Nr. 259. Erfcheint tägli außer Montage. Brets pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich) 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 51Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage ,, Neue Welt" 10 Pig. Poft- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Boft- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. t 3 12 Vorwärts 9. Jahrg. Infektions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petita eile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nafte Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition it an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an SonnS9 Uhr Vorund Festtagen bi öffnet. mittags ge Sevn spredy- alu 3mt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Parteigenoffen! Nachfolgend veröffentlichen wir, entsprechend den Bestim mungen des§ 8 unseres Organisations Statuts, die bis heute eingegangenen Anträge für den Parteitag. " Freitag, den 4. November 1892. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Presse. " " Parteigenossen in Solingen: II. Theil, Biffer 3. Entscheidung über Krieg und Frieden durch die Wolfsvertretung" fallen zu lassen, so daß Bunft 3 in Butunft lautet: Stelle der stehenden Heere. Schlichtung aller internationalen wäre es wünschenswerth, daß die Redaktion des Vorwärts" Parteigenossen in Stuttgart: Um einen Mangel, welcher: Erziehung zur allgemeinen Wehrhaftigkeit. Bolkswehr an dem Zentralorgan der Sozialdemokratie anhaftet, zu beseitigen, Streitigkeiten auf schiedsgerichtlichem Wege." veranlaßt würde, in den einzelnen Ländern( Provinzen) geeignete Leider sind, trotz wiederholter Aufforderung durch den Vor- Genoffen des Kreises Naumburg, 3eig- Weißen- Parteigenossen zu beauftragen, von Zeit zu Zeit orientirende Bewärts", eine Reihe von Anträgen, die in Parteiversammlungen fels: II. Theil, Ziffer 6 den Puntt" Religion ist Privat richte einzusenden, damit der„ Vorwärts" ein getreueres Bild Annahine fanden und deren in der Parteipreffe Erwähnung ge- fache" zu streichen und dafür zu sehen:" Die Religionen und von den thatsächlichen Verhältnissen giebt, als dies durch kleine beren Lehrer sind überall dort zu bekämpfen, wo dieselben dem redaktionelle Notizen und Auszüge möglich ist. schah, nicht rechtzeitig an das Parteibureau eingesandt worden. Fortschritt der Wissenschaft entgegentreten, oder die nach ErAnträgen aber, welche nur durch die Presse zu unserer lösung aus wirthschaftlicher und politischer Knechtschaft ringende Genossen in Bielefeld: Den Vorwärts" zu veranlassen, Kenntniß gelangten, konnten wir um so weniger Aufnahme in Menschheit an der Erreichung dieses Zieles zu hindern suchen." sich einer präziseren Berichterstattung zu befleißigen. vas nachstehende Verzeichniß gewähren, als die Veröffentlichung seiner eigen Geſtalt zu beseitigen und an delfen Stelle den des Kreises Teltow- Beeskow- Storfow- CharParteigenossen in Solingen: II. Theil, 3iffer 6 in in der Presse keine Garantie für die richtige Wiedergabe bietet. But vorjährigen vom Barteivorstand vorgelegten Pro- lottenburg: Den Delegirten zum Parteitag die Abrechnung Punkt 5 des Außerdem läge auch die Möglichkeit nahe, daß der eine oder gramin- Entwurfs zu ſehen unter Hinzufügung des Sages und des„ Vorwärts" Berliner Boltsblatt und der Buchhandlung" andere Antrag von uns in den zahlreichen Versammlungsberichten unter das für alle Staatsbürger geltende Vereinsrecht zu stellen", spezialisiert vorzulegen. der Presse übersehen worden ist, so daß also diese Art der Samm- so daß Bunft 6 in Zukunft lautet: lung der Anträge- abgesehen davon, daß sie der flaren Be- firchlichen und religiösen Zweden. Die kirchlichen und Abschaffung aller Aufwendungen aus öffentlichen Mitteln stimmung der Organisation widerspricht nicht die geringste religiösen Gemeinschaften sind als Privatvereinigungen zu be Garantie für Vollständigkeit böte. trachten im Sinne der im II. Theil des Programms unter 4. aufgeführten Forderungen der sozialdemokratischen Partei." Wollen die Genossen der verschiedenen Orte, deren Anträge in dem nachstehenden Verzeichniß fehlen, dieselben doch noch in die dem Parteitag vorzulegende Borlage aufgenommen haben, so mögen sie dieselben möglichst rasch an das Parteibureau einsenden, Berlin SW., Kazbachstraße 9, Parteigenossen in Halle a. d. S. Den Passus 6 im Programin: Religion iſt Privatfache z. zu streichen. " Organisation. Diese verspätet eingegangenen Anträge follen dann in der Berlin, Fräulein Baader und Genoffinen Von einer Versammlung von Frauen und Mädchen in Borlage besonders ausgezeichnet werden und können dieselben Sprachliche Aenderung 8, 4 5 soweit die eventuell, nach Erledigung der nothwendigen Geschäftsordnungs- Rede von Werten& männer ist und daffir die Worte Formalitäten, bei den zutreffenden Punkten der Tages- Ordnung Vertrauenspersonen" zu sehen. mit zur Berhandlung gestellt werden. 2. Streichung des folgenden in§ 9 vorkommenden Sages: Mandatsformulare sowie die Berichte des Frauen sich befinden, lönnen weibliche Vertreter in besonderen Insoweit nicht unter den gewählten Vertretern des Wahlkreises Parteivorstandes und über die parlamentarische Frauenversammlungen gewählt werden." Thätigkeit des Reichstags sind heute an sämmt- Die Genoffen von Bernburg, Bielefeld, Duis liche Delegirte, welche sich entweber selbst an- burg- Mühlheim, Frautjurt a. M., 18. 2iegni, gemeldet haben oder angemeldet worden sind. Bahltreises: dem§ 7, Abs. 1 des Organisationsstatuts der Partei des 16. sächsischen und des 1. württembergischen abgesandt worden. folgende Fassung zu geben: Alle& wei Jahre findet ein Parteitag statt, welcher von der Parteileitung einzuberüfen ist." Berlin, den 3. November 1892. Der Parteivorstand. Programm. Die Parteikonferenz für den 18. Hannov. Wahlkreis: Den Bassus 4 des§ 13 der Organisation zu streichen und an dessen Stelle zu feyzen: Der alljährlich stattfindende Parteitag beschließt über die Verwendung der vorhandenen Parteigelder. Die Genoffen in Bielefeld: Die Gehälter der ParteiGenossen in Rinteln a. d. W. and Exten: Die Diäten Absatz 1. Betreffs des Wahlrechts statt das 20. Jahr zu Die Genoffen in Hamburg, III. Wahlkreis: II. Theil, der Delegirten zum Parteitag aus der Parteitaffe zu bezahlen. sekretäre zu erhöhen und das Gehalt des Chef- Redakteurs des Großjährigkeit festzusetzen. II. Theil, Bifer 2. Der Barteitag Bentralorgans auf dem Parteitage festzusetzen. möge eine Deklaration darüber geben, wie der Passus im Programm zu verstehen sei, welcher von der Selbstbestimmung und Selbstverwaltung in Reich, Staat, Proving und Gemeinde festzusetzen. handelt. Feuillefon. Nadbrud verboten.) Bel- Ami. um fieben ein halb." " Ich behalte es schon. übrigens." fernte fich. R. Edwarth, Hamburg, 2. Kreis: Das Marimalgehalt aller Partei- Beamten, welche fest angestellt sind, auf 2500 Mart M Genossen in Halle a. d. Saale. Der Parteides Vorwärts" liefern. Vorstand möge einen Spezialbericht über die Geschäftsführung " Genossen in Frankfurt a. M.: Zum offiziellen ParteiOrgan wird ein neu zu begründendes Blatt bestimmt, das wöchentlich einmal zu einem möglichst billigen Preis herausgegeben wird, und das zum Inhalt hat: a) die Partei- Bekannt machungen, b) einen Leitartikel über die sozialdemokratischen Grundsätze, c) eine Uebersicht über die sozialdemokratische Bewegung. Sozialdemokraten deutscher Zunge in Brüssel: Der Parteitag möge beschließen, eine Wochenausgabe des Vorwärts" herausgeben zu wollen mit dem Titel„ Der Sozialdemokrat". Genossen in Königsberg i. Pr.: Zur Förderung der preußen, wird ein Organ auf Kosten der Partei begründet. Agitation in den öftlichen Provinzen, besonders Ost- und BestGenossen in Elberfeld: Der Parteivorstand wird bevon Auer u. Co. in Hamburg erscheinende„ Neue Welt" sowohl auftragt dafür Sorge zu tragen, daß die in der Verlagsanstalt an Inhalt( Text und Illustration) als auch äußerer Ausstattung mehr wie bisher ihrem Zweck als Beilage sozialdemokratischer Blätter entspricht. gabe einer wirksamen, den Kenntnissen und dem Fassungsvermögen Genossen in Bremen und Frankfurt a. M.: Herausder Arbeiterjugend angepaßten Jugendliteratur. Genossen in Elberfeld und dem 1. anhaltischen Wahlkreis: In anbetracht, daß den Genossen besonders auf dem Lande und in den kleineren Städten die mündliche Agitation durch Lokalabtreiberei ze. sehr erschwert wird, dieselben daher zur Förderung der Agitation mehr auf die Verbreitung unserer Literatur angewiesen sind; in fernerer Erwägung, daß die Mehrzahl unserer Parteibroschüren zum gratis vertheilen zu theuer find, wird der Parteivorstand beauftragt, fleine, populär abgefaßte Schriften Flugblätter) in größeren Mengen herstellen zu lassen und dieselben den Vertrauensmännern und Genossen gratis zur Verfügung zu stellen. Die Kosten der Herstellung trägt die Parteikasse. Genossen in Frankfurt a. M.: Das Parteiprogramm soll, mit einem furzen parteigeschichtlichen Ueberblick, fowie mit weil er anf feines Schuhwerk hielt. Allein das Ober- Und noch einmal betrachtete er sich genau und stellte hemd, das er noch am Morgen im Louvre für vier Frants fest, daß der Gesammteindruck nicht übel war. hatte, fünfzig gekauft mar, weil sein Einfah Nun studirte er seine Bewegungen, wie es Schauspieler glatt. dünn war, schon nicht mehr Bon machen, wenn sie ihre Rollen lernen. Er lächelte sich an, den Hemden, die er sonst trug, war auch nicht eins mehr reichte die Hand, zuckte die Achsel, drückte Empfindungen in Ordnung, und selbst das beste konnte er nicht ge- aus: Erstaunen, Heiterkeit und Zustimmung. Er durchlief brauchen. zu [ 4 Sein Beinkleid war etwas zu breit und saß nicht gut; es schien sich um die Waden wickeln zu wollen und sah so zerknittert aus, wie geliehene Kleidungsstücke gewöhnlich. Nur der Frack saß nicht schlecht, vor allem paßte er so ziemlich in der Taille. die ganze Stala des Lächelns und der Augensprache, deren man bedarf, wenn man Damen gefallen und ihnen zu verstehen geben will, daß man sie bewundert und anbetet. Oben ging eine Thür: Er hatte Angst, überrascht zu werden und stieg eilig die Treppen weiter empor. Schon fürchtete er, daß irgend ein Gaft seines Freundes seine Studien vor dem Spiegel beobachtet habe. Roman von Guy de Maupassant. spät", murmelte sein Gefährte. " Ja, ich bleib noch ein bischen. Es ist noch nicht Forestier erhob sich: Also dann auf Wiedersehn morgen. Bergiß nicht: Rue Fontaine, Nummer fiebzehn fopfte, und sein Kopf war vor Angst wie benommen. Duroy stieg langsam die Stufen empor; sein Herz Als er zur zweiten Etage emporfam, sah er einen anderen Also auf morgen! Danke Wenu er sich nur nicht blamirte! Plötzlich sah er sich einem Spiegel und verlangsamte seinen Schritt, um sich vorüberHerrn in Gesellschaftstoilette gegenüber, der ihn anblickte. gehen zu sehen. Seine Haltung schien ihm wirklich vornehm. Sie schüttelten sich die Hand, und der Journalist ent- Sie waren sich so nahe, daß er unwillkürlich zurücktrat. Welch' eleganten Schritt er hatte! Und ein unendliches SelbstDann blieb er erstaunt stehen: er war es selbst, es war sein vertrauen erfüllte seine Seele. Ja, er mußte sein Glück machen, Erst als er verschwunden war, fühlte sich Duroy frei. Bild, das ein hoher Spiegel, der bis zum Boden reichte, mit einer Gestalt, wie er sie hatte, bei seinem Ehrgeiz, seiner r tastete vergnügt nach den beiden Goldsitiden in der zurückwarf. Der Spiegel stand auf dem ersten Treppen- Borurtheilslosigkeit und der Entschloffenheit, die er an sich Westentasche, erhob sich und mischte sich unter die Menge, absatz und zeigte das Treppenhaus in langer Flucht. In tannte. So luftig war ihm zu Muthe, daß er laufen, daß plöglicher Freude zuckte Duroy zusammen; er sah viel besser er die letzte Treppe hätte hinaufspringen mögen. Vor dem aus, als er gedacht hatte. dritten Spiegel blieb er stehen, strich sich den Schnurrbart, Zu Haus hatte er nur einen kleinen Handspiegel und wie er es liebte, lüftete den Hut, um seine Frisur zu konnte sich nicht im Ganzen betrachten. Da er die ein- ordnen und flüsterte halblaut, wie er es oft that:„ Eine zelnen Theile seiner zusammengestoppelten Toilette nur ftück prächtige Erfindung!" Dann legte er die Hand an die weise sehen konnte, so übertrieb er ihre Unvollkommenheiten Glocke und klingelte. in seiner Vorstellung und quälte sich mit der Idee lächerlich Sofort wurde ihm geöffnet und er stand einem schwarzauszusehen. gekleideten, würdigen, rafirten Diener gegenüber, der so vorAls er sich hier nun plöglich im Spiegel erblickte, hatte nehm aussah, daß er von neuem verwirrt wurde, ohne zu Er hatte sich für wissen, woher die unbestimmte Empfindung kam. Rührte gehalten, den sie vielleicht von einem unbewußten Bergleich des Schnitts Er hatte keine Ladschuhe aber doch elegante Stiefel an, er beim ersten Blick recht elegant gefleidet gefunden hatte. ihrer Kleider her? Der Diener, der Lackschuhe anhatte, während sein Auge umherspähte. II. Wohnt Herr Forestier hier?" Im dritten Stock lints!" Der liebenswürdige Ton, in dem der Portier dies sagte, perrieth die hohe Achtung, in der dieſer Miether bei recht wohl 11 ftand. Georges Duron stieg die Treppe hinauf. in seiner Haut. Zum ersten Mal in seinem Leben trug er einen Gesellschaftsanzug, und er war ungewiß, wie er sich er sich selber zuerst nicht wiedererkannt. angemein verständlichen Erläuterungen des Programms versehen, gedruckt und zum Zwecke der Massenverbreitung als Agitations fchrift zum Betrage der Herstellungskosten abgegeben werden. Genosset, im 1. Anhaltischen Wahlkreis: Ueber bie grundsätzliche Gegnerschaft der Sozialdemokratie zum Militarismus in lernächster Zeit ein Flugblatt herauszugeben. Für die Parteiliteratur einen einheitlichen Verkaufspreis feft. zusehen unt, die Verkäufer( Buchhändler, Kolporteure) zu verpflichten, nicht unter den jeweilig festgesetzten Preise zu verkaufen. Genossen von Rinteln a. d. W. und Exten: den Parteivorstand zu beauftragen, daß über Punkt 6, 7, 8 der Tagesordnung des Parteitages eine Broschüre zum Selbstkostenpreis herausgegeben wird. Nach Schluß einer jeden Reichstags- Session eine Broschüre über die Schätigkeit des Reichstags herauszugeben. Gen " offen in Apolda: Gesezentwürfe von besonders für die Partei wichtiger Bedeutung sind rechtzeitig event. sofort nach deren Bekanntgabe von der Fraktions- oder Parteileitung an die Vert rauensmänner derjenigen Orte zu entfenden, an welchen agtatorische Kräfte resp. Agitationskomitees vorhanden sind. Genoffen in Magdeburg: Den Parteitag zu veranlaffen, bahin zu wirken, daß von den Verlegern, seien es nun Parteigeschriebene Schriften auf den Markt gebracht werden. Genossen des Naumburg Weißenfels 3eiger des deutschen Reichstags und die sozialdemokratische Barte Kreises: wolle nach Kräften für Beseitigung des religiösen Gide Der Parteitag möge Mittel und Wege finden, um die Agitation wirken. auf dem Lande und in den kleinen Städten reger als bisher zu betreiben, insbesondere dadurch, daß geeignete Landagitatoren diese Orte bereisen und zwar auf Kosten der Zentralleitung, um so auch den Orten, wo feine Mittel für die Unkosten aufgetrieben werden können, Gelegenheit zu Versammlungen zu geben. Wenn dies nicht anders zu erreichen, wäre event. Landagitator fest an Zur Tagesordnung. Genossen in Solingen: Biffer 1-3 wie in der pro visorisch festgesetzten Tagesordnung. Weiter 4. Etwaige Anträge zur Organisation. 5. Anträge zum Programm. 6. Staats zustellen. sozialismus und revolutionäre Sozialdemokratie. 7. Agitation Genossen des 13. hannoverschen Wahlkreises: und Presse. Den Rest der provisorischen Tagesordnung. Orten die zu Agitations- oder sonstigen Parteizwecken benöthigten Reichstagswahlkreis: Auf Antrag einer Parteiversammlung find den betreffenden Genossen in Friedrichsberg und V. Berliner Als 6. Punkt der Tages Gelder zur Verfügung zu stellen, falls sich bei eingehendster Unter- ordnung festzusetzen:" Das Berhältniß der sozialdemokratischen suchung die unabweisbare Nothwendigkeit herausgestellt hat. Meineid." Genoffen in Halle a. S. und Sagan: Die Partei Partei zum sogenannten Staatssozialismus“. Karl Frohme, Hamburg: Auf die Tagesordnung an soll in keinerlei Kompromisse mit anderen Parteien wieder ein- geeigneter Stelle au jesen:„ Die Sozialdemokratie und der gehen. Joh. Löwe, Berlin: Die Partei soll sich bei allen Reichstags- Haupt- und Nachwahlen, und zwar in allen Wahlkreisen betheiligen. Genossen in Dortmund und Sagan: Der Parteitag Bollmar, welche mit den revolutionären Prinzipien unserer Partet G. Franc, Berlin: Der Parteitag möge beschließen, daß im denkbar schroffsten Widerspruch steht, eine scharf abweisende marktschreierische und andere unserer Tendenz entgegenlaufende Stellung einzunehmen. Annoncen aus dem Inseratentheil, und solche Artikel, welche Genoffe Pistorius, Braunschweig: Der Parteitag möge diese Annoncen befürworten, und des ferneren Artikel, die, ohne aussprechen ,; daß die sozialdemokratische Partet Deutschlands mit richtigen Kommentar gebracht, mindestens Mißverständnisse und den Arbeiter- Kontrollmarken nichts zu thun habe. Den Gewert Unflarheit im Leserkreise hervorrufen müssen, aus dem redak- schaften soll es allein, wie deren Presse überlassen bleiben, wie tionellen Theil des Zentralorgans" Vorwärts" entfernt gehalten sich diefelben zur Arbeiter Kontrollmarke stellen werden, die Partei als solche hält sich nicht für berechtigt, für die Arbeiter Rontrollmarte einzutreten. unternehmer oder Private, nur wirtlich gemeinverständlich wird ersucht, zu der regierungsfreundlichen Stellung, des Abg Politische Ueberlicht. werden. " 3. Reichstags Wahlkreis Berlin. Der Parteitag foll er Hären: Daß die sozialdemokratische Partei als solche nichts mit dem Genossenschaftsivesen gemein hat. B Genossen in Solingen: Resolution. Der Parteitag 1892 hat mit größtem Unwillen davon Kenntniß genommen, daß die Beschlüsse des Halle'schen Parteitages, wonach Reklamen und Lotterie- Anzeigen die Spalten der sozialistischen Parteipreffe verschlossen bleiben sollen, von Parteiblättern, namentlich dem Vor3. Reichstags- Wahlkreis Hamburg. Die Partei habe mit wärts" und dem„ Hamburger Echo" in gröblicher Weise verlegt dem Genossenschaftswesen und der Kontroll Schutzmarke nichts werden. Desgleichen mißbilligt der Parteitag, daß die" Mainzer zu thun. Boltszeitung" die von dem Kommandanten und dem Ober- R. Echwarth, Hamburg und die Genoffen des 8. Sam bürgermeister von Mainz unterzeichnete Aufforderung zu einem burger Wahlkreises. Raiser- Geburtstags- Festessen in ihrem Inferatentheile veröffentDer Parteitag möge zu der Krantenlicht. Der Parteitag verlangt ausdrücklich, daß sowohl die faffenfrage speziell zu den freien Hilfskaffen Stellung nehmen. Lotterie- Anzeigen wie die Veröffentlichung von Gewinnliften, Genossen von Bielefeld, III. Hamburger Wahl ferner Reklamen und Heirathsgesuche in den Parteiblättern feine reis, Glberfeld, Reutlingen, 2übed und Har Stätte finden, und erwartet überhaupt, daß die Parteipreffe eine passendere, würdigere Haltung beobachte. Für die Maifeier einen einheitlichen Tag festzustellen und var den ersten Sonntag im Mai. Genoffen in Apolda: Die Vertrauensmänner derjenigen Orte, an welchen wichtige Gerichtsentscheidungen gefällt werden, find verpflichtet, dieselben mit Begründung bes Urtheilsspruches schnellstens an den Parteivorstand zur Veröffentlichung im Vorwärts" einzusenden." B. Martini, Tempelhof bei Berlin: Für die berufsmäßig im Dienste der Partei thätigen Arbeiter( Redakteure 2c.) bei eintretender Beschäftigungslosigkeit eine vom Parteitag fest aufeßende Geldunterſtügung in Verbindung mit einem sentralifirten Arbeitsnachweis beim Parteisekretariat einzurichten und die näheren Bestimmungen hierzu durch eine Kommission aus arbeiten zu lassen. Agitation. Genossinnen von Mannheim und die Genossen von Sagan: 1. Daß die sozialdemokratische Partei Deutschlands und ins besondere die Reichstagsfraktion energisch dafür eintritt, daß den Arbeiterinnen das unbeschränkte Recht der Vereins- und Koalitionsfreiheit eingeräumt wird. 2. Daß die sozialdemokratische Partei dahin wirkt, daß zu Zeiten der Reichs- und Landtagswahlen auch Versammlungen für Arbeiterinnen einberufen werden, um gegen die politische Rechtlosigkeit der Arbeiterinnen zu protestiren und Aufklärung über politische Fragen in deren Reihen zu tragen. 3. daß die sozialdemokratische Reichstagsfraktion dafür ein tritt, daß die Fabritinspektion auch auf die Hausindustrie aus gedehnt wird und für solche Gewerbe, in denen nur Frauen beschäftigt sind, weibliche Inspektoren angestellt werden. Genossen in Cassel: Die Haupt- Provinzialstädte, von denen aus die Ugitation geleitet und ausgeführt wird, mit genügenden agitatorischen Kräften zu verfehen refp. dafür Sorge zu tragen, daß solche Kräfte, welche unbedingt wirthschaftlich unabhängig sein müssen, in den Provinzialstädten vorzugsweise ihren Wohnfig nehmen. Genossen in Friedberg in Heffen: Der Parteitag möge beschließen, daß der Parteivorstand aufgefordert wird, für die Agitation in dem Wahlkreis Friedberg- Büdingen einige tüchtige Agitatoren zur Verfügung zu stellen. Genossen von Duisburg Mühlheim: Auf Partei to sten größere Agitationsreifen der populärsten Redner der Partei zu veranstalten, wobei in erster Linie die Industrie bezirke des Niederrheins zu berücksichtigen wären, sowie auch zeitweilig dort einen ständigen aus der Parteitasse zu befoldenden Agitator zu stationiren. nahm Duroy den Ueberzieher ab, den er aus Furcht, seine Mängel zu offenbaren, über den Arm gelegt hatte. Wen darf ich anmelden?" Er rief den Namen durch die zurückgeschlagene Portiere in einen Salon hinein, in welchen der Gast eintreten mußte. Duroy hatte plöglich sein ganzes Selbstbewußtsein wieder eingebüßt. Die Furcht lähmte ihn gleichsam und er athmete schwer. Er sollte den ersten Schritt in das erhoffte, exträumte neue Leben thun. Er ging indeß vorwärts. Eine junge, blonde Frau stand da und erwartete ihn ganz allein in einem großen, hell erleuchteten Zimmer, das voll von Pflanzen wie ein Gewächshaus war. Er blieb stehen und wußte nicht weiter. Wer war die lächelnde Dame? Er befann sich, daß Forestier verheirathet war, und der Gedanke, daß die hübsche, elegante Blondine die Frau seines Freundes war, verwirrte ihn vollends. burg: Genossen des 1. württembergischen Wahlkreises: Der Parteitag möge bei Bestimmung der Orte für Abhaltung von Parteitagen auch Süddeutschland berücksichtigen. Genossen in Halle a. S.: Der Parteitag möge dem Unfug bez. des eingeriffenen Personenkultus entgegentreten. Berlin, den 3. November. Der Sturm über die Militärvorlage hat sich in der ordnungsparteilichen Presse gelegt. Die heutigen Bei tungen stehen ihr bereits so ruhig gegenüber, als handle es sich um eine ganz gewöhnliche Etatsvorlage. Die offiziösen Blätter bekommen denn auch schon Kourage und höhnen über den wirthschaftlichen„ Nothstand", der durch die lum pigen 100 Millionen Mehrausgaben für die erhöhte Militärlaft dem reichen Deutschland erwachsen solle. Selbst der Heger im Sachsenwald kann den Widerstand der Nationalliberalen gegen die Militärvorlage, wie sehr er sich auch müht, nicht mehr anfachen. Die Steuervorlagen werden, wenn das Bolt nicht sein Veto einlegt, sich aud leicht erledigen; man wälzt eben auf den„ armen Mann die Mehrkosten des Militarismus, und, wo sie selbst nich belastet werden, ist der„ patriotische" Sinn der Agrarie und Bourgeois zu jedem Opfer bereit. Die Bertheuerung der nothwendigsten Lebensmittel muß heute bereits die Kosten des Militärbedarfs decken und führt zugleich hun derte von Millionen in die Taschen der Agrarier, wie fie 40 Millionen allein als„ Liebesgabe" den Branntweinbrenner zuführt; das Salz allein hat eine Steuer von übe 40 Millionen dem Reiche zu liefern. Jezt sollen Brannt wein, Tabak, Bier noch mehr bluten und die Kosten de Die Mehrheit be erhöhten Militäraufwands decken. Reichstags ist heute unzweifelhaft entschlossen, aus de Tasche der großen Masse der arbeitenden Bevölkerung ihre Patriotismus" zu bezahlen. Nur das Volk selbst ist in stande, das zu verhindern. Auch ein Beitrag zur neuen Militärvorlage. Di " Freifinnige Zeitung" schreibt unter dieser Spigmarke: Nach der amtlichen Konkurs statistik für das er Halbjahr 1892 sind in diesem Halbjahr 1503 Konturi mehr eröffnet worden, als im Durchschnitt des ersten Halb jahres der Jahre 1880 bis 1889. Die Zahl der Konkurse i verglichen mit jenem Durchschnitt, um mehr als 60 pe gestiegen. G8 betrugen nämlich im ganzen die Kontur im Durchschnitt der Jahre 1880 bis 1889 2674. Dagegen die Zahl der Konkurse gewachsen 1890 auf 3119, 1891 au 3723, 1892 auf 4174." Genossen in Solingen: Resolution. Da es sich gezeigt hat, daß auf den größten Theil der Massen gelegentlich der Wahlen am leichtesten agitatorisch einzuwirken ist, überdies unser Programm eine zweijährige Legislatur periode verlangt, so hält es der Parteitag für das Richtigste, wenn die Mitglieder der Reichstagsfraktion ihre Mandate nicht fünf Jahre ausüben, sondern nach 2 bis 3 Jahren niederlegen, und zwar in der Weise, daß nach ungefähr 2 Jahren der Legislaturperiode ein Drittel, nach stattgehabten Neuwahlen ein zweites Drittel, und nach Neuwahlen dieses Drittels das letzte Drittel der Fraktion behufs Neuwahlen Ob diese Zahlen nur ein Beitrag zur Militärvorlag ausscheidet, mit der Maßgabe, daß diese Ausscheidungen nur in den Ferien oder in länger als einen Monat dauernden Ber- und nicht vielmehr ein Beitrag zum fapitalistischen Ent tagungen stattfinden. Der Parteitag bedauert, daß der Artikel 29 wickelungsprozeß sind? Der Nationalreichthum wächst, abe der Verfassung des Deutschen Reiches hinderlich ist, die Ab er häuft sich in immer weniger Händen an. geordneten zur Erfüllung dieser Resolution formell ausdrücklich verpflichten, spricht aber die Erwartung aus, daß die sozial Die Gelder der Jnvaliditäts- und Alters democratischen Abgeordneten es als Ehrenfache betrachten werden, verficherung der Privatspekulation nuzbar zu machen dieser Resolution nach Möglichkeit nachzukommen, d. h. soweit wird mehr und mehr versucht. Es handelt sich meist u nicht die politischen Konstellationen hinderlich werden. Selbst einen gemeinnützigen" Zweck, um den Bau von Arbeiter redend soll der event. Wiederwahl derfelben Abgeordneten nichts wohnungen". Im Grunde laufen aber diese gemein im Wege stehen. Genossen in Glberfeld: Den zweiten Theil unseres Bartei- nüßigen" Zwecke in der Hand der Privatspekulation imme programms in Form von Gefeßentwürfen zu bringen und diese auf die ganz gewöhnliche Profitmacherei heraus. Jetzt ha nebst den bisherigen Arbeiterschußgesez- Entwürfen dem Reichs- auch der Ausschuß der Invaliditäts- und Altersversicherung Anstalt Großherzogthum Hessen folgende Beschlüsse gefaßt tage vorzulegen. 1. Der Ausschuß ist damit einverstanden, daß ein The des Anstaltsvermögens, jedoch höchstens der vierte Theil de selben, zur Förderung der Erbauung von Arbeiterwohnunge verwendet wird. Zu diesem Zwede können Darlehen a Gemeinden, Arbeitgeber, milde Stiftungen oder gemeinnügi Baugesellschaften und Baugenossenschaften gegen mäßige Ve Genossen in Halle a. S.: Die Fraktion zu beauftragen, bie fofortige obligatorische Einführung des 8 stündigen Arbeitstages zu verlangen, um der immen Arbeitslosigkeit zu Genossen in Bernburg: Die sozialdemokratische Fraktion Hals und Arme sahen aus einem Schaum weißer Spigen hervor, mit denen der Ausschnitt des Kleides und die kurzen Aermel besetzt waren. Die Haare waren hoch genommen; nur am Nacken legten sie sich als zarter, blonder Flaum um den Hals. Duroy begann fich zu beruhigen, während ihr Blick auf ihm ruhte, der ihn, er mußte nicht weshalb, an das Mädchen erinnerte, daß er am Abend vorher in den FoliesBergère getroffen hatte. Sie hatte sonderbare azurgraue Augen, eine schmale Nase, starte Lippen, ein etwas fleischiges Kinn und ein im ganzen unregelmäßiges, aber verführerisches Gesicht, in dem Spott und Anmuth lag. Es war ein Frauengesicht, bei dem jede Linie eine neue Grazie zu wecken und eine besondere Bedeutung zu haben scheint, das bei jeder Bewegung etwas zu sagen oder zu verschweigen weiß. Sind Sie schon lange in Paris?" fragte sie ihn nach einer kurzen Pause. Gnädige Frau," stammelte er, ich bin..." Gie reichte ihm die Hand:" Ich weiß, ich weiß. Charles er- Erst seit einigen Monaten, gnädige Frau," erwiderte zählte mir, daß er Sie gestern Abend getroffen habe, und ich bin sehr froh, daß er den guten Gedanken hatte, Sie heute zu unserem Diner einzuladen." Er wurde roth bis über die Ohren und er wußte nicht, was er sagen sollte. Er fühlte, wie sie ihn von Kopf bis Fuß prüfend ausah, ihn wog und abschätzte. Er hatte Luft sich zu entschuldigen, irgend einen Grund für die Nachlässigkeiten in seiner Toilette anzugeben, aber es fiel ihm nichts ein, und er wagte diesen peinlichen Gegenstand nicht zu berühren. er, während er allmälig sicher wurde. Ich bin bei der Nordbahn angestellt; aber Forestier ließ mich hoffen, daß ich mit feiner Hilfe Journalist werden könnte." Sie lächelte noch sichtbarer, noch wohlwollender, und mit gesenkter Stimme flüsterte sie:" Ich weiß." Die Glocke tönte von Neuem. Der Diener meldete: Frau von Marelle". Eine kleine Brünette trat mit raschem Schritt in den Salon. Sie war von Kopf bis Fuß in ein ganz einfaches, dunkles Kleid gehüllt. Frau Forestier füßte es, dann stellte sie vor: Ser Georges Duroy, ein lieber Freund von Charles. Fra von Marelle, meine Freundin und entfernte Verwandte. Wir machen hier gar keine Förmlichkeiten, sehen Sie, fügte sie hinzu. 11 Der junge Mann verbeugte sich. t Die Thür öffnete sich von neuem, und ein kleine dicker, kurzer, runder Herr erschien. Am Arm führte. eine große, schöne Dame von vornehmem und ernste Wesen, die ihn überragte und viel jünger als er war. Da t war Herr Walter, der Abgeordnete, Bankier, Staats- u Finanzmann; er war Jude, stammte aus dem Süden un besaß und leitete die Vie Française". Die Dame w seine Frau, eine geborene Basile- Ravalau, die Tochter de bekannten Banfiers. 29 11 f Dann tamen rasch hintereinander Jaques Rival in se d eleganter Toilette und Robert von Barenne, deffen Ro am Hals oben bereits glänzte und von der Berührung langen Haare, die ihm bis auf die Schultern fielen u ihn mit weißen Schuppen bestreuten, etwas fettig S worden war. h 2 t I Auch seine schlecht gebundene Kravatte war nicht ga frisch. Er ging mit der liebenswürdigen Sicherheit ein alten Bekannten auf Frau Forestier zu, faßte ihre Han und drückte einen Kuß auf das Gelent. Dabei stürzten fei langen Haare wie Wasser auf den nackten Arm der jung G Frau herab. Nun kam auch Forestier zum Vorschein. Er entsch digte seine Verspätung. Die Geschichte mit Morel hatte i Sie bat ihn Platz zu nehmen, und er setzte sich. Als Nur eine rothe Rose steckte in ihrem Haar und zog die er in dem elastischen und weichen Plüschpolster des Seffels Blicke gewaltsam auf sich; sie schien ihrer Physiognomie erst so lange auf der Redaktion zurückgehalten. Herr Mor verfant, das sich sanft an ihn schmiegte, ihn umschlang und den Stempel aufzudrücken, ihren besonderen Charakter hielt und seinem Rücken und Armen bequeme Stüßpunkte zu bezeichnen und ihrem Wesen den entsprechenden lauten bot, da war es ihm, als sei er in ein neues, herrliches und ungestümen Ton zu geben. Leben eingetreten, als nähme er Besiz von einem wunder- Ein Mädchen in kurzem Kleide folgte ihr. Frau Forestier baren Etwas, als werde er jetzt erst zum Menschen und sei ging ihnen entgegen: gerettet. Und er blickte auf Frau Forestier, die ihn noch immer unverwandt anschaute. Sie trug ein Raschmirkleid von zart blauer Farbe, 21 Guten Tag, Clotilde." Guten Tag, Madeleine." Sie umarmten sich. Mit der Sicherheit einer Er welches ihre biegsame Taille und ihren kräftigen Busen wachsenen bot das Kind seine Stirn und sagte:" Guten hervortreten ließ. Tag, Tante." der radikale Deputirte, hatte nämlich eine Interpellati wegen des Kolonialbudgets von Algier in der Kammer a gekündigt. Es ist gedeckt, gnädige Frau," rief der Diener. Man ging in den Speisesaal. ( Fortfegung folgt.) 31 81 e fi a 36 1 Hungerföhne für Gin zinsung gewährt werden. 2. Die Darlehen können bereits die bürgerliche Demokratie sich auf die Arbeiterklasse stützen| Begräbnißfa sse für Frauen und Mädchen. während der Erbauung der Arbeiterwohnungen, je nachdem muß, um noch bestehen zu können. Freilich damit wird an Frauenarbeit in Schlesien. II.( Schluß.) Anita Garibaldi. der Bau fortschreitet, in Theilbeträgen ausgezahlt werden. dem Endresultat nichts geändert, daß die bürgerliche. Demo Bon Klara Sindinger- Altenhof. Feuilleton: Am Nordpol. Die Beschränkung auf den vierten Theil des Anstalts- kratie schließlich von der Sozialdemokratie aufgerieben oder Nach dem Englischen von P. Oliverio.( Fortsetzung.) Dermögens ist gesetzlich vorgeschrieben. Kleine Notizen. Balg( Gedicht). Arbeiterinnen- Bewegung. aufgesogen wird. Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Das Schnapsbrenner- Organ, die Kreuz- Zeitung", Das Millevoye'sche Schelmenstückchen. Nummer 10 Pf., durch die Post bezogen( eingetragen in der E3 63 ist Reichspoſt- Zeitungsliste für 1892 unter Nr. 2564 a) vierteljährlich tritt heute wieder für das" Trunksuchtsgeseh" ein und eifert genau, wie wir vermutheten. gegen die große Anzahl der Schankstätten. Die konser Française", eins der verbreitetsten Blätter Frankreichs, die zweigespaltene Petitzeile 20 P Die Petite République ohne Bestellgeld 55 Pf.; unter Kreuzband 85 Pf. Inseratenpreis vativen Junker der preußischen Ostprovingen brennen in- veröffentlicht in ihrer gestrigen Nummer folgenden Brief dessen nach Herzensluft Schnaps, besigen noch ein be- Lafargue's: sonderes Privileg auf den Schnaps, das ihnen einen Extragewinn von vielen Millionen abwirft, und legen den Schnapsgewinn vortheilhaft in Champagner und Austern alt, Was ihnen vom Schnapsgewim übrig bleibt, mag von diesen konservativen Sittlichkeitshelden in den Armen ihrer Balleteusen und anderer gefälliger Damen verjubelt werden. Das Allerneneste vom Ey- Reichskanzler ist durch Hans Blum der Welt bescheert worden, der von den Bis märckern bei dieser Gelegenheit zu einem„ Führer" der Leipziger Nationalliberalen aufgepufft wird, was er nie gewesen. Hans Blum hat den Reichsnörgler im Sachsenwalde interviewt und dieser hat, um Caprivi zu ärgern, fich der Abwechslung halber als Friedensapostel aufgespielt. Ein Krieg sei vor 2-3 Jahren nicht zu erwarten und wenn schon, dann genüge die bisherige Heeresformation, um Deutschland nach zwei Seiten hin mit Erfolg zu ver theidigen. Der Vorlage fehle die Voraussetzung der Nothwendigkeit. Diesen im allgemeinen gewiß zutreffenden Ausführungen fügte der Erkanzler noch die üblichen Jagdgeschichten aus seiner früheren politischen Thätigkeit hinzu, die uns an diesem alten Lügenpeter nicht weiter intereffiren. Herr Direktor! Vermischtes. Ich hatte Herrn Millevoye unterrichtet, daß ich zu seiner Interpellation, betreffend die von meinem Freund und Genoffen Liebknecht auf dem Marseiller Kongreß gesprochenen Worte, zu reden beabsichtige; und daß ich, da die Verwerfung der Amnestie mich zwinge, nach Garmaur zurückzukehren, ihn Die kleinen Diebe hängt man, die großen läßt man bitten müßte, feine Interpellation bis zu einem späteren Zag laufen. In Dänemark ist der amerikanische Konsul Nyder zu verschieben. In Gegenwart des Herrn Belletan zu Kopenhagen, der in der Ausübung seines Amte fich einer versprach mir Millevoye, bis Montag u ganzen Reihe von Betrügereien schuldig gemacht hatte und des warten. Herr Millevoye hat sein Versprechen halb vom Kopenhagener Gericht zu 11 Jahren Haft verurtheilt nicht gehalten und er hat interpellirt, als ich worden war, begnadigt worden unter der Bedingung, sofert das in Carmaux meine Pflicht als Sozialist er Land zu verlassen. füllte. A Ich hatte der Kammer eine Reihe authentischer Dokumente mitzutheilen, welche beweisen, daß gleich nach dem Tage von Sedan der Ausschuß der sozialistischen Arbeiterpartei Deutsch lands in einem Manifest die Regierung aufforderte, den Krieg einzustellen, mit der französischen Republit einen ehrenvollen Frieden zu schließen und Elsaß Lothringen nicht zu annektiren. Ich wollte mittheilen, daß am 26. November 1870 Bebel und Liebknecht Liebknecht sich im Reichstage weigerten, die zur Weiterführung des Krieges geforderten Kredite zu bewilligen; daß die Veröffentlichung des Manifestes und die Haltung der Partei zahlreichen Mit gliedern der Partei Ginsperrung und jahrelange Gefangenschaft einbrachte; daß die französische Regierung der nationalen Bertheidigung durch Konsul Lejaivre in Wien Bebel und Liebknecht aussprach. Arbeiterrififo. In Kannstatt wurden am Mitt voch Abend mehrere in einem Tunnel beschäftigte Arbeiter von einem Bahnzug überfahren. Ein Arbeiter wurde getödtet, zwei wurden schwer verlegt. Todesfälle. Jn Toelz ist der Kulturhistoriker und Geograph riedrich von Hellwald gestorben; in Ungarn der Führer der äußersten Linken, Daniel Frang. Depeschen: ( Depeschen des Bureau Herold.) Das Presbureau des Herrn von Caprivi, welches für ihre edle internationale Haltung den Dank der Republik Chorin gerieth der Gastwirth Tschirner mit einem polnischen Eberswalde, 3. November. In dem Dorfe Sandkrug bei schon seit Jahresfrist wie wir seinerzeit mittheilten regelmäßig eingerichtet und im Gauge ist, nimmt eine Ich wollte den Beweis führen, daß die deutschen Sozialisten Knechte in Streit und erschlug denfelben mit der Heugabel. Der immer größere Ausdehnung an. Mit diesen Auswüchsen heute sind, was sie 1870/71 waren, daß sie niemals aufgehört Knecht starb bald darauf. Tschirner wurde verhaftet und in das ungesunder politischer Organismen geht es wie mit den haben gegen die Annexion von Elsaß- Lothringen zu protestiren; Amtsgefängniß zu Oderberg gebracht. Als bei der stattfindenden Auswüchsen ungesunder thierischer Körper sie schwellen daß noch jüngst in der Reichstagssigung vom 26. März d. J. Bernehmung sein Dienstmädchen gegen ihn aussagte, stürzte er immer mehr an, und wachsen schließlich zu ungeheuerlichem Liebknecht die Annexion von Elsaß- Lothringen für ein Wer sich auf sie und mißhandelte sie. brechen und einen Fehler erklärte; und daß die deutsche Sozial Umfang. Herr von Caprivi zauderte lange, ehe er sich entdemokratie die Feier des Sedantages allzeit verurtheilt hat. schloß, auch auf diesem Gebiet den alten Kurs" zu be Paris, den 30. Oftober 1892. folgen. Etwas zimperlich trat er in die Fußstapfen seines Paul Lafargue. Vorgängers; doch ce n'est que le premier pas qui coûte Dem Briefe Lafargue's ist das in denselben erwähnte nur der erste Schritt kostet Mühe; ist er glücklich gethan, Daukschreiben der Regierung der nationalen Bertheidigung dann geht es in immer rascherem Tempo voran; und heute( der ersten republikanischen Regierung nach dem Sturze gleicht das Breßbureau des Herrn von Caprivi dem des Napoleons) beigefügt. Gätularmenschen wie ein Ei dem anderen." alles zumuthen könne. er Wilhelm Schulz wurde in der vergangenen Nacht in Hartha von Schönberg( Oberlaufis), 2. November. Der Hausbesizer dem Ziegelmeister Hennig mittels eines Revolverschusses ermordet. Der Thäter ist verhaftet. Carmang, 3. November. Sämmtliche Ausständigen trafen in einem Massenaufzuge mit Fadeln und Fahnen bei den Gruben ein und begannen die Arbeit unter dem Sang der Carmagnole und dem Rufe Soch die soziale Revolution", in Gegenwart des Präfetten, des Staatsprokurators und sämmtlicher Behörden. Paris, 3. November. Oberst Dodds telegraphirt aus Ratofa, Billiger Spott. Der Temps", das Organ des" Papa daß die Dahomeer am 20. und 21. Oktober zwei verzweifelte Der deutsche Kaiser ein Revolutionär- das be- Loubet", macht in einem Leitartikel, betreffend die neueste Sturmangriffe gegen das französische Lager richteten, welche abhauptet nicht ein gewöhnliches weltliches Blatt, sondern die deutsche Militärvorlage, einige mitig sein sollende Bemer gewiesen wurden und wobei die Dahomeer schwere Berluste erlitten. ( in Italien erscheinende) ultrakatholische, dem unterboren fungen über die Geduld des deutschen Bolles, dem man am 26. Oktober erhielten die Franzosen Verstärkungen und nahmen Papst dienende, und von dessen Unfehlbarkeitsgefühl mit Boltes ist allerdings eine über- oder vielleicht richtiger unter- Franzosen 10 Leute getödtet und 78 verwundet wurden. am 27. Oftober nach längerem Kampfe die bisher stärksten Nun, die Geduld des deutschen Wertheidigungslinien der Dahomeer ein, wobei auf Seiten der besessene Voce della Verita", d. h. zu deutsch:" Stimme der Wahrheit". Und warum ist der Kaiser ein" Revolue menschliche, und wir sind die legten, die Langohren- Lang- 31. Oftober schlugen die Franzosen ein verschanztes Lager östlich Honär"? Weil er neulich in Wittenberg war und die der„ Temps" soll sich doch an seiner eigenen französischen Unterhandlungen an, lehnte indessen die Forderung, Koto zu muth des deutschen Michels beschönigen zu wollen, aber von Roto in der Richtung auf Kana auf. Behangin talipfte Reformation feierte, die eine schlimmere Revolution sei, Nase supsen. Fünfzehn Jahre Napoleon L., 15 Jahre Bour- räumen, ab. Die Franzosen setzten darauf ihren Vormarsch fort. als die vom Sozialismus angestrebte. Ob die Stimme bonen, 18 Jahre Bürgertönig", 20 Jahre Napoleon III., der Wahrheit" die Wahrheit sagt? Und ob der unfehlbare 6 Jahre Thiers und dann noch 15 Jahre bürgerlicher ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Bapst das Gleiche glaubt? Auf alle Fälle scheint man im Republik mit Degien des Kapitalismus und ohne Sozial Revision der Verfassung hat nach Ablehnung der von den DepaBrüssel, 3 November. Die Kammer Kommission für die Balikan keine Schen davor zu haben, sich auch einmal lächerlich zu machen. reform wir dächten, das bewiese auch eine erkleckliche tirten Janson und Feron neuerdings gestellten AbänderungsGeduld. Und die französische Schraube ohne Ende" ist anträge mit 13 gegen 5 Stimmen das an das Innehaben einer Hannibal vor den Thoren! So jammern jetzt die doch gewiß nicht schwächer als die deutsche und bohrt sich Wohnung geknüpfte Wahlsystem angenommen. protestantischen Pfeffersäcke der großen Seestadt Leipzig, nicht weniger tief in das Fleisch und das Mark des Volkes. denn die entsegliche Kunde ist eingelaufen, daß das Wenn der" Temps" spotten will, dann braucht es nicht aus Schwarze" Bentrum im Laufe dieses Monats einen Frankreich herauszugehen. Zu allen Zeiten galt es für ein Katholikentag bort abhalten will. D Jammer! Zeichen der Servilität und Korruption, wenn die Preffe Noth! Ein Katholikentag in der Stadt, welche sich rühmt, eines Landes sich für ihre Kritik die Stoffe im Ausder Hort des Protestantismus und Nationalliberalismus zu land holte. H. Clemens. In Rücksicht auf die Augen des Segers fein das ist freilich ein ganz guter Witz der Herren bitten wir Sie, Ihre Berichte hinfort mit schwarzer Dinte Ballestrem und Lieber. Noch besser hätten sie freilich sich der Donau fuhr am 29. Oktober wieder einmal ein Russische Stänkereien. In die Sulina- Mündung zu schreiben. Wittenberg ausgewählt. Zwei Wettende, Friedrichshagen. Die beiden Herren sind russischer Dampfer, unter Bruch der Quarantäne und troß keine Brüder. Belgien. In einem nach Schluß der Redaktion ein- vorschriftsmäßiger Warnung. Es ist dies nicht der erste Es ist dies nicht der erste Genosse, Markusstraße. Die näheren Mittheilungen wer gelaufenen Telegramm meldeten wir schon gestern, daß der Fall, und wird der letzte nicht sein. Es liegt Methode in den Kammerausschuß für Verfassungsrevision das allgemeine diesem völkerrechtswidrigen Handeln. Die russische Re23 ahlrecht mit 16 gegen 4 Stimmen abgelehnt gierung betrachtet eben das Schwarze Meer als einen hat. Damit ist dem belgischen Bolk der Handschuh hin- russischen See und alle Häfen desselben als russische Säfen. geworfen. Es wird ihn aufnehmen. Nein- es hat ihn Durch diese fortgesetzten Verlegungen des Bölkerrechtes, fchon aufgenommen. Die Vertreter bes Kapitalismus aber Herausforderungen und Reibereien soll eine Befestigung der werden die Wahrheit des Bibelwortes erproben: Wer politischen Verhältnisse auf der Balkanhalbinsel verhindert Invalidenrente. Wind säet, wird Sturm ernten. und die orientalische Frage" offen gehalten werden, so daß nicht ein. zu geeigneter Zeit stets ein Kriegsfall" auf Lager ist. Aue Spanien kommen wieder Nachrichten von Un= ruhen. In Almeria kam es zwischen Truppen und Ein Sozialist und Hofdichter Bolizei einer und einer Volksmenge andererseits zu einem Dinge, die garnicht zuſammen ſtimmen. Ein Sozialisti sind zwei Briefkaffen der Redaktion. s. f. 3. durch den Vorwärts" erfolgen. E. G. 33. Durch den dortigen deutschen Konful. andere kontratte in der Regel nur, wenn es sich um mindestens 150 M. handelt. Das Unterlassen der Stempelung macht aber den Kontraft feineswegs ungiltig. P. 50. Lehrkontrakte müssen mit 50 Pf. geftempelt werden, M., Aachen. Der Betreffende hat keinen Anspruch auf Umgehend 80. Das Gericht läßt sich auf derartige Sachen Rudolstadt. Wenn das Bezirks Rommando mit Ihnen fapitulirt, würde der Sache, unserer Meinung nach, nichts im Wege stehen. 2. Die Verhältnisse sind dort miserabel. Waruen Sie jedermann, dorthin zu gehen. Busammenstoß, bei dem, einem Telegramm zufolge, Professor, das geht allenfalls noch; aber ein Sozialist als Genoffe 25. Es kann Ihnen nicht verboten werden, wäh 141 Männer, Weiber und Kinder verbundet wurden. Sofdichter- wer kann einen so verrückten Gedanken faffen? rend der Kirchenzeit Gäfte in Ihrem Schanklokal zu haben. Das muß schon ziemlich ernſt gewesen sein. Oder war es tun wer? Kein Geringerer als der englische MinisterD. J. Sie werden am Sonnabend vor dem Todtensonntag dielleicht„ blos" die Niedermeßelung von„ Arbeitslosen", präsident Glad stone, der an Stelle des fürzlich ver- nur bis 12 Uhr das Tangbein schwingen blirfen. die feinen" politischen Umſturz im Schilde führten und nur ſtorbenen poëta laureatus des Lorbeergekrönten Hofdichters A. M. Hier besteht keine Gütergemeinschaft. Wenn Ihre an Stillung des Hungers dachten? Tennyson unserem Genossen William Morris, Schwester die Sachen vor der Verheirathung gekauft und aus In Granada verbrannte das Bolt, wie ein Telegramm dessen Kunde von Nirgendwo" jetzt in der Neuen Zeit" eigenen Mitteln bezahlt hat, so fann sie, falls dieselben wegen melbet,„ aus Merger barüber, daß der Sof nicht dahin erscheint, das pofdichteramt nebst dem damit verbundenen Schulden ihres Mannes gepfändet werden, interveniren. tommt"," einen„ Triumphbogen unter dem Nuf: G3 lebe recht erflecklichen Gehalt angeboten hat. William Morris die Republik!"" Merkwürdige„ Republikaner", die sich dar- dankte natürlich für Obst.. über ärgern, daß sie der Hof nicht besucht! Neuestes aus Afrika. Die Franzosen haben " In Carmang ist heute die Arbeit wieder aufgenommen in Dahomey wieder verschiedene Siege" erfochten, sind worden. Im Laufe des Vormittags wurden die Ber- aber genöthigt, Tag für Tag neue" Siege" zu erfechten, urtheilten von Albi in Freiheit gesetzt und werden sofort wenn nicht die ganze Expedition des Herrn Dodds von den in die Schächte zurückkehren. ,, besiegten" Afrikanern todtgeschlagen und aufgespeist werden soll. Es lebe die soziale Revolution! Mit diesem fürchterlichen Schlachtruf schloß eine Rede in Carmaux niemand anders als der bürgerlich- demokratische Deputirte Clemenceau, Führer der radikalen Linken in der französischen Bourgeoistammer. Daß Herr Clemenceau unter fozialer Revolution" nicht dasselbe verstanden hat, wie Literarisches. feine Zuhörer- davon sind wir überzeugt. Und wir Berlag) ist soeben das 6. Seft des 11. Jahrgangs erschienen. Von der„ Nenen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' G. N. Maffen. Glasschrank, 2 Tische, Schreibpult, Bibliotönnen Ihnen als entbehrlich abgepfändet werden. Auf schriftliche Beantwortung tönnen wir uns nicht einlassen. thet, 4 Stühle, 1 Ausgehe- Anzug und die Waarenvorräthe A. G., Bernau. Die Frage läßt sich in der Allgemeinheit nicht beantworten. Befragen Sie einen dortigen Anwalt. W.. Sie können auf Wiederherstellung des bisherigen Zustandes flagen. Einen Abzug von der Miethe zu machen ober sofortige Aufhebung des Kontraktes zu verlangen, find Sie nicht berechtigt. W. H., Hagen. Es liegt keine Unterschlagung vor. Der Fabrikant kann nur entweder die Wechsel austlagen oder, wenn diese in drei Jahren verjährt sind, seine ursprüngliche Forderuna geltend machen. ... y A. B., Friedenstr. 1. Der Stiefvater hat nicht die Verpflichtung, für seine Stieftinder den Unterhalt zu gewähren. 2. Die Schwester ist dem Bruder gegenüber, wenn dieser sich nicht selbst zu ernähren vermag, zum Unterhalt verpflichtet. Feld Marne. Wenn die Verfügung wirklich den von zweifeln auch gar nicht, daß die radikalen bürgerlichen Ab- Aus dem Inhalt heben wir hervor: Die Bernunft der Ihnen angegebenen Inhalt hat, so ist sie auch unseres Dafürgeordneten bei ihrer Parteinahme für die Streifenden von Unvernunft. Grwerbs- und Wirthschaftsgenossenschaften.haltens ungiltig. Es müßte, sobald auf Grund derselben einmal Carmaux politische Parteizivecke verfolgt haben, und Arbeiterzustände in Australien. Von Max Schippel.( Fort eine Strafe festgesetzt ist, Antrag auf gerichtliche Entscheidung ist freilich nicht ſegung). Russisch- jüdische Arbeiter über die Judenfrage. gestellt werden. In den gerichtlichen Verhandlungen, die bis die französischen Arbeiter Bon J. Ignatjeff. Notizen: Zur Krists" der Freien Volls- zum Kammergericht führen tönnen, müßte alsdann die Ungiltigzeigt einen entschiedenen Fortschritt an, daß die radikale Allein bedeutsam ist es doch und gendwo. Einige Kapitel aus einem utopischen Roman von William Morris.( Fortsetzung.) bürgerliche Demokratie in Frankreich sich genöthigt sieht, in beiterinnen( Stuttgart, J. H. W. Diet' Verlag), Nr. 22 des ,, Gleichheit", Zeitschrift für die Intereffen der Arwenn es würde sehr traurig sein zu befürchten anvertrauen wollten. sich nun der Führerschaft der bürgerlichen Demokratie bühne. Von Franz Mehring. Feuilleton: Runde von Nir- feit jener Verfügung geltend gemacht werden. Arbeiter zu treten. Es liegt darin das Geständniß, daß der deutschen Sozialdemokraten. Zur Beachtung! Der heutigen Gesammtauflage des„ Vorwärts" liegt ein Prospekt der Buchhandlung J. H. W. Die s Diez. Die Bentral- Kranten und in Stuttgart bei Für den Inhalt der Jusevate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Freiag, 4. November. Opernhaus. Freund Friz. Schauspielhaus. Der Zentralverb. der Maurer Deutschlands. Verband der Sattler und Tapezirer. Zahlstelle 1, Berlin( Putzer). Sonntag, den 6. November, Vormittags 11 Uhr, Dresdenerstr. 96: Versammlung. Zages Ordnung: 1, Vortrag des Kollegen RaImus, über: Grlebnisse in Ostafrika. 2. Abrechnung vom 1. Quartal. 3. Wie regeln wir im nächsten Jahr unsere Lohn- und Arbeitsverhältnisse. 4. Verschiedenes und Fragekasten. 244/2 Der Bevollmächtigte. Filiale Berlin.) Versammlung Sonnabend, den 5. November, Abends 812 Uhr, bei Wienecke, Alte Jakobstrasse 83. Tages Ordnung: 1. Vortrag von Frau Rohrlack über Bolts Aberglauben. 2. Diskussion. 3. Wahl einer Agitationskommission. 4. Verschiedenes. Herren und besonders auch Damen als Gäfte sind herzlich willkommen. Der Vorstand. Bieber Achtung! Maurer! Achtung! 264/8 Lefing Theater. Die Drientreise. Sonntag, den 6. November cr., Vormittags 10% Uhr, E spenstigen Zähmung. Wallner- Theater. Sodom's Ende. Deutsches Theater. Don Carlos. Berliner Teater. Dora. Kroll's Theater. Bar und Zimmermann, Render- Theater. Im Pavillon. e Parfum). Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Dte schöne Helena. Thomas- Theater. Der VereinsPräsident. Borher: Du drögst de Pann weg. Zum Schluß: Jochen Päsel, wat bist Du vör'n Esel! Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Alexanderplatz- Theater. Gigerln. Berliner zwei gr. Dersammlungen Bekanntmachung! des Vereins zur Wahrung der Juteressen d. Maurer Berl. u. Umg. Schönhauser Allee 10-13, das bonnerndes Hoch, daß die ganze Holle in folgenden Lofalen: 1. Andreasstr. 21 in Joël's Salon. 2. Invalidenstrassel in Hensel's Salon. Tagesordnung für beide Versammlungen: [ 380/4] Unserem Freund, dem Schuhmacher Am Sonnabend, d. 5. November, meister Baumbach, Hollmannstr. 31, findet in der Brauerei Königstadt, zu seinem heutigen Wiegenfeste ein diesjährige Familien- Kränzchen mannstr. verquaft wird. Sch. f. Weistohl statt. Wozu ich hiermit alle Kollegen, J. D. O. F. J. L. H. N. L. B. Freunde und Bekannte ganz ergebenst einlade. Billets sind dort am Büffet u haben. Achtungsvoll[ 28906 Adolf Kunst, Puzer. Allen Freunden und Kollegen meines heimgegangenen Gatten, unseres lieben Vaters, sagen wir für die herzliche Theilnahme bei unserem schweren Ver Berlin, den 3. November 1892. Die trauernden Hinterbliebenen Emma Reiche nebst Kindern. Achtung! Hemden in nur BrimaAchtung! Normalhemden, Sports- lufte den tiefgefühltesten Dank. 2904 6 1. Vortrag der Aerzte der Arbeiter- Sanitätsfommission über: Sanitäre Mißstände auf den Bauten. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Jeder Maurer hat freien Zutritt.-- G3 ist Pflicht eines jeden Maurers Es iſt Pflicht eines jeden Maurers zu erscheinen. Der Vornand. Qualitäten, recht groß und in allen Weiten, pr. Stück 125, 150, 200, 300 Pf., Achtung! Militär- u. Lieferungsschneider! mit Schnur und Bommeln 175, 200, 250 Pf. empfiehlt Außerordentliche Generalversammlung National- Theater. Die Geheimdes Vereins d. Militärschneider D nisse von Berlin. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Sonnabend Abend 82 Uhr in den Arminhallen, KommandantenBraße 20. Theater der Reidjshallen. Spezialitäten- Vorstellung. sich die Mitglieder zu der am 21. September gestellten Resolution der öffentWinter- Garten. Spezialitäten- Bor- lichen Bersammlung der Zivil, Militär- und Lieferungsschneider. stellung. NB. Kollegen! In Anbetracht dieser wichtigen Tagesordnung ist es Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht des Vorsitzendent. 2. Wie ftellen 3159L Heilbruns Waarenhaus, Königsbergerstr. 35. Mehlhandlung Bruchbänder, chirurg. Gummiwaaren, GummiStrümpfe, Geradehalter, Leibbinden, Spritzen, Suspensor's etc... Umstandsbinden, medicin. Verbandstoffe, Brillen etc., Pincenez, sowie Artikel aller Art zur L. Brachvogel, Krankenpflege empfiehlt[ 2950L Manteuffelstr. 75. vorzügl.imGeschmack, Kaufmann's Variété. Spezialitäten Pflicht, in der Versammlung zu erscheinen. Agitire jedes einzelne Mitglied. Gebr. Kaffee, p. 160 u. 1,40 m. Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. 287/4 fo viel es in feinen Kräften steht, daß die Versammlung gut besucht wird. Mitgliedsbuch legitimirt. Der Vorstand. S. Roloff, Vorsitzender. Maler, Die wilde Madonna. Lackirer, Anstreicher und verw. Berufsgen. Gesangspoise in 3 Atten von L. Treptow.onntag, den 6. November, Vormittags 10% Uhr: Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. Große öffentliche Versammlung Bunk kaffee à Pfd. 1,80 11. 1,70 m. Rohkaffee's, ausgeprobte vorzügliche Waare, à Pfd. 1,10, 1,20 u. 1,30 M. J. Ch. Pollmann, gepr. Bandagist, Berlin, 30 Linienstrasse 30. Lieferant für die vereinigten Hilfs- Krankenkassen. Klinik für Zahnkranke Kaffeeschrot à Pfd. 28 Pf. Gebr. Neue Ross- Strasse 3,1 Treppe, Roggen und Gerte à Pfd. 15 Pf. Für Unbemittelte von 8-9, 12-1 und Garas( Hildebrandt) à Bid. 2,- und 5-6 2,40 M. Chokolade à 60 und 80 Bf. Albert Cates, bef. fein bis 2 M. Chokoladenpulver à Pfd. 53/9 à Pfd. 90 Pf. Div. andere Biscuits à Pfd. 90 Pf. bis 1,20 m. Echt Bots In Scene gefezt von Adolph Ernst. in Gratweil's Bierhallen( ob. Saal), Kommandantenstr. 77-79. baner Zwieback à Pfd. 90 Pf.[ 25936 Anfang 7%, Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung. Alexander- Play- Theater. Heute: Berliner GigerIn. Posse mit Gesang in 3 Akten und 4 Bildern. Bearbeitet von R. Sybel. Raffeneröffn. 61/2 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntag, den 6. d. M., Nachmittags 3½ Uhr, bei ermäßigten Preisen: DasVersprechen hinter'mHeerd. Hierauf: Der Mord in der Kohlmessergasse. American- Theater. Neu! 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Anders wurde jedoch die Sache, als diese durch nichts erwiesene Anschuldigung ihren Einzug auch in den Gerichtsfaal hielt und von einer Stelle aus dieser Vorwurf erhoben wurde, die durch Eid und Verfassung gehalten ist, Recht und Gesetz zu wahren ohne Ansehung der Person und politischen Gesinnung. Staatsanwalt Romen in Hamburg war der Erste, welcher in öffentlicher Gerichtssitzung gegen die Anhänger der Sozial demokratie den Vorwurf erhob: " Agitation. Auf allen Parteitagen und in zahlreichen, fich immer wieders holenden Zuschriften an die Parteileitung wird darüber Klage geführt, daß die Agitation nicht in genügendem Maße betrieben werde. Diese Klagen entspringen dem lebhaften Bedürfniß unserer Genossen, in noch höherem Maße als bisher die Grundsätze unserer Partei in immer weiteren Kreisen zu verbreiten, sozialpolitische Aufklärung in die entlegensten Bezirke des Reiches zu tragen. Die Sozialdemokraten halten sich infolge ihres Partei- Aber so offen wir hier für die Gesammtpartei das rühmliche programms und vieler in den sozialdemokratischen Schriften Zeugniß ablegen. dürfen, daß in dieser Beziehung alle Genossen ausgesprochenen Grundsätze berechtigt, auf den geleisteten vom höchsten Pflichtgefühl durchdrungen sind, ebenso sehr glaubt Gid unwahres sagen zu dürfen, da von der der Parteivorstand für sich das Zeugniß beanspruchen zu dürfen, Partei der Eid als null und nichtig erklärt werde." nach dieser Richtung hin gethan zu haben, was in seinen Kräften In einer späteren Gerichtssigung wiederholte er diese Be- stand. Wenn er dabei freilich nicht allen Anforderungen enthauptung und kleidete sie in die Worte: sprechen fonnte, so liegt das zum großen Theil daran, daß es in unserer Partei noch immer an genügenden Agitationsträften fehlt, und daß andererseits die Genossen ihre Wünsche nach rednerischen Kräften nur allzuoft auf die paar bekannten Namen beschränken, die einfach außer Stande sind, den an sie ergehenden Anforde rungen sämmtlich zu entsprechen. " Er sei im stande, hinreichend Material dafür beizu bringen, daß die ganze sozialdemokratische Parteipresse, vom Vorwärts" abwärts, nicht nur den Meineid billigt, sondern ihn sogar verherrlicht, wenn es dadurch möglich ist, einen angeklagten Genossen der Strafe zu entziehen." Größere Agitationstouren wurden seitens der Parteileitung Mit Recht waren unsere Genossen vom„ Echo" über diese im verflossenen Jahre veranstaltet durch Thüringen, Rheinland, Art der Amtsausübung entrüstet, sie verlangten für diese Be- Schlesien, Westfalen, Proving Sachsen, Schleswig- Holstein, das schuldigung Beweise und der Staatsanwalt antwortete mit: Kon- Erzgebirge und Ostpreußen. Auch im Maingau, Baden, in der istation, Saussuchung, Anklage! Vor dem Forum Pfalz und im Saar Revier haben eine leihe von Agitations ber Deffentlichkeit, vor das ihn die Hamburger Sozialdemokraten versammlungen seitens vom Parteivorstand entsandter Redner Daneben wurden von einzelnen Agitations forderten und wo die Amtsrobe dem Staatsanwalt tein Privi stattgefunden. legium gewährte, erschien Herr Romen nicht er ist bis heute fomitees und Landesorganisationen ebenfalls größere Touren den Beweis seiner Behauptung schuldig geblieben. veranstaltet, z. B. durch Württemberg, Baden, Rheinland, NordDieses Vorgehen des Hamburger Staatsanwalts blieb nicht bayern. " 1 Die neugewählte Parteileitung trat unmittelbar nach Schluß des Parteitages in Erfurt zu ihrer konstituirenden Sizung zu fammen. Zur Entgegennahme der gegen die Parteileitung und deren Geschäftsführung etwa eingehenden Beschwerden wurde Genoffe Raden in Dresden beauftragt, die Kontrolle der Kassenführung den beiden in Berlin wohnhaften Kontrolleuren, unter jedesmaliger Zuziehung eines auswärtigen Mitgliedes der Kontrollkommission, übertragen. Die vor Abhaltung des Parteiings vorgenommene Schlußrevision fand unter Theilnahme sämmtlicher Kontrolleure statt. Zu Anfang November erließ der Parteivorstand an die Genossen im Lande die Aufforderung, zur Wahl der Vertrauensmänner für die einzelnen Orte und Kreise zu schreiten; das neue Parteiprogramm nebst den Organisationsbestimmungen wurde in großen Auflagen hergestellt und zum Selbstkostenpreis, oder wo die Verhältnisse dies nothwendig erfcheinen ließen, gratis an die Genossen im Lande versandt, so daß dasselbe über das ganze Reich hin in hunderttausenden von Gremplaren Verbreitung gefunden hat. Konnten wir schon im letztjährigen Berichte fonstatiren, daß die in Halle beschlossene Organisationsforin der Partei im allgemeinen sich bewährt habe, so darf wohl jetzt nach Verlauf eines weiteren Jahres dieses Urtheil dahin erweitert werden, daß unfere heutige Organisationsform, nach dem Stande der deutschen Vereinsgesetzgebung auf der einen und dem stetigen Wachsthum der Partei auf der anderen Seite, sowohl der Aktionsfreiheit der vereinzelt; dem unparteiischen Staatsanwalt folgte der un- Das Bild der Partei- Agitation ist damit aber nicht erschöpft. Genossen genügenden Spielraum läßt, wie sie doch auch wieder parteiische Richter. In Breslau hatte, nach den portigen Tages- unsere sämmtlichen Abgeordneten haben nicht nur in ihren den festen Busammschluß und die Zusammengehörigkeit der Gezeitungen, der Landgerichtsdirektor Schmidt den Vorwurf der Wahlfreifen zahlreiche Versammlungen abgehalten, sondern find fammtpartei in allen großen politischen und Parteifragen verbürgt. Meineidsbegünstigung direkt gegen die Parteileitung auch den an ihren Wohnorten oder von Auswärts einzeln an In demselben Maße als unsere Parteibewegung in den ein- erhoben, weshalb diese sich zu einer Erklärung veranlaßt fah, sie ergangenen Wünschen nach Referaten in zahlreichen Fällen zelnen Reichsländern immer mehr und mehr den Charakter einer die in Nr. 252 des Vorwärts" veröffentlicht worden ist. nachgefommen. Dasselbe ist der Fall mit den an der Parteipresse Boltsbewegung annimmt, werden dort bei aller prinzipiellen FeſtDas Vorgehen der Romen und Schmidt fand aber noch an angestellten und den sonstigen in der Partei rednerisch thätigen haltung des strengen Klassencharakters und des uns von allen anderen Orten Nachahmung. Und wie die Dinge einmal liegen, Genoffen, für die allesammt von Nacht und Sonntagsruhe nur anderen Parteien und Gesellschaftsschichten trennenden End- glauben wir auch nicht daran, daß von berufener Seite Einhalt zu oft teine Rede ist. zieles: Abschaffung der Klassenherrschaft und Vergesellschaftung geboten und die betreffenden Beamten zur Rechenschaft gezogen Auch wurden für größere und nachhaltige Agitation einer der Arbeitsmittel, die eigentlichen Aufgaben des politischen werden, obgleich es für jeden Ginsichtigen feststeht, daß es nicht ganzen Reihe von Orten und Provinzen größere Summen zur Tagestampfes unter Umständen verschiedene sein und muß die Sozialdemokratie ist, die darunter Schaden leidet, und ob- Verfügung gestellt, ebenso, wo Bersonen und Verhältnisse dies daher die Entscheidung darüber, wie die Agitation und der gleich es ferner ebenso feststeht, daß der Glaube an die un- angebracht erscheinen ließen, feste monatliche Zuschüsse aus der politische Kleinkrieg geführt werden sollen, im großen und ganzen parteiische Rechtspflege mittels solcher Praktiken nicht gestärkt Parteikasse geleistet, um die Agitation zu ermöglichen und in Fluß den Genoffen überlassen bleiben; es kann nicht von oben herab wird. zu erhalten, besonders auch dann, wenn die Gegner durch Brotloseine allgemein bindende Marschroute vorgeschrieben oder stets Die Sozialdemokratie hat niemals einen Hehl daraus gemachung und Eristenzuntergrabung der agitatorisch thätigen Geeine gemeinsame Kampfparole ausgegeben werden. macht, daß fie Gegnerin der religiösen Form des Eides ift; für noffen die Parteibewegung lahm zu legen oder zu unterdrücken Daher sehen wir in immer steigendem Maße und mit immer sie ist die religiöse Bedeutung und religiöse Verantwortung des versuchten. größerer Betheiligung die Genossen zu Neben der mündlichen Agitation wurde seitens der Genossen Landes- und Eides belanglos; sie erkennt den Wahrheitszwang vor Gericht Provinzial- Parteitagen, über deren Aufgaben unser legt einfach als bürgerliche, als menschliche Verpflichtung an, der wie der Parteileitung selbstverständlich der Verbreitung von jähriger Bericht sich eingehender ausgesprochen hat, zusammen- gegenüber für den Zeugen nur das Recht der Gides verweige: Broschüren und Flugschriften große Aufmerksamkeit geschenft. Der Agitation auf dem flachen 2ande dienen Im Laufe des Jahres haben solche in zeitlicher rung, nicht das der Lüge anerkannt werden kann. In Reihenfolge stattgefunden für Württemberg, Baden, Schwarz- der gegenwärtigen Gesellschaft ist der Gid eine der Grundlagen ferner einge neu herausgegebene Flugblätter, die zum Theil noch burg- Rudolstadt, Westfalen, Schlesien und Bosen, Schwaben des Hechtsverfahrens; wird nun eine ganze politische Bartei von unter der presse sind. Leider ist es den Genossen, die mit der und Neuburg, Provinz Hessen, Lippe- Detmold, Rheinland, vornherein grund- und beweislos der Meineidsbegünstigung von Bearbeitung des einschlägigen Materials betraut wurden, bis Rönigreich Sachfen, Lübeck und Mecklenburg, Brandenburg, Gerichtsstelle aus angeschuldigt, so wird sie damit einfach vom jest nicht möglich geworden, die für die ländlichen Proletarier Provinz Sachsen, Pfalz, Reuß i. 2., Bayern, Meiningen, allgemeinen, für alle Staatsangehörigen unterschiedslos geltenden bestimmten Broschüren fertig zu stellen; dafür sind seitens der Thüringen, Heffen- Darmstadt und Elsaß- Lothringen. Ferner haben gleichen Rechtsstandpunkt abgedrängt, mit anderen Worten Genossen in den einzelnen Provinzen solche auf die ländlichen eine ganze Reihe von Kreiskonferenzen für einzelne rechtlos gemacht. Gegen jede solche Vergewaltigung zu Arbeiter berechneten Flugschriften ausgegeben worden, und da oder nahe zusammenliegende Reichstags- Wahlkreise stattgefunden, protestiren und jeden solchen Bersuch energisch zurückzuweisen und diese meist lokale und provinzielle Färbung trugen, erfüllten die alle zufammen ein glänzendes Zeugniß für den Agitations mit allen Mitteln zu vereiteln, ist selbstverständliche Pflicht der sie auch ihren Zweck viel besser als es ein von einer Zentral eifer und die politische Regsamkeit unserer Genossen lieferten. Partei. Und die Partei wird ihr Recht zu wahren und ihre stelle herausgegebenes und für die weitesten Kreise berechUnd als ein unsere Hand in Hand mit der steigenden Thätigkeit der Genoffen Pflicht zu erfüllen wissen allen Staatsanwälten und Nichtern netes Flugblatt hätte thun können. in den einzelnen Provinzen und Orten ging auch eine Steigerung zum Troß! Partei zu den schönsten Hoffnungen berechtigendes Zeichen dürfen des Verkehrs zwischen Parteivorstand und Vertrauensmännern. wir es auffaffen, daß in ganz Deutschland, im entferntesten Während vom Haller Parteitag bis zum Erfurter der beim Zur Maifeier hatte der Parteivorstand, um jede Zer- Often wie im Umkreise der Industrieſtädte seitens des landGekretariat der Partei eingegangene Brief- und Kartenverkehr die splitterung zu vermeiden und den sozialpolitischen Charakter dieser lichen Proletariat 3 unsere Genoffen überall auf HerzBiffer 3227 erreichte, beträgt er heuer vom 1. Oktober 1891 bis internationalen Arbeiterbemonstration unverhüllt und unzwei- lichste begrüßt und unsere Blätter und Schriften mit einem form30 September 1892: 3842, und die Biffer der vom Sekretariat deutig zum Ausdruck zu bringen, an die Vertrauensleute die lichen Heißhunger verlangt und entgegengenommen werden. Die ausgegangenen Korrespondenzen beläuft sich im gleichen Zeitraum Aufforderung gerichtet, deren Veranstaltung von Parteiwegen in Großbauern und Gutsbesiger freilich und als treue Wächter auf 3490 gegen 3634. Die versandten Zirkuläre und sonstigen die Hand zu nehmen. Ebenso batte perselbe und war neben ihnen die himmlische Gendarmerie" in Gestalt der geBreuzbandfendungen find im Ein- und Ausgange nicht gezählt, hauptsächlich aus propagandistischen Gründen- die Herausgabe scheitelten und tonfurirten Geistlichkeit suchen oft mit dem Appell belaufen sich aber ebenfalls nach Tausenden. eines gemeinschaftlichen Festzeichens und der Maifestzeitung" an die brutalsten Instinkte diese Agitation unserer Genossen zu treten. 3m allgemeinen trug das verflossene Jahr in bezug auf beschlossen, die in einer halben Million Auflage weiteste Ber- verbieten; ihre Bemühungen werden indeß die Verbrüderung des innere Parteileben den Charakter ruhiger, aber stetiger breitung und auch allgemeine Anerkennung gefunden hat. Unsere ländlichen Proletariats mit den Industrieproletariern so wenig Entwickelung. Als der Erfurter Barteitag die unter der Maste jämmerlichen Vereinsgesetze in den einzelnen Bundesstaaten, die verhindern, wie die offenen Aufforderungen der ultramontanen prinzipieller Opposition auftretenden Glemente abstieß, that er dies fast überall die Veranstaltung von öffentlichen Aufzügen, Ber- und konservativen Presse, die Verführer" mit Hunden von den in der ausgesprochenen Ueberzeugung, daß es sich bei diesen sammlungen unter freiem Himmel u. J. w. in das Belieben der Höfen zu heben. " 1 nach dem Steuerzenfus angelegten, oft auch indirekten WahlPersonen nicht um eine prinzipielle Meinungsverschiedenheit, untergeordnetsten Polizeibehörden stellen, ermöglichten natürlich Ein äußeres Zeichen für den Erfolg unserer Agitation liefern nicht um einen aus innerer Ueberzeugung hervorgetretenen Gegen- feine einheitliche Demonstration. Schließlich liegt der Werth der die im Laufe des letzten Jahres stattgehabten Wahlen zu den Jag handle; und die nachherige Entwicklung hat die Richtigkeit Feier doch auch weniger in deren äußeren form, als in der verschiedenen Vertretungskörpern. Der Erfurter Parteitag war dieser Auffassung vor der breiten Deffentlichkeit bestätigt. Troy: Thatsache, daß die Arbeiterschaft aller Länder für die vom Pariser zusammengetreten unter dem Eindruck des großartigen Sieges, Dem iene Personen ihren Anhang zu organisiren unternahmen, Rongreß formulirten Forderungen einheitlich ihre Stimme erhebt den unsere fächsischen Genossen bei den 2andtagswahlen wobei freilich fofort wieder eine Abscheidung ins sog. und den unbeugsamen Willen befundet, der herrschenden Gesell- errungen haben: 4 neue Mandate wurden erobert und die für anarchistische" Lager sich vollzog, und ein eigenes Organ schaft deren Anerkennung abzuzwingen. Trotzdem im Reiche die unsere Partei abgegebenen Stimmen stiegen von 15 000 auf gründeten, so hat doch bis zur Stunde niemand erfahren, in Feier vielfach durch die Ungunst des Wetters gang erheblich be- 34 000. Wehnlich gestaltete sich das Verhältniß bei den Berliner welchen prinzipiellen Punkten sie im Gegensatz zur sozialdemo- einträchtigt und eine Rethe, süddeutscher Städte Durch den ein- Stadtverordneten wahlen. Von 5597 Stimmen in 1884 tratischen Partei stehen. In Presse und Versammlungen besteht getretenen Schneefall sogar zur Verlegung der Feier gezwungen stiegen wir 1890 auf 15 791 Stimmen und bei den am 27. Sepnach wie vor ihre Thätigkeit in Dem altgewohnten wurden, trat dieser demonstrative Gedanken durch die tember 1892 stattgehabten Nachwahlen erfolgte eine abermalige Handwerk der persönlichen Berleumdung und Ghrabschneiderei, Größe der versammelten Massen überall in unleugbare Gr- Steigerung- trotz der von den" Unabhängigen" dagegen ge einzelne sind bereits aut dem Grade politischer Ge scheinung. Die Gegner mögen, begünstigt durch die seit einigen führten wüsten Agitation. Weitere Siege erfochten unsere Gefinnungslosigkeit heruntergefunken, daß sie diese Beschimpfungen Jahren wüthende, die Widerstandstraft der Arbeiterklasse zeit- noffen bei den Altenburger, Neußer, Gothaer und Der Partei in den Bourgeoisblättern gegen Bezahlung weise start lähmende furchtbare Geschäftskrisis, drohen oder Meininger Landtagswahlen: zu allen vier Körperschaf gewerbsmäßig ausüben. So bietet denn diese Gruppe heute höhnen: die Arbeiter wissen, daß sie der Bourgeoisie den Welt. ten haben wir durch je einen Abgeordneten den Zutritt erzwungen, dasselbe Schauspiel, das unter dem Sozialistengeses nach dem feiertag und die baldige Erfüllung der Pariser Forderungen trotzdem überall die sämmtlichen bürgerlichen Parteien sich ver. Wydener Kongreß Most mit seiner„ Freiheit" bot: in erbitterter abtrogen werden, dafür war die heurige Maifeier ein neuer einigt hatten gur einen reaktionären Masse" und trotzdem die Buth über die eigene Ohnmacht und völlige Bedeutungslosigkeit Beweis. werden diese Elemente nur noch durch ein Bestreben zusammen- Neben der Maifeier boten die Parteitage der öster- systeme den Wahlkampf erfchiveren und das Gros der Arbeitergehalten: unserer Partei zu schaden, gleich viel reichischen und französischen Sozialbem of ratie bevölkerung von der Wahlbetheiligung dirett ausschließen. mit welchen Mitteln. An der taftischen Geschlossenheit unserer Partei äußeren Anlaß, die internationale Solidarität Auch die Nach wahlen zum Reichstag brachten 3dprinzipiellen Klarheit der Genossen scheitern aber alle diese der flassenbewußten Arbeiterschaft abermals zu befunden. Mit unserer Partei eine Reihe von Erfolgen. Zwar gelang es uns Bemühungen. der österreichischen Bruderpartei ist die deutsche Sozial- nur, im 22. sächsischen Wahlkreis einen Vertreter durchzubringen Ueberhaupt hat das Erfurter Urtheil über die Anschuldigungen Demokratie von Anfang an auf's innigste verwachsen und damit das dritte Dußend" voll zu machen; unser Kandidat Der sog. Opposition einen neuen Beleg für die unverbrüchliche gewesen, Tausende Genossen haben hüben und hatte mit 11 721 Stimmen gegen 1890 noch über 400 Stimmen Disziplin unserer Partei ergeben. Wo immer jene Gesellschaft drüben Schulter an Schulter gelämpft, gemeinsam Sieg und gewonnen. Bei allen übrigen Nachwahlen war nach Lage der Dinge Boden zu fassen versuchte, sofort nach Klarlegung des Sachverhalts Niederlage getheilt, so daß die Theilnahme des Genossen A u er ein Wahlsieg von vornherein ausgeschlossen; aber wir gewannen erhaben die Genossen ihnen die Wege gewiesen. Und wenn heute im als Vertreter der deutschen Sozialdemokratie am Wiener Bartei- heblich an Stimunenzahl bei den Nachwahlen in Bayreuth( 2048 leiche an ein paar vereinzelten Drien eine Gruppe von Leuten sich tage von selbst gegeben war. geblen aber auch diese äußeren gegen 1102 in 1890), im 11. Württembergischen Kreis als fog. Unabhängige zufammengethan haben, so liegt die Ursache Momente der Bundesgenossenschaft in unseren Beziehungen au( 1220 gegen 872) in Medlenburg- Neustrelit( 2597 fehr häufig auch in der Zurückweisung unberechtigter Ansprüche hierzu ausschließlich in örtlichen oder persönlichen Streitigkeiten, der franzöfifchen Sozialdemokratie, so hat in jungher Belt die gegen 1687), im urfonservativen pommerschen Kreis Stolpe. --begeisterte Aufnahme der französischen Velegirten auf dem Haller auenburg, dem Gige des Herrn von Butttamer, Big Parteitag, und vor wenigen Wochen die unseres Genoffen fliegen wir von 158 auf 302 Stimmen und im schlesischen Kreise lich die Verantwortung über Worte und Handlungen dieser Gle- iebknecht auf dem Marseiller Rongreß, der vom Birschberg- 26menberg, wo noch nie eine sozialdemomente losgeworden ist. Parteivorstande mit der Vertretung der Partei beauftragt war, fratische Stimme abgegeben worden, erzielten wir bei der jüngsten wieder unwiderleglich bewiesen, daß auch das tämpfende fran- Nachwahl 100 Stimmen. Alle diese Erfolge wiegen un so Eine weitere Frage, die im Laufe des letzten Jahres in den zösische Proletariat eines Sinnes, eines Herzens mit der schwerer, als bekanntlich Nachwahlen nicht unter der bei HauptStreis der varteigenössischen Erörterungen gezogen worden, war beutschen Sozialdemokratie ist. Mögen die chauvinistischen Bour- wahlen herrschenden politischen Regsamkeit und Kräftespannung vor die Stellung der Partei zum Gide. Seitdem Sans Blum in geois diesseits und jenseits des Rheines haßerfügt zum Kriege fich gehen, sondern im Gegentheil fast regelmäßig eine geringere feinen„ 2igen" die lügnerische Behauptung neu aufgetischt, begen, mögen Diplomaten und Regierungen beider gänder ben Wahlbetheiligung aufweisen. Wenn wir nun auch in einigen Waht daß die Sozialdemokratische Bartei zur Erreichung von Barter Wohlstand der Nationen dem- Militarismus und dem Schred- treisen( Hildesheim, Herford- Halle, Sagan- Sprottau) bei Nachwahlen wecken auch den Meineid billige, ist dieselbe von gewissenlosen gespenst des Krieges opfern, die tlassenbewußten Arbeiter beider einen Stimmenrückgang zu verzeichnen haben, so erklärt sich dies Gegnern ab und zu wiederholt worden. Go lange blos Leute Länder reichen sich als Vortämpfer wahrer Kultur und Gesittung nicht blos aus obiger Thatsache, sondern auch noch aus einer von der politischen Bedeutungslosigkeit und Qualifitation eines über die Grenzen die Hände, in der Ueberzeugung, daß nur ein Reihe örtlicher und zeitlicher Ursachen. In einer ganzen Anzahl Presse. von ländlichen Kreifen hängt Agitation und Stimmenzahl für nichtssagenden Reformen" der Regierungen und Parteien inunfere Partei sehr oft von der Frage ab, zu welcher Jahreszeit stinktiv zu der Ueberzeugung gekommen, daß ihre Interessen Die Parteipresse hat im Laufe des letzten Jahres de die Wahlen stattfinden. Da die sozial unabhängigen Genoffen, heute nur noch von einer Partei ernsthaft und rück- Sahl nach eine wesentliche Aenderung nicht erfahren; doch ist die bei dem Terrorismus der Dorfschulzen und Rittergutsbefizer haltslos gewahrt und vertreten werden: der Sozialdemo- ein Zeichen für das wachsende politische Bedürfniß die Zahl allein die Agitation betreiben können, zur Sommers- und Herbst- fratie! Ginen schlagenden Beweis dafür lieferte der Ausfall der Tageblätter abermals gewachsen. Nach der Zusammen zeit meist als Bauhandwerker u. dergl. in den nahegelegenen der Gewerbegerichts- Wahlen. Ohne deren Bedeutung zu stellung für das 4. Quartal erscheinen im Vergleiche zur Zei Städten arbeiten und nur auf den Sonntag zu ihrer Familie überschäßen, haben unsere Genossen dafür allerwärts eine des Erfurter und Haller Parteitages heimkehren, so ist zu solcher Zeit eine wirksame Agitation lebhafte Agitation entfaltet und mit verschwindenden Ausdurch Versammlungen, Flugblattverbreitung und dergleichen nahmen sind im ganzen Reiche die von unseren Genossen aufPolitische Blätter: unfererseits geradezu ausgefchloffen. Wöchentlich sechsmal 32 " gestellten Kandidaten gewählt worden. Auch in Gegenden und Wenn die Gegner aus diesen paar Zahlen also Schlüsse auf Städten, wo bei den legten allgemeinen Wahlen unsere Partet den Rückgang" unserer Parcei ziehen, so wird diese Hoffnung es nur zu fleinen Minoritäten gebracht hat oder wo bisher, wie fich bald als eitel erweisen, wir aber haben alle Ursache, nach im katholischen Rheinland, Bayern, Schlesien 2c., die Arbeiter den diesjährigen Erfolgen mit Zuversicht der Zukunft entgegen in ihrer Mehrzahl unseren Bestrebungen feindlich oder doch theilzusehen. Tritt doch immer mehr und immer deutlicher die nahmslos gegenüberstanden, haben wir geradezu überraschende Thatsache in Erscheinung, daß in allen Fragen, bei denen die Resultate erzielt. Damit ist der erste Schritt auf dem Wege geIntereffen der Arbeiter als klasse auf dem Spiele stehen, than, der diese Massen mit logischer Nothwendigkeit dauernd an immer größere Massen der Arbeiter jenen gegnerischen unsere Fahne fesselt, sie aus mit uns sympathisirenden Elementen Parteien die Gefolgschaft verweigern, die sie ihnen bisher zu überzeugten Sozialdemokraten macht und damit uns den Sieg widerspruchslcs in allen politischen Streitfragen geleitet in naher Zukunft verbürgt. haben. Ohne Anhänger der Sozialdemokratie zu sein, ohne deren Programm, das sie oft gar nicht kennen, von Anfang bis Ende zu unterschreiben, find piese Arbeiter allmälig sowohl durch Alle diese Erfolge wären unmöglich gewesen ohne die das Verha Iten der gegnerischen Parteien in allen wirthschaftlichen unermüdliche Thätigkeit unserer Genossen. Ihr Opfermuth und Fragen wie auch durch die Stellungnahme und Kritik der Sozial- die finanzielle Leistungsfähigkeit der Partei erhalten ihren ziffern demokratie gegenüber den schwächlichen, halben oder geradezu mäßigen Ausdruck in nachstehender tabellarischen Uebersicht. Bericht über * Kassenbericht. die Einnahmen und Ausgaben der Parteikasse vom 1. Oftober 1891 bis 30. September 1892. A. Einnahmen. Von den gesammten Einnahmen entfielen anf: " 1892 1891 1890 27 19 W dreimal zweimal einmal 20 26 25 6 6 6 12 10 10 60 Bufammen 70 69 Dazu kommt die in Stuttgart erscheinende wissenschaftliche Wochenrevue Neue Zeit", ferner die zwei alle 14 Tage erschei menden Wigblätter:" Der wahre Jakob"( Stuttgart) und Süd deutscher Postillon"( München) und endlich das einer großen Zahl von Parteiblättern als Sonntagsbeilage beigegebene, in Hamburg erscheinende Unterhaltungsblatt Die Neue Welt" ins gesammt also 74. Die Gewerkschaftspresse steht zwar formell mit der Partei in feinem Bufammenhange; da indeß im Neiche dank der historischen Entwicklung und der Stärke unserer Partei Arbeiter bewegung und Parteibewegung gleichbedeutende Begriffe geworden find, so ist, mit vereinzelten Ausnahmen, auch die ganze Gewerk schaftspresse Deutschlands im sozialistischen Geiste gehalten unt dient wieder dazu, die Gewerkschaftsbewegung mit dem sozialistischen Gifte" zu durchtränken. Jm IV. Quartal 1892 erschienen im Vergleich zu 1891 und 1890: Gewerkschaftsblätter: 111 Im Monat: Ins gesammt Allgemeine Einnahmen Darlehns Konto Zinsen Mr. Pf. 1891 Oftober. 20 302 10 9 November 12 899 55 ST. PI. 9 367 60 12 279 55 Mr. Pf. Mr. 25 800 620 Dezember 11 273 55 8577 30 25 2 671 25 韩 一一 25 Ueberschuß des ,, Vorwärts" Maifest zeichen Diverse Pf. Mr. Pf. MT. Pf. Mt. Pt. 10 609 50 1892 Januar 28 636 15 19 206 75 25 Februar. 7 215 90 6 023 45 221 30 März 4 082 70 3 232 70 575 April 67 645 35 53 259 10 5 025 Mai 18 579 25 8 991 85 1000 Juni 13 181 80 10 022 75 150 Juli 80 974 95 15 677 25 1700 August September 5 665 11 488 80 5 306 35 95 8 942 55 1 750 1811111|| 176 10 9 228 30 971 15 111 11 一一 一 75 150 240 1.000 9 014 25 74 60 7 495 35 2916 60 2 307 60 10 645 25 520 292 231 895 55 160 887 20 10 496 30 8 286 10 39 497 30 553 05 11 926 601) 281 895,55 ME. 2020, 21 Hierzu Bestand vom 1. Oktober 1891 B. Ausgabent. 283 915,55 r. Von den genannten Ausgaben entfielen auf: 11.1% 111 32 40 92 05 91 95 124 85 67 45 243 35 802 052) 111 1111 Jm Monat Ins ge sammt Unterstügungen Prozeß und Al- WahlGefäng- gemeine Agi= niß- Agitation tation toften MatBerRetchstags toften feft: waltungszeichen ausgaben Ver mischte Ausgaben PreßUnter ftügungen Darlehns Konto Dezember Mt. Pf. Mt. Pf. Mt Pf Mt. Pf Mt. Pf. Mt. Pf. Mt. Pft. Pf. Mr. Pf. Mr. Pf. Mr. Pf. 1891 Oktober 13855 50 963 898 25 2388 80 2960 November 16027 85 47050 1130 90 2137-1061 9402 55 855-1086 35 1870 80 700 2000 1600 1479 20 1699 95 962 40 5169 25 28 7528 50 3800 1892 • April Mai 412 500 20889 85 1057 45487 70 137750 7624 60 150 655 70 1230 1347 80 300 3200 518 40 1013 90 1105 20 165 Juni 14561 25 239885 750 2535 95 185 70 1890 2496 70 300 978 05 200 45 25 27 Juli 17777 65 1590 537 2937 05 400 304 502) Auguſt 8318 15 1488 75 165 2168 20 630 646 80 Septbr. 11201 35 203775 641 2726 30 816 882 80 1918 40 812 05 1184 80 7705 90 50 10040 70 2457 35 8795 50 Januar 19291 40 Februar 14724 40 März. 1454 75 1176 30 3250 1031 80 1251 50 3100 18881111 1111118 10780 1614 85 3000 913 35 2200 8761 05 4000 1545 95 9396 60 30000$ 943 80 2000 2230 55 198662 25 12752351) 8786 50 24485 15 9980 50 13454 50 11499 05 14494853) 7278 Dazu Ausgabe für Rapitalsanlage.. Rassenbestand am 30. September 1892 C. Ausgaben für die Parteipreffe im Einzelnen nachgewiesen. Lothr.„ Volksseitung" B 11 928,501) Gazeta Robotnicza" 6 068,952) affurt am Main: 198 662,25 Mt. " 27 700,40 7 552,90" 233 915,55 Mr. 07. 7. Bielefeld:„ Volkswacht" Offenburg i. Baden: „ Volksfreund" Würzburg: Volks tribüne" 6 012, Düsseldorf: ,, ArbeiterBeitung" 2 675, 400,-7) 600, 500, 3oltsstimme".. 8500, agdeburg:„ Volksstimme" " Frants. a. D.: Märk. Volksstimme" Dortmund:„ Westfäl. 2 000,-) Solingen: ,, Bergisch.Märt.Volksstimine" 2 000, Freie Presse". 3 150,-) Nürnberg: ,, ArbeiterMainz: Boltsztg." ŏ 800, St. Johann:„ Saar botey" Chemnitz:„ Freie Breffe" Charlottenb.- TeltowBeeskow: Volksblatt" 2 237,80 Chronit" Zürich: ,, Achtstundentag" Offenbach:„ Abendblatt" • 1000,-5) 65931 35) 30000 5) Unterstützung an die streikenden Hilfsarbeiterinnen der Leipziger Buchdruckereien. 6) Raution für einen in Magdeburg verhaftet gewesenen Ge nojen. 7) Den Nachweis über die den einzelnen Partei- Organen gewährten Unterstützungen siehe unter C. Ausgabe für die Partei preffe. 5) 20 000 Mark wurden den streikenden Buchdruckern geliehen. Erläuterungen zu C. Ausgaben für die Parteipreffe. 1) Unter den Ausgaben befinden sich 7000 M. für Anschaffung einer Druderei. Der Ankauf derselben war nothwendig, 2 000,-) weil der frühere Befizer bankrott wurde und eine anderweitige Drudlegung unmöglich war. 1000,-⁹) 1500, Dessau:„ Boltsblatt" 1 000, Rostock: Mecklenbg. Bolts- Beitung" 1 500, Brüffel:" Peuple" 4044,600) München:" Post". 500,-10) " . 6 500, B • Erläuterungen zu A. Ginnahmen: 1) Die Einnahmen aus den Maifestzeichen haben sich inzwischen noch um ca. 3000 Mark erhöht. 2) Darunter für die Kinder von Reimer 658,-; von Beus 113,-; von Kurowsky 19,50; von Fritsche 16,55 Mark. Für Reimer's Kinder wurden außerdem durch die Genossen von Ham burg- Altona und Umgegend rund 8000 Mark gesammelt. Erläuterungen zu B.. Ausgaben. 1) Die Unterstügungen wurden nur an gemaßregelte Genoffen und deren Familien gewährt. 2) Die Zuschüsse für das Blatt find infolge eines Uebereinkommens mit polnischen Genossen seit August dieses Jahres um die Hälfte herabgefegt worden. 3) Die Summe wurde als Kaution gegeben, ist auch wieder zurückgezahlt worden. 4) Außer der aufgeführten Summe wurde für den Redakteur des Blattes das Gehalt, per Monat 150 M., für 11 Monate 1650 M., als Agitationsbeitrag" bezahlt. " 5) Der Betrag ist wieder zurückgezahlt worden. Monatlich dreimal 1892 1891 Wöchentlich dreimal 1 1 1890 1 07 zweimal 1 einmal 28 26 17 3 4 zweimal einmal 1 9 3 4 20 20 20 55 42 Alle vierzehn Tage Zusammen 57 Der wirthschaftliche Rückgang, die daraus refultirenden Lohn türzungen und die für Tausende von Genossen bedingte Arbeits und Verdienstlosigkeit haben natürlich auch ihre Rückwirkung auf den finanziellen Stand der Arbeiterpresse ausgeübt. Wie der Raffenbericht ergiebt, find eine ganze Anzahl von Parteiblättern aus der Parteitasse mit zum Theil beträchtlichen Summen unter stügt worden. Gleichwohl wäre es verfehlt, die Ursache für die nothwendig gewordene Parteihilfe ausschließlich in der jetzigen geschäftlichen Mifere zu suchen. Dieselbe hat nur die finanziell ungünstige Situation rafcher zu äußerer Erscheinung gebracht Die Hauptursache liegt wohl darin, daß die seinerzeit in Halle gestellte Resolution, die Parteigenossen sollten ,, bei Gründung von neuen Parteiblättern möglichst Borsicht walten lassen und solche Unternehmungen unter feinen Um ständen gründen, bevor sie nicht genau erwogen und sich über zeugt haben, daß die Möglichkeit für die Existent aus eigenen Mitteln gegeben, und daß vor Allem auch die nothwendigen geistigen, technischen und administra tiven Kräfte zur Leitung eines Blattes vorhanden sind" seitens der Genossen nicht in genügendem Maße beherzig worden ist. Die technischen und finanziellen Schwierigkeiten welche nicht blos die Gründung, sondern mehr noch die Fort erhaltung einer Zeitung ergiebt, werden seitens der Genossen nicht selten in übergroßem Optimismus unterschätzt. Es ist etwas Anderes, in einer Bolfsversammlung die Menge zu einem Be schlusse zu enthusiasmiren, und etwas Anderes, einen solchen Beschluß durchzuführen. Wie man mit Resolutionen feine Re gierungen stürzt, so fann man mit Refolutionen auch fein Geschäft gründen. Nur zu oft wird auch übersehen, daß eine Zeitungsgründung genau so gut ein Geschäftsunternehmen if wie beispielsweise die Gründung einer Maschinenfabrik, un genau so gut technische Kenntnisse und geschäftliche Erfahrung voraussetzt wie jene. Man kann ein guter Versammlungsredne und trotzdem für eine Redaktion ungeeignet sein, und der bravst und ehrlichste Genosse ist nicht immer ein tüchtiger Verwaltung beamter, auch wenn er in seinem Fache als Schlosser, Tischler Schuster oder Schneider ein sehr geschickter und intelligenter Ar beiter ist. Da 3 Seitungswesen ist ein Geschäft, da ebenso gelernt sein muß wie jedes andere. Daz tommt, daß unsere Presse mit tausenderlei von besonderen Schwierig feiten zu kämpfen hat, deren jedes bürgerliche Bit überhoben ist, und daß umgekehrt eine Reihe von Einnahmequellen( z. B Inserate, Reklamen u. f. w.) einem sozialdemokratien Blat verschlossen bleiben, die der gegnerischen Presse die Genet möglichen oder doch erleichtern. Auch darf nicht übersehen werden, daß ein mit ungenügender finanziellen oder geistigen Mitteln ins Leben gerufenes Pres unternehmen weder der Partei im allgemeinen noch der Parte entwicklung in fraglicher Stadt oder Provinz förderlich ist. J Gegentheil, ein sich finanziell nicht deckendes Parteiblatt muthe den Genossen fort und fort Opfer zu, lähmt daher mit der Zei Begeisterung, Opfermuth und Siegeszuversicht. Es giebt ganz Provinzen, die nicht in der Lage waren, wie früher der Parte faffe nennenswerthe Beiträge abzuliefern, weil einfach da Barteiorgan alle von den Genossen aufgebrachten Mittel ver schlungen hat. So stolz die Partei im allgemeinen auf ihre Presse sein dar so hoch ihr geistiges Niveau über dem der kleinen gegnerische Presse erhaben ist, es wäre doch Selbsttäuschung, wollten wi nicht eingestehen, daß diese schwierige finanzielle Lage die Blätter vielfach verhindert hat, die ihnen gestellte Aufgabe in vollen Maße zu erfüllen. Denn wir dürfen das mit Genugthuun aussprechen troß der zwölf Jahre Sozialistengesetz hat fid der geistige Horizont unserer Partei wesentlich erweitert. Au der anderen Seite sind aber auch unsere Gegner in den letzte Jahren in immer steigendem Maße gezwungen worden, sich mi der sozialen Frage und unserer Bewegung, eingehender zu be schäftigen, und es wäre Thorheit, wenn wir es uns verhehle wollten, daß auch ihre publizistischen Vertreter gegen früher vie gelernt haben. Daraus ergiebt sich, daß die Anforderungen, bi unsere Parter an Wissen und können ihrer Redakteure stelle muß, wesentlich höher als früher sein müssen. 6) Die belgischen Genossen erhielten einen Beitrag von Ist also die Parteipresse an sich schon als Propaganda un 5000 Frks. zur Vergrößerung ihres Blattes, um den Kampf für Agitationsmittel von höchster Wichtigkeit, so wird ihre Be die Eroberung des allgemeinen Stimmrechts wirksamer führen deutung noch dadurch erhöht, daß sie mit ihrem Stab von Re zu können. Der Vorstand glaubte diese Forderung als Beweis dakteuren und Expedienten, die fast ausnahmslos als Redne für das internationale Solidaritätsgefühl der Partei bewilligen agitatorisch thätig sind, thatsächlich das Rückgrat unserer g zu müssen. fammten Agitationsthätigkeit bildet. Die Frage der Erhaltun Die Summe wurde zur Deckung von Prozeß und Geber Preffe ist also gleichzeitig die Frage der Agitation überhaup fängnißkosten bewilligt. Und unter diesem Gesichtspunkt war die Stellung des Parte 8) Die Partei erhielt früher aus dem Blatt die Ueber vorstandes gegenüber den Anträgen auf finanzielle Beihilfe i schüsse, sie konnte sich deshalb auch der Verpflichtung nicht ent- allen den Fällen gegeben, wo nicht Gründe gewichtiger Art d ziehen, einen Theil des schließlich entstandenen Defizits zu decken. Existenzmöglichkeit des betreffenden Blattes überhaupt in Frag 2) Die Kasse über die Reichstagskosten führt ein Mitglied Seitdem sind die Besitzverhältnisse des Blattes geändert worden. stellten. So groß nun auch die für die Parteipreffe verausgab der Fraktion( Nichtmitglied des Vorstandes), die Endabrechnung 9) Der Achtstundentag" wurde auf Beschluß des leitenden Gesammtsumme erscheint, in vielen Fällen war sie nur ein fand erst im Juli statt, daher der hier aufgeführte Ausgabeposten. Komitees des internationalen Arbeiter- Rongreffes 1889 zu Paris andere Form des von der Partei für die Agitation 3) Hierher gehören neben den laufenden Behältern( 750. gegründet; die Deckung des Defizits übernahmen die schweizer leistenden Beitrages, der auch von den einzelnen Orte monatlich, exclusive der Kosten für einen Hilfsarbeiter), die Miethe, und die deutschen Genossen. Das Blatt ging schon vor dem bereits wieder theilweise oder völlig an die Parteikaffe zurüd Heizungs- und Beleuchtungskosten für die Bureauräume, Telephon- internationalen Arbeiterfongreß zu Brüssel wieder ein. geführt worden ist. Hoffentlich dienen aber alle diese G tosten, Porto und Telegrammgebühren, Druckfosten, die Zeit- und 10) Das Blatt erhielt neuerdings eine Beihilfe von 10 000 M. fahrungen dazu, daß die Genossen bei Neugründung od Erweiterung von Parteiblättern des Haller Parteitag- Beschlusse Reise- Entschädigungen für die Revision der Rasse und für die Konferenzen der Parteivertretung, allgemeine Rosten des Parteimehr als bisher eingedent find, denn auf die Dauer wäre d Parteifaffe nicht in der Lage, solchen sich immer steigernden A tages u. f. w. sprüchen zu entsprechen. Es wäre auch ein schlimmes Beich 4) Unterstützung an die Berliner Buchdrucker. 27 für unsere Bewegung, wenn unsere Parteipreffe aus eigenen Kräften existenzfähig wäre. Bei dem stetigen Wachsthum unserer Partei, bei den sich immer steigernden Ansprüchen, die in bezug auf Agitation 2c. an die Parteileitung gestellt werden, darf die Parteipresse sogar fich nicht damit begnügen, eine Waffe im Tagestampfe, ein Propagandamittel für unsere Jdeen zu sein, nein, fie muß danach ftreben, eine der Lebensquellen der Partei zu werden, wie es neben einzelnen Parteiblättern auch unser Zentralorgan„ Vorsvärts" heute schon thatsächlich ist, was aus nachstehender Abrechnung für die Zeit vom 1. Juli 1891 bis 30. Juni 1892 fich ergiebt: A. Eingänge: Beitungs- Abonnementsgelber durch die Expedition Beitungs- Abonnementsgelder durch die Post. Inferaten- Einnahme Gewinn aus dem Broschürenverkauf durch die Expedition Gesammt- Einnahme B. Ausgänge: Diverse Unkosten: Borto für Kreuzbänder, Gebühren für Ueberweisungen, Porto 11. Depeschen der Redaktion, Telephon, Steuern, Beleuch tung, Heizung, ComtoirUtensilien, Laufbursche der Redaktion. 2c.). Zeitungs- Abonnements Reporter E Feuilleton. Redakteure u. Mitarbeiter Depeschen und Parlamentsberichte " Julis Oftbr.: Jan.Septbr. Dezbr. März 1891 1891 1892 1892 Für Agitationszwecke wurden gegen 40 000 Gremplare der p Die Versammlung nimmt den Ausschußantrag ohne Des verschiedensten Broschüren gratis versandt: wir nennen hier batte an. das Parteiprogramm, die Erläuterungsbroschüre zu demselben, Liebknecht: Was die Sozialdemokraten sind und was sie Angelegenheit der Einführung der neugewählten Am 24. Oftober hat ferner der Ausschuß getagt, dem die wollen", Brade:" Nieder mit den Sozialdemokraten!"," Frei- Mitglieder der Stadtverordneten Versammherr von Stumm und die Sozialdemokratie", Bebel's Rede im Iung zur Vorberathung überwiesen worden war. Reichstage über die Soldatenmißhandlungen, zur Landagitation" u. f. w. Entgegen der Auffassung der Versammlung und des Magifirats, wonach auch die Einführung derjenigen neugewählten Stadtverordneten, gegen deren Wahl Einspruch erhoben ist, bei Beginn Die Partei kann also auf das abgelaufene Jahr mit Genug ihrer Wahlperiode erfolgen soll, hat der Oberpräsident v. Achen thuung zurückblicken. Aber jeder Erfolg für die Partei mußte von bach in Uebereinstimmung mit dem damaligen Minister des den Genossen unter schweren Opfern und Verfolgungen erkämpft Junern, Herrfnrth, am 12. Mai ein Reſtript an den Magistrat werden. Aeußerlich und formell mit allen übrigen Parteien auf erlassen, wonach wie bisher die Einführung der Neugewählten so gleichem Rechtsboden stehend, wird diese theoretische Gleichheit vor lange auszusehen ist, bis die Giltigkeit der Wahlen außer Frage April- Juni dem Geseze und diese Freiheit der Bewegung" am besten steht. Bei der Erörterung des Gegenstandes in der Verillustrirt durch die ziffernmäßige Zusammenstellung der allesammlung am 8. September wurde die Anschauung des Obermonatlich von uns veröffentlichten Straflisten:„ Unterm neuen präsidenten von keiner Seite getheilt, vielmehr hielt man für geKurs". Schlagender kann dieses von servilen Höflingen erfundene boten, in dieser wichtigen Frage möglichst eine prinzipielle Schlagwort nicht widerlegt werden, als es in der untenstehenden Entscheidung des Ober- Verwaltungsgerichts herbeizuführen. tabellarischen Zusammenstellung geschieht. Und dabei ist dieselbe Um dieses zu erreichen, schlägt der Ausschuß, entsprechend 72781 4074617 3574814 75 73883 95 noch feineswegs vollständig, enthält aber nur Urtheile in einer schon am 8. September vom Magistrat gegebenen AnProzessen, die aus Anlaß der politischen oder gewerkschaftlichen regung, vor, eine dem Standpunkt der städtischen Behörden ent7072 Arbeiterbewegung eingeleitet wurden. Nicht daß wir darüber sprechende Bestimmung in die Geschäftsordnung auf 19551 10 mehklagten oder uns entrüfteten! Nichts liegt uns ferner. zunehmen, da im Falle einer sormellen Beanstandung dieses Wissen wir zwar auch, daß die Gesetze gegen uns schärfer ge- Beschlusses durch den Magistrat das Verwaltungsstreit- Verfahren 515 85 handhabt werden als gegen die anderen, die sogenannten staats- Plaz greift. Es soff der Geschäftsordnung folgender neue§ 62 erhaltenden Parteien, und wollen wir auch zugeben, daß manche zugefügt werden: 92424 95 98685 5097418 55 100507 05 Prozesse vermieden werden könnten, wenn unsere Genossen größere 6354 85 6984 05 6978 05 13288 70 16568 25 15625 75 1 Redaktion d. Sonntagsblattes 568 40 552 30 Neue Welt" I Vorsicht obwalten ließen, so wissen wir doch auch, daß eine ganze Reihe von Anklagen und Verurtheilungen nothwendig sich ergeben aus unserer Agitationspflicht, aus der Bloslegung von öffentlichen Schäden, dem Rampfe gegen Uebergriffe von Beamten, gegen die Willkür der Unternehmer, kurz der Vertheidigung der in politischer wie sozialer Hinsicht unterdrückten Arbeiterklasse. In den seit dem legten Parteitage in Erfurt verflossenen 12 Monaten wurden verhängt: Strafen in Gefängniß Zuchthaus Geldbuße Jahre Monate Tage Jahr Monate Mart Pf. 26 14 2541 10 0 . 1964 30 4098 80 247 95 3286 55 . 125 9344 20 240 90 3334 15 147 90 6178 05 2781 30 267 10 2569 45 312 90 7705 20 2309 45. 280 40 2290 50 831 70 10838 15 Sonat 405 755 895 Oftober. 815 November Dezember 0 1221 • 15 1793 1523 50 1738 933 10 933 10 Gerichtskosten u. Strafen. 223 40 222 10 5311 50 1742 933 10 132 60 11 15 1922 9 5 14 21 1216 1028 . 23 11 6 2054 9 63244 0571257 4065754 15 62502 20 Mai 10 17 1834 Juni 20 2815 Gesammt- Ausgabe t. 81815 45 89457 20 88404 30 89861 80 . . Gewinn 10609 50 9228 80 9014 25 10645 25 Juli. August September 26 23 10 1290 17 764 10 10 28 1 6 2059 Gehälter der Expedition Miethe • Bibliothek Druckrechnung 5313 10 Januar 1803 933 10 März. 1547 40 397 80 April. Februar wie oben Mt. 92424 9598685 5097418 55 100507 05 Parteibuchhandlung. 6686 6705589 544 85730 Zusammen 80 2 26 36 10 20 532 10 Insgesammt also 117 Jahre 26 Tage Freiheits. Ent. ziehung und 20 532,10 M. Geldstrafe! Der Magiftrat ordnet die Einführung der nengewählten Stadtverordneten mit Beginn derjenigen Wahlperiode an, für welche sie gewählt sind. Hat jedoch vor Beginn dieser Periode die Versammlung die Wahl bereits für ungiltig erklärt, so unterbleibt die Einführung, bis der Beschluß der Stadtverordneten Versammlung rechtskräftig aufgehoben ist. Referent Stadtv. Meyer I bemerkt bezüglich des zweiten Sages des vorgeschlagenen§ 62, daß seine Aufnahme unumgänglich fei, so lange die Möglichkeit bestehe, daß noch vor Beginn der Wahlperiode eine Wahl durch die Versammlung für ungiltig erklärt werde. Oberbürgermeister 3 elle: Ich stimme mit den Ausführungen des Referenten und den Ausschußanträgen völlig überein; nur wird der Verlauf der Sache ein etwas anderer sein, als dar gestellt wurde. Ein Streit zwischen der Versammlung und dem Magiftrat ist nicht möglich, denn der Magistrat ist Ihrer Meinung und wird dem Antrage zustimmen. Er wird dies dem Oberpräsidenten anzeigen mit dem Anheimstellen, ob letzterer dem Oberbürgermeister aufgeben will, den Beschluß als gesetzwidrig zu inhibiren. Dann tritt, nachdem der Magistrat dies gethan, das Verwaltungsstreitverfahren ein, wenn die Versammlung gegen den Magistrat die Klage anstrengt. Stadtv. Singer: Ich habe mich nur gegen den zweiten Theil des Ausschußantrages zu wenden. Wir halten es ebenfalls für durchaus erwünscht, daß ein Zustand beseitigt werde, der es ermöglicht, daß daß jemand, dem das Vertrauen der Wählerschaft entzogen, der nicht wiedergewählt worden ift, feinen Sig in der Versammlung aus dem Grunde weiter behaupten fann, weil gegen die Wah! des neuen Ver treters irgendwie Einspruch erhoben ist. Dieser Zustand ist Der Gewinn für diese Geschäftszeit beträgt 39 497,30 M. Der für das Vierteljahr Juli- September 1892 erzielte Gewinn unhaltbar und muß beseitigt werden; der zweite Satz des§ 62 aber würde ihn gerade verewigen. Denn ist die Üngiltigkeit bon 10 812,80 m. ist im Oktober dieses Jahres vereinnahmt worden und kommt daher erst im nächsten Jahre zur Abrechnung. eines Mandats vor Beginn der Wahlperiode ausgesprochen und Das erste Jahr unterm neuen Kurs" hatte es nur auf unterbleibt nun die Einführung, so lebt§ 28 wieder auf, wonach Die Auflage des Blattes beträgt ca. 37 000. 89 Jahre 2 Monate 13 Tage Gefängniß und 18 302,80 m. Geld die nicht wieder Gewählten in ihrem Amte bis zur rechtskräftigen Laut Beschluß des Erfurter Parteitages ist für den lokalen strafe gebracht und auch unter der Herrschaft des Sozialisten- Entscheidung der Sache bleiben. Die Frage, ob eine VersammTheil der Zeitung eine Breßkommission gewählt worden, die in gefeßes betrug die höchste Jahresdurchschnittsziffer faum 100 Jahre lung, um deren eigene Mandate es sich handelt, Richter fein Gemeinschaft mit dem Parteivorstande und unter Hinzuziehung Gefängniß. eines Theiles des Redaktions- und Expeditionspersonals am darf über die Giltigkeit der Wahlen, ist mindestens sehr zweifelUnd mit welchem Erfolge? erften Dienstag eines jeden Monats ihre Sihungen abgehalten haft; in keiner parlamentarischen Körperschaft entscheidet eine Weit entfernt, abschreckend zu wirken, haben die drakonischen andere Bersammlung über die Mandate, als die, um deren hat. In denselben wurden die eingegangenen Beschwerden und Urtheile, wie beispielsweise im Falle Peus, die öffentliche Mei- Mandate es fich handelt. Ich bitte daher, den zweiten Sat, Wünsche eingehend berathen und zur Erledigung gebracht. nung viel tiefer aufgeregt und das öffentliche Gewissen mehr ge- der nur zu neuen Verlegenheiten und Schwierigkeiten führen Diesem Geschäftsberichte haben wir nichts beizufügen, als weckt, als es die„ aufreizendsten" Zeitungsartikel und Versamm- würde, abzulehnen. den Wunsch, daß die Parteigenossen für die fernere Verbreitung lungsreden vermocht hätten. Und die Verschiedenartigkeit der unferes Bentralorgans mit allen Kräften weiter agitiren mögen, Behandlung, die man dem unter der völlig haltlosen Anklage des und macht noch darauf aufmerksam, daß es nicht ausgefchloffen Stadtv. Neumann ist ganz der Meinung des Vorredners damit die Partei im nächsten Jahre noch bessere Resultate als Hochverraths in Untersuchungshaft genommenen Sozialdemokraten fei, daß ein Theil der Inhaber der beanstandeten Mandate einbisher entgegenzunehmen hat. Beus angedeihen ließ, gegenüber der rücksichtsvollen Behandlung, geführt werden würde, ein anderer nicht, je nachdem die Undie den verbrecherischen Börsenmardern zu Theil ward, öffnet giltigkeit schon vor Beginn der Wahlperiode ausgesprochen war auch dem Indifferentesten die Augen über die tiefe Klassenschei- oder nicht. Die Fürsorge des Oberpräsidenten, kein Mandat un Neben der Tagespresse ist es in erster Linie unsere Broschüren- dung, die unsere ganze Gesellschaft durchklüftet. Hier der banke- vertreten zu lassen, bedürfe einer festeren Unterlage als der eines fiteratur, deren unsere Partei sich bedient, ihre Grundsäge und rotte Börsenfürst, der einen im Untersuchungsgefängniß unge- Resfripts des genannten Beamten. Ideen in immer weiteren Kreisen des arbeitenden Volkes zu ver- wöhnlichen Komfort genießt, dort der bürgerlich makellose breiten. In welchem Maße die nach dem Parteitag in Halle ins Sozialdemokrat, dessen junges Weib in Angst und Schmerzen ge- Städteordnung nicht aufheben dürfe, sondern ausführen müsse, Stadtv. Meyer 11 entgegnet, daß die Versammlung die Leben gerufene Parteibuchhandlung in Berlin ihrer Aufgabe ent- bären und im Wochenbett sterben muß, ohne den Gatten, den sprochen hat, mag ihr letter Geschäftsbericht zeigen, der über die Water ihrer Kinder vor dem Tode auch nur einen Augenblick auch wenn ihre Bestimmungen in hohem Grade unzweckmäßig Beit vom 1. Juli 1891 bis 30. Juni 1892 sich erstreckt: Die Parteibuchhandlung des„ Vorwärts" ist in steter Ent per Droschte nach Plößensee kutschirt, dort der gefangene sozial- präsidenten die Handhabe bieten, den Beschluß der Versammlung wicklung begriffen. Von einer ganzen Reihe älterer Schriften demokratische Zeitungsredakteur, der gefeffelt vor Gericht geführt als gesetzwidrig aufzuheben, denn damit hätte die Versammlung wir nennen hier nur Bracke:" Nieder mit wird, um wegen groben Unfugs zu 15 oder 30 M. Geldbuße dann einzuführen, wenn seine Wahl bereits als ungiltig erklärt die Absicht zu erkennen gegeben, einen Stadtverordneten auch den Sozialdemokraten", Liebknecht: Hochverrath" und Revo verurtheilt zu werden! lution", Bebel:„ Christenthum und Sozialismus", Dieggen: Religion der Sozialdemokratie", Engels:" Entwicklung des Familienglück im einzelnen Falle vernichtet wird So schwer die Strafen auch den Einzelnen treffen, so viel ist.( Widerspruch.) Stadtv. Neumann bestreitet, eine derartige Interpretation die Sozialismus" im Sinne gehabt zu haben. fonnten Neu- Auflagen veranstaltet werden. Bewegung wird auch nicht um eines Haares Breite von Ebenso wurde die im Vorjahre begonnene Herausgabe billiger ihrem Ziele abgedrängt, der Kampfesmuth der Genossen, die Stadtv. Singer: Auch ich habe nicht in meinem Antrag und handlicher Gesetzes Ausgaben mit Erfolg fortgesetzt, und Siegeszuversicht der Massen nicht um ein Atom geschwächt. Wo hineinlegen wollen, was der Stadtv. Meyer II herauslieft, nod zwar erschienen neu das Krankenversicherungs- Geseh" durch die Verfolgungen Einer der Unseren fampfunfähig gemacht glaube ich, daß er hineininterpretirt werden kann. Es handelt und das Vereins- und Versammlungsrecht in Deutsch- wird, fofort treten Andere an deſſen Stelle und die Bunden sich einfach darum, einen unerträglichen Zustand zu beseitigen, land" in neuester Fassung, während die„ Gewerbe- Ordnung des Kampfes werden durch die Solidarität der Gesammtpartei den weder die Städte- Ordnung nach Sinn und Wortlaut, noch wieder aufgelegt wurde. Ein besonderes Augenmert wurde auf nach Kräften gestillt. Wer in unserer Partei öffentlich thätig das Kompetenzgesetz will, sondern der durch eine einseitige Inter die Herausgabe billiger und leicht verständlicher Agitations it, weiß, daß mit dem Wachsthum der Bartet auch die Berpretation des Oberpräsidenten in Anlehnung an eine in einem broschüren gerichtet. So wurde das neue Programm, das folgungen wachsen und daß er zu Kampf und Opfern bereit Spezialfalle ergangene oberverwaltungsgerichtliche Entscheidung sich die Partei in Erfurt gegeben, in fast einer halben Million, sein muß. die Erläuterungsbroschüre zu demselben in 120 000 Exemplaren versandt. Die Broschüren mit den Reden Stumm's gegen unfere haben bisher die Partei über ihre Feinde und Berfolger obfiegen Diefer Opfermuth und diese Begeisterung unserer Genossen Partei im Reichstage fanden in 30 000 Abzügen Verbreitung. laffen, und sie werden auch fünftig die Partei zu weiteren Triumphen In derselben Auflagenhöhe konnte das Erfurter Protokoll her führen, bis ihr legtes Ziel erreicht ist. gestellt werden. Bon besonderem agitatorischen Werth muß die Berbreitung der diesjährigen Maifest 3eitung betrachtet werden. Aus allen Theilen des Reiches liefen Bestellungen darauf ein, aus Orten, von denen man bisher noch nie gehört hatte, daß auch dort der sozialistische Geist eingedrungen sei. Die Auflage war eine halbe Million. Die Fortführung der Lassalle. Ausgabe ist soweit fortgeschritten, daß der zweite Band derselben feinem Abschluß entgegengeht. Als werthvolles Hilfsmittel zur Agitation, das für diejenigen Genossen, die als Redner, Redakteure u. s. w. direkt agitatorisch thätig, geradezu unent Oeffentliche Sigung vom Donnerstag, den 3. November, unferer Literatur Berlin, im Ottober 1892. Der Parteivorstand. Kommunales. Stadtverordneten- Versammlung. Nachmittags 5 Uhr. zu Stande gekommen ist. Wir sind heute in der glücklichen Lage, Bir verscherzen diesen Vortheil, eine prinzipielle Entscheidung die Frage frei von allen persönlichen Eventualitäten zur Entscheidung des Ober- Verwaltungsgerichtes bringen zu können. herauszubringen, wenn der zweite Satz angenommen wird, der prinzipiell wieder alles aufhebt, was im ersten Sah angestrebt wird. Der Ausschuß hat den Antrag auch nur mit einer Stimme Mehrheit angenommen. Referent Meyer I schlägt vor, nach den Ausführungen des Ober- Bürgermeisters dem Ausschußantrage hinzuzufügen: Die Versammlung ersucht den Magistrat, diesem Beschlusse beizutreten." Er stellt noch fest, daß das Stimmenverhältniß für den zweiten Satz in dem Ausschusse 7: 3 war. In der Abstimmung werden sämmtliche Ausschußanträge angenommen. behrlich ist, wurde das„ Sozialpolitische Handbuch" von Die Berichterstattung über den Antrag Stadthagen betr. die Dr. H. Lug herausgegeben. Ferner hat die Buchhandlung einen Die Verhandlungen leitet der wiedergewählte Vorsteher Schaffung von Einrichtungen zur Untersuchung und Neberneuen Katalog erscheinen lassen, der durch seine den einzelnen Stryd. wachung des Gesundheitszustandes der GemeindeTiteln beigegebenen Kritiken und Inhaltsangaben den Genoffen In den Ausschuß zur Vorbereitung der Neuwahl des zweiten fch i I er wird auf Wunsch des Antragstellers von der Tagesein Wegweiser in unserer Parteiliteratur sein soll. Die früher Bürgermeisters ist auch der Stadtv. Singer gewählt worden. ordnung abgesett. von den Berliner Parteigenossen herausgegebene und von May Bor der Tagesordnung erklärt Dr. Stryd, daß er die Zur Errichtung einer 6. höheren Mädchenschule im Schippel geleitete Berliner Arbeiterbibliothet Bieberwahl unter den obwaltenden Verhältnissen anzunehmen Stadttheile Mo a bit sucht der Magistrat die Zustimmung der wurde von denselben der Gesammtpartei übergeben, und wird sich verpflichtet geglaubt habe. Er beklage tief die Mißverständ- Bersammlung nach. Die vorhandenen Privat- Mädchenschulen jetzt unter gleicher Redaktion im Berlage der Partei- Buchhand- nisse, die in der Versammlung zu Hader und Zwietracht geführt sind überfüüt und erheben theilweise, wie die Schule im Sanjalung fortgesetzt. haben, umfomehr als der Mißdeutung unterliegende Aeußerungen viertel, ein Schulgeld von einer Höhe bis zu 216 m. jährlich. Ueber den finanziellen Stand des Geschäftes geben wir von ihm dazu Beranlassung hätten geben können. Er brauche Da der Schulbau indessen fast 8 Jahre in Anspruch nimmt, soll folgende Mittheilungen. Der Waarenumfat betrug im legten wohl nicht zu versichern, daß er wissentlich niemals gegen die die zum 1. April 1893 mit den 3 unteren Klassen zu eröffnende Jahre rund 120 000 m., im Borjahre nur gegen 66 000 M. Gefeße der Selbstverwaltung verstoßen, noch der Würde der Schule einstweilen in Miethsräume untergebracht werden. VorDer Lagerbestand repräsentirt einen Nettowerth von 30 000 m., Stabt etwas vergeben habe. Er bitte álle Gruppen um Unter- schläge in betreff des Bauplatzes behält der Magistrat sich gegen im Vorjahre 18 000 m., und stellt derselbe zusammen mit stüßung und werde nach wie vor unparteiisch die Verhandlungen noch vor. den Außenständen im Betrage von 18 000 M. Die Aftiven des Ge- leiten.( Beifall und Zischen.) Die Vorlage wird nach längerer Debatte mit einem Antrage schäfts mit 43 000 m. dar. Nach Abzug der 12.000 m. betragen- Zur Verhandlung steht zunächst der Ausschußbericht über die Selle angenommen, wonach die Versammlung die Einsehung den Passiva verbleibt ein Geschäftsvermögen von 31 000 m. Frage der event. Umgestaltung der Straße Unter den einer gemischten Deputation zur Prüfung der Mädchenschulfrage Und dieses Resultat wurde erreicht, ohne daß zur Gründung inden. Der Ausschuß empfiehlt, den Magistrat zu ersuchen, verlangt. der Parteibuchhandlung aus der Parteitasse eine Baareinlage bei den bevorstehenden Verhandlungen behuss Umgestaltung der Die zur vollständigen Freilegung der Schwebenerfolgt ist. Es ist daher nur noch eine Frage furzer Zeit, bis Straße mit allen Kräften dahin zu wirken, daß der vorhandene straße auf dem Gesundbrunnen noch erforderlichen Flächen bie Barteibuchhandlung in den Stand gefeßt ist, der Partei Reitweg, der nicht als Zierde, sondern als Berkehrshinderniß und sollen, da die betr. Grundbesitzer unannehmbare Forderungen bebufe Agitationszweden direkt Ueberschüsse zur Verfügung zu ungefunde Einrichtung in der Mitte der Stadt anzusehen sei, stellen, im Wege der Enteignung erworben werden. Die, BerStellen. in Wegfall komme. fammlung stimmt dem Antrage des Magistrats qu. " Versammlungen. . Rollege b S 21 Te d S S S fo fl Die sozialdemokratischen Stadtvd. Dr. Zadek und Gen.] fielen auf die Kandidaten der unparteiischen Arbeiterschaft 397 Ausgebeuteten die Reihe, Arbeit zu erhalten, so müsse er sich um haben folgenden Antrag eingebracht: bis 411 Stimmen, so daß die Kandidatenliste der Hirsch diese Zeit tagtäglich beini Herbergsvater melden, d. h. wiederum Den Magistrat um eine Vorlage zu ersuchen, derzufolge Dunckerianer ca. um das Dreifache überstimmt wurde. Die jeden Tag sein Quantum an Getränk zu sich nehmen. Der Arme die städtische Heimstätte für genesende Schwäb. Tagwacht" sieht in dem Ausfall der Wahl einen Be- müsse sodann ohne weiteres den festgesezten Bummel au 3 st and Wöchnerinnen in eine Anstalt umgestaltet weis dafür, wie unlieb sich die Hirsch- Dunckerianer durch ihr opfern; sei er hierzu nicht in der Lage und habe er auch keine wird, in welcher durch Schwangerschaft er ungebildetes Betragen in den Volksversammlungen bei versetzbaren Gegenstände, nun, fo gäbe es einfach keine Arbeit! An werbsunfähige und unterkunftsbedürftige der Geislinger Arbeiterschaft gemacht haben. irgendwelchen Widerstand fei nicht zu denken, wenn man mudje, Frauen aufgenommen und bis nach der Entso würde der stets bereit liegende Gummischlauch angewendet, bindung und völligen Wiederherstellung ihrer Erwerbsund die Sanitätswache bekomme Arbeit. fähigkeit unentgeltlich verpflegt werden. Dies von den Meistern mit Vorliebe Vaterhaus" ge Antragsteller Dr. 3 adet: Unser Antrag, der formell an nannte Musterinstitut sei Eigenthum der Innung and stehe die vom Magistrat vorgeschlagene, von der Versammlung benatürlich auch unter Aufsicht derselben. Seit Jahren seien diese schlossene, von uns für unzweckmäßig gehaltene Verwendung Mißstände bekannt und in der Oeffentlichkeit diskutirt worden; eines Legats von 50 000 M. für arme Wöchnerinnen anknüpft, Ju der gutbesuchten Volks- und Protestversammlung, die so sehnlich erwartete Abhilfe sei jedoch immer noch nicht foll einen dreifachen Nothstand abhelfen. Erwerbslose, unter welche am Dienstag in den Konkordiasälen stattfand, sprach erfolgt. Schmiedemeister Heidenreich habe allerdings die ge kunftsbedürftige Schwangere haben in Berlin so gut wie gar Biebknecht über die allgemeine Lage der Konditorgehilfen schilderten Thatsachen zugegeben, an einer Befferung habe dieser kein Asyl. Es existirt zwar in der Charitee und in der Klinik und der in der Zu derwaaren branche beschäftigten Ar- Herr jedoch selber verzweifelt; er wußte den mit ihm verin der Artilleriestraße eine Anzahl Stellen, in denen der beiter, Hilssarbeiter und-Arbeiterinnen. Aehnlich wie bei den handelnden Gesellen nur den platonischen Rath zu geben, sich artige weibliche Personen Aufnahme finden, aber einmal Bäckern, führte der Redner aus, liegen auch die Arbeitsverhältnisse noch einmal an die Obermeister zu wenden. Einige gute Rathist ihre Zahl nur flein in der Artilleriestraße sind es 25 und bei den Konditoren und Pfefferküchlern. In den Fabriken macht schläge, die der Herr sonst noch gegeben, hätten übrigens die awar ausschließlich solche in der ersten Hälfte der Schwanger: fich die Konkurrenz der Frauenarbeit in schlimmer Weise fühlbar, Kollegen Barner und Tempel veranlaßt, die Verhältnisse der schaft obwohl diese Schwangeren es im Allgemeinen viel außerdem wird in den großen und kleinen Betrieben während der Innung und die thatsächlichen Zustände im Gewerbe in einer weniger nöthig haben und dann werden diese Frauen nur Saison die Arbeitszeit mitunter bis zu 20 Stunden ausgedehnt. Weise zu beleuchten, daß dem braven Meister ganz schwarz vor Eine gleiche Abfertigung sei aufgenommen, wenn sie sich wöchentlich mehrmals von so und Das Saisongeschäft wird hier für den Arbeiter sozusagen zum den Augen geworden sei. so viel Dutzenden Studirenden untersuchen lassen. Diese Prozedur Fluch, weil es seiner Natur nach eine besonders große Reserve- dem Meister Voltmar zu theil geworden, der auch bei dieser Getann natürlich nur einem Hleinen Theile der hier in Betracht armee von Arbeitern schafft, und weil nach langer Arbeitslosig- legenheit es für nöthig bejunden habe, von Harmonie zwischen tommenden Frauen zugemuthet werden. Diesem Nothstand feit dann in der„ guten Zeit" für jeden Preis und bis zur vollen Meister und Gefellen und ähnlichen guten Dingen zu reden. gefellt sich ein zweiter, der die Unterkunft der Gebärenden betrifft. Grschöpfung gearbeitet wird, um einzuholen, was noch einzuholen Nachdem noch verschiedene Kollegen ihre Erlebnisse auf der InBon den 50-60 000 Entbindungen, die jährlich auf Berlin ist. Nur die Bereinigung schafft die Macht, gegen diese wie nungsherberge zum besten gegeben hatten, wurde folgende Rekommen, werden nur 2-3000, höchstens 4000 in unsern tönig- andere Uebelstände erfolgreich Front machen zu können, deshalb solution angenommen: lichen Instituten vorgenommen, während allein die Zahl der un- ist es nothwendig, daß nicht nur ein Viertel, wie es Die Versammlung erachtet die Zustände in der Innungs ehelichen Geburten mehr als 6000 beträgt. Hier liegt also ein jetzt in diesem Berufszweig der Fall, sondern alle Arbeiter herberge für menschenunwürdig und verlangt von der Innung geradezu akuter Nothstand vor. Aber auch für verheirathete Ihrer Branche der gewerkschaftlichen Organisation angehören. energisch deren Beseitigung." Frauen ist der Nothstand in hohem Grade vorhanden; es fehlt Mit Unrecht wird von Einzelnen den politischen Vertretern der Sodann wurde der Beschluß gefaßt, den Vorstand der Ber an einer Anstalt, wo die Entbindung beffer vorgenommen werden Partei der Vorwurf gemacht, daß sie die gewerkschaftliche Be- einigung der Schmiede zu beauftragen, dem Jnnungsvorstand die fann als es die ärmlichen Verhältnisse zu Hause gestatten. Diese wegung vernachlässigen oder unterschägen. Bielmehr haben wir geschilderten Verhältnisse zur Kenntniß zu bringen, und mit dem Verhältnisse verhindern die Nußbarmachung der Vortheile der stets deren Bedeutung anerkannt und die gewerkschaftliche Be- felben gemeinsam über die Abhilfe zu verhandeln; über diese Vermodernen Geburtshilfe, der modernen Antisepsis in derselben, es wegung auf das Nachdrücklichste, soweit unsere Kräfte reichten, handlung ist innerhalb 3 Wochen in einer öffentlichen Versamm ist daher die Sterblichkeitsziffer in den Anstalten viel niedriger unterstützt. In der auf den Vortrag folgenden Besprechung der fammlung Bericht zu erstatten. Nach Erledigung einiger als draußen im Publikum. Böten wir daher Gelegenheit, die Pfefferkuchen- Fabrikation wurde die hiesige Firma Th. Hilde weiterer Sachen schloß die Versammlung mit der Aufforderung, Entbindung in besonderen Anstalten vorzunehmen, so würden brandt u. Sohn beschuldigt, das vom Fußboden zusammengefegte daß die Kollegen recht zahlreich der Vereinigung beitreten möchten. wir eine ungeheure Anzahl von Menschenleben retten, eine große Mehl( angeblich ca. 300 Zentner in einem Jahre) zur Fabrikation Im Fachverein der Uhrmacher und verwandten Zahl von Kindbettfiebern verhindern können. Dem dritten Noth- von Pfefferfuchen und anderem Backwerk verwendet zu haben. stand, dem der Wöchnerinnen, sollte bekanntlich durch die Dasselbe sei nicht nur durch Sand, Asche 2c., gelegentlich auch Berufsgenossen Berlins und Umgegend hielt Blankenfelder Anstalt entgegengetreten werden; der Grund des Bigarrenstummel verunreinigt, sondern in diesem speziellen Falle Genosse Mähr über das Lügengewebe von der Begründung Mißerfolges liegt darin, daß dieses Afy! von der Gebäranstalt auch durch den Auswurf der zum großen Theil schwindsüchtigen des Deutschen Reiches" fürzlich einen sehr intereffanten Vortrag, getrennt ist. In Deutschland besteht eine große Reihe von für Arbeiter der Fabrik, da Spucknäpfe daselbst nicht vorhanden welcher mit reichem Beifall aufgenommen wurde. Gebärende und Wöchnerinnen bestimmten Anstalten, die alle mit feien. Ein Vertreter der schriftlich eingeladenen Firma war nicht äther behandelte in der Diskussion, welche dem Vortrage großem Erfolge arbeiten, zum Theil seit langen Dezennien, so in erschienen, um diese ungeheuerliche Anklage zu entkräften, die folgte, u. a. auch die neue Militärvorlage. Nachdem der Fragekasten erledigt war, wurde auf die am Aachen( hier feit 60. Jahren), in Bonn, Düsseldorf, bereits vor einiger Zeit in dem Organ der Konditoren ,, Die Biene" Dresden, Magdeburg, Bremen, Mannheim. Der Wege, die in sowie noch an einer anderen Stelle erhoben worden sein soll. 9. November stattfindende Generalversammlung der Orts Berlin zu gehen wären, find mancherlei. Ich bemerke übrigens Denjenigen Arbeiter, welche sich weigerten, dies unreine Material Krankenkasse der Uhrmacher hingewiesen. Ferner machte der einem Mißverständnisse des Kollegen in der Boss. 3tg." gegen zu verarbeiten, soll mit Entlassung gedroht worden sein; im Vorsitzende auf das am 26. November stattfindende Winterüber, daß ich gar nicht den Plan empfohlen habe, die Blanken Sommer hätten denn auch verschiedene Arbeiter angeblich wegen vergnügen aufmerksam und forderte zu regem Verkauf der Vers felder Anstalt in eine Entbindungsanstalt umzuwandeln; es ist Mangels an Arbeit die Fabrik verlassen müssen, wobei man ihnen gnügungsbillets auf, welche jeden Abend im Arbeitsnachweis zu durch ans Sache der Einzelprüfung, was mit der Blankenfelder versprochen habe, sie im September wieder einzustellen, was jedoch haben sind. Die nächste Mitgliederversammlung, wozu auch Gäste Zutritt Anstalt zu machen sei. Der Vorschlag des erwähnten Kollegen, bis heute noch nicht geschehen wäre. Ein anderer Redner warnte unsere Krankenhäuser mit der hier erörterten Angelegenheit eindringlichst vor dem Genusse des sogenannten Warschauer dem Genusse des sogenannten Warschauer haben, findet am 12. d. Mts. im Vereinslokal von Wienecke, Alte zu betrauen, hat namhafte Autoritäten, wie den Zeiter der Kuchens, da derselbe in den meisten Konditoreien aus verdorbenen Jakobstr. 83 statt. Magdeburger Anstalt, gegen sich. Wie zu verfahren sein wird, und verschimmelten Semmeln und Kuchenüberresten hergestellt muß eben in einer Deputation oder in einem Ausschusse ich werde und deshalb der Gesundheit im höchsten Grade schädlich gebe letterem den Vorzug- berathen werden; uns liegt vor sei. Von der erregten Versammlung, welche die Ausführungen allem an einer möglichst schnellen und gründlichen Erledigung. Die der einzelnen Redner durch laute Kundgebungen, Pfuirufe 2c. oft Föchnerinnenasyle werden ihre ersprießliche Wirkung übrigens mals unterbrach, wurden hierauf einstimmig folgende Beschlüsse auch darin zeigen, daß sie zugleich Säuglingsasyle sein werden gefaßt: und es ermöglichen werden, der allzugroßen Kindersterblichkeit Resolution: Die heutige in den Konkordiasälen tagende entgenzuarbeiten. Wie lange die Frau in der Anstalt zu belassen Volksversammlung spricht ihre Entrüstung über die Mißstände ist, ist ebenfalls eine technische Frage; in der Kopenhagener aus, welche bei der Firma Hildebrandt und Söhne existiren und Anstalt verbleibt sie wenn fie fäugt, 3-4 Monate. Auf dem verurtheilt das Vorgehen des Geschäftsführers dieser Firma auf von mir empfohlenen Wege wird es auch gelingen, die beklagte das Entschiedenste. Sie erwartet von der zuständigen Behörde Berringerung der Geburtsziffer zu hemmen; es fommit hier das Untersuchung und gerichtliches Vorgehen gegen die Firma. allgemeinste Intereffe in Frage, und die Perspektive, die der Protest: Die heutige, in Berlin in den Konkordia- Festfälen Antrag eröffnet, ist also eine nicht kleine. Ter Vorwurf, daß tagende große öffentliche Boltsversammlung, von ca. 2000 Personen ich auch mit diesem Antrage nur sozialistische Tendenzen verfolge, besucht, erhebt hiermit ganz energischen Protest gegen die in den trifft mich nicht; tönnen Sie solche Maßregeln nicht anders Buckerwaaren und Chokoladefabriken herrschenden Mißstände und wirksam durchführen, als indem Sie Organisationen in fozial- insbesondere gegen die Ausbeutung der Arbeitskräfte durch die demokratischer Weise einrichten, so beweist das eben, daß alle Ueberstundenarbeit in der Saison, da bei dieser Ausbeutung der Dinge des Gemeinwohls, wenn sie gründlich erledigt werden, färgliche Lohn nur künstlich erhöht wird, und beschwert In einer Versammlung aller in der Schuh sich über das Unternehmerthum der betreffenden Branche, Industrie beschäftigten Dahin führen, wohin wir wollen.( Beifall.) beschäftigten Arbeiter Stadto.& alisch beantragt die Ueberweisung des Antrags da dasselbe versucht, die Arbeitszeit noch über das gesetz- beiterinnen, welche am 31. Oftober tagte, sprach Herr an einen Ausschuß, Stadtv. Spinola Uebergang zur Tages- liche Maß auszudehnen.( Gesetz betreffend die Sonntagsruhe.) Dr. Rehfisch unter Beifall über Infektion und Desinfektion. f ordnung. Es verspricht die Versammlung, ganz entschieden für den Normal- In der Diskussion wurden von verschiedenen Rednern Fragen s Ueber letteren Antrag muß, nachdem ein Redner dafür, arbeitstag einzutreten, und da eine straffe Organisation das beste an den Referenten gestellt, welche derselbe in einem Schlußwort d einer dagegen gesprochen hat, abgestimmt werden. Mittel zum Zweck ist, ersucht sie die noch fernstehenden Kollegen, beantwortete. Stadtrath Straßmann: Die Deputation für öffentliche der Organisation beizutreten.Im Verschiedenen warf Kollege A. Fleischer die Frage Gegenüber den in dieser Versammlung erhobenen Anauf, ob es nicht Gesundheitspflege hat schon am 2. April einen Beschluß gefaßt, eine nöthig wäre, Agitations bei Erbauung des vierten städtischen Krankenhauses eine städtische schuldigungen veröffentlicht die Firma Theodor Hildebrandt u. Kommission zu wählen, da die früher schon gewählte si Die Sohn in der Volks- Zeitung" folgende Erklärung: Kommission nichts Entbindungsanstalt in das Bauprogramm aufzunehmen. sich hören Taffe. Hier Priorität dieses Gedankens gehört also der Deputation. Der 1. Der Küchler Scholz wurde von uns im Monat April d. J. gegen machte Kollege Büttner( Mitglied der früheren Antrag ist, wie er vorliegt, unannehmbar. Von welchem Zeit wegen wiederholter Widerseßlichkeit gegen seinen vorgesetzten Kommission) geltend, daß teine Mittel zur Agitation vorhanden punkt an datirt der Antragsteller die Erwerbsunfähigkeit und Meister und nachdem er es abgelehnt hatte, wegen des begangenen wären; derselbe beschuldigte einen Theil der Anhänger des Ver Unterkunftsbedürftigkeit der Schwangeren? Derartig vage Vor- Fehlers Abbitte zu leisten, entlassen. eins deutscher Schuhmacher, daß sie die Zwiftigkeiten in der Ber liner Schuhmachersewegung hervorbrächten. Diese Beschuldigung schläge sind undurchführbar. Die Einrichtung einer Entbindungsanstalt deckt sich auch in keiner Weise mit derjenigen einer Heimwurde aber von mehreren anderen Kollegen entschieden zurück stätte für genesende Wöchnerinnen. Ich bitte, den Antrag einfach gewiesen, worauf folgende vom Kollegen Benz eingebrachte abzulehnen. Resolution einstimmig angenommen wurde: Stadto. Spinola: Nach diesen Erklärungen können wir lediglich zur Tagesordnung übergehen. Was gethan werden kann, wird ja geschehen. Aber Blankenfelde, 8 Kilometer von Berlin, tann doch nicht in eine Entbindungsanstalt umgewandelt werden, die mitten in der Stadt liegen muß. Stadty. Birchow: Das praktische Problem, welches in dem Antrage liegt, will ich gern unterstützen; die andere Frage, ob nun wirklich dazu übergegangen werden soll, alle Schwangeren, die erwerbenfähig sind, in städtische Anstalten aufzunehmen, muß Davon getrennt gehalten werden. Die Blankenfelder Anstalt hat allerdings feine Erfolge aufzuweisen, sie ist im Augenblicke völlig geschlossen( Hört, hört!), weil eben feine Wöchnerin da ist. Ein Ausschuß, der sich mit den Ursachen dieses Ergebnisses beschäftigte, würde nicht zwecklos fein. Zu einer eigentlichen Entbindungsanstalt würde übrigens erheblich mehr gehören, als gegenwärtig in Blankenfelde besteht. In namentlicher Abstimmung wird der Uebergang zur Tagesordnung mit 81 gegen 22 Stimmen abgelehnt; der Antrag geht an einen Ausschuß von 15 Mitgliedern. Für die Aufnahme der allgemeinen Viehzählung am 1. Dezember er. werden 3000 m. bewilligt. Schluß 81/4 Uhr. Soziale Ltebericht. Achtung, Metallarbeiter! 2. Es ist ein für allemal von uns die Bestimmung getroffen, daß das bei der Fabrikation zur Erde fallende Mehl ( fogenanntes Fußmehl gesammelt und als Viehfutter verkauft werden soll. Unsere Geschäftsbücher weisen nach, daß im Laufe dieses Jahres allein ca. 41 Zentner Fußmehl verkauft sind. Im Fachverein der Marmor- und Grauit- Arbeiter verlas am 23. Oftober der Kassirer folgenden Vierteljahrsbericht: Einnahme nebst Bestand vom 1. Quartal 1892 135,66 M., Aus gabe 19,98 m., bleibt ein Bestand von 115,68 M. Die darauf folgende Vierteljahrs- Abrechnung vom Reservefonds ergab an Einnahme, inkl. Bestand vom 2. Quartal, 193,10 M., an Aus gabe 50 Mt., es ist somit gegenwärtig ein Bestand von 143,10 M. vorhanden. Die Revisoren bestätigten die Richtigkeit der Abrechnung, worauf den Kassirern Decharge ertheilt wurde. Bei den Klagen über den Arbeitsnachweis, welche zur Sprache gebracht wurden, stellte sich heraus, daß die Kollegen selber Ur fache dazu gaben, indem sie den Arbeitsnachweis größtentheils erst benutzen, nachdem sie alle Werkstellen abgelaufen haben. Der Vorsigende machte noch auf das am 12. November statt findende Kränzchen aufmerksam, indem er die anwesenden Kollegen aufforderte, zahlreich zu erscheinen. Die nächste Versammlung findet am 20. November statt. mehr von und Ar Die Versammlung ist der Ansicht, daß die im Januar ge 3. Gegen unsere vorgedachte Bestimmung und ohne unser wählte Agitationsfominission nicht mehr das Vertrauen der Berliner Wissen soll von einem der Meister unserer Fabrik ein Theil des Kollegen und Kolleginnen besitzt; da aber die Agitation nicht erwähnten Mebles nach mehrmaligent Durchfieben zum Bestäuben unterbleiben kann, so erklärt die heutige Versammlung die der Backbleche verwendet worden sein, nie zum Verbacken. Wir Agitationstommission für ausgelöst, um an deren Stelle eine bemerken, daß diese Bleche, auf denen nur ein geringer Theil andere zu wählen, die ihren Pflichten voll und ganz nachzukommen unserer Waaren gebacken wird, stets einer Size von 150-250 hat. In die Kommission wurden die Kollegen W. Krause, Grad im Backofen ausgesetzt werden und daß das Streumehl A. Fleischer, Krämer, Dittmar und Sommerladt nach Fertigstellung der Waare von denselben vermittelst scharfer gewählt, worauf nach einigen persönlichen Bemerkungen die Ver Bürsten vollständig entfernt wird. Somit bleibt von dem be- sammlung geschlossen wurde. tteffenden Mehle an der Waare überhaupt nichts haften. 4. Von der unter 3. beschriebenen Verwendung des Mehles Schöneberg. Am 16. Oktober tagte hier eine Vereins erhielten wir erst durch die Mittheilung des Küchlers Echolz versammlung der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter. Nach wiesen Klinge und nach seiner Entlassung Kenntniß. Wir haben sofort sämmtliche Anfragen verschiedener Kameraden Waare, bei welcher das Mehl zum Bestäuben der Bleche be- Behrendt aus den Statuten Zweck und Ziele des Vereins mußt worden war, vermahlen und als Viehfutter an Herrn nach und ermahnten die Mitglieder, doch reger und ausdauern Weber in Reinidendorf, Hausotterstraße 73, verkaufen lassen. der für den Verein zu agitiren. Klinge forderte die Mitglieder Dem schuldigen Meister haben wir vor den versammelten Ar- auf, pünktlicher zu bezahlen und mehr zu agitiren, um die Masse beitern eine scharfe Rüge ertheilt und seine sofortige Entlassung heranzuziehen, auch sollten sie Blätter lesen, worin sie Auf nur deshalb nicht ausgesprochen, weil seine Frau damals todt flärung finden, z. B. den Vorwärts", das Boltsblatt für Beeskow- Teltow" und den Bauhandwerker". Das letztere Organ foll von jetzt ab unser Fachorgan sein und recht zahlreich müssen wir auf dasselbe abonniren. trant war. In unsere gesammte Fabrikation, welche das Licht in feiner Weise zu scheuen hat, haben wir bisher jedermann Einsicht gestattet und sind hierzu auch ferner gern bereit. Wir haben die Untersuchung der ganzen Angelegenheit beim föniglichen Polizeipräsidium beantragt und bitten das geehrte Publitum, zu uns das Vertrauen zu hegen, daß wir den guten Ruf, dessen unsere Firma sich seit mehr als 75 Jahren erfreut, nicht zu Schanden lassen werden. Theodor Hildebrand ut. Sohn." In der Manometerfabrik von Gradenwih, Es ist nun Sache der Arbeiter, welche in der Versammlung Dresdenerstr. 38, haben sämmtliche Metallarbeiter die Anschuldigungen erhoben, zu der Erklärung der Firma fich zu wegen ausgebrochener Differenzen die Arbeit niedergelegt. Buzug äußern. ist fernzuhalten. Der Vorstand des Verbandes aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. " T 2 b 11 S 11 21 21 Nachdem zum zweiten Schriftführer Wilhelm Koschzens gewählt war, beantragte Behrendt, die Mitgliederzahl und jeden einzigen Kollegen in der nächsten Versammlung zu verd lesen, ob er Mitglied sei oder nicht. Sechs Kollegen traten dent Verein bei, dann führte der Vorsitzende an, daß von jetzt ab die Die Versammlung präzise 1/2 Uhr Nachmittags beginnt. nächste Versammlung findet am 20. November, 1 Uhr, in Jakob's Salon, Grunewaldstr. 110, statt. Zum Schluß forderte der Vorsitzende nochmals auf, doch immer und immer für den Verein zu agitiren und auf den Bauhandwerker" zu abonniren, 9 und schloß mit einem Hoch auf die internationale Sozial t demokratie und den Verein. Eine öffentliche Versammlung der Schmiede Berlins beschäftigte sich am Dienstag wieder einmal mit den Mißständen, welche auf der Innungsherberge, Mulachstr. 9, immer noch gang und gäbe find. Kollege Stein schilderte in anschaulicher Weise die dortigen Verhältnisse. Seinen Ausführungen zufolge muß Die Hirsch Dunckerianer haben auch bei den Gewerbe- jeder arbeitslose Gefelle bei seinem Bummeleintritt" zwei große gerichts- Wahlen in Geislingen a. St.( Württemberg) eine Weißen" und zwei halbe Pfund"" Bummel e in stand" geben. Niederlage erlitten. Von 523 abgegebenen Stimmzetteln ent- Romme nun endlich nach sechs bis acht Wochen an den derartig der„ Dortmuder Zeitung". Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. I Briefkaffen der Redaktion. K., Dortmund. Wir bitten um Zusendung der betr. Nummer in 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Nr. 259. Parteinachrichten. Delegietenwahlen zum Berliner Parteitage. Sagan: Sädel. Biebrich: Emil Fleischmann- Frankfurt a. M. Stuttgart: Geiger; Ersazmann A. Schlick e. Flensburg: Mahike. #P Freitag, den 4. November 1892. von Versammlungen verweigert hatte, was eine Sarfe ist. Er rutschte mit Glanz durch. Sein Gegenkandidat erhielt 195 St., er nur 44. Lokales. 9. Jahrg. Damen ein Kranker; auch die am Tische 2 beköstigten fonfumiren Speisen im Preise von mehr als dem doppelten Betrage der gewöhnlichen Krankenkost, und selbst das Dienst personal wird immer noch erheblich besser beköstigt, als die Kranken. Es sind das feine sehr erfreulichen Einblicke in die Gre nährungsverhältnisse der Krankenhäuser. Erklärlich werden dies selben nur dadurch, daß bei zahlreichen Kranten der Appetit stark beeinträchtigt oder ganz aufgehoben ist. Stellt sich dann bei eintretender Genesung das bekannte starte Eßbedürfniß ein, dann entledigt sich die Heilanstalt schleunigst des Geheilten". Aber erklärlich ist es nach dem Mitgetheilten, wenn der Gebrauch, Grfrischungen und gut ernährende Speisen den Kranken mitzubringen, bei den Besuchern der Anstalt sehr vielfach üblich ist und von den Kranken auch recht gern gesehen wird. il Gegen die Militärvorlage erklärte sich in Leipzig eine bon über 2500 Personen besuchte Versammlung, in welcher Bebel referirt hatte. Die Frage:„ Sollte der Reichstag nach Ueber die Beköftigung der Kranken in den verschiedenen mehrmaliger Auflösung sich abermals zur Militärvorlage ab- Heilanstalten wird manchmal recht eindringlich Klage geführt. lehnend verhalten, hat dann der Bundesrath oder der Monarch Solche Klagen finden gewöhnlich wenig Beachtung, weil man das Recht, trozdem neues Militär zu schaffen?" beantwortete annimmt, daß Kranke sich in einem überreizten, oder sonst durch Bebel nach dem Bericht des„ Wählers" dahin, daß weder der ihre Krankheit beinflußten Gemüthszustande befinden, bei denen Kaiser noch der Bundesrath das Recht habe, eine dahingehende man solche Angaben mit Vorsicht aufnehmen muß. Auch ist es Vorlage zu dekretiren. Dies könne nicht geschehen ohne eine Ver- ja schwer vorstellbar, wie die Aufsichtsbehörden so streng das Der Vorstand des sozialdemokratischen Wahl- und fassungsverlegung. Seine persönliche Meinung über Annahme Mitbringen von Erfrischungen und kleinen Leckerbissen für die Bildungsvereins für Bernau und Umgegend( Genosse und Nichtannahme der Vorlage sei die: die Vorlage in ihrer Kranken verbieten können, wenn diese nicht ausreichend gesättigt H. Höhne, Bernau, Weinbergstr. 64) beabsichtigte 1. 3. eine jebigen Faffung werde abgelehnt werden, aber jedenfalls bekomme würden. Lassalle- Feier abzuhalten, an welcher auch Frauen theilnehmen die Regierung die Hälfte und damit fönne sie auch zufrieden Liest man nun den Bericht der Verwaltung des Kranken sollten. Die Feier fiel aber ins Wasser, weil die Polizei diejein. Es wäre die größte Thorheit, welche die Regierung be: hauses am Friedrichshain auf die Beschuldigung der selbe verbot. Gegen das Verbot wurde Beschwerde beim Landgebe, wenn sie den jetzigen Reichstag, der ihr in höchstem mangelhaften Beköstigung hin, so ist es auffällig, daß in den rath erhoben, auf welche jetzt folgender Bescheid ergangen ist: Waße willfährig sei, auflöse. Für uns sei es aber sicherlich fein aufgeführten Beköstigungsgegenständen sich eine ganze Reihe Nachtheil. Königl. Landrath Berlin, 17. Oftober 1892. von Dingen befinden, bei denen einem, so zu sagen, das des Kreises Nieder- Barnim. Ferner fanden Versammlungen gegen die Militärvorlage Wasser im Munde zusammenlaufen kann. Da giebt es nicht blos Die von dem Vorstand unter dem 29. Auguft d. J. erhobene flatt in Gaisburg( Bürttemberg, Referent Hi I den brand, Fleisch von allen Sorten und Gemüse jeder Art, auch Kaffee, Beschwerde über die Verfügung der Polizei- Verwaltung daselbst Beinheim und Hochsachsen( Baden, Referent Fri B), Exportbier, Wein, dazu Cotelett, Beefsteat, Tauben und andere vom 18. Auguſt cr., durch welche dem Vorstande die Genehmigung Elberfeld( Referent 3. Müller). Sagan( Referent ſchöne Dinge figuriren auf dem Speiſezettel für die Kranken; zur Abhaltung der Lassalle- Feier am 27. Auguft d. J. mit RückStolpe Grünberg). sieht man dazu die 18 825 Portionen Branntwein( je 1/10 Liter), ficht auf§ 8 der Verordnung vom 11. März 1850( Amtsblatt 137 785 Stück Gier, die 10 037 Portionen Zucker( à 33 Gramm), Seite 279) versagt worden ist, weil nach dem Programm auch Aus dem 15. Reichstags: Wahlkreis( Sachsen) wird uns so möchte man wirklich auf die Vermuthung kommen, die Kranken Frauen theilnehmen sollten, vermag ich als Begründung() nicht geschrieben: Eine Parteiversammlung dieses Kreises tagte am hätten in so einem Krankenhause ein Leben wie im Himmel; ja auziertennen. Sonntag im Schützenhause zu Chemniz. Der Besuch war ein es wird einem ganz sonderbar zu Muthe, wenn man fiest, daß Der fozialdemokratische Wahl- und Bildungsverein ist sehr starter, was besonders hervorzuheben ist, weil jeder Theil- eine Champagner- Rechnung im Betrage von 84 M. unter den zweifellos ein politischer Verein. Solche Vereine unterliegen auch nehmer petuniäre Opfer zu bringen hatte. Unser Wahlkreis Ausgaben aufgeführt ist, zu welcher Boſition eine andere von für Versammlungen, welche ausschließlich anderen Zwecken als liegt nämlich so ungünstig, daß wir, obwohl wir in demselben schöne 20 M. für Blutegel in einem wohlthuenden Gegensatz steht. bem politischer Erörterung dienen sollen, also auch für musikalische, Verfammlungslokale haben, feinen Ort verzeichnen können, der Allerdings wird eine etwaige Neigung, aus Sehnsucht nach den deklamatorische zc. Unterhaltungen, Tanz 2c. der Beschränkung des als der Mittelpunkt des Kreises gelten kann. Wir müssen daher Genüssen des genannten Krankenhauses krank zu werden obigen Paragraphen.( Entscheidung des Ober- Verwaltungsgerichts bei derartigen Gelegenheiten stets in Chemnitz tagen. Die Theil- und sich in demselben verpflegen zu lassen, sofort erheblich vom 1. Oftober 1890. Band XX Seite 432.) nehmer müssen also die Bahn benutzen oder aber stundenweite gemindert, wenn wir einen Blick auf die Gesammtaufrechnung Da die Lassalle- Feier von dem Verein als solchen beschlossen 28ege zurücklegen. In der Versammlung wurde der Stand der werfen. Die Ernährung, Verpflegung und Bekleidung eines war, so war dieselbe als eine Vereinsversammlung anzusehen und Bolteſtimme" besprochen und für gut befunden. Ginige Vorschläge Kranken, einschließlich der auf seinen Antheil entfallenden Kosten fonach die Polizeiverwaltung daselbst auf Grund des§ 8 1. c. behufs Beseitigung eingetretener llebelſtände( unpünktliche Ginliefe der Verwaltung der Anstalt, von den Beamtenbesoldungen bis mit Rücksicht darauf, daß eine Theilnahme von Frauen an der rung der Abonnementsgelder) fanden Annahme. Nach Ergänzung der zu den Ausgaben für Hofreinigung und Wafferzins, betragen pro Feier stattfinden sollte, unzweifelhaft befugt, die im übrigen nach Prepkommission fanden die Wahlen der Delegirten guni Parteitag Lag 3 M.& P. Nun wird jeder zugeben, daß für diesen Be-§§ 4 und 6 der Oberpräsidial- Berordnung vom 14. Juni d. J. ſtatt. Gewählt wurden die Genossen Kalthorst and 9. trag teine großen Sprünge zu machen sind. Aber in diesen Amtsblatt Seite 269) erforderliche Genehmigung zu versagen. Schmidt, als Ersaßmann such fel. Sierauf hielt der Ver- 3 M. 8 Pf. stecken, wie gesagt, alle Ausgaben antheilig 0 . treter unferes Kreiſes einen Vortrag über die Militärvorlage. berechnet, welche für die Anstalt gemacht werden. mitteln. Gegen Der Landrath. gez. v. Waldern. Gine im Sinne des Referates gehaltene Resolution fand Annahme. Sieht man sich nun aber die Betöftigungsausgaben allein Des langen Schreibens kurzer Sinn ist also der, daß die Beschlossen wurde ferner, und zwar auf Antrag des Genossen an, so ergiebt sich, daß die tägliche Ernährung sich nur auf Bernauer Polizei eine Verordnung vom März 1850 ausgegraben Rosenow, in denjenigen Orten, in denen Bersammlungen 1 M. 25 Pf. pro Person stellt. Das wäre immer noch fein er hat, welche ihr gestattet, die Theilnahme von Frauen an den wht abgehalten werden können, Petitionsbogen gegen die heblicher Betrag bei den gegenwärtigen Marktpreisen und wenn Vereins- Bergnügungen zu verbieten. In Zukunft werden Militärvorlage in allen Haushaltungen zirkuliren zu lassen, und man schließlich Rothwein, Gier und andere schöne Dinge für diesen mun unsere Genossen in Bernau wissen, wie sie fich zu verhalten fie später der sozialdemokratischen Reichstags Frattion zu über- Preis haben, vielleicht gar von dem Champagner ein Fläschchen haben, wenn sie Frauen die Theilnahme an Vergnügungen er die Militärvorlage machte sich eine un- ergattern tönnte, so wäre das für den erwähnten Preis immer möglichen wollen. Eine Frage müssen wir aber doch an den Gebeure Entrüstung bemerkbar, was um so erklärlicher ist, da die noch ein billiges Vergnügen. Auffallen muß es freilich, daß die Herrn Landrath richten: wie denkt sich denn derselbe einer Tanz, Staats- und Gemeindelaften schon jetzt äußerst drückend em- Krankenhaus- Verwaltung mit einem solchen Sage für die Er- an welchem grauen nicht theilnehmen dürfen? Ist derselbe denn pfunden werden, weil die Bevölkerung des 15. Wahlkreises schwer nährung der Kranken auskommen kann und daß auch der Say so grausam, zu verlangen, daß die Männer mit einander tanzen unter dem Darniederliegen der Textilindustrie leidet, aus der sie für die Ernährung im Vorjahre nur um 2 Pfennige pro Tag follen? zum größten Theil ihren Lebensunterhalt ziehen muß. Es wurde und Kopf höher war, während damals die städtische Verwaltung demgemäß beschlossen, sofort in die Agitation gegen die Militär- die Kur- und Verpflegungsgelder, welche bis dahin 1,75 M. ve vorlage einzutreten. Lotterieschwindel. Bei der Ziehung der Mühlhauser Geldtragen hatten, auf 2 M. erhöhte, mit der Begründung, daß lotterie ist es bekanntlich recht lustig hergegangen. Gegen die die damalige Bertheuerung der Lebensmittel diese Giltigkeit der Ziehung ist Protest erhoben worden, auf welchem In Boun fand am Sonntag eine von unseren Parteigenoffen Erhöhung bedinge. ein Entscheid bisher noch nicht erfolgt ist. Der Protest betrifft einberufene öffentliche Versammlung statt, in welcher Genosse Allein bei genauerer Prüfung stellt sich der für die Kranken- eine ganze Menge von Unregelmäßigkeiten, welche sich am zweiten beköstigung verausgabte Betrag ganz erheblich geringer dar. In Biehungstage ereignet haben. Da sind eine große Anzahl Loose Reichstags- Erfahwahl besprach und dabei das heuchlerische Treiben jenem Verpflegungssage von 1½ mi. täglich ist nicht blos die aus der Trommel gefallen, in allen möglichen Gefäßen gesammelt des Zentrums gebührend kritisirte. Die Versammelten nahmen Beköstigung der Kranken, sondern auch die des gesammten und dann ohne weiteres in die Trommel zurückbefördert worden. einstimmig eine Resolution an, laut welcher sie mit allen Sträften Anstaltspersonals, soweit dasselbe Beköstigung aus der Anstalts- Die Ziehung wurde fortgesetzt, ohne daß eine Nachzählung der für die Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten May 2ü de- füche empfängt, mitenthalten. Es besteht in der Anstalt nämlich Loose stattfand u. f. w. Gin großer Theil der Loosinhaber geDas Wahlkomitee unserer Partei hatte folgende interessante Einrichtung: die gesammte Beköstigung ist hört- leider!- den Arbeitern an, welche die Lockung: 250 000. die Stadtverordneten um Ueberlassung der Beethovenhalle zu in vier verschiedene" Tische" getheilt. Der Tisch 1 ist für die Hauptgewinn nicht widerstehen können. Für die süße Hoffeiner Wählerversammlung ersucht. Natürlich vergeblich. Die Aerzte und Apotheker der Anstalt bestimmt und kostet der Anstalt nung", vielleicht einen Gewinn machen zu können, tragen sie ihre Stadtväter lehnten das Gesuch ab und unsere Bonner Genossen pro Kopf und Tag 2 M. 35½½ Pf. Tisch 2 für die Oberföchis, sauer verdienten Groschen zum Loosehändler, um einige Wochen wollen nun auf dem Beschwerdewege festzustellen suchen, ob man oberwäscherin, Victoria: Schwestern und Schülerinnen der Pflege- später zu erfahren, daß sie mit Glanz durchgefallen sind und ihre ſie wirtlich mir nichts dir nichts zu Würgeru sveiter Klaſſe anſtalt berechnet sich auf Kopf und Tag mit 1,76 M. Tisch 3, paar Groschen, die sie tausend Mal besser hätten verwenden können, verspielt haben. Die Ziehung sollte ja auch in Mühlhausen, unter Aufficht eines föniglichen Notars" stattfinden, in Wirklichkeit aber hat sich der Notar auf den Vertreter eines Lotteriegeschäftes verlassen, der mit großer Gewandtheit alles besorgt hat. Wie leicht hier ein Versehen" möglich ist, das hat der Fall Farkas" in Temeswar ( Ungarn) gezeigt. Dieser" Bottokönig" hat ein sehr einträgliches Röln wirten werden. machen tann. Bei der Bürgermeisterwahl in Ueber ach ließ sich, namens Dito Midler als Kandidat aufstellen. Bei der Wahl zeigte ihm die Arbeiterschaft, der er seinen Gaal zur Abhaltung Die Waffen nieder! [ 64 für das Warte-, Dienst- und Arbeitspersonal toftet 1,01 m. und Tisch 4, der eigentliche Krankentisch, tostet 79 Pig. pro Kopf und Tag. Diese Ziffern geben zut intereffanten Betrachtungen Anlaß: der Arzt und der Apotheker brauchen jeder an Geldwerth zu ihrer Ernährung drei Mal soviel wie u. Bater und Sohn, Octave Feuillet, George Sand, gedanken- und gefühllose Treiben verwendet; daß man Arsène, Houssaye und einigen Anderen begegnet. Bei dem darüber vergißt, Antheil zu nehmen an dem Gang der Gine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. letztgenannten haben wir auch einen Maskenball mitgemacht. wirklichen Welt da draußen- ich meine das Universum Wenn der Verfasser der ,, Grandes dames" in seinem pracht und an dem Bestande[ der eigenen Welt da drinnen- ich So würde sich die allgemeine Entwaffnung von vollen kleinen Hotel der Avenue Friedland eines seiner meine das häusliche Glück. Mir wäre es vielleicht so erfelber einstellen, va 3 Brinsip der Groberung venetianischen Feſte gab, so war es Gewohnheit, daß daselbst gangen- aber davor schützte mich Friedrich. Er war nicht wäre auf immer aufgegeben und die kon die wirklich großen Damen unter dem Schuße der Maste der Mann dazu, sich von dem Strudel der Bariser ,, haute vie föderation der Staaten würde ganz natürlich einen sich in der Nähe die kleinen Damen" bekannte Schau- hinreißen und rerschlingen zu lassen. Er vergaß über der obersten Gerichtshof internationaler Gerechtigkeit bilden, spielerinnen 11. bgl. bejahen, welche hier ihre Diamanten Welt, in der wir uns bewegten, weder das Universum, welcher im stande sein wird, auf dem Wege des Schiedsrichter- und ihren Witz funkeln ließen. noch unseren Herd. Ein paar Vormittagsst unden blieben amtes alle Streitigkeiten zu schlichten, welche der Krieg nieMindestens uns nach wie vor der Lektüre und der Familie geweiht, Tals zu entscheiden vermocht. Indem es so handelte, würde breinir waren auch sehr fleißige Theaterbefucher, mbeten und so brachten wir das größte Kunststück fertig, neben dem Frankreich die einzig reelle und einzig dauerhafte Kraft. dreimal wöchentlich verbrachten die nämlich das Recht auf seine Seite gebracht, und dem weder in der italienischen Oper, wo Adelina Patti Vergnügen auch das Glück zu pflegen. eben mit dem Marquis de Caur verlobt- Für uns Desterreicher hegte man in Paris viel SymMenschengeschlecht auf ruhmreiche Weise eine neue Aera er- die Zuhörerschaft entzückte, oder im Théatre Français, pathie. öffnet haben."( Opinion Nationale 25. Juli 1868.) Dft wurde in politischen Gesprächen auf eine oder auch in einem der kleineren Boulevard Theater, Revanche de Sadowa" angespielt, so gewiß, als müßte die Beachtung hat dieser Artikel natürlich wieder nicht um Hortense Schneider als Großherzogin von Gerolstein uns vor zwei Jahren geschehene Unbill wieder gut gemacht gefunden. oder andere Operetten- und Vaudeville- Berühmtheiten zu In Winter 1868 bis 1869 fehrten wir nach Paris sehen. zurück und diesmal Das Leben kennen lernen auch von dieser Seite wollten wir Es ist doch sonderbar, wie, wenn man in diesen Wirbel Welt". stürzten wir uns in die große des Glanzes und der Unterhaltungen gestürzt ist, wie einem diese kleine große Welt" plöglich so schrecklich wichtig vor Es war ein etwas ermüdendes, aber für einige Zeit kommt und die darin waltenden Gesetze von Eleganz und – um ein„ chic"( bantals hieß es noch„ chie") eine Art ganz érust werden. Als ob sich überhaupt derlei wieder gut machen ließe! Wenn Schläge nicht anders zu tilgen sind, als wieder durch Schläge dann kann das Ding ja niemals aufhören. Gerade meinem Mann und mir, weil dieser beim Militär gewesen und den böhmischen Feldzug doch recht genußreiches Treiben. Wir hatten mitgemacht, gerade uns glaubten die Leute nichts Angenehmeres und Höflicheres sagen zu können, als eine uns ein kleines möblirtes Hotel im haft genommener Pflichten auferlegen. Im Theater einen hoffnungsvolle Anspielung auf die bevorstehende SadowaViertel der Champs Elysées gemiethet, wo wir unseren zahl- geringeren Play einnehmen, als eine Prosceniumsloge; in Stache, welche bereits als ein geschichtliches, das„ europäische reichen Bekannten, bei denen wir täglich zu irgend welchen den Bois mit einem Wagen sich zeigen, deſſen Gespann Gleichgewicht" sicherndes und durch politisch- diplomatische Festen geladen waren, auch manchmal revanche bieten nicht tabellos wäre; auf den Hofball gehen, ohne eine von Vorkehrungen gesichertes Ereigniß behandelt wurde. Gine fonnten. Von unserem Gesandten beim Tuilerienhofe ein- Worth unterschriebene" 2000 Franks Toilette zu tragen; bei nächster Gelegenheit den Breußen" zu gebende Schlappe geführt, waren wir für den ganzen Winter zu den Mon- fich zu Tische setzen( Madame la baronne est servie. tagen der Kaiserin vergeben; außerdem standen uns die auch wenn man keine Gäste hat, ohne sich von dem würde- würde nicht tragisch ausfallen Zuhause zu haben Prinzessin Mathilde, der Herzogin von Monchy, der Kö- feinsten Gerichte und edelsten Weine auftragen zu lassen: nigin jabella von Spanien und so weiter. Auch viele das wären alles arge Verstöße... literarische Größen lernten wir fennen den größten 11 .), war eine völlerpädagogische Nothwendigkeit. Die Sache nur so etwas den Vielleicht genügte zu diesem Zwecke auch schon dieſe an der Wand hängende Peitsche: sollte der Nebermüthige etiva lecke AnWie leicht wie leicht geschieht es einent, wenn man wandlungen bekommen, so war er ja gewarnt, daß sie daß auf ihn herunterſauſen werde- die Revanche de Sadowa. freilich nicht, denn dieser, ich meine Viktor Hugo, lebte von dem Räderwerk solcher Existenz erfaßt worden, in der Berbannung; doch sind wir Renan, Dumas, Iman alle seine Gedanken und Gefühle auf dieses im Grunde Wir lehnten natürlich solche Tröstungen entschieden ab. 22 " 11 Geschäft gemacht, ehe ihm das Handwerk gelegt wurde. Dabei| oberen Rande der Zellenthür und der Thürfüllung befand sich Polizeibericht. Am 2. d. M. wurden vier Personen ist noch zu berücksichtigen, daß bei dem österreichischen Lotto, ein schmaler Spalt. Der Gefangene hatte sich nun in der Wert hängt vorgefunden, und zwar Vormittags ein Mädchen auf de welches dem Staate einige Millionen Gulden abwirft, nur 90 ftatt eine lange Hanffchnur angeeignet, diese nahm er bei seinem nächt- Boden des Hauses Charlottenstr. 59 und ein Schneider in fein Nummern in der Urne vorhanden sind. Da ist es natürlich viel lichen Fluchtversuche mit beiden Enden in die eine Hand, während er Wohnung in der Kleinen Markusstraße, und Abends ein Fabri schwieriger das Glück au forrigiren, als bei einer Lotterie, bei mit der anderen Hand die ganze übrige Schnur durch den Spalt arbeiter in den Anlagen des Viktoria- Parks und ein Wächter a welcher Tausende von Loosen in die Trommel gezählt werden. steckte, so daß dieselbe auf der Außenseite der Zellenthür schleifen- dem Hofe der Brauerei Pfefferberg, in der Chriſtinenstr. 18/19. Man sieht hieraus, daß Unregelmäßigkeiten sich sehr leicht artig herabhing. Nun ließ er die Schlinge fortwährend auf- und Vor dem Hause Waterloo- User 3 wurde Vormittags eine obda ereignen können, so daß schon aus diesem Grunde der Arbeiter abgleiten, bis sich die Schleife am Knopf des Riegels fethielt, lose Händlerin mit einer anscheinend von einem Falle herrühre das Lotteriespielen sein lassen sollte. In der Hauptsache aber ist was ihm nach mehrsündigen Versuchen gelang. Dann bugfirte den, bedeutenden Verlegung am Kopfe angetroffen und nach de die Lotterie eines der bösartigsten Hazardspiele, die es giebt er die" Strippe" an das entgegengesezte Ende des oberen Thür Krankenhause am Urban gebracht. In seiner Wohnung in d und zum Ueberfluß gefällt sich der Staat noch in der Rolle eines randes, zog fest an, der Riegel gab nach, die Belle war offen. Friedenstraße wurde ein Weber mit einer Schußwunde Banliers, der nur gewinnen, aber nie etwas verlieren Mit seinen Dietrichen öffnete er alsdann die Ausgangsthür der Kopfe todt aufgefunden. Es liegt unzweifelhaft Selbstmo tann. Das Spiel ist sogar derart regulirt", daß sich der Staat Station", fam so auf den Gefängnißhof, welches durch ein großes vor. Beim Umladen eines Heuwagens vor dem Hau schon vorher bei Heller und Pfennig ausrechnen fann, wie viel Thor vom Vorhofe abgeschlossen ist. Auch dieses Thor wurde mit den Grünstraße 4 fiel ein Arbeiter, als er vom Wagen herabgleite bei der Geschichte in seine Taschen fließen wird. Da sollten doch Schließhaten geschickt geöffnet und nun hätte er nur noch die wollte, auf die Runge, so daß ihm die Spitze derfelbe die Arbeiter Klug fein und ihr Geld, das ihnen doch wahrlich nicht allzu hohe Mauer zu bewältigen gehabt, welche den Vorhof in den Unterleib brang und ihn schwer verlegte. Er wurde na nicht mühelos in die Tasche fließt, für sich behalten und nicht von der Straße trennt, aber als er eben aus dem geöffneten der Universitätsklinik gebracht. An der Ecke der Straße Unte dem Staat, noch ins Haus tragen. Ob es sich um eine Staats- Thore trat, stieß er auf zwei Militärposten. Diese hatten sich den Linden und der Charlottenstraße gerieth Mittags ein fech oder um eine Privat- Lotterie handelt, kommt auf eins heraus: furz vorher zufällig auf ihrer Patrouille an dieser Stelle ge- jähriger Knabe unter die Räder einer Droschte und wurde a auf eine Anleihe, welche dem Publitum unter allerhand ver- troffen, sie hatten ein leises Geräusch gehört, sich mäuschenstill scheinend innerlich bedeutend verletzt, so daß seine Ueberführun Toden den Vorspiegelungen abgeknöpft wird. Das Geschäft" verhalten und nahmen nun den Ausbrecher in Empfang, der nach der Charitee erforderlich wurde. Nachmittags versuch nfachen dabei lediglich die Unternehmer, die auf die Spielwuth natürlich fofort wieder in Sicherheit" gebracht wurde. Erst die ein Maler in feiner Wohnung in der Perlebergerstraße sich dur der Menge spekuliren und alle Mittel in Anwendung bringen, nachträglich angestellte Untersuchung hat ergeben, wie es dem Grhängen das Leben zu nehmen. Er wurde jedoch noch rec um dieselbe möglichst anzustacheln. Denen freilich, die vom Gefangenen gelungen ist, aus der Belle herauszukommen. zeitig abgeschnitten und ins Leben zurückgerufen, mußte aber na Lotterieteufel besessen sind, ist nicht mehr zu helfen; es giebt aber dem Krankenhaufe Moabit gebracht werden. Als ein Klempne noch eine Menge fleiner Leute", welche sich immer von neuem Ein verwundeter Straßeuräuber wird von der Polizei lehrling in der Straße An der Stadtbahn mittels eines Tesching zum Lotteriespiel verleiten lassen, und diese sollten doch lieber die gesucht. Aus Erfner berichtet man uns: Der Strohhändler W. nach einem Sperling schoß, traf er einen vorübergehenden Kau Hände davon lassen. war am Dienstag Abend, von Markgrafspieste tommend, auf mann am Unterschenfel, ohne ihn jedoch anscheinend bedeutend dem Heimwege begriffen und befand sich in der Nähe der verlegen.- An der Ecke der Friedrich- und Buttkamerstraße ve Eine gar rührende Geschichte macht gegenwärtig die Krengelsberge, als ein Mann aus einer Tannenschonung heraus- suchte der Schlächter Malinski die unverehelichte Holtz durch dr Runde durch die Presse. Gin früherer preußischer Hufaren trat und sich zu W. gesellte, um mit ihm, wie der Fremde sagte, Schüsse aus einem Revolver und darauf sich selbst zu erschieße Lieutenant v. A. ist in einem Hospital in New- Yort an, chroni- der Sicherheit wegen den Weg gemeinschaftlich zurückzulegen. Das Mädchen wurde von einer Kugel in der Hüfte getroffe schem Alkoholismus" mittellos gestorben, und als" Armenteiche" Dem Strohhändler kam der Begleiter doch unheimlich vor, und während er sich durch einen Schuß in die Stirn verlegte. Beit beerdigt worden. Die Lebensgeschichte dieses Bedauernswerthen" für alle Fälle" griff er in die Hosentasche, um fein Messer bereit wurden nach dem Krankenhause Am Urban gebracht. Abend wird ein Langes und Breites geschildert. Der Lieutenant stammt zu halten. Dabei entstand ein Geräusch, das der Unbekannte stieß ein Schaffner der Packetfahrt Gesellschaft bei der Einfah natürlich aus einer Familie, welche zu den Edelsten und Besten" für Klingen von Gelbstücken hielt; im nächsten Augenblick hatte in das Grundstück Alexandrinenstr. 97 mit dem Kopfe gege des Landes zählt und garnisonirte in Bosen, wo das 2. Leib- sich der Strolch auf den Händler geworfen und drückte ihm einen Quer balken und erlitt eine so bedeutende Verlegung de Hufaren- Regiment liegt. Der Lieutenant war ein vorzüglicher mit beiden Händen die Kehle zu. W., der die Sinne schwinden Genicks, daß seine Ueberführung nach dem Krankenhau Soldat, ein noch vorzüglicherer Kamerad, aber nur schade, fühlte, zog das Messer das Messer und versetzte dem Räuber zwei Am Urban erforderlich wurde. Vor dem Haufe Alegande Daß er fuff", und zwar ordinären Fusel. Wäre es wenigstens Stiche in den Unterleib und in die Brust, so daß der letztere straße 53 wurde ein Arbeiter mit bedeutenden, anscheinend ve noch Champagner gewesen; aber nein, der Herr Lieutenant v. A. bewußtlos zusammenbrach. Ohne sich umzusehen, rannte W. nach einem Falle herrührenden Verletzungen an der Stirn und an de geruhten zur Schnapspulle zu greifen und fich derart zu alkoho- dem nahen Neu- Zittau und alarmirte den Gendarmen und Hand aufgefunden und nach dem Krankenhause Am Friedrich fifiren, daß er zum Gaudium der Straßenjugend den Rinnstein Polizeidiener, die sich sofort nach dem Thatort begaben. Leider hain gebracht. Im Laufe des Tages und in der darau für fein weiches Bett hielt. Schließlich wurde der Skandal zu gelang es nicht mehr, den Räuber zu faffen; er hatte sich trot folgenden Nacht fanden 5 Brände statt. groß, v. A. wurde versezt und schließlich erhielt er starten Blutverlustes entfernt und wird jest nach dem durch W. feinen Abschied. Jezt verlegte er das Feld seiner gegebenen Signalement polizeilich gesucht. erfprießlichen Thätigkeit nach Berlin. Hier lernte ihn die Polizei bald fennen und wenn er an irgend einer StraßenIn der Senkgrube erstickt. Seit einigen Tagen war, wie ecke bis zur Bewußtlosigkeit betrunken im Rothe lag, packte ihn der hiesigen Polizeibehörde mitgetheilt wurde, das zweijährige die Polizei fürsorglich zusammen in eine Droschte, die ihn nach Söhnchen des Arbeiters Wilhelm Büttner in Brig spurlos verJeht nun endlich ist der Kleine wiedergefunden, Hause brachte. Aus Stücksicht auf seine Familie" machte die schwunden. Wegen Beleidigung der Danziger Militärärzte, insbeso Polizei nämlich eine Ausnahme und transportirte ihn nicht nach jedoch als Leiche; der Knabe ist ertrunken aus einer Sentgrube der Wache. Auf die Länge der Beit ging es auch in Berlin nicht, auf Briger Gebiet hervorgezogen worden. Am Sonntag Vor- bere des Ober- Stabs- und Garnison- Arztes Dr. Wall mülle zumal v. A. das Geld zum Branntweinankauf nahm, woher er's eben mittag hatte Frau Büttner mit ihrem zweijährigen Knaben einen wurde gestern der früher in Danzig, jetzt in Berlin wohnhal friegen fonnte. Schließlich blieb nur noch eine Rettung: Amerika! Besuch in der Juliusstraße gemacht; sie ließ dort ihr Kind zurück praktische Arzt Dr. Eriwell vor der II. Straffammer hiesig Er wurde nach dem Schiff transportirt und die Familie war und verfprach, es am Abend wieder abzuholen. Mittags ließ Landgerichts I zur Verantwortung gezogen. Am 1. März d. 3 den Taugenichts los. Jeben Monat tam ein ftandesgemäßer" man das Kind hinuntergehen, damit es auf der Straße spiele, fand hierfelbft im Saale der Arminhallen eine Versammlung vo Bufchuß in New- York an, den v. A. stehenden Fußes in Schnaps und es begab sich auf das an das Haus stoßende Ackerland. Impfgegnern statt, in welcher über Volksfeuchen und derg umfezte. Dort drüben nimmt aber die Polizei feine Rücksicht auf Dort befand sich eine mit Brettern verdeckte Senfgrube, und der verhandelt wurde. In dieser Versammlung befand sich zufäl die Familie und so fam v. A. vor den Polizeirichter, der ihn Kleine wollte den nur lofen Bretterdeckel der Grube überschreiten; auch der Regierungsrath Dr. Petri, Rejerent für diese wohl ein Dußend Mal einsperren ließ. Später tauchte der dabei muß sich wohl eins der Bretter verschoben haben, der gelegenheiten im taiserlichen Reichs Gesundheitsamt. Nach de Säufer in Chicago auf, hier trieb er's genau so, so daß er Knabe fiel in das bis oben mit Unrath angefüllte Loch, und da Berichte, welchen derselbe an seine vorgefeßte Behörd der Besserungsanstalt für Gewohnheitsfäufer überwiefen wurde. niemand das Gefchrei des Kindes hörte, fand es seinen Tod. erstattete, soll der Angeklagte in der Debatte auch einen Fall er Nach einigen Wochen wurde er als geheilt entlassen und Ueberall wurde bald darauf nach dem Kinde gesucht, nur nicht zählt haben, den er in Danzig mit einem an Pocken ertranfte wandte sich nach dem Westen mit dem festen Vorfaße, endlich in der nächsten Umgebung des Hauses; erst vorgestern sah eine Feldwebel erlebt habe. Jufolge diefer eigenen Erfahrungen gri dem Suff Balet zu sagen. Dieser Vorsay mag aber nicht lange Brau eine Kinderhand aus der Senfgrube herausragen, und er die Pockenstatinit der Militärärzte an und behauptete, da angehalten haben, denn vergangene Woche wurde ein Tramp be enige Minuten später hatten herbeigerufene Leute die Leiche die Militärärzte Danzigs die damals vorgekommenen Bocken finnungslos an einer Straßenede New- Yorks aufgefunden. Er des fleinen Büttner herausgezogen. Die gerichtliche Untersuchung Erkrankungen in tendenziöser Weise verheimlicht hätten. De Bericht des Regierungsraths Dr. Petri ging vom Reichs- Gesund wurde nach dem Hospital gebracht, in welchem er wenige Tage ist bereits eingeleitet. heitsamt an das Reichsamt des Junern und von dort au die z später verstarb. Aus seinen Papieren ging hervor, daß er der Die Obduktion der Leiche des Schulmädchens Marie ständige Militärstelle, und derkorps- und Generalarzt des 17. Arme Lieutenant v. A. vom 2. Leib- Husaren- Regiment war. Herbst, die bei ihrem Onfel, dem Arbeiter Rehberg in Rigdorf forps stellte den Strafantrag. Der Angeklagte bestritt d So die tragische Geschichte. Dieselbe ist nicht neu, fie fommt in Pflege war, sich am 8. August von dort entfernte und am Aeußerung in der von Dr. Petri wiedergegebenen Form getha in Deutschland alle Tage vor, freilich mit dem Unterschiede, daß 11. August in der Nähe der Gertraudtenbrücke todt aus dem zu haben und behauptete, daß er nur gesagt habe, daß der Feld die Alkoholisten nicht bis zur Besinnungslosigkeit trinken, weil es affer gezogen wurde, findet, nachdem die Staatsanwaltschaft webel, der nach seiner Ueberzeugung damals an Pocken gelitten ihnen Bergnügen macht, sondern weil Hunger und Elend sie die Erhumirung der auf dem städtischen Friedhofe in Friedrichs wohl nicht der einzige seiner Art geblieben sein dürfte. 3 dazu treiben. Und was wird aus diesen armen Beuten, die nicht felde beerdigten Leiche angeordnet hat, am Freitag statt. Das materiellen Entscheidung kam es in diesem Termine noch nich das Glück haben, Eltern zu befißen, auf die man Rücksicht Mädchen soll von dem 18 jährigen Steindrucker S., an der Von der Vertheidigung wurden Bedenken gegen die rechtzeitig nehmen muß"? Friedrichsgracht wohnhaft, beschwängert worden sein, und wenn Stellung des Strafantrages erhoben, und um diese zu beseitige Seit der fühnen Flucht des Einbrechers Beck scheint lich nun auch nicht der Berdacht bestätigen sollte, daß der jugend- foll vom Antragsteller zunächst eruirt werden, wann er Kenntn der Drang nach Freiheit unter den Insassen des Moabiter Unter- liche Liebhaber den Tod des Mädchens direkt verschuldet hat, so von den Aeußerungen des Angeklagten erhalten hat. fuchungsgefängnisjes gana erheblich gewachsen zu sein. Am würde immerhin ein Sittlichkeitsverbrechen vorliegen, welches der Ein unverbefferlicher Hundedieb ist der Handelsman Donnerstag meldeten die Beitungen die glückliche Flucht des Ge- Staatsanwaltschaft Ursache zum Einschreiten giebt, Gaudig, der gestern vor der achten Straffammer des hiesige fangenen Förecke, die am Montag Abend sich vollzogen hat. In den Kanal stürzte sich gestern Vormittag um 3/412 Uhr Sandgerichts I stand. Seine wiederholten Vorstrafen, bei dene Heute tönnen wir bereits über einen neuen Fluchtversuch aus an der Potsdamerbrücke eine ärmlich gekleidete Frau in mittleren es sich immer um Diebstähle an Hunden handelt, lassen ihn derselben Anstalt berichten, der am frühen Morgen des legten Jahren. Sie wurde mittels des Rettungsbootes aus dem Wasser eine Art Hunde Wilderer erscheinen. Auch diesinal handelte Mittwoch stattfand, durch das Zusammenwirken von Üm- gezogen, versuchte jedoch, sich loszureißen, um wieder in den sich bei ihm um einen solchen Diebstahl an einem dem Gastwir ständen verhindert wurde, aber an Raffinement alles Boran- tanal zu fpringen. Schließlich gelang es einem Schußmann, fie Georgi gehörigen Hunde im Werthe von 80 W. Der Angellag gegangene übertrifft. Ein in der Drahtbinderei des Untersuchungs- in einer Droschte nach der Polizeiwache zu bringen. hatte das Thier durch Hinwerfen von Fleischbrocken an sich s Gefängnisses beschäftigter Gefangener hatte sich aus dem ihm zu gänglichen Material Dietriche gefertigt. An der Thür der Zelle, Räthsel hafter Selbstmord. Der in dem Hause Frieden- lockt und dann mit sich genommen, er war aber beobachtet un in welcher er sich des Nachts befand, fonnte er die Schließwerkstraße 52 wohnhajte 57 Jahre alte Weber Franz Ott, der von festgenommen worden. Der Gerichtshof schickte ihn diesmal a zeuge nicht verwenden, denn erstere wurde durch einen Schiebe- feiner Ghefrait getrennt lebte, wurde seit dem 1. d. M. in dem vier Jahre ins Zuchthaus." riegel geschlossen, dessen Knopf nur von Außen zu erreichen ist. Hause nicht mehr bemerkt, und man machte der Polizei Anzeige. Eine Anklage wegen Bandendiebstahls bezw. Hehler Aber auch dafür wußte der Gefangene Hath. Zwischen dem Diese ließ die verschlossene Wohnung vorgestern gewalisam öffnen führte den vielfach vorbestraften Schlosser Heinrich Fra und fand den Inhaber mit einer Schußwunde im Kopf als Stieber, den Handlungskommis Jibor 2ewin, de Leiche vor. Ein Selbstmord scheint zweifellos vorzuliegen; Sandlungsbiener Hugo Brauer, den kommis Joseph Thou doch ist man über die Beweggründe dazu noch völlig im un- Gasser aus Hamburg und Frau und Tochter des Stieber ve flaren. die IV. Straffammer des Landgerichts I. Nach dem Geständn " 1 Altes Unglück wird durch neues Unglück nicht verwischt, ebensowenig als altes Unrecht durch neues Unrecht getilgt werden kann. Wir versicherten, daß wir keinen anderen Wunsch hegten, als den nunmehrigen Frieden nicht mehr gebrochen zu sehen. von einein Gerichts- Beifung: V 9 D Auf eigenartige Weise erdrosselt hat sich am Mittwoch des Schloffers Stieber hat er mit Levin und Brauer eine ga Abend etwa um 7/4 Uhr der 58 Jahre alte, Heidereutergaffe 8 in Reihe dreister Einbruchs und Gelegenheitsdiebstähle begange Wohnung gewefene Privatwächter Emil Göße. Als der Heizer K. So stahlen sie im Juni d. Js. aus der Wohnung des Scha Dasselbe war- so behauptete er wenigstens auch um die angegebene Zeit den Hofraum der Brauerei Pfefferberg von Spielers Guthery verschiedene Gold- und Silbersachen, Bijouteri der Wunsch Napoleons III. Wir verkehrten so viel mit Personen, derChristinenstraße aus betrat, gewahrte er hinter einem offenstehenden und Wäsche im Gesammtwerthe von 850 M.- Am 5. März Abent welche dem Kaiser ganz nahe standen, daß wir genügend Gelegen- Thorwegflügel eine Gestalt in hockender Stellung. Bei näherem gegen 7 Uhr hatte ein Laufbursche der Firma Franz Kohlmann heit hatten, dessen politische Gesinnungen, wie er sie in ver- nachsehen ergab sich, daß der Todte mit einem Halstuch an einen dem Hause Klosterstr. 21 einen zweirädrigen Kastenhandwagen eifernen Hafen gehängt und so erdrosselt worden war. Näheres 186 Dugend unfertiger Herrenfragen zusammen etwa 500 traulichen Aussprüchen laut werden ließ, kennen zu lernen. Nicht über die That ist bisher nicht bekannt geworden. Die Leiche werth- furze Zeit unbeaufsichtigt stehen lassen. Bei seiner Ri nur, daß er den momentanen Frieden wünschte, er hegte den wurde dem Schauhause zugeführt. kehr war der Wagen verschwunden. 108 Dugend dieser Strag Plan, den Mächten allgemeine brüstung Selbstmordversuch. Gestern, Donnerstag, Vormittag gegen tauchten auf der Weffe zu Frankfurt a. D. wieder auf, wo vorzuschlagen. Aber um dieses auszuführen, fühlte 103/4 Uhr sprang an der Potsdamer Brücke eine ärmlich gefleidete einem Händler durch Stieber zum Kaufe angeboten wurden. 18. April April stahlen die drei ersten Angeklagt er sich augenblicklich nicht sicher genug im Innern des Frau in mittleren Jahren ins Wasser. Sie wurde von Vorüberam Wolfenmarkt stehenden Handwagen, Landes. Eine große Unzufriedenheit kochte und gährte unter gehenden mit dem Rettungsboot herausgeholt, sträubte sich aber nur wenige Minuten unbeau sichtigt unbeau sichtigt biteb, 12 Ba Pa der Bevölkerung, und in der nächsten Nähe des Thrones sehr und wollte immer wieder ins Wasser. Endlich gelang es Hosen. Daran reihten sich die Einbruchsdiebuähle, gab es eine Partei, welche darzustellen bemüht war, daß jedoch, sie in eine Droschte zu packen und nach Hause zu fahren. welchen die Angeklagten sich in verschiedenen Gruppirunge dieser Thron nicht anders zu festigen wäre, als durch einen Marktpreise in Berlin am 2. November, nach Ermitte- betheiligten. Stieber als gewandter Schlosser öffnete die Thür auswärtigen glücklichen Krieg: so eine kleine Triumph- lungen des Polizeipräsidiums. Weizen per 100 kg. guter von der Wohnungen ohne alle Mühe mittels der von ihm verfertigt promenade am Rhein, und der Glanz und Bestand der 16,00-15,40 m., mittlerer von 15,30-14,80 m., geringerer von Nachschlüssel. Charakteristisch ist der Einbruchsdiebstahl, den napoleonischen Dynastie wäre gesichert. Il faut faire grand" 14,70-14,20 M. Roggen per 100 kg. guter von 14,10-18,80 R., Drei am 14. Mai in der Möckernftr. 105 verübten. Levin hat meinten diese Rathgeber. Daß der Krieg, welcher im vorigen mittlerer von 18,70-18,50 m., geringer von 13,40-13,20 W. in diesem Hause an der Parterrethür einen Bettel gefehen, wond Jahre über die Luxemburger Frage in Aussicht stand, ver- Gerste per 100 kg. gute von 18,00-16,70 m., mittlere von Niemand zu Hause" fei. Er ließ sich nun von der Portiersfre Hafer per die über jener Wohnung belegene leerstehende Wohnung zeig eitelt worden, war jenen sehr unlieb: die beiderseitigen 16,60-15,40 m., geringe von 15,30-14,00 Rüstungen waren schon so schön gediehen, und jetzt 100 Rg. guter von 16,50-15,80 m., mittlerer 15,70-15,10 M., und erfuhr dabei gesprächsweise von der Portiersfrau, daß wäre das Ding überstanden Aber auf die Länge sei geringer von 15,00-14,40 M. Stroh. Richt- per 100 kg. von Besitzer der unteren Wohnung erst nach einigen Stunden zuri 5,00-4,20 m. Heu per 100 Rg. von 7,60-5,00 M. Erbfen tehren werde. Darau hin begab sich dann Stieber ein Kampf zwischen Frankreich und Preußen doch un per 100 kg. von 40,00-25,00. Speisebohnen, weiße per ein anderer Mann, den Stieber der Polizei als einen Desterreich vermeidlich.. Unaufhörlich ward in dieser Richtung 100 Kg. von 50,00-20,00. Linfen per 100 Rg. von 80,00 Namens Seppi Schwarz bezeichnete, in das Haus, Stieber öffne weitergeheizt. Doch nur ein schwaches Echo drang von bis 30,00 m. Kartoffeln per 100 Rg. von 6,00-4,00 M. Rind die Korridorthür der Parterrewohnung und raffte dort zufamme solchen Dingen zu uns. Dergleichen ist man ja gewöhnt, in fleisch von der Keule per 1 Rg. von 1,60-1,20 M. Bauchfleisch was ihm an Gold- und Silberfachen und Kleidungsstücken in den Zeitungen anschlagen zu hören so regelmäßig, wie per i Stg. von 1,40 0,90 W. Schweinefleisch per 1 Kg. von Hände fiel. Wohl auf den Rath ihrer Vertheidiger, der Recht die Brandung an der Küste. Dabei braucht man noch nicht 1,50-1,10 m. Kalofleisch per 1 Kg. von 1,60-1,00 M. Hammel anwälte Wronker, Sello und Arnold Goldstein bequemten an den Sturm zu denken; man lauscht ganz ruhig der bis 2,00 M. Gier per 60 Stück von 4,80-2,80 M. Fische per ftändnisse. Stieber hatte ein solches von Anfang an fleisch per 1 Kg. von 1,50-0,80 t. Butter per 1 Kg. von 3,00 die Angeklagten nach längerem Zögern zu Musikkapelle, die am Strande ihre lustigen Weisen spielt 1 kg.: Karpfen von 2,20-1,20 M. Male von 2,80-1,00. gelegt. Dagegen machte die Feststellung der Persönlichkeit d die Brandung giebt nur einen leisen, unbeachteten Grundbaß Bander von 2,40-1,00 M. Hechte von 1,80-1,00 M. Barsche Gaffer große Schwierigkeiten. Er war in Hamburg festgenom dazu ab. Don 1,60-0,80 M. Schleie von 2,40-1,20 M. Bleie von 1,40 worden, weil er sich dort Joseph Schwarz nannte und gleichfa bis 0,70 M. Krebse per 60 Stück von 12.00-2,00 M. geborener Desterreicher ist. Im Termin behaupteten nun aber ( Fortsetzung folgt.) # einem a 20 20 M 15. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Preuß. Lotterie. Blehung vom 3. Nouember 1892, Bormittags. Nur bie Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nutinmerit in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 665 728 982 93036 99 199 282 369[ 500] 80 511 31[ 500] 42 642 52 99 714 835 13001 59 94116 435 523-49 97 609 710 862 65 95080 132 96 366[ 300] 509 691 872 76 907 94016 54 77 78 204 15 98 346 403 79 646 970 97075 212 67 357 77 410 5 1 13001 659 732 49 94 881 98246 488 918 86 94 94067 74 173 97 328 453 570 74 061 728 910 70 86 Angeklagten, daß Gasser der an den Diebstählen betheiligtelöster-| beschlossen:„ Es ist Pflicht jedes Kollegen, ganz besonders der- Krankenfassensvejen. Auf Grund des§ 75a des Kranken reichische Seppel nicht fei, und da das Gegentheil nicht nachgewiesen jenigen, die auf Bauten austollern, wenn vatante Stellen vor- versicherungs- Geseyes ist, wie der Reichs- Anzeiger" amtlich bewerden konnte, erfolgte die Freisprechung Gaffer's. Auch die handen sind, dieses dem Arbeitsnachweis mitzutheilen." Wir faunt macht, der unter dem 24. Oftober 1892 als eingeschriebene beiden weiblichen Angeklagten wurden freigesprochen, dagegen erwarten nun, daß die Kollegen ihr möglichstes dazu beitragen, Silfskaffe ferner zugelassenen Bentral- Kranken- und Sterbetaffe verurtheilte der Gerichtshof den Angeklagten Stieber zu ben Arbeitsnachweis zu dem zu machen, was bei Gründung des der Zimmerer zu Hamburg die Bescheinigung ertheilt worden, 5 Jahren Zuchthaus, Ghrverlust auf 6 Jahre und Zu felben beabsichtigt wurde. Darum auf, Kollegen, thue jeber feine daß sie vorbehaltlich der Höhe des Krankengeldes den Anlässigkeit der Polizei Aufsicht, Levin zu 1 Jahr 9 Monaten Pflicht und trage dazu bei, daß die gefaßten Beschlüsse hochgehalten forderungen des§ 75 des Krankenversicherungs- Gesetzes genügt. Gefängniß und Brauer zu 1 Jahr 4 Monaten werden. Gefängniß. Mittwoch, den 9. November cr., Abends 6 Uhy, findet eine darauf aufmerksam, daß nach einer uns aus Wriezen zuges Das preußische Eisenbahnminifterium machen wir Bersammlung in Philipp's Salon, Rosenthalerstraße 38, statt. Reichsgerichts Entscheidungen. Leipzig. 2. November. Tagesordnung: Bericht über die Lage des Fensterstreits. Sahl mit dem Transport von Vieh, Getreide, Kartoffeln, Rüben 2c. gangenen Mittheilung die auf dem Bahnhof Neu Trebbin ( Sozialdemokratische Prozesse.) Bor dem 8. Strafreiches Erscheinen ist nothwendig. Mit follegialem Gruß fenate des Reichsgerichts tam heute die Revision des Buchdruckereibeschäftigten Bahnarbeiter in den Herbstmonaten, wo der Der Vorstand des Vereins befizers Gustav ille in Magdeburg zur Verhandlung, welcher sur Regelung ber gewerblichen Verhältnisse 11 Uhr an Verkehr ein sehr bedeutender, von früh 4 Uhr bis Abends vom dortigen Schwurgerichte am 27. Mai d. J. wegen Meinder Arbeit sein müssen für einen Tageder Töpfer Berlins und Umgegend. eides zu Buchthausstrafe verurtheilt worden ist. Es handelte sich John von 1,80 Mart! Giner Anregung, Wandel zu schaffen, J. A.: Heinrich Hoffmann, Thaerstraße Nr. 10. in dieser Sache um die Bestellung von Karten für sozialdemofoll vom Stettiner Betriebsamt teine Folge gegeben worden fein. fratische Versammlungen. Der Lehrling Walter Schneider hatte Ein allgemeiner Ausstand der in den Ernährungs- Wir fönnen von hier aus nicht fontrolliren, ob die vorstehenden in der Voruntersuchung Aussagen gemacht, die sich schroff wider gewerben beschäftigten Arbeiter soll, wie die Boff. 8tg." Mittheilungen richtig sind, halten sie vielmehr kaum für möglich, sprachen und bald den Angeklagten, Wille, bald den Mit- meldet, in Paris bevorstehen. Zweck der Bewegung sei die Ab- jedenfalls wäre eine zirka neunzehnstündige Arbeitszeit für einen angeklagten( nunmehr freigesprochenen) Leidenroth des Meineides fchaffung der privaten Stellenvermittelungs- Geschäfte. Zunächst Lohn von einer Mark achtzig Pfennig fo lang, daß selbstverständ bezichtigten. Der Schwurgerichtshof hatte geglaubt, diesen Zeugen follen die Schlächter, Schweinemetzger und Bäcker vorgehen lich vorausgefeßt werden muß, das Eisenbahnministerium werde in der Hauptverhandlung nicht vereidigen zu sollen. Die wollen. Leiterin der Bewegung sei die Pariser Arbeitsbörse. troß seiner schon mehrfach getadelten Sparsamkeit sich doch beReviston bes Angeklagten Wille rügte nun, daß der Zeuge nicht wenigstens theilmeife, soweit seine Aussagen sich auf ihn, Wille, bezogen, vereidigt worden sei. Ferner wurde eine Gefegesverlegung darin erblickt, daß das Kontobuch des Angeklagten, von welchem der Vertheidiger behauptet hatte, baß es verschiedentlich doppelte Eintragungen enthalte, einfach den Gefch: vorenen vorgelegt worden war, während es als Schrift Stück hätte verlesen werden müssen. Der Vertreter der Reich 3anwaltschaft, Herr Staatsanwalt Heinemann, gab zwar zu, daß es beffer gewesen wäre, wenn die betreffenden Stellen des Kontobuches verlesen worden wären, meinte aber, daß eine Aufhebung des Urtheils wegen diefes Verstoßes nicht nöthig er scheine, da man im Sinne einer früheren Entscheidung dieses Genates annehmen könne, daß es sich vorwiegend um die Veranschaulichung der Einrichtung des Buches gehandelt habe. Uebrigens sei die Behauptung des Vertheidigers, daß das Buch Doppeleintragungen enthalte, von feinerseite bestritten worden. Dem Angeklagten sei fein Unrecht dadurch geschehen, daß die Geschworenen in das Buch hineinsahen und sich vom Vorhandenfein der Doppeleintragungen überzeugten. Was die Nichtvereidigung des Beugen Schneider betreffe, so liege tein Verstoß gegen das Gefeß vor, denn zu einer theilweisen Vereidigung des Beugen hätte es eines befonderen Antrages der Vertheidigung beSurft. Das Reichsgericht erkannte hiernach auf Berwerfung der Revision des Angeklagten. In derselben Sigung des B. Straffenates wurde über die Revision des Verlegers der Magdeburger Wolfsstimme", Wilhelm Meyer, verhandelt, welcher vom Magdeburger Landgerichte am 22. Juli d. J. egen Beihilfe zur Beschimpfung der christlichen Kirche, be gangen durch ein Feuilleton Pariser Briefe" verurtheilt worden war. Auf die Revision des Angeklagten wurde das Urtheil aufgehoben, weil für Beitungsartifel in erster Linie die Redakteure verantwortlich sind, andere Personen jedoch nur unter besonderen Umständen. Soziale tebersicht. " Ge ein An die Sattlergehilfen Berlins! Kollegen! Unfere Bereins- und öffentlichen Versammlungen sind immer schwach besucht, obgleich es eine sehr große Bahl Sattler in Berlin giebt. In der Versammlung sieht man immer dieselben Kollegen, nur daß ab und zu ein Zugereister hinzu tommt. Von den verheiratheten, in Berlin längere Zeit anwesensen Kollegen trifft man nur wenige, und selbst die, welche früher am eifrigsten waren, laffen sich nicht mehr sehen. Wie soll man fich diese Theilnahmlosigkeit erklären? Von dem größten Theil der Kollegen fann man behaupten, daß sie durch die schlechten Berhältnisse, in denen sie leben, ganz energielos geworden sind; fie versuchen nicht einmal das Geringste, um eine Verbesserung ihrer Lage zu erkämpfen. Ihre Antwort ist: nügt ja doch nichts"; dabei bleibt's, so daß hinterpommerscher Bauernknecht eher zu einer Organisation heranzuziehen sein dürfte, als diese, welche stolz sich, Berliner" nennen. Ein anderer Theil der Kollegen glaubt den Schutz der Organisation nicht mehr nöthig zu haben; wieder andere legen der gewerkschaftlichen Organisation feinen Werth bei", während bei den in Staatswerkstellen Beschäftigten das Auge der hohen Borgesetzten darüber wacht, daß diese Staatsarbeiter nicht ver dorben" werden durch den Anschluß an die Organisation. Aber sind alle diese Gründe stichhaltig? Wenn uns die GewerkschaftsBewegung feine durchgreifende Werbesserung unserer Lage bringen kann, so ist sie doch im stande, vorhandene Mißstände zu be feitigen, eine augenblickliche Befferstellung zu schaffen, mindestens aber Schlimmerem vorzubeugen. Diejenigen Kollegen, welche unsere Statistit lafen viele werden auch dazu trotz ihrer Arbeitslosigkeit„ feine Bei gehabt haben- wissen, welche Zustände noch bei uns herrschen. Den Kollegen, die sich auf ihre Stellung verlassen, möchte man das Sprichwort zurufen:" Hochmuth Tommit vor dem Fall." Sie mögen sich nur einmal der Kollegen erinnern, welche 10-15 Jahre in einem Geschäft thätig waren und doch hinausflogen. Stichhaltige Gründe, um sich der Urganisation fernzuhalten, giebt es also nicht; darum Kollegen, betheiligt Euch etwas mehr an unserem Verein und an unferen Bersammlungen, rafft Euch endlich aus Gurer Theilnahmlosigkeit auf, damit unsere Gewerkschaft nicht, wie bisher, hinter den anderen Gewerkschaften zurücksteht. Die nächste Versammlung findet morgen, Sonnabend, bei Wienecke, Alte Jakob straße 88, statt. Es werden dort Kollegen als Mitglieder aufgenommen. Die ferneren Versammlungen finden regelmäßig alle 14 Tage flatt und werden jedesmal im Vorwärts" bekannt ge macht. Also: Schlafmüße herunter und zahlreich erscheinen! P. Blum, Aderstr. 112. Stuckateure Berlins! " Wie Ihr wißt, befinden sich die Zöpfer auf allen jenen Bauten, wo die Fenster nicht verglast sind, seit dem 19. Oktober im Streit. Die Vertrauensleute der Stuckateure haben in betreff der sogenannten Fensterfrage aus zwingenden Gründen sich genöthigt gesehen, für dieses Jahr von einer direkten Betheiligung, wie sie vom Baufartell empfohlen wurde, Abstand zu nehmen. Kollegen, unsere Pflicht aber ist es, für die Forderung der Töpfer durch materielle Unterstützung einzutreten. Zu diesem Zwecke find Sammellisten im Arbeitsnachweis Weinmeisterstr. 19 bei Schünemann in Empfang zu nehmen; ebendaselbst sind die gefammelten Gelder abzuliefern. Die Vertrauensleute. An die Töpfer Berlins und Umgegend! Zur Ausführung des Beschlusses vom 14. September 1892, wonach nur auf Bauten gearbeitet werden soll, wo die Unternehmer unserer Forderung: die Fenster zu verglasen refp. den Bau dicht zu machen", nachgekommen sind, müssen wir fonstatiren, daß der Kampf in diesem Jahre ein harter war und noch ist. Die Zahl der Streifenden betrug in diesem Jahre 549 Mann mit 675 Kindern, darunter 17 Arbeiter. Es wird nun jeder Rollege felbst ermessen können, daß bei einer so großen Anzahl Streifender Kollegen auch bedeutende Geldopfer erforderlich find. Die am 28. Oftober er. in Philipp's Salon tagende Bersammlung hat daher beschlossen, auch in dieser Woche 10 pCt. vom 90[ 500] 103 56 219 59 69 418 572 669[ 3000] 734 812 1098 171 454 908 2083 100 295 400 964 90 3021 97 128 67 90 202 39 42 526 59 4008 212[ 3000 34 60 514 26 652 95 759 922 64 5302 412 835 [ 300] 6022 156 822[ 300] 423 518 69 81 942 7038 77 103 12 942 63 90 8187 360 413 69 517 49 782 95 865 918 9340 442[ 500) 44 52 592 721 87 10125 233 499 576 628 717( 800) 804 7 956 95 11105 22 90 367 72 520 668 744 75 77 79 881 976 12069 184 609 38 83 883.96 926 13012 275 367 889 963 14188 218 389( 300) 631 735 805 12 15110 25 33 34 743 54 16091 147 83 437 72 74 89 540 623 49 97 708 86 90 818 53 83 89 17001 34 64 108 23 89 232 90 303 49 485 96 546 988 18017 65 473 89 531 88 748 918 26 19110 317 82 454 564 760 983 20049 74 186 373 96 431 63 74 782 878 952 21026 176 447 512 47 662( 3000) 709 868 22018 50 76 87 146 314 456 672 81 835 941 50 52 67 115001 23186 261[ 300] 450 1500] 588 959 24034 69 195 319 67 81 86 486 552 704 16 838 13001 936 79 25017 71 103[ 600] 13 82 224 371 557 600 17 939 26054 89 272 486 89 601 58 800 12 69 27091 143 214 464 574 710 871 921 28019 126 33 79 85 280 306 429 34 48 534 695 746 55 76 819 962 29002 76 201 5 69 82 92 367 536 727 28 33 816 931 35 82 20201 5 67 68 97 363 98 449 515 28 615 23 49 702[ 3000] 36 853 90 31307 87 15001 750 75 809 53 82277 357 81 451 98 591 622 703 [ 300] 86 813( 3000) 921 37 43( 5000) 33005( 300) 158 84 212 70 99 451 61 528 736 34051 124 95 238 451 55 16 81[ 1500] 503 64 649 78 709 74 984 35005( 300) 107 15 309 31 406 664 745 9 928 40 50 67 86148 214[ 600] 48[ 3000) 66 416( 500] 597 606 65 83 700 869 94 913 87100 7 210 70 304 421 32 91 538 88 619 715 879 940 68 38 60 117 228 75 412 544 727 823 52 13001 30100 26 53 266 455 517 73 756 803 61 84 927 38 40117 29 322 588 708 90 971 41010[ 1500] 145 82 95 281 377 504 950 54( 8000] 42039 127 268 662 758 × 45 979 48174 94 291 92 325 452 530 46 668 13001 932 44194 356 91[ 30] 496 731 1300) 870 78 929 35 45210[ 00] bu 364 823 46124 367 591[ 1500] 681 745 856 47016 135 247 115001 403 24 676( 3000) 82 756[ 5] 828 48010 21 35 60 462 77 574 605 727 78 85 835 92 973 83 49016 31 128 257 77 80 378 499 506 24 68 677[ 500) 726 29 901 55[ 500] 50046 99 156 300 81 425 812 91 914 42 51015 61 134 489 568 768 70 918 52501 9 44 652 795 911 26 67 72 68060 110 47 284 314 49 456 566[ 1500] 767 805 7 81 969 54158 253 377 655 66 0 779 840 84 946 79 55098 251 63 93 210 12 29 563 1500] 633 809 60 67 926 56047 126 51 269 91 1500] 652 745 941 99 57052 84 86 172 217 35 434( 500) 79 82 92[ 5000) 553 54 93 637 61 813 82 930 46 77 5802 68( 300) 296 300( 300) 52[ 1500] 486[ 1500] 515 658 728 57 817 987 59038 80 142 60 217 310 46 409 613[ 500] 713 26 64202 498[ 500] 610 38 55 886 902 20 61262 939 62032 172 83 262 365 96 18000] 442 502 11 751 866 94 63141 261 320 33 36 82 499 72 14 99 940 73 04112 84 98 1300] 269 353 401 4 5 95 97 704 62 801 31[ 300] 83 949 78 80 65055 86 113 212 335 93 609 750, 96 854 69 66013 40 88 91 18000] 265 76 371 528 77 602 713 63 998 07048 01 107 311 44 83 535 652 745 62 873 931 68073 342 487 562 804 10 58 69214 62 389 440 53 89 94 649 67 633 807 8 922 70146 91 258 310 81 88 62 70 77 768 18000] 807 71 71007 123 72 286 880 421 76 538 816 28 964 72509 734 97 982 78374 404 22 [ 1500] 630[ 300] 661 80 804 922 74060 195 99[ 3000] 326 66 424 903 62 75003 4 23 85 103 27 44 54 71 210 79 363 91 413 56 81 095 867 86 76019 60 170 313 401 37 40 639 62 1300) 79 7.8 827 41 77025 48 71 214 76 403 40 58( 300) 643 636 57 721[ 1500] S53 28096 332[ 300] 603 41 818 38 77 78 963 79.27 84 250 341 98 442 80064 100 9 210 13[ 300] 22 429[ 300] 84 501[ 10 000] 815 16 59 69 945 81280 435 609 81 93 755 32 73 920 82070 197 281 81 383 548 000] 71 642 703 965 83129 319 31 92[ 300] 404 501 90 643 94 736 43 46 95 891 84015 27 30 312 38 403 628 32 90 882 964( 300) 68 85292 93 418 539 58 621 44 71-76 922 15001 61 1300] 87 86034 94 151 486 777 861 87097 228 46 47 541 73 94 650 728 85 824 82 88214 40 433 42 60 728 99 89070 149 349 76 91 440[ 500] 506 762 830 90009 71 84 108 55 380 490 570 71 622 76 91000[ 3000] 222 324 419 69 568 76 609 63 72 703 38( 800) 918 92025 71 172 243 311 13 16 15. Ziehung der 4. Klasse 187. Königl. Brens. Lotterie. Siebung vom 3. Sovember 1892, Mamittags. Nur die Gewinne über 210 Wharf find den betreffenden Nummern in Parenthese beigeffigt. ( Ohne Gewähr.) 100072 244 375[ 30001 476[ 300] 561 930 101071 97 330 520 55 631 96 778 819 39 936 89 92 102027 28 137( 300) 96 258 448 541 56 679 769 836 93 968 103161 65 427 91 542 728 811 20 58 74 914 91 104355 470 308 35[ 3000] 768 872[ 1500] 76 910 82 105003 216 17 336 67 85 510( 300) 15 23 37 685 758 948 106 19 143 320 488 550 607 71 711 819 30 901 107188 95 317 406 31 823 28 108043 93 100 95 282 301 32 46 58 439 65 68 96 736 94 827 36 109063[ 1500] 150 98 268 539 78[ 5001 712 801 65 905 22 38 58 85 110084 88 122 245 487 625[ 1500] 76 750 829 41 969 74 111033 281 87 320 536 74 654 716 952 112059 93 337 610 612 713 863 118087 106 218 32 529 50 86 685 938 80( 500) 99 114111 62[ 3000] 213 308 13000] 537 600 34 710 977 87 115080 102 90 206 18 318 412 511 115001 681 874 963 116UN2 228 314 579 795 821 112351 419 55 63 705 863 67 84 927 118244 314 67 402 80 537 807 10 22 47 921 119107 16 43[ 3000] 226 439 520 826[ 500] 120.88 206 303 98 523 835 41 993 121029 51 133 94 252 73 313 479 677 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58 113 63 212 50 305 11 690 718[ 300] 67 844 77 987 140) 21 214 617 71 723 41 929 141164 92 206 420 39 535 73[ 300] 75 619 590 142067 430 50 60 521 93 664 726 143052 59 88 192 226 393 479 668 758 997 144118 247 422 24 539 69 61 70 642 728 54 76 909 29 42[ 300] 68 87 145006 278 93 98 355 415 82 89[ 3000] 505 89 93 685( 1500) 719 990 140129 203 347 519 94( 3000) 663 854 993 147062 67[ 300] 294 355 588 97 638 94 796 803 96[ 5000] 924 84 145073 206[ 300] 60 85 1500] 96 468[ 3000] 537 85 710 72 829 149003 5 65 214 419 603 888 929 150049 55 60[ 500] 101 78 267 493 507 659 806 923 32 65 151073 324 56 67 79 523 614 760 908 152039 46 90 105 279 357 91 494 527 660 982 153163 282 648 71[ 000].6 680 82 858 68 960 154130 60 62 69 294 378 402 501 32 89 780 1552.2 328 402[ 150] 83 89 544 74 92 679 713 42 804 63 97 962 63 77 156101 96 38, 491 599 640[ 300] 803 157241 354 563 712 967 158010 70 89 116 246 91 412 550 680 700 39 61 115001 871 91 969 95 159000 28 13000] 72 207 716 60186 291 431 788 847 61064 171 87 235 355 411 81 89 62165 249 324 84 415 1300) 48 675 90 770 886 994 63136 207 352[ 1500 582 163 84 857 89[ 500) 959 64067 111 96 243 328 5.1 93 747 89[ 50] 160065 117 317 431 93 614 26 57 701 9[ 500] 53 856 98 977 161087 919 98 65094 173 89( 300) 207 819 51 89 55 766 932 60023 55 153 155 210 40 51 308 505 618 25 92 744 925 162094[ 3000) 171 207 88 [ 300] 224 344 85 414[ 5001 546 71 936 67030 43 345 416 653 70 95 453 68 612 880 919 163086[ 5001 155 220 32 313 52 431 552 609 65 GS013 172 241 329 418 516 626 83 91 69047 87 270 78 482 503 868 941 741 72 91 852 944 164123 41 217 36 87 319 662 816 88 971 165070 70016 177 403 7 66 501 37[ 500] 92 61 91 731 809 30 52 907 138 65[ 1500] 395 404 1500] 59 87 92 502 609 67[ 1500] 774 857 84 71025 37 248 327 464 639 728 85 817 72096 20 611 47 686 768 79 166011 64 120 287 368 534 94 600 792 864 167077 357[ 300] 80 457 878 917 65 71 73096 113 291 30001 407 699 723 852 63 908 74000 512[ 600] 600 168025 54 214 68 318 85 493 603 60 109075 105 27 4 124 79( 300] 28. 333 426 41 689 702 92 853 920 75027 100 615 3. 61 214 380 849 918 62 867 76040 449 595 627 742 860 86 88 77030 105 206 307 46 499 612 73 97 786 837 914[ 500] 28 77 89 78062 86 119[ 300] 99 238 418 557 694 822 28 49 92 71 7 79326 459 659 932 170036 97 231 53 419 63 80 553 725 53 96 171039 61 200 88 410 96 500 776[ 1500] 844 66 912 74 172059 256 491 532 709 940 49 80 178132 265 387 441 660 792 95 874 941 99 174037 66 138 81 366 549 88 6.8 850( 500] 927 29 175057 145 221 339 1300) 499 680 723 815 80 925 176237 50 98 338 73 427 177198 295 343 95( 1500) 491 669 759 80 962 178039 149 215 84 457 68 874 179145 95 324 499 507 89 992 93 80073 344 409 77 548 72 73 79 629[ 300] 711 62 817 81024 69 109( 500) 362 80 446 605* 44 78 8-23 407 508 92 728 806 40 900 88041 102 236 96 69,( 300) 761 958[ 1500] 84002 88 99 100 63 222 31 342 432 42 44 500 19 1500) 740 65 839 948 80 85012 52 92 183 13001 215 859 928 32 86137 457 92 619 7023 263 97 430 844 88036 180053 129 77 86 314 579 652 86 730 56 819 85 181105 76[ 500] 40 11 11 001 48 300[ 300] 43 517 59 75 622 89171( 300) 295 316 598 261 63 524 49 686[ 1500] 850 142: 6 85 334 427 634 42 913 18: 109 630 67 760 806 63 993 46 246 62 309 50 53 11500) 667 767 839 184010 183[ 300] 308 749 95 b0340 65 585 668 844[ 300] 91098 270 330 39 461 86[ 30001 558 827 99 946 180154 69 86 420 67 83 537 43 62 806[ 300] 40[ 500] 48 624 727 841 940 51 92033 127 61 18000] 357 70 411 641 764 68 816 186035 63 316 19 1300] 402 32 531 35[ 300] 80[ 1500] 84 89 705 931 [ 160] 81 87 95 98096 161[ 15 01 88 280 343 68 11500) 477 610 13 187026 31 127 308 437 51 551 92 701 9 916 99 188019 29 51 116 24 11500) 56 634 48 98[ 500] 731 47 4067 132 87 207 95 317 42 67 408 36 50 306( 800) 510 79( 500) 620 889 189086 808 429 641 600[ 300] 62 626 720 57 933 05038 206 364 63 71 405 26 60 606 83 710 1500] 60 726 883 91 97 957 ellen, die Arbeitszeit der armen Teufel von Bahnarbeitern auf die in anständigen Privatbetrieben üblichen 10 Stunden zu reduziren und den Tagelohn um so viel zu erhöhen, daß die Bahnarbeiter mit ihren Familien nach ortsüblichen Marktpreisen fich fatteffen können, Versammlungen. Die Arbeiter- Bildungsschule( Süd) hielt am 30. Oftbr. ine gut besuchte Versammlung ab, in welcher Dr. Friedländer über" Neuere Medizin" sprach. An der Diskussion über den Bortrag betheiligten sich mehrere Mitglieder der Schule. Nach Beendigung der Debatte blieben die Anwesenden noch lange bei Deklamationen und Tanz in gemüthlichster Weise beisammen. In einer öffentlichen Volksversammlung auf dem Berliner Bock sprach am 30. Oftober Genosse Dr. Lütgenau über Die Klassen und die Ethik". Nach Schluß des mit Beifall aufgenommenen Vortrages folgte gemüthliches Beisammensein. " " Von der Cholera. Matglöckchen, Hochstr. 32a, bei Wille. Gemüthlichkeit in Betten, bei Schröder. Blaue Schleife, in Bantow, Dühlenſtr. 24, Puger), Gendelftr. 80. Iris, Naungnfir. 86, bei Zubeil.-Palme, bei Stöhr. Morgenroth 4, Köpenick, Müggelheimerftr. 3 bei Seld. Chemnis, 2. November. Die batteriologische wahrheit, An der Zwölf- Apostelfirche zb, bet Framte. Karthausher Gesangverein, Lichtenbergerstr. 21, bei Heise. Moabit", Untersuchung der Auerswalder KrankheitsWilhelmshavenerstraße 23, bei Brosch. Freie Liedertafel, Mart fälle hat ergeben, das Cholera nostras vorlag. grafenftr. 8. Gesangverein Eintracht zu Alt- und Neu- Glienicke, bei Thorn, 3. November. Nach den heute vom Staats5. Stavelhof, Rudowerstraße. Gesangverein Morgenroth 2, Charlottenburg, Bismarckstr. 74. Arbeiter Gefangverein Freies fommissar für das Weichselgebiet veröffentlichten Zahlen über Lied 1, Friedrichsberg, Friedrich- Karlstraße 11 bci Heinecke. Gesang den Stand der Cholera- Epidemie in Russisch- Polen ist, perein Berliner Erpographia, Fischerfir. 25. Gesangverein wie wir der Voss. 3tg." entnehmen, in den Gouvernements Nordwacht, Müller. 7, bet Netchert. Gesangverein Sch margen= dorf in Schmargend Wirthshaus. Gefang- und Theaterverein cacie Rielce und Radom eine weitere Abnahme der Epidemie ein( Gem.( Chor), Köpni str. 1- s, bet Schweigberger. Butunft 1, Steglig, getreten, in den Gouvernements Lublin und Siedlec dagegen Ahornstraße, int Gambrinus. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. noch keine Verminderung; Lublin hatte an drei Tagen 148 Gr alle zuschristen sind zu senden an& Schröder, Nostizfir. 29, 3.Treppen. Frankungen und 86 Todesfälle, Siedlec an zwei Tagen 56 ErEreitag: Bergnügungsverein Grüne Tanne bei Kaiser, Dartussir. 8. frankungen und 25 Todesfälle. Tambour- Berein Borussia bei Zeichnis, Königsbergerjir, 24( Uebungs- Pest, 2. November. Von gestern Abend 6 Uhr bis heute stunde).- Tambour- Verein Ruf bei Sperling, Inselstr. 1. Tambourverein ir bet bei Müller, Gartenſtr. 52. Theaterverein Acacie in Soff- Abend 6 Uhr sind hier 21 Personen an Cholera erkrankt und mann's Festfälen, Oranienstr. 180. 9 gestorben. SUPOS 1 Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Freitag. Männer- Gesangverein union, Abends 9 nhr, Berliner Bodbrauerei. Quartettverein wedding, Abends 8 Uhr, bei König, Gerichtsstraße 35. Männerchor Baldesrauschen, Abend 9 Uhr, bei Weigt, Martgrafenſtr. 87. Privat Theaterverein Crescendo, Abends 9 Uhr, bei Schulz, Buttbuſerſtr. 35. Mufitvereiu Tusch, Freitag Abend 9 Uhr, Restaurant Nebelin, Lange ftraße 108.- Buchbinder Männerchor, Abends 9 Uhr, Restaurant Richter, Alte Jakobstr. 68. Musif- Dilettantenverein, Ionita", Abends 8½ Uhr bei Scent, Serautstr. 39, Uebungsstunde. Berliner Zurngenossenschaft. Die erste Männerabtheilung turnt Freitag und Dienstag Abend von 8-10% Uhr in der Turnhalle des Leffing- Gymnasiums Pantstr. 9-10.- Turnverein Gesundbrunnen halle des Leffing- Gymnasiums, Pantstr. 9-10 Briefkaffen der Redaktion. Arbeiter- Bildungsschule. Freitag, Abends von sX- 10% Uhr: Süd Schule, Hagelsbergerstr. 43: Unterricht in Buchführung( doppelte); oberes Rechnen. Süd- Ost schule, Reichenbergerstr. 133: Deutsch( unteres): Mathematit und mathematische Geographie. Ost- Schule, Martusstraße 31: Unterricht in Geschichte( neue). Nord- Schule, Müllerstraße 179a unter die 1. Männer- Abtheilung turnt heute Abend von 8%-10% Uhr in der Turn- für die letzten 4 Jahre bis zum Tode einen angemessenen Betrag richt in Deutsch( unteres); Physiologie. In alle Fächer, tönnen Schüler und Schülerinnen, auch jezt in Laufe des Semesters, eintreten. Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marx, Abends 8 Uhr, bei Grube, Mariendorferstr. 10. Westen, bei Hämerle, Bülowstr. 59. Bolzarbeiter". Abends 8½ Uhr im Lotale des Herrn Peterson, Veteranenstr. 22. im Restaurant. Bergnügungsverein Esperance, Abends 9 Uhr, Rosenthalerstr. 11-12, Bergnügungsverein Beilchen, Abend 9 Uhr, bei Brauns, Dranienftr. 183 p. Gefelliger Arbeiterverein Graphia, Abends 8% Uhr, Alte Satobitr. 128( Logenhaus). Unterhaltungsflub Schiller, jeden Freitag Abend 8 Uhr im Restaurant Holzbächer, Dreifeſtr. 3.- Stattlub Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. Uebungs: Brand. Jeden Freitag, Abends 8% Uhr, bet Bubrich), Lübbenerstr. 22. stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. Raiser fcher Männerchor, Schönhauser Allee 28, bei Kuhlmey. Nord, Elisabeth- English Conversational Club Shakespeare. firchstr. 14, bei Nitolay.- Vorwärts 1, G.D. Adalbertstr. 21, bei Roll. Meeting every Friday at 9 p. m, at Behrens Restaurant Summeischer Gesangverein, Langestraße 65, bet Tempel. Buch= binder Männerchor Berlins, Alte Jakobstraße 68, bei A. Richter Königstr. 62, Guests are welcome, B. Th. Am besten ist es, wenn Sie Ihre Verwandte doch zur Errichtung eines Teftaments veranlassen. Event. Können Sie für Kost und Logis verlangen. Wie viel pro Woche angemessen ist, können wir um so weniger beurtheilen, als uns die in Ihrer Ortschaft herrschenden Preisverhältnisse unbekannt sind. V 6.. 196. 1. Sie würden sich strafbar machen, besonders auch wegen Gewerbesteuer Kontravention. 2. Etwas abgekürzt 40 Pf. 3. Sie dürfen die Sachen einbehalten, aber nicht ver taufen, müssen vielmehr flagen. R. B. Richten Sie einen Antrag auf Unfallrente unter Darlegung des Sachverhalts an das Polizeipräsidium. Allgem. Kranken- u. Sterbekaffe der Pferdebahn-, Omnibus- u. Badetfahrt- tung, Sparbeiter! deutsch. Drechsler u. deren Berufsg. ( E. H. 86, Hamburg.) Die Mitglieder- Versammlungen finden statt: Für den Bezirk Å: Sonntag, den 6. November, Vormittags 10 Uhr, bei Pür den Bezirk B: Sonntag, den 6. November, Vormittags 10% Uhr, Stehmann, Melchiorstr. 15. Doberstein, Mariannenfir. 31/32. Für den Bezirk C: Sonntag, den 6. November, Vormittaps 10 Uhr, Poppe, Lindenstr. 106. bei Bedienstete! Grosse öffentliche Nacht- Versammlung Freitag, den 4. November 1892, Nachts 12 Uhr, Tages Ordnung: in Knopffabrik von H. Kasche, Köpenickerstr. 33a, dauert wegen ungeheurer Lohnabzüge fort. Der Zuzug ist fern zu halten. Die Streiffommission. 192/7 im„ Feen- Palast", Ecke and Burgstrasse. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse Abgeordneter Wilhelm Liebknecht. 2. Wahl eines Delegirten zur 1. Die Gewerkschaftsbewegung und ihre Ziele. Referent: Reichstagsbei Streit- Kontrollkommission. 3. Verschiedenes( darunter: Diskussion über die Ausstellung der Forderungen der Verkehrsbediensteten an die Direktionen). Kollegen Erscheint Alle, Alle in dieser Versammlung. Der Einberufer. Für den Bezirk D: Mittwody, den 9. November, Abends 81/2 Uhr, bei 273/5 Nierlei, Elisabethkirchstr. 14. 136/8 Achtung! Sonntag, den 6. November 1892. Nachmittags 5 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus, Proskauerstraße, Die Tagesordnung sämmtlicher Versammlungen Achtung! lautet: 1. Geschäftliches. 2. Vierteljährlicher Kassenbericht. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Die Bahlstellen, in denen jeden Sonnabend Abend von 8-10 Uhr Beiträge entgegengenommen und neue Mitglieder aufgenommen werden( bis zum 45. Lebensjahr) befinden sich: Für den Bezirk A Nannynstrasse 78 bei Rohr und Langestrasse 35 im Lokal. Für den Bezirk B: Reichenbergerstrasse 16 bei Pätzold und Skalitzerstrasse 35 bei raufe. Für den Bezirk C: Stallschreiberstrasse 41 u. 42 bei Schwarz und Zossenerstrasse 65 bei alfe. Für den Bezirk D: Elsasser- und Kleine Hamburgerstrasse- Ecke bei Wittschow und Gollnow- und Weinstrassen- Ecke im Sofal. Gleichzeitig werden die Mitglieder in ihrem eigenen Interesse ersucht, mit ihren Beiträgen am Schlusse des Jahres nicht im Rückstande zu bleiben. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Branchenversammlung der Schlosser und Maschinenbauer am Sonnabend, den 5. November, Abends 81/2 Uhr, im Lokal von Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Sparfeld, über: Werth und Nugen der Organisation. 2. Diskussion. 3. Die Bertranensmänner der Schlosser und ihre Thätigkeit in der Organisation. 4. Werkstattsangelegen heiten; Aufnahme neuer Mitglieder; Verschiedenes. Branchenversammlung der Klempner ( für den Norden) 227/12 am Sonntag, den 6. November, Vormittags 10 Uhr, im Weddingpark, Müllerstr. 178. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Türt, über: Sibirien. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Aufnahme neuer Mitglieder. Entgegennahme von Fragebogen und Arbeitsordnungen. Verschiedenes. Branchenversammlung der Mechaniker am Sonntag, 6. November, Borm. präz. 10 Uhr, im Rehner'schen Lokal, Annenstr. 16. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Landauer, über: Allerlei Zukunftsgestaltungen. 2. Disfuffion. 3. Vorschlag eines Mitgliedes zur Fachfommission. 4. Verbandsangelegenheiten; Aufnahme neuer Mitglieder; Verschiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Nichtmitglieder als Gäste willkommen. Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung des Fachvereins der Holz- u. Bretterträger Berlins und Umgegend am Sonntag, den G. November 1892, Vormittags 10 Uhr, bei Herrn Vehse, Naunynstr. 27. Tagesordnung: 1. Vortrag über die Gewerbe- Schiedsgerichte und ihre Bedeutung. 2. Diskussion. 3. Neuwahl der Delegirten zur Beschickung der Berliner Streif- Kontrollkommiffion. 4. Verschiedenes. 2902b Hierzu ladet alle in der Holzbranche beschäftigten Arbeiter freundlichst ein Der Einberufer. Fachverein der Musikinstr.- Arbeiter. Mitglieder- Versammlung am Montag, den 7. November, Abends Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. Tages Ordnung: 8 Uhr, hei 1. Diskussion fiber Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus. 2. Abrechnung vom Sommerfest. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Die Mitglieder werden auf§ 6 aufmerksam gemacht. 253/4 Der Vorstand. Groke Versammlung des allgemeinen Arbeiterinnen- Vereins ( Filiale Friedrichsberg und Umgegend). Tagesordnung: 1. Bortrag des Genossen Julius Türk über: Der Kampf gegen das Verbrechen". 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Entree 10 Pf. Herren als Gäste willkommen. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. 102/7 Verein der Einsetzer( Tischler) Berlins und Umgegend. Sonntag, den 6. November, Vormittags 10% Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44, Mitglieder- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Stadtverordneten Herrn Bruns über Gewerkschaftliches. 2. Distussion. 3. Verschiedenes und Fragetasten. Den Mitgliedern zur Grinnerung, daß der Extrabeitrag zur Sterbe unterfügung mit dem 1. Oktober fällig war. Es müssen die Wohnungs veränderungen ungefäumt angezeigt werden. Am 26. November findet das Stiftungsfest in den Concordiasälen statt. Billets sind beim Vergnügungs fomitee zu haben. Der Vorstand. 145/1 Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksbla Berlin SW., Benthstraße 2. Soeben erschien: Heft 29 der Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in cn. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Rolporteure entgegen. Zahn- Arzt Robert Wolf Brunnenstr. 41( Rosenthaler Thor), Künstl. Zähne von 2 M. an, Plomben von 1,50 M. an, schmerzloses Zahnziehen 1 M. Sprechstunden 3-7 Uhr. 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Diskussion. 3. Ver schiedenes. Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. 404/2 Der Vorstand. Blumen- u. PutzfedernArbeiter und Arbeiterinnen. Am Sonntag, den 6. November, Abends 51/2 Uhr, beginnt Dr. Pinn in den Arminhallen, Kommandanten ftraße 20, einen Vortrags- Zyklus über die wichtigsten Epochen der Welt- Geschichte. Gri Bre näh 1,10 in'a 6 T illu Se 8,30 ban Ung Mus In δε fd бе สิน ge IDE üt do de Ii ge G vi V 10 G to tt fa Q 11 sc li nu de 11 de We A 10 ser 111 87 B fü ein Gäste haben Zutritt. Neue Mite D glieder werden aufgenommen. D m Io D die WE Zahlreiches und pünktliche 3 Gr scheinen erwünscht. Der Vorstand. Orts Krankenkasse für das Goldschmiede- Gew. z. Berlin. Ordentl.General- Versammlung fämmtlicher Delegirten am Sonnabend, den 12. November, Abends 8 Uhr, im Restaurant Dresdener Garten", Dresdenerstraße Nr. 45. Tagesordnung: " 1. Verlesung des Protokolls. 2. Neus wahl des Vorstandes,§ 48 des Statuts. Sta 3. Wahl des Rechnungs- Ausschusses zur Prüfung der Rechnungen des laufenden Jahres.§ 52 6. St., Abs. 4. 4. Vorlage des neuen Kassenstatuts und Beschlußfassung. 5. Verschiet enes.sei Der Vorstand. J. A.: E. Davidhäuser, Borsigender, W., Taubenstraße 35. ge об 2911b ein tri N Zentral- Kranken- u. Sterbefasse der Tischler und anderer gewerbl. Arbeiter geL ( E. H. z. Hamburg). Dertliche Verwaltungsstelle Berlin E. ein Sonntag, den 6. November cr., ple Vormittags 10/2 Uhr: im Lokale von Wilke, Hochstr. 36a: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Di fict b 101 1. Abrechnung vom 3. Quart. 1892. gie 2. Verschiedene Kaffenangelegenheiten. Sel Mitgliedsbuch legitimirt. Um zahl m reiches Erscheinen ersucht 2903b Die Ortsverwaltung. J. A.: P. Anders. NB. Unser diesjähriger Maskenball findet den 18. Febr. im Eisfeller statt. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. all ala be