Nr. 258. Grscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mr, wöchentlich 28 Big. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer m illuftr. Sonntags- Beilage„ Neue Welt" 10 Bfg. Post- Abonnement: 8,30 Mr.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mr.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile ober deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und Fesitagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. tern spredj- Anschlug 3mt J. Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Donnerstag, den 3. November 1892. Euere Nationalitäten! tiftischen italienischen Batrioten, au Joseph Leroux, der französische Gelehrte und Demokrat, hat an das englische Parlamentsmitglied 28. R. Cremer, den Leiter des in London erscheinenden Arbitrator"( der Schiedsrichter") nachstehenden Brief geschrieben, der jetzt in Frankreich unter dem Titel„ Euere Nationalitäten" massenhaft verbreitet wird: Mein lieber Cremer! Mit dem lebhaftesten Interesse, verfolge ich allezeit bie Anstrengungen, welche gemacht werden, um für das Problem des Friedens eine Lösung zu finden. Ich sehe, daß man Ihnen in Rom, auf dem Interparlamentarischen Kongreß, das desorganisirende( auflösende und trennende) Prinzip der Nationalitäten als Knüppel zwischen die Beine geworfen hat, um die friedliche Arbeit vieler Jahre zu vernichten. Und es hat wirklich einige Störung in Ihren Reihen hervorgebracht. Die Frage des Friedens ist, wie alle anderen Dinge, eine Frage der Organisation. Und wenn man ein desorganis firendes Prinzip in eine Organisation wirft, wie man es Ihnen gethan hat, dann ist es schwer, die Organisation ihren Swed erfüllen zu lassen und die Harmonie wieder herzustellen. Ich glaube nicht, daß die Männer, welche das Nationalitätenprinzip in den Friedenskongreß schleuderten, Freunde des Friedens sind, wenn sie auch an dem Interparlamentarischen Kongreß Theil genommen haben. Ich glaube aber, daß fie, mag ihre Absicht gewesen sein, welche sie will, uns und der Sache des Friedens durch ihr offenes Hervortreten einen Dienft ges leistet haben, indem sie zu einer Besprechung zwingen, die unferer Sache nur von Nugen sein kann. Denn das Argument der Nationalitäten ist keineswegs unwiderleglich; es steht im Gegentheil auf sehr schwachen Füßen und verträgt keine ernsthajte Kritit. Wir wollen den Herren beweisen, daß die Nationalitäten nicht eine Schöpfung der Natur" find, sondern tünstliches Menschenwert. Wenn die menschlichen Wesen, männlichen und weiblichen Geschlechts, zur Welt kommen, werden sie als Menfchen geboren, nicht als Deutsche, Franzosen, Engländer oder Italiener. Die Nationalisten haben etwas gesucht, das ihre Nationalitäten fennzeichne, und sie haben ausgerufen: die Sprache ist's. Auch ein vecteufelt fadenscheiniges Argument! Wenn das menschliche Wesen geboren wird, spricht es teine Sprache mit Ziegen erzogen, würde es nur unartikulirte Laute hervorbringen. Kurz, die Nationalitäten sind auf sehr unsicherem und trügerischem Boden aufgebaut. Wenn die Natur Engländer, Deutsche, Italiener, Franzosen hervorbrächte, würde der Kampf zwischen ihnen vermuthlich so lange dauern, wie die Nationen jelber. Allein die Nationen sind, wie sich geschichtlich nachweisen läßt, fehr jungen Datums und das Werk menschlicher Thätigkeit. Die Natur bringt nur Menschen hervor, fennt nur die Menschheit. Und da wir Männer des Friedens nur der Natur folgen, so sind wir auch des Sieges gewiß. einem franzöfifchen Patrioten gemacht hätte ein folcher war Gambetta eine kleine Reise seiner Eltern in von Genua Italien nach Cahors in Frankreich, machte aus dem Italiener einen, was man so nennt, großen französischen Patrioten"; und was Herrn Hubbard anbelangt, den französischen Patrioten, so hätte er gerade so gut Italiener werden können, wie der aus Frankreich stammende General Pelloux, der jetzt Kriegsminister von Italien ist.*) Diefe offenbaren, elementaren Thatsachen entschwinden fortwährend unserem Denken, weil wir das Kostüm, die Hülle für den Menschen nehmen und die Nationalitäten für eine feste Basis, obgleich sie nur durch die Zeit, die Umstände, die Interessen und den Zufall geschaffene Menschenanhäufungen ( agglomerations) sind. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Harmonie geben, denn Jeder hat seinen Mittelpunkt, sein Das heim, sein volles Jch und ist durch das gemeinsame Band, als Gleicher und Freier, mit all seinen Mitmenschen verbunden. Es ist die Schweizer Eidgenossenschaft, es sind die Vereinigten Staaten von Amerita ausgedehnt auf die ganze Menschheit. So schnell sich diese einfache Abänderung der jetzigen egoistischen, ausschließlichen, beschränkten, eifersüchtigen, haßvollen Nationalitäten verwirklicht, wird auch die Quelle des internationalen Haders verschwinden und der Krieg aus gerottet sein. Einer der größten Denker dieses Jahrhunderts, Pierre Leroux, hat diese Wahrheit in den Worten ausgedrückt: " Die Menschheit war thatsächlich vor den Nationen und sie wird nach ihnen sein; die Bestimmung der Nationen ist, die Menschheit zu begründen." Und im Jahre 1827 verfündigte er in seiner schönen Arbeit über die Europäische Union" die Vereinigten Staaten von Europa. Wir, die Freunde des Friedens, wir beantworten den Ruf der Hubbard, Imbriani und Genossen: die Nationalitäten! mit dem besseren Ruf: Verbrüderung der Völker, Völkerbund, Bund der Menschheit! Joseph Levoug. Man nehme den ersten besten Säugling, in Frankreich von französischen Eltern geboren, und schicke ihn nach England. Welche Sprache wird das Kind sprechen? Englisch; und heranwachsend wird es nicht nur die englische Haltung, sondern auch den englischen Geist, das englische Aussehen, die englische Art annehmen. Dasselbe ist natürlich der Fall mit einem in England von englischen Eltern geborenen Kind, das, ein Jahr alt, nach Paris unter Pariser gebracht, in Pariser Gesellschaft aufwächstes wird französisch sprechen und so pariserisch werden wie irgend ein Pariser. Wäre der große Patriot Dies der Brief, dessen Schreiber nur insofern irrt, als Déroulède, als er ein Jahr alt war, nach Berlin gekommen, er den Urquell des gesellschaftlichen Kriegszustandes in den dort bis zu feinem zwanzigsten Jahr unter Berlinern ge- Nationalitäten erblickt, statt in der wirthschaftlichen blieben und in preußischen Schulen erzogen worden er spräche natürlich deutsch und wäre, seinen Anlagen gemäß, Spaltung der Menschen in zwei feindliche Klassen, Armeen spräche natürlich deutsch und wäre, seinen Anlagen gemäß, vermuthlich der chauvinistischste der preußischen Chauvinisten und Heerlager. Nicht edelherziger Menschheitstultus, einzig der Sozialismus wird den ewigen Frieden" und die geworden. Diese fo einleuchtenden, so augenfälligen Wahrheiten zeigen Berbrüderung aller Völker uns bringen. Nicht das Herz uns die Hinfälligkeit der sogenannten Nationalitätenlehre. Bilift her entscheidende Faktor, sondern die Nothwendig. werden alle als Menschen geboren als Männer oder feit, welche die Menschen zwingt, zu ihrer Rettung den Frauen alle als menschliche Wesen, und wir gehören alle Kapitalismus zu zertrümmern, der den Krieg in Bermanenz der Menschheit. Die Natur hat uns troß der individuellen bedeutet und die Menschen und Völker mit gegenseitigem Verschiedenheiten gleichartig und einartig gefchaffen. Die Jdee der brüderlich und schwesterlich in Friede und Liebe Haß erfüllt. Der ewige Friede" ist ein Luftschloß, bis bas geeinten menschlichen Gesellschaft, welche die gesaminte fiegreiche Proletariat ihm auf Erden ein Granitfundament Menschheit umfaßt, ist daher keine Utopie, sie entspricht der errichtet haben wird. Natur und ist folglich zu verwirklichen. Polifische Mebericht. Für uns verknüpft sich die Frage der Nationalität unlösbar mit der Frage des Kriegs. Die Nationalitäten, so wie sie heute bestehen, ausschließlich und getrennt, wie besondere, abgesonderte Welten, sind ein Uebel, sind ein Urquell des Uebels, sind die Ursache des Kriegs. Diese Form der menschlichen Gruppirung muß abgeändert werden. Die Nationen müssen dezentralisirt, Berlin, den 2. November. in jede Stadt, in jede Provinz muß selbständiges Leben eingeführt, überall müssen Mittelpunkte geinigen und materiellen Lebens Zur Wauwanpolitik. Einen frechen Schwindel der geschaffen werden. Man muß die Nation dezentralisiren und Reptilpreffe deckt die Freisinnige Zeitung" auf. Um den föderalisiren, so daß sie aus verbündeten, gleichberechtigten, deutschen Steuerzahlern bange zu machen, wurde in einem felbständigen Gruppen besteht, und dann muß man die ver der bekannten offiziösen Waschzettel ausgeführt, Frankreich schiedenen Nationen mit einander föderaliſiren, also: Bund sei militärisch so fürchterlich stark, daß es bei der Mobilder Gruppen in der Nation, Bund der Nationen, Bundes- machung nicht blos sofort 20 Armeekorps aufmarschiren Die Leutchen machen uns lachen mit ihrem festen Vergemeinschaft, Bundesautonomie( Selbstbestimmung im Bunde). lassen, sondern hinter diesen 20 ersten noch 20 weitere tranen in dieses samose Prinzip der Nationalitäten. Dieses Bundesverhältniß wird den Menschen Frieden und Armeekorps aufstellen könne. Die Die Freifinnige Zeitung" Herren Hubbard und Imbriani so durchdrungen von diesem " Prinzip", welches bewirkt, daß die verschiedenen Bruchtheile*) Hubbard's Vater war Engländer. Der Briefschreiber weist nun nach, daß Deutschland genau in derselben ( fractions) Europa's einander wie Porzellanhunde angloßen, hätte auch den ehemaligen deutschen Kriegsminister Berry du Lage ist. Die Kriegsmacht der anderen Staaten ge= und ein jeder eine Welt für sich und eine der andern feindliche Welt Vernon nennen können, der französischer Herkunft ist, und den wiffenlos übertreiben, die eigene Kriegsmacht verkleinernbilben sollten bedenten, er, Imbriani, daß der jegigen deutschen Reichskanzler, der von Abstammung alles mög- das ist jetzt Taktik der Reptilien. Die nämliche Taktik beigeringfügigste Bufall ihn, statt zu einem Feuilleton. Madbrud verboten.) Bel- Ami irreden- liche sein faun, nur kein Deutscher. [ 3 Roman von Guy de Maupassant. Nachdem sie das Bier ausgetrunken hatten, fragte der Journalist:„ Wollen wir noch eine Stunde lang bummeln?" Gewiß, ich bin dabei." Und sie schlugen wieder die Richtung nach der Madeleine ein. Red. d. V. hören. So etwas Aehnliches hatte man ja früher bei Musard; aber es hatte so einen Nebengeschmack von Tanz bums, es war zu viel Tanzluft da, und es war nicht breit, nicht schattig, nicht düster genug. Ein sehr schöner, großer Garten müßte es sein. Es wäre herrlich Ja, wohin willst Du gehen?" Duroy wußte zuerst nicht, was er sagen sollte. Schließ lich entschied er sich: Ich kenne die Folies- Bergère noch nicht. Ich würde ganz gern einmal hingehen." 01 " Die Folies Bergère", rief sein Gefährte. Verdammt! Da kommen wir ja in einen wahren Backofen.... Na, meinetwegen! Es ist ja immer ganz luftig da." Sie machten auf dem Fleck Kehrt, um die Rue du Faubourg- Montmartre zu erreichen. Die hellerleuchtete Fassade des Etablissements warf ihr strahlendes Licht auf die vier Straßen, die auf sie zulaufen. Eine lange Reihe Droschten stand vor dem Eingang. Forestier wollte eintreten. Duroy hielt ihn zurück. Wir müssen doch erst Billets nehmen!" Mit einer gewissen Wichtigkeit im Ton erwiderte sein Kamerad: " Wenn man mit mir geht, bezahlt man nicht." Er ging an die Kontrolle, und die drei Kontrolleure grüßten ihn. Der Mittelste reichte ihm die Hand. Der " länfig, wie bei den berüchtigten Bismarck- Boulanger- Wahlen Eeite des Theaters. Unaufhörlich stieg er in kleinen, weißlichen Fäden von all' den Zigarren und Zigaretten all dieser Raucher empor, vereinigte sich zu feinem Dunst, sammelte sich an der Decke an und bildete unter ihrer breiten Wölbung um den Kronleuchter herum uns über dem erften mit Zuschauern dicht befehten Nang einen Himmel von Rauchwolfen. Sie waren in den weiten Korridor getreten, der zum Rundgang führt. E3 wimmelte dort von geputzten Dämchen, die in dem dunklen Männerstrom vergnügt herumplätscherten. Einige von ihnen warteten auf frische Ankömmlinge und standen vor einem der drei Büffets, hinter denen geschminkte und verblichene Frauenzimmer Er frischungen feilboten. In den hohen Spiegeln hinter ihnen tauchten ihre Rücken und die Gesichter der Vorübergehenden hervor. Wie ein Mann, der Anspruch auf Beachtung hat, ging Forestier rasch durch die Gruppen hindurch. Er trat an eine Logenschließerin heran und sagte:„ Die siebzehnte!" Bitte! hier, mein Herr." Sie wurden in einen kleinen, offenen Holzkasten, der roth tapeziert war, eingesperrt. Vier Stühle von derselben Farbe standen darin, so dicht beieinander, daß man sich kaum durchzwängen konnte. " Was beginnen wir nun?" fragte Forestier. Es heißt zwar, in Paris findet man immer Unterhaltung," es ist aber nicht wahr. Wenn ich am Abend bummeln will, weiß ich nicht, wohin ich gehen soll. Im Bois spazieren gehen, macht nur mit einer Frau Spaß, und man hat nicht immer eine bei der Hand. Jus Konzert mag mein Apotheker mit seiner Frau laufen, für mich ist das nichts. So einen Sommergarten, wie den Park Monceau etwa, Journalist fragte: geben. Er müßte die Nacht über offen sein und man sollte bei guter Musik unter den Bäumen figen bummeln tönnen. Bobes Entree natürlich, um hübsche die Damen heranzuziehen. Man ginge unter elektrischem Licht im Saale. auf tiesbestreuten Alleen und könnte sich hinsehen, wo man Wie ein leichter Nebel verhüllte der Tabaksdampf die Trikots gekleidete Männer, ein großer, ein kleiner und ein wollte, um die Musik von weitem oder aus der Nähe zu entfernten Theile des Raumes, die Bühne und die andere Haben Sie eine gute Loge?" Gewiß, gewiß, Herr Forestier." Er nahm das Logenbillet, das man ihm reichte, stieß gepolsterte, kupferbeschlagene Thür auf, und sie waren Die beiden Freunde setzten sich. Rechts und links von ihnen zog sich in langer runder Linie eine Reihe ähnlicher Säften bis zur Bühne hin. Männer, wie sie, faßen darin, aber nur Kopf und Bruſt waren sichtbar. Auf der Bühne arbeiteten drei junge, in enganschließende mittlerer, abwechselnd am' Neck. von 1887, wo auf den famosen Kriegskarten die Franzosen| Wohnungsgeldzuschusses, scheint nicht ohne Wirkung ge- ber demokratischen und republikanischen Gesinnung erhoben in riesigen rothen Klecksen dem schaudernden Auge des blieben zu sein. Es werden nämlich seit einigen Tagen wurde. Der Erfolg war, daß Richter und der ganze Frei Reichsangstmeiers fich zeigten, während von der so winzigen amtliche Erhebungen über die Wohnungsverhältnisse sinn sich nun auf Schritt und Tritt durch Bezeigungen deutschen Truppen macht so gut wie gar nichts zu bemerken angestellt. Db es zu dem Zwecke geschieht, eine Erhöhung ihrer monarchischen Loyalität vor allen anderen Parteien war. Herr v. Caprivi nähert sich immer mehr den Praktiken des Wohnungsgeldzuschusses zu veranlassen, oder den Be- hervorzudrängen suchten. Von der Sozialdemokratie weiß seines sauberen Vorgängers. weis zu führen, wie gut und angenehm eine Familie in die Regierung, daß ihr gegenüber weder Zuckerbrot noch Berlin für 240 Mark jährlich wohnen kann, wissen wir Peitsche etwas verfangen. nicht. Es wird zum Rückzug geblafen! Die konservativen Blätter treten bereits für die Militärvorlage ein und das Zentrum läßt bereits die Opposition sehr schwankend erscheinen, und in einer katholischen Volksversammlung zu Machen erklärt der Reichstags- Abgeordnete Lieber, daß er über die Haltung des Zentrums der Militärvorlage gegen über noch nichts voraussagen könne. Auch die National liberalen schicken sich schon zu einer Verständigung" an. Die National Beitung" polemifirt bereits gegen Eugen Richter. Sie schreibt: 0 er Er lägt nie. Fürst Bismarck erschien am Freitag in Sitzung des Kreistages Rummelsburg in Pommern, wo eine Rede losließ, in welcher er sagte: " Ich habe mich stets mit meiner ganzen Persönlichkeit für dasjenige verantwortlich gefühlt, was mir in meinem Amte zu thun oblag, und habe niemals geglaubt, daß ich meiner Ver antwortung für die Folge enthoben sei, wenn ich die Unterschrift Seiner Majestät erlangt hatte." Herr Pindter hört die Flöhe huften. Er meint Mehr Truppen für die Kolonien das ist das in seiner Norddeutschen", die angebliche Ableugnung des Ergebniß der Verhandlungen des deutschen Kolonialraths. Calvignac'schen Briefes durch Calvignac sei den HinterAls diese Körperschaft, welche ein Auswuchs unserer männern des Vorwärts" so turz vor dem Parteitag unKolonialpolitik und gerade so überflüssig ist, wie unsere angenehm". Herr, bunkel ist der Rede Sinn. Der Pindter Rolonien, vor 8 oder 14 Tagen zusammenberufen wurde, scheint zu glauben, das Fälschen von Briefen und vielDa war es uns sofort klar, daß es sich um eine neue leicht auch von Depeschen müsse anderen Leuten so geläufig Schröpfung der deutschen Steuerzahler handele. Das sein, wie der schönen Gesellschaft, in der er früher selber sich so Schröpfen, Aderlassen und obligate Pumpen ist ja heutzu- lange bewegt hat. Und" Hintermänner"! Wie heißt? " In der deutschfreisinnigen Preffe ist bie Freif. 8tg." un tage das Hauptgeschäft eines sogenannten Staatsmannes. Denft der Bindter, die Redakteure des Vorwärts" feien ermüdlich: an jedem Tage, den die Bekämpfung der Steuer- Daß wir mit unserer Kolonialpolitik an einem Bindter? reform ihr frei läßt, bringt fie einen Artikel gegen die Militär- Wendepunkt angelangt sind, daß wir, angesichts der rasch vorlage; die alarmistische Agitation wird mit einer Unparteilichkeit, welche dem Blatte sonst fremd ist, auf diese zunehmenden Feindseligkeit und militärischen Züchtigkeit der beiden Gegenstände vertheilt. Aber es will uns scheinen, als Eingeborenen vor der Wahl stehen, entweder den ganzen der ob das Echo in der übrigen Preffe der Partei ein ziemlich Plunder der Kolonialpolitik dahin zu werfen, wohin er geschwaches bliebe besonders in Sachen der Militärvorlage hört in die Rumpelkammer- oder unsere TruppenSo luftig nun auch die Freisinnige Zeitung" zum Kampfe macht in Afrika, die sogenannte Schußtruppe, und damit bläst diefe Stimmung wird in der Partei keineswegs durch die Ausgaben für die Kolonialpolitit sehr erheblich und weg getheilt. Erst am Sonnabend hat Herr Barth in seiner ins Unbestimmte zu vermehren das ließ sich von jedem, Nation" ausgesprochen, wie bedenklich der Ausblick auf eine der den Gang der Dinge verfolgte, voraussehen und ist von Krisis ihm und feinen näheren Gesinnungsgenossen ist. Er hat uns wiederholt vorausgesagt worden! Ebenso wußten wir denn auch seine Sympathie für eine Verständigung auf der Grundlage derjenigen Verstärkung der Refrutirung angedeutet, von vornherein, daß der Kolonialrath sich nicht für die welche sich bei Aufrechterhaltung ber jetzigen Friedensstärke erstere Alternative entscheiden würde. Die Herren, welche Für die Reichstags- Ersatzwahl in Arnswalde und Einführung der zweijährigen Dienstzeit ergiebt. Vielleicht man in den Kolonialrath geschickt hat, sind ja von Haus Friedeberg ist der Wahltag auf den 24. November werden fich im weiteren Verlauf der Angelegenheit noch mehr aus Partei zu Gunsten der Kolonialpolitik. Unter anberaumt. Deutschfreifinnige erinnern, daß dies im Juli auch ungefähr solchen Umständen muß das deutsche Volk sich die Auffaffung eines anderen ihrer Parteiblätter war, nämlich selber helfen, und bie Bürde der Kolo der Freifinnigen Beitung"." nialpolitik mit fammt dem Kolonialrath ebenso nachWas die Norddeutsche Allgemeine" aus den brücklich abschütteln wie den Alp des Militarismus. Mit Soldatenmishandlungen folgert. Die Norddeutsche solchen grundfalschen, auf gemeinschädlicher Unterlage Allgemeine Beitung" giebt den von der Mannheimer Bolts- ruhenden, ihrer Natur nach mit dem Wohl der Nation un stimme" veröffentlichten, gegen Soldaten Mißhandverträglichen Einrichtungen und Strebungen giebt es fein Lungen gerichteten Erlaß des tommandirenden Generals Pattirenda heißt es einfach: fort mit Schaden! Fort des 2. bayerischen Armeekorps wieder und knüpft daran die mit der Kolonialpolitik! Fort mit dem Rolonialrath! Bemerkung: wie: Fort mit dem Militarismus! „ Obwohl zahlreiche Blätter die Veröffentlichung ganz oder auszugsweise wiedergeben, so vergißt man doch allerseits, die Die Börse ist unantastbar. Seit dem großen fich aus derfelben ergebenden Schlußfolgerung zu ziehen, daß Börsentrach ist kaum ein Jahr verflossen und mit den dieselbe nur von neuem seigt, wie entschieden die Militär- Wolff, Sommerfeld, Maaß u. f. w. ist auch der große Anbehörden dem in Rede stehenden Mißbrauche entgegentreten." lauf gegen die Börse vergessen. Der„ Hannoversche Courier" Um diese Schlußfolgerung" ziehen zu können, fand schreibt: das offiziöse Blatt es für angemessen, die von der Boltsstimme" an den Erlaß angeknüpfte Bemerkung fortzulassen, bie wir nachstehend wiederholt folgen lassen: " " " Ohne Zweifel führt dieser am 20. Oftober 1890 ausgegebene Grlaß eine eindringliche Sprache. Er bittet, appellirt on die Ehre und droht mit den höchsten Strafen und der Erfolg? Daß unterm 13. Dezember 1891 abermals und awar fe itens des bayerischen Kriegsministeriums ber bekannte Erlaß an dasselbe 11. Armeekorps ergehen mußte." Die Veröffentlichung der Militärvorlage durch die Rölnische Zeitung" sollte den Reichskanzler veranlaßt haben, von jetzt an die ausnahmslose Geheimhaltung fämmtlicher Bundesrathssachen anzuordnen. Die Ber liner Politischen Nachrichten" erklären diese Nachricht für erfunden." Aus dem Reiche des Herrn v. Stephan. Das Hamburger Echo" veröffentlicht folgendes Schreiben, das ihm ein günstiger Zufall in die Hände gespielt hat": " Hamburg, 28. Oktober 1892. An bie Raiserlichen Verkehrsämter in Hamburg nebst Bororten, sowie Altona( Elbe) und Altona- Ottensen. Es wird feit einigen Tagen ein sozialdemokratischen Zwecken dienendes Flugblatt:" Aufruf an alle Post- Unterbeamten" verbreitet oder den Unterbeamten durch Einlegen in die Briefkasten zugänglich gemacht. Die Kaiserlichen Verkehrsämter werden veranlaßt, auf die offene Verbreitung von solchen Flugblättern zu achten und letztere eintretendenfalls zu vernichten. Der Ratferliche Ober- Postdirektor. ( gea.) Rühf." Der in Nr. 286 des Vorwärts" veröffentlichte Aufruf eines Post- Unterbeamten, betreffend die Unzulänglichkeit des Die fortgesette Arbeit der Börsen- Enquetetommission läßt bereits erkennen, daß die Aufgabe, welche der Kommiffion geftellt ist, in absehbarer Zeit noch nicht gelöst werden kann. Wie man hört, sind die Mitglieder der Kommission selbst vom Umfang und Bedeutung des Materials überrascht, welches durch die Erhebungen gewonnen worden ist. Nach dem bevorstehenden Abschluß von Bernehmungen von Sachverständigen auf allen Gebieten des Börsenverkehrs wird die eigentliche Arbeit der Kommiffion erft beginnen, und es ist jetzt noch gar nicht abzusehen, zu welchem Zeitpunkt der Bericht der Kom mission dem Reichstanzler übermittelt werden tann. Lehterer wird von dem Berichte feine Entscheidung davon abhängig machen, ob und in wie weit die Kommissionsarbeit für die Gesetzgebung verwerthet werden soll und kann." gesagt. Die kapitalistische Gesellschaft wird der Börse nichts zu Leide thun- wie sollte sie auch in ihr eigenes Fleisch schneiden? Das war alles vorauszusehen und von uns auch vorausSelbstbewußtsein Engen Richter's. Auf unsere geftrige Bemerkung über den fleinlichen Standpunkt Eugen Richter's gegenüber den Militärvorlagen, der sich nicht dazu aufschwingen könne, den Militarismus prinzipiell zu be fämpfen, ruft Herr Richter mit Emphase: Merkwürdig, daß die Opposition des Herrn Eugen Richter in bezug auf den Militäretat der Regierung weit unbequemer ift, als die Opposition der gesammten Sozialdemokratie gegenüber diesem Etat." Die Regierung weiß wohl, weshalb sie gerade die Oppofition Richter's besonders scharf bekämpft. Sie weiß, daß je schärfer sie ihre Angriffe gegen ihn führt, je ängstlicher Herr Richter zurückweicht, aus Angst den Anhang des Bhilifters zu verlieren. Sie fennt das Verhalten Eugen Richter's, als gegen die Freifinnigen" die Beschuldigung Der Große lief zuerst in kleinen, raschen Schritten Hauptsächlich ist es auf die Fremden abgesehen. Jahr für nach vorn, lächelte und warf den Zuschauern eine Kuß- Jahr sieht man dieselben Gesichter." hand zu. Duroy hörte nicht mehr zu. Eines dieser Mädchen Unter dem Trikot jah man seine Bein- und Arm- war an ihre Loge getreten und sah ihn an. Es war eine muskeln sich wölben. Er preßte die Brust heraus, um dicke, weißgeschminkte Brünette mit schwarzen, länglichen feinen Leib, der zu sehr hervorragte, zurücktreten Augen, deren Dunkelheit durch einen Kohlenstrich am zu lassen. Sein Gesicht glich dem eines Friseurs, unteren Lide erhöht wurde; auch die Augenbrauen denn ein sorgfältiger Scheitel theilte fein Haar waren nachgemalt. Ihr Busen war in ein dunkles genau in der Mitte in zwei gleiche Theile. Mit Seidenkleid gepreßt; die gefärbten Lippen waren roth wie graziöfem Sprung faßte er das Red, schwebte an den eine blutende Wunde und gaben ihrem Gesicht etwas Wildes, Händen und sauste dann wie ein Schwungrad um die Thiermäßiges, das bei ihr jedoch nicht störte. Stange herum. Oder er hielt mit steifen Armen nur durch die Kraft seiner Fäufte seinen Körper wagerecht in die Luft empor. Dann sprang er zur Erde und verneigte fich lächelnd von neuem, während das Parquet Beifall flatschte. Er trat zurück, ließ bei jedem Schritt die Muskulatur feiner Beine hervortreten und lehnte sich an die Rückwand der Bühne. Nun kam der zweite, der kleiner und stämmiger war, an die Reihe und wiederholte die Uebung. Der Dritte that das Gleiche, und immer flatschte das Publikum wie rasend. Duron ließ die Vorstellung ziemlich unbeachtet. Er hatte den Kopf gewendet und blickte unaufhörlich nach dem großen Promenadengange, in dem es von Männern und Weibern wimmelte. Sieh' Dir doch blos einmal das Parquet an," wandte fich Forestier an ihn. Nichts als Bürgersleute mit Frau und Kind. Diese dummen Gesichter, wie sie nach der Bühne starren, nur um nichts zu verlieren. In den Logen Boulevardbummler, ein paar Künstler, etwas Halbwelt; und hinter uns das merkwürdigste selbst für Paris mert Mit einer Kopfbewegung rief sie eine ihrer vorüber gehenden Freundinnen, eine üppige röthliche Blondine heran und sagte laut genug, um verstanden zu werden: Ein hübscher Junge # Forestier drehte sich um, lächelte und Klopfte Duron auf den Schenkel:" Das gilt Dir. Du hast Erfolg, mein Junge. Meinen Glückwunsch." Der ehemalige Unteroffizier erröthete. Der Vorhang hatte sich gesenkt, und das Orchester spielte einen Walzer. " Wollen wir ein bischen hinausgehen?" fragte Duroy. " Ganz, wie Du willst." Sie erhoben fich und bald waren sie in den Strom der herumwandelnden Zuschauer getaucht. Sogleich hatten sie einen Wald von Zylindern vor sich, die Menge teilte sie ein, drängte sie weiter und stieß sie herum, so daß sie nur Schritt für Schritt weiterkamen. Und mitten durch dieses Gewire glitten die Mädchen; fie waren immer zu zweien und schlüpften gewandt an allen Ellenbogen, Schultern und Rüden vorbei, als wären fie in diesem Männerstrom wie Fische in ihrem Elemente. Duroy war vergnügt. Er ließ sich behaglich weiter treiben und athmete wie trunken die verdorbene Luft ein, die nach Tabat, Menschen und den Parfums der Mädchen roch. Aber Forestier schwißte, feuchte und huftete. Gehen wir in den Garten," sagte er. daß er die eigenen Lügen glaubt. Wir glauben, Bismarck hat sich bereits so eingelogen, Sie ar Bitter. Bei all' feinem unzweifelhaften Beschick war immer eine gewisse Leichtfertigkeit( levity) in seinem politischen Handeln. Es war die Leichtfertigteit des Spielers, der auf eigene Fauft spielt. Seine Nachfolger sind keine Spieler, und sie spielen nicht auf eigene Fauſt. beiten ernsthaft und sorgfältig an der Sicherheit ihres Waterlands und an der Erhaltung des europäischen Frie dens. Deshalb schenkt ihnen unser Volk auch Achtung und Sympathie; und deshalb betrachten alle, die den Vor gänger derfelben einst bewunderten, deffen jetziges Treiben mit Unwillen, ja sie schämen fich seiner beinahe( with mortification, almost with shame)." Nicht sehr schmeichelhaft das. Und wo ist das zu lesen? Im Londoner" Standard", dem Hauptorgan der englischen Konservativen. Und von wem handelt es? Von dem Ex- Säkular menschen, dem ein ft, genialen Staatsmann, um den alle Welt uns beneidet". Den Anlaß zu dieser scharfen Kritik gab der letzte Kohl, den die alte Friedrichsruher Klatschbase durch ihren neuesten Interviewer Harden hat auftischen lassen, und über den die gesammte auswärtige Bresse sich mit gleich vernich tendem Hohn äußert, wie der Londoner Standard". Russische Stänkereien. Ein Telegramm aus London vom heutigen Tage besagt: Dem Standard" wird aus Barma gemeldet, der russische Botschafter Nelidoff habe von seiner Regierung die Anweisung erhalten, von der Türkei das Zugeständniß zu verlangen, daß Rußland in jedem Augenblice Kriegsmaterial und Munition durch die Dardanellen schicken dürfe. Der Sultan fei darüber fehr betreten, werde aber nicht umhin können, die Forderung Rußlands, sobald sie formell gestellt fei, zu beantworten. Mög lich sei, daß er den Rath des Botschafters einer mit der Türkei befreundeten Macht einholen werde. Die von Rußland gestellte Forderung hänge übrigens nicht zusammen mit derjenigen wegen der Durchfahrt russischer Schiffe durch die Dardanellen, welche im Laufe der jüngsten Handelsvertrags- Berhandlungen bereits abgelehnt worden sei. Jedenfalls benutzt die russische Diplomatie Gladstone's Swischenregierung in England zu allen möglichen Mogeleien und Bettelungen. • Eine Verleumdung der französischen Demokratie. Der Boulangist und Chauvinist Millevone hat bei Be gründung seiner mordspatriotischen Interpellation be hauptet, die von Liebknecht ausgesprochenen Grundsätze des Internationalismus seien von der franzöfifchen Demokratie einstimmig verworfen worden. Das ist eine freche Ver Lebensbäumen, die in Kübeln dastanden, saßen Männer und Frauen an den Binktischen und tranken. „ Trintst Du Bier?" fragte Forestier. " Ja, gern." Sie fetten sich und faben die Menge vorüberziehen. Buweilen blieb ein Mädchen stehen und fragte mi geschäftsmäßigem Lächeln: Bestellen Sie was für mich?" Und wenn Forestier antwortete:" Ja, ein Glas Wasser aus dem Springbrunnen", entfernte es sich und murmelte Alter Muffel!" # Da tauchte die Brünette, die sich vorhin an die Log der beiden Kameraden gelehnt hatte, Arm in Arm mit de üppigen Blondine auf. Es waren ein paar schöne Weiber Wie sie Duroy sah, lächelte fie, als hätten sich ihr Augen schon allerhand vertrauliche Dinge gesagt. Sie go sich einen Stuhl heran, setzte sich ihm ruhig gegenüber, lief auch ihre Feundin Play nehmen und bestellte mit laute Stimme: Kellner zwei Granat!" Du legft Dir wirklich keinen Swang an," meint Forestier und that erstaunt. " Daran ist nur Dein Freund schuld," erwiderte fi Es ist ein zu hübscher Junge. Für den könnte ich no ganz andere Dummheiten begehen." " Duroy war schüchtern und wußte nicht, was er fage sollte. Er strich sich seinen wohlgepflegten Schnurrbart un lächelte einfältig. Der Kelluer brachte den dicken Litör un die beiden Freundinnen tranken ihn auf einen Zug au Die Brünette nickte Duroy vertraulich zu, gab ihm eine leichten Fächerschlag auf den Arm und sagte:„ Dank schön mein Liebling. Das Sprechen fällt Dir wohl schwer." Dann gingen fie schwänzelnd ab. Forestier lachte auf: Bei den Frauen scheinst Du i Glück zu haben, alter Knabe! Das solltest Du pflegen Das kann Dich noch weit bringen." Er schwieg eine Augenblick und setzte dann in dem träumerischen Tone eine Menschen, der laut denkt, hinzu:" Durch sie kommt ma immer noch am raschesten vorwärts würdigste Gemisch. Was treibt sich da nicht alles herum? Sieh' Dir die Leute mal an. Alles ist da; jeder Beruf, jede Rafte ist vertreten, aber das Gesindel ist in der Mehrzahl. Kommis, Bank- und Ministerialbeamte, Reporter, Buhälter, Offiziere in Zivil, Bauernfänger und noch eine Sie wandten sich nach links und gelangten in eine Art lange Reihe verdächtiger Gestalten, die sich nicht näher be eingeschloffenen Hof, in dem zwei große, häßliche SpringUnter den Tagus und genug." zeichnen laffen. Von den Weibern ist nur eine Sorte da. Ibrunnen Kühlung verbreiteten. " Und als Duron statt jeder Antwort lächelte, fragte ihn: Bleibst Du noch hier? Ich geh' nach Hause. Ich ha ( Fortsetzung folgt.) en feumbung der anzöfifchen Demokratie, die im Gegentheil, Raum, der Tod des Arbeiters stehe mit deffen Mißhandlung die Wahl von Delegirten zum Berliner Parteitage vornehmen fo weit fie Ste ung genommen, bas nieberträchtige Gehehe, burch ben Maurermeister in Verbindung. Dafür muß der wollte, wurde, trokdem sie in der vom Gesetz vorgeschriebenen ber sich mokratisch" nennenden, im Schlamm Redakteur 2ingweiler, der bereits wegen Preßvergehens im Form angemeldet worden war, fofort nach der Eröffnung aufder russisden Knutenpolitik fich Gefängniß fist, noch drei Wochen Zufabstrafe abmachen". Drei gelöst, weil der Einberufer dem Begehren der Amtshauptmannantisemitisch boulangistischen Hanswurfte, à la fammenhang zwischen der Wunde und dem Zode" nicht für er- zeichnen. Die Parteigenoffen des 6. sächsischen Reichstags- Wahlals Sachverständige berufene Aerzte fanden den behaupteten, Bu- fchaft nicht entsprochen hatte, auch noch den Referenten zu beDeroulède, Rochefort, Protot und so weiter auf's wiesen; mehrere Beugen gaben an, der Verstorbene sei infolge freises, in welchem Döhlen liegt, nehmen deshalb die Delegirtenwahl schärffte verurtheilte. Daß mancher, der früher den Demo- von Zruntsucht gestorben. Der Staatsanwalt behauptete, in im Wege der Unterschriftensammlung vor. Als Kandidaten find fraten und Internationalen herausbiß, bei jener Gelegenheit einem Falle wie dem in Rede stehenden liege für ein Arbeiter vorgeschlagen Landtags- Abgeordneter Schulze- Coffebaude und ben demokratischen Mantel verlor und die darunter befind- blatt tein berechtigtes Interesse vor, die Sache des todten Ar- Pfund. Goßmannsdorf. Gegen das Berfahren der Amtsliche Rosackenuniform bemerken ließ, tft allerdings beiters und der ganzen Arbeiterschaft zu vertreten eine Ansicht, hauptmannschaft wird eventuell durch alle Instanzen Beschwerde richtig. Das waren aber verschwindende Ausnahmen, und die wegen ihrer für Arbeiter offenbaren Unbegründetheit geführt werden. nicht erft widerlegt zu werden braucht und per Gerichtshof Gegen die Leiterinnen des Allgemeinen Arbeiterinnenes ist glänzend dargethan worden, daß in der französischen behauptete in der Begründung des Urtheils, der Maurermeister Vereins aller Berufszweige für Breslau und Umgegend, be Demokratie doch noch die Ueberlieferungen der großen fran- fei berechtigt gewesen, zu verlangen, daß der Arbeiter seinen Lohn Damen Jda Kaiser und Mice Geifer, ist wegen angeb zösischen Revolution fortleben, deren tosmopolitischer am anderen Tage hole, und in dem Artikel liege Aufreizung zum lichen Vergehens gegen die§§ 8 und 16 des preußischen VereinsCharakter selbst durch Napoleon und dessen ruhmgeschminktes Klaffenhaß, denn es werde die Arbeiterschaft gegen die Arbeit gefeges Anklage erhoben. Am 16. November findet die HauptSchandregiment nicht zerstört werden konnte. geber" aufgereizt und seine Spige richte fich gegen die moderne verhandlung statt. Der Verein soll sich nach Ansicht der Polizei Gesellschaft. Hoffentlich führt die Revision, welche Lingweiler in feinen Versammlungen mit der Grörterung politischer Gegenstände beschäftigt haben. einlegt, zur Aufhebung des befremdlichen Urtheils. 81. Ottober in der Rothen Schänke zu Döhlen bei Dresden -Sächsische 3. Die Parteiversammlung, welche am Bon den französischen Arbeitern und Sozialisten reden wir hier nicht. Wir würden nur hundertmal Gesagtes zu wiederholen haben, wollten wir für ihr internationales Solidaritätsgefühl eine Lanze brechen. Das wäre so überflüssig, als an wolkenlosem Sommertag das Vorhandensein der Sonne zu betheuern. Die Millevohe'sche Interpellation, hat vor leeren Bänken stattgefunden. Das Haus war nur auf der äußersten Rechten besetzt, da wo die Boulangiften und sonstige reaktionäre Radaubrüder fizen. Es wird uns das ausdrücklich von einem hochangesehenen Franzosen geschrieben, der fich des Beifalls von allen Seiten" schämt, welcher nach den Beitungsberichten Herrn Millevoye angeblich zu Theil geworden sei. Das Ganze sei eine unwürdige Romödie gewesen und der Streich wäre nicht gewagt worden, wenn der tapfere Interpellant nicht vorher gewußt hätte, daß kein sozialdemokratischer oder radikaler Abgeordneter zugegen sein würde. Unsere französischen Genoffen, deren Thätigkeit in Carmaux jeht zu Ende geht, werden jedenfalls dafür sorgen, daß Herr Millevoye und sein chauvinistisches Geschwisterdas in der französischen Rammer ungefähr dieselbe Rolle spielt und dieselbe Bedeutung hat, wie im deutschen Reichstag die Antisemiten" die nöthige Büchtigung noch nach träglich empfangen. Die Baumwollen Große Streifs in England, Spinner eines Theiles von Lancashire haben nun richtig gekündigt und demnächst wird der Ausstand beginnen. Desgleichen haben 90 000 Bergarbeiter von Wales den Grubenbefizern angezeigt, daß fie die Giltigkeit der jetzigen gleitenden( sliding) Lohnstala" nur bis zum 31. Dezember b. J. anerkennen, und daß sie, falls bis dahin ihren Forde rungen nicht entsprochen wird, die Arbeit niederlegen werden. Parteinachrichten. Delegietenwahlen zum Berliner Parteitage. Gera: Rödiger. Erfurt: Sulle. Feuerbach: Geiger. Braun Schweig: Stegmann. 8. und 10. fchleswig- Holsteinischer. Wahlirets: Heinrich, Stüven und Frau KählerWaubsbeck. 6. fchleswig- hofftemischer Wahlfreis: eine und Moltenbuhr- Ottensen. Iserlohn: Meist- Köln. a. 2.: Chriftion& ieckert- Greiz. Rostock: Th. Bell. Bernburg: Karl Schulze. In Weißenfels ist entgegen der früheren Meldung aus petuniären Gründen von der Entfendung eines eigenen Delegirten abgesehen und die Bertretung Hoff. mann Beih mit übertragen worden. Gegen die Militärvorlage fand en ferner Versammlungen ftatt: in Barmen( Referent Harm Elberfeld), Obliga ( Referent Gewehr- Elberfeld), Iserlohn( Referent Meist Köln). Ben der Agitation. 50 Parteigenoffen aus dem Zeip= iger Westbezirt verbreiteten am vergangenen Sonntag im Verein mit Deligicher und Bielefelde: Genossen gegen 15 000 Flugblätter, ferner Nummern des Leipziger Wählers", fowie Parteiprogramme und Mai- Festzeitungen in 51 Ortschaften des Bitterfelder Wahlkreises. Die Aufnahme der Schriftenverbreiter seitens der Bevölkerung war eine gute, mitunter fogar ausgezeichnete. Die Mitglieder des fozialdemo fratischen Wahlvereins zu Stanbow.Greifenhagen ver theilten am gleichen Tage in den Dörfern Wussow, Bulchow, Wersow, Vogelsang, Leese und Hohen- Leefe mit ebenfalls gutem Erfolge Parteischriften. In allen Orten famen ihnen bie LandTeute freundlich entgegen. Neuestes aus Breslau. Landgerichtsdirektor Schmidt hat gegen den Sedakteur der Voltswacht", unseren Genossen Thiel, Strafantrag wegen Beleidigung gestellt. Es handelt fich um das Urtheil, welches Thiel über die Schmidt'sche Meineidsbezichtigung abgab. Der Prozeß wird jedenfalls einer der inter effantesten sein, die jemals vor deutschen Gerichtshöfen spielten. And Eberswalde wird uns geschrieben: Bolizeilich aufgelöst wurde die zu Sonntag Abend nach dem Mewes'schen Tunnelsaal einberufene öffentliche Boltsversammlung, in welcher der Stadtverordnete Bogt er aus Berlin einen Vortrag über das Thema„ Glaube und Wirklichkeit" hielt. Zur Ueberwachung maren, entgegen der flaren Bestimmung des Vereinsgefehes, drei Polizeibeamte erschienen. Der Einberufer forderte einen derfelben auf, den Selm und feine Waffe abzulegen. Bürger meister Fels verbat sich solche Bemerkungen und broste, eventuell die Bersammlung aufzulösen( 1) Der Herr Bürgermeister unterbrach im weiteren Verkaufe des Vortrages den Referenten mit einer auf den Vortrag bezüglichen Frage, was sich Gen. Vogtherr mit dem Ersuchen verbat, der Bürgermeister möge fich in der Diskussion zum Worte melden. Das paßte dem Herrn Bürgermeister jedoch nicht, vielmehr forderte er den Vortragenden nunmehr auf, fich zu legitimiren, und erklärte zugleich die Versammlung für aufgelöst. Voraussichtlich wird Beschwerde eingelegt und so dem Herrn Bürgermeister Gelegenheit gegeben werden, seine Ansichten über Versammlungsrecht vor einer höheren Instanz zu entwickeln und dieselben dort berichtigen au laffen. Polizeiliches, Gerichtliches ze. Die Elberfelder Freie Presse" hatte am 4. Februar einen Artikel veröffentlicht, in welchem die Thatsache tritifirt war, daß ein Maurermeister einen von ihm entlaffenen Arbeiter mit Schlägen trattirt hatte, als letterer in der Wohnung des Meifters um Auszahlung des Lohnes ersuchte, den er noch belam. Die Schläge geschahen mittelst einer langen Zabatspfeife, die dabei in Stücke ging; der Arbeiter erlitt bei der Mißhand lung eine große Kopfwunde, aus welcher nachher der Arzt Porzellanfcherben des zersprungenen Pfeifentopfes herausgog. Das trug fich am 18. Januar zu. Am 19. Januar starb ber Arbeiter und die„ Freie Presse" gab nun in einem Artikel, der fich augleich gegen das Unternehmerthum richtete, der Meinung 14. Bichung der 4. Klaffe 187. Rönigl. Preuß. Lotterie. 1479 575 776 854 904 96 92009 74 15001 189[ 300] 93 298( 5001 99 Biehung vom 2. November 1892, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 120[ 300] 67 268 340 427 523 735 61 90[ 1500]: 829 1004 163 285 489 576 600 829 41 58 2105( 5001 259 86 352 64 455 567 690 721 49 3027 281 305 70 455 536 85 710 30 4094 126 75 318 26[ 1500] 426 510 685 780 818[ 300] 95 925 5014 145 245 315[ 300] 400 17 75 553 732 51 94 805 919 66 77 6013 14 35[ 1500] 408 750 863 996 7125 222 313 567[ 1500] 74 612 51 8034 203 343 621 51 74 815 33 43 926 56 75 9122 99 219 90 321 594 614 51 759 820 29 10140 213 30 44 89 388 444 614 85 714 48 845 915 71 11026 217 21 72 326 28 446 604 77 766 923 77 12100 23 45 228 411 57 573 679 761 65 881[ 500] 13059 97 99 162[ 3000] 269 374 406 19 55 701[ 500] 51 801 33 973 97 14359 90 693 736 51 54 815 79 91 936 59 15006 155 406 68 84 611 88 721[ 300] 80 83 16187 478 703 36 44[ 300] 845 [ 1500] 17050[ 300] 72 88 336 76 457 589 741 800 904 18291 422[ 1500] 67[ 3000) 538 615 704 897 947 19215 62 74 328 60 415 70 551 54 631 70 756 910 20151 213 319 522 687 781-909 92 21261 567 774 86 843 79 905 55 22113 271 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901( 300] 21[ 300] 22 67[ 500] 108051 424 51 64 72 544 69 771 872 99 109054 207 52 301 6 46 407 504 739[ 1500] 838 84 902 15 72 110023 46 104 531 92 795 99 875[ 3000] 111150 507 69 85 96 861 955 112023 106 87 234[ 1500] 54 453 63 990 113272 81 410 76 734 96 114007 55 1500] 85 148 201 432 737 822 910 54 115008 136 273 83 364 402 34 535 614 765 886[ 300] 110150 91 99 245 333 646 49 858 914 117264[ 3000] 541 43 613 66 725 44 880 118000[ 300] 126 247 389 513 71 637[ 3000] 762[ 300] 968 110073 535[ 30001 47 658 77 704 83 872 120104 207 91 368 421 37 548 58 70 97 788 39 918 191161 229 477 500 622 714 48 848 60 122060 440 518 58 70 87 652 130001 84 705 16[ 5000] 878 997 123028 194 239 49 306 39 425 716 956 124036 76 240 324 675 670 79 809 40 915 47 125268 338 43 49 497 560 78 759 832 928 126080 228 78 479 504 60 621 52 88 877 903 8 44[ 10 0005 127063 116 37 70 256 61 563 943 128191( 500) 269[ 5001 363 430 75 97 569 81 90 615 54 783 803 20 21 978 129159 64 368 454 501[ 5001 664 728 880 130037 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Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. 65 593 99 963 68 94074 115[ 500] 241 507 659 807 931( 1500) 95101 Biehung vom 2. November 1892, Nachmittags. Nur bie Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 42 73 195 266[ 3000) 371 407 672 860 82 924 1051 215 91 334 43 428 52 61 550 634 77 735 60 2251 62 541 651 84 704[ 600] 953 3004 132 51 57 13001 341 69 425 32 175 000] 560 613 65 80 719 29 834 39 77 4000 17[ 3000) 38 123 337 462 739 68 76 968 5118 469 533 66 69 762 892 961 78 6172 778 800 929 33 7067 96 146 429 76 95 576 692 717 86[ 3000] 848( 300) 944 8002 64 257 60 411 513 22 51 82 92 609 47 763 845 917( 800] 0089 97 155 285 350 472 538 808 19 44 90[ 300] 907 23 79 10025 47 65 73 108 228 31 449 724 836 11144 320 91 563 12050 98 103 15 216 44( 1500) 67 309 77 436 80 95 526 34[ 1500] 35 660 74 91 721 868 930 54 18065 187 281 357 451 542 639 13001 727 28 815 29 71 99 959 14062[ 3000) 139 217 93 99 320 427 649 779 97 848 902 26 150 9 839 459[ 300] 569 668 784 961 10018 46 97 144 016 748 7 89 847 922 17137 210[ 3000] 305 53 432 88 662 776[ 300] 855 75 915 70 18045 124 86 650 709 814 915 36 90 99 19014 366 422 59 528 73 937 2020 355 66[ 1500] 402 714 21336 76 448 635 42 858 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303 93 516 71 624 746 55 801 34 918 175011[ 500) 421[ 500) 73 581 730 43 69 93 800 951 82( 500) 88 170068 321[ 3000] 25 425 1500] 48 90[ 3000] 625 780 47 177083 204 28 303 11 401[ 3000] 576 927[ 300] 58 61 178084 229 93 96 488 94 98 648 778 179020 31 433[ 800] 49 514 28 45 610 902 180263 458 76 539 42 698 739 52 808 43 181023 27 179 392 412 20 588[ 1500] 714[ 300] 897 182102 81 240 323( 15001 521 706 835 36 62 183060 103 95 250 464 586 716 27 92[ 1500] 838 99 932 55 184045 [ 500] 58 354 98 462 620 53 775 809 24 26 57 185045[ 3000] 81 253 305 525 85 607 744 914 186163 256 77 331 49 407[ 500] 530 601( 500) 50 83 942 78 93 95 187002 267 79 330 31 59 404 840 911 188100 64 439 51 84 519 1500] 21 130001 667 906 189138 241 49 59 78[ 309] 471 89 561 603 4 25 28 60 115001 218 Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Donnerstag, 3. November. Opernhaus. Djamileh. Cavalleria rusticana( Bauernehre). Slavische Brautwerbung. Schauspielhaus. Meister Balzer. Leffing- Theater. Die Orientreise. Wallner- Theater. Sodom's Ende. Deutsches Theater. Lolo's Vater. Berliner Theater. Dora.. Kroll's Theater. Fidelio. Residenz- Theater. Im Pavillon. ( Le Parfum). Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die schöne Helena. Thomas- Thenter. Der VereinsPräfident. Vorher: Du drögst de Pann weg. Zum Schluß: Jochen Bäfel, wat bist Du vör'n Esel! Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Alexanderplat- Theater. Berliner. Gigerln. National Theater. ON nisse von Berlin. Apollo Theater. Borstellung. Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer. Ecke Karlstraße. Donnerstag, den 3. November, Abends 7/2 Uhr: Extra- Vorstellung. Vorf. des wunderb. dress. Rapphengstes Incroyable, sowie Des Springpferdes May- Moon durch den Direktor Althoff. Auftreten der Reitkünstlerinnen Frl. Adele und Clotilde. Anthoni it. Emilius, musikal. Klowns. Die 6 fadje Fahrschule. Miß Erna und Mr. Walton mit ihrer dress. Hunde-, Affen- und Ponygruppe. 55 Hengste, zus. vorgef. und Rheingold( Schulpferd) geritten vom Dir. Althoff. Morgen Freitag: KomikerVorstellung. Näheres die Plakate. Feen- Palast Die Geheim- Burgstraße, neben der Börse. SpezialitätenTheater der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borftellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenBorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Welt- Lokal Berlins, 5000 Perf. fassend. Täglich Gr. Spezialitäten- Borstellung mit durchweg neuem Programm. Anf. Wochent. 72 Uhr, Sonnt. 6 Uhr. Entree 50 Pf. Jed. Mittw., Sonnab. u. Sonnt. Nachm.: Grosses Familien- und Kinderfest m. Gratis- Präsentvertheil., Verloosung und Spezialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Anf. Mittwochs u. Sonnabends 4 Uhr, Circus Renz. ( Karlstraße.) Donnerstag, den 3. November 1892, Abends 71/4 Uhr: Extra- Gala- Vorstellung und Debüt sämmtl. Kunstspezialitäten, u. A. Auftreten des anerkannt besten Schulreiters der Welt Mr. James Pillis mit seinem Vollblutpferde Markir" Hippologischer Kongres mit 36 Boll blutpferden edelfter Race, arrangirt und Achtung! 13 Achtung! Sämmtliche Bauarbeiter Berlins sowie die Genossen des IV. Wahlkreises sind zu dem am 5. November in Haase's Festsälen, Große Frankfurterstr. 117 ,, stattfindenden BUS Vergnügen veranstaltet vom Kranken- Unterstützungs- und Begräbniß- Verein der Bauund gewerblichen Hilfsarbeiter Berlins freundlichst eingeladen. Da der Ueberschuß für die Hinterbliebenen des verstorbenen Kollegen und Genoffen Franz Lüdtke bestimmt ist, so erwartet [ 126/1] Der Vorstand. J. A.: Gadegast. einen zahlreichen Besuch vorgeführt vom Direktor Franz Renz. Arbeiter- Bildungsschule, Süd- Ost- Bezirk. Das Springpferd" Carmen", geritten von Mme. la Baronne de Bellefoi. Grande Quadrille De la haute equitation von 6 Damen und 6 Herren mit 12 Schulpferden. Gigerl- Manöver, geritten von 16 Damen. Signora Ermina Chelli, Quftgymnastikerin ersten Ranges, gr. Tremplinfprünge bis über zehn Pferde von den besten Springern 2c. Morgen und folgende Tage: Gr. Vorstellung, Abends 71/4 Uhr, mit neuem Programm. Sonntag, den 6. November cr., 2 gr. Festvorstellungen um 4 und 72 Uhr. Zur Nachmittag- Vorstellung ein Kind frei. Fr. Renz, Direktor. Lehrkursus Arbeiter und z.ersten Hilfe der Berliner Arbeiterinnen bei Unglücksf. Donnerstag, den 3. November, Abends 81%, Uhr, bei Boltz, Alte Jakobstr. 75: Vortr. d. H. Dr. Christeller. Uebungsst. Gäste haben Zutritt. 207/3 Der Vorstand. Sonntags 14 Uhr. Die wilde Madonna. 1. Platz 50 Pf., II. Platz 25 Pf. Entree für Kinder wie Erwachsene Dr. med. Böhm, praft. Arzt, Gesangsposse in 3 Akten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gefegt von Adolph Ernst. 刮板 Anfang 7, Uhr. E Morgen: Dieselbe Vorstellung. Alerander- Play- Theater. Heute: Kaufmann's Variété Am Stadtbahnhof Alexanderplatz. [ 3221L Vollständig neues Programm 10 sensationelle neue Debuts. Berliner Gigerin. Gratweil's Bierhallen Bosse mit Gesang in 3 Aften und 4 Bildern. Bearbeitet von R. Sybel. Rasseneröffn. 61/2 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. Morgen: Diefelbe Vorstellung. Sonntag, den 6. d. M., Nachmittags 312 Uhr, bei ermäßigten Preisen: Das Versprechen hinter'm Heerd. Hierauf: Der Mord in der Kohlmessergasse. Kommandantenstraße 77-79. Täglich Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. Wochentags frei. Sonntags 30 Pfennig. Kinder 10 Pf. Gr. Frühstücks- u. Mittagstifdy. Zwei Säle zu Versammlungen und Verguügungen, fowie 6 Billards und 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Tanz- Institut, Spezialarzt 2848 b für Naturheilverfahren und Massage Kochstr. 37, 2 Tr. 8-10 und 4-5. Dr. Hoesch, homöopoth. Arzt, Linienftr. 149. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Vereinszimmer für 25-30 Personen event. mit Klavier zu vergeben. Kronenstr. 12/13( Ecke Friedrichstraße). NIVERSAL METALL- PUTZ- POMA Schutzmarke. ADALBERT VOGT& CO BERLIN FRIEDRICHSBERG se goldene u.silberne Die in der ganzen Welt rühmlichst bekannte Große Versammlung am Donnerstag, den 3. November 1892, Abends 8½ Uhr, im Märkischen Hof, Admiralftr. 18c: Vortrag des Schriftstellers Herrn Karl Weigt über: Die deutschen Kolonien, eine fritische Wanderung durch die Geschichte der deutschen Kolonialpolitik". Mitglieder haben freien Zutritt; Gäste zahlen 10 Pf. Der Vorstand. 103/10 Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien: Heft 29 ber Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in ca. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Rolporteure entgegen. Der Zitherspieler. ba th fu ſe V бо fo de ft al tr fü do de G di m ste DE dr fa 8219L Ein sehr gutes Werk in 3 Bänden à 1 M. 50 Pf. für Zietherspieler. Grösste Auswahl in Zithern und Noten. aufherstr. 51. Aug. Kessler, Instrumentengeschäft. 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Die Trockenwohner, oder„ Das Kind in der Kommode", parodistisch realistischer Vorgang im Keller, beobachtet vom Hof aus, von Oskar Wagner. Hauptrolle: Der urkomische Bendir. Jeden Abend jubelnder Beifall. Der feine Reisner. Berliner Lokalposse von D. Wagner. Ein n. Lehrkursus für Damen u. Hrn. beginnt Sonntag, 6. Nov., Nachm. 4 Uhr. Meldungen Adalbertstr. 3 und bei Beginn des Unterrichts. 2805b Johannisthaler Bollsgarten. Sonntag, den 6. November: Grosses Wurstessen, wozu Freunde und Bekannte ergebenst A. Senftleben. einladet Neu! Die Wiener Original- anl für 100 Personen ist noch Clotilde Kowala. Anfang 72 Uhr. Entree 75 Pf. Sonntags 6 Uhr. PassagePanopticum. Fuß!! ein 9 Sonntags frei. Vereinszimmer 30-80 Personen. 2898b Wienecke, Alte Jakobstr. 83. Steppdecken!! größte Auswahl!! am billigsten in Emil Lefèvre's fabrik, Berlin, Oranienftr. 158.[ 1820L rein. Schlafdecken mit kleinen Stück 4, 6, 8 und 10 Mart. Werth das Doppelte!! Illustr. Preisliste gratis u. franto. 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D.: Statutenberathung laut KrankenkassenVerein der Former. See vom 10. April 1892. Sonntag, 6. d. Mts., Abends 6 Uhr, im Vereinslokal: Bersammlung mit Damen. Gangb. Grünframgeschäft, Rolle, Schöne Räume, Miethe 450 M., wegen auf weiteres jeden ersten Zahltag im Holz und Kohlen, Hund und Wagen, Referat des Herrn Dr. Rehfisch. NB. Diese Vortragsabende finden bis Umzug nach außerhalb billig zu ver Monat statt. 2900b faufen Schwedterstr. 226a. Um rege Betheiligung ersucht Der Vorstand. J. A.: A. Mewes. 2891b Genosse gesucht, der sich mit ca. 300 M. an einem Kartoffel- Großgeschäft betheiligen will. Offerten unter R.. 49 nimmt die Exped. d. Blattes entgegen. Ein Eckhaus in einer der belebtesten Straßen, passend für Restaurateure, ist fofort für 10 000 M. Anzahlung noch Spandau. 2901b V W. Woitschach, Vorsitzender, Friedrichsgracht 18. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonntag, 6. November, Vormittags von 10 Uhr ab: Gemeinschaftliche Sitzung des Bundesvorstandes u. des Dirigenten Verbandes i. Restaurant Zum Herkules", am Stadtbahnhof Börse. Erscheinen fämmtlicher Herren Dirigenten dringend erwünscht. Konftituirung d. DirigentenChors, Ausgabe der Mitgliedskarten und des Statuts, Verschiedenes. 105/3. Suchsdorf, Hochstr. 29. enter ber Feuertaffe zu laufen. Deur Deſſentl. Bolts- Bersammlung 40 Achtung! 40 Selbstläufer wollen ihre werthe Adresse unter V. 21 in diese 8tg. einsenden. Kleine Wohnungen preiswerth n vermiethen Gerichtsstr. 2, voru 2 Tr. bet Frank. Kleine und große 53/7 Fabrikräume mit Doppellicht f. Tischlerei, Schlosserei, Sattlerei oder ähnliches Gewerbe unter günstigen Bedingungen fofort od. später zu vermiethen Gerichtsstr. 2. Näheres bei Frank, voru 2 Tr. 58/8 5. d. M., Abends 8 Uhr, im Saale der Spandauer Bergbrauerei. Tagesordnung. 1. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau über: Sozialismus u. Antisemitismus. 2. Bericht des Vertrauensmannes. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. 361/1 Drechsler werden verlangt im Arbeitsnachweis Yorkstrasse für Damen von 1,25 an. f. Filzschuhe Mädch. u. Kinder v.75 an. Pantoffeln Damen- Stiefel Herren- Stiefel Kinder- Stiefel L 2 ft fc 211 no a fte Ta w fi öf be th ta δε 919 U 3 b h t Ia 11 31 von 45 Pf. an. a 4,50 M. " 19 C 91 5,-M. " " 75 f. 40. Weissbarth, Yorkstr. 40. Allen Freunden und Parteigenossen empfehle ich eine gute Weiße und 2897b Vereinszimmer. Rohrsdorff, Paukstr. 4. Dresdenerſtr. 116, Abends 812-91/ 2. Kinderwagen. Größtes Bager Berlin Hätlerinnen verl. Brunnenstr. 116b, Seitenfl. 2 Tr. ex al tr 2899b Nähmaschinen reparirt billigst 2893b Kohler, Barutherstr. 2. No Schlafft. f. H. Lachmannstr. 1, vorn 2896b 18 Tr., Dietrich. Ecke Rottbuser Damm. Sierzu eine Beilage. er Geübte Wickelmacher perl. Paulus Kraemer, Greifswalder straße 20. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von May Vading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 13 Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 258. Parteinachrichten. Donnerstag, den 3. November 1892. Von der Cholera. 9. Jahrg. zu A18 Muster eines Berliner Miethskontraktes ist ein uns vorliegendes Formular zu bezeichnen, das gerade 11 ParaAu den Stadtverordneten- Wahlen Neustadt. Magde- Chemniz, 2. November. In Auerswalde Garnsdorf graphen enthält und dem Vermiether alle nur denkbaren Rechte theres werden sich unsere Barteigenoffen diesmal nicht be- find in den letzten 8 Tagen 6 Gifrantungen und Tores auf einräumt, während dem Miether alle nur denkbaren Pflichten theiligen. Ursache dieses Beschlusses, der am 31. Oktober in an asiatischer Cholera vorgekommen. Man vermuthet, die Ane aufgehalft werden. Der Vermiether kann thun und lassen, was einer Boltsversammlung gefaßt wurde, ist die gegenwärtig steckung sei durch aus Hamburg gekommene Ballen Tuch erfolgt. zahlen und im übrigen den Mund zu halten. Der Kontrakt enter immer will. Der Miether hat pünktlich seine Miethe a überaus traurige wirthschaftliche Lage der Arbeiter. Da bei der Best, 1. November. Von gestern Abend 6 Uhr bis heute hält so viele Fußangeln, Fallen und Selbstschüsse", daß der Stadtverordneten- Wahl die Stimmabgabe öffentlich ist, so be- Abend 6 Uhr sind hier 22 Personen an Cholera erkrankt und Miether ohne weiteres jeden Tag auf die Straße gesetzt werden fürchtet man, daß zu den vielen Entlassungen unserer Genossen 6 gestorben. feitens der Unternehmer nur noch weitere fommen würden. Die Nach der amtlichen Angabe sind in Holland, wie wi fann, ohne daß er auch nur sein Mobiliar mitnehmen darf. Der Bersammlung beschränkte sich deshalb auf einen Protest gegen der„ Bossischen Zeitung" entnehmen, in der Woche vom 23. bis Rontraft enthält nämlich folgenden das Dreiklassen- Wahlsystem als das ungerechteste und elendeste 29. Oktober an asiatischer Cholera 12 Personen( in der vorher§ 4. Hat Miether auf Verlangen des Vermiethers die aller Wahlsysteme. 3u welch ungeheuerlichen Zuständen dieses gehenden Woche 21 Personen) gestorben und entfallen auf die gemietheten Lokalitäten aus vorstehendem oder irgend einem Wahlsystem führt, tritt auch in Magdeburg drastisch zu Tage. Provinz Utrecht 7( 15), Südholland 3( 3), Nordholland 1( 2) und später, jedoch mit Ausnahme der Räumung infolge Dort beträgt die Zahl der Wähler der ersten Klasse 21, der Gelderland 1( 1). Kündigung oder besonderer Vereinbarung, vergl.§ 10, noch aufgeführten Grunde zweiten 121, der dritten Klasse 3389. zu räumen, so bleibt er dennoch aus dem Miethsvertrag verbunden, insbesondere aber dem Vermiether für den Ausfall an Miethszins für die Vertragsdauer erfaßpflichtig und hat zur Sicherstellung hierfür dem Vermiether fofort beim Auszuge eine Raution in Höhe der Miethe für diese Vertragsdauer zu zahlen. H Tokales. Zu den Stadtverordneten- Wahlen hat der Chemniker fozialdemokratische Berein folgendes Programm aufgestellt: 1. In Erwägung: daß es eine Lebensfrage für die arbeitende Bevölkerung ist, in allen öffentlichen Körperschaften des Reiches, des Landes und der Gemeinden vertreten zu sein, daß es für die stufenweise Sozialisirung der Gesellschaft besonders wichtig ist, Wer glaubt, daß dieser rigorose Paragraph nur auf dem Das Bildungsproletariat männlichen und weiblichen Ge- Papier steht und nicht in der Praxis gehandhabt wird, befindet daß die Verwirklichung der sozialdemokratischen Forderungen schlechtes finkt in wirthschaftlicher Beziehung immer tiefer hinab. fich im Irrthum, wie folgender Borfall beweist: Gine Frau auch in den Gemeinde- und Stadtvertretungen verlangt wird, mit der Geige auf den Bettel herumziehen und das Konzert hatte im Hause Röpnickerstraße 68, im Vorderhaufe eine Wohnung fritt die sozialdemokratische Partei in Cheminis in die Agitation um was Warmes geben", das erscheint dem Musikus Miller in für 750 mt. gemiethet. Der Kontraft läuft vom 1. bis wieder für die Stadtverordneten- Wahlen ein. In fernerer Grwägung Schiller's Rabale und Liebe" schon als ein entwürdigender Zu- 1. Juni. Am 1. Nov. schon sollte die Frau die Wohnung räumen und daß heute die Gemeinden unfrei und abhängig sind, erstrebt die sozial- stand. Aber heutzutage muß das Bildungsproletariat längst mit hatte auch bis dahin laut Quittungsbuch die Miethe vorschriftsdemokratische Partei durch die Gesetzgebung: das volle unbeschränkte feiner Kunst und Wissenschaft auf den Bettel umherziehen und mäßig bezahlt. Als die Mietherin aber ziehen wollte, berief sich Selbstbestimmungsrecht für die Gemeinden, das allgemeine gleiche und sie den bornirten Sprößlingen noch bornirterer, aber fapitalgesegneter der Vermiether auf den§ 4 des Kontraktes. Er hatte auch bereits direkte Wahlrecht für alle Wahlen und Abstimmungen in den Ge- Geldprogen für was Warmes eintrichtern. Den Hauptmarkt für diese einen Rechtsanwalt gefunden, der auf Grund dieses Paragraphen die meinden, die Uebernahme der Armenpflege durch den Staat, die voll Sorte Sklaven bildet der Abschnitt„ Unterrichtsanzeigen" in der Ermissionsflage eingeleitet und auch schon einmal eine Kostenrechnung ständige Erhaltung der Schulen und Erziehungsanstalten durch Vossischen Zeitung". Es ist unglaublich, wofür sich dort Leute von der Verurtheilten in Empfang genommen hatte. Kurz vor dent den Staat, um die Gemeinden von den dadurch verursachten anbieten, die nach der landläufigen Anschauung, die auch die Umzugstermin, am 24. Oktober, tam teine weitere Kostenrech drückenden Lasten zu befreien. ihre ist, eigentlich auf einen Platz unter den Spigen der Ge- nung mit der Aufforderung, diefelbe bis zum 30. zu begleichen. II. Auf diesem Boden stehend verlangt die sozialdemokratische fellschaft" erheben dürften. In der letzten Nummer 3. B. Die Mietherin durfte also ihre Wohnung nicht verlassen, ehe fie Partei in Chemnitz die allmälige Durchführung des folgenden annoncirt jemand: Junger Gelehrter aus guter Familie, nicht eine Raution in Höhe der Miethe für die Vertragsdauer Minimum- Programm 3: 1. Aufhebung der untersten drei Dr. phil., pro fac. doc. geprüft, der sich Studien halber längere hinterlegt hatte. Als es ihr nicht möglich war, die Summe aufSteuerstufen und progressivere Heranziehung der großen Ein- Zeit in Berlin aufhalten muß, fucht gegen Mittag und zutreiben, ließ der Wirth die gesammte Wohnung verschließen tommen. " " mittel u. s. w.) durch die Stadt. 2. Uebernahme aller öffentlichen Betriebe( Verkehrs- Abendessen Hauslehrerstelle in gutem Haufe." Dem jungen und gestattete nicht, daß auch nur ein Stück daraus genommen 3. Abschaffung aller Auf- Manne haben also weder feine Abfunft aus guter werde. Die Frau wurde also ohne weiteres auf die Straße gewendungen aus städtischen Mitteln zu religiösen und partei- Familie", noch seine Gelehrsamkeit, noch feine erfolgreichen seht, oder sie mußte in die neu gemiethete Wohnung einziehen, politischen Zwecken. 4. Flußbettregulirung der Chemnitz; Ab- Gramina etwas genützt. Das ist auch sehr begreiflich; denn um auf den blanken Dielen zu schlafen, denn auch die Betten stellung des gegenwärtigen gesundheitswidrigen Zustandes. alles das find Dinge, mit denen man in einer fapitalistischen wurden einbehalten. Der Vermiether beruft sich auf seinen Kon5. Abschaffung der tommunalen Biersteuer. 6. Ab- Gesellschaftsordnung, wenn man nicht noch nebenbei über ein gefülltes tratt und sein Rechtsbeistand befißt die Kourage, die famosen schaffung der Wohnungsmeldegelder. 7. Abschaffung 7. Abschaffung des Portemonnaie verfügt, keinen Hund vom Ofen locken kann. Der Paragraphen desselben vor Gericht zu vertreten. Wer also in Submissionswesens bei Vergebung öffentlicher Arbeiten, Aus- junge Gelehrte muß also für ein Mittag- und Abendessen, das die Lage tommt, einen Miethstontratt unterschreiben zu müssen, schluß der städtischen Vertreter, bei Lieferungen an für ihn im günstigsten Falle einen Werth von zusammen 1,50 M. der mache die Augen auf: es giebt Gemüthsmenschen von Hausdie Stadt. Ausführung der Arbeiten durch die Stadt selbst unter haben kann, seine Arbeitskraft für einen halben Tag verwirthen, welche auf ihrem Scheine verharren und sich kein GeLeitung fachtechnischer Personen. 8. Festsetzung eines Maximal- faufen. Aber er ist wahrscheinlich trotzdem von Arbeitstages und eines Minimallohnes für die Arbeiter im Gottähnlichkeit nach wie vor überzeugt. trotzdem von seiner wissen daraus machen, die Miether zu übervortheilen, wo es nur Sein passendes immer angängig ist. städtischen Dienste nach Uebereinkunft mit den Arbeitergewerk- Seitenstück findet er in einer Dame, die in derselben schaften. 9. Errichtung eines Gewerbegerichts nach den Bestim- Nummer annoncirt:„ Mittagstisch wünscht feingebildete Dame Die Mitglieder des Charlottenburger sozialdemo mungen des Reichsgesetzes; Errichtung eines städtischen Arbeits- gegen Vorlesen oder Unterricht in Deutsch, Englisch, Französisch kratischen Wahlvereins unternahmen am legten Sonntag eine nachweises und einer arbeitsstatistit. 10. Schleunigste Inangriffnahme oder Italienisch." Hier ist der Preis also noch niedriger, blos Agitationstour im Wahlkreise Teltow- Beeskow- Storkow, zu welcher aller nothwendigen öffentlichen Arbeiten, um der Arbeitslosigkeit das Mittagessen. Aber auf das" feingebildet" wird dennoch ein sich etwa 30 Genossen eingefunden hatten. Für Agitations des Winters und der Berelendung der Arbeiterbevölkerung zu besonderer Werth gelegt, gerade so wie in der anderen Annonce material war reichlich Sorge getragen, namentlich von dem für fteuern. 11. Genaue Kontrolle über gesundheitsschädliche Arbeits- auf die„ gute Familie". Wenn man sich mit solchen schmückenden die Provinz Brandenburg ausgearbeiteten Flugblatt:„ Nieder räume und Wohnungen. 12. Errichtung von Schultantinen. Gr- Beiworten auch nicht den Bauch füllen kann, so bienen sie doch mit den Gozialdemokraten" waren einige Tausend angeschafft weiterung und Einrichtung von Ferienkolonien und Milchkuren wenigstens zur Dekoration. Selbstverständlich kann man dieser worden. Daß auch das polnische Arbeiterblatt( Gazeta robotnicza) für die schwächlichen Kinder der Arbeiter. 13. Unentgeltliche Gorte von Proletariern keinen Vorwurf daraus machen, oder es ihnen mitgenommen wurde, war sehr nothwendig, die Genossen trafen öffentliche Bäder zu allen Jahreszeiten. 14. Unentgeltliche Todten gar als Schande anrechnen, daß sie nichts haben, der befizenden Klasse schon auf Bahnhof Friedrichstraße und am Schlesischen Bahnhof bestattung. dienen und sich von ihr ausbeuten lassen müssen und schließlich viele polnische Arbeiter, welche eine Strecke mitfuhren. In noch nicht einmal wissen, woher sie das Mittagbrot nehmen sollen. Fürstenwalde schlossen sich noch eine Anzahl dortiger Genossen Die polnischen Sozialisten Oftgaliziens begrüßen in Sie sind wahrlich nicht die einzigen, bei denen das der Fall ist. an und hier wurden drei Rolonnen gebildet, welche per Kremfer ihrem Lemberger Organ Sila" die Einberufung des Partei- Wenn fie, ihre traurige Lage erkennend und ihre Zugehörigkeit von Drtschaft zu Ortschaft fuhren. Diese liegen sehr weit von tages nach Berlin mit folgenden warmen Worten: Den Genossen zum Proletariat sich eingestehend, der besitzenden Klaffe die Zähne einander entfernt, sodaß es unmöglich ist, an einem( Tage des Berliner Parteitages die herzlichsten Grüße." Die deutsche zeigten und auf die eine oder die andere Art daran arbeiteten, zu Fuß einen größeren Distrikt mit Agitationsmaterial zu be Sozialdemokratie bildet die Avantgarde in der proletarischen beren Macht zu brechen, dann verdienten sie sogar Mitleid und legen. Die Aufnahme war aller Orten eine ganz freundliche, es Bewegung; ihre Beschlüsse sind daher weit über die Grenze Achtung. So ater liegt die Sache anders. Sie stehen trotz alles gab sogar Einladungen zum Frühstück u. s. w. In den Hütten mersamkeit werden wir den Berliner Berathungen folgen und dem fürzlich berichtet werden mußte, daß er, um ein Nacht Hause fehlte der landesübliche Kochherd, im andern gab's feine wünschen ihnen den besten Erfolg. Das Schicksal des polnischen quartier bettelnd, aber vom Wirth an die Luft gesetzt, seiner Schlösser an den Thüren, im dritten war kein Fußboden u. s. w. Proletariats in Deutschland ist enge mit demjenigen der deutschen Person durch die stolze Erklärung, er habe unter drei Kaisern Die Leute verdienten nicht so viel, um sich das anzuschaffen. In Sozialdemokratie verbunden; es ist dies ein festes Band, das geschworen, einen höheren Glanz zu verleihen suchte.. der Weltstadt Storfow ereignete sich ein heiterer Zwischenfall. unsere Partei in Brüderlichkeit und gegenseitiger Liebe umschlingt. Die Genossen Schneider und Klick wurden von einem PolizeiWir begrüßen den Berliner Parteitag mit dem Rufe, der das Die Sezefsionisten der Fraktion der Linken im Stadt diene verhaftet, trozdem sie ihre Flugblätter nur in verschlossenen Proletariat aller Länder verbindet: Es lebe die internationale verordneten- Kollegium werden sich der„ Berl. 3.g." zufolge nun- Ramen und nicht auf öffentlichen Straßen und Plägen verSolidarität aller Arbeiter!" mehr zu einer besonderen Fraktion organisiren unter dem Namen theilten. Ihr Vorrath wurde mit Beschlag belegt: über 100 Neue Fraktion der Linken". Zum Vorsitzenden ist Dr. Theodor Flugblätter, Exemplare der Märkischen Volksstimme", Barth ausersehen; stellvertretender Vorsitzender soll Herr Dinse Welt"," Wahren Jakob",„ Vorwärts" u. 1. w. Die Missethäter werden, Schriftführer Herr Helfriegel. Als Grundbedingung für wurden zum Bürgermeister geführt, der in seinem Mittagessen die Aufnahme in die neue Fraktion wird die Zugehörigkeit zur gestört wurde. Der Herr stellte ein strenges Inquisitorium an: deutschfreisiunigen Partei festgehalten werden. Wie kommen Sie hierher, wer hat Sie hierher geschickt? Es Die sozialistische Liga Australiens hielt, wie die Pariser " Bourse du Travail" berichtet, einen Kongres ab, auf welchem unter anderem beschlossen wurde, den internationalen Kongreß in Zürich zu beschicken. [ 68 tommen." = studiren. Dadurch ist mir die Einsicht aufgegangen, daß Es ist doch sonderbar ich finde es in den rothen Heften Die Waffen nieder! auch die Erscheinungen des sozialen Lebens nur dann in öfters bestätigt, wie in der Abgeschlossenheit die SehnEine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. ihrer Entstehung verstanden und in ihrem künftigen Ver- sucht nach Ereignissen und Thaten, nach Erlebnissen und lauf vorausgesehen werden können, wenn man sie als unter Bergnügungen entsteht und mitten in diesen wieder die Welche Regierung konnte einen Vorschlag, wie der dem Einfluß ewiger Gesetze stehend auffaßt. Davon haben Sehnsucht nach Einsamkeit und Ruhe. Franzose ihn plante, ablehnen, ohne sich als eroberungs- bie meisten Politiker und hohen Würdenträger keinen blauen Von der großen Welt hielten wir uns fern. Nur süchtig zu entlarven? Welches Volt würde gegen solche Dunst das löbliche Militär schon gar nicht. Vor bei unserem Gesandten Metternich hatten wir einen Besuch Ablehnung nicht revolt ren? Der Plan mußte gelingen. einigen Jahren wäre es mir auch nicht in den Sinn ge- abgestattet und dabei erwähnt, daß wir unserer FamilienFriedrich theilte meine Zuversicht nicht: trauer wegen feine Einführung bei Hofe und in die Ge" Bor Allem bezweife ich," sagte er, daß Napoleon Wir wohnten im Grand Hotel auf dem Boulevard sellschaft wünschten. Dagegen suchten wir die Bekanntschaft diesen Vorsatz auch aufrichtig hegt. Und wenn auch: der des Capucines. Dasselbe war zumeist mit Engländern einiger hervorragender politischer und literarischer PersönDruck der Kriegspartei würde ihn an der Ausführung und Amerikanern gefüllt. Landsleute trafen wir nur lichkeiten; theils aus persönlichem Interesse und zu geistiger hindern. Ueberhaupt werden die Throninhaber an der Be- wenige: der Desterreicher ist nicht reiselustig. 23ir suchten Anregung, theils im Hinblick auf Friedrichs" Dienst". thätigung solcher, aus der Schablone fallender großer Willens- übrigens auch keinen Anschluß: meine Trauer war noch Troy der geringen Hoffnungen, die er auf einen greifbaren meinungen von ihrer Umgebung immer gehindert. Zweitens nicht abgelegt und wir hegten feinen Wunsch nach geselliger Erfolg seiner Bestrebungen hatte, verlor er diese niemals läßt sich einem lebenden Wesen nicht so„ mir nichts, dir Unterhaltung. Meinen Sohn Rudolf hatte ich natürlich aus dem Auge, und er setzte sich mit verschiedenen nichts" befehlen, daß es aufhöre zu sein." Da setzt es sich bei mir. Er war jetzt acht Jahre alt und ein wunderbar einflußreichen Personen in Berkehr, von welchen er zur Wehr." gescheites Männchen. Wir hatten einen jungen Engländer Förderung seiner Sache, oder inindestens Auskunft " Von welchem lebenden Wesen sprichst Du?" aufgenommen, der bei dem Kleinen halb Hofmeister, halb über deren Stand erhalten konnte. Wir haben uns Von der Armee. Dieselbe ist ein Organismus und Kindermädchenstelle vertrat. Zu unseren langen Stationen damals ein eigenes Büchelchen angelegt eigenes Büchelchen als solcher lebensentfaltungs- und selbsterhaltungsträftig. im Ausstellungspalast, sowie auch unseren zahlreichen Aus- nannten es" Friedenspolitik"- in welches sämmtliche, Gegenwärtig ſteht diefer Organismus, gerade in seiner flügen in die Umgebung, founten wir den Rudi doch nicht auf diesen Gegenstand bezügliche Urkunden, Notizen, Artikel soll ja auch in anderen Ländern eingeführt werden Blüthe, und wie Du flebst das allgemeine Wehrsystem immer mitnehmen, und die Zeit des Lernens war ja auch u. 1. w. abschriftlich eingetragen wurden. Auch die Ge- ist schon für ihn gekommen. schichte der Friedensidee, soweit wir von derselben Kenntniß er eben im Begriffe, sich mächtig auszubreiten." Neuneunen war mir diese ganze hier er- erlangten, haben wir da zu Protokoll gebracht. Daneben " Und dennoch willst Du dagegen ankämpfen?" schlossene Welt! All die von den vier Himmelsgegenden die Aussprüche verschiedener Philosophen, Dichter, Juristen Ja, aber nicht, indem ich hintrete und ihm sage: zusammengekommenen Menschen, überall her die und Schriftsteller über Krieg und Frieden". Es war bald Stirb, Ungeheuer! denn auf das hin würde mir besagter reichsten und vornehmsten; diese Feste, dieser Aufwand, zu einem stattlichen Bändchen herangewachsen, und im Lauf Organismus kaum den Gefallen erweisen, sich todt hin- dieses Gewimmel.... ich war förmlich betäubt davon. der Zeit ich war förmlich betäubt davon. der Zeit ich habe diese Buchführung bis auf den heutigen zuſtrecken. Sondern kämpfe ich dagegen, indem ich für ein Aber so interessant und genußreich es mir auch war, diese Tag fortgesetzt sind sogar mehrere Bändchen daraus geanderes, noch ganz schwach austeinendes Lebensgebilde ein- überraschenden und überwältigenden Eindrücke in mich auf worden. Wenn man das mit den Bibliotheken vergleicht, trete, welches, indem es an Kraft und Ausdehnung zu- zunehmen, so sehnte ich mich im Stillen doch wieder aus die mit Werken strategischen Inhalts gefüllt sind, mit den nimmt, das andere verdrängen soll. Daß ich in solchen dem Getöse hinaus, nach irgend einem abgelegenen, fried- ungezählten tausenden von Bänden, welche Kriegsgeschichte, naturwissenschaftlichen Metaphern sprechedaran bist Du lichen Plätzchen, wo ich mit Friedrich und meinem Kinde- Kriegsstudium und Kriegsverherrlichung enthalten, mit den ursprünglich schuld, Martha. Du warst es, welche mich zu meinen in de rn, ich sah ja wieder Mutterfreuden ent- militärwissenschaftlichen und militärtechnischen Lehrbüchern erst verleitete, die Werte der modernen Naturforscher zu gegen- in ruhiger Zurückgezogenheit hätte leben können, und Leitfaden über Rekrutenabrichtung und Ballistik, mit 21 siehst wir 24 wurde dem Herrn erklärt, daß die Genossen aus eigener Initia- gegangen sei. Jetzt soll der begründete Verdacht vorliegen, daß| Fidicinfiraße wohnte, erkannt worden. Der alte Herr hatte sid tive fämen zwecks Agitation unter der Landbevölkerung. ein Mann, der unweit der Gertraudtenbrücke wohnt, einen ver- vor etwa neun Monaten zum zweiten Male verheirathet. Di Da3 schien das Oberhaupt der Stadt etwas zu bes brecherischen Umgang mit dem Rinde gehabt und es dann durch Ehe war eine berart unglückliche, daß die Gatten sich alsbald ruhigen, denn bei der Protokoll Aufnahme meinte der einen Sturz in das Wasser beseitigt habe. Die Staatsanwalt wieder trennten. Diese unglücklichen Verhältnisse wirtten au Bürgermeister etwa: Sie erstreben ja ganz anerkennens fchaft habe die Sache in die Hand genommen und die Aus den angesehenen Mann derart ein, daß er seinem Leben ein ge werthe Biele; es ist ja vieles richtig, was Sie vertreten, aber die grabung der Kindesleiche habe zur Feststellung des Thatbestandes waltsames Ende machte. Art und Weise, wie es Einzelne von Ihnen treiben, ist nicht ge- stattgefunden. eignet, Chnen Sympathien zu verschaffen. Wenn Sie wieder Zu Gunsten der Arbeiter- Bildungsschule halten die Ge nach Storkow kommen, dann melden Sie sich vorher bei mir, Von Herrn W. A. Hirschmann, Fabrikation von sangvereine Bruderherz, Weiße Rose, Gleichheit, Morgenroth denn meine" Bürger sind noch nicht so weit, um sich von Ihnen elettromedizinischen Apparaten, Johannisstr. 14-15, erhalten wir und Gesundbrunner Männerchor unter Leitung des Herrn H. Miefd beeinfluffen zu laffen. Als die Genossen auf die Nuglosigkeit der folgendes Schreiben: In Nr. 255 der zweiten Beilage unter am 20. November( Todtensonntag) im großen Saale der Brauere Beschlagnahme hinwiefen, da auf den Kremfern noch Agitations Arbeiter- Sanitätskommission" findet sich eine Notiz über die Friedrichshain ein Ronzert ab. Billets à 30 Pf. sind bei allen material zur Genüge liegt, und die gesetzlichen Bestimmungen zu Berhältnisse des Hauses Johannisftr. 14-15 mit der Bemerkung: Mitgliedern jener Vereine, bei Herrn Miesch( Weißenburger wiffen wünschten, auf Grund deren fie fiftirt worden feien, er Der Fabrikherr Hirschmann und der Hausbesitzer Dr. Bülzer ftraße 49) sowie an der Kaffe zu haben. widerte der Bürgermeister: Ihre Gesetze tenne ich nicht, die find fich noch nicht einig, wem von ihnen die Instandhaltung der gehen mich auch nichts an. Hier in Stortow bin ich Bürger- Klosets obliegt." Ich bitte hierzu folgende Berichtigung aufmeister und Amtsanwalt und hier gelten meine Gefehe! Da nehmen zu wollen:" Eigenthümer des Hauses ist Herr Professor gegen die Sistirung und Beschlagnahme der Flugblätter Be- Dr. med. Zülzer, der als solcher für die Erhaltung und Reinschwerde geführt werden wird, wird der Bürgermeister wohl haltung der der öffentlichen Benutzung dienenden Räume feines Gelegenheit haben, seine Geseze etwas näher zu begründen. Eigenthums zu sorgen verpflichtet ist. Ats Miether habe ich dazu weder das Recht noch die Pflicht, ich fann mich leider nur auf Vorstellungen und Beschwerden beschränken. Ein Zweifel über die Verpflichtung besteht nicht, da es sich nicht um die von mir gemietheten, sondern der allgemeinen Benutzung dienenden Räume handelt. Ein unschuldig Verhafteter( Tapezirer G. Schöpp: Nostockerstr. 44) schildert uns seine Leidensgeschichte wie folgt Im März d. J. wurde ich in Charlottenburg verhaftet und zwar wie ich später erfuhr, unter dem Verdacht der Anstiftung zum Raube. Am anderen Tage hatten sich die Thäter selbst der Polizei gestellt, diefelben sind auch später wegen Körperverletzung Polizeilich beschlagnahmt wurden, den Abendblättern zubestraft worden, weil sie ihren Unternehmer, von welchem sie folge, vorgestern etwa 500 Exemplare von der legten Ausgabe ihren Lohn nicht bekommen fonnten, durchgeprügelt hatten. Ich des" Sozialist", in der u. a. das Programm der" Unabhängigen ließ durch meinen Rechtsanwalt Beschwerde gegen meine Ber- Sozialisten" enthalten war. haftung einlegen, machte auch eine Anzahl Entlastungszeugen Marktpreise in Berlin am 1. November, nach Ermitte lungen des Bolizeipräsidiums. Weizen per 100 Rg. guter von 16,00-15,40 m., mittlerer von 15,30-14,80., geringerer von 14,70-14,20 M. Roggen per 100 Kg. guter von 14,00-13,70 mittlerer von 18,60-13,40 M., geringer von 18,30-18,10 Gerste per 100 kg. gute von 18,00-16,70., mittlere vo Hafer per 16,60-15,40 M., geringe von 15,30-14,00 m. 100 kg. guter von 16,50-15,80 m., mittlerer 15,70-15,10 9 geringer von 15,00-14,40 M. Stroh. Richt per 100 Kg. von 4,70-4,00 2. Seu per 100 Rg. von 6,80-5,00 90?. Erbsen per 100 Kg. von 40,00-25,00 M. Speiſebohnen, weiße per 100 Rg. von 45,00-20,00 M. Linfen per 100 g. von 80,00 bis 30,00 M. Kartoffeln per 100 Rg. von 6,00-3,50 M. Rind fleisch von der Keule per 1 Kg. von 1,60-1,20 M. Bauchfleisch per 1 Kg. von 1,40-0,90. Schweinefleisch per 1 Kg. vo 1,50-1,10 M. Kalbfleisch per 1 Kg. von 1,60-1,00 M. Hammel fleisch per 1 Kg. von 1,50-0,80 M. Butter per 1 Kg. von 3,00 bis 2,00 M. Gier per 60 Stück von 4,80-2,80 m. Fische per 1 kg.: Karpfen von 2,20-1,20 M. Male von 2,80-1,00 Bander von 2,40-1,00 m. Hechte von 1,80-1,00 2. Barsche von 1,60-0,80 M. Schleie von 2,40-1,20 M. Bleie von 1,40 bis 0,80 M. Krebse per 60 Stück von 12,00-2,00. namhaft. Ich wurde nicht nur nicht entlassen, sondern nach Zu einem lebendigen Skelett abgemagert, wurde am Berlin in das Untersuchungsgefängniß transportirt. Ein hier 31. vor. Mts. die 25 Jahre alte Ghefrau des Bollwerkswächters gestellter Haftentlaffungs- Antrag wurde ebenfalls zurückgewiesen, Schulze, der früher berittener Schußmann in Berlin war, auf weil angeblich Fluchtverdacht vorliege. Nun bin ich acht Jahre dem Boden des Haufes Scharrenstr. 11c in Charlottenburg auf in Berlin anfäffig, verbeirathet, Familienvater, feit sechs gefunden. Am 20. v. Mts. galt Frau Schulze aus unbekannten Jahren selbständig, besitze eigene Wohnung und bin Gründen plößlich für verschwunden, und der Ehemann hatte der noch nie bestraft. Ich mußte 125 Tage in Untersuchungshaft Polizei Anzeige dahin erstattet, daß seine Frau infolge von Kind- Polizeibericht. Am 1. d. M. Morgens versuchte ein Ar zubringen, ehe der Termin stattfand. Da stellte es sich heraus, bettfieber geistig gelitten habe und wahrscheinlich unstät umher: beiter, in den Anlagen des Friedrichshains sich mittels Terzerols daß der einzige Belastungszeuge während der Voruntersuchung irre. Am Montag Nachmittag betrat ein Kindermädchen den Er wurde schwer verlegt nach dem Krankenhause durchaus unwahre Angaben gemacht hatte. Ich hatte vergeblich verfchloffenen Hausboden und blieb wie angewurzelt stehen, als zu erschießen. gegen dieselben protestirt und mich erboten, weitere Entlastunge ihr aus einem unverschlossenen Bodenverschlage heraus die dumpf- am Friedrichshain gebracht. An der Ecke der Burg- und zeugen zu stellen, hiervon wurde nichts in dem Protokoll auf- flingenden Worte entgegentönten:„ Anna, Anna, erlösen Sie mich, Königstraße erhielt Nachmittags ein Arbeiter durch die Deichsel genommen. Einige weitere Entlastungszeugen waren allerdings aber verrathen Sie mich nicht! Wasser, Waffer!" Das Mädchen eines die abschüssige Fahrbahn schnell herabrollenden Hand vernommen worden. Ihre Aussagen liefen auf das direkte eilte dem Schalle nach und fant in einer Riste auf einem Unter- wagens einen Stoß vor die Brust und erlitt dadurch mehrere Gegentheil von dem hinaus, was der Belastungszeuge ausgesagt bett unter Decken zufammengelauert die gespensterhaft aussehende Rippenbrüche, die seine Ueberführung nach der Charitee erforder hatte. Das hätte die Beamten doch stutzig machen müssen! Als Gestalt der Vermißten. Der fofort herbeigerufene Ghemann holte unbekannter, etwa 30jähriger Mann mit durchschnittenen Puls lich machten. In den Anlagen des Friedrichshains wurde ein adern aufgefunden und nach dem Krankenhause gebracht. von dritten Personen hiervon Kenntniß erhalten. Dieselbe fam Nahrung in der Kifte zugebracht hatte, in die in demselben Hause Abends gerieth eine Frau vor dem Grundstück Fruchtstraße 68 ich in Charlottenburg verhaftet worden war, hatte meine Frau feine fast verhungerte Frau, die beinahe 11 Tage lang ohne jede unbekannter, etwa 30jähriger Mann mit durchschnittenen Puls nach dem Kommissariat, um mich zu besuchen. Sie wurde nicht belegene Wohnung zurück. Der Untersuchung der merkwürdigen unter die Räder eines Geschäftswagens und wurde so schwer vorgelaffen, es wurde ihr vielmehr erklärt, ich sei ein Verbrecher Angelegenheit bleibt die Feststellung vorbehalten, wie die unglück verlegt, daß sie nach dem Krankenhause am Friedrichshain ge unter die Räder eines Geschäftswagens und wurde so schwer und eine Unterredung mit mir dürfe nicht stattfinden. In Berlin liche Frau an jenem Orte die verhältnißmäßig lange Zeit un- bracht werden mußte.- Bor dem Hause Aderstraße 127 wurde erging es mir genau so, hier durfte ich 7 Wochen bemerkt verbleiben konnte, und daß besonders der Ehemann den bracht werden mußte. lang meine Familie nicht fehen, trotzdem ich diesbezügliche An- Bodenverschlag nicht durchsucht hat. Daß Frau Schulge in ein 74 Jahre alter Schuhmacher durch einen Arbeitswagen über träge gestellt hatte. Das Ende vom Liede war, daß die Staats- folge einer Geburt thatsächlich geistig gelitten hat, ist allgemein brüche und einen Bruch des Oberarmes und des Schulterblattes Staatsfolge fahren und erlitt außer einem Schädelbruch mehrere Rippen anwaltschaft die Anflage gegen mich fallen ließ! Daß ich durch bekannt. Er wurde nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht. Im Laufe dieses Gerichtsverfahren sehr schwer geschädigt worden bin, bedarf wohl nicht erst der Erwähnung. Die Roften trägt berfeit 40 Jahren wohnende 72 jährige Schneidermeister Wilhelm B. Selbstmord. Der in dem Hause Alexandrinenstr. 88 bereits des Tages fanden drei kleine Brände statt. Staat, es ist außerdem niemand nach irgend einer Seite hin wurde heute, Mittwoch, früh 8 Uhr, von seinem Gesellen, welchem regreßpflichtig zu machen, denn da hat natürlich alles in dem er ausnahmsweise gestern Abend den Schlüssel zur Wohnung gebekannten„ guten Glauben" gehandelt. Ich aber meine, daß die geben, in dieser an der Thür hängend todt aufgefunden. Der Sache sich schon in den ersten acht Tagen hätte aufklären müssen, Umstand, daß früh 6 Uhr noch Licht in der Wohnung bemerkt wenn eine genaueze Untersuchung vorgenommen worden wäre. wurde und die Leiche noch nicht ertaltet war, spricht dafür, daß Leider giebt es eben zu viele Beamte, welche in jedem Angeklagten der Selbstmord erft furz zuvor verübt wurde. Geschäftsverluste fofort auch den Schuldigen erblicken. Ich würde die Angelegen haben den Mann in den Tod getrieben: denn Geld wurde in heit garnicht erst an die Oeffentlichkeit bringen, wenn nicht meine der Wohnung nicht mehr vorgefunden. Freunde und Bekannten über die ganze Sache ungläubig den Kopf schüttelten und mir nicht glaubten, daß ich ihnen die Wahrheit erzählt habe. Kriminal- Kommiffarins von Arnauld ist wegen der befannten Borgane, welche im Prozeß Löwy zu Tage traten und ein gerichtliches Verfahren gegen ihn gezeitigt haben, nunmehr gestern in gerichtliche Untersuchungshaft genommen worden. Wie berechtigt die wiederholte Warnung des Polizeipräsidiums, Getränke 2c. nicht durch Hineinwerfen von Roheis abzufühlen, gewesen ist, geht aus einem Bericht hervor, welchen Die Liche eines Kuaben wurde, wie mitgetheilt, mit abdie Deutsche Fleischer- Zeitung" veröffentlicht. Die Zahl der geschnittenen Kopfe am 27. v. M. auf dem städtischen Abladelebensfähigen Bakterienteime betrug nach angestellten Unter- play III vor dem Stralaner Thor aufgefunden, und man schloß suchungen in 1 Rubikmeter Eiswaffer: Reinickendorfer Werte auf ein Verbrechen. Die jegt ftattgehabte Leichenöffnung hat zu 720 000, Moabiter Werte 140 000, Charlottenburger Werke dem Ergebniß geführt, daß das Kind nicht lebensfähig gewesen 750 000, Braun's Werfe 702 000, Norddeutsche Werfe 360 000 ist, also der Fund mit einer Strafthat nicht in Verbindung zu und Thater's Werke 400 000. Selbst das aus Brunnenwasser bringen ist. hergestellte tünstliche. Gis ist nicht ganz frei von Batterienfeimen. Da, wo Eis mit den Lebensmitteln nicht in direkte Berührung tritt, kann es natürlich ohne jedes Bedenken verwendet werden. Plöglich verstorben ist am Dienstag auf dem Schlesischen Bahnhofe um 11 Uhr Vormittags der 48 Jahre alte Arbeiter Karl Riebe aus Friedrichsfelde. Als er im Begriffe war, einen rücklings von dem Wagen herab, ein Schlaganfall hatte feinem nach feinem Heimathsorte abgehenden Bug zu besteigen, fiel er Leben ein Ziel gesetzt. Eine Lokalforrespondenz schreibt: Am 11. Auguft d. J. Vormittags wurde an der Gertraudtenbrücke die Leiche des elfjährigen Waisenmädchens Marie Herbst gelandet, das Blumen straße 35a bei dem Rohrleger Rehberg in Pflege war. Man In dem Greise, der am Montag früh um 6 Uhr an der nahm an, daß das Kind, das Neigung zum Leichtsinn hatte, nach Lützow- Brücke in den Kanal sprang und ertrant, ist der pensiolängerem Umbertreiben aus Furcht vor Strafe in das Wasser nirte Bergiuspettor Robert B., der 68 Jahre alt war und in ber " Theater. Leffingtheaters einen fiegreichen Einzug gehalten. Ostar Blumen Ju das Wallnertheater hat vorgestern das Ensemble de thal's Großstadtluft" wurde von einem beifalllustigen Bublifu lebhaft beklatscht, und in den dem Frohsinn geweihten Räumen ertönten wieder einmal von Herzen kommende Lachfalven. Da Stück ist unseren Lefern aus früheren Besprechungen bekannt, fo daß wir uns heute darauf beschräufen tönnen, daß vorzüglid Spiel der mitwirkenden Künstler besonders zu betonen. Di Regie war sehr geschmackvoll. Gerichts- Beitung. Ein Wunderdoktor stand gestern in der Person de Kräuterhändlers Wilhelm 3echlin vor der 129. Abtheilung des Schöffengerichts. Derfelbe ist fürzlich wegen eines Betruge Anker liegenden Schiffer war ein Tau gestohlen worden. Er be verurtheilt worden, der ein traffes Licht auf die Beschränkthe und Leichtgläubigkeit des Publikums wirft. Einem hier vo gab sich zu dem Angeklagten nach der Besselstraße, wo derfelb feit etwa 20 Jahren sein Geschäft als Hellfünstler und Wunder doktor betreibt. Der Schiffer erzählte von dem Diebstahl un bat den flugen Mann" um ein Mittel, den Dieb des Taute " den Schlachtenchroniken und Generalstabsberichten, Sol- Zum Schluß des 16. Jahrhunderts faßte König den zukünftigen Frieden Europas, indem er sich auf de datenliedern und Kriegsgesängen; ja dann freilich könnte Heinrich IV. von Frankreich den Plan einer europäischen Plan Heinrichs IV. ftüßt. einen der Vergleich mit den paar Heftchen Friedensliteratur Staatenföderation. Nachdem er sein Land von den Bu Anfang des 18 Jahrhunderts erscheint das be Kleinmüthig machen vorausgefeßt, daß man die Kraft Schrecken der Religionskriege befreit, wollte er für alle Zu- rühmte Buch La paix perpétuelle" von dem Abbé de und den Gehalt namentlich den Zukunftsgehalt tunft die Duldung und den Frieden gesichert sehen. Er wollte St. Pierre. Gleichzeitig entwickelt denselben Plan ei eines Dinges nach dessen Ausdehnung bemeffen wollte. die sechzehn Staaten, welche Europa bildeten( Rußland und Landgraf von Hessen und Leibnitz schreibt einen günstige Wenn man aber bedenkt, daß eine Samentapfel in sich die Türkei zählten noch zu Asien), in einen Bund vereint Rommentar dazu. -die virtuelle Möglichkeit birgt, einen Wald entstehen wissen. Jeder dieser sechzehn Staaten hätte zwei Abgeordnete Voltaire macht den Ausspruch:" Jeder europäisd zu machen, der ganze, über weite Felder ausgedehnte zu einem europäischen Reichstag" zu schicken gehabt; Krieg ist ein Bürgerkrieg." Mirabeau, in der denkwürdigen Unkrautmassen verdrängen wird; und ferner bedenkt, daß diesem aus 32 Mitgliedern bestehenden Reichstag wäre die Sigung vom 25. August 1790, fagt folgende Worte: die Idee im Reiche des Geistes dasselbe ist, was das Samenkorn Aufgabe zugefallen, den religiösen Frieden zu gewährleisten Bielleicht ist der Augenblick nicht mehr entfernt, b im Reiche der Pflanzen dann braucht man um die Zukunft und alle internationalen Konflikte zu schlichten. Wenn nun die Freiheit, als unumschränkte Herrscherin über beid einer Joee nicht besorgt zu sein, weil sich bisher die Ge- jeder Staat sich verpflichtete, den Entschlüssen des Reichs- Welten, den Wunsch der Philosophen erfüllen wird: di schichte ihrer Entfaltung in einem kleinen Heftchen auf tages sich unterzuordnen, so war damit jedes Element eines Menschheit von dem Verbrechen des Krieges zu befreien un zeichnen läßt. zufünftigen europäischen Krieges verschwunden. Der König den ewigen Frieden zu verkünden. Dann wird das Glü Jch will hier einige Stellen anführen, wie sie unser theilte diesen Plan seinem Minister Sully mit, der denselben der Völker das einzige Ziel des Gesetzgebers sein, der einzig Friedensprotokoll im Jahre 1867 aufwies. Auf der ersten begeistert aufnahm und sofort mit den anderen Staaten zu Ruhm der Nationen." Seite stand ein gedrängter historischer Ueberblick: verhandeln begann. Schon war Elisabeth von England, Im Jahre 1795 schreibt einer der größten Denter alle Bierhundert Jahre vor Christus schrieb Aristophanes schon der Papst und Holland und mehrere Andere gewonnen; Belt, Immanuel Kant, seine Abhandlung Bum ewige eine Komödie:„ Der Frieden", in welcher eine humanitäre nur das Haus Desterreich würde Widerstand geleistet haben, Frieden." Der englische Bublizist Bentham schließt sich de Tendenz vertreten ist. weil ihm territoriale Ronzeffionen abgefordert worden immer zunehmenden Reihen der Friedensvertreter Die griechische später nach Rom verpflanzte wären, in die es nicht gewilligt hätte. Ein Feldzug wäre Fourier, Saint- Simon n. a. mit Begeisterung an Philosophie vertritt das Streben nach ,, menschlicher Einheit" nöthig gewesen, um diesen Widerstand zu brechen. Die Beranger dichtet Die heilige Allianz der Völker"; Lamar von Sokrates an, welcher sich ,, Weltbürger" nennt, bis Hauptarmee hätte Frankreich gestellt, welches von vorn tine La Marseillaise de la Paix". Jn Genf stiftete de zu Terenz, dem„ nichts Menschliches fremd" und zu Cicero, herein auf jede Gebietserweiterung verzichtete; einziger Zweck Graf Cellon einen Friedensverein, in dessen Namen er mit alle der die„, caritas generis humani" als den höchsten Grad der des Feldzugs und einzige dem Hause Desterreich aufzulegende europäischen Herrschern in propagandistische Korresponden Bollkommenheit hinstellt. Friedensbedingung wäre der Beitritt zum Staatenbund gewesen. Im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung erscheint Schon waren die Borbereitungen getroffen und Heinrich IV. Virgil und sein berühmtes 4. Hirtengedicht, welches der wollte sich selber an die Spize des Heeres stellen, als er am Welt den ewigen Frieden voraussagt, unter dem mytho- 18. Mai 1610- unter der Mordwaffe eines wahnsinnigen Logischen Gewande des wiebererstandenen goldenen Beit Mönches fiel. alters. tritt. Aus Amerika, Massachusetts, tommt der„ gelehrte Grob schmied", Elihu Burritt, daher und streut seine Olive Blätter" und sein Funken vom Amboß" in Millione Exemplaren in die Welt und führt 1849 den Vorsitz i einer Versammlung der englischen Friedensfreunde. J Reiner von seinen Nachfolgern und kein sonstiger bem Pariser Kongreß, welcher dem Reimfrieg ein End Im Mittelalter versuchten die Päpste öfters, sich als Souverän hat diesen glorreichen Plan zur Erlangung des machte, hielt die Friedensidee ihren Einzug in die Dipl Schiedsrichter zwischen den Staaten einzusetzen, aber ver- Bölferglückes wieder aufgenommen. Die Regenten und matic, indem dem Vertrage eine Klausel beigesezt war Politiker blieben dem alten Kriegsgeist treu; aber die welche bestimmt, daß die Mächte sich verpflichten, b Denker aller Länder ließen die Friedensidee nicht mehr fünftigen Konflikten sich vorangehenden Bermittelungen unterstellen. Diese Klausel enthält ein dem Prinzip de 2 Schiedsgerichts dargebrachte Anerkennung,- befolg wurde sie aber nicht. gebens. Im 15. Jahrhundert kam ein Rönig auf die Jbee, eine Friedensliga zu bilden. Es war dies Georg Podiebrad fallen. von Böhmen, der den Rämpfen von Kaiser und Bapst ein Ende machen wollte; er wandte sich dieserhalb an Im Jahre 1647 wird die Gefte der Quäfer gebildet, Ludwig XI. von Frankreich, welcher auf diesen Vorschlag deren Grundlage die Verdammung des Krieges bildet. Jm jedoch nicht einging. felben Jahre veröffentlichte William Penn sein Werk über Im Jahre 1863 schlug die französische Regierung de Mächten vor, einen Kongreß zu veranstalten, bei welche 1 3 e d cel ent D ce O on וןכ 2. et 00 p 11 ไป 00 et R he 40 r 13 fe Tel D er ( 3 68 wer ge De er 28. fe CH zell fo Di De 11 ge ett be 16 et an te Del er Don : Soziale Ltebersicht. Achtung, Klempner! ausfindig zu machen. Bechlin gab dem Schiffer viererlei Kräuter) nicht auf die Tagesordnung gefeßt worden, indem Bär für diesen mit der Weisung, diefelben an vier genau bezeichneten Stellen auf Fall seinen Austritt aus dem Verein erklärt hatte. Durch diese dem Schiffe unter gewiffen geheimnißvollen Zeremonien zu ver Erklärung erübrigte es sich, den Antrag auf die Tagesbrennen. Das Tau werde dann von dem Diebe zurückgebracht ordnung zu sehen. Die Generalversammlung ging über Mitglieder des Verbandes aller in der die werden. Für dies wundersame Mittel mußte der Schiffer 3 M. Metallindustrie beschäftigten Arbeiter.Berlins fernerer Ausschlußantrag betraf das Bereinsmitglied me h Bär Ein Angelegenheit zur Tagesordnung über. zahlen. Wegen dieses Betrugs wurde Bechlin zu 100 m. Geld ftrafe verurtheilt. Im gestrigen Falle handelte es sich um Kur- und Umgegend. Allen Kollegen zur Nachricht, daß die nert wegen Verstoßes gegen die Prinzipien der Sozial pfuscherei. Bechlin verfertigt eine Art Kräuterschnaps gegen nächsten Klempner- Bersammlungen Sonntag den 6. im Norden demokratie. Der Antrag wurde angenommen. Für die Folge alle möglichen Leiden, den er sich mit 3 M. die Weinflasche be-( Wedding Park), Mittwoch den 9. im Süden und Often sollen Ausschlußanträge in den Anzeigen der Generalversamm zahlen läßt. Gine Frau, welche an Kreuzschmerzen litt, erhielt( Uebel's Salon), Sonntag den 13., Vorm., im Westen( Königs- lungen gesondert aufgeführt werden. Wie mitgetheilt wurde, ist diefen Schnaps. Ihre Kreuzschmerzen verdoppelten sich, und sie hof) stattfinden. Da am 6. und 13. Generalversammlungen der ein Vereinsmitglied in der Eisenbahnwerkstätte Lehrter Bahnhof bekam noch Leibschmerzen dazu. Der Angeflagte nahm zwar auf Ortskaffe stattfinden, so ersuche ich sämmtliche Delegirten, die gekündigt worden, weil er Sozialdemokrat ift. Dies sei bereits Berlangen der Patientin die Medizin zurück und erstattete das selben zu besuchen. Ferner ersuche ich diejenigen, welche zur ber zweite Fall! Verschiedentlich wurden Fälle angeführt, daß dafür gezahlte Geld, der Fall wurde aber doch zur Anzeige ge ihre Adresse umgehend an mich gelangen zu lassen. Handzettel Brauerei getrunken wird. Ein Antrag, der Arbeiter- Bildungsvorigen Generalversammlung keine Einladungen erhalten haben, troh des bestehenden Boykotts das Bier der Norddeutschen bracht. Jm der Angeklagte, daß der Borzüglichkeit feines Mittels überzeugt fei. u obigen Bersammlungen find in sämmtlichen Zahlstellen zur schule aus der Vereinstaffe 150 M. zu bewilligen, wurde anES fei Erbgeheimniß seines Großvaters, ber in Berfügung. Mit kollegialem Gruß H. Drange, Noftiz- genommen. Debattirt wurde auch über den Vergnügungsverein der Gegend von Neu Ruppin Schäfer gewesen sei. Ge- ftraße 60, D. IV. Amor II; die Ansichten gingen allgemein dahin, daß derselbe richtschemiter Dr. Bischoff begutachtete, daß der fragliche Schnaps ein schwach alkoholischer Auszug von Baldrian, Pfeffermünze, die Inhaber fächsischer Appreturanstalten mit einer BetiKräftigft vor die Thür wird hoffentlich der Bundesrath nicht unterstützt werden dürfe. Chamille und anderen einheimischen Kräutern sei, die Flasche, die tion fehen, in welcher verlangt wird, man solle die Arbeitszeit und Speicherarbeiter hielt am 30. Oktober D. Klein einen In der öffentlichen Versammlung der Getreideträger der Angeklagte sich mit 3 Mart bezahlen lasse, habe einen reellen der Arbeiterinnen für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Mai auf beifällig aufgenommenen Vortrag über Kapital und Arbeit. Werth von etwa einer Mart. Der Staatsanwalt hieit den Be täglich 18( in Buchstaben: dreizehn) Stunden feftsetzen. Das der Diskussion betheiligten sich die Genossen Otto, Sauer trug für erwiesen, der Angeklagte beute die Leichtgläubigkeit des fehlte gerade noch, daß die volkskraftverwüstende Profilsucht des und BI ath. Sauer brachte Fälle zur Sprache, wo Kollegen, Publikums in gemeingefährlicher Weise aus, um ein behagliches fächsischen Ausbeuterthums von Reichswegen fanttionirt würde. welche die Unfallversicherung in Anspruch nehmen mußten, nur Leben führen zu können, er beantrage gegen denselben eine GeldStrafe von 100 Mart. Der Gerichtshof folgte dagegen den Aus- Eine Zentralherberge für sämmtliche Gewerkschaften ist schwer zu ihrem Rechte gelangen fonnten. führungen des Vertheidigers, R... Gotthelf, und fällte ein in Breslau, Neumarkt nr. 8, im Gasthof zu den drei Zauben Otto von sich selber zu berichten. Genosse Plath empfahl, auf freisprechendes Urtheil. Der Angeklagte tönne nur bestraft werden, vom dortigen Gewerkschaftskartell errichtet worden. das Fachblatt„ Der Handelsangestellte" zu abonniren. Zempel, wenn er von der Werthlosigkeit seines Mittels überzeugt war. Beutler, Konzen und Mittag fritisirten die ArbeitsverDies sei ihm aber nicht nachzuweisen. hältnisse auf dem alten Backhof und auf dem neuen Speicher sprachen ihre Verwunderung über das Verhalten und Sprachen Unternehmers in betreff ber Kranten, Alters und Invalidenversicherung aus; auch wurde gerügt, daß die Kollegen am Sonntag dort arbeiteten, weil der Unternehmer gedroht hatte, daß, wer am Sonntag nicht arbeite, auch am Montag nicht wieder zu kommen brauche. Nac einem träftigen Schlußwort des Referenten wurden folgende Resolutionen angenommen: % Der Pferdebahn Kutscher Pant fand gestern vor der III. Straffammer des Landgerichts I unter der Anklage der fahrlässigen Körperverlegung. Der Geschädigte war ein jugendlicher Straßenreiniger. Durch die Verhandlung wurde wiederum die häufig zu beobachtende Thatsache bestätigt, daß die Straßenreiniger die ihnen obliegende Arbeit bisiveilen mit einer Sorglosigkeit ausführen, die an Berwegenheit grenzt. Der Straßenreiniger M. fegte eines Tages in der Petristraße. Er setzte seine Arbeit fort, nachdem ein Pferdebahnwagen ihm so Die Berglente von Kanso, Texas und Watson streiken betrug 6,50-7 m. um eine Lohnerhöhung von einer Mart täglich. Der jeßige Lohn Versammlungen. Berliner hielt unter gablreicher Der fozialdemokratische Wahlverein für den sechsten S des An Ein Gleiches soußte 1.. Die Versammlung erflärt sich mit den Ausführungen des Ste verspricht, für Referenten voll und ganz einverstanden. zu " Hierauf ziehen mußte. Nun erst sprang er zurüd, aber gerade vor die theiligung seiner Mitglieder feine Generalversammlung am 1. No- fchlafen, aufzurütteln, damit diese ebenfalls zum KlassenbewußtPferde des Pferdebahnwagens, der, von dem Angeklagten geführt, vember ab. Zunächst erstattete Treuche It den Kaffenbericht. sein erwachen. von der anderen Seite herangekommen war. Der Straßen- Derselbe wies einen alten Bestand von 959,43 M., eine Ein2. Die Versammlung ersucht den Vorstand der Freien Berreiniger wurde zu Boden geworfen. Er erlitt nur leichte Ber- nahme in Böhe von 1796,48 Mt., eine Ausgabe von 1056,25 m. einigung der Getreideträger und Speicherarbeiter in Erwägung legungen, da der Angeklagte nach Kräften bremste. Der Staats- und einen verbleibenden Bestand von 740,23 M. auf. Die 8u ziehen, ob das Fachblatt„ Der Handels- Angestellte" obligatorisch richtshof auch erkannte. anwalt beantragte selbst die Freisprechung, auf welche der Ge- Jahreseinnahme belief sich auf 3541,19 M., die Jahresausgabe einzuführen ist, und beauftragt den Vorstand ferner, in der nächsten Vereinsversammlung darüber beschließen zu lassen. auf 2791,81 m. In welcher Weise der Verein gewirkt hat, erHochstaplerische Streiche führten gestern die Berkäuferin bellt zur Genüge aus der Thatsache, daß tros der schwierigen wurde die Bersammlung mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. unverehelichte osloff vor die zweite Straftammer des Land- 1046 M. mehr vereinnahmt worden sind, als im Vorjahre. Diese wirthschaftlichen Verhältnisse im abgelaufenen Geschäftsjahre gerichts 1. Die Angeklagte wohnte aur Miethe bei einer Rell- günstige Finanzlage ermöglichte es dem Verein, den streikenden vereins für den 2. Wahlkreis referirte am 1. November der Ju einer Versammlung des sozialdemokratischen Wahl. nerin, welche mit einem hiesigen Abzahlungsgeschäft in Verbindung Buchdruckern 200 m., den fireifenden Handschuhmachern 50 M., Stadtverordnete 2. Bruns über das Thema:„ Aus Deutschstand und als pünktliche Zahlerin sich daselbst eines guten Rufes der Arbeiter Bildungsschule 100 m. zu überweisen und für lands historischer Vergangenheit". Der Bortragende machte es erfreute. Eines Tages erschien ein Angestellter des Abzahlungs Agitationswede 300 W. zu verausgaben. M. geschäfts in der Wohnung der Kellnerin, traf aber nur die An- Raffixers wurden ferner 150 Mart der Arbeiter- Sanitäts- welche alle Umwandlungen in unserem engeren Baterlande Auf Antrag des fich zur Aufgabe, gegenüber der ideologischen Geschichtsschreiberei, getlagte an, welche sich als die Schwester ausgab und den Kommission Wunsch äußerte, gleichfalls einige Waaren auf Abzahlung zu bes zugebilligt. Aus der sonstigen Thätigkeit auf heroische und geniale Thaten großangelegter Männer zurückerhalten. Da ihre angebliche Schwester das höchste Vertrauen bervor, daß der Verein brei Agitationstouren unternommen habe, fiche) Beweggründe waren, die den Fortschritt auch bei uns Vereins hob der Vorsitzende, Adolf Scho18, führt, nachzuweisen, daß es wesentlich ökonomische( wirthschaft: genoß und die Angeklagte selbst mit dem Besize eines reichen beren Wirkungen bei den nächsten Wahlen sichtbar zu Tage machten". Er schilderte eingehend die Entwickelung der FeudalBräutigams prahlte, so nahm man teinen Anstand, ihrem treten würden. Von einem großartigen Erfolge war auch das gesellschaft, ihr Entstehen und Bergehen, und zeigte, wie die Wunsche zu willfahren und ihr Wäsche im Werthe von 50 M. vom Verein verbreitete Flugblatt, durch welches dem Berein 1600 Reime zur modern- bürgerlich- tapitalistischen Gesellschaft sich schon und eine Uhr nebst Kette im Werthe von 95 M. zu überlassen. neue Mitglieder zugeführt wurden. Derfelbe bat jetzt 2100 zahlende im Schooße des Feudalstaates bildeten, der mit ihrer vollen EntSie hat die Werthgegenstände sofort nach Empfang versett Mitglieder. Der Vorsitzende sprach die Hoffnung aus, daß auch faltung reaktionär werden und zu Grunde gehen mußte. So und den Erlös für sich verbraucht. Noch ärger hat sie einem Goldwaarenhändler Cohn mitgespielt, der jetzt wohl darüber der neu zu wählende Vorstand mit dem gleichen Erfolge arbeiten würde es auch mit dem heutigen Gesellschaftszustande werden. nachdenken mag, wie übel angebracht im gefchäftlichen Leben allzu möge. Auf Antrag der Revisoren wurde der Kassirer einmüthig Wie aus dem Feudalismus der Kapitalismus sich entwickelt habe, große Bertrauensseligkeit ist. Hier stellte sie sich als die Braut entlastet. Die Generalversammlung schritt hierauf zur Neuwahl so müsse der Sozialismus den Kapitalismus mit naturgeschicht des Besitzers der Blumeafale vor und Herr Cohn fezte in biefe des Vorstandes. Das Wahlresultat war das folgende: Erster tape. Mothwendigkeit ablösen. Der Vortrag fand lebhaften Angabe um so weniger Mißtrauen, als die Angeffagte über ihren Saffirer Gleinert, gweiter Raffirer Müller, erfter Schrift wurde gewünscht, daß die Versammlungen des Bereins auf ver Vorsitzender Kiesel, zweiter Vorsitzender Hoffmann, Beifall. Diskutirt wurde er nicht. Vom Genossen Schulz angeblichen Bräutigam so manche Angaben machte, welche mit führer tristo wsti, zweiter Schriftführer Hennide, fchiedene Gegenden des langgestreckten Wahlkreises regelrecht verSiristowski, Der eigenen Kenntniß des Herrn Cohn übereinstimmten. Der Beisitzer Rafchte, Revisoren Faber, Sermerschmidt theilt würden. Der Vorsitzende erklärte, daß der Vorstand schon lettere trug lein Bedenken, der Angeklagten Goldfachen im Werthe und Gn abt. Nach Vollzug der Wahl hielt Herr Dr. Pinn einen bezüglichen Beschluß gefaßt habe. Die Versammlung schloß Don 1474. zu überlaffen, welche von derselben sofort wieder einen Bortrag über das Thema:" Der Bildungsbrang der mit einem Hoch auf die internationale Sozialdemokratie. für 287 m. verfeßt wurden. Die Schwindlerin verschwand dann Arbeiter und der Kapitalismus", in welchem er die hohe Beaus Berlin und erst nach Jahresfrist ist es gelungen, ihrer habdeutung der Arbeiter- Bildungsschule veranschaulichte und zum Die Freie Vereinigung der Kanflente nahm in der haft zu werden. Der Gerichtshof verurtheilte sie zu sechs Anschlusse an dieses Institut aufforderte. Dem Vortragenden letzten Generalversammlung den Jahresbericht des Borstandes Monaten Gefängniß. wurde reicher Beifall gezollt. Bon einer Diskussion wurde Ab- entgegen, welcher einen Zuwachs der Einnahmen und Ausgaben Meg, 29. Oftober. Die aufrührerische" Marseillaise. Die stand genommen. Von der vorjährigen Laffallefeier legte bierauf um 60 pet. gegen das Vorjahr ergab. Es wurde festgestellt, Elsaß- Lothringische Boltszeitung" schreibt: Die Straffammer Gies hoit die Abrechnung vor. Die Einnahme belief sich auf daß durch die obligatorische Ginführung der Zeitung„ Der des Landgerichts hatte sich wieder mit einer Klage wegen Aug. 1817,30 M., die Ausgabe auf 294,90 m., der erzielte Ueberschuß Handelsangestellte" ein Mittel gegeben sei, um, wie bereits beutfoßens aufrührerischer Rufe" zu beschäftigen. Am 26. September auf 816,90 M. Außerdem stehen noch aus 117,60 m.( aum ich zu Zage trete, die Mitglieder besser beisammenzuhalten, als Ueber die diesjährige es früher möglich war. Im letzten Jahr wurden 13 Versammlegthin hatte der 30 jährige Acferknecht Karl Detsch aus Cheminot großen Theile von" Unabhängigen"). Meßer Sandbegirl) bei Gelegenheit des Stirchweihieftes öffentlich afsalle- Feier legte St af chle die Abrechnung vor. Diefelbe er- lungen abgehalten, in welchen theile allgemeine politische und bie Marseillaise" gesungen. Das Gericht verurtheilte ihn zu brachte einen Ueberfchuß von 377,41. Billets stehen noch nationalökonomische, theils fachgewerbliche Fragen zur Verhand1 Monat Gefängniß. aus. Der Ueberschuß der vorjährigen Lassalle- Feier wurde zur lung standen. Nachdem dem Vorstand und den Revisoren Agitation überwiesen. Ueber die diesjährige Lassalle- Feier ging Decharge ertheilt worden war, erfolgten die Neuwahlen mit foldie Generalversammlung bis zur vollständigen Rechnungslegung gendem Ergebniß: 1. Vors. Herr Borchardt, 2. Wors. Herr zur Tagesordnung über. Ein Antrag auf Ausschluß des Mitgliedes Born, Kassirer Herr Amba ch, 1. Schriftf. Herr Heymann, Bär aus dem Wahlverein war j. 3. zur Beschlußfassung für 2. Schriftf. Herr Richter; zu Beisitzern wurden gewählt die die Generalversammlung zurückgestellt. Derselbe war indeffen Herren: Adler, Köppen, Mohr und Tischler, zum anders: Andere als verliebte Eltern verständen es doch nicht, und alle solche sind wohl selber grad' so toll gewesen. trog der Silberfäden an den Schläfen die Grundlage zu allgemeiner Abrüstung und zu einverständwieder von licher Verhütung fünftiger Kriege gelegt werden sollte. vorne aufangen." Recht spärlich die Eintragungen, die zu jener Zeit mein Wie das Glück doch selbstisch macht! Es folgte jetzt Den Winter nach Sylvia's Geburt verbrachten wir in Protokoll füllten! Das ist später anders geworden. Gie be- eine Beit für uns, in der wir glücklich alles andere was aller Stille in Wien. Im folgenden Frühjahr bereisten wir weisen aber, daß die Möglichkeit des Weltfriedens nicht unser häuslicher Himmel war gar zu sehr ver- Italien. Weltkennenlernen gehörte ja auch zu unserem schon von altersher ins Auge gefaßt worden war. Nur gaßen. Die Schrecken der Cholerawoche nahmen in meinem neuen Lebensprogramm. Frei und reich waren wir nichts vereinzelt, von großen Zwischenräumen getrennt, erhoben Gedächtniß immer mehr die Gestalt eines entschwundenen hinderte uns, es auszuführen. Kleine Kinder sind zwar auf sich die Stimmen und verhallten nicht nur unbeachtet, bösen Traumes an, und auch Friedrich's Energie in Reisen ein wenig lästig, aber wenn man genügendes sondern zumeist auch ungehört. Mit allen Entdeckungen, Verfolgung seines Bieles ließ einigermaßen nach. Es war Personal von Bonnen und Wärterinnen mitführen kann, so allem Fortschritt, allem a chethum geht's nicht aber auch entmuthigend: überall, wo man mit jenen Ideen läßt es sich schon machen. Ich hatte eine alte Dienerin zu anklopfte Achselzucken, mitleidiges Lächeln, wo nicht gar mir genommen, welche einst meine und meiner Schwester Burechtweisung. Die Welt will, wie es scheint nicht nur Kindsfrau gewesen, dann einen Wirthschaftsbeamten ge= betrogen, sondern auch unglücklich gemacht werden. So wie heirathet hatte und jetzt verwittwet war. Diese Frau man ihr Borschläge unterbreiten will das Elend und den Anna" war meines vollsten Vertrauens würdig und in Jammer fortzuschaffen, so heißt das„ Utopie, kindischer ihren Händen konnte ich meine kleine Sylvia mit voller Traum", und sie will nichts hören. Beruhigung zurücklasser, wenn wir Friedrich und ich Dennoch ließ Friedrich sein Ziel nicht gänzlich aus den auf mehrere Tage unser Hauptquartier verließen, um AusAugen. Er vertiefte sich immer mehr in das Studium des flüge zu machen. Ebensogut war Rudolf bei Mr. Foster, Bölkerrechts, setzte sich in brieflichen Verkehr mit Bluntschli feinem Hofmeister, aufgehoben. Doch geschah es häufig, und anderen Gelehrten dieses Zweiges. Gleichzeitig daß wir den achtjährigen kleinen Mann mit uns nahmen. - und zwar mit mir in Gemeinschaft betrieb er auch Schöne, schöne Zeiten!... Schade, daß ich damals be de ein C ch Je b ib bi it ig Te Je De an av De Te en ob ell ter I 110 Naht von ferne sich der Frühling, Zwitschert's da und dort hervor, Rückt er weiter in das Land ein, Schmettert's laut im großen Chor. So im weiten Kreis der Zeit Flüstert's lang schon da und dort, Kommt der richtige Moment Stimmen Alle ein sofort. ( Märzroth.) Gerade da Und wieder nahte meine schwere Stunde. Aber diesmal wie so anders, als zu jener Zeit, da fleißig andere, namentlich naturwissenschaftliche Studien. Friedrich mich verlaffen mußte um des Augustenburgers Er plante, über den Gegenstand" Krieg und Frieder" ein die rothen Sefte so start vernachläffigte. willen. Diesmal war er an meiner Seite, auf des Gatten größeres Werk zu schreiben. Doch ehe er sich an di: Aus- hätte ich so viel des Schönen, Interessanten und Heitern richtigem Boften: durch seine Gegenwart, burch seinen Mitführung machte, wollte er durch lange und eingehende eintragen können: aber ich habe es unterlassen, und so schmerz der Gattin Leiden mildernd. Das Gefühl, ihn da Forschungen sich dazu rüsten und schulen. Ich bin zwar find mir die Einzelheiten jener Jahre meist aus dem zu haben, war mir ein so beruhigendes und glückliches, daß ein alter t. t. Oberst," sagte er, und die meisten meiner Gedächtniß entschwunden: nur in großen Bügen kann ich ich darüber das physische Ungemach beinah vergaß. Alters- und Ranggenossen würden es verschmähen, sich mit mir noch ein Bild davon zurückrufen. Ein Mädchen! Das war unseres stillen Wunsches Er- Lernen abzugeben man hält sich gewöhnlich für un- In das Friedensprotokoll" fand ich Gelegenheit, eine füllung. Die Freuden, die man an einem Sohne hat, die bändig gefcheidt, wenn man ein ältlicher Mann in erfreuliche Eintragung zu machen. Es war dies nämlich würde uns ja ber fleine Rudolf bieten; jetzt fonnten wir Amt und Würden ist ich selber, vor einigen Jahren, ein Zeitungsartikel, gezeichnet B. Desmoulins, worin der bazu auch noch diejenigen Freuden erleben, welche so ein hatte auch solchen Respekt vor meiner Person französischen Regierung der Vorschlag gemacht wird, sich an aufblühendes Töchterchen seinen Eltern verschafft. Daß Nachdem sich mir aber plötzlich ein neuer Gesichtskreis die Spitze der europäischen Staaten zu stellen, indem sie b fie ein Ausbund von Schönheit, von Anmuth, von Hold- aufgethan, nachdem ich einen Einblick in den modernen das Beispiel gäbe, abzurüsten. feligkeit sind würde, unsere kleine Sylvia, daran zweifelten Geist gewann, da überkam mich das Bewußtsein meiner So wird sich Frankreich das Bündniß und die aufUnwiffenheit... Nun ja, von allebem, was jetzt auf richtige Freundschaft aller Staaten sichern, welche dann aufWie wir beide nun über die Wiege des Kindes selber allen Gebieten an neuer Erkenntniß gewonnen worden, hören würden, sich vor Frankreich zu fürchten, dessen Mittindisch wurden, was für süße Albernheiten wir da sprachen davon hat man ja in meiner Jugend gar nichts hilfe sie benöthigten. und trieben, das will ich gar nicht versuchen zu erzählen. oder vielmehr das Gegentheil gelernt. Da muß ich jetzt 3 be wir feinen Augenblick. De ge ( Fortfegung folgt.) Bibliothekar Herr Schmidt, zu Revisoren die Herren Günfels wohl dann besser, wenn es geschieht, sobald der Reichstag in und Lehmann. Zum 3. Punkt der Tagesordnung„ Erhöhung Berlin versammelt ist und dann womöglich im ganzen Reich! der Beiträge" wurde beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, Gine von dem Genossen Niederauer eingebrachte Resolution fand wenn nöthig, einen noch zu bestimmenden Aufschlag zu erheben. einstimmige Annahme. Alsdann wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. in der Nacht vom 27. um 11 Uhr an der öben portugiesischen Rüfte bei einem zwischen Peniche und Foz d'Arelho gelegenen Dorfe Namens Groncho erfolgte, zugegangen find. Die Nacht war stockfinster; die See ging bergehoch. Der Sturm scheint den Die heutige Versammlung des sozialdemokratischen Wahl- Dampfer aus seinem Kurs gebracht zu haben; er rannte gegen vereins für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis erklärt sich ganz die Felsriffe und ging in Stücke. Die ganze Küfte von Obidos entschieden gegen die neue Militärvorlage, doch nicht allein bis San Martintro ist mit Schiffstrümmern befäet. Sobald die Der Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter hielt protestiren wir gegen die in Aussicht stehende Militärvermehrung, Nachricht von dem Schiffbruch nach Peniche gelangte, eilten die am 24. Oftober eine gut besuchte Generalversammlung ab, in sondern wir fordern die vollständige Beseitigung des Milltarismus, braven in dem Orte wohnenden Seeleute trotz des strömenden welcher Genosse Wilhelm Liebknecht über Kommunismus, weil derselbe sowohl das Mark des Volfes in materieller Hinsicht Regens und des furchtbaren Unwetters herbei, um bei der Sozialismus und Anarchismus referirte. Redner führte un- bis zur Erschöpfung aufsaugt, sondern auch die besten Kräfte des Rettung zu helfen. Zuerst fließen sie am Meeresufer auf einen gefähr folgendes in seinem 11/2 stündigen Vortrage aus: Wenn Boltes auf lange Zeit der Produktion entzieht und dies alles Engländer und sechs Farbige. Sie hatten keine Kleider an, die wir sehen, wie von den gegnerischen Blättern diese drei Begriffe nur zu dem Zweck, um die bevorzugte Stellung der befizenden Haut war ihnen stellenweise abgerissen und sie vermochten vor Erftets zusammengeworfen werden, so ist es nothwendig, dieselben Klassen für die Zukunft zu vertheidigen. schöpfung taum auf den Beinen zu stehen. Die Portugiesen mußten zu unterscheiden. Kommunismus ist die Gesellschaftsform, welche sie auf dem Rücken nach Peniche tragen. Der Engländer war der die Urvölfer hatten, als die Erde noch allen Menschen gehörte, Die Freie Vereinigung der Graveure, Biseleure und indische Kapitän Hamilton und die übrigen Lascars der„ Rous er bedeutet den gemeinschaftlichen Besiz der Güter: in Betracht verwandten Berufsgenossen von Berlin und Umgegend hielt mania". Später wurde auch noch ein Lieutenant Namens Rooke tommendes Privateigenthum war unbekannt. Der Kommunismus am 31. Oftober eine anderversammlung ab, in welcher Stadt- und ein anderer Europäer aufgefunden. Sobald die Nachricht existirte, als die Bölfer noch auf einer tiefen Stufe der Kultur verordneter Th. Mehner über„ Geiches Recht für Alle" in von dem Schiffbruch in Lissabon angelangt war, befahl der standen, und auch heute ist er bei fulturell noch tiefstehenden einem beifällig aufgenommenen Vortrag referirte. Redner fam Marineminister dem Kanonenboote Zaire", nach der Unglüds Völkern in dieser ursprünglichen Gestalt zu finden. in seinem Vortrage zu dem Schluß, daß es dem Arbeiter nur ftätte zu fegeln. Der Sturm war jedoch so furchtbar, daß die Der Sozialismus dagegen seht eine Gesellschaft voraus, durch politische und gewerkschaftliche Organisation möglich sein" Baire" in der Nacht nicht in See stechen konnte. Als der in der das fapitalistische Privateigenthum und System werde, sich als gleichberechtigter Faktor neben den jetzt herrschenden Morgen graute, trat sie jedoch die Reise an. Zugleich hat die sich schon voll entwickelt hat und in seiner ganzen Klassen die ihm gebührende Stellung zu erringen. Regierung die Zollbeamten angewiesen, für die Bergung der an Fäulniß zeigt. Der Kommunismus ift Jahrtausende alt. das Ufer anschwemmenden Leichen und Waaren Sorge zu tragen. Der Sozialismus ist ein Kind des 19. Jahrhunderts. Im Verein zur Wahrung der Jutereffen der Zink was die Einzelheiten des Schiffbruches betrifft, ist bis jetzt noch Sm modernen Sozialismus, der die Gemeinsamkeit der Arbeits- gießer und Stürzer von Berlin und Umgegend erstatteten wenig bekannt. Die„ Roumania" schnellte mit der Breitſeite instrumente will, verwirklicht sich auch der kommnnistische Gedanke, die bei der Firma Rich. Mielke beschäftigten Kollegen den Bericht, wenig bekannt. Die„ Roumania" schnellte mit der Breitſeite gegen die Felsen. Kapitän Hamilton und Lieutenant Roote daß der Chef ihrem Verlangen in betreff des indifferenten Kollegen find so schwach, daß sie kaum ein Wort aus dem Munde bringen Redner entwickelt dann kurz die Grundzüge des Sozialismus nachgekommen ist. Den Bericht über die Thätigkeit der Fach- tönnen. Die Offiziere des Schiffes, welche sich zur Zeit der und kommt ebenfalls furz auf den Staatssozialismus zu sprechen. fommission erstattete der Kollege May Schulz. Derselbe erklärte, Ratastrophe sämmtlich auf der Brücke befanden, büßten zuerst Es sei nöthig, daß die Partei sich vollkommen flar werde über daß die Fachkommission Herrn Winkler schriftlich ersucht habe, ihr Leben ein. Eine riesige Welle schleuderte sie in das Meer. bas, was Staatssozialismus ist, denn die kapitalistische Gesell- Herrn Hackspiel zu veranlassen, die unseren Kollegen gegenüber Dann solgte die furchtbarste Verwirrung. Die Lascars ver schaft werde voraussichtlich als ihre letzte Karte den Staats- gebrauchte Aeußerung:" Herr Winkler habe die Kommission, loren wie gewöhnlich völlig den Kopf. Sie schnitten die fozialismus gegen den demokratischen Sozialismus ausspielen. welche im Falle Kaiser mit ihm unterhandelte, hinausgewiefen", Boote ab und versuchten sich zu retten. Die meisten Fahrgäste Hie Staatssozialismus! Hie Sozialdemokratie! werde das letzte zurückzunehmen. Da Herr Hackspiel seine Aeußerung bis jetzt find wahrscheinlich in den Kajüten ertrunken. Kapitän Hamilton Feldgefchrei der zwei großen kämpfenden Parteien sein. noch nicht zurückgenommen hat und von Herrn Winkler keine machte heldenmüthige Anstrengungen, seine Frau zu retten. jal 1,1 L in 5 10 $ 6 8,3 ba Um Au in t ei To A Redner zeigte hierauf, wie die kapitalistische Gesellschaft sich Antwort erfolgt ist, so erklärte die Kommission diese Aeußerung Eine Zeit lang hielt er sie in seinen Armen. Dann wurde er selbst zerstört. So lange die Mittelschichten der Gesellschaft, die öffentlich für eine unwahrheit. Die Versammlung sprach eben ohnmächtig. Bewußtlos wurde er am Gestade aufgefunden. Die Kleineigenthümer, die Mehrzahl der Bevölkerung bildeten, war falls ihr Mißfallen über dies Verhalten aus. Die nächste Ber- neun Ueberlebenden des Schiffes sind alle in das Bürgerhofpital an eine siegreiche sozialdemokratische Bewegung nicht zu denken. Sammlung findet am Dienstag, den 8. November cr., bei Schröder, von Peniche gebracht worden. Gs befindet sich unter ihnen auch Der Kapitalismus vernichtet aber das Kleineigenthum und zer- Reichenbergerstr. 24, statt. ein Portugiese, Namens Marena. Dieser sagt, daß sich unter bricht rat jedem fleinen Mann, den er zu Grunde richtet, eine In Adlershof fand am 20. Oftober die Vereins- den Fahrgästen 22 Frauen und 10 Kinder befunden haben. der Säulen, auf welchen der Mammontempel ruht. versammlung des Arbeiter Bildungsvereins statt, in Marena's Rettung grenzt an das Wunderbare. Er wurde über In der scharfen Definition und Kritik des sogenannten Anarchis- welcher Genosse Dr. Semmel einen mit Beifall aufgenommenen Bord geschleudert. Als er erwachte, hatten ihn die Wellen an mus, dessen grundsäßlicher Gegensatz zum Sozialismus und Vortrag über Zahnpflege und Zahnkrankheiten hielt. Redner hob das Land getragen. Das Wrack der Roumania" ragt jetzt kaum dessen durch und durch reaktionäres Wesen hervorgehoben ward, in demselben hervor, daß es Pflicht jedes Menschen sei, sich durch aus dem Waffer hervor. Die Masten find fort und der Rumpf zeigte Redner, ins Einzelne gehend, wie der Anarchismus, trob Reinlichkeit feine Zähne, sowie den ganzen Organismus zu er ist in Stücke gegangen. Eine ganze Anzahl Leichen ist schon an all seiner Kraftphrasen, nur ein Reflex, ein Wiederschein halten. Auf Antrag des Genossen Bökert wurde beschlossen, von das Geftade geschwemmt worden, u. a. die Frau Hamilton. Eine sch der heutigen anarchistischen Bourgeois- Gesellschaft ist sowoh! der geplanten Agitationstour abzusehen und dafür am Orte selbst, Anzahl Leichen vermochte Lieutenant Roofe zu identifiziren. Die in der von ihm befürworteten Gewalttaktik, als in dem Kultus fowie in Glienicke und Umgegend für die Verbreitungdes" Bolts- Schiffstrümmer wurden weithin an die Küste geschwemmt. Einige des Jch und der Spizbubenmoral. Was insbesondere die Taktik blatte für Teltow" thätig zu sein. sind 40 englische Meilen vom Schauplaze des Unglücks auf angehe, so tönne eine fog. Partei, die jede Organisation verachte gefunden worden. Die Roumania" war am 22. d. Mts. und ihrem Wesen nach teine Organisation dulden könne, unvon Liverpool abgefahren; die Mannschaft bestand aus sechzehn möglich dem Kapitalismus mit Erfolg die Spitze bieten und das Europäern und 50 Lascars, die Zahl der Passagiere betrug 46, Feld abringen. Dazu gehöre Zusammenfassung der Kräfte, Aufdarunter 8 Kinder. flärung der Massen, die der Kapitalismus selbst für uns und die soziale Umgestaltung vorbereitet, festes Zusammenhalten und 1 Verband deutscher Barbiere, Friseure und Perrückenmacher, 8weigverein Berlin- Spandau. Mitglieder Bersammlung am Donnerstag, den 3. November, Abends 10 Uhr: Rosenthalerstr. 38. Diskutierklub der Hausdiener." Große Bersammlung am Don nerstag, den 3. November, Abends 9 Uhr, bei Sommer, Grünstraße 21, part. Tagesordnung: Vortrag und Distuffion. Arbeiter- Bildungsschule. Uhr: Süd= St. Urban, " " R Da in 2 a d di $ 17 Dampferzufammenstoß. Kopenhagen, 2. November. Jm Kattegat hat zwischen dem englischen Dampfer" Zamora," auf Aufopferung, statt unsinniger Hervordrängung des Ich im Dienste britenetsbergerny, 43: Unterricht in Deutsch( oberes), 20git?& übot der Reise von Newcastle nach Stettin, und dem deutschen Dampfer lu der gemeinsamen Sache. Wenn auch das Individuum in dem Schule, Reichenbergerstr. 133: Unterricht in Geschichte( mittel); Kommerzienrath Fowler" ein Zusammenstoß stattgefunden, wobei fti Rampf untergehe, so habe es doch das Bewußtsein, durch den Schule, Martussir. 31: Unterricht in Phyfiologie; Nord- Schule, üller ber Bug des letzteren vollständig zertrümmert wurde. 3amora" Sieg des Sozialismus für die Zukunft jeder Individualität ihr traße 179a; Unterricht in Chemie. In alle Fächer können noch Schwer und wurde weniger beschädigt und fonnte die Heise fortsetzen. volles Recht und die vollste Entwickelung zu sichern. Im Kampf Schülerinnen, auch jetzt, in Laufe des Semesters, eintreten. Tefe- u. Diskutir klubs. Donnerstag. Dieggen, Abends 8% uhr, Rommerzienrath Fowler" mußte Helsingör als Nothhafen an muß das Individuum sich der Sache unterordnen es muß bei Schröder, Wiesenstr. 39. Neue Zeit, Abends 8 Uhr, Boyenstr. 40, bei laufen. Disziplin sein; jeder soll das Wort Voltaire's bedenken: Gieshoit. Süd- Ost, bei Tolksdorf, Sorauer- und Görligerstraßen Ede. Ein schanerlicher Fund. Paris, 31. Oft. Die Blätter Serwegh, Abends 8% Uhr, Reichenbergerstraße 54, Ede Lausigerstraße, bei giebt Etwas, das weiser und flüger ist als der Weisefte und Schayer. Aug. Beib, Donnerstag bei Zubeil, Naunynstraße s6, Abends sind heute voll von einem sensationellen Verbrechen, welches Klügste, und das ist die Gesammtheit der Menschen, das Volk. s ühe. Hasenclever, Abends 8 Uhr, Restaurant Bischof, Baumschulen gestern in La Villette entdeckt worden ist. In der Umgegend bes Nachdem Redner seinen Vortrag unter reichem Beifall beendet weg Treptow. Emanzipation, abends 8½ Uhr bei Spät, Beinftr. 28 Buttes Chaumont giebt es dort eine Anzahl verödeter Straßen, hatte, wurde die Versammlung um fünf Minuten vertagt. Als Grünstr. 21: Sigung. Diskutirklub der Hausbiener, Abends 9 Uhr bet Sommer, die zu den unsichersten Winkeln von Paris gehören. In einer b.in beantragte Way, sogleich in eine Diskussion einzutreten. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Donnerstag. Uebungs- derfelben, der Rue Boyaris, in einem Keller, fanden gestern früh slud Niendorf beantragten, wegen der reichhaltigen Tages- unde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. ordnung diefe Diskussion zu vertagen. Dieser Antrag wurde ohne Annenfir. s, bei Broß.- Kornblume, Blumenfir. 64, bei Wuttre.-Frühspielende Kinder ein großes, mit einem schwarzen Tuche um lingsluft, Bülowftr. 59, bei Werner. Brezelfchluß, Annenstr. 16, hülltes Backet, welches eine Anzahl sorgfältig zusammengepackter Widerspruch angenommen. b. Keßner.- Weiße Rose, Reinickendorf, Reinickendorferstr. 25, 6. Scheffter. menschlicher Ueberreste enthielt. Der Polizeikommissar wurde in Morgenroth 1, Rummelsburg, Berli terstr. 9, bei Friefecte. Dort Kenntniß gesetzt, und er stellte mit einem Arzte eine genauere& glödlein, Wilmersdorf, Berliner- u. Augufiftr.- Ecke bei Schulz.( cho 2, Alte Schönhauferstr. 42, bet Reimann. Sie fanden ein Dußend Stücke eins -Ginigteit,( Sutmacher), Pappel Prüfung des Bündels an. Allee 3-4, bei Krause.- Sarmonie, Tempelhof, Dorfir. 10, bet Gerth. Frauenförpers: die Beine, die Arme, mehrere Schulterstücke Butunft 2 Nieder Schönhausen, Buchholzerstraße bei Hempel. und Theile der Wirbelsäule. Kopf, Brust, Bauch und Hände Ostpreußischer Männer Gesangverein, Holzmarktstraße 3, bei Deter.- Edelweiß, Melchiorstraße 15, bei Stehmann. Borar fehlten. Die Arme und Beine waren sehr geschickt und mit Wienerftraße 31 bei rügemüller. Maiglöckchen 2, Süd- Ost, einem offenbar sehr scharfen Werkzeug in je zwei Stücke zerfägt. Ginigteit 2, Reichenbergerstraße 16 bet Pähold. " Groß- Lichter Nach der ärztlichen Untersuchung dieser Ueberreste läßt sich E Freie Sänger, Friedenstraße 74, felde, Amalienstraße, bei Hann. bet Engelhardt. 3utunft 3, Belten, bei W. Grunow. Kreuz vermuthen, daß man es mit dem Zeichname einer 20 bis 25 jäh berger harmonie, Lindenstraße 106, bei Poppe. Nordstern, rigen Frau, wahrscheinlich aus den ärmeren Ständen, zu thun Morgengrauen,( Bäder), 3 bis 5 Uhr hatte. Müllerstr. 7 bei Reichardt. Der Tod reichte nicht über 40 Stunden hinauf, und die Nachmittags, Gipsstraße 3 bei Byrtect. Steinfeger Sängerchor, Kastanien Allee 28 bei Maiwald. Liedes Echo, Reichenberger- und Leiche war unmittelbar nach dem Tode zerschnitten worden. Bis Forsterstraßen- Ecte, bei Spindler. Liedertafel Westend Blumenthal her hat man nur sehr unsichere Anzeichen, welche auf die Spur traße 5 bei Behrendt.-orwärts Charlottenburg, chillerstr. 10 des Mörders oder der Mörder führen könnten. bei Stahl. Gesangverein Freundschaft 1, Brunnenstr. 114 bei Zu Punkt 2: Wahl einer Werkstatt- Kontrollfommission stellte Blum den Antrag, die Werkstatt- Kontrolle dem Vorstande zu überlassen, eventuell denselben um einige Mitglieder zu vermehren. Kollege Blosgis stellte den Gegenantrag, eine WerkstattKontroll- Kommission zu wählen. Der lettere Antrag wurde angenommen. In diese Kommission wurden die Kollegen Wimmer, Wehlhauer, Rosemann und Röttger gewählt. Alsdann verlas der Kassirer die Abrechnung vom III. Quartal. Dieselbe ergab an Einnahme 381,90 m, an Ausgabe 336,64 m., es beträgt mithin der Ueberschuß 45,26 M. Der Bestand des II. Quartals war 592,19 M., dies ergiebt zusammen 637,45 M., dazu kommen vom Kommers 49,42 M. In Summa sind mithin 686,87 M. vorhanden. Hierzu kommt noch der Kranten- Unterstützungsfonds von 210,53 M., so daß das Gesammtvermögen am 1. Ottober 1892 897,40 M. beträgt. Da die Revisoren die Abrechnung für richtig befunden hatten, wurde der Saffirer entlastet. Auf Ersuchen eines Genossen wurden noch 30 M. für die streitenden Knopfmacher bewilligt. Zum Schluß wurde auf Antrag des Kollegen Wittig beschlossen, im nächsten Monat die Urania zu besuchen. M Arbeiter- Gefangverein Spandau Mönchstraße bei Oswald Berliner. Gesangverein Abendroth in Deutsch Wilmersdorf Der Polizei Agent als Mörder. London, 1. Nov bei Mölter. Gefangverein der Stuckateure Berlins und Umgegend, In Ballinadrima( Grafschaft Kildare) ist der Polizei- Agent Rogan Seydelstr. 30 bei Preußer. Winkler. Gesangverein Borwärts 2" Schönhauser Allee 28, bei stuhl- nebst Frau und zwei Kindern von dem Polizei- Agenten Pilkington men. Arbeiter- Gesangverein Lyra 2, Charlottenburg, Caurstr. 23, bet ermordet worden. Der Mörder hat sich nach der That das Leben zange. Arbeiter- Gesangverein Ginig, Lichtenbergerir. 21, bet Heise. genommen. Gefangverein Collegia 2( freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker), Neue Der Millionendieb Vok. New York, 2. November. ebrichstr. 41, bei Röllig. = Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Ein Deutscher Namens Ernst Voß, welcher beschuldigt ist, im Alle Zuschriften den Bund betreffend sind zu richten an: G. Schröder, Jahre 1884 2 Mill. Mart aus der Sparkasse in Verden entwendet 3 Treppen. Donnerstag: Geselliger Berein Frei Noftizftraße 29, und 2uftig bei Göße, Oranienstraße 158. Zimmer- Schüßengesellschaft zu haben, ist in Hoboken todt aufgefunden werden. Fein Korn bei Klatt, Boechstr. 61. Geselliger Berein Azalie, MichaelBrücke 1( zu den 3 Raben). Humoristischer Berein Pautenschwengel, Musikverein Animo, bei Schmidt, bei Sommer, Stallschreiberstraße 58. Theaterverein Grüne Eiche( vor dem Galle'schen Wrangelſtraße 141. Thor), bei Stagorte, Solmsstr. 1.- Musitverein Dfirts, bei Roll, AdalbertStraße 21. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. MännerGefangverein Alt- Deffau, Abends 9 Uhr, bei Kind, Wrangelstr. 91. Gesangsabtheilung des sozialdemokratischen Arbeitervereins für Sonnabends Abends Donnerstags und weißenfee und Umgegend. Männer Gesangverein bet Müller( Pfeifenmüller), Königs- Chauffee. Tyrolienne, Abends 9 Uhr bei Faustmann, Reichenbergerstr. 73a. Gesangverein Glockenrein, gemischter Chor, jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr bei Knapp, Kastanien- Allee 95/96. Musitverein Frisch Auf, Annenstr. 14, bet Ehrenberg. Brivat- Theaterverein„& ideler Geist 2", Abends 9 Uhr, im Märkischen Sof, Admiralstr. 18. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Brüssel, 2. November. Die Kammer- Kommission für die Revision der Verfassung lehnte mit 16 gegen 4 Stimmen das allgemeine Stimmrecht ab. Ueber das Prinzip, wonach das einem gewissen Bildungsgrade, zu knüpfen ist, soll morgen ab Wahlrecht an das Junehaben einer Wohnung, verbunden mil gestimmt werden. et 1923 8 fe 21 g In einer recht gut befuchten Versammlung des 5. Berline Reichstags- Wahlkreises im Saale der Böhow'schen Brauerei Sprach am Montag, den 31. Oktober der Abgeordnete Singer über die neue Militärvorlage. In seinem Vortrage schilderte ber Redner, oft von lebhaftem Beifall unterbrochen, wie schwer der Militarismus gerade die ärmeren Klassen der Bevölkerung belastet, während der kleinen Zahl der Besizenden vor allem der materielle Schuh zu Gute kommt, den die bewaffnete Macht im Falle eines Krieges bietet. Anstatt daß nun die Reichen hauptfächlich die Roften dieser Vertheidigung tragen, werden dieselben fast ausschließlich aufgebracht aus den indirekten Einnahmen des Reiches, also in der Hauptsache aus den Taschen der ärmeren Turnverein Gesundbrunnen( Lehrlings- Abtheilung) turnt Montag und ärmsten Klassen. Daneben wachsen die Reichsschulden in das und Donnerstag Abend von 8-10 Uhr, in der Turnhalle, Pantstr. 26. Geselliger Berein Freiheit, Abends 9 Uhr, bei Thierbach, SchwedterUngeheuerliche; während Deutschland dank der Milliarden im Jahre straße 44.-Gefelliger Slub Blau- Weilchen, Abends 9 Uhr, Annenftr. 9 bei Berein 1872 feine Schulden hatte, betrug im Jahre 1890 die Schuld: G. Broß. ehemaliger 22. Gemeindeschüler, puntt Pfropfenverein Wedding, Abends fumme, welche das Deutsche Reich zu verzinsen hatte, bereits 9 Uhr, bet Schröder, Stegltzerftr. 18. Freundschaft, Abends 9 Uhr, Briefkaffen der Redaktion. Bither= jährlich 60 Millionen Mark Zinsen aufzubringen waren. Donnerstag 9 Uhr Abends im Restaurant Göz, Drantenftr. 153. Sch. 49. Der Reichstag fann so oft aufgelöst werden, als dem ist diese Last noch erheblich gewachsen. Das sind die Seglub Gleich bett, jeden Donnerstag Abend 9 Uhr, bet Sohn, StonstirchEs giebt in der Verfassung feine ein nungen der zwanzigjährigen Friedensthätigkeit unseres Militär- lo 13 ur, lengverein Proletariat( gem. Thor) jeben Donnerstag, es dem Kaiser beliebt. Abends 9 Uhr, lebungsstunde Mömes, Böchstr. 8. Die Zivilliste des Kaisers wird nur staates! Daß die Mehrforderungen, welche durch die Rauchtlub Kollegia, Abends 9 ihr, in Bernhardt's Destillation, schränkende Bestimmung. Militärvorlage an die Voltsvertretung gestellt werden, das Maß Staligerfir. 41. Rauchflub Waldesgrün, Abends 8½ Uhr, Restauran aus dem preußischen Etat, nicht aus Reichsmitteln bestritten. Ernst Kingel, Köpenickerstr. 181. Ihr Aufruf ist der zum Ueberlaufen voll machen, sehen selbst die qnerköpfigsten A. Gaspar, Reichenbergerstr. 113a.- Rauchtlub Ohnesorge, Abends s uhr Rauchtlub Rernfpige, in Rogge's Bierhaus, Kohlenufer 2. Mordspatrioten ein. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Re- 8% uhr, bei A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8.- Rauchflub Arcona, Abends Streit- Kontrollkommission überwiesen. fe - Rauchflub Arabi Pascha, Ein Abonnent nicht Arbeiter. Anonyme Zusendungen gierung zu dem Mittel der Reichstagsauflösung in ihrer Ver- suhr, bei Siementinsti, Reichenbergerstr. 71. Slub Ohneftreit, jeben wandern in den Papierkorb. legenheit wird greifen müssen, was wir Sozialdemokraten natür- bends 9 Uhr, bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Theaterverein Mai- Herrn 2., Cand. med. Sie wundern sich, daß wir der lich mit größter Freude begrüßen würden. Die Antwort der Donnerstag Abend 9 Uhr im Restaurant Böhmer, Brizerstr. 32.- Rauchklub Süd West, Abends 9 Uhr, Simeonftr. 23 bei Flick. Rauchklub Brüderlich- Germania" auf ihre Berichtigung nicht antworteten. Nun, was Wählerschaft wird, dafür wird gesorgt werden, eine solche sein, glödchen, Englischer Hof, Neue Roßftr. 3. daß den sollen. Lett, jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr bei Lehmann, Kaiser Franz- war da zu antworten? Ein altbewährter Mitarbeiter hatte das n Chauvinisten Die Augen übergehen In seiner Wirkung hat diese Borlage so wie so eine Stattlub Tournee, Abends 8 Uhr, bei Ullrich, Wrangelstr. 84.- Stat- Versehen gemacht, und die Redaktion hatte versäumt, das Manu stript, ehe sie es in Sak gab, durchzulesenda war nichts zu Stärkung unserer Partei zur Folge, unser Sieg bedeutet den flub Rückwärts, Abends 8% Uhr bei Arndt Palisadenftr. 47. Ruderverein Borwärts. Gigung am Donnerstag, Abends 8 Uhr, bet entschuldigen. Uebrigens ist die Verwechselung auch anderen Untergang des Militärmolochs; rasten wir deshalb nicht eher, Bodenburg, Kommandantenstr. 10-11. Gäste willkommen. Zeitungen paffirt. als bis die rothe Fahne über den ganzen Erdenrund weht. ein Tausend sieben Hundert und fünfzig Millionen Mart, wofür 8% Uhr, bei Helterhoff, Antonstr. 5. bei Busse, Schönhauser Allee 46. Vergnügungs- Verein Renata jeben Seit neue Grenadier- Blatz 7. Dermischtes. Abends " 11 21 21 In der darauffolgenden Diskussion wurde von einem Redner J. K., Charlottenburg. Ihrem Borschlag werden wir näher treten. Die Mädchen müssen bei der Krankenkaffe an be gewünscht, daß eine gleichzeitige Massentundgebung gegen die Militärfte gemeldet werden. vorlage in den größtenLokalen der sechs Reichstags- Wahlkreise in Szene gefeht werden solle, worauf Singer in seinem Schlußwort erwidert, E. S., Tegeler Landstraße. Der Antsvorsteher ist im Recht. Ueber die andere Frage wird Ihnen in einigen Zagen in Daß unsere Genossen, sowie die Regierung die Ansichten der Partei über die Berwerflichkeit des Militarismus genau kennen, so daß Der Untergang der„ Noumania". Lissabon, 31. Dtt. Mittheilung zugehen. E. B., Freedeberg. Die Adresse ist: J. Auer, Raybach d man von Veranstaltung derartiger Proteste wohl Abstand nehmen Dem Reuter'schen Bureau sind ausführliche Nachrichten über die tönnte, doch ließe sich über die Sache sprechen, und wäre es Strandung des Dampfers der Anchor- Linie Roumania", welche Straße 9, Berlin SW. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. e S