Nr. 245. Gricheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Biertele ahrlich 3,30 Mart, monatlich 1.10 mt, roöchentlich 28 Pfg frei in's Saus. Einzelne Nummer Big. Sonntags- Nummer mit luftr. Sonntags- Beilage Neue Belt" 10 Pfg. Poft- Abonnement: 830 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Mustand a Mr.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. t Vorwirts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgefpaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Sferate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. Seenfprech- Anschluß Aut I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Zum Parteitage! Mittwoch, den 19. Oktober 1892. Agitator schon allein dadurch, daß Junker und Pfaffe auf ihn schimpfen und der Gendarm hinter ihm her ist, die GeDen Parteigenoffen diene zur Nachricht, daß die Mandats- müther. Und gerade in den Gegenden, wo Junker und Formulare mit den gedruckten Referaten gegen Ende dieses Pfaffe in innigfter Gemeinschaft herrschen, ist die Lage der onats an die, beim Parteibureau, Berlin, Kazbach ländlichen Arbeiter eine so jämmerliche und elende, baß raße 9, angemeldeten Delegirten zur Versendung gelangen der ländlichen Arbeiter in feine Schönfärberei sie vertuschen kann. Die Lage Die Versendung erfolgt nur an jene provinzen ist im preußischen OftDelegirte, deren Wahl beim Parteibureau an- worden.. Daß wir keine zu grellen Farben nahmen, „ Vorwärts" schon oft geschildert gezeigt ift. werden. Berlin, 18. Oktober 1892. Mit fozialdemokratischem Gruß Der Parteivorstand. die sozialdemokratische Agitation auf dem Lande. Als auf dem ersten sozialdemokratischen Parteitage nach der Aufhebung des Sozialistengefeßes die ländliche Agitation besonders scharf ins Auge gefaßt wurde, ging in Schrecken durch die agrarischen Reihen, die bisher, theilweise mit einer gewiffen Schadenfreude, die Sozialdemokratie als ein besonderes Produkt der Industrie- Zentren, insbesondere der großen Städte, der Size der liberalen Bourgeoiste, zu betrachten gewohnt waren. Daß das Märchen von den glücklichen patriarchalischen Zuständen| uf dem Lande unter denen die Arbeiter sich wohl und dufrieden befänden, die agrarischen Junter nicht be uhigen konnte, ist selbstverständlich, da sie wußten, Märchen nur auf ihren eigenen Neberdies stimmten zu zu diesem daß dieses Funkereien beruhe. Märchen wenig die eigenen Klagen der agrarischen Junker über ben Mangel an Arbeitern, über deren Flucht nach den Städten, über die Sachsengängerei und die Auswanderungen gerade aus den Sigen des patriarchalischen Regiments. An dem thatsächlichen Untergrund für die sozialdemokratische Agitation fehlte es also gewiß nicht. Die Soffnung der agrarischen Junker mußte sich also beschränken auf die geistigen" Waffen, und geiftigen Waffen des Junkers bestehen im Gendarm, im Geistlichen und im Knüppel, lettere beiden oft in inniger Bereinigung nach dem Vorbild des Pastors Jskraut und die feiner Knippelgarde. bald oder richten sich vielmehr gegen diejenigen, welche sich ihrer zu eigenen Zwecken zu bedienen glaubten. Wuth des Gutsherrn, des Geistlichen, des dicken Bauern gegen Die verhetten ländlichen Arbeiter sagen sich bald, daß die Freilich versagen die letzten die Sozialdemokraten doch wohl einen anderen Grund haben dürfte, als die bloße Fürsorge für das Heil des ländlichen Arbeiters. Den bestätigt jest wieder ein Aufsay des Kreisphysikus Dr. Richter in der Zeitschrift für Medizinalbeamte". Auf grund seiner mehrjährigen Erfahrungen im oberschlesischen Kreise Groß- Wartenberg entrollt er ein trauriges Bild von der Lage der oberschlesischen Landarbeiter. Er schreibt u. a.: hören auch die ländlichen Arbeiter auf, sich von den Herren Derheyen zu laffen; dann gewinnt der sozialdemokratische| Feuilleton. Radbrud verboten.) Die Waffen nieder! ( 50 Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. " Den Rückzug?" rief Otto. Das möchte ich lieber Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. industriellen und ländlichen Arbeitern.... Und da wundert man sich, daß die ländlichen Arbeiter in die großen Städte und Fabriken drängen, um die Vortheile auch zu genießen?!" Dr. Richter empfiehlt als Mittel zur Abwehr der Uebelstände: den Erlaß baupolizeilicher Vorschriften für das flache Land und eine strenge Ueberwachung der ländlichen Arbeiterwohnungen; die Sorge für ausreichende ärztliche Pflege der ländlichen Arbeiter durch Ausdehnung des Kranken- Berficherungszwanges auf die Arbeiter der land- und forstwirth schaftlichen Betriebe; die Regelung der Arbeitszeit für ländliche Arbeiter, besonders der Frauen und Kinder. The man an eine sittliche Hebung denken will, forge man erft für eine bessere materielle Lage! Der Kreis, aus welchem diese elenden Zustände geUnter den Ursachen der Sachsengängerei" stehen obenan schildert werden, ist der Wahlkreis des Herrn v. Kare bie traurigen, zum Theil menschenunwürdigen Wohnungsdorff, des Hauptpatrons der Kornzöllner und Brotverhältnisse unserer lan irthschaftlichen Arbeiter. Es ist, und vertheuerer. In ihm liegen die großen Standesherrschaften zwar Teider besonders auf großen, den wohlhabendsten Be- des Prinzen von Kurland und des der preußischen Krone fizern gehörigen Gütern keine Seltenheit, daß mehrere Fa gehörigen Herzogthums Dels. Die Vorschläge des milien zusammen einen einzigen, oft nicht mal gedielten, sondern Dr. Nichter mögen noch so gut und wohlgemeint mit rohen Ziegeln gepflasterten Raum bewohnen, in welchem sein, aber wer wird für ihre Ausführung eintreten? sich ein gemeinsamer offener Herd befindet. Man spricht Etwa die Liberalen, denen das bischen Arbeiterschutz- Geseh neuerdings fo gern von einer sittlichen Hebung des Volkes". Wie kann auf einer solchen Grundlage die Sittlichkeit ge- schon ein Dorn im Auge ist? Oder die agrarischen Junker deihen. In der That, so sagt der Kreisphyfitus Dr. selber, welche jene elenden Zustände großgezogen? Man Richter, find denn auch die fittlichen Verhältnisse auf dem fehe, was der Stöcker'sche Reichsbote" bereits aus den flachen Lande nach meinen Erfahrungen, der ich sechs Jahre Schilderungen und Vorschlägen des Herrn Richter macht. unter den Arbeitern Berlins als Arzt gewirkt habe, um die Richtigkeit derselben wagt er nicht zu bezweifeln, Abnichts besser als in den großen Städten, denen man so gern hilfe hält er für dringend nothwendig, aber in erster etwas anhängen möchte, im Gegentheil, eher schlechter! Linie muß immer die Forderung stehen, daß der Staat ber Daß in den Wohnungen unserer ländlichen Arbeiter Regen und Schnee oft durch die Decken bringen, das weder Thüren noch Landwirthschaft den für ihre Existenz nöthigen Schutz wie Fenster schließen und die Feuchtigkeit oft bis zur Manneshöhe ihr Pflege gewährt". in den Wänden steht, gehört noch zu den erträglichen Uebel- Der Schutz der Landwirthschaft" ist hier wie immer ständen. Man täuscht sich aber, wenn man glaubt, daß unsere der Schuß der agrarischen Junker, als ob nicht, wenn von ländliche Arbeiterschaft für bessere Wohnungsverhältnisse ganz einem Schutz der Landwirthschaft die Rede ist, in allerunempfänglich fei.... Etwas, was auch dem ländlichen ArA bas beiter unferer Gegenden keineswegs mehr gleichgiltig ist, so sehr erster Linie der Schutz der landwirthschaftlichen Arbeiter in Frage kommen müßte. Das Elend der Arbeiter er im allgemeinen das Pfuscherthun begünstigt, ist eine prompte Sorge für ärztliche Hilfe an sich und seiner Familie. Aber muß hier noch dazu herhalten, die Gier der praffenDer Reichsbote" erhöhen. auch hierin wird oft schwer gesündigt, und nicht selten find es den Junker zu wieder die Verwaltungen der größten Güter, welche es am meisten chriftlich" fromme Blatt, spricht von oben herab über die fehlen lassen. Den unzureichenden Lohn- und Brotverhältnissen Richter'schen Vorschläge. Er kommt wieder mit der Förderung unferer ländlichen Arbeiter, welche die meisten, besonders größere von Rentengütern, mit dem eigenen kleinen Häuschen" für Familien dazu zwingen, buchstäblich von Kraut und Kar die Arbeiter, kurz mit den alten Mitteln, die Leute an toffeln" zu leben, steht, zumal im Sommer, eine unverhältniß die Scholle zu binden". So wird der Gutsherr wenigstens mäßig lange Arbeitszeit gegenüber. Zumeist beginnt während der Sommermonate bie Arbeit um 3 Uhr früh und ist, bei davor geschützt, daß ihm die Arbeiter nicht fortlaufen. Das zweistündiger Mittagspause, erst um 9 Uhr Abends beendigt. an die Scholle fesseln" ist nur eine Umschreibung des VerKein Wunder also, wenn die Leute trotz der langen Arbeitis langens nach Einführung der Leibeigenschaft, und in dieser geit nur wenig leiften. Die übermäßige Inanspruchnahme der eine Besserung der Lage der Arbeiter zu erblicken, vermag Frauen, welche mit den Männern von Morgens bis Abends mit nur ein Blatt des Stöcker'schen Christenthums". Ehrlicher arbeiten müssen, bedingt eine weitere Lockerung der Familien ist denn doch die ultramontane Kölnische Volkszeitung", bande. Sie ist ferner die Ursache der hohen Kindersterblichkeit welche gleichfalls von dem Aufsatze des Dr. Richter und der Verschmutzung der Wohnungen. Während man Gesetze Notiz nimmt und die Richtigkeit der dort ge über Gefeße erläßt, welche den Arbeiterschuh bezwecken, aber schilderten Zustände auch auts der eigenen An großentheils nur den Arbeitern der großen Städte und der schilderten Zustände auch " . Industriebezirke zu gute fommen, bleibt bei uns auf dem Lande schauung für Ost- und Westpreußen bestätigt. Sie weist das Loos der Arbeiterschaft das alte, ja, es verschlechtert sich zu gleicher Zeit auf einen Bericht des Vorwärts" über noch mehr. Man schafft eine unüberbrückbare Kluft zwischen die von hiesigen Genossen betriebene Landagitation hin und " " Genug, genug!" schrieen die Mädchen. " Solche Sachen sollte die Zensur gar nicht erlauben", bemerkte mein Vater:" Es könnte einem die Freude an dem Soldatenstand verleiden"-" Wagen fielen um und zerdrückten die sich dazwischen verpestet. Todte auf den zerstampften Getreidefeldern, kohldrängenden Fußgänger. Wir wurden vom Verbandplaze, schwarze Körper, die Augen aus den Höhlen der plötzlich verschwand, auseinandergeworfen. Man rief uns zu Rettet Euch". Inmitten dieses Geschreies hörte man noch den Donner der Kanonen, und Granatsplitter fielen in unsere Massen. So wurden wir von der Menge fortgedrückt, ohne zu wissen, wohin. Ich hatte mit dem Leben abgeschlossen. Meine alte Mutter... meine heißgeliebte Braut, lebt wohl!.. Und besonders die Freude an dem Krieg, das wäre wirklich schade," schaltete ich halblaut ein. Ueberhaupt," fuhr er fort, die, Fluchtepisoden sollten " nicht hören. Ja, wenn es die Geschichte vom Rückzug des wir Wasser vor uns; rechts einen Eisenbahn- Damm, diejenigen, welche dabei waren, anständigerweise verschweigen, Derfolgten Feindes wäre-" lints einen Hohlweg, vollgestopft mit schwerfälligen denn es ist wahrlich keine Ehre, ein allgemeines, sauve qui Es nimmt mich überhaupt Wunder," überhaupt Wunder," bemerkte Requisitions- und Verwundetenwagen, und hinter uns peut mitgemacht zu haben. Der Wicht, der mit dem Friedrich, daß jemand etwas von einer mitgemachten noch eine unabsehbare Reihe von Reitern. Wir wateten Rufe, Rettet euch das erste Signal zum Neißaus giebt, Flucht erzählt; das ist eine Kriegsepisode, über, welche die durch das Wasser. Jezt tam Befehl, die Stränge der sollte sofort niedergeschossen werden. Betheiligten zu schweigen pflegen." es Ein " Ein Feiger ruft es Pferde abzuschneiden, die Pferde zu retten und die Wagen und tausend Tapfere werden dadurch demoralisirt und müssen geordneter Rückzug ist noch keine Flucht," fiel zurückzulassen. Auch die Wagen mit den Verwundeten? mitlaufen." mein Vater ein. Da hatten wir einmal im Jahre 49 Gerade fo", entgegnete Friedrich, wie wenn ein Ja auch die. Wir Fußgänger waren der Verzweiflung war unter Radetzky nahe; wir wateten wiederholt bis über die Kuie im Wasser Tapferer Borivärts! ruft, tausend Feige voranstürmen Ich kannte die Geschichte und verhinderte deren Ab- in der Augst, jeden Augenblick niedergestoßen zu werden müssen tollung, indem ich unterbrach: und dabei auch wirklich von momentaner und zu ertrinken. Endlich gelangten wir in einen Bahn- Tapferkeit durchglüht werden. Es lassen sich die Menschen Dieser Bericht war an eine medizinische Wochenschrift hof, der wieder ganz verrammelt war. Viele durchbrachen überhaupt nicht so scharf in muthige und muthlose trennen; eingesendet, daher nicht für militärische, Kreise bestimmt. die Verrammlung, die andern sprangen darüber hinweg sondern ein jeder hat seine mehr oder minder kouragirten, ich lief mit tausenden Infanteristen hinterher. Jetzt tamen sowie mehr oder minder feigen Augenblicke. Und be= die Stelle vor: Und ohne weiter um Erlaubniß zu fragen, las ich wir zu einem Fluß durchwateten ihn dann sprangen souders, wo es sich um Schaaren handelt, hängt jeder eins wir über Palissaden, gingen abermals bis an den Hals zelne von dem Zustand seiner Gefährten ab. Wir sind Um vier Uhr fingen unsere Trup pen zur retiriren über einen zweiten Fluß, kletterten über Anhöhen hinauf, Heerdengeschöpfe und werden von Heerdengefühlen beherrscht. zu." der Verwundeten an. Wir Aerzte waren noch vollauf beschäftigt mit dem Berbinden sprangen über gefällte Bäume und langten um 1 Uhr Wo ein Schaf hinüberspringt, springen die anderen nach; deren Zahl einige Hundert welche noch Nachts in einem Wäldchen an, wo wir vor Erschöpfung wo einer Hurrah" schreiend voransprengt, schreien die beran und stürmte neben und hinter uns über Hügel und Felder das heißt ein Theil von uns mußte zurückbleiben, da zu Koru wirft, um zu laufen, laufen die anderen auch. In der Abfertigung harrten. Blöglich sprengte Kavallerie auf uns und Fieber niedersanken. Um 3 Uhr marschirten wir anderen nachsprengend mit; und wo einer die Flinte ins gleichzeitig Artillerie- und Fuhrmefenwagenwir gefchwiegen, - die Luft und es sind doch dieselben Leute. Ja, diefelben Menschen Stab au. Biele Kavalleristen stürzten und wurden von den Kälte, weiter. Die Dörfer alle leer- keine Menschen, im zweiten wird über ihr Vorgehen ach stürmenden Pferden völlig zer stampft, feine Lebensmittel, nicht einmal Trinkwasser ftimmt dem Berichte bei, wenn in demselben geschildert Rußland als Wauwan. Zur Durchdrückung der Vernunft und der Erfahrung Betzibiingen". Daß sich be wird, wie der Nebereifer der Polizei und die abschreckende Militärvorlage ist ein zugkräftiger Maurau nöthig, und kölnische Allerweltsdirne doch für den Geldfac immer no bei den Gegnern übliche Darstellung der Sozialdemokraten als solcher kann heutzutage, wie die Dinge stehen, nur noch auf geniale Staatsmänner und Professoren beruft. Letter als Strolche, Räuber und dergleichen der sozialdemokra Rußland verwandt werden. Unglücklicherweise ist nun mag es wohl übel anmuthen, mit dem Stiefelputzer bas tischen Agitation ganz vortreffliche Dienste leistet. Sowie dieser Raubftaat durch seine innere Lage so aktionsunfähig gleiche Wahlrecht zu genießen, während sie feinen Anto die ländlichen Arbeiter sehen, daß diese angeblichen gemacht, daß kein dentender Mensch an die unmittelbare an der Gleichheit mit dem Schienenflicker und Stempel Strolche und Stäuber als ganz anständige Leute er Gefahr eines russischen Angriffstrieges glauben tann. Für fälscher nehmen und sich geehrt fühlen, nach 50jähriger g scheinen, ist auch schon der Bann gebrochen, welchen Junker die Wauwauspieler ist dies allerdings kein Hinderniß-lehrter Arbeit die gleiche Auszeichnung zu erlangen, die ein und Pfaffen um ihre Leute" gezogen haben. sie müssen den Wauwau um jeden Preis herumtanzen Hofjunter schon in den Kinderschuhen erhält. Glücklicher Politische Meberlicht. Berlin, den 18. Oktober. " Wo solche Zustände herrschen, wie die von Dr. Richter lassen, und geht es nicht anders, so müssen eben die weise ist das gleiche Wahlrecht nicht mehr abhängig weder geschilderten, da gehört schon eine( furchtbare Bornirtheit tollsten Sprünge und Verrenkungen gemacht werden. Und von der Gunst des Geldprogen noch der des Professors dazu, des Glaubens zu leben, man könne die sozialdemo- da ist denn das einfachste: die Sache gerade umzudrehen Das Volk besißt es und wehe dem, der es ihm zu entreißen fratische Agitation fern halten oder mit dem Knüppel ab- und die verzweifelte innere Lage Rußlands als Anreiz zum versuchen wollte. Das wäre das Signal zu einem Kampje, wehren. Haben wir heute bereits verschiedene ländliche Krieg hinzustellen. Die Hungersnoth, die Cholera, die den nicht heraufzubeschwören die herrschenden Klaffen Wahlkreise erobert, so liegt auch die Beit nicht weitab, wo wachsende Unzufriedenheit, das jüngste Attentat das allen Anlaß haben. auch die großen Domänen der agrarischen Junker zu festen alles find den Wauwauspielern Gründe, durch welche der Bollwerken der sozialdemokratischen Agitation erwachsen Bar zu dem Entschluß gedrängt wird, durch einen Krieg Unschuldig Verurtheilte. Den tieferen Grund für werden, wo auch die ländlichen Arbeiter ihren Peinigern mit einem Schlag all seinen Verlegenheiten ein Ende zu das Verlangen nach Entschädigung unschuldig Verurtheilter die Peitsche aus der Hand winden und ein menschen bereiten! Weit entfernt, eine Garantie des Friedens zu sein, sieht die freisinnige Rieler Beitung" in der unzulänglichen würdiges Dasein verlangen werden. Bon einem Schuße ist die verzweifelte innere Lage Rußlands also umgekehrt Rechtsprechung der Straffammern". Endlich kommt einem der Landwirthschaft wird erst dann die Rede sein können, ein die Kriegsgefahr steigerndes Moment." Das sind nun freisinnigen Blatt ein Zweifel an der vielgepriesenen wenn der Ertrag derselben nicht mehr den Prassereien und die reinsten Sophismen. Es ist ja wahr, daß despotische Richter- Unfehlbarkeit. Die„ Kieler Zeitung" bemerkt weiter: " In vielen Entscheidungen des Reichsgerichts lieft ma Gelagen der Nichtsthuer dient, sondern der Wohlfahrt Regierungen von jeher die Regel befolgt haben, sich durch zwischen den Zeilen das Bedauern, daß eine Revision der that derer, welche im Schweiße ihres Angesichts den Boden Handlungen nach Außen aus Verlegenheiten im Innern sächlichen Feststellungen durch das Gesetz ausgeschlossen fet bebauen. herauszuziehen, und wir geben auch zu, daß die Rücksicht Das Reichsgericht läßt erkennen, daß es häufig die that auf das Elend des Volkes und die zerrütteten Finanzen fächlichen Feststellungen für falsch ansieht. Die Statistit zeig den Zaren nicht von einem Krieg abhalten werden um daß seit Einführung der Justizgefeße weitaus die meisten auf berartige Kleinigkeiten fümmert Väterchen" sich nicht gehobenen Strafurtheile auf die Straffammer entfallen. Aber aber Kriegführen gehört zum doch ein Diefe Statiftit giebt nur einen überaus fleinen Seer, Theil der Urtheile wieder, welche fachlich unrichtig gewefen mit welchem man fiegen kann, und gehören die sind; denn in einem von hundert Fällen gelingt e sonstigen Vorbedingungen eines fiegreichen Feldzuges. ein unrichtiges Urtheil zu beseitigen, Und von diesen Vorbedingungen ist keine in Rußland vorDie zweijährige Dienstzeit, keine zweijährige handen. Die Armee steht tief unter der deutschen, und Dreizehntausend, genau in Ziffern 13 013,80 Dienstzeit ungeheuren Zahlen, die Sas sagten wir gleich zu Anfang, als das die die Augen hat err von Stephan von den Poftbeamten zerfließende Bild des Zockköders, genannt zweijährige Dienst gehalten werden, bestehen zum Theil nur auf dem sammensteuern sammensteuern Lassen für die von der Choleva zeit, auftauchte, und jetzt ist es durch alle Andeutungen der Papier, und die Truppenkräfte, so weit sie vorhanden sind, in Hamburg heimgesuchten Kollegen derselben Reptilien, so sehr diese sich sonst widersprechen mögen, be- fönnen, abgesehen von der geringen Qualität, nament- wird im Organ des Reichspoftamtes, der ftätigt. Erst hieß es zweijährige Dienstzeit in Wirklichkeit, lich der Offiziere infolge des mangelhaften Verpflegungs- Verkehrszeitung", bereits bescheinigt, obgleich erst ber kleinte aber nicht im Brinzip, heute heißt es: zweijährige wesens und noch mehr infolge der mangelhaften Verkehrs Theil der Sammlung eingelaufen ist. Und dabei läht Dienstzeit im Prinzip, aber nicht in Wirklichkeit. Das ist mittel( Eisenbahnen u. s. m.) nicht mit der heutzutage der Chef der Bost offiziös erklären, daß die Post ihre volle gehüpft wie gesprungen, und beweist, was übrigens für nothwendigen Geschwindigkeit auf den Punkt der Ent Schuldigkeit gegen die nothleidenden Beamten in Hamburg jeben Kenner unserer militärischen Zustände und Personen scheidung geworfen werden. Im letzten Kriege mit gethan habe. Wozu sind dann solche Summen nöthig, die feinen Augenblick zweifelhaft war- daß es im Wesent der Türkei, einer Militärmacht zweiten Rangs, zeigte bem ärmsten Unterbeamten mit abgenommen wurden? Doc lichen ganz beim alten bleiben wird, nur baß man versuchen sich Rußland als die militärisch schwächere Macht wie nur, weil eben nichts zureichendes von Staatswegen g will, ob es nicht aufs Aeußerste gesteigertem Drill gelingen auch in allen früheren Kriegen mit der Türkei, die nur than ist. Das Gelb der kleinen Beamten aber, die gebrand wird, einem etwas größeren Prozentsatz von Soldaten als diplomatisch überwunden wurde. schatzt wurden, sollte den Herren in Berlin doch in den bisher binnen zwei Jahren die nöthige Ausbildung nebst Nun hat Rußland seitdem seine Armee freilich sehr Händen brennen; es flebt viel Schweiß daran! obligatem militärischem Geist" beizubringen. beizubringen. Mit bedeutend vergrößert und nach manchen Richtungen ver anderen Worten: die Intensität des Drills, welche zu beffert, jedoch nicht so, daß das Mißverhältniß Deutschland Zum Fall Jüttner. Zur Strafverfolgung der Ver den bekannten Soldatenschindereien geführt hat, weil nur gegenüber dadurch beseitigt worden wäre. Kurz, Rußland legung des Briefgeheimnisses im Falle Jüttner schweigt die anftellige, körperlich und geistig besser veranlagte Rekruten verfügt nicht über genügende Kräfte, um mit einer vernünf- Postverwaltung, schweigt die Juftis. Inzwischen feiert, den gestellten Anforderungen genügen können, soll noch mehr tigen Chance des Erfolgs Krieg gegen uns führen zu letztere durchaus nicht, wenn es sich um hinaufgetrieben, die Leistungsfähigkeit der Mannschaften können. Und die schlimmen inneren Bustände wilrden jede handelt, die nicht im höberen Auftrage vorgingen. noch mehr angespannt werden. Das eröffnet den armen Niederlage zu dem Ausgang einer Revolution machen. Essen wurde dieser Tage ein Post bote zu nicht weniger Refruten schöne Aussichten; und Bring Georg von Sachsen Der russische Bar gilt nicht für besonders veranlagt. Indeß mag nur seine Feder spigen zu einem neuen, und noch be- der Trieb der Selbsterhaltung wird seine Dentfähigkeit doch trächtlich schärferen Erlaß.ficherlich so weit schärfen, daß er vor einem Sprung ins fichere Verderben sich hüten wird. uns Dor b fo 11 " Deutfchen 4 Die Richtpoftmeister als vier Monaten Gefängniß verurtheilt, weil e einen vor Liebe verrückten Maler Briefe vor der richtigen Ablieferung lesen ließ, die ein Nebenbuhler des Malers an die Erkoren e feines Herzens richtete. Der Postbote erhielt vier Monate Gefängniß. Und der Postmeister im Direktions für diefe Lappalie, die an einen schlechten Scherz ftreift bezirk Oppeln?? Gegen die Militärvorlage wendet man sich auch in fonservativen Kreisen, wobei mir nicht an die Opposition Die persönliche Freiheit und unverletzlichkeit der Kreuz- Zeitung" denken, die nur dem vermuthlich zu erscheint in der Rechtspflege oft als etwas geradezu Unerdemokratischen Charakter der neuen Vorlage gilt. Aus hebliches. In einer Echwurgerichts- Verhandlung wurde in Großenhain in Sachfen wird geschrieben: biefen Tagen vom Vorsitzenden folgende Thatsache fonstatirt. Eine Landtagswahl hat heute in Berlin ftat In der Vorstands- und Ausschußsitzung des Konservativen Der des Meineides angeklagte Schuhmacher St. befindet sich gefunden. An Stelle des verstorbenen Abgeordneten Klos Vereins am 8. d. M. wurde beschlossen, an den Reichstags- danach seit dem 30. Mai d. J. in Untersuchungshaft, hat wurde im ersten Landtags- Wahlkreis der freisinnige Abgeordneten Freiherrn v. Friesen nachstehende Eingabe zu während dieser Beit nur ein einziges Verhör vor dem Reichstags- Abgeordnete Albert Träger mit 719 gege richten: Der Konservative Berein für Stadt und Amtsbezirk Untersuchungsrichter bestanden und ist in völliger Unkennt 7 Stimmen gewählt. Großenhain spricht sich entschieden gegen erneute Berniß der ihn belastenden Beugenaussagen, die größtentheils mehrung des deutschen Heeres aus und bittet In der österreichischen Delegation hat ein care chi Hochwohlgeboren, im Reichstage gegen fragliche Vermehrung nur von den Denunzianten deponirt wurden. scher Delegirter, Namens Ein, einen sehr heftigen Angriff eintreten und stimmen zu wollen. Sollte jedoch im Reichstage die Mehrheit für eine Vermehrung des deutschen Heeres Gegen das allgemeine gleiche und direkte Wahl- auf die preußische Politik seit den 60er Jahren und auf d stimmen, so bitten wir Ew. Hochwohlgeboren, mit aller Energie recht beruft sich die Kölnische Zeitung" auf eine Schrift Dreibund gemacht. Seine Behauptung, daß Breußen stet dafür eintreten zu wollen, daß für Aufbringung eines Mehr des Geh. Justizraths" Prof. Dr. Freusdorff, die als der Feind Desterreichs gewesen sei und die österreichischen bedarfs an Steuern in erster Linie die Börse herangezogen Festgabe zum 50jährigen Doktorjubiläum des mittlerweile Interessen niemals gefördert habe, ist angesichts des Krieges verstorbenen Dr. Thering erschienen ist über die Aufnahme von 1866, der Stoß- ins- Herz- Note und unzähliger andere Wir legen diesem Beschluß nicht mehr Bedeutung bei, des allgemeinen und gleichen Wahlrechts in das öffentliche in den Geschichtsbüchern verzeichneter Thatsachen allerdings als er verdient. Immerhin beweist er, daß die Abneigung Recht Deutschlands" und erklärt es als eine bemerkens- nicht zu bestreiten, indeß die österreichische Regierung werde." Seves hat gegen eine weitere Erhöhung der Militärlaften eine sehr werthe Erscheinung, daß es in Deutschland keinen Politiker sich nun einmal mit dem Jahre 1866 ausgeföhnt und stedt Bliemchen- Reaktionäre es nicht für nothwendig halten, dieser wagt, für die Gleichheit des genialen Staatsmannes und tann. Der Vorstoß des czechischen Delegirten gegen den allgemeine sein muß, denn sonst würden die ultra- servilen mehr giebt, der den ernsthaften Versuch zu unternehmen so tief in dem Dreibund, daß sie vorläufig nicht heraus Opposition Rechnung zu tragen. feines Stiefelpuzers im Punkte des Wahlrechts Gründe der Dreibund, der bei den Massen in Desterreich und namentlich vorwurfsvoll hinzu, vor einem angehenden Soldaten, Worte wie Todesfurcht" # Nun als er diese Nachricht gelesen; find es, die je nach der Masseneinwirkung muthig bist Du jezt zufrieden?" fragte mein Vater oder muthlos sich gebärden und fühlen. Nicht als siehst Du ein, daß der anhaftende Eigenschaften sind Tapferkeit und Furcht zu be- Friedrich zuckte die Achseln: trachten, vielmehr als Gemüthszustände, gerade so wie" Ich würde rathen," entgegnete er,„ aus dem Lexikon fortschreitenden Zivilisation immer humaner wird? J Krieg, den Du immer eine Barbarei nennst, mit bet Fröhlichkeit und Trauer. Ich bin während meines ersten vor allem das Wort Natur zu streichen." bin ja auch für das menschliche Kriegführen: den Ver Feldzuges in den Wirbel einer solchen wilden Flucht gewundeten gebührt die sorgfältigste Pflege und alle mögliche rathen. In den offiziellen Aufzeichnungen des Generalstabs Friedrich's Genesung machte sichere Fortschritte. Auch Schon aus strategischen Gründen, welche wurde das Ding zwar als wohlgeordneter Rückzug" mit die fiebernde Welt draußen schien ihrer Gesundung näher zu schließlich in Kriegsfachen doch das Wichtigste sind; bu einigen Worten abgethan Deroute. Das tobte und follerte und rafte fort, in namen Friede gesprochen. Der Vormarsch der Preußen, welche auf furzer Zeit wieder kampffähig und in die Reihen zurüd - es war aber eine richtige fommen: immer öfter und immer lauter ward das Wort eine gehörige Behandlung der Kranten fönnen sehr viele in . * Aber nach den Dingen, die und hätte Was sich nicht 11 Lofer Verwirrung: die Waffen, die Tornister, die Tschakos ihrem Wege keinen Widerstand mehr fanden und welche über versetzt werden." und die Mäntel wurden weggeschleudert kein Kommando Brünn deffen Schlüssel der Bürgermeister dem König " Du hast recht, Papa: wieder brauchbares Material das ist die Hauptfache wort mehr zu hören keuchend, schreiend, verzweiflungs- Wilhelm überreicht hatte ruhig gegen Wien zogen, gepeitscht, ftoben die aufgelöften Bataillone dahin, der dieser Vormarsch glich eher einem militärischen Spazier- ich gesehen, kann kein rothes Kreuz ausreichen nachsprengende und nachfeuernde Feind hinterher gang, als einem Kriegszug und am 26. Juli wurde es zehnmal mehr Leute und Mittel, um das Glend ab Das ist unter den vielen grausamen Phasen des Krieges benn auch richtig zu Nikolsburg ein Waffenstillstand mit zuwehren, welches eine Schlacht im Gefolge hat" " Abwehren freilich nicht, aber mildern. die grausamste: wenn die beiden Gegner nicht als Kämpfer, Friedenspräliminarien abgeschlossen. sondern als Jäger und Wild fungiren. Hier kommt für Eine große Freude erlebte mein Vater an der ein- verhüten läßt, muß man eben zu mildern trachten. " Die Erfahrung lehrt, daß eine ausreichende den Jäger die rohefte Mordlust, für das Wild die bitterste gelaufenen Nachricht von Admiral Tegethoffs Sieg bei Lissa. Todesfurcht zum Vorschein. Gehezt und furchtgespornt, ge- Italienische Schiffe in die Luft gesprengt der Affundatore" derung nicht möglich ist. Ich wollte daher, der Saz würde rathen die Verfolgten in eine Art Delirium; all Sie zerstört: welche Genugthuung! Ich konnte mich an dem umgekehrt: Was sich nicht mildern läßt, soll man ve anerzogenen Gefühle und Gesinnungen, welche den in den Entzücken nicht so recht betheiligen. Ueberhaupt fonnte ich hüten!" Kampf fich Stürzenden beleben Vaterlandsliebe, Ehr nicht recht verstehen, warum da Venetien doch schon ab Es fing bei mir an, eine fire Idee zu werden: geiz, Thatendurst- die gingen dem Fliehenden verloren. getreten war- warum diese Seeschlachten überhaupt noch Kriege müssen aufhören. Und jeder Mensch muß beitragen Ihn erfüllt nur noch ein zu ganzer Gewalt entfesselter Trieb geliefert wurden. Aber so viel ist gewiß, über das was er nur immer fann, auf daß die Menschheit diefe und zwar der heftigste, der ein lebendes Wesen beherrschen Greigniß brach nicht nur bei meinem Bater sondern Biele sondern sei's auch nur ein Tausendstel Linie-näher rüd kann: der Selbfterhaltungstrieb. Dieser steigert sich in allen Wiener Blättern, der hellste Jubel aus. Der Die Bilder wurde ich nicht mehr los, die ich da oben i " Mil a je näher die Gefahr bis zum höchsten Paroxysmus Ruhm eines kriegerischen Steges ist etwas durch Jahr- Böhmen geschaut. Besonders des Nachts, wenn ich der Qual. Auch wer solches niemals durchgemacht, tausende lange Tradition fann fennt Die aus We Ein und wenn anders er die Extasen der Liebeswonnen bauschtes, daß auf die Kunde eines solchen für das ganze im Herzen, und zugleich im Gewissen eine Pflichtmahnung sich einen Begriff von jener Schmerzenswuth Bolt ein Stolzantheil entfällt. Wenn irgendwo ein vaterals ertheilte mir jemand den Befehl:" Verhindere, ver machen. Was für den auf das äußerste aufgeftachelten ländischer General einen fremden General geschlagen hat, hüte, duld' es nicht!" Erst wenn ich vollends wach Gattungstrieb der Augenblick der Wollust ist, das ist für so wird jedem einzelnen Angehörigen des betreffenden Staates worden und mich besann, was ich war, kam mir die den Erhaltungstrieb gleichgrabig, nur auf dem anderen gratuliet, und da jeder hört, daß sich alle anderen freuen sicht meiner Ohnmacht: Was soll denn ich verhindern Ende der Skalader Augenblick, da das erschöpfte Wildwas allerdings erfreulich ist so freut sich schließlich verhüten können? Da tönnte mir einer ebenso gut a unter den Fängen der Meute zusammenbricht." in der That ein jeder. Heerdengefühle" würde das Friedrich gesichts des fluth- und sturmbrohenden Meeres befehlen Duld' es nicht! Schöpfe es aus! Und mein nächfter G Ein anderes politisches Ereigniß jener Tage war, banke war besonders wenn ich seine Athemzüge bor anwar ein tiefglückliches:" Friedrich hab' ich wieder". ( Fortfegung folgt.) Aber Tilling!" fam es nun wieder in vorwurfsvollem genannt haben. Tone von Tante Marie Vor den Mädchen! Worte wie Wol-" baß sich Desterreich nunmehr dem Genfer Vertrage ,, Und vor einem Jüngling", fügte mein Vater ebenso schloß: er It 9 C I ft a 9 e er d 11 b б 11 i fo f g 31 I i« Ungarn nichts weniger als believt ist, hat aber jeden- falls eine gewisse symptomatische Bedeutung.— Rnstland nnd die Pforte. Hand in Hand mit dem rreteusischen Aufstand und den bulggrisch-serbischen Mord- geschichten geht eine diplomatische Kampagne, welche die russische Regierung gegen die Türkei eröffnet hat, zu dem zwiefachen Zweck, die Anerkennung Bulgariens als selb- ständigen Staats unter der Oberherrlichkeit des Sultans zu verhindern, und die Oeffnung der Dardanellen für russische Kriegsschiffe zu erzwingen. Die Türkei soll bezüg- uch der Dardanellen scharf ablehnend, bezüglich Bulgariens aber„dilatorisch", d. h. ausweichend geantwortet haben. Wir wissen nicht, ob das richtig ist, wir wissen aber: so wenig die Katze das Mausen, läßt Rußland das Jntriguiren und Hetzen; und so lange der schwache Gladstone in Eng- land am Ruder ist, haben die Russen auch keinen Grund, sich anderer Praktiken zu befleißigen.— Weh mir» ich habe gefiegt! so kann Frankreich ausrufen, wenn es nach D a h o m e h blickt. Dort hat General Dodds, der trotz seines höchst unfranzösischen Namens die französische Expedition kommandirt, wieder emmal gesiegt, aber unter so bedenklichen Umständen, daß er froh sein muß, wenn er noch heiler Haut zurückkommen kann. Es hat sich auch in Dahomeh wieder gezeigt, daß d:e Afrikaner das gemeine Kriegshandwerk sehr leichl lernen, und wir können uns hierüber nur freuen. Das„Erobern" hört dann von selbst aus, und wenn europäische Kriegsleute durchaus in Afrika Lorbeeren sich ernten wollen, dann wögen sie auch gleich drüben bleiben.— Nfrikanischcs« EinTelegramm des Gouverneurs, Herrn von Soden, meldet, daß am 8. d. M. bei einem Zusammenstoß wi� Eingeborenen(den Wahehes) Lieutenant Brüning mit i Soldaten gefallen sei. Tie Eingeborenen hätten sich aber znrnckgezogeu. Die Nachricht klingt sehr verdächtig; es scheint eine Schlappe verdeckt werden zu sollen.— Nachschrift. Inzwischen eingetroffene Nachrichten erheben es über jeden Zweifel, daß die Kolonialtruppe wieder eine Schlappe erlitten hat. Die Eingeborenen zeigten sich kriegstttchtiger als früher. Wir finden diese Erscheinung überall in Afrika.— In Samoa soll es wieder unruhig hergehen.„Das Volk will von den Europäern nichts wissen." In richtiges Deutsch übersetzt heißt das, die Eingeborenen und die Amerikaner, die Samoa als eine amerikanische Meer- Etappe betrachten, wollen nicht dulden, daß die Engländer und Deutschen dort irgend welchen politischen Einfluß aus- üben.— Lockspitzliches auS Amerika. Der Dollar des Bourgeois wetteifert mit dem Rubel deS Zaren. Tie politischen und religiösen Differenzen der Bourgeoisie schwinden gegenüber dem Proletarier. Seine demokratische Gesinnung hindert den Carnegie nicht, sich zur Nieder- schmetterung der Arbeiter des Pinkerton'schen Gesindels zu bedienen, und ebenso wenig verschmähen es die republi- konischen Gebieter, sich gleich dem verrufenen Napoleon der weißen Blousen und des LockspitzellhumS zu bedienen. Dem„Philadelphia-Tageblatt" entnehmen nnr folgendes: In Chicago wurde vor einiger Zeit ein gewisser Samuel Herzberg als Polizeispitzel entlarvt und aus der Arbeiter- bewegung entfernt. Der Mensch war aber nicht blos Spitzel, sondern Loctspitzel nnd vom M a y o r(Bürgermeister) der Etadt, Hempsiead Washburne, angestellt, um Attentate k. z a f a b r i z i r e n. Ta ihm dies nicht gelang, so wurde er seines Dienstes entlasse» und rächt sich nun dafür, indem er den Bürgermeister an den Pranger stellt. Wenn man auch einem solchen Individuum sonst nicht wohl glauben kann, so haben feine Angaben in diesem Falle das Gepräge innerlicher Wahrheit. Dieser Herzberg sagt in einer beschworenen Aus- sage folgendes: „Samuel Herzberg, unter Eid, erklärt und behauptet, daß er vom L7. November 1381 bis zum L3. September 1882 in Diensten des Mayors Washburne und des Polizeichess McClaughrey als Geheimpolizist thätig war. und daß er sich genöthigt sah, am letztgenannten Datum seine diesbezügliche Thätigkeit einzustellen, da es ihm nicht gelang, sein Gehalt für die Monate August und September zu bekommen. Ter Genannte erklärt ferner, daß er beauftragt war, Ge fellschasten und Vereinen mit anarchistischer Tendenz beizw treten, um über die Vorgänge»nnerhalb dieser Organi sationen dem Mayor und dem Polizeichef Bericht zu erstatten, und daß er diesen freiwillig über- »ommenen Verpflichtungen, für welche er vom Polizeiche bezahlt wurde,«achgelommen ist. In, Monat Marz dieses Jahres theilte Hcinpslead Washburne dem Herzberg imt, daß die von letztcrem gelieferten Berichte nicht den gehegten Er- Wartungen entsprächen. Es sollte irgendetwasgethan werden, da der Mayor Washburne gerne ein halbes Dutzend jener Leute— der Anarchisten— ins Zuchthaus schicken möchte. Ferner frug der Mayor den genannte» Herzberg, ob er nicht gewillt wäre, Mitglieder anarchistischer Gesellschaften zu allerlei Thorheiten, Herstellimg Bomben u. während er Avenue. s. w., zu veranlassen. als Lockspitzel thälig war, m Herzberg Nr. 1b30 von wohnte, 1630 Wabash archistischen) »Allein ich fügt weiter hinzu, daß er Mitglrcd(des an- Ardeiterbundes v* des Debattirklubs wurde war nicht i«Stande, den Herrn Washburne zu besnedigen, denn»--«">« Berichte waren nicht sensationell genug. Er ver'-i"gte,'ch solle dafür sorgen. daß etwa«-»eschehe, was zu einer Anarchisten- heke lassung böte, aber der Polizeichef wollte dap-.-- nichts wissen und sagte mir, ich solle die Finger davon „Nur einmal ist mir ein Streich, der sich in der Folge jedoch ebenfalls als harmlos erwies und nicht die erwartete Ausbeute lieferte, gelungen. Ich meine den Diebstahl von Hilbebrand's Koffer. Es ist mir nicht schwer gefallen, mich dem sanguinifche» Hildebrand zu nähern, und ich besuchte ihn in seiner Wohnung. Da den Herren in der Eity Hall viel daran gelegen war, die in Hilbebrand's Händen befindliche Liste von Anarchistcn zu erlangen, veranlaßie ich die Wegnahme des Koffers, in welchem ich mit Recht die gewünschte Liste vermuthete. „Während Hildebrand dem Fest in Battery V beiwohnte, wurde ein Beamter der Zentrasitation beauftragt, in Hildebrand's Wohnung e i n z u b r e ch e n und den Koffer zu stehlen. Der Plan gelang, und das Mvbcl wurde in der Office des Sergeant Eudmore in der Zentralstation durch- schnüffelt. Man fand alte Kleider, deutsche Zeitungen, eine Baarminme von 3,60 Toll, nnd die geben ederte Liste. Der Beraubte durfte sich seinen Koffer wieder holen. „Da es mir, wie gesagt, nicht gelingen wollte, die über- wachten Leute zu irgend einer Dummheit, die im Sinne des Herrn Washburne hätte ausgebeutet werden können, zu ver- anlassen, zeigte man mir in der City Hall die kalt« Schulter und qm 3. August, als mir Chief McClaughrey meinen Lohn für den Monat Juli einhändigte, theitte er mir mit, daß man meiner Dienste nicht mehr bedürfe." Das„Philadelphia-Tageblatt" verzichtet, nnd wohl mit Recht, auf die Hoffnung, den schurkischen Mayor zur Ver- antwortuna ziehen zu können, da das Zeugniß des verab- schiedeten Lockspitzels bei den Geschworenen der Bourgeoisie gegenüber dem„hoch-respektablen" Mayor nicht zur Geltung kommen dürfte.— Der Streik von Carmanr. L. F. Paris. 15. Oktober. Herrn Loubet scheint es nach den blutigen Lorbeeren Eon- stans' zu gelüsten. Nack dem Gemetzel von Fourmies möchte er zur höheren Ehre der Plutokratie ein solches in Earmaux ver- anstalten. Ans sein Geheiß hat nämlich der Präfekt von Tarn eine Kundmachung erlassen, wonach alle Ansammlungen, welche die„freie Zirkulation" störe», sowohl in Carmaux wie in de» angrenzenden Gemeinden. Blaye, Rosieres und Saint- Benvit verboten sind. Man hätte dies allenfalls gleich nach Ausbruch des Streiks begreiflich gefunden, als eine Gruppe von Streikenden in die Wohnung des Grubendirektors eindrang, um ihn zur Demission zu zwingen; aber jetzt, nachdem der Streik schon zwei Monate währt, ohne daß die Ruhe auch nur einen Moment gestört worden wäre, ist eine solche Kund- machung, welche über die von den Slreikenden bewohnten Ge- meinden gleichsam den Belagerungszustand verhängt, die reinste Provokation. Als solche wird sie auch allgemein aufgefaßt und zwar nicht nur in sozialistischen Kreisen, nicht nur von den Ar- beilern im allgemeinen, sondern auch von der Majorität der bürgerlichen Republikaner, so daß auf Seite der Regierung nur die Handlanger der Reaktion und des Kapitalismus verbleiben. Herr Loubet, der in seiner Superklugheit sicherlich wähnte, mit dem Präfektoral- Erlaß ein Meisterstück politischer Kunst vollbracht zu haben, wird nun wohl bald erfahren, daß er nichts als eine große Dummheit gemacht hat. Anstatt als Retter der Gesellschaft im allgemeinen und der Grubengesellschaft im besonderen auftreten zu können, wird er bald die Hände voll zu thun haben, um seinen Sitz als Minister zu retten. Ja, wenn es sich bei diesem Streik nur um eine Lohnerhöhung, eine Ver- kürzung der Arbeitszeit oder um eine sonstige ökonomische For- derung gehandelt hätte, dann hätte Herr Loubet nock ein leichtes Spiel gehabt. Man härte da aus die Löhne nnd die Arbeitszeit in den belgischen und deutschen Kohlengruben hingewiesen und die ausländische Konkurrenz angerufen, um.die Gruben� arbeiter von Carmaux zu Paaren zu treiben. Die öffentliche Meinung hätte sich dabei sicherlich nicht sonderlich aufgeregt. So handelt es sich aber um einen politischen Streik, um einen Streik, dessen Ausgangspunkt und Endziel die Wahrung des allgemeinen Stimm- und Wahlrechts, des Lufiraae universel ist, für welches das republikanische Frankreich eine Revolution gemachi und an dem es, unier welcher Form es auch immer sei, nicht gerüttelt sehen will, am aller wenigsten von einer Grubengesellschaft, an deren Spitze der bonapartistische Baron Reille und dessen Schwiegersohn Marquis de'Solages stehen, dir beide Abgeordnete sind und natürlich stets im reaktionären Sinne votiren. Und daß die Gruben- gesellschast sich über das Suffrage universel hinwegsetzte und• seiner spottete, als sie Calvignac entließ, ist heute, trotz alles Leugnens Reille's, eine ausgemachte Sache. Wäre Calvignac nicht Maire von Carmaux geworden, hätte er sicher lich heute noch seinen Arbeitsplatz innc. Aian wird es niemandem ernstlich glaubcn machen können, daß ein Arbeiter, der an zwanzig Jahre im Dienste einer und derselben Grubcngesellschaft gestanden nnd dessen Vater, nebenbei bemerkt, in den Gruben dieser Gesell- schait seinen Tod fand, aus anderem Grunde als wegen seiner Wahl zum Bürgermeister entlasten wurde. Und gelänge es auch sonst,'Nacklässigkeit im Dienst oder Unbrauchbarkeil als den wahren Entlassungsgrund auszugeben; von dem Momente an, als sännntliche'Kollegen des Entlassenen, d. i. nahezu 3000 Arbeiter daZ Gegentheil behaupten nnd zu dessen Bekräftigung gemeinsam ihre Arbeil einstellen, sind alle'Ausflüchte vergebens. Eines nachlässigen oder unbrauchbaren Kollegen halber hat noch kein Arbeiter einen Streik erklärt und am allerwenigsten eine so große Zahl wie die Kollegen Calvignac's. Nein, die Entlassung Calvignac's sollte eine dem all gemeinen Stimm- und Wahlrecht versetzte Ohrfeige sein. Baron Reille und Konsorten wähnten, daß die Gemeinden, in welchen ihr Grubenwerk liegt und ihre Arbeiter wohnen, ihnen unterthan seien und sie darüber wie über ihre Gruben nach Belieben schalten und walten können. So lange die Arbeiter gedankenlos tu den Tag hineinlebten, ging dies auch. Da waren die Gemeindernthe nichts als Werkzeuge der Grubengesellschast, die Gemeindeverwaltungen nichts als Filialen der Grubenverwaltungen. Nun sie sich aber zu Gewerk- schasten und sozialistischen Bildungsvereinen zusammenthaten, da änderte sich mit einem Male die ganze Sachlage. Ta wurde es Reille und Konsorten bald klar, daß die Arbeiter keine Hörigen seien und die Gemeinden nicht ihr Lehen bilden. Man hat es den Arbeitern so oft. und namentlich von bürgerlicher Seite, gelehrt, daß sie mit dem Stimnizettel alles vermöchten; daß, wenn sie mit den„herrschenden Einrichtungen unzufrieden seien, sie nur andere Männer, nur Leute ihrer Anschauungen in Staat nnd Gemeinde zu entsenden hätten, uni alles nach ihren Wünschen gestaltet zu sehen. Ter„Temps" hat neulich erst erklärt:„Sind die Arbeiter nicht zahlreicher als die Arbeitgeber? Wenn sie eine Reform wollen und die Majorität haben, sind sie nicht sicher, daß sie sich vollführen werde? Geineinderäthe, Generalräthe, Kammer und Senat, Minister und Präsident der Republik sowie alle von ihnen abhängigen Verwaltungen, hängt nicht der Reihe nach alles vom Suffrags universel ab?" Nnd hat man den Arbeitern nicht stets gelehrt, sich der Wahlurnen statt der Barr!- laden zu bedienen und in ihre Büchsen Stimmzettel statt Blei zu stecken? Die Arbeiter haben nun diese Lehren befolgt und wollen sie auch fernerhin befolgen. Sie befinden sich also auf dem legalen Wege. Stößt man nun deren Wahlen um, indem man dem Ge- wählten sagt: Du hast entwederauf dein Mandat oder auf dein Brot zu verzichte», dann sind die, welche die Arbeitermandatare vor diese Alternative stellen, in die Schranken zu weisen, dann hat die Staatsgewalt gegen sie einzuschreiten, gegen sie vorzugehen. Herr Loubet thnt aber das Gegentheil. Da es ihm nicht gelang, durch die nach Carmaux entsendeten Soldaten und Gendarmen die Slreikenden einzuschüchtern, hoffte er dies durch den Präfektoral- Erlaß zu erreichen und sie nöthigenfalls zu Ausschreitungen zu drängen. Die Streikenden haben aber ein zu großes Vertrauen in die Gerechtigkeit ihrer Sache, als daß sie sich durch irgend welche Provokationen zu unbedachten Handlungen hinreißen ließen. Haben sie schon zwei Monate ruhig ausgeharrt, werden sie auch noch die wenigen Tage ausharren, die sie noch von dem Zusammentritt der Kammer trennen, wo ihre Sache aus- gefochlen und zweifellos zu ihren Gunsten ausgefochten werden wird. Der radikale Abgeordnete von Tarn, Dupny- Dutemps. hat bereits angekündigt, daß er die Regierung bezüglich der von der Gruben- Gesellschast begangenen Verletzung der Rechte des Suffrage universel interpelliren werde, sowie bezüg- lich der Mittel, welche die Regierung anzuwenden gedenkt, um die Wiederausnahme der Arbeit herbeizuführen nnd die Wieder- holung ähnlicher Vorkommnisse für die Zukunft hintanzuhalten. Der Ministerpräsident dürfte da in seiner Eigenschaft als Minister des Innern vergeblich auf seine Pflicht hinweisen, die Ordnung ausrecht zu erhalten und das Eigenthmn zu schützen, denn wenn in Carmaux irgend etwas ernstlich in Gefahr war nnd ist, so ist es das allgemeine Stimm- und Wahlrecht, und wenn die Regierung eines demokratischen Staates irgend etwas zu schützen die Pflicht hat, so ist es in erster Linie eben dieses Stimm- und Wahlrecht"). Darüber werden Herrn Loubet alle noch so tendenziös gefärbten Berichte des Präsekten und sonstiger Untergebener nicht hinweghelfen, und zwar um so weniger, als seit Ausbruch des Streiks stets mehrere, sowohl sozialistische, wie bürgerlich- republikanische Abgeordnete— Genosse Baudin, Abgeordneter des Cherdepartements, die ganze Zeit hindurch— sich in Car- maux befanden und die Sachlage ganz genau kennen. Wenn übrigens jemand in der Lage ist, ein unparteiisches Urtheil über das Verhalten der Streikenden abzugeben, so sind es sicherlich die Bürgermeister der Gemeinden, über die der „kleine Belagerungszustand" verhängt wurde. Dieselben haben nun in einer gemeinsam abgegebenen Erklärung,„der Ruhe, welche die Arbeiterbevölkerung dieser Gemeinden seit Beginn des Streiks bewiesen hat", ihre vollste Anerkennung ausgesprochen und demzufolge sich auch geweigert, die Kundmachung des Prä- selten zu affichiren, die ihrer Ansicht nach„von den Bewohnern ihrer Gemeinde nur als eine Provokation betrachtet werden könnte". Und diese Erklärung steht nicht allein auf feiten der Streikenden, alle republikanischen Blätter, soweit sie nicht im. Solde der Regierung stehen, legen ihre Stimmen für sie ein Die Entrüstung über das Berhaiten der Regierung ist eine all- gemeine, und wenn nicht alle Anzeichen trügen— es sei denn, daß die Regierung noch in letzter Stunde die Grubengesellschast zur Kapitulation zwingt—, dann wird das Ministerium Loubet bald— gewesen sein. Vsrketnsistvtikikenl Delegirtentvahle« zum Berliner Parteitage. Wahl« kreise Glogau und Grünbcrg-Freystadt �Stolpe- Grünberg. Bei der Gemeinderathswahl in Bennttnge«(Thüringen) wurden zwei Parteigenossen gewählt. � In glänzender Weise, schreibt das„Hamburger Echo", hat sich der Gemetnsinn und die Hilfsbereitwilligkeit unserer Parteigenossen wieder bewährt. Auf unsere Aufforderung hin haben sich so viele Familien bereit erklärt, Waisen von an der Cholera verstorbenen Eltern zu sich zu nehmen, daß die Zahl der bei uns gemeldeten Kinder von der Zahl der zur Aufnahme bereiten Personen bedeutend Übertrossen wird. Es konnte daher bis jetzt noch keine Entscheidung erfolgen. Um diese szu beschleunigen, ersuchen wir unsere Parteigenossen uns Mittheilung zu machen, falls in ihrem Bekanntenkreise beide Eltern verstorben sind und Kinder zurückblieben. Die Mel- düngen müßten Angaben über die Eltern und das Alter der Kinder enthalten, und find an die Redaktion des„Echo" zu richten. Der ungarische Parteitag. welcher am 30. und gl. Ok« tobcr in Pest abgehalten werden sollte, ist der Cholera halber auf unbestimmte Zeit vertagt worden. � Todtenliste der Partei:* In BurkhardtSdorf bei Chemnitz ist der Strumpffabrikarbeiter Anton Kunz gestorben, einer der thätigsten nnd intelligentesten Genossen daselbst. Polizeiliches, Gerichtliche» ,e. — In eigener Sache veröffentlicht die„M ü n ch e N e r P o st" folgendes interessante Dokument: „Abschrift. A. V. Z. D. 7879/81. München, den 11. Oktober 1892. Königl. Amtsgericht München I. Abth. f. Straffachen. Beschluß. Im Namen Seiner Majestät des Königs von Bayern. Das Verfahren gegen den Redakteur Edmund Jordan hier, auf Grund der von dem Staatsininister a. D. von Leipziger in Altenburg, gegen denselben erhobene Privatklage wegen Be- leidigung wird eingestellt und hat der Privatkläger von Leipziger die Kosten des Verfahrens einschließlich der dem Beklagten er- wachsenen nothwendigen Auslagen zu tragen bezw. zu erstatten, in der Erwägung, daß durch diesgerichtlichen Beschluß vom i. Juli er. dem Privalkläger aufgegeben wurde, der Vernehmung der dortselbst näher bezeichneten Zeugen persönlich bei- zuwohnen, mit dem ausdrücklichen Benierken, daß die Klage gemäß«j 431 Abs. 2 R.-P.-O. als zurückgenommen gilt, falls der Privatkläger dieser Anordnung nicht Folge leistet; in der ferneren Erwägung, daß Ausfertigung dieses Beschlusses dem Privatkläger gleichzeitig mit der Ladung zu dein auf 4. Oklober c. vor dem herzoglichen Amtsgerichte Altenburg anberaumten ZeugeNbernehmungs-Termin« unterm 27. August c. zugestellt wurde und zwar unter ausdrücklichem t i»weis darauf, daß im Falle des Nichterscheinens des Privat- ägers im vorgenannten Termine das Verfahren gemäß s 431 R.-P.-O. eingestellt werde, daß der Privatklngcr dejTenunjjeachtet im Termine vom 4. Oktober nicht erschienen ist. §z 436, 487, 503 R.-St.-P.-O. Der kgl. Amtsrichter. Dr. Rolhgangl. Zur Beglaubigung Der Gerichtsschreiber. Sekr. Ziegler." Der Minister v. Leipziger war bekanntlich vom MenkÄrger „Wähler" und der„Münchener Post" lnisittlicher Handlungen beschuldigt worden. Der Verfasser des in erstmin Blatte veröffentlicht gewesenen Artikels, Genosse V o g e n i tz in Altenburg, ivurde deshalb zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Alten- bürg brauchte der altenburgische Minister v. Leipziger nicht vor Gericht zu erscheinen, denn dort führte die Staatsanwaltschaft seine Sache. — Unschuldig wegenMeineides verfolgt. Di« Magdeburger„Volksstiinme" schreibt: „Wir berichteten kürzlich von der Verhaftung des Genossen G. wegen Verdachtes des Meineides, obwohl G. speziell zu de», Zweck, um sich vor dem Untersuchungsrichter zu verantworten, aus der Schweiz nach Magdeburg geeilt war. Nach etwa drei- tägiger Haft wurde G. aus der Untersuchungshaft wieder ent- lassen und erhielt nunmehr den Beschluß der dritten Straf- kaminer zugestellt, daß die Anklage niedergeschlagen, er außer Verfolgung gesetzt und die Kosten des Versahrens der Staatskasse auferlegt seien. „Wir sind nun der Neberzeuziliig, daß es nicht die Aussagen des'Angeschuldigten sind, welche die Einstellung des Verfahrens bewirkten, sondern Ermittelungen, die außerhalb der Person des Angeschuldigten liegen. Wenn dies der Fall ist, warum wird dann überhaupt ein Strafverfahren gegen G. eingeleitet, ehe nicht von seilen der Eraatsanwaltschaft alles geschehen ist, uni die Schuld oder Nichtschuld des G. mit Sicherheit festzustellen? Warum wurde er trotzdem in Haft genommen, nachdem er erst das Opfer der Reise von Zürich nach Magdeburg gebracht und dort seine Existenz vernichtet halte? Warum? fragen wir. Die Antwort wird wohl ausbleiben, wie die Antwort auf so manche Fragen, die von Staatsbürgern kopfschüttelnd über den Gang unserer Rechtspflege gerichtet worden sind. Eins aber erscheint uns nicht zweifelhaft, daß nach Niederschlagung des Verfahrens die Staatskasse zum mindesten die baaren Auslagen des G. zu tragen hätte. Hoffentlich richtet G. ein diesbezügliches Ersuchen an das königl. Landgericht."' antidemokratische Macht des Kapitalismus ist abex nicht aus der Rechnung zu lassen. Red. d.„B." Für den Inhalt der Juferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Mittwoch, den 19. Ottober. Opernhaus. Djamileh. Der Dorfbarbier. Cavalleria rusticana ( Bauernehre). Schauspielhaus. Das heilige Lachen. Leffing- Thenter. Die Drientreise. Deutsches Theater. Der Misanthrop. In Civil. Berliner Theater. Ein Falliffement. Wallner Theater. Der Mann im Monde. Bellealliance- Theater. oder: Götterfunken. Pandora, Kroll's Theater. Abu Hassan. Der Trompeter von Sättingen. Residenz- Theater. Jun Pavillon. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die schöne Helena. Thomas- Theater. Onkel Bräßig. Adolph Ern- Theater. Die wilde Madonna. Alexanderplay- Theater. Berliner Gigerln. National Theater. Gine Rosenfnospe, Apollo Theater. SpezialitätenKein Trinkgeld! DE Zu einem Versuch fleischlofer Roft laden ein folgende. Vegetarische Speisehäuser ftraße, G. Thurein, c. Neue Schönhauserstr. 10, 1. de ofenthalers Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. Paul Schulz, sw., Schützenstr. 53, 1. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. Derselbe, W., Potsdamerstr. 112. Speisezeit von Morgens bis Abends. Derselbe, Holzmarktstr. 73, I., Ecke Alexanderstrasse. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. D. Mader, S., Prinzenstr. 83, I., Ecke Moritzplatz. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. F. Weber, C., Scharrnstr. 8, am Petriplatz. Speisezeit von Morgens bis Abends. Carlotto Schulz, NW., Dorotheenstr. 7. Speisezeit von Morgens 10 Uhr bis Abends 10 Uhr. Jacob Schramm, N., Chausseestr. 13, I. Speisezeit von Morgens bis Abends. Heinrich Kern, O., Gr. Frankfurterstr. 106, I. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. Carl Behnke, NO., Gr. Frankfurterstr. 58. Speisezeit von Mittags 12 bis Abends 9 Uhr. C. Bergeler, Markgrafenstr. 24, L., Ecke Zimmerstraße. Speisezeit Mittags 12 bis Abends 10 Uhr. Flugblätter gratis. I Kein Trinkzwang! I Falentin Clubhaus Süd- Ost" tenſtein. 3094L اوو Alexanderplag. Kaufmann's Variété. Stadtbahubogen. Sonntag, den 23. Oktober 1892, Mittags 12 Uhr: Zum wohlthätigen 3wed: Grosse Matinée unter Auftreten des gesammten Künstler- Personals veranstaltet vom Verband der im Bergolder- u. verw. Gewerben beschäftigten Arbeiter u. Arbeiterinnen Deutschlands. Filiale Berlin. Billets à 30 Pf. sind zu haben in den Zahlstellen: J. Petersen, Veteranenstr. 22; E. Roepnic, Schillingstr. 30a; Strohmeier, Mariannen platz 18, und in sämmtlichen mit Plakaten belegten Handlungen. Ferner bei den Mitgliedern: W. Sprenger, Friedrichsfelderftr. 30, 4 Tr.; Ab. Ehlenn, Stralfunderstr. 69, 4 Tr.; Fr. Nary, Lübbenerstr. 18, 3 Tr.; Frau Müller, Langeftr. 104, Querg. 3 Tr.; Ostar Jache, Stephanftr. 8, Hof 1 Tc., und Karl Böhm, Schwerinstr. 16/17, prt. An der Kaffe 50 Pf. 355/2 Das Komitee. Winter- Fest des Vereins der Lithographen, Steindrucker und Berufsgenossen Deutschlands( Filiale Berlin) Sonnabend, den 22. Oktober 1892, im Saale der Brauerei Friedrichshain"( früher Lips) 208/1 bestehend in Konzert, Vorträgen und Ball. Die Ballmusit wird von 2 Rapellen ausgeführt. Anfang 82 Uhr. Entree: Damen 30 Pf., Herren 50 Pf. Billets sind an den bekannten Stellen zu haben. Das Komitee. Theater der Reichshallen. Spezia. Weiß- Bairisch- Bier- Lokal. C. Trittelwitz. Verein zur Wahrung der Interessen der Gaftlitäten- Borstelling. Winter- Garten. Spezialitäten- Bor--stellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenBorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Gesangsposse in 3 Atten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung. Alexander- Plaz- Theater. Sonntag, den 16. Oftober 1892: Nachm. 31/2 Uhr, 8 bei erniäßigten Breifen: Tannhäuser. Posse mit Gefang in drei Mkten und vier Bildern bearbeitet von R. Sybel. Raffen Gröffnung Nachmittags 3 Uhr. Abends 71/2 Uhr: Berliner Gigerln. Montag, 7/2 Uhr: Berliner Gigerin. American- Theater. Neu! DieWiener OriginalSoubrette Clotilde Kowala. Bendix in feiner neuesten Saisonnummer: Man merkt's am Gang Da ist was mang." Jeden Abend jubelnder Beifall. Der feine Reisner. Berliner Lokalposse von D. Wagner. Wilhelmy, Original- Komiker. Luigi dell Oro, Instrumentalist. Anfang 72 Uhr. Entree 75 Pf. Sonntag 6 Uhr. Castan's Panoptikum. Sensationell! Prinzeß Lopase. Vorstellungen 11-1 und 4-91% Uhr ftündlich. Ohne Extra- Entree. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. PassagePanopticum. Fuß!! 9 ein 1370 M 2 Vereinszimmer mit Piano. Fr. Billard. 2 Winter- Kegelbahnen. Warme und falte Speisen zu jeder Tageszeit zu soliden Preisen. Coldona Modaille Halle 1391 Malz- Kaffee Kathreiner's Goldsho Medallia Leipzig 1892. Nur in Packeten mit dieser Schutzmarke. Patentirtes Fabrikations- Verfahren. Vorzüglichster Zusatz und Ersatz für Bohnenkaffee. Kneipp Malz mit Kaffee. Geschmack. Schulz Kneipp DE MalzKafee. Here at Ben Stew Ple 26 vaid varst Kathreiner's Malz- Kaffee- Fabriken München, Wien- Basel- Mailand- Dijon, Filialen in Berlin und Paris, Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien: Heft 28 der Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in ca. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Kolporteure entgegen. Circus Corty- Althoff. Feen- Palast Berlin, Friedrich- Karl- Ufer, Ede Karlstraße. Mittwoch, den 19. Oktober, Abends 71/2 Uhr: Parforce- Vorstellung. Zum 1. Male: Gand, irländisches Springpferd, welches u. a. über 4 nebeneinander stehende große. Pferde springen wird, vorgeführt vom Direktor Pierre Althoff. Auftreten der ersten Doppelcyclisten The Wilmots. Miß Erna und Mr. Walton mit ihrer drefsirten Hunde-, Affen- u. Pouny Gruppe. Außer dem Auftr. sämmtl. Spezialitäten. Donnerstag, 20. Oktober, 72 Uhr: Große Vorstellung. Burgstraße, neben der Börse. Welt- Lotal Berlins, 5000 Perf. fassend. Täglich Gr. Spezialitäten Borstellung. und Schankwirthe Berlins u. Umgegend. Freitag, den 21. Oktober, Nachm. 5 hr, beim Kollegen Kuhlmey, Schönhauser Allee 28: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Zubeil über das neue Gewerbesteuer- Geset und Diskussion. 2. Kaffenbericht. 3. Ergänzungswahl des Borstandes und der Rechtsschuß- Kommission. 4. Aufnahmne neuer Mitglieder. 5. Abänderung der Statuten. 6. Beschlußfassung über die weitere Abonni rung des Gastwirths Gehilfen. 7. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ist es sehr erwünscht, daß fämmtliche Mitglieder pünktlich erscheinen. Die Mitglieder, welche mit ihren Beiträgen im Rückstande sind, werden ersucht, dieselben in dieser Versammlung zu begleichen. 162/1 Der Vorstand. 18. tun E бак re 853 eine May Grire gefter truge 8. D meld Chol Raz wei Allge gat dag ertra begri giat Grice folge beleg Chol bifc Bego früh Baby Gift 388/1 Blas forb Unter tach lacht 10% Shol 179/1 artig Horbe 6 UE liber Große öffentliche Versammlung der Genossen aus den Kreisen: Wittenberg, Schweinitz, Torgau u. Liebenwerda heute, Abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Lehmann( Gartensaal), Nene Grünftr. 14. Vortrag des Herrn Dr. Bernstein. Fachverein der Holz- und Bretterträger Berlins und Umgegend. Donnerstag, den 20. Oktober, Abends 8 Uhr: Mitglieder- Dersammlung im Lokale des Herrn Otto Klein, Schönleinstraße 6. Tagesordnung: 1. Bereinsangelegenheiten. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Berschiedenes. Gäste find herzlich willkommen. scheinen bittet Um pünktliches und zahlreiches Er Der Vorstand. Fachschule der Maler Berlins. Der Kurfus beginnt für das Winter- Semester 1892/93 am 30. Oktober im Schullofal Mariannen- Ufer la. Anmeldungen werden bis dahin in den Filialen, vom 30. Oftober nur in der Schule entgegengenommen. 211/3 Die Fachschul- Kommission der Filialen Berlins. Orts- Krankenkasse d. Schneider zu Berlin. Die Vertreter der Orts- Krantentasse der Schneider zu Berlin werden zu der am Donnerstag, den 27. Oktober, Abends 7%, Uhr, in Gatzke's Restaurant, Fischerstraße 25, 1 Tr., stattfindenden Außerordentlichen General- Versammlung Achtung! Diejenigen Genossen des 289/3 6. Wahlkreises, Jami nad Ben feigt moti aus weld Laffer Ming Beachy Briet laute welche mit den Billets von der haben, werden ersucht, bis Sonntag den 23. d. Mts., dies zu thun, da Dienstag, den 25. d. Wis., öffent Raffallefeier noch nicht abgerechnet Tagesordnung: Fortfehung der liche Rechnungslegung des Komitees Das Komitee. Miss Selina, die singende Luftfee. Novelle vom 10. April 1892. Aufgegebener Heirath wegen vert. Sollte in dieser Versammlung die Bortostgesch., Grüntram, volfreiche Geg Miss Oceana, die beste Drahtseiltünstlerin der Welt. Morley- Trio, mufifalifche Tagesordnung nicht erledigt werden, foeica Ginricht., 400 M., fofort. Wolter" Excentriques. Curt Ellis, Verwandlungs- findet die nächſtjolgende Versammlung Postarat Böchstraße. fänger und Tänzer u. f. w. am Montag, den 31. Oktober, in Anfang Wochentags 72 Uhr. demfelben Lokale und zu derselben Zeit Sonntags 6 Uhr. Entree 50 Pf. statt. 2576b 25736 Rian But Erstes us ältestes Philipp's Festsäle( R. Schütz, Rendant und Schriftführer, Herren GarderobenStein) Rosenthalerstr. 38. Fernspr. A. 3 Nr. 130 C. Adler, Vorsitzender, Kronenstraße 22. Stallschreiberstr. 36. empf. feine Säle allen Festlichkeiten Lehrkursus eleganten ( Hochzeit, Ball, Kommers 2c.) mif u. ohne Bühne. Gleichzeitig empfehle meinen Vorzügliche Abendkarte. Riefen- Gratweil's Bierhallen vorzügl. Mittagtisch zu kleinen Preiſen. Kind!!! Ohne Extra- Entrée. von 11-1 und 4-9 Uhr. Wo speisen Sie? In der alt. pominer- und Kommandantenstraße 77-79, Täglich: Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. Gastspiel des Charles Randolf, Zauberkünstler Gedanteniefer à la Cumberland fchen Küche, Oranien- Wochentags frei. Sonntags Entree 30 Pf. Str. 181, Sof pt., bei Gr. Frühstücks- u. Mittagstify, Klein Frühstück 3wei Säle 2 30 Pf. Mittagstisch, zu Versammlungen und Vergnügungen. mit Bier 50 Pf., Abendtisch von 30 bis fowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. 50 Pf. nach Auswahl. 3050L Der große Saal ist noch am SonnArbeiter und z. ersten Hilfe der Berliner Arbeiterinnen Geschäft des Ostens vont bel Unglücksf. Julius Lindenbaum, Donnerstag, den 20. Oktober, Abends 812 Uhr, Gr. Frankfurterstr. 139, empfiehlt sich seinen werthen Kunden und Bekannten zum Einkauf von abend, den 19. November d. J., frei; Vortrag d. Hrn. Dr. Guttmann. eleganten Herren- Garderoben. Vereinsz. auch sind noch Vereinszimmer frei. Vereinszimmer mit Piano zu verg. Schöpe, Nixdorf, Jägerstr. 35.( 25486 fehr geräumig, ungestört, m. Piano. Flick, Simeonstr. S 23. Rossfleisch- Speiseanstalt, Grünerweg 2, an der Blumenstraße. Allen Genoffen wird die saubere und schmackhafte Rost zu einem Versuch empfohlen. 2482b bei Bolz, Alte Jakobste. 75: Uebungsstunde. Gäste haben Zutritt. 207/1 Der Vorstand. Empfehle in großer Auswahl Briv tiger Sinen athe Bour Habti Euge Det Täglicher Eingang von Neuheiten. Spezialität: Anfertigung nach Maaß. Sozialist. Bilder n. Sinnsprüche Buschneider im Hause. mit und ohne Rahmen. Wiederverkäufern hohen Rabatt. Th. Mayhofer Nachf, Sozialdemokratische Buchhandlung, Berlin N., Weinbergsweg 15 b. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Geschäftsprinzip: Strenge Reellität. Julius Lindenbaum, Gr. Frankfurterstr. 139. Hierzu zwei Beilagen. arbei Igrex 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. r. 245. Von der Cholera. 18. Oftober, Mittags, gemeldete Cholera- Erkran Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 17, bis tungs- und Todesfälle: Staat und Bezirk hamburg Preußen: Roblenz 9 Drt Datum: erkrankt gestorben ertrantt gestorben erkrankt gestorben ertranft gestorben Mittwoch, den 19. Oktober 1892. Hamburg 20 6 10 3 • 6 18 3 Schleswig. Altona. Plaidt, Kreis Mayen B 3 14 2 3 2 2 T 9 9. Jahrg. Auch städtischen Arbeitern wird auf Antrag der Verwaltung Verpflegungstage zu entnehmen. daß die Frequenzziffer auch in nicht selten Unterstügung gewährt, wenn dieselben ihren den Sommermonaten des vorigen Jahres außerordentlich hoch Boften wegen Erkrankung oder Schwäche nicht mehr ausfüllen war; es überstiegen die Monate Juni bis Oftober 1891 mit ihrer Frequenz fogar theilweise die Wintermonate. fönnen. Eine Die Direktion des städtischen Krankenhauses Friedrichshain gewaltige Zunahme brachte der Januar d. J. mit sich, und diese hat es unterlassen, einen diesbezüglichen Antrag wegen des ent- Bunahme hielt an bis Ende März. Der Bericht erkennt denn laffenen Hausdieners Sohn bei dem Magistrat zu stellen. Um auch den im Winter 1891/92 vielfach hervorgetretenen Nothstand diefes geradezu unbegreifliche Verhalten mit seinen traurigen als Ursache der starken Frequenz des Asyls an. 14./10. 15./10. 16./10. 17./10. Folgen für den abgearbeiteten" ehemaligen Beamten des Kranken- Fast noch erschreckender als bei dem Familien- Asyl sind die hauses Friedrichshain zu forrigiven, haben die sozialdemokratischen Ziffern aus dem Obdach für Nächtlich Obdachlose. Stadtverordneten für die nächste Sigung folgenden Antrag ge- Hier haben in der Zeit des Geschäftsjahres 334 670 Personen ſtellt: genächtigt, darunter 195 Knaben und 316 Mädchen. Gegen das Die Versammlung wolle beschließen: Vorjahr 58 893 Köpfe mehr und gegen das vorvorige Jahr Den Magistrat um eine Vorlage zu ersuchen, wonach dem fogar 131 631 Köpfe mehr. Auffallend war hier namentlich Hausdiener Sohn, welcher nach 162 jähriger Thätigkeit die starke Zunahme der Zahl der obdachlosen Kinder die von von der Direktion des städtischen Krankenhauses Friedrichs- 329 im Vorjahre auf 511 stieg. Auf die einzelnen Monate vertheilt hain mit einem sehr guten Führungsattest entlassen wurde, zeigt hier die Obdachlosigkeit ihren engen Busammenhang mit der weil er abgearbeitet" war, eine feiner Führung und Arbeitslosigkeit namentlich in den Wintermonaten. Im vorDienstzeit entsprechende Unterstüßung gewährt wird." jährigen Oktober beherbergte das Asyl 14 658 Personen, im ier kann sich die Menschlichkeit der Insassen des Rothen November schon 22 123 und im Dezember stieg die Zahl auf Hauses bewähren. Hoffen wir, daß der im städtischen Dienst 35 077. Man erinnert sich, daß damals die Arbeitsnoth bereits Abgearbeitete" bei der Stadtverordneten Versammlung mehr stark in die Erscheinung trat und das Weihnachtsgeschäft be= Verständniß für seine Sache findet, als bei der Direktion des einflußte. Von Januar bis Ende März hielt die monatliche Krankenhauses. Frequenz von rund 52 000 Personen an. tine tödtlich verlaufene Erkrankung. Das Elend im städtischen Obdach würde nur ungentigend Tagesordnung für die Sigung der Stadtverordneten geschildert sein, wenn wir nicht noch einen Blick. Regierungsbezirk Roblenz: in 1 Ort des Kreises Versammlung am Donnerstag, den 20. Oftober d. I., Kranten unter den Asyliften werfen wollten. die Rayen 2 Erkrankungen. Hamburg, 18. Oktober. Amtlich werden 8 Cholera Wahlen von unbefoldeten Gemeindebeamten. Nachmittags 5 Uhr. Vorschläge des Ausschusses für die In dem Familienasyl wurden bei ihrer Aufnahme 9781 PerGefrankungen und 3 Todesfälle gemeldet; davon entfallen auf die Theilung des 242. Stadtbezirks. Vorlage, betr. fonen ärztlich untersucht und 2455 frant befunden. Mehr als gestern und Lehrlinge, sowie nämlich 1779 Personen; die übrigen wurden an Krankenhäuser - Desgl., betreffend die zwei Drittel dieser Kranken konnten im Asyl behandelt werden, ugen gestern 4 Stranke und keine Leiche. 8. Dftober und 14. Dltober als an der Cholera erkrankt Ge- gegen Gehalt oder Lohn beschäftigten Personen.- Desgl., betr. der im Geschäftsbetriebe der Anwälte, Notare und Gerichtsvoll überwiesen, darunter 89 weibliche Personen, die ihrer nahe beBei 3 vor dem 17. Oftober, nämlich am 30. September, zieher, der Berufsgenossenschaften und Versicherungsanstalten vorstehenden Entbindung entgegenfaben. Cholera vorlag beten hat die nachträgliche Untersuchung ergeben, daß keine die Aufhebung des mit dem Pächter der Restauration in der Röln, 18. Oftober. Der Köln. Volts- 3tg." wird aus Ausschreibung der Restauration. Berichterstattung über die Markthalle XIII abgeschlossenen Vertrages und die anderweitige Mayen gemeldet: In Plaidt ereigneten sich zwei, in Polch Borlage, betr. die Erwerbung der vor dem Grundstücke Loth ci und in Miesenheim eine Erkrankung an asiatischer Cholera. ringerstraße 76 zu dieser Straße freigelegten Fläche. Desgl. bau sowohl der Baracken für nächtlich Obdachlose als auch für Allgemeinen Zeitung" von authentischer Seite mitgetheilt wird, treffend die Verbreiterung und Regulirung der Mühlen- 20 neue Schlafsäle herstellen wollen. Als infolge des Nothstandes Rönigsberg i. Pr., 17. Dkt. Wie der Königsberger über den Antrag von Mitgliedern der Versammlung, be- das Familienobdach in Aussicht genommen war. Man habe Desgleichen des Ausschusses für Rechnungs: Baraden nuit je 50, zuſammen 500 Lagerstätten errichten wollen. über die Borlage, betreffend die Besetzung Gs find aber nur 6'Baraden mit 300 Lagerstätten fertig geworden, welche angeblich Bereinzelte Erfrantungen: Regierungsbezirt Stettin: in der Stadt Stettin von denen 1262 von dem Anstaltsarzte behandelt wurden, die Unter den nächtlich Obdachlosen fanden sich 2250 Krante, 24 weibliche Personen wegen nahe bevorstehender Entbindung. übrigen an Krankenhäuser überwiesen werden mußten, darunter Der Bericht enthält die Mittheilung, daß ein Erweiterungsdaß in Melawa seit zehn Tagen acht Personen an der Cholera schauerstraße. erfrankt find, von denen eine genesen ist, zwei in der Genesung fachen.. begriffen und fünf gestorben sind. Bei zwei von den letzteren sei einer Stadtbau- Inspektorstelle bei der städtischen Feuersozietät. asiatische Cholera festgestellt. Seit drei Tagen sei feine neue Desgleichen über die Vorlage, betreffend die Miethung von ist nicht unwahrscheinlich, daß die Sache so liegt, daß die neuen Ertranfung vorgekommen. Breslau, 17. Oftober. Der Schlesischen Zeitung" au- Unterbringung von Bureaus.- Borlage, betr. die erfolgte Andrang allerdings mit dem Eintritt der besseren Jahreszeit Räumlichkeiten im Hause Poststr. 1 bezw. Königstr. 4-6 aur Baracken erst gegen Ostern fertig geworden sind und dann der olge ist in den in Russisch Polen an der preußischen Grenze Revision eingelöster Zinsscheine.- Desgl., betr. das Projekt zum abgenommen hat. belegenen Ortschaften Bobreck und Niwka amtlich die asiatische Erweiterungsbau des städt. Obdaches. Cholera festgestellt worden. Der Grenzverkehr, der besonders jekte zum Neubau des Gärtner- und Maschinenhauses 2c. im tommenden Winter genügend gesichert zu halten. Daß man, um Desgl., betr. die ProNach dem Bericht scheint sich die Verwaltung auch für den gehoben. = beugen, etwa für Arbeitsgelegenheit forgen will, davon steht Einhundert und sechs Juden sollen nach den antisemitischen Rratau, 17. Oftober. Bon Sonnabend früh Sis heute Bürgersteigterrains vor dem Grundstücke Elsasserstr. 58.- Desgl. nichts drin. Ausstellung in Petersburg. Desgl., betr. die Erwerbung des zahl der feit Ausbruch der Cholera in Krakau an der Seuche ih find hier 2 Cholera- Todesfälle vorgekommen. Die Gesammt betreffend die Theilung des Bezirks der 30. Armenkommission. Grirantten beziffert sich auf 42, die der Berstorbenen auf 19. Jn Desgl. betr. die Aufnahme einer zwischen der Koloniestraße Blättern sich unter den Wahlmännern befunden haben, welche Desgl., betr. Neuwahlen zum Bezirks- Ausschusse. Blaszow ift eine Person erkrankt, in Mszecin eine Person ge- und der Straße 69, parallel der Soldinersiraße projektirten gestern Herrn Albert Träger mit dem Landtagsmandat für den unter verdächtigen Anzeichen erkrankt. torben, in Mielic ist eine aus Rußland eingetroffene Person neuen Straße in die Abtheilung X, 2 des Bebauungsplanes. ersten Berliner Wahlkreis betrauten. Desgl., betr. die Anstellung eines Glektrotechnikers für die Wir können uns über diese Thatsache nicht verwundern und Budapest, 17. Oftober. Von gestern frith bis Mitter- städtische Berwaltung. Desgl, betr. die Erhöhung der tarif- find erstaunt, daß dies die konservativen Antisemiten vom lacht bis Nachmittags 4 Uhr wurden 26 Erkrankungen und und des Gehaltes der Stadtwachtmeister bei derselben. agt wurden 25 Grkrankungen und 12 Todesfälle, von Mitter- mäßigen Gebühren der Zaratoren bertabtischen Feuerfosietat Schlage der„ Kreuz- Zeitung" und der Staatsbürger- Beitung" Todesfälle an Cholera gemeldet. Desgi, thun. Wer, wie diese Blätter, für ein Wahlrecht schwärmt, das Cholera- Erkrankungen, aus Huissen 1 Cholera- Erkrankung und des Schloßbrunnens. betr. Die Projekte zur Einrichtung der elektrischen Beleuchtung des in den Städten dem großen Geldsack und auf dem Lande dem Amfterdam, 17. Ottober. Aus Rotterdam werden zwei ustgartens, des Kastanienwäldchens und der nächsten Umgebung Besizer der meisten und größten Ochsen den maßgebenden GinTodesfall gemeldet wie der neuen fluß einräumt, der wird sich schon mit der Thatsache abfinden Desgl., einer artigen Epidemie in ganz Frankreich seit dem April d. J. ge- Erwerb des Grundstücks Breitestr. 22. Bauflucht an der Ecke der Rosenthaler- und Gormannstraße und müssen, daß in Plähen wie Berlin die Standes- und Stammes Baris, 17. Utober. Die Gesammtzahl der an der cholera- für die Häuser Rosenthalerstr. 54 und 55. – Desgl., betr. den genoffen der Sommerfeld und Friedländer, Wolff, Löwy und Rorbenen Berfonen beträgt 3184. Desgl.,. Die Gr tutti quanti bestimmen, wer in das Ständehaus am Dönhoffsbetr. richtung von Standbildern auf der Mühlendamm- Brücke. plaz einzieht. Marseille, 17. Oftober. Von gestern 2 Uhr bis heute Desgl., betr. die Ueberlassung des Festsaales im Ber Wohl noch niemals haben in Berlin so viele Wohnungen die deutsche chemische Gesell- leer gestanden, wie gegenwärtig. Die Baugew.- 3tg." berechnet schaft. Desgl., betr. eine Nachbervilligung für den Bederen Bahl auf etwa 40 000. Schuld an dieser Kalamität ist, trieb der in dem Hospitale Des Arbeitshauses ди Rummelsburg errichteten Hilfsstation für geschlechtskranke Weiber. Häusern, als die allgemein empfundene schlimme wirthschaftliche wie das Fachblatt ausführt, viel weniger die Ueberproduktion in Desgleichen, betreffend den Ankauf der am rechten Spree Lage, durch welche die meisten Familien gezwungen werden, ich Ufer oberhalb der Weidendammer Brücke vor dem Königlichen einzuschränken. Dem verminderten Wohnbedürfniß gegenüber ift Alinitum belegenen Schwimm- und Bade- Anstalt. Desgleichen, es wunderbar, wie in einzelnen Gegenden die Bau- Unternehmer betreffend die Theilung der Klaffe IV M der 7. Realschule ganze Häuserreihen errichten, welche in bezug auf luxuriöse Gin( höheren Bürgerschule). Desgleichen, betreffend die Bertheilung richtungen alles früher Dagewesene weit hinter sich laffen und Bilder aus der städtischen Verwaltung Berlins. der Zinsen aus dem Vermächtniß des Hofraths Heher. I. Am nächsten Donnerstag wird die Stadtverordneten- Ber- 11 Rechnungen.- 4 Unterstützungssachen. Vorschläge des banach. So giebt es Häuser am Kurfürstendamm, wo 8-9 Zimmer Borschläge des fürstlich genannt werden können. Natürlich sind auch die Preise lammlung auf Antrag des Magistrats einen Beschluß fassen, wo- Ausschusses für die Wahlen von unbefoldeten Gemeindebeamten, 5500 M. im ersten Stockivert und 4500 M. im dritten Stockwerk Benfion von 7335 M. in den wohlverdienten Ruhestand ver- deputirten für das Kuratorium der Handwerkerschule, sowie der man die theueren Baustellen, die Bau- Einschränkungen und das nach der Stadtrath Schreiner mit der ihm gefeßlich zustehenden betreffend die Wahl von 2 Stadtverordneten und 2 Bürger tosten. Das macht etwa 600 M. für das Zimmer. Und wenn motivirt feinen durchaus berechtigten Antrag auf Entlassung verordneten- Ersatzwahl. Borlage, betreffend die Wahl von zu bem Schluß, daß solche Wohnungen gar nicht billiger zu ver Herr Schreiner, welcher der Stadt lange Jahre gedient hat, 13. Gemeinde- Wahlbezirk der 2. Abtheilung stattfindende Stadtverwendete tostbare Material in Rechnung zieht, so kommt man aus bem Amte" mit einer zunehmenden Schwäche der Augen, 3 Bürgerdeputirten für die Gewerbedeputation. welche ihn swingt, anhaltendes Schreiben und Lesen zu unter- betreffend die Versehung eines Stadtraths in den Ruhestand. 6 Uhr Nachmittags find hier 9 verdächtige Todesfälle zur amt linischen Rathhause lichen Meldung gelangt. legt wird. Kommunales. laffen und der Magistrat empfindet den Verlust, den bas Magiftratetollegium durch das Scheiben des allgemein hochBeachteten Mitgliedes erleidet, auf das schmerzlichste". Briebrichshain beschäftigt gewesenen Mannes, welches wörtlich II. Vor uns liegt das Zeugniß eines im städtischen Krankenhaus autet: Zeugniß » Hermann Sohn aus Selow war vom 8. Juli 1875 bis Ultimo Beisiger an Tokales. es miethen find. Wo aber die vielen reichen Lente herkommen sollen, die solche Wohnungen bezahlen können, das ist die Frage. Die neue Schank- Polizei- Ordnung vom 19. Sept. 1891, welche am 1. Oktober v. J. in Kraft getreten ist, hat eine große Zahl von Beschwerden seitens der Haus- und Schankwirthe ge zeitigt. Die Beschwerden gegen die Verordnung an sich beim Polizei- Präsidium und dem Magistrat, welche sie erlassen haben, und die höhere Instanz des Oberpräsidenten, sowie des Minifters des Innern haben allerdings keinen Erfolg gehabt. Dagegen sind im Rahmen der Verordnung Erleichterungen von den wirthen erstritten worden. Rrankenhause beschäftigt und hat sich während dieser Zeit sehr ist und die auch in der Fortschrittsmehrheit der Stadtverordneten- u. a. vor, daß in unmittelbarer Nähe von Kirchen und PfarrBut geführt. Die traurigen Erwerbsverhältnisse des vergangenen Dezember 1891 als Hausdiener im städtischen allgemeinen Jahres, über welche damals so viel gesprochen und geschrieben Versammlung mit den famosen Gründen des Herrn Rechts- häusern Schaufstätten nicht errichtet werden dürfen. Eine Grund der Entlaffing: anwalt Meyer bestritten wurden, welcher darauf hinwies, daß Interpretation dieser Bestimmung ist fürzlich vom Bezirksweil er nicht mehr im stande ist, seine ein Unternehmer von Erdarbeiten in Schöneberg nicht die er- Ausschuß in einer Streitfache geliefert worden. Der Arbeiten zur Zufriedenheit seiner Borforderliche Anzahl von Arbeitern hätte bekommen fönnen, finden Gemeinde- Kirchenrath von St. Elisabeth hatte das Polizeipräsidium gefekten auszuführen er hat den besten nun eine schlagende Bestätigung in dem soeben ausgegebenen Be- ersucht, einer im Haufe Invalidenstr. 5 beabsichtigten Schantwillen, ist aber, wie wenn man zu sagen richte der Verwaltung des Städtischen Obdaches. anlage für Parterre, ersten Stock und Garten die Genehmigung Pflegt, abgearbeitet. Da zeigt sich zuerst eine geradezu erschreckende Zunahme in zu versagen, weil im Nebenhause das Wohnhaus des Geistlichen der Frequenz des Familien Obdachs, in welchem während der Elifabethkirche, und diese selbst mit ihrem Eingange nur des Geschäftsjahres vom 1. April 1891 bis 31. März 1892 durch 115 Schritt entfernt liege. Das Polizeipräsidium versagte denn Schnittlich täglich 384 Personen verpflegt werden mußten, während auch die Erlaubniß. Rechtsanwalt Leopold Meyer erwirkte jedoch diese Durchschnittsziffer im Vorjahre nur 177 Personen betrug. beim Stadtausschuß eine Aufhebung dieser polizeilichen MaßIm ganzen find während des Berichtsjahres 2200 Familien mit regel und die Ertheilung der Konzeffton. Der Stadtausschuß hatte 7093 Röpfen( 3415 männliche und 4678 weibliche) im Familien aus den Feststellungen des Vertheidigers die Ueberzeugung ge Allerdings befanden sich wonnen, daß eine Störung des in der Elisabethkirche stattfindenden Berlin, den 1. Januar 1892. Die Direttion des städtischen allgemeinen Krankenhauses im Friedrichshain. gez. Hervordt." Sohn ist seit Anfang dieses Jahres arbeitslos; welcher Privatunternehmer wird auch einen Mann, der sich in 16% jäh- Obdach tiger pflichttreuer Erfüllung seines Dienstes abgearbeitet" hat, 1500 Russen unter diesen Obdachlosen; immerhin bleibt die Zahl Gottesdienstes sowohl als auch der Bewohner des Pfarrhauses Arbeit nehmen? der Berliner Asylisten noch beträchtlich. Die von der Ver- wegen der Lage der Schankräume vollständig ansgeschlossen ist. der Kritik würde die eherne Sprache des von waltung für den Unterhalt dieser Obdachlosen aufgewendeten Der Stadtausschuß war ferner der Meinung, daß der Zweck Ein Wort Sem Bweige unserer städtischen Verwaltung ausgestellten Zeug- Unterhaltungskosten berechnen sich durchschnittlich auf 46-47 Bi. jener Polizeiverordnung nur dahin gehen könne, einer solchen es nur abschwächen; es ist die zwingende Logit des in der pro Kopf und Tag. Jn hundert Fällen wurde den obdachlosen Störung vorzubeugen. Gegen diefe Entscheidung legte das PolizeiBageftellten aufs Pflaster zu werfen, wenn sie den Ansprüchen armung und Erwerbslosigkeit gefchüßt werden konnten. An die letzte Justang für solche Fragen das erste Urtheil be Babtischen Dienst abgearbeiteten", nicht pensionsberechtigten gelöst, weil dadurch die Familien am besten vor völliger Ver- Nach erfolgter Lokalbefichtigung hat nunmehr der Bezirksausschuß Dec Borgefehten" Die nicht mehr genügen. freiwilligen Spenden, Strafgeldern von Privaten, Sühne- stätigt. Für Haus- und Schanfwirthe ergiebt sich daraus die Magiftrat@ vorlagen ihre Zustimmung zu geben, nach denen pflegten, find dem Familienafyl 508 M. überwiefen worden. Verordnung nur unmittelbar störendes Geräusch" verstanden Stadtverordneten- Bersammlung ist häufig in der Lage, geldern, wie sie sonst der Armenkaffe zugewendet zu werden Lehre, daß fortan unter„ unmittelbarer Nähe" im Sinne jener Ster Bension noch besondere Unterstützung zugebilligt wird. Monaten enthält der Bericht nicht, dagegen ist aus der Zahl der dürfte, wenn mit dem Betriebe der Schantstätte eine Störung beitsunfähig gewordenen städtischen Beamte aller Grade neben Einen Nachweis über die Personenfrequenz in den einzelnen wird, so daß also nur dann eine Konzession verfagt werden im würde. bes Gottesdienstes, Unterrichts oder Studiums verbunden sein Hoffnungen und sauberer Wäsche in Berlin landete, wird sehr| Friedrichshain gebracht werden. In der Nacht zum 18. b. M bald in der ersten besten Provinzschmiere anzutreffen fein, bei fiel ein Rutscher vor dem Hause Bergmannstr. 30 von dem vo welcher das Eintrittsgeld noch in Naturalien entrichtet wird. ihm geführten Arbeitswagen, gerieth unter die Räder und erlitt Die Noth bricht eben Eisen. Wir können deshalb nur wieder so schwere innere Verletzungen, daß seine Ueberführung nach dem holen, was wir vor einigen Tagen erst ausgeführt haben: Die Krankenhause Am Urban erforderlich wurde.- Am 17. d. M Schauspieler haben gar keine Veranlassung, hochmüthig auf die fanden zwei kleine Brände statt. Arbeiter herabzusehen. Die Nachtwächter bleiben. Wie dieser Tage im Veretn Berliner Grundbesitzer berichtet wurde, ist die bisherige Meinung, daß das heutige Nachtwächtersystem mit dem nächstjährigen 1. April eingehen werde, durch eine Mittheilung des Polizei präsidiums dahin berichtigt worden, daß das Nachtwachtpersonal weiter bestehen bleibt, und nur die Besoldung von der städtischen Verwaltung auf die Polizei übergehen wird. = Gerichts- Bettung: Gr Gie Der schneidige Präfident" des deutschen Gastwirthe Verbandes, Herr Emil Wiese, hat wieder einmal ein leuchtendes Zeugniß feiner reaktionären Gesinnung abgelegt und bewiesen, daß, sofern es sich nicht darum handelt, auf Gastwirthetagen und bei Stiftungsfesten, bei Prämiirungen Trentdienender oder Bannerweihen schöne Reden zu halten und in Loyalität zu erfterben, es fich vielmehr darum handelt, mit Mannesmuth die Interessen der Standesgenossen zu vertheidigen gegen Uebergriffe von irgend welcher Seite her, er unfähig ist für einen derartigen Posten und er selbst noch hinter Herrn Gustav Feuerstein um etliche Nafenlängen zurück ist. Es war in Einen bemitleidenswerthen Eindruck machte eine der diesmonatigen Versammlung des Vereins Berliner Weißgeklagte, welche gestern vor der vierten Straftammer des Land bierwirthe, in welcher eine bemerkenswerthe Angelegenheit gerichts I stand. Es war die Arbeiter- Ehefrau Anna& user zur Sprache fam, über deren Behandlung die Tagespresse wie Die amerikanischen Scheibenäpfel, welche vor mehreren welche ihr einziges zweijähriges Kind durch einen Unglücksfal folgt berichtet: Jahren in großer Menge in Deutschland eingeführt worden verloren hat und die nun angeklagt war, durch Unachtsamkeit Eine ziemlich erregte Debatte zeitigte bei Besprechung der waren, und viel von hiesigen Kaufleuten feilgeboten wurden, bas Unglück verschuldet zu haben. Die Angeklagte gab unter Bierfrage die Mittheilung des Vereinsvorsitzenden Herrn E. Behse, scheinen jetzt nicht mehr den deutschen Markt aufzusuchen, feit fie Thränen eine Darstellung des Sachverhalts. Sie sei an einem daß ihm aus Anlaß eines besonderen Borfalles, der behördlicherseits genau daraufhin beobachtet werden, daß ihr Junimorgen d. I. in der Küche ihrer im Hause Görlizer Ufer Sh einem Kollegen gegenüber erfolgten Bierentziehung, der Genuß oft von gesundheitsschädlichen Folgen begleitet ist. Vor drei Treppen hoch belegenen Wohnung beschäftigt gewesen. Vorsitzende des Brauerei Direktorenvereins, Herr Happold, einigen Jahren wurde von den Polizeibehörden darauf hin- Kind habe neben ihr auf dem Fußboden gespielt. das Bestehen eines Brauereidirektoren- Ringes zugestanden gewiesen, daß in mehrfachen Fällen infolge des Genusses ameri fei genöthigt gewesen, die Küche auf einige Minuten habe. Derselbe habe den Zweck, Den Boytott- Er fanischer Scheibenäpfel Erkrankungen eingetreten waren, weil zu verlassen. Während ihrer Abwesenheit habe be flärungen der Sozialdemokraten entschiedener entgegenzutreten. Dieses Obst in Amerika auf Zintplatten getrocknet zu werden lebhafte Knabe einen Stuhl an das Fenster gerückt, sei hinauf Jede boykottirte Brauerei muß hiernach für den ihr durch den pflegt und hierbei unter dem Einfluffe der Säure giftige Bestand geklettert und habe den unteren Riegel des Fensters zurüd Boytott entgangenen Verdienst von den übrigen Brauereien mittheile aus dem Zink an fich behält. Die Kaufleute gedreht. Er müsse sich dann zum geöffneten Fenster hinaus 4 M. per Tonne entschädigt werden. In dem einen zur Sprache wurden auf diese Gefahr hingewiefen und auf Grund gelehnt haben und hinabgestürzt sein. Das Kind starb infolg vorkommende eines Schädelbruchs. Der Staatsanwalt hob hervor, daß das gebrachten Falle hat es der Ring sogar für angezeigt erachtet, des Nahrungsmittel Gesetzes für etwa dem betreffenden Gastwirth gar fein Bier mehr zu liefern, um Vergiftungsfälle verantwortlich gemacht. Vor einigen Wochen Unglück zwar nicht geschehen wäre, wenn auch der obere Riegel die dort verkehrenden Sozialdemokraten auszudürften". haben nun neuerdings behördliche Erhebungen stattgefunden, ob des Fensters geschlossen gewesen, denn diesen konnte das Kind ( Es handelte sich um einen Vertrauensmann des Vereins, auf Grund jener Androhung Bestrafungen stattgefunden haben. nicht erreichen, es hieße aber doch zu weit gehen, wenn man i Tesch, welcher sein Bier von der Norddeutschen Brauerei bezog. Für Berlin find solche Bestrafungen nicht bekannt geworden; dem Nichtbemerken dieses Umstandes eine Fahrlässigkeit erblide Da begab es sich eines Tages, daß seinen Gästen und Kunden nur in Hamburg und Altona, wo nach jenen Warnungen der wollte, die Angeklagte verdiene Mitleid, aber feine Strafe. diefes Bier nicht mehr munden wollte und demzufolge nicht mehr Behörden noch einige Male das Darr- Obst aus Amerika zum beantrage ihre Freisprechung. Der Gerichtshof erkannte na getrunken wurde. Darauf bezog Zefch sein Bier von der Kaifer Berkaufe gelangte; find Bestrafungen eingetreten. Dagegen wird diesem Antrage. brauerei. Auf Veranlassung des Bierringes wurde indessen die jest mehrfach in der Nähe von Berlin einheimisches Obst geSo existirt beispielsweise in Bierlieferung febr bald wieder eingestellt. Tesch wandte fich börrt, namentlich auch Nepfel. nunmehr an das dem Ringe" nicht angehörende Münchener Rigdorf eine Obstdarre, die mit mehreren dazu gehörigen Oefen Brauhaus. Darauf erbot sich die Kaiferbrauerei wiederum zur und Heizanlagen von einem dortigen Obftgärtner angelegt worden Bierlieferung, da sie aus dem Ringe" auszutreten gewillt sei.) ist, und auf welcher alljährlich recht bedeutende Mengen Obst geDer angezogene Bericht fagt weiter: Herr Emil Wiese trocknet werden. hielt es für angezeigt, daß auch die Inhaber großer Säle Ju der Straffache gegen den Rechtsanwalt Dr. Stein in gleicher Weise sich zusammenthun, um sich gegen die ist der fürzlich wegen Erkrankung des Wertheidigers, Rechtsanwalt geradezu haarfiräubenden Gewaltmaßregeln der Sozialdemo- Dr. Sello, vertagte Termin zur Hauptverhandlung nunmehr blieben? fraten zu schüben. Dem Boykottsystem der Sozialdemokraten müßten die Saalinhaber eine gleiche Maßregel entgegensetzen, auf den 24. d. M. vor dem Schwurgericht am Landgericht I an indem sie bei den allgemeinen Wahlversammlungen den Sozial beraumt worden. Zwei junge Ausreifer, welche von einem abenteuerlichen demokraten fammt und fonders ihre Säle verweigern. Ob der Ausfluge nach Holland etwas unsanft wieder nach Berlin zurtid Empfehlung dieser Gegenmaßregel gerieth der sozialdemokratische stürzte in der Schönhauser Allee von item pofterabenen mieting befördert worden sind, standen gestern in den Bersonen des Lau Vom eigenen Wagen überfahren. Nachmittag Gastwirth und Stadtverordnete Henke, welcher Mitglied des wagen der Kutscher herab und kam dabei so unglücklich vor ein burschen Wilhelm Martens und des Arbeitsburschen Herma inhaber sollten einmal eine solche Maßregel versuchen, sie würden den Unterleib ging. Gräßlich verstümmelt nnd start blutend Gines Tages wurde ihm der Auftrag, eine Anzahl eingegangen Bereins geworden ist, in hellen Zorn und rief aus, die Saal Borderrad, daß ihm dasselbe über den linken Oberschenkel und Martens war als Laufbursche bei der Dresdener Bauf thätig dann sehen, was sie davon hätten. Der Gastwirth Denicke be- wurde der Mermisie, nachdem man die Pferde zum Stehen ge- Briefe in ein bestimmtes Bimmer zu tragen; unter denfelber merkte, daß den Weißbierwirthen die Saalinhaber doch ver- bracht, unter dem Wagen hervorgezogen; bevor man jedoch befand sich ein Geldbrief mit 1500 M. Inhalt, welchen fich flucht wenig" angehen, zweckmäßiger wäre es für die ärztliche Hilfe herbeifchaffen konnte, war er gestorben. Die Beiche Bursche aneignete. Weißbierwirthe, wenn sie sich gegen Gewaltmaßregeln, wie der wurde auf Veranlassung der Revierpolizei nach dem Leichenschau vor Brauereidirektoren- Ring gegen einen Kollegen angewendet, mit hause gebracht. vereinten Kräften wahren und in ihrem eigensten Interesse diesen Bank und da das Fehlen des Briefes nicht sofort bemerkt wurde Ring zu sprengen fuchten. Der stürmische Beifall, der diesen Ueberfall. Vorgestern Abend um 1/28 Uhr traten in einen hatte der junge Mann einige Tage Zeit, um Pläne zu schmieden Ausführungen folgte, wie auch die Ansichten anderer Redner veranlaßten den Vorsitzenden, die überschäumend gewordene Be- Einkäufe zu machen. Troy alles Hin und ersuchens gefiel mit und beide faßten den Plan, in die weite Welt zu g sprechung der Bierfrage" turzer Hand abzubrechen". ihnen nichts, so daß der Inhaber Verdacht schöpfte. Er rief Nach Beschaffung eines Koffers und der nöthigen Reise- Utenfilies Wir glauben, uns einer besonderen Stritit enthalten und uns seine Frau unter dem Vorwande, daß er nicht genau wiffe, wo machten sich die jungen Abenteurer auf den Weg, zunächst genügen laffen zu dürfen an der Vorführung eines Urtheils der die betreffende Waare zu finden sei, und postirte sich, um die Hannover und von da nach Utrecht, wo sie sich über eine Bod " Deutschen Gastwirthe- Zeitung", welche u. a. schreibt: Ginigermaßen store waren wir über die Stellungnahme feltfamen Räufer, die nun von seiner Frau bedient wurden, stets aufhielten und recht viel Geld ausgaben. Inzwischen hat des Verbandspräsidenten Kollegen Emil Wiese. Er, der die Pflicht größte der drei Männer verlangte jegt ein. Paar Stiefel, zog fie möglichen Schritte gethan, um den Aufenthaltsort seines Sohne Der der bekümmerte brave Vater des ersten Angeklagten hier alle hätte, mit aller ihm zu Gebote stehenden Energie und mit dem an und ging auf die Thür zu, diese öffnend, als ob er jemand deffen Beruntreuung inzwifchen ans Tageslicht gekommen wo Einfluß, den ihm seine bevorzugte Stellung als Vorfüßender auffordere, ebenfalls in den Laden zu kommen. Da der Inhaber zu ergründen. Endlich hatte er die richtige Spur gefunden, einer großen Vereinigung giebt, die schwer bedrohten Rechte niemand draußen sah, vermuthete er mit Recht, der Stiefel- tühn entschlossen nach Utrecht gereift und es war ihm dort au das unerhörte Vorgehen des Brauereiringes gegen einen Kollegen, Weite zu suchen, hielt ihn deshalb am Arme fest und forderte von dem veruntreuten Gelde bereits 640 m. verausgabt eines Kollegen zu vertheidigen; er hat tein Wort des Tadels für Inhaber hege die Absicht, mit der Waare, ohne zu bezahlen, das gelungen, die beiden Ausreißer abzufangen. Dieselben hatten ja er billigt den abenteuerlichen Gedanken, die Sozialdemokraten ihn zur Zahlung auf. Run erklärte der Bursche, die Stiefel ge- Rest von 860 W. wurde bei Martens noch vorgefunden. werden! " im Auge zu behalten, mit dem Rücken gegen die Wand. Dieser Ausgang ist ja recht erfreulich, aber wie kommt ma denn überhaupt dazu, solche, gelinde gesagt, unbegreifliche A lagen zu erheben und so der unglücklichen Mutter Schmerzen um den Verlust ihres Kindes auch noch die Qual und die Angst vor der Antlage zuzufügen. zu Den Die Klagen über den Richtermangel find allgemein, ließen denen der Staatsanwalt selbst erklären muß, die Angeklagt Die Veruntreuung ereignete fich tu der Enilaffung des Martens aus ber Dresdener bet auszudürsten, ein Gedanke, welcher dem würdigen Ritter Don fielen ihm nicht, der Ladeninhaber folle sie ihm wieder ausziehen, ngeklagten waren geständig. Martens gab die Sirenge feind Gedanken noch nach der politischen Richtung, indem er den die drei über ihn her und warjen ihn zu Boden. In dem ihm strenge Strafen für den Fall angedroht, daß er seine Pfligh Quixote alle Ehre gemacht haben würde, und erweitert diefen Als er sich weigerte, dieser Aufforderung nachzufommen, fielen Vaters als Beweggrund zu seinem Handeln an. Derfelbe bab Borschlag macht, man solle den Sozialdemokraten die Säle ver Augenblic trat eine Dame in den Laden, die gestörten Atten nicht thue, und da ihm seine Entlaffung in Aussicht stand, hal weigern. Wahrlich, der Mann verdiente- Brauereidirektor zu täter entflohen und verschwanden im Menschengewühl der Straße. er sich die Mittel verschaffen wollen, in die weite Welt zu gebe 6 Monaten, den Angeklagten Hellberg wegen Begünstigun Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten Martens F leber den Austritt aus der Landeskirche lesen wir in ber Bolfs- 8tg.": Es ist gefeßlich nicht festgestellt, welches Alter jemand haben muß, um seinen Austritt aus der Kirche rechtsMit oder ohne Stiefel? Selbstmord aus Chrgefühl! Der aus Magdeburg gebürtige Fleischergeselle Dstar Schreiber, welcher mehrere Jahre in hiesigen größeren Schlächtereien gearbeitet, hatte sich ein kleines ihm die zu 2 Monaten Gefängniß. Der Restaurateur Albert Altenkirch stand gestern giltig erffären zu fönnen. Das Berliner Amtsgericht hat an- Rapital erspart und beabsichtigte sich nun zu etabliren. Er fand der zweiten Strafkammer des Landgerichts I unter der Antlag genommen, daß nur großjährige Personen selbst aus der Kirche in der Koppenstraße eine Schlächterei, welche er vom 1. Oktober der Kuppelei. Bei der Urtheilsverkündigung hob der Vorsitzende ausscheiden können, daß aber für Minderjährige der Vater oder ab übernehmen wolle; der Schlächtergefelle zahlte feine Ersparniffe hervor, daß die unter Ausschluß der Deffentlichkeit stattgehabt Vormund über die Kirchenzugehörigkeit entscheidet. Diese Ent- an und wollte den Reft am 1. Oktober erlegen. Zu diesem Termin Verhandlung erwiesen habe, daß in den Lokale mit weibliche fcheidung bürfte anfechtbar fein. Kirchlich mündig" ist man, fonnte er jedoch das Geschäft nicht übernehmen, da sein Bruder Bedienung, welches der Angeklagte in der Potsdamerstraße befit die Diese Unfittlichkeiten der haarsträubendsten Art begangen worden feien Konfirmation. Damit follte benn auch wohl für jeden Konfirmirten Nachricht erhielt der Vater des Sch, in Magdeburg, welcher die Berechtigung gegeben sein, einen Entschluß von lediglich kirch- mit dem erforderlichen Gelde nach hier reifte, um seinem Sohne und zweijährigem Ghrver I ust verurtheilt worden. licher Wirtung selbständig zu fassen. zu helfen. Der alte Mann fand fein Kind jedoch nicht mehr. Rohe Mikhandlung eines 72 jährigen Greifes führte Am vorigen Sonnabend wurde dessen Leiche auf einer Wiefe Dem Krach der Neuen Deutschen Oper ist der Krach zwischen Stralau und Rummelsburg aufgefunden. Der Todte Bahnarbeiter Schneider unter der Auflage der gefährlich Wallner Theater" auf dem Fuße gefolgt. Der wurde als der Schlächtergeselle Schreiber refognoszirt. Als Grund Körperverlegung gestern vor das hiesige Schöffengericht. Direktor Lesser hat seinem fämmtlichen Personal per 1. November des Gelbfimordes giebt der Bedauernswerthe in einem hinter- Angeklagte arbeitete unter dem Vorarbeiter Domte, welcher al gekündigt, da er feine Direktion nicht mehr aufrecht zu erhalten legten Schreiben an, daß er nicht mehr weiter leben könne, weil 72jähriger Mann eine gewisse Aufsicht über eine Arbeitsfolon führte. Schneider war eines Tages unter dem Vorgeben, einmal vermag. Damit werben wieder eine ganze Anzahl Schauspieler er nicht im Stande sei, feinen eingegangenen Berpflichtungen austreten zu müssen, aus der- Arbeit gegangen und weit übe Sie nachzufominen. engagementslos, die in Berlin kaum warm geworden sind. werden die Menge des Schauspieler- Proletariats vergrößern, denn jezt giebt es fo leicht ein Engagement mehr. Daß das Wallner- Theater jetzt so abgewirthschaftet hat, daß es DDL ber Pleite steht, ist auch ein Zeichen der Zeit. Ehemals die beliebteste Bühne Berlins, eine wahre Soldgrube", # 1 schließlich ist aus der Gold- eine Pleitegrube geworden. er zurückkehrte, madh eine Stunde fortgeblieben. Als Domke Ein vereitelter Neberfall. Bernauerstr. 84 wohnt im ihm über sein langes Fortbleiben Borwi dies fetzte Parterre des Vorderhauses der Friseur A. Ginow. Am Sonntag und bend gegen 1/28 Uhr wurde die Wohnungsklingel bei ihm ge- daß er den alten Mann nicht nur mit läutet, und als das Dienstmädchen die Sorriderthür öffnete, trattirte, sondern auch einen Befenftiel ergriff und stürmte, nachdem er die Thür wieder ins Schloß geworfen, antige, daß der Verletzte fünf Wochen lang arbeitsunfähig bes 26 dermaßen in But Ohrfeig DOP ist es in den letzten Jahren mehr und mehr zurüdgegangen und wurde sie von einem großen Mann bei Seite gestoßen und dieser mit auf Domte losschlug. Die Mißhandlung war eine fo p Geschmack des Publikums ist eben ein durchaus anderer geworden. Die ihr vorüber und lief in die Wohnräume. Jin dunflen Vorder- Ihm war u. A. eine Rippe gebrochen worden und die Folg alten Bossen und Lustspiele ziehen nicht mehr, und was in den simmer war Ginow mit seiner Frau. Ginow hatte einen Auf dieses Attentats machen sich bei ihm noch jetzt bemerkbar. lehten Jahren in diesem Genre noch zusammen geschrieben und schrei des Dienstmädchens gehört, begriff sofort die Situation, Rücksicht auf die bewiesene Rohheit glaubte das Schöffengeri getlebt worden ist, ist so schäbige Waare, daß sich selbst der prang dem verdugten Strolch entgegen und fragte ihn nach von der Bewilligung mildernder Umstände absehen u bescheidenste Mensch nicht mehr darüber zu erlustiren vermaa, feinem Begehr. Darauf entgegnete der Patron:" Ich suche und es verurtheilte den Angeklagten auawei Monat Die alten Drahtpuppen der Lustspiele sind dem Publikum gründ- Arbeit, oder gebt mir Geld!" worauf Ginow ihn mit festem Gefängniß. lich über geworden, es verlangt, daß auch die Theater sich mit Griff an der Rehle packte und über den Korridor hin fort auf Auf der Straße riß sich der der brennenden sozialen Frage beschäftigen, oder es will drama- den Hausflur hinausbugfirte. er im Menschengewühl entfam. Ginom pflegt des Sonntags den die Lampen im Vorderzimmer gelöscht, und das Dienst- trat LORE folle Die Juhaber einer verkrachten Pianofortefabrik, die Fab tischen Schnnd mit derben Zweideutigkeiten und noch derberen freche Gefelle los und rannte in die belebte Brunnenstraße, wo Ziehe standen gestern unter der Anklage des Betruges vor fanten Heinrich Wiesener, Edmund Bantow und E leidlich gefüllt. Es ist zwar tüchtig herumexperimentirt worden Abends gewöhnlich mit seiner Frau auszugehen, und dann wer fiebenten Straffammer des Landgerichts I. Als Belastungsze am Wallner- Theater, aber all' diese Experimente sind fehl ge- mädchen bleibt allein in der Wohnung. Darauf hatte der Durch die Beweisaufnahme wurde folgender schlagen. Daß sich das Etablissement nochmals zu der Höhe Strolch jedenfalls seinen Plan aufgebaut, der nur durch einen gestellt: Die Angeklagten haben emporarbeitet, auf welcher es einst gestanden hat, ist kaum anzuFirma Wiesener und Co. etablirt. lieferten nehmen, es hat einmal die Gunst des Publikums verscherzt, und glücklichen Zufall zu nichte geworden ist. fo fand sich einer ihrer Abnehmer es hält sehr schwer, dieselbe wieder zu gewinnen. Straßensperrungen. Der Polizei- Präsident macht bekannt, Kaufmann Emmer veranlaßt, als Frägt sich noch, was der neue Direktor sich eigentlich für daß die Kielerbrücke( über den Berlin- Spandauer Schifffahrts mit einer Einlage von 2000. einzutreten. Infolge A Sachverhalt fe Da fie ein gutes Fabri stiller Theilneh eine Borstellung gemacht hat, als er das Theater errichtete. Ranal) excl. Zreidelweg behufs Erneuerung des Belages vom Swiftigkeiten schied Emmer bald wieder aus. Seine Giul denn er frebste auf allen Gebieten herum, bald klassische Stüde, Ebenso ist die Chorinerstraße, von der Zehdenicker bis zur wieder Annäherungsversuche, da er mit dem Fabritat and Einen festen Plan hat sich derselbe wohl taum gemacht, 17. diefes Monats ab auf etwa 4 Tage für Fußgänger gesperrt ist. wurde ihm pünktlich zurückerstattet. Ende 1890 machte Gm bald fade Lustspiele, bald öde Poffen. Er engagirte auch alles, Fehrbellinerstraße, bebufs Umpflasterung vom 21. dieses Monats Firmen nicht zufrieden war. Es tam zu einem neuen was ihm unter die Hände kam, und so rückte er mit einem Stabe ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter gesperrt. fellschaftsvertrage. Auf Grund desselben zahlte Emmer die Schauspieler in Berlin ein, als gelte es, sämmtliche hiesige 6000. ein. Er will dabei gefragt haben, wie die petunia Bühnen zu versorgen. Heut ist der schöne Traum jerronnen. Polizeibericht, Am 17. d. M. Vormittags fiel ein Fenster- Berhältnisse der Firma ständen und die Angeklagten follen Die Schauspieler liegen auf dem Pflaster, und der Herr Direktor reiniger beim Putzen der Schaufenster des Hauses Oranienftr. 109 sichert haben, daß sie mit Gewinn arbeiteten. wird wahrscheinlich nachfolgen. Wer das Schauspielerleben Tennt, von der Leiter und erlitt eine Gehirnerschütterung, so daß er nach Ginsicht der Geschäftsbücher nahm Emmer Abstand. weiß, daß die überwiegende Mehrzahl der Komödianten aus der der Charitee gebracht werden mußte. Nachmittags versuchte Dezember 1891 ließen sich die Angeklagten noch Hand in den Mund lebt. Die schöne Sage von dem luftigen ein Arbeiter in seiner Wohnung, in der Friedrichsfelderstraße, von Emmer 1000 m. vorschießen, wobei sie auf Befrag Komödiantenthum" hat eine sehr unangenehme Rückseite, die sehr sich mittels einer Auflösung der Zündmasse schwedischer Streich des letteren wiederholt versicherten, daß start nach Hunger schmeckt. Was vor Monatsfrist mit stolzen hölzer zu vergiften und mußte nach dem Krantenhanse am feineswegs eine schlechte sei und daß der Geldgeber keine Bon Bon ein ein ihre La Gefa DE 04 anmelden. Neber das Thema„ Die Frau und der Sozialismus" hielt am 11. Oftober Genosse Rein in einer Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnen- Vereins zu Rummelsburg einen beifällig aufgenommenen Bortrag. An der Distuffion betheiligten sich Frau Fahrenwaldt und Genoffe Ritter, letzterer im Sinne des Referenten. Mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie Laufe. Wenige Wochen später ließen die Angeklagten den Konkurs i neben den Gewerkschaftsbestrebungen auch die politische Erlich der Ruheftörungen, welche bisher vortamen. Die nächste Wer Es stellte sich eine Unterbilang in Höhe von tenntniß und Thätigteit aller Arbeiter die Borbedingung zur fammlung findet am 13. November statt. 45 000 m. heraus und aus den Büchern ließ sich feststellen, daß Beseitigung der elenden Wirthschaftsverhältnisse bilden, und stellt die Angeklagten schon mit Berlust gearbeitet hatten, als Emmer sich voll und ganz auf den Boden der modernen Arbeiterbewegung, zum zweiten Male eintrat. Es wurde den Angeklagten deshalb den Boden der Sozialdemokratie." zur Last gelegt, daß sie den Zeugen Emmer in betrügerischer Absicht zur Hergabe der Einschüsse bewogen hatten. Die An Im Verein deutscher Schuhmacher sprach am 10. Of geschuldigten bestritten dies entschieden. Der Konturs tober Rollege Schauer über die wirthschaftliche Umwälzung und jei plöhlich und völlig unvorhergesehen über sie herein die moderne Arbeiterbewegung. An den mit Beifall auf gebrochen, weil eine Anzahl Wechsel aus dem Ausgenommenen Vortrag schloß sich eine lebhafte Distusfion, in welcher ging man auseinander. fande zurückgekommen sei, auf deren Einlösung fie rechnen die traurigen Zustände, die in mehreren hiesigen Fabriken Der Fachverein der Firmenschilder- Branche beschloß fonnten. Der Konkursverwalter stellte den Angeklagten ein gutes herrschen, und die Gleichgiltigkeit der in diesen Fabriten beBeugniß aus. Sie feien fleißige und tüchtige Arbeiter gewesen, schäftigten Arbeiter scharf fritisirt wurde. Statt daß dieselben mit am 11. Oktober, da der vormalige Vorsitzende Otto Simpson die gewissenhaft hergestellte gute Instrumente lieferten. Da ihnen gegen die brutale Ausbeutung des Kapitals vorgehen, versuchen sie theil- seinen Verpflichtungen bis heute noch nicht nachgekommen ist, aber alle kaufmännischen Kenntnisse abgingen, so hätten sie die weise den Bestrebungen der Organisation, vielleicht gegen ihr Wissen, denselben dazu nochmals und zwar öffentlich im„ Borwärts" aufBuchführung Angestellten überlassen müssen, von denen sie hinters entgegenzuwirken. Das Fachblattverbreitet für den Norden Kollege zufordern. gangen worden feien. Er glaube nicht, daß die Angeklagten in R. Kappes, Bellermannstr. 81, bei Engelhardt; für den Süd- Ju Mariendorf beschäftigte fich am 13. Oktober eine betrügerischer Absicht gehandelt, sondern keine Kenntniß von ihrer Often Kollege J. Schneider, Wörthersir. 15. Die nächste Ver- Volksversammlung, bie für die Ortschaften Mariendorf und Vermögenslage gehabt hätten. Der Gerichtshof erkannte nach fammlung findet am 24. d3. Mts. im Norden bei Keller, Berg- Tempelhof einberufen war, mit der Lokalfrage. Nachdem die dem Antrage des Staatsanwalts auf Freisprechung der Anstraße 68, ftatt. Lokalkommissionen beider Orte Bericht erstattet hatten, entspann geklagten. Im Fachverein der Tapezirer stand am 10. Oktober der fich eine rege Debatte, an welcher die Genossen Senger, Hilgert, Gine bemerkenswerthe Erscheinung hat fürzlich bas Antrag auf der Tagesordnung, das Statut dahin abzuändern, Genfete, Reifen, L. Hecht, E. Hecht, H. Wolf, Goebe und TannenLandgericht zu lauen i. 2. über Beitungs- Beleg baß bei Auflösung des Vereins die einfache Majorität entscheide berg, S. 2oth theilnahmen. Tannenberg und H. Loth Gremplare für Anzeigen getroffen. Der Aufgeber einer Da der Antragsteller, Kollege Graßel, nicht zugegen war und tabelten besonders das Verhalten der Genossen im Orte, da Annonce hatte, weil er feine Belege erhalten, die Bezahlung der der Antrag schon in einer früheren Versammlung diskutirt worden diese die Lokalfrage zu wenig beachteten. Verschiedene Redner betreffenden Annonce verweigert und feitens des Amtsgerichts ift, wurde von der Diskussion Abstand genommen und zur Ab- rügten auch das Verhalten der Berliner Genossen, denn die war ihm hierin Recht gegeben worden. Das Landgericht verwarf ftimmung geschritten. Das Resultat war Ablehnung des Antrages. Tempelhofer Lokale wären hauptsächlich nur Man war allgemein der Meinung, bas erstinstanzliche Urtheil und verurtheilte den Beklagten zur Dasselbe Schicksal hatte der vom Kollegen Friedmeier gestellte Antrag, Arbeitern besucht. wenn bie Berliner Genossen uns nicht thatfräftig Zahlung. In den Urtheilsgründen heißt es u. a.: Sich die daß zur Auflösung des Vereins Zweibrittel- Majorität erforderlich sein daß Seite ständen, da doch die Genoffen im Orte Möglichkeit zur Prüfung des Auftrags zu verschaffen, ist im vor- foll. Der 2. Punkt der Tagesordnung lautete: Wie stellt sich ber zur liegenden Falle Sache des Bestellers. Die Leistung des Verlegers Fachverein zu folgender, in einer öffentlichen Versammlung an zu gering an Zahl sind, um auf die Lokalbefizer einen erschöpft sich in der Drudlegung der Anzeige und der Berauß genommene Resolution: 1. Die Versammlung erklärt sich mit Druck ausüben zu fönnen, man noch lange auf ein größeres Vergabung der jeweiligen Auflage, da hiermit wirthschaftlich der dem Referenten einverstanden. 2. Dieselbe fieht nur in der fammlungslokal Berzicht leisten müßte. Nachdem Goede ein jenige Erfolg herbeigeführt ist, dessen Erreichung die unmittel einheitlichen Organisation die Kraft, Erfprießliches im Kampfe furzes Bild über die Konferenz der Lokaltommiffionen für die bare Veranlassung zum Vertragsabschlusse für den Besteller gegen das Kapital zu leisten. 3. Um dies zu ermöglichen, wird Provinz Brandenburg gegeben hatte, wurden zwei Anträge anbildete." der Fachverein der Zapezirer von Berlin aufgefordert, zu Gunsten genommen, wonach für Mariendorf die Lokale von G. Haat und der Zentralisation fich aufzulösen und damit alle Zwietracht im eigenen Wwe. Schensch, für Tempelhof die Lokale von Tillmann, Till Elberfeld. Vor dem Schöffengericht fand am 11. Oftober Lager ein Ende zu bereiten und der neuen Taktik der gesammten mann Nachf. und Teichert für die Arbeiter gesperrt sind, da diese in einer Sache eine wichtige Entscheidung statt, die schon wieder Arbeiterschaft Geltung zu verschaffen. Im Ernste verspricht die die einzigen Lokale wären, welche hauptsächlich von Arbeitern holt vertagt war. In der Druckeret der Freien Presse" werden Bersammlung, in Zukunft der Bentralisation beizutreten und für befucht werden. Es tam dann die Sache 2. Hecht wieder zur verschiedene sogenannte Kopfblätter hergestellt, so für Köln, diese zu wirken." Von verschiedenen Rednern wurde dagegen Sprache; diefelbe blieb unerledigt, da ein Vertreter des ParteiDüffeldorf und Krefeld. Am 27. februar b. F. wurde die Firma ausgeführt, daß ein derartiger Beschluß einer öffentlichen Ver- vorstandes nicht anwesend war und ein Brief des letzteren über mit einem Strafmandat in der Höhe von fiber 800 m. von feiten fammlung für den Fachverein nicht bindend fei, da viele in- einen Bunft feinen Aufschluß gab. Die Versammlung erffärte ber Ober- Postdirektion in Düsseldorf bedacht, weil die Zeitungen bifferente Stollegen, die für Bentralisation gestimmt, sich noch sich in einer einstimmig angenommenen Resolution mit den brieffür Krefeld nicht durch die Post, sondern per Packet durch nicht einmal gemüßigt gefühlt hätten, der legteren bei- lichen Ausführungen des Parteivorstandes nicht einverstanden, die Eisenbahn befördert worden waren. Die Strafverfügung zutreten. So habe z. B. ein Kollege auf Befragen er sondern forderte denselben auf, in die demnächstige Voltsftützte sich auf§ 1 des Postgesetzes vom Jahre 1874, wonach flärt, er hätte nur deshalb für Bentralisation gestimmt, versammlung einen Bertreter und zwar den Genossen Fischer zu Beitungen außer im Umkreis von 2 Kilometer des Ursprungsortes nur weil die große Masse dafür sei, wäre letztere für entfenden, um in der Hecht'schen Angelegenheit endgiltig Klarheit zu burch die Post befördert werden dürfen. Gegen diese Strafverfügung Sotalorganisation gewesen, so hätte er für Lokalorganisation geschaffen. Alles weitere bleibt dem Vertrauensmann überlassen. Den wurde auf richterliche Entscheidung angetragen, weil unter die stimmt. Dieser Standpuntt charakterisire einen großen Theil der Ueberschuß der Tellersammlung überwies man dem kranken GeBezeichnung Ursprungsort einer Beitung" nur der Verlagsort Bentralisationsanhänger. Bon den letzteren wurde ausgeführt, nossen 2. Hecht. wäre Don Berliner verstanden sein kann, nicht aber der Druckort. Am Druckort ist daß in jener Versammlung wenige nicht organisirte Kollege waren, Oeffentliche Versammlung der Parteigenossen der Kreise Wittenberg, bie Zeitung, wenn diese für eine andere Stadt bestimmt ist, nur und wenn nur erst für Berlin die einheitliche Organisation ge: Schweintz, Torgau und Liebenwerder Mittwoch, den 19. Oftober, Abends Druckwaare, nicht Zeitung, sie wird erft Zeitung am Orte des schaffen sei, so würden auch die jetzt infolge des Streits um die Art 8 Uhr, im Lotale des Herrn Lehmann( Gartensaat), Neue Grünftr. 14. Bor Grscheinens, da wo der Verlag feinen Sitz hat, wo die ganze der Organisation uns fernstehenden Kollegen zu uns fommen. Getrag des Herrn Dr. Bernstein. Allgemeiner Arbeiterinnen- Verein. Große Bersammlung heute, MittBeute Banzlehrer- und Tanzmaitre- Verein Solidarität". Mittwoch, den bet Ehrenberg. Berwaltung liegt, von wo aus sie in die Hände der Abonnenten wurde folgende Resolution angenommen: Die heute am 10. Oftober woch, den 19. Ottober, Abends 8 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Bortrag gelangt. Diefen Ginwendungen der beklagten Firma hatte sich stattfindende außerordentliche Fachvereinsversammlung schließt des Genossen Fris Bubell über Gewerbegerichte. Verein ehemaliger Bad Schmiedeberger und Umgegend. im Prinzip das Schöffengericht angeschlossen und wurden die fich der in der am 22. September stattgefundenen Bersammlung abend 8% Uhr im Stestaurant Start Boigt, Kaiserstr. 11, of 1 Tr. Sandsleute entgegenstehenden Anträge der Ober- Postdirektion abgelehnt und angenommenen Resolution voll und ganz an. Ein vom Kollegen wiltommen. ein obfiegendes Erkenntniß erstattet; weil die Firma aber Schneider eingebrachtes Schriftftück rief lebhafte Mißbilligung zur Bequemlichkeit des feinerzeitigen Verlegers in Köln, unter den Anhängern der Zentralisation hervor, dasselbe lautete 19. Ottober, Abends 8 Uhr, Zusammenkunft im Bereinslokal, Annenstr. 14 die Anzahl Zeitungen, die nach Mülheim am Rhein be- dahin, daß die Mitglieder, welche nicht für den Fachverein. sind, franken- und Sterbe- Unterstütungskaffe der Berliner Hausstimmt waren, an diese Adresse abgehen ließ, wurde austreten möchten, weil erstens das Vereinsstatut solche Mit- diener, assentotal Neue Friedrichstr. 44 bet Röllig. Sizung jeden Mittwoch fie strafbar befunden und, nicht allein die Firma, fondern auch glieber nicht dulde; zweitens weil diefelben uneinigkeit Abend sbr. der Expedient, der die Packete gemacht hatte, und Grimpe, der bie Verantwortung dafür trug, die vom 1. Oktober 1890 bis 23. Dezember 1891 dadurch der Post verloren gegangenen Portos zu ersehen und die vierfache Summe als Strafe zu zahlen event. zu je 4 Wochen Haft verurtheilt. Die Strafen nebst Roften machen weit mehr denn 1000 Mart aus. Gegen dieses Erkennt niß wird Berufung eingelegt werden, hauptsächlich deshalb, weil eine prinzipielle Entscheidung vom höchsten Gerichtshof in folchen Sachen überhaupt noch nicht vorliegt, fobann weil wegen einer Handlung 8 Personen verurtheilt wurden, während nur eine als häter zu betrachten ist und schließlich weit Uebertretungen in drei Monaten verjähren, mithin die früher begangenen nicht mehr zur Aburtheilung gelangen konnten. Versammlungen. unter den Kollegen hervorriefen; drittens, weil man nicht zwei entgegengesetzte Richtungen vertreten tönne. Ein Kollege führte aus, daß ihn dies lebhaft an jenes Verlangen erinnere, wonach alle unzufriedenen und Nörgler auswandern sollten. Zum Schluß forderte der Borfibende alle diejenigen, die ein Darlehn erhalten haben, auf, bis zur nächsten Generalversammlung abzurechnen. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Mittwoch Abends 8 Uhr in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20, Gigung. Klub der Wanderfreunde. Mittwoch, ben 19. Oftober, Abends.8% Uhr, Versammlung im neuen Klublotal, Rosenthalerstr. 11/12. Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch, Abends 8%-10% Uhr:, SüdSchule, Sageisbergerſtr. 43: Unterricht in Geschichte( alte); id- Ditschule, Reichenbergerjir. 133: Unterricht in Deutsch( oberes), Logit, Rechnen ( unteres). Dit Schule, Martusstraße 31: Unterricht in Deutsch( mittel); Nord- Schule, Müllerstraße 179 a: Unterricht in Deutsch( mittleres), Mathematit und mathematische Geographie. In alle Lehrfächer föraren noch Die in der Blumen, Blätter, Perl- und Feder- Schüler und Schülerinnen, auch jezt im Laufe des Sentesters, eintreten. gese- und Diskutivklubs. Mittwady. Vereinte raft, Abend branche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berline hielten Johann Jacoby, bei Friz am 10. Oftober eine Generalversammlung ab, in welcher Bericht Heine, jeden Mittwoch vor dem 1. umb 15. über den Bestand der Kaffe, die Jahreseinnahmen und Ausgaben gegeben wurde. Daran schloß sich die Neuwahl des Gesammt vorstandes. 8% Uhr, bei klein, Schönleinstraße 6. Liette, Schwebterfir. 33. jed. Monats, Ab. 8% Uhr, im Restaur. Grube, Martendorferstr. 10.- Gefund brunnen, abends 8½ Uhr, bei Haferland, Bellermannſtr. 87. Gleich heit, Abends 8% Ubr bei Stramm, Ritterstraße 123. Emanzipation. Abends 8% Uhr, bei Wagner, Alte Schüßenstr. 6. Seine, Nirbors, Nord, Abends 8 Uhr, bet Beiler, Senefebeck: und Herrmannstraßen- Ede. jeden Mittwod 8% Uhr, bei Berny. Raabe, Ruppiner- und SchönholzerstraßenGcte. Otto Reimer, jeben Mittwoch bei A, Brosch, WilhelmshavnerBite. getfi". In der öffentlichen Versammlung der Möbelpolirer nebst Damen, welche am 10. Oftober stattfand, hielt Dr. 3 adet einen Vortrag über:" Die sanitären Zustände der Straße 23. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umggegend. Alle Mende pungen Fabriken und Werkstätten." Der Referent legte zunächst die Ent- im Bereinstalender find zu richten an Friebrich seortum, Manteuffelstr. 70. wicklung und Bekämpfung einer Epidemie flar und zeigte an Arbeiter- Sänger- Bund Berlins und Umgegend. Mittwoch, UebungsStedesfreiheit, Beispielen wie der Cholera, daß die heutige Gesellschaft voll- funde Abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. 38, bei Freya,( Gem. Chor), Alte Schönhauser Silaritas, Hochstraße 32ja, bet Im Verein der Gummi- Arbeiter Berlins und um ständig unfähig ist, in ſanitärer Beziehung Ersprießliches zu leisten, aße 22-23, Boßow's Braueret. ( Echo 1 aus dem einfachen Grunde, weil die erbärmlichen Lebensverhält Deutsche Gich e, Blumenstraße 46, bet Went. gegend hielt am 9. Oktober Genosse Thal einen einstündigen - Lerche, Bernauerstr. 72, Restaurant zuni, BeitGefangverein der Steinmegen, Johannisstr. 20, bei Muller. Vortrag über Geschichtsfälschung, der von den Versammelten bei- nisse der arbeitenden Klassen den Seuchen dauernd einen guten Bankow, Schulzefir. 27. Nährboden bieten. Die sanitären Vorkehrungen, welche die BeMänner- Gesangverein der Kürschner, D. B. D. Vr. Berliri, Neue fällig aufgenommen wurde. In der Diskussion suchte Genosse hörde jetzt vorgenommen habe, wären in der Hauptsache nur dem Friedrichstraße 44, bet Röllig. Steinnette, Röslinerstraße 17, bet Steinmar dem Referenten einiges zu widerlegen, worauf der Elifabethstr. 30.- hand in handi, Mariannenftr. 31-32, bei Doberstein. Referent im Schlußwort zur Zufriedenheit der Bersammelten er- Angstgefühl der besitzenden Klasse zu danken; mit dem Grlöschen Wendt.- 2yra 1, Raupach fit. 6, bet Stachel.- Euphonia, bei hermann, der Cholera werde die fanitäre Aufmerksamkeit wahrscheinlich schneeglöd chen 2, Potsdam, Brandenburger Kommunikation 16, bet widerte. Den streifenden Knopfarbeitern der Firma Kasche, wieder aufhören. In Erkenntniß diefer Thatsache habe die Fach- Glaser.- un verbroffen, abends 8 Uhr, bei Sachs, Lindowerftr. 26. Köpnickerstr. 33a, wurden 3 M., der Streil- Kontrollkommnission kommission des Verbandes der Möbelpolirer Fragebogen über die Flöter'scher Gesangverein, Roppenstraße 43c, bei Lorenz. 5 M. aus der Vereinskaffe überwiesen. orwärts 5, Friedrichshagen, Rundtheil, bet fanitären Zustände in Fabriken und Werkstätten, wo Möbel- Friedenau im Kurhaus. Lerche. Freundest reue( Gemischter Chor), Grenadierftr. 33, bei Gees Lorbeertrans, Lichtenbergerstr. ai bei Seife.-Südost, 1. poliver beschäftigt sind, ausgegeben, deren Ergebnis der vom Soffnung 1, Friedrichsberg, Friedrich Referenten gebildeten Sanitätskommission übermittelt wird. Die Köpniderfir. 191, Restaurant. Start firaße 34, bei Schulze. Rothe Neife, Schöneberg, Golz bet Siegeler. Freiheit, Moabtt, Kronenbrauerei, rege Diskussion zeigte, daß ein imposantes Material zustande trage 47-49. Steinfeger Gängerchor, Kastanienfommen würde, wenn die Kollegen die Fragebogen mit größter ut- Moabit Offenbacher Sängerfranz, OranienGenauigkeit ausfüllen. Im Schlußwort sprach der Referent die lee 28 bei Matwald. straße 153, bet Göze. Gesangverein der Kupferschmiede, WeinHoffnung aus, daß, nachdem die Möbelpolirer in dieser Be- raße 11 bei geind. Bergißmein nicht, Schulstraße 29, im bet ziehung die ersten seien, sie auch hinsichtlich der Güte des wedding= Kasino. Concordia", Dieffenbachstraße 53 Deutscher Männerfang", Belforterstraße Nr. 15, bei Ju dee öffentlichen Versammlung der Müller und Mühlenarbeiter, die am 9. Oftober stattfand und zum Rwecke der Gewerbegerichts Wahlen einberufen war, erörterte Millarg bie Bedeutung dieser Wahlen und ersuchte die Verfammlung, sich an denselben recht rege zu betheiligen. Als Kandidat wurde der Müller Wilte aufgestellt. 9 feldt. " wwww Rütli, Männer- Gefangverein Libertee 1, Wrangelstraße 84 bei ulrich. Unverzagt gangeftr. 65 bei Tempel.- Gefangverein& orbeertranz 2, Sängerchor der Maler, Alte Felsenfest( Gemischter Chor), Pantstraße 32 b bet Gefang Verein, itania", Görligerstr. 40. Männer- Gesangverein, Si ed er Bund der geselligen Arbeitervereine Berline und Umgegend.( Bu Rauchttub Hellblau bei Flick, Simeonstr. 23. Rauchklub Etferne Pfeife, bet Hoffmann, Triftstraße 1. Theater Berein Proletariat bei Kühn, Naunynstr. 38. Theater- Verein JugendTouri stentlub Nachtfalter, bei Burtraft 2 bet Werner, Heimstr. 2. mann, Frankfurter Allee 66. Stattlub Buschelgrün, bet Fürstenau, Pollack Klub 2ustige Reichenberger- und Manteuffelſtraßen- Ede. Vergnügungs- Verein Bruder, bet Lucrald, Manteuffelstr. 46. Bergnügungsverein Waldes= Fridolin, bei Wolff, Brunnenſtr. 56a. grün", Krautstr. 6( estaurant). Bergnügungsverein Durch Nacht zum Licht, bei Gründel, Dresdenerstr. 116. Humoristischer Verein Tambourverein Vorwärts VergnügungsIm Verein der Kammmacher und Bernfsgenossen Berlins Materials die ersten bleiben möchten; andere Gewerkschaften sols. Schneider. Gefangverein Lotosblume, Kleine Kurstraße 10 bei Kanzow. gelangte am 10. b. M. durch den Vorsitzenden ein Schreiben der würden hierdurch zu gleichem Vorgehen angeregt werden. Gesangverein Freiheitstlänge, Stallschreiberstr. 29 zum Eichenen Leipziger Kollegen zur Verlesung, welches eine lebhafte Debatte Kollegen, rechtfertigt nun durch regen Gebrauch der Fragebogen Stab. hervorrief. Der dem Schreiben zu Grunde liegende Sachverhalt ift das in Euch gesetzte Bertrauen; beweist, daß die Möbelpolirer Dranienstraße 190 bei Ratsch. Gesangverein 2iebeslust in Fürstenwalde furz folgender: Die Kammfabrik von Koblo in Plagwig Leipzig ebenfalls mit an der Spitze des kämpfenden Proletariats stehen bei Haupt, Müncheberger Chauſſee. erhielt vor ungefähr sechs Wochen eine neue Maschine, welche und die Arbeit wird durch den Erfolg gelohnt fein. Die Ver- Jakobstraße 83.Freiheits- Gruß, Schönhauser Allee 46 bet Buffe. Gesangeinen Theil der bis dahin von den Arbeitern verrichteten Arbeit abfolgung der Fragebogen geschieht in sämmtlichen Zahlstellen, Serzog.. benfelben abnimmt, was Herrn Koblo veranlaßte, feinen Leuten als: Blumenstraße bei Hente, Oranienstraße bei Mohn und verein" offnung 3", Brandenburg a. 5. bet Weidner. den Affordlohn um ca. 45 pet. zu fürzen, so daß, wie man an- Zehdenickerstraße bei Ecfe; außerdem bei folgenden Kommissions- tu ft", Fichteftr. 29 bei strösche. nimmt, die Maschine in Zeit von 10-12 Wochen ihre Untoften mitgliedern: Karl Schönice, Auguststr. 37, Hof part.; Karl Ruhrt, gedeckt haben würde. Da die in der Fabrik beschäftigten sechs Schönhauser Allee 21; Robert Weber, Fliederstr. 6'; Ad. Frohschriften sind zu richten an Max Genz, Berlin N, Belforterstr. 26, 1 r.) Kollegen sämmtlich der Vereinigung der Drechsler und Berufsmann, Frankfurter Afee 110. genoffen Deutschlands angehören, so legten diefelben einer dafelbft Im Verband der in der Kürschnerbranche beschäftigten ftattgehabten Versammlung dieser Branche ihre WerkstellenUngelegenheit flar. Durch Veröffentlichung dieses Verſamm- Arbeiter und Arbeiterinnen wurden am 10. Oktober die im Gelungsberichts im Wähler" erfuhr Herr Koblo die Meinungen werbe Herrschenden Uebelstände erörtert. Hauptsächlich erwähnte feiner Leute, worauf es zu scharfen Auseinandersetzungen kam, man hierbei des Pelz- Ronfektionsgeschäfts von v. Manheimer, wo was zur Folge hatte, daß sämmtlichen Kollegen gekündigt wurde. die Arbeiter und Arbeiterinnen oft ganze Nächte hindurch arDie Drechsler Leipzigs erklärten sich mit den ausgesperrten beiten und es auch schon vorgekommen sein soll, daß einige vor pipifax, bet Krösche, Fichteftraße Nr. 29. Stammmachern solidarisch und sicherten denselben ihre wirksamste Müdigkeit resp. Schwäche umgefallen sind und mittels Kranken- bei Rober, Sermann- und Wanzlichstraßen- Ede( Rigdorf.) Unterstützung zu. Die hiesige Vereinigung erklärte fich felbft richtete on her Arbeitsstätte entfernt werden mußten. Hierzu gnügungs- Berein„ klimb im" bei Brodlow, Bülowſtr. 65. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Mittwody. Gefangverein verständlich mit den Ausgesperrten solidarisch und verpflichtete berichtete der Vorsitzende der Ortsfrankenkasse, er habe sich besich, den Zuzug nach Leipzig fernzuhalten resp. die hier zureifenden reits mit der Sache vertraut gemacht und dem Polizeipräsidium nospe, Abends 9 Uhr, im Restaurant Wahlstatt, Belle- Attanceſtraße. Männer Gefangverein aldrapelle 2, Abends 9 Uhr, Stollegen darauf aufmerksam zu machen, daß sie die Solidarität Mittheilungen gemacht, und erwarte nun dessen Antwort.uſilverein vorwärts, Abends 8 bis 10% Uhr, Langestraße 10s hoch zu halten haben. Demgemäß bitten wir um Fernhaltung Weiter wurde berichtet, daß von der Pela Konfettions Restaurant Kayfer, Staltherfir. 22. Zurnverein Hoffnung, Abends 9 Uhr, im Restaurani Schröder, ManArbeiterin mit fünfzehn Mark teuffelftr. 9.- Seraftturnverein Jugendtra ft, jeden Mittwoch und Sonndes Zuzugs nach Leipzig und ersuchen alle arbeiterfreundlichen firma Greifenhagen eine monatlich befoldet worden sei, worüber sich auch eine leb: abend 9-11 Uhr abends bei Sade, Beughofstr. 8. Blätter um Abdruck des Vorstehenden. Turnverein Gesund hafte Debatte entspann, da die Arbeiterin ihren Lebensunter- brunnen. Die 2. Männer- Abtheilung turnt heute von 8%-10% Uhr Abends Der Vorstand Eine in der Turnhalle, Freienwalderstraße 39. Straftturnverein Berolina, des Vereins der Kammmacher und Berufsgenossen halt unmöglich mit 3,75 wöchentlich bestreiten könne. andere Angelegenheit, welche in Anregung gebracht wurde, ist, abends& Uhr lebungsstunde bei Faustmann, Reichenbergerstr. 78a. Theater- und Vergnügungs Berein Humanitas Abends 9% Uhr bei Berlins. wie Kollege Wittich fonstatirte, geregelt worden. Nachdem Need, Lothringerfir. 94. Gefelliger Bergnügungsverein Regta, Abends 9 Uhr, im Restaurant Sommer, Grünstraße 21.Die öffentliche Versammlung der Porzellanarbeiter, Fräulein 3immermann zur Beifizerin gewählt war, gab Humoristischer Verein Arminia, Dresdener welche am 10. b. M. stattfand, nahm nach einem Vortrag des Herrn ber Kassirer folgende Abrechnung vom 2. Quartal des dritten Garten, Dresdenerjiraße 45.- Kreuzjiet, bet Gumlich, HeichenbergerTouristenG. Hoffmann über Die Bedeutung der Gewerkschafts- Jahrganges: Einnahme 185,60 W., Ausgabe 133,70 M., Ueber- raße 149.- Fibele Brüder, bei H. Mrose, Lachmannſtr. 5. Der Saffirer erhielt Decharge. Die Lokalfrage verein Frei Weg", Abend Uhr bei Giedlutad, Mantenfferstr. 86. organisation" nach lebhafter Diskussion folgende Resolution ein schuß 1,90 M. stimmig an: Die heutige Bersammlung erkennt den Nugen der wurde vorläufig vertagt, da Herr Röllig die Erklärung abgab, Sigung mit Damen. Fidelitas. Gewertschaftsorganisation an, ist jedoch der Ueberzeugung, daß so viel wie in seinen Kräften stehe, Abhilfe zu schaffen hinsicht Minwoo uhr, Märkischer Gof, Admiralfir. 180. Berein International a bet Pape( fr. Knebel) Badstr. 58. WerGeselliger Verein Regina, Alexandrinenstr. 110 bei Wohllebe. Bergnügungsverein 2uftig rob. Rauchklub Noochloch, Abends 9 Uhr, bei Sterftein, Admiralstr. 38. Rauchklub& affalle, Abends, bet Lock, Friedrichsbergerstr. 11.- Rauchttub Rothe Nette, bet Steuer, Weinstr. 22. Humoristischer Rauch= lub, Abends 9 Uhr, bei A. Niemann, Görligerstr. 42. Rauchflub Sans souci, Boechstraße 51.- Rauchtlub Ohne 3wang, Abends 9 Uhr bei Späth, Weinftr. 28. Rauchflub Grüne Quaste, Abends 9 Uhr, bei Schlüter, Kleine Marfusstr. 10. Rauchtlub Vultán, Abends 9 Uhr bei Ahner, Gräfeftr. 82. Rauchflub Goldene Quafi e", Abends 9 Uhr Rauch klub gutgesinnter Freunde, Abends 8 Uhr bei Neumann, Höchsteftr. 28. Rauchflub Schmo tes- erte, Waffer- und Inselstraßen- Ecte beim Restaurateur Sperling Abends 9 Uhr. Rauch flub„ Vorwärts SO.", jeden Mittwoch Waldemarstr. 74 bei George. Humoristische Pfeifenbrüder jeden Mittwoch Abend 9 Uhr, Klosterstraße 83, bei Genossen W. Salzwedel. bei Muß, Joftyftr. 8. Stattlub Treff, Abends 8% Uhr, bei Otto Babel, Frankfurter Allee 90. Bühnenverband Othello Abends 9 Uhr, Restaurant Lothringer Straße 101. Dermischtes. Todesfall. Der Chefredakteur der Zeitschrift ,, Ueber Land und Meer", Baisch, ist gestorben. Arbeiterrifiko. Durch den Einsturz einer Mauer beim Neubau des Garnisonlazareths zu Graudenz wurden 3 Maurer getödtet und 2 verletzt. " Theatereiufturz. In Firminy( Frankreich) ftürzte das 15 Offiziere, 3 Sergeanten der Garnison von Hongkong, 9 Rivi Theater während der Vorstellung ein. Zahlreiche Verwundete listen, 4 Damen und 1 Kind. Gerettet wurden 2 Baffagiere, 5 europäische und 16 eingeborene Mitglieder der Mannschaft wurden aus den Trümmern hervorgeholt. Ein jüdischer Patriarch. In Kaufehnellen starb dieser Der Dampfer Bothara", welcher eine Ladung von 200 000 Doll. Tage der israelitische Handelsmann Kohn in dem hohen Alter Kontanten, 130 Ballen Seide, 800 Tonnen Thee und andere von 110 Jahren. Seine Fran, mit der er 80 Jahre lang glück- Waaren an Bord hatte, ist sofort gesunken. lich, wenn auch in ärmlichen Verhältnissen lebte, hat die 100 Jahre ebenfalls schon überschritten und ist noch ziemlich rüftig. Schiffsuntergang. Wie der" Standard" aus Shanghai meldet, haben von den etwa 200 Personen, welche sich an Bord des bei den Fischerinseln gestrandeten britischen Dampfers Bokhara" befanden, gegen 170 den Tod in den Wellen gefunden, darunter 20 Passagiere. Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Rölu, 18. Ottober. Der Köln. Volts- 3tg." zufolge fündigte das seit 1856 bestehende Grobblech- Walzwerk, Gebrüder Marrotty, Duisburg- Hochfeld, sämtlichen Beammten und Arbeitern. Das Wert hört Ende Oktober auf zu arbeiten. Briefkaffen der Redaktion. F. N., Görligerstraße, Tischler. Unterbreiten Sie diesen Fall von Ausbeutung der betreffenden gewerkschaftlichen Organis sation. R. H., Konditor. Augenblicklich leider keine Verwendung. Bielleicht später einmal. F., Blankenburg i. Th. Für derartige Berichte haben wir Teine Berwendung. F. T., Chauffeeftr. 57. Wir führen keine Register über Raubmörder und Mordthaten. Berichtigung. Im gestrigen Bersammlungsbericht der Ber liner Drechsler muß es heißen: Die Agitations fommission hat die Sammlung( der Listen) zu leiten. Ferner ist in derselben Nummer im Bericht über die Klempnerversammlung das Defizit durch Versehen des Einsenders des Berichts falsch Marseille, 18. Oktober. Privatnachrichten aus Portonovo angegeben. Das Defizit beträgt nicht 5,75, sondern 4,25 M. Grünberg i. Schl. Gehen Sie mit Ihrem Gesuch an alle zufolge ist die französische Expedition gegen Dahomey auf unerwartete Terrainhindernisse und kaum angreifbare Berschanzungen Instanzen. Es wird sich doch wohl eine finden, die dem Ardes Königs Behanzin gestoßen und befindet sich in der schwierigsten beiter im eigentlichsten Sinne des Wortes zu seinem Recht verhilft. Lage. London, 18. Oktober. Die Times" melben aus Ronftantinopel, Rußland bestehe fortgesetzt auf der Forderung, die Türkei solle die freundschaftlichen Beziehungen zu Bulgarien aufgeben. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Brinzenstraße 28. Berlag von Gäsar Schmidt, Zürich ( Schweiz). V. H., Mannheim. Sie können alles von unserer Buch handlung, Verlag des Vorwärts", Berlin SW., Beuthstraße 2, beziehen. 1. M. R. Ja, Sie sind zur Zahlung des Spiegels ver pflichtet, wenn derfelbe durch Ihre Schuld beschädigt ist. Die Schuld verjährt erst in drei Jahren. Zu den Distanzritten bringt das" Bayrische Vaterland" eine etwas verspätete, aber immer noch sehr lesenswerthe Reminiscenz aus Vilshofen, wo vor vier Jahren ein Bürger die Wette einging, mit seinem Pferde in einer bestimmten, für die Strecke sehr furzen Zeit bis Neuötting und wieder zurück zu fahren. Also eine regelrechte Distanzfahrt, wie der jüngste Massendistanzritt Berlin- Wien. Die Wette wurde verloren, denn das Pferd mußte kurz vor dem Ziele eingestellt werden. Es verendete dann nach einigen Tagen. Nun kommt die Pointe: Der wettende Besizer des Pferdes wurde vom Mark Gericht wegen Thierquälerei mit 100 Geldstrafe belegt. Mit Recht!" sagt das„ Vaterland" Stockholm, 18. Ottober. Der Reichstag wurde heute Nachund fügt hinzu: Was man vor vier Jahren bei dem Bürger mittag vom Könige mit einer Thronrede eröffnet. In derselben strafbar sand, wird heute bei Kavalieren prämiirt. So ändern wird ausgesprochen, der Reichstag sei wegen der Frage der sich die Zeiten je nach den Leuten." Armee- Organisation zu einer außerordentlichen Session, welche Rettung Schiffbrüchiger. Die Rettungsstation Colberger voraussichtlich nur von kurzer Dauer sein werde, einberufen münde telegraphirt: In der Nacht vom 17. zum 18. Oftober bei worden. Der neue Reorganisationsvorschlag sei auf derfelben heftigem Nord- Oft- Sturm von einem verunglückten Fischerboot Grundlage aufgebaut, wie der frühere, auch die Kosten überstiegen vier Personen gerettet durch das Rettungsboot, Reichstelegraph". nicht diejenigen der früheren Vorlage. Am Schlusse forderte der Infolge schlagender Wetter in den Gruben von Sala König die verschiedenen Parteien auf, alle Parteistreitigkeiten ( Sizilien) sind der Bergwerts Direttor, zwei Söhne des- ruhen zu lassen. felben, drei Arbeiter und eine Frauensperson getödtet worden. London, 18. Oft. Nach weiteren Meldungen ertranten von Wir ersuchen sämmtliche im Vorwärts" inse Auch zwei Gendarmen und eine Frauensperson, die zur Hilfe dem bei den Fischerinseln gestrandeten Dampfer Bokhara" rirenden Vereine um Angabe der genauen adresse herbeieilten, tamen ums Leben, 32 europäische, 70 eingeborene Mitglieder der Mannschaft, ihrer Kassirer. V Nach beendeter, bedeutender Vergrösserung unseres Geschäfts offeriren wir für Herbst und Winter: Damen- Kleiderstoffe zu sehr billigen Preisen. Englischer Cheviot mit bunten Noppen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Cheviot mit Fantasiestreifen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Diagonal mit bunten Effekten, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 80 Pf. Englischer Cheviot Neige, doppelt breit, reine Wolle, Mtr, 1, 1,25, Eine grosse Auswahl feiner Neuheiten Schwarze Kleiderstoffe in glatt, foulirt, gemustert, Jaquard, gestreift Mtr. 1 Mark. 1,50 und 2 Mark. Mtr. 1, 1,25, 1,50 Mark. Wintermäntel u. Jaquets in grosser Auswahl, enorm billig. . Jaquets in den neuesten Façons Capes und Umhänge, hervorragende Neuheiten Regenmäntel in überraschend grosser Auswahl Capes- Räder, das Neueste der Saison Fertige Kleider 6, 8, 10, 12, 15 Mark, 10, 15, 20 Mark. 10, 12, 15, 20 Mark. 15, 20, 25 Mark. haben wir in Berlin die grösste Auswahl und verkaufen solche zu den billigsten Preisen. Elegante farbige Kleider von Schwarze Kleider Schwarze seidene Kleider Einzelne Kleider Röcke • • B . 20 Mark an. 25, 30, 35 Mark. 50, 60 Mark. 12, 15, 18 und 20 Mark. Morgenröcke in grosser Auswahl 5, 6, 8 u. 10 Mark. Sielmann& Rosenberg, Kommandantenstraße, Ecke Lindenstraße. Möbel- Ausstellung 1892 Concurrenz- Ausstellung. Diejenigen Tischlermeister und Möbel- Fabrikanten, welche selbst nicht ausgestellt, jedoch an die Concurrenz- Aussteller Möbel geliefert haben, werden behufs weiterer Veranlassung gebeten, sich beim Vorstand des Vereins Berliner Gratis Sprechstunde Montag und Donnerstag W. G., Auguststraße. Verklagen Sie das Mädchen, vers treten durch den Vormund, beim hiesigen Amtsgericht, und lassen Sie dem Vormund die Klage zustellen. Briefkaffen der Expedition. 2574b Unserem lieben Gustav! Bei Malz- und Hopfenwürze, Von Stralau gar nicht weit, Feiert Gustav Mühe Seinen Geburtstag heut. Dem gebieg'nen Wirth der Kneipe Gratulirt die Norddeutsche Schleife. Unserem Bruder Hermann Scholz zum heutigen Wiegenfefte ein dreifach donnerudes Hoch! 25806 Deine Brüder P. u. O. Sch. Unserem Genossen Hermanu Lück, Vizegefreiter a. D., die besten Wünsche zum heutigen Tage! In der Erwartung, daß Bügeleisen und Stahl stange vor Freude koboldschießen und das Bier gut munden wird, ein drei2583b fach donnerndes Hoch! Mehrere Alpensteiger. Hierdurch zeige ich allen Freunden und Bekannten an, daß ich FriedrichAraße 238 am 15. Oktober ein Weiß- u. Bairisch- Bier- Lohal eröffnet habe. Um zahlreichen Besuch bittet ganz ergebenst Otto Mally, 2572b Todesanzeige. 2570b Am 17. Oftober verschied inach schwerem Leiden meine geliebte Frau Augufte Scheip, geb. Schröber Die Beerdigung findet am Mittwoch, Nachmittags 8 Uhr, von der Zeichens halle des Rummelsburger Kirchhofes aus statt. Hugo Scheip, Schloffer. Rummelsburg, b. 18. Ottober 1892. Ich erkläre die Wirthschafterin Anna Czekowsky für eine auständige und brave Person und nehme die Beleidi gung zurück. 2566b M. Richter, Biegnizerstraße 7-8, nehme ich zurück.[ 5575b] F. Batusch. Die Beleidigung gegen Frau Hinze Kinderwagen Bazar M. Brinner Jerufalemerstr. 42,1 Filiale: Brnunenstraße 6, Hof part. Größte Auswahl. Billigste Preise. Theilzahlung gestattet. früher Prenzlauer Allee 225, zulegt in In der Filiale Ausverk. zurückgesezter Nieder- Schönweide. Heute frische Wurst u. Wellfleisch. W. Maybaum. 2555b Wagen außerordentlich billig. Bettfedern in nur ftaub freier Waare v. 45 Pf. 6. 6 M. federdicht garantirt Großes Vereinszimmer für 40 bis Innletts, Don 25 Pf. bis 1,50 M. 50 Personen mit Pianino ist noch Dienstags, Mittwochs, Donnerstags und Freitags zu vergeben. 2582b H. Beckmann, Pücklerstr. 49. Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß ich JerusalemerSteppdecken, eis. Fabrikat, H. Marcus, Ba Pr de da nu St bu ber fo Ste fict Tei so lin Bc bie До Ba erb he ho th al Tax M Vi eff du 81 lid fte Gi AE fei in fol fta W re ftc in Di St 1117 gel bo N Dö Be BF Sc le 88 RE eig ne Do be fu enorm billig. Pr St 8 DE fti fa DE DE 6 d 82 St k hi ચ ha strasse 66, Gde Lindenstraße, ein Reinickendorferstr. 7a. Weiss- u. Bairisch- Bierlokal eröffnet habe. Achtungsvoll 3152L Ed. Bleuel. Eine gangbare Restauration mit großem Vereinszimmer für 40-50 Per 1-2. fonen, mit drei Vereinen( auch ist die Naturheilbad Sausverwalterstelle mit zu übernehmen) Reform, ist sofort unter günstiger Bedingung zu Dessauerstr. 31. verkaufen. Adressen unter H. B. an [ 2581b Dr. Hoesch, homöopath. Arat, die Expedition d. Blattes. Möbelhändler, Herrn Vincenz Kwiet, Niederwallstr. 17, schleunight einienſtr. 149. 8-10, 5-7, Gonnt. 8-10. zu melden. 3158L Moabit Zahnklinik. Der Vorstand des Vereins Berliner Möbelhändler. E. Fuhrmann, Perlebergerstr. 26F Spiegel und Polster- Waaren. Möbel, Ganze Ausstattungen in Mahagoni u. Rußbaum; Berlin 8.0., Küchenmöbel in großer Auswahl empfiehlt 1726L Franz Tutzauer, köpnierstr. 25. Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Laffalle, Marr. A.) in Bigarrenspihen, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, 2274 Eine gut gehende Tischlerei mit fester Rundschaft( Spezialität: beffere Küchenmöbel) ist wegen Krankheit des Gardinen- Fabrik. Großes Lager gestickter und engl. Tüllgardinen, Stores, weiß und crême. Große Auswahl in Sopha Tisch- und Bettdecken, auch im Einz. zu den billigsten Fabritpreisen. E. Knape aus Eutzsch in Sachsen. Brunnenstraße 26, 1 Treppe. G. Meyer, Inhabers zu verkaufen. Breis 8500 M., Pfandleihe on Sie, jetzt Wienerstr. 1, Anzahlung 1500 m. Off. in der Er Ging. Staligerstr., beleiht j. Werthfache. pedition d. Bl. unter„ Tischlerei".[ 2578b Ein Ladenspind ist billig zu verkaufen ( Ecke Stromstraße). Unbemittelte( 11-3). Bahnziehen unentgeltlich, Plomben 50 Pf., tünft. liche Zähne nur 1 M. Privatſprech- Reichenbergerſtr. 160 im Steller. 25716 Elegante HerrenResterhandlung. 66. stunde 9-12, 2-6. 66. Dr. med. Böhm, praft. Arzt, Billig Neste zu Knaben- Anzügen von 2081 b 1 M. Große Anzüge von 7 M. an Spezialarit für Naturheilverfahren und Massage bis zum feinsten Kammgarn, auch pass. Kochstr. 37, 2 Tr. 8-9 und 4-5 zu Ginsegnungs- Anzügen. Große Auswahl in Paletotstoffen, sowie zu Manschettenknöpfen, Stöcken, Brochen. Bitten. En großealer Achtung! Boften were Empfehle den Genossen meine Glaserei und BilderEinrahmung. Besonders empfehlenswerth Sinnsprüche in sauberster Ausführung zu soliden Preisen, auch zum Selbststicken vorräthig. Bilder von Lassalle 1. Marx in verschiedenen Größen. Lassalle- Büsten. Nach Auswärts brieflich. 3152L schwere 1 Meter lange Flanell- Arbeitshemden in waschechten Farben offeriren als Gelegenheitsfauf per Stück 115, 125, 135, 150 bis 175 Bf. Sommermänteln, Jackets, Blüſch, Atlas, A Anzüge, Paletots, fowie Damenkleider nur nach Maass, billigst, auch gegen Theilzahlung.[ 8143L Oranienstr. 126, 1 Landwolle, Seide, Sammt und Spizen. Auf Wunsch Alles zugeschnitten, auch angefertigt. Fertige Knaben Anzüge reine Schaafwolle, garantirt nicht ein 66. Karle, Waldemarstrasse 66. laufend, fehr empfehlenswerth gegen Schweißfüße. Schock 25 Pf.[ 3034L Empfehle den Genoffen mein Lager Alleinverkauf Wrangelfr. 119 und fämmtlicher Böttcherwaaren 30102 Küchengeräth und Spielwaaren. Carl Scholz, Wrangelstr. 32. J. Semmel, praft. 3ahnarzt, Oranienste. 55( Morigplay). 1785L Falkensteinftr. 8. Richard Stock. Strümpfe jeder Art werden angestrickt. Staart, sige, Sänflinge 80 Pfennige, Stiegliße 1,25, Finken, Zei Kanarienhähne 3 M. Reelle Männchen. Geschw. Heilbrun, Königsbergerstraße Nr. 35. Achtung! Kein Laden. Nur eigene Fabritation, 25 Bigarren 1 Mart. Garantie rein amerikanische Tabate. Rippentabat 2 Pfd. 60 Pfg. S. F. Dinslage, Sprechst 8-1, 3-5. Poliklinik f. Unbemitt. 1-3, 5-6. Künstl. Zähne 2 M Rottbuserstr. 4, Hof part. Zahn- Arzt Robert Wolf Künstl. Zahne von 2 M. an, Plomben Westen ist Umstände halber billig zu Brunnenstr. 41( Rosenthaler Thor), Eine gangbare Kundentischlerei im von 1,50 M. an, schm erzloses Zahnziehen 1 M. Sprechstunden 8-7 Uhr. verf. Bu erfr. bei Moebes, Kleiststr. 16.| Köpenickerstr. 175. Verantwortlicher Redakteur: Angust Enders in Berlin Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Aug. Wulfdy, Böttcher, Stephanstr. 50. Reparaturwerkstatt im Hause. Metalldrücker verl. Schönborn, Louisen- Ufer 12. Tischlerlehrling verl. Reimann, Kinderwagen. Andreasar. 23.04. 24 M 25796 M. Redtmann, Stralauerplatz 21. Berlin. GrößtesLager Berlins SE " 9 D 北 9 ST c อิน 記 & te t 9 e t h 2. I Li P t. 11 of 1 e, 19 Bal 2. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 245. Der Müggelwald als Berliner Stadtpark. Mittwoch, den 19. Oktober 1892. 9. Jahrg. Bersammlung dazu berufen, die Sache im rothen Hause zunächſt rung übergegangen. Die Knappschafts- Berufsgenoſſenſchaft ſezte zu betreiben. Eine Voltsbewegung in Berlin würde ihrem Vor- die dem D. zukommende Rente auf 75 pCt. fest, erließ demnächst gehen den nöthigen Nachdruck verleihen. Denn es ist wohl aber an denselben einen Bescheid, in welchem er aufgefordert zweifellos, daß gerade die arbeitende Bevölkerung Berlins wurde, sich den erkrankten Knochen herausnehmen zu lassen, da die Wichtigkeit eines solchen Volts Erholungsgrundes hierdurch nach dem Gutachten des Knappschaftsarztes eine In einem voraufgegangenen Artikel haben wir nachgewiesen, daß die Müggelwälder der schrittweisen Verheerung durch das verwirt- mehrung erfennen und für deffen dauernde Sicherung eintreten wesentliche Besserung in dem Zustande und somit auch eine VerPrivatkapital verfallen werden, wenn nicht im Gesammtintereſſe lichen, dann wird es auch vielleicht möglich werden, den Grune- hierauf, daß er sich nicht für verpflichtet halte, fich einer derartigen Privatfapital verfallen werden, wenn nicht im Gesammtinteresse wird. Gelingt es aber, ven hier ffissirten Plan zu verwirk- mehrung der Grwerbsfähigkeit erzielt werden könne. D. erklärte der erholungsbedürftigen Bevölkerung Berlins bald und energisch bagegen Ginspruch erheben und Maßregeln ins Werk gesetzt wald, der jetzt in den Händen des Staatsfistus sich befindet, Operation zu unterziehen, und daß er es ablehne, dies zu werden, durch welche die Verfügung über diefe Waldungen einer gleichfalls in Besitz und Verwaltung der Kommune Berlin über- thun. Die Berufsgenossenschaft sette hierauf mit Rücksicht nur vom beschränktesten Kirchthurms interesse geleiteten Klein- gehen zu laffen. Die wachsende Weltstadt bedarf ausgedehnters, auf diese Weigerung die Rente auf 50 pet. berab, weil der Stadtverwaltung entzogen wird. der freieften Benutzung offenstehende Tummelpläge für ihre nach hierüber hinausgehende Grad der verminderten Erwerbsfähigkeit Denn darüber darf man sich keiner Täuschung hingeben, daß Luft, Licht und Bewegung lechzenden Volksmassen, die nur zum nicht mehr als eine Folge des Unfalls, sondern des Verhaltens burch noch so bewegliche Vorstellungen bei der Köpenicker Stadt- und halb rufen wir der Bevölkerung Verling zu: Schüßt ein, wurde von dem Schiedsgericht zu Waldenburg aber abgewiesen. Spazierengehen eingerichteten Binnenparts genügen dazu nicht. des Verletzten angesehen werden müsse. Dieser legte Berufung verwaltung feinerlei Berücksichtigung allgemeinerer Intereffen, sofern sie mit dem Köpenider Sonderinteresse in Widerspruch euere Außenparks vor dem Privatkapital, so lange es noch Er erhob Rekurs und ließ sich zur Begründung desselben von stehen, erreicht werden kann. In erster, in allererster Linie lassen Beit ift! Soziale Leberlicht. An die Zimmerer Deutschlands! Professor Magnus in Breslau ein Attest ausstellen, in welchem der Erfolg der geforderten Operation als sehr ungewiß und problematisch hingestellt wurde. Das Reichs- Versicherungsamt erachtete die Beschwerde für begründet und verurtheilte am 23. September die Berufsgenossenschaft zur Weiterzahlung der Rente von 75 pCt. Der Gerichtshof führte begründend aus, daß der Kläger nicht verpflichtet sei, sich einen operativen Eingriff in feine törperliche Integrität gefallen zu lassen, der einerseits mit Gefahr verbunden sei, andererseits eine sichere Gewähr des ( ,, Breslauer Volkswacht.") fich die Köpenicker selbstverständlich von ihrem fiskalischen Intereffe leiten. Es kommt ihnen darauf an, daß aus dem Gemeindeland so viel wie möglich herausgeschlagen wird. So lange die Berliner Baufpetulanten ihr begehrliches Auge noch nicht auf die Baldgebiete auf der Müggelinfel geworfen hatten, mußten sich die Köpenicker mit der forstwirthschaftlichen Ausbeute begnügen. Das Kapital, das man aus dem Verkauf eines Grundstücks als Ba grund lösen kann, bringt aber an Zinsen jährlich eine erheblich höhere Geldfummme ein, als durch die Beforstung Vor Zuzug nach Hamburg wird dringend geErsatzes nicht biete. herausgeschlagen werden kann. Der Nutzen der Wälder als Erwarnt. Da in legter Zeit wiederholt briefliche Anfragen beholungsgrund dagegen kommt für die Bewohner der unmittelbar bie in legter Zeit zureisenden Kameraden bestätigt wird, daß im der dieser Tage erschienene 1891er Jahresbericht des Generalzüglich der Arbeit an uns gerichtet wurden, ferner auch durch als für die der entfernteren Weltstadt. ihrer Nähe gelegenen Kleinstadt erheblich weniger in Betracht übrigen Deutschland die Meinung start verbreitet ist, in Hamburg fomitees der bayrischen landwirthschaftlichen Vereine wieder landeinwärts von seinem Heimathsorte ans den Weg nach den fei jetzt nach Beendigung der Seuche durch Niederreißung ganzer fest, obwohl hier und da infolge der Krisis der Industrie die Müggelbergen einschlägt, macht es auch herzlich wenig aus, Stadtviertel"( Seuchenheerde) und das dadurch nothwendig ge- Ueberfiedelung der Ländler in die Städte etwas nachgelassen wenn das User gegenüber Grünau oder Friedrichshagen durch viele Arbeit, so sei hierdurch zur Mittheilung, daß von alledem Dem Köpenider, der wordene Bauen von gefunden Arbeiterwohnungen außergewöhnlich habe. Abfluß der Landarbeiter nach den Städten stellt auch Billenquartiere verbaut wird. Also das Köpenicker Sonderinter- auch nicht das Geringste wahr ist. Wahr dagegen ist, Anch dem Fiskus beginnt die Sachfengängerei tie geht auf möglichst günstige Veräußerung der Wälder hinaus, hunderte Jamilienväter schon wochenlang arbeitslos fino Bauchgrimmen zu verursachen. Die Spatzen pfiffen's schon bud in unserer kapitalistischen Zeit kann man es den auch nicht und täglich Entlassungen wegen Mangels an Urbeit in größerem längst von den Dächern, daß die in den staatlichen Forsten beBurchweg auf Roſen gebetteten Einwohnern des Städtchens und täglich borgen und paß ferner die Entlassenen schäftigten Arbeiter sehr niedrig bezahlt werden, wenn auch lichkeit, auf solche Weise vielleicht ihre gesammten Kommunalischen Dahme und Spree nicht verargen, wenn sie der Mög- teine Aussicht haben, diesen Winter überhaupt, weber Bimmerer- vielleicht etwas besser als ihre Kollegen von den Privatwaldungen. fteuern los zu werden, mit Wohlgefallen entgegenfehen. noch sonstige Arbeit zu erhalten. Es ist also jeder, der sich Oben merkt man erst jetzt, daß durch den Fortzug geschulter It also garnicht daran zu denken, daß die Röpenider im verleiten läßt, in jetziger Zeit nach Hamburg um Arbeit zu reifen, Baldarbeiter den Forstverwaltungen mitunter große Verlegen Gigeninteresse von der weiteren Beräußerung ihres Waldgebietez gezwungen, entweder sofort wieder abzureifen oder an der hiesigen heiten" erſtehen. Deshalb ist, wie die„ T. Nt." erfährt, vour Abstand nehmen werden, so fann man auch noch weniger Arbeitslosigkeit mit ihrer Gefolgschaft Theil zu nehmen. Lesteres Minifterium angeordnet worden, den Einwohnern der Waldleine Hoffnung darauf sehen, daß die Nachfrage nach Baugrig fann jeder in seiner eigenen Heimath. Mit Gruß Der Vorstand in jenem Gebiete demnächst aufhören könnte. Im Gegentheil, des 2okalverbandes der Rimmerer Hamburgs. Sobald einmal das Eis gebrochen, sobald erst einige Villenreihen J. A.: Schnack. 9ffe arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck geAM " Bedingungslose Abschaffung des Schulgeldes in der Boltsschule beschloß einstimmig der Bürgerausschuß der Stadt Pforzheim. dörfer in den Forsten mehr ale bisher Grundstücke zu mäßigen Pachtpreisen zu überlassen, um sie fefter an die Heimath zu binden. Wir machen in unserer sozialdemotratischen unbescheidenheit auf ein viel einfacheres und ausgiebiger helfendes Mittel auf fich in dom Dreieck zwischen Svree und Müggelsee hinter dem Müggelschlößchen ergeben werden, ist mit Sicherheit darauf zu beten. merksam. Man bringe die Löhne der staatlichen Arbeiter auf diejenige Höhe, welche sich für die Musteranstalten" des Staates rechnen, daß auf jenem prächtigen Flecken bald eine ganze Villen schickt; man verkürze nach gleichem Gesichtspunkt den Arbeitstag und stadt emporwachsen wird, wie ja jetzt schon viel weiter hinaus Statistik der Branche der in Holzbearbeitung 3- behandle die Arbeiter mit kollegialer Freundlichkeit, so wird es in den Marsden von Rahnsdorf, und bei Heffenwinkel am fabriten und auf holzplägen beschäftigten dem Fiskus an Arbeitern nicht mangeln und die sozialdemokratische Dämeritsee Billenquartiere in die Höhe schießen. Also nur das Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. Presse wird sich mit großem Vergnügen der Mühe unterziehen, Werthe Kollegen! Zunächst muß ich mein Bedauern darüber dann die staatlichen Betriebe den Privatunternehmern als Mufter Frägt man nun: Wer soll denn an Stelle Köpenicks in Besit aussprechen, daß die Kollegen den Werth einer Statistik noch anzuführen. Jetzt ist das unmöglich, denn die staatlichen Betriebe und Verwaltung des Waldgebietes auf der Müggelinfel über nicht erkannt haben, sonst müßte die Betheiligung eine ganz werden jetzt nach feinen arbeiterfreundlicheren Grundsätzen vergehen, so ergiebt sich die Antwort aus den Interesseverhältnissen andere ſein. Es betheiligten sich daran 62 Fabriken mit 210 waltet, als die Privatbetriebe. Wie es mit der Arbeiterfreundfelbst. Den überwiegenden, wenn auch nicht ausschließlichen Kollegen, davon paren 110 Mitglieder unserer Storporation, lichkeit steht, die in den letteren gebräuchlich, darüber geben Nugen aus der Grhaltung des Müggelwaldes wird die Be 100 davon Nichtmitglieder. Dieselben vertheilen sich wie folgt: Die Aften in Sachen Kühnemann- Berlin und Reinhardt- Staßfurt Dilferung Berlins ziehen; es gebührt sich daher, daß die Kommune 78 Fraiser, 20 Bandfägenschneider, 29 Kreissägenschneider, genügend Auskunft. Berlin die aus dieser Erhaltung erwachsenden Lasten und 16 Dekupirer, 23 Hobler, 22 Kehler, 5 Walzen-, 4 BlodsägenPflichten übernimmt. Man kann unter den gegenwärtigen Ver- fchneider und 22 Hilssarbeiter und Kutscher. Das Gegen den Beschluß der Leipziger Ortstrantens haltnissen von dem Staate nicht verlangen, daß er mit seinen Arbeitszeit ist folgendes, die fürzejle beträgt 342 Stunden, die taffe, wonach für bie ersten brei Tage der Krankheit UnterMitteln für eine Sache eintritt, die nur einer engbegrenzten längte 111/ a tunen, bemzufolge der Durchschnitt 10 Stunden. tüßung nicht mehr gewährt wird, sprachen sich die Mitglieder Gegend zu Gute fommt, und dann ist die Kommune, weil sie die In 11 Fabriken werden Neberstunden gearbeitet, diefelben werden dieser Kasse in einer Protestversammlung entschieden aus. In Hauptinteressentin ist, auch an sich die geeignetere Organisation zur in 10 Fallen nach Sohn und in 1 Falle mit 10 pCt. 2ohn- der angenommenen Resolution heißt es, daß durch die EinUebernahme der Verwaltung dieses Gebiets. zuschlag bezahlt. Der Durchschnittslohn der einzelnen Branchen führung der breitägigen Karenzzeit nicht die Simulanten, sondern Berlin soll den Somit tommen wir zu dem Vorschlag: Die Kommune beträgt: Walzer und Blockfägen- Schneider 24 M., Dekupirer 20 M., vielmehr die wirklichen Kranken getroffen würden; die dadurch Müggelwald( die gegenwärtigen Hobler 20 M., Bandsägen- Schneider 21,50 M., Fraiser 21 M., gewonnenen Mittel würden den Bedarf erheblich übersteigen. Die Stopnicker Stadtforsten auf der Müggelinfel) nach erfolgter Ent- Rehler 20 M., Kreissägen Schneider 19,50 M., Gilfsarbeiter, Bersammlung erwarte, daß die Aufsichtsbehörde der Maßregel tignung als städtischen Part in Besitz und Verwaltung Rutscher 18 m., mithin Durchschnitt 20 m. Die Familien der die Bestätigung versage, umfomehr, als die wirthschaftliche Lage nehmen, um ihn für die erholungsbedürftige Bevölkerung Berlins Kollegen zählen durchschnittlich 5 Personen, diese sollen von der Mitglieder die denkbar ungünstigste sei. Mit der in Rede dor der Verheerung durch die Privatspekulation zu retten. diesen 20 M. erhalten werden. Im verflossenen Jahre waren stehenden Rückwärtsrevidirerei hat die Leipziger Ortskrankenkasse Die Enteignung an sich ,. um vorerst diese Frage zu erledigen, 53 Kollegen 349 Wochen arbeitslos; die Zahl der kranten einfach ihr Ansehen geschmälert. Früher fonnte man sie als eine bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Der Staat ist jeder Beit be Rollegen betrug 63, die Zahl der Krantenwochen ließ sich nicht passabel humane Kasse bezeichnen. fugt, wenn es das Gemeinwohl erheischt, Grundstücke zu expro- genau feststellen, ist jedoch sehr hoch. 32 Erkrankungen waren pruren, mögen sie im Besitz von Privatpersonen oder von Körper- auf Unfälle zurückzuführen; 15 Kollegen erhalten gegen Berhaften fein. Derartige Enteignungen finden fortwährenb gum ftümmelungen ihrer Glieder eine kleine Unfallrente. In sanitärer Swede önentlicher Anlagen aller Art statt. Und ebenso selbst Beziehung bleibt in den Werkstätten viel zu wünschen übrig; Gute Antwort auf eine Unternehmerläge. verständlich ist der Staat befugt, ein derartig enteignetes Grund: Ventilation sehr schlecht, besser gefagt gar nicht. Wirkliche c unter gewiffen Bedingungen, welche dessen Verwendung im Schuhvorrichtungen sind sehr wenig vorhanden, die vorhandenen Wiener Bauarbeiter- Ausschuß richtet an die arbeitslofen öffentlichen Interesse sichern, in den Besitz einer anderen Körper zum Theil nicht vorschriftsmäßig. Die Fragen 12 bis 15 fonnten Bauarbeiter Wiens folgenden Aufruf:" Der Herr Stadt- Bau dhaft übergehen zu laffen. Die Enteignung geht in der Weise nicht regelrecht beantwortet werden, weil wir uns zur Beit in der direktor Berger hat der Kommission für Verkehrsanlagen mitdor sich, daß der Nutzungswerth des fraglichen Gebiets von Sach- Krise befanden. Jugendliche Arbeiter nicht nur( 3) 10 zu vergetheilt, daß die Unternehmer der städtischen Bauten„ nicht in verständigen in einer für den Eigner möglichst günstigen Weise zeichnen. Arbeiterinnen werden von zwei Fabriken beschäftigt, der Lage seien, eine ausreichende Anzahl von Arbeitsuchenden zu abgeschäzt und Kaufpreis dann als wird. in einer beträgt die Zahl derselben 19. Man verwendet sie zur finden". Der Herr Stadt- Baudirektor hat also Arbeit zu ver Es würde sich also im vorliegenden Fall barum handeln, Bedienung der Maschinen zur Anfertigung von Abfagstiften. geben und findet feine Bauarbeiter! Arbeitslose, die Ihr feit den Reinertrag aus der forstlichen und sonstigen Bewirthschaftung Bon den 62 Fabriken, die sich an der Statistit betheiligten, Monaten hungert, nun habt Ihr Gelegenheit, Arbeit zu finden. zu ermitteln. Dieser Jahresertrag kapitalisirt würde dann den haben 16 Kündigung und 40 keine; die übrigen haben die Frage Wir empfehlen Euch also, Euch täglich früh im Depot des Stadtautspreis bilden, den die Gemeinde Berlin der Gemeinde nicht beantwortet. Fabrifordnungen( diefe find staunenerregend) Bauamtes, I, Am Sof Nr. 10( im Gebäude der städtischen FeuerRöpenick zu zahlen hätte. Dahingestellt mag bleiber, ob darüber haben 20 Fabriken; 39 haben feine, die übrigen Fabriken blieben wehr) einzufinden; dort ist Arbeit zu bekommen!!" hinaus auch noch eine Entschädigung für die mögliche A. snutzung die Antwort schuldig; Arbeitsräume zählen die 62 Fabriken 107; sines Grenzstrichs als Baugrund zu zahlen ist. Einen unbedingten mit 646 Maschinen; die niedrigste Zahl der Maschinen einer Anspruch auf Berücksichtigung dieser Verwerthungsmöglichkeit Fabrik ist 2, die höchite 23. hat jedenfalls die Gemeinde Köpenick nicht, da ihr ein reis 25 Arbeitgeber" gehören der holzindustriellen Vereinigung, 25 gevielmehr für jebe Veräußerung an die Zustimmung der Regie- nügend ausgefüllt. Jm allgemeinen lagen die Kollegen über zu Erfai parzelle ung gebunden und erforderlichenfalls zur Aufforst ng einer wenig Sohn und lange Arbeitszeit, andere über zu große Verkürzung der Arbeitszeit. Die Frage 29 hat viele drastische Bemerkungen an Stelle des abgeholzten Waldes verpflichtet ist. Bedenken mögen ferner die Kosten erregen, welche der zur Folge gehabt; wir lassen hier einige folgen: In vielen Fällen Kommune Berlin aus der Verwaltung des Vlüggelwaldes als ist kein einziger Riemen verschalt, ferner gehen sie dicht nebenStadtpark erwachsen können. Wenn indeß hier von einem einander; wie leicht fann fich dadurch ein Unfall ereignen. Die " Stadtpark" die Rede ist, so ist darunter nicht eine Anlage Riemen sind geftickt, aus Stüden zusammengesetzt, und können Im Allgemeinen Arbeiterverein sämmtlicher BerufsDes Ganges Der Maschinen fich auflösen. zweige Berlins und Umgegend sprach am 9. Oftober Herr muß nach zu verstehen, bei denen auf eine wirthschaftliche Ausnutzung völlig Gin Feier Silberberg über Zwed und Nutzen der gewerkschaftlichen Verzia, t geleistet wird. Im wesentlichen fann dieses weite Gebiet abend oder am Sonntag die Instandhaltung der Maschine Organisation. Er erntete allgemeinen Beifall. In der Disnoch immer jorjulich verwerthet werden. Das Erholung suchende unentgeltlich besorgen. Leider sind gerade diese Kollegen zur fussion bemerkte Frau Fahrenwald, wie nothwendig es ist, Bolf verlangt ja vor allem Wald, Wasser und Hügelgelände. Drganisation nicht zu bewegen. In vielen Fällen find Lehr- daß sich auch die Arbeiterinnen einer Organisation anschließen. einzelnen besonders günstig gelegenen Puntien mag die linge in den Komtoirs, welche die Aufsicht über die Dieselbe Rednerin theilte dann mit, in einer hiesigen Fabrik derschönernde Hand des Parkgärtners der Natur nachheljen, so- rbeiter führen und alles zur sofortigen Meldung bringen wären durch die Erfindung einer Maschine 26 Mädchen brotlos weit eben die stadtischen Finanzen solche Extra- Aufwendungen müssen. geftatten. Etwaige Wiehrkosten, welche durch die forstliche Aus. nuzung des Waldes nicht gedeckt werden, lassen sich voraus fichtlich in furzer Zeit wieder einbringen durch die Anlage und festgesezt nach Art des Thiergartens, Friedrichshains oder Humboldthains während Theil der Maschinenarbeiter Nur an Verpachtung von Restaurationen an geeigneten Dertlichkeiten, Die Agitations Rommission. J. A.: Kollege Stein. Der Streit der Schuhmacher in Gelnhausen ist Um den Nugungswerth der Verbesserung der Anlagen, wodurch ein durch Vergleich beendet. zahlreicher Besuch herbeigelockt werden wird, der Gemeinde Berlin| Der Danach kann der Herr Stadt- Baudirektor Berger sein blaues Wunder erleben, wenn er an die Lüge der Unternehmer felber geglaubt haben sollte. Es gehört freilich zum System der Bour geoisie, zu bestreiten, daß in ihrer fürtrefflichen Weltordnung Tausende und Abertausende keine Arbeit haben. Versammlungen. wurden, weil sie dem Verbande der geworden. Es feien dort im ganzen 28 Arbeiterinnen beschäftigt gewesen. Diese 28 Mädchen hätten in 14 Tagen soviel Arbeit geliefert, wie die neue Maschine jetzt in einem Tage. Die 26 heil auch schon alt, und wüßten nun nicht, wovon sie leben Entlaffenen feien langjährige Arbeiterinnen der Fabrik, sum sollen, da sie nicht so leicht mehr Arbeit bekämen. Herr Sieben Die Modelleure und Gipsbildhauer des Ateliers berichtete, daß in einer Chokoladen- Fabrik Arbeiter entlassen angehören, man sucht nicht entgehen zu lassen, wäre es auch nöthig, das Müggelschlößchen, Szabó in Pest fireifen seit 1. Oktober und ersuchen alle alles betreffenden Fabrik Mögliche heraus. das jezt im Privatbesitz der Brauerei Friedrichshain it, gleichfalls Kollegen, nicht bei jener Firma in Arbeit zu treten. Es handelt in zu expropriiren. Denn die Vortheile aus den Aufwendungen der sich um die Einführung des von der Bester Gesammtgehilfenschaft So sei z. B. ein Mann, der 22 Jahre dort gearbeitet hat, ent Stommune müssen auch der Kommune, nicht aber Privatpersonen jenes Gewerbes geforderten Sstündigen Normal- Arbeitstages. laffen worden, weil er nicht das Fenster geschloffen habe. Zwei zu Gute fommen. Arbeiterinnen seien entlassen worden, weil sie 1 Minute über Wenn nun die Umwandlung des Müggelwaldes zu einem Aus dem Reichs- Versicherungsamt. Durch eine herab: die Zeit" gebraucht hätten, ihre Nothdurft zu verrichten. Herr Berliner Stadtpark sowohl wünschenswerth wie thunlich ist und gehende Förderschale war der Bergmann D. aus Gottesberg Silberberg beglückwünschte hierauf ein Mitglied des Vereins, feineswegs Berlin mit erheblichen Kosten belasten würde, so gegen die Wand des Schachts gedrückt und an dem Kopfe schwer Frau Lorenz, welche Dame am 8. Oktober ihre fülberne Hochbleibt noch der Weg zur Erreichung dieses Bieles anzudeuten. verlegt worden. Er erblindete infolge deffen auf dem rechten zeit gefeiert hat und ermahnte die jungen Genoffen und GeDa sind denn wohl die Arbeitervertreter in der Stadtverordneten Auge vollständig, und außerdem war ein Kieferfnochen in Chites nesfinnen, so tapfer und muthig zur rothen Fahne zu halten, wie 27 icheir reis Which für Sieinickendorf und Umgegend bedauert, daß die hiesige Bolizei- Klagen des Besizers des Arbeitsnachweis- Lokals aufmerksam und Die Versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins 3ukunft" ftraße 34, abzugeben. Weiter machte Kollege Schmidt auf die behörde bis jetzt noch nicht dafür gesorgt hat, daß bei der Pflaste- ersuchte die Anwesenden, unter den Kollegen, die den Arbeits ung der Justusstraße während der Nachtzeit zur Sicherheit des nachweis benügen, dahin zu wirken, daß dieselben im Nachweis Verkehrs Beleuchtung vorhanden ist, und erwartet schleunigste das Reglement der Arbeitsnachweis- Kontrollkommiſsion respektiren, Abhilfe des Uebelstandes." da man durch den Miethskontrakt als Miether verpflichtet sei, 9fg. Quite. S Butt 1 vorsteher Herrn Wilfe unverzüglich zugehen zu lassen. Die Ver- haben im Wiederholungsfalle die Folgen ihrer Handlungen zu Der Vorstand ist beauftragt, diese Resolution dem Amts- auf Ordnung zu halten. Die dagegen verstoßenden Kollegen sammlung schloß mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. tragen. Rigdorf. In der am 25. September stattgehabten öffent lichen Bezirksversammlung des Verbandes der Metall1. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. 36 76 91054 239 317 591 95 997 92091[ 3000] 376 531 646 772 75 91 99 Ziehung von 18. Oftober 1892, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mark find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 801 929 62 98088 222 77 464 535 603 749 838[ 300] 91027 53 124 314( 300) 16 508 39 79 613 15( 500) 42 94 812 95115 62 479 570 626 718 43 58 85 840 44 954 96122 217 34[ 500] 300[ 300] 79 588 98 860 [ 1500) 965 76 97007 209( 3001 50 63 64 429 515 39 45 609 90( 500) 713 67 815 29 938 98101 60 70 300 468 599 890 932 59 84 90046 30 102 38 64 340 93 400 665 706 77 987 garn Kustan ber für Dieses Jubelpaar es die Jahre hindurch gethan habe. Es sei An der Diskussion betheiligten sich mehrere Genossen im Sinne arbeiter Berlins und Umgegend wurden die Kollegen Doppelt feierlich, wenn ein Arbeiterpaar einen solchen Tag erlebe, des Referenten. That schilderte dann die örtlichen Zustände, Sonnenberg, Schös und Eatsch marec zu Vertrauens da solche hefte unter den Arbeitern im ganzen felten vorfämen, den städtischen Abladeplay und die Abdeckerei, welche in Reinickendorf männern gewählt, ferner bestimmte man das Lokal von Osters weil der eine oder andere der Gatten früh stürbe. Mit einem die Luft verpesteten. Gramm verlas das Antwortschreiben des Land- tag, Prinz Handjernstraße 34, zur Zahlstelle und ernannte den Hoch auf das Gedeihen des Vereins schloß die Bevollmächtigte raths v. Waldow auf eine Beschwerdeschrift über den Beamten Kollegen Schwarz, Mühlenstraße 3, 5. prt., zum Hilf Die Bersammlung, an die sich ein gemüthliches Beisammensein Kletsch. ha I enfiatlete Bericht über die Lokalkommissions tafsirer. Darauf gelangte folgende Resolution einstimmig That hilipfte, das die Theilnehmer noch lange Zeit beisammen hielt. Konferenz. Ta der Gastwirth Budewih neben dem Böhmischen zur Annahme:„ Die heutige Versammlung des Verbandes Eine gut besuchte öffentliche Versammlung der in mit großer Majorität beschlossen, dessen Lokal( Residenz- und auf, in ihren Werkstätten Vertrauensleute zu wählen und Bier noch Bier der Norddeutschen Brauerei ausschenkt, wurde für Rigdorf fordert sämmtliche in Rixdorf arbeitende Kollegen Holzbearbeitungs- Fabriken und D plägen beschäftigten Arbeiter und Arbeite folgende Resolution einstimmig Annahme: auf Holz- Amendestraßen- Ecke) nicht mehr zu besuchen. Es sand dann dieselben zu beauftragen, ihre Adressen in der nächsten Versamm rinnen Deutschlands nahm am 9. Oftober den Bericht lung resp. in der Bahlstelle bei Ostertag, Prinz Handjery des Kollegen Stein über das Ergebnis der Statistik entgegen, worüber die Leser des„ Vorwärts" an anderer Stelle der heutigen Nummer Näheres finden. Ueber die erfreulichen Kaffenverhält nisse der Kommission gab Kollege Binte Ausschluß; er erhielt Decharge. Als stellvertretender Delegirter der Streit Kontroll Tommission erstattete dann Kollege Sch a co w ausführlich Bericht über die letzten Verhandlungen der Kommission, worauf gemäß einem Antrag des Kollegen Schacko w beschlossen wurde, zu den Gewerbegerichts- Wahlen nach Maßgabe der Kassenverhältnisse einen Zuschuß an die Streif- Kontrollkommission 31. zahlen. Der erste Delegirte Robert Wolf hatte einen Brief an feinen Stellvertreter gerichtet, welcher von seiten des Vorsitzenden zur Verlesung fam; Kollege Wolf erflärt darin, er wäre für jede Arbeiterorganisation so abgestumpft, daß ihm jeder Groschen leid thue, den er dafür hingäbe.( Lebhafte Unruhe. Pfui- Rufe.) Rob. Wolf, der anwesend war, ineinte hierzu, er sei durch den Vorstand der Filiale 2 zu diesem Schritte veranlaßt worden. Vorläufig wurde von dieser Sache Abstand genommen und zur Neuwahl der Agitationsfommission geschritten. In diefelbe wurden folgende Kollegen einstimmig gewählt: Für den Südosten Büttner, Hoffmann und F. Hirsetoru, für den Norden Kron und Bütow. Kollege Kobold legte den neugewählten Komitee ans Herz, recht rege für die gerechte Sache einzutreten und zu agitiren. Zum Delegirten der Streit Kontrollkominission wurde Kollege Schackow und zu dessen Stellvertreter Rich. Eggert gewählt. Im weiteren erledigte man verschiedene Unterstügungsgesuche. Nachdem wies Rollege Eggert die Ausführungen Rob. Wolf's in betreff der Filiale 2 energifch zurück und erklärte dieselben für wissentliche Unwahrheiten. ( Großer Tumult.) Nach diesen Ausführungen glaubte der Vorsitzende Rollege Rühl den Kollegen Rob. Wolf in Schutz nehmen zu sollen und stellte den Antrag, in dieser Sache ein Schiebsgericht niederzusehen. Kollege Stein erividerte hierauf, der Vorfizende müsse über den Sachverhalt nicht informirt sein, machte auch bekannt, daß R. Wolf sich noch in einem Recein als Mitglied bewege, der wahrlich nicht die Jnteressen der Arbeiter verfolge. Zum Schluß erklärte Kollege Alb. Tischer im Namen des Vorstandes der Filiale II, daß Rob. Wolf vor allem wegen siebenmonatlicher Zahlungssäumniß aus dem Verband ausgeschlossen worden sei, und verwies daher denselben auf den vorgeschriebenen Justanzenweg( Hauptvorstand), lehnte des halb die Bildung eines Schiedsgerichts mit aller Entschiedenheit ab und tadelte noch scharf das Verhalten Rob. Wolf's. Die Bersammlung schloß mit einem dretsachen Hach auf die internationale Arbeiterbewegung, 209 32 356[ 1500] 419 520 745 70 817 67 926 1197 423 30 78 718 923 65 89 2028 72 152 84 229 6 93 345 405 602 53 703 53 829 34 3075 221 374 504 63 82 642 887 99 917 78 4016 57 92 116 315 64 640 722[ 1500] 52 55 82( 500) 817 89 92 5003 18 377 557 602 742 808 999 6 69 261 92 305 70 524 664 813 27 910 37 44[ 1500] 7031 138 78 219 399 408 525 711 905 26 81 94 8008 122 52 62 201 638 91 707 84 819 34 94 986 9082 224 533 80 783 836 38 51 982 87 100099 400 582 101046 82 338 425[ 3000] 82 91 550 641 57 773 802 6 66 82 929 102021 91 164[ 3000) 232 488 510 94( 500) 638 46 721 892 901 103054 206 11 76 91 95 325 448 642 722 823 916 23 71 104186 266 86 402 698 770 886 105074 76 136 74 318[ 300] 21 47 471 511 59 726 28 106009 64 77 283 419 74 529 37 58 639 75 88 715( 3000) 21 916 48 107076 77 236 93[ 3000] 379 423 30 590 687 763 852 908 108049 181 394 11500] 561 619 47 708 805 20 109034 156 68 203 850 51 418 522 629 57[ 3000] 110031 37 197 208 31 91 395 405 505 36 630 36[ 1500] 702 803 96 [ 1500] 996 111040 206 624 854 913 112021 159 252 85 410[ 3000] 994 113148[ 3000] 223 43 311 450 64 70 542 13000] 623 62 79 714 862 910[ 3000] 40 94 114049 82 93 202 309 72 453 511 90 649 70 85 965 99 115033 60 219 23 447 82 626 93 703 46[ 300] 928 57 110057 111[ 3000] 26[ 3000] 36 535 53 605[ 300] 28 762 816 938 117067 138 75 284 470 603 764 96( 3000) 8: 5 11S119 269 80 304 427 691 763 87 840 91 910 80 92 110001 33( 500] 213 32 698 943 10036 209 24 15001 99 327 503 16 611 22( 300) 715 26 46 800( 500) 23 901 10 50[ 1500] 62 80 11093.95 360 439 589 13000] 609 782 824 974 12186 362 472 545 755 833 13000 58 102[ 1500] 20 60 201 62 356 492 501 615 20 770 92 859 14049 156 63 292 15001 370 436 566 694[ 1500] 744[ 300] 50[ 3000] 73 867 93 915 15010 52 98 120 224 25 49 496 573 86 635 801 20 16048 62 326 794 17152 65 228 391 619 55 80.91 715 883 18085 89 221 29 31 65 316 34 503 75 620 803 16 19121 218 115001 512 618 95 719 25 907 9 20106 12[ 1500] 90 412 38 576 84 679 702 75 834 947 48 71 75 21069 91 218 338 506 611 872 93 22065 106( 3000) 9 66 236 426 65 553 602 861 23302 43 52 611 708 876 934 62 24072 134 39 246 417 501 779 849 25109 277 416 29 32 37 78 84 502 22 37[ 300] 99 604 754 75 853 968 26036 133 410 557 657 785 860 89 916 27121 22 82 98 232 64 328 522 68 71 612 65 861( 300) 927 28054 123 254 539 49 79 84 607 192 97 1500)] 830 48 51 950 84 20007 39[ 300] 70 100 79 361 479 535 607 69 731 803[ 500] 961 95 30187 274 469 15001 602 740 945 31004 64 80 147 59 239 361 76 422 42 683 86 710 26 57 857 59 997 32058 68 100 65 212 88 561 683 771 816 58.73 33 86 182 247 304 571 674 743 56 968 34001 31 48 249 312 409 19 65 529 642 48 64 737 13000) 45 931 36 99 35108 97 316 529 58 911 77 81 36077 15001 103 309 66 445 66 915 26 40 41 1500) 95 37141 231 721 831 94 937 38021 130 51 217 1300] 31 50 310 453 95 521 669 817 961 64 39071 78 174 206 51 309 36 418 82 501 50 629 762 831 32 90 914 81 Bei den ost and westpreußischen Sozialisten referirte am 9. Oktober Stadtverordneter Theodor Meyner unter großem Beifall über das Thema: Was lehrt uns die Schule, was lehrt uns das Leben? Redner legte flar, was die Schule lehrt and was sie eigentlich lehren sollte, ging dabei hauptsächlich auf die beiden Fächer Religion und Geschichte ein, und erklärte zum Schluß, daß zur wirklichen Bildung des Volfes die Verweltlichung der Schule nöthig und das Streben der Sozialdemokratie darauf gerichtet ist, dies zur Ausführung zu bringen. Dem interessanten Vortrage folgte eine lebhafte Diskussion, an der sich Gröppler, Kuhlice, Schigolski und Sonntag im Sinne des Referenten betheiligten. Griebe und Schigolski schilderten Sailit das Vorgeheit der Unternehmer der östlichen Provinzen bei Reichstags- und sonstigen Wahlen. Nachdem Rott, Klein und Regge noch zum Beitritt in den Verein aufgefordert hatten, schloß der Vorsitzende die Versammlung mit einem brausenden Hoch auf die Sozialdemokratie. 120085 254( 300] 74 465 76[ 300] 658 726 916 121163 329 578 651 68 804 36 122061( 500) 76 333 452 55 554 718 824 123204 373 462 67 96 818 23 44 924 124049 92[ 500) 109 280 343 464 645 707 56 985 125009 145 402 25 549 54 130001 76 92 679 718 831( 300) 936 126147 2: 7 34 432 52 557 679 81 90 760 853[ 1500] 127083 89 279 40 561 615 69 885 990 128009 92 106 45 46 55 215 375 476 537 47 716 850 96 990 129234 75 79 307 50 91 475 89[ 300] 618 38 638 762 1500) 53 68 995 Re follen Cozia Chin hent Sarr are Ihaft Der forrig 130004 382 463 556 617[ 3000] 18 746 97 819 131000 12 331 424 25 69 513 709 36 837 901 29 71 132303 80 413 46 87 133100 227 439 685 704 83 880 134013 31 245 83 378 01 641 42 778 919 44 135024 257 85 329 40 63 402 78 524 914 136148 237 67 368 76 479 527 635 43 767 96 891 912 137054 243[ 1500] 361 63[ 300] 424 563 980 96. 138147 77 254 93 331 56[ 15001 481 519 30 52 72 830 982 139005 34 229 376 457 99 614 58 825 92 999 356 444 650 741 130001 938 63 142024 117 32 43 90 256 373 600 31 140083 219 89 445 508 45 626 742 85 823[ 30001 59 141008 17 743 48 827 941 143317 35 888 144153 59 60 76 202 18 354 721 33 145005 242 53 497 663 830 90 930 78 146019 38 215 36), 82 845 147051 368 627 73 148051 159 88 90 439 583 944 149034 215 346 626[ 1500] 150099 298 379 462 94 582 643 838 991 151095[ 300] 102 216 371 442 52 561 865 861 031 102000 204 82 380 442 86 542 89 718 154069 374( 500] 527 631 49 15001 733 919 73 155002 286 332 83 88 002 23 153003 128 49[ 300] 70 302 61 534 621 25 753( 500) 843 966 94 434 555[ 300] 613 23 901-9 53 72 156058 167( 3000) 418 638 737 [ 1500] 61 157037 39 195 406 61 63 88 609[ 300] 66 828 36 60 949 72 126 70 81[ 300] 224 30 442 67 158002 249 52 68 70( 300) 362 84 409 80 593 612 81 808[ 500] 159022 40197 207 S7 313 495 574 41134 511 38 92[ 1500] 772 911 48 [ 10000) 42059 233 38 415 523 628 47 859 10 28 0 43175 207 23 44 370 459 720 82 825 13J001 69 957 92 44064 19 9 256 341 49 501 8 94 778 833 946 45044 129 294 481 501 616 40 46007 22 294 586 646 82 802 47257 115001 76 82 303 42 400 731 55 48057 162 224 393 402 40 615 76 84 850 935 49084 110 236 382 94 685 779 822 47 11500] 900 50204 535 457 000 00 20 0 902 56 51089 216 343[ 300] 48 540 70 87 622 33 70 769 836 80 52145 51 82 97 212 60 338 53 603 66 [ 500] 89 1500] 615 93 781 901 822 967 54024 121 346 541 679 130001 715 48 908 20 115000 55032 5 70 110 0 3( 0) 40( 001 78 80 119 54 384 602 91 705 27 75 851 973 99 50412 561 636 845 57074 110 42 245 90 614 58138 321 75 467[ 300] 501 672[ 1500] 797 911 89 59022 139 260 317 32 75 802 980 60086 140( 3000] 291 600( 500) 981 61243 73 423 608 60 87 820 89 99 904 19 62055 131 257 96 359 1300] 565 656 64 723 39 835 84 92 920 63023 113 365 69 96 452 54 60 599 633 57 756 858 64034 55 139 93 218 577 130001 664 954 6 1300) 65256 72 362 67 90 512 24 42( 3000) 65 67 658 708 42 54 907( 500) 66081 103 79 272 566 650 76 G8003 63 72 322 408( 300) 97 520 661725 50 852 82 09318 430[ 3000] 31 70 501 644 842 919 91 67137 242 64 413 30 548 774 822 92 774 881 900 47 Der S Stan Which Frag Dins 60% mitte Gdyn Deciz Here 100385 420 533[ 1500] 686[ 300] 964 161023 101 21[ 500] 63 238 301 459 80 702 836( 500) 83 904 76 89 102181 245 507 65 93 607 S 852 50 163024 157 94 206 14 546 47 706 10 920 164127 90 512 16 21 715 78 880 951 165024 102 1500] 248 76 367 483 720 851 52 69 166531 615 68 75 791 812 968 99 167072 125( 300) 56 225 65 419 570 168071 132 89 273 350 463 550 70 664 712 32 1500] 800 902 169004 9 406 99 504 24 1300) 604 29 703 70 965 170030 128 316 54 402 551 899 171239 40 577 599[ 300] 607 830 76 80 99 970 92 172010 150 207 324 49 840 928 173053 67 316 57 450[ 3000] 582 711 27 851 82 939 52 58 174035 41 120 50 668 713 19 58 817 977 175015 48 479 567 79 13000] 614 754 63[ 500] 869 1300) 88 99J 170163 421 675 762 850 66 922 177053 448 590 825 69 138130,30 242 470 812 55 170073 84 307 68[ 3000) 683 98 746 48 78 816 180114 59 B82 401 24 92 737[ 500] 810 181119 40[ 300] 87 250 72 378 553 66 617 20 49 54 775 182027 28 260 355 497 528 56 604 847 57 99 914 29 32 65 87 92 189053( 1500) 149 82 338 409 65 562 618 714 869 901 184007 80 129 79 383 593 11500) 773 850 70 185060 117 464 536 64 67 628 130001 704 54 816 19 72 972 81[ 1500] 186290 302 12 28 46 425 509 130001 16 56 715 39 398 130001 950 52 83 89 187105 215 300 11500) 58 406 547 614 17 69 70 744 15001 858 947 63 69 188117[ 5000) 243 323 70 72 444 630 807 97 188032 45 156 319 85 90 93 454 518 673 752 901 11 38 70059 133 203 18 26 64 822 98 457 78 550 640 99 773 80 800 966 71179 402 15 77 710 826 12 42 94 11500) 300 611 49 8 784 73041 49 1300) 74 91 174 220 13001 36 318 10 424( 1500) 50 521 38 608-762 94 019 74081 108 213 3 6 27 417 738 60 888 957 94 75052 131 217 87 346 73 422 504 21 51 744 94 970 76003 11 176 247 301 10 416 69 80 503 19 89 130000] 717 78 913 48 77070 180 99 505 609 53[ 500] 99( 1500) 733 81 15001 859 78024 44 97 132 43 305 441 653 787 818 993 79073 98 353 92 578 G 636 41 888 970 80088 233 313 13001 473 527 764 850 923 81124[ 500] 312 24 ( 300) 81 600 638( 30001 702 42 44 92 97 915 86 82012 552 61 834 60 69 74 977 8: 015 28 69 221 74 642 72 709 73 84022 47 188 205 419 22 123 33 47 612 725 61 82 1300] 85084 131 372 74 447 76 686 849 74 1500] 937 60 92 86123 268( 3000, 315 45 409 568 701 27 831 949 87092 126 215 43 330[ 1500] 490 800 50 937 88154 232 66 310 15001 98 51% 676 762 809 93 89032 39 248 60[ 300] 91 319 600 64 697 [ 1500] 844 90023 212 15000] 30 42 392[ 1500] 438 678 759[ 300] 803 16 53 64 95 922 Der Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer Berlins und Umgegend hielt am 9. d. M. eine Mitgliederversammlung ab, welche sich mit der Abrechnung vom 3. Quartal und der Neuwahl des gesaminten Vorstandes beschäftigte. Die vom Kassirer H. Legeler verlesene Abrechnung ergab eine Einnahme von 830,32 M. der eine Ausgabe von 321,20 m. gegen überstand, sodaß gegenwärtig ein Kassenbestand von 499,12 M. vorhanden ist. Die Nevisoren bestätigten die Richtigkeit der felben. Hierauf verlas der Kassirer die Abrechnung von dem am 24. v. M. stattgehabten Sommernachtsball, welcher eine Einnahme von 64,25 M. und eine Ausgabe von 60,30 M. ergab, fomit verblieb ein leberschuß von 3,75 M. Auch diese Abrechnung wurde von den Revisoren auf ihre Richtigkeit bestätigt und somit dem Kassirer Decharge ertheilt. In den Vorstand wurden gewählt: G. Pfeil, erster Vorsitzender; H. Jänsch, zweiter Vorsitzender; Herm. Legeler, erster Kassirer; Herr Binkowsky, zweiter Staffirer; ago 3 öllner, erster Schriftführer D C. Sydow, zweiter Schriftführer. Die Wahl der Hilfskaffirer wurde vertagt und dem Vorstand anheim gegeben, zu erwägen, ob es nothwendig sei, auch für die Wintermonate diese Institution bestehen zu lassen, der nächsten Versammlung ist darüber Bericht zu erstatten. Auch die Wahl des Ausschusses sowie der Thürkontrolleure wurde bis zur nächsten Versammlung vertagt. Zum Revisor wurde Schmabowsky gewählt. Eine Unterstügungsangelegenheit überwies man dem Ausschuß. Zum Schluß gab der Vorsitzende bekannt, daß am 20. b. M., Abends, im Lokal Sebastianstr. 39, die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinde und der Achtstundentag auf deren Tagesordnung stehe. Folgende Gewinne von der VerToofung vom Stiftungsfest sind noch abzuholen und zwar spätestens bis zum 1. Dezember d. J.: Nr. 192( Hauptgewinn), 6, 174, 175, 241, 310, 321, 351 und 454; diese Gewinne find gegen Vorzeigung des Looses bei H. Jänsch, Barnimsir. 20, in Empfang zu nehmen. Anbe Etica S Eigen Tirag Deut Babe mitt Dun erwuc g Ber 611 75 788 809 963 93129 66 67[ 1500] 269 367[ 3000] 763 961 79 909 44 94000 134 13001 74 561 82 735[ 3000] 809 951 1. Bichung der 4. Klaffe 187. Königl. Preuß. Lotterie. 160 450 53 523 50 83 97( 5001 650 804 18 937 70 92134 417 99 522 51 Siehung vom 18. Oftober 1892, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Warf sind den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr) 203 31 328 598 847 979 85 1010 160 66 206 320 32 401 603 707 92 834 81 931 2129 327 447 74 643 67 852 81[ 1500] 947 87 3034 241 302 99 515 78 617 840 930 70 4028 226 487 89 648 720 932 5134 97 201 85 314 407 77 546 75 601 48 772 873 78 94 0098 130 40 301 43 50 78 447 735 946 7019 229 88 309 57 477 13001 82 626 984 8194 207 80 351 401 504 689 797 15001 881 82 971 9027 35 134 94 325 98 494 508 629 1500)] 80 726 44 856 68 1500] 957 76 95017 75 108 34 286 343 412 640.56 7 13000) 86 756 841 90170 216 44 520 667 80 82 741 989[ 3000) 97127 252 340 554 030 742 77 98 898 983 98117 211[ 300] 54 390( 3000] 430 84 602 78[ 300] 886 904 31 95 9901 42 57 185 92 337 73 77 83 408 9.60 89 550 672 757 70 916 28 79 100017 13: 312 87 425 598 678 710 38 68 101088 100 49 20 ( 300) 41 407 30 525 602 705 22 81 803 43[ 500] 911 102043 193 882 0001 479 562 655 83 876 84 914 103017 147 56 238 82 382 434 640 67[ 500) 792 908 104130 229 524 71 639 51 706 10518115000, 284 414 538 783 905 81 106123 673 892 107051 131[ 1500) 43( 300) 59 307 465 541 659 80 733 50 10x007 123 94 655 940 109072 304[ 1500] 445 46 515 88 665 820 34[ 300] 965 80 83 871 990 112008 81 171 354 462 588 93 768 836 937 113076 97 248 110028 51 78 241 572 691 740 65 111116 99 330[ 300] 534 749 75 371 423 33[ 300] 89 967 69 86 114165 210 37 89 329 548 89 640 751 834 40 913 48 51 115045 90 178 246 13000) 95( 300) 310 63 406 45 86[ 300] 500( 500) 759 116218 347 410 66 11500] 502 63 614 40 779 885 910 117030 189 238 980 118 58( 1000) 87 91 165 91 211 324 25 13001 77 429 1500) 518 49 1300) 605( 15001 26 758 83 912 110075[ 500] 93 201 43 130301 617 790 827 934 55[ 3000] 88 10037 58( 1500] 72 231 65 316 95 404 587 606 75 918 11032 52 87 487 98 516 45 61 82 776 811 948 2 60 94 12061 253 315 23 48 449 502 5 43 46 919 13-11 170 94 310 14 73 703 23 31 14399 466 67 830 90 13378 558 91 622 51 760 988 16 84 160 332 38 435 46 635 674 87) 17090 115001 144 66 92 271 86[ 1500] 346 501 608 77 898 18169 247 10 311 21[ 300] 768 933[ 600] 97 19010 34 173 361 63 435 596.970 20037[ 1500] 98 351 502 62 652 55 13000] 705[ 300] 7 8 57 955 21105 319[ 300] 62 466 97 505 15 01 671 729 875 96 910 22007[ 300] 124 40 94 246 322 614 858 910 23388 459 574 94 667 927 66 24096 196 216 487 620 26 776 81 802 14 25097 266 461( 3000) 92 552 60 649 739 61 908 61 26037 179 80 235 52 386 87 420 689 715 68 846 27190.45 540 53 828 68 98 988 13000) 28005 101 216 313 472 572 82 711 818 917 36 40 57 86 20065 120 31 45 262 433 577 729 64 836 30037 166 273 332 401 41 799 843 930 31015 31 258 460 521 36 609 735 86 843 52 64 846( 5000) S 32086[ 3000] 105 348 62 429 519 796 834 33435 44 47[ 3000] 534 46 51 623 18 907 32 34029 75 90 92 119 207 89 374 99 413 5318000] 76 609 706 40 48 876 130001944 35028 60 85 156 79( 500] 87 238 63[ 500] 570 6012 20 93 105 18 59[ 300] 81 30 574 837 124 35 37051 86 157 90 211 17 13001 69 397 495 510 608 766 93( 3000) 880 914 38155 57 60 265 497 684 865 919 89067 145 70 96 244 1000] 89 351[ 3000) 76[ 300] 752 871 Friedrichsfelde. Hier fand am 9. Oftober dank vieler Bemühungen, die erste öffentliche Volksversammlung statt, in welcher die Wahl eines Vertrauensmannes vollzogen wurde. Nachdem Genosse Brachwiz furz hierzu gesprochen, wurde Genosse Fellenberg, Friedrichsfelde, Berlinerstr. 66, zum Bertrauensmann für Friedrichsfelde und Umgegend gewählt. Unterm Verschiedenen bemerkt Pretti, es wäre Pflicht eines jeden Arbeiters sowie der Landleute, fich zu organisiren, entweder beruflich oder durch Beitritt zu einem Arbeiter- Verein, wie sie auch auf dem Lande jezt bestehen. Genoffe Prim wies hierbei auf den Friedrichsfelder Arbeiter- Bildungsverein hin und ersuchte die Genossen in ihrem eigenen Interesse, diesen einmal zu besuchen, denn nur dadurch, daß wir unser Wissen bereicherten, fönnten wir eher zu unserem Biele gelangen. Wissen ist Macht. Die Versammlung schloß mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemo fratie. 926 51.55 Im Arbeiter Bildungsverein von Fried richsfelde und Umgegend sprach am 6. Oftober Genoffe Prim über Organisation. Die Versammlung folgte dem Vortrag mit Intereffe und Beifall. An der Diskussion betheiligten fich die Genossen Arnold und Postbersny. Ferner wurde befchloffen, des Stiftungsfest nur in solchem Lotal zu feiern, welches auch zur Versammlung zu haben ist. Man beauftragte ein Komitee von 5 Personen, ein solches Lokal zu miethen. 120018[ 1500] 473 587 791 942 45 60 121088 110 91 467 98 515 70 635 757 99 828 12: 2070 178 331( 300) 75 486 577 91 639 780 805 928 123130 241 365 412 59 60 617 732 962 124334 452 83 589 816 125097 170 209( 15001 390 530 837 38 70 120051 188 404 98 518 78 755 75 91 831( 500) 80( 800) 88 127200 4 8 87 317 56 443 307 58 92 ( 300) 97 936 88 1: 28074 123 38 80 275 428 520 73 631 60 878 9.6 129222 63 364 408 545[ 1500] 610 39 91 858 60 hidy Weic Ron her Lohn 653 881 969 13: 2003 76 79 188 457 644 768 927 133066( 1500) 75 17 130253 84 95 398 451 87 802 40 62 911 26 60 131292 301 78 405 233 15000] 72 356 497 550 130001 672 91 787 134099 252 4 6 63 522 52 55 69 82 667 94 706 80 93 941( 300) 54 135021 92 151 228 529 35 688 795 833 44 186009( 3000) 48 160 80 222 25 322 30 558 654 741 75 130001 869 96 137051 2053 49 61 358 78 1500) 674 886 975 138023 232 34 416 511 69 71 683 89 702 60 897 914 73 66 738 139024 198 201 32 140: 90 956 92 366 501[ 300] 868 141085 170 393 418 62 684 780 15001 142017 63 182 242 13000) 418 65 645 736 61 143025 26 147 231 496 551 16001 88 91 13000] 663 820 970 144196 224 40 31 443 778 827 32 919 145042 50 57 64[ 1500] 128 73 283 314 53 575 616 89 747 262 987 146144 22 92 98 428 64 86 664 724 844 81 147348 630 679 841 951 148024 248 643 94 741 807 13001 916 19 149040 62 99 173 86 229( 300) 72 407 70 531 804 43 963 73 150008 44 126 36 89 258 310 19 515 34 52 937 151443 631 809 63 67 978 1300] 152244 1300) 472 586 860 62 153099 121 60 61 89 664 61 738 885 154011( 300) 118 230 40 440 67[ 1500] 75 655 781 88( 300) 04[ 300] 9 9J6 155135 46 88 595 834 908 36 225 325 473 584 744 8: 6 75 932 157011 346 72 428 579 602 839 156080 81 139 938 73 85 97 158161 83( 45 71 791 889 945 72 159102 31 363 85 410 40 130001 512 45 677 828 98 938 90 40091( 3000] 193 305 76 481 510 45 53 75 635 41 82 720 87 803 54 924 41[ 500] 86 41025 28 79 240 47 66 368 705 53 98 855 963 98 42112 216 44 317 407 16 500 12 68 84 600( 500] 77 732 56 867 74 43147 303( 3001 24 402[ 500) 68 525 653 803 46 44228 1300] 41 507 96 702 6 829 99 45350 428 574 683 992 46008-53 328 511 38 93 635 721 825 35 47 47074 78 149.76 214 86 558 99 786 816 16 38 48165 216 31 375 487 748 63 878 49091 184 454 95 611 814 38 46 55 66 50067 79 169 89 287 354 411 549 75 665 74 97 771 815 980 51277 536 601 17 50 765 872 929 84 89 62032 341 91 663 830 53167 47 531 57[ 1500] 612 18 800 110000) 900 1300] 27 59 62( 1500) 54079 180[ 3.00] 281 364 606 706 831 32 71[ 1500] 55171 256 366 87 402 26 504 18 20 130001 27 73 606 71 710 30 916 58 66 88 13001 56040 218 49.67 402 88 94 505 670 842 997 57114( 500) 258 603 28 95 710 19 88 856 59 58006 208 79 330 709 56 95 805 995 59015 347 69 79 417 52 76 82 518 20 670 930 Neinickendorf( östlicher Theil). Am 9. Oftober referirie im Arbeiter Bildungsverein Zukunft" zu Reinickendorf Dr. Christeller über die Cholera. Er erntete reichen Beifall. " 1 Rad mög Stie DaB Dex 0011 djör 60024 32 287 346 606 30 707 26 34 36 40 56 61012 157 288 313 29 71 441 626 68 764 994 62485 93 674 87 745 52 890 93 941 03013 347 78 516 26 90 640 719 39 874 102077 357 405 784 93 809 60 70 160149 50 250 308 26-39 567 608 19 39 66 782 161046 126 32 101 68 13001 219 46 47 347 76 403 513 49 650 729 891 205 83( 300) 319 83 426 99 508 24 666 05087 1500] 164 413( 3001 52 44 13001 867 165084 206 428 501 99 683 843 59 96 166020 134 75 64118 51 67 163183 264 377 404 32.47 537.709 839 75 901 21 42 104458 547 743 649 63 733 68125 33 438 70[ 1500] 583 636 704 56 5:23 67( 500) 796 803 1300] 928 35 55 65125 324 452 67 648 742 77 997 108036 238 315( 2000) 39( 3000147 672 95 729 863 67 952 169022 67056 124 358 264 370 419 624 86 167005-28 116 74 314 475 83( 300) 518 19 749 240[ 300] 88 69061 169 305 850 67 948 1500] 42 84 114 95 260 92 617 32 86 780 829 69 972 70052 161 99 308( 200) 33 495 639 872 89 95 974 71051 161( 300) 78 211 340 503 62 97 617 62[ 300] 721 807 45 72005 116 68 246 461 170156 267[ 1500] 382 571[ 500] 669 837 42 911 41 171223 532 88 614 59 928 73103 78 258 327 57 434 502 631 93 824 11500) 924 74006 12 168 206 7 56 300 44 402 50 60 576 80 95 600 764 911 680 732 838 71 973 172021 96 129 40 251( 300) 88 389 645 809 77 947 115001 173024 210 339 130001 417 751 817 22 174034 59 116001 95 153 407 16 71 85 94 528 635 55 42 709 890 175001 106 26 29 566 602 39 75036 141 252 62 130001 78 355 442 533 675 705 899 930 39 76009 92 105 252( 300) 432 77 97 516 84 712( 3000) 995 77250 338 76 82 79 722 842 950 92 176020 202 26( 5000) 63 66 309 87 613 93 776 71 599 729 802 42 68 997 78013 81 124 292 518 711 806 94 978 790411500) 810 18 69 923 177070 182 357 413 19 87 519 612 52( 500) 73 50 140 72 11500) 228 365 713 88 838 79 900 4 86 789 865( 300) 79 945 82 178147 66 212 44 97 320 63 69 423 99 80168 270 99 418 37 531 646 738 58 827 54 948 13000] 59 81106 611 601 31 50 11000) 129093[ 1500] 314 93 655 779 988 78 350 79 627 47 726 54 70 827 69 82049 124 70( 300] 337 515 743 65 83040 70 109 12 33 289 358 62[ 1500] 439 43 48 76( 3000) 84 621 87 95 1300) 815 181002 1500] 161 226 470 532 612 35 70 810 182004 180094 101 1500] 94 298[ 300] 363 421 42[ 3000) 513 55 643 762 69 641 80 735 808 68 979 84108 55 354 408 558 70[ 300] 603 14 55 75 207 46 91( 1600) 99 410 31[ 300] 543 601 746 72 882 972 183047 10+ 851 979 85111 41 378 94 521 31 89 86225 507 47 626 74 729 87011 561 817 27 90 940 184221 372 402 651 725 32 1-5044[ 500) 341 402 38 161 210 25 307 67 83 604 803 88071 181 218 61 454 682 729 804 523( 1500) 624 900 4 16 180007 56 139( 3000) 59[ 1500] 208 60 323 51 94 905 89038 67[ 1500] 175 79[ 500] 268 310 21 29 645 98 713 8598 430 68 641 714 37[ 1500] 802 96( 1500) 932 187014( 500) 247 326 96 817 35 921 37[ 3000] 76 655 794 830 903 25 90015 34 63 185 345 465 74.92[ 3000] 574 859 986 91047 148 327 817 34 43[ 300] 445 72 80 557 602 734 79 906 51 188010 105 381 96 601 51 725 955 189257 Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Bat ag cob abex Meir