Ur. 237. scheint täglich außer Montags. rets pränumerando: Biertelhrlich 3,30 Mart, monatlich 10t, wöchentlich 28 Pfg. fret ' s Haus. Einzelne Nummer Pfg. Sonntags- Nummer mit ufir. Sonntags- Beilage, Neue elt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzand: Deutschland u. Desterreichgarn 2 Mr., für das übrige sland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden.. Die Expedition ist an Wochen tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Fesitagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschlu Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Der österreichische Kaiser und die Antisemiten. auslagen Wien, 6. Oktober. 2 Sonntag, den 9. Oktober 1892. " Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Stadtrath Statt man mit in den Kauf nimmt, und insbesondere sein poli- antisemitischen Blödsinns die politische Märtyrerkrone aufs tischer Radikalismus ist ein Faktor, dem gegenüber man ein Haupt drückt. Denn soweit sind wir heute schon in Auge zudrückt, etwas, was man ihm verzeiht, aber durchaus Desterreich, daß die offene Parteinahme der eigentlichen nicht ein Grund für seine Wahl. Leider ist, obwohl die schwarz- gelben und altliberalen Kreise gegen irgend eine Wahl Kronawetter's von unserm Standpunkt außer Sache diese beim Volke fördert. Darum konnte den Unsere Wiener Antisemiten zeichnen sich durch eine ordentlich wünschenswerth erscheint, festzustellen, daß Krona Antisemiten garnichts Besseres passiren als diese kaiserlichen rechheit aus, welche bei allen Gelegenheiten hervortritt, wetter schwach genug ist, den Liberalen viel mehr Bugeständ- Auslaffungen. nd die sich insbesondere auch durch den immer wieder nisse zu machen, als es mit einem strammen politischen Charakter Wie tief eingewurzelt in Desterreich der Größenolten Versuch der Obstruktion auch bei den kleinlichsten verträglich ist. Hoffentlich wird er, nachdem er gewählt ist, wahn ist, vafür hatten wir vor einigen Wochen pielen, also insbesondere im Gemeinderath und Landtag, Vergangenheit befinnen. ragen in allen Körperschaften, wo sie irgend eine Rolle sich auf sein politisches Programm und seine ehrenhafte ein Beispiel in Böhmen. Der böhmische Statthalter Graf Thun empfing auf einer einer Rundreise den iußert. Neben begabteren Leuteft wie Lueger spielen Für österreichische Verhältnisse sehr charakteristisch ist Stadtrath von Schüttenhofen. Einer der Räthe noch ein anderes Moment. Wenn überall der Parlamen- benutte die Vorstellung dazu, dem Statthalter die Sregorig und Schneider eine Rolle. Die letzte tarismus eine Scheineinrichtung ist, so ist er in Deftereich Bitte vorzutragen, er möge beim Kaiser durchsetzen, daß er | session des niederösterreichischen Landtages hat ihnen mehr der reine Schwindel. Und ein wichtiges Symptom davon sich gegen die Zweitheilung ausspreche, und knüpfte daran ad Gelegenheit gegeben, sich zu zeigen. ist der unverhüllte, ausschlaggebende Einfluß, den der weiter die Bitte, der Kaiser möge sich zum König von Sie machten aus der Frage des Jupfzwanges, Monarch ungescheut bei jeder Gelegenheit nimmt. Wenn Böhmen krönen laffen. Diese Wünsche mögen ja ebenso elcher in Desterreich, nebenbei gesagt, noch nicht durch in irgend einer wichtigeren Frage die Zustimmung des wenig der Zeit und der Dertlichkeit angemessen gewesen geführt ist, energische Opposition und erklärten die Kuh: Parlaments durch die augenblickliche Widerhaarigkeit irgend sein, als sie überhaupt vernünftig sind. Aber wie begeguete oden- Impfung für einen jüdischen Schwindel. Ebenso einer Gruppe in Frage gestellt ist, wird im legten Moment der Statthalter dem freien Vertreter des freien Bürgergriffen sie die Gelegenheit bei der Debatte über eine einfach der Führer dieser Gruppe zum Kaiser befohlen und thums? Er fragte:„ Was sind Sie?" ächerlich geringe Summe, welche für Desinfektions- ihm dort unter vier Augen der Standpunkt flar gemacht öffelmann:„ Stadtrath und Dekonom." zur Verhütung der Cholera eingestellt Am nächsten Tage geht die Abstimmung austandslos nach halter: So fümmern Sie sich um Ihre Dekonou und wurde, um über die jüdischen Aerzte zu schimpfen, Wunsch vor sich. Aber der Kaiser übt auch sonst eine nicht um hohe Politik." Und diesen jarakjeden Mann ohne Unterschied chen Patienten, ob mit Cholera behaftet oder nicht, in die für unmöglich halten sollte. Man erinnert sich, in welcher der Partei empören muß, theilte die„ Neue Freie Preffe" holerafpitäler transportiven würden, um sie umzubringen. Weisefer beim Besuche der Prager Landesaus stellung die Jung- ohne jeden Widerspruch mit, aber mit einer zynischen Anblödsinnig dieses Gerede ist, so lächerlich ist andererseits czechen fritifite. Und jetzt hat, wie der Vorwärts" schon merkung, welche den Stadtrath als„ Schufter" noch lächerfürchtbare Entrüstung, welche die Liberalen darüber geinekdet, er beim Empfang der Delegationen wieder licher machen sollte. ußern. Anstatt dieſe Dummtöpse einfach auszulachen, seinem Mißfallen über das Vorgehen der Antisemiten verden förmlich Kreuzzüge gegen fie arrangirt, welche im niederösterreichischen Landtage in ähnlicher Weise Ausatürlich erfolglos bleiben, da man über sie schießt, und druck gegeben. Nun hat ja der Kaiser so gut wie jeder welche die antisemitische Minderheit im Gemeinderath und die politische Meinungsäußerung des Kaisers, die wir ihm Landtag in bezug auf gewisse Verwaltungsfragen übt, in gewiß nicht beschränken wollen, soll eben nicht mehr Gewicht| pielen die Autisemiten heute die Rolle des Hechts im jeden anderen. Der Kaiser von Defterreich ist aber geRarpfenteiche, wäre und die Kliqueuwirthschaft der wohnt, seine Urtheile über politische Parteien als endgiltige eine absolute und widerspruchslose, Urtheilssprüche auszusprechen, von welchen es eine Berufung Vom preußischen Defizit. Ein Offiziöser hatte jüngst nicht unter der Kontrolle dieser leider an irgend eine andere Instanz überhaupt nicht mehr giebt. die von uns sogleich bezweifelte Nachricht eines sehr großen beschränkten Opposition stünde. So lange das Und es ist charakteristisch, daß die Schiedsrichterrolle, die Defigits, das im preußischen Staatshausozialdemokratische Element in unseren Vertretungs- er sich zuspricht, gerade von unseren liberalen Bar- halt für 1893/94 zu erwarten sei, in die Welt flattern orpern fehlt, wird es unvermeidlich sein, daß die Anti- teien unbedingt anerkannt wird. Die Verurtheilung der lassen. Jetzt verkündet ein Geschäftskollege des Bruder emiten neben der Masse von Unsinn auch einiges Ver- Antisemiten durch den Kaiser wird von der liberalen Presse Offiziofus, das sei nicht richtig, Beschränkung der Ausgaben nünftige vertreten, und zwar ganz allein. Für die Libe- in frechfter Weise ausgeschrotet, und zwar nach der Rich werde allerdings nothwendig sein, aber sie werde sich nicht Antisemitismus oder vielmehr für oder gegen die durch den Monarchen noch Antisemit bleibt, förmlich der zungen des Juſtigministeriums würden berücksichtigt werden. den" das Um und Auf aller Politik geworden. Andere Majestätsbeleidigung gezichen wird. Nun wäre ja das cine Bekanntlich wird seit langem über den Mangel an einer litische Fragen existiren einfach nicht mehr für sie. Es Sache, die der Kaiser mit dem freisinnigen Bürgerthum abzu- genügend großen Zahl Richterſtellen Klage geführt. Die Bezirke der Stadt Wien nur deshalb möglich wird, weil nicht vergessen, daß bei unsern rückständigen Verhältnissen ein sie nicht verbesserungsbedürftig ist. So hat ja erst dieser bezeichnend, daß die Wahl Kronawetter's im ersten machen hätte, eine rein interne Angelegenheit. Aber man darf Lage der Bolksschullehrer freilich ist so gut, daßß man Kronawetter für einen muthigen und geschickten Be- großer Theil der aus guten Gründen unzufriedenen Be Tage Herr Miquel erklären lassen. tampfer der Antisemiten hält. Daß der Mann freiheitliche völkerung heute noch im Lager der Antiseiniten steht, reiche parlamentarische Erfahrung hat, das sind Dinge, die die gerade entgegengesetzte Wirkung übt und der Partei des kunden zur Charakteristik des Unternehmer- Klüngels, der in nschauungen, eine außerordentliche Sachkunde und eine und daß bei diesen Elementen der Eingriff des Monarchen Bausch Liberalen Denn des balen fie Feuilleton. achbruc verboten. Die Waffen nieder! [ 42 Auf dem Steingerölle eines Hügelabhanges liegt ein blutiger Knäuel. Es sind ein Dutzend Soldaten. Der Sani täts- uteroffizier bleibt stehen und legt ein paar Verbände an. Aber mitgenommen werden diese Verwundeten nicht; erst müssen die geholt werden, die mitten auf dem Gefechtsfelde fielen- vielleicht kann man diese hier beim Rückgang auflesen... Und wieder geht die Patrouille weiter, dem Kampf Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. play näher. In immer dichteren Schaaren wanken- Berwinete heran, sich selber oder einander mühsam fort dient doch kein schleppend. Das sind solche, die noch gehen können. Unter da verdreht doch sie wird der Juhalt der Feldflaschen vertheilt, man legt Und„ Feldscheer" ihnen eine Binde auf die quellenden Wunden und weist „ Bei der Sanität" efcher, strammer, schneidiger Junge Da Unser Bürgerthum ist dieser Zustände würdig. Politische Uebersicht. Berlin, den 8. Oktober. Die Könige im sozialen Reiche. Jmmer neue Urunterscheidbar, deutlich in die Weite dringt. Da kommt auch noch ein Adjutant herangesprengt:" Mannschaft von der Sanität?"" Zu Befehl!" erwidert der Korporal. „ Mir nach." Offenbar ein verwundeter General.. Da heißt es gehorchen und die anderen verlassen. Muth und Geduld, Kameraden, wir kommen wieder." Die es sagen und die es hören, sie wissen, daß das nicht wahr ist. Und wieder geht es weiter. Dem Adjutanten- der, voransprengend, die Richtung weist im Eilschritt nach. Da giebt es unterwegs kein Aufhalten, ob auch von rechts einer die Köpfe der Mädchen. und links die Weh- und Hilferufe ertönen, ob auch auf die wenn der auch heute nicht mehr so sondern Regiments- ihnen den Weg nach der Ambulance. Und wieder geht es hinstreckt Eilenden selber manche Kugel fällt und einen oder den anderen nur weiter, nur vorüber. Vorüber an unter rt" heißt, der kann sich doch mit feinem Kavallerielieutenant weiter. An Todten vorüber ihrer Wunden sich krümmenden Menschen, entsetzlichster Agonie. welche von über sie hinjagenden Rossen zertreten, oder von Der Sanitätskorporal fommandirt seine Leute nach einer die Hände in die über ihre Glieder fahrenden Geschützen zermalmt wurden Riebering, gegen welche eine Batterie ihr Feuer eröffnet hat. Erde gebohrt die Haare des Bartes aufgerichtet und welche, die Rettungsmannschaft erblickend, in ihrer neffen?" Viele dieser Todten zeigen die Spuren unnatürlich weit aufgerissene Augen Sie gehen durch den grauen Schleier des Pulverdampfes, und zusammengepreßte Jetzt durch einen Hohlweg. Hier liegen sie auf Staub und Erde, da, wo eine Kugel zu ihren Füßen ein- Lippen die Beine starr ausgestreckt, so liegen sie da. hlägt, wirbelt vor ihnen auf. Sie sind nur wenige Schritte vorüber! Das geht in den rothen heften noch seitenlang so fort. egangen, so begegnen sie schon Verwundeten leichter geschichtet. Todte und Verwundete untereinander. Letztere be Berwundeten, die sich entweder einzeln oder paarweise, grüßen die Sanitätspatrouille wie rettende Engel und flehen Was der Regimentsarzt von dem Gang einer SanitätsEiner fällt zufammen. Es ist aber nicht seine Wunde, die wimmerud, rufen sie nach Rettung, nach einem Schluck viele ähnliche und ärgere Dinge. So die Schilderung jener inander gegenseitig unterstüßend, zur Ambulance schleppen. und schreien um Hilfe. Mit gebrochenen Stimmen, weinend, patrouille über das Schlachtfeld erzählte, das enthält noch hm die Kraft gebrochen wei Tage nichts gegessen Marsch von zwölf Stunden machten einen forcirten und was tönnen die wenigen Menschen thun? Ein jeder Granaten fallen, neue Wunden reißend; oder wenn die Zutamen ins Bivouat... müßte müßte hundert Arme haben, um da retten zu können... fälligkeiten der Schlacht den Kampf und die Verbandplätze doch jeder thut, was er tann. Da erschallt der langgezogene felber, knapp, an die Ambulancen bringen und das ganze Ton des Sanitätstufes. Die Leute stußen myd halten in Sanitätspersonal, sammt den Aerzten und sammt den Berlaßt uns nicht, ver- Kranken, mitten in das Gewühl der ringenden oder fliehenwei Stunden darauf Alarm und die Schlacht." Die Patrouille geht weiter. Diese Lente finden selber gren Weg und können den zusammengebrochenen Kameraden ihren Handreichungen inne. itnehmen. Die Hilfe muß auderen, noch Hilfsbedürftigeren laßt uns nicht!" flehen die Unglücklichen; doch wieder und den oder verfolgenden Truppen geräth; wenn scheue, ledige fgespart werden. wieder ruft das Hornsignal, welches, von allem andern Getöse! Rosse des Weges gerast kommen und die Tragbahre fum Magdburg und Umgegend sein heilloses Wesen treibt, be- f Magdeburger Braunkohlenbergbau Verein. = # " Mit souveränem Hohn tritt die eisenstirnige Unter- 165 Pf. gezahlt wird, für den guten Zwed zu opfern; schirmt von preußischen und anhaltischen Behörden, deren nehmerbande Recht und Gesetz mit Füßen, vernichtet die betonte ausdrücklich, daß niemand dazu gezwungen gesezwidriges Treiben fein Staatsanwalt ahndet, werden Koalitionsfreiheit und schafft schwarze Listen, daß ein wer nicht damit einverstanden sei, möge es nur f bekannt. Die Staßfurter Aften der Reinhardt und Genossen zarischer Statthalter seine Freude daran haben müßte. Dies Doch meldete sich, wie gewöhnlich, niemand, um sich finden ihre Ergänzung durch nachstehende im Boltsblatt fecke Regiment der Geldprogen offenbart dem Blödesten, diese Gabe zu erklären. Die Art des Vorgangs mad für Anhalt" abgedruckte Aktenstücke. wessen er sich von der Kapitalistenklasse zu versehen hat, auch schwer für einen abhängigen Beamten, nein und ebnet unserer Bewegung die Bahn. Das Reich der sagen. So ist denn allen Briefträgern bei der Ge Gottesfurcht un'o frommen Sitte" ist der Tummelplah einer zahlung am 1. Oktober das Del- und Feder- Geld abgeha Klique, die un gefalbt und ungekrönt, aber allmächtig die worden. Daß die meisten nicht gerade gern dieses Arbeiterschaft beherrscht. geopfert haben, kann man sich denken; denn es handelt hier um Unterbeamte, die meist nur 2 oder 2½ Herrn von Stephan's Mohren wäsche. Die Tagesverdienst haben. Aehnliche Sammlungen fom Kölnische Beitung"( Nr. 798 vom 8. Oktober) übrigens häufiger vor. Im September ist unter den Rö Schreibt: Post- Unterbeamten ebenfalls eine Rolickte veranstaltet wo " Wir erhalten folgende Zuschrift: Der Vorwärt 3" für die Hinterbliebenen des Post- Hilfsboten Spürt, der und nach ihm auch ultramontane Blätter tadeln in gehässiger dem Hauptbahnhofe verunglückte; derselbe war schon Weise, daß es gestattet worden sei, in den Kreisen der Reichs- Reihe von Jahren bei der Post beschäftigt, aber noch Post- und Telegraphenbeamten eine Geldsammlung für die von definitiv angestellt, so daß seine Sinterbliebenen der Cholera heimgesuchten Berufsgenossen in Hamburg zu verVerhandelt: Magdeburg, 23. April 1891. Anwesend waren: 1. Herr Direktor S. Schüße- Harbke, 7. 8. Klönne- Helmstedt, George Helmstedt, Grubenbesizer Kauzleben- Hötensleben, Mayer- Magdeburg, Direttor Wiskott- Gr. Weissandt, Obersteiger Willmer- Gr.- Mühlingen, Bürgermeister Blüthgen- Schönebeck, Repräsentant Schröder jr.- Magdeburg, Direktor Schreiber- Ahendorf, 2. # " 3. " 19 4. 17 5. 99 6. " " " 9. " 10. " 11. " " 12. 29 " P 13. " " 14. 15. " 29 Lucke- Azendorf, Günther- Bernburg, Johanni- Aschersleben, Grubenbefizer Haberland- Magdeburg, Dr. Mohs- Schönebeck. Die Vereinsversammlung ist vom Geschäftsführer nach§ 10 des Grundgesetzes einberufen infolge eines auf der Grube Johanne Henriette" bei Unseburg am 16. d. M. ausgebrochenen Streits. Herr Schröder jr. berichtet über die Vorgänge, wonach infolge einer Störung bei der Kettenförderung unter Tage, die einen geringeren Berdienst von 5 Pfg. pro Schicht hervorrief, der Streik in unberechtigter und unbotmäßiger Weise herbei geführt worden ist. werken auszuschließen, anstalten. Es fommt hierbei in Betracht, daß die eingeleiteten Pensionsberechtigung hatten. In diesen Fällen wird Sammlungen thatsächlich ohne jede Einwirkung von oben" an die Wohlthätigkeit sehr gering befoldeter Kolle freiwillig aus den Beamten- und Unterbeamtenkreisen angeregt appellirt, wo die Pr verwaltung selbst einspring find, und es sich hier lediglich um die Ausübung einer Menschen sollte. Wenn für die Hamburger Bostbeamten etwas pflicht handelt, wobei seitens der Behörden in keiner Weise sonderes geschehen muß, so würt: der Reichstag gewiß H durch irgend eine Nöthigung zum Ge weder durch Bor- von Stephan teinen Vorwurf machen, wenn er aus legung der Riften in Berlin, noch du ne beliebige Inter: Mitteln der Boftverwaltung sorgt, soweit es nöthig pretation( Auslegung) des Begriffes anheimgeben" auf die Beamten u. f. w. eingewirkt wird." Wer nicht durch Bor: Fühlt Herr v. Stephan das Anstößige eines sold eingenommenheit geblendet ist, kann in diesem Vorkommniß Berfahrens nicht?" unmöglich einen Vorwurf für die Sozialpolitik des Staatssekretärs des Reichs- Postamts finden." als eine Distanzritt und kein Ende. Während die beu Dieser spaßhafte Versuch, die unerhörte Bettel freifinnige Presse sich im politischen Theil den Anf fackgeschichte. rührende Harmlosigkeit hin- giebt, als bekämpfe sie den Militarismus, bringt sie g zustellen, verdient es, daß gerade das infam ste den Junkerblättern spaltenlange Artikel, Stimmungsbil Werkzeug des deutschen Ausbeuterthums, Depeschen, Feuilletons über den Wien- Berliner Distan auf welchem so und so viele Pferde zu Schanden geri die„ Kölnische Zeitung", fie, die auch den kölnischen BolizeiDie Versammlung beschließt nach ausführlicher Besprechung der Angelegenheit folgendes einstimmig: 1. Da auf Grube Henriette" eine massenhafte Kündigung tommiffar Sperling mit ihrer Schürze zugedeckt hat, worden sind. Die Thierquälerei, die bei dieser Sei von Arbeitern stattgefunden hat und ein Ausstand in ihm die höhere Weihe der Druckerschwärze verleiht. Nach in scheußlicher Weise zu Tage trat, ist typisch für den frivoler Weise noch herbeigeführt werden kann, von jetzt dem die Thatsachen mit urkundlicher Treue und niederschmack und das Empfinden unserer bürgerlichen Klassen. ab auf die Dauer von 3 Monaten Arbeiter von der ge- schmetternder Beweiskraft gesprochen haben, gesprochen haben, nachdem offenbart sich an der Wende des neunzehnten Jahrhund nannten Grube überhaupt nicht anzunehmen. 2. Die von derfelben Grube als Agitatoren bezeichneten ausgenügten und die erbärmliche Lage der dienstlich bis auf's äußerste die gleiche Rohheit, wie beim Niedergang des Römerre und jammervoll bezahlten Post- Unter- dessen Bürger sich an Thier- und Gladiatorenkämpfen Arbeiter, welche den Vereinswerten namhaft gemacht beamten flipp und klar festgestellt ist, kanu der Stephan'sche gößten. Damals wie heute ein Zeichen des Verfalls, werden sollen, für immer von der Arbeit auf den Vereins- Schildknappe mit einem Lächeln der Verachtung und Fäulniß. Das„ Publikum", das dieser Schinderei Wer es glaubt, jubelt, spricht dadurch über sich ein vernichten 3. mit sämmtlichen bergmännischen Vereinen Deutschlands einem Fuß tritt heimgeschickt werden. in Verbindung zu treten, damit eine Gegen- daß Herr Pindter verherrlicht die Distanz die Post Unterbeamten den Sammel. Urtheil. feitigteit in der Behandlung, nubot- listen- 3wang aus freien Stücken auf sich nehmen, als moderne Bayards", als Ritter ohne Furcht mäßiger Arbeiter, in erster Linie der daß sie die Kollekte angeregt haben, sie, die der Hilfe so Tadel. Der tapfere Kämpe der Sporenschlacht, der Agitatoren und Seher und eventuell bringend bedürfen, wer glaubt das fein Druck ausgeübt Nitter des französischen Königthums, hat sicher nicht auch ber kontrattbrüchigen awischen den anderen Vereinen und dem diesseitigen werth, im Postmuseum aufgestellt zu werden. Arbeiter wird, wenn die Griesbach den Vettelsack schwingen, der ist dacht, daß er von einem patentirten Organ des Königth Einen zu einem Pferdeschinder degradirt werden würde. A herbeigeführt werde. Es wird außerdem beschlossen, eine Deklaration von§ 10 lettirerei liefert auch die nachfolgende Notiz: PostBeweis für diesen freiwilligen Dienst der Rol: Bayard! des Grundgesetzes dahin zu geben, daß auch eine Maifen- beamte und Cholera. Wenn Herr von Stephan, beamte in den preußischen Provinzen haben den Befeh Es wird immer hübscher. Höhere Verwaltu fündigung von Arbeitern auf einem Werte als Streit im wenn die Griesbach und Fischer so lustern danach sind, Sinne des§ 10 fünftig aufzufassen ist. Von Herrn Direktor Schüße wird noch die mögliche Feier Sozialpolitit" zu treiben und die Aus: halten, nach Berlin zu reifen, um dort einen pratti des 1. Mai seitens der Arbeiter zur Sprache gebracht. Die übung einer Menschenpflicht" für etwas Rurfus für innere Mission durchzumachen. Die in Bersammlung beschließt in dieser Beziehung von einer öffent- Gutes halten, Mission" ist jene Gründung der Stöckerei und Mud die mögen sie Lage ihrer lichen Bekanntmachung diesmal, abweichend von dem Gebrauche Angestellten gründlich verbessern. Reichs- Bostamt und die für die Zwecke des starren Pfaffenthums im Borjahre, abzusehen, diejenigen Arbeiter aber, welche am Gozialpolitik, welch eine gronie liegt in dieser Neben- Traktätchen und Reden, durch Sendboten und Flugbl 1. Mai feiern, auch am 2. Mai von der Arbeit auf den Bereins einanderstellung! Zur Steuer der Wahrheit sei zum Schluß eine rege Thätigkeit entfaltet. Diese Seelenfischer, die werken auszuschließen. noch bemerkt, daß der Kollekten- Artikel des Borwärts" nicht verlorenen" Seelen ihre Nezze auswerfen und in gez.: Schütze, C. Kauzleben, Wiskott, F. Günther, Rönne, bloß von ultramontanen Blättern, sondern auch von einem Familien sich mit ihren Befehrungsversuchen drängen, die Agenten der Lutherisch- junterlichen George, C. Luce, Paul Schreiber, C. Mayer, Blüthgen, nationalliberalen Organ, der Magdeburgischen Zeitung" aktion. Wenn man die Berwaltungsbeamten Die R. J. Schröder, Willmer, Johanni, N. Haberland, Dr. Mohs. abgedruckt und angemessen gloffirt worden ist. Forschung an Ort und Stelle über Arbeit deutsch freisinnige Presse drückte sich um den heißen Brei herum, weil sie darüber ärgerlich ist, daß die Post- 3 ustände, Arbeiterforderungen, Arbei Unterbeamten die Kläglichkeit des Liberalismus erkennen politit sich unterrichten ließe, wenn man sie lehrte, tarier, wenn man sie durch gründliche Anweisung Dieselben Blätter, die den elendeſten Leberreim Stephan's bewahrte, die Kapitalisten in ihrem gesehwidrigen Tre und in hellen Schaaren sich der Sozialdemokratie zuwenden. gleichem Maße zu messen die Bourgeois wie die 9. 1. Das nachfolgende Schreiben ist die Aechtungsurkunde: P. P. Schönebeck, 27. April 1891. find seitens der Grube" Johanne Henriette" bei Unseburg Laut Beschluß des Verwaltungsrathes vom 25. und 23. d. m. nachstehend bezeichnete Arbeiter: Robert Dreilich- Atendorf, Franz Liefersfy- Unfeburg, Gustav Kreienberg- Unseburg, Gustav Bosesky- Unseburg, Andreas Brehmer- Unseburg, Friedrich Elstermann- Azendorf, Hermann Zince- Löderburg, als Agitatoren und Hezer erklärt und infolge deffen für immer von der Arbeit auf Vereinswerken ausgeschlossen worden, was ich Ihnen unter Hinweis auf Punkt& des Protokolls vom 4. März d. J. hierdurch ergebenft mittheile. wird allen Mit einem hochachtungsvollen„ Glück- Auf" Dr. Mohs. stürzen, auf welche man eben einen Schwerverwundeten gebettet, der jetzt zerschmettert zu Boden geschleudert Oder dieses das grauenhafteste Bild von Ein Gehöft, in welchem man hundert Verwundete untergebracht, verbunden und gelabt hat. Die armen Teufel froh und dankbar, daß ihnen Rettung geworden und eine Granate, die das Ganze in Brand schießt Eine Minute und das Lazareth steht in Flammen das Schreien, vielmehr das Geheul, welches aus dieser Stätte der Verzweiflung gellt und welches in seinem wilden Weh alles übrige Getöse übertönt, das wird wohl jenen, die es hörten, ewig unvergeßlich bleiben Weh mir! Auch mir, obgleich ich es nicht gehört, bleibt es unvergeßlich denn während der Regimentsarzt erzählte, war mir wieder, als wäre mein Friedrich dabei, als hörte ich seinen Schrei aus dem brennenden Marterorte heraus Ihnen wird übel, gnädige Fran," unterbrach sich der Erzähler ich habe da Jhren Nerven wirklich zu viel zugemuthet." so mit schmaßender Wonne nachdrucken, waren stumm oder brachten zögernd und verstohlen ihr Notizchen. bu S t da n gegen die Arbeiterschaft zu schützen, so würden solche von uns mit Freude begrüßt werden. Denn noth t Postbeamte und Cholera. Die Kölnische Volts- sie, sehr noth. Wie nüßlich wäre es, wenn gewisse zeitung"( Nr. 556 vom 8. Oktober) schreibt: Die Samm Beamte über ihre Ausweisungs- Befugni lungen unter den unteren Bostbeamten für die Kollegen in sorgsamer belehrt würden, wenn andre hohe Funktion Hamburg aus Anlaß der Cholera sind auch in Köln ver- endlich lernten, daß der Fabrikinspektor nicht gemaß anstaltet worden. Gegen Ende September wurden z. B. die werden darf, weil er seine dem Geldfact nicht genehme sämmtlichen 126 Briefträger zusammenberufen, um der erfüllt. Die Beamten aber für die innere Mission Berlesung eines Schriftstücks beizuwohnen, welches zu einer brillen ist für's erste überflüssig, Sammlung aufforderte. Der verlesende Beamte schlug vor, die Briefträger möchten fich bereit erklären, das monatliche Del- und Feder- Geld, welches den Briefträgern in Höhe von = * Bureaukratie Saus aus schon fromm erscheint, weil es oben angen ist. Für's andere, nnd dies ist ausschlaggebend, ist Geld der Steuerzahler nicht dazu da, für derartige vernügt zu werden, die dem Grundsatz der Duldsamteit der Gleichberechtigung der Bekenntnisse unmittelbar zu h Iflos Sterbenden! Keine Blüthen noch Blumen find auf laufen. Genügt denn dem kapitalistischen Junkerstaate den Wegen und Wiesen zu sehen, sondern Säbel, Bajonnette, Armee in Talar und Bäffchen nicht mehr? Muß auch Tornister, Mäntel, umgestürzte Munitionswagen, in die ein neuer Truppenkörper geschaffen werden? Luft geflogene Pulvertarren, Geschüße mit gebrochenen Laffetten... Neben den Kanonen, deren Schlünde von In Arndwalde Friedeberg haben die De Rauch geschwärzt sind, ist der Boden am blutigften; dort freisinnigen den Rittergutsbesizer Dra we als Randid liegen die meisten und verstümmeltsten Todten und Halb- für die Reichstags- Erfazwahl aufgestellt. todten von Rugeln buchstäblich zerriffen. Und die todten und halbtodten Pferde solche, die auf den Füßen, welche ihnen geblieben sind, sich aufrichten, um wieder hinzufinken, wieder sich aufstellen und wieder hinfallen, bis fie die Köpfe heben, um ihren Schmerzbeladenen Sterberuf hinauszuschreien... Ein Hohlweg ist mit in den Koth der Straße getretenen Körpern ganz angefüllt. Die Unglücklichen hatten sich wohl hierher geflüchtet, um geborgen zu sein- aber eine Batterie ist über sie hinweggefahren von Pferdehusen und Rädern sind sie zermalmt... Biele darunter leben noch eine breiige, blutige Masse, aber leben noch". 11 " Badisches. Die offiziöse Badische Korrespond erklärt die von der Frankfurter Zeitung" und auch uns gebrachte Mittheilung, daß über die jungen Ju und Verwaltungsbeamten Ronduitenlisten( Führ liften) geführt würden,„ in bündigster Form für dur unbegründet und erfunden". Dies ist der zweite off Rettungsversuch, der uns gerade so kalt läßt wie der Wenn die badische Regierung nicht amtlich erklär führe keine schwarzen Listen, mögen die Beschwichtig Hofräthe erklären, was sie wollen, es ist für die Herr von Stephan, in dessen Ressort der von uns gedeckte Fall Füttner vorgekommen ist, wird uns ftehen. h to er be 0 fi et 31 fo R Und noch giebt es höllischeres als alles dies: es ist Aber ich hatte noch nicht genug. Ich versicherte, daß das Erscheinen des niederträchtigsten Abschaums der krieg meine vorübergehende Schwäche nur die Folge der Hize führenden Menschheit der Sch I a chtfeld Hyäne. und einer schlechten schlechten Nacht sei und wurde wurde nicht Das schleicht herbei, das die Leichenbeute witterude Schilda. Eine recht merkwürdige Auffassung müde, den Andern auszuforschen. Es war mir immer noch, Ungethüm, beugt sich über Todte und noch Lebende fozialpolitischer Fürsorge, so liest man als hätte ich nicht genug gehört, als wären von diesen ge- herab und reißt ihnen die Kleider vom Leibe. Erbarmungs- Frankfurter Zeitung", scheint die töniglich württ schilderten Höllenkreisen die letzten und höllischsten noch los. Die Stiefeln werden vom blutenden Bein, die Ringe bergische Forstdirektion zu haben. Vor nicht geschildert worden. Und wenn einmal der Durst nach von der verwundeten Hand gezogen oder um den Ring fiel, wie man dem Schwäbischen Merkur" berichtet, cin Gráßlichem erregt ist, so ruht man nicht, bis er nicht mit zu haben, wird der Finger einfach abgeschnitten; und wenn ein Zannzapfen Sammler von einem Baun dem Gräßlichen gelöscht worden. Und richtig: es giebt sich das Opfer wehren will, dann wird es von der Hyäne Tode und das tönigliche Landesversicherungs- Amt f noch Schauerlicheres, als ein Schlachtfeld während- gemordet oder- um nicht einst wieder erkannt zu wer der königlichen Forstdirektion als besonderer Un 2 das ist ein solches nach der Schlacht. Berufsgenossenschaft die Verpflichtung zu, die re den sticht sie ihm die Augen aus. Kein Geschützdonner, kein Fanfarengeschmetter, teine Ich schrie laut auf. Bei des Doktors lehten Worten gefeßliche Unfallsversicherungs- Summe auszubezahlen. Trommelwirbel mehr, nur leises schmerzliches Stöhnen und hatte ich die ganze Szene wieder mitangesehen, und die diesen einen Fall hin verbot nun die Forstdirektion Sterberöcheln. Im zertretenen Erdboden röthlich schimmernde Augen, in welche die Hyäne ihr Messer gebohrt, das waren Sammeln von Tannzapfen in allen ihren Wäldern gän Pfützen, Blutlachen; alle Feldfrucht zerstört, nur hier und Friedrich's blane, sanfte, geliebte Augen... und als gegen diese Verfügung zahlreiche Beschwe laut wurden gestattete sie nur unverheirathe Leuten das Sammeln in den Staatswaldungen, dam der Fiskus nicht in die Lage gerathe, für etwaige h auffommen zu müssen. Die Schildbürger sind noch ausgestorben. da ein unberührt gebliebenes, halmbedecktes Ackerstück; die Verzeihen Sie mit, gnädige Frau, aber Sie haben es sonst lachenden Dörfer in Trümmer und Schutt verwandelt. gewollt.. ( Fortfehung folgt.) Die Bäume der Wälder verkohlt und geknickt; die Hecken von Kartätschen zerrissen... Und auf dieser Wahlstatt Tausende und Tausende von Todten und Sterbenden_1 R 1 Br Da ce 3 3 th 0 te t in 們 Eng ve י C gendes in der Kreuz- Zeitung" von heute Abend: Herr von und wohu Sammerstein leistet ch folhet den Delonomte Sandwerken gerade weil es fich Samburg, 8. Oktober. Amtlich werden 12 Cholero nu um eine öfonomische Ausnutzung der Mannschaften Erkrankungen und 2 Todesfälle gemeldet; davon entfaller auf Berlin, 8. Oftober. In sozialdemokratischen Reifen, und um keine oung im Waffendienst handelt, für alle gestern 5 Erkrankungen. Der Rest find Nachmeldungen. Die wenigstens soweit diefelben fraktionstreu" find, bemüht munanguttungen eine höchstens einjährige Dienstzeit am Transporte betrugen gestern 6 Kranke und 2 Leichen. fich allen Ernstes darauf hinzuweisen, daß die neueste Neife Blaze fein". Wir sind der Ansicht, daß die einjährige Aus Altona werden 3 Erkrankungen und 2 Todesfälle Liebknecht's nach Frankreich durch Rücksichten auf die höhere Dientzeit nicht blos für Schuhmacher und Schneider, sondern gemeldet. Politit" geboten gewesen sei. Die Partei habe eine groß- für die Wehr pflichtigen überhaupt durchaus genügt. Lübeck, 8. Oftober. Der Reichskommissar Frhr. v. Richtartige, eindruckmachende Rundgebung" gegenüber der bevor- Aber freilich das eine Jahr ist heute ein Vorrecht des hofen ist hier angetroffen zur Untersuchung der sanitären Verstehenden Militärvorlage veranstalten müssen, und dies feil Geldfads, der„ einjährig Freiwillige" ist Sprößling der Behältnisse Lübecks. durch Liebknecht's Auftreten in Paris, Marseille und im Else enden. Stralsund, 8. Oktober. Der„ Stralsundischen Zeitung" vorzüglich gelungen. So wird es auch in den partei- offiziöfen zufolge ist der Schmied Siemon, dessen Erkrankung gestern ge Berichten der Hauptleitung an die Provinzialblätter dargestellt. durch die National- Beitung" dem Kanzler statt 65 Millionen Der Schacher ist im Gange. Die Nationalliberalen laffen meldet wurde, heute früh an asiatischer Cholera gestorben. Hierauf haben wir zu bemerken, daß unserer sicheren beren 30 bieten. Die Zentrumsleute munkeln gleichfalls munter auf französischem Gebiet in der Nähe des Grenzortes Bagny Mes, 8. Oktober. Gutem Vernehmen nach ist in dem Kenntniß nach die Einladung an Herrn Liebknecht von fran- und möchten das Geschäft herzlich gerne machen. Sie hoffen, gelegenen Dorfe Billers eine Frau an der asiatischen Chokera zösischer Seite ausgegangen ist, und daß man in den Pariser daß Caprivi mit fich handeln läßt. Geht es auf Spit nnd gestorben. Regierungskreisen diese Kundgebung gegen den deutschen Knopf, wird alles bewilligt, um den parteipolitischen Rebbach Militarismus“ gewünscht hat. Die kleine Komödie mit der einzufireichen. Bestenfalls läßt Caprivi fich das abhandeln, tonftituirt; von heute ab werden sämmtliche Schulen gesperrt Budapest, 8. Oktober. Die Epidemie- Kommission hat sich „ möglichen Ausweisung" Liebknechts wurde nur veranstaltet, um was er als Kenne. des Pferdehandels vorgeschlagen hat! und die Abhaltung des Kirchweihfestes untersagt. Die Wirths die öffentliche Meinung über die eigentlichen Urheber irrequ führen. Thatsächlich liegt hier wieder einmal der offenkundige Miniſterielle Häkeleien. Die„ Boffische Zeitung" will häuser sind Abends von 9 Uhr ab zu sperren. Nachmittags fand Fall vor, daß sich die deutschen Sozialistenführer von dem uns wissen, daß das preußische Staatsministerium am 8. Oktober die der Vernichtung von infizirten Kleidern und von Bettwäsche wideramber bie eine Zuſammenrottung von etwa 1000 Personen statt, welche sich feindlichen Ausland benutzen ließen, um gegen die Verstärkung Militärvorlage berathen hat. Anscheinend" schreibt die Internationale mit ihrem Vertrauensmann Singer steht Staatsministerium lediglich zur Kenntnißnahme" auf ein Ber- Schadenersatz geleistet werden soll. Die Polizei, welche mit Steinen die Uebersendung der Borlage un bag dabei natürlich als Helferin zur Seite. Glücklicherweise sehen zurückgeführt, welches nicht dem Grafen Caprivi aur Häuser mit heißem selt verrechnen sich diese Herren dabei sehr; denn einer Past falle. Sie soll nur einer Unbekanntschaft mit dem bureau- Wasser begossen wurde, zog blank und zerstreute die Menge. Gine feits dürfte Herr von Vollmar, der nach einer uns zu fratischen Geschäftsgange entstammen, was freilich mit den verwundet. Die Epidemie- Kommission hat sich in Permanenz den Perſon wurde schwer verletzt, zahlreiche andere Personen find gehenden Meldung gegen die Liebknecht'sche Franzosenanbeterei offiziöfen Auslaffungen der Nordd. Allg. 3tg." in Widerspruch erklärt. Bisher find insgesammt 177 Erkrankungen und 71 Todes abermals nachdrüdlichst aufzutreten beabsichtigt, einen um stände. Denn jenes Blatt hat ausgeführt, es würde zu unhalt fälle zur Anmeldung gelangt. Bon vorgestern Mitternacht bis fo größeren Gindruck machen, und andererseits find baren Zuständen führen, falls das preußische Minifterium fich Liebknecht und feine franzöfifchen Freunde doch nur beide mit einer Militärvorlage fachlich befaßte und vielleicht zu Be- gestern Mitternacht wurden 39 Erkrankungen und 17 Todes" betrogene Betrüger". Denn selbst die französischen Sozialisten schlüssen käme, welche militärische Unmöglichkeiten" enthielten. fälle an Cholera gemeldet. Eine wesentliche Abnahme der erheucheln doch nur ihre Liebe zu Liebknecht, und Liebknecht Immerhin hat es den Anschein, als solle die Zustimmung des hintergeht feine angeblichen Freunde, wenn er ihnen vorrebet, Staatsministeriums zu der Vorlage nachgeholt werden. Welchen 8 Uhr sind hier 4 Cholera- Erkrankungen und 2 Todesfälle vorRratau, 7. Oktober. Von gestern früh bis heute früh er und feine Partei hätten irgend einen Einfluß auf die Aus: Erfolg dieses Bemühen hat, wird die nächste Zukunft lehren." gestaltung des deutschen Heerwesens und die auswärtige Politit Der Erfolg ist doch sehr leicht vorauszusehen: das preußische gekommen, in Ludwinow ist eine Erkrankung festgestellt. Reiches; im besten Falle verstärkt er durch seine französi Ministerium parirt Ordre. schen Thaten" die Erkenntniß aller vaterländischen Kreise, daß wir, um die große Zahl unserer inneren und äußeren Feinde dauernd zügeln zu können, einer immer noch größeren Anspannung unserer eigenen Kräfte bedürfen. 22 Wird Graf Ca, ini Rangler bleiben? So fragt die „ Germania". Sie schreibt:„ Es ist an der Zeit, diese Frage zu stellen. Wir halten für möglich, daß der Kanzler wegen der Militärvorlage geht oder stürzt; wir halten für möglich mehr auch nicht daß er bleibt." Flausen, nichts als Flausen! Der Handel wird abgeschlossen, nur der Kaufpreis steht noch nicht feft. Epidemie ist zu konstatiren. Amsterdam, 7. Oftober. Hier find 3 Cholera- Er frankungen und ein Todesfall vorgekommen; aus Rapelle a. d. ffel werden 3 Todesfälle gemeldet, aus Zuilichem 8 Erkrankungen und 2 Todesfälle, aus Ysselstein ein Todesfall und aus Maarsen eine Erkrankung. 2 Brüssel, 8. Oftober. In der Vorstadt Moelenbeck find Cholera. Erkrankungen, in Gent 2 Todesfälle gemeldet. frankungen und 9 Todesfälle an Cholera; in Havre find 2 TodesParis, 8. Oftober. In der Stadt waren gestern 16 Gr fälle vorgekommen. Von A bis 8 gelogen und denunzirt! Die Kreuzseitung" ist wieder glücklich da angekommen, wo sie an gefangen hat im Sumpfe der Ohm- Piersig- Gödsche. Wir gratuliren! Die Tabakstener- Kommission. Folgende eindruckslose Bes Marseille, 8. Oftober. In den lehten Tagen sind hier Aus München kommt folgende Nachricht:" Der Re- schwichtigungsnotiz veröffentlicht der„ Reichs- Anzeiger"( Nr. 238 mehrere verdächtige Todesfälle vorgekommen. Obschon man nicht bakteur des„ Bayerischen Vaterland", Dr. Sigl," fandidirt vom 8. Oftober):„ Von einigen Zeitungen ist die Mittheilung annimmt, daß es fich dabei um Cholerafälle gehandelt habe, da im Reichstags- Wahlkreise Kelheim, wo durch den Tod gebracht, daß unter dem Vorsitz des Staatssekretärs des Reichs der Gesundheitszustand der Stadt bisher ein durchaus guter war, des Ultramontanen Rauchenecker eine Erfahwahl stattzufinden Schazamts eine Reichs- Untersuchungs- Kommission so haben die Behörden dennoch ihre Wachsamkeit verdoppelt und hat, gegen den offiziellen Zentrumskandidaten." Sigl, ein für die Frage einer Renderung der Tabatbesteuerung zu- die sorgfältige Untersuchung eines jeden verdächtigen Erkrankungsgeistreicher Eingänger des katholisch bajuvarischen Barti- fammengetreten sei. Diese Nachricht ist geeignet, unrichtige falles angeordnet. auf, daß das Reichs- Schazamt, um sich über einige mit der Be- fünfte aus Petersburg, Kronstadt, den Elbhäfen, Antwerpen un Vorstellungen zu erwecken. Das Thatsächliche beschränkt sich dar- Ropenhagen, 7. Oktober. Die Quarantäne für Her Steuerung des Tabats zusammenhängende Fragen näher zu unter Havre ist für Schiffe, welche an Bord feine verdächtigen richten, mehrere anerkannte Sachverständige aus den Kreifen der frankungen oder Todesfälle während der Reife gehabt haben, a Intereffenten zu einer Besprechung eingeladen hatte. Die letzteren 5 Tage und für alle aus deutschen Ostsee- Häfen, Stettin au haben demnächst, dem an sie ergangenen Ersuchen in dankens- genommen, in Kopenhagen, Gjedser und Korför eintreffende werther Bereitwilligkeit entsprechend, in einer am Dienstag Nach- Schiffe, auf 48 Stunden herabgesezt worden mittag abgehaltenen Konferenz die gewünschte Auskunft ertheilt." Bluten muß der Tabak, das ist klar. fularismus, wird natürlich dem organisirten Stumpfinn der Patrioten" schaft unterliegen. 18 Carmang. Die französische Regierung ist noch immer rathlos. Die Ausständigen erhalten von allen Seiten fo reichliche Unterstützungen, daß an ein Aushungern" nicht zu denken ist. Dabei verhalten sie sich so friedlich, daß die Hoffnung auf ein Wunder des Achtmillimeter- Heiligen zu schwinden beginnt; und die entsetzten Kapitalisten fürchten jezt fogar allen Ernstes ein Fraternifiren der Aus- Der Tabakzoll foll nun gar auf 125 statt auf 115 M. ertändigen mit den Soldaten und der Polizei und Gen höht werden. Warum nicht gleich Farbe bekennen und das barmerie. Besagte Stüßen der Gesellschaft sind schließlich thelbigt natürlich ihre Leute fönnen's ja aushalten bie doch auch Menschen, und was soll aus der Bourgeoisgesell- Erhöhung der Tabafiteuer. Sie schreibt:„ Die Hauptschaft werden, wenn sie versagen? Tabakmonopol fordern? Die Kölnische Zeitung" ver Parteinachrichten. Magdeburger Gewerbegerichtswahlen. Im Bezirk Neufache ist und bleibt, daß der Tabakverbrauch im ganzen nicht ab- stadt ergab sich folgendes Stimmenverhältniß: genommen hat. Und er wird auch nicht abnehmen, selbst wenn 1. Rammer 2. Kammer ( Baugewerbe)( übr. Gewerbe) 746 266 enoamerikanischer Froschmäuslerfrieg. Seit länger die Zabafiteuer nicht ummefentlich erhöht merden sollte. Die als einem Jahre werden die latter mit Telegrammen über Steuerfähigkeit dieses immerhin entbehrlichen Genußmittels fann Rämpfe in Benezuela gefüllt. Wir haben dieser Vor- nach alledem sehr wohl noch höher ausgenutzt werden, und es tommnisse bisher nur in zwei Zeilen erwähnt, und werden scheint uns durchaus nicht ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, uns auch fünftig nicht weiter mit ihnen beschäftigen. Die den gesammten für die Deckung der militärischen Mehrerforder" Schlachten", von denen da geredet ist, finden zwischen Die Hauptsache ist und bleibt, daß die Kölnerin wieder einmal niffe nöthigen Betrag aus der Tabaksteuer allein herzuleiten." winzigen Freischärfer- Heeren statt- ganz Venezuela hat als verlogene Gelegenheitsmacherin der Reaktion flunkert. Der nicht so viel Einwohner wie halb Berlin, und sie haben Tabatverbrauch hat unter dem 85 Mart- 3oll abgenommen. ebensowenig prinzipielle wie politische Bedeutung. im Sozialdemokraten Hirsch- Duncker'sche Christlich- soziale ungiltig gerſplittert 105 7 10 3. Sämmtliche 8 sozialdemokratische Kandidaten haben gefiegt. Bei den jetzt beendeten reußischen Landtagswahlen Im Durchschnitt der Jahre 1871/72 bis 1878/79, als wir den wurden gewählt: 1 Sozialdemokrat( Hahn in Gera), 4 FreiAfrikanische Schmerzen. Die Franzosen sind auf den Kopf 24 Mart 3oll hatten, betrug der Jahresverbrauch sinnige, 7 Konservative und Nationalliberale, 3 andere, Liberale". mit dem König von Dahomeh in Krieg gerathen. Eine Beitraume 1879/80 bis 1890/91( 85 Mart- 3oll) 1,4 Kiloder Bevölkerung 1,9 kilogramm, * Die Nemisis hat wieder einen derjenigen gewsssenlosen Loftspielige Expedition mußte ausgerüstet werden, die unter gramm. Bei einem 115 oder 125 Mart- 3o wird der Menschen erreicht, die unter dem Sozalistengesetz auf Kosten der großen Schwierigkeiten in das Land Seiner schwarzen Berbrauch noch stärker abnehmen. Die„ Kölnische" behandelt die Arbeiter zu unverdientem Einfluß kamen. Wie die„ Franks. 3tg." Majestät hineinrückte. Vor einigen Tagen kam es zu einer Mehrbelastung dieses Genußmittels des kleinen Mannes mit aus Mainz meldet, war vor wenigen Monaten der dortige Schlacht; die Franzosen behaupten, glorreich gefiegt zu hondencen- Gelben verstölnischen", die echte Importirte rauchen, urlaubt" worden.„ Was die Behörde hierzu veranlaßte, darüber schamloser Gleichgiltigkeit. Die Kommerzienräthe und die Bezirkskommiffar 2ämmersdorf plötzlich wider Willen haben, geben aber zu, die Dahomeher hätten sich sehr tapfer agen tenen Büfferling banach, ob ihr Genußmittel etwa breitete man anfänglich den Schleier des tiefsten Geheimnisses; Dividenden- Helden gewehrt und einen geordneten Rückzug angetreten. Daraus theurer wird. Sie rauchen feine Bigarre weniger. Die Ur- aber lange ging das Versteckspiel doch nicht an. War's Größenscheint hervorzugehen, daß es mit dem glorreichen Sieg recht beiter zahlen es am Ende ja doch. mindig bestellt ist. Beiläufig besteht die Kerntruppe des wahn, war's Ueberhebung oder sonst etwas, furz, Lämmersdorf, der Königs von Dahomeh aus Amazonen, und ein französisches es vom Schuhmann bis zum Kommiffar gebracht, hatte sich solche Vergehen im Verkehr gegen das Publikum und noch mehr gegen Sprichwort sagt: wer mit Frauen Krieg führt, verliert feine Borgesetzten zu Schulden kommen lassen, daß er unmöglich im Amte verbleiben fonnte. Er wurde also in Urlaub geschickt; aber anstatt hübsch still zu sein, zog er jegt an öffentlichen Orten in einer Weise gegen den Ober- Bürgermeister, die Beigeordneten, immer. Militärvorlage und Stenerpläne. " 4 Von der Cholera. be Dem Raiserlichen Gesundheitsamt vom 7. bis fowie den Polizeirath und andere Vorgesetzte los, daß alles 8. Oftober, Mittags, gemeldete Cholera- Ertran- im Publikum die Verhaftung Lämmersdorf's oder die Aufnahme tungs- und Todesfälle: Staat und Bezirk Datum: 4./10. 5./10. Dtt erfrantt gestorben erkrankt gestorben erfrankt gestorben erfrankt gestorben und baldige Beendigung einer Untersuchung erwartete; doch die Sache zog sich hin und der Beamte 3. D. fuhr fort, die höchsten städtischen Würdenträger mit Dieben und Betrügern auf eine Stufe zu stellen! Man kann sich denken, wie solche Dinge in 6./10. 7./10. Der Bürgerschaft wirkten. Am 5. Oktober nun tam der Fall Lämmersdorf" in der nichtöffentlichen Sigung der Stadtverordneten zur Sprache. Anfänglich sollte der liebenswürdige Herr Kommissar, der noch in jungen Jahren steht, mit voller Bension faltgestellt werden, aber die Versammlung beschloß anders: Lämmersdorf wurde ohne jeden Pensionsanspruch entlassen und wird außerdem zur Beobachtung seines Geisteszustandes in die Hamburg, 30 11 21 8 24 4 12 2 Frrenanstalt Heppenheim verbracht werden. Lämmersdorf war unter dem Sozialistengeses groß" geworden; mit einer Emsigkeit und Ausdauer, die einer besseren Sache würdig gewesen wären, wußte er sich den Behörden gegenüber als Sozialistentödter aufzuspielen. Er hat viel auf dem Gewissen: doch nun hat ihn sein Schicksal erreicht." Frankfurt Alt- Küftrinchen. a. Oder. Keine 2jährige Dienstzeit soll bei der Infanterie eingeführt werden für die Oekonomie Handwerker, für die azarethgehilfen und für die Jäger der Klaffe A. Die Zahl der Dekonomie- Handwerker beträgt 8817, darunter bei der Infanterie 3808, die Zahl der Lazarethgehilfen bei der Infanterie 2176. Wieviel Jäger der Klasse A unter den 9523 fann die Freifinnige 3eitung", der wir diese Zahlen Gefreiten und Gemeinen der Jägerbataillone vorhanden sind, entnehmen, nicht angeben. Das genannte Blatt schreibt: Die Hamburg. ben vorgenannten Klaffen gegenüber sehr ungerecht. Denn zur Preußen: Beibehaltung der dreijährigen Dienstzeit erscheint uns aber gerade Jägerklasse A gehören die gelernten Förster, und diese sind offenbar in der Lage, noch früher als die anderen Jäger eine für den Krieg ausreichende Ausbildung zu erlangen. Es würde Vereinzelte Erkrankungen: eher gerechtfertigt sein, den Jägern A eine einjährige Dienstzeit Regierungsbezirk Stabe: in 1 Orte des Kreifes zuzugestehen, anstatt dieselben 3 Jahre bei der Fahne zu behalten. Neuhaus a. D. 1 Erkrankung, 1 Todesfall. Todtenliste der Partei. In Frankfurt a. M. hat, sich, Regierungsbezirk Süneburg: in Stadt Har wie die Voltsstimme" meldet, der Parteigenosse 2 udwig Handwerker. Die militärische Ausbildung der Dekonomie- burg und 1 Ort des Landkreises Harburg 1 Erkrankung, 2. Todes- Rauch, der dem Borstande des sozialdemokratischen Vereins Handwerker beschränkt sich bekanntlich auf wenige fälle. und des Buchbindervereins angehörte, am Abend des 5. Oktober ochen. Für den übrigen Theil der drei Dienstjahre werden Regierungsbezirk Magdeburg: in der Stadt in seiner Wohnung selbst den Tod gegeben. Aus welchen Diese Handwerker nur ökonomisch ausgenutzt zur Anfertigung Magdeburg 1 Todesfall. Gründen, ist noch nicht bekannt. Rauch war in seinem Berufe von Kleidungsstücken für das Heer. Die dazu er Der Reichs- Anzeiger" schreibt: Bon beachtenswert her Seite ein ebenso befähigter wie fleißiger Arbeiter und ein treuer, ist darauf hingewiesen worden, daß die auf den Straßen 2c. feil- eifriger Parteigenosse, der auch die„ Volksstimme" durch literarische en Militärdienst mit, da zu Dekonomie- Handwerkern in erster gehaltenen Mineralwasser, wie Gelterser, Godawasser Beiträge fleißig unterstüßte. Die Genossen werden ihm ein ehrendes Reihe gelernte Schneider und Schuhmacher ausgehoben werden. u. a. m., an die Abnehmer stets eistalt verabfolgt werden und Andenken bewahren. Während des Militärdienstes gehen diese Handwerker wegen der daß der Genuß so kalten Wassers, der schon in normalen Zeiten " # Polizeiliches, Gerichtliches c. Einförmigkeit ihrer Beschäftigung mehr zurück, als sie dabei ge- leicht ernste Berdauungsstörungen von längerer Dauer nach sich fördert werden. Mit Recht ist daher schon geltend gemacht siehe, gegenwärtig beim Drohen der Cholera die Neigung zu Wegen Beleidigung des Staatsanwalts Cornelius, begangen in der am 27. Juli im„ Konkordiastrengen Junehaltung der dreijährigen Dienstzeit und wegen der Unterrichts- und Medizin al- Angelegenheiten hat die Regierungs: Palast" anläßlich des Kartoffelkrawalls stattgefundenen Volks Mushebung auch militärisch Untauglicher für den Dienft als präsidenten ersucht, die Verkäufer von Mineralwässern im Aus versammlung, wurde der Bigarrenhändler W. Hoffmann in Defonomie- Handwerker ganz besonders schwer laste. Diese fchant anzuweisen, das Getränk fernerhin, gleichviel, ob Cholera Salle zu 3 Monaten Gefängniß, Tragung der Kosten und Publi Klagen sind durchaus berechtigt. Das Unrecht würde hier fich droht oder nicht, nur in einem der Trinkwasser- Temperatur ent- fation in der Saale- Zeitung" und dem General- Anzeiger"" ver noch vergrößern, wenn man jegt für die übrigen Soldaten der sprechenden Wärmegrade von etwa 10 Grad E. abzugeben, und urtheilt. Infanterie die zweijährige Dienstzeit einführt, fie dagegen den das Publikum vor dem Genuß eiskalter Getränke überhaupt, ins- gesprochen. Der Staatsanwalt hatte 6 resp. 3 Monate Gefängniß Dekonomie- Handwerkern vorenthält. Unferes Erachtens würde befondere aber der Mineralwäffer, zu warnen. antragt. Sozialemokratischer Wahlverein Arbeiter- Bildungsschn/ e/ ür den L. Berl. Beichstags- Wahlkreis. Für den Inhalt der Juserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung in der Berliner Ressource, Kommandantenstraße Nr. 57: Thenter. Sonntag, den 9. Oktober. Opernhaus. Djamileh. Cavalleria rusticana( Bantern- Ehre). Slavi sche Brautwerbung. Montag: Oberon. Schauspielhaus. Der Widerspenstigen Bähmung. Montag: Donna Diana. Leffing Theater. Die Orientreise. Montag: Dieselbe Vorstellung. Deutsches Theater. Der Misau: throp. Montag: Der Pfarrer von Kirchfeld. Berliner Theater. Das Räthchen von Heilbronn. Montag: Krieg im Frieden. Wallner- Theater. Der Mann im Monde. Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance- Theater. Pandora oder: Götterjunken. Vorher: Die Nürnberger Puppe. Montag: Dieselbe Vorstellung. Kroll's Theater. Die lustigen Weiber von Windsor. Montag: Der Troubadour. Residenz- Theater. Im Pavillon. Vorher: Nach zwei Jahren. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmßädt. Theater. Die Banditen. Montag: Diefelbe Borstellung. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplah- Theater. Die Liebe vor Gericht. Hierauf: Tannhäuser. Montag: Dieselbe Vorstellung. Montag, den 10. Oktober, Abends 8 Uhr, General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Rassenbericht. 3. Erfahwahlen des Vorstandes. 4. Anträge des Vorstandes. 5. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet 103/3 Der Vorstand. Arbeiter- Bildungsschule( Südost- Bezirk). Versammlung am Sonntag, den 9. Oktober, Abends 7 Uhr, in den Armin- Hallen, Kommandantenstraße 20. Vortrag des Herrn Dr. Pinn: Die Volksschule und die Arbeiter. Nach dem Vortrag: Geselliges Beisammensein und Tanz. Best Gäste willkommen. E 103/2 Die Schulkommission. Charlottenburg. Sozialdemokratischer Wahlverein für Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Dienstag, 11. Oktober, Abends 81/2 Uhr, bei Herrn H. Krause, Bismardstr. 74: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Halbjahrsbericht des Vorstandes. 2. Abrechnung. 3. Vorstandswahl. 4. Gründung der Vereinsbibliothek. 5. Berathung und Beschlußfassung betreffs einer Agitationstour. 6. Verschiedenes. 382/1 1. Mitglieder- Versammlung am Dienstag, 11. Oftober, Abends 8/2 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Vor Kommandantenstr. 79. Tages Ordnung: M. 370/1 1. rag des Reichstags- Abgeordneten P. Singer, über: Die pre: iich andtags- Wahlreform. 2. Diskussion. 3. Kassen- und Geschäftsbericht. 4. Wahl des Vorstandes. Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner Reichtags- Wahlkreis. Versammlung Dienstag, den 11. Oftober, Abends 82 Uhr, bei Joël, Andreasstr. 21. Tages Ordnung: B 1. Hervorbringung und Vertheilung der Werthe in der sozialistischen Gesellschaft. Referent Genosse Julius Tür f. 2. Diskussion. 3. Wah! T dreier Revisoren. 4. Antrag betreffend die Verlegung der Zahlstelle von re C. Scholz, Wrangelstr. 32. 5. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden in der Versammlung aufgenommen. Der Vorstand. Um zahlreichen Besuch ersucht Sozialdemokratischer Wahlverein 376/1 us be 11: Ce 社 120 für den 6. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Versammlung 1 239/2 Alle Mitglieder werden ersucht, ihre rückständigen Beiträge zu entrichten, am Dienstag, 11. Oktober, Ab. 8 Uhr, in Nagel's Salon, Schwedterstr. 23/24 Zages Ordnung: widrigenfalls der§ 3 des Statuts in Anwendung kommt. 24 Dechant's Welthippodrom Eammelplatz fröhlicher Gesellschaft Schönhauser Allee der Wörtherstraße gegenüber. Höchst amüsanter u. interessanter Aufenthalt. Der Vorstand. hochelegante bestdressirte Pferde. Brillante Ausstattung. V 1. Die Ursachen der gegenwärtigen Krisen. Referent Genoffe Robert Schmidt. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragekasten., Deutscher Tischler- Verband. Zahlstelle Berlin. Versammlung für den Osten 100 De Die Der Vorstand. De Де de do er in fch 1. Wissenschaftlicher Vortrag. Referent Herr Carl Bach. 2. Distusfion. 3. Verschiedenes. Gäfte haben Zutritt. E hun ge mic ab AktienBrauerei Friedrichshain 49/2 National Theater. Das Rathchen Läglich: Großes Damen- Reitfest u. Herren- Corso à la Wien von Heilbronn. Montag: Dieselbe Vorstellung. pollo Theater. SpezialitätenVorstellung. \ theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. bei Concert und Reitmusik. Damen- Reitkleider gratis. Ununterbrochen von 6-11, Sonntags von 4-11 Uhr. Entree 20 Pf. We Reittour 30 Pf. Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer. Sonntag, den 9. Oktober: Gebrüder Richter's Variété. Spe 2 Extra- Vorstellungen zialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Gesangspoffe in 3 Aften von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Mufit von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gesezt von Adolph Ernst. Anfang 7, Uhr. Morgen: Diefelbe Vorstellung. Alexander- Play- Theater. Novität! Novität! Die Liebe vor Gericht. ( Trial by Jury.) Operette in 1 Aufzug von W. S. Gilbert und Arthur Sullivan. Hierauf: Tannhäuser. Große Ausstattungs- u. Gesangs- Posse. Anfang 6% Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. American- Theater. 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Bevollmächtigter Albert Heß, Johanniterstr. 8 p General- Versammlung des Gauvereins der Brauer der Provinz Brandenburg am Sonntag, den 9. Oktober, Nachm. 4 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße Nr. 20. Zagesordnung: Fei gin bei Ro Be 1. Berichterstattung über das verflossene Vereinsjahr. 2. Kassen- und Bücherrevision. 3. Wahl des gesammten Vorstands und der Vertrauens männer. 4. Verschiedenes. Um recht zahlreichen Besuch, der wichtigen Tagesordnung halber, bittel ü Der Vorstand. Gratweil's Bierhallen aur bevorstehenden Saison empfiehlt 24426 Kommandantenstraße 77-79, gratis 26032 Brauer! Dex tai He Achtung fta 1 SEST Dienstag, den 11. Oktober, Abends 8 Uhr, Weberstr. 17. B. Nieft, Weberstr. 17, Achtung! Täglich: Märkischer Hof, Admiral- Str. 18c. Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. Gastspiel des Charles Randolf, Zauberfünstler und Gedankenleser à la Cumberland. Wochentags frei. Sonntags Entree 30 Pf. Passage- Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch, Jed. Sonntag i. prachtvoll. Spiegelfaal Grosser Ball. Anf. 4 Uhr, Ende 2 Uhr. Herren zahl. f. Tanz 50 Bf. i. Abonnem. Saal 100 Personen faffend, zu Festlichkeiten u. Versammlungen. Auch Panopticum. u Bersammlungen und Bergnügungen. find noch einige Sonntage frei. 9 Fuß!! ein RiesenKind!!! Ohne Extra- Entrée. von 11-1 und 4-9 Uhr. Castan's Panoptikum. Geöffnet von 9 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. Genossen und Bekannten empf. mein Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal. Angenehmer Aufenthalt für Proletarier. W. Thierbach, Friedrichsgracht 16 an der Roß- Brücke. Kt. Vorstandszimmer. 1898b sowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Geschäfts- Eröffnung. Allen Freunden und Bekannten, namentlich meinen früheren Kol Tegen, sowie meiner werthen Nachbarschaft in Rigdorf hiermit zur Nachricht, daß ich die Restauration Faltstr. 4, Ecke Prinz Handjernstr., von der Frau Ww. Scholz vom 1. Oftober ab übernommen habe. Es wird mein aufrichtigstes Be streben sein, für gute Speisen und Getränke Sorge zu tragen. Insbesondere mache ich auf meinen Garten, sowie 2 Kegelbahnen und franz. Billard aufmerksam und bitte um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll 30972 Fritz Barth, Stellvertretender Kaffenrendant d. Vereins Berl. Droschkentutscher. Wienecke, Alte Jakobftr. 83. Empfehle meinen Saal zu Bersammlungen. Auch sind noch einige Tage in der Woche an Vereine zu vergeben! 2407 b Reinhold Wilke, Hochstr. 32a. Allen Freunden und Parteigenenoff empfehle mein Weiß und BairischBier- Lokal. Vereinszimmer m. Pianino 26232 zu vergeben. Friz Fröhlich, Naunynstr. 43. Vereinszimmer auch zur Zahlstelle zu verg. K. Reyer, Naunynstr. 74. 28466 große öffentl. Versammlung der Gruppe zu welcher wir gehören, in der Brauerei Friedrichshain"( großer Saal). Tagesordnung: 1. Definitive Nominirung der Kandidaten zum Gewerbegericht. 2. Diskussion. Qu Lat elt 24395 Kollegen! Es ist in Eurem eigenen Interesse, recht zahlreich zu scheinen und für Eure Kandidaten zu agitiren. Große Versammlung Steiner. et Con alt Di bla Be ta der oft- u. westpreußisch. Sozialisten Sonntag, den 9. Oktober, Nachmittags 5 Uhr, 01 in den Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: 254 1. Vortrag des Stadtv. Th. Meiner über: Was lehrt uns Schule, was lehrt uns das Leben? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nach der Versammlung gemüthliches Beifammensein und Tanz.. Ethische Gesellschaft. Die beste Weiße Sonntag, den 9. Ottober, Abends 7 Uhr im Norden( ohne Wasserzuſay) giebt's im ,, Zukunftsstaat", Kastanien- Allee Nr. 35. Für 3 Mark frei in's Haus: 16 große oder 32 kleine Weißen. Di Bu Vortrag des Frl. Ottilie Baader, über: ,, Das Wesen de Hausindustrie und deren Wirkung", in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77/79 ( oberer Saal). Ent Die thi 140 Nach dem Vortrage: Gemüthliches Beisammensein und Tant Herren und Damen als Gäste stets willkommen. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilage 15 Del be 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 237. 1 e Lokales. Sonntag, den 9. Oktober 1892. 9. Jahrg. Zucker, Chokolade-, Käse, Butter- und Konserven- Fabritarbeiter, findet. Die zweite Erfran te ist ein Fräulein Frida Grünapfel Gastwirths- Gehilfen, Tabak- und Zigarrenarbeiter, Barbiere und aus der Rosenstraße, die gestern früh um 5 Uhr in das BaradenVon Pontins zu Pilatus. Der Verein selbstän- Friseure werden auf die Annonce in diesem Blatte aufmerksam Lazareth eingeliefert wurde. Hier deutet der Befund der Entdiger Händler, dessen Mitglieder durch die infolge der gemacht. leerungen auf asiatische Cholera hin, doch bleibt das Resultat Cholera ergangenen Berbote der Messen und Jahrmärkte natürlich der Züchtung von Reinkulturen abzuwarten. Daffelbe gilt von orge Ginbuße erlitten haben, fandte eine Deputation aus, welche in Sachen der von dem Berichterstatter Herrn Gustav Meyer trifft. Dieser erkrankte in einer Penne" auf dem Grundstück Der Berichterstatter Herr Hugo Friedländer theilt uns dem dritten Falle, der einen Schlosser Franz Dombrowsky bebei den verschiedenen Behörden die Aufhebung dieser Verbote er- gegen ihn erhobenen Anschuldigung mit, daß, weil er zweifelte, Müllerstr. 31 und wurde in das Krankenhaus gebracht, nachdem wirken sollte. Nachdem vor der Versammlung, welche das be- ob lekterer sich einem sozialdemokratischen Schiedsgericht stellen er zwei Tage an Brechdurchfall gelitten hatte. Dombrowsky ist hloß, beim Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg in werde, er den Vorstand der deutschen Schriftsteller- Genossenschaft am 30. September aus dem Rummelsburger Arbeitshaus ent1.Potsdam in dieser Richtung erfolglos Bersuche gemacht worden beren Mitglied Herr Friedländer ist ersucht habe: die Sache lassen worden, und hat sich dann sechs Tage lang in Spandau, Ablehnung maßgebend gewesen sein- nachdemt also ging die Der erwähnte Vorstand habe dieser Bitte auch sofort bereitwilligst aufgehalten. Ueber das Resultat der Züchtungsversuche werden Rücksichten auf das königliche Hoflager sollen bei der durch ein zu bildendes Schiedsgericht zum Austrag zu bringen. Charlottenburg und Niederbarnim in Pennen und Herbergen Deputation zum Reichskanzleramt, in der Meinung, bies sei die entsprochen. Allein Herr Meyer habe durch alle möglichen Aus- wir berichten. it waren rechte Schmiede. Dort hielt man sich aber nicht für kompetent, flüchte eine Verzögerung der Angelegenheit bis Ende voriger ondern wies die Deputation an das Handelsministerium. Auch Woche zu bewirken gewußt und schließlich erklärt: er lehne es Eine größere Anzahl Personen bestätigen uns schriftlich, dieſes hielt fich für unzuständig, weil die Ursache des Markthehnem Schiedsgericht zu erscheinen, da dies nicht die daß die in Mr. 281 des„ Borwärts" gegen den Reſtaurateur der berbeis die Cholera, die Cholera eine Krankheit ist und Krant- Macht befize, durch Bereidigung der Zeugen die Wahrheit feft- markthalle IX, Bücklerstraße, veröffentlichte Notiz zutreffend ſei. biten zum Medizinalwefen gehören, das dem Kultusminister zustellen, und da Herr Friedländer ihn vor Anrufung des Schieds- Da derselbe bestimmt bestritt, daß er Arbeiter ihrer nicht salonastersteht. Die Deputation blieb jedoch beim Handelsministerium gerichts vor den Schiedsmann( vor dem Herr Meyer nicht er- fähigen Wäsche halber sowie Sozialdemokraten im Restaurant eharren, in der Meinung, daß Handelssachen unter allen Um- chienen ist) habe laden lassen. Herr Friedländer hat nunmehr nicht dulde, sondern vielmehr angab, er verwehre nur zuhältern Handen in dessen Ressort gehören, und das half fürs erste. Man den Weg der gerichtlichen Klage betreten. wies fie an einen Ober- Regierungsrath, dem sie nun ihr Herzeleid Von der Wittwe Frau Laeske, Andreasstr. 17, erhalten und dergleichen Leuten den Eintritt, so wird wohl das Verhalten Hagten. Ja, fagte der Beamte, die Markt- und Meßverbote desjenigen Bediensteten dieses Wirths, welcher die eintretenden Gäste weren doch eine wahre Wohlthat gewesen, denn wenn zum Barackenlazareth Nachrichten vor, die, wenn sie auch, zu Besorg- haben. Jedenfalls wird wohl Herr Zimmermann nun dafür Staude der Cholera liegen heute aus dem Moabiter mustert, Anlaß zu der in Rede stehenden Behauptung gegeben Beispiel durch die Märkte die Cholera in die im Osten und niß noch seinen Anlaß geben, dach dringend daran erinnern, daß Gorge tragen, daß anständigen Leuten die Kränkung der Zurückwäre, so würde die Gefahr für Berlin außerordentlich gewesen größte Vorsicht geboten erscheint. Der Korrigende Schubert Borden Berlins gelegenen Arbeiterviertel verschleppt worden uit jebe Gefahr vorüber ist, und daß nach wie vor die weisung fünftig nicht widerfährt. Tältnismäßig noch schlechtere als die der Hamburger Arbeiter. He bent te eftere, het geſtern feſtgeſtellt worder as wir folgendes Schreiben:„ Die in der ersten Beilage zu Nr. 284 Berberregierungsrath, fühlte aber ein menschlich Rühren für pletal erbächtig fine aus dem Rummelsburger Arbeitshause der vom 6. Oktober er. des„ Borwärts" enthaltene Notiz unter der und Bändler, und ersuchte daher die Deputation, ihm die Märtte Boft eufolge weitere fünf Perſonen in das Baradenlazareth Spizmarke„ Gine eigenartige Klage" enthält insofern eine grobe wir Messen zu bezeichnen, die noch im Oktober stattfinden gebracht worden, und war, vorgestem dret und, sefern wei? unwahrheit, als es mir durchaus nicht eingefallen ist, mich in Deputation hub sich von dannen. Einige Tage darauf ging die er 45 jährige Steindrucker Hugo Verndt, der 29 jährige Arbeiter der geschilderten Weise um Wiedererlangung des in Rede Deputation nochmals zum Reichskanzleraint, weil inzwischen in vorgestern Nachmittag, die Arbeiter Friedrich Fackert und Absicht gehabt habe, die Herausgabe des Geldes im Wege einer nunmehr an den Potsdamer Oberpräsidenten. Auf ihre Antwort, schon seit geraumer Zeit im Arbeitshause. Dort wies man fie Karl Wilhelm gestern Vormittag. Alle fünf befinden sich Klage zu erstreiten. erreicht habe, erhielt sie den Bescheid, sie folle ihr Ansuchen worden; die beiden festgestellt mittelungssache, betreffend den Tod des Muſikers Schrader, spielt Zum Fall Schrader bei Johannisthal. In der Er Botsdam schriftlich einbringen; jei binnen 14 Tagen fein Be- das Krankenhaus gebracht, der eine, weil er Schubert gepflegt die in Berlin im Köpenicker Stadttheil aufgegeben war und folScheid eingetroffen, dann solle sie an eine höhere Instanz gehen. hatte, der andere, weil er mit ihm zusammen gewesen war. eine an den Gastwirth Parlow gerichtete Pofitarte eine Rolle, be Alle genbermaßen lautete:„ Geehrter Herr! Mein Freund Schrader Felix Eckel und Von den andern wurden vorsichtshalber in gelagert sein, denn seit 6 Wochen schon hätten sie kein Markt- Bat befanden sich gestern mohl, bleiben aber vorsicht betrifft am Sonntag Nachmittag wieder bei Ihnen ein. Pritschkow, iisi, mehr gehabt. Das Reichskanzleramt, konnte dagegen zenbat in anticht te bilibert, Betera gelieferten Korri. 35. Infanterie- Regt.“ Schrader war am 2. v. M. aus dem Kurhis thun. Man wüßte schon, hieß es, daß bei den preußischen Weber die Ansteckungsquelle in den Fällen Winter und Schubert G3 lag der Verdacht nahe, der Schreiber jener Karte wisse um Behörden nicht gerade à la Distanzritt gearbeitet würde, hat etwas Bestimmtes nicht ermittelt werden können. Auf den den Mord und habe die Absicht gehabt, die Nachforschungen nach hause fortgegangen und wurde am 15. v. M. todt aufgefunden. aber das Reichskanzleramt sei, wie gesagt, nicht kompetent, und Rieselfeldern Cache durchfechte. Wenn alles in Ordnung sei, solle sie einmal Rach, allen a scheint die ansteckung nicht stattgefunden zu haben. zeit, b. b. bie Beit a virgen meg a want me pesh disedueibations forschungen leitet, iſt es gelungen, den Urheber der Postkarte zu habe, um ihre Sache durchzuführen. in ben menfchliden igen berufnahme des tranfheit seines ermitteln und festzustellen, daß sie zu dem Lode Schrader's in Organismus Ausbruche KrankDie Deputation harrt nun heit nicht über sechs Tage. Winter und Schubert sind nun teiner Beziehung steht. Der Kriminalbeamte war zu der Uebergerbricht sich den Kopf darüber, warum in Preußen den zurückgekehrt und erst am 5. Oktober erkrankt. aber schon am 17. September von Den Riefelfeldern beugung gelangt, daß die Karte aus Johannisthal selbst herIn ärzt- rühre, und der Verdacht lenkte sich auf den Gastwirth 2. erleffen besuchen, nicht auch der Eegen des Reichskanzler Zusammenhang zwischen Waffergenuß und der Infektion bestehe. Es stellte sich indeß bald heraus, daß L. an demselben Tage, an leinen Händlern, welche vorwiegend die Märkte und lichen Kreisen glaubt man annehmen zu müssen, daß irgend ein Dieser aber leuguete und durch das Bergleichen seiner HandBandel und Wandel nicht überflüffigerweiſe Hindernisse bereiten. Der am 18. September er. stattgehabten Verim Auftrage 3 die Postkarte verfaßt hat, ohne sich etwas Böses in der Köpnickerstraße Einkäufe gemacht hatte. Eine Nachfrage Sammlung sämmtlicher Lokalkommiffions- Mitglieder der Proving Fälle vor, in denen man es aller Wahrscheinlichkeit nach mit bei dieſem lieferte denn auch das überraschende Ergebniß, daß B. Brandenburg wurde bekanntlich das Bureau beauftragt, eine asiatischer Cholera zu thun hat. Beschwerde wegen Sistirung des Genossen Bilz( Pankow) beim Untersuchung ein Bild geliefert, das ganz dem Cholerabilde ent leugnen und gab an, er habe sich einen„ ult" machen wollen. babei zu denken. 2. konnte angesichts dieses Beweises nicht mehr Brafidium te Genoffe Gumpel, erhielt unter dem 7. Oktober folgenden Bescheid: spricht. Die mikroskopische Untersuchung kann aber täuschen; allein maßgebend ist die Züchtung von Steinfulturen, die sofort scheint es die gehandelt zu haben, Guer Wohlgeboren gereicht auf die Eingabe vom 24. v. M. eingeleitet worden ist. Ihr Abschluß und damit ein positives der Annahme, Schrader werde zurückkehren, sich nicht nach einem den Kurhauswirth in Verlegenheit zu bringen, insofern dieser in Bescheid, daß der die Bersammlung am 18. v. M. über Resultat war frühestens gestern Abend, vielleicht auch erst heute anderen Klavierspieler umsehen sollte. B. und L. dürften wegen 10 Bilz berechtigt war, weil er in den Aeußerungen diefes Redners Johann Fiedler aus der Scharnhorststraße, der vorgestern in be- dieser Handlung zur Verantwortung gezogen werden. Außerdem achende Beamte zur Siftirung des Lokalkommissions- Mitgliedes zu erwarten. Der erste Fall betrifft einen Güterboden- Arbeiter| mit Grund eine strafbare Handlung erblickte, und deshalb die wußtlofem Zustande in das Krantenhaus zu Moabit eingebracht durch Geld zu bestechen, um aus der fatalen Lage herauszu hinderung weiterer Strafthaten durch Bilz angezeigt erschien. Ich Krankenhause an. Schon um 111/2 Uhr war er eine Leiche. Der feststellung der Identität der Persönlichkeit, sowie die Ver- wurde. Fiedler wurde gegen 8/2 Uhr Morgens bewußtlos im weise daher die Beschwerde als unbegründet zurück. bei pt. ens Ettet Der Polizeipräsident. v. Richthofen. aber soll B. den Versuch gemacht haben, den Kriminalkommissar tommen. Fahrkarten- Diebe. Kaum sind die Fahrkarten- Automaten auf dem hiesigen Wannsee- Bahnhof aufgestellt, da sieht sich die Direktion de Besellschaft für automatischen Verkauf schon gezwungen, eine Belohnung von fünfzig Mark für Ergreifung des jenigen auszusetzen, der durch gewaltsames Deffnen der Apparate fleinen Thiergarten liegend aufgefunden und langte um 9 Uhr im äußere Befund gab für die Todesursache keinen Anhalt. Die Leiche ist nun gestern sezirt worden und das Resultat der Sektion läßt es wahrscheinlich erscheinen, daß asiatische Cholera vorliegt. Ronditpren, Brotfabrifen, Dampf- Reismühlen, Schlächter, Brauer Hirnhaut zurückzuführen. Der Dünndarm zeigte eine ziemlich Fahrkarten zu entwenden versuchte oder statt des Geldes werthBerliner Gewerbegerichts- Wahlen. Gruppe 1. Bäcker, Die Bewußtlosigkeit ist auf eine starte Blutung unter der harten nd Mälzer, Wein-, Branntwein- und Effig- Fabrikarbeiter heftige Entzündung, wie man sie bei der asiatischen Cholera lose Bleistücke in den Automaten geworfen hat. Diese Fälle Sonntagsplauderei. eilten Berichterstatter von Zeitungwerkstatt zu Zeitungs- Stammbaum - und Ehre und Aneines ahnenreichen Mitgliedes aus dem werkstatt, der Philister übernahm den Jargon des Rein- Gothaischen Hofkalender. Die Sünden der Väter werden R.C. Der Schah von Persien soll in seinen persönlichen plazes in sein geehrtes Deutsch, und wer taum ein Pferd heimgesucht an den Kindern bis in's dritte und vierte Glied: Berhältnissen tein angenehmer Herr sein. Man hielt ihn von einem Schlafsopha zu unterscheiden wußte, sprach von ist der Urahn eines Pferdes gestürzt, so wird auch der Enkel rüher auch nicht für sehr tlug, weil er nämlich mehrfach Training und Reccord wie von alten Semmeln oder Nacht- stolpern, und ein dreifaches Wehe ertönt drohend über den verheirathet ist; man hat sich aber gründlich in ihm ge- müßen. Unsere Zeit hatte sich selbst übertroffen, man sah Kulturträger, der sich unbesonnen ein fehlerhaftes Pferd austäuscht. In früheren Zeiten machte er bekanntlich größere eine neue Epoche anbrechen, die unter dem Zeichen der Hetz- wählte. Doch der Sieger hat hiernach nicht zu fragen, bei den Reisen durch Europa, wo er die Hauptstädte als Pump- peitsche und des Steigbügels stand. Für die nationale Pferde- prangenden Schaustellungen, in den rauschenden Vergnügungen Stationen betrachtete. Auf einer dieser Touren lud man ihn zucht darbte sich der Spießbürger seinen Schlaf ab, und die vergißt er die überstandenen Strapazen: er hat bestanden, was auch zu einem Wettrennen ein, und diese freundliche Ein- Völkerwanderung nach dem Tempelhofer Feld wird dem Keiner bestand, stolz hebt sich seine Brust, die Augen des Tabung beantwortete der Sohn der Sonne", wie er fich späteren Geschichtsschreiber vielleicht soviel zu denken geben, Weltalls sind auf ihn gerichtet" elbst bescheiden zu nennen beliebt, mit echt orientalischem wie die liebenswürdige Bestätigung des Herrn Zelle zum erkennung sind ihm bereits geworden, oder sie warten seiner bleama dahin, daß er sehr wohl wisse, daß ein Pferd Ober- Bürgermeister von Berlin. Die Schneidigkeit ist Alles noch. Die Reiter, die sich von Wien nach Berlin, und von dueller laufen fönne, wie das andere. und das Wohl und Wehe unseres Gemeinwesens hing von Berlin nach Wien abfeuchten, repräsentirten den Geist, der gönigs liegt, findet in unserem aufgeklärten Zeit von Reigenstein sich nicht um vierzig Kilometer verritten", der bloßen Thierquälerei nur einen schwachen Ausdruck findet. Die profunde Weisheit, die in den Worten des Perfer- den vier kräftigen Beinen einer Rofinante ab. Hätte Herr in weiten Kreisen unseres Bürgerthums herrscht, und der in alter leider nicht die gewünschte Bestätigung. Weite so wäre er heute der Held, den brillantenbligende Damen Der Schuhmann notirt mit unerbittlicher Feder jeden Kutscher, reise der Bevölkerung unserer vielgeliebten Metropole der ihren heranwachsenden Söhnen zeigten, dessen Name an der auf sein Pferd einschlägt mit Recht- jagen die intelligenz find in ihrer hippologischen Erkenntniß der allen nationalen Biertischen mit Thränen der Begeisterung Thierschutzvereinler, jeder Wagen trägt sein Gewicht in deuts Dinge noch nicht soweit vorgedrungen wie der diamanten- genannt worden wäre: grüble, Gelehrter, in Deinem lich lesbaren Ziffern: wird die Thierquälerei in den lauen Donau richtet der sogenannte Sport die wildesten opfere Leben und Gesundheit, gefahrenverachtender Arzt so hören kleinliche Rücksichten auf, und der blutende Gaul, rahlende Herrscher von Persien, und auch an der schönen Rämmerlein; ringe Dich zu Tode, bahnbrechender Erfinder; Dienst des sogenannten nationalen Gedankens gestellt, Berheerungen an. an, daß man für alle Zukunft von öffentlichen Produk jubelndem Zuruf begrüßen: versteht Ihr vielleicht mit eisernem Reiter Morphium für sein Pferd; sind die Kräfte erschöpft, Als Berlin die Absiade glücklich überstanden hatte, glaubte Böbel, und wäre er noch so gut gekleidet, wird Euch mit gaffenden Menge beschaut. Die Wissenschaft giebt dem Ronen der Rohheit verschont bleiben würde. Die Zeit hat Schenkel ein Pferd zu Tode zu hetzen? ms eines schlechteren belehrt- fand ein verehrungswürdiges 1 54/9 Bublifum ant für Euch baut man keine Ehrenpforte, fein fanatischer der am Ziel zusammenbricht, wird mitleidslos von einer so muß ein künstliches Reizmittel nachhelfen, und Kognat Unser waffenstarrendes Zeitalter braucht die stillen war, seitdem unsere Landlords den Werth der Kartoffel den Schaustellungen roher Kraft ein Männer der Wissenschaft nicht. Die rüde Schneidigkeit ver- richtig erkannten, eigentlich nur ein Genußmittel für seine Aussprüche finden Der Pferdesport steht auf der Höhe der Situation. anfägliches Vergnügen, flatschten fein gantirte Hände achtet die Probleme, welche die arbeitende und schaffende Menschen. Der Distanzritt aber hat mus gelehrt, daß man buthenden Beifall, als ein Ringer dem anderen langsam Welt bewegen, ein unnüßes Kraftmeierthum fonnt sich im auch die Pferde altholisiren muß, um ihnen den natürlichen Ende, als in der vergangenen Woche müde, halbtodte Ein Wiener Fiaker wird von Reportern belagert, er ist menschlicher Zivilisation gefügig zu machen. as Benic abzudrehen versuchte, so kannte der Jubel kein Beifall der Gebildeten oder derjenigen, die sich so nennen. Pferdeverstand zu nehmen und sie den höheren Anforderungen Menschen zu Tode gerittene Pferde durch das Ziel der Held des Tages, und rößten Thaten ihrer Kultur den patriotischen Dank zu unseres Bürgerthums, leppten. Es galt, zwei verbündeten Nationen für die tausendfältigen Wiederhall in den gelesensten Zeitungen Die Segningen der modernen Berkehrsmittel sind einer Selches feinem Träger Ehrenpreise und heulen, und auf dem Schindanger verendet das Roß, Edle und Gute schwärmt. kadyte. Die Seguungen der Zivilisation fommen von brechendes Auge wird geschildert, und mit blinder Gier winnsüchtiger Thebaner auf ihn wetten wollte, wie es die r: ben, D 140 2. gen der welches bekanntlich für alles Steigerung faum noch fähig. Ein Berliner Droschken Die fliegenden Flanken futscher erster Klasse legte den Weg von Berlin nach Gold ein eines armen Kleppers, sein letztes Todesröcheln, sein Potsdam in zweiundzwanzig Minuten zurück. Als ein gebeschränkte Unterthanenverstand zieht sich stürzt sich der Patriot auf sein Blatt, und wehe, wenn er Mode erfordert, stellte es sich leider heraus, daß dieser feine vier Pfähle zurück; die Namen der Grafen in demselben nicht die Lebensgeschichte des" Favoriten" Rosselenker den Kourierzug dazu benußte. Sein Rößlein Etahremberg, Miklos und Reizenſtein beherrschen die findet, wenn die Genealogie des Rosses nicht mit derselben stand während der Zeit im Stall, und kaute seelenvergnügt Situation. Schweißtriefend wie die todtwunden Pferde Genauigkeit geschildert wird, als handelte es sich um den seinen Hafer. haben sich in den letzten Tagen so bedeutend vermehrt, daß die Gesellschaft besondere Vorsichtsmaßregeln treffen mußte, um sich gegen derartige Schädigungen zu schützen. Tobt aufgefunden wurde in ihrer Ghorinerstraße 71 be legenen Wohnung die Wittwe Cäcilie Schulz. Nachdem sie vor gestern Abend noch gesehen worden war, fiel es auf, daß sie gestern Morgen, ihrer Gewohnheit entgegen, um 8 Uhr noch nichts von sich hören ließ. Man forschte nach und fand sie todt vor. Da die Todesursache nicht festgestellt werden konnte, so wurde die Leiche dem Schauhaufe zugeführt. Jan Schlafe erdrückt. Die Angewohnheit mancher Mütter, Kinder im zartesten Alter zu sich in das Bett zu nehmen, hat schon öfter traurige Folgen nach sich gezogen. Heute liegt ein neuer Fall vor. Das ani 25. v. M. geborene Kind Anna Guttforn wurde in der vorletzten Nacht von der, Kastanien- Allee 10 wohnhaften, Mutter zu sich in das Bett genommen, um es zu beruhigen. Die Mutter schlief darüber ein und fand, als sie am nächsten Morgen um 6 Uhr erwachte, ihre fleine Tochter als Leiche neben sich vor. Sie hatte sich im Schlafe wahrscheinlich umbergeworfen und dabei das Kind erdrückt. " Lärm. Die Versammlung wird verlagt und nach einiger Zeit| Möring, Admiralstr. 18c.- Gefelliger lub namentos, jeben Montag wieder eröffnet.) Restaurant zum Sukunftsstaat, tastanien- Allee 35. Auf Anforderung der Versammlung wird ein neues Bureau unter Borsig Schweiger's( City- Passage) gewählt, um den Herren ille und Kampffmeyer ungestörte Gelegenheit geben, sich zu vertheidigen. Schweiger: Meine Herren! Jch dante Ihnen für das mir bewiesene Vertrauen. Ich frage Herrn Dr. Wille, ob er das Wort nehmen will. Wille: Ich werde das Wort nehmen, wann ich will. ( Stürmische Unruhe. Börner und andere hatten es vorher für moralische Pflicht des Vorstandes erklärt, sofort das Wort zu nehmen. Es wird in der Rednerlifte fortgefahren.) Versammlung seine Buchführung, Türk vielfach angreifend. Wildberger rechtfertigt unter Beifall und Unruhe der Frau Pötting und Kaufmann Miecker als Revisoren rechtfertigen sowohl sich als auch Wildberger und greifen Türt vielfach persönlich an. Weise an, bezeichnete dessen Verhalten als" gemein", bubenhaft", Wilhelm Werner griff Türk gleichfall in maßloser voreingenommen" u. dgl. m. Bergnügungsverein Auf Selgoland Sigung jeden Montag 9 Uhr einte, Bergstr. 54, Fidelitas. Bergnügungsverein Suratta" bei Herrn Reggentin, Barnimftr. Sigung 6 Uhr. Pfeifentlub Felsen fest, Abends 9 Uhr, Königsbergerstr. 20 bet Schab Rauchtlub Brüberlichkeit, Abends 8-11 Uhr bet Willi Sch Wrangelfir. 141. Rauchtlub Weiße Wolfe, Abends von 9-11 Rauchklub Elvira, Abends 9 Uhr bei Behm Bernauerstr. 14. Friedrichsfelderstr. 27. Literarisches. Sozialpolitisches Zentralblatt( herausgegeben von Heinrich Braun, Berlag von J. Guttentag in Berlin). foeben erschienené Nummer 2 hat folgenden Inhalt: Zur Meth gebung öffentlicher Arbeiten an Arbeitergenossenschaften. der Arbeitslosenstatistik. Von Dr. Adolf Braun. nahme der städtischen Bevölkerung in Frankreich.- Mittheilung Dupont erflärt, mit dem National- Theater allein nicht zu über eine amerikanische Schuhmacherstadt. Von John Grah frieden sein zu können. Das Leffing- Theater müffe unbedingt Brooks vom Departement of Labor der Vereinigten Staat Polizeibericht. Am 6. d. M. Nachmittags gerieth in der daneben spielen. Er beantrage nicht, einen neuen Vorstand zu Deutsche Reichskommiffion für Arbeitsstatistik. Sein Schlächterei von Spillner, Wafferthorstr. 72, der dreijährige wählen, wohl aber denselben um zwei Mitglieder zu verstärken. arbeit und Schulbehörden. Analphabeten in Preußen. Sohn Rudolf mit der Hand unter ein großes Wiegemesser, so Gin dreigliedriger Vorstand sei nicht ausreichend. Sollten die Sohnreduktion in den staatlichen Eisenbahn- Werkstätten Preuße daß ihm die drei Mittelfinger ganz abgeschnitten wurden. Am Herren Schriftsteller hiermit nicht zufrieden fein, würden die Erhöhung der ortsüblichen Tagelöhne und Arbeiterversicher 7. d. M. Vormittags fiel ein 5jähriges Mädchen vor dem Hause Arbeiter die Leitung allein übernehmen.( Lärm.) im Deutschen Reiche. Die Arbeitslosigkeit in der Hambu Wollinerstr. 11 mit einer Glasflasche zur Erde und verletzte sich Böhm erklärt, Türk habe Politik in den Verein hinein Tabakindustrie. Erhebungen über die Arbeitslosigkeit in dabei an den Scherben so bedeutende am Handgelenk, daß es getragen.( Unruhe.) Wenn der Verein weiter bestehen und ge burg. Obdachlosigkeit in Berlin. Löhne der rheini geburg. nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte. In deihen solle, müffe Türt aus dem Vorstande ausscheiden.( Große Basenarbeiter. Truckunfug auf den Wiener Bauplätzen. der Quißowstraße, zwischen der Perleberger- und Rathenower- Unruhe.) Die englischen Arbeiter und die Verkürzung der Arbeitszeit ftraße, wurde Mittags ein 3jähriger Knabe durch einen ArbeitsMeier entgegnete, daß Politik durch Beröffentlichung eines Fakultative oder Zwangsinnung?-Einschränkung der Arbe wagen überfahren und am Kopfe so schwer verletzt, daß er bei vertraulichen Briefes im Fingblatte in den Verein hineingetragen seit für Handwerkslehrlinge. Amerikanische Arbeitertäm der Ueberführung nach der Charitee verstarb. Nachmittags worden sei.( Unruhe). Won E. Schneppe. Arbeiter als Gegner der Arbeit gerieth ein 6jähriger Knabe in der Hussitenstraße, in der Nähe Es wurde erneut gefordert, daß der angegriffene Vorstand regulirung. Die Marseiller Arbeiterkongresse.- Präsiden des Humboldthains, unter die Räder eines Arbeitswagens und das Wort nehmen solle. Wille und Kampffmeyer waren wahl in den Bereinigten Staaten. Die Sonntagsruhe erlitt außer einem Bruch des linken Oberschenkels bedeutende in die Rednerliste eingetragen. Etliche Redner verzichteten preußischen Eisenbahn- Berkehr. Beschleunigung des gewe Verlegungen am anderen Bein und am Arm. In feiner vorläufig" zu beren Gunsten auf's Wort und so gerichtlichen Verfahrens. Gewerbegerichte als Ginigung Wohnung in der Nürnbergerstraße erschoß sich ein seit längerer nahm denn endlich, bereits nach 1 Uhr Nachts, der Vereins- Die Zuständigkeit der Gewerbegerichte. Auskunftsbu Zeit schwer nervenleidender Mann. Am 7. d. M. fanden drei vorsitzende Wille das Wort. Derselbe ging zunächst auf die für gewerbliche Streitigkeiten in Leipzig.-Bau von Arbe Brände statt. Theaterfrage des längeren ein, wies die gegen ihn gerichteten wohnungen aus Mitteln der Invaliditäts- und Altersverfiche Angriffe zurück, bekämpfte Türt's Bestreben, das Lessing- Theater in Hessen. Gesundheitswidriges aus Dresdener Bäckereien. für eine größere Anzahl von Vorstellungen zu sichern( eine dahin- Strafbausarbeit in Bayern. Ein Verein Berliner Arbeiter gehende Resolution war eingebracht worden), da dadurch die Arbeiterinnen zur ersten Hilfe bei Unglücksfällen. Ansprüche der Mitglieder so hoch gesteigert werden würden, daß Abdruck sämmtlicher Artikel ist Zeitungen und Zeitschri ihnen das National- Theater schließlich nicht mehr genügen würde. gestattet, jedoch nur mit Angabe der Quelle. Gr habe sich mit Leib und Seele der Freien Volksbühne gewidmet und jede politische Meinung ferngehalten. Dies sei Grundbedingung für das Bestehen der Freien Volksbühne. Türk sei mit der ausgesprochenen Absicht in den Vorstand getreten, um in Intereffe von Parteipolitik die Herrschaft an sich zu reißen. Um zu diesem Ziele zu gelangen, habe er falfulirt: wenn er den Parteistandpunkt hervorfehre, habe er die große Masse hinter sich. Aus diesem Grunde wollte Recht nett! Aus Paris schreibt man: Gin galanter Be er auch Wilhelm Werner nicht beschäftigen, lediglich weil vater, Abbé Legris, ist am 29. September mit feinem derfelbe ein Unabhängiger ift; aus demselben Grunde wollte find, der jungen Frau eines Beamten in Nantes, durchgega er Sozialdemokraten beschäftigen, lediglich weil fie Sozial- Der Abbé ist 38, die Schöne 26 Jahre alt. Wie einst demokraten feien. Zurt wollte den Vorstand stürzen, und Helena, so nahmen auch die Beiden allerlei Werth deshalb habe dieser es für seine Pflicht gehalten dieser es für seine Pflicht gehalten, ihm, mit, unter anderem 28 000 Franken, die dem Schwager Türk, die Zähne zu zeigen und ihn zu stürzen. Die Aus- flüchtigen Frau gehörten. Außerdem entführten sie das ein führungen Wille's wurden mit steigender Unruhe aufgenommen, Kind, das vierjährige Söhnchen des Beamten. Die Polizei bie schließlich einen derartigen Höhepunkt erreichte, daß Wille das Pärchen wohl nicht weit kommen lassen. nicht weiter sprechen konnte und die Versammlung der Auflösung nahe war. Man beschloß dann die Bertagung. Nun entspann fich ein Streit darüber, wer die nächste Generalversammlung ein terufen solle, der Vereinsvorstand oder das neugewählte Versammlungs- Bureau. Wie diefer Streit entschieden, war bei der herrschenden Unrube nicht zu ermitteln. Schluß der Versammlung nach 2 Uhr Richts. Gerichts- Beifung. Wegen Majestätsbeleidigung wurde der Redakteur Cronheim gestern zu drei Monaten Festungshaft verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte ein Jahr Gefängniß beantragt. Sie haben wohl so viel zu thun, daß es Ihnen uns möglich ist, eine an Sie gestellte Anfrage zu beantworten." Gine Bofitarte dieses Inhaltes richtete der Kaufmann Petsch an ein auswärtiges fleines Postamt. Er zog sich deshalb eine Anklage wegen Beleidigung zu, die gestern vor der 128. Abtheilung des Schöffengerichts gegen ihn verhandelt wurde. Der Angeschuldigte bestritt, daß in der von ihm gebrauchten Ausdrucksweise eine BeTeibigung zu finden sei. Er habe die Postkarte in der Erregung geschrieben, weil er auf eine von ihm erbetene Auskunft keine Antwort erhalten habe. Der Staatsanwalt beantragte eine Geld strafe von 30 M., der Gerichtshof hielt zwar auch eine Beleidigung für vorliegend, aber eine Geldstrafe von 3 M. für eine aus reichende Sühne. Versammlungen. Deutscher Schneider- und Schneiderinnenverband. Bersammlung montag, ben 10. Oftober, Abends s uhr, bet Joel, Andreasstr. 21. Vortrag über:" Der Kampf gegen das Berbrechen." Referent Benoffe Jul. Lünt. Freie Vereinigung der Slumen- und Putfedern- Arbeiter und arbeiterinnen. Generalversammlung Montag, den 10. Ottober, Abends 8% Uhr, bet teßner, Annenstr. 16. Möbelpoliver! Montag, 10. Oftober, Uhr, Straße 20, Borträge, Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag Bormittag 10-12 Uhr: SüdSchule, Sagelsbergerir. 48: Unterricht in: Rechnen( unt.); Ost- Schule, Martusstr. 81: Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. Arminhallen, Montag, kommandanten fir. 20: Unterricht in der Nationalötonomie. Abends 8% mann. Vermischtles. Auch nicht übel. Elberfeld. Der bisherige Sausvater hiesigen lutherischen Rettungshauses, Moser, hat sich in der gangenen Woche heimlich entfernt, um sich durch die Flucht merita der Bestrafung wegen Vergehens gegen die Sittli zu entziehen. Verhungert. Regensburg. Jn Donaustauf wurde der reits 64 Jahre alte Dienfitnecht Wolf todt aufgefunden, und derselbe dem Mangel des Allernöthigsten erlegen sein. die„ Landeshuter Zig.". Auf gut deutsch müßte es aber he " Der arme Teufel ist verhungert." Fre Der von Entgleifung. Brüffel, 8. Oftober. D fommende Expreßzug mit der englischen Post, hier fahrplan fällig um 5 Uhr 29 Minuten früh, ist bei Denderleeuw, z Gent und hier, infolge eines Radachsenbruches an der Lokom entgleift. Der Maschinist und der Heizer sind schwer ve In den drei ersten Wagen und im Schlafwagen befanden feine Reisenden. Mehrere Waggons sind zerstört; tro glaubt man, daß keiner der Reisenden ernstlich verlegt ist. Develichen. Freie Volksbühne. Zur Ergänzung des vorläufigen" Berichtes( in Nr. 234 des Vorwärts" vom 6. Oktober) fei über die stattgehabte außerordentliche Generalversammlung noch folgen Aus der vornehmen" Welt. Brüssel, 8. Oftober. des mitgetheilt: Daß der schwebende Streit zwischen dem Kaffirer Standalprozeß gegen Ward, den Schwager des Prinzen Türk und dem übrigen Vorstande das Hauptinteresse der AnOeffentliche Bersammlung der Porzellanarbeiter am Montag, ben wesenden in Anspruch nahm, zeigte deutlich der Umstand, daß hrake 24-25. Zagesordnung: Bortrag über:„ Die Bebeutung der Gewert: Ward ist der Entführung eines 16- jährigen Mädchens, fowit 10. Oftober, Abends 8 Uhr, im Schultheiß- Brauerei- Ausschaut, Neue Satob: Chimay bewegt lebhaft die politischen und aristokratischen Türk sofort, nachdem der Vorsitzende Wille den Sitiations bezw. fchafts- Organisation. Spielplan erläutert hatte, beauftragt wurde, seine Anklagen gegen tung liten eine offentliche Betfannung ber Möbelpoliver rung Ward's steht bevor. Derselbe wird vor die Geschwon Nothzucht an einem 10- jährigen Kinde angeklagt. Die Au den Vorstand vorzubringen. Türk entledigte sich dieser Aufgabe mit Frauen statt. Vortrag des Herrn Dr. Saber. Ausgabe der Frage von Bourges gestellt. in bald zweistündiger Rede. Zunächst reinigte er sich gegen bogen. den bei seiner Wahl zum Kassirer ihm gemachten Bor Privat- Cheatergesellschaft und Artistenklub Bellealliance. Sonn-, wurf, daß er die Frete Voltsbühne geschröpft habe. Als tag Nachmittag 6 Uhr im Restaurant von Dietrich, Alexandrinenftr. 33, Sigung. Nach der Sigung Damenabenb. Vorstandsmitglied habe er für die Zeit von acht Monaten Landemannschaft der Schleswig- Holßeiner ju Serlin. Gonntag, den nicht 197 m., sondern nur 100 m. 50 Pf. erhalten, während 9. Cftober, Abends 7 Uhr, im oberen Saal der Arminhallen, Kommandanten: Wildberger für dieselbe Zeit 334 M. bezogen habe. Nach dieser Geffentliche Versammlung der Müller und Mühlenarbeiter Feststellung ging er zur Vorführung einer großen Anzahl von Serline und Umgegend. Sonntag, den 9. Ottober, Nachmittags 1½ Uhr, Einzelheiten über. In der Theaterfrage, d. h. in dem Bestreben, in Peter's Salon( Moabiter Gesellschaftshaus), Alt- Moabit so, Vortrag über Gewerbegerichte. das Leffing Theater für eine längere Reihe von Vorstellungen für die Freie Voltsbühne zu gewinnen, sei er vom Vorstande nicht genügend unterstützt worden. Die Sache sei von diesem vielmehr unverantwortlich in die Länge gezogen und er dabei 10% Uhr: Sub Schule, Hagelsbergerstr. 43, Unterricht in chikanirt, dupirt, majorifirt worden. Ihm sei es im wefent- hystologie. Sub- Difchule, Reichenbergeritr. 188: Unterricht in Buchlichen zu verdanken, wenn das Lessing- Theater überhaupt ge- füprung und oberes Rechnen. Oit- Schule, Martusstr. 31: Deutsch( oberes) wonnen worden fei. Sein Plan ging dahin, daß die Hälfte n alle Lehrfächern, mit Ausnahme der Buchführung. tönnen noch Logit. Nord- Schule, Müllerstraße 179a: technen( unt.); Deutsch( oberes) der Vorstellungen im Leffing Theater, die andere Hälfte im Schüler und Schülerinnen, auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten. Nationaltheater stattfinden solle. Seine Sozialdemokratische gese- und Diskutirklubs. Sonntage. Mar diesbezüglichen ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Kaltulationen feien vom Vorstande aber gar nicht geprüft, Kanser, Nachmittags& Uhr, Schneetoppe, Mojitzftr. 29. Arbeiter- gängerband Serlins un imgegend. Sonntag von Marseille, 8. Ottober. Mit der in vergangener Nacht sondern einfach verworfen worden. Sein Bestreben als Raffirer 2-4 Uhr: nebungsunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein eingetroffenen Poft aus Tonkin sind Nachrichten über m fet gewesen, die größtmögliche Sparsamkeit walten zu laffen, eine der Glas arbeiter zu Stralau„ Borwärts 7" Rummelsburg, bet Borg Busammenstöße mit Seeräubern eingegangen, welche bei Gel Tugend, die er dem früheren Vorstande keineswegs nachrühmen Arbeit er- Sängerbund Serlins und Umgegend. Montag, Abende heit eines Streifzuges zur Auffindung der Spur eines könne, ebenso wenig, wie er dem früheren Kafürer Wildberger nach Uhr: nebungsftunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Norddeutsche schollenen Detachements stattgefunden haben. Auf franzö rühmen tönne, ordnungsmäßig Buch geführt zu haben. Wildberger Schleife, Naungufur. 86 bet Zubeit. Lieberi ust, Fichtestr. 29 bet ftrosche. Seite feien 7 Todte und 13 Berwundete, darunter 1 Kapit fei einem derartigen Poften nicht gewachsen gewesen und hätte bet Ghrenberg. verw. Berufsgen. Annenstraße 14 blieben. Die Angriffe der Seeräuber werden auf Einwil Senselben entweder nicht annehmen oder doch bei Zeiten Saronte a Sandsbergerfiraße Nr. 31 bet Musehold. Tonblüthe feitens mehrerer Mandarinen der chinesischen Grenzdiftritt niederlegen sollen. Eine Kontrolle seiner Bücher sei nicht Görligerftr. 58 bet Toltsdorf.- Blüthe, Prenzlauer Allee 26 bet Riebel. rückgeführt. möglich, ein Hauptbuch habe gar nicht bestanden, und es straße 9ir. 42 Gangerchor ber Ghirurgischen ranche, Alte Schönhauser= ( Depeschen des Bureau Herold.) bei Reimann. Sängergruß, Friedrichshagen erscheine nicht ausgeschlossen, daß der Verein durch die Unfähigkeit bet Blant. Froh Hoffnung der Zimmerer Berlin West. Bremen, 8. Oftober. Wie start die Cholera die Be 2 yra 2, Charlotten des Kassirers ohne dessen Wissen und Willen geschädigt worden teichett. Pappel- Allee 3-4 bet Strufe. Charlottenburger- Ufer 3b Benzin. sei.( Große Unruhe.) Es fehlten alle Beläge. Die Marken feien burg, no bet on to be fre the it II, Straußberg, tin Restaurant weisen folgende statistischen Angaben: Ueber Bremen wan Sangerhain, Reichen rung von Auswanderern im letzten Monat beeinflußt ha gar nicht gezählt worden. Vom letzten Waldfeste sei noch gar ruger. Frohe Hoffnung( der Simmerer Berlin West), Stutmstr. 30 bet im September 5690 aus gegen 12 735 im Vorjahre. Im nicht abgerechnet. Da zwei Strömungen im Vereine bestehen, sei Baumann. Wyrthenblätter, Belforterstraße 15, bei Schneider. er dafür eingetreten, daß beiden Strömungen Rechnung getragen ihreiberstraße 20, aum Eichenen Stab. Felsenburg, Stoppenstraße 43c. Bruderschaft( hausdiener), Stall wanderten 1892 über hier aus 108 331 gegen 112 011 in Süd- Ost 2, Naunynstr. 4 bet Noch stärker ist der Einfluß auf Hamburg, wo im September und bei Vergebung von Drucksachen nicht allein Wilhelm Werner Fei Fröhlich. Sangesbluthen, Koppenstraße 35, bet Steller. Gefang nur 1034 Auswanderer gegen 16 729 im September 1801 berücksichtigt werden solle, sondern daß man auch anderen, wie Arbeiter Wejangverein Fretheit 2, Adlershof, bet Albrecht. Maurer 11. Dimmick oder Janiszewski, Gillier 11. verein Steberzweig, Hermsdorf, bet Gastwirth Sievert in Weidmannsluft. fördert wurden. Co. Gesangverein Berliner Bildhauer, Ornament." 8eughofstr. 8. Köln, 8. Okt. Die Kölnische Zeitung" meldet aus etwas zukommen lassen möge. Dieses Dieses Besireben habe Sund der" Geselligen Arbeitervereine Serlins und Umgegend, burg: Trotz des Mißtrauens der Nussen, daß die Deuts man als politische Unduldsamkeit gekennzeichnet. Zum( Alle Zuſchriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, find a bet den Handelsvertrags- Verhandlungen übervortheilen besseren Verständniß dessen theilte Türt mit, daß richten an War Geng, Berlin N. Belforterfir. 26, 1 Tr.) Sonntag: daß bei Vergebung des ersten Druckauftrages Janiszewski, Sillier verein Barsantria bet Sarimann, Danziger- und Hagenauerfir. Ecte. Theaterverein, Borussia bei Herrn Scholz, Weidenweg 93-94.- heater wünscht die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung fehnlic finanziellen Ausgleich und die Beendigung des Zollkrieges. u. Ko. 60 M., Maurer u. Dimmick 66 M., Werner da Theater und Bergnügungsverein" Imengor", bet trüger, Dresdener wünschen die russischen Finanzleiter den Ausgleich herbei Rraße 105. Theater- Werein aiglödchen", Englischer Hof, Neue gegen 85 M. gefordert hätten. Seiner Meinung nach sei die Roßstraße 8. der zu erwartenden günstigen Einwirkungen deffelben Billigkeit der Preise bei Wergebung der Druckaufträge mit von Zurnverein Fichte", Lichtenberg, Schölzel's Seeschlößchen. deutsche Finangwelt, da man für die unbedingt in kürzester entscheidendem Werth angesichts der nicht glänzenden finanziellen Tambourverem, uf" bet Sperling, Jaselsiz. 1. Berhältnisse der Freien Boltsbühne. Schließlich fei Werner von günstigeres Operationsfeld zu befigen glaubt als im abgela nothwendig werdenden neuen russischen Finanzoperatione feiner Forderung von 85 M. auf 60 M. zurückgegangen und Jahre. habe den Auftrag zugesprochen erhalten. Sodann ging Türk noch auf das gegen ihn gerichtete Flugblatt ein, zieh den Vorsitzenden der wissentlichen unwahrheit in einer ganzen Reihe von Fällen und entfesselte mit seiner Rede einen wahren Beifallsortan. Börner beantragt hierauf, daß der angegriffene Vorstand das Wort zu seiner Wechtfertigung nehmen solle. Die Versammlung beschließt demgemäß.( Der Vorsitzende Wille hatte bisher nach der Rednerliste sprechen lassen.) Miile erklärt dies für eine Vergewaltigung. Er mache es von seiner Entscheidung abhängig, ob, wann und was er sprechen wolle. Gs gebe eine Stimmung, die vorher gemacht sei. Zürt schwenkt oben auf der Bühne das Flugblatt. Großer Siebertafel der Waler und Moabiter Biebertafel, Arminiushallen. Bergnügungs" es totiensäbtiioeroumor, Manteuffelstr. s gund der geselligen Berlins und Umgegend. bet Schröder. Rauchflub Blaue Quafte, bei Wide, Wöhlertstr. 2. Rauchtiub Frisch auf" bei Schulze, Fürstenwalderstr. 12. Stockholm, 8. Oftober. Die Armeevorlage wird von Verein Alpenveilchen, Straußbergerstr. 3 bei Birts. gesellschaft Walhalla, jeden Sonntag Nachmittag 5 Uhr, Restaurant Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Privat- Theater Seiten scharf tritifirt; man hatte neue Vorschläge er Aftonbladet" bezweifelt, daß die Regierung mit dieser Privat- Theatergesellschaft Brectofa jeden fo viele Stimmen gewinnen werde, als im Frühjahr mans Lautenbach, Guvryjtraße 77. verein Barletin, heute Nachmittag& Uhr bei Bade, Senghofstraße 8. Gonntag 4 Uhr bei Foge, Köpenicterfir. 191. Theater und Bergnügungsdas Armeegesetz durchzubringen. Theaterverein Concordia Beughofuraße 8 bei stoch. Vergnügungsverein Moro, Nachmittags 8 Uhr Fennfir. 5 bei Krüger. Bergnügungsverein Germania, alle 14 Tage Bersammlung einten Straße 160. Tainbour- und Bergnügungsverein Gut Seif, alle 14 Tage bei Senffert, Oranienfi. 121. Bon 4 Uhr an. Gefang- Turn- und gesellige Vereine. Montag. Gefelliger Verein 3mtebeiile, Rigdor, abends 39 1hr m Barra's Lotal, Beritner frase 129. Vergnügungsverein Freundestreue, jeben Montag bei " Bo Chriftiania, 8. Oktober. Die Zollkommission wird beendeter Umfrage bei den größten Gewerbetreibenden des am 17. b. M. wieder zusammentreten, um die schließlich daftion des Bolltarifs vorzunehmen. Oswiecin, 8. Oktober. Während des gestrigen Gottesbi in der Synagoge hat die ftrenggläubige israelitische Se Chaffidim gegen die Mitglieder der Reformgemeinde groß 37 fchreitungen begangen. Die Gefbarmerie schritt ein und verhaftete mehrere angesehene Kaufleute. London, 8. Oktober. Die Times" melden, daß bie Wiederaufnahme der Handelsvertrags- Verhandlungen zwischen Desterreich und Deutschland einerseits und Rumänien andererseits bevorstehe. Briefhaffen der Redaktion. " 39 ( zu Freiburg, Offenburg, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt und Offenbach) Versammlungen abzuhalten hatte. Sie fehen, an Sie finden es auffallend, daß der Vorwärts" über den Arbeit hat mir's nicht gefehlt; und der Redaktion Schuld ist es Marseiller Kongreß und meine Reise nach Frankreich so ver nicht, wenn der Vorwärts" über den Marseiller Kongreß nicht spätete und spärliche Berichte gebracht hat. Auch Parteiblätter rascher und nicht vollständiger berichtet hat. Ich werde, sobald ( z. B. der Volkswille" von Hannover) sprechen ihre Verwunde- mir diese Distanzfahrt mit ihrem Nachspiel von aufgeftauter London, 8. Oktober. Die Nachrichten aus Buenos- Ayres rung aus." Gewiß es ist recht unangenehm, daß der Bor- Arbeit aus den Knochen ist, in der einen oder anderen Form das find wenig befriedigend, fie melden wachsende Unzufriedenheit und wärts" nicht auf dem Laufenden war, und niemand bebauert Verfäumte nachholen. erklären die neue Regierung Penas für erschüttert. dies mehr als ich. Wir hatten das nöthige angeordnet. Unser Mit sozialdemokratischem Gruß 28. 2. Genua, 8. Oktober. Infolge der Ueberschwemmungen ist Bariser Rorrespondent hatte sich schon während das Gewerkschafts- Berichtigung. Nicht 15 M.( Differentialzoll für russisches der Bahnverkehr am Hafen sortgesetzt vollständig unterbrochen. fongresses in Marseille eingefunden; er sollte für den Partei- Korn), sondern 5 M. muß es in der gestrigen„ Politischen UeberParis, 8. Oktober. Die Schutzöllner, Opportunisten und kongreß, der sich diesem anschloß, zwei Berichte liefern, die auch sicht", dritte Spalte der 2. Seite des Hauptblatts", Zeile 18 v. u. die Rechte sind entschlossen, das Ministerium noch vor Ende des im Blatt erschienen sind, wenn auch leider verspätet. Die Ent heißen. Monats zu stürzen; die Schutzölner wegen des Schweizer fernung zwischen Marseille und Berlin ist eine sehr beträchtliche A. Jokejch. Ihre Benachrichtigung traf erst Sonnabend Handelsvertrages, die Opportunisten wegen der Haltung Loubet's und unser Korrespondent wollte nicht telegraphiren, weil ein früh und deshalb zu spät ein. gegenüber den Sozialisten. Da jedoch ein Sturz durch die inter- Agent des Herold Bureaus" versichert hatte, das Bureau theile Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner. Das wissen nationale Frage des Schweizer Vertrages inopportun erscheint, sämmtliche Borkommnisse und Beschlüsse unverzüglich mit. Ich wir nicht. Abonniren Sie doch von Vereinswegen auf das„ Hamfo werden die Schutzölner mit der Rechten und den Opportu felbst war, nach fünfundvierzig stündiger Fahrt bei meiner burger Echo". nisten bei der Interpellation über die Affäre in Carmaug den Ankunft in Marseille am Morgen des 24. Sep- 5. B. Die Lieferung von Schulbüchern durch die städtische Sturz des Ministeriums herbeizuführen versuchen, um danach tember natürlich nicht in der Verfassung, Be Schultommission ist nicht als Armenunterstüßung im Sinne des eine starke ausgesprochen antisozialistische und schutzölnerische richte zu schreiben; und während der drei Tage, die ich zur Gefezes zu betrachten. Sie verlieren daher Ihr Wahlrecht nicht. Regierung zu bilden. Eine start besuchte Versammlung von Verfügung hatte, war ich so überwältigend in Anspruch ge- N. I. Wir bedauern Ihre Wette nicht entscheiden zu Schutzöllnern aus den Kreisen der Großgrundbesitzer, In- nommen, daß ich, gegen meine Gewohnheit, auch nicht eine Beile tönnen, da wir über die Reifen und Besuche der Königin von dustriellen und Großlaufleute in Gaen beschloß eine Tagesordnung, für unser Blatt schreiben konnte. Dienstag Mittag mußte ich England feine Liste führen. worin die Kammer fategorisch aufgefordert wird, den Schweizer wieder abfahren, weil ich Mittwoch Abend in Mülhausen zu E. G. Ihre Verse sind gut gemeint, aber nicht druckreif. Handelsvertrag abzulehnen. sprechen, und die 6 folgenden Abende, in ununterbrochener Reihe te Bot g he Di Neuheiten für die Herbst- und Wintersaison in Kleiderstoffen. Dauerhaft, praktisch und elegant. Große Auswahl!- Billige Preise! Die schönsten Kinderkleider und-Jacken für Mädchen jeden Alters. Fertige Morgenröcke, Blousen, hervorragende Nenheiten für die Saison, in Wolle, Seide und Sammet, Unterröde und Schürzen in großer Auswahl vorräthig, event. Maaßanfertigung schleunig! Reste und einzelne Roben spottbillig! Geschäftshaus S. Heine, 14 Chausseestr., BERLIN N., Chausseestr. 14. Echter Langensalza'er Kantabak 61068 von Gebrüder Adler. Zu haben in den meisten Tabathandlungen Berlins und Umgegend. Achtung! Achtung! 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Verschiedenes. 138/1 Zahlreiches und pünktliches Erscheinen der Kollegen ist erwünscht. Die Agitations- Kommission. ,, Verein Stenographenschule." Neue unentgeltliche Lehrgänge( Lehrmittel 1 M. 50 Pf.) in der vereinfachten Arends'schen Volkskurzschrift beginnen Abends 1/29 Uhr; für Herren, Damen und Schüler: Dienstag, den 11. Oft.: Oranienstr. 126; Adalbert straße 4 Abthl.„ Eintracht“. Mittwoch, den 12. Oft.: Gipsstr. 3; Schöneberg, Ziethenstr. 7; Friedrichsberg, Friedrich Karlstr. 11. Freitag, den 14. Oft.: Rummelsburg, Thürschmidtstr. 45. Sonntag, den 16. Oft., Nachm. 3 Uhr: Abthl. ,, Eintracht“ Adalbertstr. 4; Gipsstr. 3; Rummelsburg, Thürschmidtstr. 45. 2414b Maler! Der Vorstand. Generalversammlung d. Vereinig. d. Maler 2c. 1 Filiale V( Nord) am Montag, den 10. Oktober, Abends 81/2 Uhr, bei Nicolai, Elisabethkirchstraße Nr. 14. Tagesordnung: 251/1 1. Vierteljährlicher und jährlicher Kassenbericht. 2. Wahl sämmtlicher Verwaltungsbeamten. 3. Filialangelegenheiten. Der wichtigen Tagesordnung wegen ersucht um zahlreiches und pünktliches Erscheinen Der Vorstand. Nach beendeter, bedeutender Vergrösserung unseres Geschäfts offeriren wir für Herbst und Winter: Damen- Kleiderstoffe zu sehr billigen Preisen. Englischer Cheviot mit bunten Noppen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Cheviot mit Fantasiestreifen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Diagonal mit bunten Effekten, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 80 Pf. Englischer Cheviot Neige, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 1 Mark. Eine grosse Auswahl feiner Neuheiten Mtr, 1, 1,25, 1,50 und 2 Mark. Schwarze Kleiderstoffe in glatt, foulirt, gemustert, Jaquard, gestreift. Mtr. 1, 1,25, 1,50 Mark. Regenmäntel u. Jaquets in grosser Auswahl, enorm billig. 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Um zahlreichen Besuch bittet Bauarbeiter- Verein d. Rosenthaler Vorstadt. 102/3 Dersammlung am Sonntag, 16. Oktober, Vorm. 11 Uhr, in Wilke's Lokal, Hochstr. 32a. Tages Drdnung: Den Mitgliedern des Vereins der Der Vorstand. Teppiche mit kleinen Fehlern, 3005L darunter wirkliche Prachtexemplare Sophagröße, nur 5, 6,8, 10-12 M. Salongröße, nur 15, 20, 30-50. Saalgröße, nur 30, 40, 60-100 m. Portieren, Läufer, Tisch-, Schlafu. Reisedecken außerordentl. billig. Versand streng reell gegen Nachn. Waarenkatalog gratis und franto. Orts- Krankenkaffe Teppich- Weberei S. Unger Militär- Schneider der Schneider 1. Berlin. der Orts- Krankenkasse 1. Erniedrigung der Monatsbeiträge oder Erhöhung' der wöchentlichen Unterstützung. 2. Vereinsangelegenheiten( Abrechnung vom Monat Juli 1892). zur Nachricht, daß unser Zuschneide der am 17. Oftober 1892, Abends 3. Abrechnung vom Stiftungsfest. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Kursus diesen Monat feinen Anfang 7/2 Gäste können durch Mitglieder eingeführt werden. Neue Mitglieder nimmt. Kollegen, die daran theilnehmen 7 Uhr, in Gartle's Restaurant, werden aufgenommen. Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es in der Ver- wollen, können sich bei der Fachschul- Fischerstr. 25, 1 Tr., stattfindenden sammlung zu erscheinen. kommiſſion melden: Bronn, Linktr. 6, außerord. Generalversammlung J. A.: W. Geng, Bernauerstr. 114c. 123/1 Zentralverein d.Bildhauer Deutschl. ( Gauverein Berlin). v. 2 Tr.; Klöser, Jägerstr. 12, Hof r. 4 Tr.( Schneider- Werkstatt); Duckstein, eingeladen. Melanchthonstr. 26, of 2 Tr., bei bei Janich. Die 237/1 Tagesordnung: Berathung und Beschlußfassung über die Statuten in der Fassung der Novelle 23676 Der Vorland. General- Versammlung vom 10. April 1892. Dienstag, 11. Oktober, Abends 81/2 Uhr, bei Kessner, Annenstraße 16: des Vereins findet am Sonnabend in der Kominandantenstr. 20( in den General- Versammlung. Armin- Hallen) statt. Der Vorstand. 161/1 Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Borchardt, über: Einiges Sehenswerthes aus der Urania". 2. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes für das 3. Quartal. Der Vorstand.. Rauchklub blaue Wolke( Charlottenburg) feiert sein 6. Stiftungsfest 24036 am 15. Oftober 1892, in Papritz' Salon, Berlinerstr. 89. Freunde und Gönner find freundlichst eingeladen. Anfang 8 Uhr. Billets für Herren 50 Pf., für Damen 25 Pf. Der Vorstand. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Maler u. verw. Berufsgen. ( E. H. Nr. 71 Hamburg.) Filiale I Nord. Mittwoch, den 12. Oftober 1892, Abends 81 Uhr, im Restaurant Nicolay, Elisabethkirch- Straße 14: Vierteljährliche Mitglieder- Bersammlung. 1. = Tagesordnung: Vierteljährlicher Kassenbericht. Zahn- Arzt Robert Wolf Brunnenstr. 41( Rosenthaler Thor). 2. Diskussion, 3. Verschiedenes. 4. Wahl Künstl. Zähne von 2 M. an, Plomben der Krantenbesucher. von 1,50 M. an, schmerzloses Zahnziehen 1 M. Sprechstunden 8-7 Uhr. 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Gewissenhafter Rath anderen Helmen und nicht mit in allen Angelegenheiten. Unbemittelten unserer Firma, weise man als unentgeltlich. Auch Sonntag.[ 2286L werthlose Nachahmungen zurück. Geschäfts- Auflösung. Wegen vollständiger Auflösung meines seit vielen Jahren bestehenden Geschäfts kommen von Dienstag, den 11. Oktober d. J. 8105L 1 1 sämmtliche Neuheiten der Herbst- und Winter- Saison bestehend aus Regenmänteln, Jaquets, Capes, Wintermäntel, Abendmäntel etc. bedeutend unter dem Herstellungspreise zum gänzlichen Ausverkauf. S. W. Neumann, 68 Kommandantenstrasse 68. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volfsblatt. 38 Nr. 237. Berliner Arbeiter- Sanitätskommission. über darauf hin, daß die Arbeiter ihre Klosets im Falle einer PP Herren und Cholera Epidemie Sonntag, den 9. Oktober 1892. it erwachsen können. 9. Jahrg. Parteinachrichten. Interesse einer gründlichen Untersuchung fast stets wünschenswerth, ja dringend erforderlich, daß der Beschwerdeführer seinen Namen und seine Adresse mittheile, sowie angiebt, 31 welcher 3eit er zu sprechen ist denn sehr Genosse Liebknecht, dessen Auslaffungen in Marseille Am Donnerstag Abend hat sich in Berlin nunmehr eine aus ost, ist eine Rücksprache des Kontrolleurs mit demselben in der deutschen Bourgeoispresse auf Grund von demagogisch enteiner Anzahl von Arbeitern, Aerzten und anderen Sachverstän- führer wir selbstvertentie, der haben, hat in der Einleitung einer in Mannheim abgehaltenen unumgänglich nöthig. Name Beschwerdestellten Berichten zu den gemeinsten Angriffen Anlaß gegeben bigen zusammengesetzte Kommission unter dem Namen Ar- Rommission geheim gehalten werden, fodaß Bersammlung selbst den Inhalt seiner Aeußerungen bei Gelegenbeiter: Sanitätskommission konstituirt und unseren ihm aus seiner Meldung teinerlei Nachtheile heit des Marseiller Kongresses authentisch wiedergegeben. Er Genossen Dr. Zadek zum Vorsitzenden gewählt. Hieran schloß sich eine Zusammenkunft von etwa 100 Personen Damen Nun sollen sich aber die mit fagte: theilungen nicht blos auf mangelhafte oder gesundheits- Es ist mir ein eigenthümliches Schicksal passirt, wie ich in die, einer Einladung Dr. Zadel's Folge leiſtend, sich schädliche Klosetanlagen beschränken, sondern es ist sehr zu Frankreich war, nämlich, daß mich die franzöſiſchen Chauvinisten zur Prüfung des Materials bereit erflärt hatten und nun In- wünschen, daß auch über ungesunde Wohnungsverhältnisse im verfchrieen, daß aber auch die deutschen Chauvinisten über mich bnationen über ihre Aufgaben als„ Kontrolleure" und allgemeinen sowie über die sehr im Argen liegenden Zustände in herfielen. Nun versteht es sich von selbst, baß, weil ich in den Arbeitsgang der Kommission entgegennehmen follten. Dr. Badet wies in einigen einleitenden worten Werkstätten und Fabriken berichtet wird. Eine ausführliche Wohnungsenquete, welche das wahre Elend das Geschäft im Denunziren wacker betreiben. Was den Hocham meisten zu leiden hätten, weil ihre der arbeitenden Bevölkerung am deutlichsten enthüllen würde, ist verrath anbetrifft, den ich in Frankreich verübt haben soll, ist, Nahrung, Kleidung und Wohnung, ja sogar ihr Trinkwasser und ja bei den geringen Geldmitteln der Kommission, sowie bei den daß ich den französischen Genossen namens der deutschen Sozialqualitativ wie quantitativ unzuSchwierigkeiten, mit denen ihre Untersuchungen im Vergleich zu demokratie die Bruderhand gereicht und betont habe, daß wir interreichend seien. Da die bestehenden offiziellen Sanitäts- offiziellen Enqueten zu kämpfen haben, leider zur Beit national feien, daß die deutschen Proletarier feinen Nationalitätenhaß ommissionen, in denen die Hausbesitzer das große Wort führten, nicht möglich, aber die wenigen Wochen, während welcher kennen und Hand in Hand mit den Proletariern der ganzen Welt ihrer Aufgabe nicht gewachsen seien, so müßten die Arbeiter unfere freiwillige Sanitätsfolonne arbeitet, haben doch für die Verwirklichung der sozialistischen Ideen kämpfen. Des elbst Abhilfe zu schaffen suchen. Sie sollten alle Misstände er schon genügt, geradezu haarsträubende Berhältnisse ans Tageslicht halb das Jammern unserer deutschen Chauvinisten und die verben Wohnungen und Arbei.sstätten zur öffentlichen' Stenntnis zu ziehen. Wir wollen die einzelnen Fälle heute nicht ausführlogenen Artikel dieser Blätter, die auf den unwissenden Mann bingen. Sie wüßten vielfach noch gar nicht, in welchem Sumpfe Mutunter der, Boffstriblines, auf die wir unsere gefer verweisen, Bebel und Grillenberger würden mir sehr den Text lesen, weil licher erörtern, zumal einige derselben schon in der Eindruck machen sollen. Aber die Blätter berichten noch mehr. fie fleckten; deshalb gelte es, hygienische Unzufriedenheit unter Die Arbeiterbevölkerung zu tragen und ihre Begehrlichkeit mach namhaft gemacht worden sind. Aber drei Fälle wollen wir doch ich in Frankreich die lekten Ziele der Sozialdemokratie enthüt duhr Licht, Luft und Reinlichkeit aufzustacheln, fonte furg erwähnen, um unseren Lesern eine Borstellung davon zu habe. Ja, wo hat denn der Berichterstatter die letzten 30 Jahre durch persönliche Anregung, durch Vorträge in den Fachvereinen geben, wo und wie Menschen oft zu hausen gezwungen find. verschlafen, da er nicht weiß, daß vom ersten Moment an, wo über hygienische Fragen, zu denen die Arbeiter die Aerzte sich die Arbeiter um das rothe Banner schaarten, seit Mitte der einlaben follten, und Der erste betrifft ein Lokal Boeckhstr. 12, parterre ge- 60er Jahre, seit der Gründung der internationalen Arbeiterund durch Veröffentlichungen in der Tegen. Das Haus, auf dem fumpfigen Boden der ehe assoziation, die Sozialdemokratie international ist? Weiß er Bresse geschehen. Zu letterem Zweck sollten Beschwerden maligen Rirdorfer Wiesen erbaut, ist von vornherein denn nicht, daß jede unserer Versammlungen in Berlin und nach wie vor an Dr. Zadek( Annenjiraße 46) gehen, damit der schlecht angelegt: die Front- und Grenzmauern sind schlecht wahrscheinlich auch in Süddeutschland geschlossen werden mit Thatbestand geprüft und veröffentlicht werden könne. Dr. A d. isolirt, so daß die Erdfeuchtigkeit nach oben aufsteigt und einem Hoch auf die internationale Sozialdemokratie? Aber, GeBraun erläuterte sodann die zur Erleichterung dieser Prüfung die Tapeten buchstäblich von den Wänden abfaulen, hinter nossen, weil ich nur das gesagt habe, was jeden deutschen Arvon dem Komitee ausgearbeiteten beiden Anleitungen für die denselben Maden und auf ihnen Pilze fich anfammeln. beiter das Herz schwellen macht, was ihn zu immer emfigerer Aerzte und für die Kontrolleure, sowie drei auf die WohnungsDie Zimmer find von Modergeruch erfüllt und schlecht Thätigkeit für die Sozialdemokratie anfpornt, deshalb soll ich deren und auf Einzelfragen bezügliche Fragebogen. Er hob herverhältnisse im allgemeinen, auf die Klosetverhältnisse im besonventilirt, so daß es nicht Wunder nimmt, wenn die Be- die letzten Ziele der Partei verrathen haben. Doch ich frage, wohner fich andauernd krank fühlen. Daß der Besizer wie fönnen sich die Herren Nationalliberalen, wie kann sich die des Hauses, Herr Stadtverordneter 2öwel, nicht Bourgeoisie über unseren Internationalismus entin dem Hause selbst, sondern lieber in der Blücherstraße zur rüften? Haben wir in den letzten Jahren nicht hundertinal geMiethe wohnt, wird man ihm unter diesen Umständen nicht hört, daß die Rapitalisten gesagt haben, wenn die deutschen Arverargen; aber er sollte doch wenigstens wenn es ihm beiter zu viel Geld für ihre Arbeit verlangen, dann wandern au foftfpielig erscheint, die Mauern nachträglich zu isoliren wir mit unseren Kapitalien aus? Wenn der Kapitalist in die Tapeten abreißen, die Wände mit einem pilz Frankreich, England, Rußland 1000 M. mehr verdienen kann, tödtenden Mittel bestreichen und neu tapeziren oder in als in Deutschland, dann pfeift er aufs Vaterland, und wird Del streichen laffen. Unferes Erachtens würde übrigens deutscher Engländer, Ruffe. Und was liegt den Kapitalisten am eine einfache Meldung des Thatbestandes beim Bezirks nationalen Arbeiter". Sind sie nicht jeden Augenblick bereit, physikus eine amtliche Untersuchung der Wohnung zur ben nationalen" deutschen Arbeiter durch einen Schweden, Folge haben, der Inhaber aus dem Kontrakt entlassen. Polen, Italiener, ja Chinesen zu verdrängen, wenn dieser für resp. die Wohnung gefchloffen werden. einen Groschen weniger arbeitet? Das Kapital foll also nicht Lausigerstr. 31 befindet sich ein Milchfeller; sowohl gegen die Internationalität der Arbeiter reden, denn das Kapital der Raum, in dem die Lebensmittel zum Verkauf aus- selbst macht es ja ebenso. Aber das ist ja eben, daß unsere liegen, als auch die zwei dürftigen angrenzenden Räume Bourgeoisie das Recht, sich international zu organisiren, Küche und Stube die zum Aufenthalt für die für sich wohl in Anspruch nehmen, aber bei den vierköpfige Familie dienen, zeigen an Wänden und Dielen deutschen Arbeitern nicht dulden will. Ich habe in Marseille geSchwammbildung, sodaß tros vielfacher Reparaturen des sagt, das arbeitende Bolt hüben wie drüben ist eins, es fennt Fußbodens immer neue brüchige Stellen an demselben be- feinen Nationalitätenhaß, feinen Chauvinismus. Wir kennen nur merkt werden. Das Küchenfenster grenzt an die Sentgrube; mei Nationen oder Klassen, in welchen sich das Volk theilt, von dort aus dringt, vermuthlich durch deren und ihre eine Arbeiterklasse und eine Ausbeuterklasse. Und beide Klassen Wände hindurch, die Feuchtigkeit in die Mailern und den finden wir in der ganzen zivilifirten Welt. Wenn die Herren Fußboden der Kellerräume. Die Sentgrube läuft bei diese Betonung der Internationalität als Hochverrath hinstellen, Regengüffen über, und der überfließende Jubalt ergießt wenn sie meinen, dadurch mich und die Sozialdemokratie zu sich in die Wohnung. Der Wirth hält den Keller nicht treffen, so möchte ich ihnen doch sagen, daß dieser Gedanke nicht für gesundheitsschädlich genug, um die Infassen aus dem von der Sozialdemokratie herrührt, sondern von einem kon Kontratte zu entlaffen, trozdem dieselben in den wenigen fervativen Staatsmann, Disraeli, zuerst ausgeführt wurde. Monaten, in denen sie die Pesthöhle innehaben, ständig Derselbe hat in seinem Roman Sybil betont, daß es nur zwei frant sind. Eine Eingabe an das Polizeipräsidium, die Nationen gäbe, die Armen und die Reichen, und Wohnung untersuchen zu lassen, tam mit dem Bemerken unsere heutigen Staatsmänner bieten alles auf, um die zurück, daß ein öffentliches Jutereffe nicht vorliege und die Klassengegenfäße zu erweitern und so den Kampf zwischen diesen Beschwerdeführer den Weg der Zivilflage beschreiten beiden Nationen zu einem intensiveren zu machen. Der müßten. Der Untergrund eines Hauses total verfeucht und Sozialismus ist es dagegen, welcher die Kluft verschwinden tein öffentliches Interesse! machen und aus den beiden Nationen eine einheitliche gestalten will. Ich habe in Marseille nur dem Gedanken, welcher das deutsche Proletariat schon seit Jahren bewegt, Ausdruck verliehen. bor, daß die Kontrolleure nur selbst Wahrgenommenes an die Aerzte zu berichten hätten, da eine einzige falsche Meldung den Nugen von hundert richtigen vernichten könne. Den Hauptwverth Der Untersuchungen erblickte er ebenfalls darin, daß den Arbeitern das hygienische Gewissen geschärft werde. Wenn sie vielfach gar nicht ahnten, daß sie in höchst gesundheitswidrigen Verhältnissen lebten, so liege das daran, daß sie darin aufgewachsen seien und nie etwas Anderes fennen gelernt hätten.. Die Anleitung für die Kontrolleure lautet: Der Kontrolleur erhält eine Legitimationstarte, um sich nöthigenfalls dem Beschwerdeführer und etwaigen für seine Angaben nothwendigen Zeugen gegenüber legitimiren zu tönnen. Diese Karte ist möglich selten und nur, wenn eine solche Legitimation von ihm gewünscht wird, vorzuweifen. Der Kontrolleur hat die ihm übertragene Untersuchung so schnell als es seine Zeit geftattet, vorzunehmen. Zu diesem Behufe hat er sich an Ort und Stelle persönlich von dem Thatbestande zu überzeugen, wenn nöthig mit Zuhülfenahme des Beschwerdeführers. Sollte aus irgend welchen Gründen eine persönliche Inaugenscheinnahme nicht möglich sein, so hat er dies in seinem Bericht zu vermerken, sowie die Zeugen, von denen er die in dem Berichte mitgetheilten Thatfachen erfahren hat, nebst ihren Adressen zu nennen. Der Kontrolleur soll sich nicht darauf beschränken, die in der Beschwerde angegebenen Punkte sowie die in dem Fragebogen vorgemerkten Fragen zu berücksichtigen, er hat auch sein Augenmerk auf alle sonstigen wichtigen ſanitären Berhältnisse zu richten, die ihm am Orte der Untersuchung und anderwärts auffallen. In der Beschreibung etwaiger Uebelstände soll er keine übertriebene oder tendenziös gefärbte Darstellung geben, fich auch möglichst wenig allgemeiner Ausdrücke- wie: groß, flein, fchrecklich, unbeschreiblich 2c. bedienen, hingegen recht viel thatsächliche Details, unter Angabe von Maß und Zahl beibringen. Für jeden Bericht ist ein besonderer Bogen zu verwenden. Den Bericht hat der Kontrolleur noch an demselben Tage abzufaffen und am nächsten Tage dem inftruirenden Arzte zu einer vorher vereinbarten Stunde persönlich zu überbringen. Gin dritter Fall betrifft die Bäckerei in der Bar nim str. 17, von der folgendes berichtet wird: Von der Backstube aus gelangt man durch eine Fallklappe in einen Raum, wo Lumpen, alte Geräthschaften, altes Brot, alte Wenn aber weiter jene Herren kommen und sagen, ich hätte Hüte, Butter und Schmalz aufbewahrt werden. Daneben Unsinn" gesprochen, indem ich gesagt haben soll, daß die deutsche der Schlafraum, in dem ebenfalls allerhand derlei Dinge Armee gegen das Volt im Innern gerichtet sei, so ist das ebenlagern; die Fenster mit dem Bürgersteig in einer Höhe, falls nicht wahr. Was ich gesagt habe, ist das, daß die stehenden vor Schmutz undurchsichtig; die Betten ebenfalls vor Heere vom Uebel sind, daß so lange der Militarismus besteht, Schmuz starrend, die Farbe der Bettbezüge unfenntlich. wie feinen Weltfrieden haben können, sondern immer in KriegsSollte nach Ansicht des Kontrolleurs die Beschwerde Die Luft in diesem Schlafraum" ist unerträglich. gefahr sind. Unser Bestreben geht dahin, das stehende Heer in sich durch eine einfache Vorstellung bei dem Hauswirth, Wie man sieht, braucht man nicht nach Dresden zu gehen, ein Milizheer, in eine allgemeine Boltsbewaffnung umzugestalten, dem Unternehmer oder der Polizei erledigen lassen, so hat um solche, Musterbäckereien" zu finden. Und an solchen Orten wird wie es die Schweiz hat. Dadurch würde Deutschland militärisch er dies dem Arzte mitzutheilen; er selbst hat sich jedes die tägliche Nahrung für hunderte von Menschen bereitet! Wäre viel stärker nach außen. Die herrschenden Klassen widersetzen sich persönlichen Eingreifens in die betr. Angelegenheit, sowie es nicht in der That erforderlich, daß eine besondere Gesundheitsaber. Warum? Der Hauptgrund gegen die Einführung einer Milig in auch einer selbständigen Veröffentlichung der von ihm polizei allwöchentlich die Backstuben, sowie die Schlafräume in Deutschland ist kein militärischer, denn ein Milizheer würde in Deutschermittelten Thatsachen zu enthalten. den Bäckereien revidirte? Wie uns mitgetheilt wird, sind in land dreimal so start sein wie das gegenwärtige, nein, man will die Dritten Personen gegenüber ist er im Interesse der Berlin die Verhältnisse in den letzten Jahren, namentlich seit Milig nicht haben, weil man den militärischen Geist haben will Sache zum strengsten Stillschweigen über seine Thätigkeit dem legten Bäckerstreit und der Bebelschen Broschüre, etwas besser und wie Caprivi gesagt hat weil man will, daß die Solund die Ergebnisse seiner Untersuchung verpflichtet." geworden; auch werden in einigen Polizeirevieren von Zeit zu baten fo mit militärischem Geist erfüllt werden, daß sie in einer Im Anschluß hieran sprach Dr. Friedländer Ueber Beit Revisionen vorgenommen hat doch eine einzige, im Straßenschlacht gegen die Sozialdemokraten gebraucht werden Trinkwasser", und setzte die Anforderungen auseinander, Juli 1889 in Berlin vorgenommene polizeiliche Enquete darüber, fönnen. welche man an ein gutes Wasser zu stellen habe. Es wurde mit- ob Wohnungen zur Herstellung von Lebens- und Genußmitteln Lienste der Kommission zur Verfügung gestellt habe, untersucht benutzt werden, nicht weniger als 300 Beanstandungen zur Folge Interviews, wie behauptet worden ist, sondern im Privatgespräch Rede, denn das wäre ja ſehr taftios gewesen, auch nicht in dacht bestehe, direkt Proben an Herrn Dr. Zadek zu senden, Gewerbebeputation, daß, wenn das Schlafstellenwesen fontrollirt großer Freude erfüllt, daß ich, der ich mich zufällig in Frankreich werde, daß es sich aber nicht empfehle, wenn ein derartiger Ver- gehabt! Erst dieser Tage erklärte Herr Stadtrath Eberty in der und auf Anfrage. Und da gestehe ich denn, es hat mich mit vielmehr würden erst durch die Kontrolleure oder den Chemifer werden soll, dazu unter allen Umständen Gesundheits- einer gewissen Popularität weit über die Grenzen von Paris felbst an Ort und Stelle die Proben entnommen werden. aufseher nöthig feien, die wir ja leider noch immer nicht hinaus erfreue wegen meines Protestes gegen die Annexion, GeSigung vertagt, in welcher zur Sprache kommen sollen: Berwirklichung dieses längst beschlossenen, aber immer noch auf haben, durch einen Krieg Elsaß Lothringen wieder zu erobern, Die Fortsetzung der Information wurde auf eine spätere haben. Warum zögert man denn noch immer mit der endlichen legenheit hatte, denjenigen Franzosen, welche noch den Gedanken Wohnungshygiene, Baupolizei- Ordnung, Art dem Papier stehenden Juftituts? und Weise der Untersuchung von Wohnungen einmal gründlich den Staar stechen zu können, und so will ich es Nun, vorläufig sind wir an der Arbeit, und da wir der sagen und ich will hoffen, daß die Herren von der Presse e3 stätten Fabriken und auf anderen Arbeits- Sanitätskommission nach wie vor alle zu ihrer Kenntniß richten, wie es hier von mir vorgetragen wird. Ich sagte: Die sind, wird die ja hier von- ihren Blättern so betätten, ferner Anforderungen, die an Kloset- tommenden fanitären Schäden an die Deffentlichkeit bringen. Franzosen mögen fich hüten vor dem Gedanken, durch einen Krieg Einrichtungen au stellen sind und Prüfung derartiger An den Arbeitern ist es, uns mit Material zu versorgen, Nach- Elsaß- Lothringen wieder zu bekommen. Ihr müßt wohl bedenken, Ginrichtungen. Bum Schluß erwähnte Dr. Zadek noch, daß die Kosten an uns zu veranlassen und in den Fachvereinen, denen sie an- Die Art, wie Frankreich jetzt mit Rußland buhlt, ist eine Drudfachen u. 1. m. bisher zum Theil durch freiwillige gehören, auf die Besprechung hygienischer Fragen zu bringen. Schmach für Euch. Würde Deutschland von Frankreich und Beiträge von Einzelpersonen getragen und daß von einigen Ge- Gine große Anzahl von Aerzten hat sich bereit erklärt, über Rußland angegriffen und es würde Deutschland nicht gelingen, wertschaften Beiträge in Aussicht gestellt worden seien; ferner die sanitären Einrichtungen in Berlin und ihre Beziehungen zur den Feind aus dem Lande zu werfen, dann würde Deutschland würde der Neinertrag der demnächst erscheinenden, neu verlegten Arbeiterklasse, über die Gründe, warum die Cholera ebenso wie dasselbe Bild zeigen, welches Frankreich vor hundert Jahren Bros mit Rücksicht auf die Choleragefahr vermehrten andere Seuchen faft ausschließlich unter dieser ihre Opfer fordert es wurde gerade der Jahrestag der Revolution gefeiert Arbeiter Sanitätsfommission zufließen. Schutz gegen Krankheitsgefahr" der und speziell auch über die Aufgaben der Sanitätskommission zu bot; Deutschland wird dasselbe Schauspiel bieten. Wenn sprechen. Wir fordern hiermit die Vorstände von die Russen ins Land kommen, dann wird jeder Deutsche der Leser des Vorwärts", auch fernerhin durch Zusendung von Mit- Wunsch haben, einen Vortrag über Fach- und Wahlvereinen auf. wenn sie den Sozialdemokrat nicht ausgenommen den Feind aus dem diese Lande schaffen helfen. Dann würde selbst ich noch in den Kampf baren und Arbeitskollegen ebenfalls zu derartigen Mittheilungen in einem Krieg würdet Ihr ganz Deutschland gegen Euch haben. Broschüre Wir schließen an diesen Bericht die Aufforderung an die " theilungen an Dr. Zadek die Arbeiten der Sanitätskommission& ragen zu hören, sich von Herrn Dr. Zadet, zu ziehen gesonnen sein, um unsere Kultur vor dieser Barbarei zu fördern. An Material dazu fehlt es ja leider wahrlich nicht, Annen str. 46, die Adressen folcher erste geben zu beschützen. Ein französischer Reporter hat diese Worte zu höchstens etwa an Einsicht in die wahre Natur dieser Mißstände zu lassen. und an dem Denn wenn auch die Kommission beschlossen hat, anonymen MitMuth, an der Initiative, diefelben mitzutheilen. theilungen die Prüfung nicht zu versagen, so ist es doch im! dem Blödsinn verdreht, ich hätte erklärt, dann für die Vertheidigung französischen Gebiets den letzten Blutstropfen zu geben. Es giebt blos eine Möglichkeit, die sogenannte elsaßlothringische Frage zu lösen, und diese Möglichkeit besteht darin, M Einer für Viele. Ueber die Hamburger Wohnungsverhältnisse berichtet das" Echo" weiter: F an Stelle daß Frankreich sowohl wie Deutschland sich sozialistisch und rechnen sogar die Trinkgelder der Schaffner und Kutscher mit als| gehen und den andern die hohen Preise mit verderben, zahlen demokratisch entwickeln. Dann wird eine elsaß Lothringische Gehalt! Hier ist die Ausbeutung sogar eine doppelte, der Fahr- ihnen ihre Kollegen lieber für die leerstehenden Wohnungen eine Frage nicht mehr existiren. Dann ist es vollständig gleich gaft hat mit zum Gehalte der Bediensteten beizutragen. Entschädigung und der auf das Intereffe der Grundherren so giltig, wohin Elsaß Lothringen gehört. Denn da wird Nie- Ferner, Kollegen, ist Euch bekannt, wie man uns unfere sorgfältig bedachte Hamburger Staat tommt ihnen barin mand einen Kampf aufnehmen. Dann leben alle Völker schon so färglich bemessene freie Zeit beschneidet! Giebt man zu Silje, indem er für leerstehende Wohnungen auf einen der Grundsteuer verzichtet. Za friedlich nebeneinander. Diese Möglichkeit ist bei dem Sozialis uns doch nicht einmal soviel Zeit, daß wir unsere Mahlzeiten entsprechenden mus auch gegeben, weil keiner den andern beherrscht, weil volle einnehmen können! Stellt man uns nicht bei dem geringsten es lebt fich gut in Hamburg für Grundeigen Autonomie besteht für die Gesammtheit und dann sind wir alle Versehen, z. B. bei der unrichtigen Lochung eines Fahrscheins, thümer. Dem Grundeigenthümerjammer mußte natürlich schleus Brüder, dann giebt es teine Herren und keine Knechte mehr, gleich als Verbrecher hin, die sich bereichern wollen? Belegt man nigst ein Ende gemacht werden und man ergriff darum mit fondern nur Freie und Gleiche. Dann wird die menschliche uns nicht mit Strafen bei der geringsten Veranlassung, die einen Freuden die Gelegenheit des Bollanschlusses, möglichst viele Kultur der Gesammtheit zum Segen gereichen. Dann werden gang beträchtlichen Theil unseres schon so geringen Lohnes aus Menschen in Hamburg obdachlos zu machen. Das half. Bei die Völker nicht wieder um Elsaß Lothringen in Krieg entbrennen machen? Weist man uns nicht auf die Milothätigkeit der Fahr der Zählung 1885 war die Zahl der leerstehenden Gelaffe bereits und die elsaß- lothringische Frage ist so einfach als möglich gäste an, deren größte Bahl auch erkannt hat, daß die hohen auf 3202 gefunten und sie fant bis 1887 weiter auf 2901. Der gelöst. Dividenden und unsere Löhne in einem argen Mißverhältniß Rückgang würde sicher noch ein größerer gewesen sein, Das habe ich gesagt. Und in Frankreich, wo der Chauvi- zu einander stehen? Ja, man geht von feiten der wenn die leerstehenden nicht meistens größere Wohnungen nismus in ebenso hohem Grade besteht, wie hier in Deutschland, Unternehmer noch viel weiter; man verbietet uns sogar gewesen roären, die von den auf der Kehrwieder- Wandrahm riefen diefe Worte, die von den Arbeitern und der Arbeiterpresse die Ausübung unserer staatsbürgerlichen Rechte; wohl wissend, Jufel und auf Steinwärder Grmittirten nicht bezahlt werden mit Begeisterung aufgenommen wurden, bei den Chauvinisten daß wir diese Rechte nicht zu Gunsten der Unternehmer ausüben. tonnten. Da auch anderweitig für genügend kleinere und große Entrüftung hervor. Sie entfalteten eine Agitation gegen Man wagt es fogar, uns zu beschimpfen und zu schmähen, billigere Wohnungen nicht in genügendem Maße gesorgt wurde, mich und forderten die die Regierung auf, gegen Den wir follten uns schämen, Versammlungen zu so erfolgte die schon geschilderte gewaltfame Kompression der Be ,, internationalen Hezer" Front zu machen. 63 wurde besuchen". völkerung. Die Hamburgische Statistit giebt darüber lehrreiche die Nachricht ausgefprengt, daß ich wegen der angeblichen Nun, Kollegen! Gebt die einzig richtige Antwort darauf, Aufschlüsse, freilich nur bis 1885, benn, wie Alles in Hamburg Angriffe gegen die Regierung aus Frankreich ausgewiesen daß Ihr alle, alle in der am Mittwoch, den 12. Ottober, arbeitet auch unsere Statistit mit fabelhafter Langfame fei. Dies wäre nun aber der französischen Regierung gar nicht nachts 12 Uhr, in den Kontordia Sälen, An- teit, so daß ihre Zahlen, wenn sie erscheinen, längst von den möglich gewesen und dieselbe hat daran auch gar nicht gedacht. breas str. 64, stattfindenden großen öffentlichen Thatsachen überholt sind. Es ist selbstverständlich, wenn in den Diese Nachricht war ein Wert der Chauvinisten. Dieselben sagten, 2ersammlung sämmtlicher Pferdebahn- und äußeren Theilen der Stadt, wo noch Raum für Neubauten ist, die deutsche Regierung habe mich geschickt, damit ich die fran- Omnibusbediensteten erscheint, daß Ihr dort einen riesiges Anwachsen der Bevölkerung stattfindet; aber nahezu zösischen Arbeiter aufheben soll gegen ihre Regierung. Das hat Verein gründet, welcher Euch Rückenhalt gewährt und dem unbegreiflich und unmöglich erscheint es, daß inmitten in einer Broschüre, die gegen mich geschrieben war, gestanden. Unternehmerthum ein Paroli bietet; fürchte niemand eine Maß der alten Stadttheile, wo jeder Neubau Die Frankf. 3tg." hat auch die Nachricht meiner Ausweisung regelung! Alle tönnen wir nicht gemaßregelt werben, und die alter Gebäude die Zahl der Wohnungen verringert fofort dementirt. Ich habe mich nicht gescheut, zu sagen, daß wenigen, welche eine Maßregelung trifft, sie werden auch nicht ein solches Anwachsen stattfindet. Es ist deshalb nichts Au die französische Republik durch ihr Kriechen vor Rußland. sich verhungern. Also nochmals, Kollegen, erscheint alle Mann für fälliges, daß z. B. in den Jahren 1880-1885 die Bewohner nicht blos geschändet, sondern auch einen schweren Fehler gemacht Mann. schaft des Röhrendammes um 1969, die der Hammerbrookstraße habe, indem sie sich die Sympathien der Bölfer verscherzt, die mehr um 1569 flieg. Aber was bedeutet es, wenn folgende Straßen werth find, als die unsichere Allianz des verlogenen Barismus. im selben Beitraum den nebenbezeichneten Zuwachs zu ver Allerdings habe ich auch betont, daß man es Frankreich nicht zeichnen haben? Steinstraße 857, Spaldingftraße 980, Markt verargen tönne, wenn es Rußland fchone, angesichts des Als der Hamburgische Staat, um Raum für die neuen straße, St. P. 780, Jdastraße 695, Alter Steinweg 308, Lange Dreibundes, der feine Spige gegen Frankreich richtet. Aber Freihafenanlagen zu gewinnen, auf dem Kehrwieder, Brook und reibe, St. G. 291, Neuft. Neustraße 209, Neuer Steinweg 204, Es bedeutet, ba Frankreich, einst die stolze Beschüßerin der Freiheit und der unter Umgegend, sowie auf Steinwärder girta 25 000 Bewohner Niedernstraße 201 Einwohner mehr. drückten Völker jetzt auf den Knien vor den Mördern Polens zwangsweise egmittirte, da traf er nicht die min in diesen schon früher dichtbevölferten Straßen zwischen neue hinein und zu brang das sei eine Schande und eine Schmach. Und das habe ich in deste Fürsorge, daß die Bertriebenen nun auch an anderer die alten Bewohner noch Frankreich ausgedrückt und ich glaube, dazu gehört etwas mehr Stelle der Stadt ein neues Unterkommen finden könnten. Man voll fürchterlicher Enge zusammengefeilt worden sind. Kühnheit und Muth, als unsere Chauvinisten und Patrioten in überließ es lediglich dem guten Glück derselben, eine neue Woh- welchem Erfolg, das werden seinerzeit die Bahlen über Deutschland besigen. nung zu finden und der freien Initiative der Privatspekulation, die Vertheilung der Seuche in den einzelnen Stadttheilen lehren. die erforderlichen Wohnungen zu beschaffen. Es muß als eine Schon heute weiß man, daß 3. B. in der Steinstraße, die obena unerhörte Vernachlässigung der einfachsten Pflicht des Staates steht in Betreff des Zuwachses, der Tod eine grauenvolle Grate bezeichnet werden, daß er so jede Maßregel unterließ, gehalten hat. Auch nach anderer Seite ergiebt die Statistit eine den Vertriebenen die Erlangung anderer Wohngelegenheit zu bedenkliche Berschlimmerung der Wohnungsverhältnisse. Bo Rellerbewohner sichern. Freilich, für unser herrschendes Grundbeszerthum war 1880-1885 ist die Zahl der Einzelne Vororte peise diefe Massendislotation, wie man so sagt, ein gefundenes um 91 pt. gestiegen. Fressen". Es erscheint uns unzweifelhaft, daß die fpekulative eine ganz enorme Steigerung auf. So hatten Kellerbewohner Rechnung unserer Grundeigenthümer auf das Hinaufschnellen der Miethen infolge der durch die Vertreibung vieler Tausender von Bewohnern aus ihren alten Wohnungen entstehenden großen Nachfrage mit ein großer Anfporn gewesen ist, daß man sich in Kollegen! Lange schon fühlt der größte Theil unter uns, höheren Regionen Hamburgs so schnell mit den Bismarck'schen daß es an der Zeit ift, gegen die in unseren Berufen herrschen Bollanschluß Plänen befreundete. Der Zollanschluß hat den Uebelstände, gegen die unbehinderte Ausnügung, Bevor- den Verdienst der Bevölkerung nicht im mindesten gehoben, mundung und Unterdrückung, Stellung zu nehmen; zu lange schon ja zum Theil ihn sogar bedeutend beeinträchtigt; 3. B. bei den haben wir alles Meble widerspruchslos über uns ergehen lassen, Speicherarbeitern, da heute in den neuen Hafenanlagen die so daß es den Anschein gewinnt, als ob wir mit allem zufrieden Maschinen das besorgen, wozu es früher vieler Menschen Hände wären. Während die Arbeiter anderer Berufe, allen Gingriffen bedurfte. Die allgemeine Einschränkung der ärmeren Bevölkerung Der Unternehmer in die persönliche Freiheit ihrer Arbeiter durch in ihren Bedürfniffen war eine durch den Zollanschluß herbet ihre Organisation einen Damm entgegenfeßten, stehen wir unseren geführte Nothwendigkeit. Da aber an Nahrung und Kleidung Unternehmern gegenüber völlig schuhlos ba. Die Aus faft abfolut nichts mehr abzuknappen war, weil so schon oft es am beuter unserer Arbeitskraft haben nicht Rücksicht auf eine Nothwendigsten fehlte, so mußte naturgemäß bei der Befriedigung solche Organisation bisher zu nehmen gehabt; ungehindert des Wohnbedürfnisses gespart werden. Als Resultat diefer Nothfonnte die Ausbeutung geschehen. Ist es denn etwas Anderes wendigkeit, die fich als blante Folge unserer famosen Ham Das alles hat fich nicht etwa nur unter als Ausbeutung, wenn wir uns von früh bis spät abractern müssen burgischen Grundeigenthümer- und Patrizierpolitik darstellt, hat bei einer übermäßig und nach Willkür verlängerten Arbeitszeit, fich bie fürchterliche Zusammenziehung des Raumbedürfnisses- Augen unserer Hamburger Wachthabenden fpontan entwickel die für die Pferde der Fahrbetriebs- Gesellschaften eine todtentwickelt, ein allen hygienischen Anforderungen zuwider, tönnen, ohne gehindert zu werden; nein, unfere gefe bringende wäre? Freilich die Pferde verursachen bei der Anlaufendes 3usammenpferden von Menschen, das gebenden Gewalten haben durch ihr Thun wie du fchaffung eine bestimmte Stapitalanlage, die Einbuße leiden würde, wie fich jest gezeigt hat, der Seuche ungeheure Angriffs- ihr Lassen die Entwidelung unseres Wohnungswesen wenn sie zu sehr angeftrengt würden; bei uns jedoch?? Nun, punkte bietet und sich schwer gerächt hat in dem grenzen nach dieser schlimmen Seite hin dirett gefördert. es findet fich für einen dienstuntauglich oder durch übermäßige lofen Glend, das über zahlreiche Familien gekommen ist... nicht wenige von denen, die sich stolz vermaßen, als Bürger Arbeitsleistung arbeitsunfähig gewordenen Menschen leicht Ersay, Bur Beit, als der Bollanschluß in Fluß tam( 1882), gab es in die berufenen Hüter bes Allgemeinwohls zu fein, find mit b welcher mit feiner Kapitalsanlage verknüpft ist! Ist es nicht Hamburg etwa 8000 leerstehende Wohnungen. Das war Schuld belastet, a us purer privater Gewinnsuch auch als Ausbeutung zu bezeichnen, wenn wir mit 75 M. Lohn für unsere Grundmagnaten natürlich ein gräßlicher Jammer, dem Gemeinwohl die schwersten Wunden geschlagen zu habe monatlich, oder auch ein weniges mehr, eine Dividende von denn es hinderte fie, von ihren Miethern immer höhere In der Cholera ist ein Rächer für diese staatlichen und private Dagegen half selbst ihre Gegen- Sünden erstanden, nur schlimm, daß das Schwert der Bernichtung 10/2, 12/3 und 13 pet. den Herren Aktionären erarbeiten Summen zu erpressen. müssen? Während wir also mit unserer Arbeitskraft erst schaffen, feitigkeits- Versicherung nichts, die übrigens auch ein fehr- hauptsächlich auf die Schuldlosen niederfauft. Diesen daß die Aneigner derselben ein müheloses Dasein haben, find reides Stückchen Hamburgischer Grundeigenthümerschlauheit ift. wird die unverdiente Buße für die Sünden anderer als Leb wir nicht in der Lage, auskömmlich für unsere Familien Damit nicht die Eigenthümer leerstehender Wohnungen, um nicht dienen, fich nicht länger geduldig als Sündenbock herzugebe zu forgen. Ja im Gegentheil! Die Gesellschaften be- gar zu große Einbuße zu erleiden, init den Miethpreifen herab- sondern selbst ihres Geschides Herr zu werden." Soziale tebersicht. An die Bediensteten der Berliner Pferdebahn und Omnibus Gesellschaften ( Schaffner, Kutscher, Stallleute, Wagen wäscher 2c.) # Cimsbüttel Billw. Ausschlag Rotherbaum Hohenfelde Barmbet Borgfelde Eilbek Uhlenhorst. 1880 1885 . 971 1851 . 963 1870 671 1282 748 1107 634 935 429 860 364 643 848 602 Mit in Die Gefammtzahl der Kellerbewohner betrug in der Stad Borstadt und den Bororten 31 486, in der Stadt und Botad wohnten 7,11 pet., in den Vororten 6,55 pt. aller Bewohn in Rellern. Allgemein ist anerkannt, daß selbst das Wohnen meniger tief gelegenen Kellern der Gesundheit unzuträglich i Es spricht daher auch aus den legtaufgeführten Zahlen eine etlatante Verschlechterung der Wohnzustände. Central- Leihhaus- Ausverkauf 72 Jägerstraße 72 wifchen Ramonier Institut für Gelegenheitskäufe, einzig in seiner Art in Berlin. 20000 moderne Winterpaletots u. Winter- Anzüge wenig getragen in besten Stoffen und u. Mauerstr. part.) von Mark 9, 12, 15, in besten Stoffen und neuesten Mustern 20, 30-36. Pracht Exemplare) In den feinsten Werkstätten nach Maaß bestellte Sachen, die nur ca. 1 Monat getragen sind. Knaben- u. 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Emil Polter, Delegirter der Gastwirthsgehilfen. 2421b Fachverein der Tischler. Versammlung am Dienstag, den 11. Oktober, Abends 8½ Uhr, in Gratwell's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Dr. Lütgenau über: Die Freiheit und ihre Rolle in der sozialen und geistigen Entwickelung der Menschheit. 2. Diskussion. 8. Vereinsangelegenheiten und Berschiedenes. Sonnabend, den 15. Oktober 1892: Vereins- Kränzchen im fort. Buzug fern halten. 192/2 Die Kommission. Verband der Bäcker. ( Mitgliedschaft Berlin.) Dienstag, den 11. d. M., Nachm. 3 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstr. 33: Mitglieder- Bersammlung Tagesordnung: 1. Regelmäßige Monatsgeschäfte. 2.Ers gänzungswahl des Kassirers resp. Sprech boten. 3. Verschiedenes. Mitgliedsbuch ist vorzuzeigen. Der Vorstand. [ 2401b Verein Deutscher Schuhmacher. Filiale Berlin. Montag, den 10. Oftober, Abends 81/2 Uhr: Versammlung bei Gründel, Dresdenerstraße 116. Zages- Ordnung: 1. Bortrag des Kollegen Schauer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Kolleginnen u. Kollegen als Gäste haben Zutritt. 275/1 Der Bevollmächtigte. Oeffentliche Bottbuserstr. 4a Konzerthaus Sanssouci" Sottbuferte. 4a. Versammlung Anfang Abends 8½ hr." Billets find auf allen Zahlstellen des Vereins sowie bei folgenden Herren zu haben: Conrad, Bärwaldstr. 53, Quergeb. 2 r.; Schulz, Briger: ffraße 42, 4 Xr.; Mieke, Adalbertstr. 9, 4 Tr.: Glocke, Sausigerstr. 52, 3 Tr.; Koblenzer ,. Adalbertstr. 96, Quergeb. 1 Zr.; Hoppe, Rigdorf, Berlinerstr. 84/85; Mews, Mariannenstr. 18, 4 Tr.; Klawitter, Oppelnerstr. 16; Gruschke, Bücklerstraße 58, Hof 2 Tr.; Siebert, Roppenstraße 27, 1 r.; Zwanzig, Fürbringer straße 27; Thiel, Boeckhstraße 15: Maass, Schwedterstraße 1, 1 Zr.; Forner, Elisabethstr. 49, Quergeb. 8 Tr.; Wiedemann, Wallstr. 7/8, im Arbeitsnachweis. Der Vorstand. 85/6 Deffentliche Versammlung ber 88/0 für Männer und Frauen Sonntag, den 9. Oktober, Abds. 7 Uhr, Alte Jakobftr. 75, früher Feuerstein. Tages- Ordnung: Ursachen". Diskussion u. Verschiedenes. Bortrag über Selbstmord und seine Nachdem Gemüthlich. Beisammensein des Sozialdemokratisch. Leseund Diskutirklubs.[ 2416b Freie Vereinigung Brauerei- Hilfsarbeiter Berlins n. Umg. der Seifenfieder und Bernfög. Montag, den 10. Oktober, Abends 9 Uhr, in Sol' Festfälen, Alte Jakobstraße 75( unterer Haal). Tages- Ordnung: 1. Vortrag: Wie verhalten wir uns betreffs einer Drganisation der BrauereiHilfsarbeiter? 2. Stellungnahme zum Gewerbegericht. 3. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. 18 Berlins und Umgegend. Donnerstag, 18. Oftbr., Abends 81/2 Uhr: Mitglieder- Bersammlung bei Röllig, Neue Friedrichstraße 44. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Zahnarzt Oeffentliche Versammlung Robert Wolf über: Bourgeoisie und afler Graveure und Ziseleure Berlins am Montag, den 10. Oktober, Abends 8/2 Uhr, im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Zagesordnung: 1. Gewerbegerichte. 2. Ausstellung des Kandidaten. 3. Verschiedenes. Pflicht aller Stollegen ist es in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vertrauensmann. Sozialismus. 2. Diskussion. 267/1 3. Vierteljahresbericht des Kassirers. 4. Entrichtung der Monatsbeiträge; Aufnahme neuer Mitglieder und Aus gabe der Billets zu dem am 22. Oktober stattfindenden Vergnügen. 5. Verschiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, zahlGäste willkommen. Der Vorstand. Manschettenknöpfen, Stöden, Brochen, Büsten. En gros. En détail. Deutscher Schneider- und Schneiderinnen- reich und püntich zu erscheinen. B. Günzel, jeht Lothringerßir. 53, am Rosenthaler Thor. Kalläne& Meiling, Färberei und chemische Wafchauftalt für Damen- und Herren- Kleider, sowie für Möbelstoffe jeder Art. Gardinen- Wäscherei. Teppichreinigung. Reparatur von Herren51/1 Garderobe. Kunkkopferei. Neu! Glanzbeseitigung blank gewordener Kammgarn- Garderobe. 0., Blumenstr. 70. Berlin SW., Beuthstraße 9. SW., Invalidenfte. 139. Filial.: W., Potsdamerstr. 51. W., Franzöfifchestr. 55. S.W., Blücherstr. 69. Abholung u. Rücksendung fostenfrei. 7468 Telephon NO., Neue Königstr. 42. NW., Wilsnackerstr. 45. Amt I. W., Hardenbergstr. 42. Preislisten frco.- Postsendungen prompt. Konkursausverkauf. Das vom gerichtlichen Tagator abgeschäyte Waarenlager des Zuchhändlers C. Blankenstein, 33 Stralauerstrasse 33, bestehend in Tuch, Buckskin, Kammgarn, Winter- und Sommer- Paletotstoffen wird Mittwody, den 5. Cr, ab, werktäglich in einzelnen von Posten, als auch meterweis zu sehr billigen Preisen nur gegen Baar verkauft. 2076L Verband. Filiale Berlin) Grosse Versammlung am Montag, den 10. Oftober, Abends 82 Uhr, bei Joël, Andrasstraße 21. Tagesordnung: 1. Der Kampf gegen das Verbrechen. Referent Genosse Julius Türt. 2. Diskussion. 8. Hochwichtige Verbandsangelegenheiten. Stenographische Gesellschaft Arends beginnt Dienstag neuen Rurfus, Alte Jakobstr. 89. Unterricht incl. Lehrmittel 3 m. 2405b Säfte haben Zutritt. Die Mitglieder, Kollegen und Kolleginnen erfucht Naturheilbad Reform, zahlreich zu erscheinen 270/1 Achtung! Der Bevollmächtigte. Achtung! Dessauerstraße 31. Arzneilose und operationslose Heilweise. Unentgeltl. Sprechstunde: MonSozialdemokratischer Agitationsklub für den Osten Berlins. tags und Donnerstags v. 1-2 Uhr. Grosse öffentliche Bersammlung für Frauen und Männer H. Richter, Cutiter, am Sonntag, 9. Oktober, Abends 6 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus, Proskauerstr. 87/88. 2428b Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Franz Behrend, über: Malthus und seine Lehren. 2. Diskussion. Entree 10 Pf. Nach der Versammlung: Geselliges Beisammensein und Tanz. Fachverein der Tapezirer Berlins und Umgegend. Montag, den 10. Oktober, Abends 81%, Uhr, bei Boltz, Alte Jakobstr. 75: Ausserordentliche General- Versammlung Tages- Ordnung: 1. Anträge. 2. Wie stellen wir uns zu der Refolution der öffentlichen Tapezirer- Verfainmlung? Das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder ist Pflicht. Mitgliedsbuch legitimirt. 311/1 Der Vorstand. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Am Sonntag, den 16. Oktober, Vormittags präz. 10 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20: Ausschuss- Sitzung. Tages Ordnung: H 1. Aufnahme von Vereinen. 2. Abrechnung und Bericht vom Sängermeine Glaferet, Bilder u. Büsten fest. 3. Arrangement zum Stiftungsfest. 4. Verschiedenes. Vereine, welche 62 und 72 cm hoch. Sinnsprüche in Seiden- Chenille. Fahnen und Banner bas zu singende Lied anzugeben. ( eigene Fabril), Stoclaternen ac. Max Richter, Berlin 0., Grüner Weg 65 Empfehle den Bereinen u. Genossen( affalle, Marg u. Freiheit) 80, 42, sich zum Stiftungsfest programmmäßig betheiligen, haben nach der Ausloofung Der Vorstand. 105/1 Berlin, C. Spittelmarkt,( Wallstr. 1) und Weinbergsweg 15b, nahe am Rosenthaler Thor. Anerkannt beste und billigste Be zugsquelle aller optischen Artikel. S Rathenower Alumingold- Brillen und Pincenez, garant. nie schwarz werd. M. 2,50 Nickelbrillen u. 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Berantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 3, be 11 tr