Nr. 250. Erscheint täglich außer Montags. Brets pränumerando: Bierteljährlich) 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Saus. Einzelne. Nummer 5 Pig. Sonntags- Nummer mit ilujte. Sonntags- Beilage ,, Neue Welt" 10 Pfg. Poft- Abonnement: 8,30 mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mr.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jayrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgeipaltene Petitzeile oder beren Raum 40 Pig., für Vereins- und Versammlungs Anzeigen 20% fg Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in. der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Gernrpret anschlug Amt 1, v. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Der Thurm Dienstag, den 25. Oktober 1892. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Die neue Militärvorlage. Die Kölnische Zeitung" bringt folgende Mittheilungen über die Militärvorlage: hat die Bergarbeiter Bewegung gezeigt, daß der ultra- weigerten. Die Unzufriedenheit, ja Erbitterung dringt in montane Einfluß nicht mehr allein maßgebend ist. Die immer weitere Kreise, und es empfiehlt sich, das Eisen zu des Bentrums wackelt. Wahl in Kehlheim, einem echt ultramontanen Wahlkreis, schmieden, so lange es glüht. Was die„ Kölnische hat in diesen Tagen gezeigt, wie der Widerstand gegen die Beitung" über den Inhalt der Militärvorlage mittheilt, Der Kulturkampf hat das Zentrum erst zusammen Führer des Zentrums im eigenen Schooße dieser Partei wächst. folgt weiter unten. Wir erfahren, daß Herr von Caprivi gelittet und es zu der geschlossenen Macht werden lassen, Mit nur wenigen Stimmen hat der offizielle Zentrums- 2 Stunden lang zu reden hatte, als er dem Bundesrath die den Schein der Unerschütterlichkeit und Festigkeit er kandidat, dem das ganze ultramontane Pfaffenforps zur Seite die Vorlage unterbreitete, er muß also selbst hier viele regte. Die Art des gegen die Katholiten geführten Kampfes steht, den Dr. Sigl, früher eine Stüße des Zentrums, aus Einwürfe vorausgesehen haben. Charakteristisch ist, daß erleichterte ihnen das einheitliche Zusammenfassen der ver- dem Felde geschlagen. Dr. Sigl ist ein eingefleischter ultra- man jezt für die Vorlage durch die Drohung zu wirken schiedenartigsten Elemente. Indem man Ausnahmegeseze montaner, bayerischer Partitularist und unverfälschter sucht, im Fall der Nichtannahme würde Waldersee, als gegen sie schmiedete und sie in den unveräußerlichen Preußenhasser. Wie man über Dr. Sigl auch denken mag, er Mann Bismarck's, an Stelle Caprivi's treten und den Menschenrechten angriff, gewann ihre Opposition einen ist jedenfalls ein Feind der junkerlichagrarisch- diplomatischen genialen Herbert mitbringen. Der Säfularmensch als Vogelfreiheitlichen und volksthümlichen Anstrich. Die Opposition Heuchelei. Der Schlag, den er gegen das Zentrum führte, scheuche-die Nemesis ist wahrhaftig grausam. gegen das Bismarc'sche Regiment einte preußische trifft vor allem das preußische Junkerthum in demselben, Unitarier mit mit süddeutschen Partikularisten, Ritter sowie die mit demselben verbündeten bayerischen„ Patrioten". und Grafen mit demokratisch angehauchten Kaplänen Der in Kelheim geführte Schlag wird nicht ohne Folge und Arbeiteragitatoren, sie ließ die Unterschiede der Lebens- sein. Er ist zunächst eine Mahnung, daß das Zentrum stellung, der politischen und sozialen Anschauungen ver- nicht so unerschütterlich fest auf seine Wähler rechnen kann, schwinden. Diese Einheitlichkeit mußte mit dem Kultur- gleichviel welche Richtung es einschlägt. Den Führern des tampfe aufhören, und so sehen wir denn auch die Stellung Bentrums wird die Stellung als Regierungspartei einen großen des Bentrums im letzten Jahrzehnt immer schwankender Theil ihres volksthümlichen Einflusses kosten. In Rheinlandwerden. Mühselig wurde, dank der geschickten Führung Westfalen schloß es seinen Frieden mit Baare, indem es FusWindthorst's, der Zusammenhang der Partei aufrecht gehalten, angel fallen ließ und ihm Schweigen gebot. Jezt ist es in aber wir sehen in den wichtigsten Fragen die Partei auseinander der Lage, mit den neuen Militär- und Steuerbelastungen gehen. Das Syftent der Abkommandirungen beginnt; ein Theil der Regierung hilfreiche Hand anzubieten. Eine Reihe an des Zentrums wahrt den freiheitlichen Schein, während ein derer reaktionärer Gesetze sind nur im Vertrauen auf die andrer fich müht, der Regierung unliebsame Abstimmungen Unterstüßung des Zentrums eingebracht. Glaubt das Zenzu verhüten. Das Sozialistengesetz wird wiederholt mit trum, daß es allein mit dem Einfluß der Kirche noch die fe eines Theils des Zentrums verlängert; mit Hilfe des große Wasse seiner bisherigen Wähler au sich fesseln wird? Bentrums werden die agrarischen Anmaßungen durchgesetzt; Wenn es diesen Glauben haben sollte, dann wäre es ein in der sogenannten Sozialreform wird vollends ein schnödes Beichen mehr, daß es mit dem Zentrum bergab geht, denn Doppelspiel getrieben. War es mit der Beilegung des es würde damit bekunden, daß es auch bereits von jener Kulturkampfs auch schwer, die lavirende Politik beizu Klugheit, die es in langem Kampfe bewiesen, verlassen ist. behalten, so war dem Zentrum doch immer von Zeit zu Die Wahl in Kelheim ist eine deutliche Mahnung! Mit Zeit noch eine scheinbare oppositionelle Haltung geboten; ihr hat, wie Dr. Sigl mit Recht sagen kann, das Zentrum Sie wurde immer dann eingenommen, wenn die Regierung in einem der sichersten Wahlkreise eine wohlverdiente mit Zugeständnissen an die katholische Kirche zögerte, oder wenn Lektion" in reichlichem Maße erhalten. Bir fie Miene machte, sich auf eine zentrumsfeindliche Partei zu stützen. Je mehr aber das Zentrum in die Lage gefommen ist, felbft Regierungspartei zu werden, je unangenehmer wird seinen Führern die oppositionelle Stellung. Was unterscheidet gegenwärtig noch den Grafen Ballestrem, den Freiherrn von Huene oder den Herrn von Schalcha Politische Meberlicht. von den Hammerstein's, Helldorff's und Kardorf's und den anderen agrarischen und junkerlichen Herren? Die Herren Biehl und Mezner sind vortreffliche Schildknappen des Berlin, den 24. Oftober 1892. Gegen die Militärvorlage wendet sich immer mehr Herrn Ackermann und zu jedem Zugeständniß bereit, wenn die öffentliche Meinung und Stimmung. In zahlreichen ihren zünstlerischen Bestrebungen Vorschub geleistet wird. Versammlungen ist schon nachdrücklicher Protest erhoben Mit der Stellung der agrarischen Junker und der zünstlerischen worden, und die Vorgänge in Großenhain und Kelheim beArbeiterfeindlichkeit verträgt sich schwer die Agitation bei den weisen, daß auch in denjenigen Kreisen, die bisher den Massen und der Schein der Arbeiterfreundlichkeit. Dieser reaktionären Führerit unbedingt Secrfolge leisteten, die Schein läßt sich von Tage zu Tage schwerer aufrecht halten, Wählerschaft sich gegen die Neuforderungen der Regierung und selbst die Arbeiter der katholischen Arbeitervereine sind zu wenden beginnt. In Großenhain, waren es die konsernicht mehr durch bloße Anweisungen auf das Jenseits zu vativen, in Kelheim die Zentrumswähler, die aus Abscheu beschwichtigen. In Schlesien wie in Rheinland Westfalen vor der Militärvorlage den Führern die Heerfolge verFeuilleton. Nadbrud verboten.] weichen. Die Waffen nieder! M ( 55 be= ihr schon mehrere Male und sie kommt nicht... So be diene ich mich lieber selber-" " Du verdirbst Deine Leute," sagte mein Vater auf gebracht, und er gab einem anwesenden Diener Befehl, das Mädchen überall zu suchen und augenblicklich hierher zu führen. Nach einer Weile kam der Ausgesandte zurück- mit verstörter Miene. Die Netti liegt in ihrem Bimmer... sie ist... sie hat... sie ist.. an. " # Rannst Du nicht sprechen?" donnerte ihn mein Vater Was ist sie-?" Schon ganz schwarz." Der Gefeßentwurf setzt die Friedens- Präsensstärke des deutschen Heeres an Genteinen, Gefreiten und Obergefreiten für die Zeit vom 1. Oftober 1898 bis zum 31. März 1899 auf 492 068 Mann als Jahres- Durchschnittsstärke fest. Die Infanterie wird in 711 Bataillone, die Kavallerie in 477 Gstadrons, die Feldartillerie in 494 Batterien, die Fußartillerie in 37 Bataillone, die Pioniere in 24 Bataillone, die Eisenbahntruppen in 7 Bataillone, der Train in 21 Bataillone formirt. Der Durchschnittsstärke liegt die Voraussetzung zu Grunde, daß die Mannschaften der Fußtruppen im allgemeinen zu einem zweijährigen attiven Dienst bei der Fahne herangezogen werden. Die Unteroffizierstellen und die hierzu erforderlich werdenden Aenderungen unterliegen in gleicher Weise wie die der Offiziere, Aerzte und Beamten der Feststellung durch den Reichshaushalts- Etat. In offenen Unteroffizierſtellen fönnen über die obige Friedens präsenzstärte hinaus Gemeine verpflegt werden. Die Einjährig freiwilligen kommen nicht in Anrechnung. Begründet wird die Vorlage mit dem Hinweis auf die Militärorganisationen in Frankreich und Rußland. Unsere Sicherheit und Unabhängigkeit zu bewahren, set„ die volle Ausnutzung unserer nationalen Wehrkraft" nothwendig: " Es muß eine Organisation geschaffen werden, welche alle wirklich Diensttauglichen aufnimmt, dann erst kann in der Erwartung, daß es gelingt, die Armee in ihrer Züchtigkeit zu erhalten, Deutschland einem Angriff mit Ruhe entgegensehen. Voraussetzung hierfür ist, daß wir die bisherige fchrittweise Weiterentwidelung unserer Dr ganisation aufgeben und den großen, gerechten, patriotischen Grundgedanken unserer Wehrverfassung soweit durchführen, als es die personellen, wirthschaftlichen und finanziellen Kräfte des Deutschen Reichs gestatten. Das einfachste Mittel dazu bestände darin, neue Verbände in entsprechendem Umfange zu schaffen, aber die Kosten, die dafür beansprucht werden müßten, würden zu der finanziellen Leistungsfähig feit des Reiches in teinem Verhältniß stehen. Es bleibt daher nur die Lösung übrig, den bisherigen Rahmen möglichst zu erhalten, aber innerhalb desselben entsprechend mehr Wehrfähige auszubilden. Zu erreichen ist dies nur durch Verkürzung der aktiven Dienstzeit." Wir sprangen ihr bei: Was hast Du?... Sei nicht thöricht... das ist die Angst. " Aber es war nicht die Angst, es war kein Zweifel: wir mußten die Unglückliche auf ihr Zimmer bringen, wo sie sogleich von heftigen Erbrechungen und den übrigen Symptomen ergriffen wurde es war an diesem Tage der zweite Cholevafall im Schloffe. Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. Fliehen? Diese Jdee war mir auch gekommen Entsetzlich war es anzusehen, was die arme Schwester fonders, meinen kleinen Rudolf in Sicherheit zu bringen... litt. Und fein Doktor da! Friedrich war der einzige, der, Mein Vater, trotz allem Fatalismus, bestand auf der so gut es ging, das Amt eines solchen versah. Er orduete Flucht der anderen. Am kommenden Tage sollte die ganze das Nöthige an: warme Umschläge, Senfteig auf den Familie fort. Nur er wollte bleiben, um seine Hausleute Magen und an die Beine Eisstückchen- Champagner. und die Einwohnerschaft des Dorfes in der Gefahr nicht Ein Schrei fam aus unser aller Munde: Und so war Nichts half. Diese für leichte Cholera- Anfälle ausreichenden zu verlassen. Friedrich erklärte auf das bestimmteste, auch es denn da das grause Gespenst in unserem Hause Mittel, hier konnten sie nicht retten. Wenigstens gaben sie bleiben zu wollen, und da war mein Entschluß gleichfalls selber... der Kranken und den Umstehenden den Trost, daß etwas gefaßt: von des Gatten Seite würde ich freiwillig nimmer" Was nun thun? Konnte man das unglückliche Mädchen geschah. Nachdem die Anfälle nachgelassen, kamen die hilflos sterben lassen? Aber wer sich ihr nahte, holte Krämpfe an die Reihe- ein Zucken und Zerren in der Tante Marie mit den beiden Mädchen und mit Otto sich fast sicher den Tod und nicht nur sich-er gab ihn ganzen Gestalt, daß die Knochen krachten. Die Un und Rudolf sollten schleunigst abreisen. Wohin? das dann wieder den anderen weiter. Ach, so ein Haus, in felige wollte jammern: fie fonnte nicht, denn die Stimme Toar noch nicht bestimmt bestimmt vorläufig nach Ungarn, welches die Seuche eingezogen, das ist, als wäre es von versagte.... die Haut wurde bläulich und kalt- der so weit wie möglich. Die Bräute widersetzten sich durchaus Räubern umzingelt, oder als stände es in Flammen Athem stockte-nicht, sondern halfen emsig packen... Sterben Sterben wenn in überall, an allen Ecken und Enden auf jedem Schritt aher Zukunft die Erfüllung heißer Liebessehnsucht, das und Tritt- grinst der Tod. heißt verzehnfachte Lebenswonne winkt, das hieße ja zehn Hole augenblicklich den Arzt," befahl mein Vater jach sterben. zunächst. Und Jhr, Kinder, beschleunigt Eure AbDie Koffer wurden in den Speisesaal gebracht, damit, fahrt unter der Beihilfe aller; die Arbeit schneller von statten Der Herr Doktor ist seit einer Stunde nach der Stadt gehe. Ich brachte einen Back von Rudolfs Kleidern auf zurückgefahren," antwortete der Diener auf meines Vaters dem Arm herbei. Weisung. „ Warum thut das nicht Deine Jungfer?" fragte der Bater. " Ich weiß nicht, wo die Netti steckt... ich klingelte " Weh... mir wird übel!" kam es jetzt von Lilli, welche bis in die Lippen erbleichte und sich an eine Seffellehne antlammerte. Mein Bater rannte händeringend auf und nieder. Ein mal stellte ich mich ihm in den Weg: Das ist der Krieg, Vater!" sagte ich.„ Willst Du den Krieg nicht verfluchen?" Er schüttelte mich ab und gab keine Antwort. Nach zehu Stunden war Lillt todt. Netti, das Stubenmädchen war schon früher gestorben allein auf ihrem Zimmer; wir Alle waren um Lilli beschäftigt ge wesen und von der Dienerschaft hatte sich niemand in die Nähe der schon ganz Schwarzen" gewagt F Diese Verkürzung der Dienstzeit soll jedoch die Mögfichkeit bewahren, die Dienstzeit auch auf das dritte Jahr auszudehnen. Sie wird überdies nur auf die Fußtruppen ausgedehnt. zurückbleiben." genug, Die Sache davon t Kenntniß zu fehen? Von dem föniglichem Betriebs- Die alte Raketenkifte hat sich seit der Bier, Schnap amt erwarten wir, daß es den oder die betreffenden Beamten, und Weinreise des lezten Sommers längere Zeit mert die, ohne die gefeßlichen Bestimmungen zu beachten, anderer würdig still verhalten, und das Gerücht war sogar vers Leute Kisten erbrechen, energisch koramiren wird.“ breitet, die Familie hätte dem säkularen Durste des Gr Bei einem zukünftigen Rekrutenbedarf von rund Die Humanität im Zeitalter des Rapitalismus. Herkules einige Schranken gesetzt, was entschieden in deffen 20500 Mann wird Deutſchland unter zurechnung von der öfterreichische Ingenieur- und Architekten- Verein hat sich Interesse gewesen wäre. Ob nun die Nachricht falsch war, Ginjährig Freiwilligen, in 24 Jahrgängen in bezug auf die Zahl der ausgebildeten Mannschaften, von dem in der Be- das Verdienst erworben, eine Reihe von Reglements in oder ob die unfreiwillige Schonungsfrist vorüber völkerungszunahme begründeten Anwachsen der Dienstfähigen bezug auf die Ausstattung von industriellen Etablissements die Raketentiſte fängt wieder an zu rumoren. Daß der ab absehen und nach Abzug von 25 pet. Ausfall mit rund aufzustellen, soweit die Hygiene und die Unfallverhütung in getakelte Hausmeier die Militärvorlage dazu benutzen würde, 4 400 000 Mann Frankreich, daß an der äußersten Grenze der Frage kommt. Ebenso hat er, und wir heben hervor, in seinem Nachfolger in die Suppe zu spucken, verstand sich Heranziehung seiner Wehrfähigen angelangt ist, bereits um technisch unanfechtbarer Weise,„ besondere Bestim- von selbst für jeden, der den Mann kennt. etwas überflügeln und hinter Rußland nicht mehr erheblich mungen für Vorkehrungen bei Hochbauten war nur insofern etwas schwierig, als Caprivi blos plant, zum Schuh der Arbeiter" ausgearbeitet, welche im legten was sein Vorgänger ebenfalls geplant hat. Indeß auch Die Notizen der„ Kölnischen Zeitung" scheinen nicht Berichte der Gewerbe- Inspektoren veröffentlicht werden. Zu diese Schwierigkeit ist überwunden, und die alte Raketen aus der Luft gegriffen zu sein. ziemlich die schlimmsten Angaben sich bestätigt. Die Präsenz hört auch folgende: Hochschwangere Sandlangerinnen Militärpolitik. Jedenfalls finden so diesen Bestimmungen, welche erst verlangt werden, ge- tiste schimpft jetzt weiblich auf Caprivi und die eigene ziffer foll um 84 000 Mann erhöht werden. Dürfen in der Regel nur bei Arbeiten im Erdgeschosse Nominell find's freilich etwas über 4000 Mann( 492 068( Mörtel machen, Ziegelabladen, Mörteltragen), niemals aber bare ungest, talichkeit des ungarischen Ministeriums hervor Eine Ministerkrise in Ungarn ist durch die wunder gegen 487 983 Mann), allein die Unteroffiziere, die früher auf Leitern Verwendung finden. Sind die Stockwerke bei der Präsenzziffer zugerechnet wurden, sollen jetzt mittelst Lauftreppen zu erreichen, so ist die Verwendung ein Fest zu Ehren der Revolution und zugleich der Reaktion gerufen worden. Dasselbe wollte in seiner Naivetät neulich nicht mitgerechnet werden und ihre Zahl betrug bisher folcher Frauen auch in den oberen Geschossen zulässig." 66 952, und soll noch um etwa 12 000 erhöht werden, so Treffend bemerkt hierzu unser Wiener Bruderorgan, Nationalerhebung von 1848/49 feierten, sie sollten vor einen daß sich eine thatsächliche Erhöhung der Präsenzziffer im die Arbeiter- Zeitung": veranstalten, und verlangte von den Honveds, welche die Gesammtbetrag von 84 000( 66 952+ 12 000+ 5000) ergiebt. Ominös ist, daß über den Kostenpunkt geschwiegen wird. Der Wenn in einem fünftigen Jahrhundert alle Zeugnisse für Denkmal des berüchtigten österreichischen General Henzi, der zu auf die Finanzfrage bezügliche Passus der Begründung, den die Schandthaten der kapitalistischen Wirthschaft verloren ge- der zu jener. Beit schmachvollen Handelns sich schuldig wir in gesperrtem Druck veröffentlichen, deutet darauf hin, gangen sein sollten, wenn alle die Klagerufe in allen Ländern machte und dafür den Tod fand, militärische Honneurs dar und in allen Bungen über Unterdrückung und Glend verhallt bringen. Das war den Honveds denn doch zu gemüthlich; daß die Regierung, wenn es ihr gelingt, ihre jezige Vor- sein sollten, wenn die ganze Literatur, die eine große Anklage- fie weigerten sich, und die Folge ist eine Ministerkrise. Nicht lage durchzusetzen, mit neuen Forderungen herschrift gegen die heutige Wirthschaftsordnung bildet, durch sehr ernsthaft. Dorzutreten gedenkt. Das einfachste Mittel" ist so theuer, daß es zerstückelt werden soll, um die Steuerzahler nicht gar zu sehr zu erschrecken. Zerstückelt oder nicht die Losung bleibt: kein Mann und keinen Groschen! " Die vorstehend wieder gegebenen Zahlen und näheren Angaben über die neue Militärvorlage hat die„ Kölnische Zeitung" übrigens, wie der Reichs- Anzeiger" schreibt, auf dem Wege des Verraths in Erfahrung gebracht. Die Borlage war dem Bundesrath als geheim" zugegangen und die Veröffentlichung vor der Durchberathung im Bundes rath nicht beabsichtigt". Wenn das schon am grünen Holz geschieht! " irgend eine Umwälzung der Kenntniß unserer Nachkommen ent zogen werden sollte, wenn nicht ein einziges amtliches Dokument Carmang. Die Ungewißheit bezüglich des Verhaltens mehr vorhanden wäre, welches die Lage der Arbeiterklasse, also der Streifenden in der Schiedsgerichts Frage der großen Majorität der Bölfer am Ende des 19. Jahr ist blos auf mangelhafte Berichterstattung der Telegraphen hunderts schildert foiefer einzige Eat, entnommen einem bureaus zurückzuführen. Wie wir wir den französischen Regulativ zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, würde ein Blättern und der Korrespondenz Havas entnehmen, er flares Bild unserer Zustände geben, er ist für sich allein ein folgte die Annahme des Schiedsgerichts, oder richtiger ber Monument von unserer Zeiten Schande". Zu der Zeit, wo Die Frau am meisten der Schonung bedarf, wo es sich nicht schiedsrichterlichen Funktion des Ministerpräsidenten Loubet allein um ihr eigenes Leben, sondern auch um das des ohne jegliche Opposition; die Arbeiter behielten sich blos Kindes, also um die Gesundheit der nächsten Generation vor, ihre Sache durch die drei Abgeordneten Clemenceau, handelt, zu der Beit genießt fie im Zeitalter der Humanität Millerand und Pelletan bei Loubet vertreten zu laffen. das beneidenswerthe Vorrecht, nicht auf Leitern steigen zu Duc Quercy hat sich nicht, wie in verschiedenen Blättern müssen, sondern sich nur mit Mörteltragen und Biegel zu lesen war, gegen das Schiedsgericht erklärt; er hat es abtragen beschäftigen zu können. Und dabei ist zu bedenken, im Gegentheil gebilligt, und befindet sich augenblicklich noch daß diese Erleichterungen heute noch ein bei weitem unerreichtes in Carmaux, weil Baudin und die übrigen sozialistischen Ideal find!" Deputirten als Zeugen nach Paris zu gehen hatten Die klägliche Rolle eines Arbeiterausschusses, ebenso wie der Maire Calvignac, den Loubet ausdrücklich der nichts zu beschließen hat, sind die Arbeiter nicht willens gebeten hat, ihm persönlich Bericht zu erstatten. zu spielen. Der Arbeiterausschuß der Kgl. Haupt- Eisen- Man erwartet den Schiedsspruch im Laufe des heutigen bahnwerkstatt in Witten hat seine Amtsniederlegung Nachmittags. in einem Schreiben an den Vorstand wie folgt motivirt: Nach einer Depesche von heute Nachmittag ist der " Die unterzeichneten Mitglieder des Arbeiterausschusses Schiedsspruch dahin gefällt worden, daß die kompagnie und decen Vertreter sehen sich infolge des Vorgehens der Kgl. Calvignac formell wieder in Arbeit nimmt, und dann auf Gifer.bahndirektion inbetreff Abänderung halbmona tunbestimmte Zeit beurlaubt, und daß alle gemaßregelten licher in monatliche Abrechnung froß gegentheiligen Arbeiter wieder eingestellt werden. Beschlusses desselben veranlaßt, mit dem heutigen Tage ihr Mandat niederzulegen, da der größte Theil der Arbeiter sich fagt, daß nach solchem Vorgehen seitens der Kgl. Eisenbahn- aufgenommen, welchen die Vertreter der Kammermajoritat In Belgien haben unsere Genossen den Handschuh direktion der Arbeiterausschuß vollständig überflüssig ist." An das königliche Eisenbahn- Betriebsamt Erfurt, betitelt sich folgender Artikel der Thüringer Tribüne": „ Wir richteten vor einiger Zeit die offene Anfrage an die hiesige Eisenbahn- Direttion, ob es wahr sei, daß mehrfach für Herrn P. Reißhaus bestimmte Bahnsendungen auf dem Güterboden geöffnet worden seien. Daraufhin sandte uns das fgl. Eisenbahn- Betriebsamt eine Zuschrift des Inhalts, daß nach§ 50 Nr. 4 Abschnitt 2 des Betriebsreglements für die Eisenbahnen Deutschlands vom 11. Mai 1874 die GüterAbfertigungen befugt seien, die Uebereinstimmung des Frachtbriefs mit dem Gute auch nach dem Inhalte zu prüfen. Die Dienststellen feien angewiefen, von dieser Befugniß von Zeit zu Zeit Gebrauch zu machen und in allen Fällen, in welchen sich die Inhaltsangaben des Frachtbriefes als unzutreffend erweisen, die vorgeschriebene Konventionalstrafe zu erheben. Wir bes mertten damals sofort, daß, wenn derartig Durchstöberungen ihnen hinwarfen, und die Sturmagitation für das von Bahnsendungen schon unter Umständen gestattet seien, fie allgemeine Wahlrecht hat nun begonnen. In Brüssel waren doch nur in Gegenwart des Adressaten vorgenommen werden Reichstagswahl in Kelheim. Amtliches Wahl- gestern sieben Boltsversammlungen, im ganzen Lande etliche dürften. Nunmehr liegt uns der Wortlaut des auf die Deffergebniß der am 19. d. Mts. im 6. Wahlkreise des Ver- hundert. Und die Massen werden bald in Bewegung sein, mung von Sendungen bezüglichen Paragraphen der Allgem. waltungsbezirtes Niederbayern stattgehabten Reichstags- und an die Thore der verrotteten Rammer pochen. Abfertigungsvorschriften des deutschen Eisenbahn Berkehrs- Ersatzwahl: Abgegeben wurden insgesammt 8328 Stimmen, mollen has allaemeine Wahlrecht und mir werden Berbandes für die Personen, Reisegepäd 2c.", giltig vom davon erhielt Johann Rauchenecker- Hohentann 4218 und Reaven! Es loste was e3 wolle!" Diese energischen Woie 1. Oftober 1891, vor. Dort heißt es Absch. III C.§ 50, 3 u. 4. batteur Dr. Sigl- München 4094 Stimmen. Ersterer ist mithin unseres Freundes Volders, dessen Genesung wir den Die Empfang 3- Abfertigungsstelle ist befugt, die Ueber gewählt. Bei der Hauptwahl 1890 vereinte der Zentrums- Zefern anzeigen können, sind die Losung jedes Klaffen einstimmung des Frachtbriefes mit den zugehörigen Gütern fandidat auf sich 7727 Stimmen, während der national bewußten Arbeiters in Belgien geworden. auch nach dem Inhalte zu prüfen und urkundlich festzustellen. liberale Randidat 1980 und der sozialdemokratische 115 auf Bon dieser Befugniß ist jedoch mit Rücksicht auf die der Verfandt- Abfertigungsstelle( vgl.§ 25) in erster Reihe obliegende fich vereinigte. Die gegenwärtige Wahl bekundet zweifellos Eine Weltausstellung des Glends schlägt der Verpflichtung nur dann Gebrauch zu machen, wenn be die Empörung eines großen Theils der Zentrumswähler Brüsseler„ Peuple" anläßlich des belgischen Weltausstellungs sondere Gründe dazu vorliegen. Die Prüfung foll in gegen die offizielle Parteileitung. Die Wähler des Zentrums planes vor. Man solle, statt wie das jetzt Sitte, den mensch Gegenwart des Bersenders oder Adressaten oder sind nicht das Heerdenvieh", für welches die Herren lichen Reichthum und die Sonnenseite der Industrie zur deren Bevollmächtigten erfolgen. Wenn diefelben Bentrumsführer sie nehmen.die Bestätigung des von der Abfertigungsstelle festgestellten Schau zu stellen, auch einmal die Nachtseiten zeigen und in Befundes verweigern oder ungeachtet der erhaltenen Kleine Geschenke. Der Landesdirektor Freiherr sammeln, schwindsüchtige Weber, Bergleute mit dem schwarzen einem Palast alle Greuel der kapitalistischen Zivilisation Aufforderung zur Verhandlung nicht erscheinen v. Hammerstein in Hannover hat, wie die Kölnische Susten, bleikrante Buchdrucker, Proletarierwohnungen u. 1. oder sonst hierzu nicht zugezogen werden können, so find a wei Volkszeitung" mittheilt, vom Herzog von Cumberlicht übel, der Gedanke. Die bürgerliche Gesellschaft wird unbetheiligte Beugen zuzuziehen. Wir fragen nun nochmals, Land zum Dank für seine Bemühungen um die Rückgabe ich aber wohl hüten, thre parties honteuses( Bartien, deren welche besonderen Gründe die Güterabfertigungsstelle veranlaßt des sog. Welfenfonds eine goldene Schnupftabatsdose, auf sie sich zu schämen hat) zu enthüllen. haben, die Sendungen des Herrn Reißhaus zu öffnen und, welcher der Namenszug des Herzogs und die Krone in wenn die gedachte Stelle triftige Gründe zu ihrem Verfahren " " Wir " an Rettung giebt e und: schöne an zu haben glaubte, wie sie dazu kommt, gegen die flare und Brillanten sich befindet, erhalten. Die Dose hat einen hohen Unterdrückung der Prostitution. Die christlichen unzweideutige Vorschrift die Dessnung der Sendungen vorzu- materiellen und künstlerischen Werth und wird von Kennern Bunftpolitiker pflegen bekanntlich von Zeit zu Zeit Tugend nehmen, ohne den Absender, Adressat oder deren Bevollmächtigte auf 15 000 m. geschätzt. anfälle zu haben und denken dann regelmäßig an die Ab Mittlerweile war Doktor Bresser angekommen. Die Soldatenmuth getragen werden..... Nicht ich allein! daß alle zu Grunde gehen und eins dem anderen, so telegraphisch verlangten Medikamente brachte er selber. Ich das ganze Baterland hat Blut- und Thränenopfer bringen lange es geht, in den Leidensstunden beistehen. Rücksicht, hätte ihm die Hand küssen mögen, als er unerwartet in unsere müssen Vorsicht- das alles muß aufhören: Zusammen! Mitte trat, um den alten Freunden seine aufopfernden Dienste Was hat denn dem Vaterland Dein und Deiner Bord, eines untergehenden Schiffes zu weihen. Er übernahm sofort den Oberbefehl des Hauses. Brüder Leid gefrommt? Was frommen ihm die verlorenen teine halten wir uns umfangen, eng, recht eng a Die zwei Leichen ließ er in eine entfernte Rammer schaffen, Schlachten, was diese beiden geknickten Mädchenleben? einander bis zum letzten Augenblick Sperrte die Zimmer ab, in welchen die Armen gestorben Batero thue mir die Liebe: fluche dem Krieg! Sieh Welt, abe!" und unterzog uns Alle einer träftigen desinfizirenden her," ich 30g ihn zum Fenster hin eben wurde Prozedur. Ein intensiver Karbolgeruch erfüllte nunmehr auf einem Starren ein schwarzer Sarg in den Hof gerollt: Fluchtpläne hatte man aufgegeben; jeder ging an jedes Diese Resignation war über uns alle gekommen; bie alle Räume, und heute noch, wenn mir dieser Geruch ent- fich her das ist für unsere Lilli- und morgen ein Stranten und an jedes Todten Lager; sogar Bresser versuchte gegenweht, steigen jene Cholera- Schreckenstage vor meinem gleicher für Rosa... und übermorgen vielleicht ein dritter nicht mehr, uns dieses Verhalten- das einzig menschliche Geifte auf. Seine Nähe, sein energisches, raftloses Die geplante Flucht mußte ein zweites Mal unter bleiben. Schon stand am Tage nach Lilli's Tode der Schalten gab uns das einzige Sicherheitsgefühl; wenigstens Wagen bereit, welcher Tante Marie, Rosa, Otto und meinen Kleinen fortführen sollte, als der Kutscher von dem unsichtbaren Würger erfaßt, wieder vom Kutschbock absteigen mußte. Also will ich Euch fahren," sagte mein Vater, als ihm diese Nachricht gebracht wurde. Schnell ift Alles bereit?" Rosa trat vor: GLASS Fabret," sagte sie, i ch muß bleiben... ich... folge der Lilli und warum, warum?!" " Weil Gott es so gewollt, mein Kind-" " Gott- immer Gott!... Daß sich doch alle Thorheit, alle Wildheit, alle Gewaltthätigkeit der Menschen stets hinter diesem Schilde birgt: Gottes Wille." Lästere nicht, Martha, jetzt läst're nicht, da Gottes strafende Hand so sichtbar Ein Diener tam hereingerannt: „ Ex'lenz - der Tischler will den Sarg nicht in die Rammer tragen, wo die Komtessen liegen- und niemand traut sich hinein-" - zu wehren. war unser sinkendes Schiff nicht ohne Rapitän. denn in bie Ach, diese Cholerawoche in Grumit!... Ueber zwanzig Jahre sind seither vergangen, aber noch schaudert es mit durch Mark und Bein, wenn ich daran zurüddenke. Thränen, Wimmern, herzzerreißende Sterbeszenen- der Karbolgeruch, das Knochenknarren der Krampfbefallenen, die ekelhaften Symptome, das unaufhörliche Getlingel des Todtenglöd leins, die Begräbnisse nein: Verscharrungen solchen Fällen giebt es keinerlei Trauerpomp-; die ganze Auch Du nicht, Feigling?" Lebensordnung aufgegeben: keine Mahlzeiten " Ich kann nicht allein-" Köchin war gestorben kein Schlafengehen des Nachts Und sie sprach wahr. Bei Tagesanbruch wurde auch" So werde ich Dir helfen ich will meine Tochter hier und da ein stehend eingenommener Bissen, und in diese zweite junge Braut in die Leichentammer gebracht. selber..." Und er schritt zur Thür." Burück!" schrie er den Morgenstunden ein sigendes Einnicken. Draußen, wie Natürlich war in dem Schrecken dieses neuen Unglücks- mich an, da ich ihm folgen wollte. Du darfst nicht mit eine Fronie der gleichgiltigen Natur, das herrlichste Sommer falles die Abreise der Anderen nicht ausgeführt worden. Du darfst mir nicht auch noch sterben... und denfe wetter, fröhlicher Amselschlag, üppiges Farbenglühen der Mitten in meinem Schmerze, meiner tobenden Angst, an Dein Kind!" Blumenbeete... Im Dorfe ununterbrochenes Sterben ergriff mich auch wieder der tiefste Born gegen jene Riesen- Was thun? Ich schwankte... Das ist das quä die zurückgebliebenen. Preußen alle todt. thorheit, welches solches lebel freiwillig heraufbeschwört. lendste in solchen Lagen; nicht einmal zu wissen, wo die dem Todtengräber begegnet," erzählte Franz der Kammer " Ich bin heute Mein Vater war, als sie Rosa's Leichnam hinausgetragen, Pflicht liegt. Leistet man den Kranken und den Todten diener, wie er mit einem leeren Wagen vom Friedhof in die Knie gefallen, den Kopf an die Mauer die Liebesdienste, zu welchen das Herz drängt, so schleppt zurückfuhr. Wieder ein paar hinausgeschafft?" habe ich Ich trat hin und packte ihn beim Arme: man den Keim des Uebels wieder weiter und bringt den andern, ihn gefragt." Ja, wieder sechs oder sieben... alle Tag Bater", sagte ich, das ist der Krieg." den noch verschonten, die Gefahr. Man wollte sich opfern, so ein halb Dugend, manchmal auch mehr... es fommt Keine Antwort. weiß aber, daß man mit diesem Magniß, auch andere hin- auch vor, daß einer oder der andere im Wagen drin noch Jetzt oder nie: willst Du zuopfern wagt. a biffl muckst aber thut nig- nur' nein in die Gruben Ueber solches Dilemma fann nur eines hinaushelfen: mit die Preußen!" mit dem Leben abschließen nicht nur mit dem eigenen, Am folgenden Tage starb der Unmensch selber und dieses Unglück will mit fondern auch mit demjenigen seiner Theuren;- annehmen, ein anderer mußte sein Amt annehmen, ein anderer mußte sein Amt zur Zeit das angestrengtefte Hörst Du, Vater? jetzt den Krieg verfluchen?" Er aber, raffte sich auf: Du erinnerst mich daran... " 19 e g 3 e it t 4 3 er де if 11 6 St 3 je ir S te 513 942 น 13 t 12 17 31 27 2. 194 11 1 0 e e OP 19 Ich meinte, die Gesellschaft solle einen politisch neu tralen Boden bilden. Sie dürfe sich keiner Partei, auch der sozialistischen nicht, dienstbar machen. Sie habe das Unrecht in der Kapitalistenklasse genau so wie das Unrecht in der Arbeiterklasse zu bekämpfen, sie müsse nicht nur nach einer Seite, sondern nach allen Seiten die Gewissen schärfen. Wollte fie soziale Fürsorge mit Sozialismus verwechseln, so sei eine Mitwirkung der nichtsozialistischen Kreise ausgeschlossen. Die Gesellschaft nenne sich eine ethische und nicht eine volkswirthschaftliche oder politische; danach bestimme sich ihre Wirksamkeit. Wolle sie etwas anderes sein, so müsse fie auch anders heißen." auf Ihr Billigkeitsgefühl und lege es in Ihre Hand, inwieweit Ich berufe mich auf feinen Preßparagraphen, sondern allein Sie diese Bemerkung berücksichtigen wollen. Mit Hochachtung Ihr Dr. Pachnide, Mitglied des Reichstags. fchaffung der Prostitution, die ihnen, aus dem enten oder sprechen. Die Gesellschaft setzt voraus, daß die Moral auf eigenen| meinen wirklichen Neußerungen ab, daß ich mich Ihnen gegen anderen Grund, besonders auf dem Herzen liegt. Sie ver- Füßen steht und wissenschaftlich begründet werden kann, überläßt über gedrungen fühle, den wahren Sinn und Wortlaut mitfuchen es mit fleinen Hausmittelchen, die natürlich nichts es aber ihren einzelnen Mitgliedern, ob sie die moralischen Be- autheilen. nügen und höchstens noch schaden. Da ging ein englischer erklärt also die Religion zur Privatsache. Und wie in dieser, so stimmungen noch religiös fanttioniren wollen oder nicht. Sie Arzt radikaler und logischer zu Werke. Er sagte fich ist sie auch in der Politik neutral. Sie ist so wenig ein- sozialwenn es feine Prostituirten giebt, giebt es Prostitution. Um die Prostitution zu tödten, muß man Berein, und schließt daher weder Konservative, noch Deutschteine demokratischer, wie ein deutschfreisinniger oder ein fonservativer die Prostituirten tödten." Und er taufte fich Strychnin, freisinnige, noch Sozialdemokraten aus. Nur solche Liberale oder das er in Kapseln allen Prostituirten, die ihm zugänglich Sozialinen u. f. w. gehören nicht in den ethischen Verein, welche waren, verabreichte. Der Zweck der Kapseln, die sich im nicht andere Ansichten hören und mit Leuten, die anders denken Magen langsam auflöften, war der, diesem Unterdrücker als fie, nicht an einem Tische figen mögen. der Prostitution Zeit zur Flucht zu geben. Wie Diese unbedingte Toleranz der Gesellschaft, ihr viele Prostituirte er in seinem wesentliches Grundprinzip, wie es in§ 1 ihrer Sagungen Feldzug gegen ausgedrückt ist, untersagt aber den Vertretern der verschiedenen die Prostitution getödtet hat, läßt fich nicht be- politischen und religiösen Parteien feineswegs, innerhalb der Ge rechnen. Vorigen Freitag wurde er in London sellschaft ihren eigenen Standpunkt geltend zu machen. Die Geeines halben Dußends solcher sozialer Heilkuren( Mord sellschaft firebt nach Wahrheit auch in ethischen Dingen, nannten es die prosaiischen Geschworenen) überführt und zum nicht nach der Aufrechterhaltung irgend welcher besonderen Tode verurtheilt. Dr. Neill so heißt der fühne Ge- Meinungen. Sie befaßt sich mit Ethit, nicht mit Politik, und fellschaftsretter wird nächstens mohl baumeln, er kann ist daher, wie einer der Redner ganz richtig fagte, nicht der Ort, fich aber sagen, daß er ein Opfer seiner Konsequenz gewohl aber- und das ist ja selbstverständlich wird sie die um die Gestaltung eines fozialen Zukunftsstaates zu diskutiren; worden ist und jedenfalls mehr Logik und Muth gehabt hat, fittliche Seite auch der politischen Fragen erörtern. So werde Gine Hauptgrundlage der Ethik ist die Gerechtigkeit. Diese Das zweite Schreiben bestätigt nur unsere Ausführungen. als die schwächlich- sentimentalen Pharifäer, welche der ich beantragen, daß der auch von mir verehrte Abgeordnete Gine Hauptgrundlage der Ethik ist die Gerechtigkeit. Diese Prostitution mit Polizeigesetzchen und sonstigen Pfuscharzeneien August Bebel gebeten wird, einmal in unserem Kreise über besteht nicht in der mechanischen Gleichheit feines einseitigen den Garaus machen wollen. „ Kapitalismus und Ethit" zu sprechen. Dagegen wird gewiß Maßstabes, sondern in der allseitigen Abwägung aller Zum internationalen Lockspielthum. Dem libe- Derselbe erklärte auch der Abgeordnete Pachnicke nichts einzuwenden haben. Verhältnisse. Die Verantwortlichkeit des Mächtigen und ralen Herrn Gladstone und seinen Leuten ist ein großes und seine Freunde sich von der Gesellschaft zurückziehen und Elenden. Die Gerechtigkeit des Herrn Pachnicke würde der Generalversammlung, daß er Glücklichen muß schwerwichtiger sein, als die des Schwachen Pech widerfahren: der Herr Major de Caron" hat würden, sobald Tendenzen gegen den Kapitalismus dominirend nur die gegenwärtige Ungleichheit befestigen und ver Seine Memoiren veröffentlicht unter dem Titel: 3wanzig zu Tage träten. Das foll gewiß nur heißen, daß er jenen Jahre im geheimen Dienst." Der geheime Dienst ist das Schritt thun würde, falls man in der Gesellschaft die entgegenemigen. Spizel- und Lockspitel- Gewerbe im Dienste der Polizei. selbstverständlich wird es den Liberalen unbenommen sein, gegen fennung, daß er die Gerechtigkeit im höheren Sinne zu Herrn Prof. v. Gizydi zollen wir gern die Aner Dieser Herr de Caron mit dem französelnden Namen und denjenigen, der den Kapitalismus für den Todfeind der Ethit würdigen weiß. Für die ethische Kultur, die er gepflegt dem falschen Abel( de von), trat zuerst an die Deffent- ansieht, die Ansicht zu verfechten, daß er völlig mit dieser in wünscht, fehlt nur gegenwärtig mehr als je der Boden, lichkeit, oder vielmehr: wurde zuerst an die Deffentlichkeit Harmonie steht. Jeder soll in der Gesellschaft seine Meinungen der erst im harten Rampfe errungen sein will. Er antizipirt gezerrt( denn dieses Gesindel scheut das ehrliche Tageslicht flären, indem er Gelegenheit erhält, die ethischen Dinge von ver- als gegenwärtig vorhanden, was höchstens ein frommer wie das höllische Feuerwährend des bekannten„ Times" fchiedenen Seiten beleuchtet zu sehen. Die absolute Toleranz, Wunsch ist. Wir würden die Wirksamkeit von Männern Prozesses gegen Parnell. die wir fordern, muß denen besonders werth fein, welche von Damals 1887- wurde im Zeugenverhör dem Herrn der Wahrheit und Tüchtigkeit ihrer Sache überzeugt wie die Herren von Gizycki und Foerster für tiefgreifender de Caron das saubere Geheimniß entlockt, daß er, nebst und daber gewiß sind, daß sie in allem Geiftestampfe fiegreich erachten, wenn sie dieselbe innerhalb der politischen Barteien de Caron das saubere Geheimniß entlockt, daß er, nebst einer Anzahl geistesverwandter Biedermänner, im Dienste beſtehen wird. Wir haben in Deutschland gar sehr einen Ort und der wissenschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen der englischen Polizei und Regierung in durch gemeinsame Arbeit nöthig, die Erkenntniß des Guten und Bösen Gliederungen in allen praktischen Fragen vertreten und zur den geheimen Gesellschaften der Fenier hervorragende und Berhältnisse gefördert wird; ist doch unsere Beit eine lich neutrales Gebiet zu flüchten, auf dem der Kampf Don Personen aller Richtungen Geltung zu bringen suchten, anstatt sich auf ein vermeint Stellungen eingenommen, und Dynamitattentate folche, wo es oft schwerer ist, was gut ist zu erkennen, als zwar gefahrloser aber dafür auch unwirksamer ift. befürwortet hat. Diese Enthüllungen erregten un- bas erkannte Gute zu thun. Licht und Wärme wollen wir vergeheuere Sensation, die noch vermehrt wurde durch die breiten; und ich will diese Gelegenheit zu der dankbaren AnEntlarvung O'Donnovan Rossa's, des famosen erkennung benutzen, daß der Vorwärts", welchen ich seit Jahren ultrarevolutionären Fenierhäuptlings und Dynamithelden, halte, mir beides in reichem Maße gebracht hat. der in Amerika von seinen betrogenen Genossen überführt ward, im Solde der Londoner Polizei und Regierung zu Stehen. Herr Gladstone ist nämlich der ärgste Heuchler, der je gelebt hat. Reine der schlimmsten Praktiken, die er an seinen politischen Gegnern mit sittlichem Pathos verurtheilt, die er nicht selber geübt hätte und jeden Augenblick zu üben bereit wäre. Mit Bismard, mit dem er auch den Größenwahn, die Reklamesucht, die Unwahrhaftigkeit und die kleinliche Gehässigkeit gegen jeglichen Widersacher theilt, hat der große alte Mann auch das gemein, daß er alles für gut halt, was er thut, und alles für schlecht, was der Gegner thut.wo in Parteinachrichten. Delegirtenwahlen zum Berliner Parteitag. Bremen: Gottlieb. Random Greifenhagen: Körsten Berlin und Storch- Bredow. völlig unabhängig von seiner politischen Stellung; aber sicherlich Gewiß find die ethischen Ansichten eines Menschen nicht find fie dies in einem hohen Grade. Das wird auch in dem Artikel, dem diese Erwiderung gilt, indirekt anerkannt, indem Und warum dem großen alten Mann" das Caron'sche von Männern, welche Bismarck anbeten, behauptet wird, daß sie Buch so fatal ist? Je nun, Herr de Garon hat auch unter im feindseligen Gegensatz zur Ethit stehen". Diese Erklärung Herrn Gladstone, als dieser Minister war, gedient, fest offenbar voraus, daß es eine gemeinsame Ethit giebt, an die und unter Herrn Gladstone seine größten man auch Anhängern anderer Parteien gegenüber appelliren Thaten verrichtet. tann. In der That habe ich diesen Appell an ideales Recht und Potsdam. Am 20. d. M. nahm hier eine Parteiversamm partei immer gefunden. Ethische Kultur kann allen Barteien abschluß ergab an Einnahmen: 301,5 M. für Bons und 806,5 M. Gerechtigkeit in den besten Schriften der sozialdemokratischen lung den Bericht des Vertrauensmannes entgegen. Der Jahres gemeinsam sein, wie sich andererseits Anhänger aller Parteien von Bereinen, Gesellschaften und einzelnen Personen; die Aus gelegentlich über sie hinwegfetzen. Die ethische Gesellschaft will gaben betrugen: 250 m. abgesandt an Bebel, 258,79 m. zur nicht ein Bermittelungsverein sein, nicht die besiglosen Agitation, 180 M. für die Bertretung auf den Rongressen zu Klaffen mit ihrem Loose zufrieden machen(§ 2 Puntt 4 der Erfurt und Brüssel, 284,85 M. für Drudsachen, Flugblätter, Satzungen drückt gerade eine entgegengesetzte Tendenz aus), sie Plakate 2c. Gesammteinnahme 1107,10 M., Gesammtausgabe will nicht die politischen Kämpfe verhindern; aber wohl will fie 928,64 m., demnach Bestand 173,46 m. Der Vertrauensmann erhielt Decharge. Im ferneren beschloß man, zum Berliner dieselben ethiſiren. Häckel in Berbindung zu bringen, ist mir unerfindlich. Derfelbe Wie der Verfasser des Artikels dazu kommt, uns mit Prof. Parteitage 2 Delegirte zu entsenden. hat gegen die vom Vorstande gebilligte Einrichtung eines Die deutschen Sozialdemokraten önnen es gewissen beigetreten. Aber auch wenn er Mitglied geworden wäre, würde als der Parteivorstand aus Rücksicht auf die Choleragefahr den ethischen Jugendunterrichts gesprochen und ist dem Verein nicht Herren nicht recht machen, mögen ste anfangen, was sie wollen. dies doch die Gesellschaft für seine Worte feineswegs verantwort- Termin für den Parteitag vertagte, wurde der Vorwurf laut, die lich machen. Zu den Verhandlungen des ethischen Kongresses Cholera sei nur ein willkommener Vorwand gewesen; in Wirk fonnte sich jeder Butritt verschaffen und jeder konnte redenlichkeit wolle die Parteileitung einer Diskussion über das Thema und was ist alles geredet worden! Verantwortlich sind wir nur vom Staatssozialismus aus dem Wege gehen, da bei der Gefür unsere Sagungen und für das, was der Vorstand als legenheit vor aller Welt offenkundig würde, daß der Opportunissolcher erklärt. mus die Partei beherrsche und die Bebel- Liebknecht'sche Richtung in verschwindender Minderheit sei. Nachdem nun aber der Parteitag für dieses Jahr doch noch berufen ist, paßt Herrn Nieuwenhuis der Tag des Beginns des Parteitages wieder nicht. Deshalb schreibt sein Organ Recht voor Allen" tit der Nr. 126 wie folgt: Offiziell ist nun durch das Partei- Organ bekannt gemacht, daß den 14. November die folgenden Tage zu Berlin ber deutsche Parteitag soll gehalten werden. Die Tagesordnung ist schon früher durch uns bekannt gemacht. Eigenartig mag es erscheinen, daß man nicht auf Sonntag, sondern auf Montag anfängt, und da die Sigungen des Parteitages in den folgenden Arbeitstagen stattfinden, fann man begreifen, daß beinah tein einziger Arbeiter daran Theil nehmen kann." M Streit in Sicht. 25 000 Baumwollspinner in Nordost Lancashire( England) erhielten die Mit theilung, daß ihnen 5 pet. vom Lohn abgezogen werden sollen. Bemerkenswerth ist, daß die Spinnereien in Bolton bis jetzt feinen Lohnabzug angedroht haben. Die Arbeiter dieser Fabriken können deshalb ihren Kollegen, wenn es zum Streit kommt, helfen. In Sachen der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur erhalten wir folgende Buschriften: Geehrte Redaktion! Der im beutigen Borwärts" enthaltene Artikel über die Deutsche Gesellschaft für ethische Rultur beruht völlig auf Mißverständnissen. Ich bin einer der Begründer dieser Gesellschaft und darf mich daher wohl für berechtigt halten, über das, was sie ist und was sie nicht ist, zu Mit der Bitte, diese Erklärung gefälligst in die nächste Numimer des Vorwärts" aufzunehmen, Hochachtungsvoll Berlin, 24. Oftober 1892. Prof. G. v. Gisydi. Sehr geehrte Redaktion! Ich bin nicht berichtigungswüthig. Aber die mir vom Vorwärts" gestern in den Mund gelegten Worte über die " Gesellschaft für ethische Kultur" weichen doch so weit von und im Drt übernehmen. Die Poft brachte nur Trübes; von brüllende, röchelnde Laute der Verzweiflung waren es, die überall her Nachrichten über das Wüthen der Seuche und der alte Mann stunden- und stundenlang ausstießwenigen Wochen erschienenen Heft 3 der Neuen Beit" es als Liebesbriefe ewig unbeantwortet zu bleibende Liebes- Sein Sohn, fein Stolz, fein Otto, sein Alles! nicht mehr weiß, was er thut. " So zu lesen in dem Organe des Mannes, der in dem erst vor briefe von dem nichts ahnenden Prinzen Heinrich. An Auf diese Ausbrüche folgte plöglich starre, stumme fchuldige, die deutsche Sozialdemokratie jemals verleumbet zu eine Gemeinheit ohne Gleichen" bezeichnet, wenn man ihn beRonrad hatte ich, um ihn auf das Fürchterliche vorzubereiten, Apathie. Dem Begräbniß seines Lieblings hatte er nicht haben. Soll man diese Erklärung für ernst nehmen, dan eine Beile geschickt:„ Lilli sehr krank." Gr konnte nicht beiwohnen tönnen. Er lag auf einem Sopha regungslos bleibt angesichts der neuesten Gemeinheit im„ Recht voor Allen augenblicklich kommen der Dienst hielt ihn zurück. Erst und – beinahe schien es bewußtlos. Bresser ordnete an, fein anderer Schluß mehr übrig, als der, daß Herr Nieuwenhuis am vierten Tage kam der Unselige ins Haus gestürzt: daß er entkleidet und zu Bett gebracht werde. Lilli?" rief er- ist es wahr?" Unterwegs hatte er das Unglück erfahren. Nach einer Stunde schien er sich zu beleben. Zante Hat geholfen. Gegen den von der Vorstandschaft des Wir bejahten. Marie, Friedrich und ich waren an seiner Seite. Er schaute Nürnberger sozialdemokratischen Wahlvereins gegen die UnUlfa eine Zeit lang mit fragendem Blick herum, dann segte er vollständigkeit der 2 andtagswählerliste erhobenen Einsich auf und versuchte zu sprechen. Doch brachte er fein spruch sucht der Magistrats- Referent, Rechtsrath UIf a mer, zuWort hervor und rang mit schmerzverzerrtem Geficht nach nächst den formalen Einwand zu erheben, daß die Vorstandschaft them. Da begann es ihn zu schütteln und zu werfen, als für bie Reklamation von 3494 Urwählern nicht genügend legiwäre er von jenen schauerlichen Krämpfen befallen, welche torrektheiten der Führung der Wählerlisten nicht ganz" timirt" fei; auch seien die übrigen Einwände gegen die Indie letzten Symptome der Cholera sind, und doch hatten fich treffend. Doch wolle man die Ergänzung der Liste auf Grund vorher keine der anderen Erscheinungen bei ihm gezeigt. ber eingereichten Reklamation, so weit es ermöglicht ist, von Amtswegen vornehmen. Endlich brachte er ein Wort hervor:" Martha". Dann laut: Er blieb unheimlich still und thränenlos. Ich habe fie viele Jahre geliebt," sprach er nur leise vor sich hin. Wo liegt sie? Auf dem Friedhofe?... Ich will fie besuchen.. lebt wohl fie erwartet mich Soll ich mitkommen?" trug ihm jemand an. " Nein, ich gehe lieber allein." Er ging und wir fahen ihn nicht wieder. Am Grabe der Braut hat er sich eine Kugel durch den Kopf gejagt. So endete Konrad Graf Althaus, Oberstlieutenant im 4. Husarenregiment, im siebenundzwanzigsten Lebensjahre. Ich fiel iniend an der Bettseite nieder: Water, mein theuer, armer Bater!..." Er erhob seine Hand über meinem Scheitel: Dein Wunsch"... sprach er mühsam sprach er mühsam- sei erfüllt... ich flu- ich verflu# Er konnte nicht weiter reden und sank in die Kissen Zu einer anderen Zeit hätte die Tragik dieses Vorfalls viel erschütternder gewirkt, aber jegt: wie viele zurück. junge Offiziere hatte der Krieg unmittelbar weggerafft Mittlerweile war Breffer herbeigekommen und gab auf biefen mittelbar. Und in dem Augenblick, als mir von unser ängstliches Fragen Bescheid: der That erfuhren, war in unserer Mitte ein neues Unglück Ein Herzkrampf hatte meinen Vater getödtet. ausgebrochen, das unsere ganze Herzensangst in Anspruch Das Fürchterlichste ist," sagte Tante Marie, nachdem nahm: Otto meines armen Vaters angebeteter, einziger wir ihn begraben, daß er mit einem Fluch auf den Lippen Sohn war von dem Würge- Engel gepact. verschied." Die ganze Nacht und den folgenden Tag dauerte sein Leiden unter wechselndem Hoffen und Verzagen- um fieben Uhr Abends war alles vorbei Mein Vater warf sich auf die Leiche mit einem so mark erschütternden Schrei, daß es das ganze Haus durchdröhnte. Wir hatten Mühe, ihn von dem Todten forizureißen. Ach, und dieser Schmerzensjammer, der jetzt folgte: heulende, Laß das gut sein, Tante," beruhigte ich sie. dieser Fluch erst von aller aller Lippen fiele, so das der Menschheit größter Segen." ( Fortfegung folgt.) . Bolizeiliches, Gerichtliches 2c. Das Reichsgericht verwarf die Revision des Genossen Adolf Thiele, Redakteurs der Wurzener Zeitung" welcher wegen Beleidigung des sächsischen Landtages zu zweil Monaten Gefängniß verurtheilt worden war. In Stadthagen( Schaumburg- Lippe) verbot, wie wir in der Magdeburger„ Volksstimme" lesen, der Polizeihauptmann von Bückeburg dem zum Vorsitzenden gewählten Maurer Rudolf Grothe aus Hannover das Reden, weil derfelbe ein Ausländer" sei. Grothe ist geborener Preuße und§ 3 der Reichsverfassung schreibt ausdrücklich vor, daß jeder Deutsche in einem Bundesstaate als Inländer zu behandeln ist, wobei auch mit Schaumburg- Lippe feine Ausnahme gemacht wird. Der Borsigende Grothe fehrte sich denn auch nicht an den Einwand enn des Polizeihauptmanns. Derselbe Beamte hat nachher, als der wäre Referent, Genosse Flöther, über die neue Militärvorlage" sprach und dabei den Gegensaß der Interessen zwischen Kapitalisten und Arbeitern hervorhob, dies als nicht zur Tagesordnung gehörig verboten und die Versammlung schließen wollen; als ihn aber Genoffe Grothe darauf aufmerksam machte, daß er laut Gesels Die Versammlung nicht schließen, sondern nur auflösen könne, er Elärte er schließlich die Versammlung für aufgelöst. Für den Inhalt der Zuferate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Thenter. Dienstag, den 25. Oktober: Opernhaus. Die Walküre. Schauspielhaus. Donna Diana. Leffing Theater. Die Orientreise. Deutsches Theater. Der Misanthrop. In Zivil. Berliner Theater. Das Räthchen von Heilbronn. Wallner Theater. Der Mann im Monde. Bellealliance Theater. Pandora oder: Götterfunken. Broll's Theater. Das Nachtlager in Granada. Residenz- Theater. Im Pavillon. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die schöne Helena. Thomas- Theater. Onkel Bräsig. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Alevanderplak- Theater. Gigerln. Berliner National Theater. Vineta. Apollo Theater. Spezialitäten Vorstellung. Thenter der Reichshallen. Spezia litäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Gesangspoffe in 3 Atten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Rostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gefeßt von Adolph Ernst. Anfang 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Alexander- Play- Theater. Sonntag, den 23. Ottober 1892: Nachm. 3/2 Uhr, O bei ermäßigten Preisen: E Tannhäuser. Posse mit Gesang in drei Aften und vier Bildern bearbeitet von R. Sybel. Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstraße. Montag, den 25. Oktober, Abends 712 Uhr: Elite- Vorstellung. Bis jetzt noch nie in Berlin gesehen! Zum 1. Male: 55 Hengste in Freiheit dressirt und z sammen vorgeführt v. Direktor Althoff( ohne Ronkurrenz). Außer dem Auftr. sämmtl. Spezialitäten, fowie Reiten und Vorf. bestdress. Schul- und Freiheitspferde. Unserm Freund und Genossen August| Schlieder zu feinem heutigen Wiegenfest ein dreimal donnerndes Hoch. Aujust laß gießen. Sozialdemokratischer 2723b Parteigenossen Berlins! Am Mittwoch, den 26. Oktober, Abends 8 Uhr, Verein ,, Vorwärts" zu Rirdorf. finden in allen 6 Wahlkreisen Dienstag, den 25. Oktober 1892: Versammlung in Hoffmann's Festfälen, Bergstraße 138. 365/1 Tagesordnung: 1. Die Lösung des sozialen Problems. Referent: Genosse E. Roland. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. Mittwoch, 7½½ Uhr: Große Bundd.gesellig. Arbeitervereine Vorstellung. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. Welt- Lokal Berlins, 5000 Welt- Lokal Berlins, 5000 Perf. faffend. Täglich Gr. Spezialitäten Vorstellung. = Freitag, den 28. d. M., Abds. 81/2 Uhr. bei Gründel, Dresdenerstr. 116: Delegirten- u. KontrollKommissions- Versammlung Erscheinen aller nothwendig. 172/2 Tanzlehrer- u. Lauzmaîtreverein Solidarität Miss Selina, die singende Luftfee. Miss Oceana, die beste Drahtseilkünstlerin Vereinslokal: Annenstrasse 14, der Welt. Morley- Tric, mujitalische stellt Tanzmaître zu jeder Festlichkeit. Excentriques. Curt Ellis, Berwandlungs- Arbeiter Berlins, wir appelliren an Euer Solidaritätsgefühl und ersuchen sänger und Tänzer u. f. w. Anfang Wochentags 7 Uhr. Euch nur Mitglieder unseres Vereins Sonntags 6 Uhr. Entree 50 Pf. 3 engagiren. PassageDer Vorstand. 332/2 Diskutirklub Constantia. Panopticum. Sente, Dienstag, den 25. Oktober: Fu!! sastanien- Allee 95/96, ein Riesen- 2716 Kind!!! Vereinssihung bei Gen. Knapp, 9 Ohne Extra- Entrée. von 11-1 und 4-9 Uhr. Vortrag: Von der Hierarchie bis zur Anarchie". Ref. Herr Feder. Gäste sehr willkommen. Der Vorstand. Warnung! 829/1 Der Weber Gustav Hedwiger zu Rigdorf hat durch Unterschlagung einer größeren Summe die Rigdorfer Filiale Castan's des, Verbandes deutscher Textilarbeiter" schwer geschädigt, wir warnen deshalb die Genoffen bei etwaiger Annäherung Panoptikum. beffelben vorsichtig zu ſein und ihm Sensationell! Brinzeß Topase. Vorstellungen 11-1 und 4-9 Uhr stündlich. Raffen- Eröffnung Nachmittags s uhr. Ohne Extra- Entree. Abends 71/2 Uhr: Berliner Gigerin. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. Montag, 7% Uhr: Berliner Gigerin. Gratweil's Bierhallen American- Theater. Neu! Die Wiener OriginalSoubrette Clotilde Kowala. Bendix in feiner neuesten Saisonnummer: 97 Man merkt's am Gang 20 Da ist was mang." Jeden Avend jubelnder Beifall. Der feine Reisner. Berliner Lokalpoffe von O. Wagner. Wilhelmy, Original- Komiker. Luigi del! Oro, Instrumentalist. Anfang 7 Uhr. Entree 75 Pf. Sonntag 6 Uhr. Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. 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Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. bei Brochnow, Sebastianstr. 39. bei Joël, Andreasstr. 21. i. d. Brauerei Friedrichshain( fr.Lips). im Schultheiss( fr. Eiskeller), Chausseestrasse 88. Tagesordnung in allen Versammlungen: 1. Der bevorstehende Parteitag. 2. Diskussion. 3. Wahl von Delegirten. 4. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen erwünscht. E Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. 847/1 Sonnabend, den 29. Oktober, im Lokale ,, Sönigsbank", ( früher Mohrmann), Frankfurterstraße 117; IX. Stiftungs- Feft Großer Ball. Spezialitäten Vorstellung. Aufführung lebender Bilder und Feßtrede. Anfang 9 Uhr. Entree intl. Tanz 50 Pf. Billets find noch in den Arbeitsnachweisebureaus bei Herrn Hente, Blumenstr. 38, bei Herrn Mohn, Oranienstr. 197, und in der Zahlstelle bei Herrn Ecke, Zehdenickerstr. 2, sowie bei Fehse, Memelerstr. 32, Weber, Flieder straße 6, und Hennig, Fürstenwalderstr. 9. 252b Alle Mitglieder, Kollegen, Freunde und Gönner labet ein Das Komitee. Fachverein der Tischler. Dienstag, 25. Oktober, Abends 82 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 7-79: General- Versammlung. Zages Ordnung: de S 1. Bericht des Rendanten, des Vorstandes, sowie des Arbeitsvermittlers feinen Vertrauensposten zu übergeben. und der Bevollmächtigten. 2. Ersatzwahlen des Vorstandes. 3. Anträge Der Vorstand der Filiale Rivdorf 4. Bereinsangelegenheiten. des Verb. deutsch. Tertilarbeiter. 5 Um rege Betheiligung bittet Jamaica- Rum, Der Vorstand. 308, Pto. Marchel's echt Verschnitt, u. Fac. Liters. 1,10, 1,60, 2,10, bei 5 1. 10 Pf. bidiger. Tokayer, med. süßer Ungarwein, Literft. M. 2,10. Brot Bäckerei, Himbeer-, Kirsch-, Johannisbeersaft, Liter M. 1,20. für 50 Pfg. Blumenstr. 5ia. Ingber- Likör, hochfein, magenstärkend, Literf. M. 1,10, 1,60, 2. liefert Ecke der Krautstr. Echt Stonsdorfer Bitter Liför, Liter 1,20, 5 2tr. 5,50, 10 Str. 10. Cognac fine Champagne, 3/4 Literfl. 3,50, 4,50, 5,50, 7,50, 12. 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Sozialdemokratie ist nur die Todfeindin der Menschenschinder. Nachdem der Bersuch, die Polizei durch bloßen Widerstand Weiter behauptet das Blatt, wir verheimlichten bei der LandHeute wird der neue Staatssekretär für die inneren An- zum Nachgeben zu zwingen, fehlgeschlagen, wurden noch etliche Agitation unsere wahren Absichten. Das ist gleichfalls Schwindel, gelegenheiten, Mr. Asquith, eine Deputation der Metropolitan Versuche gemacht, auf dem Rechtswege und vermittelst des Barla- denn diese Berheimlichung würde uns gar nichts nüzen. Wir Radical Federation eine Verbindung radikaler Vereine ments Trafalgar Square für Meetings zurückzuerobern, aber auch können nur Anhänger gebrauchen, die mit unseren Zielen vollLondons empfangen, die ihn über die Ausübung des Berste schlugen fehl. Juristisch konnte nur festgestellt werden, daß kommen einverstanden sind. Anderseits ist das, was wir wollen, ammlungsrechts auf Trafalgar Square inter- ein absolutes Recht zur Benutzung des Square's nicht eristire, in einem Programm niedergelegt, welches in Millionen von pelliren will. Bis zum Jahre 1887 war Trafalgar Equare und im Parlament befaßen eben die Konservativen die Mehr Exemplaren im Bolte verbreitet ist, so daß ein großer, zu drei Theilen von einer steinernen Balustrade einheit. Auch nahmen sich die eigentlichen Führer der Liberalen der heimlichung unserer Ziele ganz und gar aussichtslos wäre. gefaßter asphaltirter Plaz im Mittelpunkt Londons Sache nur sehr flau an und überließen ihre Vertretung im Ferner ist die Behauptung des Luckauer Kreisblattes" unwahr, der Schauplah von Versammlungen und Demonstrationen, und Wesentlichen den Größen zweiter und dritter Ordnung. Immer die Sozialdemokraten hezten die Arbeiter und das Gesinde gegen o wenig wurde das Recht, ihn zu solchen Zwecken zu benußen, wurde sie von den Liberalen bekämpft, und so ist es die Menschenschinder an den Pranger der Deffentlichkeit stellt hin, weil die Maßregel von den Tories inszenirt war, die Fabrikanten und Bauern auf. Wenn die Sozialdemokratie angezweifelt, daß, als im Jahre 1867 ein Versuch gemacht wurde, denn nicht mehr wie recht und billig, daß mit dem Regierungs- und für die Arbeiter und das Gesinde den Schutz des Staates as Abhalten von Meetings im Hyde Park zu unterdrücken, die antritt der Liberalen diese auf die Probe gestellt und aufgefordert gegen sie fordert, so ist das kein Aushegen, sondern einfach ihre anwälte dieser Maßregel, die nur der in jenem Park fich endezvous gebendeu eleganten Welt zu Liebe ausgehecht werden, dem Volt von London ein Recht zurückzuerstatten, das Pflicht und Schuldigkeit als Vertreterin des arbeitenden Volles. die Tories demselben geraubt. var, nicht genug darauf hinweisen konnten, Total sinnlos ist weiter die Angabe des Kreisblattes, die schönen und unvergleichlich besser zu Meetings geeigneten in die Hand genommen, und eine ganze Reihe radikaler Vereine diese machtlos. So etwas kann nur jemand schreiben, der mit Die Initiative dazu hat die Sozialdemokratische Föderation Bauern bedürften des Schutzes der Großgrundbesitzer, seien ohne Ort tas Volt Don London int befäße. Nun, das demokratische London ging, wie man in Berlin und gewerkschaftlicher Organisationen Londons haben sich ihr den Großgrundbesitzern unter einer Decke spielt, ganz gewiß aber fagen würde, nicht auf den Ritt", es bestand darauf, Hyde Park angeschloffen. Andererseits haben aber auch die ordnungs- fein Bauer. and Trafalgar Square zu Versammlungen benußen zu dürfen lich die Geschäftsleute des Strand", schon ihre Stimme erhoben liebenden Bürger der Umgegend von Trafalgar Square, namentEine Parteifonferenz für den 1. anhaltischen Wahland setzte seinen Willen auch durch. Da plötzlich, zwanzig Jahre und die Aufrechterhaltung" des Versammlungsverbots verlangt. freis tritt am 30. Oftober Nachmittags 3 Uhr in Gundlach's später, entdeckte eines Tages die jetzt beseitigte Torn- Regierung, An der Spitze dieser Bewegung steht bezeichnenderweise der Be- Salon in Dessau zusammen. Ferner findet zum gleichen Zeitbaß ein unbedingtes Recht, Versammlungen auf Trafalgar Square fitzer eines oder mehrerer Vergnügungsetablissements des punkte eine Parteifonferenz für den 7. 6 adischen Wahlkreis abzuhalten, feineswegs bestehe, daß vielmehr die Verfügung über Strand. Wie die meisten Bierwirthe Londons find auch diese in der Brauerei Mundinger zu Offenburg statt. diesen Platz Privilegium der Krone sei, und der damalige Polizeidirektor, Sir Charles Warren, erläßt denn auch sofort Herren fast durch die Bant stramme Tories. Auf einer Kreiskonferenz werden die Parteigenossen des ein entsprechendes Verbot. Vorwand: Die Meetings störten sich die liberale Regierung auch in der vorliegenden Frage von den Verkehr und führten zu ernsthaften Belästigungen des Publi- zwei Seiten bombardirt. Sie wird sich voraussichtlich damit aus 13. hannoverschen Wahlkreises am 30. Oktober von Vortums in den benachbarten Straßeu. der Affäre ziehen, daß sie einen Kompromißweg einschlägt und mittags 11 Uhr ab im Birkmann'schen Lokale au Salzgitter Thatsächlich hatte etliche Monate vorher ein unter den das Abhalten von politischen Temonstrationen auf Trafalgar u. A. über die Ausstellung eines Kandidaten zur nächsten ReichsAufpizien der Sozialdemokratischen Föderation abgehaltenes Square von der Beobachtung bestimmter Vorschriften abhängig tagswahl sich schlüssig machen. Meeting von Arbeitslosen ein etwas tumultuojes Ende ge- macht. Ein absolutes Nein fann Herr Asquith, von weiteren poli- Die Leiter der Wiener Gewerkschaften faßten am 13. Oft. nommen, und eine am Echluffe dieses Meetings formirte Pro- tischen Gesichtspunkten abgesehen, schon deshalb der ihn heute in einer Besprechung folgende Resolution:„ Dem vom Glasgower session hatte auf dem Wege nach Hyde Park Demolitionen von Fensterscheiben und das Erbrechen und theilweise Plündern einiger aussuchenden Deputation nicht entgegenseßen, als er selbst, da Kongreß gefaßten Beschlusse, einen internationalen GewerkschaftsLäden zur Folge gehabt. Judeß ist es mehr wie wahrscheinlich, 40 Jahre alt einigermals allerdings noch ein junger Advokat, er ist jetzt gerade fongreß nach London 1893 einzuberufen, tann nicht zugestimmt daß von reaktionärer Seite gedungene Lockspitel ihre Hand dabei vor fünf Jahren lebhaft für das Recht der Ab- werden. Die Achtstundenagitation ist von der internationalen. im Spiele hatten, und steht außerdem fest, daß die Demolitionen haltung von Versammlungen auf Trafalgar Square eingetreten sozialistischen Bewegung zur Emanzipation des Proletariates nicht erst erfolgten, nachdem von den Fenstern der vornehmen ist. Und wenn er die Bedingungen so stellt, daß sie thatsächlich zu trennen und ist darum eine wesentlich politische Frage. ZuKlubs in Piccadilly das Unter den Linden nichts enthalten, was sich nicht durch die Rücksicht auf den in dem muß ein jeder Versuch, die immer fester werdende interdons auf Lon So sieht * der Motivirung, es finde sich kein Vorsitzender, das mit vieler ühe zu stande gebrachte Gewerbegericht anf unbestimmte Zeit zu vertagen. Nach Berichten glaubwürdiger Personen solle es Absicht sein, die Bertagung vorläufig ein Jahr, und wenn fich bis dahin fein geeigneter Borfißender finde, ein weiteres Jahr andauern zu lassen. Man scheine ein Interesse daran zu haben, die Sozialdemokraten, deren Kandidaten bekanntlich in der Klasse der Arbeitervertreter siegten, vom Nathhause fern zu halten. herab die Theilnehmer an der Prozession ver- der Umgebung des Equare's sehr lebhaften Straßenverkehr nationale Organisation des Proletariates durch Zerplitterung zu schiedentlich insultirt worden waren.") Jedenfalls handelte billigerweise rechtfertigen läßt, so wird man ihm auf Seiten schwächen, als ein Verbrechen am Proletariate angesehen werden. es sich um einen Ausnahmsfall, der sich auch hätte ereignen fommen.- Allerdings mit dem Vorbehalt, auf anderem Wege liftenfongreffen, deren nächster 1893 in Zürich stattfinden wird, es sich um einen Ausnahmsfall, der sich auch hätte ereignen der Demokraten wohl bis zu einem gewissen Grade entgegen. Die Wiener Gewerkschaften erbliden in den internationalen Soziakönnen, wenn das Meeting irgendwo anders stattgefunden hätte. dafür zu kämpfen, daß das Recht der Verfügung über irgend die einzige und berechtigte Vertretung der international organi Die radikalen Elemente in London waren denn auch nicht ge- welche Straßen und Pläge Londons, welche die Krone etwa noch sirten Arbeiterschaft, und werden darum den von den englischen willt, das Versammlungsrecht ohne weiteres fortestamotiren zu besikt, von dieser auf das Bolt von London und seine erwählte Gewerkschaften zu veranstaltenden Kongreß nicht beschicken." laffen. Die 1867 das Recht zu Meetings im Hyde Park vom Bolt erirogt worden war, sollte auch das Recht zu Meetings Vertretung, den Londoner Grafschaftsrath, übergeht. Der letztere hat gestern den in meinem jüngsten Briefe er leber die Pirmasenser Gewerbegerichts- Angelegenheit Trafalgar Square jetzt ertrott werden. Die fozialistischen und eine Anzahl radikaler Vereine beriefen wähnten Antrag, die für die Arbeiten am Blackwell Tunnell wird uns von dort noch geschrieben: Der Magistrat habe in der gum 13. November 1887 ein großes Parteimeeting auf Trafalgar nothwendig werdenden Arbeiterhäuser mit Umgebung der Person des Amtsgerichts- Sekretärs Weisbrod einen Vorsitzenden Square ein. Aber während die Einberufer sich in der Illusion Bwischenunternehmer in eigener Regie zu bauen, mit 83 für das Gewerbegericht gehabt, derselbe sei aber von der Regegen 30 Stimmen angenommen. Die Hauptrede für den gierung aus unbekanntem Grunde nicht genehmigt worden. Der wiegten, man werde diesmal so leicht wie zwanzig Jahre früher Antrag hielt John Burns, der ziffernmäßig nachwies, wie Stadtrath habe dann nichts Eiligeres zu thun gehabt, als mit der Polizei Herr werden, traf diese alle Vorkehrungen, die Schlappe von damals doppelt und dreifach gut zu machen, wobei viel der Grafschaftsrath bisher überall gespart, wo er seine Weiden in eigener Regie habe ausführen lassen ihr die Lage von Trafalgar Square strategisch vortrefflich zu Hilfe fam. Bon einer, von drei Seiten her auf sie eindringenden, trotzdem er seine Arbeiter besser bezahle, als die Privat mit rücksichtsloser Brutalität dreinschlagenden Polizeimacht wurde unternehmer. Nicht nur könne der Grafschaftsrath die Matie am genannten Tage auf Trafalgar Square versammelte terialien ebenso billig bekommen als diese, sondern sogar eher Masse wie eine Heerde Vieh auseinandergetrieben. Wer nicht noch billiger, da die Lieferanten sicher wären, von ihm bezahlt zu floh oder fliehen konnte, wurde niedergestoßen und verhaftet. So werden, die Bau- Unternehmer, die zugleich meist Bauspekulanten geschah es u. a. John Burns und Cunninghame Graham, die sind, aber sehr unsichere Kunden feien.„ Daily Chronicle" feiert wenigstens den Verfuch gemacht hatten, der Polizei Widerstand die Annahme des Antrags und den in Verbindung mit ihm gefaßten Beschluß, ein eigenes Departement für die Ausführung zu leisten. Beide wurden später zu mehrmonatlichem Gefängniß städtischer Arbeiten einzurichten, als einen neuen Beweis, daß verurtheilt. Von den vielen Verwundeten erlag einer, London aufgehört, die am konservativsten verwaltete Hauptstadt Charles Linnel, nach kurzer Zeit seinen Verlegungen, und in Europa zu sein. Welcher ihrer Kolleginnen mag wohl jetzt Die Sozialdemokratische Föderation verdiefer Suhm gebühren? fehlte übrigens nicht, die Verüber der Exzesse lehr energisch zu desavouiren und als gedungene Rowdies 2c. zu denunziren. Es ist ihr daraus sicher fein Vorwurf zu machen, aber gegenüber dem Geschrei, das von den guten Freunden der Leiter der Föderation fürzlich erhoben wurde, als in Berlin bei einem ähnlichen Anlaß das ort Bumpenproletarier" gebraucht wurde, soll die Thatsache denn doch festgestellt werden. Dabei ist dann noch ein fehr großer Unterschied zwischen den politischen Zuständen in England und dem Militärstaat Preußen- Deutschland. Fandango! Nachdruck verboten. Eine Geschichte aus der Zeit vor hundert Jahren. Von Parteinachrichten. Es sei eine Blamage für Pirmasens, daß sich dort unter 21 000 Einwohnern keine geeignete Persönlichkeit finden solle; eine noch viel größere Schädigung seines Ansehens bereite fich aber unsere gesetzgebende Körperschaft, der Reichstag, dadurch, daß man Geseze schafft, worin mit einer Hand wieder genommen wird, was die andere giebt. Es wäre im Interesse der Gesammtheit dringend nothwendig, daß die Arbeitervertreter in der nächsten Reichtags- Session diesen Fall gründlich besprächen. Von der Cholera. Die sozialdemokratische Landagitation macht dem ucauer Kreisblatt" große Sorge. Es fühlt sich des Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 22. bis halb veranlaßt, über unsere Partei die üblichen falschen Be- 24. Oftober, Mittags, gemeldete Cholera- Erkrankungshauptungen zu verbreiten. Die Sozialdemokraten, fagt es, feien und Todesfälle: Die Gräfin machte ein Gesicht, als zweifle sie an dem sein und einen solchen eifersüchtigen Einfaltspinsel zum Mann haben!" Verstande des Vicomte. # 1 Mon dieu, Henri," sagte die Gräfin und gähnte dabei, hast Du Angst vor ihm?" Vor ihm nicht, aber vor den vier Zoll falten Eisens, die er mir bei jeder Annäherung unfehlbar zwischen die Rippen stoßen wird!" Die Gräfin lachte leise, silberhell, und wiegte dabei ihr schönes Haupt. ,, Ça, ça," sagte sie dann, wenn ich ein Mann wäre" Dann erhob sie sich rasch. ,, Nicht wollen?" fragte sie dabei. Nicht hierher wollen? Mon dieu, Henri, Du bist wahrhaftig einfältig geworden!" Mar Montani. Nicht ganz, meine Theuere: Soweit Du mir nicht Jeanne Baubernier war über Nacht zur Gräfin Dubarry den Kopf verdreht haft, glaube ich sogar sehr ver Jeanne Baubernier war über Nacht zur Gräfin Dubarry nünftig zu sein! Höre zu, ich will Dir von dem geworden. Der gesammte Hof und monsieur le France",„ Etwas" erzählen! Du weißt, ich gehe manchmal der König, an der Spitze neigte sich vor ihr, und ihre Abends auf Abenteuer aus! Berkleidet schleiche Launen beherrschten das Land. Ein Fest jagte das andere ich durch die Straßen, und wo ich eine Taverne finde, in in Trianon und Marty; es gab bald nichts mehr, was der ich fröhliche Wienschen vermuthe, da gehe ich hinein! hier noch nicht dagewesen wäre. Was werden wir heute machen, meine kleine Fee?" or einigen Tagen min fam ich auch in eine solche Schänke, König! Und noch heute Abend sollen sie vor uns tanzen: und da sah ich dieses„ Etwas", was ich noch nie gesehen habe! Fan war die regelmäßige Frage des Königs an jedem Morgen. Ein Weib, ma mignonette, ein Weib, so wunderbar fchön, Wir werden uns amüsiren, la France!" war jedesmal so entzückend, so reizend, wie es nur eine echte Vollblut. die übermüthige Antwort der Gräfin, und sie zeigte dabei Andalusierin sein kant. Und dieses herrliche Wesen ihre glänzenden weißen Zähne. flapperte mit den Castagnetten und tanzte dazu einen fremben, leidenschaftlichen Tanz Fandango nannte fie in!" Dann füßte ihr Ludwig die Hand und stammelte: Natürlich! Wir werden uns amüsiren, meine kleine Fee hat recht, wie immer!" Aber eines Tages langweilte sich die Gräfin doch; die alten Vergnügungen waren ihr zuwider und die geschichtesten maîtres de plaisir wußten nichts Neues hervorzuzaubern. Jeanne Baubernier war entrüftet über sie und ließ ihren Liebling, den kleinen Vicomte Frahould, zu sich kommen. Ich langweile mich, Henri!" sagte sie zu ihm. Oma mignonette, wie bedauere ich das!" Weißt Du nichts Neues, Henri? Diese Tölpel hier am Hofe scheinen ihre Erfindungsgabe verloren zu haben und ihr Geist geht betteln!" Der Vicomte fann einen Augenblick nach, dann zwinkerte er listig mit den müden, wasserblauen Augen und entgegnete! Ich wüßte schon etwas, ma mignonette!" " Und warum schaffst Du dieses Etwas" nicht her, Du Thor?" Weil dieses Etwas" wahrscheinlich nicht wollen wird?" Die Gräfin flatschte in die Hände. Herrlich, herrlich!" rief fie." Dieses Weib mußt Du herschaffen, Henri, hörst Du, Du mußt! Sie soll vor mir und dem Hofe tanzen!" Der Vicomte wiegte bedächtig das Haupt. " 1 Gieb mir die Adresse der Leute, Henvi, ich will zum Fan-- wie heißt das närrische Wort?" " Fandango!" " Fandango also! Fandango!" Und übermüthig lachend eilte sie hinaus. Und es ward so, wie Jeanne gesagt hatte. Am Abend dieses Tages war der Hof versammelt die Spanier, Rofita und Fernando sollen tanzen. Und als sie eintreten in den von tausend Lichtern erhellten Saal, da hielt Rosita ihre Hand vor die Augen, eine wunderbare, weiße Hand, und flüsterte ängstlich: " Fernando, weg von hier! Hier weht es mich wie Leichengeruch an! Komm, Geliebter meines Herzens, Das wird nicht angehen, ma chère, fie ist verheirathet und ihr Mann bewacht sie mit eifersüchtigen Argus- fomm!" augen!" „ So soll ihm der König goldene Berge schicken, daß er kommt! Ich will etwas Neues haben! Ich will!" Und trogig, wie ein ungezogenes Kind, warf sie ihr Haupt zurück. " Wenn Du die Spanier sehen wirst, meine theure Jeaune, wirst Du, wie ich, entzückt sein! Du bist schön, Jeanne, ich habe es Dir tausend mal ins Ohr geflüstert, aber Jeanne Jeanne! wie soll ich Dir jene beschreiben?" Bist Du verliebt, kleiner Vicomte?" " Rasend, Jeanne! Warum muß sie auch verheirathet Sei ruhig, meine wilde Taube, sei ruhig," entgegnete er und seine Augen loderten. Niemand soll Dir etwas thun, so lange ich bei Dir bin! Der Lohn ist glänzend, wir können damit zurück in unsere Heimath, in unsere schöne, sonnige Heimath, und dort bauen wir unsere Hütte und werden selig sein!" Rosita's Blicke irrten durch den Saal. Plöglich führ sie zusammen. Sich dort, Fernando, dort ist jener Fremde, der mich in der Schänke im Quartier latin so verzehrend anblickte." „ Er thut Dir nichts, meine Taube, ich bin bei Dir!" Staat und Bezirk Drt Hamburg Hamburg, Preußen. e Schleswig. Altona. Datum: man weiter. Einzelne Vorsitzende haben zu dem Auskunftsmittel| behielt Otto denselben und stellte ihr wieder eine neue Quitiung gegriffen, die Aften für die ersten Terminsachen, die oft sehr dick über 50 M. aus. Dieses Spiel wiederholte sich im ganzen 8 Mal, leibig sind, selbst mit aufs Gericht zu bringen, andere halten dies so daß das arme Mädchen über eingezahlte 400 2. nur einen 20./10. 21./10. 22./10. 23./10. für nicht recht würdig eines Gerichtsvorsitzenden. Die Akten am solchen von 50 M. in Händen hat. Wo O. mit dem ganzen Gelde Evorlegten Tage vor der Sigung von Hause fortzuschicken, ist, da geblieben, das ist noch nicht festgestellt. erkrankt geftorben erkrankt gestorben erfranft gestorben erfranft gestorben 2 9 • 1 7 2 2 21 1 inzwischen manches aus dem Gedächtnisse schwindet, nicht thunlich; oft sind die Terminsaften auch noch bis zum legten Augen- Eine Blutvergiftung zog sich der Schlächter Quisoweit blicke in Gang, so daß sie erst am Tage vor der Sigung zum in der vergangenen Woche auf dem Städtischen Zentralviehhofe Vorsitzenden kommen. So erscheint denn eine Rückkehr zum zu. An einem Abend gegen 8 Uhr war er im Schlachthause früheren Systeme erwünscht. Ueberdies werden die Ersparnisse, mit dem Schlachten eines Rindes beschäftigt, wobei er sich eine die man erhoffte, sich sehr verflüchtigen; denn daß die nun ent- unbedeutende Stichwunde an dem Mittelfinger der linken Hand stehenden Mehrausgaben zu einem anderen Etatstitel gehören, ist zuzug. Da eine erhebliche Schwellung des Armes in furzer Zeit für jeden Einsichtigen doch ohne Belang. eintrat, so wurde der Arzt hinzugezogen, welcher eine Blutvergiftung konftatirte. Wie sich später herausstellte, war das ges Arbeiter Bildungsschule. Der Vorstand beabsichtigt für schlachtete Rind mit Tuberkeln behaftet gewesen. Das Leben des Hamburg, 23. Oftober. Amtlich werden 7 Cholera- den Süd- und Südost- Bezirk eine Reihe von Vorträgen, in D. ist glücklicherweise nicht mehr gefährdet. Erkrankungen gemeldet, davon entfallen auf gestern 2 Er ähnlicher Weise wie sie bis jetzt im Zentrum abgehalten werden, Polizeibericht. Am 22. b. Mts. hatte die verehelichte At frankungen. Die Transporte betrugen gestern Kranke und traße 18c ist bereits zu diesem Zweck für die nächste Zeit ge- beiter Riad ihre Wohnung Greifswalderstr. 12 verlassen und ihr 5 stattfinden zu lassen. Das Lokal Märkischer Hof" Admiral1 Leiche. Peft. In der Zeit von Freitag bis Sonnabend Abend sind miethet und wird der Schriftsteller Herr Karl Weigt am 13/4 Jahre altes Töchterchen daselbst unbeaufsichtigt zurückgelaffen. 24 Personen, an der Cholera erkrankt und 9 gestorben, von Sonn- Donnerstag, d. 27. Oktober, Abends 81/2 Uhr, seinen ersten Vor- Als die Frau bald darauf zurückkehrte, fand sie das Kind unter abend Abend 6 Uhr bis Sonntag Abend 18 erkrankt und 17 ge- trag über: Amerita, seine Entdeckung und die ersten Anfänge dem Bett an der herabhängenden Handhabe der Matraße ers storben. feiner Entwickelung" balten. Mitglieder haben freien Zutritt. hängt vor. Anscheinend ist das Kind unter das Bett gefrochen, hat den Kopf durch die aus Hanfborte bestehende Handhabe ge Amsterdam, 22. Oftober. In Harlem und in Ysselstein Gäste zahlen 10 Pf. Neue Mitglieder werden aufgenommen. steckt, sich etwas zur Seite gedreht und dann den Kopf nicht ift je eine Cholera- Erkrankung vorgekommen. wieder zurückziehen können. Es hat dann mit den Armen fich nicht mehr zu stüßen vermocht, so daß die Last des Körpers auf dem in der Schlinge steckenden Halse ruhte und so das Erstiden herbeiführte. Nachmittags stieß an der Ecke der Chaussee und Tiedstraße ein Geschäftswagen mit einem Rollwagen zusammen, wobei der Führer des ersten durch einen Stoß der Deichsel an Die Deutsche Bank ist durch einen ihrer Angestellten wieder fejeinend bedeutende Verlegungen an der Brust erlitt, so daß er arg geschädigt worden. In der verflossenen Nacht ist der Buch nach der Charitee gebracht werden mußte. Am 28. d. Mts. halter Riettorf verhaftet worden, nachdem am Sonntag der Morgens wurde auf dem Grundstück Userstr. 9 ein Bäckerlehr Polizei die Anzeige zugegangen war, daß derselbe von den ling erhängt gefunden. Vor dem Hauſe Köpnickerstr. 121 ge feiner Obhut anvertrauten Depots solche zum Gesammtbetrage ieth Bormittags ein Zimmerpolier in der Trunkenheit unter von etwa 100 000 m. unterschlagen hat. Riettorf, der ein gutes bie Räder eines Eiswagens und wurde an den Beinen und am Gehalt bezog, erhielt von seinen Großeltern vor ungefähr Jahres- Hinterkopfe so bedeutend verlegt, daß er nach der Charitee ge frist eine kleine Summe mit dem Auftrage, damit an der Börse bracht werden mußte. Am 22. und 28, d. Mts. fanden sechs zu spekuliren. Die Hoffnung, ein gutes Geschäft zu machen, fleine Brände statt. schlug fehl, er verspekulirte das Geld in kurzer Zeit. Um den Verlust zu decken, verdoppelte er feine Engagements, da er eigene Mittel aber nicht mehr besaß, griff er die Depots an, die bei der Deutschen Bank von deren Kunden hinterlegt waren. Ein Verlust folgte dem anderen und so haben die Unterschlagungen in furzer Zeit die beträchtliche Höhe erreichen können, bevor sie entdeckt wurden. Tokales. Ein schwerer nordwestlicher Sturm brauste während der Montag Nacht über Berlin weg und richtete an Häusern, Bäumen und auf den Feldern vielfach Schaden an. Der Sturm führte gegen Morgen eine eisige Kälte mit sich, die gegen Mittag aber wieder nachließ, als der Wind sich abzuschwächen begann. Mit 2970 M. Durchgegangen ist am Sonnabend Vormittag der Techniker Kurt Jahler. Jähler, der in den Bureaus des Wiaurermeisters Thiem beschäftigt, wurde auf 11 Uhr Vormittags nach dem Nathhause bestellt, wo ihm die Summe zwecks Ueberführung nach dem Bureau eingehändigt wurde. Er zog es aber vor, mit dem Gelde sich auf Reisen" zu begeben. Gerichts- Beifung. Im Etat des Justizminifteriums wird neuerdings eine Ersparniß versucht, die viele Unzuträglichkeiten in der Praxis sur Folge hat. Bisher schickte jede Gerichtsstelle in Berlin täg lich ihre Attenstücke des Nachmittags an die bei ihr beschäftigten Beamten direkt und ließ sie am nächsten Morgen wieder abholen; das hatte eine möglichst schnelle Beförderung der Akten zur Folge, zog aber die Konsequenz nach sich, daß, wenn in der felben Straße fünf Beamte wohnten, welche beim Justizministerium, beim Kammergerichte, am Halle'schen Ufer, in der Jüden straße und in Moabit beschäftigt waren, hinter einander fünf Attenwagen, die fünf verschiedenen Behörden angehörten, die nämliche Straße entlang fuhren. Letterer Umstand follte abgestellt werden, und so ist denn für alle diese Behörden eine gemeinschaftliche Sammelliste beim Landgericht I in der Jüdenstraße Riettors hat sich übrigens furz vor der Festnahme in seiner eingerichtet worden. Hierher wird das gesammte auszutragende Wohnung durch den Genuß von Gist der strafrechtlichen Ver- Der Magistrat ist an Allem schuld! Der ganze Aftenmaterial von Berlin gebracht, nach Fahrbezirken gesichtet folgung zu entziehen versucht. Aerztliche Hilfe war sofort zur Magistrat müßte arretirt werden!" So philofophirte eines und nun von immer nur einem Wagen in den betreffenden Stadt Stelle, und mit Hilfe einer Magenpumpe wurde Riettorf, ge- Lages in der Unklamerstraße vor versammeltem Straßenpublift theil befördert. Am nächsten Morgen findet wieder Sammlung rettet. Die unterschlagenen Depots find zum Theil bei einem der Bierkuischer Berges, welchem etwas Furchtbares" pafsirt der Alten und Aussonderung für die Behörden in der Jüden hiesigen Bantier gefunden und zu Gunsten der Deutschen Bank war. Zur Sommerzeit läßt die städtische Gartenverwaltung be ſtraße statt. Durch diese Einrichtung hofft man an Personal, beschlagnahmt worden. Die reichen Berwandten des Berhafteten fanntlich den nächsten Umkreis der auf den Straßen angepflanzter Pferden und Wagen jährlich 6000 Mart zu sparen. So praktisch scheinen die an der veruntreuten Summe fehlenden Beträge decken Bäume aufgraben und die entstehende Höhlung mit aller die Anordnung auf den ersten Blick manchem erscheinen mag, so zu wollen, so daß der Deutschen Bank ein Schaden nicht erfüllen, um die Baumwurzeln damit zu tränken. In eine folte wenig bewährt sie sich. Bunächst verzögert sich die Bestellung wachsen dürfte. Höhlung gerieth an dem fraglichen Lage Herr Berges aus Un erheblich. Der Kammergerichtsrath, welcher zehn Minuten vom vorsichtigkeit mit dem einen Fuß, das Wasser tam ihm bis über Kammergerichte wohnt, und der Staatsanwalt, der in der Pauldie Knöchel und er war genöthigt, auf offener Straße sich den straße oder Spenerstraße sein Heim hat, bekamen bisher die Stiefel auszuziehen und auf bloßem Strumpfe weiter au Aften wenige Minuten nach Abfahrt der Wagen vom Gerichts humpeln. Wie bei allen solchen Gelegenheiten, so bildete sich auch gebäude; jetzt wandert das Packet erst zur Jüdenstraße, lagert aus diesem Anlaß ein großer Auflauf, der bald auf ca. 200 Röpfe dort bis alle Behörden Berlins ihre Attenstücke gesendet haben anschwoll, da Herr Berges feinem Unwillen über das ihm wider und diese geordnet sind, und fährt dann den Weg zurück, den fahrene Malheur in einer lauten Voltsansprache Luft machte. es gefommen war. Um die gleiche Beit, um welche die Er entwickelte dem Publikum, daß sich der steuerzahlende Bürger Atten aber des Nachmittags später eintreffen, werden Eine in der Greifswalderstraße wohnhafte Fran hatte eine solche otterei" nicht gefallen zu lassen brauche, daß fie des Morgens früher abgeholt. Durchschnittlich treffen am legten Sonnabend ihr zweijähriges Töchterchen allein in der der Magistrat arretirt werden müßte, weil er die Bäume fie in den Wohnungen um 126 bis 6 Uhr Nachmittags ein. Wohnung zurückgelassen. Als die Frau nach kurzer Abwesenheit nicht mit einem Schutzgitter umgeben 2c. Will also der Beamte in ein Theater oder in eine Gesellschaft von einigen Geschäftsgängen zurückkehrte, fand sie ihr Töchterchen wenn man einen Schuhmann braucht, dann ist niemals gehen, so tann er faum noch etwas abarbeiten; da aber oft als Leiche vor. Die kleine war unter eine Bettstelle gekrochen einer zu sehen." Kaum hatte Berges die letzten Worte Arreftfachen, Haftfachen oder andere Eilfachen in dem Packete und hatte den Kopf durch den herabhängenden, aus einem Hanf- gesprochen, da legte sich eine Hand auf seine Schulter und ein find, und der Betreffende am anderen Morgen vor der Abholung, feil gefertigten Hentet der Matratze gesteckt, fich feitwärts ge- freundlicher Mann in der Uniform eines Polizei- Wachtmeisters die bei ihm schon um 6, 1/27, 7 Uhr erfolgt, die Sache nicht erwendet und den Kopf nicht mehr aus der Schlinge zurückziehen gab ihm den Rath, im Juteresse seiner selbst und seiner Familie ledigen kann, bleibt ihm nichts übrig, als sich um Mitternacht, tönnen. Sich auf ihre Arme zu stützen ist der Kleinen unmög- keinen Standal zu machen, sondern weiter zu gehen. Da tam er nach seiner Heimkehr, noch hinzusehen und die Stücke, welche lich gewesen; so ruhte die ganze Körperlast der Kleinen mit dem aber schön an! Der beleidigte Steuerzahler verlangte zunächst, 24 Stunden langer liegen zu lassen, sein Gewissen verbietet, noch Baise auf der Schlinge, wodurch ihr die Möglichkeit zu athmen daß ihm sein Stiefel gereinigt werde und als diesem Befehle trotz aller Müdigkeit abzuarbeiten. Alle anderen Sachen erfahren genommen wurde und sie den Tod durch Strangulation fand. niemand nachkam, wurde er fuchswild und ging bem Wacht eine Verzögerung um einen Tag. Andererseits stehen aber der meister energisch zu Leibe, so daß dieser schließlich die fistalischen Ersparniß auch bislang nicht stattgehabte Neuausgaben Die Vernutrenungen des Rezeptors der Nieder- Nothpfeife ertönen lassen mußte. Herbeieilenden Schuh gegenüber. Der Umweg über die Jüdenstraße hat nämlich zur Barnimer Kreis Sparkasse und Stadtverordneten Vor- leuten gelang es schließlich, den wüthenden Menschen Folge, daß die Akten zum Beginn der Terminsstunden, die jetzt stehers Otto in Oranienburg sind weit größer, als man ur gewaltsam nach der Polizeiwache zu befördern, er mußte mindestens um 9 Uhr anfangen, bei den einzelnen Behörden noch fprünglich annahm und dürften wohl 250 000 M. betragen. aber dort auch noch gefesselt werden. Wegen dieser kleinen nicht da sind. Am ersten Tage nach Einführung der Neuerung Schon jezt hat man Mantobeträge in einer Höhe von 120 000 W. Straßenszene stand der Bierkutscher Berges gestern vor dem waren fie in Moabit um etwa 1/212 Uhr. Nun müffen ermittelt und fortgefest treffen täglich neue Meldungen von Ge- hiesigen Schöffengericht. Sein Mannesmuth war inzwischen start die Bengen und Sachverständigen deren Aufenthalt schädigten ein. Zu den Betrogenen gehört auch der eigene gefunten und er gab dem Vorfißenden ohne weiteres zu, daß er auf Den Gerichtskorridoren ohnehin tein erfreulicher Schwiegerfohn des Otto, welcher mit 10 000 m. für den Schwieger eigentlich doch wohl beffe res hätte thun können, als wegen eines ist, um fo länger warten und erhalten deshalb eine vater gutgefagt hat. In welcher Weise O. die Leichtgläubigkeit durchnäßten Stiefels sich eine solche Suppe einzubrocken. Gr dem größeren Zeitaufwande entsprechende höhere Entschädigung. feiner Opfer ausgenügt hat, darüber geht uns folgende Wit wurde wegen groben Unfuges zu 3 Tagen Haft und wegen des Außerdem schicken die Vorsitzenden, um die Zeit unthätigen theilung zu: Ein Dienstmädchen aus Oranienburg hatte dem D. Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu drei Wochen Ge Wartens für sich selbst und das Publikum abzufürzen, einen vor einigen Jahren 50 M. zur Einzahlung in die Kreis- Spartasse fängniß verurtheilt. Gerichtsdiener zum Abholen der Aften aus ihrer Wohnung mit übergeben und stellte derfelbe ihr einen Interims- Empfangsschein Droschte zu sich nach Hause; oft kommt dieser dort bereits zu darüber aus. Als das Mädchen später eine Zahlung in der gleichen Wegen fahrlässiger Tödtung hatte sich gestern der Bäder spät an, da inzwischen der Attenwagen dagewesen ist; dann harrt Höhe machte, mußte sie den Schein wieder mitbringen und nun meiſter Emil Nemter vor der III. Straffammer des Land" Ja, Du bist bei mir!" Und leidenschaftlich drückte fie seine Hand Der König aber und der Hof und Jeanne Dubarry waren stumm vor Staunen, als nun der Tanz begann. Wie geschmeidig waren die Glieder des herrlichen Weibes, wie wunderbar leicht die Bewegungen, ivie anmuthig neigte sie das Haupt. Das ist etwas Neues", flüsterte die Gräfin dem König zu, er ist schön dieser Tanz-,, er Fan hilf mir boch, la France, ich kann das abscheuliche Wort nicht aus sprechen!" Fandango!" half der König. " Fandango!" wiederholte die Gräfin. Er ist köstlich, dieser Fandango!" In einer einsamen, modrigen Zelle der Bastille sitzt ein Mann und hält einen kleinen, weißen Bettel in Händen, der ihm soeben, als der Wächter das Essen brachte, heimlich zugesteckt worden war. Der Mann Knirscht mit den Zähnen, als er liest: " Ich bin in der Gewalt des Bicomte de Frahould. Er und jene schöne Frau an der Seite des Königs haben Dich verhaften lassen. Ich sterbe! Lebe wohl, und räche mich, Fernando, Geliebter meines Herzens! Rosita." In ohumächtiger Wuth rüttelt der Mann an den Eisenstäben des Fensters. Aber sie wanken nicht, sie weichen nicht, ob ihm auch die Hände bluten. Meine arme, wilde Taube!" flüsterte er und drückte Wiit glühenden, verzehrenden Blicken betrachtete indeffen den Kopf stöhnend in die Hände. der Vicomte de Frahould die entzückende Tänzerin. Und plötzlich, hingerissen von Leidenschaft, warf er ihr eine schöpft einschläft und im Traume Andalusiens Berge und Und lange starrt er wortlos vor sich hin, bis er erRosita's zauberische Augen ihm erscheinen, so daß er selig Rose zu. Sie aber hob sie nicht auf, sie trat darauf, so daß die lächelt im Schlafe arme Rose ganz zertreten wurde. Der Vicomte sah es und in seinen Augen blitte es unheimlich auf. Er trat zum Stuhl der Gräfin Dubarry und sagte leise: Gieb mir einen lettre de cachet), meine Theure!" Die Gräfin wandte ihm das Haupt zu. Was willst Du damit?" fragte sie. Er schwieg, nur seine Augen lohten auf. -P Und die Zeit, die flüchtige Göttin, eilt weiter. Auf jenen Fandango im Schlosse von Trianon ist ein " Aber natürlich, Hinter ihrem Karren folgte ein zweiter, auf dem ein Mann saß, zitternd, bebend. Plöglich fuhr er zusammen. Sein Auge war auf einen Mann im Volfe gefallen, der ihn mit düsteren Blicken anjah. Er schauderte vor diesem Blick, er konnte ihn nicht ers tragen, sondern mußte die Hand vor die Augen legen. Fandango!" flüsterte er leise. Ich weiß, ich weiß! Sergiel, Fernando!" Weiter ging die Fahrt, zum Schaffot, zum Tode. Jeanne Baubernier stand oben an der Guillotine. Unter sich sah sie das wilde, fluthende Leben. Leben! Leben! Ja, auch sie möchte gerne weiter leben-- es ist ja so traurig für fie, zu sterben! Und unwillkürlich kommen ihr die Worte auf die Lippen; Noch einen Augenblick, lieber Herr Scharfrichter!"*) Aber das Messer fiel. Und es fiel noch mehrmals an diesem Tage. Auch der Kopf jenes bleichen Mannes rollte in den Korb, wie der Jeanne Vaubernier's. anderer gefolgt, der die Welt aus den Angeln heben will- Mann, dessen Haar weiß war, dessen Augen aber noch der Fandango der Revolution! Die Zwingburg der Feudalherrschaft, die Bastille, war gestürmt und ihren unglücklichen Opfern die Freiheit ges " O, ich verstehe, mein armer Henri?" fuhr die Gräfin worden. Die Häupter des Adels fielen unter dem Schlag fort. Ju meinem Boudoir, im Schreibtisch, in der Schub- messer der Guillotine, und ein Tag der Vergeltung war lade rechter Hand findest Du, was Du suchest!" für viele gekommen. Der Vicomte entfernte sich. Und ein Tag kam, da führte man auf dem Karren ein Und der König und der gesammte Hof jubelten und in sich zusammengefunkenes bleiches Weib zum Schaffot. Klatschten den Tänzern Beifall zu. Und diese tanzten wieder Verivünschungen folgten dem Gefährt. und immer wieder den wilden, leidenschaftlichen heimathlichen Tanz Fandango Saftbefehle, auf Grund deren mißliebige oder unbequeme Personen ohne weiteres in die Bastille geschafft wurden. " Fluch Dir, Jeanne Vaubernier!" hieß es. Sie schauerte zusammen, als sie das hörte, und als sie jah, wie Frauen und Kinder um sie herumtanzten, wild, leidenschaftlich, wie-wie damals die schöne Spanierin im Schloffe von Trianon, nur nicht so schön, und nicht so grazios. Da löfte sich aus der schreienden, tobenden Menge ein jugendlich leidenschaftlich blickten. Er ging hinaus zum Kirchhof, wo die große Stabt ihre Todten beerdigte. Bald stand er vor einem Grab, das mit langgehalmten Er drückte sein Haupt in das Gras, und gleich darauf hingen filberhelle Thautropfen daran. Und doch war es Mittag, und der Himmel war klar. *) Historisch. T 3 t no Er Soziale Leberlicht. im Streit. Ruppiner und Schönholzerstraßen- Gde. Gesangverein Frohsinn in Stralau bei Gafter. Deutsche Liebertafel, Grüner Weg 29 bei Säger. 9 Wendt. Stlarta, Neue Arbeiter, Sund der geselligen Arbeitervereine Serline und Umgegend. alle Zuſchriften, den Bund betreffend, sind zu richten an Mar Geng, Mühle, Strautstr. 2. Berlin N., Belforterstr. 26, 1 Tr. Dienstag. Stattlub Kreuz- Golo bet Theaterverein Blumenlese bei Ringe, Dresdener straße 105. Theaterverein, Bultania" bei Täger, Gartenstr. 13-14. Gefelliger Berein offnung bei Nemit, Lebuserstr. 6.- Rauchtlub Graue Reichenbergerstr. 73a. Wolfe bei Ratfe, Krautftr. 48. Bauchflub Ambalema bei Faustmann, Tambour- Berein Borussia bei Zeichnis, Rönigs bergerstr. 24( Uebungsstunde). Tambourverein Ruf bei Sperling, Infel Zambourverein Wirbel, bei Müllerfiraße 1( Uebungsstunde). Gartenstr. 52( Uebungsstunde). Tambourverein Deutsche Eiche bet Niederschuh, Fürbringerstr. 7( uebungsstunde). Regel- Klub, Lustige 18, präzise 8 uhr, bei Bou, Wienerftr. 1. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Dienstag. Gefangverein Anatreon, Abends 9-11 Uhr, bei Reßner, Annenstraße 16. Sufitverein morb 8-11 Uhr, riesenerfir. 6, bei Senote. gerichts I zu verantworten. Der Angeklagte fuhr eines Tages Gaeger. Berliner Buch ruder, alte Jakobflr. 83 bet ienede. auf einem sogenannten Kastenwagen, der seine Backwaare enthielt, Brüderherz, Manteuffelstr. bet Nowad. hn'scher Humor, Strauß in die Frankfurter Allee hinein. Derartige Wagen sind be= bergerfireßes bet Birt. Unverzagt 2, Moabit, Kronen- Brauerei. Hoffnung 2, Deutsch- Wilmersdorf, Brandenburgstraße bei Gräß. fanntlich so eingerichtet, daß der Führer des Wagens vorn auf Aufruf an die Gewerkschaften Berlins! 28albtapelle 1, Stallschreiberstr. 29 3. eichenen Stab.- Arbeiter Mai einem überdachten Rutschersize fitzt und durch zwei Seitenfenster Die Töpfer Berlins und Umgegend befinden sich bund, Nowawes, Wallstraße bei Gärtner.-Sängertette, Schönleinstr. den Ausblick rechts und links auf den Damm gewinnt. Es handelt sich nicht um Erhöhung des Lohnes, bet D. letn.reuzberg, Sichterfelberstraße 7-8 bet inter.- Lfe Linde Mariannenstr. 31-32 bet Doberstein. Borwärts 4, Rathenow, wurde plöglich durch sich ansammelnde Menschen aufgehalten sondern ihre Forderung ist eine sanitäre. Jeder Arbeiter wird Restaurant Walhalla". bet Ginigfeit 2, Landsbergerstraße 31 Sorgentes, Köslinerfiraße 17 bet und sah nun zu seinem Entsezen, daß er einen Menschen über- es gerechtfertigt finden, wenn sie verlangen, daß bei der jetzigen Wusehold. fahren hatte. Es stellte sich heraus, daß der Ueberfahrene ein rauben Jahreszeit die Unternehmer auf den Bauten die Fenster Gesangrerein der Böttcher Steinete, Jüdenftr. 55 bei Zrieschmann. Borwirts 8, Marwig, bet Wilhelm Mölte. schwerhöriger und etwas turzsichtiger Mann war, welcher beim Ueber- verglasen resp. sonstwie dafür sorgen sollen, daß jeder auf den Blumen traße 46 bei Went Sanger Chor der Töpfer, schreiten des Fahrdammes von einem Rade des Wagens erfaßt felben beschäftigte Arbeiter vor der Unbill der Witterung ge- Friedrichstraße 44, bet Röllig. Wiederhall, Eisenbahnstraße 20 Leider sind die Töpfer in diesem Jahre die bet Stegmund. Bufriedenheit, Gneifenaustraße 88 bei tärger. worden war. Er hatte so schwere Verletzungen erlitten, daß sein schützt ist. Gängerfreiheit, 9 Uhr, b. Fröhlich, Naunynstraße 44 Gefangverein Tod nicht lange nach dem Unfalle eintrat. Der Angeklagte be- Einzigen, welche das Verlangen an die Unternehmer stellen: Senefelder, bet Althoff, Brüderftr. 26. Johanni, Rüdersdorferftritt, daß ihn ein strafbares Verschulden treffe, da er durchaus Schuß für unsere Gesundheit". Der Kampf ist auch aus anderem ftraße 45, Gesellschaftshaus Ditend. Borwärts 3, Friedrichsfelbe, Gesangverein Rothe Nette 2, bet Raabe, nicht in überschneller Gangart gefahren sei und man bei dem Grunde dies Jahr ein sehr schwerer. Erstens haben die Kollegen ilhelmftr. 10 bet Momber. Schneeglöckchen 1, Sahne Berliner Straßenverkehr doch auch von jedem Bassanten ver- an den Folgen der Arbeitslosigkeit vom vergangenen Winter zu traße 1 bet Schutz. Gefangverein Eintracht, Nieber- Schönwetbe ,. langen müsse, daß er nicht blindlings in die Fuhrwerke hinein- leiden, zweitens geben manche Unternehmer vor, der Bau habe Restaurant Sinz. Mohr'sches Doppelquartett, Friedrichsbergerstr. 19. laufe. Der Berichtshof gewann aus der Beweisaufnahme aber Beit. Ja es giebt Bauten, wo die Fenster schon vorher verglast doch die Ueberzeugung, daß der Angeklagte bei genügender Auf- waren, aber aus reiner Fronie nicht eingehängt werden. Ein Gefangverein von Bris, Briz, Werderftr., Reſtaurant Schöneberg, merksamkeit das Unglück hätte vermeiden können und verurtheilte Töpfermeister machte sich sogar die überflüssige Mühe, das Werkihn daher zu 6 Monaten Gefängniß. zeug der Kollegen vom Bau herunter zu bringen und mit der Polizei zu drohen. Hierzu haben wir zu bemerken, die Töpfer Den Rittern des Kümmelblättchens beginnen jetzt die wissen ohne Polizei, was sie zu thun haben und werden dort Gerichte unter einem veränderten strafrechtlichen Gesichtspunkte gehen, wo man sie vom Bau verweist. Es sind am letzten Sonnabend 347 Mann mit 409 Kindern, das Handwerk zu legen, indem sie dieselben nicht wegen gewerbsmäßigen Glücksspiels, sondern wegen Betruges zur Verantwortung darunter 11 Arbeiter, unterstügt worden. Genossen! Die Töpfer ziehen. Einer der Seniore der Berliner Glücksspieler, der in haben stets ihre Schuldigkeit gethan, wo es galt, den Arbeitern Unehren grau gewordene Handelsmann Friedrich Schwerin, im Kampfe gegen das Kapital beizustehen. In diesem Bewußt hat diese veränderte Praxis gestern durch die dritte Straffammer sein rechnen wir darauf, daß alle Gewerkschaften Berlins uns in des Landgerichts I erfahren. War da ein Europa müder Mann unserem Kampfe unterstützen. Unsere Kollegen ersuchen wir, den aus Hinterpommern mit Kind und Regel nach Berlin ge- Bau des Töpfermeisters Oskar Häfeler, Kantstraße, am tommen, um hier mit Hilfe des Auswanderungs- Agenten Boologischen Garten, bis auf weiteres unbedingt zu meiden, weil Zurnverein Gesundbrunnen. Die 1. Männer- Abtheilung turnt von Mattfeld den Familien Passagierschein zur Fahrt nach dort Kollegen gemaßregelt wurden. Mit sozialdemokratischem 8-10% Uhr in der Zurnhalle des Leffing- Gym aflums, Banffiraße 9-10.Berliner Turngenoffenschaft. Die 9. Männerabtheilung turnt jeben dem gelobten Lande Amerika zu erwerben. Der gute Gruß Dienstag und Freitag in der Gemeindeschule, Blumenstr. 63 a. Bommer hatte früher in Potsdam beim Militär gestanden Theater- Verein Othello 2 Abends s uhr, bet Tägers, Gartenstr. 18-14. und erhielt von seiner Frau die Erlaubniß, nach vollzogener AnPrivat- Theater- Gesellschaft Berliner Humor, Abends 9 Uhr, köpniderPrivattheaterverein Grescendo. Abends, bet meldung im Ausivanderungsbureau sich Berlin noch einmal anzuNicolay, Elisabethkirchstr. 14. Theaterverein Bultania bet Täger, sehen vorausgesetzt, daß er auf die 500 m, die er in blanten Gartenstraße 13-14.- Theaterverein Bu Itania 2 Abends 9% Uhr AckerZwanzigmarkstücken bei sich führte, Obacht geben wollte. Aber, straße 144 Vorstädtisches Kasino. wie der Weg zur Hölle mit guten Vorsägen gepflastert ist, so ist Bergnügungsverein Amicitia, 8% Uhr, bei Schönnagel, Barnimstr. 47. In Nürnberg sind in der Ey ginger'schen FeinBergnügungsverein Reichstrone, Abends 9 Uhr, in Reichert's Fest auch der Mann aus Hinterpommern trok aller guten Ver- oldschlägerei Differenzen zwischen Geschäftsleitung und falen, Wüllerfit. 7.- Geselliger Verein Brüderschaft, im Restaurant Vergnügungsverein Saturnalia, sprechungen direkt in sein Unglück hineingegangen. In der In- Personal entstanden, weshalb bis auf weiteres um Fernhaltung Deutscher Reichsadler, Beuffelstr. 9. heute Abend 9 Uhr, Raupachstr. 6. Bergnügungsverein Fidelio. Ale validenstraße, dicht neben dem Auswanderungsbureau, schmeichelte des Buzugs gebeten wird. Dienstag Abends 9 Uhr Sigung mit Damen bei Seifert, Orantenstraße 21. fich ihm der Angeklagte an, verrieth ihm, daß er gleichfalls nach In Wien legten fämmtliche 52 Arbeiter der Hof- Böttcher- Bergnügungsverein Berolina, Abends 9 Uhr, im Restaurant Prop, AnnenAmerika wolle und bald sah man beide Arm in Arm in einem be- meister Striegel u. Sohn die Arbeit nieder, weil ihnen eine Frankfurterstr. 138 bet Golds. straße 9. Geselliger Verein Mehr Licht", Abends 9 Uhr, Große Touristentlub Wanderlust", Abends nachbarten Budikerkeller verschwinden, um bei einer Berliner Weißen 4-10 prozentige Aufbesserung der niedrigen Löhne nicht bewilligt Ubr, Franfeckisir. und Schönhauser- Allee- Ecke. Geselliger Arbeiterverein Pläne für die Zukunft zu schmieden und auf die neue trans- wurde. Buzug ist fernzuhalten. Unterstützungen sind an das offnung. Vereinslotal bei Herrn Fr. Fröhlich, Naunynstr. 48. Seben atlantische Heimath zu trinken. Da war denn auch bald der be- Cohnkomitee, Leb's Gasthaus, Wien X., Quellengaffe 124, zu Sigung Abends 9 Uhr im Restaurant Proß, Annenſtr. 9. Bergnügungsverein Berolina, fannte Unbekannte mit den Karten zur Stelle, der biedere richten. Musit- Dilettantenverein, Breziosa", jeden Dienstag, Abends 8 Uhr ,. Bommer sah, wie sein Freund beim Errathen einer der durch Nebungsstunde in Scheffler's Restaurant, Reinickendorferstr. 25. Aufnahme. die Lüfte fliegenden Karten fortgesetzt Glück hatte und da hielt Bithertlub Freiheitstlänge" jeden Dienstag Abend bet G. Frante, Die Wiener Holzdrechsler haben ihre Forderungen bis pofteltirche 7b. ihn nichts mehr: er holte seine Reisekasse vor und nach taum jetzt in 164 Werkstätten durchgesezt. In 60 Werkstätten wird Orientalischer Rauchflub Spar- und Kreditverein, Abends 9 Uhr, 15 Minuten hatte er die 500 m. verloren. Seine beiden Mit noch gestreift. Die Rohrdrechsler haben nun ebenfalls Reichenbergerstr. 24, bet Schröder.- Mauchllub Idorado, Abends 8 Uhr, Rauchflub Dämmermolte, spieler waren verschwunden, doch hatten ihn mehrere Anwohner in ihre Forderungen aufgestellt. Sie verlangen 10 stündige Arbeits- im eftaurant 2. Schulze, Ditbahnhof 7. Böchftr. 51. Rauchtlub Bruderbund. Abends 9 Uhr, Laustherstr. 50, Gesellschaft des Angeklagten gesehen und mit Hilfe des Verbrecher zeit, Erhöhung der Löhne, Einführung firer Preise für Arbeiten, bei Grande. Rauchflub 8eitgeist, Abends 9 Uhr bei Kaspar, Restaurant Albums gelang es, den legteren zu ermitteln. Schwerin, ein die früher gar nicht bezahlt wurden, Minimallohn von 9 fl. für zum Beitgeist, Bernauerfir. 72.- Rauchklub mbalema, Abend 9 1hr, schon 30 mal vorbestrafter Mensch, that sehr unschuldig und be- im Wochenlohne stehende Arbeiter, Auszahlung der Löhne an uhr, bet Sohn, Wrangelfir. 136. Reichenbergerstr. 73a, bei Faustmann. Rauchklub Portorico, Abends Rauchtlub Gemüthlichteit 2, hauptete, daß er selbst von dem unbekannten Dritten gerupit Sonnabenden Abends und Abstellung einer Reihe von Uebel- Abends o Uhr bei Achfel, stöpenickerstraße 161. Rauchtlub Blaue Luft, worden sei und sein Geld verloren habe. Der Staatsanwalt ständen. Abends 9 Uhr bei Bredlow, Bülowstr. 65. Rauchtlub bguß, 8% nhr, bei Nawrot, Markusstr. 23. war in diesem Punkte etwas skeptisch, so daß er wegen gewerbsTambourverein Rothe Melte, Dienstag und Freitag, abends 9 Uhr, mäßigen Glückspiels zwei Jahre Gefängniß und 1000 Mt. Geld- Die Bergleute im Becken von Seraing und im Schacht bei Thiele, Brandenburgstr. 50.- Tambourverein Bittoria, uebungsstunde buße beantragte. Der Gerichtshof erblickte in dem Verhalten von Marihaye( Belgien) verlangen Erhöhung des Lohnes. Dienstag und Freitag, Aufnahme nur jeübter Mitglieder. Stümte's Stefiaudes Angeklagten den Thatbestand des Betruges und ver- Man befürchtet, daß es zum Streit kommt. Nach der„ Voss. 3tg." rant. Acterstr. 123.- Regelflub Fidelio 1, Klubhaus Süd- Ost, Falckensteinurtheilte denselben zu zwei Jahren Buchthaus, 500 m. haben infolge der in Seraing entstandenen Differenzen die Ar- traße 41, jeden Dienstag 8% Uhr. Geldbuße und Ehrverlust auf die Dauer von fünf Jahren. Der beiter der affenfabrik zu Herstal die Arbeit niederbetrogene Pommer hat inzwischen das Auswanderungsfieber gelegt. überwunden. Die Streittommission. J. A.: A. Hoffmann. Briefe und Sendungen sind zu richten an Rich. Zopf, ftraße 158 bet Buchs. Gipsstr. 3 im Restaurant. Zur Konzentration des Kapitals. Ginem amerikanischen Versammlungen. " " " Dienstag, alle 14 Tage, Abends 8 ühr. " 1 1 " Vermischikes: " Der Bücherrevisor J. Neumann und die unvereheliate Blatte zufolge befinden sich in New- York 5000 Mobiliarhypotheken, Clara Schröder waren derzeit vom Schöffengerichte zu einem die auf 9000 Gastwirthschaften stehen, in den Händen von Monate bezw. einer Woche Gefängniß verurtheilt worden, indem 20 Brauern, Destillateuren und Engros- Spirituosenhändlern. folgender Thatbestand als erwiesen angesehen wurde: Neumann Ueber Lothar Bucher schreibt man ber Straßburger befand sich im Mai d. J. in Geldverlegenheit. Er wandte sich Post": an die Schröder, mit der er ein Liebesverhältniß unterhielt; da Im Jahre 1864 traf ich auf einer Gebirgspartie mit diese ihm aber auch nicht zu helfen vermochte, veranlaßte fie Dr. Stein, dem Redakteur der Breslauer Zeitung", zusammen. ihre Freundin, eine Kellnerin, ihr ein Darlehn zu geben. Die Stein war ein vertrauter Freund Lothar Bucher's; beide waren Kellnerin gab ihr ein Sparkassenbuch über 100 Mark mit der im Jahre 1848 als Mitglieder der Nationalversammlung in Erlaubniß, darauf 60 Mart abzuheben. Das Geld sollte aber In der Freien Vereinigung der Graveure, Ziseleure Berlin gewesen, wo sie fast täglich mit dem damaligen Abgeorg nach 14 Tagen zurückgegeben und eine Provision Don referirte am 17. Oktober Herr inte über Tattit und Ziele neten v. Bismarck- Schönhausen in einer Restauration in der Nähe zehn Mark bezahlt werden. Als die Frist verlief, ohne der Unabhängigen". Der Referent widerlegte seine Behaup- des Theaters zusammentrafen und wo somit die erste nähere Bedaß die Rückgabe des Sparkassenbuchs erfolgte, wurde tungen, die etwas Neues nicht boten, durch seine eigene Beweis- fanntschaft zwischen Bismarck und Bucher stattgefunden hat. Den die Kellnerin ängstlich und nach längerem Drängen erfuhr ſle, führung, mit welcher er sie stüßen zu können vermeinte; seine späteren Eintritt Lothar Bucher's in das Auswärtige Amt hat daß der ganze Betrag abgehoben worden sei. Es wurde an- Erwähnung einzelner Vorkommnisse zeigte, daß die mit der letzterer dem Dr. Stein brieflich wie folgt erläutert: Bei Gelegengenommen, daß die Schröder sich durch ihre Handlungsweise der Parteileitung unzufriedenen„ Unabhängigen" nur ihre persönlichen heit einer Sigung des Ministeriums sagte der damalige JustizUnterschlagung und Neumann sich der Hehlerei schuldig gemacht Schrullen zu Parteigrundsägen erhoben wissen wollen, ohne sich minister Graf zur Lippe: Heute ist mir etwas merkwürdiges paffirt: habe. Obgleich der lettere das Geld nachträglich erstattet hatte, um die Lage der Maffen zu kümmern, denen, wie Kollege Kröbel Lothar Bucher hat sich um Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bestrafte das Schöffengericht ihn doch weit härter wie seine Mit- bemerkte, die bürgerlich- wirthschaftliche Erziehung noch sehr in beworben. Natürlich kann man den Mann nicht anstellen." angeklagte, da derfelbe schon vielfach vorbestraft war. Beide den Knochen stecke und für welche nur die Tattit die richtige ist, Was?" ruft Bismarc,„ Bucher will in den Staatsdienst? Na, Berurtheilte legten Berufung ein. In geftrigen Termine gelang die sie allmälig, durch Ausnußung aller politischen Rechte zum wenn Sie ihn nicht nehmen, nehme ich ihn." Allgemeines Eres dem Angeklagten Neumann, feine Unschuld nachzuweisen, Sozialismus erziehe. Den Ausführungen des Herrn Linke wurde staunen. Darauf schreibt Bismarck an Bucher. Dieser, bekanntworauf in betreff seiner die Freisprechung erfolgte. In betreff mit gespannter Aufmerksamkeit gefolgt, indessen troß der Schluß- lich auch Mitbegründer des Nationalvereins, schreibt darauf an der Schröder blieb es bei dem ersten Erkenntnisse. versicherung, daß die" Unabhängigen" stets im Sinne des Bismarck:" Exzellenz fennen meinen nationalen Standpunkt, Darauf Ein Wechselfälscher, der dies Geschäft im Großen betrieb, Proletariats kämpfen würden, blieben sämmtliche Hände welchen ich" niemals verleugnen werde Bismarck:" Ihren nationalen Standpunkt fenne wurde gestern der I. Straffammer des Landgerichts I in der natürlichen Lage, womit eine in den Annalen des Vereins ich freilich sehr genau, aber den brauche ich gerade zur DurchPerson des Tischlermeisters Anton Grehl vorgeführt. Es Vor- führung meiner Politit, und ich werde Ihnen nur Arbeiten zur handelte sich um 32 Wechsel zum Gesammtbetrage von über bisher noch nicht verzeichnete Mißbilligung eines 13 000 M., die der Angeklagte geständlich innerhalb weier Mo- trages tonftatirt wurde, der allerdings auch nur zugelassen Ausführung übertragen, welche sich im Geiste Ihrer nationalen nate gefälscht und in Umlauf gefeßt hat. Der Angetlagte führte mentiren. In der äußerst lebhaften Diskussion wurde die ganze Bucher's, daß er in diesem Falle die gebotene Stellung gern an wurde, um den objektiven Standpunkt des Vereins zu doku- Bestrebungen bewegen." Darauf erfolgte die sofortige Erklärung feine traurige Lage als Milderungsgrund an. Er habe im Geschäfte alles verloren. Als er den ersten gefälschten Wechsel Hohlheit und Phrasenhaftigkeit der unabhängigen Gruppe unter nehme. Wir haben Grund zu glauben, daß diese Erzählung nicht nicht decken konnte, habe er weiter fälschen müssen, bis denn die dem Beifall der Versammlung nachgewiesen. Unter anderem unvermeidliche Katastrophe eingetreten sei. Der Staatsanwalt äußerte Genosse Guttmann, die eigentliche Devise der Un- richtig ist. Wenigstens von und bei der Gräfin Haßfeldt, durch abhängigen fei:" Proletarier aller Länder, entzweit euch!" deren Vermittlung Bucher mit Bismarck zusammenfam, wurde wollte dem bis dahin unbescholtenen Angeklagten zwar mildernde Genosse Wach ner stellte noch die Frage, weshalb die Herren die Sache anders dargestellt. Bucher selbst war bekanntlich sehr Umstände zubilligen, beantragte aber doch eine Gefängniß: Werner und Wildberger feinerzeit eine Reichstags- Kandidatur fchweigfam; so fchweigfam war er aber nicht, daß er verschwiegen Strafe von fünf Jahren. Das Urtheil lautete auf drei angenommen hätten, worauf der Referent dem Sinne nach er hätte, wie wenig fein erstes Busammentreffen mit Bismarck ihm widerte, es sei dies deshalb geschehen, weil sie als Abgeordnete gefallen hatte. Gewiß ist, daß er nicht, wie einige Blätter er Gelegenheit gehabt haben würden, ihre abweichende Tattit zur zählen, auf Bismarc's Veranlassung von London gekommen ist; Geltung zu bringen. Diesen Mißbrauch des Vertrauens der gewiß ist, daß er überhaupt nicht die Absicht hatte, in Bismarc's Wähler bezeichnete Kollege Befch einfach als frech. Wenn nach Dienste zu treten. Er wollte eine un politische Stellung einer solchen Abfertigung der Referent die Hoffnung aussprach, einnehmen und meldete sich, wie in vorstehender Notiz gesagt daß trotzdem später viele der Hörer im Lager der Unabhängigen wird, beim Justizministerium. Herr v. Bismarck aber benutzte, mit dem ihm eigenen Bynismus, den von Bucher hingehaltenen fein würden, so war das ein Trost am Grabe. fleinen Finger, um die ganze Hand zu nehmen. Und Bien' mußte. Halb zog es ihn, halb sant er hin. Jahre Gefängniß. ber Ein von dem königlichen Förster Wilhelm Fricke in der Schorfhaide verübter Egze beschäftigte die Straftammer zu Eberswalde. Der Büdner Kröning war im Juni cr. behuss Besichtigung für ihn aufgestapelten Holzes nach dem Wald gegangen. Auf dem Rückwege nach Wilhelmseichen begegnete ihm der Förster Fricke, beschuldigte ihn, daß er weggeworfene Hirschgeweihe, welche nach einer Regierungsanordnung in der Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter BerSchorshaide nicht gesammelt werden dürfen, ausgelesen habe und ins und Umgegend. Heute Dienstag, den 25. Oftober, abends 8½ Uhr, unterzog den Kröning einer Leibesvisitation, obgleich die Halt- Bersammlung, in der Kronenbraueret, Att- Moabit 47-48 Bortrag des Herrn Eine amüsante Geschichte aus dem Leben einer kopflofen Tosigkeit der Beschuldigung schon eine oberflächliche Besichtigung Dr. Borchardt. Berathung ber die Errichtung einer Bibliothek in Moabit. Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekaffe. Dienstag, den Zeitung erzählt das Mecklenburger Tageblatt" wie folgt: Un beffelben ergeben mußte. Vorher hatte der Förster den 25. Ottober, Abends 8 Uhr, im Restaurant P. Bodenburg, Kommandanten vorhergesehene technische Schwierigkeiten" oder" Man muß sich Stock des Kröning demselben in schroffer Weise aus der Straße 10-11, Borstandssigung, Der Büdner ließ sich weder hierdurch, abends 8 Uhr Bersammlung bei Reßner, Annenfir. 16. Zentralverein der Bildhauer Deutschlands, Gauverain Berlin. zu helfen wissen." Unter diesem Titel ließe sich ein ganz netter Hand gerissen. Tagesordnung: Schwant schreiben. Giner der vielen kleinen„ topflosen" Beitungen, noch durch die seiner Ansicht nach ungerechtfertigte Leibes: Steinbildhauer- Angelegenheiten. visitation aus der gewohnten Ruhe bringen, ja er trant sogar aus der Verband deutscher Zimmertente Schöneberge und Umgegend. die in Berlin bis auf die letzte Seite fertiggestellt werden, um ihm aus der Brusttasche genommenen Schnapsflasche einen Schluck. Dienstag, den 25. Ottober, Abends 8 Uhr, Bersammlung bet Jatob, dann auf der lezten Seite mit Annoncen und Lokalnotizen bedruckt zu werden, ist nämlich folgende reizende Geschichte passirt: brachte den Diese Ruhe- Frechheit nannte sie der Förster Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag Abend 8%-10% Uhr: Gübschule selben in eine derartige Aufregung, daß er mit dem an sich ge- agelsbergerfir. 43: Unterricht in Deutsch( mittleres); Gübost- Goule: Die Zeit nahte, da das Packet eintreffen sollte, das der Redak nommenen Stode dem Kröning die Flasche aus der Hand schlug. Markusstraße 31: Unterricht in Deutsch( unteres); Nord: Sule, müder Nahrung für das Publikum bringen sollte. Erwartungsvoll harrt Steichenbergerstr. 133: Unterricht in Deutsch( mittleres): Dule, tion" der„ kopflofen" Zeitung in X. die drei ersten Seiten geistiger Dabei zersplitterte fie, und die rechte Hand des Getroffenen ftraße 1794: Unterricht in Geschichte( neue). In alle Fächer tönnen wurde ziemlich erheblich verlegt; der eine Finger ist gebrochen noch Schüler und Schülerinnen, auch jest im Laufe des Semesters, eintreten. Der Redakteur der welterschütternden Dinge, mit denen sein Blatt und eine Verkürzung des Fingergliedes eingetreten. Fricke wurde abends 8% ubr, bet Schayer, Steichenbergerſtr. 64. Lese- und Diskutirklubs. Dienstag. Agitationsverein gassalle, ihn und das Publikum überraschen soll. Da klopft es. Herein!" Lese- u. Distutirflub Gin Bote." Ihr Zeitungspacket ist unter die Eisenbahn gerathen wegen vorfäglicher Körperverlegung in Ausübung seines Amtes Spinoza, Abends 8% Uhr, bei Triple, Reichenbergerftr. 47.- Empor", und verstümmelt." Entsett fährt der Redakteur auf. Seine angeklagt, der Verlegte als Nebenkläger zugezogen. Der Staats- Abends 8% úhr, bei C. Behrend, Blumenthalfir. 5. Sozialistischer Lese- und Diskutivklub. Dienstag 8% Uuhr, Man Zeitung verstümmelt! Was thun? Das Blatt ausfallen laffen? anwalt beantragte 300 M., wohingegen Rechtsanw. Dr. Flata u teuffelitraße Lejettub teid hett jeden Dienstag 8 Uhr, Restaurant Gräßlicher Gedanke! Aber schnell her mit den verstümmelten als Vertreter des Nebenklagers eine Freiheitsstrafe als angemessene Reyer, Naunynfir. 74. Sühne erachtete. Der Gerichtshof trat dieser Ansicht bei und er Arbeiter- Sängerbund Berlins und umgegend, Dienstag, Abends Resten. Sie werden von der Post geholt. Freilich, das sieht 9 Uhr, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Freundschaft 1, bet traurig aus. Aber halt, ein Lichtgedankte! Das mitleidslose fannte auf drei Monate Gefängniß. Dewald Berliner, Brunnenstraße 114. Harmonia, Flottwell Rad des Eisenbahnwagens ist mitten über das Blatt gegangen. ftraße 5 bet Bartels.-DIympta, alte Jafobstr. es bei Richter.- child: Aber das Feuilleton der spannendste aller Romane ist unborn, Usedomftr. 83 bei Miete. Fidelitas, Bergstr.68 bet feller.- Ile gro, Wrangelfir, 141, bei Schmidt.- Alpenglode, Grüner Weg 29, bet verlegt. Und jest geht eine fieberhafte hätigkeit an. Die Grunewaldstraße 110. H " Scheeren flappern und schneiden, daß inan denkt, man sei beint| Haarschneider. Und in furzer Zeit ist das Wert vollbracht. Sauber abgeschnitten liegen die 300 Feuilletons auf dem Tische. Unterdeffen ist der Inhalt der letzten Seite auf besondere Blätter gedruckt und nach allen Richtungen eilen jetzt wie auf Windesflügeln die Boten mit den fragwürdigen Resten der Zeitung. Die Fragmente dieser merkwürdigen Nummer liegen vor uns: Ein abgeschnittenes Feuilleton und ein Blatt( Rückseite Vakat) mit dem ursprünglich für die letzte Seite bestimmten Inhalte, das die Aufschrift trägt: Wismar'sches Tageblatt. Sonnabend, den 15. Oftober. 2. Jahrgang. Nr. 242." Dann folgen die viel deutigen Worte: Wegen unvorhergesehener technischer Schwierigkeiten kann die heutige Nummer leider nicht vollständig erscheinen, wir bitten unsere Leser deshalb um gütige Nachsicht." Depelchen: den Bedarf der Bewohner. Die Futterernte war dagegen ge nügend. ver: Helsingfors, 24. Oftober. In Veranlassung der drohenden ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Noth in den nördlichen Gegenden Finnlands hat der kaiserliche Brüssel, 24. Oftober. Aus den der Regierung zugegangenen Senat bisher 2250 000 Mark finnt. als Darlehn an Nachweisungen ergiebt sich, daß etwa 600 belgische Arbeiter aus fchiedene Firmen und Geschäftsleute zur Einfuhr von Ge Nordfrankreich vertrieben worden und daß mehr als 200 solcher treide nach Finnland unter, der Bedingung bewilligt, daß das Arbeiter die Opfer roher Gewaltthätigkeiten geworden sind. In Getreide vor Schluß der Schifffahrt nach Finnland kommt. Den hiesigen Regierungstreifen ist man, wie verlautet, peinlich über Gouverneuren von Uleaborg, Waja und Knopio sind außerdem rascht gewesen durch die Gnadenbeweise, die der Präsident Carnot 600 000 m. finnt. als Darlehnsfonds und für Üleaberg noch bei seiner Reise nach Lille den Urhebern der gegen die Belgier 200 000 m. finnt. zum Antauf von Saatgetreide zur Verfügung. gerichteten Unruhen erwiesen habe. Die belgische Regierung ist gestellt worden. gutem Vernehmen nach der Ansicht, daß der belgische Staat sich nicht mit der Frage der Entschädigung der belgischen Arbeiter zu beschäftigen habe, die Arbeiter hätten sich vielmehr wegen pentuniärer Entschädigungen direkt an die Gerichte zu wenden. Semlin, 24. Oftober. Durch bakteriologische Untersuchung Wieder Einer. Bückeburg, 21. Oktober. Heute wurde über das Bankhaus Meyer Aron der Konturs verhängt. Die Passiva betragen fast 700 000 M., denen 300 000 M. Aktiva gegenüberBriefhaffen der Redaktion. stehen. Außer Kunden des Geschäfts hier und in der Umgegend ist nunmehr festgestellt, daß vom 19. d. M. bis heute 5 dem Druckfehler- Berichtigung. In der 1. Beilage der Sonnfind zwei Berliner Banken betheiligt. Als Ursache des Kon- Aroelterstande angehörige Personen an asiatischer Cholera ge- tag- Nummer ist auf Seite 3, Spalte 1, Zeile 19 von oben zu turfes gilt falsches Geschäftsgebharen eines fürzlich verstorbenen storben sind; zwei, bei denen ebenfalls asiatische Cholera fest- lesen: gemäß den Grundfäße n" und Spalte 3 im Briefkasten" Geschäftstheilhabers, namentlich in Minden, wo ein Zweig gestellt wurde, befinden sich noch in Behandlung. Das Fracht unter T.: eingesandten Bericht". geschäft der Firma war. fchiff„ Panonia", welches gestern mit Cholerakranken an Bord Noch Einer. Altona. Der Bauunternehmer Gerlach hat antam, hält mitten auf der Donau Quarantäne. seine Zahlungen eingestellt. Die Passiva betragen 2%, Millionen Mart. Die Insolvenz erregt allgemeines Aufsehen. Und noch Einer, Zwickau, 24. Dfober. Das Landgericht verurtheilte den Direktor, der Maschinenfabrik Aktiengesellschaft Crimmitschau, Benno Franz, wegen Wechselfälschung und Unterschlagung zu fünfeinhalb Jahren Zuchthaus. Franz hatte in den Jahren 1887 bis 1891 den Geschäftskredit für Privat- Wechselverbindlichkeiten in der Höhe von 800 000 m. ausgebeutet und 100 000 m. unterschlagen. Literarisches. Bei der Redaktion eingegangene Schriften: Grenzen der Geschlechtsfreiheit. Von Viggo Drewsen. Grenzen der Geschlechtsfreiheit. Von Viggo Drewsen. Verlag G. Schmidt, Zürich. Die neue Religion. Begründung und Entwurf einer Religion der Zukunft. Von einem Ungenannten. Preis 50 Pf Verlag von Gebr. Harz, Altona( Elbe). Die Cholera, unser Bürgerthum nud die Sozialdemokratie. Verlag von E. Thiele, Leipzig. J. R. Bauer, Neue Königstr. 56, I. Petersburg, 24. Oktober. Der Bericht des Reichskontrolleurs Filippon über die Ausführung des vorjährigen Reichsbudgets konstatirt, daß die Ausgaben die Einnahmen um 180 900 000 Rubel überſtiegen haben, welcher Betrag aus den freien Baarbeständen des Reichsschazes gedeckt wird. ( Depeschen des Bureau Herold.). Halle a. S., 24. Oftober. Robert Franz, der bekannte Liederkomponist und Bearbeiter der Werke von Händel und Bach, ist hier im 78. Lebensjahre gestorben." Wilhelmshaven, 24. Oftober. Die hiesigen Schuhmacher und die der oldenburgischen Nachbarorte haben heute die Arbeit eingestellt. Sie verlangen eine Lohnerhöhung von 25 pet. Gothenburg, 24. Oftober. Die Groß Häringsfischerei ist jezt sehr reich. In der Nacht zum Sonnabend wurden bei Marstrand gegen 2000 Hektoliter Häringe gefangen und bei Smögen stehen 4500 Heltoliter Härige in den Waden. Es mangelt an Käusern; in Marstrand wurde frischer Häring mit 2 Kronen per Heltoliter verkauft. Ganze Wagenladungen Häringe werden jegt mit der Westküstenbahn nach Helsingborg und von dort direkt mittels der Dampffähre über Dänemark nach verschiedenen Städten Deutschlands versandt. Christiania, 24. Oftober. Herrn Georges Coates ist als deutscher Konsul für Norwegen mit Amtssitz in Christiania das Exequatur ertheilt worden. J. Casar, Blumenstraße. Wir bitten um ihren Besuch ( 7-8 Uhr Abends). M. S. Wie Sie aus der Sonntag- Nummer ersehen, ist in der Frage Stellung genommen worden. Mauche, Grüner Weg. Mit e. A. B. Die Zivilehe ist im Deutschen Reiche seit dem 1. Januar 1876 obligatorisch. Michel. Eingeklagt kann die Forderung nach unserer Ansicht nicht werden. J. K., Kottons. Schulze- Delitzsch ist am 29. April 1888 zu Potsdam gestorben. Die erste Genossenschaft wurde im Jahre 1849 in Delißsch gegründet. 3. 1868. W. G., Invalidenstraße. Wir können uns darauf nicht einlassen. Wenden Sie sich an die Kommission der Kaufleute. O. H., Spandau. Wir bedauern, der Angelegenheit nicht näher treten zu können. M. F., Stephaustraße. Theilen Sie den Fall der Lokalkommission mit. S. G., Bergstraße. Wir sind zur mündlichen Beantwor tung Ihrer zahlreichen Fragen bereit. Schriftliche Beantwortung würde den dem Briefkasten zugemessenen Raum überschreiten. Sch., Golzstraße. Wenden Sie sich an den Wirth, der Ihnen entweder seinen Anspruch gegen die Versicherungsgesell fchaft zediren oder Ihnen die Scheibe bezahlen muß. Briefkaffen der Expedition. Stockholm, 24. Oftober. Die eingegangenen amtlichen Berichte aus dem oberen Adal in Norrland bezeichnen die Erute als beinahe mißglückt oder erfroren und als unzureichend für geb. 8 M. Complete Wohnungs- Einrichtungen, 2 Wohnzimmer, 1 Schlafzimmer und Küche M. 1300, do. bo. do. 1 1 600, wie dieselben in der Möbel- Ausstellung zu sehen waren, und zu jeder Zeit bei mir am Lager sind; auf Wunsch auch noch billiger! Färberei u. chemische Waschanstalt R. KNAPP, Moritzstr. 10, färbt v. 2,50 M. au in allen Farben Damenkleider, Mäntel, Herren-Ueberzieher, Rödte, ganz oder getrennt, Möbelstoffe, Kilo 2 M., Bettdecken à Stück 1,25 M. Sämmtliche Herren- und Damen- Garderobe sowie Möbelstoffe jeder Art merden chemisch gereinigt. 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Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 250. Arbeiter- Sanitätskommission. Dienstag, den 25. Oktober 1892. 9. Jahrg. Trotzdem die Recherche Montags stattfand, befanden freudig begrüßt und mitgetheilt wird, daß das Beispiel fich die Klosets durchweg in schmutzigem Zustande. Eine der Berliner Genossen auch in andern Städten Beschwerde bei der Polizei hatte feinen nachhaltigen Granfeuernd gewirkt hat. So schreibt uns ein Genosse folg. Man bekam rechtzeitig Wind davon, reinigte alles, aus Ihehoe: um nach der polizeilichen Besichtigung alles wieder gehen zu lassen wie zuvor. In unserem zusammenfassenden Aufsatz über die Trinks wasser Versorgung in Berlin batten wir gezeigt, wie wenig wir hier Grund haben, geringschäßig auf andere Städte herabzusehen, wie es auch hier im Wesen der kapitalistischen Bei dieser Gelegenheit wollen wir darauf hinGesellschaft begründete grobe Verstöße gegen die for weisen, wie fast allgemein durch die Desinjektion eher geschadet derungen der öffentlichen Gesundheitspflege als genutzt wird, weil die Reinigung um so mangelhafter gefind, warum dies nothwendigste Nahrungsmittel namentlich schieht. Gründliche Reinigung und Spülung sind ben besiglosen Klaffen nur in unzureichender oder ungleich wichtiger als die Desinfektion, lettere iſt geradezu gesundheitsgefährdender Beschaffenheit geboten wird. durchaus nicht im stande, erstere zu ersetzen; die Desinfektion Wir hatten speziell die Sünden der gepriesenen Ber hat nur dann einen Sinn, wenn sie nach der Reinigung vorliner Verwaltung vorgeführt. Den Mangel jeglicher genommen wird. fortlaufender Kontrolle der Brunnen rnd Privat- Wasserleitungen und das Vertuschungssystem gegenüber der wissenschaftlich über allen Zweifel nachgewiesenen Unzuverlässigkeit unserer Filterwerke; wir hatten vor allem die städtischen Behörden angeklagt, die Verseuchung der Berliner Wasserläufe und damit die Gefahr der In Fortsetzung der Information der einberufenen RonBerbreitung von Epidemien durch das städtischerseits gelieferte trolleure sprach Herr Bautechniker Rebfisch über" Die BauTrinkwasser zum größten Theil mit verschuldet zu haben. Wenn wir heute in diefem Sünden register fort- polizeiordnung.( Auch dieses Referat bringen wir in 8 Tagen.) fahren und weitere Klagen der arbeitenden Bevölkerung über Sodann sprach Herr Dr. med. Rebfisch über Wohdas ihnen zu Gebote stehende Trinkwasser zur Veröffentlichung nungshygiene" und über die Art und Weise der Unters bringen, so find wir in der bedauerlichen Lage, wiederum suchung von Wohnungen auf sanitäre Mißstände. Zunächſt ſei unserer städtischen Verwaltung den Vortritt darauf zu achten, ob das Haus feucht sei. Die meisien Häufer lassen zu müssen. würden noch feucht vermiethet. Volle zwei Jahre seien erforderIndem wir alles weitere uns vorliegende Material für unfre nächsten Veröffentlichungen versparen, fügen wir hier den Bericht über die letzte Tagung der Arbeiter- SanitätsKom mission am 19. d. M. an. Aus der städtischen Gasanstalt in der Gitlich, damit die in einem Neubau vermauerte Feuchtigkeit( 80 000 schinerstraße sind uns von verschiedensten Seiten und schon seit Liter bei einem zweistöckigen Hause) bis auf den von Hygienikern längerer Zeit bewegliche Klagen über den kaum glaub: als höchstens zulässig erachteten Gehalt von 1 pt. eintrockne. lichen Mangel an genießbarem cintwasser Weiter habe man auf den Hof zu achten. Düngerhaufen und für die so dringend deffelben benöthigenden Feuerarbeiter Genfgruben verpesteten die Luft und den Untergrund des zugegangen. Die eingehende Prüfung hat die völlige Sauses und seien daher gesundheitsschädlich. Bei den Richtigkeit dieser Angaben ergeben. Die Arbeiter der Wohnungen selbst komme in erster Linie die Größe im Gasanstalt, deren Zahl sich im Winter bis auf 425 be- Verhältniß zur Zahl der Insassen in Betracht. läuft, waren bis vor kurzem zur Befriedigung ihres Trint- Reine Luft enthält etwa 20 pet. Sauerstoff und 0,04 pet. Kohlen wasserbedürfnisses auf einen einzigen Hahn der städti- fäure. Der Sauerstoff wird von den aihmenden Menschen ab fcben Leitung am westlichen Ende des Gebäudes angewiesen forbirt, die Rohlensäure dagegen durch Wiederausathmung auf und dieser einzige Hahn gabungenießbares etwa das Hundertfache erhöht. Dadurch wird die Luft in ge Wasser. Das Leitungsrohr freuzt nämlich an 3 Stellen schlossenen Räumen in furzer Zeit verschlechtert, und zwar desio das Hauptbetriebsrohr der Anstalt, durch welches heiße mehr und schneller, je mehr darin hausen. Die Kontrolleure Gasdämpfe geleitet werden, so daß das darüber stehende haben also die Beschaffenheit der Luft zu prüfen. Wasser warm wird und schon im Winter nur genießbar Abhilfe wird durch Bentilation geschaffen, die eine ift, wenn es schnell o er fortwährend abgelassen wird, im natürliche und eventuell eine tünstliche sein Sommer aber über aupt nicht zu genießen ist. muß. G3 befindet sich in der Anstalt noch ein zweiter und Fenstern, Das poröse Baumaterial, die Ritzen in Thüren das Heizen, durch welches bie warme Leitungshahn am Direktions- Gebäude und zu diesem Luft nach oben getrieben und der kalten Luft von nuten und pilgerten die Arbeiter Tag und Nacht, bis die dort außen das Nachdrängen ermöglicht wird, ventiliren von selbst. fchlafenden Beamten sich über die nächtliche Ruheftörung Im übrigen hat man natürlich die Fenster zu öffnen. In einem beklagten und durchsetzten, daß der Hahn abgenommen Bimmer von 75 Rubikmeter Rauminhalt bleibt die Luft bei nicht übermäßiger Besetzung im allgemeinen gut, da in ein solches Bimmer bei guter natürlicher Ventilation pro Stunde 95 Kubikmeter weitere frische Luft dringen. Für einen Erwachsenen ge nügen 20-25 Rubikmeter pro Stunde, für ein Kind unter dreizehn Jahren 10-11. Zu einem den Anforderungen der Hygiene entsprechenden Zimmer gehört natürlich auch ein Ofen. Am besten sind Kad elöfen. Ramine ventiliren beffer, foften aber mehr Feuerung. Eiserne Defen werden schnell warm, aber auch schnell wieder falt und verpesten überdies durch Verbrennen des sich darauf lagernden Staubes die Luft. Bei den Fenstern ist darauf zu achten, ob sie auch wirklich Licht spenden. wurde. auf alte wird sie sehr schonend oder gar nicht angewandt " Der ungeheure Nugen, ben unsere Arbeiterbewegung aus einer Untersuchung der sanitären Mißstände in der Arbeiterbevölkerung ziehen fann und wird, ist nicht zu verkennen, zumal da jetzt bei dem Wüthen dieser ver heerenden Seuche der Werth einer solchen dem Volt geradezu ins Bewußtsein kommen muß. Aber auch die Schwierigkeiten einer solchen Arbeit, wenn sie nugbringend durchgeführt werden soll, sind nicht gering. Doch bei Beobachtung der von Ihnen angegebenen Maßregeln, welche mit geringer Aenderungen, durch die Natur der eigenartigen Verhältnisse bedingt, auch hier den Leitfaden für Arbeiten auf diesein Gebiete bilden müssen, dürften bei gutem Willen und energisch begeistertem Vorgehen auch wohl von den hiesigen Genossen gute Erfolge erzielt werden. Es ist mir nun gelungen, mehrere intelligente Genossen, darunter den Ver trauensmann dieses Wahlkreises und unserer Stadt für Ihre Idee zu gewinnen. Es ist unsere Absicht, die Untersuchung nicht allein auf die Industrie treibenden Städte zu be schränken, sondern, soweit wie unsere Kräfte reichen ( unser Wahlkreis ist nämlich vorwiegend ein ländlicher), werden wir ein Hauptaugenmert auch auf die Erforschung der gesundheitlichen zustände unseres Landproletariats richten. Die Natur unseres Landes es ist Marschland läßt nämlich die Aufmerksamkeit sogleich vorwiegend auf awei Punkte richten, Trinkwasser und Wohnungsfeuchtigteit, Fattoren, welche zur Erzeugung des sogenannten Marschfiebers am meisten wirken. Es wäre mir nun sehr lieb, wenn Sie mir einige Ab drücke von Fragebogen zu diesem Behufe senden würden, damit wir, eine Kommission wird jedenfalls der hiesige Arbeiterverein demnächst hierzu wählen, möglichst bald die Vorarbeiten und Anknüpfungen beenden können, um zu den interessanten Ergebnissen selber zu gelangen. Wir hoffen sonach für unsere örts liche Agitation ein neues, belebendes Moment zu erlangen, welches in einem ausführlichen Referat dann in einer Volksversammlung bemnächst bald beleuchten und vorwiegend behandeln zu fönnen, mein innigstes Bestreben ist. Im übrigen erfuche Sie dringend um gütige Unterstützung und Anleitung, sowie ich im Namen meiner Genossen wohl versichern kann, daß wir alles aufbieten werden, um etwas Ersprießliches zu Stande zu bringen. Ihr Vorschlag, einen Arzt für unsere wohnungshygienischen Untersuchungen zu gewinnen, dürfte meiner Ansicht nach nicht verwirklicht werden. Wir werden's aber versuchen. Unsere Aerzte sind meistens urreaktionär und nicht gerade Hygienifer. Was uns dann an Wissen in dieser Beziehung abgeht, wollen wir, so gut es geht, durch guten Willen und regen Eifer zu ersetzen suchen." Auch diesen Mitstreitern ein herzliches Glückauf! Zum Schluß die Nachricht, daß sich, dant dem Opfermuth und dem Verständniß der Berliner Arbeiterschaft, unsere Kriegsfasse zu füllen beginnt. Es sind uns für die Arbeiten der den Vertrauensleuten der Berliner Maurer 50,-. von den Holzarbeitern 10,-# von der Kommission der Tabak arbeiter 10bereits zur Verfügung gestellt worden. Dant den Gebern und Vivat sequens! Diejenigen, welche Beschwerden der Kome Ver Unter diesen Umständen blieb den Arbeitern nichts anderes übrig, als sich ihr Erintwaffer aus der Nachbarschaft zu holen, und so gingen die Leute mit ihren Wassereimern des Nachts nach dem Brunnen Prinzen und Morigftr.- Ecke, des Tags nach einem Grundstück aus der Gitschinerstraße. Aber auch das wurde ibnen nicht gestattet. Der Besitzer des Grundstückes verbat sich die Störung und Verunreinigung überdies wurde es den Arbeitern, namentlich Nachts unmöglich gemacht, das Gebäude zu verlassen. Freilich waren die Feuerpoliere verständiger als die Aus den zahlreichen Einzelragen, die in der sehr lebhaften Direktion, trotz des Verbots wußten sich die Wafferträger Diskussion aus den Reihen der Kontrolleure gestellt Sanitäts- Kommission von den Schlüssel zum Ausgang zu verschaffen. und von den Referenten, sowie von anwesenden SachGo blieben diefe erbaulichen Zustände verständigen beantwortet wurden, find folgende hervorzuheben. tros aller Beschwerden bis zum Auftreten die Feuchtigkeit eines Hauses fann herrühren vom Regen der Cholera, bis die Furcht vor der Epidemie den während des Baues, von ungenügender Entwässe Herren in die Glieder fuhr. Es wurde ein Brunnen un- rung des Fundamentes und ungenügendem Abschluß weit des Direktione gebäudes gebohrt, aber wahrscheinlich, gegen das Grundwasser, von undichten Anschlußröhren und weil er nicht tief genug ging, war das Wasser, das er Sentgruben, von Undichtigkeit der Dachrinnen an der Haus- mission zur Prüfung und weiteren spendete, trüb und hatte einen so schlechten Geschmack, daß wand, von Waschen in den Wohnungen, von der Lage an anlassung eingesendet haben, werden auf. fich die Direktion genöthigt sah, einen 3ettel an ihn einem Kanal oder Wasserlauf. Die zur Feststellung des gefordert, an Dr. Badet, Annenstr. 46, zu be anzuschlagen mit den Worten: Das Trinken diefes Rauminhaltes nöthige Messung von 2änge, richten, ob eine Abhilfe der gerügten MißWassers ist verboten, weil gesundheits Breite und Höhe der Räume tann durch Abschäßung an stände durch Wirth oder Arbeitgeber, von sch a bl ich natürlich wiederum der verkehrte Weg statt der Hand der ziemlich überall gleichen Maße der Möbel, Polizei- oder Stadtwegen geschehen ist. der Abnahme des Pumpenschwengels. Nun erst ließ sich die Fenster, Thüren und Desen ersetzt werden. Die in Miethsväterliche Fürsorge der Direktion herbei, den einzigen, fasernen übliche Ausfüllung der Deden durch Die Firma Knörde u. 2ange erklärt in Nr. 249, daß brauchbares Trinkwaffer liefernden Wasserhahn wieder frei alten Schutt aus abgerissenen Säufern trägt nicht nur die infolge unfever Mittheilung in Nr. 243 von ihnen veranlaßte zu geben und Kaffee von allerdings recht zweifelhafter Schwamm, sondern auch Ungeziefer und Krankheitsteime in voll bakteriologische Untersuchung der durch Spreewaffer kompletirten Qualität den Arbeitern zur Verfügung zu stellen. Die ständig neue Häuser. Heringsfäffer die völlige Unschädlichkeit dieses Zufages im vorTesteren befürchten aber und ihre langjährigen Er- Es wurde sodann noch darauf hingewiesen, daß die Bau liegenden Falle ergeben habe, da Cholerabazillen auf Salzhering fabrungen mögen ihre Befürchtungen verzeihlich erscheinen polizei- Ordnung, so sehr die Wohungshygiene durch sie ge- und Salzlaate nicht wachsen. laffen, daß mit der Seuche auch dieser ungefördert worden sei, dennoch nicht einmal in neuen Häusern Tarauf haben wir folgendes zu erwidern: Aus der That wohnte Luxus verschwinden wird und sie bald sache, daß Cholerabazillen in der Laate nicht wachsen, ist wieder nicht wissen werden, woher sie das nehmen sollen, mißstände verhüten tönne. Sie enthalte 3. B. weder der Schluß nicht ohne weiteres erlaubt, daß Cholerabazillen durch was sie bei ihrer Arbeit nun einmal unter feinen UmBestimmungen über die höchst zulässige Trimethylamin und andere in der Laake vorhandenen wirksamen ständen entbehren fönnen frisches Trinkwasser. Zahl der Miether pro kloset, noch übe Stoffe abgetödtet werden. Entwickelungshemmung und AbWeiß die Direktion nicht, daß in dem Maße, ben mindest zulässigen Rauminhalt pro Person tödtung von Bazillen sind, wie jeder Bakteriologe weiß, streng als man schwer arbeitenden Menschen den Ge- in den Wohnungen. Durch solche Bestimmungen werde von einander zu trennen. Uns fommt es im vorliegenden Falle nuß schmackhaften Wassers erschwert, sie die die Ausnutzung der Grundstücke beschränkt, also das Privat- nicht blos darauf an, zu erfahren, ob die Laake die Vermehrung felben zum vermehrten Alkoholgenuß zwingt? eigenthum an Grund und Boden verletzt. Biele Uebelstande in von Cholerabazillen hindert, sondern vor allem darauf an, zu Wir verlangen, daß den Feuerarbeitern an Ort und fanitärer Hinsicht seien überhaupt nur Symptome der heutigen wissen, ob etwa in dieselbe mit dem Spreewaffer hineingelangte Stelle ihrer Thätigkeit die Möglichkeit geschaffen wird, fühles Gesellschaftsordnung. Kommabazillen abgetödtet werden. Hierüber spricht sich das Gut Leitungswasser zu trinken, was durch Verlegung des LeitungsDie Veröifentlichung der zahlreichen Gin achten des Herrn Dir. Dr. Guttmann nicht aus, wenigstens nicht rohres zu geschehen hat, daß ichleunige Bohrversuche gemacht gänge über Berliner Wohnungs mifere erfolgt i dem durch die Herren Knörde u. Lange veröffentlichten„ Gewerden, um Brunnen mit nicht gesundheitsschädlichem Trint- bem nach ft. fammtergebniß" und so lange diese Entscheidung aussteht, bleibt wasser zu erschließen, was indeß nicht ausschließt, daß den Mittheilungen des Dr. 3 adet über die bisherige Thätigkeit der Verdacht bestehen, daß die mit Spreewasser getauften Heringe Kaffee" Liebhabern dieses Getränk weiter gewährt wird und der Aerzte und Kontrolleure stellten fest, daß trotz aller Schwierig virulente( giftige) Cholerabazillen enthalten, so lange find awar so lange unter allen Umständen, wie die Trinkwasser- Ver- feiten und vereinzelter Irrthümer der größte Theil der Kon- diese Nahrungsmittel als choleraverdächtig hältnisse nicht geordnet sind. trolleure ganz ausgezeichnet gearbeitet habe. Einzelne von ihnen nicht dem Werkehr zu übergeben. Nach der liberalen Direktion der städtisch en hätten bereits in nachahmenswerther Weise ihre Ausgaben sich selbst Aber selbst, wenn dieser noch ausstehende erte das hochliberale Berliner Tageblatt"! erweitert, indem sie eine große Zahl Neumeldungen von Beweis erbracht sein würde, protestiren wir Die Druckerei des, Tageblatt3"( Rudolf fanitären Mißständen gemacht hätten. Damit wäre der bei aller Anerkennung der Bereitwilligkeit Mosse) hat natürlich ebenfalls wie alle in früheren Uebergang von der einfachen Recherche zu der selbständigen der Firma, unserem Verlangen nachzukommen, Beröffentlichungen angeführten größeren Arbeitswerkstätten Thätigkeit des Gefundheitsauffehers bereits eingeleitet nach wie vor auf das energisch ste gegen das, wie feine eigene Privatleitung, es ist nicht an die städtischen und forderte Dr. Zadek die Kontrolleure auf, in ihren Bekannten es scheint, immer und überall geübte Ber Wafferwerte angeschlossen. Ein Bassin auf dem Boden freifen geeignete Kräfte zur Mitarbeit heranzuziehen, um mit fahren. liefert ungenießbares Waffer; im Parterregeschoß einer genügenden Anzahl von Gesundheits- Abgesehen davon, daß, was für den Cholerabazillus gilt, Soul" ein Filter stehen, doch heißt es bei Nachfragen stets, auffebern fobald als thunlich an an die Er nicht einfach auf andere frankmachende, z. B. Typhusbakterien, Daß das Filter leer ist. Wollen die Arbeiter Trinkwasser ledigung fyftematischer Aufnahmen und En zu übertragen ist, verbietet sich der Zusatz von unfiltrirtem haben, so müssen sie es vom Nebenhaus holen, doch fehlt queten gehen zu können. Jeder der Anwesenden hätte die und unabgekochtem, an Fäulnißstoffen überreichem, efelerregendem es an Boten zur Besorgung desselben; wie unser Verpflichtung, zu der nächsten am Donnerstag den 3. November Schmutzwasser zu Nahrungsmitteln( mit oder ohne Salz), noch Recherchent hinzufügt, vernachlässigen die mit Besorgung die- stattfindenden Besprechung mindestens 1-2 neue Mitarbeiter dazu an einer Stelle, wo wie am Inselspeicher die Spree zur fer Arbeit beau tragten Lehrlinge es deshalb, weil die Nach- mitzubringen. Auf der Tagesordnung dieser im Norden Beit an einem todten Winkel stagnirt, ohne weiteres von selbst frage danach nicht groß ist. Da billiges Bier in den Sälen der Stadt geplanten Sigung stehen Referate über die und ist unter allen Umständen durch die aufliegt und bequem zu haben ist, werden auch diejenigen Beseitigung der Abfallstoffe in Berlin( Kanali Sanitätspolizei zu untersagen. Sezer, die Wasser vorziehen würden. zum ausschließ- fation, Tonnen- und Grubensystem, Müllabfuhr, Kloset- Ginlichen Biertonfum erzogen". richtungen), Werkstatt und Fabrikhygiene, sowie " - " Ebenso schlimm wie mit dem Trinkwasser steht es mit Berichterstattung aus der Kommission. der Klosetreinigung. Anstatt daß diefelbe, wie In der Versammlung zirkulirte der Fragebogen, bei einem Betriebe mit so großem Personal erforderlich, welchen die Möbelpolirer Berlins zur Grmittelung täglich vorgenommen würde, werden die Klosers so gut der Gesundheits- und Arbeitsverhältnisse in wie nie gefcheuert und wird allwöchentlich beim Fegen ihrem Gewerbe ausgearbeitet haben. Indem wir dieselben zu ihrem forgfältig darauf geachtet, daß das massenhaft herum- thatkräftigen Vorgehen beglückwünschen, zweifeln wir nicht daran, liegende Strenpulver nicht berührt wird, fonsi müßte das- daß ihr Beispiel Nachahmung finden wird. felbe ja vielleicht einmal erneuert werden." Auch von Anwar is find uns Nachrichten zugegangen, Unsere Recherchenten melden: in denen das Unternehmen der Arbeiter- Sanitätskommission Versammlungen. In Rigdorf beschäftigte sich am letzten Sonntag eine Boltsversammlung mit den Ersagwahlen zur Gemeindevertretung. Stadtverordneter F. 3ubeil hatte das Referat. Er empfahl energische Betheiligung an der Wahl, damit den vier sozial werden. Rixdorfs fei demokratischen Gemeindevertretern noch einige hinzugefellt werda hörten am 19. Oktober einen Vortrag Dr. Bern- interessantes Referat erstattete. Der Vorsitzende berichtete hierauf würden. Die Gemeinde Rixdorf habe von dem ihr nach der stein's über„ Die Cholera, deren Entstehung und Bekämpfung" über die bisherige Thätigkeit des Vereins und dann gab der neuen Landgemeinde- Ordnung zustehenden Recht Gebrauch ge- mit Beifall an." An der Diskussion betheiligten sich die Genossen Kassirer den Kaffenbericht, wofür ihm Decharge ertheilt wurde. macht und 24 Gemeinderaths- Mitglieder für sich beansprucht. ohfe, Steinbis, Grosche, Friemelt und Och 3. Aus der Neuwahl des Gesammtvorstandes gingen folgende MitDie aus diesem Grunde in Aussicht stehenden Vervollständigungs- Hierauf wurde das Flugblatt verlesen, welches die Agitations glieder einstimmig als wiedergewählt hervor: Prettie, Bor wahlen müßten von der Sozialdemokratie unbedingt ausgenügt kommission der Provinz Sachsen herausgegeben hat, und man fitzender; Hentschel, Schriftführer; Schlemminger, Das kommunale Programm der Sozialdemokraten beschloß, dasselbe in den heimathlichen Kreisen zu verbreiten. Kassirer; Müller, Bibliothekar. Zu Revisoren wurden Brim, im wesentlichen dasselbe, wie งด รี Berliner Genossen. Es verlange: Verbesserung des Schul- breitung theilnehmen wollen, sich bei ihm zu melden. Donnerstag, tabelten noch scharf das Verhalten des hiesigen Geistlichen; det der Der Vertrauensmann ersuchte die Genossen, die an der Ver- Pellnar, Wilhelm Tabbert gewählt. Mehrere Genossen wefens, unentgeltlichkeit der Lehrmittel, Neberführung von dem ben 27. Oftober cr., findet wiederum eine öffentliche Versamm felbe foll angeblich bei der Beerdigung eines Kindes, wo er nicht öffentlichen Wohle dienenden Instituten in die Verwaltung der lung statt. Gemeinde, und infolge des aus letzterer Maßregel entspringenden mitgeht, 2,25 m. verlangen, während er an Gebühren nur 75 Pf. finanziellen Ueberschusses: Entlastung der materiell gedrücktesten zu, beanspruchen hätte. Das Stiftungsfest findet am 12. NoBürger; Regelung der Armenpflege im Sinne wirklicher Lieferungsschneider, welche für den 22. d. M. einberufen war Die öffentliche Versammlung der Militär- und vember statt. Humanität; der neueren Hygiene entsprechende Einrichtungen in und sich mit den Arbeitsverhältnissen verschiedener hiesiger Firmen allen öffentlichen Anstalten und bei Bergebung von Arbeiten beschäftigen sollte, trat wegen zu mangelhaften Besuches nicht in durch die Gemeinde Abmachungen, die den Arbeitern einen aus die Verhandlungen ein, beschloß vielmehr, daß eine neue Verfömmlichen Minimallohn und eine Arbeitszeit sichern, welche sammlung einberufen werde. neun Stunden nicht übersteigt. Der Redner schloß seinen durch großen Beifall belohnten Vortrag mit der Ermahnung an die Friedrichsfelde. Der Arbeiter Bildungsverein hielt am Versammelten, sich rege an der Wahlagitation zu betheiligen. In 20. Ottober eine Generalversammlung ab, in welcher Genosse der Diskussion sprach die Genossen Sonnenberg, Köppen, Arnold über die zehn Gebote und die besitzende Klasse ein Gimicke und Hecht Tempelhof. Zum Beweise dafür, wie nothwendig es ist, Sozialdemokraten in die Gemeindevertretung zu schicken, führte der erste Redner den Beschluß des Beißer Ge meinderaths über den Kontrakt mit der Pferdebahn an, sowie die Behandlung des Arbeiters, der 16 Jahre lang in städtischen Diensten Berlins( Krankenhaus Friedrichshain) gestanden und, weil abgearbeitet, dann ohne genügende Versorging entlaffen wurde. Köppen führte das Fallenlassen des Schulgeldes in Rigdorf darauf zurück, daß man einem Antrage der Sozialdemokraten habe zuvorkommen wollen. Nach einem fernigen Schlußworte 3ubeil's teschloß die Versammlung einstimmig Die Betheiligung an der kommenden Gemeindewahl. Zur Betreibung der Wahlagitation und zur Auswahl der drei aufzustellenden Kandidaten wählte inan eine Kom mission, welche aus den Genossen Rothenstein, Sin, Rauch, Franke, Fr. Krüger, Herrmann, Köppen, Merseburger und Schüttke besteht. Die hierauf vom Genossen Krüger gegebene Abrechnung von der Lassallefeier fonstatirte einen Ueberschuß von 60,60 M.; derselbe wurde dem Vertrauensmann zur Regelung innerer örtlicher Angelegenheiten überwiesen. Genosse St öppen stellte dann fest, daß eingehende Untersuchungen ergeben haben, daß der Gemeindevertreter Genoffe Schulz sich feinen Prinzipienverstoß hat zu Schulden kominen laffen, wie es nach Artikeln der Berliner 3tg." und des Blattes der Unabhängigen" habe scheinen können. Die lettere Zeitung habe auch schon eine ausführliche Berichtigung des Genossen 5 chulz gerichte, woran sie eine an ihre Berichterstatter gebrachte Warnung fnüpfte, in Zukunft gewissen hafter zu sein. Genosse Schu! sei munmehr vor seinen Genoffen gereinigt. Die Versammlung beschloß noch, daß in der nächsten Voltsversammlung dem Genossen Steinmar Gelegenheit gegeben werden soll, sich von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zu reinigen. Ju der Freien Vereinigung der Seifensieder und Berufsgenossen sprach am 18. Oftober Zahnarzt Robert Wolf über Bourgeoisie und Sozialismus. Der Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. Hierauf legte der Kassirer den Kaffenbericht vor, wofür ihm Decharge ertheilt wurde. Die erste Mitgliederversammlung des Allgemeinen Unterstüßngsvereins der Töpfer und Berufsgenossen Deutschland3, die am 16. Oftober in Ruhlmey's Salon, Schönhauser- Allee 28, tagte, wählte den bisher nur provisorischen Vorstand zum definitiven und ergänzte ihn durch die Kollegen Weilert als zweiten Kassirer und Hermann Jahnke als Beisiger. Weiter beschloß man, monatlich eine Versammlung in Kuhlmey's Salon, Schönhauser- Allee 28, abzuhalten, und zwar jeden Sonntag, Bormittags 10 Uhr, nach dem 15. des Monats. Dann wurden folgende drej Zahlstellen errichtet: Zentrum: Rosenstraße 30 im Restaurant Bernau ( Sonnabends, Abends 6 Uhr); Norden: Schönhauser- Allee 28 bei Kuhlmey( Sonnabends, Abends 7 Uhr); Osten: Eisenbahnstraße 38, in der Wohnung des Kollegen Quirig( Sonntags, Vormittags von 10 Uhr ab). In allen Zahlstellen werden Mitglieder aufgenommen. In der Mitgliederversammlung der Drechsler verlas am 16. Oftober tollege Baumberg die Abrechnung vom 3. Quartal und Kollege Germe i die Abrechnung vom Sommervergnügen. Beide Abrechnungen wurden für richtig befunden. Zum Ausschußmitglied wählte man den Kollegen Rattge. Nachdem Kollege Fischer zum Punkt„ Urabstimmung" gesprochen hatte, entschied sich die Versammlung mit 30 gegen 3 Stimmen( bei 38 anwesenden Mitgliedern) für den 15 PfennigWochenbeitrag. In der Versammlung des Vereins zur Wahrung der Intereffen der Stockarbeiter Berlins, welche am 17. Oftober stattfand, hielt Herr Dr. Rehfisch von der Arbeiter- SanitätsRommission einen belehrenden, mit Beifall aufgenommenen Vortrag über Infektion und Desinfektion". Dem Vortrag folgte eine animirte Debatte. Hierauf erstattete der Vorstand Bericht über die Thätigkeit des Vereins im ersten halben Jahre des Bestehens desselben. Danach ist ein erfreuliches Wachsthum der Mitgliederzahl zu verzeichnen und sonach anzunehmen, daß die Stockarbeiter Berlins immer mehr zum Bewußtsein ihrer Klassenlage heranreifen. Ter Vorstand wird fich alle Mühe geben, die Mitglieder auf dieser Bahn durch ge= eignete Vorträge weiter zu führen. Sodann verlas der Kassirer den Kassenbericht, man ertheilte ihm sür denselben Techarge. Auf Antrag wurde der alte Vorstand für ein weiteres halbes Jahr bestätigt, ferner wurden die Kollegen Faust und Mitching zu Revisoren gewählt. Nachdem die Kollegen eindringlich ermahnt worden waren, event. Beschwerden über Mißstände an den Vorstand zu richten, damit dieser geeignete Schritte unternehmen kann, wurde die Versammlung geschlossen. Sonnabend, den 5. November, findet bei Joël, Andreasstraße, ein geselliges Vergnügen statt, wozu die Kollegen freundlichst eingeladen find. aller In der Generalversammlung der Lackirer Branchen sprach am 17. Oftober Dr. Bütgenau über die ,, Geheimbünde und ihre Rolle in der neueren Geschichte." Nach der Diskussion gab der Kassirer Warnke den Rechenschaftsbericht vom vorigen Quartal, wonach die Einnahme 108,14 M., die Ausgabe 105,70 W. beträgt. Der Kassirer wurde entlastet. Dann machte der Vorsitzende auf die Fachschule der Maler und Lackirer aufmerksam, in welcher am 30. Oftober der Unterricht beginnt. Den Lackirern sind die Kurse für Holzmalen und Absetzen zu empfehlen. Das Schulgeld beträgt für Nichtmitglieder 20 M., für solche, welche der Organisation noch nicht neun Monate angehören, 15 M., und für jene, weiche länger als drei Monate Mitglieder sind, 10 M. Kollege Burnd wurde hierauf zum Mitglied der Schulfommission gewählt. Rautenhaus beantragte darauf, daß die Versammlungen des Fachvereins vertagt werden sollten, wenn vom Vertrauensmann eine öffentliche Ver fammlung einberufen wird; bei der letzten Versammlung sei dar auf nicht Rücksicht genominen worden. Der Vorsitzende erwiderte dagegen, daß die Versammlung nicht mehr vertagt werden und Taut Statut auch nicht ausfallen founte. Im übrigen werde selbstverständlich stets auf eine öffentliche Versammlung Rücksicht genommen, indem man eventuell die Vereinsversammlung vertage oder ausfallen lasse. : 6. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 24. Oftober 1892, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 14[ 1500] 25[ 15 0001 32 33 48 331 67 481 552 773 911 89 1088 226 764 72( 15001 890 963 2029 113 245 81 399 568 735 826 921 60 3121 31 220 99 413 574 87 673 757 900 4064 285 307 501 43 732 834 58 931 5125 224 319 463 572 660 746 800 43 6046 302 490 93 525 936 7078 111 52 1500] 329 456 61 11500] 790 812 949 M167[ 300 225 95 376 445 57 65 84 515 618 71 96 838 66 9116 301 89 421 558 623 875 95 930 49 10165 207 10 29 67 402 12 39 88 561 80 709 44 93 808 26 961 99 11000 47 71 134 97 502 672 718 19 24 812 15[ 300) 69 79 94 900 16 24 75 12011 159 68 87 455 532 616 13001 778 86 979 13070 231 48 87 378 15 50 606 7 998 14264 429 75 645 79[ 500) 772 83 98 871 981 15039 261[ 500) 87[ 500] 326( 30001 32 83 520[ 1500] 620 31 709 814 963 16152 248 300 52 495 694 99 17048 79 103 46 216[ 300] 22 41 438 509 32 49 672 708 43 65 923 18138 61 93 361 13001 492 532 669 716 74 813 39 53 909 81 19003 40 71 181 220 97 444 88[ 1500] 529 749.80[ 1500] 814 87 953 85 94 20126 63 314 419 505 11500) 50 650 85 806 958 21107 28 322 23 427 659 736 59 810 954 22040 97 313 419 569 706 801 20 980 23034 94 171 313 40 427 39 670 739 59 863 969 130001 24027 73 78 267 68 383 429 53 507 28 67 712 45 67 85 803 25007 31 1500) 138 48 63 342 47 411 817 916 27 48 77 26124 56 206 404 634 772 82 944 89 27086 15001 169 94[ 300] 218 24 31 36 44 63 322 486 90 624 80 753 916 44 28100 303 95 433 64 626 42 736 43 29122 90 322 28 71 474[ 3.00] 575 650 70) 30148 203 618 45 70 800 15 44[ 3000] 918 31213 322 405 594[ 30001 659 787 815 38 994 82175 236 408 864 908 74 82 33180 215 380 481 540 85 622[ 300) 51 750 956 34028 186 13001 213 14 70 387 428 535 691[ 500 801 29 35 16 52 78 147 240 42 403 659 727 812 36030 33 129 265 95 13001 334 494 6 8 12 801 923 37081 1: 8 46 69 99 238 353 64[ 1500] 89 436 502 38225 303 529 37 75 679 799 800 908 81 84 39028 204 98 366 722 97 926 40127 56 80 216 19 33 3-2 85 461 77 91 053 706 96 841 41058 120 78 229 333 84 409 82 659 75 77 89 949 93 42012 108 420 577 817 75 43000 4 9 23 123 273 130001 302 418 45 78 86 640 757 823 44002 15-36 208 386 516 667 710 84 87 45225 69 308 25 76 412 27 589 763 9: 9 46005 123 81 213 49 624 672 7.0 80 830 61 928 47045 123 3000 39 254 337 420 26 5-3 98 624 72 721 49 940 48040 80 114 276 313 58 420 45 514 64 705 49159 244 69 531 57 612 50019 89 263 81 309[ 500] 16 409 519 39 68[ 3000] 703 30[ 300: 31 817 971 78 51047 107 366 645 48 80 735 74 820 52101 21 95 229 55 381[ 500] 727 845 53433 60 607[ 1500] 65 64 781 91 952 5410 406 24 515 56 668 795 817 952 75 55070( 500 81 1300 127 95 279 623 39 73 756 56035 49 110 22 457 671 90 831 941 86 57103 36 461 715 79 816 42 58077 99 117 1500) 589 664 74 716 847 57 907 59507 41 73 651 716 821 91.903 60038 46 309 36 423 90 757 77 905 61072[ 300] 180 45115001 790 931 75 62196 263 426 45 515 50 632 754 897 03153 23 85 309 62 1500 1417 619 739 87 95[ 5000] 826 55 64342 471 607 81 85 7 6 76 835 55 912 13 31 66 60131 28 55 300 19 86 545 652 747 838 88 917 85 66004 24 355 422 977 86 67105 458 537 62 76 84 654 83 915 67 126 348 436 534 71 667 99 710 89[ 5000 963 75 69153 67 366 91 427 518 663 706 83 822 942 85 Briefhaffen der Redaktion. 5. S. 80. Jm allgemeinen fann jeder selbständige Handwerker Lehrlinge halten. Doch fann das Polizeipräsidium der oder jener Jnnung das ausschließliche Recht, Lehrlinge zu halten, zusprechen, dann dürfen die Nichtinnungs- Mitglieder der betr. Branche Lehrlinge nicht halten. 91347 420[ 1500] 92 524 648 60 712 29[ 15001 884[ 300] 956 92021 89 297 538 870 933 93050 216 579 620 872 929[ 300] 58 04098[ 500) 140 84 398 499 578 96 670 82 742 73 906 56 5021 113 47 13001 66 218 21 1300] 309 85 607 27 46 65 732 828 69 958 62 96011 131[ 1500] 59 434 624 705 23 79 926 71 83 97003 73 78 268 437 60 715 72[ 300] 964 98158 202 62 365 96[ 3000] 422 568 87 93 724 28 869 930 77, 99208 9 77[ 500] 433 548 943 44 100064 122 516 752 863 79 982 101222 381 95 415 518 14 61 710( 3000) 42 814 922[ 300] 102272 371[ 5000] 508 78 724 47 925 56 10: 3055 103 9 10 48 200 4 378 404 63 501 22 47 101096 261 346 59 78 531 62 625 947 105007 66 123 231 68 371 820 57 95[ 500) 971 106003 32 80 83 119 33 220 378 516 31 41 107003 22 49 193 247 62 441 93 500 702 41 52 108010 105 423 69 723 897 103080 176 257 339[ 3000] 89 454 543 64 667 957 89 110014 62 214 503 56 67 842 68 111006 9 75 131 275, 79 372 417 112088 96 141[ 1500] 309 10 16001 40 441 743 819 559 662 804 914 113022 68 81 101 543 984 114090 108 295 562 69 690 94 770 884 115011 21 97 223 300 29 490 587 83 9.0 70 116053 56 165 75 97 230 66 79 516 32 77 117225 496 597 824[ 1500) 966 115003 202 391 492 531 58 613 63 69 96 892[ 3000] 119148 399[ 1500] 418 501 2 50 767 819 55 120058 217 63 611 22 49 769.807 50 52 121207 69.446 99 520 30 650 806 58 94 60 61 122 11 27 35 163 360 450 78 84 518 671 75 123153 97 222 312 56 403 525 61 641 831 32 78 124138 65 97 215 18 1500] 27 86 356 62 433 503 603 9 13 715 125073 76 85 95 335 75 424 509 676 83 824 36 56 59 952 126012 15 192 269 301 469 962 127019 54 80 331 48 452 96 727 94 825 966[ 300] 81 128034 48[ 30] 617 26 39 723 73 975 120123 68 76[ 500] 205 81 92 310 506 695 749 64 823 914 130093 146 260[ 1500] 580 627 69 131101[ 3000] 15 20 22 26[ 500] 35 257 77 439 59 517 831 132 86 126[ 300) 71 215 17 25 53 609 37 78 804 7 66 78 79 96 904 133051 128 418 1500] 60 H2 623 728 71 859 134022 38 101 339 618 90 92 93 818 135006 35 66 198 246 321 56 405 87 563 98 869[ 500) 83 900 67 186040 188 324 27 520 660 703 27 834 965 137011 13 85 451 599 138160 202 344 76 466 594 707 23 [ 1500] 139095 637 85 140007.53 132 79 247 441 91 878 931 141131 85 327 99 522 602 45 62 732 67 926 142007 14 170 255 99[ 300] 316 509 14 609 69 729 870 932 143398 477 636 843 984 144032 52 63 138[ 300] 360 490 523 26 57 61 758 61 920 51 145013[ 30 92 360 70 474 567 662 91 939 146253 57 447( 500) 630 74 80 611 13000! 74 939 147020 63 256[ 30] 334 458 944 118038( 1500) 548 62[ 500] 66 72 646 754[ 300] 894 140092 111 53 80[ 1500] 94 302 7 29 411 546 711[ 5001 807 33 99 960 151109 150134 305 51 459 77 523 610 36 719 41 835 68 97 992 205 22 355 642 742 821 83 152158 230 115001 372 427 96 629 759 811 18 153217 40 367 80 441 56 854 901 15+ 107 272 317 479 597 838 79 81 90 155007 21 53 161 221 311 413( 300 000] 696 802 19 975 156005 95 163( 500) 231 344 582 792 157097 122 356 654[ S000] 85 747 806 991 158335 713 860 67 90 159068 341 405 83 96 690 772 803 160096 102 10 375 82 403 12 81 86 526 730 808 12 84[ 3000] 904 161021 219 309 449 98 502 762 828( 5001 933 78 16: 20.5[ 300] 14 569 631 60 872 94 988 163048 1300] 244 73 464 66 517 28 789 910 41 55 81 161009 182 256 70 8 330 587 99 633 705 165043 141: 37 50 93 350 433 588 96 620 91 724 903 5 86 87 166001 75 12 361 407 735 90 972 167068 78 285 311 413 50 73 576 92 93[ 3000] 608 87 17 916 16000 16 109 292 377 594 689 746 50 84 90 988 169038 166 209 333 403 77 84 503 14 796 885 954 170 83[ 3000) 381 425 92 569 773 806[ 500] 59 938 43 82 95 171106 24 230 339 402[ 300] 549 81 84 773 89 90( 3000] 929 172074 159 390 409 501 57 607 89 173182 206 44 48 82 83 315 575 612 53 752 174036 35 90 127 45 374 79 21 72 462 603 67 712 26 831 91 957 874 80 177234 4 5 504 75 997 178100 46[ 500] 64 309 16 410 53 61 579 85 686 700 35 807 44 78 985 179012 346 55 405 12 21 508 11 80 83 630[ 300] 888 960 74 70020 76( 15000) 81 181 396 445 59 700 28[ 500] 920 44 73 94 71026 78 231 445 510[ 300] 48 634 1500 728 829 938 46 72012( 500) 47 55 240 53 69 301 60 548 617 33 700 73 820 40 57 96 995 73.78 267[ 500) 438 597 647 74 731 62 818 929 64 74063 79 86[ 300] 95 112 45 52 218 515 51 67 603 8 77 813 32 70 75057 222( 500) 69 46175193 1500] 488 545 673 93( 500) 47 66 176106 9 389 456 64 605 541 687 758 93 821 938 76302 79 417 766 802 9.9 77026 36 137 302 449 1500) 85 504 620 728 75 73 938 78 42 114 25 205 75 312 488 540 70[ 1500] 726 831 7.070 133 381 613 25 43 96 821 91 961 94 80083 182 298 310 447 600 879 931 57 93 81020 30.37 47 196 98 329 46 487( 3000] 552 783 828 930 82005 258 300 50 68 562 670 71 98 886 83165 280 397 435 41 73 621 704( 500) 18 801 45 71 954 81008 10 18 68 201 47 77 308 411[ 300] 86 711 88 89 921 66( 500) 851927 699 863 75 1-4114 28 1500] 62 248 439 580 638 71 871 973 82 290 327 459 677 79 880 926 57 91 80146 358 781 923 53 76 91 87088 108 90 1500) 883 962 87 91 85203[ 300] 28 391 407 96 521 641 712 914 92 89025 101 278 81 313 60 510 73[ 300] 681 88[ 300] 804 87 00087 93 271 443 76 561( 500) 84 626 40[ 3000] 90 831 36 93 Die hiesigen Parteigenoffen aus den Kreisen Wittenberg, Schweinig, Torgau und Liebensl Verantwortlicher Redakteur: August 180022 28[ 600] 148 70[ 1500) 276( 3000) 398 433 631 710 834 906 130001 17 96 181000 16 244 13000) 345 1500] 460 518 793 835 44 971 182396 412 509 12 763 93 973 183189 287 305 61 457 503 52 671 770 1-5004 27 101 55 235 54 335 43 92 803 35 79 15000) 180097 100 10 17 25 49 332 449 694 731 842 187242 84 436 539 52 607 905 82 188074 75 83 133[ 600] 40 219 794 964 189232 88 3v8 27 30 49 53 507 12 636 63 885 901 22 6. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. 1846 911 65 98272 76 301 29 94[ 15001 418 587 604 866( 300) 94208 Siebung vom 21. Oftober 1892, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Wart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr) 13001 315 43 85 431 88 506 45 787 913 27 82 95055 63 117 294 387 413 652 71 762( 1500) 77 93 99 836 931 96 96138 615[ 3000] 34 54 721 61 92 802 972 97005 121 13001 78 248 433 45 508 62 91 671 84 708 805 9866 531 618 27 93 815 47 99128 214 35 307 499 509 18 700[ 1500] 942> 0 109015 32 93 121 389 422 512 58 611 16 40 754 825 31 78 101008 16 50 122 89 248 52 81 360 63 70 78 85 90 502 86 664 881 941 66 102092 205 415 61 517 741 75 804 27( 150) 54 58 91 907 103049 67 150091 131 73 221 115001 31 83 93 312 462 565 785 853 104140 245 [ 300] 381 83 417( 1500) 32 537 645 87 721 35 105049 59 128 37 63 78 200 311 421 32 635 62 66 701 887 100013 106 45 591[ 300] 719 63 83 821 60 107021 67[ 1500] 113 77 320 451 639 85 857 10806, 179 273 362 78 427 81 505 711 50 937 109046 55 69[ 3000] 280 347 98 534 782 295 300 49 62 443 519 48[ 600] 617 834 68 901 74 1087 164 341 419 592 694 730 88 2021 56( 500) 193 5000] 283 499 607 70 789 845 942 83 8183 880 84 4 4 571 689 792 846 4021 90 249 314 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