mußte auch bei dem christlichen Arbeiter eine neue Ansicht über das Judentum überhaupt 3ft ein von der Stadt angestellter Fleischbeschauer- Vorsteher ein entstehen. Dann aber wird dank der aufklärenden Arbeit auch der städtischer Beamter? Die Stadt Frankfurt a. M. hat im christlichen Bevölkerung immer flarer, daß die verbrecherische Re- Jahre 1885 Schlachthauszwang eingeführt und dabei auch den gierung, um die Aufmerksamkeit vom wahren Schuldigen Fleischbeschauer W. als Vorsteher angestellt. Außerdem hatte W. abzulenten, die christliche Bevölkerung gegen die jüdische aufzuheben noch den Tierarzt zu vertreten. Er war vom Bürgermeister durch fucht. Es wird immer flarer, wer der wahre Bolts Handschlag verpflichtet und mit 3000 m. Jahresgehalt mit drei= fcind ist. monatlicher Kündigung angestellt worden. Da W. auch alle Vergünstigungen genoß, die den städtischen Beamten zustanden( Preisermäßigung auf der Straßenbahn, Besteuerung gleich den Beamten 2c.), glaubte er auch, ihm stände Beamteneigenschaft zu. Im Jahre 1901 erkrankte W. und konnte später seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Tolio, 21. Juli. Die Japaner haben jetzt alle wichtigen Pläge Er kam deshalb um Pensionierung ein. Obgleich die Stadt eine auf Sachalin außer Alexandrowsk eingenommen. Beamteneigenschaft nicht anerkannte, gewährte sie ihm dennoch eine Benfion von jährlich 1500 m. Der Krieg in Ostasien. Die Besetzung Sachalins durchgeführt. Das russische Schlachtschiff„ Poltawa", Was Port Arthur in den Händen der Japaner geworden ist, haben die legten von dort soeben nach Ddeffa gekommenen ruffischen Stämpfer erzählt. Vor ihrer Abreise haben sie die Japaner in Port Arthur herumgeführt, um ihnen die umgebauten Befestigungswerte zu zeigen. Alles ist, wie die Soldaten erzählen, neu gemacht: solide, sparsam, erstaunlich schnell.„ Wir konnten unsere Verwunderung nicht verhehlen. Jetzt ist Sie Festung wirklich unzu gänglich." " Aus der Frauenbewegung. Den Mitgliedern des Frauen und Mädchenvereins zu Schöne berg und Umgegend zur Mitteilung, daß die nächste Vereinsversammlung wegen des am 12. August stattfindenden Stiftungs festes ausfällt. Es werden alle Mitglieder sowie auch Gäste gebeten, fich recht zahlreich an dem Vergnügen zu beteiligen. Das Bergnügen W. wurde darauf gegen die Stadt flagbar und verlangte verspricht ein sehr unterhaltendes zu werden. Die Preise der Billetts das im Hafen von Port Arthur gesunken war, ist gestern wieder flott Anerkennung seiner Beamteneigenschaft und Zahlung von jährlich sind 30 Bf. Herren, welche am Tanz teilnehmen, zahlen 30 Pf. gemacht worden. 1700 M. Pension. Kläger machte geltend, daß er Militäranwärter, nach. Billetts sind an folgenden Zahlstelien zu haben: Frau Die Neubefestigung Port Arthurs. von der Stadt angestellt und stets als Beamter behandelt worden sei. Arndt, Gothenstr. 35, vorn III; Frau Lehnert, Prinz Georg Demgegenüber führte die Stadt aus, daß dem Trichinenschauer straße 4, Quergeb. IV; Frau Bäumler, Martin Lutherstr. 51 feinerlei obrigkeitliche Befugnisse, welche die Beamteneigenschaft im Laden; Frau heibe, Golftr. 28, rechter Seitenfl. I. Um begründen, zustehen, W. set mit dreimonatlicher Kündigung, nicht recht regen Zuspruch bittet nochmals Der Vorstand. aber als Beamter angestellt worden. Das Landgericht Frankfurt Treptow Baumschulenweg. Der hiesige Frauenbildungsverein erkannte eine Beamteneigenschaft des Klägers nicht an und wies hielt Mittwoch, den 19. d. M., seine erste Generalversammlung ab. die Klage ab. Die Berufung des Klägers gegen das land. Die Borsigende gab den Halbjahrsbericht. Darauf erstattete die gerichtliche Urteil wurde zurückgewiesen. Dasselbe Schicksal Stassiererin den Kaffenbericht. Es wurde ihr Decharge erteilt. widerfuhr der vom Kläger zuletzt beim Reichsgericht eingelegten Der Verein zählt jetzt 45 Mitglieder. Am Donnerstag, den 3. Auguft Revision. Auch das Reichsgericht konnte in der Person des dieses Jahres findet bei Preus, Treptow, Neue Krugallee, ein Trichinenschauers eine Beamteneigenschaft nicht finden. gefelliges Beisammensein nebst Kinderfest statt. Die Mitglieder werden gebeten, vollzählig zu erscheinen. Gäste, die an dem Vergnügen teilnehmen wollen, sind sehr willkommen. Die Teilnehmer aus Baumschulenweg wollen sich an genanntem Tage nachmittags Wie ein Hohn auf die Erklärungen des preußischen HandelsDie Abenteuer eines biederen Provinzialen tamen gestern in 2 Uhr bei Christ, Ernststraße, treffen. Der Vorstand. ministers bei Hibernia"-Affäre erscheinen Gelegenheit der die Machenschaften der Großindustrie, für die nun schon einer Verhandlung vor der Straffammer zur Sprache. Wegen DiebReinickendorf- Oft. Der Bildungsverein für Frauen und Mädchen jeit etiva Wochen zwei Genugt stahls im straffchärfenden Rückfalle war die unverehelichte Alma hält am Dienstag, den 25. d. M., abends 8%, ühr, seinen VereinsBerliner Börse Der Landwirt Liesner besigt in der Nähe abend ab. wird. Die rätselhaften Käufe in einer großen Anzahl von Wernice angeflagt. Montanwerten, namentlich aber in den Aktien der Deutsch- bon Boffen ein fleines Bauerngut. Er hat sich in den Kreisen der Wilhelmsruh. Ein Bildungsverein für Frauen und Mädchen ist 2ugemburgischen Bergwertsgesellschaft, finden noch Landwirtschaft dadurch einen gewissen Namen erworben, daß er auf immer feine Erklärung, und geradezu vie Jronie flingt es, wenn feinem Gute wertvolle Zuchtbullen hält, die er dann mit gutem hier gegründet worden. Die nächste Mitgliederversammlung findet in der Aufsichtsratssigung jener Gesellschaft, die der Börse endlich Gewinn an die Viehzucht treibenden Landwirte weiterverkauft. Im am Donnerstag, den 27. Juli, abends 81% Uhr, statt. Um pünkt Das ersehnte Resultat bringen sollte, die Herren plöglich erklärten, März d. J. Hatte 2. wieder zwei wertvolle Zuchtbullen verkauft liches und zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Gäste willkommen. daß zurzeit nichts aktuell" sei. Diese Worte fennzeichnen und dafür mehrere Blaue" eingeheimst, die er fürsorglich in seiner mehr als vieles andere den Uebermut der Grubenmagnaten. alten ledernen Brieftasche unter der Weste aufbewahrte. Hus Induftrie und Dandel. " Börsenenttäuschung. die Gerichts- Zeitung. " Als Der Semstwo- Kongrep. Tagtäglich bildet die rapide Kurssteigerung der Aktien das er auf dem Bahnhof stand, um schleunigst in feine börfliche Letzte Nachrichten und Depefchen. einzige Gesprächsthema der Börse, mit Deutlichkeit zeigt sich, Einsamkeit und in die Arme seiner besseren Hälfte" zurüdbetam er plöglich einen berwegenen Gedanken. Die Beilegung der Bauarbeiter- Aussperrung gescheitert. daß die Herren Thyssen und Stinnes wieder sehnsüchtig bestrebt zueilen, find, die Welt mit neuen Finanzplänen zu beglücken, die Aktionäre Nach furzer Ueberlegung löfte er ein Billett nach Berlin, um sich Dortmund, 22. Juli.( Privatdepesche des Vorwärts".) Die aber erhalten höhnisch nur die Antwort: 8urzeit ist nichts hier, mit den nötigen Geldmitteln versehen, auch einmal in den heutigen Verhandlungen zwede Beilegung der Aussperrung im Bau aktuell. Dentt Euch dabei, was Ihr wollt; was wir vorhaben, Strudel der Großstadt zu stürzen, von dem er schon so vielfach gewerbe des Industriegebiets unter Vorsiß der hiesigen Gewerbewerdet Ihr schon erfahren, wenn wir erst unseren Gewinn in der allerlei geheimnisvolle und pikante Dinge vernommen hatte. Auf gerichtsvorsitzenden sind vollständig gescheitert. Die Vertreter der dem Anhalter Bahnhof nahm 2. eine Droschke, nachdem er dem Arbeitgeber verlangten bedingungslose Aufnahme der Tasche haben." Ge fann fein Zweifel darüber herrschen, daß nur die Absicht, verständnisinnig lächelnden Droschkenkutscher die Anweisung gegeben Arbeit. Es wird bringend ersucht, ben Zuzug nach dem Industrieden Aktionären vorerst ihre Attien zu möglichst niedrigem Preise ab- hatte, ihn dorthin zu fahren, wo man sich ordentlich amüsieren fönne. gebiet strengstens fernzuhalten. Arbeiterfreundliche Blätter werden zunehmen, hauptsächlich die Ursache der Geheimnisträmerei ist. Das Der Kutscher fuhr die Friedrichstraße entlang. Blöglich wurde er um Abdruck gebeten. zeigte fich auch an dem Verlauf der gestrigen Börse; naturgemäß von seinem Fahrgast aufgefordert, zu halten, weil dieser von einer hatte ein Teil der Aktionäre auf die Erklärung in der Aufsichtsrats- bekannten" jungen Dame gegrüßt worden sei. Der biedere Provin Moskau, 22. Jult.( W. T. B.) Der Semstvofongreß hielt in fizung hin sich seines Besizes entledigt. Aber sofort waren wieder ziale ging auch tatsächlich auf den Leim und bald war die Bekanntdie Banken bei der Hand, die die Geschäfte der Kohlenmagnaten schaft mit der jungen Dame, die ihn angeblich von irgend woher der letzten Nacht eine weitere Sigung ab, in welcher der Antrag des auszuführen pflegen, und kauften die auf den Markt kommenden kennen wollte, gemacht. Mit einem gewissen Stolz über seine neue Fürsten Dolgoruki angenommen wurde, nach dem zu der nächsten Bu Eroberung, die ihn als gar nicht so großstadtunkundig ansah, sammenkunft die Vertreter der Grenzgebiete und der Dertlichkeiten, Werte auf. wie er es tatsächlich war, ging 2. mit feiner Bewo die Semstwoeinrichtungen nicht eingeführt find, sowie die VerDer Arbeitsmarkt im Juni. Die Entwickelung des Arbeitsmarktes gleiterin in das nahe gelegene Kaiser- Café. Von hier aus treter der landwirtschaftlichen und Kreditgesellschaften eingeladen wurde im Monat Juni in erheblichem Maße durch große Streits berabredete man sich zu einem Besuch des Metropol- Theaters. Hier werden sollen. Zur Beschaffung der Mittel zur Geschäftsführung und Aussperrungen beeinflußt. Sieht man von diesen Störungen mußte er an dem Settbifett den ersten Blauen" wechseln. Nach wurde beschlossen, jeder Semstwodelegation 250 Rubel und jeder ab, so ist eine Alenderung der allgemeinen Konjunktur im Juni nicht Schluß des Theaters besuchte man ein besseres Restaurant in der städtischen einen Beitrag aufzuerlegen. Der Vorschlag No. eingetreten. Die in diesem Monat alljährlich sich geltend machenden Taubenstraße, wo 2. dann schweren Herzens ein teures Souper be malewstis, zur nächsten Bersammlung die Einflüsse des Bedarfs der Landwirtschaft an Arbeitskräften für die zahlen mußte, das von seiner Begleiterin, mit der er schon auf dem Bauern einzuladen, wurde angenommen, da. Heuernte, des Abströmens von Arbeitskräften nach den Bädern Duzfuße stand, mit einer bewundernswerten Fertigkeit zusammen- gegen fand der Antrag Karpows auf Einladung der Vere und Kurorten, des Aufhörens der Saifon in der Konfektion und gestellt worden war. Nachdem das Pärchen erst noch ein bekanntes treter der Arbeiterorganisation feinen Beifall im Buchdruckgewerbe traten, wie das Reichsarbeitsblatt" berichtet, Balletablissement in der Besselstraße besucht hatte, begab es sich in und wurde dem Bureau überwiesen. Bezüglich des Gefehesprojekts auch in diesem Jahre in deutlicher Weise hervor. Im Kohlen- ein verschwiegenes fleines Weinrestaurant, in welchem die junge Bulygins wurde eine Resolution angenommen, daß es in. höchsten bergbau haben sich Die Beschäftigungsverhältnisse wieder Dame merkwürdig vertraut zu sein schien, ohne daß dies von ihrem Grade richtig sei, gerade jest Aeußerungen. der Gesellschaft über ihre günstiger gestaltet; die Metall- und Maschinenindustrie erfreute etwas naiven Begleiter bemerkt wurde. Beim schäumenden Selt Stellung zum Projeft Bulygins hervorzurufen. Die Versammlung fich weiter, mit geringen Ausnahmen, eines guten Geschäftsganges, wurde die wenig gewandte Bunge des Landwirts etwas be- findet es notwendig, im Laufe des Juli allerorts Boltsversammlungen und das gleiche gilt für die elektrische Industrie. Die Textilindustrie redter. Er erzählte feiner Begleiterin, welch' gutes Geschäft so zv organisieren, wie es unter den örtlichen Bedingungen möglich hatte tros mancher Störungen durch die Bewegung der Rohstoffer gemacht habe, und versprach, wenn er die nächsten Buchtbullen fei, und den Versammlungen die durch den gegenwärtigen Kongres preise, von einigen Spesialbranchen abgesehen, gute Beschäftigung verlaufen würde, wieder nach Berlin zu kommen. Was von über das Projekt Bulygins gefaßten Beschlüsse vorzulegen. Die aufzuweisen, und ebenso waren die Arbeitsverhältnisse in der biefem Beitpunkte ab geschehen war, fonnte 2. beim besten Willen Versammlung nahm einen Antrag Nowossilews an, di Re chemischen Industrie als günstig zu bezeichnen. Auch im Baugewerbe nicht angeben, als ihn am nächsten Morgen um 6 Uhr ein Schutz gierung aufzufordern, fie möge im Hinblick auf die Rußland be tvar bie Konjunktur im allgemeinen günstig. mann in einem Hausflur wedte, in welchem er wohl mehrere drohende Hungersnot die Gouvernementssemitwos mit Verpflegungs" Bei den Arbeiterfachverbänden, welche an das kaiserliche Stunden den Schlaf des Gerechten geschlafen hatte. Bu seinem nittein versehen, damit zur Befriedigung der Bedürfnisse der Statistische Amt berichten, waren am 30. Juni dieses Jahres 1,6 Bros. größten Entfegen bemerkte 2. nunmehr den Verluft seiner goldenen Bevölkerung Semftwvo- Organisationen gebildet würden. Die Veraller Mitglieder als arbeitslos gemeldet gegen 2,1 Proz. am ihr und seiner Brieftasche mit den Hundertmartscheinen. Erst sammlung schob die Erörterung der Frage über die Gleichstellung 1. Juni 1904 und 3,2 Proz. am 1. Juni 1903. Ein Eindringen in langsam dämmerte es in ihm, er fonnte sich noch befinnen, der Frauen in politischen Rechten bis zur Aenderung der Bedin. bie Verhältnisse bei den einzelnen Berbänden ergibt jedoch, daß in daß er ein Restaurant zulegt besucht hatte, er wußte aber gungen des russischen Lebens auf. Die Sigung wurde um 8 Uhr einer Anzahl von Verbänden eine recht hohe Arbeitslosigkeit bestand, nicht, welches. Seine liebenswürdige Begleiterin hatte dem Schwer- morgens geschlossen. so bei den Friseuren, Bädern, Bildhauern, Photographen usw. bezechten wahrscheinlich auf der Straße Uhr und Brieftasche entDie Ausdehnung der Kruppschen Werke. In dem soeben er wendet und ihn dann hülflos liegen gelaffen. Die Kriminal- Paris, 22. Juli.( W. T. B.) Nach einem Besuch im Elysé schienenen zweiten Teil ihres Jahresberichts beschäftigt sich die polizei wurde sofort benachrichtigt, die nach kurzer Zeit feststellte, begab sich der Präsident des russischen Ministerkomitees Witte nach Handelskammer mit dem Umfang der Friedr. Kruppschen Werle, die iver die liebenswürdige junge Dame gewesen war. Eine der russischen Botschaft und sodann nach dem Ministerium des feit dem vorigen Jahre mehrfache Erweiterungen erfahren haben. Haussuchung bei der Angeklagten, denn diese wurde als die Aeußeren, we er eine halbstündige Unterredung mit dem MinisterBum Kruppschen Betriebe gehören außer der Gußstahlfabrit in Essen Begleiterin ermittelt, förderte auch tatsächlich die Brieftasche mit präsidenten Nouvier hatte. e ranti, Red.: Paul Büttner, Berlin. Inserate verantwo.( mit Ausnahme der Neue Welt" Beilage): Th.Glode, Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdr, u. Verlagsanst. Paul Singer& Co., Berlin SW. Sieran 4 Beilagen u.Unterhaltungsbl Nr. 170. 22. Jahrgang. 1. KtilM des Jonärto" Kttlim NcksM Somtag, 23. MMS. Ein neuer Vertrag zwischen Kranken- kafsen und Apothekern. Mit der Einführung der neuen Reichs-Arzneitaxe, durch welche die Medikamente erheblich verteuert werden, ergab sich für die der Zentralkommission angeschlossenen Krankenkassen die Not- wendigkeit, auf den Abschluß eines neuen Vertrages mit den Berliner Apothekern zu dringen. Der alte Vertrag war bekanntlich das Er- gebnis des für die Krankenkassen erfolgreich verlaufenen Apotheker- boykotts und hatte natürlich die damaligen billigeren Arzneipreise zur Grundlage. Nachdem die Arzneipreise aber erhöht wurden. kündigte die Zentralkommission der Krankenkassen den Vertrag, und es kam zu Verhandlungen mit den Apothekern, deren Resultat jetzt in folgendem Abkommen vorliegt: § 1. Die der Zentralkommission angeschlossenen Krankenkassen stellen ihren Mitgliedern die Entnahme der den Apotheken vorbe- haltenen Arzneimittel aus jeder nach den Bestimmungen dieses Vcr- träges liefernden Apotheke frei. 8 2. Die dem Verein der Apotheker Berlins angehörenden Mit- glieder verpflichten sich, alle Verordnungen für die Mitglieder der in§ 1 genannten Krankenkassen auf Rechnung der betreffenden Kassen mit Zahlungsfrist zu liefern. 8 3. Ans alle nach der deutschen Arzneitaxe zu berechnenden Arzneien gewähren die Apotheker einen von der Gesamtsumme der Rezeptur in Abzug zu bringenden Rabatt von 20 Proz. Eine Nach- taxgebühr wird nicht erhoben. 8 4. Nicht nach der Arzneitaxe werden berechnet: a) Speziali- täten in Originalpackungen, dieselben werden mit 50 Proz. Auf- schlag berechnet, soweit der Originalpreis nicht billiger ist; b) Arznei- mittel, welche zum Apotheken-Handverkauf gehören und an das Privatpublikum ohne ärztliche Anweisung abgegeben zu werden pflegen; c) Gefäße für den Handverkauf. Diese sogenannten Hand- Verkaufsmittel werden nach den Bestimmungen und Preisen der ver- einbarten alljährlich nach dem Erscheinen der amtlichen Taxe zu revidierenden Handverkaufsliste ohne jeden Abzug berechnet. 8 5. Pillen. Pulver, Suppositorien usw. sind in brauchbaren Gefäßen resp. Beutel für Rezeptur und Handverkauf ohne Berech- nung der Gefäße zu liefern. 8 6. Sollte eine neue Arzneitaxe die jetzt nicht gestattete Be- rechnung von Wasser vorschreiben, so haben je zwei von beiden Parteien zu bestimmende Sachverständige das eventuell entstehende Mehr festzustellen, auf eine Vergütung dieses Mehr haben die Kranken- lassen Anspruch, jedoch ist bei der Berechnung eine eventuelle Reduk- tion der Arbeitspreise in Betracht zu ziehen. 8 7. I- Die dem freien Verkehr überlassenen zum Zwecke des Bezuges aus Drogenhandlungen auf gelben Formularen verordneten Mittel dürfen von Apothekern nur dann geliefert werden, wenn die betreffende Verordnung freiwillig zur Anfertigung übergeben ist. Für diese Mittel gelten die mit den liefernden Drogisten verein- karten, in der Handverkaufsliste aufgeführten Preise. II. Die Apotheker verpflichten sich gelbe Verordnungen, den Kassenmitgliedern nicht abzuverlangen. Die Krankenkassen verpflichten sich, den Drogisten gesetzwidrig angefertigte Verordnungen nicht zu bezahlen, auch ver- pflichten sie sich, solche Arzneimittel, die dem freien Verkehr ent- zogen, nicht selbst zu dispensieren. Mittel, bei denen die Rechts- tage zweifelhaft ist, gehören zum Apotheken-Handverkauf. 8 8. Die Rechnungen der Apotheker nebst Belägen(Vcrord- nungen) sind den Krankenkassen vierteljährlich(auf Verlangen ein- zelner Kassen monatlich) bis zum 15. des Monats und zwar aus- schließlich durch Vermittelung des Kassenbureaus des Vereins der Apotheker Berlins einzureichen. 8 v. Alle Streitigkeiten, die über irgend einen Punkt dieses Vertrages entstehen, sind zur Untersuchung und Entscheidung einer „Einigungskommission" vorzulegen. In diese Kommission entsendet: a) die Zentralkommission der Krankenkassen Berlins und Vororte, d) der Verein der Apotheker Berlins und Umgegend E. V. die gleiche Anzahl stimmberechtigter Vertreter. Die Zahl der Vertreter ist in jedem einzelnen Fall zu vereinbaren, darf jedoch nicht unter je drei sinken. Die Leitung der Kommissionsverhandlungen wechselt sitzungsweise zwischen den Parteien. Kann in einem Fall eine Eini- gung oder ein Mehrheitsbeschluß nicht erzielt werden, so ist der Herr Oberbürgermeister von Berlin oder dessen Stellvertreter zu ersuchen, das Amt des Schiedsrichters selbst zu übernehmen oder einen Schiedsrichter zu benennen. Zu dem Geschäftskreise der Einigungs- kommission gehören: a) die alljährliche Revision der Handverkaufs- liste; b) Klagen der Krankenkassen gegen Apotheker auf Grund des 8?! dieses Vertrages; c) Klagen der Apotheker gegen Krankenkassen auf Grund des 8 7 II und 8 3; 6) sämtliche Beschwerden einer vertragschließenden Partei gegen die andere, insbesondere Klagen der Apotheker wegen Kürzungen der Arzneirechnungen. 8 10. Bei den vom Einigungsamt als begründet erachteten Klagen sub 8 0 1> verpflichtet sich der Vorstand des Vereins der Apotheker Berlins, bei solchen sud§ 9 c verpflichtet sich die Zen- tralkommission. den betreffenden Apotheker resp. die betreffende Krankenkasse durch Einschreibebrief zu verwarnen. Nach zweimaliger erfolgloser Verwarnung innerhalb Jahresfrist hat die Ausschließung des Apothekers von der Lieferung auf mindestens ö Monate resp. die Entziehung des Rabatts auf die gleiche Zeit zu erfolgen. 8 11. Dieser Bertrag tritt am 1. Juli 1905 in Kraft und läuft bis 31. März 1908. Die Kündigung muß ein halbes Jahr vor Ab- lauf deS Vertrages erfolgen. Geschieht dies nicht, so gilt der Ver- trag stets um ein Jahr verlängert. Die Kündigung kann nur durch die Zentralkommission oder den Verein der Apotheker Berlins er- folgen. Eine Kündigung durch eine einzelne Kasse oder einen ein- zelnen Apotheker ist nicht gültig. Der Austritt einer Krankenkasse aus der Zentralkommission sowie der Austritt eines Apothekers aus dem Verein der Apotheker Berlins entbindet den Beteiligten nicht von den Verpflichtungen dieser Vereinbarung. Die Apotheker sind ge- halten, ihre Rechts- bezw. Geschäftsnachfolger zur Einhaltung dieser Bereinbarungen zu verpflichten. 8 12. Sollte der Verein der Apotheker Berlins Arzneiliefe- rungen zu günstigeren Bedingungen mit Krankenkassen, Korpora- tionen oder Behörden abschließen, als sie in diesem Vertrage den Krankenkassen gewährt sind, so treten diese günstigeren Bedingungen auch für die der Zentralkommission angeschlossenen Krankenkassen. in Kraft. Da nur noch die Zusammenstellung der Handverkaufsliste einer Durchsicht bedarf, so dürfte dieser Vertrag von den Kassenvorständen in der nächsten Versammlung sicher seine endgültige Bestätigung erhalten.— Für die Apotheker der Vororte und der Provinz Bran- denburg könnte es nur zweckmäßig sein, wenn sie sich auf ähnlicher Grundlag« den Frieden zu sichern verstünden. Denn auf Grund der jüngsten Konferenzbeschlüsse der Brandenburger Kassenvorstände ist ein Vorgehen der Provinzkassen gegen die dortigen Apotheker, falls diese kein Entgegenkommen zeigen, mit Sicherheit zu erwarten. Oesterreichische Gewerkschaftsbewegung. AuS Wien wird uns geschrieben: Der Bericht der österreichischen Gewerkschaftskommission über die Stärke und Leistungsfähigkeit der österreichischen Gewerkschaften im Jahre 1904, der soeben erschienen ist, ist heuer wesentlich stärker und umfangreicher als sonst ausgefallen. Der Sekretär der Gewerkschafts- kommission Genosse H u e b e r hat in dem Bericht eine Publikation geschaffen, die sich würdig offiziellen Publikationen an die Seite stellen kau», trotzdem die Kommission nicht über die Hülfsmittel eines stattstischen Amtes verfügt. Aber auch der Inhalt des Berichtes ist ein durchaus erfreulicher. Die österreichischen Gewerkschaften sind in den letzten zwei Jahren, namentlich aber im Jahre 1904 sehr stark gewachsen. Ihr Wachs tum zeigen nachstehende Zahlen. Die Gewerkschaften hatten Mit glieder m den Jahren: männlich weiblich zusammen 1892.. 44 390 2210 46 606 1896... 95 221 3448 98 669 1899.. 113 778 5556 119 334 1901.. 113 672 5378 119 050 1902... 129 290 6888 135 178 1903.. 145 146 9519 154 665 1904... 176 066 13055 189 121 Die Gcsamtmitgliederzahl der Gewerkschaften beträgt demnach Ende 1904 schon 189121. Der reine Zuwachs belief sich auf 34 456, das ist aus 25,62 Proz. Da die Gewerkschaften im Jahre 1903 auch 19 487 Mitglieder gewonnen hatten, so hat sich die Mitgliederzahl in zwei Jahren um 54 000 vermehrt. Besonders erfreulich ist die Steigerung der weiblichen Mitglieder. Sie betrug 37,35 Proz. Dabei find einzelne Organisationen ganz erstaunlich in die Höhe gegangen. So haben die Bauarbeiter um 230. die Handels- und Transportarbeiter um III, die Ton Warenarbeiter um 106, die Zimmerer um 93, die Maler um 88, die G i e ß e r um 61 Proz. zugenommen. Verluste haben nur einzelne kleinere Lokalvereine erlitten, die sich nicht entschließen können, sich in eine Zenttalorgauisation einzureihen. Auch die Bildungsvereine und allgemeinen Gewerkschaften, deren Mitglieder in den früher angegebenen Zahlen nicht inbegriffen sind, die aber zum größten Teil der Gewerkschaftskommission angehören, sind um 27 Proz. zurückgegangen: ein Zeichen, wie stark das Bedürfnis nach rein berufsmäßiger Organisation bereits ist. Neben dem Steigender Mitgliederzahl ist besonders erfreulich die abnehmende Fluktuation der Mitglieder. Im Jahre 1903 find von den neu beigetretenen Mitgliedern nur 29,6 Proz. den Gewerkschaften verblieben, 1904 verbliebe» schon 37,14 Proz. Die besseren Einrichtungen der Organisattonen ver- mögen auch die Mitglieder mehr zu fesseln. Eine Steuerung enthält der Bericht gegen die Vorjahre insofern, als er auch das Verhältnis der Organisierten zu den Beschäftigten ausweist. Dabei wird von dem Grundsatz ausgegangen, die jugendlichen Arbeiter als noch nicht organisationsfähig von dem Vergleiche auszuschließen. AlS Altersgrenze mußte, nach der Anlage der offiziellen Statistik, das 16. Lebensjahr genommen lverden. Den Berechnungen sind die Zahlen der Berufsstatistik vom Jahre 1900 zugrunde gelegt. Danach sind von je 100 Beschäftigten organisiett, soweit eine solche Berechnung nach der offiziellen Stattstik möglich war, in den Organisationen der Bäcker....... 12,65 Bauarbeiter...... 9,09 Bergarbeiter......'8,96 Brauer und Faßbinder.. 4,42 Buchbinder...... 17,36 Buchdrucker u. HülfSarbeiter 73,25 Drechsler....... 6,90 Eisenbahner...... 20,77 Eisen- und Metallarbeiter. 10,64 Glasarbeiter.... 9,02 afenarbeiter..... 38,46 andels-u. Transportarbeiter 2,30 olzarbeiter..... 11,52 utmacher.... 20,86 Lederarbeiter..... 16,91 Lithographen..... 20.28 Maler, Anstreicher». Lackierer 9,61 Mühlenarbeiter..... 1,24 Papierarbeiter..... 11,92 Porzellanarbeiter.... 13,18 Barbiere und Friseure. 4,79 Sattler, Täschner u. Riemer 10,12 Schlächter...... 2,07 Schneider.... 4,23 Schuhmacher.... 3,80 Stein arbeitet.... 3,80 Tabakarbeiter..... 11,40 Textilarbeiter..... 8,73 Tonwarcuarbeiter.... 6,39 Ziegelarbeiter..... 2,18 Zimmerer....... 2,00 Konditoren...... 1,85 Weite Gebiete müssen daher noch umgeackert werden, aber doch ist heute schon die Schicht der Organisierten eine erhebliche und ist für die Zukunft das beste zu erwarten. Den äußerlichen Erfolgen gemäß ist auch die innere Einrichtung der Gewerkschaften eine gefestigte gelvorden. Die Gewerkschaften verfügen heute über ein Vermögen von 4 410 620 Kronen, wovon aller« dingS fast die Hälfte auf die Buchdrucker allein entfällt. In diese Summen sind die Bestände der Widerstands- und Streikfonds nicht mit einbezogen, da die reaktionäre Aus- legung des BereiuSrechteS die Ansammlung solcher Fonds verbietet. D,e Streikfonds werden von den freien Organisasionen der Branchen, die neben den Vereinen, unabhängig von diesen bestehen, verwaltet, und von diesen wird auch die Streik- und Gemaßregeltenunterstützung ausbezahlt. Die Vereine selbst haben im Jahre 1904 an Ein- nahmen 3 392 970 Kronen zu verzeichnen gehabt, wobei ein er- sreulicheS Steigen der regelmäßigen Einnahmen zu bemerken ist. Die Ausgaben betrugen 3 004 160 Kronen. wovon 46,97 Proz. allein auf U n t e r st ü tz u n g e n entfielen. Den breitesten Raum nimmt hierbei die Reise- und Arbeitslosenunterstützung in Zeichen, daß die Gewerkschaften trotz des Aus- Baues des Unterstützungswesens von ihrem Kampfcharakter nichts verlieren. Die Fortschritte des österreichischen Gewerkschaftswesens zeigen sich aber nicht bloß in den Zahlen des Berichtes allein. Die öfter- reichische Arbeiterschaft steht gegenwärsig in einer starken Lohn- Bewegung. Fast alle diese StteikS werden gewonnen. In vielen Branchen ist ein Kampf überhaupt nicht notwendig. Die Gegner find schon bei der Ankündigung desselben zum Nach- geben bereit. Bielfach kommt eS dabei, selbst in Branchen mit vorwiegendem Kleinbetrieb, zum Abschluß von Kollektiv- Verträgen, die die Errungenschaften auf Jahre hinaus sichern. Die Streiks haben dabei wesentlich ihren Charakter geändert. Während früher bei größeren StteikS immer auch mit einem Druck auf die össentliche Meinung gearbeitet werden mußte, gelingt eS jetzt, größere Lohnkämpfe wie z. B. die dreimonatliche Aussperrung der Wiener Tischler mit den Mitteln der Gewerkschaften allem zu beendigen. Alle diese Tatsachen wecken die berechtigte Hoffnung, daß die auffteigende Bewegung der Gewerkschaften eine dauernde sein wird und daß die österreichischen Gewerkschaften sich denen anderer Länder würdig an die Seite stellen können. SewerkfcbaftU�kes. Berlin und OmgesenCU Der Streik der Teppichweber beendet. Nach 15wöchiger Dauer ist nun auch der Streik bei der Firma F e i b i s ch im Em- Verständnis mit den Vororten Bernau und NowaweS auf Grund einer Reihe von der Firma G. Fcibisch gemachter Zugeständnisse für beendet erklärt worden. Der Streik wurde beendet, nachdem die Streikleitung sich überzeugt hatte, daß nach Lage der Sache größere Zugeständnisse nicht mehr zu erzielen waren. Für Axmiusterweber beträgt die Lohnerhöhung bis 7Vz Proz. Für Velourweber ist nur auf einzelne Artikel eme Erhöhung von 3—13 Proz. erreicht worden. Außerdem ist endlich die Bezahlung der Nebenarbeiten erreicht und der Ssimdenlohn für Akkordarveiter um 5 Pf. pro Stunde erhöht worden. Die Lohnerhöhung für Bernau beträgt ebenfalls 7— 7,/a Proz., während für Rowawes— wo bis jetzt die niedrigsten Löhne gezahlt wurden— die Lohnerhöhung bis 11 Proz. ausmacht. Leider werden nicht alle Streikenden des FabrikbettiebeS wieder eingestellt: mehrere Kollegen und Kolleginnen müssen als Gemäß- regelte auf der Strecke bleiben. Dies hätte verhindert werden können, wenn sich nicht der Weber Gustav Thiele aus Brandenburg a. d. Havel als Streikbrecheragent hergegeben hätte. Der p. Thiele, der selbst den Crimmitschaucr Streik als Stteikender mitgemacht hat, hat sich bewogen gesühlt, jetzt, kurz vor Schluß des Streiks, nach Kottbus zu reisen, um dort Streikbrecher anzuwerben. Leider ist es ihm auch gelungen, von dort fünf Streikbrecher mitzubringen, von denen zwei gleich wieder abgereist find. Neier den Stand der Friseurgehülfenbewegung berichtet Boll» j a h n in einer Versammlung des Friseurgehülfen- Verbandes, daß bis jetzt 960 Bewilligungen mit 810 Gehülfen eingelaufen seien. In letzter Zeit haben sehr viel Jimungsmeister bewilligt. Das Be- streben des Obermeisters, dieses zu verhindern, erweist sich dem Drucke der Arbeiter gegenüber oft machtlos. Der größte Wert muß darauf gelegt werden, das Errungene festzuhalten. Irgend welche Sonderabmachungen dürfen unter keinen Umständen abgeschlossen werden. Die oft gemachten Behauptungen, die Be- wegung sei ins Wasser gefallen, haben nur den Zweck, die Arbeiter» schaff irre zu führen. Der Boykott habe in einzelnen Stadtvierteln sehr gut gewirtt. Bedauerlich ist der Zwist im Lokalverband; besonders insofern, da sich daraus verschiedene Arbeitgeber stützen und die gemachten Bewilligungen zurückziehen. Es gelte, energisch tätig zu sein, damit auch noch in Kürze ein möglichst großer Teil der Nichtbewilliger nachkomme. Bauarbeiter! Seit Wochen kämpfen die Kleber einen erbitterten Kampf um die Jmrehaltung des im Streik errungenen VerttageS. Eine Anzahl profitgienger Unternehmer versuchen mit Hülfe jener gewissenlosen Elemente der Arbeiterklasse, die stets bereit sind im Trüben zu fischen, den Verttag durch Abschließung von Sonder- vetträgen zu durchbrechen. An der Solidarität der Bauarbeiter wird auch dieser Streich zuschanden werden. Jeder Bau, auf dem die Kleber ohne Konttollkarte arbeiten, ist als gesperrt zu betrachten. Meldungen sind zu richten an das Verbandsbureau Engel-Ufer 15, Zimmer 35, Telephon IV, 9720. Die Verbandsleitung der Tapezierer. Die Lohnbewegung der Spandauer Klempner ist nach einwöchiger Dauer mit Erfolg für die Stteikenden beendet. Am Montag hatten die Klempner die Arbeit niedergelegt, nachdem ihre Forde- rungen von der Innung abgelehnt worden lvaren. Das Bestreben der Streikenden sichtete sich auf eine einheitliche Regelung der Lohn- und Arbeitsbedingungen unter Durchführung zeitgemäßer Ver- besserungen. Galt doch in Spandau bisher meistens noch die zehn- stündige Arbeitszeit: auch war der Stundenlohn bis zu 321/s Pf. heruntergegangen. Der Erfolg des Streiks war nun der Abschluß eines Tarifvertrags zwischen der Innung und dem Metallarbeiter- Berbande auf folgender Grundlage: Einführung der neunstündigen Arbeitszeit, die für die Dauer der kurzen Tage den Lichtverhältnissen anzupassen ist. Pausen werden nach den Anordnungen des Arbeitgebers gemacht. Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist gegenseitig ausgeschlossen. Die Arbeit wird nur in Zeitlohn vergeben. Der Miudestlohn beträgt für Spandau bis 1 Jahr nach beendeter Lehrzeit 46 Pf. pro Stunde; bis 2 Jahre nach beendeter Lehrzeit 60 Pf. und über 2 Jahre 55 Pf. Für Arbeiten innerhalb des Gebietes, wo der Berliner Tarif gilt, 50, 55 und 60 Pf. Für die durch Alter, Unfall. Invalidität und Krankheit minder leistungsfähigen Klempner unterliegt die Festsetzung des Lohnes der freien Vereinbarung. Für Ueberstunden werden pro Stunde 10 Pf., für Nacht- und Sonntagsarbeit 25 Proz. Aufschlag bezahlt. Außerdem sind bindende Abmachungen über Fahrgeld« und Fahrzeitentschüdigung sowie über die bei Auswärtsarbeiten zu leistenden Verpflegnngökosten ze. getroffen. Streitigkeiten unterliegen der Schlichtung von beiderseitig zu ernennenden Vertretern, falls dort keine Einigkeit erzielt wird, dem EinigungSamt des Spandauer Gewerbegerichts. Diese Instanzen haben auch den eventuellen Ab- schluß eines neuen Vertrages in die Wege zu leiten. Der jetzige Vertrag gilt bis zum 1. April 1907 und läuft, falls er nicht vrei Monate vor Ablauf gekündigt wird, ein Jahr weiter. Die Arbeit wird am Montag, de« 24. Juli, in allen Bettieben wieder aufgenommen. Eine Zahlstelle ohne Berwaltnng ist feit Freitag die 700 Mit- glieder zählende Filiale Berlin des Verbandes der Lederarbetter (Weihgerber, Färber). Die Mitglieder dieser Zahlstelle befinden sich seit längerer Zeit mit ihrem Verbandsvorsitzenden Mahler in Diffe- renzen. Diese Differenzen haben zum Teil ihren Ausgangspunkt in den Debatten, die sich an die Beschlüsse der zu Ostern in Dresden stattgefundenen Generalversammlung des Verbandes knüpften. Ver- schieden« dort gefaßte Beschlissse fanden nicht den Beifall der Mtglieder der Filiale I. Der Verbandsvorsitzende glaubte diese Beschlüsse verteidigen zu müssen mit Argumenten, die von den Mitgliedern genannter Filiale als beleidigend und verletzend empfunden wurden. Hierzu kam. daß Korrespondenzen von Ortvereinen ungehindert im Verbandsblatt Aufnahme fanden, die von den in Betracht kommenden Mitgliedern als eine Besudelung angesehen wurden. Dagegen wurden Abwehrarsikel, die allerdings in ebensowenig zarter Weise eine Antwott enthielten, abgelehnt. Dazu kamen noch einige andere Momente, die die vorhandene Unzufriedenheit zu einer siefgehenden Erbitterung steigerten. Ein« ladungen zu einer Aussprache und event. Beilegung der Differenzen leistete der Vorsitzende keine Folge, auch die Anrufung des Aus- schusseS war vergebens. Mehrere Versammlungen hatten sich schon mit dieser Sache befaßt. In einer am Donnerstag statt- gehabten Extraversammlung wurde dargelegt, daß man gern und willig alle gewerkschaftlichen Pflichten auf sich nehme und nach jeder Richtung seine Schuldigkeit zu tun gewillt sei, allein ständig be- schimpfen und besudeln und den Mund im Organ noch verbinden lasse man sich nicht. Das Maß sei übervoll. Da aber alle Instanzen versagt haben, bleibe nur ein Mittel übsig: alle Funktionäre legen ihre Aemter nieder. Dieser Vorschlag fand in der stark besuchten Versammlung lauten Widerhall. Eine Resolutton besagt, daß bisher alle gütlichen Versuch«, eine Einigung zwischen dem VerbandSvorsjtzenden und der Filiale I herbeizuführen, gescheitesi seien, auch der VerbandSauSschuß versagt habe. Die Ber- sammlung beschließt daher, daß alle Funkttonäre ihre Aemter niederlegen. Die Mitglieder bieten aber die Hand zum Asieden, wenn ihnen Gewähr geleistet wird, als vollberechtigte Mitglieder anerkannt zu werden. Mit allen gegen zwei Stimmen gelangte diese Resolution zur Annahme. Dieser Beschluß soll dem Verbands- ausschuß telegraphisch übermittelt werden. Er hat zur Folge, daß sämtliche Verwaltungsgeschäste bis auf weiteres ststiert find. Wegen Erhebung der Reise-Unterstützung sollen die Reisenden an das Berbandsbureau, Engel-Ufer 15. verwiesen werden. Da die Filiale I auch Mitglieder zum Zenttalvorstand stellt, wird auch die Tätigkeit dieser Körperschaft berühsi. Für den hiesigen Ott fungiert nur noch der Vertrauensmann, an den der Ausschuß zur eventuellen Verständigung mit den Mitgliedern verwiesen werden soll. Deutlcdev Reld». Achtung. Dreher! Die Dreher in Breslau streiken. Deshalb ersuchen wir dringend, jeden Zuzug noch dort fernzuhalten. Deutscher Metallarbeiterverband. Ortsverwaltung Berlin. Der königliche Bergarveiterstreik. Hannover. 22. Juli.(Eig. Ber.) Ueber den gestern bereits gemeldeten Streik der königlichen Bergleute hüllen sich die hiesigen Blätter in tiefes Schweigen. ES verlautet, daß dieses Schweigen von der Bergverwaltung gewünscht ist. die glaubte, mit den zum größten Teile königStteuen Arbeitern sich im Handumdrehen nach bekannter Methode einigen zu können. Das ist nicht geglückt. Nunmehr ist auch d>e Situatton etwas mehr geklärt. Im Bezirke der königlichen Bergwerke arbeiten 1900 bis 2000 Bergleute, von denen sich gegenwärtig 1500 im Streik be- finden. Ueber die Ursache des StteikS, die in der Unzufriedenheit mit den kärglichen Lohnverhältnissen und der unhöflichen Behandlung besteht, ist folgendes zu berichten: Die Bergverivaltung hat die GesteinSarbeiten, die in der Regel besser bezahlt werden, einem privaten Unternehmer afif ist Jahre?®»- worden. Der Berg Effener Ortsverbandes, nicht hinter den anderen Drtsverbänden schiedenen Textilwaren, und zwar der gangbarsten Stoffe, und zurückzustehen und auch hier, gerade weil man es uns sehr daraus ist zu ersehen, daß z. B. für ein 36 Pfund wiegendes schwierig macht, mit aller Entschiedenheit für die Bundessache ein- Stüd Satin 15 Kronen, farbig fogar 18 Kronen autreten. Drtsverband Effen des Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe in den rhein.- westf. Industriegebieten. J. A.: Die Geschäftsleitung. und den Maurer Bremer. Schutzzoll gezahlt werden muß; für dieselbe Menge desselben Stoffes werden, ob farbig oder nicht, nur 5,20 Kronen Arbeitslohn gezahlt. Gewöhnlicher Hosenstoff ist mit 10,41 Kronen, wenn Andererseits sieht man Briefkaften der Redaktion. pachtet. Dieser Unternehmer bezahlt bedeutend höhere Löhne als die] tönigliche Bergverwaltung und zwar 4-5 M. pro Schicht und num fagen fich die königlichen Bergleute: Was dieser private Unternehmer fann, das kann auch die königliche Verwaltung in ihrem Musterbetriebe tun. Der Streit, der sich genau so wie im Ruhrgebiet bligartig ausdehnte, ist von den Schleppern begonnen. Die Schlepper find in vier Klassen eingeteilt und es richtet sich ihr Lohn nach dem des Hauers. Verdient der Hauer 80 M. pro Monat, dann Salbwolle, mit 10.06 stonen holl belestronen erhält der Schlepper I. Klasse 70 M., der II. Selasse 60, der Danach scheinen die Mitglieder des Bundes gerade nicht mit Arbeitslohn wird für dieselbe Menge nur 8 Seronen III. Klasse 50 und der IV. Klasse 40! M. pro Monat. Nun wird sonderlicher Begeisterung der Fahne der Scharfmacher zu folgen. bezahlt. Zusammengerechnet ergibt die Liste, daß für die gefordert für Hauer ein Lohn von 4 Mart pro Schicht. Die leber das Walten der Sozialen Kommission" erhalten wir 19 verschiedenen Textilwaren, wenn sie vom Auslande einBergbehörde will für diese aber noch nicht einmal 3,50 M. be- folgenden eigenen Bericht: geführt werden, 117,03 Kronen Boll bezahlt zahlen! Für Schlepper I. Klasse fordert man 3,50 M. und für die werden muß, daß ihre Herstellung in DäneII. Klaffe 3 M., für die III. Selaffe 2,50 und für die IV. Klasse 2 M. Stadtverordnetenkollegiums beschäftigte sich gestern nach den eigenen Angaben der Fabrikanten betragen ihre übrigen Essen, 21. Juli. Die Soziale Kommission des mark aber nur 57,97 Kronen Arbeitslohn tostete. pro Schicht. Die Streifenden haben eine Kommission gewählt, die bereits abend mit der Bauarbeiter- Aussperrung. Sie beschloß, Produktionskosten 100 Proz. des Arbeitslohnes. Sie haben gewiß mit dem Berghauptmann v. Weppen und dem Bergrat Schlosser fort Ginigungsverhandlungen in die Wege zu leiten und wählte nicht zu niedrig gerechnet. Aber danach würde der Zoll, in Unterhandlung getreten ist. Auch der Landrat des Kreises Linden baurat Wiebe( als Vorsitzender), den bei Krupp angestellten Assessor 32 Proz. höher sein als ihre gesamten Profolgende Herren in eine sogenannte Einigungskommission: Stadt der auf jenen Artikeln ruht, immer noch um hat seine guten Dienste" zur Beilegung des Streiks angeboten und duktionskosten. bemüht sich, in diesem Sinne mit den beiden ersteren. Bis jetzt ist Vielhaber, die Stadtverordneten Kloft( 3.) und Dr. Niemeyer( natl.) Es ergibt sich daraus, daß die dänischen an eine Beilegung des Streiks, dessen politische Bedeutung wir kommenden Montag, abends 6 Uhr, zusammentreten. Die vertrag auf jede 100 str. noch 32 Kr. als ein Ertrageschenk von den Die Einigungskommission soll am Tertilwarenfabrikanten, da sie ja, wenn sie den Zollschutz ausnutzen, gestern gewürdigt haben, noch nicht zu denken. hauptmann erklärte selbstverständlich, es läge kein schließenden Parteien sollen ersucht werden, zu dieser Sigung je drei Konsumenten erhalten, wohl imstande sein müßten, ihren Arbeitern Vertreter zu entsenden. Den Parteiorganisationen soll überlassen werden, wenigstens anständige Löhne zu zahlen. Grund zum Streifen vor! Deshalb ist die Forderung der Berg je einen Vertreter der in Frage kommenden Verbände hinzuzuziehen. auch wiederum, wie töricht es ist zu behaupten, Schutzölle müßten Leute in der gestern abgehaltenen Konferenz auch schroff abgelehnt Beschlossen wurde ferner: Die städtische Verwaltung soll für den ohne weiteres eine Steigerung der Arbeitslöhne zur Folge haben, Ein Beamter des Bergarbeiterverbandes Husemann ist bereits Fall, daß die Einigungsversuche ohne Erfolg sind, und wenn auch ohne weiteres eine Steigerung der Arbeitslöhne zur Folge haben, den Arbeitern anständigen Verdienst sichern. eingetroffen. Von den Bergleuten ist kein einziger organisiert. Am auf städtischen Bauten ausgesperrt wird, sofort die betreffenden Sonntag finden zwei Versammlungen in Barsinghausen statt und Unternehmer auffordern, innerhalb acht Tagen die Arbeiten wieder wird die weitere Tattik dann festgelegt werden. Jedenfalls ist dieser aufzunehmen, und nach dieser Inverzugsetzung der Unternehmer die Kampf von hochwichtiger Bedeutung für die Beurteilung des Staates zur Fertigstellung der städtischen Bauten erforderlichen Maßnahmen treffen und darüber den Stadtverordneten eine entsprechende Vor- P. G. K. Für Patentverwertung nähere Auskunft durch Bureaus usw. als Arbeitgeber. 2. G. lage machen. Schließlich wurde noch der Beschluß gefaßt, sobald Benutzen Sie das B. Adreßbuch, II. Band, Teil 4, Seite 235. Heinemann. Die Gesellschaft für N. uns leider nicht bekannt. H. F. Notfälle festgestellt seien, den Stadtverordneten schleunigst einen An 1. Dsthavelland: Tischlermstr. Pauli, der„ Freund" des kleinen Mannes. Die Lage des Personals in den Kranken- und Irrenhäusern. 2. Oberbarnim: Titularprofessor und Erzreaktionär Pauli. 3. Brüder. Eine außerordentliche Versammlung, welche der Verband der trag auf Unterstützung zu unterbreiten. Donnerstagabend fand im Restaurant Moser, Baumstraße, eine 4. Wo Quittung? Molbus. 1. Wo Duittung? 2. Eine rednerische städtischen Arbeiter und Unterangestellten nach Garstes Gesellschafts- von zweihundert Personen besuchte Versammlung der hier beschäf- Scheinfrage. 3. Politik bedeutet Staatsweisheit, Staatswissenschaft, Summe haus, Brenzlauerstr. 41, zusammenrief, beschäftigte sich mit der Lage tigten tuftateure beider Organisationen statt, die sich u. a. der öffentlichen Angelegenheiten, bezw. eine bestimmte Richtung innerhalb des Pflegepersonals und dergleichen, wobei der Referent Herr in eingehender Weise mit der vom Unternehmertum vorgenommenen des Staatswesens usw. W. G. 3. Görbersdorf. Brieflich anfragen bei Heize auf Grund des ihm zur Seite stehenden Materials über Teilaussperrung der Bauarbeiter beschäftigte. Nach einem ein- Herrn W. Buchholz, Charlottenburg, 33 Windscheidstr. 33, Gartenhaus III I. 100 M. S. Durch Heinrich Neft, hier NW., Bremerstraße 59. die Lohn-, Koft- und Logisverhältnisse sprach, welche er einer scharfen stündigen Referate des christlichen Gewerkschaftsbeamten Bücher, P. G. 6. Kritik unterzog. Die Versammlung nahm folgende von der Lohn in welchem Redner mit den Arbeitgebern im Baugewerbe scharf ins meister nicht selbst? Höchst gleichgültig! Warum fragen Sie den Kapell Und wo Jhre Quittung? Million. Ja. fommission ausgearbeiteten Anträge, welche bis zum 15. August Gericht ging und den Zweck des frivol heraufbeschworenen Kampfes, 3ameit. Vielleicht festzustellen durch die Redaktion der Königsberger der städtischen Deputation unterbreitet werden sollen, zur Kenntnis; Bertrümmerung der Organisation, Erschöpfung der Kassen, Be- Voltsztg.", Königsberg i. Br., Knochenſtr. 32, part. Port Arthur. Die 1. Der Lohn für das Personal ist einheitlich für alle Kranken- seitigung des Koalitionsrechtes der Arbeiter, Entrechtung der japanische Regierung hat mit einer norwegischen Gesellschaft, die sich mit und Jrrenanstalten folgendermaßen zu regeln: Arbeiter in wirtschaftlicher und sozialer Beziehung usw., den An- derartigen Riesenaufgaben befaßt, Kontrakte abgeschlossen. Eine Beschreibung a) Pfleger: Anfangslohn 50 M., Höchstlohn 110 M. Pflege- wesenden des näheren demonstrierte, beschloß die Versammlung eine und Darlegung der technischen Vorgänge dabei ist an dieser Stelle Raumrinnen: Anfangslohn 40 M., Höchstlohn 90 M. Hausdiener: Resolution, wonach die Essener Stuffateure sich verpflichten, die aus- mangels wegen ganz ausgeschlossen. Bielleicht wenden Sie sich einmal an Anfangslohn 50 M., Höchstlohn 100 M. Personal der Koch gesperrten Bauarbeiter moralisch und finanziell zu unterstützen, straße 69; den Redakteur der„ Neuen Welt", Herrn Ludwig Lessen, hier, Linden er ist solchen Anregungen zugänglich. S. M., Schweiz. und Waschküche, Hausmädchen 2c.: Anfangslohn 40 M., Höchft- ferner die Ausführung von Buzarbeiten, die von seiten der Maurer Kommen Sie einmal in die Buchhandlung" Borwärts". Vielleicht besuchen John 80 M. Borgenannte Kategorien erhalten halbjährliche zu verrichten sind, zu verweigern. In Zweifelfällen über Fertig- Sie auch die Redaktion. Dann erledigt sich alles Weitere. K. F. 22. Bulagen von 5 M. bis zum Höchstgehalt. Das Höchstgehalt stellung von Arbeiten in Bauten, die ihrer Vollendung entgegen- Besuchen Sie eine Bibliothek oder Lesehalle und orientieren Sie sich über muß in spätestens acht Jahren erreicht sein. gehen, sollen sofort Erkundigungen bei den Vorständen der beiden beide Artikel aus eigener Straft. Das wäre gleichzeitig ein Vorteil für Sie und uns. b) Für Heizer, Schlosser zc.: Anfangslohn 135 M., Höchst- Maurerorganisationen eingeholt werden. O. W. 22. Die Berliner Tischlerschule zerfällt in eine Hauptabteilung und acht Nebenabteilungen. Ihrer Wohnung zunächst Lohn 175 M. liegen die Abteilungen Krautstr. 49 oder Reichenbergerstr. 131. Meldung dort bei den Abteilungsleitern oder beim Direktor Gustavel, Litauerstr. 30, Bureau Straßmannstr. 6; eventuell schon jetzt melden. R. S., Nauen. Gin Privattelegramm meldet uns: Wurde als Ausnahme behandelt und brieflich von uns erledigt. 2. 48. Gera, 22. Juli. Die angekündigte Aussperrung der Färberei- Nein, zu der Zeit nicht. Später war er Mitglied des preußischen Abarbeiter ist auf den 31. Juli verschoben. geordnetenhauses. Hier zeichnete er sich als brutaler Reaktionär aus, wurde amtlich befördert und avancierte zum Gesandten. B. H.( Wette.) B. wurde die bittere Rüdtrittspille durch den Herzogstitel versüßt. Er war gescheit genug, sich nach wie vor als Fürst B., nicht als Herzog von Lauenburg zu bezeichnen. 2. D. 100. Vereinigung der Drechsler Deutsch lands feit 1893 in den Holzarbeiter- Verband aufgegangen. Das Fachblait des Verbandes ist die Holzarbeiter- Zeitung", Stuttgart, Adlerstr. 43. D. H. Wir haben ähnliche Berfchie bereits häufiger gebracht. Dant. Juristischer Teil. c) Maler und sonstige Handwerker: Anfangslohn 140 M., Höchstlohn 200 m. d) Landwirtschaftliche Arbeiter: Anfangslohn 130 M., Höchstlohn 170 m. Für diese Arbeiter find Zulagen von jährlich 5 M. vorzusehen. Es ist Fürsorge zu treffen, daß das Höchstgehalt in 10 Jahren erreicht sein muß. Ferner ist allen Arbeitern die bisherige Dienstzeit in Anrech nung zu bringen. Dasselbe gilt auch vom Uebertritt von einer in in die andere städtische Anstalt. Zum Färberstreit in Meerane. Husland. Deutsche Bäcker als Streitbrecher nach Schweden zu locken, versucht, wie unser Bruderorgan Ny Tid" mitteilt, die Göteborgs Dampfbäckerei( Göteborgs Angbageri), die von einem deutschen Geschäftsmann geleitet wird. Er läßt sich, wie berichtet wird, deutsche Bäcker kommen, um den mit dem schwedischen Bäckerverband geschlossenen Tarifvertrag zu umgehen und den anderen Firmen Schmutzfonkurrenz zu machen. 2. Die tägliche Dienstzeit ist auf zehn Stunden festzuseßen und zwar mit folgenden Unterbrechungen: eine Stunde Mittag, eine halbe Stunde Vesper und eine halbe Stunde Frühstück. Die tägliche Dienstzeit für das Betriebspersonal beträgt neun Stunden. In den Anstalten mit Tag und Nachtbetrieb find drei Schichten Besonders erregt es Entrüstung unter den organisierten Arbeitern, zu je acht Stunden einzuführen. Sonntagsarbeit und Üleber- daß gerade diefer Bäckerei die Lieferungen für das gegenwärtig in stunden sind mit 50 Proz. Aufschlag zu bezahlen. Ferner erhält den Schären vor Göteborg liegende Geschwader von 17 Kriegsdas Personal alle Woche einen freien Tag. Der zweite dieser schiffen übertragen worden sind. freien Tage hat immer auf einen Sonntag zu fallen. Während der dienstfreien Zeit ist das gesamte Anstalts- Der Baseler Straßenbahnerstreit ist nun ein vollständiger. Die personal berechtigt, die Anstalt jederzeit bis zum Dienstantritt ver- Bahl der Streikenden beträgt zirka 400. Von 72 Wagen tursieren Tassen zu können. Für das Pflege- und Dienstpersonal sind ge- nur 11 unter der Leitung von Bureau- Angestellten, denen Polizisten trennte Schlafräume zu schaffen, die den baupolizeilichen Be- als irdische Schutzengel zur Seite gestellt sind. Die sozialdemostimmungen entsprechen müssen. Für das Personal, welches fratische Fraktion brachte den Konflikt rasch im Großen Rat zur Anstaltskost erhält, ist eine Menagekommission zu bilden. Diese Sprache. Doch erklärte der Vertreter der Regierung etwas hochgeht aus freier Wahl des Anstaltspersonals hervor. Dem gefamten Personal ist nach einjähriger Dienstzeit ein Erholungsurlaub von 10 Tagen zu gewähren, der nach dreijähriger Dienstzeit auf 14 Tage zu erhöhen ist. Für die Zeit des Urlaubs und bei Krankheit wird dem Personal der Wert für Koft und Logis ausgezahlt. Sämtliche Forderungen wurden von den zirka 400 Anwesenden gegen 1 Stimme angenommen. 11 A. 37. Nach§ 617 des Bürgerlichen Gesetzbuchs hat die Herrschaft die boten bis zur Dauer von sechs Wochen, jedoch nicht über die Beendigung erforderliche Verpflegung und ärztliche Behandlung des ertrantten Dienst des Dienstverhältnisses hinaus, zu gewähren. Ein Anspruch auf Berpflegung usw. außerhalb des Hauses( mit Ausnahme der Aufnahme in ein Krankenhaus oder der von der Herrschaft gebilligen Verpflegung bei den Eltern u. dergl.) besteht nicht. In Ihrem Falle erscheint es ratsam, den Dienst aufzufündigen. Der Anspruch auf Ersaz Ihrer Kosten wäre nur bis zur Aufforderung zur Rüdkehr, darüber hinaus nur dann berechtigt, wenn Ihre Tochter zur Rückkehr( nicht nur zur Dienstleistung) nicht imstande war. M. 25. Nach der herrschenden, freilich bestrittenen Ansicht gilt fie nicht eingehändigt ift. Die die Arbeitsordnung auch wenn æ. Nein. Streitfrage ist Seite 281 des Arbeiterrechts" behandelt. Löwenberg Schulz. 1. Nein. 2. Kurhessisches Jägerbataillon Nr. 11. näfig, daß diese noch keine Veranlassung hatte, sich mit dem Streit 3. Ein Recht auf Rückforderung des Geschenkes besteht nicht. 4. Beides iſt des Aushülfspersonals zu beschäftigen. Ein anderes Mitglied der möglich. Als unterhaltspflichtiger Vater eines außerehelichen Kindes gilt, Regierung teilte mit, daß die seinerzeitige Eingabe der Straßen- wer mit der Mutter innerhalb der Empfängniszeit( 181 bis 302 Tage vor bahner der bezüglichen Kommission zur Behandlung überwiesen, der Geburt) intim verkehrt hat. Die Unterhaltspflicht fällt fort, wenn auch von ihr darüber aber noch kein Bericht erstattet worden sei, ein anderer innerhalb dieser Zeit gleichen Verkehr hatte, es sei denn, daß also böswillig verschleppt worden ist. Im gleichen Augenblick meinte es den Umständen nach offenbar unniöglich ist, daß die Mutter das Kind aus dieser Beiwohnung empfangen hat. Die Einwendung, daß auch ein er aber doch, die Straßenbahner hätten die Instanzen einhalten anderer die Mutter erkannt habe, fällt weg, wenn die Vaterschaft nach der sollen. Die Forderungen der streifenden Straßenbahner an die Ver- Geburt in einer öffentlichen Urkunde anerkannt ist. Templin 5. Die waltung sind: Aufhebung des Noten- und Zweiklassensystems, Unter- Rückforderung des Geschenks entbehrt jeglicher Berechtigung. R. Th. suchungen in Disziplinarfällen im Sinne eines kontradiktorischen Städtisches Gesinde ist nicht trantenversicherungspflichtig. Die Herrschaft Die Aussperrung im westfälischen Baugewerbe. Verfahrens durch die Straßenbahnkommission, Wiederaufnahme der hat für Stur und Verpflegung für die Dauer von sechs Wochen zu sorgen. M. 2. 46. An und für sich würde Ihr Anspruch auf Gehaltszahlung Die Zahl der von den kontraktbrüchigen Bauunternehmern in Untersuchung in Sachen des gemaßregelten Gaßler, baldige Erledi Effen auf frivole Weise ausgesperrten Bauarbeiter setzt sich nach ein- gung der Eingabe der Straßenbahner bezüglich der Gestaltung der für die Dauer von mindestens sechs Wochen berechtigt sein. Es ist aber geholten Erkundigungen wie folgt zusammen: Von den Frei- Dienstverhältnisse, teine Maßregelung. Wird von der Regierung nicht unmöglich, daß das Gericht annimmt, Inhalt und Ton Ihres Briefes C. N. 24. organisierten find 208 Maurer, 53 Bauhülfsarbeiter, 5 Bimmerer und die Erfüllung dieser Forderungen zugesagt, so nehmen die Streifenden feien ein hinreichender Grnnd zu Ihrer sofortigen Entlassung. Ja, die Kinder sind rechtlich zur Unterstügung ihrer Eltern soweit ver von den Christlichen 128 Maurer, 19 Bauhülfsarbeiter und 2 8immerer den Dienst sofort wieder auf. pflichtet, als dies ohne Beeinträchtigung ihres und ihrer Familie standes. ausgesperrt, insgesamt also 415 Mann. Die Massenaussperrung in der schwedischen Metallindustrie dauert gemäßen Unterhalts möglich ist. Wird jemand vom Militär zurüdgestellt, damit er seine Mutter unterstüße, so fann die Zurüdstellung rüdgängig ge Der Arbeitgeberbund wendet sich an seine Mitglieder mit fol- nun bereits sechs Wochen. Die Ausgesperrten und ihre Organi- macht werden, wenn er die Erfüllung seiner Pflicht unterläßt. M. M. 38 gendem Jammerschrei: sationen wollen sich unter keinen Umständen den Machtgelüften der Die Verpflichtung zur Bahlung besteht. Vielleicht erwirten Sie durg Unternehmer fügen und es ist bei dem Opfermut, den nicht allein persönliche Rücksprache eine Herabsetzung des an sich angemessenen Honorars. An die Herren Mitglieder des Effener Ortsverbandes! Spandau 100. Die Forderung des Wirts geht vor: Sie müssen also Am Montag und Dienstag sollten nach den Beschlüssen des die schwedische, sondern die Arbeiterschaft ganz Standinaviens beweist, Arbeitgeberbundes auch in allen den Orten die Arbeiter entlassen nicht daran zu zweifeln, daß die Werkstattvereinigung schließlich nach in Auszahlung des Erlöses an den Birt willigen, falls der Erlös nicht zur Rigdorf 61. Nur wenn Sie werden, in denen Tarifverträge bestanden. Es ist Ihnen bekannt, geben muß. Der sogenannte„ Schwedische Arbeiterverband" hat sich Deckung auch Ihrer Forderung ausreichte. daß der Bund nur sehr ungern und lediglich durch das Berhalten organisation gezeigt. Ihr Führer, der Gelbe Joseph" genannt, reist sogar unterschrift) die Kündigungsfrist hineingeschrieben ist, würde ein Prozeß daß der Bund nur sehr ungern und lediglich durch das Verhalten allerdings auch in diesem Kampfe wieder als reine Streitbrecher- geweisen, daß in das Vertragseremplar des Wirtes nachträglich( nach Ihrer der Arbeiterorganisationen, bie ben zuzug, für alle Teile auf Anerkennung Vores Rechtes, zum 1. Oftober auszuziehen, Aussicht auf im Lande herum, um zum Streifbruch aufzufordern. unseres Bundesgebietes, auch für die Tariforte, fernhalten und die despotische Treiben der Werkstattbereinigung, durch welche drücklich schriftlich der Austritt erklärt werden müssen. Erfolg haben. A. 3. 100. 1. Nein. 2. Ja. Es hätte Ihrerseits aus. K. R. G. 21. Arbeitswilligen in der schmählichsten Weise belästigen, gezwungen diefe Unternehmerorganisation ihre Mitglieder zwingt, sich an den 1. Der Antrag um Strafaufschub ist in schöffengerichtlichen Sachen an das worden ist, zur Kündigung der organisierten Leute zu schreiten. Durch den ungerechtfertigten Eingriff des Ober- fie schwer schädigenden Waffenaussperrungen zu beteiligen, ist fürzlich Schöffengericht, in landgerichtlichen an die Staatsanwaltschaft zu richten. 2. Nein. durch ein der Deffentlichkeit übergebenes Schreiben des großen B. S. 1. Rein. 2. Nach Ihrer Darstellung hat sich Ihre Erbforderung 3. Wenn das bürgermeisters Zweigert sind uns zweifellos neue große Fabrikanten 2. M. Eriksson treffend beleuchtet worden. Diese in eine Forderung gegen Ihren Schwager verwandelt. Schwierigkeiten erwachsen, die aber unter allen Umständen beTestament nicht andere Bestimmungen enthält und Sie großjährig sind, so wältigt werden müssen. Gerade jegt müssen die Firma war im Jahre 1903 Mitglied der Werkstattvereinigung, steht Ihnen die freie Verwaltung zu. Ihre Mutter könnte aber SicherheitsLatenbrender. Ja. Der außereheliche Erzeuger einschüchtern laffen, daß sie das von der Industrie und beteiligen, trat schließlich deswegen aus und mußte dafür hat nach dem Gesetz für den reellen Unterhalt zu sorgen. Dazu gehört auch Effener Unternehmer zeigen, daß fie fich nicht wollte sich aber nicht an den damaligen Massenaussperrungen leistung verlangen. 83 500 Kronen konventionalstrafe zahlen. Die Firma das Schulgeld. A. A. 67. 1. Nein, Sie aber auch kein Recht dort zu dem gesamten Handwerk in sie gesezte Vertrauen rechtfertigen und die Beschlüsse des Bundes stritte durchführen werden. In verlangt dieses Geld zurück und zwar, wie in dem Schriftstück ſehr stehen. 2. Ja. 3. Nein: es ist aber nicht unmöglich, daß der Betreffende eine der augenblicklichen schweren Zeit muß es Ehrenpflicht ausführlich dargelegt wird, weil jener Aussperrungsbeschluß unter Feststellung auf der Polizeiwache vornehmen läßt. Erledigen Sie derlei in Güte 5. N. 43a. Das Gewerbegericht in Reinickendorf ist zuständig. A. B. 36. Der Inhalt des Testaments entspricht für jeden Bundesangehörigen sein, sich eins zu wissen mit der Mißachtung der statutarischen Bestimmungen zu100. Ja. geseklichen Erforderniſſen. R. St. 11. 1. Ja. 2. Das so schrieb noch heute ein auswärtiger großer Bauunternehmer an mußte. Was hier über die damalige Aussperrung gefagt wird, die Streitobjekt wird vom Gericht( in der Regel auf 200 bis 2000 M.) feftGesamtheit der Kollegen.„ Wir haben das feste Vertrauen," stande gekommen ist, übereilt gefaßt war und schädigend wirken Adresse: G. in R. die Geschäftsleitung,„ daß das Pflichtgefühl jedes Kollegen in dem bekanntlich auch zu ungunsten der Arbeitgeber verlief, trifft jeden- geſcht, nach der Feſtſjeßung richten sich die Kosten. 3. Wie viel Zermine ein H. 999. In Berlin gibt heutigen Kampfe höher steht wie der materielle Schaden, der ihm falls auch für die jetzige zu. Wenn die Firma nicht gutwillig zu Brozeß erfordert, lagt sich nicht voraussagen. eventuell erwachsen würde durch etwa zu verhängende Strafen bei ihrem Gelde kommt, will sie die Summe gerichtlich eines fein Bürgerrechtsgeld und wo dergleichen existiert, find die orts. statutarischen Vorschriften maßgebend. A. 2. Leider nein. M. L. 100. Vergehen gegen die Bundesbeschlüsse. Von dem Ausgang dieses 1. Ja. 2. Nein. 8. 100. Falls Sie nicht schriftlich anderes vereinbart Streits hängt die Existenz manches Kollegen ab. Es ist daher Schutzzoll und Arbeitslohn in der dänischen Textilindustrie. Die haben, ist die Gebührentare maßgebend. Danach ist die Anzahl der bringend notwendig, daß alle Beschlüsse gewissenhaft befolgt Textilarbeiter Dänemarks streiten befanntlich seit einigen Wochen um Termine gleichgültig. Die Gebühren würden etwa 40 m. befragen. werden." Wir bitten deshalb die Effener kollegen eine geringe Verbesserung ihrer elenden Löhne. Die Fabrikanten bringend, sich durch einige etwa ausstehende berufen sich für ihre ablehnende Haltung darauf, daß die noch bom Polizei Präsidium.) Herren nicht beeinflussen zu lassen, sondern unentschlechteren Löhne im Ausland ihnen die Kon Roggen, gute Sorte, 1 Doppelzentner 0,00 ab Bahn. Futtergerste, gute Hafer, wegt pflichtgemäß zu handeln und an allen Orten den Beschluß turrenz unmöglich machen müßten. Nun hat Dänemart, Sorte 16,00( 15,20), mittel 15,10( 14,30), geringe 14,20( 13,40). des Bundes zur Ausführung zu bringen. Nur dadurch ist das bekanntlich agrarische Schutzölle nicht fennt, ganz bedeutende gute Sorte 16,30( 15,40), mittel 15,30( 14,50), geringe 14,40( 13,60), an eine baldige und erfolgreiche Beendigung der Schwierig Industriezölle und sie belasten gerade die ausländischen Textilwaren frei Wagen und ab Bahn. Richtstroh 5,00( 4,66). Hen( neu) 6,20( 4,70). Erbsen, teiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die bedauerlich in solchem Maße, daß die Zölle viel höher sind, ja bei einzelnen gelbe, zum Rodhen 40,00( 30,00). Speisebohnen, weiße 50,00( 30,00), Linsen 60,00 find, zu denken. Warte nicht einer auf den anderen Artikeln das Doppelte und Dreifache übersteigen,( 30.00), Startoffeln 12,00( 7,00). Rindfleisch, von der Keule, 1 Kilogramm 1,80 mit der Entlassung der in Frage kommenden Leute, was für dieselben waren in Dänemart an Arbeits:( 1,40), Bauchfleisch 1,50( 1,20), Schweinefleisch 1,80( 1,30), Kalbfleisch 2,20( 1,20), Hammelfleisch 1,80( 1,40), Buiter 2,80( 2,20), Gier( 60 Stud) 4,00( 3,00). sondern erfülle jeder sofort dem Bunde gegenüber seine Ver- lohn gezahlt wird. Der Vorsitzende des dänischen Aarpfen, 1 Sg. 2,00( 1,40), lale 3,00( 1,60), Bander 3,50( 1,40), echte pflichtung, dann wird das andere schon ganz von selbst kommen. Textilarbeiter Verbandes, J. J. Möller, beröffentlicht in Social 2,80( 1,40), Barsche 2,00( 1,00), Schleie 3,00( 1,20), Bleie 1,60( 0,80), Strebse Wir bitten also nochmals im eigenen Interesse die Mitglieder des Demokraten" eine Liste der Schutzölle und Affordlöhne von 19 vers( 60 Stad) 20,00( 3,00.) tlagen. Das Berliner Marktpreise. ( Ermittelt B Charlottenbury. Wahlverein. Dienstag, den 25. Juli 1905, Rosinenstraße 3: Borhagen- Rummelsburg. Unserem Parteigenoffen Gustav Seiler 1105 zum heutigen Wiegenfest die beften Glückwünsche. Berlin I. 1-5. Hedwig Gregor mal donnerndes Lebehoch. Deutscher abends 8% Uhr im Bolkshause Sozialdemokratischer Wahlverein. Dienstag, 25. Juli, abends 8 Uhr, Wwe. Weigel, Türrschmidtftr. 45: sum bestigen gelegen efte ein brei General- Versammlung. im otal Wiegenfeste der General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes und der Funktionäre. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Antrag auf Ausschluß von 4 Mitgliedern. 250/14 4. Beratung des Entwurfs des Organisationstatuts der Partei. Referat des Genossen Grunwald. b) Anträge zu dem Entwurf. Bereinsangelegenhaiten. 5. Diskussion. Mitgliedsbuch ist vorzuzeigen. Bei der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht jedes Parteigenossen, zu erscheinen. Der Vorstand. Schöneberg. Sozialdemokratischer Wahlverein. Dienstag, den 25. Juli, abends 8, Uhr, im Obst'schen Saale, Meiningerstraße 8: General- Verfammlung. Zages Drdnung: 1. Vortrag des Reichstagsabg. Eduard Bernstein über„ Innere und äußere Politik". 2. Diskussion. 3. Kaffenund Revisionsbericht. 4. Vereinsangelegenheiten. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Haupt- Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt IV, 9679. Arbeitsnachweis: Bimmer 34. Amt IV, 3353. E Achtung! Achtung! Mitglieder des Metallarbeiter- Verbandes! Hente, Sonntag, den 23. Juli, sollen die durch Beschluß der Generalversammlung vom 20. Juli not wendig gewordenen Neuwahlen vollzogen werden. Die Wahlzeit ist von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 2 Uhr. Ohne Mitgliedsbuch kann niemand wählen. Die Stimmzettel werden am Eingange zu den Bahllokalen verteilt. Gewählt wird in folgenden Lokalen: 1. Raabes Salon, Kolbergerstr. 23. 2. Bernhard Rose- Theater, Badstr. 58. 3. Wernaus Festfäle, Schwedterstr. 23. 4. Boefers Festsäle, Weberstr. 17. 5. Gewerkschaftshaus, Saal I, Engel- Ufer 15. 6. Lehmanns Restauration, Bülowstr. 59. 7. Kronen- Brauerei, Alt- Moabit 47/48. 8. Thiel, Rixdorf, Bergstr. 152. 9. Voltshaus, Charlottenburg, Rosinenftr. 3. 10. Schellhase, Steglitz, Ahornstr. 15. 11. Böhle, Spandau, Neumeisterstr. 5. Wahlleiter Kuhnt. Wahlleiter K. Müller. Wahlleiter Scheck. Wahlleiter Wolfram. 0 1876 Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Schubert: Die Bildungsstätten des Volkes in Preußen. Metallarbeiter- Verband 2. Bericht des Vorstandes. 3. Anträge zur Kreistonferenz. 4. Wahl der Delegierten zu derselben. 5. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 8/7 Zentral- Verband der Maurer Deutschlands. Zweigverein Berlin. Sektion der Buzzer. Mittwoch, 26. Juli, abends 6½ Uhr, in den„ Arminhallen", Kommandantenstr. 20: Außerordentliche Mitglieder- Versammlung. Zages Drdnung: 1. Abrechnung bom zweiten Quartal 1905. 134/7 Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Bauanschläger Max Zick am am 18. d. M. gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Montag, den 24. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Krankenhauses Friedrichshain aus nach dem Gethsemane- Kirchhof in Nieder- Schönhausen statt. Rege Beteiligung erwartet 120/15 Die Ortsverwaltung Verband der Buch- und 2. Inwieweit sind die Mitglieder verpflichtet, den Anordnungen des Vorstandes Folge zu leiften? 3. Interne Vereinsangelegenheiten. Kollegen! Im Intereffe unseres Vereins ersuchen wir die Mitglieder, vollzählig in dieser Versammlung au Steindruckerei- Hülfsarbeiter u. erscheinen! Die örtliche Verwaltung. J. A.: H. Neumann. zu Deutscher Holzarbeiter- Verband. Branche der Musikinstrumenten- Arbeiter. Montag, den 24. Juli, abends 8% Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- llfer 15( Saal 1): Mitglieder Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die von den Dresdener Kollegen angeregte Konferenz der Klavierarbeiter Deutschlands. 2. Unsere Arbeitsvermittelung nach Errichtung des paritätischen Arbeitsnachweises. 3. Wollen wir ein Herbstvergnügen? 4. Verschiedenes. wendig. 89/ 5+ Das Erscheinen fämtlicher Verbandskollegen aus den Betrieben der Musikinstrumenten- Industrie ist notMitgliedsbuch legitimiert. Die Branchenleitung. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Bureau: SO., Engel- llfer 15( Gewerkschaftshaus). Fernsprecher: IV, 3578. Donnerstag, den 27. Juli 1905, abends 8%, Uhr: Branchen- Versammlung der Stellmacher im Rosenthaler Hof, Rosenthalerstraße 11/12. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Kommiffion vom zweiten Quartal. 2. Diskussion. Bahlleiter Heinemann. 3. Branchenangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Wahlleiter Seliger. Wahlleiter Gassen. Wahlleiter Gaida. Wahlleiter Nerlich. Wahlleiter Loos. Wahlleiter Bessin. 12. Raufhold, Ober- Schöneweide, Wilhelminenhofstr. 18. Wahlleiter Ballach. 13. Tempel, Rummelsburg, Alt- Borhagen 56. 14. Hellwig, Köpenick, Schönerlinderstr. 5. 15. Muster, Reinickendorf, Berlinerstr. 29. 16. Schmu, Weißensee, Stönig- Chaussee 38. Bahlleiter Beckmann. Wahlleiter Gühne. Wahlleiter Horn. Wahlleiter Frahm, Wahlleiter Bahn. 17. Gehlhaar, Tegel, Berlinerstr. 92. Bentralwahlbureau ist Engel Ufer 15, I. Obmann des Gesamtwahlkomitees ist Joseph Hartmann. Achtung! Schnittarbeiter! Achtung! chtung Montag, den 24. Juli 1905, abends 84, Uhr: Verfammlung der Schnittarbeiter im Lokale von Wollschläger, Adalbertstraße Nr. 21. Tages- Ordnung: 1. Bericht vom Verbandstag. 2. Diskussion. 3. Wahl des Vertreters der Schnittarbeiter. Kollegen, sorgt für guten Besuch der Versammlung! Montag, den 24. Juli 1905, abends 81 Uhr: Branchenversammlung der Elektromonteure im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer Nr. 15, Saal 8. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Wuschick. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Montag, den 24. Juli 1905, abends 8½ Uhr: Allgemeine Versammlung der Rohrleger und Helfer Berlins und Umgegend im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer Nr. 15, Saal 4: Tages- Ordnung: 1. Der Kampf ums tägliche Brot. Referent Genosse Bauer. 2. Verbandsangelegenheiten. Zahlreicher Besuch wird erwartet! Montag, den 24. Juli 1905, abends 612 Uhr: Metallarbeiterversammlung für Tempelhof und Umgegend im Lokale von Road, Tempelhof, Berlinerstraße Nr. 9. Tages Ordnung: 1. Ueber den Ausbau unserer Organisation. Referent Kollege Gaida. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Kollegen folgender Fabriken werden ersucht, zahlreich in die Verfammlung zu kommen: Nühle& Kuffel, Andree, Gottschalt, Freuden stein, Puls und Ester& Wek. 120/14 Die Ortsverwaltung. Kürschner! Mittwoch, den 26. Juli, abends 8 Uhr, im ,, Alten Schützenhaus", Linienstr. 5: Oeffentliche Versammlung aller in d. Kürschnerbrauche beschäftigten Arbeiter u. Arbeiterinnen. Tages Ordnung: 1. Situationsbericht über den Stand unserer Bewegung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Kollegen, Kolleginnen! Erscheint Mann für Mann zur Bersammlung. Die Kommiffion. 89/ 9* Achtung! Branche der Korbmacher. Achtung! Montag, den 24. Juli, abends 8%, Uhr, im Gewerkschaftshause: Branchen- Versammlung. ges Ordnung: Zentral- Krankenu. Sterbekasse der deutschen Wagenbauer Filiale 5, Berlin. Dienstag, den 25. Juli, abends 8, Uhr, in Funtes Gesellschafts. hand, Triftstr. 41: Mitglieder- Versammlung. Tages Drdnung: 1. Abrechnung vom 2.Quartal 1905. 2. Neuwahl der gesamten Drtsberwaltung. 3. Verschiedene heiten. Kaffenangelegen Um zahlreiches und pünktliches Er scheinen ersucht 253/8 Die Ortsverwaltung. J. A.: R. Neupert. Arbeiterinnen Deutschlands. Ortsverwalt. Berlin. - Zahlstelle I. Am 19. Juli verstarb unser treues Mitglied Fräulein Else Frohn. Ein ehrendes Andenken wird ihr stets bewahren Die Zahlstelle I. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 23. Juli, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Rigdorfer Gemeinde- Friedhofes am Mariendorfer Weg aus statt. Um rege Beteiligung bittet Der Vorstand. 36/9 Verband der Bäcker u. Berufsgen. Deutschlands. Todes Anzeige. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege Albert Dilbat am 21. d. Mts. verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Montag, den 24. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle des Friedhofes der Elisabeth- Gemeinde, Prinzen- Allee, aus statt. Rege Beteiligung erwartet Die Ortsverwaltung. 40/8 1. Bortrag des Fräulein Altmann; warum geheten. Het: Kranken- und Sterbekaffeeg zeigt stadt der Welt? 2. Diskussion. 3. Branchenangelegenheiten. 4. Verfchiedenes. Kollegen, agitiert für einen guten Besuch dieser Versammlung. Frauen haben Zutritt. Die Kommiffion. Parkettbodenleger! Mittwoch, den 26. Juli, abends 8, Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal I: Branchen Versammlung. Zages Drdnung: 1. Die augenblickliche Situation in der Branche. 2. Diskussion. 3. Bericht der Vertrauensleute über die Stellung der Arbeitgeber zur Bezahlung der Wartezeit. Kollegen, haltet noch vor der Versammlung eine Werkstattsikung ab, da die Arbeitgeber versuchen, Arbeitskräfte von außerhalb zu holen. Es ist Ehrenpflicht, daß jeder Stollege in der Versammlung erscheint. aller gewerbl. Arbeiter für Schöneberg und Berlin. ( E. H.-K. Nr. 115.) Sonntag, 30. Juli, vorm. 10 Uhr, in Obsts Festfälen, Meiningerstr. 8 und Martin Lutherstr. 51: General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Salbjährlicher Kassenbericht. 2. Verschiedene Kassenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen sämtlicher Mitglieder ersucht 290/ 18* Der Vorstand. Der Obmann. Orts Krankenkasse Zentral- Verband der Schuhmacher Deutschl. Bureau: Waßmannstr. 32a. Mittwoch, den 26. Juli cr., abends 82 Uhr, in den Residenz- Sälen, Landsbergerstraße 31: General- Versammlung. Lages Drdnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht pro 2. Quartal 1905. Weißensee. General- Versammlung der Vertreter Allen Berwandten und Befannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, auf der Reise nach ihrer Heimat, in Basewalk plößlich vom Tode überDies zeigt tiefbetrübt, um stilles Beileid bittend an Karl Kerber nebst Kindern. Die Beerdigung findet Sonntag, den 23. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, von der Halle des Gethsemane Stirchhofes, NiederSchönhausen( Nordend) aus statt. 1595 am Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Ww. Mathilde Heller geb. Fritsche am 20. Juli, abends 11 Uhr, im erafchlag verstorben ist. Dies ter von 70 Jahren plötzlich am zeigen tiefbetrübt an Die Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Montag, den 24. d. Mts., nachmittags 5 Uhr. von der Leichenhalle des Georgen- Kirchhofes, Landsberger Allee, aus statt. 38402 am Donnerstag, den 3. Auguft cr., abends 8 Uhr, im Vereinshaus Weißensee, Charlottenburgerstr. 150. Für die vielen Beweise herzlicher Tages Ordnung: Teilnahme sowie die zahlreichen Stranz Nochmalige Beschlußfassung der spenden bei der Beerdigung unseres §§ 10, 12, 20, 21, 30 und 36 der lieben unvergeßlichen Sohnes fagen wir allen Freunden und Bekannten, Bemerkung: Eventuelle Beschwerden dem Statflub" Freundschaft", der gegen den Borstand usw. werden in Feuerwehr( 3ug 8) sowie der Landsder Generalversammlung nur be- mannschaft Barby unseren tiefgefühlten antwortet, wenn diese mindestens Dant. drei Tage vor der Generalversamm2. Die Stellungnahme des Zentralvorstandes zur Anstellung eines Stassensazungen. zweiten Ortsbeamten. 3. Berschiedenes. 169/19 Mitgliedsbuch legitimiert. Die Ortsverwaltung. Tapezierer! Mittwoch, den 26. Juli, abends 8 Uhr, bei Wendt, Beuthstraße 20: Quartals- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vorstandsbericht. 2. Sassenbericht. 3. Verschiedenes. Pflicht eines jeden Stollegen ist es zu erscheinen. 178/17 Die Verbandsleitung. Sonnabend, den 12. August. abends 5 Uhr: lung im Staffenlofal schriftlich ab gegeben werden. 274/10 Bum Eintritt berechtigt sind nur die mit Einladung versehenen Vertreter. Der Vorstand. W. Reske, Borsitzender. Hygienische 1766 Heinrich Brandt und Frau, Reichenbergerstr. 122. Dr. Lell wohnt jezt: Rosenthaler. strasse 26 II. Homöopath und Spezial- Arzt für Haut, Harn- und Geschl.- Leiden. 11-2 u. 5-8. Sonnt. 11-3. Becar partitel. Reucht. Statalog A. B. Koch, m. Empf. viel. Aerzte u. Prof. grat.u. fr. H. Unger, Gummiwarenfabrit, Berlin NW., Friedrichstr. 91/92. Gr. Sommerfest Landpartie bei Fröbel, Schönhauser Allee 118. Billetts find in allen Zahlstellen und im Verbandsbureau, Engel- llfer 15, 178/17 Bimmer 35, zu haben. Anarchisten! Sozialisten! Montag, 24. Juli, abends 8, 1hr, nicht in der Ressource, sondern bei Franke, Sebastianstr. 39: Volksversammlung. 263/6 Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Picron: Unsere Stellung zu der Frauenfrage 2. Distusfion. Der Borstand des Deutschen Kürschner Verbandes, Zahlstelle Berlin. Der Vorstand des Verbandes der Kürschner Berlins u. Umgegend. 1886 Der Einberufer. Vereins Verlosungs- Gegenstände, Lampions, Papiermützen, Radau Instrumente in hervorragender Auswahl. Außergewöhnlich billig z. B. Transparente Stecklaternen Drzd. 45 Pf. Bernhard Heilich, Gröst.Spielwarengeschäft Deutschl Gr. Hamburgerstr. 21--23, Ecke Oranienburgerstr. 19Schauf. * * Kohlen- Groß- Handlung Berlin 0. 34, Brombergerstr. 15. Preise für nur la Marken ab Platz: Jife, AKW und Diamant, Halbsteine 8tr. 70 Pt. la Senftenberger Briketts, pr. 3tr.( 110-120 Std.) 75 Pf. la Marienglück la Diamant Ilse- und Anhalter Mariengrube 80 Pf 85 Pf. 90 Pf. 2,00 M. An la Anthracit Cadė Bench, Koks, Steinkohlen usw. zu den billigsten Tagespreisen. lieferung frei Keller p. 3tr. 10 Pf. mehr. 35662* Bei größerer Abnahme billiger. Zum Kürschner- Streik! * Nachstehend geben wir das Mitglieder- Verzeichnis des Arbeitgeber- Verbandes der Pelzwarenbranche bekannt. Die mit einem versehenen Mitglieder sind Fabrikanten, die mit zwei** versehenen sind Fabrikanten, die Werkstätten im Hause haben. Mit einem be= zeichnete Mitglieder find Detailgeschäfte, während alle übrigen Mitglieder Hausindustrielle sind, die sich dem Scharfmacher- Verband angeschlossen haben. Wir ersuchen die Berliner Arbeiterschaft, die Namen genau zu beachten. Die Arbeiterschaft des Süd- Ostens bitten wir besonders zu beachten, daß die Firma R. M. Maaßen, Ede Dranienplay, gleichfalls dem Arbeitgeber- Berband angehört. * Abrahamsohn u. Reschofsky, Rofent- 1- Goeße Nachf.( E. Strade), Mart- 1** Levin, D., jr., Neue Friedrichstr. 59.| Samuel, Karl, Danzigerstr. 97. straße 1. Uhlert, Gustav, Schönholzerstr. 3. Alschäfsky, W., Nchf. Geisler, Große Frankfurterstr. 44. Arndt, A., Friedrichstr. 46. Bachmann, Heinrich, Weißenfee, Gablerstr. 5. ** Baer u. Salomon, Hausvogteiplak 12. Barlowsky, Emil, Wörtherstr. 24. Bartlig, Reinh., Elsasserstr. 14a. -Begler, C., Friedrichstr. 113. Bekmann, Frib, Insterburgerstr. 17. Bennewitz, Danzigerstr. 95. Berger, Herm., Alexandrinenftr. 44. Bergner, G., Mühlenstr. 41. Beutner, Emil, Wörtherstr. 36. * Biermann, Karl, Prenzlauerstr. 12. Biermann, Otto, Boltastr. 37. Blaicher, Albert, Neue Königstr. 17. Blum, Julius, Linienstr. 26. Boehm, H., Moltenmarkt 1. Bogt, May, Greifswalderstr. 211. Bosselmann, Hugo, Wilmersdorfer ftraße 51. Bredow, Richard, Pallisadenstr. 65. ** Breslauer, Geb., Niederwallstr. 21. Brünninghaus, Starl, Mauerstr. 5. Busch, Franz, Annenstr. 31. Bünger, Robert, Neue Jakobstr. 8. Cipra, A., Lychenerstr. 1. Ciupa, Johann, Dresdenerstr. 86. Claus, Ostar, Fischerbrüde 12. Cohn, Samuel, Baßmannstr. 33. Corodonnof, S., Alte Jakobstr. 90. Couball, Louis, Müllerstr. 166. Czarlinsky, Adolf, Lothringerstr. 25. Dolejs, Josef, Wallstr. 3. Doll, Adolf, Niederwallstr. 5. Donath, Emil, Gräfeſtr. 36. Draugelatis, Friedrichstr. 35. Drosdet, Felir, Mehnerstr. 2. Ebelt, H., Magazinstr. 2. Edert, Julius, Jofthstr. 9. ** Eisner u. Meist, Surstr. 15. ** Engel, W., u. Co., Spittelmarkt 8-10. Englich, W., Langestr. 7. Belzwaren, grafenstraße 61. Goblide, Karl, Jafobitirchstr. 4. -Goblide, A. F., Friedrichstr. 63. Goldstein, Anton, Fischerstr. 24. ** Goldstein, J., u. Sohn, Alexander straße 22. Goll, Albert, Kommandantenstr. 45. Gottlieb, J., Kaiser Wilhemstr. 19. Göthel, Bruno, Alte Jakobstr. 138. Grotevendt, Lothringerstr. 109. Grunow, T., Brunnenstr. 128. Grünheid, J., Wichertstr. 2. Hahn, F., Neuenburgerstr. 30( Alte Jakobstr. 2). Hamann, R., Elbingerstr. 79. Hartwich, E., Hagenauerstr. 15. Hefter, H., Prenzlauerstr. 5. Hellmann, Bruno, Weinbergsweg 6. Heuflich, B., Rückerstr. 8. -Herpich Söhne, C. A., Leipzigerfirage 10. Hill, Fr., Saarbrüderstr. 30. Himmelweit, Allwin, Rochstr. 2. Himmelweit, Hermann, Spandauer ftraße 10. Hornung, Christ., Sebastianstr. 64. -Hoppe, G., Großbeerenstr. 82. ** Hruby, F., Nachf. E. Naumann, Jerusalemerstr. 26. ** Jakob u. Bräutigam, Markgrafens Straße 58. Janflowig, Paul, te Leipzigerstr. 1a. * Janflowig u. Söhne, Hausvogtei play 5. ** Jota, J., u. Co., Surftr. 32. Jonas, M., Eberswalderstr. 31. Israel, J., Christburgerstr. 35. Stößling, G., Neue Jakobstr. 9. -Kirmse u. Bauz, Markgrafenftr. 27a. Kirschner, Josef, Alte Jakobstr. 10. Sleift, F., Frankfurter Allee 157. Klanower, J., Ebertyftr. 3. Stoennede, Rob., Steglik, Schloßftraße 130. Stohlmann, Leopold, Linienftr. 10c. Kohn, D., Kurstr. 40. Kulinewsky, J., Fischerstr. 9. Erdmann, Adolf, Tauenzienstr. 10.-tönig, Georg( Hermann Diezel), Ergang, A., Invalidenstr. 13. Falt, Julius, Prenzlauerstr. 4. Feiler, Gebr., Niederwallstr. 25. Fischer, Herm., Elsasserstr. 7. Fränkel, Viktor, Christinenstr. 6. Frauboes, Franz, Prenzlauerstr. 18. Freitag, Julius, Jerufalemerstr. 8. Fräntel, H., Kronenstr. 11. ** Freystadt, E., u. Westmann, Neute Stönigstr. 5. Friedrich, G., Potsdamerstr. 140. Friese, J., Weinftr. 3 VI. Friz, Ed., Prinzenstr. 33. Fuchs, Ifidor, Alexanderftr. 26. ** Geisler u. Cramer, Grünstr. 16. Gill, Aug., Dunderstr. 83. -Girte, Frd., Potsdamerstr. 117. Glaettig, Karl, Borndorferstr. 42 pt. Glogauer, Berthold, Dragonerstr. 12. Glombiza, Johann, Wassertorstr. 65. -Goebel, A., Jerusalemerstr. 65. METZNER Kinderwagen METZNER Korbwaren, Bettstellen Grösstes Lager Berlins Andreasstr. 23, Brunnenstr. 95 Beusselstr. 67, Leipzigerstr.54-55 Verkauf Bof in fabrikgebäuden. 1000 Mark zahle jedem, der mir in Berlin ein grösseres Belohnung Spezial- Geschäft in der Alte Schönhauserstr. 25. Koppetsch, W., Grenadierst. 34. Kilian, Ostar, Kommandantenstr. 48. * Kraft u. Lewin, Französischestr. 33d. Strader, Mar, Pantstr. 5. Stratofzit, Johann, Stallschreiberstr. 26. Strauje, Albert, Hagenauerstr. 4. Ströchert, H., Rigdorf, Emserstr. 42. Krüger, Dito, Neanderstr. 9. * Stutnewsky, 3., Spittelmarkt. Suttler, N., Georgenkirchstr. 5. Kittelmann, Hugo, Brunnenstr. 14. Laburda, A., Alte Jakobstr. 64. Lachmann u. Pincus, Wallstr. 11-13. Landau, W., Rosenthalerstr. 66. ** Landsberger, Josef, Niederwallstr.10. Laub, Leffer, Kaftanien- Allee 75. Reiftner, Paul, Kniprodestr. 14. Zengenfeldt, 3., Dranienstr. 137. Leonhard, Albert, Pappel- Allee 3/4. ** Levin, D., Hausbogteiplatz 13. Lorenz, Karl, Schliemannstr. 382. Losinsky, Ad., Weinstr. 10. Löser, Georg, Prinzenstr. 90. Luds, F., u. Söhne( Hermann Gerson), Kurstr. 43/44. ** Maaßen, R. M., Oranienstr. 165. Mahler, Karl, Neue Schönhauserstr. 6. Mahler, Rudolf, Noßstr. 4. Manderla, J., Reinidendorferstr. 2b. Mann, Otto, Kochstr. 73. Mann, Paul, Taubenstr. 54. ** Manheimer, B., Oberwallstr. 7. 263/5 Samuel, Th., Belle- Alliancestr. 95. Sawady, Alf., Prenzlauer Allee 1. Schad, Hermann, SchönhauserAllee152. Schostag, M., Mühlenstr. 48. Scharfberg, M., Chorinerstr. 42. * Scheuer u. Herz, Megerstr. 28. Schiedig, D., Grüner Weg 119. Schiffner, Georg, Rigdorf, Pflügerftraße 9. Schittkowsky, Otto, Stralsunderstr. 30. Schlinske, W., Hohen- Schönhausen, Drankestr. 41. Martens, Hermann, Kurfürsten-- Schmidt, Aug., Dranienstr. 130. damm 30. Marke, D., Mte Jakobstr. 67. Mayer, Alois, Seidelstr. 8. ** Maher u. Co., Kommandanten ftraße 76/78. Meinide, Heinrich, Alte Jakobftr. 75. * Mendelsohn, Paul Jos., Klosterstr. 13. -Michelet, 2., Nchf., Jerufalemerstr. 35. Miczet, B., Banfftr. 54. Modroß, Guftav, Fehrbellinerstr. 17. Morch, P., Butbuferstr. 56. Müller, Ernst, Elsenstr. 38. Müller, Heinrich, Schliemannstr. 42. Müller, Fr., Landsbergerstr. 70. Müller, M., Prenzlauerstr. 19. -Müller, D., Blücherstr. 68. Müller, Baul, Greifswalderstr. 45. Müller, Richard, Am Friedrichshain 4. Nebel, T., Gitschinerstr. 87, Neumann, H., Fransedistr. 45. Niemann, Bilh., Grenzstr. 11. -Niese, G., Neue Roßstr. 12. Nietvolit, Th., Brunnenstr. 57. Dchlast, Karl, Dresdenerstr. 61. Oppenheim, Hermann, Alexander straße 30. Opprower, S., Lippehnerstr. 35. ** Bankow, Karl, Oberwallstr. 18. Bapin, Karl, Hagelsbergerstr. 45. Partai, A., Neue Königstr. 17. -Bella, H., Kommandantenstr. 42. Perlberg, D., Kronenstr. 21. Petereit, G., Alexanderstr. 51/52. Biller, Otto, Greifswalderstr. 197. Blesty, Oswald, Keibelstr. 3. Poremba, Joh., Brinzessinnenstr. 15. -Brobst, Richard, Brunnenstr. 33. Radwig, Mar, Höchstestr. 4. Reimann, R., Neue Königstr. 12. Reinede, Ernst, Schliemannstr. 29. ** Reinede, Wilh., Neue Friedrich ftraße 9/10. ** Schmidt, E., Linkstr. 1. -Schmidt, Friz, Tauenzienstr. 6. Schmidt, Paul, Grüner Weg 12. Schmidt, Rudolf, Christburgerstr. 32. Schoerr, H., Wilmersdorferstr. 46. Scholze, Richard, Christburgerstr. 36. Schön, Hugo, Smmanuelfirchstr. 31. Schramm, J., Lindenstr. 25. Schubert, Th., Weißenburgerstr. 29, Schudlich, E., Stallschreiberstr. 26. Schulze, Julius, Friedrichstr. 48. Schunert, Franz, Perlebergerstr. 54. Schwenn, Anton, Weißensee, Elsaßstraße 59. Schwoch, W., Brunnenstr. 154. * Segall, A. u. S., Oberwallstr. 19. Sigall, Gustav, Schmidstr. 17. Silberstein, Sally u. Siegf., Münzftraße 20. ** Singer, Frik, Mohrenstr. 37. Spieß, W., Mobitr. 71. -Stoboy, H., Oranienstr. 170. Stolz, Ernst, Ruppinerstr. 10. Szelatus, J., Immanuelkirchstr. 35. Thiedig, A., Grüner Weg 119. Thiem, Werner, Rhinowerstr. 7. -Thurmann, Otto, Dranienstr. 141. Tidemann, A., Nchf., Kronenstr. 28. Tiede, C., Weberstr. 48. Tillmann, Ernst, Straußbergerstr. 30. Tigter, H., Elsasserstr. 7. Ulmann, Augustin, Rungestr. 15. Vaque, Aug., Fischerstr. 26/27. Boßberg, M., Lothringerstr. 67. Vogtland, Karl, Alte Jakobstr. 6. ** Wagner, G., u. Co., Inselstr. 10. Wedel, Emil, Gr. Frankfurterstr. 44. Weidner, Mar, Weißenburgerstr. 2. -Weiß, F. W., Jüdenstr. 27. Wenzel, E., Ludenwalderstr. 15. Wenzel, R., Ludenwalderstr. 15. Wichert, R., Braunstr. 41. Wiechert, Otto, Wolgasterstr. 12. Wiedrich, Adolf, Heinersdorferstr. 1. Will, A., Marienburgerstr. 32a. * Winter, Adolf, Lebuserstr. 9. Riem, Edmund, Linienſtr. 32. -Roch, Ad., Potsdamerstr. 115a. Rohlid, Rudolf, Liebigstr. 19. Rosenstein, Hermann, Linienftr. 224a. ** Rosenthal u. Jacobsohn, Tauben-- Wohlgethan, J. W., Dresdener. straße 22. straße 99. ** Wohlmann u. Co., Georg, Nieder wallstraße 16. ** Wolf, Artur, Poststr. 7. * Wolff,., Burgstr. 28. Wolfermann, Karl, Büschingstr. 24. Biethen, Marfiliusstr. 7. Bille, L., Elisabethstr. 2. Rouvel, Alb., Chorinerstr. 28. Rummler, F., Marienburgerstr. 28. Runti, Karl, Landsbergerstr. 75. Sahm, Ludwig, Hagenauerstr. 7. -Salbach, Karl, Unter den Linden 67. Salzbrunn, Paul, Mirbachstr. 9. Salzwedel, Franz, Samariterftr. 16. Salzwedel, W., Raabeftr. 1. -8yrewiz, A., Rommandantenftr. 24. Deutschen Kürschner- Verbandes. Zahlstelle Berlin. Der Vorstand des Verbandes der Kürschner Berlins und Umgegend. Der Vorstand des Erfrischend Erfrischend- Durststillend! Schutzmarke Waingeist Die töftlichsten, erfrischendsten Limonaden, Brauselimonaden u. Fruchtsyrupe bereitet man unverfälscht nur selbst mittels der allein echten Jeben Sonnabend ein Saal, mehrere Tage ein Vereinszimmer für VereinsBekanntmachung fizungen zu vergeben Schilling der gemeins. Ortskrankenkasse straße 36. Koczorowski. Eine Mark wöchentliche Teilzahlung liefere elegante fertige Herren- Moden. Bestellung n. Maß, tadellose Ausführung in eigener Werkstatt. Spezialgeschäft für Herren- Bekleidung. Kein Waren- Kredithaus. J. Kurzberg, für Mariendorf und Umgegend. VI. Nachtrag zum Statut. Beschlossen in der Generalversammlung vom 10. April 05. § 12, Abfat 2, Biffer 1 erhält fol genden Busas: 274/8 Als Fabritbetriebe für die Krantene versicherung gelten alle diejenigen Be triebe des Kassenbezirks, für welche Dampftessel oder Motoren, oder durch elementare Kraft( wie Wind, Waffer, Dampf, Gas, heiße Luft, Elektrizität usw.) bewegte Triebwerke in Anwen diejenigen Betriebe, in welchen die Bearbeitung oder Verarbeitung von Gegenständen gewerbsmäßig ausgeführt wird und in denen zu diesen Zweden mindestens zehn Arbeiter regelmäßig beschäftigt werden; ebenso Betriebe, in denen Explosivstoffe oder explodierende Ge genstände gewerbsmäßig erzeugt wer den. Streitigkeiten darüber, welche An der Jannowitzbrücke 1, 1. bung tommen, fowie alle Bahnhof Jannowitbrüde. jest Invalidenstr. 128, fr. Brunnenstr., Zahn- Atelier C. Goeringer, älteftes und größtes des Nordens, fchonendste Behandlung, billige Breise, auch Teilzahlung. 19/10 Reichels Spezial- Mittel töten unfehlbar Wanzen, Schwaben und jede Brut! Verstärktes ,, Wanzenfluid" Fl. 50 Pf., 1,-, 2.3.- Ltr. 5,-. SpezialSchwabenpulver Poudre Martini" 50 Pf., 1., 2.-. Pfd. 4,-, Mortal gegen Flöhe Fl. 75Pf. u.1.50. Sprühapparate 50 Pf. Anerkennungen aus aller Welt. Echt u. garantiert wirksam nur, wenn in Originalpackungen mit dieser Marke verschlossen. Erhältlich in Drogerien, to Plakate mit Tod und Teufel Otto Reichel, BERLIN SO. 43, Eisenbahnstr. 4. Lieferant für Armee und Marine. !! Von 86 Mk. an!! liefere Herrenanzug, ohne Kon turrenz, neueste Muster, mur reint. Stoffe, feinste Zutaten. 2 Anproben. Für guten Stz bekam goldene Medaille. Ludwig Engel, Prenz lauerstraße 23 II( Alexanderplat). Begründet 1892. Großes Zuchlager.* Betriebe des Stassenbezirks als Fa britbetriebe im Sinne der vorstehen den Ausführungen zu gelten haben, bezw. zu betrachten sind, entscheidet die Aufsichtsbehörde. § 12, 2bfat 2, Biffer 1a erhält fol genden Wortlaut: 1a) für alle nicht in Fabritbetrieben, aber in den Ortschaften Mariendorf mit Südende, Lantwig und Marien felde beschäftigten männlichen Bersonen über 16 Jahren, ausschließlich der Lehrlinge auf 3,00 Mt. § 30, 26( az i, Biffer 1a erhält fol. genden Wortlaut: 1a) für alle nicht in Fabritbetrieben, aber in den Drtschaften Mariendorf mit Südende, Lanfwig und Marien felde beschäftigten männlichen Berfonen über 16 Jahren, ausschließlich der Lehrlinge 54 Pf. § 57, Abjak 1, werden die Worte: und nicht Mitglied der Kasse zu sein braucht" gestrichen. Mariendorf, den 10. April 1905. Der Vorstand. ( Unterschriften.) Genehmigt Potsdam, den 24. Juni 1905. ( L. S.) Namens des Bezirksausschusses: Der Vorsitzende. In Vertretung: Reich. B. 5806. Diese Statutenänderung tritt mit dem Montag nach dem 1. Auguſt, mithin den 7. August 1905 in Straft. Der Vorstand. 0. Weiß, Schriftführer. Raucht Vineta E. Bethke, Borsitzender. No. 8 beste 2 Pf.- Zigarette! 3696L Wenn Sie sehen könnten, Noas frucht- Syrup- Extrakte aus friten Früchten und wie der Effig, den Sie genießen, mitunter von Batterien wimmelt, bie bem allerbesten Ingredienzien bloßen Auge nicht wahrnehmbar find, würden Sie feinen anderen Effig mehr gewonnen mit Himbeer, Kirsch, Erdbeer, Zitronen, Pfirsich, verwenden als solchen, den Sie sich aus Reichels Effig- Effenz Marke LichtWaldmeister, Apfelfinen. usw. Aroma. Preis pro Flasche 30 Pf. herz" mit Leichtigkeit felbft jederzeit frisch bereiten können. Dieser Effig ist zur Herstellung von 4 Pfund Frucht- Syrup von föstlichem, natürlichem, bon absoluter Reinheit und bleibt von den so gesundheitsschädlichen Effigvollem Aroma frischer Früchte. Das ganze Bfund stellt sich fig und fertig aalchen vollkommen fret. Reichels Effig- Effenz ist in Originalflaschen, auf nur 25 Pf. Borzüglich zu Creme, Speisen, Puddings, Weih 12 bezw. 6 Beinflaschen Essig ergebend, au Mt. 1,00 und 55 Big. bier, Selters usw. Mit Buderwasser gemischt ergibt 1 Fl. Extrakt, überall in den Drogerien, Kolonial- 2c. Geschäften, auch in ben Preis 50 Pf., 15 Ltr. wunderbar erquidende Limonade. 1 Glas stellt sich auf nur 1 Pf., Brauselimonade auf nur 3 Pf. pr. 10 Ltrfl. Apotheken erhältlich, wo nicht, direkter Versand von der Fabrik Noas Bier- Extrakte zur Bereitung wohlbekömmlicher, altobol Otto Reichel, Berlin SO. 43, Eisenbahnstr. 4. Gräsereis pro 3. mit einfacher Anweisung je nach Sorte und iste„ Lichtherz" Größe 25, 35, 40, 50 Pf. usw. zu 12, Ltr., 25 Ltr. und mehr. und achte auf unverletzten Kapselverschluß mit Marke Selbstkostenpreis: 1 Fl. Bier 14, bis 2 Pf. armer, großartiger und dabei billiger Noas Effig- Extrakt borteilhafteft zur Bereitung von feinftem, triftallffarem Speise und Einmache Effig. Preis, Flasche 1 Mt., Flasche 50 Bf., Liter 1,60 Mt., ergibt mit 24 Liter Wasser 25 Liter Speise Effig. Herstellungspreis: 10 Liter nur 2 Pf. Bertvolles illuftr. 192jeitig. Rezeptbuch, 11. Auflage, Anleitung zur Bereitung von Kognat, Num, allen Likören, Bieren, Limonaden und Brausewässern, Selters usw. im Haushalte gratis. drittes Haus Rofenthaler Tor Fabrik und Berkauf Max Noa, Berlin N., Elsasserstraße 5, ofte om Bade- Anstalten von H. Kalisch Branche als das meinige nachweist. Bad Königstadt Katalog gratis. Eine Mark wöchentliche Teilzahlung liefere elegante fertige Herren- Garderoben. Ersatz für Maß. Anfertigung nach Maß. Tadellose Ausführung. Julius Fabian, Schneidermeister, Große Frankfurter Str. 37, II, Eingang Straußberger Platz. Zahn- Klinik Preise beliebige Teil. zahlung. InvalidenOlga Jacobson, straße 145. Berantwo. Redakteur Gollnowstrasse 41 verabreichen Bad Landsberg Landsbergerstr. 107 Dampf- und Russische, Elektrische, Lohtannin-, *** Wannen- und alle medizinischen Bäder.*** Lieferant sämtlicher Krankenkassen. Lieben Sie Ihre Wäsche? Wollen Sie Ihre Wäsche dauerhaft, gut und blendend weiß erhalten? Dann verwenden Sie SchneewittchenBleichseifenpulver! Alleiniger Fabrikant A. Grubitz, Potsdam. 3620L UNVERGLEICHLICH fullkräftig und haltbar sind GUSTAV LUSTIG echt chinesische MANDARINMONOPOLDAUNEN Refeel. gefähigt bas b. m. 2.85. Daunen, wie alle inländischen garantirt nen, 3-4 Bfd.zu großem Oberbett ausreichend. Biele An ertennungen. Berpadg. umsonst. Bersand nur allein von der ersten Bettfebernfabrik m.elektr.Betrieb. GUSTAV LUSTIG.BERLIN S.PRINZENSTR.46. Elegante Anzüge Elegante Paletots Empfehle mein großes Lager: Jackett- Anzüge u. Paletots bon 7,50, 9,-, 12,-, 15,-, 18,-, 21, 2c. Rock- u. Gehrock- Anzüge b. 18 M. an, in Zuch u. Rammgarn b. 30 M. Maßanfertigung. 24732* an. Frack- und GesellschaftsAnzüge werden verliehen. Wilh. Seide, Berlin So.. Bertreter für Berlin und Bororte: R. Nürnberg, Berlin NW. 52, Spenerstr. 20. 20 Dresdenerstr. 20, Ecke Oranienplatz. Vorsicht Mütter! Bum Schreden der Eltern erkranten und sterben sehr viele Kinder nach dem Genuß von Milch in der Zeit, wo die Stühe mit Gras gefüttert werden, weil die Stuhmilch infolge dieser Futter mittel bei den Stindern die heftigsten Darmkrankheiten hervorruft. Gewissenhafte Eltern bestellen deshalb während der heißen Jahreszeit die bewährte Trockenfuttermilch bei der Milchkur anstalt Schweizerhof". 1 Liter Kindermilch 35-50 Pfennig. Säuglinge find diesen Gefahren besonders ausgesetzt, und wähle man deshalb Prof. Gärtners Säuglingsmilch, eine teilweise entfäste und sehr leicht verdauliche Milch, welche wir in mehreren dem Alter des Kindes angepaßten Mischungen trintfertig und sterilifiert liefern. Gärtners Säuglingsmilch ist der natürliche Erfaz der Frauenmilch und weist die glänzendsten Ernährungsresultate auf, die je bei der Säuglingsernährung er zielt worden find. Vollmilch in plombierten Flaschen 1 Liter 20 Pt. frei Küche. Bustellung in alle Stadtteile und Vororte. 18/15 Versand nach ganz Deutschland. Milchkuranstalt Schweizerhof Berlin NW., Eundenerstr. 40. Tel. II, 2517. Poul Büttner, Berlin Für den Inferatenteil beranti: Th. Glocke, Berlin Drack v. Verlag: Vorwärts Suchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW Nr. 170. 22. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Verfammlungen. Sonntag, 23. Juli 1905. Erst fein. Der Föderalismus vertrete das demokratische Prinzip und Da der erste Kassierer Kundi wegen eines Augenleidens vom Amte gewähre die Selbstverwaltung in höherem Maße wie der Zentralis- zurücktritt, wurde Heinsic an seiner Stelle gewählt. Zum mus, dessen Prinzip dahin gehe, in straffem Zusammenschluß die zweiten Kassierer wurde ühn und zum Revisor des Hauptvors Dritter Wahlkreis. Am Dienstag hielt der Wahlverein eine Sträfte zusammenzufassen, um die größtmöglichste Leistungsfähigkeit standes an Stelle Heinside Reinte gewählt. Hierauf erstattete Generalversammlung im Gewerkschaftshause ab. Der Vorsitzende der Organisation zu erzielen. Man werfe dem Zentralismus vor, Huhn den Bericht der Einigungskommission. Dieselbe ist Ende Fritz erstattete den Vorstandsbericht. Er bemerkte unter anderem, daß er selbst bei demokratischer Einrichtung die Tendenz habe, in April in einer öffentlichen Versammlung gewählt worden, um eine die gegenwärtig schwebenden Beratungen über die Neuorganisation Cäsarismus auszuarten. In turzen historischen Darlegungen zeigte Einigung mit dem Lokalverein der Töpfer anzubahnen. Nach den der Berliner Wahlkreise seien noch nicht zum Abschluß gekommen, der Redner, daß beide Prinzipien: das föderalistische und zentra- Ausführungen des Berichterstatters ist der Lokalverein auf das Anes könne deshalb noch nichts darüber mitgeteilt werden. Wenn ein listische in unserer Partei um die Anerkennung gerungen haben, daß gebot von Einigungsverhandlungen gar nicht eingegangen, so daß die endgültiges Resultat der Beratungen vorliege, werde dasselbe den die Partei aber schließlich unter dem Einfluß der ihr entgegenstehen Kommission also fein Resultat erzielen konnte. Der Referent führt Genossen unterbreitet werden. Der Vorstand beantragte den den gesetzlichen Schwierigkeiten, besonders unter dem Sozialisten die ablehnende Haltung des Lokalvereins darauf zurück, daß der ZenAusschluß von zwei Mitgliedern. Böttcher, Hollmannstr. 8, gesek, zur straffen Zentralisation gekommen sei. Als uns dann nach tralvorsitzende Drunsel und der Filialvorsitzende Zorg in einer Be solle ausgeschlossen werden, weil er einen Gastwirt wegen Ueber dem Fall des Sozialistengesetzes eine größere Bewegungsfreiheit richtigung im Vorwärts" vom 7. Mai erklärten, jene Versammlung, schreitung der Polizeistunde denunziert hat." Diesem Antrage möglich war, sei versucht worden, die straffe Bentralisation mit der welche die Einigungskommission gewählt hatte, sei nicht vom Zentralstimmte die Versammlung zu. Eine längere Debatte rief der Autonomie der einzelnen Kreise, den Bentralismus mit dem Födera- verband einberufen, derselbe habe nichts damit zu tun. Der Referent andere Ausschlußantrag herbor. Derselbe betrifft den Genossen lismus zu vereinen. Ein solches gemischtes System stelle auch der meint, aus dieser Erklärung habe die Lokalorganisation entnehmen Rein, weil er das Schillerfest der" Neuen Freien Bolfsbühne" in neue Entwurf dar. Das zentralistische Prinzip fomme dadurch zum müssen, daß die Leitung des Zentralverbandes von der Einigung der Philharmonie besucht hat. Mehrere Redner wandten sich gegen Ausdruck, daß Vorstand und Kontrollkommission die Zentralleitung nichts wissen wolle. 3org und Bothar erklärten diese Ansicht den Ausschluß. Sie hoben hervor, es sei ungerecht, daß man nur bilden, während der Föderalismus dadurch Geltung erlange, daß die des Referenten als eine irrige. Sie führten aus: Als der erste Beeinzelne zufällig bekanntgewordene Besucher der Philharmonic aus. Wahlvereine als die Grundlage der Parteitätigkeit gelten. Es wäre richt über die angestrebte Einigung am 14. April im Vorwärts" schließe, auch sei diese Angelegenheit nicht so schwerwiegend, daß möglich, eine noch mehr demokratische Form zu schaffen, ob das erschienen war, habe die Einigkeit" einen Artikel des Vorsitzenden man die Betreffenden mit dem Ausschluß bestrafen müsse. Wollte aber für eine Stampfpartei zwvedmäßig wäre, das sei eine andere der Lokalorganisation gebracht, worin die Einigungsbestrebungen man jeden Verstoß gegen die Lokalsperre mit dem Ausschluß beant Frage. In Deutschland würden wir wohl nicht zu einer rein födera- und der Zentralverband verhöhnt wurden, und aus dem zu erkennen worten, dann würde man noch viele Mitglieder ausschließen müssen. listischen Organisation tommen. war, daß man auf jener Seite die Einigung nicht wolle. Von anderer Seite wurde betont, daß es sich bei dem Schillerfest Auf die Einzelheiten des vorliegenden Entwurfs eingehend, nach dem Erscheinen dieses Artikels habe die Versammlung stattin der Philharmonie um einen besonders schweren Verstoß gegen die führte der Redner aus: Hinsichtlich des Schiedsgerichts und des Aus- gefunden, welche die Einigungskommission wählte. Im Hinblick auf Lokalsperre handele, weil von den Partei- Instanzen vor dem Fest schlusses bestehe eine Unklarheit. Es sei nicht ersichtlich, ob der den Artikel hätten die beiden Vorsitzenden, um die Ehre des Ver ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht worden sei, daß die Be Ausschluß aus einem Verein gleichbedeutend sei mit dem Ausschluß bandes zu wahren, die angefochtene Erklärung abgegeben.-Andere sucher des Festes die Konsequenzen ihrer Handlungsweise zu tragen aus der Partei und ob der Wahlverein wegen jedes beabsichtigten Redner, Mitglieder der Einigungskommission, traten dafür ein, daß hätten. In der Abstimmung wurde der Antrag auf Ausschluß Ausschlusses ein Schiedsgericht zu beantragen hat, oder ob er in eine Einigung aufs neue versucht werden müsse. Man folle alles des Genossen Rein gegen eine starke Minderheit abgelehnt. Für erster Instanz entscheidet und das Schiedsgericht als Berufungs- aus dem Wege räumen, was bei den Lokalisten Anstoß erregen und einen aus der Versammlung gestellten Antrag, den Ausschluß auf instanz gilt. Ein Paragraph, der in das Selbstbestimmungsrecht die Einigung hindern könne. Wenn das nicht geschehe, sei ein ein Jahr auszusprechen, erhoben sich nur wenige Stimmen. Be der Einzelorganisation tief einschneide, sei der, welcher von der Massenaustritt aus dem Verbande zu befürchten. Drunfel schlossen wurde dagegen mit großer Mehrheit, dem Genossen Rein Reichstagskandidatur handelt, den man als lex Göhre bezeichnet führte aus, der Verband fürchte den Massenaustritt nicht. Der eine Rüge zu erteilen und die Angelegenheit damit als erledigt zu habe. Man müsse sich darüber flar werden, ob Eingriffe in die Verband müsse es ablehnen, fich vor den Lokalisten zu demütigen, um betrachten. Beschlüsse eines Kreises, wie sie dieser Paragraph ermöglicht, statt- fie für die Einigung zu gewinnen, die doch nicht zustande kommen In der weiteren Debatte über den Vorstandsbericht bemerkte finden dürfen. Die Partei sei stark genug, um den Kreisen in dieser werde. Die Erfahrungen, welche die Töpfer schon in früheren Müller, die Mitglieder könnten verlangen, daß sie über den Stand Hinsicht das Selbstbestimmungsrecht zu überlassen. Wenn auch in Jahren machten, und die auch gegenwärtig bei anderen Gewerkschaf der Beratung der Organisationsfrage in Kenntnis gesetzt werden. der Wahl eines Kandidaten einmal ein Fehler gemacht werden ten gemacht werden könnten, lieferten den Beweis, daß jedesmal nach Man sei nicht damit zufrieden, daß der Vorstand und die Vertrauens follte, so sei das nicht so schlimm wie ein Eingriff in das Selbst- einer abgeschlossenen Einigung auf lokalistischer Seite einzelne zurückleute die Angelegenheit beraten und die Parteigenossen schließlich bestimmungsrecht. Von großer Wichtigkeit jei die Zusammen- bleiben, die eine neue Lotalorganisation gründen. So werde der bor eine vollendete Tatsache gestellt werden. Frib erwiderte setzung der Parteitage. Daß jeder Wahlkreis das Recht der Ent- beabsichtigte gute Zweck der Einigung stets hintertrieben. Er, darauf, die Leser des" Vorwärts" hätten ja aus dem Bericht über sendung von drei Delegierten habe, das sei wegen der verschiedenen Redner, könne nicht den Glauben der Einigungskommission teilen, die Versammlung des sechsten Kreises gesehen, wieweit die Be- Parteistärke und Größe der Wahlkreise bedenklich. Es sei ja schwer, daß die Lokalisten ernstlich zur Einigung geneigt seien. ratung gediehen sei. Er halte die Ausführungen, welche Freythaler einen einwandsfreien Modus für die Delegiertenzahl zu finden, Die weitere Diskussion über diese Angelegenheit wurde bis dort machte, für eine Indiskretion, da ja die Beratungen noch nicht aber man sollte sich doch fragen, ob es nicht möglich sei, der Ver- zur nächsten Versammlung vertagt. abgeschlossen seien. Der dritte Kreis habe leine Veranlassung, die schiedenheit der Kreise Rechnung zu tragen. Gegen die Vertretung Organisation zu ändern. Er, Redner, fönne über den Stand der der Reichstagsfraktion durch nur einen Teil ihrer Mitglieder äußerte Organisationsfrage nichts mitteilen, denn vom dritten Kreise ges der Redner Bedenken. Die Kommission habe recht gehandelt, wenn höre niemand der Kommission an. sie es dabei ließ, daß die ganze Frattion das Recht habe, am ParteiHierauf erstattete der Kassierer die Abrechnung vom zweiten tage teilzunehmen. Ein Uebelstand habe sich daraus nicht ergeben. Quartal. Die Einnahmen betrugen 2387,50 M., die Ausgaben Meinungsverschiedenheiten über den Entwurf seien vorhanden, 1472,55 M.( darunter 1200 M., die dem Vorstand zur Agitation das sei jedoch kein Uebelstand, die Diskussion auf dem Parteitage überwiesen wurden), bleibt ein Bestand von 914,95 M. Hiervon werde zeigen, wie die Organisation im Interesse der Partei zu überwies die Versammlung dem Vorstande 900 M. zur Agitation. gestalten sei. Die Ergänzungswahl zum Vorstande ergab folgendes Resultat: Bohl, zweiter Borsigender; Germann, zweiter Staffierer; Jonas, zweiter Schriftführer; Revisoren: Engelich, Rosin, Soch. Nunmehr hielt Eduard Bernstein einen Vortrag über das neue Organisationsstatut. Der vorgerückten Zeit wegen wurde die Debatte über den Vortrag vertagt. Zentralverband der Töpfer. In der am Donnerstag abgehaltenen Generalversammlung der Filiale Berlin erstattete der Staffierer Kun di die Abrechnung vom 2. Quartal. Ueber die Mitgliederbewegung teilte er mit, daß am Schluß des 1. Quartals Er begann mit allgemeinen Erörterungen über die Organisations- 2263 Mitglieder vorhanden waren, hinzugekommen sind 237, so form. Dieselbe könne eine föderalistische oder eine zentralistische daß das 2. Quartal mit einem Bestande von 2500 Mitgliedern schloß. Eingegangene Druckfchriften. Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der schweizerischen sozialdemokratischen Partei in Zürich am 20. und 21. November 1904. S. 88 Berlag Grütli- Buchhandlung, Zürich. Amalie Klement, Die billigste und sorgfältigste Köchin ist die KochSentiste. Selbstverlag, München. Monatsschrift des Deutsch- Brafilischen Vereins. Heft 6 und 7. Berlag H. Pätel, Berlin W., Elsholzstr. 12. Vom Leben und vom Tode. Ein Kapitel aus der Lebenstunde von Dr. E. Teichmann. Frankhsche Verlagshandlung in Stuttgart. Breis 1 M. Im Verlag von Karl Riesels Reisebureau, Berlin, Unter den Linden 57, ist ein Internationaler Hotelführer" soeben im 19. Jahrgange erschienen, er ist in obengenanntem Berlage jederzeit kostenlos erhältlich. Selbstverlag des Vereins der deutschen Kaufleute.) Jahresbericht des Vereins der deutschen Kaufleute pro 1904.( Berlin, Sommer- Joppen von 85 Pg an Pl Grünliche Joppen 85 Grave Joppen 1.75 Loden- Joppen 2 M. 60 Gezwimte Joppen 3.. 30 M. Pfg. M. Schwarze Lüster- Jacketts 2.. 25 Gestreifte Lüster- Jacketts 2 M. 50 Diagonal- Lüster- Jacketts 2 M. 90 Köper- Lüster- Jacketts 3 M. 30 Herren- Flanell- Anzüge SchülerFerienAnzüge Praktische Fassons. 8.- 7.6.- 5.4.- 3.2.75 2,50 Enorme Auswahl! 30.- 27.- 24.- 21.18-15.- 13.- 10.KnabenWasch M. Kleidsame Moden. 6.- 5.4.50 4.3.- 2.2 M. Anzüge 1 M. 10 Knaben- Wasch- Blusen.. von Piqué- Herren- Westen 50 Pig. an. Tausende Exemplare! 9.- 8.- 7.6.- 5.1M. 75 4.50 4.- 3.50 3.- 2.50 M Baer Sohn Chausseestrasse 24ª- 25 11 Brückenstrasse 11 Gr. Frankfurterstrasse 20. Das 25th Haupt- Preisbuch( Pracht- Ausgabe) wird kostenlos versandt. ** Zenith Bolero Hâkim 87621 überall bevorzugte Spezialmarken der Zigarettenfabrik Gebr. Selowsky- Dresden. Anmerkung: Gegenteilige Behauptungen nötigen uns, festzustellen, daß unsere Fabrikate nicht boykottiert gewesen sind! Herrenhüte Grösste Hulfabrik Preiswert und gut Schlesiens Niederlagen der Liegnitzer Hutfabrik BERLIN: NW. Wilsnacker Strasse 63 SO. Ritter- Strasse 19 a SO. Oranien- Strasse 204 S. Friedrich- Strasse 250 0. Grosse Frankfurter Strasse 94 CHARLOTTENBURG: Wilmersdorfer Strasse 156 Liegnitzer abrik HAMBURG CREANDRHANNOVER COTTBUS MUNCHENERELL ELBERFELD Filzhüte Unsere gesetzlich geschützten Marken sind: Lloyd Mark 3.00 Ang. Komet Mark 3.50 Helios Mark 4.50 Zenith Mark 6.50 Qzon Mark 8.50 Elo 4 Verkauf von Filzhüten, Strohhüten, Cylindern Reparaturen werden gut, schnell und billig besorgt. Deutsche Bierbrauerei A.-G. ( Absatz im letzten Geschäftsjahre 210912 Hektoliter) empfiehlt ihre aus bestem Malz und Hopfen hergestellten Biere in Fässern und Flaschen. Adresse für Faßbier: Alt Moabit 60. Telephon: Amt II, 1615 u. 1616. 2630L* Adresse für Flaschenbier: Kaiserin Augusta- Allee 15/16. Telephon: Amt II, 3066. $ Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Bublikum gegenüber feinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 23. Juli. Anfang 7%, Uhr: Nenes Operntheater. Carmen. Montag: Die Fledermaus. Anfang 8 Uhr: Zentral. Die Geisha. Nachmittags 3 Uhr: Die Geisha. Montag: Die Geisha. Schiller 0.( Wallner Theater.) Der Troubadour. Nachm. 3 Uhr: Oberon, König der Elfen. Montag: Die verkaufte Braut. Schiller N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater). Hofgunst. Montag: Dieselbe Vorstellung. Weften. Der Soubrettenjäger. Montag: Dieselbe Vorstellung. Lustspielhaus. Khriz- Pyriz. Montag: Dieselbe Borstellung. Carl Weiß. Lehmanns Abenteuer. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle Alliance. Ben Ali Beh. Montag: Dieselbe Borstellung. Reichshallen. Gastspiel Datar Junghähnel. Am Apollo. Ein Abend in einem amerilanischen Tingel- Tangel. Hochzeitsabend. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Borstellung. Metropol. Die Herren von Magim. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berliner Prater Theater. Zwischen Himmel und Erde. Montag: Dieselbe Borstellung. Urania Tauben. Schiller- Theater. 8 Uhr: str. 48/49. Die deutsche Nordseeküste. Montag: Tierleben in der Wildnis. Sternwarte Invalidenstr. 57/62. CASTAN'S PA CAS ANOPTICUM Neu!! Friedrichstr. 165. Admiral Togos Besuch bei Admiral Roschdjestwensky im Hospital zu Kioto! Neu! Elitekapelle Berolina". Lebende Photographien! Passage- Panopticum. Die Sensation der Saison: Der Riese Machnow der größte Mensch, der je gelebt hat. Ohne Extra- Entree. Neu! Zum erstenmal in Europa: Stadt: Theater Moabit. Mutter Der lebende Eismensch Gräbert. Montag: Dieselbe Borstellung. Urania. Taubenstraße 48/49. Die deutsche Nordseeküste. Montag: Tierleben in der Wildnis. Invalidenstraße 57/62. Sternwarte. Täglich geöffnet von 7 bis 11 115r. Neues kgl. Opern- Theater. Anfang( Kroll.) 7 Uhr. Gastspiel Théa Dorré: Carmen.un Montag: Fledermaus. Dienstag: Gastspiel Théa Dorré: Carmen. Mittw.: Troubadour. Donnerst.: Carmen. Freitag: Der Widersp. Zähmung. Sonnabend: Lustige Weiber. Sonntag: Carmen. aus dem nördlichsten Kanada. Ohne Extra- Entree. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater).| Schiller- Theater N.( Friedr.- Wilh. Th.) Morivitz- Oper. Sonntag, nach m. 3 Uhr: bei halben Preisen: Sonntag, abends 8 Uhr: Hofgunst. Typographia Oberon, König der Elfen. Lustspiel in 4 Aufzügen von Thilo Gesangverein Berliner Buchdrucker u. Schriftgießer.- M. d. A.-S.-B. Sonntag, abends 8 Uhr: v. Trotha. Gastspiel Heinrich Bötel. Der Troubadour. Montag, abends 8 Uhr: Die verkaufte Brant. Dienstag, abends 8 Uhr: Gastspiel Heinrich Bötel. Die weiße Dame. Montag, abends 8 Uhr: Hofgunst. Dienstag, abends 8 Uhr: Hofgunst. Im Garten täglich: Großes Militär- Konzert. Max Kliems Sommer- Theater Hasenheide 13-15. Artistische Leitung: Paul Milbitz. Täglich: Gr. Konzert, Theater und Spezialitäten- Vorstellung. Jeden Donnerstag: Elite- Tag. Fernsprecher IV. 8891. Max Kliem. Diez' Seeterrasse Lichtenberg Röderstraße 6. Noch nie dagewesen! Ganz Berlin staunt! Jeden Sonntag, Dienstag und Freitag: Großes Militär- Konzert. Auftreten des phänomenalen Meisterfahrers Alfred Schneider mit seinem konkurrenzlofen Feuer-, Flammen-, Todes-, Hindernissprung. Um 6%, und 10 Uhr: N Auftreten der weltberühmten Turmseilkünstler„ The Liepelts“. OOLOCISCHER Brillant- Land- u. Wasser- Feuerwerk. W Erstklassiges Spezialitäten- Theater u. Ball. Z CARTEN Heute Sonntag Eintritt Bei ungünstiger Witterung Schutz für 6000 Personen. Entree 20 Pf., wochentags 10 Bf. Kinder in Begleitung Erwachsener fret. Sonntag, den 23. Juli, in der ,, Brauerei Friedrichshain": KONZERT unter Mitwirkung des ,, Neuen Tonkünstler Orchesters". Eintritt 30 Pf. Anfang 4 Uhr. Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr ab geöffnet. Von 7 Uhr ab im großen Saale TANZ. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saale statt. Eintrittskarten sind zu haben in den Zigarrenhandlungen von Horsch, Gewerkschaftshaus; Gottfried Schulz, Kottbuser Tor; Emil Schulz, Mittenwalderstraße 2; in allen mit Plakat belegten Handlungen sowie an der Kasse. Der Vorstand. Brauerei Friedrichshain. Früher Lipps. Am Königstor. Sonnabend, den 29. Juli 1905: 12. Stiftungs- fest des Vereins der Zimmerer Berlins und Umgegend unter Mitwirkung des Gesangvereins der Zimmerer.( M. d. A.-S.-B.) Im Garten: Auftreten der Volkssängergesellschaft Lewandowski. Die Musik wird ausgeführt vom Verein der Zivil Berufsmusiker unter Leitung des Herrn Schonert. Große Damen- u. Kinderüberraschung. Bei ungünstiger Witterung findet die Vorstellung im Saale statt. Anfang 8 Uhr. Ende??? Eintrittstarten: Damen 30 Pf., Herren 50 Pf., find in allen Bahlstellen, beim Komitee und im Bureau zu haben. 258/4 Zahlreichen Besuch erwartet Das Komitee." 50 P Diez' Spezialitäten- Theater Berliner ArbeiterKinder unter 10 Jahren die Hälfte, Ab nachm. 4 Uge: Doppel- Konzert. Landsberger Allee 76/79, direkt an der Ringbahnstation. Radfahrer- Verein Mitglied des Arbeiter- Radfahrer- Bundes ,, Solidarität". Morgen u. folg. Tage ab 5: Vollständig neues, das größte u. beste Programm Berlins ittwoch, den 26. Jult, abends pünktlich 19 Uhr, bei Wilke, Doppel- Konzert. Uhr: Schweizer- Garten. Am Königstor. Am Friedrichshain. Apollo- Theater. Taglich Theater Stürmisches und 10 Uhr ununterbrochenes Lachen! Spezialitäten- Vorstellung. bis 10314 Uhr: Der Gipfel der Komik! Ein Abend in einem Volksbelustigungen. Jeden Abend 10 Uhr: amerik. Tingel- Tangel Der Fluch des Goldes. Borher 8 Uhr: die grandiosen Juli- Spezialitäten unb Hochzeitsabend bon Paul Lincke. Im gr. schattig. Sommergart.: Konzert. Boltsstück mit Gesang in 3 Abteilungen. Jeden Mittwoch: Kinderfest mit Gratisverlosung. Otto Pritzkows Metropol- Theater Abnormitäten- Ausstellung Der größte Erfolg der Saison! Zum 259. Male: Die Herren von Maxim. Große Ausstattungsposse mit GeMünzstr. 16. Neu??????, Nen ? Mne- Mno- Mni!? frei in der Luft fliegende Türkin ? Anatom. Rätsel. Med. Wunder. 40 Sensations- Nummern. Großer Ball. Kaffeeküche. Volksbelustigungen aller Art. Entree 30 Pf. Brunnenstr. 188: Ordentliche Jeber Erwachsene hat ein stind unter 10 Jahren frei, General- Versammlung. ältere Kinder zahlen halben Eintrittspreis. Aegidius Diez. Etablissement ,, Klostergarten" Tagesordnung: 1. Berichte. 2. Anträge. 3. Verschiedenes. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Mitglieder werden daselbst aufgenommen. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Achtung! Sonnaben, been reer Mute in 11ysium, Achtung! Landsberger- Allee 40/41: „ Klostergarten Großes Sommerfest direkt am am Spandauer Schiffahrts- Kanal u. Jungfernheide, Jungfernsteg Straßenbahn No. 12( Görlitzer Bahn- Plötzensee), Stadt- und Ringbahnstation Beusselstraße. Jeden Sonntag Großes Freikonzert Jeden Mittwoch Großes Kinder= Freudenfest. Empfehle den verehrten Vereinen und Gesellschaften mein Etablissement zur Abhaltung von Sommer- u. VereinsFestlichkeiten. Amt II 2694. W. Pasternacki. Mentes Volksgarten sang und Ballett in 5 Bildern. Neu renoviert! Neu renoviert! Röderstr. 35/36, an der Landsberger Allee. Rauchen gestattet. Anf. 8 Uhr. Carl Weiß- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. W. Noacks Theater. Gift! Direktion: Rob. Dill. Brummenftr. 16. Lehmanns Abenteuer Gift! auf dem ruff.- jap. Kriegsschauplatz. im großen Naturgarten. Konzert sowie Auftreten der berühmten Harburger Sänger. Im neuen Saale: Großer Sommernachtsball fowie sportliche Aufführungen. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung im Saale statt. Eintritt 20 Pf. Tanz 50 Pf. extra. Beginn des Konzerts 5 Uhr, der Vorstellung 7 Uhr. Einen genußreichen Abend versprechend ladet freundlichst ein 13/17 Das Festkomitee. Etablissement Buggenhagen Neue Welt Moritzplatz. Täglich im großen schattigen Garten: Streich- Konzert. Ricardo Munez. Bei ungünstigem Wetter im Saal. Sonntag: Walter- Konzert. Victoria- Brauerei Gift! Harburger Sänger. und nur noch Anf. 8 Uhr. Morgen dieselbe Vorst. zweimal. Auff.: Die schöne Galathee. Im Sommergarten: Groß. nenes Juli- Spezialitäten Programm. Auf. 4 Uhr. Entr. 30 Pf. Dazu die erstklassigen Spezialitäten. Im Riesensaale: Tanzmeister Ball. W. Bauer. Anfang 6 Uhr. Entree 30 Pf. Ball. Spezialitäten und erstklassige Schaunummern. Kaffeeküche von 3-6 Uhr. Reichshallen. Bernhard Rose- Theater Gastspiel d. berühmten Oskar Junghähnel mit feiner borzüglichen HerrenGesellschaft Anf. 8 1hr, Sonnt. 7 Uhr. Dienstag, 1. Aug.: Wiederbeginn der Soireeti der Stettiner Sänger. Gesundbrunen, Badstraße 58. Täglith: Die Loreley. Außerdem das Sensations- Juli- Programm u. a. The Newsomnes, afrobatische Kombination, Coradini, Freya, Wolff it. a. m. Jm Saale: Gr. Ball. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. Mitmier. Platz 50 Pf. Sperrfik 75 Pf. Boranzeige. Mittwoch, 26. Juli: Benefiz für den Oberregiffeur Heinrich Richter. Anfang 4 Uhr. Eintritt 10 Pf., Kinder frei. 25706* Hasselwerder a. d. Oberspree Jeden Sonntag: Großes Garten- Konzert u. Ball. Montag, Mittwoch u. Donnerstag: Tanzkränzchen u. Freikonzert. Kaffeeküche, 6 Kegelbahnen, Volksbelustigungen, Ausspannung. Einige Sonnabende find noch an Vereine 2c. unter günstigen Bedingungen zu vergeben.[ 35922*) Gustav Hempel. Lützowstr. 111/112. Täglich: Horst's Sänger. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Dienstag, Donnerstag, Sonnabend, Sonntag: Tanz. Paul Schwarz' Arnold Scholz Hasenheide 108-114. Heute Sonntag, sowie täglich: Großes Konzert der 40 Mann starken Hauskapelle. Dir. Berthold Bothe. Gala- Spez.- VorsteHung. Olga Verdi, Kostüm- Soubrette. Serillo und Piccolo, JongleurSzene. Gebr. Wardini, Duettisten. Vittorio und Georgette, Exentriques. Steffi Steffani, Verwandlungstänzerin. The Original Maakwoods, komische Akrobaten. Cabaret mit seinen dressierten Hunden. The Original Hartfords, akrobat. Kunstfahrer. Siré, Mile. Schattenspiele. Im großen Saale: Ball. Entree 25 Pf. Anfang 4 Uhr. Mittags von 12-2 Uhr: Sommer- Theater Großer Mittagstisch Lichtenberg, Dorfstr. 25 26. Täglich: Konzert. ( 4 Gänge 1 Mark). Ostbahn- Park. Fröbels Allerlei- Theater Restaurant, Waldhaus Sandhausen" Oranienburg Große Spezialitätenvorstellung. Tempelhof, Wilhelmsgarten Am Kustrinerplatz, Rüdersdorferstr.71. Hermann Imbs. Täglich: Gr. Konzert, Theater Schönhauser Allee Nr. 148. Ob schön! Täglich: Ob Regen! Konzert, Theater, Spezialitäten. 15 Attraktionen 1. Ranges 15. Else aus den Amorsälen. F. Boltsst. m. Gef. in 3 ft. b. 3. Berner. und Spezialitäten- anf 4 hr. Entree 30, Sperrfis 50 Pf. Vorstellung. Bochentags: Entree 15 Bf., woft ein Glas Bier verabreicht wird, also tein Entree. Alhambra Wallner- Theaterstraße 15. Jeden Sonntag ut. Dienstag: Großer Ball Gr. Orchester, Entree infl. Tanz Herren 50 Pf., Damen 25 Pf. Anfang Sonngs 5 Uhr, Dienstags 9 Uhr. A. Zameitat. Extra- Tanz. Kaffeeküche. Anf. Prater- Theater Kastanien- Allee 7-9. Täglich: Zwischen Simmel und Erde. Gr. romantisch. Ausstattungsstüď. Neue Dekorationen und Kostüme Eine schreckliche Nacht. Große Pantomime der Guitano Phoites Troupe. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Numerierter Platz 50 Pf. Jnh.: Emil Schumann. Empfehle allen Genossen und Vereinen zu Ausflügen mein herrlich am Wald gelegenes Rofal, 10 Minuten vom Bahnhof zu erreichen. Großer Saal. 2 Gärten. 2 Kegelbahnen. 5282* * 000000000000000000000000000000 K. F. Dierberys Restaurant und Garten Rummelsburg, Neue Prinz Albertftr. 21 Von Bahnstation ,, Rummelsburg- Ost" erreichbar in drei Minuten. Heute Sonntag: Große musikalisch- humoristische Vorträge unter Leitung des deutsch- amerikanischen Komifers und Regisseurs Mr. Erich Gottlich sowie Auftreten der Kostüm- Soubrette Miß Erna Müller usw. Bianist: Herr Alfred. Zum Bortrag kommen: Duetts fowie Solonummern und Parodien. Um 8 Uhr:„ Adam und Eva" im Kostüm( Duett). Anfang des Konzerts 4 Uhr. Beginn der Borstellung 5 Uhr. Verdeckte Kegelbahn, Kaffeeküche, ff. Lagerbier, prima Weißbier( Brauerei Landré). Eintritt 10 Pf. Tanz frei. Um zahlreichen Zuspruch bittet K. F. Dierberg, Gastwirt. Das großartige Juli- Programm. Anfang 5 Uhr. Jeden Mittwoch: Elite- Tag. Elektromotoren- Anlagen. Ingenieur J. Freund jr., Gitschinerstr.106a. GOTT GRUSS Berlinerstraße 9. Sonntag: Freikonzert. Jm Saale: Großer Ball. Broßer, schattiger Garten. Familien können Kaffee fochen! Um zahlreichen Besuch bittet 1456 Wilhelm Noack. Ein herrliches Fleckchen Erde! 310 KUNST Heideschlößchen Hohenbinde Zum Gutenberg". Stadtbahnstation Erkner. * Von Ertner 30 Minuten herrlichster Waldweg. Romantisch am Walde, inmitten grünender Wiesen und direkt an der Spree gelegen. Vorzügliche Küche. Union- und Schultheiß Vereine, Gesellschaften sowie alle Kollegen und Bekannte lade Albert Lehmann. Biere. ich zu zahlreichem Besuche freundlichst ein. Andreas- Festsäle. Empfehle meine Säle zu Hochzeiten, Festlichkeiten und für Vereine, Sonnabend und Sonntag frei. 36772 Wahlkreis Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenburg. Heute Sonntag im Birkenwäldchen in Steglitz( großer Garten mit Festwiese für 20 000 Personen): GROSSES VOLKSFEST Doppel- Konzert. Wiener Schrammeln Massen- Gesang Turner. Aufführungen* Ball* Volksund Kinder- Belustigungen Kasperle- Theater Fackel- Polonaise. Riesen- Feuerwerk. V Friedrichsberg Schwarzer Friedrichsberg 192 Adler Frankfurter Chaussee 5 ( früher 120). Stadtbahnstation Frankt. Allee. Inh.: Gebr. Arnhold. Fernspr. Friedrichsberg No. 8. Sonntag, den 23. Juli, im herrlichen Lindenpark: Großes Künstler- Konzert. Spezialitäten- Vorstellung. Feuerwerk. Im Königssaal: Großer Ball. Bei ungünstiger Witterung Schutz für 3000 Personen. Anfang 4 Uhr. Montag, den 24. Juli: Drittes großes Kinderfest. Das Komitee hat bedeutende Künstler engagiert, um den Gästen eine Galerie berühmter Meister Kaffeeküche. Kassenöffnung 1 Uhr. vorführen zu können. Ausspannung. Fahrradständer. Anfang 3 Uhr. Eintritt 25 Pf. Kinder unter 14 Jahren frei. Tanz 50 Pf. 203/ 9* Abends 7 Uhr auf der Festwiese: Auslieferung Henry Withois an Jung- Deutschland. Festprogramm an der Kasse gratis. Das Komitee. auf Walzen??? I Sonntag, den 23. Juli 1905: Gr. Volks- Fest der Parteigenossen Lichtenbergs im Schwarzen Adler, Friedrichsberg, Frankfurter Chaussee 5. abad Gr. Garten- Konzert Spezialitäten- Vorstellungen, Kinderbelustigungen, Tanz, Feuerwerk. Jedes Kind erhält eine Stocklaterne gratis. Billetts im Vorverkauf 20 Pf. Ernst Höflich Arbeiter- Sängerbund und Garten- Restaurant Gesellschafts- Saal. ,, Im Krug zum grünen Kranze" Mittelpunkt der Erde. 6ber- Schöneweide straße 73/74. Station Sadowa und Nieder- Schöneweide. WaldStreßenbahn: Oberschöneweide- Köpenick, Haltestelle Kaiserstraße. Herrlich am Wald und Wasser gelegen, den geehrten Vereinen und 31422* Gesellschaften bei Partien und Ausflügen bestens empfohlen. Station Sadowa und Nieder- Schöneweide. XDrei verdeckte Segelbahnen. Ausspannung. X Kaffeeküche. Ernst Höflich. Restaurant ,, Neuer Krug" Bahnstation Wilhelmshagen. Herrlich an der Oberspree gelegen. 2000 Meter Wasserfront. Für Vereine, Fabriken 2c. großartig zit Dampfer- resp. Landpartien geeignet. Große Säle, Spielplätze, Kaffeeküche 2C. Direffer Weg nach den Müggelbergen. Gutgepflegte Biere, billiger Mittagstisch. Habe noch einige Sonnabende n. Sonntage Juli, August frei. Fernsprecher: 35942* Wilhelm Müller, Amt Erkner No. 51. Gesellschaftshaus Ostend Memelerstraße 67. Fernsprecher Amt VII 1075. Den geehrten Vereinen und Gewerkschaften empfehle meinen Saal mit Bühne und Nebenräumen, 500 Personen fassend, sowie Vereinszimmer zur Abhaltung von Versammlungen und Festlichkeiten. Sonnabende und Sonntage zu vergeben. Ergebenit Paul Litfin. 36212* Bur gefälligen Nachricht, daß ich 38392 Oranienstraße 144, am Moritzplat Berlins und Umgegend. Sonntag, den 30. Juli, vorm. 11 Uhr, in der Brauerei Friedrichshain: Uebungs- Stunde. Lieder: Krönt den Tag" ,, Saat und Ernte"" Ich weiß, es kommt mein Weihe des Gefanges"" Dem Lenz entgegen" Abends". Pünktliches, vollzähliges Erscheinen! Bundestarte legitimiert! Stündchen Nacht" " DF Im Nebensaale: Vormittags präzise 10 Uhr: Husfchuß- Sitzung. Tages Ordnung: 1. Aufnahme von Vereinen. 2. Bundesangelegenheiten. " Billetts zum Sängerfest für Vereine bei H. Naetebusch, Graudenzerstraße 4. Freitag, den 4. August: General Probe. Der Vorstand. 16/13 Palast Theater Burgstr. 22, früher Feen- Palast. Das Theater ist zu Versammlungen, Matineen und Vergnügungen infl. Borstellung und Ballmusik zu fulanten Bedingungen zu haben. Es sind für den Winter noch Sonnabende für Bälle und Sonntage für Matineen fret. Tel. I 8198, borm. 11-1 Uhr. InventurAusverkauf! zurückgesetzter prima Velour- Teppiche Sofagröße M. 10.50 Zimmergröße 22.50 Reichenberger Hof( früh. Gansewig) Gelegenheitskauf: Salongröße ( Restaurant, Festsäle und Garten). Empfehle den geehrten Vereinen mein vollständig renoviertes Lokal zur Abhaltung von Festlichkeiten, Versammlungen und Vereinssigungen, sowie zu Hochzeiten. Räume bis zu 300 Personen stehen unentgeltlich zur Verfügung. Hochachtungsvoll 38412 R. Brozatus, Gastwirt, Reichenbergerstraße 147. v. M. 4.50, 8, 18.50, 24, 36, 45 usw. v. M. 2.10, 8.50, 5, 7.50, Teppiche Gardinen 9, 12 usw. v. M. 5, 6.75, 9, 11.50 Portieren usw. [ 95888 sowie Steppdecken, Tisch- u. Diwandecken, Läufer- und Möbelstoffe etc. Reſtaurant„ Zum Jägerbeim TeppichInhaber: Josef Kura. Treptow, an der Verbindungsbahn 19, penider Landstraße 19. Meinen ca. 1000 Personen jassenden Garten empfehle zu allen Festlichkeiten. Saal. 4 Segelbahnen. Staffeeküche von 2 Uhr an. Telephon: Amt IV, 5777. Achtung! 29762* das frühere Café Schurig fäuflich übernommen und in ähnlicher Weife Sonnabend, der 21. Oktober, Café Fischer fortführen werde. als Es ist für große Verbände oder Vereine noch fret. Louis Kellers Festsäle, Koppenstr. 29. 38232* wird mein Bestreben sein, die mich Bechrenden in bester Weise zufrieden zu stellen. Mit der Bitte um geneigten Zuspruch zeichne hochachtend Juliane Fischer, Café Fischer", Oranienstr. 144. BrunnenFeys Gesellschaftshaus, Straße 184. Empfehle meinen bis 500 Personen fassenden Saal den werten Vereinen zur Abhaltung von Versammlungen und Festlichkeiten. Achtung, Vereine! Für Sommer- und Kinderfeste empfohlen! Stocklaternen, Fackeln, Schärpen, Kopfbedeckungen, Illuminat.- Laternen, Dekorations Girlanden, Verlosungs- Artikel. Harken, Sensen, Reglerpreise, Jurat. Scherzartikel, Feuerwert, Festabzeichen. Große Auswahl, billige Preise, kulante Bedienung. Pohl& Weber Nachf., Berlin C. Am Spittelmarkt 4/5 I ( früher Neue Jakobstr. 8). Kataloge gratis und franko. 1236* Alexanderstr. 51/52 am Alexanderplay. Versand nach außerhalb. alkoholfrei alkoholfrei Pat eingete alkoholfrei Schutzmarke N 50734 Man ächte auf das Efikettin rarken. Gesund nahrhaft u billig alkoholfreies Erfrischungs- Getrank Adler Saalgröße 99 37.50 99 „ 65.00 Hochelegante Gardinen, Stores, Restbestände 1-6 Fenster. in allen Steppdecken Farben. Tisch-, Diwan-, Schlafund Reisedecken. Läufer- und Möbelstoffe fommen, so weit der Vorrat reicht, zu enorm billigen Preifen zum Ausverkauf. 16/6 Königstrasse 20-21, Teppich- Engros- Haus a. d. Judenstr., Verlag Max Richter, Berlin W. 30, Speyererstr, 27. Soeben erschien: 3tes Causend Die Harnleiden ihre Gefahren, Verhütung und Beseitigung von Dr. med. Schaper. Preis 1 Mark. Goldblondchen 29 ausgezeichnet mit Ehrenpreis u. quidenen Medaillen General Vertreter Ernst Krüger, Berlin NO Höchstestr.28. Tel VII, N° 47035 Wo verkehren Sie? Wo logieren Sie? Wo speisen Sie? bei H. Stramm, Berlin, Ritterstraße 123. Großer Frühstück, Mittag- und Abendtisch Mittag mit Bier 60 Pf., abends à la carte in reicher Auswahl. Gr. Fremdenlogis à Bett 30 Pf. 2 Bereinszinner( 20 u. 60 Berj.) auch mit Pianino. Telephon Amt IV 2366. Gardinenhaus Bernhard Schwarz Walstr. 29 Flur Eing. Das älteste Hermann Bursch Spandauerstr. 65-67. 1. und II. Etage. Kein Laden. Zwischen Kaiser Wilhelm u. Bischofstr. to Wanzen, Schwaben, Rester- Geschäfts Ungeziefer des S.-O. von Wilh. Mühlbach empfiehlt schwarze und farbige Reste zu Damen- und Kindermit Brut bertilgt man totsicher u. schnell nur allein mit Noas unerreicht.," unfehla barem Spezialmittel. Preis p. Port. m. Anw. 0,50, 1,-, 1,75 u. 3,-Mk. Ginz. u. allein echt nur b. Erfinder u. Fabrikant. mänteln sowie für Herren und Max Noa, 3. Haus v. Rosent. Tor. Elsasserstraße 5, Senaben Konfektion zu anerkannt I billigsten Preisen. Größte Auswahl in fertiger Kontektion. 10 Oppelnerstr. 10 Lieferant f. Militär u. Städt. Behörden. PrinzenDr. Simmel, Str. 41, 15/11 Spezialarzt für Hant- und Harnleiden. 10-2,5-7. Sonntags 10-12, 2-4 Kaufhaus Max Mannheim BERLIN O., Frankfurter Allee 109/112 Saison- Räumungs- Verkauf Ein enorm großer Posten Seiden- Sammet for Blusen in Serie I reizenden Farbenstellungen Meter für 19lb Serie II 95 Pig. Sonst Wert bis 400 Mk. Meter 1 25 25151612 Mk. 18ank asfb10 In allen Abteilungen haben bedeutende Preisermäßigungen stattgefunden. 10% Rabatt... doppelte Marken Reichels weltberühmter Hühneraugentod beseitigt schmerzlos u. gründlich jedes Hühnerauge, selbst veraltete, u. jedwede Hautverhärtung. Dose 75 Pf., M. 1,- frt. Erfolg garantiert. Tagl. Anerkennungen. Otto Reichel, BERLIN 43, Eisenbahnstr. 4. Berlins größtes 8639L* TeppichSpezialhaus Emil Lefèvre Berlin Oranienstr.158. S., ( Erweitert b. Prinzessinnenstr.) Höchste Leistungsfähigkeit seine durch Riesen- Lager de Riesen- Umsatz! and Zurückgesetzte Teppiche, Prachtexemplare, M. 3,75, 6, 10, 20-100 etc. Gardinen, Portieren, Möbelstoffe, Steppdecken etc. Pracht- Katalog Sonn- und Feiertags geschlossen. Den verehrlichen Rauchern unserer bekannten fellow- Zigaretten zur geft. Kenntnisnahme, daß wir mit der Dresdener Streitbewegung nichts zu tun haben. Wir bringen unsere vorzüglichen HubleyE fellow- Zigaretten, die in allen Preislagen, sowohl mit als ohne Mundstück und in allen Spezial- Geschäften zu haben find, in empfehlende Erinnerung. 36752* Vereinigte Zigaretten- Fabriken A.-G., Stuttgart. 7. 10-60.00. Sportwagen von 4.00 alle teppdeden tauft man am preiswertesten nur direkt in der Fabrit, 72 Wall ftraße 72, wo auch alte Steppdecken aufgearbeitet werden. 8. Strohmandel, Berlin 14 Jllustrierter Breistatalog gratis. + S. Kaliski- Bazar- Baby, Grösstes Spezialhaus für Kinderwagen, Metallbettstellen, Nähmaschinen. Singer A Bobbin Adler bor u. rüdw. nähend, Elastic ,. Wheeler& Wilson etc. mit 5jähr. Garantie. Central Bobbin. Oberteil berlenkbar 145.00. ygien.Bedarfsartik. Illustr. Preisl. frei. Gustav Engel, Berlin 172, * Potsdamerstraße 131. ( 12.00, 15.00.10 0.00 in beker. Ausführung Billigſte Caffapreise auch bei größeren Ratenzahlungen. Fertige Beffen und Matrokez Nähmaschinen auch ohne Anzahl. 1.00 wöchentl. an. Wit versenkbarem Oberteil ohne Preiserhöhung. Stick- und Nähunterricht gratis. Hauptgeschäft: Juvalidenstr. 160, an der Brunnenstt. Spez. Abt. f. Nähmaschinen Brunnenstr. 16, 2. Lager Gr. Frankfurterstr. 115, Andreasftr. 3. Lager Oranienstr. 31, an der Abalbertstraße. 4. Lager Beuffelftr. 18, an der Turmstraße. 5. Reinickendorferftr. 20. Auf Nummer achten! 6. Lager Belleallianceftr. 107, am Halleschen Tor 7. Lager Zanenstenftr. 7a, an der Nürnbergerstr. 8. Lager Brunnenstr. 92, an der Rügenerstraße. file Sember Don 7.00 an Auf Wunsch kommt Vertreter mit Katalog. für Erwachsene von 13.50, an Es ist ein entschiedener Schritt Vorwärts wenn Sie von jetzt an nur noch Import- Zigarren rauchen von UnfallEinbruch120 Lebens- Versicherung. VICTORIA zu BERLIN. Lebens- Versicherungsbestand: über 1 Milliarde u. 200 Mill. Mk. Gesamt- Vermögen: über, Milliarde Mk. Prämien- und Zinsen- Einnahme in 1904: 105 473 467 Mk. Pro 1904 erhalten die Versicherten 20 945 543 Mark Ueberschuß als Dividende. Volks- Versicherung. USVICTORIA. 3382L* FEUER- VERSICHERUNGS- ACTIEN- GESELLSCHAFT. Ganz neue liberalste Bedingungen. Feuer- Versicherung. Ein Jeder sage es dem Andern! Kaufe auf Teilzahlung!!! Wöchentlich nur 1 Mark. Herren und Damenuhren, Standuhren, gr. Standuhren, Regulateure, Freischwinger, Broschen, Ringe, Ketten, Bithern, Phono graphen, Plattensprechmaschinen, gr. Auswahl in Platten, echte Edison- u. Columbia- Appa rate und Walzen zu Original- Preisen. Juhre& König Warschauer Straße 72, I. Etage. Anzüge 8825L Paletots nach Maß 24, 30 und 38 Mark Unter Garantie des tadellosen Sitzes bei peinlichst gewissenhafter Anprobe liefere ich von prima modernen Stoffresten Anzüge u. Paletots nach Maß nur zu obigen Preisen. Keinen Zwang zur Abnahme bei nicht passendem Sitzen. 35571* Sonnenscheins Herren- Moden nach Maß. Nur Linden- Straße Nr. 95, I, neben der Markthalle. Telephon Amt VI 5797. Bade- Anstalt Süd- Ost Manteuffelstr. 40, sämtliche Bäder, auch Russisch- Römisch Für Damen jeden Tag von 1 Uhr ab: BIE SCHWEFEL Russisch- Römisch. Lieferant sämtlichor Krankenkassen. Berantio. Redakteur: Boul Büttner, Berlin. Bür den Inseratenteil verentw.: Th. Glode, Berlin Qrud u. Verlag: Vorwärt Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. mit 600 Abbildungen etwa in künstlerischer Ausstattung auf Wunsch gratis u.franko. M. Schutte aus Sumatra Friedrichstraße 131a. BERLIN. Gr. Frankfurterstr. 30. SODLFICHTENNADEL BADER HaftpflichtDiebstahl Nr. 170. 22. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Wirtschaftlicher Wochenbericht. Berlin, den 22. Juli 1905. Vom Kartell zum Trust. Ein Umschlag in der rheinisch- westfälischen Bergwerksindustrie.- Hüttenzechen und reine" Zechen. Entscheidung des Effener Landgerichts. Auflösung des Kohlensyndikats. Vom Syndikat zum Trust. Staatsund Industriedienst. Sonntag, 23. Juli 1905. Darauf flagte die Deutsch Lugemburgische Bergwerts- lassen, daß sie ihnen gerne große Ertragehälter zahlen. gesellschaft gegen das Syndifat, und das Landgericht zu Essen Dem lieben Publikum wird natürlich als Motib des hat nun entschieden, daß nach dem Wortlaut des Syn- Engagements die besondere Tüchtigkeit der betreffenden Sitatsvertrages die Hüttenzechen zu ihrem Beamten vorgespiegelt; doch ist ganz zweifellos, daß sich unter den Anspruch völlig berechtigt sind. in den betreffenden Branchen großgewordenen Angestellten geschäftVerfammlungen. Tat. $ Die Entscheidung ist von eminenter Bedeutung. Wird fie bon lich weit tüchtigere Elemente befinden, die man für ein Viertel oder den höheren Instanzen bestätigt, so wird dadurch das heute noch fo Filnftel des Salairs haben könnte, das man den Ministern und mächtige Kohlensyndikat völlig matt gesetzt und zur inneren Auf- Räten a. D. zahlen muß. Wäre Dr. Völker geblieben, was er vor lösung berurteilt. Seine Herrlichkeit bricht zusammen; denn die feinem Eintritt in den Staatsdienst war- Handelskammerfekretär, Folge wird sein, daß in der nächsten Zeit im rheinischen und west- oder hätte Dr. Helfferich sich mit der Professorenrolle begnügt, Oft finden im wirtschaftlichen Leben die wichtigsten, einen neuen gewaltige Beschleunigung erfährt, daß überall die Rechen mit den eingefallen, fie au engagieren, auch wenn ihre Tüchtigkeit eine un fälischen Industrierevier der bisherige Konzentrationsprozeß eine weder dem Stahlwerksverband noch der Deutschen Bant wäre es Entwickelungsabschnitt einleitenden Vorkommnisse, da ihre Folgen Hochofen, Stahl- und Walzwerken fich zu großen Aktiengesellschaften gleich größere wäre. Was ihnen in ihren großen Gehältern berzunächst nicht sichtbar hervortreten, wenig Beachtung, während zunächst nicht sichtbar hervortreten, wenig Beachtung, während und Interessengemeinschaften bereinigen und der Aera der gütet wird, ist ihr Einblick in das innere Regierungsgetriebe. gleichgültige Tagesereignisse, an die nach einigen Wochen fein Mensch startelle die der großen Trusts folgt. Die fleineren mehr denkt, in behaglicher Breite diskutiert werden. So haben denn reinen Bechen, reinen Hochofen und reinen Walzwerke, die ohnehin rung und Großkapitalismus zweifellos große Gefahren in sich. Für die Zukunft des Staates birgt diese Liaison zwischen Regie auch außerhalb des Kreises der Bergwerksindustriellen und der mit bereits nicht mehr mitfönnen, werden dann, soweit nicht ganz be- Ohnehin führen schon von einer zur anderen Sphäre allzuviele ihnen foalierten Finanz zwei jüngst vom Landgericht zu Essen gefondere Produktionsbedingungen ihr Fortleben begünstigen, vollends Fäden hinüber, und das Auftreten der Kohlenmagnaten während des fällte Entscheidungen über die Stellung der Hüttenzechen im Kohlen- erdrückt werden. syndikat nur geringe Beachtung gefunden, obgleich diese Entscheidungen, legten Bergarbeiterstreits im Ruhrrevier, ihre Behandlung der wenn sie von den höheren Instanzen bestätigt werden, eine Um- und Eiſenindustrie wird sich voraussichtlich zugleich ein lebhaftes Stärkeren fühlen, daß sie den Staat lebiglich als eine Institution Und mit diesem Einzuge des Trusts in die deutsche Bergbau- Minister von Hammerstein und Möller zeigen, daß fie fich als die wälzung der deutschen Kohlen- und Eisen industrie zur Folge haben müffen, wie wir sie feit Jahrzehnten nicht erlebt Saussetreiben in den Aftien ber beteiligten Bergwerts- und Hütten zum Schutz ihrer kapitalistischen Interessen betrachten und die Minister zu ähnlichen truftartigen Gebilden, wie sie den amerikanischen Markt gesellschaften entwickeln, eine wilde Börsenspekulation, wie wir sie als ihnen zum Gehorsam verpflichtete Kommis. Wie sollten sie auch sonderlichen Respekt vor den Vertretern der Regierung haben, wenn haben: einen Fortschritt über das bisherige Syndikatswesen hinaus seit den Jahren 1899/1900 nicht mehr gesehen haben. beherrschen. Vom sozialistischen Standpunkt blicken wir auf diesen fie im Stillen denken:" Wenn ich dem hier 100 000 m. Jahresgehalt Um dem Leser, der die frühere und neuere Kartellierungsform Ronzentrationsprozeß, auf die Vernichtung und den Auftauf der biete, träte er sicherlich gern in meine Dienste und pfiff nach meinem der rheinisch- westfälischen Kohlenindustrie nicht fennt, diefen für fleineren durch die großen Betriebe, die Zusammenballung der ber- Belieben eine andere Melodie." unsere wirtschaftliche Gesamt- Entwicklung höchft bedeutungsvollen schiedenartigen einander in ihrer Produktionstätigkeit ergänzenden Umschwung flar zu machen, muß ich furz auf einige Bestimmungen Einzelwerke zu gewaltigen Riesenunternehmungen unter Führung der des früheren und jetzigen Statuts des rheinisch- westfälischen Kohlen- Bantfinanz und einiger Industriemagnaten mit stillem Behagen. syndikats eingehen: eine Materie, die zwar nicht gerade interessant, Mag auch in Einzelfällen der Zusammenbruch der alten Werke zeitderen Kenntnis aber zur Verständnis der Vorgänge notwendig ist. Der Metallarbeiter- Verband( Verwaltungsstelle Berlin) hielt weilig deren Arbeiterschaft in schwere Sorge stürzen; in seiner Nach dem alten bis vor zwei Jahren geltenden Synditats- Gesamtheit bedeutet dieser Konzentrations- am Donnerstag in der Brauerei Friedrichshain eine gutbesuchte bertrag wurde die Beteiligungsziffer für die dem Kohlensynbitat an- prozeß einen gewaltigen Fortschritt zur Ber Generalversammlung ab. Der Abend wurde fast ganz ausgefüllt mit gehörenden Rechengesellschaften alljährlich je nach der veränderten gesellschaftung der Probuftionsmittel. Der wachsende der Diskussion über die Neubefeßung der durch den Rüdtritt des Leistungsfähigkeit neu festgefeßt, d. h. es wurde jährlich neu feft-| Stapitalsbrud wird auf der Seite der Arbeiterschaft nur einen um Bevollmächtigten sowie der durch die Vergrößerung der MitglieberGenossen Wiesenthal batant gewordenen Stelle eines zweiten gestellt, wie groß der verhältnismäßige Anteil der einzelnen Ge- so stärkeren Gegendruck zur Folge haben. zahl bedingten Anstellung von weiteren drei Verbandsbeamten. AB sellschaften an der vom Syndikat bestimmten Gesamtproduktion an Neben diesem Einlenken der beiden Industriezweige in eine neue andidaten wurden schließlich nominiert: Für den BevollmächtigtenKohlen sein durfte. Hatte eine Gesellschaft in einem Jahre Entwickelungsbahn finden wir eine andere Erscheinung, die, wenn posten Bernide und 3atobsen; für die übrigen Beamten neue Schächte angelegt, so konnte sie, wenn sie im nächsten Jahre fie auch von ungleich geringerer Bedeutung ist, doch immerhin als stellen Blumenthal, Kirschte, Weibel und Rams die Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit nachwies, auch eine erhöhte charakteristisches Symptom des Verhältnisses der großen Finanz- und brod. Die Wahlen selbst finden am Sonntag in den Bezirken statt. Beteiligungsziffer beanspruchen. Diefer Modus der alljährlichen Industriegesellschaften aur Regierung recht interessant ist: den Abfluß- Hierauf wurde ein Antrag der Ortsverwaltung angenommen, Beteiligungsfestseßung bereitete aber nicht nur dem Syndikats- befähigter Beamten aus dem Staats in den Privatdienst. Der wonach vom 1. August ab eine Erhöhung der Streit und vorstand viele Arbeit, fie forderte auch den Widerspruch der Rechen Uebertritt aus dem Privat- in den Staatsdienst, der früher manchem Maßregelungsunterstübung eintritt, und zwar erhalten heraus, die nicht in der Lage waren, stete Betriebsvergrößerungen Ehrgeizigen als höchstes Biel galt, wird immer seltener der von da ab Mitglieder, die dem Verbande mindestens 26 Wochen bis vorzunehmen. Die leistungsfähigen, gutfituierten Bechengesellschaften Fall Budde paßt nicht in diese Rubrik, da Herr" bon" Budde, be- 2 Jahre angehören, eine Unterstüßung von 15 M. pro Woche. Bei warfen sich nämlich energisch auf den Ausbau ihrer Betriebe, so daß vor er an die Spitze der Löweschen Waffenfabriken trat, hoher einer Mitgliedschaft von 2 bis 3 Jahren 16 M.; von 3 bis 4 Jahren die Syndikatsverwaltung sich genötigt fah, die Gesamtbeteiligungs- Offizier war, dagegen gehört der Uebertritt hoher Staatsbeamten 17 M. und von über 4 Jahren 18 M.( bisher betrug die Untergiffer von 35,37 Millionen Tonnen im Jahre 1893 auf 62,20 Millionen in den Dienst fapitalfräftiger Aktiengesellschaften und Syndikate fast stüßung durchweg 15 M.); außerdem für jedes sind 1 M. Tonnen im Jahre 1903 zu erhöhen. Nicht im gleichen Verhältnis schon zu den alltäglichen Erscheinungen. Sieht man sich die Auf- sprechend diesem Beschluß erhöht sich auch die Unterstützung für solche stieg aber die Zunahme des Absages; er hat sich im Durchsichtsräte und die Direktionen der großen Berliner Banken, Mitglieder, die infolge ihrer hervorragenden agitatorischen Tätigkeit schnitt nur um etwas über bier Prozent pro Jahr ver- Elektrizitäts- und sonstigen Industriegesellschaften an, dann läßt sich gemaßregelt werden, je nach der Dauer der Mitgliedschaft bis zum mehrt. So sah sich denn die Syndikatsverwaltung zur Anordnung leicht ein doppeltes Duzend früherer Minister, geheimer und nicht Höchstsaße von 21 M. pro Woche. während der Höchstsaz bisher beträchtlicher Fördereinschränkungen genötigt, die natürlich die Bechen, geheimer Räte herzählen, die heute im Dienst der Interessen be- 18 W. betrug. Wie der Vorsitzende Cohen auf eine Anfrage hin die keine Mittel zu fortwährenden Betriebsvergrößerungen hatten, stimmter finanzieller und industrieller Gruppen stehen. bemerkte, hat diese Erhöhung der Unterstübungen eine Erhöhung am härtesten trafen. Zu diesen verschiedenen Akquisitionen, die sich Finanz und des Lokalbeitrages nicht im Gefolge, sondern wird durch den am Sollte nicht die Erneuerung des Syndikats- der alte Vertrag Industrie in den letzten Jahren geleistet haben, tritt jegt Orte verbleibenden Prozentsaz des jetzt erhöhten Verbandsbeitrages lief im Jahre 1903 ab in Frage geftellt werden, mußte eine eine neue: Regationsrat Prof. Dr. Selfferich, feit furzem bor bollfommen gedeckt. Menderung der Kontingentierung erfolgen. Nach dem neuen Statut tragender Rat im Kolonialamt, scheidet aus dem Reichsdienst aus bleiben die für das Jahr 1904 festgesetzten Anteilsquoten bis zum und tritt als Generaldirektor an die Spitze der Anatolischen EisenJahre 1915 bestehen. Die Zechen haben nur soweit Anspruch auf bahngesellschaft, bekanntlich eine Gründung der Deutschen Bank. Erhöhung ihrer Quote, als der Absatz des Syndikats zunimmt. Prof. Helfferich, der bis dahin nur in zweifelhafter Währungspolitik Außerdem wurden aber den Hüttenzechen( den Hüttenwerken die gemacht hatte, trat vor vier Jahren als junger Hülfsarbeiter in das mit Bechen zum gemeinsamen Betrieb verbunden sind), um sie zum Kolonialamt ein, avancierte aber schnell und wurde bereits im Anschluß an das Syndikat zu bewegen, beträchtliche Vorrechte ein- März d. J. zum vortragenden Rat befördert. In dieser Stellung geräumt, z. B. ihnen zugestanden, daß alle Kohlen zum eigenen fiel ihm speziell die Finanzierung unserer geplanten und vom ReichsGebrauch", d. h. alle Kohlen, die sie für ihren eigenen Hüttenbetrieb tag genehmigten Kolonialbahnen sowie die Regelung der Währungsnötig hätten, von der Produktionskontingentierung freibleiben sollten. und Bantfragen in den Kolonien zu: eine Tätigkeit, die ihn Die Hüttenzechen, die infolge ihres gemischten" Betriebes, der Ver- naturgemäß näher mit der großen Bantfinanz zusammenbrachte und einigung von Bechen mit Kots-, Hochofen, Stahl- und teilweise auch ihm allem Anschein nach deren Hochschäzung erworben hat, so daß mit Walzwerken, ohnehin einen bedeutenden Vorsprung vor den fie es als vorteilhaft betrachtete, ihn ebenso wegzufischen, wie im reinen" Bechen hatten, erlangten dadurch einen weiteren Vorteil. vorigen Jahr der Stahlwerksverband den Regierungsrat Dr. Böller, Sie waren in bezug auf einen großen Teil ihrer Kohlenproduktion den bisherigen Regierungs- Sachverständigen für Kartellfragen, aus bom Syndikatszwange frei und konnten ferner ihren Betrieb ver- dem Reichsamt des Innern herausgeholt hat. größern und dementsprechend ihre Kohlenförderung bergrößern, ohne Die großen Gesellschaften, die sich einerseits immermehr selbst daß das Syndikat Einspruch zu erheben vermochte. Die Synditats als besonderer Staat mit eigenen Interessen im Staate fühlen, leitung war gehalten, einfach der einzelnen Hüttengeche die von andererfeits aber doch in geschäftlicher Hinsicht mehr oder weniger dieser außerdem noch für den Verkauf geförderte Kohlen auf das Wohlwollen oder die Unterſtüßung der Regierung an menge entsprechend der ihr bei der Syndikatserneuerung gewiesen sind, suchen Kräfte zu erlangen, die nicht nur mit dem gewährten Anteilsgiffer abzunehmen und zu verkaufen. Die Regierungsmechanismus, seiner inneren Struktur und feinen Folge war, daß seit anderthalb Jahren alle Produktions- Funktionen genau bekannt sind, sondern zugleich infolge ihrer geselleinschränkungen des Syndikates fast ausschließlich von den schaftlichen Beziehungen geeignet erscheinen, eine gewisse Ber " reinen" Bechen getragen worden sind. Aber einige Hütten- bindung zwischen Staat und Großkapitalismus herzustellen. in zechen begnügten sich mit diesen Vorteilen nicht; fie fauften neue Bei geschäftlichen Verhandlungen zwischen beiden, z. B. wegen Eisenwerke und Syndikatszechen hinzu und verlangten unter Be- einer Anleihe, Waffen- oder Eisenbahnmaterialien- Lieferung, fonnen rufung auf einen Paragraphen des Vertrages, der den Hüttenzechen diese Spezialfenntnisse und Beziehungen der ehemaligen Stäte ihren für ihren ganzen Betrieb die obengenannten Privilegien zusichert, neuen Dienstherren recht nützlich werden. auch für die neuangekauften Zechen alle diese Vorrechte. Die Das find die Motive, die unseren Miesengesellschaften die Syndilatsverwaltung weigerte fich, solchen Anspruch anzuerkennen. Atquisition von Regierungsbeamten als so lohnend erscheinen Unsere prima hochelegante Taschenuhr ,, Stella" verkaufen wir nicht für 100 Mark sondern verschenken 500 Stück von denselben vollständig umsonst. Sie erhalten bei umgehender Angabe Ihrer genauen Adresse unter Beifügung von 20 Pf. die sehr einfachen Bedingungen und ein hochinteressantes, wertvolles Buch. Schreiben Sie sofort an Paul Barth& Co., Berlin S. 53. W. Roh- Tabak Klavier, neues, verkauft billig 5546 a. d. Schwedterstraße straße 244. E. Nauen, minerstr. 3, Kohl, Rigdorf, Skaiser Friedrich Jedes Wort: 5 Pfennig. Das erste fettgedruckte Wort 10 Ptg. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. +37 Steppdecken billigft Fobril Große Frankfurterstraße 9, parterre. Teppiche mit arbenjehlern Fabril niederlage Große Frankfurterstraße 9, parterre. +37 ORIGINAL SINGER NAHMASCHIN J.B Singer Nähmaschinen. 85982* Einfache Handhabung! Große Haltbarkeit! Hohe Arbeitsleistung! Weltausstellung Weltausstellung Grand Prix St. Louis 1904. Paris 1900: Unentgeltlicher Unterricht, auch in moderner Kunststickerei. Elektromotore für Nähmaschinenbetrieb. Singer Co. Nähmaschinen Hct. Ges. Berlin W., Leipzigerstr. 92. Filialen in allen Stadtteilen, J. Baer Oft- Kafino Badstr.26, Prinz- Allee Ecke Herren- und Knaben- Frankfurter Allee 106. Großes Lager in- und Säle für Vereine, Versamm lungen usw. Moden. Berufskleidung. ausländischer Stoffe zur Anfertigung nach Maß. Allerbilligste, streng feste Preise. sind zu vergeben 87612* Wochen- Spielplan der Berliner Cheater. Neues Königl. Operntheater. Sonntag: Carmen. Montag: Die Fledermaus. Dienstag: Carmen. Mittwoch: Der Widerspenstigen Zäh mung. Donnerstag: Carmen. Freitag: Die lustigen Weiber von Windsor. Sonnabend: La Traviata. Sonntag: Carmen. Montag: Unbestimmt. Theater des Westens. Von Sonntag und folgende Tage: Der Soubrettenjäger. Luftspielhaus. Sonntag und folgende Tage: Khriz- Bhrik. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater.) Sonntag nachmittag 3 Uhr: Oberon, König der Elfen. Abends: Gastspiel Bötel. Der Troubadour. Montag: Die verkaufte Braut. Dienstag: Die weiße Dame. Mittwoch: Der Trompeter von Säflingen. Donnerstag: Die bertaufte Braut. Freitag: Der Postillon von Lonjumeau. Sonnabend; Der Freischüh. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Bauberflöte. Abends: Die vertauste Braut. Montag: Unbestimmt. Schiller Theater N.( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag und folgende Tage: Hofgunst. Belle Alliance Theater. Sonntag und folgende Tage: Ben i Beh. Carl Weik Theater. Von Sonntag bis Freitag: Lehmanns Abenteuer. Bon Sonnabend bis Montag: Er und seine Tochter. Bentral Theater. Sonntag und folgende Tage: Die Geisha. An beiden Sonntagen, nachm. 8 Uhr: Die Geisha. Reichshallen Theater. Allabendlich: Oskar Junghähnet. Apollo Theater. Allabendlich: Am Hochzeitsabend. Ein Abend einem amerikanischen Tingel- Tangel. Spezialitäten. Metropol Theater. Allabendlich: Die Herren von Magim. Passage Theater. Allabendlich: Angelita Walter. Jean Paul. Spezialitäten. Berliner Prater.Theater. 8wischen Himmel und Erde. Urania Theater. Taubenstraße 48/49. Die deutsche Nordseeküste. Montag und Donnerstag: Zierleben in ber Wildnis. Mittwoch: Die Insel Rügen. Anfang 8 Uhr.Invalidenstr. 57-62. Sternwarte. Roh- Tabak. Decke Nr.5230 rötlich, hell, reinfarbig, Bollblatt, unter 1%, Pfd. deckend, Heinrich Franck Berlin N., Brunnenstraße 185. Besichtigen Sie bitte sofort elf neue Partien à 2 M. verzollt. ganz heller Dell- Tabake W. Hermann Müller, Berlin O., Magazinstraße 14. Sonder- Angebot! Sumatra von vorzügl. Brand n. Geschmack. Großartige Auswahl. K redit.. Monatlich 10 Mart liefere Anzüge, Paletots nach Maß. Schneidermeister, Per Raffe auch billigste Preise. 2. Bollblattlänge, alter J. Tomporowsklringenstr. 55. Zabat, 1%, Pfo. Dec. fraft, hellbraune Farben 2.25 M. p. Pfund. * Nieder- Schönhausen, 181. Brunnenstr. 181. Schiller- u. Körnerstraße( am Straßen Karl Pirnau. J. Fränkel 11. Kottbuserstr. 11. bahnhof), 2 Bimmer mit reichlichem Kleine Anzeigen. Pfandleihhaus Weidenweg neun zehn spottbilliger Bettenverkauf, Gardinenverlauf, Teppichverkauf, Steppdecken, Aussteuerwäsche, Regulatoren, Freischwinger, Taschenuhren, Jadett anzüge, Verschiedenes. + 27* Fahrräder, Leilzahlungen. In validenstraße 148( Eingang Berg straße), Große Frankfurterstraße 56, Staligerstraße 40. 6198* Destillation zu verkaufen, Verzug 5. Neue Promenade 5. 8ubehör von 324 M. an. für die nachste Anzeigen Nummer werden In den Annahmestellen für Berlin bis! Uhr, für die Vororte bis 12Uhr, in der Hauptexpedition Lindenstrasse 69 bis 5 Uhr angenommen. 16/ 3* Bigarren Geschäft, 500 Mart ver Gassparkocher, Einloch 0,75, nach außerhalb. Trenn, Köpenider fauft fofort Hochmeisterstraße 17.+ 57* 8weiloch 3,00, Basbratöfen, Gasstraße 183a. + 13* Baumaterialien, neue und geHochvornehme Herrenhosen aus plätten 2,25, Gasbügelapparate, GasBronzefronen 6,00. feinsten Maßstoffen 9-12 Mart. Ihren 1,50, 29136* brauchte wie: Kantholz, Bretter, Bersandhaus Germania, Unter den Berkauf Sonnabend und Sonntag. Schröder, Hochstraße 43, Abessinierpumpen 8,00. Sauger Latten, Leisten, Türen, Fenster, DachLinden 21. Keine Filialen. 657 2,50. Flügelpumpen 10,00. Garten pappe, Linoleum, in größter Auswahl billigst Rottbuserdamm 22. 15425* Gartenschläuche, gebrauchte, priben 25,00. Schlauchfarren 6,00. Pumpenfabrik Gummi, cinzöllig, Meter 0,50. Neue Rasenmäher 17,00. 29145* Schäfte und Unterleder, speziell Gummischläuche, Hansschläuche, Spiral Schröder, Hochstraße 43. Linoleum- Läufer, Reste, Linoleum Gichengerbung. Lederhandlung Rühl, schläuche, Strahlrohre, Messinghähne 29155* 27295* Schöneberg, Bahnstraße 43.+ 104* ipottbillig. Hochstraße 43. aus, Große Frankfurterstraße 45. Sofas, größte Auswahl, von 21 Mart an, direkt in der Fabrit Teppiche!( fehlerhafte) in allen Größen für die Hälfte des Wertes 651st Andreasstraße 38. im Teppichlager Brünn, Hadescher Kinderwagen, Kinderbettstellen, Markt 4, Bahnhof Börse. 251/19 Sportwagen, gebrauchte, zurüdgeStrickmaschinen, auch Teil fegte, spottbillig. Schneider, Kur+ 37* zahlungen. Bredered. Engelufer 20. I fürstenstraße 172. Gardinenhaus Große Frankfurter ftraße 9, parterre. Bringmaschinen, Bintwaschfäffer- Laube mit Stall, Taubenboden Baschmaschinen, Bober, Sigwannen und Gehege und anderes billig ver befte Ware. Teilzahlung gestattet. täuflich. Saffe, Rigdorf, Straße 14, Bostlarte. Kottloff, Staligerstr. 108.* Kolonie China. Monatsanzüge von 6,00 an, Sommerpaletots von 5,00 an, Hosen von 1,50 an, Gehrockanzüge von + 39* 1586 Sofas, neue, spottbillig, Graudenzer+ 39* straße 2, Tapezierer. Plüschsofa, Sofatisch, Säulen frumeau, Chaiselonque, billig, Adalbert straße 31, 3ahnatelier. Nestauration zu verkaufen, Baugeschäft, Frau tränklich, Malplaquetstraße 7. +85 1975 Ringschiffchen, Bobbin, Schnellnäher, ohne Anzahlung, Woche 1,00, gebrauchte 12,00, Stopnickerstraße 60/61, Große Frankfurterstraße 43, Prenzlauerstraße 59/60. Halbrenner, moderner, gut er haltener, sofort sehr billig Große Frankfurterstraße 20, Restaurant.+40 Verschiedenes. Zimmer. Teilnehmer gesucht für 2 fenstrig möbliertes Zimmer. Adalbertstraße 92 * III rechts Lindemann. Arbeitsmarkt. Arbeiten gen öhnte felbſtändiges Tüchtige, Geldschrankschlosser werden verlangt bei Bereinigte Geldschrankfabriken A.-G.", Prenzlauer Blinder Stuhlflechter bittet um Allee 34. 152b Arbeit. Stühle werden abgeholt und 1546 Freundliches Herrenziner 10 mt. Brandenburgstraße 59, Seitenflügel III lints. Stellengesuche. 200/16 Möbliertes Zimmer vermietet zurüdgeliefert. A. Gläser, Mulad Graveur- Gehülfen, er! Stellenangebote. +14 3000 Mark jährlichen Verdienst können sich Per jonen jeden Alters und Standes mit Leichtigkeit erwerben. Adressen erbeten unter T. 5, Expedition dieses Blattes. 12,00 an, Frads von 2,50 an, auch tüchtig auf für forpulente Figuren. Neue Garde Paginiers robe zu staunend billigen Preisen, Witwe Schloßhauer, Oranienstraße 177. straße 27. 14686 und Datumräder stelle sofort ein. fowie aus Pfandleihen verfallene Kleines Zimmer für 1 Herrn bei Volksfänger- Gesellschaft Lewan- Event. gebe auch Arbeit außer dem Sachen. Naß, Mulackstraße 14. 815* * dowsky", Beusselstraße 28. Fr. Hinz, Camphausenstraße 3. + 73* Hause. Erbitte Preisofferte! 2036* Nähmaschinen sämtlicher Systeme R. Haar, Gravieranſtalt, Volksfänger Gesellschaft Möbliertes Zimmer für 2 Herren Anke, fonkurrenzlos, Seifengeschäft, bergüte noch bis 10,00, wer TeilAschersleben. Freie Scholle. Sonntag, 23. Juli, +57 zahlung Nähmaschine fauft oder nach hübsche Wohnung, verkauft unter findet auf dem Gelände der Baus Nostizstraße 15, born parterre.+1796 Swinemünderstraße 1. Möbliertes Zimmer mit Bad, Schmelzer, Volkshumorist. Auch Aud weist. Woche 1,00. Postkarte. Brauser, Preis Karpen, Rirdorf, Erlanger genossenschaft Freie Scholle, zwischen ganzer Ensembles. Borndorferstr. 50. ftraße 13. +120 Waidmannslust- Tegel, das dies- vorn I, 2 Herren, 16 Mart inklusive, Uebernahme + 98* Guterhaltener Kinderwagen nebst jährige Erntefest statt. Kaffeeküche. vermietbar Urbanstraße 64, Restaurant. Stettinerstraße 57. Schankgeschäft zu verkaufen. LetteDas Bauch, Anfang 3 Uhr. Entree frei. Kinderstuhl zu verkaufen. Gut möbliertes Balfonzimmer, Volkshumorist Gerhardy, Wrangelftraße 8. + 57* +134 Festkomitee. Langestr. 88/89, born I. 690* flein, dicht am Bahnhof Hermannstraße 115. Malzkraftbier, blutbildend, für Schankgeschäft, gutgehend, um- Pfandleihe, Pringenstraße 63, straße, zu vermieten Rigdorf, ThomasBlutarme, Brustkranke, Schwächliche, + 121* Gewichtszunahme, bessere Gesichtsstände halber preiswert zu verkaufen. täglich 8-8, Sonntags bis 2. 652* ftraße 32, Merter. +85 Goldleistenfabrik sucht durchaus Möbliertes Zimmer, separater Aufpolsterung! Soja 5,00, Matraze farbe, überraschend, 14 Flaschenahn, Neue Hochstraße 23. erfahrenen Werfführer und Grundierer, Hobelbank mit Werkzeug verkauft 4,00, auch außerin Hause. Bachmann, Eingang, zum 1. August Herrn zu fekterer soll auch das Verzieren ver3 Mart, 16 Tonne 3,50 erflusive. 650* vermieten. Scholz, Lausitzerstraße 16, Nicht Flaschenzahl, Qualität ent- Knitter, Berlichingenstraße 10, Quer- Andreasstraße 38. Laden. stehen. Gehalt nach Uebereinkommen. +14 Scheidet. Porter- Kellerei Ringler, gebäude 2 Treppen. Kunststopferei von Frau Kokosky, Ausführliche Offerten und ZeugnisBernauerstraße 119. 68850* Charlottenburg, Goethestraße 84, I.* Möbliertes Zimmer, 18 Mart, abschriften an die Expedition dieses 1365* Nähmaschinen! Ringschiff, Adler, Restauration, Thüringer Wurst zu vermieten Charlottenburg, Wall- Blattes unter R. 5. straße 8, II rechts. +126 Bentral Bobbin, Drion, Wheeler und halle, empfiehlt Christian Geyer, Tüchtige Tischler für inneren AusTeilnehmer Wilson, Elaftit, Säulen 2c. Prima Prinzenstraße 47. zu zweifenstrigem bau verlangt Tischlerei Teltower möbliertem Flurzimmer gesucht. straße 53. 1715 Qualität, Preise billigst. Für die Güte 17 Mark mit Kaffee und Bedienung. meiner Nähmaschinen sprechen TauStaligerstraße 109 III, Ede Dranien sende meiner Stunden. Drei Jahre straße. reelle Garantie, bei Abzahlung fus Tanteste Bedingungen. E. Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe der Landsbergerstraße. Alte Maschinen nehme in Zahlung. 6658* Möbelverkauf in meiner Möbelfabrit Wallstraße 80/81, nabe Spittelmarkt. Infolge des großen Umzugs befinden sich am Lager viele zurüd gesetzte und verliehen gewesene Möbel, bie wie neu find, Kleiderspind, Bertito 27,00, Ausziehtisch 16, Muschelbettstelle mit Federmatraße und Keillissen 36, Taschensofa 50, Paneel. fofa 70, Waschtoilette 20, Ruhebett 25, ganze Einrichtungen billigst. Transport frei. 19/ 9* +74 Entzückende Blusen, Kostümröde, Jacketts, aus guten Stoffen selbstgefertigt, verkauft, da keine Laden miete, zu auffallend billigen Preisen Littauer, Brunnenstraße 4, I. 1996 Junge Frau verkauft elegantes Plüschtaschensofa 44,00, geschliffenen Trumeau 32,00, Rohrlehnstühle 4,50, Kommode, Schränke, Tische, Perser= teppich 5,00, wenige Wochen gebraucht, jeden annehmbaren Preis. Landsbergerstraße 42, II, nahe 1925 Alexanderplat. Salon + 67* Zwei Vereinszimmer zu 15, 40 Personen zu vergeben. Christian Geyer, Prinzenstraße 47. + 67* Patentanwalt Dammann, Dranien fraße 57( Morigplay). Rat in Patentsachen. 845* Vereinszimmer 25, 40, Saal 150 Personen, Pianino, zwei Regelbahnen, vergibt Ladewig, Alte JakobSchleunigst, elegante garnitur 90,00, Plüschsofa 50,00, Garstraße 83. dinen, Stores, Palmen 0,50, Verschiedenes. Stöpenickerstraße 39 a, I. Gekauftes kann stehen bleiben. 1936 Federbett, Gardinen, Plüschteppich, reichgestickte Portieren, Tüllbettdecke, Steppdecken billig. Hoffmann, Naunynstraße 52 I. 1946 Aquarium, Gastrone billig. Rir dorf, Mainzerstraße 14, Hof II. 1915 Quadratrute immer noch von Schleierschwänze, ausgefärbte 10 Mart an beim zukunfßreichen herr 0,30, Teleskopen 0,30, Stometen 0,10, lichen Buch und Schwanebecker Wald Makropoden, Geophagus, Kampffische, gelegen, gesunde hohe Lage, herrliche Haplochilus, Guramin, Girardinus Aussicht fiber Röntgental, 20 Pfennig verfauft Büchterei Klasen, BücklerTour bis Buch, dann durchs Dorfstraße 26 IV. +14 ganz geradeaus bis zur Allee. Ich oder mein Vertreter anwesend. A. Joers, Land- und Waldparzellen, nahe Joachimsthalerstraße 35. 1305* Bahnhof Fredersdorf, verkauft, weil vier Mart an Otto Bresele, Restaurateur, aus erster Hand, Quadratrute von Petershagen. 1896 Galvanophon Fabrit, Prenzlauer ftraße 42( Alexanderplatz). Die be liebten Sprechmaschinen und Platten Adresse 660* Inseriere nur Sonntags. merken. enorm billig!!! Geringe Teilzahlung!!! Wagenlackiererei billig verkäuf lich Rheinsbergerstraße 9, Baude. 1815 Restauration spottbillig zu ber laufen, auch mit Uebernahme der Berwaltung, Aug. Stiller, Wedding, Logostraße 5. * Gardinenreste, spottbillig, 1 bis 4 Fenster passend, in dem Gardinen Fabrik Lager 80 Grüner Weg 80 ( fein Laden), Eingang vom Flur. Herren Garderobe nach Maß saubere Arbeit, großes Stofflager Baletot, Anzug 36 Mart an. Sauft beim Handwerker, laffet den Handmerter verdienen. Teilzahlung gestattet. F. Dörge, Dresdenerstraße 109. Bronzegaskronen! dreiflammig! 6,00! Gaszugampel! 9,00 Salon gastronen! 15,00! Gaslyren 1/2! Schaufensterlicht spottbillig! Wohlauer, Wallnertheaterstraße 32.( Gastocherhaus 1) 6918* Herrenanzüge, Ueberzieher, wenig getragene Monatsgarderobe bon 5 Mart an, große Auswahl für jede Figur, neue, elegante, nicht abgeholte Maßsachen tauft man am billigsten direkt nur beim Schneidermeister Fürstenzelt, Rosenthalerftraße 15, III. Stein Laden![ 252/ 16* Perlitare, junge, 1,00, sprechen, pfeifen lernend, Frettchen billig 1245* Dranienstraße 87. Papageien, Sing- und Biervögel, größte Auswahl, billigste Preise, Stommandantenstraße, Ede Dranienstraße, Engros- Geschäft Born. 19615* Kanarienhähne, Vorfänger, Seifert Stamm, verkauft Strebs, Köpenickerftraße 154a, 4 Treppen. 638* 6555* Wer Stoff hat? Fertige Herren Futtersachen 15,00. anzüge mit Wagner, Schneidermeister, Lichten * mit bergerstraße 9( Pallisadenstraße). Vereinszimmer, großes Pianino frei. F. Schulz, Fruchtstraße 61. + 117* Zähne 1 Mart, äußerst haltbar festfiend, schonend, schmerzlose Behandlung, Umarbeitung, Reparaturen Dresdenerstraße 105. 17/ 14* Jedermann Automobilführer.. wird fürzestens unter fachmännischer Leitung zu tüchtigem Chauffeur mit gediegenen theoretischen und prakti schen Seenntnissen heranbildet. Stellennachweis. Internationale Chauffeur schule, Dessauerstraße 12. 14/ 12* Automobilfahrer erhalten theo retischen und praktischen Fahrunterricht. Technikum Elektra, SO., Neander200/ 5* straße 4. Prospekte frei. Bauzeichnungen, schr billig. Spezialität: Landhausbauten. Mau drie Charlottenburg 6054, Staiser Friedrichstraße 86. 1785 Täglich lebendes Fischfutter Niebann, Engel- Ufer 9 III. 125* * Pfandleihe Markusstraße 27. 40 Vereinszimmer, renoviert, 19/12 Personen, Pianino, auch zwei Regel19/ 13* bahnen, zu vergeben. Karl Spaet, + 89* Lichmannstraße 26. Metallbetten, 2 hochelegante, 110,00, Ritterstraße 112 II. Obst, Gemüse-, Holz, Kohlengeschäft umstandshalber verkauft Gleimstraße 17. +57 Milchgeschäfts Einrichtungen, Kübel, Kannen, Maße, Siebe, Butter maschinen, Käsebänke, Stühmec, Luisen- Ufer 27, Oranienplag. 1746* Schankgeschäft, Barteigeschäft, wegen Krankheit billig zu verkaufen, Rudnic, Bierfahrer, Hussitenstr. 24. straße 11. Hobelbänke verkauft Bayer, Weber 1776 Ein hochfeines Herrenfahrrad ist sofort zu verkaufen Laufiberstraße 41 4 Treppen rechts, Schielesti. terre. S 1666 Freie Scholle, gemeinnüßige Baugenossenschaft in Waidmannslust- Tegel gibt Einfamilienhäuser mit 35Quadrat ruten Land von 25 Mark Monat an in Erbpacht. 582* Stenographie, Buchführung, Schreibmaschine, Sprachen. Salomon, Starlstraße 26. 662 ers 1056* Maurer, Bimmerpoliere halten Baugeld, Priorität, Steine beim Stauf meiner schön geschnittenen Baustellen. Reflektanten Fachmann" Bostamt 5. 20 Mart Achtung! Anzug, wer Stoff bringt. losen Siz Garantie. Annenstraße 2. 19/20 Möbliertes Zimmer für einen Herrn, separat, vermietet Reisemann, Camphausenstraße 11, Hof III. Be fichtigung Sonntags 7-10, Wochen. tags abends 6 Uhr an. +67 Möbliertes Zimmer, 1 oder 2 Herren Prinzenstraße 17, born II links. +67 Möbliertes Bimmer, 2 Herren, Schlesischenbahnhof 3, Witwe Wolff Schlafstellen. Möblierte Schlafstelle für Herrn. Dresdenerstraße 24 III, Lantzsch. Schlafstelle, freundliche, separat, zum 1. August zu vermieten. Krause, Oranienstraße 188, 1. Hof, Seitenflügel III links. 252/19 Möblierte Schlafstelle, allein. Frau Fiedler, Reichenbergerstraße 60. † 15 Schlafstelle zum ersten vermietet +14 Witwe Bolz, Stalizerstraße 58. Freundliche Schlafstelle für zwei Herren. Gubenerstraße 30, Witwe Heimbs. +14 Möblierte Schlafstelle für zwei Herren. Muskauerstraße 44, 4 Treppen geradezu. +14 Möblierte Schlafstelle für zwei Herren. Kuhnert, Triftstraße 4.+85 Schlafstelle, bessere. Köpenickerstraße 42. 156b Schloffer und Schmiede für Heizförperverkleidungen, Jalousieklappen und Ornamente verlangt Paul Sachse, Reinickendorf, Residenzstraße 72. 1626 Fliesenleger verlangt Richard Schäffer, Anhaltstraße 4. Jungen, ordentlichen ( 14-16 Jahre) sucht Neanderstraße 3. Malergehülfeu, drei solide und selbständige Arbeiter für Fassade und Privat, Lohn über Tarif, tönnen sich Burschen Stockfabrit 1446 melden. Hermann Binner, Malermeister, Greifenhagenerstraße 72a. Achtung, Holzarbeiter! Jalousie- Arbeiter. Die Kollegen der Firma Bock. staller befinden sich im Streit. 3uzug ist fernzuhalten. Da bei mehreren Firmen noch Differenzen bestehen, bitten wir, sich auf den Bauten zc. die blaue ge. Arleiks Kontrollfarte stempelte zeigen zu lassen, nur diese ist gültig. Andersfarbige Karten sind zu ver nichten. 83/ 8* Achtung, Kürschner! Wir geben gegenwärtig nur die: jenigen gesperrten Firmen be kannt, die Werkstätten im Haufe haben. Damit sind gleichzeitig fämt liche Werkstätten derjenigen Haus industriellen gesperrt, die für diese Fabrikanten arbeiten. Jacob u. Bräutigam, Markgrafenstr. 58. Bar u. Salomon, Hausvogteiplab 12. V. Manheimer, Oberwallstraße 7. Stellmacher, zwei tüchtige Kastenmacher finden dauernde Beschäftigung. Karl Köngeter, Dennewigstraße 32. Gebr. Breslauer, Niederwallstr. 21. Hienfongeffenz, echte Matrosen W. Engel u. Co., Spittelmarkt 8/10. marke! Harzergebirgswaldkräutertee! Höhr, Kommandantenstr. 58. Rote Blechfliegenfänger! Handels- A. Wolf, Poststr. 7. leute verlangt: Agnes Ostermann, H. Wolf, Burgstr. 29. Schönhauserallee 141. +57 und Gitterbau verlangt R. Blume, Schlossergesellen auf Baubeschlag Charlottenburg, Schillerstraße 97. Maurer und Arbeiter werden. eingestellt Schmargendorf, MisdroyerEde Saßnizerstraße. 160b Kistenmacher von Hand verlangt E. Edert, Große Hamburgerstr. 20. Gesangverein sucht tüchtigen Dirigenten. Donnerstag zu erfragen bei Lasch, Rigdorf, Prinz Handjerystraße 50. D. Lewin, Hausvogteiplak 13. Werk statt: Niederwallstr. 15. Eisner u. Meisl, Kurstr. 15. Jofa u. Co., Kurstr. 32. R. Maaßen, Ecke Dranienplatz. Maher u. Co., Kommandantenstraße Nr. 76/78. Hermann Engel, Landsbergerstr. 87. Geisler u. Cramer, Grünftr. 16. Wilh. Reinicke, Neue Friedrichstr. 9/10. +120 Freistadt u. Co., Oranienburgerstr. 2. Goldstein u. Sohn, Alexanderstr. 22. Wagner u. Co., Inselstr. 11. J. Landsberger, Niederwallstr. 10. 2006 verlangt W. Alle Anfragen betreffs des Streifs find an unser gemeins fames Streikbureau, Mendels. fohnstraße 9, zu richten. 102/ 17* Der Vorstand des Deutschen Kürschner- Verbandes ( Zahlstelle Berlin). Der Vorstand und Umgegend. Schlafstelle. Schulz, Turneysser= Tüchtigen Fräser sucht Tischlerei straße 6, Gesundbrunnen.+85 Teltowerstraße 53. Schlafstelle, Herrn. Wrangel- Marmorschleifer +15 Graf, Steglit. straße 6, born IV. Riedrich, +110 Möblierte Schlafstelle vermietet Kaufmann, Löwestraße 6, Hof I.+39 Schlafstellen für zwei Herren, separater Eingang, zu vermieten. Mielke, Admiralstraße 26 III. 1956 und außerm Hause. Koch, Putbuser des Verbandes der Kürschner Berlins Möblierte Schlafstelle, Herrn, straße 34. Witwe Maas, Joachimſeparat. straße 5 I. Freundliche Schlafstelle, Eingang feparat. Nickel, Friedrichstraße 215, Seitenflügel 4 Treppen. 185b 1536 Bessere Schlafstelle vermietet Kuhn, Alexandrinenstraße 89, vorn III. 1706 Möblierte Schlafstelle, separat, Dame oder Herr. Kammrath, Ryte straße 5. +57 Saubere möblierte Schlafstelle an Herrn. Manteuffelstraße 47, born IV lints. 168b Gesangverein sucht Dirigenten Fürstenstraße 1, Restaurant.+67 Stinde. Aelteres Schulmädchen zu einem Scheibner, Neue Friedrichstraße 41/42. Mädchenmäntel Arbeiterin in # + 98* Alleinstehende Frau für leichte Hausarbeit sucht Hebamme, Wollinerstraße 38. Achtung! Achtung! +128 Schildermaler, Lackierer, Vergolder, Buchstaben- Klempner! Stepperin auf Knabensachen im Hause und junges Mädchen zum Lernen. Krolewsti, Insterburger ftraße 11. +39 Mamfells auf Saccos( gute Preise) verlangt Crohn, Thaerstraße 21.+ 39* Frau zum Ausbessern kann sich melden bei Gaentig, Havelberger straße 17. +79 Lehrmädchen mit schöner Hand1836 Alexandrinenstraße 22. Mamsells auf Saffos in und außer dem Hause verlangt Reichen bergerstraße 115a, 2 Treppen. 1636 Sortiererin, tüchtige, verlangt sofort Schröder, Hochstraße 43. 1826 Der Streit der Schildermaler und verwandten Berufe besteht nach wie vor und ist Arbeit nur durch den Arbeitsnachweis der Schildermaler, Alte Jakobstr. 83 bei ad ewig, anzunehmen. 290/ 3* Die Streikleitung. Möblierte Schlafstelle für zwei schrift verlangt für Kontor Danziger, Achtung, Klavierarbeiter! Stalizer 19/11 fostet der Für tadelSuschewski, Zwei Mart vierteldugend Damen1726 hemden, Herrenhemden 3,30. Große Bettlaken 1,30, Bettbezug, zwei StopfMittagstisch! Mit Bier, Kaffee, tiffen 3,90, Handtücher, Tischtücher, Limonade, Apfelwein 0,50. Täglich Servietten, Normalwäsche spottbillig. drei Gerichte. Zeitungen, Journale. Wäscheausstattungs Fabrit Adolf Annenstraße 16, of parterre. 1506 Salomonsty, Dirdsenstraße 21 Freundliches Vereinszimmer mit Herren, Balfonzimmer. ( Alexanderplatz). 223/7 Pianino zu bergeben. R. Haffe, straße 109 II rechts. Pianino, treuzfaitig, 130,00( Gafts Brizerstraße 32. 155b* Freundliche Schlafstelle, zwei wirte passend), Turmstraße 8, parWer Stoff hat! Fertige Anzüge Herren. Zehdenickerstraße 5 IV bei 19/17 Tadel- Schmidt. +57 nach Maß 18, 20 Mart. Elegante Wirtschaft verkaufe loser Siz, haltbare Futtersachen. Möblierte Schlafstelle vermietet fofort, darunter Garnitur, Sofa 2c. Frante, Aderstraße 143, Ede In Salow, Wollinerstraße 58 III. 174b Schlegelstraße 2 I. 223/8 validenstraße. Eine alleinige möblierte SchlafVereinslokal, mehrere größere Lumpen, Metallbruch, Boden stelle. Witwe Heller, Stalizerstraße 29a, Vereine, diverse Bahlstellen, nachgerümpel lauft August Buerschaper, Quergebäude I. 167b weislich rentabel, sofort billig ver- Naunynstraße 19, früher 18.+15 täuflich. Näheres Restaurant Hoff Schlafftelle vermietet Febrede, Kaufe gebrauchte Hobelbänke und Manteuffelstraße 109, born III. 14 mann, Dranienstraße 14. +14 Werkzeug. Rigdorf, Berlinerstraße 89, Möblierte Schlafstelle vermietet Regulatoruhr verkauft Ganzer, Rüdriem. +14 Romintenerstraße 3. zum 1. August Hirsch, Brizerstraße 47, +13 Genossen und Freunden empfehle born drei Treppen. +14 Gutgehendes Grünframgeschäft mein neu eröffnetes Lokal Urban Möblierte Schlafstelle vermietet arbeit verlangt. Hauptbedingung Nene Sofas, Ruhebetten, am mit Holz und Kohlen wegen Strant- straße 64. Gustav Schröder.+110 besten und billigsten Polsterwaren- heit der Frau preiswert zu verkaufen, Schnur, Bücklerstraße 19. fabrik Kleine Alexanderstraße 3. Schröter, Reichenbergerstraße 71.+15 Lieferwagen und alle Sorten Räder, Pallisadenstraße 101. 1846 Herrenjackett- Anzüge, neu, nach Maß bestellt, nicht abgeholt, Mittelfigur, berkaufe Hälfte Soften preis. Herrenschneiderei, Prenzlauer Straße 23 II. 1865 Kinderwagen, Nähmaschine bertauft fofort Kinkel, Melchior straße 45. +136 Herrenrad, hochelegant, 45,00, Neue Schönhauserstraße 1 a, II. Milch, Back- und Kolonialwaren fofort preiswert zu verkaufen. UmKanarienhähne 3,00, Einsatz- faz täglich 4 Faß. Graunstraße 36. bauer, Flugbauer billig, Dranien Milchgeschäft, viel Badware, Straße 50. Bigarren für Dranienstraße 182. Vermietungen. 1986 Die Kollegen der Piano Fabrik Brettschneider in Leipzig befinden sich im Streit. 89/ 4* Zuzug ist fernzuhalten. Die Ortsverwaltung. Mamſells, Koſtümröde, ſofort Achtung! Bürstenmacher! Die Bürstenfabrik Schächter ist Die Ortsverwaltung. Salomonsky, Frankfurterstraße 53. Kartonarbeiterinnen bei hohen Affordlöhnen, dauernder Beschäf- gesperrt. tigung, verlangt Kartonfabrik Dres 19/15 denerstraße 97. 100 Mamsells, geübt auf Jadetts, Barte, Edertstraße 7, born III. 1696 für Kleine Anzeigen". Junges Mädchen für leichte HausAnnahme- Stellen Osten: Nordosten: +14 Liebe zu Kindern. Meldungen vor- Wengels, Frankfurter Allee 79. Beffere Schlafstelle, Herrn, Adal- mittags. Frau Swienty, Sedan Gustav Vogel, Koppenſtr. 83. +15 ftraße 57, III, Schöneberg. 6948. Ramm, Gr. Frankfurterstr. 91. bertstraße 19, I lints. Kartonarbeiterinnen, geübte, für Möblierte Schlafstelle, allein, bei Witwe Löffel, Reichenbergerstraße 49, dauernde Beschäftigung. Greiffenhagen, 2. Zucht, Keibelstr. 42. 1136*. Reul, Barnimstr. 42. +14 Stallschreiberstraße 58. Norden: Mamsells auf glatte Mäntel, Karl Mars, Kastanien- Allee 95/96 Bruch, Brunnenstraße 57, III links. H. Raschke, Rügenerſtr. 24. Lehrdamen, achttägige Lehrzeit, E. Stoltenburg, Wiesenstr. 41/42. nachher Verdienst. Kostümröcke, Blusen. 2. Dechaud, Ruheplatstr. 24. 18/ 8* Blumenstraße 9, II. born 1. Schlafftelle zu drei Treppen. bermieten bei Wohnungen. 19/14 Durchschnittskaffe 60 Mart täglich, Oudenarderstraße 36, 37, 38 ge= 1476 Naunynstraße 21. +14 später von 18 Mart ab. Näheres Bigarrengeschäft, fleines, sehr 685* Milchgeschäft verkäuflich, Reichen Wirt, Nummer 37. +14 billige Miete, wegen Lokalübernahme bergerstraße 85. Stube und Küche, Hof I, 192 Mart. fpottbillig zu verfaufen. Spottpreis" berkäuflich Rigdorf, Jägerstraße 15. Postamt 20. 1486 +14 Möbeltischlerei, 3 Bänke, gute Kundschaft, wegen Lokalübernahme billig zu verkaufen.„ Spottpreis" Postamt 20. Wiederverkäufer sichere Friſtenz, billig verkäuflich, sunde Steinwohnungen sofort und Rammer, Mariannenenplatz 11, Hof " 1496 Polierlappen, saubere, Pfund 45 Pfennig, verkauft Wäsche- VerleihGeschäft Rosenthal, Spandauer ftraße 47/48, Fernsprecher I, 3614. 111b* 4, 3, 2, 1 Stube, Küche, Balkon Bad, Zubehör, billig Bödikerstraße 2. * +14 Möblierte Schlafstelle für eine Dame bei Nieswald, Reichenbergerstraße 21, Hof I. 1969 Im Arbeitsmarkt durch Sofort ber langt Gute Schlafstelle, möbliert, für zwei Herren. Schulz, Skalizerstraße 79, befonderen Druck hervorgehobene Seitenflügel I. +14 anzeigen tosten 40 Pf. pro Zeile. Möblierte Schlafstelle, Herrn, Dresdenerstraße 1 IV, am Rottbuser Tor, Tschirschwiz. +14 Möblierte Schlafstelle, Wender, Stalizerstraße 79, Seitenflügel I.+14 schläger. 1 Schlafstelle Boltastraße 6. Del 2 Bureaubeamte H. Vogel, Demminerstr. 32. A. Tietz, Invalidenstr. 124. Nordwesten: Karl Anders, Salzwedelerstr. 8. Südwesten: 5. Werner, Mittenwalderstr. 30. H. Schröder, Kreuzbergstr. 15. Süden: St. Frih, Prinzenstr. 31. F. Gutschmidt, Kottbuser Damm 8. Südosten: Grünframgeschäft Reichenbergerstraße 106. Lanbe mit Zubehör verkauft Häsner, Reichenbergerstraße 95a.+14 Wohnungen, 1 und 2 Stuben, Herrenrad, Halbrenner, Umstände und Küche, Balfon, Gubenerstraße 6. halber zu verkaufen bei Wermuth, Sorauerstraße 21. Eckwohnung, dreifenstriges Balkon+14 zimmer, zweifenstriges Borderzimmer, Kanarien, Jungbähne, Weibchen Zubehör, 1. Etage, 432,00, Soldiner verkauft Hausburgstraße 25a.+39 straße 106. + 97* Herrenfahrrad, Damenfahrrad, Vorderwohnungen, zwei Stuben, Zigarrengeschäft mit Wohnung für Inventarwert nur 300 zu ver- gebrauchtes, billiges, Preisangabe, Küche, Korridor 24,00. Lichtenberg, faufen. Bringt Miete und Ueberschuß, Besichtigungszeit, taust Friese, Land Barstraße 47. Schule neu, di möblierten Schlafstelle, sofort oder im Schriftverkehr ſowie im RechnungsHerr als Teilnehmer zur gegen 5 Mr. Tagesdiäten. Fertigkeit B. Horsch, Engel- Ufer 15. paffender Nebenverdienst für Familie. berger Allee 50. 1. August zu vermieten Dranien wesen und gute Handschrift erforder: G. Scharnberg, Sesenheimerstr. 1. Näheres Bigarrenladen An der Fischer- Herrenfahrrad, Damenfahrrad, straße 157, vorn 4 Treppen links. lich. Mitglieder der diesseitigen Staffe 1576 schönes, modernes, furze Zeit benugt, Beffere Schlafstelle, zwei Herren, werden bevorzugt. Seifengeschäft, belebte Gegend, umständewegen für 45,00 berkäuflich separat Ritterstraße 124, Bohnjad. billig zu verkaufen Lausigerstraße 39. Große Frankfurterstraße 14, Hof geradezu. Beffere Schlafstelle. Günther, Herrenfahrrad, Torpedofreilauf, Admiralstraße 16. Glodenlager, ftraße 37, Restauration. brüde 2. Wiener +40 Straße. +40 6878* +97 Paul Böhm, Laufizer Plak 14/15. Charlottenburg: Friedrichsberg: 274/ 9* O. Seifel, Kronprinzenstr. 50. Rixdorf: Gesuche sind bis zum 5. August einzureichen. M. Heinrich, Prinz Handferystr. 7. +67 Ortskrankenkassed. Stadt Schöneberg Gonrad, Hermannstr. 50. Schöneberg, Grunewaldstr. 129. Pappel Allee 128, Borderhaus, 2 große Zimmer, Küche, 36, Mart. Sleinere Wohnungen 21, 22 Mart. Hofwohnung, awei Zimmer, Küche, alleiniger Korridor, 22 Mart, Nuhe+74 spottbillig. Halbrenner 30,00, tadellos, spott platstraße 16. 170 billig, seltene Gelegenheit, verkauft Kleinwohnungen, gesunde, allerNähmaschinen sämtlicher Systeme, dringend Horn, Große Frankfurter billigst, sofort, später Rigdorf: Kopfstraße 15, Wanzlidstraße 12( Hermannohne Anzahlung, Woche 1,00, Bost straße 124. larte. Wittschus, Petersburgerstr. 2. Halbrenner, einmal gefahren, plat). 19/ 19* fleines einfaches, möbliertes Bimmer, welche die Kunstschlosserei erlernen 2. Neske, Sedanstr. 53. Damenrad, Konzertzither vers hochelegant, verkauft für einen Spott Straßmannstraße 20/21 Stube, am liebsten bei Parteigenossen, Nähe wollen, können sich melden bei„ Ver: Jul. Schillert, König- Chauffee 39a. Reinickendorf: fauft Lott, Waldenserstraße 11, preis Scheidelwitz, Lühowstraße 15, Küche, Korridor und Zubehör billig Görliterbahn. Diferten unter S. 5 cinigte Geldschrankfabriken A.-G.", +74 Seitenflügel I. 1906 zu vermieten. +117 Expedition dieser Zeitung. 1406 Prenzlauer Allee 34 200/17. Schüler, Provinzstr. 108 im Lad Berantwo. Redakteur: Baul Büttner, Berlin. Für den Inseratenteil verantiv.: Th. Glode, Berlin Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruderei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW 1. Seftenflügel IV. Mietsgesuche. Ordentlicher Malergehilfe sucht Lehrlinge, Schöneberg: Wilh.Bäumler, Martin Lutherstr. 51. Weißensee: Nr. 170. 22. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sountag, 23. Juli 1905. Parteigenoffen, feht die Wählerliften zur Stadtverordnetenwahl ein! Sonntags liegen die Listen von 9 bis 1 Uhr im Wahlbureau, Poststraße 16, aus. Berliner Nachrichten. ,, Kein Geistlicher hat ihn begleitet." Früher wurde die Verweigerung des ehrlichen" Begräbnisses, zu dessen unentbehrlichen Bestandteilen man die Leichenpredigt eines Pastors rechnete, als ein schwerer Schimpf empfunden. Heute verzichten weite Kreise der Bevölkerung freiwillig darauf, bei Todesfällen die Diener der Kirche zu bemühen und sie um geistlichen Zu spruch zu bitten. So ändern sich die Zeiten! " der an die Gesellschaft angeschlossenen Berliner Molkereien seien| Kräfte junge Mädchen auftreten, die bei ihnen zu Chansonetten aus feineswegs unbedingte Feinde der Verwendung von altem Bettstroh gebildet werden, und die sie, wenn sie ihnen überhaupt was geben, als Viehstreu. Dieser Unfug gehört mit zu den Mißständen in der im besten Falle mit 20 Mart monatlich abspeisen. Es ist noch keine Milchproduktion, auf deren Beseitigung die Gesellschaft hinarbeiten Einigkeit darüber erzielt worden, ob lediglich ein Verein Berliner zu wollen versichert. Ihr ärztlicher Beirat Dr. Engel hat in der Chansonetten" gegründet werden soll oder eine Organisation, die Medizinischen Woche" auf die Gefahren des mit Ansteckungsteimen auch den männlichen Chantantmitgliedern offen steht. aller Art durchsetzten Bettstrohes hingewiesen und dessen Verbannung Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit" werden sich zu diesem Flugblatt äußern müssen. " " Graf Bückler spielt nicht weiter, wenn er nicht bald ernst ges nommen wird. So verkündete er in einer Versammlung, die am Freitagabend stattfand, bald aber der Auflösung verfiel, als der Dreschgraf zur Plünderung der Großbazare und zum Verhauen der Juden aufforderte. Ein starkes Polizei- Aufgebot räumte den Saal. Ein gefährlicher Kinderfreund wurde in der Person eines etwa 40jährigen Mannes im Hause Stralauerstr. 2. festgenommen und der Polizei übergeben. Er lockte Kinder an sich heran und stellte ihnen unſittliche Anträge. Auf das Geschrei der Kinder flüchtete er auf den Boden des Hauses. Dort wurde er aufgefunden, festgenommen und einem Polizeibeamten übergeben. Nach Vernehmung mehrerer Beugen wurde er dem Polizeipräsidium zugeführt. Das Zementmacadam Straßenpflaster, das in Berlin in der Als wir im vorigen Sommer nach den Angaben des Berliner furzen Strecken der Landsbergerstraße, der Invalidenstraße und des zweiten Hälfte der neunziger Jahre versuchsweise auf drei ganz Statistischen Jahrbuchs zeigten, daß besonders in den Arbeiter Halleschen Users verlegt worden war, aber später wieder beseitigt vierteln Berlins nur selten noch pastoraler Trost werden mußte, weil es sich nicht bewährt hatte, wird jezt in einer am Grabe verlangt wird, erregte das in" Fachkreisen" verbesserten Form zu erneuten Versuchen verwendet. Zuerst bekam nicht geringen Verdruß. Wir erhielten von dort her ein paar Bu- der Fahrdamm des„ Großen Weges" in Tiergarten dieses neue schriften, die in mehr oder minder aufgeregtem Tone unfere Dar Bementmacadam- Straßenpflaster und dort sind bisher gute Er stellung bemängelten. Einer der Briefschreiber, ein Pastor der fahrungen damit gemacht worden. Nun wird auch vor dem neuen Auferstehungs- Kirche, gab uns für seine eigene Gemeinde Zahlen an, Amtsgerichtsgebäude auf dem Brunnenplatz die hier anzulegende die von den im Vorwärts" aus dem Jahrbuche mitgeteilten erbindungsstraße zwischen Schönstedtstraße und Thurneysserstraße Weiter ist in der KesselZahlen erheblich mit Zementmacadam gepflastert werden. abwichen. Wir baten ihn um Aufstraße für die geplante Umpflasterung des im Volksmund als„ Steffel" klärung des Widerspruchs. Erst nach nochmaliger Mahnung bezeichneten Straßenteiles, an dem die Grundstücke Nr. 23 bis 34 eröffnete uns der Herr Pastor, daß dem Domtüster Laube, liegen, bereits Zementmacadam in Aussicht genommen. dessen alljährliche Zusammenstellung über Taufen, Trauungen, Begräbnisse usw. in den evangelischen Kirchengemeinden Berlins vom hat bei der Staatsregierung die Eingemeindung des Gutsbezirks Die Eingemeindung von Plößensee. Der Magistrat von Berlin Statistischen Amt als Quelle benutzt wird, der Totengräber der Plöhensee, von Saatwinkel mit dem östlichen Teil des Tegeler Sees Auferstehungsgemeinde unvollständige Zahlen übermittelt habe. Der sowie der dazu gehörigen Inseln beantragt. Genehmigt die Fehler war also gerade bei denen gemacht worden, die sich darüber Regierung den Antrag, dann fommt ein Teil der Jungfernheide, würdigerweise zum Alexanderplatz gehören. Der lettere hat im aufregten. Hoffentlich hat man seitdem sich dort einer größeren nördlich des Spandauer Schiffahrtskanals, mit den Berliner WasserSorgfalt befleißigt, so daß wir die Laubesche Zusammenstellung für werken, die Strafanstalt Blößensee und die nächste Umgebung zu 1904, die jetzt in der neuesten Nummer des Berliner„ Evangelisch- Berlin. Berlin würde dann nicht nur an der Spree, sondern auch firchlichen Anzeigers" veröffentlicht worden ist, wohl als eine absolut an der Havel liegen. zuverlässige Quelle hinnehmen dürfen. Die Genidstarre hat in Berlin in der ersten Hälfte dieses Jahres elf Opfer gefordert. Im Januar war hier kein Genickstarre und im März ein Fall. Der April war dann wieder ohne TodesTodesfall vorgekommen, im Februar wurden zwei Fälle gemeldet fall an Genidstarre, im Mai aber ereigneten sich drei Fälle und im Da finden wir nun, daß 1904 in den evangelischen Kirchengemeinden Berlins nebst angrenzenden Gemeinden Charlottenburgs und Schönebergs 32 201 Personen verstorben, aber nur 17 791 unter Mitwirkung eines Geistlichen beerdigt worden seien. Danach wäre Juni fünf Fälle. nur in 55 bon je 100 Fällen der pastorale Trost Straßen, die ihren Anfang in der Mitte" haben, gibt es in Berlin drei. Außer der Alten Jaloostraße, über deren eigenartige ein Kuriosum. Nummer 1 befindet sich am Alexanderplatz. Die Zählweise bereits berichtet wurde, bildet auch die Alexanderstraße Reihenfolge der Hausnummern führt dann bis zur Jannowizbrücke, auf der rechten Seite weiter bis zum Alexanderplatz. Die letzten auf der anderen Seite zurück bis zum Königsgraben und geht dann Hausnummern 69 bis 71 zählen an: Alexanderplatz entlang bis zur Stadtbahn, während die gegenüberliegenden Häuſer merkganzen nur drei Häuser aufzuweisen. Noch merkwürdiger ist die Bählweise in der Rüdersdorferstraße. Die Nummer 1 befindet sich am Küstriner Platz. Von hier aus zählt die Straße links bis zur Koppenstraße, dann auf der anderen Seite weiter, also ebenfalls links, bis zur Torellstraße und dann schließlich auf der ersteren Nummerierungen erscheinen um so merkwürdiger, als sonst die Seite wieder zurück bis zum Küstriner Blaz. Diese eigenartigen Straßen Berlins nach einem bestimmten Syſtem nummeriert find. Die sämtlichen Straßenzüge innerhalb der alten Ringmauer zählen von der ehemaligen Grenze in der Richtung nach dem Zentrum, alle Straßen außerhalb der alten Ringmauer von dieser ab nach Nummer 1 sowohl von der Rosenthaler-, als auch von der Brunnenden Außenbezirken. So befinden sich zum Beispiel die Häuser straße am Rosenthaler Tor. Verpachtung des alten Botanischen Gartens. Vor einigen soll. Das war nicht der Fall, denn heute erst ist, wie das„ B. T." erfährt, einem Pächter, dem früheren Rennfahrer Adolf Elsner, vom Ministerium der Zuschlag erteilt worden. Elsner will den " Botanischen" in einen Sportpark umwandeln. In erster Linie werden 40 Tennisplätze angelegt werden. Für den Winter ist eine isbahn geplant, als Ersatz für die frühere West- Eisbahn. Der alte Baumbestand wird erhalten bleiben. So ist dieser Park denn doch der allgemeinen öffentlichen Bes nugung entzogen worden und der Ausnutzung eines Privatunter. nehmers überwiesen worden. am Grabe begehrt worden. Wenn man aus der Bahl bei Friedrichshagen abgespielt haben, werden erst jetzt bekannt. Als Schwere Soldatenausschreitungen, die sich vor einigen Tagen der Verstorbenen 4119 ungetauft Gebliebene ausscheiden will, so am Dienstag Berliner Ausflügler in die Nähe von Friedrichshagen bleiben 28 082 Getaufte, denen gegenüber die 17 791 unter Mitwirkung tamen, fanden sie in den dortigen Waldungen etwa 25 Mann vom eines Pastors Beerdigten gleich 63 vom Hundert wären. Die Garde- Train- Bataillon vor, die ebenfalls einen Ausflug einzelnen Gemeinden weichen natürlich von diesen Durchschnitten unternommen hatten. Die Soldaten wurden von einem Bettler Tagen verlautete, daß der alte Botanische Garten verpachtet sein mehr oder minder ab. Im allgemeinen liegt der Prozentsatz der angesprochen, der auch ein kleines Geschenk erhielt. Nach dessen Beerdigungen mit Pastor über dem Durchschnitt in den Gemeinden Weggange wurde nun der Verlust einer gefüllten Zigarrentiste festmit wohlhabenderer Bevölkerung, aber unter dem Durchschnitt in gestellt und der Verdacht sofort auf den Bettler gelenkt. Ginige den Gemeinden mit Arbeiterbevölkerung. Dabei ist zu beachten, daß Mann eilten diesem daher nach und schlugen auf ihn ein. Die in oft Mitglieder der einen Gemeinde auf Friedhöfen eines anderen be- der Nähe weilenden Ausflügler waren über diese Mißgriffe aufs erdigt werden und daß Geistliche der einen Gemeinde auf Friedhöfen Ausdruck. Hierdurch wurde aber die Situation nur noch verschärft. höchste empört und gaben ihrer Entrüstung in lauten zurufen einer anderen bie Leichenpredigt halten. Aber bei der Mehrzahl der Die Soldaten griffen nunmehr auch die Zivilisten an. Ein Gemeinden wird dieser Austausch sich gegen einander aufheben. in diesem Augenblick vorüberfahrender Milchhändler, der seinen In der Laubeschen Uebersicht bleibt die Zahl der Beerdigungen mit Mißmut ebenfalls in kräftigen Worten ausdrückte, wurde von den Pastor in den Kirchengemeinden der Arbeiterviertel vielfach Soldaten verfolgt und konnte sich nur durch schleunige Flucht retten. noch unter 50 bom Hundert zurück, vereinzelt selbst dann Als er jedoch nach einigen Stunden mit seiner Tochter auf demnoch, wenn man die Ungetauften ausscheidet. Den Rekord hat dies- selben Wege zurüdkehrte, wurde er und das Mädchen von den Solmal die Samaritergemeinde erreicht, deren Kirche ja wohl die erste auch verschiedene unparteiische Zuschauer haben im Restaurant daten verprügelt. Sowohl die angegriffenen Personen, wie war, die die neue Kirchenbauära Berlins uns geschenkt hat, weshalb" Heidepart" in Friedrichshagen die Vorgänge schriftlich festlegen damals auch für die der Samariterkirche benachbarte Straße von lassen und durch Unterschrift beglaubigt. unferem stets gefälligen Magistrat der finnige Name MirbachDiese taum glaublichen Schilderungen erinnern lebhaft an das straße gewählt wurde. In der Samaritergemeinde starben im Treiben der russischen Soldateska. Bewahrheiten sich diese Angaben, letzten Jahr 817 Personen, einschließlich 174 Ungetaufte, dann muß den erbfreundlichen" Gepflogenheiten mit aller Energie aber nur 290 wurden mit Pastor beerdigt. Hier wurden entgegengetreten werden. nur 35 vom Hundert oder, wenn die Ungetauften wegbleiben, 45 vom Hundert unter Mitwirkung eines Pastors beerdigt. Solche Zahlen mögen sehr schmerzlich sein für die Kreise, die sich alle Mühe geben, dem Volte die Religion zu erhalten". Sie zeigen, wie gering der Erfolg dieser Bemühungen ist. Selbst unter denen, die bei Beerdigungen ihrer Angehörigen den Geistlichen nicht fehlen lassen wollen, sind neben ehrlich Frommen noch viele Unfromme, die längst nicht mehr zur Kirche halten und den Pastor nur noch als Dekoration benugen, weil es besser aussicht". Aber den Muckern sind freilich diese Heuchler immer noch lieber als die ehrlich Unfrommen, für die das Wort„ Kein Geist licher hat ihn begleitet!" feinen Stachel verloren hat, die offen auf die Tröstungen der Kirche verzichten. treffen. " Drei Berliner Kinder in der Sommerfrische verunglüdt. In der Havel ertrunken ist der zehnjährige Sohn des Schuhmachers Stamm aus der Zwinglistraße, der sich während der Ferien zu Besuch bei Verwandten in der Nähe von Havelberg befand. Der Anabe wurde beim Baden in der Havel vermutlich von einem werden konnte.- Zwei Berliner Schüler, die sich bei Verwandten Arampfanfall getroffen und ging unter, bevor ihm Hülfe gebracht in Oranienburg befanden, hatten heimlich ein auf der Havel festgelegtes Boot bestiegen, lösten dasselbe von der Kette und wollten den Fluß stromaufwärts befahren. Beim Wenden des Kahnes benahmen sich die Kinder derartig ungeschickt, daß das Fahrzeug umschlug und die Burschen ins Wasser fielen. Der Unglüdsfall war von Schiffern beobachtet worden, denen es gelang, die Kinder noch lebend aus dem Wasser zu ziehen. Beide waren jedoch besinnungslos und mußten nach dem städtischen Krankenhause überführt werden. Unter dem Verdacht von Typhus- Erkrankungen sind an den beiden letzten Tagen drei Personen in das Moabiter Strankenhaus eingeliefert worden. Es handelt sich um die Witwe H. aus der Bülowstraße und deren 9 bezw. 16jährigen Sohn. Am Donnerstag traten zunächst bei den beiden Kindern verdächtige Krankheitserscheinungen, die das Auftreten von Typhus befürchten ließen, auf. Sie wurden sofort mittels Krankenwagens getrennt nach dem Krankenhause in Moabit gebracht. Gestern mittag sah man sich veranlaßt, auch die Mutter in das Krankenhaus einzuliefern. Zur Verhütung irgend welcher weiterer Ansteckungen sind alle nur erdenklichen Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. Das Ausplündern von Kindern, die zum Einholen von Lebenss mitteln ausgeschickt werden, betrieb seit einigen Wochen der 15jährige Julius St., der Sohn ehrbarer Eltern. Er nahm den Kindern nach einem Auftrage fortschickte und verschwand mit dem Gelde, das die bewährtem Muster die Taschen in Verwahrung, während er sie mit Taschen enthielten. Gestern wurde er in Moabit, wo er hauptsächlich arbeitete, von einem Knaben wiedererkannt, dem er kürzlich das Geld abgenommen hatte. Dieser Knabe war geweckt genug, sofort einen Plan zur Ergreifung des Diebes und Betrügers zu entwerfen und auszuführen. Er rief zu seiner Unterstüßung mehrere gleichalterige Knaben heran, mit denen er dem auf neue Beute ausgehenden St. unauffällig folgte, bis ihm ein Schuhmann zu Geficht fam. Jetzt gerade hatte St. ein neues Opfer gefunden. Die Knaben benachrichtigten den Schußmann und stellten zugleich den Dieb, der die Markttasche fortgeworfen und das Geld zu sich gesteckt hatte. Er wurde festgenommen. Kriminalpolizei waren verschiedene Anzeigen über SchlafstellenEin Soldat als Schlafstellendieb und Zuhälter. Bei der diebstähle eingegangen, und die Persönlichkeitsbeschreibungen paßten auf einen gewissen Berger, der unter diesem Namen schon mehrfache Bestrafungen erlitten hat. Ebenso genau wurde aber auch in den Beschreibungen ein Mann getroffen, der unter dem Namen Wagener angemeldet war. Dieser wurde als verdächtig aus der„ bräutlichen" Behausung Am Krögel herausgeholt. Er nannte sich zunächst wiederum Wagener, wurde aber bald als der 24 Jahre alte, fahnenflüchtige Soldat Gustav Kinsberg erkannt, der schon im Juni v. J. von der 8. Kompagnie des 85. Infanterie- Regiments entflohen war. Er wurde in das Militärgefängnis eingeliefert. Er ist in seinem Schauspieler. eigentlichen Beruf Als Fälscher und Betrüger gesucht wird von der Kriminal polizei der 21 Jahre alte Agent Wilhelm Leperowsky, der Margaretenstr. 9 in Potsdam wohnt und für eine Buchhandlung im Südwesten Berlins nur eine Woche lang tätig war. Er behielt Bücher im Werte von 62 M. bei sich und ließ sich im Geschäft nicht wieder blicken. Trotzdem besucht er noch jest Kunden der Buchhandlung und zieht Geldbeträge für noch zu liefernde Bücher ein. Jn 52 Fällen hat er seine gefälschten Quittungen untergebracht und das Geld vereinnahmt. Leperowsky, vor dem hiermit gewarnt Daumen hat, die übrigen vier Finger fehlen. wird, ist daran kenntlich, daß er an der rechten Hand nur den Daumen hat, die übrigen vier Finger fehlen. Zu den Stadtverordnetenwahlen, die im November dieses Jahres in Berlin vorzunehmen sind, teilen bürgerliche Blätter mit, daß der Freisinn nach den Stadtverordnetenferien mit seinen Wahlvorbereitungen beginnen werde. Man werde für die dritte Abteilung die alten Stadtverordnetn, die Giese, Barth, Herbig, Rettig, Törmer und Konsorten und auch den braven Herr Rosenow wieder aufstellen. Nun, das versteht sich von selber. Wer wäre denn auch geeigneter als diese Unentwegten geeigneter, im roten Hause die Fahne freisinniger Prinzipientreue hochzuhalten und die berechtigten Forderungen der Arbeiterklasse niederzustimmen! Die alten Vertreter des Freisinns werden Vom Dach gestürzt. Der 24jährige Klempnergeselle Starl von neuem aufgestellt werden, das darf wohl schon jetzt als sicher Wienert aus Weißensee stürzte vom Dache des Gewerbe- Museums gelten, und die Meldung der bürgerlichen Blätter dürfte das Richtige in der Prinz Albrechtstraße, wo er mit Klempnerarbeiten beschäftigt Hinter den Kulissen hat Herr Jakobi zweifellos längst war, herab und fiel auf ein etwa 10 Meter tiefer gelegenes GlasEin eigenartiger Unglüdsfall ereignete sich vorgestern abend gegen schon die Rollen verteilt. Ob die Herrschaften aber auch sämtlich dach einer Ausstellungshalle. Auf Anordnung eines herbei- 212 Uhr am Potsdamer Platz. Die in der Faltstraße 23 in Rigwiedergewählt werden, das ist eine andere Frage. Unsere gerufenen Arztes, der eine schwere Gehirnerschütterung feststellte, dorf wohnende 25jährige Frau Molidi benutte eine TarameterParteigenossen werden im November manchem von ihnen feinen wurde W. nach dem Krankenhause Moabit geschafft. Die Schuld droschke zur Fahrt nach ihrer Wohnung. Der aus der Leipzigerstraße bisherigen Besitz sehr nachdrücklich streitig machen und hoffentlich dürfte den Verlebten selbst treffen, der sich, da das Dach nur wenig tommende Wagen bog am Potsdamer Platz unmittelbar vor einem auch mit Erfolg. Ueber die absterbende Bürgerpartei fowie über die neu abfällt und am Rande mit einem 30 Zentimeter hohen Schneefang aus entgegengesetter Richtung tommenden Straßenbahnwagen der versehen ist, nicht angeseilt hatte. Linie 54 in die Königgräberstraße ein. Frau M. erkannte zwar die aufgetauchte Mittelstandsvereinigung wird gemeldet, daß auch sie mittun wollen. Haben sie Lust zu neuen Durchfällen? Gefahr und warnte den Droschfenfutscher, welcher jedoch glaubte, Eine Organisation der Chansonetten wird geplant. Es haben noch vor der Annäherung des Waggons das Gleis freuzen au Unsere Parteigenoffen werden zunächst gut daran tun, möglichst bereits mehrfach Borbesprechungen zur Gründung eines neuen fönnen. Die Infaffin der Droschke sah, daß ein Zusammenstoß un vollzählig die Wählerlisten nachzusehen, die noch bis Artiſtenvereins stattgefunden, der insbesondere die Interessen der vermeidlich war und wollte aus dem Wagen herausspringen. In zum 30. Juli im Wahlbureau, Poststraße 16, ausliegen. weiblichen Angehörigen der mittleren und Kleineren Berliner der Aufregung sprang fie jedoch nach der falschen Seite und geriet Unterstützung für Weißgerber. Aus dem Fonds der aufgelösten Spezialitätenbühnen vertreten soll. Von den bestehenden Artisten so zwischen die Vorderplattform des Straßenbahnwagens und die die Internationale Artistengenossenschaft Seitenwand der Droschte. Der Fahrer des Motorwaggons, der Unterstüßung an bedürftige Meister des Weißgerber- Gewerbes in Berlin zur Verteilung gelangen. Begründete Gesuche sind bis Erstere ist jedoch lediglich eine Stranken und Sterbekasse, brachte den Kraftwagen so rechtzeitig zum Stehen, daß Frau M. während die Loge schon der Höhe ihrer Beiträge wegen für die mit einer allerdings erheblichen Quetschung des rechten Oberzum 25. Juli cr. an das Bureau der städtischen Stiftungs- Angestellten der Mehrzahl der hiesigen Chantants nicht in Betracht schenkels davonfam. Sie erhielt auf der Rettungswache die erste Deputation, Poststraße 16, Zimmer 48, einzureichen. tommt. In Chansonettentreisen wird namentlich über das fortVom Milchkriegsschauplak. Die Milch händler verbreiten währende Heruntergehen der Gagen geflagt. Die Schuld daran ülfe und wurde dann nach ihrer Wohnung gebracht. Der Straßen ein Flugblatt, in dem sie ihre schon von uns mitgeteilten Be- wird einerseits dem durch das Eingehen mehrerer großen Spe- bahnwagen und die Droschke blieben unbeschädigt. hauptungen über die angeblich durchaus nicht einwandsfreie Qualität zialitäten- Lokale, von denen z. B. allein die vier bekanntesten etwa Fenerbericht. Zwei Wohnungsbrände beschäftigten die Wehr in der Säuglingsmilch, die die Gesellschaft zur Be 120 Personen beschäftigten, veranlaßte Ueberangebot, andererseits den legten 24 Stunden in der Amalienstr. 15 und in der Rheins kämpfung der Säuglingssterblichkeit" empfiehlt, dem" Lehrmädchen"-Unfug zugeschrieben. Da das Publikum nicht bergerstr. 41. In beiden Fällen wurden in der Hauptsache Möbel, wiederholen. Bugleich wird darin erzählt, die Befiber einzelner sehr anspruchsvoll ist, lassen manche Chantantinhaber statt geübter Gardinen und Kleidungsstücke beschädigt. Breßlohlen hatten sich Weißgerber- Innung sollen die Zinsen desselben statutengemäß als bereinen nimmt nur und die Internationale Artiſtenloge weibliche Mitglieder auf. sofort die Gefahrbremse angewandt hatte, gab noch Gegenstrom und " Die Schuld F Dann in der Keithstr. 11 entzündet, während in der Landsberger- 134 Gesuche um Reinmacheſtellen bei 26 offenen Stellen, 20 Gesuche Friedenau. ftraße 55 ein Schornsteinbrand beobachtet werden mußte. Abends von Fabritarbeiterinnen gegenüber 6 gemeldeten Stellen, 11 Gesuche In der Monatsversammlung des Wahlvereins, welche am gegen 9 Uhr erfolgte Alarm nach der Ede Neue Grün- und Wall- von Gartenarbeiterinnen bei 7 gemeldeten Stellen, 10 Gesuche von Dienstag stattfand, wurde der Entwurf des Organisationsstatuts straße. Dort stand die Automobildroschte Nr. 4017 in Flammen, Wäscherinnen gegenüber 15 Stellen, je 1 Gesuch einer Näherin, einer eingehenden Beratung unterzogen. Eine lebhafte Debatte entwodurch eine größere Verkehrsstockung verursacht wurde. Die Wehr Schreiberin, Blätterin gegenüber 2, 0, 0 gemeldeten Stellen. Daran Mel- pann sich über den§ 15, Abs. 2( zur Teilnahme am Parteitage find beseitigte die Gefahr. Das Feuer war durch die Explosion des schließen sich noch 13 Meldungen von Dienstmädchen bei 35 Mel- berechtigt- 2. Die Mitglieder der Reichstagsfraktion). Die Dele Benzinbehälters ausgekommen. Personen wurden nicht verletzt.-dungen von Stellen für solche. gierten für die Kreis- Generalversammlung würden beauftragt, dahin Außerdem gab es dann noch in der Hochmeisterstr. 25 furze Zeit Am Sonntag, den 16. Juli, fand die Generalversammlung des zu wirken, daß der Einfluß der Reichstagsfraktion auf die Beratungen zu tun. Deutschen Holzarbeiter- Verbandes, Bahlstelle Charlottenburg, statt. und Beschlüsse des Parteitages möglichst vermindert werde. Mit den Arbeiter- Bildungsschule Berlin. Am Sonntag, den 30. Juli, Bunächst gab der Kassierer Haffe einen Bericht über die Abrechmmg Neueinfügungen in das Organisationsstatut erklärte sich die Vervom 2. Quartal. Für die Hauptkasse ergab sich eine Einnahme von sammlung einverstanden. Alsdann erstatteten die Bezirksführer Bericht über die BezirksFamilienausflug nach Sadowa- Hirschgarten. Abfahrt des 1521,50 M., eine Ausgabe von 924,11 W., mithin ein Bestand von Ein Antrag, mindestens alle Vierteljahre eine Zuges Alexanderplatz um 9,16 Uhr, Jannowißbrüde 9,19, Schlesischer 597,39 M. Die Lokaltasse wies einen Bestand von 6168,48 M. auf, berfammlungen. Bahnhof 9,23, vormittags. Treffpunkt bis 10% Uhr: Restaurant gegenüber einer Ausgabe von 3255,42 M.; mithin verbleibt ein Bezirksversammlung in jedem Bezirk abzuhalten, wurde angenommen. Waldschänke, am Bahnhof Sadowa. Für Nachzügler, welche am definitiver Bestand von 2913,06 M. Da von den Revisoren die Ab- Zur Ehrung des verstorbenen Genossen Hehn erhob sich die Verbesten bis Köpenick fahren, bis 5 Uhr nachmittags: Restaurant rechnung für richtig befunden wurde, so wurde dem Kassierer Decharge sammlung von den Plägen. Auf gelegentliche Bemerkungen einiger Pferdebucht. Zahlreiche Beteiligung erbeten. berteilt. Hierauf hielt der Referent, Genosse Dr. Wollheim, einen Parteigenoffen, fie wären der Beerdigung des Genossen deshalb ferngeblieben, weil ein Geistlicher mitgehen sollte, wies Genosse Im Zoologischen Garten beträgt der Eintrittspreis am heutigen Vortrag über„ Erdbeben und Vulkanausbrüche". Thielicke darauf hin, daß die Ehre des letzten Geleits nicht dem Sonntag 50 Pf., Kinder unter zehn Jahren zahlen die Hälfte. Geistlichen oder den Angehörigen des Verstorbenen, sondern dem Nachmittags findet von vier Uhr ab großes Gartenkonzert statt. Als extremstes Gegenstück zu der jungen Giraffe ist vor kurzem Verstorbenen selbst gelte. Außerdem müsse man daran zweifeln, ein Seehund geboren. Das Junge ging bald nach der daß Genosse Heyn, der ein überzeugter Genosse und Dissident war, Geburt mit der Mutter ins Wasser und tummelt sich jetzt munter auf eigenen Wunsch in der Todesstunde getauft worden sei. mit der letzteren im Seehunds- Bassin. Es gleicht in allen Stücken den alten Tieren, sein Gewicht betrug anfangs 21 Pfund, d. h. also, da sein Erzeuger 224 Pfund viegt, ist es im Verhältnis ungefähr doppelt so schwer, wie ein menschlicher Neugeborener. Der Vater, der sich gegen seinen. Sprößling bösartig zeigte, mußte entfernt werden, dagegen ist die Mutter sehr besorgt um ihr Kino und nährt es ausgezeichnet. Jr Berliner Aquarium ist die Sammlung der großen Landkriechtiere um zwei Gremplare aus einer Gattung ergänzt worden, über welche schon der alte perodot als von Landkrokodilen" berichtet. Die neuen Anfömmlinge gehören nicht jener Spezies an, welche Herodot im Auge hatte, nämlich dem im Gebiet des ihbischen Wanderhirten" lebenden sandfarbigen Wüstentvaran, sondern einer auf graubraunem Grunde oberseits mit querlaufenden gelben Fleckenbändern gezeichneten und am Schtvanze braun und gelb geringelten Art. Man kann es bei Betrachtung dieser muskelfräftigen Echsen, welche bis 1½ und 2 Meter lang werden und von kleinen Säugetieren und Vögeln, Reptilien und Amphibien leben, wohl verstehen, daß sie in Gefahren kühn den Menschen anspringen und zu seinem mutigen Gegner werden. Schöneberg. " 1 " Vermischtes. 009 Zu den Stadtverordneten- Neuwahlen, die im Herbst dieses Jahres in Schöneberg stattfinden, werden von bürgerlichen Vereinen schon jest große Vorbereitungen getroffen. Jeder einzelne Verein hat ein besonderes Wahlkomitee gebildet. Die führende Rolle in diesem Wahlkampfe wird selbstverständlich der Haus- und Grundbesitzerverein übernehmen, der bereits einen Aufruf an seine Getreuen zur Schaffung eines Wahlfonds erlassen hat. Aller Voraussicht nach werden sich wieder die gesamten bürgerlichen Die Opfer des Grubenunglids auf der Zeche Boruffia". Die Vereine zu einem Mischmasch vereinigen und die freiwerdenden Mandate unter sich verteilen, um dann in der dritten Abteilung Gelsenkirchener Allg. 3tg." teilt mit, daß von den 39 auf Zeche Boruffia" verunglüdten Bergleuten alle bis auf drei aufgefunden geschlossen gegen die Sozialdemokratie borzugehen. Eine Frage ist nur, ob auch die vor einigen Monaten gegründete find. 14 davon find geborgen. Man nimmt an, daß die Bergleute liberale Fraktion" diesem Mischmasch Folge leisten oder selbständig von giftigen Gasen überrascht worden sind, so daß alle gleichzeitig in den Wahlkampf eintreten wird. Nach den bisherigen Erfahrungen gestorben sind. Die Gesichtszüge von 22 Bergleuten sind nicht zu identifizieren. dürfte sicherlich das erstere zu erwarten sein. Zur Neuwahl fommen insgesamt 20 Stadtverordneten- Mandate, Eine Typhusepidemie ist in dem Erfurt benachbarten Herbsleben 16 von diesen finden durch Ablauf der Wahlzeit ihre Erledigung. ausgebrochen. Bis jetzt find 37 Fälle tonstatiert. Auch die um unter den 16 ausscheidenden Stadtverordneten befinden sich die liegenden Orte sind von der Seuche ergriffen. Die Ursache der Stadtverordneten Behrend, Schüler, Knoll, Kuznizky, Lohausen der Strankheit ist vermutlich der Genuß gesundheitsschädlichen Wassers. ersten Abteilung, die Stadtverordneten Hänschte, v. Frankenberg, Beffig, Kubig, Valentin Fröhlich, Treugebrodt der zweiten Abteilung und die Stadtverordneten Masuch( Goz.), 3. Bezirk; Finke, 5. Bezirk; Bergemann, 6. Bezirk; Sped, 7. Bezirk; Schellad, 10. Bezirk, der dritten Abteilung. Ferner sind von acht Stadt. verordneten, unter denen sich die Stadtverordneten Schneider, 2. Bezirk, Bresch, 9. Bezirk und Zobel, 10. Bezirk, der dritten Abteilung befinden, vier auszulosen, die ebenfalls auszuscheiden haben. Von den 16 Startverordneten, deren Mandate ablaufen, find 13 Hausbefizer. Die erste Abteilung wählt in diesem Jahre zum ersten mal in zehn einzelnen Bezirken. Die öffentliche Auslegung der Wählerliste beginnt am Friedrichsfelde. Theater. In der Morwit- Oper im Schiller- Theater O. gelangt heute, Sonntagnachmittag, bei halben Preisen Oberon, König der Elfen" zur Aufführung, abends„ Der Troubadour" mit Heinrich Bötel als Gast. Montag, Donnerstag und nächsten Sonn. tagabend wird die mit so großem Beifall aufgenommene Oper Die bertaufte Braut" wiederholt. Das Schiller- Theater N. ( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater) bringt heute sowie die ganze Woche alle Abend Hofgunst", Lustspiel in vier Aufzügen von Thilo 15. August. v. Trotha und schließt am 31. Juli ihre diesjährige Saison. Carl Weiß- Theater. Infolge großer Propaganda zu der gestrigen Benefizbrstellung mußten viele Personen an der Kasse zurückgewiesen werden, da infolge des Andranges Personen mit ungültigen und unbezahlten Billetts das Theater betreten und die Blaze eingenommen hatten. Alle verausgabten Umtausch- Billetts haben für die folgenden Tage Gültigkeit. Das Gebrüder Herrnfeld Theater beginnt seine neue Spielsaison( die bierzehnte in Berlin) am Dienstag, den 1. August cr., und findet am gleichen Tage das Jubiläum der 100. Aufführung feines legten großen Repertoirestückes Die Meyerhains" von Anton und Donat Herrnfeld in der bekannten Bremierenbesetzung mit den Autoren in den Hauptrollen statt. Jm Bernhard Rose- Theater, Gesundbrunnen, Badstraße 58, übt nach wie vor das Voltsschauspiel Die Loreley" seine Zugkraft aus. Am Mittwoch, den 26. Juli, findet für den Oberregisseur Heinrich Richter eine Benefiz vorstellung statt, bei welcher Die Regimentstochter" gegeben wird. In Fröbels Allerlei Theater, Schönhauser Allee, findet heute die Premiere des dreiattigen Volksstückes Elfe aus den Amorsälen" statt. Matuschenko, vom Schlachtschiff Potemkin", der Leiter der Marine- Revolution und Führer des genannten Fahrzeuges auf seinen Fahrten nach Feodosia und Küstendsche, ist seit einigen Tagen in vorzüglicher plastischer Nachbildung in Caftans Panoptikum ausgestellt. Der rebellische Seemann, ein blondhaariger, junger, fräftig gebauter Mann mit ungemein sympathischen Gesichtszügen, hat einen Blat neben Marim Gorki und dem vielgenannten Bopen Gapon gefunden. In den Ateliers des Etablissements wird unter Leitung des Direktors Starbina eifrig daran gearbeitet, eine ganze Reihe politisch hervorragender aktueller Persönlichkeiten zu formen und demnächst zur Ausstellung zu bringen. Im Landesausstellungspark herrschte auch während der tälteren Witterung in der vergangenen Woche derselbe rege Besuch wie borher. Die große Ausdehnung der gegen die Unbilden der Witterung schützenden Solonnaden, in denen man dennoch im Freien sitt und dem Konzert lauschen kann, ist die Ursache dieser Erscheinung. Nirdorf. Vorort- Nachrichten. Also Das Wrack des deutschen Torpedobootes„ S 41". Ein Fischer aus Stagen berichtet, wie die" Kieler Neuesten Nachrichten" mitteilen, daß er das am 28. Auguſt 1895 in der Jammerbucht an der Westtüste Jütlands untergegangene deutsche Torpedoboot S 41", mit dem 13 Seeleute in die Tiefe gezogen wurden, aufgefunden habe. Es liege etwa drei Seemeilen vom Ufer entfernt auf zehn Meter Wassertiefe. Der Fischer hat der deutschen Marine behörde den Fund angezeigt. Nach dem Boote ist lange vergebens gesucht worden. Zu der Explosion auf dem Kanonenboot ,, Bennington" wird aus San Diego noch weiter berichtet: Die Explosion erfolgte um 1/211 Uhr morgens, als an Bord alles beschäftigt war. Man bemerkte eine große Dampfwolte aus dem Inneren des Schiffes aufsteigen. Ein Teil der Kommandobrücke, eine große Anzahl menschlicher Körper und Körperteile flog in die Luft. Eine furchtbare Er Alle dort vor Anker liegenden schütterung erfolgte im Hafen. Schiffe fandten sofort ihre Boote zu Hülfe zur Aufnahme der Ver wundeten. Nach den letzten Feststellungen wurden bei der Explosion 27 Personen getötet und 60 bis 70 berlegt, darunter viele schwer. Ein heftiger Sturm hob Freitagabend in Madrid das Dach einer Waschanstalt ab, das auf eine Räumlichkeit, in der 110 Personen beschäftigt waren, niederstürzte. Bisher wurden 36 Verletzte aus den Trümmern hervorgezogen; davon sind 19 tödlich verlegt. Ein Schlaglicht auf unsere Krankenhausverhältnisse wirft das folgende Vorkommnis. Am Weittwochmorgen wurde in der Nähe bes Magerbiehhofes eine völlig erstarrte 57 Jahre alte Frauensperson aufgefunden. Der hinzugezogene Arzt verfügte die sofortige Aufnahme in ein Krankenhaus. Mit einem von der Polizei requirierten Wagen ging die Fahrt nach dem Rummelsburger Krankenhause. Vergebens! Alles besetzt! tönte es dem begleitenden Beamten entgegen. Der Kutscher soll nun nach Berlin fahren, allein er weigert sich, da er noch eine andere Fuhre zu machen hat. zurüd mit der Kranten nach Friedrichsfelde. Aus Berlin wird der Stechlingsche Krankenwagen herbeigeschafft, und nun werden mit der Kranten die Berliner Krankenhäuser abgeklappert. Wieder bergebens. Am Abend bringt der Wagen die Kranke nach dem hiesigen Armenhause, woselbst sie, fortwährend in Krämpfen fich windend., am Donnerstagabend noch lag. Am Freitag follte die Fahrt nach Berlin von neuem beginnen. Eine Krankenhausnot wird aber von den bürgerlichen Vertretern geleugnet werden genau so, wie und Umgegend. sie es taten, als im Oktober 1904 Genosse Pinseler an der Hand Deffentliche Bersammlung in Friedrichsfelde im Lokale 2. Dis. reichhaltigen Materials in der Gemeindevertretung die Mißstände von Haberland, Wilhelmstr. 38. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen bezüglich der Unterbringung Kranker schilderte. Damals lehnten. Böttcher über Jugendfragen und Jugendorganisation". bekanntlich die bürgerlichen Vertreter den Antrag unseres Genossen fussion. 3. Berschiedenes. Lehrlinge, jugendliche Arbeiter und Arbeiterinnen erscheint zahlreich in dieser Versammlung. Allgemeine Familien- Sterbekasse. Heute: Bahltag Ackerstraße 123 behufs Schließung eines Bwedverbandes mit Lichtenberg zur Erbauung eines Krankenhauses ab. bei Wiesenthal, früher Dieke, und Mariannenstr. 48 bei Liebehenschel von 3-6 Uhr. Ober- Schönewveide. Der Freien Turnerschaft" ist jetzt auch die neue Arbeiter- Samariterkolonne. Montag abend 9 Uhr: 2. Abteilung Erfrierungen Hiz schlag Blitzschlag Brunnenstr. 154. Vortrag über Verbrennungen Neue Mitglieder Beschädigungen durch Elektrizität. tönnen jederzeit eintreten. Einschreibegeld 25 Pf., Monatsbeitrag 25 Pf. Bibliothek steht den Mitgliedern zur Verfügung. Verein der Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter Berlins Heute Sonntag, den 23. Juli, nachmittags 22 Uhr: Wie wir fürzlich berichteten, werden hei den Entwässerungsarbeiten fast ausschließlich Italiener beschäftigt, zirka 105 Mann. ezt scheinen dem Unternehmer Bruch die Italiener auch hat der Berein beschlossen, diese für seine Lehrlingsabteilung zu benuen. teuer zu sein bei elfftündiger Arbeitszeit und pro Stunde 33 Pf. Die Zurnstunden finden statt Dienstags und Freitags abends 8-10 Uhr. Seit einigen Tagen beschäftigt der Herr bei den Grdarbeiten zirka Der Verein erwartet eine rege Beteiligung der jugendlichen Arbeiterschaft 12 bis 15 Bolinnen, selbstverständlich zu billigeren Stundenlohn. Ober- Schöneweides. Die Männerabteilung, in der sich auch eine„ Alte Trotzdem zirka 70 Personen auf einer Stelle arbeiten Männer Herrenrlege" befindet, turnt wie bisher in der Halle Frischenstr. 13 Mittund Frauen zusammen, ist weder für genügende Unterkunfts- wochs und Sonnabends 8-10 Uhr. räume gesorgt, noch sini Bedürfnisanstalten vorhanden. Die Arbeiterinnen wie Arbeiter sind gezwungen, ihre Bedürfnisse im Freien zu verrichten. Und dieser Unternehmer wird vom Gemeindevorstand protegiert! Ober- Schöneweide. Eingegangene Druckfchriften. Die Sozialistischen Monatshefte", herausgegeben von J. Bloch ( Administration: Berlin W. Lüßowstr. 105) haben joeben das AugustHeft thres 11. Jahrganges erscheinen lassen. Aus seinem Inhalt heben Eine zweite elektrische Omnibuslinie für die öftlichen Vororte wir hervor: Engelbert Pernerstorfer: Der nationale und der Gedanke. ist neben der Strede Treptowo- Nieder- Schöneweide geplant. Die internationale Hjalmar Branting: Die nationale Eduard Bernstein: Wird die Sozials Linie soll die Vororte Ober- Schöneweide, Friedrichs Strife in Standinavien. Johannes Timm: Die Landtagswahlen felde und Karlshorst berbinden und wie verlautet, noch im demokratie Volkspartei? in Bayern. Dr. Heinrich Jasper: Schöffen oder Geschworene? Prof. Franz Staudinger: Boraussetzungen der Philosophie. Emil Zwei geriebene aber unvorsichtige Gauner sind zwei Wechsel- Laufe dieses Sommers in Betrieb genommen werden Döblin: Die Tarifgemeinschaft im Buchdrudgewerbe. Wirtschaft von schwindler, die augenblicklich in Rigdorf" tätig" find. In das Treptow- Baumschulenweg. Politik von Richard Galwer. May Schippel Sozialpolitik Seifengeschäft der Witwe Albert in der Selchowerstraße traten Soziale Kommunalpolitik v. Dr. Hugo Als eine Menschenfalle ist der Uebergang über die Görlizer von Baul se ampffmeyer. Ge Sozialistische Bewegung von Hugo Pötsch. Freitagnachmittag zwei Männer ein und verlangten mehrere Ansichtskarten, die Frau A. als Nebenartikel führt. Einer der Beiden Eisenbahn in der Elsenstraße zu bezeichnen. Die Straße, welche Lindemann. bon Gertrud David. Sozialpädagogische Bewegung von Mar wollte sodann mit einem Fünfmarkstück zahlen. Während nun die durch den Verkehr mit Rigdorf äußerst belebt ist, führt nicht in ihrer wertschaftsbewegung von Ernst Deinhardt.- Genossenschaftsbewegung Ladeninhaberin das Wechselgeld aufzählte, gerieten die Männer ganzen Breite über die Schienen, sondern die beiderseitigen Bürger- ermann Baege. Frauenbewegung von Henriette Fürth.-Musik von Ernst Aarmann. darüber in Streit, wer die Karten bezahlen solle. Schließlich kaufte steige und auch ein Teil des Dammes find durch Zäune versperrt und Dichtkunst von May Hochdorf. der Zweite noch ein Stück Seife, bezahlte dieses von dem aufgezählten laufen sich tot. Vor der geschlossenen kurzen Schranke stauen sich Wagen Bücher von Dr. Labis laus Gumplowicz und Ida Häny Lug Geld und strich sodann nicht nur das Wechselgeld, sondern auch das und Fußgänger in einer Weise, daß es geradezu ein Wunder ist, wenn noch Notizen. Breis des Heftes 50 Pf., vierteljahrlich 1,50 9. Grotjahn u. Kriegel. Jahresbericht für 1904 über die Fortschritte auf dem Ladentisch liegende Fünfmarkstück ein, ohne daß Frau A. teine größeren Unglücksfälle vorgekommen find. Pflicht der Eisenbahnvon diesem Trick etwas merkte. Schleunigst verließen die Schwindler behörde wäre es, beizeiten für Abhilfe zu sorgen. Als feinerzeit und Leistungen auf dem Gebiete der sozialen Hygiene und Demographie. hierauf den Laden. Vor dem Schaufenster eines Nachbargeschäftes die Elsenstraße reguliert wurde, mußten die Anlieger, was auch Gustav Fischer, Verlag in Jena. Vierter Band. Preis 11 M. Rechenschaftsbericht des Vorstandes des Zentralverbandes der berieten die Beiden dann, auf welche Weise sie die Inhaberin dieses selbstverständlich ist, das Straßenland hierzu hergeben. Der EisenGeschäftes betrügen wollten. In die Diskussion über diese Streit- bahnfiskus hingegen verbreiterte die Straße nicht und macht auch Handels, Transport, Verkehrsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands für IV. Generalversammlung, abgehalten im Mai cr. in Frankfurt a. M. frage vertieften sich jedoch die Unvorsichtigen so laut, daß die„ be- heute noch keine Anstalten, die Elsenstraße in ihrer ganzen Breite die Beit vom 1. Januar 1908 bis 31. Dezember 1904. Nebst Protokoll der bachte" Geschäftsinhaberin alles mit anhören fonnte und den beiden über die Schienen zu führen. Hier muß unbedingt die hiesige 348 Seiten. Preis 1 W. Berlag: D. Schumann, Berlin SO., EngelGaunern, als sie zu Ende beraten, die Tür vor der Nase zuschloß. Bolizeiverwaltung eingreifen und verlangen, daß aus Verkehrs- ufer 21. Die Schwindler, die jetzt unte gerochen" hatten, ließen kurzer- rücksichten die unhaltbaren Zustände geändert werden. hand alle guten Ratschläge" fallen und„ brückten" sich auf dem Steglit. schleunigsten Wege. Charlottenburg. Der städtische Arbeitsnachweis zeigte im Mai ein stärkeres Anwachsen der Arbeitsuchenden, 1010 gegenüber 966 im April und 726 im Mai 1904. Offene Stellen waren in diesen Monaten 738 refp. 862, 625 gemeldet, so daß auf 100 offene Stellen 136,9 Arbeitsgesuche tamen, gegen 112,1 im April und 116,2 im Mai 1904. Wie stets, überwog der Verkehr auf dem Arbeitsmarkt der männlichen Personen, 827 Gesuche und 560 offene Stellen, während von weiblichen Personen 188 Arbeit suchten und 178 Stellen ge meldet waren. Im ersteren Falle entfallen also 147,7 Gesuche auf 100 offene Stellen. Wien G Witterungsübersicht vom 22. Juli 1905, morgens 8 1hr. Dem hiesigen Gemeindevorsteher ist auf eine Betition der Gemeindevertretung der Amtstitel„ Bürgermeister" verliehen worden. Daß diese Firmenänderung für unseren Ort irgendwelche Stationen praktische Bedeutung hat, ist wohl nicht anzunehmen. Begierig wären wir daher, die Gründe kennen zu lernen, welche unsere Gemeindevertretung zu ihrem Beschluß veranlaßt haben. Da in Swinemde. 7573 Preußen bekanntlich nur die Leiter städtischer Gemeinwesen Hamburg 761 23 760 BN3 den Amtstitel" Bürgermeister" führen, so liegt für den Nicht- Berlin eingeweihten die Vermutung nahe, daß man durch die Titel Frankf.a. M. 764 S änderung nach außen wenigstens den Sche in erwecken möchte, als München ob unser Steglitz eine Stadt sei. Bermag man auch den Zwed einer solchen Mastierung zunächst nicht einzusehen, so erklärt sich Es überwiegen die ungelernten Arbeiter, 461 Gesuche gegen 287 das Vorgehen vielleicht doch aus dem Gerücht, wonach ein Teil offene Stellen, Sann folgen 184 Gesuche gelernter Arbeiter gegen unserer Hausbesißer der Meinung ist, daß sich viele Reflektanten 148 offene Stellen und 123 Gesuche von Arbeitsburschen gegen auf große Wohnungen scheuen, aufs Dorf" zu ziehen, und des= 87 gemeldete Stellen. Der übrige Verkehr ist unbedeutend, je halb die betreffenden Wohnungen schwerer zu vermieten sind. 9 Gesuche von Hausdienern resp. Portiers und Wächtern, bei 24 Ob diese zahlungsfähigen Mieter richtig eingeschätzt sind, darüber resp. 1 gemeldeten Stellen, 6 Gesuche von Kutschern bei 4 offenen wollen wir mit ihren Selaffengenosser unter den Hausbesikern nicht Stellen, 3 sich meldende Lehrlinge bei 5 angemeldeten Stellen. streiten. Schon das Auftauchen des obigen Gerüchtes sollte aber Auf dem Arbeitsmarkt für weibliche Personen überwogen die die Gemeindeverwaltung veranlassen, öffentlich die Gründe mit Aufwärterinnen, 83 Gesuche bei 87 gemeldeten Stellen, es folgen zuteilen, welche zur Firmenänderung beranlaßt haben. Beranti, Rebatteur: Baul Büttner, Berlin. Für den Inferatenteil verantw.: Th. Glede, Berlin. Drud u. Berlag: Vorwärts Better Stationen Wetter 3 Regen 16 Haparanda 763 ND 2 heiter 18 8 bedeckt 17 Befersburg 760 SSD 2halb 6d. 765 WSW 1heiter 761 DSD 1 bedeckt 20 18 13 764 ND 1 wollen! 19 2 bedeckt 17 Scilly 2 woltig 20 Aberdeen 764 SW 2 heiter 18 Paris 763 2823 1 halb bd. 20 Wetter- Prognofe für Sonntag, den 23. Juli 1905. Borherrschend moltig mit etwas Regen, mäßigen westlichen Winden und toenig veränderter Temperatur. Berliner Betterbureau. Wasserstand am 21. Juli. Ibe bei Auffig 0,39 Meter, bei Dresden 1,65 Meter, bei Magdeburg+0,78 Meter.- Unstrut bei Straußjurt+1,15 Meter. Oder bei Ratibor+ 1,08 Meter, bei Breslau ber- Begel+4,78 Mieter, bei Breslau Unter- Begel 1,50 Meter, bei Frankfurt+ 0,98 Meter. Weichsel bei Brahemünde+ 2,34 Meter. Warthe bei Posen Meter. Netze bei Usch+0,60 Meter. Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW