Nr. 249. Gefcheint täglich außer Montage. Brets pränumerando: Biertelidhrlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret we Haus. Einzelne Nummer io Bfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Beitungs- Preisliste für 1992 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Staum 40 Pfg, für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen 20. fg Inferate für die nächste Nummer nüffen bis Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 1hr Abends, an Sonnund Fefito gen bis 9 Uhr Vormistags geöffnet. fernsped- Anschlug Amt 1. tr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Parteigenoffen! Der unterzeichnete Parteivorstand beruft den diesfährigen Parteitag auf: Montag, den 14. November, nach Berlin n das Lokal zu den Konkordia Sälen, Andreasftraße 64, ein. Als provisorische Tagesordnung ist festgesetzt: Montag, 14. November, Abends 7 Uhr, Vor dersammlung. Konstituirung des Parteitages. Festsehung der Geschäfts- und der Tagesordnung. Wahl einer Mandats- Prüfungskommission. Dienstag, 15. November und die folgenden Tage: 1. Geschäftsbericht des Parteivorstandes. Berichterstatter: Richard Fischer. 2. Bericht der Kontrolleure durch August Kaden. 3. Bericht über die parlamentarische Thätigkeit der Reichstagsfraktion. Berichterstatter: Paul Ginger, 4. Die Maifeier 1893. Berichterstatter: Albin Gerisch, 5. Der internationale Arbeiterkongreß in Zürich. Berichterstatter: Ferdinand Ewald. Sonntag, den 23. Oktober 1892. des Parteitages bei der Parteileitung einzureichen, die dieselben spätestens zehn Tage vor der Abhaltung des Parteitages durch das offizielle Partei Organ bekannt zu geben hat." 3 Um letzteres zu ermöglichen und da die eingehenden Anträge vor ihrer Veröffentlichung erst einer Ordnung und Sichtung unterzogen werden müssen, ersuchen wir die Anträge bis spätestens 1. November an das Parteibureau unter der Adresse einzusenden. J. Aner, Berlin SW., Razzbachstr. 9 Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Zum Post- Etat. Betreffs des in Nr. 236 gebrachten Artikels Bum Post- Etat" erhalten wir folgende Berichtigung: : Oppeln, 20. Oftober 1892. Die Redaktion wird auf grund des§ 11 des Gesetzes über die Presse vom 7 Mai 1874 um Aufnahme folgender Berichtigung in die nächste Nummer des Vorwärts" ersucht. # 1 Die in der Nummer 236 des Vorwärts" vom 8. Oktober unter der Ueberschrift 3um Post- Etat" enthaltenen Angaben über die unbefugte Eröffnung eines an den Postgehilfen Jüttner gerichteten Briefes durch den Da laut Beschluß des Parteitags in Erfurt neben dem Bostverwalter Mildner in Slawengiz und über die VorGeschäftsbericht des Partei- Vorstandes auch der Bericht über gänge, die sich infolge dessen abgespielt haben sollen, entbehren vom ersten bis zum legten Wort die parlamentarische Thätigkeit der Reichstags- Abgeordneten jeder thatsächlichen Unterlage: dem Parteitag gedruckt unterbreitet werden soll, so werden Jüttner hat den Mildner weder bei der Eröffnung diese Berichte, um eine genaue Kenntnißnahme schon vor eines an Jüttner gerichteten Briefes in Gegenwart eines den Verhandlungen zu ermöglichen, mit den Mandats- Unterbeamten überrascht, noch ihn geohrfeigt, und ebensoFormularen gegen Ende dieses Monats versandt oder ähnlichen Vorfall stattgefunden. Auch ist niemals wenig hat jemals eine Untersuchung über einen solchen eine geheime Verfügung an die Postanits- Vorsteher erlassen Die gewählten Delegirten oder Vertrauensmänner der worden, wonach dieselben die jüngeren Beamten hinsichtlich betreffenden Orte werden deshalb ersucht, von der erfolgten Wahl und der Adresse des Gewählten umgehend Nachricht an das Parteibureau gelangen zu lassen. werden. Die Adresse des Lokal- Komitees lautet: Fritz Zubeil, Berlin so., Naunynstraße 86. Alle Anfragen wegen Wohnungen oder sonstige persön 6. Das Genossenschaftswesen, der Boykott und die Kontroll- liche Angelegenheiten müssen an diese Adresse gerichtet Schutzmarke. Berichterstatter: J. Auer. 7. Die wirthschaftliche Krise und ihre Folge: der allgemeine Nothstand. Berichterstatter: W. Liebknech t. 8. Der Antisemitismus und die Sozialdemokratie. Berichterstatter: A. Bebel. 9. Berathung derjenigen Anträge aus den Reihen der Parteigenossen, welche bei den vorausgehenden Punkten der Tagesordnung nicht bereits ihre Erledigung gefunden haben. werden. Ueber die Maßnahmen für den Empfang der Delegirten an den hiesigen Bahnhöfen wird das Lokal- Komitee recht zeitig die nöthigen Bekanntmachungen erlassen. Alle sonstigen auf den Parteitag bezüglichen Zu schriften, Wünsche, Anfragen 2c. sind nur an das Parteibureau: J. Auer, Berlin SW., Kazbachstraße 9, 10. Wahl der Parteileitung und Bestimmung des Ortes, 3u richten. wo sie ihren Sitz zu nehmen hat. Nach§ 8, II. Absatz unserer Partei- Organisation find Anträge der Parteigenossen für die Tagesordnung Feuilleton. Nachbruck verboten.] Die Waffen nieder! [ 54 Berlin, 22. Oktober 1892. Mit sozialdemokratischem Gruß Der Parteivorstand. ihres Schriftwechsels und ihrer Lektüre besser überwachen sollen. Der Postverwalter Mildner ist nicht pensionirt worden, sondern befindet sich noch im Dienste. Von seiner Bensionirung ist überhaupt noch niemals die Jede gewefen. Der kaiserliche Ober- Postdirektor. Staiger." Angaben sich bis jetzt immer bewahrheitet haben, auf diese Wir müssen es unserem Gewährsmann überlassen, dessen Berichtigung zu antworten. Sollten dessen Angaben wirilich nicht zutreffen, wie es nach der vorstehenden Berichtigung den Anschein hat, so könnten wir nur unser lebhaftes Ve danern ausdrücken. Ein Regierungs- Steckbrief für Rekruten. Schwer ist der Stand der Rekruten, selbst wenn die im Erlaß des Prinzen Georg gegeißelten Scheußlichkeiten nur ausnahmsweise vorkommen. Wie schrecklich aber muß erst ihre Lage sein, wenn ihnen von der Regierung ein Steckbrief vorangeschickt wird, wie es seitens der königlich bin? fommenden Krieg, in welchem Desterreich die jetzige Ueber runipelung tüchtig heimzahlt. Die politische Frage ist von der persönlichen ganz zu trennen. Mein Sohn wird einst ihn so maßlos glücklich geworden, wie ich es jekt Hätte ich Heinrich jemals kennen gelernt? Und er hätte er jemals eine so liebende Braut gefunden?" Nun gut, liebe Rasa, ich will gern diese Auffassung mit Dir theilen:- es mögen Gure zwei beglückten Herzen gegen die vielen tausende gebrochenen in die Wagschale fallen # Gott walte daß ich's erlebe gegen das Land Preußen zu Felde ziehen; ich selbst, wenn ich nicht zu alt wäre und wenn mein Kaiser mich dazu beriefe, übernähme Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. gleich ein Kommando, um Wilhelm I. und besonders, um " Nicht nur um Einzelschicksale handelt es sich, Martha. Ihren arroganten Bismarck zu betriegen. Dies verschlägt Wie schnell und leicht man doch unter freudigen Um Auch" im Großen und Ganzen bringt der Krieg- für nicht, daß ich die militärischen Tugenden der preußischen Ständen das durchgemachte Elend vergißt! Zwei Liebespaare jene, die siegen einen großen Gewinn, also einem ganzen Armee und die strategische Kunst ihrer Führer anoder ich kann es kühulich sagen, drei, denn Friedrich Bolte. Man muß Heinrich darüber reden hören. Er sagt, erkenne und daß daß ich es ganz natürlich finden und ich, die Vermählten, schwärmten nicht viel weniger für Preußen stehe jetzt groß da in dem Heere herrsche allge- würde, wenn Sie im nächsten Feldzug, an der Spige einander, als die Verlobten also so viele Liebespaare in der meiner Jubel und begeisterte Dankbarkeit und Liebe zu eines Bataillons, unsere Hauptstadt erstücmen wollten leinen Gesellschaft, das ergab doch eine glücksgehobene Stim- den Feldherren, die es zum Siege geführt... dadurch und das Haus anzünden ließen, in welchem Ihr Schwiegermung. Schloß Grumig war in den folgenden paar Tagen eine ward der deutschen Gesittung, dem Handel, oder sagte er pater wohnt- kurz-" Stätte der Seiterfeit und Lebensluft. Allmälig fühlte auch dem deutschen Wohlstand ich weiß nicht mehr genau... " Kurz, die Konfusion der Gefühle ist eine heillose," ich die Schreckensbilder der vergangenen Wochen aus die historische Mission furz, man muß ihn reden unterbrach ich einmal eine solche Rhapsodie- die Widermeinem Gedächtniß entweichen. Nicht ohne Gewissensbiß hören." sprüche und Gegensätze verschlingen einander darin wie die wurde ich gewahr, wie mein vor kurzer Zeit noch so Warum spricht Dein Bräutigam nicht lieber von Jufusorien in einem faulenden Wassertropfen... So geht brennender Witschmerz in manchen Augenblicken ganz ent- Eurer Liebe, statt von politischen und militärischen Dingen?" es inimer, wenn widerstreitende Begriffe zusammengepfercht schwand. Von der Außenwelt flang wohl noch immer wir sprechen von allem und alles, was er werden. Ein Ganzes haffen und seine einzelnen Theile Trauriges herüber: die Klagen der Leute, die in dem Kriege sagt," flingt mir wie Musik... Ich fühle es ihm so gut lieben; als Mensch so und als Landesangehöriger so Dab und Gut oder thenere Häupter verloren; Nachrichten nach, daß er stolz und selig ist, diesen Krieg für König und denken wollen- das geht nicht: entweder- oder. Da don drohenden Finanztatastrophen, von ausbrechenden Seuchen: Vaterland mitgefochten lobe ich mir den Botokudenhäuptling: der empfindet für bie Cholera, hieß es, habe sich unter den preußischen MannUnd sich dabei als Bente ein so verliebtes Bräutchen die Anhänger eines anderen Stammes-- von denen er chaften gezeigt sogar in unserem Dorje wurde ein Fall geholt zu haben," ergänzte ich. nicht einmal weiß, daß sie Individuen" find weiter fignalifirt freilich ein zweifelhafter:" Es wird die Ruhr Dem Vater gefiel sein fünftiger Schwiegersohn sehr nichts, als den Wunsch, sie zu stalpiren." Jeindie tritt ja jeden Sommer auf", tröstete man sich. gut und wem hatte der prächtige junge Mensch nicht ,, Aber Martha, mein Kind, solche wilde Gefühle passen Nur immer verjagen die trüben Gedanken und die gefallen sollen? Er ertheilte ihm jedoch seine Sympathie doch nicht zu dem gesitteten und humaner gewordenen Stand bösen Befürchtungen:„ Es ist nichts" es ist vor- und seinen Segen unter allerlei Verwahrungen und Vor- unserer Kultur." es wird nichts kommen" das ist so leicht behalt: bei # Sage lieber, der Stand unserer Kultur paßt nicht zu gedacht. Man braucht nur eine heftig schüttelnde Kopf-" Sie sind mir als Mensch und Soldat und als Prinz der aus alten Zeiten uns überkommenen Wildheit. So bewegung zu machen und die unliebsamen Vorstellungen sind in jeder Hinsicht schätzenswerth, lieber Reuß" so sagte er zu lange diese das heißt so lange der Kriegsgeist nicht abDerscheucht wiederholten Malen und in verschiedenen Redewendungen, geschüttelt ist, läßt sich unsere vielgepriesene Humanität" aber als preußischer Offizier kann ich Sie natürlich nicht nicht vernünftig vertreten. Denn Du wirst doch Deine leiden und ich behalte mir trotz aller Familienverbindung eben gehaltene Rede, in welcher Du dem Prinzen Heinrich das Hecht vor, nichts so sehr zu wünschen, als einen versicherst, daß Du ihn als Schwiegerfohn lieben und als Sörst Du, Martha," sagte mir eines Tages die glückliche Braut, dieser Krieg war freilich etwas Schauder baftes, aber ich muß ihn doch noch fegnen. Wäre ich ohne bayerischen Regierung der Pfalz geschieht, und das Militärkommando die Verbreitung solchen Steckbriefes sich angelegen sein läßt. " Die Volksstimme", sozialpolitisches Tageblatt für das werkthätige Bolt der badisch- bayerischen Pfalz, ist in der Lage, folgende amtliche Dokumente zu veröffentlichen: Mr. 1404 Pr. Speyer, 4. Oftober 1892. Präsidium der Kgl. Bayer. Regierung der Pfalz. Betreff: Anhänger und Förderer der sozialdemokratischen Partei, hier deren Eintritt in die Armee. : Im Bollzuge der von dem tgl. Staats Ministerium des Innern unterm 17. August 1885 ergangenen Weifung beehre ich mich, hinsichtlich der bei dem diesjährigen Aushebungsgeschäfte zu den Truppentheilen ausgehobenen Anhänger der sozialdemofratischen Partei auf Grund der vorliegenden bezirksamtlichen Berichte Nachstehendes mitzutheilen: 1. Eine Führerrolle in der sozialdemokratischen Partei nimmt teiner der diesjährigen Rekruten ein. II. Als eifrige und zielbewußte Anhänger der Lehren der fozialdemokratischen Partei, wenn auch ohne Führerrolle, find folgende in diesem Jahre ausgehobene Refruten zu bezeichnen: 1. vom 4. Infanterie- Regiment: 2. 2C. 2C. ( folgen 6 Namen.) 3. vom 17. Jnfanterie- Regiment: ( folgt 1 Name.) 4. vom 18. Jnfanterie- Negiment: 5. mit 10, 2c. 20. ( folgen 11 Namen.) 11. vom 5. Chevaurlegers- Regiment: ( folgen 3 Namen.) III. Als verdächtig, Anhänger der sozialdemokratischen Partei zu sein, ohne daß dieselben jedoch sozialdemokratische Bestrebungen entschieden zum Ausdruck gebracht haben, sind folgende Rekruten zu bezeichnen: 1. von 17. Infanterie- Regiment: 2. 20. 20. ( folgen 4 Namen.) 3. vom 5. Chevauglegers- Regiment: Nr. 16660. ( folgt 1 Name.) In Vertretung: gez. Wand, Kgl. Regierungs- Direktor. Würzburg, 6, Ottober 1892. In Umlauf für gefällige Beranlassung weiterer Bekanntgabe. Con Seiten des Generalfommandos: 154 Nr. G. J. 4564 Der Chef des Generalstabes: gez. von Landmann, Oberst. Landau, 12. Oktober 1892. In Umlauf für gefällige vertrauliche weitere Bekanntgabe. 5. Division: gez. v. Xylander, Generallieutenant. Politische Ueberlicht. Berlin, den 22. Oftober 1892. Zur neuen Militärvorlage. Aus der Budgetkom missions Sigung vom 21. Mai 1890, in welcher General Verdy zuerst den Scharnhorst'schen Gedanken" aufs Tapet brachte, theilt die Freisinnige Zeitung" mit: V „ Der Abgeordnete Richter führte damals aus: Es ist unmöglich, eine levée en masse( Aufgebot in Masse) vorzubereiten, ohne unfer Heer voll und ganz zu einem Voltsheer umzugestalten. Mit allen entgegenstehenden Traditionen muß vollständig gebrochen werden. Bei einer solchen Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht, wie sie der Kriegs minister plant, muß die Dienstpflicht, wie jetzt in Frankreich, selbst bis zu einem Jahr herunter verkürzt werden. Bei den verlautbarten Plänen lassen sich auch viele andere bestehende Einrichtungen der Armee absolut nicht mehr aufrecht erhalten. Die Zivilversorgung der Unteroffiziere würde eine erdrückende Last werden. Das Offizierkorps würden wir alsdann gar nicht mehr vollzählig erhalten tönnen, wenn nicht die Unteroffiziere au Subalternoffizieren avanziren. Der Grundsaß, daß nur nach Maßgabe der Anciennetät ein Aufrücken in höhere Stellen möglich ist, müßte zur Erleichterung des Penfionsetats verlassen werden. Die Bevorzugung des Adels, die Früher gab es Amnestien für politische Bergehen, seltener Zurückfehung einzelner Konfeffionen im Offiziertorps müßten für gemeine Verbrechen. Heute ist's umgekehrt. Auch ein aufhören. Das Einjährig Freiwilligen- System wäre auch einer Fortschritt. Umgestaltung zu unterwerfen. Der ganze Plan unseres Unterrichtswesens steht in enger Verbindung mit einem solchen Wehr- Das neue Preßgefeh soll auch die Strafen wegen plan. Durch den Vortrag des Kriegsministers werden alle sogenannter Majestatsbeleidigung verschärfen. Ju Militärfragen für mehrere Seffionen in den Mittelpunkt der Geiste der neuen era ist das; aber fein gutes Zeichen für politischen Situation gerückt. Die Fragen der Reichsministerien, die herrschende Ordnung der Dinge. Mit der Majeſtät des Finanzministers, der konstitutionellen Rechte erhalten damit die weittragendste Bedeutung." verhält es sich ähnlich wie mit dem Eid; wer diesen und Darauf erwiderte der Kriegsminister von Berdy:„ Mir jene durch schwere Strafen schüßen zu müssen glaubt, er ist ein flarer und offener Widerspruch nur angenehm; aber weckt damit den Verdacht, daß er selber den Glauben faßbar wird doch die Sache erst, wenn der spätere Entwurf an die Majestät und den Gid verloren hat oder wenigstens vorliegt. Augenblicklich kann ich das, was der Vorredner sagt, für verloren hält. Der Majestätsbegriff stammt bekanntlich nur ad referendum( zur Berichterstattung) nehmen, um es an aus den Zeiten des Verfalls des Römerreichs, und man geeigneter Stelle zum Austrag zu bringen." erinnert sich der klassischen Bemerkungen des Tacitus über die römischen Majestätsgeseze. Später faßte der Abgeordnete Richter in seiner Broschüre Das alte Programm der Fortschrittspartei gegenüber den Berdy'schen Plänen" in folgenden 12 Punkten zusammen: 1. Möglichst furze Dienstzeit. 2. Aufhebung der Gardetruppen. Gleichstellung aller Truppentheile derselben Waffengattung. Die Herrschaft des Geldprogenthums im Dreis Klassen Wahlsystem erscheint infolge der schärferen Maßnahmen gegen die Steuerhinterziehungen in immer un 3. Eine Löhnung der Mannschaften, welche bei einfacher verhüllterer Gestalt. In der Stadt Gelsenkirchen ist, Lebensstellung den Zuschuß aus der Heimath entbehrlich macht. wie der Kölnischen Volkszeitung" berichtet wird, die Zahl 4. Aufhebung des Zivilversorgungs- Systems für Unter der Kommunalwähler der ersten Klasse von 92 bereits auf offiziere unter anderweitiger Entschädigung derselben. Bei 25 zurückgegangen; im Jahre 1893 aber wird sie nur etwa einer weiteren Vermehrung des Unteroffizierpersonals würde 3 bis 4 betragen, darunter nur 2 physische Personen. Bei die Zivilversorgung eine Belastung der Bivilverwaltungen Aufstellung der Wählerlisten für 1893 fommt nämlich auch herbeiführen, welche die schon jetzt für dieselben drückenden Bus in Betracht das Steuersoll, welches die Bergwerks stände ins Unerträglichste steigern müßte. gesellschaften nach der neuen Staats- Einkommen 5. Beförderung der Unteroffiziere in die Stellen von Subalternoffizieren schon in Friedenszeiten. Ohne die Aussichten steuer seit dem 1. April 1892 zu zahlen haben. auf solches Avancement würde man weder ein für die ge- Die liberale und freisinnige Presse erschrickt vor solchen ausreichendes Unteroffiziertorps Erscheinungen, aber nicht weil ihr die Thatsache der erlangen, noch auch den für die höheren Offizierstellen vor- Geldherrschaft unangenehm ist, sondern nur weil der Schleier, gebildeten jungen Beuten ein frühzeitiges Aufrücken in Stellen in den sie dieselbe gerne gehüllt ſehen möchte, vollständig ermöglichen können, mit denen eine für den Lebensunterhalt abfällt. ausreichende Besoldung verbunden ist. steigerten Anforderungen 7. Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit für gemeine Vergehen und Verbrechen, Reform des Militärstrafprozesses für die militärischen Bergehen. Deffentlichkeit der Verhandlungen nach bayerischem Muster. 6. Beseitigung der Kadettenanstalten. Der zukünftige Vor- Der Geldfack gegen die Fortbildungsschulen. gesezte sollte stets auch in der Truppe selbst vom Gemeinen Der Kampf gegen die Fortbildungsschule wird in Mainz aufwärts vorgebildet werden. hartnäckig fortgeführt. In der Stadtverordneten- Sigung vom 18. Oktober wurde die Zahl der Unterrichtsstunden von 80 auf 70 herabgesetzt. Ob es demnächst auch gelingen wird, den Unterricht wieder in die Abendstunden zu ver legen, hängt von der Kreis- Schulfommission ab; aber die felbe wird hoffentlich der Meinung sein, daß man ermüdeten 9. Beseitigung aller Bevorzugung von Personen mit Lehrlingen und jungen Arbeitern nicht gut zumuthen kann adligem Namen bei den Beförderungen. Keine Zurückfehung Abends noch den Weg in die Schule zu machen. Sämmt aus konfessionellen Gründen oder aus Gründen der politischenliche Lehrer haben sich zudem geäußert, daß die Zeit Gesinnung. 8. Kommunalbesteuerung der Offiziere nach den Grundsägen für Beamte. torps. 10. Vollständige Beseitigung des Duellwesens im Offizier 11. Aufhebung des Grundsatzes, wonach die Beförderung in höhere Offizierstellen sich nach dem Dienstalter bestimmt und den Uebergangenen zugemuthet wird, ihre Entlassung einzu reichen. 12. Jährliche Feststellung der Friedenspräsenzstärke des Heeres durch das Budget. Die Vertreter der Sozialdemokratie stellten sich an gesichts der Verdy'schen Pläne auf den Parteistandpunkt der allgemeinen Volksbewaffnung und erhoben, als prinzipielle Feinde des Militarismus, Verwahrung gegen jede militaristische Belastung des Volks. Und das wird ihre Haltung auch fernerhin sein. In den Entwürfen und Vorschlägen des Abgeordneten Richter tritt die Halbheit und Unzulänglichkeit des fortschritlichen Programms klar zu Tage. Die Fortschrittspartei fordert ein Boltsheer", allein sie tommit, troß der einjährigen Dienstzeit,( oder möglichst kurzen Dienstzeit", wie es diplomatisch betitelt wird) nicht aus dem Rahmen des stehenden Heeres heraus. Innerhalb dieses Rahmens ist aber die allgemeine Wehrhaftigkeit und ein wirkliches, den Namen auch verdienendes Volksheer" eine Unmöglichkeit. on 5 bis 7 Uhr für den Unterricht am geeignetsten jet. Es war wohl nur die Rücksicht auf die nahen Stadt verordneten- Wahlen, daß man es in der letzten Stadt verordneten- Sigung unterließ, das alte Steckenpferd von der Umwandlung der obligatorischen Fortbildungsschule in die fakultative zu reiten. Nun, bei den bevorstehenden Stadtverordneten Wahlen wird es der Sozialdemokratie trotz des Kartells wohl gelingen, in die Versammlung zu bringen. D Eine ,, Gesellschaft für ethische Kultur" hat sich in Berlin unter dem Vorsiz des Geh. Regierungsraths Prof. Dr. Förster gebildet. Als Zweck der Gesellschaft wird bezeichnet: " Das Gemeinsame und Verbindende, unabhängig von allen Verschiedenheiten der Lebensverhältnisse, sowie der religiösen und politischen Anschauungen, die Entwidelung ethischer Kultur zu pflegen. Unter ethischer Kultur als Ziel ihrer Bestrebungen versteht die Gesellschaft einen Zustand, in welchem Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit, Menschlichkeit und gegenseitige Achtung walten. Unter den Mitteln zur Erreichung dieses Zweckes find unter anderen vorgesehen Veranstaltungen zur Hebung der ethischen Jugend erziehung in allen ihren Stufen und zur Pflege des Wahrhaft Menschlichen und Gemeinsamen im ethischen. Unterricht, unabhängig von den trennenden Lehren der religiösen Kon feffionen und der Parteien. Ferner gehören zu den Mitteln Betheiligung an der Hebung der Lebenslage der ärmeren Volks Berlin, 22. Oftober 1892. Seine Majestät der Kaiser und schichten, sowie an dem Schuhe und der Hilfe für alle Leiden König haben aus Anlaß der Geburt der Prinzessin- Tochter den und Bedrängten gegen jede Art von Unglück und Unrecht." Allergnädigst geruht, einer Anzahl weiblicher Personen, welche Der Verein überläßt es jedem, nach seiner Lebenslage, fich gegen die Strafgefeße vergangen hatten, die verwirkten, seinen Idealen, außerhalb desselben Politik zu treiben; noch unvollstreckten Freiheits- und Geldstrafen zu erlassen. er habe nur die sittliche Seite des Lebens in Frage. In Ausführung dieses Allerhöchsten Gnadenaktes, welcher mehr Preußische Amnestie. Eine Extra Ausgabe des Reichs- Anzeigers" bringt folgende Mittheilung: Das mag recht gut gemeint sein, ist aber bestenfalls als 400 wegen Verbrechen und Bergehen verurtheilte Personen Was er wolle, sei Ethik; was er nicht wolle, sei Politit. aus allen Theilen der Monarchie umfaßt, sind die in Strafhaft befindlichen Verurtheilten heute Morgen in Freiheit gesezt utopiſterei. An der Ehrlichkeit der Gründer zweifeln wir nicht, ja wir sind von ihr überzeugt. Eine ethische worden. Preußen haffen willst, als Menschen hochschäzen und als Oberlieutenant verabscheuen, daß Du ihm gern Deinen väter im Lande. lichen Segen giebst und zugleich ihm das Recht einverzeih', lieber räumft, gelegentlich auf Dich zu schießen Bater, aber diese Rede wirst Du doch nicht für vernünftig ausgeben?" Was fagft Du? Ich versteh' fein Wort..." Die beliebte Schwerhörigkeit hatte sich wieder rechtzeitig eingestellt. * Leugnen und Nicht- dran- denken mehr: die Cholera wüthete daß in der Stadt die Sterbeglocke gar nicht mehr aufhört zu erklingen-" Es war am Morgen des 8. August. Wir saßen alle Wir blickten einander alle in der Runde anftumm um den Frühstückstisch unter der Veranda und lasen unsere und bleich. Hier war er also wieder der Tod eben eingelaufenen Postfachen. Die zwei Bräute fielen jeder von uns sah dessen kuöcherne Hand nach dem Haupte auf die an sie gerichteten Liebesbriefe her ich blätterte eines Theuern ausgestreckt. in den Zeitungen. Aus Wien die Nachricht: Die Cholera- Sterbefälle mehren sich bedenklich; nicht nur in den Militär, auch in den Zivilspitälern sind schon ist viele Erkrankungen signalisirt, die als echte cholera asiatica Nach wenigen Tagen wurde es wieder still auf bezeichnet werden müssen, und die energischsten Maßregeln Grumit. Unsere Einquartirung mußte abziehen und auch werden allenthalben ergriffen, um der Verbreitung der Konrad wurde zu seinem Regiment befohlen. Lori Gries Epidemie zu steuern." bach und der Minister waren schon früher abgereist. Ich wollte die Stelle laut vorlesen, als Tante Marie, Die Hochzeit meiner beiden Schwestern ward auf den welche den Brief einer Freundin aus einem Dachbarschlosse Oktober verlegt. Beide sollten am selben Tage in Grumis in Händen hielt, erschreckt aufschrie: getraut werden. Prinz Heinrich wollte den Dienst verlassen; jetzt nach diesem glorreichen Feldzuge, in welchem er sich zwei Beförderung geholt, konnte er dies leicht thun, um sich auf ihr seinen Lorbeeren und seine Besigungen auszuruhen. Entseßlich! Betti schreibt mir, daß in ihrem Hause Personen an der Cholera gestorben sind und jetzt auch Mann erkrankt sei." Excellenz, der Lehrer wünscht zu sprechen." Hinter dem Diener trat auch schon der Gemeldete heran. Der Abschied der zwei Liebespaare war ein schmerz licher und glücklicher zugleich. Man versprach, sich täglich Er sah bleich und verstört aus: zu schreiben, und die sichere Aussicht auf das nahe Glück ließ das Scheideweh nicht recht aufkommen. Herr Graf, ich zeige ergebenst an, daß ich die Schule schließen muß. Gestern sind zwei Kinder erkrankt und heute gestorben. Die Cholera?" riefen wir. Sichere Aussicht auf Glück?... Die giebt es eigentlich nie doch zu Kriegszeiten am allerwenigften. Da schwebt das Unglück so dicht wie Heuschreckenschwärme" Ich denke wohl... wir müssen's beim Namen nennen. in der Luft; und die Chancen, auf einem Fleckchen zu Die sogenannte„ Ruhr", welche unter den Soldaten, die stehen, welches von der niedergehenden Geißel verschont hier einquartiert wurden, ausbrach und der schon zwanzig bleibt, sind gar geringe. Mann erlegen find es war die Cholera. Im Dorf herrscht großer Schrecken, denn der Doktor, der aus der Stadt hierher gekommen, hat unverhohlen gesagt, daß die schreck liche Krankheit nunmehr zweifellos die hiesige Bevölkerung ergriffen hat." Was ist das?" fragte ich aufhorchend man hört " Fliehen wir!" schlug Tante Marie vor. " Fliehen, wohin?" entgegnete der Lehrer. Ringsum ja das Uebel schon verbreitet." man ( E e 21 e t n ST 31 0. 新 e1 n D g 2. da g 211 b TE 99 ti 111 di re DO ta TO di A P th ¢{ und gr N ein en E F Weit, weit weg über die Grenze-" " Da wird wohl ein Cordon errichtet werden, über den nicht hinaustann ชิน ge LeE ha UIL lä 3 Dea ein es die off Ste Der em gro อน " Das wäre ja entsetzlich! Man wird doch die Leute nicht hindern, ein verseuchtes Land zu verlassen?" Gewiß die gesunden Gegenden werden sich gegen Einschleppung verwahren." Was thun, was thun?! Und Tante Marie rang die Hände. " Den Willen Gottes abwarten," antwortete mein Bater mit einem tiefen Seufzer. Du bist doch sonst so bestimmungs gläubig, Marie ich verstehe Deine Fluchtsehnsucht nicht Eines jeden Menschen Schicksal erreicht ihn, wo er immer sei. Aber immerhin mir wäre es auch lieber, wenn ihr Kinder abreisen würdet und Du, Otto, daß Du mir fein Obst mehr anrührst," Ich werde sogleich an Bresser telegraphiren," sagte Friedrich, daß er uns Desinfektionsmittel sende" Was dann später folgte, ich kann es nicht mehr in feinen Einzelheiten erzählen, denn die Frühstückstisch Episode war die letzte, die ich zu jener Zeit in die rothen Hefte eingetragen. Nur aus dem Gedächtniß kann ich die Ereignisse der nächsten Tage berichten. Furcht und Bangen erfüllte uns alle, alle. Wer könnte zur Zeit der Epidemie nicht zittern, wenn man unter theuern Wesen lebt? Ueber dem lieben Haupte eines jeden schwebt ja das Damoklesschwert und auch selber sterben, so furchtbar und so unüz sterben Freilich der Krieg war a u 3. Das heißt, man hatte erklärt, daß der Frieden geschlossen sei. Ein Wort genügt, die Schreckuisse zu entfesseln, und da meint man wohl auch, ein Wort fönne genügen, diefelben sogleich wieder auszu heben doch dies vermag kein Machtspruch. Die Feindseligkeiten werden eingestellt, aber die Feindseligkeit dauert fort. Der Samen für fünftige Kriege ist gestreut Das ist das Sterbeglöcklein, Frau Baronin," antwem sollte der Gedanke nicht Grauen einflößen? Der Muth und die Frucht des eben beendigten Krieges entfaltet fich wortete der Schulmeister. Es wird wohl wieder jemand besteht höchstens darin, nicht daran zu denten. weiter: Elend, Berwilderung, Seuchen. Ja, da half tein in den letzten Bügen liegen... Der Doktor hat erzählt, läuten." " 21 ( Fortfeßung folgt.) 8. Be dag fichy erg in " 1 ultur unabhängig von allen Verschiedenheiten der keine Diskussion in den größeren Massen, wenn sie auch zu graphirten. Da lohnt es sich wohl, einmal zu zeigen, wiefo Lebensverhältnisse, sowie der religiösen und politischen den Allergetrenesten gehören. Anschauungen pflegen zu wollen, ist zumal heute ein Unding, Diefer Sieg" gemacht wurde. In dem Boten v. b. Saar" findet wo es keine Frage giebt, welche " Gin vielleicht noch schwerer ins Gewicht fallender Grund sich darüber eine längere Rorrespondenz aus Trier, in der es von diesen Ver schiedenheiten nicht abhängig gegen die Zweitheilung des Programms scheint uns darin zu u. a. über die Wahl selbst heißt: wäre. Der Boden beruhen, daß es schwer halten dürfte, das grundlegende Bro: Babllokal rückten, mußten sie zu ihrem Erstaunen ebenso schaarenAls die Maurer, Steinhauer tt. s. w. schaarenweise ins auß erst geschaffen werden, auf welchem eine solche gramm trok feiner allgemeinen Fassung so gemeinverständlich thische Kultur möglich ist; dieser Boden wird erft unter schweren Kämpfen erobert werden, und wer vor diesen zurückscheut, wird jenen nie erringen. Der fortschrittliche Abgeordnete Pachnicke hat das Verdienst, diese ethischen Träumereien aus dem Nebel der Phrase auf den Boden der realen Verhältnisse herabgeworfen zu haben. Wenn Sie an dem Kapitalismus rütteln, muß ich nebst meinen Freunden ausscheiden", erklärte er fategorisch, under hatte nicht auszuscheiden. Wir haben also Ethik mit Kapitalismus, tapitalistische Ethik oder ethischen Kapitalismus kurz Prozent- Ethik, die in der Theorie schöne Phrasen im Mund führt und in der Braris nach Noten ausbeutet und schindet. Und dazu braucht man feine neue Gesellschaft zu grinden das versteht und thut man schon heute im ausgedehntesten Maße. Man nehme nur den Herrn Carnegie, der in seinem Buche von Ethik triest, und in Homestead die Arbeitermegelei inszeniren half. Tas ist der Mustertypus eines fapitalistischen. Ethikers. Die ethische Kultur scheint sich aber nicht blos mit der kapitalistischen Ausbeutung, sondern auch mit Männern, die praktisch im feindseligen Gegensat zur Ethik stehen, zu vertragen. Professor Häckel, der vor kurzem in Jena das widerliche Schauspiel der Bismarck- Speichelleckerei bot, trat am Donnerstag in der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur" auf. Ueber Siefes Auftreten berichtet die Freifinnige Beitung": = zu formuliren, daß es von der großen Masse der Parteigenossen weise wieder abziehen, weil sie nicht in der- Wählerliste standen, hinreichend begriffen werden kann. Der kleine Mann, ein anderer Theil der Erschienenen wurde zurückgewiesen, weil der der deutschkonservativen Partei erhalten bleiben oder fich ihre Arbeitgeber Jnnungsmeister sind und diese ihr Innungsihr zuwenden soll, bedarf einer genauen Aufklärung darüber, gericht haben. Es haben dadurch mindestens 500 Bauarbeiter, die welche Biele nicht nur weitausschauende, sondern aktuelle erschienen waren, ihr Wahlrecht nicht ausüben tönnen. Ferner die Partei verfolgen will, es muß ihm daher etwas Hand- waren die Stimmzettel der Chriftlich- Sozialen auffällig gefenngreifliches geboten werden. Will man dagegen Dinge, wie zeichnet. An dem Stimmzettel derselben befand sich ein WahlBeschränkung der Freizügigkeit, Revision des Unterstützungs. aufruf, der vor der Wahl abgerissen werden mußte; es war dieser wohnsitz Gesetzes, Förderung forporativen Zusammenschlusses, Theil verforirt, wie es die Briefmarken sind, beim Abreißen blieb Unterstützungs- Theil Beschränkung der Gewerbefreiheit, Schutz der inländischen der fein gezackte Rand, der trefflich als Kontrollmittel diente. Produktion, Beseitigung der Bevorzugungen der Börse, ja selbst Eine Anzahl Christlich- Sozialer ließ nun den kleinen Wahlaufruf wie es wohl manche möchten an dem Stimmzettel, und wurden diese erst beim Abzählen vom die Behandlung der Judenfrage in das Aktionsprogramm aufnehmen, dann bleibt für das Ge fann feinem Zweifel unterliegen, daß das unzulässig ist. Die Wahlausschuß abgerissen und die Stimmen als giltig erklärt. allgemeine Programm am Ende nicht viel mehr übrig, als allgemeine Redewendungen, deren kurzer Sinn allenfalls in den Maurer eines Jnnungsmeisters wurden sämmtlich als nicht wahldrei Worten: Christenthum, Deutschthum, Königthum zuberechtigt zurückgewiesen bis auf einen Maurer, der schon mehsammenzufassen sein würde. Wollte man aber unter den oben rere Jahre bei dem Innungsmeister arbeitete, er durfte wählen. bezeichneten Punkten etwa eine Auswahl treffen und einen Bäcker und Gärtner wurden fast sämmtlich zurückgewiesen. Theil in das allgemeine, einen anderen in das Aktions- Pro- Nach Schluß des Wahlaktes Gine genaue Kontrolle war überhaupt nicht möglich. gramm aufnehmen, so würde die Sonderung schwierig und die Genosse Mergener dort bleiben, um das Wahlergebnis zu erauf dem Kaufhause wonte Erzielung einer leidlichen Zufriedenheit in der Partei noch fchivieriger fein. Das, worauf es uns anzukommen scheint, ist fahren, der Wahlvorsteher Dr. Nell forderte ihn jedoch auf, den ein möglichst präzises, nicht mißzuverstehendes Programm, das Saal zu verlassen. Sodann trug ein Stadtdiener die Wahlur ne zugleich einen Damm gegen den Opportunismus abgiebt, und ins Rathhaus, wo die Stimmen in einem Nebenzimmer bei Aug wir glauben, daß zur Erreichung dieses Vortheiles selbst der schluß der Deffentlichkeit gezählt wurden. Den Eisenbahnarbeiter Nachtheil mit in den Kauf genommen werden kann, daß das der königlichen Eisenbahn- Werkstätte wurde keine genügende Zen Programm an Ausdehnung etwas gewinnt." zur Ausübung des Wahlrechts gegeben, die meisten wählen daheit durften fast alle nicht wählen. Die Wahl des bei dem Innungsr gar nicht. Die bei den Innungsmeistern beschäftigten Arbeiter meister J. Mendgen beschäftigten Steinhauers W. Neu wurd beanstandet, doch soll nach neueren Berichten diefelbe für gilti e erklärt worden sein. Trier herrschen. Man sieht, welche Zustände ing Die Freiheit der Wahl wird trefflich illustrirt durch Erklärungen, welche die auf der sozialdemo tratifchen Liste Stehenden abzugeben gezwungen werden. Außer der Erklärung eines Buchdruckers steht noch folgende in der Trierer Zeitung": Das möglichst präzise, nicht mißzuverstehende Programm" bleibt uns die Kreuz- Zeitung" leider schuldig. Die Herren Konservativen sind ja darin einig, was sie für sich wollen; Professor Ernst Häckel- Jena erklärte sich entschieden nur über die Mittel, mit denen sie den Bauernfang am gegen ein Auseinanderhalten von Religion und Ethik:" Für kleinen Mann" betreiben sollen, sind sie untereinander noch uns ist Ethit allein Religion!" Man fei sehr wohl im Stande, uneins. Die Armen eine auf Wissenschaft gegründete Ethif zu schaffen.„ Wir welche Mühe sie sich um den dürfen uns nur nicht auf veraltete, überlebte Dogmen berufen, leinen Mann" machen! denn wir glauben weder an Gößen, noch an alte Kleidungsstücke( Beifall), wir glauben an die Weltseele, etwa im Sinne Carmang. Die Ausständigen haben das SchiedsGöthes. Es ist nöthig, daß wir die Wissenschaft als Basis gericht angenommen, jedoch über die Zusammensetzung des unferes Erkennens annehmen, die Vernunft nicht die Un- Schiedsgerichts sich den Entscheid noch vorbehalten. Sie vernunft, nicht Gewalten, von denen wir nichts wissen und verlangen, daß sozialistische Abgeordnete in das Schiedsgericht Tennen. Dann werde man große Fortschritte herbeiführen. Kommen. Wir müssen dahin wirken, z. B. durch Petitionen an den Reichstag, daß wir den Schuh des Gesetzes erlangen zu Gunsten Der vernünftigen Ethit gegen die Unvernunft. 4 Ob Herr Häckel sich auch hierfür der Bismarck'schen Bundesgenossenschaft versichert hat? 4 Grtlärung. Ich erkläre hierdurch öffentlich, daß ich der sozialdemokratischen Partei durchaus nicht angehöre und mich nur aus Unkenntniß zu derselben als Kandidat zum Gewerbeschieds- Gericht habe aufstellen lassen. Trier, den 15. Oftober 1892. Johann Gorres, Gerber. Todten und gegen Hunderte von Arbeitern schweben die schwersten Niederlagen in allen größeren Kämpfen, Dugende von Kriminaltlagen. England. Das neue Parlament, das Mitte Januar zu feiner regelrechten ersten Session zusammentreten wird, Es läßt sich leicht denken, wer dem J. G. die Erkenntniß besteht nach der Münchener Allgemeinen Beitung" aus seiner Unkenntniß beigebracht hat. Aus der Fabrik von E. Lais 143 Rapitaliften auf der liberalen und 95 auf der wird uns die Maßregelung eines Modellschreiners mitgetheilt; unionistischen Seite des Hauses. Unter Kapitalisten sind derselbe ist bei der Gewerbegerichts- Wahl in Gesellschaft von beNochmals Baare. Wie die„ Frankfurter Zeitung" hierbei alle Arbeitgeber verstanden. 18 Liberale und kannten Sozialdemokraten gesehen worden. Die hiesigen Genossen erfährt, hat die Eisenbahn- Direktion Köln 11 Unionisten befassen sich mit dem Spirituosengeschäft, werden Proteſt gegen die Wahl erheben und bis zur letzten Innicht, wie allgemein erwartet wurde, in Verfolg der 36 Liberale und 14 Unionisten sind Kaufleute und stanz verfolgen." Baare'fchen Tattit die Strafanträge gegen den Redakteur 44 Liberale und 22 Unionisten find Fabrikanten. Die der„ Westfälischen Volkszeitung", Herrn Fusangel, zurück- liberale Partei zählt 8 Kohlen Bergwerksbesitzer und die scheinende Feuersprige", nimmt wie die Sächf. Arb.- 3tg." Das Organ der Feuerwehren, die in Leipzig er gezogen; es ist vielmehr Termin in dieser Sache auf den unionistische 6. Am stärksten ist das Bankwesen auf den berichtet gegenüber dem Ausschluß von Sozialdemokraten aus 2. Dezember angesezt worden. Die Anklage ist so geartet, unionistischen Bänken vertreten, nämlich durch 11 Ab- den Feuerwehren den vernünftigen Standpunkt ein, daß Feuerdaß mit leichter Mühe zum Zweck der Beweisführung das geordnete, während die Liberalen nur 2 Bankiers als Abwehren mit der politischen Gesinnung garnichts zu thun haben, ganze Fusangel'sche Material gegen den„ Bochumer Verein" geordnete besigen.. Im übrigen stellt sich das Verhältniß ihre Aufgabe vielmehr eine rein menschliche ist. Es wird daher und speziell gegen Baare aufgerollt werden kann. Im wie folgt: Rheder: 10 Unionisten und 6 Liberale, Eisen- willigen Feuerwehr( das der Groizscher war beim Erscheinen des den Feuerwehren empfohlen, das Vorgehen der Rübenauer frei Baare'schen Lager herrscht darob nicht gerade Freude.- fabrikanten: 8 und 2, Fondsmakler: 4 und 3, Gutsbefizer: betr. Artikels noch nicht bekannt) nicht nachzuahmen, da sie sonst 99 Unionisten gegen 22 Liberale, Staatsbeamte: 31 gegen 9. außer der Verlegung des Rechtsstandpunktes und außer der EinNationalliberale Eigenthumsfeinde. Die augen- Bon diesen 31 gehören 27 der Armee, 2 der Marine und 2 buße ihrer allgemeinen Beliebtheit auch noch sehr leicht ein beblicklich noch obfchwebenden Verhandlungen der preußischen dem Zivildienst an. Regierung mit dem Erben des Erkönigs von San 89 Advokaten als Mitglieder, während die unionistische nur Was lehren und die lenien amerikanischen Arbeiter Die liberale Partei hat dagegen denkliches Schwinden ihrer Mitgliederzahl erreichen könnten. nover haben die nationalliberale Partei in große Auf 72 hat. 7 Lehrer find Gladstoneaner und nur 1 ist Unionist. regung versetzt. Die tapferen Mannesseelen befürchten, den Sämmtliche 11 Aerzte, die dem Parlament angehören, sind fämpfe? Die Magdeburger Boltsstimme" beantwortet diese Welfen würde Hannover oder mindestens Braunschweig zu Liberale. Die Presse, d. h. Verleger und Schriftsteller, ist Frage wie folgt: rückgegeben. Aber so fragen wir haben die Welfen auf der liberalen Seite durch 34, und auf der unionistischen nicht dasselbe Recht auf Hannover und Braunschweig, wie nur durch 7 Abgeordnete vertreten. die Wittelsbacher auf Bayern, die Habsburger auf Defter 30 Blechwerke sind jetzt in Südwales gereich und die Hohenzollern auf Preußen? Und ist das schlossen. Tausende von Männern und jungen Leuten find amerikanischen Arbeiter hätten ganz andere Erfolge erzielt, Was lehren uns diese Kämpfe?..... Die nordEigenthum" der Fürsten vom Standpunkt derer, die an außer Arbeit. Besonders groß ist die Noth im Diftritt wenn fie, was ihnen bei der demokratischen der demokratischen Verfassung das heilige Eigenthum glauben oder zu glauben vorgeben Llanelly, dem Mittelpunkt der Industrie. Die Lage wird Ameritas viel leichter ist, einen Einfluß auf den politischen Begreifen die Mannesseelen nicht, daß die Herren Kapi- Arbeitshaus wandern. Viele hält nur der persönliche Stolz sein schlimmster Feind. Politischer und gewerkschaftlicher Kampf nicht ebenso heilig, wie das der Herren Bourgeois? immer schlimmer. Immer mehr Familien müssen in das Apparat ihres Staates gehabt hätten. Wer den Arbeitern eine ihrer Kriegswaffen nehmen will, ist sein dummer Freund oder talisten genau mit demselben Rechte zu expropriiren sind, ab, denselben Weg einzuschlagen, trozdem sie nichts zu essen sind die beiden Füße, mittelst deren das Proletariat fortschreiten wie weiland der König von Hannover? Und begreifen und kaum Kleider am Leibe haben. die Mannesseelen nicht, daß nach der Regel: mer fann, und wer ihm ein Mittel rauben will, der lähmt den ArA gesagt hat, muß auch B sagen 3u gunsten der ausgetriebenen Pächter beiter und macht ihn zum Invaliden. Es ist daher kein Wunder, die in Irland werden von der National Federation" graf- daß die bürgerliche Presse die Werner, Wildberger u. s. m. unter politische Expropriation ohne Entschädigung gut heißt wie die Herren Nationalliberalen dies gethan haben und fand die erste derselben zu Templemore statt. Das Parschaftliche Bersammlungen organifirt. Am 18. Oktober ihre schüßenden Fittige genommen hat." thun, damit auch die wirthschaftliche Expropriation ohne laments- Mitglied John Dillon nahm den Vorsitz ein; unter Entschädigung und im revolutionärsten Sinne des Wortes anderen waren Dr. Tanner, J. F. M'Carthy und P. I treife Kaufbeuren in Aussicht stehenden Wahlkampagne, schreibt Polizeiliches, Gerichtliches ze. Bayerisches. Anläßlich der im Reichstags- Wahl als berechtigt anerkennt? O'Brien anwesend. Die Versammlung faßte eine Reihe von die Münchner Post", wurde einem unserer Freunde in Ingen Programmnöthe der Kreuz- Zeitung". Die Pro- Beschlüssen, welche anderen grafschaftlichen Konventionen ried ein Versammlungslokal zugesagt. Zwei Tage später erhielt gra murevision macht der Kreuz- Beitung" Kopfschmerzen. unterbreitet werden sollen, aus denen wir hervorheben, daß der Genoffe feitens des betr. Wirthes eine Karte des Inhalts: Nun ist das Programm der Kreuz- Zeitung" zwar sehr für je ein Pfund des abgeschätzten Pachtwer thes drei Bence lleber das, welches wir letthin besprochen haben, habe ich mit einfach. Ihr monarchisches Prinzip ist in dem Spruch zu gunsten der ausgetriebenen Pächter beigesteuert werden Herrn Bürgermeister Rücksprache genommen, der es aber durchenthalten: Und der König absolut, wenn er unseren sollen und daß im übrigen der gegenwärtigen Regierung aus nicht duldet, eine Versammlung abzuhalten." Willen thut." Die Herrschaft des Junkers ist der ein Vertrauensvotum gegeben wird. Fundamentalsat thres Programms und damit in engster Verbindung steht nicht blos die möglichste Entlastung des Junkers, sondern auch die möglichste Belastung des Volkes zu seinen Gunsten. Dem Volte muß auch die Möglichkeit genommen werden, sich gegen die Junker aufzu lehnen. Kirche und Schule haben es im Gehorsam zu halten, neben der Bresse muß der Galgen errichtet werden, und die Wissenschaft muß- umkehren. Die Hörigkeit des an die Genossen, die in dem Wahlkreise Marienländlichen Arbeiters und die Fesselung des Handwerks in mer Parteinachrichten. Aufruf werder Stuhm bekannt sind! " " aber das -Haussuchung. Am 13. Ottober erschienen in der Wohnung des Vertrauensmannes von St. Tönis im Auftrage der Staatsanwaltschaft zu Cleve ein Amtsrichter und ein Gerichtsschreiber, um eine Haussuchung nach der Bibel in der Westentasche" vorzunehmen. Sämmtliche Räume wurden durchsucht, Kisten, Schubladen, sämmtliche Betten, Kleider, alles, furz Gefuchte fand man nicht. Dagegen erlaubte sich der Richter folgende Sachen zu beschlagnahmen: 1000 Stück ,, Antisemitismus und Sozial demokratie"; 25 Stück Welt- und Lebensanschauung"; 10 Stück Lassalle's Reden und Schriften"; 8 Stück„ Rapital und Judenfrage";" Deutsche Revolution"," Jesus von Nazareth", IrrParteiprogramme," Rettet die Kinder"," Vorwärts",„ Wahrer Jakob"," Glühlichter“,„ Neue Welt"," Briefe, Schriften, Verzeichniß u. f. w., ja, fogar das Kaffenbuch wollte man anfangs mitnehmen. Ob man vielleicht glaubt, auf diese Weise unsers Vertrauensmann todt" zu machen? fragt die Rhein.- Westf. Arbeiter- Zeitung". Das war ja einmal wieder eine Zurückverfegung in die sozialistengefeßliche Zeit, vielleicht mit dem Unterschied, daß hier ein Amtsrichter in derselben Weise. Schriften, die überall anftandslos in Deutschland verbreitet werden können, beschlagnahmt hat, wie es damals seitens der Polizeibeamten geschah." Bünften ergänzen das Programm. Die Feudalisirung Wahlfreis Marienwerder Stuhm ist als Randidat der thümer und Wahrheiten"," Josua Davidsohn", ca. 100 Stüc des Großfapitals würde das Werk frönen. Wie einfach fich aber Für die am 28. November cr. stattfindende Nachwahl für den Genosse Lithograph Otto Jo chem- Danzig, Breitegaffe 28, aufsich aber dieses Programm auch darstellt, gestellt worden. Um die Agitation wirksam betreiben zu können, es verträgt die Deffentlichkeit nicht. Eine Partei, welche ersuchen wir die Genossen, aus diesem Kreise alle eventuellen die Masse des Volkes knebeln will, darf ihre Biele nicht Adressen behuss Anknüpfung von Verbindungen an Louis Füß offen enthüllen. Hierin liegt die Schwierigkeit der Aufmann, Elbing, Lange Hinterstr. 17, einzusenden. stellung eines Programms für die konservative Partei. In derselben ist die Frage aufgeworfen worden, ob es sich nicht empfehle, neben einem grundlegenden allgemeinen Programm ein sogenanntes Aktionsprogramm zur Anwendung zu bringen. Das Provinzial- Wahlfomitee. J. A.: Carl Schulze, Rönigsberg i. Pr., Münchenhofstr. 7. Alle Parteiblätter werden um Abdruck gebeten. Rienäder. 18. fächs. Wahlkreis: Herrmann Schmidt. Delegirtenwahlen zum Berliner Parteitage. Guben: Zwickau und August Goldis Crimmitschau. * * Ersteres solle die Grundideen enthalten, nach denen die politische Thätigkeit der deutsch- konservativen Partei einzurichten fei, letzteres die jeweiligen Wittel, mit welchen jenen Geltung verschafft werden solle. Man will auf diese Weise für die Folge eine öftere Revision des Programms vermeiden und hält heimi. Th. gingen am vorigen Sonntag zum ersten Male nach Von der Agitation. Die Parteigenossen von Schlot dieses Verfahren im Interesse einer sicheren Aktion für zweck- Immenrode auf Agitation. Sie wurden von den Landleuten in mäßig. denkbar freundlichster Weise aufgenommen. Am 9. Oftober verDie Zweitheilung des Programms erscheint der Kreuz- breiteten die Parteigenoffen von Segeberg( Solstein) in Beitung" nicht empfehlenswerth, denn je allgemeiner gefaßt ca. 30 Ortschaften einige tausend Flugblätter und Broschüren. bas grundlegende Programm sei, um desto häufiger werde Die Ultramontanen haben den Sieg ihrer Kandidaten bei " Briefhaffen der Redaktion. 150 m. lautet, überhaupt nicht stempelpflichtig. W. W. 500. Der Kontrakt ist, da er über weniger als E. O., Swinemünderstraße. Der Wirth kann sich wegen Billardgeldes an jeden der Spieler halten, ohne daß es darauf ankommt, wer gewonnen hat. Dagegen braucht man für die Zechschuld des Mitspielers nicht aufzutommen. Köpniderstraße 54. Die von Ihrer Frau in die Ghe gesich die Nothwendigkeit ergeben, das Aktionsprogramm zu den Bewerbegerichts. Wahlen in Trier- 488 chriftlich fosiale brachten Sachen unterliegen nicht der Pfändung wegen Ihrer ergänzen und zu diesem Zwecke den ganzen Partei- Apparat gegen 175 sozialdemokratische Stimmen für fo bedeutungsvoll vorehelichen Schulden. Ein besonderer Shevertrag ist nicht in Bewegung zu setzen. Die konservative Partei verträgt gehalten, daß sie den Sieg am Wahltag nach aller Welt tele- nöthig. Für den Inhalt der Juferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 23. Oktober: Opernhaus. Die Afrikanerin. Montag: Der Freischüt. Schauspielhaus. Der Widerspenstigen Zähmung. Montag: Die Quißows. Leng Theater. Die Drientreise. Montag: Dieselbe Vorstellung. Deutsches Theater. Der Misanthrop. In Zivil. Montag: Romeo und Julia. Berliner Theater. Käthchen von Heilbronn. Montag: Krieg im Frieden. Wallner Theater. Eine leichte Person. Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance Theater. Pandora, oder: Götterfunken. Montag: Dieselbe Vorstellung. Kroll's Theater. Abu Hassan. Darauf Der Freischütz. Rehdenz- Theater. Im Pavillon. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die schöne Helena. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thomas- Theater. Onfel Bräsig. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Montag: Diefelbe Vorstellung. Alexanderplat- Theater. Berliner Gigerin. Montag: Dieselbe Vorstellung. National- Theater. Preciosa. Montag: Vorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Theater der Reichshallen. Spezialitäten Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borftellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenWorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spe zialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Gesangspoffe in 3 Atten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von und Concordia- Fettfäle Parteigenossen Berlins! Andreasstr. 64. C. Saeger. Krantstr. 38. Heute, sowie ferner Grosses Concert. jeden Sonntag: Nach dem Concert: Grosser Ball. Die Ballmusik wird von zwei Orchestern ausgeführt. Kaffen- Oeffnung 4 hr. Anfang 5/2 hr. Entree 30 Pf, Familien- Abonnements( 20 Stk. für 3 M.) sind an der Kasse zu haben. Avis: Außerdem empfehle ich meine neuen Prachtsäle für Gesellschaften und Vereine 2c., sowie 2 Vereinszimmer und 5 auf das bequemste eingerichtete Regelbahnen zur gefälligen Benugung unter foulantester Bedienung. Hochachtungsvoll 49/4 C. Saeger. Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstraße. Sonntag, den 23. Oktober: Circus Renz. Am Cirkus 1( Karlstraße). Den hochgeehrten Bewohnern der Haupts und Residenzstadt Berlin er laube ich mir hierdurch die ergebenste Am Mittwoch, den 26. Oktober, Abends 8 Uhr, finden in allen 6 Wahlkreisen Versammlungen der Parteigenossen statt. 2 Extravorstellungen. Anzeige zu machen, daß ich am Donnerstag, den 20. d. Mis. mit meiner 3. Gesellschaft hier eingetroffen bin und am Nachmittags 4 Uhr( 1 Rind frei.) In dieser Vorstell. u. A. Miß Erna und Mr. Walton mit ihrer dress. Hunde, Affen- und Ponygruppe.- 2. Vorst. Ab. 71/2 Uhr: Auftr. d. berühmt. Künstlerinnen u. Künstler, Reiten u. Vorf. bestdreff. Schul- und Freiheitspferde. Montag, 24. Oktober, Abends 7% Uhr: Große Vorstellung mit neuem Programm. Alles Nähere die Platate. Sonnabend, d. 29. d. Mts., Abends 74 Uhr, in meinem völlig renovirten und mit allem Comfort ausgestatteten Circus. Am Circus 1( Karlstraße) die Vorstellungen eröffnen werde. 27 In treuer Pietät für das von meinem feligen Vater mir hinterlassene Vorbild, werde ich alles aufbieten, den hohen Ruf des von ihm begründeten Passage- Inftituts im vollen Umfange aufrecht zu erhalten und durch Vorführung Panopticum. des Vorzüglichsten auf allen Fu!! Künste das Vertrauen des hoch verehrten Publikums zu rechtfertigen, ein das es dem von mir jetzt geleiteten Institute stets entgegengebracht hat. Riesen- Indem ich noch einmal das Wohl9 Gebieten der circensischen Für den 1. Wahlkreis bei Norbert, Beuthstr. 22. 2. 99 99 99 3. 99 99 99 4. 99 3.99 99 5. 99 29 C. 99 99 53 وو in d. Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. bei Brochnow, Sebastianstr. 39. bei Joël, Andreasstr. 21. i. d. Brauerei Friedrichshain( fr.Lips). im Schultheiss( fr. Eiskeller), Chausseestrasse 88. Tagesordnung in allen Versammlungen: 1. Der bevorstehende Parteitag. 2. Diskussion. Wahl von Delegirten. 4. Verschiedenes. Jahlreiches Erscheinen erwünscht. E Achtung! in Genossen! 847/1 Achtung! Am Sonntag, den 30. Oktober 1892: Gr. Wohlthätigkeits- Matinée den ,, Concordia- Feßfälen, Andreasstr. 64 und Krauißtraße 38, Zum Besten der hinterbliebenen Wittwen und Waisen der verstorbenen Genoffen: Otto Gieseler, Karl Moritz, Karl Schulze. Unter gütiger Mitwirkung der Gefanguereine Lorbeerkrang Esmeralda, Gemüthlichkeit, Freundschaft Il und des Gesangvereins der Buchbinder, fämintlich Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes. Dirigent: Herr Malmene. Auftreten des Original- Volkskomikers Herrn Richard Heise und der Gebrüder Hövert. Must von der Freien Vereinigung der Berufs musiker. Aufführung lebender Wilder. den Vertrauensmännern Wengels und Baumgart zu haben. Programms sind in allen mit Plakaten belegten Geschäften, sowie bej Kaffeneröffnung 10% hr. 198/5 Programm 25 Pf. An der Kaffe 30 Pf. In Anbetracht der guten Sache ladet freundlichst Genossen und Ge wollen des hochgeschätzten Publikums Kind!!! erbitte, verharre ich mit vorzüglichster nofsinnen ein Ohne Extra- Entrée. von 11-1 und 4-9 Uhr. Castan's Panoptikum. Sensationell! Prinzeß Topase. Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Vorstellungen 11-1 und-9% uhr Lütkemeyer in Goburg. In Scene gefeht von Adolph Ernst. Anfang 72 Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung. Alexander- Plaz- Theater. Sonntag, den 23. Ottober 1892: Nachm. 3/2 Uhr, bei ermäßigten Preisen: E Tannhäuser. Bosse mit Gesang in drei Aften und vier Bildern bearbeitet von R. Sybel. Raffen- Eröffnung Nachmittags 3 Uhr. Abends 71/2 Uhr: Berliner Gigerin. Montag, 71/2 Uhr: Berliner Gigerlu. Soubrette American- Theater. Neu! DieWiener OriginalClotilde Kowala. Bendix in seiner neuesten Saisonnummer: Man merkt's am Gang Da ist was maug." Jeden Abend jubelnder Beifall. Der feine Reisner. Berliner Lokalposse von O. Wagner. Wilhelmy, Original- Komiter. Luigi dell Oro, Instrumentalist. Anjang 7, Uhr. Entree 75 Pf. Sonntag 6 Uhr. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börſe. stündlich. Ohne Extra- Entree. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. Gratweil's Bierhallen Hochachtung Das Komitee. Fr. Renz, Direktor. Sozialdemokratischer Lese- und Diskutir- Klub Emanzipation. Fest- Säle jur bevorstehenden Saison empfiehlt gratis 26038 Weberstr. 17. B. Nieft, Weberstr. 17, Allen Freunden mpfehle mein und Genossen Sonnabend, 29. Oktober, in Lehmann's Salon, Schwedterstr. 23: 2. Stiftungsfest unter Mitwirkung des Gesangvereins der Kürschner"( Mitgl d. A.- S.- B.J " Tanz. Feftrede des Genossen Robert Wolf. Gesang. Entree inkl. Tanz 30 Pf. Anfang 8 Uhr. Billets sind bei Griepentrog, Schwedterstr. 28, Lietzke, Schwedterstr. 33, Weiß- und Bairisch- Bierlokal. fowie in allen mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Hierzu ladet freundlichst ein Vereinszimmer bis zu 40 Personen die ganze Woche frei. Joh. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Meinen Freunden und Bekannten zur freundl. Mittheilung, daß ich Grünauer straße 27 eine Restauration errichtet habe: Vereinsz. z. verg. Um freundl. Buspruch bittet[ 2608b] Otto Jacob. Das Comité. 198/6 Verein für volksthümliche Kunst. Das Festspiel: 12 Jahre der Derbannung, oder: Der Ausgewiesenen Heimkehr, Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Borussia- Konzert- and Meinen Freunden und Bekannten episch- dramatische Dichtung von G. M. Scavola, in 12 lebenden Bildern Kouplet- Sänger. zur Nachricht, daß ich Andreas- dargestellt von den Mitgliedern des Vereins unter Zeitung ihres Dirigenten, Gastspiel des Charles hof, Andreas str. 32, ein Restau- gelangt auf dringendes Verlangen am Sonnabend, den 5. November, is Randolf, Zauberkünstler rant eröffnet habe. Auch ist ein Ver- den Concordia- Festfälen beim Fest des Verbandes der Geschäftsdiener, und Gedankenleser à la Cumberland. eins- und Vorstandszimmer zu vergeben. Packer und Berufsgenossen zum letzten Male zur Aufführung. Wochentags frei. Sonntags Entree 30 Bf. 26336 C. Weigmann. Der Vorstand. J. A.: Friz Hansen. Gr. Frühstücts- u. Mittagstifdy, Zwei Säle zu Versammlungen und Vergnügungen. fowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. KaiserFriedrichs- Garten Rixdorf. Knesebeckstr. 77. Herrmannstr. 87. Jeden Sonntag: Die beste Weiße im Norden( ohne Wasserzusatz) giebt's im ,, Zukunftsstaat", Kastanien- Allee Nr. 35. Für 3 Mart frei in's Haus: 364/2 Pferdebahn-, Omnibus- u. Badetfahrt- Bedienstete. grosse öffentl. Nacht- Versammlungen 16 große oder 32 kleine Weihen. am Montag, den 24. Oktober 1892, Nachts 12 Uhr. Großer Tang Allen Freunden und Barteigenenoff unter Leitung des Musikdirektors Heren empfehle mein Weiß- und BairischKarl Buchner und des beliebten Bier- Lokal. Vereinszimmer m. Pianino 26282 Zanzinaître Hrn. Rudolf Sabadil. Bu vergeben. Fri Fröhlich, Naunynftr. 43. Für Speisen und Getränke ist bestens Empfehle Freunden und Bekannten mein neu eröffnetes Weiß- und Bairischbier- Lokal nebst Destillation. Bereinszimmer m. Pianino, 30-40 Pers. fassend, stebt zur Verfügung. 2702b geforgt. Hierzu ladet ergebenst ein Eduard Wiersing. Tanz- Maître: Rudolf Sabadil. Fortuna- Säle Jeden Straußbergerstr. 3. Sonntag: Großer Ball. Donnerstag: Ball.deben Gesellschaftstunde. Dieselben sind zu allen Privat3173L festlichkeiten unter toulanten BedinWelt- Lokal Berlins, 5000 Perf. fassend. gungen zu vergeben. Täglich = Hochachtend S. Birk. Gr. Spezialitäten Vorstellung. Konzertpark Victoria Miss Selina, die singende Luftfee. Frankfurter Allee 72. Miss Oceana, die beste Drahtseiltünstlerin( Inhaber Erik Rosche.) der Welt. Morley- Trio, mufifalische Excentriques. Oart Ellis, Berwandlungs Nen! Große Sale! Neu! fänger und Tänzer u. f. w. Anfang Wochentags 7 Uhr. Vereinszimmer. Zu Versammlungen und LeftSonntags 6 Uhr. Entree 50 Pf. lichkeiten auch Sonntags.[ 3176L Neue Welt 2441b Bergschlossbrauerei, Hasenhaide 108. Jeden Sonntag Konzert, Spezialitäten, Gesangs- Humoristen. In den Zwischenpausen spielt das größte Bestes Weißbier Orcheſtrion. Die verausgabten Frei ohne Walerzufat, billets, sowie die Paffe- Bartout haben 16 Große oder 32 Kleine für 9 Mart mit Nachlösung eines Programms liefert Emil Böhl, Emil Wartig, Waßmannstr. 9. Allen Freunden und Parteigenoffen empfehle mein Weiß n. BairischbierG. Schötzick, 2701b Cuvryftr. 46. Lokal. Allen Freunden u. Genossen empf. mein Weiß- n. Bairisch- Bierlokal, Für Für die Depots in Moabit, im Norden, Nordwesten u. Nordosten im Eiskeller, Chauffeeftr. 88. Referent: Herr Otto Klein. die Depots im Often, Südosten, Süden und in Niedorf: in der Urania, Wrangeltr. 9/10. Referent: Herr Fritz Zubeil. Für die Depots in Tempelhof, Schöneberg und Südwesten und Westen Berlins: im Lofale Königshof, Bülowtr. 37-40. Referent: Herr Theodor Metzner. Die Tagesordnung für diese Versammlungen ist folgende: 1. Die Nothwendigkeit der Organisation der im Verkehrsgewerbe Be schäftigten. 2. Diskussion. Verpflichtet an diesen Versammlungen theilzunehmen, find sämmtliche fännitliche bei der Packet- und Briefbeförderung der Badetfahrt Gesellschaft Beschäftigten. D In den Versammlungen sind von der Neuner- Kommishon Beauftragte anwesend, welche bereit sind, für den zukünftigen Verein Mitglieder aufzunehmen und versäume daher keiner der ferdebahn-, Omnibus- und Packetfahrt- Bediensteten diese Einzeichnung vorzunehmen. Mit kollegialischem Gruß Billard, Vereinszimmer zu 30 Personen, 278/3 die ganze Woche frei. 2676b Schindler, Neue Friedrichstr. 99. Großer Saal und Vereinszimmer für die Wochenabende, auch noch einige Sonnabende, an Vereine, Versammlungen u. Gesellschaften zu vergeben. Die Neuner- Kommission. Verband der Geschäftsdiener, Vader und Berufsgenossen. Bureau und Arbeitsnachweis: C., Nene Grünstr. 10, I. Fernfpr.: Amt 1, 810. Versammlung mit Damen für SO. heute, Sonntag, den 23. Oktober, Abends 6 Uhr, in Hoffmann's Fettsälen, Oranienftr. 180. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Kößter über: Die Jnh. C. Albrecht, Memelerstraße 67 der Beiträge und Ausgabe der Billets zum Stiftungsfest. Astronomie, deren Entwicklung und die Religion." 2. Diskussion. 3. Bezahlen Nachdem: Gemüthliches Beisammensein, Tans, Vorträge. Gäste Herzogs's Salon. 2600b ereinszimmer zu vergeben 2605b] Grünauerstr. 17. Gemüthliches Zimmer für 2 Herren bei Conrad, Hollmannstr. 8,2 Tr.[ 2596b Rossfleisch- Speiseanstalt, Grünerweg 2, an der Blumenstraße. willkommen. 1 b n d 2 δι 32 to 117 бо de to G D lin 6 lie an di fct bia be D bi er de 170/1 WE To fch die De 9a Hierzu zwei Beilagen Dienstag, den 25. Oktober, Abends 9 Uhr, bei Keller, Bergstraße 68: Versammlung für N. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen O. Thierbach über & 10 Pf. Giltigteit. Anfang 6 Uhr. Allen Genossen wird die saubere und„ Die Bersehung der bürgerlichen Gesellschaft." 2. Diskussion. 3. Geschäftliches Entree 15 Bf. Rinder 10 Pf., unter 19878 Frankfurter Allee 74. schmackhafte Roft zu einem Versuch und Ausgabe der Billets zum Stiftungsfeft. 4. Fragefaften. 9 Jahr frei. A. Bethge, Defonom. Fernsprech- Anschluß Amt VII 1511 empfohlen. Jeder Hausdiener ist eingeladen. Gäste willkommen. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 24826 11. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 249. Von der Cholera. Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 21. bis 22. Oktober, Mittags, gemeldete Cholera- Erfrantungs- und Todesfälle: Staat und Drt Bezirk. . Hamburg. Preußen. 1 ! 3, # : se ei 15 96 3, 36 Hamburg. Schleswig. Altona. Datum: Sonntag, den 23. Oktober 1892. Au unsere Leser. Der Bericht der freiwilligen Sanitätstommission mußte heute zurückgestellt werden und wird in nächster Nummer erscheinen. Von der Firma Kuörcke u. Lange erhalten wir folgendes Schreiben: In Nr. 243 Ihrer Zeitung Borwärts" war in einem Artikel Arbeiter- Sanitätstommiffion" zum Schluß auch erwähnt worden, daß die unterzeichnete Firma Knörde u. Lange die für 18./10. 19./10. 20./10. 21./10. fie auf dem Inselspeicher eingetroffenen Heringe mit Spreewaffer, welches gegenwärtig durch Cholerateime verseucht sei, nachgelaaft d. h. die Tonnen damit nachgefüllt habe. Bemerken müssen wir dazu, daß die Nachfüllung nicht mit reinem Speewaffer allein, sondern mit Laafe, wozu 2/3 Spree wasser und 1/3 Seefalz benutzt wurde, geschehen ist. erfranft gestorben erkrankt gestorben erfrankt gestorben erfrankt gestorben 11 1 1 Vereinzelte Erkrankungen: 3 2 10 1 Regierungsbezirk Schleswig: in der Stadt Altona und einem Orte des Kreises Pinneberg 2 Erkrankungen, 1 Todesfall. Regierungsbezirk Magdeburg: die beiden gestern gemeldeten Ertranfungen in einem Orte des Kreises Wanzleben verliefen tödtlich. Regierungsbezirk Marienwerder: in der Stadt Kulm 1 Erkrankung( eingeschleppt). " 9. Jahrg. liche Erleichterungen, da läßt es sich schon auskommen. Bei den übrigen jedoch: Strafgelder, farger Lohn, Bevormundung 2c., da sieht es anders aus. Die große Berliner Pferdebahn giebt für 14 stündige Arbeitszeit 75 M. Anfangsgehalt. Auch be dieser Gesellschaft spielen die Strafgelder eine große Rolle. Das letztere ist bei der Neuen Berliner Pferdebahngesellschaft" in noch ausgedehnterem Maße der Fall; hier werden selbst die geringsten Versehen mit Geldstrafen belegt. Strafen von 0,30 bis 5,00 und auch 10 M. find für Vergehen verschiedener Art festgesetzt. Jede Beschwerde irgend eines Fahrgastes wird den Bediensteten petunår fühlbar. Auf Widerspruch dagegen wird die verhängte Strafe willtürlich um das doppelte und dreifache erhöht. Gin angenehmes Gegenstück zu Obigem bietet uns der Hauptaktionär der Großen Berliner Pferdebahn- Gesellschaft Herr Kommerzienrath Pinkus, Theilhaber Aus Anlaß Ihrer Zeitungsnotiz haben wir nun Herrn Direktor vom Banthaus Feig u. Pintus. Dieser Herr befigt Attien der Dr. Guttmann am städtischen Krankenhause Moabit um eine Großen Berliner Pferdebahn- Gesellschaft schon seit Gründung wissenschaftliche Prüfung der qu. Heringe, Laate und Spree- derfelben und hat dadurch ein Vermögen angehäuft, das auf wasser ersucht. Dieselbe ist im bakteriologischen Laboratorium annähernd 30 bis 40 Millionen Mart geschätzt wird. Sein des Moabiter Krantenhauses ausgeführt und in allen Einzel- Einfluß auf die Leitung des Unternehmens ist ein fast. heiten in einem Gutachten des Herrn Direktor Dr. Guttmann absoluter. Aehnlich verhält es sich bei der Berliner Omnibusdargelegt worden. Wir haben dieses Gutachten, das in allen und Packetfahrt- Gesellschaft. Dort find die Hauptaktionäre die Theilen jede Gefahr ausschließt, der königlichen Sanitäts- Rom- Dresdener Bank und das Haus Gebr. Schindler. Daß ein Theil mission des Polizeipräsidiums überreicht. Das Gesammtergebniß des Gutachtens lautet wörtlich: Cholera bazillen können nicht wachsen auf Salzhering und Salzlaate und darum ist es für vorliegenden Fall auch gleichgiltig, ob die zur Nachfüllung der Heringstonnen verwendete Salzlösung unter Benutzung von Spreewasser oder anderem Wasser hergestellt ist. flärung in Ihrer geschäßten Zeitung. Wir bitten Sie freundlichst um gefälligen Abdruck dieser ErHochachtend Knörde u. 2ange. unferer verehrten Berliner Stadtverordneten sich ebenfalls in institute befindet, ist männiglich bekannt. Wir hätten nun noch der glücklichen Lage von Aktienbesitzern der Berliner Verkehrsauf einen Artikel der„ Bolfs- Zeitung" vom Sonntag, den 16. Oktober, zurückzukommen, in welchem dem Handelsminister Freiherrn von Berlepsch gegenüber die Erwartung ausgesprochen wird, seinen Versprechungen resp. den Versprechungen der verbündeten Regierungen gemäß die Regelung der Verhältnisse int Verkehrsgewerbe durch eine spezielle Gesetzgebung zu erledigen". Nachdem die„ Bolts- Zeitung" in längeren Ausführungen zugegeben hat, daß die Arbeits- und Lohnverhältnisse der Omnibus- und Pferdebahn- Bediensteten ein schreiendes Mißverhältniß aufweisen, äußert sie zum Schluſſe: Hamburg, 22. Oftober. Amtlich werden 10 CholeraErkrankungen und feine Todesfälle gemeldet; davon entfallen auf gestern 4 Erkrankungen und fein Todesfall. Die Transporte betrugen gestern 3 Kranke und 1 Leiche. Die nachträgliche Untersuchung hat in 7 vor dem 19. Oktober gemeldeten Fällen ergeben, daß keine Cholera vorlag. Die Lage der Arbeiter in den großen Berliner Neber den Stand der Cholera- Epidemie in Ruffifcherkehrsgewerben, den Pferdebahn, Omnibus Hohn sprechenden Zuständen im Transportgewerbe Zeit gewährt " Die Folgen der Lässigkeit, mit der man den aller Humanität Poleu veröffentlicht der Staatskommiffar im Weichselgebiet und Badetfahrt: Gesellschaften schreibt man hat, fich zu dem wahren Berrbilde eines sittlichen Arbeitsfolgendes: In der Stadt Warschau famen vom 14. bis 17. Df- uns beschäftigt seit kurzer Zeit wieder die Deffentlichkeit, und tuber 54 Erkrankungen und 12 Todesfälle vor; im Gouver es nimmt dieses auch niemand Wunder, wenn man bedenkt, unter verhältnisses zu entwickeln, sind nicht ausgeblieben. Wie viel nement Rielce vom 10. bis 18. Oftober 45 Erkrankungen und welchen Verhältnissen diese emfigen Arbeitsbienen den Honig für Stimmen die Bebel'sche Versammlung am Mittwoch Nacht der 24 Todesfälle, im Gouvernement Radom vom 8. bis 13. Oktober andere sammeln müssen. Hat doch die letzte öffentliche Ber: Sozialdemokratie zugeführt hat, wissen wir nicht. Wie viele von 74 Erkrankungen und 37 Todesfälle, im Gouvernement Lublin sammlung der Pferdebahn- und Omnibusbediensteten Thatsachen schon längst von der Sozialdemokratie erhofft haben, wissen wir 6 vom 13. bis 15. Oftober 235 Erkrankungen und 128 Todesfälle, an das Tageslicht gezogen, daß sogar ein Theil der bürgerlichen noch weniger. Vermuthlich aber sind es ihrer mehr, als den im Gouvernement Siedlec vom 12. bis 15. Oktober 182 G1- Blätter und das will schon viel sagen sich mißbilligend Freunden der bestehenden Gesellschaftsordnung lieb sein kann. frankungen und 46 Todesfälle. Diese Zahlen ergeben keine Ab- und verurtheilend über die in jenen Verkehrsbetrieben herrschenden und so fragen wir den preußischen Handelsminister Freiherrn nahme, vielmehr theilweise eine Zunahme der Epidemie. Ein Zustände ausgesprochen hat. Man denke sich eine Arbeitszeit von Berlepsch, der doch jedenfalls heute noch wie im vorigen Wachsen derselben ist, wie der„ Voss. 3tg." aus Thorn berichtet von 121/2, 14, 17 und 18 Stunden, und dafür einen Lohn Jahre die geschilderten Verhältnisse für einer Abhilfe dringend wird, um so mehr zu befürchten, da demnächst noch 300 Holz- wieder bewiesen, daß je länger die Arbeitszeit, je niedriger bruar 1891 geworden? Oder was wird daraus werden?" von monatlich 60, 75-100 M. Hierbei wird gleichzeitig bedürftig hält: Was ist aus seinem Versprechen vom 19. Feflöße mit etwa 3000 Flößern gerade aus den choleraverseuchten der Lohn ist. Gouvernements von Russisch- Polen erwartet werden und der Schiffs- Bediensteten der Berliner Omnibus- und Packetfahrt- Gesellschaft worten: nichts! und wieder nichts! Die Arbeiter der Fahr Gine 18-19stündige Arbeitszeit bei den verkehr jetzt sehr rege ist. Nun, wir fönnen auf diese Frage mit Bestimmtheit antund dafür erhalten die Schaffner in den ersten sechs Monaten betriebe find bemgemäß dabei, sich selbst zu helfen, und sie werden ihres Dienstes monatlich fechzig Mart! Troydem ist die Ge sich helfen. fellschaft in der glücklichen Lage, ihren armen Aktionären einen Entbehrungslohn von 131/2 pet. Dividende zu bescheeren. Noch Die Geschäftsberichte von Aktien Gesellschaften, wie ungenügender werden die Briefboten der Packetfahrt- Gesellschaft be- solche in kapitalistischen Blättern zur Veröffentlichung gelangen, zahlt. Ist so ein Wermster den Tag während einer 12-13stündigen bilden nicht allein eine angenehme Lektüre für Aktionäre und Arbeitszeit Trepp auf Trepp ab geklettert, so erhält er dafür in der sonstige Interessenten, das Studium derselben ist auch, da lehrerften Zeit feines Dienstes die horrende Summe von 1,90 m. pro reich, empfehlenswerth allen gewöhnlichen Sterblichen, besonders sondern das Essen wird in vielen Fällen auf dem Bureau während die fetten Dividenden und Tantièmen zu ermöglichen. Als ein Tag. Effenspausen sind selbstverständlich nicht dabei vorhanden, denen, die dazu verurtheilt sind, jenen Stüßen der Gesellschaft" der Empfangnahme der Briesschaften eingenommen. Bei der Beispiel für viele greifen wir den uns gerade vorliegenden GeAllgemeinen Berliner Omnibusgesellschaft ist das etwas Anderes, schäftsbericht für das Geschäftsjahr 1891/92 der Harpener Bergbaulichen Tage eines Attienbefizes an der Gesellschaft und es Jahre 1856 gegründet worden und arbeitet mit einem Attiendort sind eine Anzahl der älteren Schaffner in der glück Attien- Gesellschaft, Westfalen, heraus. Diese Gesellschaft ist im ist bezeichnend, wenn man mit diesen Leuten über ihre Kapital von 30 Millionen Mark. Der Geschäftsgewinn belief lange Arbeitszeit und über die Löhne spricht, daß sie antworten: sich auf" nur" 8 291 952 m. gegen 10 796 630 M. im Vorjahre, Wir wollen ja gar keinen höheren Lohn, mit dem unserigen die Geschäftsunkosten betrugen dagegen 888584 M. gegen tommen wir aus" u. f. w. Diese aktienbefizenden Arbeiter" 723 268 M. im Vorjahre. Der erzielte Reingewinn beziffert fich hier ist das Ideal unserer konservativen Sozialreformer, welche nach Abzug aller Ausgaben und Abschreibungen" nur" auf den Arbeiter mittelst der Gewinnbetheiligung an industriellen 3413 927 9. gegen 6732 581 m. im Borjahre. oder gewerblichen Unternehmungen födern wollen, in die Wirk Aktionäre erhielten deshalb diesmal nur 10 pCt. Dividende Die armen lichkeit übersetzt sie bieten nun selbstverständlich furzfichtig gegen 20 pCt. im Vorjahre, auch konnten diesmal nur wie sie sind alles auf, um ihre nicht aktienbesitzenden Kollegen 168 335 M. an Zantiemen gegen 245 643 M. im Vorjahre ge am. Bersammlungsbesuch u. f. w. zu hindern, sie sind auch so zahlt und nur 25 000 m. gegen 50 000 M. im Vorjahre für angesehen"( muß heißen gefürchtet) von den übrigen, daß in gemeinnützige Zwecke" verwendet werden. Dieser aufihrer Gegenwart von Uebelständen im Betriebe überhaupt nicht fällige Rückgang wird in dem Geschäftsberichte zu erklären gesprochen wird, weil die meisten Schaffner und Kutscher be- versucht. Nach diesem haben sich die Erwartungen des Vorjahres fürchten, daß die Direktion jedes mißbilligende Wort erfahre. nicht erfüllt in bezug auf die Beständigkeit der Verkaufspreise, 10 pGt. Dividende für einen solchen Attienbesiger, den Lohn und die welche sich durch verringerte Nachfrage seit Ende des Jahres 1891 Trinkgelder dazu, außerdem noch verschwedentliche andere dienst- infolge Einschränkung des Betriebes in fast allen Industrie. It 1, EER # 123 e e it f 6 e 11 e 1 Tokales. Ay die Parteigenossen in Berlin. Das unterzeichnete Lokalkomitee für den Parteitag hat die Absicht, jene von auswärts kommenden Delegirten, welche einen bezüglichen Wunsch äußern, in Privatwohnungen bei Parteigen offen unterzubringen. Um dies möglich zu machen, wenden wir uns hiermit an jene Genossen, welche für die Woche vom Sonntag, den 13.1 November, bis Sonntag, den 20. November, ein freies Bimmer zur Verfügung haben und geneigt sind einen oder mehrere fremde Delegirte zu beherbergen, neigt sind einen oder mehrere fremde Delegirte zu beherbergen, dies unter Angabe der genauen Adresse sowie des Preises für das Zimmer, an nachstehende Adressen melden 3u wollen: Frih Zubei I, Naunynstr. 86, Reßner, Solmsstr. 26, II. Wilh. Gies hoit, Boyenstr. 40. Weber, Landsbergerstr. 41, part. Das Lolal Komitee zur Vorbereitung des Parteitages. Sonntagsplauderet. " wie ein bescheidener Manu ihm genügte die überaus Volkes übergehen. Leute, die das Gras wachsen und die freundliche Bestätigung, die ihm seine dornenvollen Pfade Fliegen niesen hören, wußten wegen der Militärvorlage ebuete, und so verzichtete er denn herablassend auf die von Kanzlerkrisen und von einem Wechsel in der höchsten R. C. Der rasende See hat sein Opfer gefordert. Herr jubelnde Zustimmung der Menge. Etwas Anderes dagegen Stelle unserer Beamtenhierarchie zu erzählen als ob mar Stryck ist von seinem olympischen Siz herabgestiegen, er war es mit Herrn Birchow, der in den ihm befreundeten über die Person des dritten Kanzlers des Deutschen Reiches fonte dem Ansturm der ihm soust so sehr ergebenen Bresse Beitungen jeden Händedruck schildern ließ, den er den jungen auch nur einen Augenblick im Zweifel sein könnte: es ist nicht länger widerstehen. Zwar wird von ihm berichtet, akademischen Burschen ertheilte, und der haarklein darthun natürlich der Baron von Reißenstein, denn er hat sich in daß er an einem higigen Fieber frank im Bette liegt, aber läßt, wie er seines hohen Amtes waltet. Heil ihm und seinem Leben nur ein einziges mal„ verritten". der Menschenfreund braucht sich durch diesen Umstand kaum seinen Wadenstrümpfen, die Studenten sollen nicht mehr täuschen zu lassen: am nächsten Donnerstag wird Herr auf den Straßen randaliren und möglichst auf den Hosen Blößensee." Sein" Wahlkreis ist verwaist, der pommerische Uebrigens brumm: Herr Ahlwardt nun auch schon in Stryck interessant blaß wahrscheinlich wieder unter seinen fizen: eine Weisheit, zu deren Ergründung man eigentlich Bauernsohn," der die Welt von allen Uebeln und Schäden Myrmidonen weilen, und wenn man einem gefunden taum eine Reise nach Rußland zu unternehmen braucht. erlösen will, Menschen schon gern zu Diensten ist, so wird man einem sinnt bei Rumfutsch" über die GeAber der Streitfall Löwel kontra Mamroth tobt ruhig meingefährlichkeit des durch Krankheit geschwächten Liebling so leicht einen weiter und die Diskussionen der Brennmaterialien- Deputation und in seiner einsamen Zelle darf er alles, was eine rituelle jüdischen Kapitalismus nach, Herzenswunsch nicht versagen. ziehen in den Kreisen der Lieferanten weite Kreise. Der Abneigung gegen Schweinefleisch hat, in seiner Phantasie Der Fall Stryd hat in der Stadtvertretung eine Nepotismus ist wohl eine feine, äußerliche Zucht, um mit verspeisen, kein Mensch wird ihn in seiner sinnigen Be merkwürdige Erscheinung zu Tage gefördert. Die gutge Doftor Martin Luther zu reden, aber der Antisemit steht schäftigung stören. Die Welt ist undankbar und den finuten freisinnigen Blätter, die in einem liberalen Ber- lieber seine eigene theure Sippschaft an den nahrhaften Propheten ehrt man auch außerhalb seines Vaterlandes liner Stadtverordneten den leibhaftigen Stellvertreter Krippen der Stadtverwaltung, als daß er stillschweigend nicht mehr. Die angenehmen Auseinandersetzungen, die ihm Bottes auf Erden erblickten, fangen an, an der Gottähn- duldet, daß das auserwählte Bolt Gottes sich allein die von seiten des Vereins gegen die Rassenhezze, mit Hilfe lichkeit dieser Sterblichen in der lebhaftesten Weise zu tiefen Taschen füllt. Ein privatkapitalistischer Betrieb einer Reitpeitsche in Aussicht gestellt wurden, müssen bis weifeln. Herr Eugen Richter runzelt die Stirn, und auf zeitigt stets derartige duftende Blüthen, und die Wogen des auf spätere, beffere Zeiten verschoben werden, diesen Fingerzeig aus lichten Höhen wird plöglich alles Männerstreits werden sich nach den landesüblichen Redens die Leute, schlecht gefunden, was die unnahbare städtische Verwaltung arten auch wieder legen. Sind einige Monde ins Land dürfen bisher gethan hat. Wer hätte das je gedacht! Das Forken gegangen, so weiß die Nachwelt nichts mehr von dem todes- fullen. beden, der Entente ich und die Schloßbaulotterie, die heilige muthigen Löwel, und die großen Lieferanten, die bombenficheren nicht einmal einen Fluch hindurch, und da selbst Herr Dreifaltigkeit, auf welche bisher jeder gutgefinnte Weiß- Firmen, an deren„ Bonität" nicht zu tippen ist, werden wieder am Stöcker den Antisemitismus abschwört, was allerdings nicht bierphilister den heiligsten Eid ablegte, wird ins Ruder sigen wie in den Zeiten unserer Altvorderen. alte Eisen geworfen, und auf der ganzen freisinnigen Linie viel zu besagen hat, so dürfte in dieser Beziehung nach. Inzwischen wird das Geheimniß über die kommende diesen kleinen Zwischenspielen Ruhe im Lande herrschen. ertönt der Ruf nach frischem Blut, welches allerdings nur Militärvorlage in der tiefften Weise gewahrt. Niemand Die öffentliche Aufmerksamkeit, wendet sich immer mehr von der freifinnigen Majorität im rothen Hause eingeimpft weiß etwas Genaues, und der Reichskanzler ist der Mann, den judenfeindlichen Bestrebungen ab, und da bereits ein werden soll. Urplöglich soll das Recht der freien Kritik ge- der triumphirt. Herr Eugen Richter läßt alle Minen springen neuer Distanzritt in Sicht ist, so haben die Thierschutzvereine wahrt bleiben, und wer früher in Acht und Bann gethan und Eingeweihte wissen ganz genau, daß es ihm bei den und die Spießbürger Stoff genug zu allerlei lehrreichen Gewurde, wenn er sich zu mäkeln getraute, der darf heute bevorstehenden Debatten gelingen wird, Leute, die ohne Beine sprächen. Die italienischen„ Kameraden" werden nicht lange auf schimpfen wie ein Rohrsperling, und beifälliges Ge- oder blind geboren sind, endgiltig vom Militärdienst zu be fich warten laffen, und die neuesten Errungenschaften des Dreimurmel lohnt das kühne Unterfangen. So schwinden freien. Er wird als großer Mann und als größerer Freund bundes bilden nach wie vor eine gewinnbringende Anlage und wenn sich verändern, so des Volkes dastehen wie je zuvor, und feine Jugend- für die Pferdeschlächter. ihnen. Herr Belle erinnerungen werden neben seiner Agnes als unvergäng die Zeiten dahin, verändert sich eben manches mit at auf einen feierlichen Empfang verzichtet, er fam liche Werke in den literarischen Besitz des deutschenl die und fich vor diesem Arier fürchten, sich jetzt in ungeschmälerte Sicherheit ein Die festen Mauern von Plößensee laffeit # 1 " zweigen derart reduzirt hätten, daß es nur dem engen Verband betene Summe; als die bestellten Getränke jedoch abgeliefert und öffnete verschiedene in dem Wagen untergebrachte teise Der Koblenzechen in Westfalen zu danken sei, wenn die Preise werden sollten, stellte sich heraus, daß ein Graf v. Sultan nicht förbe mit Gewalt. Er entnahm denselben eine ganze Anzahl einigermaßen den erhöhten Selbstkosten entsprachen. Aus existirt. Am 17 erschien derselbe junge Mann wieder in dem Gegenstände. Einen vierten Diebstahl führte der Angeklagte dieser Erklärung ist sowohl der allgemeine wirthschaft Geschäft, dessen Inhaber persönlich anwesend war. Diesem stellte dann in ganz gleicher Weise auf dem Anhalter Bahnhofe aus. liche Niedergang ersichtlich, als auch die fegensreiche" er sich als Sohn des Grafen Göz aus der Lüneburgerstraße vor Der Staatsanwalt hielt bei der Gewerbsmäßigkeit, mit der ber Wirksamkeit des Kohlenringes, welcher trotz der vermin- und bestellte die gleichen Waaren für seinen Vater. In Angeklagte die gemeingefährlichen Handlungen begangen, Bus derten Kohlenkonsumtion die Kohlenpreise doch einigermaßen" diesem Augenblicke erschien jedoch Frau W. und erkannte billigung mildernder Umstände nicht für zulässig, sondern bean hoch erhielt. Was nun die erhöhten Selbsttosten betrifft, so den Schwindler, der nun sofort die Flucht ergriff. Er wurde tragte drei Jahre Zuchthaus und fünfjährigen Ehr stellten sich dieselben einschließlich der Generalfosten auf 6,25 M. per zwar von W. verfolgt, doch gelang es ihm, zu entwischen. Wie verlust. Der Gerichtshof berücksichtigte die Nothlage des An Tonne gegen 6,04 M. im Vorjahre. Die Selbstkosten haben sich sich später herausstellte, hatte er vorher bereits die Verkäuferin geklagten und beließ es bei einer Gefängnißstrafe von nach dem Geschäftsberichte erhöht infolge von Mehrausgaben an in der gleichen Weise beschwindelt. brei Jahren. Löhnen bei Verringerung an Arbeitsleitung. Der DurchschnittsJohn betrug nun durchschnittlich 3,53 M. pro Mann und Schicht. Mit Rücksicht darauf, daß die Choleragefahr in Berlin Elberfeld, 16. Oktober. Eine wichtige prinzipielle Ent Leider ist nicht ersichtlich, wie sich der Durchschnittslohn im Vor- geschwunden ist, bat der Magistrat in seiner Freitagsigung be- fcheidung in Sachen des Zeitungswesens wurde dieser Tage vom jahre ftellte; jedenfalls fann bei einem Sage von 3,53 m. vro fchloffen, das Krankenhaus Moabit für allgemeine Krantenzivecke hiesigen Schöffengericht gefällt. In der Druckerei der sozial Schicht die Erhöhung keine bedeutende sein. Was nun die Ver- wieder zu öffnen. Vorsichtshalber sollen indes vier Baracken, die demokratischen Freien Presse" werden verschiedene Kopfblätter ringerung an Arbeitsleistung betrifft, so konstatirt der Geschäfts- Baracke zu 30 Betten, bis auf weiteres für etwa eintretende hergestellt, u. a. für Köln, Düsseldorf und Krefeld. Die Druderei bericht, daß die Gesammtförderung aller Zechen 2 860 434 Tonnen Cholera jälle noch reservirt bleiben. Die von den städtischen Be- befördert nun seit längerer Zeit die Krefelder Zeitungen der Er gegen 2881 829 Tonnen im Vorjahre betrug! Die Selbstkosten sollen börden veranlaßte Verabreichung von abgekochtem Wasser in sparniß wegen nicht durch die Poft, sondern als Packet durch die fich theilweise auch erhöht haben durch Erhöhung der General städtischen Schulen soll, wenn nicht unvorhergesehene Fälle ein- Gisenbahn und erhielt deswegen von der Düsseldorfer Oberpost toften, und diese wird als eine Folge der erhöhten Steuern und treten, mit dem 1. t. M. ihr Ende erreichen. Direktion ein Strafmandat über ca. 300 M. Die Postbehörde stützte Abgaben hingestellt. Für das laufende Geschäftsjahr werden nach sich in ihrer Verfügung auf§ 1 des Postgesetzes von 1874, woEinführung der neuen Staats- Einkommensteuer bedeutend höhere Berlins, allerdings nur in bescheidenem Umfange, betrieben und nur durch die Bost befördert werden dürfen. Die Druckerei Die Müllverbrennung wird gegenwärtig in der Nähe nach Zeitungen außer im Umkreis von 2 km des Ursprungsortes Abgaben in Aussicht gestellt, ein Beweis dafür, daß die ganzen zwar rührt diese neue Einrichtung aus den Tagen der Cholera- der Freien Presse" trug auf richterliche Entscheidung an und Jahre hindurch viel zu wenig Steuern gezahlt worden sind. Da nun, wie es heißt, die sozialpolitische Gesetzgebung den gefahr her. Jenseits der südöstlichsten Ecke des Schifffahtrsfanals, machte im Termin geltend, daß unter dem„ Ursprungsort" auf dem Terrain der Nixdorfer Wiesen sieht man baustellen- einer Zeitung nur der Berlags-, nicht aber der Druckort Bergwerken in den letzten Jahren neue Lasten auferlegt hat, so große Flächen mit einem dichten, hohen Bretterzaun umgeben; verstanden werden könne. Am Drudort fei die Zeitung, die für machen die Bergwerksbefizer Anstrengungen, im Geschäfts- Haus zu dent Innenraum führt eine geräumige Pforte. Diese Grund eine andere Stadt bestimmt sei, nur Druckwaare, nicht schon halte Aequivalente dafür zu finden, welche ohne Schädigung der Stücke sind von Abfuhrunternehmern angekauft, welche hier, so Beitung; sie werde letteres erst am Orte des Erscheinens, dort, derudent Interessen der Eigenthümer oder Aktionäre sie in den Stand sehen sollen, diese Lasten zu tragen. Die zunächst liegenden Mittel sind lange es irgend möglich ist, das von ihnen aus der Stadt ab wo der Verlag und die Redaktion ihren Sitz haben, wo die Ber natürlich" Serabsehung der Löhne, Verband der Zechen zur verwenden. Das Nivellement der nächstliegenden Straßen ist übergehe. Das Gericht schloß sich diesen Ausführungen im geholte Müll abladen und zur Aufhöhung des Grund und Bodens waltung liege und von wo sie in die Hände der Abonnenten Zwangsaufrechterhaltung höherer Preise und Erleichterung durch behördlich festgesetzt und gestattet eine beträchtliche Erhöhung des Prinzip an und kaffirte demgemäß die Strafverfügung der OberErmäßigung der Eisenbahntarife!! Zur Erreichung des Zwecks Terrains. Hat das eingefriedigte Terrain die äußerst zulässige Bostdirektion. Eine Verurtheilung trat gesondert hiervon nur foll ein Syndikat gebildet werden, welches in einer Attiengesell- Böhe erreicht, so wird die Oberfläche festgewalzt, der Baun ab- deswegen ein, weil die hiesige Druckerei zur Bequemlichkeit des schaft besteht, welcher sämmtliche weftfälische Zechen auf die gebrochen und die Baustelle als solche zum Verkauf gestellt. Der Kölner Verlegers die für Mülheim a. Rh. bestimmten Exemplare Dauer von vorläufig 10 Jahren ihre ganze Förderung verkaufen, Abfuhr- Unternehmer aber schlägt seinen Zaun auf einem anderen direkt von hier an eine dortige Adresse hatte abgehen lassen. während die Preise vom Vorstand bestimmt werden sollen. Die ausfüllbaren Terrain auf, wo das frühere Verfahren von Neuem Die Firma, der Expedient und sogar der verantwortliche Re Absatzbetheiligung soll je nach der im Jahre 1891 erzielten beginnt. Seit den letzten Wochen werden nun die Inhaber dakteur wurden verurtheilt, der Post die vom 1. Oktober 1890 Förderung prozentualiter bestimmt werden. Gewiß ein heiteres diefer Bläge angehalten, dafür zu sorgen, daß Abfuhrstoffe, die bis 23. Dezember 1891 verloren gegangenen Portofummen zu er Gegenwartsbild der heutigen kapitalistischen Ordnung"! Nur besonders starken und üblen Geruch erregen, nicht frei auf den feßen und die vierfache Summe als Strafe zu zahlen. Die Ent nicht die Juteressen der Eigenthümer oder Aktionäre schädigen, Blätzen lagern dürfen. Seit jener Zeit werden die Müllhausen scheidung in Sachen der Kopfblätter wird wohl noch die beiden fich bereichern auf Kosten der Allgemeinheit, das ist das oberste täglich durchsucht und alle brennbaren Stoffe ausgefondert und höheren richterlichen Juftanzen beschäftigen. Gefeß! auf einen Haufen zusammengetragen, der dann angezündet wird Der Mahuzettel des Stener. Erhebers ist in vielen und auch Abfuhrstoffe, die der Bersehung entgegengehen, mitver Arbeiter- Familien ein zwar ungern, aber oft gefebener Gaft. sehrt. Das Leben und Treiben auf diesen Plägen ist während Bevor nämlich die am Schluffe eines Vierteljahres verbliebenen des ganzen Tages ein beständig wechselndes und schließt allDft leuchten auf Steuerreste als unbeitreiblich" niedergefchlegen werden, über allendlich mit dem erwähnten Feuer vert. die wachsende Höhe dieser, für die Ungunst der wirthschaft zwei, drei Abladeplätzen die Flammen zugleich empor, öfter lichen Verhältnisse selbst nach dem Zugeständniß des Magistrates jedoch zieht nur, namentlich an Regentagen, wenn das brennbesonders bezeichnenden Reste haben wir erst fürzlich Mittheilung bare Material naß geworden ist, ein dider Rauch über die Rixgemacht wird die Einfammlung der Steuern von den Steuer dorfer Wiesen. Erhebern in ihrer Gigenschaft als Vollziehungsbeamte zunächst weiter verfolgt und eventuell durch Zwangsvollstreckung zur ErDie Einführung der drei neugewählten sozialdemokratischen ledigung gebracht". J. Rechnungsjahr 1891/92 sind nach dem Stadtverordneten Bruhns, Meyner und Wernau findet Bericht der Steuer- und Ginquartirungs- Deputation hierbei am Donnerstag in öffentlicher Sigung durch den Borsteher statt. folgende 3 wangsmaßregeln angewandt worden. Von M " Soziale Ltebersicht. Die Kleingewerbetreibenden haben einen neuen Strohhalm entdeckt, an welchem sie sich über Waffen halten wollen. Die vogtländischen Gewerbevereine beschlossen, bei ber Regierung gegen das Hausirwesen vorstellig zu werden und die felbe gleichzeitig zu ersuchen, daß sie den Abzahlungs gefchaften verbiete, an Sonn- und Feiertagen bei ihren Kunden Gelder einzutafsiren. den im Laufe des Rechnungsjahres fällig gewordenen 3084 816 Polizeibericht. Am 21. d. Mis. Vormittags wurde im Sum Nothstand wird dem„ Thüringer Wolfsblatt" aus Steuerposten hat die Mahnung in 620 349 Fällen angeordnet Landivehr- Kanal bei der Schleusen- Insel die Leiche eines Mädwerden müssen. Auf je 100 Steuerposten kommen fomit über chens angeschwemmt. Beim Abbruch des Hauses Prenzlauer Rudolstadt geschrieben: Auch bei uns hat die Arbeits 20 Mahnungen. Hiervon sind durch Bahlung erledigt worden Allee 192 wurde ein Arbeiter von einer umftürzenden, etwa zwei und Verdienstlosigkeit in bis jetzt unbekannter Weise sich ein 414 946 Mahnungen. Auf je 100 Mahnungen fommen also etwa Quadratmeter großen Mauer getroffen und am Kopfe so schwer gestellt. Wochenverdienste von nur einigen Mart sind besonders 67 Zahlungen. Die nach erfolgter Mahnung( 205 403 Fälle, verlegt, daß er bald darauf im Krankenhause am Friedrichshain in der Porzellanarbeiter- Branche teine Seltenheit. Die Ver d. h. 38 pt.) eingeleitete 8 wangsvollstreckung ist verstarb.- Nachmittags fiel vor dem Grundstück Königgräger- ftimmung ist eine allgemeine. Die jetzige Nothlage revoltirt die fruchtlos verlaufen in 176319 Fällen bei im ganzen 195 125 traße 118 ein Herr beim Besteigen eines in der Fahrt befind- bisher meist freisinnigen Arbeiterköpie. Wir wünschten nichts Zwangsvollstrechungen. Auf 100 Zwangsvollstreckungen kommen lichen Pferdebahnwagens zur Erde und brach ein Bein. Er sehnlicher, als eine Reichstags- Auflösung, um das Wachsthum also 90 fruchtlose. Die Zwangsvollstreckung wurde mit Erfolg wurde nach dem Elisabeth Krankenhause gebracht. Im Laufe unserer Partei in der Residenz ziffernmäßig nachweiſen zu durchgeführt und die Pfändung vollzogen in 18 806 Fällen, das des Tages und am darauffolgenden Morgen fanden drei kleine tönnen." In Schmölln und anderen Orten Thüringens liegt die Steinnußtnopf- Fabrikation noch immer so darnieder, daß find 10 pet. aller Zwangsvollstreckungen. Gegen das Vorjahr Brände statt. fortgesezt Arbeiterentlassungen stattfinden. 1890/91 ist natürlich auch in diesen Zahlen überall eine Ver schlechterung eingetreten. Interessant ist übrigens eine Ber gleichung der vier Quartale des Jahres 1891/92. Die meisten Mahnungen, nach Prozenten berechnet, mußten bei denjenigen Steuerposten angeordnet werden, die in den Quartalen April- Juni 1891 und Januar- März 1892 fällig wurden. Der 28inter 1891/92 und in seinen wirthschaftlichen Nachwehen auch der Winter 1890/91 sind darin deutlich zu erkennen. Gezahlt Gerichts- Beitung. Die Leipziger- Barbier- Junung hat, wie der Wähler" berichtet, einen Minimaltarif für ihre gewerblichen Leistungen aufgestellt und im Innungsstatut die Verlegung dieses Tarifs feitens ihrer Mitglieder unter Ordnungsstrafe gestellt. Ein Mit glied der Junung führte bei der Kreishauptmannschaft Be schwerde darüber, es bestritt die rechtliche sowohl wie wirthschaft wurde nach bewirkter Mahnung am meisten im Duartal April- wegen betrügerischen Bankrotts bezw. Beihilfe dazu wurde gestern derselben. Der Prozeß gegen den Kaufmann Waik und Genossen liche Zulässigkeit der Bestimmung und beantragte die Streichung Die Beschwerde wurde jedoch von der Kreis: Juni 1891, eine Folge der gegen Ende dieses Quartals endlich vor dem Schwurgericht des Sandgerichts I fortgefeßt. Während hauptmannschaft mit der Begründung abgewiesen, daß es nad erhaltenen Arbeit. Bon da an fällt der Prozentsatz der Bah der Staatsanwalt jämmtliche Angeflagte für überführt erachtete, der Gewerbe- Ordnung zu den Aufgaben der Innung gehöre, bi tiefsten Stand 633/4 pet. gegen vorher 70% pt.) erreicht. Gleichzeitig Gohn, in stundenlangen Plaidoyers aus, daß das Belastungs- bei den Innungsmitgliedern zu fördern und eine Benuzung ſteigt der Prozentſah der fruchtlofen Zwangsvollstreckungen, um wieber material zur Berurtheilung der Angeklagten nicht ausreiche. Die lauterer und schwindelhafter Mittel seitens der Innung im Quartal Januar März 1892 feinen höchsten Stand zu er- Geschworenen bejahten sämmtliche Schuldfragen, beim Angeklagten mitglieder zu verhindern, daß der Minimaltarif dieſen Aufgabe reichen, während der Prozentsatz der erfolgreichen Zwangs- Günther auch unter Ausschluß von mildernden Umständen. Der diene und daß daher eine Bestimmung im Junungsſtatut, vollstreckungen und vollzogenen Pfändungen selbstverständlich Staatsanwalt beantragte gegen 2 aig vrei, gegen Bie per feine Verlegung unter Strafe stelle, rechtlich unanfechtbar fet dementsprechend in demselben Quartal feinen tiefften Stand er- wei Jahre Gefängu fh, gegen Günther unter Wegfall Die wirthschaftlichen Wirkungen der Bestimmung, ihre Zwed reicht. Wenn die gepfändeten Sachen, wie der Bericht hervor. ber Gefängnißstraße, die er zur seit verbüßt, vier Jahre mäßigkeit, habe die Behörde nicht zu prüfen. Diese Entscheidung Gefängniß, hebt, selten wirklich versteigert worden sind, so liegt das einfach 3uchthau 3. Das Urtheil, das in später Nachmittagsstunde ist vom Ministerium bestätigt worden. daran, daß das Mobiliar eines Armen in den meisten Fällen verkündet wurde, lautete gegen Wait auf 2/2 Jahre, gegen nicht einmal die Kosten des Verfahrens decken würde. Beweis Zum bayerischen Heimathrecht. Der Schriftsetzer Frant dafür ist, daß der Ertrag an Gebühren für das Mahn- und Pieper auf 9 Monate Gefängniß gegen Günther auf aus Kusel war in Kaiserslautern, wo er seit 1871 mit seinem Zwangsvollstreckungs Verfahren in 1891/92 gegen das Vorjahr Angeklagten Wath wurden die Ehrenrechte auf die Dauer von eingekommen, aber abgewiesen worden, weil er nicht, wie das brei Jahre Zuchthaus und fünfjährigen Ehrverlust. Dem Bater wohnte, um die unentgeltliche Verleihung des Bürgerrechts troh Erhöhung der Zahl der Mahnungen und Zwangs: 8 Jahren abgesprochen. Von den gegen Waiß und Pieper er Gesetz vorschreibt, 10 Jahre lang in Raiserslautern ununter vollstreckungen zurückgeblieben ist. Wahrlich, es liegt eine Stette tannten Strafen wurden je 6 Monate durch die erlittene Unterbrochen als Gewerbegehilfe thätig gewesen ist, sondern dres von Kummer, Noth und Elend zwischen dem Mahuzettel des fuchungshaft abgerechnet. Steuererhebers und dem endlichen Verkauf des bischen Gerümpel, Monate lang feine Arbeit gehabt, ferner durch die Führung eines das ein Armer sein eigen nennt! die M. von Fingirte Verlobungsanzeigen, welche zu dem Zwecke ver- Spezereihandels als Eigenthümer eines Geschäfte diese Frist Schweren Verluft hat ein hiesiger Hotelbefizer durch eine öffentlicht werden, um jemand bloßzustellen und lächerlich zu unterbrochen habe. Durch die seitens des Bezirksamts Kaisers ehemalige Tänzerin 2. M. erlitten. Er stand mit dieser früher machen, enthalten nicht nur den Thatbestand der öffentlichen Belautern gepflogenen Erhebungen wurde jedoch festgestellt, daß in Geschäftsverbindung, indem er ihr Geld auf Wechsel besorgte: Diese er Straſtammer jüngst ausgesprochene Rechts- zwei Absätzen während zwei Monaten und 14 Tagen teine Arbe leidigung, sondern auch der schweren Urkundenfälschung. Frank unverschuldet durch ungünstige Geschäftsverhältnisse in die Darlehen hat er auch bis auf einen kleinen Reſt zurückerhalten. anschauung ist vom Reichsgericht beſtätigt worden. Es heißt in hatte und daß die Führung des Spezereigeschäfts durch seith Im Dezember kam die M. zu ihm und erzählte, strahlend vor dem Grkenntniß des Reichsgerichts: Gs ift fein Rechis irrthum, Frau erfolgte. Das Bezirksamt sprach ihm deshalb die Heimath Freude, daß sie vom Fürſten S., mit dem sie eine Liebschaft unter- wenn der Borderrichter die Rechtswidrigkeit der Absicht des An- in Kaiserslautern zu. Der Regierungsfenat der Pfalz, an welchen halte, 150 000 m. geerbt habe, und bat nun um ein neues Dar- geflagten hen lehen, angeblich zur Berichtigung des Erbschaftsstempels und zu geklagten daraus folgt, daß jener durch sein Thun die betr. Dame bas Bürgermeisteramt Staiserslautern appellirte, bestätigte den der sonstigen Regulirung der Erbschaftsangelegenheit. Der Hotel- an der Ghre habe franken wollen, daß sein Thun somit einen Entscheid des Bezirksamts, indem er unter Berufung auf einen besiger ließ sich so von ihr nach und nach einige 20 000 W. ab- rechtswidrigen Erfolg bezielt habe. Es ist damit sogar die Absicht gleichartigen Gutscheid des Verwaltungsgerichts feststellte, daß Locken; als er aber endlich auf Rückzahlung drang, verschwand der hätte feſtgeſtellt, fgeweiſe jenes fubjettive Thatbestands: Sinne des Gesetzes aufzufassen sei. Dieser Beschluß iſt, ſagt den Thälers materiell rechtswidrigen Erfolg unverschuldete Arbeitslosigkeit nicht als eine Unterbrechung im merkmal mit Recht als vorliegend erachtet, da dazu nicht mehr Mannheimer Volksstimme", gerade in der jetzigen arbeitelofen Der seit dem 16. d. M. flüchtige Postassistent Riemer erforderlich ist, als daß überhaupt mittels der falschen Urkunde ein Beit von größter Wichtigkeit, denn wie die Erfahrung lehrt, ist ein größerer Dieb als man zuerst annahm. Er hat außer Einfluß auf das Rechtsleben ausgeübt werden soll. Zum Beweise suchen sich fast alle Gemeinden um die Aufnahme von Arbeitern baaren Kaffengeldern von 5759 M. zwei Geldbriefe mit einem von Rechten und Rechtsverhältnissen erheblich sind die von dem als Bürger zu drücken. angegebenen Werthe von 3000 m. und 10 000 M. unterschlagen. Angeklagten fälschlich angefertigten Urkunden mit Rücksicht auf Der Inhalt dieser Briefe hat aus Eintausend- und Einhundert das Verhältniß der beiden in der Verlobungsanzeige als Ver= Mart- Scheinen bestanden. Die auf die Ergreifung des Riemer lobte" bezeichnete Personen zu einander. Daß eine seitens und die Wiederherbeifchaffung der gestohlenen Gelder ausgesetzte einer der berechtigten Berfonen veranlaßte- Berlobungsanzeige Belohnung ist auf den Betrag von 1000 9. erhöht worden. zum Erweise des wirklich stattgehabten Berlöbnisses mit heran Das Signalement des Diebes ist: Reinhard Adolf Riemer, gezogen werden kann, ist rechtlich nicht zu beanstanden. Das geboren 21. April 1859 in Carlsbach bei Lobfens, Reg.- Bezirk genügt aber zur Annahme der Erheblichkeit der Urkunde zum Be= Der Bund der geselligen Arbeiter- Vereine Berlins Bromberg, etwa 1,75 Meter groß, volles rundes Gesicht, blonder weise von Rechten oder Rechtsverhältnissen. und Umgegend hielt am 16. Oktober seine halbjährige General ziemlich voller Schnurrbart, wässerige hellblaue Augen, Haltung Versammlung in den Urmin- Hallen, Kommandantenstraße 20, ab. Ein Bahnhofsmarder von besonderer Gemeingefährlichkeit Nach Berlesung des Vorstands- und Rassenberichts sprach Genoffe nachlässig, etwas gebückt, schleppender Gang, etwas platte Füße, Haare blond, Nase gem. ziemlich groß. Kleidung: schwarzer wurde gestern der vierten Straffammer des Landgerichts I in Fr. Berndt unter vielem Beifall über Malthus und feine Aus dem Vorstandsbericht ist zu erwähnen, daß der Kammgarn- Gebrock und Weste, gestreifte Beinkleider, Cylinderhut, der Person des ehemaligen Hilfsbremsers May Otto vor: Lehre. geführt. Der Angeklagte, der seiner dienstlichen Stellung ent- Bund Stock mit Nickelfrücke. Versammlungen. hoben worden ist, soll auf dem Stettiner und dem Anhalter gliedern besteht. Beharrlichkeit im Schwindefu hat ein gutgekleideter, Bahnhofe eine Anzahl Diebstähle ausgeführt haben, welches ihm etwa 20 Jahre alter Mann in dem Milchgeschäft von W. in der besonders dadurch erleichtert wurde, daß er sich noch im Besitze In der öffentlichen Versammlung der Kellner nud Klopstockstraße bewiesen. Derselbe erschien am 14. d. Mis. in der Uniform eines Eisenbahnbeamten befand. In dieser Kleidung Berufsgenossen sprach am 18. Ottober Benoise Mattutat dem betreffenden Geschäftslotal und stellte sich der allein an- fonnte er fich auf den Bahnhöfen bewegen, ohne aufzufallen. An über den Zweck und Nugen der Arbeiter- Bildungsschule, zu wefenden Frau des Inhabers als„ Graf von Sultan" vor und einem Abende des Juli d. J. schlich er fich in das Schluß die Anwesenden auffordernd, der Schule beizutreten. Den bestellte für seine Eltern, deren Wohnung er näher bezeichnete, Schaffnerzimmer auf dem Stettiner Bahnhofe und stahl mit großem Beifall aufgenommenen Vortrage folgte eine lebhafte einen Kasten Bier und 5 Liter Milch; beim Hinausgehen bat er einen Mantel. Er besuchte denselben Bahnhof dann Diskussion. Eine schriftlich eingelaufene Frage, ob es wahr se furzer Zeit noch zweimal, suchte in Frau W., ihm zur Bezahlung der Droschke 2 M. zu leihen, da innerhalb der daß sich der Genosse Auer einem Briefe er nur einen Hundertmarkschein habe. Er befam auch die er- Dunkelheit die Gepäckwagen auf, zerriß den Plombenverschluß die Arbeiter Bildungsschule ausgesprochen in gegen habe, tuurde b b. D früher Bolzmann, Andreasstr. 26. Versammlung am Montag, den 24. d. M., Abends s uhr, bei Schirmacher, Vortrag. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Hamburg, 22. Oftober. In der nächsten Sizung, der Bürgerschaft wird gutem Vernehmen nach ein dringlicher Antrag des Genats eingebracht werden betreffend die Bewilligung weiterer 1800 000 M. zur Bekämpfung der Cholera und deren Folgen. dom Referenten in bejahendem Sinne beantwortet mit dem Sin- 1 Bentvalkranken- und Sterbekaffe der Tischler und anderer gewerb zufügen, daß, da die Arbeiter- Bildungsschule trotzdem weiter betcher Arbeiter u. f. 1o( E. S. 8), Dertliche Verwaltung Berlin G. Mitgliederstehe, wohl bewiesen sei, daß sie nicht das Machwerk einzelner Personen, sondern ihre Gründung vielmehr dem innersten Wunsche Theater- und Vergnügungsverein„ guftig und Fidel", ehemaliger und dem Bildungsdrange der Arbeiterschaft entsprungen sei. Bergnügungsverein„ Zufiige Jugend". Am Sonntag, den 28. Oftober, Nach= mittags 4 Uhr, Generalfigung in der Planina- Grotte, Raupachstr. 6. Troß der Einwendungen des Kollegen Pösch, welche dahin gingen, daß man nicht befugt sei, über die Privatmeinung Fennstr. 5. Rauchklub Rothe Pfeife". Montag, den 24. Oktober, bei Krüger. Dritter- Die als solche zu haben jeder das Recht besize Oh- und Westpreußen. Die für Sonntag angekündigte öffentliche Bertritifirend zu äußern, wurde folgende Resolution angenommen: fich fammlung tann Umstände halber nicht stattfinden. Oeffentliche Bersammlung am Montag, den 24. Oftober, Abends s uhr, Die heutige öffentliche Versammlung der Kellner Berlins ist bei Joel, Andreasstraße 21. Tagesordnung: 1. Die Frau in Staat und Ge Cagliari, 22. Oftober. Durch den bereits gemeldeten mit den Ausführungen des Referenten über die Arbeiterbildung undant efferent tant teher& Gründung eines Frauenbildungsvereins Wirbelsturm ist besonders in San Sperate ungeheurer Schaden Wahl provisorischen im allgemeinen sowie über die Arbeiter- Bildungsschule im be Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag Bormittag 10-12 Uhr: Süd: angerichtet worden. Die Ortschaft ist zur Hälfte zerstört, sodaß sonderen vollständig einverstanden und spricht sich mißbilligend Schule, Sagelsbergerstr. 43: Unterricht in: Rechnen( unt.); Oft- Schule, selbst der Eintritt in dieselbe fast unmöglich ist. Die Zahl der darüber aus, daß die betreffenden Bestrebungen nicht die all- artusfir. si: Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. Arminballen, Berunglückten wird auf 200 geschäßt. gemeine Anerkennung aller Arbeiter und deren Vertreter finden." ( Die Mißbilligung" der Thatsache, daß Genosse Auer eine andere Meinung geäußert hat, läuft auf eine Beschränkung der freien Meinungsäußerung hinaus und muß deshalb, gemäß ber Grundsäge der Sozialdemokratie zurückgewiesen werden. Red. d. Vorw.) Zum Beitritt zur Schule meldeten sich 10 Kollegen. In die neue Agitationsfommission wurden die Kollegen Thomas, Ebert, Schwieger und Volney gewählt. Die Versammlung schloß mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. -W Montag, ubreb ungshunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Norddeutsche Briefkaffen der Redaktion. A. K. Wenden Sie sich schriftlich oder persönlich an das Hauptdepot in der Lindenstraße. Kommandantenftr. 20: Unterricht in der Nationalötonomie. Abends 8% 10% Uhr: Süd- Schule, Hagelsbergerstr. 43, Unterricht in hystologie. Süd- Ostfchule, Reichenbergerir. 133: Unterricht in BuchZogit. Nord- Schule, Müllerstraße 179a: Rechnen( unt.); Deutsch( oberes). führung und oberes Rechnen. Dit Schule, Markusstr. 31: Deutsch( oberes) In alle Sehrfächern, mit Ausnahme der Buchführung, fönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch jetzt im Laufe des Semesteré, eintreten. Sozialdemokratische Lese- und Diokutivklubs. Sonntags. Mag Kayser, Vormittags 10% Uhr im Restaurant Schömann, Heimstr. 16. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends Schleife, Maunynstr. 86 bei gubeil. Liedertafel der Maler und verwandten Berufsgenossen Annenstraße 14 bei Ehrenberg. G. W., Niederschönweide. Unserer Meinung nach brauchen Moabiter Liedertafel, Arminiushallen. Harmonie 2 Lands Sie die Steuern nicht zu bezahlen. bergerstraße 31 bei Musehold. Zonblüthe, Görligerstraße 58 bet Tolts: Liedes ist: Heinrich Pfeil, Leipzig. Der Verfasser des betr. Eine Versammlung der 8. Gruppe( Verschiedene Ge- dorf. Blüthe, Prenzlauer- Allee 26 bet Riedel. Sängerchor der werbe) tagte am 20. d. M., um die Frage der Gewerbegerichts- Reimann. Chirurgischen Branche, Alte Schönhauserstraße Mr. 42 bet Ged, Offenburg. Es tann doch überhaupt mur ein Mit Froh Hoffnung der Zimmerer Berlin West. Kandidaturen endgiltig zu regeln. Genosse Millarg hielt den Gleichheit. Pappel- ulee 3-4 bet trufe. glied Vorstandsmitglied werden. Der von Ihnen angenommene yra 2, Charlotten Fall ist daher unserer Meinung nach überhaupt unmöglich. einleitenden Vortrag, den Anwesenden nochmals die wichtigsten bug, Charlottenburger- Ufer ab bei Benzin. Sängerhain, Reichen C. A Bestimmungen des Gesezes furz erläuternd. Hierauf wurden die bergerstr. 24 bei Baghold. Lie desfreiheit II, Straußberg, im Restaurant Gegen Herrn Schäffle wegen mündlicher AusKrüger. Frohe Hoffnung( ber 3 immerer Berlin West), Kulmitr. 36 bet führungen, wie aus dritter Hand in die Deffentlichteit gelangen, Kandidaten für die einzelnen Gewerbe, nachdem dieselben erklärt Baumann. Myrthenblätter, Belforterstraße 16, bei Schneider. hatten, den an sie gestellten Anforderungen zu entsprechen, be Felsenburg, Koppenstraße 43c. Brüderschaft( hausdiener), Stall- u polemisiren, halten wir für überflüssig. stätigt und zwar für die Porzellandreher, Fayence und Steingut Fris Fröhlich. schreiberstraße 29, zum Eichenen Stab. Süd- Ost 2, Naunynstr. 43 bei Sozialdemokratischer Verein Vorwärts" zu Nixdorf. Sangesblüthen, Koppenstraße 35, bei teller. arbeiter Kollege Adolf Kern, für die Glasbläser und Glas- Arbeiter= Gejangverein Freiheit a, Ablershof, bet Albrecht. Es ist schon oft bekannt gemacht worden, daß bei Zusendungen, schleifer Kollege Peter Meilchen, für die Bürsten- und Pinsel verein siedermeia, Sernsdorf, bei Gastwirth Sievert in Weidmannsluft. Seiten beschrieben werden darf. Gefang die für den Druck bestimmt sind, das Papier nicht auf beiden macher Kollege Kaiser, für die Zeichner Xylographen Kollege Röhl Treu und Fest", 8-10 Uhr We.denweg 10 bei Göldete. Gesangverein Berliner Bildhauer, Ornament." Beughofstraße 8. und für die Glas- und Porzellanmaler Stollege Jahn. Die zur Gruppe 8 gehörigen Photographen waren in der Versammlung nicht vertreten. Die Xylographen hatten vorher ihren Kollegen Hoffmann als Kandidaten aufgestellt, da aber gegen den selben vom Genoffen Antrick im Namen der sozialdemotratischen Partei des zweiten Berliner Reichstags Wahlkreises Einspruch erhoben wurde, so sahen sich die Xylographen nach längerer interessanter Debatte veranlaßt, von der Kandidatur Hoffmann Abstand zu nehmen. Nach dem noch die Glasschleifer Richter und Porzellandreher Huwe zu Erfazkandidaten ernannt worden waren, schloß die Versammlung. # straße 105. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. richten an War Genz, Berlin St. Belforterir. 26, 12r.) Sonntag: ( Alle Zuschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, find zu Theaterverein Boruffia bei Herrn Scholz, Weidenweg 98-94.- Theaterverein Barzantria bet Harumann, Danziger- und Hagenauerstr.- Ecke. Theater- und Vergnügungsverem" I'menhorst" bet ftrüger, Dresveneroßstraße 3. Theater- Verein aiglöd chen", Englischer Hof, Neue Zurnverein Fichte", Lichtenberg, Schölzel's Se eschlößchen. Tambourveremt u f" bet Sperling, Jufelstr. 1. Montag: Theatervere. 2outfennädtischer Sumor, Manteuffeljer. 9 Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. bet Schröder. Rauchtlub Blaue Quafte, bet Wücke, Wöhlertstr. 2. Rauchtiub Frisch auf bei Schulze, Fürstenwalderstr. 12. BergnügungsVerein Alpenveilchen, Straußbergecstr. 3 bei Birts. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Privat- Theatergesellschaft Walhalla, jeden Sonntag Nachmittag 6 Uhr Restaurant Bautenbach, Cuvrypraße 77. Privat- Theatergesellschaft Preciosa jeden verein Harletin, heute Nachmittag 5 Uhr bet Bade, Zeughofstraße 8. Sonntag 4 Uhr bei Foye, Köpenickersir. 191.- Theater- und BergnügungsTheaterverein Concordia Zeugbofraße 8 bei Koch. Bergnügungsverein Nord, Nachmittags 5 Uhr Fennstr. 5 bei Krüger. straße 150. Bergnügungsverein Germania, alle 14 Tage Versammlung LinienTambour- und Vergnügungsverein Gut geil, alle 14 Tage bet Senffert, Oranienftr. 121. Von 4 Uhr an. Bergnügungsverein Ginigteit 1890. Jeden Montag Sigung bei Roll, Adalbertstr. 21, Abends 9 Uhr. Alle 14 Tage Tanz. Gefang- Turn- und gesellige Vereine. Montag. Gefelliger Berein 8 wiebelfische, tirdorf, Abends 9 Uhr in Barta's Lotal, Berlinerraße 120, Bergnügungsverem Freundes treue, feden Montag bei Restaurant zum Bufunftsstaat, Kajianien- Allee 35. Möring, Admiralftr. 18c. Geselliger Klub Namenlos, jeden Montag im Rob. Wetter, Fünffirchen. Ja. gehört in den Inferatentheil. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner. Der Aufruf T. Die Behauptung der Herren Kroll, Gerwien und Roloff, daß wir einen von ihnen eingehenden Bericht über die MilitärSchneider- Versammlung vom 19. August in den Papierkorb hätten wandern lassen, ist eine, unabhängige" Wahrheit, nämlich Schwindel. Wir haben einen solchen Bericht gar nicht er. halten. A. Sp., Lübeckerstraße. Auf Bismarck wurde zweimal geschossen. Im Jahre 1866 von Blind und im Jahre 1874 von Kullmann. Belforterstr. 16. Antiam liegt in Vorpommern. 23. K. 18. Kommen Sie während der Sprechstunden Kosmopolit. Sie können durch die jüdische Gemeinde zu nichts gezwungen werden. zu uns. E.. 45. Die Unteroffiziersprämie beträgt 1000 m. A. S., Streligerstraße. Eine Fabrik, in der KarousselPferde hergestellt werden, ist uns nicht bekannt. letersen, Holstein. Uns ist von einer Einsendung nichts bekannt. G. Sch. 125. Senden Sie uns eine Schilderung der Vors kommnisse ein. 8. G. 33. Für diejenigen Schulden, die der minderjährige, der dringendsten Bedürfnisse gemacht hat, muß der Vater aufaußerhalb des väterlichen Hauses lebende Sohn zur Bestreitung tommen. Eine Warnung in der Zeitung befreit den Vater nicht von dieser Verpflichtung. Vergnügungsverein Auf Selgoland Sizung jeden Montag 9 Uhr bet inte, Bergstr. 54, Fidelitas. Sigung 6 Uhr. Vergnügungsverein„ Eulalia" bet Serrn Reggentin, Barnim str. 4-5. Pfeifentiub Felsen fest, bends 9 Uhr, Königsbergerstr. 20 bet Schabrodt. Rauchtlub Weiße Wolte, Abends von 9-11 Uhr, Bernauernr. 14. J. B. Wenn Sie gegen die beim Landgericht angestrengte Rauchtlub Elvira, Abends 9 Uhr bet Lehmann, Friedrichsfelder- Klage Einwendungen machen wollen, so müssen Sie hierzu einen Anwalt nehmen. Eine Benachrichtigung der anderen Gläubiger ist nicht erforderlich. Unter Umständen wäre es aber Ihre Pflicht, Konkurs anzumelden. fraße 27. Im Verein der Lithographen, Steindrucker und Berufsgenossen, Zahlstelle Berlin, machte am 20. Oftober der Vorfigende bekannt, daß das Mitglied Steindrucker Kümpel auf Grund der Resolution vom 15. September, worin die Benutzung des Privat- Arbeitsnachweises des Herrn Hermann für Mitglieder derboten ist, aus dem Verein ausgeschlossen wurde. Hierauf hielt Herr Böffel einen Vortrag über Unterstützung der Arbeits lofen". Der Referent war der Ansicht, daß seine Gewerkschaft ( die der Hutmacher) mit der Einführung der Unterstützung fehr gut gefahren fet. Sie hätte sich dadurch eine feste, stramme Organisation geschaffen und könnne nur rathen, da ja ein großer Theil der Lithographen und Steindrucker für Einführung der Arbeitslosen- Unterstützung sei, diese einzuführen. Dem Referenten wurde reicher Beifall gezollt. In der sehr. lebhaften Diskussion waren alle Redner im Prinzip für Einführung der ArbeitslosenUnterstützung, führten jedoch an, daß man jetzt schon bei 4000 Mitgliedern über 200 Arbeitslose habe und die maschinellen Erfindungen im graphischen Gewerbe so riesige Fortschritte machten, daß immer mehr Kollegen arbeitslos würden, so daß man einer traurigen Zeit entgegengehe. Buchdrucker und Hutmacher seien noch die einzigen, welche Unterstügung zahlen fönnten. Es wurde dann folgende Resolution angenommen. Die heutige Versammlung beschließt, die Regelung der ArbeitslosenUnterstützung der nächsten Generalversammlung zu überlassen. Bis dahin möge der Hauptvorstand durch Fragebogen das nöthige Opfer der Interviewfeuche. Material sammeln." An Stelle des abgereisten Kollegen Graß Bebel fagen, er wolle oder müsse beim nächsten Krieg mit Ein Jnterviewer läßt mann wurde Kollege Hildebrandt zum Revisor gewählt. Frankreich Guesde todtschießen; ein zweites Exemplar dieser geUnterstützt wurden 10 arbeitslose Kollegen mit der Summe von fährlichen Menschenforte läßt Guesde sagen, er würde die in 108 M.; die verheiratheten erhielten 12 M., die unverheiratheten den Krieg ziehenden Armeen mit Dynamit in die Luft sprengen; 10 M. Durchreisende Kollegen erhalten von jetzt ab ihre Reise- und ein drittes Exemplar legt Bollmar die Worte in den unterstützung bei Sillier, Oranienstraße und zwar 2 M. in baar, Mund, die Sozialdemokratie habe bei den Wahlen nichts vom eine Schlafmarte und ein Frühstück im Werthe von 20 Pf. Für Bauernstande zu hoffen. Es versteht sich von selbst, daß feines die Schlafmarke erhalten sie bei Gründel, Dresdenerstraße, ein der drei Opfer den ihm unterschobenen Blödsinn gefagt hat. Jeder gutes Bett zum Nachtlager. Ein Antrag, der Streit- Kontroll: Vernünftige lacht, wenn er solches Zeug liest. Aber giebt es fommission 30 M. für die Gewerbegerichts- Wahlen zu überweisen, denn fein Mittel, sich gegen die Interviewseuche zu schützen? fand Annahme; gleichzeitig wurden den streifenden Knopfarbeitern Wir sollten meinen, es sei doch nicht so gar schwierig. 50 m. bewilligt. Zur Aufnahme meldeten sich 21 Kollegen. Privat- Theatergesellschaft und Artistenklub Belle- Alliance". Am Sonntag, en 26. Dtober 1892, Abends& Uhr, Sigung im Restaurant von Dietrich, Alexandrinenstr. 32. " Verein Vorwärto" Riederf. Dienstag, den 25. Oftober, Bersamm lung in Soffmann's Festsälen, Bergstraße 133. Tagesordnung: Boitrag des Genossen E. Roland über: Die Lösung des sozialen Problems. des Bahnarztes Vermischtes: Als ein schönes Beispiel echter Frömmigkeit stellt es die Germania" dar, daß ein auf dem Bochumer Verein" am Fauft. Ohne Zustimmung der Mutter Ihrer Brant kann lettere sich nicht verheirathen. Eine Klage auf Einwilligung gegen die Mutter ist nicht statthaft, da Ihre Braut noch nicht den Standesbeamten oder, wenn der Bater vor 1874 verstorben 21 Jahre alt ist. Wegen des Todtenscheines wenden Sie sich an ist, an das Pfarramt der betr. Kirche. machen, tönnen insbesond ere Ihre damalige Minderjährigkeit jest Schönleinstr. Sie können gegen nochmalige Pfändung nichts nicht mehr einwenden. bienstes zwar einstweilen zahlen, dieselbe wird Ihnen aber, wenn G. W. Sie müssen die Steuer für die Zeit Ihres MilitärSie reflamiren, zurückerstattet. des Werthes. Allerdings tönnen Sie nur ben gewöhnlichen Musiker. Klagen Sie auf Rückgabe des Stockes oder Ersatz Werth des Stockes verlangen, nicht den besonderen, den derselbe z. B. als Andenken für Sie hatte. noch würde voraussichtlich einem dahingehenden Antrage stattA. N. 2. Rußland kann diese Auslieferung weder verlangen, 17. Oktober verunglückter Arbeiter, dem eine glühende Stange in die Brust gestoßen war, auf seinen ausdrücklichen Wunsch erst gegeben werden. in die Marienkirche getragen, woselbst er beichtete und kommunizirte und dann erst in das Marienhospital getragen wurde. I Konfirm anden auf Verlangen zurückgeben. F. Ph., Stralan. Der Paftor muß die Taufscheine der unentgeltlich- Zahnersatz- Institutspreise Unserem Kollegen Karl Ziehs zum| Dr. Erich Richter, 43. Wiegenfest ein breimal bounerndes Leiden unser lieber Kollege Theodor Berlin wohnenden Hannoveraner er Zahnärztliche Poliklinik Chausseestr. 1a. Sprechstunden 8-1, 2-5, Bahnoperation, Hoch. Zahn- Arzt Robert Wolf Brunnenstr. 41( Rosenthaler Thor.) Künstl. Zähne von 2 M. an, Plomben Von 1,50 M. an, schmerzloses Zahnziehen 1 M. Sprechstunden 8-7 Uhr Deine Kollegen vom Bau Moabit. Unserem Artistenbruder Herrn Her mann Hoffmann zu seinem heutigen Wiegenfeste ein donnerudes Hoch! 2688b] Artistenverein ,, Einigkeit". Danksagung. Am 21. ds. Mts. starb nach langem Zur Gründung eines Vereins der in 2687b Brine. Die Beerdigung findet Montag, fuche ich alle Landsleute, welche sich den 24. ds. Mts., Nachm. 4 Uhr, von hieran betheiligen wollen, sich zu einer aus statt. Um rege Betheiligung bittet in meinem Lokal, Havelbergerstraße 7 der Leichenhalle des Thomas- Kirchhofes Besprechung am Montag, den 24. Ott. cr. Das Malerpersonal E. Lundt. Abends 8 Uhr, einzufinden. S. Müller Restauration( Laden), gut gehend Für die herzliche Theilnahme, sowie tägl. 1/4 Bairisch, Sonntag 1/2 Tonne, der Beerdigung meines innigft geliebten vert. Bu erfragen Urbanstr. 36 beim Mannes, besonders den Herren Kollegen Bizewirth Föelsch. der Firma E. Lewi u. Söhne, fage ich hierdurch meinen tiefgefühlten Dant. Ww. Louise Beyer geb. Gehre nebst Kind. 26806 Reichenbergerstr. 49. J. Semmel, praft. Zahnarzt, Oranienſtr. 55( Morikplaß). Dem Distanz-„ Rennert" Casp. Rennert der überaus großen Blumenſpenden bei viel Weißbier, Wiethe billig, fofort zu Sprechst 8-1, 3-0. Poliklinik f. Unbemitt. 1-3, 5-6. Künstl. Zähne 2 m zu feinem Schwaben Geburtstag ein Park- Jeben Sonntag im neu renov. Parquet- Veteranenstraße wadelt. dreimal donnerndes Hoch, daß die ganze Abonnement für Tanz 1 M.[ 3172L A. G. J. B. 0. A. Treptow, strasse. Gaal: Grosser Ball. Bade's Volksgarten. Ausschank v. Weiss- u. Bairisch- Bier. 27035 Ich nehme hiermit die Beleidigung, welche ich gegen A. Piehl, Torfstr. 31, ausgesprochen habe, zurück. Hildebrandt. Richard Raehmer, memelerstr. 48, Ede Königsbergerstraße. 2674 b Juwelier und Goldarbeiter, Verkauf von Gold, Silber- it. Alfenidewaaren u. Uhren. Möbel, Werkstatt für Neuarbeiten, Bergoldungen, Werfilberungen 2c. Reparaturen Milchgeschäft wiesenstr. 41-42 im neu und gebraucht, verkauft in allen schnell u. billig. Trauringe von 1,50 M. an. Schlafstelle f. 2 Herren o. Mädchen, bei Lehmann, Lübbenerstr. 28, Hof I. Saubere Schlafft. z. 1. Nov. b. Ww. Moeschke, Königsbergerstr. 1, 4 Tr. Frdl. Schlafstelle f. Herren zu verm. bei Schmidt, Neue Königstraße 33, Quergeb. 3 Tr. 26466 Schlafstelle für anständige Herren b. Erichson, Andreasstr. 16, of r. II. 8165L Elegante HerrenAnzüge, Valetots, fowie Damenkleider nur nach Maass, billigst, auch gegen Theilzahlung.( 81771Oranienstr. 126, 1. Möbl. Schlafstelle für Herren, sep. Freunden u. Genossen theile mit, daß Ging., b. Scheidemann, Adalbertstr. 84, ich in der Schulzendorferstr. 18a ein 26326 Zigarren- u. Tabak- Geschäft D. 4 Tr. Milchgeschäft. bill. zu verk. Näheres 2679b Arten zu billigsten Preisen VeteranenStrasse 15. Auch Theilzahlung.[ 2821L Unübertroffen Herren- u. Knaben Werthen Kollegen und Genossen theile ergebenst mit, daß ich eine Glaserei Garderobe alt u. neu, spot tbillig, nebst Bilder- Einrahmung eröffnet rothe 6, Mariannenstr. 6, im Keller. habe und bitte, mich darin zu unter2686b stützen. 2611b Ruge, Stralfunderstr. 77. Nur I Mark. & Klagen, Eingaben, Reklamationen. Achtung! Kein Laden. Nur eigene Fabritation, 25 Bigarren ziehung von Forderungen. Pollak, Rath im Zivil- und Strafprozeß. Gin1 Mart. Garantie rein amerikanische 1 Mart. Garantie rein amerikanische jetzt Blumenstr.19 Ir. Auch Sonntags Zabale. Rippentabat 2 Pfd. 60 Big. 1785 L G. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Sof part. Staare 1,50, Boliger. Ponti, Don G. Meyer, Frol. Schlafft. f. S. bei Krüger, eröffnet habe. A. Wagner. Pfandleihe jest wienerur. 1. Arndtstr. 41, Quergeb. 8 Tr. 2707b Genossenschaftsbrot ist zu haben Möbl. Schlafft. f. H., sep., Adalbert- Kaiser Wilhelmstr. 19, Ecke Münzstr. Mer giebt traße 78, v. 4£ r. r. 26406 1, Straße 12. Waldvögel v. 50 Pf. Schnelle, Franti. Arbeitsmarkt. 2704b drdt, möbl. Zimmer an zwei Herren Wifi einem Genoffen Möbel auf Rechtsbureau richters a. D., Atte Lehrlinge ftellt unter günſtigen BeGing. Staligerstr., beleiht j. Werthsache. des königlichen Amtspünktl. monatl. Abzahl. von 8 bis Jakobstr. 130. Gewissenhafter Rath dingungen ein Schrauben18 M. 3. verm. bei Wwe. Voigt, 10 M. ohne Anz. Off. u. E.§. 41 in allen Angelegenheiten. Unbemittelte fabrit Rosenbaum, Fennstr. 50/51. Dranienftr. 28, v. 4 Tr. 20976 an d. Exped. d. L. 26786 unentgeltlich. Auch Sonntag. 2286L Fräser auf Hornknöpfe ges. Blumenstr.24 26256 In der Pfandleihe Gerichtstr. 32 I, werden verfallene Winter Paletots, sowie andere Sachen täglich unter Tage verkauft. anst. Handwerker bei Koenig, Waffers Möbi. Zimmer, Ging. fep., für zwei thorstraße 70, v. 3 Tr. Erstes und ältestes 2657b Herren GarderobenGeschäft des Ostens von Julius Lindenbaum, empfiehlt sich seinen werthen Kunden Gr. Frankfurterstr. 139, eleganten Herren- Garderoben. und Bekannten zum Einkauf von Täglicher Eingang von Neuheiten. Spezialität: Anfertigung nach Maaß. Zuschneider im Hause. Geschäftsprinzip: Strenge Reellität. Julius Lindenbaum, Gr. Frankfurterstr. 139. 2. Berliner Wahlkreis. Da hente, Sonntag, den 23. Oktober, eine von der AgitationsKommission der Proving Brandenburg arrangirie Agitationstone Bem Berliner Bod: aus. Die Versammlungen finden von nächen Sonntag, den 30. Oktober, ab wieder regelmäßig Batt. 345/1 Der Vertrauensmann. Genossenschafts- Bäckerei für Berlin und Umgegend. Battfindet, so fällt die zu heute Abend angefehte Versammlung auf( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.) Wir haben wiederum drei Bäckereien: Prenzlauer Allee 35, Plan- Ufer 16, Körnerstraße 22, errichtet, welche wir unseren Genossen zu ihren Brot- Einkäufen bestens empfehlen. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Ordentliche General- Versammlung am Sonntag, den 30. Oktober, Vorm. 10 Uhr, in Brochnow's Salon( früher Orschel), Sebastianstraße 39. ages Ordnung: 1. Rassenbericht, des Rendanten und Bericht der Revisoren. 2. Bericht des Arbeitsnachweises. 3. Wahl des zweiten Vorsigenden; Wahl von zwei Kaffivern, desgl. von zwei Schriftführern und Bestätigung der vorgeschingenen Beisiger zum Vorstande und zur Fachkommission; Ersatz- event. Neuwahl von Kommissionsmitgliedern. 4. Aenderung der§§ 4 und 6 des Statuts. 5. Beschlußfaffung über eingegangene Anträge und zwar: Antrag Wegner, das Annonciren im„ Sozialist" betreffend; Antrag Wegner, das bei Stramm befindliche Spind betreffend; Antrag Wegner, die obligatorische Einführung der Metallarbeiter- Zeitung" betreffend; Antrag Schnabel, Regelung des Lehrlingswesens durch den Verband betreffend; Antrag, die Abstempelung der Beiträge während der Arbeitslosigkeit betreffend. 227/9 Wegen der hochwichtigen und umfangreichen Tagesordnung erfuchen wir die Mitglieder um zahlreiches und pünktliches Erscheinen. Mitgliedsbud legitimirt. Der Vorstand. Osten: Außerdem veröffentlichen wir folgende Niederlagen unseres Brotes: * W. Legler, Köpenickerstr. 126a. August Labitzke, Prinzessinnenstr. 28. * J. Paehlke, Forsterstr. 16. O. Möricke, Wrangelstr. 28. * B. Stabernack, Wrangelstr. 85. Albert Böhl, Rüdersdorferſtr. 8. * Emil Böhl, Frankfurter Allee 74. Wwe. Keil, Marfiliusstr., Ece Blumenft. Wilh. Wandelt, Roppenstr. 36, Reimann, Andreas Markthalle Stand Nr. 50. Max Richter, Grüner Weg 65. Aug. Zickerow, Friedrichsfelderstr. 10. Wilh. Helier, Friedrichsbergerstr. 24. Wilh. Mispel, Posenerstr. 32. A. Kothe, Lange str. 11. Herm. Licht, Langeftr. 56. G. Neuendorf, RI. Markusfir. 3. Carl Backhaus, Pallifadenstr. 62. " Moritz Voigt, Langestr. 93( Flur). Friedr. Walther, Blumenstr. 47. Paul Benicke, Graubenzerstr. 14. Paul Schröder, Langestr. 22. Wilhelm Teichert, Koppenſtr. 76. Nordosten: * Franz Schmidt, Mendelssohnstr. 6. Oeffentliche Versammlung Otto Fröhlich, Neue Königſtr. 89. 153/3 Montag, den 24. Oktober, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Joël, großer Saal, Andreasstraße Nr. 21. Tages Ordnung: # 1. Die Frau in Staat und Gesellschaft." Referent: Herr Reichstage Abgeordneter August Bebel. 2. Berlesung der Statuten zur Gründung eines Frauen- Bildungsvereins. 3. Wahl eines provisorischen Vorstandes. 4. Bericht der Agitations- Kommission. Die Frauen werden besonders ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Die Frauen- Agitations- Roumission. J. A.: Frau Rohrlack. Unterstützungsverein deutscher Tabafarbeiter. Zahlstelle Berlin, * F. Geske, Waßmannstr. 17. * Fritz Rintisch, Pallifadenstr. 91. W. Gollee, Georgenkirchstr. 3. Reinhold Dreissig, Weberstr. 25. * C. Mittmann, Lichtenbergerstr. 14. Fritz Steuer, Weinjir. 22. A. Krüger, Höchstestr. 18. Gustav Janz, Weberstr. 42. * H. Raner, Barnimstr. 3, Hof. August Ewald, Weberstr. 59. R. Dannenberg. Memelerstr. 57 u. 60a. * Krause, Büschingstr. 7. Südosten: Carl Halfpap, Rottbuserstr. 18. * Wilhelm Jerratsch, Wienerstr. 31. Mitglieder- Dersammlung Fr. Mittmann, Oppelnerfir. 30. Sonntag, den 23. d. M., Abends 5 Uhr, bei Leitmann, Brunnenstr. 9. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 8. Quartal. 2. Die Agitation für die Schuhmarke feitens des Borstandes. Referent: Mar Otto. 3. Verschiedenes. Nach Schluß der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tang. Gäste haben Zutritt. Der Bevollmächtigte: L. Dedjand. Leseklub ,, Dietzgen". Oeffentliche Versammlung für Frauen und Männer am Sonntag, den 23. Oktober, Nachmittags 5% Uhr, Badstr. 58( früher Knebel). Zagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Th. Glødte über: Die Ent wickelung des Sozialismus. 2. Diskussion. Nachher: Beisammensein mit Tany. E 198/3 A. Alschner, Naunynftr. 65a. Paul Peetz, Reichenbergerstr. 139. C. Huberich, Lübbenerstr. 22. Paul Neidhardt, Naunynstr. 70. Julius Haase, Siegnigerstr. 42. F. Pott, Grünauerstr. 33. F. Müller, Waldeniarstr. 64. * J. Wansner, Forsterstr. 57. * H. Grimpe, Manteuffelstr. 22, * C. Zinke, Stalizerstr. 128, Kabisch, Stalizerstr. 146. * R. Lück, Reichenbergerstr. 160. * W. Grünberg, Manteuffelstr. 37. A. Krause, Naunynstr. 11a. * H. Müller, Grünauerstr. 25, C. Hänsel, Görligerstr. 62. Hamann, Manteuffelftr. 8, C. Kien, Görligerstr. 67. E. Stendel, Cuvrystr. 48. Fachverein der Tapezirer Berlins und Umgegend.. Grimm, Reichenbergerſtr. 54. General- Versammlung " Glauss, Wienerstr. 42. * J. Schilk, Forsterftr. 49. * C. Trampe, Wrangelfir. 19. am Montag, den 24. Oktober, abends 8½ Uhr, im Lokale des A. Keil, dalbertstr. 69. Herrn Th. Boltz, Alte Jakob- Straße Nr. 75. Tagesordnung: 1. Vierteljahrs- und Jahresbericht des Vorstandes, der Arbeitsnachweis und der Werkstätten- Kontrollkommission. 2. Antrag a ch se 11. 311/2 Der Vorstand. 3. Neuwahl des Vorstandes und der Kommissionen. Mitgliedsbuch legitimirt. Verein Berliner Hausdiener. Dienstag, den 25. d. M., Abends 9 Uhr: Grosser geselliger Abend in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20, bestehend in humoristischen Vorträgen und Tanz, wozu ergebenst einladet 2684b Orts- Krankenkaffe ber Sonntag, den 30. Oftober, Borm. 10 Uhr, bei Seefeld, Grenadierstr. 33: Der Vorstand. * C. Scholz, Faldensteinstr. 29. J. Wegener, Faldensteinftr. 17. Richard Krause, Melchiorftr. 17. * Ernst Stolze, 2übbenerstr. 12. Gust. Zimmermann, Mariannenfir. 19. Paul Spindler, Reichenbergerstr. 118. A. Fränkler, Sorauerstr. 12. Julius Steinbrink, Baldemarstr. 32. H. Oldenburg, Manteuffelstr. 25. Aug. Hoppe, Schmidstr. 17. Süden: * August Gerstmann, Dieffenbachstr. 36. C. Schreiber, Boeckhstr. 44. Ernst Zimmermann, Schönleinstr. 33. * W. Gläser, Ritterstr. 9. * W. Schubert, Urbanftr. 8. * F. Brix, Gräfeſtr. 32. L. Hinze, Prinzenstr. 11. * Otto Fischer, Urbanstr. 103. Norden: R. Dittmar, Brunnenstr. 82e. * R. Willich, Christinenstr. 35. * Hermann Grashold, Prenzlauer Allee 222. * H. Ramlow, Schönhauser Allee 185. Oscar Ahlers, 3ionstirchstr. 11, Ede Zionskirchplatz( Zeitungshalle). Aug. Grünsch, Usedomstr. 15. * 0. Griepentrog, Schwedterstr. 23( Flur). do. 2. Verkaufsst.; Kleine Hain burgerstr. 7. * C. Münch, Straßburgerstr. 19. E. Grönke, Schönhauser Allee 165. * P. Joost, Elisabethkirchstr. 11( Flur) Otto Tanzki, Biefenthalerfir. 8. * Wwe. Ida Fischer, Bernauerstr. 2. Herm. Matthis, Stralsunderstr. 69. A. Thieme, Granseerstr. 8. Rud. Gebert, Brunnenstr. 57, * Louis Otto, Gerichtstr. 75. * Friedr. Ninnemann, Gitschinerfir. 81. Gustav Bähr, Ackerstr. 66. Heinr. Laufer, Dresdenerstr. 28. * Teupel, Gräfestr. 78. * Lembke, Fürstenstr. 2. Weihrauch, Urbanstr. 186. H. Hanne, Gneisenaustr. 83. * Adolf Rother, Ritterstr. 85. Südwesten: * Gustav Arnholz, Alexandrinenstr. 116. " Ebeling, Kreuzbergstr. 74. P. Scherzer, Markthalle Lindenstraße, Stand 246. do. Martth. Zimmerstr., St. 196. * Oscar Hübner, Simeonstr. 24. * Wilhelm Katerbow, Lindenstr. 25. * E. Neumann, Rürassierstr. 4. * G. Mannsfeld, Teltowerfir. 41. Th. Dochow, Markthalle Marheinice Play, Stand Nr. 123. Carl Steinbiss, Besselstr. 4. * Johann Kempa. Teltowerstr. 8, Ed. Hilliges, Dessauerstr. 37, H. Noth, Hollmannstr. 11. Westen: * A. Hannemann, Steinmetz sir. 52b. R. Paulink, Steinmehstr. 58. Albert Borchardt, Pallasstr. 4. Wilhelm Schiller, Nollendorfstr. 38. Friedr. Bodendorf, Wilhelmstr. 96. * Otto Behrendt, Kulmstr. 14. * Wilh. Purrmann, Gneisenaustr. 30. * A. Engelhardt, Neue Maaßenstr. 49. Nordwesten: D. Krühn, Albrechtstr. 4. Wilhelm Hentze, Lehrtersir. 31. Paul Bartsch, Lessingstr. 36. * Hedwig Gubela, Bandelstr. 20, * Rud. Köhn, Hussitenstr. 7. Wwe. Emilie Liesegang, Fehrbelliners straße 36. J. Zuber, Schönhauser Allee 48a. Richard Gleich, Schlegelfir. 28. Louis Sander, Schönholzerfir. 6. * Frau Fr. Tabbert, Markthalle Ackers straße, Stand 217. do. Linienstr. 195( Thorweg). * A. Weiss, Zionstirchstr. 32. Gottlieb Patzold, Belforterstr. 6. * C. Clement, Hochmeisterstr. 2. C. Brüsshaver, Rügenerstr. 20. * Rudolf Galleiske, Diedenhofenerstr. 4. * Herm. Knorr, Röslinerstr. 11. * H. Wiegand, Weißenburgerstr. 26. W. Thiel, Gellerstr. 34. * A. Hoppe, Rheinsbergerstr. 14. P. Freyer, Reinickendorferstr.- 46. Charlottenburg: * E. Haak, Spandauerstr. 5a, W. Krause, Pestalozzistr. 11. Rixdorf: * A. Franke, Berlinerstr. 4. * Heinrich Rund, Hobrechtstr. 9. Eduard Standke, Biethenstr. 39. * Gottlob Blumberg, Herrmannstr. 22. " Carl Engelhardt, Sobrechtstr. 4. F. Liebscher, Sessingstr. 9. Hellwig, Jägerstr. 2. Kittlas, ißmannstr. 22. Otto Eitner, Wißmannstr. 13. Rummelsburg a " Georg Rehm, Lessingstr. 6. Weissensee: B. Schmelzer, Lehderstr. 2. B. Linneken, Markthalle Moabit 10, Conrad Löhnert, Kronprinzenstr. 12. Stand 247. Centrum: * R. Ojust, Alte Schönhauserstr. 16. Herm. Greiffenberg, Sinienstr. 68, * W. Werner, Heiligegeiſtstr. 37. * P. Salzwedel, Klosterstr. 88. " St. Schmela, Rittergaffe 5. Wilmersdorf: * W. Schnutz, Berlinerstr. 124. Cöpenick: * Josef Noldn, Friedrichstr. 95. Adlershof: Ww. Bottke, Bismardstr. 47. Die mit bezeichneten Niederlagen führen nur Genossenschaftsbrot. Außerdem ist in allen unseren Bäckereien und den durch Plakate fenntlich gemachten Niederlagen weiße Backwaare à Stück 2 Pf. zu haben. Unsere Bäckereien befinden sich: 95/1 fehr geräumig, ungestört, m. Vereins. Biano. Flid, Simeonſtr.23. Vereinszimmer auch zur Zahlstelle zu Messerschmiede etc. verg. K. Reyer, Naunynſtr. 74. 28466 2 Vereinszimmer mit Piano 30 bis 60 Personen für Montag, Dienstag und straße 10. General- Versammlung. Freitag noch frei. Baas, BlumenTagesordnung 1. Wahl von drei Ausschußmitgliedern 2618b Saal für 100 Personen ist noch einige zur Abnahme der Jahresrechnung. Sonntage frei. Vereinszimmer 20 bis 2. Wahl von drei Vorstandsmitgliedern 60 Personen, Alte Jakobstraße 83. und zwar einer aus der Mitte der Arbeitgeber und zwei aus der Mitte der Arbeitnehmer. 3. Verlage und Berathung neuen Kaffenstatuts. 4. Verschiedenes eines 2610 b Arbeitgeber, die zuzahlen, sind hiermit eingeladen. Der Vorstand. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Maler. Berlin W., Filiale IV. Montag, den 24. Oftob., Abds. 81%, Uhr im Lokal Appelt, Lützowstr. 7. Versammlung. M Tages Ordnung: 1. Rassenbericht. 2. Vortrag des Hrn. Dr. Lilienfeld fiber Cholera. 3. Berschiedenes. Die örtliche Verwaltung. Vereinszimmer mit Piano fowie Regelbahn noch frei, Markgrafenftr. 8.[ 26786 Gratis Sprechstunde Montag und Donnerstag 1-2, Naturheilbad Reform, Deffanerstr. 31. Moabit Zahnklinik. E. Fuhrmann, Perlebergerstr. 26F ( Ecke Stromstraße). Unbemittelte( 11-3). Zahnziehen unentgeltlich, Plomben 50 Pf., tünstliche Zähne nur 1 M. Privatsprechstunde 9-12, 2-6. Dr. med. Böhm, praft. Arzt, Spezialarzt 2081b Bundd.gesellig.Arbeitervereine für Naturheilverfahren und Massage Freitag, den 28. D. M., Abde. 81/2 Uhr, bei Gründel, Dresdenerstr. 116: Müllerstr. 33a34. Gartenstr. 36. Brunnenstr. 122a. Weidenweg 99. Prenzlauer Allee 35. Manteuffelstr. 63.. Dieffenbachstr. 58a. Hasenhaide 117| 18. Plan- Ufer 16. Körnerstr. 22. Der Vorstand. Adolf Scholz. Hugo Lazarus. 1 möbl. Schlafft. für 2 Herren bei Wwe. Mestat, Oranienftr. 2a, v. IVL Gemüthliches 2692b zweifenstr. möbl. Borderzimmer, sep: Eingang, an zwei Herren zu verm. bei Frdi. möbl. Schlafst. sofort od. zum Reese, Manteuffelstr. 51 2 Tr. 2662b Schlafst. f. Hrn. b. Eckert, Königs- Leere Stube u. freundl. Schlafstelle, bergerstr. 3, 8. Quergeb. 2 Tr. 26596 fep. Ging., Langestr. 58, 3 Trepp. I. Frdl. möbl. Schlafft. b. Marciniak, Frd. Schlafft. z. verm. Große Frank2651b furterstr. 5, 3 Tr. Fischerstr. 26/27, H. 8 Tr. Freundl. Schlafstelle bei Frau Block, 2650b Frdl. Zimmer f. 1 Srn., 10 M., bei Lucht, Bergmannstr. 27, Hof 3 Tr. Ritterstr. 89, Hof 4 Tr., bei Frau Linde, freundl. Schlafstelle an Genossen. ( 6 Mart.) 2645 b Waldemarstr. 51, 4 Tr. Mbl. Schlafft. f. Hrn. zu verm. bei Westphal, Gertraudtenstr. 26, vorn 3 Tr. Mbl. Zimmer, sep. Eing., b. Blum, Grünauerstr. 29. 2675b Frol. möbl. Schlafft. für 2 Herren, 2672 b Oranienstr. 205, v. 2 Tr. I. Eine mbl. Schlafst. zu verin., 7 M., bei Schuster, Ackerstr. 6, v. 3 Tr. & 2665b Eine freundl. Schlafstelle bei Mieke, Adalbertstr. 9, 42r. Möbl. Zimmer für 2 Genoffinnen, 5 M., Posenerstr. 30, Hof 4 Trepp., bei Janz. 2648 b Möbl. Schlafft. f. 2 anständ. Herren oder Mädchen b. Meyer, Höchstestr. 20, 2682b 1. Nov. a. Hrn. zu verm. bei Martin, Grünauerstr. 12, v. 3 Tr. 2694b Frdl. mbl. Stube od. a. Schlafft. 3. verm. Gr. Frankfurterstr. 124, 2. Quer gebäude 1 Fr. bei Quatfasel. 26896 Junger Mann findet gute Schlafst. Neue Königsstr. 38, Quergeb. 1 Tr bei Noack. 2663 b Sauber möbl. Schlafft., sep. Ging für 1-2 Herren billig zu vm. Undreas 2 saubere Schlafit. f. Hrn. à 6,50 M., traße 16, Hof r. 4 Tr. I. Manteuffelstr. 61, v. II., b. Däumichen. Mol. Schlafft., sep. Eing., Adalbert2669 b straße 3, v. 2 Tr. I. Frol. Schlafst. f. 2 Herren Schwedterstraße 265, v. 1. 2 Tr. -2654 b Frol. Schlafst. Ritterstr. 6, Seitenfl. 2655 b Schlafft. Alexandrinenstr. 17 1V. Eger. Frol. Schlafit. Schüßenstr. 31, Hof 3. Aufg. 2 Tr. bei M. Maneche. 2664b Möblirtes schönes Vorderz. f. 1 ob. 2 Herren zu verm. Kottbuser User 53, 3 Sr. I. Schlafft. ev. Stube b. Fr. Meyer, Möbl. Schlafft., separat, für Herren Blumenstr. 44, 2 Tr. Naunynstr. 18 1 2. I. 2660b 11 11 Π g d. St K 22 fe fe a 11 01 fa S 11 fe B fd fa tt ge att be: fo fch the Be B Fü ne mi Pfe ber It e mi ich St 507 da 2661 b gea Dat un me in Tr 185 De ich Au 2695b eine Zette Ich unt wec 2700b ihr ftar Her 26986 Bri Op er degin Ma an, 10 af пос Schlafst. z. verm. b. Wwe. Ender, Frdi. Schlafftelle zum 1. November Georgenkirchstr. 4, H. 3 Tr. r. 26995 Reichenbergerstr. 6, S. 1 bei Melchert. Frol. Schlafst. 3. verm. b. Prater Memelerstr. 35, 3. Tr. Freundliche Schlafstelle für Herren Oranienstr. 3, v. 4 Tr. I. Schlafft. f., Gen. b. Mevius, Rüder Eine frdl. Schlafstelle für 2 Herren dorferstr. 18, v. 3 Tr. Gneisenaustr. 84 bei Dietrich. 2658 b Freundl. Schlafst. für 2 Herren per sofort oder 3. 1. zu verm. bei Richter, Reichenbergerstr. 21 3 Tr. 2668 b Möbl. Schlafft. zu verm. Friedrichs2 Genossen finden freundl. Schlafst. bergerstr. 8, 3 Tr. r. 2691 b Reichenbergerstr. 123, v. I r. 2667 b möbl. Bimmer bei Duliz, Fruchtstr. 68, vorn 3 Treppen. of lints, 2 Tr. Kochstr. 37, 2 Tr. 8-9 und 4-5 Dr. Hoesch, homöopath. Arzt. Delegirten- u. Kontroll- Linienfir. 149. 8-10, 5-7, Gonnt. 8-10. Kommissions- Versammlung Zahnz., Nervt. Süss, Berantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Erscheinen aller nothwendig. 172/21 Schmerzloses Falckensteinstr. 32. 2630b Möbl. Schlafft. mit Kaffee 11. b. Neige, Dranienstr. 204, 4 Tr. 2 Hrn. find. frðl. Schlafſt. od. mö: Freundl. Schlafft. für Genossen Schlafft. f. 2 Herren Lange20b 26966 Chamissoplatz 14 r. r. 26706 bei Ficius. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 249. Parteinachrichten. Sonntag, den 23. Oktober 1892. 9. Jahrg. Wohl bekomm's den Herren vom„ Sozialist"! Uebrigens entschuldigen könnte. Sie wurden von den ländlichen Rüpeln, mögen den Streit, ob Werner Wildberger oder Haus Müller und zwar meist jüngeren Leuten, vielmehr aus reiner Brutalität am überflüssigsten ist und am wenigsten Daseinsberechtigung hat, mit Biergläsern und Zündholzbehältern geschlagen. Das Lüden Saus Müller schickt uns aus Bern eine Berichtigung" zu, die Herren unter sich ausmachen. Uns will bedünken, daß scheider Wochenblatt", welches über das ebenso gesetzwidrige wie in der er sich gegen den in unserer Nr. 241 unter Parteinach- u. s. iv. niederträchtige Verhalten der jungen Bauern einen Jubelhymnus richten" gebrachten Artikel wendet, worin wir, an der Hand von anstimmte, hat das Thatsächliche dieses Vorkommnisses in einer Weise brieflichen Aeußerungen und an Stellen aus Müller's letter Zur Herscheider Kuüppelei. Die Rheinisch- Westfälische gefälscht, wie sie selbst bei westfälischen Ordnungs" blättern außer Broschüre die Doppelzüngigkeit dieses eingebildeten Reformators Arbeiter- Zeitung" weist nach, daß die drei Lüdenscheider Sozial- gewöhnlich sein dürfte. So ist es z. B. eine faustdicke Lüge, wenn dieſes der Sozialdemokratie nachwiesen. Wir hatten dem Herrn 11. a. demokraten, welche neulich auf ihrer Agitationstour in einer Blatt behauptet, unsere Genossen hätten junge Burschen um sich ver Dorgehalten, daß er:„ auf eine Annonce hin, unter Berufung Wirthschaft Herscheids von Bauern mißhandelt wurden, auch sammelt und„ Runden" für dieselben bezahlt, und nachdem das auf seine frühere Preẞthätigkeit, aber unter Verschweigung des nicht den geringsten Anlaß gegeben haben, welcher diese Rohheit Bier oder der Schnaps seine Wirkung gethan, seien sie mit ihren fozialdemokratischen Charakters des Blattes, an dem er Redakteur war, und unter Verschweigung seiner eigenen Parteistellung, unt eine Redakteurstelle bei einem Bourgeoisblatte fich meldete; Herr Müller that dies allerdings erst, nachdem sein Bemühen, ständiger Mitarbeiter des Vorwärts" zu werden, werden, nicht von dem gewünschten Erfolge begleitet war." Müller berichtigt" " 1 an un in bezug auf den ersten Punkt:„ Diese Be= hauptung ift unwahr und eine Berleum= Sung. Der Vorwärts" nenne das Bourgeoisblatt, denn ich Redakteur zu werden suchte! Ich erkläre auf mein Ehrenwort, mich niemals um eine Redakteurstelle bei einem Bourgeoisblatt beworben zu haben Was ich gethan habe, ist lediglich, mich auf eine von dem Herrn Enderli, sozialdemokratischen Journalisten in Zürich erlassene Annonce gemeldet zu haben, laut der ein junger Mann gesucht wurde, der im stande ist zu referiren". Wenn der Vorwärts" dieses Verbrechen attenmäßig zur Kenntniß seiner Leser bringen wolite, so würde mich das sehr freuen; er findet die Annonce, auf die ich mich meldete, sowie meinen Brief, mit dem ich mich meltete, in Nr. 42 tes Sosialist" bereits abgedruckt." 11 er Run, diese Freude wollen wir Herrn Müller um so lieber machen, als durch den Abdruck der Annonce und des Briefes unsere Leser erft ein volles Bild von der Wahrheitsliebe Müller's gewinnen. Dieser hebt in seiner vorstehenden Berichtigung" hervor, daß die Annonce von dem sozialdemokratischen Journalisten" Enderli Das erlassen sei. ist richtig. Aber hat denn Müller Dies auch gewußt, als fich auf die Annonce hin meldete? Rannte. Müller den Urheber der Annonce? Oder ließ sich aus der Annonce selbst die sozialdemokratische Gesinnung des Aufgebers ersehen? Oder crfchten die Annonce in einem sozialdemokratischen Blatte? Steirer dieser Fälle trifft zu. Herr Müller, der unerbittliche Kritiker der angeblich leinbürgerlichen Neigungen und Ansichten verfallenen Sozialdemokratie", hat sich auf eine Annonce in einem Bourgeoisblatte um eine Redakteurstelle unter Verschweigung feiner fozialdemokratischen Parteistellung und unter Ver schweigung des sozialdemokratischen Charakters des Blattes, an dem er früher thätig war, Nach deni gemeldet. Charakter des Blattes, in dem die Annonce enthalten war, und nach dem Inhalt dieser selbst konnte Müller gar nichts anderes aunehmen, als daß es sich um eine Stelle an einem gegnerischen Bourgeoisblatte handelte. Daß Müller selbst dies voraussette, zeigt auch das vorsichtige Verschweigen des Namens und der Tendenz des Blattes, an dem er ein Jahr" thätig war. Daß der Aufgeber der Annonce sich schließlich als ein sozialdemofralischer Journalist entpuppte, ist reiner Zufall. Herrn Müller fann dieser Umstand mir in den Augen ganz Dummer, als Entschuldigung dienen. Bemerkt sei hier, daß wir es Müller nicht zum Vorwurf machen, daß er suchte, eine feinen Fähig teiten entsprechende Stellung zu gewinnen, sei es auch bei einem Bourgeoisblatt. Aber wie kommt dieser Mann, der bereit ist, als journalistischer Landsknecht sich an den Nächstbesten, der ihn bezahlt, zu verfaufen, dazu, unferen Borkämpfern und den hunderten in der Agitation thätigen Arbeitern, welche von den Unternehmern ihrer Thätigkeit für die Partei wegen auf die Schwarzen Liften" gesetzt wurden, und welche, um nicht zu verhungern, fleine Geschäftchen an= gefangen haben, vorzuwerfen, daß fie Ileinbürgerliche Gesinnung angenommen und das revolutionäre", proletarische Klassenbewußtsein verloren hätten? Nun mag die fragliche Annonce und Müller's Brief hier folgen. Tageblatt der Stadt Zürich", Nr. 147 vom 23. Juni 1892. Offene Stelle. " " Für einen jungen gut geschulten Mann, der, wenn möglich schon auf einem Redaktionsbureau oder sonst an einer Zeitung thätig gewesen, und der im stande ist, selbständig zu referiren. Bewerber, welche der Stenographie fundig sind, erhalten den Borzug. Eintritt sofort. Offerten mit Angabe des bisherigen Wirkungskreises befördert unter Chiffre O. 3294 F. an Orell u. Füßli, Annoncen- Expedition, Zürich." Zürich, den 23. Juni 1892. Chiffre O. 3294 F. Bezugnehmend auf Ihr Inferat im heutigen Tagblatt, erlaube ich mir, mich Ihnen für die von Ihnen ausgeschriebene Stelle zu empfehlen. Ich bin im Journalismus fein Neuling und habe bereits im Jahre 1890 eine in Magdeburg erschei Rende Zeitung als Chefredakteur geleitet, feit 1888, wo ich mit dem abgelegten Abiturienteneramen die Schule verließ, habe ich nationalofonomische und juristische Disziplinen studirt. Der Stolze'fchen Stenographie bin ich mächtig. Ihrer gütigen Antwort entgegenfehend, zeichnet hochachtungsboll Hans Müller, Fluntern, Karolinenburg." Mögen nun unsere Leser entscheiden, ob wir wirklich Herrn Müller verleumdet haben. Und nun zum weiteren Inhalt der Berichtigung". Obwohl Herr Müller in seiner neuesten Brochüre erzählt, daß er bereits 1890 als Mann des Mißtrauens der Arbeiter gegen die sozialdemokratische Reichstagsfraktion" zur Redaktion der Magdeburger Boltsstimme" berufen worden sei und obwohl er dieje Redaktion in Gesellschaft von P. Kampffmeyer so leitete, daß schließlich die Magdeburger Arbeiter, die in erdrückender Mehrheit zur Fraktion standen, fich gegen das Treiben der Redaktion aussprachen und Müller deshalb zurückreten mußte, füchte dieser Herr von der Schweiz aus im Juli 1891 doch wieder am„ Borwärts" als Mitarbeiter anzukommen. Der Vorwärts" hat in vielleicht übergroßer Toleranz auch eine Schweizerische Korrespondenz von M. gebracht. " Da," so heißt es in der Berichtigung", tamen nun die Auseinandersehungen mit der" Oppofition, die im„ Borwärts" einen solchen Charakter annahmen, daß ich es mit meiner Ueberdeugung nicht mehr vereinbaren konnte, für dieses Blatt zu chreiben. Ich brach meine Beziehungen zum„ Borwärts" ab und habe seit der Zeit feine Beile mit seiner Redaktion wechselt. Der Vorwärts" hat nicht mir, sondern ich habe ihm den Stuhl vor die Thür gefest." Wessen Stuhl fand denit schon ein Jahr vorher in Wagdeburg vor der Thüre, Herr Müller? ge Und nun zum Schluß. In dem von uns veröffentlichten erflärt Müller über den Ausgang der unabhängigen Brief 21 Den vom Oppositionsbewegung, ganz fazenjämmerlich" gestimmt zu fein; er spricht darin dem„ Sozialist" jede Daseinsberechtigung ab. In dezug auf diese Aeußerungen, schreibt nun Müller: " Vorwärts" veröffentlichten Brief, der an Herrn H. Lug in Magdeburg gerichtet war, erfenne ich gerne als den meinigen an, dante dem„ Borwärts" für dessen Publikation und erkläre, daß ich die darin ausgesprochene Meinung Roch heute habe." 5. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preußt. Lotterie. Ziehung vom 22. Oftober 1892, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mark sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 21 412 545 50 83 612 66 775 1017 130 252 513 643 2137 43 76 [ 300] 89 277[ 500] 379 412 46 691[ 1500] 795 871[ 1500] 3375 512 641 727 39 874 953[ 1500] 4163 68 84 92 340 49 614 24 904 28 38 46 80 99 5058 100 12 22 67 74 209 357 419 33 519 604 46 971 6063 97 486 505 621( 1500) 39 53 791 7114 233 93 375 439 620 31 728 814[ 300] 8058 82 106 317 66 635 95 738 40 80 810 962 9161( 500) 209 29( 500) 48 [ 1500] 316 35 1500] 574 772 810 22 23 57 58 10051 202 6 15 390 431 62 729 981 11031 91 114[ 15001 58 407 59 54 611 813 12010 233 416 518 31 50( 3000] 600 49 810 84 13057 108 295 388 1300) 91 411 21 31 504 601 91 712 33 37 61 847 70 978 14234 53[ 150] 369 13001 76 660( 30) 83 778 15147 353 475 515 47 67 673 803 32 942 16020 21 30 185 92 93 220 398 614 58 747 861 914 17 17032 47 187[ 3000) 257 85 523 635 63 774 845 68 921 63 96 18012 19 86 152 80 207 388[ 300] 450[ 800] 88 617 31 36 97 731 76 830 19226 567 85 617 20018 138 84 303 37 493 554 680 816 979 21010 76[ 300] 148 422 89 514 19 43 83 720[ 500] 824 22003 34 85 223 29 50 48+ 500 83 675 83 735 809 50 911 24 96 23020 155 476 13000, 544 48 85 13000) 636 776 95 837 24010 31 131 217 394 511 1500] 23 659 62 898 960 25033 40 295 732 79[ 300] SS 904 6 26095 114 314 528 70 619 24 701 55 858 86 27145 235 311 83 458 88 518 743 84 813 97[ 3000] 968 28161 224 325 45 404 35 67 501 731 861 79[ 3000] 971 29159 230 470 560 640 57 739 867 937[ 3000] 30027 119 19 277 360 404 98 537 41 723 69 812 34 916 65 3100S 34 337 72 406 34 504 93 618 37 816 71 923 32041[ 3000] 139 58 66 231 448 90 584 681 743 60 838 33038 66 84 118 483 609 726 33 803 5 983 34114 67 98 299 344 68 418 58 537 41 600 930 35072 199( 3001 281 615 30 37 56 970 I CO 36240 430 93[ 500] 543 61 621 30 58 848 73 970 76 37022 160 251 391 427 54 595 690 783 829 906 38025 55 325 406 532 59 657 75 93 955 39108 305 41 65 662 87[ 1500] 712 [ 30001 59 40182 297 922 SO 41083.97 115 27 215 34 88 344 45 88 501 620 90 773( 3000) 42194[ 3000) 470 669 989 43395 315 35 408 46 579 645 48( 3000] 792 16 874 921 44 66 473 525 636 76 775 862 45079 153 228 34 51 130001 305 46118 207 130001 332 414 34 85 650 739 96[ 1500] 880 47272 323( 500) 527 82 638 67 968 48093 140 242 381 490 93 695 719 51 912 51 49032 138 87 92[ 3000] 248 344 49 543 85 929 50214 301 46 412 59 543 653 757 G5 51148 309 527 626 64 66 704 810 29 45[ 300] 69 52087 105 15001 77 94 224 66 392 453 706 78. 98( 500] 923[ 300] 53146 345 626 45 902 54161 75 267 314 29 422 57 746 860 973 76 55033 114 84 210 86 97 547 748 55 839 905 56187 88 272 308 17 419 89 517 610 13 751 63 835 39 59[ 500] 63 57070 141 220 75 380 91 408 39 69 653 817 26 911 58033 46 118[ 500] 42 81 267 69 323 633 814 37 942 82[ 300] 83 59107 50 222 27 97 330 82 455 73 80 502 747 810[ 1500] 74 83 60021 83 206 27 66 427 30 569 633 831 83 98 61226 308 88 401 50 53 641 76 758 1300 65 872( 500) 917 2049 127 277 473 519 55 [ 1500] 846 63114 202 45 332 406 518[ 300] 61201 10 80 1500] 301 130001 77 433 525[ 500] 74 643 795 65014 37 54 271 85 303 583 871 982 66074 102 36 270 329 50 491 526 623 98 869 81 85 956[ 500] 67021 89 138 46 90 307 65 404 23 27 85 591 99 636 84[ 1500] 705 974 99 68144 432 60 84[ 30 000] 519 613 90 793 833 77 902 56 79 69038[ 500] 46 177 91 221 63 374 80 443 530 600 70 71 760 83 863 81 991 33 70012 28 98 135 94 215 82[ 1500] 336 37 611 51 58 708 19 801 6 71324 67 509 58 716 939 7209 112 85 249 89 500 63 643 712 49 91 946 92 99 73013 118 15001 220 82 315 411 64 603 746 858 961 74 44 337 50 445 569 88 643 78 754 938[ 500] 75000 71 230 324 458 94 730 852 73 70161 97 460 580 620 72 716 831 91 959 72 77052 300 486 527 648 76 759 995 78328 541 633 786 972 85 79001 15 57 129 74 230 72 358 434 639 761 68 971 80020 200 16 50 86 438 550 780 892 81066 86 238 359 503 689 54 776 838 47 82109 96 321 676[ 300] 98 871 98 83005 223 338.69 413 502 22 40 632 902.95-010 347 58 447 63 557[ 3000) 636 811 20 917 88 85061 138 95 234 889 646[ 5000] 708 15 801 26 46 901 86122 278 434 98 542 87180 260 83 354 97 533 661 92 701 8-105 82 298 324 45 47 426 573 637 53 874( 300) 89328 36 400 698 850 69 985 90091 172 228 357 569 673 89 91063 91 117 29 97 434[ 3000] 769 1928 92055 18001 90 109 66 73 277 416 61 92 702 856[ 300] 915 47 93008 143 318 36 407 35 85 512 29 823 956 94151 293 438 533 65 668 69 911 14 75 95125 233 497[ 500] 617 891 96025[ 300] 108 27 293 320 23[ 500] 40 455 673 706 78 11500] 880 97011 336( 3000] 53 465 721[ 5001 886 910 98109. 226 57[ 300] 89 381 463 513 76 651 73 832 75 903 60 70 99045 223 411 626 27 719 968 100001 1500] 46 377[ 300] 597 622 827 60 69 984 101052 103 32 51 344 481 669 766 102131 239[ 500] 66 311 558 90 663 829 103157 309 51 402 500 87 748 54 11500] 816[ 300] 979 104008 103[ 30000] 20 57 428 33 42[ 500] 84[ 3000) 521 34 807 29 925 64 97 105161 86 298 398 447 611 764 928 59 106006 144 53 79 307 44 485 99 605 801 61914 45 82 107030 270 76 350 59 729 807 108022 149 237 326 67 77 84 508 82 673 733 95 821( 300) 78 927[ 300] 109052 213 18 511 73 628 36 61 807 991 110121 26 727 78 973 111026 35 151 89 98 270[ 300] 380 409 529 626 806[ 300] 74 112204 55 325 58 505 21[ 300] 647 56 63 780 833 900 10 113037 82[ 3000] 134 212 592 766 87 831 76 84 901 114030 81 281 345 71 544 938 115072[ 500] 226 343 509 750 875 940 116046 49 109 80 92 350 68 468 531 72 713 17 815 74 91 954 117044[ 3001 223 338 58 573 79[ 15001 659 80 767 808 118141 216[ 3000] 381 462 69 562( 500) 925 119026 199[ 3000] 305 44 802 16 53 958 73 120203 12 423 507 25 37 613[ 3000] 88 121009 83 98 111 34 231 318 562 830 59 942[ 300] 122031 41 75 574 725 40 899 927 54 123101 220 63 329 424 615 26 747 900 80 124031 80 94[ 1500] 148 301 35 437 87 518 935 125007 223 388[ 1500] 449 78 636 55 56 778 855 84 126030 63[ 300] 126 284 486 593 634 51 94 709 978 127171 455 524 40 87 750 98 836 72 931 128061 103 221 319 22 822 904 28 53 129017 57 95 100 1 51 65 230 343 93 451 81 614 53 788 99 820 84 130J60 105[ 5001 7 216 96 630 57 718 28 807 920 53 54 181014 182176 491 46 105 23 54 282 340 466 76[ 3000] 581 625 749 804-77 526 649 71 843 133034 141 47[ 1500] 242 43[ 500] 46 47 504 69 655 701 952 72 13001 92 134176 330 446 682 794 800 41964 135221 78 307 469 72 590 651 837 38 67 96 136027 91 106 385 88( 300) 492 608 728 839 925 86 137062 133 235 40 442 615 23 76[ 3000] 756[ 500] 84 138064 133 50 292 322 96[ 500] 431 55 83 92 510 20 98 737 995 139202[ 300] 73 571 98 660 77( 500) 752 958.85 140085 210 327[ 15001 50 75 76 529 13001 602 43[ 500] 753 57 952 [ 300] 141020[ 30] 68 175 417 78 91 603 22 717 860 906 25 68 142155 143149 52 69,460,769 80 816 26 77 382 423 55 623 727 42 49 144085 91 124 51 69[ 500] 245[ 300] 303 13001 73 440 522 871 911 74 82 86[ 1500] 145010 15001 275 88 403 9 57 597 672 940 146093 145 325[ 5001 524 68 701 20 300] 830 64 147181 391 93[ 300] 542 647 78 80 770 77 97 800 13 22 95 148001 30 139 54 251[ 1500] 325 441 555 700 95 149034 444 66 311 16 459 547 60 674 778 826 86 87 910 150006 103 70 249[ 3000] 450 562 87[ 300] 647 53 60[ 300] 745 96 905 151078[ 500] 203 31 62 358 406 38 772 922 152015 74 85 160 308 93 466 547 707 76 825 48 153007 47 846 435 47 558 624 91 721 929 154209 61 314 87 422 521 894 155091 284 92 510 39 614 702 75 919 87 156118 43 81 206 24 362 95 498 531 157000 56 85 142 64 256 430 82 531 95[ 1500] 676 813 34 58 999 158055( 300) 256 77 303 91 [ 1500] 446 549 63 843 938 65 159187 234 47 56 411 13 610 58 730 976 160127 80 290 315 51 69 459 515 75 88[ 3000] 629 89 92 93 98 99 885 91 161078 363 620 75 162048[ 1500] 183[ 300] 96 281 813 443 555 706 21 803 46 163072 83 136[ 300] 200( 500] 43 55 348 77 78 481 567 652 54 740 956 164008 84 139 92 239 69 81 318( 300) 409 26 89 639 758 947 50 66 165005 63 139 223[ 3000] 381 461 547 65 775 819 24 45 973 166138 295 302 16 29 85 424[ 300] 34 79 608 782 868 93 912 15001. 167031( 300) 51[ 300] 97 142 356 471 1300000] 96 602 26 39 729 48 16-166 300 36 422 567 658 67 735[ 3000] 862 93 169057 128 271 316 448 523 27( 500) 95 702 81 809 971 170016 290[ 1500] 347 466 648 868[ 3000] 920[ 3000] 22 89 171027 154 446 521[ 1500] 662 743 48 860 172103 22 70 423 778 834 909 174264 307 457 675 728 69 802 19 913 63 173136 240 459 605 76 175211 66 1500] 337 90 430 532[ 300] 819 71 98 922 176042 54 128 233 619 673[ 300] 795 898 933 13000] 177273 358 493 562 69 706 70 128153 300 13 59 66 456 535 613 814 19 36 179004 ( 300) 917 94 112 297 453 733[ 300] 31 911 91 180017 119 23 69 90 389 508 56 73 713 836 924 44[ 300] 55 181031 87[ 150] 198 414 41 550 616 742 862 83 182068 104 388 98 439[ 300] 554 618 876 79 907 95 18307 28 427 67 99 711 53 820( 15001 933 45 184137 318 587 99 861 185010 171 98[ 500] 201 26 50 65 349 88 589 849 60 62 907 186384[ 300] 521 72 721 827 187079 226 44 532 38 62 664 704 46 48 828 946 1026 36 81 134 45 60 283 344 546 646 77 90 876 957 180013 265 579 723 908 60 5. Ziehung der 4. Klasse 187. Stönigl. Preuß. Lotterie. 205 17 20 47 304 556[ 3000] 641 76 99 810 46 927 98068 203 8 18 36 Biehung vom 22. Oftober 1892, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Wart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr) $ 21 442[ 300] 92 632 875 18001 79 955 87 1001 278 354 87 465 505 656 97 743 81 932 2149 61 256 72 324 632 740 860 912 73 8125 233 88 95 395 577 607 11 97 778 86 4174 351[ 30] 411 36 48 97 677 809 981 5300 67 11500) 484 650 69 766 6064[ 100] 202 93 317 58 4: 8 568 601 97 742 60 806 95 949 60 7165 280 360 412 24 98 551 11500) 677 [ 30001 910 68 87 8049 63 96 205 92 367 82[ 500] 414 575 663 753 889 [ 500] 943 9013 58 144 57 237 63 73 536 735 824 956 93 96 10121 200 52 95 389 416 31 55 545 89 650 11012 146 365 448 57 585 822 44 70 87 968 12130 274 83 311 14 431 591 666 68 711 832 902 92 18251 57 18001 349, 401 47 74 690 787 115001 80 982 14023 104 15001 458 507 40 728 889 15314 443 506 789 872 965 16135 96 765 814 28 43 32 937 17039 176 291 495 751 88 836 43 942 67 18092 95 133 6 222 309 447 55 94 548 74 665 738 65 850 68 984 92 19028 186 283 309 35 410 13 79 520 604 8 45 805 28 996 38 363 80 609 730 53 812 928 90008 92 137 286 414 35 529 97 623 75 833 961 100070 103 13 26 256 308 70 90 456 521 669 761 101116 256 77 314 438 59 66 78 605 824 102011 38 134 43 201 77 308 407 513 950 103033 92 188 94 214 77 303 18001 735 40 82 880 101088 142 98 223 36 92 527 700 7 810 105041 13001 44 77 83 226 97 328[ 1500] 69 70 458 15 01 59 99 564 77 757 81 911 46 94 106035 107[ 600] 65 238 15000] 396 503 61% 89 749 952 107437 587-784 804 61 966 108039 269 512[ 300] 626 77 718 876 961 80 109075 97 158 269 646 66 727 [ 1500] 69 968 110263 320 450 584 912 15 33 65 111156 215 84 321 41 916 19 87 96 112064 89 138 49 63 326[ 1500] 482 702 65( 1500) 818 69 82 113001 207 30 360 63 72 75 95 115001 527 48 75 800 946 114164 275 94 361 450 552 70 777 115214 345 60 511 842 87 931 98 116112 545 782 820 115001 50 53 72 79 83 946 61 93 117062( 500) 1-2 268 399 425 502 605 23 728 809 16 47 911( 1500) 48 118094 160 77 266 407 63 70 535[ 1500] 60S 747 916 119006 132 362 474 90 556 619 [ 500] 57 69 774 839 120060 65 158 270 362 638.62 854 121048 185 212 338 413 60 20139 389( 50) 443 84( 5001 649 658 780 866[ 1500] 81 21252 612 834 122013 84 168 77 411 706 47 851 60 384 123094 202 81 450 76 526 42 654 72 737 39 803 39( 500) 56( 500) 65 937 2031 305 318 91 541 635 703 31 855 986 124162 261 328 415 24 651 81 98 709 26 472 91 613 786 933 35 23100 28 235 115001 301 21 47 1300] 41924 28 70 125063 220 417 89 547 623 53 126083 315 416 13001 40 504 6 14 643 971 95 24111 262 301 456 612 39[ 300] 458 938 47 63 51 1300) 567 600 770 825 301 127048 93 152 242 694 782[ 1500] 1 969 88 25002 79 179 260 443 584 760 837 96 99 936 63 76.99 26217 128410 52 523 36 74 892 982 129070 111 36 43 286 496 678 98 783 662 69 720 862 74 907 12 63 56 27104 19 28 496 526 1500) 703 52 61 853 902 98 969 90 28023 186 91 216 44 332[ 150] 59 444 532 83 95 782 838 54 961 70[ 1500] 29045 144 210 33 655 99 723 88 858 918 30010 122 26 230 400 37 68 735 913 55 61 31060 184 83 09 223 82 456 619 78 939 32015[ 300] 202 458 77 96 529 34 610 97 727 32 68 88 815 51 919 25( 1500) 33372 400 577 665 763 876 81 905 31043 83 120 318 495 671 810[ 500] 45[ 3000] 85033 4321 504 87 94 658 800 54 36118 298 1300] 426 648[ 300] 90 751 921 37109 256 374[ 300] 893 912 13 38427 81 573 637 786 974 39107 69 202 442[ 1500] 99 612 63 703 4( 500) 808[ 1500] 947 40211 13000) 486 630 52 788 98241006 9 56( 3000] 177 324 408 567 601 19 33 42092 105[ 300] 88 281 327 31 41 73 598 605 742 883 [ 500) 43083 114 271 375 526 58[ 1500] 76 638 95 725 806 911 44039 54 108 63 214 26 96 402 32 71 63 705 12[ 3000] 804 971 45052 95 248 71 449 80 789 878 40073 270 3 2 33 437 635 760 866 982 47019 42 54 212 99 649 95 783 923 48127 351 550 79 655 768 49120 339 555 648 880 954 81 50033 101 13000] 34 394 468 879 951 51000 60 72 199 225 72 305 23 482 529 739 73 893 986 95 52068 96 141 258 435 99 570 82 85 87 873 927 40 53301( 300) 409 614 70 915 54208 96 945 50 55060 115001 160 62 291 414 40 43 94 631( 1500) 701( 3000) 50054 185 286 353 79 404 61 663 57213 308 45 431 541 64 610 43 713 14[ 300] 33 58 63 851 58135 275 465 577 618 746[ 1500] 88 820 92 97850047 60 171 92[ 3 Joj 632 38[ 1500] 708 98 824 60105 279 304 33 81 420 506 74 602 85 768 880 922 27 76 01139 223 39 80 414 659 825 94 943 61 62009 40 86 148 222 97 313 631 81 701 800 18 85 63082 108 84 413 31 88 622 70 707 65 974 64056 200[ 500] 402 51 581[ 3001 86 99 869 78 65050 97 121 354 515 623 884 906 49 67 65026 13 115001 171 204 15 40 479 598 058 710 53 68 67017( 500) 22 39 127 31 56 269 369 475[ 300] 541[ 500] 92 673$ 7 713 815 6 77 907 68180 212 741 988 69160 428 637 43[ 1500] 837 61 70053 266 303 14 477 92 624 82 94 718 886[ 1500] 931 71047 150 [ 5000] 222 59 80 311 15 35 478 500 686 89 764 72002 1500) 4 25 143 58 295 746 73092( 3000) 100 73 92 13001 426 83 517 51 73 1500] 614 96 947 74040 154 203 495 539 746 68 75126 33 130001 74 308 98 407 828 76055 156 67 88 218 21 85 309[ 500) 494 658 88 786 924 25 77005 163 351 420 507 756 1300) 94 847 89 964( 500] 78235 41 409 31 637 [ 3000] 64 896 98 79100 355 60 506 17 19 48 65 818 80031 65[ 300] 130 81 225 44 342 557 623 S04 75 91 001 11 12 81114 21 68 410 20 502 823 2421 46( 300] 616 88 713 897 932 [ 300] 45 83001 22 120 13000) 70 387 489 34 536 650 850 84226( 8000) 345 11500) 510 30 935 85065 72 127 91 272 369 421 56 65 533 683 704 811 83 945 86007 58 242 369 412 42 77 615 34 98 709 37 859 87094 197 546 92 643 58 67 98 753 967 88088 100 42 231 447 50 82 680 89 873 89284 300 5 94 96[ 300] 578 767 950 130114 32 300 519 42 47 96[ 3000] 607 714 74 98 843 924 131011 99 121 219( 3000) 51( 500) 403 20 98 523 52 60 781 83 863 998 132250 90 327 56 415 578 80 601 34 68 829 76 908 133117 539 86 713 99 829 90 940 84 94 96 134104 282 609 714 21 33 76 813 68 934 135027 31 433 67 745 941 92 96 136161 62 818 577 610 773 803 918 1500] 137120 97 226 82 318 84 411 84 664 711 92 926 30 138034 115 428 1500] 53 662 748 922 85 139079 133 303 10 87 721 29 51 864 983 97 140031 88 138 56 68 234[ 3000] 329 431[ 300] 518[ 5001 30 35 607 25 707 55 951 141138 385 13000) 515 34 95 642 61 703 11 67 879 990 142028 243 396 527 60: 81 717 78( 300) 903[ 3000] 73 143002[ 390) 267 72 76 352 485 514 82 655( 3000) 783 806 914 39[ 3000] 144338 41 53 428 71 012 37 618 809 92 145111 204 55 392 429 69[ 5001 792 99 977 140099 236 386 587 813 983 147005 151[ 500] 53[ 300] 208 18 343 77 579 650 734 945 148026 193[ 300] 208 27( 500) 71 370 74 443 541 44 601[ 300] 23 759 803 14 23 38[ 300] 96( 500) 149001[ 300] 225 372[ 3000] 76 561 968 150209 323 65 402[ 500] 55 58 683 957 85 151000 184 357 653 782 833 994 152025 163 237 95 729 916 41 153116 324 33 410( 500) 536 629 780 817 23 84 938 154060 61 143 49 87 212 11500] 28 46 343 54[ 500] 90 462 94 529 617 65 74 708 40 52 826 928 70 155024 88 94 181 95[ 1500] 518 49 71 76 83 93 796 836 86 948 150027 47 56 306 47[ 500) 74 S0( 500) 98 405[ 500] 54 522 42 55 59 684 942 157125 230 50 53 393 468 522 628 69 98 816 42[ 300] 73 917 158021 207 15 357[ 300] 477 685 781 816 48 59 977 159038 123, 254 367 504 63 604 11500) 20 712 857 68 160015 76 177 96 280[ 300] 579[ 500] 604 702 820 75 161192 272 368[ 1500] 557( 3000) 784 817 987 162042 118 270 78 86[ 1500] 371 432 663 929 163080 149 71 239 484 555 726 913 36 16-4038 43 241 83 98 366 94[ 600] 437 75 91 522 33 41 645 729 865 908 165078[ 5001 150 88 95 265 402 7 500 29 610 65 726 97 166145 396 516 21 30 723 829 962 167062 184 258 427 41[ 3000] 61 552 652 98 861 972 76 78 168269 361 13000] 464 616 82 97 812[ 300] 8) 932 42, 169162 85 218 439 624 39 764 856 67 170053 130 448 52 81 579 609 16 884 86 171009 44 53 90 131 96 220 44 650 96 828 17: 039 99 224 72 337 416[ 300] 647 1300065 90 98 892 95 173001 3 42 89 107 200 96 367 420 46[ 3000] 524 619 706 7 74 900 19 48 174339 433 625 711 871 982 175040 366 716 35 804 13000] 49 933 78 83 176026 46 50 269 85 501 38 64 13001 66 637 40 74 988 177212 462 505 56 59 667 765 82 13000] 816 42 70 178029 52( 300) 165 311 35 42 443 512 83 645 754 179021 141 66 298 1500 343 439[ 300] 823 58 65 77 912 32 81 180107 40 261 862 990 181090 102 270 393 407[ 3000] 541 632 58 832 81 83 977 182011 73 131 96 223 53 455 500 75 183159 227 89 341 460 90 527 50 729 69 83 834 904 184006 187 317 24 421 95 582 616 753 57 1300] 64 866( 5000] 931 185030 139 454 605 21 65 786 892 908 186049 221 76 370 78 437 59 594 823 986 187092 152 90058 62 120 339 51( 3000) 599 633 50 94 730 84 52 857 960 91187 234 316 48 501 9 59 669 83( 500) 85 704 84( 300) 897 92121 45 374 774( 1500] 80 85 804 41 98000 114 207 378 414 37 64 56 783 817 27 936( 500) 74 75 940 8 309 54 77 516 99 961 95056 68 409 32 212 55 384 413 534[ 1500] 96/15062 92 420 583 94 688 722 810 13 71 72 545( 3000) 818 90003 195 650 96 821[ 1500] 919 97[ 300] 07136 20 57 912 189047 102 70 364 91 642 90( 3000) 819 76 Absichten hervorgetreten. Wir sind gespannt, wann die Bolizei die mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. Nächste Versammlung| gelernten Buchbinder erhalten 15 M. Wochenlohn, der nach Urheber der skandalösen Affäre zur Verantwortung ziehen wird. Dienstag, den 25. Oftober, in Hoffmann's Lofal. Thema:„ Die 14 Jahren schon die schwindelnde Höhe von 20 m. erreicht. Diefe zu ermitteln, tann ihr, da es sich um Gäste eines Dorf- Lösung des fozialen Problems. Um recht zahlreiches Erscheinen Das vielfach vorhandene Strafregister ist hier abgestuft nach den wirthshauses handelt, nicht schwer fallen, wenn sie mit derselben wird ersucht. Löhnen. Für jede Verspätung von 3 Minuten find 10-40 Pf. Energie auf sie fahndet, wie das sicherlich der Fall wäre, sofern Die bei der Firma Werner u. Schumann eintretenden die Missethäter Sozialdemokraten gewesen wären. Eine Versammlung der Luxuspapier- Branche beschäf- zu zahlen. Vom Chef wird behauptet, sich einmal den schönen Sah tigte sich am 12. d. M mit den Mißständen, die in den Ber- geleistet zu haben:„ Schmeißt die widerhaarigen Leute' raus, es liner Luruspapier- Fabriken herrschen. Aus den Ausführungen läuft ja genug folch Beug auf der Straße' rum!" Sicher sind noch des Referenten Willy Wach und der folgenden Redner sei viele ähnliche Mißstände in der Branche vorhanden, aber bei dem folgendes herausgegriffen: Die Luxuspapier- Industrie ist durch gänzlichen Mangel einer Organisation hält's schwer, etwas zu er aus großkapitalistisch, in den Betrieben werden Arbeiter mancherlei fahren. Hoffentlich organisiren sich nun die Branchenangehörigen, Berufs und sehr viele Arbeiterinnen beschäftigt. Der Höhe der der Verein der Arbeiter und Arbeiterinnen der Buch-, PapierProduktionstechnik entsprechend ist die Ausnüßung der Arbeiter und Lederwaaren- Industrie bietet die beste Vertretung ihrer eine sehr intensive. Die meist zehnstündige Arbeitszeit genügt Interessen. nicht: es wird Arbeit mit nach Haus genommen, Abends Weib und Kind Ein mit fchaffen müssen. In Landsberg a. W. errichteten unsere Parteigenoffen einen Arbeiter Bildungsverein, dem sofort 25 Personen beitraten. " " סטן Versammlungen. Arbeiter Sängerbund Berlius und Umgegend. Aus Der fozialdemokratische Verein„ Vorwärts zu Rig- zelne Firmen treten in der Ausnüßung der Arbeiter befonders schuß- Sigung am 16. Oktober. Zur Aufnahme hatten sich sieben dorf hielt am 11. Ottober eine Generalversammlung ab. In hervor. So feierte die Fabrit von Hellriegel jüngst Vereine angemeldet. Von diesen sind sechs Vereine aufgenommen, derselben wurde berichtet, daß im Laufe des letzten Quartals das Geschäftsjubiläum, bei welchem Anlaß der Chef die Arbeite- während ein Verein bis auf weiteres zurückgestellt wurde. Der 6 Bersammlungen und 4 Vorstandssitzungen, 1 Vereinsfest zum rinnen die Stüßen feines Geschäfts" nannte. Dies hinderte ihn Borstand ist beauftragt, die gemachten Anschuldigungen zu prüfen. Besten des kranken Mitgliedes Hagendorf und 1 Agitationstour aber nicht, ben im Afford arbeitenden Stützen" den bis dahin Die definitive Abrechnung vom Sängerfest, welche laut der stattgefunden haben. Die Mitgliederzahl des Vereins beträgt jetzt unentgeltlich gestellten Anschmierer zu entziehen, so daß der Tagesordnung stattfinden sollte, konnte vom Kassirer nicht vor 258. Der Bestand der Kaffe beläuft sich auf 85,60 Mt.; davon ohnehin farge Verdienst naturgemäß bedeutend sant. Schon gelegt werden, da verschiedene Vereine noch im Rückstande sind. find 60 Mt. für Unkosten verausgabt, so daß jetzt noch ein Be- lange Jahre dort beschäftigte Arbeiterinnen wurden entlassen, um Der Bericht vom Sängerfest rügte die Lauheit der Vereine resp. stand von 25 Mt. vorhanden ist. Die Revisoren erklärten, daß billigere und willigere einzustellen, wobei der Prinzipal ersteren deren Mitgtieder aufs schärfite. In diesem Bericht wurde auch mein Geschäft wäre der Pächter des Müggelschlößchens, Herr Zibolsti, scharf gefie die Kaffa geprüft und alles in Ordnung gefunden haben. fagte: Denken Sie doch nicht, In der Heilfron'schen tabelt. Ein Antrag, die aus mehreren tausend Exemplaren be Die Neuwahl des Borstandes ergab: 1. Vorsitzender Wurbs, eine Altersversorgungsanstalt"! Schriftführer Nimmrich, Rassirer Ginnide( sämmtlich Fabrik ist bei fünfzig Pfennig Strafe festgelegt, daß nie stehenden Festprogramme, welche zum Feste nicht in Bertrieb wiedergewählt), Beisitzer Schütte, Rauch, Ebert, Merfe- zwei Arbeiterinnen zugleich einen gewissen Ort aussuchen dürfen. gelangten, zur Förderung der Bundeslieder beliebig zu verbreiten, burger( ersterer wiedergewählt), Revisoren Wilhelm Krüger, Der Chef einer anderen größeren Firma hatte feinen Ar- and Annahme. Das zweite Stiftungsfeft des Bundes findet Ambrosin sen., Mathies. Die Versammlung nahm eine beiterinnen 5 Mark Wochenlohn versprochen, zahlte dann laut Beschluß am 19. November im Saale der Brauerei Friedrichs Resolution an, welche sich gegen das im letzten Magdeburger aber nur 3 M. und wies Gegenvorstellungen mit den Worten ab: hain statt. Ginlaß haben nur Mitglieder des Bundes. Zur Meineidsprozeß gegen Frische und Genoffen gefällte Urtheil Machen Sie doch keine Fayen) und gehen Sie auf die Straße Ausloofung tamen 16 Vereine, welche sich programmmäßig be Der Dirigentenverband des Arbeiter- Sängerbundes richtet und den Verurtheilten die Sympathie der Ver- Pflaster treten!" Bur Feier des Jubiläums der Direttrice von theiligen. fammlung ausdrüdt. Weiter wurde folgende Resolution Hagelberg wird vom Personal der Firma„ freiwillig" ge- hat die Prüfung der eingesandten Noten von Liedern über gefaßt: Die Versammlung spricht über den stattgefundenen sammelt zwecks Beschenkung der Jubilarin mit einer Salon- nommen. Der in der vorlegten Sigung betreffs des Flugblattes Distanzritt Berlin- Wien ihre Entrüstung aus und erklärt den Einrichtung. Mädchen mit 6 M*. Wochenlohn steuern hierzu bei, ausgebrochene Streit ist in soweit beigelegt, als sich die Dirigenten felben als Thierquälerei ersten Ranges und für Länder, welche während die Jubilarin 30 m. verdient. Die Firma beschäftigt verpflichteten, die gefaßten Beschlüsse des Bundes zu respektiren. Anspruch machten auf der Höhe der Zivilisation zu stehen, als un- ältere Arbeiter, denen sie den hohen Wochenlohn von 12 M. zahlt. Im übrigen fand ein gegenseitiges Entgegenkommen statt und ist nunmehr der Verband der Dirigenten als solcher zu empfehlen. menschlich." Auf Antrag Eimicke beschloß man noch, da der Verein im stande ist, die laufenden Ausgaben von den Einnahmen zu*) In Wirklichkeit war der Ausdruck so zynisch, daß wir ihn Eine kleine musikalische Aenderung des Liedes Matengruß für decken, 10 M. für das„ Voltsblatt des Kreises Teltow- Beeslow" aus Rücksicht auf die gute Gitte nicht abdrucken können. Red. Aule" wurde auf Vorschlag des Dirigentenverbandes angenommen. und 15 M. an die Partei abzuliefern. Die Versammlung schloß des„ Vorw.". Meganderplag. Kaufmann's Variété. Königskolonaden. Sonntag, den 30. Oktober 1892, Mittags 12 Uhr: Grosse Matinée veranstaltet von Mitgliedern der Zentral- Kranken- und Sterbekasse der Tischler zum Besten der Unterstühung hilfsbedürftiger kranker Kollegen und deren Familien: Auftreten des gesammten Künstlerpersonals. Billets à 30 Bf. find zu haben bei Thomas, Grünauerstr. 87, Sof parterre; ufch, Forsterstr. 10, v. 5 Tr.; Worlih, Reichenbergerstr. 149, v. 2 Tr.; 2au, Manteuffelstr. 97, v. 4 Tr.; Steinte, Urbanstr. 33, Hof 4 Zr.; Gramm, Grimmstr. 35, Hof 4 Tr., und in sämmtlichen Zahlstellen. Das Komitee. 300/1 Maler, Ladkirer und Austreicher. Sonntag, den 23. d. M., Abends 6½½ Uhr: Gr. öffentl. Derlammlung für Herren und Damen in Norbert's Festsälen, Beuthstrasse 21. Tages Ordnung: 234/1 1. Bortrag des Stadtverordneten Th. Meiner. 2. Diskussion. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Um zahlreichen Besuch bittet Die Kommission. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzpläßen beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. Filiale II.( Nord). Dienstag, den 25. Ohtober, Abends 81/2 Uhr, Bergstraße Nr. 12: MS Versammlung. 4. Berschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Konzerthaus ,, Sanssouci" Rottbuserstraße 4a. Sonnabend, den 29. Oktober 1892: Stiftungsfest des Gesangvereins ,, Kreuzberger Harmonie" ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). Großes Vokal- und Instrumental- Konzert. Aufführung lebender Bilder. Ausgeführt vom Verein für volksthümliche Runft" unter Leitung des Herrn F. Hansen. Nach dem Konzert: Grosser Ball. Billets à 20 Pf. sind in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Anfang 8 Uhr. Das Comité. [ 157/3] Kranken- Unterstüßungsbund der Schneider und verw. Berufsgenossen. Sonntag, den 23. Oftober 1892: Gr.Bokal- u. Instrumental- Konzert zur Feier des Stiftungs- Festes Verein der Filzsguh- Arbeiter Berlins und Umgegend. Montag, den 24. Oftob., Abda. 8 Uhr: General- Versammlung Tagesordnung. 1. Jahresbericht vom Kaffirer. 2. Bericht des Vorstandes und Neus wahl des Gesammt- Borstandes. 8. Vereins- Angelegenheiten. Die Mitglieder werden ersucht, zahl reich zu erscheinen. Das Mitgliedsbuch legitimirt. Der Vorstand. 1552 Kranken- u. Begräbnißkasse der Seifenheder und Berufsgenossen ( E. H. Nr. 17) zu Berlin. Sonntag, den 30. Oftober 1892, Bor mittags 10 Uhr, im Restaurant Boll schläger, Blumenstr. 78: in den Geſanımt- Räumen der Berliner Reſſource, Kommandantenfir. 57. Außerord. Generalversammlung Zum Besten unterstützungsbedürftiger Mitglieder. Nach dem Konzert: Ball. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Eröffnung 4 Uhr. Anfang präz. 5 Uhr. Billets à 30 Pf. sind bei den Vorstandsmitgliedern, im Bureau( Martgrafenftr. 88), in den Zahlstellen Grenadierstr. 38 bei Seefeldt, Annenstr. 9 bei Broß und in allen mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Um rege Tagesordnung: 1. Statuten- enderung. 2. Verschiedenes. 26775 Der Vorstand. Die Lokalverwaltung. 278/ Verein deutscher Schuhmacher. Große öffentliche Versammlung aller in der Leder- Fabrikation beschäftigten Arbeiter: Weissgerber, Lohgerber, Färber, Zurichter, Baumarbeiter, Bockstosser, Sudler u. s. W. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom letzten Quartal. 2. Wahl des Vorstandes. 3. Wahl der Arbeitsnachweis- und Rechtsschutz- Kommission. am Der Vorstand. NB. Folgende Nummern sind von der Verloosung noch abzuholen: Nr. 2, 190, 198. A. Fischer, Hennigsdorferfir. 26, p. 174/1 Große öffentliche Versammlung aller in der Sutfabrikation beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen Berlins und Umgegend Dienstag, den 25. Oktober 1892, Abends 8½ Uhr, in Knebel's Salon, Badstraße Nr. 58. Tagesordnung: 1. Vortrag über:" Die wirthschaftlichen Krisen und deren Ursachen." 2. Neuwahl eines Kandidaten zum Gewerbegericht. 3. Bericht des Vertrauens: manns über seine halbjährige Thätigkeit und Wahl von Revisoren. 4. Aufname in den Allgemeinen Leberarbeiter- Verband und dessen Zweck und Nußen. 3639b Der Einberufer. am Dienstag, den 25. Oftober 1892, Abende 8%, uhr, Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Tischler in Böhow's Brauerei, Prenzlauer Allee. Zages Ordnung: 177/2 und anderer gewerblicher Arbeiter etc.( E. H. Nr. 3.) Oertliche Verwaltung Berlin G. 1. Vortrag des Stadtverordneten, Herrn Fritz Zubeil über den Werth Montag, den 24. Oktober, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Schirmacher, der Organisation. 2. Neugründung einer Organisation für das Hutgewerbe und Beschlußfaffung über die hierzu ausgearbeiteten Statuten. 3. Event. Wahl eines prov. Vorstandes und Ginzeichnung der Mitglieder. 4. Wahl noch zweier Kandidaten zu den Gewerbegerichten. 5. Verschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung halber ist das Erscheinen aller Kollegen und Kolleginnen dringend nothwendig. Die Beauftragten. Arbeiter- Bildungsschule. Montag, den 24. Oftober, Abends 8½ 1hr, Nosenthalerstraße 38: Versammlung.. Vortrag des Herrn Dr. Pinn über: Die Reformation im Lichte. der neuesten Forschung." Gäste haben Zutritt gegen 10 Pf. Entree. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Vorstand. 103/6 Grosse öffentliche Schneider- und Schneiderinnen- Versammlung am Montag, den 24. Oktober, Abends 8½ hr, in den Arminhallen", Kommandanten- Straße Nr. 20. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Bernh. Bruns über:„ Aus Deutschlands historischer Vergangenheit." 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. Bahlreiches Erscheinen der Kollegen und Kolleginnen erwartet Die Agitations- Kommission. 272/3 früher Bolzmann, Andreasstr. 26: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: ( Filiale Berlin.) Montag, den 24. d. M., bds. 8, Uhr, bei Keller, Bergstr. 68. Versammlung 1. Tagesordnung: Wissenschaftlicher Vortrag. Referent Herr Kandidat Hoffmann. 2. Diskussion. 8. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste willkommen. 275/2 Der Bevollmächtigte. Achtung! Hiermit werden sämmtliche Händler der Genossenschafts- Bäderei für Berlin und Umgegend auf Montag, den 24. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Ra Stalizerstr. 126, zu einer wichtigen Be sprechung eingeladen. Der Antheilschein legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen bittet 305/1 Der Einberufer. 1. Raffenbericht vom 8. Quartal 1892. 2. Medizinischer Vortrag des u. Umgegend. Herrn Dr. Blaschko, Spezialarzt für Haute und Geschlechtskrankheiten. 3. Ber- Schmiede Rigdorf n. fchiedene Kaffenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. Der wichtigen Tagesordnung halber ist das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder nothwendig. Die Ortsverwaltung. Fachverein der Tischler. Dienstag, 25. Oktober, Abends 8% Uhr, in Gratweil's Sierhallen, Kommandantenßraße 77-79: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht des Rendanten, des Vorstandes, sowie des Arbeitsvermittlers und der Bevollmächtigten. 2. Grfagwahlen des Vorstandes. 3. Anträge, 4. Vereinsangelegenheiten. Um rege Betheiligung bittet Große öffentliche Der Vorstand. 308/4 Versammlung für Männer und Frauen des Leseklubs ,, Spinoza" Seffentliche Versammlung. Sonntag, den 23. Ottober, B Nachmittags 21/2 Uhr, 120. in Barta's fieinem Saal, Bergstr. Tagesordnung: Fortschritt und Armuth. Referent Genosse Gaffenbach. Diskussion und Verschiedenes. 2612b Bahlreiches Erscheinen der Kollegen ist erwünscht. Der Einberufer. Wahrheit. obigem Stichwort„ Wahrheit" von Derjenige Anonymus, welcher unter Berlin aus dem Hrn. Rechtsanwalt er: Fleischhauer dahier brieflich flärt hat, daß er zur Sache betreffend die Ermordung des Knaben Heg mann von Xanten wichtige Un gaben zu machen habe, und der in diesem Blatte Antwort erwartete, wird ersucht, sich dieserhalb unmittelbar an Der Vorstand. 198/4 Cleve zu wenden. am Sonntag, den 23. Oktober, Abends 6 Uhr, im Lotale des Genossen Otto Klein, Schönleinstraße Nr. 6. Vortrag und Diskussion. Nachdem gemüthliches Beisammensein und die zuständige Staatsanwaltschaft in Tanz. Zur. Deckung der Unkosten Entree 10 Wi. 317 902 22 Rein Feilschen tein Handeln, fondern streng fefte sehr billige Preife Geschäfts- Häuser NormalDemben 1 M. Normal Hosen 1 M. Baer Sohn 14a. Chausse estrasse 24a. 8. Brückenstrasse 8 16. Grosse Frankfurterstrasse 16. Eröffnung der Winter- Saison. AIB Beispiele unserer Leistungsfähigkeit dienen: Herren- Winter- Paletots Double gefüttert 10 M. Altoåter. Ritené 30 M.| pohf. Montagnac 45 M. Srima Double Feiner Estimo 36 Allerfeinit. Estimo 50 20 stimo gefüttert 27 taiser- Mantel Caiser- Mantel taifer- Mantel " 料 " 9 " Estimo- Atlasfutt. 40 Estimo m.Perfiana55", Herren- Winter- Mäntel 12 M. Pelerinen- Uliter 25 Wt.| Hohenzoll.- Mint. 32 M. 25 " " 募 18 Belerinen- Ul ter 30 Hohenzoll- Mint. 45 Belerinen- Uliter 36" Hohenzoll.- Mant. 50 Herren- Anzüge Dunkel 3wirn 10 M.| Cheviot zweireih. 22 M. Bezwirnt. Butstin 14 " 17 Gemust. Rammg. 27 M. " 1 Beima Rammg. 36 " Bester Kammgarn 42 HaltbarerCheviot 30 Srima Butskin 25 Brima Cheviot 36 Knaben- Anzüge u. Paletots " " " " " " naben- Baletots 5 M. Jüngl.- Paletots 8 M. Knaben- Anzüge 2,90 M. naben- Paletots 7 Jüngl.- Paletots 12 Knaben- Anjige 8, enaben- Paletots 9 Jüngl.- Paletots 21" Jüngl.- Anzüge 10,-" Herren- Beinkleider Seftreift Zwirn 2,75 M.| Mod. Rammg. 6,50 M. Beftreift Belour 4,25 Beftreift Velour 6,50 Engl. Lederhose 2.35 M. 27 " Feines Rammg. 10, Bestes Kammg. 14, Arbeiter- Bekleidung " Engl. Lederhose 4,50 " " Engl. Lederhose 6,75 " 2,75. " 1,30 " Engl.Leder- Jaquets 5,75| Maschinisten- Hosen 1,80| Maler- Kittel Engl. Leder- Westen 2,50 Maschinisten- Jacken 1,90 Arbeits- Hemden 0,95 Zeug- Westen 1,50 Schloffer- Blousen 1,-Drillich- Hosen Tadelose Maass- Anfertigung Sofen nach Maaß 12| An ge n. Maa3 33 M.| Anzüge n. Maaß 45 M. Herren- u. KnabenBekleidung Damen- und Kinderhüte, garnirt und ungarnirt, empfiehlt in größter Auswahl zu billigsten Preisen Gustav Sabor, a. 159 Juvalidenstraße 159, atau neben der Markthalle. neben der Markthalle. Bei Abnahme der Buthaten werden Hüte umsonst garnirt. Altenberg's hem. Färberei, Wäscherei, Garderob.- Reinig.Anstalt, Neue Jakobstr. 9, Brunnenstr. 123, Andreasstr. 54, Fruchtstr. 36, Potsdamerstr. 57/58, empf. f. 3. Färb. u. Reinig. v. Garderob. jed. Art, Spizen. Gard., Möbelft. gef. 1 Mt. p. Pfd., Bettdeck. gef. 1,25 Mt. p. Stück. HerrenAnzug gereinigt, gebügelt von 2,50 k. an. Reparaturen billigst. Neu! Glanzentfernung von blankgetragenen Rammgarn- Garderoben. Feste Preise. 2646L Uhren und Goldwaaren Max Busse 157. Invalidenstr. 157, zwischen Markthalle und Ackerstr. Gegründet 1877. Für ilberne und goldene Uhren, Regulateure u. Wecker direktester Bezug. Schweizer Fabrifpreise. Gold-, Silber-, Granat und Corallenwaaren in massenhafter Auswahl zu den denkbar billigsten Preisen. Die neuesten, geschmackvollsten Muster stets auf Lager. Maffis fiberne und Alfenide- Geräthe zu HochzeitsGeschenken. Spezialität: Goldene Ringe. 17872 In den Werkstätten werden die besten Arbeitsfräfte Berlins bechäftigt, daher gewissenhafteste Ausführung von Reparaturen an Uhren und Goldfachen bei billigster Berechnung. Deutsche Kaffeemischung à Pfund 40 Pfg. Unentbehrlich für jeden Haushalt. 2353L Diefe Mischung giebt von 1 Loth 2 Liter vorzügliches Kaffeegetränk. Nur allein echt in der Fabrik von A. Pennitz, Rosenthalerstr. 59. Freund der Hausfrau! 2874 Karol Weil's pulverisirter Seifen- Extract Karol Weil's Karol Weil's Karol Weil's spart Zeit. spart Geld. spart Arbeit. Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Karol Weil's schont die Wäsche. Seifen- Extract Karol Weil's Karol Weil's macht die Wäsche Karol Weil's blendend weiss. Karol Weil's wird in den meisten WaschKarol Weil's anstalten, Hotels, Restaurants, Karol Weil's Spitälern etc. benutzt. ein 20 Pfennig- Packet giebt Karol Weil's aufgelöst 31, Pfund schone, aufgelöst 3%, Pfund schone, weiche, weisse Seife. Karol Weil's Karol Weil's Käuflich überall. Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Seifen- Extract Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Laffalle, Mare. A.) in Bigarrenspiken, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, 2274 L B. Günzel, jekt Gothringerstr. 53, am Jeder Preis ist in Bahlen an den Waaren usgezeichnet. Eigene Werkstätten Gestrickte Westen 6, 4, 3, 2,50, 2 Mart. Rathenower Brillen u. Pincenez in Alumin- Gold von 2,50 M. Mickel " " 1 Stahl Goldene Hedaille Halle 1891, Leipzig 1892, Scheveningen 1892, Kathreiner's Man lasse durch das ähnliche Aeussere anderer Fabrikate sich nicht beeinflussen; durch unser patentirtes Fabrikationsverfahren erhält das Innere des Malzkornes den KaffeeKneipp MalzKaffee Bester Kaffee- Zusatz, ausgezeichneter Ersatz für Bohnen- Kaffee. Nar echt mit dieser Schutzmarke Sadz Kneipp Geschmack. MalzKaffee. derwil Barr Satatamed Plasto tud Valaste varsa Kathreiner's Malz- Kaffee- Fabriken München, Wien- Basel- Mailand- Dijon, Filialen in Berlin und Paris. Echter Langensalza'er Rautabak 81062 von Gebrüder Adler. Zu haben in den meisten Tabathandlungen Berlins und Umgegend. Cigarren Engroslager in den Preislagen von M. 25,- bis. 100, Haupt- Niederlage: Jüdenstrasse 20. Kalläne& Meiling, Färberei und chemische Wafdjanstalt für Damen- und Herren- Kleider, sowie für Möbelstoffe jeder Art. Gardinen- Wäscherei. Teppichreinigung. Reparatur von HerrenGarderobe. Kunststopferei. Neu! Glanzbeseitigung blank gewordener Kammgarn- Garderobe. 0., Blumenstr. 70. Berlin SW., Beuthstraße 9. SW., Juvalidenste. 139. Filial.: W., Potsdamerstr. 51. W., Franzöfifchestr. 55. S.W., Blücherftr. 69. Telephon 7468 NO., Neue Königstr. 42. NW., Wilsnackerstr. 45. Amt I. W., Hardenbergstr. 42. 51/1 Abholung u. Rücksendung toftenfrei.- Preislisten frco.- Postsendungen prompt. LI Uhren und Goldwaaren vormals zu den denkbar billigsten Preisen. Musikwerke. Reparaturen ftreng Wilh. Wegner, A. Th. Zech. reell unter Garantie. Invalidenstraße106. Vereinsabzeichen, Fahnen und Banner, 981 Schleifen, Tanzbänder und Tanzblumen, Schilder, Stempel, Schablonen und Gravirungen etc. empfiehlt den Genossen Gustav Kleist, Waldemar- Straße 48. " 2,00 " an 2720L " 1,00 Beftes Theater- u. Reise- Glas Excelsior 12 Mark! R. Behrendts, Inhaber A. Tuchen, Optikus aus Rathenow, Berlin N., Lothringerstr. 28/29. Lieferant sämmtl, Krankenkassen. Freundliche und reelle Bedienung. Filzhüte in großer Auswahl f. Damen u. Kinder, garnirt und ungarnirt zu anerkannt billigen Preisen empfiehlt W. A. Peschke, Lützowftraße 30, am Magdeburger Blaz. Eigene Stroh- und Filzhut- Fabrit bei den Geschäftsräumen. 2 Lager. Posa mentier u. Wollwaaren, Leinen, BaumA Celephon- Anschluh Amt 7b Nr. 928. K Gardinen liefere nach been detem Wohnungs wechsel in vorzüg lichster Qualität zu bilight. Breise. Gugl. Lüll- 1 Gardinen Spezialität: an 2 Seiten mit Band eingefaßt, wollenwaaren, fertige Wäsche und Bettmir. schon von 45 Bi. an, bis zu federn. Gegründet 1871. Fernfp. 815 Amt 8. die Betten- Fabrik, rühmlichst bekannte 29892 Don R. Kirschberg, Spandauerbrüde lb, gegründet 1870, verkauft neue Bettfedern, vorzüglich füllend, von 50 f. bis zu den feinsten Schwanenfedern, nur 3 Mark. Dannen, chinesische, von wunderbarer Füllfraft, nur 1,50, 2, 2,50, aller befte 3 Mark, allerfeinite Schwanendaunen nur 4 und 5 Mark. 3002L Betten, große, neue, von 10 Mark bis zu den allerfeinsten Braut- und Herrschaftsbetten nur 30, 40 und 50 Mart. Matratzen, in Roßbaar, Indiafafer, Seegras nur 3,50, Feldbettstellen 8,50, Steppdecken, Schlafdeden, Bezüge, Kinderbettstellen in großer Auswahl zu Fabrikpreisen. Theilzahlung gestattet. Roh- Tabak. Sämmtl. in: u. ausländische Sorten in billigste Prreiolage. Formen, alt und neue, auch& eilfaçon, billigst ab zugeben. 3048L Heinr. Franck, tabakHandlung Brunnenstr. 141/42. Winter- Kartoffeln, in garantirt dauerhafter Waare, den Elegantesten. 8174L 1200 Reste zu 1-4 Fenster passend, unter Rostenpreis. Bruno Güther, Soflieferant Berlin, 80 Grüner Weg 80, ( zwiſchen Andreas- u. Koppenſtraße). Roh- Tabak! Ernst Förster, parterre, Eingang vom Flur, Kaiserstrasse No. 30. Hellites Licht geben Domde's Gasselbsterzeug. Lampen 2958L] für Schlossereien, Schmieden, Schlächtereien, Puher, Gas- und Wasserrohrleger, Bäckereien etc. Sturmbrenner für Arbeiten i. Freien. Gasäther billigst. E. Domcke, N., Lothringerßr. r. 44. Hamburger Laden Linienstr. 225, a. d. Grenadierstraße. Arbeits- Anzüge( fefteste Näharbeit). J. Leiser. Billigte Preise! Landwolle, reine Schaafwolle, garantirt nicht einlanfond, sehr empfehlenswerth gegen Schweißfüße. Schock 25 Pf.[ 3034L Alleinverkauf Wrangelfr. 119 und Falckensteinte. 8. Richard Stock. Strümpfe jeder Art werden angestrickt. Feste Preise. Der feine Reisner Friedrichstraße 244 ( Entfernung 6 Häuser vom Belle- Allianceplan). Weltbekannt als größtes und reellstes Fabrikhaus für Herren- u. Knaben- Bekleidung. Gleg. Paletots.. 7-24 M. " " engl. Anzüge v. 8-30 ,, Kammg. züge · An 10. 0. P 10-30 2-12 " Hosen uiter- u. Belerin- 7-25, Knaben- Anz. u. Pal.. 3 M. an. Feste Preise, daher vor Uebervortheilung geschützt. Achtung! 3166L Für Damen and Herren empfiehlt eine große Auswahl in Unterbeinkleidern in nur prima Qualitäten per Stück 100, 125, 150 Pf. Normalhefen 200, 250, 300 Pf. 8160L Heilbrun's Waarenhaus, Königsbergerstr. 35. Nur Hüte mit der richtigen ArbeiterKontrollmarke führt das Hutgeschäft von G. Knaake, Andreas- Str. 24. Gardinen- Fabrik. Großes Lager geflicter und engl. Tüllgardinen, Stores, weiß und crême. Große Auswahl in Sopha-, Tisch- und Bettdecken, auch im Ginz. zu den billigsten Fabrifpreisen. E. Knape aus Eutzsch in Sachsen. Brunnenstraße 26, 1 Treppe. Bigarrenspitzen- u. Pfeifenfabrik Leopold Kastan, Berlin N., Rosenthaler Thor. 2,25 lief. ft. paus. Haase, Weberite. La. Kinderwagen. Andreasr.28.5p on gros. Lothringerstr. 100. Verſauff. 15a. I Möbel- Magazin Otto& Slotawa, Tischlermeister, Barg- Magazin [ 2923L und NW. 67. Bremerstr. 67. NW., Beerdigungs- Comtoir. gegenüber der Markthalle. Herren- u. Knaben- Garderobe, Arbeitssachen, Winter- Paletots, Bestellungen nach Maaß, empfiehlt wie bekannt in reellster Ausführung und allerbilligsten Preisen J. BAER, Berlin N., Gesundbrunnen, Badstrasse 18, Edre der Stettinerstraße. Ich habe keine Filialen und sehe mit ähnlich lautenden Firmen in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. Wer it der wahre Freund unserer Hausfrauen? Die große Beliebtheit, welcher sich seiner vorzüglichen Eigenschaften wegen feit einer langen Reihe von Jahren das rühmlichst bekannte ,, Dr. Thompson's Seifenpulver" erfreut, hat viele geringwerthige Nachahmungen hervorgerufen, so daß derer jetzt schon eine große Anzahl existirt. So wird augenblicklich als Freund der Hausfran" Karol Weil's Seifen- Extract angeboten, und es werden dem Publikum bei dessen Anwendung die verlockendsten Vortheile in Aussicht gestellt! In den Annoncen wird dieser Seifen- Extraft" den Hausfrauen als ,, etwas Neues" hingestellt, während dieses Produkt in Wirklich feit auch nur eine minderwerthige Nachahmung des feit 15 Jahren in Taufenden von Haushaltungen unentbehrlich gewordenen und von den berühmtesten Chemikern warm empfohlenen ,, Dr. Thompson's Seifenpulver" it. " Die geehrten Hausfrauen wollen sich deshalb durch überschwäng liche Anpreifungen dieses Seifen- Extracts" nicht irre machen lassen, sondern dürfen überzeugt sein, daß es zur Erzielung blendend weißer Wäsche kein besseres, billigeres und unschädlicheres Waschmittel giebt, als ,, Dr. Thompson's Seifenpulver". Da dasselbe aus den besten, reinsten und geruchlosesten Fetten her gestellt wird, so erhält die Wäsche dadurch einen angenehmen, frischen Geruch, ohne daß mair nöthig hätte, Dr. Thompson's Seifenpulver künstlich wohlriechend zu machen. Dr. Thompson's Seifenpulver ist in Packeten von 1/2 und 1/1 Pfd. Inhalt in allen besseren Seifen-, Drogen- und Colonialwaaren- Handlungen zu haben, und fordere man direkt das Dr. Thompson's Seifenpulver" mit der Schuhmarke Schwan". Uhrmacher, Emil Tiersch, Brunnenstr. 21-22 Greifenhagen) Grosses Lager aller Arten Uhren, Goldwaaren und Ketten au foliden Preisen. Reparaturen unter Garantie! 6181L Gefärbt wird für 2,50 bis 3,00 Mark in allen Farben: Damenkleider, Ueberzieher, Röcke, im Ganzen oder getrennt. Möbelstoffe à Pfd. 1, Mart, Bettdecken à Stück 1,25 Mart. Damenkleider, chem tich gereinigt, 2,50 bis 3,-Mart. Herren- Anzüge, gereinigt und gebügelt, 3126L 2,50 Mark. Abholung und Zustellung tostenfrei. Gegründet 1875. Gegründet 1875. A. Pergandé, Haupt- Geschäft: Waldemarkrake 52. Filialen: Görligerstr. 43, Reinickendorferst. Sa; Potsdam: Nauenerit. 18 J. R. Bauer, Neue Königstr. 56, I. Complete Wohnungs- Einrichtungen, 2 Wohnzimmer, 1 Schlafzimmer und Küche M. 1300, do. do. 1 1 " do. 600, wie dieselben in der Möbel- Ausstellung zu sehen waren, und zu jeder Zeit bei mir am Lager sind; auf Wunsch auch noch billiger! Die Restbestände d.zurückgesetzten Teppiche mit kleinen Webefehlern verkaufe jezt auch, an Private!! à 5, 8, 12, 15, 25 40-100 Mt. Gardinen, Tischdeck., Portièren etc. Stempel! Trepid Emil Lefèvre Fabrik Berlin S., Oranienstr. 158. Waaren- Ratalog! Reich illustrirt, 200 Seiten start, franto. Vereins- Abzeichen. * H.GUTTMANN Stempel, ( Schablonen-, Schilder Fabrik * Berlin N., Brunnenstr.9. Stempel! Gravirung von Inschriften etc. METALLUR UNIVERSAL ME Schutzmarke PUTZ POMADE ADALBERT VOGT& CO BERLIN FRIEDRICHSBERG ise goldene Die in der ganzen Welt rühmlichst bekannte 80851 ,, Helm- Putz- Pomade" ist nur unser Erzeugniss. Dosen mit anderen Helmen und nicht mit unserer Firma, weise man als werthlose Nachahmungen zurück. E. Strauss, Shneidermir., Blumruftr. 46, part., 30931 empfiehlt sich zur Aufert. eleg. HerrenGarderoben. Für guten Sitz u. saubere Arbeit wird garantirt. Lager v. Stoffen Nach beendeter, bedeutender Vergrösserung unseres Geschäfts offeriren wir für Herbst und Winter: Damen- Kleiderstoffe zu sehr billigen Preisen 2667L Englischer Cheviot mit bunten Noppen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Cheviot mit Fantasiestreifen, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 70 Pf. Englischer Diagonal mit bunten Effekten, doppelt breit, reine Wolle, Mtr. 80 Pf. Englischer Cheviot Neige, doppelt breit, reine Wolle, Eine grosse Auswahl feiner Neuheiten Mtr. 1 Mark. Mtr, 1, 1,25, 1,50 und 2 Mark. Schwarze Kleiderstoffe in glatt, foulirt, gemustert, Jaquard, gestreift Mtr. 1, 1,25, 1,50 Mark. Wintermäntel u. Jaquets in grosser Auswahl, enorm billig. Jaquets in den neuesten Façons Capes und Umhänge, hervorragende Neuheiten Regenmäntel in überraschend grosser Auswahl Capes- Räder, das Neueste der Saison Fertige Kleider 6, 8, 10, 12, 15 Mark. 10, 15, 20 Mark. 10, 12, 15, 20 Mark. 15, 20, 25 Mark. 20 Mark an. haben wir in Berlin die grösste Auswahl und verkaufen solche zu den billigsten Preisen. Elegante farbige Kleider von Schwarze Kleider Schwarze seidene Kleider Einzelne Kleider Röcke 9 25, 30, 35 Mark. 50, 60 Mark. 12, 15, 18 und 20 Mark. Morgenröcke in grosser Auswahl 5, 6, 8 u. 10 Mark. Sielmann& Rosenberg, Kommandantenstraße, Edhe Lindenstraße. Baar Geld lacht! Halbe Preise! Winter- Paletots. Um das foloffale Riefenlager in Winter- Baletots schleunigft zu räumen: Großer Masser- Ausverkauf zu halben Preisen. 8140L Die Winter- Paletots des Kleider- Pascha Otto Polte haben den Vorzug eines tadellosen patenten Sihes, verbunden mit Eleganz und enormer Billigkeit, und den Weltruf, daß solche den W nach Maaß gefertigten durchaus gleich stehen. DEF 8000 Winter- Valetots| 8000 Winter- Paletots, zu halben Breifen die denkbar besten und nobelsten, ( Sonst 25 M.), jeht 8 und 10 M.( sonst 50 und 60 M.), jetzt nur 18, 8000 inter- Valetots 20, 21, 24, 27, 30 Mark. in herrlicher Bracht und Güte, 5000 Nelerinen u. Hoyen( Sonst 35 M.), jeht 12 und 15 M. zollern- Mäntel von 10 Mart an. 20 000 Jaquet- u. Rock- Anzüge, Herbstmode( darunter die nobelsten Kammgarn-, Gesellschafts- und Braut- Anzüge), zu halben Preisen, nur 8, 10, 12, 10 bis 35 M. 5000 Arbeitshofen von 1/2 M. Jan. 6000 elegante Hofen und Westen von 3 M. an. Ginzelne Joppen, Jaquets und Röcke, sowie 6000 Knaben- Winter- Paletots und Knaben- Anzüge. Alles für die Hälfte des Werthes. Kleider- Pascha. Juhaber: Otto Polke. Nur allein 32 Rosenthalerstr. 32, Ecke Sophienstrasse. Warnung! Jede ähnliche Firma ohne den Namen Otto Polke bezweckt eine Täuschung des Publikums. Sonntags früh von 7-10 und von 12-2 Uhr Mittags geöffnet. Man achte ja genau auf Nr. 32. DamenMäntel- Fabrik. Meiner geehrten Kundschaft zu gefl. Nachricht, daß ich meine DamenMäntel- Fabrik von der Dranicnstr. 204, in bedeutend vergrößertem Maßstabe nach der Gr. FrankfurterStraße 118 verlegt habe, und werde ferner bemüht fein, nur gute Waaren zu soliden Breifen Bu liefern. 2613 Leopold Krayn, 118. Gr. Frankfurterstr. 118. Kinderwagen Bazar M. Brinner, Bettfedern, Daunen, fertige Betten. Gr. Bettfedern- Spezial- Geschäft Don L. Beutler, Berlin. 1. Geschäft: Ackerstr. 35. 2. Geschäft: Mariannenstr. 11. 3. Geschäft: Kurfürstenstr. 148. 4. Geschäft: Gr. Frankfurterstr. 42. Hundert Sorten in Bettfedern, Pfund 50 Pf. bis zu den hochfeinsten Qual. bett, Unterbett und 2 Kissen 12 M. bis Hundert Stand Betten; Stand: Ober: zu den hochfeinsten Brautbetten, fabelhaft billig. 2834L Meinen werthen Kunden zur Nachricht, daß ich meine Filiale Stalizerstraße 39 aufgebe, so daß sich mein Hutgeschäft nur noch ManteuffelStraße 35, Ede der Naunynstraße, beJerufalemerftr. 42, I findet. August Fuchs, Manteuffelstr. 35. Kranzbinderei und BlumenHandlung Filiale: Brunnenstraße 6, Hof part. Größte Auswahl. Billigste reise. Theilzahlung gestattet. Kanarienhähne verkauft 31452 in grosser, geschmackvoller Auswahl. Jn der Filiale Ausverk. zurückgesetzter Krebs, Wrangelstr. 14, Sof 4 Tr. Roulante Zahlungsbedingungen. Wagen außerordentlich billig. 1851b 17909 Don J. Meyer, Wienerstr. 1( nur dort) Guirlanden à Mtr. von 15 Pig. an. Telephon Amt 9, 9482. H. Richter, Optifer, Berlin, C. Spittelmarkt,( Wallfir. 1) und Weinbergsweg 15b, nahe ant Rosenthaler Thor. Anerkannt beste und billigste Be zugsquelle aller optischen Artikel. kathenower Alumingold- Brillen und Pincenez, garant. nie schwarz werd. M. 2,50 Nickelbrillen u. Pincenez " 11 S g fie 82 fo 1,50 11 9 δι do. allerfeinste Qualität 2, Rathenower Stahlbrillen Alles mit den besten Rathenower Krystallgläsern I. Qual. versehen. Operngläser, rein achromat. M. 6. Neu! Richter's Opern- u. Reiseglas ,, Excelsior inkl. Lederetui u. Riemen M. 12, übertrifft alles bisher Gebotene. Prompter Versandt nach außer halb gegen vorherige Einsendung oder Nachnahme. Genaueste Fachkenntniss. Eigene. Werkstatt. Bitte genau auf Straße und Nummer zu achten, um sich vor werthlosen Nachahmungen und Täuschung zu schützen. 1862L Zigarren und Zigarretten, 31419 55 Pf. führt alle Tabake, Rippen- Tabak 2 Pfund W. Lindemann, Seimsir. 24. Kleiderstoffe Hanskleid von haltbarem Stoff in den schönsten Mustern von 2,40 M. an. Hauskleid la. Lama für 5 M. Reste 3118L werden täglich bedeutend unter Preis abgegeben. H. Marcus, Reinickendorferstraße 7 a Singvögel, große Auswahl guter Kanarienroller, billig. Schnelle, Invalidenstr. 1. 2636b ( zwischen Kanonier Mauerstr. part.) Central- Leihhaus- Ausverkauf 72 Jägerstraße 72( Institut für Gelegenheitskäufe, einzig in seiner Art in Berlin. von Mark 9, 12, 15, 20 000 moderne Winterpaletots u. Winter- Anzüge wenig getragen in besten Stoffen und neuesten Mustern 20, 30-36( Pradht- Exemplare) Knaben u. Jünglings- Anzüge, Raifer- Mäntel, Schlafröcke, Joppen, Pelze( Gelegenheitsfauf: 1 Posten Rutscher- und Reifepelze für die Hälfte des Werthes), Schuwaloffs, Monats Anzüge, in den feinsten Werkstätten nach Maaß bestellte Sachen, die nur ca. 1 Monat getragen find( auch für korpulente Personen passend), goldene u. silberne Herren- u. Damen- Uhren, Ringe, Ketten, Alles fabelhaft billig! Die Verwaltung. Sonntags von 7-10 und von 12-2 Uhr geöffnet! Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 98 STY 9 117 I be fo 31 bl ge 211 TOO ni be fa un ge Der B