Nr. 44. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetrc.gen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 fg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 8 bis 7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 6, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 21. Februar 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Wahlrechts- Schmerzen. indeß heißen. Denn in Wirklichkeit ist das Ganze eine braucht man sich nicht lange aufzuhalten. " = " Die Junker Jeremiade über das böse allgemeine Wahlrecht und ein behandeln Verfassungsparagraphen stets nach dem Vortheil, Das Reichstags- Wahlrecht ist seit dem gründlichen offenes Bekenntniß zu Gunsten des elendesten aller Wahl- den sie ihnen bringen und ändern und legen Alles so aus, Mißerfolg des Kartellgesindes den Männern der ver- fyfteme, eine Aufforderung an alle Gutgesinnten, die einig wie es in ihren Kram paßt. Das Stück Papier" ist ja frachten Hurrah- Mehrheit ein Gräuel. Die ganze Schlacht- darin sind, dem Volk Sand in die Augen zu streuen und doch nur der Niederschlag bestehender Machtverhältnisse. reihe der reaktionären Organe stand im Gefecht gegen ein es dann zu schinden und zu schaben nach löblicher Junker- Auf diese aber kommt es an, Bildung und Besitz", lies, Wahlrecht, das die Bildung" und den Besitz durch den art, fest zusammenzustehen und alle Gelüste nach Aus- das Kapital, Grundbesitz, Handelskapital, Industriekapital, blinden Hödur, durch die Massen bändigte, und wie all dehnung des Reichstags- Wahlrechts auf Preußen, ja sollen die Klinke der preußischen Gesetzgebung in der Hand die lieblichen Redensarten lauteten, mit denen die„ Köln. nur nach etwelchen kindlichen Palliativmittelchen entschlossen behalten, deshalb der Lärm. Und ist es nicht rührend, wenn, eine Thräne im Auge, Herr von Zedlig als Lohn Beitung", die Pindter'sche Allgemeine" und das ganze zu unterdrücken. Beitungsgeschwister des Kartells wahrlich nicht kargte. Hören wir das Schreckenskind selbst: Gegenüber für Gegenüber für die entsagungsvolle Steuerreform- Thätigkeit der Die Miquel'sche Steuer- Reform" that nun die Er- dem Andrängen auf Einführung des Reichs Wahlrechts Bourgeois" die Verewigung des Zensus- Wahlsystems fordert? örterungen über eine Aenderung des preußischen Wahl- in Preußen gilt es, das bestehende Dreiklaffen- System in Daß sie nur nicht aus eigener Initiative schon längst ihre rechts wieder lebhafter gestaltet, und die Staatsweisen der einer lebensfähigen und lebenskräftigen Gestalt definitiv Sonderinteressen gegenüber dem Gemeinwohl" zurückgestellt bürgerlichen Parteien zerbrechen sich den Kopf, ob und festzulegen." Diese„ lebensfähige und lebenskräftige Ge- haben, sondern warteten, bis Herr Miquel mit seiner gegebenen Falles wie dies elendefte aller Wahlsysteme, wie stalt" soll, man höre und staune, eine Veränderung des would be- Reform fam! Daß sie refignirt zu wenig einst Fürst Bismarck offenherzig gesagt hat, umzuformen ist. bisherigen Verfahrens nach dem Muster des Wahl- Steuern zahlten und so nebenbei auch wohl Etliches Selbstverständlich ist der Kernpunkt bei all diesen Debatten der, verfahrens für Stadtverordnete auf der Grundlage des defraudirten, diese Guten und Schönen, diese Stützen des Die„ Reform" zu Nuz und Frommen der bevorrechteten Klassen Dreitlassen- Systems sein. Man muß an geistigem Maras- preußischen Staates, diese verdienstlichen, wohl verdienenden durchzuführen, also den Pelz zu waschen und ihn nicht mus leiden, wie die Mandarinen- Ritterschaft, um für diese Bourgeois! Mit gutem Gewissen," ruft pathetisch Zedlitz aus, die Fortschrittspartei Jahrzehnte lang dieser Frage gegen- richtigen Begeisterung bringt es die greifenhafte Athem- und dem dadurch bedingten Nachdrucke wird daher bei der über beobachtet hat; wir wissen, wie die ganze Bourgeoisie noth des von Zedliz, der an dem famosen Vorschlag Feststellung des definitiven Wahlgesetzes in Verbindung fich mit Zähigkeit an eine Einrichtung flammert, welche gar manche Schattenseiten er ist ihm zum Theil mit dem Abschluß einer Steuerreform, deren eines HauptDurch den Ausschluß des werkthätigen Volkes die Gesetz- noch zu radikal!!- entdeckt hat. Solch' ein Wahl- ziel die stärkere Heranziehung der wohlhabenden Theile der gebung zu einem Monopol der Besitzenden macht; wir verfahren, nicht Fisch, nicht Fleisch, das immer und aller- Bevölkerung zu den Lasten des Staates bildet, an dem wissen, wie man es verstanden hat, die legislatorische orten dem Kapital die ausschlaggebende Stellung zuweisen Drei klassen Wahlsystem unentwegt festzuMaschinerie im Interesse der Großen auf Kosten der muß, hat kein Recht aufs Dasein. Es ist Beit, daß es halten sein, welches für die kulturelle und wirthschaftliche Kleinen spielen zu lassen. Unsere entschiedene Ablehnung aus der Kommune verschwindet, und es ist eine reaktionäre Entwickelung eine ungleich sicherere Gewähr bietet, als das gegen eine Institution, die sich auf den Geldfack gründet Schrulle, das miserable Zensusverfahren durch diese Ver- Reichstags- Wahlrecht, und nicht entfernt solchen politischen und die politischen Rechte mit der kapitalistischen Elle zu- ballhornung upzuvermüntern". „ upzuvermüntern". Allgemeines, gleiches, Bedenken unterliegt, wie dieses. In Neiche mag es unter mißt, versteht sich von selbst. geheimes Stimmrecht für alle öffentlichen Körperschaften, dem Schutze der Verfassung fortbestehen; aber auch das naß zu machen. Wir wissen, welch' klägliche Haltung Gestalt" sich zu begeistern. Ja, nicht einmal zu einer " Es ist widerfinnig, im Deutschen Reiche das allge- wie im Reich, so auch im Staat und in der Gemeinde, ist nur denkbar, wenn die Wahlsysteme der Bundesstaaten meine gleiche geheime Stimmrecht zu haben und in Preußen das ist unsere Parole. und namentlich Preußens ein gewisses Gegengewicht gegen den Zensus zum Maßstabe der Wahlberechtigung zu Doch wie begründet der freikonservative Politiker dasselbe enthalten." machen. Es besteht eben, weil es widersinnig ist. Denn seine Ansicht? Weshalb soll das Dreiklassen- System fest- Wir gratuliren den Herren zu dem guten Gewissen", der Profit der bürgerlichen Kreise ist sicher und unan- gelegt werden? Nicht blos deshalb, weil dieses System getastet, die Bebrückung des Volkes geht leichter vor sich, eines der Fundamente der preußischen Verfassung ist, zu welchem sie über Nacht gekommen sind; sie werden es wenn Niemand, der ein wahrer Volksvertreter ist, seine sondern auch, weil es die Gewähr dafür liefert, daß neben nöthig, sehr nöthig haben. Im Uebrigen spricht die Stimme im Landtage erheben kann, wenn nicht die poli- der Masse auch Bildung und Besitz gebührend zur poli- reaktionäre Beichte für sich selbst. Das Volk muß zu Worte kommen auch in den Lands tische Einsicht, sondern die Rente, nicht das Volt, sondern tischen Geltung gelangen. Die wohlhabenden Schichten die dirigirenden Klassen im Rath des Staates fizen und des Volkes sind im Begriffe, durch die Bereitwilligkeit, tagen, und es ist angebracht, den Kampf für die Ausüber Wohl und Wehe der Steuerzahler zu entscheiden mit welcher ihre Vertreter noch über die Vorschläge der dehnung des allgemeinen gleichen geheimen Wahlrechts haben. Regierung hinaus einer höheren Belastung der größeren auf Preußen energisch zu führen und durch verständlichBezeichnend für die Auffassung der Sachlage, wie sie Ginkommen zu Gunsten der kleineren und mittleren Ein- verständige Demonstrationen den Willen der Massen zu Das Volt mag sich vorsehen. Wenn die von der Majorität der Landrathskammer gehegt wird, kommen zustimmen, den Beweis zu liefern, daß sie das bekunden. ist ein Artikel, den das enfant terrible der Rechten, der Ab- ihnen von der Verfassung gewährte Wahlrecht in vollem Junker mit einer unbeschreiblichen Gebärde davon reden, daß das Reichstags- Wahlrecht bestehen mag", so sei geordnete Frhr. v. 3ebliz- Neukirch, im Deutschen Maße verdienen." Wochenblatt" veröffentlicht hat. Wahlrechts- Fragen" be- Bei der Phrase von dem Klassensystem als" Funda- dafür gesorgt, daß die Hochburgen des Zensus- Wahlrechts titelt er seinen Aussatz, Wahlrechts- Schmerzen müßte er ment der Verfassung", die rein dekoratives Beiwerk ist, ins Wanken gerathen. Feuilleton. Nadbrud verboten.] Bei Mama. [ 44 " ... XX. n Grausam, entseßlich langweilte sie sich; ihre Verzweiflung müthliche Menschen, mit denen sie sich belustigen konnten, konnte so heftig werden, daß Fanny darüber erschrat. Das tanzen konnten, schwätzen konnten; nur ein Bischen mehr Leben war eitel Lüge. Es gab absolut kein Glück. Für über die Schnur hauen, ein Bischen mehr Bockbier trinken uns Frauen existirten nicht einmal Surrogate; die Männer dürfen, nicht so entsetzlich gebunden sein durch Feigheit und behielten sogar die Kaffeehäuser für sich selbst; ganz abge- Vorurtheile rechnet davon, daß sie das Alleinrecht hatten, zu fofettieren. Und wenn nur hie und da etwas vorginge," sagte Bessere Stellungen?- Weitaus nicht. Was wir brauchten, Fanny. Weißt Du, ich wünschte fast, wir kriegten RevoRoman von Arne Garborg. war mehr Freiheit im Leben; aber wenn wir sie erhielten, lution; da geschähe doch etwas!" Es geschah Fanny etwas, früher, als sie sich's vorIhre Mitschülerinnen waren hoffnungslos weiblich. so wagten wir feigen, elenden Unterrockwesen nicht einmal fie Unmöglich mit ihnen zu reden. Sie scheuchte sie einmal auch zu gebrauchen; wir waren eben unmöglich! Drum war das gestellt hatte. Eines Abends kehrte sie heim und war alle von sich. Das Storthing hatte beschlossen, das Mini- gauze Emanzipationsgewäsch ein schrecklicher Fehler; eine glücklich. sterium Selmer vor's Reichsgericht zu stellen; das Volk war in Frau vermochte das Leben absolut nicht auszuhalten, außer sie Gabriel Gram hatte Fanny all diese Jahre hindurch zwei Heerlager getheilt und die Leute des einen schalten die war dumm, erz-, grund-, stockdumm; deshalb sollte sie lieber Leute des anderen Verbrecher und Schurken; sogar in den gar nichts lernen; sie sollte nur zum Hausthier und zur Männin geplagt, erst als ein Räthsel, dann als ein böses Gewissen. Mädchenschulen sprach man von Politik; an Fanny wandte erzogen werden, und um sich wohl zu fühlen in all der man sich einmal mit der Frage, ob sie glaube, daß irgend Grauslichkeit, welche mit dem Verheirathetſein zusammen- gewesen. Natürlich galt sie in ſeinen Augen für eine ein Venstremand nun, nach dem Reichsgerichtsbeschluß, noch hing; brrr!- D, welche Ungerechtigkeit von Gott, daß er der dümmsten Gänse von Kristiania. etwas anderes sein könne, als ein bewußter Schelm- einige Menschen zu Weibern machte! Fanny war fürchterlich feig in dieser Zeit. Sie lebte von nahm Ebba aus ihrer Kommode einen kleinen stahlblanken Die schuldige Achtung, Fräulein; aber ich bin mit Ihnen um Gotteswillen... ein Revolver!-fertig!"- D, und er, der gerade ein so sehr interessanter geborgtem Geld, und wenn sie da schließlich keinen Bosten Gegenstand bekani!- aber diesmal wurde sie böse und antwortete. Manuf!! Gott fteh Dir bei, Kind; er ist doch wohl nicht ge- Mensch war! Du prächtiger, lieber Freund", schmeichelte Das Gespräch, welches durch ihre Dummheit damals konnte ebenso gut die Ehrenhaftigkeit der Leute anzweifeln, laden?!" Ebba,„ Du einzig treuer, Du einziger, per Rath weiß..." abgebrochen worden, hätte sie nun Lust verspürt, fortzusetzen. - Ist er geladen, frage ich?" Er hatte etwas gesagt, was sie damals nicht einmal anzujonetten bedrohten, meinte sie. Ihre Mitschülerinnen| schau Dir ihn an; ist er nicht herzig Sie legte ihn hören wagte; mun hätte sie viel darum gegeben, wenn sie ging fie einſam inmitten der Schaar. Großer Gott, welche wieder weg." Ja, natürlich ist er geladen; das ist ja ge- es wüßte. Und so sollte er denn sein ganzes Leben lang glauben, daß sie dieselbe Gans noch immer sei, eine gewünschte im Gespräch mit einer Un- rade das Gute an ihm!" Doch zu anderen Zeiten konnte Gbba überströmend wöhnliche Aftenpost"-Leserin, bei welcher Vernunft nicht Gbba Troft. Wenn luftig sein. Und wenn die zwei Freundinnen bei guter Laune angriff; uf, sie hätte sich zu Tode ärgern mögen. has Dasein zu unerträglich hub, rettete, fie sich zu Ebba waren, so sagten sie einander, das Mergerlichste sei gerave, hinauf und trank Bodbier. und die beiden Freundinnen daß sie nicht lebensüberdrüssig waren; nur etwas mehr halfen einander sich langweilen. Denn Ebba langweilte sich auch. Unterhaltung, etwas mehr Freiheit. V hängerin der Linken gesehen zu werden! " Wenn er sie auf - Eines Abends der Straße traf, grüßte er höflich, allein halb abwehrend. .. Da hatte sie ihn an einem Märzabend bei Martussen getroffen. Sie wurde ganz verwirrt, als sie ihn ... ein paar recht ge- lerblickte; zum Glück hatte sie heute das schwarze Kleid M verlief Versuch des nationalliberalen zu lassen. Wenn freilich Herrn Richter feine zarte Fürsorge z. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt " Politische teberlicht. wöller, darzulegen, daß die Arbeiter, 3. B. die für die Erhaltung des Steuerprivilegiums der Aktiengeſell Berlin, den 20. Februar. Kohlenzieher in Hamburg, maßlose Ansprüche" er- schaften ihn nicht im Abgeordnetenhause festgehalten hätte In die gestrige Uebersicht der Reichstags- VerIn die gestrige Uebersicht der Reichstags- Ver- heben. Moltenbuhr wies in so vernichtender Weise und er in den letzten Tagen Zeit gefunden hätte, sich handlungen hat sich ein Irrthum eingeschlichen, den der die thatsächlichen und moralischen Unrichtigkeiten des national auch um die Verhandlungen über den Arbeiterschutz im Leser auf Grund des dort abgedruckten§ 105 i wohl schon liberalen Beschützers nach, daß dem Herrn wenig behaglich Reichstag zu kümmern, so würde er sich überzeugt haben, zu Muthe wurde. Den Rest von Behaglichkeit raubte ihm daß die sozialdemokratische Fraktion die ganze Zeit fast selber berichtigt haben wird. Die Einfügung des§ 105 g und der übrigen Nickmajorität der sozialdemo- vollzählig am Blaze gewesen ist, und sein Moniteur in den genannten Paragraphen bedeutet nicht, daß die " Wohlthaten" dieses§ 105 g den Kellnern 2c. zu Theil das gesammte Haus in athemloser Spannung haltenden sozialdemokratischen Abgeordneten, welche zur Wahlagitation Wohlthaten" dieses§ 105 g den Kellnern 2c. zu Theil tratische Abgeordnete Schwarz, der in einer hätte dann die fauftdicke Lüge von dem halben Duzend werden, sondern umgekehrt, daß sie ihnen nicht zu lebendigen, aus eigener Wahrnehmung geschöpften Rede gewesen sein sollen, sich erspart. In Wirklichkeit haben von Theil werden sollen( keine Anwendung"-- finden).- das qual und jammervolle Leben der Heizer unserer Seite nur die Abgeordneten Bock und Heine je In der heutigen Sigung debattirte der Reichstag und Trimmer schilderte und den Herren Möller einige Versammlungen in dem Kreise abgehalten. wohl zur Feier seines Geburtstagsüber Ein führung der Arbeitsbücher. Unter der Flagge gebracht haben, das Recht absprach, die bescheidenen Forund Genossen, die noch nie in solcher Schiffshölle zuArbeiterschutz" steuert die Majorität keck und unverfroren ihr mit Kontrebande und Geschützen gegen die Rechte der derungen der Heizer und Trimmer zu beurtheilen oder gar offiziös: Arbeiter vollgepfropftes Fahrzeug zu dem sie allein glücklich als maßlos zu bezeichnen. Das neue Anti- Arbeiterkartell machenden Hafen des Unternehmerprofits. Auf der Rom- nahm trotz alledem die§§ 113, 114 nach der Faffung der mandobrücke befand sich heute König Stumm, der Kommission an. Die Weiterberathung wurde dann auf Ober Staatsanwalt aus Sachsen, Herr Montag 1 Uhr vertagt. Hartmann, und der ultramontane Pfarrer Heute vor einem Jahr, am 20. Februar 1890, fand Winterer. Ihnen vor allem haben die Arbeiter es zu die denkwürdige Wahl statt, welche die Macht des Fürsten danken, daß heute die Einführung von Arbeitsbüchern ein- Bismarck und seines Kartells brach und die Bahn frei geschmuggelt wurde als Mittel zur Bekämpfung der machte für eine gesundere Entivickelung unserer VerhältZuchtlojigkeit" der Arbeiter! Es sollen Personen unter nisse. Die formelle Beseitigung des Fürsten Bismarck, dessen 21 Jahren fortan nur dann beschäftigt werden können als System und Person an jenem Tage von dem deutschen Volk Arbeiter, wenn sie mit einem Arbeitsbuche versehen sind. gerichtet worden war, ergab sich als nothwendige Konsequenz Die Sozialdemokraten Wurm und Grillenberger und ebenso die Beseitigung des Sozialistengesetzes, das legten trefflich, aber der geschlossenen Majorität gegenüber ver- die Sozialdemokratie nicht hatte verhindern können, die geblich dar, daß die Schmuggelwaare ein deutlich erkenn- stärkste und zahlreichste Partei des Deutschen Reiches zu bares Kampf- und Ausnahmegesetz sei, um den Arbeiter dem werden. Unternehmerthum gefügiger zu machen und ihn darin zu beschränken, sich bessere Arbeitsbedingungen zu verschaffen. Der Regierungsrath König versuchte unter werden. Anderem zur besseren Schmackhaftmachung des Zuchtmittels für Arbeiter, der Arbeitsbücher, zu theoretifiren: ja, der " Wir wollen uns nicht in weiteren Betrachtungen er gehen, des bedeutungsvollen Tages mußte aber gedacht Ein Berliner Fortschrittsblatt, die Freifinnige Beitung", bringt heute einen Leitartikel über die Berfegung der Kartellparteien". " 1 Ein hiesiges Journal hat das Märchen ersonnen, daß in dem am letzten Sonntage abgehaltenen Ministerrathe Maßnahmen erörtert worden seien, welche gegen die mit dem Na men des Fürsten v. Bismarck in Zusammenhang gebrachte Breßthätigkeit in Anwendung zu bringen wären. In den mannigfachsten Variationen, mit stellenweise geradezu grotesken Ausschmückungen, hat die Mär von diesen angeblichen Beschlüssen ihren Weg durch das In- und Ausland genommen. Selbst im Uebrigen recht ernsthafte Blätter haben unter dem Einflusse krankhafter Zeitströmungen ihre Spalten jener Erfindung geöffnet, ja dieselbe sogar zur Grundlage tiefsinnigster Kombinationen und Kommentare gemacht. Wir sind in der Lage, auf das Bestimmteste zu versichern, daß in dem gedachten Ministerrathe vom Fürsten v. Bismard und der eingangs erwähnten Preßthätigkeit auch nicht mit einem Worte die Rede gewesen ist." Das Dementi ist zwar energisch gehalten, schließt aber nicht aus, daß in einem anderen, als bem gedachten Mi nisterrathe" ähnliche Verhandlungen, wie die dementirten, geführt wurden. Unwissenheit in allen sozialpolitischen Fragen auszeichnet Der ,, Berliner Börsen- Zeitung", welche sich durch und dieselbe auch ohne Scham eingesteht, indem sie zugiebt, daß die als mustergiltig bekannte schweizerische Fabrik Gesetzgebung ihr unbekannt ist, passirt das Pech, heute Folgendes zu veröffentlichen: " Die Sozialdemokraten führen bei den jezigen Diskussionen über das Arbeiterschutz- Gesez mit großer Vorliebe das Beispiel Frankreichs und der Schweiz an, indem sie darauf hinweisen, wie weit humaner in jenen republikanisch regierten Ländern der Arbeiterschutz gestaltet sei." Diebstahl besteht auch schon 2000 Jahre! Grillen berger erwiderte ihm sehr glücklich, daß das doch schlagend gegen die vorgeschlagenen Gesezesbestimmungen spreche und Daß die„ Kartellparteien" sich zersetzen, ist eine That Daß es ja gegen den Diebstahl ein vorzügliches Mittel giebt: sache, die sicherlich Niemand in Abrede stellen wird, und sobald der jetzt gefeßlich garantirte Diebstahl aufhören, so- deren Eintreten unvermeidlich war, nachdem am 20. Febr. bald die sozialdemokratischerseits erstrebte Gesellschafts- 1890 das Kartell zerschmettert" worden. Aber die Freiordnung durchgeführt sein wird, ist der Diebstahl aus der finnige Zeitung" hätte sich in ihrem Leitartikel nicht auf die Welt geschafft. Grillenberger hielt der Majorität vor, daß Kartellparteien" beschränken sollen. Den a n deren für den Fall der Beschränkung der gewerblichen Arbeiter alten Parteien ergeht es um fein Haar breit besser; und in durch Einführung des Arbeitsbuches und durch die fernere der Partei der Freisinnigen Zeitung" sind genau die nämBestimmung, daß der Vater statt des noch nicht 21 jährigen lichen zersetzenden" Elemente vorhanden und in Thätigkeit, Arbeiters den Lohn in Empfang nehmen solle, doch auch wie in den Parteien des ehemaligen Kartells. Die Frei Börsen Zeitung" tam unser Blatt heraus, in dessen LeitGleichzeitig mit der Morgenausgabe der Berliner 3. B. statuirt werden müßte: der Lieutenant unter 21 Jahren finnige Zeitung" braucht, falls sie hieran zweifeln artikel in der schärfsten Weise das französische Arbeiterrecht hat seinen Lohn an seinen Bapa abzuführen. Half alles nichts. sollte, nur die von dem fortschrittlichen fritisirt wurde. Die„ Berliner Börsen- Zeitung" scheint nicht Und so hatte Grillenberger doch Recht, als er meinte, die Abgeordneten Gutfleisch, im Namen vieler seiner Partei zu wissen, daß wir stets betonen, daß die bürgerliche Art der Gesezesmacherei seitens der Majorität werde, wenn genossen unterschriebenen Anträge zum Arbeiterschuh- Gesez an- Republik ebenso wie die Monarchie ein Organ der Bourgeois fie so wie sie arbeitet, fortfährt in Arbeiterschuh" zu zusehen, und sie wird von ihren Zweifeln geheilt sein. Der flaffe ist. Wir sind weit entfernt von der Liebe der so machen, von den Arbeitern als die einer Anzahl Füchse Name des Fortschrittlers steht dort in brüderlicher Eintracht genannten fortgeschrittenen Liberalen für die Republit, wir erachtet werden, die über das Wohl von Hühnern zu be- zusammen mit ultramontanen, konservativen, national vertreten den Klassenstandpunkt des Proletariats ebenso rathen vorgeben, indem sie die armen Hühner zu zausen und liberalen und zunftzöpflerischen Namen. Es ist dies das scharf der Monarchie wie der Republik der Herren Carnot rupfen sucht. neue Rartell", welches durch die Harmonie und und Harrison gegenüber. Niemals haben wir die Arbeiter Zu§ 113 beantragt die sozialdemokratische Fraktion: Solidarität der kapitalistischen Interessen zusammengeschweißt schuß- Bolitik Frankreichs als Muster hingestellt, während Den Arbeitgebern ist untersagt, das Zeugniß mit einem worden ist und welches uns die Zukunft die Zukunft der wir troß ihrer Mängel die Arbeiterschuh- Geseze zweier se Merkmale zu versehen, welches den Zweck hat oder geeignet tapitalistischen Parteien erkennen läßt. Je mehr verschiedener Staaten wie der Schweiz und Desterreich den ift, den Arbeiter in einer aus dem Wortlaute des die wirthschaftlichen Interessen in den Vordergrund treten, deutschen Staatsmännern als nachahmenswerthes Muſter Beugnisses nicht ersichtlichen Weise zu kennzeichnen." desto mehr wird das Trennende politischer Programme und empfahlen. In lebhafter, überzeugender Weise legte Abgeord- Parteitraditionen verschwinden, bis zuletzt das allgeneter Moltenbuhr dar, daß die geforderte Be- meine kapitalistische Kartell fertig ist. In einem offenbar aus Friedrichsruh stammenden stimmung nothwendig ist, um dem Unfug der Verrufs- Das Resultat der Sonneberger Wahl ist noch nicht Artikel bezeichnen die Hamb. Nachrichten" als Grund der erklärungen durch die Unternehmer ein Ende zu sehen. vollständig bekannt. Nach einem uns zugegangenen Brivat- Berthenerung der Lebensmittel die hohe ländliche Rönig v. Stumm verdiente fich durch seinen Hinweis Telegramm erhielt Reißhaus( S03.) 5848, Witte( freif.) 4563, Mannes habe sich durch die Besteuerung der Arbeiterhäuser Grundsteuer. Auch die Frage der Wohnung des armen darauf, daß die armen Unternehmer doch aus Zufall" Blum( natl.) 1512 Stimmen. Das Resultat aus dem einen Zintenkley machen könnten und daß das ihnen Camburger Land steht noch aus. auf dem platten Lande zu einer brennenden gestaltet. nicht solle verwehrt werden, den Beinamen: doloser Dies ist die alte verlogene Art der Bismarckischen Tintenfley, und außerdem eine energische Abfertigung Die Freifinnige Zeitung" bindet ihren Lesern, aus Politik: allen denkbaren Ursachen, nur nicht den wirklichen, seitens des Abgeordneten Moltenbuhr. Das Vorgehen Anlaß der Wahl in Sonneberg, das Märchen auf, daß durch seine Politik hervorgerufenen die Schuld an den Miß der Fabrikanten in Hamburg wurde bei dieser Gelegen über 50 sozialdemokratische Agitatoren und ein halbes ständen im Deutschen Reiche zuzuschieben. Die ländliche heit von Moltenbuhr und Grillenberger gegen- Dußend sozialdemokratische Reichstags- Abgeordnete" in den Grundsteuer und nicht die Getreidezölle sollen an der Ber über den den Darlegungen des preußischen Geheimen Wahlkreis gesandt und dort für den Kandidaten Reißhaus theuerung der Lebensmittel die Schuld tragen. Wie wird Regierungsraths Lohmann und des Senators der kaiser- das Richter'sche Blatt schreibt: Reißaus, was wohl diese neueste Friedrichsruher Offenbarung die Herzen der lich deutschen Republik Hamburg" in die richtige Beleuchtung ein Wit sein soll gewirkt haben sollen. Der Zweck dieser Agrarier erfreuen. Uebrigens erinnern wir uns noch ganz gestellt. Die ausführlichere Besprechung dieses Hamburger Flunkereien ist natürlich der, wenn schließlich der Schüßling wohl, daß vor zirka 2 Jahren die bismardisch- offiziöfen Unternehmerübermuths wird bei der Berathung der Para- Richter's doch gewählt werden sollte, diesen Sieg als eine Blätter die Vertheuerung der Lebensmittel überhaupt be graphen 152, 153, 154 fortgesetzt werden. Sehr unglücklich um so größere Niederlage der Sozialdemokratie erscheinen stritten. Wer lügt, muß ein gutes Gedächtniß haben. Beto", sagte sie; daß müßt ihr Juristen ja beffer ver- ergab... na, der da droben zwischen den Gletschern endete stehen; aber mich dünkt, sie müßten bestraft werden, sie wie und unter einer Lawine einen so dramatischen Tod fand... alle, die an dem Bestehenden festhalten!" Ah! ha! Brand", ja! Keine Spur von Fronie; pu- h! blos Gau ha!" Gram betrachtete sie aufmerksam" Ja, auf diese stadt) Heroismus; sehr großartig, ohne Zweifel, aber Mein Kompliment!" sagte Gram; sein gutes, braunes Brämissen hin wäre ich bereit, elf Minister zum Tode zu höllisch schwachtöpfig. Auge lächelte ihr voll Bewunderung entgegen. Nicht verurtheilen!" Man wird ja doch die Welt verstehen, in der man lebt! Wer selbst fünfzehn wahr, Sie sind es, Fräulein, die sich mit meinem Freund Stud. phil, Dagmar Dyring kam; nach dem Essen Steckenpferde geritten hat, fann darüber mitreden. Mas nicht verlobte, wie? Wo haben Sie nur die ganze fetzte man sich an den Toddytisch. Dagmar und Gram Vor ein paar Jahren zum Beispiel wollte ich nicht Zeit über gesteckt? Aas erzählte, Sie seien ihm zu ge- geriethen gleich in Disput; Dagmar wurde von Helge unter heirathen, weil ich einen schwachsinnigen Onkel hatte; das scheit geworden, und da dachte ich mir, ob ich es nicht stützt; Markussen war Mittelpartei; Fanny saß in einem neueste Dogma ist nämlich die Erblichkeit; wenn ein Mann probieren follte; aber weg waren Sie!" Sie lachte vor Schaukelstuhl, zurückgelehnt, mit halbgeschlossenen Augen und mit Brillen herumgeht, so wird sein Sohn mit einer Lorgnette Glück;„ ich meinte, Sie hätten schon beim erstenmal genug schaute Gram an; es war merkwürdig, wie gut fie ihn geboren; also mochten zwei junge verliebte Menschen zwischen gehabt von meiner Dummheit!" Gott mag wissen, wer tannte. Sie hatte ihn immer gekannt. Unter allen Men- Den Eisgletschern sterben, wenn's beliebt, weil der mögliche von uns beiden damals der Dümmere war!" sagte er und schen der Welt war eigentlich er der einzige, den sie kannte! Erbe möglicher Weise verrückt werden konnte; Gott behüte! zuckte die Achseln. Ein Gefühl der Sicherheit überkam sie; sie wollte hier Diesen Satz vertheidigte ich ebenso eifrig, wie Sie ihn nun Er sah nun erwachsener aus; seine Büge waren be- fein. Sie wollte hier bleiben. Ueberall sonst war es lang- vertheidigen... Ich war ein trefflicher Erasmus Mons stimmter, feine Gestalt gedrungener. Sein Wesen war weilig; hier aber fand sie Ruhe. beherrscht, etwas müde; an den Augenwinkeln zeigten anderswohin; das war eine merkwürdige Empfindung. Sie wollte nirgends tanus**). Aber im Lauf der Jahre habe ich mich durch dies und jenes hindurch disputirt, und nun sage ich so: sich ein paar kleine, intelligente Falten. Der Blick hatte etwas Refignirtes und Sinnendes bekommen; nur ab und äußersten Anstrengungen; sie kam aber nicht auf. Gie aber irgend eine Lisbeth existirte, die mir einen Kuß geben Gott, wie war er überlegen! Dagmar machte die es ist wahrhaftig ganz möglich, daß die Erde rund sei; wenn zu blitzte es drin auf wie in früheren Tagen.„ Sie haben rückte mit all ihrem alten Gerede in's Feld; Fanny wußte wollte, wenn ich schwüre, die Erde sei flach, so würde ich fich verändert!" sprach sie.-" Ja", versetzte er, ich bin das schon lang auswendig; er that ihr Einhalt, indem er schwören: sie ist, hol mich der Teufel, so flach wie er alt geworden. Wiffen Sie, das macht das verdammte etwas Neues, unerwartetes sagte, etwas, das die Sache Pfannkuchen!" Ah!! ha! ha! ha!" Allgemeines Gelächter " Haben Sie denn so arg lustig gelebt?" größer und tiefer gestaltete und das vielleicht ihr Fanny fühlte eine Bürde von ihren Schultern genommen Ich habe so luftig gelebt wie eine Beftie", sagte bar Recht gab, jedoch auf andere Art, als sie es wollte; und Steine von ihrer Brust gewälzt; fie war also selbst, ohne Es flel ihr ein, daß ihm Damen nicht gefielen, welche er wurde zornig. Dann flang sein Dialett so tindisch und hie und bad up that her aber nachher wurde es um so viel lachten; trotzdem lachte sie; er war zu komisch. Wie er- lächerlich. kannte sie ihn wieder! Immer die gleiche unbedachte Aufrichtigkeit... Martus Olivarius hegte den Wunsch, von Politik nicht wie Münchhausen am eigenen Haar aus dem Sumpf eines Andern Wort zu reden; was hielt Fräulein Holmsen vom Urtheil des ziehen." Reichsgerichts? Fanny;„ denken Sie sich, diesen Schlingel mit einfacher richtet, welche man nicht ändern kann... Was that das Weib, brust zurückprallt. Absetzung durchschlüpfen zu lassen!" Sie hätten ihn welches in die Wolfsstube berieth? Sie nahm es ver wohl Todesstrafe gewünscht?" D, zum mindesten!" nünftig, zum Rudfuck hinein, und arrangirte sich mit den Aah!! ha! ha! ha!" an, das dichtanschließende, welches ihr so gut stand.. Markussen stellte vor: Gabriel Gram, mein Rollege im Ministerium; Fräulein Holmsen, eine der Freigewordenen." Ah!" " Iuftige Leben." fragte sie. er. " 9 . bald schlug er durch Mildheit sie heller. Gram imponirte ihr durch seine Ironie; aber diese Er verstand alles und entschuldigte alles; er stellte keine Fronie löste sich in ein wehmuthsvolles Verstehen auf, das sie Forderungen, sondern erklärte. Die Menschen können sich gefangen nahm. Zum erstenmal auf Erden fand sie ihr Jch in Es war eine Enttäuschung", sprach gleich zu Grunde gehen, weil man mit den Dingen sich ein- Meerfluth, angelockt von hellem Strande, von starrer Felsen-Aber Herrgott, Fräulein, man muß doch nicht in Bande, bald stieß fie sein Geist ab so scharf und kalt, wie " ( Forts. folgt.) Gaustad. Irrenanstalt bei Kristiania. * Erasmus Montanus. Held eines Stückes von Holberg, u. A. " Was meinen Sie damit?" fragte Bestien; aber darum wurde sie ja doch kein Wolf! All the ein Bauernsohn, der voll Gelehrtendünkel aus Ropenhagen heim Gram ein wenig neugierig; er kümmerte sich übrigens nicht modernen Moralisten seid so ganz ohne Humor! Das ist tommt und mit allen über jegliches disputirt. Er behauptet i viel um Bolitik; Fanny erröthete; uf! das konnte sie gewiß dieser schottische Pfaffe, der immer noch umgeht und spukt, die Erde sei rund und giebt lieber seine Braut Lisbeth als feine nicht erklären!" Ich meine nicht gerade für das absolute dieser Satansbursche, der eher seinen Rücken opferte, als sich Meinung auf. " Die belgische Regierung läßt in der Gegend von Charleroi aus Furcht vor dem allgemeinen Streik Militär zusammenziehen. Daß die Noth und Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten nicht nur durch die außergewöhnliche Kälte verursacht wurde, beweist folgende Drathmeldung aus Paris: " Obgleich die Witterung milder geworden ist und die Bauarbeiten wieder aufgenommen sind, so sind doch die zur Zeit der strengen Kälte errichteten Asyle noch immer überfüllt. In denselben haben vom 19. bis zum 31. Januar 41 000 und vom 1. Februar bis 17. Februar 307 000 Obdachlose Unterkommen gefunden." Crispi will, wie der Hamburger Correspondent" schreibt, demnächst den Herzog von Lauenburg besuchen. Das wird ein freudiges Wiedersehen geben! Am letzten Sonntage fanden drei Nachwahlen zum italienischen Parlamente statt, deren Resultat als bezeich nend für die Stimmung der Bevölkerung Italiens immerhin hervorgehoben zu werden verdient. In Berlin hat sich, wie man sagt, unter den Auspizien| sigung dem Entwurf eines Gefeßes über das Telegraphenwefen| Stadt nöthig sei. Der Stadtverordnete Klein hatte das Referat hoher Persönlichkeiten ein Verein, Gigenhaus" gebildet, des Deutschen Reiches die Zustimmung. Von dem Geschäfts- übernommen. Derselbe übte in feinen Ausführungen eine ver6. h. ein Verein, der jedem Mitgliede ein eigenes Haus der bericht des Reichs- Versicherungsamts für das Jahr 1890 nahm nichtende Kritik an dem Verhalten der Mehrheit der Berliner schaffen will. Wir möchten vorschlagen, den Namen des Fabrikbesitzers wegen der Roften baulicher Einrichtungen in der wie an ihrem Verhalten verschiedenen den minderbemittelten die Versammlung Kenntniß und beschloß, der Eingabe eines Stadtverordneten- Versammlung in der Nothstandsdebatte, fo= Vereins zu ändern und statt Verein Eigenhaus" lieber zu ihm gehörigen Bucercaffinerie eine Folge nicht zu geben. Eine Theil der Bevölkerung der Stadt betreffenden Angelegensagen ,, Verein Schnecke". Die Schnecke hat seit viel Gingabe, betreffend die Abänderung des Verfahrens bei der Zoll- heiten gegenüber. Der Redner ging dann zu einer Kritik der tausend Jahren ein eigenes Haus, und gleich anderen armen abfertigung von Würfelzucker, wurde dem Herrn Reichskanzler bürgerlichen Produktionsweise im Allgemeinen über. Er wies Teufeln, die durch eigenes Pech oder fremde Fürsorge mit überwiesen. Der Entwurf eines Vertrages mit Italien über die dabei nach, wie durch die Art der Entwicklung der Produktionseinem eigenen Haus" gesegnet sind, kommt sie nicht von Befugnisse der beiderseitigen Konsuln zur Vornahme von Ghe- weise derartige Krisen, wie die zur Zeit bestehende, mit Nothder Stelle. schließungen, sowie zwei vom Reichstage überwiesene Petitionen wendigkeit bedingt werden. Das einzige Mittel, innerhalb der wegen gesetzlicher Regelung der Verhältnisse der Handelsagenten heutigen Gesellschaft der Noth, welche in Arbeiterkreisen herrscht, wurden den Ausschüssen für Handel und Verkehr und für Justiz- in etwas abzuhelfen, sei die Verkürzung der Arbeitszeit. Die wesen zur Vorberathung übergeben. Für ein zum Zweck der Uebelstände der heutigen Gesellschaft als solche zu beseitigen, sei Erbauung eines Krankenhauses in den deutsch- oftafrikanischen nur durch Uebernahme der Produktionsmittel in den Besitz Der Redner fordert zum Schluß Befizungen beabsichtigtes Lotterie- Unternehmen wurde die nach- der Gesellschaft möglich. seiner mit großem Beifall aufgenommen Ausführungen gesuchte Stempelfreiheit gewährt. zur gewerkschaftlichen und politischen Vereinigung auf. Nach8. Sigung der Branntweinsteuer- Rommission. bem mehrere Redner im Sinne des Referenten gesprochen und Donnerstag, Abends 8 Uhr. dieser das Schlußwort gehalten, wurde folgende Resolution einAn Stelle des Abg. Menser tritt Abg. Graf Douglas in stimmig angenommen: In Erwägung, daß die Arbeitslosigkeit die Kommission ein. Die Diskussion über Artikel I wird fort durch das bestehende kapitalistische System, welches auf der Ausbeutung des Arbeiters beruht, eine stetig sich vergrößernde wird, gesetzt. Abg. Münch stellt den Antrag: Bei der erstmaligen Neubemessung der Jahresmenge erklärt die Versammlung der arbeitslosen Buchbinder 2c., daß dem Branntwein, welche die einzelnen Brennereien zum niedrigeren entgegen gearbeitet werden muß. Als Mittel dazu erkennt die Sage der Verbrauchsabgabe herstellen dürfen(§ 2 Absatz 3 Versammlung die politische und gewerkschaftliche Vereinigung an des Gesetzes, betreffend die Besteuerung des Branntweins und verpflichtet sich, jederzeit für die sozialdemokratische Arbeitervom 24. Juni 1887, Reichs- Gesetzbl. S. 253), werden für partei einzutreten, da nur diese die Interessen der Arbeiter wirklich diejenigen bisher betheiligten landwirthschaftlichen Bren- vertritt. Ferner erklären die Versammelten, dem für die Verkürzung - Hierauf nereien, welche in den abgelaufenen lezten drei Jahren an der Arbeitszeit eintretenden Fachverein beizutreten." einem Tage durchschnittlich nicht mehr als 1050 Liter, wurde die Versammlung geschlossen. während des ganzen Jahres jedoch nicht mehr als Die Freie Vereinigung der Maurer Berlins und Um 267 750 Liter Bottichraum bemaischt haben, statt der in den letzten drei Jahren durchschnittlich zum niedrigeren gegend hörte in ihrer am 18. d. M. abgehaltenen Mitglieder Abgabefaße hergestellten Jahresmengen um ein Viertel der Versammlung in erster Linie einen Vortrag des Genossen us über Lohn- und Akkordarbeit, welcher lebhafte Anlegteren erhöhte Mengen in Rechnung gestellt. In Ascoli siegte gegen den Kandidaten der Liberalen Es entspinnt sich eine heftige Debatte, in der die Konser erkennung erzielte. An der folgenden Diskussion betheiligten sich Grothmann, Silberschmidt, Jezorte, Peus, Fürst Odescalchi, der von den Mailänder Blättern ein vativen und Abgeordneter Hug diesen Antrag bekämpfen. Katholisch- Sozialer genannt wird, also etwa von der Geheimrath Rauschnig giebt zu, daß die Regierungs- Riemann u. A., und es gelangte nach Schluß derselben folFärbung eines sozialistisch angehauchten Zentrumsmannes vorlage die in Betracht kommenden fleinen Brennereien nicht genbe Resolution einstimmig zur Annahme:" Die heute in in Deutschland. In Modena siegte gegen den Kandidaten ausreichend berücksichtigt und stehe die Regierung dem Antrage Orfchel's Salon tagende Versammlung der Freien Bereinigung Münch sympathisch gegenüber. Abg. Gamp bekämpft den der Maurer Berlins und Umgegend erklärt sich mit den Ausder Crispinianer, den Rektor der Universität Triani, Dr. Antrag. Abg. Wurm weist aus den vorliegenden Petitionen führungen des Referenten einverstanden und verpflichtet sich, daGregorio Agnini, von den Radikalen als praktischer der Kornbrenner nach, daß dieselben sich durch das bestehende für zu agitiren, daß die Affordarbeit voll und ganz aus dem Sozialist bezeichnet, d. h. nach dem hiesigen Standpunkt Gesetz geschädigt fühlen, zumal die großen Kartoffelbrenner ohne- Rahmen unseres Gewerbes verschwindet."- Wie der Vorsitzende etwon ein deutscher Volksparteiler mit Anschauungen und hin eine unüberwindliche Konkurrenz ihnen bereiten. Uebrigens Wernau bekannt gab, find Buschriften an ihn fernerhin nicht Bestrebungen von May Hirsch. In Massa- Carrara endlich wäre es für das Volk vortheilhafter, wenn Rornbranntwein an- mehr nach dem Verkehrslokale, sondern nach seiner Wohnung, wurde gegen den Mann Crispi's, den Grafen Carli, Antonio statt des Kartoffelfufels getrunten würde. Graf Mirba ch be- 3ionskirchplatz 2, zu richten. Nach Erledigung des Fragetastens Maffi gewählt, der frühere Abgeordnete für Mailand, tont, daß das Interesse aller Brenner solidarisch ist, deswegen schloß der Vorsitzende die gut besuchte Versammlung mit einem der bei der Hauptwahl vom 23. November hier einem fönnen die Kleinen nicht besondere Vergünstigung verlangen. breifachen Hoch auf die internationale Arbeiterbewegung. Am Sonntag, den 15. d. M., fand in den Arminhallen Liberalen unterlegen war. Mafft ist Schriftgießer und noch Abg. Bu hI betont, man solle den fleinen Brennereien auch etwas heute als Arbeiter thätig. Er ist Leiter des Consolato geben, ba sonst durch deren Agitation das ganze Gesetz tom- unter Borsiz des Herrn Georg Kraft eine öffentliche Versammlung promittirt wird. Nach längerer Debatte wird der Antrag der geselligen Vereine Berlins statt, um über die Gründung eines Operaio di Milano", eines Arbeiterverbandes, der Münch mit 9 gegen 8 Stimmen angenommen, die Sozialdemo- Bundes zu berathen. Nach einleitendem Referate des Herrn Fühlung mit den bürgerlich Radikalen hat und sich leider traten enthalten sich der Abstimmung. noch vielfach von diesen ins Schlepptau nehmen läßt. Als Bur Debatte tommt Artikel II Antrag Gröber, die Haus- Forsberg sprachen sich von etwa 60 anwesenden Vereinen 47 für Haus- bie Gründung eines Bundes auf dem Boden der modernen das Consolato Operaio im Oktober die durchaus sozialistisch trunkbrennerei im Süden von der Steuer zu befreien. Abg. Arbeiterbewegung aus. Da aber die entsandten Vertreter der gehaltene Adresse an den deutschen Sozialistentongreß in Gröber weist darauf hin, daß in Süddeutschland die Ansicht Vereine erst von dem Erlebten ihren Vereinen Kenntniß geben talle sandte, ward, wie seiner Zeit in unserem Blatte er herrsche, daß es ein Unrecht ist, wenn der Unterthan für das, wollen, so wurde beschloffen, das Bureau zu beauftragen, zu wähnt, ein Versuch der Einigung zwischen diesem Verbande was es selbst erzeugt und verbraucht, noch Steuern an den Sonntag, den 1. März, Vormittags, in den Arminhallen, und dem rein sozialistischen Partito operaio italiano" ge- Standpunkt der Gerechtigkeit diesem Antrag entgegen, das Bundes einzuberufen und solle jeder sich dem Bund anschließende macht, welcher Versuch jedoch scheiterte. Die Fortschritts- Prinzip des Gesetzes werde durchlöchert. Auch werde dem Unter Berein bis spätestens den 28. d. M. seinen Delegirten bei Herrn blätter Mailands nennen das dreifache Wahlresultat vom schleif Thür und Thor geöffnet, der in Frankreich bei gleichen Georg Kraft, Böchstr. 14, 4 Zr., schriftlich anmelden, da nur Sonntag einen lauten und beredten Ausdruck der tiefen Brennereien 40-78 Millionen Franks beträgt. Der Elfasser Unzufriedenheit, welche im ganzen Lande in den arbeitenden Abg. Dr. Simonis schildert lebhaft die traurige Lage der solche Stimmrecht haben. Schichten des Volkes mit Einschluß der kleinbürgerlichen Elsaffer Kleinen Brenner, die von den Norddeutschen todtgemacht Die Freie Vereinigung der Gärtner und verwandter Kreise herrscht. werden. Das wäre in Wirklichkeit die Solidarität, von der Graf Berufsgenossen Berlins und Umgegend hielt eine Versammlung Mirbach spricht und man glaubt im Elsaß, Norddeutschland wolle sich durch Vermehrung der dortigen Brennereien ein Absatzgebiet erzwingen. Die Sigung wird vertagt auf Mittwoch Abends 8 Uhr. 99 132 4535 Korrespondenzen und Parteinachrichten. Ueber den Ausgang der Wahl in Northampton hat der Vorwärts" bereits berichtet. Es war den Arbeitern nicht möglich gewesen, in der kurzen Frist den 100 Pfund Wahlkosten- Beitrag aufzutreiben, und das Anerbieten von 20 ansässigen Arbeitern Northamptons, sich jeder für den Betrag von 5 Pfd. Sterl. binnen Jahresfrist zahlbar zu verbürgen, wurde vom Wahlkommissar als unzulässig abgewiesen. Rein baares Geld- fein Recht, einen eigenen Kandidaten aufzustellen. So mußte die sozialistische Kandidatur für diesmal noch unterbleiben. Wohl wurden dem Halberstadt. Nachdem der Rebatteur R. Berg der SonnKomitee, das Aveling aufgestellt, von einem Freund der tagszeitung" am 28. Januar bereits zu 30 m. ev. 6 Tage Haft Arbeiterfache" die 100 Pfd. Sterl. als Geschenk angeboten, wegen Beleidigung verurtheilt worden, stand derselbe am 18. Feda sich aber bei näherer Besichtigung herausstellte, daß der bruar bereits wieder vor der Strafkammer in Schönebeck wegen Betreffende auch ein" Freund" der Tories sei, wurde das Beleidigung und Uebertretung des§ 11 des Preßgesetzes. Das Geschenk rundweg abgelehnt. Die Arbeiterkandidatur fiel Urtheil lautete auf 40 M. ev. 8 Tage Gefängniß. m. aus, und vor die Wahl zwischen einem merkwürdig ungeschickt ausgesuchten konservativen Advokaten und dem Libevalen gestellt, wählte Northampton den Letteren mit einer Mehrheit, größer als sie Bradlaugh je gehabt. * am 11. d. M. ab, in welcher Herr Peus einen Vortrag über die Ernährung der Pflanzen hielt. An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Rock, Michler und Waterstraat. Unter Verschiedenem machte der Vorsitzende, Kollege Büchner noch eine unerhörte Maßregelung bekannt: In einer Gärt nerei wurden sämmtliche Kollegen gekündigt, weil sie auf den Vorwärts" abonnirt sind. Im Anschluß forderte er" die Kollegen zu recht reger Agitation für unsere Sache auf, damit wir solch frechen Uebergriffen des Unternehmerthums mit geschlossener Macht entgegentreten tönnen. Die nächste Versammlung findet am 11. März in demselben Lokale statt. 17 11 Der Verein deutscher Schuhmacher( Zahlstelle Berlin) hielt am Montag eine Vereinsversammlung ab, in welcher Koll. Megner einen Vortrag über die Feinde der Arbeiterbestrebungen hielt, ber mit Beifall aufgenommen wurde. Alle Redner äußerten sich im Sinne des Referenten. Am Schluß wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Die heutige Versammlung Altona, den 17. Februar. Das Fest des Sozialdemokrati erklärt sich mit dem Referenten einverstanden, indem sie sich eine fchen Vereins, auf welchem die alte Altonaer Fahne zum ersten Besserung unserer Lage nur durch eine große, einheitliche eren mal, nachdem sie wieder auf deutschem Boden ist, entfaltet werden Organisation verspricht. Ferner beschließt die heutige Bersammsollte, ist gestern Abend im Raisersaal" unter so großer Theil- lung, von heute ab öffentliche Agitation für den Verein deutscher nahme der Mitglieder abgehalten worden, daß das freie Be- Schuhmacher zu entfalten, damit die Schuhmacher Berlins anderen Im Hafen von Cardiff dauert der Kampf zwischen wegen der Festtheilnehmer im Saale des Gedränges wegen Branchen in der Organisation nicht nachstehen. Hierauf verlas ben Arbeiterorganisationen und dem koalirten Unternehmer manchmal ordentlich lebensgefährlich war. Der Vorsitzende bes der Kassirer die Quartalsabrechnung welche einen Mitgliederthum mit unveränderter Bitterkeit fort. Einen Augenblick Vereins theilte zunächst, nachdem die anwesenden Liedertafeln bestand von 229 Kollegen ergab. schien es, als sollte ein Kompromiß zu Stande kommen, einige Gesänge zum Besten gegeben, den Inhalt eines Schreibens M feinen gestört wurde) Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt. die Vertreter der Schiffsherren Föderation ließen sich auf von der Regierung mit, in welchem gefagt wird, daß die rothe eine Unterhandlung mit den Arbeitervertretern ein, nachdem Fahne das Symbol des Aufruhrs sei. Die Entfaltung derselben lönne also nicht gestattet werden. Er ermahnt dann zur größten diese sich damit begnügen zu wollen erklärt, daß die Föde Ruhe( die auch, wie bei den gutdisziplinirten Sozialdemokraten Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Cutttung beigufügen. Briefich rationarbeiter", d. h. die Nichtgewerkschafts- Mitglieder, nicht nicht anders zu erwarten war, Augenblick mehr bevorzugt werden sollen; aber die Halsstarrigkeit des und führte dann den Leipziger Genossen Kleemann, welcher die W. G. Sie müssen den Zahlungsbefehl noch einmal zufamosen„ Selfmademan", Sir William Lewis, hat alles wie- Fahne von Amerika mit herüber brachte, und den Genoffen stellen laffen, und zwar durch einen Gerichtsvollzieher. Dann erder zu nichte gemacht, und die neuesten Telegramme melden, Heimer auf die Bühne, welche Beide in warmen Worten darauf halten Sie eine Zustellungsurkunde und können nach zwei Wochen daß die organisirten Arbeiter über den Hafen von Cardiff hinwiesen, daß die alte Fahne für uns bas Symbol der beim Gericht den Erlaß des Vollstreckungsbefehls beantragen. A. B. 100. Das Mädchen kann ihr bei der Reichsbank " Blockade" verhängt haben, und die Erregung größer ist Humanität, der Gerechtigkeit, aber nicht des Aufruhrs sei. Wir als je. Sir" William Lewis, der sich vom Habenichts Zustimmung des Vormundes zum Millionär aufgeschwungen, natürlich alles durch eigene die Liedertafeln noch einige Piecen vorgetragen, hielt der Reichs- abheben. Versagt dieser die Zustimmung troß der von Ihnen tags- Abgeordnete Frohme die Festrede, in der er auf die hohen angegebenen Umstände, so kann das Mädchen sich beschwerdeArbeit, weigert sich absolut, die Arbeiterorganisationen anzu- und hehren Biele der Sozialdemokratie hinwies, zur Einigkeit führend an das Vormundschafts- Gericht wenden. erkennen; es handelt sich ihm gegenüber nicht um ein Mehr ermahnte und der Hoffnung Ausdruck gab, daß die Schaaren, C. R. 48. 1. Nein. 2. Das wissen wir nicht. oder Weniger der Forderungen, sondern um Leben und Tod welche dem rothen Banner folgten, sich bald verdoppeln würden. 3. 50. Sie find verpflichtet, den Beitrag zu zahlen. Sie der Organisationen. hätten sofort bei der zuständigen Stelle Beschwerde erheben Aus dem Elsaß. Der Offenb. Volksfr." schreibt: Was ist müssen. Das Achtstunden- Gesetz", welches den gesetzgebenden trikolor?" Dreifarbig wird Jeder antworten, die Trikolore ist 2. S. 100. Sie sind in Ihrem Recht; reichen Sie beim Körpern der Vereinigten Staaten vorlag, das die dreifarbige Flagge. Daß vierfarbig auch dreifarbig ist, Magistrat Beschwerde ein. übrigens in der vorliegenden Fassung doch für die Katz" mußten einige Refruten in einem Dorfe des Oberelfaßes erfahren, R. 2., Steinmetz, Friedenstraße. Es kommt darauf an, gewesen wäre, wurde im Bundessenat endgültig abgethan die an einer Fahne eine Troddel in den Farben roth, grün, weiß was Sie unterschrieben haben. Wenn Sie das nicht wissen, ist ( man hatte es hübsch mit 29 gegen 28 Stimmen arrangirt). und blau befestigt hatten und deshalb wegen Tragens der fran- es schlimm für Sie, dann werden Sie bezahlen müssen. druckreif. In zösischen Nationalfarbe mit 3 bis 14 Tagen Haft bestraft wurden. Die Legislatur von Ohio hat ein solches Gesetz für Das Schöffengericht wird nun auch auf die Farbenlehre geprüft mit 76 gegen 6 Stimmen angenommen. Aber dieses Gefeß der Rupprechtsau fand in einer Nacht eine ungestörte Massenist noch um einige Grade werthloser, als der Entwurf für verbreitung von Flugblättern mit Bebels Etatsrede statt. Die die Vereinigten Staaten, da es außer Anderm die köstliche Druckschrift findet eingehendes Studium. Klausel enthält:„ wenn kein Kontrakt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorliegt"! Es liegt hier nichts weiter als eine bodenlos dumme Demagogie vor, die nur dadurch betrieben werden kann, daß die große Masse der Arbeiter noch ein bischen bodenloser dümmer ist. vorläufig Versammlungen. J. R. 47. Ihre Absicht ist gut, aber Ihre Verse sind nicht J. W. Kartenspiele sind uns leider so ziemlich unbekannt; wir bedauern daher, Ihnen keine Auskunft ertheilen zu können. F. M. 167. Sehen Sie nur in der Zeitung nach. Mag Apelt. Sie fragen uns achtzehn verschiedene Sachen. Kommen Sie doch einmal Abends auf die Redaktion. Im Brieftassen können wir das nicht alles beantworten. Staligerstr. 1. Noch lange nicht genug. 2. Natürlich müssen Sie Alimente zahlen. Wer denn? O. S., Swinemünderstr. Uns ist von Ihrem Schreiben Eine gutbesuchte öffentliche Versammlung arbeitsloser nichts bewußt. Wiederholen Sie dasselbe. Buchbinder und verwandter Berufsgenossen fand am Vor- R. C., Brunnenstr. Wird bei Gelegenheit verwendet wer mittag des 14. Februar unter dem Vorsitz des Herrn Wittrisch den. Besten Dant. statt. Der starke Besuch dieser Versammlung von Angehörigen Sandstr. 2. 1. Das ist ein ganz dummes Kneipengewäsch, nur einer Arbeitsbranche zeigte mehr wie alles andere, wie so laffen Sie sich nicht darauf ein. 2. Wenn Sie über das„ 7. Buch) Borsiz des Bizepräsidenten des Staatsministeriums, Staats- liberaler Seite beliebte Annahme ist, daß eine derartige Arbeits- wenden, der mit dem Verfasser mehr Fühlung hat wie wir, Der Bundesrath ertheilte in der am 19. d. M. unter dem garnicht den wirklichen Verhältnissen entsprechend die von Mose" Aufklärung haben wollen, müssen Sie sich an" Jemand Parlamentarisches. Theater. Sonnabend, den 21. Februar. Opernhaus. Carmen. Schauspielhaus. Der neue Herr. Leffing- Theater. Das Gnadenbrot. Fortuna. Berliner Theater. Ein Freund der Frauen. Deutsches Theater. Des Meeres und der Liebe Wellen. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Wallner- Theater. Miß Selvett. Residenz- Theater. Der selige Tou pinel. Viktoria Theater. Die sieben Raben. Bellealliance- Theater. Schöller. Ostend- Theater. Brot. Pension Thomas- Theater. Der Registrator auf Reisen. Kaufmann's Variété. Große Spe zialitäten- Borstellung. Theater der Reichshallen. Große Spezialitäten- Borstellung. Concordia. Große SpezialitätenVorstellung. Gebr. Richter's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Wintergarten. Große SpezialitätenBorstellung. Circus Schumann. Friedrich- Karl- Ufer. Sonnabend, den 21. 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Lassen Sie daher die Beschränkung nur für die Arbeiter 21. Jahre wird durch das Arbeitsbuch völlig abhängig, und das ist unter 18 Jahren gelten! Der Kampf um's Dasein wird von weiter nichts als der alte Paßzwang, welcher längst abgeschafft Tag zu Tag intensiver. Das Individiuum muß zu diesem Kampf ist. Die Regierung hat 1872 anerkannt, daß das Arbeitsbuch zu gestärkt werden, ihm die möglichst größte Beweglichkeit, auch den einer Art von Leibeigenschaft führe. Der Klassenhaß der Ar- Minderjährigen und Jugendlichen, gegeben werden. Am Tische des Bundesraths: von Boetticher, von beiter wird durch das Arbeitsbuch geflissentlich herausgefordert. Abg. Grillenberger( Soz.): Auch die hier vorgeschlagenen Berlepsch, 2ohmann. Früher sollte der Arbeiter für die Zeit seines Lebens durch das Bestimmungen laufen lediglich darauf hinaus, den Arbeiter darin Die zweite Berathung der Gewerbe- Ordnungs- No- felbe unter Polizeiaufsicht gestellt werden. Jetzt soll es nur bis zu beschränken, sich bessere Lebensbedingungen zu verschaffen. velle( Arbeiterschußgesez) wird fortgesetzt. zum 21. Jahre gelten. Das ist ebenso ein Unrecht und die Ar- Auch wir billigen Streits nur im äußersten Nothfalle. Aber Die Debatte steht bei§ 107;§§ 107-114 enthalten die beiter haben uns oft beauftragt, dagegen aufzutreten. Bis zu selbst für diesen äußersten Nothfall dürfen solche Beschränkungen Vorschriften betreffend das Arbeitsbuch. 16 Jahren geht nur der Schuh des jugendlichen Arbeiters gegen nicht angenommen werden. Die Logit des Regierungsvertreters § 107 schreibt nach der Kommissionsfassung vor, daß minder- das Unternehmerthum und die Willkür der Arbeitgeber. Aber ist dieselbe, die beim seligen Sozialistengesetz zur Anwendung fam. jährige Personen als Arbeiter nur beschäftigt werden dürfen, den Unternehmer schützt man gegen den Arbeiter bis zum 21. Jahr. Unser Kollege v. Putitamer, damals königlich preußischer Polizeiwenn sie mit einem Arbeitsbuche versehen sind. Der Arbeitgeber Das ist die Gleichberechtigung der arbeitenden Klassen mit ande- minister, hat mir erklärt, daß das Sozialistengesetz nicht gewirkt hat bei der Annahme solcher Arbeiter das Buch einzufordern, hat ren, von der in den kaiserlichen Erlassen des vorigen Jahres ge- habe, und deshalb müsse es verlängert werden. es zu verwahren, auf amtliches Verlangen vorzulegen und nach sprochen wird! Jst denn die goldene" Jugend bis zu ftahl, wie er heute als strafwürdig angesehen wird, würde rechtmäßiger Lösung des Arbeitsverhältnisses wieder auszuhändi 21 Jahren in ihrer Vertragsfreiheit beschränkt! Sagen Sie da, sofort überflüssig werden, sobald der gesetzlich garantirte die Zuchtlosigkeit und Sittenlosigkeit so zugenom Diebstahl heute aufgehoben würde, sobald nicht gen. Die Aushändigung erfolgt an den Vater oder Vormund, daß sobald nicht mehr wenn diese es verlangen oder der Arbeiter das 16. Lebensjahr men hat, daß man von Staatswegen eingreifen müsse? einzelnen Personen und Gesellschaftsklassen gestattet würde, noch nicht vollendet hat, andernfalls an den Arbeiter selbst. Mit Unsere ganze ganze fittliche Ordnung läßt läßt überhaupt recht die große Masse des Volkes zu bestehlen. Ich gebe Genehmigung der Gemeindebehörde kann die Aushändigung auch viel wünschen übrig. jugendlichen Arbeiter zu, daß das noch in sehr weiter Ferne liegt, aber man könnte es an die Mutter oder einen sonstigen Angehörigen erfolgen. bringen aber lediglich die wirthschaftlichen Verhältnisse dahin, in einige Nähe rücken, wenn man nicht fortgesetzt derartige beDie Sozialdemokraten( Abgeordneter Auer und Genossen) wenn er das Böse nicht vom Guten unterscheiden kann. Daher schränkende Maßregeln machen wollte, die die Feindseligkeit der wollen das Arbeitsbuch nur für die Arbeiter unter 16 Jahren, wollen die Arbeitgeber, wie der Abg. v. Stumm, den Arbeitern Arbeiter steigern muß. An der allzu frühen Selbständigkeit der die Abgeordneten Gutfleisch, Hähnle, Hirsch, Krause, Schmidt nicht einmal die Möglichkeit geben, sich durch Zeitungslektüre Arbeiter ist lediglich die jetzige Produktiousweise schuld, und Sie ( Elberfeld) und Wöllmer nur für Arbeiter unter 18 Jahren vor- und andere Mittel weiter zu entwickeln. Wenn gleichzeitig die dürfen die Opfer dieser Produktionsweise nicht dafür bluten schreiben. Familie dadurch zerstört wird, daß Vater und Mutter in die lassen. Allerdings leben die Studenten von ihren Eltern, aber Die Abgg. Winterer( Elfäffer) und Schädler( 3.) Fabrit gehen und die Kinder auf der Straße liegen, dann wollen was sie da beziehen, repräsentirt meistens ganze Vermögen, fie wollen dem 107 einen Absatz zufügen, wonach der Arbeitgeber Sie dem Arbeiter, der durch die Verhältnisse so weit fommt, verfügen vollständig selbständig über den Wechsel und ich hätte von der erfolgten Kündigung vor der Lösung des Arbeitsverhält- auch noch dafür bestrafen, daß er so weit fommt! Sie wollen einmal das Gesicht von Herrn Hartmann sehen wollen, als er nisses den Vater und Vormund zu benachrichtigen hat, sofern dem Arbeiter einen 3wang auferlegen, der seine Rechte schmälert noch junger Student war, wenn ihn der Herr Papa kein Taschenderselbe im Orte wohnt. und ihm die Möglichkeit nimmt, die Freizügigkeit auszunutzen, geld oder keinen Wechsel geschickt hätte. Herr Hartmann hatte Abg. Hirsch( fr.): Die Institution der Arbeitsbücher ist die doch gefeßlich gewährleistet ist. Wie kann dann die elterliche damals auch noch nicht die sittliche und wirthschaftliche Reife, in der heutigen Allgemeinheit nicht sehr alt. Bis 1878 fannten Autorität durch das Arbeitsbuch so wunderbar gestärkt werden! die er bei den jugendlichen Arbeitern für nöthig hält. Ferner: wir Arbeitsbücher nur für Fabrikarbeiter unter 16 Jahren. Die Die Eltern befinden sich oft in Abhängigkeit von den Kindern, die Herren Lieutenants verfügen schon mit 17-18 Jahren über ein Wenn die wirthschaft Einkommen. Sobald Sie ein Gesetz machen, wodurch für Studenten Bevormundung der Arbeiter über 18 Jahren findet sich in der welche ihnen Rostgeld bezahlen. Fabrikgesetzgebung anderer Länder fehr selten. Auch wir halten liche Noth den Vater zum Stlaven des Sohnes inacht, ein Arbeitsbuch eingeführt wird, welches fie zwingt, die Kollegien der Water dem Sohn auch dafür, daß die Scheidung zwischen jugendlichen und erwachsenen fann nicht entgegen regelmäßig zu besuchen, und wodurch die Lieutenants gezwungen Arbeitern richtig am Punkte der Vollendung des 18. Lebensjahres treten. Das Arbeitsbuch soll verhindern, daß die Arbeiter werden, ihre Löhne an den Herrn Papa abzuführen, werden wir vorgenommen wird und haben deshalb beantragt, die Pflicht zur sich monatelang auf der Straße herumtreiben. Soll es etwa das für diese Bestimmungen eintreten, früher nicht. Daran, daß man Führung eines Arbeitsbuches nur für die Arbeiter von unter so sehr ersehnte Recht auf Arbeit" verwirklichen? Die Arbeiter schon mit 18 Jahren König werden kann, will ich gar nicht 18 Jahren vorzuschreiben. Wir verkennen nichtwerth undBerechtigung laufen nicht aus Uebermuth auf der Straße herum, sondern aus erinnern, daran ist nicht zu rütteln. Charakteristisch ist, daß Herr der Forderung, daß man die elterliche Autorität stärken und Alles Mangel an Arbeit. Wenn der Vater oder Vormund oder die Hartmann es schon für eine große Zurückhaltung hält, wenn feine thun müsse, um dem heranwachsenden Geschlecht die Achtung vor Mutter das Recht erhalten, die Aushändigung des Arbeitslohnes Freunde ihren Antrag wegen der obligatorischen Arbeitsbücher den Eltern, vor Sitte und Gefeß einzupflanzen. Andererseits zu verlangen, so müssen schließlich auch Strafen eingeführt werden, für alle Arbeiter nicht erneuert haben. Der Vater tann nicht aber sprechen sich die Arbeitgeber selbst großentheils für die Be- um diese Bestimmungen wirksam zu machen. Dadurch wird der immer der beste Freund seines Sohnes fein. Denken Sie nur freiung der über 18 Jahre alten Arbeiter von der Pflicht zur Ortsgendarm zum Vertreter der elterlichen Autorität und zur an den Fall, wo Vater und Sohn in zwei verschiedenen Fabriken Führung eines Arbeitsbuches aus. So gut als wir die Eltern Stüße dieser schönen christlichen Weltordnung. Damit erreichen arbeiten. In der einen Fabrit bricht wegen unerhörter Herabschüßen wollen, müssen wir auch darauf bedacht sein, der Aus- Sie nicht die Zuneigung der Arbeiter. Es liegt Ihnen freilich drückung der Löhne ein Streit aus, an dem der Sohn theilbeutung der Kinder durch gewissenlose Eltern vorzubeugen. Gegen nichts daran, denn Sie glauben einen Rückhalt an Ihrer Macht nehmen möchte. Beide Fabrikanten sind gute Freunde. Wird die Tendenz des Antrages Winterer ist nichts zu sagen; er ist zu haben, besonders in den ländlichen Bezirken. Aber ganz von man nicht den Vater dazu bewegen, seinen Sohn von jenem Streif aber unnöthig und tritt überdies aus dem Rahmen des§ 107 felbst wird auch das Bedürfniß des ländlichen Arbeiters erwachen, fernzuhalten? Daß Herr Hartmann unseren Antrag als einen heraus. Es liegt in ihm eine schwere Belästigung der Unter- mehr Rechte zu bekommen. Sie schüßen den Arbeiter so, daß er reaktionären bezeichnet hat, verdiente im Kladderatsch" verewigt zu nehmer und sein Nußen wird kaum erheblich sein. Der Kontraft- schließlich sagen muß:„ Gott schüße mich vor meinen Freunden!" werden. Die Stimmung der Arbeiterkreise über die Ablehnung bruch ist eingetreten troß der gerühmten Knappschaftstassen; Er wird Sie nur als seine Feinde betrachten; denn seine Be- aller unserer Anträge findet in einem sächsischen Arbeiterblatt selbst diese haben sich als ohnmächtig erwiesen. Nicht auf wegungsfreiheit und sein Koalitionsrecht hemmen Sie. Sie ihren Ausdruck, in welchem der Reichstag mit einer Versammlung 3wirnfäden dürfen wir uns stüßen, wenn wir wirklich vorbeugend zwingen ihn, auf dem auch uns nicht sympathischen von Hühnerologen verglichen wird, die sich über das Wohl der thätig sein wollen, sondern auf das Gesetz und die freie Organi- Wege der Streits seine Forderung durchzusetzen. Wir sagen Arbeiter berathen. Wenn Sie so fortfahren, dann dürfen Sie fation. Ein solcher Zwirnfaden würde der Antrag Winterer sein. durchaus nicht, wie die Herren Freifinnigen, daß der Streit ein fich über dieses zweifelhafte Rompliment nicht beklagen. Abg. Winterer: Eine wirkliche Sozialreform ist nicht Panacee sei. Das Arbeitsbuch hat nur so lange einen Sinn, als Damit schließt die Diskussion. Der Antrag Auer wird möglich, wenn nicht das Familienverhältniß in den Ar- der Arbeiter felbft davon Nutzen hat, so lange also der Staat gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und der Volkspartei, beiterfreifen gebessert wird. Jedes Mittel muß uns recht sein, verpflichtet ist, den jugendlichen Arbeiter vor Unrecht zu schüßen. der Antrag Gutfleisch gegen die Stimmen der Sozialdemo welches diesem Verfall entgegenzutreten geeignet scheint. Von Wird dafür die Grenze auf 16 Jahre festgesetzt, so darf auch das traten, der Volkspartei, der Freifinnigen und des nationall. Abg. Weißdiesem Standpunkt wollen Sie unseren Antrag beurtheilen. Die Arbeitsbuch nicht länger gelten; dann kann es zum Segen ge- Eßlingen abgelehnt,§ 107 unverändert angenommen; desgleichen Arbeiterschutz- Novelle will die elterliche Autorität stärken. Die reichen. Wenn Sie den Arbeiter bis zum 21. Jahre in Ihrer ohne Debatte die§§ 108-112, die über Ausstellung, Inhalt und Industrie hat dieser Autorität bis jetzt teine Rechnung getragen. Gewalt behalten, so erreichen Sie nur, daß das Vertrauen zu Behandlung des Arbeitsbuchs Borschriften geben und gegen die Sie hat den jugendlichen Arbeiter behandelt, wie wenn eine Ihnen immer mehr schwindet. Wenn Sie wirklich eine Versöh- bestehende Gewerbe- Ordnung nur unwesentlich( namentlich in väterliche Autorität überhaupt nicht eristirte; sie zahlt ihn aus nung und Frieden mit den Arbeitern wollen, so schaffen Sie Folge der Ergänzung des§ 107) verändert sind. Nach§ 113 tönnen die Arbeiter beim Abgang ein Zeug= und entläßt ihn, ohne sich um den Bater zu kümmern. Diese etwas Anderes als ein Ausnahmegefeß. Selbständigkeit hat zu einer Unabhängigkeit des jugendlichen Ar- Geh. Rath Königs: Es ist eine Schattenfeite unserer niß über die Art und Dauer ihrer Beschäftigung fordern, beiters geführt, die die bedauerlichsten Zustände hervorgerufen Großindustrie, daß die jugendlichen Arbeiter zu früh zur welches auf Verlangen der Arbeiter auf Führung und Leistungen Selbständigkeit gelangen. Aus hat. Mit welcher unglaublichen Leichtfertigkeit werden die Ar- wirthschaftlichen fann. diesem ausgedehnt werden Den Arbeitgebern ist unterbeitsverhältniffe gelöst! Das Arbeitsbuch, wie wir es bis Grunde hat man 1878 die Arbeitsbücher eingeführt, und sagt, die Beugnisse mit Merkmalen zu versehen, welche den Zweck jetzt hatten, war in diefer Hinsicht vollkommen wirkungslos, wir haben keine Veranlassung, mit den bisherigen Wir haben, den Arbeiter in einer aus dem Wortlaut des Zeugnisses Es wird nicht ersichtlichen Weise zu kennzeichnen.( Der letzte Sah ist Bu eben weil das Buch die väterliche Autorität nicht kungen dieser Einrichtungen unzufrieden zu sein. tennt, weil der jugendliche Arbeiter zu jeder Zeit fündigen aber ohne eine Verschärfung nicht weiter auszukommen saß der Kommission.) Ist der Arbeiter minderjährig, so fann und das Buch ohne Wissen der Eltern fordern kann. sein, wenn das Ziel, die Stärkung der elterlichen Autorität, er- das Zeugniß von dem Vater oder Vormund gefordert werden; Sie verfallen dem Straßen, dem Bagabundenleben, ohne daß die reicht werden soll. Aus diesem Grunde ist der Vorschlag der auf ihr Verlangen muß es ihnen selbst ausgehändigt werden. Dem von der Kommission beschlossenen Zusatz beantragen die „ Den genden der Grenze sind diese Erscheinungen an der Tagesordnung, nommen hat. Abg. Hartmann( dk.): Wir haben unsere früheren Anträge Arbeitgebern ist untersagt, das Zeugniß mit einem Merkmale zu To in Elsaß- Lothringen. Nach den 14 Tagen der Kündigung verschwinden die jugendlichen Arbeiter, die Eltern erfahren davon auf Ausdehnung der Verpflichtung zur Führung von Arbeits- versehen, welches den Zweck hat oder geeignet ist, den Arnicht das Mindeste; Jahre vergehen und verschollen sind zahl- büchern bei dieser Gelegenheit nicht wiederholt, weil wir keine beiter in einer aus dem Wortlaut des Beugnisses nicht ersicht reiche Angehörige der Arbeiterfamilien. Da muß Remedur ein- Veranlassung zu weitgehenden prinzipiellen Auseinandersetzungen lichen Weise zu kennzeichnen. Abg. Molkenbuhr( Sozialdemokrat): Die Arbeitszeugnisse treten. Der richtige Standpunkt ist der, den unser Antrag ver- geben wollen, und deshalb habe ich keine Ursache, auf die allgetritt. Es ist die größte Sünde der kapitalistischen Produktion meinen Ausführungen des Abg. Wurm zu antworten. Wenn bieten gar keine Gewähr dafür, daß ihr Befizer in seinem Jache gewesen, daß fie die Familie ignorirt hat. Wie aber will der aber Herr Wurm zugiebt, daß die Arbeitsbücher für Arbeiter bis auch wirklich etwas leisten kann, sondern nur dafür, daß er in 16. Jahre nüßlich und heilsam find, warum sind dieser Branche beschäftigt war; in Amerika zum Beispiel Water mitwirken bei der Lösung des Arbeitsverhältnisses, wenn zum er von der Kündigung nichts weiß? Da besteht eine Lücke, die sie dann plößlich schädlich für die Arbeiter von 16 bis wird kein Arbeitgeber auf Zeugnisse Werth legen, aber bei uns verlangt ja hente Gegengründe nicht und ziehen für heute den Antrag zurück. Bis fähigkeit genommen wird, wird ihm nicht nur genommen zu von einem Arbeiter, den er wandernd trifft, zuerst die Vorzeigung benjenigen, der sein bester Freund auf Erden ist, auf seinen so würden wir gegen diefen Paragraphen nichts einzuwenden sondern um übertragen werden der Arbeitszeugnisse. Wenn Abg. v. Stumm( Rp.) bekämpft die von dem Abg. Hirsch Bater, der gleichfalls Arbeiter ist. Allerdings ist mit der jet haben, aber sie sind schädlich, denn sie werden zu geheimen MeriDadurch werden die Arbeiter zu Transentwickelte Anschauung, daß die geeignete Grenze für die Schei bestehenden verschiedenen Altersgrenzen für die minderjährigen gebraucht. Nun gran dem 18. Jahre zu suchen sei. Es handle sich nicht um die körper- Bestrebungen der Herren Hirsch und Wurm ist nicht das ge- merkungen im Zeugniß, die solche Kennzeichnung bezwecken, bei Strafe verboten, aber es giebt noch genug Mittel, Bemerkungen liche, sondern um die geistige Reife des Arbeiters, darum, wie ringste thatsächliche Material beigebracht worden. Abg. Wöllmer( dfr.): Wir verkennen nicht, daß eine gewisse hineinzubringen, die, indem sie andere Zwecke erfüllen, doch gelange er im allgemeinen Interesse bevormundet werden müsse, und diese geistige Reife werde entschieden erst bei 21 Jahren er- Abschwächung der elterlichen Autorität eingetreten ist, aber nicht eignet sind, zu Berrufserklärungen zu dienen, z. B. eigenartige langt. Allerdings habe das Arbeitsbuch bis jetzt die gewünschte bloß bei den Arbeitern, sondern bei der vornehmen Jugend. Die Färbung des Papiers, die Art des Abstempelns, das linter Wirkung nicht gehabt. Die jetzigen Borschläge der Vorlage, denen Motive geben zu, daß durch die Bestimmungen von 1878 den fireichen gewisser Worte gelten nach Vereinbarungen der ArbeitUm dem zu steuern, bitten wir Sie, fich die Kommission angeschlossen habe, feien ja aber gerade be- hervorgetretenen Mißständen ohne ausreichenden Erfolg zu geber als solche Mittel. stimmt, den größeren Schuß des Arbeiters und damit den wirk- steuern versucht worden ist. Die vorgeschlagene Abhilfe, eine unfern Antrag anzunehmen. Ginem Drechsler aus der Aft: Altwelcher Vorsitzender Vorsigender eines Streitausschusses war, fameren Einfluß des Arbeitsbuchs zu ermöglichen. Der Antrag Verschärfung, gehört zu den alten Methoden, die wir ja zur Ge- mark, es weder in der Altmark, noch sonstwo in Winterer würde ganz unausführbar sein und ohne Zweck eine nüge tennen. Damit ist nichts gethan; mit solcher Beweis- gelang Menge Schreiberei und Schererei hervorrufen. Auch. würde das führung hat man uns hier im Hause 12 Jahre hindurch ab: Deutschland Arbeit zu bekommen auf diese Weise die Arbeitgeber vermöge ihrer immer durch eine Anstellung minderjähriger Arbeiter überhaupt sehr gespeist, wenn es sich um die Verlängerung des Ausnahmegesetzes machen weiter Aus unserem Antrage eine Art von Sympathie zu sich ausdehnenden Verbindungen die Arbeiter zu willenlosen Maerschwert werden. Redner empfiehlt die Annahme der Kommissions- handelte. beschlüffe. folgern für die Einrichtung der Arbeitsbücher, wäre irrig. schinen. Ich habe eine solche schwarze Liste, auf denen die den Ausdruck Spres punsches, den Arbeiter recht lange in einen Jahren beliebten Rückwärtsrevidirung ber verbe- Ordnung in der Hand gehabt. Hamburger Arbeitgeber haben in einem Abg. Wurm( Soz.): Wir sehen in dem Arbeitsbuch nur Wir wollen nur den Weg eigen, wie er Gewerbewolf Ramen von solchen in Verruf erklärten Arbeitern standen, selbst Ausnahmezustand zu stellen. Als 1791 das bürgerliche mobile wieder herauskommen könnten. Man darf, hier auch nicht den Vertrag die Bestimmung, daß Ärbeiter, die gestreift haben neer Kapital durch die gewaltige Revolution in Frankreich sich die Begriff der bürgerlichen und der gewerblichen Mündigkeit ver- die ausgeschlossen find, nicht beschäftigt werden dürfen. Nun sind felben Rechte errang, Die pas immobile schon früher besaß, da wechseln. Letztere iſt bei den Arbeitern sicherlich mit 18 Jahren auch in diesem Paragraphen wieder Bestimmungen über jugendficherte es sich auch dieselben Privilegien, und man erfand damals erreicht, während das bei Mitgliedern anderer Geſellſchaftsklassen liche Arbeiter vorhanden, und sie werden nen über jugendin Frankreich das Arbeitsbuch, das allerdings im vorigen Jahre in diesem Alter noch nicht der Fall zu fein braucht. Herr motivirt, beſſere Zucht unter die jugendlichen Arbeiter ou ben dort wieder abgeschafft tit, während wir es in verschärfterer Form Winterer hat ganz richtig gefühlt, daß froß aller dieser wohl- breiten; die Motive führen an, daß gerade jugendliche Arbeiter wieder einführen. Das Arbeitsbuch soll nicht nur die elterliche meinenden Absichten der Regierung noch eine Lücke bleibt. Herr sich durch unmäßigen Besuch von Wirthschaften und frühzeitige Autorität ſtüßen, sondern das ausgesprochene Werkzeug sein, um v. Stumm hat sich aber gegen die Art ben gösung erklärt. Ueber Seirathen hervorthun, ohne daß sie andere Einnahmequellen den Arbeiter bis out 21. Jahre vem Unternehmer gefügig zu diese Schwierigkeit täme man mit der Annahme unseres Antrages haben, als ihren Arbeitslohn; aber die Regierung versäumte es, machen. Das wird auch von der Regierung nicht geleugnet: hinweg. Dekonomisch muß die beabsichtigte Beeinträchtigung der statistische Angaben über die Zahl der Heirathen jugendlicher Ardenn in den Motiven steht, daß durch das Arbeitsbuch die allzu Bewegungsfreiheit des jugendlichen arbeiters als verwerflich beiter zu machen, wozu fie doch in der Lage war; übrigens hat auch große Bewegungsfreiheit der minderjährigen Arbeiter ein- erscheinen. Die Seßhaftigkeit gewaltsamt fördern wollen, wo die der ältere Arbeiter keine anderen Einnahmequellen, als seinen die Ar- natürlichen Borbedingungen für die Entwickelung der Industrien Arbeitslohn, und wenn der Arbeiter nicht früher heirathen foll, soll; und es wird auf Unbequemlichkeit hingewiefen, daß nicht vorhanden sind, das kann i hemmend und störend als wenn er noch andere Einnahmequellen bejißt, so verbieten zum Ausdruck auf die Entwickelung unseres wirthschaftlichen Lebens ein- Sie damit den Lohnarbeitern überhaupt das Heirathen. In den Arbeiter ihre Meinung Familie diesem Unheil steuern fann. Namentlich in den Ge- verbündeten Regierungen entsprungen, den die Kommission anges bgg. Auer und Genoffen folgende Fassung zu geben: gedämmt werden beiterstreits und die jugendlichen Motiven wird auch auf die Zahl der jugendlichen Arbeiter hin- bezw. 75 M. nur für die über den atlantischen Ozean gehenden wäre auf den ersten Augenblick mit der Devise gleiches Recht für gewiesen, die sich an der Streitbewegung der Bergarbeiter be- Fahrten normirt, für die Dampfschiffe auf der Nord- und Ostsee Alle" geeignet als eine demokratische zu erscheinen. Unsere Leser theiligten, und bemerkt, daß 11 pCt. aller streifenden Bergarbeiter gelten diese Heuerfäße nicht. Die Hamburger Heizer und Trimmer glauben wir auf das demagogische, das in den obigen Säzen jugendliche waren; aber nach einer anderen Statistik betrug die haben durchaus feine maßlosen Forderungen gestellt, die Sätze liegt, nicht erft verweisen zu brauchen. Wie es mit dem ungleichen Zahl der jugendlichen Bergarbeiter 25 pet. aller Bergleute. Das sind für die transatlantischen Dampfer sogar noch viel Recht, zu Ungunsten der Unternehmer angeblich ungleichen Recht, den ( Sehr richtig! bei Verhältniß der Streifenden ist also gar nicht so ungünstig. Will zu niedrig. Sozialdemokraten.) bestellt ist, erhellt aus dem, daß in zahlreichen Fabriken laut man die Minderjährigen vom Streife ganz ausschließen, so bringt Die Heizer brauchen auf diesen Fahrten viel größere Auss Kontrakt des„ freien" Arbeiters mit dem" unsreien" Fabrikanten man fie in eine Lage, welche für ihre weitere Entwickelung die lagen, selbst die Seife liefert ihnen die arme Direktion nicht. Die dem letzteren das Recht zusteht, den ersteren sofort zu entlaffen, schädlichsten Folgen haben kann; durch den lehten Abfah des Arbeiter anderer Industrien würden für diesen Sah nicht ein- während der erstere die durch die Gewerbe- Ordnung bedingte Kommissionsantrages bringen Sie den minderjährigen Arbeiter, mal arbeiten.( Präsident v. Levehow ersucht den Redner zu Kündigungsfrist einhalten muß. deffen Vater thn nicht an einem Streit theilnehmen lassen will,§ 118 zu sprechen.) Dann wird sich später Gelegenheit finden, der aber selbst den Streik für unerläßlich hält, in eine Lage, die darüber mehr zu sagen. den Familienfrieden nicht fördert, sondern die noch mehr Un- Damit schließt die Diskussion. Persönlich bemerkt frieden in den Familien schafft und Verbitterung und Haß hervorruft. Man fann doch schließlich nicht mehr von Abg. Biehl: Wenn Herr Grillenberger glaubt, daß irgend der Ansicht ausgehen, daß jeder Streit ungerecht und ein Angriff, der auf mich erhoben worden ist, wahr sein muß, unbegründet ist! Mit folchen Vorschriften, wie sie der weil er in einer Zeitung geftanden hat, so bewundere ich die letzte Paffus Des Rommissionsantrages enthält, treiben Naivität des Abg. Grillenberger, der selbst Verleger einer Zeitung Gie eine große Zahl der jugendlichen Arbeiter ins Ausland, ift.( Große Heiterkeit.) bedenken Sie diese Wirkung des Gesetzes, und um diese Abg. Grillenberger: Der betreffende Fall ist im größten schädlichen Wirkungen zu vermeiden, bitten wir Sie, den Theil der bayerischen Presse verhandelt worden. Die fachliche Auseinandersetzung, welche Abgeordneter Weiter ergeht das Blatt sich dann in Wünschen bezüglich der Bestrafung und Verhinderung des sogenannten Kontratt bruches, natürlich nur sobald dies von den Arbeitern geschieht. Es wünscht, daß die Vertreter der„ Ordnungsparteien dahin wirken mögen, daß dem armen Unternehmer das Recht zustehen soll, einen wesentlichen Theil des Lohnes als Raution einzubehalten. Dies die alte Forderung unserer Schlotjunker! Aber nicht allein zum Schutz gegen Ausstände, sondern auch für sonstige Entschädigungen soll die Raution da sein. Da würde dem„ freien" Arbeiter feine Raution wohl bald mittelst der famosen Strafgelder verschwinden. Man wende nicht ein, daß hierdurch den Arbeitern macht werde. Die meisten Streifs sind doch bisher nicht plöglich ausgebrochen und vierzehntägige Ueberlegung würde für die Verständigung beider Theile müßlich sein." legten Satz zu streichen und den von uns beantragten Zujab Grillenberger hieran anknüpfen will, wird vom Präsidenten nicht das Koalitionsrecht verkümmert und ein Streit unmöglich ge anzunehmen. Abg. v. Stumm vertritt die Faffung der Kommission. Der zugelassen. Vorredner sei darauf aus, auch die Ausstellung von Arbeits-§ 113 wird unter Ablehnung des Antrags Auer unverändert büchern oder Arbeitsscheinen seitens der Unternehmerverbände angenommen, ebenso§ 114 ohne Debatte. Um 4/4 Uhr wird die Fortsetzung der Berathung auf oder anderer Vereinigungen als eine solche verbotene Kennzeichnung der Zeugnisse zu erklären. Es müsse doch den Arbeit Montag, 1 Uhr, vertagt. gebern das Recht zustehen, bei Annahme der Arbeiter zu prüfen, mer nach ihrer Ansicht der Bessere und Tüchtigere sei. Der Zusatz sei überdies gerade von den Sozialdemokraten inhaltlich genau übereinstimmend mit der Kommissionsfassung beantragt worden. Wer die Stärkung der elterlichen Autorität will, muß auch den letzten Absatz wollen. Lokales. Das leuchtet ein, inzwischen fönnte der Fabrikant sich neues Arbeitsmaterial, neue Hände" herbeischaffen schade nur, daß wir noch keinen Bonentarif haben, dann wären die Kulis aus dem Osten in Kürze und ohne sonderlichen Kostenaufivand herbei geholt und der andere Theil der Arbeiter? Je nun, der hat ja auch unterdessen Zeit, nach anderer Arbeitsgelegenheit zu suchen. Ein probates Mitteldhen! Zum Kapitel der., Arbeiterfürsorge". Die höchste ArDer Verkauf von finnigem Fleische auf dem Viehhose, Geh. Rath Königs erklärt sich im Anschluß an die Aus- beitertugend ist bekanntlich das„ Sparen", deshalb find die Herren welcher bereits vielfach Gegenstand öffentlicher Erörterung und führungen des Avg. v. Stumm gegen den Antrag Auer. Kapitalisten bestrebt, diese Tugend auszubilden und ihre" Ar- legthin in der Stadtverordneten- Bersammlung einer Interpellation Abg. Biehl: Gerade die Ausschreitungen der Arbeiter beiter zum Sparen anzuhalten. In ergöglicher Weise" sucht das des Maistrats seitens des Stadtverordneten Singer gewesen ist, durch die Massenstreits haben zur Bildung dieser Arbeitgeber- Berl. Tagbl." für das„ Refag'sche Sparsystem" Reklame zu wurde, wie es scheint, bisher etwas einseitig behandelt, und zwar verbände, wie des Hamburger, geführt, über welche sich jetzt der machen, indem es einen Artikel vom Stapel läßt, aus dem zu er nur vom hygienischen und ästhetischen Standpunkte aus. Ange Abg. Molkenbuhr beklagt. sehen ist, daß in den Bichorienfabriken von F. F. Resag, Berlin nommen auch, daß die vom hygienischen Standpunkte aus ers Abg. Moltenbuhr: Wenn auf einem Entlassungsschein zu- und Köpenick( Inhaber F. W. Detting) ein sehr nachahmens- hobenen Einwendungen durch die Ausführungen des Stadtrath fällige Tintenflecte sich befinden, muß man doch auf den Gedanken werthes Sparsystem" eingeführt ist, derart, daß jeder Arbeiter von Bübner, daß die getroffenen Vorsichtsmaßregeln jede Gefahr einer tommen, daß diese Tintenflecke absichtlich angebracht sind, wenn dem in einem Jahre verdienten Lohn zehn Prozent gutgeschrieben Gesundheitsschädigung ausschließen müssen, indem durch den der neue Arbeitgeber, sobald er der Flecke anfichtig wird, dem erhält bis zur Höhe von 100 M.; diese Prämie kann erhoben, Koch'schen Dien" jede Finne getödtet und das Fleisch dadurch Arbeiter feine Arbeit giebt. Für solche Fälle ist mein Antrag aber auch gespart werden und wird dann mit fünf Prozent ver appetitlich und gefund werde, widerlegt seien, so werden ficher bestimmt. Man muß doch bedenken, daß durchschnittlich die Gezinst. Wer bis zu 300 M. anstehen läßt, erhält noch ein Prämie fich aber die ästhetischen Bedenken nicht beseitigt durch die seye etwas anders gehandhabt werden, wenn es sich um einen von 30 M., bis zu 1000 m. aber 140 W.( Großartig! Befundung des Stadtrath Hübner, daß er selbst auch mit Arbeiter oder einen Arbeitgeber handelt.( Unruhe.) Wenn der Die Prämie betrug für das Jahr 1890 über 7000 M. Appetit Savon gegessen habe. Hamburger Arbeitgeber- Verband ausgenutzt werden soll, die und es hatte, wie das Berl. Zagbl." erzählt, nach den verschieden! Doch das nur nebenbei! Jetzt kommt aber einzelnen Arbeiter dem Hungertode zu überliefern( Oho! und Aeußerungen der Arbeiter zu der Arbeiter zu den Inspektoren den An- die Deutsche Gastwirths- Zeitung" daher und gewinnt der Murren), durch Hunger sie zu zwingen, gesetzliche Rechte aufzufchein, als wollten die Arbeiter sich die Prämie auszahlen lassen, Angelegenheit eine ganz neue Seite ab. Das Fachblatt zeigt sich geben, dann muß eine gesetzliche Vorschrift diese Schändlichkeiten wodurch aber der Zweck der Einrichtung verfehlt gewesen war sehr erfreut darüber, daß der Magistrat, nach den Erkläwäre.()- Den Zweck des Sparsystems" erfahren wir aus rungen feines Vertreters, neben seinen vielen Wohlthätigkeite Geh. Rath Lohmann protestirt gegen die Ausführungen folgendem:„ Die Erfahrung hatte Herrn Detting gelehrt, daß Einrichtungen für die ärmere Bevölkerung in dem ursprünglich des Abg. Wolfenbuhr, betreffend die verschiedene Hand- Arbeiter, bie" etwas Kapital besigen, auch die ordentlichsten finnigen Fleisch ein neues Mittel gefunden hat, den Armen the habung der Geseze, sobalb es sich um Arbeiter und Arbeit gutgesinntesten() und brauchbarsten(!) find( D. h. die aus Furcht, Zoos ein wenig zu erleichtern(!). Doch drängt sich ihr dabei die geber handelt. ihr bischen Gespartes" zu verlieren eventuell außer Arbeit zu etwas indistrete Frage auf verhindern. Frühstückszeit nicht zu betreten? viele andere Arbeiter aus dem Brot bringen. berichtet. Die Geschmäcker sind eben " die ganze Sache von einem ganz Abg. Biehl: Im ganzen Hause hat stets Entrüftung ge fommen, nicht„ mudsen" und da es darauf antam(!), durch anderen Standpunkte aus beleuchtet-, warum dieses nun ge herrscht, wenn bekannt wurde, daß man den Arbeitern nicht das das Sparsystem die Arbeiter zu solchen und zu kleinen Kapita- funde Fleisch nicht auf öffentlichem Markt verkauft wird; ferner Nöthige zum Leben giebt. Ich habe gesagt, die maßlosen Aus- listen( D) zu machen, so versammelte Herr Detting feine Arbeiter bie andere, wodurch die Käufer, wenn es eben nur an Arme abe schreitungen der Arbeiter haben in Hamburg die Veranlassung zu um sich und machte sie darauf aufmerksam, wie anders sie als gegeben wird, diese ihre Armuth" beweisen? Unbedingt kann der Gründung des Verbandes gegeben. War es nicht eine maß- Familienväter dastehen würden, wenn sie ein Kapital von 1000 m. Der Magistrat, so folgert die„ Deutsche Gastwirth- Zeitung", billiger loſe Ausschreitung, wenn die Arbeiter den Arbeitern zumutheten, und darüber das ihrige nennen( o über solche väterliche Für- nuts verdauen, wenn das einem Kochverfahren unterworfene Fleiſch feiner Innung beizutrken und ihre eigene Werkstatt während der forge!), wie sie dann sorgenfrei in die Zukunft blicken(!?) würden, ton fissir tes iſt, und fragt nun etwas neugierig:„ In welcher Abg. v. Schalscha: Viele Arbeiter sprechen auch ihrerseits( Warum? Weil die Arbeiter zu lippig leben und alles vergeuden, wei, bu sein tonfiszirtes Fleiſch, wenn auch zu billigerem Breife fiber die maßlosen Ausschreitungen ihren Genossen, welche dadurch oder weil der Arbeitslohn in einem zu minimalen Verhältnis nugbar gemacht wird?". Das Fachblatt giebt sich der Hoffnung Hamburgischer Senator Burchard erklärt, daß die Ham- wurden nach" ber warmen Ansprache ihres Chefs bald anderen ihre Beantwortung finden werden und es wäre zu wünschen, das steht zu dem„ Entbehrungslohn" der Unternehmer?) Die Leute hin, daß diese Fragen sicher in der einen oder der anderen Art burger Streits in Szene gesezt werden, um die Baumeister zu Sinnes, zumal ihnen Herr Detting darauf ein Sparkassenbuch diese hoffnung sich nicht als eine trügerische erweist. Welche bestrafen, weil sie sich der Feier des 1. Mai widersetzt hätten. überreichte, in welches die Prämie eines jeden Arbeiters zur Ver- schönen Aussichten sich uns übrigens noch eröffnen, das ergiebt Nicht um die Ausnutzung einer günstigen handelte es sich. Die Löhne in Hamburg sind die höchsten, Frist gab, zu überlegen, ob sie das gute Wert durch Sparsamkeit städtischen Fleischschau in Berlin, in der Beitschr. f. Fleisch Konjunktur infung eingetragen war( Spartaffe und 5 pet.?) und ihnen sich aus einem Artikel, den Herr Dr. Hertig, Direktor der welche überhaupt in Deutschland gezahlt werden. In dieser Be- unterstüßen wollen oder nicht( d. h. die Fabrik verlassen?). Zur Milch- Dygiene" veröffentlicht und in dem es u. 2. heißt: Bu ziehung hat Herr Moltenbuhr thatsächlich unrichtiges Ihnen Genugthuung( 1) des Herrn Delting konnte er bereits anderen nächst wird in Berlin das Kochen nur von sinnigem Fleische vor Abg. Grillenberger: Die jebige Fassung des Paragraphen Rapital stehen ließen und die, welche bereits vorher über einen Beberben in Uebereinstimmung mit den Ergebnissen der wissens Tages fonitatiren, daß über drei Viertel der Arbeiter das ganze fich gehen; es darf aber angenommen werden, daß die städtischen Beschlusses. Unser Antrag will sie wieder ausgleichen. Geheim- fchuldigten und versprachen, für die Folge auch sparsamer noeren Fleiſches als Nahrungsmittel für Menschen gestatien rath Zohmann ging auf die Verhältnisse der Hamburger Arbeit leben() und die ganze Prämie sparen zu wollen: einige werden, sobald festgestellt ist, daß diejenigen Eigenschaften bes geberverbände nicht ein, weil er darüber nicht unterrichtet sei. baten sogar um wöchentliche Abzüge(!!), um die 100 m. bald Fleisches, welche dessen Verkauf in rohem Zustande nicht bit Bei allen Anschuldigungen über Lässigkeit der Staatsbehörden ist wieder zu erreichen, andere aber brachten sogar noch ihre Privat- statten, durch den Kochprozeß beseitigt werden. die Regierung regelmäßig nicht unterrichtet; gegenüber angeb- Grsparnisse zur Einlage( D), fodaß Herr Detting sich bereit erklärte, lui dem besten Wege, die abbederei in eine Gartüche umgewandell lichen Ausschreitungen der Arbeiter dagegen haben die Herren diefe auch mit 10 pet. bei 300 M. zu prämiiren." Die Ab- werden zu sehen! Profit Wahlzeit! ihr Portefeuille immer voll Material.( Seiterkeit.) Die Arbeit hängigkeit der Arbeiter von ihren Brotherren" ist zu bekannt, geber, die nach ihrem Statut ausdrücklich eine Abänderung der als daß dergleichen Vorkommnisse, wie sie hier geschildert- die Ein Kapitel zur freien Konkurrenz". Die bekannte, Gesetzgebung bezwecken, dürfen mit einander in Verbindung Glaubwürdigkeit derselben vorausgefekt-, für einen„ Aft der vor ca. 1/2 Jahren im„ Berliner Boltsolait" wegen ihrer treten; thun dies die Fachvereine, sofort freien Willensäußerung" gehalten werden könnten, beun es ist, Arbeiterfreundlichkeit" vielbesprochenen Firma Loeser und Wolf eingeschritten. Ich Ich verweise Sie auf die Maurerprozesse nicht anzunehmen, daß sich denkende Arbeiter freiwillig durch der betreibt in Berlin in mehr als fünfzig Geschäften einen schwungin Berlin, die Gewerkschaftsprozesse in Magdeburg; in Gs Königsberg ist sogar jüngst eine Anzahl von Vereinstige Sparsysteme" töbern lassen, die lediglich im Interesse der hajten Bigarrenhandel. Es ist bekannt, daß die Firma in der Unternehmer liegen, welche fich durch dieselben„ orbentliche", liebené Weise den Gigenthümern von Edhäusern die vorständen bestraft worden, weil sie sich zu einer Fahnenweihe„ gutgesinnte" und" brauchbare" Arbeiter süchten wollen, b. b. Läden zu fast unerschwinglich scheinenden Preisen abmiethet. zusammengethan hatten. Wenn Sie das bestrafen, muß man dieselben noch abhängiger von sich zu machen suchen, als dies an auch gegen die Arbeitgeberverbände vorgehen. Die Bereinbarung und für sich schon der Fall ist. Die denkenden Arbeiter wissen bis bahin jahrelang eine Filiale besagter Firma führte, emb Vor einem Jahre wagte ein junger strebsamer Kaufmann, det der Arbeitgeber zu dem Zwecke, der ebenfalls im Statut an- sehr wohl, daß die„ Bramien" nur ein Trintgeld bedeuten gegen jolchen Untladen( Starle uno griebrichſtraßen- ce) zu miethen und gegeben ist, am Streife betheiligte Arbeiter nicht mehr in Arbeit über dem Mehrwerth ihrer Arbeit, der in die Taschen der Unter- ich zum Merger der Kapitalisten darin zu etabliren. zu nehmen, ist ein direkter Versioß gegen die Gewerbe- Ordnung, nehmer fließt. Deshalb verlangen benkende Arbeiter auch nicht schäft ging gut, da die Lage vorzüglich war. Der Inhaber hats welche die Koalitionsfreiheit gewährt. Der erste Streite in nach folchen ihnen aufoltroirten„ Sparfystemen, sondern nach sich butch jahrelange Kontratte sicher geglaubt. Da kommt ma Hamburg ist ausgebrochen, weil die Unternehmer erklärt hatten, bem vollen Grtrage ihrer Arbeit; dann würden fie forgenfrei in aus unter Subhastation und ein Better erstgenannter Firma jeder am 1. Mai Feiernde werde bis zum 5. Mai nicht in Arbeit die Zukunft blicken tönnen und nicht, wie heute, der Armenpflege erſteht das Haus und ohne Weiteres wird der Ladenbetter el genommen werden. Die Höhe der Löhne, mit der sich der Ver- zur Last fallen! treter der verbündeten Regierungen so, dict" gethan hat, ist nicht So find wi einen Das Ge fündigt. Loefer und Wolff haben nun auch diese Ecke und viels leicht damit einem ftrebsamen Kaufmann seine Existenz ge vorhanden. Die Löhne bedeuten für Hamburg keine hohe Lebens- Ein echtes und rechtes Kapitalistenblatt, das„ BentralZentralnommen. haltung, weil die Lebensmittel seit dem Bolltarif bedeutend ver- organ für die Textilindustrie", welches hier in Berlin das Licht theuert sind. v. Schalscha bemerke ich, daß mal in ganz der Welt erblickt, beschäftigt sich in legter Zeit unausgefeht mit the land gesammelt Der häufig in Lehrer und Posthalter find nicht bloß in den Dörfern Hungersnoth zu schüßen. Im Regierungsbezirt Oppeln beträgt langen Lamentationen über die sogenannte Arbeiter- Schuh" noch ganz dicht bei Berlin für angemessen. In Schmargendorf die große Mehrheit der Löhne unter 500 Mart, dort einkommen auf 600 Mark 811 Dirt eine Arbeiterforporation fich bemüht, das Arbeiter beiterschutzes scheint dem Blatte ziemlich schwer im Magen zu Rebrer bewarb sich um die Boſtagentur. Die Gemeindevertretu normiren, wird das liegen. So fchreibt es: gleich für eine maßlose Ausschreitung erklärt. Was Herr Biehl über die Forderung der Hamburger Arbeiter fagt, daß die Ar- haben ist unwahr und hier im Hause schon oft widerlegt worden. Was daß lektere ihren Arbeitgeber behandeln." jüngst in bayerischen Blättern über die eigene Geschäftsführung machter Löhne bezeichnet werden. Präsident v. Levehow rügt diesen Ausdruck. unter den Kapitalisten Diese Herren, die selbstverständlich den besten Willen an den Lehrer Protest, weil sie der sonderbaren Meinung war, schade nur, daß ihrem Willen die Einsicht nicht ent- daß die Kinder einen Berlust an Ausbildung erführen, wenn der beitgeber nicht mehr Innungen angehören und die Werkstätten spricht, haben wohl selten eine Ahnung davon, daß heutzutage Lehrer den Unterricht unterbräche und den Dienst als Bofthalter während der Frnhstück- und Mittagpausen nicht betreten dürften, nicht mehr der Fabrikant die Arbeiter behandeln kann, sondern versche. Darov Entrüstung unter einem Theil der Gemeinde des Herrn Biehl verbreitet wurde, fann auch nur als maßlose welche auch nur dem Gehirne eines vom Kapitalsintereffe voll- nahme der Postagentur ausspricht, weil anderenfalls die Pojtagentur Wer lacht da? Das ist fürwahr die neueste Entdeckung, die nan dem Lehrer alles Vertrauen und den Dank für die Ueber mitglieder. Es wird eine Erklärung in Zirkulation gefest, durch Herabdrückung der Löhne und Verkürzung vertragsmäßig ausge- ständig in Beschlag genommenen Menschen entspringen konnte. wahrscheinlich wieder hätte eingehen müssen. Die„ Boff. 3tg.", ein hoffentlich werden die Herren Fordenbeck und Konsorten den liberalismus, theilt den Fall mit, getraut sich aber nicht, ein Urtheil Ich gebe zu, daß das etwas start ist, aber bei Herrn Biehl felben nicht auch wieder durch Majoritätsbeschluß wegleugnen darüber auszusprechen. Sie nennt die Sache, absonderlich" und meint: follte es nicht Wunder nehmen, wenn die Stlaven Arbeitgeber" Wie die Angelegenheit sich gestalten wird, ist noch nicht abzus würdig wäre, sagt die Boss. 8tg." nicht; fie wagt überhaupt Daß die Angelegenheit" der Gemeinde Krähwintel Ein Verlassen der Arbeit ohne Kündigung ist nach fein Urtheil und hält vielleicht die freiheitlichen Grundfäße" bes Abg. Molkenbuhr: Die Absicht, das Zeugniß zu fenn wenn es, wie bei Streifs, alle Arbeiter einer Fabrit auf einmal foll, während der Schulstunden noch einen anderen Beruf und nach in Arbeiterkreisen immer mehr üblich geworden, und Liberalismus für gefährdet, wenn es einem Lehrer verwehrt fein zeichnen, fann vorliegen, ohne daß es gelingen würde, thun, dann soll die gemeinschaftliche Rechtsverlegung Vieler, treiben. Sieht der Voss. 3tg." und dem 1891er Deutschfreifinn find starte Mittel nöthig. Abg. Möller: Die Forderung der Arbeiter in Hamburg ist denn doch wenigstens in einzelnen Gewerben in der That als maßlos zu bezeichnen, wie die Geschichte des Heizerstreits beweist. ich au freien" Herren, zu König"" Stumm! Lohnarbeitern, machten." Armer fehen." biese Absicht nachzuweisen. Weil der Bremer Lloyd" feine sogar die unerlaubte Handlung der Einzelnen zu einer erlaubten ganz ähnlich. Leute schlechter bezahlt, als es in Hamburg der Fall ist, itempeln. So wenigstens sagen die sogenannten ArbeiterDarum soll es maßlos fein, wenn die Hamburger Heizer und führer" den ihnen blindlings folgenden Leuten. Diejenigen, streben! Cholera- Brieffcheere. Das Postmuseum ist unlängst durch Rohlenzieher eine Besserung ihrer jämmerlichen Löhne an welche noch nicht allen Sinn für das gleiche Recht beider einen ganz eigenartigen Gegenstand, welcher uns die Wirrfale der Theile(!) verloren haben, werden doch eingeftehen müssen, daß im Anfange der dreißiger Jahre in Deutschland withenden Tommen das Recht ab, über die Verhältnisse der Hamburger gung haben müssen, wenn ihnen die Löhne zu hoch sind.(!!) der Verkehrs- 3tg." zufolge, eine fogen. Cholera- Brieffcheere" Abg. Schwark( Soz.): Ich spreche dem Abg. Möller voll- die Fabrikanten das gleiche Recht, also Entlassung ohne Kündi- Cholera ins Gedächtniß zurückruft, bereichert worden. Es ist dies, Wirklich es wird uns immer flarer, daß ein Unternehmer ein genau in Form einer Scheere sauber aus Birnbaum- Hols nicht etwa ein zum Schneiden bestimmtes Instrument, fondern Die Hamburger Heizer und Trimmer haben Heuersäge von 85 schuh eine brennende Frage geworden ist! Obige Forderung geschnitztes und sorgfältig vernietetes fleines Gestell von 60 Benti Heizer und Trimmer zu sprechen. Erst müssen Sie die Sache Solche Zustände fann nur ein Anarchist wollen." felbft durchgemacht haben( Heiterkeit), ehe Sie darüber urtheilen. Б li b if 2 D n C D ju f fo ge= meter Lange, welches an seinen Endpunkten mit scheibenförmigen, I gegen die unwürdige Behandlung und von Born und Trunken- feßen. Chefredakteur Stephany bestätigte, daß die Entlassung des zum Festhalten glatter Gegenstände bestimmten Holzstückchen ver- heit hingerissen, sagt er, daß die schöne Besitzerin des Gutes seine Dr. Brahm aus dem Kritikeramt der Boff. 3tg." wegen der an sehen ist. Diese Scheere hat in den Jahren 1830 und 1831 den eigene Tochter sei. die Franks. 3tg." gelieferten Berichte über das Wallner- Theater Beamten der Posischalterstelle in Görlitz dazu gedient, die Unter dieser erschütternden Eröffnung wissen beide Ghes erfolgt sei. Der off. 8tg." feien betr. Nummern vom Publikum überbrachten Briefe durch die damals sehr tieinen gatten natürlich nichts anderes, als dem Alten für die Beder Frantfurter 8tg." sugestellt worden, in Schalterfenster in Empfang zu nehmen, um sich gegen etwaigen wahrung des Geheimnisses Geld zu bieten. Geld, viel Geld soll me I chen nicht Notizen, sondern Kritiken des Ansteckungsstoff zu schüßen. Ob die Briefschaften in gleich um- er erhalten, wenn er erklärt, daß das, was er gesagt habe, Herrn Brahm standen, welche voraussehen ständlicher Weise von einer Dienststelle zur andern geschafft, bezw. unwahrheit sei, daß er im ungewohnten Weinrausch sich zu einer mußten, daß er im Wallner- heater den Empfängern zugestellt worden sind, darüber schweigt die unsinnigen Aeußerung habe verleiten lassen seine Zukunft foll wefen. Als er zur Verantwortung gezogen worden, habe Geschichte. Cher darf man annehmen, daß die Postbeamten von sicher gestellt werden, wenn er den Besitzenden die Ruhe ihres Dr. Brahm nicht direkt in Abrede gestellt, im Theater gewesen Anno 30 im Verkehrsinteresse rasch wieder zu einer normalen sogenannten Gewissens läßt. zu sein, sondern er habe die Wendung gebraucht: um so Behandlung der Postsendungen übergegangen sein und es vor- Man hatte sich in dem Alten getäuscht, er will nicht; etwas geschrieben zu haben, brauche man do ch im gezogen haben werden, dem bösen Baziffus" durch fleißiges er will sich sein Geheimniß, das Geheimniß seines Lebens, nicht nicht Theater gewesen zu sein." Das Einspriten von Choleratropfen verschiedener Art zu Leibe" zu mit Geld abfaufen lassen- aber er erzählt feiner Tochter die Publikum seze natürlich voraus, das Stück, welches er rezensirt, gehen. Geschichte feiner„ Sünde", die Geschichte von dem rohen, selbst- auch selbst gesehen habe. Wenn es sich um eine politische Korrespondenz Die hiesige Kriminalpolizei ist seitens des Detektiv- De- süchtigen Manne, der seinem schwachen, wehrlosen Weibe gegen handelt, dann könne es wohl vorkommen, daß Jemand, der lange Die hiesige Kriminalpolizei ist seitens des Detektiv- De- über schließlich zur Heßpeitsche greift, nachdem er es hintergangen im Auslande gelebt hat, die Verhältnisse genau tennt und eine partements der Stadt London darauf aufmerksam gemacht und verlassen hatte. Die Erinnerung hat den Greis so mächtig Anzahl von Beitungen aus jenem Auslande zur Verfügung hat, worden, daß dort ein etwa 45 Jahre alter Mann am 16. d. M. bewegt, daß die Kräfte ihn verlassen er stirbt in den Armen hier sogenannte„ Originalforrespondenzen" schreibt. Dabei handele eine kleine Tasche gestohlen habe, welche mit der Bezeichnung Eine solche Kunstkritik seiner Tochter. es sich aber nur um Originalarbeiten. " Bank von Schottland" in goldenen Buchstaben versehen war Man sieht, daß wir es hier mit einem Drama im eigent nach dem Hörensagen erscheine unzulässig, sobald dieselbe den und eine große Anzahl Banknoten der Bant von England entlichen Sinne des Wortes nicht zu thun haben. Aber in dieser Rahmen thatsächlicher Mittheilungen überschreitet. Herr hielt. Unter diesen befinden sich sieben Papiere über je 1000 2ftrl., bramatischen Erzählung finden sich soviele Perlen der Darstellungs- Lebrun, der frühere Direktor des Wallner- Theaters, vermochte welche das Datum des 14. März 1890 und die Nummern 68 920, 69 538, 69 537, 69 602 bis 69 604, 69 515 und kraft, daß man über die Schwächen des szenischen Aufbaues nichts darüber zu bekunden, ob Herr Brahm nach seiner AusDirektor weisung aus dem Theater dasselbe wieder betreten. 69 516 tragen. hinwegsehen kann. Die Vertretung der Hauptrolle lag in den Händen des Dstar Blumenthal, als Zeuge vernommen, bestritt, jeSein Kusoftin war eine Bravourleistung, gut| mals als Denunziant gegen den läger aufgetreten zu sein. Er Herrn Klein. habe f. 3. als Feuilleton- Redakteur des„ Berl. Egbl." von dem durchdacht und gut ausgeführt. Nach dem Turgenjem'schen Stück wurde die Arbeit eines Konflikt Brahm- Lebrun Kenntniß genommen und es sei ihm ganz Frankfurter Rechtsanwalts aufgeführt, die sich innerhalb der unglaublich erschienen, als ihm gemeldet wurde, daß Brahm tro Paragraphen des Strafgesetzbuches abspielte. Bei den ergreifendsten seiner Ausweisung aus dem Wallner- Theater Berichte über dasStellen des Stückes lachte das Publikum so herzlich, daß man selbe für die Frants. 3tg." schreibe. Er habe dann durch Nachdem rechtskundigen Herrn auf die Dauer nicht böse sein kann. forschung in den betr. Beitungsnummern diese Thatsache doch bestätigt gefunden. Er habe annehmen müssen, daß Herr Brahm Seine Fortuna" wird ihm aber nicht viel Glück bringen. An der Darstellung waren hauptsächlich die Herren Hörter, nach eigenen Wahrnehmungen berichte, denn das Gegentheil habe Waldow und Ranzenberg, die Damen Pöllnitz und Klein beer nach den Gepflogenheiten der Kritiker absolut nicht annehmen theiligt. tönnen. Es sei ihm nicht eingefallen, Herrn Brahm deswegen zu „ denunziren". Die Beweisaufnahme wandte sich sodann der Widerklage zu. Angesichts der zahlreichen Straßenunfälle durch Ueberfahren sind die Schuhleute durch eine neuerdings erlaffene Verfügung des Polizeipräsidenten angewiesen worden, Personen, insbefondere Frauen und Kinder, welche, auf den Fahrdämmen stehend, Pferdebahnwagen oder Omnibusse an den Haltestellen erwarten, auf die Bürgersteige zurückzuweisen, ebenso Kindern und alten gebrechlichen Personen bei stärkerem Fuhrverkehr beim Ueberschreiten des Fahrdamms behilflich zu sein. Profeffor Eduard Lürken, einer der bekanntesten Bildhauer Berlins, hat am Mittwoch durch Selbstmord geendet. Von der Direktion der Städtischen Wafferwerke geht uns folgen es Schreiben zu:„ Berlin, den 17. Februar 1891. Der Redaktion des Vorwärts" Berliner Volksblatt wird mit Bezug auf den in Nr. 30 von 5. Februar cr. enthaltenen Artitel, betreffend die Entlassung eines Werkstattarbeiters, ergebenst mitgetheilt, daß dem Letzteren auf seine hierher gerichtete Anfrage wegen des Grundes seiner Entlassung unterm 31. Januar geantwortet worden ist: Gerichts- Beitung. In der Blumenberger Affäre fand gestern vor dem Amtsgericht Alt- Landsberg eine umfangreiche Zeugenvernehmung statt. Es waren etwa 15 Zeugen geladen und wurde von Vormittags 10 Uhr bis Abends gegen 5 Uhr verhandelt. Die Eröffnung des Auf Ihre Zuschrift vom 23. d. M. wird Ihnen erwidert, Hauptverfahrens gegen Giese und Genossen läßt sich nun nicht daß Ihre Entlassung aus der diesseitigen Werkstatt nicht erfolgt gut länger hinausziehen und ist es nur zu bedauern, daß die ist, um einer andern Person, wie Sie annehmen, Platz zu machen, Feststellung der eigentlichen Thäter durch die ungeheure Versondern weil Sie den Anforderungen als Werkstattarbeiter zögerung äußerst schwierig, wenn nicht ganz unmöglich genicht genügten und zum Wassermesser- Kontrolleur nicht geeignet macht ist. waren." Nach den unrichtigen Angaben in dem besagten Artikel Ihrer Zeitung ist nur anzunehmen, daß der Redaktion der Inhalt vorgenannten Bescheides von dem Betreffenden nicht mitgetheilt worden ist. # " M " " Bei dieser Gelegenheit wird von den Anhängern des Herrn Brahm und noch von anderen Leuten eine unglaubliche Menge von journalistischem Geklatsch über Dr. Mehring vorgebracht. Wir glauben unsere Leser mit der Wiedergabe dieses alten Weibergewäsches verschonen zu sollen. Das aber wollen wir nicht verschweigen, daß es jeden anständigen Menschen mit Entrüstung erfüllen muß, wenn er sieht, wieviel Klatschbasen sich unter den Leuten befinden, die sich ganz besonders berufen fühlen, öffentliche Meinung" zu machen. Die unverbürgten Beschulbigungen, die gegen den Dr. M. vorgebracht wurden, entspringen dem Biertischgerede eines Redakteurs, der sich nicht scheut, offenbare Münchhaufiaden in die Welt zu setzen. Und das Mertwürdigste ist, daß der Chefredakteur eines Blattes, welches ganz besonderen Anspruch auf Wohlanständigkeit macht, dieses Kneipengerede an Gerichtsstelle weiter verbreitet. Soziale tebeescht. Versammlungen. Die literarische Fehde Brahm Mehring, welche schon einmal das hiesige Schöffengericht beschäftigte, tam gestern nochmals vor der 99. Abtheilung zur Verhandlung. Diese Fehde Wir unsererseits wissen, daß die Verdächtigungen, die gegen ist, wie hier furz wiederholt werden mag, eine Erscheinung, den Dr. M. vorgebracht wurden, jedes thatsächlichen Untergrundes Der Direktor der städtischen Wasserwerke: Henry Gill." welche der Fall Lindau Schabelsti" gezeitigt hat. Ueber diese entbehren aber ebenso gut müßten das auch die Herren, die Die Lokalkommiffion für Adlershof bringt hiermit die Affäre äußerte sich der Schriftsteller Dr. Brahm in der von gestern in Moabit noch nachträglich für den berühmten Mann", Namen der Schankwirthe zur öffentlichen Renntniß, welche sich ihm herausgegebenen Freien Bühne" mit einem Artikel, welcher Herrn Lindau, Partei ergriffen. Glücklicherweise hat die Ver fortgefeßt weigern, den Vorwärts" sowie sonstige Arbeiterblätter die Ueberschrift trug" Sittliche Entrüstung in dem Falle Lindau". handlung wenigstens gezeigt, von welchem Raliber die Leute sind, auszulegen. Es find: Hecht( Genossenschafts Wirthshaus), Es wurde darin ausgeführt, daß der Bazillus des moralischen welche einen Theil der bürgerlichen Presse leiten soll man sich Albrecht und Schwabe. Die Lokalbefizer, welche ihre Gäle zu Pharisäerthums" in der Luft liege, es wurde die Sensations- noch darüber wundern, daß unsere bürgerliche Presse immer und feiner Versammlung hergeben, find: Wiedemann und Manofsti macherei gegeißelt, das Atta- Trollthum" an den Pranger gestellt immer wieder von allen möglichen Stellen aus Fußtritte erhält ( früher Wöllstein's Luftgarten), Leopold und Stippekohl. Es und u. A. ausgeführt, daß aus einem unreinen Gefäß fein reiner und auch unterthänig einsteckt? Jeder genießt die Behandlung, find mithin nur noch die Schankwirthe Kuhle und Misserres, Tropfen kommen fönne". Demselben Thema waren noch zwei die er verdient, und wenn der Fall Lindau" keinen anderen welche den Vorwärts" in ihren Lokalen auslegen. Wir machen weitere Artikel der Freien Bühne" gewidmet. Dr. Franz Nußen gehabt hat, so hat er doch den Vortheil gees den Genossen zur Pflicht, nur diese beiden Lokale zu besuchen, Mehring, welcher damals bekanntlich in dem Falle bracht, daß einmal mit rücksichtsloser Faust der Schleier alle anderen Lokale sind gesperrt. Hierbei wollen wir noch be- Lindan" in der vordersten Kampfesreihe stand, hat nun in zwei von manchen lichtscheuen Partien unserer Preßverhältnisse merken, daß der in Adlershof im Restaurant Albrecht tagende Briefkastennotizen der Volts Zeitung" den Charakter des gerissen wurde, und daher kommt der Haß, mit welchem der VerArbeiter Gefangverein Amicitia beschlossen hat, wegen der poli- Dr. Brahm zum Gegenstand einer fleinen Schilderung gemacht. treter einer ehemals anständigen demokratischen Zeitung von tischen Gesinnung der Mehrzahl der Mitglieder aus dem Arbeiter- In seiner bekannten Broschüre„ Der Fall Lindau" hat Dr. Meh- giftigen Widersachern bis vor die Schranken des Gerichts verSängerbund auszutreten; die Genossen, welche dem Verein ange- ring Herrn Dr. B. nochmals eine fürzere Betrachtung gewidmet, folgt wird. Der Gerichtsbericht schließt mit den Worten: hörten, sind infolge dessen ausgeschieden. Da der Verein mit der in welcher er behauptete, daß Dr. Brahm seines ehemaligen Sozialdemokratie nichts zu thun haben will, so werden wir dafür Amtes als Kritiker der Vossischen Zeitung" schimpflich entlassen Nachdem der Vorsigende darauf aufmerksam gemacht, daß forgen, daß die Herren bei ihren öffentlichen Vergnügungen recht worden sei, weil er in einem Konflikt mit der Direktion des sich die Beweisführung doch sehr auf Abwege verwirre und nach Wallner- Theaters nicht nur seine Ehre preisgegeben, sondern Lage der Sache jedenfalls beide Parteien bestraft werden müßten, unter sich bleiben. auch die der„ Voss. 3tg." gefährdet habe. Es wurde speziell wurde Klage und Widerklage zurückgenommen und die Sache Polizeibericht. Am 19. d. M. Morgens wurde im Thier erzählt, daß die Direktion des Wallner Theaters 1. 3. Herrn war damit erledigt. garten, in der Nähe des Goldfisch- Teiches, ein unbekannter junger Dr. B. wegen einer abfälligen Kritik die Pforten des WallnerMann von etwa 20 Jahren mit einer Schußwunde in der Brust Theaters verschlossen habe; für die Voss. 3tg." habe infolge todt aufgefunden. Derselbe hat sich augenscheinlich mittelst eines dessen natürlich das Wallner Theater nicht mehr eristirt, Herr bei ihm liegenden Revolvers erschossen. Bu derselben Zeit Brahm aber habe sich heimlich in das Wallner- Theater geschlichen wurde im Landwehr- Kanal, gegenüber dem Grundstück Rottbuser und der Frankfurter Zeitung" Berichte über dasselbe geliefert. Ufer Nr. 52, die Leiche eines unbekannten, etwa 35 Jahre alten Herr Dr. Brahm hat daraufhin den Weg der Privatilage gegen Achtung, Buchbinder! Von dem Vorstand der Verwal Mannes angeschwemmt. Als Vormittags eine Frau vor dem Herrn Dr. Mehring beschritten, dieser aber trat in dem ersten tung Berlin von der Zentral- Krankenkasse der Buchbinder werden Hause Spittelmarkt Nr. 14 einen Pferdebahn- Wagen besteigen stattgehabten Termin den Beweis der Wahrheit für seine Behaup- wir ersucht, bei unseren Lesern anzufragen, ob vielleicht Jemand wollte, wurde sie von einem vorüberkommenden Geschäftswagen tungen an und erhob außerdem wegen der drei Artikel der die Adresse des ehemaligen Hilfstafsirers Wilhelm Kämmerer erfaßt und zu Boden gerissen und dabei am Fuß und Arm so" Freien Bühne" die Widerklage. In dem geftrigen Zermin fennt. Derselbe ist am 16. Februar 1865 zu Heusenstamm gebedeutend verlegt, daß sie mittelst Droschte nach ihrer Wohnung waren die Parteien persönlich und mit ihnen die Rechts: boren. Die Adresse ift entweder an Baul Schneider, Borsitzender, gebracht werden mußte. Abends wurde eine Frau vor dem anwälte Jonas für Dr. B. und G. Kaufmann für Dr. M. Saufe Potsdamerstraße Nr. 38 vom Schlage getroffen und ver- zur Stelle. Dr. Mehring erklärte, daß der Kläger den Blumenftr. 29, part., oder an Hugo Fritsch, Kontrolleur, Seybel starb auf der Stelle. Zu derselben Zeit brachte im Thiergarten, ganzen Streit begonnen und ihn durch seine Angriffe aur Ab- straße 21, 3 r. zu senden. in der Nähe des Göthedenkmals, ein Buchhandlungs- Lehrling fich wehr geradezu herausgefordert habe. Was er über das Verhältmittelft einer Tefchingpistole einen Schuß in die Schläfe bei. Er niß des Klägers zu dem Wallner- Theater gesagt, habe er einem wurde noch lebend nach der Charitee gebracht. Am 19. d. M. Artikel des Berl. Tagebl." entnommen, wo Herrn Dr. Brahm und am darauffolgenden Morgen fanden acht kleine Brände eine ganze Reihe ehrenrühriger Handlungen vorgeworfen worden ftatt. sei. Herr Dr. Brahm habe manchen dieser Vorwürfe bestritten, nicht aber die Thatsache, daß er aus dem Wallner- Theater hinaus- tag, den 22. Februar, Abends& Uhr, in den Zentral- Festfälen, Orantenftr. 180. gewiesen sei und dann doch über dieses Theater für die" Franks. Tagesordnung: 1. Bortrag über:„ Jedem der volle Ertrag seiner Arbeit" Nach Verlesung der verschiedenen Ar- eine Utopie? 2. Diskussion. 3. Verschiebenes. Beitung" berichtet habe. titel erklärte R.- Unw. Jonas, daß es ganz bekannt sei, daß Genossen und Genossinnen werden zu recht zahlreichem Besuch einge= vielfach Rorrespondenzen für auswärtige Blätter, welche aus anderen Verein mr Pflege freireligiösen Lebens. Sonntag, den 22. Februar, allerdings nur in Zeitungen zusammengestellt worden, als Originalkorrespondenzen ven, einer er utstr. 22. Wortrag des Herrn Dr. Böllel über„ Kanzler Leffing Theater. Ein neues Drama wei Aften von Turgenjew wurde vorgestern zum ersten Male figuriren. Auch hier handele es sich um eine Reihe von Mitgaben freien u des lutherischen Fanatismus". Gäfte( Damen und" perren) im Lessing- Theater aufgeführt. Zurgenjem ist kein Dramatiter theilungen, welche Dr. Brahm der" Frantf. 3tg." gemacht und im landläufigen Sinne des Wortes, er fennt die Finessen der zwar ohne seine Initialen unter den betreffenden Artikel zu setzen. Regie, die moderne Mache nicht oder er verschmäht es, sich der Die Buchstaben habe die Franks. 3tg." selbständig darunter geMittelchen zu bedienen, die heute einem Stück Erfolg versprechen setzt. Es handele sich hier gar nicht um eine Kritik, sondern um aber er erzählt und erzählt mit jener Wahrheit und Wahr- eine Berliner Korrespondenz, in welcher auch des Wallner- Theaters haftigkeit, die, weil sie aus dem Herzen kommen, zu den Herzen Erwähnung geschah. Denunziant in dieser ganzen Angelegenheit sprechen. Es war eine russische Novelle mit den charakteristischen sei Dr. Oskar Blumenthal gewesen, aber auch dieser habe in dem russischen Figuren, die uns vorgeführt wurde; eine russische No- von ihm inspirirten Artifel des Tagebl." nicht einmal bevelle, die aber überall, wo russische Verhältnisse herrschen, mög- hauptet, daß Dr. Brahm sich ins Wallner- Theater eingeschlichen Dr. Mehring protestirte lebhaft dagegen, daß es habe". lich ist. Rusoffin, ein verarmter Edelmann, erhält das Gnaden irgendwie mit dem journalistischen Anstand vereinbar sei, Gr Kritiken mit Hilfe der Papierscheere aus dem in anderen brot auf dem Gute der schönen Olga Petrowna. ist ein Greis, der lange Jahre auf dem Gute geduldet Beitungen enthaltenen Stoff herzustellen. Das widerspreche allen wurde, ein altes Inventarstück. Die hatte Grundsätzen einer ehrenwerthen Journalistit. Wenn der Vertreter Sant, Tempelhofer Ufer 18, Ecke Großbeerenfir.; Generalversammlung. Der Besizerin das Gut vor sechs Jahren als Kind verlassen, um in Petersburg des Klägers zugebe, daß Herr Brahm Kritiken über das Wallner- heinigen Tagesordnung halber ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes zu erin die Geheimnisse moderner Bildung eingeführt zu werden. Theater geschrieben, ohne dagewesen zu sein, so lade er noch eine Als Kind war sie hinweggegangen, als Dame, und zwar als schwerere Schuld auf sich. Die Beweisaufnahme begann mit der verheirathete Dame, fehrt sie am Arm ihres Gatten, des Mi- Verlesung der Aussage des Redakteurs Brölß, welcher benisterialbeamten Paul Jelezti, nach dem Erbe ihrer Väter zurück. ftätigt, daß f. 3. Dr. Brahm bei der Redaktion der„ Franks. 3tg." Sie erinnert sich des alten Rusoftin kaum noch, sie hatte ihn Beschwerden darüber geführt habe, daß unter jene Korrespondenz Dr. Paul Schlenther erinnert vergessen, wie man eine alte Sache vergißt. Kaum hatte das sein Buchstabe gesetzt sei. junge Ghepaar feinen Einzug gehalten, als auch schon der sich, f. 3. von dem ihm befreundeten Dr. Brahm gehört zu Der Voss. 3tg." Edelmann Maximo, sich ein haben, daß die Kündigung, au erhalten, mit seiner Korrespondenz für die Frankf. 3tg." zu feine Aufwartung jungen Paar Die Herren" feßen sich zum Frühstück nieder, sammenhänge. Der Zeuge erklärte auf Befragen, daß es unter Feuerbach" im Botale des Herrn Schröder, Neichenbergerstr. 24. edelmännisch Umständen wohl vorkommen könne, daß Jemand an auswärtige zu unterhalten, beschließt man, den Greis trunken zu machen, Zeitungen kritische Mittheilungen über die inneren Verhältnisse o uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein, Freund= standesgemäß und Samit man sich an seinem unsinnigen Geschwätz belustigen könne. und den Werth eines Theaterstückes macht, ohne ber betr. AufDas gelingt ihnen nach furzer Zeit und Rusoftin muß ihnen die führung beigewohnt zu haben, wenn er sich auf die Mittheilungen erzählen. Er erweist sich jedoch als eines ihm als zuverläffig bekannten Gewährsmannes stüßen kann. schlechter Spaßmacher, denn als Maximo der echte Typus Redakteur Stein von der Frantf. 3tg." erinnert sich, daß gines- dem Alten eine Dr. Brahm ihn seiner Zeit ersucht habe, die Redaktion der Papierdute auf das greife Supt tülpt, erwacht der lekte Reſt Franks. 3tg." aufzufordern, jenter feite enorrespondence von Mannesstolz in bem puuntenen Greise, er bäumt sich auf sie sich auch auf das Wallner- Theater beziehen, nicht seine Initialen Theater. nächste Gutsnachbar, der findet, um machen. und um dem fich auch von zu Große öffentliche Versammlung für Frauen und Männer. Sonnladen. Zutritt. Geselliges Beifammensein. Branken- und Begräbnißkasse des Vereins fämmtlicher Berufsklaffen( Berwaltungsstelle 4). Sonnabend, den 21. Februar, Abends& Uhr, Slottette. 6, bet Wartelt. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. nönigshof, Bülowstr. 37, geplante Berfaminlung ber greien Vereinigung tant wegen eines Todesfalls nicht stattfinden. Julius Bernau, Bionstirchplag 2. Bentral- Kranken- und Sterbekasse der Dertliche Berwaltungsstelle( Berlin B.). Den Mitgliedern zur Nachricht, baß die gabiftelle von der Grimmſtr. 1 nach der Boechstr. 12 bet Sauge verlegt ist. Die Ortsverwaltung. Achtung, Meurer! Die zu Sonntag für den Westen Berlins im Lokale Bahlstellen entgegengenommen. Abonnements auf die neue Tischler- Beitung werden auf allen 22. Februar, Abends 6 Uhr, im Neustädter Bottsgarten, Prostauerstr. 87-38, Versammlung für Männer und Frauen, morgen, Gonntag, ben Frankfurterthor. Referent und Tagesordnung werden in der Versammlung bekannt gemacht. Nachher geselliges Beisammensein und Tanz. Sur Deckung Theaterhinb Helmerbing. Sonnabend, Abends 9 Uhr, im Restaurant ber Unkosten findet Tellersammlung statt! Gäste, Damen und Herren, find herzlich willkommen. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 22. Februar, Abends 6% Uhr, bet Vortrag des Herrn Dr. BöllelSeefeld, Grenadierfir. 83: Versammlung. Nachdem gesellige UnterMagdeburg: Ueber die Schule der Bufunft." haltung und Tanz. Gäste, Damen und Herren, willkommen. Fachverein für Schlosser und Maschinenbau- Arbeiter Berlins und umgegend. Montag, den 23. Februar, Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jatobite. 75. Beschließende Bersammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Stadtverordneten D. Heindorf über Bourgeoiste und Sozialdemokratie". Distuſſion. 2. Exfaswahl zweier Revifören. 3. Aufnahme neuer Mitglieder und Entrichtung der Beiträge. 4. Berschiedenes und Fragetasten. Um zahlreiches Gricheinen wird gebeten. gefe- und Diskutieklubs. Sonnabend. Lese- und Diskutirllub " eine", Abends Uhr, im totale des Herrn Bechlin, Sorufir. 11. fchaft", Friedenſtr. 48 bet Tolltühn, Statigerjiraße 182 bet Greifer. Gesangverein Eyrania", Landsbergertraße 31 bei Wuſehold. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend. Abends Gesangverein Sanges Echo," Grüne Etche", Vigdorf, nesebeck- und Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- GefangGefangverein Sängertrans", Hof, Vorwärts" Hermannstr.- Ecke bei Beiler. verein„ b o'n tr", Steinmenftr. 76, bei Lemnt. Aufnahme neuer MitgliederFraße 92r. 15, lebungsunde um 9 upr. Gaſte willkommen. Muſtverein " oraris Abends 8-10% thr, annenſtr. 14, part.#Scherklub " Waldrofe", Abends 9 Uhr bei Kleemann, Sauftgerftr. 41.- 8itherflub arbrecher, Mendelssohnftr. 4, Sthung mit Damen. Säfte mitommen. monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaifer Franz- Grenadierplay 7. Tambour Roller'scher Stenographen- Berein Süd- West Berlin", Abends Berein, Deutsche Eiche", Sizung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- Ufer 14. 8% Uhr, im Reftaurant Körner, Barutherstraße 1, Unterricht und Nebung. Aufnahme neuer Mitglieder. Berliner Turngenossenschaft. 8. Männer Abtheilung. Abends X9- X11 Uhr. Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung turnt Abends 8-10 Uhr. Der Turnsaal befindet sich Königstädtisches Gymnasium, Elisabethstraße 57-58. Stattlub Ramsch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genoffen sind freundlichst eingeladen. Stattlub ,, R a misch", Fürstenbergerstr. 10. Privat: Theater Gesellschaft Schneeglöckchen" im Lotal Beteranenftraße 9 bet Bettin. Theater- Verein Giaconda", Abends 9 Uhr, Sigung. Verein Lustige Brüder", Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. Vergnügungs- Verein" Lustige 13", Abends 9% uhr, bei Liebzeit, Wrangelstr. 30. Gäste willkom. Vergnügungsverein Sorgen= " " Briefkaffen der Redaktion. E. N. Wir können Ihnen nur mündliche Auskunft ertheilen. Ein ärztliches Attest müssen Sie aber unter allen Umständen haben. Besorgen Sie sich dasselbe sofort, weil später die Schläge vielleicht nicht mehr zu konstatiren sind. 2. M. Das wissen wir nicht. A. A., Steinmek, Oppelnerstraße. Die Adressen find folgende: Herrn Hjalmar Branting, Redakteur des„ Sosialdemo fraten", Stockholm, Redaktion der Arbetet" in Malmoe, Schweden, Redaktion des Sozialdemokraten", Chriftiania, Norwegen. Porto für den einfachen Brief 20 Pf. -O " F. B., Oranienstraße. Wiederholen Sie Ihre Anfragen. Uns ist nichts davon bekannt. A. A., Brandenburgstraße. Zauch wird wahrscheinlich ein Ort in dem Kreise sein. A. S., Dieffenbachstraße. Brieflich können wir Ihnen feinen Bescheid ertheilen, doch sind wir zu mündlicher Auskunft bereit. Grosse Volks- Versammlung Vereinigung. Drechsler Deutschlands. Sentral- Kranken- u. Sterbelase am Montag, 23. Februar, Abends 8 Uhr, im großen Saale des Böhmischen Brauhauses. Zages Ordnung: = 1. Die Aussperrung der Tabakarbeiter zu Hamburg, Altona und Ottensen und die falschen Berichte des Wolff'schen Telegraphen- Bureaus. Referent: Reichstags- Abgeordneter( Tabatarbeiter) Molkenbuhr. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Reichstags- Abgeordneten( Tabatarbeiter) Bruhns, Förster, Geyer und Meister haben ihr Erscheinen bestimmt zugesagt. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 284 Der Einberufer. Große General- Versammlung Ortsverwaltungen Berlin und Rixdorf. Sonntag, den 22. Februar, Mittags 12 Uhr: Combinirte Mitglieder- Versammlung in den Gratweil'schen Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79. Tages Ordnung: 1. Bericht und Wahl des Arbeitsvermittlers. 2. Anträge zur General- Versammlung. 3. Aufstellung von Kandidaten und Wahl der Delegirten anr GeneralVersammlung. 4. Beschlußfassung über Zentralisirung der Zahlstellen und Lohnfonds. 5. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird ersucht. Grosse öffentliche 136/7 der Tischler 1. s. w. Dertliche Verwaltungsstelle Berita B. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die Zahlstelle von der Grimmstraße 1 nach der Boeckhstr. 12 bei Haugk verlegt ist. Die Ortsverwaltung. NB. Abonnements auf die ,, Neue Tischler- Beitung" werden auf allen Zahlstellen entgegen genommen. 301/2 Orts Krankenkasse P des des Fachvereins der Former Versammlung für Männer u. Frauen Bimmerergewerbes. am Sonntag, den 22. Februar, Vorm. 10% Uhr, im„ Wedding- Park", Müllerstraße 178. = Tages Ordnung: 1. Vortrag des Vertrauensmannes E. Grenz aus Chemnih über: Die gerverkschaftliche und politische Entwicklung der Arbeiter". 2. Kassenbericht. 3. Abrechnung vom Stiftungsfest. 4. Verschiedenes. Die Versammlung beginnt präzise. I Der Vorstand. 154 Große öffentliche Versammlung sämmtlicher Maschinisten u. Heizer sowie aller zur Wartung von Triebwerk( Motoren) angestellten Personen Berlins und Umgegend am Sonntag, den 22. Februar cr., Vormittags 10 Uhr, bei Joël( früher Keller), Andreasstr. 21. Tages Ordnung: M 1. Ist die Prüfung von Heizern und Maschinisten anzuftreben analog den Bestimmungen der Heizer und Maschinisten auf See- und Flußdampfern, Lokomotivführern u. s. w.? Referent: Herr Alwin Gerifdh. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Einberufer. 573b Grosse öffentliche Versammlung der chirurgischen Instrumentenmacher und Berufsgenossen am Montag, den 23. Februar, Abends 8½ Uhr, bei Zemter, Münzstrasse II. Tagesordnung: 130 1. Die Lage der Hamburger Ausgesperrten. 2. Die Feier des 1. Mai und wie stellen wir uns zu derselben. 3. Verschiedenes. Wir ersuchen alle Kollegen zahlreich zu erscheinen, da es unbedingt nothwendig ist. Der Einberufer. Achtung! Achtung! Sonntag, den 22. Februar, Nachmittags 5½ hr: am Sonntag, den 22. Februar, Abends 6 Uhr, in den ,, Zentral- Festsälen", Oranienstraße Nr. 180. Tagesordnung: 1. Vortrag über:" Jedem der volle Ertrag seiner Arbeit eine Utopie?" 2. Diskussion. 3. Verschiedenes.- Gefelliges Beisammensein! Genossen und Genossinnen laden zu recht zahlreichem Besuch ein [ 153/9] Die Beauftragten. Große öffentliche Versammlung für Frauen n. Männer General- Versammlung Sonntag, den 1. März, Vorm. 10 Uhr, im Lokale Grenadierstr. 33 bei Seefeldt. Tagesordnung: 1. Abnahme der Jahresrechnung pro 90. 2. Erhöhung der Beiträge eventl. Minderung der Kassenleistungen( gemäß § 33 des Gesetzes und§ 58 des Statuts). Die auf Grund§ 43 des Statuts gewählten Vertreter werden hiermit eingeladen. Der Vorstand. Plög. am Sonntag, 22. Februar, Abds. 6 Uhr, in Knebels Salon, Badstr. 58. 584b Was lehrt uns die Schule, was lehrt uns das Leben?" Referent: Herr Metzner. 153/8 Me Der Einbernfer: Paul Heitmann. Reinickendorf. Sonntag, den 22. Februar, Nachmittags 22 Uhr, im Restaurant Lüdecke, Amendestraße 1: ☐☐ Versammlung. Tagesordnung: 559b 1. Vortrag des Hrn. Th. Mehner über: Was lehrt uns die Schule, was lehrt uns das Leben?" 2. Diskussion. 3. Vorstandswahl. 4. Verschiedenes. Gäste willkommen. Der Vorstand. Vereinen empfehlen wir die vorzüg-| Ranarienroller( Lichtsänger), Heckliches Agitationsmaterial enthaltenden hähne Adalbertstr. 4, H. I. 4 Tr. 588b 40 Pf. Zeitschwingen, 40 Pf. Monatsschrift f. Volksbildung u. Aufflärung. Heft 2, 11. Jahrg.. ist soeben erschienen. Jahrg. I ist komplett zu er mäßigtem Preis zu beziehen. Ausw. Besteller wollen ihren Aufträgen 10 Pf. bezw. 30 Pf. f. Porto beifügen. 575b Th. Mayhofer Nachf., Berlin N., Weinbergsweg 15b. Zu beziehen durch die Expedition der Gebrauchtes Schlafsopha zu verkaufen 593b Emdenerstr. 48, v. 2 2r. 2 Wohnungen mit Wasserleitung, 46 u. Rigdorf, Prinz Handjeryftr. 50, 52 Thlr., per 1./4. zu verm. Wohnungen [ 568 b v. 2-3 Stuben m. u. ohne Badez., Balkon, Achtung! Achtung! Fachverein der Lithographie- Steinschleifer und Berufsgenossen ( Luxus- Papier- Präger). Versammlung Sonntag, den 22. Februar 1891, 580b Mittags 12 Uhr, 1. bei Zemter, Münzstraße 11. Tagesordnung: Stellungnahme zur Zentralisation event. Auflösung des Fachvereins. Referent: Herr 0. Sillier. 2. Disfuffion. 3. Verschiedenes. Die Mitglieder werden gebeten, be Abrechnung vom Stiftungsfest zu ordnen. Um zahlreiches Erscheinen, auch von Gästen, ersucht Der Vorstand. Fachverein der Feilenhauer. Sozialdemokratische Buchhandig., Erter, freier Aussicht, 3. 1. April zu Sonntag, 22. Febr., Borm. 10 Uhr verm Friedenstr. 55, Eckhaus. 195 Wohnungen 50-70 Thlr. sofort und 57 M Oeffentl. Versammlung f. Männer u. Frauen„ Kausm. Rundschau", 1. April Forsterstraße 51/52. in der Neuen Welt, Hasenhaide. Tages- Ordnung: 1. Ist die heutige Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft durch das Rapital ein Kulturfortschritt? Referent: Herr Wilhelm Schweitzer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zu regem Besuch ladet ein Der Einberufer. Nationale Krankenkasse der deutschen Gold- u. Silberarbeiter u. verw. Berufsg. ( Eingeschriebene Hilfskaffe.) Mitgliedschaft Berlin. Mortag, den 23. Februar, Abends 8 Uhr: Mitglieder- Versammlung (§ 40 des Statuts) in den Armin- Hallen", Sommandanten- Straße 20. Lages Ordnung: 581 b 1. Rechenschafts- und Rassenbericht. 2. Wahl des Vorstandes. 8. Verschiedenes. Das Kaffenbuch legitimirt, Minderjährige haben keinen Zutritt. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. J. A.: C. Holtkamp, Borsigender, Admiralftr. 180 Große öffentliche Versammlung für Frauen und Männer der Freien Gemeinde für Rixdorf u. Umgegend am Montag, den 23. Februar, Abends 8 Uhr, in Hoffmann's Saal, Bergstraße 133. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Th. Metzner über: Was lehrt uns die Schule, was lehrt uns das Leben? 2. Diskussion. 3. Fragetaften. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 151 Berlin S., Boechstr. 21, IV. Stenogr. Bericht über die beiden Reichstags- Verhandlgu., Sigungen vom 13. u. 14. Februar 1891. ( Sonntagsruhe d. Handlungsgeh.) à 30 Pf., unter Kreuzband bezog. à 40 Pf. 34-35 19 M. 34-35 EinsegnungsAnzüge Detail- Verkauf zu Fabrikpreisen. Einzigstes und größtes Geschäft der Residenz. Siegfr. Grossmann Rosenthalerstraße Nr. Der Vorstand. 34-35 34-35. 34-35 Achtung! Gr. öffentl. Versammlung Achtung! sämmtlicher in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplätzen beschäftigten Arbeiter ibachite. 13, Ausverkauf zurückPfandleihhaus R gebliebener Gegenstände, neue u. wenig am Montag, 23.d. M., Abends 8 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Jaquets, Hosen, Knaben- Anzüge, Uhren getragene Herren- Anzüge, einzelne Röcke, Zagesordnung: 1. Die Lage der ausgesperrten Arbeiter Deutsch- u. s. w. Für Versatz täglich geöffnet.[ 77L lands, speziell der Arbeiter Hamburgs. Referent: Herr v. Elm. Korreferent: Herr Rühl. 2. Diskussion. 3. Stellungnahme zum 1. Mai. 4. Anträge der Kommission. 5. Berschiedenes und Fragekasten. Junger Handwerker sucht einf. möbl. 150 Zimmer od. Schlafft. Nähe Rottbuserplay. Adr.: Hilgert, Waldemarstr. 12. im Lokale des Hrn. Meissner, Gartenftr. 162. Versammlung. Der Vorstand. Achtung! halber seine Wohnung 8. 1. April 8. v. Klavierarbeiter und verwandte Parteigen. wünscht eingetr. Umstände Näheres b. F. Koch, Staligerstr. 54, H. part. r., Eing. D. 582b Schlafft. f. 2.H. Manteuffelstr.112, v.II.J. Berufsgenossen! S In der Pianoforte Fabrik von May& Co. haben die Arbeiter wegen Eine Schlafstelle zu vermieth. Kleine Lohnreduzirung die Arbeit niedergelegt Andreasstr. 15, v. 3 Zr. links. 574b Buzug ist fern zuhalten. 185 Die Kommison. NB.: Sammellisten tönnen jeden 591b Abend bei Winzer, Naunynstr. 78; be Schlafft. für Herren Friedenstr. 27, Hof pt. bei Feibig. Herren J. Meyer, Andreasstraße 12, und be dem Beitragsammler für den Norden 2 anständ. suchen eine möbl. Schlafft.. Neumann, Acerftr. 188, 2. of i. d. Nähe b. Heinrichsplayes mit sep. im Reller, empfangen und abgegeben Ging. Offert. mit Preisangabe unter werden. H. M. 1 i. d. Exped. d. Bl. 583 Frol. Schlafft., sep. Eing., 8. verm. Fürstenstr. 4, v. 4 Tr. I. 577b Geschäfts- Gröffnung. Allen Freunden und Genoffen aut Eine freundl. Schlafft. zu vermieth. Nachricht, daß ich Grenzstraße 4 cin Staligerstr. 122, 2 Tr. b. Gündermann. Restaurations Lokal eröffnet habe.[ 469b] Ernst Poillon. Ein Zimmer mit Piano ist noch einige Abende der Woche zu vergeben, Empfehle allen Freunden und Ge auch zur Zahlstelle passend, bei[ 557b nossen mein Freunden und Parteigenossen mein 56L 3. Dornblatt, Meyerbeerstr. 9. Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal, Empfehle meinen Rollegen, allen Frühſtüd-, Mittag und Abendtisch Arbeiterblätter liegen aus. Billard steht Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal. aur Verfügung. Wilh. Wolff, W. 14. Engel- Ufer 38L] Arbeitsmarkt. Flaschenbier- Kutscher. C. Boll, Wienerstraße Nr. 1-6. Freunden u. Genossen empfehle mein Bigarren- Geschäft 578b C.Reinicke, Mantenfel. 9. Einen tüchtigen Flaschenbier- Kutscher Paletots u. Herrenuhren, Regulatoren, Knaben- Anzüge, Röcke, Hosen und Oeffentl. Bekanntmachung. Die m. Kundschaft sucht geg. hohe Provision Wäsche, Ringe f. b. 3. vert. G. Meyer Zur Deckung der Untoften findet eine Tellersammlung statt. Es ist straße 12a, ausgefpr. habe, nehme ich 165 Beleid., die ich geg. Fr. Krüger, Müller- die Brauerei Fr. Geiss, Pappel- Allee 33. Staliberstr. 25. Pflicht eines jeden Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. reuev. zur. u. erkl. dies. als eine achtDie Agitations- Kommission. Posamentier u. Knopfmacher s. St. 5765 bare Frau. Fr. Teckfer, Müllerstr. 12a. Adr. Gründel, Dresdenerstr. 116. 579b Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10 Möbel-, Spiegel-«. Polſterwaaren- Magazin von Aug. Herold, SO. 5. Reichenbergerstraße 5. So. Berantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 172 L 2. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 44. Soziale Uebersicht. tionsrecht nicht mehr streitig machen. " Sonnabend, den 21. Februar 1891. worden. " " = Sutarbeiter. VM Bc= 8. Jahrg. Genosse Karl Rosenthal fertigte den kleinen Eugen Richter nochmals gehörig ab und besprach die Vortheile, welche das neugegründete kaufmännische Organ: Die kauf= männische Rundschau" den Handlungsgehilfen biete. Gr forderte zum Abonnement und zur Verbreitung auf. Mit überwältigender Mehrheit wurde folgende Resolution angenommen Die heutige öffentliche Versammlung aller Handlungsgehilfen einen Bildungsklub der Berliner Haus und auf welchen Genosse Karl Rosenthal später bei seiner Abfertigung Geschäftsdiener" zu gründen. Es wird noch der Hoffnung dieses Herrn aufmerksam machte. In seinen weiteren ProduktioAusdruck gegeben, daß später in allen Stadttheilen zur wirksamen nen brachte er auch die Richter'sche Fabel von der Schädlichkeit Achtung Steindrucker! Der Streit bei der Firma Agitation ein solcher Klub errichtet werden könne, und es die des Normalarbeitstages auf die Löhne vor- dies hatte den Desterreich u. Hartmann dauert unverändert fort, bis unsererseits Sauptaufgabe des Klubs sein müsse, zielbewußte Agitatoren her Tag vorher in der Freisinnigen Zeitung" gestanden. Der werthe an dieser Stelle eine entgegengesetzte Erklärung kommt. anzubilden, welche für die Interessen der allgemeinen Organi- Herr wollte dann noch der Sozialdemokratie etwas anflicken, innissanginis Die Kommission. sation, wie überhaupt für die Interessen der Hausdiener zu wirken dem er behauptete, gerade sozialistische Agitatoren er habe eine An die Arbeiter und Arbeiterinnen der Schäfte baben werden. Eine Kommission von fünf Mann wurde gewählt Reihe bestimmter Fälle im Auge hätten sich der größten Ausbeutung ihrer Angestellten schuldig gemacht. Namen wollte er branche. Kollegen und Kolleginnen. Mit dem Eintritt in das und mit den nöthigen Vorarbein betraut. jedoch troy aller Aufforderungen nicht nennen, privatim wollte Frühjahr stehen wir wieder vor der Periode, in der wir vor er sie dem Genossen Auerbach angeben. Dieser verzichtete jedoch Jahresfrist in unsern Lohntampf eingetreten find. Ihr habt ge- Gine öffentliche Versammlung von in der darauf, mit ihm in Privatverkehr zu treten, er hätte von dessen fehen, was einer gut organisirten Macht möglich ist; nicht der utbranche beschäftigten Arbeiter und Ar: öffentlichem Auftreten genug. freie Wille des Kapitals ist es gewesen, welcher Eure Forderungen beiterinnen tagte unter Vorsitz des Herrn Auguſtin bei Genosse Auerbach wies darauf diesen Redner in die bewilligte, sondern das Muß. Beigt nun ferner Euer festes 3 erfreulicher Betheiligung im Saale des Böhmischen Brauhauses. gebührenden Schranken und besprach auch die ernster zu fammenhalten, inden Ihr Euch dem Verein der in der Schäfte Die Versammlung hörte in erster Reihe einen Vortrag Wilhelm nehmenden Ausführungen des Herrn Noah, indem er branche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins au 23erner's über das Jupaliditäts- und Altersversicherungsseigte, daß die deutsch freisinnigen" Handlungsgehilfen schließt, und die Ihr Mitglieder seid, besucht die Verfannnlungen Gesez und beschloß einstimmig folgende Resolution: Die heutige für etwaige Forderungen von geseglicher Regelung der Arbeitsregelmäßig. Der Verein soll der Brellstein sein, an dem die öffentliche Versammlung der in der Sutbranche beschäftigten verhältnisse bei den Vertretern ihrer Partei keine UnterPläne der Unternehmer zerschellen sollen. Die Vereinsversammte Arbeiter und Arbeiterinnen erklärt sich mit dem Referenten itü yung finden werden, daß sie daher höchstens eine neue lungen finden Sonnabend, den 21. Februar, und dann alle dahingehend einverstanden, daß durch das bestehende Alters- und Partei gründen könnten und diese wäre ein Bwitterding, welches 14 Tage darauf im Lokal des Herrn Beyer, Neue Grün- Invalidenversicherungs- Geses fein genügendes Anstommen für bald wieder verschwinden würde. straße 14, statt. den altersschwachen oder invaliden Arbeiter geschaffen ist und merblidt eine Befferstellung der Lage der Arbeiter nur in dem Bum Ausschluß der Tabakarbeiter. Minden, den 18. Februar.( Telegramm.) Die hier für Ausbau der vollständigen Koalitionsfreiheit." Der zweite Punkt der Tagesordnung lautete: Hamburger Firmen arbeitenden Tabalarbeiter über 100 an Die Verfamm Der Zahl- beschlossen, am Sonnabend die Arbeit einzustellen. schlußfassung über den 1. Mak" Herford, den 18. Februar, Die Zigarrenarbeiter der lung beschloß mit Stimmenmehrheit, sich dem FraktionsFirma C. F. S. Schmidt haben heute Morgen die Arbeit ein beschluß anzuschließen, d. h. den ersten Sonntag im Mai gestellt. Der Inhaber der Firma H. Schmidt, Altona, ist ver( 3. Mai) in diesem Jahre als Arbeiter Feiertag zu begehen Telegramm hierher berufen und wird heute hier eintreffen. Die und ist für diesen Tag, Sonntag, den 3. Mai ds. J., der und Gehilfinnen erklärt sich mit den Ausführungen des Refe Arbeiter sind jedoch fest entschlossen, solidarisch mit ihren in Saal des Böhmischen Brauhauses" zu diesem Zwecke geniethet renten voll und ganz einverstanden. Die Versammlung erklärt sich mit der deutsche, freisinnigen" Partei nichts zu Hamburg ausgesperrten Kollegen vorzugehen und haben sich Als dritter Punkt stand auf der Tagesordnung: Bericht thun haben zu wollen. Sie erkennt ferner an, daß es einzig und sämmtlich nach einem Referat von W. Shomberg, Hamburg, der Delegirten der Streit Kontroll Romallein von Interesse für die kaufmännischen Angestellten ist, wenn durch Unterschrift verpflichtet, so lange im Rampf auszuhalten, bis die Hamburger Fabrikanten den Tabatarbeitern das Roaliiffion", welchen namens diefer Herr 2öitel erstattete. sie sich der Sozialdemokratie anschließen und für diese in Redner beklagte im Verlaufe feines Vortrages die zu schwache Wort und Schrift eintreten. Betheiligung an den freiwilligen Sammlungen zu dem von den Mit einem begeistert aufgenommenen dreifachen Soch auf Riesa, den 19. Februar 1891. Die 250 Grdarbeiter beim Sutarbeitern geschaffenen Dispositionsfonds und regte zu regerer die völferbefreiende Sozialdemokratie erlangte die Versammlung hiesigen Bahnhofumbau haben am 18. Februar die Arbeit ohne Theilnahme an und empfahl, die von der Streit Kontrolltom gegen 1 Uhr ihren Schluß. vorhergehende Abmachungen plötzlich niedergelegt, da ihr Lohn misston gefaßten Beschlüsse festzuhalten und zur Durchführung zu Eine gut besuchte öffentliche Versammlung aller in Buch( Affordlohn), der vom Unternehmer in lezter Beit schon von bringen. Zum vierten Punkte der Tagesordnung: Seranziehung bindereien und verwandten Betrieben beschäftigten Arbeiter fand zirka 2 M. auf zirka 1 M. 60 Pf. täglich durch Verringerung des Lohnsatzes vermindert worden war, nun durch verschiedene der Strohhut- Arbeiter zum Unterstützungs- am 16. Februar unter dem Vorsitz des Herrn Jost statt. Auf Arbeitsanordnungen( Tiefergraben 2c.) bis auf 1 Mart und verein deutscher Hutmacher", sprach Augustin. Redner der Tagesordnung stand ein Vortrag des Herrn Franz Felds weniger herabgedrückt werden sollte. Da die Arbeiter nicht geißelte den Indifferentismus der Strohhut- Arbeiter, welche nicht mann über die Ursachen des Wassenelends", der lebhaften organisirt sind und den örtlichen Vereinigungen nur geringe zum Anschluß an die Organisation zu bewegen seien, indessen sich Beifall fand. An der Diskussion betheiligten sich mehrere Redner. Mittel zur Verfügung stehen, thut rasche Hilfe dringend diese Brauche in anderen Städten schon organisirt habe. Auch Diefelben forderten zum Anschluß an die hier bestehende FachNoth. Ebenso ist Buzug strengstens zu vermeiden. Sonntag, in den Versammlungen erschienen sie nicht, und da dies leider organisation auf. Folgende Resolution wurde einstimmig an den 22. 1. M., werden die betreffenden Arbeiter hier eine Ver wieder der Fall sei, halte er jede Debatte über diesen Punkt genommen:„ Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen sammlung abhalten zur Wahl eines Streitausschusses, welchen für verfehlt. Doch auch in der Wollhutbranche liege es bezliglich des Referenten voll und ganz einverstanden. Sie erklärt ferner, wir alsbald bekannt geben werden. Vorläufig bitten wir alle der Organisation noch sehr im Argen, trozdem dieselbe sehr noth- daß der einzige aber auch richtige Weg, das Massenelend zu beBuschriften zc. zu senden an die Nedaktion des Volksfreund", wendig set. Er habe nur die Aktiengesellschaft für Hutfabrikation feitigen, die Umwälzung der kapitalistischen Produktionsweise in Riesa a. E., Albertstr. 11, I. Arbeiterfreundliche Blätter werden( Beinrich Boch) hervor. Dort beobachteten die Löhne eine stets bie fozialistische ist. In Erwägung, daß unter den Arbeitern, fintende Tendenz. Auf der Versammlung der Aktionäre habe speziell unter den Buchbindern noch sehr viele indifferente Kollegen um Abdruck ersucht. Herr Bod zwar erklärt, er tönne feine hohen Dividenden zahlen find, erklärt die Versammlung, den hier bestehenden Fachverein angesichts der allgemeinen Geschäftslage und der Steigerung der der in Buchbindereien und verwandten Betrieben beschäftigter Arbeitslöhne. Seit Umwandlung der Fabrik in eine Aktien- Arbeiter" nach jeder Richtung hin zu stärken und verpflichten sich gesellschaft feien aber die Löhne fortwährend reduzirt worden, und die anwesenden Kollegen, welche dem Verein noch nicht angehören, jezt fei wiederum eine Lohnreduktion in Sicht". Die dortigen fich demselben möglichst bald anzuschließen. Die Versammlung Arbeiter seien durchaus indifferent, hätten für die Organisation brückt ferner ihre entschiedene Weißbilligung aus über die fein Geld, wohl aber dazu, Herrn Bock zu seinem Geburtstage Art und Weise, wie die Stadtverordneten- Versammlung ein Banner zu schenken. Redner empfahl den dortigen einfichts: die Bittschriften der Arbeitslosen behandelt hat." Unter volleren Elementen, der Organisation sich anzuschließen. Vielleicht Verschiedenem" machte Herr Marwih bekannt, daß gelinge es doch, bei gelegener Zeit auch Herrn Bock eine Lehre zu die Innung dem Arbeitsnachweis der Buchbinder, welcher bertheilen. Die Versammlung timmte einstimmig folgender Re- so ziemlich den Berliner Arbeitsmarkt beherrscht, ein Konkurrenz Die Haus- und Geschäftsdiener von Berlin hielten am Freitag Abend eine öffentliche Bersammlung mit der solution Müller zu:„ Die heute im Böhmischen Brauhause verunternehmen gegenüber gestellt habe. Redner fordert dazu auf. Tagesordnung ab:" Wie stellen sich die zielbewußten Kollegen sammelten Arbeiter der Hutbranche beschließen, nach Kräften für diesen Innungsnachweis zu meiden. Der Ueberschuß der zur Gründung einer freien Vereinigung?" Die Versammlung Beseitigung der Reberstundenarbeit einzutreten, um arbeitslose Tellersammlung wurde der Berliner Streif- Kontrollkommission wurde von dem Kollegen Binger geleitet. Der Referent, Herr Kollegen, die ja in genügender Menge vorhanden sind, in Arbeit überwiesen; außerdem wurde das Bureau der Versammlung D. Wiemer, führte etwa Folgendes aus: Echon im Jahre 1889 zu bringen, fowie nach besten Strästen einzutreten für die Ver- beauftragt, in nächster Zeit wieder eine öffentliche Versammlung der im Gewerbe beschäftigten Arbeiter einzuberufen. Folgende sei eine freie Vereinigung der Haus- und Geschäftsdiener ge- breitung der sozialistischen Ideen und der Kontrollmarke." In das Fenkomitee zur Maifeier wurden die Herren Henze, Resolution wurde angenommen: Die Versammlung erklärt, mit gründet worden, welche jedoch aus verschiedenen Gründen wieder zu Grabe getragen worden sei. Nach dem Falle des Sozialisten- Werner, Völkel, S. 2 anschke und Weiniegel gewählt. Entschiedenheit für die Verbreitung der sozialistischen Zeitunger Auf Antrag des Herrn Rivier wurde ferner einstimmig Berliner Bolts- Tribüne" und Vorwärts" einzus gefeßes wurde dem Allgemeinen Unterſtüßungsverein die Möglich folgende Resolution beschlossen:„ Die heutige allgemeine Vertreten. Hierauf wurde die Versammlung geschlossen. einen feit geboten, Vorträge halten zu lassen, Theil der Aufgaben der freien Vereinigung zu übernehmen. fammlung der in der Hutfabrikation beschäftigten Arbeiter und Eine Antisemiten- Versammlung hat am Mittwoch au Es sei aber stets mit den größten Schwierigkeiten verknüpft ge- Arbeiterinnen beschließt: In Erwägung, daß die Arbeiter von wesen, einen Referenten für die Versammlungen der Hausdiener Bankow und Nieder- Schönhausen bisher nicht Gelegenheit haben, Tivoli stattgefunden. Sie hatte den Zweck, gegen die Bildung zu bekommen, da dieselben der Sache zu wenig Intereffe entgegen- en ofte en bie ngan beroer, indem die Inhaber bewereine zur Abwehr des Antisemitismus“ zu proteſtiren. brachten, und vor leeren Stühlen fein Reichstags- Abgeordneter aller 2otale daselbst die Sergabe derselben verweigern, diese Ort: Dieser Verein jetzt ſich aus Personen der Bourgeoiste zusammen, oder sonst ein hervorragender Referent sprechen wollte. Die schaften zu nieden in feet gung, daß der Direktor der von diesen wird ein Bedürfniß empfunden, den Antisemitismus Hausdiener stehen auf einer niedrigen Bildungsstufe; sie seien Boltsbrauerei in Moabit feinen in Banton, Kaiser Friedrich legisch zu widerlegen und moralisch zu kritisiren. Wir habers noch taum in der Lage, die Bedeutung der Organisationen zu straße 50-51, befindlichen Saal den Arbeitern zu Bersammlungs: dem Verein nie totiz genommen, weil das, was er anstrebt o erfennen. Bei den Hausdienern empfehle sich eine andere raris wecken zu überlassen sich weigert, das Bier biefer Brauerei jo was ja für die bürgerlichen Kreise allerdings noch ein unerreichtes Berein zur Bekämpfung des Antisemitismus ist für die Arbeiterals bei jeder anderen Branche, es müffe denjenigen, welche ihre lange teen titer genannte Saal für Arbeiterver- deal fein mag, für die arbeitende Klaffe längst erreicht ist es Lage erkannt und als zielbewußte Sozialdemo: fammlungen freigegeben ist." Nachdem noch Herr anfchte auf die hohe Bedeutung, der klaffe und Arbeiterpartei ein Anachronismus. Den Antisemiten hat er indeß wenigstens fraten zur Besserung derselben beitragen wollen, Gelegenheit die Ver geboten werden, sich noch mehr auszubilden, um als Arbeiter- Bildungsschule hingewiefen und die Benutzung dieses Nach dem der gegeben schule sei ihnen in den meisten Fällen ganz unmöglich, fammlung mit einem Hoch auf die internationale Arbeiter Bericht der antisemitfchen" Post" hat der Hauptrebner, Dr. Böckel, nachdem er an die Versehung der Hildesheimer Referendare und die Maßregelung eines Bostassistenten erinnert hatte, bemerkt: wegen der späten Stunde, zu welcher für sie die Feierabendglocke bewegung. schlägt. Die ganze Lage in ihrem Beruf erfordere aber noch In einer öffentlichen, unter Vorsitz des Herrn Kannegießer Benn das so weiter geht, gehen wir in die Opposition.( Stürmehr als irgend ein anderer die feste Zusammenschließung in Aus all tagenden Bersammlung, welche sich eines sehr starken Besuches zu mischer, anhaltender Beifall.) Von dem Tage ab, wo ich zum eine allen Anforderungen gewachsene Organisation. diesen Gründen müssen von den Hausdienern tüchtige Agitatoren erfreuen hatte, erörterte Genoffe Auerbach am Donnerstag Abend enter male ins Gefängniß gehe, werden wir unüberwindlich. erzogen werden, welche die Außenstehenden, die große Maffe, der die Frage, wie die Lage der kaufmännischen Augesteuten zu( Stürmischer, lange andauernder Beifall.) Mögen Winterlich. allgemeinen Organisation zuführt. Redner empfiehlt daher die bessern sei. Als Mittel zur Besserung giebt Redner an, daß die mentalte klagen, der Antisemitismus wird fiegen. Gründung eines Bildungsklubs, welcher den bestehenden kaufmännischen Angestellten sich auf das politische Gebiet be-( Minutenlanger Beifall, Hochrufe und Hüteschwenken.)" Ginsen geben, daß sie die gefezliche Regelung ihres Arbeitsverhältniffes perer Berichterstatter bezeichnet die Zwischenkundgebungen der Verhältnissen angepaßt werden müsse. Der Korreferent Herr D. Sambrecht weist auf die erstreben müßten. Ferner müßten sie erstreben, daß sie den ver- Bersammlung als großen Jubel, Trampeln mit den Füßen auf Redner entzogen und der Gewerbe- Ordnung unterstellt werden. Die Pickenbach. Zum Schluß wurde ein Hoch ausgebracht auf die alle gewerblichen Arbeiter brücken. betont, daß das starke Angebot von Arbeitskräften auf ihre klaffe, kaumännischen Augenellten müssen dafür sorgen, daß ihre antisemitische" Fraktion" und deren Anhängsel, das deutsche die ungelernten noch mehr brücke als irgend anderswo. politischen Vertreter ihre wirthschaftlichen Interessen vertreten, Materland, damit es befreit werde von der Judenknechtschaft." Er weift ferner auf die Reichstagsverhandlungen, betreffend die und da spiegelt keine Partei ihre Intereffen so far wieder, als Nun, es muß auch solche Räuze geben. Sonntagsruhe, hin, und betont, daß teine Brauche von den aller die sozialdemokratische Partei.( Stürmische Beifall.) der Diskussion begann wieder neusten ungünstigen Nachrichten aus dem deutschen Reichstage jo n in Noth, sich Handlungsgehilfen befänden schwer betroffen werde, als gerade die Hausdiener. Ferner werde die Lüttich, 19. Februar, Abends. Eintausend Kohlenarbeiter in Seraing legten heute die Arbeit nieder, und zwar wegen Nichtgewährung von Forderungen bezüglich Lohnerhöhung und Herab setzung der Arbeitszeit. Versammlungen. Sandlungsgehilfen und Gehilfinnen. " " mehr alrigen Verhältnisse hin, welche die Hausdiener alteten und mangelhaften Bestimmungen des Handelsgesetz- Buches Fußboden und Stühlen." Nachher redete auch noch Wilhelm die Eine gut besuchte Versammlung des Zentralvereins alte Litanei, deutscher Böttcher fand am Sonntag statt. Das Stiftungsfest hat einen Ueberschuß von 28,10 M. ergeben, der den arbeitsmeinte Die Frage: Wie verhalten wir nahe gelegt, daß dieselbe durch die Macht der Koalitionen der die Sozialdemokratie für dieselben eingetreten fei. Aber trobist ein Ueberschuß von 12,80 M. geblieben, der der Bibliothekbei etwaiger Neugründung einer freien Bereinigung die Gefahr zu Herr Noah, er gebe zwar zu, daß bis dahin allein lofen Kollegen zugewiesen wurde. Von einer anderen Sammlung Arbeitgeber auf sehr heftige Kämpfe sich vorbereiten, und vielleicht dem dürften dieselben nicht dieser Partei sich anschließen; tommission gegeben wurde. bald gesprengt werden könne. Es sei auch die Trennung von ferner äußerte er sein Mißfallen über das Verhalten der deutsch uns dein Arbeitsnachweis gegenüber? wurde durch den Beschluß gewerkschaftlichen Fragen, die in den großen Organisationen freisinnigen" Vertreter in den gesetzgebenden Körperschaften, was erledigt, den Arbeitsnachweis so zu regeln, wie ihn die Brauer au berühren seien, von den rein politischen, die der ihn aber nicht abhielt, für diese Partei Propaganda zu machen. geregelt haben. Es wurden folgende Herren zur Ausarbeitung Bildungsflub, welcher offen als politisch, sozialdemokratisch Zum Schluß machte Herr Noah dann geheimnißvolle An- von Vorschlägen gewählt: Wilhelm Hamann, Winkelmann, bezeichnet werden müsse, übernehmen könne, besser durchzuführen. deutungen von einem demnächst in Gestalt eines deutsch Becker und Klüger. Rollege Neumann brachte die Gehaltsfrage Die Hausdiener feien eben noch nicht so weit vorgeschritten, und freisinnigen" Handlungs- Gehilfenvereins ansur Debatte, und es wurde beschlossen, der erste Bevollmächtigte denkbar. zu führen, auch sei durchaus keine Schädigung der großen Or Der nächste Redner, ein Herr Eugen Serzberg, tam folle 9 M., der zweite 9 M. und der dritte 2 W. erhalten. Der selbe ation durch diesen Slub, sondern nur ein Nuzen für die mit feinen von uns schon mehrfach gewürdigten Nebensarten Verein veranstaltet am 21. Februar bei Heise ein Bergnügen. hervor; nicht einmal den Weg wollte er vom Referenten gehört Im Verein der Berliner Hausdiener sprach am letzten Nach längerer lebhafter Debaite, in welcher noch vieles für haben, wie Besserung berbeizuführen fer stellte der Herr Montag Dr. Bütgenau über das Thema:„ Klassenstaat und und gegen den Vorschlag hervorgebracht wird und an der sich fich hin und spielte sich als Vertheidiger Karl Mary gegenüber der Schule". Der Referent führte etwa aus: Die Trennung von niederen Die Bartei auf. Hierzu Bartels, Grauer und etheiligen, tommt eine Gini Organ feines großen" Fibrers, die" Greif. 3tg.", theilweise Klaffen. Die Bellsschule lehrt in großem Umfange Religion, in wird einstimmig beschloffen, schien er sie auswendig gelernt au haben, ab, ein Umstand, der höheren Schule ist der Religionsunterricht Nebenfache, ja es gung zu Stande. Gs Der ift an höheren Schulen vorgekommen, daß ein Religionslehrer| mit, daß der Streik in der Zentral- Streikommission besprochen worden der eifrigste Verfechter der Interessen der Gehilfenschaft anerkannt gar nicht da war. Man braucht die Religion nur für die niederen ist. Wir seien aber in materieller Unterstüßung auf uns allein fei, viel besser den Erfolg, als ein bis dahin unbekannter, oder Klassen, wie Herr v. Treitschke offen bekannt hat. Vom Stand- angewiesen, wie überhaupt jede Gewerkschaft bei fleineren Streits, ein schon als sozialdemokratisch bekanntes Konsortium. Das punkte der Logik und Wahrheit ist es falsch und widerfinnig, daß da jetzt die großen Streits, wie in Hamburg die Tabakarbeiter, Vereinsgesetz werde durch die Thätigkeit dieses Komitees in keiner diefelbe Staatsbehörde vier einander widersprechende religiöse die Charlottenburger Glasbläser u. f. w., die Hilfe der gesammten Weise verlegt. Die Versammlung beschloß demgemäß und wählte Lehren sämmtlich als wahr lehren läßt, von denen doch nur eine Arbeiterschaft in Anspruch nehmen. Kollege Lüderitz beantragt, die Herren Auerbach, Berger, Born, Hinze, Lesser, Patuscher, oder höchstens eine wahr sein kann. Der gegenwärtige daß die Kollegen von Sauer ebenfalls durch Namensaufruf er Rosenthal, Schäffer und Schreyer für diesen Zweck. Geschichtsunterricht hat nichts Bildendes. Jetzt soll ja klären, daß sie sich solidarisch verpflichten, mit den Streifenden Sodann theilte der Vorsitzende mit, daß die gemüthlichen auch Volkswirthschaft in der Schule gelehrt werden auszuhalten. Es geschieht. Derfelbe Kollege führt noch an, daß Zusammenfünfte nicht mehr bei Preußer, sondern vom nächsten zum Zweck der Bekämpfung der Sozialdemokratie. Man bei Sauer des Nachts bis 1/22 Uhr gearbeitet worden ist, daß Montag ab bei Norbert, Beuthstraße 22, in macht damit die Schule bewußt und offen zum Werkzeug den Arbeitern Geschenke versprochen wurden, um immer mehr Vereinszimmer stattfänden, wo auch die Bibliotheksbücher ausdes Staats. Indeß es wird nichts schaden; heute beginnt das fertig zu stellen. Fünf Mann haben 16 Fronten in der Woche gegeben würden. Nach dem noch um recht regen Bes sozialökonomische Denken erst mit dem Eintritt in ein Arbeits- geliefert. Es ist kaum glaublich, doch wahr. such der Feier des 20. Februar ersucht worden, verhältniß, fünftig schon während des Volksschulbesuchs. Eine Es wird zur Wahl von drei Kollegen in die Arbeitsver- wurde die Versammlung um 12 Uhr mit einem Hoch auf die Ausbildung der Individualität gewährt weder die Voltes, noch mittelungs- Rommission geschritten. Nach einer persönlichen Debatte internationale Sozialdemokratie geschlossen. die höhere Schule. Dort lerut man faum das für's Leben Un- werden die Kollegen Jäusch, Lüderit und Frenzel gewählt. entbehrliche; auch die Berliner Gemeindeschüler können beim Ver- Der Vorsitzende theilt den Beschluß des Vorstandes mit, am Die Freie Vereinigung der Maurer Berlins und laffen der Schule nicht einmal ordentlich einen Brief oder eine Sonntag, den 3. Mai, in der Gräfl. Reischach'schen Brauerei in Umgegend setzte in einer am 12. d. M. abgehaltenen außerRechnung schreiben, und die Berliner Gemeindeschulen find lange Stralau eine Feier zu veranstalten, als Demonstration zu Gunsten ordentlichen Mitgliederversammlung die Berathung des von der nicht so gut, wie die Liberalen sich einreden. Die höhere Schule des Achtstundentages. Er ersucht die Versammlung um Santtionirung Statuten- Revisionskommission ausgearbeiteten neuen Statuten erzieht Beamte, nicht einmal Staatsbürger, noch weniger des Beschlusses. entwurfs fort. Den Wünschen der vorigen Versammlung entMenschen. Ueberhaupt vernichtet die kapitalistische Produktion, Die Kollegen Blogis, Schmidt, Riediger und Kröhn treten für sprechend hat die Kommission den Entwurf einer nochmaligen der Klassenstaat die Persönlichkeit, die individuelle Freiheit, den Beschluß des Vorstandes ein. Durchberathung unterzogen und entsprechende Abänderungen wie er das Eigenthum vernichtet. Die Schulreformi muß, Kollege Niendorf wünscht nicht jetzt zu bestimmen, daß eine vorgenommen. Berichterstatter der Kommission war Kollege umgekehrt wie es die Schulkonferenz gemacht hat, von der Gewerkschaftsfeier stattfindet; man möge erst eine größere öffent- Krieg. Die Versammlung nahm von einer nochmaligen GeneralBoitsschule, die alle Kinder bis zu einem bestimmten Alter vereinigt, liche Versammlung abwarten, welche vielleicht eine andere diskussion Abstand und trat sofort in die Spezialdiskussion ein. ausgehen. An die Mannigfaltigkeit unserer Schulen foll nicht Demonstration beschließt, da die Parteifraktion eine einheitliche Die größten Schwierigkeiten bereitete die Fassung des von der getastet werden. Die Sprachen derjenigen alten Völker, welche Feier vorgeschlagen hat. Derselbe stellt den Antrag, den Kommission in folgendem Wortlaut vorgeschlagenen Bassus: die Grundlage der heutigen Gesellschaft repräsentiven, sind für Beschluß des Vorstandes zu vertagen, zieht aber vor der Ab- Bekämpfung der Affordarbeit". Die Kommission ging hierbei uns nicht werthlos; mit Unrecht bezeichnen Philologen die Feindstimmung, da teine Aussicht auf Annahme vorhanden war, den von dem Gesichtspunkte aus, daß kein Mitglied Afford arbeitet schaft gegen das Alterthum und die Beschränkung auf das praktisch Antrag zurück. und daß der Verein als solcher demgemäß die Affordarbeit be Nützliche als eine sozialdemokratische Tendenz; sie ist vielmehr Der Kollege Robert Schmidt widerlegt die Ansicht Nien- fämpft. Der Paffus gelangte schließlich in der KommissionsDon Eine bemerkenswerthe, durchaus bourgeoisistisch.( Referent führt hierfür Friedrich dorf's, und der Befchluß des Vorstandes wird von der Versamm- sassung zur Annahme. Des Versammlung fanttionirte Aenderung Statuts be= Engels an.) Die Trennung in Klassenschulen muß gleichzeitig lung fanttionirt. mit dem Eintreten der Unentgeltlichkeit des Unterrichts eintreten. Aufgenommen wurden 37 neue Mitglieder. steht darin, daß der monatliche Beitrag in Höhe von Großen Vortheil würde ferner die Deffentlichkeit des Unterrichts für die Die Kollegen werden dringend aufgefor- 30 Pfennig nur für neun Monate im Jahre, bringen. Am allermeisten fommen in den heutigen Schulen die dert, über die Billets vom Rommers und vom Monate Dezember, Januar, Februar nicht erhoben wird, sowie, Mädchen zu kurz, zumal in den höheren; die höhere Tochter ist Maskenball bei Buggenhagen baldigst ab- daß der Gesammtvorstand nur für die Dauer von je 6 Monaten eine inhaltlose Existenz. Die Elemente des künftigen Bildungs- zurechnen. gewählt wird. Das Gesammtstatut wurde schließlich in der von inhalts liegen zum größeren Theil in dem geistigen Schaffen des Am 7. März findet im Böhmischen Brauder Kommission vorgeschlagenen Fassung einstimmig angenommen. Proletariats. Wird die Schule einmal Gegenstand der Reichs- haus, Landsberger Allee unser 2. Masten Es folgte die Berathung und Annahme des Agitationsreglements. gefezgebung, und bekommen wir einmal einen Reichs- ball statt. Billets sind bei sämmtlichen Vorstandsmitgliedern Dasselbe bestimmt, daß zur Erhebung einer Statistik der ArbeitsUnterrichtsminister, so erzielen erzielen wir vielleicht durch den und im Restaurant Winzer zu haben. verhältnisse jedem Mitgliede ein Buch mit vorgedrucktem Schema Reichstag fleine Fortschritte. Wahrscheinlicher ist, daß die zur Ausfüllung ausgehändigt wird. Jedes Mitglied ist verSchule des Klassenstaates nur mit dem Klassenstaate selbst Der Fachverein der Weber nud verwandten Berufs. pflichtet, dieses statistische Fragebuch allwöchentlich gewissenhaft fällt. Um fo nöthiger ist die Verbreitung der Bildung durch genossen hielt am 16. Februar eine Mitgliederversammlung ab. auszufüllen. Zur Berathung und Annahme gelangten ferner die den Sozialismus. Die Sozialdemokratie hat bereits für die Nach Erstattung des Berichtes der Revisoren vom Stiftungsfeste Geschäftsordnung, das Rechtsschutz- Reglement und die BibliothekBolksbildung mehr gethan, als alle Staatsschulen zusammen- hörte die Versammlung einen Vortrag des Kaufmann Rob. oronung. Das Statut mit allen seinen Unterabtheilungen tritt genommen. Die geistige Befreiung der Arbeiterklasse arbeitet Iatom über das Glend der Hausindustrie, in3 laut Versammlungsbeschluß mit dem 1. März 1891 in Kraft. ihrer ökonomischen und politischen Emanzipation vor.( Anhaltender besondere der Weber hier und außerhalb". An Zum Schlusse wurden Vereinsangelegenheiten erledigt. Beifall.) der Hand der Angaben des Gewerberathes von Stülpnagel über Freie Vereinigung aller in der chirurgischen Brauche Von einer Diskussion wurde Abstand genommen. Es die Verhältnisse der Weberei in Berlin und Umgegend, sowie gewurde sodann eine Resolution eingebracht, die aber verbesserungs- ftüßt auf die thatsächlichen Verhältnisse schilderte der Vortragende beschäftigten Berufsgenossen. In der äußerst zahlreich besuchten Mitgliederversammlung, referirte Herr Peus über„ Die Arbeitsbedürftig war. Sie fand nachher unter Verschiedenem in folgender das Weberelend, welches in Berlin nicht minder groß sei, als in Mitgliederversammlung, referirte Herr Peus über fraft als Waare." Den Redner lohnte lebhafter Beifall. Eine Fassung einstimmige Annahme:„ Die am 9. Februar in den Schlesien. Zur Abhilfe des dortigen Glends werde an die Wohl- Resolution wurde einstimmig angenommen, welche Anschluß an Arminhallen tagende Versammlung erklärt sich im Prinzip mit thätigkeit der Berliner befizenden Klassen appellirt, indessen diese die Organisation empfiehlt. Sodann wurde beschlossen, die den Ausführungen des Referenten Herrn Dr. Lütgenau über das herrschende Elend am eigenen Orte gänzlich ignoriren. Um das Thema„ Klaffenstaat und Schule", insbesondere damit ein- der grenzenlosen Ausbeutung der Weber durch das Kapital etwas Bibliothek zu vergrößern. Dem Generaltassirer in Hamburg verstanden, daß der Religionsunterricht beseitigt wird, daß ferner entgegenzuwirken, empfahl Redner eine firaffe Organisation der wurden 100 Mt. überwiesen. Der überhandnehmenden Hausindustrie und deren schädigendem Unterricht, Lehrmittel und Unterhalt der Lernenden unentgeltlich Meiſter und Gefellen. Der Staat könne heljend eingreisen durch Ginflusse( Ausbeutung der Lehrlinge, Arbeitszeit von 15 und werden und der Besuch der höheren Schule allein von der Aenderung der Wirthschaftspolitik, woran allerdings nicht zu denken 18 Stunden, Lohndrückerei) soll energisch gesteuert werden; und individuellen Fähigkeit und Würdigkeit abhängt. Die Versamm- sei. An den Vortrag knüpfte sich eine rege Diskussion, in welcher der Vorstand soll der nächsten Versammlung praktische Vorschläge lung erklärt sich mit dem Antrag Stadthagen einverstanden. die Verhältnisse der Weberei des Weiteren erörtert wurden. Die Versammlung erkennt ferner in der heutigen Schule ein Besonders sprach man der Berliner Webschule jeden praktischen unterbreiten, auf welche Art und Weise diesem Uebel abgeholfen Werkzeug des Klassenstaats und sieht die echte Wissenschaft allein Mugen ab und bezeichnete dieselbe in der Hauptfache als eine im Sozialismus und seine Anwendung auf alle Lebensgebiete." Versorgungsanstalt für verdienstvolle Innungs- Obermeister und worden war, wurde bekannt gemacht, daß in der nächsten VerNachdem noch die Gründung eines Gesangvereins angeregt Außerdem wurde eine Reihe von Unterstügungssachen erledigt. ähnliche Säulen des Staates. Man war allgemein der Ansicht, daß das Elend der Weber nicht grauer gemalt werden tänne, fammlung Herr Rechtsanwalt Freudenthal einen Vortrag hält, als es thatsächlich sei. Da der Reichstags- Abgeordnete tolle über das Thema:„ Das rechtliche Verhältnis zwischen Unterder Versammlung beiwohnte, gab der Vorsigende Lehmann demselben einige Ergänzungen zu den Wünschen anheim, welche Die Filiale 5( Nord) der Maler 2c. hielt am 11. Febr. eine öffentliche Versammlung dem Fraktionsvorstande zur Ver- ihre Mitgliederversammlung ab, in welcher Kollege Heidemann tretung im Reichstage unterbreitet hat. Dieselben bestanden hauptsäch über das Alters- und Invalidengesetz referirte. Die Diskussion lich in den Wünschen, daß dem Webergfeine Arbeit gemessen und ge- war eine lebhafte. Dann kam der Fall Theodor Schulze zur lohnt werde, wie sie vom Stuhl komme, nicht aber erit, nachdem das Sprache; die Mehrzahl der anwesenden Kollegen war der Stück getrocknet oder appretirt set. Ferner wird ein einheitliches Meinung, daß Schulze nicht wieder in die Bereinigung aufge( Meter-) Maaß gewünscht. Eine scharfe Kritik übte der nommen werden darf. Redner an dem Verhalten der hiesigen Textil Industriellen, Die Versammlungen finden nicht mehr jeden zweiten welche die Sammellisten für die nothleidenden Weber in Donnerstag, sondern jeden zweiten Mittwoch im Schlesien" auch in den Fabrikfälen zirkuliren ließen, damit Monat bei Gnadt, Brunnenstr. 38, statt. ja auch die Arbeiter darauf zeichnen mußten. Als jedoch in Gera die Arbeiter für die streikenden Weber sammelten, wurden dieselben wegen Bettelns bestraft. Klavierarbeiter. F werden kann. nehmer und Arbeiter." Sprechlaal. " Literarisches. Der sozialdemokratische Wahlverein des fechsten Berliner Reichstags- Wahlkreises hielt am 17. b. M. eine Versammlung ab. Genosse Theodor Glocke hielt einen Vortrag über das Thema: Der Emanzipation stampf der arbeitenden Klasse". Dieser Kampf zieht sich, wie der Vortragende darlegte, seit Jahrtausenden wie ein rother Faden durch die Kulturgeschichte und entstammt jener Beit, als sich aus dem urkommunistischen Eigenthum das Privateigenthum entwickelte. Diese Entwickelungsgeschichte stizzirte der Vortragende in großen Zügen, zeigte, wie in ältester Zeit der Besitz von Grund und Boden immer mehr in wenigen Händen sich konzentrirte, dadurch eine immer größere Machtfülle in den Händen. Weniger sich vereinigte und dadurch die großen Stlavenaufstände im alten römischen Reiche, sowie die blutigsten Kämpfe awischen Freien und Unfreien zur Folge hatten und die ganze damalige Kulturwelt in Mitleidenschaft zogen. In anschaulichster Abg. Stolle beleuchtete in längerer Rede ebenfalls die VerWeise schilderte der Vortragende an der Hand der Geschichte die hältnisse der Weberei; die technische Entwickelung, welche die Emanzipationstämpfe der unterdrückten Klassen in den späteren Selbständigkeit der Weber gänzlich über den Haufen geworfen Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit Raum dafür abzus Jahrhunderten bis auf die neuere und neueste Zeit und erntete habe und versprach, nach Möglichkeit die berechtigten Klagen und geben ist, dem Bublitum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen für seinen lehrreichen Vortrag den lebhaftesten Beifall der Ge- Forderungen der Weber im Reichstage zu vertreten, ohne indessen intereffes zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. nossen. Eine Diskussion fand nicht statt. Am 28. Februar feiert eine Garantie für den Erfolg zu übernehmen. Beschlossen der Verein im„ Eisteller" sein Stiftungsfest. Genosse Liebknecht wurde, von dem erzielten Ueberschuß vom Stiftungsfeste 30 m. Durch die Angriffe gegen meine Person vom 19. d. Mts. im wird die Festrede halten. Zu diesem Feste lud Genosse Lie 3- den ausgesperrten Tabalarbeitern in Hamburg, 40 M. den Sprechsaal des Vorwärts" veranlaßt, erkläre ich, daß ein hoit freundlichst ein und schloß alsdann die Versammlung mit streifenden Wirkern in Thalheim in Sachsen, 10 m. der Berliner Schiedsgericht, an dem ich betheiligt bin, im Laufe nächster Woche inem Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie. Streit- Kontrollkommission, 10 M. dem Agitationskomitee, 20 m. stattfindet und das Angeführte vom 19. Februar daselbst zur dem Reservefonds und 20 M. einem bedrängten Kollegen zu über- Sprache kommen wird. Dann werde ich Antwort darauf geben. weisen. Die Orts- Krankenkasse bezw. deren Verwaltung bildete Karl Nöhden, Skalizerstr. 20. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Klavierarbeiter den Gegenstand reichhaltiger Klagen und Beschwerden und wurde hielt eine gut besuchte Mitgliederversammlung am 16. Februar in einem speziellen Falle Rechtsschutz gewährt. Die sonstigen ab. Es wurde sofort in die Verhandlung über den Streik bei Verhandlungen waren belanglos. Maz u. Ko. eingetreten. Die jetzige Lage des Streiks ist für die Streifenden eine sehr günstige. Trotzdem die Fabrikanten der In der Freien Vereinigung der Kaufleute, die ihre Meinung sind, wenn sie eine Annonce in die Zeitung schicken, Bersammlung ausnahmsweise auf Dienstag, den 17. Februar ver-( SO., Elisabethufer 55). Nr. 8 vom 21. Februar 1891 enthält Berliner Volks Tribüne, Sozialpolitische Wochenschrift worin sie den Streit für beendet erklären, so wäre das für die legt hatte, tam es, nachdem Herr Türk einen Vortrag über Heren- folgende Beiträge: Aus der Woche. Arbeiter der Klavierbranche maßgebend, ist der Streit doch prozesse gehalten, unter Verschiedenem zu einer lebhaften Aus- die Revolution. Der Boulangismus und so lange feinenfalls zu Ende, bis die Fabrikanten ihre Sprache über die Reichstagsbeschläffe bezüglich der Sonntagsruhe. an indirekten Steuern? Wie das heilige Eigenthum entsteht. Das Ende der Religion. Was zahlen wir Forderungen nicht zurückgezogen haben. Es herrscht große Be Kollege Auerbach machte auf die mißlichen Konsequenzen der Be- Die Folgen der Mac Kinlei- Bill. Literarisches. Gedicht. geisterung unter den Streifenden, und trotzdem die Arbeitslosig- schlüsse, falls sie in dieser Form zum Gesetz werden sollten, auffeit groß ist in Berlin, so beweisen die gesammten Klavier- merksam, demzufolge es in dem Belieben jeder einzelnen Kommune Novelle. Der ruffische Markt II.- Moralische Flaufen. arbeiter und Berliner Tischler, daß sie die Fabrikmeiden, liege, die zulässige Arbeitszeit von 5 Stunden über den ganzen Der sittliche Staat. Reichstag. sich mit den streitenden Kollegen solidarisch er- Sonntag zu vertheilen und dadurch die Ruhe für die Gehilfen Preis der Einzelnummer 15 Pf. Elären, sie durch reges Sammeln materiell vor den größten illusorisch zu machen. Ja, es ergebe sich für Nachbargemeinden die Sorgen bewahren. Es ist aber auch nothwendig; denn es Möglichkeit, durch Festsetzung späterer Geschäftsstunden sich gegen handelt sich um einen Streit, welcher von Bedeutung seitig die Käufer zu entziehen. Die Freie Vereinigung habe sich das für sämmtliche Klavierarbeiter sowie viele Kleine Verdienst anzurechnen, die Frage der Sonntagsruhe durch fortFabrikanten ist. Kollege J. Meyer schildert die letzte Berhand- währende Agitation zu einer brennenden gemacht zu haben, die lung am Sonnabend mit den Fabrikanten, als auch die Streifenden dreitägigen Verhandlungen seien die Quittung über den Erfolg; ihr Werkzeug abholten. Unter Anderem drohen die Fabrikanten sie dürfe sich indessen nicht bei dieser Lösung beruhigen. G dem Streiffomitee mit Klage, der jedoch mit Ruhe entgegen gelte jetzt, mit aller Macht daran zu arbeiten, daß ein PetitionsH. O. 8. Für derartige Apparate giebt es verschiedene gesehen wird. Der Hammertopfmacher und Hunde- turm in ganz Deutschland entfesselt wird, der den Reichstag zur Herophon. Man nennt die Instrumente Aristophon oder und Jagdliebhaber Niemann, welcher in der letzten dritten Lefung dazu bewegt, zu beschließen, daß diese Arbeitszeit öffentlichen Klavierarbeiter- Bersammlung erklärte, wenn die Sonntags spätestens 12 oder 1 Uhr beendigt sein muß. Kollege N. D., Lichtenbergerstr. 15. Das tommt alles auf die Fabrikanten Maß 11. Romp. nicht wenigstens die Hälfte der Schreyer pflichtet dem bei und beantragt die Bildung eines Auskunft zu ertheilen. Forderungen zurückzögen, würde auch er nicht weiter Komitees, das diese Angelegenheit speziell in die Hand zu nehmen arbeiten, hat nicht Wort gehalten, sondern arbeitet weiter bätte. Darüber, ob es vereinsgefeßlich zulässig, und ob es taktisch R. M. 19. 1. Im Falle der Verheirathung eines der Sauer mit ben Streitenden solidarisch erklärt und auch die gewählt würde, entſpann sich eine längere higige Debatte zwischen pflichtiger, so erhalten ne Erben die gezahlten Beiträge nicht Dagegen haben sich die Kollegen von dem Frontenpuzer erfolgversprechend, daß dieses Komitee aus der Mitte des Vereins Hälfte der gezahlten Beiträge zurück. 2. Stirbt ein Versicherunt Arbeit eingestellt. Kollege Meyer führt aus, daß ein Jeder alle den Herren Schreyer, Türk, Auerbach, Mieker und Noah. Türk zurück. Gerüchte, welche in Umlauf gesezt werden, als wie: der Streit gab anheim, die Wahl in öffentlicher Voltsversammlung vorist beendet, oder die Bänke sind wieder befeßt u. f. w., energisch zunehmen, beantragte, die Verpflichtung des Vereins zur energischen ständlich. Bu mündlicher Auskunft sind wir bereit. zurida Die Rollegen bringen, damit die Gelber einziges Vereins zurückzuweisen habe, denn derartige Gerüchte sollen nur Uneinig- Unterſtüßung dieses Komitees auszusprechen und schlug vor, diese und die Streifenden durch Hunger gezwungen werden, zu Kreuze mitglied etwas habe, die auch nicht parteipolitisch sei, im Juter nicht dazu. 2. Der Abzug for die Beiträge muß bei jeder zu friechen. Es ist dies alles nicht der Fall. Im Ganzen haben esse des Erfolges nicht unter der Fahne des Vereins in Szene zu acht neue Arbeiter angefangen, davon haben aber wieder einige setzen, um so die indifferenten Kollegen im Reiche nicht abBriefkaffen der Redaktion. 3,50 Mr. für die Zigarrenarbeiter Hamburgs von fünf arbeitsscheuen Malern erhalten. g F. P., Mühlenstraße. Ihre Fragen sind nicht recht ver W. B. Neuf. 1. Der Versicherte ist befugt, feine Lohnzahlung geschehen. der Firma Mat u. Co. nicht zum Siege verhelfen. Sie sind aufmerksam, daß es eine Ehrenfache des Vereins sei, diese nicht aber, daß derselbe den anderen Vereinen stillschweigend aufgehört oder aufhören müssen, und die noch arbeiten, fönnen zuschrecken. Demgegenüber machen die anderen Rebner darauf zwar in der Ordnung, daß Sie den Stempel verwenden müffen, Jaznick, F. L. Das ist ein offenbarer Mißbrauch. Es ist nicht zu vergleichen mit den Arbeitern, welche streiken. Ein Agitation im eigenen Namen zu führen, der Forderung erlassen wird. Wenn Sie wollen, können Sie durch eine Be um die müsse jeder, welcher Partei er auch sei, zustimmen, andererseits schwerde beim Landrath erreichen, daß auch die anderen Vereine Jeder möge sein Möglichstes thun, Kollegen zu unterstützen. Kollege Rob. Schmidt theilt verbürge die Autorität eines Vereins, der im ganzen Lande als die 1,50 m. zahlen. Berantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von Max Vading in Berlin SW., Beuthitraße 2.