Nr. 243. Grfcheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Biertelhrlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. frei. t's Saus. Einzelne Nummer Pig. Sonntags- Nummer mit uftr. Sonntags- Bettage Neue Belt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 Mr.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreich Ungarn a t., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. der Post- Beitungs- Breisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts S 9. Jahrg Insertions- bühr beträgt für die fünfgespaltene Petiteile eder deren Raum 40 Pfg., für ere und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste summer müssen bis 4 Uhr Nachmittags' der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen: tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Sernsprech- Anfching 3mt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonntag, den 16. Oktober 1892. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Echter Liberalismus. Sonntagsruhe. An dem Ort, den sie durch ihr Er- der„ Nationalliberalen Korrespondenz" sollen von den Discheinen schändet, tobt seit langem die Profitsucht plomaten in Cöln lernen! am Lautesten, steht Wie in allen Dingen, sind eben auch bei der Hetze Mit kindlicher Naivetät plaudert es jetzt ein national- der Laufmännischen Prinzipale liberales Organ aus: wären die Ausführungsbestimmungen aber auch die Schaar der Gehilfen am geschlossensten gegen die Sonntagsruhe die Nationalliberalen die widerUnd sie lichsten Gesellen. Viel besser, die herzerfrischend: Unverzur kaufmännischen Sonntagsruhe in Preußen in echt libe- gegen die ungeheure Frechheit des Auſturms. talem Sinne", nicht„ schablonenhaft" getroffen und gehand- mischt sich nicht in der Parteien lautes Lärmen, sie läßt sie frorenheit des großen Eugen, der offen für die Aufhebung babt worden, wie wonnevoll könnte der liberale Handels- fämpfen, die Gegner und die Freunde der Sonntagsrube, des Gesetzes plädirt, oder des bayerisch- freifinnigen Klüngels, tapitalist", der vier Lehrlinge neben einem Kommis züchtet, kämpfen außerhalb ihrer Spalten, um niemandem Aergerniß der im Nürnberger Magistrat für eine sonntägliche Geschäftsunter der Sonntagsruhe" leben. Ja, ja die Auszu bereiten und um schließlich vor dem Profit ebenso zeit bis 9 Uhr Abends und in der Münchener Handelssein, dann platt auf der Nase zu liegen, wie alle anderen Organe der kammer für achtstündigen Geschäftsbetrieb stimmt würde man sich mit dem bösen Gesetz schon aussöhnen Bildung und des Besitzes." Ihren Anschluß an den Ruf sind doch greifbare Unverschämtheiten gegen die eklige unter nach den echt liberalen" Ausführungsbestimmungen hat sie Schlüpfrigkeit des nationalen und„ echten Liberalismus." echte, windelweiche Nationalliberalismus seinen Anschluß an die dieser Tage fein und geschickt bewerkstelligt, die„ Kölnische Sete gegen die Sonntagsruhe. Zeitung". Der nationalliberale Verband deutscher Handver= das Politische Uebersicht. proletarischer Selbstkastration, hat ihr dazu Und herrlich ist es anzusehen, was die Helden der lungsgehilfen" in Leipzig, ein erbärmliches Produkt Drehungen und Schwenkungen unter echt liberalen" Ausholfen. Dieser edle Gehilfenverband hat das führungsbestimmungen verstanden haben wollen. Ihre fublimiste Mittel gefunden zur Abwehr der Hetze Parteiforrespondenz schreibt's ganz offen, und die Politiker| die Sonntagsruhe er wendet sich an gegen Berlin, den 15. Oftober. m der Proving drucken's nach:" Die schablonenhafte bie Handelskammern an die Prinzipale Regelung der fünfstündigen Verkaufszeit für die ganze erbarmungswürdigen Geberden. mit Wauwau. Der Moloch hat Hunger und der gute " Zufriedenheit ist jeden- Michel keine Luft, weißgeblutet zu werden. So muß Monarchie und die Ausschließung gewiffer an Sonnfalls das beste Bollwert gegen Unistuzzbestrebungen." Der Moloch auf Mittel und Wege sinnen, um Michel, der sich und Festtagen besonders einträglicher Ge- Leipziger Verband weiß, wo er die Prinzipale treffen kann, sehr schen vor der neuen Militärvorlage zurückzieht, in die merbszweige, insbesondere des Handels in ihrer Angst vor der Sozialdemokratie, die er in brutalſter Gewalt zu bekommen. Dazu ist nun das bequemite Mittel, Bit Bigarren, mit Gßwaaren und Getränken, von den Weise schon so oft Arm in Arm mit den Antisemiten hat den armen Kerl, der sich ja schon so oft als Hafenfuß geBetrieben, welchen nach dem Sinne des Gesetzes eine aus- niederschreien helfen. Und damit ist auch der„ Kölnischen zeigt hat, ins Bockshorn zu jagen, so daß ihm angst und welche ihre Korrektur, menu fie nicht schon vorher edebutere Berkaufszeit gestattet werden darf, sind Fehler, Beitung" das befreiende Stichwort gegeben.„ Gegen die bange wird, und er blind vor Furcht, unter dem Verfreilich wenig wahrscheinlich ist. was nur vereinzelt hervortretenden Bestrebungen, die Sonntags zweiflungsschrei:„ Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts Ent- ruhe nicht nur durch Abänderung der Ausführungsbestim- auf der Welt!" dem Moloch in die Hände läuft und sich die Landtags erwarten können." Hoch lebe die Einträglichkeit so schreibt sie, ließung erfolgt, nur durch eine Einwirkung des preußischen mungen zu mildern, sondern das Gefeß gänzlich abzuschaffen", Aderlaß- Lanzette ansehen läßt. Drum her mit dem Wauwan! wendet sich der Vorstand des Verbandes Das Reptilienpack hat ihn schon hübsch fürchterlich zurechtgewisser Gewerbezweige", wenn sie unter„ echt liberalen" beutscher Handlungsgehilfen mit einer Eingabe an die gestußt:„ Rußland hat mehr Einwohner als die sämmtlichen trieben werden können! usführungsbestimmungen flott am Sonntag weiter be- deutschen Handelskammern. Wir sind der Ansicht, daß der Dreibund Länder zusammengenommen! Es kann uns Der Handel mit Zigarren" Verband es vollauf verdient, in seinen ernsten Bemühungen, spielend erbrücken! Mehr Soldaten! Mehr Solwürdige Objekt„ echt" national bem Eindringen der Sozialdemokratie in seine Kreise zu baten!" Gemach, ihr Herrn Reptilien. Der Schwindel Weihe dieser Sozialpolitik! Der Handel mit Zigarren ist den. Ihm gebührte allem die wehren, von allen einsichtigen Kaufleuten unterſtüßt zu wer- verfängt nicht mehr. China hat noch fünfmal In diesem Sinne und insoweit sie sich gegen so viel Einwohner wie Rußland. Warum nicht China zum derjenige, der seine Gehilfen am schamlosesten ausnußt, der die Abschaffung des Gesetzes richtet, empfehlen wir Wauwau machen?„ Aber China ist kein Militärstaat." die Nachtarbeit im Verkaufsgeschäft zum gesundheits die Eingabe der allgemeinen Beachtung." Ist das But. Rußland ist auch keiner, der uns gefährlich sein ruinirenden Grundsatz erhoben hat, der nicht fragt nach nicht fein ersonnen und gewandt ausgeführt? Die tönnte es ist mehr denn je der Koloß auf thönernen Mittagspause, förperlicher Erholung und geistigem Kölnische Zeitung" braucht nicht die täppische Art Füßen". Nicht einmal der Türkei ist es im Ernstkampf ihrer überlegen. Aufgehen im Geschäftsprofit verlangt für einen kläglichen Gesellschaft des Handels mit Bigarren". Sie ist und England, das ihm an Macht weit vorgeht. Also mit diesem Lohn. Dieser Handel mit Zigarren" und seine Verkaufs bleibt Diplomatin. In diesem Siune". Schwindels beweist uns aber die liberalismus, wie der Mistkäfer auf den Straßenschmuß. gegen die Abschaffung des Gesetzes richtet", empfiehlt sie Gesellen. Hinweg mit dem Militarismus! Und auf in den azu braucht man in der That echt liberale" Aus- die sonntagsruhefreundliche Bewegung. Wozu braucht man Kampf gegen den Moloch, mit dem alten Kriegsruf: führungsbestimmungen; sonst wäre es nicht zu machen! so deutlich zu sagen, daß sich mit echt liberalen" Aus einen Mann und keinen Groschen! Doch ist das nur die grobkörnige Sorte nationalführungsbestimmungen alles machen läßt? Wenn man sich liberaler Sozialpolitiker, die sich so offen mit der ärgften nur gegen die Abschaffung des Gesetzes" wendet( nebenbei ,, Die Hand des Berhängnisses" ist es, welche die usbeuterei affoziirt. Es giebt aber auch noch eine feinere, will diese selbst der profitwüthigste Handelskapitalist gar„ Schöne Helena" der Operette in so zweideutige Ver freilich nicht minder reaktionäre. Mit Fug und Recht wird nicht), so versteht es sich am Rande, daß die bindungen zwingt. Die dem Bundesrathe vorliegende he der Sonntagsruhe durch Verordnung Militärvorlage wird von keiner Partei ofsen vertreten, im Beitung". Meiſterſtüde an diskreter Unternehmer politit das Hauptziel ist und man hat sich dabei nicht mit dem Gegentheil jammern alle Barteien über dieselbe. Zu diesem leiſtet diese eble Dame in Sachen der kaufmämischen„ echten Liberalismus" blamist! Die sozialpolitischen Tölpel Jammer wäre nun gar kein Anlaß vorhanden, denn ein er das liberaler Fürsorge. vor Feuilleton. Madbrua verboten.) ( 48 " war Welches?... Ich habe in der Zeit gar nichts anderes von meinen Schwestern so anvorbereitet zugerufene Nachgesehen, als großes Unglück." richt: Friedrich ist da!" wirkte ebenso, wie die Schreckniffe " Ich meine Venetien unser schönes Venetien fort- der vergangenen Tage: fie raubte mir die Besinnung. geschleudert dem Intriganten Louis Napoleon auf dem Man mußte mich aus dem Wagen in das Schloß Bräsentirteller gereicht! Und das nach solchen glänzenden tragen und zu Bett bringen. Hier verbrachte ich es die Nachwirkung des Narkotikums, war es die Heftigkeit Siegen, wie wir sie bei Cuftozza errungen haben. Statt unsere Lombardei zurückzunehmen, auch noch unser des Freudenschlages?- mehrere Stunden in bald schlafender, Benedig hingeben! Freilich, dadurch sind wir die Feinde bald delirirender Bewußtlosigkeit. Als ich zu mir fam und " Möglich, daß wir heute Nachricht finden. Ich bin im Süden los, haben auch den Louis Napoleon mich in meinem Bette sah, da glaubte ich, daß ich aus Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. fdhon gestern, gleich nach Empfang des Telegramms, zur für uns und können jetzt mit aller Wucht für Sadowa einem schweren Traum erwachte und daß ich von Grumik Stadt grimmigen Feind entgegennärrisches Ding! gefahren. Ach, hast Du uns Angst gemacht, Du Rache nehmen, den Preußen aus dem Laude hinauswerfen, gar nicht fortgekommen war. Der Brief Breffer's, mein Auf die Schlachtfelder fahren, dem ihn verfolgen und uns Schlesien holen. Benedek hat große Entschluß nach Böhmen abzureisen, meine Erlebnisse dortdiese Leute sind ja Fehler begangen, jetzt aber wird der Oberbefehl in die selbst die Rückfahrt, die angekündigte Heimkehr Friedrich's: Durch ihre Spitkugelfiege find sie Hände des glorreichen Feldherrn der Südarmee gelegt... alles nur geträumt. und überhaupt? disziplinirte Soldaten Du antwortest nicht? Nun denn, so will ich Dir, immer Ruhe lassen." Nach zweistündiger Fahrt kamen wir in Grumit an. Als unser Wagen im Schloßhof einfuhr, stürzten uns wie die Wilden ganz berauscht find sie ja nicht, diese Landwehrleute von solchen kann man nach Bresser's Verordnung fich auf die ärgsten Unthaten gefaßt machen, und Du eine Frau -läufft da mitten hinein; Dunun der Dottor hat mir verordnet, Dir keine Vorwürfe zu die Schwestern entgegen. machen-" " Wie geht es meinem Sohne Rudolf?" Der schreit und heult nach Dir, sucht Dich im ganzen Sans, will nicht glauben, daß Du weggereift seiest, ohne ihm einen Abschiedskuß zu geben. Und nach den anderen frägst Du nicht? nach Lilli, Rosa, Otto, Tante Marie? Du tommst mir überhaupt so theilnahmslos vor" Wie geht es allen? Hat Konrad geschrieben?" " Brief Gut geht es allen. Von Konrad tam gestern ein es ist ihm nichts geschehen. Lilli ist felig. Du Ich blickte auf. Am Fuße des Bettes stand meine Kammerjungfer. " Ist mein Bad bereit?" fragte ich, ich will aufstehen." Jetzt stürzte aus einer Ecke des Zimmers Tante Marie „ Ach Martha, armer Schah, bist Du endlich wach und bei Ginnen- Gott sei Dank! Ja, ja, steh' auf " Er Martha, Martha" riefen beide schon von weitem: ist da!" Und nochmals am Wagenschlag: Er ist da, Martha!" hervor: Wer?" " " Friedrich, Dein Mann." ** Ja so war es. Erst gestern, spät am Abend, war Friedrich mit einem Verwundetentransport von Böhmen nach Wien und von dort hierher gebracht worden. Er hatte ja, ja, nimm Dein Bad, das wird wohlthun und wenn man so von Straßen- und Eisenbahnstaub bedeckt ist, wie Du" -O „ Eisenbahnstaub was meinst Du denn?" Schnell, steh' auf Netti, richten Sie alles vor. Friedrich vergeht schon vor Ungeduld, Dich zu sehen." " Friedrich, mein Friedrich!!!" Wie oft hatte ich in den letzten Tagen diesen Namen so schmerzlich ausgerufen aber jetzt war es ein Jubeldenn nunmehr hatte ich verstanden; es war kein wirft sehen, von Tilling wird nächstens auch gute Nach eine Kugel in das Bein bekommen, eine Wunde, die ihn richt eintreffen. Leider ist in politischer Hinsicht nichts augenblicklich dienstunfähig und pflegebedürftig machte, die Gutes zu erwarten. Du hast doch von dem großen Unglück jedoch gänzlich ungefährlich war. Aber auch die Freude ist schwer zu ertragen. Die mic cuf gehört?" D einfaches ein!" de Jammernden würde die Vorlage beseitigen. Aber he" Hand des Verhängnisses" treibt die Schöne Heleta" in die Arme des Paris und die Liberalen in die Zuftinmung zur Militärvorlage. Mit dem Strauben der Konservativen und des Zentrums ist es nicht weit her, und sie haben auch wohlerwogene Gründe, der Regierungs vorage ihre Zustimmung zu geben. Was aber hindert die Liberalen, ihrem Widerspruch offenen Ausdruck zu geben? Sie find zu gut, zu schwach! Ihr Herz kann sich des Regierung nicht versagen. Sie sehen ihre Hoffnung auf den Bundesrath, daß er der Vorlage den ärgsten Stachel nehmen würde. Gie rechnen aus, daß die beabsichtigten neuen Steuern nicht ausreichen, um die erhöhte Militärlast zu decken, und daß die Regierung daher von selbst mit ihren Forderungen zurücktreten werde. Nationalliberale und Freisinnige rechnen bereits mit der Möglichkeit der Mehrbewilligung und fangen schon im voraus an, es als einen Erfolg zu bezeichnen, wenn von 100 Millionen, welche die Regierung verlangt, 1 oder 2 abgefnapft werden. Ihr Widerstand ist schon jetzt, bevor der Kampf an sie getreten, in dasselbe Stadium gelangt, wie bei dem Frauenzimmer, das trotz des Zierens bereits entschlossen ist, sich dem Verfucher hinzugeben. Das ist die Hand des Verhängnisses". dami. Der verleumdete Stephan findet jegt in der Nord-| Seuche Dresden verschont hat, als Reklame zur Her deutschen Allgemeinen Zeitung" einen offiziösen Vertheidiger. Tockung von genußsüchtigen Fremden zu benußen, deſſen Das Blatt schreibt: nur ein habgieriger Hotelwirth und die Bourgeoisvertretung Der Umstand, daß aus den Kreisen der Post beamten der sächsischen Landeshauptstadt fähig. Selbst die freiwillige Sammlungen für die nothleidenden Kollegen in Beitung" schüttelt hierüber den Kopf. amburg angeregt worden sind, und daß der Staatssekretär Kr Dr. von Stephan feine Befriedigung über diesen wohl- Ju den ungarischen Delegationen wurde gester thuenden Beweis der Kollegialität und Menschenliebe aus und vorgestern lebhaft politisirt. Man sprach von d gedrückt hat, ist für eine Anzahl von sozialdemokratischen und zweijährigen Dienstzeit, von der allgemeinen Weltlage, auch für einige freifinnige Blätter der, wie es scheint, ihnen Bulgarien, Rußland, der Türkei und allen anderen mög erwünschte Anlaß zu gehässigen Artikeln gegen die ReichsPoftverwaltung und deren Chef gewesen, die unter Aufstellung lichen und unmöglichen Dingen, die Delegirten sprache wahrheitswidriger Behauptungen theilweise in der Kriegsminister sprach, Graf Kalnoky sprach die gröbsten Schmähungen ausarten. Vorbehaltlich sprachen viel und schön, und nachdem sie alle gesprochen des weiteren wollen wir diesen maßlosen Angriffen gegenüber war jeder so flug wie zuvor. für jeht nur anführen, daß, wenn in jenen Artikeln mehrfach N all gefagt ist, die Postbehörde habe zwar versprochen zu helfen, Proportionalwahl. Ueber die Einführung des P aber ihrerseits nichts gethan und sich statt dessen auf die Samm- portional Wahlsystems in der Schweiz wird uns lungen verlassen, auch diese Behauptung völlig der Wahrheit schrieben: Nachdem in der Volksabstimmung vom 7. Juli d. ins Gesicht schlägt. In der That find nicht nur sofort beim die stimmberechtigten Bürger Gen ss troß der Bekämpfu Eintritt des Nothstandes zur Linderung deffelben erhebliche jenes Systems durch den ,, arbeiterfreundlichen" radikalen Fervo Mittel aus den Fonds der Postverwaltung bewilligt worden, # 1 Die sondern es ist auch aus allgemeinen Reichs- Dispositionsfonds ich für das proportionale Wahlsystem erklärt haben, hat b für den obigen Zweck eine namhafte Summe zur Verfügung Regierung fich beeilt, dem Großen Rathe( Landtag b Kantons Genf) ein bezügliches Ausführungsgesez vorzulegen, gestellt." Der wohlthuende Beweis der Kollegialität und deffen Entwurf noch verschiedene Abänderungen erfuhr, wo von der einige zweifelhafte Preßorgane uns hartnädig vor dieser geplaktesten und niedrig bezahlten Menschenklasse, Die Annäherung Rußlands an Deutschland", Menschenliebe" namentlich seitens der untersten Bostbeamten, durch mehr Licht und Einfachheit in das Gesez kam. Bo den bisherigen Gesezes bestimmungen betreffend die Wahlen reden, ist nichts anderes als ein plumper Geschäftskniff der ist nirgends angetastet. Es bedurfte aber nicht des Aus: in den Großen Rath bleiben die Eintheilung in drei Wa pumplustigen russischen Regierung. Sie hat weder Geld drucks der Befriedigung seitens des Herrn Stephan, um kollegien, die Amtsdauer von drei Jahren und die Za noch Kredit. Seit Jahresfrist angelt sie nach Geld und ist diesen armen Beuten eine Genugthuung zu gewähren. Herr eines Vertreters auf 1000 Einwohner. Das neue Wah überall abgeblitzt. Die Franzosen, bei denen in Geldsachen v. Stephan hat selbst den Glauben zerstört, daß von Frei- gesetz bestimmt, daß der Große Rath durch Stimmlisten die Gemüthlichkeit und Russenschwärmerei aufhört, haben willi gkeit" bei den Unterbeamten die Rede sein kann, wo Bertheilung der Mitglieder auf die verschiedenen Lift eine unüberwindliche Hartherzigkeit gezeigt. Von den welt von oben herab ihnen Winke, in welcher Form es sei, gewählt wird und zwar proportional der Stimme erfahrenen Engländern und Holländern war überhaupt nichts ertheilt werden. Von Ausstellung wahrheitswidriger Bezahl, die sie bei der Wahl auf sich vereinigen. zu erwarten. Bleibt die gute Germania, die sich schon so hauptungen" kann wohl kaum die Rede sein. Herr von Wahllisten werden von den politischen Parteien oft hat nasführen laffen. Da muß denn der Bär seine Stephan freilich, der in der Schule Bismard's auf- oder Wählergruppen aufgestellt und müssen spätestens fi Tahen in Sammthandschuhe ſtecken und von Liebe und gewachsen, wird es natürlich nicht bei Berichtigungen Tage vor der Wahl der Staatskanzlei eingereicht ein Bärtlichkeit girren, wie ein hungriger Lieutenant, der eine bewenden lassen. Was nun aber die Bewilligung erheblicher wenigstens von zehn Stimmberechtigten unterzeichnet fei reiche Erbin einfangen will. Ob Germania auf den Leim Mittel aus dem Fonds der Postverwaltung anbetrifft, die Für jede Liste verkehrt ein Vertreter zwischen der Kanz gehen wird? Wenn es einen unmöglichen Grad der sofort beim Eintritt des Nothstandes geschehen sei, so be- und der betreffenden Gruppe. Kein Wähler darf fich i Naivität giebt, dann ist es unmöglich. Aber auch nur wundern wir hier die Bescheidenheit, welche mit den that- mehr als eine Kandidatenliste einschreiben. Zwei Tage sächlichen Angaben so sehr hinter dem Baune hält, während der Wahl( also Freitag Vormittags) läßt die Staatsfang doch sonst dem Stephan'fchen Regime die Lobrednerische Re- die rechtzeitig eingelangten und giltig erklärten Kandidate liften auf weißem Papier durch Maueranschläge veröffent Flameposaune am wenigsten fehlt. lichen. Der Wähler fann so viele Stimmen abgeben, a Die Pindter- Bayarde. In den Zeitungen lesen wir: im Wahlkollegium Großräthe zu ernennen sind( z. B. ba Siebzehn Pferde der österreichischen Distanzreiter Stadt Wahlkollegium hat 43 Großräthe zu wählen, hat man in Berlin zurüdlassen müssen, da sie Stimmberechtigte giebt also 43 Stimmen ab); er ist by nicht transportfähig find; die übrigen Thiere rechtigt, eine eigene Liste zu schreiben, die gedruckten Lifter haben die Rückreise nach Wien angetreten.' abzuändern oder auch für eine unvollständige Liste Aljo 17 weitere Pferde, die zu Schanden geritten sind. stimmen. Im Abstimmungssaal werden jedoch nur Da die österreichischen Pferde sich viel ausdauernder er- amtlich von der Staatskanzlei anerkannten Wahllisten wiesen haben wie die preußischen, so können wir annehmen, gelegt. daß die preußischen Offiziere mindestens 20 als„ transport- Ein Kandidat kann auf mehreren Wahllisten stehe unfähig", b. h. zu Schanden geritten, in Wien zurücklassen muß sich jedoch, falls er in mehreren gewählt wird, für d 28as über den Zabatsausschuß hierher berichtet wurde, müffen. Und 29 Pferde waren schon vor 8 Tagen vereine davon schon vor der Wahl entscheiden. Thut et gipfelt darin, daß sich von den einberufenen Sachverständigen endet. Der„ Distanzritt" hat also 29+17 leider die Majorität auf Seite des preußischen Finanz- wir schreiben sechs und sechzig Pferde gekostet, loft für die Lifte, wo der betreffende Kandidat im gegeben 66, nicht, so beruft die Staatskanzlei den Gruppenvertreter un ministeriums geschlagen und sich der Auffassung des Generaldirektors der Steuern in Preußen angeschlossen hat, wonach d. h. sechs mal so viel als das blutigste Stiergefecht. zur Erzielung größerer Reichseinnahmen lediglich fis: Nochmals: wo ist der Staatsanwalt? talische Erwägungen Play zu greifen haben. Sachverständigen aus Bremen find für den Schutz des Importes Den kleinen Tabaksbauern ist noch lange nicht recht, was dem schnapsbrennenden Junker und agrarischen Gutsherrn billig ist. Das ist schon ein scharfer Eingriff in die geheiligtesten Rechte, wenn man dem preußischen Fufeljunter ein Viertel seiner Schnapsprämien nimmt oder die Schranke für die Brotvertheuerung um eben so viel, von 5 m. auf 3,50 M. herabsetzt. Mit den kleinen Tabakbauern macht man weniger Federlesens. Bei ihnen heißt es einfach Ropf ab!" wenn es nicht das Gemeininteresse fondern das fiskalische Interesse fordert. So schreiben die Münchener Neuesten Nachrichten" über die Berliner Tabakskonferenz: Die " Wenn ei and vo bet auf C Falle als gewählt zu erklären ist. Ungiltig find unt anderem Wahlzettel ohne Gruppenangabe. Wähler eine amtliche Liste abändert oder unvollständi Die Stöckerei als akademischer Lehrgegenstand. mit großer Beredtfamkeit eingetreten, und der Zenor der Aus- Der Kultusminister Dr. Bosse empfing in diesen Tagen die läßt, so zählen auf der von ihm angenommenen Lifte, jebo führungen der Herren aus dem preußischen Finanzministerium Theilnehmer an dem Kursus für innere Mission, die gestrichenen oder nicht ausgefüllten Namen, die Stimme nur zur Berechnung der proportionalen Vertheilung, geht dahin, daß der deutsche Tabakbau hohe Steuererträgnisse im ganzen dreißig Herren und zwar drei Regierungsräthe für Kandidaten, die auf keiner amtlichen Liste standen, verhindere, also beseitigt werden müsse. Indeß ist man im aus den Provinzen, zwei Regierungsassessoren und im bie Stimmten, die mehrmals auf denselben Namen lauten Reichsschazamt zur Erkenntniß gekommen, daß ein direktes übrigen Geistliche. Kollegia werden den Herren gelesen Berbot des Tabakanbaues in Deutschland nicht durchführbar außer von Stöcker vom Grafen Andreas Bernstorff und Die Summe aller Stimmen, welche auf die verschiedene ift, weshalb es sich lediglich darum ndeln kann, den Zabatbau auf indirektem Wege zu beseitigen." Bastor Oldenberg. Herr Bosse beklagte sich vor ein paar Liften abgegeben wurden, getheilt durch die Zahl der Jahren, als er noch nicht Minister war, über die Unfähig wählenden Großräthe, bilden den Wahlquotienten. Der frühere Reichstags- Abgeordnete Gustav teit der jüngeren Verwaltungsbeamten; ob diese Unfähigkeit Lifte erhält soviele Bertreter, als die Wahlziffer Richter, Mühlrädliz, ift geftorben. An diesen Abgeordneten durch die Eselsbrücke der Stöckerei gehoben wird? Mit den Quotienten enthalten ist. Sobald man die Zahl der Gro fnüpft sich die Erinnerung einer christlich- konservativen volkswirthschaftlichen Studien der Beamten steht es ziemlich räthe, zu der jede Gruppe berechtigt ist, fennt, werden die Heldenthat. Ein frommer Pastor, der im Hause des frei- schwach; noch rückständiger werden dieselben werden, wenn jenigen Kandidaten in dieser Gruppe, welche die größ finnigen Abgeordneten verkehrte, brachte eine von diesem die Einpaukerei in den Kursen der inneren Mission das Stimmenzahl auf sich vereinigen, für gewählt erklärt. vor mehr als fituf Jahren gemachte vertrauliche Aeußerung wissenschaftliche Studium ersezt und die Aussicht auf Karriere Gleichheit der Stimmenzahl gilt der ältere als gewählt. so in die Oeffentlichkeit, daß dieselbe noch wenige Tage, fördert. bevor sie verjährt gewesen wäre, Herrn Richter eine Ver aufgestellt hat, so werden die übrigen Site unter die anderen urtheilung wegen Majestätsbeleidigung erwirkte. Die deutsch- Wie Bliemchen Dresdens Wohlstand hebt! Listen vertheilt. Man schreitet in diesem Falle zu ein freifinnige Partei ergänzte dieses Urtheil noch dadurch, daß Dresden ist bisher noch von der Cholera frei. Das Stadt- neuen proportionalen Vertheilung. fie Herrn Nichter nicht mehr für würdig hielt, als ihr verordneten- Kollegium hat infolge deffen den Antrag an- Das allgemeine Stimmablesen findet in den Wahl Kandidat aufgestellt zu werden. Chriftlich- konservative Ge- genommen, den Magistrat zu ersuchen, dieses" thunlichst in kollegien des rechten und linken Ufers erst am Tage na meinheit und deutschfreisinnige Feigheit gingen als Bundes- ben gelesensten Zeitungen des In- und Auslandes weiter den Wahlen statt. Streitfälle gelangen innerhalb fedh genossen Hand in Hand.zu verbreiten". Die Thatsache, daß bis heute noch die Tagen an den Staatsrath( Regierung), der dieselben Dem Traum; ich war fortgewesen und heimgekehrt und sollte Nein, ich konnte durch die Freude des Wiedersehens, so groß unter dem nichtigen Vorwand, daß derselbe ein lieber Fren ben Gatten wiedersehen! diese auch war, das Weh aus meinem Herzen nicht voll- und Better fei Eine Viertelstunde später trat ich bei ihm ein. Allein. ständig bannen ich konnte nicht und wollte nicht. Zu wesend sein. Friedrich!" Martha!" Ich war auf das Ruhebett hingestürzt, auf dem er lag und schluchzte an seiner Bruft. M „ Das arme Bürschchen! Kaum hatte er den Arm fiule Ich hatte mir ausgebeten, daß niemand mit mir helfen war ich nicht im stande gewesen; verbinden, pflegen, lassen, so faufte ein Säbel über seinem Kopf... Es wa - wie jene barmherzigen Schwestern, wie die tapfere mein Nebenmann, ein jnnger Offizier, der seinen Ober Frau Simon es gethan dazu hatten meine Kräfte nicht lieutenant schüßen wollte und-" gereicht. Aber die Barmherzigkeit, die aus Mitgefühl besteht, die habe ich den armen Mitgeschöpfen doch angedeihen Lassen, und die durfte ich nicht, in egoistischem Vollvergnügen, ihnen wieder entziehen ich durfte nicht vergessen. Aber wenn auch nicht frohlocken und danken- lieben, schließen: das durfte ich wohl. Es war dies das zweite Mal im Leben, daß mir gegeben, ward. Friedrich hielt inne und bedeckte sein Gesicht mit beide Händen. Getödtet?" fragte ich schaudernd. Er nickte. der geliebte Gatte aus den Gefahren des Krieges zurück- den Wiedergefundenen hundertfach zärtlich in mein Herz die Thür wurde aufgerissen. Es war meine Schweiter Lill Friedrich, Friedrich!" wiederholte ich unter Thränen und Liebfosungen, habe ich Dich wieder?" Nein. Wenn Du gegenüber erwies! Mama, Mama!" kam es vom Nebenzimmer her, den kleinen Rudolf an der Hand. und Berzeih, daß ich euer Wiedersehen- tête- à- tête för aber dieser da verlangt gar zu stürmisch nach seine Mama." * * " D, die Seligkeit, ihn wieder zu haben! Wie kam ich, gerabe ich dazu, mitten aus der Schmerzenssluth, in der so viele untergegangen, an ein sicheres, glückliches Ufer gelangt Und Du wolltest mich suchen und pflegen? Wie heldenzu sein? Wohl denen, die in solcher Lage freudig den Blick haft und wie thöricht, Martha!" Ich eilte dem Kind entgegen und preßte es leider zum Himmel heben und dem Lenker oben warmen Dank Thöricht, ja Idas sehe ich ein. Die rufende Stimme, schaftlich an mein Herz. Ach die arme, arme Tan emporsenden; durch diesen Dank, den sie, weil er demüthig die mich fortzog, war Einbildung, war Aberglaube, denn Kornelie! gesprochen wird, auch für demüthig halten, von dem sie gar Du riefst mich nicht. Aber heldenhaft? nicht ahnen, wie anmaßend und selbstüberhebend er im wüßtest, wie feig ich mich dem Glend Noch am selben Tag kam der aus Wien telegraphi Grunde ist, fühlen sie sich entlastet; damit haben sie für Nur Dich nur wenn Du dort gelegen hätte ich pflegen gerufene Chirurg im Schlosse an und nahm Friedrich den ihnen verliehenen Vorzug, den sie Huld und Gnade können. Ich habe Entfeßliches gesehen, Friedrich, was ich Wunde in Behandlung. Sechs Wochen äußerste Ruhe nennen, nach ihrer Meinung genügend quittirt. Ich war das nie vergeffen werde. O unsere schöne Welt, wie kann man und die Heilung würde eine vollständige sein. nicht im stande. Wenn ich an die Elenden dachte, die ich an sie nur so verderben, Friedrich? Eine Welt, in der zwei Daß mein Mann den Dienst quittiren würde, jenen Jammerstätten gesehen, und an die beklagenswerthen Wesen einander so lieben können, wie ich und Du- in stand nun bei uns beiden fest. Natürlich konnte dies e Mütter und Frauen dachte, deren Lieben von demselben der solches Feuerglück lodern kann, wie unser Ginssein nach Beendigung des Krieges ausgeführt werden. Uebrigen Schicksal, das mich begünstigt hatte, in Qual und Tod ge- wie mag die nur so thöricht sein, die Flammen des tod konnte man den Krieg füglich als beendet betrachten. stürzt worden da konnte ich unmöglich so unbescheiden sein, und jammerbringenden Hasses zu schüren?" dem Verzicht auf Benedig war der Konflikt mit Italien beseitig diese Begünstigung als eine göttlich beabsichtigte anzunehmen," Ich habe auch etwas Entsetzliches gesehen, Martha für die ich berechtigt wäre, zu danken. Mir fiel ein, wie etwas, das ich nie vergessen kann. Dente Dir- auf mich stande sein, mit dem nordischen Sieger einen glimpfliche Napoleon's Freundschaft war gewonnen und man würde i neulich einmal Frau Walter, unsere Haushälterin, mit losstürzend, mit gehobener Klinge, einem Besen über einen Schrank fuhr, worauf eine Schar eines Kavalleriegefechts bei Sadowa- auf mich losstürzend lichst, dem unglücklichen Feldzug ein Ende zu machen es war während Frieden abzuschließen. Unser Kaiser selbst wünschte feb zuckermitternder Ameisen mimmelte, so fegte das Schicksal Gottfried von Tessow." wollte nicht noch seine Hauptstadt einer Belagerung sezzen. ( Fortfehung folgt.) Tante Kornelien's Sohn?" " 1 über die böhmischen Schlachtfelder weg; die armen schwarzen Arbeiterinnen waren zumeist zerdrückt, getödtet, Derselbe. Er hat mich zur rechten Zeit erkannt und verstreut, nur einige blieben unversehrt. Wäre es wohl von fentte die bereits hiebbereite Waffe-" diesen vernünftig und angemessen gewesen, wenn sie der" Da hat er eigentlich gegen seine Pflicht gehandelt, wie? Frau Walter dafür innigen Dank emporgesendet hätten?... Einen Feind seines Königs und Baterlandes verschont bal exf Nad auf Sed Großen Rathe unterbreitet. Die nicht gewählten Randidaten aus Portsmouth eine ganz ähnliche Soldatenmeuteret aus[ Verein„ Omladina" in Raubniß; Fachverein der gewerblichen werden nach der Ordnung der erhaltenen Stimmen im ähnlicher Ursache. Die englischen Soldaten," benierkt ein Arbeiter in Schwaderbach bei Grastly; Arbeiter- Bildungsverein Protokoll vorgemerkt, um im Falle eines nöthigen Erfazes deutsches Blatt( die„ National Zeitung) klagend, be" Fortschritt" in Tſchaude. In Mähren: Arbeiterbildungsdie Lücke auszufüllen. trachten ihr militärisches Verhältniß vom gewerkschaftlichen und Unterstützungsverein beiderlei Geschlechts für MährischDas Gesetz wird zweifellos vom Volk in der Ab- Standpunkte des Arbeitsvertrages." Schönberg und Umgegend; Allgemeiner Lefeverein beiderlei Geftimmung angenommen werden. Dann haben die Kantone Der Arbeitsvertrag" ist allerdings schlechts für Olmüz und Umgegend. In Schlesien: Verein allerdings nicht für der Angehörigen der graphischen Fächer für Schlesien in Troppau. Tessin, Neuenburg und Genf das proportionale Wahl Maschinen; schade nur, daß die Menschen, auch wenn sie In Steiermart: Gewerkschaft der Zextilarbeiter für Steierverfahren eingeführt, denen im Laufe der Zeit andere Soldaten sind, nicht immer Maschinen sein wollen. mark in Graz. In Tirol: Gewerkschaftsverein der Maler, Kantone nachfolgen werden. Im Kanton St. Gallen Vergolder, Lackirer, Anstreicher, Sattler, Zapezirer 2c. in Bozen. fammeln gegenwärtig die ultramontanen 5000 Unterschriften für das Initiativbegehren betreffend Einführung der Die Errichtung eines Arbeiter Sängerbundes der Proportionalwahl. Die demokratische Partei hat die UnterDie Frankfurter Zeitung" versucht mit Aufwand von vielen Nieder- Laufig wird seitens des Männer- Gesangvereins„ Liedesfügung dieser Bewegung abgelehnt, nicht aus prinzipiellen Worten den Nachweis, daß die Volkspartei sich im Jahre 1868 lust" in Rottbus betrieben. Anmeldungen sind an dessen Gründen, sondern aus fachlichen Motiven, deren Hinter der Internationalen Arbeiterassoziation" angeschlossen hat, au Schriftführer, Ernst Berger in Kottbus, Mühlenstr. 344 I., au grund vermuthlich noch die allerdings sehr berechtigte Ents widerlegen. Um den Kern der Sache drückt sich die Frankfurter rüstung ist über das falsche, schelmenhafte Spiel, durch das Zeitung" herum, wenn sie jetzt behauptet, wir hätten einige In Hörde i./W. ereignete sich der recht seltene Fall, daß das zelotische Pfaffenthum sammt seinem beschränkten fana- Mitglieder mit der ganzen Volkspartei, und das Programm die Mitglieder der Hirsch- Dunckerschen Gewerkvereine, statt, wie tischen Anhang am 14. Auguft das Gesetz betreffend unent- fowie die Statuten der Internationale mit den Bestrebungen vereinlern zusammen zu gehen, bei den Gewerbegerichts- Wahlen es an vielen Orten geschieht, mit Chriftlich- Sozialen und Kriegergeltliche Beerdigung im Kanton St. Gallen zu Fall brachte. derfelben verwechselt." Gelingt es aber den Ultramontanen die 5000 Untermit unseren Genossen Hand in Hand gingen. Der Erfolg beschriften find ihnen zweifellos sicher ein Gesetz betreffend gleitete dieses Bündniß. Es erhielten Stimmen: August Jasper( S. D.) 206 das proportionale Wahlverfahren zu urgiren, so werden dann selbstverständlich auch die St. Galler Demokraten auf bas fait accompli eintreten müssen. zerstört wurde. Auch darauf legt die Frankfurter Zeitung" großen Werth, daß der Stuttgarter Rongreß" nicht in Uebereinstimmung" mit dem Programm des Nürnberger Vereinstages, sondern nur im Anschluß an dieses" den Bestrebungen der Internationalen Arbeiterassoziation gehuldigt hat. Daß etwa Herr Sonnemann und seine Freunde formell Mitglieder der„ Internationale" ge wefen feien, haben wir niemals behauptet. Attentat auf den Zaren. Wir sind sehr miß trauisch gegen sensationelle Nachrichten aus Rußland, und wir haben deshalb der neuesten Attentatsgerüchte nicht erwähnt. Sie scheinen aber begründet gewesen zu sein. Thats Wir sind daher nicht imstande, in der sogenannten Wider fache ist, daß vor 8 Tagen, als ein den garen enthaltender legung der Frankfurter Zeitung" den Nachweis zu finden, daß Eisenbahnzug in den Bahnhof von Czenstochowa einfuhr, wir das attenmäßige Material dieser Vorgänge falsch dargestellt eine heftige Explosion erfolgte, durch welche ein Bahngeleise haben, und können auf die dunkelen Andeutungen, welche die Und zwar war das das gewöhnliche Frankfurter Zeitung" am Schlusse ihrer Polemik gegen uns zu Bahngeleise, welches aber von dem kaiserlichen Extrazug machen beliebt, nur antworten:« beraus mit Gurem Flederwisch". zufälligerweise nicht benutzt ward. Diesem Umstand ver dankt der Zar sein Leben. Die russische Polizei dementirt die Nachricht eines Attentats die Explosion sei eine rein zufällige gewesen. Dem Dementi widerspricht es aber, daß unmittelbar nach der Explosion vierzig Personen verhaftet worden sind. # 1 Parteinachrichten. richten. S. Wiese( S. D.) 207 Klostermann( Hirsch- Dunch.) 218. " Der Redakteur des sozialdemokratischen Proletarier and dem Eulengebirge", Max Baginski, welcher von der Schweidnitzer Straftammer Breßvergehen halber zu einer zweijährigen Gefängnißstrafe verurtheilt wurde, ist wie die Bolks Beitung" schreibt, nach der Schweiz abgereift. Vor einigen Wochen wurde Baginsti, der bereits 14 Monate von der Strafe verbüßt hat, aus dem Gefängniß beurlaubt, um sich wegen eines bösartigen Geschroüres am Halse in die Behandlung eines geschickten Arztes begeben zu können. Durch operative Eingriffe ist es auch gelungen, das Uebel zu beseitigen, Baginsti ist aber törperlich so leidend, daß er auf dringende Vorstellung seines Arztes fich entschloß, von Berlin aus die Staatsanwaltschaft in Schweidnig um Verlängerung des Urlaubs zu bitten. Dieser follte thm gewährt werden, wenn er vom Phyfikus des Schweidniger Kreises ein Attest für die Nothwendigkeit der Berlängerung erhalte. Baginski hat es inzwischen vorgezogen, fich seinen Urlaub selbst zu verlängern; er will so lange in der Schweiz verweilen, bis fein förperlicher Zustand sich gebessert hat und dann den Rest seiner Strafe verbüßen. Von der Agitation. Eine Volksversammlung unter freiem Himmel hat nun doch einmal in Sachsen stattgefunden, ohne daß Zur Richtigstellung. In der Frankfurter Boltsstimme die Welt untergegangen wäre. Sie fand in Hohndorf bei lesen wir: In der Beilage au Der Sozialist" Nr. 41 vom Lichtenstein statt und war von ca. 1500 Personen besucht. Der 8. Ditober 1. J. befindet sich ein Bericht aus Hanau, in demReferent, Genoffe 2 Ibert aus Chemnih, sprach über die politische selben werden die Parteigenossen H. Bauer und Jean Müller und wirthschaftliche Lage. Der Verlauf der Versammlung war von hier, als zu den Unabhängigen gehörig, aufgeführt. Beide in jeder Hinsicht vortrefflich; sie wird unfere Bewegung ein Genossen weisen diese Behauptung entschieden zurück; auch er tüchtig Stick gefördert haben. Eine neulich in Sohndorf geplante flären sie das, was man ihnen laut jenem Bericht in den Mund Versammlung unter freiem Himmel war bekanntlich verboten legt, für absichtliche Entstellung ihrer Ausführungen. Außerdem worden, weil von der für diefelbe gewählten Wiese aus mög ersucht der Unterzeichnete den Herrn Berichterstatter J. Imhof, licheriveise die angrenzenden Waldungen unbefugter Weise" hätten bei ferneren Berichten für sein Organ sich mehr der Wahrheit betreten werden können. zu befleißigen, sonst fönnte es vorkommen, daß er zwar nicht den Neue Organisation. In Bromberg wurde ein sozial- lichkeit übergeben wird." W. Daßbach. Kopf gewaschen bekommt, sondern ganz ungewaschen der Deffentdemokratischer Wahlverein gegründet. " # Herr Karl Wildberger schreibt uns zu der gestrigen Notiz Unabhängige Lügen": Aufstand in Kreta. Das ist die neueste russische Lüge. Jedesmal wenn das Zarenthum auf der Balkanhalbinsel einen Streich ausführen will, wird eine Volks erhebung" irgend einer unterdrückten Nationalität" in Szene gesetzt. Seit Anfang des Jahrhunderts dauert schon dieses Spiel. Der famose griechische Befreiungskampf, der unsere für Homer schwärmenden Bildungsphilister während der zwanziger Jahre in so romantische oder klassische Bewegung verfekte, war mit russischen Rubeln gemacht; und hat er etwas Gutes geschaffen, so ist das sicherlich nicht die Schuld Rußlands. Die unzähligen Aufstände in der Moldau und Wallachei, in Rumänien, Macedonien, Theffalien waren ausnahmslos russische Arbeit, die freilich nicht den erhofften Lohn brachte. Die Türkei ist zwar zerstückelt worden, allein die Segnungen der russischen Kultur" haben Bei der Gemeinderathswahl in Bregenheim( Seffen) eine so abstoßende Wirkung ausgeübt, baß die befreiten" wurden zwei Sozialdemokraten gewählt; in echtsheim geIn der Versammlung der Freien Volksbühne vom 12. Of Völkerschaften sich möglichst bald ben gefährlichen Um langten drei Parteigenoffen in die Gemeindevertretung; in ich tober cr. habe ich nicht gesagt, wie es in Nr. 242 des Bararmungen Väterchens entzogen und wie die Stumänen wurde ebenfalls ein Sozialdemokrat gewählt. wärts" heißt:„ daß seitens des Parteivorstandes resp. des Herrn und Bulgaren ihm mit einem träftigen Fußtritt den Auer in den letzten Tagen an sämmtliche Vertrauensmänner Laufpaß gaben. So ist das Feld für die Erhebungen Eine wichtige Entscheidung wurde von der Straftammer Berlins ein Rundschreiben gerichtet worden sei, mit der Aufunterdrückter Nationalitäten" start beschränkt worden, und des Landgerichts Duisburg gefällt. Das Amtsgericht Mül- forderung, den Bestrebungen der Arbeiter- Bildungsschule und bis auf weiteres sinstweilen nur die abgelegene Injel Kreta heim a. d. Ruhr hatte zwei Genossen freigesprochen, welche an Freien Voltsbühne streng entgegen zu arbeiten". zurückgeblieben, die fich thres gebirgigen Terrains halber ohne polizeiliche Genehmigung auf öffentlicher Straße verbreitet daß Türk, ob bewußt oder unbewußt, ein Werkzeug in den gelagt waren, am 15. Mai in Saarn sozialdemokratische Schriften befonders gut für solche Aufstandskomödien eignet. Ein zu haben. Gegen dieses Urtheil legte der Amtsanwalt, Bürger- Sänden anderer set. Zum Beweise für diese Behauptung paar tausend Rubel und ein paar Dugend Gurgelabschneider meister v. Bock Berufung ein. Am 7. Oktober fand nun in dieser führte ich an, daß Herr Auer in einem Briefe an ein das genügt. Schon mindestens zehnmal hat das Stück Sache vor der Straffammer des königl. Landgerichts zu Duis Vorstandsmitglied der Arbeiter- Bildungsschule, von Bildungsgespielt jetzt wird es wiederholt. Wir werden nun ein burg Termin statt, in welcher das freisprechende Urtheil des schwindel inbezug auf die Arbeiter- Bildungsschule gesprochen paar Monate lang von harten Kämpfen", von fürchter- ersten Richters bestätigt wurde. Nach der Elberfelder Freien habe, und daß ferner die sozialdemokratischen Vertrauensmänner lichen Grausamkeiten der Türken" zu lesen bekommen, bis Preffe" führte in der Verhandlung der Erste Staatsanwalt aus: Berlins schon vor längerer Zeit beschloffen hätten, in einer der Spuk aus dem einen oder anderen Grunde zu Ende weder der§ 5 des Preßgefeßes, noch sonstige Paragraphen des öffentlichen Boltsversammlung gegen die Freie Boltsbühne, Strafgesetzbuches verbiete das Verbreiten von Druckschriften auf den Arbeiter Gängerbund und die Arbeiter Bil geht. Die Sache hat nur eine symptomatische Bedeutung, öffentlichen Plägen ohne polizeiliche Genehmigung. Der$ 30 bes bungsschule vorzugehen. indem sie beweist, daß" Väterchen", der Hort der euro- Preßgesetzes, welcher Bestimmungen über das Verhältniß des PreßSozialdemokratischerseits werde dieses Vorgehen damit moti päischen Ordnung", wieder das Bedürfniß hat, Unfug zu gefeges zu gewiffen besonderen reichs- und landesgefeßlichen Vor- virt, daß genannte Vereine bei ihren Festlichkeiten toloffale Uebertreiben. schriften enthalte, verbieten nur, ohne polizeiliche Genehmigung Aufschüsse machten, die Partei dagegen habe am 1. Mai und bei der Kein allgemeines Stimmrecht in Belgien! Soufe, Bekanntmachungen und Plakate öffentlich zu ver- affallefeier meist mit Defizit gearbeitet. Die Behauptungen breiten. Zu Aufrufen und Bekanntmachungen rechne er auch Ihres Gewährsmannes treffen also hier keinesfalls zu." hat jetzt der belgische Verfassungsausschuß mit großer Inserate betreffs Einladungen und Versammlungen, Festlich- Zu dieser Erklärung haben wir nur zu bemerken, daß unser Mehrheit entschieden. Regierung, Rechte, Liberale kurz feiten u. f. w. Er wäre mit der Begründung der Berufung ein Gewährsmann es dahingestellt sein läßt, ob Herr Wildberger die Agenten und Vertreter des freisinnigen und des katholi- verstanden, daß die Sozialdemokraten findig genug wären, Auf- auch die vorstehend wiedergegebenen Säße gesprochen hat, daß er schen Kapitalismus haben sich endgiltig gegen das allge- rufe, Bekanntmachungen und Blakate in Beitungs- oder aber unter allen Umständen daran festhält, daß der in der meine Stimmrecht erklärt. Wir hatten es nicht anders er- Broschürenformat zu verbreiten] In diesem Falle wäre das jedoch Nr. 242 des Vorwärts", 1. Beilage wiedergegebene Say von Herrn wartet. Das allgemeine Stimmrecht wird den belgischen nicht geschehen, da die Zeitungen få mmtlich älteren Wildberger wörtlich gebraucht wurde. Da die Rede vor mehreren Arbeitern nicht geschenkt, es muß von ihnen erkämpft Datums und die darin enthaltenen Bekanntmachungen von hundert Personen gehalten wurde, so fehlt es ja nicht an Zeugen, noffen in Belgien. Doppelt freut es uns unter diesen Um gewesen wären. Er stimme dem ersten Richter bei, denn etwas, richtig sind oder nicht. Für die Redaktion des Vorwärts" ist was nicht begangen wäre, könne auch nicht bestraft werden. Er die Sache hiermit abgeschlossen. ständen, mittheilen zu können, daß Genosse Volders, beantrage daher, die Berufung zu verwerfen. Der Gerichtshof der in diesem Feldzuge so nothwendig ist, sich auf dem entschied demgemäß und legte die Kosten der Staatstasse zur Last. Eine nichtswürdige Lüge ist es, wenn die Behauptung Wege der Befferung befindet und bald wieder in der aufgestellt wird, die sozialdemokratische Partei habe gegen Wille Aus Kahla( S. Altenburg) wird uns geschrieben: Der und Wille's Kollegen in der Leitung der Freien Volksbühne ge„ vordersten Reihe des Gefechts" stehen wird. géiftige Kampf gegen uns wird hier mit Mitteln betrieben, die wühlt", beren Sturz erstrebt und schließlich herbeigeführt. Daß Französische Kolonialschmerzen. In Dahomen nicht überall in Anwendung gebracht zu werden pflegen. Wir die Partei als solche sich in die Sache gemischt habe, ist zu albern, haben die Franzosen wieder mehrere Siege" exfochten. baben hier, nachdem Genoffe Horn als Maler gemaßregelt als daß es einer Widerlegung bedürfte. Aber es ist auch nicht wurde, gegen zehn Volksversammlungen abgehalten, und dadurch einmal wahr, daß von einzelnen Parteigenossen Wille und Weniger Stege" wäre besser für sie. schöne Erfolge zu verzeichnen gehabt, da in verschiedenen Ver- Kollegen entgegengearbeitet worden sei. Thatsache ist, daß seitens Carmaux. Ein Zusammenstoß ist noch nicht erfolgt. fammlungen sich Gegner an den Debatten betheiligten und das unserer Genossen und wir selber waren in biefem Die streifenden Arbeiter protesfirten gestern Abend in einer durch mehr zur Ausbreitung unserer Ideen beigetragen haben, Ginne thätig- dahin gewirkt wurde, von der Freien Volksmassenhaft besuchten Volksversammlung gegen die heraus- als ihnen lieb war. Den Gegnern liegen natürlich unfere Erbühne wie von der Arbeiter- Bildungsschule jeden politischen folge schwer im Magen. Sie suchen vor allem die Arbeiter gegen Streit fern zu halten und auch" Unabhängigen", falls fordernden Maßregeln der Behörden, und beschlossen, im den Genossen Horn aufzuheben, haben denselben auch verboten, sie sich anständig benehmen, kein Hinderniß in den Weg zu legen. Kampf für das allgemeine Stimmrecht und für die Rechte nicht genug, ließen sie durch Subjekte Horn persönlich insultiren dieses Entgegenkommen, das sie freilich nur der Rücksicht auf der Arbeiter bis zum Siege weiter zu führen. Der und dessen Ladenthür fammt Firmentafel mit Theer beschmieren. ihre Machtlosigkeit verdankten, dadurch belohnt, daß sie die Freie Deputirte für Carmaux, Marquis Solages, ein Haupt- Darüber hat denn das hiesige konservative Burstblatt seine kind- Volksbühne sich in die Hände zu spielen versuchten. Sie sind aktionär der dortigen Bergwerke, hat sein Deputirtenmandat liche Freude! Die Polizei war natürlich nicht im stande, jene es, welche politische Parteizwecke" verfolgten- so weit bei niedergelegt. Voraussichtlich wird nun der Maire Cal- Rowdies zu ermitteln. Sorn ist infolge des von den Gegnern ihnen von solchen zu sprechen ist. Und das hat man fich natür vignac zum Abgeordneten gewählt werden, was allerdings wärts zu machen, was unserer Partei insofern zu gute tommt, eigenen Handelns. Und wenn sie von Gründung einer zweiten über ihn verhängten Boykotts genöthigt, feine Geschäfte auslich nicht gefallen lassen. Sie tragen jetzt die Folgen ihres eine überraschende Wendung, wenn auch noch lange keine als er auf seinen Geschäftsgängen mit vielen Bewohnern des Freien Wolfsbühne reben, so ist das eitel Geflunker. Sie werden Lösung wäre.Saalthales in Beziehung tritt und unter ihnen neue Anhänger teine zweite Wolfsbühne gründen, und Herr Wildberger wird die Kaffengelder herausgeben, wenn er es nicht vorzieht, auf die In England steht wieder ein großer Streit be- für die Sozialdemokratie wirbt. Anklagebank zu wandern. vor. Die Baumwollenarbeiter von Lancashire haben, nachdem sie schon mehrere Lohnabzüge über sich ergehen gewehr ein Mitglied aus, weil es in Feuerwehr- Uniform Polizeiliches, Gerichtliches ze. lassen, den Beschluß gefaßt, eine neu angekündigte Lohn eine sozialdemokratische Versammlung besuch t In der Leipziger Volfsbuchhandlung wurde der Ges herabsetzung von 5 pet. nicht anzunehmen. Berharren die hatte; es stehe das im Gegensatz zu den Bestrebungen und dicht- 3yklus„ Anno Neunzig" tonfiszirt. Daß dieser Ausschluß im 300 M. hat der Redakteur Karl Thiel von der Brezbrotlos und kommen von den 20 Millionen Spindeln Gegensatz steht zum gesunden Menschenverstand, hat Tauer" Bolkswacht" zu zahlen, weil er in einem Artikel über das hochpreisliche Feuerwehrkommando des guten Babuschen- die Verhältnisse der oberschlesischen Landarbeiter den Latifundien Lancashires 15 Millionen außer Gang. Groißschs" übersehen. befizer und Wirtl. Geh. Regierungsrath a. D. von Selchow, auf Rudnih beleidigt haben soll. Der Staatsanwalt hatte nur 200 M. Geldstrafe beantragt. = In Groitsch schloß das Kommando der freiwilligen Feuer Wegen Meuterei hat ein Kriegsgericht zu Windsor Fortschritte der Arbeiterorganisation in Oesterreich. ( bei London) einen englischen Gardesolbaten zu 18 Monaten Gefängniß und nachheriger Entlassung aus dem Regiment In der Zeit vom 1. bis 30. September sind folgende neue Organi verurtheilt. Dem Mann wäre es jedenfalls lieber gewesen, fationen gegründet worden: In Wien: Verein zur Förderung gewerblicher Interessen. In Niederösterreich: Volks wenn man ihn vor der Verurtheilung aus dem Regiment bildungsverein in Utgersdorf. In Böhmen: Unterrichts- Verentlassen hätte. Die" Meuterei" war durch Abrackerung band der Arbeitervereine Böhmens in Aussig; Zentralverein der im Dienst hervorgerufen. Inzwischen meldet der Telegraph Textilarbeiter beiderlei Geschlechts für Böhmen in Reichenberg; * 129 Für den Inhalt der Juferate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, den 16. Ottober. Opernhaus. Lohengrin. Gla Montag: Diamileh. Cavalleria rusticana( Bauern- Ghre). vische Brautwerbung. Schanspielhaus. Wilhelm Tell. Montag: Der Widerspenstigen Zähmung. Leffing- Theater. Die Orientreise. Montag: Dieselbe Vorstellung. Deutsches Theater. Galeotto. 4 Montag: Die Kinder der Excellenz. Berliner Theater. Ein Falliffement. Montag: Der Hüttenbesitzer. Wallner- Theater. Der Mann im Monde. Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance Theater. Pandora, oder: Götterfunken. Montag: Dieselbe Vorstellung. Broll's Theater. Die Zauberflöte. Montag: Vorstellung. Rehdenz- Theater. Jm Pavillon. Montag: Dieselbe Borstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Banditen. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplah- Theater. Berliner Gigerln. Montag: Diefelbe. Vorstellung. National- Theater. Wilhelm Tell. Apollo Theater. Vorstellung. Concordia- Festfäle Andreasstr. 64. C. Saeger. Krautstr. 38. Sonntag, den 16. Oftober: I. gr. Instrumental- Concert. Nach dem Concert: Grosser Ball. Die Ballmusit wird von zwei Orchestern ausgeführt. Diese Concerte finden regelmäßig jeden Sonntag statt. Kaffen- Oeffnung 42 Uhr. Anfang 5% Uhr. Entree 30 Pf, Familien- Abonnements( 20 Std. für 3 M.) sind an der Kaffe zu haben. Avis: Außerdem empfehle ich meine neuen Brachtfäle für Gesellschaften und Vereine 2c., sowie 2 Vereinszimmer und 5 auf das bequemfte eingerichtete Regelbahnen zur gefälligen Benuzung unter foulantester Bedienung. 49/3 Achtung! Hochachtungsvoll Genossen! C. Saeger. Achtung! Am Sonntag, den 23. Oktober 1892: Schneider und Schneiderinnen! Sonntag, den 16. Oftober 1892, in Joël's Festsaale, Andreasstraße 21: Grosses Herbst- Vergnügen. Vokal- und Instrumental- Konzert, ausgeführt von der Hauskapelle unter Zeitung des Herrn Hoher und den Gesangvereinen Männerchor St. Urban" und Freiheitsklänge( itgl. d. AS.-B.) unter Leitung der Dirigenten Herren Gutau und Eriner. Festrede, gehalten vom Reichstags- Abgeordneten J. Auer. Der Verein für volksthümliche Kunst stellt unter Zeitung seines Vor sitzenden Herrn Frik Hansen folgende lebende Bilder: Die Marseillaise" u. ,, Hoch Ferdinand Lassalle" Im kleinen Saale von 61/2 Uhr ab und im großen Saale nach beendigtem Rongert: Tanz. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. DF Eröffnung 5 Uhr. Anfang 6 Uhr. Eintritt 30 f. 272/1 Kranten- Unterstüßungsbund der Schneider und verw. Berufsgenossen. Sonntag, den 23. Oftober 1892: Gr. Wohlthätigkeits- Matinée Gr.Bofal- u. Jnstrumental- Konzert in den ,, Concordia- Feßtsälen, Andreasstr. 64 und Krantßraße 38, arrangirt vom Gesangverein ,, Felsenburg" für den Genossen Gustav Steinmetz, der schon seit 2 Jahren an der Profetarierkrankheit leidet, unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins der Kürsehner, Kornblume, Kummer'scher Gesangverein, Jris, Widerhall, Ost- und Westpreussischer Männerchor, fämmtlich Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes, unter Leitung des Dirigenten Herrn Oscar Jhn, fowie unter gütiger Mitwirkung des Musik- Vereins Hoffnung, des Glas- Euphonisten Mstr. Signor, des Gesangshumoristen Herrn Dennert, und der Lieder- Duettisten Herren Max Probst und Otto. Radtke. Kaffeneröffnung 10% hre Programm 30 Vf. In Anbetracht der guten Sache ladet freundlichst Genossen und Ge2546 gr Das Komitee. Spezialitäten- nofsinnen ein Theater der Reichshallen. Spezia. Alexanderplatz. Kaufmann's Variété. Stadtbahnbogen. litäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Kanfmann's Variété. SpezialitätenBorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Gesangsposse in 8 Atten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 7 Uhr. N Morgen: Dieselbe Vorstellung. Alexander- Plaz- Theater. Sonntag, den 16. Ottober 1892: Nachm. 31/2 Uhr, bei ermäßigten Preisen: Tannhäuser. Posse mit Gesang in drei Aften und vier Bildern #bearbeitet von R. Sybel. Kaffen Eröffnung Nachmittags 3 Uhr. Abends 71/2 Uhr: Berliner Gigerin. Montag, 71/2 Uhr: Berliner Gigerin. American- Theater. Wiederauftr. des urkomischen Bendix in seiner neuesten Saifonnummer. Man merkt's am Gang Da ist was mang. Reu: Der feine Reisner, Neu! Berl. Lokalschwant v. Oskar Wagner. Sonntag, den 23. Oktober 1892, Mittags 12 Uhr: Zum wohlthätigen Zweck: Grosse Matinée unter Auftreten des gesammten Künstler- Personals veranstaltet vom Verband der im Vergolder- u. verw. Gewerben beschäftigten Arbeiter n. Arbeiterinnen Deutschlands. Filiale Berlin. Billets à 30 Pf. sind zu haben in den Zahlstellen: J. Petersen, Veteranenstr. 22; E. Roepnick, Schillingstr. 30a; Strohmeier, Mariannenplatz 13, und in sämmtlichen mit Plakaten belegten Handlungen. Ferner bei den Mitgliedern: W. Sprenger, Friedrichsfelderstr. 30, 2 Tr.; Alb. Ehlene, Stralsunderstr. 69, 4 Tr.; Fr. Narry, Lübbenerstr. 18, 4 Tr.; Frau Müller, Langeftr. 104, Querg. 3 Tr.; Osfar Jache, Stephanftr. 8, Hof 1. Tr., und Karl Böhm, Schwerinstr. 16/17, prt. An der Kasse 50 Pf. 355/2 Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstraße. Sonntag, den 16. Oktober: 2 brillante Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr( 1 Kind frei). In dieser Vorstellung u. a.: Miß Erna und Mr. Walton mit ihrer dressirten Hunde, Affen und Ponny Gruppe. Abends 72 Uhr: Auftr. der berühmtesten Spezialis täten, Reiten und Vorführen bestdressirter Schul- u. Freiheispferde. Montag, 17. Oftober, 7%, Uhr: Große Vorstellung. Zum 1. Male: The Wilmots, erste Doppelcyclisten, in ihren Original- Produktionen. Castan's Panoptikum. Sensationell! Das Komitee. Gratweil's Bierhallen Kommandantenstraße 77-79, Täglich: Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. zur Feier des Stiftungs- Festes in den Gesammt- Räumen der Berliner Reſource, Kommandantenstr. 57. Zum Besten unterstützungsbedürftiger Mitglieder. Nach dem Konzert: Ball. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Eröffnung 4 Uhr. Anfang präz. 5 Uhr. Gastspiel des Charles Randolf, 3auberkünstler und Gedankenleser à la Cumberland. Wochentags frei. Sonntags Entree 30 Pf. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch, Zwei Säle zu Versammlungen und Vergnügungen. fowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Billets à 30 Pf. sind bei den Vorstandsmitgliedern, im Bureau( Mart grafenftr. 88), in den Bahlstellen Grenadierstr. 33 bei Seefeldt, Annenstr. 9 bei Proß und in allen mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Die Lokalverwaltung. Um rege Betheiligung ersucht 2441b Neue Welt Bergschlossbrauerei, Hasenhaide 108. Jeden Sonntag Konzert, Spezialitäten, Gesangs- Humoristen. In den Zwischenpausen spielt das größte Orchestrion. Die verausgabten FreiAchtung! 278/1 Achtung! III. Stiftungs- Fest bestehend in Konzert und großem Ball des Vereins der Filzschuh- Arbeiter Berlins u. Umgegend Sonnabend, den 22. Oktober, 1 Nr. 15. S fung δα అ E a 111 E Brei 6 ch ( 5 tödtlic W eine G $ Erfram gefteri trugen B Choler funger 33 Gr Krante deffen 155/1 und 1 an Choler forder 91 berdäc bisher in den Festsälen bei Nieft's, Weberstrasse 17.. Um 12 Uhr: Kaffeepause. Während der Kaffeepause: Gesangs- und humoristische Vorträge, unter Mitwirkung bewährter Kräfte. Festrede, gehalten vom Genoffen J. Wernau. Billets find zu haben bei folgenden Kollegen: P. Steffen, Meßzerstr. 19; G. Schwoch, Landsbergerstr. 64; O. Strauß, Alte Schönhauserftr. 39/40; stel, Brunnenſtr. 86; C. Schulz, Amalienfir. 21; E. Holtz, Schönholzerfir. 17, und in allen mit Plakaten belegten Handlungeu. Entree Herren 50 Pf., Damen 30 Pf. inklusive Tanz. Anfang 8 Uhr. Alle Gönner und Freunde ladet ein Das Komitee. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 16. Oktober, Abends 7. Uhr, finden 2 Versammlungen statt. 1. Kommandantenstr. 20( Arminhalten): Vortrag des Herrn Köster, über: Die Errungenschaften der Astronomie und die Religion. 2. Grenadierstraße 33( bei Seefeld): Vortrag des Herrn Dr. med. Kolbitz, über: Die Cholera, ein Beitbild aus Hamburgs Bergangenheit. Nach den Vorträgen: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Herren und Damen als Gäste stets willkommen. " Arbeiter- Bildungs- Schule. Versammlung am Montag, den 17. Oktober 1892, Abends 8% Uhr, Rosenthalerstraße 38. ichein lebera 6 Uhr Choler 悲 8 geft 28 frantu Erfra je ein O felbft 140/3 Eag Barac häusl funder 2 Kin Mitta als " Männ asiati ganze Nr. 7 worde noch asiati wird, Herr Dr. Pinn wird mit dem heutigen Vortrag über: ,, Vom Mittelalter zur Neuzeit eine Reihe von 6 Vorträgen, umfassend die Zeit vom Mittelalter bis Frankreich vor der Revolution" eröffnen. Gäste haben Zutritt gegen 10 Pf. Entree. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Billets à 50 Pf. zu dem am 13. November stattfindenden Besuch der Urania" find verkäuflich. Zur Darstellung gelangt:" Gine Fahrt nach Amerika im 15. und 19. Jahrhundert. 103/4 Freie Vereinigung Der Vorstand. billets, sowie die Paffe- Bartout haben der Zivil- Berufsmusiker Berl. und Umg. mit Nachlösung eines Programme à 10 Pf. Giltigkeit. Anfang 6 Uhr. Entree 15 Pf. Kinder 10 Pf., unter 9 Jahr frei. A. Bethge, Defonom. Feen- Palast Prinzeß Topase. Märkischer Hof, Admiral- Str. 18 c. Am Dienstag, den 18. Oktober, Nachm. 2 Uhr: General- Versammlung bei Röllig, Neue Friedrichstraße Nr. 44. Tagesordnung: 1. Rassenbericht, Revisorenbericht. 2. Abrechnung vom Stiftungsfest. 3. Wahl eines 2. Schriftführers. 4. Vereinssachen, Verschiedenes und Fragekasten. Laut früherem Beschluß werden nunmehr in den Versammlungen Grosser Ball. Anf. 4 Uhr, Ende 2 Uhr. Herren zahl. f. Tanz 50 Pf. i. Abonnem. die nächsten Musikgeschäfte ausgegeben. Der Vorstand. Burgstraße, neben der Börse. Borstellungen 11-1 und 4-9 Uhr Jed. Sonntag i. prachtvoll. Spiegelsaal Täglich stündlich. Gr. Spezialitäten Borstellung. Ohne Extra- Entree. = Anfang Wochentags 7/2 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Entree 50 Pf. Mittwoch, Sonnabend und Sonntag, Nachmittags 4 Uhr: Kinder- Vorstellung. Schneewittchen und die sieben Zwerge. Entree: 1. Platz 50 Pf., 2. Platz 25 Pf. FRIEDRICHSHAIN AktienBrauerei Friedrichshain am Königsthor. Heute, Sonntag: DoppelKonzert des Rasack'schen Männerquartetts und der Kapelle W. Böhme. Eintritt 40 Pf. Kinder fret. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. PassageFeft- Säle zur bevorstehenden Saison empfiehlt 367/3 Graveure, Ciseleure! Versammlung Panopticum. Weberstr. 17. B. Nieft, Weberstr. 3 am Montag, den 17, Oktober, Abends 8½ Uhr, im Vereinslokal, 9 Fuß!! ein 17, Dresdenerstraße 45. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag des Herrn Link Buss' Salon über: Taktik und Ziele der Unabhängigen: 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Gr. Frankfurterstr.. 85. 24936 Einige Sonnabende Ende Januar 167/2 Der Vorstand. Riesen- und noch zum Maskenball zu vergeben. Allgemeiner deutscher Tapezirer- Verein Kind!!! Vereinszimmer mit Pianino, auch zu Ohne Extra- Entrée.. von 11-1 und 4-9 Uhr. ( Filiale Berlin). Zahlstelle. Walter, Fehrbellinerstr. 46. Montag, den 17. Oktober 1892, Abends 9 Uhr, im Lokale des Vereinszimmer u. Kegelbahn zu vergeben. Lehmann, Neue Grünstr. 14. geräumig, ungeſtört, m. General- Versammlung. Tagesordnung: Kaiser Friedrichs- Garten Vereinsz piano. Flict, Simeonftr. 23. vermittelung. 3. Vereinsangelegenheiten und Fragelaften. Rixdorf. Knesebeckstr. 77. Herrmannstr. 87. Jeden Sonntag von 4 Uhr ab: Großer Ball. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen zu jeder Tageszeit zur Verfügung. 2 renovirte verdeckte Kegelbahnen. Hierzu ladet ergebenst ein Eduard Wiersing. • 1. Bericht des Kassirers 3. Quartal. 2. Bericht der ArbeitsQuittungsbuch legitimirt. Aufnahme von Mitgliedern vor Beginn der Die Ortsverwaltung. Vereinszimmer mit Piano zu verg. Schöpe, Rigdorf, Jägerstr. 85.( 25436 Versammlung. Gr. Gäuſe- Ausspielen. Montag, Freie Vereinigung aller in der chirurg. Branche beschäft. Berufsg. den 17. Dkt., bei C. Miller, Bernauer25496 S am F des 2 leben mögli die S der völlig aber in S begri ftatte an i Unter Rifte abges ermi Oberfrevel 2527b bring einer gefchr Heim mußte Wmer fonnt wurde wühle 130/1 getün Der Vorstand. Hierzu zwei Beilag en in Be General- Versammlung Programm unentgeltlich.[ 3139L straße 42. Saal, 100 Personen fassend, zu Meinen Freunden zur Nachricht, daß am Dienstag, 18. Oktober, Ab. 81% Uhr, in Seefeld's Salon, Grenadierstr. 33. Feftlichkeiten u. Berfammlungen. Auch ich ein Schankgeschäft, Vereinszimmer Tages- Ordnung: 1. Rassenbericht. 2. Vortrag. 3. Diskussion. 4. Ver find noch einige Sonntage frei.+[ 25266 mit Piano, eröffnet habe. 25536 schiedenes. Wienecke, Alte Jakobstr. 83. E. Peschel, Hochmeisterstr. 18. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 3001L 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Nr. 243. Von der Cholera. Dem Raiserlichen Gesundheitsamt vom 14. bis 15. Oftober, Mittags, gemeldete Cholera- Ertrantungs- und Todesfälle: Staat und Bezirk Hamburg. Ort Hamburg 9 Preußen: Schleswig. Altona. eine Erkrankung. Datum: 11./10. 12./10. 13./10. 14./10. erkrankt gestorben gestorben ertranft erkrankt gestorben erkrankt gestorben 19 2 10 6 10 1 24 1 3 1 Vereinzelte Erkrankungen: Großherzogthum Baden: In Leopoldhafen eine tödtlich verlaufene Erkrankung( Schiffer). Mecklenburg- Schwerin: In der Stadt Boizenburg Hamburg, 15. Oktober. Amtlich werden 24 Cholera Erkrankungen und 6 Todesfälle gemeldet; davon entfallen auf gestern 18 Erkrankungen und 6 Todesfälle. Die Transporte betrugen gestern 17 Krante. Brüssel, 15. Oftober. Gestern ist hier ein Sterbefall an Cholera vorgekommen, in der Vorstadt Anderlecht 3 Grfrans tungen und 2 Todesfälle. Sonntag, den 16. Oktober 1892. 9. Jahry. über die Berechtigung des Nationalen zu sprechen. Nun, ein verfolgen in der Hauptsache die Zwecke der Bühnenleiter und Quaffelhans à la Felix Dahn ist in viel fürzerer Zeit imftande, die der Hof" schauspieler. Vereinigungen wie in jeden gefunden Menschen die Nationalität" im Dahn'schen Branchen", welche die gemeinsamen Interessen wahren, giebt es Siune zu verekeln. Und dieser Verseschmied scheut sich nicht dabei den Schauspielern nicht und kann es auch nicht geben, so vor, Schiller und Goethe zu zitiren, um sie zu fälschen und von lange diefelben nicht erkannt haben, daß sie nicht einen Pfifferihnen zu behaupten, daß sie dem Grundsat huldigten, daß das ling besser sind, als jeder andere Proletarier und so lange fie Wahre am Kosmopolitismus der Nationalismus sei, in dem jener jedes proletarischen Geistes entbehren. Jeder neue Theaterkrach aufgehen müsse! Das heißt doch, frech die Wahrheit auf den bringt dem Hungerproletariat neuen Zuwachs, schließlich wird ja Ropf stellen. auch die Zeit kommen, in welcher die Schauspieler einsehen, daß sie nichts sind, als ganz untergeordnete Sflaven des Kapitals, die auf Kommando der Bourgeois Wizze zu reißen, Leidenschaften zu heucheln oder Jamben zu deklamiren haben. Eine solche Selbsterkenntniß wird dann den ersten Schritt zur Besserung bilden. Neber einen unerhörten Vorfall in der thierärztlichen Hochschule in der Louisenstraße geht der Bolts- Zeitung" folgender Bericht zu, für dessen Wahrheit sich deren Berichterstatter voll und ganz verbürgt: Mecheln, 15. Oftober. Bisher wurden hier im Ganzen 33 Erkrankungen und 15 Todesfälle an Cholera gemeldet; 7 Kranke befinden sich im Hofpital. Die Ottobermesse ist infolge vereins Proletarier" zu Pantow am Sonntag, den dem Polizei- Offizier nach der Wache und hier lag Roland fo Auf den beiden großen Bahnhöfen in Charlottenburg und an der Warschauer Brücke sind gegenwärtig alle Vorbereitungen getroffen, um bei plötzlich eintretendem Forstwetter mit der Heizung der Personenivagen beginnen zu können. Die Heizanlagen der letteren sind soweit als möglich bei dem Ein6 laufen der Wagen und bei der Revision in den Werkstätten gründlichst untersucht, die erforderlichen Lowren zur Herbeischaffung der Kohlen für die noch mit Kohlenfeuerung geheizten Wagen stehen bereit und der Wagenmeister studirt aufmerksam das Der in der Potsdamerstraße 111 wohnende Hofphotograph Thermometer, um festzustellen, sobald dasselbe an drei hinter- Herr Grundner ist Besitzer einer deutschen Dogge, eines Prachteinanderfolgenden Nächten eine Zemperatur von-5 Grad oder exemplars, welches in dem betreffenden Stadtviertel durch seine tälter angezeigt hat. Sobald dies der Fall, muß die Heizung der Wagen ungewöhnliche Größe und Schönheit den Anwohnern allgemein beginnen und ohne Unterbrechung so lange fortgesetzt werden, bis das bekannt war. Mitte September d. J. erkrankte der Hund an ber Thermometer an drei hintereinander folgenden Tagen nicht unter sogenannten Milben- Räude, und um das Thier nicht länger zu 5 Grad Wärme gesunken ist. Man rechnet jedoch mit der quälen, begab sich Herr G. in Begleitung feines Dieners nach Möglichkeit eines früheren Beginns der Heizperiode, die für die Kälte- der thierärztlichen Hochschule, um den Hand daselbst vergiften. zu Empfindung der Reisenden nicht bloß die Lufträume, sondern auch laffen. Diese Prozedur wurde auch in Gegenwart des Herrn die Bewegung der Luft und die Feuchtigkeit derselben sehr erheblich G., feines Dieners, sowie eines Angestellten des Instituts d'arch mit in Betracht kommen und windiges, feuchtes Wetter, selbst bei eine. Thierarzt an der Dogge vorgenommen und Herr G. war höherem Wärmegrade, den Reisenden eine viel unangenehmere Beuge, wie das prächtige Thier, wie vom Blig getroffen, zitEmpfindung verursacht, als trockenes, windstilles Wetter bei fammenbrach und verschied. Am 11. Oftober nun er= niedriger Temperatur. Auch im vorigen Herbst wurde mit dem schien bei dem Hofphotographen der Reviervorstand der Heizen der Eisenbahnwagen, entgegen der bestehenden generellen 77. Polizeiwache in der Flottwellstraße und theilte dem Anordnung auf Befehl der Direktion schon vorzeitig begonnen. ihm bekannten Herrn 6. mit, daß daß sich sein Hund auf der Wache befinde. Ungläubig folgte der Photograph Die Agitationstour des Lese- und Distutir: deffen aufgegeben. heißt das Thier thatsächlich in einem ganz bejammernsnserthen Quaregnon, 15. Oftober. Hier waren 6 Erkrankungen sich der Gesangverein Echo" betheiligte, verlief zu allseitig er Restaurants auf dem Potsdamer Bahnhof den Hund auf einem 9. d. Mts., nach Rosenthal, Schildow, Blankenfelde, an welcher Bustande. Wie sich herausstellte, hatte ein Kellner des Bahnund 1 Todesfall an Cholera gemeldet. Flenn, 15. Ottober. 17 Erkrankungen und 2 Todesfälle Bufriedenheit. Das Material: Nummern des Wahren Jakob" Abort liegend vorgefunden und nach der Wache gebracht. In an Cholera; im Bergdistrikt und in der Umgegend ist die und die" Maifest- Zeitung", sowie die Broschüre" Zur Land- welchem Zustande sich das angeblich getödtete Thier befand, Cholera in raschem Zunehmen. Die Gemeindeverwaltungen agitation", wurde überall mit sichtbarem Verlangen entgegen davon zeugt ein Attest des Thierarztes vom Deutschen Thierschuhfordern ärztliche Hilfe aus Brüssel. genommen. Es war ein Uebelstand, daß es uns nicht gelungen Verein, Herrn W. Müller. Dasselbe lautet u. a.: Dec Hund, Marseille, 15. Oktober. Gestern ist hier ein cholera- Berlin zu erhalten. Hieraus ergab sich für uns ein doppelter Grundner völlig apathisch da; auf den Zuruf hört das Thier var, ein gutes Theil vom Flugblatt für die Landagitation aus eine hellgelbe deutsche Dogge, liegt in dem Zimmer des Herrn perdächtiger Todesfall vorgekommen. Mez, 15. Oftober. Aus Houdreville bei Nancy werden Schaden; wir entbehrten ein gutes Agitationsmittel und unser nicht, sich zu erheben gelingt ihm nur mit fremder Hilfe. Das bisher 20 Erkrankungen und 7 Todesfälle unter verdächtigen Er- als uns lieb war, vergriffen. Zwischenfälle tamen nicht vor, nur mehrt bei starkem Herzklopfen, aus dem Maule geifert er start, Materialvorrath war, trog der beobachteten Sparsamkeit, zeitiger Thier ist außerordentlich abgemagert, die Pulsfrequenz, ist verscheinungen gemeldet. In hiesigen ärztlichen Kreifen herrscht die mußten wir, gerade auf der Landstraße, einen anständigen der Blick ist stier. Das gut gebaute, starffnochige Thier macht Ueberzeugung, es bestehe dort eine heftige Ruhr- und teine" Nassauer" über uns ergehen lassen, der aber unseren Humor den Eindruck eines vollständig verwahrloften, halbverhungerten Cholera- Epidemie. Geschöpfes. Das Thier zeigte am Leibe an verschiedenen Stellen 6 Uhr Abends sind hier 31 Personen an der Cholera erkrankt, Pest, 14. Oftober. Von gestern 6 Uhr Abends bis heute nicht beeinträchtigte. Schnittwunden, die Haare waren an manchen Stellen durch8 gestorben. gelegen." Sofort machte Herr G. dem Rektorat der thierärztlichen dasselbe hat genaue Untersuchung des Vorfalles versprochen; Hochschule von dem ungeheuerlichen Vorgang Mittheilung und auch der Kultusminister ist von der Angelegenheit unterrichtet. Eine Aufklärung des Falles wird hoffentlich baldigst erfolgen, Amsterdam, 14. Oftober. Aus Utrecht werden zwei Grfrantungen an Cholera und ein Todesfall, aus Ysselstein eine Erkrankung und ein Todesfall, und aus Gorinschem und Gouda Je ein Todesfall gemeldet. Lokales. Ein Theaterkrach ist schon jetzt zu registriren, noch ehe die pleite, das Wallner- Theater pfeift auf dem letzten Zoche und in Saison richtig begonnen hat. Die" Neue deutsche Oper" iſt noch verschiedenen anderen Theaterbureaus hat sich das graue Glend angemeldet. Der Krach ist somit frühzeitiger gekommen, als Pessimisten ihn vorhergesagt hatten. Die Theaterdirektoren werden sich ja wohl wieder, rangiren", denn das sind gemeinhin Wieder auferstanden! Aus Hamburg's Schreckenstagen" Leute, die immer wieder auf die Füße fallen. Die Schauspieler hat ein hier wohnendes greises Paar schwere forgenvolle zwei freilich werden bald den Schmachtriemen enger schnallen müssen, Wochen durchzumachen gehabt. In der Invalidenstraße wohnt Denn sie saugen schon zu normalen Zeiten an den vielbewährten der 72jährige pensionirte Steuerbeamte Müller mit seiner nur Hungerpoten. Wir sind natürlich die letzten, die den engagements wenige Jahre jüngeren Frau; der einzige Sohn des alten Paares lofen Mimen Schlimmes wünschen; auf der anderen Seite aber arbeitete bereits seit mehreren Jahren als Buchdruckergehilfe in Aus dem Krankenhause Moabit! Der Bestand der dort fann es wirklich nichts schaden, wenn dafür gesorgt wird, daß einer Hamburger Offizin. Als die Cholera- Epidemie in der selbst befindlichen Personen nimmt glüdlicherweise von Tag zu die Bäume des Komödiantendünkels nicht in den Himmel wachsen. Hansestadt ausbrach, baten die Eltern ihren Sohn dringend, doch Tag ab. Gestern konnten wiederum 5 Personen aus dem Das Schauspieler Proletariat steht der modernen Arbeiter nach Berlin überzufiediln, erhielten jedoch stets die Antwort von Barackenlazareth entlassen werden, darunter die legten 3 Arbeits- bewegung nicht nur gleichgiltig, sondern leider direkt demselben, daß er gerade jetzt das Geschäft nicht verlassen wolle. häusler aus Rummelsburg, die sich in ärztlicher Behandlung be- feindselig gegenüber. Der armselige Komödiant, der des Das letzte Schreiben des jungen Mannes traf bei seinen Eltern Ritter auf der Bühne umhertollt, am 9. September ein, von da an fehlten weitere Nach2 Kinder, die am Brechdurchfall leiden, der Bestand beträgt heute bildet sich nämlich ein, er sei etwas Besseres als der Proletarier richten des sonst pünktlich mit den Seinigen Korrespondirenden. Mittag 25 Personen. mit der schwieligen Fauft. Das hungert, daß ihm die Schwarte Die besorgten Angehörigen schrieben an die Wirthin ihres Seit dem 18. August d. J. sind im Krankenhause Moabit fracht, das wohnt und lebt wie ein Troglodyt, aber sobald das Sohnes, welche in schonender Weise die bejahrten Leute von der als„ choleraverdächtig" 443 Personen eingeliefert worden, 302 Abends die Schminke im Gesicht und den bunten Flitter auf dem Erkrankung ihres Miethers an der Cholera in Kenntniß setzte, Männer und 141 Frauen. Unter diesen litten 28 an der Cholera Leibe hängen hat, wird es vom Größenwahn überfallen und der bald darauf aber den Tod des jungen Mannes meldete. asiatica( 22 Männer und 6 Frauen) und es starben davon im verläßt es dann auch am hellen lichten Tage nicht mehr. Von tiefbetrübten Eltern legten sofort Trauer an, wiewohl sie eine ganzen 12 Personen. einem Solidaritätsgefühl ist nichts zu finden, die wenigen gut amitliche Bestätigung des Ablebens ihres Kindes von der Ham Die für Choleraverdächtige reservict gebliebene Station falarirten Schauspieler werfen dem Kollektenbruder" den üblichen burger Polizei noch nicht erhalten; namentlich hatte sich die Str. 7 ist seit einigen Tagen wieder für andere Kranken eröffnet Thaler hin und danken im übrigen ihrem Schöpfer, daß sie nicht Mutter des Todten von der Schreckensnachricht nicht erholen worden und in dieselbe ist auch die Frau Babersty, welche immer so sind, wie jener. Der engagementslose Künstler" ist natürlich tönnen; fie fränkelte unausgesetzt und war bis jetzt bettlägerig. noch nicht laufen kann, überführt worden. Eine an der Cholera sehr bald auf der untersten Stufe seiner Laufbahn angelangt und Am 6. Oktober aber traf bei den alten Leuten ein Brief aus asiatica erfranite Berſon, bie noch ärztlicherseits baran behandelt dann beginnt die Zeit, in welcher die ehrsamen Bürger die Hamburg ein, dessen Adresse die wohlbekannte Handschrift wird, beherbergt das Krankenhaus Moabit nicht mehr. Wäsche von der Leine zu nehmen für angezeigt erachten, wenn des Verstorbenen trug; jubelnd öffnete Herr M. das der Ruf ertönt: Die Schauspieler kommen! In dem Augen- Rouvert und las mit vor Freude erstickter Stimme die Sere Feliz Dahn hielt im Allgemeinen Deutschen Verein" blick aber, in welchem für den Schmierenkomödianten wieder wenigen Zeilen feines Sohnes, der ihm mittheilte, daß er die am Freitag einen Vortrag über die Bedeutung und Verwerthung ein Stück Brot abfällt vom Tische der Reichen, fühlt Krankheit in ihrer schrecklichsten Gestalt durchgemacht und des Vollsthümlichen in den Erscheinungen des deutschen Volks der sich wieder als Grand Seigneur, der das„ Arbeiterpack" über dann Wechen hindurch am Typhus zwischen Tod und Leben lebens". Bor 20 Jahren meinte er, hätte man es nicht für die Achsel ansteht. geschwebt habe. Nun fei er auf dem Wege möglich gehalten, daß es nach so turzer Zeit nöthig sein würde, Die Vereinigungen der Schauspieler, die bis jetzt existiren, der Besserung begriffen und hoffe bald zu den Seinigen Unterm Sozialistengesek. ( Eine Reminiscenz.) Die zu haben. Er erklärte der Wahrheit gemäß, den Apotheker Diese Differenz der beiden Handschriften mußte auch Leistner gar nicht zu kennen, bestritt, die Kiste abgeschickt von dem Sachverständigen, Oberlehrer Ranz, zugegeben zu haben, erklärte aber gleichzeitig, daß, daß, wenn er werden, doch wußte sich dieser Schriftkundige zu helfen. das gethan hätte, dies sicher durch ihn allein und Er deduzirte: Es sei richtig, daß die Schriften von T. Bor Kurzem hatte die schwäbische Sozialdemokratie ohne Beihilfe geschehen wäre. Heims betheuert heute noch, einander abweichen, aber jedenfalls habe Leifiner die Freude, einen Genossen begrüßen zu können, der unter daß er den Apotheker Leistner zum ersten Male in seinem den Adreßzettel erst auf die Kiste geklebt, und dann die der Hera der brutalen Sozialistenverfolgungen, und zwar Leben in der gemeinsamen Berhandlung vor Gericht er- Adresse darauf geschrieben. Durch die harte Unterlage des völlig unschuldig, schwer zu leiden hatte, nichtsdestoweniger blickte. Den Namen des Absenders habe er jedoch schon Bettels habe sich die Abweichung in der Schrift ergeben, aber ein treuer Anhänger unserer Sache geblieben ist. bei seiner Verhaftung gekannt, aber nicht verrathen wollen. und sei es also doch die Handschrift des Leistner. Unterpolizeier die sozialistengesetzlichen Sporen verdienen. Es war dies unser Genosse Aug. Heims, Schneider Troydem sein Leumund ein guter war, wurde Heims Leistner ward denn auch wie Heims verurtheilt. Vor in Syracuse, Nordamerika, der auf einer Vergnügungsreise doch vom 12. März bis 26. August in Untersuchungshaft der Verhaftung schon kränklich, verschlimmerte sich sein Zubegriffen, feinen schwäbischen Genossen einen Besuch ab- gehalten und dann bei der am 26. August vor dem Land- stand während der Haft derart, daß er bald nach der Entstattete. Heims stand im Jahre 1880 in Ulm in Arbeit und gericht Ulm stattgefundenen Verhandlung im Namen des lassung aus derselben star b. In seinem Koffer hatte an ihm wollten sich damals die verschiedenen Ober- und Königs" zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt, wovon Leistner, der ein braver und sparsamer Mensch war, einige ein Monat als durch die Untersuchungshaft verbüßt angesehen hundert Mark erspartes Geld liegen. Dieses fand man bei Am 4. November 1879 war nämlich von Ulm eine wurde. Nach Ueberstehung dieser Strafe arbeitete Heims der Haussuchung und erklärte dann kurz: es sei ein Theil Riſte mit 500 Nummern des„ Sozialdemokrat" nach Berlin noch bis zum 28. März 1881 in Ulm, worauf er die vom Parteifonds, zog es ein und der arme Mensch abgesandt worden. Dieselbe tam jedoch wegen Nicht- Stadt verließ, um nach der Schweiz zu gehen. In der Absicht, bekam es nie wieder. ermittelung des Adressaten wieder retour. Lange strengten die einige Bekamute zu besuchen, fuhr er von Friedrichshafen per Unser Genosse Heims befindet sich, wie schon erwähnt, Ober- und Unterpolizeier ihren ganzen Scharfsinn an, den Schiff nach Konstanz. Dort empfing ihn am Hafen der im freien Amerika, aber er macht die Kämpfe seiner revelhaften Absender, der den Staat so in Gefahr zu Schuhmann Zigner, der ihn nach dem Polizei- Amt fiftirte, deutschen Genossen nicht nur im Geiste mit, sondern hilft bringen versuchte, zu ermitteln, jedoch vergeblich. wo sein Gepäck durchsucht wurde. Die Ulmer Polizei hatte ihnen materiell, so viel er kann. Der„ Sozialdemokrat" Da kam den Staatsrettern der Zufall zu Hilfe. Bei nämlich seine Ankunft telegraphisch avifirt. Die Durch verzeichnete manchen Dollar, den Heims seinen Genossen einer Haussuchung in Konstanz wurden, zwei von Heims suchung hatte natürlich ein negatives Resultat. über den Ozean gesandt. geschriebene Briefe gefunden, aus denen hervorging, daß Der mitverhaftete Apotheker E. Leistner war Brief- Warum wir uns mit dem vorliegenden Falle auss Heims Sozialdemokrat sei. Das war zu schrecklich und abonnent des" Sozialdemokrat". Diese der Polizei be- führlicher beschäftigten, geschah, um unseren jüngeren Geußte nach Ulm berichtet werden. Nun aber ging der fannte Thatsache genügte, ihn mitzuverhaften und nebft noffen zu zeigen, welche schweren Kämpfe unsere Partei Ulmer Polizei ein Licht auf. Heims und kein anderer Heims unter Anklage zu stellen. Besonders ward ihm zur unter dem Ausnahmegesehe zu bestehen hatte, und sie an tonnte die Riste abgeschickt haben. Am 12. März 1880 Laft gelegt, daß er die auf die inkriminirte Riste aufgeklebte zuspornen, in der Zukunft mit demselben Muthe und der wurde bei ihm gehaussucht und nach Beendigung der Durch- Adresse geschrieben haben sollte. Leistner hatte aber die Adresse gleichen Ausdauer zur sozialistischen Fahne zu stehen, wie wühlerei seiner sämmtlichen Effekten seine Berhaftung an- thatsächlich nicht geschrieben, ja er hatte keine Ahnung von ihre älteren Genossen es gethan. gefündigt. Zugleich wurde er beschuldigt, die betreffende Kiste der Sache, und waren die Schriftzüge der Kistenadresse auch ( Schwäb. Tagwacht.) in Verbindung mit dem Apotheker E. Lei stuer abgesendet durchaus verschieden von seiner Handschrift. machte. er em fic J 1117 I C Ro fa Be jen an di die di Ber di wurden zurückkehren zu können; daß ist vorgestern geschehen, der junge daß er nicht sofort gesehen werden konnte. Als Nauendorf in Handelsgewerbe nicht spyrtos vorüber gegangen. Wenn hier sig M. weilt nun bei den Seinigen, und dem Todtgesagten wird die Zelle, wohin er gebracht worden war, weil einige Stunden Sie Folgen erst später zeigion, so liegt das daran, daß erst nac hoffentlich ein recht langes Leben beschieden sein. Die Kunde von später gegen ihn verhandelt werden sollte, zurückgestoßen worden Ruinirung des fleinen Handwerkerstandes das Handelsgewerte seinem Tode kann sich M. nnr dahin erklären, daß an jenem war, versuchte er, die Thür mit Gewalt zuzuhalten, wahrschein in so ungeahntem Maße durch neue Arbeitskräfte überschwemmt Tage, als seine Wirthin im Ohlendorfer Krankenhause nach ihm lich um Gelegenheit zu finden, sich des Dietrichs zu entledigen, den wurde, denn jeder Handwerker meinte, daß sein Sohn als Stauf frug, ein Namensvetter von ihm an der Cholera gestorben ist. er zum Deffnen der Thür benutzt hatte. Die Gerichtsdienez mann ein besseres Fortkommen habe. Hierdurch wurde aber das stießen die Thür aber auf und durchsuchten den Gefangenen. gerade Gegentheil erzeugt, das übergroße Angebot drückte bie Der Fenerschein, welcher am Donnerstag Abend nördlich G3 fiellte sich heraus, doß derselbe einen fein gearbeiteten Dietrich Löhne des im Handelsgewerbe Angestellten auf ein früher für von Berlin sichtbar war, ließ auf eine entferntere und große im Munde verborgen hielt. Mit Gewalt mußte ihm das Instru- unmöglich gehaltenes Minimum herab, und um selbst dieses Feuersbrunst schließen. Der geröthete Himmel beunruhigte denn ment zwischen den Zähnen hervorgezogen werden. Die Ver- Minimum sich zu erhalten, mußte der Angestellte aus Furcht vor auch die nördliche Nachbarschaft bis über sechs Meilen hinaus, handlung gegen Nauendorf, der eines schweren Diebstahls be- der Konkurrenz seiner Kollegen eine bis ins Ungemessene aus in deren Mitte sich der Heerd des Feuers befand. Das Dorf schuldigt war, verfiel der Vertagung. gedehnte Arbeitszeit über sich ergehen lassen. Hierzu kam noch Marwig, zwei Meilen hinter Tegel, war der Ort des Die Frauenarbeit, die ihrer Billigkeit wegen so gern von Schreckens. Wie das Feuer dort hauste, ließ sich nach der Stärke Die Uebelstände, welche durch Benutzung zweifel- ben Chefs verwendet wird. So sehen wir, daß heute und Gleichheit des Scheines, dessen Reflex sich scheinbar wellen- hafter Personen als Polizei- Vigilanten ent- in Deutschland bei ca. 300 000 männlid en Angestellten förmig in den oberen Schichten fortpflanzte, vorstellen. Drei ge- fteben tönnen, zeigten sich recht deutlich in einer Verhand nahezu 100 000 weibliche beschäftigt werden, füllte Scheunen sollen total aus- und heruntergebrannt sein. lung, die gestern vor der ersten Straffammer des Landgerichts I hältniß, das nur in wenigen Industriezweigen überschritten Erst vor ganz kurzer Zeit soll hier in der Gegend gleichfalls eine stattfand. Aus der Untersuchungshaft wurde der 26 jährige wird. G3 ist nun eine eigenthümliche Erscheinung, daß die Kauf Feuersbrunst Schaden angerichtet haben. Töpfer Johann Harder vorgeführt, welcher des vollendeten fente erst ganz zuletzt in die soziale Bewegung eingetreten sind, und versuchten Betruges beschuldigt war. Harder, ein schon während sie das, was sie wirklich errungen haben, nur durch die Der Verfuch eines Landmannes, der mit seinem Fuhrwerte vielfach vorbestrafter Mensch, wurde vor etwa 5 Jahren von thatkräftige Hilfe der Arbeiterschaft und deren parlamentarische Ber am Freitag am Kottbuser Damm hielt, seinem Pferde den vom Thier dem Kriminalkommissar Grüßmacher als Vigilant benutzt. Er treter erreichten. Seit 1877 ist fein Jahr vergangen, daß nicht arzt verordneten Inhalt einer Weißbier- Krute einzuflößen, hatte eine berief sich in der Verhandlung auch auf das Zeugniß eines die sozialdemokratische Partei im Reichstage die Sonntagsruhe hielt den Kopf des Pferdes in die Höhe und stülpte die Flasche Polizei Dienste geleistet habe. Kommissar Grühmacher be- ihr auch, die Bundesregierungen im Jahre 1885, froß der in das gewaltsam geöffnete Maut des Pferdes, sobald er aber fundete im Termine, daß Harder ihn aufs schmähltchste prinzipiellen Gegnerschaft des Fürsten Bismarck, zu einer Enquete ben Pferdefopf herunterließ, floß die etwas dickflüffige Arznei hintergangen und getäuscht habe, er habe angeblich geplante über die Sonntagsarbeit zu veranlaffen. Die Enquete aus dem Maul des Pferdes dem Landmann über Gesicht und Verbrechen fingirt, um für den Verrath derselben Belohnung zu ergab ganz überraschende Resultate. Gefragt Kleidung. Einige mal hatte der Pferdebesiger, fiets mit gleichem erhalten und sei überhaupt ein Mensch, der aus Lug und rug 10 700 Personen; von diesen sprachen sich 5129 für voll Rißerfolg, den Versuch wiederholt, als ihm ein kleiner Knirps aufammengefeßt fei. Die bem Angeklagten jetzt zur East gelegten ständiges Verbot der Sonntagsarbeit aus und 2349 für zeitliche Bes ams der Menge zurief:" Sie müssen dem Pferd die Nase zu Straftaten ließen denn auch auf eine außergewöhnliche Erschränkung. Einen praktischen Erfolg hatte diese Enquete nicht, halten!" Der Rath bes kleinen erwies sich als praktisch, beim findungsgabe schließen. Am Abende des 27. Februar d. J. erhielt ba Fürst Bismard, dieser famose„ Bolkswirth", von der Uebers nächsten Versuch mußte das Pferd, als ihm der Inhalt der der Fabrikbefizer Lehmann durch einen besonderen Boten in zeugung beseelt war, der er auch in Worten Ausdruck verlich, Flasche in die Mundhöhle gegossen und die Nase verhalten war, feiner Privatwohnung einen Brief, worin der Absender, baß, wenn man die Sonntagsruhe einführe, man dem Arbeiter denselben hinunterschlucken. der sich Schirmer nannte, eine überraschende Mittheilung ein Siebentel seines Wochenverdienstes raube; und so erklärte Bestohlen durch seinen 15jährigen Lehrling wurde in Dein Adressaten wurde angezeigt, daß in feiner noch im November 1889 Herr von Bötticher im Brustton der schem seit längerer Zeit der Kolonialwaarenhändler B. in der in Nieder- Schönweide belegenen Fabrik sehr viel gestohlen Ueberzeugung, daß die Regierungen gar nicht daran dächten, werde. Auch an diesem Übende sei ein bedeutender Dieb- eine berartige Vorlage einzubringen; sechs Monate später, nach Milibald- Alexisstraße. Er hatte erfahren, daß eine seiner besten ftahl geplant; Kundinnen unter der Hand Waaren verschärfe", die seinem beschäftigten Arbeitern in Berbindung ständen, würden Buch- ein Gesetz über die Sonntagsarbeit vor. Man erſteht also hieraus geplant; die Diebe, welche mit in der Fabrit dem Fürst Bismarck gestürzt war, legte derselbe Herr v. Bötticher Geschäfte entnommen sein müssen. Sofort hatte er seinen Lehr- ballen mittels eines Kahnes auf der Spree fortschaffen. Der daß selbst tüchtige und erfahrene Staatsmänner den Mantel oft ling im Berdacht und nahm diesen, der sich infolge einer leichten Verfasser des Briefes sei bereit, die Diebe bei der That ertappen nach dem Winde drehen müssen, aber auch gleichzeitig, daß selbst Erkrankung bei feiner hier wohnenden Großmutter aufhält, in au ein scharfes Verhör. Der Bursche gestand denn auch in Zeugen- zu helfen und bitte um Rücksprache mit dem Adressaten. Der in den obersten Regionen nur so der Wind weht, wie man Es war der unten anfängt, Wind von zu machen. Das gegenwart, daß er auf Aurathen der„ guten" Kundin Waaren Fabrikant Lehmann ließ den Mann kommen. als Angeklagte, der Polizeivigilant gu Sem B.'schen Geschäft entnommen und ihr ausgehändigt habe. gab und die in dem Briefe gemachten Andeutungen in eingeben es in rast, so erheben die Interessenten aller Orten ein erkennen über die Sonntagsruhe tam zu Stande, doch Die Frau aber bestreitet diese Angaben ganz energisch; es dürfte der Weise wiederholte. Herr Lehmann glaubte der Mittheilung großes Geschrei, daß dieses Gefeß sie ruinire, und da kann ma erst nach der Wiedergenesung des Lehrlings Licht in diese Sache doch Beachtung schenken au follen, er gab dem Angeklagten nun das erhebende Schauspiel sehen, daß die Parteien, deren 3 Mart und forderte ihn auf, sich nach Nieder- Schönweide Vertreter im Reichstage sehr überzeugt und sehr energisch dafür Zwei Vogelfänger, die„ Arbeiter" Blankenburg und Richter, zu begeben, um dort mit dem Direktor der Fabrik, Lehmann jr., eintraten, in ihrer Presse jetzt sagen, dieses Gesetz sei von den find ans Donnerstag von dem Gendarmen Muste in der Maulbeer Rücksprache zu nehmen. Der Angeelagte versprach dies zu thun. Sozialdemokraten gefordert und die anderen Parteien hätten plantage hinter dem Nixdorfer Buschkrug bei der Ausübung Direktor Lehmann erhielt inzwischen von seinem Vater auf ihnen hierbei ausnahmsweise einmal nachgegeben. Wenn wir uns ihres schändlichen Gewerbes betroffen worden. Beide wurden telephonischem Wege Kenntniß von dem Vorgefallenen. In Nieder diese gegen die Sonntagsruhe gerichteten Betitionen ansehen, fofort dingfest gemacht, ihr Handwertszeug konfiszirt und etwa Schönweide wurden geeignete Maßregeln getroffen, um die Diebe werden wir finden, daß gerade viele Kleine Kaufleute unb 40 buntgefiederten fleinen Sängern die Freiheit wiedergegeben. zu empfangen. Der Angeklagte fam aber nicht, es fiel in der Krämer zu den Unterschreibern gehören, und das ist auch ganz Nacht auch nichts Außergewöhnliches vor. Am folgenden Vor- natürlich, da ein Gesez, welches einen althergebrachten, einge Ein frecher Diebstahl. An einem der letzten stürmischen mittage erschien der Angeklagte wieder beim Fabrikanten wurzelten Mißstand beseitigt, viele Unannehmlichkeiten, fogar Abende hatte sich der Brizer Nachtwächter Franz zum Schutze Lehmann. Er gab an, daß er mit zwei zwei Dieben, Nachtheile für einzelne Personen mit sich bringt. Wenn die gegen den Sturm und Regen beim Anzünden der Straßenlaternen benen er sich als angeblicher Komplice angefchloffen, Petenten jedoch behaupten, das Gewerbe selbst sei geschädigt, so ist bas einen Regenschirm mitgenommen. Während der Wächter der Nacht in Nieder- Sweide gewesen sei. Sie hätten dort aber einfach nicht wahr, weil die Bedürfnisse, um die es sich handelt, bet babei beschäftigt war, die Laterne anzuzünden, hatte er den Bara eine außerordentliche Aufregung bemerkt und einer der Ein- friedigt werden müssen, wenn nicht am Sonntage, so an eine pluie unter den linken Arm geklemmt; ein Langfinger schlich sich geweihten, ein Arbeiter der Fabrit, habe ihnen gesagt, daß alles anderen Tage, und damit niemand einen Vortheil vor del von hinten hinzu, zog leise den Schirm aus des Beamten Arm verrathen sei. Sie hätten deshalb Abstand davon genommen anderen habe, muß die Beschränkung gefeßlich gleichmäßig und lief davon, ohne daß es dem verdugten Nachtwächter mög- und die Ausführung des Diebstahls bis zum folgenden Abend erlegt werden. Der beste Beweis hierfür find England und verschoben. Um nun seine beiden Komplicen gehörig trattiren Amerika, wo seit Jahrhunderten am Sonntag nicht gearbeite lich war, den frechen Dieb zu erkennen. zu tönnen, müsse er noch 20 M. haben. Fabrikant Lehmann gab wird, und doch wird wohl keiner behaupten wollen, daß diese Ein gewiffenloser Schwindler. Vorgestern Vormittag er- bas Geld her. Der Angeklagte fuhr dann nach Nieder- Schön- Staaten uns in Industrie und Handel nachstehen. Es ist eine schien bei der Wittwe K. am Stralauerdamm ein unbekannter, weide und stellte sich dem Direktor Lehmann vor. Es wurden Ver- eigenthümliche Erscheinung, daß die jehige bürgerliche Gesellschaft, gut gekleideter Mann in mittleren Jahren und theilte ihr mit, abredungen getroffen, wie in der Nacht die Diebe, denen die es 10 sehr liebt, auf ihr Christenthum zu pochen, diese erfe ihre in der Reichenbergerstraße wohnende Tochter sei plötzlich der Angeklagte sich zum Scheine anschließen wollte, Picht, die ihre Religion ihr vorschreibt, nicht erfüllt, denn schon schwer ertrantt. Er sei Hausgenosse der Tochter und wolle wohl, zu empfangen und dingseft zu machen feien. Der An- im Alten Testament steht: Un sechs Tagen sollst Du arbeiten und während sich die Wittwe nach der Reichenbergerstraße begebe, geflagte ließ sich auch von Lehmann jr. 20 M. zur Deckung der am siebenten ruhen. Wie ganz anders befolgen da die Juden ihre auf ihre Wohnung achten. In ihrer Herzensangit dachte sich die unfosten geben. In der folgenden Nacht paffivte ebenso wenig religiösen Vorschriften! Es ist Thatsache, daß jüdische Bäcker in Bosen, alte Frau michts Arges dabei und eilte fort. Sie fand ihre etwas, wie in der zweiten. Der Angeklagte ließ sich nicht wieder Bromberg, Frankfurt a. M. c. am Sabbath und an jüdischen Tochter natürlich ganz gesund und merkte, daß sie einem blicken und der Verdacht, daß die ganze Geschichte Schwindel Feiertagen nicht arbeiten lassen, und sie existiren doch, während Schwindler in die Hände gefallen war. Sofort fuhr sie in einer fei, gewann immer mehr Boden. Dieser Verdacht wurde zur Ueber- Die christlichen Bäcker behaupten, wenn sie ihrem Personal auch bekannten nicht mehr, entdeckte aber, daß er ihre Kommode ge- lichen Inhalts an den Fabrikanten Röhl richtete. In diesem verliest eine Annonce aus dem„ Boten aus dem Riesengebirge", öffnet und durchwühlt hatte. Sie vermißt eine kleine Kaffette Falle verlangte er sofort 300 m. Röhl nahm die Polizei worin ein Herr Rosenstein anzeigt, daß sein Geschäft ant Son mit etwa 40., die zwischen Wäscheftücken gelegen hatte, und in Anspruch, die den Angeklagten verhaften ließ. Jm abend, den 1. Oktober, vollständig geschlossen sei, dafür aber einige fleinere Werthgegenstände. Von dem Gauner fehlt gestrigen Termine wollte Harder den Gerichtshof glauben Sonntag, den 2. Oktober, bis 7 Uhr Übends geöffnet wäre. jede Spur. machen, daß die ganze Geschichte auf Wahrheit beruhe. Er sei dabei wirft man den Juden einen ganz besonders ausgeprägten thatsächlich mit zwei gewerbsmäßigen Dieben, die er aber nur Erwerbs- Sinn vor; die Herren Innungs- Meister, die in ihren mit ihren Verbrechernamen als„ Karl" und" Emil" fenne, nach christlich- sozialen Konventiteln derartiges thun, sollten sich a Nieder- Schönweide gefahren; die lehteren hätten aber Berbach ihnen vielmehr ein Beispiel nehmen, indem sie ihrem Bersonal geschöpft, daß Berrath im Spiele sei und deshalb den Plan auf- vie Feiertage gleichfalls, ganz frei geben. Auch die katholische gegeben. Der Gerichtshof war mit dem Staatsanwalte der Ansicht, Beit gewährt wird, daß sie die Kirche besuchen können, Geistlichkeit giebt sich zufrieden, wenn den Arbeitern nur so viele daß der Angeklagte einen ganzen raffinirten Betrug ausgeführt übrigen mögen sie den ganzen Sonntag arbeiten. habe, für den eine Gefängnißstrafe von anderthalb ersehen wir aus Jahren eine angemessene Strafe sei. tomme. tonen, wenn sie ihren Vortheil dabei haben. Li bie di P F Di faz da he de de R eri 1111 F fu Fr alu br bo der faum ift Gefet ge 98 Ge the fp Ge far D ftr da for fü far in auf D Ar mc M 28 tob ftro bre 3r tro wa 201 red 211 8% 1. Un St Be teu Tur Ober Fi eri im gri 60 4 1 be Go rec ben far Die Deutsch Schlafstellendieb. Zu der Wittwe H. in der Gitschinerfiraße kam am Montag dieser Woche ein junger Mann, der ein Logis miethete, jedoch gleich sagte, er habe seine Sachen noch in Bojen, aber hier in einem Konfettionsgeschäft Stellung erhalten und könne erst am 1. November die Miethe bezahlen. Um doch einen Miether zu bekommen, nahm ihn die Wirthin troydem an. Ihr tam es jedoch schon am zweiten Tage nicht ganz richtig vor, daß der junge Mann immer bis 10 Uhr schlief. Gestern Morgen dem Berichte des badischen Fabrit Inspektors, daß in einer Fabrit im badischen ging unser Kaufmann wieder fort, mit ihm aber die Uhr und lande die Arbeiter frei haben am Sonntag von Morgens eine neue Kammgarnhose seines Logiskameraden, außerdem von Eine aus sechs Köpfen bestehende Bande jugendlicher den Goldfachen der Wirthin ein Kollier, ein Ring und Ohrringe. Thürklinken- Diebe, denen sich zwei Weiber als geblevinner 3-6 Uhr, um in die Messe zu gehen, und dann müssen sie noc Der Schwindler ist etwa 24 Jahre alt, spricht gebrochen deutsch zugesellten, stand gestern vor der 2. Strajkammer hiesigen Zand 12-14 Stunden arbeiten. Der Abgeordnete Biehl in München, und trug einen blauen Cheviotanzug. gerichts I. In den Monaten Dezember 1891 bis zum Juni 1892 hat eine Petition an die dortige Gewerbekammer veranlas In einer Droschre zweiter Klasse erschoß sich vorgeſtern werden sich tamen aus den verschiedensten Stadttheilen in übergroßer Zahr wonach fünftig am Sonntag 8 statt nur 5 Stunden gearbeitet Abend gegen 3/47 Uhr ein Mann im Alter von ungefähr dreißig tinten, Thürinöpfen und Basam, welche in bäueen n hub ausgesprochen, ebenso wenig wie gegen die Petition der 4000 Kolner Jahren, welcher den Kutscher für eine Fahrt von der Hedemann- ohne Portiers ausgeführt worden wou nie gelegten haben Kaufleute und Handwerker, die eine Einschränkung der Sonntag straße nach der Kazlerstraße engagirt hatte. Der Tod trat auf nun nachgewiesenetitioßen förmliche Blünderungsange tingten haben. ruhe verlangen. Man ersieht hieraus ganz klar, daß alle di der Stelle ein. Man fand bei dem so jäh aus dem Leben Ge- Die Zahl der zur Anzeige gekommenen Diebstähle dieser Art beträgt Herren nur dann ihren christlichen Standpunkt finden und be schiedenen keine Bapiere, aus denen sich seine Personalien hätten über 300. Wenn es nun in der Natur der Sache liegt, daß den Ange- freisinnigen haben ebenfalls einen Sturm gegen die Sonntag, feststellen lassen tönnen, dagegen trug er eine Hotelrechnung bei flagten nicht in jedem einzelnen Falle der Nachweis der Thaterschaft ruhe in zene gesetzt; allen voran die Freifinnige Zeitung fich, ferner einen Hundertmarkschein, ein Zwanzigmartstück nebst geliefert werden konnte, so waren dieselben doch in vielen Fällen welche das Verlangen stellte, daß in" allen Städten unte einigem Kleingeld und von weiteren Werthgegenständen eine geständig und fämmtliche Diebstähle waren durchweg nach der 10.000 Einwohnern das Gesetz nicht in Straft bleiben fo goldene Uhr. Die Waffe, die der Selbstmörder zu feiner That felben Schablone ausgeführt. Ueberdies sind seit der Berhaftung Nun, wenn irgend etwas an diesem Gesetze geändert werden benutzt hatte, war ein fünfläufiger Revolver, der indeß nur mit der Angeklagten solche Diebstähle nicht mehr vorgekommen. foll, dann ist nur die Aenderung die einzig richtige, wel zwei Kugeln geladen war, von denen aber die eine genügte, um Die gestohlenen Sachen wanderten schleunigst den jungen Mann seinen tragischen Zweck erreichen zu lassen. die bestehende Verkaufszeit beschränkt und nicht erweitert Produktenhändlerinnen Minna Sachse und Jda Packebusch. Zur Frage der Beschränkung der täglichen Arbeitszeit übergehend, Polizeibericht. Am 14. d. M. Mittags wurde ein Arbeiter welche das Pfund Messing mit 221/2 beziehungsweise 25 Pfg. führt Bebel aus, es gäbe hierin zwei Wege. Einmal den der bezahlten. Gegen beide Frauen lautete die Anklage auf ge Organisation, sei es durch Kampf oder freie Vereinbarung, in seiner Wohnung in der Pantstraße erhängt gefunden. Abends erschoß sich ein unbekannter, etwa 35 jähriger Mann in werbsmäßige Seblerei, gegen die übrigen Angeklagten auf lettere Methode verfolgten ja die Hirsch- Dunckerianer, in der Rege einer Droschte während der Fahrt von der Hedemann nach der Bandendiebstahl. Der Staatsanwalt beantragte gegen die meist aber mit sehr geringem Erfolg. Habe man wirklich in Zeiten guter beiter Schneider und Stelly in eine Schlägeret, wobei legterer Monaten, gegen die beiden Hehlerinnen je 3 Jahre Zuchthaus. der Konjunktur wieder verloren. Daher sei der politische Weg, die Der Gerichtshof verurtheilte den Möbelpolier Paul Friedrich Anrufung des Gesetzgebers, der am meiſten zu empfehlende. Red Becker und den Arbeiter" Hermann Wilhelm Koch zu je erläutert hierauf das Wesen der Gewerkschaftsbewegung; Im Laufe des Tages 22 Jahren Gefängniß, die Arbeiter" Richard Süßtow, fei allerdings durchaus nothwendig, doch niemals tonne fie Selb August Gröger und Reinhard Grünwald zu je 1 Jahr zweck sein, sondern nur Mittel zum Zweck, nämlich der 9 Monaten Gefängniß, Hermann Uredat zu 2 Jahren Hehlerei zu 1 Jahr 9 Monaten bezw. 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß. zur Erde fiel und einen Beinbruch erlitt. Er wurde nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. fanden vier kleine Brände statt. Gerichts- Beitung. 6 Burschen 4 Jahren ph fin Da Ai Bo bu de 111 9 Er Diefelbe und die Frauen Sachse und Packebusch wegen einfacher ringung der politischen Machtmittel. Bebel zeigt dann, wie un Versammlungen. bedingt nothwendig die Verkürzung der täglichen Arbeitszeit ist Gerade im kaufmännischen Gewerbe bestehe eine ausgedehnte Arbeitszeit, oft von 16-18 Stunden, wovon die draußen Stehenden feine Ahnung hätten; entsprechend diefer unmenfch lichen Arbeitszeit feien auch die anderen Arbeitsbedingungen gleich ungünftig. So lange aber die Kaufleute in der Ber einzelung leben, so lange jie sich nicht organisiren und ihre Ein breifter Fluchtversuch erregte gestern im KriminalGerichtsgebäude einiges Aufsehen. Einer der Gerichtsdiener, der dort auf dem Korridor saß, hörte an der ihm gegenüberliegenden Zellenthür ein eigenthümliches Geräusch, als ob ein Schlüffel vorsichtig im Schloß herumgedreht wurde. Gleich darauf wurde die Angestellten, in welcher Reichstags- Abgeordneter Bebel über hältnisse gute seien. Nachdem Redner noch die eigenthümliche Eine öffentliche Versammlung aller im Handelsgewerbe feit nicht, die gerade aus dieser Nuhe schließt, daß die Vers Thür auch leise etwa handbreit geöffnet und heraus blickte der den Anfturm gegen die Sonntagsruhe und die Verkürzung der Art berührt hat, in welcher in Berlin die Fragebogen der Reich Stopf eines berüchtigten Werbrechers, des Schlossers Richard täglichen Arbeitszeit sprach, tagte am 14. Oktober bei einem fommission für Arbeitsstatistit zur Ausgabe gelangten, und di Nauendorf. Derselbe sab den Flur herunter und möchte Besuche von 3-4000 Berfonen in den Kontordia- Sälen; trot Kaufleute auf das große Machtmittel, das sie durch Abgabe ihre die Gelegenheit zu einem Fluchtversuche wohl günstig halten, des großen Lokals fanden viele feinen Einlaß mehr. Bebel Stimmen bei den Wahlen haben, aufmertjam gemacht hat, schließt führte ungefähr folgendes aus: Die ökonomische Entwickelung, welche die ganze zivilisirte Welt organisiren, denn nur in der Organisation liege die Kraf Verbrecher von dem Gerichtsdiener ergriffen, der sich so gestellt hatte, in den letzten 50 Jahren durchgemacht hat, ist auch an dem und nur durch energifchen Kampf könne man zum end denn er streifte die Pantoffeln von seinen Füßen und bog den Obertörper noch weiter zur Thür hinaus. In diesem Augenblicke wurde der fir fir be bi be Ser ใต้ 子 De ( Q ric De 21 fir Re " lichen Siege gefangen.( Jubelnder, langanhaltender Beifall.) In der Diskussion spricht Kaufmann Blum über die Enquete und erklärt, daß die Freie Vereinigung der Kaufleute" eine Trust- Enquete veranstalten werde, auch über die Engrosgeschäfte. Er fordert zum Beitritt zur Freien Vereinigung" und zum Abonnement auf die neue Beitung„ Der Handelsangestellte" auf. Kaufmann Hinge referirt unter großem Beifall über die Versammlung der Tabakhändler und Hausdiener. Rain fordert zum Beitritt in den Verband der Geschäftsdiener, Backer und Berufsgenossen" auf. Borchardt verliest dann eine Liste der jenigen Firmen, die am Sonntag arbeiten lassen und der Polizei angezeigt wurden. Alsdann wurde eine Proteftrefolution gegen die Aufnahme der Enquete in Berlin angenommen, in welcher die Reichskommission für Arbeiterstatistit aufgefordert wird, die Berliner Fragebogen zu tafsiren und neue vertheilen zu lassen, die jedoch nicht wieder unter Ausschluß, sondern im breitesten Lichte der Deffentlichkeit zur Bertheilung fommen sollen. Das Bureau wurde noch aufgefordert, an die Reichskommission und die Regierung zu petitioniren, daß diefe Enquête auch auf die Hausdiener und Engrosgeschäfte ausgedehnt werde, sowie eine Petition auszuarbeiten, wonach die Sonntagsarbeit in Engros, Fabrik und Bankgeschäften ganz verboten werden soll. Mit einem begeisternden Hoch auf die Sozialdemokratie und mit dem Gefang der Arbeitermarseillaise gingen die Taufende auseinander. Die Protestresolution hat folgenden Wortlaut: Proteft. Die heute, den 14. Oftober 1892, in den Konkordia- Festfalen tagende, von 3-4000 Berfonen besuchte Versammlung aller im Handelsgewerbe Angestellten protestirt energisch dagegen, daß die von der Reichskommission für Arbeiterstatistik herausgegebenen Fragebogen in Berlin unter Ausschluß der Deffentlichkeit zur Vertheilung gelangten. Sie erklärt diefe Art der Bertheilung für eine durchaus falsche und nicht im Sinne der Reichskommission liegende. Sie kann daher auch die Resultate dieser Enquete in Berlin nicht für richtige anerkennen, zumal die die Fragebogen vertheilende Behörde es unterlassen hat, die betreffenden Arbeiterkategorien, in diesem Falle also die Handelsangestellten, öffentlich über den Wodus der Beantwortung zu belehren, und richtet daher das dringende Erfuchen an die Reichskommission für Arbeiterstatistik, die Berliner Fragebogen zu tafsiren und die ausführende Behörde zu veranlaffen, aufs neue solche zu vertheilen, jedoch im Lichte der breiteften Deffentlichkeit, damit die Inhaber derartiger Fragebogen über ihre Pflichten und Rechte genau aufgeklärt sind denn nur so können der Wahrheit entsprechende Berichte ein geben." " 1 Turnverein Fichte", Lichtenberg, Schölzer's Geeschlößchen. Tambourverein Ruf bei Sperling, Inselstr. 1. der M wertschafts- Rongreß. Schweizerischer Grütliverein.- Konflikt Montag: Theaterverein outsen städtischer Humor, Manteuffelstr. s einigung der Eisenbahnbediensteten in England. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. zwischen französischen und belgischen Berarbeitern. Die Ver bei Schröder. Zum Streif Rauchklub Blaue Quaste, bei Mücke, Wöhlertstr. 2. Berein Alpenveilchen, Straußbergerstr. 3 bei Birts. in Carmaux. Schweizerische sozialdemokratische Partei. Rauchtlub Frisch auf" bei Schulze, Fürstenwalderstr. 12. Vergnügungs Frauenarbeit in deutschen Gold- und Silberwaaren- Fabriken. Gefang, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Privat- TheaterDie deutsche Arbeiter Versicherungs- Gesetzgebung auf gesellschaft alhalla, feden Sonntag Nachinittag 5 Uhr Restaurant der Weltausstellung in Chikago. Neue Aufgaben Lautenbach, Cuvrystraße 77. Sonntag 4 Uhr bei Foge, Köpenickerstr. 191. Privat- Theatergesellschaft Preciosa jeden der Invaliditäts- und Alters- Bersicherung. verein Harletin, heute Nachmittag 5 Uhr bei Bade, Zeughofstraße 8. Theater- und VergnügungsVersorgung Dienstboten durch Theaterverein Concordia Beughofstraße 8 bet Koch. die deutsche Invaliditäts- und Alters- Versicherung. Invaliditäts- und Alters- Versicherung in vergnügungsverein Germania, alle 14 Tage Bersammlung Linien- Elsaß- Lothringen. Bergnügungsverein Nord, Nachmittags 5 Uhr Fennstr. 5 bei Krüger.. Arbeiter Unfallversicherungs- Anstalt für ftraße 150. Nieder- Desterreich. Wohlfahrts Einrichtungen der württemZambour- und Vergnügungsverein Gut Seit, alle 14 Tage bei Senffert, bergischen Metallwaaren- Fabrit. Oranienftr. 121. Bon 4 Uhr an. Gefang- Turn- und gesellige Vereine. Montag. Gefelliger Verein Abdruck sämmtlicher Artikel ist Zeitungen und Zeitschriften 3mo tebelftfche, Rigdorf, Abends% 9 Uhr in Barta's Lotal, Bertiner gestattet, jedoch nur mit Angabe der Quelle. fraße 120.- Bergnügungsverein Freundestreue, jeden Montag bei Möring, Admiralfir. 18c.- Geselliger Klub Namenlos, jeden Montag im Restaurant zum Zukunftsstaat, Kastanien- Allee 35. Vergnügungsverein Aufelgoland Sigung jeden Montag 9 Uhr bei Sinte, Bergstr. 54, Fidelitas. Bergnügungsverein„ Eulalia" bei Herrn Reggentin, Barnimftr. 4-5. Sigung& Uhr. # Vermischtes: Pfeifentiub Felfenfeft, abends 9 Uhr, Königsbergerstr. 20 bei Schabrodt. Rauchflub Brüderlichkeit, abends 9-11 Uhr bet Willi Schmidt Wrangelfir. 141. Rauchflub Weiße Wolfe, Abends von 9-11 Uhr, Mecklenburgisches. Dem Nagelschmied Röpcke, der seit Rauchtlub Elvira, Abends 9 Uhr bei Lehmann, 23 Jahren in Laage ansässig und etwa 3 Jahre in Rostock bei Friedrichsfelderstr. 27. Bernauerstr. 14. Soziale Uebersicht. An die Gewerkschaften Berlins! Durch ungeheuerliche Lohnabzüge sind die Knopfmacher der Fabrik von Stasche, Köpenickerstraße, gezwungen worden, in eine Lohnbewegung einzutreten. Der geschäftsführende Ausschuß der Berliner Streit- Kontrollkommission erfucht deshalb die Gewerkschaften Berlins, die mit dem Stempel obiger Kommission versehenen Liften zur Unterstüßung der Streifenden zu benußen. Der geschäftsführende Ausschuß der Berliner Streit Rontrellkommission. Buchbinder werden vor Zuzug nach Wien gewarnt. Die dortigen Kollegen stehen in einer Bewegung, welche die Regulirung der Lohnverhältnisse bezweckt. Die Holzdrechsler Wiens haben die Forderung des Behustundentages bis jetzt in 104 von 242 Werkstätten durch gefeht. Sprechlaal. einem Wochenlohn von 13-14 M. beschäftigt ist, hiervon sich dort und eine Familie von Frau und 5 schulpflichtigen Kindern in Laage zu ernähren hat, außerdem längere Zeit arbeitslos gewesen, ist untenstehendes Schreiben des Laager Magistrats zugegangen. Wir können noch vorausschicken, daß Röpcke kürzlich an den Polizeidiener in Laage 1 M. abführte, das Geld aber von demselben zurückgewiesen sein soll. Nachdem Sie fortdauernd der Verpflichtung sich entzogen haben, das Schulgeld für Ihre schulpflichtigen Kinder zu entrichten, wird Ihnen hierdurch mitgetheilt, daß das Schulgeld aus der Armentaffe zur Hälfte gezahlt wird, gegen Sie aber nach Maßgabel der Berordnung vom 14. Mai 1890 vorgeschritten werden wird, falls Sie Ihre Verpflichtungen nicht binnen 14 Tagen erfüllen. Sobald sie nicht in irgend einer Weise, z. B. durch dauernde wöchentliche Abzahlungen, den Willen zeigen, Ihren AlimentationsPflichten gerecht zu werden, wird Ihre Aufnahme in das 2 and Arbeitshaus beantragt werden. Laage, den 1. Oftober 1892. Der Magistrat. Klockow. An den Nagelschmied Röpcke hierselbst. recht angekränkelt zu sein. Es begreift sich wenigftens schwer, Mecklenburg scheint von der modernen Kultur auch schon warum man den Uebelthäter, der das Schulgeld nicht bezahlen fonnte, nicht gleich zu Galgen und Rad verurtheilte, sondern Bei so unzeitiger ihm blos Land Arbeitshaus" androht. Milde versteht es sich von selbst, daß das Proletariat Mecklen burgs übermüthig werden muß. Der Wahlverein für den vierten Berliner ReichstagsWahlkreis hielt am Dienstag eine Versammlung ab, in welcher Genoffe Julius Türk über die Hervorbringung und Bertheilung der Werthe in der sozialistischen Gesellschaft" fprach. Der Vortrag, dessen Inhalt schon bei früheren Gelegenheiten im Vorwärts" wiedergegeben worden ist, fand großen Beifall. Dann wurden die Genossen Kandale Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür Fabrik von Georg Haller in Ottensen wurde heute durch eine Schenscher und Waferiz einstimmig zu Revisoren gewählt. Der Puntt: Berlegung der Bahlstelle von C. Scholz, Wrangelftraße 32", rief eine lebhafte Diskussion hervor. Dieselbe endete damit, daß die Zahlstelle bei Scholz verbleibt. Zum Schluß forderte Herr Zürt zum Eintritt in die Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur" auf, deren Prinzipien er demnächst in Verfammlungen Ilarlegen wird. 2 " abzugeben tft, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; fie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. Brandunglück. Hamburg, 15. Oftober. Die MetallwaarenFeuersbrunst, deren Bewältigung erst nach vier Stunden gelang, in Asche gelegt. Durch dieselbe sind 120 Arbeiter brotlos geworden. Der Gesammtschaden an Maschinen und Waaren wird In der Generalversammlung des Vereins Freie Bolts- auf 250 000 m., an Gebäuden auf 110 000 m. geschäßt. An bühne vom 12. d. Mts. sprach Herr Bruno Wille die ernste dem Brandschaden ist die Landes- Brandkasse hauptsächlich beSorge aus, daß der Verein unter einer neuen Leitung eine theiligt. politische Richtung einschlagen und der polizeilichen Auflösung verfallen würde. In den Organen jener Bresse, der jedes aus die Büdnerfrau Albertine Baat, geb. Rüchel, zum Tode verTodesurtheile. Vom Schwurgericht Stargard wurde Arbeiterkreisen erwachsene und fröhlich gedeihende Unternehmen urtheilt. Sie hatte am 3. Oktober v. J. ihren Schwiegervater, ein Dorn im Auge ist, wandelt sich die ernste Befürchtung in den Altfizer Alb. Baatz in Sagenow, mit dem sie in Feindschaft das frohe Sehnen frommer Herzen um, und zur Beschlennigung lebte, erdrosselt. Die Berurtheilte ist bereits 52 Jahre alt und des polizeilichen Auflösungsprozesses verkünden sie aus freier bisher unbestraft. Der wegen Beihilfe mitangeklagte Ehemann Faust, der gegenwärtige Vorstand des Vereins sei eine fraktionelle wurde freigesprochen. Das Schwurgericht Neisse verurtheilte Machenschaft, er sei vom Vorstande der sozialdemokratifchen die ledige Hedwig Schmidt aus Giesmannsdorf wegen Ermordung Partei eingesetzt worden und so weiter. Der Vorwärts" ihres 11/ 2jährigen Kindes zum Tode. Verein der Maschinisten und Heiter Berline. Sonntag, den 16. Ot- hat diese Scherze schon dahin gewiesen, wohin sie ge tober, Nachmittags 5 Uhr, im Schultheiß- Brauerei Ausschant, Neue Jatob: hören: nämlich in das Reich der Hirngespinnste. Der Vorftraße 24/25, Bersammlung. Vortrag über den Kowiytischen Nauchverstand des Vereins Freie Volksbühne bestätigt, daß bei seiner brennungs- Apparat. Sozialdemokratischer Klub der im Buchdruckgewerbe beschäftigten Wahl kein Organ der sozialdemokratischen Partei weder Arbeiter. Montag, den 17. Oftober, Abends 9 Uhr, bet Preußer, Seydel mittelbar noch unmittelbar, weder offiziell noch offiziös mit traße so, ordentliche Versammlung. Tagesordnung: Borsands- Ergänzungsgewirkt hat. wahl. Bortrag des Kollegen Dolinsti. Distuffion. " 1 Arbeiter Bildungsschule Südost. Am 9. Oktober fand in den Arminhallen eine Versammlung statt, in welcher Dr. Pinn unter großem Beifall über Die Voltsschule und die Arbeiter" sprach. An der Diskussion betheiligten sich Herr Lippmann( Lehrer der Arbeiter- Bildungsschule) und die Schüler Mohrbach und Hedmann. Der Versammlung folgte ein geselliges Beisammensein nebst Tanz. Anfang 10 Uhr. Allgemeine ranken- und Sterbekaffe und Jentral- Kranken- und Bersammlung am Montag, den 17. d. M., Abends 8% Uhr, Man Todesfall. Der Direktor bes Germanischen Museums in Nürnberg, August Ottomar Essenwein, bedeutender Kunstschriftsteller und Architekt, ist gestorben. Schiffsuntergang. Das Schiff Madeira, von Mexiko unterwegs, ist mit Mann und Maus untergegangen. Der Zuchthäusler Jens Nielsen, der berüchtigste Verbrecher Dänemarts, der in diesem Sommer zum dritten Male versucht hat, einen Gefängnißbeamten zu ermorden, um, wie er selbst angab, endlich hingerichtet zu werden, ist am 7. d. M. vom höchsten Gericht zum dritten Male zum Tode verurtheilt worden. Die Da indeß die Unlust des Königs, ein Todesurtheil zu unterschreiben, allgemein bekannt ist, nimmt man an, daß Nielsen auch diesmal auf Erfüllung seines Wunsches verzichten muß. Entgleisung. Bei Madrid ist am Freitag ein Eisenbahnzug entgleist, in dem sich auch die Post befand; dabei wurden mehrere Personen verwundet, eine getödtet. Depeschen. Bitenmacher. Generalversammlung am Sonntag, den 16. Oftober, im. Die Generalversammlung vom 12. d. M. war statutengemäß Lotale des Herrn Zeichnis, Königsbergerstraße 28. Tagesordnung: 1. Ab- vom bisherigen Gesammtvorstande einberufen worden, um über rechnung vom 8. Quartal. 2. Wahl der ausgelooften Borstandsmitglieder. persönliche Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern dieses VorFreie Vereinigung der Gravenre, Jiseleurs und verwandter standes zu entscheiden. Sie ist bis auf einzelne RubestörungsBerufsgenossen Berlins und Umgegend. Montag, den 17. Oftober, Abends Versuche einzelner Personen ordnungsmäßig verlaufen. 8% Uhr, Versammlung im Vereinslotal, Dresdenerstraße 45. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Bortrag des Herrn Lint über„ Tattit und Stele der Generalversammlung hat je einen Vertreter der beiden streitenden Unabhängigen." Theile stundenlang angehört, um sich ein Urtheil zu bilden. Sie Sterbekasse der Metallarbeiter, E. H. Nr. 29 und 80 zu Hamburg, Filiale hat dann einen Antrag auf Schluß der vollständig erschöpften Berlin 3. Distuffion angenommen und damit den Anspruch des einen teuffelstraße 90. streitenden Theils, von seiner Seite mehr als einen Redner zu Verein zur Wahrung der Interessen der Schuhmacher. Berfamun hören, aus guten Gründen abgewiesen. Was sie dazu bewog, Tung am Montag, den 17. b., bei Feuerstein. flar auf Allgemeiner deutscher Tapezirer- Verein. Generalversammlung der lag der Hand; einerseits das einfachste GeFiliale Berlin am Montag, den 17. Ott., bei Bolg, Alte Jakobftr. 75. Bericht- rechtigkeitsgefühl, andererseits die unabweisbare Nothwendigkeit, erstattung des Rassirers und der Arbeitsvermittelung pro a. Quartal. mit einen aktionsfähigen Vorstand zu schaffen und die Generalgliedsbud) legitimirt. Eveier Diskutieverein. Sonntag, den 16. Ottober, Nachmittags versammlung nicht wieder, wie acht Tage vorher, an einer unab4 Uhr, bet Leopold, Marfgrafenftr. 88, Sigung. Vortrag, Distussion. sehbaren Ausdehnung der, wie gesagt, vollständig erschöpften DeFreie Vereinigung selbständiger Barbiere, Friseure und Verrücken- batte scheitern zu lassen. Einzig die Annahme des Schlußmacher Berlins und Umgegend. Montag, den 17. Ottober, Abends 10 Uhr, antrag es veranlaßte die Mehrheit des bisherigen Vorstandes und bet Röllig, Neue Friedrichstr. 44, Generalversammlung. ( Depeschen des Bureau Herold.) Privat- Cheatergesellschaft Georginia( gegr. 1887). Gigung jeden etwa den sechsten Theil der Generalversammlung zum Austritt Sonntag Nachmittags 6 Uhr, bet Herrn G. Haß, Gollnowstraße 40( of aus dem Vereine, noch ehe irgend eine Entscheidung gefällt war. Maunheim, 15. Oftober. Kommerzienrath Baare zog feine rechts). Diefer Austritt gefährdet weder den Bestand des Vereins, Klage gegen den Redakteur des Sozialistenblattes Boltsstimme" Verein zur Wahrung der Interessen der Stodtarbeiter. Montag, ben 17. D. M., Abends 8 Uhr, bet Bolze, Alte Jatobftraße 75, Generalver noch verändert er sein Wesen. Der Verein Freie Volksbühne" zurück. fammlung. 1. Bortrag. 2. Bericht des Borstandes und Neuwahl desselben. Kulmbach, 15. Dkt. Die Erste Attien- Export- Bierbrauerei Verein der Arbeiter und Arbeiterinnen der Such-, Papier- und wird bleiben, was er bisher war: nach den schweren Tagen der Erderwaaren- Industrie. Generalversammlung am 17. 6. M., Abends Arbeit und des Kampfes eine Stätte edler Erholung und reinen schlägt 29 pet. Dividende vor. 8% Uhr, Alle Jafobstr. 75. Bortrag des Dr. Andries: Die Sonne und ihr Kunstgenusses für die arbeitenden Klassen. Elmshorn, 15. Oftober. Bei der heutigen Landtagswahl Er beginnt das Dritte Jahr seines Lebens im Leffing Theater wurde der nationalliberale Hofbesizer Timm mit 181 Stimmen Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 16. Oftober cr., Abends 7 Uhr, mit Lessing's Nathan dem Weisen"; welch' Dunkle gewählt. finden zwei Bersammlungen statt; die erste in den Arminhallen, KommanKopenhagen, 15. Oktober. Hiesige Blätter melden den Dantenstraße 20, Vortrag des Herrn Köfter über die Errungenschaft der Verschwörung gegen Gesellschaft und Staat, dem Andenken des Aftronomie und die Neligion; die zweite bet Seefeldt, Grenadierstraße 33, tapfersten Mannes zu huldigen, der je für das deutsche Bürger- Untergang der norwegischen Brig Jan Mayn" in der Nordsee Boitrag des Herrn Dr. med. Kolbis über die Cholera, ein Zeitbild aus Ham thum gekämpft und gelitten hat! Es giebt keine Veränderung in und des dänischen Schiffes Hamlet" eben daselbst, von letzterem burgs Bergangenheit. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag Vormittag 10-12 Uhr: Güd, dem Verein gegen früher, es sei denn eine: der gegenwärtige gingen 4 Mann unter, die übrigen retteten sich auf Wrackstücken Schule, Sagelsbergerfir. 43: Unterricht in: Rechnen( unt.); Dft- Schule Vorstand beansprucht weder eine literarische noch eine politische auf dem Woold- Feuerschiff. Martusfir. 31: Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. Arminhallen, Vormundschaft über den Verein; er betrachtet sich einfach als Budapest, 15. Oktober. Gestern sind hier 33 Personen an Kommandantenstr. 20: Unterricht in der Nationalötonomie. 10% Uhr: Süd- Schule, Sagelsbergerstr. 43, Unterricht in ausführendes Organ des Gesammtwillens. Sobald ihm das der Cholera ertranft, 11 gestorben. Physiologie. Süd- Ostfchule, Reichenbergerftr. 133: Unterricht in Buch Vertrauen der Mehrheit fehlt, durch das er allein erfolgreich führung und oberes Rechnen. Dit Schule, Martusftr. 31: Deutsch)( oberes) Logit. Nord- Schule, Müllerstraße 179a: Rechnen( unt.); Deutsch( oberes). wirken kann, wird er seine Mandate freiwillig seinen Auftrag In alle Lehrfächern, mit Ausnahme der Buchführung, tönnen noch gebern zurückstellen; seine Mitglieder werden dann in Reih' und Schüler und Schülerinnen, auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten. Glied des Vereins ebenso freudig ihre Pflicht erfüllen, wie jetzt Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklubs. Sonntage. Mar. an seiner Spize. Rayfer, Nachmittags 3 Uhr, Schneetoppe, Noftiaftr. 29. Arbeiter- Sängerbund Berline und Umgegend. 2-4 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Der Glas arbeiter zu Stralau„ Vorwärts 7" Nummelsburg, bet Borgphysisches Leben. Abends 8% mann. und Moabiter Montag, Sonntag von Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends Norddeutsche Uhr: Uebungsfiunde. Aufnahme neuer Mitglieder.. Liedertafel der Maler Schleife, Naunynftr. 86 bei Bubeit. verwandten Berufsgenossen Annenstraße 14 bet Ehrenberg. Siebertafel, Arminiushallen. Harmonie 2 Zonblüthe, GörlizerLandsbergerstraße 9r. 31 bei Musehold. ftraße 58 bet Toltsdorf.- Blüthe, Prenzlauer- Allee 26 bei Riedel. Sängerchor der Chirurgischen Branche, Alte Schönhauserftraße Nr. 42 bet Neimann. Gängergruß, Friedrichshagen bei Blant. Froh' Hoffnung der Bimmerer Berlin Weft. yra 2, Charlotten Gleichheit. Pappel- Alee 3-4 bei Kruje. Krüger. Myrthenblätter, Belforterstraße 15, bei Schneider. Berlin, den 15. Ottober 1892. = Der Vorstand des Vereins Freie Bolksbühne. J. A.: Franz Mehring. Literarisches. Sozialpolitisches Zentralblatt( herausgegeben von Dr. burg, Charlottenburger- Ufer 3b bet Benzin. Sängerhain, Reichen- Heinrich Braun, Verlag von J. Guttentag in Berlin). Die bergerstr. 24 bet Bayhold.- Liebesfreiheit II, Straußberg, im Restaurant foeben erschienene Nummer 3 hat folgenden Inhalt:" DemagogenFrohe Hoffnung( der Zimmerer Berlin Weft), tumite 36 bei thum in wissenschaftlichem Gewande." Von Prof. Dr. Werner Raumann. Feljenburg, Stoppenstraße 43c. Bruderschaft( Hausbiener), Stall Sombart. Die Ueberweisung" der preußischen Grundsteuer fchreiberstraße 29, zum Eichenen Stab.-Sub Ofte, Naunynfte. 13 bei und ihre sozialpolitische Seite. Von Privatdozent Dr. J. Jastrow. Friz Fröhlich. Gangesblüthen, Koppenstraße 35, bet Steller. -Unfälle auf deutschen Eisenbahnen. Aufenthaltsräume für Gesang Arbeiter Gesangverein Freiheit 2, Adlershof, bet Albrecht. Thätigkeit des Berliner Zentralvereins berein 2teder zweig, Germsdorf, bei Gastwirth Stevert in Weidmannsluft. pfleglose Schulkinder. Gefangverein Berliner Bildhauer, Ornament." Beughofftr. 8. für Arbeitsnachweis im 1. Quartal 1892. Das Steigen der Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Auswanderung aus Italien. Die Wollindustrie in Massa( alle Buschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, sind zu Truckunfug im rheinisch- westfälischen Bergrevier. richten an Mar Geng, Berlin N. Belforterstr. 26, 1 Tr.) Sonntag: chuſetts. Theaterverein Borussia bei Herrn Schols, Weidenweg 93-94.- Theater Arbeitsverhältnisse in den deutschen Nahrungsmittel- Gewerben. Derein Barzantria bei Sarimann, Danziger- und Hagenauerstr.- Ecte. Die Situation im deutschen Buchdruck- Gewerbe. Von Bruno Theater- und Bergnügungsverein„ Elmenhorst" bei Strüger, Dresbenerfraße 105.- Theater- Werein maig löd chen", Englischer Hof, Neue Klinkhardt, Vorsitzender des Deutschen Buchdrucker- Vereins. Roßstraße 3. Erwiderung. Von Dr. Adolf Braun.- Internationaler GeWien, 15. Ott. Jufolge von Wolfenbrüchen stürzten bei Genua 15 Brücken ein. Der Bahnverkehr Sondrio Colico ist unterbrochen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Frankfurt a. M., 15. Oktober. Das Kind eines aus Duis burg gekommenen Schiffers starb auf dem Schiff unter choleraverdächtigen Erscheinungen; der 15 jährige Sohn des Schiffers ist ebenfalls erkrankt und heute nach dem Krankenhause gebracht worden. Madrid, 15. Oktober. Der Polizeipräfekt wird heute den am 12. d. M. eröffneten Freidenkerkongreß schließen lassen. Die Theilnehmer an den Debatten sollen vor Gericht gestellt werden. Briefkaffen der Redaktion. Franke, Freireligiöse Gemeinde. Nach Ihrer Mittheilung lag betreffs der Versammlungsnotiz ein beiderseitiges Mißverständniß vor. Demgemäß nehmen wir das gestern im Briefkasten Gesagte selbstverständlich mit Vergnügen zurück. 6. S., Danzig. Brief mit Beilage erhalten. E. S. Weiteres natürlich erwünscht, wenn es zuverlässig. M. K., Nanuynstraße. Ihre Frau kann die versprochene Entschädigung für die ganzen 5 Tage verlangen. Ludwig 128. Berufung ist schriftlich beim Schöffengericht innerhalb einer Woche nach Publitation des Urtheils einzulegen. M. W. I. Ein Miether ist nicht zum vorzeitigen Verlaffen der Wohnung deshalb berechtigt, weil das Haus verkauft ist.. Derlay des ,, Dorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße Nr. 2. Bereits über 20 000 Exemplare abgesetzt! Soeben erschien: Schuh gegen Krankheitsgefahr! Kurzer Rathgeber wie wir unsere Gesundheit bewahren und uns gegen Krankheiten, besonders ansteckende, schüßen können. Von Dr. J. Zadek und Dr. A. Blaschko Aerzten in Berlin. Vierte vermehrte und mit besonderer Berücksichtigung Der Cholera nmgearbeitete Auflage. 24 Seiten elegant geheftet. Preis 10 Pfennige. Der Reinertrag ist für die Berliner Arbeiter- SanitätsKommission bestimmt. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Alle Buchhandlungen, Rolporteure und Zeitungsspediteure nehmen Bestellungen entgegen. Bei Aufträgen von Außerhalb bitten wir um gleichzeitige Einsendung des Betrages.( Porto extra.) Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstrasse No. 2. Soeben erschien: Berliner Arbeiter- Bibliothek. Herausgegeben von Max Schippel. ( J. B.: Dr. Bruno Schönlank.) III. Serie, Heft 5: Die Kartelle. Von Adolf Braun. 48 Geiten, elegant broschirt. Preis 25 Pfennige. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Alle Buchhandlungen, Kolporteure und Zeitungsspediteure nehmen Bestellungen entgegen. Die Frage der Kartelle das sind diejenigen Produktionsgemeinschaften, welche seitens der Unternehmer zwecks einheitlicher Preisbildung den Konsumenten gegenüber organisirt werden ist zwar schon vielfach, aber bisher noch nicht in einer selbständigen, den Arbeitern leicht zugänglichen Schrift behandelt worden. Diese Lücke auszufüllen ist der Zweck dieser Broschüre. Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Wir empfehlen den Parteigenossen zur Anschaffung: Illustrirter Neue Welt- Kalender für das Jahr 1893. Preis elegant broschirt 50 Pfennig. ( Mit Gratis- Beilage und Wandkalender.) Der Neue Welt- Kalender enthält neben vielem Wissenswerthem für's tägliche Leben interessante Auffäße belehrenden und unterhaltenden Inhalts, Gedichte, Erzählungen, Biographien zc. Ferner: Deutscher Handwerker- und ArbeiterMotiz- Ralender für das Jahr 1893. Einfache Ausgabe: Gebunden 50 Pfennig. Feine Ausgabe: Gebunden 75 Pfennig. D Der Notiz Kalender für 1893 bringt die Novelle zur GewerbeOrdnung und das Krankenversicherungs- Gesetz in neuester Fassung. Für beide Kalender ist jeder Arbeiter Käufer. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Alle Buchhandlungen, Kolporteure und Zeitungs- Spediteure nehmen Bestellungen entgegen. Bei Aufträgen von auswärts wolle man den Betrag( Porto extra) der Bestellung beifügen. Kanarienhähne verkauft 31452 Krebs, Wrangelstr. 14, Hof 4 Tr. Staare 1,50, Waldvögel v. 50 Pf. an. Schnelle, Gr.Frankfurterst.12. Betten, feiner Stand, fof. für 22 M. zut verk. Britzerstr. 10, v. part. 2520b Holz- Marmormalen. Unterricht ertheilt Lozynski, Reichenbergerstr. 166. Konzert- Zither b. z. verk. Langestr. 25, Entrich. Geschäfts- Auflösung. Wegen vollständiger Auflösung meines seit vielen Jahren bestehenden Geschäfts kommen von heute ab 3146L sämmtliche Neuheiten der Herbst- und Winter- Saison bestehend aus Regenmänteln, Jaquets, Capes, Wintermäntel, Abendmäntel etc. bedeutend unter dem Herstellungspreise zum gänzlichen Ausverkauf. S. W. Neumann, 68 Kommandantenstrasse 68. des Dr. Erich Richter, Bahnarztes Zahnärztliche Poliklinik Chausseestr. 1a. Sprechstunden 8-1, 2-5, Zahnoperation, unentgeltlich- Zahnersatz- Institutspreise. Gefärbt wird für 2,50 bis 3,00 Mark in allen Farben: Damenkleider, Ueberzieher, Röde, im Ganzen oder getrennt. Möbelstoffe à Pfd. 1,- Mart, Bettdecken à Stück 1,25 Mart. Damentleider, chemisch gereinigt, 2,50 bis 3, Mart. Herren- Anzüge, gereinigt und gebügelt, 3126 L 2,50 Mark. Abholung und Zustellung tostenfrei. Gegründet A. Pergandé, 1875. Gegründet 1875, J. C. Janiszewski Anna Janiszewski geb. Kräcker. Bermählte. 2497b b d Freunden und Genoffen zeigen hierdurch die Geburt eines strammen So gialdemokraten an. 2519b b fo Aug. Borchert, Maschinist, nebst Frau. M. Eisenhauer zu seinem Wiegenfefte ein donnerndes Hoch, daß die 2545b ganze Rürschnerbude wackelt! Unferer Freundin Hedwig! Jm Namen des Distutirklubs gratulirt der Glaser- Hermann. 2537b Haupt- Gefchäft: Waldemarstraße 52. Filialen: Görligerstr. 43, Reinickendorferst. Sa; Potsdam: Nauenerft. 18. ein donnerndes Hoch zu seinem heutigen Empfehle in großer Auswahl Jede Uhr Sozialist. Bilder u. Sinnsprüche au repariren mit und ohne Rahmen. Wiederverkäufern hohen Rabatt. Th. Mayhofer Nachf., Sozialdemokratische Buchhandlung, Berlin N., Weinbergsweg 15 b. Kleiderstoffe Hauskleid von haltbarem Stoff in den schönsten Mustern von 2,40 M. an. Hauskleid la. Lama für 5 M. Reste 3118L werden täglich bedeutend unter Preis abgegeben. H. Marcus, Reinickendorferstraße 7a. Gardinen- Fabrik ( außer Bruch) Unserem Kollegen Otto Steinicke Wiegenfefte! 808 27 2521b unter Garantie foftet bei mir Artistenverein ,, Einigkeit". 1,50 Mk. Dr. Hirschfeld, pr. Arzt, Brunnenstr. 122, II. 2528b Sprechstunden: 8-10 and 4-6. D Dr. Hoesch, homöopath. Arzt, Ic Kleine Reparaturen entsprechend billiger. Uhren, Gold- u. Silberwaaren C. Wunsch, 38inienſtr. 149. 8-10, 5-7, Gonnt. 8-10. a. b. Dranienplay Empfehle meine Destillation. Dr. med. Böhm, praft. Arzt, 2081 b Vereins- und Billardzimmer steht zur Spezialarzt Verfügung. 2975L für Naturheilverfahren und Massage. Heinrich Sah, Markgrafenstr. 102. Kochstr. 37, 2 Tr. 8-9 und 4-5. Schmerzloſes Falkensteinstr. 32. Naturheilbad Reform, Deffauerstraße 31. Sep. möbl. frdl. Schlafft. für 2 Herren Arzneilose und operationslose Heilweise. Dranienftr. 187, Seitenfi. 3 Tr. 25116 Unentgeltl. Sprechstunde: Mon Frol. Schlafft. f. 2 Genoffen zu vertage und Donnerstags v. 1-2 Uhr. miethen Chamisso- Plaz 1 v. 4 Tr. r 10 M. monatlich. 2512b Möbl. Schlafft. bei Frau Beder, Reichenbergerstr. 167, 2 Tr., r. 25176 M. Hildebrand, Schlafft. f. 5. Brandenburgfir. 70, H. II. rais Dresdenerstraße 117, part. verkauft Rester, passend zu 1 bis 4 Fenstern, jetzt unterm Fabrikpreis. Auch abgepaßte Tüll- Gardinen sehr billig. Elegante Herren20 Anzüge, Paletots, fowie Damenkleider nur nach Maass, billigst, auch gegen Theilzahlung.[ 3143L Oranienstr. 126, 1. Ein kleines Geschäft mit Genoffenschaftsbrot- Niederlage( wöchentlich. Umsatz 300 M.) ist Umstände halber sofort zu verkaufen. Näheres Hafenhaide 117-118, Bäckerei. 2489b Zigarren und Zigarretten, 31412 alle Tabake, Rippen- Tabak 2 Pfund 55 Pf. führt W. Lindemann, Heimstr. 24. Genossenschafts- Brot 25256 und Backwaare, Milch und Butter empfiehlt allen Freunden und Genossen H. Oldenburg, Manteuffelstr. 25. zur Litfaßsäule, Gr. Frankfstr.40, liefert Vorwärts" sowie sämmtl. Zeitungen am frühesten frei Haus. 2541b Für 2 H. e. m. Schlafft. z. vm. bei Hamel, Wienerstr. 20, H. I. 3 Zr. 24916 Möbl. Schlafft. m. Raffee f. 11 M. z.vm. b. Reiche, Oranienftr. 204, 4 Tr. r. Kl. m. Zimm. z. vm. Pofenerstr. 32, 3 Tr. r., Ecke Rüdersdorferstraße.[ 24996 E. frdl. Schlafft. b. Mieke, Adalbertstraße 9, 4 Tr. 2510b Schlafft. sofort oder später zu verm. Friedenstr. 65, 2 Tr. I. 2509b Sprechstunde Montag und Donnerstag 1-2. Naturheilbad Reform, Defauerstr. 31. Moabit Zahnklinik. E. Fuhrmann, Perlebergerstr. 26F ( Ecke Stromstraße). Unbemittelte( 11-3). Zahnziehen unentgeltlich, Plomben 50 Bf., fünfts liche Zähne nur 1 M. Privatsprech stunde 9-12, 2-6. Bestes Weißbier ohne Wasserzusak, Frdl. Schlafft. Ritterstr. 6, Stfl. III. 16 Große oder 32 Kleine für 3 Mart I. Frdl. möbl. Schlafft., Gartenaussicht, liefert sep. Eing., bei Schmidt, MichaelfirchPlak 4, Sof 2 Tr. 2544b 19872 Emil Böhl, Frankfurter Allee 74. Frol. Schlafft. für 1 od. 2 Mädchen. Fernsprech- Anschluß Amt VII 1511 Wolgasterstr. 8, v. 4 Tr. b. Most. 2538b Möbl. Schlafft. f. 1 H. Gr. Frankfurterstraße 130, Querg. II. w. Burg. Frdl. Schlafit. f. Hrn., sep. Eg., bei Rißmann, Reichenbergerstr. 15, v. IV. I. Möbl. Zimmer für 2 anständ. Handwerker fofort oder 1. Koenig, Waffer thorstraße 70, v. 3 Tr. Eine möbl. Schlafstelle für 2 Herren, feg. Eing., sofort od. 3. 1. zu vermiethen. Scheideman, Adalbertstr. 84, v. 4 Tr. r. Ein schönes gr. Vorderz. f. 25. zu verm. Zeitungsspedition& tr.46, Kottbuſer- Ulfer 53, v. 2 Tr. I., an der " Meinen geehrten Kunden und Genossen empf. ich Winter- Paletots nach Maaß v. 38 M., Anz. v. 33 M. Reeller Stoff, dauerh. Arb. E. Vomballa, Schneidermstr., Köpnickerstr. 195. 24816 Arbeitsmarkt. 2515b Die beste Weiße im Norden( ohne Wafferzusatz) giebt's im ,, Zukunftsstaat", Kastanien- Allee Nr. 35. Für 3 Mart frei in's Haus: 16 große oder 32 kleine Weißen. Meinen Freunden zur Anzeige, daß ich mein Schankgeschäft von Pappel- Allee 42a nach der Buchholzerstrasse 1 verlegt habe. Vereinszimmer mit Klavier. 24465 R. Maybaum, Destillateur. Admiralsbrücke. Vereinszimmer u. Regelbahn zu ver 2523b Saub. Schlafftelle, 6 M., bei Wwe. geben Markgrafenstr. 8. Moeschte, Königsbergerstraße 1, 4 Tr. rechts. 2516b Möbl. Schlafft. an 2 Herren bill. zu verm. Reichenbergerstr. 63a. Schröder. Anst. Mädchen findet gute Schlafstelle Naunynstr. 44, v. 3 Tr. I., am Oranienpl. Leere frdl. Stube m. Rochofen sof. oder später z. verm. Langestr. 25, v. II, Entrich. Fedl. Schlafft. findet Gen. Wenden straße 2, v. IV, bei Frau Igler. Allen Freunden und Parteigenenoff empfehle mein Weiß- und BairischBier- Lokal. Vereinszimmer m. Pianino zu vergeben. g t a a 9 נון fe t the δ d fo d fo b 10 m 26239 9 Frik Fröhlich, Naunynstr. 43. Montags Gänse- Ausschieben auf dem Billard. Billep, fr. Göbel, Kohlenufer 4. Allen Freunden, Bekannten u. Gästen zur Nachricht, daß wir wieder ein Ges schäft in der Ackerstr. 20 haben. 81442 Nach Sibirien. Neu! erschienen für Zither,„ Volkslied". Aug. Keßler, Lausigerstr. 51. Stimmbegabte Herren, welche geneigt find, einem Gesangverein( A.-S.-B.) beizutreten, können sich melden Restaurant Saeger, Grüner Weg 29. Nähere Aust. Dienstags v. 9 Uhr ab ebendas. Theaterverein f. e. tücht. Klavierspieler. Meldung Montag Abend bei Krösche, Fichtestr. 29. 2532b Graveur verl. Adr. unt. W. 1892 Grp. Einen tüchtig. Tischler auf HerrenSchreibtische verlangt Peege, Rüdersdorferstraße 48. 25366 Tüchtige Arbeiter, aber nur solche Andreasfr.23.H.p. Weißenburgerstr. 30. 53/3 2531b Lokal. Frit Holz, Destillateur. Möbl. Schlafft. an Hrn. vermiethbar Allen Freunden und Parteigenossen bei Pech, Lichtenbergerstr. 18, Hof part. empfehle mein Weiß- u. Bairisch- Biers 2554b Schlafft. a. Hrn. verm. Eckert, AnG. Schäßick, Cuvrystr. 46. tlamerstraße 27, 1 Tr. 25476 Rossfleisch- Speiseanstalt, Leere Stube, 1 Fenster, v. 1 Tr. L., Grünerweg 2, an der Blumenstraße, Kinderwagen. Bröteger Berlins auf Monge u. Drathwände, bei Karge, Bernauerstr. 48, Geſch. 2548b Allen Genossen wird die saubere und 2 Gen. finden Schlafft. Fruchtstr. 68, schmackhafte Rost zu einem Verfuch 2550b empfohlen. 24826 2551b Zither- Unter. erth. Schulze, Reibelstr. 42. Glasschleifer verl. Krönce, Markusstr.50.| 3 Tr., b. Gulils. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. ft. ur 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 243. Arbeiter- Sanitätskommiffion. Gekochtes Wasser! Welch' Armuthszeugniß stellt sich die heutige Gesellschaft aus, wenn sie beim Herannahen der Cholera die Losung ausgiebt, nicht unabgekochtes Wasser im Haushalt zu verwenden! Oder ist es teine Selbstanklage, wenn unsere Gemeinden dieses wichtigste Nahrungsmittel nicht einmal frei von gesundheitsschädlichen Beimengungen ihren Bewohnern zuführen, so daß es erst jedem einzelnen überlassen bleibt, es durch Kochen trintbar zu machen? Vor 20 Jahren stellte ein Mitglied der Hamburger Bürgerschaft eine Probe von dem fchlammigen Leitungswasser auf den Tisch des Hauses mit " Das, meine Herren, muthet der Sendt der Bürgerschaft zu," zu trinken" und heute noch gelangt das näntliche, verseuchte und unfiltrirte Elbwasser zum Verbrauch und 18 000 Menschen büßen die väterliche Fürsorge" der Geldfäcke an Hamburgs Spike mit ihrer Gesundheit, die Hälfte davon mit ihrem Leben. den Worten: Sonntag, den 16. Oktober 1892. selbst Aber nicht blos Fabriten, auch Wohnungen werden Brunnenwasser versorgt: da, wo Anschluß an die Wasserleitung besteht, mit ver 9. Jahrg. troy Rost und Schmuh den Arbeitern zugemuthet( Crenothrix) aufwies. Man hob nach langen vergeblichen Verwird. suchen, diese Eisenniederschläge zu vermeiden, den Tegeler TiefHagelsberger str. 52 wird ein großes Fabrit brunnen auf und ging auch dort zu Sandfilter Baffins über. gebäude, in dem sich auf engem Raum vier Holz- Diese Bauten wurden im Jahre 1888 vollendet und dem Betriebe bearbeitungs- Fabriken und eine Tapezier- Werkstatt be- übergeben. Aber die Freude dauerte nur kurze Zeit; nachdem man finden, aus einem ebenfalls offenen Reservoir auf dem 10 Jahre lang die Frage studirt hatte, ob für die WasserBoden gespeist. Hölzer und Fourniere werden häufig um versorgung von Berlin das filtrirte Wasser der offenen Wasserdasselbe aufgehäust, anderes Trinkwasser giebt's nicht. läufe oder das aus Brunnen genommene Grundwasser zu be Dresdener str. 38: Großes Fabrikgebäude auf nugen sei, nachdem man sich endlich zu Gunsten der ersteren entdem Hof. Das aus dem Brunnen gefüllte Bassin läuft schieden hatte, trat ein Greigniß ein, das alle Errungenschaften beim Einfüllen über und setzt die Treppe unter Wasser. in Frage stellte, die eben mühselig als feststehend anerkannte" In den Morgenstunden bis 10 Uhr, wenn die Maschine absolute Zuverlässigkeit der Sandfiltration umstieß. das Wasser in das Reservoir pumpt, giebt's feine Kloset- Im Frühjahr 1889 wurde Berlin durch eine Typhusepidemie spülung. Seit länger als vier Monaten ist ein Abflußrohr von erschreckender Intensität heimgesucht, mehr als 600 Fälle entzwei und sickert die Flüssigkeit, anscheinend Urin, durch kamen innerhalb weniger Monate allein zur polizeilichen Kenntniß. die Wand in den Keller der Schleiferei. Der Gestant soll War die Thatsache an sich schon verwunderlich, nachdem im häufig unerträglich sein, die Beschwerden der Arbeiter Laufe der vergangenen anderthalb Dezennien der Unterleibs haben nichts gefruchtet. typhus, sowohl die Zahl der Erkrankungen als die Sterblichkeitshöhe, eine von Jahr zu Jahr fortschreitende Verminderung erfahren hatte, so war noch viel merkwürdiger die Vertheilung der Erfranfungen über die Stadt. Die Epidemie erstreckte Hollmannstr. 22( Besizer: Herr Fröhlich): Das sich nur, aber auch ausnahmslos, über alle Waffer für den Wirthschaftsgebrauch wird einem im Diejenigen Theile der Stadt, welche von dem Keller des Vorderhauses befindlichen Brunnen entnommen Stralauer Wert ihr Wasser empfingen. und in ein auf dem Boden des Fabrikgebäudes stehendes Die Stralauer Wasserwerte hatten den Osten Sammelbassin gepumpt. Das Baffin, etwa 3/4 Meter hoch und Nordosten der Stadt mit Typhusteimen angefüllt, enthielt 2 Kubikmeter Wasser und ist seit versorgt, die trotz Filtration den Weg aus der verseuchten Dezember 1891 nicht gereinigt. Die Bewohner Spree in die Leitungen gefunden hatten. Dieser Blit des vierten Stockwerts tlagten ihr Leid über ihr Leitungs- aus heiterem Himmel, Himmel, der den festen Glauben au an die waffer, es sehe oft wie Lehmja u che aus; das Klofet, ie Zuverlässigkeit unserer Filterwerfe und damit welches sich auf dem Dachboden befindet, werde das ganze eben erst grundfäßlich" entfchiedene Nutzbarkeit des OberJahr hindurch nicht gespült. flächen-( Fluß)-Waffers für die Trinkwasser- Versorgung mit einem Die von unferm Wasseruntersuchung ergab: Chemiker ausgeführte Schlag zerfchmetterte, wurde Anlaß, daß das hygienische Inftitut eine syftematische Untersuchung über den Werth der Sandfiltration Wasser aus dem Brunnenfessel des Grundstücks Holl- vornahm. Das Ergebniß dieser Untersuchungen der Herren Carl mannstraße 22: Dasselbe war trübe, von üblem Geruch Fränkel und Pieffe stellte fest, daß selbst bei ordnungsgemäßer und hatte in Selterser- Flasche einen 1/2 Ctm. hohen, Handhabung der Filter und sogar bei gehörig herabgefetter fchmußig braunrothen Bodensatz, bestehend aus Gisenoryd Filtrationsgeschwindigkeit etwa der tausendste Theil der und zahlreichen organischen Nesten aller Art. Fäulniß- etwa im Schmutzwasser vorhandenen Gholeraprodukte wie Ammoniat, salpetrige Säure waren nur in und Zyphus Bazillen durch die Filter hin unschädlicher Menge vorhanden, es enthält aber sehr viel durch geht. Durch die Filtration wird also die Gefahr im gelöste organische Materie und sehr zahlreiche Batterien. gegebenen Falle außerordentlich verringert, aber keineswegs Auf Grund dieses Befundes ist das offer als ungenieß- aufgehoben. bar zu bezeichnen und als Trinkwasser zu verwerfen. besitzenden Klassen gegenüber den Nichts- oder Wenigbesitzenden, pestetem Gekochtes Wasser! Welche Ironie im Munde der die nicht in der Lage sind, für das umständliche Kochen und Abfühlen den Raum, die Zeit, das Geld zu erübrigen! Wie argumentirte doch der Leipziger Patriot", der gegen das Verbot der Messe zu Felde zog?" Schließlich rafft ja die Seuche faft ausschließlich diejenigen hinweg, welche nicht nach gesunden Prinzipien leben!" Nein! nicht gefochte3 Wasser verlangt bie Bifentliche Gesundheitspflege von einer ratioRell wirthschaftenden Gemeindeverwaltung, sondern ohne weiteres gesundes und schmad aftes Waffer, das allen unentgeltlich und in beliebiger Menge für sämmtliche Zwede des häuslichen Gebrauches zuzu führen ist. Die Gemeinde, die das verabsäumt, hat ihre Pflicht nicht gethan. Auch in Berlin ist die Trinkwasserfrage durchaus nicht gelöst, auch hier herrschen trob aller gegentheiligen Beschönigungsversuche gefahrdrohende Zustände. Die Geschichte der Trinkwasser- Bersorgung in Berlin ist nach mehr als einer Richtung ein Beweis für die Richtigkeit des Gefagten: Bis in die Mitte des Jahrhunderts lag es ausschließlich dem einzelnen, dem Hausbesizer ob, für Trinkwasser zu forgen; fast ein jedes Haus hatte seinen eigenen Hofbrunnen, und außerdem bestanden in allen Straßen zahlreiche öffentliche Brunnen für den Privatgebrauch und für gemeinnüßige Swede. Dies Brunnenwoffer galt als ein gutes Trinkwasser, obgleich die Mehrzahl der Brunnen schon damals wegen der fortschreitenden Berunreinigung des durchlässigen Untergrundes noch gab es feine wasserdichten Ranäle zur Beseitigung des Abgangswaffers aus den Häusern ein zwar flares, aber dennoch schlechtes Der Brunnen soll nach glaubwürdiger Mittheilung durch die Koth massen eines geplanten Ranal Anschlußrohres, welches über den Brunnen hinweggeht, verunreinigt sein. Es ist selbstverständlich, daß unfere städtischen Behörden sich um die Anestenrung dieser wissenschaftlich zahlenmäßig festgestellten Thatsache herumorückten bei uns mußte ja alles vollkommen" sein, wiederholt wurde von zuständiger Seite auf das Be stimmteste versichert, daß eine Verbreitung der Cholera durch die Wasserleitung vollkommen ausgefchloffen fei", mit dem naiven Bufay: fo lange die Filterapparate genügend funktioniren", was eben nicht der Fall ist! Dies in hohem Grade gesundheitssch ä dliche Wasser dient, nachdem das städtische Zeitungswasser abgestellt, als ausschließ liches Trint. und Gebrauch 3wasser für Aber troy allen gütlichen Zuredens, troy aller mehr oder Trinkwasser gab. Der efelerregende Zustand der Rinnsteine war das ganze Haus, die städtische Leitung wird nur minder offiziösen Beschwichtigungsversuche glaubt die Bevölke es allein, den die Regierung( nicht die städtischen Behörden) ver- aufgedreht, wenn die Dampfmaschine steht oder wenn rung der Reichshauptstadt nicht mehr an die behauptete Güte anlaßte, im Jahre 1852 zwei englischen Unternehmern Die eine polizeiliche Kontrolle stattfindet. und Zuverlässigkeit ihres Trinkwassers und begegnet demselbenr größeren Städte Englands hatten längst Einrichtungen zur GeWarum? Weil das städtische Leitungswasser Geld fostet, durchweg mit tiefem Mißtrauen," sagt Prof. C. Fränkel in winnung eines besseren Wassers- das Monopol für die Dauer weil durch das Ortsstatut vom 4. September 1874 den Haus einem dieser Tage erschienenen Auffah über die Frage der on 25 Jahren zu ertheilen, Berlin mit fließendem Wasser zu befizern gestattet wurde, daß anstatt der öffentlichen 28afferleitung Wasserversorgung, den wir auch im folgenden mehrfach bennyt berforgen". Diese legten die Wafferwerfe vor dem Stralauer der Anschluß auch an private, die Anlage von Wasserklosets er- haben. thor an, welche im Frühjahre 1856 dem Betriebe übergeben möglichende Anlagen erfolgt". wurden. eine Aktien= Und dieses Resultat, weit entfernt, unsere städtischen Behörden stuhig zu machen und sie Maßnahmen zur Abhilfe treffen zu lassen, wird von ihnen in unglaublicher Kurzsichtigkeit als Triumph der Sparsamkeit im Vergleich zu der früheren Wasser Da die Sandfiltration unter feinen Umständen ein völlig Doch zeigten die Hausbesiger eine Im Jahre 1888/89 waren nicht weniger als 606 unverdächtiges Wasser zu liefern vermag, da es außerdem durch große Abneigung, die Kosten der erforderlichen solcher untontrolirter Privat Wasserwerte vor seine im Sommer lauwarme Temperatur und feinen faden GeEinrichtungen, Sausanschlüsse und Zeitungen, banden, die mitten im Rohrgebiet der städtischen Wafferwerke schmad"); weit hinter dem Grundwasser zurücsteht, da alle zur bestreiten, batten fie doch ihre Brunnen, entstanden sind und sich von Jahr zu Jahr stark vermehren. Filtration hinzutretenden, in letzter Zeit vorgeschlagenen bie fie nich is to steten. Erst als im Jahre 1862/68 die Sie lieferten täglich 66 800 Subifmeter Wasser, D. h. 48 p& t. des Reinigungsprozesse, zentrale Abkochung vor dem Eintritt in die Bebauung des Köpenicker Feldes ihren Anfang nahm und die gesammten Wasserfonfums Berlins! Leitungsröhren, oder Klärung durch chemische Mittel Toloffale heiten Häufer mit Waffereinrichtungen in allen Stockwerken ver Kosten verursachen würden, so wird man sich wohl oder übel entehen wurden, erst als die Hausbesiger im Zentrum infolge dessen schließen müssen, je früher, desto besser zu den verlassenen Tief hre Wohnungen nicht mehr vermiethen tonu brunnen als Quelle für die Speisung der Leitungen zurückten, faben sie sich genöthigt, ihre Häuser ebenfalls anzuzukehren. Das Grundwasser Berlins hat alle Vorzüge, fühle schließen. Nun erst lohnte sich der( Privat)-Betrieb: Jm Jahre 1860 vergeudung" begrüßt. gleichmäßige Temperatur, erfrischenden Geschmack, ist absolut betrug die Dividende der englischen Aktionäre Daß die Beschaffenheit dieses Brunnen keimfrei und mit Leichtigkeit in ausreichender Menge zu ge die Stelle der Unternehmer getreten Wasserwerke an wassers fast durchweg eine ungenügende, hat die winnen. - 1 pGt., im Jahre 1872 burch die Choleragefahr veranlaßte chemische Untersuchung eines Der einzige Nachtheil, der ihm bislang anhaftete, an dem wurden 11 pt. vertheilt. Theils desselben gezeigt; es unßten in einzelnen Bezirken weit alle früheren Versuche, es ausschließlich gut benußen, scheiterte, Die Vergrößerung der Stadt ging indeß rascher vorwärts, wasser" versehen werden. Beiläufig gesagt, eine ganz ungenügende und Pieffe in der bloßen Zufuhr von Luft, ehe das Wasser in die über die Mehrzahl der Brunnen mit der Aufschrift Rein Trinkfein Eisengehalt, ist heute kein Hinderniß mehr, seitdem Desten als die Aktiengesellschaft folgen konnte; immer lebhafter wurden Maßregel, dieses häufig papierne Verbot, bas pen Auschein er Zeitungen tritt, ein Mittel zur Oxydirung und Abscheidung der Die Klagen in den nicht angeschlossenen Stadttheilen, der Zustand weckt, als sollte es blos so lange vorhalten, als die Cholera im Eisenverbindungen gefunden haben. Sache der städtischen Beder Rinnſteine und unterirdischen Kanäle wurde infolge der zu Laude. Die einzige Gewähr für den dauernden Nichtgebrauch hörden ist es, die technisch und finanziell etwa noch beſtehennehmenden Benutzung des Leitungswassers zur Spülung der Klosets bietet die Entfernung des Bumpenschwengels. ein so ekelerregender und gesundheitsgefährlicher, daß sich ben Schwierigkeiten der Enteisenungsmethoden im Großen zu endlich im Jahre 1871 Diese gesundheitsgefährdende Beschaffenheit des Brunnens heben. die Kommunalbehörden ist ja auch von vornherein aus der oberflächlichen Lage und ihrer Entschlossen, die Wasserversorgung selbst zu Gigenschaft als Resselbrunnen abzuleiten. Und das ist denken, daß für eine Stadt wie Berlin" auf die Gewinnung Die seitens städtischer Autoritäten" ausgesprochenen Be übernehmen. Der Antrag derselben bei der Regierung, um so bebauerlicher, als Berlin in der That in der Lage ist, bei genügenden Waffers aus dem Untergrund der weiteren der Stadt das Recht auf den Ankauf der Wasserwerke zu zediren, vernünftiger Anlage über ein ausgezeichnetes Brunnenwasser zu hiesigen Umgegend für die Dauer nicht zu rechnen sei", werden fand die Genehmigung der Staatsbehörden, 1878 faufte die Stadt diefelben an. Da die Stralauer Werke das Bedürfniß nicht im verfügen. Der Berliner Sandboden filtrirt außerordentlich gut, durch die Praxis widerlegt. Es ist kein einziger Fall' bekannt, Entferntesten deckten, eine Erweiterung derselben infolge der schon in geringen Tiefen erhält man bei Bohrungen ein tübles, wo eine eigentliche Grundwasser- Versorgung selbst bei größeren schmackhaftes, absolut batterienfreie Grundwasser von unerschöpfe Städten hinsichtlich ihrer quantitativen Leistung versagt hätte. licher Quantität. felbst nicht rathfam erschien, entschloß man sich, das Waffe dem mögen sie noch so gut gementirt fein, niemal 3 eine Gewähr anlage täglich 30 000 kbm ohne Schwierigkeit, Frankfurt a. M. Während gemauerte Brunnen, Leipzig entnimmt aus den 140 Brunnen seiner GrundwasserSammelbecken der Havel am Tegeler See zu entnehmen war User geben, daß nicht gelegentlich durch einen Spalt in der wasser hat eine neue Grundwasser- Versorgung mit einer täglichen Prodichten Auskleidung Schuhstoffe aus dem umgebenden Boden buftion von 15-18 000 kbm eingerichtet, nachdem seine HochDoch schon vor Bollendung der neuen Anlage fteigerte fich brunnen( namentlich den artesischen, die tiefere war. Aus legterem Grunde will auch 28 ten jetzt zur Benutzung durchsickern, sind solche Verunreinigungen bei Röhren quell Leitung die Bedürfnisse nicht mehr zu decken instande infolge der regen Bauthätigkeit das Bedürfniß nach Waffer Schichten des Grundwassers anfangen) ausgeschlossen. Troy- des Grundwassers übergehen. versorgung derart, daß sehr viele Hausbefizer sich genöthigt dem sind die überwiegende Wiehrzahl aller Berliner Brunnen fahen, um ihre Wohnungen überhaupt vermiethen zu können, nach wie vor Kesselbrunnen und geben ungenießbares Wasser. eigene tleine Wasserwerte mit ihren Hof= brunnen als Quelle herzustellen. Es bilbeten sich auch Wafferwerfe für Gruppen von Häusern, das Brunnenwaffer wurde durch Maschinen im Keller der Häuser in ein Reservoir| unter dem Dache gehoben und von dort aus den einzelnen Stockwerken zugeführt. Alle diese Einrichtungen waren noch heute, wie wir aus einer großen Reihe bei mangelhaft, troßdem funttioniren diefelben uns eingelaufener Beschwerden ersehen, in des Sees. großer Zahl. nd Des Borwärts" veröffentlicht. Einen Theil dieser Eingänge haben wir bereits in Nr. 225 Es handelt sich meist um das Wasser der Fabrikanlagen, ja bei diesen scheint es zur Au3-] nahme zu gehören, wenn städtischen Leitung benugt wird. Bon welcher Be Ichaffenheit das Wasser dieser Reservoirs vielfach ist, meldet uns folgender Bericht aus einer Fabrif; So wird uns unterm 23. v. M. gemeldet: # Unsere Forderungen an die städtische Verwal. tung fönnen wir in die drei Punkte zusammenfassen: 1. Unter Aufgabe des nach so vielen Richtungen mangel haften Oberflächenwassers auf das Grundwasser als alleinige Quelle für unsere Wasserleitungen zu refurriren. Wahrscheinlich würden die Tiefbrunnen am Tegeler und Müggelsee allein schon ausreichen, um die Hauptstadt mit einwandsfreiem Trink- und Gebrauchswasser für lange Zeit zu versorgen. Der Brunnen vor dem Hause Schönebergerstraße 1, Ecke Aslanischer Play, liefert ein Waffer, das schon bei gutem Wetter übelriechend und trübe, bei Regenwetter vollständig Jauche ist, mit pestilenzartigem Gestant. Troydem wird es fortwährend, namentlich bei wärmerer Jahreszeit, von Laufburschen, Arbeitern 2c. getrunken. Die 2. Sofortige Untersuchung aller vorhandenen öffentlichen unfererseits angestellte Untersuchung desselben ergab trüb, und privaten Brunnen und Schließung aller ungenießbares selbst nach Filtriren, zeigte es muffigen Geruch und sehr oder verdächtiges Wasser liefernden. Ersaz sämmtlicher Kesselerheblichen Bodensatz von gelbbrauner Farbe. Letterer brunnen durch Röhrenbrunnen. bestand aus Eisenoxyd, Crenothrigfäden, organischen Resten, 3. Unentgeltlichkeit der Wasserabgabe und damit Beseitigung zahlreichen Infuforien. Das Wasser enthielt deutliche aller Privatleitungen. Menge Salpetersäure, viel gelöste organische Substanz und Die öffentliche Gesundheitspflege fennt keine Beschönigungen, Batterien in großer Menge. Gs ist für Trintzwecke feine Vertuschungen und feine Kompromisse; hat sie einmal undurchaus untauglich. Glücklicherweise ist nunmehr der Brunnen außer Betrieb gesezt worden. Im Jahre 1881 hat sich Professor Sueß in Wien über Wir fordern sachverständige und fort diesen Punkt wie folgt geäußert: Man hat in England, wo Das Bassin auf dem Boden ist unbedeckt, da laufende Untersuchung sämmtlicher Brunnen, man den Lebensgewohnheiten der arbeitenden Klaffen eine fo neben arbeiten Bildhauer und Drechsler, sodaß die Ersay aller Resselbrunnen durch Röhren große Aufmerksamkeit zuwendet, die Erfahrung gemacht, daß die Thüren der Werkstatt stehen der Ventilation halber offenbrunnen, Fortfall aller den hygienischen An- Mäßigkeitsvereine und alle Bestimmungen, die man selbst gegen der Holzstaub und Schmutz aller Art in das Wasser fällt, forderungen nicht entsprechenden Privat den Genuß von Branntwein richtet, vollkommen wirtungslos daneben befindet sich auch ein Kloset; als unfer leitungen, was ja um so leichter durchzuführen ist, als seit sind in einer Gegend, welche ein Wasser von mattem Geschmack Rechercheur mit einem Stock die Tiefe des Bassins aus dem 31. März 1885 fein Grundstück von den Vortheilen hat, während man bei einer Arbeiterbevölkerung, welche gutes messen wollte, tam er in eine Schlamm und der Wasserversorgung aus Mangel an Gelegenheit zum Anschluß Trinkwasser hat, moralische Zustände von viel besserer Qualität Schmuhmasse, die beim Umrühren den ganzen In- ausgeschloffen ist. in dieser Richtung erzielen fanu. Es ist nicht zu glauben, halt braun färbte und die Röhren verstopfte, sodaß das Freilich haperte es schon 6 Monate nach der Fertigstellung welchen Einfluß der untergeordnete Umstand auf eine Be verpestete Wasser wenigstens für einige Zeit nicht als der neuen Anlagen am Tegeler See recht bedenklich wieder mit völkerung hat, ob das Wasser erfrischt oder ob es nur den Durst Trinkwasser" benutzt werden konnte, was, wie wir neulich der Wasserversorgung, da das Leitungswasser aus ihnen trübe löscht. Wo das Wasser nur den Durst löscht, bleibt erfahrungsberichteten, in den Baffauer Fabriten( Dieffenbachstr. 38, 111) wurde, an der Luft Eisentheile ausfallen ließ und zahlreiche Allgen gemäß eine gewisse Neigung zu einem Stimulans bestehen u. f. w." 9 werden. 0 17 haltbare Mißstände und deren Ursachen erkannt, so verlangt sie] Das ist ferner der Fall am Landwehrkanal, in den sich in Berlin, fast unter den Augen der Polizei, polizeilichen Bo beren Beseitigung zu Nuh und Frommen der Allgemeinheit, an der Gefe Belle Alliance- Brücke und Tempelhofer Ufer schriften gegen Benußung des Spreewaffers zuwider gehandelt gleichgiltig ob private und Klasseninteressen dadurch berührt eine Jauche ergießt, deren Geftant bei warmem Wetter und die Gesundheit weiter Voltstreife gefährdet wird. Zwei die Gegend verpestet. Ob Roth in der Jauche ist Arbeiter, die am Infelspeicher an der Fischerbrücke mit Storn und woher dieselbe stammt, Tonnten unfere Rechercheure aufladen beschäftigt sind, bemerken seit 14 Tagen, wie daselbst ein Enthalten die eben aufgestellten Grundfähe unfere leider nicht ermitteln. Jedenfalls empfehlen wir auch diese Ge- mit Heringstonnen beladener Kahn ausgeladen wird und An prinzipiellen Forderungen an die städtische Verwaltung, Forde- fahr der Strompolizei refp. der Sanitätskommission des Polizei- gestellte des Herings- Engrosgeschäfts Knerte u. Lange jedes aus rungen, die nur zum geringsten Theil sofort zu erfüllen, so präsidiums zur Beachtung und Abhilfe. geladene Faß anbohren, an Ort und Stelle mittels Gimern ent müffen wir andererseits auch mit der augenblicklichen Lage der Das ist endlich der Fall beim Spandauer Schifffahrtsfanat. nommenes Spreewasser in dieselben einfüllen und die angefüllten Dinge rechnen, die Gefahren, die durch die nicht absolut zu Die Thatsache, über welche wir hier berichten, Fässer zukorken und aufspeichern. In der einen Hand den Erlaß verlässige Filtration von etwaigen in den Flußläufen vor erschien, als sie uns zuerst mitgetheilt wurde, so an- glaub des Regierungspräsidenten zu Potsdam, der erklärt, daß das handenen Cholerabazillen entstehen, möglichst zu verringern lich, daß wir zu wiederholten Malen und von verschiedenen zu Wasser der Spree und der mit ihr in Verbindung stehenden fuchen. verlässigen Zeugen Nachforschungen anstellen ließen, ob wir wahr Wasserläufe mit Cholerakeimen durchsetzt ist und vor Benutzung In diesem Sinne wies vor ca. 5 Wochen Dr. Zadek bei berichtet worden seien das Ergebniß dieser Untersuchungen dieses Waffers in fetten Lettern warnt, erheben sie Protest gegen Gelegenheit der Choleradebatte in der Stadtverordneten- Ver- war eine völlige Bestätigung der uns zuerst gemachten Angaben: das Vorgehen. Sie weisen darauf hin, daß im Speicher Leitungswaffer fammlung auf die Gefahren der Berseuchung der Spree an der G3 giebt im Norden Berlins einen gar nicht zur Verfügung steht, es blos eines Arbeiters mehr bedarf, um von Entnahmestelle der Strafauer Wasserwerke hin und forderte tleinen Bezirk, der weder an die Kanalisation dort unverdächtiges Wasser zu holen. Bergebens! Man weißt Untersuchung und beständige Kontrolle derfelben. angeschloffen ist, noch feine Fäkalien in Zonnen sie zurück und sagt ihnen, das ginge sie nichts an. Nur dem ersten Wunsch wurde seitens der Stadt nach abführen läßt, sondern seine fämmtlichen Ab= Wir fragen, was geschieht mit diesen Seringsfässern, die gekommen, indem tägliche bakteriologische Untersuchungen des wäffer unfiltritt und undesinfizirt in einen durch verfeuchtes" Spreewasser wieder aufgefrischt, binnen weniger Spreewaffers vor der Filtration im hygienischen Institut an- der wichtigsten Flußläufe, den Spandauer Tage oder Wochen ihrer Bestimmung zugeführt werden, deren In geordnet wurden. Dieselben haben bisher die Abwesenheit von Schifffahrtsfanal, ergießt. Sämmtliche Häuser der halt möglicherweise breite, freilich wieder blos die ärmeren Volts Cholerabazillen in der Spree ergeben. Freilich ist dieses Re- Müllerstraße von der Lynarstraße an, ferner die ganze schichten zu infiziren imftande ist? fultat nur mit der allergrößten Reserve aufzunehmen, wenn man Wildenow, Burgdorf- und Lynarfiraße find zwar an Wir verlangen, daß dieselben schleunigst beschlagnahmt und bedenkt, daß wegen des außerordentlich hohen Reimgehalts des ein Netz von Kanalisationsröhren angeschlossen; aber da die ein Gutachten des Reichs- Gesundheitsamts darüber eingeholt wird. Stralauer Waffers immer nur 1/20 ccm desselben zur Unter- Bumpstation in der Seestraße an der angeblich schon fünf Fällt daffelbe ungünstig aus, so sind sie ohne weiteres au fuchung fommen konnte, so daß das Resultat immer nur besagt, Jahre gearbeitet wird noch nicht fertig ist, so enden alle diese tonfisziren. daß ein sehr großer Gehalt an Cholerabazillen an der Entnahme- Röhren in einen Nothkanal, der in der Nähe der sogenannten Aber dieser, zu unserer Kenntniß gelangte, haarsträubende fielle jedenfalls nicht vorhanden ist. Es können hingegen bis zu Schwarzen Brücke" die ganze Jauche in den Spandauer Schiff Borgang dürfte nicht vereinzelt dastehen. Vielleicht dürften mir 20 000 Kommabagillen in 1 Liter Wasser darin gewesen sein, fahrtsfanal ableitet. Bei dem geringen Gefälle dieses Kanals unseren fiberzähligen Schuhleuten die Beaufsichtigung diefer sich aber bei der minimalen Quantität des Untersuchungs- ist die Strömungsgeschwindigkeit desselben eine so verschwindend Dinge als ein geeigneteres Feld nugbringender Thätigkeit materials dem Nachweis entzogen haben. fleine, daß man fast von einem stehenden Waffer sprechen kann; empfehlen als die Bewachung von Arbeiterversammlungen. an eine Selbstreinigung, d. h. an eine Zerstörung der Fäulnißstoffe und Bakterien durch die Wafferströmung, ist gar Die Arbeiter Sanitätstommission versammelt nicht zu denken; man denke doch blos, daß in einem dieser Hun- sich mit ihren Kontrolleuren derte von Häusern ein Mensch Cholera- oder Zyphusstuhlgänge Mittwoch, den 19. Oktober, Abends 81 Uhr, in ein Kloset entleert, so genügt das, um den Schifffahrtskanal in den Kontordia Festsälen", Andreasstraße 64 zu verseuchen, die auf ihm fahrenden Schiffer und sonstige das ( oberer Saal), Waffer des Kanals zu Trint- und Wirthschaftszwecken be- zu einer Besprechung folgender Tagesordnung: nutzenden Hafenarbeiter und Anwohner zu infiziren. Thatsache ist ja auch, daß der ganze Kanal, der Plötzensee, Nord- und Humboldthafen verfeucht und wiederholt Erkrankungen der Schiffer durch Genuß des infigirten Wassers touftatirt find, Das ist der Fall im Rummelsburger See, also an einer Stelle, und das Gleiche gilt von Spree und Havel, die der Schifffahrtsdie wegen der Nähe der Stralauer Wasserwerke ganz besonders fanal verbindet. vor Berunreinigungen zu bewahren wäre. Wie bekannt, besigt Wie uns gemeldet wird, sollte bis zum nächsten Frühjahr das Arbeitshaus fein eigenes Riefelfeld, das neben der Anstalt die Pumpstation in der Seestraße fertig gestellt sein, aber bei gelegen, sämmtliche Haus- und Küchenwässer, sowie die Abflüsse dem langsamen Vorschreiten der Arbeiten wird befürchtet, daß aus den Hof- Klosets aufnimmt und die Filtration derselben nur dies noch ein und zwei Jahre dauern wird. Berfügt denn die Zu dieser Information werden nicht blo ganz ungenügend besorgt, wie jeder weiß, der beim Befahren der Stadt nicht über die genügende Anzahl von Arbeitsfräften, um alle diejenigen gebeten au erscheinen, welche Spree und des Sees plöglich in die pestilenzartig stinkende diese Bauten zu beschleunigen? giebts hier nicht Gelegenheit, bereits an der lesten Besprechung vor viergebr Wasserströmung hineingeräth, wo sich die Abwässer aus diesen Arbeitslose mit dringend nothwendigen städtischen Arbeiten zu Tagen theilgenommen baben, fondern auch die Riefelfeldern in die Spree ergießen. Da nun die Anstalt felbst beschäftigen und so einmal dem winterlichen Nothstand vorzu- jenigen, welche sonst noch willens find, fich an zum Theil unfiltrirtes Waffer aus dem See verbraucht, so ist die beugen und andererseits den gefährdeten Bewohnern des Nordens ben Arbeiten ber Sanitätstommiffion zu bes Möglichkeit einer Erkrankung der Infaffen infolge des Trinkens dieselben sanitären Vortheile zu verschaffen wie den Infassen des theiligen. verseuchten Spreewassers in der That nahe gelegt, eben o wie die Geheimrathsviertels? Besondere Einladungen erfolgen nicht. Die Mitglieder umgekehrte Gefahr, daß die Spree bei Erfrantung der Insassen Zum Schluß- eben wie wir dies schreiben, wird es uns der Kommission sowie die instruirenden Merate durch die Rieselwässer Cholerabazillen erhält. gemeldet noch ein heiterer Beitrag zu der Art und Weise, wie werden ersucht, 1/2 Stunde früher anwesend zu sein. Der weit wichtigeren Forderung der Verhütung von Sineingelangen von Abfällen vom Lande und vom Schiffsverkehr in den Flußlauf ist erst dieser Tage durch die Einrichtung einer besonderen ärztlichen Ueberwachungsstation seitens der Regierung in Stralan, wie es scheint im Anschluß an die räthselhaften Er frankungen von Insassen des Rummelsburger Arbeitshauses, genüge gethau worden. Wir können den städtischen Behörden nicht den Vorwurf er sparen, daß sie ihr gut Theil zur Verfeuchung der Oberspree wie der anderen Flußläufe in Berlin beitragen, mindestens nicht derselben in ausreichender Weise entgegenarbeiten. 1. Erweiterung der Aufgaben der Kon trolleure( Ausbildung der Gesundheit auffeher). 2. Referate über Wohnungshygiene, Art und Weise der Unter fuchung von Wohnungen auf sanitäre Mißstände; Bau- Polizei Ordung; Beseitigung der Abfallstoffe: Kloset- Einrichtung, Kanalisation, Müllbeseitigung 2c. Beerdigungsverein Berliner Zimmertente. Gewerbegerichts- Wahlen 8. Gruppe. Diesjähriges Herbst- Vergnügen am Sonnabend, den 22. Oktober d. J., bei Joël, Andreasstr. 21, wozu die Mitglieder u. Freunde eingeladen werden, recht zahlr. zu erscheinen. Anfang 8 Uhr. Billets für Herren à 50 Pf., Damen à 25 Pf. find bei den unterzeichneten Romiteemitgliedern bis zum Donnerstag, den 20. Oktober, zu haben, von da ab treten erhöhte Preise ein. Klebb, Mariendorferstr. 2. Cieche, Andreasstr. 59, 3 r. Girke, Adalbertstr. 81, v. part. Mahn, Gisenbahnstr. 31, v. 4 Er. Dorn, Belforter straße 8, 2 Tr. Bremer, Stephanstr. 34, Querg. part. Dietrich, WillibaldAleris ftr. 40, Querg. 2 Tr. Gruse, Höchstestraße 18. Schacht, Brenzlauer Allee 232. Außerdem bei den Herren Würtemberg, Zeltowerstraße 34 und Bandolow, Langestr. 13, im Restaurant. 2479b Das Komitee. J. A.: August Klebb, Mariendorferstr. 2. Allgem. Arbeiterinnen- Verein( Filiale Norden). Große Versammlung 8½ am Dienstag, 18. Oftober, abends 8 Uhr, in Pape's Salon( ft. Knebel), Badstraße 58. I gesordnung: 1. Bortrag von Fri. Otilie Baader, über Die Hausindustrie und ihre Wirkung". 2. Lisfuffion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Berschiedenes. Herren und Damen als Gäste willkommen. Zur Deckung der Unkosten Zellerfammlung. 102/4 Um zahlreichen Besuch bittet Die Bevollmächtigte. Achtung! Stuckatenre. Große öffentliche Versammlung am Montag, den 17. Oktober, Abends präzise 81/2 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zur diesjährigen Fensterfrage. 2. Diskussion. 3. Wahl von Werkstattbelegirten. 4. Verschiedenes. Die Vertrauensleute. 271/2 NB. Den Kollegen zur Nachricht, daß die Fachvereinsversammlung ausfällt, wir bitten daher in dieser Versammlung recht zahlreich zu erscheinen. Große öffentliche Versammlung affer Arbeiter und Arbeiterinnen der Wäsche- Branche am Dienstag, den 18. Oktober, Abends 8 Uhr, Donnerstag, den 20. Oktober, Abends 8% Uhr, in den Gratweil'schen Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79: Große öffentliche Versammlung sämmtlicher Berufe der 8. Gruppe: Porzellandreher, Fayence- und Steingut- Arbeiter, Glasbläser und Glasschleifer, Musterzeichner, Zeichner und Xylographen, Glasund Porzellanmaler, Photographen, Bürsten- und Pinselmacher. und Porzellanmaler, Photographen, Bürsten- und Pinselmacher. Tagesordnung: 1. Vortrag fiber Gewerbegerichts- Wahlen. 2. Diskussion. 3. Endgiltige 4. Verschiedenes. Um zahlreiche Betheiligung obiger Berufe wird gebeten. Stellmacher. Dienstag, d. 18. Oftbr., Abends 81% Ub Rosenthalerstraße 38: Versammlung. Tagesordnung 25246 1. Abrechnung vom 8. Quartal 2. Festsetzung ber nächsten Zages. ordnung. 3. Gewerkschaftliches; Ber Der Vorstand. fchiebenes. gnügungs- Komitee noch abzurechnen Alle diejenigen, welche mit dem Ver baben, werden ersucht, ihren Pflichten nachzukommen. Der Vorstand. Aufstellung der Arbeiterkandidaten für die Beifißerwahlen zum Gewerbegericht. Zentral- Kranken- u.Sterbetase Deferent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 25026 Der Einberufer. d. Deutschen Senefelderbundes. Dienstag, den 18. Oftober, Abends 9 Verband der Möbelpoliver Berlins und Umgegend. vei sauig, Neue Briedrichstraße 44. Montag, 17. Oft ober, Abends präz. 8 Uhr, bei Schirrmacher, Andreasstr. 26: General- Versammlung. Tagesordnung: Nöllig, Tagesordnung: Wahl der Abgeordneten zu ber am 30. Oftober ftattfindenden außerordent 268/1 Paul Möhring 1. Bierteljahrs- Kassenbericht. Bericht bes Vorftandes und vom Arbeits- lichen Generalversammlung. nachweis. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. Neuwahl der Kommission und Beitragssammler. Neuwahl eines Bibliothekars. 3. Antrag Weber, Fachblattes. 4. Ausgabe der Billets zu dem ani 29. Oktober in Königsbank statifindenden Stiftungsfest. Gewerkschaftliches. die Erhöhung der Beiträge betreffend und obligatorische Einführung eines Fr. Kranken- u. Begräbnißkafe 252/2 Der Vorstand. Achtung! Maurer! Achtung! Sonntag, den 16. Oktober, Vormittags 10 hr, in Hensel's Lokal, Invalidenstraße Nr. 1a: Versammlung Deutschlands. der Schuhmacher und Berufsgenossen Berlin. ( G. H. 27.) Außerordents. General- Verfamul am Montag, den 24. Oftober, bends 8 Uhr, im Lofal Fischerstr. 25. Tagesordnung: Fortsetzung der Statutenberathung. Mitgliedsbuch legitimirt. Der Vorstand. NB. Am Sonntag, den 30. Oftober. findet das 21. Stiftungsfest bei Herrn Bolt, Alte Jakobstr. 75, statt. der Zahlstelle Berlin II des Zentral- Verbandes der Maurer 25336 Tagesordnung: 1. Die Produktionsweise früher und jetzt. Referent: Kollege Emil Gröppler. 2. Distuffton. 3. Gewerkschaftliche Angelegenheiten. Alle Maurer find hierzu eingeladen. Die Mitglieder werden ersucht, die statistischen Bücher mitzubringen. 245/2 Die örtliche Verwaltung. adtung! Schöneberg. Achtung! im Lokale des Herrn Nieft, Weberstraße Nr. 17. des Pflicht aller Kollegen und Kolleginnen ist es, in dieser Versammlung zahlreich und pünktlich zu erscheinen. 384/1 Die Herren Frankfurter und Wulf sind brieflich eingeladen. Der Einberufer. Carl Hergt. Verein z. Regelung der gewerbl. Verhältnisse der Töpfer Berlins und Umgegend. Montag, den 17. Oktober, Vorm. 10 Uhr: Mitglieder- Versammlung in Joël's Salon, Andreasstr. 21. Tagesordnung: 1. Bericht über die Lage und Anerkennung unserer Forderung. 2. Verschiedenes. 828/2 Ausserordentliche General- Versammlung Arbeiter- Bildungs- Vereins für Schöneberg und Umgegend am Montag, den 17. Oktober, Abends 8½½ hr, im Lokale der Schloss- Brauerei zu Schöneberg. Tagesordnung: 1. Statutenberathung. 2. Verschiedene Kommunalangelegenheiten. 8. Ver schiedenes. Neue Mitglieder werden in der Versammlung aufgenommen. witgliedsbuch legitimirt. Wegen der wichtigen Tagesordnung ist das Gr scheinen aller Mitglieder nothwendig. J. A.: Der Vorstand. 108/1 Achtung! Schönwalde i. Mark. Achtung! Gesang- Verein Bruderhand ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). Sonntag, den 23. Oktober 1892: Zahlreiches Erscheinen der Kollegen ist nothwendig. Gäulenaufchlag Feier des ersten Stiftungsfestes verbunden mit Konzert und humoristischen Borträgen, Hierauf: Gr. Ball. finbet nicht statt. Der Vorstand. Brunnenstr. 41( Rosenthaler Thor). Zahn- Arzt Robert Wolf Künstl, Zahne von 2 M. an, Plomben von 1,50 M. an, schmerzloses Zahnziehen 1 M. Sprechstunden 8-7 Uhr. Anfang Nachmittags 8 Uhr. Ende? Zu diesem unferent ersten Stiftungsfeste laden wir alle Freunde und Genossen ein. Der Vorstand. 25056 Verband deutscher Korbmacher. Filiale Berlin. Montag, den 17. Oftober 1892, Abends 81/2 Uhr, bei Roll, Adalbertstraße Nr. 21: Versammlung. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand Köpenick. Sozialdemokratischer Arb.Verein für Köpenick und Umgegend Versammlung am Dienstag, den 18. d. M., Abends sub im Botale des Herrn Albrecht in Adlershof. Tagesordnung: 104/1 1. Vortrag des Genossen Wa ch über bie Entwicklung des Sozialismu 2. Diskussion. 8. Bierteljahrsbericht des Kassirers. 4. Vereinsangelegenheiten, NB. Um zahlreichen Besuch ersucht Der Vorstand. Empfehle den Genossen und Freunden mein Bigarren- Geschäft. 81429 Carl Behrenz, Elfafferfir. 11 Kein Trinkgeld! Feste Preise. Zu einem Verfuch fleischlofer Roft laden ein folgende Vegetarische Speisehänser ftraße. G. Thurein, c. Neue Schönhauserstr. 10, 1. Gde Stofentha ler Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. Paul Schulz, SW., Schützenstr. 53, I. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. Derselbe, W., Potsdamerstr. 112. Speisezeit von Morgens bis Abends. Derselbe, Holzmarktstr. 73, I., Ecke Alexanderstrasse. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. D. Mader, S., Prinzeustr. 83, L., Ecke Moritzplatz. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. F. Weber, C., Scharrastr. 8, am Petriplatz. Speisezeit von Morgens bis Abends. Carlotto Schulz, NW., Dorotheenstr. Z. Speisezeit von Morgens 10 Uhr bis Abends 10 Uhr. Jacob Schramm, N., Chausseestr. 13, I. Speisezeit pon Morgens bis Abends. Heinrich Kern, O., Gr. Frankfurterstr. 106, L. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. Carl Behnke, NO., Gr. Frankfurterstr. 58. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 9 Uhr. C. Bergeler, Markgrafenstr. 24, L., Ecke Zimmerstraße. Speisezeit Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. HOF Flugblätter gratis, Uhren und Goldwaaren Max Busse Kein Trinkzwang! N 157. Invalidenstr. 157, zwischen Markthalle und Ackerstr. Gegründet 1877. Für silberne und goldene hren, Regulateure tt. Weder, direktester Bezug. Schweizer Fabrifpreise. Gold, Silber-, Granatund Corallenwaaren in massenhafter Auswahl zu den denkbar billigsten Preisen. Die neuesten, geschmackvollsten Muster stets auf Lager. Masiv alberne und Alfenide- Geräthe zu Hochzeits Geschenken. Spezialität: Goldene Ringe. 17872 In den Werkstätten werden die besten Arbeitskräfte Berlins be chäftigt, daher gem issenhafteste Ausführung von Reparaturen an Uhren und Goldfachen bei billigster Berechnung. Freund der Hausfrau! 2874 Karol Weil's pulverisirter Seifen- Extract Karol Weil's Karol Weil's Karol Weil's spart Zeit. spart Geld. spart Arbeit. Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Karol Well's schont die Wäsche. Seifen- Extract Karol Weil's Karol Weil's Karol Weil's macht die Wäsche blendend weiss. Karol Weil's wird in den meisten WaschKarol Weil's Karol Weil's Karol Weil's Karol Weil's Karol Weil's anstalten, Hotels, Restaurants, Spitälern etc. benutzt. ein 20 Pfennig- Packet giebt aufgelöst 3%, Pfand schöne, weiche, weisse Seife. Käuflich überall. Baar Geld lacht! Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Halbe Preise! Winter- Paletots. Ne Um das folossale Niesenlager in Winter- Baletots schleunigft zu räumen: Großer Wasser- Ausverkauf zu halben Preisen. Die Winter- Paletots des Kleider- Pafcha Otto Bolle haben den Vorzug eines tadellosen patenten Sikes, verbunden mit Eleganz und enormer Billigkeit, und den Weltruf, daß solche den nach Maaß gefertigten durchaus gleich stehen. 3140L 8000 inter- Valetots| 8000 Winter- Paletots, au halben Preisen( sonst 25 M.), die denkbar besten und nobelsten, jekt 8 and 10. 8000( Sonst 50 und 60 m.), jetzt nur 18, Winter- Paletots in herrlicher 20, 21, 24, 27, 30 Mark. Pracht und Güte( fonst 35 M.), 3000 Pelerinen und Hohenjeht 12 and 15 Mark. zollern Mäntel im Ausverkauf von 10 Mark an. 20 000 Jaquet- u. Rod- Anzüge, Herbstmode( darunter die nobelsten Cheviot, Gesellschafts- und Braut- Anzüge), zu halben Preisen, nur 8, 10, 12, 15 bis 35 m. 5000 Arbeitshosen von 1/2 M. an. 6000 elegante Hosen und Westen von 3 W. an. Einzelne Joppen, Jaquets und Röde, sowie 6000 Knaben- Winter- Paletots und Knaben- Anzüge. Alles für die Hälfte des Werthes. Kleider- Pascha. Inhaber: Otto Polke. Nur allein 32 Rosenthalerstr. 32, Ecke Sophienstrasse. Warnung! Jede abnliche Firma ohne den Namen Otto Polke bezweckt eine Täuschung des Publikums. Sonntags früh von 7-10 und von 12-2 Uhr Mittags geöffnet. Man achte ja genau auf Ur. 32. Nur Hüte mit der richtigen ArbeiterKontrollmarke führt das Hutgeschäft von Stempel! 6. inaake, n * Vereins- Abzeichen. H.GUTTMANN Stempel-, ( Schablonen-, SchilderFabrik * Berlin N., Brunnenstr.9. Stempel! Rein Feilschen tein Handeln, fondern streng feste fehr billige Preife. Geschafts- Hauser NormalHemden 1 M. NormalSosen 1 M. Hellites Licht geben Domce's Gasfelbsterzeug. Lampen 2958L] für Schlossereien, Schmieden, Schlächtereien, Puber, Gas- und Wasserrohrleger, Bäckereien eic. Sturmbrenner für Arbeiten i. Freien. Gasäther billight. E. Domcke, N., Lothringer Str. r. 44. Baer Sohn BERLIN. 24a. Chausseestrasse 24a. 8. Brückenstrasse& 16. Grosse Frankfurterstrasse 16. Eröffnung der Winter- Saison. Als Beispiele unserer Leistungsfähigkeit dienen: Herren- Winter- Paletots Double gefüttert 10 M.| Altväter. Hatené 30 M.| Hochf. Montagnac 45 M. n " Prima Double 20 Feiner Eskimo 36 Allerfeinst. Estimo 50 setimo gefüttert 27 Estimo- Atlasfutt. 40 Estimo m.Persiana55 Raiser- Mantel Raifer- Mantel Raiser- Mantel 群 " 7 Herren- Winter- Mäntel " " " " 12 M. Pelerinen- Ulster 25 M.| Hohenzoll.- Mant. 32 M 18 Belerinen- Ulster 30 Hohenzoll.- Mant. 45 Belerinen- Ulster 36 Hohenzoll.- Mant. 50 Herren- Anzüge n 25 " # " 21 " " " " " " # " 17 12 " Dunkel 3wirn 10 M.| Cheviot zweireih. 22 M.| Gemust. Kammg. 27 M. Gezwirnt. Butstin 14, HaltbarerCheviot 30 Prima Kammg. 36 Prima Butstin 25 Prima Cheviot 36 Bester Kammgarn 42 Knaben- Anzüge u. Paletots. Ruaben- Paletots 5 M. Jüngl.- Paletots 8 M.| Knaben- Anzüge 2,90 M. Knaben- Baletots 7 Jüngl.- Paletots 12 Knaben- Anzüge 8, Knaben- Baletots 9 Jüngl.- Paletots 21 Jüngl.- Anzüge 10, Herren- Beinkleider Gestreift Zwirn 2,75 M.| Mod. Kammg. 6,50 M.| Engl. Lederhose 2,35 M. Gestreift Velour 4,25 Feines Kammg. 10,- Engl. Lederhose 4,50 Gestreift Velour 6,50 Bestes Kammg. 14,- Engl. Lederhose 6,75 Arbeiter- Bekleidung Eugl.Leder- Jaquets 5,751 Maschinisten- Hosen 1,80| Maler- Rittel Engl. Leder- Westen 2,50 Maschiniften- Jacken 1,90 Arbeits- Hemden 0,95 Zeug- Westen 1,50 Schloffer- Blousen 1,-Drillich- Hosen Tadellose Maass- Anfertigung 11 " 11 2,75 # 1 " " 1,30 " Sofen nich Maaß 12 M. Anzüge n. Manß 36 M.| Anzüge n. Maaß 45 M? Herren- u. KnabenBekleidung H. Richter, Optifer, Berlin, C. Spittelmarkt,( Wallstr. 1) und Weinbergsweg 15b, nahe am Rosenthaler Thor. Anerkannt befte und billigste Be zugsquelle aller optischen Atifel. " I athenower Alumingold- Brillen und Pincenez, garant. nie schwarz werd. M. 2,50 Nickelbrillen u. Pincenez 1,50 do. allerfeinste Qualität 2, Rathenower Stahlbrillen 1, Alles mit den besten Rathenower Krystallgläsern I. Qual, versehen. Operngläser, rein achromat. M. 6. Neu! Richter's Opern- u. Reiseglas Excelsior " inkl. Leberetui u. Riemen M. 12, übertrifft alles bisher Gebotene. Prompter Versandt nach außerhalb gegen vorherige Einsendung oder Nachnahme. Genaueste Fachkenntniss. Eigene Werkstatt. Bitte genau auf Straße und Nummer zu achten, um sich vor werthlosen Nachahmungen und Täuschung zu schüßen. Möbel, 1862L neu und gebraucht, verkauft in allen Arten zu billigsten Preisen VeteranenStrasse 15. Auch Theilzahlung.[ 2821L Englische Gardinen- Refte zu 1-4 Fenstern passend spottbilligst in der Fabrit Berlin, Grüner Weg 80, paterrre, Eingang vom Flur.[ 2966L Bettfedern, Daunen, fertige Betten. Gr. Bettfedern- Spezial- Geschäft Don L. Beutler, Berlin. 1. Geschäft: Ackerstr. 35. 2. Geschäft: Mariannenstr. 11. 3. Geschäft: Rurfürstenstr. 148. 4. Geschäft: Gr. Frankfurterstr. 42. Hundert Sorten in Bettfedern, Pfund 50 Pf. bis zu den hochfeinsten Qual. Hundert Stand Betten; Stand: Ober: bett, Unterbett und 2 Kissen 12 M. bis zu den hochfeinsten Brautbetten, fabelhaft billig. UNIVERSAL METALL AV & Co Schutzmarke. 2834L PUTZ POMADE ADALBERT VOGT& CO BERLIN FRIEDRICHSBERG Eise goldene usiivers Die in der ganzen Welt rühmlichst bekannte 3085L Helm- Putz- Pomade" Jeder Preis ift in Bahlen an der Waaren usgezeichnet Eigene ୪୧ Werkstätten Gestrickte Westen 6, 4, 3, 2,50, 2 Mark. Gardinen- Fabrik. Großes Lager geftidter und engl. Tüllgardinen, Stores, weiß und crême. Große Auswahl in Sopha-, Tisch- und Bettdecken, auch im Einz. zu den billigsten Fabrifpreisen. E. Knape aus Eutzsch in Sachsen. Brunnenstraße 26, 1 Treppe. Ungar- Wein. Rufter Ausbruch, Mediz. Tokayer v. Originalfaß, 1 gtr. 2,00, 10 gir. 17,50. Für Blutarme vorzüglicher Rothwein, 1 1. 1,00, 10 I. 9,00. Ungar- Kognak, vorzüglich à 1. 2664L 2,50, 1 1. 1,25. Friedländer's Ungar- Weinhandl. St. Miklos, Berlin, Burgstraße Nr. 28. Filiale: Chauffeestraße 38. Empfehle mein 81382 Strumpf- u. Wollwaaren- Geschäft. ist nur unser Erzeugniss. Dosen mit anderen Helmen und nicht mit Auch werden Strümpfe angestrickt. unserer Firma, weise man als werthlose Nachahmungen zurück. In E. Die Restbestände d.zurückgesetzten Teppiche mit kleinen Webefehlern verkaufe jetzt auch, an Private!! à 5, 8, 12, 15, 25 40-100 Mt. Gardinen, Tischdeck., Portièren etc. Teppidy Emil Lefèvre Fabrik Berlin S., Oranienstr.158. Waaren- Katalog! Reich illustrirt, 200 Seiten start, franfo. Kinderwagen Bazar M. Brinner, Jerusalemerstr. 42, I Filiale: Brnunenstraße 6, Hof part. Brößte Auswahl. Billigste Preise. Theilzahlung gestattet. der Filiale Ausverk. zurückgesetzter Wagen außerordentlich billig. Strauss, Schneidermitr., Blumenstr. 46, part., 30931 In der Pfandleihe empfiehlt sich zur Anfert. eleg. HerrenGerichtür. 32 I, am Nettelbedplay, Andreas- Str. 24. Gravirung von schriften etc. werden täglich die verfallenen Sachen unter Tage verkauft. R. Wengels, Koppenstr. 41. Wer hilft? Strafaufschub, Briefe u. Gingaben jed. Art u. jur. Rath i. all. Sachen f. nur 1,50 M. i. Rechtsbureau Tobias, Prinzenstr. 10. Billigste Führg. all. Zivil- u. Strafprozesse, Gnadenges, Kontratte, Teftam. 2c. 8-8, Sonnt. b. 1. Charlottenburg. " 1 " Zur pünktlichen Besorgung des Vorwärts", Volksblatt", Tribüne", des Wahren Jakob" und sämmtlicher für Arbeiter zu empfehlenden Schriften, sowie zur Aufnahme von Feuer-, Glas und Lebensversicherungen empfiehlt sich 8026L G. Beyer, Leibnigste. 7. Unübertroffen Herren- u. KnabenGarderobe alt u. neu, spottbillig, rothe 6, Mariannenstr. 6, im Keller. gr. Ausw. bill. ZwergSchnelle, Invalidenstr. 7. Waldvögel, Papageien Paar 5 M. 2483b Kranzbinderei und BlumenHandlung 17902 Don J. Meyer, Wienerstr. 1( nur bort) Guirlanden à Mtr. von 15 Pfg. an. Telephon Amt 9, 9482. Nur 1 Mark. Garderoben. Für guten Sitz u. saubere Klagen, Eingaben, Reklamationen. Arbeit wird garantirt. Lager v. Stoffen Rath im Zivil- und Strafprozeß. Einin grosser, geschmackvoller Auswahl. siehung von Forderungen. Pollak, Koulante Zahlungsbedingungen. jezt Blumenftr.19 IIr. Auch Sonntags Serren- u. Knaben- Garderobe, Arbeitssachen, Winter- Baletots, Bestellungen nach Maaß, empfiehlt wie bekannt in reelster Ausführung und allerbilligsten Preisen J. BAER, Berlin N., Gesundbrunnen, Badstrasse 18, Ecke der Stettinerstraße. Ich habe keine Filialen und sehe mit ähnlich lautenden Firmen in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. 2687L Cric Bre Jabr 1,10 in's 63 Be 30 ban ang Au wir Nach beendeter, bedeutender Vergrösserung unseres Geschäfts offeriren Konkursausverkauf. Damen- Kleiderstoffe Das vom gerichtlichen Zagator abgeschätzte Waarenlager des Tuchhändlers C. Blankenstein, 33 Stralauerstrasse 33, bestehend in Tuch, Buckskin, Kammgarn, Winter- Sommer- Paletotstoffen wird DON und Mittwoch, den 5. Cr. ab, werhtäglich in einzelnen Posten, als auch meterweis zu sehr billigen Preisen nur gegen Baar verkauft. Uhren und Goldwaaren vormals 2076 D zu den denkbar billigsten Preisen. Musikwerke. Reparaturen streng Wilh. Wegner, A. Th. Zech. reell unter Garantie. Invalidenstraße106. 93L Kallane& Meiling, Färberei und demische Waschanstalt für Damen- und Herren- Kleider, sowie für Möbelstoffe jeder Art. Gardinen- Wäscherei. Teppichreinigung. Reparatur von HerrenGarderobe. Kunststopferei. Neu! Glanzbeseitigung blank gewordener Kammgarn- Garderobe. 0., Blumenstr. 70. Berlin SW., Beuthstraße 9. SW., N, Invalidenftr. 139. 51/1 Filial.: W., Potsdamerstr. 51. Telephon NO., Neue Königstr. 42. W., Französischestr. 55. 7468 NW., Wilsnackerstr. 45. S.W., Blücherftr. 69. Amt I. W., Hardenbergstr. 42. Abholung u. Rücksendung kostenfrei. Preislisten frco.- Postsendungen prompt. Damen- und Kinderhüte, garnirt und ungarnirt, empfiehlt in größter Auswahl zu billigsten Preisen 780 M Gustav Sabor, ben der 159 Juvalidenstraße 159, aber, de Markthalle. neben Markthalle. Bei Abnahme der Buthaten werden Hüte umsonst garnirt. Goldene Medaille Halle 1891. Malz- Kaffee Kathreiner's Boldone Medallie Leipzig 1892. Nur in Packeten mit dieser Patentirtes Fabrikations- Verfahren. www Vorzüglichster Zusatz und Ersatz für Bohnenkaffee. 1www Malz mit KaffeeGeschmack. Schutzmarke. Ba Schulz ནུ&, JPE2 Me Malz- Kaffee Net Sett was mit bew Schutzons Pa sad Unterschi Fare Retnommer 1647 MUNDBEL Kathreiner's Malz- Kaffee- Fabriken München, Wien- Basel- Mailand- Dijon, Filialen in Berlin und Pario, E Deutsche Kaffeemischung à Pfund 40 Pfg. Unentbehrlich für jeden Haushalt. 2353L zu sehr billigen Preisen. Englischer Cheviot mit bunten Noppen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Cheviot mit Fantasiestreifen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Diagonal mit bunten Effekten, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 30 Pf. Englischer Cheviot Neige, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 1 Mark. Eine grosse Auswahl feiner Neuheiten Mir, I, 1,25, 1,50 und 2 Mark. Schwarze Kleiderstoffe in glatt, foulirt, gemustert, Jaquard, gestreift Mtr. 1, 1,25, 1,50 thark. Regenmäntel u. Jaquets in grosser Auswahl, enorm billig. Jaquets in den neuesten Façons Capes und Umhänge, hervorragende Neuheiten Regenmäntel in überraschend grosser Auswahl Capes- Räder, das Neueste der Saison Fertige Kleider 6, 8, 10, 12, 15 Mark. 10, 15, 20 Mark; 10, 12, 15, 20 Mark. 15, 20, 25, Mark. haben wir in Berlin die grösste Auswahl und verkaufen solche zu den billigsten Preisen. Elegante farbige Kleider von Schwarze Kleider Schwarze seidene Kleider Einzelne Kleider- Röcke . a 20 Mark an. 25, 30, 35 Mark. 50, 60 Mark. 12, 15, 18 und 20 Mark. Morgenröcke in grosser Auswahl 5, 6, 8 u. 10 Mark. Sielmann& Rosenberg, Kommandantenstraße, Edie Lindenstraße. Emil Tiersch, Uhrmacher, Brunnenstr. 21-22Greifenbagen) Grosses Lager aller Arten Uhren, Goldwaaren und Ketten zu soliden Preisen. Reparaturen nuter Garantie! 6181L Altenberg's dem. Färberei, Wäscherei, Garderob.- Reinig.Anstalt, Neue Jakobstr. 9, Brunnenstr. 123, Andreasstr. 54, Fruchtstr. 36, Potsdamerstr. 57/58, empf. f. az. Färb. u. Reinig. v. Garderob. jed. Art, Spizen. Gard., Möbelst. gef. 1 Mt. p. Pfd., Bettdeck. gef. 1,25 Mt. p. Stück. HerrenAnzug gereinigt, gebügelt von 2,50 Mh. an. Reparaturen billigst. Neu! Glangentfernung von blankgetragenen Kammgarn- Garderoben. 2646L Echter Langensalza'er Rautabak 31069 = von Gebrüder Adler. Zu haben in den meisten Tabakhandlungen Berlins und Umgegend. Cigarren Engroßlager in den Preislagen von M. 25,- bis. 100,-. Haupt- Niederlage: Jüdenstrasse 20. Vereinsabzeichen, Fahnen und Banner, Schleifen, Tauzbänder und Tanzblumen, Schilder, Stempel, Schablonen und Gravirungen etc. empfiehlt den Genossen Gustav Kleist, Waldemar- Straße 48. 2720L Noh- Tabak. Sämmtl. in u. ausländische Sorten in billigste Prreislage. Formen, alt und neue, auch Reilfaçon, billigst abzugeben. 3048L RohtabakHeinr. Franck, andlung Brunnenstr. 141/42. Teppiche mit kleinen Fehlern, 3005L darunter wirkliche Brachtexemplare Sophagröße, nur 5, 6,8, 10-12M. Salongröße, nur 15, 20,30-50 M. Saalgröße, nur 30, 40, 60-100 m. Portieren, Läufer, Tisch, Schlafu. Reisedecken außerordentl. billig. Versand streng reell gegen Nachu. Waarenkatalog gratis und franko. Betten- Fabrik, die rühmlichst bekannte von R. Kirschberg, Spandauerbrücke 1b, gegründet 1870, verkauft neue Bettfedern, vorzüglich füllend, von 50 Pf. bis zu den feinsten Schwanenfedern, nur 3 Mark. Dannen, chinesische, von wunderbarer Füllfraft, nur 1,50, 2, 2,50, aller beste 3 Mark, allerfeinste Schwanendannen nur 4 und 3002L 5 Mark. Betten, große, neue, von 10 Mark bis zu den allerfeinsten Braut- und Herrschaftsbetten nur 30, 40 und 50 Mark. Matratzen, in Roßhaar, Indiafafer, Seegras 3,50, Feldbettstellen 8,50, oldwaarenpdecken, Schlafdecken, billiger wie in jedemLaden. Ketten, Broches, Armbänd., Ohrringo, Medailions, Shlipsnadeln, Ringe etc. Massiv goldene Trauringe Dukaten 11 Mk., 1% Duk. 16 Mk., ? Duk. 21 Mk., 14 karätig v. 6 Mk., 8 karätig von 4 Mk. an. Bezüge, Kinderbettstellen in großer Auswahl zu Fabrikpreisen. Uhren Remontoire Theilzahlimg gestattet. Filzhüte in großer Auswahl f. Damen u. Kinder, garnirt und un garnirt zu anerkannt billigen Preisen Specialität: empfiehlt W. A. Peschke, Lühow Play straße 30, am Magdeburger Eigene Stroh- und Filzhut- Fabrik bei den Geschäftsräumen. 2 Lager. Pofa mollenwaaren, fertige Wäsche und Bett mentier- u. Wollwaaren, Leinen, Baus Uhren Nickel v. 9 Mk., Silber v. 14 Mk.an Regulars v. 10 M., Standwecker v. 2,50 M. an. jold. Dam.- Remontoir v.23,50 M. an Garantie: 2-5 Jahre. Reparaturen gut u. sehr billig. Georg Wagner 63 1 Treppe Oranienstr. Nahe Moritzplatz. Bitte auf Haus- No. zu achten Achtung! Kein Laden. Teppich- Weberei S. Unger nur eigene Fabritation, 25 Bigarren Berlin S., Oranienstr. 48. Hamburger Laden Diese Mischung giebt von 1 Eath 2 Liter vorzügliches Kaffee- Linienftr. 225, a. b. Grenadierstraße. getränk. Nur allein echt in der Fabrik von A. Pennitz, Rosenthalerstr. 59. Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Lasalle, Mare n. 3.) in Zigarrenspiken, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, Manschettenknöpfen, Stöcken, Brochen. Bütten. En gros. En détail. 2274 L B. Günzel, jeht Lothringerstr. 53, am Rosenthaler Thor. Arbeits- Anzüge( festeste Näharbeit). J. Leiser. Billigte Preise! von G. Meyer, Pfandleihe jet Wienerjir. 1, Ging. Staligerstr., beleiht j. Werthsache. Meinen werthen Kunden zur Nachricht, daß ich meine Filiale Stalizer1785 L federn.- Gegründet 1871. Fernfp. 815 Amt 8. 29899 H. Matthees 70 Grüner Weg 70 3. Haus v. d. Koppenstraße, 5 Minuten vom Schlesischen Bahnhof. Spezialgeschäft für Mehl, Mithle 1 Mart. Garantie rein amerikanische fabrikate, Hülsenfrüchte, Vogel Zabale. Rippentabak 2 Pfo. 60 Pig H. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part. Landwolle, reine Schaafwolle, garantirt nicht einlaufend, sehr empfehlenswerth gegen Schweißfüße. Schock 25 Pf.[ 3034L Alleinverkauf Wrangelstr. 119 und Faldensteinstr. S. Richard Stock. Strümpfe jeder Art werden angestrickt. föniglichen Amtsfutter. Prima Waare. Billige Preise Wird den geehrten Hausfrauen gefälligen Einkäufen hiermit bellens empfohlen. 29878 Anzugstoffe versendet R. Pfeiffer, für Herren und Knaben jedes Maaß Spremberg, Staare, Laufiz 30831 δ ſtraße 39 aufgebe, so daß sich mein Rechtsbureau dichters Bite Stieglige, Rothhäuslinge 1,50, Buch Hutgeschäft nur noch Mantenffeltraße J. Semmel, praft. Zahnarzt, Oranienstr. 55( Morizplaz). rae 35, Gale der Naunynſtraße, befindet. August Fuchs, Wtanteuffelstr. 35. Sprechst 8-1, 3-5. Politlinit f. Unbemitt. 1-3, 5-6. Künstl. Zähne 2 M 1851b " in allen Angelegenheiten. Unbemittelten Lerchen 1 M., Rothtehlchen, Meisen unentgeltlich. Auch Sonntag. 2286L 80 Pf. Sduelle, Staligerstr. 123. Möbel- Magazin Otto& Slotawa, NW. 67. Bremerstr. 67. NW., gegenüber der Markthalle. Barg- Magazin und [ 2923L Beerdigungs- Comtoir. Central- Leihhans- Ansverkauf 72 Jägerstraße 72 wifchen Kempnier Institut für Gelegenheitskäufe, einzig in seiner Art in Berlin. nen und u. Mauerstr. part.) von Mark 9, 12, 15, 20000 moderne Winterpaletots u. Winter- Anzüge wenig getragen in besten Stoffen und neuesten Mustern 20, 30-36( Pracht Exemplare) Knaben u. Jünglings- Anzüge, Kaiser- Mäntel, Schlafröde, Joppen, Pelze( Gelegenheitstauf: 1 Posten Rutscher- und Reifepelge für die Hälfte des Werthes), Schuwaloffs, Monats Anzüge, in den feinsten Werkstätten nach Maaß bestellte Sachen, die nur ca. 1 Monat getragen sind( auch für forpulente Personen Die Verwaltung. passend), goldene u. silberne Herrens u. Damen- Uhren, Ringe, Ketten, Alles fabelhaft billig! Sonntags von 7-10, und von 12-2 Uhr geöffnet! Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 10 6 li