Nr. 25%. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mr, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pig. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Gingetr. in der Post- Zeitungs- Breisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jal jeg. Suferlions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile o der deren Raum 40 Pfg., für Berei ns- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste 9 tummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werben. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, ar: Sonnund Festtagen bis 9 1hr Vormittags geöffnet.. Fernfpre- Anschluß Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die Roffen der Sozialpolitik. Mittwoch, den 2. November 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. 9 Stahlwerke ist ungehalten über die ihr ebenfalls stimmtheit annehmen, daß ein Arbeiterschutz Gesez auferlegte höhere Steuerleistung, und sie klagt deshalb, daß von mindestens der Tragweite wie das schweizerische durch die stetige Zunahme dieser Abgaben der deutschen Fabrikgeses auch in Deutschland geschaffen werden kann, Industrie Lasten auferlegt werden, die ihr die Konkurrenz ohne dadurch die Stellung der deutschen Industrie auf dem Bekanntlich ist das bischen Sozialreform, das in Deutsch mit dem Ausland sehr erschweren und den Export lahm Weltmarkt, d. h. ihre Konkurrenzfähigkeit zu gefährden. land geschaffen worden, von den Unternehmern, den großen legen. Die Verwaltung fürchtet, daß wenn in dieser Be- Die schweizerische Industrie, von der englischen nicht und den kleinen, in hartnäckigfter Weise bekämpft und als ziehung nicht bald eine Aenderung eintritt, die rheinisch- zu reden, ist unter dem Fabrikgeseh groß ge= eine Folge der sozialpolitischen Gesetze die Vernichtung der westfälische Eisen- und Stahlindustrie hierdurch gezwungen worden unter dem Fabrikgeseh, das im großen Ganzen Konkurrenzfähigkeit und damit der Ruin der deutschen In- sein wird, erhebliche Betriebseinschränkungen und Arbeiter vollständig durchgeführt wird und nicht wie der Anwalt der dustrie prophezeit worden. Diese Klagen ertönten aus den entlassungen vorzunehmen. Nun, diese Klagen, so rührend rheinisch- westfälischen Kapitalisten, Dr. Beumer, jüngsthin Kreisen der Kapitalisten gegenüber der Krankenversicherung, und beweglich sie sind, sind so alt und gleichzeitig so typisch, in Düsseldorf wieder behauptete, quasi auf dem Papier fie wurden wiederholt gegenüber der Unfallversicherung, daß sie den Effekt vollständig verfehlen. steht. Zu dieser Annahme gelangt man vielmehr bezüglich Bismardi's Geständniß. später gegen die Alters- und Invaliditätsversicherung, und Der Eschweiler Bergwerksverein jammert der Ausführung der so ungemein schwächlichen Arbeiterbesonders lebhaft wurden diese Klagen gegenüber dem so- ebenfalls über Absatz- und Geschäftsstockung, hat aber schutzbestimmungen in Deutschland, wenn man die mehr genannten Arbeiterschutz- Gesez, das in Wahrheit den Unter- im Geschäftsjahr 1891-92 feine Arbeiterzahl von als vorsichtig geschriebenen Jahresberichte der deutschen nehmern von großem Vortheile ist. Die Prophezeiungen 2441 auf 2526 Mann vermehrt. Zu den Kosten der Fabrikinspektoren liest. haben sich nicht erfüllt und die Erfahrung hat jene Klagen Sozialpolitik rechnet der Bergwerksverein merkwürdiger als demagogische Manöver erscheinen lassen. Der Entbeh- weise auch die Steuern, und so sagt er, daß für diese rungslohn der Kapitalisten hat nämlich unter den sozial- Zwecke die Summe von 235 509 M. aufgewandt werden politischen Gesetzesmaßnahmen nicht gelitten, was auf ihre mußte; er geht aber noch weiter und rechnet auch die inunverändert erhaltene Konkurrenzfähigkeit schließen läßt, die direkt durch die Löhne getragenen Beiträge der Knappübrigens noch dadurch besonders bewiesen wird, daß die schaftsmitglieder von 85 292 Mi. dazu und bringt sodann meisten größeren Industrie- Etablissements in den letzten glücklich die imposante Summe von 320 791 M. für die Fahren beständig die Zahl der von ihnen beschäftigten Ar- Sozialreform" heraus. Schade, daß nicht auch die Arbeitsbeiter erhöht haben. So haben z. B. die Rheinisch en löhne selbst als Kosten der Sozialpolitik angeführt werden. Stahlwerke zu Meiderich bei Ruhrort die Die Gehälter und Löhne betrugen 2 664 878 m., der Bahl ihrer Arbeiter von 1955 imGeschäftsjahre1890/ 91 vermehrt Rohge winn 1621 579 M., wovon in Gestalt einer auf 2100 in 1891/92. Die Produktion betrug 119 154 060 6 prozentigen Dividende 814 894 M. zur BerKilogramm gegen 111 519 428 Rilogramm. Der Durch theilung an die Aktionäre gelangten. Was die mit unter die Kosten schnittslohn der Angestellten und Arbeiter betrug 3,60 mt. der Sozialpolitik geschmuggelten Staats- und Gemeindepro Schicht, der Jahresverdienst pro Ropf 1217,85 Mt. fteuern betrifft, so haben wir zur Berechnung derselben als Die Kosten der Sozialpolitik, d. h. der Versiche ungefähren Anhaltspunkt die Steuern der erstangeführten rungsgesetzgebung betrugen: Krankenversicherung rheinischen Stahlwerke, die 1891/92 61 720 m. Kommunal23 237 M., Unfallversicherung 29 990 m., Insteuer und 10 884 M. Staatssteuer zahlten. Der Bergwerks validen und Altersversicherung 14 845 Mt., Verein zahlte vielleicht 90 000-100 000 m. Steuern, so daß zufammen 68 072 Mt. Dazu leistete die Gesellschaft noch die sozialpolitischen Ausgaben dann noch etwa 135 509 bis freiwillige Beiträge für die Betriebs- Invaliden-, 145 509 m. betragen würden. Die Sozialpolitik foſtete Wittwen- und Waisenkaffe 19 332 Mr., ferner an Unter demnach der Gesellschaft pro Arbeiter und pro Jahr 54 M.; ftigungen und Beiträgen zu Lebens- Versicherungsprämien da zu dem angegebenen Rohgewinn noch eine Summe für 5186 M., somit insgesammt 92 590 mit. Das ist au- Neubauten in Höhe von 432 871 m. kommt und somit der scheinend eine ganz respektable Summe, allein die ganze Rohgewinn 2 054 450 M. Tommt, so hat an denselben Gesellschaft hat einen Rohgewinn von 1009 622 M. jeder Arbeiter 813 M. beitragen müssen. 54 M. für sich, 813 m. erzielt, wovon sie nach reichlichen Abschreibungen, Dotation für die Aktionäre, dies ist das Fazit der die deutsche Indes Reservefonds noch einen verbleibenden Reindustrie und ihre Konkurrenzfähigkeit ruinirenden Sozialgewinn von 656 151 M. an die Aktionäre in Gestalt politik! Der auf die Fälschung der Emser Depesche bezügliche Passus der Bismard'schen Bekenntnisse durch Vermittelung des neuesten auserwählten Fartcatchers Harden dem Publikum mitgetheilt lautet nebst Zubehör also: Zur Klärung der Situation, wie die Zeitungen fagen, werden ja die Militär und Steuergeschichten immerhin etwas beitragen. Ich werde nur dann im Parlament erscheinen, wenn es unumgänglich nothwendig ist. Berlin ist Garnisonstadt und ich müßte als Ginziger in des Königs Rock nach Pflicht und Gewissen Sr. Majestät Regierung Opposition machen. Das ist eine fatale Rolle für mich und ich habe eine Scheu davor, wie früher, als ich noch in offenem Wasser badete, wenn ich auf dem Sprungbrett stand. Auch würde die Presse ja doch alles entstellen, was ich sage. Es ist ja so leicht, ohne Fälschung, nur durch Weglassungen und Striche den Sinn einer Rede vollkommen zu ändern. Ich habe mich selbst einmal in diesem Fache versucht, als Redakteur der Emfer Depesche, mit der die Sozialdemokraten seit zwanzig Jahren frebsen gehen. Der König schickte sie mir mit der Weisung, sie ganz oder nur theilweise zu veröffentlichen, und als ich sie nun durch Striche und Zusammenziehungen redigirt hatte, rief MoItte, der bei mir war, aus: Vorhin war's eine Chamade, jegt ist's eine Fanfare. einer 10 prozentigen Dividende vertheilt. Die„ sozial- Man ersieht aus diesen, von uns nicht gesuchten, sonpolitischen Kosten" pro Arbeiter und Jahr betragen 44 M.; dern aus der Fülle des bezüglichen Materials heraus- Ein unumwundeneres Schuldeingeständniß kann es nicht ein Aktionär erhält aber auf eine bloße 500 M.- Attie schon gegriffenen Daten, daß die bisherige deutsche Sozialpolitik geben. Und wie gut der alte Praktikus es weiß, wie's ein Geschenk von 50 M. Ja, ein Geschenk, denn der den Erwerb des Kapitals" nicht beeinträchtigt hat, daß gemacht wird". Es war nicht sein erster Streich in dieser Aktionär hat seine Dividenden nicht verdient, sondern der dasselbe nach wie vor horrende Entbehrungslöhne" aus inte"-1866 hatte er schon Erfleckliches geleistet, um Arbeiter, der auch seine 44 M. Bersicherungskosten selbst den Knochen der Arbeiter zu schneiden versteht, denen gegen das Pferd zum Sprung über den Graben"( in den verdienen mußte; 44 M. für sich, 312 M. für die über die so widerwillig gebrachten„ Opfer für die Sozial-" Bruderkrieg") zu bringen- und es ist auch nicht sein Aktionäre, so gestaltet sich die Situation in der sozial- reform" lächerlich gering und völlig verschwindend find. letter gewesen. politischen Aera". Die Kapitalisten sind aber den- Weil dem aber so ist und die feststehenden That- Die Genialität der Fälschung wird allerdings noch noch unzufrieden; unzufrieden; die Verwaltung der Rheinischen sachen uns dies lehren, so fann man mit Be- mit einer gewissen, an dem Mann etwas befremdenden Feuillefont. Macbrua verboten.) Bel- Ami. Roman von Guy de Maupassant. [ 2 arbeite ich im Bureau der Nordbahn für fünfzehnhundert Franks jährlich, das ist der ganze Segen." Verdammt! Dabei wirst Du nicht fett werden", murmelte Forestier. " abril it, nid jo können sie fich später nicht mehr daran gewöhnen, Dich für Ihresgleichen zu halten." Er schwieg, dachte einen Augenblick nach und fragte dann: „ Das glaub' ich Dir gern. Aber was soll ich anUebrigens, hast Du Dein Eramen gemacht?" fangen? Ich bin allein, habe keine Bekanntschaften hier, " Nein, ich bin zweimal durchgefallen." tann mich von niemandem empfehlen lassen. An gutem Das thut nichts, wenn Du nur überhaupt ar Willen fehlt es wahrhaftig nicht, aber an den Mitteln..." gekommen bist. Falls also vou Cicero oder Tiberius geSein Kamerad musterte ihn vom Scheitel bis zur Sohle, sprochen wird, so weißt Du ungefähr, um wen es sich wie ein praktischer Mann, der einen Gegenstand abzuschägen handelt?" Früher war er ein mageres, schmächtiges Kerlchen ge: weiß, dann sagte er im Tone fefter Ueberzeugung: Ja„ Ungefähr, ja." wesen, ein gewandter, leichtfimiger, flotter Junge, der bei siehst Dit, mein Junge, hier hängt alles vom äußeren Auf " Das genügt. Mehr weiß niemand, von zwei Duzend allem dabei sein mußte und kein Blatt vor den Mund treten ab. Ein Mann, der ein bischen ſchlan ist, wird Dummtöpfen höchstens abgesehen, die sich nicht anders zu nahur. Die drei Jahre Paris hatten ihn völlig umge- hier leichter Minister, als Bureauvorsteher. Man muß eben helfen wiffen. Schwer ist es wirklich nicht als beschlagen wandelt. Er war beleibt und ernsthaft geworden, und ob- selbstbewußt auftreten und sich nicht in den Schatten stellen. 34 gelten. Die Hauptsache ist nur, sich bei keiner Unwiſſenwohl er erst fiebenundzwanzig Jahre alt war, kamen an den Hast Du denn, der Teufel auch, feine bessere Stellung finden heit ertappen zu lassen. Man dreht und wendet sich eben, Schläfen schon weiße Haare zum Vorschein. können, als bei der Nordbahn?" man geht um die Schwierigkeit herumt, man springt über Wohin willst Du," fragte Forestier. ein Hinderniß hinweg und läßt mit Hilfe eines KonverIch habe überall herumgesucht, aber nichts gefunden. fations- Lexikons die anderen hineinfallen. Alle Menschen " Ich habe kein bestimmtes Ziel. Ich wollte, bevor Augenblicklich habe ich ja etwas in Aussicht. Mir ist eine find dumm wie die Schafe und unwissend wie die Karpfen." ich nach Haus ging, noch einen kleinen Spaziergang machen." Stallmeisterstelle in der Pellerin'schen Reitschule[ angeboten „ Dann kannst Du mich ja zur Vie Française" be worden. Dort würde ich doch immerhin dreitausend Franks Er sprach mit der ruhigen Heiterkeit eines Mannes, gleiten. Ich muß noch ein paar Fahnen korrigiren. Nach- haben." der das Leben kennt und blickte lächelud auf die Menge, her trinken wir ein Glas Bier zusammen." Forestier blieb auf der Stelle stehen:„ Thu' das nicht! die an ihnen vorbeiwogte. Aber plöglich fing er " Ich bin dabei." Sei nicht dumm, Du kannst zehntausend Franks verdienen zu husten, blieb stehen, bis der Anfall vorüber war Mit einem Schlage schneidest Du Dir deine ganze Zukunft ab. und sagte dann:" Ist es nicht zum Umkommen, In Deinem Bureau bleibst Du wenigstens im Berborgenen, daß ich diesen Katarrh" nicht los werden kann! Dabei sind Reiner fennt Dich, Du kannst abgehen, wenn Dit bessere wir mitten im Sommer. Na, in diesem Winter gehe ich Du " Was treibst Du denn in Paris?" fragte Forestier. Aussichten hast und Karriere machen. Bist Du aber erst nach Mentone und werde gesund. Es ist zwar fatal, aber Duroy zuckte die Achseln. Ich verhungere eben. einmal Stallmeister geworden, dann ist es damit vorbei. die Gesundheit geht doch wahrhaftig über alles." Ganz einfach! Als ich meine Zeit, herunter hatte, wollte ich Es ist gerade so, als wenn Du Oberkellner in einem Hause Sie waren auf dem Boulevard Poissonnière auhierherkommen, um... na, um mein Glück zu machen, würdest, wo Ganz- Paris verkehrt. Hast Du den vornehmen gekommen und standen vor einer mächtigen Glasthür, auf oder doch wenigstens in Baris zu leben; seit sechs Monaten Herren oder ihren Söhnen erst einmal Reitstunde gegeben, die von innen eine große Zeitung in ihrer ganzen Breite Und so gingen fie Arm in Arm mit jener Vertraulich. teit, wie sie ficly so leicht bei alten Schulgenossen und Regimentstameraden wieder einstellt. an " Schat nhaftigkeit durch zwei Fremdwörter unischleiert, I als sein Programm bezeichnet. Hieran erinnert die Ger die wir verdeutschen müssen. Chamade( sprich mania" und fragt, ob diese Prüfung auch bezüglich der schaminho) nennt man auf französisch das Trompeten Militärvorlage erfolgt sei. Sie fagt: signal, durch welches einer der kämpfenden Theile im Ferieg den Wunsch nach Waffenstillstand, oder Fried ensverhandlungen furz nach Einstellung der Feind feligkeiten befundet. Und Fanfare, ebenfalls französisch, ist in der Jägersprache das Signal zum Beginn der Jagd, namentlich der Hazz auf den Hirsch oder die Wildsau. In ehrliches Deutsch übertragen lautet also die von Bismard zitirte Aeußerung Moltke's wörtlich so wie das Urtheil Liebknecht's in seiner Broschüre: Wie Kriege gemacht werden"( II Ausgabe, S. 43): De echte Emser Depesche war der Friede. Die gefälschte Emser Depesche war der Krieg." Die Kniffe, welche noch nöthig waren, um die beabsichtigte Wirkung herbeizuführen, und die gefälschte Depesche der französischen Regierung als amtliches, zur Kriegserklärung zwingendes Attenstück aufzuschwindeln, findet man in der Broschüre über die Emser Depesche genau beschrieben. Das Verbrechen, welches soeben von Bismarck eingestanden wird, ist so monströs, daß man denken sollte, die gesammte Presse müsse in einen Schrei der Empörung ausbrechen und die Bestrafung des Schuldigen fordern. Dem ist aber nicht so. Kein Blatt, mit Ausnahme der Sozialdemokratischen Presse, sagt auch nur ein Wort, und verschiedene Zeitungen halten die Sache für so unwichtig, daß sie zwar den sonstigen Interviete Klatsch abdrucken, die von der Fälschung der Emser Depesche handelnde Stelle aber weglassen. Es ist dies ein neuer eklatanter Beweis für die Korruption unserer Presse und die fittliche Verkommenheit unserer tapitalistischen Parteien, in denen der Nerv des politischen Chrgefühls gänzlich erstorben scheint. # Eine der Hauptversuchungen für so viele mit glieder der untern und mittleren Stände, an der Religion irre und dem Staate und den höhern Ständen feind und damit Sozialdemokrat zu werden, liegt darin, daß gegenwärtig fo vielen Menschen das Leben so furchtbar schwer gemacht ist, daß sie bei allem Mühen und Plagen nicht nur nicht auf einen grünen Zweig tommen, sondern die schwersten Sorgen und oft sogar die bittersten Nöthe nicht los werben. Wer will aber leugnen, daß die fortwährende Steigerung der Steuer- und persönlichen und finanziellen Militärlaften einer der Hauptgründe ist, daß direkt oder indirekt die Lebenslage so erschwert wird? Was fann es denn aber dem Lande und auch der Regierung nüßen, wenn die militärischen Dinge selbst zur allerhöchsten Vollendung emporgeschraubt werden, dabei aber die Hälfte der Soldaten und noch mehr schon als Sozialdemokrat in die Armee eintritt? Und wie soll das Land regierungsfähig bleiben, wenn die Sozialdemokraten und die sonstigen Radikalen die Mehrheit der Wähler bilden und die Parlamente befeßen?" Mit höhnischem Grinsen" bemerkt das ultramontane Blatt, behandele die sozialdemokratische Presse die jetzige Lage und verspreche sich von der Vorlage die glänzendsten Erfolge bei den Wahlen, wenn der Reichstag aufgelöst werde. Nun, unser Spott gilt nicht so sehr der Negierungsvorlage, als denjenigen Parteien, welche zwar die Verderblichfeit derselben erkennen, aber nicht den Mannesmuth haben, ihr offen und entschieden entgegenzutreten, weil sie Furcht haben, es mit der Regierung zu verderben. in allen und gebe auch der Redaktion des Vorwärts" sehr ergebenst anheim, solche übernehmen zu wollen. Die an den Reichs- Anzeiger" gesandte Berichtigung lautet: In Nr. 247 des Deutschen Reichs- Anzeiger"( vom 19. Oftober 1892) befindet sich unter der Rubrik" Nichtamtliches": Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 19. Oftober, die folgende Notiz: In einer Zeitschrift ist unlängst über das Reichs Versicherungsamt behauptet worden, es sei Bragis dieser Behörde, die Vorstände der Berufsgenossenschaften von bevorstehenden Rassenrevisionen einige Tage zuvor zu be nachrichtigen. Eine solche Praxis besteht im Retchs Versicherungsamt nicht; jene Behauptung ist daher un begründet." Dieselbe bedarf der Berichtigung: Gemäß des§ 11 des Reichs- Preßgefeßes ersuche ich er gebenst um Aufnahme der folgenden Berichtigung: = " Die Behauptung in Nr. 247, es sei Praris des Reichs Versicherungsamts, die Vorstände der Berufsgenossenschaften von bevorstehenden Rassenrevisionen einige Tage zuvor zu benachrichtigen"", ist in der Nr. 38 der Zeitschrift für das Gesammtfuhrwesen,„ Der Fuhrhalter", mitgetheilt und ist nicht unbegründet, gründet sich vielmehr auf die gerichtlichen Feststellungen in dem vom Reichs- Versicherungsamt veranlaßten Beleidigungsprozeß gegen den Redakteur des Fuhrhalter", Müller. Die gerichtliche Feststellung aber ruht auf den Angaben des den Herrn Präsidenten des Reichs- Versicherungsaints f. 3. vertretenden Direktors und Geheimen Raths Gäbel in Berbindung mit der eidlichen Zeugenaussage des expedirenden Sekretärs und Kalkulators im Reichs- Versicherungs amt Göze." Die Arbeitslosigkeit ist international Polizei- Schulmeisterei. Jm gemüthlichen" Sachsen Kulturländern herrscht die Geschäftskrise und der Nothstand, hat die Polizei sich zu einer Macht entwickelt, die weit über und von überall her hören wir, daß die Arbeitslosen in die Grenzen dessen hinausreicht, was als Beruf und Zweck Maffenversammlungen ihr Elend tlagen und über Ab- der Polizei zu gelten pflegt. Statt sich auf die Verhütung Da wir gerade bei den Bismarck'schen Praktiken sind, hilfe berathen. In London, Paris, Wien finden ebenso und Verhinderung strafbarer Handlungen zu beschränken, sei hier noch erwähnt, daß die konservative" Deutsche wie in Berlin Arbeitslosen- Bersammlungen statt und wirft die Polizei sich auch zur Führerin und Lehrerin der Revue" aus der Feder eines Diplomaten" einen Artikel dort wie hier dieselben Klagen, die Enthüllung derselben Menschen auf. Zum Beispiel bei Volksversammlungen. bringt, in welchem verrathen wird, daß Bismarck im Jahre greuelvollen, menschenun würdigen Zustände. Der Rapita- Diese hat sie, nach dem sächsischen Vereinsgesetze, zu über1875 als die berüchtigten Krieg in Sicht"-Artikel der lismus ist überall der gleiche, überall saugt er in gleicher wachen, und, falls sich nach ihrem Ermessen die NothPost" und anderer Reptilblätter veröffentlicht wurden Weise die Opfer aus und wirft die Ausgesogenen auf die wendigkeit ergiebt, auch aufzulösen. Das genügt aber der wirklich die Absicht gehabt habe, Frankreich zu über- Straßen, wo fie verhungern mögen. " gemüthlichen" sächsischen Polizei nicht, sie will die Ber fallen. Der" Diplomat" behauptet, nicht durch Gor- Und der Winter hat noch nicht einmal begonnen. fammlungen leiten. Man lese nur nachstehenden Bericht, tschakoff, sondern durch Kaiser Wilhelin sei damals das Welche Schrecknisse wird er uns bringen? den wir dem Leipziger Tageblatt" entnehmen: Bismarc'sche Spiel vereitelt worden. Nun, was der Diplomat" enthüllt", ist soweit der Bismarc'sche Plan ins Spiel fommt- feit 17 Jahren in der politischen Welt nicht blos in diplomatischen Kreisen, öffentliches Geheimniß. Mit bezug hierauf sagt also der Diplomat nichts meues. Und das Neue, welches er sagt, daß nämlich Kaiser Wilhelm sein Beto eingelegt habe, ist schwerlich wahr. Wer das Verhältniß jenes Raisers zu seinem Kanzler fennt( 18 024 000 000). so wie dieser es in seinem Cynismus geschildert hat, der wird für die neue Lesart nur ein Lächeln haben und an der alten festhalten. Politische Neberlicht. Berlin, den 1. November. Die Schulden Europa's. In Franken( der Frank 80 Pfennig, also 100 Fr. 80 M.) beliefen sich nach der Berechnung des Pariser„ Voltaire" die europäischen Staatsschulden: Frankreich: einunddreißig Milliarden. Rußland: über achtzehn Milliarden England: etwas unter achtzehn Milliarden( 17 820 000 000). Italien: über elf Milliarden( 11 131 000 000). Desterreich Ungarn: über neun Milliarden( 9 288 000 000). Deutschland( Reich und Einzelstaaten): beinahe neun Milliarden( 8 954 000 000). Es kommen noch einige kleinere Staaten mit geringeren Beträgen die Türkei ist ausgeschlossen-; zusammen ergiebt für die europäischen Staaten ohne die Türkei ein Gegen die Militärvorlage. Während die Führer Gesammtbetrag von über hundertsiebzehn Milder kapitalistischen Parteien von der äußersten Rechten des liarden- genau 117112000000 und jede Milliarde Bentrums bis zur äußersten Linken des Freisinns sich über- 3u tausend Millionen! Legen, ob und welches Händelchen zu machen ist, geht die Und jetzt sorgt der Heißhunger des Militarismus dafür, Boltsbewegung gegen die Caprivi'sche Militärvorlage daß diese Riesensummen, von denen man sich kaum eine immer mehr in die Breite und Tiefe. Mit Elementarkraft Vorstellung machen kann in wenigen Jahren als eine macht sich in zahlreichen Versammlungen das Gefühl Luft, Kleinigkeit erscheinen werden. daß es so nicht weiter gehen kann, daß den Völkern, wenn fie die Last des Militarismus nicht abschütteln, das Schicksal Die Tabakbauer in Elsaß und Baden hielten in jener schwergepanzerten Ritter droht, die in ihren Rüstungen diesen Tagen Versammlungen ab, in denen sie sich gegen entweder erstickten, oder, von der Last erschöpft, ein leichtes die Besteuerung des inländischen Tabats aussprachen Opfer des Feindes wurden. Immer mehr kommt die. Er- und die Steuergelüfte der Regierung auf eine Erhöhung fenntniß zum Durchbruch, daß der Militarismus unverträge der Zölle für den auswärtigen Tabak verwiesen. lich ist mit dem Wohl der Völker, und daß Deutschland jetzt vor einem Wendepunkt seiner Geschicke steht, und sich entweder von dem Militarismus befreien, oder durch ihn ins Verderben herabziehen lassen muß. Jede Gesetzesvorlage auf ihre Wirkung auf die Sozialdemokratie hin zu prüfen, hatte Graf Caprivi mit Vorder- und Rückseite geklebt war. Drei Menschen standen davor und lasen das Blatt. Ueber der Thür befand sich ein breites Transparent, das in gewaltigen Feuerbuchstaben gleichsam in die Welt hinausschrie:" La Vie Française". Die Vorübergehenden, die in den Lichtkreis dieser drei Worte traten, tauchten mit einem Male wie am hellen Tage klar und bestimmt in allen Farben auf und verschwanden dann sofort wieder in der Dunkelheit, Forestier stieß die Thür auf.„ Tritt ein," sagte er. Duroy gehorchte, stieg eine unsaubere Prunktreppe empor, die man schon von der Straße aus bewundern konnte, und Ben Ber in ein Vorzimmer, in dem sich zwei Bureaudiener bember it. Sie verneigten fich vor seinem Begleiter. Dann trat er in eine Art Martesalon, der verstaubt und schäbig aussah. Die Wände bedeckte eine unechte Plüschtapete, deren ursprüngliches Grün längst verblichen war. Sie war mit Flecken übersäet und stellenweise abgerissen, als wenn die Mäuse sie zernagt hätten. Set' Dich," sagte Forestier. In fünf Minuten bin ich wieder hier." Und er verschwand durch eine der drei Thüren des Bimmers. Eine Berichtigung des Reichs Anzeigers" be richtigt. Von der Redaktion des Fuhrhalter" erhalten wir folgendes Schreiben: Leipzig, 1. November. Die am vergangenen Donnerstag im Saale der Stadt Hannover"( Seeburgstraße) abgehaltene Versammlung des Sozialdemokratischen Vereins Alt Leipzig wurde unter Umständen aufgelöst, die eine gewisse prinzipielle Bedeutung haben. In gedachter Versammlung hielt Herr Rasp einen Vortrag über Russisch- revolutionäre Zustände einst und jetzt". Als Redner ziemlich am Schluffe feiner Ausführungen angelangt war und ein Zitat des bekannten Revolutionärs Tschernitschewsky wiedergab, nach welchem die russische Re gierung die Unterthanen zu„ Gewaltmenschen" erzieht, entzog der überwachende Beamte, Herr Oberwachtmeister Bickert, dem Vortragenden das Wort. Nach einer Bause trat man in die Debatte ein, an welcher sich zunächst Herr Dr. Wiesen thal und darauf der Vorsitzende des Vereins, Herr Röthing, betheiligten. Letterer bezeichnete die deutschen Verhältnisse als einen Scheinkonstitutionalismus", weshalb auch ihm der überwachende Beamte das Wort entzog. Mis nun Herr Röthing in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Versammlung die Leitung derselben beibehalten und anderen das Wort ertheilen wollte, forderte Herr Oberwachtmeister Pickert zur Wahl eines an deren Vorsigenden auf. Die Vornahme dieser Wahl verweigerte Herr Röthing, worauf der genannte Beamte die Versammlung auflöfte und die Räumung des Saales verlangte. Bu letterer waren die Anwesenden zwar nicht gleich erbötig, weil der Saal vom Verein gemiethet sei, doch geschah schließlich die Räumung, ohne daß es eines weiteren Einschreitens der Polizei bedurfte. Bei dieser sächsischen Gemüthlichkeit" hört denn doch die Gemüthlichkeit auf. Unsere Genoffen haben Recht, sich solche Polizei Schulmeisterei nicht gefallen zu lassen. Schließlich verlangt die Polizei auch noch, die Vorträge halten und die Debatte nicht blos leiten, sondern sich auch an ihr betheiligen zu dürfen. Den Antisemiten geht die Regierung in Hessen, Darmstadt jetzt scharf zu Leibe. Das Ministerium hat In Nr. 246 vom 20. Oktober cr., Hauptblatt, 2. Seite, einen Erlaß an die Beamten gerichtet, in welchem bie hatten Sie eine Notiz aus dem Reichs- Anzeiger" entnommen. antisemitischen Hezereien verurtheilt und die Behörden auf Letzterem habe ich die anliegende Berichtigung zugemittelt gefordert werden, diesem Treiben, so weit sich gesetzliche zu spißen Schuh gezwängt, und die Hosen saßen zu prall. Es mochte irgend ein Salonreporter sein, der Abendnachrichten aus der Gesellschaft" brachte. Weshalb willst Du es nicht einmal als Jour fagte er: nalist versuchen?" Ueberrascht fah ihn Duroy an. Ja... aber Noch andere gingen vorüber, würdige, wichtige Ber- ich, ich habe ja noch nie etwas geschrieben." sönlichkeiten mit breiträndrigen Zylinderhüten, als unter-" Ach, man versucht es eben; man fängt mal damit schiede sie diese Hutform von der übrigen Menschheit. an. Ich hätte Verwendung für Dich. Du lönntest Er Forestier erschien Arm in Arm mit einem großen, fundigungen einziehen, Gänge besorgen, Besuche abstatten. magern, brünetten Herrn, der dreißig bis vierzig Jahre Für den Anfang würdest Du monatlich zweihundertfünfzig zählen mochte, einen spigen Schnurrbart trug und sehr Franks und Deine Fahrkosten erstattet bekommen. Soll ich felbstzufrieden und unverschämt aussah. Er trug Frack mit dem Verleger reden?" und weiße Kravatte. „ Gewiß, gewiß!" Auf Wiedersehen, theurer Meister," verabschiedete sich Forestier von ihm. Der Andere schüttelte ihm die Hand: Adien, mein Lieber." Und den Stock unterm Arm stieg er pfeifend die Treppe hinab. Wer war das?" fragte Duroy. " Das war Jacques Rival, Du hast doch schon von ihm gehört, der berühmte Wochenplauderer, der Duellant. Eben hat er von seinem Artifel Korrektur gelesen. Garin Montel und er find augenblicklich unsere geistreichsten und beliebtesten Chroniteure in Paris. Er schreibt wöchentlich zwei Artikel und bekommt jährlich dreißigtausend Franks dafür." Ein sonderbarer, eigenthümlicher, unbeschreiblicher Geruch lag in der Luft: es roch nach Redaktion. Duroy war wunderlich, fast ein wenig furchtsam zu Muthe; er blieb unbeweglich auf seinem Blage figen. Menschen eilten von Beit zu Zeit an ihm vorüber, sie tamen aus der einen und Forestier grüßte ihn sehr unterthänig. verschwanden durch die andere Thür, bevor er sie noch recht betrachten konnte. Auf der Treppe begegnete ihnen ein kleiner, dicker Mann, der keuchend emporstieg. Er trug lange Haare und sah unsauber aus. " Nun gut, dann los! Jß morgen bei mir. Nur fünf bis sechs Andere sind noch da: der Verleger, Herr Walter und Frau, Jacques Rival und Norbert von Barenne, die Du eben gesehen haft, und außerdem noch eine Freundin meiner Frau. Einverstanden?" Duroy zauderte. Er war roth und verwirrt geworden. Endlich flüsterte er: Ja... ich habe... ich habe aber feinen anständigen Anzug." Forestier war äußerst überrascht. Du hast keinen Gesellschaftsanzug? Aber zum Donnerwetter, den muß man doch haben. Der ist in Paris ja wichtiger, als das Bett." Dann faßte er rasch in die Westentasche, zog mit den Fingerspigen ein paar Goldstücke hervor, nahm zwei Louisd'ore davon und legte fie vor seinen ehemaligen Das war Kameraden hin, während er herzlich und vertraulich zu ihm sagte: Gieb sie mir wieder, wann Du kannst. Leih oder tauf Dir gegen monatliche Abzahlung, was Du brauchst. Mach Dich fertig und komm morgen um halb acht zu mir zum Essen. Ich wohne Rue Fontaine, Nummer sieb zehn. Norbert von Varenne, der Dichter, der Verfasser der Todten Sonnen", auch einer, der nicht billig ist. Jedes Bald waren es junge, recht junge Leute, die sehr ge- Feuilleton, das er uns bringt, fostet dreihundert Franks, schäftig aussahen und in der Hand ein Blatt Papier hielten, und die längsten sind nicht zweihundert Zeilen lang... das bei ihrem eiligen Gange im Winde flatterte; bald waren Aber machen wir, daß wir ins Napolitain kommen, ich falle es Seger, deren mit Druckerschwärze befleckte Leinwand- vor Durst beinahe um." blouse sehr weiße Hemdkragen und elegante Beinkleider Sobald fie in Café saßen, rief Forestier:„ Zwei Bock!" sehen ließ; vorsichtig tougen fie bedruckte Papier In einem Zuge stürzte er sein Bier hinunter, während streifen, Fahnen, die noch frisch und ganz feucht waren. Duroy es langsam Schluck für Schluck trant und jeden Einige Male tam auch ein kleiner Herr burch das Zimmer, Tropfen koftete und genoß, als wäre er eine seltene und der auffällig elegant gefleidet war, viel zu auffällig. Seine theuere Sache. Taille war in einen zu engen Ueberrod, sein uß in einen Sein Gefährte schwieg und schien nachzudenken. Plötzlich Duroy steckte verwirrt das Geld ein und stammelte: Du bist sehr liebenswürdig... ich dank' Dir schön... ich werde gewiß nicht vergessen... " Der Andere unterbrach ihn: 3'ist schon gut. Wie trinken doch noch eins?" Und er rief: Kelner, zwei Bock?" ( Fortsetzung folgt.) $ DC TO ge fol ant G Au eir fü 6 ein De We ta 31 11 g 11 ho fa ha a T a a je fi g 11 es 6. h S fo ST K 怨 9 11 tt S 97 li fe D * auf DieHandhaben bieten, entgegenzutreten. Auf die Gefahr hin, Auf der Parteiverfammlung, welche die Genossen des Ipflichtigen Mitgliedern den Eintritt in die zu errichtenbe Don Herrn Eugen Richter des Antisemitismus geziehen zu 23, sächsischen Reichstagswahlkreises Dent Nürnberger Magiftrat 23. Oftober in Orte Krantentaffe empfehlen. am im Monat i bereits Mittheilung gemacht, werden, sprechen wir unsere Mißbilligung des Vor- Mylaui. R. abhielten, waren zirka 5-600 Anhänger unserer wurde einer allgemeinen Orts Krantentasse gehens der heffiſchen Regierung aus. Wir wissen, was Sache aus, Mulan, Reichen 6 anderen prten erschienen. Die gewünscht wird. Das Verhalten des Magistrats war abefchloß Reichenbach, Megschtau, Elsterberg, Treuen, daß die Errichtung folche Erlasse an die Beamten Lengenfeld, Auerbach und anfänglich zu bedeuten haben, Barteiverfammlung nahm die Wahl der Delegirten zum Berliner ein wohl.wollendes- aber in einer geheimen Sizung beschloß and als prinzipielle und unbedingte Verfechter des parteitag vor, worüber an anderer Stelle b. Bl. berichtet ist, der Hoch wohllöbliche, die Errichtung der Orts- Krankenkasse abSages: Gleiches Recht für alle, erblicken wir in jeder und diskutirte dann interne Angelegenheiten. Mitgetheilt wurde aulehner, er wolle erst die geschliche Verpflichtung an fich heran Ausnahmemaßregel, richte sie sich gegen wen sie wolle, u. a., daß die Parteigenossen Reichenbach3 i. B. zusammen 200 tommen lassen. Gegen diesen Beschluß- die Gründe, die ihn eine Gefahr für das Gemeinwesen. Gleiches Recht Mart Strafe zu bezahlen haben, weil sie zur Deckung von Wahl- herbeigeführt hatten, blieben unbekannt, wahrscheinlich vertrugen für alle auch für Jesuiten und Antisemiten! Jede Aus- unkosten unterm Publitum Geld gesammelt haben, wozu bie be- fie feine Stritit murbe Beschwerde bei der Kreisregierung von nahme, auch die kleinste und auch die plausibelste, macht die hördliche Genehmigung nicht eingeholt war. Die Verurtheilung Mittelfranken gemeldet. Diese entschied, daß der Magistrat Gleichberechtigung zu einer Lüge. erfolgte auf Grund einer für öffentliche Sammlungen erlaffenen die Grichtung einer allgemeinen Orts Krantentasse für Stadt ministeriellen Verfügung. und Land 租 struktion zu ziehen hat und verwies Kehl und Kelheim. In unserer Nr. 252 passirte eine Miniferialverordnung vom Jahre 1884. einem Mitarbeiter das Mißgeschick, Kehl mit Kelheim zu die Alarmvorschrift berechnet gewesen, welche die ob fie Orts- Krankentassen oder Gemeinde- Krankenkaffen errichten Für die Stadt Fürth ist, wie die Nationalztg." mittheilt, felbe besagt, daß es den Gemeinden freigestellt werden soll, oerwechſeln. Die mitgetheilte Thatsache bleibt darum nicht" Fränkische Tagespoſt" veröffentlichte und die in der Sonntag: wollen. Der Magistrat beſchloß demgemäß, die Sache in Inweniger interessant, nur trifft die Spige nicht das Zentrum- Summer des Vorwärts" abgedruckt ist. Die Nationalztg." ftrruftion zu ziehen, aber auf Errichtung einer gemeinsamen Orts Die Nationalztg." was der Germania" gern zugestanden sei.( S. auch unseren hält es für auffallend, daß gerade sozialdemokratische Blätter Sir anfenkaffe für Stadt und Land sich einzulassen. Dem Briefkasten"). Aus Offenburg schreibt man uns in dieser über derartige geheime Aften unterrichtet werden. Daran ist Magistrat wurde zuerst nahe gelegt, die- Krankenkaffe bis Gache: gar nichts Auffallendes. Eine Partei, welche die Interessen des Ende September oder Oktober einzurichten, oies wurde für unIn Ihrer Nr. 252 ist Ihnen im Drange der Geschäfte, Wolfes. so energisch vertritt wie die unsere, hat in allen Streifen möglich erklärt und es wurde gesagt, vor dem ersten Januar wie es scheint, ein kleiner Schnitzer unterlaufen. Sie, ver- der Bevölkerung gute Freunde. sei die Errichtung einer Drts- Krankenkasse nicht möglich. Jetzt wechseln darin das badische Rheinstädtchen" Kehl, die Festung, heißt es, bis am ersten Januar könne die Orts- Krantentaffe mit der Hauptstadt der Sigl- Rauchenecker'schen Domäne ,. RelTodtenliste der Partei. Gestorben in Mögeldorf auch nicht errichtet werden. Dem Nürnberger Magistrat fehlt heim a./Donav.n bei Nürnberg der Parteigenosse Osberger; 2000 Personen es nur an dem guten Willen, den Arbeitern eine günstigere Ihre in dem Artikel Ultramontane Sittenzucht" ge- aus Nürnberg und Umgegend gaben ihm das Grabgeleite. Krankenversicherung zu erschaffen. Der ganze noble" Charakter äußerten, auf den Grzeß der Schuljugend in Kehl begründeten des Nürnberger Deutschfreisins qudt aus all diesen Beschlüssen Schlußfolgerungen treffen daher weniger auf die Schwarzen" heraus. Mit anderen Worten: die ersicherungspflichtigen Per fonen werden so lange an der Mase her. umgezogen, als es der deutschfreisinnigen Kliquenwirthschaft auf dem Mathhause gefällt. Die Herren können aber überzeugt sein, daß erster bester Gelegenheit im Reichstage dieses Verhalten gebührend gegeißelt wird und daß ferner bei der nächsten Landtagswahl- Ag. itation dieses Versteckenspielen seine entsprechende Beleuchtung findet. V Bolizeiliches, Gerichtliches: c. 3n, als auf die hierlands am Rhein sehr üppig blühende, Groben Unfug soll nach Ansicht der Polizei der Parteidid protestantisch liberale Bourgeoisie, die genosse Friz Gläser in Annen( Westfalen) begangen haben, Speziell in Kehl infolge ihrer Abhängigkeit vom Militär noch weil er in ein Lokal eine Versammlung einberies, von der er besonders reichstreu" ist, so daß z. B. unsere wenigen, aber gewußt hätte, daß sie in diesem Lokal nicht stattfinden fonnte. rührigen Genossen dort nirgends ein Lokal erhalten und ge- Daß dadurch eine Menschenansammlung verursacht worden ist, zwungen sind, ihre Zusammenkünfte bei einem wirklich liberalen soll Gläser mit 15 M. büßen. Vorläufig wird er gegen dieses Wirth auf dem Lande abzuhalten, wohin auch die Straßburger Anfinnen Berufung einlegen. Genoffen öfters gepilgert kommen. In Stollberg( Sachsen) wurde der Genosse Adolf Meißner wegen öffentlicher Beleidigung des Stadtraths vom Schöffengericht zu 80 M. Geldstrafe verurtheilt. Der Leibkojak Rußlands, der verflossene ReichsTanzler und Depeschenfälscher von Ems, setzt in seinem Organ die Heze gegen Deutschland wegen seiner mangelnden Liebe zum russischen Zaren und zur russischen Knute fort. Bismarck hat jeden Schimpf, den Rußland den Deutschen zufügte, mit vermehrter Schweiswedelei beantwortet. Carmaux. Es bestätigt sich, daß die Ausständigen unter der Bedingung, daß die Verurtheilten von Albi begnadigt und von der Minengesellschaft wieder in Arbeit genommen werden, die Wiederaufnahme der Arbeit beschlossen haben. Da die Erfüllung der Bedingung gesichert ist, so tann der Konflikt als beendigt angesehen werden. " In Selbecke bei Hagen wurde, wie die in Iserlohn erscheinende Märt. Arbeiter Zeitung" mittheilt, unseren Parteigenossen das" Lokal des Wirthes Start chate, das bereits zu gesagt war, mit der Begründung verweigert, daß der Saal für Voltsversammlungen nicht tonzessionirt" fei! Gegen den Redakteur Fischer des Hamburger Echo 3", sowie gegen den Reichstags- Abgeordneten Stadt= hagen ist wegen Beleidigung des Staatsanwalts Romen Strafantrag gestellt. Das Echo" soll diesen Mann durch Ar tikel, Stadthagen soll ihn durch seine Hamburger Rede beleidigt haben. Die Veranstaltung einer Wohnungsenquete in Würzburg ist vom Magistrat dieser Stadt beschlossen worden. Nach einer Wohnungsstatistit, die vom statistischen Amt Lü beds aufgenommen wurde, giebt es in dieser Stadt 14 099 Wohnungen überhaupt, davon 8108 in der innern Stadt, die übrigen in ben Vorstädten. 1492 Wohnungen liegen in Höfen, Gängen und Thorwegen. Die Statistit enthält Angaben über den Miethpreis, aber feine über die Größe der Wohnungen, so daß fie allgemeineren Werth nicht hat. " Versammlungen. -Das Schöffengericht zu Beuthen hatte vier Genossen, Der Verein der Gummi- Arbeiter von Berlin und darunter den Reichstags- Abgeordneten Kunert, wegen Veran staltung bezw. Betheiligung an einer polizeilich nicht angemeldeten umgegend hielt am 29. Oftober eine gut besuchte Versammlung Calvignac's Brief. Wir erwähnten schon gestern die Versammlung, die im Februar in einem Wäldchen unter freiem ab, in welcher Genosse Metzner über den Werth der Organi angeblich in Pariser Blättern verbreitete Lüge, Calvignac Himmel stattgefunden hatte, zu je 3 M. Strafe verurtheilt. Auf fation" referirte. Die Versammlung bewies durch stürmischen hätte den im„ Vorwärts" am 26. Oktober abgedruckten die vom Staatsanwalt eingelegte Revision hin hob das Beuthener Beifall, daß sie mit den Ausführungen des Referenten einEs befanden sich auch einige unabhängige Landgericht das Urtheil der Borderinstanz auf und verurtheilte verstanden war. Brief verleugnet. Heute nimmt auch die„ Norddeutsche Kunert als Leiter und Rebner der Versammlung zu 50 M., Herren in der Versammlung, wovon einer sich so bubenhaft beAllgemeine Zeitung jene Lüge auf, und kann sich dabei einen anderen Genoffen zu 80, die übrigen zu je 10 M. Geld- trug, daß er aus dem Saal verwiesen werden mußte. Folgende auf einen handgreiflichen Druckfehler des Vorwärts" stützen. strafe. von Hinge eingebrachte Resolution fand einstimmige Annahme: Die Bersammlung ist mit den Ausführungen des Referenten Das Datum des Briefes, dessen Original in der Redaktion voll und ganz einverstanden. Sie ist davon überzeugt, daß nur aufbewahrt ist, war als 22. August statt als 22. Ottober durch eine firaffe Organisation die Verbesserung der traurigen angegeben. Dieser Ferthum war so erkennbar, daß er nur Lage des Gewerbes zu erzielen ist und verpflichten sich die AnJemandem entgehen fonnte, der ihn nicht erkennen wollte. wesenden, so weit es noch nicht geschehen, dem Verein beizutreten. Dem offiziösen Pariser Temps", der sich beim„ Vorwärts" Darauf schritt man zur Wahl einer Agitationskommission; es nach dem Briefe erkundigt, sind wir gern bereit, ein photowurden gewählt: Dorn, Schubert, Bischer, Herm und Zimmergraphisches Facsimile mit notarieller Beglaubigung zu übermann. Da weiter nichts vorlag, schloß der Vorsitzende die BerAn die Zimmerer Berlins unud Umgegend. senden, falls er die Kosten tragen will. Uebrigens halten Kameraden! Unterzeichnete Vertrauensleute halten sich versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die Organisation. wir die angebliche Ablengnung Calvignac's nach wie vor pflichtet, an Euch nochmals eine ernste Mahnung zu richten, Eine Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnenfür eine Lüge. fämmtlich in der am Sonntag den 6. November, Bormittags vereins tagte am 30. Oftober unter Vorsitz der Frau Fahren 10 Uhr, im Lokal zum Schultheiß"( früher, Gisteller"), Chauffee- wald. Zum ersten Punkt der Tagesordnung hielt Herr Zahnarzt Belgien. Die Bewegung zu gunsten des allgemeinen straße 88 stattfindenden öffentlichen Versammlung zu erscheinen, Wolf einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag, betitelt Wahlrechts wächst fortwährend. Der Glaube, daß die Re- in welcher die wichtige Frage an die Zimmerer gestellt wird, was Soziale Streiflichter". An der Diskussion betheiligten sich die gierung und die Rammermajorität freiwillig nachgeben für eine Stellung fie ferner in der Arbeiterbewegung einzunehmen Herren Fahrenwald und Hildebrandt. Unter Verschiedenem würden, ist geschwunden, und überall weiß man jetzt, daß machte Frau Fahrenwald bekannt, daß am 15. November die es einer unwiderstehlichen Kraftäußerung der Volksmassen Generalversammlung des Vereins bei Säger, Grüner Weg 29, bedarf, um den Widerstand gegen das allgemeine Wahlrecht Beisammensein statt, welches die Theilnehmer noch sehr lange Nach der Versammlung fand ein gemüthliches zu brechen. Ein Telegramm aus Brüssel vom heutigen Tage besagt: Der Kongreß der Arbeiter des Borinage beschloß, am 13. November in Mons, am 4. Dezember in Brüssel allgemeine Manifestationen zu gunsten des allgemeinen Stimmrechts zu veranstalten. Inzwischen finden an den Sonntagen Massenversammlungen im ganzen Lande statt. Parteinachrichten. M Kaden Dresden. Buxtehude. Soziale Leberlicht. stattfindet. gedenken: Pflicht eines jeden Zimmerers ist es, für diese Ber fammlung nach besten Kräften zu agitiren. Alles Nähere durch Handzettel, die bei folgenden Kameraden am Freitag den 4. November zur Verbreitung in Empfang zu nehmen sind: H. Tha mm, Wollinerstr. 13. G. Pfizner, Gremnerstr. 5 v. III. E. Schulze, zusammenhielt. Ackerstr. 133, 6. Hof. C. Steyr, Stromstr. 38. W. Stolle, Golgstr. 27, H. II. R. König, Mansteinftr. 8, H. IV. W. Clewe, Deutscher Tischler Verband, Zahlstelle Berlin. Blumenstr. 36 a, H. part. Wir bitten die Kameraden dringend, In der ordentlichen Generalversammlung am 31. Oftober konnte sich recht energisch an der Verbreitung der Handzettel zu be- der angekündigte Kassenbericht vom 3. Vierteljahr vom Kassirer theiligen. nicht gegeben werden, da eine nochmalige Revision den Berbleib Die Vertrauensleute. von 2000 fehlenden Beitragsmarken feststellen soll. Der Vertrieb J. A.: G. Db ft, Blumenthalftr. 8, der Beitragsmarken an Raffirer und Beitragssammler wird auf Antrag des Kollegen, Glocke dem Bevollmächtigten überwiesen. Berliner Gewerbegerichts- Wahlen. Bei Stellungnahthe zu dem vor drei Monaten vom Fachverein An die Gewerkschaften zu Gruppe III gehörig, der Tischler herausgegebenen Flugblatt drehte fich die lebhafte Baugewerbe. Debatte hauptsächlich um die Frage, wie eine Verschmelzung Die Arbeiter nachbenannter Gewerbe werden hiermit auf beider Organisationen zu stande zu bringen sei. Es wurde Delegirtenwahlen zum Berliner Parteitage. 1. An möglich in öffentlichen Gewerkschaftsversammlungen Erjaßmänner Fachvereins, wie fte in der Resolution seinerzeit niedergefordert, für die Beisiger zum Gewerbegericht so schnell wie schließlich ein Antrag angenommen, die Borschläge des haltischer Wahlkreis: ante- Berbst; Stellvertreter Emil zu wählen, und zwar haben die Maurer, Dachdecker, Zimmerer, gelegt waren, anzunehmen, Stellvertreter Emil wenn Derselbe das halbe Müller Deffau. Mainz: Konrad. Mannheim: Demp: Zöpjer, Brunnnenmacher und Steinfeger je einen Erfagmann zu Bermögen beim Uebertritt dem Verbande übergiebt." wolf. Bromberg: Bogs. Bielefeld: Slomte. Wahlkreis ernennen. Die Gruppenversammlung, welche am 16. Oftober im Kollege König schildert hierauf die Arbeitsverhältnisse der Tischler Herford- Halle: Schumann- Bielefeld. 22. fächsischer Wahlfreis( Mylau i. V.): Franz Sofmann- Chemniz, Robert Geen- Palast tagte, beschloß, daß die Kosten zu den Gewerbe- in der Berlin- Passauer Fabrik, Dieffenbachstr. 38. Diese Werkstatt Müller: Reichenbach, S. Miller- Auerbach. Blauen i. B.: gerichts- Wahlen prozentual von den einzelnen Gewerkschaften zu war seitens der Werkstatt- Kontrollkommission zu einer Versammtragen sind. Die Gewerkschaftsvorstände eventuell Bertrauens lung am 27. September nach dem Lokal von Klein, SchönleinFinkenwärder b. Hamburg: Weber- leute werden ersucht, dem nachzukommen. Gelder und sonstige straße 6 geladen; die dort Arbeitenden waren zum größten Theil Anfragen sind zu richten an G. Habang, Töpfer, Kessel- erschienen. Es galt Stellung zu nehmen zu der von der Fabrikftraße 20, of 2 Tr. leitung geforderten Ueberstundenarbeit. Regtere hatte nach AuZur Nachwahl für den Reichstagswahlkreis Arnswalde Die Agitationstommission der Gruppe III. ficht der Kollegen nur den Zweck, die ungeheuer schlecht bezahlte Friedeberg ist jetzt auch von unserer Seite ein Kandidat aufArbeit( Laden- Einrichtung für Jordan, Markgrafenstraße) nach gestellt worden. In einer am legten Sonntag stattgehabten Die Zentral Krankenkasse des deutschen Senefelder Zusammenziehen des Wochenverdienstes noch leidlich bezahlt erKonferenz von Genoffen aus diesem Kreise wurde befchloffen, den Bundes wird gemäß dem Beschluß der Frankfurter General- scheinen zu lassen. Da noch Pläge außerdem in der Fabrit frei Tischler T. Millarg in Berlin den Wählern des Kreises in versammlung mit dem 1. Januar. J. aufgelöst. Das vor- waren, so erklärten die Kollegen durch Namensunterschrift, nicht Vorschlag zu bringen. Millarg hat bereits bei den letzten handene Vermögen fällt, mit Abzug aller vor der Auflösung be- nach Feierabend arbeiten zu wollen. Demzufolge war die allgemeinen Wahlen in jenem Kreise kandidirt. Damals wurden gonnenen Unterstützungen, laut Statut zu gleichen Theilen der Fabritieitung gezwungen, erhebliche Zulagen zu machen, 923 sozialdemokratische Stimmen für ihn abgegeben. Allgemeinen Unterstützungskaffe und der Invalidenkasse des falls sie es nicht zum Ausstand kommen lassen wollte. Sie entdeutschen Senefelder- Bundes" zu, wogegen die seitherigen Mit fchuldigte ihr Vorgehen mit dem auf den 15. Oktober festgesetzten Gegen die Militärvorlage und für die Umwandlung des glieder der Zentral- Krankenkasse in den deutschen Senefelder- Bund" Liefertermin; thatsächlich ist die Arbeit aber erst am 29. Oktober tehenden Heeres in die allgemeine Boltswehr sprach aufgenommen werden. geliefert worden, obgleich der größte Theil der Arbeit schon vor fich in Ahrenburg eine start besuchte Boltsversammlung aus, in welcher Reichstagsabgeordneter Metzger referirt hatte. Die Arbeiterfreundlichkeit des regierungsfähigen" bem 15. fertig war. Hier sehen wir flar die Kniffe der UnterWeitere Versammlungen gegen den Militarismus fanden statt in Deutschfreisinns wird durch folgende Mittheilung, die wir der nehmer. Natürlich war jetzt das ganze Streben des Werkführer? seboe und Neumi üign ff'er( Referent Iüß- Elmshorn), Fränkischen Tagespost" entnehmen, wieder einmal wahrhaft darauf gerichtet, denjenigen zu finden, der die Veranlassung zur Birna( Ref. Nöller- Dresden), Freiberg( Ref. Schön glorios beleuchtet. Unser Nürnberger Bruderorgan berichtet unter der Miffethäter aus der Fabrik. Leider ist die traurige ThatVersammlung gegeben hatte. As feine Arbeit fertig war, flog feld- Dresden), 3 wickau( Ref. Goldstein), Radeberg der Spigmarke: ( Stef. Fräßdorf- Dresden). Der„ deutschfreisinnige" Stadtmagistrat Nürnberg und die Sache festzustellen, daß von 45 Mann nur 2 organisirt waren. Orts- Krantenfaffen: Als im Reichstage die Novelle zum Kranken- Jetzt haben sich einige Kollegen dem Verband angeschlossen. Auch desselben(„ Vorwärts" vom 30. Oftober, zweites Beiblatt unter fratischen Kandidaten bei der Gemeinderathswahl in inthen. war, beeilte sich die deutschfreisinnige Partei, einen Antrag ein- der Rubrik Arbeiter- Sanitätskommission") wurden erwähnt und Eine sehr stattliche Minorität errangen die sozialdemo- taffen- Gesetz in der Faffung vom 10. April 1892 angenommen die Trinkwasserverhältnisse und das Ergebniß der Untersuchung Nach der Mainzer„ Bolkszeitung" erhielten sie 120 Stimmen, zubringen, daß das Gesez in seiner veränderten Fassung erst am fonstatirt, daß bis jetzt keine Wenderung eingetreten sei. Hervorin Januar 1893 während die Ultramontanen 161-183 bekamen und die National- 1. Es sollte den liberalen mit 20 Stimmen vorlieb nehmen mußten. freien Hilfskaffen und den Behörden Zeit gelassen wer- gehoben zu werden verdient noch, daß trotz der gegebenen Unterden, sich mit der veränderten Sachlage abzufinden. Die fchrift 14 Tage später mehrere Kollegen bis Abends 10 Uhr arbeiteten, an der Organisation betheiligen sie sich aber nicht. Sur Stadtverordnetenwahl in Halberstadt sind von freien Hilfskaffen beschlossen in großer Anzahl, feiten der Sozialdemokratie die Genossen Auguft Seine, ben veränderten Gesetzes bestimmungen nicht anzupassen, sondern Ein Antrag, den Kollegen König als gemaßregelt zu betrachten, wurde, nachdem derselbe von mehreren Kollegen auf das entDr. med. Grohn, Tischlermeister F. Gerlach und Zigarren ihren Mitgliedern zu rathen, in die Orts- Krankenkassen einzutreten. schiedenste bekämpft war, abgelehnt. Diese ablehnende Stellung fabrikant G. ebbel als Kandidaten aufgestellt worden. Die Die Orts- Krantenfaffen sind von allen Zwangs- Krankenkassen Bahlen finden am 3. und 4. November statt. Ebenso stellten diejenigen, die in ihren Leistungen am weitesten gehen und die wurde damit motivirt, daß solche Maßregelungen alle Tage vordie Dessauer Parteigen offen Kandidaten zur Stadtverordneten ihren Mitgliedern die Theilnahme an der Verwaltung sichern. tommen. Der Rollege erklärte, trotz der üblen Erfahrungen nach wahl auf. Auch in Liegnit beteiligt sich unsere Partei an Troß vielfacher Widersprüche gelang es, für Nürnberg zwischen wie vor seine Schuldigkeit thun zu wollen. Die Regelung der den Gemeindewahlen. den freien Kassen ein Einverständniß herzustellen, wonach die Werkstattkontrolle wurde vertagt. Schluß 1½ Uhr, felben sich in Buschußfassen umwandeln und ihren versicherungs* M Kraft trete. fich Für den Inhalt der Inserate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Mittwoch, den 2. November. Opernhaus. Carmen. Schauspielhaus. Meister Balzer. Leffing- Theater. Die Orientreise. Wallner- Theater. Großstadtluft. Deutsches Theater. Der Misan throp. In Zivil. Berliner Theater. Das Räthchen von Heilbronn, Kroll's, Theater. Abu Hassan. Hierauf: Philémon et Baucis. Rendens- Theater. Im Pavillon. ( Le Parfum). Friedrich- Wilhelmstädt. Cheater. Dte schöne Helena. Thomas- Theater. Onkel Bräsig. Adolph Gruft- Theater. Die wide Madonna. Alexanderplat- Theater. Berliner Gigerln. National genter. Wilhelm Tell. Apollo Theater.. Borstellung. Spezialitätengeater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spes zialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer. Ecke Karlstraße. Mittwoch), den 2. November, Aben ds 72 Uhr: Elite- Vorstellung. 1. A.: Troife, 3fache hohe Schule, ger. vom Dir. Althoff, ohne Zügel. Auf tr. d. Turnerfönige Stephan nnd Nandroux, der Afrobatentruppe Gan tier, der musikal. Klowns Anthoni und Emilius 2c. 55 Hengste, zus. vorgef. vom Direktor Althoff. Fantasie Hut, arenmanöver, ger. v. 8 Herren. Circus Renz. Arbeiter- Bildungs- Schule. ( Karlstraße.) Mittwoch, den 2. November 1892, Abends 74 Uhr: Novitäten- Vorstellung. Debüt neuengagirt. Runftspezialitäten u. A. das Springpferd" Carmen" ger. Lehrplan für das Winterhalbjahr. ( IV. Quartal 1892,) von Mme. la Baronne de Bellefoi. 8 Anita Katarino in ihrem anatomisch früh. osteologischen Luftpotpourri. Konkurr. Schulreiten zwischen den Damen Clot. Hager und Oceana Renz. Das Feuerpferd Agat" in Freiheit dressirt nnd vorgeführt vom Direftor Franz Renz. Auftreten des anerkannt besten Schulreiters der Welt Mr. James Fillis mit Die Stunden fallen wie bisher Wochentags von bis 10% Uhr Abends. Sonntags von 10 bis 12 Uhr Montag Dienstag Mittwoch seinem Vollblutpferde Martir". Debüt do. der Herren: Beketow, 3 Gebr. Trapnell, Donnerstag, Little, Wood, Schnelle- Bimbo, Branden- Donnerstag Freitag. 71/2 Uhr: Car. Vorstellung. PassagePanopticum. Fuß!! 9 stein 2c. Nordschule. Müllerstr. 179a. Rechnen( unt.). • . do. . * Deutsch( ob.). Geschichte( neue). Deutsch( mittl.). * Mathematik und mathematische Géographie. . Chemie. . Deutsch( unt.). * Physiologie. Sonnabend Sonntag Morgen und folgende Tage: Gr. Ertra- Vorstellung, Abends 71/4 Uhr, do. u. Debüt sämmtl. Künstlerspezialitäten. Fr. Renz, Direktor. ein Feen- Palast Montag Dienstag Riesen- Burgstraße, neben der Börse. Mittwoch Kind!!! Welt- Lokal Berlins, 5000 Perf. fassend. Täglich do. Donnerstag Freitag. Ohne Extra- Entrée. Gr. Spezialitäten- Vorstellungo. von 11-1 und 4-9 Uhr. Castan's Panoptikum. Sensationell! Die wilde Madonna. Prinzeß Lopaje. Gesangsposse in 3 Aften von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gefeht von Adolph Ernst. Anfang 7 Uhr. DE Morgen: Dieselbe Borstellung. Alexander- Plaz- Theater. Heute: Berliner Gigerin. Posse mit Gefang in 8 Aften und 4 Bildern. Bearbeitet von M. Sybel. Raffeneröffn. 61/2 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. American- Theater. Neu! Die Trockenwohner, oder„ Das Kind in der Kommode", parodistisch realistischer Vorgang im Keller, beobachtet vom Hof aus, von Oskar Wagner.. Hauptrolle: Der urkomische Bendir. Jeden Abend jubelnder Beifall. Der seine Reisner. Berliner Lokalposse von O. Wagner. Neu! Die Wiener OriginalCoubrette Clotilde Kowala. Anfang 7 Uhr. Entree 75 Pf. Sonntags 6 Uhr. R. Ktösche's Gesellschaftshaus Fichteftr. 29. 8220L mit durchweg neuent Programm. Sonntag. Anf. Wochent. 7½ Uhr, Sonnt. Sonnabend 6 Uhr. Entree 50 Pf. Jed, Mittw., Sonnab. u. Sonnt. Nachm.: Grosses Familien- und Kinderfest m. Gratis- Präsentvertheil., Verloosung und Spezialitäten- Vorstellung. Anf. Mittwochs 1. Sonnabends 4 Uhr, Sonntags 1/4 Uhr. Entree für Kinder wie Erwachsene Vorstellungen 11-1 und 4-9 Uhr 1. Platz 50 Pf., II. Platz 25 Pf. stündlich. Ohne Extra- Entree. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. Gratweil's Bierhallen Kommandantenstraße 77-79, Täglich: Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. Gastspiel des Charles Randolf, Bauberkünstler und Gedankenleser à la Cumberland. Wochentags frei. Sonntags Entree 30 Pf. Gr. Frihhüds- y. Mittagstifth. zu Bersammlungen und Vergnügungen. sowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Kaufmann's Variété Am Stadtbahnhof Alexanderplatz. [ 3221L Vollständig neues Programm 10 sensationelle neue Debuts. Konzertpark Victoria Frankfurter Allee 72. ( Inhaber Frih Roschr.) Neu! Große Säle! Neu! Vereinszimmer. Bu Versammlungen und Felllichkeiten auch Sonntags.[ 3176L Charlottenburg. Philipp's Festsälest Hierdurch sei allen Arbeitern und Bürgern zur Nachricht, daß ich mein Schankgeschäft von Bismard und Wilmersdorferstraßen- Ecke nach Berliner- und Wilmersdorferstraßen Ecke verlegt habe. Vorwärts" liegt 2882b nach wie vor aus. Voigtländer, Schankwirth. Rosenthalerstr. 38. Fernspr. 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Gratis Sprechstunde Montag und Donnerstag 1-2. Naturheilbad Reform, Defauerstr. 31. • Südschule. Hagelsbergerfir. 43. Physiologie. Deutsch( mittf.). Geschichte( alte).. Deutsch( ob.). Buchführung( doppelte) und oberes Rechnen. Buchführg. u. ob. Rechnen. Deutsch( unt.). Ostschule. Markusstr. 31. Deutsch( ob.) Logit. Deutsch( unt.). Deutsch( mittl.). Physiologie. Geschichte( neue). Rechnen( unt.) Buchführg. u. ob. Rechnen. Rechnen( unt.). Südost- Schule. Reichenbergerstr. 133. Buchführg. u. ob. Rechnen. Deutsch( mittl.). Deutsch( ob.) Logik. * Rechnen( unt.) Geschichte( mitt). Deutsch( unt.). * Mathematit und malhes matische Geographie. Physiologie. bezeichneten Stunden werden mit Benutzung der Toppel Die mit Räume ertheilt. Für alle vier Schulen: an jedem Sonntag Vormittags 10-12 Uhr: National- Oekonomie in den„ Armin- Hallen", Kommandantenstr. 20.) Unterricht für Nachtarbeiter: Nachmittags von 2% bis 4½ Uhr. Nordschule. Müllerstr. 179a. Dienstag Donnerstag Buchführung u. Rechnen. Für sämmtliche Lehrjächer werden neue Schüler und Schülerinnen aufgenommen. Ostschule. Markusstr. 31. Buchführung u. Rechnen. Deutsch. Deutsch. Die Zahlung der Beiträge und Aufnahme neuer Mitglieder fann an endstehenden Bahlstellen, deren je eine auch in jeder Schule errichtet ist, erfolgen. Dafelbst wollen auch die Theilnehmer und Theilnehmerinnen am Unterricht ihre Schulkarten einlösen. Beitrag mindestens 25 Pf. monatlich, Schulgeld monatlich 50 Pf. An den mit bezeichneten Zahlstellen sind auch Billets zur Urania à 25 Pf.( welche lettere dann nur noch eine Nachzahlung von 25 Pf. bedingen) gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuches zu haben. Die Zahlstellen sind folgende: S. Südschule, Hagelsbergerstr. 43. * Börner, Ritterstr. 108. Gründel, Dresdenerstr. 116. Klein, Schönleinstr. 6. SO. Südostschule, Reichenbergerstr. 188. Kehr, Köpnickerstr. 126. Schulz, Admiralstr. 40 a. Ulrich, Wrangelfir. 84, Zubeil, Naunynftr. 86. Schayer, Reichenbergerstr. 54. Fafforke, Wrangelstr. 14. SW. Grube, Mariendorferstr. 10. Goepel, Raybachstr. 1. * Antrick, Steinmetzstr. 60, Flick, Simeonstr. 28. 0. Ostschule, Markusstr. 81. A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8. E. Böhl, Frankfurter Allee 74. Radke, Krautstr. 48. 108/9 * Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Tempel, Breslauerstr. 27. C. * Berndt, Alte Schönhauserstr. 18. Wernau, Rosenstr. 80. N. Nordschule, Müllerstr. 179a. Krause, Pappel- Allee 3/4. Abraham, Straßburgerstr. 5. * Gleinert, Müllerstr. 174. Kleinau, Gartenstr. 171. Lehmann, Brunnenstr. 83. Schmidt, Tresdomstr. 24. Thierbach, Schwedterstr. 44. Raabe, Ruppinerstr. 42. * Stritzkowsky, Kastanien- Allee 35 NO. * Gumpel, Barnimstr. 42. Drescher, Linienſtr. 50. NW. * Vogtherr, Stephanstr. 27a, Voss, Lübeckerstr. 8, Der Vorstand. Falden Clubhaus ,, Süd- Ost" aldenſtein- 3094L Straße 41. Gröffnet bis 12 Uhr Nachts. Weiß- Bairisch- Bier- Lokal- C. Trittelwitz. 2 Vereinszimmer mit Biano. Fr. Billard. 2 Winter- Regelbahnen. Warme und falte Speisen zu jeder Tageszeit zu soliden Preisen. 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Abtheilung VI. mit Plüsch. 9 " 31 "" " 442 " 7 " mit Pelerine 11 7 " " " " Schuwaloffs 12 8 " 1 " """ " " Reise- Mäntel. 6 8 " 27 """ " Kaiser- Mäntel 5 " """ 212 Reise- Mäntel. . sonst M. 24 b. u. v. 12 M. au. Kaiser- Baletots 20 " " 17 17 2 Ulster m. halber Pelerine 32 " " 1 Ulster m. ganzer Pelerine Raifer- Mäntel 40 " " 20 12 " # 17" 1 Hohenzollern- Mäntel 50 202227 Schlafröcke in Double sonst M. 18 b. 1. v. 7 M. an 10 Schlafröcke Satin 20 9 " " " # "" " " Schlafröcke Velour 22 " 99 " 11"" " " " Schlafröcke Double Face 26 " ### " " " " " " " " """ " Kutschier- Mäntel, elegant, foust 65 M. Complette Anzüge in Schlafröcke Frisé Mout. Schlafröcke Floconné Schlafröcke, Türkisch sonst 30 101/2 15 20 " " " " " " " PP 21 29 34 21 9 " "" " " " Haute Nouveautés- Paletots zu jedem Preise. IIb Bursch.- Pal., Hr- Fag. sonst 12 M., b.u.v. 5 M. an Bursch.- Schuw. m.Bel. Bursch. Menchifoffs. Bursch.- Kaiser- Mtl. 14 " " ## 17 15 670 # 此 9 # " ## " " 10 4/2 " # 7 " " 45 29 " " ## OP# IIe Jünglings- Paletots 15 " blau Cheviot. Butstin bei uns 25 M. Abtheilung III. . sonst M. 24 b. u. v. 8 M. an. 22 9 " """ " " Abtheilung VIII. Ia. Knaben- Anzüge sonst M. 4,-, b. u. v. 2 Jüngl- Schuw.m.Pel. 18 17 M. an Jüngl.- Menchifoffs. 19 in Cheviot " " " 5,50, 3 "## " 群 Jünglings- Ulster. 14 " in Satin " " 6, 31/2 " " Jüngl.- Kaifer- Mtt. 12 58942 " 7 11 " " "### " " 12 8 OF I " ### " OP 71/2 " " ## 17 " " 5 " " " Jüngl.- Hohenz.- Mil.. 28 " " "" ,, 20 " Am Dönhoffplatz, I. Etage, Eche Leipziger- n. Kommandantenstraße. in Nouveaut. ,, 10,-,"" ,, Zum Prophet" Verfandt nach auswärts gegen Nuchnahme. Am Dönhoffplatz, I. Etage, Edhe Leipziger- u. Kommandantenstraße. Hierzu zloci Seilagen E Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. L D D ST C 11 I. 1 t It r T. 1 Ľ. t. IT It t, EJEG h g L 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Nr. 257. Die Geschichte eines Vereins. Mittwoch, den 2. November 1892. Ihr der revolutionären Entivickelung die Phrase der Revolution unter u. f. 1." 9. Jahrg. Lokales. Sonnabend, den 8. Oftober, hielt der Genoffe Lessner im Diese Ausscheidung wirkte in den darauffolgenden Jahren Die berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungs- VorKommunistischen Arbeiter- Bildungsverein, Tottenham Street 49, verwäffernd bis zu dem Jahre 1856. Als Redner nach Ver- schriften sollen in den Baubetrieben in gehöriger und ausLondon W., einen Vortrag über die Geschichte des Lon: büßung einer fünfjährigen Feftungshaft wieder nach London reichender Weise zur Kenntniß der Arbeiter gebracht werden. doner Kommunistischen Arbeiter- Bildungs- zurückkam, fand er eine ins liberale Fahrwasser begriffene Rich Infolge eines Schreibens des Reichs Versicherungsamts wurde vereins seit seiner Gründung bis auf die neueste Zeit. Redner tung vor. Gine maßgebende Person war Prof. Kinkel, der zeit auf dem letzten Verbandstage der Deutschen Baugewerks- Berufs führte aus: Durch die Blanqui'sche Bewegung der 80er Jahre weilig Vorträge hielt, die allerdings keineswegs revolutionär genossenschaften, der am 27. Oktober in Stiel stattfand, die Frage, ( in Paris), an der sich allerlei Nationen betheiligten und auch waren; dafür ließ er sich aber jedesmal 10 Sh. 6 d. zahlen. wie weit dies thatsächlich geschehe, auf die Tagesordnung gestellt. deutsche Arbeiter vertreten waren,- geschah es, daß im Jahre 1839 Durch Eingreisen des Redners wurden nun Mary, Liebknecht, Es stellte sich dabei heraus, daß es an den meisten Orten gar durch einen Berrath die Revolutionäre der Polizei in die Hände fielen, Schapper u. f. w. bewogen, wieder im Verein thätig zu fein, nicht, in vielen and ran nur theilweise oder mangelhaft geschehe. doch wurden die Nichtfranzosen kurz nach der Verhaftung wieder frei was fie auch zusagten, sofern Kinkel fie auch zufagten, sofern Kinkel aus dem Verein In Berlin, Brandenburg und Potsdam sollen die Unfallgelassen und ausgewiesen. Diese Ausweisung bewirkte, daß im er beseitigt werde. So wurde die revolutionäre Thätigkeit verhütungs- Vorschriften nur theilweise, in Charlottenburg und wähnten Jahre verschiedene Revolutionäre auch nach London kamen, in dem Verein wieder lebendig und wirkte belehrend bis Rüstrin gar nicht an den Bauten angebracht sein. fo u. a. K. Schapper, H. Bauer, J. Moll u. s. w. Diese aus im Jahre 1864, in welchem die Internationale gegründet wurde. Arbeiter Sanitäts Kommission. Uns wird geschrieben: Frankreich ausgewiesenen Deutschen gründeten in dem darauf- Der Verein zählte zu einem der ersten, der sich an die Interfolgenden Jahre 1840, im Februar, den„ Bildungs- und gegen- nationale Assoziation anschloß, und sehr regen Antheil an allen Wir machen die Mitarbeiter der Sanitäts- Kommission nochmals auf feitigen Unterstützungsverein in London"." Einige Zeit nach der Thätigkeiten der Assoziation nahm. Der Krieg von 1870 und die heute Abend 8½ Uhr im" Rosenthaler Garten" bei Koch, Gründung famen auch G. Psünder, Guttenberg, Kelterborn, Die Niederlage der Kommune sowie die anarchistische Richtung Rosenthalerstraße 39, stattfindende Besprechung aufmerksam. Stampitz, Eccarius ut. f. w. nach London und nahmen alle regen unter Bakunin's Leitung lähmten die Organisation und be Tagesordnung: Bericht aus der Kommission. Referate über BeAnfangs waren einträchtigten ihre Thätigkeit. Im Anfang der siebziger feiligung der Abfallstoffe und Hygiene der Werkstellen und die Prinzipien die der Weitling'schen Richtung, und nahmen Jahre famen auch verschiedene Anhänger Lassalle's Fabrifen. somit eine, wenn auch utopistische, so doch dem Gedanken des nach London und schloffen sich dem Vereine an, da aber Wir fordern alle diejenigen, die außerdem noch gewillt sind, Klaffenbewußtseins sich nähernde Richtung ein. Im Jahre 1847 diese Leute die Lassalle'sche Politit nicht flar verstanden, so an den Arbeiten der Sanitäts- Kommission Theil zu nehmen, zählte der Verein schon 300 zahlende Mitglieder. Im Frühjahr waren ihre Bestrebungen gegen die Internationale gerichtet, da( Männer und Frauen), insbesondere die Genossen desselben Jahres luden die im Verein sich befindenden Bundes- ihrer Auffassung nach die internationale Richtung zur Be- aus dem Norden auf, sich zu dieser Sigung einzufinden. mitglieder Karl Mary aus Brüssel und Friedrich Engels aus tämpfung der Lassalle'schen Richtung ins Leben gerufen sei. Antheil an dem Ausbau des neuen Vereins. in Namen in Brüder" war, = 0 Paris zu einer Konferenz ein, um gemeinsam ein Programm Diese Auffassung führte in den darauf folgenden Jahren zu einer Zur Agitation. Man schreibt uns aus der Provinz: Die auszuarbeiten, das den Anforderungen der proletarischen Be Spaltung, die aber nicht lange anhielt, da das Jahr 1878 durch in der Sonntagsnummer gegebene Anregung eines Genossen, die wegung in allen Punkten gerecht werden sollte. Dieser Ein- das Inkrafttreten des Sozialistengesetzes die Vereinigung wieder auf der Straße liegende Reserve- Armee mit unserer Parteifiteratur ladung folgte Engels allein, doch bald darauf, im Herbst, fand herstellte. Als jedoch Hans Most hier ankam und ins zu versehen, wird schon seit längerer Zeit von einem Genossen London der Kongreß dieser Kongreß hatte des Kommunisten- Bundes statt, anarchistische Lager abschwenkte, kam es leider wieder zu Ber- eines kleinen märkischen Fabrikstädtchens befolgt, und zwar mit Folge. das kommunistische Manifest zur würfnissen, indem die Mitglieder, welche auf dem Prinzip und der ganz hübschem Erfolge. Bei der jezigen Arbeitslosigkeit z. B. Und fo bildete das tommunistische Manifest Taktit des kommunistischen Manifestes standen, von den nunmehr ins im Buchdruckergewerbe vergeht fast tein Tag, an welchem nicht die Grundlage Des Vereins. Mit der Annahme anarchistische resp. Mostische Lager Uebergegangenen sich schieden, ein arbeitsloser Kollege nach Beschäftigung fragt, und viele, viele einer ausgesprochen politischen Richtung, und zwar um den und in der bis dahin geübten Taktik fortarbeiteten. Hierin liegt den Wunsch nach Lesestoff aus, um am Abend auf der Benne sprechen von selbst, nachdem sie die Wanderunterstützung erhalten, Unterschied mit der damals herrschenden demokratischen und der Unterschied zwischen dem nunmehr wieder aufgetauchten sozialistischen Bewegung hervor zu heben, nannte sich der Bund Kommunistischen Arbeiter Bildungsverein Grafton Hall und dem eine Erholung zu haben. Soweit nun der Stoff des betr. Ge" Kommunistenbund" und somit änderte der Verein seinen Kommunistischen Arbeiter- Bildungsverein 49 Tottenham Street. noffen reicht, erhält jeder, auch wenn er die Frage vergißt, seinen in Kommunistischer Arbeiter- Bildungsverein", und Die im Jahre 1880 Ausgefchiedenen wirkten nun fort und wuchsen Vorwärts", und wenn er auch bisher von diesem Arbeiterblatt, was zuweilen vorkommt, noch keine rechte Vorstellung hat, so gleichzeitig wurde sein Motto, das bis dahin„ alle Menschen sind bald heran, während die bei Most Zurückgebliebenen allmälig faßt er doch dankend zu. Es verdient diese Art der Agitation in den Aufruf„ Proletarier aller Länder, sammenschrumpften bis auf eine unansehnliche Zahl, wie einige vereinigt Euch" umgewandelt, da Mary behauptete, es sei un- behaupten, bis auf 5, wie andere wieder auf 13, auch 18, aber um so mehr Beachtung, als auch derjenige, welcher an einer ziemlich für einen Stommunistenverein oder eines Kommunisten, nicht höher, bis endlich der Erfurter Barteitag fam und die mündlichen zeitweilig gehindert ist, sich damit beschäftigen kann. sich Bruder aller Menschen zu nennen, in dem man damit Unabhängigen auch in unserem Verein ihre Anhänger fanden. leber die nenen städtischen Wasserwerke am Müggeleinen russischen Zar oder sonstigen Despot aud) mit inbegreift. Das Auftreten der Unabhängigen unter der Leitung ihres be- fee, die im Juni f. J. theilweise in Betrieb gesetzt werden sollen, Der Verein nahm nun regen Antheil an allen revolutionären währten Führers Gilles" führte zu einer Nothwendigkeit des machte Direktor Gill in der gestrigen Sigung der Deutschen GeBewegungen, und es giebt kaum eine, die sich nicht in dem Ausschlusses derselben, dem dann noch etliche freiwillig folgten. fellschaft für öffentliche Gesundheitspflege einige interessante MitBerein abspiegelte, so u, a. wurde die Cabet'sche Auswanderungs- Diese vereinigten sich dann mit den noch übrig gebliebenen theilungen.. Berlin bedarf dringend der neuen Werke, denn die politik hier mit großem Gifer debattirt. Ferner wurden die in Mostianern und so konnten sie durch zusammengebrachte kleinere beiden alten Werfe haben im letzten Sommer bis an die Grenze Deutschland verbotenen Schriften unter Mitwirkung des Vereins Beträge und Unterstützung init Geldmitteln feitens Besitzender ihrer Leistungsfähigkeit und über dieselbe hinaus angespannt hergestellt, nach Deutschland hinübergeschmuggelt und durch die die Grafton Hall eröffnen. werden müssen, um den sich stetig steigernden Wasserbedarf der Bundesmitglieder vertheilt. Millionenstadt zu decken. Die neuen Wasserwerke sollen die Als die 1848er Revolution ausbrach, verließen viele tüchtige alten zunächst mit einer Tagesleistung von 22 000 Rubikmeter Bundesgenossen den Verein, um ihre Stelle in dem Kampf einentlasten, die speziell der nördlichen Hochstadt zu Gute kommen zunehmen. Gleichzeitig verließen mehrere wadere Mitglieder sollen. Die Lage der neuen Werte ist eine recht günstige. Die Belgien und Frankreich, so u. a. auch Mary, Engels, Wolf u. 1. w. Mary und Engels gingen nach Köln a. Rh. und Müggel liegt noch vor dem eigentlichen Fabrikrayon und ihr Schifffahrtsverkehr ist nach Eröffnung des Oder- Spreefanals gründeten dort die Neue Rheinische Zeitung", das fühne Organ Tagesordnung für die Sihung der Stadtverordneten nur noch ein geringer. Die gesammte Wassermenge des Sees der Sozialdemokratie. Nach Unterdrückung der Beitung 1849 Versammlung am Donnerstag, den 3. November cr., beträgt 404 Millionen Kubikmeter; Berlin. würde Dieses ging Engels nach Baden, um sich an der Revolution zu be- Nachmittags 5 Uhr. Berichterstattung über die Vorlage, Quantum in zirka 14 Monaten aufbrauchen, wenn nicht durch theiligen, und Mary ging nach Paris. Nach der Niederlage der betr. die Umgestaltung der Straße Unter den Linden- desgi. Bufluß immer wieder Ersatz geschaffen würde. Behördlich 1848er und 1849er Revolution fanden sich eine Masse Flücht über die Vorlage, betr. das Restript des Herrn Oberpräsidenten stattet ist die Entnahme von 2 Rubikmetern Nußwasser pro linge in London ein, so auch Marx und Engels, dadurch wuchs bezüglich der Einführung der neugewählten Stadtverordneten Sekunde, in Wirklichkeit wird zwar etwas mehr entnommen die Zahl und mit ihr die Thätigkeit des Vereins. In den 50er desgl. über den Antrag von Mitgliedern der Versammlung, betr. werden, dieses Mehr fließt aber mit dem Kondensationswasser der Jahren trat eine Meinungsverschiedenheit unter den Mit die Schaffung von Einrichtungen zur Untersuchung und Ueber Maschinen wieder direkt in die Spree. Die Entnahme des Waffers gliedern ein, welche in den Bezeichnungen„ Männer der That" wachung des Gesundheitszustandes der Gemeindeſchüler Vor- erfolgt nicht direkt am Ufer, sondern 120 Meter von diesem ent„ Männer, der Theorie" ihren Ausdruck fand. Diese lage, betr, die erfolgte Bau- Abnahme der Gemeinde- Doppelschule fernt, da, wo der See bereits 8 Meter tief ist. Es giebt vier Meinungsverschiedenheit führte eine Spaltung herbei. Mary, in der Prinzen- Allee 8- desgl., betr. den Austausch einer städ- Entnahmestellen, wie überhaupt das ganze Werk in vier nach Engels, Wolf, Liebknecht und alle die zu den Männern der tischen Barzelle an der Ecke des Koltbuser Ufers und der Möglichkeit getrennte Abtheilungen zerfallen wird, die einen fortTheorie zählten, traten aus. Mary sagte wörtlich:" An die Glogauerstraße gegen eine Hinterland- Barzelle in legterer Straße gefeßten Betrieb sichern, selbst wenn bei der einen oder anderen Stelle der kritischen Anschauung setzt die Minorität eine dogma- desgl., betr. die Errichtung einer höheren Bürgerschule in Abtheilung eine Betriebsstörung eintritt. Außerdem sind noch lische, an die Stelle der materialistischen eine idealistische, statt dem Stabitheile Moabit- besgl., betr. die Erwerbung der besondere Reservemaschinen vorgesehen. Auch von den 22 Filtern der wirklichen Verhältnisse wird der bloße| Wille zum Triebrad zur vollständigen Freilegung der Schwedenstraße noch er- genügen 16 zur Aufrechterhaltung des Betriebes, so daß stets 6 Der Revolution, während wir den Arbeitern sagen: Ihr habt forderlichen Grundstückstheile Antrag von Mitgliedern der der Filter gereinigt und für den ferneren Betrieb vorbereitet 15, 20, 30 Jahre Bürgerkriege und Völkerkämpfe durchzumachen, Versammlung, betr. die Umgestaltung der städtischen Heimstätte werden fönnen. In der Konstruktion der Filter liegt nicht nur um die Verhältnisse zu ändern, sondern um Euch selbst für genesende Wöchnerinnen in eine Anstalt zur Aufnahme von der Hauptwerth der ganzen Anlage. Das Wasser wird zu ändern und zur politischen Herrschaft zu befähigen, Frauen, welche durch Schwangerschaft erwerbsunfähig und unter unter mäßigem Drucke mit einer Geschwindigkeit von fagt Ihr im Gegentheil:„ Wir müssen gleich zur Herrschaft funftsbedürftig geworden sind- desgl., betr. Die Bewilligung 10 Centimeter in der Stunde filtrirt. Geht die Leistungstommen, oder wir lönnen uns schlafen legen." Während wir von Geldmitteln für die Ausnahme der Viehzählung am fähigkeit unter 2,4 Kubikmeter herab, so wird der Filter außer speziell die deutschen Arbeiter auf die unentwickelte Gestalt des 1. Dezember d. J. eine Unterstützungsfache zwei Betrieb gefeßt und die obere Schicht abgenommen. Dies wird Deutschen Proletariats hinweisen, schmeichelt Ihr aufs plumpfte Remunerationssachen Vorlagen, betr. die Neuwahl eines fo lange fortgefeßt, bis die ursprünglich 60 Centimeter hohe dem Nationalgefühl und dem Standesvorurtheil der deutschen Bürgerdeputirten für die Deputation zur Verwaltung des Gesinde Sandschicht bis auf 40 Centimeter herabgegangen ist. Dann Handwerker, was allerdings populärer ist. Wie von den Demo- Belohnungs- und Unterstützungsfonds, eines Bivilmitgliedes für wird eine neue Schicht von 20 Centimeter aufgeschüttet. Die traten das Wort Wolf zu einem heiligen Wesen gemacht wird, die Ober- Ersakkommission und eines Bürgerdeputirten für die Lebensdauer" eines Filters schwankt zwischen 16 und 160 Tagen. so von Euch das Wort Proletariat. Wie die Demokraten schiebt Steuer- und Einquartirungs- Deputation. Zur Zeit der Wasserblüthe und gegen Ende des Winters ist sie R Die Waffen nieder! [ 62 Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. eu Kommunales. all 1. April " " mit Preußen. Dieses beruft sich auf die Garantie der welche sich über diese Wendung ärgerten. Nicht der Kaiser Verträge von 1859, auf Grundlage deren das Königreich der Franzosen dieser wünschte den Frieden aber die Holland bestand. Die öffentliche Meinung( wer ist französische Kriegspartei". Auch in Deutschland erhoben sich das, die öffentliche Meinung? Wohl die Leitartikel- Stimmen, welche das Verhalten Preußens verurtheilten: Das Ergebniß meiner Forschungen war folgendes: schreiber?) in Preußen ist entrüstet, daß das alte Aufopferung eines Bollwerks"," Wie Furcht aussehende Luxemburg gehörte nach den Verträgen von 1814 und deutsche Reichsland losgerissen werden soll; im nord- Nachgiebigkeit" und dergleichen mehr.- Auch jede Privat1816( ah, da haben wir's: Berträge da läßt sich schon deutschen Reichstag werden person, welche auf den Rechtsspruch des Gerichtes hin auf ein Völkerprozeß daraus ableiten- eine hübsche Ein- über diesen Gegenstand feurige Interpellationen gestellt. irgend einen Besitz verzichtet, zeigt solche Nachgiebigkeitrichtung, diese Berträge) - gehörte laut Vertrag dem König Bismard bleibt zwar über Luxemburg talt, veranstaltet wäre es besser, sie beugte sich reinem Tribunal und schlüge der Niederlande und zugleich dem deutschen Bunde. jedoch bei dieser Gelegenheit Rüstungen gegen Frankreich, mit den Fäusten drein? Was die Londoner Konferenz erPreußen hatte in der Hauptstadt das Besatzungsrecht. Nu was natürlich wieder franzöfifche Gegenrüftungen zur Folge reicht, das könnte in solchen strittigen Fragen immer erhatte aber Preußen im Juni 1866 seine Theilnahme am hat. Ach, wie ich diese Melodie schon kenne! Damals reicht werden, und den Staatenlentern wäre jene Ver alten Bund gekündigt, wie sollte es jetzt mit dem Bezitterte ich sehr, daß ein neuer Brand in Europa ausbreche. meidung immer möglich, die der nachmalige Friedrich III. sagungsrecht gehalten werden? Da war sie, die Frage. Der An Schürern fehlte es nicht: in Paris Cassagnac und die größte Pflicht genannt. Prager Frieden hatte ja ein neues System in Deutschland Emile de Girardin, in Berlin Menzel und Heinrich Leo. * ** von der Pracht und dem Leben derselben ganz geblendet. Namentlich damals das Kaiserreich stand auf seinem höchsten Glanzpunkte und sämmtliche Kronenträger Europas hatten sich da zusammengefunden namentlich damals bot Paris ein Bild fröhlichster und friedenssicherster Herrlicheingesetzt und mit diesem war die Zusammengehörigkeit rit Db denn solche Kriegsheher nur eine entfernte Ahnung Im Mai begaben wir uns nach Paris, um die Auss Luxemburg aufgehoben warum behielten dann die Brenzen haben von der Riesenhaftigkeit ihres Verbrecherthums? Ich stellung zu besuchen. ihr Besatzungsrecht? Allerdings" das war verwicfelt glaube faunt. Um jene Beit war es ich habe das erst Ich hatte die Weltstadt noch nicht gesehen und war und konnte am vortheilhaftesten und gerechtesten durch Ab- viele Jahre später erzählen gehört daß Profeffor Simon schlachtung neuer Hunderttausende geschlichtet werden- dem Kronprinzen Friedrich von Preußen gegenüber über die das muß doch jeder„ einsichtige" Politiker zugeben. Dem schwebende Frage äußerte: holländischen Bolle hat niemals etwas an dem Besitz des Wenn Frankreich und Holland bereits abgeschlossen Großherzogthums gelegen; auch dem König Wilhelm III. lag haben, so bedeutet das den Krieg," nichts daran und er hätte es gern für eine Summe in seine Worauf der Kronprinz in heftiger Erregung und Be- feit. Nicht wie die Hauptstadt eines Landes, sondern wie Privattasse au Frankreich abgegeben. Da begannen nun gestürzung erwiderte: die Hauptstadt der Internationalität erschien mir damals heime Verhandlungen zwischen dem König und dem franzöſi-" Sie haben den Krieg nicht gesehen... hätten Sie die drei Jahre später von ihrem östlichen Nachbar ſchen Kabinet. Recht so: Geheimniß ist ja der Kern aller Diplo- ihn gesehen, so würden Sie das Wort nicht so ruhig aus bombardirte Stadt. Alle Böller der Erde hatten sich in matie. Die Völker dürfen von den Streitigkeiten nichts wissen- sprechen... Ich habe ihn gesehen und ich sage Ihnen, dem großen Champ de Mars- Palaste zu den friedlichen fommen diese erst zum Austrage, so haben sie das Recht, es ist die größte Pflicht, wenn es irgend möglich ist, einzig nüßlichen, weil schaffenden und nicht zerstörenden dafür zu bluten. Warum und wofür sie sich schlagen Kampf des Wettbewerbs versammelt; so viel Kunstwerke das ist Nebensache. -den Krieg zu vermeiden." Und diesmal wurde er vermieden. In London trat und Gewerbewunder waren hier zusammengetragen, daß sich, Ende März erst macht der König die Nachricht offiziell eine Konferenz zusammen, welche am 11. Mai zu dem er in jedem Beschauer der Stolz regen mußte, in se vorund am selben Tage, als er sein Einverständniß nach Frank wünschten friedlichen Resultate führte. Luxemburg ward als geschrittener, immer noch weiteren Fortschritt versprechender reich telegraphirt, wird der preußische Gesandte int Haag neutral erklärt und Preußen zog feine Truppen fort. Die Beit zu leben; und neben diesem Stolz mußte natürlich auch davon unterrichtet. Daraufhin beginnen Unterhandlungen Friedensfreunde athmeten auf, aber es gab Leute genug, der Vorsatz entstehen, den Gang solcher genußspendenden am kürzesten. Von den Müggelwerken wird nun das Wasser in gegen Abend Hilfeleistung auf dem Güterschuppen that. So war Schauspielerin angestellt sei und an demselben Abend auftreten zwei 16 200 Meter langen Röhren von 1,2 Meter Durchmesser er auch am Donnerstag Übend wieder auf dem Güterschuppen H müsse. Durch geschickte Fragen erfuhr die Angeklagte, daß nach dem Zwischenwert in Lichtenberg gedrückt, welches aus beschäftigt und stellte sich gegen 7 Uhr an der Rampe der Ber- Frl. Muntiegel allein im Geschäfte sei. Plötzlich heuchelte sie Unökonomischen Gründen eingeschaltet ist. Da der Wasserverbrauch ladeseite auf, ohne darauf zu achten, daß zu derfelben Zeit wohlfein und bat um ein Glas Wasser. Fel. Muntieget ent der Stadt je nach Jahres- und Tageszeiten sehr verschieden ist, mehrere Güterwagen auf das Berlabegeleife geschoben wurden, fernte sich, um das Gewünschte zu holen. Als sie zurückkehrte, die Zuführungsröhren aber dem stärksten Konsum angemessen welches kaum 25 Zentimeter von der Rampe entfernt liegt. R. hatte die Angeklagte sich in einen vom Laden durch einen Vorsein müssen, hätte man bei direkter Zuführung des Wassers aus wurde von dem ersten Güterwagen erfaßt, zwischen diesen und hang getrennten Nebenraum begeben. Sie erholte sich anscheinend den Müggelwerken die Röhren bedeutend größer machen müssen die Rampe gezwängt, wobei ihm der Brustkasten und eine Anzahl rasch nach dem Genusse des Wassers. Darauf richtete die Anals jetzt, wo man ununterbrochen gleichmäßigen Betrieb hat und Rippen gebrochen wurden. Alle Versuche der auf das Jammer- geflagte an Frl. Muntiegel die Bitte, sie mit einem Darlehn zu durch Reservoire in Lichtenberg den Ausgleich herbeiführt. Man geschrei des N. herbeieilenden Kollegen, den R. aus seiner entseg- unterstüßen, da sie mittellos sei. Als dies abgelehnt wurde, braucht daher nur von Lichtenberg aus Röhren von größten lichen Lage zu befreien, erwiesen sich als vergeblich, bis es nach zeigte die Angeklagte ein höchst auffälliges Benehmen. Sie Dimensionen. längerem Bemühen gelang, einige Bretter aus der Rampe zu zog einen Revolver hervor und erklärte dem Fräulein, daß sie entfernen. Der Verunglückte wurde sofort nach dem Augusta- stets eine geladene Waffe bei sich führe, da sie einmal überfallen Sospital gebracht, wo er in völlig hoffnungslosem Zustande und gestochen worden sei. Die Schußwaffe immer in der Hand barniederliegt. haltend, bat sie Fräulein Muntiegel, ihr bis zum folgenden Tage eine Uhr zu leihen. Um sich des unheimlichen Gastes zu ent Ueber einen verfuchten Naubanfall im Grunewald, ledigen, gab die Dame ihre Uhr her, worauf die Angeklagte sich welcher in der Nähe von Beelighof auf der Wannsee- Charlotten- entfernte, um sich nie wieder sehen zu lassen. Kurze Zeit burger Chauffee in der Nacht zum Sonnabend stattgefunden, er darauf lernte die Angeklagte einen Arzt fennen, zu dem sie in fahren wir folgende Ginzelheiten: Mit einem mit Kacheln be ein Liebesverhältniß trat. Sie gab fich für eine Wittwe ladenen Planwagen waren in der Sonnabend- Nacht ein Rutscher Editha Borös aus und wußte ihren Liebhaber so zu bethören, des Fuhrherrn Schurbaum und ein Arbeiter des Hof- Ofenfabri- daß derselbe ihr innerhalb furzer Zeit Darlehen zum fanten Schröder aus Potsdam nach Berlin gefahren. Etwa um Gesammtbetrage von 480 M. opferte. Während dieser Zeit 2 Uhr, als sie bis hinter Beelitzhof gekommen waren, stieg der gab sie sich bei verschiedenen Geschäftsleuten als die Ghefrau des Kutscher vom Wagen. In demselben Moment sprangen drei Arztes aus und entnahm Waaren auf Kredit. Nachdem sie den Kerle aus dem Dunkel hervor, welche dem Kutscher zu Leibe Arzt heimlich verlassen, nahm sie in einem Hotel unter einem gingen. Derselbe erhielt von einem der Wegelagerer einen Schlag vornehmen Namen Wohnung. Gleich nach ihrem Einzuge be auf den Hinterkopf, wobei der Kerl rief: Geld und Uhr her!" schwindelte sie den Hausdiener um 20 M. Sie gab an, daß Die Strolche hatten wahrscheinlich geglaubt, daß der Kutscher innerhalb der nächsten Stunde ein Bote von der Dresden er allein fei. Der auf dem Wagen im Halbschlummer fizende Ar- Bank kommen würde, um ihr ein Packet Werthpapiere einzuhändigen. beiter, ein fräftiger Mann, hatte die Hilferufe des Kutschers aber Sie müsse aber fortgehen und deshalb dem Hausdiener eine schrift vernommen und ohne sich lange zu befinnen ein Brett ergriffen, liche Vollmacht ertheilen, daß derselbe das Geld für sie in Empfang mit dem er, nachdem er schnell vom Wagen gefprungen, auf die nehmen könne. Der Hausdiener fand sich durch das Wer Räuber einschlug. Zwei von ihnen erhielten so wuchtige Schläge trauen der vornehmen Dame so geehrt, daß er derfelben über den Kopf, sodaß sie wahrscheinlich gekennzeichnet sind. bereitwilligst die erbetenen 20 m. tleines Geld" Leider gelang es nicht, einen der Wegelagerer festzunehmen, streckte. Natürlich tam weder ein Packet an, noch die Angeklagte weil sich dieselben schleunigst entfernten und im Dunkel ent- zurück. Diese bezog nun ein Hotel garni in der Dorotheenstraße schwanden. und hier beging sie einen Schwindel, der allen bisherigen die Krone auffeßte. Am Tage nach ihrem Zuzuge ließ die AnM. Vermist wird seit Mitte August die Frau Klara Schnorre, geflagte die Hotelinhaberin zu sich bitten. Diese fand die Angeb. Schultze aus Schmargendorf. Dieselbe hat sich zu der angeklagte, die sich den Namen Editha v. Hafenberg beigelegt hatte, gegebenen Beit aus ihrer Wohnung entfernt und ist bis jetzt nicht im Bette liegend. Mit schwacher Stimme erklärte fie, daß sie dorthin zurückgekehrt. Es wird vermuthet, daß der Frau ein sterbenstrant sei, fie fühlte ihr Ende nahen und habe das VerUnglück zugestoßen ist. Es wird gebeten, Mittheilungen an langen, vorher noch das Abendmahl zu nehmen. Man möge Wilhelm Schnorre, Schmargendorf, Misdroyerstr. 5, 2 Treppen, doch zum nächsten Prediger schicken. Dem Wunsche wurde ge gelangen zu lassen. Die Frau war bekleidet mit hellblauem willfahrtet und bald erschien der Prediger Ste chow, der das rothfarrirtem Kleid, ebensolcher Taille mit rothem Sammtbesaß, Opfer eines Betruges wurde. Gr erfundigte sich zunächst nach Dunkelblauem Mantel, schwarzem Strohhut und schwarzem den Wünschen der anscheinend Schwerkranken. Diese tifchte ihn Sonnenschirm. mit thränenerstickter Stimme ein ganzes Lügengewebe auf. Sie Eine beträchtliche Fenersbrunst, bei der eine größere Anzahl Menschen in Lebensgefahr schwebten, wüthete vorgestern Abend etwa eine halbe Stunde lang in dem Eckgebäude CharLottenstraßen und Gendarmenmarkt- Ecke. Die ganze erste Etage des Hauses nimmt das Konfektionsatelier der Modiftinnen Geschwister Frischeisen ein, das zweite Stockwerk ist an das mit einer eigenen Steindruckerei verbundene Mode- Institut von Gustav Lyon vermiethet, während in den weiteren Etagen Privat Leute wohnen. Das Feuer ist kurz nach 1/27 Uhr in der nach dem Hofe zu belegenen Arbeitsstube des Frischeisen'schen Ateliers auf ganz eigenthümliche Weise ausgekommen. Die ältere Schwester Frischeisen, eine an Krämpfen leidende, über 50 Jahre alte Dame, reinigte in der Arbeitsstube ein Kleid mit Benzin und hatte neben sich eine brennende Kerze stehen. Mitten in der Arbeit wurde sie von Krämpfen befallen und warf das Licht um; die Flamme fam mit dem Benzin in Berührung, der feuergefährliche Stoff explodirte und im Augenblick stand das zu reinigende Kleid und die Kleidung des Fräulein Frischeifen in Flammen. Auf den Schrei der Kranten stürzte der in der Wohnung anwesende Bruder herbei, erstickte sofort die Flammen an den Kleidern seiner Schwester und trug die Kranke nach einem anderen Zimmer. Inzwischen hatten sich aber schon die Flammen den Gardinen mitgetheilt und schlugen zum Fenster hinaus. Der starke Luftzug, der in dem engen Hose herrschte, bewirkte, daß in wenigen Minuten die Flammen nach den oberen Stockwerfen emporzüngelten. In wenigen Augenblicken stand die ganze nach dem Hofe zu gelegene Front des Hauses bis zum fünften Stockwerk hinaus in Flammen. Die Rauchentwickelung war eine so starte, daß die Bewohner oder vielmehr Bewohnerinnen der zweiten Etage fich nicht mehr über die Treppe retten fonnten. Inhaberin der Firma Gustav Lyon ist Wittwe, bei ihr wohnen zwei Nichten, und außerdem waren zwei Musterzeichnerinnen beschäftigt. Die fünf weiblichen Personen, denen sich noch zwei Buchhalter hinzu gesellten, eilten auf den großen, sich an der ganzen Front des Hauses hinziehenden Balkon und schrien jämmerlich um Hilfe. Die Feuerwehr, welche glücklicherweise bald zur Stelle ivar, spannte das große Sprungtuch auf und forderte die oben stehenDen Damen auf, hinunter zu springen. Die beiden Herren warfen Ein nugarischer Schwindler, der sich Redakteur des sei katholisch, von den katholischen Priestern aber immer schlecht die Damen über das Geländer auf das Tuch, vier Damen kamen Münchener Weltblattes, Dr. phil. Behold nannte, hat in zahl- behandelt und sogar mißhandelt worden. glücklich an, unglücklich fiel die Frau Lyon. Sie flammerte sich reichen Zeitungen ganz Deutschlands Adressenschreiber gesucht. evangelischen Kirche überzutreten. Dort auf der Kommode liegt in ihrer Angst während des Sprunges noch einmal an das Ge- Die Kouverte versprach er den Reflektanten gegen vorherige Ein- mein fatholisches Gebetbuch, bitte, verbrennen Sie es!" rief fie länder und fiel, ohne den nöthigen Schwung zu haben, mehr auf sendung von 2 M. pro Tausend zuzusenden. Er muß auf diese plöglich in voller Erregung. Der Prediger erklärte, daß er es Nun bat die Angeklagte, er an sie behalten. den Rand des Tuches. Frau Lyon trug eine nicht unbeträcht- Weise sich gewaltige Beträge erschwindelt haben, auch von Be- nie und nimmer thun würde. liche Verlegung in der Leistengegend davon. Die Feuer- trogenen in Berlin. Mit ihm wurden in München zwei Mädchen, möge das Buch als Andenken nahm der Prediger an. Darauf richtete die angebliche wehr unter Kranke- die übrigens evangelisch ist Führung des Branddirektors Stude griff die der Beihilfe zu dem Betruge verdächtig sind, verhaftet. an ben Prebiger das mit fünf Rohren an, bie Leitern wurden in die Der Kriminalkommissar v. Arnauld, der stille Sozius Ersuchen, er möge fie auf der Stelle taufen. Fensteröffnungen gehakt und die Feuerwehrleute letterten von Hugo Löwy, der auch in dem Prozesse des letteren als Zeuge wurde abgelehnt. Dagegen glaubte der Prediger, den Wunsch wie die Katzen an der äußeren Front des Hauses in fungirte und dessen Aussagen ebenso wie seine Handlungsweise der angeblich Sterbenden, sie mit dem Abendmahl zu versehen, die verschiedenen Etagen und gaben Wasser. Nach halbstündiger bamals berechtigtes Aussehen machten, ist seit einiger Zeit vom nicht abschlagen zu sollen. Am Tage nachdem die Angeklagte Arbeit war jede Gefahr beseitigt. Der Schaden ist immerhin Amte suspendirt und gegen ihn die gerichtliche Untersuchung diese Komödie gespielt, erschien sie zur grenzenlosen Neber: aber ein sehr beträchtlicher. Im Frischeisen'schen Atelier sind eine Menge Roben und Modelie verbrannt, im zweiten Stockwerk wegen Beihilfe zum Banterott und wegen Falscheides eingeleitet raschung des Predigers in dessen Wohnung. Er fragte sie, was worden. Erst nach Erledigung dieser gerichtlichen Prozedur, in ſie denn habe veranlassen können, in ihrem schwerkranken ist die ganze zum Mode- Institut Lyon gehörige Steindruckerei der v. Arnauld auch bereits vernommen wurde, fann dann das Zustande Bett und Wohnung zu verlassen. Sie erwiderte, daß ausgebrannt. In fast allen Etagen hat das Feuer in den einfie fein baares Geld mehr besitze und deshalb gezwungen Disziplinarverfahren eröffnet werden. zelnen Räumen verheerend gewirkt, doch ist der Schaden in den sei, sich zu ihrem Bankier in der Potsdamerstraße zu begeben, oberen Etagen nur unbedeutend. Bei den Aufräumungsarbeiten, Polizeibericht. Am 31. v. M. Morgens wurde im Land- um eine Aktie zu versilbern. Der menschenfreundliche Prediger die noch mehrere Stunden in Anspruch nahmen, verunglückte der wehr- Kanal, an der Lützowbrücke, die Leiche eines unbekannten, erbot fich, ihr ein Darlehen von 20 Mart zu geben, sie solle fich Feuerwehrmann Drofté dadurch, daß ihm ein großes Stück etwa 60 jährigen Mannes angeschwemmt. Vor dem Hause dann aber wieder nach Hause begeben und sich pflegen. Hierauf Deckenstud auf den Kopf fiel. Das Fräulein Frischeisen mußte Rottbuser Ufer 29 wurde Nachmittags ein 9 jähriger Knabe durch hatte die Angeklagte spekulirt. Am folgenden Lage sandte die sich in ärztliche Behandlung begeben; die aufgeregte Dame, die einen Geschäftswagen überfahren und am Kopfe so schwer ver- Angeklagte an den Prediger ein Schreiben, in welchem sie nochAn demselben übrigens auch eine leichtere Brandwunde am linken Unterarm legt, daß er nach dem Krankenhause Am Urban gebracht werden mals um 30 Mart bat. Dies wurde abgelehnt. Davongetragen hatte, war noch einige Stunden später nicht ver- mußte.- Ein 8 jähriger Sinabe gerieth vor Gin 8 jähriger Sinabe gerieth vor dem Hause Tage verschwand die Schwindlerin aus dem Hotel. Der Gerichtsaehmungsfähig. Friedrichstr. 86 unter die Räder einer Droschke und erlitt be- i hof belegte sie mit acht Jahren Buchthaus, zehn deutende Verlegungen an der Brust und am Oberschenkel.-jährigem Ghrverlustund 1650 Mart Geldstrafe Gegen Abend stürzte sich ein Schlossergeselle aus einem Boden- oder noch 110 Tage Zuchthaus. fenster des Hauses Ackerstr. 68a auf den Hof hinab und fand In der Holzbearbeitungs- Fabrik von auf der Stelle den Tod. Bemerkenswerthe Meinungsverschiedenheiten zwischen der Arbeiter Preiß Sachverständigen forderte eine Anflage wegen Bergebens gegen Der wegen der kolossalen Unterschlagungen im Schleicher'schen Geschäfte verhaftete Buchhalter Dusing befindet sich zur Zeit in der Frrenstation der Charitee, wo er auf den Antrag feines Vertheidigers, Rechtsanwalt Jvers, auf seinen Geisteszustand untersucht wird. " an Do ne fta We ent sch au bef Ge Der Un ber we od Ve Kla Fi der Da tum füE tei de una Bu ein an Sto die fein läß nid Go In må fuc ani 30. Re Spr Pu Jal Sie wünsche zur 100 Leu Pa tra det Di Le Fre Auch dies ma bet Au Dies Schaul, Reinickendorferstr. 66, fiel in einen vorschriftswidrig offen stehenden Schacht und das Nahrungsmittel- Gesetz zu Tage, die gestern gegen Gerichts- Beitung. von waren, TO C DO erz eng M agi Bi 100 au hin gel Dr Mc Dor den hat Pa tire erfo wa ber der fag Die ber auc Ber fich Die Ber nur hät red rich mit mit fie Fea Der Mitschuldige des wegen Ermordung des Heuhändlers Mügelburg verhafteten 19jährigen Knechtes Kühn, der flüchtig gewordene Hahn, ist noch nicht verhaftet worden. Kühn, der im übrigen ein Geständniß abgelegt hat und sich jetzt im Untersuchungsgefängniß zu Moabit befindet, sucht die Hauptschuld auf Hahn zu wälzen, der die tödtlichen Streiche geführt, während er, unten in das im Gange befindliche Getriebe, so daß er den Verkaufsmittler Andreas vor das hiesige Schöffengericht Kühn, die Pferde angehalten habe. Die Wahrheit wird sich erst völlig zermalmt wurde. Abends fand im Keller des Hauses führte. Derfelbe foll in der Bentral- Markthalle einen ganzen herausstellen, wenn auch Hahn verhaftet sein wird. Bergmannstr. 11 eine Gasexplosion statt, wobei ein Handlungs- Posten von 248 Faß verdorbener russischer Sardinen feilgeboten lehrling schwere Brandwunden im Gesicht und an den Händen und 8 Faß derselben bereits verkauft haben. Er hatte deshalb erlitt. Als in dem Modewaaren- Geschäft der Geschwister Frisch einen Strafbefehl in Höhe von 50 M. event. 5 Tagen Haft auf richterliche Entscheidung angetragen. eifen, Charlottenstr. 32a, die verehelichte Freytag beim Reinigen erhalten, aber und Kreis- Thierarzt Dr. Claus, eines Kleides mittels Benzin bei einem offenen Lichte beschäftigt Thierarzt Höno w war, entzündete sich das Benzin und feste mehrere Geschäfts- denen dem Käufer die Sardinen zur Untersuchung räume, ein Schlafzimmer und die darüber liegenden Näume einer unterbreitet hatten dieselben auf Grund ihres Ueber einen schweren Unglücksfall, der sich vor einigen Druckerei, sowie fast sämmtliche nach dem Hofe zu gelegenen Aussehens, Geruches und Geschmackes für verdorben erklärt und Zagen auf dem Stettiner Bahnhof erreignete, wird uns nach Fenfter bis in den fünften Stock in Brand. Die zahlreichen wiederholten dies Gutachten, welches sich nebenbei auch noch auf träglich gemeldet: Der auf der Güterstation des Stettiner Bahn- Hausbewohner und Geschäftsangehörigen geriethen in große Ge- die sogenannte Salmiafprobe stützte, auch bezüglich des gesammten hofs angestellte Arbeiter St. pflegte sich dadurch einen Neben- fahr, da die Treppen nicht mehr benutzt werden konnten. Infolge Postens von 243 Faß: Lettere wurden beschlagnahmt und sollten verdienst zu verschaffen, daß er nach Beendigung seines Dienstes dessen mußten fünf Damen aus dem zweiten Stock mittels der Abdeckerei überwiesen werden. Der Verkäufer des Herrn Sprungtuchs gerettet werden. Die 2c. Freytag und eine der Ge- Andreas, Partenheimer, welcher bereits seit 21 Jahren im schäftsinhaberinnen haben Brandwunden davongetragen. Delikatessenhandel steht, vermochte an den Sardinen nichts AufKulturentwickelung nicht mehr durch brutales Vernichtungsfälliges zu finden, ebenso wenig verschiedene Personen, welche da von fosteten. Hr. P. suchte deshalb den drohenden großen Verwüthen zu hemmen. Diese hier als Gäste des Kaisers und lust von Herrn Andreas abzuwendn und bat zunächst Herrn Ge der Kaiserin versammelten Könige, Fürsten und Diplomaten richtschemifer Dr. Bischoff um ein Gutachten. Die Polizeibeamten konnten doch bei all' den ausgetauschten Höflichkeiten, in der Markthalle erklärten eine derartige Untersuchung des Freundlichkeiten, Glückwünschen nicht daran denken, nächstens Dr. Bifchoff aber für unstatthaft, versagten demselben auch eine mit ihren Gastgebern oder untereinander Todesgeschosse Der Generalissimus der Extrablatt Fabrikanten, Probenahme, obwohl Dr. B. die Beamten auf die Bestimmungen zu tauschen? Nein: ich athmete auf. Dieses ganze Sandelsmann August Hecht, stand gestern wegen groben Un- des Nahrungsmittelgesetzes hinwies, nach welchen das Recht auf blendende Ausstellungsfest schien mir die Bürgschaft, fugs, sowie wegen versuchten und vollendeten Betruges vor der eine solche Probenahme unzweifelhaft erscheine. Herr P. lief daß jezt eine Aera von langen, Langen Friedensjahren be- sechsten Straffammer hiesigen Landgerichts I. Der schon wieder nunmehr zu Herrn Rathmann, dem gerichtlichen Sach gonnen. Höchstens gegen einen Mongolenüberfall oder so bolt vorbestrafte Angeklagte fabrizirt feine Extrablätter, deren verständigen für marinirte Fische, welcher die Sardinen für etwas bergleichen konnten diese zivilisirten Leute noch das Inhalt er als Auerneueftes" in den Straßen Berlins ausbrüllen nicht verdorben erklärte und nachdem auch der Absender derselben Schwert ziehen, aber gegeneinander?- das erlebten wir läßt, in der Weise, daß er schon durch die Zeitungen mitgetheilte versichert hatte, daß die Sardinen zu einer großen Sendung von wohl nimmermehr. Was mich in dieser Auffassung be- fenfationelle Nachrichten aufwärmt oder nach Bedarf auch selbst 5000 Faß gehörten und noch von feiner Seite Klagen eingelaufen schaurige Unglücksfälle, Attentate und Mordsgeschichten erfindet. seien, überfandte Herr P. eines der Fässer dem Gerichts stärkte, war die Mittheilung, die mir über einen Lieblings- Das Schöffengericht hatte ihn wegen mehrerer Fälle des groben chemiker Dr. Jeserich zur Untersuchung. Auch dieser fand plan des Kaisers gemacht wurde: allgemeine AbUnfugs zu drei Monaten Haft und wegen Betruges zu zwei feinen Grund, die Sardienen zu beanstanden. Die Thierärzte rüstung. Ja, das stand bei Napoleon III. feftich Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Staatsanwalt war der Hönow und Dr. Claus verblieben auch gestern bei ihrer Be habe es aus dem Munde seiner nächsten Verwandten und Meinung, daß das Schöffengericht einige Betrugsfälle zu unrecht hauptung, daß die Sardinen ein graugelbes Aussehen und einen Bertrauten: bei nächster passender Gelegenheit würde er ausgeschloffen habe und beantragte, die Strafe auf ein Jahr gallebitteren Geschmack gehabt haben. Dagegen bekundete sämmtlichen europäischen Regierungen den Vorschlag unter Gefängniß zu erhöhen. Der Gerichtshof glaubte jedoch, die Dr. Jeserich, daß diefelben sowohl ihm, als auch seinen beiden breiten, ihren Heeresstand auf ein Minimum herabzusetzen. Behauptungen des Angeklagten bezüglich des Zustandekommens Assistenten trefflich geschmeckt und noch nach Wochen feine Spur Das ließ fich hören das war wohl eine vernünftigere der Extrablätter noch näher prüfen zu müssen und er vertagte des- von Fäulniß gezeigt haben. Er sowohl, wie Herr Dr. Bischoff erflärten übrigens die Salmiakprobe bei marinirten Fischen für Idee, als diejenige einer allgemeinen Heeresverstärkung. halb die Verhandlung, um Zeugen vorzuladen. ganz unzutreffend. Der Gerichtshof entsprach den Anträgen Damit wäre die bekannte Forderung Kant's erfüllt, welche Eine Schwindlerin, die hinsichtlich ihrer Verworfenheit des Amtsanwalts und des Rechtsanwalts Baron, indem er in§ 3 der Präliminar- Artikel zum ewigen Frieden" also und der ihr zu Gebote stehenden Phantasie unerreicht da- nicht nur den Angeklagten freisprach, sondern auch die Kosten der formulirt ist: stehen dürfte, wurde gestern der zweiten Strafkammer des Land- Vertheidigung der Staatstaffe zur Last legte. Stehende Heere( miles perpetuus) sollen mit der Zeit gerichts I in der Person der 25jährigen unverehelichten Marie Wilhelmine Böhite aus Potsdam vorgeführt. Die Angeklagte Aus dem Ober- Verwaltungsgericht. Am 80. Juni 1891 ganz aufhören. Dieselben bedrohen andere Staaten unauf- bat feit ihrer Ginsegnung ein abenteuerliches Leben geführt, sie suchten die Webermeister B. und R. zu Neustadt D. Schl. ihre hörlich mit Krieg durch die Bereitschaft, immer dazu ge- ist wegen Betrugs und Diebstahls in Meg, Straßburg und ver- Aufnahme in die dortige Weberinnung II nach, wurden jedoch rüstet zu scheinen, reizen diese an, sich einander in Menge fchiedenen anderen Orten bestraft worden. Nach Verbüßung ihrer von dem Innungsvorstande nach Anhörung der Innungs der Gerüfteten, die keine Grenzen kennt( o prophetischer letzten Zuchthausstrafe tauchte sie in Berlin auf, nachdem sie in versammlung abschläglich beschieden, weil B. und R. der sozial Weisenblick!) zu übertreffen, und indem durch die darauf ge- Heidelberg Station gemacht, um hier ein paar Damen um 50 M. demokratischen Partei angehören. Mit einer hiergegen gerichteten wendeten Kosten der Friede endlich noch drücken der zu beschwindeln. An einem Januar- Nachmittage dieses Jahres Beschwerde durch Beschluß des Magistrats zu Neustadt D.- Schl wird, als ein kurzer Krieg, so sind sie selbst Ursachen von erschien der Angeklagte in dem Muntiegel'schen Friseur abgewiesen, flagten B. und R. gegen denselben und den Innungs geschäft in der der Chauffeestraße. Sie ließ fich von vorstand mit dem Antrage, die Entscheidung des ersteren für un Angriffstriegen, um diese Last los zu werden." Fräulein Muntiegel frisiren, wobei sie sie derselben er gerechtfertigt zu erachten und ihre Aufnahme in die Weber zählte, daß sie beim Friedrich Wilhelmstädtischen Theater als Innung II herbeizuführen. Der Bezirksausschuß zu Oppeln erfannte " ( Fortfegung folgt.) gen Lun catl ord Fro Fr Be unt beh übe öffe Fra Vie Ma Erf reid Pfle be Ver fam Gle gefa hale Die liche eing Sel febl Dem hau: jent den b t f IT n 11 3 11 17 B= P te es te ff ir 217 er er 91 re ch al ent 61. 13 er ate einer Straße 43, bet Siegeler. Besang= Sieder Pollack Klub Lustige Bergnügungs- Verein Bergnügungsverein Waldesgrün Krautſtv.( Reſtaurant). Vergnügungsverein Durch Nacht Bipifar, bei Krösche, Fichteftraße Nr. 29. zum Licht, bei Gründet, Dresdenerstr. 116. Humoristischer Verein Tambourverein Vorwärts bet Kober, Hermann und Wanzlichstraßen- Ece( Rigdorf.) BergnügungsVerein International 2 bet Pape( fr. Knebel) Badfir. 58. gnügungs- Verein limbim" bei Brodlow, Bülowstr. 65. Gefang-, Turn- und gesellige Vereins. Mittwody. Gesangverein Wer am 23. April 1892 auf Klage- Abweisung, obwohl der von dem fwelcher die Abschaffung aller Befehe, welche die Frauen in öffent-| Röpniderfir. 191, Restaurant. Soffnung 1, Friedrichsberg, Friedrich dortigen Regierungspräsidenten bestellte Kommissar zur Wahrlicher und privatrechtlicher Beziehung gegenüber dem Manne be- stari ftraße 34, bet Schulze. Rothe Nelte, Schöneberg, Golf nehmung des öffentlichen Interesses beantragt hatte, der Klage nachtheiligen, fordert. Es erscheint daher nicht mehr wie gerecht, t- Moabit 47-49. Freiheit, Moabit, Kronenbraueret ftattzugeben. Auf die Berufung der Kläger änderte das Ober- wenn dieser Forderung zunächst innerhalb der Partei- Organisation traße 153, bet Göte. Offenbacher Gängertrans, Oranien Gesangverein der Kupferschmiede, WeinBerwaltungsgericht( 8. Gen.) am 81. Oftober 1892 die Bor praktische Folge gegeben würde; deshalb beantragen wir folgende wedding kasino. Straße 11 bei Feind. Bergißmein nicht, Schulstraße 29, in bet entscheidung dahin ab, daß der beklagte Innungsvorstand Aenderungen am Organisationsplane: Concordia", Dieffenbachstraße 53 schuldig sei, die Kläger in die Weber Innung 11 aufzunehmen Sols." Deutscher Männerfang", Belforter straße Nr. 15, bet 1. Sprachliche Aenderung der§§ 3, 4 und 5, soweit die Schneider. Gefangverein 2otosblume, Alte Jakobfi. 96-97, bet talauf Grund folgender Erwägung: Der Magistrat als Aufsichts- Rede von„ Bertrauensmännern" ist, die Worte, Vertrauens- Gichenen Stab. Männer- Gesangverein& ibertee 1, Cuvryfir. 24, bei Zielsch. towsky. behörde ist mit Unrecht zum Prozesse zugezogen worden. Das Gesangverein Freiheitstlänge, Stallfahreiberstr. 29 zum personen" zu setzen. Gesetz bestimmt, daß keiner Person die Aufnahme in die Innung Unverzagt angestr. 65 bei Tempel.- Gesangverein 2orbeerfranz 2 verweigert werden darf, die den gesetzlichen und statutarischen 2. Streichung des folgenden in§ 9 vorkommenden Gates: Oranienstraße 190 bei statsch.- Gesangverein Liebestuft in Fürstenwalde Sängerchor der Maler, Alte Anforderungen entspricht. Nach§ 83 R.-G.-D. fönnen von insoweit nicht unter den gewählten Vertretern des bei Haupt, Müncheberger Chauffee. Jakobstraße 83.- Felsenfest( Gemischter Chor), Badstr. 16, Kastaniendem Eintritt in die Innung diejenigen ausgeschlossen werden, Wahlkreises Frauen sich befinden, können weibliche Verwätochen. Freiheits- Gruß, Schönhauser Allee 46 bet Buffe- Gesangtreter in besonderen Frauenversammlungen gewählt werden." verein Hoffnung 3", Brandenburg a.. bei Weidner. welche sich nicht im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte befinden Nameus der Kommission erstattete Frau Ihrer sodann tuft", Fichteftr. 29 bet strösche. Männer- Gefangverein, Berein Titania", Görligerstr. 40. oder infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über ihr Bericht über deren Thätigkeit. Während der 2 Jahre des Bestehens Vermögen beschränkt sind. Diesen Bedingungen genügen die find in Berlin 12 Versammlungen abgehalten worden. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend( Su Die schriften sind zu richten an G. Schröder, Nosttzstraße 29, 3 Treppen.) Kläger. Ferner darf vorbehaltlich der Bestimmung im§ 83 der Kommission babe weniger ihre Aufgabe erblickt in der Abhaltung& iferne Pfeife, bet Hoffmann, Triftsfiraße 1. Mittwoch: Rauchtiub Hellblau bet Flick, Simeonfir. 28. Rauch lub Eintritt in eine Innung feinem versagt werden, welcher die in von Versammlungen in Berlin, da sie für ganz Deutschland ein- proletariat bei Kühn, Naunynftr. 38. Theater Berein Theater- Berein Jugenddem Innungsstatut vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt hat. gesetzt war. Sie habe eine sehr umfangreiche Korrespondenz mit fraft 2 bei Werner, Seimfir. 2.- Touristenklub Nachtfalter, bei Bur Das Statut der beklagten Innung bestimmt nach dieser Rich zahlreichen Städten gehabt, habe die Gründung von Frauen- mann, Frankfurter Allee 56. Statflub Buschelgrün, bet Fürstenau, tung, daß der Aufzunehmende einen ehrenhaften Lebenswandel vereinen aller Art befördert und denselben helfend zur Seite ge- Brüder, bei Lucwald, Manteuffelstr. 46. Reichenberger- und Manteuffelstraßen Ecke. führen und sein Gewerbe ordnungsmäßig betreiben muß. Gegen standen. Die Thätigkeit in allen Einzelheiten öffentlich bekannt& ridolin, bei Wolff, Brunnenstr. 350.keinen der beiden Kläger liegt etwas vor, woraus geschlossen wer- zu geben, fei nicht angängig. Sie wünschte daher die Wahl den kann, daß eine dieser Bedingungen nicht erfüllt sei. Ganz einer Kommission, welche Einsicht nehmen solle in das vorhandene unguläffig erscheint, aus der politischen Richtung der Kläger Material. Diefelbe würde im stande sein, besser Bericht zu er zu folgern, daß daß ihnen in ein Matel anhaftet. dieser Beziehungen statten. Den Kassenbericht erstattete Frau v. Hofstetten. Die Mit Unrecht hat der Vorderrichter Ginnahmen aus den Versammlungen stellten sich auf 284,93 M., angenommen, daß die Kläger vielleicht ihrer Pflicht, wie sie im die Ausgaben( einschließlich 50 M. Unterstügung) auf 265,92 W., Knospe, Abends 9 Uhr, im Restaurant Wahlstatt, Belle- Alliancestraße. Statute ausgesprochen ist, nicht nachkommen können. Selbst wenn der verbleibende Baarbestand beträgt 19,01 m., die sonstigen Ein- Musikverein Vorwärt's, Abends 8 bis 10% Uhr, Sangestraße 108 die Kläger dieser Verpflichtung nicht nachkommen, würde dies nahmen betrugen 31,45 M., sodaß ein Gesammtbestand von 50,46 M. Restaurant Kayser, Stalizerjir. 22. bet Nebelin. Männer- Gesangverein Waldtapelle 2, Abends 9 Uhr, fein Grund sein, ihnen die Aufnahme zu verweigern; das Gesez vorhanden ist. Herr Gellings machte der Kommission den Turnverein Hoffnung, Abends 9 Uhr, im Nestaurani Schröder, Manläßt nur Ordnungsstrafen gegen Mitglieder zu, die ihre Pflicht Vorwurf, nicht genug geleistet zu haben, welchem Vorwurfe Frau abend 9-11 1hr Abends bet Lade, Beughoffir. 8. teuffelstr. 9. Kraftturnverein Jugendtraft, jeden Mittwoch und SonnTurnverein Gesund nicht erfüllen. Es ist aber unzulässig, daraus, daß die Kläger Rohrlac entgegentrat. Die weiter vorzunehmende Neuwahl brunnen. Die 2. Männer- Abtheilung turnt heute von 8%-10% Uhr Abends Sozialdemokraten find oder religiösen Ansichten huldigen, die der der Agitationskommission gab Veranlassung zu lebhaften Aus- in der Turnhalle, Fretenwalderstraße 39. Seraftturnverein Berolina, Innung nicht genehm sind, zu folgern, daß sie ihre statuten einandersetzungen. Die bisherigen Mitglieder der Kommission Abends 9 Uhr Uebungsstunde bei Faustmann, Reichenbergerstr. 78a. mäßige Pflicht den Lehrlingen gegenüber, denselben die zum Be- lehnten eine Wiederwahl ab, uni anderen Frauen Gelegenheit zu Reed, Bothringerstr. 94. Theater- und Vergnügungs- Verein Humanitas Abends 9% Uhr bei Theaterverein Vulfania 2", Abends 9% Uhr, suche des Gottesdienstes erforderliche Zeit durch Verwendung zu geben, eine beffere Thätigkeit zu entfalten. Der Kommission Bergfir. 12, Restaurant Rehliß. anderen Dienstleistungen zu gestatten, verweigern werden. wurde besonders der Vorwurf gemacht, daß sie seit zwei Jahren Sommer, Grünstraße 21.Gefelliger Vergnügungsverein Regia, Abends 9 Uhr, im Restaurant Humoristischer Verein Arminia, Dresdener nicht Bericht erstattet habe. Der Grund hierfür ist, wie Frau Garten, Dresdenerstraße 45.- Kreuzfidel, bei Gumlich, Reichenbergerv. Hofstetten klarlegte, darin zu suchen, daß die Kommission straße 149.- Fidele Brüder, bei. Mrofe, Lachmannstr. 5.nie vollzählig beisammen war. Die neue Agitationsfommission verein Frei Weg", Abend 9 Uhr bei Siedlulad, Manteuffelfir. 86. Geselliger Verein Regina, Alexandrinenstr. 110 bet Wohllebe. ladate wurde schließlich gebildet aus: Frau Leuschner, Frau Sigung mit Damen. Fideltas.- Bergnügungsverein& uftig- Frob, Wengels, Frau Greiffenberg, Frau Post, Frau Mittwoch 9 Uhr, Märkischer Hof, Admiralfir. 18c. Sigung. Bute, Fräulein Haase und Fräulein Sach 3. Der neuen Rauchflub affalle, Abends, bet Lod, Friedrichsbergerstr. 11. Rauchflub Roochloch, Abends 9 Uhr, bei Kierstein, Admiralstr. 33. Rauchflub Kommission wird das sämmtliche Material übergeben werden. So the Nelte, bei Steuer, Weinstr. 22. Sumoristischer Rauchgefchloffen. Darauf wurde die von gegen 200 Personen besuch te Versammlung lub, abends o uhr, bei A. Niemann, Görligerstr. 42. – Rauch flub Sanssouci, Boechstraße 61.- Rauchflub Ohne gwang, Abends 9 Uhr bet Späth, Weinstr. 28. Rauchtlub Grüne Quaste, Abends 9 Uhr, bei ahmer, Gräfestr. 82. Schlüter, Kleine Martussir. 10. Rauchllub Vulfan, Abends 9 Uhr bet Rauchtlub Goldene Quast e", bends 9 Uhr bei Muß, Jostyfir. 8. Rauchtlub gutgesinnter Freunde, Abends uhr bei Neumann, Höchſteſtr. 28. Stauchklub Schmotes- Werte, Köpenickerstraße 121a bei Schöbel. mittwoch Waldemarstr. 74 bet George. Rauch Klub„ Vorwärts GD.", jeben Sumoristische Pfeifen brüder jeden Mittwoch Abend ühr, Klosterstraße 83, beim Genoffen W. Salzwebel. Staitlub reff, Abends 8% Uhr, bei Otto Babel, Frankfurter Allee 90. Bühnenverband Othello Abends 9 Uhr, Restaurant Lothringer Der Verband der Geschäftsdiener, Packer und Berufsgenoffen hielt am 25. Oftober seine 4. Wanderversammlung ab, in welcher Genosse Koopmann einen Vortrag über die Kämpfe der Arbeiter- Organisationen in der Gegenwart hielt. Redner zeigte u. a. an den Vorkommnissen in Carmaux und Homestead, daß der Kampf zwischen Kapital und Arbeit immer schroffere Formen annimmt und daß sich für den Arbeiter daher immer zwingender die Nothwendigkeit ergiebt, fich fräftig zu organisiren. Auch die organisirten Geschäftsdiener dürften nicht früher raften, bis der legte ihrer 30 000 Berliner Kollegen dem Verband angehöre. Nach Schluß des schwungvollen Vortrages ließen sich fünf Kollegen in die Organisation aufnehmen. Hierauf fand folgende Resolution Annahme: " ftraße 101. " 1 Vermischtes: Touristen 30. Oftober eine öffentliche Bersammlung einberufen behufe Die Frauen- Agitationskommission hatte für den Rechnungslegung und Neuwahl der Komuniston und Be sprechung wegen des Parteitages. Settere murde als erster Bunft genommen. Frau Ihrer bemerkte, daß im vorigen Jahre die Männer überrumpelt worden seien bei den Delegirtenwahlen. Um diesem vorzubeugen, wären diesmal die VertrauensLeute in Renntniß gefeht worden, daß die Frauen auch auf dem Parteitage vertreten sein wollen. Zu diesem Zwecke waren Ver: trauensdamen erwählt worden, welche den Versammlungen, in denen die Delegirten zum Parteitage gewählt wurden, beiwohnten. Diefelben erstatteten Bericht über ihre dortigen Erlebnisse. Frau geuschner berichtete aus dem ersten Wahlkreise, daß die Frauen mit ihrem Verlangen rundweg abgewiesen, ja nicht ein mal zum Worte gelassen worden seien. Man habe sie höhnisch behandelt und durchaus nicht als gleichberechtigt erachtet. Aus dem zweiten Wahlfreise berichtete Frau Fahren Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des wald. Hier hätten die Frauen, bezw. hätte die Kommission Referenten einverstanden und erkennt an, daß die Arbeiter nur Abgeblikt. Brandenburg. Gut abgebligt ist ein Pfarrer vor der Volksversammlung den Zutritt zu einer engeren Sigung durch eine starke Organisation im stande sein werden, die Macht im Kreise Friedeberg, der einen Gastwirth ersuchte, doch möglichst erzwungen. Hier habe sie beantragt, fernerhin jederzeit zu den des Kapitals zu brechen. Aus diesem Grunde versprechen die wenig Schnaps zu verschänken. Der Gastwirth erwiderte:" Sie engeren Berathungen über Parteifragen zugezogen zu werden. Kollegen, dem Verbande nach Kräften neue Mitglieder zuzu jeden Tag Nothwein. Sie wollen dafür sorgen, daß die armen gönnen den armen Leuten keinen Schnaps, aber Sie selbst trinten Man habe erwidert, daß init allen Mitteln werde dagegen führen." agitirt werden. Auch sei ihr zweimal indirekt die Thür gewiesen Zum Schluß fand folgender Antrag Annahme: Leute kein Geld für Schnaps ausgeben. Im Dorfe ist ein armes worden. Trotzdem sei sie in der Volksversammlung erschienen. Die Versammlung fordert den Vertrauensmann der Haus: Kind schon ein Jahr alt und noch ungetauft, weil der Vater das Hier fei sie mit unangemessenen Redensarten trattirt worden, diener auf, im Monat November eine Bersammlung aller stellen: Laufgeld nicht bezahlen kann. Taufen Sie das Kind doch umworüber sie lebhaft Klage führte. Ebenso fand sie es für durch losen Hausdiener einzuberufen, andernfalls dies die Aufgabe des fonft." Darauf fagte der Pfarrer:" Was geht Sie denn das aus unangebracht, daß die Frauen nicht zu Agitationstouren Berbandes sein soll." an?" Der Gastwirth erwiderte: Und was geht es sie an, wenn hinzugezogen werden. Die Wahl einer Frau sei unbedingt ab ich Schnaps verkaufe?" In demselben Dorfe ist ein Ritterguts gelehnt worden. Ein gestellter Antrag auf Abänderung des Der Fachverein der Klempner Berlins hielt am besiger, der viel Schnaps brennt. Zu diesem ist der Pfarrer noch Organisationsplans seitens der Frauen sei, trotzdem derselbe die 18. Oktober feine Generalversammlung ab. Da der Referent zu nicht gegangen, um ihn zu ersuchen, das Schnapsbrennen zu Majorität hatte, für abgelehnt erklärt worden. Gegen die Wahl dem angesagten Vortrage nicht erschienen war, nahm die Ver- unterlassen. In die Luft geflogen. Man meldet aus New- York, Don Frauen sei geltend gemacht worden, daß Frau Ihrer auf fammlung zunächst den vierteljährlichen Kaffenbericht entgegen. dem vorigen Parteitage nicht gewußt habe, wie sie sich zu verhalten Nach demselben ergab sich eine Einnahme von 116 M. 85 Bi. 28. Oftober: Die bei Lima in Ohio gelegene Nitroglycerin- Fabrit habe. Hiergegen verwahrte sich Frau Ihrer ganz entschieden. Frau und eine Ausgabe von 71 M. 25 Pf. Demnach bleibt ein ist heute in die Luft geflogen. Im Umkreise von 20 englischen firen. Die Gleichberechtigung der Frau werde oft in der Theorie an- Bücher und Kasse in Richtigkeit befunden zu haben, worauf die sicher getödtet, während drei andere schwer verwundet wurden. erfannt, aber nicht in der Praxis. Unter dem Sozialistengesege Versammlung dem Kassirer Decharge ertheilte. Sodann wurden Drei Personen werden vermißt; wahrscheinlich sind sie unter den wären die Frauen gut genug gewesen, Flugblätter und Bons zu die Kollegen Becker, Röhler, Wolf, Deichmann und Trümmern begraben worden. Drei Leute sind bertreiben. Jetzt fönne man sie nicht gebrauchen. Der Bericht Müller zu Mitgliedern der Arbeitsnachweis Rommission ge Schwere Ueberfahrt. Man meldet aus New- York, der Frau von Hofstetten aus dem dritten Wahlkreise be- wählt. Hierauf bewilligte die Versammlung auf Antrag 28. Ottober: Der gestern hier eingetroffene Dampfer des Nordfagte daffelbe, wie die aus den beiden ersten Wahlkreisen. Auch Wilkens die Summe von 6 M. als Grundstock für eine deutschen Lloyd, Lahn, hat eine stürmische Reise gehabt. Am Dieser Bericht konstatirte, daß die Männer von einer Gleich- Bibliothek. Zum Schluß fand noch ein Antrag Annahme, wo- 22. und 28. Oftober war der Seegang so hoch, wie selten. Die berechtigung der Frau durchaus nichts wissen wollen. Man habe nach die Vereinsversammlungen hinfort in einem bestimmten Wellen brachen fortwährend über dem Deck zufammen. Ein Jahrgast Namens Friedrich Vogel starb vor Schrecken. auch hier einfach gesagt, die Frauen tönnten sich ja in eigenen Lokal stattfinden sollen. Bersammlungen Delegirte wählen. Frau von Hoffstetten habe Die New Yorker Polizeibehörde hat die Polizeifnüppel sich rechtzeitig an den Vertrauensmann Börner gewandt. letzten Montagen Dr. Carl Pinn über„ Die Reformation im waren für den Tagesdienst zierlich gedrehte, hübsche Instrumente. In der Arbeiter- Bildungsschule referirte an den beiden abgeschafft. Die bisherigen Knüppel der New Yorker Polizisten Dieser habe keine Ahnung gehabt von den Absichten der Frauen. Lichte der neuesten Forschungen". Am nächsten Montag findet Nachts aber trugen die Schußleute ein Holzstück von einer Länge Bertrauensmann Fritz des dritten Wahlkreises war der Mei- im großen Saale von Philipp, Rosenthalerstr. 88, ein Vortrag und Dicke, mit welchem sie einen Löwen hätten erschlagen fönnen. nung, daß die Vertrauensleute niemand nachlaufen. Die Frauen über Die Chartistenbewegung" statt. hätten gewußt, wo die Vertrauensleute wohnen. Sie hätten sich Mancher irische Polizist und der Mehrzahl nach bestehen die New- Yorker Schuhleute aus Jrländern rechtzeitig melden sollen. Frau Frohmann erstattete den Be eignete fich von Natur Kranken- und Sterbe- Unterstütungskaffe der Berliner Hansricht aus dem vierten Wahlkreise, welcher günstiger lautete. Sie diener. Kaffenlokal ieue Friedrichstr. is bei Mollig Gigung jeben mitoch vorzüglich zum Knüppelhelden. Jetzt sollen die New Yorker widerlegte indeffen den erhobenen Einwand, daß die Frauen nicht Abend von 8% Uhr an Schuyleute die Pfeife brauchen, wenn sie des Beistandes bedürftig mitarbeiten. Wenn die Frauen überall zugezogen würden, würden und siebenwerda. Deffentliche Versammlung Witttwoch, 2. NoParteigenollen ans den Kreisen Wittenberg, Schweinig, Torgan find. Am Tage werden sie ein vierzehnzölliges Stöcklein in der fie auch befähigter zur Mitarbeit werden. Gewählt wurde vember Abends 8 Uhr bet Graftweil, Kommandantenfur. 77/79. Pagesordnung: Tasche tragen, welches sie jedoch nur zur Selbstvertheidigung Fräulein Ba a der. Im 5. Wahlkreise wurde Frau Rohrlad Der bevorstehende Parteitag. Referent wird in ber Bersammlung befanni gebrauchen dürfen. In den kurzen Stunden der Nacht ist aller" gemacht. P # dings Abwehr und Angriff in New York manchmal schwer zu Tanzlehrer- und Tanzmaitre- Verein Solidarität". Heute Mitt Bersammlung. unterscheiden. Tagesordnung: Vorlesung über: Nieder mit der Sozial Verein ehemaliger Sad Schmiedeberger und Umgegend. " Ber Landsmannschaft Schleswig- Holsteiner Berlin. Mittwoch, ben .- S.- B.) in den Armin- Hallen. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Memel, 1. November. Heute ist die Bahnstrecke MemelBajohren eröffnet und damit die nördlichste Grenzstation des kam, wie das„ Memeler Dampfboot" meldet, infolge eines Bei der ersten Fahrt deutschen Bahunetes erreicht worden. Dammrutsches ein Bahnunfall vor; die Lokomotive entlung über den Antrag, den Frauen die Theilnahme an den Be- woch, Abends 8 Uhr, im Bereinstotale, annenstraße 14. rathungen über innere Parteifragen zu gestatten, zur Tages- bem of ratie." Frau Schubert die Frauen ebenso Fiasko erlebt. Genosse fammlung Mittwoch, den 2. November, Abends 8 Uhr, im Restaurant riz hatte den Frauen den Vorwurf gemacht, daß sie das Karl Boigt, Kaiferfir. 11, of 1 Tr. Bereinsgesetz nicht fennen. Dem traten Frau Fahrenwald 2. November, Abends eg ühr: Bersammlung der Sandsleute mit Damen in und Frau Ihrer entgegen. Wenn die Frauen vielleicht auch den Armin- Sallen, Kommandantenstr. 20. Sonnabend, den 19. November, behindert würden, sich den Wahlvereinen anzuschließen, was derbstvergnügen unter Mitwirtung des Buchbinder- Männerchores( M. überdies noch zweifelhaft sei, so hinderte sie doch nichts, an den Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch, Abends 8-10% Uhr: Südöffentlichen politischen Angelegenheiten Theil zu nehmen.- Schule, Sagelsbergerstr. 43: Unterricht in Geschichte( alte); Süd- Ost Fräulein Bien ging mit den Männern scharf ins Gericht.( unteres). Rule, Martusfiaße 31: Unterricht in Deutsch( mittel): Reichenbergerstr. 133: Unterricht in Deutsch( oberes), Logit, Rechnen Bielen sei es noch darum zu thun, eine dumme Frau zu haben. Nord- Schule, Müllerfraße 179 a: Unterricht Deutsch Man hindere die Frauen, sich aufzuklären. Das beweise das geringe Wathematit und inathematische Geographie. In all in Death( mittleres), Erscheinen von Frauen in den Versammlungen. Sie empfahl zahle Schüler und Schülerinnen, auch jest int Laufe des Semesters, eintreten. Hefe- und Diskutirklubs. Mittwoch. Bereinte rast, Abend London, 1. November. Das Neuter'sche Bureau" theilt zu reichen Anschluß an den Frauen- Bildungsverein. Die Frau habe die sy Uhr, bei klein, Schönleinstraße 6. Johann Jacoby, bet grib Pflicht, Mitkämpferin des Mannes zu sein. Herr Greifen- leyte, Schwebterfir. 38. Seine, jeden Mittwoch vor dem 1. und 15. seiner Meldung über die Ermordung zweier Polizei- Agenten in berg beantragte folgende Refolution, nachdem Frau Ihrer brunnen, abends 8 Uhr, bei Haferland, Bellermannſtr. 87. jeb. Monats, Ab. 8% Uhr, im Restaur. Grube, Martendorferstr. 10. Gesund Ballinadrima( Grafschaft Kildare) mit, aus weiteren Meldungen Gleich aus Naas gehe hervor, daß der Polizei- Agent Rogan, dessen Verleumdungen ihrer Person ganz energisch zurückgewiesen hatte: heit, abends subr bei Stramm, deitierstraße 123. Die heute am 31. Oftober 1892 in Joel's Salon ver- Abends 8 Uhr, bet Wagner, Alte Schüßenstr. 6. Seine, Rirdorf, Frau und zwei Kinder nicht durch eine bewaffnete Bande, sondern Nord, durch den in dem ersten Telegramm genannten Polizei- Agenten fammelten fozialdemokratischen Frauen erklären es als mit dem jeben Mittwoch s uhr, bei Berns. Staabe, kuppiners und Schönholzerstraßen- Billington ermordet worden sei, welcher sich nach der That ſelbſt Gleichberechtigungsprinzipe im Widerspruch stehend, wenn Frauen Gde. Otto Reimer jeden Mittwoch bei A. Brosch, Wilhelmshavner: Das Leben genommen habe. gesondert Delegirte zum Parteitage wählen. Sie lehnen es des- traße 2s. bei 1 Emanzipation, Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umggegend. Alle Wenderungen Arbeiter- Sänger- Bund Berlins und Umgegend. Mittwody. Nebungsgleifte und wurde beschädigt. Menschen famen nicht zu Schaden. 11 Briefkaffen der Redaktion. halb ab, heute eine Vertretung zum Parteitage zu beschließen. im Bereinstalender sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 70. Die Versammelten erwarten aber, daß der Parteitag den männlichen Delegirten aufgiebt, in Zukunft in ihren Wahlkreisen dafür Hunde Abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. Liedesfreiheit 1, einzutreten, daß den Frauen innerhalb der Parteiorganisation fraße 22-28, Bögon's Brauerei. Andreasstr. 26, bet Schiamacher. Freya,( Gem. Chor), Alte SchönhauserSilaritas, Hochstraße 32 a, bet Gelegenheit gegeben wird, sich zu bethätigen." Deutsche Gich e, Blumenstraße 46, bet Went. Echo 1 Bantow, Schulzeftr. 27. Berce, Bernauerstr. 72, Restaurant zum Beitgeist". Gefangverein der Steinmetzen, Johannisstr. 20, bet Müller. Männer- Gesangverein der Kürschner, D. B. D. Br. Berlin, Neue die Friedrichstraße 44, bet Röllig. Stein nelte, Röslinerstraße 17, bei endt.-2yra 1, Raupach str. 6, bei Stachel.- Euphonia, bet Hermann, an die städtische Schuldeputation. Genoffe& rit machte geltend, daß den Frauen die Zeit fehle, sich in hinreichender Weise in der Partei zu bethätigen. Dem gegenüber wurde geltend gemacht, daß die Männer hieran hauptsächlich die Schuld tragen. Die Frauen arbeiteten schon jeht nach besten Kräften. Bilfe. Elisabethstr. 80.- hand insan d1, Mariannenstr. 31-32, bei Doberstein. Schneeglöd chen 2, Poisdam, Brandenburger Kommunitation 16, bet Glafer. unverbroffen, Abends 8 Uhr, bet Sachs, Lindowerste. 26. Rütli Flöter'scher Gesangverein, Stoppenstraße 43c, bei Lorenz.-Borwärts 5, Friedrichshagen, Rundtheil, bei Die Refolution fand keinen Widerspruch. Angenommen wurde ferner ein Antrag mit der Maßgabe, Das fozialdemokratische Parteiprogramm enthält einen Baffus, feldt. $. K. 100. Wenn Sie darum einkommen, wird Ihnen Bezahlung für die Desinfektion jedenfalls erlaffen. R. K., Cuvryftr. 35. Wenden Sie sich beschwerdeführend K. C. 20. Der Betreffende hat überhaupt nur das Recht der Beantragung. Die Bewilligung steht nur den zuständigen Behörden zu. S., Angermünde. Wenn Sie ordnungsmäßig im März Sorbeertrans, Sichtenbergerstr. 21 bei Geife.- Gudon, 1. abgemeldet find, haben Sie nur in Angermünde zu zahlen. denselben dem Parteivorstande zu überweisen. Derselbe lautet: Friedenau im Kurhaus. Freundest reue( Gemischter Chor), Grenadierstr. 33, bei See I Lerche. Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien: Heft 29 der Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in ca. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Kolporteure entgegen. Achtung! Maler. Achtung! Am Donnerstag, 3. d. M., Abends 8 Uhr, findet in Gratweil's Bierhallen( oberer Saal), Kommandantenstr. 77-79, eine kombinirte Mitglieder- Versammlung sämmtlicher Filialen Berlins statt. 3. Verschiedenes. Tages Ordnung: 211/4 1. Unser Arbeitsnachweis. 2. Abrechnung vom Sommervergnügen. Pflicht eines jeden Vereinskollegen ist es, in dieser Versammlung zu Der Einberufer. erscheinen. der Tischler Fachverein der ( Norden). Versammlung am Donnerstag, den 3. November, Abends 81%, Uhr, bei Herrn Nagel, Schwedterstr. 24. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Schöpfe, über: Karl Marr. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Schriftführers. 4. Werkstattangelegenheiten. 5. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Bevollmächtigte. Unferm Kollegen Serm. Gräscheke die besten Glückwünsche zu feinem Geburtstag. Wir trinken noch eine Lage. Die Kollegen dus der Christburgerstraße. 2884b Unserm Genossen W. Werner zum 24. Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch. Die Stammgäste des Kurz'schen Restaurant. 2886b Verein jur Regelung der gewerblichen Verhältnisse der Töpfer Berlins u. Umg. Am Montag, den 31. Oktober, verstarb plötzlich unser Mitglied, Der Kollege Gottlieb Kowalke. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 3. November, Nachmittags 8 Uhr, vom Trauerhause Basewalferstr. 10 nach dem Nazareth Kirchhof bei Dalldorf statt. Um zahlreiche Betheiligung der Kollegen ersucht 323/5 Der Vorstand. Todesanzeige. Verband deutscher Gold- u. Silberarbeiter u. v. Berufsg. ( Zahlstelle Berlin.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß am 30. Oftober unser lieber Freund und Kollege, der Goldarbeiter Robert Reiche, nach schwerem Leiden verstorben ist. Wir verlieren an demselben einen allezeit treuen Freund und Berather. 163/2 Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 2. November, Nachmittags 8 Uhr, auf dem Emmaus- Friedhof statt. Um rege Betheiligung bittet 163,2 Der Vorkand. den Genossen selbstverfertigten Achtung! Tischler. Achtung! Musif. Complete Comten Zugharmonika in nur guter und Zu Gunsten des Kollegen Albert Wendisch, der in diesem und im hochfeiner Ausführung zu billigsten 31902 vorigen Jahr ein mehrmonatliches Krantenlager überstanden hat und Vater Fabrikpreisen. Ad. Franke, von drei unmündigen Kindern ist, wird von Seiten der Gesangvereine Untersachsenberg( Vogtland). " Summer'scher, Flötes'scher Verein und„ Cyania" ein Wohl- Für Berlin Muster bei G. Sparfeld, thätigkeits- Konzert an 5. November in Nieft's Festsälen, veranstaltet. Weberstr. 17, Ortskrankenkasse d. Maschinenbau- Arbeiter u. verw. Berufsg. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß am 27. November er. die ordent liche Generalversammlung ftattMehrere Betheiligte. Erstes und ältestes Eisenbahnstr. 38, Hof 1 Tr. Einen großen Posten schwere Achtung! 1 Meter lange Flanell- Arbeitshemden in waschechten Farben offerirt als Gelegenheitslauf per Stück 115, Herren- Garderoben- 125, 135, 150 bis 175$ 1. Geschäft des Ostens von findet. Anträge, welche auf die Tages- Julius Lindenbaum, ordnung derselben gesetzt werden sollen, müssen bis 16. November er. schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Der Vorstand. Carl Thieme. Ortskrankenkasse der Tischler und Pianoforte- Arbeiter. General Versammlung der Vertreter der Kassenmitglieder u. der Arbeitgeber am Donnerstag, den 10. und Freitag, den 11. November, Abends 7 Uhr, Alte Jakobstr. 75. Tagesordnung in beiden Versammlungen: Berathung des revidirten Kaffenstatuts nach der Novelle zum Kranten Versicherungs- Gesetz 10. April 1892. vom 2879 Die Vorlage wird den Herrn Vertretern umgehend zugestellt werden. Um recht pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Verein zur Wahrung der Interessen der Stock- Arbeiter. Sonnabend, d. 5. November, Gr. Frankfurterstr. 139, empfiehlt sich seinen werthen Kunden und Bekannten zum Einkauf von eleganten Herren- Garderoben. Täglicher Eingang von Neuheiten. Spezialität: Anfertigung nach Maaj. Buschneider im Hause. 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Es handelt sich um eine Lohn reduktion, die in jener Fabrik vorgekommen. " In luna( Westfalen) wurde am Sonntag ein Arbeiter Bildungsverein begründet, dem sofort 15 Personen als Mitglieder beitraten; ein Resultat- schreibt man uns mit dem man unter den obwaltenden Verhältnissen wohl zufrieden sein tann. Mittwoch, den 2. November 1892. ber F 9. Jahrg. weiße Arbeit 42, Tische 32, Sigmöbel 29, Einsetzen 15 und ver Mit einem warmen Appell an die Wähler schloß der Vor schiedene Arbeiten 91. In Gewerbestreitigkeiten wurde in sigende sodann die Versammlung. legung) famen in 4 Fällen zur Erledigung. Die reichhaltige 36 Fällen Rath ertheilt, dringende Recherchen( ArbeitsniederBibliothek wurde von 201 Mitgliedern benutzt. Von den 24 Rechts- waren am Montag außerordentlich zahlreich versammelt. In erster Die Lithographen, Steindruckter nud Berufsgenossen schutzfällen( Prozessen) geschah unter anderen auch folgende Fall Linie handelte es sich um den Ausstand der Präger und Prägerinnen Erwähnung. In der Pfaff'schen Fabrik hatten Kollegen Heizvorrich bei der Firma Hellriegel. Hierzu nahm Steindrucker Schöppke, Die Tischler Stettins beschlossen wegen der immer un- tungen angefertigt, welche nach dem Quadratmeter berechnet wurden. welcher die Verhandlungen mit Herrn Hellriegel resp. dessen Vergünstiger werdenden Geschäftskonjunktur den Streit nicht nach Fertigstellung des Affords verlangten die Kollegen die treter geführt hatte, das Wort, um die Entstehung und den bis mehr fortzusehen. Mitbestimmend hierbei war der Zuzug Decken bezahlt, dies wurde verweigert, es kam zur Klage und die herigen Verlauf des Streits zu schildern. Da von der Firma von auswärts. Diejenigen Gehilfen, welche wegen ihrer Be- Sachverständigen waren originellerweise der Ansicht, daß die bereits zu öfteren Malen Lohnabzüge, so führte Schöppte aus, theiligung am Streit von den Meistern nicht wieder in Arbeit Decken nicht bezahlt zu werden brauchten, sondern in der Front gemacht worden sind, ohne daß die Arbeiter Ginwendungen gegenommen werden, sollen nach wie vor Unterstüßung bekommen. mit eingerechnet wären. Demgemäß set hiermit allen Tischlern macht hätten, glaubte man zu einem weiteren Abzug berechtigt empfohlen, beim Heizkörperanfertigen sich vorher darüber zu ver- zu sein. Da derselbe aber so groß war, daß den betreffenden Die Breslauer Holzbildhauer erstreben eine Besserung gewissern, ob die Decken extra bezahlt werden. Beim Bericht, Arbeitern ein Lohnausfall von 5-7 m. pro Woche entstanden wäre, ihres Arbeitsverhältnisses. Würdevoller, leidenschaftsloser und welchen die Bevollmächtigten gaben, wurde namentlich über den der Lohn ohnedies ein nur geringer ist, durchschnittlich etwa 18 M. fagen wir höflicher ist wohl selten eine Lohnbewegung ins Leben schwachen Versammlungsbesuch im Westen Klage geführt; der so weigerten sich die Präger am Dienstag voriger Woche weiter zu ar gerufen, find wohl felten Forderungen gestellt worden, als dies- Indifferentismus der dort meist beschäftigten Bautischler ist daran beiten. Diese plötzliche Arbeitseinstellung veranlaßte Herrn Hellrieg mal von den Holzbildhauern Breslaus, sagt die Volkswacht". schuld, denn die Geschäftskonjunktur derfelben ist in diesem Jahre die alten Löhne weiter zu bewilligen. Am Freitag aber ertel, Seitens des Publikums hörte man denn auch des öfteren, daß teineswegs schlechter, als früher. Aus den Vorstands- Ersatzwahlen derselbe, die alten Löhne nicht weiter zahlen zu können, arte den Holzbildhauern die Forderungen wohl anstandslos gewährt gingen hervor: als 2. Borfizender Kollege Hoppe, 1. Schrift- sonst den Ronkurs anmelden müßte". Da sich die Firnova er werden würden. Und was war das Resultat? Außer von drei führer Kühn, 2. Schriftführer Ronneberger, Rendant Schulz, weitere Unterhandlungen nicht einließ, legten die Prägera auj Firmen erhielt die Gehilfenkommission auf ihre Zuschrift nicht 2. Kassirer Peek, Ersatzmänner Siewert, Eife, Marquardt. einmal eine Antwort und beim mündlichen Verkehr regalirte man Prägerinnen einmüthig die Arbeit nieder. Ginige weitere& und fie mit herben Aeußerungen. Der kaiserlich königliche Hoflieferant aller in der Metallindustrie beschäftigten Ar- wurden und im Laufe der Zeit bekannt geworden sind und fert In einer Bezirksversammlung des Verbandes heiten, welche bei den Unterhandlungen zu Tage geförnzel Konful Bauer foll der Kommission fogar erklärt haben:" Streifen beiter, die für den Norden, Moabit und Charlottenburg ein- der Diskussion von einzelnen Rednern vorgebracht wurden, warfen Sie zwei Jahre! Streitt bis aufs Hemd, ich habe zu effen." Die Bild- berufen war, sprach am 25. Oftober Derr Dr. Borchardt auf den Charakter des Herrn Hellriegel ein eigenthümliches Licht. hauer standen jedoch vom Streit in Rücksicht auf die ungünstigen über die Wichtigkeit der Bodenfrage. Es wurden dann zu Mit- An der Debatte betheiligten sich die Kollegen Buderich, Albert Zeitverhältnisse ab. Die üble Erfahrung, die sie trotz ihres gliedern der Kommission, welche für die in Moabit neu zu er- Schulz, Brausendorf, Kettner, Bloch, Sillier und Fisch, sämmtlich toulanten Berfahrens mit den Unternehmern machen mußten, richtende Bibliothet niedergefegt ist, die Kollegen Müde, den Streit als berechtigt anerkennend und zu einmüthigem Zuwird auch die politisch bisher noch Indifferenten unter ihnen Schneider, Bachunte, Beynide, Schiefel und ſammenhalten auffordernd. Folgende Resolution fand ein mehr und mehr zu der Erkenntniß drängen, daß sie sich der Kra a tz vorgeschlagen, und man beauftragte sie, ein öffentliches fung der Lithographen, Steindrucker und Berufsgen offen Sozialdemokratie anschließen müssen, wenn sie ihre Interessen Lokal zur Unterbringung der Bibliothek zu besorgen. timmige Annahme: „ Die heutige öffentliche Versamm nach allen Richtungen hin voll zur Geltung bringen wollen. Berlins erklärt sich mit dem Vorgehen der Bräger Arbeiter- Bildungsschule. In der am 27. Oktober im und Märkischen Hof für den Süden und Südosten stattgefundenen Maße einverstanden Prägerinnen Firma Hellriegel in vollstem Bersammlung fprach Herr Karl Weigt über:" Amerita, feine für genügende Unterstützung der Streifenden Sorge zu tragen. und verspricht, mit allen Krästen Entdeckung und die ersten Anfänge feiner Kulturentwickelung." Die Versammlung spricht ferner ihr Mißfallen über die negirende In fesselnder Weise führte der Vortragende aus, daß Amerika Stellung des Herrn Chefs aus. Die Bersammlung spricht aber schon lange vor der Entdeckung durch Kolumbus den europäischen auch gleichzeitig den Wunsch aus, daß, so lange dieser Ausstand Aufnahme einer Arbeitslosen Statistik beschloß die ein buddhistischer Briefter Amerika. In seinem Reisebericht schil züglich einer anderen Arbeitsnieberlegung beachten." Völkern bekannt gewesen sei. Schon um das Jahr 499 besuchte anhält, alle anderen Kollegen eine zurückhaltende Stellung be Sentralisation der Mannheimer, Gemertschaften. Hierauf dert er das Land Fufang"( Merifo), nach dem dort häufig vor wurde eine Kommission gewählt, welcher die Aufgabe zufällt, Bur Lebenshaltung der Laudarbeiter. Nach dem in tommenden Fufangbaume( Agave) benannt, und die Eingeborenen; diesen Streit zu überwachen und zu regeln. Gewählt wurden: Langenbielau erscheinenden Proletarier aus dem Gulengebirge" lettere als ein friedfertiges, harmloses Bolt, das keine Kriege Lithograph Scherer, Steindrucker Schöppte, Schleifer Maffute und erhält in der Umgebung von Càmenz der Landarbeiter neben führe und Waffen nicht kenne, daß dieses Volk sich schon damals die Präger Wiedek und Brausendorf. Zum dritten freier Wohnung und Feuerung jährlich 84 Pfund Weizen und einer höheren Kultur erfreute, gehe daraus hervor, daß es den Bunkt Der Tagesordnung, Stellungnahme zur Ent aufammen 20 Bentner Roggen, Gerste, Graupen und Erbsen, Gebrauch von Schriftzeichen gefannt habe. Im weiteren die hüllung Senefelder Denkmals in Berlin", nahm ferner 78 Mt. Lohn und 30 wt. Butter- und Fleischgeld Entdeckung Islands, Grönlands behandelnd und namentlich den Kollege Sillier das Wort, feinen und, wie die Annahme pro Jahr. ursprünglichen Zustand des letzteren hervorhebend, führte der Vor- endstehender Resolution bewies, auch den Gesammtstandpunkt der tragende weiter aus, wie die Normannen schon im Jahre 1002 Bersammelten klarlegend. Die an den Verband der Lithographen, Die ortsüblichen Tagelöhne für sämmtliche Ortschaften in der Gegend New- Yorks landeten und dieses Land Steindrucfer und Berufsgenossen Deutschlands ergangene Gin des Bezirkes der Amt 3hauptmannschaft Dresden sind wegen vorgefundener Reben Weinland nannten. Vorher ladung brachte Sillier zur Verlesung, wobei der Saß, daß durch wie folgt festgesetzt: 1,90 W. erwachsene männliche Arbeiter, war schon Labrador( Steinland) und Newfoundland( Mark oder die Erfindung dieser Kunst Hunderttausenden ein lohnender Er1,10 m. erwachsene weibliche; 90 Pf. männliche jugendliche, Waldland genannt) entdeckt worden. Schon damals entwickelte werb gefchaffen worden sei", mit höhnischem Lachen aufgenommen 70 Pf. weibliche jugendliche; 50 Pf. für Kinder männlichen Ge fich ein lebhafter Handel mit den Eingeborenen, namentlich in wurde. Die Ausführungen Sillier's wie der nachfolgenden Redner schlechts von 12-14 Jahren und 45 Pf. für Kinder weiblichen Holz und Fellen. Von den Normannen wurden auch die ersten gipfelten in der einstimmig angenommenen Resolution: Die Geschlechts von 12-14 Jahren. Rinder eingeführt, von denen die freilich jest bis auf einen kleinen heutige öffentliche Bersammlung der Lithographen, SteinTheil verschwundenen Büffel abstammen. Im Jahre 1360 bruder und Berufsgenossen Berlins beauftragt das heutige Der internationale Tabatarbeiter- Kongres, welcher machten die Normannen die lehte Fahrt nach Amerita. Von da Bureau, anläßlich der am 6. November dieses Jahres Dom 4. bis 8. September in Amsterdam abgehalten wurde, war an gerieth es vollständig in Vergessenheit. Gingehend behandelte stattfindenden Enthüllung des Denkmals unferes hochverehrten durch Delegirte von Belgien, Dänemark, Deutschland, Holland hierauf der Referent das Leben des Christoph Kolumbus, die Altmeisters Alois Senefelder an diesem Tage Mittags 12 Uhr, und der Schweiz befchickt. Derselbe sprach sich in einer Re- Berhältnisse der damaligen Zeit und die Schwierigkeiten, die sich also während der Enthüllungsfeier, eine öffentliche Versammlung solution( gegen die Stimmen der Deutschen und Schweizer) gegen dem Vorhaben des großen Entdeckers entgegenstellten. Durch die mit einer der Würde des Tages entsprechenden Tagesordnung die Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren in der Tabak Entdeckung Ameritas sei ein Strom von geldhungrigen Aben- abzuhalten. Ferner beauftragt die heutige Versammlung das industrie, sowie gegen die Ausbeutung der Lehrlinge aus und teurern dorthin gezogen, die das Land nach allen Seiten über Bureau, im Namen der organisirten Kollegenschaft Berlins erklärte, daß die Ausbildung von Lehrlingen durch von Staat flutheten. Mordend zerstörend und raubend oder Gemeinde errichtete und unter der Kontrolle der Arbeiter Spanier hausten einen Kranz am Denkmal niederzulegen; sie erklärt, schon desPortugiesen so, daß dort, wo vordem halb nicht als Staffage durch einen Parade- Aufzug sich an der organisationen stehende Fachschulen übernommen werden müsse. prächtige Paläste, Wohnungen zufriedener, glücklicher Menschen Seite der Herren Arrangeure betheiligen zu können, weil, abgeBis dies erreicht sei, hätten die Tabakarbeiter- Organisationen waren, nur Leichen und Trümmerhausen übrig blieben. Auf die sehen von der ungeheuren Zahl der arbeitslosen Kollegen in unaller Länder die Zahl der Lehrlinge nach den jeweiligen ört Kulturentwickelung Ameritas eingehend, schilderte er die vielen ferer Branche, es einer dieser Herren nicht verschmäht hat, seinen lichen Verhältnissen zu regeln. Des weiteren fprach sich sich dort vorfindenden Merkmale einer längst vergangenen Kultur, Brägern und Prägerinnen einen unerhörten Lohnabzug zu Rongreß für Verschmelzung der einzelnen Lotal deren Räthsel wohl niemals gelöst werden. Namentlich ver- machen."( Diese öffentliche Versammlung findet am 6. d. M., organisationen in den verschiedenen Ländern zu Zentral weilte der Referent bei der Behandlung der beiden amerikanischen Mittags 11 Uhr, bei Niest, Weberstr. 17, statt.) vereinen aus. Bezüglich der Regelung der Reise- Unterstützung Reiche Merito und Peru, ihre Organisation, Entwickelung und wurde beschlossen, in allen Ländern, in denen gefeßliche Hinder Beritörung einer eingehenden Behandlung unterziehend. Reicher Eine öffentliche Puher- Versammlung beschäftigte sich am nife nicht bestehen, eine einheitliche Reisekarte einzuführen und Beifall wurde dem Referenten zu Theil, die Anwesenden ver- 30. Oktober mit der Frage, wie das Schmaroyerthum im Gedie Reise- Unterstüßung überall nach Kilometern zu zahlen. Die ließen die Versammlung mit dem Bewußtsein, einen wirklich werbe zu beseitigen sei. Herr Fris Gräschke, welcher das gezahlte Reiſe- Unterstügung soll halbjährlich gegenseitig ver- interessanten lehrreichen Bortrag gehört zu haben. Am Donnerstag, Referat hatte, empfahl als einziges Mittel gegen diesen und rechnet werden. Bezüglich der Organisirung von Streite wurde den 3. November, wird Herr Weigt in demselben Lokale seinen andere Mißstände die Stärkung der Organisation, den Anschluß folgende Resolution gegen die Stimmen der Belgier gefaßt: zweiten Vortrag über:" Die deutschen Kolonien, eine an den deutschen Maurerverband. Die Schmaroßerei auf Kosten Indem der Kongreß ausspricht, daß Streits ein Produkt des kritische Wanderung durch die Geschichte der vieler Kollegen, wie sie von einzelnen Auch- Kollegen" betrieben gegenwärtigen Tapitalistischen Ausbeutungssystems sind und von deutschen Kolonialpolitit" halten. Bei dem all- werde, müsse aufhören. Da sei, um ein Beispiel anzuführen, ein ,, AuchDen Arbeitern nur mit größter Vorsicht benugt werden sollen, er gemeinen Intereffe für diesen Gegenstand werden die Arbeiter Rollege", welcher sich zum Schaden seiner Mitarbeiter bereichere. flärt der Kongreß sich gegen Infzenirung von Streifs, insbesondere besonders darauf aufmerksam gemacht. Derselbe habe im vergangenen Jahre die Buzarbeiten auf einem gegen nationale Streits, hält aber dafür, daß die Arbeiter aller Länder sich vorzubereiten haben, wenn ihnen solche als letztes RampfIn Rigdorf hielt der Sozialdemokratische Verein Bau übernommen gehabt. Jeht hätten Kollegen, die ihm dort In Rigdorf hielt der Sozialdemokratische Verein geholfen, herausgerechnet, daß er es für richtiger befunden, mittel aufgezwungen werden." Der internationale Streiffonds be- Vorwärts" am 26. Oktober eine Versammlung ab, in welcher 1513 M. für sich und einige Freunde in Anspruch zu nehmen, te trug 5597 Fr. 10 Cts. Der nächste internationale Kongreß findet Genosse Roland über„ Die Lösung des sozialen Problems" anstatt dies Geld unter allen skollegen, die mitgearbeitet, zu verim Jahre 1894 in Basel statt. Ueber die Organisationsverhält einen mit großem Interesse verfolgten Vortrag hielt. Redner theilen. Die Rechnung stelle fich wie folgt: Festgesetter Gesammtnisse der Tabalarbeiter in den einzelnen Ländern wurden von den verſtand es, in treffend gewählten Beispielen den Zuhörern die Delegirten folgende Angaben gemacht: In Dänemara mannigfachen Vortheile vor Augen zu führen, welche die Mit preis der Arbeit 6456 M., davon Löhne 4543 Wt., Nest somit 1913 M., wozu 900 M. kommen, die den Kollegen wegen Zuspätvon 1900-2000 Tabalarbeitern in 23 verschiedenen Orten 1450 glieder der sozialistischen Geſellſchaft sowohl in materieller als tommens 2c. vom Lohn abgezogen wurden, macht 2813 M. organisirt. Die Organisation besteht seit 1871. in ethischer Beziehung vor dem modernen Proletariat voraus Davon wurden 1300 Mart bei Fertigstellung der Arbeit In Nor wegen sind etwa 250 Tabatarbeiter, darunter 28 weib- haben werden. Nachdem Redner unter großem Beifall seinen unter die Kollegen vertheilt. Blieben 1513 Mart, E3 find etwa 11 Fabriken Bortrag beendet hatte, fand eine Resolution Annahme, wonach der Kollege", nach Ansicht des Redners, unrechtmäßig für vorhanden. In 55 Gemeinde- ſich behalten habe. Christiania sind 53 Arbeiter beschäftigt, wovon 50 orga- Zum Schluß wies der Vorsitzende auf die bevorstehende Gemeinde- dadurch, daß der Kolonnenführer erst nach längerem Handeln der Vortrag des Genossen Roland in Druck gegeben werden foll. Heraus gekommen sei die Geschichte nifirt sind. In Schweden sind etwa 2500 Tabatarbeiter, wahl hin und ermahnte die Anwesenden, in vollem Maße 300 M. von dem„ Auch-Kollegen" hätte abbekommen können. 18, darunter viele weibliche organisirt. Nach Uebereinkunft mit den Unternehmern werden Arbeit genommen. In der Schweiz sind die Tabalarbeiter Hundert von ähnlichen Fällen wären anzuführen, dieser sei nur Vereinsmitglieder in ihre Pflicht zu thun. Cine Volksversammlung fand in Nixdorf am typisch für alle. Das System der sogenanten Putzmeister müsse erft turze Zeit organisirt. Der Zentralverein zählt etwa 600 28. Oftober statt, in derselben erstattete zunächst Genosse mit allen Mitteln bekämpft werden. Am besten bringe dies die Mitglieder. In Belgien bestehen seit 24 Jahren Zabafarbeiter- öppen den Bericht der Wahlkommission. Redner führte an, Organisation fertig. Der jegige Zentralverband der Maurer ſei Organisationen, doch sind dieselben Lokalvereine. Eine Zentrali- daß die Wahl unvorbereitet gekommen und es daher nicht möglich das Bindemittel, welches der 8. deutsche Maurerkongreß geschaffen, sation ist in Aussicht genommen. Etwa 2500 Tabatarbeiter sind gewesen sei, eine rege Agitation zu entfalten. Rezerau mit der Bestimmung, Maurer und Buzer im Kampf zu vereinen. Im Lande beschäfigt, davon 1800 in den Städten, die übrigen auf forderte die Versammlung auf, nur wirklich thatkräftige Leute zu( Beifall.) Herr Hack el busch Schöneberg verlas die Spezialdem flachen Lande. Etwa 1000 Arbeiter find organisirt. In wählen, welche die Prinzipien der Partei auch in vollem Maße abrechnung betreffs des oben erwähnten Baues und machte dem 3. Soltand besteht eine Zentralorganisation der Tabafarbeiter vertreten würden. Stachdem die drei proklamirten Kandidaten die in Rede stehenden„ Auch- Kollegen" den Vorwurf, es wie bei jener feit 4 Jahren. Von etwa 20000 im Lande beschäftigten Arbeitern Erklärung abgegeben hatten, daß sie ihr Amt jederzeit nieder Arbeit auch bei anderen gemacht zu haben. Bei einer der lezteren r) sind etwa 2000 organisirt. Die Lage der Arbeiter ist in allen zulegen bereit seien, wenn die Ländern eine gleich schlechte. Genossen sich nicht habe der Ueberschuß, der sogenannte Nachschuß, 1226,50 M. bemit ihrer wurden Thätigkeit zufrieden zeigten, Die tragen, bei einer anderen 1120 M. Zur Vertheilung unter den felben einstimmig von der Versammlung bestätigt. Die Mitarbeitern feien aber nur 910 M. gelangt und hätte somit Namen der drei Kandidaten lauten: Hermann Rem der Auch- Kollege" auch hier 1686,50. in feine eigene Tasche pert, Holzbildhauer, Knesebeckstraße 22, Karl Schröder, gesteckt, die eigentlich allen betheiligten Kollegen gehörten. Herr Bildhauer, Knesebeckstraße 26, Rudolf Papte, Restaurateur, Dietrich behandelte in längerer Ausführung die Geschichte Biethenstraße 71. Nach kurzer Diskussion fanden hierauf folgende der Puterbewegung. Ende der siebziger Jahre wäre, so führte Resolutionen Annahme: er aus, die Puzmeisterwirthschaft im Schounge gewesen. Da Der Fachverein der Tischler Berlins nahm in seiner 1. Die Versammlung beschließt, daß die proklamirten Kan- hätten die Kollegen fich zu organisiren angefangen, die Ver ordentlichen Generalversammlung am 25. v. M. folgendes zur didaten sich zu verpflichten haben, die Interessen der arbeitenden einigung wäre in der Folge immer mächtiger geworden, und im Kenntniß: : Ginnahme im 3. Quartal 2551,90 M., vorheriger Be- Klasse jederzeit zu vertreten. Auch spricht die Versammlung den Laufe von 9 bis 10 Jahren sei dieser Uebelstand, wenn auch fland 3592,12 M., Summa 6144,12 M., Ausgabe 1470,45 M., Wunsch aus, daß die Kandidaten einem politischen Verein bei- nicht beseitigt, so doch bedeutend gewildert worden. Die starte bleibt Bestand 4673,67 M. Der Rendant wurde entlastet. Auf treten, weil ein solcher der geeignete Ort ist, wo Verschiedenes Vereinigung habe überhaupt vermocht, die Lage der Berliner dem Arbeitsnachweis gingen 863 Adressen ein, darunter 623 von zum Austrag gebracht werden kann." Puzer auch in anderer Beziehung zu heben. Daraus sollte man Meistern, angefangen haben 508 Gehilfen, als besetzt wurden 2. Die Versammlung beauftragt die Vertrauensmänner, eine lernen, die augenblickliche Laschheit aufgeben und dem Verband 64 Volksversammlung einzuberufen, zu welcher sämmtliche Gemeinde- fich anschließen( Bravo). Es sprachen dann noch die Herren beiten vertheilten sich auf Bau 221, gute Möbel nach Beichnung vertreter einzuladen sind, Genoffe Hahn soll in derselben Bericht Betric, Möbius- Bußerträger, Franz Schulz, König, 152, Raftenarbeit 103, Rundenarbeit 107, Ladeneinrichtungen 72, über seine Thätigkeit im Rothen Hause abſtatten." Hennig, Wolters, Dähne und Gräschte. Volters f. L et தேனர் 5. Be h no er. 91 51 DI ad 11. 1. 61 en hr 8214 Cen ch lig 72 en 27 Be 61 der liche. Versammlungen. und 4 die Grid Pret jähr für die Generalversammlung vom 12. Oftober zu bezahlen, wenn waren nur die Herren Schmiedel und Lichtenstein ge die Tellersammlung, welche sich in Händen Wille's befindet, dem blieben, hierzu wurden ergänzend gewählt: die Herren Vorstand überliefert wird, die Liquidationen Wille's und Kampf- R. Schweichel, Dr. Blaschko, Frau Dr. Zadek, Herr meyer's, soweit diese Fahrten und Porti betreffen, zu berichtigen Nothnagel, Dr. Wolf und Franz Held, nachdem fich und dem Vorstand anheimzugeben, ein Deposit für die zur Zeit über letzteren Herrn eine furze erregte Debatte entsponnen hatte. 1,10 schwebenden Prozesse zu hinterlegen." Ein Vorschlag Türk fand noch Annahme, nach welchem fortan 2. Antrag Meyer: Die Versammlung beschließt, mit 36 Ordner gewählt werden sollten, für je eine Abtheilung 12, Herrn Wildberger und Kaufhold nicht mehr zu unterhandeln, welche jede Vorstellung ihrer Abtheilung in Ruhe beiwohnen und sondern gegen dieselben klagbar zu werden, und beauftragt den in der nächsten Abtheilung erst ihres Amtes zu walten haben. Vorstand, speziell den Kassirer Türk mit der Führung des Bald hatten sich freiwillig genügend Ordner gemeldet, worauf Prozesses." eine viergliedrige Kommission zur Statutenrevision gewählt ung 11 verurtheilte, daß die Mitarbeiter des oben erwähnten„ Auch Stollegen" crst jetzt, wo dieser Bauunternehmer geworden sei, mit ihren Klagen fämen. Das hätten sie früher thun sollen. Gerügt wurde von Hackebusch, daß die Innenputzer oft nicht 9, sondern 10, 11 und noch mehr Stunden arbeiten, und zwar bei Licht. Wenn sie dann mal mehr verdienten wie sonst, zöge Der Unternehmer vom Lohn ab und so würden diese Kollegen unbewußt zu Lohndrückern. Dähne trat dem Dünkel entgegen, der bei einigen Puzern noch herrschen und den Anschluß an den Maurerverband verhindern soll. Man möge dem Verband nur ruhig beitreten, denn ehe man Buyer sei, wäre man doch vor allem Maurer.( Sehr richtig! Bravo!) Alle Redner gingen Laut Kassenbericht stellten sich die Ausgaben in den Monaten wurde. Diese Kommission besteht aus den Herren Pelite se., scharf mit der Puzmeisterei ins Gericht und empfehlen ohne Juli, August, September und Oktober auf 4865,15 M., die Ein- Helbig, Schwan und Ladeburg. Beschlossen wurde, Ausnahme als Mittel gegen diese Ausbeutung der Kollegen durch nahmen während dieser vier Monate einschließlich des Kassen- im Januar oder im Februar ein Winterfest gleich dem Sommer Kollegen den Beitritt zum Verband der Deutschen Maurer. Der bestandes vom vorigen Quartal auf 6271,54 m., somit ergiebt sich fest zu veranstalten, bestehend aus musikalisch- deklamatorischer 2. Punkt der Tagesordnung, die Aufbringung der Gelder für die ein Bestand von 1406,39 M. ohne den Ueberschuß vom Waldfest. Abendunterhaltung mit Zanz. Schließlich gab die Versammlung Agitation zu den Gewerbegerichts- Wahlen, fand durch Annahme Gin Antrag, die Gallerie- Stehplätze im Lessing- Theater fernerhin auf Veranlassung Türt's einstimmig eine Erklärung darüber ab, eines Antrages feine Erledigung, der den Vertrauensmann nicht mehr zu benutzen, wurde angenommen, auch wurde allseitig daß sie mit der Konstituirung des jetzigen Vorstandes der Freien Gräschte verpflichtet, Listen auszugeben und das Gesammelte der Klarlegung Türks, betreffend die Erhöhung von 50 auf 60 P. Boltsbühne einverstanden sei. 13. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 1. November 1892, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mark sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. dann direkt der Streit- Kontrollkommission zu überliefern, mit für die ungeraden Monate, zugestimmt. Zur Ergänzung der Ignorirung der in einer Versammlung des Bauarbeiter Kartells Verwaltungsmitglieder wurden als Revisoren die Herren Bergewählten Kommission. Dann nahm man noch Stellung zum tram und Buschhold gewählt. Als Ausschußmitglieder Töpferstreik. Von verschiedenen Rednern, so von Gräschke, Fr. Schulz und Gähde, wurde derselbe als gerecht bezeichnet. Die Versammlung erkannte eine im Vorjahre gefaßte Resolution als maßgebend für das Verhalten der Pußer auch dem diesjährigen Fensterstreit gegenüber an. Dieser Beschluß sichert den streikenden Töpfern die moralische und materielle Unterftützung der Puter. Zum Schluß wurde der Wunsch laut, daß ie gereizte Stimmung zwischen Buzern und Stuckateuren endlich tal aufhören möge. Der Vertrauensmann Gräschte forderte m auf, jeden einschlägigen Fall( Streitfall) ihm mitzutheilen, dazuit er ihm gemeinsam mit einem Vertrauensmanu der Daruckateure auf den Grund gehen könne. St Eine Versammlung von Lackirern aller Branchen tagte am 31. Oftober, um zur Achtstundenbewegung der Maler Stellung zu nehmen. Der Referent Schüßler wies den Werth der Berkürzung der Arbeitszeit nach und trat dafür ein, daß sich die Lackiver der Malerbewegung anschließen sollten, welche für das Jahr 1898 das Ziel des Achtstundentages sich gesteckt hat. Allerdings würde von den Lacirern nicht der achtstündige, sondern erst der neunstündige Arbeitstag verlangt werden können. Denn die Maler hätten schon den Neunstundentag errungen, während von den Lacirern vorläufig nur den Sehnstundentag erreicht werden konnte. Eine Bewegung um Verkürzung der täglichen Arbeitszeit lasse sich aber wie jede Bewegung für eine Besserung der Arbeiterlage nur siegreich durchführen, wenn eine feste und große Vereinigung hinter ihr stehe. Deshalb sei es Pflicht jedes Arbeitsgenossen, ter sein Interesse begriffen, sich der LackirerFiliale des deutschen Malerverbandes anzuschließen. An der Debatte betheiligten sich die Herren Rautenberg, Gebauer, Fr. Müller, Lehm, Rautenhaus, Hohlwegler ( Maler) Ein in Verlauf der und Fleischer( Maler). Diskussion zu Tage getretenes Mißverständniß, betreffend die Art der Theilnahme der Lackirer an der Maler bewegung, wurde von Rautenhaus und Hohlwegler aufgeflärt. Sie meinten, es könne sich nicht um ein direktes Zusammengehen beim event. Streit handeln, und die Versamm lung könne darüber sich nicht in einem Beschluß äußern; worum es sich aber handle, das sei die gemeinsame Agitation für eine Herabsetzung der täglichen Ausnußungszeit. Ob es im nächsten Jahre zu einer Arbeitsniederlegung überhaupt kommen werde, sei auch noch eine Frage der Umstände. Wären diese für die Maler geeignet dazu, so träten sie in den Ausstand und die Lackirer ständen hinter ihnen. Sind die Umstände hingegen günstig für einen Streit der Lackirer und für einen solchen der Maler nicht, so träten erstere in ihn ein und die letzteren deckten ihnen den Rücken. Die Verkürzung der Arbeitszeit erkannten alle Redner für nothwendig an, ebenso anerkannten sie die Nützlichkeit der gemeinsamen Agitation. Hohlwegler trat energisch für die gewerbliche Organisation ein. Sur sie könne den Achtstundentag durchdrücken, wenn sie start sei; das Parlament werde ihn nie bringen. Nach dem Schlußwort Schüßler's beschloß die Versammlung einstimmig, gemeinfam mit den Malern für die Verkürzung der Arbeitszeit im Jahre 1893 eintreten zu wollen. Zur Anbahnung einer gemeinsamen Agitation bestimmte man die Herren Nautenhaus und Schüßler. Rautenhaus berichtete dann über seine Thätigkeit als Vertrauensmann im legten halben Jahre. Aus dem Bericht ist zu entnehmen, daß er bestrebt war, eine möglichst große Agitation zu entfalten. Bei den Blech- und Lampenlackirern hätte er, so legte er dar, eine gewiffe Abneigung gegen die bestehende Vereinigung gefunden und die Neigung, sich gesondert zu organisiren. Von den betreffenden Personen, welche eine Spezialorganisation für Blechlackirer ins Leben rufen wollen, sei aber der spätere Anschluß an den Verband in Ausficht gestellt und auch jede Feindseligkeit gegen die bestehende Vereinigung verneint worden. Sie glaubten, auf ihre Weise die Indifferenten besser heranziehen zu können. Die Abrechnung des Redners ergab( vom 28. März bis jetzt) einen Ueberschuß von 19,23 M., wozu 45 M. von der Maisammlung fommen. Die Versammlung entlastete ihn und billigte ihm 10 M. für gehabte direte Unkosten au. Im wurde das Projett der Blechlackiver- Vereinigung noch des Längeren diskutirt. Gegenüber den Borhaltungen der Herren Lehm, Schüßler, Gebauer beriefen sich die Herren. Franz Müller, Haberstroh, Möller darauf, daß man anders als mit einer besonderen Branchenvereinigung dem Indifferentismus der großen Masse der Blech- und Lampenlacirer nicht begegnen könne. Rautenhaus sprach sich da= für aus, daß man den Versuch, die Indifferenten auf die von Den leggenannten Rednern gewollte Weise heranzuziehen, ruhig machen lassen solle. Folgende Resolution wurde schließlich angenommen: Die Versammlung ist zu der Ueberzeugung gelangt, daß nur durch eine stramme Organisation eine Befferung der Verhältnisse zu erreichen ist, und verpflichten sich die anwesenden Kollegen, dem Verein der Maler, Filiale IV( Backirer), beizutreten." „ Verschiedenen" ( Ohne Gewähr.) 65[ 1500] 81 102 55 69 223 51 67 630 92 792 814 1033 137 256 388 90 412 14 5:39 69 611 738 96[ 3001 850 910 2012 60 258 480 502 642 758 81 830 62 938 3016 438 570 655 959 91 4033 359 494 570 84 681 747 831 46 83 84 5060 66 110 280 88 320 35 404 554 625 767 804 13000 52 6166 70 98 353 419 77 87 604 51 74 99 831 33 911 20 63 7098 164 G6 364 91 401 22 618 48 55 745[ 300] 82 958( 30) 8030 244 88 396 404 58 731 803 920[ 300] 70 82( 1500) 91 93 9111 201 57 93 405 39 503 681[ 500] 801 10064 70 78[ 1500] 180 242 61 70 81 335[ 1500] 47 436 77[ 900] 593 735 43 833 996 11172 213 86 343 400 640 962 12023 42[ 500] 124 90 516 71 628 48 805 41 97 900 48 13025 43 166 228[ 300] 34 [ 1500] 59 463 81 599[ 1500] 622 24 41 85 809 88 946 14021 38 150 68 1500] 224 25 69 312 540 945 15154 284 130001 95 336 420 71 78 522 748 858 16035 45 173 207 333 48 49 529 36 59 887 951 17300 30 483( 300) 505 74 615 54 58[ 300] 812 27 90 18135 258 67 3 409 10 631 55 728 810 51 907 27( 50) 19131 416 19 39 532 632 932 92 20045[ 300] 237 75 98 364 464 512 39 636 778 97 915 39 21046 247 410 17 610 744[ 300] 53 1300 925 22054[ 3000] 60 190 251 4-8 610 860 88 23081 98 266 484 91( 1500) 93 761 24007 253 316 24 73 434 599 600[ 75000] 27 43 72 732 806 16[ 3001 55 25229 315 513 18 652 78 733 50 56 836 26062 69 151 283 93 480 676 94 9 14 27003 308 9 40 500 51 62[ 8000] 64 418 517 61 13000] 777 825 28143 229 92 1500] 479 662 72 868 73 976 29075 194 234 58( 500) 464 553 615 716 44 30083 244 331 36[ 300] 448 61 71 96 699 964[ 500] 72[ 500] 31116 206 76 371 95 543 59 660 795 831 41[ 1500] 916 32029[ 500] 84 359 441 555 722 85 978 33090 178 229 676 850 67 997 34046 143 324 601 40 741 864 943 35087 98 188 300] 362 489 542[ 500] 63 82 703 41 825 36127 479 95 571 618 37023 152[ 1500] 66[ 1500] 408 524 52 915 17 32[ 500] 38030 287 447 94 505 620 794 902 86 39049 82 130 345 465 97 574 85[ 300] 93 617 61 723 813 43 70 943 Die Mitglieder der Freien Volksbühne hatten sich am 31. Oftober in Sanssouci recht zahlreich zur ordentlichen Generalversammlung eingefunden. Der Vorsitzende Dr. Franz Mehring gab in Kürze einen Ueberblick über die gegenwärtige Situation, hierzu einige Briefe Wildberger's verlesend, aus welchen hervorging, daß dieser sich zur Herausgabe des Ueberschusses vom Waldfest nur unter den verschiedensten Bedingungen verstehen und überhaupt den neuen Vorstand nicht anerkennen wollte. Wildberger fügte dem hinzu, daß er der Einladung des zur Regelung diefer Angelegenheit beauftragten Rechtsanwalts Kaufmann deshalb nicht Folge leistete, weil seiner Meinung nach es sich um eine Holschuld handele, er dieselbe nicht als Bringschuld betrachte und deshalb keinen Schritt ginge. Er versicherte ferner, abzüglich der Außenstände alles abgeben zu wollen, stellte aber die Höhe der Ueberschußsumme vom Waldfest arg in Zweifel. Verschiedenerseits wurde Wildberger, als vielleicht nunmehrigem einfachem Mitglied, jede Berechtigung abgesprochen, Bedingungen zu stellen; ihm wurde vielmehr energisch bedeutet, bei Vermeidung staatsanwaltlichen Einschreitens alles noch in seinem Besit Befindliche, einschließlich der von ihm selb vor über tausend Personen auf 2000 m. bezifferten Ueberschußsumme, dem neuen Vorstand resp. dem Stassirer Türk ausvon hier aus alle Außenzuliefern, da ferner auch nur stände zu regeln feien. Gerügt wurde das Verhalten Kaufhold's, welcher 43 M. Tellersammlung, sowie die Urnen und Koupirzangen dem Vorstand auszuhändigen sich weigerte. Hierzu ge langten zum Schluß folgende Anträge zur Annahme. 3% 90148 370 437 527 39 600 725 820 987 91038 175 268 410 37 502 [ 3000) 65 640.814 92019 62 110 212 49 414 536 726 93271[ 1500] 90 11500) 304 499 674 726 98 815 37 907 94006[ 600] 8 33 85 108 [ 1500] 226 61 423 534 47 653 75 782 848( 300) 95069 212 319 36 57 419 21 698 772 818.63 945 96214 42 302 511 78[ 3000] 637 77[ 3000] 987 97024 114 257 301 475 501 5 23 78 602 8 723 8) 811 908 98033 54 517 25 653 57 749 65 871 73 95 99055 170 72 237 47 497-56196 621 82 768 862 80 924 713 831 100006 406 503 29 693[ 1500] 963 101038 141 273 662 708 61 86 813 25 28 912 26 02117 234 61 93 330 47 519 86 601 855 63[ 1500] 932 103228 39 49 503 848104020 453 517 79 601 780 105000 10 [ 3000) 20 33[ 1500] 48 96 229.43 99 360 421 845 919 108132 95 207 322 429 56 63 69 89 90 525 811( 500) 107314 70 90 411 612 762 865 958 91, 108260 353 95 414 47 602 863 71 952 78 109008 223 53 618 110035[ 1500] 281 360 67[ 500] 439 52 561 758 881 972[ 3000] 111055 60 86 382 412 91 511 73( 5001 687 812 112069 427 35 56 84 85 553 53 866 113088 469 114017 363 65 82 438 65 557 622 23 54 87 1500] 757 973 115051 109 69 316 94 659 70 737 89 116007 141 207 336 596 641 736 823 71 117004 390[ 1500] 439 58[ 3001 86 599 833 924 55 118062 115 611 53 68 90 706 72 801 79 969 119003 145 375 670 80 89 766 85[ 1500] 815 21 80 963 120055[ 300] 101 16 49 377 464 541 691 727 974 121143 206 66 84 401 54 122097 233 54 70 428 934 123 47 105 72 647 95 797 820 60[ 300] 943 78 121017 118 295 336 416 515 22 650 75 705 33 858 125008 231 66 394 426 529 53 670 91 99 818 20 13000) 91 927 933 126090 144 387[ 3001 627 645 91 839 910 19 69 127047 98 180 301 51 400 63 64 502 78 723 57 868( 500) 79 987 128000 197 247 93 502 635 66 705 984 129140 74 282[ 1500] 338 509 10 44 72 86 741 950[ 1500] 130019 155 232 429 36 5S 642 43 727 857 69 966 97 131094 663 706 14 854 945 132161 93 310 469 783 801 14 63 966 183212 17 378 89 508 678 843 54 134090( 3000) 93 261 389( 15000) 471 572 80 743 135147 495 569 608 730 32 828 91 912 136068 202 811 23 37 972 494 683 722 46 70 848 58 990 137034 147 416 27 48 618 57 79 899 938 138215 18 614 788 74 75 83 × 25 909 41 139007 69 123 235 69 347 513 732 85 831[ 1500] 52 69 907 10 26 33 91[ 300] 140128 62 230 36 307 10 496 500 674 865 937 83 141046 248 53 530 676 808( 500) 87 947[ 300] 91 93 98 142224 52 347 53 410 89 809 34 143028 228 70 424 74 620 27 88( 500) 841 923 144010 41 69 261 15001 72 530 33 45( 300) 652 770 82 00 19 21 70 998 145074[ 300] 223 96 757 140202 11 54 86 90 319[ 1500] 517 65 75 93 612( 3000) 712 73 808 25 937 147034 248 365 71 74 545 618 712 817 57[ 500] 148072 157 1300] 64 255 400 20 31 633 712 96 821 963 149067 78 [ 50] 235 467 92 93[ 300] 581[ 300] 96 803 924 40059 79 158 75 254[ 300] 599 673 863.945 41076 142 294 353 600[ 1500] 11 47 G6 7 8[ 300] 44 63 81 42055 185 257 520 67 601 759 998 43168( 500) 329 34 92[ 300] 456 686 718 34 819 87 977 44230 314 46 544 625 51 69 87[ 3000] 782 801 59 926 63 89 45035 38 218 337 642 709 92 944 69 86 46145 75 205 301 43 52 490 563 628[ 3000 893 950 47050 71 97 239 417 92 547 605 13 37 939 48053 62 79 277 556[ 500) 871 49039 40[ 500] 43 218[ 3000] 81 411 50 567 97 632 60 867 69 961 50241 60 66 331 33 488 603 41 805 56 900 53 99 51038 67 69 111 46 220 22 15001 359 431 60[ 300] 90 567 817 919 52109 457 514 690 868 915 87 58023 130 204 40 15001 38 406 81 93 690 783 848 1300 946 54005[ 1500] 365 456 521( 3000] 708 863 98) 55072 96 216 315 67 542 88 637 724 25 851 56354 87 475 568 610[ 300] 706[ 150] 1933) 97 436( 500) 49 554 61 750 816 946 155358 411 650 719 46 76 28 821 57147 265 622 36 867 83 933 43 59 67 58000 20 157 93 249 309 405 87 667 94 815( 300) 917 59018 45 141 81 281[ 3000] 301 23 60 52 523 66 655 63 732 51 823 73 60025 92 98 156 63 221 23 24 39 74 400 95 641 86 816 33 923 61039 129 335 57 63( 5000) 493 648 80 771 912 62115 17 73 341 61 63 406 22 507 14 44[ 300] 614 782 804 67 965 88 63030 55 157 342 51 404 28 48 614 51 844 84 917 34 64077 135 242 66 78 96 315 46 11 37 501 27 603 734 973 05014( 1500) 68 179 298 310 80 526 64 92 94 697 795 13001 844 47 66033 229 67 359 60 421 33 833 929 90 67181 354 95 436 553 604 13 703 90 809 84 68031 37 124 374 13000) 81 522 33 636 98[ 1500] 726[ 300] 935 53 59 69005 58 610 50 823 44 87 70120 85 633 717 835 39 71071 82 114 410 06 595 692 715 49 863 99 975 72014 18 356 416 63 513 13001 89 678 94 709 43 895 73000 41 239 379( 1500) 439 614 650 85 717 803 50 91 928 115001 74019 153 63 361 418 714 82 800 89 75011 46 87 147 288 302 75 425 548 800 907 12 83 78095 122 207 16 91 94 323 24 61 69[ 500] 549 644 803 920 77120 96 218 525[ 3000] 65 635 819 78.06 37 120 64 526 33 692 713 75 932 79158 79 209 368 522 66 82 89 619 716 90 944 55 57 S0016 126 90 94 206 15 333 726 936 58 81016 403 619 700 851 900 27 46 82032 54 122 301 38 78 410 79 622 716 883 13001 961 83074 169 315 416 42 44 609 747 48 935 84011 207 659 97 710 82 79 85027 171 332[ 300] 463 603 717( 300) 99 845 989 88176 378 569 [ 300] 757 845 130J0] 62 926 86[ 500] 87024 119 398 450 89 566 63 714 30 68 89 809 931 88075 113 20 362 531 87 600 700 3 56 924 30 99 89075 225[ 300] 46 411[ 3000] 813 51 75 97[ 3000] 972 74 150152 67[ 3000] 276 85 86 99 395 422 66 601 58 69 785 817 928 151015 16 74 22 328 30 436 37 546 777 911 152079 358 436 38 48 750 827 911 64 153061 107 43 216 374 066 705 827 154159 9613001 858[ 300] 995 156065 73 192 251 342 68 69 512 56 679 871 922 157426 694 800 3 158147 457 83 667 636 92 783 813 159013 226 519 92 629 981 160126 57 82 253 397 475 690 729 161026 50[ 300] 67 177 86 327 469 539 59 674 757 853 949 71 73 162132 492( 1500) 684 771 847 67 98 977 163330 512 81 750 85 71 161002 260 372 477 83 669 731 92 922 165209 337 69 473 525 612 45 978 160048 153( 500) 83 97 229 610 627 719 167065 106 72 323 1300 469 77 516 44 900 40[ 500] 168013 108 90 240 78 301 46 99 471 80 625 94 709 833 81 901 12 169146 302( 15001 402 21 80 596 680 861 84 915 67 775 882 924 171010 22 325 26 459 603 751 911 172042[ 30] 68 438 502 16 661 841 72 173072 111 51 272 686[ 1500] 808 915 23 25 40 174068 244 57 310 705[ 1500] 14 811 22 65 77 97 175123 36 265 80 56) 6/8 82[ 1500] 748 61 82 879 300) 968 176023 305 401 557 660 766 177019 68 240 438 554 77 606 56 726 178037 134 266 319 943 64 483 591 799[ 3000] 838 75 93 925 93 179140 546 692 703 9 847 180018 234 320 91 405 9 557 680 811 939[ 1500] 181124 257 325 [ 500] 422 527 95 706 91 973.89 182062[ 300] 84 129 343 400 43 65 681 730 827 183021 37[ 500] 256[ 1500] 79( 3000) 312 91 442 670 765 ( 1500) 805 77 184052[ 3000] 91 124 38 41 214 311[ 3000) 76 56 619 91 801 2 28 45 13001 933 185102[ 500] 311 412 699 715( 1500) 86 186033 34 58 120 274 95 309 90 608 12 716 892 979 187019 89 90 289 360 446 61 628 11500) 716 867 75 188232 333[ 500] 39 472 649 62 79 704 815 54 59 180017 30 133 218 46 307 40 80 570 609 16 92 714 170011 18( 500] 217 307[ 10 000] 35[ 1500] 40 99 510 612 13 26 13. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. 1707 810 11 92077 132 96 470 515 661 70 907 67 93003 232 303 14 Biehung vom 1. Movember 1892, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Wart sind den betreffenden Mummiera in Bareuthefe beigefügt. ( Ohne Gewähr) 21 480 902 8 55 91028 87 325 551 55 611 52 89 729 36 39 72 827 39 [ 1500] 978 95199 555 668 76 766 966 84 98031 47 181 273 75 436 37 46 98 599[ 3000] 614 753-998 97014 167 70 202 8 317 73 404 41 574[ 3000) 631 56 995[ 1500] 98222 97 446 618 714 95 00014 320 1500] 36 505 42 813 913 41 165 230 617 26 751 917 49 1006 84 106 10 393 451 535 78 790 93 100231 57 408 92 578 81[ 300] 90 642 753 91 864 74[ 1500] 101167 819 2004[ 300] 11 25 41 68 1500] 109 226 28 419 504 20 724( 3000 239 404 92 644 816 34 42 64 924[ 3000) 102034 156 73 306( 1500) 96 34 840 917 3076 99[ 1500] 278 90[ 300] 363 464 632 76 130001 634 745 451 523( 500] 629 831 69 988 103388 560 85 690 92 913 18[ 300] 20 [ 1500] 864 4056 133[ 1500] 73 296 342( 300) 678 751 844 5005 51 120 45 74 101101 457 531 616[ 1500] 40 795[ 3000] 841 55 62 105091 78( 1500) 244 82 34 73 11500) 503[ 500] 37 62 725 59 818 45 6057 104 7 233 473 508 12 43 775 106208 77 356 76( 500] 582 85 858 970 112( 300) 377 513 818 957 7011 133 372 97 554 83 97 664[ 500] 78 723 107111[ 1500] 72 267 345 454 92 557 82 833 957 77[ 1500] 108088 29 896 902 62 8475 90 557 668 87 807 41 9295[ 1500] 310 96 423 99 295[ 300] 315 74 477 529 37 71 646 94 740 76 935 109018 227 71 555 665 768-845[ 1500] 300 25 83 455 523 619 857 99 10246 58 376 586[ 3000] 626 60 741 886 11037 192 200 303 411 [ 1500] 996 607 96 816 48 82 919 23 12020 87 155 435 52 813 13047 125 53 227 36 398 771 823 918 49 14014 46 77 169 89 322 13 924 84. 15095 150 221 28 356 424 49 74 744 955 58 16008 27 70 90 199 23 429 572 685[ 1500] 787 17003 92 150 370 524 1500) 67 688 783 87 933 15001 40 18009 120 25[ 1500] 58 239 93 341 65 425 521 659 75 725 825 37 44 54 60 931 70 19354 64 400 11 75 97 559 74 643 723 862 72[ 1500] 913 35 20082 363 613 624 65 66 771 851 936 41 21036 220 326 40 41 630( 500) 727 89 898 936 46 72 22185 277 493 513 50 605 724 821 38 23063 233 82 517 33 846 976 82[ 1500] 24003 24 118 219 83 482 505 83 660 85 844 9,978 25050 90 165 76 221 583 26010 153 73 86 475 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Antrag ürt:" Die Versammlung beschließt, das Plakat Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 공 23. A sch Na 11 શ li e 111 D I d ( 5 h 11 9 tr D ARRES 10 I 317 De tr $ " ( f 111 bi g Blac der bun lein heif ist weis gebe imm Apo Ma fo gebe mair und bunu Dan auf woll