Nr. 266. Grfcheint täglich außer Montags. Brets pränumerando: Biertelfährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer fg. Sonntags- Nummer mit, uftr. Sonntags- Beilage ,, Neue Selt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,80 Mt.pro Quartal. Unter Kreuz Band: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Met., für das übrige Musland 3 Mr.pr.Monat. Eingetr. In der Boft- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren aum 40 Pfg., für Vereins- und sersammlungs- Anzeigen 20 Pfg mferate für bie nächste Nummer azuen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Somn und gefttagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. ernfred- Anschlu Amt J, Mr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Wenn zwei ich freiken. Sonnabend, den 12. November 1892. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. fonds unter der oberen Zeitung des Reichskanzlers und unter der Kontrolle der Reichsschulden- Kommission nach Maßgabe des Gesetzes über die Gründung und Verwaltung des ReichsInvalidenfonds vom 23. Mai 1873. So wenig geneigt wir nun immer sind, die Aussage von der einen Seite ohne Korrektur von der anderen bei solchen Erhebungen ohne weiteres als zutreffend an zunehmen, soviel Wahrscheinlichkeit liegt doch hier vor, daß Wenn zwei sich streiten, und wir meinen hier die der agrarische Berichterstatter lediglich Aus- Ferner sind dem Bundesrath zugegangen: der Etat Gjnaps- und die Gehlotbarone, so kommt gewöhnlich für brud verholfen hat, die in je ter gigabatfachen zum lenni für die Berwaltung des Reichsheeres, pie liebersicht set die britten, die Arbeiter, etwas Gutes heraus. Das war und weiß, nur die schweifwebelnde Unternehmerpreſſe natür Gtatsstärke des deutschen Heeres und die Etats der sächsischen, hon in England so, als die Landlords, den Manchester- lich nicht. Die Nugamvendung, bie der Berichterstatter aus der württembergischen und der bayerischen Militärlabrikanten die Anfänge der Fabrikgeseygebung aufgwangen. ſeiner Wittheilung zieht, zeigt, ja, natürlich beutlich den Kontingente für 1893/94. Mithin ist der Bundesrath jest frommen und feudalen Grundbesitzer den Schlotbaronen werden, beim Landwirth zu arbeiten, und wenn sie dazu| Derfelbe Borgang hat sich in Desterreich wiederholt, wo die agrarischen Pferdefuß: die jungen Leute sollen„ gezwungen" im Besitz des gesammten Etats. den Arbeiterschuß einbrockten. Und in Deutschland ist bei-| Auf die Verunglimpfungen der Landwehr im humanen Militär- Wochenblatt", benen Eugen Richter in seiner Freiaus den finnigen Zeitung" eine stehende Rubrik widmet, wird in der freisinnigen" Presse mit Verunglimpfungen" der Linie geantwortet. So zitirt Eugen Richter aus einer Broschüre wie jetzt und Hüttenbefizer. Daß wir dieses fpielsweise manches helle Schlaglicht auf die Arbeiter- Mäntelchen seinen Mehrwerth genau so verhältnisse gefallen, als sich unmittelbar nach 1889, nach jugendlichen Arbeitskräften dem Riesenstreit der Bergarbeiter, ostelbische Agrarier und der Bergwerks = herausschinden, faum erzählt von einem alten Borschlages prügelten, daß die Bergwerke sofort verstaat zu werden. Deshalb bleibt aber doch die Thatsache belicht werden möchten. Jetzt ist nun eine ganz neue fte hen, daß aus den industriellen westfälischen Gegenden ein Infanteristen, welche 1888 in der ersten Militär- Buchpisode aus dem agrarisch industriellen Bruderzwiste Gutsbesitzer als hübsche Illustration zu den„ ühren des bez zerstreuten Gefechts und die Haltung der Linientruppen handlung von Mittler in Berlin erschien, die Wirkungen der Herren Kapitalisten verschiedener Grade zu verzeichnen. Dr. Beumer" und zu dessen Janimer über die zweidentige im Kriege 1870/71. Da wird geklagt über das massenhier schon Lahmen Bereins für Sozialpolitik" über die Verhältnisse arbeiter die erstaunliche Mittheilung machen kann, daß dort weise Drücken der Soldaten, gegen das nichts zu der ländlichen Arbeiter in Nordwestdeutschland befindet sich in Bergwerken, Hütten und Fabriken die Arbeiter euch ein Bericht aus der industriellen Gegend um Gelsen- sch u tz- Vorschriften vor.ber Nase aller mög= firchen, Bochum und Dortmund, ein Bericht, der von einem lichen Berghauptmänner, Revierbeamten, fatteljeften agrarischen Gutsbesizer verfaßt ist. Dieser Regierungs Präsidenten und FabrikAgrarier jammert im gewohnten Tone über den Kontrakt- inspektoren häufig verlegt würden. bruch" der Landarbeiter, der immer häufiger", vorkomme, scheint eine Sache zu sein, die in Westfalen jedem nicht Dienst der industriellen Arbeiter, welche den Landarbeiter denken sich die westfälischen Aufsichtsbehörden zu diefer ferner über die viele freie Zeit" und den hohen Ver- an der Industrie Betheiligten ganz bekannt ist. Wie ge- nimmt, überschwemmt sie das Schlachtfeld wie ein hißiges anlockten", und er rückt schließlich mit Folgendem heraus. Mittheilung eines enfant terrible auf der Agrarierſeite zu Was ist nun zu thun? Die französische und russische gewisser Vorwurf treffe hierbei auch die in verhalten?? Gin dustriellen Arbeitgeber." Dieselben verwenden Wahrscheinlich gar nicht! ใน Das machen sei. " In früheren Jahrhunderten gab's ja auch Versprengte, aber doch nur dann, wenn ein Truppentheil auseinandergeSprengt worden war, d. h. wenn für diesen das Lied zu Ende Heute beginnt die Krankheit der Gefechtsentziehung schon, wenn das Lied anfängt, und indem fie mit reißender Schnelligkeit immer größere Ausdehnung anwar. Armee erdrücken uns nicht nur durch das Uebergewicht der Es ist immer am bes Bahl, sondern, wenn wir auch diesen Mangel ergänzen, find sendliche Arbeiter sehr gerne und häufig quemsten, über solche fatale Dinge mit beruhigendem Still wir doch verloren, denn unsere Truppen stehen ihnen auch Vorschweigen hinwegzugehen. Oder sollte wirklich einmal eine an Qualität nach; die Landwehr taugt nichts, die Linie den bergpolizeilichen fchriften zu Arbeiten, zu denen nur erfahrene Arbeiter Ausnahme gemacht werden? Jedenfalls gilt dasjenige, taugt nichts, und die Vermehrung der untüchtigen Landverwandt werden sollen. Dies reizt natürlich die Arbeiter, was die Bureaukratie thut, nicht für unsere zielbewußten wehr und der untüchtigen Linie kann das Uebel nur ver ihre Kinder möglichst früh auf einem Werke unterzubringen. Genossen in Rheinland- Westfalen. Goldhe Arbeiter gewähren diesen Kindern schon früh alle Verbreitung sorgen und sich als Dritte über die will- Parteien Freiheiten, damit sie ihnen nicht entlaufen und ihnen so tommene Enthüllung freuen deren Verdienst entgeht. Auf diese Weise werden diese streiten. Jugendlichen Arbeiter an Zucht und Ordnung gar nicht gewöhnt nicht Würde in der Industrie mit aller diti i Die werden für schlimmern. Wenn die ,, patriotischen" und ,, staatserhaltenden" die solche Urtheile fällen, was soll dann während die Kapitalisten sich vaterlandslose" Sozialdemokratie Besseres thun, als der Devise treu bleiben: Dem volksverwüstenden Militarismus feinen Mann und keinen Groschen! An Reichsmünzen sind bis ultimo Oftober d. J. ausgeprägt: 1. Goldmünzen: Doppelkronen 2 092266 100 Mart, Kronen 1 507 033 930 M., Halbe Kronen 27 969 925 Dolitische Weberlicht. Mart. Silbermünzen: Fünfmarkſtücke 77 610 905 Mr., Strenge darauf gesehen, jugendliche Arbeiter nicht vor 16 Jahren, und was noch günstiger wäre, gezwungen, bei den Landwirthen oder Handwerkern in Dienst| Bu treten... es fann feiner Frage unterliegen, daß solche Arbeiter, welche in der Entwickelungszeit in freier gesunder Luft arbeiten... die schwere Fabrik- und Bergarbeit Reichs- Invalidenfonds Gesetz zugegangen: leichter ertragen können, als wenn diese Arbeiter fofort nach Beendigung der Schulzeit zum| Bergwerk oder zur Fabrik gehen." Soweit der biedere Landwirth aus Westfalen in der neuen Schrift des militärfrommen Vereins für Sozialpolitik". " 1 Feuilleton. adbrudt verboten. Bel- Ami. Roman von Guy de Maupassant. [ 11 Berlin, den 11. November. weimarkstücke 108 463 556 Mt., Einmarkstücke 181 972 560 Dem Bundesrath ist folgende Novelle zum ftüde 35 717 922,80 M. Mart, Fünfzigpfennigftücke 71 486 552 M., ZwanzigpfennigNidelmünzen: Zwanzig§1. Aus dem Kapitalbestand des Reichs- Invalidenfonds pfennigftücke 4 878 139,80 M., Behnpfennigstlide 29 492 520,10 ist ein Betrag von 67 Millionen Mart flüffig zu machen und Mart, Fünfpfennigftücke 14 345 137,05 M. Kupfer= der Reichskaffe zur Verstärkung des Betriebsfonds zu übermünzen: Zweipfennigstücke 6 213 207,44 M., Einpfennigweifen.§ 2. Die Flüssigmachung und Ueberweisung dieses stücke 5 717 872,79 M. Hiervon sind wieder eingezogen Betrages erfolgt durch die Verwaltung des Reichs- Invaliden- 1 252 140 M. Doppelfronen, 1857 550 M. Kronen, bringen. Saint- Botin begann zu plaudern. Er sprach von allem möglichen und auch von der Zeitung. Dabei gab er eine Fülle merkwürdiger Einzelheiten zum besten. Der Herausgeber? Der richtige Jude! Und Jude bleibt immer Jude, nicht wahr? Eine zähe Rasse!" Und er erzählte Züge seines sonderbaren Geizes, eines Geizes, der pfennigweise zu sparen und pfennigweise, wie eine Köchin etwa, zu beschummeln sucht, der sich nicht schämt, wie ein Wucherer und Halsabschneider überall abzuhandeln und aufzuschlagen." Ich habe eben Herrn Privas bezahlt." Mensch, sind Sie verrückt?" Aber was denn?" Was denn... was denn... was benn?" Er nahm die Brille ab und putte die Gläser. Dann lächelte er mit dem komischen Lächeln, das ihm jedesmal über die dicken Backen läuft, wenn er etwas besonders Boshaftes sagen will und meinte spöttisch, aber im Tone tiefster Ueberzeugung: Warum? Weil wir vier bis fünftausend Frants hätten abziehen können." für unsere Leser nichts Interessanteres geben, als zu gleicher und alle Welt betrügt. Seine Zeitung ist offiziös, ist die Rechnungen waren doch in Ordnung, ich habe sie selbst Beit Er schwieg, dann fügte er bei Seite hinzu:" Es kann wie man sich in China und Indien zu den zu wissen, „ Und bei alledem ein guter Kerl, der an nichts glaubt Verwundert erwiderte Montelin: Aber Herr Direktor, katholisch, ist liberal, ist republikanisch, ist orleanistisch, wie durchgesehen und Sie haben sie beſtätigt." fo start beschäftigen." Da wurde der Herausgeber ernst und sagte: Wie naiv schäft und ein gemeiner Ramschladen. Dabei hat er sie Sie sind? Wissen Sie denn nicht, Herr Montelin, daß Büglicher Reporter und weiß einem Menschen in fünf von Aktiengesellschaften, die nicht vier Sous im Vermögen " Achte darauf," sagte er zu Duron noch besonders, nur seiner Börsenoperationen und Unternehmungen wegen man seine Schulden stets anhäufen muß, wenn man sich toie Saint- Botin sie zu nehmen versteht. Er ist ein vor- gegründet. Darin versteht er etwas. Er weiß mit Hilfe vergleichen will?" Fragen stellt, welche die öffentliche Meinung augenblicklich man sie haben will. Zu gleicher Beit ein vornehmes Ge Dinnten die Seele aus dem Leibe zu fragen." haben, Millionen zu machen...." Er plauderte immer weiter und nannte Duroy: lieber Saint- Potin nickte wie ein Renner mit dem Kopfe und sagte:„ Nicht wahr, ein Wort ganz à la Balzac?" Duron hatte Balzac nicht gelesen, aber er erwiderte überzeugt: Gewiß, gewiß." Ideinlich hatte er die Absicht, die Entfernung zwischen sich Freund." Darauf begann er mit Würde weiterzuschreiben. Augenund dem anderen genau festzustellen und seinem ehemaligen Rameraden und neuen Kollegen den richtigen Play an- Hören Sie nur! Gestern bin ich in seinem Kabinet, dicken Pute, von Norbert von Varenne, dem alten Kerl, noch der Schmuhfint Norbert und der der so aussähe, als wenn ihn die Mäufe beknabbert hätten, außerdem noch Als sie zur Thür hinaus waren, fing Saint- Potin zu edle Don Quixote Rival, da kommt unser erster Expedient und von Rival. Dann kam er auf Forestier:" Der hat Das macht er uns nun vor. Als wenn wir seine Leser Maroquinmappe, die man in ganz Paris kennt. Walter Lachen an und meinte zu Duron:" So ein Schauspieler! Montelin herein. Unterm Arm hat er die berühmte eben das Glück gehabt, so eine Frau zu bekommen." wären!" Sie gingen den Boulevard hinunter und der Reporter| fragte: Wollen wir nicht was trinfen?" a, ganz gern. Es ist sehr heiß," Gie traten in ein Café und ließen sich Erfrischungen! " Was ist denn an seiner Frau dran?" fragte Duroy. Sanit- Potin rieb sich die Hände:„ Oh! Die versteht Das ist ein feiner Vogel! Sie ist die Geliebte eines alten Lebemannes Namens Vaudrec, Graf von Baudrec. Er hat sie ausgestattet und verheirathet." hebt die Nase hoch und fragt ihn: Was giebt's Neues?" Montelin erwidert naiv: Ich habe dem Papier- es. händler eben die sechszehntausend Franks bezahlt, die wir ihm schuldig waren." Der Verleger prallt zurück, prallt erstaunt zurück. Was sagten Sie?" Duroy lief es plöglich eiskalt über den Rücken. Er fchauerte nervös zusammen und fühlte das Bedürfniß, den 13 003 813,80 m. filberne Zwanzigpfennigstücke, und ge- Jaber damals schon anfing, das schmähliche Spiel, das dieser präsident Loubet, der froh ist, den Carmaux- Mp los ringe Summen in anderen Münzen. Es bleiben danach Regierung 3sozialist mit der Arbeiterbewegung trieb, fein, kündigt erleichterten Herzens der Kammer an, daß geprägte Reichsmünzen Goldmünzen. N Silbermünzen Nickelmünzen Kupfermünzen D 2 624 150 010,00 m. 462 216 362,50 " 48 713 859,20 11 931 022,16 " 22 zu durchschauen. Jener Beschluß, der in der bekannten Breßknebelgesetz, welches Herr Ravachol für den Plebiscit- Manier durchgedrückt wurde, war Schweizer's apportirt hatte, das aber, weil der Attentatsschreck legter Sieg in seinem Verein es ging mehr und lang genug vorhielt, bald in den Papierkorb gelegt wo mehr abwärts mit seinem Einfluß, und nach wenigen war, wieder hervorgeholt werden solle. Und diesmal Jahren standen die 15 000 Lassalleaner, die damals es, angesichts von sechs furchtbar verstümmelten Leid Die Vermögens fteuer ist der Bourgeoisie ein Dorn gegen Bebel und Liebknecht gestimmt hatten, mit diefen beiden aller Voraussicht nach in der Kammer eine Majorität finte und mit den übrigen Eisenachern" zusammen, in einer Ingrimm der Arbeiter, die fühlen, daß im Auge. Sie erstreckt sich zwar nur auf Vermögen über Armee, und in einer Partei: der sozialdemokratischen. Daß Attentat in feinen Wirkungen sich gegen fie richtet. 6000 M. und beträgt 1/2 Mark aufs Tausend. Freilich Schweiger als Regierungsfozialist bekämpft wurde, lynchen die Anarchisten, wo sich dieselben sehen lassen. rechnet Herr Eugen Richter aus, daß 1000 M. sich mit das verschweigt unseres Bierbänkelsängers Höflichkeit; daß die sozialistischen Vereine organisiren eine eigene Bolizei, 35 M. verzinsen und von diesen bildet die halbe Mark aber des Bierbänkelsängers rrevolutionäre Gesinnung sich in jeden Anarchisten, der sich in eine Versammlung einschlei Ergänzungssteuer" schon 1½ pCt., die zu der neuen Staats- Parteinahme für einen Regierungsfozialisten äußert, das kräftigst vor die Thür zu sehen. Einkommensteuer von 2-4 pet. hinzukommen. Entseßlich! fei als bezeichnende, übrigens keineswegs vereinzelte That- Wir billigen weder die politische Verwerthung( Fru Würde die Vermögenssteuer zur Beseitigung der ungerechten fache festgenagelt. fizirung) von oben, noch die Lynchjuftiz von unten, all Belastung des Volks durch Zölle und Steuern auf die nothbeides ist natürlich. Und wer dentfähig ist und die men wendigsten Lebensmittel dienen, ohne besondere Extravor- Die amerikanische Ausbeuter- Kompagnie, welche Wirkung erwarten. theile für den Fiskalismus und Militarismus herauszu vor etwa 2 Jahren ihre Fangarme auch nach Deutschland liche Natur kennt, kann von der Dynamit- Taktik keine and fonnte, schlagen, dann würden wir die Vermögenssteuer prinzipiell ausstrecken Daß Herr Loubet sich dazu verstanden hat, begrüßen und nur bedauern, daß sie teine progressive ift.-pany", veröffentlicht jetzt ihren 1891er Geschäftsbericht für Ravachol'sche Preßtnebelakte wieder hervorzuholen und Deutschland. Danach hat die Unternehmervereinigung auf Berathung sogar zu einer Kabinetsfrage zu machen, Nach der Denkschrift über die Steuervorlagen ihr Betriebskapital von 20 Millionen Mark einen Rein- spricht allerdings für die außerordentliche Schwäche verzichtet der preußische Staat auf folgende Einnahmen; gewinn von nur 4 438 348 M. erzielt, in welche Kleinigkeit Mannes, der zwar guten Willen hat, aber kein Rückgrat Grundsteuer 39 907 000 M. ich die amerikanischen Krösusse mit ihren Bremer er fein Gedächtniß. Gebäudesteuer Steuer voin stehenden Gewerbebetrieb Bergwerksabgaben... Hiervon sollen gedeckt werden durch: 1. Mehrerträge der Einkommensteuer 2. Aufhebung des Gesetzes vom 14. Mai 1885( der sogen. lex Huene). 8. Gebühren für Einkommen. steuerveranlagung Gewerbesteuerveranlagung Erhebung 35 086 000 カー 19 811 000 " 6 926 000 " bündeten es sind dies die Bremer Firmen Franz Schütte, Herr Loubet hatte nämlich erst vorgestern, als Carl Schütte und Wilh. A. Riedemann- theilen. Die Attentat zum ersten Mal aufs Tapet kam, nachbrid uneigennützigen Unternehmer haben für ihre menschenfreund erklärt, das sei ein Verbrechen, mit dem ehrenhafter zufammen 101 780 000 m. liche Thätigteit somit 22 pct. Dividende bezogen. In feine politische Partei in Verbindung gebracht we bem Geschäftsbericht aber versichert Herr Kommerzienrath könne. Und jetzt läßt er sich von dem Troß der Real Riedemann, daß das Bestreben der Gesellschaft dahin gehe, näre, die der That einen politischen Stempel auford das Petroleum auch den ärmsten Konsumenten zugängig zu und sie zu politischen Zwecken verwerthen wollen, machen, und daß die Befürchtung unberechtigt jei, die Ge- Handlanger benügen. sellschaft könne ihren Geschäftsbetrieb je zum Nachtheile ber Konsumenten mißbrauchen. 40 000 000 m. 24 000 000 2) 1 600 000 150 000 " 1 190 000" Das Unschuldslamm! Weiß der Herr Kommerzienrath denn nichts von der Vergangenheit der John D. Rockefeller, Jay Gould u. f. w., welche den Delring leiten? Dann beneiden wir ihn um feine Unschuld. Weiß er aber um die Personalien der Del gewaltigen, dann ist es zum mindesten unvorsichtig von ihm, solche Sprache zu führen. Clev wirt dem gilt jama nich: bie gut mär das fetzer beig $ 233al hat, Felbe hun Kris bis repi Gef bie ift. fich Tag ber thei Ber Se der autu er des ins S gute fan Par Am erbittertsten über dies Bubenstück sind die beiter von Carmaux, auf deren prächtigen Sieg ein Scha geworfen ist. Die Pariser Polizei scheint einzusehen, daß fie in Deutschen Rabe nicht den Richtigen ergriffen hat. Wenn die verdächtige Empfehlung der„ Norddeutschen Allgeme Zeitung" nichts schadet, wird er gewiß demnächst wieder Freiheit gesetzt werden. Die Personen, welche man Belastungszeugen mit Rabe konfrontirte, haben ihn m erkannt. und fön eing der 203 auf die hof Star nu pr fac ult ein b die ger 66 940 000?. 66 940 000 m. Verbleiben 34 790 000 m. oder rund 35 000 000 m., Die Rockefeller und Genossen, welche ohne Gnade und die durch die Vermögenssteuer gedeckt werden sollen. Erbarmen die amerikanische Konkurrenz zu Grunde richteten, Radikaler Sozialistenfang. Die franzöfif Der Vorstand des Abgeordnetenhauses hat über indem sie ihr den Eisenbahn- Transport abschnitten und die die Eintheilung der Geschäfte berathen und ist zu folgendem zu Tode Gehezten dann mit Haut und Haar verschlangen, Bourgeoisradikalen, die anläßlich der Vorgänge Ergebnis gekommen: Die erste Lesung der Steuergeseße, die sie werden nicht mit der Wimper zucken, wenn die Zeit& armaur sich an die Sozialisten herandrängten, am 18. November beginnt, dürfte den Rest dieses Monats gekommen sein wird, wo sie den deutschen Konsumenten das beiten jest auf eine Allianz ein Wahlbündniß, in Anspruch nehmen. Alsdann soll eine Gesammt Fell werden über die Ohren ziehen können. Und Herr sagen wir richtiger: ein Wahlkompromiß mit den Sozial Millerand, einer der drei Vertrauensmänner tommission über die Vorlagen in Berathung treten, Niedemann aus Bremen mit feinen lumpigen 500 Attien hin. dagegen sollen während des Dezembers die Plenar wird dabeistehen und den Raubzug dann nicht hindern Streifenden von Carmaux, hielt vor einigen Tagen in eine Rede, in welcher er, angesichts der Neuwahlen berathungen vollständig ausgesetzt werden. können. Ja, wir behaupten, diesen Raubzug hätten die amerita- nächsten Jahres, ein solches Bündniß befürwortete. Nationalliberaler Entrüftungsrummet. Ein ultra- nischen Vampyre längst unternommen, wenn wir nicht stieß auf heftige Oppofition, und unser Lyoneser Bar montanes Blatt in Bayern, das Regensburger Morgen- unseren wackeren" Rothschild gehabt hätten, der ihnen die Organ, der" Peuple", weist das angebotene Bünd blatt", hat geschrieben: Beute nicht gönnen will, weil er der Meinung ist, daß diese energisch zurück. Man kann die Parteiverhältnisse und Reinen größeren Humbug können wir uns denken, Domäne sein Jagdgebiet sei. Parteitaktik des Auslandes zwar nicht mit unferem als bie neueste Sage von den staatserhaltenden Parteien, Herr Riedemann in Bremen wird es hoffentlich noch schen Maßstabe messen für die praktischen Fragen die gegen die Sozialdemokraten zusammen stehen sollen." erleben, daß über kurz oder lang der amerikanische Luchs Tattit giebt es keine unfehlbare mathematische oder Da hat das katholische Blatt ganz recht; und drückt oder der heimathliche Fuchs über die Petroleumkonsumenten zipielle Formel-, allein es ist ein Erfahrung fich noch sehr milde aus. Denn nicht blos Humbug ist's, herfällt. Daß das Geschäft zu den„ einträglichen" gehört, der für alle Zeiten und Länder gilt, daß verbind sondern auch erbärmliche Feigheit, ödeste Geistesarmuth und wird man uns glauben, wenn wir an die einfache That junge Partei, die sich mit einer älteren jämmerliche politische Impotenz. Die Mannesseelen" find fache erinnern, daß der Philanthrop" Rockefeller aus seinen außerordentlich vorsichtig sein muß, wenn sie nicht über aber ganz wüthend und schimpfen in all ihren Zeitungen Gewinnen Geschente von 40 Millionen Mark an ein einziges Ohr gehauen werden will. Und weiter steht fest, daß Macht der Sozialdemokratie gerade in ihrem sozialistis über den Schwarzen", der ihnen den Spiegel vorgehalten Institut zu machen in der Lage war. hat.Solche einträgliche Geschäfte, Herr Riedemann aus Programm liegt, das teine Ronzession an Rrrevolutionäre Geschichtsschreibung. In einer Bremen, läßt sich der Kapitalist fin de siècle nicht ent kapitalismus duldet. Der Plan ist beiläufig blos eine Augenblickslaune- nicht eine Seifenbl Wintelversammlung zu Charlottenburg gab ein rrevo- gehen. Iutionärer" Bierbäntelfänger folgendes Stückchen ,, redigirter" plazen macht. Der ruffisch- franzöfifche Bündnißvertrag soll gestern die ein Windhauch emporhebt und der nächste in Petersburg unterzeichnet worden sein das ist die fette Parteigeschichte zu beften: bürgerliche Demokratie ist am Ende ihres Lateins und m Die Herren Bebel und Liebknecht sind auch schon einmal Ente, welche die Nationalzeitung" heut auftischen läßt, aus der Tozialdemokratischen Partei ausge- wohl um Herrn Caprivi und seiner Militärvorlage eine stoßen worden, und zwar im Jahre 1869, wo durch Ur- kleine Freundlichkeit zu erweisen. Ein derartiger Vertrag gesunden Sozialistenblutes ihr faules Bourgeoisblut abstimmung des Algemeinen Deutschen Arbeitervereins, unter ist so überflüssig, daß das in argen Finanznöthen befinds jüngen. Wir dächten, der Sozialismus tönnte sein fri gesundes, lebensträftiges Blut selbst brauchen. Für trag, mit 15 000 gegen ein paar hundert Stiminen ein Be schluß angenommen ward, der die beiden Genannten für unwürdig erklärte, in Arbeiterversammlungen zu reden." Die sozialdemokratische Partei", welche damals noch gar nicht bestand, ist also der Allgemeine deutsche Arbeiterverein, ber 1869 noch von Schweizer geführt ward, Schwätzer da vor sich zu beschimpfen und zn ohrfeigen. Aber er unterbrach ihn nur und fragte: Saint- Potin ist Ihr Name?" " Nein," erwiderte der andere einfach, ich heiße Thomas. In der Zeitung hat man mich Saint- Potin getauft."" Duroy bezahlte, was sie verzehrt hatten und meinte Es ist wohl schon spät, und wir müssen noch zu den beiden großen Herren, " hat. des Die Wirkungen der Attentats- Taktik sind jetzt in Frankreich aufs schönste zu ftudiren. Jubel bei allen reaktionären Parteien, die nun hoffen, daß ihr Weizen blühen werde. Und der RegierungsEr wird weiter verfolgt werden. D sagte doch weiland der Franzosenkaiser? Mit ein Leichnam verbündet man sich nicht." Auch ein Kaiser einmal der Sozialdemokratie einen guten Rath geben. und drüber. Auch aus Portugal meidet man hafte Unruhen. Als die Königsfamilie vorgeftern Auf der pyrenäischen Halbinsel geht es bru fälle, Bemerkungen, Urtheile und Anekdoten dazu auf und lief so bis ans Ende der Avenue des Champs- Elysées, wo gab es einen großen Volksauflauf. Rufe: Es lebe Lissabon nach Madrid zu einem Besuch" fahren wo nur wenig Spaziergänger waren, denn an so heißen Tagen Republik! ertönten, und die königliche Familie ift Paris entvöllert. arbeiten. Der Streik in Lancashire hat begonnen. Münchener Allgemeine Zeitung" schreibt: " 1 Re me ir ta LE b be ge bu di P ba ri ift Se fu de RE An Er aß in einer Weinstube in der Nähe des Triumph- in Madrid, wo sie der spanischen Königsfamilie ihr Unglücksgenossen zu haben. Der Telegraph ist bogens de l'Etoile und kehrte dann langsam zu Fuß nach ausschütten kann. Es ist ja ein kleiner Troft im Ung Hause zurück. Er setzte sich sofort an seinen Tisch, um zu schweigsam. Sie sind doch wirklich noch recht naiv," lachte Saint- Aber als seine Augen auf dem großen, weißen Papier Botin. Glauben Sie denn im Ernst, daß ich zu dem Chi- bogen ruhten, war all' das wieder fort, was er au Material nesen und zu dem Inder laufen und sie fragen werde, was zusammengetragen hatte, als wenn sein Gehirn alles wieder fie über England denken? Als wenn ich nicht selber viel ausgedünftet hätte. Er suchte die Brocken, die in seinem beffer wüßte, was sie für die Leser der„ Vie Française" Gedächtniß hängen geblieben waren, zu sammeln und fest darüber denken müssen. Ich habe schon fünfhundert solcher zu halten; aber wenn er sie zu faffen glaubte, waren sie Chinesen, Perser, Hindus, Chilenen, Japaner u. s. w. verschwunden oder sie stürzten plöglich in buntem Gemisch interviewt. Bei mir fagen Sie immer daffelbe. Ich auf ihn ein, so daß er nicht wußte, wie er sie sondern, blos brauche mein letztes Interview aufzuschlagen zurechtrücken und womit er anfangen sollte. Nachdem er sich vergeblich eine Stunde lang abgemüht und Wort für Wort abzuschreiben. Zu verändern brauche ich nur, wie sie aussehen und wie sie heißen, ihre Titel, und fünf Blätter mit Anfangszeilen bedeckt hatte, die feine Namen und Gefolge. Darin darf kein Frrthum vor Fortsetzung fanden, sagte er sich:„ Ich habe das Handwerk fommen, sonst würde mir der Figaro" oder der Gaulois" immer noch nicht heraus. Ich muß eine neue Stunde arg auf die Finger Klopfen. Aber darüber sagt mir der nehmen." Sofort tauchte das Bild eines zweiten Vormittags, wo Portier vom Hotel Bristol und der vom Kontinental in fünf Minuten Bescheid. Wir zünden uns eine Zigarre an er mit Frau Forestier zusammen arbeiten könnte, vor ihm unbehen zu Fuß hin. Ergebnis: Hundert Sous für eine auf, und die Hoffnung auf dieses lange, vertrauliche, herz Droschte, die die Beitung bezahlt. So muß man's machen, liche Beisammensein erfüllte ihn mit namenloser Freude. Er ging rasch zu Bett, beinahe, als wenn er Furcht gehabt lieber Freund, wenn man praktisch ist." hätte, die Arbeit könnte ihm, wenn er sie wieder aufnähme, jezt glücken. Unter diesen Umständen muß das Reportern doch was einbringen?" meinte Duroy. " Ja", erwiderte geheimnisvoll der Journalist, am meisten bringen aber doch Lokalnotizen ein, hinter denen eine Reklame steckt." Sie waren aufgestanden und gingen den Boulevard nach der Madeleine zu hinunter. Wenn Sie irgend etwas zu thun haben," sagte SaintBotin plöglich zu seinem Begleiter, so will ich Sie nicht aufhalten, ich brauche Sie nicht." Duroy schüttelte ihm die Hand und ging. Der Gedanke, daß er am Abend noch seinen Artikel schreiben müsse, quälte ihn. Er speicherte beim Gehen Ein„ Den neuesten Nachrichten zufolge beläuft sich die der von dem Streit in Lancashire betroffenen Arbeiter nur etwa 30 000. Mit Ausnahme der nicht den Gewerkvere angehörenden sind die Streifenden für eine mehrwöchige Der Arbeitseinstellung vorbereitet. Das interessantefte Da hervortretende Moment ist weniger die Höhe des zu erwa den Glends, als die Entschloffenheit, mit welcher die entg gefetten Parteien an die gemeinsame Ausführung sch fchri 8 Es ist eine Thatsache, daß die Arbeitgeber, bevor sie fich Reduktion der Löhne entschlossen, mehrfach Unterhandlu mit den Arbeitern gepflogen haben. Der Inhalt ber ferenzen brehte sich vornehmlich um die Verschiedenartigteit beiderseitigen Auffassung über die zur Hebung der einschl ber den Industrie vorzunehmenden Maßregeln. Was dem eine gewisse Schwäche verleiht, ist die beschränkte finan Lage der daran theilnehmenden, den Gewerkvereinen aber angehörenden Arbeiter. In den Kreisen der Arbeiter indeß die Zuversicht, daß die Nothwendigkeit die abril zum Nachgeben, noch bevor es zu einer ernstlichen Krists zwingen werde." Nach der Londoner Allgemeinen Korrespondents Am nächsten Morgen stand er etwas spät auf; er verträgt die Zahl der Streifenden ca. 40 000 und die schob das Vergnügen dieses Besuches, das er schon im der stillstehenden Spindeln 14 Millionen. Boraus genoß. Es war zehn Uhr vorüber, als er bei seinem Freund läutete. Com Das Elend des Volkes in Großbritannien, Keir Hardy in einer in Carlisle gehaltenen Rede, millionenmal tiefer, denn dasjenige der Irländer. Der Herr arbeitet augenblicklich", sagte der Diener. treffen könne. Er beharrte aber doch darauf, vorgelaffen zu Regierung nur eine Majorität von 38 besige, es in Duron hatte gar nicht daran gedacht, daß er den Batten führte aus, daß die Arbeiterpartei, da die Gladstone werden: Sagen Sie ihm nur, daß ich in dringender An- Hand habe, die Gladstoneaner zu zwingen, fich mit Arbe fragen zu befassen, wenn sie ihre Aemter beha gelegenheit da wäre." ( Fortfehung folgt.) wollten.28 D Ii Dr gt fei au fti er be ge SE . Zur amerikanischen Präsidentenivahl. Die Majorität Bu ben Stadtverordnetenwahlen in Ralt hat ber dortige entschied der Bezirksausschuß im Verwaltungsfireitverfahren, Cleveland's stellt sich, je vollständiger das Resultat bekannt Sozialdemokratische Verein folgenden Beschluß gefaßt: 1. Da es daß sechs von den beanstandeten Schriften zum Handel im Umberwird, als eine immer größere heraus. Die Zahl ber für 3 arbeitende Boff durch seine wirthschaftliche abhängige ziehen freizugeben feien, 10 aber verboten bleiben. Unter letteren bemokratischen Wahlmänner( Elektoren) ist noch nicht end- st Stellung eine Lebensfrage ist, in allen öffentlichen Körper- befinden sich u. 2. das Buch von Bebel die Frau und der schaften vertreten zu sein; δα es ferner für die An- Sozialismus", Sassalle's Reden und Schriften, Was die Sozialgiltig festgestellt die Auszählung, Prüfung und Zu- beynung der stufenweisen Sozialistrung der Gesellschaft besonders demokraten sind und sein wollen"," Das moderne Elend" von fammenzählung der Stimmzettel in dem Riesenreich fan wichtig ist, daß die Verwirklichung der sozialdemokratischen Max Schippel,„ Der wahre Jakob" 2c. 20. Wie trübfelig es nicht im Handumdrehen erfolgen allein gewiß ist, daß Forderungen auch in den Gemeinden verlangt wird, tritt die in Deutschland um die Preßfreiheit steht, zeigt dieser Entscheid. bie Bahl nahezu breihundert von 444 erreichen, und fozialdemokratische Partei in Kalt in die Agitation für die Er könnte in einem von spanischen Mönchen geleiteten Staatsgut zwei Drittel der Gesammtziffer betragen wird. Unrecht Stadtverordneten- Wahlen ein. 2. Von diesen Erroägungen aus- wefen auch faum schlimmer ausfallen. gehend, verlangt die sozialdemokratische Partei in kalf die all-- Das Erfurter Schöffengericht verurtheilte den Genossen wäre es, wie dies die meisten europäischen Zeitungen thun, malige Durchführung folgenden Aktionsprogramms: 1. Auf- even, früheren Redakteur ber" Thür. Tribüne", zu 80 m. das Resultat einzig auf Rechnung der Mac Kinley- Bill zu bebung der drei untersten Steuerstufen und progressiver Heran- Geld- bezw. 8 Tagen Haftstrafe, weil er durch Verbreitung eines fegen, obgleich sie jedenfalls einen wesentlichen Theil dazu ziehung der höheren Einkommen. 2. Abschaffung aller Auf- Flugblattes und durch Einrückung einer Publitation in die, Thür. beigetragen hat. Der Hauptgrund, daß die Maffe der wendungen aus städtischen Mitteln zu religiösen und partel Tribüne" zum Boykott des Auentellers aufgefordert und dadurch Wähler sich gegen die alte republikanische Partei erklärt politischen Zwecken. 3. Uebernahme der öffentlichen Betriebe groben Unfug" verübt haben soll. hat, liegt in bent vorwiegend kapitalistischen Charakter der burch die Stadt. 4. Abschaffung des Submissionswesens bei Gegen die Genossen Jahnig und Döring in Halle felben und in ihrer Korruption. Ueber ein Vierteljahr Bergebung von öffentlichen Arbeiten. 5. Ausführung der ist, wie das dortige Voltsblatt" mittheilt, seitens der Staatshundert im Alleinbesitz der Regierungsmachi-von dem städtischen Arbeiten durch die Stadt selbst unter Leitung fach- anwaltschaft Anklage erhoben, weil sie in der am 5. Dft. im Saale Krieg gegen die Sklavenbarone, zu Anfang der 60er Jahre, technischer Personen. 6. Festsetzung eines Maximal- Arbeitstages der Morigburg" stattgehabten Arbeitslosen- Versammlung in einer bis in die zweite Hälfte der 80er Jahre gewöhnte die und eines Minimallohnes für die Arbeiter in städtischen den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise verschiedene Klassen republikanische Partet sich daran, die Politik als ein Diensten sowie für die Arbeiter der Unternehmer, welche der Bevölkerung zu Gewaltthätigkeiten angereizt haben sollen( BerArbeiten für die Stadt ausführen. 7. Errichtung eines Arbeits- gehen nach§ 130 des Str.-G.-B.), Jahnig außerdem an einem Geschäft zu betrachten und den Staat als eine Goldgrube, nachweises und Schaffung einer Arbeitsstatistit in Gemein- Aufzuge theilgenommen haben soll, zu welchem die erforderliche bie von der herrschenden Rlique nach Möglichkeit auszubeuten schaft mit den Gewerkschaften. 8. Errichtung von Simultan- Erlaubniß fehlte( Uebertretung der§§ 1, 7, 9, 10 der Berordnung ift. Die Regierung ward organisirter Haub Raub, der schulen. 9. Unentgeltlichkeit der Lehrmittel in den Schulen. vom 11. März 1850). sich nicht zu verstecken brauchte, sondern am hellen lichten 10. Errichtung von Ferienfolonien und Milchkuren für schwäch--Auf einer Agitationstour der Sozialdemokraten mü ITag in seinem gestohlenen Reichthum sich spreizte. Und liche Kinder. 11. Errichtung von öffentlichen Bädern, die zu heims a. d. R., die vor etwa einem halben Jahre stattfand, ber Regierungsraub zog den Privatraub groß und allen Jahreszeiten benutzbar find. hatte der in Mülheim stationirte tgl. Oberwachtmeister Eller die Verbreitung der mitgebrachten Druckschriften untersagt. Die sofort bei der Düsseldorfer Regierung eingelegte Beschwerde hatte Erfolg. Wie dem Beschwerdeführer mittels Schreibens vom 25. Oftober vom Landrathsamt eröffnet wurde, ist sie für begründet erachtet worden, und der Herr Oberwachtmeister hat seine ent sprechende Weifung" erhalten. theilte sich mit dem beutehungrigen Kapitalismus in die Zu den Stadtverordneten bezw. Gemeinderathswahlen Bereinigten Staaten. Cleveland war der erste Präsident, ftellten Kandidaten auf die Sozialdemokraten in Grabow bei der vor 8 Jahren dem organisirten Raub entgegen- Stettin, Chemnitz und Debfchwitz( Reuß j. L.). zutreten wagte. Freilich auch bloß in der Verwalzung, wo Bei den Stadt verordneten- Wahlen in Offenbach fiegte er aufräumte, so gut es möglich war, ohne die Interessen die Liste der vereinigten Gegner über die Liste unserer Partei. des Kapitals zu schädigen, dem auch Cleveland keinen Stoß Gegen uns hatten fich friedlich vereinigt die feindlichen Brüder ins Herz versehen wollte oder konnte. Semiten, Antisemiten, Freireligiöse( Boigt), Kleritale; trotzdem Das Volk der Vereinigten Staaten nahm aber ben brachten sie auf ihre Kandidaten nicht mehr als 1129-1398 guten Willen für die That, und, nachdem ben Republi- Stimmen zufammen, während für die Kandidaten unserer Partei 656-1000 Stimmen abgegeben wurden. Gegenüber dem Erfanern vor 4 Jahren noch einmal gelungen war, ihrer gebnis der lehten Wahl, die vor drei Jahren erfolgte, hat sich Partei in der Person Harrison's zum Sieg zu verhelfen, die Zahl unserer Stimmen nach Angabe des„ Offenbacher Abendund nachdem die Regierung Harrison's, trotzdem er per- blatis" um das doppelte bis dreifache vermehrt, während der sönlich ein ehrlicher Mann sein soll, noch einmal die tief Randidat der Gegner, der unter seinen Kollegen die meisten eingewurzelte Rorruption der republikanischen Bartei und Stimmen erhielt, gegen früher seine Stimmenzahl von 1259 nur deren vollständige Abhängigkeit vom Rapitalismus aller auf 1898 steigerte. " Soziale Uebersicht. An die Gewerkschaften Berlins. Die Bureaus der Gruppenversammlungen, welche betreffs der Gewerbegerichtswahlen stattgefunden haben, werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie, gemäß dem Aufruf vom 3. September der unterzeichneten Kommission baldigst Mittheilung Welt gezeigt hat, war die Erinnerung an die vergleichsweise Bei der Stadtverordnetenwahl in Biegnig wurden für die darüber zu machen haben, welche Genossen in diesen Ver auständige Regierung Cleveland's start genug, ihm bei der sozialdemokratischen Kandidaten 489-506 Stimmen abgegeben, fammlungen endgiltig als Kandidaten für die Wahlen zum Gebiesjährigen Wahl einen erdrückenden Sieg zu schaffen. Man für die Gegner 746-982. Da in Liegnis unfere Partei sich an werbegericht aufgestellt sind. Vor- und Zunahme, sowie Stand ben Gemeindewahlen zum ersten Wale betheiligte, ist die und Wohnung der Betreffenden ist hierbei anzugeben. Bis jetzt hofft von ihm Beseitigung der Korruption in der Ber Stimmenzahl eine befriedigende. Die Nachricht der Freifinnigen sind erst die Kandidaten der ersten, groeiten und neunten Gruppe waltung und Maßregeln gegen das Ueberrouchern des Beitung", daß die Sozialdemokraten in Siegnis eine große angemeldet worden. Der geschäftsführende Ausschuß Stapitalismus. In lezterer Beziehung werden die Hoff- Niederlage" erlitten hätten, weil sie früher im Stadtverordnetennungen fich gewiß nicht erfüllen. Und in ersterer gewiß nur zum Theil. Kollegium start vertreten gewesen wären, ist außergewöhn lich breifter Schwindel. Fleißige Agitation unserer dortigen Genossen wird dafür sorgen, daß bei den nächsten Wahlen bie gegnerischen Listen dahin kommen, wohin sie gehören, nämlich in die Makulatur. J. A.: ber Berliner Streit- Kontrolltommission Hermann Faber, SO., Grünauerstr. 4, Hof 1 Tr. An die Pferdebahn, Omnibus- und Packetfahrt: Die Nichtveröffentlichung des Brüffeler Kongreß Bediensteten Berlins. protokolls wurde jüngst von uns auf ihre wahren Ureinem bestimmten GeKollegen! Am 15. November foll fachen zurückgeführt. Wir sagten am Schluß unserer Notiz: In den Reichslanden fahren unsere Genossen fort, überall rüchte zufolge eine Anzahl Bediensteter der Großen und Auf wiederholtes Drängen von deutscher Seite wurde wo es möglich Vereine mit weniger als 21 Mitgliedern zu neuen Berliner Pferdebahn- Gesellschaft gekündigt refp. entlaffen uns bie Mittheilung aus Belgien, baß vorläufig an gründen, die nach dortigem Rechte der behördlichen Genehmigung eine Beröffentlichung des Protokolls nicht zu denken sei, da nicht bedürfen. Neuerdings sind solche Organisationen in weeden, weil sich dieselben an den Organisationsbestrebungen die belgischen Genossen durch die Bewegung für das all- Brunnstadt und Bischheim entstanden; in leyterem Drte unseres Berufes betheiligt haben. Sollten an diesem Tage nun ist dies der zweite derartige Verein. " gemeine Stimmrecht völlig in Anspruch genommen seien." Hierzu macht nun die nationalliberale Magdeburger Die Aufhebung der Bürger. Aufnahmegebühren wurde Beitung" -wahrscheinlich nach einem Waschzettel der vom Nürnberger Sozialdemokratischen Verein beim Magistrat Nationalliberalen Korrespondenz" die hämische Be beantragt. merkung: 27 wirklich Kündigungen eintreten, fo ersuchen wir die Ge tündigten, fo schnell wie möglich an den unterzeichneten Kollegen Günther, Straus. bergerstraße 19, 3 r., Die Mittheilung dieser hats a che gelangen zu lassen; dabei ist Name, Stand, Wohnung, Gesellschaft und Bahnhof Das Lestere ist natürlich eine Ausrebe! Der wahre Grund für den Wahlkreis Offenbach Dieburg findet am refp. Depot der Betreffenden anzugeben. Am ift der, daß man jene Reibereien und Streitigkeiten zwischen 27. November, Vormittags 11 Uhr, im Eisenmenger schen Restau- selben Tage, Dienstag, den 15. November, Nachts 12 Uhr, finden beuifen und holländischen Sozialisten begraben rant( Herrnstraße) su Offenbach eine fozialdemokratische dann brei große öffentliche Bersammlungen fein laffen will, weil das Protokoll in gar zu trasfem Wider: Konferenz statt, in welcher der Abg. C. Ulrich über die statt, welche sich mit dieser Angelegenheit beschäftigen und über spruch stehen würde mit der immer wieder und wieder in der Bentraforganisation dieses Kreises sprechen und Bericht über den Die geeigneten Schritte zur Aufhebung aller derartigen Maß fozialistischen Preffe verbreiteten Behauptung, es herrsche Stand des„ Odenwälder Volksfreundes" gegeben werden wird. überall ungestörte Einigkeit in der internationalen Sozialisten partei. Bei der Landtags- Erfahwahl in 2em go( Lippe- Detmold) Diefe nationalliberalen Mannesseelen beurtheilen die hat zwischen dem kürzlich von der deutschfreisinnigen Partei zur Sozialdemokraten nach sich selber. Wir haben nicht nöthig, Sozialdemokratie übergetretenen Genossen Schnitger und dem irgend etwas zu verschweigen oder zu vertuschen. Wir Freisinnigen Wagner Stichwahl stattzufinden. tagen nicht hinter verschlossenen Thüren, sondern im vollen Von Erfolg waren die Hinweisungen auf die sanitären Lichte der Deffentlichkeit. Auf dem Brüffeler Kongreß waren Verhältnisse der Münchener Bolizei- und Amtsgefängnisse, mit Ausnahme des Vertreters eines einzigen, durch bie welche vor einigen Monaten durch die Münchener Bost" ge belgischen Genossen beiläufig gegen unseren Wunsch schehen find. Man hat die betreffenden Uebelstände beseitigt. ausgeschloffenen Schmugblattes sämmtliche Vertreter ber europäischen und amerikanischen Bresse frei und be bingungslos zugelaffen, und jene Reibereien" find von der gegnerischen Bresse, nach bekannter Gepflogenheit, boshaft breit getreten worden, mit einer parteiischen Ausführlichkeit, die ein objektives, die Verhandlungen treu wiedergebendes Brotokoll ihnen nicht hätte einräumen können. Die Rebaktion der Magdeburger Zeitung" braucht nur die Berichte des Bariser Temps" zu lesen. Da findet sie allen Klatsch hübsch beisammen. Ein Exemplar des Temps" wird sich wohl auftreiben laffen und wohl auch jemand, genügend Französisch kann, um der Magdeburgerin den Klatsch zu verbentschen. der Berlin. 1 Parteinachrichten. regelungen beschließen werden. Kollegen! Erscheint alle in diesen Versammlungen und befundet, daß Ihr nicht gewillt seid, Euch das Recht des§ 152 der Reichs- Gewerbe- Ordnung nehmen zu laffen. Die nähere Bekanntgabe dieser Versammlungen erfolgt burch Säulenanschlag, Handzettel und Inserat im Vorwärts" am Sonntag den 18. b. M. Außerdem ersucht der Unterzeich nete die Berliner Arbeiter, den Pferdebahn- Kutschern und Schaffnern diese Bekanntmachung überall, wo ihnen Gelegenheit geboten ist, zu Geficht zu führen. Im Auftrage: Wilhelm Günther, Straußbergerstr. 19, v. III. Achtung! Stuckateure und Berufsgenossen! Die erste Parteikonferenz der Sozialdemokratie bes Kollegen! Der Eintritt in die Winterperiode nöthigt uns, ng bert zusammentrat, bestimmte Pirmasens zum Vorort des der offenen Koatsfeuer auf den Bauten, welche mit ihren schäd 4. pfälzischen Wahlkreises, welche dieser Tage in St. eine ganz entschiedene Stellung zu nehmen gegen den Gebrauch reises und beschloß die Wahl eines fünfgliedrigen Ausschusses, lichen Ausdünstungen die Gesundheit so mancher Kollegen unterder von den Genossen dieses Ortes zu wählen ist; dann wurde graben und jahrelanges Siechthum erzeugt haben. Stellung zum Berliner Parteitage genommen und weiter beschloß man, mit aller Energie für die Betheiligung der Arbeiter an den kommenden bayerischen Landtagswahlen zu agitiren. Ueber die Punkte Bresse und Agitation erstattete Genoffe& mmer ein inftruttives Referat, aus welchem von besonderem Interesse die Mit theilung, daß das Abonnement der Arbeiter auf die sozialdemofratischen Blätter: Mannheimer Volksstimme" und" Bote von der Saar", zum Theil geheim erfolgen muß, um die Maßregelungen zu vermeiden, durch welche die Gegner die Arbeiter bewegung au hemmen suchen. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Kollegen! Hier, wo es unsere Gesundheit zu schüßen gift, müssen wir Mann für Mann eintreten für unsere durchaus ge rechten und billigen Forderungen, welche selbst der Polizeipräsident von Berlin für gerecht anerkannt hat, indem er das Kartell der Berliner Bau- Arbeiter auf eine Petition hin benachrichtigt hat, daß nach seinen Anordnungen die Baufcheine fortan eine Beftimmung tragen sollen, wonach in Räumen, welche mit Koatsförben zum Austrocknen der Wände u. s. w. besetzt sind, nicht gearbeitet werden darf; ferner, daß die Thüren derartiger Räume geschlossen gehalten, beziehungsweise die Thüröffnungen durch dichte Bretterverschläge abgeschloffen werden müffen und der Zu tritt zu diesen Räumen nur denjenigen Personen zu gestatten ist, welche die Roatsfeuer zu beaufsichtigen haben. Kollegen! Die Erfahrung hat uns flug gemacht. Wir wissen, mit was für Magimen die Unternehmer arbeiten; sie werden Mittel und Wege fuchen, diese fleine Konzession, die uns von Nutzen ist, zu umgehen. Die Fensterfrage war eine Lehre für uns, sie hat uns die Menschenfreundlichkeit dieser Herren im grellfien Lichte gezeigt. Wegen Beleidigung des Militärstandes verurtheilte das Magdeburger Landgericht die Genoffen 2. Kaßner und Redakteur Dr. Lux zu je 50 M. Geldstrafe. Der erstere batte Delegirtenwahlen zum Berliner Parteitage. 4. fächf. in die Magdeburger Boltsstimme" einen Artikel einrücken lassen, Wahlkreis( Dresden- Neustadt): Fräßdorf- Dresden und Rödel in welchem mitgetheilt war, daß mehrere Soldaten einen älteren Serlowig. 4. pfälzischer Wahlkreis( Zweibrücken): Schmidt- Berrn arg mißhandelt hatten, nur weil dieser den Soldaten nicht Pirmasens. 7. fächt. Wahlkreis( Meißen- Großenhain) Karl rafch genug aus dem Wege gehen konnte. Zum Schluß hieß es Matthes- Riesa. Wahlkreis Urnswalde- Friedeberg: G. Tempel- Künftighin wird man gut thun, den Soldaten überhaupt aus Kollegen! Lernt hieraus, daß die Unternehmer unsere felbstSem Wege zu gehen." Wegen der allgemeinen Fassung dieses verständlichen und gerechten Forderungen nur beachten, wenn Schlußfayes erfolgte die Verurtheilung sowohl des Einsenders wir ihnen als geschlossene Macht vereinigt gegenüber treten, Gegen die Militärvorlage sprachen sich ferner Volks wie des Redakteurs. Das Thatsächliche der Mittheilung war organinifirt Euch daher, agitirt unablässig für unsere Sache. Zuverfammlungen aus in Eisenach und Farnroda( Referent durch die Beweisaufnahme als zutreffend erwiesen. Gegen das nächst ist es aber Ghrenpflicht eines jeden Kollegen, in der unten Sülle Erfurt), Chemni's( Referent of mann), Großen- Urtheil wird Revision eingelegt. Durch Veröffentlichung zweier bezeichneten Versammlung zu erscheinen, damit wir entsprechende bain( Referent Geyer Leipzig). falscher Meldungen über die Cholera follte Dr. Lug groben Maßregeln ergreifen und diese auch zweckentsprechend durchführen Die Sozialdemokratie Frankfurts a. M. hält am nächsten Unfug begangen haben. Das Gericht erkannte jedoch auf Frei- tönnen. Montag, den 14. November, Abends 61/2 Uhr, findet Dienstag 10 Brotestversammlungen gegen die Militärvorlage ab, fprechung, weil in den betreffenden Notizen nur die Möglichkeit, eine öffentliche Versammlung bei Deigmüller, Alte Jakobftr. 48a, davon 5 in Frankfurt und je eine in Bornheim, Sachsenhausen, nicht aber die Thatsache des Vorkommens der Cholerafälle ausstatt mit der Tagesordnung: Bortrag des Herrn Dr. Christeller Oberrad, Niederrad und Hausen. gesprochen", ferner der Nachweis nicht erbracht war, daß durch über: Die schädliche Ausdünstung der Koatsfeuer und deren 7. November stattfand, forderte in einer Nesolution sämmt worden ist. Eine Bolfsversammlung, die in Gaarden( Holstein) am die Mittheilungen das Publikum beunruhigt und aufgeregt Wirkungen auf die Organismen der Arbeiter." vorlage entschieden abzulehnen, da das arbeitende Wolf, das die größten Lasten tragen muß, schon jekt überlaftet ift". A Das Erscheinen aller Kollegen ist Ehrenfache. Mit kollegialem Gruß Die Vertrauensleute. 2. Kleinert, Kulmstraße 3. H. Meier, Prinzenstraße 32. -In Sophienhöhe bei Gaarden( Holstein) wurde am 6. November eine Bolksversammlung aufgelöst, weil das Lokal angeblich nicht zu einer solchen geeignet sein sollte. Da in dem felben seit Jahren Tanzvergnügungen abgehalten werden, hofft In den Stadtverordnetenwahlen in Breslau, find man, daß die eingelegte Beschwerde Erfolg haben wird, benn Zur Koalitionsfreiheit" der Arbeiter. Der Lokalverein feitens unferer Bartei die Genossen& riedrich, Schüß, wenn das Lokal das Geftampfe der Tanzenden verträgt, wird's Birte, Zahn, Hoffmann und Herschel als Kandidaten wohl auch eine Boltsversammlung, wobei jeder ruhig am Plage der Schreiner Münchens beschloß einstimmig seine Auflösung, aufgeftelit. unter Protest gegen die Polizei, welche ihn für einen politischen Von der Saar wird berichtet: Der Händler Fries Berein erklärt hat. Inventar, Bibliothek, Gelder 2c. wurden der stimmig, fich an den Stadtverordnetenwahlen nicht zu betheiligen; von Dudweiler hatte verfchiedene fozialdemokratische Schriften Lohntommiffion der Schreiner Münchens mit der Bedingung überDer Sozialdemokratische Verein in Iserlohn beschloß einerſtlich des Dreillaffenfystems halber und dann deswegen, weil feilgeboten, deren Berlauf ihm untersagt wurde, weil sie geeignet wiefen, die Gelder für Agitationszwede zu Gunsten der Schreinerbei der öffentlichen Stimmabgabe die Arbeiter der Gefahr aus- feien, in sittlicher und religiöser Beziehung Mergerniß zu erregen. bewegung zu verwenden, die übrigen Gegenstände in sichere Ver gesezt sind, außer Arbeit zu kommen, wenn sie ihrer Ueberzeugung Auf erhobene Klage. als Vertreter des Klägers erschien der wahrung zu nehmen und den Beschlüssen der öffentlichen VerSozialdemokratische Vertrauensmann Emmel von St. Johann a. S. fammlungen zur Verfügung zu stellen. gemäß wählen. bleibt, aushalten können. bet ba te 训 ag th Da DO Für den Inhalt der Juferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, 12. November. Opernhaus. Djamileh.- Cavalleria rusticana. Slavische Braut werbung. Schauspielhaus. Donna Diana. Leffing Theater. Die Orientreise. Berliner Theater. Dora. Wallner- Theater. Die Großstadtluft. Deutsches Theater. Der Misan throp. In Civil. voll's Theater. La Traviata. ( Violetta, die Dame mit den Camelien. Residenz- Theater. ( Le Parfum). Im Pavillon. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Pariser Leben. Thomas- Theater. Onkel Bräfig. Freie Volksbühne. Algemeiner Arbeiterinnen- Verein Berlins und Umgegend Die dritte Abtheilung ist noch nicht gefüllt. Mitglieder werden daher noch in allen Zahlstellen des Vereins aufgenommen. Die erste Vorstellung für die dritte Abtheilung 362/9 ( Filiale Norden). Sonnabend, den 12. November, Abends 82 Uhr, Pape's Salon( früher Rnebel), Badstr. 58( Gesundbrunnen), Grosse Versammlung. Zages Drdnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Hermann Weyl über: Naturheilkunde findet am Sonntag, den 13. November, Nachmittags 2 Uhr, 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Berschiedenes. im ,, Leffingtheater, Kronprinzen- Ufer, statt. Die Verloofung der Plätze beginnt um 14 Uhr. Zur Aufführung gelangt: Zur Deckung der Untoften findet Tellersammlung statt. Herren unb Damen als Gäste sehr willkommen. Nachher gemüthliches Beifammensein mit Der Bevollmächtigte. Nathan der Weise von G. E. Lessing. Tanz. Den Mitgliedern der I. und II. Abtheilung steht es frei, die Vorstellung gegen Nachzahlung von 75 Pf. zu besuchen. Der Vorstand bittet die Mitglieder, von dieser Freiheit Gebrauch zu machen. An neuen Zahlstellen find hinzugekommen: Aug. Penn, Demminerstr. 63. Otto Köppen, Gitschinerstr. 109. Bruno Scheithauer, Rosenthalerstr. 64. Emil Rogge, Veteranenstr. 14. ( für die Mitglieder der aufgehobenen Zahlstelle Engel) Restaurateur F. Weber, Landsbergerstraße( Ecke Liegmannstr.) M. Raff, Bugwaarengeschäft, Spandauerbrücke 14. Der Vorstand der ,, Freien Volksbühne". J. A.: Julius Türk, SW., Solmsstr. 24. Arbeiter- Bildungsschule. ( Süd- Ost.) Adolph Gruft- Theater. Die wilde Sonntag, 13. Nov., Abends 7 Uhr, in den Arminhallen, Madonna. Alexanderplatz- Theater. SportMäbel. National- Theater. Die Räuber. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenBorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Gefang3poffe in 3 Atten von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen und Dekorationen aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Coburg. In Scene gefeht von Adolph Ernst. Anfang 2 Uhr. E Morgen: Dieselbe Vorstellung. American- Theater. Neu! Die Trockenwohner, oder„ Das Kind in der Kommode", parodistisch realistischer Vorgang im Keller, beobachtet vom Hof aus, von Dstar Wagner. Hauptrolle: Der urkomische Bendix. Jeden Abend jubelnder Beifall. Der feine Reisner. Berliner Lotalposse von O. Wagner. Neu! Die Wiener OriginalSoubrette Clotilde Kowala. Anfang 7 Uhr. Entree 75 Pf. Sonntags 6 Uhr. PassageKommandantenstr. 20: KES Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag: Aus der Nationalöfonomie. Referent Dr. Bernstein. 2. Diskussion. Gäste willkommen. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Die Schulkommission. 103/4 Ordentl. Generalversammlung der Orts- Krankenkasse der Kürschner u. Berufsgenossen Berlins am Montag, den 14. November, Abds. 8/2 Uhr, in der Brauerei Böhow, Prenzlauer Allee Nr. 242-244. Tages- Ordnung: 1. Wahl von 3 Vorstandsmitgliedern( 1 Arbeitgeber, 2 Arbeitnehmer). 2. Wahl von 3 Revisoren zur Prüfung der Rechnungen des Jahres 1892. 102/10 Um zahlreichen Besuch bittet, Achtung! Achtung! Interessenten d. Genossenschaftsbäckerei. ( Eingetr. Genoffenschaft m. beschr. Haftpflicht.) Sonntag, den 18. November, Nachmittags 1 hr, in Norbert's Festsälen, Beuthstr. 22. Versammlung Tagesordnung: Der jezige Stand der Genossenschaftsbäckerei und das Verhalten bet Geschäftsleitung den Betriebsarbeitern gegenüber.. Einlaß nur gegen Legitimation. ftr die Stre Tet na we De Es hei 868/11 ri Ar hir nir Ve ha eir un 1 1 Der Ausschuss der Bäckerei- Arbeiter der Genossenschaftsbäckerei. Große öffentliche Versammlung Der Kistenmacher am Sonntag, den 18. Novbr., Borm. 10/2 Uhr, im Lokale ,, Dresdener Garten", Dresdenerstr. 45. for£ ages Ordnung: 1. Abrechnung des Vertrauensmannes. 2. Wie stellen sich die Kistenmacher zu einer nächstjährigen Lohna bewegung resp. Ansammlung eines Fonds zu derfelben? 3. Verschiedenes. Deffentliche Protestversammlung ni 191/2 br zu 00 ni ftc he ha ta fa M sämmtlicher Mitglieder der allgem. Orts- Krankenkasse gewerbl. Arbeiter und Arbeiterinnen ( ft. Meyer'sche) am Sonntag, den 15. Novbr., Vorm. 11 Uhr, F in Joël's Salon, Andreasstrasse 21( großer Saal). Tagesordnung: 3. Wahl von Vertretern zur Generalversammlung. 4. Statutenberathung nach der Fassung des Gesetzes vom 10. April 1892. 5. Verschiedenes in Kassenangelegenheiten.- Eingeladen werden hiermit sämmtliche Mitglieder der 1. Vortrag: Die neue Krantenfaffen- Novelle". 2. Diskussion. 3. Maßs Orts- Krankenkasse der Kürschner und alle Arbeitgeber, welche aus eigenen nahmen des Kassenvorstandes gegenüber der Krantenfaffen- Kommiffion der Mitteln Beiträge zur Kaffe leisten. Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen Buchdruckerei- Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen. 4. Verschiedenes. bitten wir um zahlreichen Besuch. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht jedes Kaffenmitgliedes, zu erscheinen. 127/1 Der Vorstand. Genossenschaftsbäckerei für Berlin und Umgegend. ( Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.) Den Interessenten der Genossenschaft theilen wir ergebenft mit, daß die Gerüchte über den ungünstigen Stand des Instituts in böswilliger Absicht von einzelnen Personen verbreitete Unwahrheiten sind. Der Aufsichtsrath: G. Spikermann, Vorsitzender. Circus Renz. ( Karlstraße.) Sonnabend, ben 12. November 1892, Abends 71/4 Uhr: Gala- Sports- Vorstellung und Debüt sämmtl. Kunstspezialitäten 1. Ranges. Mr. James Fillis, der erste Schulreiter der Welt. Elimar, genannt der Strickspringer, in Freiheit vorgef. v. Fr. Oceana Renz. Great Steeple chase v. 6 in Freiheit dressirten eng lischen Vollblutpferden; Dressur u. VorPanopticum. führung v. Dir. Franz Renz. Kon9 furrenz Schulreiten zwischen den be= Fu!! liebten Damen Clotilde Hager u. Oceana ein Renz in Husaren Uniform.. Punsch, schwedischer Ponnyhengst, OriginalDressur v. Aug. d. Dummen. Die aus Riesen- 14 Berfonen bestehende Arabertruppe Kind!!! auf Helgoland, Gr. Land-, Waffer Ohne Extra- Entrée. von 11-1 und 4-9 Uhr. Castan's Panoptikum. Sensationell! Prinzeß Topase. Borstellungen 11-1 und 4-9 Uhr stündlich. Ohne Extra- Entree. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. Gratweil's Bierhallen Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Borussia- Konzert- und Kouplet- Sänger. Wochentags frei. Sonntags 30 Pfennig. Kinder 10 Pf. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. Bwei Säle E zu Versammlungen und Verguügungen. fowie 6 Billards und 3 Kegelbahnen F. Sodtke. Hadje Abdullah. und Feuer- Schauspiel v. Dir. Fr. Renz. Nationaltänze von 70 Damen. U. A.: 1. Garde- Regiment zu Fuß in Parade Uniform; Hamb. Bürgerwehr. Morgen Sonntag, d. 13, November, Der Vorstand. Adolf Scholtz. Hugo Lazarus. Circus Corty- Althoff. 95/2 Berlin, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstraße. Sonnabend, den 12. November, Abends 7/2 Uhr: Gala- Vorstellung. U. A.: Die römischen Spiele m. 4 Pferden, ger. v. Herrn Lee. Mr. Hubert, Champion- Jongleur zu Pferde. Vorf. des wunderbar dress. Rapphengstes Incroyable, fowie d. ungar. Hengste Sertain u. Patience d. d. Dir. Althoff. Geschw. Rossi, Reittünstlerinnen. Harras, Springpf., ger. v. Miß Blanche. Anthoni u. Emilius, musikal. Klowns. The Hanlons, Luftgymnastiker. 55 Hengste, vorgeführt v. Dir. Althoff. Sonntag: Vorstellungen. 4 Uhr( 1 Rind frei) und 71/2 Uhr. Alexander- Play- Theater. Sonnabend, den 12. d. M., zum 1. M.: Sport- Mädel. 2 gr. Extra- Vorstellungen um 4 und 7/2 Uhr. Nachm. 4 Uhr: Romifer: Große Boffe mit Gesang, Tanz und Vorstellung( ein Kind frei). Abends 71/2 Uhr: Feft- Vorstellung u. Helgoland. Tableaux in 4 Bildern von J. Krenu Fr. Renz, Direttor. Jeft- Borstel Kaufmann's Variété Am Stadtbahnhof Alexanderplatz. Das großartigste Spezialitäten- Programm der Residenz. Familie Lars- Larsen, Elite- Parforce- Gymnaftit.- Truppe. Brooks& Duncan, Original- Kongo- Neger. Charles Liffton, Athlet auf dem Drahtseil, Brothers Barett. The two Fanneg Gentlemen. The Original- Satours, Anatomisches Wunder. Jeden Abend stürmischer Erfolg. Empfehle nach mein verN. Krösche's Gesellschaftshaus feble na wie vor Bida. 3220L Fichteftr. 29. Mein kl. Saal, ca. 80-100 Personen faffend, ist noch Sonnabends zu Vereinsfestlichkeiten zu vergeben. Ebenso Vereinszimmer von 20 bis 100 Personen fassend mit Piano. größertes Lokal, franz. Billard 2c. Vorwärts Sem verehrten Publikum. Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, sowie andere Zeitungen liegen aus.[ 1142L M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. u. A. Schönfeld. Müfit von Max Lustig. Mit vollständig neuer Ausstattung. Raffeneröffn. 61/2 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. 25 J. A.: O. Bleich, Sorauerstr. 5. b ei b 252/5 3 นา ü Möbelpolirer! Morgen, Sonntag, den 13. November, Bormittags 10%/ a Uhr, im Lokale Schwedterstr. 23, bei Nagel, Große öffentliche Versammlung. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Olto Thierbach über: Die großlapitalistische Produktionsweise und ihre Folgen für die gesammte Gesellschaft. 2. Diskussion. 3. Ausgabe der sanitären Fragebogen. Alle Möbelpolirer find eingeladen, da unser Kollege Paul Pfundt als Delegirter zum Parteitag anwesend ist und uns über gewerbliche Zustände in Sachsen in unserer Branche Bericht erstatten wird. Die Kommission. Bauarbeiter- Verein der Rosenthaler Vorstadt. Versammlung am Sonntag, den 20. November 1892, Vormittags 1f hr, in Wilke's Lokal, Hochstraße 32 a. Zages Ordnung: Vereinsangelegenheiten( Abrechnung vom Monat Auguft 1892). Bez schiedenes und Fragefasten. 123/2 J. A.: W. Genz, Bernauerstr. 114c, Arbeiter- Stenographenverein„ Eintracht". Neue Lehrkurse in der ganz vereinfachten Arends'schen Volks Kurzschrift Lehrmittel 1,50 m. Unterricht frei! für Herren, Damen und Schüler: ft p di fi ha D 21 Ic de 11 6. beginnen D am Sonntag, den 13. November, Nachmittags 3 Uhr, 1. Adalbertstr. 4, Restaurant Herschleb; 2. Gipsstraße 3, Restaurant Pyrtek. Zur Beachtung! Unsere Unterrichts- u. Uebungsstunden finden im weiteren statt: Dienstags Abends 8-10%, Uhr im Restaurant Herschleb, Adalbertstr. 4; Mittwochs Abend 3 81/ 2-102 Uhr im Restaurant Pyrtet, Gipsstr. 3. Gäste, Herten und Damen, stets willkommen. Theil nehmer am Unterricht werden jederzeit aufgenommen. 156 Der Vorstand. Freireligiöse Gemeinde. Jm großen Saal Rosenthalerstr. 38( nahe dem Hade'schen Markt Sonntag Vormittag 1014 Uhr, Vortrag des Dr. Aug. Specht- Gotha über Bahnbrecher der Neuzeit im Reformations- Zeitalter". Abends 7 Uhr: Feen- Palast Gesellige Versammlung mit Zuſtrumental- und Vokal- Konzert und später Tanzkränzchen. Burgstraße, neben der Börse. in der Entwicklungslehre. Welt- Lokal Berlins, 5000 Perf. fassend. Täglich Gr. Spezialitäten Vorstellung = 0 mit durchweg neuem Programm. Anf. Wochent. 72 Uhr, Sonnt. 6 Uhr. Entree 50 Pf. Jeb. Mittw., Sonnab. u. Sonnt. Nachm.: Grosses Familien- und Kinderfest Um 8 Uhr Vortrag von Dr. Aug. Specht: Grundzüge und Fortschritte Gäste in beiden Versammlungen sehr willkommen. Köpenick. 151/7 Am Sonntag, den 13. d. M., Nachm. 2 Uhr, im Hirschgarten bei Zabbert, Große öffentliche Volksversammlung. Zages Drdnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht 2. Diskussion. 3. Bericht des Wahlfomitee's. 4. Revisorenwahl. m. Gratis- Präsentvertheil., Verloosung 340/9 und Spezialitäten- Vorstellung. Uhr, Anf. Mittwochs u. Sonnabends 4 ühr. Orts- Kranken- und Sterbekasse! Sonntags 1/24 Uhr. Entree für Kinder wie Erwachsene 1. Platz 50 Pf., II. Platz 25 Pf. der Böttcher Berlins. Allen Kollegen und Bekannten zur General- Versammlung Ritterstraße 64, übernehme und bitte am Dienstag, den 22. d. M., Abends Nachricht, daß ich das Café Meyer, um gütige Unterstützung. 14b Der Vertrauensmann. Tischler- Verein. Heute Abend 9 Uhr. Melchiorftr. 15 Versammlung mit Damen. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Treber. Abrech nung vom Stiftungsfest. 381/5 81/2 Uhr, bei Herrn Heise, Lichtenbergerstr. 21. Gustav Hempel. Zages Ordnung: Empfehle meine Destillation. Borlegung der neuen Statuten. Wahl Vereins- und Billardzimmer steht zur von 3 Vorftandsmitgliedern, Arbeit Gänse- Ausschieben Verfügung. 2975L geber und 2 Arbeitnehmer. 112/1 Der Vorstand. Heinrich Sah, Markgrafenftr. 102. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. und Schießen jeden Sonnabend bei Gustav Wächter, Brigerstr. 22. Hierzu zwei Beilagen a d 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 266. Sonnabend, den 12. November 1892. " 9. Jahrg. Am Genossen angetroffen, welche denselben schon vollständig mit dem zeitung", Spezialorgan für Ofenfabrikation und Ofenbau. Das der Gesetze Wind bekommen und sie waren klug genug, mit den Tokales. Blatt schreibt in seiner letzten Nummer: Kaum macht sich die Schriften, die noch in ihrem Besitz waren, schleunigst zu ver rauhere Jahreszeit ein wenig bemerkbar, so vernehmen wir, daß schwinden, in der Richtung des nächsten Dorfes zu. Die trafe und Bibel als Antheilmittel gegen die Belästigung durch greifen läßt, Das Arbeitshaus empfiehlt der Bourgeois neben Prügel- die leidige Fensterfrage die Töpfergesellen abermals zur Waffe übrigen Genossen mit dem Gendarmen an der Spize begaben die erſt arbeitslos, dannn obdachlos gewordenen, auf die Land- diese Frage denn wirklich eine so schwer lösbare, daß sie Jahr Halt machen, nur einem wurde es verstattet, das Bureau zur zweischmeidigen Waffe des Streits! Sft sich zum Amtsvorsteher. Vor dessen Wohnung mußten dieselben traße hinausgeworfenen, Stadt und Land durchbettelnden Pro- um Jahr unser Gewerbe in Kriegszustand versehen muß? Die mit betreten zu dürfen. Leider war der Amtsvorsteher nicht zu letarier. Polizei und Gerichte kommen diesem Wunsche eifrig Forderungen von Schußvorrichtungen gegen Nässe und Kälte bei Hause und so machte sich der Gendarm daran, die Schriften auf nach, indem sie die„ Landstreicher" und„ Bagabunden" schaaren- der Arbeit, sowie die geforderte Beseitigung des offenen Feuer ihren Inhalt zu prüfen. An dem„ Wahren Jakob" hatte er weise dem Arbeitshause überweisen." In den Verdacht, ein sollten doch schon in hygienischer Beziehung von jedermann als nichts Wesentliches auszusetzen, desto gefahrvoller erschien ihm die " arbeitsscheuer Vagabund" zu sein, kann man aber heutzutage, berechtigt anerkannt werden. Man braucht sich daher wirklich„ Bolts- Tribüne", die„ von Beleidigungen stroke". Der Gendarm enn man erst einmal arbeitslos geworden ist, sehr leicht kommen. nicht zu wundern, daß die Gesellen, nachdem sie sich durch ihre gab die Schriften nicht mehr frei, die Reklamationen unserer GeGs muß gewiß auch mancher ins Arbeitshaus spazieren, der Organisation hierzu stark genug fühlten, mit allen Mitteln die noffen blieben erfolglos. Er wolte unbedingt erst Instruktionen herzens gern und selbst für den elendeſten Hungerlohn arbeiten Beseitigung dieser Uebelstände erstreben. Und ist es denn zum von seinem Borgesezten, dem Amtsvorsteher, einholen, und müsse würde, der aber, weil er nicht einmal um einen Hungerlohn Schaden der Fabrikanten und Meister, wenn ihr Arbeitspersonal gewartet werden, bis derselbe nach Hause zurückkehre. Arbeit fand, gezwungen war, zu betteln, und sich ein paar Mal in einer weniger gesundheitsnachtheiligen Weiſe ſeinen Beruf nächsten Tage würde sich die Sache schon entscheiden. So lange hinter einander dabei abfaffen ließ. Einen Beweis dafür, daß ausüben kann? Gesundheitsschädlich ist es im höchsten Grade, konnte aber niemand warten und so blieben die tonfiszirten nicht alle, die ins Arbeitshaus geschickt werden, wirklich das sind, bei faltem, rauhem Wetter den ganzen Tag und die Schriften auf dem Bureau liegen. Es wurde also der Weiter mes der Bourgeois in ihnen erblickt, liefert der eben ausgegebene ganze Woche hindurch in thür- und fensterlosen Räumen marsch nach Gosen angetreten. Der Gendarm folgte in kurzer Berwaltungsbericht des Magistrats über das städtische Arbeits- Ofen zu feßen, die Hantirung mit den eistalten Materialien und Entfernung. Am Eingang zum Orte wurden die versprengten haus zu Rummelsburg für 1891/92. Dieser Bericht bietet den beständigen 3ug garnicht gerechnet. ein interessantes Material zur Beurtheilung des Charakters Berücksichtigt man nun noch, daß der Ofensetzer sich nicht Kriegsmaterial belegt hatten, welches vor der Konfiskation ge und des Schickfals dieser unglücklichen Opfer kapitaliſtiſcher allzu warin einpacken kann, wenn er in seinen Bewegungen und rettet worden war. Der Gendarm schüttelte ob dieser Eröffnung Profitfucht und Ausbeutung. Unter 1392 Männer und 187 Santirungen nicht gehemmt sein will, so darf es nicht Wunder bedenklich sein pickelhaubenbewehrtes Haupt. Da jezt die Munition Frauen, zufammen 1579 Korrigenden, die im Jahre 1891/92 einnehmen, daß Hals- und Lungenleiden und nicht zum mindeſten vollständig verschossen und vollständig konfiszirt war, blieb nichts geliefert wurden, um eine Haft von 6-24 Monaten zu ver- Rheumatismus den Ofenseher früher oder später heimzusuchen übrig, als den Gasthof aufzusuchen. Hier entfaltete sich bald büßen, waren 413 Männer und 118 Frauen, die bisher noch pflegen. ein reges Leben. Viele stimmibegabte Genossen gehörten dem nicht mit Korrektionshaft belegt worden waren, und 503 Männer Wenden wir uns nun der Forderung auf Beseitigung der Gesangverein Morgenroth" an und dieser gab denn auch eine und 87 Frauen, die noch nicht wegen eines Vergehens oder Ver- offenen Feuer zu. Während die Berliner Bolizei die Ofenklappe Menge seiner Lieder zum besten. Dem Gendarmen schienen diebrechens beftraft waren. Diese Personen konnten also unmöglich verbot, weil das ins Zimmer dringende Kohlengas der Gesund- felben ebenso gut zu gefallen wie den in Menge versammelten zum Auswurf der Menschheit" gerechnet werden. Sie hatten heit des Menschen schädlich sei, benutzt man in den Neubauten Dörflern, welche aus dem Erstaunen gar nicht heraus kommen von ihrer Reputation als unbescholtener Stahtsbürger" noch zur schnelleren Austrocknung der Räume eiserne Körbe, in denen fonnten darüber, daß die Sozialdemokraten so aussehen! In nicht das Geringste eingebüßt und dürften auf manchen, der in das Feuer offen brennt, und muthet dem Ofensetzer zu, in diesen Müggelheim wurde noch eine kurze Raft gemacht, dann erfolgte Holzer Karoffe auf Gummirädern dahinfährt, mit Verachtung mit Kohlengas geschwängerten Räumen seiner Arbeit nachzugehen. ein ziemlich scharfer Distanzmarsch nach köpenick, das zur vorherabblicken. Das bewahrte sie jedoch nicht davor, ins Arbeits- In diese verpestete Atmosphäre mischen sich noch die durch den geschriebenen Zeit prompt erreicht wurde. Es wurde beschloffen, haus zu kommen, alldieweil von der Unbescholtenheit und einer frischen Kalkanwurf hervorgerufenen Ausdünstungen. Der Un- an einem der nächsten Sonntage, wiederum eine ähnliche Tour tabellofen Reputation niemand satt wird. Jus Arbeits haus eingeweihte, der diesen Raum betritt, wird sicher sofort von zu unternehmen, damit es auch in der weiteren Umgebung von tann man aus drei Gründen kommen: wegen Bettelns, wegen heftigem Sustenreiz befallen und wird schwer begreifen, daß sich Stöpenick recht bald„ helle" wird. Richtbeschaffung eines Unterkommens und wegen Uebertretung unsere Dfensetzer an so etwas gewöhnen fönnen. Herr Profeffor fittenpolizeilicher Vorschriften, letzteres nur bei Frauen. Armuth Roch, der bei seinem Interesse für eine gesunde Heizung unsere schändet nicht, aber bestraft kann man dafür werden. Wegen guten Kachelofen so schlecht behandelte, würde beim Betreten Genossen von Johannisthal, Nieder- Schönweide und NeuEine Agitationetour unternahmen am legten Sonntag dieBettelns wurden 651 Männer und 5 Frauen, wegen folcher Räume sich sicher zu dem Ausruf versteigen: Ja, da Treptow. Der Einladung, mit von der Partie zu sein, hatte der Nichtbeschaffung eines Unterkommens 557 Männer 23 Frauen mit und find meine Bazillen der Lunge freilich nicht so gefährlich, als Gesangverein„ Eintracht" aus Nieder- Schönweide Folge geleistet. beits- und Obdachlosigkeit, auf die die bürgerliche Gesellschaft zuhalten gezwungen ist!" Korrektionshaft belegt. Ob die Ar diese Luft der Lunge desjenigen, der in diesen Räumen sich auf Folgende Ortschaften wurde mit Exemplaren des bekannten Flugeine Strafe fest, selbst verschuldet war, möge man aus folgendem blattes, des Wahren Jakob", des Vorwärts" u. f. w. belegt: beurtheilen. Die jüngeren, träftigeren Altersklassen bis zu dreißig muß, sei es nun durch Heizung mittels eiserner Defen mit Rauch Rudow. Der Eintritt in das Gut Diepensee wurde den Genoffen Es ist flar, daß hier ein anderer Modus gefunden werden Schulzendorf, Woltersdorf, Kiekebusch, Diepenfee, Schönefeld und Jahren waren unter den Korrigenden nur schwach vertreten, nur abzug oder sonstwie. In den böhmischen Badestädten Karlsbad, verweigert. Ein vor dem Thor stehender Knecht hatte etwas mit 395 Männern und 136 Frauen. Dagegen waren 633 Männer Marienbad, Teplitz und Franzensbad baut man die Häuser nur Material angenommen, als das aber der gestrenge Herr Gutsund 45 Frauen 30-50 Jahre und 180 Männer und 2 Frauen während des Winters. Am 15. April jeden Jahres beginnt die inspektor bemerkte, eilte er schleunigst herbei und konsiszirte die über 50, darunter 17 Männer selbst über 60 Jahre alt. Am Borsaison, da darf in den Straßen und Promenaden teine Zeitungen. Die Genoffen flapperten" nun die Häusler, Handstärksten waren also diejenigen Altersklassen vertreten, welche der Spur von herumliegenden Baumaterialien und profitfüchtige Arbeitgeber, nachdem er sie ausgepreßt hat, auf die requifiten mehr zu finden fein. Jedes Baugerüst muß liche Aufnahme gab. Inzwischen hatte der Gutsinspektor mit Bauwerker- und Tagelöhnerwohnungen ab, wo es überall eine freundStraße wirft, um neue, junge Kräfte an ihre Stelle zu sehen, um diese Zeit, wo man die ersten Schwalben" bie für einen viel geringeren Lohn zu haben sind, und aus denen frühen Kurgäste nennt wie man die einem mächtigen Köter vor dem Eingang in den Gutshof Posto fich noch mehr herauspressen läßt. Die meisten Korrigenden ge- fernt sein. Die Bausaison beginnt dort im Spätherbst, und am Da das Dorf schon längst mit Material belegt war, konnte erwartet, von seinem Standorte ent- gefaßt und verbat sich das Betreten seines" Grund und Bodens. hörten auch thatsächlich Berufen an, in denen dieses Verfahren 15. Mai, dem Beginn der eigentlichen Saison, können die Häufer das Gut ruhig lints liegen gelaffen und weiter yon dem Kapital am schonungslosesten geübt wird. 304 waren gut ausgetrocknet und bewohubar übergeben werden. Es ist eine marfchirt werden. Arbeiter und Tagelöhner, 494 Sandwerker", 220 Bau und In Freude, die Stuckateure mitten im Winter an den Façaden ar- von der Beschaffenheit der Wohnungen der Dörfler machen, der Es kann sich niemand einen Begriff duftrie- Arbeiter. Ob der Aufenthalt im Arbeitshause sehr ver- beiten zu sehen. Vor der Frontmauer des Neubaues ist eine dieselben nicht aus eigener Erfahrung fennen gelernt hat. Der lodend ist, muß man nach dem Berwaltungsbericht start be- dichte Bretterwand in Haushöhe aufgeführt und mit großen, Aufenthalt des Viehes in den geräumigen, gut ventilirten Ställen weifeln. Die Arbeit besteht vorwiegend in Feldarbeiten auf lichten Fenstern versehen. Der Raum zwischen dieser Bretter- der Rittergüter ist entschieden ein gesünderer, als das Haufen in den städtischen Rieselgütern. Wie lange gearbeitet wird, giebt wand und der Façade wird mittels Blechöfen tüchtig durch diesen engen, dumpfen Löchern, die diesen Leuten als Wohnungen der Bericht nicht an. Warum nicht? Die Beköstigung kann, wärmt. Diese Einrichtungen bezahlen die Bauherren als selbst dienen. Der Tagelohn beträgt bei einer Arbeitszeit von Sonnennach den aufgeführten Berpflegungs- Gegenständen zu urtheilen, verständlich. Sollte man es in Deutschland nicht dahin bringen aufgang bis Sonnenuntergang für den männlichen Arbeiter 1 M., nicht übermäßig splendid sein. Sie erforderten für jede können, daß kein Fabrikant oder Segmeister während der falten die Arbeiterinnen müssen mit 70, auch 60 und 50 Pf. vorlieb gesunde Person pro Tag 382, für jede frante Perfon 671/2 Pf. Jahreszeit Defen sehen läßt, wenn sich die Bauherren nicht zu nehmen. Mehr wird eben nicht gezahlt, und Arbeitsträfte find Da kann nicht einmal durch die Quantität ersetzt worden sein, gleichen Opfern verstehen? Gine solche Maßregel durchzuführen, in Hülle und Fülle vorhanden. Der Tagelöhner weiß zwar, daß as an der Qualität fehlte. Die geistliche Agung wurde den müßte für einen„ Verband deutscher Ofenfabrikanten und Töpfer- er bei 1 M. Lohn halb verhungern muß, aber das dünkt ihm Korrigenden reichlicher zu Theil als anderen Sterblichen, nämlich meister" doch eine Leichtigkeit sein. 6-8 Wochen. Ob dadurch jemand von seiner Gottesdienst jeden Sonntag und Dienstag und Abendmahl alle immer noch besser, als wenn er thatsächlich ganz verhungert. Rein Zapezirer, fein Maler u. f. w. wird in falten, thür Im Gasthof Brandt in Schönefeld hielt die Agitationskolonne Arbeitsscheu" ist möglich. und fensterlosen Räumen arbeiten oder sich diese Einrichtungen Mittagsraft. Der Gesangverein trug eine Anzahl Arbeiterlieder Sicher aber ist, auch ohne ausdrückliche Angabe und amtliche selbst verschaffen, nur dem Töpfer muthet man das zu. Doch vor, und das brachte das ganze Dorf auf die Beine. Auch die Bestätigung, daß die Korrigenden sich im Arbeitshause ihre Ge- auch wir werden vorwärts schreiten- aber nur hübsch langsam. Bauern famen in hellen Haufen angerückt und mit denen gab's ringschätzung der von Privatunternehmern gezahlten niedrigen eine heftige Debatte. Dieselben brachten all die Kindermärchen Löhne gründlich abgewöhnt haben werden. Die Verwaltung des 38 Mitglieder des sozialdemokratischen Arbeiter vor, die ihnen der Großgrundbefizer und wahrscheinlich auch der vereins für Köpenick und Umgegend marschirten am Sonn- Pastor eingepauft hatten. Wir wollten nur faullenzen und die boch wohl auch zur Befferung in wirthschaftlicher Beziehung tag aus, um eine Agitationstour zu unternehmen. Zuerst wurden Zeute aushegen, wir sollten froh sein, daß es reiche Gutsbesiker überwiesenen Korrigenden auch an Privatunternehmer, und zwar Schmöckwitz und Warnsdorf init Agitationsmaterial belegt. Hier gäbe, die uns etwas verdienen ließen, sonst müßten wir verau einem so niedrigen Preise, daß diese Korrigenden pro Kopf verlief alles in bester Ordnung, die Bewohner waren ganz er- hungern u. s. w." Die Genossen hatten es mit dem Widerlegen und Tag nur 58( achtundfünfzig) Pfennig verdient haben, die freut, etwas zum Lesen" zu bekommen. In Neu- Zittau ging diefer abgedroschenen Redensarten leicht, troydem aber war es natürlich in die Arbeitshaustasse lossen. Vielleicht erklärt sich die Sache nicht so glatt ab. Das Dorf war bereits mit Schriften ganz gut, daß dieselben in ziemlich starker Bahl vertreten waren, das Arbeitshaus. aus diesem niedrigen Preise die Schwärmerei der Bourgeoisie für vollständig belegt und schon war zum Sammeln" geblasen wor- denn als die Bauern einfahen, daß die Tagelöhner sich freuten, den, als plößlich der Gendarm auf der Bildfläche erschien. Dieser wie sie von unseren Genossen abgeführt" wurden, schienen sie fonfiszirte ohne weiteres alle Schriften, deren er habhaft werden nicht übel Lust zu haben, ein zweites Blumberg zu inszeniren. leber die Fensterfrage", welche ein hervorragendes fonnte; es waren gegen 150 Flugblätter, 16 Maifest- Nummern, Der Abmarsch über Rudow nach Johannisthal erfolgte unter treitobjekt zwischen den Zopfermeistern und Töpfergesellen 20 Bolts- Tribünen" und 25„ Wahre Jakobs". Eine kleine An- flottem Gesang, so daß sich die Dörfler nicht wenig wunderten, bilbet, äußert sich jetzt auch ein Fachblatt, die„ Deutsche Löpfer- zahl unserer Genoffen hatte aber von dem Vorgehen des Hüters, wie gute Disziplin die Marschkolonne hielt. Da die Genoffen Die Waffen nieder! [ 71 " 1 " aber es wie bes eine Frage der Zeit. Und immer wieder werden Festungen man sieht und was man hört, das deutet in Formen und errichtet, immer wieder werden sie mit Vorräthen versehen, in Tönen, das blitzt und poltert, das funkelt und tost Oder mit anderen Worten trotz der mathematischen Unmöglichkeit, sich auf die Dauer ,, mort aux Prussiens!" Eine Lebensgeschichte von Bertha von Suttner. vor Aushungerung zu schützen. dann klingt es freilich wie ein Ruf der Liebe und durchParis Festung? Ich kann den Gedanken nicht faffen. Die getroffenen Maßregeln find großartig. Es werden glüht auch weiche Herzen pour la patrie!" Die Stadt, welche Victor Hugo„ la ville- lumière" genannt, Mühlen eingerichtet und Vichparks angelegt, aber schließ ist dennoch daffelbe. welche der Anziehungspunkt der ganzen zivilisirten, reichen, lich muß der Augenblick doch kommen, wo das Korn aus- Du bist doch preußischer Abstammung aus- Ich fragte Friedrich: Kunst- und Lebensgenuß suchenden Welt ist, der Ausgangs geht und das Fleisch verzehrt ist. Aber so weit denkt man punkt des Glanzes, der Mode, des Geistes - diese Stadt nicht; bis dahin ist der Feind über die Grenze zurückgedrängt rühren Dich diese von allen Seiten laut werdenden feindwill zum Zielpunkt oder im Land vernichtet. Der vaterländischen Armee schließt lichen Gesinnungen?" Dieselbe Frage haft Du schon im Jahre 1866 an ich allem Verkehr abschließen und sich der Gefahr aussehen, wird dazu herangezogen; so werden zur Besagung von Paris mich gerichtet und damals antwortete ich Dir- wie auch in Brand geschoffen oder ausgehungert zu werden? Und das sämmtliche Feuerwehrleute des Landes berufen. In der heute In der heute- daß ich unter diesen Haffesäußerungen nicht als thun diese Leute de gaité de coeur", mit Opfermuth, mit Provinz mag es unterdessen brennen – was liegt daran? La ndesangehöriger, sondern als Mensch leide. Fasse ich die wo es sich um ein Gesinnungen der Leute hier vom nationalen Standpunkt auf, edelſten Werkes? Mit fieberhafter Haft wird an die Arbeit National- ,, desastre" handelt. Am 17. August find schon so kann ich ihnen nur recht geben; fie nennen es la haine geschritten. Es müssen Wälle für Aufstellung von Mann- 60 000 Pompiers in die Hauptstadt eingerückt. Auch die sacrée de l'ennemi und diese Regung bildet einen schaften gebaut und Schießscharten eingeschnitten werden; Matrosen werden einberufen, und täglich bilden sich neue wichtigen Bestandtheil des kriegerischen Patriotismus. In ferner vor den Thoren Gräben ausgehoben, Bugbrücken Truppenkörper unter verschiedenen Namen: volontaires, diesem einen Gedanken gehen sie nun auf: ihr Land von angelegt, Deckwerke neu errichtet, Kanäle überbrückt und éclaireurs, franctireurs... mit Brustwehren angeschüttet, Pulvermagazine gebaut, und| auf der Seine eine Flotille von Kanonenbooten aufgestellt aber Prussiens". dem feindlichen Einfall wieder zu befreien. Daß sie die Einfallenden durch ihre Kriegserklärung gerufen- das In immer beschleunigterer Bewegung folgen einander vergessen sie. Sie haben es ja auch nicht selber gethan, werden. Welches Fieber von Thätigkeit, welcher Aufwand nun die Ereignisse. Aber nur noch friegerische Er- sondern ihre Regierung, welcher fie auf's Wort geglaubt, on Anstrengung und Fleiß; welche riesige Kosten von eignisse. Alles Andere ist aufgehoben. Rings um uns daß sie es thun mußte, und jetzt verlieren sie keine Zeit mit Arbeit und Geld! Wie das Alles, für Werte der Gemein- wird nichts anderes mehr gedacht als mort aux Vorwürfen, mit Erwägungen, wer das Unglück heraufnügigkeit verwendet, erfreulich und erhebend wäre Ein Sturm des wilden Hasses sammelt beschworen; es ist nun einmal da, und alle Kraft, alle Besich an; noch ist er nicht losgebrochen, aber man hört ihn geisterung wird darauf verwendet, es wieder ab= Bug ist es ist unfaßlich! welche nicht einmal Selbstzweck, sondern strategischer Schach- rauschen. In allen offiziellen Kundgebungen, in allem zuwenden, oder mit forglosem Opfermuth vereint zu Grunde Gassenlärm, in allen öffentlichen Vorkehrungen immer zu gehen. Glaube mir, es liegt viel edle Liebesfähigkeit in uns Um einer voraussichtlich langen Belagerung widerstehen nur das eine Ziel: mort aux Prussiens". All diese Menschenkindern, schade nur, daß wir sie in den alten zu können, verproviantirt sich die Stadt. Bis jetzt allen Truppen, regelmäßige und unregelmäßige, diese Munitionen, Feindschaftsgeleisen vergenden... Und drüben, die GeErfahrungen gemäß hat es noch keine uneinnehmbaren diese nach den Befestigungen drängenden Arbeiter mit ihren haßten, die einfallenden, die rothhaarigen, östlichen Bar- was thun die? Sie sind herausgefordert worden Festungen gegeben; die Kapitulation ist stets nur Werkzeugen nud Karren, diese Waffentransporte: alles was baren" mit dem Resultat ihrer Tour sehr zufrieben waren, wurde noch an demselben Abend beschlossen, in der nächsten Zeit schon eine zweite Agitationstour nach einer anderen Richtung hin zu unternehmen. II. Unterausschuß: Wendt, Köslinerftr. 17( Abgeordneter), Wilke, Hochstr. 32a( Stellvertreter). V. Unterausschuß: Bei den gestrigen Wahlen zum Gewerbesteuer- Ausschuß Sur Warnung für Straßenabonnenten theilt uns eine ( III. Abtheilung) gelang es den Mitgliedern des Vereins für die unserer Leser Folgendes mit: Ich hatte Ottober meine Wohnung Intereffen der Gast- und Schankwirthe Berlins folgenden Mit- gewechselt und mußte mir deshalb auch den Vorwärts" ander gliedern zum Siege zu verhelfen. veit besorgen. Jch abonnirte bei einem Beitungshändler, be Markus und Holzmarktstraßen- Ecke mit seinem Raften stand, fi den Monat November. Seit dem 2. b. M. schon ist der Man Spurlos verschwunden und ich bin um meine 1,10 9. gepre Ich wollte zwar eine Quittung haben, wurde aber von Tag Tag damit vertröstet. Jetzt weiß ich nicht einmal den Name und die Wohnung des Zeitungshändlers. Natürlich bin ich and nicht der einzige Reidtragende, der Mann hat noch eine ganze Anzahl Leser hineingelegt". Ich hörte, daß ein Beitung spediteur in der Frankfurter Straße dem verdusteten Händler di Beitungen geliefert hat, vielleicht meldet sich derfelbe, wenn Lorenz, Koppenstr. 43( Abgeordneter), Der Fall Wabuit zieht immer weitere Kreise. Fräulein Wabnitz wird bekanntlich immer noch im Irrenhause zurückgehalten und alle Bemühungen ihres Vertheidigers, ihr die Freiheit wieder zu verschaffen, sind bisher fruchtlos geblieben. Jezt fühlt auch die ultrafeudale Kreuz- Zeitung" über dieses mehr als sonderbare Verhalten der ausschlaggebenden Behörden eine Spur Emil Böhl, Frankfurter Allee 74( Stellvertreter). von Scham, und sie bestrebt sich troß ihrer Abneigung gegen In den Vorbesprechungen hatten die großen Gastwirths: eine Person, die wegen Majestätsbeleidigung zu neun Monaten vereine im Bunde mit verschiedenen anderen Gewerbetreibenden Gefängniß verurtheilt ist", der Internirten zu Hilfe zu eilen. es hochnäfiger Weise gar nicht für nöthig befunden, die Sozial Das Junkerblatt verspricht wenigstens seine Hilfe aber felbft demokraten zu berücksichtigen. Die Herren machten natürlich er diese Beilen lieft." bei blaublütigen Leuten ist Versprechen und Halten sehr oft große Augen, als fie, so zu sagen, im Essen lagen. In dem zweierlei. In einer Kontroverse mit der Volksztg.", die übrigens fozialdemokratischen Verein hatten sich die Herren Bourgeois aber Eine sonderbare Sundegeschichte hat vor einiger Zeit nit albernen Ausfällen gegen unseren Genossen Stadthagen ge- einen gehörigen Staar gesehen und es war ihnen sehr fatal, daß die Deffentlichkeit lebhaft beschäftigt. Danach hatte, wie sich bi spickt ist, versteigt sich die Kreuz Beitumg" zu folgender Aus- fie schließlich auf die Vorschläge von seiten des Vereins für die Leser erinnern werden, der Photograph Grundner aus der Bot laffung: Interessen der Gaft- und Schankwirthe eingehen mußten. Für damerstr. 111 am 27. September b. 3. einen kranken Hund na "... Wir ertheilen die beruhigende Versicherung, daß die Zukunft dürfte das eine böse Lehre für die Herren Vollbürger der Königl. Thierarzneischule gebracht, um ihn tödten zu laffen. auch wir dem Fall die ernsteste„ Beachtung" schenken und seiner bleiben. Im IV. Unterausschuß wurde die Wahl beanstandet, In Gegenwart des Besitzers ist der Hund auch nach Eingabe weiteren Entwickelung ebenfalls mit ungewöhnlichen Interesse" fie verlief daher refultatios. Jm I. Unterausschuß wird die Wahl einer Giftdose fofert verendet. Nach einiger Zeit nun foll bet entgegensehen. So unsympathisch uns auch von unserem angefochten, im III. waren von sozialdemokratischer Seite über- Sund, der auf den Namen„ Roland" hörte, in der Gegend bes royalistischen Standpunkt von vornherein eine Persönlichkeit ist, baupt feine Kandidaten aufgestellt. die wegen Majestätsbeleidigung zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt worden ist, und so sehr uns auch jeder Selbstmordversuch, wie ihn die Nahrungs- Verweigerung darstellt, im Lichte der christlichen Ethit als ein Symptom fittlicher Verkommenheit" erscheint, so nehmen wir doch keinen Anstand, zu erklären, daß wenn die auch von uns mitgetheilte Darstellung der Sachlage ben Thatsachen entspricht, es sich hier um ein schreiendes Unrecht handelt. Wir erwarten fogar, daß eventuell die Sache nicht mit ber Entlassung des Schühlings der Volts- Zeitung" aus dem Irrenhause abschließt, sondern noch ein Verfahren wegen Freiheitsberaubung nach sich ziehen wird." In Charlottenburg ist vom Magiftrat eine zweckmäßigere Wir entschlagen uns nur sehr schwer der Vermuthung, daß Gintheilung der Amtsstunden im städtischen Dienst beschlossen Fräulein Wabniß nicht die von uns bereits geschilderte Behand worden. Während bisher die Dienſtſtunden in die Zeit von lung erfahren würde, wenn sie sich nicht zur Sozialdemokratie 8 Uhr Morgens bis 1 Uhr Mittags und Nachmittags von 3 bekennen würde. Es kann ihr daher die Meinung der„ Kreuz- bis 6 Uhr lagen, werden künftig die Bureaus ohne Unter Zeitung" mehr wie gleichgiltig sein. Unter allen Umständen verbrechung von Morgens 8 Uhr bis 8 Uhr Nachmittags geöffnet bient aber eine so ideal angelegte Natur, wie sie Fräulein fein. Diese Dienſtſtunden gelten auch für den Sonnabend, an Wabnih ist, nicht, daß man sie als gemeingefährliche Geistes- welchem sich bisher der Dienst auf die Zeit von 8 bis 1 Uhr befrante in eine Jerenanstalt steckt. An eine geistige Erkrankung schränkte. des Fräulein Wabnih glaubt selbst die Kreuz- Zeitung" nicht, 97 11 Die Diefer Botsdamer Bahnhofs hilflos verkommen aufgefunden und dur Bermittelung des Polizeibureaus wieder zu Herrn Grundner ge Zur Vermeidung der großen Arbeitskaft der Vor- bracht worden sein, der den Hund, der aber ganz stupide wat einschätzungs- und Veranlagungs commission und um auch un- als ben feinigen erfannt haben will, was auch ein Thierar nöthige Kosten für das Veranlagungsgeschäft zu sparen, hat der der den Hund in Behandlung gehabt hatte, bestätigte. Magistrat beschlossen, bei der Stadtverordneten- Versammlung zu Thierarzneischule gab aber gleich darauf, nach genauer Unter beantragen, schon jetzt zu beschließen, daß auch für das Steuersuchung der Sache, die bestimmte Erklärung ab jahr 1893/94 die Gemeinde Einkommensteuer in der untersten Grundener'sche Sund„ Roland" wirklich getödtet worden und Steuerstufe von mehr als 420-660 M. Ginkommen allgemein er auch verenbet fet. Die Sache scheint jeht auch eine natürliche lassen werde. Erflärung gefunden zu haben. Der Inhaber der Race- Humbe züchteret, Berlin N., Aderstr. 5, Herr August Matthes, schreibt der Staatsbürger Beitung" nämlich Folgendes: Sund," welchen Herr Grundner als seinen„ Roland" bezeichne it niemals mit demselben identisch gewesen;" denn der im Beis des Herrn Grundner befindliche und heißt, so alt er ist," Apollo". Ich habe denselben vor ungefähr acht Wochen in dem Glauber verkauft, daß er getödtet wird. Am 81. Oktober b. J. besichtigt ich den qu, Hund in der Wohnung des Herrn Grundner und erkannte fofort meinen mir früher gehörenden„ Apollo", wor ich Herrn Grundner auch gleich Kenntniß gab und ihm versicherte, daß er sich im Ferthum befinde, wenn er glaube, daß diese und es muß weit mit unseren Rechtszuständen gekommen sein, Die Uebertragung der Cholera durch Lebensmittel Apollo" sein„ Roland" fel. Wie ich nun in Erfahrung gebracht, wenn sich die Stützen von Thron und Altar, zu dem sich doch die behandelt Dr. H. Kossel vom Koch'schen Institut in der D. Med. verhält sich die Sache so: Der Herr, welcher mir„ Apollo" ab Kreuz- Zeitung" ganz besonders rechnet, veranlaßt sehen, die ver- Wochenschr.". Der Verfasser sagt in der Ginleitung:„ Dank den tauste, hat den Hund nach Steglitz an einen Herrn Schrader haßten Sozialdemokraten gegen unsere Rechtswohlthaten in Schuh ergriffenen Maßregeln ist Deutschland der Gefahr entronnen, verkauft, ein Sohn des Herrn Schrader ist mit„ Apollo" vo zu nehmen. Es mag sein, daß es dem Einfluß der Kreuz- welche ihm von Hamburg drohte. Aber die Befürchtung liegt Steglitz nach Berlin gefahren; auf dem Potsdamer Bahnhof an Beitung" gelingt, mit bezug auf Fräulein Wabniß eine Benderung nahe, daß wir kommenden Frühling abermals gegen den faum gelangt, hat" Apollo" gleich seine Nothdurft verrichtet, so ba herbeizuführen uns erschien das Verhalten bes konservativen überwundenen Feind ins Feld ziehen müssen. Je mehr wir bie der junge Herr Schrader den Schmuß beiseite schaffen mußt Blattes aber als ein Zeichen der Zeit und als eine Juustration Ueberzeugung haben, daß wir mit den rechten Mitteln und auf unterdessen soll ihm" Apollo", nach welchem er nichts fragt, zu unseren Rechtszuständen, die wir unerwähnt nicht vorübergehen werden wir handeln, besto sicherer wird der Erfolg sein." Als bei Beren Grundner gefehen und welcher mir als„ Roland dem rechten Wege gegen die Seuche vorgehen, desto besonnener abhanden gekommen sein. Dieser Apollo" ist es, welchen laffen wollten. Zwischenträger der Infektion haben wir in der diesjährigen Epidemie haben. tch Eine anarchistische Zeitung sollte, wie biefige Blätter das Wasser noch mehr als je fürchten gelernt. Daß aber auch vorgestellt worden ist. Das habe ich auch zu Protokoll gegeben. berichten, zum 11. November, dem Tage der Hinrichtung der durch Gßwaaren die Cholera felbst auf weite Entfernungen ver- Nur eine Furge Frende haben die Diebe gehabt, die a Chikagoer Anarchisten, sum ersten Weale erscheinen. Dieselbe schleppt werden fann, zeigt ein Fall, deffen Mittheilung der Ver- 5. bd. M. die Kellnerin Marie P. aus ihrer in der Flensburger wurde gestern in einer Auflage von viertausend Exemplaren, als faffer Herrn Dr. Schnapauff zu Tessin in Mecklenburg verdankt. fraße belegenen Wohnung lockten, um in Abwesenheit der fie gerade aus dem Druck heraus war und abgeholt werden sollte, Am 28. Auguft kehrte die Frau eines Arbeiters von einem Be- haberin ein Sparkassenbuch über 300 M. und Schmuckfachen in polizeilich beschlagnahmt, der Satz wurde zerstört. Der verant- fuche in Hamburg nach Tessin zurück. Die Reife hatte 10 Stunden Werthe von über 2000 Wt. zu entwenden. Am Mittwoch Aben wortlich zeichnende Redakteur wurde nach vorhergegangener gedauert. Die Frau wurde bei ihrer Ankunft sofort in Quran- gegen 5 Uhr erschien in der Prinzenstr. 104 auf dem Hofe ave Haussuchung verhaftet, aber nach mehreren Stunden wieder frei täue unter ärztliche Beobachtung gebracht. Das Gepäck Treppen hoch belegenen Wohnung des Hausbieners Heinst gelassen. Es sollen noch mehrere Saussuchungen stattgefunden wurde ihr zum Zwecke der Desinfektion abgenommen. In den Friste ein Mann mit der Anfrage, ob er Schmuckfachen kaufe Wie uns mitgetheilt wird, sollte die Zeitung unter dem noch andere Lebensmittel behalten. Die übrigen Butterbrote aber nicht nannte, geschickt worden sein. Friste war nicht a Namen„ Urbeiter Beitung, Organ der Anarchisten Deutschlands", waren schon auf der Reife verzehrt. Am Abend des 29. August geneigt, da er schon öfter solche Geschäfte gemacht hatte, stelle erscheinen. Der Redakteur wurde übrigens auf der Straße ver- wurde die Frau, da sie keinerlei Krankheitserscheinungen darbot, aber die Bedingung, die Werthfachen vorher bei einem Juwelier haftet, als er fünfbundert Gremplare aus der Druckerei abgeholt aus der Quarantäne entlaffen. Nach ihrer Angabe haben ihr D. in der Alten Jakobstraße abschätzen lassen zu dürfen. Der Ber hatte. Bei der Haussuchung, die in der Wohnung des Redakteurs Mann und ihre beiden Töchter das mitgebrachte Butterbrot nach fäufer wurde auf 8 Uhr Abends zum Abschluß des Geschäfts vorgenommen wurde, wurden außerdem die Jahrgänge 1888 biefer Entlassung verzehrt. Andere Personen, welche gleichzeitig ftellt, nachdem inzwischen die Schmucksachen auf 700 m. gefcha und 1891 der Autonomie", einige sozialdemokratische Lieder mit ihr in Quarantäne waren, behaupten jedoch, daß die Frau worden waren. Bevor jedoch der Fremde zurückkehrte, hat bücher, verschiedene Broschüren und einige Exemplare des ihren Angehörigen die Stullen heimlich zugesteckt habe. Am Friste die Abendblätter gelesen und daraus den bei der Kellnerin Anarchist" beschlagnahmt. Außerdem wurden 50 R. in baarem 1. September erkrankte der Ehemann an schwerer asiatischer verübten Diebstahl erfahren. Er verglich die bei ihm befindlichen Gelde in polizeiliche Verwahrung genommen. Dieser Betrag war Cholera, nachdem gewisse Borboten schon am 31. Auguft sich ein Gegenstände mit den in der Zeitung aufgeführten und wu auf Liften zur Unterfügung der Familien Inhaftirter gesammelt gestellt hatten, und starb in der folgenden Nacht. Bu gleicher nun genau, daß er es mit einem der Diebe zu thun haben müſe worden. Der Redakteur will gegen die Beschlagnahme des Beit erkrankte die eine Tochter unter Cholera- Erscheinungen, 13 diefer sich zur bestimmten Zeit einfano, wollte Friste i Geldes sowie der Arbeiter- Zeitung" Beschwerde einlegen. die am 10. Tage zum Tode führten. Die andere Tochter erkrankte der Polizei ausliefern und führte ihn durch die Brandenburg erst am 4. Sept. und genas; hier dürfte wohl Sekundärinfektion Straße dem 41. Polizeirevier zu, von zwei ihm unbekannten Warnung. Vor längerer Zeit besuchte der ehemalige vorliegen. Die Mutter blieb gesund, ebenso ihre Angehörigen in Männern gefolgt. Als Friste unterwegs einen ihm begegnenden Bigarrenarbeiter, jetzige Restaurateur Otto Schindler, in Char Samburg. Weder vor oder noch nach diesen Erkrankungen sind Bolizeibeamten ansprach, ließ der Fremde die Beute im Sti lottenburg wohnhaft, ein Bigarrengeschäft in Moabit, deffen In- Cholerafalle in Tessin vorgekommen. Die von der Frau mit und eilte davon. Somit waren die Schmucksachen in die Hände haber seit vier Jahren infolge eines schweren Unfalls erwerbs gebrachten Lebensmittel stammten aus dem Laden ihres Schwieger der Polizei gelangt. Nun fehlte noch das Sparkaffenbuch. Au unfähig ist und eine geringe Unfallrente bezieht, ein Umstand, sohnes, der zu Hamburg in der Straße Rutschbahn 12 ein diefes dürfte den Dieben nicht zu statten fominen, denn es ist be auf welchen Sch. feinen Plan gebaut hatte. Derselbe gab dem Delikatessengeschäft betreibt. Es ist nun fehr lehrreich und be- einem Rentner Sch. in der Wafferthor- Straße gleichfalls a Geschäftsinhaber, einem Parteigenossen, als welcher sich Sch. zeichnend, daß auch in der Rutschbahn in denselben Tagen, an Mittwoch zu Kauf ausgeboten worden. Within ist das Geld ebenfalls gerirt, in Beugengegenwart zu verstehen, daß er von welchen die Personen zu Leffin ertrantten, die Cholerafälle sich noch nicht gehoben. Der Unbekannte, von dem Friske die Schmud der Berufsgenossenschaft der Tabatinoustrie, forvie von der häuften. Vielleicht war auch hierfür das Delitateffengeschäft der fachen in Empfang genommen hat, wird als ein etwa 26 Jab Berufsgenossenschaft der Edel- und Unedelmetall- Industrie beauf Ausgangspunkt. Jebenfalls besteht die Thatsache, daß durch alter Mann mit schwarzem Schnurrbart und gebräunter Gesicht tragt fet, bie Geschäftseinnahmen des Invaliden der Arbeit zu einen gefunden Menschen die Reime auf Lebensmittel nach einem farbe bezeichnet, der stottert und das Deutsche mit polnische fontrolliren, indem die Absicht vorliege, die Unfallrente zu fürzen. anderen Orte, welcher zur Beit frei von einer Epidemie war und Betonung spricht. Da der Geschäftsinhaber veder mit der einen noch mit der in deffen Umgebung in weitem Umkreise teine Cholerafälle vor anderen Berufsgenossenschaft irgend etwas zu thun hat, so er gekommen sind, verschleppt wurden und daß diejenigen Personen, tannte er alsbalo das Schwindelmanöver, daß auf einen plumpen Sie von jenem Nahrungsmittel genoffen, an asiatischer Cholera Familie der Blumenthalstraße von neuem versucht worden. Gin alter Schwindel ist am Montag Vormittag in einer Grpreffungsversuch hinauslief. Um vollständig sicher zu gehen, ertranfteit. Es ist kaum möglich, einen deutlicheren Beweis für der Mann bereits nach der Fabrik gegangen war, erschien wandte fich der Geschäftsinhaber mit einer entsprechenden An- die Verschleppung durch Eßwaaren zu liefern. Der Fall hat den junges nett gekleidetes Herrchen an der Korridorthür und ve frage an die Vorstände der genannten Berufsgenossenschaften und Werth eines gut ausgedachten und fehlerlos durchgeführten langte die Hausfrau zu sprechen. Als dieselbe erschien, erzählte erhielt in der schriftlichen Beantwortung seiner Frage den ge- Experiments. Er zeigt, wie richtig es ist, daß vor dem Genuß der Schwindler, er sei von ihrem Mann aus der Fabrit gefchid hegten Verdacht durchaus bestätigt. Alle Parteigenoffen seten von Eßwaaren aus verfeuchten Orten ohne vorheriges Abkochen worden, der ihn ersucht habe, 6 m. zu holen, die er zu Kaffen daher vor Schindler gewarnt. bezio. Erhthen derselben gewarnt wird. zwecken gebrauche. Da der Arbeiter Kassirer für zwei Vereine ॐ 2118 ein wer und sie bringen in das Land derjenigen ein, welche das aber wir durften es nicht genießen. Ja, alles besaßen wir, der Stadt getrieben ist meinen die Frommen ihre zu überfallen drohten: à Berlin, à Berlin!" Er was uns einen lieblichen Simmel auf Erden schaffen weiß, ob dann der offenbar erzürnte Simmel nicht wieber innerst Du Dich noch, wie dieser Ruf die ganze Stadt fonnte: grenzenlose Liebe, Reichthum, Rang, den herrlich seine Huld über die Bewohner ergießt? Und feßt, da ma durchschallte, sogar von den Dächern der Omnibusse sich entwickelnden Knaben Rudolf, unser Herzenspüppchen sich auf die ernste, entbehrungsvolle Zeit der Belage herab?" Sylvia, Unabhängigkeit, reges Interesse an der Welt des rung vorbereitet, was sollen da die tollen, verschwende " Nun marschiren jene nach Paris!" Warum rechnen Geistes... aber das alles war wie hinter einen Vorhang rischen Setären? So erscheint den meisten die Be ihnen bas die à Berlin"-Rufer als Verbrechen an?" geftellt. Wie durften, wie konnten wir an unseren Freuden troffenen ausgenommen die Maßregel als eine würbe uns laben, während um uns alles litt und zitterte, fchrie volle, moralische und nebst bei noch eine patriotische, da eine und tobte? Das ist, als wollte man es fich recht große Anzahl dieser Frauen Fremde sind. Engländerinnen, Südländerinnen, ja sogar Deutsche vielleicht Spioninnen gütlich thun an Bord eines fturmgepeitschten Schiffes. Gin theatralischer Mensch, dieser Trochu," berichtete darunter! Nein, nein, jetzt hat die Stadt nur Bla mir Friedrich eines Tages es war am 25. Auguft für ihre eigenen Kinder und nur für ihre tugendhaften Was wurde heute für ein Effekt- Koup ausgeführt? Darauf verfällst Du nimimer." Meil es keine Logik und keine Gerechtigkeit geben tann in jenem Nationalgefühl, dessen oberster Grundsatz der ist: Wir sind wir das heißt die ersten, die anderen find Barbaren. Und jener Vormarsch der Deutschen von Sieg zu Sieg flößt mir Bewunderung ein. Ich bin doch auch Soldat gewesen und weiß, was an dem Begriffe Sieg für ein Sauber haftet, welcher Stolz, welcher Jubel da hineingelegt wird. Ist es doch das Ziel, der Lohn für alle gebrachten Opfer, für den Verzicht auf Ruhe und Glück, für das eingesetzte Leben." Warum bewundern aber die überwundenen Gegner, die ja doch auch Soldaten sind und wissen, welcher Ruhm den Sieg begleitet, warum bewundern die ihre Ueberwinder nicht? Warum heißt es niemals in einem Schlachtbericht der verlierenden Partei: der Feind hat einen glor reichen Sieg errungen!?" Weil ich wiederhole es der Kriegsgeist und ber patriotische Egoismus die Verneinung aller Gerechtigkeit ist." Go tam es- ich sehe es aus allen unseren in den rothen Heften eingetragenen Gesprächen aus jenen Tagen baß wir an gar nichts anderes bachten, benten konnten, als an den Verlauf des gegenwärtigen Völkerduells.| 群 Die Frauen zum Militärdienst einberufen?" rief ich. " Um Frauen handelt es sich wohi, aber sie sind nicht einberufen im Gegentheil." Also die Marketenderinnen abgeschafft barmherzigen Schwestern?" Kinder!" Aur 28. Auguft tam es noch schlimmer. Wieder ein Ausweisung: binnen drei Tagen hatten alle Deutsche Paris zu verlassen. Das Gift, das tödtliche, langvirkende, welches oder die dieser Maßregel lag, davon hatten die Rezeptschreiber wohl keine Ahnung: damit war der Deutschenhaß gewedt Noch immer nicht errathen. Abschaffung ist zwar Wie lange dieses Unglück noch über den Krieg hinaus dabei Luft reichen, und barmherzig- in gewissem Sinn bie Abgeschafften auch: turz ohne weitere Charade: Demimonde wird ausgewiesen." sind die das weiß ich heute Diese zwei Bon da ab waren Frankreich und Deutschlandgroßen, blühenden, herrlichen Länder nicht mehr zwei Na tionen, deren Heere einen ritterlichen Zweikampf ausfochten: " Und das hat der Kriegsminister verfügt? Welcher in das ganze Bolt drang der Haß für das ganze gegnerische Bolt. Die Feindschaft ward zu einer Institution erhoben, sondern als„ Erbfeindschaft" ihren Bestand unter kommenden die sich nicht auf die Dauer des Krieges beschränkt, Geschlechtern sichert. Busammenhang?" " Ich finde auch keinen, aber die Leute sind über die Maßregel entzückt. Einmal find fie immer froh, wenn etwas Ginmal find fie immer froh, wenn etwas geschieht: von jeder neuen Verordnung erwarten sie eine Wendung, wie manche Kranke, die jedes angewandte Mittel Unser Glück, unfer armes Glück wir hatten es, als mögliches Heilmittel begrüßen. Wenn das Lafter aus I ( Fortsetzung folgt.) gemacht. Versammlungen. it wollte die Frau dem Unbekannten das Geld schon aus- 1, Berliner Tageblattes", Fr. Harich vor der ersten Straftammer händigen, befann sich aber im legten Augenblick auf die bes Landgerichts I zur Berantwortung gezogen. Unter Anklage Warnungen, welche in solchen Fällen die Presse schon wiederholt gestellt war ein aus einer Potsdamer Korrespondenz entnommener gebracht hatte. Sie gab deshalb das Geld nicht heraus, sondern er- Artikel, wonach die Tochter eines höheren Offiziers in Branden Berlins und Umgegend hielten am 10. d. M. eine öffentliche Die Barbier, Friseur nud Perrückenmacher- Gehilfen flärte dem Unbekannten, daß sie dasselbe ihrem Mann während burg plöglich verschwunden und gleichzeitig der Bursche desselben Bersammlung ab. Kollege Stecznie w styreferirte über: der Frühstückspause selbst hintragen werde. Der Schwindler in ein anderes Regiment versezt sein sollte. Der Angeklagte machte bei dieser Gröffnung ein höchft verdubtes Geficht und bestritt die Absicht einer Beleidigung und stützte sich auf die Zulung der Gewerkschaft hob der Referent hervor, daß bereits auf Unsere Kontrollmarke." Nach einem Rückblick auf die Entwicke= schlich betrübt von dannen. Als die Frou später ihren Mann verlässigkeit der qu. Korrespondenz. Rechtsanwalt Mosse er in der Fabrik aufsuchte und ihn die 6 M. übergeben wollte, flärte sich zur Führung des Wahrheitsbeweises bereit unb nannte dem diesjährigen Berbandstage in Köln beschlossen worden sei, wußte der natürlich von der ganzen Geschichte nichts. Da an- dem Gerichtshofe in der weiteren Da an dem Gerichtshofe in der weiteren unter Ausschluß der die Kontrollkarte für alle Zweigvereine einzuführen, nachdem mit zunehmen ist, daß der Schwindler versuchen wird, seinen Koup Deffentlichkeit geführten Verhandlung einen bestimmten derselben in Hamburg, Altona, Bremen befriedigende Erfolge noch öfter auszuführen, sei hierdurch auf denselben aufmerksam Namen. Zur Sache wurde auch der als Beuge geladene erzielt worden feien. Referent ersuchte, den Delegirten für die Ober- Bürgermeister Reuscher aus Brandenburg vernommen. Berliner Streit- Kontrollkommission zu beauftragen, energisch für Der Gerichtshof lehnte die Erhebung des Wahrheitsbeweises ab, Ginführung der Kontrollmarte zu wirken. Die Versammlung da, selbst wenn in der Familie bes namhaft gemachten höheren beschloß dem Wunsche des Referenten entsprechend, wenngleich Offiziers sich ein ähnlicher Vorfall ereignet haben sollte, dies ben dessen Ansichten bei wenigen Rednern Widerspruch fanden. Im Angeklagten doch nicht straflos mache. Gerade die allgemein die Kollegen Meier, Wermke, Hahn, Schnaps und Anschlusse hieran wurde die Agitationstommission ergänzt durch gehaltene Form der Notiz sei es, durch welche sich jeder höhere Rrieg. Alle Rlagen über fanitáre Misstände sind an den Offizier der Garnison Brandenburg verlegt fühlen konnte, ba Stontrolleur ber Sanitätstommission Steczniemsty zu jeder einzelne von ihnen glauben durfte, daß die Leser die Notiz richten. Die Bersammlung schloß mit einem Hoch auf die interauf ihn beziehen könnten. Der Staatsanwalt beantragte ne un Monate Gefängniß, während Rechtsanwalt Moffe nochmals jede beleidigende Absicht bestritt und auf den winzigen äußeren Umfang jener Notiz hinwies. Der Gerichtshof be zweifelte nicht, daß der Angeklagte den Artikel in gutem Glauben aufgenommen, hielt jedoch die beleidigende Absicht für klar auf Inhalt solcher fleinen Notizen im Bolle wie ein Bazillus fort der Hand liegend und war der Meinung, daß oft gerade der wuchere. Aus diesen Gesichtspunkten erkannte er auf 1000 M. Gelbbuße event. 100 Tage Gefängniß. " nationale Arbeiterbewegung. Der Ortsverein der Porzellan- und Glasmaler Berlin II. hielt am 7. November feine Monatsversammlung ab. Wegen Krankheit des Referenten konnte der Bericht von der Generalversammlung nicht erstattet werden. Den Hauptgegenstand der bände; bei der erfolgten Abstimmung erklärte sich die VersammTagesordnung bildete die Frage der Verschmelzung beider BerTung einstimmig für dieselbe. Zum Schluß wurde der Kassenbericht vom 3. Quartal verlesen und von der Versammlung ( G. 5. 29 u. 89) zu Hamburg. Filiale 4 Berlin. Bersammlung am SonnAllgemeine Bentral- ranken- und Sterbekaffe bet tetallarbeiter abenb, ben 12. November, Abends 9 Uhr, bei Schlüter, Kleine Martusstr. 10. Tagesordnung, erity pember, Abends 8 1hr, fällt die Vereinsversammlung im Botale Grünbel" Berrin Deutscher Schuhmacher( Filiale Berlin). Montag, den 14. Noaus, infolge einer dafelbst stattfindenben öffentlichen Schuhmacher- Bersammlung. Tagesordnung berfelben stehe Sonntagsnummer. Rofenthalerftr. 38. greiveligiöse Gemeinbe. Conntag, den 18. November, Borm. 10% Uhr, Herr Dr. Specht aus Gotha: Bahnbrecher der Neuzeit im Reformations- Betalter". Abends 7 Uhr: Gesellige Versammlung. 8 Uhr: berr Dr. Specht: Grundzüge und Fortschritte in der Entwickelungslehre". Gerrn Treber. Abrechnung vom Stiftungsfeft. Tischler- Berein. Heute Abend 9 ühr, Melchiorstr. 15: Vortrag des Der Komplice des Checkfälschers Leton, der bei der Dresdener Bank 6000 M. auf ein Formular der Firma Behrens u. Baumann erhob, ist in der Person des Kommis Siegfried Grünthal ( deffen Eltern in der Ackerstraße wohnen) am Donnerstag in Bilfen verhaftet worden, und wird in den nächsten Tagen nach Berlin überführt werden. Nach Pilsen war Grünthal direkt von Hamburg gekommen, er scheint also bei dem Raubmörder Wegel Schule gemacht zu haben, der sich auch durch flottes Umberreisen im Lande vor der Polizei unsichtbar machte. Jm Besige Grünthal's befanden sich erhebliche Geldmittel, welche es wahrschein lich machen, daß der Koup bei der Dresdener Bant night der einzige Streich ist, den die Komplicen auf dem Kerbholze haben. Eine Pferdekur. Ein Spandauer Arzt wurde kürzlich zu einem Bauern in einem benachbarten Dorf gerufen, der an einem typhösen Fieber litt. Der Arzt verordnete dem Kranten u. a. auch ein faltes Bad. Am nächsten Tage fam er wieder und hörte, wie der Anz. f. d. Havelland" erzählt, daß das talte Bad genehmigt. Eine ganze Reihe von Presprozessen beschäftigte gestern bem Kranken schlecht bekommen wäre, er sei faft tobt. Die die erste Straftammer des Landgerichts 1. Es handelte sich um weitere Nachfrage ergab Folgendes: In Ermangelung einer bie vorzeitige Veröffentlichung der Beschlüsse, welche die fünfte Badewanne hatte man den Kranken an einem Strick in den Strafkammer bezw. das Kammergericht in Sachen Ahlwardt er Brunnen hinabgelassen. Als er das Wasser spürte, schlug er um lassen haben. Gegen eine Anzahl Redakteure hiesiger Zeitungen fich, so daß der Strick zerriß. Man holte eine Leiter und einen ist deshalb Anklage erhoben worden. Als erste Sache sollte gegen neuen Strid, und so dauerte das Bad wohl drei Viertelstunden. Den Chefredakteur der Kreuz- Zeitung", Freiherrn v. HammerDer Arzt verordnete rasch tüchtige Abreibungen, und nach furzer ft ein, verhandelt werden. Derfelbe war nicht erschienen und Beit konnte er sich davon überzeugen, daß das Fieber vollständig ebenso wenig sein Vertheidiger, Rechtsanwalt Dr. Rägelt. Daverschwunden und der Kranke außer aller Gefahr war. gegen lag von letzterem ein Schreiben vor, worin darauf Selbstmordverfuch. Gine aufregende Szene spielte fich in bingewiesen wurde, daß v. Hammerstein als Mitglied des der verflossenen Nacht gegen 1 Uhr auf der neuen Fußgänger- stehenden Recht der Jmmunität Gebrauch mache. Der StaatsLandtags, dessen Sigungen begonnen, von dem ihm zu brücke über die Spree, beim Bahnhof Friedrichstraße, ab. Eine anwalt hielt den Angeklagten für entschuldigt. Der Gerichtshof war elegant gekleidete, auffallend hübsche und jugendliche Dame aber anderer Meinung. Der§ 84 der Verfassung unterscheide machte nämlich um die angegebene Zeit unter lautem Weinen zwischen Verfahren, die erst eingeleitet werden sollen, und solchen, 89) Siltale 2. Große Bersammlung am Sonntag, der 13. November, Borm. und Jammern den Bersuch, sich von der genannten Brücke aus bie bereits schweben. In ersteren Falle würde allerdings die 10% br, Fichteftraße 29 bei Krösche. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht. 2. Beals mehrere den Schiffbauerdamm paffirende Serren herbei habe der betreffende Abgeordnete einen Beschluß des Landtags Uhr: Berfammlung bei Wienerte, Alte Jakobfir. 83. Vortrag des Herrn fprangen und die fich heftig Sträubende und nunmehr laut Schreiende zu extrahiren, daß das Verfahren auszusetzen fei. Da Freiherr zurück auf die Brücke zerrten. Dann schaffte man sie nach dem v. Hammerstein nun sehr wohl einen solchen Beschluß des Land- beiterinnen. Sonntag, den 18. November, Borm. 11 Uhr, bet Joel, Andreaszu extrahiren, daß das Verfahren auszusetzen sei. Da Freiherr Th. Megner über:" Die neue Militärvorlage". nahe gelegenen Bahnhof, um daselbst ärztlichen und polizeilichen tags hätte herbeiführen können, da bekanntlich die Sigungen ftraße 21: Brotestversammlung Beistand zu schaffen. Inzwischen wat die anscheinend Jersinnige bereits gestern begonnen haben, so könne derselbe als hinreichend vember, Borm. 10 Uhr, im Lotale„ königshof", Billowstr. 37. Tagesordnung: Klempner. Für den Westen: Bersammlung am Sonntag, den 18. Noder artig ruhig geworden, daß ste bat, man möge fie nach ihrer entschuldigt nicht angesehen werden. Wohnung und zu ihren Eltern bringen, welchem Wunsche Folge ein Es sei deshalb Vortrag des Genoffen Türt über:" Der Kampf gegen das Werbrechen." gegeben wurde. Termin anzuberaumen und Filhuhbranche. Deffentliche Versammlung der in der Filzschuhbranche der Angeklagte beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und 1mgegend am Montag, zu demselben zit fiftiren, jedoch mit dem Anheimgeben, ben 14. November, Abends 8 Uhr, im Gaale des Herrn Röllig, Neue FriedrichBerhinderte Beerdigung. Die gefchiedene Frau Sophte inzwischen einen Beschluß des Landtages zu befchaffen.- straße 44. Tagesordnung: Borttag. Päpfe, die Franzstr. 8 wohnte, wurde vorgestern Nachmittag von 3 derfelben Auffaffung über§ 84 der Verfassung kam fast gleich- Sonnabenb, ben 12. Movember, abends 8 Uhr, in Pape's Salon, Babftr. 58 Allgemeiner Arbeiterinnen- Verein Berlins und Umgegend. ihrem Wirthe bei der Rückkehr nach Hause todt im Bette seitig die 7. Straffamnier, vor welcher sich Frhr. v. Hammerstein( Gesundbrunnen). Versammlung. Bortrag über Naturheilmethode" von liegend aufgefunden. Da die Ursache des Ablebens nicht zu er wegen Beleidigung des Lic. Grabner, bes bekannten Vor- Dr. Herm. Weyl. Sozialdemokratischer Klub der im Buchdrucigewerbe beschäftigten mitteln gewefen ist, so hat die Staatsanwaltschaft die Beerdigung fihenden des Vereins zur Bekämpfung des Antisemitismus" zu der Leiche bis nach erfolgter gerichtsärztlicher Deffnung hinaus verantworten" hatte. Das Schöffengericht hatte f. 3. den An- arbeiter. Sonnabend, den 13. November, Abends uhr, bet Arendt, Seydelstraße so, ordentliche Versammlung. Tagesordnung: Bortrag. geschoben. geklagten zu 100 M. Geld buße verurtheilt, weil in einem Artikel Branken- und Begräbniskaffe der Vereins fänimtlicher Serufsder Kreuz- Zeitung" der Lic. Gräbner der Lüge geziehen worden klaffen. Sonnabend, ben 12. November, Abends 8 Uhr, bet Schuhmacher, Staligerstraße 140: Bersammlung. Erscheinen jedes Mitgliebes ist Pflicht, da war. Frhr. v. S. hatte gegen dieses Erkenntniß die Berufung es sich um das Fortbestehen der staffe handelt. eingelegt, mit Rücksicht auf die Tagung des Landtages war aber weder er noch sein Bertheidiger erschienen. Weit dem Vertreter Kommandantenfix. 79 in Gratwell's Bierhallen: Vortrag des Heren Waldec des Klägers, Dr. Mes de Isohn. fam der Gerichtshof aus Manaffe über„ Stob nnd Faust". Nach dem Bortrage: Gemüthliches. Weigleichen Gewägungen wie die 1. Straffammer zu der Ueber zeugung, daß v. H. nicht als genügend entschuldigt zu betrachten fei und verwarf deshalb die Berufung. In der Poliklinik, Dresdenerstr. 20 am Oranienplak, finden von jest an unbemittelte Nervenfrante wochen täglich von 12-1 Uhr( Dr. Kalischer, Dr. Landsberg), desgl. Sauttrante von 10/ 2-112 Uhr( Dr. Lilienthal) unentgelt liche Behandlung. neuer " Männerchor" am Sonntag, ben is. November, Nacht. 4-6 ühr, Charlottenburg, Spreestraße 3c, Restaurant„ Reichstrone". Generalprobe im Codtensonntag der Gefangvereine, Bruderherz", Morgenroth a"," Steinnelfe"," Weiße Rose", Bletchbeit"," Gesundbrunner Allgemeine Metallarbeiter- Kranken- und Sterbekaffe( Nr. 29 und richt der Stevisoren. 9 Fachverein der Uhrmacher etc. Gonnabend, den 12. November, Abends Allgemeine Arankenkasse der gewerblichen Arbeiter und ArEthische Gesellschaft. Sonntag, den 18. November, bende hr, sammensein und Tanz. Bener Berliner Handwerker- Verein, Sonnabend, den 12. November, Abends 9 1hr: Vereinsversammlung bei Müller, Johannisftr. 20. TagesOrdnung: Vortrag des Herrn Referendar Curt Jacuft über: Freiherr von Stein", Vergnügungsverein Morgenstern Sonnabend, den 12. November, Abends 9 Uhr: Sigung bei Erbsmehl, Elfafferftr. 58. Theater- und Vergnügungs- Verein Amirttia". Sonnabend, ben Sinemünderstraße. In tiefe Trauer wurde die Famille der Genoffen Gast am Dienstag Abend verfekt. Genosse Gast, der ein eifriges Mitglied des fozialdemokratischen Bereins Borwärts" in Rigdorf Mainz, 8. November. In der gestrigen Sitzung der Straffit, fehrte zu der erwähnten Beit aus einer Bereinssigung nach fammer des Landgerichts wurde eine für die Aktivlegitimation Hause zurück. Er konnte mit seiner Frau, die stets heiteren des Werlegers erner Zeitung wichtige Entscheidung gefällt. Durch den 12, November, abends 6% Uhr, im Restaurant Kruht, Rügener- Gde Temperaments war, nur noch ivenige Worte wechseln, als sie eine Notiz über eine Angelegenheit, die sonst nicht von allgemeinem Arbeiter- silbangsschule. Sonnabend, Abends 8%-10% Uhr. SüdUnterricht in Deutsch( unt.); Süd- Ost= von einem Gehirnschlage getroffen, plöglich lautlos zu Boden Intereffe ist und die in der Wormfer Zeitung" Aufnahme fand, Schule, Sagelsbergerfir. 43: Schule, Reichenbergerstr. 138: Unterricht in Physiologie; Oft- Schule, fant und sofort eine Leiche war. Der Verein macht es sich zur fand sich die Häusermaklerin Frau Tribus gekränkt; fie ver- martusfir. 31: Unterricht in Mechnen( unt.); orbschule, Müllerfiraße Ehrenpflicht, durch zahlreiches Erscheinen bei der Trauerfeier dem öffentlichte daher eine Erklärung in dem„ Wormser Tageblatt", r. 179a: Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. In alle Fächer tiefgebeugten Genoffen Gaft seine Theilnahme und fein Beileid in welcher fie der Wormfer Beltung" den Vorwurf der getönnen noch Schüler und Schülerinnen auch jetzt im Laufe des Semesters zu bezeugen. Sammelpunkt ist das Restaurant von Millionen- wohnheitsmäßigen Lüge" machte. Der Berleger der Wormfer Schulze, Prinz- Handjerystr. 36. Der Abmarsch erfolgt am Sonntag Nachmittag 1 Uhr. # eintreten. Deutscher Sozialdemokratischer geseklub in Paris. Rath und Belehrung. Rue St. Lonbon. Der einzige hiesige fozialdemokratische Verein Londons, ber Kommunistische Arbeiter Bildungsverein befindet sich nach Arbeiter- Sängerbund gerlins und Umgegenb. Sonnabend, abends Beitung", Herr Kranzbühler, strengte wegen diefer Erklärung gegen sonore 814 Safe bu Ston de Belfort. Jeben Sonnabend öffentliche Ber Frau Tribus Beleidigungstlage an, worauf die Frau Widerklage fammlung; reiche Bibliothet, Bettungen, franzöfifcher Unterricht. Der deutsche erhob, weil sie sich durch eine Notiz in einer bestimmten Nummer Arbeiter, der fremd nach Paris tommt, findet hier einen Anlehnungspuntt, Polizeibericht. Am 10. d. Mts. Morgens wurde eine der Wormfer 3fg." beleidigt glaubte. Das Gericht fällte nun Lehrerin in ihrer Wohnung, in der Lübowstraße, bewußtlos auf folgendes Urtheil: Die Widerklage ist abzuweisen, da der Kläger a Ite, von Karl wart und Friedrich Engels 1840 begründete gefunden und nach dem Elisabeth Krankenhause gebracht. Sie Verleger des Blattes ist und nicht verantwortlicher Redakteur; wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. für den Inhalt einer einzelnen Nummer ist der Redakteur haft Im Reller eines Hauses in der Rathenowerstraße wurde Vor- bar, baher wäre dieser zu verklagen gewesen und nicht der Verleger. 9 Uhr: uebungsstunde. Mufnabine neuer Mitgliebev. Grüne Gie, Rigmittage ein Schlossermeister erhängt vorgefunden. An der Dagegen ist der Verleger der Repräsentant der Zeitung als Ganges, borf, Hermanns und Knefebectjtr. Geke bet Beyerle. 3yrania, LandsbergerEcke der Artillerie- und Ziegelstraße wurde ein Briefträger, als er hat den Redakteur zu ernennen, er hat die Richtung zu be- Freundschaft a, Frlebenfiraße Nr. 48 bei Zollfühn. Glück zu, bet er einen Streit zwischen einem Postillon und einem Kellner stimmen, welche das Blatt inne zu halten hat, er ist gewisser- nebel, Babit raße 58( Gesundbrunnen). Phönir, Bülowstraße 65 bei fchlichten wollte, von dem letteren durch einen Stoß dicht vor imaßen die Seele der Zeitung. Wird daher von einer Beitung bergerstr. 24. Stebertrani in Brandenburg, Mengert's Boltsgarten, einem vorüberfahrenden Wagen niedergeworfen, so daß die Räder als Ganzes gesprochen, so trifft dieses den Verleger. Im vor-Hand in Hand 2, Friedrichsberg, Friebrich Staristraße 11 bei seinecke. über ihn hinweg gingen. Er erlitt einen Bruch der Unter- liegenden Falle wurde dem Blatte gewohnheitsmäßige Lüge" Gesundbrunner Wännerchor, Gesundbrunnen, Prinzen- Allee 10. schenkel und mußte nach der Universitäts- Klinik gebracht werden. vorgeworfen, also die Zeitung als Ganzes gemeint, mithin istulae. v tich auf" Friedrichsberg, Rummelsburgerstraße bei Deckert. Beim Abreißen des Gerüftes vom neuen Reichstagsgebäude der Verleger als Kläger legitimirt. Die Beschuldigte wird daher stürzte Nachmittags ein Zimmermann etwa 20 Meter hoch herab zu einer Geldbuße von 10 m. verurtheilt. und erlitt so schwere innere Verlegungen, daß seine leberführung nach der Charitee erforderlich wurde. Vor dem Hause Yorkftraße 48 wurde der unbekannte Führer eines Arbeitsfuhrwerts, dessen Pferde durchgingen, von seinem Sige herabgeschleudert und am Kopfe so schwer verlegt, daß er bei der Ueberführung nach ber Charitee verstarb. Im Laufe des Tages und in der darauf folgenden Nacht fanden 4 fleine Brände statt. Gerichts- Beifung. Soziale Lebersicht. Achtung! Klempner! Wir richten an sämmtliche Verbandskollegen im Süden und Südwesten, die noch im Befiz von statistischen Fragebogen und Arbeitsordnungen sind, hiermit die dringende Aufforderung, dieselben am nächsten Sonntag, den 18. November, Morgens 10 Uhr, in der Versammlung abzuliefern, welche wir im Königsbof", Bülowftr. 87, abhalten werden. Es ist Pflicht der Mitglieder, rege für diese Versammlung zu agitiren und präzise in derselben zu erscheinen. Mit follegialem Gruß Der Beisiger. = ftraße 31 bet Mufehold. Ganges Gcho, Naunynstraße 86, bet 8ubeil. Brebloid. Teltow in Teltow, Schwarzer Abler. Esmeralda, KönigsGefangverein, Bruderhand" in Schönwalde( in der Mart) bet vorwärts 7" Rummelsburg, bet Borgmann. Gefangverein, m.mergrün", Tegel, Schloßstraße bet Schulz. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend Alle Zufchriften, den Bund ber geselligen Arbeitervereine betreffend find zu richten an: 6. Schröder, Nofitsstraße Nr. 29, 3. Tr. Sonnabend: Theaterverein Iphigenia", bet Kramer, Rigdorf, Herrmann Straße Nr. 140. Tambour Verein Vorwärts" Rigdorf, Herrmannund Wandslickstraßen- Ecke bei Rober. Tambourverein Deutsche Giche bet Steberschuh, Fürbringerstr. 7.- Rauchklub, Anita" bet Regte, Weberftraße 16. Rauchtlub Dornröschen bei frech, Schulstraße 104. Gefelltger Berein Morb" b. Krüger, Fennstr. 5.- Geselliger Verein ,, albe s Geselliger Berein ,, Gut " bet Buchholz, Krautftr. 6( alle 14 Tage). Seil", Mene Stönigstr. 89.- Gefelliger Vereinta Ita" bei Boite, Rollberger Straße 23. Geselliger Verein Jugendfreunde" bei Schulz, Prenzlauer mieget, Stralauerfir. 57. Allee und Tresckowfiraßen- Ecke. Bergnügungsverein Selgoland 2 bei Gefang, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Paul Nicel fcher Wufitverein ITegro bei Spindler, Reichenbergerstraße 118, Efe Forsterstraße. Zurnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute von 8%-10% Uhr in der Turnhalle, Fretenwalberftr. 39. Bühnenverband Mormanta jeben legten Sonnabend im Monat bet Lelchats, Königsbergerstr. 24. Privattheatergesellschaft, d) neeglöchen", Abends 9 1hr bei Schulz, Brunnenstr. 116. Theaterverein Berliner Bär jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Abends sx Uhr bet Welct, öpe nickerstraße 68.- Theaterverein gessing, Jeben erften und letzten SonnVergnügungsverein Azalia 9% 1hr bei O. Heindorf, Barnimftt. 16. Am 12. Oftober stand der Buchhandlungs Reifende Bant Saller unter der Anklage des Betrugs vor dem hiesigen Schöffengericht, und eine ganze Reihe von Dienstmädchen trat gegen ihn als Beuginnen auf. Derfelbe vertreibt zwei religiöse Berfe, welche die Titel Das Reich Gottes auf Erden" und In Leipzig sprach in einer Versammlung der in Buchabend im Monat 9 1hr Abends Sigung bei Rudolph, strautfir. 6. Schriftgießereien beschäftigten Bergnügungsverein Lustige Jugend Abends 9 Uhr, in Restaurant Bon Nazareth zum Delberge" führen. Er suchte seinen Abfat brudereien und mit Vorliebe bei dem Küchenpersonal vornehmer Häuser, führte Silfsarbeiterinnen Frau Ihrer über die moderne autenbach, Guvryfte. 3. Bergnügungsverein Bustige gecher Abends fich gewöhnlich mit falbungsvollen Rebensarten und Ge- Arbeiterbewegung und die Frauenfrage und Herr G. Fichter 9% Uhr Mendelssohnstr. 9. Bergnügungsverein Carmen Sylva Sigung sprächen über das Seelenheil ein und wußte bie Dienst über das Thema: Wie soll die Organisation der Hilfearbeiterinnen Uby tm Restaurant von O. Wils, Mariannen- Ufer 2. Stattlub Gordischer Knoetn, jeben Sonnabend 9 Uhr bet kart mädchen zu überreden, angeblich für einen chriftlichen im Buchdruckergewerbe gestaltet werden? Da die Aufnahme der schiuing, Bücklerstr. 55. Danst Forening. Freia( Dänischer Verein Verein ehemaliger Schüler Zweck 10 Pf. zu opfern und ihre Namen in eine Lifte ein- Hilfearbeiterinnen in den Verband der Buchdrucker zur Zeit noch Freia), Lindenstraße 106 bei Poppe. zutragen. Bu spät wurden die Mädchen gewahr, daß sie durch nicht möglich ist, wurde denselben empfohlen, sich einstweilen ber 30. Gemeindefchule, Abends 9 Uhr, Restaurant Wurt, Koppenftraße 68. Gefelliger Berein Italia, jeden Sonnabend im Restaurant Eintragung ihrer Namen sich zur Abnahme der beiden Werke selbständig zu vereinigen, während man den Hilfsarbeitern empfahl, Botte, Kolbergerfir. 28. und zur sofortigen Anzahlung von 3 M. verpflichtet hatten. Das dem Verein der Markthelfer beizutreten. Stattlub reuzbube bet Steuer, Weinstr. 22. Statffub Revolution Abends Reichenbergerstr. 78, bei Hausimann. Schaftopf- Klub Bruder= Schöffengericht hatte diesen buchhändlerischen Sniff für so gemein gefährlich erachtet, daß es den Angeklagten zu zwei Jahren Wie Wohlhabende den Staat prellen. Recht unliebsame fette tagt jeden Sonnabend Abends 9 Uhr bet Weiß, Andreasstraße 77a. Startentlub Nulle tagt jeden Sonnabend und Montag im Restaurant Hums Gefängniß verurtheilte. Auf die vom Angeklagten ein- Ueberraschungen hat, wie der Köln. Blg." berichtet wird, die bolbhein, Hochfir. 82a. Touristenverein Wanderlust Abends e Uhr im Restaurant Märkischer gelegte Berufung hatte sich gestern die 5. Straffammer mit diesem Berufungs- Kommission zu Arnsberg einigen ferlohner Straffall zu beschäftigen. Stach umfangreicher Beweisaufnahme Wirthen bereitet. Einer derfelben hatte sein Einkommen auf Sof, Admiralstr. 18c. und Bernehmung von Sachverständigen fam das Berufungs- 8000. angegeben und gegen feine Einschätzung auf 18 000 m. gericht zu demselben Ergebniß, wie bas Schöffengericht, mußte Berufung eingelegt. Der Erfolg war, daß die Berufungs- Komaber einen Betrugsfall ausscheiden. Die Strafe wurde infolge mission auf Grund der Einfichtnahme der Bücher des wirthes deffen auf 1 Jahr 9 Monate Gefängniß ermäßigt. Wegen Beleidigung der höheren Offiziere der Garnison Brandenburg wurde gestern der verantwortliche Redakteur bes deffen steuerpflichtiges Einkommen auf 29 880 M. feftfeßte. Cin anderer Wirth hatte 4000 M. Ginkommen angegeben und war zu 6000 M. eingeschätzt worden. Auf seine Berufung wurde er mit 13 000 m. Ginkommen veranlagt. 1 Dermischtes. Wieder Einer! Gera, 11. November. Das Schwur gericht verurtheilte nach zweitägiger Verhandlung den Inspektor Schack aus Altenburg, deffen Verhaftung damals bas größte 53 Auffehen erregte, wegen bedeutender Unterschlagungen im Amte zu sechs Jahren Zuchthaus. Sprecisaal. Einsturz. Kaffel, 10. November. Mit weit hörbarem Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür Krachen stürzte in der Nacht zum 8. d. M. zwischen 1 und 2 Uhr abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen das etwa 250 Meter lange, noch im Bau begriffene neue könig- Intereffes zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Niche Eisenbahnwerkstättengebäude ein. Das Gebäude, welches Inhalt desselben identifizirt zu werden. ganz aus Eisen konstruirt ist, befindet sich hinter dem RangirAn die Arbeiter Berlins bahnhof zwischen Rothenditmold und Harleshausen und war ein und Umgegend, sowie an die Vorstände ber imposantes Bauwerk. Als ein großes Glück ist es noch zu be freien eingeschriebenen Hilfskaffen. zeichnen, daß der Zusammensturz dieser riesigen Eisenmassen bei Seit 1885 besteht in Berlin ein Sanitätsverein für Nacht erfolgte. Wie man hört, soll der Erdboden, auf welchem Arbeiter beiderlei Geschlechts, welcher es sich zur die Grundmauern stehen, gerutscht sein, doch wird Genaueres Aufgabe gemacht hat, seinen Mitgliedern für einen geringen über die Entstehungsurfache erst die bereits eingeleitete Unter- Beitrag freie ärztliche Behandlung zu gewähren. Da der Verein fuchung ergeben. gut gearbeitet und ein verhältnißmäßig bedeutendes Vermögen anstalt. Nollendorffir. 3; Brent, Stromstr. 17; Faist, Neue Soch straße 48; Hoffmann, Thaerstr. 10; Strege, Münche bergerstraße 13; E. Karge, Annenstr. 21; Bonwig, Straßburgerstr. 29; 2. Sander, Schönholzerstr. 6. Der Vorstand des Sanitätsverein 3. J. A.: P. Hundt, Vorsitzender, Brizerstraße 35, vorn 3 Tr. Depeschen: ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Christiania, 11. November. Nach einer Meldung aus Brandstifter. Koblenz, 11. November. Das Schwur- erworben hat, konnte in der letzten Generalversammlung der Be- Kristiansand hat am Abend des 8. d. M. auf der Nordsee ein erweiterte Wirksam gericht verurtheilte den berüchtigten Brandstifter Hommer, einen feit zu geben, daß fortan nicht nur freier Arzt, sondern auch Geestemünde kommenden deutschen Dampfer Najade" statt22jährigen Krüppel, wegen 15 aus Pyromanie( Sucht Feuer an= zulegen) begangener vorsätzlicher Brandstiftungen in Lügel- Koblenz freie Medikamente gewährt werden. Nach diesem von der Be- gefunden. Sieben Personen von der Mannschaft der„ Najade" zu 12 Jahren Zuchthaus. Der Krüppel gehört in eine Seil hörde genehmigten Statut tönnen auch nichtversicherungspflich- gingen an Bord des" Rigi". Die übrigen vier Mann verblieben tige Personen aufgenommen werden, ebenfalls können die Mit- an Bord der„ Najade". Da seitdem keine Nachrichten über die Aus Noth. Braunschweig, 5. November. Das hiesige geld nicht erhoben. Im übrigen sind die Arten der Versicherung gegangen find. glieder ihre Kinder versichern. Für letztere wird ein Eintritts- letteren eingegangen sind, wird befürchtet, daß sie unterSchwurgericht verurtheilte den Geheimen Kanzlisten und Regiftratur- und deren Bedingungen folgende: Carmang, 11. November. Heute Vormittag haben sämmt gehilfen beim hiesigen Landgericht Ludwig Richter wegen ver1. Bei Versicherung auf freien Arzt beträgt das Eintritts. liche in Albi verurtheilten und wieder begnadigten Bergleute die Arbeit wieder aufgenommen. Vier von denselben sind durch die schiedener Unterschlagungen und Urkundenfälschungen zu vier geld 50 Pf., der wöchentl. Beitrag 5 Pf. Jahren Gefängniß. Richter entschuldigt seine Vergehen mit 2. Bei Versicherung auf freien Arzt und freie Medizin Bergwerksgesellschaft von Carmaux, fünf durch die Gesellschaft Noth; er hat 8 Kinder. Der Staatsanwalt hob hervor, daß sich beträgt das Eintrittsgeld 75 Pf., der wöchentliche Bei- von Albi eingestellt worden. in letzter Zeit drei Beamte des hiesigen Landgerichts strafbarer trag 10 Pf. Handlungen schuldig gemacht hätten. Von Räubern überfallen. Petersburg, 11. November. Aaf der Reise von Kraßnojarst nach Irkutsk wurde unweit der Stadt Ranst( Gouvernement Jenifeist) das Fuhrwerk der Zirkusgefellschaft Pankratow von Räubern überfallen und der Direktor auf der Stelle erschlagen. Zwei Akrobaten erhielten lebensgefähr liche Verlegungen; drei Kinder ließen die Räuber, an Händen und Füßen gefesselt, im Fuhrwerk zurück, nachdem sie daffelbe und die überfallenen Insassen ausgeraubt hatten. Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW, Beuthstrasse 2. 8. Bei Versicherung auf freien Arzt, freie Medizin und eine 26 Wochen lang gezahlte Geldunterstützung von pro Tag 75 Pf. beträgt das Eintrittsgeld 1 M., der wöchentliche Beitrag 15 Pf. Briefkaffen der Redaktion. W. P., Steinmetzstraße. Was man unter„ comantisch ans Wenn freie Hilfskaffen die Gesammtheit ihrer Mitglieder gehauchte Mädchen" versteht? Das ist schwer zu sagen, wir versichern, so wird ein Eintrittsgeld nicht erhoben. Indem wir glauben, daß darunter weibliche Wesen zu verstehen sind, die von zahlreichen Anmeldungen entgegensehen, geben wir bekannt, daß Mondschein und Sonnenlicht leben, die nur nippen und picken, Aufnahmen durch folgende Herren vollzogen werden: W. Schmidt, wenn andere Leute trinken und essen, und die so thun, als ob Adalbertstr. 16; F. 2uy, Puttkamerstr. 7; F. Hatscher, sie nicht wissen, daß es zweierlei Menschen auf der Welt giebt. Als zeitgemäße Agitationsbroschüre empfehlen wir den Parteigenossen zum Studium und zur Verbreitung: Die Emser Depesche oder: Wie Kriege gemacht werden. Bon W: Liebknecht. 2. vermehrte Auflage. 56 Seiten elegant broschirt. Preis 25 Pfg. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Alle Buchhandlungen, Rolporteure und Zeitungsspediteure nehmen Bestellungen entgegen. Bei den Bestellungen von außerhalb bitten wir den Betrag ( Borto extra) gleich beizufügen. Möbel-, Spiegel- und Polſterwaaren, ganze Wohnungseinrichtungen in Mahagoni und Nussbaum, empfehlen Gebr. Klink, sw., Friesenstrasse 21, SW. O. Obft. 3270L Damen- und Mädchen- Mäntel- Fabrik, 33. Oranienstr. 33( zwischen Adalbertstr. u. Oranienbrücke), empfiehlt: Jaquettes, Capes, fog. Frauenmäntel, Paletots, Räder etc. 1. 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Hirschfleisch: Keule PIDAVIN PARA MID Rücken à 70 Pf. pr. Pfund, 366/2 Andere Theile à 30-50 Pf. per Pfd. Außerdem offerire ich: Prima Oderbrücher Fettgänse à 60 Pf. pr. Pfund, Prima Bratgänse à 55 Pf. pr. Pfund, Hasen von 2,25 Mark pr. Stück an. Gänsefleisch, Gänseklein etc. billigst. Der Verkauf von Hirschfleisch findet aber nur in der oben angegebenen Beit statt. 3273L Hugo Krömer, No. 4, Gontardstrasse No. 4, Verein d. Lithographen, Steindruder u. Berufsg. Deutschl. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unfer Kollege, der Lithograph Robert Lange am Dienstag, den 8. November ge ftorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 13. d. Mts., Nach mittags 3 1hr von der Leichenhalle zwischen Königskolona den u. Zentral- Markthalle. Bahnhof Alexanderplatz. des Neuen Louisen- Kirchhofes aus Soeben erschien -11. Auflage. Herwegh, Gedichte eines Lebendigen. em. 3.60, geb. m. 4.60. G. 3. Göschen, Stuttgart. 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Anders, Gerichtstr. 82, F. Eckhardt, Lehderstr. 94, Weißensee G. Böhm, Lübbenerstr. 12. F. Janke, Langestr. 18. 6. Stucka, Weberstr. 4. E. Müller, Teltowerstr. 61. H. Müller, Bergmannstr. 15. Jakobi, Kottbuser Damm 39( Hermannplay). Wand- und Lashen- Uhren. Reparaturen zu soliden Preisen. oldwaaren billiger wie in jedemLaden. Ketten, Broches, Armbänd., Ohrringe, Medaillons, Shlipsnadeln, Ringe etc. Massiv goldene Trauringe 1 Dukaten 11 Mk., 1% Duk. 16 Mk., 2 Duk. 21 Mk., 14 karätig v. 6 Mk., 8 karätig von 4 Mk. an. statt. Wo speisen Sie? um rege Betheiligung bittet In der alt. pommer schenküche, OranienStr. 181, Hof pt., bei Klein! Frühstück 30 Pf. Mittagstisch, mit Bier 50 Pf., Abendtisch von 30 bis 50 Pf. nach Auswahl. 3050L Ein Vereinszimmer zu vergeben bei Jentzsch, Falkensteinstr. 6. 29716 Vereinszimmer, Wollinerstr. 27a. Vereinszimmer, 20-60 Personen, noch einige Tage frei Schwedterstr. 17. Den Parteigenoffen zur Nachricht, daß Sonnabend, den 12. 5. M. in meinem Lokal, Hollmannstr. 31, gr. Gänseans spielen stattfindet, wozu ergebenst einladet Julius Lehmann, Restaurateur, früher Schlosser. 22] 0. Baatz, Fruchtfir. 31. Vereins208/5 Die Verwaltung Berlin. Todesanzeige. Am 10. November starb nach schwerem Leiden mein innig geliebter Mann und unser guter Vater, der Schankwirth Friedrich Woche, genannt der alte Dessauer. Um stille Theilnahme bittet die 46/14 trauernde Wittwe Henriette Woche, geb. Schmidt nebst Kindern. Berlin, den 11. November 1892. Die Beerdigung findet am Montag, den 14. d. M., Nachmittags 3 1hr, von der Leichenhalle des Neuen Louisen Kirchhofes( Bergmannstraße) aus statt. Fachverein der Tischler. Den Mitgliedern im Norden zur Mit theilung, daß die Zahlstelle 4 von Thiersimmer unentgeltlich zu haben. Bor bach, Schwedterstr. 44 nach der wärts" und„ Sozialist" liegt aus. 21b Veteranenft. 22 bei Petersen 186 verlegt worden ist. Heute Sonnabend großes Gänse- und Schinkenausschieben auf dem Billard bei Gustav Schiefelbein, Gitschinerstr. 79. 2 Vereins- Zimmer 20 u. 50 Perf. fass. a. Z. frei. Kaiser Franz- Grenadier Pl. 7. Zwei gangb. Eckrestaurationen zu verkaufen Tamm, Altonaerstr. 17. Nur I Mark. 308/9 Der Vorstand. Kanarienhähne feinste Hohl- und Klingel- Roll., gute Buchtweibch.( Stamm prämiirt.) F. Schulz, Wörtherft. 36. Staare 1,50, Stieglite, Rothhänf linge 1,25, Finken, Beifige 80 Pi 32692 ( Schnelle, Staligerstr. 132. Rothe Dompfaffen 2,50, Beifige 80 Pf Bluthänfl. 1,50. Sager, Andreasst. 39. Allen Freunden und Bekannten em Klagen, Eingaben, Reklamationen. pfehle mein großes Lager von 3iRath im Zivil- und Strafprozeß. Gin- garren, sowie Pfeifen und Zigarren Remontoir- ziehung von Forderungen. Pollak, fpigen. A. Dahufe, Koppenfir. 91, 2962b Uhren jezt Blumenstr.19 IIr. Auch Sonntags am Schles. Bahnhof. Specialität: Uhren Remontoire in Nickel v. 9 Mk., SHber v.14 Mk.an Gold. 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Die Arbeitsausgabe findet Abends von 8-9 Uhr Herr Stampehl als geschäfts ührender Vertrauensmann den statt. Die nächste Versammlung wird am 5. Dezember abgehalten, Die Gold- und Silberarbeiter und verwandten Berufs: Berufsgenossen Aus demselben ist zu entnehmen, daß die Ausgabe. Bericht über die Thätigkeit der Vertrauensleute der Glaser und in derselben gelangen die Billets zum Sylvestervergnügen zur genoffen und Genoffinnen hielten am 8. November eine öffent- Agitation in den letzten 6 Monaten nach Kräften betrieben wurde. liche Versammlung ab. Dr. Lütgenau referirte über:" Die Hauptsächlich in Anspruch genommen wurden die VertrauensFreiheit und ihre Rolle in der sozialen und geistigen Ent- leute durch den Bleiglaserstreit und die Sperre über die Firma lung ab, um gegen die von der Innung beabsichtigte Gründung Die Stellmacher hielten am 10. November eine Versammwickelung der Menschheit." Er stellte die verschiedenen Aus: Spinn und Komp. Ersterer verlief günnig für die Gehilien, einer Krankenkasse Stellung zu nehmen. legungen, welche die Freifinnigen, die Sozialdemokraten und die wahrend die Sperre nicht das erwünschte Resultat hatte. Ohne Ortskaffe, Herr Schwarzen verurtheilte in seinem Referat, Der Vorsitzende der Anarchisten dem Worte Freiheit" geben, einander gegenüber sonderlichen Erfolg war die Agitation, soweit sie andere Städte daß die Stell- und Rademacher- Innung jetzt noch eine Raffe und bezeichnete es angesichts biefer verschiedenen Bedeutung für betrifft. Die Vertrauensleute hatten es sich angelegen sein lassen, gründen wolle, wo die Berufsgenossen schon in beiden Maschinennothwendig, eine Klärung des Begriffs zu schaffen. Daß das zu versuchen, ob nicht in Frankfurt a. D., in Boſen und Salber bauerfaffen und außerdem in der Ortstaffe versichert seien. ZuWort„ Freiheit" eine verschiedene Deutung erfahren fönne, liege tabt durch Einwiefung von außen Organisationen zu stande zu rückführen könne man das Vorgehen der Innung darauf, daß baran, daß es einen abgezogenen Begriff bezeichne, dessen Vor- bringen seien. Doch der Versuch mißlang. Ferner versuchte vor einiger Zeit mehreren Mitgliedern derfelben auf Veranlassung ftellung nicht nothwendigerweise mit einer bestimmten Redner eine Verstandigung mit dem Glasarbeiter Landtags- des Vorstandes der Ortskaffe Strafen zudiktirt worden seien, finnlichen Erscheinung verknüpft sei. Freiheit könne als Abgeordneten Horn herbeizuführen, zwecks Vertretung der Glaser weil sie Gesellen und vornehmlich Lehrlinge nicht in die Kaffe Freiheit einer Person verstanden werden: ich bin habe diese frei, auf dem internationalen Glasarbeiter- Kongreß, dem einschreiben ließen, also ungefeßlich handelten. In einigen Fällen jene Freiheit. Meistens werde legterer der Begriff aber in objektivem Sinne zur Charakterisirung delegirt war. als Vertreter der Glasarbeiter Deutschlands wurden, wie der Referent mittheilte, die Meister zur Nachzahlung eines fad lichen Vorganges angewandt. Horn habe sich jedoch ablehnend verder vorenthaltenen Beiträge verpflichtet. Gs seien Nachzahlungen freie Konkurrenz". Hier solle frei heißen, daß niemand, vor- an den Kongres in London bekundet, daß sich die Glaser Berlins Die Herren wollten nun eine eigene Kaffe schaffen, in der sie So in dem Worte halten. Redner habe darauf wenigstens durch ein Telegramm für die Zeit von 2, 3 und sogar 4 Jahren gefordert worden. nehmlich nicht der Staat, eingreisen dürfe in den fachlichen zu bezw. Deutschlands eins wissen mit den Klassen- und Berufs- machen könnten, was ihnen beliebte. fammenhang von Ursachen und Wirkungen, welcher die freie genossen anderer Länder in der Vertretung ihrer Interesien. Gesellen verhindern. Was die materiellen Vortheile betreffe, fo „ freie bez mit und Ronkurrens" ist. Die Ronkurrirenden könnten durchaus nicht als Außerdem sorgten die Vertrauensleute datür, daß auch Genossen spreche der Umstand, daß die Ortskaffe schon längere Zeit bestehe frei angesehen werden, am wenigsten bie, welche unter un- anderer Beruse Unterstützung von den Glasern erhielten, beispiels- und den geseglichen Reservefonds besize, für diese. Es sei jezt günstigen Bedingungen fich an der Konkurrenz betheiligen. weise die Rixdorfer Weber. Die Versemmlung hatte an, dem übrigens an der Zeit, in dieser Kasse entweder die Beiträge zu Wende man sich zurück in die Zeit der alten Griechen, so finde Bericht nichts auszusetzen. Der die Kasse führende Vertrauens- ermäßigen oder die Leistungen zu erhöhen. Außer anderen Vorman da zunächst„ Freiheit" im nationalen Sinne, Freiheit" mann, Herr Krüger, berichtete dann über Einnahmen und Aus- theilen habe die Ortskaffe die freie Aerztewahl, die jedem Mit anderen Völkern gegenüber. Dann im Sinne von politischem gaben für und aus dem Generalfonds. Inklusive eines Bestandes gliede eine gute ärztliche Behandlung sichere. Wenn das Projekt gleichen Recht. Liese Freiheit als unbeschränktheit, an den poli- von 238,37 M. betrugen die Einnahmen( für Mai bis November) wirklich zu stande tomme, könnten die bei Innungsmeistern artischen Berathungen, der Gesetzgebung u. s. w. theilnehmen zu 590,21 M., die Ausgaben dagegen 376,95 M., was einen Bestand beitenden Gesellen sich nur durch Anschluß an eine freie Hilfstönnen, erstreckte fich befanntermaßen nur auf einen geringen Bruchtheil der Bevölkerung Griechenlands; in den gegebenen Abrechnung über die Sperre bei Spinn u. Co. Gründung einer derartigen Kasse könne man nichts weiter thun großen Städten Athen, Korinth u. f. w. Der Einwohner von denselben als Sklaven ausgeschlossen. Den somit verbleibt ein Ueberschuß von 1,23 M. waren 9 bis 9/10 wurden vereinnahmt 483,08 9. und ausgegeben 481,85 M.; als bei dem Oberpräsidenten von Achenbach unter Darlegung Begriff der sittlichen Freiheit, wie ihn später das Christenthum Backebeil und Krüger wurde hierauf Entlastung ertheilt. Darauf petitioniren. Ten Herren entsprechender Gründe um Nichtgenehmigung derfelben zu Nach längerer Debatte, die sich sehr scharf formulirte, habe es im alten Griechenland nicht gegeben. Das erledigte die Versammlung einige Faue, in denen Kollegen un- gegen die Innung kehrte, wobei die Verhältnisse auf deren Christenthum brachte mit seiner sittlichen Freiheit gewiffermaßen gerechtfertigte Wreise Unterstügung in Anspruch genommen haben. Arbeitsnachweise in der Mulackstraße gerügt wurden, beschloß einen geistigen Erfaz für die nicht vorhandene materielle Freiheit. Als Vertrauensleute für das nachste halbe Jahr wurden dann die Versammlung die Absendung einer vom Vorsitzenden vergottgewollten Sinne leben zu können oder nicht, er- Revisoren die Herren Mehring, Starte und 3 immer sammelt und das Bureau mit der Redaktion und Absendung reich en oder verscherzen könne, sei dafür bezeichnend. Mit der mann gewählt. Im weiteren Verlauf der Versammlung ver- der Petition betraut. Zum Schluß nahm die Versammlung eintapitalinischen Produktion habe sich ein neuer Freiheite begriff las Herr Stampehl die Werkstattordnung von J. E. Spinn stimmig folgende Resolution an: gebildet, der der freien Arbeit". Frei heiße hier nicht nur frei und und Komp. und kritisirte dieselbe sehr scharf. Im§ 1 derselven felbständig über sich und seine Arbeitskraft veriügen zu fönnen, wird von den Arveitern verlangt: Fleiß, Nüchternheit, an- Innungsmeister ersichtlich ist, daß sie sich den Gesellen immer Die Versammlung erklärt, da aus dem Vorgehen der fondern auch frei von den Arbeitsmitteln, was gleichbedeutend sei mit ständiges Betragen, unbedingte Beachtung der Anweisungen feindlich gegenüberstellen, sich dem Fachverein der Stellmacher wirthschaftlicher Gebundenheit. Nur im Zusammenhang mit dieser solcher Angestellter, die von der Firma mit den einschlägigen anschließen zu wollen und stets mit aller Kraft auf Stärkung bestehe die juristische Freiheit hier. Der freie" Arbeiter müffe, Runktionen betraut sind, der ernstliche Wille, die Interessen des unserer Organisation hinzuwirken." um leben zu können, seine Arbeitskraft verkaufen, und zwar nach Geschäfts zu wahren 2c., wofür die betreffenden Arbeiter anständigen Behandlung sollen. Im Fachverein der Tapezirer hielt am 7. November Geine wirthschaftliche Knechtschaft habe zur Folge seine politische Bon letterer sei bisher allerdings wenig zu merken gewesen. Im Herr Dr. C. Binn einen beifällig aufgenommenen Bortrag, beBerchtschaft. Die organisirte Arbeiterschaft, die Sozialdemokratie, ſelben Geiſte wie der erste und die anderen paragraphen der nannt:„ Aus älterer und neuerer Zeit". An der Diskussion beverlange nun die Beseitigung der Ursachen der wirthschaftlichen Ordnung" gehalten. Ginstimmig beschloß man bieran, die werf theiligten sich die Kollegen Kerfad, Menzel, Dahlstein, und damit die jeder Knechtſchaft. Gie verlange, daß die fattordning jo viel wie möglich unter den Kollegen zu verbreiten& eftner und Pönni ef e. Zu Vereinsangelegenheiten wurde brbeitsmittel dem Arbeiter wiedergegeben werden, allerdings nicht( Durch Flugblätter) und sie im„ Glaser" zu veröffentlichen. In beſchloſſen, die Fachschule zu eröffnen und bekannt gegeben, daß einer Reſolution erklärte die" Ersteres würde eine Zurückschraubung der Kultur bedeuten. Arbeitsordnung von Spinn Versammlung dann noch, die Fachvereinsmitglieder sich unentgeltlich an derselben betheiligen nie abschaffen. Er hatte die Wission, vor allem die Freiheit der beschloß man, igen Stolegen balor, fie ju u treil- Roltrol: noch ein Witglied ersucht hatte, fleißig für die nothleidenden Ter Freifinn behaupte, die Sozialdemokratie wolle die Freiheit warnie die übrigen Kolegen davor, sie zu unterschreiben. Ferner Norbert's Festsälen ein Vergnügen zu veranstalten. Nachdem Berufswahl und der Bedarfsbestimmung zu vertheidigen. Man tommiffion für die Gewerbegerichtswahlen zukommen zu lassen Samburger Kollegen zu sammeln, forderte der Borfigende Griffe ſich aber fragen, ob es heute eine folche gebe? Nein, und Wahlte parauf einen neuen Delegirten jur diefelbe. Die die Kollegen auf, dem Berein beizutreten, und gab ferner bekannt, Giftens gebe es teine Freiheit der Berufswahl, wo die große Expedition des Glaser" übernahm der Kollege Gtarfe. Nach daß in der am 22. November stattfindenden Bersammlung ebenmasse des Boltes durch ihre Befiglosigkeit gezwungen fei, suzu- dem noch einige interne Angelegenheiten erledigt worden, schloß falls ein Vortrag gehalten werden wird. greifen, wo sich etwas biete, gleich, ob die Beschäftigung der die Versammlung mit einem Hoch auf die internationale Arbeiter eigenen Neigung entspreche oder nicht. Und eine Freiheit der bewegung. Der Verein zur Wahrung der Intereffen der Maurer Bedarfsbestimmung gebe es doch nur, wo mehr als das NothBerlins und Umgegend hielt, wie uns verspätet mitgetheilt wendigste sei. Heute hätten aber große Bevölkerungsschichten Der deutsche Tischler- Verband, Zahlstelle Berlin, hielt wurde, am 20. Ottober eine ordentliche Mitgliederversammlung nicht mal dies. Wenn von einer Freiheit der Bedarfsbestimmung am 7. November eine Wanderversammlung, im Sid- Dil- Bezirt ab, in welcher Stollege Behrend über den geseglichen Achtgesprochen werden könnte, so doch nur in bezug auf Gleich ab, in welcher Treber über Wirthschaftliche Krisen sprach. ſtundentag referirte. Alsdann legte Kollege Witte zur Frage Getbiges. Darauf könne aber doch unmöglich Werth gelegt werden. Ungetheilter Beijall belohnte die belehrenden Ausführungen des der Wanderunterstützung ein ausgearbeitetes Stetut vor, welches Gine Freiheit gebe es also hier nicht zu vertheidigen. Der frei- Redners. Distuſſion faub nicht statt. Dierauf schritt die Ber- als zweckentsprechend anerkannt wurde. Mit der Ausführung finnige Freiheitsbegriff stelle fich als ein rein formaler heraus. ſammlung zur Besprechung der in der Berlin- Passauerschen dieser Angelegenheit wurde der erste Kassirer des Vereins betraut. der wenigstens in praktischer Beziehung gleichbedeutend sei mit Berhältnisse. Auffallend sei, daß die Anarchisten einen Freiheitsbegriff hätten, Fabril, Dieffenbachir. 33, bejtehenden unesquicliq, el Urden Aus der Wahl von Hilfskaffirern und Ausschußmitgliedern gingen nur ein kleiner Theil der dort hervor für den Norden Pahnte, welcher Veteranenstr. 22 bei dem erschienen; dieselben betheiligten sich lebhart Peterson kassirt, für den Often Brandes, derselbe kassirt in der Philosophie des reinen Wittels" als Unbeschränktheit an der geführten Disfuſſion und bestätigten sie bereits tot Rüdersdorferstr. 8 bei Böhr. Bu Ausschußmitgliedern wurden fchlechtweg und jehe babei ab von allen Thatsachen. Redner legten Generalversammlung von Kolegen König gerugten Wiß neu hinzugewählt Heinrich Suth, Grüner Weg 35 und Wilhelm igt das an einigen Bitaten aus den betreffenden Aufsägen und stände. Kollege Quiedemann führte den Versammelten flar vor Gercke, Straßburgerstr. 88; außerdem bestehen noch die drei ziehen auf die materiellen Verhältnisse. vernünstiger Freiheitsbegriff fönne sich nur be- Augen, daß durch Ueberstundenarbeit die Kollegen fich ins eigene alten Mitglieder Seinrich Meye, Oberbergerstr. 10, Franz Der Bernünftige er- Fleisch schneiden. Der Redner stellte fest, daß zurzeit bereits wieder Schulz, Nonizstr. 16 und Karl Vorpahi Swinemünderebt der da ijt." Ler 4000 Tischler avveitslos herumlaufen, und ebberte zuschlusstraße 83. Ferner wurden noch die Kollegen ledert und Arbeiter nehme fich nicht vor, die absolute Freiheit zu die Organisation, ba nur durch einmüthiges Vorgehen der ge- Wagner zu Thürkontrolleuren gewählt, worauf Schluß der erstreben, sondern den beutigen 3wang zu beseitigen. Das fammten Arbeiterschaft dem druck der Unternehmer entgegen Versammlung erfolgte. wolle die Sozialdemokratie mit der Einführung der sozialisti- gewirkt werden könne. Jeder, der Ueverzeit arbeite, be Weiter hielt obengenannter Verein am 30. Oftober in lage der Herrschaft ein Ende bereite. ſchen Geſellſchaft, die mit ihrer wirthschaftlichen Grund- Benfen, daß er feinem auf der Straße liegenden Stollegen bas Moabit sowohl als in Rixdorf eine Wanderversammlung Wille wieder und sage:" Ja, es bleibt jetzt doch noch die Kollegen Müller, Werner, Konrad und Päy. Da fomme nun Brot vom Munde fieble. In demselben Sinne sprachen die ab. In beiden Versammlungen stand auf der TagesKollege König ordnung:„ Zweck und Ziele des Vereins und was erstrebt Berichte der derfelbe?" Referenten waren die Kollegen Blaurock und Behrend. müsse entscheiden, wenn es nicht die Autorität solle. Und Arbeiter- Sanitätekommission aufmerksam und ersuchte, weitere Zum Schluß wurde noch in Moabit zur regen Unterstützung des so Mittheilungen von gesundheitsschädlichen Zuständen, an" Gerri Töpjersireits aufgefordert und in Nixdorf für einen seit 34 Wochen beffer und eine ordnungsgemäße sei. Ordnung müsse sein und Dr. Zadek, Annenſtr. 46, gelangen zu lassen. Dauptsächlich möge trant darniederliegenden Kollegen eine Zellersammlung verdürfe ouch fein, nur nicht Busbeltung. Gine ſchrantenlose Frei- uch jeder Genosse vergewissern, ob das Trinkwasser aus städtischer anstaltet. heit wie sie die Anarchißen wollten, ſei ein uncing. Gr, Redner, Zeitung oder aus einer jy gewöhnlich auf dem Boden besmoverstehe das Wort frei in anderem Sinne und sage, daß der lichen Bisterne herrührt. So habe sich das Wasser in der Dieffen- Vereins, Filiale Dioabit, hielt Dr. Joel über das Thema: In der Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnen have Freiheit richtig bezeichnet, und zwar als die Gin Sozialismus die Freiheit bringe. Hegel, der berühmte Philosoph, bachstr. 88 als durchaus gesundheitsschädlich erwiesen, sicht in die Nothwendigkeit, dem man noch hinzufügen| Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Posamenten thun. Sieran gemessen bedeute der Sozialismus den großen sammlung die Gründung eines Fonds zur Verkürzung der Arbrauche beschlossen am 8. d. M. in einer öffentlichen VerSchritt aus dem Reich des Zwanges und der Nothwendigkeit in beitszeit. der Freiheit. Der Vortrag fand großen das Reich Leider war " Die Frau und die Wissenschaft" einen beifällig aufgenommenen in Deutschland nicht zum Studium zugelassen wird. Nachdem Vortrag, der namentlich in dem Tadel gipfelte, daß die Frau der am 15. November bei Säger, Grüner Weg 28, stattfindenden der Vortrag beendet war, forderte Frau Lunau zum Besuch Generalversammlung auf. Ferner wurde befannt gegeben, daß ebenfalls am 4. Dezember bei Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28, eine Versammlung des Vereins stattfindet. Literarisches. ,, Berliner Volkstribüne." Sozialpolitisches Wochenblatt. Beifall. Nachdem dann Herr Faber über die Thätigkeit| der Streif- Kontrollkommission berichtet hatte, erstattete Herr auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Der Verband der in Holzbearbeitungsfabriken und mehr ein Jahr lang besteht. Die Einnahmen betrugen 134,20 M., eine Versammlung ab, in welcher auch einige Frauen anwesend Rottonan den Bericht der Agitationskommission, welche nun- Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin I) hielt am 7. November worunter sich 40,20 M. befinden, die auf Liſten gesammelt wurden. waren. Zunächst machte der Vorsigende von dem Ableben des durch Flugblätter, Zeitungen und sonstige Preßerzeugnisse. An storbenen in der üblichen Weise. Alsdann erklärte der Vor Die Ausgaben betrugen 104,95 M. Agitirt habe die Kommission Kollegen Preiß Mittheilung; man ehrte das Andenten des VerFleiß und Aufmerksamkeit habe man es nicht feblen lassen. Die sitzende, daß nach dem vorigen Versammlungsbericht es den Hauptsache sei, daß zukünftig jeder einzelne organisirte Kollege Schein erwecken könne, daß der frühere zweite Kassirer aus Vierteljahr 1,50 M., monatlich 50 Pfg. Inhalt der Nr. 46 tönne nicht alles machen. Die Neuwahl der Kommission fiel auf läge gegen den Kollegen Steinborn jedoch nichts vor, derselbe Zum Parteitage. Das Geld. folgende Personen: Rottonau, Wilke, Lau, Klein, habe einfach eine Wiederwahl abgelehnt. Hierauf hielt Herr Schluß). Zur sozialen Bewegung in Frankreich. Heinemann, Schaffer und Deutschmann. Im Verschiedenen Dr. Rehfisch einen sehr intereffanten und beifallig auf Michael Bakunin. X.Novelle. Die Juraföderation und machte Herr Holttamp bekannt, daß er 188,30 M. unter den genommenen Vortrag über: Infektion und Desinfektion." Menschenwelt. II. Der Kampf ums Dasein in der Menschenwelt. II. Parteitag der schweizerischen Sozialdemo Schluß des Vortrages wurden noch zahlreiche tratie. Vom Schlachtfelde. Von der Bewegung. Hamburger Arbeiter zusammengebracht habe. Im Auftrage des Fragen Ge= Romitee's dankte er allen Gebern. Herr Davidzeuser forderte die Ausführungen das Intereffe der Amvesenden gewed Von der„ Nenen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' gerichtet, ein Beweis, daß werkschaftliches 2c. Verschiedenes. dann diejenigen, welche bei Jnnungsmeistern arbeiten, auf, am hatten. Sodann verlas der Vorsitzende einen Beschluß des 35. an den Redner Gedicht. und aber schlossen sich dieser Aufforderung an. Die Betreffen gefege anzuschaffen, wurde angenommen. Ebenfalls fand ein Anangs Wahl eines Gesellenausschusses einberufen sei. Brückner gezahlt wird. Ein Antrag des Vorstandes, die deutschen Vereins- Aus dem Inhalt heben wir hervor: Ein ruhender Pol. Bur Streitfrage über den Staatssozialismus. Von Georg Der Parteitag und der Staatssozialismus. Arbeiterzustände in Australien. Von Max Feuilleton: Kunde von Nirgendwo. von William den brauchten nur bei der Ab immung darauf durch ihre Stimm trag des Kollegen Rühl, den Vorstand vierteljährlich mit 15 M. von Vollmar. abgabe hinzuwirken, daß die Wahl eines Gehilfenausschusses ver: zu entschädigen", gegen eine Stimme Annahme. Alsdann wurde Bon K. Kautsky. hindert werde. Die Herren Jnnungsmeister könnten dann thun, noch bekannt gegeben, daß der Arbeitsnachweis für Filiale I fich Schippel.( Fortseßung). büs utopiſchen Roman bührend antworten. Nachweis für Filiale II ist Veteranenstr. 22, im Lotal des Herrn Morris.( ortfeßung.) Kein Laden! Damen- Mäntel- Fabrik A. Henemann Kein Freie Vereinigung der Bauarbeiter Berlins. Mitglieder- Versammlung Laden! Dranienstraße 4041, am Oranienplab, I. u. 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Rättig, Fehrbellinerstr. 88. E. Bergmann, Markgrafenstr. 100. Carl Renz, Oranienſtr. 6. Grüner Weg 82. A. Schumann, Gerichtstr. 17. H. Graudegus, Frants. Chaussee 45a. J. Kock, Kastanien- Allee 80, " G. Gottmann, Große Frankfurterstr. 130. W. Zapel, Staligerstr. 131.( Bitte genau auf die Hausnummer zu achten.) A. Graffert, Rummelsburg, Türrschmidtstr. 1. am Sonntag, den 13. November cr., Vormittags II Uhr, in Scheffer's Salon, Infelstr. 10. 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Wahl zweier Revisoren. 4. VereinsAngelegenheiten( Abrechnung vom dritten Quartal) und Verschiedenes. Pünktliches Erscheinen erwünscht. Gäste haben Zutritt. 129 Der Vorstand. Deutsch. Schneider- u. Schneiderinnenverband. Filiale Berlin. HF Sonntag, den 13. November 1892: Diesjähriges Stiftungsfest verbunden mit Grossem Vokal- u. Instrumental- Konzert, ausgeführt von der Hauskapelle( Musifdirektor A. Campi) und dem Gesangverein Kreuzberger Harmonie"( Dir. Herr Dillenberger), Mitgl. des A.-S.:B, in den Gesamträumen der Berliner Ressource", Kommandantenstr. Nr. 57. Prolog, gedichtet von C. M. Scävola. " Festrede, gehalten vom Kollegen H. Mahlke aus Flensburg. Von 6½ Uhr im fleinen Saal und nach beendigtem Konzert in beiden Sälen: Grosses Tanzkränzchen. Eröffnung 5 Uhr. Anfang 6 Uhr. Billets à 80 Pf. Herren, welche am Tang theilnehmen, haben 50 Pf. nachzuzahlen. Alle Kollegen und Kolleginnen Berlins sind freundlichst eingeladen. Die Lokalverwaltung. Arbeiter- Gesangverein„ Nord" ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). Sonnabend, den 12. November, Brauerei Friedrichshain ( früher Lips) Am Königsthor: 3. Stiftungsfelt, Grosses Vokal- u. Instrumental- Konzert unter Mitwirkung hervorragender Spezialitäten. Anfang 71/2 Uhr. Großer Ball. Entree 30 Pf. Billets sind zu haben im Osten bei F. Mücke, Friedenstraße 74 1. Aufg. v. 3 Tr.; im Norden bei D. Kühne, Wörtherstr. 14 im Vereins lokale Elisabethkirchstr. 14, sowie in allen mit Plakaten belegten Lokalen. Hierzu ladet freundlichst ein Das Komitee. Vergnügungs- Verein ,, Amor Ein Sonntag, den 13. November, in Pape's Salon( früher Knebel), Badstraße 58: Grosse Theater- Vorstellung: ". Ständchen mit Hindernissen. Karlchens erste Liebe. Der Gesundbrunnen vor 100 Jahren. Tanzkränzchen. Beitrag 15 Pf. W. Benecke, Bots dain, Jägerstr. 36. Achtung! C. Böttcher, Friedrichshagen. Bosselmann, Charlottenburg, Scharrenstr. 11a. Anfang 4 Uhr. Wer einen guten und billigen Teppich faufen will, wende sich an die Teppich fabrit von J. Adler Söhne, Spandauerstr.30 Ferner offeriren wir eine große Bartie, ca. 2000 Fenster ff. englische Tüllgardinen und Stores in weiß n. crême, sompie einen Posten schwerer Portièren, 31/2 Mtr. Tang, 120 Ctm. breit, von Mark 2,50 an. Ferner alle Arten Möbelstoffe u. Plüsche sowie Tischdecken, Steppdecken, Läuferstoffe u. ReiseDecken 4M sehr billig! Zum 381 Roth. 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Gelder von der Matinee werden in der Versammlung entgegen Großes Lager in Damen- und Herren genommen. Regenschirmen, Muffen, Boas, Pelz fragen, Belzmüßen. Billige Preise. Erstes und ältestes Wir machen die Genossen darauf aufmerksam, daß das Geschäft von R. Böhm, Potsdamerstr. 104, aus der Liste gestrichen ist, weil dort Hüte mit unrichtiger Marke verkauft wurden. Im Hutgeschäft von Siegmund Casper, Rigdorf, Berg- u. Göthestr.- Ede, werden Hüte verkauft, welche mit der nachgedruckten night von uns ausgegebenen Marke versehen sind. 177/1 Die Arbeiter- Kontroll- Kommission Deutscher Hutmacher. Der Einberufer. Genossenschaftsbäckerei für Berlin und Umgegend. ( Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.) Wir machen darauf aufmerksam, daß die am 9. d. Mts. beschlossene Gründung einer Berliner Vereinsbäckerei" mit der unserer Genossenschaft nicht fannten Stellen. " Herren- Garderober Geschäft des Ostens von J. A.: C. Kempe, Weinstraße Nr. 12. identisch ist. 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