n t 9 t F Mr. 248. Gefcheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertelhrlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret n's Saus. Einzelne Nummer Pig. Sonntags- Nummer mit illufir. Sonntags- Beilage Neue Selt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mit.pr.Monat. Gingetr. t der Poft- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Snfertions- Bebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersanimlungs- Anzeigen 20 Bfg Suferate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in ber Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Aufdlu Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die direkte Gesetzgebung Den Aschenbrödel. ( Von einem Schweizer, Karl Bürkli in Zürich.) II. Sonnabend, den 22. Oktober 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. 93 " " Gut gesprochen! Bruder Desterreicher! Aber warum denn auch in diese leichte Waare" den Schwerpunkt verlegen? Warum" dieser Schwefelbande" den kostbaren Zündstoff anvertrauen? " 1 als Boltsrechten fest, so fest, daß die obern Schichten die sog. einen Großgrundbesitzer, Geistlichen oder höheren Beamten, classes dirigeantes, denen diese Rechte doch so wider den Strich wenn sie konservativ sind. Daß ein derartiger Abgeordneter, gehen, es nicht wagen dürfen, dieselben in Frage zu stellen. auch wenn er die ehrlichsten Absichten hat, nicht den richEinst, vor mehr als einem Dußend Jahren, warf der tigsten Vertreter der Handwerker- und Bauerninteressen Genfer Staatsmann Carteret im Nationalrath in seinem bildet, ist klar. Aber sehr oft hat er gar nicht ehrliche Zorn gegen die Volksrechte den deutschen Neferendums Abst chten. Einmal im Parlament, tann er machen, was er Aber gerade dieses Natürliche, Einfache ist der große fantonen die Insulte an den Kopf, das Referendum sei die will; seinen Wählern fehlen alle Mittel, ihn zu beeinfluffen. Fehler in den Angen der gesammten Bourgeoisie, die ihr Phyloxera de la législation", er meinte natürlich der Sie können höchstens den Verräther bei der nächsten Wahl bides Parlaments- Brett vor der Stirn trägt und auch da Bourgeois- Legislation, aber diese„ Reblaus der Gesetzgebung" durchfallen lassen, um einen anderen Verräther zu mit Blindheit geschlagen ist. Alle ihre Regierungsmänner fam alsobald auch über Genf, und logirte sich dort, froßdem die wählen. Kein Wunder, daß Bauern und Kleinbürger auf und Staatsgelehrten, Professoren und Doktoren, Juristen sich sträubenden Staatsmänner das Schicksal Sodom's und den Parlamentarismus schlecht zu sprechen find und Kameralisten, in Summa alle Gebildeten und Reichen Gomorrha's prophezeiten, ganz pomadig ein, so daß dermalen berschreien die direkte Gesetzgebung als Utopie, verrücktes alle Kantone, außer dem stockultramontanen Freiburg, das lozialistisches Hirngespinnst, sie sei über alle Maßen un- noch am plumpen Repräsentativsystem festhält, von dieser natürlich, roh, ein moderner Einbruch der Barbaren, fom Reblaus mehr oder weniger angesteckt sind und sogar der pliziet, überhaupt ganz und gar un möglich( als ob der Bund, neben dem seit 1874 bestehenden Bundes- Referendum, Nach dieser trefflichen Beschreibung des parlamenFortschritt nicht aus lauter möglich gemachten Un- nun letztes Jahr auch noch die Bundes Jniative eingeführt tarischen Generalstabes sollte Kautsky auch ausrufen, wie möglichkeiten bestünde). hat. Seitdem kommt es feinem Staatsmann mehr in den jener Wiener Proletarier, der, als er den österreichischen Dieser Zorn und dieses Geschimpfe ist im Grunde Sinn, dagegen zu remonstriren, kein Nationalrath oder Generalstab vorüberreiten sah, ausrief: Famose General', natürlich, denn es geht diesen der Bourgeoisie dabei an Großer Rath würde je wagen, eine Vorlage für Abschaffung die haben uns alle unsere Schlachten verlieren helfen!" Kragen und der Profit zum Teufel. Man muß human der Volksrechte dem Volke zu unterbreiten, wohl wissend, Na! So gut wie diese gescheidten" Raths herren werden fein; wenn einer seinen Prozeß verloren hat, so sollte er daß die Vorlage grandios verworfen würde. es die" dummen" Bauern und Kleinbürger auch machen auch das Recht haben, nach Herzenslust über das Gericht Gegen das Referendum wird von Wohlhabenden und können." Einst rühmte man die Gescheidtheit Franz Joseph's drei Tage Schimpfzeit" gewährt wurden. ngestraft zu schimpfen; es gab in der Schweiz Orte, wo Gebildeten eingewendet, daß das dumme" Volk oft der vor dem abgedankten" dummen" Kaiser Ferdinand, der darVolkswohlfahrt dienende, sogenannte gute Gesetze veriverfe, auf die gelungene Antwort gab:" Na! So gut wie der Um so besser wird das" Ding" vom Volke, von den und es wird besonders betont, gute Schulgesetze, so vor Franz Sepperl, hätt' ich Venetien und die Lombardei au ch arbeitenden Massen, cleich viel" ob Bauer, Kleinbürger oder 20 Jahren das Züricher Schulgesetz. Thue einmal der verlieren können." Und so gut, ich meine sogar Broletarier, verstanden, das fikt alsobald fest und frißt sich Staat für die Kinder des Volfes, was er seit Jahrhunderten viel besser für die Volkswohlfahrt, wird es das" dumme" bermaßen in den antikollektivistischen Bauernschädel" wie schon thut für die Söhne der Reichen und Wohlhabenden, Bolt auch machen können, als die nur für ihren eigenen in das sozialdemokratische Proleterriergehirn ein, daß auch die an den Mittelschulen und Universitäten für wenig Geld Cad gefcheidten Parlamentarier, denn die Erfahrung lebt, er gelungenste Advokat es nicht mehr herausschratzen kann. auf Kosten des Bolkes ftudiren können, und das gemeine daß sich das Volt weit eher irrt, weit leichter verführt liegt in dieser politischen Idee der direkten Gesetzgebung Wolf wird das Schulgefeß schon annehmen. Wenn man ihm werden kann, wenn es sich um Personen( Parlamentse Propaganda- und Expanſivkraft, welche den die Welt aber zumuthet, seine Kinder 2 Jahre länger in die Alltagswahlen), als wenn es sich um Beurtheilung von Sachen bewegenden sozialen Ideen nicht nur gleich kommt, sondern schule zu schicken, so sagt der Kleinbauer und Fabrikarbeiter,( Abstimmungen über Gefeße) handelt, aus dem sehr einhe dermalen sogar noch übertrifft. Wie mancher grund das wäre wohl schön und recht nühlich, aber das vermag" fachen Grunde, weil Herz und Nieren einer Person ungelehrte Staatsmann in der Schweiz, der das nicht bei ich nicht, ich bin zu arm und daher gezwungen, nach meinem endlich schwieriger zu prüfen sind, als der Kern einer Sache, Seiten einsehen wollte, mußte fliegen". Diese Idee ist auch Intereffe, was ja die Herren auch thun, zu stimmen. Gebe d. h. Sinn und Geist eines Gefeßes, weil es weit Dampf", der die politische Welt umgestaltet, der aber man neben unentgeltlichkeit der Schule auch noch Un- leichter ist, zu beurtheilen, ob ein Gesetz im Interesse der Leinen Spaß versteht, und die deutsche Sozialdemokratie entgeltlichkeit der Lehrmittel und Schreibmaterialien, in den arbeitenden Massen gemacht ist, als, ob ein Rathsherr wird wohl daran thun, diese Kraft bei Zeiten zu ergründen, Arbeitsschulen den Arbeitsstoff, den armen Schulkindern ein immer im Interesse des Volkes reden und stimmen werde. m sich auch da, wenn's' mal losgeht, als guter Maschinist Morgen-, Mittag- und Abendbrot, neben geistiger auch noch ju erweisen. Somit wäre der Prüfstein, womit man das eine fräftige förperliche Nahrung, ein Sommer- und Winter wahre vom falschen Golde unterscheiden kann, folBipfel, Das Volk fühlt bald heraus, auch da wo nur ein Kleidchen( der Militärstaat verpflegt ja auch jahrelang die gender: In der wahren, diretten Demokratie nur eine Verdünnung und Verwässerung der direkten gesammte wehrfähige Jungmannschaft), was gilt's, so ein befaßt sich das Volk nicht nur mit den Personen( RathsBesetgebung, wie in der Schweiz, praktische Gestalt an- Schulgesetz wird dann vom Volke begrüßt und angenommen wahlen), sondern auch und vor alleme mit den Sachen genommen hat, daß das, was man nicht sieht, d. h. werden. ( Gesetzen). In der falschen, repräsentativen negative Theil, eigentlich der Hauptvortheil ist und Aber das Volk hat auf einmal einen gefunden Sinn", Demokratie, der sogen. Bourgeois- Republik darf sich icht das was man sieht, d. h. der positive Theil, nach der Meinung der Bourgeoisie, wenn es im Repräsentativ das Volk einzig und allein nur mit den Personen ter nur zu oft, besonders da, wo das Initiativrecht fehlt, staate recht dumme und schlechte Parlamentswahlen trifft,( Barlamentswahlen) befassen, welche dann die Sachen das Barlament nur ein bischen beschnitten, immerhin aber zu, denn er sagt Seite 222: ager genug ausfällt. Es werden nämlich, auch da wo und daß es solche trifft, giebt ja auch Kautsky unumwunden( Gesetze) machen und zwar nach ihrem eigenen Gutdünken, Ein Handwerker oder gar ein Vortheil und Vorurtheil.- Die Bourgeoisdemokraten wollen, hoch Jude ist, eine Menge Gesetze, die dem Bolte Lasten echter Bauer in einem Parlament ist ein weißer Rabe. daß nur sie das Bolt regieren sollen zum Vortheil aufladen, gar nicht mehr gemacht, weil der Rath ganz Wollen die Bauern und Kleinbürger im Parlament ver- Weniger. Die Sozialdemokraten wollen, daß sich weiß, daß sie bei der Voltsabstimmung„ bachab" getreten sein, dann wählen sie nicht einen ihresgleichen, son- das Volk felbst regiere zum Vortheil Aller. chickt würden. Das Bolt hält daher an seinen errungenen dern einen Advokaten oder Professor, wenn sie liberal; Die Weltgeschichte beweist zum Ueberfluß, daß das Gesetz Es ber ut Feuilleton. Machoruc verboten.) Gine thre Die Waffen nieder! [ 53 den Stolz bekunden, den sie darein setzen, die Träger und fehk aus dem Versteck wieder hervorgeholt. Ich saß zwischen Stützen des Jammersystemis zu sein! einem ftattlichen Obersten auf- om und einem schlanken Mein Eintritt unterbrach die in den verschiedenen Lieutenant auf-ig. Lilli selbstverständlich an der Gruppen geführte Unterhaltung, da mir nun unsere Seite ihres Bräutigams; Rosa war von dem prinzlichen preußischen Gäste sämmtlich vorgestellt werden mußten; Heinrich zu Tisch geführt worden, und der bösen Lori war zumeist vornehm klingende Namen auf„ ow" und es doch wieder gelungen, meinen Friedrich zum Nachbar zu Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. auf wig"; viele von" und sogar ein Prinz- ein haben. Nur zu! Eifersüchtig würde ich doch nicht werden: Heinrich, ich weiß nicht der wievielte aus dem Hause Reuß.- er war ja„ mein" Friedrich, am meinsten... Seit langer Zeit hatten wir uns zum erstenmal wieder Das also waren unsere Feinde! Vollendete Gentlemen Es wurde sehr viel und sehr heiter gesprochen. Die aufgedonnert"; Lori namentlich-die kokette Lori mit den geschliffensten Gesellschaftsformen. Nun freilich Preußen" fühlten sich offenbar höchst vergnügt, nach den elche am selben Tage von Wien gekommen war, hatte auf das weiß man ja, wenn heutzutage mit einer benachbarten burchgemachten Strapazen und Entbehrungen wieder einmal e Nachricht hin, daß fremde Offiziere anwesend feien, Nation Krieg geführt wird, so hat man es nicht mit Huunen an wohlbefekter Tafel und in guter Gesellschaft zu festen; te schönste Toilette ausgepackt und sich mit frischen Rosen und Vandalen zu thun; aber doch es wäre viel natür- und das Bewußtsein, daß der überstandene Feldzug ein Beschmückt. Gewiß war es darauf abgesehen, dem einen oder licher, sich den Feind als eine gewisse wilde Horde vorzu- fiegreicher gewesen, trug jedenfalls dazu bei, ihre Stimmung dem anderen Vertreter des feindlichen Heeres den Kopf stellen, und es gehört eine gewisse Anstrengung dazu, ihn zu heben. Aber auch wir, die Besiegten, ließen von Groll Preußische Bataillone erobern verdrehen. Nun meinethalben mochte sie sämmtliche als ebenbürtigen Kulturbürger aufzufaffen. Gott, der du und Beschämung nichts merken und bemühten uns, die mög - aber Friedrich unbehelligt die Widersacher derer, die dir vertrauen, durch die Kraft lichst liebenswürdigen Hauswirthe zu spielen. Meinem Vater ... Lilli, die glückliche Braut, trug ein lichtblaues deiner Vertheidigung zurückwirfft, höre uns, die wir um mußte dies zwar wie ich seine Gesinnungen kannte wahrscheinlich auch sehr froh, wieder einmal deine Erbarmuisse flehen, gnädig an, damit wir nach der einige Ueberwindung kosten, aber er führte seine Rolle mit jungen Kavalieren sich zeigen zu können auch wenn man niemanden zu betrauern hat, immer Trauer: gebetet. Wie mußte da die Gemeinde sich den wüthenden seiner Sehnsucht, den Feind aus dem Land zu jagen, ging Mouffeline gehüllt; nur ich in der Ansicht, daß Kriegszeit, fönnen." Wuth des Feindes dir in Ewigkeit danken musterhafter Kourtoisie durch. Der niedergeschlagenſte war fei, hatte eine schwarze Toilette angelegt. Feind" vorstellen? Gewiß nicht so, wie diese höflichen Edel- es fichtlich gegen den Strich, diesem selben Feind nun Ich erinnere mich noch an den eigenthümlichen Ein- Leute, die jetzt den anwesenden Damen den Arm boten, höflichst Pfeffer und Salz hinüberreichen zu müssen, statt brud, den es mir machte, als ich an jenem Tag den Salon, um sie zu Tische zu führen... Ueberdies hatte Gott dies- ihn mit dem Bajonnett durchbohren zu dürfen. Dem Blanz, Heiterfeit, vornehmer Luxus die geputzten Frauen, unterdrückt welchem die übrigen schon versammelt waren, betrat. mal das Gebet der anderen erhört und unsere Wuth Thema Krieg wurde im Gespräch sorgfältig ausgewichen; der schäumende, mordgierige Feind, der durch die Fremden wurden von uns behandelt, als wären o turzer Zeit gesehenen Bildern von Jammer, Schmutz und Zündnadelgewehr) zurückgeworfen worden, das waren ja wir sind sie selber vermieden es noch ängstlicher, auf die schmucken Uniformen: welcher Kontrast zu den noch vor die Kraft der göttlichen Vertheidigung( wir nannten es zwar sie unsere Gegend zufällig besuchende Vergnügungsreisende, Echrecken. Und die Gänzenden, Heiteren, Vornehmen selber sind eso du heiliger Widersinn!... Das waren so ungefähr Sachlage- daß fie nämlich als unsere Ueberwinder hier nichts thun wollen, ihn abzuschaffen, welche, im Gegentheil, Fruchtschalen reich geschmückten Tafel uns in bunter Reihe suchte sogar recht angelegentlich, mir den Hof zu machen. mit Blumen und hausten anzuspielen. Mein junger Lieutenant verLaffei Meib; Rosa Beit ofe ign freiwillig den Jammer in Szene sehen, welche meine Gedanken, während wir an der glorifiziren und mit ihren Goldborten und Sternen niederließen. Auch das Silber war auf welche -w des Hausherrn Be: Er schior auf Ehre und auf Taille, daß es nirgends so nur das geschriebene Interesse des Gesetzgebers ist;| Repräsentative feineswegs auf das Prädikat der Unfehlbar-[ mit ihr zu beschäftigen habe. Wir sagen soll", denn nach prosaisch ausgedrückt kann man sagen, der Geift des feit Anspruch hat. Wer auch nur an die klägliche Haltung dem wir in dieser Sache tausendmal angelogen worden find Gesezes liegt im Bauch des Gesetzgebers; die der Bundesversammlung in der Zündhölzchenfrage, in der wäre es eine polizeiwidrige Naivetät, irgend etwas zu Quintessenz der Geseze wird durch den Geld'sack Frage des Banknoten- Monopols u. a. bentt, der wird die glauben. Das gilt natürlich auch von den Mittheilungen, der Gesetzgeber bestimmt. Dies ist um so wahrer, wenn es Gesetzgebung durch das Volt, so weit sie wenigstens nach welche das Reptil Schweinburg in den„ Berliner Politiſchen sich nicht um einen Einzelnen, z. B. einen guten König, unserer gegenwärtigen Einrichtung sich bewähren konnte, Nachrichten" über den Inhalt der Vorlage gemacht hat. sondern um eine ganze Klasse, wie heute die Bourgeoisie, nicht mehr tiefer stellen, als die Gesetzgebung durch eine„ Die 57 Millionen Mark im ersten Jahre, und die dann nicht um Einzel, sondern um Klassenherrschaft Repräsentative. bauernd zu bewilligenden 65 Millionen im Höhepunkt" tan handelt. Die bisherigen Erfahrungen haben aber nur gezeigt, fein vernünftiger Mensch ernst nehmen; denn daß im ersten Rein Heiland wird je das Volk erlösen, es muß sich daß sich der Grundsatz der Volksgesetzgebung, soweit es sich Jahre die Ausgaben für eine neue Einrichtung nicht g selbst erlösen. Daher der allgemeine Drang der Völker dabei um Abstimmung über die Geseze handelt, in der ringer sein können, als in den späteren Jahren, das ist mit Europas nach Emanzipation; wie die Pflanze im dunkeln Praxis sehr leicht auch in großen Verhältnissen durchführen Händen zu greifen. Jebenfalls wäre es sinnlos, auf diesem Kellergewölbe gegen das Kellerloch nach dem Sonnenlicht läßt, es liegt auf der Hand, daß diese Maschine genau allstündlich wechselnden Flugsande des Reptilien- Trug hinwächst, so strebt auch die Arbeiterwelt Europas aus so leicht arbeitet bei 7 Millionen Stimmberechtigten, wie gefchwefels ernsthafte Kombinationen aufbauen zu wollen. der dumpfen Monarchie an die Lichte Demo bei 70 000 ohne daß daraus eine Beeinträchtigung höherer Wir überlassen das den Kannegießern. tratie. Das Volk wird in der Freiheit den rechten Weg Intereffen, ein Rückfall in die Barbarei zu befürchten ist; zur sozialen Erlösung schon instinktmäßig fühlen, eben sie haben überdies gezeigt, daß das Referendum auch die Die Kriegsstärke Deutschlands. In der Frei weil es die Leiden tagtäglich empfindet, die ihm den positiv fördernden Wirkungen, welche man von demselben finnigen Beitung" veröffentlicht Herr Eugen Richter einen nöthigen Anfporn auch geben, die Ursache und Abhilfe der erhoffte, in seinem Gefolge hat. Unbestreitbar ist das Interesse gestern schon von uns erwähnten Artikel, betitelt Die der Bürger für die staatlichen Angelegenheiten ein weit deutsche Kriegsmacht", den wir, unter Weglassung ber Es wird im wahren Völkerstaate, wo ihm durch die höheres als früher; die nothwendige Wirkung dieser Be- Einleitung, da er sehr werthvolles und sorgfältig direkte Gesetzgebung das Werkzeug der permanenten Be- thätigung ist aber die Weckung des Verständnisses für sammengestelltes Material enthält, nachstehend folgen wegung in die Hände gegeben ist und die Bahn zur ewigen diese Angelegenheiten, die Entwicklung des rechten lassen: friedlichen Revolution offen vor ihm liegt, nicht nach vor- Bürgersinnes, des Gefühls der Mitverantwortlichkeit für gefaßten Sozialtheorien, sondern nach den sich praktisch das Wohl des Ganzen und und der Solidarität aller. fühlbar machenden Bedürfnissen nene Formen und Geseze Die politische Bildung ist aber auch ein Stück der allschaffen, wird wie in der Schweiz, und es durch den Bleistift gemeinen Bildung und so wird das Referendum zur wahren und nicht mehr durch die Feuerwaffe, durch blutige Revo Volksschule. lution, wie im despotischen Staate seinen Willen zur Geltung bringen. Noth kennen zu lernen. Eine ernsthafte Anfechtung wird das Referendum da, wo es einmal besteht, nicht mehr finden. Auch diejenigen, Alles in allem genommen spricht die mehr als zwanzig welche gelegentlich gegen dasselbe murren, würden nicht jährige Erfahrung in der Schweiz nicht gegen, sondern mehr darauf verzichten. Man flagt etwa über die angeb für und zwar sehr für die direkte Gesezgebung durch das liche starke Inanspruchnahme der Stimmberechtigten durch Volk, obwohl diese nur in verkümmerter Gestalt dort zu diese Abstimmungen. Man findet es zwar ganz in der finden, der reale Wein noch mit viel zu viel Parlaments- Ordnung, wenn die Kirche den Bürger jeden Sonntag zur wasser verdünnt ist. Allerdings ist es hier und da krautig Predigt ruft; man macht es dem Bürger nahezu zum Vorgenug zugegangen, was eben bei einer von der Aristokratie turf, wenn er nicht einen bis zwei Abende per Woche und Bourgeoisie schlecht erzogenen, plöglich emanzipirten irgend einem Verein oder einer Gesellschaft widmet; aber Masse immer der Fall sein wird, aber wo soll man denn's das soll zu viel sein, wenn man dem Bürger zumuthet, Schwimmen lernen anders als im Wasser? zwei bis drei Mal des Jahres sich mit den ungleich wichHören wir zum Schlusse unseren Züricher Staats- tigeren und seine ganzen Lebensverhältnisse ungleich näher schreiber, der schon 1886 darüber einen 128 Seiten starten angehenden Problenten der Gestaltung der gegenseitigen Bericht publisirte, betitelt: Referendum und Beziehungen der Menschen in ihrem irdischen Dasein zu beInitiative im Kanton Zürich von 1869 schäftigen, zwei bis drei Mal des Jahres eine Referendumsbis 1886." Er fagt im Schlußwort: Man spricht etwa vorlage im ernsten Nachdenken seiner Prüfung zu untervon einer Gesetzgebungsmaschine. Nehmen wir das Bild ziehen und in der allerbequemften Weise, durch einfaches auf, so kann das Referendum nicht unpassend als der Re- Einlegen seines Bettels in eine Urne, seine Stimme darüber gulator, die Initiative als die treibende Kraft bezeichnet abzugeben!" werden. Der Regulator funktionirt gut, wie wir gesehen haben; es ist zur Zeit nichts daran zu ändern. Von einer angeblichen Ermüdung des Volkes ist nichts zu spüren; ebenso wenig von Obstruktionspolitik; ebenso wenig von Mangel an Verständniß für die Aufgaben des Staates und an Opferfinn. So spricht unser Kanzler, ber Staatsschreiber Stütßi von Zürich. Politische Uebersicht. Das Referendum hat seine Begründung darin, daß für Berlin, den 21. Oftober 1892. die Gesetzgebung eines Staates jeweilen die größere Summe der Intereffen maßgebend sein soll. Es ist nun ein Ding Die neue Militärvorlage. Je näher der Zeitpunkt der Unmöglichkeit, eine Repräsentative zu bilden, in welcher heranrückt, wo gebeichtet und die schöne Bescheerung dem bezüglich jedes der vielen gesetzgeberischen Akte die Interessen- deutschen Volk unter den Weihnachtsbaum gelegt werden gruppen des Boltes in proportionaler Weise vertreten muß, desto nervöser wird das Reptilienvolt, desto tollere wären. Daraus folgt, daß bei der Gesetzgebung durch eine Angstspringe macht es, desto verlegenere Lügen und Repräsentative den einen Interessengruppen ein relativ weit Schwindeleien wirft es dem armen Schlachtopfer, das größeres Gewicht zukommt, als den andern. Die noth- nächstens zur Weißblutung auf den Vivisektionstisch gelegt wendige Folge ist, daß früher oder später die Kluft zwischen werden soll, als Sand in die Augen und als Betäubungsdem Willen der Repräsentative und dem Willen des Volkes mittel in's Gesicht. Wie ein verstockter Sünder, der mit sich aufthut. Davor schüßen auch die Erneuerungswahlen all seinen Kniffen und Pfiffen nicht mehr durchkommen nicht, in welchen der Bürger ja nur zwischen zwei ihm fann, unmittelbar vor dem Geständniß, noch zu einem präsentirten Kandidaten zu entscheiden hat, bei deren Auf- letzten Versuch, den Richter zu täuschen, sich aufrafft, in stellung Gunst und Ungunft der Wahlmacher mehr als den unmöglichsten, widersprechendsten Behauptungen sich ergeht, Tüchtigkeit und Charakter den Ausschlag geben und eine und, je mehr er in die Enge getrieben wird, desto vergesicherte ökonomische Position immer noch die beste Empfeh- zweifelter aus einer Ecke in die andere flüchtet, aus einer lung bildet. Lüge in die andere überspringt, so jeßt unsere Reptilien In den obenstehenden Erörterungen hat sich gezeigt, beim Nahen der bösen Biertelstunde des Rabelais, wo der daß das Volt seine Interessen bei diesen Abstimmungen wohl Schleier fallen muß, und die zahllosen Lügenfäden, die fie zu erkennen weiß, und wenn man in abweichender Beur- in den letzten Monaten gesponnen, dem Licht der allsehenden theilung des Ergebnisses einzelner Abstimmungen glaubt Sonne ausgesetzt werden müssen. Wir müssen also mehr fonstatiren zu können, daß das Bolt in einzelr en Fällen denn je auf der Hut sein gegen die Nachrichten der entgegen der bessern Einsicht der Repräsentative in fein eigen Reptilien, und thun sie auch noch so zuverlässig". Fleisch geschnitten, so ist dagegen zu erinnern, daß solche Fehler Gestern soll die Vorlage, fix und fertig ausgearbeitet, bei jeder Regierungsform vorkommen, und daß auch eine dem Bundesrath zugegangen sein, der sich nun wochenlang Wie stark Deutschland schon jetzt im Kriege ist, davon hat man noch vielfach im Bolt teine genügende Borstellung. Die Kriegsstärke, welche Deutschland 1870/71 erreichte, ist jetzt bei weitem überschritten. Damals erreichte nach dem General stabsiverk die deutsche Armee einschließlich nicht bloß der Feld truppen, fondern auch aller Etappens, Ersatz- und Garnison truppen in der Heimath ihren höchsten Stand mit der Biffer von 1 350 787 Mann. Jim Sommer 1890 wurde von der Militärverwaltung, Reichstag die Kriegsstärke Deutschlands für den Fall einer 1890 eintretenden Mobilmachung auf 2900 000 Man ausgebildeter Mannschaften angegeben( Linie, Reserve, Landwehr, ausgebildeter Landsturm, ausgebildete Erfagreferve Schon damals war also die deutsche Kriegsmacht doppelt fo start als während des Krieges von 1870/71. Seit 1890 hat noch eine weitere Verstärkung stattgefunden. a) Es sind drei neue Jahrgänge junger Mannschaften( 1890, 1891, 1892) hinzugekommen, während nur ein Jahrgang Land fturm ausgefchieden ist. Denn die Verlängerung der Landftur pflicht vom 42. bis 45. Lebensjahre, welche im Februar 1888 eingeführt wurde, hatte für diejenigen, welche vor dieser Zeit bas 42. Sebensjahr vollendet hatten, teine rückwirkende Kraft und ist baber erst 1891/92 vollständig zur Ausführung gelang b) Die neueren Aushebungstontingente 1890, 1891, 1892 find weit stärker, als diejenigen von 1870, welche nunmehr aus be Landsturm ausscheiden. c) Es sind drei Jahrgänge ausgebil Deter Erfahreservisten mehr die Ausbildung der Erfah reserve begann erft 1880 zur Landwehr zweiten Aufgebo hinzugekommen. Demnach hat die Kriegsstärke des deutschen Seeres an ausgebildeten Mannschaften schon jest die Biffer von brei Millionen erheblich überschritten. Dieses Wachsthum der Kriegsstärke segt sich, auch ohne daß irgendwie eine Aenderung im Heerwefen erfolgt, no eine Reihe von Jahren fort und zwar a) bis etwa 1902, weil erft bis dahin die 1880 begonnene Ausbildung der Erfahreserve für alle Jahrgänge der Landwehr 2. Auf gebots und des Landsturms ihre Folgerungen gezogen hat; b) bis 1914, weil bis dahin die neu hinzutretenden Rekruten fontingente stärker sind, als die aus dem Landsturm auß scheidenden Kontingente früherer Jahre. So find beispielsweise die letzten Jahrgänge der Rekruten um 40 000 Main stärker, als die bis 1879 ausgehobenen Jahrgänge, 30 000 Mann stärker, als die Jahrgänge 1880 b 1885, und 10 000 Mann stärker, als die Jahrgänge 1887 bis 1889. Seit 1890 werben jährlich rund 212 000 Mann militärisch ausgebildet. Dies ergiebt für 24 triegsdienstpflichtige Jahr gänge unter Berechnung eines Abganges von 25 pet, our Lod, Invalidifirung, Auswanderung eine ausgebildete Man fchaft von 3815 000 Mann, was unter Hinzurechnung ber Berufssoldaten( Offiziere und Unteroffiziere) eine Kriegsarmee von über 3900 000 Mann, also die dreifache Krieg ftärfe von 1870/71 bedeutet. Wenn der dritte Jahrgang der Infanterie durch eine un was möglich ist ohne jede Erhöhung der Friedenspräsenzftarle 25 000 Mann verstärkte Refruten- Aushebung ersetzt wird im Ganzen Mann, was mit Berücksichtigung von 25 pet. Abgängen so ergiebt dies noch weiterhin 24 X 25 000 weitere 450 000 Mann nach und nach der Kriegsarmee zuführt und dieselbe dadurch auf 4 350 000 Mann erhöht. Eine solche Millionenzahl notabene ausgebilbeter Soldaten läßt sich also schon ohne jebe Erhöhung der Friedenspräsenz starte erreichen. Die Zahl der männlichen Berfonen in Deutf aud gemüthlich sei, wie in Desterreich, und daß daselbst( mit an das Geländer gelehnt, nah, sehr nah nebeneinander. geben, ob Rosa die so plöglich eingeflößte Neigung jeitwärts abgeschossenem Bündnadeiblich) die reizendsten Ich glaube fogar, der junge Preuße der Feind hielt erwidern wird wet kann das heute wiffen?" Frauen der Welt zu finden seien. Ich leugne nicht, daß die Hand meiner Schwester in der seinen. Sie sprachen" Ich weiß es," antwortete sie und reichte dem jungen ich mit dem schmucken Marssohne auch ein wenig fofettirte; leise, dennoch drang einiges von des Prinzen Rede zu mir Manne beide Hände hin. Er aber riß sie stürmisch es geschah, um der Lori Griesbach und ihrem Nachbar zu herüber: Holdseliges Mädchen.... plöglich fieghafte sein Herz. zeigen, daß ich gegebenen Falles mich einigermaßen rächen Leidenschaft... Sehnsucht nach häuslichem Glück tönnte... aber der da drüben blieb ebenso ruhig wie Würfel gefallen mich .. aus Barmherzigkeit nicht" nein"!... leise einige Schritte zurück, bis zur Saalthür, um zu wachen, " O, ihr närrischen Kinder!" sagte ich und wenigstens in diesem Augenblick ich es im Grunde meines Herzens eigentlich auch war. Flöße ich Ihnen denn Abscheu ein?" Rosa schüttelt ver- daß Bernünftiger und zweckmäßiger wäre es jedenfalls gewesen, neinend den Kopf. Da führt er ihre Hand an seine herauskomme. wenn mein schneidiger" Lieutenant seine mörderischen Augen- Lippen und versuchte, den Arm um ihre Mitte zu schlingen. geschosse auf die schöne Lori gezielt hätte. Konrad und Lilli, Sie, die Wohlerzogene, entwindet sich rasch. in ihrer Eigenschaft als Verlobte( folche Leute sollte man Ach, mir wäre es beinah lieber gewesen, wenn mir der eigentlich sanfte Mondstrahl da einen Liebestuß beleuchtet hätte... * 80g niemand Am folgenden Tag ward die Verlobung gefeiert. glaubt, daß sein Preußenhaß es ihm unmöglich machen Mein Bater leistete keinen Widerstand. Ich hätte ge miteinander ihre Gläser an und was dergleichen Salon Jammers, die ich vor kurzem hatte schauen müssen, wäre Familie aufzunehmen; aber sei es, daß er die individuelle auffällig verliebte Blicke und flüsterten und stießen heimlich Nach all den Bildern des Hasses und des bitteren würde, einen der feindlichen Krieger und Sieger in feine turbeltauben Manöver mehr sind. Und wie mir schien, mir jetzt ein Bild von Liebe und süßer Lust wie etwas noch eine dritte Flirtation begann da sich zu ent- Vergütung erschienen. spinnen. Der deutsche Prinz nämlich Heinrich der so und so vielte unterhielt sich auf das Angelegentlichste Zügen unverhohlene Bewunderung. ..Ach -Du bist es, Martha!" von der nationalen Frage gänzlich trennte ( ein g bräuchliches Vorgehen: Ich hasse jene als Nation, nicht als Individuen" hört man häufig betheuern, obschon es feinen - zuerst sehr Sinn hat, ebensowenig Sinn, als wollte Giner sagen: 3 mit meiner Schwester Rosa und dabei malte sich in seinen erschrocken, daß jemand dieje Szene belauscht, dann aber haffe den Wein als Getränt, aber jeden Tropfen verfchlude Nach aufgehobener Tafel begab man sich in den Salon zurück, in welchem jezt der angesteckte Kronleuchter ein fest liches Licht verbreitete. beruhigt, daß nur ich es war. ich gern" doch vernünftig braucht ja eine landläufige der Prinz. Er trat an mich heran: Im höchsten Grade verlegen und bestürzt war jedoch ehrgeiz die Oberhand gewann und eine Berbindung mit -im Gegentheil) sei es, daß der dem fürstlichen Hause Reuß ihm schmeichelte; sei es endlich Draußen war die " Ich habe Ihrer Schwester soeben meine Hand an daß die so romantisch geäußerte, plötzliche Liebe der jungen laue Sommernacht von mildem Mondlicht durchfluthet. geboten, gnädige Frau. Legen Sie gütigst ein Wort für mich Leute ihn rührte: furz, er sprach ein ziemlich bereit Die Terrassenthür stand offen. Ich trat hinaus. Das Nachtgestirn warf seine Strahlen auf ein! Meine Handlungsweise wird Ihnen beiden etwas die heuduftenden Rasenflächen des Partes und spiegelte sich rasch und kühn erscheinen. Zu einer anderen Zeit würde Teich vor furzer Zeit den an eine Kirchhofsmauer gelehnten, angewöhnt, schnell und keck voranzusprengen williges Ja. Weniger einverstanden war Marie." Unmöglich!" war ihr erster Ausruf. da war Gatten wahrscheinlich befehren werde. Tante Det Im Herzen filberfunkelnd auf dem im Hintergrunde ausgedehnten ich wohl auch überlegter und bescheidener vorgegangen Prinz ist ja lutherischer Konfession." Aber schließlich War das wirklich derselbe Mond, welcher mir fein aber in den letzten Wochen habe ich es mir tröstete sie sich mit der Ansicht, daß Rofa foren zeigt hatte? Und waren das dieselben Leute drinnen vom kreischenden Raubgevögel umkreisten Leichenhaufen ge- fein Zögern noch Bagen erlaubt und was ich im Otto's grollte es am tiefsten. Wie, wollt ihr," sprach e Kriege geübt, das habe ich jest unwillkürlich in der Liebe wenn wieder Krieg ausbricht, daß ich meinen Schwager and Verzeihen Sie und seien Sie dem Land verjage?" Aber auch ihm wurde die famose Theori eben öffnete ein preußischer Offizier den Flügel, um ein wieder ausgeführt Mendelssohn'sches Lied ohne Worte vorzutragen waren mir gnädig. Sie Stomtesse? Verweigern Sie das dieselben, die vor kurzent noch mit dem Säbel um sich mir Ihre Hand?" schlugen, um Menschenschädel zu spalten? läutert Meine Schwester fann doch nicht auch so rasch über begriffen Nach einer Weile famen auch Prinz Heinrich und ihr Schicksal entscheiden," kam ich Rosa, welche tiefbewegt Rosa heraus. Sie sahen mich nicht in meiner dunklen und abgewandten Hauptes dastand, zu Hilfe. Ob unser Ede und gingen an mir vorüber. Jetzt standen sie Bater seine Einwilligung zur Heirath mit einem Feinde und zu meinem Staunen, denn ich habe sie - er begriff sie. ( Fortfegung folgt.) ets nd Jell, hen Jat. t ten ges nit em ugs Ten τείς nen Die Der 311 gen hat Die bei ral eld. on ffer im Ener rve, ve).. fo Dent. 390, HO TIN 888 Beit caft igt Dem bil Fab Bots an ой bne மன் bis ng at; ten เน ชั ten ten bi 887 ifch hr arch ber nee irle 000 gen but ter # 9 fo யன் gen пр nich gent, Cand ges hea eine elle ale Tes fige ber mit ich gen eit nte Der lid ren gent e aus orie et Iand überhaupt betrug bei der Boltezählung am 1. Dez. 1890 1100 Millionen, bie schon nach Rußland gewandert sind, 24 230 832. Von diesen stehen in dem friegsdienstpflichtigen wollen die französischen Geldleute keine neuen Millionen in Alter vom vollendeten 20. bis vollendeten 45. Lebensjahre das Faß ohne Boden nachwerfen. Woher nun nehmen etwa 8 500 000 Personen. Schon die zuletzt erwähnte ohne und mit stehlen? Kriegsstärte von 4 350 000 Mann würde alfo mehr als Die aller Hälfte männlichen Per fonen vom 20. bis 45. Lebensjahr - Schwache Nerven hat der Pariser Rorrespondent ber in Anspruch nehmen. Würde nun gar die Militärvorlage mit ihrer Kreuz- Zeitung". Er sieht überall Gespenster, und zwar Erhöhung des jährlichen Aushebungskontingents nicht blos um burch eine eigenthümliche Geistesbeschaffenheit gerade 25 000, fondern um 75 000 Mann zur Durchführung ge- solche Gespenster, wie die Polizei sie zu sehen pflegt langen, so würde sich daraus eine weitere Verstärkung der und liebt. Jezt hat er entdeckt, daß die Streifenden von Kriegsmacht um jährlich 50 000 Mann oder in 24 Jahrgängen Car maug ein fürchterliches Blutlied fingen, das allen um zufammen 1 200 000 Mann ergeben, was nach Berechnung Bourgeois den Tod ankündigt. Das fürchterliche Blutlied eines Abganges von 25 pet. für Tod, Invalidifirung zeift betitelt die Carmausine", d. h. das Lied von Carmaux, einer Verstärkung der Kriegsmacht um 900 000 Mann gleich und ist nichts anderes als eine Variation der Cartommen würde. Dadurch würde sich die Striegsmacht Deutsch- magnole. In dem sonst sehr gemüthlichen neuen Text lands erhöhen dieses alten Revolutionsliedes die Carmaufine ist Die Kriegsmacht würde alsdann drei Fünfter eine Verherrlichung des Freunds Baudin", des aller männlichen Personen 0.0 m 20. bis Abgeordneten, der sich ganz besonders der Streifenden anFünftel zusammen mit den 17- bis 20 jährigen noch den texts, der allerdings an Kraft des Ausdruckes nichts zu 45. Lebensjahre umfassen, wobei die restirenden zwei genommen befinden sich noch verschiedene Verse des Urwährend des Krieges erforderlich werdenden Ersatz zu stellen wünschen übrig läßt. Man höre nur: hätten. auf 5 Millionen Mann. Wie würde es alsdann aber noch möglich sein, während des Krieges Ackerbau, Handel und Gewerbe in Deutschland auch nur soweit nothdürftig fortzuführen, um Frauen, Kinder und Greise ernähren zu können, ganz abgesehen von den jenigen Mitteln des Unterhalts, welche das Kriegsheer selbst aus dem Innern des Landes beziehen inuß?" Zur Verbesserung der Staatsbahn Finanzen. 0 # 1 Mais leur coup a manqué Grace à no féderés On leur coupera la tête Vive le son On leur coupera la tête Vive le son, vive le son Du Canon, ( Aber ihr Streich ist mißlunger, Dank unseren Ge Mu eine Verkehrsreform ber Staatsbahn- Berwaltung ist noffen. Man wird ihnen den Kopf abschneiden, Es lebe nicht zu denken, und fo sucht man in nebensächlichen Dingen der Donner der Kanone.) Profit zu machen. Die Staatsbahn- Berwaltung will durch Die Anzahl der Landwirthe, welche ihre Pachtungen in der Grafschaft Rent am Michaelistage verlassen haben, ift bedeutend größer, als die der früheren Jahre. Bergeblich boten die Grundeigenthümer ihren Pächtern wesentliche Vortheile an, damit diese mit der Bebauung des Landes fortfahren möchten. Einige der Landleute erklären, daß sie ihr ganzes Rapital verloren haben und nicht länger wirthschaften tönnen. Die Pächter der Krongüter in Süd- Lincolnshire haben sich infolge der schlimmen landwirthschaftlichet Lage vereinigt, um an das Forstamt ein Gesuch zur Herab egung des Pachtzinses zu stellen. Viele andere Pächter haben in der Die Lage felben Abficht ihren Gutsherren gekündigt. töhner, deren Sohn um 2 Schillinge reduzirt worden, fangen ebenfalls an, die landwirthschaftliche Nothlage empfindlich zu spüren. In einigen Theilen Lincolnshire's ist das Getreide auf Hunderten von, Morgen noch nicht eingeheimst, da es meistentheils durch den außergewöhnlichen Regen zerstört worden ist. Der englische Grund und Boden ist in wenigen weit Interesse, als dieselbe ihm Rente abwirft, und Händen; der Großgrundbesitz hat den Bauernstand ver schlungen und hat an der Landwirthschaft selbst nur so zu diesem Zwecke werden Bächter und Arbeiter ausgepreßt.e= Eine Arbeitseinstellung ist vom werkverein der Baumwollenspinner in Lancashire beschlossen, da derselbe in die beabsichtigte 5prozentige Lohnherabsetzung nicht einwilligt. Am 5. November werden deshalb sämmtliche Mitglieder des riesenhaften Gewerkvereins die Arbeit niederlegen. 20 000 000 Spindeln würden hierdurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Rosewell Gas- Kohlen- Ge= Beriverkhung des Anzeigewesens ihre Einnahmen steigern. den Hof und die Aristokraten. Im neuen Text sind es die vom Lohne abgezogen. Vor einigen Tagen hat die GesellIn der Original- Carmagnole ging diefer Vers gegen sellschaft in Fifeshire hat ihren Arbeitern 6 Bence In Aussicht genommen ist die Zulassung von Geschäfts- Bourgeois, die an die Stelle jener Guillotinen- Kandidaten schaft erst eine Dividende von 30 pCt. feſtgefeßt. und Vergnügungs- Anzeigen auf Bahnsteigen, in Warte- gesetzt worden sind. Wer das Ganze liest, steht sofort den räumen und in Zügen. scherzhaften Ton. Und darum die Angst und Heulmeierei Parteinachrichten. Streis Die Sozialreform unter der neuen Mera." der Kreuz- Zeitung" und ihres Pariser Korrespondenten, Jetzt kommt es heraus, weshalb die Fabritarbeiter dem wir wirklich den Nath geben, sich bei Herrn Krüger, auch unter der neuen Aera" noch so lange auf ihr bischen der auch heute noch in Geheimpolizei macht, zu melden Sonntagsruhe zu warten haben. Die Regelung und falls er dieses Raths noch bedarf. Delegietenwahlen zum Berliner Parteitage. Festsetzung hat umfassende Vorarbeiten erforderlich gemacht. Die französischen und deutschen Sozialisten. In Waldenburg i. Schl.: Großer Tannhausen. 12. und Nach Beendigung derselben sind jetzt, wie die Kölnische unserem neulichen Artikel gegen Rochefort und die fran- 18. fächsischer Wahlkreis( Leipzig Stadt und Land): F. Geyer, Beitung" berichtet, im Reichsamt des Innern eingehende zösischen Chauvinisten sagten wir im Schluß, die französischen 2. Borkmann, H. Rauh, G. Johannes. Entwürfe aufgestellt worden, die zunächst an die einzelnen Sozialisten würden Hand in Hand mit uns den ChauviBundesstaaten und die preußischen Regierungen zur Rück- nismus bekämpfen und das Reich der internationalen Ver- beul bei Dresben einstimmig eine start besuchte Boltsverfamm Gegen die neue Militärvorlage erklärte sich in Nades äußerung gegangen sind. Es ist anzunehmen, daß nunmehr brüderung, des Sozialismus, herbeiführen helfen. Dazu lung, in welcher Genoffe Fräßdorf aus Dresden über das von diesen Zwischeninstanzen an der Hand der Entwürfe bemerkt die Kölnische Volkszeitung": Thema Vaterland, Militarismus die Wünsche der einzelnen Gewerbeameige und Sozialdemokratie" referirt hatte. über die Durchführung der von der Gewerbe- Ord nung vorgeschriebenen Sonntagsruhe eingezogen werden. Auch ist in Aussicht genommen, für einzelne wichtigere Gewerbezweige die Einberufung hervorragender Sachverständiger noch eintreten zu lassen, sobald die Rückäußerungen der " Das dürfte noch lange dauern. Borläufig wäre es von praktischer Bedeutung, wenn, wie auf dem Marseiller Kongreß angekündigt worden, Vertreter des französischen Die Parteikonferenz für den 8. und 10. schleswigMarristen an dem bevorstehender Parteitag der deutschen holsteinischen Reichstagswahlkreis, die der Cholera- Gpidemte Sozialdemokratie in Berlin theilnehmen und die Berbrüderung wegen vertagt worden war, findet nun am 80. Oftober in von Marseille in Berlin wiederholen wollten." Oldesloe beim Gastwirth A. Kuhl, Hagenstr. 47, statt. Die ,, Sächsische Arbeiter- Zeitung" giebt den Rath, man * Polizeiliches, Gerichtliches ze. In Saalfeld wurde der Hedakteur des Nun, die französischen Sozialisten( oder Marxisten", falls ist hieraus zu entnehmen, daß eine gefeßliche Ver. wie die Kölnische Bolts- Beitung" fie zu nennen für gut folle nicht, wie es üblich, Resolutionen gegen das poli hält), werden, wenn es vertreten bem 1. April nächsten Jahres nicht zu er- Die Neugierde der„ Kölnischen Zeitung" wäre übrigens jammlungen die Referenten genannt werden sollen, benn bie Remöglichen sein wird." Vor dem 1. April nächsten Jahres vielleicht nicht ganz so groß, wenn ihr nicht durch irgend folutionen hülfen gar nichts. Solche ungefeßliche Forderungen nicht gründlicher hat sich noch keine Reform Regierung ein unerklärliches physiologisches oder psychologisches Wunder folle man einfach unter feinen Umständen erfüllen. Das sächsische selbst in den April geschickt, als diese!" Schon bei den bis die wohlbekannte Thatsache aus dem Gedächtniß entschwunden Vereins- und Bersammlungsrecht enthält nichts, was jene Polizeijetzt erledigten" unifassenden Vorarbeiten" find lediglich wäre, daß auf unserem ersten Kongreß nach dem Fall des praktik rechtfertigen könnte. die Unternehmer zu Hathe gezogen worden, und diese haben Sozialistengesezes vor mehr als zwei Jahren das durch Erhebung von allerlei Echwierigkeiten offenbar in alle zwei Vertreter der französischen Sozialisten, gründlich für sich ausgenügt. Jezt sollen nochmals die Ferroul und Guesbe, leibhaftig zugegen waren, und ferber Boltsblatts". Genoffe H. Beder, vom Wünsche der einzelnen Gewerbezweige", sowie Sach- ich im Auftrag ihrer Absender, genau in demselben Sinne Schöffengericht wegen Beleidigung eines Pastors und eines verständige" gehört werden wir sind neugierig, ob dabei wie Liebknecht in Marseille, für die internationale Ver- Lehrers zu 50 M. eventuell 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. -Der neue Besizer vom Gasthof" Erbgericht" in Auersnur ein einziger zielbewußter Arbeiter, geschweige denn die brüderung, gegen den Chauvinismus, und namentlich auch Fachvereine gefragt werden. Und das nennt sich neue Mera! gegen die russisch- französische Allianz aus- walde( Sachsen) soll den Sozialdemokraten seine Lofalitäten Unter Bismard war's genau fo. gesprochen haben. mit der Begründung verweigert haben, die Amtshauptmannschaft Was verlangt die Köln. Volks- 8tg." noch mehr?-hätte ihm die Konzession nur unter der Bedingung ertheilt, daß Bürgerliche Sorgen. Mit ernster Miene schreibt er den sozialdemokratischen Wahlverein nicht aufnehme. Die das„ Dresdener Journal":" Seit furzem sind, wie bekannt, Carmaux. Die Ausständischen haben das Schieds- Burgstädter Boltsstimme" hält es für unglaublich, daß die die Amtsketten bei Rath und Stadtverord gericht angenommen. Ob sie sich mit dem Ministerpräsidenten Amtshauptmannschaft zu solchen, im Reichs- und Landtage oft neten in Gebrauch. Dieselben sind aus 8/10 feinem Silber 2oubet, der sich dazu erboten hat, als einzigen Schiedsgerügten Mitteln greife, und ersucht diese um Aufklärung. Obs hergestellt und haben ein Gewicht von je 250 Gr. Diese bestehendes Schiedsgericht verlangen, ist aus der Depesche Redakteur Karl Thiel von der Breslauer, Bolts. richter begnügen, oder ein förmliches, aus mehreren Personen die Amishauptmannschaft diese Aufklärung geben wird? Wegen Beleidigung eines Revierkommissars hat der Retten sind nach den Entwürfen des Herrn Hofraths Pro- nicht klar ersichtlich. Jedenfalls ist aber nun Aussicht auf wacht" 200 m. zu zahlen oder 40 Tage Gefängniß zu verfessors Graff im Renaissancestil gebildet. Sie bestehen aus 39 halberhabenen Bliedern, von denen drei, nach der Mitte friedliche Beilegung des Konflikts vorhanden. Der durch büßen, zu, vou nahezu runder Form, größer sind und die Ver- die Vorgänge in Carmaux veranlaßte Gesetzesentwurf über mittelung mit der übrigen Kette und dem Brust- oder Schiedsgerichte ist von der Kammer in erster und theilweise Ehrenstück bilden. Letzteres ist besonders kunstvoll aus schon in zweiter Lesung angenommen worden. 0 geftattet, von ovaler Form und enthält das vollständige Französische Kolonialschmerzen. Der fiegreiche Stadtwappenschild Schild mit Helmzier und Bei- Dodds fizt wirklich in Dahomey fest. Er hat telegraphirt, ornamenten sowie auf dem Randband di Schrift: Salus baß er zu schwach sei, die Befestigungen des Feindes auzuPublica Suprema Lex. Beim Tragen dieser Retten, welche greifen; er verschanze sich und warte auf Verstärkungen. in matten oder vergoldetem Silber von dem Goldschmiede Natürlich werden Verstärkungen geschickt, ob sie aber noch Herrn Scharffenberg ausgeführt wurden, hat sich der rechtzeitig ankommen, um die gefährdete Expedition zu retten, lebel stand ergeben, daß das auf der Brust hängende das ist sehr die Frage.Mittel- oder Wappenstück( auch Kleinod genannt) die Kette Soziale Uebersicht. Saal. An alle Maurer Berlins und Umgegend. eine Anzahl Bertreter des Geldfacks im Baugewerbe ihre saftKollegen, Genoffen! Wie Euch bekannt, haben wiederum fam bekannte Arbeiterfreundlichkeit dadurch bewiesen, daß sie die Forderung der Töpfer, zum Schuhe ihrer Gesundheit für verglaste Fenster auf Neubauten beim Ofenfeßen zu sorgen, einfach erhöhungen und Verkürzung der Arbeitszeit sonst stets den Beruf ignorirten. Selbst die bürgerliche Breffe, welche bei Lohnauf bie England. Das auf dem letzten Trades- Unions in zu spigem Winkel herabzog. Herr Stadtverordneter Hofschneider Emmrich hat nun vorgeschlagen und in Zeichnung kongreß zu Glasgow gewählte Komitee hielt vorige fühlt, die Forderung der Arbeiter als ungerecht" zu bezeichnen, jedem Amtstettenträger mitgetheilt, wie in ganz einfacher, das Woche seine erste Sigung. In derselben famen unter wagt es nicht einmal, der so berechtigten, aus sanitären RückSalonkleid durchaus nicht beschädigender Weise die Kette so anderem auch die Einladungen zur Sprache, welche für die fichten für die Ofenfeßer dringend gebotenen Forderung entgegen aufgelegt werden kann, daß fie in weitem gefälligem Bogen Beschickung der Züricher und Chikagoer internationalen su treten. Dafür einzutreten, wie es die einfach ſte Menschenüber die Brust herabfällt. Derfelbe bringt auf der Schulter: Arbeiterkongresse eingegangen waren, und da ist es nun pflicht erforderte, fällt der Ordnungspresse" aber im Traume höhe des Fracks zwei äußerst fleine, fast unbemerkbare interessant, die Haltung zu beobachten, welche das Komitee nicht ein, weil sie einfach die Intereffen des Belofacks zu schützen schwarzseidene Schnurenschlingen oder Desen an, in welche den beiden Einladungen gegenüber einnahm. Es beschloß berufen ist, unbekümmert darum, ob die Gesundheit der Arbeiter die an der Kette befindlichen Haken eingehängt werden. Die die Einladung der Amerikaner anzunehmen, falls die Trades aus Profitwuth zerstört wird oder nicht. Durch solch' jämmerliches Berhalten liefert uns diese Presse wiederum den schlagendsten Kette liegt dadurch in gefälliger, allenthalben gleich- Unions bereit wären, zu den Ausgaben für die Entsendung Beweis, daß die Arbeiter in allen ihren sozialen und politischen mäßiger Form fest und beeinträchtigt die übrigen etwa von Delegirten beizutragen. Dagegen erhielt der Kämpfen nur in der sozialdemokratischen Bresse eine ernste Berangelegten Dekorationen nicht." Das find die Sorgen Sekretär Auftrag, die Züricher Eintheidigerin finden, und im übrigen auf die eigene Kraft würdiger Stadtväter, denen die Bourgeoisie die Verwal- la dung dahin zu beantworten, daß das und folidarische Hilfe aller zum Klaffentung" großer Gemeindewesen anvertraut! Silberner Tand Parliamentary Romitee gänzlich machtlos bewußtsein erwachten Genossen an gewiesen sind. Ausgehend von oben und graues Glend unten! in der Sache sei, weil es vom Kongreß dieser Erfenntniß und weil die Fensterfrage der Töpfer mit der Die Kommunalstenerfreiheit der Offiziere und fann man allerdings nicht handeln, als das Komitee hier Zusammenhang steht und jeder Sieg einer Berufsgruppe auch infeine Weisungen erhalten habe. Weniger loyal leidigen Baubudenfrage, welche wir allen Gunstes etwas energischer als es bisher geschehen, zu regeln versuchen müssen, in engem Beamten soll auch in dem zu erwartenden Gemeindesteuer- gehandelt hat; erst verschwieg man, daß man überhaupt bireft und oft dirett den übrigen Arbeitern zu gute fommt, ferner Gesetz aufrecht erhalten werden. Da es bei der jetzigen eine Einladung erhielt; endlich gezwungen, dieselbe zur aus Rücksicht darauf, daß die Töpfer in allen unseren Kämpfen Finanzlage nicht möglich sei, eine Gehaltserhöhung ein Kenntniß des Kongresses au bringer bietet man alles auf, uns träftig mit Geldmitteln unterstützt haben, worauf wir auch treten zu lassen, sollen die Offiziere und Beamten wenigstens daß dieselbe unter den Tisch fällt. d dann seht man die in Bukunft sicher rechnen tönnen, erfuchen wir alle Maurer in ihren Steuerprivilegien belassen Wenn Miene der Unschuld auf und faßt einen Beschluß, wie den Berlins und Umgegend, welche zur Beit noch in die Regierung so zarte Rücksichten, wie gegen die Offiziere, eben erwähnten. Und solche Leute nennen sich Arbeiter Arbeit stehen, insbesondere die, welche während der doch auch gegen die von ihr beschäftigten Arbeiter beobachten vertreter! Sommerzeit wenig zum Generalfonds der Maurer Berlins und würde! Bei diesen wären sie doch am besten angebracht.- Bon dem Beschluß des Glasgower Kongreffes, fofort heutigen, Sonnabend auf allen Bauten zu sammeln, damit wir Umgegend beigesteuert haben, nach Möglichkeit noch an diesem, Die Auflösung der Stadtvertretung von Reichen einen internationalen Gewerkschaftskongreß einzuberufen, in der Lage sind, den Töpfern zum Siege zu verhelfen. Auf Kollegen! Zeigt, daß Ihr immer noch die Alten seid, berg in Böhmen durch die Prager Statthalterei wird viel war in jener ersten Sigung des Komitees teine Rede, besprochen. Den Anlaß dazu soll die von der Gemeinde- obgleich dies eine seiner dringendsten Aufgaben gewesen wenn es gilt das Solidaritätsgefühl durch die That zu beweisen. vertretung recht prahlerisch veranstaltete Sedanfeier gegeben wäre. Bermuthlich geht den Herren auch dieser Beschluß In der Erwartung, daß jeder Rollege biefe seine moralische haben. Trotz des Dreibunds scheint man also in Defter- wider die Nieren, und sie lassen ihn unter irgend einem Pflicht erfüllen wird, zeichnen mit solidarischem Gruß Die Bertrauensleute der Maurer Berlins und Vorwande ebenfalls unter den Tisch fallen. reich für deutsche Siege nicht allzu lebhaft zu schwärmen. Umgegend. Die englischen Landverhältnisse sind faft J. A.: F. Wilte. Rußland in Noth. Der neue Pumpversuch, den ebenso traurig wie die irischen. So wird der Münchener NB. Gammellisten sind bei den Vertrauensleuten und in Väterchen" in Paris gemacht, ist mißlungen. Den Allgemeinen Zeitung" geschrieben: den bekannten Sokalen zu haben. werden. M 21. fu 60 fre Dor The Stre Gr geft betr Fal daß bei urfe bol St. Hu 155/1 falt eine bat 1001 beri auf. Gfa Sch 100 Die je e mor nich nete Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, den 22. Oktober: Opernhaus. Tannhäuser und der Sängerkrieg. Schauspielhaus. Die Quizows. effing- Theater. Die Orientreise. Deutsches Theater. Galeotto. Berliner Theater. Der Hüttenbesitzer. Wallner Theater. Eine leichte Person. Belleallinnce Theater. Pandora, oder: Götterfunken. Krall's Theater. Oberon. Rehdeny- Theater. Im Pavillon. Friedrich- Wilhelmädt. Theater. Die schöne Helena. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Alexanderplat- Theater. 500 Gigerln. Berliner Achtung! Genossen! Achtung!| Oeffentliche Versammlung Am Sonntag, den 23. Oktober 1892: Gr. Wohlthätigkeits- Matinée in den ,, Concordia- Feßtsälen", Andreasstr. 64 und Krautstraße 38, arrangirt vomi Gesangverein ,, Felsenburg" für den Genossen Gustav Steinmetz, der schon seit 2 Jahren an der Proletarierfrankheit leidet, unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins der Kürschner, Kornblume, Kummer'scher Gesangverein, Jris, Widerhall, Ost- und Westpreussischer Männerchor, sämmtlich Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes, unter Leitung des Dirigenten Herrn Oscar Jhn, fowie unter gütiger Mitwirkung des Mufit- Vereins Hoffnung, des Glas- Euphonisten Mstr. Signor, des Gesangshumoristen Herrn Dennert, und der Lieder- Duettisten Herren Max Probst und Otto Radtke. Programm 30 Pf. guten Sache ladet freundlichst Genossen und Ge2546 gr Das Komitee. Kaffeneröffnung 10% Uhr. In Anbetracht der nossinnen ein 153/3 Montag, den 24. Oktober, Abends& Uhr, im Lokale des Herrn Joël, großer Saal, Andreasstraße Nr. 21. Lages Ordnung: " 1. Die Frau in Staat und Gesellschaft." Referent: Herr ReichstagsAbgeordneter August Bebel. 2. Verlesung der Statuten zur Gründung eines Frauen- Bildungsvereins. 3. Wahl eines provisorischen Vorstandes. Die Frauen werden besonders ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Die Frauen- Agitations- Kommission. J. A. Frau Rohrlad. Fachverein der Tischler. Dienstag, 25. Oktober, Abends 8½ Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79: General- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Bericht des Rendanten, des Vorstandes, sowie des Arbeitsvermittlers und der Bevollmächtigten. 2. Erfahwahlen des Vorstandes. 3. Anträge, Alexanderplat. Kaufmann's Variété. Stadtbahnbogen. 4. Bereinsangelegenheiten. Sonntag, den 23. Oktober 1892, Mittage 12 Uhr: Zum wohlthätigen Zweck: Grosse Matinée unter Auftreten des gesammten Rünstler- Personals veranstaltet vom Verband der im Vergolder- n. verw. Gewerben beschäftigten Spezialitäten Arbeiter u. Arbeiterinnen Deutschlands. Filiale Berlin. National Theater. Egmont. Apollo Theater. Borstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Um rege Betheiligung bittet Der Vorstand. 308/4 Verband deutscher Zimmerlente. Lokalverband Berlin. Ausserordentliche Sonntag, den 23. Oktober 1892, Vormittags 10 Uhr: Mitglieder- Derlammlung im Lokale des Herrn Bolt, Alte Jakobstr. 75. Zages Ordnung: Billets à 30 Pf. sind zu haben in den Zahlstellen: J. Petersen, Veteranenstr. 22; E. Roepnic, Schillingstr. 30a; Strohmeier, Mariannenplat 13, und in sämmtlichen mit Plakaten belegten Handlungen. Ferner bei 1. Vortrag über Organisationsfrage. Referent: Genoffe Thierbach. den Mitgliedern: W. Sprenger, Friedrichsfelderstr. 30, 2 Tr.: Alb. Ehlene, 2. Wahl eines Bertrauensmannes behufs Auszahlen der Reise- Unterstützung. Stralsunderstr. 69, 4 Tr.; Fr. Narry, Lübbenerstr. 18. 4 Tr.; Frau Müller, 3. Verschiedenes. Langestr. 104, Querg. 3 Tr.; Oskar Jache, Stephanstr. 8, Hof 1 Tr., und Nur Mitglieder haben zu dieser Versammlung Zutritt. Mitgliedsbuch Karl Böhm, Schwerinstr. 16/17, prt. An der Kaffe 50 Pf. legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Das Komitee. 355/2 Adolph Ernst- Theater. Verein der Arbeiter n. Arbeiterinnen der n. 360/2 Achtung! Der Vorstand. Achtung! Die wilde Madonna. Buch-, Vapier- u. Lederwaaren- Induftric. III. Stiftungs- Fest Gesangsposse in 3 Atten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 72 Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung. Alexander- Play- Theater. Sonntag, den 16. Ottober 1892: Nachm. 31/2 Uhr, Du bei ermäßigten Preisen: Tannhäuser. Posse mit Gefang in drei Aften und vier Bildern bearbeitet von R. Sybel. Raffen Eröffnung Nachmittags 3 Uhr. Abends 71/2 Uhr: Berliner Gigerin. Montag, 7% ühr: Berliner Gigerin. American- Theater. Neu! DieWiener OriginalSoubrette Clotilde Kowala. Bendix in feiner neuesten Saifonnummer: ,, Man merkt's am Gang Da ist was mang." Jeden Abend jubelnder Beifall. Der feine Reisner. Berliner Lokalpoffe von D. Wagner. Wilhelmy, Original- Komifer. Luigi dell Oro, Instrumentalist. Anfang 7/2 Uhr. Entree 75 Pf. Sonntag 6 Uhr. PassagePanopticum. Fuß!! 9 ein RiesenBind!!! Heute im Böhmischen Brauhaus, Landsberger Allee: Gr. Konzert und Ball. bestehend in Konzert und großem Ball des Vereins der Filzschuh- Arbeiter Berlins u. Umgegend Sonnabend, den 22. Oktober, E in den Festsälen bei Nieft's, Weberstrasse 17. Entree 25 Pf. Zit regem Besuch wird hierdurch eingeladen. Sämmtliche Zahlstellen sind heute geschlossen und wird nur um 12 Uhr: Kaffeepause. Während der Kaffeepause: Gesangs- und im Böhmischen Branhause tafsirt. 118/5 Die Mitglieder werden dringend aufgefordert, für die Folge ihre Beiträge in nachbezeichneten Zahlstellen zu begleichen. Geöffnet sind dieselben jeden Sonnabend und zwar: Von 6-8 Uhr: Lenz, S., Aite Jakobftr. 69. Thalmann, S., Wasserthorstr. 22, Von 7-9 Uhr: Gründel, S., Dresdenerstr. 116. Bon 8-10 Uhr: Norbert, SW., Beuthstr. 20/22. Reichert, SW., Friedrichstr. 34, Gieshoit, N., Boyenstr. 40. Krüger, C., Hirtenstr. 10.. Henke, O., Blumenstr. 38. Nächste Versammlung statutengemäß am 7. November, Alte Jakobstr. 75. Der Vorstand. Arbeiter- Bildungsschule. ( Bezirk Süd- Ost.) Versammlung humoristische Vorträge, unter Mitwirkung bewährter Kräfte. Festrede, gehalten vom Genossen J. Wernau. Billets sind zu haben bei folgenden Kollegen: P. Steffen, Mezzerstr. 19; G. Schwoch, Landsbergerstr. 64; D. Strauß, Alte Schönhauserstr. 39/40; Röstel, Brunnenſtr. 86; C. Schulz, Amalieustr. 21; C. Holz, Schönholzerstr. 17, und in allen mit Plataten belegten Handlungeu. Entree Herren 50 Pf., Damen 30 Pf. inklusive Tanz. Anfang 8 Uhr. Das Komitee. Alle Gönner und Freunde ladet ein Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Branchenversammlung der Nagelschmiede. Sonntag, den 23. Ottober, Vormittags 10/2 Uhr, tm Lotale von Heise, Lichtenberger- Straße Nr. 21. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Faber über:" Die Entdeckung Amerikas". 2. Dis Tuffon. 3. Verbands- Angelegenheiten und Verschiedenes. Der Vorstand. am Sonntag, den 23. Oktober, Abends 7 Uhr, bei Bolig( früher Feuerstein), 227/8 Alte Jakobstr. 75. Zages Ordnung: 1. Vortrag. Referent Herr Raeder. 2. Diskussion. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Gäste willkommen. Die Schulkommission. 103/5 Circus Corty- Althoff. Feen- Palast Berlin, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstraße. Sonnabend, den 22. Oktober, Abends 7/2 Uhr: Gala- Vorstellung. Sertain und Patience, ungar. Hengste, vorgef. v. Dir. Althoff. Doppel- Parforcetouren zu Pferde von Frl. Adele u. Frl. Clotilde. Mlle. Vidal, Schulreiterin. The Wilmots, Doppelcyclist. Stephan und Nandrouse, Turnerfönige. Borf. des wunderb. dress. Hengstes Incroyable, sowie Troita, 3fache hohe Schule, ger. v. Dir. Althoff. Sonn Näheres die Plakate. tag: 2 Borstell., 4 u. 71/2 Uhr. Burgstraße, neben der Börse. Branchenversammlung der Schleifer. Montag, den 24. Oftober, Abends 81/2 Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Koopmann über: Die Rämpfe der Arbeiter Organisationen". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Der Vorstand. Grosse Versammlung Welt- Lokal Berlins, 5000 Berf. faffend. für den Norden, Moabit und Charlottenburg Täglich Gr. Spezialitäten Vorstellung. = Miss Selina, die singende Luftfee. Miss Oceana, die beste Drahtseiltünstlerin Dienstag, den 25. Oftober, Abends 81/2 Uhr, = in der Kronen Brauerei", Alt Moabit 47-48, Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Borchardt über: Die Wichtigkeit der Bodens heiten und Verschiedenes. der Welt. Morley- Trio, musikalische frage". 2. Diskussion. 3. Errichtung einer Bibliothek für Moabit und event. Excentriques. Curt Ellis, Verwandlungs- Vorschläge von Mitgliedern zur Bibliothek- Kommission. 4. Verbandsangelegen fänger und Tänzer u. s. w. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung werden die Kollegen ersucht, Sonntags 6 Uhr. Entree 50 Pf. recht zahlreich zu erscheinen. Nichtmitglieder als Gäste willkommen. Anfang Wochentags 71/2 Uhr. H. Stramm's Restaur. 123. Ritterstraße 123. Großes Fremdenlogis, Herberge und Der Vorstand. Verein gewerblicher Hilfearbeiter Berlins und Umgegend. Arbeitsnachweis der Bereine der Glaser Sonntag, den 23. Oktober, Bormittags 10 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. und Klempner, sowie Verkehrslokal und Herberge der Goldarbeiter, Korbmacher, Ohne Extra- Entrée. Gratweil's Bierhallen Tischler, Schneider und Bildhauer. von 11-1 und 4-9 Uhr. Castan's Panoptikum. Sensationel!! Prinzeß Topase. Vorstellungen 11-1 und 4-9 Uhr Stündlich. Ohne Extra- Entree. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. Neue Welt 2441b Kommandantenstraße 77-79. General- Versammlung Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Zubeil. 2. Diskussion. 3. Rassenbericht vom Gleichzeitig empfehle meinen reich britten Quartal. 4. Vereinsangelegenheiten und Beschluß über Auflösung des haltigen Frühstück-, Mittag- und Vereins. Abendtisch à la Carte zu soliden Breifen. Ausschant von vorzüglichem scheinen. Mitgliedstarte legitimirt. Kollegen, es ist Pflicht aller Mitglieder, in dieser Versammlung zu ers Weiß- u. Bairisch- Bier.[ 23559 160/3 Täglich: Borussia- Konzert- und Konplet- Sänger. Gastspiel des Charles Allen Freunden und Genossen Randolf, Bauberkünstler mpfehle mein und Gedankenleser à la Cumberland. Wochentags frei. Sonntags Entree 30 Bi. Weiß- und Bairisch- Bierlokal. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch, 3wei Säle zu Versammlungen und Vergnügungen. sowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Philipp's Festsäle( früher Stein) Rofenthalerstr. 38. Fernspr. A.3 Nr. 130 Bergschlossbrauerei, Hasenhaide 108. empf. feine Gält alten Festlichkeiten Jeden Sonntag Konzert, Spezia- eleganten litäten, Gesangs- Humoristen. In( Hochzeit, Ball, Kommers zc.) mit u. ohne Vereinszimmer bis zu 40 Personen die ganze Woche frei. Joh. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Wo speisen Sie? Der Vorstand. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse d. Tischler und anderer gewerblicher Arbeiter etc.( E. H. Nr. 3.) Oertliche Verwaltung Berlin G. Montag, den 24. Oktober, Abends 8 Uhr, im Totale des Herrn Schirmacher, früher Bolzmann, Andreasstr. 26. Mitglieder- Versammlung Tagesordnung: 305/1 1. Raffenbericht vom 3. Quartal 1892. 2. Medizinischer Vortrag des In der alt. pommer Herrn Dr. Blafchto, Spezialarzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. 3. Ver fchenküche, Oranien- fchiedene Kaffenangelegenheiten. Str. 181, Hof pt., bei Mitgliedsbuch legitimirt. Der wichtigen Tagesordnung halber ist das Klein! Frühstück Erscheinen sämmtlicher Mitglieder nothwendig. 30 Pf. Mittagstisch, den Zwischenpausen spielt das größte Bühne. Gleichzeitig empfehle meinen mit Bier 50 Pf., Abendtisch von 30 bis Orcheftrion. Die verausgabten Frei vorzügl. Mittagtisch zu kleinen Preisen. 50 Pf. nach Auswahl. billets, sowie die Paffe- Bartout haben Vorzügliche Abendkarte. mit Nachlösung eines Programms Alle Sonnabend Gänse- Ausspielen 3050L Zum gemüthligen Diden" à 10 Pf. Giltigkeit. Anfang 6 Uhr. Entree 15 Pf. Kinder 10 Pf., unter nebst musikalisch komischen Vor- Görlitzerstr. 63, Ecke Lübbenerstraße. 0 9 Jahr frei. A. Bethge, Defonom. A. Bethge, Defonom. trägen Mühlenstr. 8 b. Sanger.[ 26226 Für durft. Seelen b. 1 Uhr Nachts geöffn. Möbel Die Ortsverwaltung. Spiegel und Polster- Waaren. Ganze Ausstattungen in Mahagoni u. Nusbaum; Küchenmöbel in großer Auswahl empfiehlt Franz Tutzauer, köriderkr. 25. Berantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. rud und Verlag von May Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Berlin S.0., Hierzu zwei Beilagen nad Bür falls Ben ford liner burd Raff Serv mitg Desh erivi auf nun nam bilde Hug Cho auch gelö Die 60 meld Leib Schmu Reber follte aber Jufü Ber Lie Ong Jeitn 1869 Diefe SEE O Dem brob unter nody gat und Auch miett burf c Brive Demi Blau 1726L eit Burb 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 248. Von der Cholera. Staat und Drt Bezirk Sonnabend, den 22. Oktober 1892. Zadet an ihre Aufgabe gegangen ist. Hier fann von einer Rücksichtnahme auf Onkel- und Betternschaft teine Rede sein, das Material, welches auf diese Weise zusammengetragen wird, be17./10. 18./10. 19./10. 20./10. fchönigt nichts und verschleiert auch nichts, dasselbe ist allein im stande, die Wahrheit zu Tage zu fördern. Datum: erfrankt gestorben erfrankt geftorben gestorben ertranft erkrankt gestorben " 9. Jahrg. b= nicht in der Lage, energisch eingreifen zu können. Sie waren es einige findige Berichterstatter fertig gebracht, aus dem noh lediglich ein Angstprodukt der Cholerafurcht und hatten als schwebenden Prager'schen Ehescheidungsprozeß einige pikante Daten Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 20. bis folches wenig zu bedeuten. Den festen Willen, mit solchen und herauszuschnüffeln, trotzdem derselbe nicht öffentlich und unter 21. Oftober, Mittags, gemeldete Cholera- Ertran- Kommission, welche auf Anregung des Stadtverordneten Dr. Leute nicht erfahren konnten, haben sie errathen, und was sie nicht ähnlichen Wißständen remen Tisch zu machen, hat die Arbeiter Broklamirung des Amtsgeheimnafjes verhandelt wurde. Was diese lungs- und Todesfälle: errathen fonnten, wurde dazu gelogen. Diesen Leuten wäre das Handwert sofort gelegt, wenn sich feine Zeitung dazu hergäbe, diese privaten Standalgeschichten mit schwerem Gelde zu hon oriren. Die Reporter aber fennen ihre Pappenheimer und verstehen, mit ihren Klatschgeschichten noch inimer ihr Geschäft" zu machen. Es entwickeln sich aus folchen Sachen manchmal Polemiken, Die asphaltirten Straßendämme in ausgiebigerer Weise welche den bürgerlichen Blättern ganz gelegen kommen, die gemit Sand bestreuen zu laffen, fordert das Organ für die Ge- radezu darauf brennen, ihre Spalten mit solchem Klatsch zu füllen. fammtinteressen des Fuhrwesens, die Allg. Fahr- 3tg." von den Jezt streitet sich der Herr Doktor mit jenen Berichterstattern darüber städtischen Behörden. Wie knauferig der Berliner Magistrat ist, herum, wer eine Szene aus diese niedlichen Ghe richtig wieder bemerkt das Blatt, beweist der Umstand, daß er zu sparen an- giebt. Es handelt sich um einen Vorfall in Ostende und zwa fängt bei den ganz unbedeutenden Materialien, welche bei der darum, ob er sie oder sie ihn geprügelt hat. Wahrscheinli Straßenreinigungs Deputation gebraucht werden, nämlich bei wird's auf beiden Seiten einige handgreifliche Zärtlichkeiten ach den Rehberger und Rixdorfer Erzeugnissen des scharfen gesetzt haben, was uns ganz egal ist, denn diese Beute gehören Sandes. Und zwar zu einer Zeit, wo das Sparen gleich- benen, die sich heute schlagen nnd morgen vertragen. Asir woll zu bedeutend ist mit der künstlichen Erzeugung von Unglüdsfällen an diesem Beispiel nur wieder einmal zeigen, mit welchem 2 en auf den glatten Asphaltbahnen. Um jezige Jahreszeit, wo fast stoff die Bourgeois- Zeitungen ihre Abonnenten füttern. Und efe der Nebel den ganzen Tag auf den Straßen lagert, die Luft also reißt dann den Mund gewaltig auf und räsonnirt über das an und für sich schon feucht ist, wodurch ein Abtrocknen des Verlogenheit" der sozialdemokratischen Presse! Es weiß die Pflasters nur noch zu den Seltenheiten gehört, hält es unser vor sittlicher Entrüstung gar nicht zu lassen, wenn ein Psich Magistrat noch nicht einmal für nöthig, die Straßen mit Sand letarier mal einen Fehltritt begangen hat, und stimmt sofort drobestreuen zu lassen, wodurch unendlich viele Unglücksfälle und Kreuzige, Kreuzige" an. Wenn doch diese augenverdrehenas Verkehrshindernisse entstehen zum Schaden der Fuhrwerksbesitzer Gesellschaft erst vor ihrer Thür tehren wollte, dort liegt so vide und Kutscher. Denn das bischen Sand, das hier und da mal Unrath und wird tagtäglich noch so viel Unrath abgeladen, dael in einer Fülle" hingeworfen wird, so daß die Körnerzahl, eiserne Besen dazu gehören, um den Schmuß auch nur einigerß welche dazu gebraucht wird, ganz gut und ohne Schwierigkeiten maßen bei Seite zu räumen. zu zählen sind, ist als Sandstreuen zum Schuße des Verkehrs der Rede nicht werth. damburg • Hamburg. 7 3 D 1 3 2 Vereinzelte Erkrankungen: Regierungsbezirt Schleswig: in einem Orte des Kreises Binneberg famen am 15. umb 16, b. M. 4 Erkrankungen Dor, welche sämmtlich tödtlich verliefen. Regierungsbezirk Marienwerder: in der Stadt Thorn ein zugereifter Schiffsgehilfe gestorben. Regierungsbeziri Magdeburg: in einem Ort des Kreises Wanzleben 2 Erfrankungen. Hamburg, 21. Oftober. Amtlich werden 3 CholeraGrtranfungen und 2 Todesfälle gemeldet; davon entfallen auf gestern keine Erkrankung, aber 2 Todesfälle. Die Transporte betrugen gestern 3 Krante. Bei einem am 17. Oftober gemeldeten alle hat die nachträgliche batteriologische Untersuchung ergeben. daß feine Cholera vorlag. Thorn, 21. Oftober. Die bakteriologische Untersuchung bei dem gestern verstorbenen Schiffer Ulawsti ergab als Todesursache asiatische Cholera. = " prompt bezahlt hat. Die Miethe ist vielmehr, namentlich in 1. Es ist unwahr, daß der Maurer S. die Miethe stets letzter Zeit, derart unpünktlich gezahlt worden, daß mindestens 2 Monate im Rückstande waren. Vom Fahrstuhl erschlagen. Ein entsetzlicher Unglücksfall hat sich am Dienstag Nachmittag auf dem an der Landsberger Chauffee belegenen Zerrain der Vereinigten Ziegelwerfe ereignet. schuppen angebrachte Dampf- Fahrstuhl war am Dienstag Nach Der erst vor wenigen Wochen an dem neu erbauten Ziegelmittag defekt geworden und hatte nicht mehr funktionieren wollen. Auf Requisition des Betriebsinspektors wurden nun der 28jährige Monteur Köhler und der Maschinenschlosser Ewald mit der abzusperren, um ein Ausschalten zu verhindern, schoben die beiden Reparatur des Fahrstuhls betraut. Anstatt nun erst den Dampf nur den Riegel unter die Plattform, worauf sie unter das Ge triebe krochen und mit ihrer Arbeit begannen. Raum hatten sie beiden Arbeiter fich retten konnten, stürzte der Fahrstuhl herunter, aber angefangen, da gab es einen lauten Krach, und noch ehe die beide Arbeiter unter sich begrabend. Der Monteur war sofort eine Leiche, er war buchstäblich breit gedrückt, während der Schloffer, der zwischen die Kanten der Plattform gerathen war, in der gräßlichsten Weise verstümmelt wurde. Mit Mühe wurde Ewald aus dem Fahrstuhl herausgezogen und sofort nach dem Krankenhause geschafft, wo er, wie das Kl. J." berichtet, hoffnungslos darniederliegt. Bon Herrn C. Bolle erhalten wir folgendes Schreiben: Mei, 21. Oftober. Die Nachricht französischer Blätter unter der Spigmarke Wie man vom Hauswirth behandelt wird" In Nr. 242 des Vorwärts" vom 15. d. M. bringen Sie bon choleraartigen Erkrankungen in dem lothringischen Dorfe einen sich auf meine Person beziehenden Artikel. Gemäß§ 11 St. George ist unrichtig. Ruhrepidemie. Es herrscht daselbst lediglich eine des Preßgesetzes verlange ich die Aufnahme folgender Be Pest, 20. Ottober. Von gestern Abend 6 Uhr bis heute richtigung: Abend 6 Uhr sind hier 21 Cholera- Erkrankungen und 16 Todes fälle vorgekommen. Lemberg, 20. Oftober. Bei einem aus Warschau hier eingetroffenen in Bawiejow erkrankten Arbeiter ist durch die bakteriologische Untersuchung asiatische Cholera festgestellt im Betrage von 150 m. leitete ich Anfang September die Klage 2. Wegen des Rückstandes für August und September d. I. worden. Der Erkrankte befindet sich auf dem Wege der Besse- ein und machte gleichzeitig von meinem Burückbehaltungsrecht Gebrauch. Erst hiernach wurde der Miethsrückstand bezahlt, und Petersburg, 20. Oktober. Der letzte Cholera- Wochenbericht weist eine größere Abnahme der Epidemie in den Städten nunmehr wurden die Sachen bis auf eine Nähmaschine, deren auf. Die Seuche herrscht hauptsächlich noch in den Gouvernements G. anbot, sofort freigegeben. Einbehaltung zur Deckung wegen der entstandenen Kosten Frau Sfamara, Sfaratom, Tambow, Woronesch, Kurst, Ljublin, Bolle. Achtungsvoll C. Bolle. J. V.: Schitomir, Orenburg, Bessarabien, Bensa, Stimbirsk und Ufa, Als ob wir etwas Anderes behauptet hätten, als was hier Do wöchentlich gegen 200 und mehr Erkrankungen vorkamen. berichtigt" wird! Mit solchen Berichtigungen kommt man nicht Die Sterbefälle betragen etwa 50 pet. Amsterdam, 20. Oftober. Aus Jutfaas und Vianen wird ie ein Cholera- Todesfall gemeldet. Tulig. liner Tokales. weit. des Zu dem Fall Otto in Oranienburg wird uns weiter ges meldet: Der durch Selbstmord im Augenblick seiner Verhaftung Der Entwurf zu einer elektrischen Hochbahn von der geendete Defraudant hat seit Jahren ein für dortige Verhältnisse Warschauer Brüde bis zum Nollendorfplatz ist in drei höchst luxuriöses Leben geführt und ist auch dem Spiel nicht Sizungen, an welchen die Mitglieder einer besonders eingesetzten abhold gewesen. Man fragte sich bereits längst, woher Otto die Ministerialfommission, die Vertreter des Polizeipräsidiums, des Mittel zu feiner Lebensart mohl haben mag. Doch niemand Magistrats und der Firma Siemens u. Halste theilnahmen, ein- wagte öffentlich seine Bedenken zu äußern, denn jedermann mußte gehend durch berathen, in fleinen Punkten abgeändert und schließ sich in Acht nehmen, es mit Otto zu verderben, der als Aeltefter lich genehmigt worden. Der Entivurf ging dann an das Eisen- der Stadtverordneten- Versammlung, Mitglied des Kreisausschusses, bahn- Minifterium zurück, welches nunmehr die Genehmigung des Kreistags- Deputirter, Sparkassen- Vorsteher und Inhaber an Kaisers einholen wird. Die Aenderungen, welche an den von gesehener Posten sich überall einen ganz bedeutenden Einfluß zu Achtung, Parteigenossen des 5. Wahlkreises! Die zu der Firma Siemens u. Halste zuerst eingereichten Entwurf vor- verschaffen wußte. Als Kreisausschuß- Mitglied gehörte Otto morgen, Sonntag, geplante Agitationstour fann an diesem Tage genommen sind, beziehen sich ausschließlich auf die Führung der sogar zum Kuratorium für die Kreis Spartaffe neter Weise bekannt gemacht. Die Kommission. Nieder- Barnim, deren Unter- Rezeptur Oranienburg er gestellt ist: Von der Haltestelle Warschauer Brücke von der Stadt- seit 1887 inne hatte. Seine Unterschleife beschräntten Genoffen des VI. Wahlkreises, welche die Agitationstour bahn übersetzt die Hochbahn die Spree neben der Oberbaum- fich, wie mehr und mehr flar wird, nicht einmal auf die bereits nach Templin mitgemacht haben und deren Namen dort auf dem brücke, geht durch den Kommunalweg und verfolgt dann den in den Büchern entdeckten 70 000 m., sondern dürften sich vielBürgermeisteramt festgestellt wurden, werden hiermit ersucht, Mittelstreifen der 32 bis 58 Meter breiten Staligerstraße leicht auf das Doppelte belaufen, es wird nämlich nicht ohne falls ihnen Strafmandate zugestellt werden, diese umgehend dem bis zum Wasserthor, von wo sie in der Gitschinerstraße bis Grund befürchtet, daß Otto auch einer städtischen beziehungsGenoffen Gustav Koopmann, Wollinerstr. 69, zur weiteren Be- zum Halleschen Thor weiter geführt wird. An der Möckernbrücke weise der Genossenschaftstaffe gefährlich geworden ist. Sobafo Be- zum förderung zu überweisen. überschreitet die Hochbahn den Landwehrkanal und schwenkt vom demselben die Bücher der Kreis- Sparkasse abgenommen worden Tempelhofer Ufer nach Süden ab, um hart an dem runden waren, trat seine polizeiliche Obfervirung ein. Dies blieb der 2% Sonntag Nachmittag 2 Uhr findet im Saale des Ber- Lokomotivfchuppen der Anhalter Bahn vorbei die Geleise der Einwohnerschaft nicht unbekannt, weshalb bald allerlei BerHandwerkervereins, Sophienstr. 15, eine Versammlung aller Anhalter und Potsdamer Bahn in der Richtung nach dein Denne muthungen und Gerüchte über Otto in Umlauf kamen. Als er burch die Manipulationen des Borstandes der verschiedenen wigplatz zu kreuzen. Diese Ueberschreitung wird durch eine große ferner seine Tochter, die sich übrigens im Orte feines guten Raffen des Vereins Zukunft" Geschädigten statt, in welcher Brücke mit 3 Spannweiten von 100 bis 180 Metern erfolgen. Rufes erfreut, plötzlich ins Bad schickte, da wußte man genug. Serr Gros über die gegen die gesetzlich verpflichteten Vorstands- An dieser Brücke sollen, wenn möglich, Fußsteige hergestellt Schon verlautete, Otto sei in Untersuchungshaft genommen, aber Mitglieder zu unternehmenden Schritte referiren wird und ist werden, welche die Trebbinerstraße mit dem Dennewitzplatz ver- derselbe befand sich immer noch in seiner 28ohnung, und Wunder Deshalb zahlreiches Erscheinen aller Betheiligten und Interessenten binden würden. In einem Abstande von 20 Metern an der im muß es nehmen, daß er nicht flüchtig geworden ist, oder doch trwünscht. Bau begriffenen Lutherkirche vorbeiführend, folgt die Bahnlinie eher Hand an fich gelegt hat, als bis feine Verdann dem Promenadenstreifen der Bülowstraße bis zum Nollen- haftung erfolgte. Viele fragen sich, ob er am Ende gar noch Elend in der Großstadt. Als die Choleragefahr Berlin dorfplatz. Haltestellen sollen angelegt werden: Warschauer gehofft hat, daß die vorgefehte Behörde ihn schonen wird auf den Leib rüdte, besannen sich unsere braven Bürger, daß es Brücke, rechtes und linkes Spreeufer, Görliger Bahnhof, Waffer- sutrauen war ihm so etwas.- Uebrigens wußten am Donnerstag un an der Zeit sei, die sanitären Verhältnisse zu verbessern und thor, Hallesches Thor, Möckernbrücke, Dennewisplay, Potsdamer- in Oranienburg die wenigsten, daß sich Otto schon seit fast namentlich für die ärmere Bevölkerung etwas zu thun". Es straße und Nollendorfplatz. Die Haltestellen sollen so einfach vierundzwanzig Stunden vor den Augen des Landraths, Bürgerbildeten fich u. a. auch Sanitäts- Kommissionen, welche die in die wie möglich angeordnet werden und nur Augen springendsten Mißstände beseitigen follen. Jetzt ist die bestehen, welche erforderlich sind, um unmittelbar von der bildete sein Zusammenbruch und seine Verhaftung in OranienCholeragefahr wieder etwas geschwunden, und da haben sich denn Straße auf den Bahnsteig zu gelangen, wie aus den Bahn- burg und Umgebung sowie auf der Eisenbahn ausschließlich den auch die Sanitäts- Rommissionen wieder in Wohlgefallen aufsteigen selbst. Letztere werden beiderseits außerhalb der Gesprächsstoff. Auch fanden sich bereits Personen ein, welche gelöft. Ginige derselben haben Entdeckungen gemacht, welche auf Geleife angebaut und mit den Geleisen gemeinschaftlich durch durch seine Unterschleife um ihr Geld gebracht worden find. e Berliner Wohnungsverhältnisse ein sehr trübes Licht werfen. eine leichte Halle überdacht werden. Wo es die Dertlichkeit zu Diesen möge zum Troste dienen, daß die Kreis- Spartasse erfatGo wurde der Sanitäts- Kommission im 29. Polizei- Reviere ge- läßt, soll an jedem Ende des Bahnsteiges eine zwei Meter breite pflichtig ist, wenn nicht unverantwortliche Unterlassungen der meldet, daß in der vierten Etage des dem Lederhändler Ostar Treppe angelegt werden, so daß auch der Zugang und Abgang Sparer vorliegen. leibholz gehörigen, Dresdenerstraße 118 belegenen Hauses der getrennt gehalten werden können. Der Fahrkartendienst foll in tehende Wohnung inne hatte, die jeder Beschreibung spotten treppe ein Beamter die Fahrkarten vom Block, wie bei der Alexanderuser laute Hilferufe. Es stehen dort mehrere mit Stroh follte. Der als Stube benutzte Raum hat teine Fenster, sondern Pferdebahn, verkauft, während an der Abgangstreppe ein und Heu beladene Kahne, die des Nachts von obdachlosen Leuten r an der Decke eine verglaste Deffnung, die wenig Licht, Beamter die benutzten Fahrkarten abnimmt. Die Fahrbahn des als Schlafstätte benutzt werden. Unter diesen befand sich ein unregnerischem Wetter mehr Feuchtigkeit Viadukts soll in der Weise hergestellt werden, daß zwischen den bekannter Mann, welcher wahrscheinlich dem Rande zu nahe geLiegt Schnee auf dem Dache, so sien die Quer- und Längsträgern in deren Oberkante Drahtneße aus- tommen und dann ins Wasser gestürzt war. Auf die lauten Bewohner dieser guten Stube" in egyptischer Finsterniß. gespannt und mit Zementmörtel oder Beton umgossen werden. Hilferufe wollten drei junge Leute von der in der Nähe befindons Drywa mit seiner fast erblindeten Ehefrau und fondern auch das Dröhnen beim Befahren der Biadulte ver- Mühe die Leiche des Unglücklichen aus Land bergen. Sofort vorJeitweise mit zwei Schlafburschen seit dem 1. April mieden. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gerichtet genommene Versuche, den Mann ins Leben zurückzubringen, waren diefe elende Wohnung von 8 Thlr. 15 Sgr. auf 23 M. pro einzelnen Theile, wie auch in bezug auf die gesammte Form- Jahre alt zu fein. 869 bewohnt. Infolge der Steigerung der Miethspreise stieg werden, die Viadukte sowohl in bezug auf die Ausschmückung der erfolglos. Derfelbe scheint Hafenarbeiter und ungefähr 35-40 aber inführt. bei onat! Das Polizeipräsidium hat nun unter dem 15. d. M. gebung fünstlerisch auszugestalten, so daß die Bahnnalage zu einer 著 Das Prager'sche Ehebruchsdrama ist für die bürgerliche bem D. das fernere Vermiethen in jenem Raume unter An- Zierde Berlins werden wird. brohung einer Strafe von 100 M., im Unvermögensfalle von ehn Tagen Haft für jeden Fall des Zuwiderhandelns unterfagt. 81 Ertrunken. Vorgestern Abend um 10% Uhr erschollen am Eine vergiftete Torte hat der ,, Staatsbürger- Zeitung" zu folge 3 Menschenleben in Gefahr gebracht. Die Köchin eines Kaufmanns im Süden der Stadt, die vor einigen Tagen ihren Presse ein sogenanntes gefundenes Fressen". Es vergeht taum Geburtstag feierte, bekam zu ihrer Ueberaschung eine Torte aus Ob die Polizei dem Hausbesitzer, der für eine solche Wohnung" eine Woche, ohne daß nicht der oder jener pifante Bug" aus Altdamm zugeschickt. In der dazu gehörigen Schachtel lag ein oh 23 m. monatlich einstedt, auch irgend eine Strafandrohung dieser Bourgeois Musterehe noch nachträglich registrirt wird. Brief, worin ihr nachträglich zum Geburtstag gratulirt und guter zukommen lassen, wiffen wir nicht. Es scheint aber nicht fo Heute erfährt das Publikum, mit welcher erhabenen Seelenruhe Appetit beim Verzehren des Kuchens gewünscht wurde. UnterDie Köchin tennt einen so wird der Schneider mit seiner blinden Frau in dem Loche die verurtheilte Frau im Zuchthause Wolle zupft, morgen wird zeichnet war der Brief„ Lefèvre". ach fernerhin wohnen. Es ist ihm ja nur das fernere Ber ihm die Neuigkeit aufgetischt, daß der an Besseres gewöhnte Menschen solchen Naniens nicht, wie überhaupt niemanden in burschen verboten worden. Wie verlautet, hat sich übrigens die und in der zärtlichsten Liebe ihres Gatten gedenke, und übermorgen auch einen Kinde ihrer Dienstherrschaft, sowie einem anderen miethen in jenem Raume", d. h. also das Nehmen von Schlaf- Magen der Dame den blauen Heinrich" nicht vertragen fann Altdamm, hat sich aber doch die Torte gut schmecken lassen und Brivatwohlthätigkeit des armen Schneiders angenommen und fommt zur Abwechslung mal wieder der Herr Doktor an die Dienstmädchen etwas davon zu toften gegeben. Alle drei Perdemselben wenigstens eine menschenwürdige Wohnung verschafft. Reihe, der sich vor Verzweiflung über das harte Loos seiner treuen fonen erkrankten an dem Genuß; bei dem Dienstmädchen Daß dieser Fall nur vereinzelt dasieht, braucht niemand zu Lebensgefährtin rein selbst auffreffen möchte. So ist diese traten sogar Starrfrämpfe ein. Der herbeigerufene Arzt verglauben. Er ist eben nur durch einen Zufall an die Oeffentlich- Standalpresse unablässig bestrebt, zu der schmutzigen Ge muthete eine Vergiftung und pumpte die Magen der drei neuen Schmuh hinzuzutragen, anstatt dieselbe Patienten aus, worauf auch sofort eine Befferung eintrat. In fourben. Die bürgerlichen Sanitätskommiffionen sind überhaupt I dem Orfus der Vergessenheit zu überliefern. Jetzt haben der Apotheke, wohin die Reste der Torte zunächst geschickt ub teit mourben, glaubte man Strychnin darin zu finden, doch scheint ein Leser des Artikels denselben nicht gerade mit zwingender| Bei Ortstrantentassen vermochte man eine gleiche Ge diese Annahme nicht glaubhaft, da dieses Gist einen so bitteren Nothwendigkeit auf den Kläger beziehen müsse. Diesen Stand- fahr nicht zu erkennen und lehnte daher die Ausdeh Geschmack hat, daß derselbe die Essenden von dem Genuß ab- punkt vertraten sowohl Frhr. v. Hammerstein persönlich, als auch nung dieser Bestimmung aufienekasse ab."( Bergl gehalten hätte. Wahrscheinlich sind zur Herstellung der Zorte die beiden Bertheidiger Rechtsanwalt Razell und Doktor Komm.- Bericht S. 49.) oder der Garnitung giftig gefärbte Stoffe benutzt worden. Schwindt auch in der gestrigen Verhandlung in der Aus dem Angeführten geht flar und deutlich hervor, daß auch Räthselhaft ist nur der Umstand, daß die Köchin versichert, daß Berufungsinstanz. Rechtsanwalt Rähell erhob auch den die freiwilligen Mitglieder einer Ortstrantentasse sowohl in den außer ihren Eltern und ihrem Bräutigam, von denen Sendung Berjährungseinwand. Er behauptete, geftüßt auf eine Borstand gewählt werden wie in demselben verbleiben können. unb Brief zweifellos nicht herrühren, niemand in ihrer Heimath, vorliegende neuere Entscheidung des Reichsgerichts, daß Bemertt sei noch, daß nach der Mittheilung des Herrn Jer die in der Nähe von Altdamm ist, Kenntniß von ihrer hiesigen alle gerichtlichen Schritte, die während der Tagung des Land- loh ein den Unternehmern unbequemes Mitglied der Lüdenscheider Adresse hat. tags, deffen Mitglied Frhr. v. H. fei, gefchehen, mit Rücksicht Ortstrantentasse der Fabritarbeiter aus dem Vorstand desselben auf die Immunität der Abgeordneten, in Wegfall zu bringen ausgeschlossen wurde, weil es aus der Arbeit entlassen worden Ueber einen Mord ging vorgestern, wie verschiedene Blätter feien. Diesem Gedanken widersprach Rechtsanwalt Mofje, war und nach dem Normalstatut der Regierung die freiwilligen meliden, der hiesigen Kriminalpolizei eine umfangreiche mit indem er betonte, daß die logische Folge eines solchen Rechts- Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder sein können. theilung des Untersuchungsrichters in Klöße zu, der wir nach zustandes die sein würde, daß Personen sich widerstandslos von Gerade jezt, wo man allseitig damit beschäftigt ist, die Sta stehendes entnehmen: Am Donnerstag, dem 29. v. M., Morgens Abgeordneten müßten beleidigen lassen, da bei den langen tuten der Ortstassen abzuändern, ist es Pflicht der Genoffen, da 8 Uhr, wurde in der königlichen Forst bei Klöße, 40 Schritte Tagungen der Parlamente bei Breßbeleidigungen zumeist die auf zu achten, daß die wenigen Vortheile, die das Gefes de von der Schwiesauer Chauffee, die Leiche eines Handwerksburschen Berjährungsfrist abgelaufen sein würde. In der Sache selbst legte Arbeitern gewährt, diesen auch wirklich zu Gute tommen. Sollte aufgefunden. In dem Todien ist der 20 Jahre alte Schlosser N.-M. Moffe bar, aus welchen Gründen jeder mit der Presse es jedoch vorkommen, daß man, unter Berufung auf das Normal Emil Riezmann aus Radolin( Posen) erkannt worden, der bis einigermaßen Bertraute jene Notiz nur auf den Privatkläger beziehen statut der Regierung, Beschlüsse herbeizuführen sucht, die dem zum 21. v. M. als Maschinist in Sommerschenburg bei Neu- mußte. Der Gerichtshof verwarf zunächst den Verjährungseinwand. Gefeß widersprechen, so dürfte die Drohung genügen, durch eine haldensleben thätig war und dann seine Stellung aufgegeben Da es sich um eine vor der Tagung des Landtages anhängig ge- Beschwerde bei der Regierung das Kassenstatut in Frage zu hatte. Es ist festgestellt worden, daß Kiezmanu auf der machte Klage und somit um ein bereits eröffnetes Berjahren stellen, um die Renitenten zur Vernunft zu bringen. Wanderschaft von feinen Reisebegleitern, dem Schloffer handelte, so wäre es Gache des Angeklagten Frhrn. v. H. ge Busch und dem Schlosser August Sühr aus Friedlings wesen, beim Präsidium des Landtages den Antrag zu stellen, daß veröffentlichte fürzlich ein Eingesandt, welches die Arbeiterwo Ländliche Arbeiterwohnungen. Der Leipziger Wähler hausen, durch Steinhiebe betäubt und mittels Bind das Verfahren während der Tagung ruhen soll. Das habe er faden erbroffelt worden ist. Die Leiche des Ermordeten haben nicht gethan. In der Sache selbst tonne es gar nicht zweifelhaft nungen des in der Nähe Leipzigs gelegenen Rittergutes die Thäter, um den Schein eines Selbstmordes zu erwecken, an sein, daß jene Stotiz den Privattläger treffen sollte und daß eine Gundorf beschreibt. Danach ist die Stube des einen p einen Baum gehängt. Geld, Legitimation, die Uhr nebst Rette verleumderische Beleidigung schwerer Art vorliege. Der Gerichtshof beiters 2,15 Meter hoch, 3. Meter lang und 2 Meter breit. des Todten nahmen die Mörder mit sich. In Gardelegen find erkannte deshalb auf Aufhebung des ersten Erkenntnisses und Thür ist 75 Zentimeter breit und 1,70 Meter hoch. In diesen die Flüchtigen am 29. v. M. gesehen worden. Dort haben sie verurtheilte den Angeklagten Frhrn. v. Hammerstein zu vollständig unzulänglichen Raum muß die ganze Familie wohnen zwei Fahrkarten vierter Klasse nach Magdeburg gelöst und trafen 1000 Mt.& efb buße event. 100 Zagen Gefängniß, den An- und schlafen, auch muß in ihm gekocht werden, da die Küche au dort auch am selben Tage noch ein. Weitere Spuren find bis geklagten Balla zu 100 m. Gelobuse event. 10 Tagen Ge- folche nicht zu verwenden ist. Eine andere Wohnung hat jetzt nicht aufgefunden worden. Der Behörde von Wichtigkeit ist, fängniß. Dem Privatkläger wurde die Publikationsbefugniß zu 2,10 Meter Höhe, 4 Meter Länge und 3 Meter Brette; Auskunft über das Zusammentreffen der Thäter mit ihrem Opfer gesprochen. Fenster find nicht genügend groß. Die Küche dieser Wohnung in der Zeit vom 24. bis 27. v. M. zu erlangen. Busch ist mißt 2 Meter im Quadrat, sie ist ohne Licht und Ventilation ca. 1,70 Meter groß, etwas hager, bartlos und steht im Alter von 20 bis 25 Jahren. Sühr ist etwa 20 Jahre alt, gleichfalls bartlos und geht mit den Fußspitzen einwärts. Bei dem starken Blutverlust des Ermordeten muß die Kleidung der Thäter Blutspuren zeigen. # Der Betrugsprozeß gegen den Agenten Borchert und und gleicht vollständig einem schwarzen Rußloch, muß aber Genossen wegen Gelbvermittelungs Schwindels, wurde am gleichwohl zwei Familien als Küche dienen. Die armen Leute, Donnerstag noch zu Ende geführt. Das Urtheil wurde gegen welche diese Löcher bewohnen, sind gezwungen, gezwungen, ihre 11 1hr Abends verkündet und lautete dahin, daß Borchert Kinder auf zugigen Hausböden schlafen zu laffen. mit einer Zusagstrafe von anderthalb Jahren, v. Hoch= 5 bis 6 Fuß von den Hütten befindet sich die berg mit neun und Ehlen mit sechs Monaten Gefängniß zu Düngergrube, unweit davon die Jauchengrube. Ebenso unge bestrafen set. Die Angeklagten Sauermann und Hahn nügend waren zwei weitere Wohnungen. In einer derselben wurden freigesprochen. läßt sich der Ofen nicht zum Heizen benutzen. Mehr als ein Bett, einen Tisch und einige Stühle faßt so ein Raum nicht, denn die Höhe der sogenannten Stube beträgt nur 1,90 Meter, ihre Breite 3,15 Meter, die Länge 4,50 Meter. Der Bodenraum mit defektem Lehmfußboden) ist auch Kinder und der erwachsenen Töchter. Eine einzige diefer Schlafkammern" konnte von den freiwilligen Inspizienten als hell und freundlich bezeichnet werden. Verschiedene der zu Wohnungen verwendeten Gebäude befinden sich in halb baufälligem Zustande. Wurmzerfressene und angefaulte Balfen sind mehrfach vorhanden. Sonstatirt wurde, daß in sämmtlichen Hütten die größte Sauber feit herrschte. Die Großgrundbesitzer verdienen. Gelb über Geld, aber um ihre Arbeiter scheeren sie sich den Teufel. Ganz natur lich ist es deshalb, wenn diese in Schaaren nach der Stadt gehen, um sich dort eine bessere Existenz zu schaffen. Boziale tebersicht. " Polizeibericht. Am 20. d. M. Morgens fiel der Haus diener Neips in der Holzwollefabrit von Löwenstein u. Ko., Gr. Frankfurterstr. 16, etwa 12 Meter tief in den Fahrstuhlschacht hinab und erlitt außer einer bedeutenden Verlegung am Kopfe Die Voruntersuchung gegen den auf dem Spandauer Berg einen doppelten Schenkelbruch, so daß seine Ueberführung nach beschäftigt gewesenen Böttcher Bruno Schulz, welcher der dem Krankenhause am Friedrichshain erforderlich wurde. Vor Ermordung der unverehelichten Lowinska verdächtig ist, ist jetzt dem Hause Kaiserstraße 3 wurde eine Frau durch einen Arbeits- eröffnet worden. Es finden täglich Zeugenvernehmungen statt. wagen überfahren und erlitt einen Bruch des Ober- Schulz hat die Rechtsanwälte Stadthagen und Morris mit seiner schenfels und eine Verlegung des Armes. Nachmittags ge- Vertheidigung beauftragt. rieth ein 18jähriger Knabe vor dem Hause Nostizstr. 25 unter die Räder eines Geschäftswagens und wurde am Fuße und am Unterleibe bedeutend verlegt. An der Oberbaumbrücke wurde ein 4jähriger Knabe durch einen Bierwagen überfahren und an der Brust und am Arm so bedeutend verlegt, daß er nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Auf dem Flur des Hauses Prinzenstr. 76 wurde Abends ein Aktuar mit einer anscheinend von einem Falle herrührenden schweren Zahlreiche Kündigungen von Arbeitern sind nach rheiniBerlegung am Kopfe aufgefunden und nach Anlegung eines Ver- fchen Blättern vorigen Sonnabend auf den Krupp'schen Werken bandes nach dem Krankenhause am Urban gebracht. Gegen in ffen erfolgt. Weitere Entlassungen sollen bevorstehen. über dem Haufe Alexander- Ufer 4 fiel ein unbekannter, etwa Ein schlimmer Winter, fagt selbst die Bourgeois presse, ist für Das steht in 30jähriger Mann von einem mit Heu beladenen Kahne, auf dem viele Arbeiter des Industriebezirks im Anzuge. er nächtigen wollte, in die Spree, wurde zwar noch lebend aus allen Distrikten Deutschlands bevor, troydem rührt dieselbe dem Wasser gezogen, verstarb jedoch bald darauf. Nachmittags Bourgeoisie keine Hand, nm dem voraussichtlich hereinbrechenden riesigen Glend vorzubeugen. St. Manchester wird's schon machen. In der gestrigen Versammlung des Vereins 3 Er ist der Schuhheilige nicht nur Hamburgs, und wie er der Regelung der gewerblichen Berhältnisse der dortigen Noblesse hilft, wird er feine Gläubigen wohl auch Töpfer Berlins and Umgegend wurde zunächst vom anderwärts nicht vergeffen. Kurz die Bourgeoisie ist noch durch Vorsitzenden Hoffmann der Situationsbericht über den fog aus guter Dinge. Sie läßt sich tros des schlechten Geschäfts- Fensterstreit gegeben. Jin Laufe der Woche haben f gangs" nichts abgehen. Wie sollte sie auch? Wir leben nicht nach dem Berichte bis gestern Abend als Streifende gemeldet i mitteln. Es bedeutet in seinen Konsequenzen die vollendete Selbst- Arbeit getreten find 116 Kollegen mit 244 Kindern, so daß als Eine umfangreiche Verhandlung wegen betrügerischen sucht. Wem das nicht past, bem hilft fein Gott aus dem Glenb. Streifende verbleiben 374 Kollegen mit 425 Kindern. Von dieser Bankrotts bezw. Beihilfe begann gestern vor dem Schwurgericht nur die Einführung des Sozialismus macht dieser grauenhaften find verheirathet 239 Kollegen, unverheirathet 135 Kollegen. hiesigen Landgerichts I. Als Angeklagte erschienen, aus der Wirthschaft ein Ende. Untersuchungshaft vorgeführt, der Kaufmann Max Weit aus. Tung in der Gontaropr. I ein weier Brand statt. Gerichts- Beifung. Berlin, der Rechtskonfulent Carl Joseph Günther und der Um Fernhaltung des Buzugs ersuchen die Former von Agent Friedrich Withem Pieper, venen die Rechtsanwälte Röln a. dih. und Nürnberg, sowie die Feilenhauer von Dr. Bont, Hugo Sachs und Cohn als Vertheidiger zur Chemnik, Hagen, Delftern i. W. und Hermsdorf bei Dresden. Seite stehen. Weiß und Günther sind wegen Betruges bereits mit längeren Gefängnißstrafen vorbestraft. May Weiß war in Wirklichkeit lieferte. Jm April 1890 errichtete er hierselbst in Dersammlungen. Без Referent fonstatirte, daß seitens der Unternehmer alle Machinationen gegen die Kollegen in Anwendung gebracht werden. Dies jenigen Kollegen, welche auf den Bauten für die Forderung treten, wurden nicht selten entlassen, der Bauunternehmer der habe die kontrollirenden Kollegen rigoros von seinem Bau Die Metallarbeiter Schleswig- Holsteins und ständen nicht vereinzelt da. Folgende Resolution wurde einstimmig Wörtherstr. 31( Töpfermeister Böttcher) gewiesen. Derartige Fälle vor etwa 20 Jahren der Inhaber einer angefehenen Sprit, Destillations- und Effig- Fabrik in Magdeburg. Im Jahre 1880 hallen zu Riel( Alte Reihe 8) eine Konferenz ab, um die Forderung, die Fenster zu verglasen resp. den Bau dicht zu machen, wurde er wegen Betruges zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt, Abrechnung des Vertrauensinannes und die Berichte der De- nicht nachkommt, vielmehr die Kollegen von einem Tag zum weil er im Verein mit seinen damaligen Prokuristen seine Kunden legirten über die örtliche Organisation entgegenzunehmen sowie deren vertröstet und die Forderung zu hintertreiben sucht, fortgesetzt dadurch übervortheilt hatte, daß er bei dem Verkauf über die Regelung der Organisation und das Herbergswesen und schließt die heutige Versammlung, auf denjenigen Bauten der Spirituosen größere Quantitäten in Rechnung setzte, als er die Wanderunterstügung zu berathen. auf denen unserer Forderung nicht nachgetom Der Dranienstraße ein und die And Mailand berichtet ein Telegramm des H. T. B.", daß bis unsere Forderung bewilligt ist. In fernerer, men wird, die Arbeit so lange ruhen zu laffen eine Anfangs Inventur und Bilanz aufzustellen. Er soll, wie den Wahlen eine Lohnerhöhung zu fordern. Wenn diese ver- Erwägung, um die Arbeitgeber nicht zu belästigen und nicht in bedürfnisse seinen Einnahmen anzupassen und mehr und mehr in weigert werde, wollten sie die Arbeit einstellen, so daß die Buch- ihrer Ansicht zu bestärken, daß die Töpfer zu Krenze friechen Wahlpeziebe mit sich bringt. Wenn die Buch- fuchen während des Streits bat jeber Roll bilang, zeigte fich bann aber als ein erfindungsreiches Pump bie Malperiobe genähnlich wie ich bin ich haben, ist es au unterfaffen, vielmehr ist es Pflicht je as genie und operirte mit Kellerwechseln, auf welche er sich von Kunden und Lieferanten Geld verschaffte. Die Anflage, ja viel gefcheidter, sie bewilligen die Gehilfenforderungen, dann Kollegen, ganz besonders berjenigen, die a Bauten austolouleuren, wenn vakante Stelle behörde beschuldigt ihn, daß, als er anfangs April 1891 ben baben sie und die Arbeiter Mugen, vorhanden sind, diefes dem Arbeitsnag Zusammenbruch seines Geschäfts vor Augen sah, er mit Hilfe Die organifirten Brauer Amerikas haben ihren ausweise mitzutheilen." Die des Günther einen Scheinvertrag abgefaßt habe, durch welchen gesperrten deutschen Kollegen 2700 M. Unterstützung zugesandt. Streifenden, deren Zahl in diesem Jahre das Geschäft an den gänzlich mittellosen Pieper verkauft" und 200 Kinder höher ist, als im vorigen Jahre, und wurde. Bon dem Angeklagten Günther entwirft die Anklage folgendes Charakterbild: Günther gehört zu den gewiffenlosen fammlung, in welcher Reichstags- Abgeordneter Gener aus gerechnet werden, wurde wie folgt geregelt: In Halle a. S. beauftragte eine Arbeitslosen Verdenen auch die in Mitleidenschaft gezogenen Hilfearbeiter( Träger) Rechtskonzipienten, die ihr Gewerbe zur Ausbeutung des Leipzig referirt hatte, den Vertrauensmann Jähnig, zur nächsten Publikums betreiben und ihre Thätigkeit stets da in Dienst Versammlung der Arbeitslosen eine Demonstration bei der Polizei bis Mittwoch dieser Woche als Streifende gemeldet und nach fiellen, wo es darauf ankommt, Gläubiger um ihre begründeten anzumelden. Ansprüche zu bringen und einem treulofen Schuldner Mittel und Wege zur Beiseiteschaffung seiner Vermögensstücke anzugeben." Nach Zum Krankenversicherungs. Gefeh. In Nr. 29 des in # 1 Unterstützungsfrage 11111 ca. auf ber 120 1. Diejenigen Kollegen( Arbeiter mit einbegriffen), welche fi weislich nicht gearbeitet haben, erhalten 15 M. und für jede Kind unter 14 Jahren 1 M. pro Woche Unterstützung. 2. Diejenigen, welche sich vom Donnerstag dieser Woche Behauptung der Antlage hätte nun Günther in raffinirter Weife Altenburg erscheinenden Correspondenten für Hutmacher" wird als Streitende gemeldet haben, erhalten pro Tag 2,50 M. und den Plan ausgeheckt, das Geschäft an Pieper zu verschieben. von Herrn Franz Jferloh in Lüdenscheid der interessante Nach für jedes Kind unter 14 Jahren für diese Beit 1 M. Unter Die Schiebung wurde aber erkannt und hat auf die Dauer weis geführt, daß Vorstandsmitglieder von Orts Krankenkaffen Zwangsvollstreckungen wegen der Schulden des Weiß nicht zu auch bei der Entlassung aus der Arbeit das gesetzliche Recht tügung. etroa 32 000 M. Schulden gegenüber. Die Angeklagten be- Normalftatut stehe in Widerspruch mit dem Gefeß, indem es Nachmittag von 22 Uhr ab. ab verhindern vermocht. Im Mai 1891 wurden das Waarenlager haben, im Vorstand zu verbleiben, wenn sie sich laut§ 27 in Sonnabend, den 22. d. M. ab zur Unterstügung der Streifenden Beschlossen wurde ferner, daß die Arbeitenden von heute und die Geschäftsutensilien gepfändet und versteigert. Der Ermangelung von Arbeitsgelegenheit als freiwillige Kaffen zehn Prozent ihres Arbeitsverdienstes abzuführen haben. Gesammterlös betrug ca. 3600 M. Dieser Attivmaffe stehen mitglieder anmelden. Das von der Regierung herausgegebene Auszahlung der Streifunterstützungen erfolgt heute, Sonnabend Die 5 Kommissionsmitglieder stritten durchaus ihre Schuld und stellten in Abrede, daß der festsegt, daß der Vorstand der Orts Krankenkasse aus der Mitte follen, wie im vorigen Jahre, mit dem ortsüblichen Wochenlohne Raufvertrag nur zum Schein und in der Absicht geschlossent fei, der Bertreter( Delegirten) der Kaffenmitglieder zu wählen entschädigt werden. Für die abzuführenden Prozente werden die Gläubiger zu benachtheiligen. Seitens der Bertheidiger ift fet.§ 34 des Krankenversicherungs- Gesetzes schreibt dagegen nur diesmal feine Karten verausgabt, sondern Marten ohne Werth # New vor der VIII. Straffammer hiesigen Landgerichts I. Die Kreuz- welche auf Grund der Vorschrift des§ 27 Mitglieder der Kaffe Gepräge gab, und schilderte dabei die bedeutendsten Vertreter d bet Die ein umfangreicher Entlastungsbeweis angetreten. Es sind zirka vor, daß der Vorstand aus der Mitte der Kaffenmitglieder angabe, welche in den Mitgliedsbüchern einzukleben sind. 40 Beugen zur Stelle. Ueber den Ausgang des Projeffes be- zu ernennen fei. Die Unrichtigkeit des Normalstatuts der richten wir Morgen. Regierung wird von Herrn Iserloh wie folgt erwiesen. Der Arbeiter Bildungsschule. Am 17. b. M. hielt Dr. Pin Kommentator des Krankenversicherungs- Gesezes, Geheimer Ober- den ersten Bortrag seines Zyklus Vom Mittelalter zur Bolt", Frhr. von Hammerstein und Balla, standen Abs. 5( derselbe handelt von Betriebs-[ Fabrit- Krankenkassen des Humanismus, dieser freiheitlichen Bewegung, welche Die Redakteure der Krenz- Zeitung" und der Zeitung regierungsrath von Woedtke, sagt in seiner Anmerkung zu§ 64, zeit". Der Vortragende behandelte darin Ursachen und Wirkunge gestern wegen Beleidigung des Zeitungsverlegers Rub. Mosse und lautet:„ Die aus bem Betriebe ausgeschiebenen Personen, Periode vom Ende des 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts Zeitung" und nach ihr das Volt" erzählte den Lesern eines bleiben, tönnen Stimmrecht nicht ausüben und Kassenämter nicht Humanismus, Ulrich von Hutten und Grasmus Tages die Geschichte von der Genialität des befannten Verlegers bekleiden") hierzu also sagt Herr von Woedtle: Die Nr. 6 Rotterdam. Der Humanismus war eine neue Weltanschauu einer hiesigen Morgen- Zeitung", welcher den Inferenten( jetzt 5) des Paragraphen ist von der Kommission neu eingefügt die energisch gegen die pfäffische Scholaftit zu Felde zog. Sand in die Augen treue, indem er in gewissen Zeiträumen worden, weil man anerkannte, daß aus der Arbeit ausgeschiedene aller Abschreckungsmaßregeln der Kirche war es den Finsterling vertraute Personen damit beauftrage, für sein eigenes Geld zahl- Kaffenmitglieder, welche durch freiwillige Fortzahlung der vollen doch nicht möglich, die Verbreitung der Aufklärung reiche Abonnements auf die Zeitung aufzugeben und sich da Beiträge sich die Kaffenmitgliedschaft erhalten, nicht wohl einen zuhalten. Die Erfindung der Buchdruckerkunft ermöglich durch künstlich die hohe Auflage", mit welcher er prable, Anspruch darauf haben dürften, an der Verwaltung selbst weiter es, die Kampffchriften gegen die Kirche in Masse herstelle. Nach der ganzen Faffung des Artikels glaubte mitzuwirken, und daß andererseits beim Fehlen einer derartigen die Menge zu bringen und dadurch die Schandthaten Herr Mosse annehmen zu müssen, daß derselbe nur auf seine Bestimmung unter Umständen für die Fabrik- Krantentaffe erheb- des Klerus und darunter gerade der höchsten kirchlichen Person und die von ihm herausgegebene Berliner Morgens liche Nebelfiände dadurch hervortreten können, daß eine größere träger dem Wolfe allerorten vor Augen zu führen. In eingehe zeitung" gemünzt fei und er stellte gegen die beiden Redakteure Anzahl nicht in der Fabrik beschäftigte Arbeiter Stimm der Weise erörterte der Vortragende dann die Bewegungen ben Strafantrag. Das Schöffengericht erkannte aber auf Frei- recht in Raffenangelegenheiten ausüben."( Vergl. Kommiffions Handwerksgesellen jener Zeit, drastisch darlegend, wie schon fprechung, indem es den Beklagten in der Auffassung folgte, daß bericht Seite 82.) 群 DOR Trof auf unter Würden Ferner fagt Herr von Woedtke: mals die Harmonie" zwischen Arbeiter und Unternehmer in d ber ba 20 ch ab D te C 11 ch 13 er The Пе ig er cer, est T e T, t g 3 P e 31. Cit AB 211 23 04 te der Berliner Bockbrauerei. nickerstraße es. heaterverein effing. Jeben erften und legten Sonn abend im Monat uhr Abends Sigung bei Rudolph, Krautſty. 6. Bergnügungsvere Lustige Jugend Abends& uhr, im Restaurant Bergnügungseretn Azalia 9% uhr bei D. Heindorf, Barnimftr. 16. Lautenbach, Cupnfte. 3. % Uhr Wendelsohasir. 9. – Vergnügungsverein 2ustige Zecher Abends Bergnügungsverein Carmen Sylva Sigung 9 Uhr in Restaurant von D. Wils, Mariannen- Ufer 2. Schilling, Büdlerr. 55. Stattlub rdischer Knoten, jeden Sonnabend 9 Uhr bet kart Der 80. Gemeindeschule, Abends 9 Uhr, Restaurant Burt, KoppenDansk Forening Freia( Dänischer Verein Freia), Lindenstraße 106 bei Poppe. Verein ehemaliger Schüler ftraße 58. Boite, Kolbergerstr. 23. Geselliger Berein Italia, jeden Sonnabend im Restaurant abends Reichenbergersir, 73, be: Fausimann. Stattlub Kreuzbube ist Steuer, Weinstr. 22. Stattlub evolution tette tagt jeden Sonnabend Abes 9 Uhr bei Weiß, Andreassiraße 770.Schafkopf- Klub Bruder= Ravtentlub tutte tagt jeben Sonnabend und Montag im Restaurant Hum bolbein, Hochstr. 32a. sof, Admiralstr. 18c. Touri stenverein Wanderlust Alends s Uhr im Restaurant Märkischer Vermischtes. Brüche ging, und es schon die Arbeiter jener Zeit verstanden, welche jedwede Berathung unmöglich machte. Die Zusage der dem Unternehmer gegenüber ihr Recht entschieden wahrzunehmen. Brauereien, die Gemaßregelten nach Möglichkeit wieder einzuFerner zeigte er, wie sich durch die Erfindung des Schießpulvers ftellen, fei von diesen nicht gehalten worden. Ueber 80 Mann die Kriegsführung umgestaltete und welchen gewaltigen Einfluß hätten Hamburg verlassen, gegen 20 feien abtrünnig geworden. die Entdeckung Amerika's auf die wirtschaftliche Entwickelung Wenn auch die Brauer momentan den Schaden hätten, so hätten Europa's ausübte. Der Referent erntete reichen Beifall. Am fie doch für die Zukunft großen Nuzen zu erwarten, da durch Montag, den 24. Oftober, Abends 81/2 Uhr, wird derfelbe Redner die Ausgewanderten die Agitation überall hin getragen werde. im gleichen Lokale( Rosenthalerstr. 38) über die Reformation Der Zuzug nach Hamburg sei ein leider bedeutender gevesen. im Lichte der neusten Forschung" sprechen. Mitglieder haben Den Kapitalisten den Arbeitsmarkt abzuschneiden, sei nur möglich, freien Zutritt. Gäste zahlen 10 Pf. Neue Mitglieder werden wenn die Brauerei- Arbeiter in allen Gauen organisirt wären. aufgenommen. Die erfolgte Aussperrung sei von den Brauereien schon seit langer Hand geplant worden. Redner ermahnte, angesichts der In der Monatsversammlung der Freien Ver erlittenen Schlappe nicht zaghaft zu werden und überall für eine einigung der Beitungsspediteure und Verfeste und starte Organisation zu wirken.( Beifall.) In der Distäufer wurde mitgetheilt, daß das Fachorgan„ Der Töpfer" fussion wurden die Hamburger Küper gegen den gemachten Vorder Vereinigung zur Verbreitung übertragen fet. Nach Erledi wurf, daß sie Streitbrecher seien, in Schuß genommen. Dieselben gung innerer Vereinsangelegenheiten nahm die Versammlung von hätten auf Aufforderung des Gewerkschaftskartells die Arbeit folgendem Vorfall Kenntniß. Dem Kollegen Schönstein wurde wieder aufgenommen, weil die Brauer voreilig gehandelt, fich von seiten des Verlegers der neu gegründeten Bentral- Fleischer- nicht mit dem Kartell in Verbindung gefeßt und auf eigene Hand zeitung" das Anerbieten gemacht, die Spedition für dieses Blatt den Boykott verhängt hätten. Der Referent stellte allerdings die zu übernehmen; der Herr wollte für die Besorgung dieses zwei- Sache so dar, daß sich die Brauer mit dem Kartell in Berbinmal wöchentlich erscheinenden Blattes die horrende Speditions: dung gefegt hätten. Seit dem Streit auf der Marienthaler gebühr von 35 Pf. pro Quartal und Exemplar bewilligen, was Brauerei feien die Brauer ermächtigt gewesen, durch ihre Ge- in Königsberg in Breußen zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Wegen Majestätsbeleidigung wurde der Maurer Krause, Kollege Schönstein ablehnte, da die Freie Vereinigung nicht werkschaft alle Vorarbeiten für etwaige Eventualitäten zu verin ber age ift, für einen derartigen Preis eine Beitung anlaffen. Auch stellte derselbe in Abrede, daß die Hamburger Krause hatte am Abend des 1. September furz nach der Katazu vertreiben. Es ist nun bekannt geworden, daß sich dennoch Küper auf Veranlassung des Gewerkschaftskartells die Arbeit wieder leidigende Aeußerungen gegen den Kaiser und die Kaiferin fallen ein Berein gefunden hat, der für jenen unverhältnißmäßig aufgenommen haben. Der Beschluß sei von den Küpern bereits am lassen und dieselben auf einer Baustelle, wo er beschäftigt war, strophe am Königsberger Schlosse auf der Unglücksstätte be= niedrigen Preis die Bestellung dieser Zeitung übernahm, und 17. Auguft gefaßt worden, während das Startell erst am zwar ist dies der Zentralverein der Berliner Beitungsspediteure. 18. August zusammentrat. Nachdem erfolgte die Berichterstattung zu drei Malen in Gegenwart anderer Personen in der nämlichen In der Diskussion wurde diese Handlungsweise mit scharfen der Kommission über die legten Verhandlungen mit der Direktion Fassung wiederholt. Worten kritisirt. Sämmtliche Redner waren der Meinung, daß Dort sind bekanntlich eine Anzahl der Zentralverein die Pre se herunter drückt; man sprach deshalb Arbeiter entlassen worden, weil ein Achtel Bier, gutes Bier, gedem letzteren für diese Handlungsweise einen Tabel aus. Zur holt und getrunken worden war, da den Brauern zum Haus Aufnahme meldeten sich: rau Fiedler, Mariannenftr. 8, Frau trunk schlechtes Retourbier geliefert und der Thäter nicht nam Fritsche, Reichenbergerstr. 16, Herr Hirsch, Weißensee, Langhans haft gemacht wurde. Der Thäter ist mittlerweile in der Person ftraße 185. eines Böttchers entdeckt und entlassen worden. Die Direktion hat Die Filiale Berlin II des Zentralverbandes deutscher sich bereit erklärt, die Entlassenen wieder nach Möglichkeit einMaurer 2c. hatte zum 16. d. M. in Hänsel's Salon, Invaliden- zustellen. Doch foll hierzu keinerlei Aussicht vorhanden sein. In straße la, eine Wanderversammlung veranstaltet, in welcher Kollege einer einstimmig angenommenen Resolution ersuchte die VerGröppler einen beifällig aufgenommenen Vortrag über die sammlung die Berliner Streit- Kontrollkommission, über den Fall frühere und jeziqe Produktionsweise hielt. In der Diskussion der Berliner Bockbrauerei endgiltig zu beschließen und sich Sprachen die Kollegen Dietrich, Schigolsti, Silberschmidt, Buch- für die Einführung der von den Brauern ausgearbeiteten holz, Macijewski und Heinze, sämmtlich im Sinne des Referenten, Arbeitsordnung im Prinzip auszusprechen. Unter„ Berschiedenem" Guten Appetit! Der Braumeister der Dent'schen Brauerei, zum Theil dessen Ausführungen noch ergänzend. Schigo Isti trat Genosse Silpert dem den Brauern gemachten Vorwurf Deutschlands für Berlin gewählt sei, und forderte die Kollegen organisiren wollen. Das Verbandsstatut verbiete allerdings noch Bier verkauft. Den Gehilfen war streng verboten worden, das machte dann bekannt, daß er zum Vertrauensmann der Maurer entgegen, daß sich dieselben nicht mit den Brauerei- Hilfsarbeitern Wagner, hatte gewußt, daß bei Fertigung eines Sud Bieres ber Kadaver eines Hundes mitgefotten wurde; trotzdem hatte er das auf, recht fräftig für die öffentlichen Sammlungen einzutreten. Die eine gemeinsame Organisation, doch werde seitens der Brauer Als die Sache später ruchbar Lokale, in welchen Listen ausgegeben refp. Gelder entgegen alles aufgeboten, eine eigene Organisation der Hilfsarbeiter ins Borfomuniß zu erzählen. genommen werden, sind folgende: im Westen: Werner, Leben zu rufen und ermahnte derselbe, überall in diesem Sinne wurde, lehnte das Landgericht anfänglich ein Ginschreiten ab. Bülowstr. 59; im Süden: Grube, Mariendorferstr. 10; im zu wirken, um fpäter eine gemeinsame Organisation zu ermögwurde die Sache zur Verhandlung gebracht. Die Braugehilfen Erst auf einen Beschluß des obersten Landgerichts in München Südosten: Hoffmann, Waldemarsit. 61 und Bolt, lichen. Durchaus falsch fei es, daß die Brauer auf ihre Lehrzeit Wienerjir. 1-6; im Osten: Infinger, Krautstr. 26; im ftola feien. Diese Zeit sei vorüber. Auch bestehe die Absicht, den sagten aus, daß der fragliche Kadaver einen üblen Geruch verStrigtowsti, Kastanien- Allee 35, sämmtlich hilfsarbeitern den Anschluß an den Verband zu ermöglichen. breitete und sie vor Efel nicht weiter arbeiten konnten. MedizinalSonnabends, Abends von 8-10 Uhr. Außerdem beim Ver Zum Schlusse wurden verschiedene Brauereiverhältnisse erörtert. rath Dr. Merkel bezeichnet das Bier nur für den ver trauensmann, Schwedterstr. 27, Seitenflügel I rechts, Sonntag An Stelle des Kollegen Preuß, welcher Berlin verlassen hat, dorben, der von der Sache Kenntniß habe; nur in diesem Vormittags von 8-10 Uhr. Die Protokolle des ersten Wer- wurde von den Brauern Kollege Steiner in die Streit: Falle tönne es durch Erregung von Efel gesundheitsschädlich bandstages der Maurer Deutschlands 2c. sind erschienen und zum Kontrollkommission delegirt. Mit einem Hoch auf die inter- wirken. Er meint weiter, wir hätten öfters das Vergnügen, Preise von 15 Pf. in den oben genannten Lokalen, sowie in den nationale Arbeiterbewegung endete die Versammlung. Bier zu trinken, in welchem solche Sachen abgefocht feien.(!) Dr. Prior, Borstand der Versuchsstation der bayerischen Brauereien, Versammlungen zu haben. Theater- und Vergnügungsverein„ Strabella". Sigung Sonntag spricht sich in ähnlichem Sinne aus. Auch er glaubt, es sei feine 6 Uhr Barnimftr. 5 bei Reggentin. Schäftebranche. Sonntag, den 23. Oftober, Abends 7 Uhr, Alte Jakob- Seltenheit, daß beim Bierbrauen Ratten zc., die in den Brauereien ftraße 83 bei Wienecte, öffentliche Versammlung aller Buschneider, worrichter ja massenhaft vorhanden seien, in die Pfanne kämen. Der Staatsanwalt beantragte, den Angeklagten zu 300 M. event. 30 Tagen Born 10% Uhr, Bortrag des Herrn Dr. Pinn:„ Die Weltanschauungsprechung, da das Gericht sich nicht überzeugen konnte, daß das Eveireligiöse Gemeinde, Rofenthalerstr. 38. Sonntag, den 23. Ottober, Gefängniß zu verurtheilen. Das Urtheil lautete auf Freider alten Griechen." sterbekasse der Metallarbeiter, E. H. Nr. 29 und 89 zu Hamburg, Filiale Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe und Zentral- Kranken- und fragliche Bier als verdorben zu bezeichnen sei.(!!!) Berlin 5. Bersammlung Sonnabend, den 22. Oktober, Abends 9 Uhr, Alte Schönhauserstr. 42 bei Reimann. Norden: Ju der Monatsversammlung des Verbandes der Vergoider und Vergolderinnen sprach am 17. Oftober Herr Dr. Weyl in einem längeren Vorträge über sanitäre Mißstände und Einrichtungen, und erntete dafür reichen Beifall. Der Kassirer gab dann den Kassenbericht vom 3. Quartal, fonnte aber nicht entlastet werden, da kein Revisor zugegen war, worüber die Versammlung ein Tadelsvotum ausstellte. Nachdem beschlossen worden war, den Kollegen Bauer, weicher beschuldigt ist, die Preise reduzirt zu haben, zur nächsten Versammlung einzuladen, wurde an Stelle Ehrenberg's Kollege Fischer zum Revisor gewählt. Weiter wählte man die Kollegen Otto Reimer, Ehlenn, Bergemann und Frau Leonhardt in das zur Feier des 3. Stiftungsjeftes niedergesetzte Komitee. und Stepperinnen. 22. Ottober, Abends präzise 10 Uhr, im Restaurant des Herrn Trilschmann, Verzin der Berliner Schirmmacher. Sigung am Sonnabend, den Südenftr. 68, Zentral- Krankenkaffe der deutschen Wagenbauer. Berlin, gezirk Sofal des Herrn Rauh, Gtaligerstr 126. Abrechnung. Sonntagsnummer. ftraße 32a. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 23. Oktober, Abends 7 1hr, im über Autoritäten. Cotale des Herrn Seefeldt, Grenadierstr. 38. Bortrag des Herrn Dr. Lütgenau Aus ganz Süddeutschland wird starter Schneefall gemeldet. So namentlich aus München und dem Schwarzwald. gericht von Old Baily wurde heute gegen den vor längerer Zeit Todesurtheil. London, 21. Oktober. Vor dem Kriminalverhafteten Neill verhandelt, der angeklagt ist, im vorigen Jahre in der Londoner Vorstadt Lambeth vier Frauenspersonen vers giftet zu haben. Der Spruch der Jury lautete auf schuldig, Neill wurde infolge dessen zum Tode verurtheilt. verhaftete einen gefährlichen Gauner Namens Projanowski und Gaunerfestnahme. Krakau, 21. Oktober. Die hiesige Polizei verhaftete einen gefährlichen Gauner Namens Projanowski und übergab ihn dem Strafgericht. Der Verhaftete hat im Juli d. J. im Bahnwagen zwischen Basel und Zürich ein Packet mit amerikanischen Werthpapieren gestohlen. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Burean.) Briefhaffen der Redaktion. Verband der Geschäftsbiener, Vacker und Berufsgenossen. Am Sonntag, den 23. b. M., Abends 6 Uhr, bei Hoffmann, Oranienste: 80, Berfammlung mit Damen. Bortrag des Genoffen öfter über die Astronomie und F. B., Paſeivalkerstraße. Rechtsanwälte Hauck und bie Religion. Arbeiter- Bildungsschule. Sonnabend, Abends 8%-10% Uhr. ead. Kundt. Schule, Sagelsbergerfir. 48: Unterricht in Deutsch( unt.); Güb- Dit- Sch., Rathenowerstraße. Sie können die Sachen verdie Steichenbergerir. 133: Unterricht in Shyfiologie fute, faufen und den Ueberschuß bis zur Höhe von 22 M. für sich . 179a: Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. In alle Fächer behalten. Markussir. 31: Unterricht in Rechnen( unt.); Nordschule, Müllerstraße tönnen noch Schüler und Schülerinnen auch jetzt im Laufe des Semesters eintreten. „ Cafe de la e. 4. Bersammlung am Sonntag, den 23. Oftober, Bormittags 9% Uhr, im Sozialdemokratischer Lese- und Diskutierklub Spinoja". Am Sonntag, den 23. b. M., Abends 6 Uhr, große öffentliche Bersammlung mit Die Böttcher und Braner hielten am 20. d. M. eine Bortrag im total des Genoffen Klein, Schönleinstr. 6. Effen a. Ruhr, 21. Ott. Nach der Rheinisch- Westfälischen gemeinsd, aftliche Versammlung ab, welche recht zahlreich besucht tung. Nur Mitglieder haben Zutritt. Tischler- Verein. Heute Abend s Uhr, Melchiorftr. 15, Generalversamm: Beitung" ist die Nachricht von angeblich großen Arbeiterwar. Genoffe Appelt Hamburg hielt einen Vortrag über Sentral- Brankenkasse der deutschen Wagenbauer und Berufs- entlassungen und Kündigungen bei der Firma Friedrich Krupp die Gründung der Brauerei- Genossenschaft und die Hamburger genossen( E. S.), Filiale Moabit. Berfainmlung am Sonntag, den 23. Ot- darauf zurückzuführen, daß einige hundert Arbeiter infolge der Verhältnisse. In einer allgemeinen Betrachtung über Gewerk- fober, Bormittags 10 Uhr, in 20 fal des Herrn Rendel, Jajomstraße Nr. 16. Tagesordnung: Abrechnung vom legten Quartal und innere Stassenange- Beschränkung des Schienenbetriebes vor etwa vier Wochen entschafts- Organisationen zeigte der Vortragende, daß dieselben von tegenheiten. laffen wurden. jeher dem Unternehmerthum ein Dorn im Auge waren. Ebenso Verein deutscher Schuhmacher( Filiale Berlin). Bersammlung am Glogau, 21. Oft. Das hiesige Eisenbahn- Stationsgebäude ging es dem auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung Monntag, den 24. Oktober, Übends 8% Uhr, Bergstr. 68. Tagesordnung stehe steht in Brand. Die Kassen sind in Sicherheit. stehenden Hamburger Brauerverein von 1885. Nach einem ver- Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der deutschen Wagenbauer unglückten Streit wurde diese Organisation zerstört und es(..) Gotha. Große Mitgliederversammlung des Beztits am Sonntag, vergangene Nacht hier und in der Umgegend und verursachte beCagliari, 21. Oktober. Ein heftiger Gewittersturm wüthete bildete sich unter dem Protektorate der Brauereien der Brauer- den 23. Oftober 1892, Bormittags 9 Uhr, im Lokal des Herrn Wilte, Hoch deutende Ueberschwemmungen. An mehreren Punkten ist die Verein von 1889. Da derselbe die Arbeiterinteressen nicht ver- Pferdebahn-, Omnibus- und Packetfahrtbedienstete. Montag, den Eisenbahn und die Telegraphenverbindung unterbrochen. In der trat, wurde im Jahre 1890 der Fachverein der Hamburger 24.Oftober, Nachts 12 Uhr, 3 große öffentliche Bersammlungen. 1. In is Ortschaft Decimo sind acht Häuser eingestürzt, in Glmas gegen Brauer gegründet. Derfelbe zählte ein Jahr lang nur 30 Wittenbaueftraße 37-40. Witgliederaufnahmen für den zukünftigen hundert. Auch in Assemini drohen gegen hundert Häuser den Königshof", Bülowftraße glieder, von denen 26 gemaßregelt waren. Deffenungeachtet werein finden in allen drei Bersammlungen statt.( Siehe Inserat in der Einsturz. Bisher sind zwei Todte aufgefunden; die Gesammtzahl wurde der Fachverein hochgehalten und zählt heute als Sonntagnummer.) Gauverein über 400 Mitglieder. Die Kämpfe mit den Vereinte graft". Agitationstour am Sonntag, den 23. Ottober, Border Opfer ist noch unbekannt. mittags 7 Uhr bet klein, Schönleinftr. 6 oder 8 Uhr Weylarer Bahn am Brauereien wiederholten sich. Der Hamburger Gastwirths Verein Potsdamer Bahnhof. nahm sich der Brauerbewegung an. Von hier ging auch der Gedanke der Genossenschaftsbrauerei aus. Die Gastwirthe wandten sich an das Gewertschaftskartell Hamburg's und die Gründung, fam zu Stande. Einmal aber scheiterte bas Unternehmen an der Höhe des erforderlichen Betriebskapitals, dann aber auch an der Gegenagitation der Gastwirthe, welche die Herrschaft an fich reißen wollten, was ihnen indessen nicht gelang. Die Genossen schaftsbrauerei befindet sich gegenwärtig in Liquidation. Dadurch gewannen die Brauereien wieder die Oberhand und bethätigten ihre neu erlangte Herrschaft durch die am 16. Auguft erfolgte Aussperrung der Brauer. Die Androhung der Aussperrung fet von 16 Brauereien bereits am 12. Auguft erfolgt, trotzdem der Boykott über die Barmbeck- Brauerei erst am 14. August verhängt worden wäre. Die Hamburger Küper hätten sich wieder in die Brauereien hineinlocken lassen und sogar den Beschluß gefaßt, sich dem Beschlusse des Gewerkschaftsfartells nicht zu fügen, fofern ter Boykott aufrecht erhalten werden sollte. Dies fei ein großer Fehler gewesen. Ein weiterer Fehler fei gewesen, daß hervorragende Vertreter der Hamburger Arbeiterpartei, gestüht auf gegnerische Berichte, gegen die fei Brauerbewegung eiferten. Der Bewegung vollends der Boden entzogen worden. Redner tabelte das ablehnende Verhalten der politischen Partei der Gewerkschaftsbewegung gegenüber und sprach die Hoffnung aus, daß diese Angelegenheit auf dem Parteitage zur Sprache gebracht werde. Hierdurch würden die Einigungsversuche mit den Braue reien ungemein erschwert.( Der Redner verwechselt die Brauerbewegung mit dem von ihm und einigen seiner näheren Freunde unbedachifamer Weise, ohne daß sie vorher die Leitung der W. G., Manteuffelstraße. Das läßt sich nicht in wenigen organisirten Hamburger Arbeiterschaft in Kenntniß gefegt hatten, que sufriften, und der geselligen ärbettervereine berend, Beilen beantworten. Bu mündlicher Auskunft sind wir bereit. inszenirten Boykott. Gegen die unüberlegte, Proklamirung des find zu richten an: G. Schröder, Noftizstraße Nr. 29, 3 Tr. Youn- E. J., Kottbuser fer. Das ist einmal so gefeßliche Vorletzteren sprachen sich das„ Echo" und auch die Vertreter des abend: Theaterverein pigenta", bei Kramer, Rirdorf, Herrmann schrift, die auch für den Fall einen Sinn hat, daß die TodesGewerkschaftsfartells aus, die Brauerbewegung aber ist von ftraße Nr. 140. Tambour Verein" Vorwärts" Rigdorf, Herrmann strafe im Gnadenwege in eine zeitliche Freiheitsstrafe umgewan unserem Organ und von den bekannten Vertretern unserer Partei bei Niederschuh, Fürbringerftr. 7. und Wandzlictstraßen- Ecte bet Stober. Rauchtlub, Anita" bet Regle, Weber- delt wird. Die festgesetzte Dauer des Ehrverlustes würde dann in Hamburg sowohl wie überall sonst fleißig gefördert worden. fraße 15. Rauchtlub Dornröschen bei Krech, Schulstraße 104. erst nach Berbüßung der Freiheitsstrafe beginnen. Gefelliger Verein, WaldesWenn die Stellung der Hamburger Brauerei- Arbeiter durch irgend Geselliger Berein„ Nord" b. Krüger, Fennſtr. 5. A. 100. Der Wirth ist zur Eymiffionstlage nicht berechtigt, etwas erschwert wurde, so war dies durch die thörichte Boykottet", Mene Röntgr. 89. Geselliger Verein, ut grin" bei Buchholz, Krautstr. 6( Alle 14 Tage). Geselliger Verein Italta" bet Boile, Stollberger wenn er Sie nicht entweder vorher darauf aufmerksam gemacht Proklamirung der Fall. Diese kommt aber nicht auf das Konto Straße 28. Gefelliger Berein" Jugend freunde" bet Schulz, Prenzlauer hat, daß Sie von jetzt ab die Miethe pünktlich zahlen müssen, ber politischen Partei, sondern war nach unseren Informationenliegel, Stralaueritr. 57, Allee und Trešdowsiraßen- Ecke. Bergnügungsverein Helgoland 2 bet oder Sie nach dem 1. zur Miethszahlung vergeblich aufausschließlich das Wert des Genossen Appelt. Wenn deshalb Gefang-, Burn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Baut gefordert hat. jemand mea culpa"( es ist meine Schuld) zu sagen hat, so nicefcher Muftverein Allegro bet Spindler, Steichenbergerstraße 118, find es nicht unsere Hamburger Genossen, welche durch ihr Gde Forsterstraße. zielbewußtes und energisches Gingreifen ben Fehler wieder gut machten, sondern Herr Appelt, der Briefkaffen der Expedition. fich zum Mindesten als ein sehr schlechter Zakliker erwiesen Bubelweid, Lübeck. Geben Sie nur Jhre genaue Adresse, hat. Neb. d.„ Vorwärts".) Dazu kan die Cholera- Epidemie, är jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Abends of the bet weid, köpelan, wir werden Ihnen dann die fehlende Nummer schicken. Den Die Der Dell ht CIF ber bas 130 Dadurch nouvelle pofte", Gde von Rue Montmatre und Nue Ettenne Marcel, EinDeutscher fozialdemokratischer Leseklub in Paris. gang Rue Etienne Marcel. Jeben Sonnabend öffentliche Bersammlung reiche Bibliothet, Beitungen, franzöfifcher Unterricht. Der deutsche Arbeiter, der fremd nach Paris tommt, findet hier einen Anlehnungspunkt, Rath und Belehrung. London. Der einzige hiesige sozialdemokraitfche Berein Londons, der alte, von Karl Marg und Friedrich Engels 1840 begründete Kommunistische Arbeiter Bildungsverein befindet sich nach wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. Arbeiter- Sängerbund Gerlins und Umgegend. Sonnabend, Abends Uhr: uebungsstunde. Aufnahme ne eine deti dorf, Germann und Knesebeckstr.- Ecke bei Beyerle. 2yrania, Landsberger ftraße 31 bei Wufehold.- Sanges- Echo, Naunynstraße 86, bet Bubeil. Freundschaft 2, Friebenstraße Nr. 48 bei Zoltühn. Glück zu, bei nebet, Badst raße 68( Gesundbrunnen). Phönix, Bülowstraße es bei Bredlow. bergerstr. 24.- Biebertrans, in Brandenburg, Wengert's Boitsgarten. Teltow in Zeltor, Schwarzer Adler.- Esmeralda, KönigsSand in Sand 2, Friedrichsberg, Friedrich startstraße 11 bet Heinecke. Gesundbrunner Männerchor, Gesundbrunnen, Prinzen- lee 10. Offenbacher Sängertrans", Drantenftr. 163, bei Schönwälder. Gefangvere'n Bruderhand" in Schönwalde( in der Mart) bei Schulze. Frif auf" Friedrichsberg, Nummelsburgerstraße bei Deckert. Vorwärts 7" Rummetsburg, bet Borgmann. " Bund geselligen Arbeitervereine Berline und Umgegend. Tambourverein Deutsche Eiche Zurnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute gemachten von 8%-10% Uhr in der Turnhalle, Fretenwalderstr. 39. Bühnenverband Normania jeben legten Sonnabend im Monat bet abends 9 ur bet schuls, Brunnenstr. 116.- Theaterverein Berliner Leichnis, Königsbergerstr. 24. Brtvattheatergesellschaft Schneeglödchen", C. H., Mohstraße. 1. Das Toftet teine besondere Gewerbeanmelden, so wird wahrscheinlich keine Strafanzeige gegen Sie steuer. 2. Sie sind strafbar. Wenn Sie aber das Gewerbe noch jetzt erstattet werden. 3. Beim Magistrat( Nathhaus). Zwei Wettende. Der Hauswirth ist, sobald er die Pränumerando Mietbe verspätet angenommen hat, nicht mehr berechtigt, auf Egmission zu klagen. können daher Ihre Frage nicht beantworten. 2. K., Potsdam. Uns ist diese Anstalt nicht bekannt, wir G. N., Ackerstr. 1. Sie müssen das Ginschreibegeld bezahlen. 2. Das Dienstmädchen kann die Herrschaft auf Zahlung des Lohnes beim Amtsgericht verklagen. Erbschaft. 1. Uns ist eine Gesellschaft zur Ermittelnng von Erbschaften nicht bekannt. 2. Das richtet sich nach den BeStimmungen des ausländischen Rechts. Meist 30 Jahre lang. Gesellen durch die Behörde nicht verboten werden. N. H. Das ist nicht strafbar und kann dem SchlosserN. M., Staligerstraße. Die Kosten der Desinfektion von Möbeln muß der Eigenthümer derfelben tragen. Grosse Versammlung für Männer und Frauen der polnischen Arbeiter in Rixdorf. Sonntag, den 23. Oftober, Nachmittags 5 Uhr. in Noret's Lokal, Bergstr. 131. 259/1 Achtung! Glaser. Das Komitee. Zahlsteile Berlin. Achtung! Heute, Sonnabend, 22. Oktober, im Gartensaal des Restaurant Boltz, Alte Jakobstraße 75: Humoristischer Herren- Abend unter Mitwirkung von Schauspielern hiesiger Bühnen, Billets sind bei Stramm, Ritterstraße Nr. 123, zu haben. Anfang 9 Uhr. 165/1 Das Comité. Leseklub ,, Dietzgen". Deffentliche Versammlung für Frauen und Männer am Sonntag, den 23. Oktober, Nachmittags 5½ Uhr, Badstr. 58( früher Knebel). Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Th. Glocke über: Die Entwickelung des Sozialismus. 2. Diskussion. Achtung! Nachher: Beisammensein mit Tang. DE 198/3 Rixdorf. Achtung! Große öffentliche Volks- Versammlung am Sonntag, den 23. Oktober, Vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn Hoffmann, Bergstraße Nr. 133. Tagesordnung: 1. Die bevorstehende Ergänzungswahl zur Gemeindebertretung und ihre Bedeutung für die Arbeiter. Referent: Stadtverordneter Genosse F. Zubeil. 2. Diskussion. 3. Festsetzung eines Wahl- Komitees. 4. Bericht und Abrechnung von der Lassallefeier. 5. Verschiedenes. Alle Arbeiter Rigdorf's sind hierzu eingeladen. Der Vertrauensmann. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 23. Oktober, Abends 7 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstraße 33: Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau über Autoritäten. Nach dem Vortrage: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Herren und Damen als Gäste stets willkommen. 140/4 Zentral- Kranken- u.Begräbniß-| Schmiede Rigdorfundumgegend, tasse der Sattler und Berufsgen. Deffentliche Versammlung ,, Hoffnung", E. H. 64 Berlin. Nachmittags 2/3 br, Montag, den 24. Ottober, Ab. 81/2 Uhr, bei Wienecke, Alte Jakobstr. 83: Mitglieder Berjammlung. Tagesordnung: 1. Kassenbericht pro 3. Quart. 1892. 2. Bericht der Delegirten von der Generalversammlung. 3. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 269,2 Der Vorstand. Orts- Krankenkasse Der Messerschmiede etc, Sonntag, den 30. Oftober, Vorm. 10 Uhr. bei Seefeld, Grenadierstr. 33: Uhr, in Barta's fieinem Saal, Bergstr. 120. Tagesordnung: Fortschritt und Armuth. Referent Reelle Bedienung! Bestellungen Feste Preise! nach Maass Von Mark 29 an Liefere reelle [ 3171L] Winter Paletots in allen Farben, elegant sigend, gut gearbeitet. J. Baruch, Oranienstraße 143, zwischen Morih plaz und Brandenburgstraße. werden in kürzester Zeit angefertigt. Baar Geld lacht! Winter- Paletots. 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Tagesordnung: Eine Anzahl unreeller Reisender, die 1. Wahl von drei Ausschußmitgliedern mir mit namhaften Vorschüssen durchzur Abnahme der Jahresrechnung. gebrandt sind, reist noch jezt auf meine 2. Wahl von drei Vorstandsmitgliedern Firma, indem sie Gastwirthe um die und zwar einer aus der Mitte der Beche prellen zc. Ich bitte die Genossen bei für mich bestimmten Bestellungen Arbeitnehmer. sich die Legitimationstarten meiner Reisenden vorlegen zu lassen. felben sind roth und haben nur für den laufenden Monat Giltigkeit. Berlin, den 22. Oftober 1892. 3. Vorlage und Berathung eines neuen Kassenstatuts. 2610b 4. Verschiedenes, Arbeitgeber, die zuzahlen, sind hierDer Vorstand. mit eingeladen. Die Ber. zur Wahrung der Jnteressen 28276 Th. Mayhofer Nachf., der Berliner Knopfarbeiter. Sonntag, den 23. Oft., Vorm. 10%, Uhr, bei Schirmacher, Andreasstr. 26: Ordentl. Generalversammlung. Tagesordnung. 1. Vortrag des Genossen Benno Stabernack über: Die Ursachen der heutigen Arbeitslosigkeit. 2. Distuffton. 3. Vierteljährlicher Kassenbericht. 4. Ver192/4 schiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet: Der Vorstand. Deutscher Schneider- und Schneiderinnen- Verband. Filiale Berlin.) Morgen, Sonntag, Nachm. präz. 6 Uhr, bei Hermerschmidt, Perlebergerfir. 28 ( Moabit): 270/2 Gr. Versammlung. S Zages Ordnung: 1. Vortrag des Fri. Ottilie Baader, über: Utopie und Wirklichkeit in bezug auf die sozialen Verhältnisse. 2. DisEuffion. 3. Gewerkschaftliches. Nach der Versammlung: Geselliges Beisammensein.-zu zahlreichem Besuch ladet ein Der Bevollmächtigte. Sozialdemokratische Buchhandlung. Meinen Freunden und Bekannten zur freundl. Mittheilung, daß ich Grünauerstraße 27 eine Restauration errichtet habe. Vereinsz. z. verg. Um freundl. Buspruch bittet[ 2608b] Otto Jacob. Gänse- Ausschieben jeden Sonnabend, und Sonntag großes Preisschießen Brizerstr. 22. 6. Stucka, Weberstr. 4. 5 Pto. Marchel's Brot Bäckerei, für 50 Pfg. 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Andreasstr. 10. er bi La ai ib K Te he ftc B De Wa m du aie Gi DO die dis Де QE 46/7 24 Intelligente, redegerante Herren mit Bekanntenkreis fönnen bei einer ersten Lebensversicherungs- Gesellschaft dauernde und lohnende Anstellung finden. Gefl. Off. F. J. 483 an 6 Pf. Zigarren, Rippentabat à Bfb. Julius Lindenbaum, Mag Gerstmann, Annoncenbureau, 25726 = 25 f., alle Rautabake. 26386 Albert Lewin, Ritterstr. 98. Otto Mally, früher Prenzlauer Allee 225, auleht in Nieder- Schönweide. Gr. Frankfurterstr. 139. erbeten. Verantwortlicher Nedakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Friedrichsir. 125, 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 248. Versammlungen. demokratie Sonnabend, den 22. Oktober 1892. 9. Jahrg. gelangten noch einige Dinge von lokalem Interesse zur Erörterung. So worden, schloß die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozialwurden Beschwerden über die tendenziöse Berichterstattung der demokratie. Rixdorfer Zeitung" vorgebracht, die schon in früheren Ver" 4. Zichung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. 1855 97 901 97 91024 148 227 79 322 96 407 705 65 838 985 95005 Biehung vom 21. Oftober 1892, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefugt. ( Ohne Gewähr.) 93 180 324 84[ 30001 439 76 602 55 83 877 1065 262 70 371 439 86 558 624 115001 744 56 906 9 24 49 2339 115001 84 725 59 911 3040 164 77 423 78 549 738 50 98 827 4066 99 166 327 421 13001 766 7 857 81 5079 585 605 849 916 65 94 6113 19 214 34 71 320 48 441 512 22 33 656 15001 741 7069 93 491 13001 514 56 82 836 60 923 7 8034 41 211 23 62 301 442( 500] 79 702 57 6 78 825[ 3000) 32 9182 312 454 569 674 115001 739( 300) 92 815 915 10076 15001 438 578 684 7101 500) 14 25 75 847 11083 98 140 41 99 351 40 503 29 686 1500 763 825( 1500) 51 12072 106 99 1500 224 93 312 55 428 30 644 744 818 50 70 969 94 13022( 500) 264 307 402[ 1500) 526 720 855 79 11056 238( 300) 40 76 84 309 43 521 15001 600 721 31 81 94 95 801 998 15031 250 81 98 319 502 63 83 675 784 967 92 1619) 231 391 490( 3000) 94 547 677 755 81 97 802 8 40 93 17015 27( 500) 69 3 243 375 716 115001 95 18093 176 94 277 389 577 89 872 19055 61 167 75 289[ 300] 346 62 406 96 505 24 703 26 15.00] 95 802 57 84 98 901 20006 137 83[ 30001 222[ 500] 24 34 74 91 320 54 414 589 766 937 2106 221 517 680 935 42 22135 288 413 59 90 527( 3000) 618 4 718 21 884 2: 3330 60 490 540[ 300] 614 97 824 26 31 958 24036.92 116 44 503 733 35 43 99 830 61 976 25023 58 140 35% 419 669 26121 237 65 334 96 436( 30001 644 906 30 46 76 82 27005 8 11 28 49 54 95 188[ 300] 240 90 350 443 13001 570 609 754 855 28158 72 212 468 601 717 980 29019 103 247 544 612 777 835 47 922[ 300] 23 36 98 323 49 98 436 598 678 800 80 922[ 600] 88 9003 58[ 500] 115 15000 40 241 45 84 357 68 400 17 76 894 960 97196 218 39 458 755 98005 17 260 75 303 476 603 46 63 99038 79 93 234 67 318 34 671 77[ 300] 710 14 16 865 84 101203 14 30 100115[ 1500] 45 274 393 421 526 613 77 922 88 377 506 9 646 6[ 3001 77 81 720 984 102071 105 312 93 609 40 725 8 94 867 10: 3158 255 80 347 533 76 615 13000] 822 55 907 101051 500) 167 241[ 300] 65 72 864 78 914 30 37 105029 71 283 413 69 805 24 32 55 996 106301 32 450 52[ 3000] 80 96 632 49 107125 27 22 38 346 57 92 736 72 945 85 684 853 65 109001 197 267 79 411[ 300] 519 655 74 804 108035 118 19 24 15001 354 83 459 110067 92 155 262 352 88 516 621 701 11 888 918 25 64 111824 15001 91 523 671 932 112008 35 51 129 64 66 207[ 500] 522 83[ 300] 850 73 89 941 113020 64 139 62 80 377 477 609 10 729 76 837 46 1300] 68 114 41 64 145 97 355 407 24 45 583 617 831 92 942 115089 116 493 576 619 65 725 49 68 986 116036 73 149 54 261 321 664 765 91 900 117099 129 334 406 1500) 48 694[ 300] 815 99 118048 84 93 100 240 45 77 685 761 813 32( 3000] 926 119339 68[ 300] 84 90 307 61 408 25 67 522 53 60 80 632 729 867 928 120048 205 51 58 88[ 500] 333 407 10[ 3000] 30 565 983 92 121019 71 243 91 664 763 912 14 81( 500) 90[ 500] 122212 323 74 92 541 123146 275 443 79 769 903 15 ( 10000) 94[ 300] 828 33 93 949 124115 86 96 235 369 73 418 533 77 667 72 738 54 805 8 54 931 125039 79 1300] 10[ 15001 97 203 82 332 412 506 71 719 36 56 57 88 913 22 61 126031 107 296 321 62 415 13001 514 22 626 81; 93 941 51 541[ 1500] 721 885 129079 233 91 341 66 435 83 98[ 1500] 537 127141 233 473 662 72 705 857 958[ 300] 94 128007 8 133 266 488 Biin. Eine gut besuchte Boltsversammlung fammlungen des öfteren deshalb getadelt worden war. Außerdem hörte am 20. Oktober einen Vortrag des Reichstags- Abgeordneten rügte man Uebelstände, die im Gemeinderath herrschen, wo, suchte Bolts Bersammlung statt. Zu derselben war Gr.- Lichterfelbe. Am 18. d. M. fand hier eine gut bes Singer über den Militarismus und die neue Militärvorlage. Der Redner führte ungefähr aus: Die 8. B., wie Genosse Kemnick behauptete, der neue Vertrag mit der bekannte Reichstagsabgeordnete Bickenbach eingeladen, der der Pferdebahn Gesellschaft angenommen worden sein soll, ehe in einer Antisemiten Versammlung vor turzer Zeit einige Frage rach dem prinzipiellen Standpunkt der Sozialdemokratie ihn die Gemeindemitglieder gelesen hätten. Nachdem noch tem sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete verläumderisch geschmäht zum Militarismus fei, fofern sie überhaupt noch gestellt werde, Bertrauensmann die 86,85 M. Ueberschuß von der Maifeier überwiesen hatte. Er sollte aufgefordert werden, hier seine Schmähungen mit einem einfachen Hinweis auf die bezüglichen Bunfte unseres waren und zum Abonnement auf das„ Volksblatt" aufgefordert zu wiederholen und sie zu beweisen. Herr Pickenbach war zwar Programms zu beantworten. Danach stehe die Partei dem Militarismus feindlich gegenüber. Wir feien der Meinung, daß die Völker nicht in Waffen starrend dazustehen und auf den Moment zu passen hätten, wo es an das gegenseitige Berfleischen gebe. Das Streben aller Nationen müsse vielmehr fein, friedliche Kulturwerte zu vollbringen. Darum verlange die Sozialdemokratie, daß Streitigkeiten zwischen den Völkern durch ein internationales Schiedsgericht geschlichtet werden. Die Sozial wolle durchaus nicht das Volk wehrlos nachen, sondern es im Gegentheil durch entsprechende Ausbildung der Jugend zur allgen einen Wehrfähigkeit erz iehen. i eine internationale Regelung bezüglich der Verkehrseinricht ungen, dis Post, Telegraphen- und Eisenbahnwesens 2c., ftatifinde, so tim ten auch Differenzen anderer Natur auf diese Weise beglichen werden. Gegen einen event. Echiedsspruch würde sich so leicht teine Nation auflehnen, sie wäre der dann gegen sie in Bewegung zu bringenden gesammten Macht der anderen am Ediets gericht betheiligten Völker nicht gewachsen. In der heutigen Klaffengesellschaft, die sich als folch e charakterisire durch den Kontrast zwischen der besitzende, ausbe 4 tenden und der nichtbefigenden, ausgebeuteten Klaffe, deren Angehörige kaum das tägliche Brot zu erringen imstande seien, in dieser Gesellschaft werde Die letztere Klafie noch mehr bedrückt dadurch, daß ihr alle aus dem Militarismus resultirenden törperlichen und finanziellen Lasten aufgebürdet würden. Der Militarismus komme hauptsächlich der herrschenden Klasse zu Gute, denn nur sie habe ma terielles Eigenthum, das eines Schutzes gegen Angriffe bedarf, und müßte darum zur Tragung der Kosten aus der eigenen Tasche verpflichtet werden. Die wirthschaftlich bis zur Erschöpfung ausgenügte Schicht der Gesellschaft, das Proletariat, habe das Menschenmaterial für das Heer zu liefern. Ihm gehörten etiva 90 pet. des stehenden Heeres an, das in Teutschland von 1873-81 an Mannschaften und Offizieren erft 422 589 Mann start war, 91/92 aber schon 511 654 betrug, wozu nach der neuen Vorlage noch etwa 95 000 Mann fämen. Wie der Militarismus degenerirend auf die Volkskraft einwirkt, wies Redner unter Hinweis auf Häckel's" Natürliche Schöpfungsgeschichte" in eingehenden Ausführungen nach. Sehe man sich nun, fuhr er fori, dazu noch die Kostenrechnung des Militarismus an, dann fomme man auf den Gedanken, daß ein Zustand herannaht, wo die Bedrückten dem Schrecken ohne Ende ein Ende mit Schrecken vorziehen werden. Während 1872 die Ausgabe für das Reichsheer 448 000 000 m. betragen habe, fei 1891/92 die Summe von 1 107 000 000 erreicht worden. Wahrend 1871/72 infolge des Milliardensegens die Reichsschuld gedeckt werden konnte, habe der Militärmoloch eine Schuld erwachsen lassen, die bis 1891/92 auf 1 500 000 000 sich zusammenläpperte und jährlich 53,86 Millionen Mark Zinsen erfordere. Diese müßten ebenso aus den Zöllen und Verbrauchsabgaben gedeckt werden, wie die außerdem für den Militarismus verwandten ungeheuren Summen. Die indirekten Steuern, Zölle und Verbrauchsabgaben, bildeten aber den weitaus größten Theil der Einnahmen des Reiches überhaupt. Und da unter ihnen be wiesenermaßen am meisten das Proletariat zu leiden habe, sie Don diesem in ihrer großen Menge aufgebracht würden, so zeige sich deutlich die doppelte Bedrängniß des Proletariats. Dort wirthschaftlich ausgebeutet von der agrarischen und industriellen Blutokratie, und hier wieder im Interesse der Besitzenden belajtet mit der Blut- und Gutsteuer des Militarismus. Stelle man die Ausgaben Deutschlands für Militärzwecke denen für Bildungs- und Unterrichtszwecke gegenüber, so erhalte man etwa ein Verhältniß von 10 zu 1. Aehnlich stehe es in Cefterreich- Ungarn, Italien, Frankreich, Rußland, England und Sponien. In diesen Ländern würden zusammen jährlich 3560 Millionen Mark verbraucht, um die Menschen zum Massennorde zu drefsiren. Würde dagegen diese Riesenfumme für hygienische Einrichtungen, für den Arbeiterschutz und für Bildungszwecke verwendet, welche Refultate tönnten damit erzielt werden! Statt dessen würden immer vollkommenere Morduerfzeuge angefchafft, wieder verworfen und durch noch bessere ersetzt und die Bölfer dadurch zur völligen Erschöpfung getrieben. Gegen dieses System Front zu machen, have die sozialdemokratische Bartei stets für ihre Pflicht angesehen und sie werde durch ihre Vertreter im Reichstag bei den Verhandlungen über die neue Militärvorlage diese Pflicht wiederum erfüllen. Um dem ReichsTag die Vorlage mundgerecht zu machen, scheine, nach den offiziösen Verlautbarungen in den Beinngen, die Regierung Konzessionen machen zu wollen. Man thue so, als komme es der Hegierung auf eine siebenjährige Voraus bewilligung des Nöthigen nicht mehr an, als wolle sie sich mit einer Bewilligung auf drei oder gar ein Jahr begnügen. Das mache den Eindruck des Heiteren, wenn man becente, wie 1887 Himmel und Höue von der Regierung in Bewegung gesetzt wurden, um für das Septennat einen gefügigen Reichstag zu betommen. Die Sache stehe einfach so, daß man eine Vermehrung von 95 000 Wann und eine dauernde Mehrausgabe von etwa 60 000 000 m. bewilligt haben wolle. Man gehe aber mit den Ronzessionen noch weiter, scheine der zweijährigen Dienstzeit, der bisuer so sehr befámpjten, gar nicht sehr abgeneigt zu fein. Die Sozialdemokratie werde, wie stets, auch dieser Militärforderung ein fraft gis Mein" entgegenfeßen, während voraussichtlich die bürgert.chen Parteien im Reichstag, wenn auch erst nach vielem Lamento, sich mit der Regierung in irgend einer Weise einigen würden. Vom Zentrum und den Nationalliberalen sei dies mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten. Er, Redner, habe nur den Wunsch, daß die Borlage Saiffbruch leiden möge und dann die Regierung zu dem beliebten Mittel der Auflösung des Reichstags greije. Sie würde bei einer Neuwahl die richtige Antwort be= ton.men von der Arbeiterklasse, die nicht gewillt ist, fernerhin ihren Echeiß und Fleiß, ihr Gut und Blut zum Schuße des Kapitalism herzugeben. Jeder Nichtbesitzende müsse wissen, daß feine Stimme nur einem Sozialdemokraten gehören tönne. Das heutige Miluärjnem diene zum Schutz des tapitalistischen Klaffenstaats, und dieser müsse einer anderen Gesellschaftsorganisation Platz machen, einer Gesellschaft, in der es feine Knechte und feine Derren mehr giebt. Die Arbeiterklasse habe die geschichtliche Mission, mit der bürgerlichen Gesellschaft zugleich den Militarismus zu beseitigen. Hierbei raftlos durch Wort und Schrift, durch Agitation und Beispiel mitzuwirken, sei die Pflicht jedes diel und flaffenbewußten Sozialdemokraten.( Stürmischer Weijall.) Eine Diskussion fand nicht statt. Die Revisoren der Abrechnungen don der Gemeindewahl und der Maifeier berichteten hierauf, daß die gelieferten Abrechnungen richtig feien; demgemäß ertheilte die Bersammlung den betreffenden Kommissionen und Kassireru Decharge. Zur Revision der vom Genossen 3 immer gegebenen Abrechnung über die Lassalleseier, welche einen Ueberschuß von 24,96 m. ergab, wählte man eine fünfgliedrige Kommission. Dann 302 9 387 700 21 31272 99 465 10 627 764 804 32076 148 208 23 305 501 10 57 634 725[ 150] 56 936 33113 209 50 34 404( 300) 15 535 887 900 40 69 89 34105 1500] 65 66 659 92 628 731 44 54 816 944 35117 60 61 298[ 300] 382 519 708 10 42 44 965 79 91 36113 33 68 352 412 27 515 634 947 37049 53 56 1501 87 93 170 292 467 86 570 76 705 25 94 38028[ 300] 34 61 97 169 76 307 22 571 608 737 807 11 54 69 992 39362 457 633 858 94 961[ 3000] 72[ 500] 40116 33 215[ 5000 53 95 527 31 775 8; 41223 37 374 76 457 59 60 561 89 693 738 829 39 89 42163[ 300] 99 211 66 387 516 613 15( 500) 46 709 33 70 865 76 993 97 4: 3132[ 3000] 65 416 575 74% 69 817 926 44161 236 383 95 486[ 300] 541 65 81 623 96 925 4500% 166 [ 1500] 304 6 444 64 527 774 82 872 46035 0[ 3001 150 93 373 411 83 798 842 971 86 47104 65 297 404 85 661 75 48085 501 73 606 13 81 88 930 49045 163 416 513 26 691 705 93 843 50093 115 47( 300) 216 53 306 23 470 91 678 941 47 85 51095 129 270 99 406 19 43 580 662 731 42 1300) 822 46 76 900 521.6 299 528 789 883 916 53155 76 330 689 737 79 939 54135 49 73 452 63 533 707 802 995 55 08 147 270 308 516 49 651[ 300] 64 768 807 92 94 5601 18 248 345 65 696 795 9: 2 1300) 57020 108[ 300] 20 65 419 563 89 723 32 5026 38 47 76 96 319 73 638 979 59410 542 54 55 64 609[ 10000] 24 47 49 847 94 921 60059 187 212 13 379 503 21 705 11 29 48 956 80 G1068 298 392 429 36 86 734 62 63 816 973 62 10 22[ 300] 58 64 212 356 72 77 461 522 56 83 88 95 730 43 62 878[ 300] 930 63109 47( 500) 254 78 416 73 533[ 1500] 706 13001 31 812 1300 95 900 2 28 64049 60 263 548 627 80 952 65191 211( 1000) 5) 301 403 523 707 8 8 931 81 6615 [ 1500] 94 282 314 1 416 43 95 665 967 67310 513 665 714 910 22 61 80 68032 387 560[ 3000] 673 819 46 901 37 69096 170 92 209 309 410 29 590 70143 265 312 576 618 706 810 969 88 71115 210 38 301 83 471 702 47 77 1500] 859 72039 188 277 367 597 613 29 952 7306 225 76 61 130 764 848 903 74039 15 85 204 93 97 428 25 15000] 62 36 15001 703 51 810 33 974 75001 184 336 91 717 26 8 6 91 900 69 76127 210 478[ 1500] 547 832 33 930 37 77147 81 92 225 48 70 312 472 5 1 716 53 85 91 811 97 11600] 78210 11 95 511 43 720 61 94 921 87 79025 208 85 593 769 8009 264 315 459 72 638 71 761 98 847 66 81022 70 273 307 84 96 533 613 91 909 8.021 203 41 94 3 6 73 420 84 1500) 506 83027 62 132 79 243 309( 500) 500 636 91 788 840 959 67 81130 257 92 333 472 640 94 736 809 8 925 31 85063 93 124 247 60 367 1500] 792 921 25 68 74 86016 71 91 97 164 347 449 529 72 886 960 S7069 12 40 93 203 416 710 813 32 8017 91 188 275 325 430 523[ 300] 3: 601 85 891 900 116001 83 83001 88 159 9 473 517 88 712 49 70 90003 259 518 37 81 641 52 58 729 58 837 91088 120 24 356 477 555 82[ 500] 675 902 30 39 92389 491 614 691 871 93234 417 706 64 130039 298 342 412 31 56 501 2 816 995 131037 73 163 71 450 593 66 71 13001 927 72 182024 214 21 366 70 693 739 861 63 95 921 138139[ 1500] 207 13 364 405 653 716 804 945 13421, 64 319 403 34[ 300] 689 732 75 912 1351.9 79 631 54 887 136154 385 99 404 53 77 615 3 707 10 841 75 989 137175 85 326 501( 500) 608 846 69 911 82 138000[ 500 351 435 76 906 37 98[ 300] 139212 331 97 425 32 62 573 647 48 49 91 762 817 55[ 1500] 933[ 300] 43 346 460 99 914 42 99 140013 97 232 85 453 598 760 86 842 96[ 500] 141005 35 123 69 142029 98 110 209 11 87 376 482 628 34 97 697 712 15000 70 92 839 950 56 83 143 251 338 487 533[ 30] 659 766 77 837 74 916.56 144 54 126[ 1500] 376 429 83 520 62 76 86 611 764 843 63 15001 145229[ 300J 38 388 90 455 62 625 35 783 945 146.06 51 91 287 131 77 5 3 99 774 147075 94 121 84 379 523 778 971 148220 302 11 42 87 449 530[ 3000] 31 80 856 68 140218 335 11500] 82[ 1500] 667 706 945 150023 54 179 206 84 325 57 550 99 602 781 865 151034 58 134 273 93 468 70 11500] 74 616 23 94 781 13001 803 91 902 96 152028 127 33 208 457 614 41 153017 36 52 112 210 14 15[ 3000] 64 445 647 723 828 98 154113 0 972 1300) 155034 99 324 1300) 98 441 606 86 91 99 737 823 969 73 86 156175 236 40 72 303 438 544 622 39 903 157213 360 732 58 70 916 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927 78 184000 51 61 99 190 315 17 447 518 79 85 6 6 41 18 109 345 57 423 46 668 69 742 1-1078 337 80 424 529 694 73 724 34 96 951 69 1303 113 5 1 611 48 83 11041 77 161 289 64 79 463 851 75 76 95 99 939 51 82 187165 233 81 480 505 57 431 512 60 76 833 1 116 45 579 936 75 022 60 104 203 89 327 13001 87 626 712 809 53 188132 227 314 404 541 95 607 81 739 83 9 915 61 63 73 9036[ 3000] 124 30 237 89 97 401 36 49 569 656 95 758 846[ 3000] 68 940 54 4. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. 191268 306 21 428 85 560 633 37 49 80 731 874 84 95096 104 74 453 Ziehung vom 21. Oftober 1892, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Warf find den betreffenden Nummern in Parenthese beigeiligt. ( Ohne Gewähr) 281 339 423 525[ 300] 80 633 68 806 40 58 70[ 1500] 1083 142[ 3000! 258 427 73 601 708 913 46 96[ 300] 2032 65 95 145 79 81 243 61 346 507 609 709 801 3191 210 487 528 628 71x 802 33[ 15001 59 927 1010 41[ 300] 62 125 236 89 309 9 4 4 42( 30001 540 749 823 68 85 52.6 362 411 52 78 81 63 52 712 82 1500] 6 3)( 500] 356 400 46 638 13000) 719 45 47 52 92 875 967 2017 218 27 39 3 8 436 624 80 741 810 947 52 56 76 115001 99 023 46 273 93 359 520 655 80 908 64 9009( 500] 43 181 267 329 475 552 633 68 854 59 722 9 7 67 96096 135 213 496 97 555 617 69 732 954 97000 104 451 76 99 519 30 49[ 1500] 76 79 697 817 958 98097 129 831 485 781 818 62 99084[ 300] 110 35 83 361 90 440 94 532 630 34 870 100248 391[ 500] 411 78 584 85 617 20 82 961 101075 136 819 416 557 739 1500] 877 985 515 39 730 84 841 95 905 84 103101 78 298[ 1500] 355 567 634 64 65 102042 102 70 98 209 311 44[ 500] 51 88 760 891 981 84 101067 268 72 436 59 99 608 32 62 727 952 105025 182 87 239 47 334 79 90 525 613 88( 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266 381[ 1500] 415 52 562 534 865 11500) 05041 112 25 33 535 973 88 66141 65[ 300 394 482 90 75 163021 79 107 60 86 253 389 442 58 63 82 500 670 774 90 690 819 62189 565 736 87 830 54 937 78 68126 56 335 471 75 692 838 961 87 164005 10 23 46 106 261 93 313 410 33 737 165017 99 755 76 815 73 961 69118 31 82 217 304 527 89 707 894 925 87 186 415 698 762* 60 92[ 1500] 967 166309 77 535 51 609 87 130001 70013 142 210 33 69 377 420 554 83 695 723 29 98 856 917 35 95 948 168031 95 316 95 404 633 41[ 1500] 765 811 928 70 72 76 97 848 84( 3000) 97 167067 135 91 241 444 675 767 852[ 500) 57( 5000] 71146 62 519[ 300] 629 769 843 72140 41 59 282 3 2 426 1300 552 92 721 808 60 75 970 73076 294 375 437 649 74078 299 322 130 01109034 45 168 313 20 39 422 93 645 742[ 30J0] 49 828 32 996[ 8000) 97 97 508 631 15000] 816 66:05 13 18 75041 73 194 1300] 244 73 379 170125[ 500] 241 359 585 746 48 1500] 815 66 171095 114 203 65 712 76030 33 94 229 93 370 408 33 502 7 23 754 13000: 61 63 97 15001 54 97 303 4 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Er wolle später in einer Sprechsaal: Gaswerksbetrieb und Verschleuderung öffentlicher Gelder für den Magfeld- Restaurationsbau in Beträgen von je 200 000 M. Das anderen Versammlung erscheinen. Dann hielt Genosse Keßler Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, forveit der Raum dafür Separatyotum des Magistratsraths Tauber in Sachen Marfeldbau ein Sündenbekenntniß ersten Ranges. Bericht des SachInhalt desselben identifizirt zu werden. Aufforderung! Bierteljahr 1,50 M., monatlich 50 Pig. Inhalt der Nr. 43 ,, Berliner Volfstribine." Sozialpolitisches Wochenblatt. wohles. Er zeigte, wie freilich einerseits die Nachbarschaft des Intereffes zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem referenten Rechtsraths Schwemmer über die Geschichte des Baues despotisch regierten Rußlands, das gewohnheitsmäßig an allen und wieso es gekommen, daß schließlich 190 000 M. öffentlicher feinen Grenzen über die Nachbarn herfällt, sowie dieselben Gelder geopfert wurden ein Sündenbekenntniß zweiten Ranges. schwächer find, cs erforderlich macht, daß Deutschland gerüstet Die Mitglieder( namentlich die Versicherungspflichtigen) der Rechenschaftsbericht des Erbauers der Marfeldrestauration, des sein muß, und andererseits die dynastischen Hezzereien der Freien Kranken- und Begräbnißlasse der Schuhmacher und Be- städtischen Baubeamten Architekt Hase- ein Sündenbekenntniß verlogenen Diplomatie, so wie untluge politische Maßregeln, rufsgenossen Berlins( E. H. 27) werden aufgefordert, in der Ver- dritten Ranges. Beleuchtung der Sündenbekenntnisse. Anflehung die in dem Losreißen von Elsaß- Lothringen von Frankreich fammlung am 24. Oftober, Abends 8 Uhr, in der Fischerstr. 25, um Schutz gegen den„ Querulanten", welchen der Stadtmagistrat gegen den Wunsch der Bevölkerung der anektirten Provinzen den zu erscheinen, da ein Antrag der Herren Jäger und Genossen zur Nürnberg von der Aussichtsstelle, der Kreisregierung von Mittel gröbsten Fehler gezeitigt haben, auch von dieser Seite eine seind- Abstimmung gebracht werden soll: die Kaffe in eine Zuschuß- franten, beansprucht hat.-- Schlußwort. Die Schrift ist durch liche Stimmung gegen Deutschland erzeugt haben. Wenn wir tasse" umzuwandeln. Die 105 Mitglieder, welche versicherungs die Expedition d. Bl., durch alle Buchhandlungen und alle kol aber wehrfähig und gerüstet sein müssen, so ist damit die Moth- pflichtig sind, wären, sollte der Antrag angenommen werden, so- porteure zu beziehen. wendigkeit und Zweckmäßigkeit des heutigen militärischen fort. genöthigt, in die Ortstasje überzutreten, somit 2 Stassen Systemes noch nicht erwiesen. Dasjenige Volt wird das wehr anzugehören, wenn sie nicht ihrer jahrelang bezahlten Beiträge fähigere sein, daß die gebildetfte, törperlich gewandteste und verluftig gehen wollten. fräftigste Bevölkerung aufweist. Das heutige Wirthschaftssystem, das auf der Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung aufgebaut ist, zerstört die Wehrfähigkeit des Volfes und der heutige Militarismus hilft da fräftig mit, indem er nicht nur die Aufrechterhaltung der verderblichen Zustände durch die Gewalt ermöglicht und daher die Besitzenden in ihrem Widerstande gegen jede wirfsame Reform bestärkt, jedes voltsfeindliche Privilegium schützt und jeden Fortschritt verhindert, sondern auch durch die un geheueren Lasten, die es dem Volte auflegt, die schon so ganz ungenügende Ernährung des Boltes noch verschlechtert, die Nahrung des Volkes vertheuert, viele tausende kräftige Personen Der Arbeit entzieht. leiden muß. Der Vorstand. J. A.: J. Ege. Literarisches. 24 Anvom 22. Oftober 1892: Aus der Woche. Haifische. genehme Arbeit. Aus Frankreich. Vom Schlachtfelde. Gedicht. Gewerkschaftliches 2c. Novelle. Die Jura föderation und Michael Bakunin. VIII. Der ländliche Wucher in der Bukowina.( Schluß).- Der Kongreß der französischen Arbeiterpartei in Marseille.( Schluß). Von der Bewegung, Glossen zu Yves Guyot's und Sigismond Lacroir's die wahre Gestalt des Christenthums"( Etude sur les doctrines sociales du christianisme). Nebst einem Anhang: Ueber die gegenwärtige und künftige Stellung der Frau. Von A. Bebel, dritte durchgesehene Auflage. Berlin 1892. Verlag der Gr pedition des Vorwärts" Berliner Volksblatt. " Die beiter- Bibliothek III. Serie, 5 Heft.) Die Kartelle. Von Adolph Braun.( Berliner ArBerlin 1892, Verlag der Expedition des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dieses neneste Heft der„ Berliner Arbeiter Bibliothek" giebt Eine möglichste Anspannung der Wehrkraft des Volkes eine wissenschaftliche und gemeinverständliche Darstellung über das Wesen der Kartelle und deren Entwickelung. Die Kartelle ist nur möglich durch eine Reform unserer Jugenderziehung, die beschleunigen die Affumulation des Kapitals und die Aufsaugung und Lacroix werden von Bebel in einzelnen Punkten einer ge Die Ausführungen der ausgezeichneten Schrift von Guyot mehr auf die Entwidelung der Verstandes und der körperlichen der Wäittel- und Kleinbetriebe und führen den Kapitalismus zu rechtfertigten Kritik unterzogen. Er tritt der Ausführung entgegen, Gewandtheit als auf das Anlernen hohler Glaubensformeln dem Höhepunkte, in welchem er jeden gesellschaftlichen Rückhalt als wenn die idealistische Philosophie Plato's die Quelle des fleht, durch einen kräftigen Arbeiterschutz, der die volksmörderische verliert, indem nur noch eine Handvoll alles Besitzender hunderten Gäsarismus wie der firchlichen Herrschsucht wäre, indem er Ausbeutung der Arbeiter von Jugend auf verhindert und durch Millionen nichts Besitzender gegenüberstehen. Der Verfasser giebt nad weist, wie die Ideenwelt Plato's in den materiellen und ein Milizsystem, das in Verbindung mit den technischen Fortschritten der Herstellung von Vertheidigungsmitteln eine Landes- zugleich eine Uebersicht der auf die Kartelle bezüglichen Literatur. sozialen Zuständen der Gesellschaft, innerhalb deren er lebte, ihre wehr geben würde, die jedem raubsüchtigen Groberer und schaftlichen Leben erlangt haben und welche noch stetig wachsen mußte, bis die Gristenzbedingungen für eine andere gegeben waren Bei der Bedeutung, welche heute bereits die Kartelle im wirth- Wurzel hatte, und daß diese Ideenwelt ihre Herrschaft behaupten Führer beutegieriger Horden den Angriff auf Deutschland ver- wird, ist diese Schrift allen, die sich für sozialökonomische Fragen Der Anhang Ueber die gegenwärtige und fünftige Stellung ber Die Sozialdemokratie, indem sie den Schutz der Arbeiter intereffiren, also insbesondere den Arbeitern, bestens zu empfehlen. Frau", beleuchtet den Ausspruch der gloffirten Schrift, die Ghe anstrebt und ihnen ihre Kraft und Gesundheit verbürgen will, Die Quernlanz" und die deutschfreisinuigen ge- solle ein Privatvertrag fein, gleichfalls vom Standpunkte der strebt hiermit zugleich eine Erhöhung der Wehrkraft des Volkes meindlichen Kollegien Nürnbergs. Ein kritischer Beitrag zur materialistischen Geschichtsauffassung. an, während der heutige Militarismus die Wehrfestigkeit zerstört. Führung des Gemeindehaushalts. Von Gabriel LöwenVon der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Dies' Diese Wirkung tritt um so fühlbarer ein, da die wohlhabendsten stein." Selbstverlag des Verfassers. Zu beziehen durch Wör- Verlag) ist soeben das 4. Seft des 11. Jahrgangs erschienen. Klaffen durch das Steuersystem, nach dem die Lasten des lein. om p. Nürnberg. 6 Bogen Oft. Preis 30 Pfennig. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Unsere Voltaire. Militarismus getragen werden müssen, in der Lage sind, die Seit Jahren führt bekanntlich unser Parteigenosse Löwenstein Cholera. Bon Dr. J. Zadek.( Fortsetzung.) Zwei Novellen Laft den Arbeitern aufzuladen. auf Grund des durch die Gemeinde Ordnung den Steuerzahlern von Gerhart Hauptmann. Die Durchschnittsprofitrate und das Cholera. Bon Dr. J. Zadek.( Fortseßung.) Die Sozialdemokratie räumt zugleich den Grund zum Kriege gewährten Erinnerungsrechts den Kampf gegen das reaktionäre hinweg, indem sie die Völkerverbrüderung anbahnt. Der Befuch deutschfreisinnige" Gemeinderegiment in Nürnberg, welches das Marsche Werthgesez. Von Conrad Schmidt.( Schluß.), des Genossen Liebknecht in Frankreich hat gezeigt, daß auch Gros der Einwohnerschaft von jeglicher Gemeinde Geschäfts- Feuilleton: Kunde von Nirgendwo. Einige Kapitel aus einent utopischen Roman von William Morris.( Fortsetzung.) dort, TOD die Verhegung am schärften getrieben wird, führung ausschließt, und sich so geberdet, als ob die Gesammtheit Das in Lieferungen erscheinende, mit vielen Porträts und die Arbeiter von der Nothwendigkeit der Völterverbrüderung der Umlagepflichtigen nur dazu da wäre, um dem Klaffenregiment historischen Bildern illustrirte Wert:„ Die Deutsche Revolution, überzeugt sind und die Gefühle der Solidarität der Arbeiter aller der Nürnberger fortschrittlichen" Bourgeoisie als Staffage au Gefchichte der dentschen Bewegung von 1848 und Länder zum Durchbruch gekommen sind. In Wirklichkeit hat die dienen. Trotz aller ihm in den Weg gelegten Hindernisse hat er 1849" von Wilhelm B1os( Stuttgart, Verlag von J. H. W. Sozialdemokratie den Beruf und die Fähigkeit, die den Frieden zäh und unverdrossen in zahlreichen Beschwerden und Verhandlungs Die) liegt nunmehr mit dem 21. Heft fomplet vor. VIII und des Volkes störenden Streitpunkte auszugleichen und dadurch terminen vor Regierung und Verwaltungs- Gerichtshof die Rechte des 672 Geiten gr. 80 in einem Band broschirt 4,20 m., elegant ges Kriege zur Unmöglichkeit zu machen. vom Gemeindewahlrecht ausgeschlossenen Volkes verfochten und dabei Die Versammlung, die dem etwa 11/2 Stunden dauernden manche Vortheile für die benachtheiligten Klassen, manche„ Nase" Vortrage mit gespanntester Aufmerksamkeit gefolgt war, und ihn für die hochweißen Rathhausherren herausgeschlagen. In der beifällig aufgenommen hatte, nahm eine Resolution an, die sich oben erwähnten, soeben erschienenen Broschüre, deren Anschaffung mit den Ausführungen des Genossen Kepler einverstanden er- und Weiterverbreitung wir allen Freunden eines wirklich freiheit tlärte. Sie drückte die Ueberzeugung aus, daß der Militarismus lichen Gemeindelebens angelegentlichst enpfehlen, faßt er die haupt das größeste Nebel unter den vielen Schäden der heutigen Wirth- sächlichsten Momente dieses Kampfes zusammen und giebt ein anschaftsordnung sei, indem er die Kulturfortschritte verhindere, ein schauliches Bild einer Gemeindehaushaltsführung, wie sie nicht die Bolkskraft aufzehrendes System stütze, verderbliche Ungerech tigkeiten gegen die besiglosen Klassen verewige und durch die Blut- und Geldsteuer, die er erfordere, das Volk aussauge und schwäche. Die Versammlung fordert die Volksvertreter im Reichstage auf, gegen jede Mehrbelastung des Volkes für den Militarismus entschieden Front zu machen, vielmehr auf den Ausbau eines Milizheeres und eines internationalen Schiedsgerichtes hinzuwirken. 0 bunden 5,70 M. Gleichheit", Zeitschrift für die Interessen der Ar beiterinnen( Stuttgart, J. H. W. Diez Berlag). Nr. 21 des 2. Jahrganges enthält u. a.: Augen auf und Taschen zu, ihr Frauen. Anträge zum sozialdemokratischen Parteitage. Su erlöhne für Frauenarbeit in Schlesien. II. Sophie Ber wstaja.- Feuilleton: Am Nordpol. Nach dem Englischen sein soll. Das Schristchen enthält nach einer informirenden Ein- von P. Olliverio.( Fortsetzung.) Arbeiterinnen- Bewegung. leitung Folgendes: Beschwerde zum Staatsministerium des Innern Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der über die Art und Weise der Führung des Gemeindehaushaltes Nummer 10 Pi ,, durch die Post bezogen( eingetragen in der von Seite der gemeindlichen Kollegien, beziv. des Stadtmagistrats Reichs post- Beitungsliste für 1892 unter Nr. 2564 a) vierteljährlich Nürnberg. Beschwerde resp. Antrag zum Berwaltungsgerichtshof ohne Bestellgeld 55 Pf.; unter Kreuzband 85 Pf. Inferatenpreis auf Rückerstattung der von Seite der Stadtgemeinde Nürnberg die zweigespaltene Bettzeile 20 Pf. zu viel erhobenen Gemeinde- Umlagen für das Etatsjahr 1880 infolge von Nichteinsehung diesbezüglicher Einnahmepofitionen aus dem Möbel-, Spiegel- a. Polsterwaaren- Magazin FaldiensteinStraße 41. von SW. Oranien- Straße 8384. SW. Straße Kein ale Clubhaus ,, Süd- Ost" adße 41. Falkenstein- 3094L Weiß- Bairisch- Bier- Lokal- C. Trittelwitz. Laden! 2 Vereinszimmer mit Piano. Fr. Billard. 2 Winter- Kegelbahnen. Warme und falte Speisen zu jeder Tageszeit zu foliden Preisen. Oranien- Bad Oranienstrasse 44. Abonnements I. RI. 60 Bf., II. RI. 3 Bäder 1 M. Dampfkasten- Bäder. Hüte mit Kontrollmarke Schirme, Sandsjuhe, Einpackung und Massage. Leitungswaffer. 3135 L 2994L aus der GenossenschaftsHutfabrik. Cravatten, Wäsche. G. Gottmann, Große Frankfurterstr. 130. C nahe dem Ostendtheater. G. Scharnow Uhren- u. Goldwaaren- Fabrik. Berlin S., Oranienstr. 152, am Morikplay. 2. 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