Nr. 230. Ascheint täglich außer Montags. Brets pränumerando: Viertel ährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. frei a's Haus. Einzelne Nummer Pfg. Sonntags- Nummer mit lluftr. Sonntags- Beilage Neue Belt" 10 Pig. Bost- Abonnement: 6,30 Mt.pro Quartal. Unter Streuzoand: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 M., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. en der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652 Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder bereit Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs Anzeigen 20 Pfg Juferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr VorEbert- St mittags geöffnet. SeenTpred- Anflug 3mt 1, Nr. 4186. XX 500 Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Abonnements- Einladung. auf den Vorwärts" Berliner Volksblatt Neue Welt" mit der illustrirten Sonntagsbeilage Für Berlin nehmen sämmtliche Zeitungsspediteure, sowie unsere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von Sonnabend, den 1. Oktober 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. die Gemeindefinanzen in erhöhtem Grade erwacht ist. Voran andere Weise nicht annähernd gedeckt werden könne. Ein marschirt die Eingabe einer Reihe rheinischer Oberbürger- schönes Eingeständniß! Weil die ungerechten Verbrauchs meister, die beim preußischen Finanzminister die Erlaubniß steuern in der Hauptsache die breite, befitlose Masse der Mit dem 1. Oktober eröffnen wir ein neues Abonnement für hohe Bier, Wein, Branntwein- und Fleischaufschläge Bevölkerung treffen und das Geld der armen Leute zu an den Thoren ihrer Städte erwirken möchten. Nach allen Hunderttausenden in die städtische Kasse lenken, fann Borkommnissen in Rheinland- Westfalen, bei denen eine man die Auflage nicht entbehren". Man will sie systematische Betrügerei der Städte durch die reichen Be also beibehalten, gerade weil die armen Leute fizenden gerade in Sachen der Steuern festgestellt worden bluten müssen! Und so ließen sich die Beispiele ist, gehört mirklich eine ziemliche Portion Muth dazu, zur aus anderen Städten, z. B. aus Spandau, wo man den Revanche an eine Mehrbelastung der unteren Boltsschichten ohnedies mit der Noth fämpfenden Kleingewerbetreibenden zu denken. Aber der Muth nach unten hat den städtischen das städtische Gas nochmals vertheuern will, beliebig häufen. Behörden in Deutschland immer viel weniger gefehlt, als Das Angeführte genügt wohl für heute. Nebenbei zeigt es, der Muth nach oben. Da die ungerechte Miethssteuer doch wie wichtig es ist, daß die Genossen überall für die Vernoch so eine große Rolle in den Finanzen der Städte spielt, tretung unserer Partei in den Stadtverordneten- Körpern auch derjenigen, welche von sehr freifinnigen" Leuten regiert durch unermüdliche Betheiligung an den Wahlen sorgen. werden, so fonimt es schließlich auf eine neue Presse, die Bertheuerung des Lebensunterhalts und der Erwerbsman dem schmalen Geldbeutel des Arbeiters anlegt, nicht mittel für die arbeitenden Klassen in Reich, Staat und an. Also hohe städtische Alzisen auf Bier und Brannt Stadt, das ist also die Parole, die jetzt wieder besonders wein so rufet die rheinischen Bürgermeister, und sie haben laut von den Machthabern und Besitzenden ausgegeben wird. damit sicher manches sehnsüchtige Echo in der Brust der Unsere Partei wird sich zu rüsten haben, daß sie auch hierStadtväter anderer Drte erweckt. Wie der Proletarier gegen allerorten mit aller Macht Stellung nimmt. Sie schließlich seine Nahrung noch zusam mensetzen soll, wenn wird sich dadurch ungezählte neue Sympathien in den ihm auch Bier und Brauntwein noch unerschwinglich ge- Kreisen erwerben, die ihr noch fernstehen. Und auch für die macht und seine elende Wurst kräftig durch einen Preisauf- Kräftigung des Widerstandes, den wir allen Bertheuerungsschlag gewürzt wird, das kümmert die hochmögenden Herren plänen entgegensetzen müssen, gewinnen wir reichen Vortheil, nicht. Und der preußische Finanzminister hat die rheinischen wenn wir uns an den kommunalen Kämpfen betheiligen. Bürgermeister in feiner Autwort sehr kollegialisch Durch die Kritik der bürgerlichen Wirthschaft in der Gebehandelt. Die Bier und Brauntwein- Akzise läßt sich meindeverwaltung lernen wir immer Neues für den Streit zwar noch nicht gleich machet, aber gegen eine Schlacht in Staat und Reich. Unsere Steuerpolitit ergiebt fich hausstener, welche die mageren Fleischbissen der Arbeiter dann in klassischer Einfachheit aus dem Grundsaze der Gerecht kostbar" macht, hat Herr Miquel in seiner bekannten rechtigkeit: Die Lasten für die Reichen, den Armen ErArbeiterfreundlichkeit garnichts einzuwenden, zu dieser leichterung, wo sie nur geboten werden kann! Erfindung wünscht er seinen früheren Kollegen ordentlich Glück. 1 Mark 10 Pfennige frei ins Haus, wöchentlich 28 Pfennige. Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonnements zum Preise von unter Nr. 6652.) 3,30 Mark für das 4. Quartal entgegen.( Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 entgegen.( Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 Neu hinzutretenden Abonnenten wird der bisher erschienene Theil des Romans Die Waffen nieder! eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner, auf Verlangen gratis nachgeliefert, worauf wir noch besonders auf Verlangen gratis nachgeliefert, worauf wir noch besonders aufmerksam machen. Die Redaktion und Expedition des „ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Glid. Und bie Stadtväter aller Orten haben wie gesagt Steuerpolitisches. Marseille und die bürgerliche Demokratie. ein feines Verständniß für solche steuerpolitische Fingerzeige. Obgleich die Antwort Miquel's direkt nur für rheinische Städteverwaltungen bestimmt war, wurde sein Wink anch anderwärts beherzigt. In der letzten Sitzung Wie die Alten fungen, so zwitschern die Jungen, heißt der Potsdamer Stadtverordneten- Versammlung wurde die es im Sprichwort, und in der Politik kann man denselben Forterhebung der Schlachtsteuer als Kommunalsteuer auf Satz so ausdrücken: wie die Minister pfeifen, so tanzen die weitere drei Jahre beschlossen. Die Fleischerimmung hatte In einem bürgerlichen Blatte, das über den Marseiller Bürgermeister. In der neuen Aera" indirefter Steuer- an den Finanzininister ein Gesuch gerichtet, in welchem sie Rongreß leitartikelt, liest man u. a.: politik wenigstens, mit welcher das arbeitende Bolk jetzt ersuchte, der Stadt Potsdam die Befugniß zur Erhebung Liebknecht den Bruderfuß gaben und auf das„ arbeitende DeutschWenn die französischen Sozialisten dem deutschen Sozialisten beglückt werden soll, wetteifern die Gewaltigen im Staat der Schlachtsteuer vom 1. April f. J. ab zu entziehen. Be- land" es wird verhältnismäßig nur wenige Deutsche geben, und in den Städten beinahe miteinander, wer das vollgründet wurde dieses Gesuch damit, daß die Schlächter mit den die nicht arbeiten ein Hoch ausbrachten, so liegt der Grund ständigste System von Verbrauchssteuern ersinnen fann, Berlinern und den in der Umgegend gar nicht konkurriren zu dieser großen Freundlichkeit für jeden Kundigen auf der Hand: unter welchem den breiten Massen jeder Bissen und jeder könnten und daß sie gezwungen wären, da die Versteuerung nicht echt brüderliche Gesinnung hat bei den meisten Sozialisten Schluck vertheuert wird. Noch pfeifen es nur die Spatzen des Fleisches nach Stückzahl des Viehes geschehe, stets die dieses Verhalten diktirt, sondern wohl die stille Hoffnung, daß von den Dächern, daß im Reich neue gewaltige indirekte schwerste Waare au Vieh zu kaufen, zu welcher der kleine die deutsche Sozialdemokratie einen Riß in das gehaßte Deutsche Etenern eingeführt werden sollen, und schon wandeln die Fleischer nicht die nothwendigen Mittel habe. Der Pots- Reich macht, an dem dieses selbst zu Grunde geht. Daß die kleinen bürgerlichen Machthaber in den Gemeinden gelehrig damer Magistrat trat diesen Ausführungen gegenüber internationale Gesinnung der franzöfifchen Sozialisten nicht durchaus zweifellos ist, das geht klar aus den Vorgängen hervor, mit verdoppeltem Eifer dieselben volksbeglückenden Pfade. denn och für Beibehaltung der Schlachtsteuer ein, weil die die sich in der legten Zeit an der französisch- belgischen Man kann aus den letzten Wochen eine ganze Reihe felbe einen wesentlichen Faktor des städtischen Finanz- Grenze abspielten und immer noch feinen befriedigenden Abvon Thatsachen zusammenstellen, die beweisen, daß der Eifer planes bilde und beispielsweise im verflossenen Etatsjahr schluß gefunden haben. Sie sind eine bezeichnende Juustration städtischer Machthaber in der Auspressung des Bolles für 210 000 M. eingebracht habe, ein Betrag, der auf eine zu den auf dem Kongreß von Marseille gehaltenen Neden, und Feuilleton. Nachdruck verboten.] Die Waffen nieder! ( 35 Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. Viertes Buch. 1866. dauern über hent' und morgen sind wir in Berlin Berurtheilten.) Heute geht's dem Feind" entgegen. VielUnd so wie er aus Schleswig Holstein zurückgekommen, leicht erkenne ich drüben ein paar Kampfgenossen von so wird Dein Mann auch aus diesem Feldzug heimkehren, Düppel und Alsen vielleicht meinen kleinen Better Gottaber mit viel grünerem Lorbeer bedeckt. Unangenehm mag fried... Wir marschiren nach Liebenau mit der Avantes ihm zwar sein, da er selbst preußischen Ursprungs garde des Grafen Clam- Gallas. Von nun an giebt's zum ift, gegen Preußen zu ziehen aber seit er in österreichischen Schreiben keine Zeit mehr. Erwarte Dir teine Briefe. Diensten steht, ist er ja doch mit Leib und Seel' einer von Höchstens, wenn sich die Gelegenheit bietet, eine Beile, den unsern... Diese Preußen! Aus dem Bund wollen sie zum Zeichen, daß ich lebe. Vorher möchte ich noch ein uns hinauswerfen, die arroganten Windbeutel das wer einziges Wort finden, das meine ganze Liebe in fich den sie schön bereuen, wenn Sch.cjien wieder unser ist, und faßte, um es Dir falls es das letzte wäre wenn die Habsburger-" hier niederzuschreiben. Ich finde nur dieses Martha!" Du weißt, was mir das bedeutet." Und so war es denn wieder da dieses größte alles denkbaren Unglücks- und wurde von der Benkerung mit dem gewohnten Jubel begrüßt. Die Regimenter marschirten aus( wie würden sie wiederkehren?) und Siegeso und Segenswünsche und schreiende Gassenjungen gaben ihnen das Geleite. Ich streckte die Hände aus: " Bater eine Bitte laß mich jetzt allein." Konrad Althaus mußte auch ausrücken. Er war voll Er mochte glauben, daß ich das Bedürfniß fühlte, mich Fener und Kampfesluft und von genügendem Prenßenhaß auszuweinen, und da er ein Feind aller Nührszenen war, befeelt, un geru hinauszuziehen; dennoch fiel ihm der Abschied schwer. Die Heirathsbewilligung war erst zwei Tage willfahrte er bereitwilligst meinem Wunsch und ging. täubender Schlag auf meinen Kopf gefallen. Schwer er schmerzlich, als er seiner Braut Lebewohl sagte, warum Jch aber weinte nicht. Es war mir, als wäre ein be- vor dem Marschbefehl eingetroffen. D, Lilli, Lilli," sprach athmend, starr blickend saß ich eine Zeit regungslos da. hast Du so lang gezögert, mich zu nehmen? Wer weiß nun, Friedrich war schon vor einiger Zeit nach Böhmen be- Dann ging ich zu meinem Schreibtisch, schlug die rothen ob ich wiederkomme!" ordert worden noch ehe der Krieg erklärt war und gerade Hefte auf und trug ein: Meine arme Schwester war selbst von Neue erfüllt. als die Dinge so standen, daß ich zuversichtlich hoffen Das Todesurtheil ist gesprochen. Hunderttausend Jeßt erst erwachte leidenschaftliche Liebe für den Lang fonnte, der unfelige, so geringfügige Herzogthümerstreit werde Menschen sollen hingerichtet werden. Ob Friedrich auch verschmähten. Als er fort war, sant sie weinend in meine sich gütlich beilegen. Diesmal also war mir das herz- dabei ist?... Folglich auch ich Folglich auch ich... Wer bin ich, um nicht Arme. zerreißende Abschiednehmen erspart geblieben, welches dem auch zu Grunde zu gehen, wie die anderen Hunderttausend?„ D, warum habe ich nicht längst" ja" gefagt! Jezt direkten In den Krieg zichen" des Geliebten vorangeht. ich wollt ich wär schon todt." wäre ich sein Weib" Da wäre Dir der Abschied nur desto schmerzlicher geworden, meine arme Lilli." Mein Weib! Sei muthig hoch das Herz! Wir Sie schüttelte den Kopf. Ich verstand wohl, was in waren glücklich, das kann uns Niemand nehmen, selbst ihrem Innern vorging vielleicht flaver, als sie es selber wenn heute, wie für so viele andere, auch für uns das verstand: sich trennen müssen bei noch ungeftilltem vielDekret gefallen wäre: Es ist vorbei.( Derselbe Ge- leicht ewig ungeftillt bleiben sollendem Liebessehnen;- den 群 Als mir mein Vater triumphirend die Nachricht brachte: Jezt geht's los", war ich schon seit vierzehn Tagen allein. Und seit letzter Zeit war ich auf diese Nachricht schon ge faßt gewesen wie ein Berbrecher in seiner Zelle auf Ber lesung des Todesurtheils gefaßt ist. 1 Ich beugte den Kopf und sagte nichts. Von Friedrich erhielt ich am selben Tag einige flüchtig geschriebene Zeilen: " Sei guten Muth's, Kind. Der Krieg wird nicht lang danke, wie ich in meinen rothen Heften: die vielen anderen Becher von den Lippen weggerissen und möglicher Weise es Begreift sich, daß von ihnen auf dem Kongreß kein Sterbens- I wären die Ausschreitungen überhaupt nicht vorgekommen. Fest verderbliche Wirkung aufzuflären. Es gilt, einen Massenwörtchen gesprochen, wurde." steht aber, daß die sozialistischen Arbeiter die Friedens an sturm des Volkes gegen den Moloch Militarismus So zu lesen nicht in der Rheinisch- Westfälischen Zeifung" und Ruhestifter gewesen find. oder in der Kreuz- Zeitung", sondern in der Frankfurter Beitung"( Nr. 274 vom 30. September). Nicht das erste Mal ist das Organ der bürgerlichen Demokratie der franzöfifchen Arbeiterbewegung in den Rücken gefallen, und nicht zum ersten Male haben wir uns deshalb mit ihm auseinandergesetzt. Wenn die Frankfurter Zeitung" fich an dem Ausdruck: arbeitendes Deutschland" stößt, so begreifen wir diese Empfindfamkeit eines Blattes, dessen Bedeutung als Organ der Börse und des süßen Handels" von Niemand bezweifelt wird. Gewiß giebt es verhältnismäßig nur wenige Deutsche, die nicht arbeiten", sie Was verschlägt dies der Frankfurter Zeitung"? Um dem und feine Unerfättlichkeit in Szene zu sehen. Geschieht Sozialismus eins auszuwischen, däucht ihr die schofle Ber- dies rechtzeitig und mit der nöthigen Wucht und Besonnen dächtigung und eine Stampfesweise gerade gut genug, die ihre heit, so wird der neue Kurs dem Ansturm schwerlich Stand Waffen aus derselben Rüstkammer holt, wie die Lohndrückerhalten können." und Schienenflicker- Organe des Baare- Gesindes. " arbeiten" alle, die Attionäre, Rentiers, Jobber und Genoffen. Politische Leberlicht. in Berlin, den 30. September. Die Redaktion des Hamburger Echo's" meint dazu: " Wir sind mit dem Vorschlage, daß das Volk in seiner Gesammtheit gegen die neuesten Ansprüche des Militärmolochs aufgerufen werde, völlig einverstanden, halten es aber für verfrüht, diesen Feldzug schon jetzt zu unternehmen, wo thatsächlich noch der sichere Anhalt fehlt dafür, wie groß Wenn man sich im politischen Theil der Frankfurter Zeitung" der Hunger des gefräßigen Ungeheuers Militarismus ift. moquirt über das arbeitende Deutschland" im Namen Um es energisch anpacken zu können, muß man es in seiner jener edlen Schaar Auch Arbeiter", uns so bekannt aus Der erste Oktober. Die Sozialdemokratie feiert ganzen abschreckenden Leiblichkeit vor sich sehen, damit man Sen Stämpfen in der Presse und im Parlament, Versammlungen und Flugschriften, so begreife man, daß auch heut einen Gedenktag, seit zwei Jahren ist das Sozialisten nicht seine Siebe in die Luft führt. Versammlungen und Flugschriften, so begreife man, daß auch Sobald jedoch der alles Politische nur ein Gleichniß. Die Helden des politischen gesetz verschwunden. Erdrückt von ihrer eigenen Schande, Inhalt der Militärvorlage bekannt ist, dann ist es an der Theils schlagen fich für die Steifleinenen des Handelstheils. haben die Väter dieses Wechselbalgs reaktionär fapitalisti Beit und dann muß schleunigst gehandelt werden." Wenn der politische Theil ganze Bände schreibt über den Kurs- scher Gesetzgebung es nicht gewagt, die Arbeiter Deutsch- Unserer Ansicht nach könnte dann der Ansturm leicht post wechsel, das Geheimniß wird offenbar in den Mysterien der lands noch länger vermittelst des Ausnahmegesetzes der festum fommen. Es ist noch nicht bekannt, wie hoch das Handelszeitung, die allein schwört auf den Wechselkurs. Hier Polizeiwillkür auszuliefern. Opfer bemessen werden wird, das die Regierung dem find Moses und die Propheten. Seit zwei Jahren marschirt die Sozialdemokratie dieser deutschen Volk wieder zumuthet, aber daß es ein ungeheures Fesseln ledig, und benutzt die in heißem Ringen erfärapfte ist, kann nicht bezweifelt werden. Der Vorschlag des südBewegungsfreiheit, um die Köpfe und Geister der Arbeiter- deutschen Genossen ist uns daher durchaus sympathisch. klasse zu revolutioniren, um die Kämpfer für die Befreiung Wenn zwei dasselbe thun, ist es nicht daffelbe. des Proletariats zu mehren. So beschuldigt die" Frankfurter Zeitung" die französische Sozialdemokratie, ihre internationale Gesinnung, die Erkenntniß der proletarischen Zusammengehörigkeit sei Betrug und Possen spiel. Aber, bei allen Göttern des Olymps, glaubt denn die " Frankfurter Beitung", die Haffenbewußten Arbeiter Frankreichs seien aus demselben quammig- quabbigen Stoff gefnetet, wie jene Weder in den Prinzipien noch in der Taktik der Dieser altrömische Sag scheint bei der Berliner Staats Frankfurter Deutschen Voltspartei, bie auf dem bekannten etwas geändert; unsere Parole ift- gleichviet ob uns und Stuttgarter Bantiers der Sozialdemokratie hat der Fortfall des Sozialistengesetzes Rongreß zu Stuttgart im Jahre 1868 ihren Ausnahmegeseze drohen, oder ob uns Zugeständnisse locken Inter vorwärts zum Siege! Anschluß an die Statuten der Inter nationalen Arbeiter Assoziation feierlich er flärten, um nach eines Jahres Umlauf von schlotternder Gewiffenspein über ihr Wagniß gepackt zu werden? Glänzendste bewährt hat. Gericht wurde vor kurzem ein Prozeß verhandelt, in welchem anwaltschaft noch in Geltung zu sein. Vor dem Berliner Jemand angeklagt war, eine sehr hohe Dame, die einem freudigen Familienereigniß entgegensah, gröblich beleidigt zu haben. Der Verbrecher hatte in Bezug auf die Dame Ueber die Unterredungen, welche unser Genosse und das bevorstehende Ereigniß einen sehr derben, zuweilen Liebknecht während seines Aufenthaltes in Wiarseille mit in der Landwirthschaft angewendeten Ausdruck gebraucht, Ist es eine schmähliche, wie durch nichts begründete Unter- mehreren Korrespondenten von Pariser Blättern gehabt und bestritt, daß er sich dadurch einer Beleidigung schuldig stellung, unseren französischen Genossen, den Einzigen, die den haben soll, bringen lettere Berichte, welche Aeußerungen gemacht habe, weil er denselben Ausdruck unter gleichent Chauvinismus bis aufs Messer bekämpfen, chauvinistische Beweggründe unterzufchieben, so ist die von der Frankfurter Zeitung" Liebknecht's zweifellos falsch und entstellt wiedergeben. So Verhältnissen auf seine eigene Frau anwende. in langathmiger Diatribe versuchte Begründung, parlamentarisch soll unser Genosse nach einem dieser Berichte die Anti- Der von dem Angeklagten zu feiner Entlastung gesprochen, eine unerhörte Ünverfrorenheit. Unsere Leser sind semiten Schufte im Dienste der großen Grundbesitzer und geladene Arzt bezeugte die Wahrheit dieser Be über die Vorgänge in dem nordfranzösischen Kohlenrevier von uns des Herrn von Bismarck" genannt haben, weiter von hauptung und erläuterte dem Gerichtshof die Sprechgenau unterrichtet worden. Sie wissen, daß die französische und Werner und Wildberger behauptet haben, daß sie Werk- weise des Angeklagten, der, frei von jedem Zynisbelgische Arbeiterpartei gemeinsam vorgegangen sind, um die zeuge der Bourgeoisie seien, die nur einige hundert Boli- mus, gewöhnt sei, physiologische Vorgänge mit AusSwiftigkeiten beizulegen, daß es ihnen zu verbanken ist, wenn isten als Anhänger hätten", über Bollmar läßt der Bericht drücken aus dem Thierleben zu bezeichnen und in Bezug der Konflikt sich nicht noch mehr zugespitzt hat, daß gerade in Liebknecht sagen, daß derselbe, wenn er fortfahren sollte, auf seine Frau dies dem Zeugen gegenüber in einer, abdiesem Falle sich die Brüderlichkeit der Sozialisten auf das so zu schreiben und zu sprechen, wie bisher, aufhören werde, gesehen von der Derbheit des Ausdruckes, durchaus fürsorg Mit schmunzeindem Behagen giebt das Frankfurter Blatt ein Vertreter der sozialistischen Partei zu sein." Von lichen und liebevollen Weise gethan habe. Der Staatsdie Ausführungen eines belgischen Rapitalistenblattes, des Liebknecht, der augenblicklich auf der Rückreise von Marseille anwalt, der an den sich aufhellenden Gesichtern und der Journal de Mons", wieder: begriffen, Versammlungen im Elsaß und in Baden abhält, freundlich werdenden Stimmung der Richter vielleicht nicht " Das Blatt( das Journal de Mons") giebt zu, daß der liegt bis jetzt feine authentische Mittheilung über den In- mit Unrecht den Verlust seiner Partie ahnte, erhob sich, um Franzose mehr verdiene, aber er gebe mehr aus und zwar nicht halt seiner Aeußerungen vor. Troydem aber halten wir dem Angeklagten die Frage vorlegen zu lassen, ob er der immer zu guten Zwecken; daher fehle es ihm tros des verhältniß- uns zu der Erklärung berechtigt, daß Liebknecht Neuße- sozialdemokratischen Partei angehöre. Der mäßig hohen Lohns immer an Geld, weshalb er häufig streife, rungen, wie sie ihm die französischen Berichterstatter in den Angeklagte, um eine Lohnerhöhung zu erzwingen. Der Belgier dagegen sei Mund legen und wie wir sie vorstehend niedergeben, gar nicht zu von dem Präsidenten bedeutet, daß er der beste Grubenarbeiter, dabei einfach, nüchtern und sparsam, antworten brauche, umging eute direkte und deswegen erziele er mit seinem Lohne ganz andere Erfolge nicht gethan haben kann. Es handelt sid, hier zweifellos Beantwortung, indem er mittheilte, daß seine Verals der Franzose.... Das belgische Blatt mag hier zu Gunsten um Mißverständnisse und wahrscheinlich auch um Buthaten ehrung für die, natürlich ungewollt, unter staatsseiner Landsleute mit etwas lebhaften Farben auftragen, aber der Korrespondenten aus dem Eigenen. anwaltlichem Schuh stehende Dame ihm Veranlassung geKenner der Verhältnisse versichern, daß etwas Wahres daran ist. wesen sei, dieselbe in Gips seiner Häuslichkeit einzus Die Belgier gelangen bald zu einem gewissen Wohlstande und zu verleiben. einer behaglichen Lebensführung, während die Franzosen in jeder Beziehung zurückbleiben. Das Gefühl der letzteren, das sich in dem Rufe Tod den Belgiern" ausspricht, wäre somit im tiefsten Grunde nichts als Neid; der Arbeiter, der mit seinem Lohn nicht hauszuhalten versteht, würde denjenigen bassen und verfolgen, der aus seinem Lohne die größtmöglichen Vortheile zieht." Den Kennern der Verhältnisse" ist offenbar die Lage der belgischen Grubenarbeiter im Borinage ein siebenfach versiegeltes Geheimniß, sie scheinen von den greuelvollen Ergebnissen der belgischen Arbeiter Enquet non 1886, die das grenzen lose Glend, die Hungerlöhne, die Rin und Weiberarbeit unter Tage u. s. w. enthüllte, nichts gehört haben. Nicht die Schmußkonkurrenz, der blasse Neid wäre also ie Ursache des 3wistes. 21 " endete der Prozeß mit Freisprechung desselben. Nachdem der Angeklagte auch diese Feuerprobe bestanden, Der Bundesrath tritt, wie die National- Zeitung" ( Nr. 554 vom 30. September) meldet, am 8. Oktober zusammen. Die Militärvorlage, die ihm dann wohl postwendend zugehen wird, soll angeblich den Titel führen: Daß der Staatsanwalt sich die Frage nach der ParteiEntwurf eines Gefezes, betreffend die Friedenspräsenzstärke stellung des Angeklagten leistete, wundert uns nicht, ist doch vom 1. Oftober 1893 bis 31. März 1899." Da das jezige vielfach die Thatsache, daß Jemand Sozialdemokrat ist, geSeptennat am 31. März 1894 abläuft, so würde die Vor- nügend, um ihn ohne weiteres der schwärzesten Verbrechen lage uns mit Festlegung des Militärbudgets auf 5/2 Jahre für fähig zu halten. Jezt scheint es wie die staatsüberraschen. Weshalb übrigens das Gesetz mit einem so anwaltliche Frage beweist Praxis werden zu sollen, langen Namen belasten? Blutigelgesez wäre kürzer, Aeußerungen um deswillen für strafbar zu erklären, weil treffender und verständlicher. ein Sozialdemokrat dieselben macht. Erfreulicherweise ist der erste Ansturm zurückgeschlagen. Aber was nicht ist, tann ja noch werden. Gegen die Militärvorlage, schreibt dem Hamburger Freilich falvirt sich das Frankfurter Blatt: Wir wollen Echo" ein süddeutscher Genosse, muß im ganzen Reich mit die Mißstimmung der französischen Arbeiter nicht weiter analysiren," aller Energie angekämpft werden, nicht nur in der Presse, Zur Versicherungs Gesetzgebung. Anscheinend aber es bleibt genug hängen. Kenner der Verhältnisse" versichern sondern namentlich in öffentlichen Bolts offiziös leitartikelt die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" ja, daß etwas Wahres daran ist". Wenn die Frankfurter versammlungen. Und dazu ist nunmehr die höchste( Str. 458 vom 30. September) über die Versicherungs- GesetzSeitung" dann aus bester Luft die Behauptung stockert, die Zeit, der Worte sind genug gewechselt, es muß zur That gebung und bemerkt u. A.: Bei den Erörterungen über französischen Arbeiter, die sich gegen die bel geschritten werden. Ueberall, wo immer möglich, mögen die die Sozialgeseze sollte man daher den Gesichtspunkt festgifchen Arbeiter pergingen," feien" 3" Genossen öffentliche Versammlungen veranstalten, mit der halten, daß wohl die Form der Fürsorge, deren verwaltungs einem großen Theile Sozialisten gewesen, so gestehen wir, daß wir solch eine Flunterei, die den Tagesordnung:" Die neue Militärvorlage", um nicht blos technische Ausgestaltung geändert, verbessert werden kann, Stempel der Unwahrheit so offen an der Stirn trägt, nicht ein- die Arbeiter, sondern auch die Kleinbürger, die ganze Be- daß man jedoch Austand nehmen sollte, Borschläge zu dismal im Reichsboten" gefunden haben. Wäre im französischen völkerung über die Wirthschafts- und Finanzlage und die futiren, welche an deren Wesen einschränkende Aenderungen Grubenbezirk der Sozialismus schon genügend entwickelt, dann Ungeheuerlichkeit dieser Forderungen, wie über ihre volts- vornehmen wollen." Dieser Wink richtet sich nicht nur an au zerschellt ſehen, ehe man noch einen einzigen Trunk gethan" Nicht denken": darauf ist ohnehin alle Barbarei gestützt." ronnen, jetzt auf weichen, reinen Betten hingestreckt, da gebas mag wohl doppelt quälend sein. Unser Hausarzt, Doktor Bresser, war diesmal nicht in pflegt und gehätschelt werden, bis zu ihrer Heilung, größtenMein Vater, die Schwestern und Tante Marie über Grumit; er hatte sich freiwillig dem Sanitätskorps zur theils in halb bewußtlosen, köstlich- müden Halbschlummer siedelten jezt nach Grumis. Ich ließ mich leicht bereden, Verfügung gestellt und war nach dem Kriegsschauplatz ab- gelullt, zeitweise wieder zu dem angenehmen Bewußtsein fammt meinem Söhnchen mitzukommen. So lange Friedrich gegangen. Auch mir war der Gedanke gekommen: sollte ich erwachend, daß ihr Leben gerettet, daß sie zu den Ihren fort war, schien mir der eigene Herd erstorben- ich hätte nicht als Krankenpflegerin mitziehen? Ja, wenn ich heimkehren und noch in fernen Zeiten erzählen können, es da nicht ausgehalten. Es ist sonderbar: ich fühlte mich gewußt hätte, daß ich in die Nähe Friedrichs käme, daß ich wie sie in der Schlacht von 2. ehrenvoll bleffirt worden so verwittwet, als wäre die Nachricht von dem aus bei der Hand wäre, falls er verwundet würde, da hätte ich seien. gebrochenen Kriege zugleich die Nachricht von Friedrich's nicht gezögert; aber für Andere? Nein, da gebrach es mir In dieser naiven Auffassung testärkte sie denn auch Zod gewesen. Manchmal, mitten in meine dumpfe Trauer, an Kraft, da fehlte der Opfermuth. Sterben sehen, röcheln unser Vater: fiel ein lichter Gedante: Er lebt und kann ja wieder hören hundert Hilfeflehenden helfen wollen und nicht" Brav, brav, Mädels heute seid ihr wieder kommen" daneben aber stieg wieder die schreckliche helfen können, den Schmerz, den Ekfel, den Jammer auf fleißig da habt ihr wieder vielen unserer tapferen Idee auf: er krümmt und windet sich in unerträglichen mich laden, ohne dabei Friedrich beizustehen im Gegen- Bertheidiger eine Freude gemacht! Wie das wohl thut, so Schmerzen er verschmachtet in einem Graben schwere theil, dadurch die Chancen, daß wir uns wiederfinden, ver- ein Päckchen Charpie auf der blutenden Wunde- ich weiß Wagen fahren über seine zerschossenen Glieder weg-mindern, denn die Pflegenden begeben sich auch in vielfache was davon zu erzählen:... Damals, als ich bei Palestro Mücken und Ameisen wimmeln auf seinen offenen Wunden; Todesgefahr... nein, ich that es nicht. . nein, ich that es nicht. Zudem belehrte den Schuß ins Bein betamu. s. w., 11. s. w. -die Leute, welche das Schlachtfeld räumen, halten den mich mein Vater, daß eine Privatperson, wie ich, zur erstarrt Daliegenden für todt und scharren ihn lebendig Krankenpflege in den Feldhofpitälern garnicht zugelassen würde mit anderen Todten in die seichte Grube- hier kommt er zu sich und " Mit einem lauten Schrei fuhr ich aus solchen Vorstellungen empor: Jch aber feufzte und sagte nichts. Ich hatte andere Geschichten von Verwundungen vernommen, als die, wie sie mein Vater zu erzählen beliebte; Geschichten, welche sich zu den gebräuchlichen Veteranenanekdoten verhalten, ungefähr wie die Wirklichkeit elenden Hirtenlebens zu den Schäferbildchen von Watteau. daß dieses Amt nur von Sanitätssoldaten oder höchstens von barmherzigen Schwestern ausgeübt werden dürfe. " Charpie zupfen", sagte er, und Verbandzeug für die patriotischen Hilfsvereine herrichten, das ist das einzige, Was hast Du nun wieder, Martha?" schalt mein was ihr für die Verwundeten leisten könnt, und das sollen Das rothe Kreuz... ich wußte, durch welches auf Bater. Du wirst noch verrückt werden, wenn Du so denn meine Töchter auch fleißig thun dazu geb' ich das schmerzlichste erschütterte Völkermitleid diese Institution brüteft und aufschreist. Beschwörst Du Dir wieder so meinen Segen." ins Leben gerufen ward. Seiner Zeit hatte ich den darüber dumme Bilder vor die Einbildung? Das ist fündhaft." Und diese Beschäftigung war es nun auch, welcher in Genf geführten Verhandlungen gefolgt und die Schrift Ich hatte nämlich öfters diese meine Ideen laut werden meine Schwestern und ich viele Stunden des Tages Dunants, welche den Anstoß zu dem Ganzen gegeben, hatte laffen, was meinen Bater höchlichst entrüstete. widmeten. Rosa und Lilli verrichteten ihre Arbeit mit ich gelesen. Ein herzzerreißender Jammerruf, diese Schrift! " Sündhaft," fuhr er fort, und unanständig und sanft gerührten und dabei fast freudigen Mienen. Wenn Der edle Genfer Patrizier war auf das Schlachtfeld von unsinnig. Solche Fälle ,. Solche Fälle, wie sie Deine überspannte die feinen Fädchen sich unter unseren Fingern zu weichen Solferino geeilt, um zu helfen, was er konnte; und das, Phantasie ausmalt, die kommen mitunter unter Massen häuften, wenn wir die Leindwandstreifen was er dort gefunden, hat er der Welt erzählt. Zahllose tausend Fällen einmal bei der Mannschaft vor, aber schön ordentlich übereinander gefaltet, so brachte Verwundete, welche fünf, sechs Tage liegen geblieben einen Stabsoffizier, wie Deinen Mann, lassen die Anderen dies den beiden Mädchen etwas von den Empfindungen ohne Hilfe... Alle hätte er retten mögen, doch was nicht liegen. Ueberhaupt, an solche Grauendinge soll man des barmherzigen Pflege- Amtes: es war ihnen, als linderten konnte er, der Einzelne, was konnten die Anderen nicht denken. Es liegt eine Art Frevel, eine Entheiligung fie brennende Schmerzen und verhüteten sie das Verbluten Wenigen diesem Massenelend gegenüber thun? Er sah des Krieges darin, wenn man statt der Größe des der Wunden; als hörten sie die erleichterten Seufzer und solche, welchen durch einen Tropfen Wasser, durch einen Ganzen die elenden Einzelheiten ins Auge faßt... an die jähen die dankbaren Blicke der Gewarteten. Es war beinah Bissen Brot das Leben hätte erhalten werden können: er denkt man nicht." ein freundliches Bild, welches ihnen da von dem Zustand sab solche, die noch athmend, in fürchterlicher Eile begraben " Ja, ja, nicht daran denken", antwortete ich, das ist des Verwundetseins vorschwebte. Die beneidenswerthen wurden... Dann sprach er aus, was schon oft erkannt von jeher Menschenbrauch allem Menschenelend gegenüber... Soldaten, welche, den Gefahren des tobenden Carafes ent- worden, was aber jetzt erst Nachhall sand: daß die Ver " 2 # ließe! Delegirtenwahlen zum Berliner Parteitage. Beiß. Adolf Hoffmann. Striegau: Baudach. Genoffe H. Goldstein in Dresden, welcher in der dortigen Gegend und im übrigen Sachsen seit vielen Jahren auf's thätigste für die Sozialdemokratie gewirkt hat, fiebelt 3wica u über, wo er die Redaktion des„ Sächsischen Bolks die Adresse der deutschfreisinnigen Gegner des Kleesefriedigendere Verhältnisse angenommen haben wird, so politischen Waschzetteln und vom Tagesklatsch leben muß, vielfach geſetzes" u. s. w., sondern auch gegen die junkerlichen Wer wird aus der Sonntagsruhe ein zweiter Uebelstand er überflügelt. Zudem haben ihre Mitarbeiter täglich Gelegenheit, facher des Versicherungsgesetzwesens, denen jeder Heller zu wachsen. Die 6000 Wagen müssen an den Sonntagen auf die soziale Frage an ihrem Leibe und ihrem Magen zu studiren, piel ist. Wer die neueste agrarstatistische Veröffentlichung Stationen aufgestellt werden. d 6000 Wagen erfordern und die Redaktionen versäumen nicht, ihnen fleißig das Wort zu des Vereins für Sozialpolitik", die sich auf at zur Aufstellung eine Geleislänge von mindestens 48 000m. fojialistische Bresse aufmerksam zu verfolgen, kann deshalb nur 48000m. laſſen. Der schon einmal im„ Grenzboten" gegebene Rath, die von Grundbesitzern ausgefüllte Fragebogen stüßt, hierauf rd angenommen, daß 24 km Geleislänge noch zur Auf- wiederholt werden. Sie ist für die besser gestellten Klassen, die ansieht, wird sein blaues Wunder erleben. stellung von Wagen auf den Stationen verfügbar sind, so nicht selbst im gewerblichen Leben stehen, fast das einzige müssen doch weitere 24 km Geleise lediglich zur Mittel, ein Bild von der Lage der arbeitenden Bevölkerung zu Staßfurt. Die Frankfurter Zeitung"( Nr. 273 vom Aufstellung der durch die Sonntagsruhe mehr nothwendig gewinnen. 29. September) schreibt: gewordenen Wagen gebaut werden. Welche Summen wer Aus den Magdeburger Nachrichten" übernimmt der den sich da für das ganze Staatsbahnnez ergeben? Biel" Vorwärts" eine Reihe von Schriftstücken, die erweisen, daß leicht läßt sich der Finanzminister noch in den Verein zur in den Stakfurter Werken Arbeiter wegen ihrer Zugehörigkeit milderung der Sonntagsruhe aufnehmen." Wie geschickt zur Sozialdemokratie wirthschaftlich geschädigt worden seien. Es wird bier ein sehr wunder Punkt in unseren politischen Gegenüber der Pfaffenlüge, daß die Sozialdemokratie die die Sache gedreht ist! Um den eigenen Profit ist es den Religion zerstören wolle, mag einer Rede des Theologen von und wirthschaftlichen Verhältnissen berührt, auf den in erster Kohlenbaronen nicht, beileibe nicht. Sie haben nur Angst, Wächter erwähnt sein, welche derfelbe in einer VolksversammReihe die staatlichen Behörden im Interesse der Erhaltung daß der preußische Staat zu große Ausgaben für die Ver- lung zu Bothnang( Württemberg) hielt. Er setzte den zahldes sozialen Friedens ihr Augenmerk richten sollten." vollständigung seines Wagenpartes machen muß. Natürlich reich erschienenen Anwesenden die Bestrebungen unserer Partei ist das pure Heuchelei. Das Interesse des eigenen Geld- auseinander und kam nach dem Bericht der Schwäb. Tagwacht" Worte und Thaten. In einer Polemik gegen einen sacks veranlaßt den Schmerzensschrei, und mit beispielloser zu dem Schluß, daß ein Sozialdemokrat wohl einer Religion anbornirten Artikel des" Hannoverschen Couriers" über die Rohheit, ja mit Hohn und Spott wird über das Bedürfniß gehören könne, da unsere Partei die Religion nicht an sich vertapfere Art und Weise, in welcher sich unsere Presse jeder der Eisenbahnbediensteten hinweggegangen, doch auch so- wirst, sondern sie nur als Privatsache betrachtet wiffen will. Der Beschwerde der kleinen Leute annimmt, hat die national zusagen einmal von der Arbeit auszuruhen. So denkt der das Thema aufmerksam gemacht worden war, zog es vor, nicht Ortsgeistliche, der zu dieser Versammlung eingeladen und auf liberale Straßburger Poft" ein paar helle Augen- Rapitalist und seine Preßmente! Dabei sind die Kohlen zu erscheinen, dafür wird er wahrscheinlich in Zukunft die blicke. Sie schreibt: Nur durch die Vereinigung mit an- barone in ihrer Profitwuth des Augenblicks so turzsichtig, Sozialdemokratie von der Kanzel herab um so heftiger bederen gleichgesinnten Elementen finde der kleine Mann die zu übersehen, welch ein gutes Geschäft" sich in jeßiger fämpfen. nöthige Stärke. Und diese Vereinigung stelle sich eben nur Beit anläßlich der Bestellung 6000 neuer Wagen machen in der Sozialdemokratie dar. Wenn man sich die Mühe giebt, diesem Gedankengange nachzugehen, so wird man sofort einsehen, daß die Sozialdemokratie vollständig logisch vorgeht, wenn sie fortdauernd die mehrerwähnte Fülle von Notizen persönlicher Art herausgiebt. An uns allen ist es, ihr dies Treiben dadurch unmöglich zu machen, daß wir ihr die Grundlage zu solchen Veröffentlichungen wegnehmen. Dazu gehört freilich mehr, als der bloße Vorsatz; dazu gehört vor allem Selbstverleugnung! Man muß vor allem, auch oben, sich daran gewöhnen, den Sozialdemokraten nicht als Proletarier, sondern als gleichberechtigten Staats bürger anzusehen, der vollen Anspruch nicht nur auf den Schuß der Geseze, sondern auch auf die ganze Bewegungsfreiheit hat, welche die Geseze gestatten." D, wie schön die Worte fließen möchte man da mit dem Schulmeister in Bar und Zimmermann" ausrufen. Wir wollen sogar annehmen, daß sie ehrlich gemeint find, und registriren die indirekte Kritik des ganzen heutigen Polizeisystems, die in Mit den großen Worten der konservativen Presse, die obigem Ausspruch liegt, mit großem Vergnügen. Wie steht von dem Konservatismus des deutschen Volts" bramarbafirt, es aber mit den Thaten, z. B. mit der Unterstützung stimmt dieser Hilfeschrei gerade nicht überein. Geld und der Straßburger Post" für die Beseitigung des vorsint- Unterstützung heischt der Vereinsvorstand. Wie frivol von Die Redaktionen aller agbeiterfreundlichen Blätter fluthlichen reichsländischen Vereinsrechtes? U. A. w. g.!- ihm, der doch wiffen muß, wie tläglich die Lage jener noth werden vom Unterzeichneten ersucht, ihm je ein Exemplar derleidenden Landwirthe ist, die ihr sektschweres Haupt unter Mr. 226 des Vorwärts" und in Nr. 115 des Boltsblatts für jenigen Nummer ihres Blattes zuzusenden, in welcher der in geflicktem Strohdach zur Ruhe betten müssen!. Anhalt" veröffentlichte Attenaustausch des Staß furter Bürgermeisters Reinhard mit dortigen Ein bajuvarisches Stimmungsbild. Dem katholischen unternehmern in Sachen der Masregelung Bayerischen Vaterland"( Nr. 222 vom 30. September) von Arbeitern zum Gegenstande einer Grörterung gemacht wird aus der Hochburg des bayerischen Zentrums, aus dem ist. Es handelt sich um zweckdienliche Verwendung dieser Preßbäuerlichen Niederbayern geschrieben: stimmen. Mit sozialdemokratischem Gruß Herr von Soden, der Gouverneur von Ostafrika, wird nicht mehr in die Kolonien zurückkehren. Er hat ebenso wenig etwas Positives geschaffen, wie Wißmann, Peters und Genossen. Aus tiefer Noth". Der Verein zur Verbreitung fonservativer Beitschriften", begründet 1883, hat jüngst ein vom übernimmt. Berliner Tageblatt" ( Nr. 490 vom 30. September) mitgetheiltes Nundschreiben erlassen, worin es u. a. heißt: " 1 Den unwahren Gerüchten, daß sich die Genossenschaf Buchdruckerei der in Solingen erscheinenden Bergisch Noch in feinem Jahre sind so viele Anträge um Bewilli- Arbeiter stimme" wirthschaftlich im Rückgange beftu gung von Frei- Exemplaren und Unterstügung staatserhaltender treten Vorstand und Aufsichtsrath dieser Genossenschaft in ein Zeitungen an den Vorstand gelangt, von denen leider ein öffentlichen Erklärung energisch entgegen. An jenen Gerüchti großer Theil wegen Mangels an Geldmitteln unberücksichtigt sei fein wahres Wort. Sämmtliche Geschäftszweige arbeiten n bleiben mußte; auch wollen wir schon jetzt mittheilen, daß gutem Nutzen, was im Verein mit der geübten Sparsamkeit eine von uns unterstützte fonservative Provinzial- Zeitung hat Berlag in den Stand gesetzt habe, nicht nur Fehler der früher eingehen müssen. Es ist dies um so schmerzlicher, da in dem Verwaltung wieder wett machen, sondern auch weitere gedeihlicge Orte ihres Erscheinens Blätter freisinniger und sozial Fortentwickelung des Unternehmens mit voller Zuversicht vorausdemokratischer Richtung in großer Auflage be- fagen zu können. Jedem Genossenschafter würde auf Wunsch gern stehen.... Leider müssen wir aber gestehen, daß die konser- persönlich genauer Ausschluß über den Stand der Genoffenvative Presse den verhältnißmäßig geringsten Umfang ein- fchafts- Buchdruckerei gegeben und Einsicht in die Bücher gewährt. nimmt, da dieselbe nur wenige größere Organe von Einfluß béfigt!" In Bezug auf die nächste Kammerwahl hört man bei uns Stimmen fallen wie die folgenden:" Das Wahrscheinlichste ist, daß ich zum bayerischen Landtage gar nicht mehr wähle; wenn aber doch, so gebe ich meine Stimme den Sozialdemo= traten. In unsern ultramontan liberalen LandIn Braunschweig hat die Polizei das wegen der Cholera erlaffen gewefene Verbot aller öffentlichen und Vereinsversammlungen wieder aufgehoben. " Otto Martens Leopoldshall bei Staßfurt, Karlstr. 10. * Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Die Sonntagsruhe im Güterverkehr der preußifchen Staatsbahnen ist den rheinisch westfälischen Großinduftriellen ein Dorn im Auge. Das bischen Profit, das bei der weniger schnellen Güterbeförderung, an einem Tage der Woche verloren geht, schmerzt sie tief; und dann die Angst, daß die Herren auch bald für ihre Arbeiter die Sonntagsruhe einführen müssen! Da schreibt denn die Köln. 8tg." als Lakai der erzürnten Unternehmer: Im Eisenbahnbetriebe macht sich empfindlicher Wagenmangel bemerfbar, eine auffällige Erscheinung bei der augenblicklichen Lage des Verkehrs. Im Interesse einer besseren Sonntagsruhe Deutsche Justiz. Die Bamberger Straffammer Offizierkorps beleidigt und gegen die§§ 130-131 des Reichswird die Mehrzahl der Güterzüge an den Sonntagen nicht hat den Monteur W. Koch von Forchheim wegen Ver Strafgesetzbuches verstoßen zu haben. Jahn wurde für schuldig Verbefunden und ihm zu den bereits rechtsfräftigen neun Monaten mehr gefahren. Da die durchschnittliche Bebauer, welche ge hens wider die Religion, bas darin bestand, noch weitere sechs zuerkannt, so daß unser Genoffe jezt zu einer die im Kohlenrevier beladenen Wagen gebraua en, um feer daß Koch im Wirthshausgespräch Christ us als ersten Gesammtstrafe von einem Jahre und drei Monaten verurtheilt zur Ladestelle zurückzukehren, auf vier Tage geschätzt werden Sozialdemokraten bezeichnete, zu 14 Tagen Ge- ist. Wie wir erfahren, sind Jahn im Rottbuser Zentralgefängniß fann, so ergiebt sich das einfache Erempel, daß nach der fängniß verurtheilt! Gegen dieses Urtheil wird hoffentlich alle Vergünstigungen versagt, er wird mit den gemeinen WerEinführung der Sonntagsruhe für die Güterzüge diefelben Berufung eingelegt. brechern auf gleichem Fuße behandelt. Einen ehrenhaften Wagen, welche früher in vier Wochen sieben Mal ihren Menschen um ein paar unbedachtsamer Worte willen, welche von Kreislauf vollenden fonnten, in gleicher Zeit jetzt nur fechs folgender Gerichtsbeschluß zu: In eigener Sache. Am 30. September ging uns den Zuhörern wohl längst wieder vergessen sind, auf 14 Jahre Mal diesen Weg laufen können. Die Sonntagsruhe hat also die Ausnutzungsfähigkeit der Eisenbahn- Güterwagen um nicht ganz ein Siebentel vermindert. Wird der in Rheinland- Westfalen umlaufende, hier zu berücksichtigende Güterwagenpart nur auf 42 000 Stück geschäßt, so würde die Leistungsfähigkeit dieser Wagen jetzt nur der Leistungsfähigkeit von 36 000 Wagen vor der Einführung der Sonntagsruhe entsprechen. Sollen diese 6000 Wagen zur Aufrechterhaltung der früheren Leistungsfähigkeit des Wagenparts neubeschafft werden und das wird sich als dringendes Bedürfniß herausstellen, sobald der Güterverkehr wieder tagateich müffen etliche sozialdemokratische im Bentralgefängniß zu Rottbus eine ihm wegen Religions - Unser Parteigenoffe Jahn, welcher zur Beit Hechte, damit sie in den wohldienerischen Machtund Autoritätstultus den nothwendigen Freiheitsodem büßt, stand am 29. September vor dem Landgericht in Sagan, schmähung auferlegte Gefängnißstrafe von neun Monaten verblafen. Widersprochen hat Niemand." angeflagt, in einer im legten Sommer dort gehaltenen Rede das " Beschluß in der Straffache gegen Enders. 118 G. 3311. 92. Der Beschlagnahme- Beschluß vom 8. September 1892, betreffend die Nr. 209 des Vorwärts" wird aufgehoben, da die nöthigen Strafanträge des Herrn Justisministers von Schelling gegen dieses Blatt nicht gestellt sind. Berlin, 19. September 1892. Königl. Amtsgericht I, Abth. 118. gez. von Pode wils, Amtsgerichtsrath. Berlin, 22. September 1892. Ausgefertigt. Henkhaus, Gerichtsschreiber. nicht nur der Freiheit zu berauben, sondern ihn auch noch allen förperlichen und geistigen Torturen zu unterwerfen, welche unser Strafvollzug für die sogenannten gemeinen Häftlinge festsetzt, das fann eben doch nur bei uns in Vorder- Rußland fchehen. ge Der -Wie's gemacht wird. Jn Tascheeren bei Forst hatte ein Grundstücksbefizer Namens Pöthe unseren Forster Ge nossen seinen Garten zu einer Bersammlung überlassen. Darauf schrieb ihm, wie die Frankfurter Märkische Volksstimme" berichtet, der Amtsvorsteher in Drehne, wenn er seinen Garten einer Partei, welche Staat und Kirche zu stürzen bestrebt sei, zu Versammlungen überlasse, dann würde die Kündigung der ihm auf Hypothet geliehenen 900 M. Kirchengelder die unbedingte Folge sein. Indeß schien der Amtsvorsteher diese Machenschaft felbit für etwas ungeschickt befunden zu haben, denn er ließ das pflegungs- und Rettungsmittel der Heeresverwaltung den England. Die antiparnellitischen Jren erwähnte Schreiben wieder abholen, nachdem er zu seinem VerAnforderungen einer Schlacht nicht mehr gewachsen seien. haben in einem Aufruf an die Irländer im Auslande druß erfahren hatte, daß der damit beabsichtigte Erfolg dennoch Und das Rothe Kreuz" ward geschaffen. erklärt, die Partei sei von der Aufrichtigkeit der Absicht ausblieb. Weiter meldet das genannte Barteiblatt: Im Februar Desterreich hatte sich der Genfer Konvention damals der liberalen Regierung, eine für das irische Volt be- d. J. hatte uns der Herr Schankwirth Lehmann in Wiesenthal sein noch nicht angeschlossen. Warum?, Warum wird allem friedigende Homerule- Borlage trog etwaigem Widerstand 2otal bestimmt zugefagt, und schon waren alle Vorbereitungen geNeuen, wenn es noch so segensreich und einfach ist, Wider- seitens des Oberhauses durchzuführen, überzeugt". Die troffen, eine Versammlung dort abzuhalten, da kommt unerwartet von Legterem ein Schreiben folgenden Inhalts: Wiesenthal, den stand entgegengesetzt? Das Gesetz der Trägheit-die Parnelliten haben Herrn Gladstone gleichfalls ihr 12. Februar 1892. Werther Freund.. und Genosse! Ich muß Gewalt des heiligen Schlendrians. Die Idee ist recht Vertrauen öffentlich ausgesprochen. So lange die Fren Dir zu meinem Bedauern mittheilen, daß ich heute beim Herrn schön, aber unausführbar," hieß es da auch meinen eine Macht im Parlament sind, wird er ihnen nach Amtsvorsteher in Drehne Termin hatte, wo ich aufgefordert Bater hörte ich öfters jene, während der Konferenz von Kräften zu Willen sein. wurde, mein Lokal zu der Versammlung zu verweigern, wenn ich 1863 von verschiedenen Delegirten vorgebrachten Zweifeldas nicht thue, werde ich vom fönigl. Landrathsamt Sorau argumente wiederholen, Russisches. Die Zahl der im Jahre 1892 in Rußland mit der doppelten Gewerbesteuer veranlagt und viel unausführbar, und selbst, wenn ausführbar, so doch in mancher Hinsicht sehr unzukömmlich. einzuberufenden Wehrpflichtigen ist auf 262 000 festgesetzt, anderes mehr, was ich hier nicht erst nennen will. Die Militärbehörden könnten Privatmitwirkung auf dem nicht miteinbegriffen 3400 Mann aus der örtlichen Be- Spruch sagt schon:„ Jedermann sei unterthan der Obrigkeit, die Die Militärbehörden könnten Privatmitwirkung auf dem völkerung des Ter- und Kuban- Gebiets und Transkaukasiens, Amtsvorsteher ist selbst beim Herrn Landrath gewesen, was ich Gewalt über ihn hat." Und so geht es mir! Denn der Herr Schlachtfelde nicht angemessen finden. Im Kriege müssen durch welche die im Kaukasus besonders formirten Heeres mit meinen Augen gesehen habe, da auch ich gerade in Sorau war. die taftischen Zwecke der Menschenfreundlichkeit vorangehen Ich habe mich unterschreiben müssen, daß ich die Versammlung nicht und wie könnte diese Privatmitwirkung mit genügenden abtheilungen zu ergänzen sind. Bürgschaften gegen das Spionenwesen umgeben werden? stattfinden lasse. Auch hat der Amtsvorsteher den Einberufer der Berichtigung. Im gestrigen Leitartikeln erster Versammlung selbst durch eingeschriebenen Brief davon unterUnd die Auslagen! Kostet der Krieg nicht ohnehin schon Linie" muß es bei der Dividendenberechnung in der mittleren richtet. Lieber Freund...! Ihr werdet darüber sehr böse fein; genug! Die freiwilligen Krankenwärter würden durch ihre Spalte heißen: so daß jede 600 M.- Aktie von 1873-1891 ich fann aber mit dem besten Willen nicht gegen den Strom eigenen stofflichen Bedürfnisse dem Proviantamt lästig die hübsche Gesammtdividende von 1768 M. oder 294% M. schwimmen. Ich dachte Euch den Gefallen zu thun; da se mich fallen; oder, wenn sie sich in dem besetzten Lande auch selber für je 100 M. Aktienkapital erhielt." aber gleich so scharf hernehmen, so muß ich davon Abstand verproviantiren, entsteht da nicht eine bedauerliche Ronnehmen, denn das kann ich denn doch nicht aushalten, wenn sie furrenz für die Heeresverwaltung durch den Ankauf von mir das Fell über die Ohren ziehen und die Polizei mir alle für die Verwaltung nothwendigen Gegenständen und die Tage auf den Sals schicken, so daß ich keine Stunde mehr auf unmittelbare Erhöhung ihres Preises?" der Welt frei bin; denn da tönnte man sich lieber den Tod wünschen. Also seht nur zu, wo Ihr ein anderes Lokal bekommt, denn ich kann und darf das meinige nicht geben. Mit Achtung grüße ich Euch guten Freunde und Genossen. Auguft Lehmann, Schankwirth." Die unschönen Maßnahmen des Amtsvorstehers in Drehne fördern natürlich nur unsere Sache. Die Verfamm lung in Tascheeren war gut besucht und nahm das Referat unfers Genoffen Beyer aus Rottbus mit stürmischem Beifall auf. Weitere Bersammlungen werden folgen. O diese Behördenweisheit! Go trocken, so ge lehrt, so sachlich, so flugheitstriefend und so bodenlos dumm. ( Fortfeßung folgt.) Parteinachrichten. Von der Agitation. Der sozia bemokratische Arbeiter verein in Wolfenbüttel wählte naa, einem Vortrage des Genossen Eisenbed aus Braunschweig eine Kommiffion, welche die Land agitation zu leiten hat. Neber die sozialdemokratische Preffe schreiben die fonfervativen Grenzboten": Die fozialdemokratische Tagespresse hat die Leistungen der kleinen Provinzialpresse, die von! Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion deni Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 1. Oktober. Opernhaus. Wenn die Krone? Djamileh. Slavische Brautwerbung. Schauspielhaus. Donna Diana. Leffing Theater. Die Orientreise. Deutsches Theater. Der Misanthrop. Das Wunderkind. Berliner Theater. Rönig Richard III. Wallner- Theater. Die Braut von Messina. Geschlossen. Egyptische Ausstellung. Freie Volksbühne. Stadtbahnstation Zoologischer Garten. Geöffnet von Morgens 10 Uhr an. Heute Vorführung der Karawane nur um 412 Uhr. Sonntag, den 2. Oktober: Unwiderruflich: Abschieds- Vorstellungen um 4, 6 and 7½ Uhr. Knopfarbeiter! 192/7 Die in der Annonce vom 29. September für Montag, den 3. Oftober, einberufene General- Versammlung tann nicht an diesem Tage stattfinden, sondern erst am Dienstag, den 4. Oktober, Abends 8½ Uhr, im Konzerthaus Sanssouci, Rottbuserstr. 4a Tagesordnung: 22 1. Das Verhalten des Kassirers Türf. 2. Rechtfertigung der Vorstandsmitglieder Wille und Kampffmeyer gegen die im Vorwärts" von Zürk erhobenen Anschuldigungen. 3. Verschiedenes. 2287 b Der Vorland. J. A.: B. Kampffmeyer. Große öffentliche Versammlung Arbeiter- Bildungsschule Broll's Theater. Der Freischüß. sämmtl. Knopfarbeiter Berlins u. Umgegend unterricht für Nachtarbeiter am Dienstag, den 4. Oktober, Rendenz- Theater. Der felige Toupinel. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Schönröschen. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Adolph Ernst- Theater. Die wilde, Madonna. Alexanderplatz- Theater. Die Liebe vor Gericht. Hierauf: Tannhäuser. itional- Theater. Theodora. ollo Theater. Vorstellung. am Sonntag, den 2. Oktober, Vorm. 10% hr, bei Schirmacher, Andreasftr. 26. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Nachmittagsbeginnt und zwar in der Nord- Schule, Müllerstr. 179a Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Willy Wadh über: Die und in der Ost- Schule, Markusstr. 31 II. Die Stunden Entwickelung des Kapitals. 2. Diskussion. 3. Die Lohnreduktion in der Fabrit fallen Nachmittags von 3% bis 5% Uhr. von H. Kasche. 4. Verschiedenes. Gleichzeitig Zahlreiches Erscheinen iſt Pflicht. Gäste willkommen. Zur Deckung der nachen wir bekannt, daß die vom Vorstand geplante VorUnkosten findet Tellersammlung statt. stellung in der Urania" nicht am 9. Oftober, sondern erst am Sonntag, den 13. November, stattfindet. Die bereits ausgegebenen Billets behalten ihre Giltigkeit. Der Vorstand. Der Einberufer. Achtung! Stuckateure! Spezialitäten Dienstag, den 4. Oktober, Abends 7 Uhr, Alte Jakobstraße 48a: heater der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Vereins- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Theodor Mehner.( Thema inter- Garten. Spezialitäten- Vor- wird in der Versammlung bekannt gemacht.) 2. Vereins- Angelegenheiten. 3. Verschiedenes. stellung. aufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. ebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Gesangsposse in 3 Atten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg.. Su Scene eient von Adolph Ernst. Anfang Morgen: Dieselbe Borstellung. Alexander- Play- Theater. Heute, den 1. Oktober: Bunt ersten Male: Novität! Novität! Die Liebe vor Gericht. ( Trial by Jury.) Operette in 1 Aufzug von W. S. Gilbert und Arthur Sullivan. Hierauf: Tannhäuser. Große Ausstattungs- u. Gesangs- Poffe. Anfang 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung. Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer. Sonnabend, 1. Oktober, Abends 71% Uhr: Gala- EröffnungsVorstellung. Aus dem reichhaltigen Programm sind hervorzuheben: Borführung des wanderbar dreffirten Rapphengstes Ineroyable durch den Direktor Pierre Althoff. Fräul. Adele, BarforceReiterin. 3 Gebr. Gelli, chinesische Excentrique- Afrobaten. Mlle. Vidal, Schulreiterin. Mr. Daniels, Original Gigerl Clown. Herr A. Rossi, Jockey- Reiter. Troika, 3 fache hohe Schule, geritten vom Direttor Pierre Althoff, ohne Zügel. Auftr. der Luftgymnaſtifer 3 Gebr. Dunbar. Sonntag, den 2. Oftober, Abends 7 Uhr: Brillant- Borellung m. neuem Programm. Näheres die Plakate. Hochachtungsvoll N Die Direktion: Corty- Althoff. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. Heute, Sonnabend, den 1. Oktober cr., Privatfestlichkeit halber keine Vorstellung. Morgen, Sonntag: Gr. Borstellung mit ganz neuem Programm. Anfang 6 Uhr. PassagePanopticum. Fuß!! 271/1 Die Kollegen werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. Verein der Maschinisten u. Heizer Berlins. Sonntag, den 2. Oktober, Nachmittags 5 Uhr, in Schultheih' Brauerei- Ausschank, Nene Jakobstraße 24/25: Versammlung. Tages Ordnung: 297/2 1. Bortrag des Ingenieurs Herrn Mittag.( Thema wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Raffenbericht. 3. Verschiedenes. Gäste willkommen. Der Vorstand. 4.89/ 17 Freie Vereinigung der Kaufleute. Große Versammlung am Sonntag, den 2. Oktober, Nachmittags 3 Uhr, im Hauptsaale der Armin Hallen, Kommandantenstraße 20. Tages Ordnung: 1. Die Ausfüllung der Fragebogen. 2. Der Ansturm gegen die Sonntagsruhe.Referent: Alfons Borchardt. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Gäste willkommen. E Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. 188/1 Verein d. Arb.u. Arbeiterinnen| Bentral- Kranken- u. SterbeAchtung! Textil- Arbeiter. Achtung! der Buch-, Papier- und Leder- faſſed. Seutschen Wagenbauer. Filiale Berlin. Groke Versammlung waaren- Juduftrie. Montag, den 3. Oftober, bei Bolz ( Feuerstein), Alte Jakobstr. 75, Montag, den 3. Oktober, Abends 3½ Uhr, in Heise's Salon, Versammlung. Lichtenbergerstr. 21. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Theodor Glocke über: Die Gewerkschaftsbewegung und ihre Biele". 2. Diskussion über den Vortrag und den vom Zentralvorstand und Ausschuß gestellten Antrag auf Loslösung von der General Kommiffion. 3. Verschiedenes. Butritt. 2291b Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Gäste haben Der Bevollmächtigte: E. Liebers. Oeffentliche Versammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 2. Oktober, Abends 6 1hr, in der Berliner Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. Tages Ordnung: Berlin 6.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß das Mitglied, der Schmied windsucht verstorben ist. Georg Rollmann, am 28. September, an der Lungens Die Beerdigung findet Sonnabend, 2299b 1. Vortrag des Genossen G. Keßler den 1. Ottober, Nachmittags 4 Uhr, über Arbeiterschutz und fapitalistische vom Trauerhaufe Lothringerstr. 17 aus Begehrlichkeit." 2. Wahl der Hilfs- nach dem Nicolai- Kirchhof, Prenzlauer faffirer. 3. Abrechnung der Liquis Allee 7 statt. bationskommissionen der Freien Vereinigung und des Arbeiterinnenvereins. 4. Bekanntgabe des Arbeitsnachweis: Reglements. 5. Verschiedenes. Die Billets zum Fest am 22. b. M. im Böhmischen Brauhaus werden aus gegeben. Die Ortsverwaltung. Todesanzeige. Allen Freunden und Genossen die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau Marie Maltowių, geb. Schröter, am 29. September nach schweren Leiden Die Zahlstellen des Vereins sind ge- gestorben ist. Die Beerdigung findet öffnet jeden Sonnabend von 6-8 Uhr am Sonntag, den 2. Oktober, NachAbends bei Lenz, Alte Jakobstr. 69, mittags 4 Uhr, von der Leichenhalle und Thalmann, Wasserthorstr. 22, von der Zionsgemeinde in Weißenfee ans 1. Vortrag des Genossen Dr. Bernstein über die Proletarier- Krant- 8-10 Uhr Abends bei Gründel, statt. heit. 2. Diskussion. Der Einberufer. Dresdenerstr. 116, Norbert, Beuth 22875 Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz, ver- straße 20/22, und Henke, Blumenstr. 38. anstaltet vom Sozialdemokratischen Wahlverein für den 2. Berliner Reichs- Die Zahlstelle Adalbertstraße fällt weg. tags- Wahlkreis. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. 434/15 Tages Ordnung: Jede Uhr Der Vorstand. zu repariren und reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gut gebens nur Mk.50 Pfg.( außer Bruch), fleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer und gebrauchter Uhren, getragene Uhren von 5 M. an. Neue filb. Cylinder- Remontoirs, 6 Steine, von 14 M. an, do. 10 Steine, von 16 M. an, goldene Damen- Remontoirs, 14- Karat Gold v. 24 M. an. Gold- und Silberwaaren in gr. Auswahl zu Fabrikpreisen E. Rothert& Stolz, 2 1. Geschäft: Andreasstr. 62. Uhrmacher. Corben erichien das 80 3. " Protokoll 5. III. Parteitages Chausseestr. 78. Chausseestr. 34 der österreichischen Socialdemokratie. Breis à 15 tr. 30 Pi.. per Post& 18 fr.= 35 Bf. Bei Abnahme von 100 Shud 12 ft.= 21 Mart. Bestellungen find zu richten an die Expedition, der Arbeiter- Zeitung" Bien, VI. Bez.. Gumpendorferstraße Nr. 60. 9 Bieren- Gratweil's fram Kind!!! Ohne Extra- Entrée. von 11-1 und 4-9 Uhr. Castan's 118/1 Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Metallarbeiter ( E. H. Nr. 89 Hamburg) Filiale 7. Sonnabend, den 1. Oktober, Abends 81/2 Uhr, bei Knappe, Lindowerstr. 10, Versammlung. Zages Drdnung: Wahl des Delegirten zur außerordentl. Generalversammlung. Louis Malfowit nebst Kindern. Tischler- Verein. Sonnabend, den 1. Oktober, Abends 9 Uhr, Melchiorstr. 15: Vortrag. Ausdem am 15. Oktober stattfindenden Stiftungsfeste. sabe der Billets zur„ Urania" und zu 2282b Der Vorstand. Martin Klein, Uhrmacher, 1476L 25 Neue Hochstr. 25 empfiehlt sein Lager aller Arten Achtung! Die Zahlstelle beider Wand- und Taschen- Uhren. Kaffen( Nr. 29 und 89) wird vom Sonnabend, den 1. Oktober, ab von der Reparaturen zn soliden Preisen. Lindowerstraße 23 nach der Lindower straße 10, bei Knappe, verlegt. 224/1 Der Bevollmächtigte. Freie Kranken- u. Begräbnißkaffe d. Schuhmacher u. Berufsgenossen Berlins.( E. H. 27.) Montag, den 10. Oftober, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Bolk, Alte Jakobftr. 75, 1. General- Versammlung. Tages Ordnung: Bierteljährlicher Rassenbericht. 2. Wahl eines Vorsitzenden( weil das Resultat am 24. Mai nicht unanfechtbar war). 3. Innere Angelegenheiten. 4. Statutenberathung. Mitgliedsbuch legitimirt. 2295b Der Vorstand. Schuh u. Stiefel Bierhallen Philipp's Festsäle mit Kontrollmarke aus Erfurt Kommandantenstraße 77-79, Täglich: Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. Gastspiel des Charles Randolf, Zauberkünstler und Gedankenleser à la Cumberland. Panoptikum Wochentags frei. Sonntags Entree 30 f. Geöffnet von 9 Nhe Morgens Gr. Frühstücks- u. Mittagstisdy, Zwei Säle zu Bersammlungen und Vergnügungen. fowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke.' Stein) Rosenthalerstr. 38. Fernspr. A. 3 Nr. 130 empfehlen C. Gener, Oranienſtr. 202, C. empf. feine Säle Festlichkeiten uitschke, Staftanien- Allee 86, allen eleganten Hochzeit, Ball, Kommers 2c.) mit u. ohne Bühne. Gleichzeitig empfehle meinen vorzügl. Mittagtisch zu kleinen Preifen. Vorzügliche Abendkarte. Achtung! Stimmbegabte Arbeiter zur Gründung eines Gesangvereins werden gebeten, am Sonntag, den 2. d. M., Vorm. 10 Uhr, in unserem Lokal, Boeckhstraße 21 bei Schröder, zu erscheinen. 22836 Alisch. Beig. Krüger. G. Berbe, Ritterstr. 114, . Bath, Waldstr. 34, W. Papke, Manteuffelstr. 31, G. Kördel, Forsterstr. 7. 3. Anders, Gerichtstr. 82, F. Eckhardt, Lehderstr. 94, Weißensee. AVEREIN 25 20 PE Marken z. quittiren von ParteiBeiträgen empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Kautschuk- Stempelfabrik von Conrad Müller, Schkendik- Leipzig. reisliste gratis und franko. Zum Umzuge empfiehlt in großer 2289b Auswahl sozialistische Bilder und Sinnsprüche mit und ohne Rahmen Th. Mayhofer Nachfe, Sozialdemokratische Buchhandlung, Berlin N., Weinbergsweg 15 b. Sinderwagen. röktes Bager Berling Andreasstr.23.H.p. Arbeitsmarkt. Tüchtige Puher für Gips und Tement finden lohnende ( 8047L Beschäftigung. 2260b Aktien- Gesellschaft für MonierBanten vorm. G. A. Wayss& Co., Alt- Moabit 97. Korbmacher für Schilf it. BambusArbeit verl. fof. A. Steiniche, Grüner Weg 15. 2298b Allen Freunden und Parteigenossen empfehle mein Schuhwaaren- Lager. Gute, folide Arbeit, mäßige Preise. Als Schildermaler empfiehlt sich H. Müller, SO., Schlesischestr. 3. p. Schön, Reichenbergerstr.162.[ 3053L Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. bis 10 Uhr Abends. Hierzu zwei Beilagen. 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 230. Von der Cholera. Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 29. bis 30. September, Mittags, gemeldete Cholera- Er rantungs- und Todesfälle: Staat und Bezirk Datum: 26./9. 27./9. 28./9. 29./9. Drt Hamburg. Hamburg. Preußen: Schleswig Lüneburg. Stade. erkrankt gestorben erkrankt gestorben erfrankt gestorben erkrankt Altona Wilhelmsburg Mittelnkirchen 11 9 9 9 6 2 Sonnabend, den 1. Oktober 1892. * 9. Jahrg. auch zur Einsicht der Zweckmäßigkeit und Rentabilität des gewachung eines vom Hauswirth Angestellten empfangen, das nossenschaftlich- landwirthschaftlichen Betriebes kommen. Arbeiten wäre dann so à la Plögensee. Und dann sollen sich die Schöne ich die Bauern zu dieser Einsicht durch, dann können Hand in berger Bauern auf ihre Klamottenburgen überhaupt nicht so viel Hand mit ihnen die Arbeiter den gemeinsamen Feind, den einbilden. Sie möchten natürlich gern Berlin spielen da hinter Kapitalismus, bekämpfen." dem Botanischen Garten und gerade die Leute, deren unzertrenn liche Begleiterin in den Jugendjahren die Mistforte war, haben es den Berlinern am besten abgeguckt, wie sie sich räuspern und wie sie spucken. Die Schöneberger Hausbefizer haben nicht nothwendig, sich so aus's hohe Pferd zu sehen, sie follen froh sein, daß sie die Miethe pünktlich erhalten und im übrigen das unnüße Chikaniren der Miether hübsch bei seite lassen. Polizeiliches, Gerichtliches: c. Aus Taucha( Provinz Sachsen) wird dem Zeiher Voltsboten" unterm 26. September geschrieben:„ Haben sich die Gendarmen den im Namen des Reichs und des Königs gesprochenen Urtheilen unterzuordnen, oder stehen die Gendarmen über dem Gesetz? Die Frage wäre endlich einmal ernstlich zu regeln. Die föniglichen Schöffengerichte, das Naumburger Landgericht und Im Krankenhause Moabit ist gestern ein neuer Fall das Berliner Kammergericht haben zu wiederholten Malen ent- asiatischer Cholera festgestellt worden. Er betrifft den früheren schieden, daß das Erheben eines festen Entrees bei Versammlungen Stutscher Meincke, der in Hamburg längere Zeit als Badewärter 70 33 58 42 70 25 33 24 pon der Polizei u. s. w. nicht verboten werden könne. Ja, das thätig war. Bei seiner Ankunft in Berlin am Mittwoch wurde Naumburger Landgericht und das Reichsgericht hat im Prozeß er, obwohl er damals noch gesund war, als verdächtig an Hoffmann( im Fall Teuchern) entschieden, daß ein Zuwiderhandeln gehalten und nach dem Krankenhause Moabit gefchickt. Dort gegen ein derartiges ungeschliches Verbot und ein Auffordern dazu kam die Krankheit vorgestern bei ihm zum Ausbruch und gestern 99 fein Widerstand gegen die Obrigkeit ist, da die Polizei wurde durch die bakteriologische Untersuchung das Vorhande 2 nichts in dieser Beziehung zu verbieten habe. Troy alledem fein von Rommabazillen fonstatirt. Der an asiatischer Chole stellten sich die überwachenden Beamten bei der gestern in Taucha erkrankt gewesene Kellner Lange ift gestern geheilt entlassen webjente stattgefundenen Versammlung wiederum über das Gesetz, verboten den, während für heute die Entlassung der beiden Brüi Vereinzelte Erkrankungen: das Entree Erheben und versuchten, die Kasse mit Beschlag zu Woytkowski und einer Anzahl unverdächtiger Batienten in Augen. Regierungsbezirk Stettin: in 1 Drt des Kreises Uecker- belegen, letzteres aber ohne Erfolg, denn der betreffende Genosse sicht genommen ist. Die Sektion des so plöglich verstorben vet münde 1 Erkrankung, in 1 anderen Ort desselben Kreises und in war flinter, so daß der Gendarm nur Teller und Tisch beschlag- Kutschers Hanke hat keinen Anhalt für asiatische Cholera colu nahmte und aus dem Saale entfernte. Wie soll das Bolt Respekt geben. Bei dem Postschaffner Möwes scheint nur Brechdur her Stadt Stettin je 1 Todesfall. In 1 Ort des Kreiſes Greifen- haben und an das Recht glauben, welches im Namen des Reichs fall vorzuliegen, indessen ist die Untersuchung noch nicht a Regierungsbezirt Schleswig: in der Stadt und des Königs gesprochen wird, wenn die Beamten desselben geschlossen. Regierungsbezirk Schleswig: in der Stadt sich in solcher uns unerklärlichen Weise darüber fort setzen und Rendsburg 1 Todesfall. In Charlottenburg ist der Charlottenburger Zeitung" aude. Regierungsbezirk Potsdam: in je 1 Ort der auf den Hinweis auf die Erkenntnisse einfach antworten:„ Das Kreise Westhavelland und Oberbarnim 1 Todesfall. geht uns nichts an!" Selbstverständlich wird die Sache weiter folge ein des Mordes an der Lowinska dringend verdächtig mit Mann verhaftet worden. Die Polizei glaubt auf der richtige eitet, Sam burg, 30. September. Amtlich werden 33 Cholera- verfolgt werden, um festzustellen, ob die Herren Gendarmen auch Fährte zu sein, doch hat der Verhaftete ein Geständniß noc Erkrankungen und 24 Todesfälle gemeldet; davon entfallen auf dem Gesetze unterthan sind und dasselbe zu befolgen haben." gestern 33 Erkrankungen und 15 Todesfälle. Die Transporte betrugen gestern 42 Kranke und 5 Leichen. Aus Altona werden amilich 9 Erfrankungen und 9 Todesfälle gemeldet. Stettin, 30. September. Laut amtlicher Meldung ist gestern hier eine Kahnschiffersfrau an der Cholera gestorben. Ein neuer Erkrankungsfall ist nicht gemeldet. Amsterdam, 29. September. Aus Rotterdam, Zuylen, Gondswaard, Delft und Dordrecht wird je eine Cholera- Ertrankung, aus Herzogenbusch wird ein, aus Bleskensgraaf werden zwei Todesfälle infolge von Cholera gemeldet. Obeffa, 30. September. Nach amtlicher Mittheilung ist die Cholera nunmehr auch hier aufgetreten. Vom 23. bis zum 28. September sind zehn Personen erkrankt und vier gestorben. Paris, 30. September. Gestern sind in Paris 31 CholeraErkrankungen und 11 Todesfälle, innerhalb der Bannmeile 8 Ertrankungen nd 9 Todesfälle vorgekommen. Havre, 30. September. Gestern erkrankten hier 3 Personen an der Cholera, 6 find gestorben. Lokales. Achtung! Alle diejenigen Genossen, welche sich im Besitz von Sammellisten für die legten Stadtverordneten Wahlen befinden, werden gebeten, dieselben behufs Abrechnung schnellstens an die bekannten Stellen abzuliefern. Fr. Zubeil, Naunynstr. 86. nicht abgelegt. ante rise Nebenbeschäftigungen ganz eigenthümlicher Art scheinen von Leuten betrieben zu werden, welche unseres Erachtens nach zu den städtischen Beamten" zu zählen sind. Vor uns liegt ein Bes heftographirter Brief, der einem Bauherrn per Post zugesandt tec wurde, der ein Baugesuch eingereicht hatte. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut: Berlin, Datum des Poststempels. Hochgeehrter Herr! Ew. Wohlgeboren gestattet sich der gehorsamst Unterzeichnete nachstehendes zur hochgeneigten Berücksichtigung ganz ergebenst zu unterbreiten: Ich bin in der städtischen Plankammer beschäftigt und tann Ew. Wohlgeboren in vielen Sachen behilflich sein, und zwar hauptsächlich bei den hier eingehenden Baugesuchen, wenn dieselben beschleunigt werden sollen. Da ich mich während meiner freien Zeit mit Feuerversicherungen beschäftige, gestatte ich mir Ew. Wohlgeboren die ganz ergebenste Bitte zu unterbreiten, mir hochgeneigteft die Rohbau- Versicherung für den Neubau ( folgt genaue Straßenangabe) zukommen zu lassen. Der Hoffnung Raum gebend, daß meine Bitte hochgeneigte Berücksichtigung finden möge, zeichne Das Unternehmen der Wolfs- Kaffeehänser ist gar nicht so unrentabel, wie es den Anschein hat. Alle diese UnternehDie Times" meldet aus Malta, die Reisenden, welche mungen, welche unter dem heutigen System, im Interesse der dort landen wollten, hätten die Erklärung abzugeben, daß sie seit Arbeiter" ihre Pforten aufthun, müssen sehen, wo sie bleiben und 12 Tagen nicht in Frankreich, Belgien, Holland, Deutschland, wie sie auf ihre Profitrate fomnien. Das thun auch die VoltsDänemark, den Ostseehäfen oder New- Yort gewesen seien. Den- Kaffeehäuser. Die Verwaltung derfelben giebt sich den Anschein, jenigen jedoch, welche direkt aus England famen, und zwar auf als ob sie aus Gnade und Barmherzigkeit etwas verschenke, in Echiffen, die einen Arzt an Bord hätten und auf denen während Wirklichkeit aber muß doch die Menge der Arbeitergroschen für der Ueberfahrt feine choleraähnliche Erkrankungen vorgekommen den Profit forgen. Die Preise sind scheinbar billig, berücksichtigt seien, sei die Landung gestattet. man aber den Maffeneinkauf und die Zubereitung, so halten sie sich auf ganz leidlicher Höhe. Es wird wenigstens nicht behauptet werden fönnen, daß 3. B, Rührei( zwei Eier) mit Kartoffeln ohne Brot Hochachtungsvoll ergebenst für einen Preis von 25 Pf. nicht geliefert werden können. Das ( folgt genaue Moreffe ist aber der ständige Preis, ohne Rücksicht darauf, wie sich die Dieser Brief ist, wie schon erwähnt, auf hektographirtem Einkaufspreise gestalten. Das Verzehren des Effens ge- Wege hergestellt, also zum Massenversandt bestimmt. Der Stil ftaltet sich zur einfachen Abfütterei. In dem Geschäft in ist ein solcher, wie er von Subalternbeamten feinen Vorgesetzten der Neuen Schönhauserstraße wird Abends 9 Uhr Feierabend ge- gegenüber angewendet zu werden pflegt. Ob der Briefschreiber boten, ganz gleich, ob Jemand noch zu essen hat oder nicht. Bis wirklich in der Lage ist, eine Beschleunigung der Baugesuche wenige Minuten vorher wird noch Essen verkauft, es muß also herbeiführen zu können oder nicht, wollen wir dahingestellt sein schon ein Konzertesser sein, wenn er im Handumdrehen den Teller laffen. Jedenfalls aber soll in dem Empfänger der Glauben ergeleert haben will. Jede Remonstration bleibt fruchtlos, die weckt werden, daß dies der Fall sei, aber nur dann, wenn Hausdiener stehen schon bereit, wer den Mund ausihut, wird an der in der städtischen Plankammer Beschäftigte", der sich in Zu den berechtigten Eigenthümlichkeiten", welche die die frische Luft befördert. Es herrscht überhaupt eine wunder- feinen freien Stunden dem Feuerversicherungs- Wesen gewidmet Deutsche Regierung in faß Lothringen schont, gehört bare Disziplin" in den Lokalen. In der Niederwallstraße führt hat, die Rohbau- Versicherung erhält, an der er etwas„ nebenbei" vor allem die Napoleon'sch Vereinsgesetzgebung. Napoleon III., ein Inspektor das Regiment, der früher Polizeibeamter war. Der verdienen kann. Vielleicht ist es ein armer Teufel, der es braucht, als er seinen Thron bereits erschüttert fühite, zwang das Vereins- ,, befiehlt" einfach, und die Gäste haben zu gehorchen. Daß Jeder, sehr nothwendig braucht, nun, wir wollen ihm seinen Nebengefetz zwei Jahre vor seinem Sturze dem Lande auf. Dieses ber für sein Geld etwas verzehrt, ein Gast ist, ist diesen Leuten verdienst nicht abschneiden. Die Behörden sollten ihre Beamten Gefeß, welches das Verein, und Bersammlungsrecht fast voll- unbegreiflich, sie haben die Meinung, daß sie sich ein Anrecht so bezahlen, daß sie nicht nöthig hätten, noch Privatgeschäfte zu ftändig fnebelte, hielt zwar seinent Sturz nicht auf, es wurde auf die ewige Seligkeit verdienen, wenn sie für hinlängliche Be- machen. Wir bringen die Sache hier nur zur Sprache, weil wir aber von der deutschen Regierung als willkommenes Mittel auf zahlung den Menschen etwas zu essen liefern. Das Hinaus wissen, daß unsere Beamten sich unter Berufung auf ihre amtrecht erhalten, um ihre Herrschaft im eroberten Lande zu befchineißen" ist eine Lieblingsbeschäftigung der Angestellten der liche Stellung Vortheile privater Natur niemals verschaffen! haupten. Daß die Beibehaltung gerade der ärgsten Blackereien Lokale. Wer auch nur ein Wort sagt, was den Herren nicht des Napoleon'schen Regiments nicht besonders geeignet ist, die paßt, wird sofort beim Kragen genommen. Wie bei so vielen günstig zu stimmen, muß selbst der„ Hannoversche Kourier" zu- Interesse für die arbeitende Bevölkerung" ein hübsches Mäntelchen, Bevölkerung von Elsaß- Lythringen der deutschen Regierung fapitalistischen Unternehmungen ist auch hier das„ werkthätige gestehen, welcher in der Handhabang dieses Gesetzes eine ge- was der Sache umgehängt wird- Biele und Zwecke bleiben wiffe fozialpolitische Kurzichtigkeit" erblickt. Die Straßburger immer dieselben! Bost" giebt dies gleichfalls zu, aber tomisch ist es, wie sie Parteimachrichten. " Keine kleine leberraschung wurde neulich einem hiesigen Bohrer vorarbeitete. Mitten in seiner Arbeit erhielt er einen Pförtner zu Theil, als er, nichts ahnend, eine Schraube in eine Bolzwand einlassen wollte und zu diesem Zweck rüſtig mit dem recht empfindlichen Schlag, der ihm um so unheimlicher dünkte, als er sich die Ursache nicht erflären tonnte. Unter Zurückherumspringt, um die el- lothringische Regierung zu ver- Die Schöneberger Hansbesitzer wachsen sich mit der Zeit lassung des Bohrers flüchtete der Pförtner, und erst nach einigen theidigen. Das Gesez ist einmal da und dasselbe zieht für zu Gemüthsmenschen der edelsten Sorte aus. In dem benach- Stunden sollte die unheimliche Erscheinung Erklärung finden. alle Lebensäußerungen ohre Ausnahmen sehr enge Schranken. berten Millionendorfe existirt ein Hausbesigerverein und auch ein Der Mann hatte, die dünne Wand durchbohrend, ein mit Blei Warum aber wird das Napoleonische Gesetz beibehalten? Nun, Mietherverein, deren Intereffen sich natürlich abstoßen wie Waffer umhülltes Kabel, welches zur Regulirung der gegenüber dem es herrscht das Bestreben, der Sozialdemokratie Abbruch zu thun und Feuer. Die Schöneberger find aber verträgliche Seelen, und Hause stehenden Urania Uhr dient, durchstoßen und gleichzeitig und wenigstens ihre Ausbreitung thunlichst zu verhindern." Dies so hat zwischen diesen beiden Vereinen eine Ginigung ftatt ein elektrisches Lichtkabel mit dem Bohrer gestreift. MerkwürdigerBestreben fördert den Uel ereifer unterer Organe", der manch- gefunden über den Entwurf eines sogenannten Miethskontrafles. weise war hierdurch der Schluß zwischen beiden Kabelu durch den mal Früchte zeitigt, die de Plakerei" und" Bedrückung" ver- Es ist denn nun auch ein ganz ausgetragenes Exemplar zu Bohrer hergestellt und der starke Strom aus dem Lichtkabel wurde zweifelt ähnlich sehen. V sas au Grund des Gesetzes" gegen Stande gekommen, das seinen Vätern alle Ehre macht. Was dadurch in das Uhrenkabel geleitet und zwang, da der Strom Sozialdemokraten gefchieht, muß énigermaßen auch gegen Sticht die Miether dazu sagen werden, muß die Erfahrung lehren, denn für die Uhren sich viel zu start zeigte, das Uhrwerk zum StillSozialdemokraten in Anwe, heit vor dem Geseze nichtung formen, damit die Ungleich der ist wirklich nicht zu beneiden, der sich auf Grund dieses Ver- stand. Längere Zeit standen selbst die mit der Ueberwachung der allzu hreiend ins Auge falle. diesem Zirkel springt das reichsindische nationalliberale Blatt der Hauspafcha alles und der Miether nichts. Der Vertrag dessen Lösung finden zu können. Die Gesellschaft hat wohl für In trages eine Wohnung miethet. In demselben bedeutet nämlich Urania- Uhren betrauten Elektrotechnifer vor diesem Räthsel, ohne umber. Und das Resulta, umber. Und das Resultat dieser Regierungsweisheit? Alle ehr gipfelt in einer Hausordnung", die wunderbares Zeug zu Tage alle möglichen Betriebsstörungen eine Verhüllung der Uhren lichen Elemente wenden sich mir und mehr der Sozialdemo- fördert. So ist die Verwendung von Steinkohlen aus und eine gleichzeitige Alarmirung der Zentralstelle eingerichtet, tratie zu, der einzigen Partei, nlche hat, gegen Bebrüdung jerte, where den mouth und den Willen nahmslos verboten und auch Breßkohlen find nur unter aber an diesen ungewöhnlichen Fall halte man doch nicht geoweder rt anzufämpfen. der Voraussetzung gestattet, daß sie nicht durch Glanz- dacht. ruß die Schornsteine verunreinigen und durch üblen Geruch " g " 11 In der Schweiz fühlen st unsere Gegner selbst in der belästigen!" Blumenbretter dürfen prinzipiell nicht angebracht weiblicher Bedienung treten heute, am 1. Oftober, in Kraft. Die Bestimmungen über die Gastwirthschaften mit Bauernschaft den Bode a unterfich schwanken. In Bülach werden, das Gehen in Holzpantinen, die man in Dörfern doch Die nächsten äußerlichen Wirkungen der Verordnung lassen sich fand am legten Sonnta eine sammenkunft der Sozialdemo- noch zuweilen anzutreffen pflegt, ist in Schöneberger Wohnungen schon jetzt zum Theil erkennen. Viele diefer Lokale gehen ein; traten von Niederplat lingen u. f. b. statt, in Derli, Zürich, Winterthur, Wülf- streng untersagt. Wer Besuch bei sich aufnehmen will, hat zu die Wirthe gründen entweder ein anderes Geschäft oder überlingen utratie welcher girlsanwalt& ang aus Zürich, nache for ing Krantenwagen dürfen uspafchas nach nehmen Stehbierhallen, durchweg in anderen Lokalen. Ein anderer Er meinte, zusuchen. Kinder- und in den Mieths Theil aber gedenkt auch in Zukunft ein Geschäft zu machen, fei beiter tommen werden alig zu selben Anschauung wie die Ar- räumen nur unter der Bedingung benutzt werden, daß die es durch Ausnüßen der Bestimmung, daß Angehörige des Wirthes daß die Bauern allm und Bernbund" sprach. fchiedenen Gesellschaft er Leblage des Einzelnen wie der ver- so daß es viel einfacher gewesen wäre, nur das aufzuführen, was verminderter Anziehungskraft auf die männliche Lebewelt rechnen, auf die Gestaltung der Geimtheit den bestimmenden Einfluß Filz versehen werden." So geht es noch ein ganzes Ende weiter, gegenwärtigen Kellnerinnen als auf fünftige Gäste mit un schaft selbst zur Sche icht, wird es innerhalb der Bauern- dürfen. Das hätte sich schließlich in zwei oder drei Zeilen zu neuen Bestimmungen glauben. Jedenfalls werden sich von heute Den reichen Bau ibung men zwischen den armen und ſammendrängen laffen. Intereſſe dern der erstere wird dann einsehen, der ab die Schankstätten mit Bedienung von zarter Hand" erheblich Unbegreiflich erscheint es nur, wie der Mietherverein zu verringern; und das ist sicherlich fein Schade. Berlin hat beKontrakt, dann gegenseitigen Berdaß fein Juices the bas iche wie bas des Stybeiters in einen solchen in Beratungen nichts weiter gernuggetés, en el fonders viele diefer gofale; und in Berlin war das Treiben in und daß der Besntereoie Ueberfügung. wird aus bien sonra, amaren Die herausgefinn denselben besonders schamlos. Hauptsächlich aber wird es baran Boden in bente al ih besamtheit erhelicht. Das with fecitit as wieder wahrlich nicht erit nothwendig, det hätten die Sales ankommen, ob die auf dem Papier ſehende Verordnung gleichticht von heute hängt sitn deshalb die land en Prides Individualismus gebrochen und in Berlin find gewiß nicht schön, aber so gefährlich, wie die im em fapitalistisch langt, er allein nichts vermag; er hat mit wirthe allein schließlich auch fertig gebracht. Die Miethskontratte größten Theil von den unteren Polizeiorganen ab. zum Beispiel ein wirthaichen Genossenschaften gegründet, die Millionendorfe sind sie doch noch nicht. Was soll denn das Der Arbeiter- Bildungsverein von Steglis, Friedenau afchine anschaffen tönnen, während das heißen, bei einem furgen Besuch erst die schriftliche Genehmi- und Umgegend veranstaltet heute,( Sonnabend) in den Räumen oer Bauer nach Zwergkeit der Güterzufammenlegung wird müssen? Noch einen Schritt weiter, und der Miether darf Be zum Fall des Sozialistengeseges ein geselliges Beisammensein mit un einsehen und in weiterer Folge vielleicht fuche überhaupt nur noch unter Beaufsichtigung und Ueber- Tanzkränzchen. Entree frei. r M D Gestern Mittag wurden die Wehre an den Dammmühlen wollte von Löwinsky unter Ausbeutung seiner Nothlage auf die nöthig wäre, Menschen, die unter folchen Verhältniffen leiden, und an der Charlottenburger Schleuse geöffnet und dadurch eine Bahn des Verbrechens gedrängt worden sein. Löwinsfy bestritt noch aufzuheben. Wo nichts als Elend im Hause ist und immer lebhafte Strömung in den Wasserläufen hervorgerufen. Diese dies. Die Lachmann und Cohn behaupteten mit aller Ent- wieder nur Elend zum Fenster hineinschaut, da bedarf es feiner Maßnahme hatte nämlich den Zweck, das Unterspreewasser und schiedenheit, daß sie sich im guten Glauben befunden hätten. demagogischen Aufhebung. Aber das Glend macht stumpffinnig, den Spandauer Kanal einer Reinigung zu unterziehen und durch Die von ihnen bezahlten Preise seien solche, wie sie bei es läßt den Menschen auf eine Stufe hinabsinken, auf welcher er den lebhaften Strom den auf dem Wasserspiegel schwimmenden Rester- und Partie Waaren Händler üblich seien und das nicht mehr fühlt, daß seine Lebensweise von der des Thieres nicht Schlamm zu beseitigen. Wie stark der Strom in Bewegung fam, ganze Auftreten des Angeklagten Löwinsky sei derart mehr weit entfernt ist, daß sie in Bezug auf Ernährung schon Und trotzdem keine Anstalten, geht aus dem Umitande hervor, daß sämmtliche Schiffer und gewesen, daß der Gedanke, es handele sich um gestohlene theilweise tiefer gesunken ist. nicht aufkommen fonnte. Fischer benachrichtigt worden sind, ihre Fahrzeuge, um sie vor Waare, Nach eingehender diesem Elend Einhalt zu gebieten, trotzdem sollen unsere Ber Schaden zu schüßen, zu befestigen. Leider kann diese zur Neini- Beweisaufnahme plädirte Staatsanwalt Flickel für Schuldig hältnisse die besten sein, die je existirt haben. Ja,„ wir Deutsche gung der Ströme beitragende Maßregel nicht oft ausgeführt sämmtlicher Angeklagten. Er beantragte gegen Sinzelmann fürchten nur Gott, sonst nichts auf der Welt". Wir fürchten werden, weil das aus der Oberspree abgeführte Wasser sich nur drei Jahre Gefängniß, gegen Löwinsky fünf Jahre uns selbst nicht einmal davor, die Menschen Hungers sterben sehr langsam ergänzt und bei niedrigem Wasserstande der Schiff 3uchthaus und gegen 2a chmann und Cohn je ein zu sehen, obgleich genügend Mittel zu ihrer Erhaltung vorfahrt- Verkehr erschwert wird. Jahr Zuchthaus. Fünf Bertheidiger, die Rechtsanwälte handen, oder weil zu viel solcher Mittel geschaffen wurden. Hugo Sachs, Dr. Friedmann, Wronter, Horwit Welcher Widersinn? Aber es paßt zu der gegenwärtigen GesellAuf die in unserer Nr. 228 vom 29. September ent- und Sch a chi an pläbirten für mildernde Umstände in Betreff schaft. Die Menschen hungern und die Arbeitskraft, die das haltene Notiz, die mit den Worten beginnt:" Drei Genossen", der beiden ersten, für Freisprechung in Betreff der beiden letzten etwa Fehlende herbeischaffen könnte, liegt auf der Straße. Besser geht uns von dem betreffenden Wirth, Herrn Sperling, Görlitzer- Angeklagten. Der Gerichtshof verurtheilte Hinzelmann zu drei läßt sich das Unhaltbare unserer Gesellschaftsorganisation nicht und Gubrystraßen- Ecke, ein Schreiben zu, in welchem derselbe die Jahren Gefängniß, Löwinsky zu zwei Jahren nachweisen. Aber trotzdem sehen wir den größten Theil der ArDarstellung des Sachverhalts für unrichtig erklärt. Herr Sperling u ch thaus, Bachmann und Cohn wurden nur der ein- beiter noch in dem Glauben befangen, daß an diesen Zuständen behauptet, daß er sich zu Thätlichkeiten gegen einen der Gäste fachen Hehlerei für schuldig befunden und zu je 6 Monaten nichts zu ändern wäre. Hunger und Elend haben sie unfähig nur deswegen habe hinreißen lassen, weil derfelbe vollständig Gefängniß verurtheilt. gemacht, mit an den Bestrebungen theilzunehmen, die auf eine betrunken war und einen solchen Skandal verursachte, daß seine Aenderung dieser Zustände hinzielen. Und da gilt es, AufEntfernung aus dem Lokal, um größere Störungen zu vermeiden, Das Schwurgericht des Landgerichts I verhandelte klärung zu verschaffen, diesen Stumpffinn zu brechen. Das ist absolut nothwendig war. Der Betreffende wurde von dem Wirth gestern gegen den Konditor Otto Redlich, welcher der unsere Aufgabe, die in solchen Zeiten, in denen wir derartige nur bei den Schultern erfaßt und zum Lokal hinausgedrängt. Urkundenfälschung und des Betruges beschuldigt Berichte bringen müssen, um so schärfer hervortritt. Es sind hierüber drei Zeugen vorhanden, unter welchen sich auch war. Der Angeklagte hat seinem Namen wenig Ehre gemacht, In Hamburg sind immer noch 160 Brauer und Hilfsder Dirigent des Gesangvereins Titania befindet. Die beiden da er mehrfach wegen unredlicher Handlungen vorbestraft ist. arbeiter ausgesperrt. Die Braueréidirektionen hatten augesagt, Begleiter des angetrunken Gewesenen können unmöglich als voll- Im September dieses Jahres befand sich der arbeitsscheue im Laufe des Monats September die Ausstehenden wieder in giltige Zeugen angesehen werden, weil sie sich selbst zeitweise Angeklagte in Geldverlegenheit. Er suchte einen alten Bekannten, Beschäftigung zu nehmen. Wir wollen zugeben, daß die Choleraer den Zustand ihres Gefährten lustig gemacht hatten. Die den Pferdebahnkutscher Wessel auf, dem er einen ganzen Epidemie, die fast alle Geschäfte hemmnt, auch den Brauereibetrieb inge erste Meldung scheint auf eine Böswilligkeit gegen den Roman vorerzählte, worin besonders viel von einer reichen Braut, lähmt. Aber es geschieht auch seitens der Herren, die rücksichtsterein und auf gehässige Gesinnung gegen den Wirth hinaus vom Häuferkauf u. s. w. vorkam. Dieser Vortrag war dem An- los die Arbeiter auf die Straße setten, nichts, das Glend unter Taufen. geflagten um so geläufiger, weil er ihn früher schon einmal den arbeitslosen Brauern zu mildern. Ebenso ist die in Aussicht gehalten, allerdings mit dem Erfolge, daß er dafür zu genommene Regelung des Arbeitsnachweises noch nicht erfolgt, yen Au Alkoholvergiftung ist ein vierjähriger Knabe in der vier Monaten Gefängniß verurtheilt worden war. Weffel ließ sich obgleich seitens der Arbeiter wiederholt hierzu aufgefordert ist. rwichenen Nacht gestorben. In einem Hause in der Hagenauer- bethören und gab dem Angeklagten leibweise 55 M. Nach einiger Die Unterstützung der ausstehenden Brauer kann bei den jetzt in intraße wohnte der Bierfahrer G. mit feiner Frau. Als Frau G. Zeit wiederholte Redlich sein Anfinnen. Diesmal verlangte er Samburg herrschenden Verhältnissen nur mangelhaft erfolgen. rgestern Nachmittag in Abwesenheit des Mannes auf furze von Wessel 30 M. und erbot sich, als Sicherheit ein Spartassen- Deswegen müssen sich die Ausstehenden an die auswärtigen it ihren vierjährigen Sohn Gmil unbeaufsichtigt gelassen hatte, buch über 400 m. zu hinterlegen. Weffel überlegte sich, daß er Berufsgenossen wenden. In Kiel sind die Differenzen der Brauer terte der Knabe an das offenstehende Küchenspind heran und durch Annahme des Buches gleichzeitig Sicherheit für sein erstes mit den Arbeitgebern durch das Eintreten des Gewerkschafts* ahm diesem eine mit Kognat gefüllte Flasche, deren Inhalt Darlehn hatte, er gab deshalb von seinen sauer erworbenen Gr Kartells beigelegt worden. e bis zur Hälfte leerte. Die Mutter fand bei ihrer Rückkehr sparnissen noch 30 W. her. Das Buch erwies sich als gefälscht, Die General Rommission. as Kind bewußtlos auf dem Fußboden liegend vor. Ein sofort es waren nur 2 M. darauf eingezahlt worden. Redlich Adu Rathe gezogener Arzt stellte Alkoholvergiftung fest, fonnte es war verschwunden und wurde steckbrieflich verfolgt. Sonder Quittung über bei der Generalfommission der Geaber nicht verhindern, daß das Kind nach 36 Stunden verstarb. barerweise hatte er sich nach einem Orte gewandt, wo er früher werkschaften Deutschlands in der Zeit vom 9. bis Aus Hamburg Polizeibericht. Am 29. v. M. Vormittags wurde vor dem wegen des gleichen Schwindels zu 4 Monaten Gefängniß ver- 21. September 1892 eingegangene Gelder. Hause Steinstr. 24 ein Handelsmann beim Ueberschreiten des urtheilt worden ist. Er wurde in dem Gasthofe zu Zwingenberg, von Kniefe's Bau, Neue Hegestraße 30,-. Aus Hamburg vom Fahrdamms von einem Bierwagen überfahren und am Kopf und wo er sich aufhielt, dabei ertappt, als er seine alten abgetragenen Bau Ulmstraße, Winterhude 10,-. Quartalsbeitrag( 2. und Stiefel gegen die neuen eines anderen Gastes vertauschte. An 3. Quartal 1892) des Vereins deutscher Stellmacher 50,-. G. Fuß so bedeutend verlegt, daß seine Ueberführung nach der einen Irrthum wollte man nicht glauben, und als man den An- Quartalsbeitrag( 2. Quartal 1892) der Vereinigung der Universitätsklinik erforderlich wurde. Vor dem Hause Reinickendorferfir. 4 wurde eine Arbeiterfrau, welche auf dem geklagten verhaften ließ, entdeckte man seine steckbriefliche Ver- Schmiede 68,10. folgung seitens der Berliner Staatsanwaltschaft. Im gestrigen 2. Dammann, Kassirer, Fahrdamm einen mit Koats beladenen Karren vor sich herschob, Termine war der Angeklagte geständig. Die Geschworenen ver Hamburg, von einem Geschäftswagen überfahren und am Arm und Bein sagten ihm mildernde Umstände, worauf der Gerichtshof ihn Bollvereinsniederlage, Wilhelmstr. 13, 1. G. so bedeutend verlegt, daß sie nach ihrer Wohnung gebracht nach dem Antrage des Staatsanwalts zu einem Jahr drei werden mußte. Auf der Charlottenburger Chauffee, unweit monaten Buchthaus und dreijährigem Ehrverluft verschreibt der bortige Beobachter", wird durch die Fabrikanten Unternehmer- Praktif. Die Arbeitslosigkeit in Chemnih, der Sieges- Allee, verunglückte Nachmittags ein Schlächtermeister urtheilte. dadurch, daß er mit seinem Gefährt gegen ein ihm entgegen vielfach fünstlich großgezogen. So wurde in einer Fabrik wegen tommendes Fuhrwert so start anfuhr, daß er vom Bock herabEin Kreditschwindler, den es über sechs Jahre lang ge- Mangels an Arbeit die tägliche Arbeitszeit in vorvoriger Woche geschleudert und von dem anderen Fuhrwerk überfahren wurde. fungen ist, sich dem Arme der Gerechtigkeit zit entziehen, stand um zwei Stunden gekürzt, nach einigen Tagen erhielten plöglich Er erlitt eine Quetschung des Fußes. Am 29. v. M. Nach gestern in der Person des Handelsmanns Wilhelm Heinrich 25 Dreher, Schloffer, Hobler aus obigem Grunde gekündigt. mittags entstand auf dem Holz- und Kohlenplay Scharnhorst- Schwenke vor der dritten Straffammer hiesigen Landgerichts I. Diese mögen nun zusehen, wo sie ihres Lebens Unterhalt herstraße 21 ein Brand, durch welchen ein daselbst befindlicher Derselbe betreibt den Betrug gegen Leute aus der Proving ganz nehmen. An Stelle diefer Leute wird die Arbeit von LehrSchuppen zerstört wurde. Ein in demselben untergebrachtes gewerbsmäßig. 3wei Strafthaten aus dem Jahre 1886 waren ingen gethan, welche mitunter zwölf Stunden arbeiten müssen Pferd und ein Ziegenbock verbrannten. Außerdem fanden noch es, die gegen ihn zur Anzeige standen. Der Frhr. May von und kaum eine Vesperpause haben. Sogar Sonntags müssen, Amrungen zu Rohrbach bei Heidelberg hatte durch eine Annonce wenn es verlangt wird, die Arbeiter thätig sein, und für jedes einen Abnehmer für sein Obst gesucht und darauf hin Versehen hagelt es Strafen von 30-50 Pf. oder gar 1-2. hatte sich der Angeklagte gemeldet, der der sich für fich für einen Herrschten in den einzelnen Fabriken andere Zustände, wäre die gut fundirten Obsthändler ausgab und seinen Jabres: Arbeitszeit eine fürzere, wären die Lohn- und Arbeitsbedingungen bedarf sehr verlockend hinstellte. Herr voit Amrungen andere, die Ausbeutung der Lehrlinge feine jo große, so hatte auch teinerlei Mißtrauen in die Mittheilungen Hunderte, die arbeitslos von Fabrit zu Fabril irren, 2 Arbeit und des Angeklagten, sondern schloß mit demselben die Obstlieferung Brot haben. Die erste Sendung hatte einen Werth von 223 M., zu Lessing- Theater. Zum ersten Male: Die Orientreise. Ortsübliche Tagelähtee. Amtsgerichts- Bezirk Chemnik: Schwant in drei Atten von Ostar Blumenthal und weiteren Sendungen kam es nicht, denn der Angeklagte ließ nach Erwachsene Personen 1,80 W., weibliche 1,20 M.; jugendliche Gustav Kadelburg. Herr Blumenthal und sein drama Empfangnahme des Obstes nichts mehr von sich hören. tischer Kompagnon tennen ihre Leute. Wenn die aufgetischte Rost ganz gleicher Weise legte derselbe zu Tilsit einen Wildhändler männliche 1 M., weibliche 80 Pf.; Kinder unter 14 Jahren auch nur eine Olla Potrida alter Schwant- Brocken, derber und Namens Schweiger hinein. In diesem Falle war er es, der eine männlichen Geschlechts 50 P., weiblichen Geschlechts 40 Pf. erließ, in welcher er leistungsfähige Amtsgerichts- Bezirke Limbach und tollberg: Erwachsene zierlicher Bötchen, handgreiflicher Zweideutigkeiten und aufdring- Beitungsannonce Wild aller Art aufforderte, mit ihm männliche Personen 1,60 9, weibliche 1,10 M.; jugendliche licher Wortspiele ist, natürlich darf ein Schuß jener ver- Lieferanten von Herr Schweiger männliche 90 Pf., weibliche 75 ẞf.; Kinder unter 14 Jahren logenen Backfisch- Saivität, die alles und noch etwas mehr in geschäftliche Verbindung zu treten. davon erkannt" hat, in diesen Berliner Machwerken nicht hat zu seinem Schaden dieser Aufforderung Folge geleistet. männlichen Geschlechts 40 f., weiblichen Geschlechts 30 Pf. fehlen- so ist das Stammpublikum des Lessing- Theaters zu- Der Angeklagte war raffiniet genug, den Lieferanten zuerst ver- Kreis Neumarkt: Erwachsene männliche Personen 1,10 M., frieden. Der Schwant verarbeitet die bekannte Berliner Lokal trauensselig zu machen und ihm die erste kleinere Wild- weibliche 60 Pf.; jugendliche männliche 50 Pf., weibliche 40 P. notiz vom vorigen Jahre, wonach bei dem Athanas- Abenteuer sendung baar zu bezahlen. Als dann aber eine zweite Sendung Nahezu 1000 Tabakerbeiter sind in Hamburg gegen ein Berliner Bourgeois mit einer Zalmi Frau die„ echte" im Werthe von 180 M. eingelaufen war, hat er das Wildpret war daheimgeblieben den Räubern in die Hände fiel, nach zu Geld gemacht und dem Lieferanten das Nachsehen gelassen. wärtig arbeitslos, wie der Vorstand des Freundschaftsklubs feiner Art. Nämlich so, daß ein Berliner Fabrifant mit seiner Er ist dann jahrelang fteckbrieflich verfolgt worden, aber erst jetzt der Bigarrenfortirer in einer Bekenntmachung mittheilt. Der Das Ham die Kosten derselben nicht mehr tragen kann. Frau eine Orientreife machen will, daß diefe in Dresden die Fahrt auf ist es gelungen, feiner babhaft zu werden. Wie gestern festgestellt Klub hat die Arbeitslosen- Unterstügung aufheben müssen, weil er giebt, ihr Rundreisebillet an eine andere Dame verkauft wird. Auf wurde, hat der Angeklagte noch einen ganz ähnlichen Kreditder Reise muß diese Billettäuferin sich als Frau ausgeben, ein schwindel verübt, hat für denselben noch eine fechsmonatliche Ge- burger Gewerkschaftsfartell berief die Vorstände der Drientale verliebt sich in die Pfeudo- Frau. Als die Nachricht fängnißstraße zu verbüßen und ist mehrere Jahre im sicheren Aus- u ihm gehörigen Vereine zusammen, um eine gemeinschaftnach Berlin kommt, daß der Fabrikant und seine Frau" von lande gewesen. Als er sich im September wieder einmal nach liche Statistit der Arbeitslosen aufzunehmen. Räubern gefangen worden sind, will die echte Frau, um den Deutschland wagte, wurde er verhaftet. Der Gerichtshof legté Wohnungsverhältniffe Auf ein bewohntes Gebäude öffentlichen„ Skandal" zu verhüten, ihm heimlich entgegen. Daraus ihm zu den noch zu verbüßenden 6 Monaten Gefängniß noch eine kommen in Leipzig 25,8, in Dresden 27,4, in Chemnitz 29,1 Beentspinnt sich ein Knäuel von Verwechslungen, Berlegenheiten Bufabstrafe von 3 Monaten Gefängniß auf. 6 feine Feuer statt. Theater. ab. In wohner. Versammlungen. PP würden und ähnlichen Späßen, bis die Zalmi Frau erscheint und die Vor der Schöffengerichts- Abtheilung, die im Gebäude Sache aufklärt. Zum Schluß die obligate Verlobung eines Lebe des Polizeipräsidiums an der Stadtbahn tagt, fand gestern eine mannes mit einem Backfisch. Ter dritte Akt war überflüssiger Ballast. Gespielt wurde vortrefflich. Namentlich Herr Höcher Privatflage zwischen zwei Maurern statt. Der Kläger warf ( Rommerzienrath Herbig), Schönfeld, Panja als liebes- feinem Gegner vor, ihn bei den Kollegen dadurch verunglimpst ftecher Türke, Brandt( Brückner) und Fraul. Reisenhofer zu haben, daß er von ihm behauptete, er habe die Sammlung zum Generalfonds der Maurer zur Kenntniß des Arbeitgebers ( Sarah Bartholdy) waren ausgezeichnet. gebracht. Der Vorsitzende Assessor Bachmann mahnte zum Ver Im Fachverein der Holz- und Bretterträger sprach am gleich, und als der Angeklagte einen solchen standhaft ablehnte, 23. September Genosse Da st g unte großem Beifall über das meinte der Vorsitzende, daß der Angeklagte es leicht habe zu pro- Thema: Wissen ist Macht". In eine Resolution erklärten sich zefjiren, da die Vertheidigungsgebühren jedenfalls aus der die Anwesenden mit dem Seferentes einverstanden und ver Agitationstasse bezahlt würden. Die weitere Frage des Vor- sprachen, für die moderne Arbiterbewegung voll und ganz einte dann der Versammlung sigenden an den Angeklagten, ob dies nicht der Fall sei, erklärte treten zu wollen. Der Vorsitze de mach der Vertheidiger Rechtsanwalt Sachs für unzulässig und rieth bekannt, daß das Kränzchen eil es furz vor der Verch der Versammlung stattfet. Eg der Bernahm gestern fast die ganze Sigung der ersten Straffammer des eine ausweichende Antwort erfolgte. In der Sache wurde der sammlung von der Polizei veioten we der schuldige Theil war, der Handlungskommis Sally Hinzelmann, der Schneider daß Jemand einen Kameraden verrathen habe, eine Beleidigung weil er es unterlassen hatte, d3 Kränzinzt wird nicht, worüber Landgerichts I in Anspruch. Auf der Anklagebank befanden sich Angeklagte zu einer Geldstrafe verurtheilt, weil die Bezichtigung, Gerichts- Beitung. Gabriel Löwinsky und die Resterhändler David La ch= mann und Cohn. Ter Erstgenannte war des Diebstahls in mindestens 50 Fällen, des wiederholten Betrugs und der wiederholten Unterschlagung beschuldigt, den übrigen Angeklagten wurde gewerbs und gewohnheitsmäßige Hehlerei zur Last gelegt. Der erst 26 jährige Hinzelmann ist auf eine böse Bahn gerathen. Vom September v. J. bis zum März d. J. war er bei der Firma Edmund Cohn in der Oberwasserstraße angestellt. Er gerieth darstelle. Zunächst in Soziale Ueberlicht. heraus, daß der Wirth Herr offmann erklärte darauf furz und schnoig: Get eine heftige Debatte entstand, n welcher das Verhalten des Wirths n so met schon einmal ähnlich gehand. habe! 9 stimmig, bei Herrn Hoffmantein Glas Kollege Paul Karnal r tadelte, weil derfelbe Nan beschloß dann eins Bier mehr zu trinken. r fand hier eine Volts: Rummelsburg. Am Septembe. versammlung für den Kreis Kerbornim tatt, in welcher Genoffe Situationsbericht. In der Flühter'schen Maschinenfabrit Iode unter reichem Beifaüber die wirthschaftlichen Krisen Sinne seiner aus: in ſchlechte Geſellſchaft und dadurch in Geldverlegen ichhändler schäftsganges getändigt worden, auch find weitere Kündigungen führungen. Die Wahl von Dirt in a Berliner Parte us sich Parteitage half er ſich dadurch, daß er von drei verschiedenen balung in Aussicht geftellt. Den Arbeitern Dieſer gabrit murde im wirbe wegen des schwachen Birten zur Verſammlung weitge er seinen Prinzipal um verschiedene Stücke Stoffe, die er dem kürzt, auch ist neuerdings die Arbeitszeit verkürzt worden. Die daß die nächste Versammlungsser besuc doch auf die Sozials le ein Gortverſationsleiton fo mochte. Gobann beſtant Sommer bieſes Sabres ver Arbeitsverbient Bis zu 40 pct. qe de bes fonechen, bhes der auf, daflung verlagt. gen Mitangeklagten Löwinsty gab und um mehrere fertige Kleidungs Erwerbsverhältnisse find gegenwärtig überaus traurig. So er dann die Versammlung mit eindreifachen stücke, die er einer Sängerin schenkte. Im März d. J. trat hielten gelernte Schlosser für vierzehntäge Arbeit einen Lohn von demokratie. Hinzelmann in die Dienste der Konfektionsfirma D. Lewin am 20 M. Die Arbeiter schieben die Schuld dieser fortgesetzten SohnDie Maler, Lackirer undftreicher selbe verhandelte hielten am 27. SepHausvogteiplatz. Hier nahm sein strafbarer Berkehr mit dem reduzirungen dem Direktor der Fabrik zu. Da noch eine weitere Angell. Löwinsky einen bedeutenden Umfang an. felben Stoffe und Seide zum Betrage von mehreren tausend beschäftigten Metallarbeitern dem kommenden Winter mit Bangen zunächst über die Frage: Wien wir u der Lackirer an unsere Lohnbeweg" Die Kolle schluß, indem sie gen Fleischer Mark zuzuwenden, die von dem Lewin'schen Lager entwendet entgegen gesehen. varen. Löwinsty hat die Stoffe an die Mitangeklagten Er wußte dem Berkürzung der Arbeitszeit eintreten soll, so wird von den in G. tember eine öffentliche Versami ab. Di ns zum Anschluß Derartige Bilder könnte man zu Hunderten aus allen Theilen und Hohlwegler entschieden ür den Asen AchtstundenSteigen, and son terabatt hart baix die Zhateeftands: ſprechenden Gemertungen baram inipfen und Schlife aus joldjen Arbeitstag, ſchon Tämpfen, was ad für er oft houden. daß die Staatsanwaltschaft der bann bara man uns" Aus wenn es jo tonne die Ladir le do noch nicht merkmale der Hehlerei erblickt. Hinzelmann war geständig, er Vorgängen ziehen, dann nennt man uns Hezer. Als wenn es Zehnstundentag hätten, so fönnte müßten f Die in der Kürschnerbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen hörten am 26. d. M. einen interessanten Vortrag des Herrn Dr. Christeller über die Cholera. Es wurde dann erwähnt, daß der zweite Verbandsvorsitzende in Hamburg an dieser Krankheit gestorben sei, worauf die Versammlung sein Andenken durch Erheben von den Sihen ehrte. Zum Schluß legte der Referent der Versammlung ans Herz, den bekannten Aufruf Dr. Zadek's durch Mittheilung der Mißstände, welche in den Arbeitsstätten und Wohnungen herrschen, Folge zu leisten, damit Abhilfe geschaffen wird. An Stelle des Kollegen Riem, welcher als Beifizer zum Gewerbegericht nicht zugelassen wird, da er bei einem Innungsmeister arbeitet und das betr. InnungsSchiedsgericht bestehen bleibt, wählte man den Kollegen Beuthner. Als Revisoren für die Agitationstommiffion wurden Pelzer, Neu, Müller bestimmt. Schließlich forderte noch Kollege Freier zu reger Betheiligung am Stiftungsfest des Gefangvereins auf, das am 8. Ottober im Böhmischen Brauhauſe stattfindet. das Eigenthum, wie es besteht, mit einer heiligen Schuhwehr um geben. Warum aber die große Maffe der Eigenthumslosen diese Schuhwehr der wenigen Eigenthümer respektiren foll, zumal wenn diese ihren Besitz als Waffe gegen die Befizlofen benutzen? davon sagt die Schrift nichts. Vermischtes. am Sonntag, den 2, Oftober, Bormittags 11 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Verband der Ban- Arbeiter, Bahlstelle Berlin. Mitgliederversammlung Tagesordnung: Delegirtenwahl zum Verbandstag. Abrechnung und Berschiedenes. Wegen Majestätsbeleidigung, Widerstands gegen die Verein der Ban- Anschläger Berlins und Umgegend. Versammlung Staatsgewalt 2c. wurde der Anstreichergehilfe Gustav Weigt aus am Sonntag, den 2. Oftober, Vormittags 10 Uhr, bei H. Byrtet, Gipsstr. 3. Hamm von der Dortmunder Straffammer zu einem Jahr zwei Tagesordnung: Aufnahme neuer Mitglieder. Große öffentliche Versammlung für sämmtliche Händler, Haustrer, Monaten Gefängniß verurtheilt. Weigt, der angeblich zu den Martt- und Meßreisende und verwandte Berufsgenossen am Sonntag, den Anarchisten gehört, hat jene Vergehen im Zustande der Trunken2. Oktober, Vormittags 10 Uhr, in Hensel's Fefisälen, Invalidenstr. 1. Tages: heit begangen. ordnung: Was haben wir bet der jezigen Geschäftslage betreffs Aufhebung der Märkte und Messen der Cholera wegen vom Staate zu fordern? Refereni Selbst die ,, Leipz. Stg.", gewiß keine Freundin der Sozial2. Berein. Bertreter der Presse sind freundlich eingeladen. demokratie und in unwahrer Berichterstattung über unsere BeVerband der Holzbearbeitungsfabriken und Holyplähen werdhäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Beutschlands( Prisverwaltung wegung nichts weniger als schüchtern, fertigt die aus dem antiBerlin 1) Mitgliederversammlung, Montag den 3. Oftober bet Säger, Grüner semitischen Verlage von Glöß in Dresden herrührende Sudeleg 29. Tagesordnung: 1. Kassenbericht. 2. Bornandswahl. Broschüre„ Der rothe Michel" mit den Worten ab: Die nächsten Sonntag, Bormittags 10 Uhr, derr Schäfer den Vortrag über bag Broschüren aus dem G.'schen Verlag legen wir grundfählich bei Thema: Cine Materie, Gine Kraft und Ein Gesez bilden und regieren die feite. Es ist fast immer nur Sensationsmache, zumal wenn leibliche und gettige Welt. Gäste willkommen. eine nicht weniger sensationslüsterne Presse das Opus vorher Vormittags 10% Uhr, Vortrag des Herrn Dr. Pinn: Huß und Savonarola. Freireligiöse Gemeinde, Nosenthalerstr. 38. Sonntag, den 2. Oktober, schon mit Posaunenstößen ankündigt." Ethische Gesellschaft.:) Sonntag, den 2. Ottober, Abends 7 Uhr, in eintreten. London. " am 2yrania, Landsberger Der Fürzung der Arbeitszeit gemeinschaftlich vorgehen, denn dadurch unter- 1 Herr A. Alschner schreibt uns, daß er die in der 2. Beistüße eine Gewerkschaft die andere. Das Wichtigste sei daher, daß die lage der Nr. 228 des„ Vorwärts" erwähnte Versammlung des Lackirer in einer Lackirerversammlung einen ihrer Vertrauensleute in Bosamentenarbeiter- Verbandes erst verlassen habe, nachdem die die Lohnkommission wählten. Laciver Rauten haus legte die felbe thatsächlich ihr Ende erreicht hatte, und daß er den Vorsitz Verbältnisse unter den Lackirern flar; er meinte, daß für die nur niederlegte, weil seine Ansichten mit denjenigen der Mehrheit Wagenlactirer die beste Konjunktur zum Eintreten in die Bohn- der Mitglieder nicht mehr übereinstimmten, was natürlich nicht bewegung das Frühjahr, für die Blech- und Lampenfacirer der ausschließe, daß er als Mitglied auch in Zukunft seine volle Herbst sei; vor allen Dingen aber wären die Kollegen der großen Schuldigkeit thun werde. Fabriken für die Gewerkschaftsbewegung noch nicht zu haben, Daher könne an ein selbständiges Vorgehen der Lackirer nicht gedacht werden. Warnde war der Meinung, daß, wenn man auf die Lampenlacirer warten wolle, man sehr lange warten könne, denn diese ständen der Bewegung feindlich gegenüber und arbeiteten gern 20 Stunden in der Saison. Schüßler war entschieden für ein Zusammengehen der Maler, Lackirer und Anstreicher in der Lohnfrage, denn dadurch würde das Solidaritätsgefühl gehoben, und auch die Proving würde fich an diesem einigen Vorgehen ein gutes Beispiel nehmen Einstimmig wurde dann ein Antrag Fleischer angenommen, wonach die Maler, Lackirer und Anstreicher sich zu einem gemein famen Lohnkampfe vereinigen sollen. Im weiteren machte Kollege Hohlwegler auf die große Arbeitslosigkeit im vorigen Winter aufmerksam, über die man jedoch keine Statistik have, und forderte die Lohntommission auf, Schritte zu thun, um eine Statistik über die Arbeitslosen in diesem Jahre zu schaffen. Rollege Kölln erklärte, die Kommission habe sich mit dieser Frage schon befaßt. Wemter forderte die arbeitslosen Kollegen Würzburg, 27. September. Eine Soldatenmißhandlung auf, an der von den Maurern zum Donnerstag nach dem Feen- Gratweil's Bierhallen, Versammlung. Vortrag des Herrn Emil Roland über: fand heute am hiesigen Militärgericht ihre Aburtheilung. palast einberufenen Versammlung der Arbeitslosen Theil zu Wortrag des Herrn Haupt über:" Die Todesstrafe." Nach den Vorträgen Barchtmann von Elstra in Sachsen ohrfeigte im Mai d. J. einen Marimilian Robespierre." 2) Sonntag, Abends 7 Uhr, in Seefeld's Salon, Gefreite des 1. Cheveaurlegers- Regiments in Nürnberg, Mar nehmen. In Betreff der Mai- Marken wurde noch ein An- gemüthliches Beisammensein und Tanz. 3) Dienstag, den 4. Oftober ,. trag angenommen, wonach diejenigen Kollegen, die bis zur Abends 8 Uhr, in Seefeld's Salon, Grenadierstr. 83, Generalversammlung. feiner Untergebenen, den Gemeinen Nännemann, weil er seine nächsten öffentlichen Versammlung noch nicht abgerechnet haben, dort Mitgliedstarte legitimirt. bekannt gemacht werden sollen. Hierauf hielt Dr. Pinn einen und Fidelitas im Restaurant Brauer, Großbeerenjir. 41. Gäste wiltommen. Schläge auf den Hinterkopf und ins Gesicht und traktirte ihn mit Geselliger Verein Apollo. Jeden Sonnabend, Abends 8 Uhr, Sigung Kartätsche nicht mit seinem Namen versehen hatte, versetzte ihm Vortrag über die wirthschaftlichen Verhältnisse des Alterthums Echule, Sagelsbergerftr. 43: Unterricht in Deutsch( unt.); b Dft er sich der Säbelscheide. Den Mißhandelten, der Anzeige erArbeiter- Bildungsschule. Sonnabend, Abends 8%-10% Uhr. üb- Stößen in die Weichtheile. Bei letzterer Manipulation bediente und der Neuzeit", wofür ihm die Versammlung lebhaften Beifall cute, Reichenbergerfir. 133: Unterricht in Phyfiologie; Schule, statten wollte, verleitete er dazu, seinen Wachtmeister zu belügen. Süd- Ost spendete. Marfussir. 31: Unterricht in Rechnen( unt.); Nordschule, Müllerstraße Nr. 179a: Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. In alle Fächer Für die Lüge wurde der Gemeine zu 2 Tagen Mittelarreft verkönnen noch Schüler und Schülerinnen auch jetzt im Laufe des Semesters urtheilt. Sein Peiniger aber erhielt, troydem die Mißhandlung Deutscher sozialdemokratischer Leseklub in Paris.„ Cafe de la eine 10tägige Arbeitsunfähigkeit zur Folge hatte, nur 28 Tage Nouvelle Poste", Ecke von Rue Montmatre und Rue Etienne Marcel, Ein Mittelarrest. ( Frankfurter Zeitung.") Jeden Sonnabend öffentliche Versammlung; gang Rue Etienne Marcel. Auch eine Feuerwehr. Aus Ohligs meldet die„ Berreiche Bibliothef, Beitungen, französischer Unterricht. Der deutsche Arbeiter, ber fremd nach Paris fommit, findet hier einen Anlehnungspuntt, Nath uns gische Arbeiterstimme": Vergangenen Sonntag Morgen brannte Belehrung. zu Wilzhaus ein von sieben Familien bewohntes großes Gebäude. atte, von Karl Marr und Friedrich Engels 1840 begründete Der einzige hiesige sozialdemokratische Verein Londons, der Vom benachbarten Keusenhof waren die Bewohner fofort mit kommunistische Arbeiter Bildungsverein befindet sich nach ihrer Sprize erschienen und hatten schon längere Zeit gearbeitet, wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. als die hiesige freiwillige Feuerwehr erschien, die Brandstelle beArbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends setzte und sofort jede weitere Thätigkeit der Keufenhofer Sprize dorf, Hermann- und Knesebecstr.- Ecke bei Beyerle. 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Witglieder. Grüne Giche, iruntersagte. Doch sehr bald erlahmte die Thatkraft unserer Freifiraße 31 bei Miufehold. Ganges- Echo, Naunynstraße 86, bei gubeil. willigen. Denn während noch an allen Eden die Flammen Freundschaft 2, Friedenstraße Nr. 48 bei Toufühn. Glück zu, bet durchbrachen, wurde zum Sammeln geblafen und die Feuerwehr Bredlow. Senebel, Badit raße 58( Gesundbrunnen). Phönir, Bülowstraße 65 bet Teltow in Teltow, Schwazer Adler.- Esmeralda, Röntgs: rückte gemüthlich), troy energischen Protestes der gefährdeten Bebergerstr. 24. Siederkrans in Brandenburg, Mengert's Woits arten. wohner, nach Hause. Erst als Nachmittags der Bürgermeister Hand in Hand 2, Friedrichsberg, Friedrich Karlstraße 11 bei seinecke. auf der Brandstelle sich durch den Augenschein von der Gefahr Gesundbrunner Männerchor, Gesundbrunnen, Prinzen- Allee 10. Offenbacher Gängertrang", Dranienftr. 153, bet Schönwälder. überzeugt, wurde die Wehr von neuem alarmirt und nun endlich Gesangverein Bruderhand" in Schönwalde( in der Mart) bei das Feuer gelöscht und zur Sicherheit eine Wache zurückgelaffen. Schulze." Frisch auf" Friedrichsberg, Rummelsburgerstraße bet Deckert. Sätte nicht absolute Windstille geherrscht, so wäre die Gefahr Der Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten ane suschriften, ben Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, garnicht abzusehen gewesen. Derartige Vorkommniffe find nicht Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Arbeiter Berlins und Umgegend beschäftigte sich am 21. Sep- find zu richten án Mar Genz, Berlin N., Belforterftr. 26, 1 Tr. Sonn- geeignet, der freiwilligen Feuerwehr die Sympathie und Achtung tember mit der bei der Firma Peschke u. Ko. wegen Lohnredut- abend: Theaterverein" Iphigenia", bei Kramer, Rigdorf, Gerrimann der Bürgerschaft zu eriverbeu. Tambour Verein tionen stattgefundenen Arbeitseinstellung. Der Vorstand hatte in fraße Nr.. 140. Borwärts" Nixdorf, Herrmanns seinen Sigungen beschlossen, drei dieser Kollegen aus Berbands- bei Niederschuh, Fürbringerstr. 7. Tambourverein Deutsche Eiche und Wandzlichstraßen- Gde bei Kober. Rauchklub, Anita" bet egte, Webermitteln zu unterstüßen, die Versammlung genehmigte diesen Bestraße 15. Rauchtlub Dornröschen bei strech, Schulstraße 104. schluß. Zum ersten Vorsitzenden des Verbandes wurde hierauf Gefelliger Berein Nord" bei Krüger, Fennstr. 5. Geselliger Verein an Stelle des zurückgetretenen Kollegen Wegner der Kollege grün" bei Buchholz, Krautftr. 6( Alle 14 Tage). ustige 13" bei Schatnat, Dresdenerjir. 28. Geselliger Verein Wald es= Geselliger Verein ,, ut Otto Nather gewählt. Kollege Brach( Feilenhauer) wurde et!", Nene Königſtr. 89. Geselliger Verein Stalta" bet Boite, Kollbergerals Vorstandsbeisiger und Kollege Westphal( Nadler) als FachStraße 28. Geselliger Verein Jugendfreunde" bei Schulz, Prenzlauer tommissionsmitglied von der Versammlung bestätigt, ferner als miegel, Stralauerstr. 57. Allee und Treschowstraßen- Ecke." Bergnügungsverein Helgoland 2 bei Schriftführer für Näther Kollege Höffgen gewählt. Die Abrech GesangCzernowitz, 30. September. In der gestrigen Sitzung des nung vom Sommerfest ergab bei 683,25 W. Ginnahme und 573,75 M. Nickel'scher Mustverein Allegro bei Spindler, Reichenbergerstraße 118, Landtags der Bukowina fam es anläßlich der Budgetdebatte Ausgabe einen Ueberschuß von 109,50 m., außerdem sind noch Gde Forsterstraße. zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Rumänen und Zurnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute den toalirten Deutschliberalen über die Verhältnisse in der nicht abgeholte Gewinne in Höhe von 21,10 m. verblieben. von 8%-10% uhr in der Turnhalle, Fretenmalberstr. 39. Nachdem die Revisoren erklärt hatten, die Abrechnung 2c. ge Bühnenverband Normania jeben letzten Sonnabend im Monat bet Butowina. prüft und für richtig befunden zu haben, wurde dem Komitee Abends 9 Uhr bei Schulz, Brunnenstr. 116. Leichnis, Königsbergerfir. 24.- Privattheatergesellschaft Schneeglöckchen", Decharge ertheilt und hierauf dasselbe für aufgelöst erklärt. Eine Bar jeden Sonnabend nach dem 1 und 15. Abends 9½ Uhr bei Weick, Köpe Theaterverein Berliner ziemlich lange Diskussion entspann sich über den§ 4 des Ver- abend im Monat 9 Uhr Abends Sigung bei Rudolph, Krautstr. 6. Theaterverein Lessing. Jeden erfien und legten Sonnbandsstatuts. Es gelangten zwei Anträge des Rollgen Pinn Bergnügungsverein Azalia 9% Uhr bei D. Seindorf, Barnimstr. 16. zur Abstimmung, welche der nächsten Generalversammlung als Bergnügungsverein Lustige Jugend Abends 9 Uhr, im Restaurant Statutenänderungs- Anträge( eventuell auch Aenderung des§ 6) Lautenbach, Cuvryfte. 3. Bergnügungsverein 2uftige Becher Abends unterbreitet werden sollen. Die Anträge lauten: 1. Der Vor- 9 Uhr im Restaurant von O. Wils, Mariannen- Ufer 2. Bergnügungsverein Carmen Sylva Sigung stand wird ermächtigt, nach Prüfung der Sachlage bei Abwehr Geselligkeitsverein Pallifaben- Eiche, Abends 9 Uhr, Pallifaben streits Unterstützungen zu gewähren, auch wenn die Streifenden vor traße 103 bei Radte. Danst Forening Freia( Dänischer Berein Niederlegung der Arbeit nicht beim Vorstand vorstellig geworden sind." Der 30. Gemeindschule, Abends 9 Uhr, Restaurant Burt, RoppenFreia), Lindenstraße 106 bet Poppe. Berein ehemaliger Schüler 2. Der Borstand ist verpflichtet, innerhalb 8 Tagen eine General- traße 58. Gesellig Verein Italia, jeben Sonnabend im Restaurant versammlung einzuberufen, sobald dies von einem fireifenden Boite, Kolbergerstr. 23. Mitgliede, welches mit dem Vorstandsbeschluß nicht einverstanden Abends Reichenbergerstr. 78, bet Faufmann. Stattlub Kreuzbube bei Steuer, Weinftr. 22.- Stattlub Revolution ift, verlangt wird." Ein Antrag des Kollegen Schmidt tette tagt jeden Sonnabend Abends 9 Uhr bet Weiß, Andreasstr. 77a. Schaftopf- klub Bruder ( Schlosser), um Gewährung von Rechtsschuh, mußte wegen AbTouristenverein Wanderlust Abends& Uhr im Restaurant Märkischer wesenheit des betreffenden Kollegen abgelehnt werden. Ein Hof, Admiralstr. 18c. Unterstügungsgesuch des Kollegen Risch wurde durch Bewilligung einer Unterstüßung erledigt, nachdem die Kollegen Thate und Kirmes über die Verhältnisse des Betreffenden Bericht erstattet hatten. Ferner wurde der Beschluß gefaßt, die Namen derjenigen Kollegen, welche sich Unregelmäßigkeiten haben zu schulden tommen lassen und die betreffende Angelegenheit, nachdem diese dem Vorstand bekannt gegeben, innerhalb 4 Wochen nicht Berliner Volkstribüne." Sozialpolitisches Wochenblatt. regelten, ohne Ansehen der Person zu veröffentlichen." Der Vierteljahr 1,50 M., monatlich 50 Pfg. Inhalt der Nr. 40: 4596 Stimmen. Bei den letzten Parlamentswahlen betrug die Rendant bemerkte hierbei, daß sich die Nestanten bemühen, ihren Aus der Woche. Die soziale Kenntniß und die geschichtliche Stimmenmehrheit der Gladstoneaner 1019. Verpflichtungen nachzukommen, und daß die Angelegenheit des Entwickelung. IV. Berliner Wohnungsverhältnisse. Der ( Depeschen des Burean Herold.) einen Kassirers, welcher nicht regelrecht abgerechnet hatte, Rongreß der englischen Gewerkvereine. Die Lage der Porzellanjegt seine vollständige Erledigung gefunden habe. Gothenburg, 30. September. Der Disponent der Uttersberg Dem Arbeiter in Böhmen. Vom Schlachtfelde. Kollegen Radtke wurde auf sein Gesuch von der Versammlung Gedicht. Verschiedenes. Hüttenwerk- Aktiengesellschaft hat den Reservefonds dieser GesellNovelle. die vollberechtigte Mitgliedschaft zugebilligt. Die Malthus'sche Theorie. Die schaft von ca. 168 000 kronen unterschlagen. Die Gesellschaft Juraförderation und Michael Bakunin VI.- Der ländliche hat den Konturs angemeldet. Disponent Bäckström war Mitglied Wucher in der Bukowina. In einer öffentlichen Drechsler- Versammlung mit Staaten. Von der Bewegung. Gewerkschaftliches 2c. Der Achtstundentag in den Vereinigten der ersten Kammer von 1880 bis 1889. Frauen referirte am 25. September Fräulein Baader über M.- Gladbach, 30. Sept. Der praktisch soziale Kursus des das Thema:„ Die Gleichberechtigung beider Geschlechter". Die Die Sonntagsruhe. Die Bestimmungen über die Rege- 582 Theilnehmer. Es wird demnächst eine Entscheidung über eine Volksvereins ist heute geschlossen worden. Zuletzt zählte derselbe Rednerin erntete für ihre vortrefflichen Ausführungen reichen lung der Sonn- und Festtagsruhe. Für Behörden, Kaufleute, etwaige Wiederholung in ein oder zwei Jahren getroffen werden. Beifall. Zur Distussion sprachen die Genossen Lange und Handwerker, Gastwirthe 2c. zusammengestellt und mit ErläuteGreifenberg. Hierauf machte der Vorsitzende bekannt, daß jeden rungen versehen von R. Harnisch, Königl. Regierungssekretär, Untersuchung gegen den preußischen Abgeordneten Grafen GersWien, 30. September. Nach der N. Fr. Pr." wurde die Monat eine Versammlung mit Frauen stattfindet, welche die Berlin und Neuwied, Heuser's Verlag. Eine brauchbare Ueber- borff eingestellt; der Letztere ist bereits aus der Haft entlassen. Kollegen recht zahlreich besuchen möchten. Die nächste öffentliche sicht des im Titel Angekündigten. Drechsler- Versammlung findet am 17. Oftober bei Gründel Palermo, 30. Sept. Hier und in der Umgegend wurden statt. Der Versammlung folgte ein gemüthliches Beiſammensein. Sittlichkeit, Von 3. Werner. Berlin 1892, Verlag von J. van träflinge, verhaftet Animir Kneipen und Nacht Cafés oder Polizei und seit vorgestern ca. 100 Briganten, darunter 27 entsprungene BagnoFriedrichshagen. In der am 25. d. M. hier stattgehabten Groningen u. Komp. Der Verfasser will die Lokale mit„ an- London, 30. September. Gegen den zum Lordmayor ge öffentlichen Töpferversammlung verlafen die Kollegen Jäkel ſtändiger" Damenbedienung erhalten und die mit„ unanständiger" wählten katholischen Alderman Knill fanden gestern fortdauernd ( Stöpenick) und Steinbok( Friedrichshagen) den Bericht über beseitigt wissen. Die Damenbedienung ist ihm ein Unterhaltungs- feindliche Demonstrationen statt, weil derfelbe als Katholik einen die hier und in der Umgegend üblichen Löhne, worauf Kollege bedürfniß, für das gesorgt sein muß. Wo die Grenze zu ziehen, fatholischen Priester zum Hausgeistlichen machen und dem angliJäkel die Schaffung eines einheitlichen Lohntarifs für Friedrichs erfahren wir nicht. Der Verfasser sieht die Gesellschaft morsch tanischen Gottesdienst nicht beiwohnen will. Die Polizei interhagen und Umgegend wünschte; die Mehrzahl der Kollegen er und faul durch und durch" und weiß keinen Ausweg als den venirte faum. Die liberalen Kreise protestiren heftig gegen die tlärte sich jedoch dafür, daß der Lohntarif Berlins und Umgegend vollen Umfturz oder einen europäischen Krieg. Die Broschüre Wahl Knill's; die radikale Presse fordert die Abschaffung der eingeführt werde. Kollege Thieme( Berlin) wünschte dann, ist für den Geschmack des oberflächlichsten und gedankenlosesten Stellung eines Lordmayors. man folle über 14 Tage noch eine Bersammlung abhalten, in Lefepublikums geschrieben. welcher über die Tariffrage Beschluß gefaßt und auch die Fensterfrage geregelt wird. Hoffentlich ist diese Versammlung besser besucht, als die oben erwähnte, zu welcher nur 20 Mann er schienen waren. nickersiraße 68. Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Paul 9% Uhr Mendelssoyustr. 9. Literarisches. 3 Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Bern, 30. September. In der heute unter dem Vorsitz des Vertreter derjenigen Staaten, welche die Konferenz über das interBundesraths Droz stattgehabten Konferenz der diplomatischen nationale Eisenbahnfrachtrecht abgeschlossen haben, wurden die Ratifikationen zu diesem Uebereinkommen ausgetauscht. Triest, 30. September. Heute Vormittag wurden vier junge Leute sowie eine Frauensperson unter dem Verdachte verhaftet, die vor einem Monate von der Statthalterei sowie eine vorgestern auf einem isolirten Plaze erfolgte Petarden Explosion bei den Verhafteten ist überaus gravirend. herbeigeführt zu haben. Das Resultat der Hausdurchsuchungen Die vorgestrige Explosion ist nur geringfügig gewesen. Paris, 29. Sept. Der in St.- Etienne tagende Bergarbeiter Kongreß beschäftigte sich in seiner heutigen Abendsizung mit der Frage der Bildung eines Verbands- Ausschusses. Nach lebhafter Debatte wurde beschlossen, daß Niemand Mitglied dieses Ausschusses sein könne, der nicht selbst Bergmann sei oder gewesen sei. Ferner wurde die Frage der Unterstüßungs- und Pensionskassen berathen. Es wurde ein Ausschuß gewählt, um dieses Projekt zu studiren. Loudon, 30. September. Bei der Nachwahl in SouthBedfordshire wurde der Gladsteaner Whitbread mit 4838 Stimmen zum Unterhausmitgliede gewählt. Der Unionist Duke erhielt Staatszwang oder Freiheit? Eine Einführung in die Weltanschauung der Freiheitspartei. Von Auberon Herbert. Mit Erlaubniß des Verfassers für deutsche Leser bearbeitet und Briefkaffen der Redaktion. eingeleitet von Dr. Wilhelm Bode. Bremerhaven und Leipzig. Deutscher Tischlerverband. Alter Abonnent. Der 14. April ist ein Druckfehler. Die Zahlstellen Norden, Verlag von Chr. G. Tienken 1892. Wedding und Moabit hielten am Montag, den 26. September, Strehlen. Die Arbeitsordnungen sind in der von Ihnen Das laisser aller, laisser faire. das Alles- gehen- laffen, des angegebenen Zahl richtig eingetroffen. Besten Dank. eine Versammlung ab, in welcher Herr Wengels über„ Die Manchesterthums mit einem ethischen" Mäntelchen umkleidet, Gewerkschaften und deren Nugen für die Arbeiter" referirte. Die ist der Juhalt dieser Schrift. Die Nachtwächteridee" vom gegangen sein. Melden Sie den Vorgang doch unserem Genossen 31. Angust 1892. 1. Das Schreiben wird wohl verloren Disfussion war eine sehr lebhafte; es betheiligten sich daran die Staate, wie fie Lassalle nennt, wird hier als Jbee Dr. Radek. Herren Heß, Schmitts, Krüger, Schmidt, Bagfchad. Kollege der Freiheit 2. F. A. Thiele, Stralsunderstr. 27. verfochten. Jede Maßregel des Staates Krüger wurde dann als Beitragsammler für die Zahlstelle 13 zum Schube Kirchensteuer. Für Einkommen unter 1500 M. ist keine gegen Ausbeutung wird als unberechtigte Rirchenjtener zu zahlen. in Moabit gewählt. Nachdem vom Vorsitzenden auf den Gewaltthätigkeit bezeichnet; die Aushungerung der Menge durch E. N. Infanterie- und Kavallerie- Patronen haben jeht das Stettiner Streit aufmerksam gemacht und zur Agitation für das wenige Kapitalisten als Ausfluß berechtigter Freiheit anerkannt. gleiche Kaliber. am 15. Oftober stattfindende Stiftungsfest aufgefordert worden Die Freiheit" des Einzelnen ist die unbedingte Voraussetzung war, wurde die Versammlung geschlossen. einer vernünftigen Staatsordnung, und neben ihr ist nur noch " Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstrasse No. 2. Folgende Erscheinungen unserer Literatur empfehlen wir den Parteigenoffen zur Anschaffung: Mr. Bernstein, Ed., Gesellschaftliches und Privateigenthum. Ein Beitrag zur Erläuterung des sozialistischen Programms 0,15 Karl Mary vor den Kölner Geschworenen. Prozeß gegen den Ausschuß der rheinischen Demokraten wegen Aufrufs zum bewaffneten Widerstand( 9. Februar 1849). Aus der Neuen Rheinischen Zeitun". Mit einem Vorwort von Fr. Engels 2 0,15 0,10 Dietzgen, J., Die Zukunft der Sozial emokratie. Marx, Karl, Enthüllungen über den Kommunistenprozeß zu Köln. Mit Einleitung von Fr. Engels und Dokumenten 0,25 Bebel, Aug., Unsere Ziele. Eine Streitschrift gegen die Demokratische Korrespondenz" Wolff, Wilh., Die schlesische Milliarde. Abdruck aus der Neuen Rheinischen Zeitung" März bis April 1848. Mit Einleitung von Fr. Engels Dietzgen, J., Sozialpolitische Vorträge. 1. NationalDekonomisches. 2. Die bürgerliche Gesellschaft Der todte Schulze gegen den lebenden Lassalle. Aus dem Berliner Sozialdemokrat" 1868 Elegante Einsegnungs- Anzüge Alle Uhren in blauen u. schwarzen Stoffen und Kammgarnen zu billigsten Preisen empfiehlt unter Garantie des Gutgehens für 2967L Julius Lindenbaum, Frankfurterstr. 139. Buchhandlung und Buchbinderei sowie Galanterie- und Schreibwaaren- Geschäft befindet sich jetzt 3 Brandenburgstrasse 3. 3052L Achtung! Often. R. Kohlhardt. werden sauber und sorgfältig reparirt 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. 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Eine Vertheidigungsrede Lafargue, P., Der wirthschaftliche Materialismus nach den Anschauungen von Karl Mary Lassalle, Ferd., Arbeiterprogramm. Ueber den Zufaminenhang der gegenwärtigen Geschichtsperiode mit der Jdee des Arbeiterstandes 0,25 0,20 Gartenstraße 36. Brunnenstraße 122 a. 0,15 Weidenweg 99. 98/16 0,40 " 0,10 0,25 0,25 0,15 0,25 Liebknecht, Wilh., Hochverrath und Revolution Dietzgen, J., Streifzüge eines Sozialisten in das Gebiet der Erkenntnißtheorie 0,25 0,25 Lafargue, P., Das Recht auf Faulheit 0,15 Lassalle, Ferd., Arbeiserlesebuch 0,25 Eccarius, J. Gg., Gines Arbeiters Widerlegung der Lehren J. St. Mill's mit Kontrollmarke 0,30 Liebknecht, Wilh., Wissen ist Macht, Macht ist Wissen 0,30 Lassalle, Ferd., Kleine Aufsätze. 1. Die französischen National- Werkstätten von 1848. 2. Antwort an Herrn Prof. Raut. 3. Lassalle und die Statistik v. Wacker: nagel. 4. Herr Wackernagel oder der mod. Herostratus. 5. Grwiderung auf eine Rezension der Kreuz- 8tg." 0,15 Borkheim, S., Zur Erinnerung für die deutschen Mordspatrioten 1806-1807. Mit einer Einleit. v. Fr. Engels 0,25 Liebknecht, Wilh., Ueber die politische Stellung der 10,10 Salomeratio Lassalle, Ferd., Assisenrede vor den Geschworenen zu Düsseldorf am 3. Mai 1849 gegen die Anklage: Die Bürger zur Bewaffnung gegen die Königliche Gewalt aufgereizt zu haben. Bracke, Wilh., Nieder mit den Sozialdemokraten!" Lafargue, P., Die Entwickelung des Eigenthums. Aus dem Französischen von E. Bernstein Der Zeitgeist. Eine Stizze von E. K. 0,25 0,10 . 0,25 0,15 Das kommunistische Manifest. 5. autorisirte deutsche Ausgabe. Mit Vorreden von Karl Mary und Fr. Engels 0,15 Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Alle Buchhandlungen, Kolporteure und Zeitungsspediteure nehmen Bestellungen entgegen. Bei Aufträgen von Außerhalb bitten wir um gleichzeitige Einsendung des entfallenden Betrages( Porto extra). 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Herold, Verantwortlicher Redakteur: Angust Enders in Berlin Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 521L 5 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 230. Projek Pens. Sonnabend, den 1. Oktober 1892. # 9. Jahrg. Professor zuhören. Ferner wenn der Angeklagte keine wohl stimmig an, in welcher der Magistrat um den Erlaß einer Vorüberlegte Beleidigung ausgesprochen hat, wie kommt schrift ersucht wird, der zufolge das Brot nur in bestimmten In der Strafsache gegen den Genoffen Beus wegen 1 Jahr Gefängniß zu verurtheilen? Stehen derartige darf; der Preis soll pfundweise berechnet werden, die Normirung man dazu, ihn zu der überaus harten Strafe von Gewichtsquantitäten unter Angabe der Qualität verkauft werden Majestätsbeleidigung fand am Mittwoch, den 28. September, die Strafen etwa im Einklang mit denjenigen, welche gemeinhin desselben den Bädern überlassen bleiben. Hierauf referirte Genosse Verhandlung vor dem Landgericht zu Stendal flatt, an welches für Duelle, für planmäßige, wohlüberlegte Breder über die Augsburger Polizeiverhältnisse. Die Versammlung das Reichsgericht die Sache unter Aufhebung des Magdeburger Tödtung eines Menschen ausgesprochen werden? Keines- nahm einstimmig eine Resolution an, in welcher der Magistrat Urtheils gewiesen hatte. Die Magdeburger Straffammer hatte falls. Bei de Arbeitermassen werden Urtheile wie das Sten- aufgefordert wird, rücksichtslos gegen jene Beamte vorzugeben, bekanntlich auf zwei Jahre Gefängniß und fünf Jahre Ehrverlust daler schwech Zustimmung finden, troßdem dieses Urtheil von welche ihren Instruktionen zuwiderhandeln und sich soweit hinerkannt. Zum Beginn der Verhandlung stellt der Staatsanwalt den Richtern felbstverständlich mit der Absicht, peinlichst objektiv reißen lassen, harmlose Straßenpassanten zu mißhandeln. Für Antrag auf Ausschluß der Deffentlichkeit. Die öffentliche Drd- zu nung, führte der Staatsanwalt zur Begründung seines Antrages zu sein, gefaßt wurde, aber immerhin von Nichtern, welchen als den Fall, daß diesem berechtigten Verlangen keine Beachtung geaus, könnte gefährdet werden, da der Angeklagte oder der Ver- bürgerlichen Monarchisten schon die Kritik der Monarchie schenkt werde, sei das Bureau der Versammlung beauftragt, bei theidiger von ihrem sozialdemokratischen Standpunkte aus Dinge an sich durch einen sozialdemokratischen Republikaner wider der Regierung Beschwerde zu erheben. Weiter heißt es in der bineinziehen könnten, die in der Verhandlung nicht zu widerlegen ihr subjektives, bürgerlich- monarchisches Empfinden zu streben muß, so daß es ihnen nicht leicht sein kann, Resolution: feien, und vom Publikum für wahr gehalten werden könnten. be= Ferner hält die Bersammlung den großen Polizeiapparat, Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Stadthagen, beantragte, den An die gesetzlich vorgeschriebene Grenze der Meinungsäußerung un inszenirt wird, für vollständig überflüssig, und findet es bedeutend herrschen. Peus hat schlimmstenfalls, wie schon erwähnt, welcher gewöhnlich bei Abhaltung von harmlosen Arbeiterfesten trag des Staatsanivaltes abzulehnen. Das Magdeburger Gericht bewußt überschritten, dafür soll er 1 Jahr feines Lebens beffer, wenn diese Beamten im Sicherheitsdienste für die Straßenhabe allerdings die Deffentlichkeit ausgeschlossen, nicht aber das im Kerker vertrauern, während die Fürsten das durch gar passanten ze. verwendet werden. Die Versammlung erklärt ferner, Reichsgericht. Die Gründe des Staatsanwalts feien hinfällig. nicht eingeschränkte Privileg haben, über die Sozialdemokraten daß sie es entschieden verurtheilt, wenn Polizeiorgane dazu vers Wenn der Staatsanwalt nicht widerlegen könne, was der Angeklagte oder er ausführe, so liege das an der Richtigkeit ihrer sowohl wie über die Angehörigen aller anderen Parteien, und wendet werden, ein unter dem Geseze stehendes ArbeiterAusführungen, welche doch unmöglich die öffentliche Ordnung überhaupt über Jeden ausnahmslos Alles zu sagen, was sie blatt zu boykottiren und dasselbe aus den Wirthschaften zu vergefährden könnten. Zu dem Herrn Präsidenten habe er das Zu ein solches Wort im Tiefsten verlegte Staatsangehörige auch nur wollen und wie sie es wollen, ohne daß der eventuell durch bannen." trauen, daß etwa unsachliche Ausführungen, von welcher Seite die leiseste Möglichkeit hat, Genugthuung zu erhalten. Deshalb fie auch kämen, dem Gesetz entsprechend zurückgewiesen würden. sollten die Fürsten selbst die Initiative ergreifen, daß der Begriff soll in Ungarn bevorstehen. Es heißt darüber: Die GroßEine planmäßige Aussperrung sozialistischer Arbeiter Beus hob noch hervor, daß ihm daran liegen müsse, vor der Peus hob noch hervor, daß ihm daran liegen müsse, vor der ber Majestätsbeleidigung entweder aus dem Strafgesetzbuch ent wardeiner Gewerbegenossenschaften haben sich an die übrigen ges Deffentlichkeit darzulegen, wie wenig Berechtigung das Magde- fernt wird, oder daß, wie in England, Majestätsbeleidigungs- werblichen Korporationen in Ungarn mit einem Memorandum burger Urtheil bezüglich des Ehrverlustes habe, und daß höchstens Brozesse nicht mehr veranstaltet werden. Muß denn Deutschland gewendet, in welchen sie die Gefahren des Sozialismus für das feinerseits ein schiefer Ausdruck gebraucht sei. Der Gerichtshof in allen Stücken politischer Freiheit den Staaten West- Europas Gewerbe schildern. Gleichzeitig erklären sie, dieser Bewegung lehnte hierauf nach längerer Berathung den Antrag des nachhinken? Und haben die Wajestätsbeleidigungs- Proseffe für gegenüber bliebe nichts übrig, als daß auch die Arbeitgeber sich Staatsanwalts a b. Der Referent verlas sodann das Urtheil des Magdeburger Gerichts und dasjenige des Reichsgerichts. wirklich die Liebe des Volkes zum Herrscherhause"? Nein, und Handelskammern bei der Regierung um Abhilfe einschreiten. die Monarchie auch nur den geringsten Nußen? Erhöhen sie über entsprechende Maßnahmen einigen und im Wege der Aus den umfangreichen Urtheilen rufen wir nur ins Gedächtniß, tausendmal nein! Sie gehören nicht in unsere moderne Zeit. Sie So lange diefelbe nicht geboten wird, mögen die Gewerbedaß Peus am 26. Oftober 1891 in Magdeburg einen Bortrag über Das reine Gewissen der Sozialdemokratie" schaft des altrömischen Bäsarismus, und es wäre ein Aft wirklismus unter den Arbeitern nicht zu beschäftigen, und die Namen „ Das reine Gewissen der Sozialdemokratie" sind überhaupt etwas Fremdes auf deutschem Boden, eine Erb- treibenden sich einigen, die Anhänger und Verbreiter des Sozia hielt, welcher zur Anklage wegen Majestätsbeleidigung Anlaß gegeben hat. Aus den Auslassungen des Un lich staatsmännischer Gerechtigkeit, wenn man sie endlich ab- solcher Agitatoren im Zirkularivege bekannt machen. Die Großschaffte. Parteinachrichten. wardeiner Korporationen eröffnen die Publikation der Liste sozias listischer Arbeiter, indem sie die Namen derjenigen bekannt geben, welche wegen fojialistischer Umtriebe aus Großwardein ausgewiesen wurden." Wenn es die lassenbewußte Arbeiterschaft niederzuhalten gilt, ist das Unternehmerthum immer einig, gleichviel welchem Voltsstamm es angehört. Je brutaler es aber mit den Sozialisten umspringt, um so tiefer schlägt der Sozialismus in den Gemüthern der Mühseligen und Beladenen Wurzel. Die Soziale Uebersicht: geflagten unter Zeugen ergiebt sich, daß der Angeklagte in feinem Vortrage über die Beziehungen der wirthschaftlichen Verhältnisse zu den politischen sprach, die Themata Religion, Freie Liebe, Vaterlandslosigkeit, Patriotismus, Internationalität des Verkehrs, Krieg, Arbeitslosigkeit, Revolution berührte und schließlich dogmatische und historische Betrachtungen über das Königthum anstellte. Hierbei sprach er davon, daß die natürliche Fähigkeit mit den Pflichten eines Königs häufig in Widerspruch ſtehe. Geburt und nicht Befähigung entscheide. Das Königthum Bei der Agitation für die Einführung des allgemeinen, Binsenwahrheit, daß Jdeen aus den gewaltsamen Unterdrückungssei feine absolute Institution, und habe sich im historischen Laufe wird die bis jetzt noch nicht widerlegte Mittheilung gute Dienste noch nie begriffen. Das liegt daran, weil die mit der Herrschaft sei feine absolute Institution, und habe sich im historischen Laufe gleichen, direkten und geheimen Landtags- Wahlrechts in Preußen versuchen erst rechte Lebenskraft schöpfen, haben die Herrschenden verändert. Es werde nicht ewig bleiben, die Frucht reise von selbst. In Verbindung hiermit wurden die inkriminirten Aeuße- leisten, daß nach dem jetzigen Wahlsystem drei aktive verbundene persönliche Isolirung der Herrschenden diesen den rungen gebraucht, nachdem Angeklagter noch angeführt, daß, wer Staatsminister in die dritte und letzte Wählerklasse richtigen Blick für die Regungen des Voltswillens verwehrt. die Macht, auch das Recht habe, und daß gleiches Recht nur bera brutschten, weil sie nicht so viel Vermögen haben, als durch die Sozialdemokratie zu erkämpfen sei. Das MagdeDas Magde- für den Wahlbezirk, in dem sie wohnen, zur Erreichung der burger Urtheil hatte diese Aeußerung fünffach verschiedenartig weiten oder ersten Wählerklasse nöthig ist. Aehnliches fann bei interpretirt und eine Majestätsbeleidigung für vorliegend jedem Wahlsystem passiren, das auf den Besitz gegründet ist. erachtet. Das Reichsgericht hatte dieses Urtheil aufgehoben, Eine Handvoll größter Efel kann dadurch im Staat ausschlagweil die Vertheidigung in einem wesentlichen Punkte durch das gebend werden, während Millionen von gescheiten Leuten rein Magdeburger Gericht beschränkt war, und den gesetzlich un- garnichts zu sagen haben. Unsere Parteigenossen tönnen darüber Aufruf an alle Hilfsarbeiter Berlins und Umgegend! zulässigen Verlust der Ehrenrechte ausgesprochen hatte. Troß der Näheres erfahren aus Schippel's vortrefflicher Broschüre über bedentlichen Interpretation der ersten Instanz hatte es nicht fo- das preußische Klaffen- Wahlsystem, die in der Berliner. Arbeiter Gewerbegericht bereits zwei große öffentliche Versammlungen ab Kollegen! Wir haben betreffs der Wahl von Kandidaten zum fort auf Freisprechung erkennen tönnen, weil seiner Ansicht nach ein Erzeugniß des geistreichen preußischen Junkerthums!-neulich gehalten. In der erſten.( Sanssouci) wurden 6 Kandidaten ges bibliothek enthalten ist. Nicht übel wurde dieses Wahlsystem die Möglichkeit nicht ausgeschlossen sei, daß ein Gericht durch im Berliner Tageblatt" perfiflirt. Danach war im Städtchen wählt, wovon 1 Kandidat, Wittich, ausscheidet, bleiben also 5. eine andere Auslegung der inkriminirten Worte eine Majestätsbeleidigung für vorliegend erachtet. H. der Urwähler und Schlächtermeister Neumann, ein sehr 3 Kandidaten gewählt worden, sonach bleiben, da wir 14 Kandidaten In der zweiten Versammlung( Kronenbrauerei Moabit) sind Der Staatsanwalt war der Ansicht, der Angeklagte babe Könige in beleidigender Weise reichlich begüterter Herr, in der glücklichen Lage, fritisirt, und habe in erster Linie den König von Preußen im Drittheil der Gesammtsumme Der Steuerbeträge aller aufzustellen haben, noch 6 zu nominiren, übrig. Dieselben sollen Urwähler allein aufzubringen. Wegen diefer genialen am Montag, den 3. Oftober, Abends 81/2 Uhr, in der im Lokale Auge gehabt, da die Rede auf preußischem Gebiet gehalten sei. Begabung bevorzugt die Dreitlassen Wahl Herrn Neumann der Königsbank, Große Frankfurterstr. 17, stattfindenden Ver Mit Rücksicht auf die agitatorische Thätigkeit des Angeklagten Damit, daß er für seine Person allein die erste übtheilung seines fammlung aufgestellt werden. Wir richten nun an alle Kollegen beantragte er zwei Jahre Gefängniß. Der Ver die Mahnworte, doch endlich zahlreicher die Versammlungen zu theidiger war der Ansicht, daß die sichere Unterlage, die ein Urwahlbezirks bildet. richterliches Urtheil erfordere, nicht vorhanden sei. Aus dem Bus im Wahllokal und erklärte:„ Ich wähle mich selbst zum Wahl- in Berlin kaum einige Hundert organisirt find? Geht es Euch denn so Bei den vorigen Landtagswahlen erschien der reiche Urwähler besuchen und sich der modernen Arbeiterbewegung anzuschließen. Ist es nicht eine Schande, daß von ca. 70-80 000 Hilfsarbeitern sammenhang herausgerissene Worte dürften nicht zum Gegenstand einer Auflage gemacht werden. Bedauerlich sei es, daß die Polizeibehörde nicht im Stande sei, eine wortgetreue stenographische Sehr wohl, Herr Neumann," antwortete der Wahlvorsteher, gut, daß Guer Anschluß an die Organisation überflüffig wäre? Wollen wir etwa unsere Vertretung im Gewerbegericht Leuten überlaffen, Niederschrift der Rede vorzulegen. Denn nur dann wäre es protokollirte den Namen des Gewählten und sagte weiter: Nach die uns feindlich gegenüber stehen? Kollegen, das soll und darf möglich, die Wahrheit zu ermitteln. Die Verhandlung habe aber§ 20 des Wahlreglements müssen sich die gewählten Wablmänner, nicht geschehen; wählt deshalb Kollegen, die Euer Bertrauen voll immerhin so viel aus dem Zusammenhang der Rede zu Tage wenn sie im Wahltermine anwesend find, sofort erilären, ob sie und ganz besitzen und erscheint alle Mann am Montag in der gefördert, daß sich flar erkennen lasse, daß lediglich theo- die Wahl annehmen. Ich richte daher an Sie, Herr Neumann, Versammlung, zu der auch Damen Zutritt haben.( Siehe Inserat die Frage: nehmen Sie die Wahl als Wahlmann an" retische Betrachtungen über die Institution der Monarchie an= Ich lehne die Wahl ab," war Neumann's Antwort. in der Sonntagnummer des Vorwärts".) gestellt seien. Wie ein rother Faden ziehe sich durch die DarGleichzeitig ersuchen wir unsere organisirten Kollegen, mehr Der Wahlvorsteher guckte in feinfahlreglement und meinte: legungen des Angeklagten der Gedanke hindurch, die wirthschaftals bisher mit arbeiten zu helfen und nicht selbst die Versammlungen zu vernachlässigen, wie das bei einem großen Theil üble Sitte ist. Pflicht der Organisirten ist es in erster Linie, am Erlösungswert mit zu arbeiten. Mit Gruß und Handschlag " 1 mann". " M ein " Ich wähle den Schlächtermeister Neumann," erklärte der ber gewerblichen Hilfsarbeiter Berlins unk Die Agitations Rommission Urwähler würdigen Tones. Etwas gereizt fragte der Wahlvorsteher:" Nehmen Sie die Wahl nunmehr an, Herr Neumann?" Nachdem ich durch das wiederholt ausgesprochene Vertrauen Herr Neumann warf sich in die Brust und sprach stolz: meiner Herren Mitbürger zum Amte eines Wahlmannes berufen worden bin, nehme ich dieses Amt nunmehr dankend an." Umgegend. lichen Verhältnisse bestimmen die politischen. Es gebe eine Zeit, Dann müssen wir die Wahl wiederholen. Der§ 21 des Wahlin welcher das Königthum keine wirthschaftliche Berechtigung reglements schreibt vor, daß, wenn ein Wahlmann ablehnt, sofort habe, die Könige würden, durch die Verhältnisse gedrängt, frei eine Neuwahl vorzunehmen ist. Ich schreite also zu einer neuen willig auf ihre Würde verzichten. Dabei haben wohl dem An- Nahl und frage Sie, Herr Neumann, wem Sie im neuen Wahlgeklagten Beispiele vorgefchwebt, wie die Thronentfagung des gange Ihre Stimme geben?" legten brasilianischen Raisers, der Verlust mehrerer Kronen im Jahre 1806, die Thronentsagungen Karls V., Diocletians u. f. w. Schiefe Ausdrücke, die in mehrstündiger Rede einem Redner unterlaufen, dürfen nicht auf die Goldwaage gelegt und einzeln Vom Aschenbrödel ,, Volksschule". Aus Sandow bei gewogen, sondern müßten im Zusammenhang betrachtet werden. Boltsstimine" geschrieben: Berfasser diefes fam neulich nach Gottbus wird der in Frankfurt a. D. erscheinenden Märkischen Gin sozialdemokratischer Redner greife Institutionen, Suschow und fand da folgende Bekanntmachung: Die Würhte aber nicht einzelne Personen an. Jede Beziehung zu einem bestimmten Könige fehle. Sege man aber bei BeSprach's und schritt stillvergnügt von dannen zu seinem ein Jeder Würht zuausse ist und Seinne Inpoteten nummer anHaben sich ein zurichten zu Mittwoch den 14 ten September das leidigungsklagen an Stelle der Juftitutionen, die kritisirt wurden, Die zufälligen augenblicklichen Träger dieser Institutionen, so Frühschoppen. gäben mus und von frih 8 Uhr an ganz schönl böfädern. höre jebe jachliche Kritik auf. Er beantrage Freisprechung event. Vorkommnisse möglich macht, die reine Parodie auf den Begriff soll man nun erst von den übrigen Bewohnern für Kenntnisse Es liegt auf der Hand, daß ein Wahlsystem, welches solche Suschow den 12. September 1892 Wunderlich Schulze." Was ein erheblich geringeres Strafmaß. Peus schloß sich in längeren Bolksvertretung" sein muß. Eine Parodie darauf ist aber verlangen, wenn der Schulze nicht einmal richtig schreiben kann? Darlegungen diesem Antrage an. Das Gericht erkannte dahin, daß der Angeklagte wegen Majestätsbeleidigung zu einem Jahr edes Wahlsystem, das auf den Besitz gegründet ist. Heut- wie die Jugend nun auf dem Lande in der Schule ausgebildet Gefängniß zu verurtheilen, und daß diese Strafe mit der sechs- utage, wo der abgefeimteſte Gauner im Handumdrehen zum wird, hatte ich in Burg im Spreewald an demselben Tage noch monatlichen, die Peus augenblicklich verbüßt, zu einer Gesammt Millionär wird, während felbst der Profeffor, der das Wissen Gelegenheit zu beobachten. monatlichen, die Peus augenblicklich verbüßt, zu einer Gesammt aller Fakultäten in seinem Stopfe aufgespeichert hätte, sehr wahr 19 Mädchen zum Kartoffelacker gehen. Auf meine Frage, ob Dort sah ich 17 Knaben und strafe von 15 Monaten zusammenzurechnen set. Der Gedanken gang der Rede sei der gewesen, daß die wirthschaftliche Entwicke: Scheinlicher Weise ein armer Mann bleibt, wenn er nicht zum denn Ferien seien, erhielt ich zur Antwort, sie seien die Schüler lung einer vollständigen Nenderung der politischen und gesell- uten des goldhungrigen Prozenthums schreibt, heutzutage also der ersten Klasse, hätten heute keine Schule und müßten für schaftlichen Verhältnisse bedinge. Das habe Angeklagter in theoretisch gleiche, direkte und geheime Wahlrecht einführt, mit Spott, Hohn, müßten sie auch die Kartoffeln ausmachen, das sei hier so muß das Volk jedes Wahlsystem, das nicht das allgemeine, den Lehrer Kartoffeln ausmachen, für den Prediger philosophischer Weise an einzelnen Beispielen unter Darlegung der Berachtung zurückweisen. historischen Entwickelung zu zeigen versucht. Hierzu sei er be rechtigt, gleichviel ob feine Ansicht zutreffend oder irrig. Beim Heiteres aus Ohlan( Schlesien). Genoffe Kupfer in Ausspruch des die Beleidigung enthaltenen Sayes habe An geklagter jedoch diese Grenze überschritten. Wenn ein Professor blau wurde aus der Tischler- Innung ausgeschlossen, weil der feinen Studenten derartige Darlegungen mache, so würden die felbe auch dem„ Deutschen Tischler- Verbande" als Kassirer anEinwendungen des Bertheidigers wohl durchschlagend sein. Hier Verband soziale Grandfäße verfolge". Auf Antrag Rupfer's gehört. Die Innung begründete ihren Beschluß damit, daß der fomme aber in Betracht, daß Angetlagter vor rhob Arbeitern gefprochen und gewußt habe, daß diese hob jedoch der Magistrat Ohlau diesen Beschluß auf, da das nur an joie gegenwärtigen Zustände benten und angehören zu einer sozialdemokratischen Verbindung allein die Ausdrücke auf den preußischen König beziehen. Strafmildernd nicht schon als unehrenhafte Handlung anzusehen ist". Tomine in Betracht, daß Angeflagter teine wohlüberlegte Beleidigung ausgesprochen, sondern in der Aufregung zu der Beleidigung ordentlich stark besuchte Voltsversammlung über die gegenwärtigen In Augsburg verbandelte am Montag Abend eine außer fich habe hinreißen laffen." ,, Wegen Futtermangel8" erhöhten die Junker der Sprem Brot und Fleischpreise, sowie über die Augsburger Polizei- berger Gegend den Preis der Milch von 12 auf 15 Pf. Soweit der Bericht der Magdeburger Boltsstimme". Mit verhältnisse. Der Referent über den ersteren Punkt, Genosse pro Liter. Das Volt tann's ja bezahlen. Hat die Milch, sagt dem Urtheile des Stendaler Gerichts tönnen wir uns ebenso Renner, führte aus, daß es sich feineswegs um die In- die Frankfurter Märkische Voltsstimme" erst diesen Preis er wenig einverstanden erklären, wie mit dem Magdeburger Urtheil. faenirung einer Bäcker- und Mezgerheze handle, die Hauptursache reicht, so ist selbst beim reichsten Futterjahr nicht daran zu denken, Es ist nicht zutreffend, daß die Arbeiter bei Vorträgen wie dem der Brot- und Fleischtheuerung sei in den indirekten Steuern daß sie jemals billiger wird. Aber unsere Großgrundbesizer in Rede stehenden nur an die gegenwärtigen Zustände beziv. den Zöllen zu suchen, aber die Bäcker und Megger trügen find es nun einmal gewöhnt, von der großen Maffe des Volkes denken, dem Vorgetragenen mit so erheblich geringerem auch einen Theil der Schuld, und deshalb müffe ihnen entgegen- fchadlos gehalten zu werden. Sie haben es stets verstanden, sich Verständniß folgen, als die jugendlichen Studenten, die dem getreten werden. Die Versammlung nahm eine Resolution ein- I die Gefeßgebung so zuzuschneiden, daß sie einen Vortheil haben, Mode. Für mich war dies nichts neues. Ich meine aber, man dahin schicken, wohin sie gehören, in die Schule, damit für die sollte doch endlich mit diesem alten Zopf brechen und die Kinder Zukunft zum Mindesten keine Ortsschulzen mehr vorkommen fönnen, die noch nicht einmal richtig schreiben können." warten müssen, ehe man seinen Rath beachtet. Wozu braucht Der Verfasser dieser Mittheilung wird wohl noch lange das Volk ordentliche Kenntnisse?& soll arbeiten, Steuern zahlen und das Maul halten", dabei fahren die herrschenden Klassen weit besser, als wenn das Volk im Wissen wohl= beschlagen ist. " nubekümmert darum, ob das Bolt im Glend verkommt oder nicht. Sie haben nicht genug an dem 40- Millionen- Fuselgeschent, selbst die Kleinigkeit, welche die Milch bringen soll, fönnen sie nicht entbehren." Versammlungen. wurde die Verfammlung mit einem dreifachen Soch auf die moderne Arbeiterbewegung und die Sozialdemokratie geschlossen Die außerordentliche Mitglieder Versammlung der Zentral- Krantentasse der Maurer, Steinhauer Metallindustrie beschäftigten Arbeiter, einberufen für den Eine Bezirksversammlung des Verbandes aller in der In Eilenburg war es bisher, wie die Wurzener Zeitung"( Weißbinder), Stuckateure 2c., welche am 18. September Norden bezw. Moabit, tagte am 26. September im Weddingpark. mittheilt, bei Bäckern und Back waaren- Händlern stattfand, wählte folgende Kollegen zu Hilfskassirern: Für den Ueber den 1. Punkt der Tagesordnung, Fortsehung der Di Sitte, die Brote unter dem Namen„ Metzenbrote" zu ganz will- Norden Karl Schulz; für den Osten Wilhelm Schulz; für fussion über den Staatssozialismus, wurde furz hinweggegangen. türlichem Gewichte zu verkaufen. Während im allgemeinen ein den Süd- Osten Otto Fuhrmann; für den Süd- Westen Karl Dann erledigte man Vereinsangelegenheiten. Mezenbrot" nach ortsüblicher Meinung 91½ Pfund wiegen Köhler; für den Westen Frizz Butschte; für Moabit Karl Der Zentralverband der Glaser und verwandter zuhalten. Die Zusammenkünfte der Mitglieder finden am Dienstag vor dem 15. jeden Monats in der Herberge statt. sollte, tamen auch Brote bis zu 7% Pfund herab vor. In einer vollmächtigten und zweier Erfaßmänner für Unfälle, gab der Be Berufsgenossen beschloß, öffentliche Versammlungen nicht ab Versammlung des Zeit dieser Mißstand zur Sprache gebracht und man beauftragte drei Mann, die Polizeiverwaltung zu ersuchen, von dem ihr nach SS 73 und 74 der Gewerbe- Ordnung zustehenden Rechte Gebrauch zu machen, wonach die Ortspolizei- Behörde befugt ist, die Bäcker und Verkäufer von Badwaaren anzuhalten, Preise und Gewicht Der verschiedenen Backwaaren durch einen Anschlag im Verkaufslokale bekannt zu geben und daselbst eine Waage zum Nachwiegen aufzustellen. Diesem Ersuchen hat die Polizeibehörde nun Folge gegeben, indem sie bestimmte, daß vom 1. Oftober an die genannten Einrichtungen in Straft zu treten haben. Die Arbeiter sollten in jedem Orte darauf dringen, daß derartige Bestimmungen erlassen werden. Literarisches. vollmächtigte der örtlichen Verwaltung dahin Aufschluß, daß diese Wahl nach dem jetzt bestehenden Gesez nur alle zwei Jahre stattfinde, sofern noch Ersatzmänner vorhanden seien. Wenn aber die Mitglieder der Versammlung trotzdem darauf beständen, da Dietrich als erster und August Jänick e als zweiter Ersatzmann ihren Posten niedergelegt haben, die Wahl vorzunehmen, so bliebe abzuwarten, ob die Wahl genehmigt würde. Die Versammlung beschloß die Wahl vorzunehmen und verlangte deren Bestätigung. Gewählt wurden dann als Bevollmächtigter für Unfälle Karl Behrend, Blumenthalstr. 5, als ErsatzBei der Redaktion eingegangene Schriften: männer Karl Dienert, Melchiorstr. 36, vorn 1 Tr. rechts, und Frih Hupfe, Am Friedrichshain Nr. 3. Beim Punkt Junere lands. Herausgegeben von Dr. H. 2. Mas cher. Berlin, Das Versammlungs- und Vereinsrecht DeutschStaffenangelegenheiten" entspann sich eine lebhaste Debatte über Schlotjunkerliches. Die Arbeiter einer Chemnizer die Lokalfrage der Hilfskassirer. Die Versammlung beschloß die 3. J. Heine's Verlag. Gebunden 2 M. Fabrit blickten Mittags oder gegen Abend häufig auf die in der Erledigung der Lokalfrage jedesmal der Mitgliederversammlung Boltsklassen. Die bürgerliche Kunst und die besiglosen Fabrit angebrachte Kontrolluhr, um zu sehen, ob die Arbeitszeit zu überlassen und nicht einzelnen Personen das Recht zugeben, Friedrich. Von Dr. E. Reich. Leipzig, Wilhelm noch nicht bald um fei. Da ließ der Fabrikbesitzer durch den darüber zu bestimmen. Die Zahlstellen und Wohnungen der Klempner mit einer Schutzblechklappe die Uhr verdecken. Die Hilfskassirer sind: im Norden: Karl Schulz, Hagenauerstr. 7, Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Dieh' Sekunde, welche der Blick nach der Uhr in Anspruch nahm, war 5. 3 Tr.( faffirt 1. Montag Abend von 8-10 Uhr, Röslinerstr. 17 Berlag) ist soeben das 1. Heft des 11. Jahrgangs erschienen. ja auch eine frevelhafte Zeitvergeudung. beim Restaurateur Wendt, 2. Sonnabend Abend von 8-10 Uhr, Aus dem Juhalt heben wir hervor: Zum zehnjährigen Bestand Veteranenstr. 22 bei Petersohn, 3. Sonntag Vorm. von 8-10 Uhr. Der Neuen Zeit." Russo Borussisches. Weber historischen Unternehmer- Praktik. Das Bremerhavener Ge- Diedenhoferner und Tresckowitr.- Ecfe, bei Schmidt); im Osten: Materialismus. Von Friedrich Engels. wertschaftstartell hat auf das vom Vorstande der Ber Wilhelm Schulz, Bosenerstr. 12( tafsirt Sonntag Vormittag britischen Trades- Unions. Von Edward Aveling. Feuilleton: Der Kongreß der einigten Fischdampfer- Rhedereien, dem Rheder Wieting, ein- von 9-12 Uhr, bei Böhl, Rüdersdorferstr. 8); im Süd- Osten: Kunde von Nirgendwo. Einige Kapitel aus einem utopischen gegangene Gefuch, zwecks Besprechung über eine Lohnver Otto Fuhrmann, Oppelnerstr. 27( fassirt Sonnabend Abend von Roman von William Morris. fürzung der auf den Fisch dampfern beschäftigten 8-10 Uhr, und Sonntag Vormittag von 9-12 Uhr, bei HoffArbeiter in Unterhandlung zu treten, die gut motivirte Gr- mann, Waldemarstr. 61); im Westen: Friz Butschke, Göbenflärung abgegeben, daß in diesem Vorgehen der Rheder eine straße 9, H. 3 Tr.( tafsirt Sonnabend und Montag Abend von Ausnutzung des zur Zeit unter der arbeitenden Bevölkerung 8-10 Uhr, bei Behrend, Blumenthalstr. 5); im Süd- Westen: herrschenden Arbeitsmangels zum Zwecke der eigenen Bereicherung" Karl Köhler, Schenkendorffstr. 4( tafsirt Montag Abend, bei erblickt werden müsse. Es übertrug die weitere Behandlung der Hauk, Bökhstr. 12, und Sonnabend bei Rose, Gneisenau- und Angelegenheit den Vereinen der Matrofen, Heizer und Kohlen- Schleiermacherstraße; Moabit: Karl Lutz, Stephansir. 41 zieher Bremerhavens, weil diese die einschlägigen Verhältnisse am( fafsirt bei Holzbecher, Dreyfestr. 3, in der alten Zahlstelle). besten kennen, und verpflichtete sich, ihnen thatkräftigst beizu stehen. ,, Entbehrungslohn" des Kapitals. Die Württembergische Rattunmanufaktur in Heidenheim steigerte im Geschäftsjahre 1891/92 ihren Bruttogewinn von, 386 361 M. im Vorjahre auf 505 709 M., den Nettogewinn von 261 418 m. auf 441 953 M. Der Aufsichtsrath schlägt vor, hiervon 313 600 M. als Dividende von 14 pet.( 1890/91 10 pet.) zu vertheilen. In Schöneberg tagte am 18. September eine Vereins- Ververlas der Vorsigende folgende Abrechnung vom Stiftungsfeit sammlung der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter. Zunächst Einnahme 141,65 M., Ausgabe 133,25 M., Ueberschuß 8,40 m. Der Ueberschuß ist der Vereinskasse zugewiesen. Dann sprach Genosse Wilte über die gegenwärtig in Deutschland herrschenden Uebelstände. Sein Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. Der Referent forderte noch zum Abonnement auf Borwärts" Die Chinesenfrage, d. h. die Einführung von Chinesen als und Volksblatt für Teltow Beeskow" auf und rieth vom Lesen Arbeiter, steht jetzt in Brasilien auf der Tagesordnung. So gewisser gegnerischer Blätter ab, wobei er erwähnte, daß die hat in der Abgeordnetenkammer der Abg. Costa Machado bereits Arbeiterpresse ja auch die Intereffen der Bau- Arbeiter wirksam 6 lange Reden zu Gunsten der Chinesen gehalten. Die vertrete. Nachdem noch die Skollegen Klinge und Behrendt im Plantagenbesitzer würden in der Einführung der billigen, be- Sinne des Referenten gesprochen hatten, gab der Vorsitzende bedürfnißlosen Chinesen einen Ersatz für die beseitigte Sflaven- fannt, daß die nächste Vereinsversammlung am 16. Oktober in arbeit erblicken, die Industriellen würden mit den Plantagen- Jakob's Salon, Grunewaldftr. 110, stattfindet. besitzern in der Heranziehung von Chinesen wetteifern, die Ueberschwemmung durch Chinesen würde die einheimische Arbeit verdrängen und jede fortschreitende Kulturentwicklung hemmen. Die massenhafte Einführung von Chinesen würde den Kapitalisten billigere Produktionsmittel zuführen, aber zugleich auch der er höhten Produktion die Konsumenten rauben. " M Brieffaffen der Redaktion. F. V. Besuchen Sie doch den deutschen Unterricht ter werden wir Ihnen ein entsprechendes Buch nennen. Arbeiter- Bildungsschule. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, sich an den Magistrat seiner Heimathstadt wenden. Sollte ihm Alter Abonnent Rüstrin: Der betreffende Genosse soll ein dauernder Schaden an seiner Gesundheit entstehen, so hat er die Militärbehörde dafür regreßpflichtig zu machen. H. G., Wrangelstraße. F. B., Schwedterstraße, M. S., Beuffelstraße. Sie wollen die von ihnen geschilderten Mißstände Ihren Gewerkschaften melden. Diese sind berufen, Abhilfe zu schaffen. Altenburg. Ueber den Prozeß haben wir schon berichtet. A. G., Berlin. Auch wir können die Frau nur auf den Weg der Privatklage verweisen, da wir anderenfalls nur eine Anklage zu gewärtigen hätten, für welche wir den Beweis der Wahrheit nicht erbringen können. A. R. 1000. Ein Vater ist nicht verpflichtet, eine non seinem Kinde zerschlagene Fensterscheibe zu ersehen, außer wenu er dem Hauswirthe gegenüber im Miethskontrakt solche Ber pflichtung übernommen hat. Besteht hiernach eine Ersaßpflicht, so ist der volle Werth der Scheibe zu erseyen, auch wenn es eine Zugusscheibe war. Chauffeestr. 94. Der Betreffende darf in Berlin arbeiten, aber nicht hier wohnen. G. K., Staligerstraße. Sie müssen die rückständigen Steuern bezahlen. § 11. Heinrich Heine ist auf dem Père- Lachaise begraben. G. B., Rummelsburg, Thürschmidtstr. Wir können Sie mit Ihrer Warnung nur auf den Inseratentheil verweisen. .. 1856. lagen. Erst beim Schiedsmann, dann gerichtlich. Sie müssen den Beleidiger privatim ver Nachow- Jarchow. Das Königreich Westfalen wurde von Eine öffentliche Versammlung der Maurer and Puter Nopoleon I. zufolge der Bestimmungen des Tilsiter Friedens Berlins tagte am 25. September in den Armin hallen. Ueber wischen Elbe und Rhein durch Defret vom 18. Auguſt 1807 geden ersten Punkt der Tagesordnung Unser Kampf ums Dasein" gründet. Der Friede zu Tilsit hatte Napoleon zum Herrn aller referirte Herr Silberschmidt. Derselbe führte an der Hand preußischen Provinzen bis zur Elbe gemacht; auch hatte er sich reichlichen statistischen Materials aus, wie sich die Lebenshaltung in den Besitz der Länder der Kurfürsten von Hessen und Hannover des Arbeiters von Jahr zu Jahr verschlechtert, die Lebensmittel und des Herzogs von Braunschweig gefeßt. Aus einem Theil Ueber die fanitären Zustände in Dresdner Bäckereien vertheuert werden und die Arbeitszeit anstatt vernunftgemäß dieser Länder bildete er in dem Königreich Westfalen einen Filialwurden in der am 20. September abgehaltenen Versammlung nach der Produktion geregelt, im Gegentheil verlängert wird. staat feines Reichs. Das Königreich Westfalen umfaßte einen ber Bädergehilfen interessante Aufschlüsse gegeben. Nach dem Bum Schluß seiner Ausführungen ermahnte er die Anwesenden 1946 843 Ginwohnern. Der westfälische Friede wurde 1648 zu Flächeninhalt von 38 100 Quadratkilometern mit damals Bericht, welcher darüber der Sächs. Arb.- 3tg." zuging, stehen einzutreten in den Kampf zur Befreiung den Kampf zur Befreiung der Arbeiter 1946 343 Einwohnern. den Arbeitern in den Bäckereien zum Reinigen ihres Körpers und sich zu diesem Zwecke der Organisation in gewerk Münster und Osnabrück geschlossen. Durch denselben wurde der feine besonderen Räume zur Verfügung, sondern die Reinigung schaftlicher sowohl, als auch in politischer Beziehung auzu dreißigjährige Krieg beendet. muß in denselben Räumen erfolgen, wo die Backwaaren her- schließen und thatkräftig dafür einzutreten. In einer Resolution, gestellt werden. Ebenso müssen daselbst die Mahlzeiten ein- die einstimmig zur Annahme gelangte, sprach die Versamm genommen werden; die Abfälle derselben bleiben häufig genug lung zu den Ausführungen des Referenten ihre Zustimmung aus in den Badkräumen liegen und verbreiten dann einen efelhaften und erklärte: Geruch. Die Arbeitsräume befinden sich meist im Keller und sind 1. In Erwägung: Da unsere wirthschaftlichen Verhältnisse, deshalb in der Regel feucht, dazu ohne Fenster und Ventilation, herbeigeführt durch die Ausbeutungssucht der Unternehmer, täglich ferner voller Ungeziefer. Die Schlafstätten sind als Ansteckungs- schlechtere werden; herde zu bezeichnen; sie befinden sich gleichfalls meist im Keller 2. ferner, da wir durch die Uneinigkeit, welche unter den oder unter dem Dach und bestehen dann in einem Bretter: Berlinern Maurern herrscht, mehr und mehr dem frivolen Spiel verschlag, dessen Fugen mit Papier verklebt sind, von welchem der Unternehmer ausgesetzt sind, verpflichten sich sämmtliche die Feßen herunter hängen, so daß es höchst feuergefährlich ist, Maurer und Pußer Berlins und Umgegend, sich dem Zentralwenn die Arbeiter des Abends sich umkleiden wollen und Verband der Maurer Deutschlands anzuschließen, um dann vermangels einer Laterne mit dem Streichholz oder irgend einem eint dem zentralorganisirten Unternehmerthum entgegenzutreten. Stückchen Licht den Naum beleuchten müssen. Hierauf erstattete der Vertrauensmann der Puzer, Kollege In einem folchen Raum liegen 5-6 Personen und noch mehr zusammen,& örster, folgenden Kassenbericht: die Bettstellen stehen übereinander. Es kommt häufig vor, daß Einnahme: Kassenbestand im August 1891 439,59 M., P. K. 100. Es ist eine alte juristische Streitfrage, welches 2 Personen in einem Bett zusammen schlafen müssen. Die Räume für Marten gingen ein 31,70 M., Tellersammlungen 246,90 m., Recht für die Ansprüche eines unehelichen Kindes gegen den find ebenfalls voll Ungeziefer und schmutzig. Die Bettwäsche und auf Sammellisten 2106,20 M., Sumuna 2824,39 M. Ausgabe: Bater zur Anwendung kommt. Richtiger Anficht nach das Recht Handtücher sind meist in schmußigem Zustande; es kommt vor, Für Agitation 188,40 m., für Annoncen 2c. 117,10 M., für Druck des Geburtsortes. In dem mitgetheilten Falle ist also der Vater daß es die Woche über nur zwei Handtücher giebt, welche schon sachen 55,- M., für Porto 7,05 M., für Krankenunterstützung an sich zur Alimentation verpflichtet. G. M. 507. Beide Cheleute mögen in einem aemeinin einem Tage durch Schmuß so hart werden, daß es unmöglich 21,65 M., an die Geschäftsleitung 200,- W., an die streifenden ist, fich daran abzutrocknen, weshalb die Arbeiter ihre eigene Buchdrucker 1900,- m., an die streifenden Weber in Rirdorf schaftlich zu unterschreibenden, an die betreffende Abtheilung des Kleidung oder die Mehlsäcke dazu benutzen müssen. In einer 50, M., Summa 2539,20 W. Bilanz: Einnahme 2824,39 M., Amtsgerichts unter Angabe des Attenzeichens zu richtenden SchriftBäckerei befinden sich die Wasserausgüsse in den Backräumen Ausgabe 2539,20 m., bleibt Bestand 285,19 M. stückes Widerspruch gegen den Zahlungsbefehl erheben. und werden gleichzeitig als Biffoirs benugt; die Röhren gehen Tie Abrechnung des Vertrauensmannes der Maurer, A. M. 555. Sie sind im Rechte, die Abmachung mit den durch die Schlafräume der Arbeiter. Düngergrube und Abort Kollegen Klingenberg, ergab: Schlafburschen ist in diesem Fall auf die neue Wohnung mit befinden sich dicht an den Backräumen oder Backöfen, so daß durch Einnahme: Durch Klingenberg 343,65 M., durch Woitschach übertragen und bis zum 1. November giltig. die Wärme sich Dünfte entwickeln, die sich nicht be: 251,20 m., durch Franke 345,70 M., durch Mischke 115,40 M., schreiben lassen, und in diesem ekelerregenden und gesund- durch Gröppler 4, M., durch Helterhoff 8,80 M., durch Herti zu heitsschädlichen Dunst müssen die Arbeiter die nothwendigsten 33,90 m., durch Schulz 24,30 M., Summa 1126,95 M. Au3- Berlin N. Durch den Zahlungsbefehl wird die Verjährung Lebensmittel herstellen. Das von den Backtröjen Abgefragte gabe: An die Geschäftsleitung 200,- M., für Inferate, Druck- unterbrochen, es beginnt eine neue Verjährungsfrist zu laufen. wird mit in echi" Braunschweiger Pfefferkud en verarbeitet. In fachen, Porto c. 388,19 m., für Agitation 54,- M., Summa Ist Widerspruch erhoben, und handelt es sich um ein Objekt von einer anderen Bäckerei befindet sich der Aboit dicht neben den 642,19 M. Bilanz: Ginnahmel 126,95 W., Ausgabe 642,19 m., über 300 M., so verliert der Zahlungsbefehl jede Wirkung, wenn Schlafräumen der Gesellen, die Räume sind aus Holz gebaut bleibt Bestand 484,76 M. Außerdem wurde auf Listen für die nicht binnen 6 Monat und 2 Wochen nach der Zustellung desund es herrscht darin eine Atmosphäre, daß tort arbeitende Ge- reikenden Buchdrucker gesammelt 161 2. 95 Pf., welcher Betrag felben die ordentliche Klage zugestellt wird. sellen wiederholt trank geworden sind. Die Gesellenschaft ist zur in der Abrechnung der Buchdrucker zu finden ist. Abhilfe dieser Mißstände allein zu ohnmächtig, weil Jeder die Beide Abrechnungen wurden von den Revisoren für richtig Maßregelung fürchtet, welche bei der Junung an der Tages- anerkannt, worauf die Versammlung den Vertrauensmännern ordnung ist, zumal Arbeitslosigkeit von 1/2 bis 1 Jahr gar nichts Entlastung ertheilte. Es wurde sodann zur Neuwahl der Vertrauensmänner geschritten. Aus derfelben gingen als gewählt A. 50. 1. Gebührenklagen der Anwälte können nach ausBon seiten der Gehilsen ist der Dresdner Magistrat im hervor für die Puyer: Kollege Friedrich Gräschte, Lübbener drücklicher Gesegesvorschrift bei demjenigen Gerichte angestrengt Wege einer Eingabe auf die in den Bäckereien herrschenden straße 26, und für die Maurer: Kollege Heinrich Schigo1sti, werden, bei welchem der Prozeß schwebte, aus welchem die Uebelstände aufmerksam gemacht worden. Nach 10 Wochen kam Schwedterstr. 27, Seitenfl. I. An dieselben sind von jetzt ab zu Gebührenforderung herrührt. 2. Es liegt zwar objektiv eine der Bescheid, der Rath habe jetzt nicht genügend fendungen oder Anfragen zu richten. Unterschlagung; es vor würde aber wohl angenommen werden, daß 3eit, fich mit dieser Eingabe zu befassen! Die der betr. Sozius nicht das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit hatte, erwähnte Bäckerversammlung sprac) darüber ihr Bedauern ausarbeiter hielt am 25. September eine öffentliche Versammlung Die Freie Vereinigung der Getreideträger und Speicher- und danu erfolgt Freisprechung. G. 100. Der Gold der Unteroffiziere ist unpfändbar. und beschloß, die geschilderten Zustände dem Publikum bekannt zu machen. Wit der Sonntagsruhe der Gehiljen ab, in welcher die Delegirten von der am 11. September in Vielleicht würde aber das Bataillons- Kommando auf eine dahinsteht es, wie zum Schluß bemerkt sei, nicht besser. In Berlin stattgehabten Konferenz der im Handelsgewerbe Angestellten gehende Eingabe hin den Unteroffizier zur Leistung von Ratenvielen Werkstellen wird während des Gottesdienstes fort gebacken, Bericht erstatteten. Dann referirte Genosse Dr. Lütgenau zahlungen veranlassen. 1000. Ihre Anfrage wegen Kündigung der rauchenden in vielen um 1/ 29-9 Uhr aufgehört und um 11 Uhr wieder an- unter großem Beifall über die allgemeine Arbeiterbewegung und Zu mündlicher Auskunft sind wir gefangen, wodurch dann die Arbeiter um den ganzen Sonntag ihre Ziele. An der Diskussion betheiligten sich Beutler und Wohnung ist nicht recht flar. Otto im Sinne des Referenten, hauptsächlich zur regen Agitation bereit. auffordernd. Hierauf befürwortete Münch die Aufrechterhaltung Kastanien Allee. Die alte Kündigung bleibt in Kraft. Die Die neue Abrede, daß Sie eine andere Wohnung beziehen, ist als des polizeilichen Tarifs den Unternehmern gegenüber. gegnerische Presse wurde scharf kritisirt und man forderte zu mündliche nur giltig, wenn die Miethe für ein Jahr oder für fleißigerem Lesen der Arbeiterblätter auf. Einstimmig wurde die etwaige fürzere verabredete Miethsdauer 150 Mart nicht erklärt sich mit den Ausführungen der Delegirten der Konferenz dann folgende Resolution angenommen: Die Versammlung übersteigt. W. P., Dieffenbachstr. Dem Pfand- und RetentionsSeltenes. tommen. " Die Sächs. Arbeiter- Zeitung" ersucht nun den Tresdner Magistrat im Interesse der ganzen Einwohnerschaft aufs drin gendste um Abhilfe und meint durchaus zutreffend: Der Rath würde den Vorwurf der leichtfertigen Gefährdung der Einwohnerschaft mit vollem Recht verdienen, wenn er weiter auf dem Standpunti verharrte, teine Zeit dazu zu haben." Für die Innungen sind die geschilderten Uebelstände, die in anderen Städten Deutschlands in nicht geringerem Maße bestehen werden, ein Armuthszeugniß, wie es blamabler kaum gedacht stehen werden, ein Armuthszeugniß, wie es blamabler kaum gedacht werden kann. " B. 49. Das läßt sich schriftlich nicht recht beantworten; mündlicher Auskunft sind wir bereit. Zwei Wettende. Der Steuererheber kann die Steuer nicht direkt vom Arbeitgeber des Zahlungspflichtigen einziehen. Es fann aber wegen rückständiger Steuern Arbeitslohn gerichtlich gepfändet werden. voll und ganz einverstanden, ebenso mit den Ausführungen des rechte des Hauswirthes unterliegen auch die von der Ehefrau lejerenten über die allgemeine Arbeiterbewegung und ihre Ziele, des Miethers eingebrachten Eachen, sofern dieselber nicht entund verspricht, hauptsächlich dahin zu wirken und zu arbeiten, weder zum persönlichen Gebrauch der Chefrau bestimmt sind, z. B. daß unsere Vereinigung immer größer wird, denn der Einzelne Kleidungsstücke und Leibwäsche, oder durch einen Ehekontrakt der kann sich nur dadurch helfen, daß er sich dem Großen und Ganzen Ehefrau vorbehalten sind. anfchließt, sonst ist er dem Kapital gegenüber machtlos." Hierauf b Sosnowice. Ihr Inserat fostet 1,60 m. Berantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2.