{tr. 266. Bbonncments-Bcdlngungen: «SonnonrnM. Stet» pränumerando: Vierleljährt. 8,30 Md. monaU. 1,10 Md. Ivächenlltch 28 Psg. frei In» Hau». Einzelne Summer» Psg.«onnlag». »umnin mit Mustrierter Sonntag». Beilage»Di« Neue Veit' 10 Psg. Soft« «donnemenl: 1,10 Start pro Monat. Eingetragen in die Söst«Zeitung». Preisliste. Unter Nreuzdand für Deutschland und Oesterreich> Ungarn 2 Mart, für da» übrige«ukland 8 Marl pro Monat. SS. Iah fg. Crfitilit Hins nütr ClonUgi. Verlinev Volksblntk. Zentralorgan der rozialdemokratifcben parte! Deutfchlanda. Die Inlcrtions- Gebühr »»trägt für die sechdgespallene stolonel« »eile oder deren Stauin«0 Psg,. für politische und gewertschastliche Vereins« und Versaunntnngs.tlnzeigen 25 Psg. „steine»nreigen", das erste stett- gedrullt») Wort 10 Psg., jede« weitere Wort 8 Psg. Worte übdr 1» Buchslaben zählen für zwei Worte. Inserate sür die nächste Rummer müssen 61» 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Di« Expedition ist an Wochen- tagen bi» 7 Uhr abend», an Sonn« und Kcsllagen bl» 8 Uhr vormittag» geäfsnel Telegramm. Rdreff»! HSeililvas dagegen helfen könnte, die Emanzipation der Arbeiter von den Partei- agitationsschwindlcrn, keimt erst. Hoffen wir, dast der Ausgang gewissenlos inszenierter Lohnkämpfe wie dieser das Wachstum dieses Heilkrauts gegen die rote Verhetzung befördere! Die Brutalität der Unternehmer wird hier also dreist und gottesfürchtig in eine solche der Arbeiter umgelogen. Leider ist gegen dieses gemeingefährliche Treiben liberaler Zeitungsschreiber wirklich kein ander Kraut gewachsen, als die Emanzipation der Arbeiter von der Presse, in welcher diese Sorte„Arbeiterfreundlichkeit" ihr Wesen treibt.— Tarifverschlcchterimgcn. Der den Gegnern der Freizügigkeit so unangenehmen Tatsache, dast wir„im Zeichen deS Verkehrs" leben, trägt unsere Eisenbahn- Verwaltung in der Weise Rechnung, dast sie die Eisenbahntarif- Verhältnisse nach Möglichkeit zu verschlechtern sucht. Schon vor Jahrzehnten wurde die Forderung erhoben, die Personentarife durch Einführung des Zonentarifs gründlich zu verbilligen. Diese finanziell � durchaus einleuchtend begründete Anregung begegnete aber kühlster Ablehnung. Ebenso wenig dachte ninn daran, durch Beseitigung der I. Klasse. die nur auf Kosten der Reisenden der III. und IV. Klasse aufrecht erhalten werden kann, eine Tarif- ermästignng herbeizuführen. Endlich kam man dann mit einer „Reform" heraus: der Gnltigkeitsverlängernng der Rückfahrkarten auf 4ö Tage. Und jetzt soll diese Reform dadurch beseitigt respektive überflüssig gemacht werden, dast man den Fahrpreis für die L bis III. Klasse überhaupt um zirka 25 Proz. ermästigt. Diese neue Reform dringt nicht nur den Reisenden IV. Klasse nicht die geringste PreiSerniästignng, sondern sie soll auch gleichzeitig mit direkten V e r s ch l e cl> t e r n n g e n des bisherigen Tarifs verquickt werde»: mit der Abschaffung des Freigepäcks und der Einführung von Z u s ch l a g s k a r t e n für Benutzung d e r S ch n e l l- z ü g e. Durcki die letztere„Reform" erhofft man eine Einnahme von n.il Millionen Mark, durch die Beseitigung des Freigepäcks eine solche von 7,7 Millionen Mark. Eine so minimale Rolle diese. Ein- nahmen auck, für den Eisenbahnetat spielen, so sieht man doch, dast man sick, auch hier wieder vom Gesichtspunkte der schäbigsten Plusmacherei leiten lästt. Um die besitzende Klasse nicht energischer zu direkten Steuern heranziehen zu müssen, bürdet man dem reisenden Publikum neue Lasten auf I Hinzu kommt noch,� dast man sich ja auch mit dem Projekt einer Fahrkartensteucr trägt I Die fiskaiisch-plusmacherische Politik der Eisenbahnverivaktnng ist um so unbilliger, als die Eisenbahnen bekanntlich kolossale lieber- schüsse abwerfen. Freilich nur auf K o st e n der Betriebs- s i ch e r h e i t, wie sie kürzlich die Katastrophen bei Altenbeken und Spremberg bewiesen.—_ Nationalliberalc Flottcntrcibrr. In Oldenburg erklärte der dor- tige nationalliberale Kandidat bei der letzten Reichöiagsivahl, Land- gcrichtSdirektor Erck, nach einem Referat des Flottenagilators Gencrallieutenants v. Liebert, dast die SOO-Millionenvorlage viel zu bescheiden sei. Sie müsse noch bedeutend erweitert v»:rden. Eine in diesem Sinne gehaltene Resolution wurde von der Ber- sammlung angenommen. Die Deckungsfrage scheint die Herren nicht beschäftigt zu haben. Wenigstens wurde keine Resolution angenommen, die geplante Erbschafts st euer zu erweitern! Furcht vor Attentaten. Am nächsten Dienstag wird in Nürn- bcrg ein Denkmal Wilhelms I. enthüllt, aus welchem Anlast der Kaiser und die Kaiserin, der Kronprinz, der Grotzherzog von Baden, der bayerische Prinzrcgent und eine Anzahl anderer„allerhöchster Herrschaften" dahin kommen. Die Nürnberger Polizei scheint groste Angst zu haben, dast bei dieser Gelegenheit jemand eine Bombe werfen oder irgend etwas Aehnliches unternehmen könnte, denn seit einigen Tagen werden alle Herbergen und Gasthäuser Nürnbergs nach„Verdächtigen" abgesucht. Am meisten scheint man es auf die Herbergen der organisierten Arbeiter abgesehen zu haben, wenigstens ging man in der Herberge des Metallarbeiter- Verbandes mit besonderer Schneidigkeit vor. Biilow Ritter des Goldciicn Vließes. Der König von Spanien hat dem Fürsten Biilow den Orden des Goldenen Blicstes verliehen. Der Millioiicucrbo Biilow wird vermutlich mit einem neueren Epi- grainmatikcr denken: Nicht für ihn, den die Götter bedacht. Haben die Fürsten den Orden gemacht; Nur für die arme Bloste dessen, Welchen die spendenden Götter vergessen!— Gin reicher Ordcnsscgcn ist über die Truppen in Südwestafrika niedergegangen. Nicht nur die Stabsoffiziere erhielten mehr oder minder hohe Auszeichmmgen, sondern auch zahlreiche Unteroffiziere und Mannschaften wurden mit dem Mililärehrcnzeichen I. und II. Klasse bedacht. Insgesamt gelangten 104 Ordens- und 683 Ehren- zeichen zur Verteilung. Dast ein Unteroffizier oder Gemeiner Ivegen seiner Verdienste zum Offizier ernannt Ivorden sei. wird nicht gemeldet. Der alte Dcrfflinger bleibt nach wie vor das einsame Beispiel fiir einen zu militärischen Ehren gelangten Schneidergesellen. Da unser Wasser- Militarismus immer unerschwinglichere Summen beansprucht, sind die Aussichten für die zahlreichen In- v a l i d e n des siidwestafrikanischcn Krieges gerade nicht die rosigsten. Sie Iverden sich mit dem Gedanken trösten müssen, dast ja auch die Invaliden von 1866 und 1876/71 vielfach hungern muhten.— Hänge-Peters soll absolut wieder im Kolonialdienst untergebracht werden. Es sei traurig, dast der„als Afrikaner von allererstem Range" geschätzte Mann auf seinen„allerdings unverwelklichen Lorbeeren" ausruhen müsse. Die Regierung solle doch etwas Mut zeigen. Den Mut möchten wir der Regierung denn doch nicht zu- trauen!— Rücktritt Jesko v. Putikamcrs. Der Gouverneur von Kamerun soll, wie immer bcstiininter versichert wird, von seinem Posten zurück- treten. Die Ursache seiner Abberuftmg soll die allgeinciue Un- znftiedenheit mit seinem Regierungssystem sein. Schon auf dem letzten Kolonialkongrest wurde von kanfmännischer Seite sein Rück- tritt gefordert. Auch der Afrikaforscher Dr. Passarge sprach sich scharf gegen Herrn v. Puttkamer aus. Dast auch die Eingeborenen von ihm nichts weniger als erbaut sind, beweist ja die Kameruner Bcschwcrdeschrift. Hoffentlich wird man im Reichstag Näheres über die Verfehlungen des Gouverneurs erfahren. Ein Personenwechsel hat wenig Zweck, wenn nicht zugleich das falsche System fällt. Darüber darf man sich freilich nicht täuschen, dast die Ein- geborenen unter jedem kolonialen System der leidende Teil sein iverden! � Menschenopfer unerhört! Gouverneur Graf Götzen telegraphiert unter dem 16. No- vember, dast am 8. November während einer Meldung der S t a t i o n K i l o s s a über einen gegen dieselbe gerichteten Angriff die telegraphische Verbindung unterbrochen worden sei. Eine Be- stätignng liege bis jetzt nicht vor. In und bei Kilossa befinden sich heute Bezirksamtmann Lambrecht, Feldwebel Colberg, Unter- offizier Ernst und etwa 66 Askaris. Ein Teil der Marine-Jnfantcrie ist gestern von Morogoro auf Kilossa abmarschiert. Von Langcnburg meldet das dortige Bezirksamt über Kapstadt, dast die Aufftändischen bei Songea in fünf Gefechten geschlagen wurden und große Verluste erlitten. Die vereinigten Abteilungen des Bezirksaintmanns Richter, Hauptmanns Nigmann und Leutnants Klinghardt haben am 2!. Oktober bei Nyamabengo-Songea ohne eigene Verlu st e 4000 Wangoni geschlagen. Der Feind hatte schwere Verluste. Die Zahl der Aufftändischen zeigt, welchen Umfang der Aus- stand angenommen hat. Doch hofft man der Erhebung nicht allzu- schwer Herr werden zu können, da die Gefechte bisher nur in ein- s e i t i g e m Blutvergiesten bestanden. Die Zahl der nieder- geschossenen Eingeborenen dürfte bereits in die Tausende gehen. So verbreitet man Kultur und Gesittung im schwarzen Erdteil!— Hudland. Italien. Die Hetze gegen die sozinlistischen Jugcndvereine. Rom, 8. November.(Eig. Ber.) Der„Verein der jungen Sozialisten", der den„ckeunes gardes'- in Belgien entspricht, fährt fort, Gegenstand besonderer polizeilicher „Aiifmcrlsamkeiten" zu sein. In der vergangenen Nacht wurden in Rom acht junge Parteigenossen verhaftet, weil sie antimilitaristische Manifeste anllebten. Als Antwort auf die beständigen Verfolgungen haben die jungen Sozialisten beschlossen, am nächsten Sonntag eine große niitimilitaristischc Volksvcrsliiniiilniig hier abzuhalten. Auch in L i v o r n o sind dieser Tage Haussuchungen und Ver- Haftungen unter den Genossen vorgenommen worden, die sich um die dortige Jugendorganisation verdient gemacht haben. Norwegen. Monarchistenpöbeleien. Es ist ja leicht begreiflich, dast die norwegischen Königs- schwärmcr aus Mangel an Vernunftgrüirden zu allerlei mehr oder minder unzulässigen Mitteln greifen, damit die Thronbesteigung ihres Erwählte» nicht allzu kläglich ausfällt. Aber dast sie zu so verbrecherischen Pöbelcien imstande seien, wie sie jetzt ans Fredriks- hald gemeldet werden, hätte man doch kaum für möglich gehalten. Hier sprachen am Mittwoch die Republikaner Gunnar Hai bcrg und Swrthingsmann K a st b e r g in einem zumeist von Monarchisten gefüllten Saal. Gegen die Redner wurde in der Versammlung stark demonstriert, aber man hielt sich doch innerhalb gewisser Grenzen. Vor dem Lokal hatte sich aber ein Monarchistenpöbel an- gesammelt, der alle Rücksicht auf Anstand, gute Sitte und Gesetzlich- keit austcr acht liest. Unter Heulen und Pfeifen warf man fort- gesetzt Steine durch die Fenster des Versammlungssaalcs und zer- trümmerte ungefähr 36 Scheiben. Glassplittcr und Steine regneten förmlich auf die Versammlung nieder, so dast zeitweise eine Panik zu entstehen drohte. Selbst als die Versammlung vorüber war, setzte diese Rowdygarde des neuen Königtums den Skandal fort, bis endlich die Polizei kam und sie auseinandertrieb. Besser erging es unserem Parteigenossen Dr. Eriksen, der in Larwick zur selben Zeit über die Republik sprach. Wohl hatten sich im Saal des Arbeitervereins auch eine Anzahl monarchistischer Spcktakelmachec eingefunden, aber sie stellten bald ihr Pfeifen und Lärmen ein, so daß die Versammlung ruhig zu Ende geführt werden konnte. Uebrigens haben sich in K r i st i a n i a schon viele Leute auf die finanzielle Ausbeutung der Empfangsfeierlichkeiten für den neuen König vorbereitet! Man rechncl sicher damit, dast die Volksab- stimmnng zu seinen Gunsten ausfallt und dast Hakan IX. oder VII. s unter welcher Nummer er seine Nolle übernehmen soll, darüber herrscht noch eine gewisse Uneinigkeit; es scheint jedoch, daß man sich jetzt für die Zahl VII entschieden hat) dann bereits über 11 Tage seinen Einzug halten werde. Bei den Hotels laufen bereits seit einem Monat Bestellungen auf Zimmer für den Einzugstag ein, und in der Karl Johans-Strahe wurden schon Preise von 56 Kronen pro Zimmer erzielt. Privatleute in den Hauptstrahen verlangen für die Benutzung ihrer Fenster 266 Kronen. Ohne Zweifel werde» die Preise, je näher der Tag heranrückt, immer mehr steigen. Auch in Trondhjem, wo nach althergebrachter Weise die Krönung vor- genommen werden soll, bereitet man sich schon ans die finanzielle Ausbeutung der gafflnstigen Fremden vor. Ein Hauptspatz wäre es, wenn die Volksabstimmung dieser Gesellschaft einen derben Strich durch die Rechnung machen würde, aber dazu scheint leider wenig Aussicht vorhanden zu sein.— Rua Induftm und Handel. Berliner Elektrizitätswerke, Berlin. Die Gesellschaft publi- ziert soeben ihren Geschäftsbericht. Danach hat der verbilligte Stromtarif für Bcleuchtungszweckc die Entwicklung des Unternehmens nicht ungünstig beeinflußt. Das den Erwartungen entsprechende Ergebnis der Preisherabsetzung ermutigt, wie es im Bericht heißt, die Verwaltung, auf dem eingeschlagenen Wege fort- zufahren. Die Zahl der Stromabnehmer erhöhte sich von 16 735 auf 12 939 oder um 26 Prozent, die der Hausanschlüsse von 6659 auf 7836 oder um 17,9 Prozent. Insgesamt wurden in Berlin und den Vororten versorgt 619 625 Glüh- und Ncrnstlampcn, 26 612 Bogenlampen, 15 463 Motoren mit 55 666 Pferdestärken Leistung und 2668 Apparate. Die Zahl der abgegebenen Kilowattstunden betrug 111 572 782, was gegen das Vorjahr einer Steigerung um 13,3 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Verkaufspreis für Elektrizität in Berlin, der im Vorjahr nach Abzug der Abgabe an die Stadt 15,89 Pfennig betrug, ist im laufenden Jahre auf 15,48 Pfennig ermäßigt. Die Länge der zur Stromversorgung in Berlin verlegten Kabel betrug 3736,4 Kilometer. Was die finanziellen Ergebnisse des letzten Jahres betrifft, so verbleibt nach Zahlung von 1 614 937 M.(i. V. 1 482 671 M.) Abgaben an die Stadt Berlin und nach Bestreitung von 2 694 624 M.(2 535,525 M.) Abschreibungen ein Rein- gewinn von 4 765 747 M.(4 196 528 M.) zu folgender Ver- Wendung: Msetzlichc Rücklage 237 612 M.(263 711 M.), 16 Pro- zcnt(9,5 Prozent) Dividende auf 25 666 669 M. Kapital gleich 2 526 666 M., 2 Prozent Dividende auf 6 366 666 M. neue Aktien gleich 126 666 M., Gewinnanteil der Stadt Berlin 1 595 192 M. (1 363 624 M.), Gewinnanteile des Aufsichtsratcs 83 762 M. (79 694 M.), Belohnungen für Beamte, Wohlfahrtseinrichtungen usw. 132 366 M.(125 666 M.) und Vortrag 66 546 M. (25 498 M.). Konvention in der Seidcnwarenbranche. Die mehrtägigen Ver- Handlungen, welch: die Vereinigung ber deutschen Samt- und Seiden- Warcn-Großhändler zum Teil im Verein mit den Seidenwaren- fabrikantcn hier betreffend die Konvention abgehalten hat, sind zu einem bestimmten Abschluß noch nicht gelangt. Die Aussichten für ein befriedigendes Resultat sind nach der„Voss. Ztg." günstige, um- somchr da sich die Vereinigung der deutschen Seidenwarcngroß- Händler bereits 85 Firmen angeschlossen haben. Betricbsausdehnung der Standard Oil Company. Ans??c>v Aork wird dem„Berl. Tagebl." geschrieben: In Erkenntnis der Tat- fache, daß die Vereinigten Staaten infolge der Vorgänge in Ruhland einen weit größeren Prozentsatz des Oelbedarfs der Welt liefern müssen als früher, läßt die S t a n d a r d O i l Company gegen- wärtig noch eine zweite Röhrenlcitung pon Kansas City nach der Küste legen. Die Distanz beträgt 17 666 Meilen, und die Leitung wird täglich 16 666 bis 15 666 Barrels Oel transportieren können. Die Kosten der Anlage sind auf 4 666 666 bis 4 566 666 Dollar berechnet. Die Wcltproduktion von Gold und Silber im Jahre 1904. Nach den jüngst veröffentlichten Berechnungen des amerikanischen Münz- direktors Roberts wurden im Kalenderjahr 1964 an Gold 16 793 419 Feinunzen im Werte von 347 156 706 Dollar und an Silber 168 493 538 Feimmzen im Werte von 97 726 366 Dollar insgesamt in allen Erdteilen gewonnen. Folgende Zusammenstellung zeigt die Gvldproduktio» genauer an: Nordamerika produzierte 169 728 566 Dollar.(Bereinigte Staaten 86 723 266 Dollar, Mexiko 12 665 366 Dollar, Kanada 16 466 666 Dollar.) Südamerika produzierte 16 332 666 Dollar. Zentralamerika produzierte 1 126 766 Dollar. Afrika 85 913 966 Dollar. Australien 87 767 300 Dollar. Asien 25 686 666 Dollar. Europa produzierte 27 266866 Dollar.(Nutz- land 24 863 266 Dollar, Oesterreich-Ungarn 2117 366 Dollar. Groß- britannien 162 466 Dollar, Deutschland 64 766 Dollar, Italien 44 666 Dollar, Schweden 46 266 Dollar, Türkei 29 666 Dollar.) Gesamtproduktion 347156 766 Dollar. In der S i l b e r p r o d n k t i o n steht Mexiko an der Spitze mit einem Wert von 36 269 266 Dollar. Dann folgen die Ver- einigten Staaten mit 33 516 666 Dollar. Aus diesen beiden Ländern kommen allein 71 Proz. der Gesamtproduktion an Silber. In Europa steht Deutschland an der Spitze mit 3 363 566 Dollar. Gegen das vorhergehende Jahr 1963 hat die Gold- Produktion der Welt um 22 666 666 Dollar zugenommen. An dieser Zunahme waren beteiligt Afrika mit 17 915 866 Dollar, die Vereinigten Staaten mit 7131 566 Dollar, Japan mit 1981366 Doll. und Mexiko mit 1 927 866 Doll. Die Goldproduktion hatte im vorigen Jahre in einigen Ländern eine Abnahme zu ver» zeichnen. In China wurden 2 824 766 Dollar weniger, in Kanada 2 434 500 Doll., in Australien 1 442 866 Doll. und in Kolumbien 756 666 Dollar weniger produziert. Direktor Roberts sagt, daß die Vereinigten Staaten und Südafrika immer noch eine Zunahme der Goldprodultion aufzuweisen haben, dagegen zeige Australien eine Tendenz des Nachlassens, was aber vorübergehend sein kann. Eine weitere Steigerung der Gesamtproduktion an Gold sei für die nächsten Jahre anzunehmen. Für das laufende Jahr veranschlagt Roberts die Zunahme gegen 1964 sogar auf 25 666 666 Dollar. Hua der frauenbewegung. Schöncbcrg. Der Verein für Frauen und Mädchen von Schöneberg und Umgegend, hält am 13. November, abends 8>/z Uhr. in WeimannS Klubhaus, Hauptstr. 6/S, seine regelmästige, jeden"ersten Montag im Monat stattfindende Versammlung ab. Herr Dr. Mauren- brecher wird einen Vortrag halten über„Die Frauen und die Zeitung". Herren und Damen als Gäste haben Zutritt. Der Borstand. Der Verein für Fraucii und Mädchen in Adlershof, hält Montag, den 13. November, abends S1/� Uhr, bei Wöllstein seine Mitglieder- Versammlung ab. Frau Zeetze spricht über„Alte und neue Welt- anschanung". Gäste willkommen. Der Vorstand. Treptow-Baumschulenweg. Dienstag, den 14. d. M., abends 8'/., Uhr, im Lokale von E. Christ, Marienthalerstraste Ecke Ernststraste, Mitgliederversammlung des hiesigen Bildimgsvereins für Frauen und Mädchen. Herr Dr. Maurcnbrechcr referiert über„Die deutschen Freiheitskriege in Legende und Geschichte." Damen und Herren als Gäste willkommen. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Weißcnsce. Dienstag, den 14. d. M.. abends S'/z Uhr, findet im„Prälaten", Lehderstr. 122, eine Volksversammlung statt, in welcher Genossin Emma Ihrer einen Vortrag über„Kinderarbeit" halten wird. Arbeiter und Arbeiterinnen erscheint recht zahlreich zu dieser Versammlung. Es gilt die Schäden der Kinderarbeit und deren Folgen aufzudecken sowie Mittel zu ergreifen, mn diese für die Arbeiterschaft so schweren Miststände endlich zu beseitigen.— Um zahlreiches Erscheinen sowie um rege Agitation ersucht Die VertrauenSperson. 6ewerkrchaftlid)C9. Berlin und Omgegend. ®le Bewegung der Berliner Krnnzbinder und Kranzbindcrinne» weitere Fortschritte. So hoben die Firmen Eggert, Kur- stirstendamm S3, Freien Hagen, Dalldorferstr. 11—12, und �° s P e r. Charlottenburg, Echillerstr. S0, den. Tarif bewilligt. Bei allen Firmen, wo die Arbeitnehmer organisiert sind, ist- der Tarif zur Aiierkennung gelaugt, ll n t c r dem Tarif braucht niemand zu arvelten. Auf dem Stellennachweis des Allgemeinen Gärtnervereins uegen dutzendweise Nachfragen nach tächtigen Kranzbindern und Kranzbiiiderinnen vor. Es zeigt das, wie wertvoll und notwendig � ICv~(l'9Q1'twsioit den in der Kranzbinderei beschäftigten Arbeitern und Arbeiterliiiien geworden ist.— Die Kranzbinder und Kranz- bmderinnen werden auf die am 5. Dezember d. I.. abends g Uhr. '"den Arminhallen stattfindende Versammlung der in den Blumen- geschaften tätigen Blumenbinder und Binderinnen aufnierksam ae» macht. Die in der Kranzbinderei begonnene Bewegung soll hier eine Fortsetzung erfahren, die notwendig ist. wollen sich die Kranzbinder den Rucken freihalten. Oeutlches Reich. .®le Hafenarbeiter Königsbergs sind Freitag früh auf der ganzen �.lme in den Streik getreten. Sie hatten den Stauern, Grosi- kaufleuten usw. am Montag ihre Forderungen überreicht und schon am anderen Tage die Antivort erhalten, das; die Stauer nicht in der Lage sind, binnen 24 Stunden den Lohntarif durchznberatrn. Dabei war ihnen bis Donnerstag Frist gewährt. Sie haben nichts dagegen, wenn die Hafenarbeiter in einen Lohnkampf eintreten, verlangen aber eine Frist bis zum 15. November. Früher seien sie gar nicht in der Lage, zu den Forderungen der Arbeiter Stellung zu nehmen.— Auf diese Antwort traten die Arbeiter in den Streik, da auch die Stauer, die in der vorigen Woche 50 Pf. bewilligt, wieder den Stundenlohn auf 40 Pf. herabgesetzt hatten. Den Stauern ist es gar nicht darauf angekommen, den Lohntarif durchzuberaten. Sie wollten nur Zeit gewinnen, um Gegen maßregeln zu treffen. Als am Mittwoch mit der Sperre im Hafen begonnen wurde, verhaftete die Polizei sofort de» Vorsitzenden des Hafcuarbcitcr- Verbandes, weil ihn die Stauer der Polizei gegenüber als den „größten Hetzer" bezeichnet hatten. Natürlich mußte der Genosse aber bald wieder freigelassen werden, da er absolut nicht? getan hatte. So wird die Freiheit der Person geachtet. Die Stauer machen glänzende Geschäfte. An manchem Schiff verdienen sie 300— 400 M., während sie an Arbeitslöhnen auch nur soviel bc- zahlen. Es ist von einer Firma erklärt worden, daß man diese Parasiten nicht brauchen würde, Ivenn nur ein Arbeitsnach- lv e i s und eine starke Organisation vorhanden sein würde.— Freitag mittag bewilligte ein Stauer die Forderungen. Sonst wird der Streik musterhaft durchgeführt. Die Schiffsbesatzungen verrichten Arbeitswilligendienste. Die Packarbeiter werden demnächst auch mit Forderungen an die Arbeitgeber treten. Der Judaslohn. Greiz, 10. November. Im Anschluß an den bereits gemeldeten Beschluß betreffend die erneute Schließung der ihm angehörenden Betriebe macht der Verband sächsisch-thüringischer Webereien bekannt, daß er allen denjenigen Webern und Weberinnen, die bis zum 9. November die Arbeit äufgenommen hatten, und die keine anderweitige Streik- oder Aussperrungs-llnterstützung erhalten, vom 13. November ab für die ganze Dauer der Schlie« ßung der Betriebe eine wöchentliche Entschädi- g u n g gewährt, die für verheiratete Weber und Weberinnen etwa je 12 Mark, für unverheiratete Weber etwa 9 Mark betrage», jedenfalls aber höher sein wird, als die Entschädigungen, welche die organisierten Arbeiter von ihren Gewerkschaften erhalten. Die Leipziger Posamentierer haben nunmehr bereits über sechs Wochen unter sehr schwierigen Verhältnissen im Streik ausgehalten. Nachdem aber die Arbeitgeber so viel Arbeitswillige gefunden haben, daß sie die von den Gehülfen beantragten Verhandlungen vor dem Gelverbegericht ablehnten mit der Begründung, für sie existiere der Streik nicht, hat die Gehülfenschaft sich bereit erklärt, früher bereits gemachte Zugeständnisse, nämlich sofortige Verkürzung der wöchent- iichen Arbeitszeit um zwei Stunden unter Weiterzahlung des bis- herigen Lohnes und vom 1. April an Erhöhung des Lohnes um 5 Proz. anzunehmen, den Streik aber erst dann aufzuheben, wenn die einzelnen Arbeitgeber der Organisationsleitung mitgeteilt haben, wieviele der Streikenden sie wieder einstellen wollen. Zu der Bewegung im Leipziger Lichtdruckgcwerbe hat die Haupt- Versammlung des Bundes der Lichtdruckanstalten Deutschlands eine Resolution angenommen, in der von dem Vorgehen der Gehülfen- schaft und der Gehülfenmitglieder des Tarifamtes„mit Entrüstung" Kenntnis genommen und beschlossen wurde, die Angelegenheit dem Tarifausschusse zu unterbreiten und dessen sofortigen Zuiammentritt zu beantragen. Der betreffende Tagesordnungspunkt lautete: Stellungnahme zum„Bruch des Gehülsentarifes durch die Leipziger Streiks" und seine Konsequenzen bezw. Stellungnahme zu dem Vor- gehen der Gehülfen zum Zwecke der Abschaffung der Akkord- und Prämienarbeit sowie der Kontrakte mit langen Kündigungsfristen. Kein Bergehen gegen 8 153. DaS Schöffengericht Nürnberg hat wieder einmal einen Arbeitswilligen abblitzen lassen, der sich durch Streikende„bedroht" gefühlt hatte. Es handelte sich um ein Nachspiel zu dem im ver- flossenen Frühjahr ausgebrochenen Streik in der Maschinenbau- Aktiengesellschaft und der dadurch hervorgerufenen großen Arbeiter- aussperrung. Die Tischler Sch m i d t und Fleischmann waren be- schuldigt, dem Arbeitswilligen Tiefe! auf der Straße die Worte„Lump" und„Streikbrecher" nachgerufen zu haben, um den Tiefel ebenfalls zur Niederlegung der Arbeit zu veranlassen. Bemerkenswert ist, daß das Amtsgericht zuerst die Eröffnung des Verfahrens abgelehnt hatte, weil die Rufe Lump und Streikbrecher zwar eine Beleidigung seien, aber mangels anderer Anhaltspunkte noch kein Vergehen gegen 8 153 bilden. Auf die Beschwerde deS Amtssnwalts hin ordnete das Landgericht die Eröffnung des Verfahrens an. In der Verhandlung konnte Tiefel nur bezüglich des Schmidt erklären, daß dieser die betreffenden Ausdrücke gebraucht habe. Gefragt, wie er dazu gekommen sei. Anzeige zu erstatten, bemerkte er. er habe die Sache seinem Werkmeister erzählt und dieser habe ihn zur Polizei geschickt, wo ihn ein Schutzmann darüber belehrt habe, daß dies ein Vergehen gegen 8 153 sei. Er mußte zugeben, daß er weder an dem fraglichen Tage noch sonst zu irgend einer Zeit von den beiden Angeklagten zur Niederlegung der Arbeit auf- gesordert worden sei. Das Gericht erkannte auf Freisprechung, da nur ein Vergehen der einfachen Beleidigung vorliege, Hierwegen aber kein Strafantrag gestellt sei. Es wird zwar als er- wiesen angenommen, daß Schmidt dem Tiefel die beleidigenden Worte nachrief, doch sei dadurch nicht beabsichtigt worden, ihn zur Niederlegung der Arbeit zu bewegen. Der Proporz bei den Gewcrbegcrichts-Wahlen. Der Stadt- inagistrat Fürth i. B. faßte den Beschluß, die nächstjährigen Ge- werbegerichtswahlen nach dem Verhältnissystem mit freien Listen vornehmen zu lassen. In der Gummiwaren-Favrik von Metzler u. Ko. in München sind durch Mahregelungen ernste Differenzen ausgebrochen, welche zur allgemeinen Arbeitseinstellung sämtlicher dort beschäftigten Ar- beiter führen können. Wir ersuchen den Zuzug von Gummiarbeitern streng fernzuhalten. Um gefälligen Abdruck wird gebeten. Verband der Fabrik-, Land-, Hülfsarbcitcr und Arbeilerinnen Deutschlands, Verwaltung München. Rlisld»d. Die Masscnaussperrung in der schwedischen Metallindustrie ist beendet. Die Vorschläge des Einigungskomitees sind von den am Kampfe beteiligten Arbeitern mit 5215 gegen 2714 Stimmen gutgeheißen worden. Ebenso haben die Unternehmer diese angenommen. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag wurden nach langwierigen Verhandlungen die Regeln für die Wiederaufnahme der Arbeit fest- gesetzt. Das Ergebnis deS langen Kampfes ist ein umfangreiches Uebereinkonimen über die Lohn- und Arbeitsverhältnisse, das aller- dings durch einen Vergleich erzielt wurde, bei dem die Arbeiter in manchen Punkten den Wünschen der Unternehmer entgegenkommen mußten. Die Unternehmer haben jedoch ihre offenbare Absicht, durch ihre seit dem 10. Juni mit aller Rücksichtslosigkeit durchgeführte Aussperrung die Macht der Arbeiterorganisationen zu zerschmettern, nicht erreicht._ Soziales, Zum Kampf gcge« die Bleivergiftung. Die große Verbreitung dieser gewerblichen Krankheit und die nachteiligen Folgen des Bleies für den Organismus führten zur Einführung von Schutz- matzregeln in den Betrieben. Trotz alledem spielt diese Krankheits- form unter den Arbeitern eine bedeutsame Rolle. Dringt doch das Gift mit der Nahrung in den Körper ein; es wird in Dampf- form eingeatmet und auch von der Haut aufgenommen. Der Or- ganismus gewöhnt sich schwer an dieses Metall, ruft die verschieden- stcn Krankheiten hervor und ein einmaliges Ueberstehen der Blei- Vergiftung führt oft zu schwererem Wiederaustreten derselben. Die Entstehung der Erkrankung ist keineswegs abhängig von der Dauer der Beschäftigung oder der Gefahr des Betriebes, vielmehr ist die Widerstandsfähigkeit des einzelnen Individuums ausschlaggebend. Professor G r a w i tz machte in der letzten Sitzung der Berliner medizinischen Gesellschaft Mitteilung von einem neuen diagnosti- sehen Mittel zur Feststellung der Krankheit. Es finden sich danach rote Pünktchen in den roten Blutkörperchen bei Untersuchung blei- verdächtiger Arbeiter. Diese neu gefundenen Blutzellen scheinen eine zersetzende Tätigkeit zu bewirken. Diese Veränderung des Blutes konnte Grawitz bei keiner anderen Vergiftung feststellen. Er betrachtet dieses Zeichen als absolut untrüglich und von jedem Arzt leicht konstaticrbar. Diese Methode kann auch zum gewerb- lichcn Schutz des Arbeiters benutzt lverden, indem man die am meisten gefährdeten Arbeiter in gewissen Zwischenräumen auf ihr Blut untersucht. Weist letzteres schwerere Veränderungen auf, so ist der Kranke aus dem Betrieb zu entfernen und wenn möglich im Außendienst zu beschäftigen. Auch der Wert von Lichtbädern, die eine reichliche Ausscheidung von Blei bewirken, ist neuerdings be- tont worden. Zur Lohnbewegung. Der unter Kündigungsausschlutz enga- gierte Arbeiter Z. verließ gegen 2 Uhr mittags die Stellung bei der Druckfirma Grack u. Aron, weil er mit der Arbeit nicht zurecht kam und befürchtete, er würde für eventuellen Schaden haftbar gemacht werden. Das Verlangen, wenigstens bis Uhr zu arbeiten, lehnte er ab. Z. berechnete sich die geleistete Arbeit mit 1,83 M. und verlangte den Betrag durch Klage beim Berliner Gewerbe- gericht. Es war Wochcnlohn vereinbart.— Die Kammer 8 des Gewerbcgerichts, die sich kürzlich mit der Sache beschäftigte, wies die Klage ab. In den Urteilsgründcn wurde ausgeführt: Bei Stun- denlohn könnte man vielleicht im Zweifel sein, ob der Arbeiter, wenn Kündigung ausgcschloffcn sei, stündlich weggehen könne. Wenn aber Wochenlohn vereinbart sei, wie hier, dann sei jedenfalls ö>..s niedrigste Arbeit messende Maß der Tag. Wenn der noch nicht geleistet sei, dann sei überhaupt noch nichts verdient. Wie der Ar- beiter bei Kündigungsausschlutz den ganzen Tag bezahlt verlangen könne, wenn er im Laufe des Tages entlassen werde, ebenso gut könne der Arbeitgeber verlangen, daß der Arbeiter erst den ganzen Tag arbeite, ehe er Anspruch auf Lohn habe. Unterstehen Bahnhofswirtschaften der Gcwerbe-Ordnung? Die Bahnhofswirte laufen seit einiger Zeit Sturm gegen die Gewerbe- Ordnung, indem sie meinen, Bahnhofswirtschaften gehörten zum Betriebe der Eisenbahnuntcrnehmungen und gemäß 8 � der Gewerbe-Ordnung fänden deshalb auf sie die Bestimmungen der Gc- werbe-Ordnung keine Anwendung. Eine Anzahl Prozesse gegen Bahnhofswirte wegen Nichtbeachtung der verschiedensten Bestim- mungen der Gewerbe-Ordnung usw. beschäftigten in letzter Zeit die Gerichte. So war der Bahnhofswirt Ankonn vom Landgericht Meseritz zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er es unter- ließ, seine Restaurationslehrlinge am obligatorischen Fortbildungs- Unterricht teilnehmen zu lassen.— Das Kammergericht verwies die Sache durch Urteil vom 9. November noch einmal an das Land- gericht zurück und führte aus: Es gehe zu weit, wenn das Land- gericht ganz allgemein Bahnhofswirtschaften nicht dem Be- triebe der Eiscnbahnuntcrnchmung zurechne. Unter Umständen könne eine Restauration auf dem Bahnhof als Teil einer Eisen- bahnunternehmung angesehen werden. Das sei aber nur dann der Fall, wenn die Bahnhofswirtschaft ausschließlich den Reisenden diene, wenn Vorkehrungen getroffen seien, die es ausschlössen, daß sie auch der Sammelplatz für alle möglichen anderen Personen werden könnte. Auf den Inhaber einer Bahn- hofswirtschast, wo dies nicht ausgeschlossen sei, finde unter an- deren; auch die Gewerbe-Ordnung Anwendung. Er müffc die Lehr- linge zu dem obligatorischen Fortbildungsunterricht schicken. Pariser Gasmonopol. In der Sitzung der Dcputiertenkammer zu Paris wurde der Artikel 1 der Vorlage betreffend die Einrich- tung eines GaSmonopols der Stadt Paris am Freitag mit 294 gegen 234 Stimmen angenommen. Auch Artikel 2 gelangte zur Annahme. Die Wciterberatung wurde auf Montag anberaumt. LohnzahlungSbücher für Minderjährige in Fabriken. Durch die Gewerbeordnungsnovelle vom 30. Juni 1900 ist in 8 134, Absatz 3 die Bestimmung hineingekommen, daß für jeden minderjährigen Arbeiter ein Lohnzahlungsbuch eingerichtet werden müsse, sofern nicht für das betreffende Gewerbe auf Grund des 8 l14a der Gewerbe- Ordnung Lohnbücher oder Arbeitszettel vorgeschrieben sind(z. B. für die Konfektionsbetriebe). In das Lohnzahlungsbuch ist bei jeder Lohnzahlung der Betrag des verdienten Lohnes einzuzeichnen. Diese Einrichtung eines Lohnzahlungsbuchs sollte dazu dienen, an Stelle der unwirksam gebliebenen Bestimmung des 8 l19a, Absatz 2 G.-O. den Eltern ein Mittel zurKontrollierung des Lohns ihrerKinderzu geben. Bei der Beratung dieser Vorschrift wendete sich die sozial- demokratische Fraktion gegen dieselbe, weil die Neuerung völlig zwecklos und schikanös se;. Die Vorschrift gelangte dennoch zur An- nähme. Sie blieb vielfach auf dem Papier stehen, weil ihre Nicht- befolgung nicht mit Strafe bedroht ist. Vor einiger Zeit hat die Polizeibehörde in Köln aber den Versuch gemacht, die Durchführung des 8 134 Absatz 3 der Gewerbe-Ordnung durch Ordnungsstrafen auf Grund des 8 132 des LandeSverwallungS-Gesetzes zu erzwingen. Nunmehr fordern eine große Reihe Arbeitgcberorganisationen und mehrere Handelskammern die Aushebung der Lohnzahlnngsbllcher, weil diese in der Tat völlig zwecklos und lediglich schikanös sind. Die Erkenntnis kommt etwas spät. Versammlungen. Koalitionsrecht und Krankcnpflcgepersonal. Eine starkbesuchte Versammlung deS städtischen Krankenpflege- Personals, die am Donnerstag in Mictkes Festsälen. Jnvalidenslraße, abgehalten wurde, befaßte sich sehr eingehend niit den neuerdings erfolgten Maßregelungen von Verbandsangehörigen im M o a b i t e r Krankenhause. Das einlcilende Referat hielt Bürger, Re- dakteur des Organs vom Verband der Gemcinde-Arbeiter. Redner erinnerte an die wiederholten Maßregelungen von Pflegern und Pflegerinnen, nur wegen ihrer Zugehörigkeit zur Organisatton. Seit der Organisationsgcdanke unter dem Pflegepersonal tiefere Wurzel ge« schlagen habe, scheinen es die Anstaltsleiter der städt'schei; und staatlichen Kranken- und Irrenhäuser?c. geradenwegs als ihre vornehmste Auf- gäbe zu betrachten, die Bewegungsfreiheit des vertraglich der Ge- sinde-Ordnung unterstellten Personals mit allen Mitteln einzuengen. Man verweigert den Pflegern und Pflegerinnen den Ausgang, wenn diese eine Versammlung besuchen wollen und verbietet ihnen, Ver- bandsschriften umer einander zu verteilen. Ja, bei der Annahme von Personal wird sogar gefragt, ob dieses auch etwa der Organi- sation angehöre, denn es würden nur ll n o r g a n i s i e r t e ein- gestellt, lind dies alles geschehe unter den Augen desselben Ober- bürgermcistcrS, der wiederholt erklärt habe, dem Pflege- personal solle das Koalitionsrcckit in keiner Weise ein- geschränkt werden. Anstaltsleiter handelten aber den Zusicherungen des Oberbürgermeisters direkt zuivider. Es sei jetzt«ne förmliche Maßregel ungsseu che eingerissen. So habe der Direktor B o r ch a r d t vom Moabiter Krankenhause jüngst einen Pfleger und zwei Pflegerinnen lediglich wegen ihrer Zugehörig« kcit zur Organisation entlassen. Dem Pfleger G., der 2'/o Jahre dort tätig war, hat er offen ins Gesicht gesagt, seine Entlastung sei erfolgt, iveil er„agitiert" habe und die Scheuerfrauen und Stations- mädcheir„aufhetzte", sie möchten sich doch zusammenschließen, uin nicht für einen so niedrigen Lohn arbeiten zu müssen. Auch habe er in einer Versammlung das Mittagessen, u. a. die ewige Zwiebel« und Mostrichsauce kritisiert. Der entlassenen Pflegerin Sch., die nenn volle Jahre in dem Krankcnhause ihren Dienst getan hat, bemerkte derselbe Herr, sie habe Handzettel des Verbandes und die„Sanilätswarte" vi., S Pak. ck.?.'». Bei 6 Pakete» franko iilmall bin. Die Wirkung wird »och erhöht durch Kuivliol's Bonbons Pectoral. Seit 15 Jahren auf das(Slänzeudste Bewährt. 1 Psund l.'�t» 0)1., Pfund 60 Pf. Verfaud hier frei Haust nttn Rpirhpi Berlin SO. 43. Ulli) neicnei, Eifenbadnstr. 4. MaxMosczytz, landsherger cn StraÜe Oü Eine Mark ientl. liefere sewstspielei MusikwerkeJ Sprechmascltinen und eclite«stl»; r n Berlin (kein Laden), Eine Treppe Am Alexanderplatz. Enorme Auswahl. Engros-Lager. Achten Sie genau a. Hausnummer. Halbe Preise. Anzüge nach lUali für Herren und Knaben. Erösfte Zluswahl in in- und ans- ländischen Stoffen für Paletots. Anzüge, Beinkleider, werden unter Garantie des guten Sitzes zu über- aus billigen Preisen schnellstens an- gefertigt im Tuch» und Maßgeschäft bei A. Karle, Jnh. H. Schlüter, _ Waldemarstr. 66. 47272* J. Baea* BälIStr.26,PrinzCkAIIee Herren- und Knaben- . Moden. Berufskleidung. (Elegante Paletots und 1 loppen. Grolles Lager sin- und ausländischer Stoffe, zurAnfertigung nach Mall. Allerbilligste, streng feste Preise.* | EineMark wöchentliche Teilzahlung liefere elegante fertige Herren-Garderoben. Ersatz für Maß. ] Anfertigung nach UlaB. I Tadellose Ansführnng. | Julius fabian, Schneidermeister, Große Frankfurter Str. 31, II, Eingang StrauSberger Platz.* Kredit. Äl ■anBOB liefere Anzüge, Paletots nach Maß.* Per Kasse auch billigste Preise. J. TOinpOFOWSW,|r1rze.e.frt!i55. 1 - Eine Mark wöchentliche Teilzahlung liefere|j eleg. fertige«57L*S , Herren-Moden j �Bestellung, n. Maß, tadeil. Ausführ. � a_— in eigener Werkstatt. � S Spezial-Geschäfi für g t Herren- i f Bekleidung.| | Kein Waren-Kredithaus.& 4 3. Kurzberg,' An der Jannowitzbrück direkt am Bahnhof. Zkek-TakslL. feinste Dell- Decke i Wr. 5481 rötlich braune, reine Farben, gutes Vollblatt»' l. 1.80». PvlrzoT W. Hermann Müller, Berlin O., Magaiinstralle 14.| Heinrich Franca Berlin N., Brunnenstraße t85. Sumatra-Umblatt kleines rundes Blatt, daher ungemein vorteilhaft 1,10— 1,40 verz._*■ DM- Roh-Tabak_ EHonan Templinerstr. 3. .»aUvll, a. d. schwedterstratze. Den Preis der in meinem Verlage erschienenen Schrift: von H. F. Lipsius habe ich von 50 aus 34» Ps. herabgesetzt. 50052* Durch jede Buchhandlung und jeden Kolporteur zu beziehen. «loh. Siaffscnbach, Verl., Berlin, Samt und Seide. Für jede Dame von größtem Interesse ist der Wcihnachts-Verkanf, welchen das Seiden-Engros-Haus Hermann Herzog(früher Spandauerstr.) jetzt nur Leipzigerstr. 79, 1 Treppe, am Dönhoffplatz, von morgen, dem 13. er., ab veranstaltet. Derselbe bietet Gelegenheit, die wundervollsten Seiden für Ball-, Gesellschafts- und Braut-Roben sowie effektvolle Seiden für Blusen und Jupons etc. zu beispiellos niedrigen, zum großen Teil sogar für die Hälfte der früheren Preise einzukaufen. Reinseidene schw. Damaste, Merveilleux etc., früher bis ca. 6.00, jetzt 1.50, 2.25 bis A50. Reine Seiden für Gosellschafts- und Straßenkleider früher bis ca. 4.00, jetzt 1.00, 1.50 bis 2,25. Reine Seiden für Braut-Roben früher bis ca. 6.00, jetzt 1.00, 1.50 bis 4,50. Reine Seiden für Ball-Roben jeder Art jetzt 1.00, 1.25, 1.50 etc. Blusen- und.Tupon-Seiden in Streifen, Chinds. Schotten, jetzt 1.25, 1.50, 1.75 etc. Seiden-Grenadines, 110 cm breit, für elegante Gesellschafts-Roben(übertrifft Tüll- und Spitzen-Stoffe) früher 6.00, jetzt 4 00. Damastfutter, Seiden, für Jacketts und Abendmäntel jetzt 1.00, 1.25, 1.50. Wundervolle Blusen-Samte in glatt, gestreift, schottisch etc. jetzt 0.75, 1 00, 1.25. Vom Umzugs-Ausverkauf angesammelte Rest-Coupons durchschnittlich 1.00 per Meter. Nicht allein die überaus billigen Preise, sondern auch die Annehmlichkeit, zwanglose Aus wähl unter nur reellen, modernen Qualitäten treffen zu können, sind Vorzüge, die nur einSeiden-Engros-Haus zu bieten vormag und die speziell für den Einkauf von Samt und Seide von größter Bedeutung. Adresse genau beachten! Mustor franko! Sonntags bis 10 Uhr geöffnet. 57/1 Selden-Engros-Haas Hermann Herzog, Berlin(früher Spandauerstraße) Jetzt nur Leipzigerstraße 79, 1 Treppe, am Dönhoffplatz. Telegr.-Adr.: Seiden-Herzog. Lebens- Versicherung. VICTORIA zu BERLIN. Lebens-Versicbepungsbesiand: über 1 Milliarde u. 200 Mill. Mk. Gesamt-v'ermügen: über J/, Milliarde Mk. Prämien- und Zinsen-Einnahme in 1904: 105 473 467 Mk. Pro 1904 erhalten die Versicherten 20 945 543 Mrrk Ueberschuß als Dividende. 3382L* Volks- Versicherung. VICTORIA. FEUER- VERSICHERUNGS-ACTIEN-GESELLSCHAET. Ganz neue liberalste Bedingungen. Feuer- Versicherung. I Würzburger Hühneraugenmittel von Dr. H. Unger-Würzburg.— 30 Ps In Berlin: Salomon-Apothcke, Charlottenstraße, Ereis-Apotheke, Barnimstr. 33. In Breul»»: 36121.« Victoria-Apothekc,Friedr.Wilhemstr.4Z Das grii Bröl v 50 PI. Backware: 0 Stück 10 Psennig in Älbreclils Bäckereieu: Wrangelstr. 135, Krautstrastc 1!». Faldenstcinftr. 2S, Lausitzcrstr. 2, Markthalle Pücklerstr., Stand 222/23, Markthalle Andreasstr., Stand 16/18, Zentrale: Boxhageuerstr. 13. | Streng teste Preise aul jedem Gegenstand anlgedruekt. „Herrenlob" Unter obiger Marke haben wir ein Sortiment Winter-Herren-Paletots hergestellt, welche als eine große Errungenschaft auf dem Gebiete der Bekleidungsindustrie bezeichnet werden kann. erregt beim Laien wie beim Fachmann freudige Bewunderung infolge der dazu verwandten modernen, aber auch reellen Stoffe. entspricht dem verfeinerten Geschmack des Publikums infolge der vornehmen Herstellung. führen wir in einfarbigen soliden wie auch in gemusterten Stoffen. stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten durch die im Verhältnis zur Qualität und Herstellung fabelhaft billigen Preise. Wir verkaufen dieselben so lange der Vorrat reicht zu nachtehenden Preisen. Winterpaletot Herrenlob Winterpaletot Herrenlob Winterpaletot Herrenlob Winterpaletot Herrenlob | M IO Winterpaletot Herrenlob I mit prachtvollem Plaidfutter, Samtkragen und Windlitze, 1-reihig, mit verdeckt. Leiste, sämtliche Nähte 2 mal gesteppt, schräge warme Laschen, 00 vollständiger Maßersatz.. Derselbe in etwas geringerer OO Qualität......... 4Ü M. H Gin Spruch der Wissenschaft üder den Kaffee! Riesige Läger entzückender Knabvnpaletots und Anzüge für jedes Alter passend, beispiellos billig. Knabenhosen mit und ohne Leibchen, aus Resten. Winlerjoppen r für Herren und Knaben, weiche, kräftige Loden- Stoffe, warm gefüttert (auch mit Pelz), in unzähligen Fassons und Farben am Lager, von 5.ä5. 0.50, 8.50. 10, 13 bis 18 M. prima. Außer den oben offerierten Paletots führen wir selbstverständlich Winterpaletots in sämtlich nur denkbaren Qualitäten und Preisen vom billigsten bis zum feinsten Genre. In feinem kürzlich erschienenen„Grundriß der Toxikologie" schreibt Ilniversitätsprofessor Kionka, Jena, Seite 336:— „Verhältnismäßig häufig sind chronische Kaffeevergiftungen durch „jahrelang fortgesetzten Mißbrauch starker Kaffeeaufgüsse zu beobachten. Fast „überall, Ivo man den Alkoholismus durch Einführung des Kaffees zu be- „seikigen bestrebt ist, machen sich die Folgen des Koffeinismus bald „bemerkbar. In Norwegen wurde in einigen Distrikten der Mißbrauch so „arg getrieben, daß mau daselbst„Anti-Kaffeevereine" gründete. Neuerdings „zeigt sich dasselbe Ueberhandnehmen auch in Deutschland." Mit diesen letzten Worten deutet Professor Kionka auf die Gefahr hin, welche das Ueberhandnehmen und der Mißbrauch des Bohnenkaffees für unser Volk bedeutet. Die Frage ist nun: wie begegnet man dieser Gefahr am wirksamsten im Interesse der eigenen und der allgemeinen Gesundheit?— Die Antwort lautet: durch konsequente Einführung eines in jeder Hinsicht vollwertigen Ersatzgetränkes, wie zum Beispiel Kathreiners Malzkaffee, der wegen seiner großen hygienischen Vorzüge und seiner ausgezeichneten Geschmackseigenschaften allein in Frage kommt. Er zeichnet sich vor allen anderen sogenannten„Malzkaffees" durch seinen charakteristischen Kaffee-Geschmack aus, den er durch ein patentiertes Herstellungs-Verfahren erhält. Das haben Wissenschaft und Praxis in seltener Uebereinstimmung dargetan. Bei der für das ganze Leben so bedeutsamen Wahl des täglichen Getränkes sollte man unbedingt und unbeirrt danach handeln und täglich„Kathreiner" trinken— aber den echten, der nur in geschlossenen Paketen mit Bild und Unterschrift des Pfarrer Kneipp als Schutzmarke verkauft wird. Mit diesem beginne man gleich, einen lohnenden Versuch zu machen. Oranierf .WH deutsche Compa9nl�L Berlin so., Oranienstraße 40-41. Wir bitten auf Numuiern 4041 zu acbten.1 Telephon TW Telephon Amt m 1608. DCI IUI 1�. Amt ift 3183. Anzeige. Haoh beendetem Ummgre, grosser ßäUIMDgS- Ausverkant mit einer PrelBherabeetsnnsr bie zu 33%% ipplele■ VM,.™"• Sanum'• t??>.•« 1 m Hochstraße 31—34, empfiehlt ihre vorzüglichen Biere, aus bestem Malz und Hopfen hergestellt� als: 4653L* I�agcr-Blcr(goldgelb)| � � J 0 � B.*****\ 1 oebuiden piirener Bier(8p«ui.tat) � �-n. Bof bt*au(nacd)VIüiicbencr Hrt) I Trinken Sie srern einen hochfeinen, unverfälfchten Cognar, K!um»°ch' Likör, Punsch, ÜHrrtttttttllitt«* Vi* 1° bereiten Sie sich Ihre Getränke selbst »L», nur mittels ber allein echten, unerreichten Noa's Original-Extrakte 5SS Begv'sterte Anerkennungen hoher n. allerhöchster Kreise aus aller Welt. Mit höchsten Preisen prämiiert!"MF Preis pro Flasche Üxtrakt, reichend zu 21/, Liter und mehr, _ Ü5, 35, 10, 50, 00, 75 Pf.-c._ PjF" IMft 600 Sorten vorrätig. in einziger versuch sichert mir Ihre dauernde Kundschaft. Per- gleich. Sie meine Fabrikate m. anderen, der Geschmack entscheidet. Rezeplbuch„Die Destillation im Haushalte" 192se!t. illustr. gratis. Fabrik u. IU|«lv Mns Berlin N., Elsafferstr. 5, 3. Haus vom Rosenlhaler Tor. E Berkauf Hnrtleren � � � � Straße 3. 10pf. 95- HM 95 pt 48pf 48pf. /STpöpN M 25- m (pt 48 pt AJANDORF&C§ Spittelmarkt 16/17 Ecke Leipziger Strasse Beile Alliance-Str. 1/2 Am Blttcherplatz 'IT 41 Ecke Ai Unsere Grosse Frankfurter-Str. 113 Ecke Andreas-Strasse Brunnen-Str. 19/21 Ecke Veteranea-Strasse sWWMchik. > Pupoen Durch Puppen und Puppen-Artikel Gekleidete Puppen 48. 95, 1.45 Ungekleidete Puppen 25, 48, 95pf. Puppenköpfe Bi«qn,t 20, 28, 45 Pf. Puppenköpfe Biecn 48. 65, 75 Pf. Puppenköpfe ceua-o-d 48, 60. 75pf Werf-Puppen mit ceauioidkopf 43 Pf. Puppenhüte 10, 18, 25pf. Puppen-Arme 10, 15, 20 pr. Puppen-Perrücken 25, 35, 45 pf. Puppen-Wagen 2.90, 3.85 Puppen-Sportwagen 95, 1.45 Puppen-Möbel im Karton 48, 95 Pf. Laterna magica mü-2 Büdsrn 95pf Dampfmaschinen 48, 95pf. Pferde-Ställe 48, 95 pf. Helme 43» 95 Pf. Militär-Garnituren 95 Pf. Gewehre 48, 95 pr Säbel 48, 95pf. Trompeten 10, 25 pf. Mund-Harmonika 10, 25, 48pt Stickkasten 48, 95 pt Domino Spiele 48, 95pf. Damenbretter 48, 95pf. Druckereien f. Kinder 48, 95pt Durch Uhrwerk bew. Gab mit Kntacher Geschäftswagen Omnibus-Automobil Automobil-Droschke Lokomotive Struwelpeter Der Gratulant Kopfläufer Gestiefelter Kater Clown Laufende Puppe Als ganz besonders billig empfehlen wir Kinder-Nähmaschine � nähend 1.95 Schaukelpferd SS 3.95, Ä 5.45 Laubsäge-Garnitur 95 Kindertisch mit 2.45 PuppenSChaUkel aus Holz, ca. 46 cm hoch 95 Spiele Salta 85, 1»45, solo 30, Archimedes 85 Roulette-Uhr 45 1 Phonographen spÄd 2.25, 3.65 j Bespielte Hartguss-Walzen 68 Bilderbücher Ä/STd 5, 3, 15pf. Bilderbücher"'Ä�IO, 25, 38pt Struwelpeter auf Reisen 95 pt Struwelsuse 95 pt Grossmütterchen's Fabelb. 95 pf. Oh, diese Kinder BubengeacMchten 1.35 Goldene Tage 75 pt Märchenbücher �ÄdÄÄ� Spiegel, Indianergesch, Eobinson, Q C Q C /. c Onkel Tome Utttte etc. �ülOOjTÜPf. Postkarten-Album«oK.göjK0!. 45 Echter Struwelpeter Hosmaim MaX Und Moritz von Wilhelm Busch ääK für Knaben und Mädchen, vor- iviarcnenijucner rtgi. Bearbcitg. m.Sschwarz. und 6 farbieen Bildern, Inhalt: Eobinson. Onkel Tom, FabelbnctgLederstrumpf, Grimm, Gulliver, Don Ouixote, 1001 Nacht, Eeiniok Erzählungen, Scbmid Er- rtr Zählungen, Schwab Sagen t/O Pf. Erzählungen für junge Mädchen von Schanz, Laddey, Steintbal, Auguati, Faber, o C Yilllnger, eleganter Einband Band ÖOPf. Clara Crnn Erzählungen f.j. Mädchen OK Isiara orun eleg.Elnb,. IS verach. Titel ÖÖPf. Mädchen-Bibliothek Freya. r Beraasgegeben von Helene Steckl Band 40 Pf. Rohden, Trotzkopf.n Trotzkopf, Brautzeit, Ehe ü'üü matter ü üU Unter deutscher Kriegsflagge 1.10 Erzählungen ans dem Seemaonalebcn 1.55 2.50 Unsere Marinein China 1. 20 Karl May S gesam. Eelseerzählung. Bd. 3.50 Hoffmanns Jugendfr. nÄr 5.25 GerStäCkerS genm. Schriften, eleg. geb. 95 Pf Jul6S Veme Eelae Eom. Bd. 35,*ebBd. 65 Pf. Walter Scott Bomane Band 45, gehd. 75 Pf, Klassiker 12 3 4 bändig Band 1.10 Reuter illustriert 2.35 Reuter sämtliche Verke 4 Bäude 4.40 Reuter einzelne Ausgaben Bd. 85, 3«dd. 1.50 Kochbücher 33, 43«w-triert 95?,. Wühslin Lusch humoristisch« Schritten 90pf. 1.35 Auerbachs Kinder-Kalender 1906 85pf. In der Lebensmittel-Abteilung: CitroneinSJ Aepfel 5 Pfd. ÖU pf. 10 Pfd. 1.50 Nur solange der Vorrat reicht. Ananasw58 Pf. mmmmmmmmim 8 farbige Vollbilder und viele kleine Textzeichnungen. 95 Pf. 4 8 Pf. 48pf. 10 pt •Silier 95 pt K. 266. 22. htom. 2, Ktllllge des.Flimilrts" Kerlilltt Nsldsbllltt.»"wbtt IM. „Christlicher" Arbeiterverrat im Gärtnereigewerbe. Daß die„Christlichen" allenthalben dieselben sind, daß sie, wo nur möglich, ihren Klassengenofsen in den Rücken zu fallen suchen, ist bereits allgemein bekannt. Dennoch ist es von Wichtigkeit, markante Fälle fortlaufend zu registrieren. Ein Gegenstück zu dem kürzlich geschilderten Verrat im Kölner Bautischlergewerbe bietet derjenige im Berliner Gärtnereigewerbe. Nachdem die Gehülfen der Kunst- und Handelsgärtnereien Berlins und der Umgegend sich jahrelang gerüstet und nach- dem sie wiederholt kleinere Vorstöße zur Verbesserung ihrer Arbeits- und Lohnverhältnisse unternommen; nachdem die Gehülfenschaft wiederholt ohne Erfolg bemüht gewesen war. durch ihre Organisation(den Allgemeinen Deutschen Gärtner- verein), mit der Arbeitgeberorganisation(Berliner Gruppe des Verbandes der Handelsgärtner Deutschlands) Unterhand- lungen zum Zwecke einer tariflichen und tarifgemeinschastlichen Regelung der Arbeitsverhältnisse herbeizuführen, war es selbswerständlich, daß die Gehülfenorganisation sich zu einer größeren und entschiedenerm Unternehmung rüsten mußte. Von dieser Notwendigkeit war man auf beiden Seiten über- zeugt. Im Frühjahr 1904 wurde der letzte Versuch gemacht, auf absolut friedlichem Wege, das heißt auf dem bloßen VerHand- lungswege, und ohne gleichzeitige Androhung auch anderer Maßnahmen, etwa des allgemeinen Ausstandcs, zu dem ge- wünschten Ziele zu kommen. Der Allgem� Deutsche Gärtner- verein machte der Arbeitgeberschaft die Sache so leicht und bequem wie nur möglich, indem er sich auf Forderungen be- schränkte, die er schon vier Jahre zuvor erhoben und die größtenteils in den Betrieben schon durchgeführt waren. Er verlangte lediglich die Einfiihrung eines Niedrigstlohnes von 18 Mark pro Woche, Bezahlung der Ueberstunden mit 35 Pf. ini Niedrigslsatz, Beschränkung der Sonntagsarbeit auf die uaturnotwendigen Arbeiten und vollständige Freigabe jedes zweiten Sonntages. Aber selbst über diese Forderungen ließ sich die organisierte Arbeitgeberschaft nicht auf llnterhand- lungen ein, diesmal angeblich deswegen nicht, weil„im Gruppenbezirk das alles seit Jahren ja nicht bloß durch- geführt sei, sondern weil in vielen Fällen sogar schon höhere Löhne gezahlt würden". Somit wußte die Gehülfenschaft. daß sie straffere Saiten aufspannen mußte. Dabei war ausgeschlossen, daß sie noch einmal auf Lohnsätze zurückkommen konnte, für die sie hier eine Verhöhnung hatte einstecken müssen,„weil diese schon seit Jahren gang und gäbe waren und weil(was in der Tat zutraf. Die Red.) in vielen Fällen schon höhere Löhne ge- zahlt wurden". Es galt, Verhältnisse herbeizuführen, die für die Gehülfenschaft auch wirklich materielle Ver- besserungen bedeuteten. Die Forderung eines Niedrigst- Wochenlohnes von 20 M. im Jahre darauf war daher ebenso angemessen wie bescheiden zugleich. Auf diese Norm als Mindestsatz konnte für das Frühjahr 1903 sicherlich jeder rechnen, zum wenigsten aber wußten alle Gehülfen, daß eine niedrigere Forderung gar nicht denkbar war. Da mischten s i ch d i e von der„ch r i st I i ch e n" Kouleur dazwischen. Mit Hülfe gesuchter persön- sicher Beziehungen machte man den Führen: der Arbeitgeber- organisation begreiflich, daß man zum Frühjahr 1903 durch den Allgem. Deutschen Gärtnerverein höchstwahrscheinlich eine nachdrückliche Lohnbewegung zu gewärtigen habe. Dieser könnte vorgebeugt werden, oder dieser wäre zu begegnen, wenn sich die Arbeitgeberorganisation mit dem„nationalen" Deutschen Gärtnerver- bände zum Zwecke der Abwehr verbündete. Das Bündnis wäre durch die Form eines„Tarifvertrages" leicht zu bewerkstelligen, eines Vertrages, der ausschließlich zwischen der Berliner Handelsgärtnerverbandsgruppe einer- seits und dem Deutschen Gärtnerverbande, letzterer für die Arbeitnehmer, andererseits abzuschließen sei. Damit würde man möglicherweise sogar die„Zertrümmerung" der„sozial- demokratischen" Organisation bewirken und alle Streik- und ähnlickje Gelüste den Gehülfen vertreiben könnem Die„Christlichen" hatten mit ihrem Liebeswerbm Erfolg. Das Schachergeschäft kam zustande. Eines Tages erfuhr die Leitung des Allgem. Deutschen Gärwervereins unter der Hand, daß die„Christlichen" sich bereit erklärt hatten, einen Tarifvertrag einzugehen, in dem ein wöchentlicher Minimal- lohnsatz von 16.20 M. für Gehülfen im ersten Jahre nach der Lehrzeit und für„brancheunkundige" und von 18 M. für die anderen Gehülfen festgelegt war, und der drei Jahre lang Gültigkeit haben sollte! Als nun der Allgem. Deutsche Gärtnerverein am 6. Februar 1903 in einer von rund 1500 Kollegen besuchten Versammlung sein Lohnprogramm für 1903 vorgelegt und diese Versammlung dasselbe einstimmig gutgeheißen hatte (Grundlage: 20 M. Niedrigstwochenlohn); als dadurch die Arbeitgeber swtzig geworden waren, weil sie nun sahen, daß ihr liebedienerischer Kontrahent bei der Berliner Gehülfeu- schaft so gut wie garkeinen Rückhalt hatte; als demzufolge bei der Arbeitgeberschaft Neigungen entstanden, über die vom Allgem. Deutschen Gärtncrverein aufgestellten Forderungen mit dem letzteren nun doch zu verhandeln, da boten die ehren- werten„Christlichen" sogar öffentlich ihre Hülfe als Streik- brechervermittlcr an; sie schrieben in ihrem Blatte am 11. März wörtlich folgendes: „Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Allgemeinen einen Streik in Berlin herbeiführen, um den Deutschen Gärtnerverband„tot- zustrcikcn"(Man merke: die Höllenangst! Red. d.„A. D. Gtztg.") und um unseren Tarif zu Falle zu bringen. Einen Streik bei tariftreuen Firmen werden wir nicht dulden, sondern die Stellen in tariftreuen Firmen(d. h. s o I ch c n mit 16,20 M. Miuimallohn. D. Red.) event. mit BerbandSmitgliedern besetzen. Wer in Berlin in Stellung gehen will, wende sich nur an den Verbands-Stellennachweis, Weißenburgerstraße 67 in Berlin." Zu einem Streik kam es nun in der Folge ja nicht, wo- durch die direkte Streikbrechcrvermittelung denn auch nicht in Tätigkeit treten konnte. Aber die verdächtige Tättgkeit wurde auf andere Weise fortgesetzt. Die wirklich zustande gekommenen Verhandlungen des Allgem. Deutschen Gärtnervereins mit dem Arbeitgeberverbande hatten zu dem Ergebnis geführt, angesichts aller obwaltenden Umstände, auf ein Jahr(bis 1. April 1906) mit einem Niedrigstlohn von 18 M. pro Woche sich zu bescheiden, um nachdem zu weiteren Steigerungen freie Hand zu haben. Auch der schon genügend gekennzeichnete Deutsche Gärwerverband sollte hier Mitkontrahent auf Arbeiwehmerseite werden(so sehr sich alles moralische Empfinden der Vertreter und Mitglieder des Allgem. Deutschen Gärtnervereins auch dagegen sträubte— die Umstände forderten das einfach). Alles war perfekt zum Unterzeichnen (sonst war der Tarif bereits in Kraft getreten), da trat wieder die Unberechenbarkeit der„Christlichen", die jede Gelegenheit für heimtückische Angriffe aus dem Hinterhalte sucht, da- zwischen. Die„Christlichen", die das Verhältniswahl- verfahren zu den Tarifinstanzen s e l b st beantragt hatten, das auch von den beiden anderen Parteien akzeptiert worden war, verlangten jetzt die Aufhebung dieses Paragraphen und für sich ohne wei- teres die gleiche Vertreterzahl wie der Allgemeine Deutsche Gärtnerverein: sie ver- langten jetzt für ihre etwa 60 bis 80 Mitgleder drei Vertreter und wollten dem Allgemeinen Deutschen Gärwerverein mit 900 Mitgliedern ebenfalls nur drei belassen wissen. Außerdem mindestens zweijährige Gültigkeit des Vertrages, eines Vertrages mit 16,20 M. Mindestwochmlohn, dem gegenüber die Arbeit- geber schon ein Jahr früher erklärt hatte::, daß 18 M. bereits der übliche Lohn und mehr sei. Da diese Forderungen natürlich den Wünschen der Arbeitgeber begegneten und ein Streik, nachdem so gut wie dafür abgerüstet war, jetzt die vordem zu befürchtende Wucht nicht mehr auszuüben ver- mochte, so schlug sich die Arbeitgeberorganisation sofort auf die Seite ihrer Schutztruppe: als Richter in eigener Sache stellte die Arbeitgeberorganisation dem Allgem. Deutschen Gärtnerverein in dieser Situation das Ultimatum: entweder zweijährige Tarifdauer mit zwei Ver- tretern des Deutschen Gärtnerverbandes und drei des Allgem. Deutschen Gärtner- Vereins— oder einjährige Dauer mit je gleicher Vertreterzahl! Eins von den beiden,, sonst Wegfall des ganzen Vertrages! Nun, mich das Nochgeben hat eine Grenze, die war durch diese neuen Zumutungen überschritten: der Allgem. Deutsche Gärtnerverein pfiff unter diesen Umständen auf den ganzen Vertrag, um vorläufig ohne einen solchen die Gehülfen- interessen nach Kräften wahrzunehmen. Hierauf aber hatten die„C h r i st l i ch e n" es abgesehen. Sic warfen sich nun den Arbeitgebern an den Hals und baten, Winter- Anzüge Vielseitigste Auswahl für Alltag. Beruf und Fesülchkea. Neueste Geschmacksrichtungen. Moderne Verarbeitungen. Von einfachen bis zu den edelsten Erzeugnissen, In vielen Tausenden Exemplaren. 70.- 65.- 60.- 55.- 50,- 48,- 45.- 40.- 36.- 33.- 30.- 27.- 24.- 21.- 18,- M. TTT*— a.__ Usvf fOr Herren. Gute Stoffn. Winter nosen Moderne Muster. A Neuester Schnitt, 14.- 12.- 10.- 8.- 6.- T" M. i msaerdleht, Nou« M usteru llg*n. 83, 30, 27. 34, 20, ß«. Knaben-Mäntel neueste Fassons und Stoffe, IS.—, 12—, 9.-, 6—, 4-, O M. Knaben-Anzüge neueste Modells u. Muster, 12.-, 10—, 8—, 6—, 4.-, � M. Der Haupt-Katalog n« 27 für Herbst und Winter mü original englischen Modebildem, circa 240 Abbildungen und 23 Seiten Inhalt ist erschienen und wird auf Wunsch kostenlos und portofrei zugesandt. (Dinter- Joppen Wlitor-Joppen irrs, rvrt 4 m.» nnlt Innnnn starke Bezugstoffe, durchweg mit f P FCIZ-JOPPen Pelzfutter 45, 36, 30. 27. 21. iü M. Jünsiinsj-Poietotj ss jimsimss-flnzaje 30.-. 21-, 17.-, 12-. 10.-. Jünsiinss-Joppcn as Winter-Paletots UnQbertroffen reichhaltige Auswahl**,'■ in* vielen Tausenden Exempjaren. Neueste Moden in Stoffen, Faseons und AbfOttsrungan. 30.- 27.- 24.- 21,- 18,- 15.- 12.- 8 M. Pa le 7)_1_ Imitat. Feiner Eskimo, mrt llcJu-rciZ Astrach.- Breitschwanz-Futter und echtem Saalbisam-Kragen 50 M. Ii Extra lang bla I übera Knie und sehr weit 18, 15. 12. 9. I Ichlofriche vielseitigste Stoffe und Besatz- Arten, 30.-, 27.-, 21.-,-9 65 18.-, 15.-, 12.-,/ M. BAER SO Chausseestrasse 24a-25 Zwischen Invalidenstrasse u. Schiller-Theater N, SPEZIALHAUS GRÖSSTEN MASSSTABES. 11 Brückenstrasse 11 Zwischen JannowifzbrOcke u. Köpenickerstr,(Ecks Rungesfr.) Gr. Frankfurterstr. 20 Ecke Koppenstr.— Am Borger- Hospital. J Riesenhafte Auswahl prächtiger Stoff-Neuheiten für unsere vornehme, wohlfeile Mass-Anfertigung. � J man möchte doch mit ihnen allein die Sache machen. Sfm 14. Oktober 1905 erschien im Organ des Arbeit- igeberverbandes folgende Bekanntmachung des Obmanns der Berliner Handelsgärtner-Berbandsgnippe: „Mitgliederversammlung am Dienstag, den 17. Oktober. Tarifangelegenheiten: Antrag des Herrn Witzel, auch bei weniger wie 50 Prozent Unterschriften den Tarif mit dem Deutschen Gärtnervcrbande abzuschließen. Diese Versammlung mutz ent- scheiden, ob wir den beschlossenen Tarif abschließen, oder ob wir dem nächstjährigen Lohnkampfe ungerüstct entgegengehen wollen." Und �ie Versammlung beschloß in Gemäßheit dieses An- träges! so also hat man sich nun arbeitgebcrseitS gernstet. 'Hinzufügen wollen wir der Schilderung nur noch, daß der Veranlasser und Hauptakteur dieses„christlichen" Verhaltens der ehrenwerte Herr Franz Vchrcns ist, der die christliche Gärtnerorganisation 1903 ins Leben gerufen hat. dieselbe bis zum Mai d. I. leitete, deren Organ redigierte, seither „Generalsekretär" im Gewerlverein der christlichen Berg- arbeiter ist und kürzlich in Essen a. Ruhr als christlich-sozialer Kandidat zum Reichstag kandidiert hat. Tie Berliner Ortsgruppe der Tentsche» Gesellschaft zur Be- käinpfiiiig der Geschleclitskrnnkhcite» veranstaltet am Montag, den ll!. November, abends präzise fi Uhr, im Arckileltenhausc, Wilbclmstr. 92/93, einen öffentlichen Vortragsabend. Iluf der Tagesordnung steht der Vor- trag des Herrn Dr. W. Wechselnian»: AuS der(Äcschichte des Projtilu- tionswesens in Deutschland. Der Zutritt ist jedermann gestattet. Arbeitcr-Zainariter-Koloniie. In dieser Woche finden UcbungS« stunden in folgenden Abteilungen statt: Dienstag Brunnenstr. 154: DonnerS« iag Lichtenberg bei Picckenhagcn, Sch arnwebcrflr. K9; Freitag im Nestau- rant GenoffenschaftshauS. Ltargardcrslratze 3: Vortrag über Verletzungen, Wundbehandlung und Blutstillung. Daran anlchlieszend praktische Ucbungen. Da mit diesem Vortrage der prallifche Teil des Kursus beginnt, können in allen Abteilungen neue Mitglieder eintreten. Einschreibcgeld 25 Pf., Monntsbcitrag 25 Pf. Tozialdemokratischcr Zentral-Wahlvcrein für den NeichstagS- Wahltreis Züllichau- Tchtviebus- Crosse»- Toilinierfeld. Dienstag, den 14. November, abends H'/, Uhr: Versammlung bei Patt, Dragoner- strahe 15. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen?l. Stürmer. 2. Dis-. kussion. 3. Vereinsangelcgenheitcn und Ausnahme neuer Mitglieder. Die Genossen werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. Allgcineine Familien-Tterbekasse. Heute: Zahltag Ackerstratze 123 bei Wicscnlhal. Für de» Inhalt der Inserat« überninimt die Redaktion dem Vnbliknm gegenüber keinerlei Veranttuortiing. Zheater. Sonntag, 12. November. Freie Bolksbühnr. Nachm.!S'/,Uhr: 3. und 4. Abteilung im Metropol- Theater: Die Wölfin und Fräulein Freschbolzcn. IS. und 17. Stbteilung im Carl Weiß- Theater: Egmont. Neue freie Bolksbühne. Nachm. Ü'h Uhr: 11. Abteilung im Neuen Theater: Ein SommernachtStraum. Nachm. 3 Uhr: 5. Abteilung im Schillcr-Thcater N.: Fuhrmann Hcnschel. Nachni. 3 Uhr: 8. Abteilung im Schiller-Thcater 0.: Der Traum ein Leben. Nachmittags 2'/, Uhr: 2. Abteilung im Deutschen Theater: Das Käthchen von Hcitbronn. Ansang VI, Uhr: Opernhaus. Die Zaubcrflöte. Montag: Die Meistersinger von Nürnberg. Schauspielhaus. Der Schwur der Treue. Montag: Prinz Friedrich von Homburg. Neues Opcrntheatcr. Nathan der Weise. Montag: Geschlossen. Neues. Ein Sommernachtstraum. Montag: Dieselbe Vorstellung. Weste». Die Fledermaus. Nachm. 3 Uhr: Der Troubadour. Montag: La Traviata. Deutsches. Der Kaufmann von Venedig. Montag: DaS Käthchen von Heil- bronn. Berliner. Kiwito. Nachmittags 3 Uhr: Kean. Montag: Andalosia. Kleines. Ghetto. Nachmittags 3 Uhr: Die Lore. Der zerbrochene Krug. Montag: Nachtasyl. Ansang 8 Uhr: Schiller O.(Wallner-Theater.) Nora. Nachm. 3 Uhr: Der Traum ein Leben. Montag: Hofgunst. Schiller M.(Friedrich Wilhelm- städtisches Theater). Der Veilchen- sresscr. Nachmittags 3 Uhr: Fuhrmann Hcnschel. Montag: GygcS und sein Ning. Lcsstng. Die Wildente. Nachm. 3 Uhr: Die Weber. Montag: Stein unter Steinen. Zentral. Musette. Nachmittags 3 Uhr: Die Geisha. Montag: Musette. Residenz. Ter Prinzgemahl. Nachmittags 3 Uhr: Der Schlaf- wagenkontrolleur. Montag: Der Prinzgemahl. Trianon. Der letzte Troubadour. Nachm. 3 Uhr: Madame Torcra. Montag: Der letzte Troubadour. LustipielftanS. Die heilige Sache. Nachmittags 3 Uhr: In Bc- Handlung. Montag: Die heilige Sache. Thalia. Bis früh um Fünfe! Nachniitt. 3>/, Uhr: Ter Kilometer- sresser. Montag: Bis früh um sünse t Carl Weist. In Berlin ist waS los. Montag: Dieselbe Vorstellung. Luise». Hamlet. Nachmittags 3 Uhr: Der«eilchen- sresser. Montag: Simson. Deutsch> Zlmerikanisches. Mer, Herr Herzog I Nachmittags 3 Uhr: Uebcr'n großen Teich. Montag: Aber, Herr Herzog I Metropol. Ans— ins Mctropoll Montag: Dieselbe Vorstellung. Kasino. Das Opferlamm. Nachm. 4 Uhr: Der AdelSnarr. Montag: DaS Opferlamm. vlpollo. Frau Luna.— Speziall- täten. Nachm. 3 Uhr: FrllhlingSlust. Montag: Frau Luna. Walhalla. In LcbcnSgesahr. Montag: Dieselbe Vorstellung, Herrnfeld. Der Familicntag. Montag: Der Familicntag. Wintergarten.'Anne Dancreh. Otero.— Spezialitäten. FolieS CapriceS. Nach dem Zapfen- streich. Soll und Habe».— Spezialitäten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshnlle». Stettiner Sauger. Passage. Spezialitäten. llr»»i». T»»ve»straste 4K/4i>. Abends 8 Uhr: Im Lande der Mitternachtssonne, Montag: Ticrlcbcn in der Wildnis. Sterntvnrtr, Jnvalidenslr. 157/82. Täglich geösinei von 7 bis 1 Uhr, Kleines Theater. Sonntag nachm. 3 Uhr: Tie Lore. Hieraus: Der zerbrochene Krng. Abends 8 Ul,.: Cilietto. MdNlag: Nachtasyl. UraiREft T auben- str. 48/19. 8 Uhr: Im Laorte der Mittemtaie. Montag 8 Uhr: Tierleben in der Wildnis. Sternwarte lnva,ldon- str. 57/62. ANOPTICUM. Friodrichstr. 165. Joels Traum. !! Pompeji!! Die Ehre des Vaters! Kestaurant: Original Nürnherger Sänger. Berliner Theater. Chartottenstratze 90/92. Nachmittags Ef Lustspiel in 3 Uhr: bAufzüg. Aus d. Französischen des Alex. Dumas. Abends Tl, Uhr:. Kiwito. Lustspiel in 4 Alien von F. Bon n. Montag: Andalosia. Dienstag. Freitag, Sonntag: Die Junglrau von Orleans. Neues Theater. Anfang V/, Uhr. Sin Scmraernachtstramn. Morgen u. folgende Tage: Ein Sommernachtstraum. Lustspielhaus. Nachm. 3 Uhr: In Behandlung. A b e n d s 8 U h r: Die heiliKe Mache._ Trianon-Thealer. 'Anfang 8 Uhr. Der letzte Troubadour. Lustspiel in 3 Akten von Fred Grösac und Pierre Vöber. Deutsch von Alfred Halm. Montag: Dieselbe Vorstellung. Zentral-Theater 3 Uhr, CöFgBvä halbe Preise:««SSllÄS» Abends VU Uhr, zum zweitenmal: ftiusette. Residenz-Theater. Direktion- Richard HUxander. Heute und folgende Tage 8 Uhr: Der Prinzgemahl. Satirischer Schwank in 3 Akten von L. Zanroj und I. Chanccl. Sonntag nachmiitags 3 Uhr: 0er Selitahvagenbenlretleiir�_ Luisen-Thealer. Nachmittags 3 Uhr: Der"VcUcbenf reifer. Abends 8 Uhr: Hamlet. Montag: Simson. Dienstag: Der Mann Im Monde. Mittwoch: Hamlet. Donnerstag: Othello. Freitag zum erstenmal: Ein Blitzmädel._ 3 Uhr nachm. bedeutend ermätzigte Preise: Abends 8 Uhr: Fran Lima mit dem Orig.-Luftballett Origelalis. O'l, Uhr: Tic Zlttraktionc» des November- SpcziaUtätcn-Progr. mit Tille. Deherlo"DIG Chnntensc fnntaxtlqne. Passage-Theater. Ans. der Abendvorstellung 8 Uhr. in ihrer entzückenden Duncan« Parodie. Paul Jülich der unverwüstliche Humorist. H neue erstklassig Kunmierii. Sc Ij I Iler-Th eater. Schiller-Theater 0.(Wallner-Tbeatcr). Sv n n t n g, nach in. 3 Uhr: Der Triiiim ein I.ohen. Dramatisches Märchen in 4 Auszügen von Franz Grillparzer. S e n n t a g, a b e n d s 8 U h r: Vs«r». Schausp. in 3 Auszügen v. Henrik Ibsen. Denisch von Aiihctm Lange. Montag, abends 8 Uhr: HolKiinftt. Dienstag, abends 8 Uhr: Elnchiviiiaiiii als Erzieher. Schiller-Theater N.(Friedr.-Wilh. Th.) Sonntag, nach m. 3 U b r: EiiZii'inaiin Densehel. Schauspiel in 5 Akten von Gerhart Hauptmann. Sonntag, a b c n d s 8 U h r: Des- VellehessHre.Uer. Lustspiel in 4 Akten von G. o. Moser. Montag, abends 8 Uhr: «tzges» und sein Ring. Dienstag, abends 8 Uhr: Zum t. Mate: Zuiifenstreicli, ssssszsa Berliner vo!k5°Qhor (Dirigent; Dr. E. Zandei'). Mittwoch, 22. November(Bußtag), abends 6 Uhr, in der Ncncn Weit, Hasenheide 108— 114; Wiederholung: Die Jahreszeiten. Oratorium von J. H a y d n. Mitwirkende: Frau Herr Hofopcrnsänger Herr Marie Seyff-Katzmayr □ Rudolf Jäger □ FranzFitzau (Wien). Das auf 50 Mu.iker verstärkte Neue lonkiinsllep-örehestep (Dresden). (Berlin). Der Berliner Volks-Chor (ca. SOO Mitglieder) Einlaßkarten zum Preise von 70 Pf. ===(inkl. Garderobe)== sind zu haben im Verbandtbureau der Konditoren, Brunnenstraße 30; bei Erbe, Restaurant, Hasenheide 9; Gottfried Schulz, Zigarrenhandlung, Admiralstr. 40a; L. Tolks- dorf, Restaurant, Görlitzerstr. 58; Böttcher, Zigarrenhandlung, Zossenerstr. 30; Konsumgenossenschaft, Arndtstraße 5; Horsch, Zigarrenhandlung, Engel-Ufer 15, Gewerkschaftshaus; Löwenherg, Zigarrenhandlung, Neue Schönhauserstr. 18; R. Thomas, Restaurant, Gartenstr.71; E. Boyer, Zigarrenhandlung, Veleranenstr. 13; Partei- Spedition, Keibelstr. 42; Wertheim, Lcipzigerstraße; Rühle, Mus.-Handl., Moritzplatz; Bickhardt, Buchhandl., Rixdorf, Bergstr. 13; Philipp& Sohn, Mus.-Handl., Rosen- thalerstr. 40, am Hackeschou Markt; Paul Ihm, Wrangelstraße 58; Schrotte, Landwehrstraße(Barbiergesohäft), und bei den Unterrichts- Abenden der Arbeiter- Bildungsschule. == An der Abendkasse erhöhter Preis.= Der Voristand. I. A.: K. Helmann, Fidicinstr. 18. 66/5 □ Metropol-Theater • Ta---- 1 Anfang'/a® Uhr. Große Jahresrevne mit Gesang u. Tanz in 9 Bildern v. Jul. Freund. Musik von Viktor Hollaonder. Rauchen in all. Räumen gestattet. Carl Weiß-Theater. Gr. Frniiksnrtcrstr. 132. Tägllch 8 Uhr: In Kerlin ist ms los. Mittwoch, den 15. November, nach- mittags 3'/, Uhr: Tenta Wolfs- bürg. JH. Preise, Parkett 60 Pf. Reichshailen. Täglich: Stettiner Sänger. Zum Schlutz I Neu! Fräulein Doktor. ZeitburleSke von Mcysel. « u a u" tZ vLD-«-» ü 5s c-e. KasinosTheater Lothringersir. 37. Täglich 8 Uhr. Dos©pfcrlnmin. Schwank in 3 Akten von Wallher und Slew. Vorher: Im Sprcewakd. Operette. Der berühmte Kapitän Martens etc. Heute Sonntag nachmittag 4 Uhr: „Der Adelsnarr". Fröbels Allerlei-Theater Schönhauser Allee Nr. 148. Heute: Lxtrs-Vorstellung. ttonzcrt, Theater u. Spezialitäteii. SÄ?- Eistklassigc Spielsolge."VC Nach der Vorstellung: Eslra-Tanz. Ans. 6 Uhr. Eintritt 40 Pf. Mittwoch: Soadcr- Abend. Zirkus Albert Schumann Heute Soiinlag nachm. 3'/, Uhr u. abends?>/, Uhr: Zgi'.llMmllLfitl.lizlzylli'ZtelliW. Nachm. ans allen Plätzen ohne AuS- nähme ein Kind frei. Aedes weitere Kind unter 10 Jahren halbe Preise auster Galerie, abds. jed. volle Preise. In beiden Vorstellungen nachmittags und abends: DaS SensationS'Programm, u. a.: Ut/illia Uald der Mann mit dem DlMlc ndlBi Wunder-Globus. Neu! The Wally- Hosta- Trio. Neu I Miß Francis die Reisenkönigin. Neu> La Pesbe Romaine. Ferner: DM- Nur noch kurze Zeit! Tie phänoinennlen John und EohIm Uolier den. Todes-Saltomoi'lale Krad" Die vorzügl..lavaner-Truppe. Die beliebte jugendliche Schulrciterin Frl. Oora Schumann. DaS einen Halben Saltomorkale schlagende Pserd. Antzerdem: Sämtliche Spezialitäten, Clowns u. Auguste sowie Direktor Alb. Schumanns neueste 'Monfterdressuren. In beiden Vorstellungen: Zum Schluß: Die wlinderbare Sport- Pantomime: Der Tag des IHrixliscTten Derby. Monlag, 13. d.M., abends präz. 8 Uhr: Eeut- Vorstei 1 n njj zum Besten des Vereins für Jkassee- stuben u. Ei-frifchungSkarren zu Berlin. Stadl-Theater Moabit Alt-Moabit 47/49. Heute Sonntag, den 12. November: Gastspiel des Beruh. Rose-Theaters Die MaschiDenliauer von Berlin. Grosse Posse mit Gesang und Tanz in 5'Akten von A. Weiranch. Ansang 6 Uhr. Nach d. Vorstellung: Grosser Ball. Preise der Plätze: Entree 50 Ps., ninnerierter PL 75 Ps., Parkett und Balkon 1 M. Doimerstag, den 16. Nov.: Gastspiel des Bernd. Rose-Theaters: Die eiserne Maske. mmm~ XI. Berliner Saison. Zirkus Busch. 2 Große Vorstellungen 2 nachm. 4 Uhr u. abends VI, Uhr. 38?- Nachmittags 4 Uhr zahlen Kinder auf allen Sitzplätzen halbe Preise.(Kein Kind frei.) In beiden Vorstellungen: Größte Attraktion der Welt! Sensationell! Sensationell! Der Kanonenkönig! Schuß eines lobend. Menschen aus einem Geschütz. Auftreten des Mr. Pearson. 4 Soeiirs Atlctas. 10«Irc�Hlcrtc Elcfnntcn. Zwergclown Francois mit dem Zwergpferd. Herr Ernst Schumann mit seinen Noudressuren. Vorführen u. Vorreiten der besten Schul-, Freiheits- u. Springpferde. Auftreten der neuengagierten Künstler und Künstlerinnen. Die vorzügl. Clowns mit ihren neuesten Witzen und Spaßen. In beiden Vorstellungen: Mexiko. Gr. Ausstattungs- Pantomime aus d, mexikanischen Pflanzerleben, Besond. hervorzuheben der höchst komische Bärenrutsch und die vorzügl. Programm- Nummern. Walhalla-Theater Unter dem Proiektorate des fleirii Prolessor Reinbold Begas Gr.inH-' Heule ringen; Strenge(Berlin) gegen GraßkrSmper Kornacki(Polen) gegen Petrett(Bulgarien). Eberle(Deutschland) gegen Eigemann (Rheinland). Christensen (Frankreich). Beginn der Vorstellung>/,3 Uhr. Beginn der Ringkämpse 9 Uhr 15. Nnucheii in allen Räumen gestattet. OTERO. und ein auserlesenes Künstler- Programm. Bernhard Rose-Theater Gesiliidbrumien, Badstrasse 58. Heute nachm. 3 Uhr bei volkstümlichen Preisen: Gewonnene Herzen. VolkSstück mit Gesang in 3 Atten von Hugo Muller. Entree 80 Pf., numer. Platz 80 Pf. Abends 7 Uhr: DurlligtgliiigkNt Utibtr. Grosse Posse mit Gesang in 5 Akten von Jacobson u. Willen. Montag: Tie eiserne Maske. Palast-Theaier Burgstr. 24, 2 Min. v. Ah. Börse. Täglich 1IS Uhr. Entree 50 Pf. Düh g/IUnzcndc Unter anderem: Carl Braun der beste deutsche Verwandlungs-Schauspieler und Komponisten-Darsteller. Moniecino der Türke mit seinen drei Weibern. Die weiße Dame. Posse mit Gesang von O. Richter. Eiuuialiges Gastspiel der Riegeiiden Menschen. Morltzplutz. Täglich � in de» unteren Säle» Gottschalk-Konzert. 50 Ft. Heute Sonntag j(viutvitt | Kinder unter 10 Jahren die Hälsle. Nachmittags ab 4 Uhr: f Morgen u. solg. Tage ab 4 Uhr: GroUcs Konzert. FoBies Capräce. Budapester Possen-Theater == 132 Liniensir. 132= Ecke Friedrichstraßo. Zum 58. Male: Kadi dem Zapfenstreich. Vorher: Soll nnd Haben u. d. ausgezeichn.Spezittlitätenteil. Anfang 8 Uhr. Vorverkauf tiiglichh. A. Werlheim und an der Tageskasse v. 10 Uhr vormittags an. Colossemn Tresdenerstr. 07. Täglich 8 Uhr— Sonntag 7 Uhr. Die besten deutschen KomSkep und Soubretten. Jeden Sonntag nachm. 3 Uhr I jeder Platz 40 Pf., ein Kind frei, s Im Konzertsaal 2 Kapellen bis 1 Uhr nachts. Schrammeln mit Sängern und| ungar. Magyaren-Kapelle. Variete Elysium KommandnntenHtraßc 8/4. Pom 1. bis 30. November 1905: Großer iDternationaler Soubretlen-Weltsireil. H Gebrüder errnfeld- Theater. Zum 9. Male die Novität: Familientag im Hause Prellstein. Komödie in 3 Sitten von Anton und Oonat Herrnfeld. Mitwirkende Darsteller: Angelika Frey, Frida Levermann, Carla Mutzbauer, Else Gressin, Käthe Dreher, Julie Loibl-Hahn, Jeseph Aschinger, Jacques Morway, Jacques Glaser, Ernst GroS, Jos. Engler, Eugen Meutert, Rieh. Goltz, MaxZilzer, Fritz Ruß, HugoOöblin, Bernd. Foerster, Paul Hierson, Albert Blumenreich. Ferner: Donat Ilcrrafeld als „Esau Prellstein". Anton Hcrrnfcld als „Winkelkonsulent Schestak". Ans. 8 Uhr. Vorverkaus 11-2 Uhr (Theaterkasse). V. Noacks Theater. Direktion: Roh. Olli. Brunnenstr. 16. Kommas; � öder: Ctn alter Geiger.~ Schaulp. m. Ges. in 4 Alt. v. ix. Galloch. Ans. 7 Uhr. Entree 30 Ps. bis 1 M. Nach der Vorstellung: Jainilienball. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle-Alliance! Theater- V ar iet6. Anfang 8 Uhr. Geor� Kaiser| Ein Mi in einem Amerikanischen! TingeI=Tangel. ifisMliöieWeis.! Heute 2 Vorsteüüngen. Nachm. 3 Uhr: Volkspreise. Jed.Sitzpl. inkl. Garderobe 60 Pf. 1 Rauchen im Wintergarten gest. Arnold Scliolz. I Hasenheide , 108,114 Jeden Sonntag: ! Milltar-Strelch-Konzert und Horst's Qnartcttsängcr und Possen�Ensemble. Nach der Vorstellung: Familien-Tanzkränzche». Ansang 5 Uhr. Entree Zt> P!. Reservierter Platz 75 Ps. Von 4Uhr ab in dcn�hintcren Sälen: �»»II.-Mßl Entree 30 Pf. Deiitsel-Anierikaoiselies Ttieater. Köpenickerstp. 67. Mittwoch Jeden Abend 8 Ubr! P( f Gastsp, Ad. Philipp IS. Aufführung Herr Herzog Sonntag nachmittag 3 Uhr: Halbe Preise! „Peber'n grollen Xcich." ABERj Sanssouci Jottinifnllr. 4* Direktion Wilhelm Reimer. Sonnt.. Mont., Donnerst.: Im glänzend renov. und clektr. bclcucht. Elablissem. Holfmnnns Norddeutsche Sänger und Tanzkränzchcn. Sonntags Beginn 5 Uhr, wochentags 8 Uhr. Jed. Dienstag, Mittwoch: Gaslsst. d. howe-Ensemhies. Kabale und Liebe. Die zärtlichen Verwandten._ Gustav Behrens Spezialitäten- Theater Frankfurter- Allee 85. Allabeudlich kolossaler Beifall! Wiener FinKer, G�Äen,. Berliner Droschkeuknfscher: Albert Auwich. Elektr. Strassenbahner: Willt, Sandel. Olly Marietta» die beste Jnstru- mentalvirtuosin(8 Instrumente) sowie loSpezialitäten-Nummern. Schöneherger Wintergarten Goltzstrage 9. Täglich Theater- und Speziali- tätenvorstellung. Sonntags 2 Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr zu halben Preisen. Jede erwachsene Person hat ein Kind srel.— Abends 7 h-Uhr Große Gala- Vorstellung. Die Direktion. Utto Pritzkows Berliner t HUnzistr. 16. Die drei lebenden gr. niilltomlschkn Wunder S Hiü-ikelinenseli 8keIett.Hen«eb 4 �tninnillinntniensell' « UM- Entree 26 Pf."WS J ArtussHof Perlebergerstr. 26. Sfendalerelr. 18. Säle von 100— 1200 Pers. stehen den geehrten Vereinen zur Versügung. Jeden Sonntag, DDnsIag u. Freitag; «r. Theater•"VorKtelliing. Jeden Montag: L.»artettsä»ger und humoristische Soiree. Jeden Donnerstag:<»r. Konzert. H M H a M Buggenhagen (Moritzplatz). »< M K H M K 8 »( M ». n M M M 8 H M M H H H M 8 M M N M M M »< d »« M H M 14 M Heute Sonntag (Kaiser. Saal): >4 der Fritz Enfree 5« Pf. Anf. 7 Uhr. Nachher: Tanzkrttnzchcn. Berüneri Ilk-Trio. Felix Scheuer U Sozialdemokratischer Wahlverein am Sonnabend, den 18. November, abends 8 Uhr, im Zvkkok WSeiZensee, Künstlerisches Programm. Entree 30 Pf. ä. wi etiwm v, n. verwandter Berntwgenosscn Dentschlands Filiale Berlin. i ' Sonnabend, den 18. November er.,"MU in L-onis Kellers Festsälen, Koppen- Stralle 29: Gr. Winter-Verpügen unter gütiger Mitwirkung der ::;! Mkrmann-Malcle- Sänger.:::: Nach der Vorstellung: CitPOßSr Ball« Anfang S';. Uhr. Einlaßkarten inklusive Tanz 60 Pf. Zahlreiches Erscheinen erwartet Ha» Komitee. Einlaßkarten sind zu haben bei den Kollegen F. Kremser, Oranienftr. KS, M. Eichberg, Kopcrnitusstr. 1, v. 1 Tr., A. Hildesheim, Linienstr. 46, D. Graue, Müllcnhofsstr. 13, P. Eickhoff, Rixdorf, Schöneweiderstr. 23, W. Zappendorf, Schöneberg, Eisenacherstr. 70, sowie im Bureau, Simeonstr. 21. 297/18 ' fh inachen wir am Bußtag unseren Ausflug hin? Nach �«fl BJ£ Pichelswerder zu unserem Frenud! Da ist grosses '> wnvsi- und Wellfleischessen! Es bittet bei größeren Vereinen um vorherige Anmeldung 50132* Her alte Frcnnd. 9.— 18. Sdventber 1 Lhrvsanthemum-Uusltelluug im neuen Saalban des liandes-Ansstellnngsparkes, Alt-Moabit 4-10. 9. November 2M. Ir n_ An allen anderen Tagen vor-|J � H| mittags 1 M., nachm. 50 Pf. »s I A Friedrichsberg. Frankfnrter- Fernsprecher Nr. 8. Chanssee 5. Jeden Sonntag: WM" Großer Ball �tcr Sc-UunB 6c3 Herrn D. Bürger. Jeden Mittwoch: Große Soiree der Führmann-Waide-Sänger. Nachher: Familien-Kränzchen. Bons haben Gültigkeit. Cebr. Arnhold. Anlm Soeker* Ball-Salon, � cmpsichlt bei! geehrten Gewerkschastcn und Vereinen seinen grossen Saal zu Festtichkeiten und Versammlungen, auch sind noch zwei grosse Bereinszimmer einige Tage in der Woche zu vergeben. SMT Jeden Sonntag: Qfoßgf Süll. Hierzu ladet ergcbenst ein 49212* AlRtolK Boeker, Weberstr. 17. AChtttWg! Gewerkschaften und Vereine. AChtUNg! firacht-SäU des Oftens. Empfehle den geehrten Vereinen und Gesellschaften meine neu« erbauten Pracht-Säle, 10O, 500, 1000, 1500 Personen fassend, mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattet, wie elektrisches 2icht, Zentralheizung, zu allen Festlichkeiten. Vereinszimmer und Kegelbahnen sind noch einige Tage zu vergeben. Auch sind noch Sonuab e nd im Dezember er. und Januar, Februar und März 1906 frei. Bestellungen zur Abhaltung von Festlichkeiten usw. werden jetzt schon entgegengenommen beim Besitzer 49402* 9. Cranz, Nieberbarnimstr. 1. Wo tanzen wir Sonntag? 4682L* Linden-Garten, Nieder-Schönhausen, S«»«: Wohin unsere Kerrenpartie? Nach dem romantisch an der Spree gelegenen* Heiheschlößche« Hoheubinde!! 8 11.§ 11.„Z»m Gutenberg." 11. 11. Stadtbahnstation Erkner. Besitzer Alb. Eehmann. Xen eröffnet! 49762* Cafe Schurig 3 Billards Neue Roststrasse 2. Billards Billards bei Zeuthen am Krossmsee. „Sportsbans"« Ziegenhals Zu Herrenpartien etc. bestens empfohlen.-MG K Am Knßtag: Tvklsvk�'-k'esk O Ziegenhals ist auch von Station Eichwalde über Schmöckwitz, WernSdors in»/, stündiger Fußtour bequem zu erreichen. Achtungsvoll 50062* Max Mörschel. gewerkscliaHsliaus Oek.: Max Schnelle Heute: 361b Großer Mittagstisch a�epef?k Spargelsuppe. Heilbutte, sauce hollandaise. Schneidebohnen mit Leber. Grünkohl mit Kotelette. GSnseklein a la maitre. Fr. Rinderb rustm. Sardellensauce. Schmorbraten.— Kalbsbrust. Kompott.— Salat. Warme Speisen während des ganzen Tages.— Reichhaltige Frühstüok- — und Abendkarte.•—« Billige Preise. Der große Saal ist noch an einigen iHtonnabenden und Sonntagen frei. Kegelbahn noch zu vergeben. AiissteNmig von Kanarlen-Tögeln, Exoten und Htilfsmitteln vom Berein für Züchter»Ild Liebhaber des Kanarien-BogelS „Berlin- ani 25., 26., 27. November. „Hosenthaler Hof", Roien- thalerstraße 11/12. 54/1* .Hierdurch die höfliche Mit- lestnng, daß ich das Nestanraut 8ebönllsu8kr MelSG übernommen habe und um den früheren Zuspruch bitte.* hoben Drescher, Schöuljauser Allet 156. direkt aus der Fabrik. = Kein Laden.----- Nach beendeter Engros-Saison enorm billig Ulsters Havelocks Capes Jacketts Paletots Kostüm- Röcke Mädchen- Paletots Pelz-Stolas Robert Baumgaiten Hausvogtei- Platz II, Z.Etage (an der Jerusalemerstraße). Bei Vorzeigung d. Inserates| an der Kasse werden 5 Proz.! Itabatt vergütet.| Auch Sonntags geöffnet. Kierdruck-Apparate. Lokaleinrichtungen von den ein» sachsten bis zu den elegantesten Ausführungen. Neparatnr-Werkstatt. Amtliche PrüfiingSstelle für Neduktioiis- ventile aller Systeme. Ferd. Krüger& Sohn, Berlin 0., Große Frankfurterstr. 139. Fernspr.: Amt 7 S!r. 1478. s382b Alhamhr& Wallner-Theaterstraße 15.* Großer Ball Jeden Sonntag: Großes Orchester. Anfang Sonntags 5 Uhr. A. Kameltat. Oko.. oono"" C 1 n 1(4 Chaussee-"" StraßelOS. Arnold Scholz Nachf. Karl Richter. lü S«A L°den (Vf ¥? � Sonntag änhäPm«»«» Hl• ffir*/,'"';.ii'.M Mittwoch: Iii tet�ecfFaniilien-Kpänzehen nsi"Sa!:al Großer Ball. DonneMag: Militär-Konzert d. Garde-Füsitier-Kapelle. Börzugs- karten u. Passepartouts Mittwochs und Donnerstags gültig. 46792* r. Fritz Hoppes Festsäle, Rixdorf JfriimiinJlra|f 49. Dienstag, d. 14. Nov.: Theater. Weh' dem, dev lögt, oder: Höllenqualen. Ppfsenspiel in 4 Akten. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Ansang 4 Uhr. 336b Weitmaehts- teerkauj = praktischer= Weilmaclitsgesciienke. Ein großer Posten neu eingetroffener In. Velours- Teppiche. Sofagröße m. 10.50 Zimmergröße.. 22.50 Salongröße.. 37.50 Saalgröße.. 65.00 Eei-nci- hochelegante Portieren u. Dekorationen, dardmeti, Stores, Rostbestände 1—6 Fenster. Steppdecken Tisch-, Diwan-, Schlaf- und Reisedecken sowie eine große Anzahl Möbelstoff- �este zu enorm billigen Preisen zum Verkauf. Teppich-Eugros-Haus n Spunduncrstf. RtZ 4S"f I. und II. Etage. ÖO/O/ IW Kein Faden."MM Zwischen Kaiser Wilhelm- und Bischofsfraße. 56/11 StmliiDdentr. I. i 9V WM" Total- Ausverkauf"W» T* Ein jeder unserer Kunden erhält diese Woche, vom ll. bis 18. November, bei Vorzeigung dieser Anzeige gratis: Zu jedem Herren-Paletot von Serie III ab 1 Knaben-Paletot oder Herren-Hose gratis! Zu jedem Herren-Anzug von Serie III ab 1 Knaben-Paletot oder Herren-Hose gratis! Zu jeder Herren-Hose von Serie II ab.......1 Knaben-Hose gratis! Unser gesamtes Lager in Herren- und Knaben-Konfektion kommt, um baldigst zu räumen, zu den denkbar billigsten Preisen zum Verkauf: wir bitten im Interesse eines jeden Kunden vor Einkauf seines Bedarfes um Berücksichtigung unserer Schaufenster und Lager.— Wir empfehlen besonders einen Posten 5014L HerreiuPaletots zum Aussuchen................ stück 16.S0 iVtartc« JS» Co Rosenthaler Straße No. 9. • iSk Wir 09■ Ecke AMgnst-Stiaße.--- ,S;. Kanfiieieaeiilieil Eine Partie liiiit "Perser Gebet- und Dekorationsstücke �«plen echter Perser von wunderbarer Farbenpracht auf beiden Seiten benutzbar. Ungefähre Größe; 90X185cmJI. 3,75(bisher 6,00) 130X200„„ 5,50(„ 8,25) 160X230„„ 8,75(„ 12,75) 200X300„„ 12,75(„ 18,50) 250X350„„ 21,50(„ 28,50) 300X400„„ 28,50( n 39,00) Pass. Bett- und Pult-Teppiche Stück 75 Pf., 1,00 u. 1,50 M. N a ch auswärts per Nachnahme. "es.lln Oraüienstr.lSB. Pracht-Katalog mit ca. 600 Abbildungen Wunsch gratis u. frauko. nrbcItcr-Uotiz- Kalender issb Geb. 60 Pfg. Porto lö Pfg. � ■ Ein nützlicher Ratgeber, ei» nnent- f) bshrliches Nnchschlaaebuch für alle n *- in pzetet und LeuierklchZtle» vrgani-— sierten Arbeiter Der diesjährige Kalender enihöli 1 u. a.: Vierzig Jahre deutsche Soziald emolraiie.— Nor- male Ernährung und Volts- ernährung. Von E. Wurni.— Witsonswertes aus dem ge< werbtichei: R ech r— Die Reichs- tagswahlen 1902 mit den jeilher! stattgefundenen Nachwahlen.— Viographien unserer Reichstags- abgeordneten.— Sozialistische! und Gewerlschaftspresse in Deutschland.— Adressen der deutschen Gewerbe-Jnsvettoren— der deutschen Gewerkschaften— der Mitglieder der Gencralkomiiiission der Jnternaiionaien Setrelarmie — der Arbcitcrselrctaiiate.— Mit- gtiedcrzahlen u. finanzielle Leisiun- gen der deutsche» GeWerl, sch asten.— Mitglieder in den einzelnen Gewcrtschaften.— Weib- liche Wtgtieder.— Portotaxe, Münztabclle, Einnahme- und Ans- qabctabellen usw. Außerdem enthält derKalen- der einvorzügiich hcrgcsiell- tcs Lichtdruckbild: rellnessmer sm einiqunaz- �:: Kongreß in Gotha 1875;; Zu beziehen ist der Kalender durch jede Parteibuchhandlung. Der Verlag: 0llchl)!>ndlung vomärt! Rerlln 510.»«, Clndentfr. 69. Erstklassige Sprochmaschlnen, 25 Modelle, von 6,75 an Phonographen, l2 Modelle,». L,95 an Künstlerplatten und GoldguOwalzon staunend gut und billig.(50102* Kataloge gratis und franko. fNsatka� JV[ottehr Dresdenerstraße 21. Ich habe mich Schönhauser Allee 184 (am Schönhauser Tor) als Mpexlalarzt für Haut- n. Keselilcchtskrankhcitcn niedergelassen. Sprochst, 12—2, 5—8 nachm., Sonntags 9—12 vorm. Dr. Gniupcrt. auf! beim C/inkanf. III Getragene Herren- Paletots,| ! Getragene Herren-Anzüge, III Getragene Herren» Hosen,[„ von feinsten Herrschaften, Kavalieren, l nur turze Zeit gebraucht, jederzeit I am Lager. 4698L*| J.Wandl Haupt-Geschäft: C lianssee- Straße 80a. 2. Geschäft; Prinzen-Straße 17. H. Geschäft; Gr. Frankfurter-Str. 116.| Bitte qenau auf Hausnummer achten. Plättmascbinen Waschmaschinen Centrifugen fttr Hand- and Kraftbetrleb liefern stets ab unserem Lager Berlin, Handelsstätte Belle-Ailiance, I/adcn 8. Telephon: Amt IV, 2041. Ruinsch& Hammer, Maschinenfabrik für Wäscherei-Einrichtungen, Forst(Lausitz) Gewinn Lose der königl. Preußischen Lotterie zahle sofort aus• Heinrich Krön, Bank- u. Lotteriegeschäft,.»lexandermtr. 54. Sie schaden sich selbst| we»» Sic bei ten, Katarrhen der Lunge u. Luftwege nicht meine als altbewährtes Linderungsmittel betamiten und geschätzten n anwenden. Teleph.; Allein echt b. Gaat. B ehm. Berlin 0., Frankfurter Allee 120. Amt 7a, 7175 fl Inziige 24... 30 Mk. nach Maß Paletots 26* 4151L* fertige ich ans prima StofTresten unter Garantie des guten Sitze« mit guten Zutaten in sauberer Verarbeitung. Bellealiiance- strafie 98 I. Amt VI, 225. Piinzenstr, 38 am Moritzplatz. Imt IV, 4505. Aug. Löther, Brennabor- Käder und Jenensia- Räder auf Teilzahlung! Zwei Jahre Garantie! Sozial- CR Sozial- linxn«- 100-. Rtldcr M. 00., mit Frellanf M. luv, �WU Gebrauchte Räder billig I Bitte genau aus Hausnummer„2S" zu achten. ?3. R. Groskurtb, Berlin l Münzstr. 23. Kostümstoffe, Mäntelstoffe, Astrachan Konfektion: Jacketts t Röcke t Blusen c. PELZ, KottbuserstraUe 4. ZV- Sonderangebot für Montag, Dienstag, Mittwoch. Fertige Herren- und Knaben- Bekleidung zu ausserordentlich billigen Preisen. Winter-Paletots c�eWFComenmmrPlafÄeD; 25-00' l9-00' ,6'00''3.00, 10 Mk Winter-Joppen derbeStraPazier8tofiemiti"weictiem>warmemFutter 2,<:)o> 15.°°, 11.50, 6.50, 4 mk. Winter-Sport- Joppen mit Falten und gutem Plttschfutter 22.50, 18.00, 16.00, 1200, Z Mk. Winter- Anzüge aus guten haltbaren Stoffen, beste Verarbeitung 22.50, 18.00, 16.00, f 2 Mk j Winter- Hosen i» eleganten gestreßten Mustern 10.00, 8.00, 8.50, 5.00, 3. 50 Mk. Anfertigung nach Mass, unter Garantie tadellosesten Sitzes. polte.. Knaben- und Jünglings-Anzüge, Paletots und Joppen zu erheblich herabgesetzten Preisen. Arbeiter-Hosen 2?? 11° K? Fach-Bekleidung fflr alle Berufe: Blaue Monteur-Jacken 1.15 Blaue Monteur-Hosen 90 Pf Mechaniker-Kittel 2.25 Koch-Jacken Diener-Jacken Schlächter-Jacken 2.60 2.75 2.80 Friseur- u. Kellner-Jacken 2.50 Blaue u. gestreifte Blusen 1.10 Kauftaans REax Mannheim Berlin 0., Frankfurter Allee No. 109-112. Grösstes Kaufhaus im Osten. Besichtigung ohne Kaufzwang. PST Haiti Das große Spezialgeschäft für Phonographen und Plattenapparate 4781L* liefert in bekannter Güte: Original Edison Phonographen von 45 m. Edison GoldguBwalzen..• stück l,«, m. Exoelslor Hartgußwalzen■.» 1,- m. „Puck" Phonograph nnr 3,ss m. sp�nd. Neuheit„Tonarm Phonograph" 16, 50 m. Grammophone, Zonophone sowie Platten in großer Auswahl. Messinglrichter in allen Größen. Preiallsiten gratis und franko! Nur tadellos ausprobierte Apparate, Walzen etc. gelangen zum V ersand. American Phonograph Stores Berlin, Po«t-StraBe 31. Eingang Kbirig-StraBe. Brauerei F. Happoldt Hasenheide I2|8 Benin s., Hasenheide 32{8 empfiehlt ihr Lasers Münchners TipsTops in Flaschen und Crebinden. Bier Telephon: Amt 4. 9115. 4876L* 29 GardineuhauS Bernhard Wallstr. 29 Flur-Eing. ist ein seit langem be- lannteS und bewährtes Linderungsmittel bei Mein chemisch reines yt_ n Klelersprossenwaldwollöl Er F II O I Rheumatismus, Muskelschmerzen u. a. 1 Flasche 1,50, 3 Flaschen 4,-. Allein echt bei Gnatav Behm. Frankfurter Allee 120. Telephon Amt Vlla, 7175. Kinderwagen At. cingctr.. 5chutzmirke- Nur echt mit dieser Etikette. Alkoholfreies Erfrischungsgetränk Ooldblondchen Fat gesch. Warenzeichen No. 50734 u. 73491. Ausgezeichnet mit goldenen Medaillen und Ehrenpreisen. Zu haben in den meisten Gastwirtschaften. Die mir zur Prüfung übersandten Proben �Goldblondch'en" stellen ein" vollkommen klares, durch Kohlensäure stark Dr. Aufrecht, staalt. geprüfter Nahrungsmittel-Chemiker, sagte: moussierendes Getränk dar von überaus angenehmem Geruch und Geschmack. Schädliche Beimengungen(Konservierungsmittel, Metalle u. a. m.) sind nicht vorhanden. Hiernach ist„Gold- idchen" als ein alkoholfreies Getränk von hohem dir..... blond als ein alkoholfreies Getränk von hohem diätetischen Wert zu bezeichnen. General- Vertrieb: Kriist Krüger, Höchstestr. 28. Zu beziehen durch die meisten Bierverleger und Selters-Fabrikanten. 4448L» Korbwaren, Bett« teilen Grösstes laier Berlins Andreasair. 23, Bruanenatr. 95 BeuaaelstrS?, Lelpzlgeratr. 54-55 Verkauf Bof tn fabritigebäuden. Inno Kork sahle Jedem, der mir in Belohn»* Berlin ein ar&eseres noionnrnm/f in der Branche als das meinige nachweist. ■ Hatzlog gratla.* Tiich-Jabrik-Reste! zu Herrenanzügen, Paletots v. 12 71. an, neueste Muster, nur reinwollene Aachener Stoffe, spottbillig. Gelegenheitskauf. lindtvlg Engel, Prenz- lauerstr. 23, II(Alexanderplatz). Wer— Stoff— hat mÄlÄ ohne Konkurrenz LAnpr., feinste Hut., Jär gut. sitz bekam! Ludwig Wlngei, Prenzlauer- strage 23, II(Alexanberpl.) Gegr. 1892. �Hygienische BetiansaruKei.>oue8t. Katalog m. Emtifohl.viei. Aerzle u.Proi grat. u.li; H. Unger, fiammiwarenfthrik Berlin NW.. Friedrichairasse yj>aa. Bitte �enan auf HauNniivinner 72 zu achten. Oentral-Leihhaus SE Jägerstr.72, 40 Verkanfttrliume. X Größte« Institut seiner Art in Berlin. X 40 Verkauf*r»iume. Ecke Kanonierstraße. 40 Vcrkanfttrliumc. X Größte« Institut seiner Art Täglicher Verkauf von eleganten, modernen Herbst- und Winter-Paletots und-Anzügen von Mt 10, 12, 15, 20, 25-36 Prima. Herren-Schlafröcke, Joppen, Pelerinen-Mantel, Gummi-Mäntel. S�Teiner ae- i ringste Verdacht gegen dasselbe bestehe. Bm Wahlkreis! S!o nntag, den 13. November, abends 6 Uhr, im Kolberg er Salon(B. Rabe), Kolbergerftrahe 33: V ersammlung für Männer und Frauen. Tagesordnung: Dirdüllg des Redakteurs Genossen über:„pjf VtlschledtlltN fOjjfllfU ZchichtUllgell". Zu zahlreichem Besuch ladet ein MO/ ls* Der VertrsuensiBmim. Nach der Bersanimlnug: � GcmütUchcs Leilammenfein mit Canz.> lüeutscher Sttehbinder-Verband. (Zahlstelle Berlin.) Dienstag, den 14. November 1903, abends 8'/? Uhr: LFttsktzlllig drr«iifiitlirijfii Gkllkral-Dkrsammlmlg vom 29. Oktober 1905 im grohen Saale(4) des„Gewerkschaftshauses", Engel-Ufer 13. Tages-Ordnung: 1. Geschäfts« und Kassenbericht. 2. Abrechnung von den Nrania-Vorstellungen und vom Herbst-Vergniigen. g.'Ersatzwahlen») zum Verbandsvorstand und Rechtsschutzkommission. 4. Verbandsangelegenheitcn und Verschiedenes. =s=====�== Ohne Mitgliedsbuch kein Einlast.=============== *) Bei der Wahl mnst das Mitgliedsbuch vorgelegt werden, welches mit dem Ttcmpcl „Glewühlt" versehen wird! Die Wahlhandlung beginnt um Uhr und wird pnnkilich 10 Uhr geschlossen. NU- Stimmzettel liege» auS l"ZSSQ 29/ 6___)>ie OrtsvcrwaUnng. 30. Kommnndwahlbezirk. (5. und 6. Wahlkreis.) Picnsfop, den 14. iloucnikt,«liends 81- Nhr: ASHIer-versammlung bei lli'smslte, öerzkraßc 12. Tages-Ordnung: Huf zur Stichwal)!! ssä Vermann Schubert. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Das Wahlkomitee. 2KK/4« ffichtäiiifg! Putzer. Achtung! Die sämtlichen Bezirks-Bersammlungen finden umständehalber nicht am Mittwoch, den 15. November, sondern Mittwoch, de» 33. November(Bußtag), vormittags 10 Uhr, in den bekannten Lokalen statt. Ich ersuche die Kollegen dies zu beachten und zahlreich in denselben zu erscheinen. 134/20_ Die örtliche Verwaltung. I. A.: H. Neumann. .WM..Ä"!«,. IIIIUIU. znhlllllg. Olga Jacobson, Sonntag, den 19. November er., vormittags 9'/- Uhr: General-Versammlung bei Trapp, Bahnhofstr. 1, TageS-Ordnung: 1. KeschSstsbcricht. 2. Genehmigung der Bilanz. 3. Entlastung des Vorstandes. 4. Gewinnverteilung. 5. Anstellung des GcschäftSsührerS und Genehmigung des Vertrages. L. Wahl eines Vorstandsmitgliedes. 7. Aenderung der§§ 44, 49 und 59 des Statuts. 8. Festsetzung von Sitzungsgeldern sür die Verwaltung. 9. Verschiedenes. 128/20 Verband der Tapezierer. Filiale Berlin. Donnerstag, dm 16. d. Mts., abends s'/z Uhr, bei Nngiistin, Oranienstratze 103: Bersattttnlimg. Tagesordnung: 1. Vortrag:„Sozialismus«nd Sviritualismns«. Referent: Schrisisteller Genosse paar. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Pflicht eines jeden Kollegen ist es, zu erscheinen. 7ND 593/10 Die Verbandsleitung. Karton-Branche. Montag, den 13. November, abends>/..9 Uhr, bei Feind, W e i n ft r. 11: mm fier Un-Hr. Tages-Ordnung: 1. Fortsetzung der Diskussion über den Bericht der Tariskommission. 2. Beschlusifnssung. 3. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen bei der Wichtigkeit der Tagesornnung in dieser Versammlung zu erscheinen. 29/7 Die Tarifkonimission. Rupfersehmiede. montag, den 13. Kovember, abends 8'/, Uhr, im Gcwerbschafts banse, Engel-Ufer 15(Saal 4); Mitglieder� Versammlung (es Verbandes der Kupferschmiede Deutschlands(Filiale Berlin). Tages-Ordnung: 1. Bericht über den Stand unserer Beivegung. 2. Diskussion, l' DV Es ist Pflicht sämtlicher Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. 100/12 Der Ferstand. Deutscher Tabakarbeiter-Verband. Zahlstelle Berlin. Dienstag, den 14. d. M., abends B'/s Uhr, bei Feind, Weinstr. 11: MitgUeder-NerslintNtlung. Tages-Ordnung: 1. Wahl des in Vorschlag zu bringenden GaulcilerS für den 15. Gau. 2. Abrechnung vom 3. Quartal 1905. 3. Dislussion über den in voriger Versammlung gegebenen Bericht der Delegierten der 12. General-Versamm- lung in Leipzig. 187/15 Die Bevollmächtigten. I. A.: S. Rosenthal. II. «II Moiiillg, den 13. November IM, abends 8% Nhr, in de» Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Oeffenüiehe Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr Zadek über:„Gewerbchhgiene unter Be- rüdiichtignng der sanitären Miststände in den Berliner Kostüm- Werkstätten". 2. Dislussion. 164/8 DM- Wir bitten die Kollegen und Kolleginnen, sür einen zahlreichen Beslichzu agitieren. Der Einbernfer. NB. Die Kollegen werden ersucht, unter den in ihrer Werlstätte bc- lchästigten Kolleginnen eine lebhaste Agitation zum Besuche der Versamm« ing zu entsalten. Deutseber letaliarbeiter-Verband. i Tcrwaltnngsstclle Berlin.=== Haupt-Bureau: Engel-Ufer 15, Zimmer 1—5. Fernsprecher: Amt IV 9679. Arbeitsnachweis Zimmer 34. Amt IV, 3353. Montag, den 13. November, abends 8V2 Uhr, in dm„Arminhallen", Komniaildniltcnstr. 20(oberer Saal): Versammlung aller Vertrauensleute, Ausschnstuntglicder und Dele- gierten, welche in den Betrieben beschäftigt sind, die der Mechaniker-Krankenkasse angehören. Das Erscheine» aller Kollegen ist dringend erforderlich. Kitgliedsduod lsgltimleet!— r kd Dienstag, den 14. November, abends 8 Uhr: ©ffcntüdie IHftrdliniicitft-l'ctfniniiiliing im Birkcnwäldchen, Stcglist-Lichtcrfelde. Tages-Ordnung: 154/12 1. Die verflossene Aussperrung in der Elektro-Judnstrie«nd welche Lehren zieht die Arbeiterklasse daraus? Referent: Arbeiter sekrctnr G. I.lnk. 2. Diskussion.'3. Verschiedenes. Kollegen 1 Wir erwarten vollzähliges und pünktliches Erscheinen. Agitiert für guten Besuch der Versammlung und rüttelt die Säumigen aus. Die OrtsverwaUnng. Verband der an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt. Arbeiter Berlins und Ilmgegend. Montag, den 13. November, abends Uhr: WcrbjlMeltgittlcii- Ncrsliminlitng im Gcwcrkschaftshause, Engel-Ufer 15, Saal 1. Tages-Ordnung: t. Vortrag des Genossen.Id. Bitter über:„Kulturelle Arbeiter- bewegung". 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. Delegiertenkarte und Mitgliedsbuch legitimiert. Die an diesem Tage fällige Mitgiieder-Vcrsammlung fällt aus. 76/4 Der Vorstand. Achtung! | Achtung! Montag, den 13. November 1995, abends 8'/- Uhr, im Lokale des Herrn Zacharias vormals Schöstler, Moabit, Stromstr. 38: OeffentUehe Sehuhtnacher'Versammlung. Tages-Ordnung: 120/2 1. Der angebliche Gehülsenmangci und die bestehenden Arbeitsnachweise im Schuhmacherhandwerk. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Iber Einbernfer. Pankow-Sehönhausen. Nolksuersummwng am IS. November, abends 8'/, Uhr, im„Kurfürsten', Berlinerstraste. Tages-Ordnung: 1/12' 1. Fleischnot und Fleischteuerung. Referent: Reichs- tags-Abgeordneter H. Molkenbuhr. 2. Bericht und Neuwahl der Vertrauensperson der Genossinnen. Die Vertranensperson. Meterdreschlit» nach polizeilicher Vorschrift, schnei! tieferhar. Loeh& Co., G. m. ö. H.. Grniillr. 5-6 sinier den Kndeii KS. z Montag, den 13. November, abends 8'/, Uhr: LezirhS'Versammivngen: Wedding und Gesundbrunnen bei M i l b r o d t, Miillerstraßr 7. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Kiesel. 2. Dislussfion. 3. Verbands» und Werkstattangelegenheiten. Küden«nd Südosten im„ZKÜrKiSeKSN Hof", Admiralstraste Nr. 18-. Tages-Ordnung: 1. Vortrag dcS Kollegen Eangbainmer über:„Tarifverträge und Klassenkampf". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelcgenheiten und Verschiedenes. ■- NichtMitglieder und Frauen haben freien Zntritt. �>»»�» Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht. IWE Westen und Sudwesten bei Habel, Bergmannstraße 5—7. Tages-Ordnung: l. Vortrag deS Genossen M. H. B a e g e über: Die Entstehung und Abstammung des Menschen. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegen- heilen und Verschiedenes. Auch NichtMitglieder und Frauen haben Zutritt. Die Versammlung wird pünktlich crUffnet. NB. Die Kollegen werden ersucht, zahlreicher zu erscheinen. riiediiebsbesg, Friedrichsfelde u.Bummelsburg im„Schwarzen Adler" jJuh. Gebr. Arnhold), Frankfurter Chaussee 5—6. TageS- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Eugen Brückner über: Arbeiter- Versicherung(l. Ztzrankenversicherungs-Gesetz). 2. Diskussion. 3. Verbands- angelegcnheiten und Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Die Bezirksleitung. Stock- und Zelluloid• Arbeiter! Montag, den 13, November, abends 8'/, Uhr: Branchen- Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel-llfer 13, Saal 7. Tages-Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Max Schütte über: Die Okevolntio» in Rustland. 2. Wie stellen wir uns zu den in unserer Branche überhandnehmenden Ueberstunden, insbesondere bei der Firma Schülke Nächst.? 3. Werkstattangelegenheiten. 4. Verschiedenes. _ Der Obmann. Branche der Kistenmacher! Montag, den 13. November, abends 8Va Uhr: US" Versammlung Hü in de» AndreaS-Festsälen, Audreasstr. 81. Tages-Ordnung: 1, Vortrag deS Genossen Ahrens. 2. Diskussion. 3. Branchen- angelegenheilen. Einen zahlreichen Besuch erwartet Der Obmann. Branche derBatousie-ürbeiter. Mittwoch, den 13. November, abends 9 Uhr pünktlleb: Große Versammlung bei Eaden-lg, Alte Jakobstr. 83. Tages-Ordnung: 1. Interne Branchenaiigelegciihcitcn cvent. Neuwahl. 2. Verschiedenes. Btr Pflicht eines jeden Kollegen ist es, dafür Sorge zu tragen, da» die Versammlung gnt besucht ist. Ble Kommission. Donnerstag, den 16. November, abends S1� Uhr: General-Vers ammlung bei Keller, Koppenstraste 89. Aehlung, Dienstag, den 14. d. Mts., abends 8 Uhr, bei Wilke, Brunnenstratze 188: Große öffentliche Versammluno. Tages-Ordnung: 1. Unser Lohnkampf und welche Lehren ziehen wir daraus. 2. Diskussion. V s? Leipzig erstp. 50a.— Oranienstr. 48. Spezialhaus für Herren- u. Knabenbekleidung' gT fertig und nach Maß. 1 teilte Sondcr-Hngcbot: Winter-Paletots von 17 Mk. m O �Winler-Loden-Joppen von 5.50 m. an Winter-Hosen von 2.75�. r* In allen GrSBen auf Lager. Enorme An.wähl! Gate Verarbeitung! Haltbar! Verband der Vermltungs- beaniten der Krankenkassen und Kerufsgeuossenschafien bestehend in Gesang— Konzert— Rezitationen. Mitwirkende: Frl. Hansi Neuburg(Gesang), Herr Paul Quack (Klavier), Herr Willy Thomas(Violine), Herr Albert Stripp(Rezitation). Eröffnung 5 Uhr.— Anfang 6 Uhr. Keine Abendkasse! Billetts a 4« Pf.(inkl. Tanz) find noch zu haben bei den Kollegen: 1. Neefs, O. Petersburgerplatz 7; F. Linde, O. Kaiserstr. 45 III; P. Patsch, N. Graunstr. 3; G. Klawunder, NW.'"«'t', Emdenerstr. 57, sowie im Verkehrslokal bei Weihnacht, t?. Grünstr. 21. V erSammlUng Zahlreiche Beteiligung der Kollegen erwartet � a Die Sektionsleitung. Deutschlands Gerirksgruppe: Gerlin- Grandenburg. Montag, den 13. November 1905, abends 8 Uhr, bei Miegel, Stralauer« slraße 57 Lagerbier-Brauerei E# HllllSe* Breslau. Der Vertrieb meiner Lagerbiere(in Gebinden und Flaschen) findet nicht mehr durch Herrn Gustav Haesen, Sohlesische- straße 28, sondern durch meine für Berlin nnd Umgegend jetzt neu errichtete eigene Niederlage: Berlin SO., Mühlenstr, 73-74, tei. tat vh 3311. statt. Ich benutze einem sehr geschätzten Kundenkreis gegenüber diese Gelegenheit gern, lür die meinen Produkten bisher in so reichem Maße entgegengebrachte Anerkennung verbindlichst zu danken und zu bitten, mich auch fernerhin in gleicher Weise freundlichst unterstützen zu wollen. 203/5* E. Haase. ES Wird Zeit mit der Lebertrankur zu beginnen. ISliropluifd.« und liungcnkranke sollen nicht versäumen, meinen Lem 3ergener Sebertran zur Kur b-untz-n Wasserhelll Wohlschmeckend: Frisch! Billigst! Gn.tav Behm. Gerlin 0., Frankfurter Allee 120. Tel. Amt Vlla, 7175. In herrlichster Märchenpracht erstrahlt ein Christbaum, geschmückt mit meinem allseits empfohlenen prächtigen eigenes Fabrikat Versende in sorgfältiger guter Verpackung Kiesensortiment I über 300 Stück nur dies- i' ährige Neuheiten, als: ff. versilberte, bemalte Cugeln u. Eier, Kranzkugeln, Eiszapfen, gold. Schlangenkugeln, Brillant-Reflexe bis 7 cm im Durchmesser. Gold-Fasan mit natürlichem Schweif, Schmetterlinge, Kugeln mit Edelweiß, Ohristuskinder mit goldenen Flügeln, Eichhörnchen, Eisbären, Wickelkinder, Italienische Klarinettenbläser etc., ferner Trompeten, Damen-Uhr mit goldenen Zeigern und Buketts, Fruchtkörbchen, fk. Edelobst, Würfelkugeln, Lyra mit Musik, Glocken, Kinder- klöppel mit Sonne, Mond und Sternen, reizende mit Chenille und feinstem Silberdraht umsponnene Neuheiten, als: SchiSo, Botanisierbüchsen, 12 cm lang, Luftballons usw. Sortiment II ca. 200 St. in gleicher Ausfg. Sorf. III ca. 100 St. nur gp ff. ausgew. Sachen. FDr Händler liefere auch schon von 10 Mk. an. Weiterempfehlung füge ich jeder Kiste gratis die mit so großem Beifall aufgenomm. Salon-Tischlampe, 20 cm groß, mit dazu geh. Licht nebst Engel und Engelshaar bei. Nur weil ich selbst Fabrikant bin, ist es mir möglich, obige 8 Sort. zu dem enorm billigen Preise von 5 Mk.(Nachnahme 5,30 Mk.) zu versenden. Viele glänzende Zeugnisse liegen vor. 329b* I.ouiK MttUer-Schmldt, Lauscha S. M. 41. Leistungsf. Fabrikant. Größtes Kaufhaus des Nordens für Herren- und Knaben-Bekleidung 12 Schaufenster Front. Größte Auswahl, streng reelle Bedienung bei billigen. festen Preisen. 4490L*| I.Geseiiäft: Berlin, Kastanien-JHIee 42. ,2.„ Ciiariottenl]urg,KantstrJBa.| Wer sich auf diese» Inserat bezieht, erhält 6 Proz. Rabatt.| Tagesordnung 1. Vortrag über:»GejundHeits- einäße Ernährung." Referent: Pros. Är. Rosin. 2. Diskussion. 3. Ver- bandsangelegenheiten. Um pünktliches Erscheinen ersucht 237/17 Ter Borstand. ganze Wohnungs> Einrichtungen sowie einzelne Stücke äußerst billig. Eigene Tischlerei-«Serkstatt. WlOhl* Gerlin 0.,[49922* II ICUI, Petersbiirgerstrafte 62. Orts-Krankenkasse der Kupferschmiede. Mittwoch, den 22. November 1305, vorm. 10 Uhr, Nosenthalerstr. 11/12: ltkneratoersanunluug. Tagesordnung siehe übersandte Ein- ladungen des Vorstandes. 352b o Orts- Krankenkasse der Möbelpolierer. Sonntag, d. Ii>. November ISVö», nachmittags 2 Uhr, bei Kubat. Blmnenstr. 33: Ordentliche General-Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Er- gänzungswahl des Vorstandes. 3. Wahl der Revisoren. 4. Wahl der Beamten. 5. Anträge aus Erhöhung des Kranken- sowie des Sterbegeldes. Berlm, 12. November 1305. _ Ber Voratand. 276/10 Reichel'»«cht uiigertscher essi Wacholder-Extrakt>u>.„nedico" ' ein rein natürliches u. hetlkräslige», seit Jahrhunderlen glänzend bewähr- «es Hausmittel, mit wunderbarem Erfolge wirkend, ipeziell gegen iltheumalismus. Eicht, Hämorrhoide», tvtagenschwäche, Beschwerden der Wechselsahre, Frauenleiden. Aftduia. ist ichleimlöseno auf «ruft u. Lunge und reinig» da»«int in der vollkommeuft,» AZetse Bermdge seiner ableitenden, die Haulausdünstung fordernden, harn- ireibenden u. Ilnreinigkeiten ausscheidenden Eigenschalten leistet er bei «lasen- u. Stiere» leiden belanniiich unschätzbare Dienste und wirst, die Natur uniersiützend, auf alle Teile de» Organismus in wohltätiger svetfr«in. Niemals lote, garantiert rein u. unverfälscht nur in Flaschen mit Marke„Med i r o" a 711 Pf., M. I.SV. u.!«.sv zu beziehen durch__ Otto Reichel, Äa8Ä.?r3;4. iv 1 Wo in den llroasrien u. Auoth-ken ntrtit erhältl., stuiendg. hier frei Hau». Die MObeM�abriK von 48912» A, Schulz, 5 Reichenkergersfr. 5 empfiehlt Wohttnngs-Einrichtungcu von ÄIV— Ii»<»<»0M. in nur anerkannt gediegener Ausführung in jeder Holz- und Stilart sowie auch Polsterivare» eigener Fabrikation zu äußerst billigen Preisen. Streng reelle und gewissenhaste Be- dienung. Kulanteste Zahlungsbedingungen. Tel. Amt IV 6877. Orts-Krankenkasse der Schlosser n. verw. Geiverbe. Dienstag, LI. November, abends 8 Uhr, in den„Arminhallen�, Kommandantenstr. Lv: veilentlielie General-Versammlung. Tages-Ordnung: I. In getrennter Bersammlnng: Ersatzivahl der statutenmäßig aus- scheidenden Vorstandsmitglieder; a) Arbeitgeber. Es scheiden aus aus Grund des Kassenstatuts die Herren Küster und Jahnle. ES find daher zu wählen zwei Arbeitgeber als Vorstandsmitglieder aus 2 Jahre; b) Arbeitnehmer. Es scheiden auS aus Grund des Kassenstatuts die Herren Sauer, Müller und Petzold, durch Erlöschen der Kassenmitgliedschast Herr Büchner. Es sind daher zu wählen vier Arbeitnehmer als Vorstandsmitglieder aus die Dauer von zwei Jahren. II. Nach beendigter Wahl in gemeinschaftlicher Bersammlnng: 1. Wahl des Ausschusses für die Prüfung der Rechnungen des lausenden Jahres, und zwar ein Arbeitgeber und zwei Arbeitnehmer(KH 46 und 43 Nr. 4 des Kassenstatuts). 2. Statutenveränderung:§ 20b, Absatz 2, des Statuts erhalt solgende Fassung: In Fällen dieser Art wird die Kranken-llnterstützung bis zur Dauer von 26 Wochen, nach näherer Be- stimmung des§ 6 des Gesetzes, das Krankengeld im Betrage der Hälfte des der Bemessung zugrunde liegenden du: chschnittlichen Tage- lobnes, das Sterbegeld nach den Sätzen des§ 20 gewährt. 3. Bericht über den Krankenkassentag zu Dresden. 4. Verschiedenes. Die Herren Delegierten werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Die zugesandte Legitimation ist am Eingang vorzuzeigen. Bvv V«i-«t»i»d. P. Heinrich, Vorsitzender. Neue Wilhelmstr. 12. se�IlukMf.««»�;?. Sooden erxsdlen: Siez Coueend Die Harnleiden ihre Geiahren, Verhütung and' Beseitigung von Pi*. med. Sehaper, Preis 1 Hark. Versandbaus Germania seit 15 Jahren Unter den Linden 21, II ♦ neben der Passage. Fahrstuhl. Zweiggeschäjte unterhalten wir nicht. Hochvornehme Herren-Paletots und-Anzüge aus feinsten MaOstoffen 25 bis 40-M. hochelegante Beinkleider S ms 12 M... # W Vorjährige Herrengarderoben wesentlich billiger. GrtS'Krankenhsse des ftlattrergewerbes zu Berlin. Dienstag, de» 31. November, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel-User Nr. 15, Saal 3: General-Versammlung der Vertreter der Kassenmitglieder und der Arbeitgeber. Tages-Ordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit deS Vor» standes. 2. Ergänzungswahl deS Vorstandes sür die Jahre 1906 und 1307 sür die ausscheidenden Vorstandsmit- glieder a) von den Arbeitgebern die Herren Gäseil und Hüfchen; b) von den Kassenmitgliedern die Herren Kelpin, Linde, Lima- nowski und Haehnel. Ferner hat das Vorstands- Mitglied Herr Paul sein Amt niedergelegt. Es ist daher an dessen Stelle sür die Dauer seiner Amtsperiode, das ist für das Jahr 1306, ein anderes Kassenmitglied zur Vervoll- ständigung des Vorstandes zu wählen. 3. Wahl des RechnungSprüfungs- Ausschusses. 4. Verschiedenes. 330b' Der Vorstand. Aug. Gaehne, Vorsitzender. Aug. Kelpin, Schriftführer. Orts- Krankenkasse der Weber und verwandten Gewerbe. Die Herren Delegierten, Arbeit- grber und Arbeitnehmer, werden hierdurch zu einer Ordentllcl»« n Generai-Versammlung am Sonntag, den IS. November» vormittags 10 Uhr, in Flechs Sälen, Fruchtstr. 36a, eingeladen. TageS- Ordnung: a) In getrennter Bersammlnng: Ergänzungswahl des Vorstandes von den Arbeitgebern nach SS 37 und 38 des Statuts sür 1906 und 1907. d) In getrennter Bersammluitg: 1. Nachwahl eines ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes der Mitglieder für 1305 und 1306. 2. Nachwahl eines ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes d.Mitglieder s.1g05. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes von den Mitgliedern nach KZ 37 und 38 des Statuts für 1906 und 1307. 4. Ergänzungswahl des Vorstandes von den Mitgliedern nach§ 39 des Statuts sür 1906. c) In gemeinschaftlicher Vcrsamm- lnng: 1. Wahl von drei Revisoren zur Vorprüfung der Jahresrechnung sür 1305. 2. Gehaltszulage an die Kassen- angestellten. 3. Verschiedenes. Delegiertenkarte legitimiert. Berlin, 12. November 1905, Der Vorstand. E. East, Vorsitzender. ©. Berndt. Schriftführer. Sonntag, d. L«. November 1S0S, üt demselben Lokal f großer Saal): Anfstellung von 136 Kandidaten der Mitglieder zur Delegierten- wähl für das Jahr 1906. Nur Mitglieder über 21 Jahre sind eingeladen. Das Nllgliodohuch legitimiert, 328b Der Vorstand. Allgemeine Orts- Krallkenkasse für die vertinigttnGttotrbtketrieke Charlottenburgs. Wir laden hiermit die Kassendele- gierten zur Teilnahme an einer ordentlichen ümsgl-Versammlung auf Dienstag, den LI. November, abends 9 Uhr. nach dem Saale des VolkshauseS in Charlotteubura, Rosinenstraße 3, er- gebenst ein mit dem Bemerken, daß vorher und zwar von 7—8 Uhr eine Wahlversammllliig der Arbeitgeber- Delegierten zur Vornahme der Neu« wähl yon zwei Vorstandsmitgliedern und von 8—9 Uhr eine Wahl-Ver- sammlung der Arbeiwehmer-Dele- gierten zur Vornahme der Neuwahl von vier-Vorstandsmitgliedern an Stelle der turnusmäßig aus- scheidenden Vorstandsmitglieder statt- findet. DaS Mandat der neuzuwählen- den Vorstandsmitglieder läuft vom 1. Januar 1906 bis zum 31. Dezem- ber 1907. Von 9 Uhr abends ab beginnt die gemeinsame Versammlung der Arbeit- geber- und Arbeitnehmer-Delegierlen mit der Tages-Ordnung: 1. Wahl einer Revisioiiskommissio» zur Vorprüfung der Jahresrechnung sür 1905. 2. Vortrag des Vorstandsmitgliedes Herrn Billiann über den Nutzen der medizinischen Vorträge sür Kassen« Mitglieder. 3. Verschiedenes. Kasfendelegierte, welche zu Punkt 3 Beschwerden vorzubringen haben, wollen hiervon dem Kassenvorstande bis drei Tage vor der General- Versammlung schriftlich Kenntnis geben. Die Kassendelegierten erhalten außerdem noch eine besondere schrist- liche Einladung als Legitimation. Delegierte, deren Mandat nach statutarischer Vorschrift als erloschen zu betrachten ist, haben keinen Zutritt zu der Versammlung. Charlottenburg, 12. November 1905. Bor Banteeiworiitaml. 277/2 gez. O. R e e k. Oaf6Meyen Dresdener- Straße 128/29. Kaf.'eelOu.lS, Blerjjeflu.imnf., 10 Pf. Cd. 5 0 Zeitungen; 2 Billards std. 40 Zäh.'stelle der Freien Volksbühne. Leoens r tlixir/-, vvöri ausgesucht Paletots. leS von 27 56 l liefere von prima modernen Ltottresten unter Garantie tadellosen Jides bei peinlichst gewtffenhafter zweimaliger Anprobe. Iß. Ccwkowitz iHerren-Seliiieiilerei nach Maß Aleimderstr. 14? n der BlamensitraBe. Vertreter erhalten znr ReName stabile iiald- m gk M. m. Gar., renner für ff. Bt 1 1 Schläuche Pedale 70 Ps.. Bi UD 1,7:., 2,20, 2,50 M.,£&) 2,20, ücnF' 2,90, 3,50 M,, O stanz. 1,50, l,90M., gesp. Räder 3,50 Rahm. 26 M.. M., Heften 1,10 M., Sättel 1,50 M., Motorwagen 500 M., neue Fahrräder von 89 M. an. Rlclmrd Snner, Klipper- sieg 11, b. Köln. Zahnärztl. Institut l BMuxho-. Ic»...i.iiinuchc auijue u._..i Zahnziehen 1 M., Ploinb.». 1,50 M., Teilzahl. an.— Umarbeitung schlcchtsitzender Gebisse. Reparaturen. Plomben 1,50 M. Zahtiopc- rationcn mit örtlicher Betäubung 1 9H. Zahlreiche Anerkennungen. Beliebige Teilzahlung. Garantie für tadellosen Sitz. Emil Scharfer. ,'Seit 9 Jahren nur llrbanstr. 133, vis-a-vis der Fichteslrahe. »«««»«»»»»«»«««»««««»««!»»«<»»»«»«««««« Kfßßlovßlilßs-fsdMÄogßltidliß. für Gas n. Petroleum ♦ Priiu.enntr. 33. Gr. Auswahl. 400 versch. Kronen ic. von 10—300 M. Ausverkauf älterer und einzelner Muster bedeutend unter Preis. Kulante Zahlungsbedingungen ohne Preisaufschlag. Hrm und 4892L* Reich Alles gleich! Jeder raucht sie mitBehag. 500 Stck. mit so sehr bei. HavaniUos, 9 cm lang, ff. Sumatra u. Java, vorzügl. im Brand und Geschmack, versende von jetzt ab bis Weihnachten£ nur 7 Mk. geg. Nachn. franko! lieber 2500 Lobschreiben aus allen Ständen sind mir zugegang. Garantie: Rücknahme. Adr. lautet: Und. Tresp, Zigarrenf., Neustadt W.-Pr. Postf, Nr. 300 Preislisten grat. u. franko! Siaatspreise. Ehrenpreise. Goldene Medaillen. Köpenickersir. 121, Ecke Michaelklrchstr. II. Geschäft: Oranienstr. 2. Carl Zobel, Berlin SO., Teste Kerren- und Knaben-Garderoben der Gegenwart Für die Winter-Saison 1005,00 sind die Läger in allen Abteilungen in reichster Auswahl ausgestattet, alle Größen, auch für korpulente Herren, sind vorrätig.— Meine Gerderoben zeichnen sich besonders durch vorzügliche Verarbeitung, elegante Fassons, tadellosen Sitz und dauerhafte StoSe aus; für jedes bei mir gekaufte Kleidungsstück übernehme ich volle Garantie. Wie in meinen sieben großen Schaufenstern, so sind auch in meinen Lägem an jedem Gegenstand deutlich mit Druckschrift in Zahlen vermerkte feste Preise, die ich in Anbetracht der Güte so billig berechnet habe, daß ich mich sowohl in fertigen Garderoben wie aucn bei der Anfertigung nach Maß von keiner Konkurrenz überbieten lasse.— Zuschneider und Werkstätten Im Hnnse. Be.lchtlgang ohne Kanfzwang gestattet,— Ankleidezinimcr in Jeder Abteilnng.— Der neueste Katalog tvird gratis versandt. 4615L* 5. Ziehung 5. Kl. 213. Kgl. Preuss. Lotterie. ZiehDu. vom 11. November 1806, vorraKtags. Nur die Qewinne Bber 240 Mark sind den betreuenden Nummern in Klammern deiaetllgl. (Ohre Gewähr.) Nachdruck verboten. „„ 45 59 140 223 27 302 130001 98 500 18[1000] 67 806 906 29 1036 säOOJ 145 271 340 59 427 15001 530 ,<�6 735 130001 872 910 2114 68 378 130001 568 733 1500] 903 3236 457 13000) 4029 283 385 645 850 54 ..... 82.5044 193 251 11000] 656 77 11000] 728 31 ~' 65 663 812 968 15001 6264 79 370 97 422 7009 150 279 583 646 854 980[1000] 8190 225 562 692[1000] 805 903 9053 1)000] 57 306 448[500) 79 741 966 1500) 10128 1500] 328 417 98 513 13000) 652 847 11229 314 39 400 25 59 855[3000] 12203 76 591 608 744 13056 192 93 487 530 84 902 97 1 4143 58 304 478 15001 560 611 959 1 5041 60 118 246 318 43 110001 61 633 680 713 84 802 79 862 1500) 16333 417 548 836 13000] 950 1500] 17090 177 82 328 412 752 972 1S394 1 10001«17 90 926 19018 262 72 312 64[5001 84 592 642 895 110001 20028 235 78 412[3000] 577 685 864 72 21547 639 750 78 91 22243 317[5001 542 23220 flOOOl 62 80 flOOOJ 380 445 773 852 2 4081 205 9 633 745 87 848 2 5018 15001 24 291 13000] 344 474 613 84 95 731 948 26014 1500] 141 78 98 231 749 891[10007 919 79 2 704' 74 237 83 88 439 43 97 720 15001 922 28183 400 79' 873 965 87 29157 237[500] 347 414 564 894 926 1500 30013 63 160 322 442 86 540 69 697 811 l5001 1'. 82 3 1 023 41 61[SOOO] 64 238 420 57 580 803 79 928 78[5001 86 99 3 2057 292 317 47 1500) 444 582 70 800 33041 268 97 331 57 80 81 1500) 429 f 10001 71 738 (3000) 889 902 20 29 34477 85 644 110001 35070 209 306 54 706 838 87 913 3 6054 451 685 825 68 922 30 13000) 53 93 3 7449 99 505 744 851 38106 68 87 254 609 849 965 3 9483 560 714 74 883 939 40195 1500) 348 508 93 11000) 41129 413 31 50 754 836 42017 26 31 246 731 06 99 956 79 43078 202 88 348 430 42 545 628 15001 714 18 71 808 44134 130001 857 908 62 45016 43 192 441 45 541 46104 130001 291 322 475 99 666 830 94 999 11000) 47038 127 40 224 347[600 1 575 804 82t 955 48066 90 95 315 55 467 SOS 616 764 946 82 49009 144[30001 216 347 482 92 709 33 986 11000) 50028 80[600] 89 142 365 97 449 605 611 130001 727 89 858 984 5 1061 122 15001 71 248 521 750 31 90 52003 015 917 19 53147 223 475 753 73 883 920 54190 226 48 82 388 478 510 28 150(0 53 616 38 55151 [3001 526[500] 91 657 00 1500) 8f2 962 56130 67 1500] 210 432 586 673 823 955 11000] 74 57003 26 13000) 189 314 19 110001 401 5 38 53 514 730 867 I 10001 940 67 5 8019 109 376 406 23 580 615 64 738 84 863 59015 III 65 126 36 37 313 414 522 «0180 81 493 634 50" «rio»i 627 760 7042 179 70 835 92 949 94 616 riOOOl 971 61002 211 13000) 339 77 62191 415 657 709 818 948 63284 499 818 15001 54 952 64325 424 530 70 670 739(6001 866 65083 1500! 143 söOO] 215 21 34 379 03 761 965 ilOOO] 66307 545 926 67067 253 474 99 15001 525 32 601 724 68021 20 112 28 58 271 623 56 647 726 888 901 68198 381 444 94 687 863 917 70030 178 446 1500) 62 803 130001 71145 212 22 411 842 782 806 12 82 85 110001 72280 80 352 87 96 1500 1 404 519 81 756 941 73138 65 207 780 9s6 74550 710 89 76058 107 215 42 f 10001 574 705 20 840 7 6100 32 348 815 65[10001 64 99 918 77052 01 244 13000) 81 365 411 50 502 636 830 56 932 1 10001 64[5001 78114 59 333 563 629 77 810 36 79036 196 280[1000] 339 80014 26 77 188 308 110001 449 617 1500) 746 851 982 8X062 482 629 788 910 82024 639 707 05 95 909 83009 303 82 88 737 81 827 55 841*9 295 309 474 577 697 703 86 889 8 5215 642 73 714«59 130001 918 07 86054 140 48 15001 88 240 56 400 29 606 709 851 924 82 87217[5001 68 331 37 451 595 827 88041 152 65 260 342 91 481 11000) 587 689 784 99 834 13000" 89292 1500) 300 82 89 410 11000] 19 524 86 631 78 971 90059 285 628 52 800 91042 50 293 339_____ 51 78 480 592 686 870 90 99 9 2042 15001 60 101 Ii 7 1 336 40 495 539 UÜOOI 670 773 890 952[10001»3038 85 323 519 694 796 94067 203 20 15001 66 77 13000] 387 410 23 130001 84 609 88 841 87 95062 13000) 63 142 3.58[5001 578 625 903 15 9 6440 1500] 656 99 947 11000] 85 97244 47 338 62 417 1300] 656 flOOOl 732 54 818 939 1500] 98276 350 448 65 89 787 91 99 839 «81»9171 219«44 70 506 683 90 770 825 944 k 10001 100008 100 19 42 43 00 97 402 880 1500) 719 934 59 80 10X128 48 527 744 919 102503 57 623 922 flOOOl 103119 27 454 539 735 826 104217 28 81 313 15001 483 638 855 105060 13000) 114 611 56 67 73 895 106353[10001 685 79 709 12 107013 1500] 89 168 260 79 349 620 728 872 1 08055 96 171 206 325 69 110001 71 759 68 74 11060] 109085 90 487 96�80 110178 83 320 69 486 520 664 792 829 1 1 1221 46 440 573 82 13000] 99 680 89 112237 397 693 944 i5C0] 113176 110001 268 345 509 16 601 23 811 975 114079 103 379 414 538 099 971 87 115029 186 235 81 473 95 598 034 821 116139 487 584 97 638 712 46 (30001 869 96 117164 214 425 529 97 744 118015 352 482 683 728 97 1500) 911[10001 49 119120(3000] 254 95 362 367 765 894 974 15001 84 120375 365 368 15001 822 121005 180 248 512 [30001 39 861 960 1 220 13 110001 15 34 224 57 485 632 123033 159 219 59 124062 130001 140'223 364 462 718 974 125083 206 341 427 60 94 1500) 341 130001 82 749 126047 145 54[lOOOOl 281 127X99 260 389 745 96 836 1 28134 280 346 443 510 821 973 129068 206 25 336 460 87 543 75 1500! 767 80 806 910 130065 447 89 531 41 770 872 1 3 1036 80 281 82 92 313 37 440 70 88 94 505 789 921 132118 87 283 '10001 387[30001 503 627 59 75 844 47 977 1 3 3002 165 211 405 13000) 99 110001 621 36 81 11000) 786 949 99 llOObj 134014 330 11000) 97 689 808 908 135030 550 13001 857 802 1500] 99 967 1500 1 136090 149 313 21 518 51 704 41 891 941 137152 237 90 115 OOO] 338 499 589 600 79«25 34 47 1500) 008 39 42 71 13 8098 186 1.3001 233 1500) 423 15001 98 554 742 139104 214 77 288 94 431 579 110001 923 81 140134 362 503 95 726 935 141058 1500] 64 139 51 289 15001 361 90 150001 510 142251[500] 08 332 68 453 946 1 43108 86 1600] 342 74 421 513 15 11000] 706 83 834 144079 106 39 44 297 606'W" 45 84(3001 946 1 45043 1 10001 190 516 56 l. 890 140120 209 426 57 615 773 840 84 147042 252 634 54 009 30 130001 706 58 942 148082 230 76 383 446 80 83 564 830 934 91 96 149210 32 66 308 680 92 782 110001 825 150375 499 151121 22 261 302 452 501 635 778 960 1 52103 248 76 97 485 15001 96 504 WWWWWW 153061 89 281 361 773 931 154.387 601 814 930 51 95[1000] 155072 286 646 734 .,:r: J 15001 41 202 343 597 688 721 817 157072 123 202 88 425 53 95 589 93 649 884 904 158974 179[500] 290 431 694 730 59 flOOOl 853 902 159463 569 781 100038 442 63 605 31 1500] 735 813 90 161036 37 277 412 30 524 57 679 713 28 907 84 1 62023 70 83 90 205 333 88 473 1500J 619 71 744 46 1 63063 88 95 4.15 U" 563 Ii-, 073 855 908 1640U3 42 45« 513 72« 874 88 105061 107 130001 240 91 536 82 730 33 026 166199 295 339 76 432 612 52 806 995 1 67004 41 68 110001 94 220 395 561 772 911 14 1 68252 80[900] 458 525 842 714 887 904 169143 684 762 830 987 170136 37 01 234 350 563 755 80o 29 00 925 17 1042 47 105 419 26 1500] 587 645 69 992 110001 172214 400 94 600 45 99 1 73043 309 424 363 15001 728 130001 42 174013 1500] 79 98 300 38 007 1 75108 19 246 322 41 43 99 660 645 85 07 1 76200 81»4 676 84 745[30001 842 1 77141 477 779 89 15001 957 76 1 78035 167 15001 257 455[10001 82[1000] 70» 26 889 902 1 79117 277 322 59 452 180017 144 130001 68 286 394 405 784 877 933 18 1397 528 43 717 952 1 82307 453 606 44 909 183521 32 698 700 65 85 901 18 15001 184139 96 15001 566 754 860 185026 86 145 253 16001»4 327 97 406 548 80 803 22 186004 43 164 29« 386 1600 530( 5001 63 662 746 187205 540 5« 63« 703" 188000 66 225 52 481'789(SOOOf 815 920 44 189033 283 336 468 93 503 749 930 93..__ 190244 990 191120 224 40 481 960 776[6001 192019 68 125 296 450 M0 614 110001 724 96 848 00 94 1 93077 260 441 511 628 f500] 34 62 855 84( 0001 194032 216«3 430 54 87 738 1 95121 391 403 546 75 747 845 92 1 96270 443 524 783 1500) 801 flOOOJ 42 110001 197038 203 319 419 80 894 670 198597 1500] 99 flOOOl 201 79 352 13000] 51« 68t 868 199101 66 226 301 1 5001 693 713 öl 67 91 96 842 919 25 33_ 200-05 15001 275 323 81 619 94 839 996 20 1022 26 186 1500] 331 424 15001 32 701 804 2Ü20Ö3 249 384 791 988 203306 56 691 804 40 912 204117 63 88 480 669 721 49(1000 1 947 72 2 0 5381 627 030 76 96 972 2 0 6028 178 523 35 622 59 79 718 92 864 921 207052 214 492 814 63 83 934 208070 147 279 351 436 15001 66 512 724 833 35 2 0 9087 123 51 262 110601 396 512 82 786 m � 210188 321 94 412 11000) 56 565 77 786 96 211100 15001 236 330 450 98 530 2 1 2004 241 3*1 «6 445 74 568 889 910 213253»4 15001 503 llOOoj 927 38 54 214042 180 495 621_808 922 45 75 96 215221 347 652 07 795 819 907 216015 72 142 293 552 603 787 130001 915 59 217153 56 314 49 417 582 84 912 13 218123 281 376 83 591 636 784 90» [10001 80 219002 258 15001 32» 449 645 710 918 32 �220313 84 riOOOl 93 540[5001 682 221054 85 ISO 231 643 50 909 10 13000) 44 222292 544 634 60 796 886 2 23125 245 15001 358 473 89 658 770 960 224017 37 15001 403 110001 42 98 596 911 225190 387 447 87 708 91 841 2 2 6174 223 74 327 483 S21 36 79« 967 227286 529 701 802 5 15001 8* 228958 00 151 204 380 503 93 643 53 745 86 982 229147. 285 1500) 501 15001 710 31 230167 91 291 15001 416 877 930 231027 110 267 424 33 643 15001 45 734 849 130001 912 29 232027 90 97 98 256 571 J50V I 81 802 11 49 55 939 23303» 116 45 287 130001 480 552 695 925 234U5 44 233 94 444 576 844 923 235106 32 76 238 77 309 19 27 81 99 487 94 603 15001 22 730 883 2 3 6028 264 13000] 392 442 630 83 90 927 64 237355 421 130061 625 754 911 58 89 238128 47 310 15001 530 37 023 721 833 239040 53 252 338 65 473 612 52 79 id00| 918 46 11000) 240233 303 504 711 241006 71 178 240 88 435 07 009 748 822 48 922«8 242161 83 272 308 110001 27 888 915(10001 77 243224 543 809 91» 15001 244203 20 310 487 000 70 I1OÜ0I 788 913 110 OOO 245011 19 160 73 79 tlOCCI 250 76 522 92 617 54 79 783 HO OOOI 93 246ij38( 5001 120 377 440 ,61 814 27 900 130001 247300 51 63 505 36 74 83 878 130001 959. Im Gewinnrode verblieben: X Prämie-r 300 000 M., 1 Gewinn Ä 500 000, 1 a 150000. 2 ä 100 000. 1 a 30 ,«0, 2 i 50 000, l i 40 300, 10 i 80 000, 19 4 IS 300. 44 äf 10 000, 100 4 5000, 1541 4 3000, 2223 4 1000, 3368 4 500 s. Ziehung S. Kl. 213. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziebnng: vom 11. November 1905, naebmitta�s. Äur die Gewinoe über 240 Mark sind den betreffenden Ntnmnern in KJammerb beiffefügt. �Ohne Gewähr.) Nacbdrnck verboten. 73 210 riOOO] 54 75 445 654 98 iPOJPJJ m.s« KV 465 528 6/1 701" 27 _______ vfjL[5001 72 815 904 30«010 426"«1(lOOOT 44'td 541 719«US 924 3194 242 044 84 4567 624 736 fSOOl 858 6'�«2 515 95 766»19 130001 6304 31 7014 38 UZ 204 351 529 78 8126 363 744 834 66 94(500] 1,8 9 443 68 1500 1 506 34 763 848 89 ,10100 242 13000] 3S2 463 88 543 92 614 793 807 11008 268 511«3 657 1 2121 461 672 923 13004 A»0 154 205 455 518 792 1 4085 252(3000] 381 ffll 87 820 076 87 15050 65 159 82 377 528 66 665 Kü 61 82 019 63 15001 16251 5SS 660 94 732 (3000) 856 17185 475 644 700 800 920 18023 240 (6001 538 51 603 51 717 847 15001 19071 725 816 20.307 11000] 476(lOOul 03 692 779 11000] 828 15001 994 2 1 000 146 230 09 302 25 673 809 928 32 22051 95 104 58 202 365 91 JötO] 469 86 667 83 618 19 62 m 1500] 55 952 23211 17 683(30001 802 24480 332 44 643 47 893 94 901 25098 228(500] li rsooi 46 73 302 426 37 75 524 818 993 26080 146 240 JaOO] 330 400 5[5001 769 84 964 27217 37 f 30001 352(10001«69 15001 553 745 73 28159 570 019 794 967 73[500) 74 2 9265 416 32 50 62 74 S98 761 839 951 30029 38 155 300 465 531 70 773 876 flOOOl 907 31164 79 371 455 660 G9Ö 777 860 78 993 1500] 32004 114 230 358[30001 433 39 5.31 648 15001 998 33127 14 82 202 322 32 58 517 70 660 77 714 51 70 11000] 72 »807 1500] 81/1000) 34047 158 203 23 530 601 803 960 93 35196 290 1500] 384 655 110091 57.84 512 88 782 877 30124 214 487 680 826 37128 208 584 681 764 916 3 8037 511 49 96 664 79 01 760 39541 11000) 49 633 88 703 50 848 40245 324 34 623 787 905 4 1200 395[5001 624 42054 80 302 5 508 42 701 857 900 43115 273 90 407 1600) 596 055 44108 31 819 13000) 305 465 774 831 45099 224 130001 360 411[5001 98 560 751 809 960 46080 124 57 83 84 202 512 603 952 1500) 47134 [1000) 410 73[5001 96 612 11000) 15 110001 87 48024 53 311 78 565 664 702 98 840 95 907 9 15001 13 4 9013 l? 105 130001 230 1500) 44 479 604 785 1500) 50151 254 384 433 661 15001 75 704 15[1000] 51174 563 607 52[30001 52007 222 309 15001 431 m 883 53049 149 13000) 331 720[10061 957 81 54125 322 130001 87 509 662 893 928 48 550«1 93 114 213 25 684 778 816 56031 158 285 404 62 110001 115 662 71 15000) 840 50 57004 85 135 15001 677 788 15001 823 933 58032 601 f 10001 673 811 47 914 48 72 5 9068 11000) 191 210[10001 307 98 861 601 860 56 15001 913 54 1600) 81 60006 227 329 737 889 61028 481 574 692 700 [3000] 97 868 990 96 6 2042 112 87 2M 062 775 980 83043 66 304 II 791 64066 84 fSOGO) 737«1 010 II 36 65394 568 15001 77 700 81 939 66196 345 50 494 707 804 32 6 7063 72 208 81 520 744 898»K7 68027 57 177 472 615 662 83 69101 278 348 568 «3 876 949 73 1500] 70095 185 203 24 41 49 54[10001 316 78 424 545 ?87 946 15001 94 71169 110001 331 80 541 76 023 906 72058 68 73 74 246 469 85 730 966 7 3255 477 1500] 96 97 607 26 8Q1 13000] 907 74011 50 184 243 434 98 660 774[lOOO] 992 75022 121 84 240]30O01 300 544 79 852 924 29 63 76138 201 15001«2 90 325 38 163 7 7000 201 4 77 551 682 747 S48 916 1)0001 80 78009 124 500[3000]® 98 91» 79246 93 367 I 682 908 44 52 80141 75 308 468 74 1500) 568 73 600 71 735 54 810 42 79 900 72 81137 214 362 82 11000] 57«£97 739 48 802 8 903 46 78 82138 209 328 475 566[ 10061 60 660 780 942 65 93 83009 145 91 362«19 88 850 84092 140 72 374 477 502 ISOOOI 8 8B1 85032 53 149 380 533[10001 668 86006 60 178 511 19 796 IStOOl 843 130001 87200 471 697 737 82 893 958 SfBW 56 [1000] 344 476 79 822[560] 28 29 946 89 92 88005 IOO 207 73 417 33 675 878 110001 964 90068 129[500[ 6« 246 74 307 456 58 76 500[506) 5 7» 712 77 837»1150 284 452 508 1300] 64» 130001 72 707 916 92004 95 97 1500] 287 329 15001 45 71 76 472 83 602 704 26 66 993»328« 399[10001 409 53»[10001 94 738 95 831 39 50 15001 933 flOOOJ 45 »4116 38 72 20337648750993653 903 95100[500) 259 84 438 857 70 904 98020 SO[5001 300 657 66 640 80 737 87 804 36 945 54 9 7029[500) 190 130001 303 570 608 86 729 45 951 98048 74 06 361 1600] 546 640 834 51 910 70 86 99156 110001 543 44 746 57 79 130001 331 907 38 48 100223 13000) 316 528 60 028 44 1 01160 76 244 438 72 679 705 1 02040 291 583 602 1 i»001 715 807 914 103671!90O) 118 60 82 396 810 27 104945 43 2.86 97 484 617 18 784 801 921 56 105066 193 250 331 472 15001 92 859 98t) 106047 54 66 612 115 770 76 828 921 107092 13000) 391 ISOOO! 572 6.83 710 925 1 08209 572 654 81 791 10902.9 107 276 315 fsoo)1 [30001 619 46 71 81 IlOOOl 743 11000) 70 351 110233 43 385 555 136901 717 921 111080 1 12117 58(10001 63 330 13001 114186 313 47 438 tv 628 33 40 15001______ 320 918 113221 403 41 072 741 97 8m 929 47 1500] 74 06(5001 1 15050 80 390 147 99 72» 11000) 36 56 91» 1500) 34 110114 27 238 126 449 303 802 117136 775 118013 15 191 329 561 765 70 830 979 90 119030 211 82(500) 92«03 544 ä6«97 814 53 911 l?O103 1» 453 KB 27 63 92 130001 720 82 820 W I M 2» 1 3000) 450 56, 807 77 004 1 22033 244 4jS(10001 569 76 813 82 1 23118 204 16 67 91 380 437 69 524 66 15001 85 774 X 24087 184 259 380 J 10001 600 110001704 18001 8v Weltausstellung Paris 1900: �1»«NU ITIA st, Louis ,zo4. Unentgeltlicher Unterricht, auch in moderner Kunststickerei. Glektromotore für Nnhinaschinenbetrieb. Singer Co. ISahiiiascbinen Hct. Gca. Berlin W., Leipzigerstr. 92. Filialen in allen Stadtteilen. Bekauutmachttttg! Die gesamten Warenbestände nebst den lombardierten Waren| | aus der ilcnnann SchendoRchcn Konkursmasse= 38 Oranienstraße 38, bestehend aus Herren- und Knaben- Garderoben im Betrage von zirka 100 000 Mark komineu werktäglich von 9—1 und 5—8 Uhr zu Taxpreisen zum Verkaus. Die Verwaltung. teppdecken Si kauft man am preis. wertesten mit direkt tnderFabrlk.VstWaU. strafte 72, woauchalt« Stepvdeckeii aufgearbeitet werden. 8.« trotz maitdet,«erti» 14. Illustrierter Preiskatalog uralt«. Feine Pelzwaren Stolas-JacRetts in vorzüglicher Ausführung sehr preiswert. 49(12* 57 liClpzigei-Ntraßc 5711nf neben den Kolonnaden"ül. Kein Scliaiikaüten!! Sehte KornhrannMne aus reinem Roggen u. Malz gebrannt, sind besser u. bckömml. als billiger Kognak oder Likör. Echter Wickscher 70 Ps., Pricgnitzcr 1,00, Richtenbergcr 95 Ps., BreSIauer 1,25, Münsterländer. 1,10, Nordhäuser 1,00, Wismarer 1,00, TasebAquavtt 1,10, Steinhäger, Doorn- kaat, Ruhrperlcn, Bominerlundcr zc F. Williiniclt, Alexanderstr. 62, Skalitzerstr. 135, Reichenberaerstr.87, Polsdamerstr. 48, Eing. Kursärstenstr. Brilokenstr. 5, Eing. Rungestraße. Maurer-htzfilz techn. Filze jeder Art. 4669L* F. Wentzel, Brunnenstr. 45, AS A A Q A � a a.q a erzielt die Hausfrau Schutzmarke Wirklietie Srsparnts- jteebe- maggis würze X * Sehr flufitfielnit. Man lasse MAGGI» Würze nur in Maggi's Oriainalsta,ck,chrn nachfüllen.." Sehr ausgiebig, deshalb sparsam verwenden. Kreuzstern. Jedes Wort: ie Ptg...... Buchstaben zählen doppelt fCleine ßnzeiaen. xihltn dooDsit. 'Anzeigen In den Annahmestellen für Berlin bist Uhr, für die Vororte bis l lUhr, In der Hauptexpedition Linden- Strasse 69 bis S Uhr angenommen. thsie A f erden T"'n ■Jü Restauration, Vorort Berlins, [ Hinterhaus Fabrikgebäude, mit so- sortiger übertragbarer Konzession, gleich zu verlausen, Ouitzowstraße 89, Obst- und Gcmüsegeschäft, 12 Jahre bestebeild, ist zu verkausen, Schmicdccke, Wörtherslraße 16,_ fSS* Zange, Turmstraße 84. Arbeitssachen. Große Auswahl. Rester- Handlung._ t74,: Parteilokal, altes, umständehalber an zahlungsfähigen Käufer zu ver- verlausen. Frankfurter Allee 181.* Papageieiranswahl, Stücke illarf an. Große Auswahl von Sing- und Ziervögel, billigste Preise. Engros- Geschäft Kominandantenstraße, Ecke Oranienstraße._ 14146* Ka»a»ieuhäh»e, Borschläger, Seiserlstamm, billig. Krause, Rostocker- slraßc 44. f73* Kmiarlenhähne, fleißig singend, und Weibchen. Beusselstraße 32._ und gut Mischte. +74* Kauarienroller spottbillig Höchstestraß- 11,_ 282/11* Kanarieuhähiie, Seiserlstamm, Selbstzucht, billig, Mahnke, Görlitzer- straße 32, II. HauStür. fl6* Knuarienhähne, Stamm Siiscrt, verkaust Gödde, Reinickendorser- straße 54._* Ka»arie»hähne(weltbcrühmt»6,00 an. Lehmann, Brunnenstr. 29. 398b Kauarienroller, einzeln und im ganzen abzugeben, Schliemann- straße 21, Ouergcbäude._ f53 Kanarienhähue, hochsein, weißensee, Schönstraße 2. Neu- f64 Kanarieuhähiie, Sciscrtsche, billig, straße 53. guchtweibchcn, ruhii, Turm- iU Kanarienhähue 6,00, Weibchen. verlaust Schulze, Wicleffstraße 59,-f74 Kanarienhähne, Seifert, Weidelt, Norduscr 11. s-74 Kanarienhähne, Orlglnalstamm Seifert, gut siitternde Zuchtweibchen hochprämiierter Abstammung, billig abzugeben Wiclesstraße 15, Garten. hauS, 366b Kanarienhähne Pannierstraße 11. billig. Rixdors, 358b Kanarienhähne, Vogclbörse(Re» staurant), Waldcmarstraße 54, gemüt- licher Ausenthalt für Züchter und Liebhaber von Karl Prill. 372b Kanarienhähne, gute Sänger, prima Zuchtweibchen, Ernst, Zorn. dorserstraße 35. f4l Kanarienvögel, große Auswahl, alle Preislagen. Kramer, Rigaer- straße 136. pH Kanarienhähne, Selbstzucht, billig. Rosenau, Reichenbergerswaße 137. Kanarienroller 6,00, fleißige Sänger, prima Weibchen 1,25. Schumacher, Manteuffclstraße 110, Hos IV. flg Seifcrtvögel. Selbstzucht,«nllh Noll, Jagoivstraße 14. sa,l.ifz,miIierfNus;baum,Mttschel), " Bcltstcllen, 2 Nachtlische. 2 Stühle, Schrank mit spiegnscheibe, Marmortoilette mit Spiegel. Gebraucht, aber tadellos, zusammen oder einzeln, Schtvelbcinerstrahe 2. III links, — R Netze, Maulkörbchcn, Schnelle, Große Franksurterslratzc 13, Brnntwasche, Gardinen, Tcppiche, Tischdecken, Portieren, Steppdecken, Herren- und Damenwäsche, Hand- tucher, spottbillige Gclegenhcitskäuse, Jac, Klopstock, Spandaucrbrücke 1.* BronzegnSkrone»! dr-iflammig I K,(X>! Gaszuglampcn! g,l-Bobbin, Orion, Whceler und Wilsoi., Elastik, Säulen}C. Prima Oualität, Preise billigst. Für die Güte mcsner Nähmaschinen sprechen Tau- sende meiner Kunden. Drei Jahre reelle Garantie, bei Abzahlung kn- Inliteste Bedingungen. E. Bellmann, Golliiowstraste 26, nahe der LandS- bergerftrast«. Sitte Maschinen nehme in Zahlung.____ 908K* Hochvornrhme Herrenhosen aus seinslen Maststoffen 9—12 Mark Verkauf Sonnabend und Sonntag. Versandhaus Germania, Unter de» Linden 2t. Keine Filialen. 917®* Maskengarderobe umständehalber billig zu verlausen..Trebligar, Rheins- bergerstraste 16. 3386 Gutgehendes Butter- undKolonial- warcngeschäst, anschltestender Wohnung, Miete 700,00, wegen Familien- Verhältnisse sür den billigen Preis 750,00 zu verkaufen. Erfragen Wallach, �cr�udlung�Daiizigerstraste 881__ Belohnung! 50 Mark erhält, wer Milch-, Borkost-Geschäst, neun Jahre in Halenfee bestehend, verlaust. Näheres Kempser, Charlottcnburg, Rönnestraste 18.+125 Zwei Mark vlerteldiitzend Damen« Hemden, Herrenhemden 3,30. Graste Bettlaken t,30. Bettbezug, zwei Kopf- kissen 3,90, Handtücher, Tischiücher, Servietten, Normalwäschc, Arbeiter- Hemden spottbillig. Wäscheaus» statlungs-Fabril Adols Salomonsky, Dircksenstraste 21(Sllexnnderplad). Sonntag geöffnet. 229/13 Rotkehlchen, Hänflinge, Stieglitze, isige, Biichfiiikcn, Kreuzschnäbel, ompjaffen, Papagelen, Aquarien fische, Wasserpflanzen, Scesand billig, Dresdcnerstraste 24. 56/14 Bereinszimmer. grosteS, mit Piano, auch zur Zahlstelle passend, Zorndorferstraste 11. Vintes Familien- Restaurant._ 362b* Achtung! 20 Mark kostet der Än- zug, wer Stoff bringt. Für tadcl- losen Sitz Garantie. Knschewski, Annenstrasti 2. 327b Teilhaber, 500 Mark, zum Muster- Milchgeschäft mit Kolonial- waren, Rolle, verkäuflich. Forster- straste 2._+17 Halbrenner, säst neu, dringend ianz billig. Friese, Landsberger !lllee 50, vorn IV.+41 Halbrenner, kurze Zeit benutzt, umständewegen sür 35,00 verkäuflich. Groste Franksurterstraste 14, Hos geradezu.+41 Junge Frau verkauft 3 Zimmer Möbel, wie neu, elegantes Plüsch sola 44,00, Pancelsosa 70,00, Salon bitder 5,00, Trumcau, Steppdecken, Stores, Pcrsertcppich 5,00, Verschieb dcnc« jeden Preis, Landsberger� straste 42 II._ Betten(zwei gute Stand), Por tieren, Gaskrone, Tüllbtttdecke, neuen Teppich, elegante Steppdecken billig. Hoffniann, Naunynftrastc 52. 403b Plöschsosa, Witg Z92b ...... Freischwinguhr Adalbertftraste 31, Zahnatclier. Kolontalwaren-, Obst-, Gemüse und Kohlcngcschäft verkäuflich. Eiir nahm« 40—50 Mark. Miete mit Koblcnkellcr 1300. Berlin W-, Nachod strage 6a. 3956 Gangbares Kolonialwaren- verbunden mit Grünkramgeschäst ist billig zu verlausen. Näheres Weinstraste 30. Berkanfe schleunigst Plüschsosä, Taschensofa 45,00, Bettstelle 24,00. Jnvalidenstraste 29, II links. 404b Partetlokat mit Vereinen und Zahlstellen sofort zu verkaufen. Zu erfragen bei Nölte, Brunnenstratzc 63. vorn III._ 4016 Ausschneide»! Riesen- Konzcrt- Schalldose» sür Sprechmaschinen Mark 1,60. Prospekt gratis! Repa- raturcn billigst I Fabrik: Stcmpflc, Adalbertstraste 82. 1004K* Auf nach Alpcnbcrge! Dort wer- den die letzten Parzellen spottbillig verkaust; Stettiner Bahn bis Buch, dann durchs Dorf ganz geradeaus bis zur Alm. August Jocrs, Char- lottenburg, Joachimsthalerstraste 35. Hobelbänke Weberstraste 11. verkaust Bayer, 390b Landwirtschaft. Wohiihnus, Scheune, Stall, 7 Morgen Acker, 4000 Mark. Näheres G. Gebler, Stcphanstraste 65. Brieflich zwecklos. Nähmaschinen! Empfehle den Genossen mein reichhaltiges Lager, Teilzahlung, ohne Anzahlung. Moritz, Tilsiterstraste 78. Postkarte. 381b Rrsterhandlung. Reste zu Än- zögen, Hosen, Joppen, Jacketts, Kosttim röcke, Blusensamte, scrtlge Hosen, Joppen, Ueberzieher. Damenjacketts billigst. Zuschneiden gratis. Mickenau, Sornuerstrastc 30, parterre. 3746 Nähmaschine. Bobbin, fast neu, zu verkaufen. Sawary, Prinz Eugen straste 4. 385b Pianino, nustbaum, kreuzsaitig, 140,— Turmstraste 8, parterre. 56/18 Schleierschwänze, zweijährige Znchlsische, Stück 7,50, groste Gco- vhaguS 0,50, 0,75, Mattopoden 0,30, Chanchttos 0,30, Aquarien, Heizapparate, Pflanzen, Tors, Flutzsand verkaust Zllchterei Klasen, Pückler- straste 26, IV._+16 TOald- und Landparzellen, nahe Bahnhos Fredersdorf, weil aus erster Hand, verkaust Quadratrute noch vier Mark an. Otto Breseke, Peters- Hägen._+41 Herrcnjackett-Anzüge, neu. nach Matz bestellt, nicht abgeholt, Mittel- sigur, vertäust Hälste Kosten- preis Hcrrenschneiderel, Prenzlauer. straste 2§. 406D Wirtschaft, nustbaum, darunter groster Trumcau, Plüschgarnitur, rot- braun, Teppich, Mand Betten billig. Wcidcnwcg 4, vorn II.___+41 Bettstelle, Feder matratze verkauft billig. Löwestraße 11, Seiten- flügel III.__+41 schütz 1905, Spedition, straste 80. Mittenwalder +112 Möblierte Schlafstelle für Herrn. Witwe Marist, Skaiitzcrstraste' 105, vorn II. 282/13 Schlaf teile, saubere, separat. Zobel, Voltastratze 15._+143 MittagStikch! 50 Pfennige mit Bier. Kaffee, Apselwein. Täglich drei Gerichte, Auswahl, Damenzimmer, Zeitungen, Zeitschriften. Annen straste 16, Hof parterre. 56/3 Waschanstalt Lehmann, Köpenick. Giicnickerstraste 13, wäscht chlorfrei. Bettwäsche, Leibwäsche 4 Handtücher 0,10. Abholung Mittwochs. 10>2K Platina, alte Zahngcbisse, aller höchste Preise Ackerstraste 174, II. nicht Laden. 405b Pfandleihe Schönhaüserallee 35, Franseckistrasten-Ecke._+53* Empfehle mein Weist- und Bairischbier-Lokal, Hermann Lischke. Langestraste 7t.+134 Ruinmelsbura. Parteigenossen. Freunden und Bekannten zur gr fälligen Nachricht, daß ich das Lokal von Butz, Prinz Albcristraste 5a. vis-a-vis Bahnhos Kietz-ZtunimelS bürg, übernommen habe. Um güsigen Zuspruch bittet Richard Neubcr. Kunstfristrrschulc für sämtliche Frisuren mit Ondulation. Kursus 20 Mark. Frau Berta Konder, Sir tillerie straste 2. 257/6 W er Stoff hat l Fertige Anzüge nach Mast 18, 20 Mark. Tadelloser Sitz, haltbare Futtcrsachen. Franke, Ackerstraste 143, Ecke Jnvalidenstraste. Tanznnterricht Ptctsch, DreS denerstraste 10, heute nachmittag 4 Uhr beginnt ein neuer Lehr- kursus. 402b Plüschsofa, Bettstelle. Matratze verlaust spottbillig. Ebertystraße 28. vorn IV, geradezu._+41 Verschiedene Möbel. 14 Zimmer, Paneelgarnitur, Plüschsosä, Spinde, Bettstellen, Säulentrumeau, salom garnitur. Tcppich, Bilder, sofort, billig. auch einzeln. Jnvalidenstraste 40/41. Hochparterre. H crrschastlicher Ausgang. Bettstelle, Matratze 15,00, Schlaf. sofa 20,00. Pallisadcnstr aste 23, Ta pezlcrer._ 56/17 Schankgeschäfte, Eckdestillationen in jeder Preislage stets zur Hand. Schügncr, Gastwirt, Waldemar straste 54, Flurcingang._+17 Material- und Grün kramgeschäst, alte Existenz, preiswert, wegen Vcr- ündcrung verkäuflich. Näheres Zi- garrenladen, Manleuffelstraste 73. Verschiedenes. Herrenrad. Wienerstrast pottbillig, 37. jeden 3736 Cdison-Phonographcn und andere hsteme, Edison-Goldgust-, Exzelsior Hartguß- und unzerbrechliche Lambert. ivalzcn. Ncubespielen von Hartguß 50, Wachswalzen 40 Pfennig. Annahme ämllicher Reparaturen. Prediger, Prinzenstraste 90 II._ 332b Menzenhauer Guitarrzither acht Mark, Mandoline billig. Slrabei, Brunnenstraße 100.+143 Zigarrengeschäft. Gelegenheit«- kmif, älteres, groste Lausgegend, we- gen Fortzug. Verkaufspreis 750. Ware extra. Miete 1200 Mark, Woh- nung.„Existenz", Postamt 93. Flottgehendes Materialwaren-, Mehl-, Vorkostgeschäst, ohne Kon- kurrenz, wegen Auslandsreise zu ver- lausen, Lichtenberg, Kronprinzen- straste 52._+40 Gutgehrndes Restaurant Umstände halber zu verkausc» Winsftraste 56. Küchenschrniik, Reistbrettcr, ver- kauft billig Maetschke, Bcymestraste 4. Zigarrengeschäst, gut gehend, verkaust krankheitshalber. Zu er- ragen Parteispedition, Franksurtcr Allee 79�__+40 Kleiderschrank, Vertiko, Spiegel, Sptcgelspind, Stühle. Weidenwcg 85, Ouergebäudc I links.+40 Pianino, Nustbaum, spottbillig. Zander, Neue Königstraste 78. 230/1 Nähmaschine, Wheeler u. Wilson, 8,00, verlaust Jacob, Wedding- straste 8, II.+84 Geige, 12,00, verkaust Wcddingstraste 8, II._ Jacob, +84 Restaurant, Nähe Moritzplatz, ichere Brotslellc. Nachweislich groster Umsatz, groste Räume, Miele 2l00, preiswert zu veikauscn. Näheres Kunze, Bierverlng, Brandcnvurg- straste 65._+64 Bilder. Ausverkauf des bestehen- den Lagers mit 50 Prozent Ermästi- gimg. Metcrgroste Gravüren mil chlcm Nustbaumrahmen 12,00, früher ,00. Andere Bilder gleichfalls enorm billig. Nur so lange der Vorrat reicht. Kmistinstilut und Biiderhand- lung„Fortuna", Franseckiftraste 1, Ecke Schönhauser Allee, 1 Treppe. Mctallbetten, zwei hochelegante, 110,00, Rittersiraste 112 II. 56/15 Kanaria I. hält am Montag, den 13., abends 9 Uhr, Alte Jakobe straste 89 eine öffentliche Versammlung mit Vortrag über Gesangstouren unter Bewertung ab. Damen und Herren willkommen. 56/10 K»»stslopferei von FrauKokosky, Charlvttenburg, Gocthestrastc 84, I. Singerbobbin, Ringschiffgesuch. Beerwaid, Schwcdtcrstrastc 12. Pfandleihe, Prinzenstraste 63, täglich 8—3, Sonntags bis 2. 985K* Patentanwalt Wessel, Gitschiner straste S4a. 2696* Brreine! Saal, Vereinszinimer. Sonnabende frei. Klubhaus(Meiste bicr) Annenstraste 16. 56/1' Tanzunterricht! Grupe, Annen straste 16. Zweimonatliche Sonntag« kursc(Monat 4,00) beginnen Sonntags 4 Uhr._ 56/1* Parteigenosse», Freunden und Bekannten zur gesälligen Nachricht, daß ich Sonnabend, den 11. November, in Rixdors, Steinmetzltraste 110, eine Kartoffel«, Obst-, Gemüse- und Näucherwarenhandlung eröffne. I achtungsvoll Theodor Heese.+12l Maurer«. Zimmerern erteilt zum Polier Fachzcichcnuntcrricht usw.■ Architekt Sydow, Lichtenberger straste 7 II. 55/11' Paris» L. Lothammer, Restauration, Ruc Keller 13.„Vorwärts" liegt aus. BereinSztmmer, renoviert, 40 Personen, Pianino, auch zwei Kegel- bahnen, zu vergeben. Karl Spact. Lictzmaimstraste 26._+89* Pfandleihe Markusstraste 27a.* Pfandleihe Höchstestraste 28. Bereinszimmer mit Piano, auch >ur Zahlstelle paffend, Fernsprecher. Vereinsheim, Ramlcrstraste 18.+143* Freie Scholle, gemeinnützige Bau» geuoffenschasl in Waidmannslust-Tegel gibt Emja»iiIiciihäusermit35Ouadrat- ruten Land von 25 Mark Monat an w Erbpacht._ 790®* Sprachen. De, Usch, Französisch, Englisch. Lchriiislitul Karlstraste 26.* Handwäscheret, Wäsche wird sauber, schonend gcivaschen, Freien ge- trocknet, groster Bezug 0,15, Laken, Leibwäsche 0,10, drei Handtücher, vier Tascheutüchcr0,10. Abholung Mittwoch und Freitag. F. Kussatz, Köpenick, Maricnstraste� IR_ 1000K* Frauenhaare kaust zu höchsten Preisen, Strähnen und Zöpfe sertiat von 1 Mark, Puppeuperuckcn 50 Ps. an, Bxückenstraste I, Friseur. 55/19 Mittagstisch.Abendtisch, Mittwochs Irische Blul- und Leberwurst in be- kannter Güte. Voigt, Holzmarkt- straste 44a. Eichkatzenkeller. 37lb Tanzschule, Günther, Alte Jakobstraste 75. .Feuersteins", 3546 Bereinszimmer, großes, zu ver- geben. Wenzel, Wienerstratze 48. SaiigeSlustigc Atheisten finden sreundüchc Ausnahme jeden Freitage abend 9 Uhr, Restaurant Neue König> straste 73._+128 Schankgeschäfte, Eckdestillationen. Reslauralionsgrundstücke kaust und vermietet mit großem Erfolg Schügncr, Gastwirt, Waldcmarstrastc 54, Flur- eingang.___+17 Zigarren, gute Fimfpfcnnigcr verlangt. Lieferant muß Mitglied des Wahlveretns sein. SchügnerS Fa- micn-Rcstaurant, Waldemarftrastc 54, Flureingang.+17 Vermietnnxen. �Vodounxea, Soldiuerstraste 16 Wohnun in zwei Zimmern, Zubehör sä von zu vermieten. ge» sort +.40' Ondeiiarderftraste 36—38, billige, freundliche, geräumige Kleinwohnun gen, von 19 Mark ab. Näheres Wirt 37. 314b* Gnbrnerstrafte 46 mehrere nungen, Stube, Küche und 2 Stuben. Küche sofort billig zu vermieten.* Nieder- Schönhausen, Körner straste, am Strastcnbahnhos: 3 Zimmer mit allem Zubehör von 480 M. an, 2 Zimmer mit allem Zubehör von 324 M. an. Näheres Baubureau Körnerstraste 34. 49/16* Möbliertes Zimmer für anstän- dige Herren, Gundlach, Graudenzer- straste 8, vorn IV.+41 Kleiuwohiliinge», gesunde, aller billigst, sofort, später, Rixdors, Kops! straste 15, Wanzlickstrastc 12(Her- maun-PIatz)._ 282/12 Umständehalber 2 Balkonstuben, Küche, sofort oder 1. Januar, 34 Mark. Steinke, Swinemündcrstraste 54. Küche Stube mit Ballon, Zubehör sofort oder 1. Mohr, Kloedenstraste 4. und Januar. +1t2 Zwei Stuben, Küche, eine Treppe, Dezember oder später zu ver- mieten. Zu erfragen Reinickendorf, Provinzstraste 82, im ZIgarrcnIaden, Bahnhos Schönhoiz._ 353b* Zwei Stuben, Küche, vorn, Wollinerstraste 15(Arkonaplatz.)• Zimmer. Kleines Zimmer, Köpenickerstraste 45, Große. zwei Herren. Ouergebäudc, +136 Besseres möbliertes Zimmer für einen Herrn Marianncnstraste 48 III links..338b Möbliertes Zimmer. TcSke, Hasenheide 51 Ouergebäudc I,+112 Möbliertes Vorderzimmcr, 13,00 Inklusive, eventuell zu zweien. Kotzcaubreck, Ackerstraste 50 I.+92 Teilnehmer Vorderzimmer. alliancestraste 73 zum möblierten Vermulh, Belle- __+112 Möbliertes Vorderzimmcr, Flurcingang, billigst. Ebert, Rixdors, Pannicrsttaste Sa.__+120 Schlafstetlea. Möbliert« Echlasstelle. separat. Kühn, Wcigenburgcrstrastc 42, vorn IV Möblierte Schlafstelle, zwei Herren oder Damen, vermietet Schulze, Sprcngelstraste 11, vorn II, Wcddiug._+84 Herr einwohnen, 6 Mark. Dröielcr, Gubencrstrage 12. t41 Schlaiftelle, separat. 11, Ouergebäudc III Saubere Pücklerftraste Iwks, Trebligar._+16 Möbliert« Schlafstelle vermietet sofort Witwe Kunze, Wassertor» straste 45 d, vorn III_ 3596 Schlafstelle sofort zu vermieten. Nirdors, Thomasstraste 36, parterre rechts.__+120 Saubere Schlajstelle, Herrn, gleich oder Dezember. Keibetstraste 7, rechter Seilcnflügel l. Hossmann. SiistsxesuehO. Einfach möbliertes Zimmer oder Schlafstelle sucht junger Mann, Gegend Balmhos Oranienstrastc. Preis.„Zimmer", Postamt 16. 344b Lagechalter �rheitsmarkt. Stellengesuche. Gnörich, Volkshumorist(auch mit Gesellschast), Matinee frei, Fenn- straste 1 a._+84* ElSholz, Bogdanowitz, Duett, auch Gesellschaft. Gropiusstraste 6. 1788b'' .Vorwärts*. Volksfänger-Gefell- schast. Tcndcnzprogramm I Lilien- thal, Hochnicistcrstraste 22._ 384b Schmelzer. Volkshumorist, auch mit Gesellschast, Totensonntag Matinee frei, Stettinerstratze 57.+143 Gesellschaft Volkssäiigcr Anke, Swinemüiiderstraste'1.+95 Volkshumorist. Gerhardy, Wran- gelswaste 22. +16 Tapeziergehülfe sucht Beschösti- gung gleich welcher Art unter A. Postamt 43._ 3786 Blinder Stnhlflechter bittet um Arbeit. Stühle werde» abgeholt und znrückgcliescrt. A. Gläser, Mulack- straste 27._ 1468b Stellenangebote» Geldschrankschlossrr verlangt Fabian. Weinmeisterstroste 14. 290b* Tchlostergescllen aus Baubeschlag verlangt R. Blume, Charlottenburg, Schillcrstrastc 97. 321b* Tüchtige Rahmenmacher sür dauernde Beschäftigung verlangt so- sort Albert Spieslcke, Alcxandrincn- straste 25.__ 3886 Nahmeiimacher verlangt Brucckner, Alcrandrinenstraste 97. 387b Tüchtige» Pollcrcr aus bessere Mottvrahinen und Holzleisten vcr- langt HanS Gost, Kursürstcustraste 45. Goldleisten-Tischler aus fournierte Leisten werden verlangt Köpenickcr- straste 109a._ 3646 Etscukonstruttton und Brücken- bau. Tüchtige Vorreister und Schlosser sucht Druckenmüller, Schöneberg, Tempelhoser Weg 46/47. 369b Tüchtige. selbständige Schlosser aus eiserne Schaufenster gesucht. E. Nachtigall, Lindenslraste 78. 367b Ein tüchtiger Laubsägen-Ausschiieidcr findet dauernde Beschäftigung. Schröder, Rixdors, Prinz Handjerh- ftraste 38.+120 Rahmenkröpfer, der auch zu- schneiden kann. Berg, Weistensee, Sedanstrastc 46a. enice. +124 Tüchtige Schlosiergescllen verlangt Friedrich Wilhclmstraße 10. 397b tüchtig' Per sofort oder später gesucht. Umsatz 125 000 M. Ansangsgehalt 1700 M.. Kaution erforderlich. Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an W. Tulih, Tegel, Schlieperstr. 36. Konsuiiivcrci» Tegel und Umgegend. E. G. m. b. H. 123/19* finden sofort oder ipntcr dauernde, gute Stellung bei hohen Löhnen in EiolHenvarg(Schweden). Offerten sub„Kürschner" an die Exp. d. Bl. Backofenbauer auf Untcrzugsöscn stellt ein 1376* Ikiclini-d U i ygc. Tanz ig. Kom- v«? Iloriri'il'I' Rcqeiide gegen! oriiltiriz Mission gesucht Exporthaus in Olioen-Oclen. Adresse: Ollspplsii», X izza (Frankreich). 282/10* Hausierer gesucht, Männer und Frauen, sür Rcslaurateure, hoher Rabatt gewährt. Fach, Grostgörschen- straste 9, vorn I. 394b Junge, schuiciitlassencr, sür leichte Arbeit verlangt. Julius Schiost, Köpenickerstraste 55. 39lb Tischlerlchrling verlangt Hage- now, Forsterstraße 18.+16 Hohen Verdienst erzielen Männer und Frauen mit Tee- und Hiensong- esscnz. Einlage 3 bis 5 Mark. Ver- dienst 10 bis 15 Mark. Rodert Anton, Lychenerstraste 8._+53 Rgturstockpolierer in und außer dem Hause bei hohen Akkordlöhnen lesuchi. Gebrüder Goldmann, Ritter- traste 71._ 3606 Marmorschlcifer auf Bauarbeit verlangt. H. Knorr, Weistensce, Fal- kenbergerstraste 7._ 229/19 Frau zur Wochenpflege Anfang Dezember sucht Neumann Grost« Görschenstraste 23, Ouergebäudc par- terre. 389 b Verschnürerin auf JakettS vcr- langt Haupt, Kleine Andreasstraste 16. Mamsells aus Jakelts verlangt Haupt, Kleine AndrcaSstraste 16. 377b. Goldtcisten. Farbigmachcrinnen werden verlangt. Küpentcker straste 109 a. 365b Goldlristen. Belcgerinncn werden verlangt. Köpenickerstraste 109 a. 266b Bei Monatsgehalt Lehrmädchen ofort gesucht. Seligmann, Schmid- traste 24. 1013 K Lrhrdamen aus Kostümröcke, Blusen, kurze Lehrzeit, nachher Weitcrarbett, Blumenslraste 911, per- ette Arbelterinnen werden einge- stellt. 55/18* Ntadchen zu leichter Handarbeit, sowie Lehrmädchen zur Erlernung der Straustsederfabrikativn suchen I. u. A. Cohn, Neue Grünstrastc 32. 56/13 Karton- und Kartonnage-Arbcite- rinnen auch Lehrmädchen verlangt Lewin, Spandauerbrücke 6. 257/5 Im IlrdcttSinartt durch sefonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 40 Pf. p», Zeile. 49852* Gesucht wird ein erfahrener Redakteur. Offerten mit An« gäbe d. Bedingungen und der bisherigen Tätigkeit an die „Uolksstimme� in Chemnitz, Userstraste 14. Gesucht für dauernde Stellung bei gutem Lohn Kurtiililtligcil- Zuslljiieiiitt. 55)U. Offerten unt. E. D. 723 an Rudoli Mosse, Annoncen-Exp., Hannover. Achtung! Bauhandwerker! Der Streik der Rohrer ist beendet. Gesperrt sind: (£. Woina, Ouitzowstr. 103, A. Krause, Siemensstr. 25, C. Jngold, Prinz Eugenstr. 27, und ersuchen wir sämtliche Rohrer, diese Firmen streng zu meiden. Die Lohnkommisstoi». Verband d. Vläsebearbeiter. Die Blusciisabril Cohn& Daniel, Wallstraffe II lü, ist für all« Zuschneider. Plätterinnen, Stärke- rinne», Näherinnen«nd Heim- arbeiter gesperrt. 252/2» Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter-Verband. i Der Ba» Bartsch, Halensee, eoachim Friedrichstr. 8. ist für odenlcgcr gesperrt: dort werden Parkettboden von Arbeitswilligen zn Preisen unter dem Tarts gelegt. Zuzug Ist fernzuhalten! Die Ortsverwaltung. Achtung! Achtung! ksusHkertai*! Da eine Anzahl entlassener Arbeitswilliger versuchen bei verschiedenen Fabrikanten Arbeiten auf den Bauten unter dem Tarispreis anzuscrttgen, machen wir daraus ausmertsnin, oas; nusere Kollegen xrane, monatlich gestempelte Kontrollkarten haben und aus Verlangen vorzeigen. 95/3* Kommission der Jalousie-Arbeiter. Kupferschmiede, Rohrleger, Monteure, Folgende Montagen sind von den streikenden Kupferschmieden vcrlaffcn: Kraft, Liöpenickerstr. 112. iKönigl. Schiaß, Maschinenbaus, Waisenhaus, Alte Jakobstr., Dr. Griin- baüm, Schinkeslr. 13, Maison de Santß, Schöncbekg, Paulsborn, Hundekehle, Gengebuch, Wilhelms« verg, Darmschleimerei.) In der Wäschesabrik von Stern» berg. Königsttaste(Ecke Mendels» sobnstraste) wird Streitarbeit an» gefertigt. Cirahert, Köpenickerstr. 70. In den EleiitrlxilStswerhen, Char« lottenburg, wird Streikaroeit ver» richtet. F. ter Welp in Tempelhos. (Arbeitshaus Rummelsburg.) F. W. Fest, Bergstr. 8. Patzenhoter, Abteil. I, Brauerei Bötzow, Brauerei Königstadt, Schokoladenfabrik von Hlfdebrand & Sohn.) Ciniremand Jfachfolger Schlesinger, Reinickendorf. (Patzenhoter, Abt. II, Gummi» fabrik von Schwarz, Müllerslr. 171.) F. Kenmann, CHausseestr. 112. In der Litörsabrik von st. Meyer, Watlstr. 11/12, wird Streikarbeit verlsichtet. Kupferschmiede, Rohrleger und Monteure, welche diese Arbeiten serltgstellen und nicht im Besitze einer weihen Arbeitsberechtigungs» karte mil Berbandsstempel sind, bitten wir als Arbeitswillige zu betrachten. Der Vorstand deS Verbandes der Kupferschmiede Teutschlands Filiale- Berlin. 100/ll Perantwortlicher Redakteur: Hans Weber» Berlin. Für den Lnferatenteil verantlo.: Th. Glocke B-'lin. Druck u. Verlag: Vorwärts Ouchdruckerei u. V.rlagSanstalt Paul Singer Le Co., Berlin LV Berlin Redahtfon und Cxpeäm0«:. Nr. S6«. Sonntag, de» 1Ä. November, , cinckcnttr. b9. fernlprecher: flmt IT, I98J. l a J Jnrerate Secbsgclpaltene Kolonelzelle 20 Pfg. Bei größeren Bufträgen cntfprecßenden Rabatt. Der Zal)labend für Berlin findet nächsten fdttwoch statt. partci-Hngclcgcnbcltcn. Gfjnrtottcnburg, V. Bezirk. Die Geiwslrn werden ersucht, heute, Sonntag, früh 3 Uhr im Bezirkslokal des ersten Bezirks, PotSdamerftraße 44, bei Paaschs zahlreich mb pünktlich zu erscheinen. Der Bezirksführer. Charlottcnburg. Der Frauen- und MS4chen-Bildungßverein für Charlottenburg hält Mittwoch, den IS. November, abend« 8l/j Uhr, im Volkshaus, Rosinenstr. 3, seine Monatsversammlung ab. 1. Vor- trag des Herrn Dr. Wollheim über„RawrerkenntniS und Welt forischritt". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste willkommen. Recht regen Besuch erwartet Der Vorstand. Wilmersdorf. Am Dienstagabend 8 Uhr findet in Salomons Volksgarton, großer Saal, die außerordentliche Generalvorsaminlung des Wahlvereins statt, in der die Diskussion über die„Vorwärts"- Affäre fortgesetzt wird. Angesichts der wichtigen, reichhaltigen Tagesordnung ist das Erscheinen eines jeden Mitgliedes dringend geboten. Johannisthal. Am Mittwoch, den IT. November, abends 8'/z Uhr, findet bei Gobin, Roonstr. 2, die Mitgliederversammlung des Wahlvereins statt. 1. Vortrag des Genossen Dr. M. Schütte über Attentate in Rußland und die Revolution. 2. Zurückgestellter Kassenbericht. 3. Bericht von der Krettgeneralversamnilung. 4. Agitationstour. S. Mitteilungen des Vorstandes und Aufnahme neuer Mitglieder. Tempelhof. Die dieSmonatliche Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, den IS. Nov., abends 8 Uhr, bei M. Müller statt. Tagesordnung: l. Bortrag des Genossen Klar über:„Das U n- fallversicherungsgefetz und der Wert desselben für die Arbeiterschaft". 2. Diskussion. 3. Wahl eines LokalkommiffionSmitgliedeS. 4. Bericht von der KreiS-General- Versammlung. S. VereinSangelegenheiten und Verschiedenes. Morgen, Montag, abend 7'/, Uhr ist Handzettelverbreitung. Der Borstand. Reinickendorf findet am sttaße 73, statt. Vorttag Programm". Parteigenossen I Sorgt für zahlreichen Besuch der Ver- sammlung. Britz. Dienstag, den 14. November, abends 8'/, Uhr: Mitglieder- Versammlung des Wahlvereins bei F. Weniger, Werderstraße 27. Tagesordnung: I. Vortrag des Genossen Max Schütte:«Zwei Lock- spitzel". 2. Diskussion. 3. Bericht von der Kreis-Generalversaminlung. 4. Vereinsangelegenheiten. Pünktliches Erscheinen aller Mitglieder erwartet Der Vorstand. Nieder-Schöneweide. Der sozialdemokrattsche Wahlverein für Nieder-Schönelveide hält am 12. d. M., nachmittags 5'/, Uhr, im Lokal von Wilh. Ladendorf, Berlinerstr. 22, seine Versaminlung ab, in der ein Bortrag:„Glossen über ven Gegenwartsftaat" gehalten wird. Um regen Besuch ersucht Der Vorstand. Vorort- jVacbncbtcn. Rixdorf. Eine jugendliche Einbrccherbande, deren Mitglieder aus Burschen im Alter von IS bis 17 Jahren bestanden, ist gestern von der Rix- dorfer Kriminalpolizei verhastet und hinter Schloß und Riegel ge- bracht worden. Im Südosten der Stadt und auch in dem erwähn« cn Vororte waren in letzter Zeit zahlreiche Einbruchsdiebstähle verübt wordm. So war die Bande bei dem Schankwirt Witkowski, Ber- linerftr. 60, bei dem Restaurateur Uühl, Prinz Handjerystt. 86/67, bei dem Schlächtermeister Kunze. Warthestr. 7, und bei dem Kaufmann Sellach, Hermannstt. S1, in der Nacht eingebrochen und hatte auch jedes- mal reiche Beute gemacht. Durch vie Nachforschungen der Kriminal- Polizei gelang es festzustellen, daß die Bande ihr Diebeslager in einer Laube aufgeschlagen hatte. SlS die Beamten gestern am Schlupfwinkel der Einbrecher erschienen, war dieser von innen und außen derartig verbarrikadiert, daß die Schutzleute gewaltsam vor- gehen mußten. In der Laube wurden drei Mitglieder der Bande, die soeben von einem Einbruchsdiebstahl zurückgekehrt waren, cutdeckt und sofort verhaftet. ES waren die jugend- lichen Arbeitsburschen Oswald und Ernst Höppner und Gustav Kranz. Ernst Höppner war schon vor längerer Zeit aus der Fürsorge- Erziehungsanstalt entwicki«» und wurde seitdem polizeilich gesucht. Ein vierter Komplize, der Arbeitsbursche Gustav Kirsle, Prinz Handjerystr. 66 wohnhaft, der gleichfalls wegen alter Strafdelikte gerichtlich gesucht wurde und der bereits eine Reihe Borstrafen wegen schweren Diebstahls hinter sich hat, wurde in der Wohnung festgenommen. Neben den Laden- einbrächen wird den Verhafteten auch eine Anzahl von Lauben- diebstählen zur Last gelegt. Teilweise haben die jugendlichen Ber- brecher die Einbrüche bereits eingestanden. Durch einen unerhörten RoheitSakt ist in der gestrigen Stacht der in der Werderftraße 76 in Britz wohnende 70 jährige Tuchmacher Karl Brauer lebensgefährlich verletzt worden. B. stand auf der Vordcrplattform eines nach Britz fahrenden Straßenbahnwagens der Linie 29 auf dem auch der 20 jährige Arbeitsbursche Paul Pley, Wmulickstraße 1—2 in Rixdorf wohnhast, sich befand. Der junge Mann war eingeschlafen und wurde von dem Schaffner de? Wagens geweckt, damit«r nicht von der Plattform des Wagens herabstürze. Pley antwortete dem Beamten in kurzer abweisender Form und wurde deswegen von Brauer zur Rede gestellt. An der Ecke der Wanzlickstratze stieg der Arbeitsbursche ob und riß unmittelbar darauf den nichtsahnenden Tuchmacher vom Wagen herunter. Der Greis fiel so unglücklich mit dem Kopf auf das Straßenpflaster, daß er einen schweren Schädelbruch erlitt und mittels Krankenwagens nach dem städtischen Krankenhause in Rixdorf gebracht werden mußte, woselbst er hoffnungslos daniederliegt. Der Täter wurde verhaftet. Lichtenberg. Ein fünffacher Sittlichkcitsvcrbrccher ist gestern in Lichtenberg verhaftet worden. Der Bursche hat sich an Schulkindern in der ge- nieinjten Weise vergangen. Auf einem Schaubudenplatz an der c�nkfurter Chaussee b-aufficktilue er inen im Bet�eb beßnJ»«*-" Kinemathographen und lockte seine kleinen Opfer dadurch an sich, daß er ihnen die Kinemathographen unentgeltlich zeigte. War dies geschehen, so verübte der Unhold die Untaten. Der Kriminalpolizei gelang es gestern, den gefährlichen Kindcrfreund zu verhaften. Der Sittlichkeitsattentäter, ein noch jugendlicher Bursche, ist dem Unter- suchungsrichtcr vorgeführt worden. Die SicherhcitSzustiinde während der Nacht haben sich am Orte in der letzten Zeit außerordentlich verschlechtert. Fortgesetzt werden Berichte über Einbruchsdiebstähle veröffentlicht, die zum Teil init außerordentlichem Raffinement und verblüffender Frechheit ausgeführt werden. So sind in den großen Warengeschäften in der Frankfurter Allee und Chaussee Schaufenster, Schaukästen usw. trotz des starken nächtlichen Verkehrs erbrochen und beraubt worden, zum Teil in aufeinanderfolgenden Rächten wiederholt. In der vorletzten Nacht ist wieder einmal der Laden„Vereinigte Hutindustrie" in der Frankstlrter Allee 134 erbrochen, ein Teil der Waren sind geraubt und die Räume nach Verbrecherart beschmutzt worden. Wenn sich schon die Gemeinde zum Nachtwächter beziehungsweise zum Türschließer stir die Hausbesitzer hergibt, ohne diese zu den Unkosten heranzuziehen, so muß dann auch die Gemeinde angehalten werden, die Wachtbezirke so einzuteilen, daß für einen genügenden Schutz des Eigentums der Geschäftsleute ze. Sorge getragen ist. Richttger wäre es allerdings, den Herren HauSagrariern die diesen obliegenden Verpflichtungen des Türschließens selbst zu überlassen und durch die notwendige Zahl von Beamten den Nachtwachtdienst versehen zu lassen. Natürlich müßte dann für die heutigen Nacht- Wächter in geeigneter Weise gesorgt werden, wie ja die sozialdemo- kratischen Gcmeindevertreter fchon wiederholt angeregt haben und auch wieder beantragen werden. Charlottenburg. Freie Bolksbiihne Charlottenburg. Wegen ber am 23. d. MtS. stattfindenden Stichwahlen zur Stadtverordneten-Vcrsammlung wird die Novembervorftellung des Vereins auf Donnerstag, den 30. verschoben. Zur Aufführung gelangen„Die Schlangen- d ame", Komödie von Otto Julius Bierbaum, und„Der Herr Kommissar", Schwank von Courteline. Neuanmeldungen wolle man rechtzeitig an eine der nachstehenden Zahlstellen richten: Müller, Bolkshaus, Rosinenstr. 3; Will, Kirchstr. 30; Paesler, Schlüterstr. 8; Franz Schmidt, Wilmersdorferstt. 130; Konsumverein, Wilmers- dorferstr. 27: Bigalke, Schloßstt. 26»; und in Wilmersdorf: W. Murrer, Eislebenerstr. 14, und Käsler, Lauenburgerstt. 20. Schöneberg. Zu dem Konflikt auf der Schönedergcr Feuerwache, über den auch wir vor einiger Zeit berichteten, wird uns jetzt mitgeteilt, daß der Brandmeister Meyer Strafantrag wegen öffentlicher Beleidigung gegen den Feuerwehnnann Volk gestellt hat. Bekanntlich will letzterer von dem Brandmeister tätlich angegriffen und beleidigt worden sein.— Nicht in Einklang zu bringen ist hiermit dann die weitere Meldung, daß der betreffende Brandmeister bis auf weiteres beurlaubt ist, und daß der Stadtrat Gremler das bisher innegehabte Dezernat der städtischen Feuerwehr niedergelegt hat.— Hinter den Koulissen scheint die Sache doch wohl nicht so einfach zu liegen. Hoffentlich wird der Magistrat bald Aufklärung über diese Angelegenheit geben. Die'städtische BolkSbibliothek hat vom 10. November ab ihre EröffnungSzeit ausgedehnt. Die Bücher gelangen jetzt außer von S Uhr nachmittags bis S Uhr abends auch von 12'/. bis l'/z Uhr nachmittags zur Ausgabe. Die Lesehalle ist jetzt geöffnet an den Wochentagen von 4 Uhr nachmittags bis 0 Uhr abendS und an Sonntagen von 3 Uhr nachmittags bis 7 Uhr abends. Einen Zuwachs von neuen Sälen zu Versammlungen und Fest lichkeiten wirb Schöneberg in nicht zu ferner Zeit zu verzeichnen haben. Wie schon mitgeteilt, beabsichtigt die neugegründete„Theater- und Saalbau-Äktieugesellschast" auf dem Nollendorfplatz ein Theater zu errichten, das mit einem großen Konzertsaal und mehreren kleinen Sälen verbunden werden soll. Die Ausführungsarbeiten sind bereits in Angriff genommen.— Auch auf dem Grundstücke der Schloß- b r a u e r e i ist man augenblicklich damit beschäftigt, den alten, den Bedürfnissen schon längst nicht mehr genügenden Saal mit Neben- räumen abzureißen. An Stelle dessen solle» neue Säle moderner Bauart errichtet werden. Wilmersdorf. Am Mittwoch, den v. November, tagte im„Volksgarten' eine gut besuchte Generalversammlung deS Wahlvereiiis. Nach dem Bericht des Vorstandes haben im vergangenen Onartal eine Generalversammlung, eine außerordentliche Generalversammlung sowie vier Vereinsversammlungen stattgefunden. In drei derselben wurden Vorträge gehalten. Flugblätter wurden zweimal verbreitet. BorstandSsitzungen fanden acht statt, außerdem wurde die Wahl eines Parteispediteurs vollzogen, die Lokalfrage am Orte fand ihre Erledigung. Der Mitgliederbestand beträgt 308. Der Kassenbericht ergab eine Einnahme von 347,60 M., eine Ausgabe von 92,34 M., abgeführt an die Zentrale wurden 23l,73 M., so daß ein Bestand von 23,S3 M. bleibt. Alsdann gab Genosse G i« b l e r einen Bericht von der Generalversammlung des Kreises, er beschränkte sich auf die Erläuterung de« Organisationsstatuts für Groß-Berlin. An den Bericht knüpfte sich eine rege Diskussion. Genosse S ü d e k u m befaßte sich mit der„VorwärtS'-Affäre und die hierzu angenommene Resolution Zubeil-Slldekum. Wie Redner ausführte, sei die Resolution dringend nolwendig. Pflicht des Parteivorstandes sei es, den Wünschen derselben Rechnung zu tragen und das gesamte Material zu veröffentlichen. ES sei unsere ernste Aufgabe, an diesem Verlangen festzuhalten und gegen daS be- liebte Vorgehen energisch zu protestieren. Genosse Giebler trat diesen Ausführnngen entgegen: hierbe ikam eS zeitweise zu stürmischen Szenen. Redner ist der Meinung, daß der Parteivorstand mit den Funktionären den Schritt zu recht unternommen. Wir lassen uns nicht dazu gebrauchen, uns in Gegensatz zu den be- währtesten Genossen zu stellen: wir als Träger der Organi- satton gebieten hier ein Halt. Die Affäre war geeignet, uns die Parteiarbeit zu verekeln. Hoffentlich bedauert auch Genosse Znbeil feinen Schritt, denn in der Sitzung am 27. August hat Zubeil das Verhalten der Redakteure am„Vorwärts" einer gebührenden Kritik unterzogen. Das Verhalten des Genossen Wetzker auf der Generalversammlung ist«mes Parteigenossen »«würdig.' Nach Dresden wurde Herr Harden so sachte wie möglich be- handelt, jetzt geht man in der schamlosesten Weise vor. Bezeichnend ist der Horcher an der Wand.(Schröder: Infame Lügest Auch Genosse Südckum als FraktionSmitglied sollte als iluveteiligter in der Angelegenheit solche Schritte unterlassen. Die Prcßstiinmcn haben mis die Augen geöffnet. In« weiteren Verlaufe seiner Aus- führungen zitiert Redner eine Anzahl Preßänßcrungen zu der„Vor- wärtS"-Angelcgeilheit: er geht noch auf das persönlich unhaltbare Zusammenarbeiten der früheren Redaktion ein und schließt: Sie als Personen können sich spalten, wir werden lein geschlossenes Ganzes bleiben.(Stürmischer Beifall.) Zwei längere Rcsolnttonen, die sich mit der Abstimmung in der Generalversammlung des Kreises beschäftigen, werden zur Debatte gestellt. In der ersten Resolution heißt es, daß die Versanimclten mit Enttüstung von den Verhandlungen des KreiswnhlvereinS Kenntnis nehmen. Sie bedauert die Abstimmung der Resolution Südekum-Zubeil. Weiter werden in der Resolutton die Aeuherungen der Genossen Wetzker und Südekum auf der Kreisversammlung scharf verurteilt. Diese Resolutton ist von 13 Mitgliedern unterzeichnet— In der zweiten Resolution wird lebhast bedauert, daß diese unscheinbare, innere Parteisache zu einem großen Literaten- skandal ausgeartet ist. Sodann wird die nnparteigenössifche Sensations- bascherei der beteiligten Redakteure verurteilt. Mit sehr heftigen Worten urteilt die beantragte Resolution über die Sucht der sechs Redakteure, alte verdiente Parteigenossen in hämischer Weise in den Schmutz zu ziehen durch von ihnen oder befreundeter Seite verfaßte Seiisationsnotizen. die in die Welt versandt wurden. Zum Schluß spricht die Resolution den in Betracht kommenden Parteiinstanzen ihr volles Vertrauen aus. Unterzeichnet von 11 Mitgliedern. Henkel vertritt die Resolution. Auch das Verhalten des Ge- nassen Südekum widerspricht den bisherigen Gepflogenheiten der Partei. Soweit die Genossen nicht gefestigt sind, durch diese Affäre seien sie nicht zu festigen. Unsere bewährten Genossen haben im Gefängnis länger zugebracht als ein Teil der Redakteure in der Redaktion. Das heutige Gebaren des Genossen Schröder pflegt das Gebaren der Mehrheitsredaktion zu sein, das der unartigen Kinder. Es ist nicht unser Wunsch, Skandal zu schüren; Genosse Südekum hat nicht im Sinne seiner Mandatgcber gehandelt. Südekum trat der Resolution entgegen. Es ist Pflicht, auch den Abgeordneten deS Kreises zu hören. Genosse Zubeil hat in Gemeinschaft mit mir die Resolution in bedachter Weise durch- gearbeitet und unterzeichnet. Die Anklage, einen Drohbrief an den Parteivorstand geschrieben zu haben, entbehrt jeder Begrüudmig. Ich habe mit gutem Recht die Anfrage an den Parteivorstand ge- richtet, ob die mir zugetragenen Gerüchte der Wahrheit entsprechen. Ich hätte auch protestiert gegen eine Eut- lassung der Minderheitsredaktion nach dieiem Verfahren. Die Genosten EiSner und Gradnauer sind niemals als R c v i f i o- nisten bekannt geworden, sie haben nach ihrer Eigenheit ihre Artikel geschrieben. Ihr Solidaritätsgefühl ist wohl berechtigt. Es wäre schamlos, sich als Kuli herabwürdigen zu lassen. Der Vor- schlag, die Koutrollkommission sollte eiuschreitcu, ist hinfällig, da die Vorinstanzcn einig sind. Genosse Bebel verkörpert in sich die ganze Geswichte der Partei. Er ist in seiner Agitation unerreicht und in der Organisation unersetzlich: möge er uns noch recht lange ' zu Bebels Erklärung im daS Urteil der radikalen erhalten bleiben, dies im Gegcniatz Vorwärts". Redner verliest nunmehr „Sächsischen Arbeiterzeitung", die auch die Haltung des Vorstandes verurteilt. Südekum ist für Ablehnung ber Resolution. Den Ausführungen Südekums wurde noch von einigen Genossen entgegengetreten. Die Resolution wurde durch einen Bertagungs- antrag der Versammlung nicht angenommen mit 30 gegen 32 Stimmen. Die Fortsetzung der Versammlung findet in den nächsten Tagen statt und wird hierzu Genosse Znbeil geladen werden. Das Resultat der Stadtverordnetenwahlen von Berlin wurde mit großem Beifall aufgenommen. Ein neuer Friedhof für Wilmersdorf wird auf Schmargendorfcr Gebiet angelegt, werden, wo die Wilmersdorfer Gemeindeverwaltung ein umfangreiches Gelände erworben hat. Der jetzige Kirchhof an der Berliner Sttaße reicht zwar noch für eine Reihe von Jähren, ist aber nicht erweiterungsfähig. Der alte Dorfkirchhoi in der Gasteinerstraße soll, nach dem Muster des ehemaligen Jakobikirch» Hofs in der Oranienstrahe, de? jetzigen Waldeckparks, in einen Park umgestaltet werden. Friedrichsfelde. Eine»cne Station im Berliner Bororisoerkehr soll an der Eisenbahnüberführung der Trcsckow-Allee zwischen Fricdnchsfeldo und Karlshorst errichtet werden. Die königliche Eiseubahudirektion Berlin stellt gegenwärtig Ermittelunge» über die Notwendigkeit und die voraussichtliche Rentabilität der geplanten neuen Haltestelle an. Karlshorst. Durch einen Schutthanfen gerettet wurde der 40 jährige Dach- decker Zöger, welcher auf einem Neubau in Karlshorst arbeitete. Er glitt auf dem infolge deS anhaltenden Regenwetters schlüpfrig ge- wordenen Dache aus und stürzte von der Höhe des dritten Stock- Werks auf die Sttaße. Nur dem Umstände, daß er auf einen Schutt- Haufen fiel, hat es Z. zu danken, daß er mit dem Leben davonkam, da er sich sonst bei einem Sturze auS solcher Höhe unfehlbar die Glieder zerschmettert hätte. Wenn er auch dem Leben erhalten nnd vor äußeren Verletzungen bewahrt blieb, scheint er doch nicht nnbe- dcnfliche innere Verletzungen davongetragen zu haben, die seine Ueberführung nach einem Krankenhause notwendig machten. Rummelsburg. GewerbegerichtSwahle». Am Dienstag, den 14. November, bor- mittags von 11—12 Uhr, finden im großen Saale des Rathauses, Türrschmidtstt. 23, die Ergänzungswahlen der Beisitzer ans dem Stande der Arbeitgeber statt. Die Kandidaten der Arbeiterpartei sind: Gustav Tempel, Schankwirt; Lonis Stein, Fensterputzer; Emil Pohl, Barbier; Fritz Schatkaurr, Schuhmacher. Das Wahllokal befindet sich bei dem Genossen Heinrich. Türrichmidtstr. 38. ES ist erwünscht, daß sich Genoffen zur Wahlagitation bei,!' Genossen Otto John, Äarlshorsterstr. 1, melden. DaS Gewerkschaft »er Baumeister HaUiy koinmt wieder� Diese kaum glaubliche Tatsache wurde in der letzten Sitzung des Kanalisaiionszweck- Verbandes für Lichtenberg-Rnmmelsburg bekannt gegeben. Der Kreisansschuß fällte in seiner' letzten Sitzung in dein Dis- ziplinarverfahren gegen den Banmeister Hatzky folgendes Urteil: Der Baumeister tritt in sein Amt wieder ein. Für die Vergehen im Amte wird derselbe mit 1S0 M. bestraft. Das Urteil wurde hinter verschlossenen Türen gefällt; trotzdem hoffen wir. das; die Urteilsbegründung der Gemeindevertretung nicht vorenthalten bleibt. Volle zwei Jahre hat die Aufsichtsbehörde gebraucht, unr zu diesem für die Gemeinde äußerst schwerwiegenden Entscheide zu kommen. Wie die staatliche Aufsichtsbehörde diese unverantwortliche Hin- Ziehung des Disziplinarverfahrens mit der Wahrung der Interessen der ihr unterstellten Gemeinde in Einklang zu bringen vermag, ist uns unerfindlich. Die Gemeinde mußte für' diese Zeit das volle Gehalt von 12 000 M. an den Baumeister zahlen, trotzdem derselbe nicht die geringste Tätigkeit für die Gemeinde ausübte. Ihm konnte diese Ruhezeit natürlich nur angenehin sein; nicht so der Gemeinde Rummelsburg, welche diese Summe für bessere Zwecke hätte � verwenden können. Auf Grund der ganzen Vor- kommnisse, welche das Disziplinarverfahren notwendig machten, ist der Gemeindevorstand wie auch die Gemeinde- Vertretung nicht in der Lage, dem Herrn Baumeister das nötige Ver- trauen entgegenbringen zu können, auch im persönlichen Ver- kehr hat sich zwischen den in Betracht kommenden Personen das denkbar schärfste Verhältnis gebildet. Sollte das Urteil des Kreisausschusses keine andere Lösung offen lassen, so wird die Gemeinde wohl oder übel dem Baumeister das Gehalt von 6000 M. pro Jahr weiterzahlen müssen, ohne eine Gegenleistung zu haben. Trebbin(Kreis Teltow). Achtung Z Stadtverordnetenwahle»! An, Mittwoch, den 15. d. Mts., finden hier die Stadtverordnetenwahlen statt. Die hiesige Arbeiterschaft beteiligt sich an dieser Wahl zum viertenmal. Das erstemal Anfang der neunziger Jahre. Dann ruhte die Be- teiliguna bis 1899, wo der ehemalige Vertrauensmann unserer Partei Kaufmann Paul Gräfe die Kandidatur übernahm und auch gewählt wurde. Nach der Wahl aber erklärte er. der sich damals noch„Genosse" nennende Herr Paul Gräfe, im„Teltower Kreisblatt", daß er sozialdemokratische Tendenzen im Stadtparlament nicht ver- treten werde. Wir hatten also einen falschen Genossen gewählt. In den Jahren 1901 und 1903 unterlagen wir mit wenigen Stimmen. Am Mittwoch sind nun zwei Ergänzungswahlen und eine Ersatzwahl vorzunehmen. Alle drei Stellen sind unserer- seits mit Kandidaten besetzt. Es kandidieren für die Ergänzungs- Wahlen die Genossen Albert Trebus, Drechsler, und Richard Hanne mann, Schriftsetzer, für die Ersatzwahl der Genosse Hermann H ü b n e r. Schriftsetzer. An die Arbeiter ergeht der Appell, diesmal Bresche zu legen in dieses Vetternparlament. Zu diesem Zwecke ist es notwendig, daß jeder wahlberechtigte Arbeiter sein Wahlrecht ausübt und am Mittwoch, den 15. November, seine Stimme für die oben- genannte» Kandidaten abgibt. Wahlberechtigt ist: Wer in die Liste eingetragen ist, das 2i. Lebensjahr überschritten hat, länger als ein Jahr im Stadt- bezirk wohnt, selbständig ist, eine Einkommensteuer von mindestens 4 M. jährlich bezahlt und ein Bürgerrechtsgeld von 13 M. bis zum 1. Juli 1905 entrichtet hat. Obwohl die Wahlzeit sehr ungünstig (vormittags 9—10'/.3 Uhr) gelegt ist, so rufen wir doch den Bau- arbeitern, welche in Berlin und den Vororten arbeiten, zu: Er- scheint zur Wahl l Bringt das Opfer und fahrt an diesem Tage später zur Arbeit. Die Genossen von Groß-Berlin, welche mit Arbeitern aus Trebbin zusammenarbeiten,»bitten wir auf diesem Wege, dieselben an ihre Pflicht zu erinnern. Arbeiter, Parteigenossen von Trebbin I Nehmt Euch die Berliner Genossen zum Vorbilde, ihnen wollen wir nacheifern; wie dort am 8. November mutz bei uns am 15. November der Sieg unser sein. Ober- Schöneweide. Vermifit wird seit Freitag nachmittag der fünf Jahre alte Sohn des Brauereiarbeiters Leitner zu Ober-Schöncweide, Edison- ftratze 60. Bekleidet war der Knabe mit Heller Hose, dunkler Jacke, Schnürschuhen und einem Jägerhut. Personen, die näheres über den Vermißten wissen, werden gebeten, den Eltern ode>' der Polizei- bchörde Mitteilung zukommen zu lassen. berliner I�adrncKteu. Freunbschafts-Fuhtritte werden dem Berliner L i b c r a l i s- m u s appliziert von der„K r e u z- Z e i t u n g". Das Blatt stellt fest, das; die S tadtverordnetenwahlen der dritten Ab- teilung der Sozialdemokratie einen durchschlagenden Erfolg gebracht haben. Es sei nun aber für die noch notwendig gewordenen Stich- wa h l e n die Aufgabe der Bürgerpartei, daß sie„hier die Wahl der sozialdemokratischen Kandidaten mit Aufbietung aller Kräfte zu verhindern" suche. Begründet wird dieses Eintreten der„Kreuz- Zeitung für die Unterstützung des Kommunalliberalismus mit der Notwendigkeit eines„Zusammenschlusses aller bür- gerlichen Parteien gegen die Umsturzparte i". Daß in nicht mehr ferner Zeit„die ganze dritte Abteilung der Umsturz- Partei gehört", das könne nur durch eine„Vereinbarung zwischen den Liberalen und den mehr konservativ gerichteten Elementen" verhindert werden. Bedingung sei freilich, daß„schon bei den Haupt- Wahlen jeder Kampf zwischen beiden Teilen vermieden und auf diese Weise hüben wie drüben das freudige Eintreten für die gemeinsamen Kandidaten gesichert" werde. Gemeint ist, daß der Liberalismus für die ihm in der dritten Abteilung ge- währte Hülfe den„mehr konservativ gerichteten Elementen" der Bürgerpartei eine entsprechende Zahl von Mandaten der zweiten und der ersten Abteilung einzuräumen hat. Da die Liberalen, bauend auf ihre noch unbestrittene Macht in der zweiten und der ersten Abteilung, vorläufig„wenig Neigung für eine derartige Ver- ständigung auf dem Boden der Gleichwertigkeit beider Teile" haben, so hält die„Kreuz-Zeitung" ihnen vor, daß bei den Gemeindewahlen und ebenso bei den Landtagswahlen es um die Macht des Liberalismus in Berlin schlecht bestellt wäre, wenn für diese Wahlen das Reichstags-Wahlrecht Geltung hätte. Von den Liberalen sei das Reichstags-Wahlrecht für die Landtagswahlen gefordert und für die Gemeindewahlen bisher nicht rundweg abgelehnt worden. Die„Kreuz-Zeitung", die das den Berliner Liberalen unverdientermaßen nachsagt, fügt hinzu, es sei die Frage berechtigt, ob die„nach außen bekundete" Haltung der Liberalen überhaupt„ernst gemeint" sei. Die Liberalen haben die Freundschaft, die ihnen da an- geboten wird, ebenso reichlich verdient, wie die Fußtritte, mit denen sie auf die Notwendigkeit des konservativ-liberalen Bünd- nisses hingewiesen werden. Diese Fußtritte werden ihre Wirkung gewiß nicht verfehlen. Der Stadtverordnete Karl Goldschmidt, der„durch und durch gemusterte" Liberale, hat diesmal für die liberalen Durchfallskandidaten die frommkatholischcn Wähler um ihre Stimmen angebettelt. Wenn die nächsten Wahlen kommen, werden er und seinesgleichen vermutlich in die Stöckcr- oder Pückler- Versammlungen gehen, um dort'ihr Bcttelhandwcrk mit demselben Eifer zu betreiben. Für die Stichwahlen haben sie das nicht ein- mal nötig, weil Blätter wie die„Post" und die„Kreuz-Zeitung" freiwillig den Berliner Liberalismus von der Cassel scheu bis zur Ull st einschen Schat He r u n g den konservativ ge- richteten Elementen empfehlen. Der Sozialdemokratie kann es nur erwünscht sein, daß der Zusammenschluß der bürgerlichen Kreise auch für Hauptwahlen möglichst bald zustande komme. �Je früher das Bürgertum sich zu einer„einzigen Partei gegen die Sozialdemokratie" bereinigt, desto eher wird über den Gegensatz der Parteien Klarheit geschaffen. Und desto nachdrück- ljch�r Wird bam der Klassenkampf geführt werden können, Genosse Pnrschcl, über dessen schweren Unfall wir gestern be- richteten, ist seinen Verletzungen, ohne die Besinnung wieder erlangt zu haben, im Krankcnhause Friedrichshain leider erlegen. Freudig war er dem Rufe gefolgt, am Mittwoch die Wahlresultate aus dem VorwärtZgebäude nach den einzelnen Versammlungen zu bringen. Unsere Parteigenossen in den Versammlungen warteten mit Sehn- sucht darauf, zu erfahren, welche Früchte ihre agitatorische Arbeit getragen. Um die Genossen möglichst schnell zu unterrichten, hatten sich zahlreiche parteigenössische Radfahrer in den Dienst der Partei gestellt, darunter auch Genosse Pürschel. Mit Spannung wurden in den Versammlungen die eintreffenden Radfahrer erwartet, wußte man doch, daß eine neue Nachricht kam. Und was für Nachrichten konnten diese Boten bringen! Immer neue Siegesbotschaften waren es, die überbracht werden konnten. Sofort eilten die Eifrigen auf ihren gestügelten Rossen zurück nach dem„Vorwärts", um die in- zwischen neu eingetroffenen Resultate zu holen. Da— mitten in dieser eifrigen Arbeit— ereilte den Genossen Pürschel ein tragisches Geschick. Er will einem Passanten ausweichen, rutscht aber auf dem schlüpfrigen Asphalt aus und wird gegen einen Wagen geschleudert, von dem er aufs Pflaster zurückgeworfen wurde. Besinnungslos wurde Pürschel nach der Unfallstation, von da nach seiner Wohnung, auf Anordnung des Arztes nach dem Krankenhanse gebracht, es war aber keine Rettung mehr. Einer schweren Gehirnerschütterung ist der Brave gestern erlegen. Im wahren Sinne des Wortes ist Pürschel im Dienste der Partei gestorben. Pürschel hat auch sonst nach jeder Richtung der Partei gedient und die Partei verliert in ihm einen opferfreudigen, stets für die Sache des Proletariats bereiten Genossen. Die Genossen Berlins betrauern das tragische Geschick und werden das Andenken des im Dienste der Partei gefallenen Genossen in Ehren halten. Radfahrer! Derjenige Sportsgenosse, welcher den am Mittwoch- abend verunglückten Genossen Pürschel auf der Fahrt nach dem Vorwärtsgebände begleitete und Zeuge des Unfalls war, wird gebeten, sich umgehend beim Vorsitzenden des Berliner Arbeiter- Radfahrervereins, Genoffen Ritter, Chnstinenstr. 33 I, zu melden. Eine brave Retterin. Durch die Entschlossenheit eines jungen Mädchens ist gestern abend ein schweres Unglück im Straßenverkehr verhindert worden. An der Ecke der Lützow- und Potsdamerstraße war die in der Steglitzerstraße wohnhafte 77 jährige Ehefrau des Postunterbeamten Steineck von einem anhaltenden Straßenbahn- wagen der Linie 63 abgestiegen und eilte dann hastig über den Fahrdamm hinweg nach dem Bürgersteig. Als sie das Nebengleis kreuzte, kam aus entgegengesetzter Richtung ein Straßenbahnwagen der Linie 17 vorübergesanst. Infolge ihrer schlechten Sehkraft rannte die Greisin blindlings gegen den Motorwagen. Unrettbar loäre sie verloren gewesen, ivenn nicht in diesem Augenblick plötzlich ein junges, etwa 20jährigcs Mädchen, die Putzdirektrice eines Geschäftes in der Potsdamerstratze, hinzugesprungen wäre, die gefährdete Greisin am Kopftuch ersaßt und entschlossen zurückgerissen hätte. Ohnmächtig brach Frau St. jetzt zusammen. Der furchtbare Schrecken hatte sie übermannt. Bevor sich die alte Dame unter den Händen eines hinzukommenden Arztes erholt hatte, war ihre brave LebenSretterin verschwunden. Eine Krankenkasse für die Mitglieder der Berliner Bäcker- innnng ist in einer außerordentlichen Jnnungsvcrsammlung gegen den Protest des Gesellenausschusscs beschlossen worden. Wie der Obermeister Bernard mitteilte, bestehen in allen größeren Innungen bereits Jnnungskrankenkassen, die gut funktionieren. Der jetzige Zustand in Berlin könne nicht beibehalten werden, da die Meister vollständig rechtlos seien. Es sei deshalb der dringende Wunsch der Beteiligten.selbst eine Krankenkasse zu gründen, in der die Meisterschaft auch alle beschäftigten Gesellen und Lehrlinge zu ver- sichern hat. Das vorgelegte Statut wurde einstimmig genehmigt. Der Gesellenausschnß erklärte, daß er gegen die Gründung der Kasse Protest einlege, weil er bei der Beratung und Beschlußfassung im Vorstande nicht gehört sei. Im Morast versunken. Auf entsetzliche Art ist in der Lands- berger Allee der vierjährige Walter Korthals, der Sohn eines Ober- gärtners ums Leben gekommen. Er spielte mit mehreren gleich- altrigen Kindern auf dem Wohlfahrtschcn Gärtnereigrundstück in der Laubenkolonie„Weiße Taube". Dabei kam er einem kleinen sumpfigen Tümpel zu nahe; das schlüpfrige Erdreich am Rande gab nach, und vor den Augen seiner Spielkameraden versank der Kleine lautlos in den Morast. Anstatt sofort aus einem nahe- gelegenen Hause Hülfe zu holen, liefen die erschreckten Kinder nach Hause und erzählten ihren Eltern von dem Vorfall. So kam es, daß das unglückliche Kind hülslos zugrunde ging. Oeffentliche Belobigung. Ter Regierungspräsident von Pots- �dam erläßt folgende Bekanntmachung:„Der 21 Jahre alte Töpfer Karl Jünger aus Berlin, Brunnenstraße 27, hat am 12. Juni d. I. den Herrn Karl Thomas in Wilmersdorf, Tübingerstraße 1 wohn- hast, welcher beim Abtakeln eines Segelbootes auf dem Lehnitzsee bei Oranienburg ins Wasser gefallen war, vor dem Tode des Er- trinkens gerettet.." Der Regierungspräsident bringt jetzt„diese von Mut und Entschlossenheit zeugende Tat lobend zur öffentlichen Kenntnis". Die Familientragödie in der Friedrichstrasie hat ein drittes Opfer gefordert. Der sechsjährige Sohn Willy des Heilgehülfen Bick ist seinem Vater und seiner fünfjährigen Schwester Luise in den Tod gefolgt. Das Befinden des Knaben ivar anfangs aussichts- voll, bis unter der Wirkung des tückischen Giftes plötzlich eine Ver- schlimmcrung eintrat. Die Aerzte bemühten sich gestern den ganzen Tag, das junge Leben zu erhalten. Gegen 6 llhr nachmittags aber starb der Knabe. Die beiden anderen Kinder befinden sich voraus- sichtlich außer Lebensgefahr. Totgefahren wurde gestern mittag der 57 Jahre alte Maurer Gottfr. Pankrath aus der JaSmnndcrstraße.' Er fuhr mit seinem Schwiegcr- söhn, einem Fleischwarenhändlcr, von der Zeniralmarkthalle nach Hause. An der Ecke der Linien- und Gormannstraße wollten beide noch ein Glas Bier trinken. Beim Abspringen vom Wagen fiel Pankrath auf dem schlüpfrigen Pflaster hin. Gleich daraus gingen ihm die Räder des leeren Wggcns einer Möbelfabrik in der Ruppinerstraße über Kopf und Leib. Ter Verunglückte starb im Hedivigskrankenhausc gleich»ach der Aufnahme. Im Tiergarten erhängt hat sich ein unbekannter Mann von etwa 30—35 Jahren. Seine Leiche hing in der Nähe des GoldfischteicheS an einem Baum. In seinen Taschen fand man unter anderem einen Zettel mit der Aufschrift Naumann 2,25 M. und eine am 3. d. M. in Magdeburg-Buckan ausgestellte Post- quittung über 1,50 Mark, die an Lieban in Magdeburg gesandt wurden. Durch einen geiverbsmäßigcn Schlasstellendieb wurde eine Familie in der Lothringerstraße geschädigt. Zu ihr kam ein gut gekleideter Mann, der sich Emil Bradloff ans Hamburg nannte und erzählte, daß er in Berlin eine Stelle als Wagenführer bei der Straßenbahn ver- trete. Am nächsten Morgen war er verschwunden und hatte zwei Herrenanzüge, einen Sommerüberzieher und zwei goldene Herren- uhren mit Ketten mitgenommen. Einen gestohlenen Anzug und seinen eigenen Ueberzieher versetzte der Dieb in einer Pfandleihe aus die Jnvalidenkarte eines Arbeiters KaslowSki. Ans dem Ver- brccheralbum erkannten die Bestohlenen den Dieb als einen 26 Jahre alten Gustav Voigt, der schon mehrere Gefängnisstrafen verbüßt hat. Unter einem Bretterhanfen begraben. Auf dem Grundstück Butt- mannstraße 12 hat sich gestern nachmittag ein schwerer Unglücksfall ereignet. Es wird dort ein Neubau errichtet und als gestern in der Nachmittagsstunde ein mit Baumaterialien beladener Wagen in das Grundstück hineinfuhr, stieß er an einen Bretterzaun, riß diesen samt einem dahinter aufgestapelten Bretterhaufcn um und das Ganze stürzte in sich zusammen. Die vierjährige Charlotte Buvoch, die i« der Buttmannstr. 13 bei Pflegeeltern weilte, stand dicht neben dem Bretterzaun und wurde unter den Trümmern begraben. Der Kopf wurde dem bedauernswerten Geschöpf förmlich gespalten. Die Kleine kam erst nach der Unfallstation XVII. und von dort noch lebend nach dem Krankenhaus. Ihr Zustand ist völlig hoffnungslos. Eröffnung einer neuen Oinnibnslinie. Die Eröffnung einer weiteren neuen Omnibuslinie ist jetzt von der Direktion der All- gemeinen Omnibusgesellschaft auf Montag, den 20. November, fest- gesetzt worden. Eröffnet wird die Linie 29, die vom Roscnthaler Tor bis Proskaucrstraße, Ecke Frankfurter Allee, gehen soll. Die Linie nimmt folgenden Weg: Rosenthaler Tor, Rosenthalerslraßc, Weinmeisterstraße, Münzstraße, Alexanderstraße, Alexanderplatz, Landsbcrgcrstraße, Weberstraße, Große Frankfurterstraße, Frank- furter Allee. Die Fahrzeit für den ganzen Weg beträgt 33 Minuten. Die Wagen verkehren in Abständen von 4 bis 5 Minuten. Für die Linie sind eine Reihe von Teilstrecken zu 5 Pf. vorgesehen, und zwar Proskaucrstraße, Ecke Frankfurter Allee— Weberstraße, Ecke Große Frankfurtcrstratze; Frailkfurter Allee, Ecke Königsbergcrstraße— Weberstraße, Ecke Landsbergerstraße; Große Frankfurterstraße, Ecke Koppenstraße— Alexanderplatz, Ecke Neue Königstraße; Weberstraße, Ecke Große Frankfurterstraße— Münzstraße, Ecke Kaiser Wilhelm- ftratze; Landsbergerstraße, Ecke Weberstraße— Weinmeisterstraße, Ecke Rosenthalerstrahe; Alexanderplatz, Ecke Neue" Königstraße— Rosenthaler Tor. Der Betrieb beginnt in der Woche morgens von der Proskauerstraße 6 Uhr 15 Minuten, beim Rosenthaler Tor 6 Uhr 57 Minuten. Die letzten Wagen gehen von der Proskauer- straße 9 Uhr 33 Minuten, vom Rosenthaler Tor 10 Uhr 15 Minuten. Sonntags beginnt der Betrieb im Osten um 7 Uhr, am Rosenthaler Tor 7 Uhr 42 Minuten. Ter letzte Wagen geht dann von der Proskauerstratze 10 Uhr 18 Minuten, vom Rosenthaler Tor 11 Uhr. Auf einem der hiesigen Paketfahrt gehörenden Wagen auf dem Güterbahnhofe wurde vorgestern ein Ballen Zeitungen gestohlen. Der Ballen enthielt 22 000 Exemplare der„Neuen W e l t", die für die Breslauer„Volksmacht" bestimmt waren. Die Spitzbuben dürften von ihrer Beute nicht sonderlich erbaut gewesen sein, da die Zeitungen für sie höchstens Makulaturwert haben dürften. Feuerbericht. Gestern früh kam in der Kurfürstenstraße 134 in einer Remise Feuer aus, das unter anderem ein Automobil ergriff. Der 12. Löschzug beseitigte die Gefahr.— Kisten gingen dann in der Prcnzlauerstraße 18 und Tische ustv. in der Pappel- allee 29 in Flammen auf, während in der Samariterstraße 36 allerlei Gerümpel in einem Keller eingeäschert wurde.— Zwei Wohnungsbrände, bei denen im wesentlichen Möbel und Decken beschädigt wurden, mußten weiter in der Dorkstraße 60 und in der Siemensstraße 15 unterdrückt werden.— Ein Posten Stroh hatte in der Schönleinstratze 25 Feuer gefangen, während in der Zorn- dorferstraße 25 Betten in Flammen standen. Die Ablöschung nahm in beiden Fällen nur kurze Zeit in Anspruch.— Außerdem hatte die Wehr in der Zwischenzeit noch aus der Kielerstraße 18, Strauß- bergerstraße 49 und noch aus einigen anderen Stellen Alarmic- rangen zu verzeichnen, die indes auf„blinden Lärm" zurückzu- führen waren._ Theater. Theater des Westens. Als„Melodram in zwei Akten" ist das musikdramatische Werk von dem Italiener P. T a s c a bezeichnet, das sich nennt:„A Santa Lucia"(„Am Strande Santa Lucia"). Es gehört zu jenen neueren„naturalistischen" Opern, die viel Spannung erstreben und viel Langeweile erreichen; die viel Eifersucht u. dergl. vorführen und die Mühe der Wiedererzählung nicht lohnen; die, wenn man ernst kritisieren will, den Namen von tragischen Ope- retten und, wenn maus heiterer macht, den von meschuggen Orchestriadcn verdienen. Als Durchgangsstadium auf dem Wege von Tonspiclerei zu geistiger Größe behalten sie immerhin einen wert» vollen Platz. Das genannte Werk dürfte dem größten Teile des jetzigen Publikums hier unbekannt sein. Dem„Theater des Westens" kann man wohl danken, daß es vorgestern(Freitag) das Stück wiedercrwcckt hat. Einen äußeren Anstoß dazu gab das Gastspiel der berühmten Sängerin Gemma B e l l i n c i o n i. Wir hörten sie diesmal in der Rolle der verlassenen Rosella und einige Tage vorher als Violetta in der„Traviata". Ihre Saitgcskunst steht, trotz stören- der Eigentümlichkeiten, hoch; höher jedoch ist ihre Tarstellungskunst zu schätzen. Sie gehört zu jenen wenigen dramatische» Künstlern, die, kurz gesagt, nicht„spielen", sondern„zu Hause sind"; doch auch in dieser Eigenart läßt sich auf die Tauer eine Beschränkung merken. Das Theater hatte diesmal einige neue, anscheinend auf Probe spielende Kräfte herausgestellt. Besonders fiel der mit Altcharatter sonore Mezzosopran von Florence Wickham in der Rolle der intriganten Braut auf; neben ihr hielt sich Paula Hahne gut, und Hans von Hessert bewährte sich als ein sehr frischer Bariton. Unter den festen Mitgliedern des Theaters stand dem Gaste beidemal der Tenorist Christian Hansen zur Seite, mit seiner gutgebildcten, weichen, nicht eben heroischen Stimme und seinem ein klein wenig über Tenortypus hinausgehenden Spiel.—> SZ. Vcmnfcbtcö. Unser täglicher Eisenbahnunfall. Leipzig, lO.'November. Amt- liche Meldung. Bei dem heutigen Unfall bei Schkeuditz wurden da- selbst Verletzungen von Personen nicht festgestellt. Nachträglich hat sich ein auf dem Güterzuge 6661 bediensteter Schaffner, welcher mittels Axt aus einem Bremserhäuschen befreit wurde und darauf nach seinem Stationsort Magdeburg zurückgekehrt war, wegen Quetschungen der Brust, des Rückens und der Beine krank und dienst- unfähig gemeldet. In religiösen« Wahnsinn. Aus Brüssel wird geschrieben: Ein dreiundzwanzigjähriger Grubenarbeiter aus dem Dorfe Ressaix bei Charleroy, namens August Baisseret. der vor ivenigen Wochen an- scheinend noch gesund war, ist plötzlich von religiösein Wahnsinn be- fallen worden. Er erklärt, er)ei der Sohn und daher auch Mitglied der königlichen Familie des Himmels und habe die Mission erkalten, Wunder zu vollführen; eine Feuerkugel sei ihm vor ivenigen Wochen vom Himmel herab in den Kopf gefallen. Viele Nachbarn beschwören nun. diese Erscheinung mit eigenen Augen gesehen zu haben. Ter „Sohn Gottes" trägt einen breiten roten Gürtel und ans dein Kopf eilte Dornenkrone. Er gibt an, 300 000 Jahre alt zu sein. Er stützt sich auf einen Stab, den er von seinem Vater. Gott, erhalten haben will; tatsächlich hat er ihn einem dreiundachtizigjährigen gekrümmten Greife weggenommen, Hein er jugendliche Kraft zu verleihen versprochen hatte. Die Kunde von dem Er- scheinen des göttlickicn Sendlings hat sich rasch im Lande ver- breitet, und nun strömen Gläubige und Kranke in großen Scharen nach dem Dorfe. Die Heimischen wie die Fremden schwören auf den Wahnsinnigen, folgen ihm auf Schritt und Tritt und harren seiner Wiinder. Die Bebörde hat einen Posten Gendarmen nach Ressaix geschickt, um die Ordnung auttecht zu erhalten. Bei der erregten Stinimung, die dort herrscht, könnte die gewaltsame Entfernung des Kranken zu blutigen Zusammenstößen führen. Erdbeben. In der Nacht vom 8. zum 9. November haben alle Instrumente der kaiserlichen H a n p t st a t i o ir für E r d- bebensorschung zu Straßbnrg i. E. ein sehr heftiges Erdbeben angezeigt, heftiger als das kalabrische Beben vom 8. September. Die Störung begann 11 Uhr 9 Minuten 40 Sekunden (M. E. Z) nachts tmd dauerte fast eine Stunde. Der Ursprung des Erdbebens lag in einer Entsermmg von etwa 1000 Kilonietern im Mittelmeergebiet, wo z. B. in Kleinasien in letzter Zeit wiederholt starke Erdbeben ausgetreten. Mocden- Spielplan der ßcrlitier Cheater. Opernhaus. Sonntag: Die Zauberflöte. Montag': Die Meistersinger von Nümberg.(Ansang 7 Uhr.) Dienstag: Manon. Mittwoch: Die Heirat Wider Willen. Donnerstag: Der schwarze Domino. Freitag: Aida. Sonn- abend: Mignon. Sonntag: Der Roland von Berlin. Montag: Leonore (Fidelio). Schauspielhaus. Sonntag: Der Schwur der Treue. Montag: Prinz Friedrich von Homburg. Dienstag: Der Schwur der Treue. Witt- woch: Maria Magdalena. Donnerstag: Der Schwur der Treue. Freitag: Wann wir altem. Der Damenkricg. Sonnabend: Der Schwur der Treue. Sonntag: Der Schwur der Treue. Montag: Götz von Bcrlichingcn.(Ansang Neues Kiiuigl. Opernthcater. Sonntagnachmittag 2 Uhr: Gustav Adols. Abends: Nathan der Weise. Montag: Geschlossen. Dienstag. Witt- woch, Donnerstag und Freitag: Gustav Adolf. Sonnaben.d: Geschlossen. Sonntagnachmittag 2 Uhr: Gustav Adolf. Abends: Sappho. Montag: Geschlossen. Lessing-Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Weber. Abends 7'/, Uhr: Die Wildente. Montag:«tein unter Steinen. Dienstag: Benignens Erlebnisse. Hanueles Himmelfahrt. Mittivoch: Stein unter Steinen. Donnerstag T'/j Uhr: Die Wildente. Freitag und Sonnabend: Stein unter Steinen. Somitagnachmiltag 3 Uhr: Roscnmontag. Abends: Stein unter Steinen. Montag: Stein unter Steinen. Deutsches Theater. Sonntag: Der Kaufmann von Venedig. Mon- tag: Das Käthchen von Hcilbron». Dienstag und Mittwoch: Der Kauf- mann von Venedig. Donnerstag: DaS Käthchen von Heilbroun. Freitag, Sonnabend und Sonntag: Der Kausmann von Venedig." Montag: Minna von Barnhelm. Schiller-Theater O.(Wallner-Theater.) Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Traum ein Leben. Abends 8 Uhr: Nora. Montag: Hosgunst. DienS- tag: Flachsmann als Erzieher. Mittwoch: Hosgunst. Donnerstag: Nora. Freitag und Sonnabend: Der Vcilchenjrcsscr. Sonutagnachmittag 3 Uhr: Der Traum ein Leben. Abends K Uhr: Der Vcilchcnsresser. Montag: Zapfen- streich. Schiller-Theater(Fricdrich-Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag- nachmilag 3 Uhr: Fuhrmann Henschel. Abends 8 Uhr: Der Veilchen- fresscr. Montag: Gygcs und sein Ring. Dienstag, Mittwoch und Donners- lag: Zapfenstreich. Freitag: Der Traum ein Leben. Sonnabend: Zapseii- streich. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Crainqucbille. Die Bäuerin. Ab- schied vom Regiment. Abends 3 Uhr: Zapscnstrcich. Montag: Der Veilchensresser. Berliner Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Andalosia. Kean. Llbends T'/a Uhr: Kiwito. Montag: Andalosia. Dienstag: Die Jungfrau von Orleans. Mittwoch und Donnerstag: Kiwito. Freitag: Die Jung- frau von Orleans. Sonnabend: Kean.'Sonntagnachmittag 3 Uhr: Kean. Abends 7'/z Uhr: Die Jungfrau von Orleans. Montag: Andalosia. Kleines Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Lore. Der zerbrochene Krug. Abends 8 Uhr: Ghetto. Montag: Nachtasyl. Dienstag: Ghetto. Mittwoch: Hidalla. Donnerstag: Ghetto. Freitag: Hidalla. Sonn- abend: Ghetto. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Lore. Der zerbrochene Krug. Abend 7'/, Uhr: Ghetto, stitontag: Nachtasyl. Lustspielhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: In Behandlung. Abends 8 Uhr: Die heilige Sache. Montag: Die heilige Sache. Dienstag: Der Familicntag. Mittwoch und Donnerstag: Die heilige Sache. Freitag: Der iramilientag. Sonnabend: Die heilige Lmche. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Biedcrlcute. Abends 8 Uhr: Die heilige Sache. Montag: Die heilige Sache. Neues Theater. Sonntag und solgende Tage: Ein Sommeniachts- träum. Trianon-Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Madame Torera. Abends 8 Uhr und Montag bis Sonnabend: Der letzte Troubadour. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Madame Torera. Abends 8 Uhr und Montag: Der letzte Troubadour. Residenz- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Schlafwagen- Kontrolleur. Abends 8 Uhr und Montag bis Sonnabend: Der Prinzgemahl. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Schlaswagen-Kontrolleur. Abends 8 llhr und Montag: Der Prinzgemahl. (knrl Weist-Theater. Von Sonntag bis Dienstag: In Berlin ist was los. Mitlwochnachmittag Z'/. Uhr: Scnta WolsSburg. Abends 8 Uhr, Donnerstag und Freitag: In Berlin ist was los. Sonnabendnachmiltag iiignzl Lucas,«ailbsuwld Most.-."'-!?." lollmren, SlrBnpfe, TriWagen Spezial-Geschäst. Gegr. 1872.'| UNll 4 Uhr: Klein-Däumling. Abends 8 Uhr: Die Waise aus Lowood. Sonn- tag und Montag: In Berlin ist was los. Theater des Westens. Sonntagmittag 12 Uhr: Matinee. Jsadora Duncan. So-nntagnachinittag 3 llhr: Der Troubadour. Abends 7>/z Uhr: Die Fledermaus. Montag: La Traviata. Dienstag: Undine. Mittivoch: Fcdora. Donnerstag: Der Zigeunerbaron. Freitag: Die luftigen Weiber von Windsor. Sonnabend: Nachmittags 3 Uhr: Siegsrieds Tod. Abends 7stz Uhr: Der Opernball. Sonntag: Wiener Blut. Montag: Der Opern- ball. Metropol- Theater. Allabendlich: Aus ins Metropol.(Ans. 8 Uhr.) Sonntag 7>/z Uhr. Zentral- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Geisha. Abends 7-/2 Uhr: Musette. Montag und Dienstag: Muselte. Mittwochnachmittag 4>/z Uhr: Prinzchchen Gotdlraut. Abends, Donnerstag und Freitag: Musette. Sonnabendnachmiltag ill2 Uhr: Prinzegchen Goldtraut. Abends Uhr: Musette. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Tie Geisha. Abends Uhr und Montag: Muscte. Thalia-Thcatcr. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Kilometersresser. Abends 8 Uhr und Montag bis Dienstag: Bis srüh um Fünse. Mittwoch. nachmittag 4 Uhr: Frau Holle. Abends, Donnerstag und Freitag: Bis srüh um Fünse. Somiabcudnachmittag 4 Uhr: Hansel und Grctel. Abends: Bis srüh um Fünse. Sonntagnachmittag 3-/. Uhr: Charleys Tante. Abends 8 Uhr und Montag: Bis srüh um Fünse. Belle- AUiancr- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr und all- abendlich 8 Uhr: Georg Kaiser. Spezialitäten. Liitscu-Thcater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Veilchensresser. Abends 8 Uhr: Hamlet. Montag: Simson. Dienstag: Der Mann im Monde. Mittwoch: Hamlet. Donnerstag: Othello. Freitag: Ein Blitzmädel. Sonn- abend: Der Mann im Monde. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Othello. Abends: Faust. Montag: Ein Blitzmädel. Deutsch- Amerikanisches Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ucbcr'n grotzen Teich. Abends und solgende Tage: Aber Herr Herzog. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ueber'n großen Teich. Walhalla-Theater. Allabendlich 8 Uhr: In Lebensgesahr. Spezia- litäten. Sonntags Tl2 Uhr. Casiiio-Theatcr. Sonntagnachmittag 4 Uhr: Der Adelsnarr. Abends 8 Uhr bis Sonnabend: DaS Opserlamm. Sonntagnachmittag 4 Uhr: Der Adelsnarr. Abends 8 Uhr und Montag: Das Opferlamm. APotlo-Tlicalcr. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Frühlingslust und Spezialitäten. Allabendlich: Frau Lima. Spezialitäten. Sonntagnach- mittag 3 Uhr: Frühlingsluft. Spezialitäten. Passage- Theater. Allabendlich: Poldi Augustin. Tacianu. Spe- zialitätcn. Anfang 8 Uhr. Gebr. Hcrriifeld- Theater. Sonntag und solgende Tage: Der Faniilicntag. FolscS Gaprice. Allabendlich 8 Uhr: Nach dem Zapscnstreich. Soll und Haben. Ab Freitag: Nach dem Zapsenstreich. Familie Knopfloch. Wintergarten. Spezialitäten. Rcichshallen- Theater. Sonntag und solgende Tage: Stettiuer Sänger. Ilrania-Thcater. Taiibenstrafle 48/49. Im Lande der Mitternachts- sonne. Montag: Tierleben in der Wildnis. Dienstag und Freitag: Alpen- und Wüstensahrten. Ansang 8 Uhr.. Lriefkaften der Redaktion. I. K., London VT. Sie werden ersucht, dem Partei-Archiv, Linden- straste V9, Ihre nähere Adresse mitzuteilen. I. K. 100, R. Rostock. Ja.— 101. 1. Ja. 2. Daraus könnten Unannehmlichkeiten entstehen.— L. W. Sie müßten sich an die dortigen Behörden wenden: der Staat und die meisten Gemeinden haben be- sondere Bestimmungen über die Polizeistunde.— Kontok. Für beide Teile ist der Vertrag gültig.— T. W. 100. Ehebruch ist strafbar, wenn wegen desselben die Ehe geschieden und Slrasantrag gestellt wird.— P. G. 0. 1—3. Eine Eintragung(notariell oder gerichtlich zu beantragen) ist möglich, macht aber Kosten und ist, wenn das Grundstück überschuldet ist, wertlos. 4. Ja, aber nur wenige, ö. Zuständig ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Beklagte wohnte.— Schippold. Es kann die Weiterzahlung der Unter- stützung abgelehnt werden. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt wegen des Mlo Bredow, He—Ä. f ollwaren, Striinipfe, Molagen, Putz.- und Modewaren.• Vergleichs.— Zwei Wettende. 1. Ja. 2. Wenden Sie sich an den Re- gimentskommandeur. Juristischer Oeil. Tic surüstischc Sprechstunde findet täglich mit ZliiSnahme de? Sonnabends von?-/- bis»'/- Ilbr statt. Gcösfiiet: abend? 7 Ilbr. A. B. C. 1. Schriftliche Vollmacht ist erforderlich. 2. Fa, es kann aber nach Maßgabe des Vertrages eventuell Betrug als vorliegend erachtet werden. 3. Sie können im Wege der Widerklage ans Gestatten zum Ziehen init den und den«achen klagen. 4. JnterveiitionSllage wäre zu erheben, Cinstellungsbcschluß zu erwirken.— Gericht 1000. 1. Das Gewerbe- gericht ist zuständig: a) dasjenige Gewcrbcgericht, in dessen Bezirk die streitige Verpflichtung zu ersüllcn ist, im allgemeinen also dasjenige, in dessen Bezirk die Arbeit zu verrichten und der Lolm zu zahlen ist; b) dasjenige Gcwcrbcgcricht, in dessen Bezirk der Arbeitgeber seinen ständigen Gewerbebetrieb bat; c) dasjenige Gewcrbegericht, in dessen Bezirk beide Parteien ihren Wohnsitz haben. Dem Kläger steht die Wahl unter diesen drei Gerichten zu. 2. Nein. 3. Kaiser Wilhclmstr. 46.—„VorwärtS"-Leser Alte Jakobstraste. Nein.— W. L. 100. Weitere Schritte wären zu- lässig, versprechen aber wenig Ersolg.— E. B.. Tilsitorstraste. Eine Klage hätte Aussicht aus Ersolg.— P.'47. 1. In 30 Jahren. 2., 3., 4., 5. Net». 6. In B. und L. oder in P. 7. Ist aussichtslos. — Rcinhold Scheel. Verjährung scheint nicht vorzuliegen. Sie müssen den Fall selbst genauer darlegen: Mündlicher oder schristlicher Vertrag? Inhalt des Vertrags? Leihverlrag? Stauf vertrag? Wann ist zuletzt gezahlt? — 31. Geburtsurkunden und Militärpapiere sind erforderlich.— B. 1.7. 1. Nein. 2. Wenden Sic sich an den Vertrauensmann.— T. 30. 1. Die Witwe und noch nicht tö Jabre alte Kinder: ja. 2. Das hängt von den Statuten ab.— N. N. 131. In.— Frettchen. In der Provinz Brandenburg ist zum Kaninchcnfang mittels Frettchen die schrtst!i-che Er- laubnis des Jagdbercchtigten und des Grundeigentümers erforderlich. — St. 00. Ja, aber nur, wenn es nach zurückgelegtem 18. Lebensjahre vom Amtsgericht für großjährig erkannt ist. Zur Begründung kann alles geltend gemacht werden, was im Interesse des Kindes liegt.— K. Sch« 1. Zimmerstr. 94. 2. Den Kolonncnsührer. � Berliner Marktpreise. Aus dem amtlichen Bericht der städtischen Markthallcn-Direktion. Rindfleisch la 64—68 pr. 100 Psmid, IIa 57—04. lila 50-55, IVa 40-48. Kalbfleisch la 85-90, IIa 72-82, lila 56—70, Hammelfleisch la 63—73, IIa 48—58. Schweinefleisch 75—80. Rotwild Pfund 35—48 Pf. Hasen Stück 3,00—3,50, klein 1,50—2,00. Kaninchen Stück 0,33—1,00. Krammetsvögel 0,20—0,22 Ps. Rebhühner, junge la 0,90 bis 1,10, junge IIa 0,00—0,00, junge kleine 0,00—0,00, alte la 0,70—0,80, alte IIa 0,00—0,00. Hühner, alte 1,30—1,80, junge 0,80—1,10 das Stück. Tauben, junge 0,40—0,45, alte 0,30. Enten, junge 1,40—2,25. Gänse la, 3,50-4,00, IIa 2,50-3,50 per Stück. ia 0,60-0,63, IIa 0,48—0,56 per Psund. Hechte 78—81 M.. Schleie, unsort. 101—110, Aale, groß 0,00, mittel 0,00 M. Plötzen 42—53 M. Karpsen 0,00, Lachs 0,00 M.. Schellsische 25-29 M., Flunder 0,00 M. pro 100 Psmid. Schottische Vollheringe(gesalzen) 36—38 M Krebse, kleine. Schock 0,00 M., unsortiert 0,00 M. Eier, Schock 0,00. Butter pro 100 Psund la 122-124, IIa 115-122, IHa 111—114, abfallende 90—110. Kartoffeln pr. 100 Psd. rote 2,00—2,20, Rosen 0,00-0,00, blaue 0,00—0,00, runde weiße 1,80—2,00. Wirsingkohl pr. Schock 4.00-8,00, Weißkohl 6.00-8,00, Rotkohl 4,00-8,00, Holl. 10-20 M. Saure Gurken, Schock 2,00 M. Wetter-Prognose für Sonntag, den 12. November 1905. Etwas' wärmer, teilwclse aufklarend, vorwiegend trrve mit Ncgeiijällen und ziemlich lebhastcn südlichen Winden. Berliner W e t t e r b u r e a u. Wasserstand am 10 November. Elbe bei Aussig-j- 0,52 Meter, bei Dresden— 0,56 Meter, bei Magdeburg-s- 1,42 Meter— U n st r u I Bei Straiißsprt— Meter.— Oder bei Natibor-s- 2,03 Meter, bei Breslau Obcrpegel-s- 5,18 Meter, bei Breslau Uutcrpegcl— 0,78 Meter, bei Frauljurt �+ 1,3,7. Meter.— Weichsel bei Brahemünde 4-3,07 Meter.— Warthe bei Posen— Meter.— Netze bei Usch- Bieter. Emil Quade Schöneberg, Hauptstraße 138. > Uhren, Juwelen, Gold-, Silberund 196V* Alfenidewaren. Neuanfertigung und Reparatur in eigenen Werkstätten zu billigsten Preisen. Leiste filr jede bei mir gekaufte Uhr dreijährige schriftliche Garantie. Alles Gold nehme in Zahlung. Wilhelm Joseph Berlin W. Großgörschenstr. I. Schöneberg: Hauptstr. 153. Lieferant des Berliner Lehrer-Vereins. uf Kredit Lieferant größter Beamten- Vereine. Erfahrungsgemäß ist in den letzten Wochen vor Weihnachten der Andrang in meinem Kaufhaus ein ganz gewaltiger.— Um meine werte Kundschaft zu veranlassen, schon jetzt mit Wethnachfs-Sinkättfen zu beginnen, gebe ich und 3 gegen bar ftcrrcn-Gardcrobc fertig und nach Maß. 177V* gjustav Friedenstein Charlottenburg:, Wilhelm-Platz 2,«««««. Tel. Amt Charlottenburg 420 Auf Wunsch sende Musterkolleldion. auf alle Waren auch Beste i C. Grosse, mÄS vom 13. bis 28. November 10® to8ap Spezialgeschäft für echte Edison- � Phonogfaplien und(üoltig-nßwalzen. echte Cwrammophone und Platten zu Originalpreisen. Alle Reparaturen- Sämtliche Zubehörteile. oder 0 Doppelte Harken. 5? Guse& Co. 5? Kohlenplatz, Rixiloef, Recterplatz 3. Empfehlen zu den billigsten Tagespreisen: 226V* Tli. Heye Halbsteiue(vorzüglichste Llüchensenerung). Senkte»- bcrger Salon-Brike'ts. Original-Karkcu:„Ilse«,„Tit. Heue«, „Gotthold«. Lberschlesische Steinkohle». Engl. Aiithrncid. �--===== Koks. Brennholz.--------- Die Insertionsgebülir beträgt für die sechsgespaltene Kolonelzeile oder deren Raum 20 Pfennig. InseratefOr die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags In der Expedition abgegeben werden. Die Expedition Ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends geöffnet VÖRO RT. ANZEIGEN »3H Alt.GIIcnlckc: Rcinhold Schulz, Rudowerstr. 83. Britz: Hermann Schliebitz, Jahnstr. 2. Charlottenburg: Gust. Scharnberg, Sesenhetmer- strasse 1 Ecke Goethestr. vorn T. Dtsch..Wilmersdorf; W. Nickel, Brandenburgischestr. 110 III. r. Lichtenberg» Priedrlchsfelde-Wilhclmsberg- Boxhagen- Rummelsburg- Stralau: Otto Seikel, 0. 112, Kronprinzenstrasse SOI. Grünau: H. Bluhme, Viktoriastr. 2. Rlxdorl: M. Heinrich, Prinz Handjerystr. 7, im Laden; Conrad, Hermannstr. SO. Schöncbcrg: Wilh. Bäumler, Martin Lutherstr. 51. Ober-Schünewcide: Otto Münzer, Dculstr. 4 II. Annoncen- Annahmestellen; Nieder-Schönewelde: Bonakowsky, Hassel- werderstr. 1 d. Johannistal: Franz Hflnold, Bismarckstr. 7. Adlershof; Paul Schmidt, Bismarckstr. 321. Königs. Wusterhausen; P.Körle, Berlinerstr. IA Köpenick: Friedrich Woick, Grünstr. 29. Friedenau-Steglitz; H. Bernsee, Schlossstr. 115, Gartenhaus 1, in Steglitz. Bestellungen nehmen entgegen in Steglitz: H. Mohr, Düppclstr. 32, und Fr. Schellhase, Ahornstr. ISa. Marlendorf: Hermann Reichardt, Chausseestr 16. Baumschulenweg: Stock, Ernststr. 2 II. Treptow: R.Voigt, Elsenstr. 37, vorn Iii. Neu-Welssensee: W. Reske, Sedanstr. 53, part. Weissensee: Jul. Schiller, ,König=Chaiiss,ee ,39a. Reinickendorf(Ost),.Wi:ijelmsruIi und Schön- holz: Paul Oursch, Provmzstr. 108 im Ladern Reinlckendorl(West): Neuhoff, Eichbornstr. 54. Rummelsburg: O.John, Karlshorsterstr. 2. Tegel, Borsigwalde, Dalldorf und Waldmanns. lust: Paul Kienast, Borsigwalde, Schubartstr. 43. Pankow: G. Freiwaidf, Florastr. 55. Elchwalde, Zeuthen, hliersdorl und Hankels- Ablage: A. Grätz, Eichwalde. Kronprinzenstr.8211. Nowawes: Wilhelm ilappe, FViedrichstr, 1. Spandau: KBppen, jägowstr. 9. Inseraten-Aiifträge grösseren Umfangs nach besonderer Vereinbarung durch die Haupt-Expedition Lindenstrasse 69. teste enorm billig! ani f Kleiderstoffe für Kostüme, Blusen Anzugsloffe, Kammgarne, Eleg .Knabenanzüge. F. Maixuer. 'Bannischulenweg, Schraderftr. 7, s » i» Manufakturwaren- Sortiments- Geschäfte Ii I »g sä «2 O* s- L-Z ZS Aa R.& S. Moses Reinickendorrer Straße 4 ——— Ecke Oalldorfer Strafte, an der Markthalle Wedding Rudolf Moses Melier Straße 41 — Ecke Weißenburger Straße, in der Nähe des Schönhauser Tores—— gehören zu den größten und ältesten Lieferanten des Rabatt-Spar Vereins„RORDEli". °Z -V «3C !k a n V Unsre auf das reichhaltigste sortierten Abteilungen.-4£*4-�*****#•* bieten die beste Gelegenheit zum vorteilhaften Einkauf vUCIult�CI>TSg[C8 CltCllilC« Kleiderstoffe, Blusenstoffe, Seidenstoffe, Konfektion, Damenhüte, Leibwäsche, Bettwäsche, Tischzeugs, Handtücher, Schirme, Trikotagen, Strumpfe, Handschuhe, Weißwaren. Krawatten, Möbelstoffe, Teppiche, Gardinen, Tischdecken, Pelzwaren. Neu aufgeuommen: Eiserne Bettstellen für Kinder und Erwachsene. Bis zum 17. Kovember wird der Rabatt für die bei uns gekauften Waren vom Rabatt- Sparverein„ztorüsn" eingeschrieben und im Dezember ausgezahlt."MM Reelle Bedienung! Umtauseh gestattet!"MH Sie 8 letzten 95 ffinmig- Taje Pienstag Wttwoob Der dttrehsehlagende Erfolg der 95 Pfennig. Woche veranlaßt mich, diese um obige 3 Tage zu verlängern. Folgende Artikel besonders vorteilhaft, soweit Vorrat: llfirtschaftsartikel. 18 Bierbecher mit Ooldrand......... 1 Butterglock© und 1 Ka.ejgloeke....... 1 feialzmcste nnd 1 Uehlnieste zusammen..... rSalutachtlBscltn Satz« Stück........... 6 Stück Porzellan- KalTeetassen mit Untertassen zusammen................. O Stück tiefe tznd 6 Stück flache gerippte Teller zusammen................. 1 Pntakasten, 1 Glanzbürste, 1 Sohmiitzbürste, 1 Anftragtoürste zusammen......... 'I, Dntzend Besser und Gabel......... e Stück EBIUlfcI und« Stück KaffeelölTel Brl- tannia zusiunmen.............. 1 Wascbstünder und 1 Waschbecken zusammen. 1 Spirituskocher mit Kasserolle und Deckel zusammen Küchenlampe und 18 Stück �Zylinder zusammen " tU< 1 O Stück Glühstrümpfe und 6 Stück Gaszylinder zusammen................. 1 Borstenbesen mit Stiel, 1 Borstenhandfeger und Schrubber zusammen.......... O Stück Welnglttuer.............. Putz und Konfektion. per Stück 1 Posten Damenhüte, garniert, pei S'L Meter relnsetd. Tairetband, 10 cm breit 2 Meter Eiibertyband, 11 cm breit....... 1 Damen-Velourblnse in schönen Mustern, jetzt. 1 Kinderkappe im Werte bis 1.79, jetzt...... 1 Damenhnt ohne Rücksicht auf bisherigen Wert.. 1 Eisbüren Knaben»nütze mit Ohrenklappen, jetzt ' Vclour-Klnderklcld, modern verarbeitet, jetzt, Warenhaus Louis Heymann 73 Kottbuser Damm 73 Ick» Linaustraße, Otto Schräder Uhrmaoher Friedrichsberg— Berlin O. Tvantifurter Chaussee Ko. 8 am Bahnhof Frankfurter Allee empfiehlt sein großes Lager in Uhren, Gold-, Silber Alfenide-Waren. i�v Eigene Werkstatt für Beparaturen und Menarbelt Fernsprecher: Amt Friedrichsberg, No. 191 Oskar Qöldner Nachfolger Inhaber: Willy Keiltl RIXDORF- Bergstr. 1 32 ♦ Bergstr. 1 63 ♦ Berlinerstr. 1 3. Sgezial-Butter-Kandlung ff. Brainschveiger u. Thüringer Fleischwaren. JlUe Sorten Käse Garnierte Schüsseln werden geschmackvoll ausgeführt. jeden Freitag treffen trischgesctilaclitete Oders brucher Fettgänse ein. Hanptniedorlage 212V* der C. G. M ii 1 1 e r s c h e n Margarine. Pfd. 0,80, 0,70, 0,60, 0,50 M. Bekleidungshaus Fritz Hamburg. « Beim Binhauf von f>errcn- und Knabcn-Gavderobe« rj, empfiehlt z Lä| es sich nicht, gleich beim erstbesten zu kaufen, sondern es lohnt sich, mehrere Liäger zu besichtigen und erst dann sein sauer verdientes Geld dort auszugeben, wo man am billigsten und vorteilhaftesten kauft. Als solche Geschäfte können nur diejenigen Lettacht kommen, Wo auf Jedem Stück der Preis deutlich sichtbar ist. die Preise streng test sind. Jedes Stück, sobald es nicht gefällt, bereitwilligst umgetauscht wird, das Fahrgeld beim Einkauf Buer 10 M. in Anrechnung gebracht wird. tpr Güte u. Haltbarkeit, dem Preise entsprechend, garantiert wird. in 1SSV* S Ein solches Üesehäft finden Sie in Kekleiflnngwli Steglitz, schioiisir.102 hana Fritz llamiinrg. CBm H A M B U Ecke der B , Flensburgerslr. GJ ISQV* Teppißh- und Sitiolettm-Kaus RIXDORF C HUi o O n RIXDORF Bergstr. 62. F. FlciclSc jnng.8ah«nt«i. Gelegenheitskauf in Plöseft-Teppiefien, Lünfeni, Sleppileekeö, Feilea, Betlforlegera del-gi. --------- 57o Rabatt.-------- Billigste Linoleum s Reste □ Meter von 75 Pfg. an JfttP Bergstraße 62."HW billige xxxxx Schuhwarsngeschäft ?este preise! IKärlsgärten SHvriAPf Karlsgarten- /UAUUrjt Straße«10. Jeden Sonntag: Gr. Ball. uudMttwcZ floriideütselie Sänger. Im Vergnügungspark: Große SeHenswürdisketten u. Veiksdeiusligungen f. Jung u. Alt. Gro«- u. II. Sale(90-800 Verf.), zu allen Festlichkeiten passend. 203V* Habe meine Wohnung von der Thüringerstr. 42 nach Ripdorf vergslr. gg/lüv Ecke Lnhnttrafze. nebe» der Linolenmsabrik, verlegt. 231V* _ Frau Eenz, Hebamme. ggujgv ahn 6»!q pv»joH.uiujni'pZ(x KazivzaiZ'u3))3gj'uzqmzH'aafpnj 'ajdmn.nj'ainuBpuig'-.ujDjua.iDaino® 9 azg»YvnJa,qj,aiZUohzI �Lvsnz PIMavF i Vivvüli fiirdork, steinmetzftr.s, J* DICSCH, älteste Resterhandlung. Äroge Auswahl in Herren« n. Damen- siosten sowie fertiger Knaben- und Arbeitergarderobe. Mädchenmänteln. K oilümröcken._ 2281t'" Für Vereine! Große Auswahl in ThSSlSk' gsrtisrohe. feruehen und Waffe«. 329V* Rudolf Quanten, Charlottcubnrg, Wallstr. 35. V'WWW Wallstr. 95 230V* bietet große Auswahl in Herren-, Damen- und Kinderstieseln, Pantoffel» In Filz- n. Leder von 0,35—3,50 Ml Sebcifticfel mit Holzsohlen, alles billig. Cliarlottenbnrg, Wallstraße 95. Frettchen, JMS verkaust Hamann. Exerzierstraße 8._ f82:' Geschäftseröffnung. Jl nf v Rixdorf, . L.UIZ| Iitgerstr. 7S. Spezialgeschäft für Weine, Liköre u. Spirituosen ütr�e" Zigarrenverkaut.Maa"bcfflZ" großhandla. Schliefen u. Co. z. billigsten Preisen z. Verlaus. Kostproben gratis. leßeröltnet! Wjsgfs leneröllßet! Serlinerstraße 18—10 Ode Reulerstraße. Herren- nnd Knabengarderobe, fertig und nach Maß, empsehle dem geehrlen Publikum, da viele Partie- Posten zu sehr billigen Preisen. ■SM" An zuge iowie Paletots"MB nach Maß(aus Resten) von 25 M. an. ' Zwei Anproben I~ Prinzip: 233®* Geringer Verdienst, groüer Umsatz. Möbel Polsterwaren Sofas, Matratzen, Garnituren, Bettstelleu. 215V* Otto Bornbusch, slSün 47 BergstralSe 47. Polsferwaren�n aus�igener Werkstaft. Cliarlollenburg. F. Kunsimann, nur Wallstr. 1 Uhren und Goldwaren. Großes l.agcr Reparaturen schnell und billig. innige Preise. 159«* c Redakteur: Haus Weber, Berlin, Mr den Inseratenteil verAntw.: Tß. Glocke, Verlin. Druck u, Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. VerlagSanstalt Paul Singer& Co., Berlin SVK,