Ur. 11. flbtnnments-Bedingungcn; NbonnementL. Preis pränumerando: »ierleljührl. 3.Z0 Mk, nionall.>,10 Mk�, wöchentlich LS Pfg. srei in» Hau?. einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntag?. »nnimer mit illusttierter Sonntags, Beilage„Die Reu««eil- 10 Pjg. Pojl- «bonnement: l,10 Mark pro Monat. eingetragen in die Post. Zeitung?. Preislist«. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich> Ungarn 3 Marl, für da? übrige Susland S Marl pro Monat. S3. Jahrg. vi« Tnl(rt1onS'6(bQI)r betrügt für die sechsgespaltene Kolonel- geile oder deren Raum*0 Psg., für politische und gewerkschastliche Vereins- und VersammIungS-Anzeigen 2ö Psg. ..Steine Snreigen", da? erste ssetl. gedruckte) Wort to Psg., jede? weitere «ort B Psg. Worte über 16 Buchslaben zählen sür zwei Worte. Inserate sür die nächste Nummer müssen bi? 5 Uhr nachmittag? in der Expedition abgegeben werden. Die Sxpedition ist an Wochen- tagen bi? 7 Uhr abends, an Sonn- und gesttagenbi? sUhr vorinillag? geöjliicl. CrfMlt il?U(k Illütt Doitlil. Verlinev VolKsblcrtk. Zentratorgan der rozialdcmokrati fcben Partei Deutfchtandd. Telegramm,«drefle: .SMlalltmtlirat Btrlli". Redahtion: 881. 68» Lindenstrasse 69. Kerniprecher:«in« IV. Nr. Sonntag» den 14. Januar 1906. Expedition: 881. 68» Lindenstrasse 69. iperuwrocher:«mt IV. Nr. 1984. Das Debüt des neuen preußischen Jnstizministers. Blasse Furcht hat die herrschenden Klassen ergriffen, seit- dem die Sozialdemokratie den festen Willen bekundet hat. in eine planmäßige Agitation gegen das preußische Drciklassen- Wahlsystem einzutreten. Die Angst, das Proletariat könnte sich den ihm gebührenden Anteil an der Landesgesetzgebung erringen, kommt nicht nur in der Presse zum Ausdruck. Auch von der Tribüne desselben Dreiklassenparlaments herab, auf das der Ansturm unternommen wird, erschallen laute Klagen über das unbotmäßige Proletariat, das die Aschenbrödel-Be- Handlung satt hat, das nicht länger die Rolle der Unterdrückten und Ausgebeuteten spielen will. Und da die geistigen Waffen versagen, versucht man es mit Gewalt. Der Sozial demokratie. die mit gesetzlich erlaubten Mitteln das allgemeine gleiche direkte und geheiinc Wahlrecht er- kämpfen will, soll mit G e w a l t gegenübergetreten werden, die herrschenden Klassen wollen, so lange sie noch im Besitze der Macht sind, diese ihre Macht in der rücksichtslosesten Weise mißbrauchen, um die Sozialdemokratie niederzuknütteln. Eines der hauptfächlichsten Machtmittel der Staatsgewalt ist die Justiz. Wohl steht die Justiz heute schon im Dienste der herrschenden Klassen, wohl haben wir heute schon eine Klassenjustiz in des Wortes vollster Be- deutung. Aber den Machthaber» in Preußen genügt das noch nicht, sie wollen die Justiz völlig zur Dienerin einer bestimmten politischen Richtung machen. Ein Urteil, wie es jüngst in Breslau ergangen ist, ein Urteil, das das freie Wort mit einem Jahre Gefängnis bestraft, ruft bei den Massen des Volkes gerechte Empörung und Entrüstung hervor. Die konservativen Vertreter des preußischen Landtags dagegen, die Elemente, die sich selbst fort und fort als staats- erhaltend anpreisen, billigen solche ungeheuerlichen Urteile. In ihrer Kurzsichtigkeit begreifen sie gar nicht, tvie siaatszerstörend es Wirten muß, wenn das Zutrauen zur Rechtsprechung mehr und mehr schwindet. Der konservative Redner Frhr. v. E r f f a war es, der— offensichtlich auf Bestellung— bei der Etatsberatung, die am gestrigen Sonnabend im Äbgeordnetcnhause begann, die Justiz zu diskreditieren sich abmühte. Herrn v. Erffa gefällt die Agitation der Sozialdemokratie nicht, er nennt sie schamlos. Das kann uns höchst gleichgültig sein. Die Nervosität, die sich der konservativen Scharfmacher bemächtigt hat. ist für uns ein Zeichen, daß wir auf dem rechten Wege sind. Solchen politischen Gewaltmenschen, die die gerechten Forde- rungen der Arbeiterklasse mit dem Rufe nach dem Staats- anwalte beantworten, fühlen wir uns noch tausendmal über- legen. Auch nicht die geringste Mühe gab sich der konservative Wortführer, die Ursachen der Erregung zu erforschen. von der die breitesten Massen in Preußen ergriffen sind. Daß eine Klasse der Bevölkerung, die von der Gesetzgebung ausgeschlossen ist, die. obwohl an Zahl die weit- aus stärkste, doch rechtlos dasteht, mit dem Augenblick, wo sie ihre Lage erkannt, von dem Streben nach Erringung der politischen Macht beseelt wird, das sollte doch selbst ein konservativer Politiker einsehen. Herr v. Erffa aber und seine Freunde besitzen nicht so- viel Einsicht. Allen Ernstes fordern sie, daß gegen Preß- sünder noch schärfer als bisher vorgegangen wird. Wer das allgemeine gleiche Wahlrecht für Preußen fordert, dem soll der Prozeß gemacht werden wegen Landesverrates oder wegen Aufreizung zu Gewalttätigkeiten. GlaubtHcrr v. Erffa wirklich, daß es auch nur einen einzigen Sozialdemokraten gibt, der sich durch Strafandrohungen abhalten läßt, das zu tun, was im Interesse der Arbeiterklasse, im Interesse der Gesamtheit, im Interesse eines wahren Kulturfortschrittes notwendig ist? Nein, die Sozialdemokratie weiß, daß sie für eine gerechte Sache kämpft; ihre Waffe ist das Gesetz. Nicht sie ist cS. die sich gegen das Gesetz auflehnt, sondern ihre Gegner sind eS, Männer vom Schlage der Erffa und Konsorten, die die durch die Verfassung gewährleistete Preßfreiheit mit dem abgebrauchten Schlagwort„Preßfrechheit" beseitigen zu können, die die Richter auffordern zu dürfen glauben, ihre durch die Verfassung garantierte Unabhängigkeit zu vergeffen und den Scharfmachern Henkersdicnste zu leisten. Mag Herr v. Erffa auch für den Augenblick triumphieren, in absehbarer Zeit wird das Verhalten der Sozialdemokratie ihn über die Richtigkeit des Satzes belehren, daß die Gesetzlichkeit tötet._ Die konservativen Scharfmachereien gaben dem neuen Justtzminister Dr. B e s e l e r das Signal, dem Lande feine Pläne zu offenbaren. Herr Beseler rühmt sich. daß er von jeher das Verhalten der Sozialdcmo- kratie auf das sorgfältigste beobachtet hat! Von neuen Ausnahmegesetzen will er nichts wissen, wohl aber will er auf dem Verwaltungswege dafür sorgen, daß die Möglichkeit gegeben ist,„der Tat die Strafe auf dem Fuße folgen zu lassen!" Mit anderen Worten: Herr Beseler tvird die Staatsanwälte anweisen, möglichst streng gegen die Sozialdemokratie vorzugehen. Wo nur immer in einer Versammlung ein freies Wort gesprochen, wo nur immer in einer sozialdemokratischen Zeitung die Wahr- hcit in»ncht ganz vorsichtigen Worten gepredigt wird, soll sofort der Staatsanwalt in Bewegung gesetzt werden. So wird, wenn auch auf dem Papier ein Aus- l nahmegesctz gegen die Sozialdemokratie nicht besteht, doch in ' der Praxis die stärkste Partei Preußens unter ein Aus- nahmcgesetz gestellt sein. Der Grundsatz des zweierlei Rechts, den Herr Schönstedt gepredigt, wird auch unter seinem Nach- folger zur Geltung kommen. Wir glauben nicht fehlzugehen in der Annahme, daß eine Anweisung an die Staatsanwälte im Sinne der Ausführungen des Ministers bereits ergangen ist oder doch in Bälde ergehen wird. Beseler folgt damit nur den Spuren Schönstedts, der bekanntlich auch zu wiederholten Malen die Erhebung von An- klagen gegen sozialdemokratische Schriftsteller verfiigt hat. Formell ist der Justizminister dazu zweifellos im Recht. Aber im Juteresse des Ansehens der Gerichte müßte jedes derartige Eingreifen streng vermieden werden: denn es ist menschlich nur allzu erklärlich, daß nunmehr Staatsanwälte, die schnell Karriere machen»vollen, eine förmliche Jagd auf Acußerungen anstellen werden, die möglichertveise eine Ver- urteilung zur Folge haben könnten. Und noch ein anderes kommt in Betracht, das ist die Beeinflussung der Gerichte. Zwar erklärte der Justiz- minister ausdrücklich, daß die Richter frei und unabhängig sind und daß er es streng vermeide, eine Beeinflussung der Rechtsprechung auszuüben. Aber, daß die von ihm nicht ge- wollten Folgen schließlich doch eintreten, das kann er nicht verhindern. Wie nach den Attentaten von 1878 ganz harmlose Aeußerungen als„Majestätsbeleidigung" ausgelegt und streng geahndet wurden, wie nach der bekannten Rede des deuffchen Kaisers anläßlich der Sedanfeier im Jahre 1895 die über sozialdemokratische Preßsünder verhängten Strafen eine erschreckende Höhe annahmen, so wird es auch jetzt wieder voraussichtlich eine Flut von Anklagen und Verurteilungen regnen. Darüber geben wir uns durchaus keinen Illusionen hin. Aber das kann und darf unsere Haltung in keiner Weise beeinflussen. Einzelne Personen werden als Märtyrer der guten Sache dem neuesten Kurse zum Opfer fallen, die sozialdemokratische Bewegung aber läßt sich nicht niederknütteln, sie wird nach wie vor über ihre Gegner triumphieren. Und warum diese Nervosität der herrschenden Klassen? Einzig und allein aus Furcht, die Sozialdemokratie könnte Bresche legen in den Wall des Dreiklassenwahlrechtö und die Macht, die die bürgerlichen Parteien zu Unrecht besitzen, teil- weise für sich erobern. Wäre auch nur ein Funken von Gefühl für Recht und Gerechtigkeit im Drei- klassenparlament vorhanden, bann hätte mit aller Schärfe gegen die Absichten der Regierung und der Konservativen Stellung genommen werden müssen. Und was erlebten wir statt dessen? Der nationalltberale Redner. Ab- geordneter Dr. Friedbcrg, der unmittelbar nach dem Minister zu Worte kam, ging weder auf dessen, noch auf des konservativen Redners Acußerungen ein. Der Führer des weiblichen Flügels des Freisinns, Herr Abg. Brömel, forderte zwar das allgemeine, direkte, gleiche und geheime Wahlrecht, aber er konnte es sich nicht verkneifen, in demselben Atemzuge über die„lärmenden Demonstrationen in Volksversammlungen" und über die„maßlosen Hctzartikel" der Sozialdemokratie ein wehleidiges Klagelied anzustimmen. Also nicht einmal Protest- Versammlungen soll die Sozialdemokratie abhalten, nicht ein- mal in ihrer Presie soll sie das allgemeine, gleiche, direkte und geheinie Wahlrecht fordern? Ja, was in aller Welt soll sie denn sonst tun? Soll sie vielleicht abivarten, bis die preußische Regierung oder der preußische Landtag aus freien Stücken sich zu einer gerechten Wahlreform, ent- schließt? Dann könnte sie bis auf den Sankt Nimmerleinstag warten. Nein, wenn irgend etwas, so hat die Debatte im Ab- geordnctenhause von neuem den Beweis dafür erbracht, daß die Arbeiterklasse in ihrem Kampfe gegen das Drciklassen- wahlunrecht auf sich allein angewiesen ist. Auch das Zentrum. die Partei, die angeblich so ivacker für Wahrheit, Freiheit und Recht kämpft, tut nichts zur Be- seitigung des den preußischen Arbeitern zugefügten Unrechtes. Ihr Redner, der Abg. Herold, will nicht einmal von einer gerechten Einteilung der Landtagswahlkreise etwas wissen. So sieht der Gerechtigkeitssinn der im Reiche führenden Partei aus. Um so mehr wird die Sozialdemokratie sich ihrer Pflicht bewußt sein. Mit den Waffen des Geistes wird sie die Arbeiterklasse belehrest � er ihre Rechtlosigkeit, wird sie ihr die Augen darüber öffnx welche Pläne ihre Feinde im Schilde sichren und wie sie ihre Herrschaft mißbrauchen. Der preußische Landtag, der uns schon so oft Material gegen sich selbst ge- liefert hat, hat uns auch durch die neueste Debatte wieder eine Waffe in die Hand gegeben, die— richtig ge- braucht— mit zum Sturze des Dreiklassenlvahl-Unrechts in Preußen beitragen wird._ Die Revolution in Rußland. Aus dem Kaukasus. Petersburg, 12. Januar, i Meldung der Petersburger Telegraphen- Agentur.) Der am 12. Dezember über Batum verhängte BelagerungS- zustand dauert fort. Die Lokalblätter unterliegen der Zensur, der Bahnverkehr ist eingestellt. Ans KraSnojarSk sind, nachdem der telegraphische Verkehr seit vorgesteni wiederhergestellt ist, endlich eine grotze Anzahl ver- spätcter Meldungen eingegangen. Danach bemächtigten sich Meuterer am 2t. Dezember mit bewaffneter Hand der staatlichen und privaten Druckereien. Am 22. Dezember fand eine große revolutionäre Kundgebung statt, bei welcher mit Dolchen be- waffnete Schüler an der Spitze des Zuges marschierten. Ihnen folgte ein Bataillon Aufständischer mit Gewehren. Am 23. Dezember bildeten die Meuterer eine Bürger- gardc, am 28. Dezember drang eine bewaffnete Bande in oa-Z Polizeibureau, entwaffnete die Polizisten und bemächttgte sich der im Bureau befindlichen Waffen. Am 7. Januar traf endlich au§ der Mandschurei eine Abteilung des in KrasiiojarSk garnisonierenden Regiments ein; dank der Ankunft der Truppen wurde die Ruhe wiederhergestellt.jz Uhr.> Nachmittag 3 Uhr: Die Zanbcrfiöte. Montag: Die lustigen Weiber von Windsor.(Ansang 7lla Uhr.) Dienstag: Die Schützenliefel. Mittwoch: D:e Schützenliesel. Nachmittags 3 Uhr: Schlaräsiculand. Donnerstag': Der Postiiloii von Lvnjnmcan.(Anfang 7'l„ Uhr.) Freitag: Die Schützenliesel. Sonnabend: Die Schützenliesel. Nächmittag 3 Uhr: Wallensteins Tod. Sonntag: Die Schntzciiiicscl. Nocbmjttaas 3 Uhr: Undine. Montag: Die Schützenliesel. PORZELLAN weis» mit kleinen Fehlern Speiseteller fiachl 3,«er 1 7 fu Dessertteller IQpr. Kompotteller 7, i-l«w 4pr. Terrinen 1.15, 1.30 Kartoffelschüsseln 65 pt Saucieren 45 pr. Salatieren 1 2, 22, 35, 45 n Bratenschüsseln ovai 25 b. 70 pr. Bratenschüsseln ruod 40 pc Kaffeekannen 45 pr. Teekannen 38 pc Milchtöpfe 8, 1 2 pc Kuchenteller IOpc Tassen 8, 15, 20, 25 pc TaSSen dünn« PorzeUan2 3, 30 PC Tassen ÄS3" 25, 28 pc Mr"50"" 40*« 850m*, Französische Tafelservices m grosser Auswahl Französische T assen 85 Pf. bis 6 im. dekoriert Butterdosen 48 pc v. 1.05 Eierservices 85 pc Kuchenteller 55, 85 pc 1.40 Ess-Services�der70pr., I.10 Satztöpfe 6 st, 1 ,1 5, 1.30, 1.65 TaSSen folddekoriert 22, 38 PC Tassen bunt 28, 60 pc Kaffeeservices rar 6 Person» 2.40 b. 1 2,75 Kaffee- u. Teeservices fürnPersonen J 25 b_"J g.SQ Tafelservices Mr- 16.50, 21,23, 36-dk. SrT.�e"-30, 36, 42, 50, 54«.«. Butterdosen e-pr«-« 25 pc Bierkannen gepr.38, 45, 55 pc Käseglocken gepr. 38, 45 pc Likörgläser gepre«t 6pc � Obstschalen gepresst 30 pc Salatschalen b. 38 pc Kompottellergepre..t6 pc Wassergläser 5, 6, 8 pc Bowlen 10.50 Likörgläser ges-rara-n 1 5 pc Portweingläser geschua. 20 pc Rotweingläser g..ehiiflen 24 pc Wasserflasche 45,70,85 pc getcbliaen Bierkrüge gelb 35 PC, bunt 65 PC T rinkgarnitur„Schleifenmuster" Rot-uWeissweinglas 30 pc Portweingläser 23 pc Likörgläser 25 pc Bowlengläser 38 pc Champagnerkelche Biertulpen Selterbecher Bieru Wasserbecher 38 pc 38 pc 23 pc 23 pc STEIN HUT Salatieren? stuck 1«k. Kaffeebecher otift 10, 1 2 pc Ascheschalen 5 pc Pastetennäpfchen 7 pc Waschbecken 45 pc Wasserkrüge 43, 95 pc Zahnbüretenschalen IOpc Tafelservices™r Zahnbürstendosen 25 pc Würstchendosen 1,20, 1.50 Leuchter 1 8 u. 23 pc Butterdosen 23 pc T assen farbig 1 2 pc Heringskasten 1.10«k, Sardinendosen 95 pc » Personen 7 Mk,, 6.50 Mk., ,2 Personen 1 8.50 Mk. 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Petroleumöfen 9.50, 1 1.50 Fleischhackmaschinen 3 Gr. 2,85 b. 5 Mk. Messerputzmaschinen 6.75 Reibemaschinen 1«k.. 1.40 Wirtschafts wagen 1.752.50 Wäschemangeln 42.50 b. 54«k. Waschmaschinen 46«k. Schirmständer Stahlspähne Pureepressen Wärmflaschen Leibwärmer Kochteller Asbest Küchendosen Brotbüchsen 3 Gr. 1.40 b. 1.35 Wäschetrockner 1.50 Brotkörbe lacw»« 35 pc Gläserteller 8pc 2.50 S Pack 50 PC 90 pc 1.85, 2 Mk. 1.10, 1.25 1 0 pc 30 pc U. Schrubber z Gr. 30 b. 40 pc Kleiderbürsten c�.50pf.b.1.50 Haarbürsten 3 Gr. 50pr.b.1.50 T eppichkehrmaschinen 9 Mk. b. 1 3.50 Polierbürsten 75 pc Spülbürstenbleche 1«k. 2«k. Kaffeemühlen 2.30 b. 4.25 T abletts 4 Gr. 1 ,35 b. 2.65 Putztücher 20 pc Putz- u. Wichskasten 43, 90 pc Handtuchhalter 2.50 Waschbretter 50, 55 pc Flaschenkorken 3 pc Serviettenringe 8 pc Kaffeeservice 4teiiig 7.25, 7.50 Kaffee-«. Teeservice 1 1.50 T ee-Service mit tass» 9«k. Teekannen 2.60, 3.40 Saftkannen 1.50 Salatschüsseln®. Besteck 3.75 T ortenplatten 2.60 Brotkörbe 90 pc Kakesdosen 90 pc 'HerantwortlicherAedÄteur: HanSWeber. Berlind Für den Inseratenteil verantw. 1 TH. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag'.Vorwärts Buchdruckern u. Berlagsanstalt Paul Singer Lr Co.. Berlin LW. 23.1«�, 2. Ktilllge des LorMs" Kerlitttt NsIksdlM Wirtschaftlicher Wochenbericht.. Berlin, den 13. Januar 1306. Bater Staat als Unternehmer. Mit einem gewissen nicht unberechtigten Interesse sieht man den jährlichen Nachweisungen über die NechmingSergebnisse der staatlichen Berg-, Hütten- und Salinenwerke entgegen. Vom Volkswirtschaft- lichen und sozialpolitischen Standpunkt aus ist es jedenfalls von Bedeutung, welches Urteil Vater Staat als Arbeitgeber heraus- fordert. Obwohl man, vielfach mit Recht, dem Staat als Unter- nehmer nur sehr mangelhaste industrielle Fähigkeiten zuerkennt, wenigstens insoweit eine bewegliche, allen technischen Fortschritten leicht sich akkomodicrende Verwaltung in Betracht kommt, fordert die plusmachende Tüchtigkeit des Fiskus volle Anerkennung heraus, ivenn man als größte kaufmännische Fähigkeit jene gelten lassen will, welche einen ausgesprochenen Stich ins Srrauchrittertümliche hat. Vater Staat ist kein guter Lohnzahler, als Arbeitgeber erbringt er mindestens nicht den Beweis, daß Deutschland an der Spitze der Sozialreform marschiert. Insgesamt beschäftigte der Staat im Jahre 1901 in öt industriellen Anlagen 82518 Arbeiter, gegen 80 097 Arbeiter in derselben Anzahl Werke im Jahre 1903 und 77 064 Arbeiter in 70 Anlagen im Jahre 1902. Die Ueberschüsse der Staatswerke in den letzten 10 Jahren illustriert folgende Zusammenstellung: Ueberschüsse überhaupt Arbiter M. M. 1895... 19 440106 300 96... 23 084 868 372 97... 26 672 539 415 98... 30 053 466 449 99... 37 261 782 SZZ 1900... 47 056 859 647 Ol.,. 41 273 138 551 02... 33970279 440 03... 24 272 541 303 04... 27 659 200 335 Der gutherzige Arbeitgeber, so sich nennt Vater Staat, hat also km einzelnen Jahre durchschnittlich aus jedem der beschäftigten Arbeiter einen Ueberschuß herausgeschunden, der nahe an den Lohn heranreicht, den man einzelnen Arbeiterkategorien gnädigst— gewährte. Augenscheinlich hat sich das Verhältnis in den letzten Jahren aber wieder gebessert. Vergnüglich schmunzelnd würden der Btinister für Handel und Gewerbe und sein Kollege von den Finanzen über solche Meinungsäußerung guittieren, wären wir so schnell fertig mit dem Urteil. Die bescheidenere Mehrwertquote rührt daher, daß Summen auS den Erträgnissen für Neu- und Umbauten verwendet wurden. Bei solcher Praxis schmelzen natürlich die Ueberschüsse zu- sammen und der hl. FiSkus erscheint gestärkt in einer Tugend, die seinem Wesem doch so feindselig gegenübersteht. Hierzu ein Muster- beispiel: Im gesamten fiskalischen Bergbau waren 1904 beschäftigt 76 773 Personen. Die Einnahmen der Bergwerke belicfen sich auf 170 624 914,63 M. für Produkte und aus 5 728 306,22 M. aus Pachtgeldern zc., insgesamt 176 353 220,85 M. Dieser Summe steht eine Gesamtausgabc von 152 107 038 M. gegenüber, danach entfiele auf den Kopf der Belegschaftsmitglieder ein Reingewinn von rund 313 M. Nun ist aber in der Ausgabe eine Summe von 6 325 024,36 M. für Neu- und Erweiterungsbauten enthalten. Schaltet man dies« aus und verrechnet lediglich die Einnahme aus Produkten, so ergibt sich pro Kopf der Beschäftigten ein Gewinn von 331 M. Stellt man jedoch die Gesamteinnahme in Berechnung, dann ergibt sich ei» Ueberschuß von 453 M. In der Ausgabe sind weiter noch für Unterhaltung der Gebäude:c. 3 558 727 M. eingesetzt, außerdem liliter Position: Abgaben, Grundentschädigungen und Landerwerb 0536 318,24 M. Es sind also zweifellos viele Millionen Mark aus Berriebscrgebnissen zu Neuerwerbungen verwendet worden. So kommt Vater Staat in den falschen Verdacht, in seiner Mehrwert- schaffenden Fähigkeit nachgelassen zu haben. Mit den von ihm gezahlten Löhnen kann Vater Staat nun erst gar nicht paradieren. Hier dazu eine ganz interessante Zusammen- stcllung. Es betrugen: Im Jahre 1890 standen die Löhne iin Saargebiet höher als iin Ruhrrevier. Seitdem ist das Bild aber gründlich verändert. Die Saargruben sind Staatswerke und auf deu Saarwerken standen iin Jahre 1904 die JahreSlöhne um III Mark hinter den Löhnen zurück, die das Privatunternehmertum im Ruhrrevier zahlte, ja die begnadeten Staatsknappen verdienten im Jahre 1904 noch 17 M. weniger als 15 Jahre vorher. Wenn die für das 1. bis 3. Quartal angegebene Steigerung der Tageslöhne für unterirdisch Beschäftigte stabil bliebe und sich auf alle Bergarbeiter erstreckte, dann würde in 1905 gerade ivieder der Jahresdurchschnittslohn von 1890 erreicht. Vielleicht bringt es der Handelsnnn ister fertig trotzdem nachzuweisen, daß sich die soziale Lage der Kohlengräber im Staatsdienste gehoben hat bei niedrigeren Löhnen und euorm verteuerter Lebenshaltung. Als Aequivalent für die aus- gebliebenen Lohnerhöhungen find den Saargrubensklaven die Staats- ürgerrechte beschnitten worden, daß kein Fetzchen davon übrig blieb. Damit den Lohnsklaven nichts Böses geschehe, durften sie nur unter Aufficht an der Wahlurne erscheinen. Was der Staat aus den sorgsam behüteten Mehrwertschaffem herauszuholen verstand, zeigt diese Tabelle: Die Produktion ergab pro Kopf der Beschäftigten bei ES sind verschiedentlich ganz erhebliche Wertsteigerungen pro Kopf erzielt worden, da wäre eine stärkere Lohnheraufsetzung wohl am Platze gewesen. Man weih nicht, zu welchem Zweck, will man nicht die Absicht der Täuschung voraussetzen, ist der dein Abgrordneteuhause vor- gelegte Rechuungsbericht abschließend mit einer als„Nachweisimg" beuamseten Zusammenstellung geschmückt, durch welche angeblich die Arbeitsleistung dargestellt werden soll. Diese Zusammenstellung sielst im Auszuge so auS: Die Jahresleistung eines Arbeiters betrug Für die Saargruben wird hier allerdings für 1904 gegenüber 1003 eine um 1 Tonne höhere Jahresleistung angegeben,' aber die Ziffer stimmt nicht. Wie aus unserer Aufstellung hervorgeht, betrug pro Kopf das geleistete Mehr bei Steinkohlen 2,7 Tonnen und bei Braunkohlen 51 Tonnen. Bei den amtlichen Berechnungen Ivird, ganz abgesehen von der Erschwerung der Produktion bei dem Fort- schreiten des Kohlenabaues, die Nebenprodnktion und die Neubau- und Vorrichtungsarbeit gar nicht oder nur mangelhaft berücksichtigt. Die gesamte Belegschaft wird auf die Kohlenproduktion verrechnet, wo« durch sich dann bei größeren Neubauten und Vorrichtungsarbeiten, Erweiterung der Nebenproduktion ec. natürlich ein für die Arbeiter ungünstiges Bild ergibt. Mit nach solcher Art frisierten Tabellen laiin man die schlecht gelohnten Knappen sicher nicht zufriedenstellen. Bater Staat als Kunde. Einer der besten Kunden für die Montanindustrie ist der Staat. Die Bedürfnisse dieses Kunden an Brennmaterialien, Eisen und Stahl find für die Industrie von großer Bedeutung. In der Hauptsache kommt dabei die Eisenbahn als Konsumentin in Betracht. Neben bedeutenden Quantitäten an Kohlen, verschleißt der Betrieb alljährlich einen gewissen Prozentsatz des rollenden Materials sowohl, als auch des Unterbaues, Schienen, Schwellen. Achsen, Räder. Wagen usw. müssen ausgewechselt werden. Der industrielle Aus- schwung in Deutschland verlangt aber auch gebieterisch nach AuS- dehnung und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse. Nach dem für 1906 aufgestellten Etat hat die Eisenbahnverwaltung diesmal dem Drängen nach Ausbau des Eisenbahnnetzes durch Jnaussichtnahme umfangreicher Neubauten etwas Rechnung getragen. Es sind im Etat vorgesehen: Menge in Tonnen 1905 1906 Kohlen, Koks. Briketts... 7 489130 8 214 000 Eisenmaterialien..... 406 075 418 200 Die Gesamtaufwendungen sind im EtatSjahr um rund 21 Millionen Mark höher augesetzt, akS die Ergebnisse des Bor- jahreS ausweisen. Das Extraordinarium stellt den Ausbau von 10 eingleisigen zu mehrgleisigen Strecken in Aussicht. 45 Millionen Mark sind zur Vermehrung der Betriebsmittel der preußischen Staatsbahnen vor- gesehen. Das rollende Material soll um 185 Lokomotiven. 620 Personenwagen und 4100 Gepäck- und Güterivagen Bermehrimg finden. 75 Millionen Mark sollen aufgewendet werden zur Er- Neuerung abgeiiutzter Betriebsmittel. Demnach würden 570 Loko- motiven,' 750 Personenwagen und 8000 Gepäck- und Güterwagen ausrangiert. In der Nebenbahnvorlage sind zur Vermehrung der Betriebs- mittel 100 Millionen Mark und für Ausbau eingleisiger Strecken in mehrgleisige 50 Millionen Mark eingestellt. Hicrimt soll erreicht werden, die VerkehrSbedurfnisse schneller zu befriedigen, als das allein mit den etatsmäßigc» Mitteln sich erreichen läßt. Die wichtigen, viel von Schnellzügen benutzten Strecken sollen mit besonders schwerem Unterbau versehen lverden. Die eingesetzten Preise übersteigen durchgängig die Preise der vorjährigen Ergebnisse, bei Schienen um 83 Pf. pro Tonne und bei Kleineisenzeug um 13,41 M. pro Tonne. Die Kosten für Fahrzeuge sind veranschlagt: 570 Lokomotiven 34 Mllionen Mark, 750 Personen- wagen 12.3 Millionen Mark und 8000 Gepäckwagen 23,7 Millionen Mark. Aus den Mitteln dcS Zentralfonds sind vorgesehen 8'/, Millionen Mark für elektrische Sicherungsanlagen, 15 Millionen Mar! für Her- stellung von schlverem Oberbau. Für die Eisenindustrie bedeuten die hiernach in Aussicht stehenden Aufträge einen nicht zu unterschätzenden Arveitsstock. Daß der Staat gerade jetzt ziemlich bedeutende Aufträge ankündigt, mag der Konjunktur einige Stabilität verleihen, aber der Rückschlag wird nicht ausbleiben und vielleicht in wenigen Monaten können die Ab- nehmer bedeutend günstigere Preise erlangen. D. Klus Induftm und ftandd. Bon der Börse. Nach einer Aeußerung des FinanzmiuisterS ist der politische Horizont nicht ohne Wolken.— Diese Wolken verdunkelten zuweilen auch den Börseuhimmel. � Tendcnzlosigkeit herrschte in der letzten Woche. Bald lähmte die Angst über die eventuell aus der Marokko-Konfcrcrciiz entstehenden Komplikationen ein Aufwärtsbewegen der Kurse, bald stellte sich die Wirkung der auS allen Richtungen ertönenden Friedensschalmeien in Form einer gelinden Kurssteigerung ein. Während einerseits daS veröffentlichte Weißbuch mit seinen Kundgebungen für den Frieden dazu beitrug. die Stimmung etwa? zu befestigen, hinterließ der am DienStag veröffentlichte ReichSbankausweiL einen mehr ernüchternden Eindruck. Der Nolenumlauf ist immer noch ei» sehr hoher, es bleiben noch 152,7 Millionen in der Steuerpflicht, so daß diejenige», welche für die nächsten Tage schon bestimmt mit einer Diskontherabsetzung rechneten, eine starke Enttäuschung erlitten. Jedenfalls dürste aus Grund der auf dem Geldmarkte herrschenden Flüssigkeit die ersehnte Erinäßiguug dcS Reichsbanksatzes in der nächsten Zeit eintreten, so daß sich alsdann der Spekulation wieder ein größeres Feld bietet. Inzwischen bemühte sich der russische Finanzmiuister. Herr Kokowzew, den russischen Finanzen mit einer kleinen 300 Millionen Frank-Anleihe in Frankreich wieder eine festere Position zu geben. In Berlin faßte man es als günstiges Zeichen auf, daß Frank- reich« Finauzaristokratie sich bereit erklärte, gegen hohe PromsionS- sähe Rußland Kredit zu gewähren, wenn auch nicht in der erwünschten Höhe. Zwischendurch verlautete, daß Rußland zur Sicherheit die Einküufle einer Eisenbahn verpfänden wollte. Eine derartige Ver- Pfändung würde ein Eingriff in die Rechte der älteren Gläubiger des Zarenreiches und das denkbar ungünstigste Zeichen für den russischen Kredit sein. Reichs- und Staatsanleihen mußten im Anfange der Woche etwas nachgeben, haben sich in den letzten Tagen jedoch wieder erholt. Der Jndnstriemarkt hielt sich von größeren Schwankungen frei. Avancen folgten gewöhnlich gleich wieder Rückgänge. Der gestrige Tag brachte in Anbetracht der erhöhten Preise für Rohstoffe auf dem Moiitanmarkte verschieden« Ausbesserungen. Diese Preisaufbcsserniig dürfte, nach den vor fünf Jahren gemachten Er- rungen, nicht» weniger als ein günstiges Zeichen fein. Neberall Stimmungsmache-Politik. Die Macher auf dem Kohlen- und Eisenmarkt haben schon ordentlich Stimmung gemacht— für die Angst vor einer Matenalnot. Die Holzindustriellen schieben jetzt nach. Wie die„K. Ztg." berichtet, haben die rheinisch-westfälischen Holzindustriellen am Freitag beschlossen, den Preis für den Kubik- nreter Bauholz ab Rheinhafen sofort auf 43 und 45 M. festzusetzen. Den Abnehmern soll bekannt gegeben werden, daß in Bälde weitere Preishcraufsetzungen bevorstehen. Nun werden die Aufträge wohl nicht ausbleiben. Der Konkurs des Seidenhauscs Alfred Strunk u. Co., Erfurt, dessen Inhaber, Alfred Strunk, unter Mitnahme bc- deutender Barmittel— man spricht von 50 000 M.— flüchtig geworden ist, hat in der gesamten Geschäftswelt bedeutendes Aufsehen erregt. Bor etwa zwei Jahren erst war das Geschäft unter der Firma Alfred Strunk u. Co. von Alfred Strunk als Seiden- Haus eröffnet worden, und vor etwa einem halben Jahre führte Strunk auch Weiß- und Kurzwaren ein, womit er sein Seidenhaus in ein sogenanntes Sortiutentsgeschäft umwandelte. Zu- gleich ist übrigens auch fein Bruder, der Inhaber der Firma„Kre- selber Seider.haus Rudolf Strunk" in Görlitz flüchtig geworden. Bon der Schiffahrt. Die von der Hamburg-Amerika-Linic in Gemeinschaft mit deu Firmen Carlowitz u. Co. und Arnold Karbcrg u. Co. in Schanghai begründete Werft und Lagerhaus- Gesellschaft erklärt für das verflossene Geschäftsjahr eine Dividende von 13 Proz.— Die Hamburg-Amerika-Linie hat nunmehr auch die Besorgung der Geschäfte des Atlas-Dienstes, sd. h. der Linie zwischen New g)ork und Wcstindien), welche bisher durch die Firma Pim, Forwood u. ficllock in New Dork besorgt wurde, in eigene Regie übernommen.— Die Reedereiaktiengesellschaft von 1896 in Hainburg, die über fünf große Segler verfügt, übernimmt die Segel- schisfsreederei B. Wencke Söhne. Hierdurch wird die Flotte um sechzehn große Segler vergrößert.— Auf Grund der zwischen den Verwaltungen der Schlesischen Tampferkompagnie und der Bres- lauer Schiffahrts-Mticngesellschaft herbeigeführten Verständigung soll den im Monat Februar zusammentretenden Generalversamm- lungcn eine Verschmelzung der beiden Unternehmungen vorgeschlagen lverdem Die Fusion soll in der Weise durchgeführt werden, daß die Breslauer Schiffahrts-Aitiengesellschaft als Ganzes unter Aus- schlutz der Liquidation auf die Schlcsische Tampferkompagnie über- geht, letztere ihr Kapital um 1 520 000 M. erhöht, und die Aktionäre der Vrcslauer Schiffahrts-Aktiengesellschaft für je fünf ihrer Aktien mit Dividendenschein pro 1905/06 vier neue Aktien der Schlesischen Tampferkompagnie mit Dividendenberechtigung ab 1. Januar 1906 sowie eine Barvergütung von 5 Proz. 50 M. auf jede Aktie er- halten. Rheinisch-westfälischeS Elektrizitätswerk-Aktiengesellschaft. Wie dem„B. T." gemeldet wird, haben in den jüngsten Tagen in Berlin Verhandluimcn zwischen dem Elektrizitätslverk und den Vertretern der staatlichen und kommunalen Behörden Rheinland-Westfalens stattgefunden. Beraten wurde über eine etwaige finanzielle Bc- tciliguug der Behörden an dem Elektrizitätswerk sowie über den Abschluß fester Liefcrungsverträge zwischen den beiden an den Eitz- ungcn beteiligten«Gruppen. An der Börse am Sonnabend der- lautete nun, daß die Verhandlungen zu einem Scheitern des ganzen Projektes geführt haben. Organisierte Hansse. AuS New Orleans wird unterm 12. Januar gemeldet: In der gestrigen Sitzung der Vereinigung der Baumwollpflanzcr des Südens teilte der Vorsitzende des Aus- schusses mit, der Ausschuß sei einstimmig dafür, die Baumwollvor- reite zu halten, bis der Preis 15 Cents für das Pfund betrage; dem Ausschuß für die Bemessung der Anbaufläche solle vor- geschlagen werden, eine zehnprozcnrige Verringerung dieser Fläche zu empfehlen, sowie eine gleich große Verminderung der Ver- nie»du ii g von künstlichem Dünger. Die Konferenz nahm einstimmig einen Bericht an, der bestimmt, daß der noch vorhandene Teil der Baumwollernte zurückgehalten lverden solle, um den Preis von 15 Cents für gclvöhuliche und von 24 Cents für Sca-JSland-Baum- wolle zu erzielen, und daß i» jedem Staate ein aus Bankiers und Pflanzern gebildeter Ausschuß den Plan durchführen solle. Rückgang der Scgclschifsahrt. Die oldcnburgischcn Reeder gehen schon seit längerer Zeit mit dem Plane um, ihre sämtlichen größeren Segelschiffe nach und nach zu verkaufen. Die immer schärfer werdende Dampferkonkurvenz verdrängt die Segelschiffe langsam aus ihren Beschäftigungen. Sehr oft waren die Reeder gezwungen, ihre Schiffe unbeschäftigt liegen zu laffcn, da entweder überhaupt Mangel an geeigneten Frachten herrschte, oder nur solche Frachtraten zu erzielen waren, welche kaum die Unkosten deckten. Im verfloffenen Jahre ist unter der oldenburgischeu Segelflotte ganz besonders aufgeräumt worden; von 23 Schiffen mit 30 000 Netto-Registertonnen wurden 9 mit 8500 Zlegistertonnen verlauft. Unter den Käufern ist Norwegen am meisten vertreten; die Norweger können mit derartigen Schiffen immer noch Geschäfte machen. )Zus der Frauenbewegung. Pankow. Der hiesige Frauen- und Mädchen-BildungSvcrcin hält am Dienstag, den 16. Januar im Lokale des Herrn Großkurt. Berlinersträße lJcldschlößchcn) seine Mitgliederversammlung ab. Tagesordnung: Vortrag von Frau Jectze:..WaS müssen die Frauen von alter und neuer Weltanschauung wissen?" Diskussion. Anfang pünktlich 8'ch Uhr abends. Zahlreiches Erscheinen erwartet der Vorstand. Marieudorf. Die Versammlung des Frauen- und Mädchen- Bildungsvereins für Mariendorf und Umgegend findet nicht am 17.. sondern am Mittwoch, den 24. Januar, m Tempclhof bei Martin Müller, Berlinerstr. 41—42. abends 8 Uhr, statt. Herr Dr. PinkuS hält einen Vortrag über„Frauenkrankheit und Krebsleiden". Gäste, nur Frauen, haben Zutritt. Spandau. Der Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiter- klaffe hält am Dienstag, den 16. Januar, abends SM Uhr im Lokal von Bohle, Neumeisterstraße, seine Monatsversammlung ab. ES wird recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen der Mitglieder erwartet. Reinickendorf(Ost). Der Bildungsverein für Frauen und Mädchen hielt am 7. d. M. feine regelmäßige VereinSvcrsammlung ab. Herr KäSler hielt einen Bortrag über„Die Arbeiterinnen und die Fraucnfrage der Gegenwart". Dem Referat folgte eine leb- hafte Diskussion. Die nächste Versammlung findet DienStag, den 23. d. M. statt. Tagesordnung wird noch bekannt gegeben. Trcptow-Banmschulcnweg. Der hiesige Frauenbildungsverein hält in diesem Monat keine Mitgliederversammlung ab. Dagegen machen wir darauf aufmerksam, daß der genannte Verein am Sonnabend, den 20. Januar bei Spehr. Baumschulenweg, sein erstes Gründungsfest feiert. Wir bitten die Männer und Frauen von Treptow und Baumschulenwcg um ihre Beteiligung. DaS Fest- Programm ist so reichhaltig, daß jeder Teilnehmer auf eine genuß- reiche Unterhaltung rechnen kann. Frau Dr. Gradnauer wird unsere Gründungsfeier durch eine Festrede würdigen. Der Vorstand. Cfagegaugem Dmcfcrdmften. Et» Denkmal dem christlichen Holzarbeiterverdand au» Anlaß seiner Heldentalcn im Schreinerslrelt in Köln<905. 39 Seiten. Selbst, Verlag des Deuilchen HolzarbcilernerbandcS, Stuttgart. Das Blaubuch, Wochenjchriit von Dr. H. ylgcnstci» und Dr. A Kalt- host. 1. Jahrgang. Hell l. Einjelnummcr 30 Psemüg. Vierteljährlich 3,50 Mark. Deutsche Verlagsanstalt H. Ehbock, Berlin IV. 50. Miir den Julialt der Juierate übeniiniiiit die Reduktion dem Vnblikni» aeneniiber keinerlei Beraiiiwortiing. Hhcater. Sonntag, den 14. Januar. Freie Bolksbiihne. Sonntag, 14. Januar, nachm. S'/, Uhr: 5./6. Äblcilung im Metropol- Theater: Maria Magdalene. 14./lä. Zlbteilung im Carl Wcig- Theater: Amphitryon und Die Frage an das Schicksal. Neue freie Volksdiilnie. Sonn- tag, den 14. Januar, nachm. 3 Uhr: 3. Abteilung im Schiller- Theater: Crainqucbille, Die Bäuerin, Abschied vom Regiment. S. Abteilung im Schiller-Theater O.: Nora. Nachmittags Si'/z Uhr: 8. Abteiig. im Neuen Theater: Morgenröte. 1. Abteilung im Deutschen Theater: Der Kausmann von Venedig. Ansang Tl, Uhr: Opernhaus. Tannhäuser und der Sängerkrieg aus der Wartburg (Ans. 7 Uhr.) Montag: Undine. Schauspielhaus. Macbeth. Montag: Der Schwur der Treue. Neues Opern- Theater. Doktor Klaus. Montag: Mignon. Deutsches. Eine florentinische Tra- gödie.— Der heilige Brunnen. — Der Herr Kommissär. Montag:' Der Kaufmann von Venedig. Berliner. Gastspiel des Theaters des Westens: Die Fledermaus. Nachmittags 3 Uhr: Hamlet. Montag: Kcan. Neues. Ein Sommcrnachtstraum. Montag: Dieselbe Vorstellung. Weste». Schützenliesel. Nachm. 3 Uhr: Die Zauberflöte. Montag: Die lustigen Weiber von Windsor. Lessing. Die Wildente. Nachmittags 3 Uhr: Die Weber. Anfang 8 Uhr: Schiller«».«Wnllner-Thealer.) Zwei glückliche Tage. Nachmittags 3 Uhr: Nora. Montag: lieber unsere Kraft. I.Teil. Schiller X. fFriedrich Wildctm- städtisches Theater). Der Veilchen- sresser. Nachm. 3 Uhr: Crainqucbille. Die Bäuerin. Abschied vom Regiment. Montag: Nora. Kleines. Hidalla. Nachmittags 3 Uhr: Nachtasyl. Montag; Ghetto. Komische Oper. HossmannS Er- Zählungen. Nachmittags 3 Uhr: Die Boheme. Montag: Der Corregidor. Residenz. Der Prinzgemahl. Nachmittags 3 Uhr: Herkulespillen. Montag: Der Prinzgemahl. Tri»»»». Die Wetterfahne. Nachmittags 3 Uhr: Die herbe Frucht. Montag: Die Wettersahne. LustsPietliauS. Der Weg zur Hölle. Nachmittags 3 Uhr: In Behand- lung. Montag: Der Weg zur Hölle. Thalia. Bis früh um Fünse. Nachmittags 3 Uhr: DerHochtourist. Montag: Bis früh um Fünse. Carl Weift. Die lebende Brücke aus Kuba. Montag: Dieselbe Vorstellung. Zentral. Das süjze Mädel. Nachmittags 3 Uhr: Der Bettel- student. Montag: Der Zigeunerbaron. Luisen. Die lustigen Weiber von Windsor. Nachmittags 3 Uhr: Die Waise auS Lowood. Montag: Der Kausmann von Venedig. Dentsch-Amerikanisches. Er und Ich. Nachm. 3 Uhr: Uebern großen Teich. Montag: Er und Ich. Metropol. Aus ins Metropol. Montag; Dieselbe Vorstellung. Kasino. Die goldene Brücke. Nachmittags 4 Uhr: Das Opser- lamm. Montag: Die goldene Brücke. Slpollo. Prinzeß Rosine. Speziali- täten. Nachmittags 3 Uhr: Berliner Luft. Montag: Prinzeß Rosine. Spe- zialitäten. Herrufeld. Familientag im Hause Prellstein. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wintergarten. Otto Remter.— Spezialitäten. Belle-Zlllinuee. Der grüne Teufel. Spezialitäten. Nachmittags 3 Uhr: Der grüne Teufel. Montag: Dieselbe Vorstellung. Walhalla. Nach Afrika, nach Ka- merun. Montag: Dieselbe Vorstellung. FolieS Cnprice. Soll und Haben. Nach dem Zapfenstreich. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reiclishalle». Stettiner Sänger. Passage. Spezialitäten. Hr»»in. Tanlenstraftr 48/10. Abends 8 Uhr: Am Golf von Neapel. Montag: Dieselbe Vorstellung. Sternwarte, Jnvalidenstr. 1 57/62. Täglich geöslnel von 7 bis 1 Uhr. Heues Thealer. Anfang?>/, Uhr. Lin Lommenlselltztrsum. Montag: llin Sommeenaohtstrsum. Dienstag: l-isbe�Isuts(Ämants). Mittwoch: ein Sommernselitstrsum. Kleines Thealer. Nachmittags 3 Uhr: Abends 8 Uhr: Hidalla. Montag; Ghetto. Lustspielhaus. Nachmittags 3 Uhr: Ii» Rtehandliiiix. Abends 8 Uhr: Der Weg zur HUIIe. Komische Oper. Friedrichstr. 104/104». Sonntag, den 14. Jan., nachm. 3 Uhr, bei ennäßigten Preisen: ]>ie Boheme. Abends 8 Uhr: Hofsmonns Erzählungen. Montag zum erstenmal: Ose Corregidor. Zentral-Theater (Operette). Nachmittags 3 Uhr: Ter Bettelstudent. 8 U h r: DaS siifte Mädel. Luisen-Thealer Nachmittags: Die Waise aus Lowood. Abends: Die lustigeg Weiher von Windsor. Montag: Der Kausmann v. Venedig. Dienstag: Die lustigen Weiber von Windsor. Mittwoch: Der Kaufmann von Venedig. Donnerstag: Der Störenfried. Die Dienstboten. treitag zum erstenmal: Pension öller. Residenz-Tlieater. Direktion: Richard Hieran der. Ansang 8 Uhr. Heute und folgende Tage 8 Uhr: Der Prinzgemahl. Sattrischer Schwank in 3 Akten von L. Tnnros und I. Chancel. Sonntag nachm. 3 Uhr: Horluilo»- pillen._ Berliner Theater. Nachm. 21/i Uhr: Hamlet. Abends 71/j Uhr: Gastspiel der Oper des Theater des Westens: Di« Flederiuaas. Montag: Kean. Dienstag; Der Meineidbauer. Mittwoch nachm. 3 Uhr Schüler» Vorstellung: Wilhelm Teil. Abends 71/j Uhr Gastspiel der Oper des Theater des Weste»-«. T rianon-Theater. Ansang 8 Uhr. Die Wetterfahne. Sonntag nachm.: Die derbe ssruedt. Folies Caprice. Budapester Possen-Theater 132 Linienstr. 132, Ecke Friedrichstr. Zum 119. Male: Wach dem Kapfenstrelch. Vorher: Soll und Haben u. d. ausgezeichnete Spezialitätenteil. Anlang 8 Uhr. Vorverk. tägl. b. Wertheim u. an der Theaterkasse v. 10 Uhr vormittags an. Dienstag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, zum erstenmal: Der Deheme. Carl Weiß-Theater. Gr. Franksurtcrstr. 132. Täglich abends 8 Uhr Tie lebende Brücke auf Kuba. Sensationelles amerik. Ausstaltungs- stück'mit Ges. u. Ballett in 7 Bildern von James Fox. Sonnabend, den 20. Januar, nach- mittag 4 Uhr Kindervorst.: Aschenbrödel. Metropol-Theater Anfang'/z8 Uhr. 1 -in's Große Jahresrevue mit Gesang u. Tanz in 9 Bildern v. Jul. Freund. Musik von Viktor Hollaender. Rauchen in all. Räumen gestattet MM. Nachm. 3 Uhr ermäßigte Preise I Die erstklassige» Tpezialitäten und Berliner Luft von I-lnche. Abends 8 Uhr; Prinzest Rosine. Das erstklassige Tpezialitäten- Programm mit Kafsttkuma Kigashi Meister der Setbstverteidigungslehre Jin-Jltsn. fitage-Theater. 1 Anfang d. Abendvorstellung 8 Uhr. Walter Steiner' Humorist. Acosta Krast-Jongleur. Buddhas Tafel prolongiert. 14 neue erstklassige Humrnerw � l Scliiller Schiller-Theater 0.(Wallner-Tbeater). Sonntag, nach m. 3 Uhr: Xoea. Schausp. in 3 Auszügen v.HenrikJbsen. � Deutsch von Wilhelm Lange. -Sonntag, abciids8Ubr: �ivel glückliche Tage. Schwank in 4 Akten von Franz v. Schönthan und Gustav Kadelburg. Montag, abends 8 Uhr: Debec unsere Kraft.(I. Teil.) Dienstag, abends 8 Uhr: Ctygcs und sein Ring. Theater. Schiller-Theater N. sFriedr.-Wilh. Th. Sonntag, nachm. 3 Uhr: Crainqueblllc. Die Bäuerin. Abschied vom Regiment. Sonntag, abends 8 Uhr: Der'VclIchenfreGscr. Lustspiel in 4 Akten von G. v. Moser. Montag, abends 8 Uhr: Bfora. Dienstag, a b e n d Z 8 Uhr: Zum erstenmal: Cxprlenne. Zirkus Albert Schumann nn 2 »r: 2 Heute Sonntag, den 14. Januar, nachm. 3st, Uhr und abends lll2 Uhr: gr. brillante Gala-Vorstellungen Nachm. auf allen Plätzen ohne SÄ" einlüiiil Irei Jedes weitere Kind unter 10 Jahren halbe Preise, abends jedoch volle Preise. In beiden Vorstell., nachm. u. abends: Die größte Sensation der Gegenwart! Jftirza- Qolem-Trupp e. Nachm. zum Schluß: Die reizende Sportpantomime: Ter Tag deS Englifche» Derby. Abends zum Schluß: Die diesjährige grolle Ausstaltungs- Pantomime in 9 Abteilungen: Pemina, das neue Trauenreich. Entworfen und auf das glänzendste inszeniert vom Dir. Alb. Schumann. Die märchenhast schöne Schluß- Apotheose! Montag: Gala-Sport-Vorstellung und Femina. Otto Reutter. Klein-Familie, Kunstradfahrer. EmSt Perzina, dressierte Affen. Lola Hawthorne, Eimo u. Recco, aÄXhe Yulian Familie, Akrobaten. Die drei Holloways, Gebrüder Schwarz, parodisten. Die Meininger, Hundepantomime. „In Schottland", Dive�sement. Burke, Andrus u. Frisco"Le�T Der Biograph„Rückkehr vom Ball". Gebrüder Herrnfeld- Theater. Heute und folgende Tage die von der gesamten Berliner Presse als .der gröftte Schlager" ein- stimmig aiierkannte dreiaktige Komödie fWilienlsg im Hause Prellstein mit Anton und Donat Herrnfeld in den Hauptrollen. Ans. 8 Uhr. Vorverk. 11-2 Uhr. Kasinoal'keatei' Lothringerftr. 37. Täglich 8 Uhr. Die goldene Brücke. Schauspiel in 3 Akt. v. R. Skowronneck. Im Neuen Theater z. Z. m. sensation. Erfolg gegeben! Vorher: Das drill bunte Programm. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Das Dpkerlanim. palasl-Theater Burgstr 24, 2 Min. v.BH. Börse. Heute'US Uhr. Entree 50 Pf. DaS Biesen-3anuar-?rotjraimn. u.a.: 0 Unmlnrir. Berliner Die O NiN HCl 5, Hochtnrner, etiemal. Mitgl. d. Hegelmann-Truppe. Tke two Etennas, Balance-Akt. The Baretts, urkomische Pniitomimisten. Paulas Beichte, Burleske von W. Gericke. Der treue Huud und 1V Elite- Rummern. norltzplatsE. Täglich � in den untere» Sälen Gottschalk-Konzert. XI. Berliner Saison. Zirkus Busch. große Gala- Vor- O � Stellungen � nachmittags 4, abends 7I/jUhr. N achmittags zahlen Kinder auf allen Sitzplätzen halbe Preise. In beiden Vorstellungen: Der berühmte amerikanische Pferdebändiger Nr. Norton Smith u. d. vorzügl. Progr.-Xummern. Nachmittags 4 Uhr: Mexiko Gr. Ausstattungs- Pantomime aus d. mexik. Pflanzerleben. Abends l'U Uhr: Die neueste und gVöllfe Sehenswürdigkeit Berlins; ♦ Indien. ♦ Orig.-Pantomime des Zirkus Busch in 8 Bildern. Besonders hervorzuheben: Eine Tigerjagd in den Dschungeln Indiens und Elefanlen-Känipfe. Deutsch-Ameriltaniselies fheatep. Köpenickerstr 67/68. led. Abd. 8 Uhr; Gastsniel»H. Philioo TW® ER�ICH Sonntag nachmittag 3 Uhr: Halbe Preise! .Ueber'n großen Teich". Walhalla Theater Nach Afrika «ach Kamerun! Ausst-Posfe mit Ges.u.Tanz in KBild. Ans.'/z8 Uhr. Rauchen überall gestattet. I�eickstigllen. Heute: Stettiner Sänger K 19 Bernhanl Rose-Theater Gesundbrunnen, Badstraße 58. Heute Sonntag, den 14. Januar, nachmittags 3 Uhr: UpivI Acosta. Wends 7 Uhr: Bummelfritze. Billett-Vorverkaus von 10—1 Uhr an der Theaterkasse. Morgen Montag: IJriel Acosta. Stadt-Ttieater Moabit Alt-Moabit 47/49. Heute Sonntag, den 14. Januar er. Gastspieides Bernh. Rose-Theaters Große Posse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Weihrauch. Nach der Vorstellung:r. Ball. Ansang der Vorstellung 6 Uhr. Uhr sang der Vorstellung h Uhi Kasseneröffnung 5 Uhr. ett-Vorv erkauf von 1D— 1 Billett-Äorvcrkaus an der Thenterkassc. Jeden Montag: SSolree der beliebten Frift Steidl-Sängcr. : Bugpnhageii Moritzpl. Kaisersaal. 1 1 Urania 1,;.?,;,",: Abends 8 Uhr; Äm Göll von Neapel. Montag: Dieselbe Vorstellung. Sternwarte �7, SS. Heute sowie jeden Sonntag 7 Uhr: heue» Programm der Qanccnnri Kottbuserstr. 4a. OillldaUllU. Dir. W. Reimer. Sonnt., Mont., Donnerst.: Holfmann» Norddeutsche Sänger und Tanzkränzchen. Sonnt. Bg.5, Wochent.8UHr Dienstag und Mittwoch: Dheatcr-Abcnckc. Emilia Galotti. Gns Gtfillignis. väiläElysii Kommandantenstraßc 3/4. Um U'/s Uhr: Auftreten des. berühmten Stegreifdichters Paul Steinitz. Gustav Behrens Spezialitäten- Theater Frankfurter- Allee 85. Vollständig neues Januar-Programm. Willy Fernando, der berühmte Doppel-Kunstdläser. 14 r. Ginley mit seinem Wunderhund. Eiep-Wally. Posse mit Gesang. 25 SUte-Spezialitäfen. Otto Pritzknws Berliner Aimorinitäten-Theater j TIünzHtr. 16. Riesen-Weihnachfs-Programm! j Neu! Die Ellte-Liliputaner-Truppe, die kleinsten Sängerinnen u. Vor- ttagskünsller der Welt. Riesin\ Ilona, 485 Pfd. schwer. Opullo, der| Mensch ohne Gefühl. Mne! Mno! j Mnie! frei in der Lust schwebende Türkin. Hellseherin Armida, wahrsagende Wunderdame. Pluto,| Wunderhahn, geb. mit 4 Beinen,| 2 Körpern, 1 Kopf, lebend.:c. Schöneberger Wintergarten Goltzstraße 9. Täglich Theater, und Speziali- tätenvorstellnng. Sonntags 2 Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr zu halben Preisen. Jede erwachsene Person hat ein Kind frei.— Abends l'/zUhr Große Gala- Vorstellung.__ Die Direktion. 108/114 Im vollst, renoviert. Riesenfestsaale Sonntag, den 14. Januar: Große?« NilitUr-Konzert und Hoests Quartettsänger und Possen-Ensemble[57352 mit daraussolg. Tanzkränzchen. Ansang 5 Uhr. Entree 50 Pf. Reservierter Platz 75 Ps. In den hinteren Sälen v. 4 Uhr ab: <ü roßer Hall. Entree 30 Ps. Jed. Mittw.: Bernd. Rose-Theater. � astans Panoptikum Friedrichstr. 165. Ohne Sxfra-8ntree. Heute und folgende Tage; Zum ersten.Haie in den Räumen der I.Etage; 65 Eingeborene Männer, Weiber und Kinder. Eintritt SO Pf. W. Noacks Theater. Direktion: Rob. Dill. Brunnenstr. 16. Eiiik Heirat per Dampf. Posse mit Ges. in 3 Akten o. Starke. Ans. 7 Uhr. Entree 30 Ps. bis 1 M. Nach der Vorstellung: Familienball. Montag: Loder vom Lindhamerhof. Nach einer..Gartenlaube"-Erzählung von Werel. Alhambra Wallner-Theaterstraße 15.* Großer Ball Großes Orchester. Ansang Sonntags 5 Uhr. ILameltat. 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Januar, in„Kellers Festsälen", Koppenstr. 29: WF 15. Stiftunss.Pest.-WA Festrede: Heinrich Schnlz-Bremen.— Gesang; Oratorien- und Konzert- sangerm Herr Dr ne. ncinricn wcnniz-ßremen.— Uesang; Oratorien- und Konzert- in Frau KIos.eck-Biillcr(AH); Fräul. Bll.beth Rarschall(Sopran); Dr. I.eopold Hirschberg(Bariton).— Violinvirtuosin Miß Annle I-nxembarg.— Begleitung: Herr Konzertmeister Fritz Fuhrmcistcr. u.a. Aufführung des Chorwerkes„Erlkönigs Töchter" von Klela-Gade(zirka 60 Mitwirkende). Dirigent; Herr Willy Herrmann. Tanz. Billett 60 Pf. Nachher: Beginn 7 Uhr. Eröffnung 6 Uhr. Beginn 7 Uhr. Billett 60 Pf. inklusive Progremm. Billett, in den bekannten Zahlstellen, in der Schule und an der Kasse. Lese- n. Diskutier-Rlub Süd-Ost. Sonntag, den 14. Januar 1906; ■ 15. Stiftungs- Fest■ in Kellers Fettsälen, Koppenstr. 29. Künstler- und Solisten- Konzert ausgeführt vom Berliner Binfonie-Orcbester Kapellmeister: M. Fischer Gesangverein„Kreuzberger Rarmonie" Chormeister: H. Bleil. Violine: Frl. KÖftlO HoltZ. Re'ichst'-Abg. POUl SifigBC. Kasteneröffnung 4 Uhr. Anfang 5 Uhr. Eintritt 30 Pf., an der Kasse 40 Pf. Tanz für Herren 50 Pf. Für die herzliche Teilnahme bei der Beerdigung meines Mannes, des Restaurateurs Heinrich Hililcc sagen wir allen Verwandten, Be- kannten, sowie den Genossen des 569. Stadtbezirks und den Kollegen des Trauerbereins Berliner Maurer unseren herzlichsten Dank. 57/02 Witwe Marie Müller und Otto Müller, Gartenstr. 48. Turnverein Fichte Itlltglied de. Arbelter-Tnrnerbnndea. 1., 8. und 10. Männer-Abteilung. Sonnabend, den 20. Januar: Gr. KostüimPest „Ein Strandfest auf Helgoland" im BUhml.chen Branhans, Landsberger Allee 1 1/13 Anfang'/»ll Uhr. Billett 50 Pf. «zzzzszszzzzzzzzzzzzzzzzzz ZZZZZZZZZZI yracht-gäle des fastens. Frankfurter Allee 151/152. Inh.; O.Cranz. Sonntag, den 14. Januar 1906: 3M/aa"rf' Gr. Sinfonie-Konzerl"t? Sen""9 Norddeutschen Sänger. 1�" Tanz-Kränzchen. IÄ Im weißen Tonv_ Dailllinn l>ei stark be.ctztem Saal: IttllAi IlCUlJiUIl Orchctcr. Atifang 4 Uhr. Sarnt Wagner-Künsller-Konzerl 6Äm ■JIU�ant echt Miinchener u.PilsenerBier. Voranzeige! Dienstag, 16. Januar: vr. IKilltär-Streichkonzert. Feinste VeU-Seeke Wr. 5481 rötlich braune, reine Farben, gutes Dollblatt» • 1 Ell U Pro prknd ä l.DU m. verzollt. W. Hermann Müller, Berlin O., Magazinstralle 14. Sozialdemokrat. Wahlverein für den lir.BerlinerReiehstagswablkreis (Köpenicker Viertel). Den Mitgliedern hiermit zur Kenntnis, datz unser Genosse, de: Schankwirt Gustav Koppen wohnhast Köpenickerstr. 30, Stadtbezirk 100, gestorben ist. Ehre seinem Andenken I Die Beerdigung findet am Montag, den 15. Januar, nachmittags 21/, Uhr, von der Leichen- halle des Thomas- Kirchhofes aus statt. 242/4 Der Vorhand. für den 6. Berliner Reichstags-Wahlkreis. Nachruf. Den Genossen zur Nachricht, A daß unser Mitglied Gustav Hey, Bernauerstr. 26, am Sonntag, den 7. Januar, ver- starben ist. Ehre feinem Andenken! Der Borstand. Allen freunden und Bekannten die traurige Nachricht, das; mein lieber Bruder, der Schriftsetzer Rieliarll Matzke nach kurzem schweren Leiden am ll. Januar 1906 im Alter von 20 Jahren verstorben ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frit. Ulatzkc, 18926" Forstcrslr. 2. Die Beerdigung findet Sonn- tag, den 14. d. M., nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus-Kirchhoses aus statt. �cn Parteigenossen u. Freunden zur Nachricht, das; ich T'iÄ Restauration eröffnet habe. 5768L ." August Schwarz. Heinrich Franck Berlin N., Brunnenstralle 185. Havanna-Deck 200 ilf. schneeweiher Vra.id, prima Farben, Vollöl., seine Decklast. 5662L� ä Xonzrsrt-Ltsdlisssmsnt der Akttsn-- Srsusrei THeddchshaitt. Montag, den 22. Januar 1906, abends>/z9 Uhr: II. Sinfonie= Konzert Berliner Sinfonie« Orchesters. Dirigent; Kapellmeister Maximilian Fischer, Solist: Harfenvirtuose Josef Ziegenheim. [ Billetts a 40 Pf. sind in den Zahlstellen der Volksbühnen zu [ X X X X X X haben. Abendkasse 50 Pf. X X X X X Max Kliems Pestsäle, Hascnhelde 13—15. 5769$ PF~ Jeden Sonutng: Gr. Ball."Wff Sonnabend, den 24. u. 31. März sowie 7. April alle Säle frei. llax Klicm. ünton Boeker5 Ball-Salon, Tn. empfiehlt den geehrte» Gewerkschaften und Vereinen seinen grofien Saal zu Festlichfeiten und Versammlungen, auch sind noch zwei grofie VereinSzimmer einige Tage in der Woche zu vergeben. mr->cden Sonntag: Qpoßer Sali. Hierzu ladet crgebenst ein 56752" IZOSkor, Weberstr. 17. 8l>z!allleiiilikrati8eher Vahlvere!« ciiarlolteuimrN. Am 2; d. M. starb unser Mit- glicd Karl Wende. > Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntagnachmittag 3 Uhr, von der Leichenhalle des neuen Zwölf- Apostel-KirchhoseK, am Tempel- hoser Wege, Nähe Bahnhos Ehers- straszc, Schöneberg, aus statt. Uer Vorstand. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nach- richt, datz unser Vater, Schwieger- und Grotzvater, der Maurer .August Galle im Alter von 55 Jahren am 12. d. Mts. nach kurzem und schwerem Leiden verstorben ist. Die Beerdigung findet am Mon> tag, nachmittags 3'/z Uhr, von der: Leichenhalle des neuen Paul�- Kirchhofs in Plötzcnsee aus stestt. Die trauernden Hinterblieben'jn. 1870b Prmzcn-Allee 21. Freie UereilliMg der Maurer Deuisdjlauds. Ortsverci» Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, datz unser Mitglied z�u�ust Galle am 12. Januar verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Mon- tag, den 15. Januar, nachmittags 3>/z Uhr, von der Leichenhalle des Pauls-Kirchhoses in Plötzen- sce aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 31/9 Der Borstand. ! Deutscher Metallarbeifer-Verband Verwaltungsstelle Berlin. Dodes-Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, datz unser Mitglied, der Schlosser Ikeolloi' Kralzke am 10. d. M gestorben ist. Ehre seine,» Andenken! Die Beerdigung findet am .Sonntag, den 14. Januar, nach mittags 4 Uhr, von der Leichen- Halle des Himmelsahrt-KirchhoscS in Nordend bei Niedcr-Schönhauscn auS statt. 110/15 Rege Beteiligung erwartet Oje Ortsverwaltunp. Invaliden- Dnterstijtzungskasse d.Steindruekeru.Litliopphen. Die Beerdigung des am 11. Januar verstorbenen Stein- druckcrS (iustav Krausnick findet statt am Sonntag, den 14. Januar er., nachmittags 3'/� Uhr, von der Leichenhalle des Hcilandskirchhoscs, Plötzcnsee. 1877b Das Komitee. Verein der Zimmerer Berlins und Umgegend. Todes- Anzeige. Am U.d.M. starb unser langjähriges, treues Mitglied Golltrieil Joseph. Ehre seinem Andenken I Die Beerdigung findet heule mittag 12'/, Uhr, vom Traucrhause, Linicnstratze 145, aus nach dem Golgatha-Äirchhoj in der Barsus- stratze statt. Um rege Beteiligung ersucht 257/5 Bei» Vorstand. ff. Greifenhagen Nchf. Brunnenstraße 17>18. N. Veteranenstraße 1- Ii Veteranenstraße 1-2. 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TS.Ot 2* Ohn. Antsblnng. 3. Itd�rTvoT.'�d 4. Reinickendorf eratr. 2c rsekwirts nahend 5. Frankfurterstr. 115 whBfi»r-wn«on. g Oranienstr. 31 7. Belle-Alliancestr. 107 8, Tauenzienetr. 7a 9. Beusseletr. 18. HBh- und Otlekanterrieht, Oazsntto 5 Jahre. Vertreter kommt*Mt Waase h. f»o, r.riSnkfckr. Oho» Preiserhöhung. Singor a 10000 CantraF. Bobbin 115.00 Pst Baraahlung hoher Rabalt. 12.-. 15, 18-90X6, Tstlsatalnag gestattet, bst grösstran fUr Kinder 7—60.00. Katen Kassapr. Ittr Erwachsene S— IC •100t Vollständig renoviertes Bad! IrlfftllS-RlIll 34' AnklamerstraBe 34, Hl uUIIU UilU gegenüber der Zionskirch-Sfrasse. Russisoh-röm. Oamplkasten-, Lohtannin- u. Massage-Bäder. Natiirl. flüssige kohlensaure Sool-, Siahlbäder. Sämll. medlz. Bädar nach ärztlich. Vorschr. Dampfbäder für Damen! Zu jeder Tageszeit. 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Wahlberechtigt ist jeder selbständige Gemeindeangehörige, welcher 1. Angehöriger des Deutschen Reiches, 2. die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt, 3. seit einem Jahre in dem Gemeindebezirk seinen Wohnsitz hat, 4. keine Zlrmenunterstützung aus öffentlichen Mitteln empfängt, 5. die auf ihn entfallenden Gemeindeabgaben bezahlt hat und außer- dem a) entweder ein Wohnhaus in dem Gemeindebezirk besitzt, oder b) von seinem gesamten, innerhalb des Gemeindebezirks belegenen Grundbesitz einen Jahresbetrag von mindestens 3 M. an Grund- und Gebäudesteuem entrichtet, oder c) zur StaatScinkommensteuer veranlagt ist oder zu den Gemeinde- abgaben nach einem Jahreseinkommen von mehr als 660 M. herangezogen wird. Als selbständig wird nach vollendetem 24. Lebens- jähre jeder betrachtet, welcher einen eigenen Hausstand hat. Chambregamisten sind wahlberechtigt, Schlafburschen ist das Wahlrecht durch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts abgesprochen worden. Besonders sei noch darauf hingewiesen. daß man zur Ausübung des Gcmeindewahlrechts— im Gegensatz zu den Städten— nicht Preuße zu sein braucht. es ist nur erforderlich, daß man die deutsche Reichsangehörig- keit besitzt. Die Gemeindewählerlisten liegen vom IS. bis 30. Januar aus und zwar: In Pankow von 8—3 Uhr im Rathause. Listen zum Einzeichnen der Wähler werden in folgenden Lokalen ausgelegt werden: Restaurant Griffel, Kaiser Friedrichstr. IS; Restaurant Müller. Berlinerftr. 86; Restaurant Abendroth, Mühlenstr. 25; Re staurant Kiemen, Wollankstr. 122; Restaurant Buge. Schulze strahe 28; Restaurant Wolf. Wollankstr. 23; Vorwärtsspedition von Georg Freiwaldt, Florastr. 66. Reinickendorf. Die Listen liegen im Rathause aus. Für die- jenigen, welche die Listen nicht persönlich einsehen können, haben sich die Nachfolgenden bereit erklärt, die Listen einzusehen: W. Sohn, GesellschaftSstr. 33; F. Bolien, GesellschaftSstr. 42; H. Scholz, Provinzstr. 7; E. H o h m u t h, Provinzstr. 103; E. Kirsch, Marfstr. 1/2: Klähn, Resideuzstr. 31; Nicolai, Residenz- straße 137; M e i n h a r d t, Hauptstr. 50/51; Brückner, Provinzstraße 82; Schiller. Provinzstr. 7»; W o l f f r a m, HauZolter« straße 43; P et rat. Provinzstraßc, Ecke Bürgerstraße; Gründer, Hoppestr. 24; Gehrke, Nordbahnstr. 11._ Groß- Lichterselde. Die Wählerliste für die Wahlen zur Ge- meindevertretung in Groß> Lichterfelde liegt vom 15. bis ein- schließlich 30. Januar 1906 im hiesigen Gemeindeburcau(Schiller- straße 32), Zimmer 8, zur öffentlichen Kenntuis aus. Adlershof. Vom 15. bis 30. Januar liegen im Gemeinde- bureau die Wählerlisten zur Gemeinderatswahl aus. Diejenigen Parteigenossen, welche keine Gelegenheit haben, selbst nachzusehen, wollen ihre» Namen, Wohnung und Beruf bei nachstehenden Ge- nossen abgeben: Hermann Hildebrandt, Selchowstr. 14; Ernst Tost. Bismarckstr. 10; Richard Kaul, Bismarckstr. 16; Gustav Tempel, Kronprinzenstr. 46; Louis Stemwede!. Adlergestell 20 II; August Beck. Hackenbergstr. 29. Treptow-Baumschulenweg. Die Wählerliste fiir die Ge- meindevertretung liegt in der Zeit vom 15. bis 30. Januar im Ge- meindehause. Neue Krug-Allee 5, Zimmer 15, an den Wochentagen von 9 bis 3 und an den Sonntagen von 9 bis 10 Uhr vormittags öffentlich aus. Zur Einsicht für behinderte Genossen sind bereit: Robert Gram enz, Zigarrengeschäft, Kiefholzstr. 412, an der Elsenstraße. Fritz Preuß, Gastivirt. Nene Krug-Allee 59. Otto Mette, Zigarrengeschäft, Baumschulenstr. 70, G u st a V.W a n g e n- heim, Zigarrengeschäft, Baumschulenstr. 15 und die Toezirkssührer. In Schmargendorf kann die Liste im Rathause, Zimmer 45, werktäglich von 8Vz Uhr vormittags bis nachmittags 3 Uhr ein- gesehen werden. Grüna». Im Gemeindeamt, Mittelstr. 11, Zimmer 2, liegt die Wählerliste während der Amtsstunden— 9 bis 1 Uhr— zur öffent- lichen Kenntnis aus. Wähler, die verhindert sind, selbst nachzusehen, wollen sich an G. Becker, Jägerstr. 18, wenden. Mariendorf. Die Einsichwahme in die Wählerliste kann während der Dienststunden im Rathause, Zimmer 6, erfolgen. Buckow. Im Genieindebureau. Dorfstr. 8, ist die Wählerliste ausgelegt und kann eingesehen werden. In Nowawcs sind die Listen im Rathause einzusehen. Wer ver- hindert ist. wolle seine Adresse in den Lokalen von Gruhl und Hiemke in Nowawes uud Jünger in Neuendorf abgeben. Johannisthal. Die Listen liegen beim Genossen Gobin, Roon- straße 2. zur Einsicht aus. Französisch- Buchholz. Für die im Frühjahr stattfindende Ge- meindevertretcrwahl wird auch unsere Partei einen Kandidaten auf« stellen. Pflicht eines jeden klassenbewußten Arbeiters ist es, die amt- liche Wählerliste einzusehen. Dieselbe liegt öffentlich aus vom 15. bis 30. Januar, vormittags 8—1 und nachmittags 3—6 Uhr. Für diejenigen, welche während dieser Stunden an der Einsichtnahme ver- hindert find, liegen Listen zum Einzeichnen ans im Restaurant Ernst Globig. Hauptstraße. Restaurant zum Storch(Kliemas), An der Kirche, und in KähneS Festsälen, Berlinerstraße. Lankwitz. Die Listen zur Gemeindewahl liegen vom 15. bis 30. Januar im hiesigen Gemeindcbureau, Hauptstr. 13, Zinnner 2, während der Dienststunden aus. Genossen, welche nicht selbst ein- sehen können, mögen ihren Namen. Stand und Wohnung bei K. B o x h e i in e r. Kaiser Wilhelmstr. 53 III und Restaurateur Link, Calandrellistr. 27 angeben. Marienselde. Im Geschäftszimmer der Gemeindeverwaltung liegen während der Dienststunden von 9—3 Uhr die Listen aus. In Niederschöneweide können die Listen im Gemeindegcschäfts- zimmer, Grünauerstr. 1 I, während der werktägigen Dienststnnden eingesehen werden. Diejenigen Parteigenossen, welche keine Gelegen- heit haben, selbst nachzusehen, wollen ihren Namen, Wohnung und Beruf bei nachstehenden Genossen abgeben: Ferdinand R e i m a n n, Gastwirt, Grünauerstr. 5; Paul Gräbnitz, Berlinerftr. 22; Pank B e n g s ch. Haffelwerderstr. 2. Britz-Buckow. Vom 15. bis 30. Januar liegt die Wählerliste im Aintshause während der Dienststunden aus. Für diejenigen, welche persönlich an der Einsichtnahme verhindert sino, haben sich in Britz die Genossen Fritz Weniger, Werderstr. 27. Richard Baenisch, Rudowerstr. 35, August Ringe, Chausseestr. 38, und in Buckow die Genossen Karl Kercher, Chausseestr. 36, und Alex Gau, Neu-Buckow, Rudowerstr. 5, bereit erklärt, die Liste einzusehen. Nieder-Schönhausen. Listen zum Einzeichnen der Wähler liegen in den folgenden Lokalen aus: D ü ck e r, Eichenstr. 70; T h u l- mann, Uhlandstr. 58; R o g a l l a, Eichenstr. 12; Schäfer, Waldowstr. 33. und Stephan, Lindenstr. 43. Königs-Wusterhausen. Laut Bekanntmachung vom 11. Januar liegen die Wählerlisten für die Wahl zur Gemeindevertretung in KönigS-Wusterhausen in der Zeit vom 15. bis 30. Januar dieses Jahres im Zimmer Nr. 7 des Rathauses von 8—3 Uhr während der Dienststuuden öffentlich aus. Es ist Pflicht eines jeden Ge- nossen, sich davon zu überzeugen, ob er in der Wählerliste ver- zeichnet ist. In Boxhagcn-Rnmmelsburg liegen die Wählerlisten im Rathause. Zimmer 26, werktäglich von 9 bis 8 Uhr und sonntäglich von 10 bis ll'/z Uhr aus. Für diejenigen, welche die Listen nicht persönlich einsehen können, haben sich nachfolgende Genossen bereit erklärt, die Listeneinzusehen: Otto John, Karlshorsterstr. 1. Robert Riek, Kantstr. 22. U l b r i ch, Hauptstr. 83. G o r g e S. Neue Prinz Nlbertstr. 71. Gustav Tempel, Alt-Boxhagen 56. Hugo Lindner, Grünbergerstr. 10. Steglitz. Die Wählerlisten zur Gemeindewahl liegen vom 15.— 30. Januar auf dem Rathause wochentags von 9—3 Uhr auf Zimmer Nr. 10 und von 5—7 Uhr abends auf Zimmer Nr. 1 aus. Lichtenberg. Die Gemeindewählcrlisten liegen in der Zeit vom 15.— 30. Januar im großen Sitzungssaale des Rathauses, hier, Dorf- straße. in der Geschäftszeit von 8—3 Uhr zur Durchsicht aus. An den Sonntagen(21. Januar und 28. Januar) tverden an gleicher Stelle die Listen in der Zeit von 9—12 Uhr ausliegen. Einsprüche gegen die Richtigkeit der Liste sind sofort z« Protokoll zu geben. «AlttcrnngSiiberslcht vom 13. Januar ISOK, morgens« Uhr. Etationen Swlnemde. erliii Frankj.a.M Aiiinchen Wien Wetter-Prognose für Tonntag, de» 14. Januar ISO«. Mild und teilweise ausklarend, vorwiegend trübe mit Regcnsällen lebhasten südwestlichen Winden. Berliner Wetterburean. und 1 iiTVl MWW Vomohme Ausführung 21 7a- 60— 50- 40— 36— 27.— von Smoking-Anzüge � kleidsam 30- 24 m. Schwarze Hosen.. 12- 10- e- e- 3. Bali-Westen•.#-. 8-6-4-3- 1. i 50 Mk. 75 Mk, Baer Sohn Spezial-Hau« grösstsn Massstabes. Chausseestrasse 24*125• 11 Brückenstrasse 11 Gr, Frankfurterstr. 20. m m m m *0- feg röisvi * Bot nnd Recht a: istä; kostenloj. y Mitteilungen über die Rentadililät, Brauchbarkeitetc von werden auf Grund ge- sammelter Erfahrungen kostenlos u»tcr X. 4. durch dieHaupt-ExPeditlon d. Bl. gemacht. 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MV Gäste willkommen."ME Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstaad. Lomldeinltotisclier Bezirk Lichlenlierg. Die Zahlstelle des Rczlrks 180d befindet sich nicht mehr bei Seck, Kniprodestr. 117, sondern bei Sehiiiiroeh. Pastenrstr. ZV. Sozialdemokratischer Wahlverein für den S. Berliner Zeiehstags-Wahlkreis. Dleastas, de» IL. Januar, abends 8'/, Uhr: Versammlung:"WU !im„Swlncmtinder Gesellsohaftshans", Swiuemnnderstr. 48. Tages-Ordnung: I. V ortrag des Genossen Dr. Michels aus Marburg über: Internationalismus und Sozialismus. 2. Diskussion. Gäste— Damen und Herren— willkommen.———— 246/8* Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstaad. Sechster Wahlkreis. Somitag, dkn 14. Idimar 1906, libends 6 illjr, im„Kolkerger Salon", Dolhertxerstralle ÄS: Uersammlnng für Männer«nd Frauen. Tages-Ordnung:„ZZW Zeit im SNäe der Siekwng". Vortrag des NeichstagS-Vbgeordneten Genossen l-edehoar. 246/7 Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vertrauensmann. Nach der Veriammlung- Gemütliches Beisammensein mit Tanz. veutlcher Metallarbeiter-Verband. Arbeitsnachweis: Zlllliucr 34, Amt IV, 3353. VertvaltUNfssstelle Berlin. Hanpt-Bnpean: EnKci-Ufer 15. Zimmer 1—5. Amt IV, 9079. Aefitung! Rohrleger und Keif er!*tehtung! Die für hente(Sonatag) angesetzte Versammlung der Rohrleger und Heiser findet nicht statt. 110/14 Die Drlsverwaltiiax. I. A.: W. Dannenberg. Dienstag, den 16. Januar 1606, abends Hl/2 Nhr, im„Gewerkschaftshause", Engel-Ufer lä(Saal 4): Klempner» Versammlung, Sage«, Ordnung: Beratung über die neue Tarifvorlage. Kollegen l Zu dieser äustcrst wichtige» Beratung»Infi jeder Kotlege erscheine». __ Die Ortsverwaltnng. Achtung! PtltZCI* I Achtung! Mittwoch, den 17. Jannar 1906, abends 8Va Nhr, finden in sämtlichen Berliner Bezirken und den Vororten die regelmäßigen Wk" Bezirks» Versammlungen statt. Wir ersuchen hiermit die Kollegen, sich zu denselben recht zahlreich u. pütsktlich in solgenden Lokalen einzufinden: Norde» I: Gottl. Hoffmann, Swinemünder- straffe 47. Norde» II: Aug. Äurzrock, Zions kirchplatz 5. Gesundbrunnen: Bachgänger, Prinz.-Allee 21. Pankow. Wedding: Hoffinann, Pasewalkerstr. 3. Schönh. Vorstadt: Schmidt, Pappel-Allee 114 Nordoste»: Schirmer, Wörtherstr. 15. Osten: Franke, Zorndorferstr. 8. Jriedrichsberg: Pickenhagen, Scharnweber- straffe 5. 133/6 Südosten: Fröhlich, Muskauer- u. Zeughof- straffen-Ecke. Rixdorf: Schnitzer, Falk-u.Steinmetzstr.-Ecke. Westen: Lehman», Bülowstr. 59. Schönebcrg: Obst, Martin Lntherstr. 51. Steglitz-Friedenau: Wahrcndorf, Schloffstr. 117. Wilmersdorf-Schmargendorf: Körner, Uhlandstr, 106. Charlottenburg: Bolkshans, Rosinenstr. 3. Moabit: Bachstein, Salzwedelerstr. 16. Die Obleute. Wir weisen nochmals daraus hin, dag diese Versammlungen jeden dritten Mittwoch im Monat in oben bezeichneten Lokalen statlsindcn.— Bitte dieses Inserat aufzubewahren. _ Die örtliche Verwaltung. I.A.: H. Neumann.__ Gewerkschaften Schönebergs! Dienstag, den 16. Januar 1906, abends 8 Uhr, bei Obst, Meiningerstraffe 8: dcffentlGeu;erk$cbaft$--Ver$ammIuna Tages-Ordnung: 1.„Die btoorstthendtu Gtmrbtgmchts-Ullhltll" Reserent: Arbeitersctretär A» Ritt©!"« 2. Aufstellung der Kandidaten. 300/1 Die lbchiiaeberxer ftcwcrkschaftHkommlsalon. I. A.: Karl Henkel. Acifiuno! Bauarbeiter. In der Treppengeländerfabrik Jos. Drechsler, Gnbenerstr. SS, sind sämtliche Arbeiter ausgesperrt. Durch den Arbeitsnachweis der Gewerkschaft der gewerblichen Hülfsarbeiter, des Verbandes der katholischen Arbeitervereine(Sitz Berlin, Kaiserstr. 37), werden der Firma neue Arbeitskräfte zugeführt. Wir ersuchen die in Frage kommenden Bauarbeiter, uns in diesem Kampfe zw unterstützen und überall die Vorzeigung der grauen Berechtigungskarte zu verlangen. Die Karten müssen mit dem Stempel des Deutschen Holzarbeiter- Verbandes (Treppengeländerbranche) versehen und auf der Rückseite im Monat Jannar abgestempelt sein. " 20 Die Branchenkommission des Kolzarbeiter-Verbandes. Dienstag, den 16. Januar 1906, abends Pünktlich«'/. Uhr, in Gebrüder Aruholds„Schwarzem Adler", Frankfurter Chaussee 5: Außeroideutliche Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Bericht von der Verbands-Keneiaiversamm- lung. 2. Neuwahl der örtlichen Kommissionen und von Funktionären. 3. Vereinsangelegenbeiten. 14/1 Um recht regen Besuch auch dieser Generalversammlung ersucht Der Verstand. fa» m Branche � Musikinstnimenten-Arbeiter! Montag, 15. Januar, abends SV, Uhr, im Gewerkschaftshause. Engel-Ufer 15(Saal V): Vertrauenstnänner-Versammlung. 1. Werkstattdisierenzen. 2. Bericht der Branchenkommisfion. 3. Branchen angelegenheiten und Verschiedenes. 77/18 Jede Firma mutz vertreten sein! Die Branchenkommission. Oestliche Vororte umfassend: Frirdrjlhsbtrg, Kiimmlsbnrg, Frikdrichsfeide. Montag, den 15. Januar 1906, abends 8'/- Uhr: Bezirks-Versammlung im„Sehtvar�ea Adler"(Jnh.: Gebr. Arnhold), Friedrichsberg, Frankfurter Chaussee 5—6. Tages-Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Euxea Brückner:„Ueber den zweiten Teil des Kraulenkassen-GesetzeS"(Fortsetzung vom 13. November 1905), .Unfallversicherung". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. 4. Ver- schiedenes. IPV Kollegen 1 Agitiere ein jeder sür recht zahlreichen Besuch zur Versammlung. Auch haben Frauen und Nichtmitglieder Zutritt. Der Bezirksleiter. Montag, den 15. Januar 1906, abendS 8>/z Uhr, bei Möhring („Markischer Hof*), Admiralstratze I8c: Dranchvn Uersammtung der = Btaiili Friller= für die Bezirkt SjjdkN, M- Oft, M- Wtst und WkstkN. TageS-Ordnung: 1. Vortrag des Reichstagsabgeordneten Kollegen Bohert Schmidt über den Arbeitsvertrag. 2. Brailchenangeiegenheiten. 3. Wie regeln wir bei der auswärtsgehenden Konjunktur unsere ArbeitsnachweiS-Frage? Mitgliedsbuch legitimiert. Die lioatrollkommlssloa. Parkettbodenlegrer! Mittwoch, den 17. Januar, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel-User 15, großer Saal: Branehcti-Vcrsamiiitiiiig TageS-Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen R. Ahrens. 2. Wie stellen sich die Kollegen zur Arbeitsnachweis- Frage? 3. Branchenangelegenheiten und Ver- schiedenes. Der wichtigen Tages-Ordnung wegen ist jeder Kollege ver- Pflichtet zu erscheinen. Die Kommission. Montag, den 15. Januar, abendS 8'/z Uhr, in den Berolina-Säle», Schönhauser Allee 28: Kezirks-Nersummluug für die Rnstiiihnlcr... Slhölihniiser Unrstiidt. TageS-Ordnung: 1. Vortrag dcS Genossen D. Sillicr. 2. Neuwahl der BezirkS- kommisfion. 3. Verbandsangelegenheiten. 4. Verschiedenes._ 78/1 Verband der an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt. Arbeiter Berlins und Umgegend. Montag, den 15. Januar er., abends S't, Uhr: Gencralveriammlunl} .Gcwerkschaftshaase", Engel-Ufer 15(großer Saal). Tages-Ordnung: t. Bericht des Vorstandes. 2. Kassenbericht. 3. Wahlen. 4. Anträge auf Statutenänderungen. 5. Gewerlschaftliches. In Anbetracht der aufterordentlich wichtigen DagrSordnnng ist es Pflicht aller Kollegen, pünktlich zu erscheinen. 75/11 Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. In diesem Jahre finden MaskenbUlle statt: Am Sonnabend, den L4. Februar er., in den Gesamträumen von Kellers FestsUIen, Kot'pcnstr. 29; und am S o»»abend, de» 17. März, im 8«inemünllee Geselisohetlshaus, Swinemündcrstr. 42. Wir ersuchen die Kollegen, sür regen Vertrieb der Billetts Sorge zu tragen.____ D. O. Deutscher Kürsehner-Verband Filiale Berlin. Montag, den 15. Januar, abends 8 Uhr, in Ad. Ernst's Gesellschaftshans, Prcnzlauerstratze 41: General-Versummlung. TageS-Ordnung: 1. Wahl eines Delegierten zum zweiten VerbandStage in Weisienfels. 2. Anträge zuni VerbandStage. 3. Bericht und Neuwahl der gesamten OrtSverwaltung. 4. Bericht und Neuwahl des Delegierten zur Gewcrkschastskommission. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es notwendig, daß jeder Kollege und jede Kollegin anwesend ist. ZM- Mitgliedsbuch legitimiert."ME * Die OrtSverwaltung. NB. Am Sonnabend, den SO. Jannar, findet bei Ad. Ernst, Prenzlauerstrabe 41, ein �fnitttttClt-SVvÜlt statt, wozu wir alle Freunde und Gönner einladen. Billetts, für Herren 75 Ps., Damen Eintritt frei, sind im Verkehrslokal zu haben. D. O. sl02/1 u. Bernfsgenosse» Berlins. (E. H. Nr. 27.) Sonntag, de» 14. Januar 190,:, nachmittags 4 Uhr, bei Fenerftei», Alte Jakobstr. 75: s1613b* General-Versammiung. Tages-Ordnung: 1. Vierteljährlicher und jährlicher Kassenbericht. 2. Neuwahl des Vorstandes und Ausschusses. 3. Innere Kassenangclegenbeiten. Ouiltungsduoh legitimiert. Der Vorstand. I. A.: 5. Lutz, Waterloo-Ufer 9. Klankknunterstütznngs- und Stgräbnisverem gewerbi. Arbkiter zu Kerlin. Sonnabend, 80. Jannar, abends 8>/, llhr, im Gewerkschaftshause (Saal 7), Engel-Ufer 15: General-Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Kassenbericht pro IV. Quartal 1905. 2. Jahresbericht pro 1905. 3. Statutenänderung(§ 6). 4. Verschiedenes. 285/15 Vollzähliges Erscheinen der Mit- glieder erwünschi. — Gäste willkommen. I. A.: frieör. freulteneeieb, Vors. Krankenkafse f.d.KkamtkN ll.Angefttllteu der Krankenkasse»-Kerufs- grnosstuschllften sowie der.lubaliditäts- und AlterSverficherungs- Anstalten in Berlin(E. H. 103). Mittwoch, den 24. Januar 1906, abendS 7'/, Uhr, bei Zllesel, Stralauerftr. 57: Ordentliche General-Versammlung der Mitglieder. Tages-Ordnung: 1. Jahres- u. Kassenbericht pro 1905 sowie Bericht der Revisoren. 2. Bc- schlusisasswig über das zu bestimmende Publikationsorgan für 1906. 3. Wahl von 5 Vorstandsmitgliedern sür die Jahre 1906 und 1907. 4. Wahl von 3 Revisoren sür 1906. 5. Innere Anaeleaenheitc». 1869b Berlin, den 13. Januar 1906. Der Vorstand. W. Gommert. Vorsitzender, Romintenerftr. 23._ Krankenkasse der Hntmachergesellen zu Berlin.(E. O. Nr. 67.) Montag, de» 22. Jannar 1906. abends 8'/, Uhr, bei Drftsel, Neue Fricdrichstr. 35: General-Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Kassen- und Jahresbericht pro 1905. 2. Bericht vom Nongreg der freien Hüljstasscn. 3. Wahl des Vor- ftandes. 4. Wahl der Revisoren und Krankenkontrolleur«. 5. Verschiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Der Borstaud. 1878b 0. 7sedoppo. Orts- Krankenkafse Weißenfee. Bekanntmachung. Gemäss K 67 der Kassensatznng machen wir hiermit bekannt, dass nach erfolgter endgültiger Zusammensetzung des Vorstandes derselbe sich wie folgt gestaltet: 1. Vorsitzender: Zcilungsspcdilenr Wilhelm Rcske hicrseibst, Sedan- strassc 105(Arbeitnehmer). 2. Vorsitzender: Reftaurateur Franz Content hicrielbst, Lehderstiassc 5 (Aibeitgcbcr). Schrijtsührcr: Tischler Richard Däschncr hierscibft, Lehdcrstrasse 3(Arbeit- nehmcr). Beisitzer: Töpfermeister Karl Jung liicrselbsl, Prenzlauer Chaussee 18 (Arbeitgeber); , Kansmann Gustav Pcukcrt,(In- Haber einer Zeitungsspedilion, wohnhast hicrielbst, König- Chaussee 6ld(Arbeitgeber); , Möbelpoiicrcr Otto Schecr hier- selbst, Geiieraistrasse 96(Arbeit- nehmer); , Tischler Kurt Fuhrmann hier- selbst, Prenzlauer Chaussee 17 (Arbeitnehmer); „ Möbclpolierer Fritz Ebert hier- selbst, Scdanstrasse 94(Arbeit- nehmer). 270/4 Weissensee, den 10. Januar 1906. Der Borstaud der Orts- Krankenkasse für den Gcincindebczirk Wcißeuscc. W. Kcske, Vorsitzender. Englischer Garten, Alexanderstr. 27c. Habe für Vereine noch einen Sonn- abend im Februar und B!ärz meinen grossen>LaaI frei(zirla 300 Personen). 5734L* Ma* yueiZer. Zlgarrenbändler! Eine bedeutende Zigarren- fabril, die ihr Lager m Berlin ausgibt, gibt einen grossen Posten gut gelagerter Zigarren, Fabrik- preis von 20—100 M. per 1000, ganz oder geteilt, spottbillig ab, gegen sofortige Kasse. Offerten .e Iin»«»>e) am Sonntag, de» 2K. Januar l!>0«!. vormittags 10 Uhr, in Wilkes Saal(früher Riima»», Briiiiiienstr. 188. Tagcs-Ordnuiig: 1. Vorlesung des Protokoll sHder Generalversanimiung vom 23. Juli 1905. 2. Kassenbericht dcS NeAdanten pro 1905 und Bericht der Revisoren. 3. Verschiedene Äassenangclcgenhciten. 4. Wahl dcS zweiten Vorsitzenden und ersten Schristsnhrcrs. 5. Wahl von drei Revisoren. 285/17 /?KItKlIe«l»!>>ueK legUimierl. Der Borstand. I. Zl.: Otto Winkler. Meiler'Li>ljung8-8eliule. (leverkscbaltgdaus, �ngel-Uker IS. LßkrplAN Mr üss i, Quartal 1906. : Max Grunwald, Nationalökonomie. Handel und Verkehr. 1, Weltwirtschaft und Handelsverkehr.— TnWi.at-tonalo Handelsbilanzen. Börsenwesen. Internationaler Geldverkehr.— 2. Weltwirtschaft und Verkehrs- w e s e n. Geschichte und Zustand der Eisenbahnen, Post, Telcgraphic, Schiffahrt, Kanalwesen.— 3. Allgemeine Tendenzen dos Handels- und Verkehrswesens. Dienstag:: Max Maurenbrecher, Geschichte. Deutschlands politische Parteien. 1. Einleitung.— 2. Nationalverein und Fortschrittspartei (1859—1866).— 3. Der allgemeine deutsche Arbeiterverein(1863 bis 1865).— 4. Der Liberalismus und die Reichsgründung(1866 bis 1871).— 5. Die Sozialdemokratie und die Reichsgrün dung «1866—1871).— 6. Die Entstehung der Zentrumspartei(1870).— 7. Regierung und Liberalismus im Kulturkampf(1872— 1877).— 8. Die Taktik des Zentrums während dos Kulturkampfes(1870 bis 1877.— 9. Die Militärfrage im Reichstage(1871—1874),— 10. Die Verschmelzung der beiden sozialdemokratischen Fraktionen(1871—1875). NittTvoch: Simon Katzen stein, Geschichte des Gewerkschafts wesens. 1. Die Entwickelung des Arbeitsverhältnisses.— 2. Die alten Gesellenverbände.— 3. Die Gewerkvereine in England.— 4. Die Anfänge der deutschen Gewerkschaftsorganisation. Gewerkschaften und Partei.— 5. Das Ausnahmegesetz. Neue Gestaltungen. Die Kampfe um die Organisationsform.— 6. Die letzten Jahre. Der gegenwärtige Stand der Gewerkschaften; ihre Stellung zur Sozialpolitik und Sozialismus.— 7. Gewerkvereine und christliche Gewerkschaften.— 8. Die Entwickelung in Oesterreich, der Schweiz und Skandinavien.— S Frankreich. Italien, Belgien. Niederlande.— 10. Die neuere Entwickelung im britischen Reiche, Amerika und Australien. Donnerstag': Simon Katzen stein, Gesetzes k u n d e, Gemeindeverwaltung und Gemeindepolitik. 1. Schulwesen: Unsere Volksschulzustände. Kirche, Staat und Gemeinde gegenüber der Schule. Die Einheitsschule. Lehrmethoden. Fach- und Fortbildungsschulen. Lehrmittel und Verpflegung.— 2. Allgemeine Bild ungs pflege; Lesehallen. Vorträge. Theater und Konzerte. Museen.— 3. Lebensmittelversorgung.— 4. Gemeindebetriebe. Verkehrswesen.— o. Die Gemeinde als Arbeitgeber.— 6. Sozialpolitische Verwaltungspflege. Ge- werbegericht. Arbeitsnachweis. Arbeiterversicherung usw.— 7. Armen wesen: Die Frau in der Gemeindeverwaltung.— 8. Gemeindefinanzen: Etat. Vermögensverwaltung und Schuldenwesen.— 9. Gemeindesteuern: Verhältnis zu den Staatssteuern. Indirekte Steuern.— 10. G o m e i n d e r e f o r m: Demokratie. Eingemeindungen. Gemeindeverbände.— 11. Gemeinde und Sozialismus. freltag: Heinrich Ströbel, Rednerschule. Uebungcn im Halten von Vorträgen und in der Diskussionsrede. Freitag'. Max Grunwald, Fortschrittskursue in Nationalökonomie. Finanzwissenochaftli oho Hebungen: Die direkten Steuern. Der Unterricht in XationaHlkonomle beginnt am Montag, den 15. Januar; in eenchlchto Dienstag, den 16. Januar; in tieschichte«Tcs tiewcrkachattswescns Mittwoch, den 17. Januar; in tiesetaeshnnde Donnerstag, den 18. Januar; Hcdnersichiile und FortHchrittskarsns in Nationalökonomie Freitag, den 19. Januar. Jeder Kursus erstreckt sich auf zehn Abende und beginnt pünktlich um» Uhr und endet pünktlich um'/all Uhr. Die reichhaltige Bibliothek ist an diesen Abenden von 8 bis O Uhr geöffnet. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Monat 25 Pf.; das Unterrichtsgeld für jedes Fach beträgt pro Kursus 1 Mark und ist am zweiten Abend zu zahlen. Die Aufnahme neuer Mitglieder und Schüler erfolgt am besten bei Beginn jedes Kursus im Schullokal tiewerkschaftahan«, JEngoI- Ufer 15, Hot link»« Dr., und in nachstehenden Zahlstellen: tiottfr. Schulz, Admiralstraße 40a; Real, Barnim- Straße 42; Vogel. Demminerstraße 32; Krause, Müllers traße 7»; Borsch. Engel-Ufer 15. Alle Zuschriften sind an den Vorsitzenden Hermann IrNmme, Berlin S. 59, Frei K gratbstraße 3, 1. Querg. IV, Geldsendungen an den Kassierer U. KOnig», Berlin S. 59, Hasen- beide W, su senden.»<* Voratand. Mitbürger! Mitbürgerinnen! Die beste Antwort auf den neuen SchlllokrpfasftiiAS- Gtsrhr«t«>urs. welcher die letzte Spur der Gewissensfreiheit der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder vernichten, und die Schule der Kirche ganz ausliefern würde, ist der Auztriü aas der Kirche! Dadurch kann jeder Mann, jede Frau und Jugendliche den fvftsttgftett gegen die Pernichtmig der Gewist'ensfreiheit, soweit sie überhaupt noch existiert, einlegen. Gin Massen austritt ans der Kirche würde die PerstoMttlNNgs-9)!inisttare zur Besinnung bringen und ihnen vor Augen führen, daß sie mit ihren Bestrebungen das Gegenteil von dem erreid/en, ivas sie beabsichtigen. Mitbürger! Führt durch die drohende Kirchensteuer diesen Bestrebungen nicht»ene Geldmittel zu! Wer innerlich mit der Kirche gebrochen, habe auch den Mut des öffentlichen Bekenntnisses. Drr Ahitliüluis-Ausschäß dcr Freittligiiisc» GtMkiiidt z« Kerli«. Austritts f ormislare sind unentgeltlich an folgenden Stellen zu haben: bei Bohne. Kopenhagcnerstr. 15, linker Seitenflüacl I; Eisert, Grüner Weg 58 IV; .lUiitsch. Weidenweg 71; Bnchhandlmig Vorwälrts, Lindenstr. 69, und in den Bllletlverkanfsstellen: Zigarrcngcschäftcn von W. Hoerner. S., Nitlerstratze 15; H. Rol>»ien. S. Koniinandanteiistr. 62; Cr. Renz, NW., Wilhclmshavenerstr. 61; I>. Ran»»«, C., Mvlkemnarkt 7; H. Vogel, N., Denmiinerstr. 32, und II. Ziehin, N., Sömimtcrsir. 48; bei H. Peege, O., Riidersdorferstr. 48; M. Wendt, NO,, Greifs- walderstraste 208; W. Krause, N., Pappel-Allee 15—17; W. Seilrolle, Landwehr» flvafjc 3; in den Schankgefchäften von A. Kicbm-g, Adalberlstr. 86;.11. Rix, Sknlitzerstr. 59; I Wiedemann, 0., Frankfurter Allee 47; C. Voigt, Koppcn- ftrasjc 34; C. Rott, Slrasimannstr. 29; ansierdem in allen nnseren Versammlungen am Eingang zum Saal.---z- Für nachlveiSlich Mittellose tritt eventuell für die Gerichtskosten die Freireligiöse Gemeinde ein. Zum Ausiritt anS der christlichen Kirche oder der israelitischen Glanbcnsgemeipschast ist jeder berechtigt, der daS 14. Lebens- jähr vollendet bat(ohne Znstiinniung der Eltern oder des Vormundes). ? Diejenigen Viitglicder und Freunde der Gemeinde, welche am 21. Januar die ♦ Volks- Protrstvcrsaiumlnnge» mit AnStrittsformularen(zum Verteilen) besuchen wollen, werden ersucht. Sonnlag, den 21. Januar, früh 8 Uhr, sich im Lokale von Bald. Franke, Sebastianstr. 39, einzufinden. Die Gesinnungsfreunde, welche dasselbe für die Vororte übernehmen wollen, mögen ihre Adresse an A. Hoffinann, Berlin, Blunienstr. 14, einsenden, es geht ihnen dann das Material zu. Wir bitten um recht zahlreiche Beteiligung._ 62/1 ZllmüiMr, Xonlorhote», fteher, fagerarbeiter, Mettsrinnen und ßesehäftskutscher des ftandelsgeroerbss ßhadotteüburgs. Montag, den 15. Januar 1906, abends 9 Uhr, im Volkshanse. Nosinciistrasie 3: Oeffentliche Versammlung. T o 9 e S- O r d» n n g: t. Die Lohn- und Arbcitsoerkältnissc aller HandelS-HüIfsarbeiler und Arveitcrinnen. Rcs.: Kollege 4ug. ködert. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Wir erwarten, dasi sämtliche Kollegen und Kolleginnen zahlreich zu dieser Versammlung erscheinen. Der Einbernfer. Pithogranben u. Steindmcker. Montag, den 15. Januar cr.r abends SVs Uhr: Große öffentlVersammlung in Keller» Festsälen, Koppcnstraße 29. TageS-Ordnung: i. Die belmsttheiidru Cnrifnfrijniiblnngfii mit den �NMipllttll. Referent: Kollege Dtto«Hller. 2. Ausstellung von Kandidaten zur Wohl cincS Gehülsenvertreters und eines Stellvertreters sär den TarisanSschuji. 3. Verschiedene Aligclcgciiheitcii. 285/14 J. A.:.loh. Haß. Achtung! Achtung! Charlottenburg:. Dienstag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, im grosse» Saale des Volkshauses, Rosiueustrasse 3: Oeffentl. Versammlung. Tages-Ordnung: 285/18" t. Die Bedeutung der bcvorstcheudeu GewerhegerichtS» Wahle». Reserciit: Genosse Redakteur Fritz Klctsch. 2. Diskussion. 3. Nominierung der von den einzelnen Gewerkschasten aufgestellten Kandidaten zu den Wahlen zum hiesigen Schiedsgericht. 4. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der A ii o schuft der Charlottenburger Gewerkschaftstoinmission. _ I. 91.: Otto Fieinniing, Schlüterstr. 71. (Ortsverwaltung Berlin). Da« Lokal Achtung! Kleber! Achtung! Von Montag, den 15. Januar, an tritt sür die nächsten 14 Tage die graue Kontrollmarke in Krast und nmtz sich dieselbe im zweiten Felde der Karte befinden. Jeder zu tarifmästigcn Preisen arbeitende Kleber muß im Besitz dieser Karte sein. Die Karten werden verabfolgt am Sonntag, den 14. Januar, vormitkagS von 9—12 Uhr, in folgenden Lokalen: Krüger, Lychcnersw. 7; Pade, Kunkclstr. 6; Pankow, Perlebergerstr. 32; Stephan' Wienerstr. 31; Rückcrt, Steinmetzsw. 35 und Fruchtstr. 54. Ferner Sonn- abend und Sonntag: bei Merker, Bcrgstr. 10; Raik, Charlottenburg, Pestalozzisir. 82, Ouergeb. I, sowie im Arbeitsnachweis, Rückerftr. 9, vormittags von 8—10 Uhr.[176/3j Die Verbandsleitung. !!! Uertilie. Gkmrhschllsttu, Fabriken!!! Restaurant Waldhaus, teiifangzmrüer ist sür WW- vampferpartien das gcigliclesle Lokal.— Um den gewünschten Tag auch fest zu Haben, schließen Sie jetzt ab.— 3 grosse Säle, Halle», Zelte, SitspläUc für 4090 Personen, direkt am Wolde und Zcuteucr See gelegen. 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Eine Novelle au« der Zeit der Revolutionskämpfe des Jahres 1848. Der Äeld ist ein junger, von den Schergen der Reaktion gehetzter Rebell, der durch ein mutige« Mädchen vor seinen Verfolgern gerettet wird. Außerdem enthätt jedes Sest eine kleine Skizze oder eine kurze Novell«, kleine unterhaltende oder belehrend« Notizen und»Witz und Scherz". s Die Parteigenossen sollten dm Beginn des neuen Jahrgangs benutzen, um diese in weiten Kreisen bereits gekannten und beliebtm Wochmhefte in ihrer Familie einzuführen. Den Arbeitern, ihren Frauen, den heranwachsenden Kindern bietm sie gediegenen Mterhaltungsstoff. In jeder Tische erscheint ein illustriertes» 24 Selten starkes Reft fiir 10 Pfennig Jeder sollte sich ein Probeheft kommen lassen! Kucddanälung Vorwärts, Berlin 5Al. 68, Lindenftraße 69. 5 : BorwartSBuchdruderei u. Berlagsanstalt Paul Singer& So., Berlin SW. Nr.tt. 23. 4. ftilfljf des„Uomärk" Kcrlim WsM Sonntag, iL Januar M6. Deutsche Heimarbeit-Ausstellung. Am 17. Januar wird in den Räumen der Alten Akademie, Unter den Linden Nr. 38, eine Ausstellung von Erzeugnissen der Hausindustrie in Deutschland eröffnet, zu deren Besuch die Unter- zeichneten im Namen des Kuratoriums einladen. Die EntWickelung der modernen Industrie hat nicht nur die Konzentration des Fabrikbetriebcs gefördert, sondern auch eine Ausbreitung der Heimarbeit in früher ungeahntem Masse bewirkt. Kaum ein Gebiet gewerblicher Kleinarbeit ist heut? ohne Haus- industrie, die sich ebenso in verkehrsarmen Gebirgsdörfern wie in den Hinterhäusern übers üllter Großstädte angesiedelt hat. Nach vielen Hunderttausenden zählt diese Heimarbeiter- bevölkerung, die ganz überwiegend in den elendesten Verhältnissen dahinlebt. In engsten Räumen zusammengedrängt, mühen sich hier die Familien vom grauenden Morgen bis tief in die Nacht hinein um ein kärgliches Brot. Schwache Greise und Kinder im zartesten Lebensalter müssen mithelfen, damit eben nur das nackte Dasein gefristet wird. Lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, un- sichere und ungesunde Verhältnisse sind, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, die Regel. Und nicht nur leben die Heimarbeiter selbst in Not und Jammer, sondern sie verschlechtern durch ihren Wettbewerb viel- fach auch die Arbeitsbedingungen ihrer Kameraden in Fabrik und Werkstatt und bedrohen durch Waren, die in der Umgebung von Kranken oder durch Leidende selbst angefertigt sind, die Gesundheit ahnungsloser Käufer. Der Arbeiterschutz und die Arbeiterversichcrung des Reiches sind bisher kaum an die Grenzen der Hausindustrie gedrungen. Ja es ist Taffache, dass die Regelung der Fabrikarbeit und die Kosten der Sozialversicherung dazu beigetragen haben, dass neue und immer breitere Gebiete der Warenerzeugung der Haus- industrie verfallen, deren Arbeiter des staatlichen Schutzes und der staatlichen Versicherung entbehren. So wächst sich die Hausindustrie immer stärker zu einem schweren Schaden an unserem Volks- und Wirtschastskörper aus, der dringend der Heilung bedarf. Diese herbeizufuhren, ist die Selbsthülfe der Heimarbeiter außerstande. Auch Mitgefühl und Unterstützung der Wohlhabenden versagen hier. Das Reich, der Staat müssen einschreiten. Auf dieses Ziel will die Deutsche Heimarbcit-Aussttellung hin« weisen. Sie ist entstanden und vorbereitet durch die gemeinsame Arbeit von bürgerlichen Sozialpolitikern der verschiedensten Richtungen und Berufe und von Vertretern der freien Gewerk» schaften, der christlichen Gewerkschaft�, der deutschen Gewerk- vereine und des Verbandes katholischer Arbeitcrveremie. Mannig- fache Unterstützung haben ihre Arbeit wesentlich gefördert. Was alles Reden und Schreiben nicht vermag, erstrebt die Ausstellung: An den Erzeugnissen der Heimarbeit selbst werden die zumeist niedrigen Löhne und die überlangen Arbeitszeiten auf- gezeigt. Was daS Auge sieht, glaubt das Herz. Ulnd nicht ohne tiefes Mitleid wird man hier Zustände menschlicher Not sehen, in denen unsere Volksgenossen leben. Wir heißen jeden Besucher willkommen, weil wir überzeugt sind, in ihm einen Mitarbeiter an dem Werke der? Heilung oder doch der Linderug der Schäden in der Heimindustrie zu gewinnen. Berlin, den 12. Januar 1906. Das Kuratorium. Z. A.: Prof. Dr. E. Francke. Joh. Sajienbgch. TlBTZ ALEXANDERPLATZ Montag Dienstag Mittwoch Lebensmittel Gemflse-Konsemn Vi Dose Vs Dose Pa. Stang.-Spargel 165 83 pf- Pa. Stang.-Spargel � 75 k Pa. Stang.-Spargel tZ™ � 60 vl Pa. Stang.-Spargel 1°° 55 et Pa. Stang.-Spargel consum 78 44 pt Pa. Brech-Spargel E�fn®- 130 70 pf. Pa. Brech-Spargel kÄ l06 63 pt Pa. Brech-Spargel 80 45 pt Pa. Brech-Spargel 60 35 pf. Pa. Brech-Spargel 33 pf. Junge Schoten siebung i 80 45pf. Junge Schoten siebungu 50 30 Pf. Gemüse-Schoten sieb, i 36 23pf. Junge Carotten geschnitten 32 21 pf. 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Die Bewerber müssen mit Bureau- arbeiten durchaus vertraut sein und eventuell auch die Leitung der Zahl» stelle übernehmen können. 23/4* Die Ortsverwaltni.g. CAie unterzeichnete Ortskrankenkaise � hat die'Anstellung zweier Burcaubeamte» beschlossen. Im Schreiben und Rechnen aeo wandte Bewerber wollen Offerten unter Beifügung eines selbstversaßten Lebenslaujes bis zum 1. Februar d. I. in der Expedition dieser Zeitung, Lindcnstraße 69, unter Chiffre V. 5 niederlegen. 1821b Mttglieder der Kaffe werden bei Anstellung bevorzugt. Die Ortskrankenkassc der Schlosser u. verwandten Gewerbe zu Berlin. I. A.: I*. Delar-Ieli, Vorsitzender. Teeöaüsierep, Reisenile. mögen ihre Adresse niederlegen unter „Großer Vordicnst"an Richard T raube, Annoncen- Expedition, Schönebcrg, Grunewaldstraße 117. 57041,* Sargtischler,*�?«'» St60litZ, Schüüenstr. 18. Hchlirbkitn! In der Treppengeländer- Fabrik' •loa. Drechsler, Gnbencr- strasie 33, sind sämtliche'Arbeiter ausgesperrt. 47/2 Zuzug ist seruzuhalten. piano- Mechanik-Arbeiter und Arbeiterinnen! Bei der Firma Oenz.V Co.. Vlumenstraste 77. befinden sich die Kollegen und Kolleginnen im Streik. Zuzug ist fernzuhalten. Rahmenmacher! In der Rahmenfabrik Ssclc& Wolf, Neanderstr. 4 und Schlesi'cheslr. 42. vorn parterre, befinden sich die Kollegen im Streik. Zuzug von Rahmenmachern. Kreissägen- schneidern, Tischleru und Po- liercru ist streng fernzuhalten. Die lionmiisslou. HöizMsier! Die Drechslerei von Pauitsch. Brunnenstraße 79, ist bis aus weiteres gesperrt. vis Iksmmiasion. Redakteur gesucht. Zu möglichst sofortigem Antritt suchen wir einen tüchtigen IW- Lokal-Redakteur der mit den sächsischen Verhältnissen vertraut ist. Bewerber wollen ihre Offerten mit Angabe ihrer bisherigen Tätigkeit nebst Gehaltsanjprüchen bis spätestens den 25. d. M. richte» an den Verlag des„Sachs. Volksblattes" Xolchoo, Boscnstraße 16. Verantwortlicher Redaktcprp Hans Weber, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Borw"" �uche'-'clerei u. Berlagsanstalt Kaul Singer& Co., Berlin S\Vs partei-Hngclegcnbciten, Tegel. Dienstag, den 16. Januar, abends 8V2 Uhr, findet eine Mitgliederversammlung des Wahlvereins im Lokale von Rod. Schmidt, Schlieperstr. 64 statt, Tagesordnung: 1. Bericht von der General- Versammlung des Wahlvcreinsverbandes. Z.Kassenbericht. Z.Bezirks- cinteilung und Wahl zweier Bezirkssührcr. 4. Gemeindevertreter- Wahlen und Wahl eines Komitees. 5. VereinSmitteilnngen.— Der wichtigen Tagesordnung wegen ersucht um zahlreiches Erscheinen Der Vorstand. Erkner. Dienstag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, im Dege- brodlschcn Lokale. Zriedrichstratze: Mitgliederversammlung des Wahlvercins für Erkner und Umgegend. Tagesordnung: 1. B 0 r- trag des Genossen Rühl:„Die Notwendigkeit der politischen Organisation". 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Friedenau. Heute in allen Bezirken Flugblattvcrbreitung. Dienstag, abends V29 Uhr, Mitgliederversammlung bei Grube, Kaiser- Allee 85. Tagesordnung: Vortrag über den politischen Massenstreik. Diskussion. Vercinsangelegenheiten und Verschiedenes. Es ist Pflicht jedes Parteigenossen, sich an der Flugblattverbreitung zu beteiligen und in der Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. Köpenick. Dienstag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, General- Versammlung des Wahlvereins im„Kaiserhof", Grünstratze. Tages- ordnung: Vortrag. Diskussion. Wahl des Vorstandes und der Funktionäre. Die Genossen werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Wilmersdorf. Die Genossen werden ersucht, heute früh 7>/z Uhr. in folgenden Lokalen zur Flugblattverbreitung zu erscheinen: 1. und 2. Bezirk i>n Restaurant„Zur Pfalzburg", 3., 4. und 5. Bezirk bei Käs Ter, Lauenburgerstratze, 6. Bezirk bei Fischer, Bruchsal- stratze, 7. Bezirk bei Ka'letzky, Westfälischestr. 60. Treptow-Baiimschulenweg. Am Dienstag, den 16. Januar, abends 8t/z Uhr, hält der Wahlverein in Speers Festsälen seine G eneral- Versammlung ab. Nutzer einem interessanten Vortrag stehen unter anderem Kassenbericht und Abrechnung vom Gründungsfest auf der Tagesordnung. Ferner sei darauf hingewiesen, datz der Vorstand den Wünschen der Mitglieder nachkommend, einen A 0 r t r a g S- Z y k l u s für Monat Februar arrangiert hat. In demselben wird Genosse Grunwald das Erfurter Parteiprogramm erläutern. Es ist Wohl bei der Wichtigkeit dieses Themas zu er- warten, datz sich die Parteigenossen recht zahlreich daran beteiligen. Die.Vorträge sind vollständig kostenlos. Anmeldungen hierzu werden in der Generalversammlung sowie bei den Bezirksführern entgegengenommen. Ober- Schöneweide. Heute, Sonntag früh 8 Uhr, Flugblatt- Verbreitung von den bekannten Stellen aus.— Montag, 15. Januar, abends S'/a Uhr, iin Wilhelminenhof, VoUs-Eabarct von Margarete Walkotte, welche uns aus den Aufführungen von Nachtasyl in guter Erinnerung ist, dicseSmal aber uns das Leben in schöneren Farben zeigen wird als damals. Eintrittspreis 40 Pf.— Am Mittwoch, den 17. Januar, abends 8'/, Uhr, bei E. Kaufhold, Wilhelminenhof- stratze 18: Mitgliederversammlung des WahlvereinS. Tagesordnung: Vortrag dcS Genossen Hildebrand über: Ein Stück aus dcr preutzischen Geschichte. Diskussion. Verschiedenes. Vereinsangelegeiiheiten. Eine rege Beteiligung für die Veranstaltungen erwartet Der Vor st and. Zehlendorf. Am Dienstag, den 16. d. M., abends 8 Uhr, findet im Lokal von B. Mickley, Potsdamerstr. 25, die Mitgliederversamm lung des Wahlvereins statt. Genosse G r u h l- NowaweS spricht über:„Gemeindcpolitik". Ferner soll Stellung zu den diesjährigen Genieindewahlcn genoinmen werden. Es ist Pflicht aller Genossen, pünktlich zu erscheinen. Vorort- l�admcbten. Charlottenburg. In eine Agitation zur Erringung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts zum Landtage sind die Liberalen eingetreten. Am Freitag referierte in einer, leider nur schwach bc- suchten Versammlung Herr Dr. Barth über dies Thema. Der Redner übte nicht nur an dem Dreiklasscnwahlrccht eine scharfe Kritik, sondern bemühte sich auch, den Liberalen klar zu machen, datz sie in ihrem eigenen Interesse verpflichtet seien, endlich Farbe zu bekennen. Die in Preutzen betriebene Klassenpolitik sei für den Staat äutzerst gefährlich; die Klassenjustiz habe sich erst jetzt wieder im Falle Löbe-Breslau gezeigt. Man vergleiche mit dem Breslaucr Urteil die Urteile gegen Duellanten, und man werde einen Begriff davon bekommen, wie dem Volke der Begriff von der Heiligkeit der Gesetze beigebracht werde. Die Liberalen dürften, wenn ein Sturm auf das Dreiklassenwahlrccht erfolge, nicht teilnahmslos beiseite stehen, sie müßten die Gelegenheit ergreifen, um zu zeigen, datz sie eine ernstliche demokratische Politik zu führen bereit seien. Niemals habe es eine Zeit gegeben, wo es so nötig sei, datz der Liberalismus sich auf seine Vergangenheit besinnt und wo es möglich sei. alle echt Dcmolratischen für ein Ziel zu gewinnen. Das Ziel hcitze: Nieder mit dem Trciklasscnwahlrcchtl Statt dessen das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht zum Landtag. In der lebhaften Diskussion, die dem mit stürmischem Beifall aufgenommenen Vortrage folgte, spielte die Klassenjustiz, obwohl der Leiter der Versammlung, Stadtv. Kaufmann, derartige Ausdrücke zu unterlassen bat, eine grotze Rolle. Auch eine Anzahl Sozialdemokraten hatten sich eingefunden. In ihrem Namen ver- wahrte Genosse H i r s ch die Partei gegen den unberechtigten Vor- wurf des Referenten, datz die Sozialdemokratie bisher nichts gegen das Trciklasscnwahlrccht unternommen habe, um sodann die Gründe anzuführen, aus denen die Sozialdemokraten den Wahlrechtskampf der Liberalen nicht allzu ernst nehmen. Seine Ausführungen gipfelten in der Erklärung, datz die Sozialdemokraten es freudig begrüßen würden, wenn auch die Liberalen den Sturm auf das Drciklassenwahlsystem mitmachen würden. Anderenfalls würden sie allein vorgehen und solange kämpfen, bis sie den Sieg errungen hätten. Genosse Dr. B 0 r ch a r d t legte den engen Zusammen- hang der Schulvorlage mit dem Dreiklassenparlamcnt dar. Wenn es ernst sei mit der Bekämpfung der Schulvorlage, dem müsse es auch ernst sein mit der Bekänipfung des LandtagswählrcchtS. Ein solcher Entwurf sei nur im Drciklassenparlament möglich. Im weiteren Verlauf der Debatte versuchte Herr Gehl gegen �ie Sozialdemokraten, die auch hier wieder das Kriegsbeil aus- gegraben hätten, zu Felde zu ziehen. Er wurde aber von seinen eigenen Parteifreunden: Dr. Breitscheid, Abg. Dr. Pott- hoff, Dr. Bernstein-Erdmannsdörffer und Barth widerlegt. Es war erfreulich, datz diese Redner keinen Zweifel darüber ließen, datz sie den Kamps gegen das Dreiklasscnwahlrecht unter allen Umständen mitmachen würden. Ob sie die Masse der Liberalen hinter sich haben oder ob diese der Parole der„Freien Deutschen Presse" folgen und beiseite stehen werden, wird die Zu- kunft lehren. Eine Resolution zugunsten des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Landtagswahlrechts fand einstimmige Annahme. Gleiche Versammlungen sind auch in anderen Orten des Kreffes Teltow-Bceskow-Storkow-Charlottenburg geplant. U. a. wird Dr. Barth am Sonntag, den 14. d. M., vormittags UV* Uhr, in der Unionsbrauerei in der Haseuhaide gegen das preußische Dreiklasscnwahlrecht sprechen. Freie Volksbühne Cbnrlottenburg. Die Januarvorstcllung des Vereins findet Donnerstag, den 25. Januar, abend? 8ih Uhr, im Volkshause, Rosincnstratze 3, statt. Zur Aufführung gelangt „Winterschlaf", Drama von MaxDrcycr. Für diese Vorstellung gültige Neuanmeldungen werden nur bis Montag, den 22. Januar, von den nachstehenden Zahlstellen angenommen: Müller, Rosinen- stratze 3, Volkshaus, Will, Kirchstratze 30, Paesler, Schlüterstratze 8, F. Schmidt, Wilmersdorferstratze 130, Konsumverein l, Wilmcrs- dorferstratze 27, Konsumverein ll. Potsdamerstratze 12, Bigalke. Schlotzstratze 26a und in Wilmersdorf: Murrer, Eislebener- stratze 14 und Käsler, Lauenburgerstratze 20. Achtung, Parteigenossen! Am 20. Januar finden die Neu- Wahlen zum hiesigen Gewerbegericht statt. Ueber die Wichtigkeit und Bedeutung dieser Wahlen ein Wort zu sagen, sollte sich cigcnt- lich erübrigen. Wenn man sich jedoch die Betciligungsziffer(1902: 2247 Wähler, 1904: 2466 Wähler) ansieht, so findet man, datz noch eine grotze Jntercsscnlosigkeit vorhanden ist. Allerdings war bis- her mit einem ernsthaften Gegner nicht zu rechnen, ob dies aber bei der jetzigen Wahl in gleicher Weise zutrifft, läßt sich zurzeit noch nicht übersehen, jedoch lassen alle Vorgänge es angezeigt scheinen, datz wir auf der Hut sein müssen. Es ist Ehrenpflicht aller in Charlottenburg wohnenden oder beschäftigten Arbeiter, bei der Wahl ihre Stimme abzugeben. Wahlberechtigt ist jeder Arbeiter, welcher das 23. Lebensjahr vollendet hat und im Bezirke des Gcwerbegcrichts wohnt oder bc- schäftigt ist. Diejenigen Arbeiter, welche zum Amte eines Schöffen unfähig sind, sind' nicht wahlberechtigt. Da am Orte keine JnnungsschiedSgerichte bestehen, so sind alle Arbeiter wahlberechtigt, soweit deren Arbeitgeber nicht einzeln dem Berliner Jnnungs- schiedsgcricht angeschlossen sind. Nach einer neueren präziseren Auslegung des hiesigen Gcwerbegcrichts, das Wahlrecht der Gärtner betreffend, sind Gärtnergehülfen und Gärtnerciarbeiter nur dann wahlberechtigt, wenn sie Kunst- und Handelsgärtnerei im eigent- lichen Sinne betreiben, das heißt, sich nicht bloß mit der Gc- winnung und Verwertung der bloßen Bodenerzcugnisse, sondern in der Hauptsache auch mit deren Umformung und Verarbeitung, z. B. zu Kränzen usw.. sowie mit deren Veredelung beschäftigen, ins- besondere auch, wenn der Gärtnercibetrieb zur Gewerbesteuer ver- anlagt ist..„..... Zur Ausübung des Wahlaktes bedarf cS einer Legitimation. Für diejenigen Wähler, die hierorts wohnen, stellt das zuständige Polizeirevier diese aus. Für diejenigen.die im Orte beschäftigt sind, hat der Arbeitgeber eine Legitimation auszustellen. Formu- laro hierzu sind in der Gerichtsschrcibcrei des GewerbegerichtS ,n der Zeit von 9—2 Uhr und beim Genossen Franz Jost. Grun- stratze 23. v. III. abends von 5— 74h Uhr, unentgeltlich zu haben. Aber nicht nur sein Wahlrecht soll man ausüben, sondern auch am Tage der Wahl sich zu den erforderlichen Arbeiten als Listen- führer, Stimmzettelvcrteiler usw. zur Verfügung stellen. Genossen. die gewillt sind, am Wahltage mitzuarbeiten, können sich beim Ge- nosscn Otto Flemming, Schlüterstratze 71, persönlich oder schrift- lich melden. Der Wahlakt dauert von vormittags 10 Uhr bis nach- mittags 1 Uhr und von nachmittags 5 Uhr bis abends 8 Uhr. Zwei schwere Unfälle. Gestern nachmittag gegen 3 Uhr fuhr der in der Schweinemästerei von Rietz. Nonnenwiese zu Charlotten- bura wobucube uivb in Stellung befindliche etwa 32 Jahre alte Kutscher Karl Friedrich mit seinem zweispännigen Lastwagen von dem Platz Am Lützow her in die Rosinenstratze hinein. Vor dem Hause Rofinenstr. 16 fuhr er gegen einen ihm entgegen- konimcnden Lastwagen. Er stürzte vom Bock herunter und geriet unter die Räder seines Wagens, die ihm über den Leib gingen und ihm einen Beckenbruch und innere Verletzungen beibrachten. Von Passanten wurde der Schwerverletzte in einen Hausflur gebettet. bis er von einem Krankenwagen nach dem Krankcnhause Westend abgeholt wurde. Unterwegs erlag er seinen Verletzungen.— Ein weiterer Unglücksfall ereignete sich gestern vormittag gegen 10 Uhr auf dem Kursürstendamm. Ecke Fasancnstratze. Dort war der 61 jährige Straßenfeger Wilhelm Grube aus der Krummestr. 21 zu Cbarlottenburg mit dem Zusammenfegen des Kehrichts bcschäf- tigt. Als der alte Mann das Warnungssignal eines Straßenbahn- Ivagens vernahm, wollte er zur Seite treten; dabei übersah er einen in großer Schnelligkeit herannahenden Müllwagen. Die Pferde rissen ihn zu Boden, der Wagen ging ihm über die Hände und die Räder trennten ihm sämtliche Finger der linken Hand ab und quetschten von der rechten Hand ihm den kleinen Finger ab. Außer- dem zog er sich Verletzungen am Kopf und/,g Uhr„Zum roten Meer", Lychenerpraßc 18: BezirkSsibnng. Vortrag deS Genossen A. Störmer. — Bezirk S ü d w c st und Vororte. Montagabend'/,S Uhr bei Lehmann, Bülowstraße 59: Humoristische Vorlesung. Allacmetue Familie»- Sterbetässc. Heute: Zahllag Ackcrstraße 123 bei Wiescnthal von 3—6 Uhr. Sozialdemokratischer Llgitationsvcreiu für den Wahlkreis Bromberg-Stadt und Land. Dienstag, den 16. Januar, abends 9 Uhr bei Ostrowski, Schillingstraße 24: Versammlung. Tagesordnung: Bericht vom Parteitag in Bromberg. Sozialdemokratischer Diskutierklub„Moabit". Montag, den 15. Jariuar, bei Bachstciii, Salzwedclcrstraße 16. Vortrag über»Kranken« Versicherungswesen". Rcscrent Herr Gärtner. Gäste haben Zutritt. Lriefkakten cier Redaktion. M. R., 5. St. B. Die sogenannte„schwarze Liste" wird nur den Hausbesitzern verabsolgt, die Mitglieder der HauS- und Grundbesitzerocrcine sind und dem Bunde angehören. Dienstag, den 16. Januar 1906, abends 8 Uhr, im Lokal von Hoppe, Hermannstr. 49: Ordentliche M General-Bersammlnng. T a g e S- O r d n n» g: 232/2 t Ausnahme neuer Mitglieder. 2. Wahl eines zweiten Spediteurs. 3. Bericht deS Vorstandes, dcS Kassierers lind des Bibliothekars, i. DtSkussion. 5. VereinSangelcgenheiten. C. BcrschiedcncS. Mitgliedsbuch legitimiert! Zahlreiches und pünktliches Erscheinen der Mitglieder erwartet Ter Vorstand. MSdol Polsterwaren Sofas, Matratzen, Garnituren, Bettstellen. 312V Otto Bomtecli, ÄS» 47 Bergstraße 47. Polsterwaren n. aus eigener Werkstatt Emil tfloegner Grunewaldstraße 108. Wüsche-. WelB-. Woll- nnd Maniifaktnpwarcn. Vorgeselchnete nn«l fertige Hiandarlielten. Herren-Artikel.== stlitglted von 8 Rabatt- u. Sparvereinen. 268V* Otto Bredow, He�sÄ. ffoiiwareö, Striijife,'friiiotap, ftupst Lucas, Ä0 Woüwarei, Stpftnple, Trikofapii Spezial-Geiqllsi. Gegr. 1872. Rixdorf. Jritz JJoppes Jestsäle. Hermannstrafte 18/49. 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