Nr. 280. Erscheint täglich außer Montage. Preis pränumerando: Biertelfährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit tlluftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pig. Post- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland s Mr.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1892 unter Nr. 6652. Vorwärts 9. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 fg Inferate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnt und Festtagen bis 9 Uhr Wor: mittags geöffnet. Fernfpred- urdu 3mt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. 31, Monate Fabrikarbeiterin." Dienstag, den 29. November 1892. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. den„ Ehrgeiz" der Frau Wettstein- Adelt hätten und mehr- fratie den einzigen einheitlichen Standpunkt zur Kritik und monatliche Studien in Arbeiterkreisen machten; selbst bei Beseitigung dieser Verhältnisse bietet. Sie erkennt zwar an, Schnellphotographien" täme noch immer mehr für die daß in sozialdemokratischen Arbeiterfamilien meist bessere soziale Erkenntniß der betreffenden Redaktion heraus, als Wirthschaft herrscht, als anderswo und daß über turz oder In eine ganz komische Entrüstung sind die sächsischen bei Bier- und Statreisen. lang Arbeiterin und Sozialdemokratin gleichbedeutend sein und außersächsischen Unternehmerblätter über die Schilde- In Wahrheit hat offenbar Frau Dr. Wettstein gar dürfte. Aber an anderen Stellen spricht sie wieder davon, daß rungen aus dem Leben der Fabrifarbeiterinnen gerathen, feine wissenschaftliche Schrift liefern wollen, an die man die Sozialdemokratie der Hebung der Verhältnisse den Weg welche eine Schriftstellerin aus der bürgerlichen Frauen- irgend welche methodologische Anforderungen stellen versperre". Die hämische Behandlung, welche ihre Schrift emanzipations- Bewegung dieser Tage veröffentlicht hat. müßte. Sie giebt Stimmungsbilder namentlich aus dem in der Bourgeoispresse findet, obgleich sie selbst noch AnEine Frau Dr. Minna Wettstein- Adelt reiste ein Biertel- Chemnitzer Arbeiterinnenleben, schlichte Erzählungen, die gehörige der bürgerlichen Gesellschaft ist, wird Frau jahr in sächsischen, bayerischen und schweizer Jndustrie- wie gefagt, manchmal geschickter in der Form Dr. Wettstein wohl davon überzeugen, wer den Weg verorten herum, arbeitete theilweise in den Fabriken selbst be- und deren einzelne Fälle präziser umschrieben sein sperrt", der Kapitalismus oder die Sozialdemokratie. suchte in der übrigen Zeit die Wohnungen und inter- tönnten aber sie reißt doch als Bürgerliche so Und wenn die Verfasserin es nicht beim ersten dilettantihaltungslokale der Arbeiter und suchte im mündlichen Ver- muthig den Schleier von all' dem Glend und Grauen, schen Anlauf, der aber ihren besten Willen gezeigt hat, befehr mit den Leuten möglichst viel zu lernen. Nun hängt welches in den Regionen der Arbeiterinnen herrscht, daß sie wenden läßt, so tann sie noch eine tapfere Mitstreiterin im dieser Dame aus der Bourgeoisie natürlich noch ein Theil nicht einfach zum großen Haufen der Lina Morgenstern 2c. wirklichen, ehrlichen Kampfe um die Befreiung des aller jener unangenehmen Eigenschaften an, welche nnfere zu werfen ist. Lohnstatistiken, gewissenhafte Bahlenreihen Proletariats werden. Bourgeoisie auszeichnen. über die Arbeitszeit und Miethpreise darf man in dem Die Frau Doktor prahlt gerne mit ihrem Wagniß" Buche nicht fuchen. Aber wie die Arbeiterfrauen und und schreibt auf den Titel ihres Buches( Verlag von J. Mädchen durch die wirthschaftliche Noth förperlich und geistig Leiser, Berlin 1893) 3 Monate Fabrit Arbeiterin", verkommen, wie das kapitalistische Lohnsystem die Arbeiterehe " zur Frazze verzerrt und die Keuschheit bes Mädchens zur Waare Politische Meberlicht. Wir haben die guten Seiten des Reichstagswahlrechts nie verfannt. Aber wir halten es für ein Unrecht, welches auf die Dauer verderblich wirken muß, daß die Stimme des gebildeten Mannes im Rathe der Nation nicht mehr wiegt als das Urtheil von Leuten, die sich widerstandslos von jeder Agitation hin- und herwerfen lassen." während sie thatsächlich diese Zeit nve zum Studium der Verhältnisse benutzt hat, nicht aber fortwährend aktive der Bourgeoisie und auch für Arbeiter und Soldaten geBerlin, den 28. November. Fabritarbeiterin war. Sie ist ferner nicht so geschult in macht hat, wie in den Fabrikfälen Leib und Seele verder systematischen Darstellung ihrer Beobachtungen, daß fie borben werden und in den Wohnhöhlen der Proletarier Gegen das allgemeine gleiche Wahlrecht schreibt verschiedene Orte und verschiedene Zeiten gehörig auseinander- oft ein verwahrloftes Kindergeschlecht aufwächst, dies schildert die Kölnische Allerweltsmege gelegentlich der Ahlwardt'schen htelte; ihre Einleitung" erweckt den Eindruck, Eindruck, als die Verfasserin in Augenblicksbildern, die sehr willkommen zu Wahl: handle es sich lediglich um Arbeiterinnen von Chemnitz heißen sind, und die, soweit wir sehen können, auch nichts und Umgebung; in Wirklichkeit werden Erfahrungen anderes sein sollen, als Momentphotographien nach dent aus anderen Gegenden unter die sächsischen gemengt. Jeder Leben. Daß die Porträts getroffen sind, geben die sächsischen Redakteur des fleinsten Blattes unserer Partei würde Industriellen indirekt zu, indem sie sich auf die schlechte vermuthlich seine Mittheilungen sorgfältiger abzufassen Lage der Chemnizer Industrie berufen wahrscheinlich sieht wissen, als diese bürgerliche Dame, die nach Mädchen- es bei der schlechten Lage" in den Villen der Wie es mit der Stimme des gebildeten Mannes" gymnasien ruft und sich dabei hin und wieder selbst Ver- Industriellen ähnlich aus, wie in den Wohnhöhlen der steht, zeigt das preußische Abgeordnetenhaus. Der„ geStöße gegen die Regeln der deutschen Sprache zu schulden Arbeiter, welche die Frau Wettstein besuchte? bildete" Mann und obenan die Kölnische Zeitung" stand tommen iäßt. Wenn man also gegen die augenscheinlichen Mängel 1863 allgemein gegen die Bismard'sche Regierung, deren Alle diese Schwächen der Schrift können dem Leser nicht der Schrift nicht blind zu sein braucht und außerdem noch Anhang im Abgeordnetenhause auf 11 Mann gefunden war. verborgen bleiben, und es fragt sich nun, ob hinter der unvermissen muß, daß die Verfasserin die Noth als Ursache Das Kainszeichen des Eidbruchs sah Gneist auf der Stirn richtigen Form ein Inhalt zu finden ist, der auf richtigen und die geistige Verkommenheit als Wirkung nicht genug des Kriegsministers v. Roon. Die Vorgänger der Baare Beobachtungen beruht und bei dem der Muth einer offenen auseinander gehalten hat, so könnten doch die traurigen und Stumm, die rheinisch- westfälischen Fabrikanten, die Aussprache zur Geltung kommt. Diese Frage stellen aber Schilderungen der Bourgeoisie ein grauenerregendes Mene Heiligen der Kölnischen" standen im oppositionellen Lager, die bürgerlichen Blätter gar nicht, die sich in so komischer tekel an der Wand sein und sie zur Umkehr und die Treitschke und Sybel stroßten von freisinniger GeWeise über die bürgerliche Frau Doktor entrüften. Die Einsicht mahnen, wie es die Verfasserin erwartet sinnungstüchtigkeit, und wenige Jahre darauf warfen fie gefammte Unternehmerpresse von den konservativen sächsischen wenn die Verfasserin nicht auch hier noch tief alles in den Schmuth, was sie bisher angebetet, und beteten Amtsblättern herunter bis zur Frankfurter Zeitung" ist in den bürgerlichen Verhältnissen und Anschauungen an, was sie vorher verdammt hatten. Und alles dieses um vielmehr froh, in den äußerlichen Ungeschicklichkeiten und befangen wäre. Sie geißelt den Zynismus und die eines anderen Ahlwardt willen, vor dem der echte Ahlwardt Prahlhansereien des Buches eine Handhabe gefunden zu Blindheit der besitzenden Klassen, die den schlanken Kirch wenigstens etwas voraus hat, den Muth, von dem Bismarc haben, um an der bürgerlichen Frau, die immerhin den thurm" der Kultur aufbauen wollen, ohne das Fundament nur den besseren" Theil, die Vorsicht, sich weit vom Schuß Muth der persönlichen Nachforschung und des Ausdrucks zu legen, ohne die Noth unten zu sehen; sie spottet über die zu halten, bewahrt hat. ihrer Ueberzeugung gehabt hat, die Strafe der sofortigen ehrbaren Zöchter", die ja auch auf die Sinnlichkeit der moralischen Verbrennung zu vollziehen. Da spricht das schofle Männer spekuliren mit entblößten Armen, Nacken und Leipziger Tageblatt" von Ehrgeiz und Eitelkeit, die Frank Schultern, wie jede Straßendirne". Sie hat erkannt, daß furter Beitung" von„ sozialer Schnellphotographie" und nur das Portemonnaie der Eltern" den Unterschied macht, ähnlichem, und es tönnte doch den Redakteuren dieser und hat sich doch noch nicht zu der Konsequenz dieser AnBlätter gar nichts schaden, wenn sie auch nur einmal schauungen durchringen können, daß dann die SozialdemoFeuilleton. Nachbruc verboten.) Bel- Ami. Roman von Guy de Maupassant. [ 25 Er fuhr fort: Was liegt schließlich an etwas mehr oder weniger Genie, wenn doch alles enden muß!" Er schwieg. Duron, der heut Abend guter Laune war, fagte lächelnd:" Sie sehen doch wohl zu schwarz, theurer Meister!" Sie mich noch nicht, aber Sie werden sich vielleicht später an meine Worte erinnern. Ein Tag kommt, und er kommt oft sehr bald, wo es sich ausgelacht hat, wie man so sagt. Denn hinter allem, was man sieht, erblickt man den Tod. D! jetzt verstehen Sie nicht einmal das Wort„ Tod". In Ihrem Alter hat es keinen Inhalt. In meinem aber ist es schrecklich. " Pindter'sche Weisheit zu Ahlwardt's Wahl. Die offiziöse Norddeutsche Allgemeine Zeitung" findet es er klärlich, daß die sozialdemokratische Bewegung um fich greifen konnte. Die rücksichtslose Ueberspannung des manchesterlichen Prinzips und die gefliffentliche Verlästerung Was erwarten Sie? Liebe? Noch ein paar Küsse, und es ist vorbei. Oder was sonst? Geld? Wozu es erwerben? Um sich Weiber zu kaufen? Ein nettes Glück! Oder um viel zu effen, und dann fett zu werden und ganze Nächte hierdurch unter den Dualen der Gicht zu stöhnen? Oder was sonst? Ruhm? Was nüßt er, wenn man ihn nicht mehr unter der Form der Liebe genießen kann? Ja, mit einem Male begreift man es, man weiß nicht Und dann? Dann? Am Ende heht immer der Tod. Ich sehe ihn jetzt so nahe vor mir, daß ich oft die Hände Norbert von Varenne sprach mit klarer aber ge- warum, noch weshalb, und dann ändert alles im Leben dämpfter Stimme; hätte er sie nicht zurückgehalten, so seinen Ausdruck. Seit fünfzehn Jahren fühle ich ihn in ausstrecken möchte, um ihn zurückzustoßen. Er bedeckt die würde sie in der Stille der Nacht laut getönt haben. Er mir arbeiten, als wenn ich ein nagendes Thier in mir Erde und erfüllt den Raum. Ueberall habe ich ihn entschien erregt und traurig zu sein. So eine Traurigkeit bätte. Ich merke, wie er mich allmälig, Monat für Monat, deckt. Der Wurm, der auf dem Wege zertreten ist, die überkommt zuweilen die Seele und läßt sie zittern, wie die Stunde für Stunde wie ein baufälliges Haus abbricht. Er fallenden Blätter, das erste weiße Haar, das ich im Bart hat mich so völlig verändert, daß ich mich nicht mehr eines Freundes entdeckt: es zerreißt mir das Herz und ruft Erde unter dem Frost. wiedererkenne. Ich bin nicht mehr ich, ich, der frische mir zu:„ Da ist er!" starke Mann, der ich mit dreißig Jahren war. Ich sah Er verleidet mir alles, was ich treibe, alles was ich ihn meine schwarzen Haare weiß färben, und wie sehe, was ich effe, was ich trinke, alles was ich liebe, das langsam that that er es in absichtlicher Grausamkeit! Licht des Mondes, den Sonnenaufgang, das weite Meer, Er nahm mir meine glatte Haut, meine Muskeln, meine die schönen Ströme und die Luft der Sommerabende, die Zähne, ja, meinen ganzen früheren Körper raubte er mir milde, süße Luft." So bin ich immer, mein Kind," erwiderte der Dichter, und ließ mir nichts als eine verzweifelte Seele, die er mir Er war ein wenig außer Athem gekommen und ging und in wenigen Jahren werden Sie auch so fein. Das auch wohl bald holen wird. langsamer. Er hatte wohl beinahe vergessen, daß ihn jemand Leben ist ein Berg. So lange man hinaufgeht, sieht man Ja, zerbröckelt hat mich der Tod, der Bettler; un höre und träumte laut vor sich hin. nur den Gipfel und fühlt sich glücklich; wenn man aber merklich, aber furchtbar hat er in jeder Sekunde an der oben angekommen ist, sieht man plötzlich den Abstieg vor Bernichtung meines Wesens gearbeitet. Und jetzt fühle ich sich und das Ende. Und das Ende ist der Tod. Aufwärts in allem, was ich thue, wie ich sterbe. Jeder Schritt nähert geht es langsam, aber rasch hinab. In Ihrem Alter ist mich ihm; jede Bewegung, jeder Athemzug wirkt für ihn man noch fröhlich. Man hofft noch auf so vieles, das sein verhaßtes Wert. Athmen, schlafen, trinken, arbeiten, übrigens nie tommt. In meinem erwartet man nichts träumen, turz alles was wir thun, heißt sterben! mehr nur noch den Tod." Sie können einem ja Angst machen," lachte Duroy. " Er fuhr fort: Und nie tommt ein Wesen wieder, nie... Die Formen der Bildsäulen hebt man auf, die Abgüsse und ähnliche Gegenstände stehen aus ihnen stets wieder auf; aber mein Körper, mein Gesicht, meine Gedanken, meine Wünsche erscheinen nie wieder. Und doch werden Millionen, Milliarden Wesen geboren, die in wenigen Oh! Auch Sie werden es begreifen. Wenn Sie nur Quadrat- Zentimetern Nase, Augen, Stien, Wangen und eine Viertelstunde darüber nachdenken, werden Sie es ein Mund wie ich, die eine Seele wie ich haben, ohne daß ich doch je wiederkehre, ich, ja, ohne daß sogar auch Norbert von Varenne fuhr fort: Nein, heute verstehen sehen. aller Bemühung der monarchischen Regierung" in Verbindung mit den revolutionären Vorbildern außerdeutscher Länder und der Unerfahrenheit der Arbeiter, sollen das Wachsthum der Sozialdemokratie bewirkt haben. " eigenen Ader zu erwerben. Wie die Grundbefizer zur Ver- Jauch keine Ersparnisse gemacht wurden. Der Millionär hinderung der Sachsengängerei hohe Eisenbahnfahrpreise für Nieuwenhuis begegnet sich in seinen Gefühlen mit dem Personen befürworten, so wünschen sie den Leuten die Fahrt Organ des Auch- Millionärs Sonnemann. Harmonie schöner über See verschlossen zu sehen durch einen auf lange Dauer ge- Seelen! richteten Arbeitsvertrag, dessen Unterzeichnung von einfachen Arbeitern leicht zu erlangen ist." Wenn aber, schreibt sie weiter, als Vorfämpfer jener Agitation, die in der Wahl Ahlwardt's zum Reichstage einen Triumph feiert, fich Angehörige derjenigen Bildungs Statt die Auswanderung zu hindern, meint das edle stufen und Gesellschaftsschichten produzitten, bei denen Börsenblatt in derselben Nummer, sollte es das Bestreben eine Kenntniß der Entwickelung der staatlichen und der Regierung sein, den Strom der deutschen Auswanderer gesellschaftlichen Dinge, insbesondere auch bei uns um so in die deutsche Interessensphäre" von Afrika, nach mehr vorausgesetzt werden muß, je mehr fie Anhänger Kamerun, bem Kilimandschazo und nach Kaiser Wilhelms der monarchischen Ordnung zu sein behaupten, so springt land zu lenken. Dann könnten die Arbeiterknochen doch das ebenso Vernunftwidrige wie Staatsfeindliche ihrer Allheilmitteltheorie ohne weiteres in die Augen. Daß diese Apostel auch noch von deutschen" Stapitalshyänen ausgenugt auch außerhalb der Großstädte, in denen Radau- werden. versammlungen für alles zu haben sind, in dem Maße Zulauf und Stüßen ihrer Propaganda finden, wie es jetzt in dem Arnswalder Fall zu Tage treten follte, ist ein Beweis dafür, in welchem Grade die politische Erziehung bei uns zurück gegangen ist." Zu diesem Rückgang" der politischen Erziehung hat niemand mehr gewirkt als die Norddeutsche Allgemeine Beitung", welche ein Bierteljahrhundert hindurch die Chorführerin des Nadaupolitikers Bismard war. Bismarc ist heute derfelbe, der er vor 2 Jahren war, wie er derselbe geblieben ist, der er vor 20 und vor 50 Jahren war. Was war Bismarck und sein Reptiliengezücht jemals Besseres als Ahlwardt? Von einer„ Klimar Ahlwardt", die mög licherweise noch nicht den Gipfelpunkt demagogischer Strö mungen darstellt, sollte die" Norddeutsche Allgemeine" am wenigsten reben, denn den Gipfelpunkt demagogischer Strö mungen, der nicht übertroffen werden kann, ftellt eben Bismare dar. Wie der englische Spizel Le Caron seine Mußezeit benutzt, die Memoiren seiner Spigel- Heldenthaten zu veröffentlichen, so enthüllt Bismarc jezt die Heldenstücke feiner Politit, unbekümmert darum, in welches Licht er damit nicht nur sich selbst, sondern auch seine Gönner und Helfershelfer stellt. Ein nettes Beispiel von Klassenjuftig meldet bas Bundeskomitee des schweizerischen Gewerkschaftsbundes aus Davb 3 in Graubünden, also aus der frelen" Schweiz: Aus Anlaß einer Lohnbewegung der dortigen Glaser, die site Folge hatte, daß die Arbeiter über einen widerspenstigen Glafermeister die Sperre verhängten, wurden zwei Glafers gehilfen am 18. Ottober 1891 Nachts von zwei Raufbolben, worunter ein Streifbrecher, überfallen, blutig geschlagen und ihnen die Kleider zerrissen. Am 4. November 1891 wurden die Ueberfallenen, also nicht die aufbolde und wirklicheit Missethäter, vom Polizeigericht verurtheilt: der eine zu 20 gr. Buße und 5 Fr. Spesen, der andere zu 40 Fr. Buße und Landesverweisung. Sie wurden verurtheilt wegen Theilnahme an einer Schlägerei und der Ausgewiesene zudem wegen Aus stoßung gefährlicher Drohungen und Gebrauchs einer Peitsche! Letzteres hatte gar nicht bewiesen werden können! Das Bundeskomitee, welchem der Fall unterbreitet wurde, ließ durch den Fürsprech, Nationalrath Forrer, gegen diefes Urtheil bei der Regierung von Graubünden Returs einlegen. Gine an Ort und Stelle durch ein Mitglied des Bundeskomitee's vorgenommene Prüfung ergab, daß die Untersuchung äußerst nachlässig gefühtt wurde, daß die Parteien und deren Aussagen weder den Klägern, noch den Beklagten gegenübergestellt oder verlesen wurden. Dagegen hat Stiffler, der Präsident des Polizeigerichts, ertlärt, man müsse und werde mit diesen Sozialisten abfahren. Trotzdem dem Kleinen Rath( der Regierung) schon am 20. No auch vember 1891 die verlangte Rekursgebühr von 20 Fr. eine Infamie, diese Besteuerung des Retursrechts!- eingesandt wurde, sind bis zur Stunde der Fürsprech Forrer und der des Landes, resp. des Kantons Verwiesene ohne Nachricht über das Schicksal des Rekurses geblieben, obschon der lettere ant 18. Januar 1892 beim Kleinen Rath direkt um Austanft fragte. Unter der Hand erfuhr das Bundeskomitee aus Davos, der Polizeigerichts- Präfident Stiffier habe sich geäußert, der Refurs fei abgewiesen worden. Das Bundesfomitee frägt nun den Kleinen Bath von Graubünden öffentlich über den Stand, der Angelegenheit an." wir das amtliche Ergebniß der Reichstags- Ersatzwahl des Schwarzes Land. In unserer legten Nummer theilten Kreifes Cleve- Geldern mit. Stimmen hat der Zentrumstaubibat 10 501 erhalten Von 10 689 abgegebenen theile, der sich zersplitterte. In Kreisen, wo politisches also alle Stimmen, mit Ausnahme eines winzigen BruchLeben ist, find solche Biffern einfach undenkbar. Sie kommen nur vor und können nur vorkommen in Kreisen, deren Bevölkerung noch nicht zuin politischen Leben erwacht ist und sich unter der geistigen Vormundschaft irgend einer Partei oder Klique befindet. Das Zentrum dem in dieser Beziehung nur noch die konservative Partei nahe kommt, hat viele solcher Wahlkreise, und in ihnen Ilegt seine Stärke. Das schwarze Land, aus dem es seine Wählerarmee zieht, gleicht dem schwarzen Erdtheil, der durch seine Massigkeit dem Eindringen der Kultur schwere Sindernisse in den Weg ftellt. Es fehlt an Lichtpunkten in dieser kimierischen Nacht, und an Anknüpfungspunkten für die Verbreitung des Lichts. Die Schwierigkeiten sind ähnlicher Natur, wie für die Erforschung und Erleuchtung des duntelen Erdtheils. Allein Fortschritte werden doch gemacht, Licht- und Anknüpfungspunkte werdent geschaffen, und ist einmal die dicke Kruste Ser Gedankenlosigkeit und Denkfaulheit durchbrochen und Gefezanträge. Die Abgg. Dr. Hirsch, Merbach, das Verständniß für politische und soziale Fragen auch mitt Möller, von der Schulenburg- Beezendorf, in beschränkten Kreisen erweckt, so ist es um die Macht des Der„ Baseler Arbeiterfreund" meint hierzu:„ Go be Freiherr von Wendt und Genossen haben, wie Zentrums auch bald geschehen. handelt man in der freien" Schweiz Arbeiter. Bald möchte bereits in voriger Nummer kurz erivähnt, im Reichstage folgenden Antrag, betreffend die Einführung des§ 75 a des Dem Reichstage ist vom Reichskanzler eine Denkman an unserer Republik verzweifeln!" Krankenversicherungs Gesetzes, eingebracht: schrift über die Ausführung der seit dem Jahre 1375 er„ Mitglieder Ein furioses Zusammentreffen. Einen Tag nach folcher eingeschriebenen und auf Grund fandesrechtlicher Laffenen Anleihe gefege zugegangen. Ginschließlich dem Bersuche des deutschent Reichsfanglers, den Fürsten bes Etatsjahres 1891/92 betrug die Reichsschuld Bismarck von der Blutschuld des deutsch- französischen Krieges Vorschriften errichteten Hilfstassen, welche am 1. Januar 1893 die in§ 75 a des Krankenversicherungs- Gesetzes vorgesehene 1612 228 764,64 M. und waren noch 19 789.764,83 W. zu reinigen und an demselben Tage, wo Fürst Bismarc Bescheinigung noch nicht erhalten, aber bereits vor diesem unerhoben. Im Laufe des Etatsjahres 1892/98 wird sie felbst emem französischen Beitungsschreiber gegenüber fich rühmte, die Emser Depesche gefälscht und den deutsch Tage die hierzu erforderliche Abänderung der Statuten mit wohl die zweite Milliarde bereits überstiegen haben. dem Antrage auf feruere Zulassung oder Genehmigung französischen Krieg heraufbeschworen zu haben, jielt in Ein unabhängiges Protokoll. Wie das offiziöse aris Herr Emil Ollivier, legter Minister Napo bei der zuständigen Stelle eingebracht haben, bleiben von Bentralorgan der Unabhängigen", das Leipziger Lage leon's und bester, wenn auch unbewußter Helfershe fer bes der Verpflichtung, der Gemeinde Krankenversicherung oder blatt", antändigt, hat, da von offizieller Seite kein Pro- Fürsten Bismard bei Entfachung des Krieges, feine erste einer nach Maßgabe des Krankenversicherungs- Gesezes er- tokoll des Brüsseler Kongresses erschienen ist, die stede in der französischen Akademiie, der er seit 22 Jahren! richteten Krankenkasse anzugehören, noch bis zum 1. Juli Opposition sich der Sache bemächtigt, und wird das ge- angehört, und zwar über den Zugendpreis 1893 befreit, wenn für die Mitglieder dieser Kassen auf wünschte Protokoll nächsten Monat im Verlag des oppositio- Schade, daß er den Fürsten Bismarck nicht zum Zuhörer Grund des§ 75 des Gesetzes vom 15. Juni 1883 und der nellen Druckers und Verlegers Harnisch, Berlin, erscheinen. am 31. Dezember 1892 geltenden Staffenstatuten eine solche Die Herausgabe des Protokolls war von den belgischen Befreiung besteht. Bis zu dieſent Zeitpunkt haben die be- Genossen übernommen worden, die aber bisher diese Ver zeichneten Kassen der Bestimmung des§ 49 a des Krankenpflichtung nicht erfüllt habent. Wenn jetzt die Herren" Unab versicherungs- Gesetzes nur insoweit zu genügen, als es sich hängigen die Versäumniß nachholen, so ist dies vorausum den Austritt von Kassenmitgliedern handelt." gesezt, daß das Protokoll ein wirklich treues Bild der Ferner haben die Abgg. Dr. Hirsch, Dr. Schneider Verhandlungen giebt- bas erste Verdienst, daß sich diese ( Nordhausen) und Schrader ihren im vorigen Jahre un- Herren um die Arbeiterwegung erwerben.erledigt gebliebenen Antrag, betr. die eingetragenen Berufsvereine, von nettent eingebracht. Daß der Auswanderungs- Gefehentwurf gegen die Arbeiter gerichtet ist, spricht selbst die nationalliberale Börsen- Zeitung" aus. Sie schreibt über das Geset: gehabt hat. Eine infolente Verdächtigung der Wahrheits liebe des Fürsten Bismarck" ruft die Entrüstung Bis mard's hervor, die er in seinem Organ fundgiebt. Nebenbei gesagt, richtet sich die Entrüstung gegen das Konservative Wochenblatt". Uns intereffivt, nur der Appell des Depeschenfälschere an seine Wahrheitsliebe. Bei dieser Angelegenheit fei erwähnt, daß das vorgestern Satte Tugenb. Die„ Kreuz- Zeitung" theilt mit erwähnte Interview Bismard's mit einem Herrn Le Roug oder läßt sich aus Amsterdam mittheilen, daß der von einem andern französischen Journalisten, De Hour, der deutsche Parteitag den holländischen Sozial- der einzig wahre Interviewer sein will, für unecht erklärt wird. demokraten sehr wenig gefallen, und daß ihnen namentlich Laffen wir den De Hour und den 2. Noug ihren Streit das Redakteurgehalt Liebfitecht's von 7200 Mart sehr ausfechteit. Fürst Bismarck, der die Sache entscheiden könnte, Die Polizei beherrscht den ganzen Entwurf. Sein Kern unsozialdemokratisch erschienen sei. Holländische Sozial- hat noch nicht gesprochen. ist die Berhinderung der Auswanderung gewisser Klasjen von demokraten" soll heißen Nieuwenhuis. Daß der Personen, und es ist vorgesehen, daß diese Klassen nicht blos von der Beförderung über deutsche Säfen ausgeschlossen feien, Millionär Nieuwenhuis, der für eine Bergnügungsreife sondern auch an den Grenzen des Reiches durch die Polizei so viel Geld ausgiebt, wie Liebknecht das ganze Jahr die denunziatorische Heulmeieret einiger Blätter, erklärtent, an dem Austritte zu Lande verhindert werden sollen, damit braucht, auf die Pragis eines Mannes, der in 45 jährigent die fürchterlichen Todesdrohungen der Carmaux- Carmagnole fie nicht ausländische Häfen erreichen. Dieses Kernes Kern ist Parteidienst, auf Jahre vertheilt, von der Partei nicht so fetent blos Scherze, da erhob sich fittliche Entrüstung. Jest in dem Sage der Motive enthalten, welcher sich auf die im biel bezogen hat, als die Einnahme eines Tagelöhners befinden wir in einem älteren Blatt der Kölnischen Zeitung", § 21 vorgeschriebene Anzeige ber beabsichtigten Aus- trägt, mit fittlicher Ueberlegenheit herabblickt, das ist ebenso das uns gerade zufällig in die Hand kommt, die schönſte wanderung bei der Polizei und und die Einholung einer Bescheinigung derselben bezieht. Hier wird gefagt: es begreiflich, als daß der Millionär Nieuwenhuis es für sehr Bestätigung unseres damaligen Urtheils. Bei Besprechung handle sich namentlich um den Schuß von Ansprachen auf unfozialdemokratisch hält, daß in 45 jährigem Parteidienst, der in der Garmaufine" enthaltenen Drohungen heißt es Fortsetzung eines bestehenden Dienst- oder Arbeitsverhaltnisses. von bent 15 Jahre im Eril, 5 Jahre im Gefängniß und in Nr. 889 ber genannten Zeitung: Man kann schließlich den Bourgeois nicht übel nehmteit, Notorisch findet die Auswanderung am stärksten statt aus den 10 Jahre in der Verbannung( des Sozialistengesetzes) zugebracht östlichen Provingen, wo der Arbeiter keine Aussicht hat, einen worden, nicht bloß das ganze Vermögen zugefeßt, sondern daß sie der Bevölkerung von Carmaug zutraut, sie könne nur ein mir ähnliches Ding unter diesen unzähligen Geschöpfen erschiene, die so unendlich verschieden von einander find, wenn sie sich auch ähneln. Woran sich halten? Zu wem erheben den Schrei der Verzweiflung? Woran tönnen wir glauben? Alle Religionen find dumm... mit ihrer findischen Moral und ihren egoistischen Verheißungen... unglaub lich bumm. Nur der Tod ist gewiß." " Die Carmanfine. Als wir neulich, als Antwort auf nicht Mutter, nicht Bruder, nicht Schwester, nicht Weib, zum Rande erfüllt war, ein unvermeidliches Loch, in bas nicht Kinder, nicht Gott." Nach einer Pause setzte er hinzu: Ich habe mir meine Kunst." Dann sah er zum Firmament empor, wo die bleiche Vollmondfichel schwantm, und deklamirte: Ich suche nach des danklen Räthsels Lösung Im leeren Himmel, wo ein blaffer Stern Berloren schimmert Er blieb stehen, faßte Duroy an den beiden Kragen überschritten sie stillschweigend und gingen am Palais Bourbon Sie waren an die Brücke de la Concorde gekommen, enden seines Ueberziehers und sagte langsam: Denken Sie an all' das, junger Mann, denken Sie Tage, Mouate, Jahre darüber nach, und Sie werden das Leben anders betrachten lernen. Versuchen Sie aus allem, was Sie einschließt, herauszutreten, leisten Sie das Ueber menschliche, lebend über Ihren Körper, Ihre Interessen, Ihre Gedanken, ja, über die ganze Menschheit hinauszutreten, um sie so zu betrachten, und Sie werden bald ein fehen, wie wenig wichtig der Kampf zwischen Romantikern und Naturalisten oder die Budgetdebatten ist." entlang. Norbert von Varenne nahm wieder das Wort: Heirathen Sie, lieber Freund! Sie haben keine Ahnung, auch er eines Tages stürzen mußte. Er flüsterte: 8um Teufel auch. Das mag bei ihm nicht luftig sein. Ich möchte kein Logenbillet haben, um seine Gedanken vorüber zieheit zu sehen. Donnerivetter!" Er blieb stehen, um eine parfümirte Dame vorbei zu lassen, die eben aus einem Wagen stieg und in ihr Haus ging. Mit Begierde fog er den starken Duft des Eisentraut und Frisparfüms ein, der in der schlug sein Herz heftig vor Hoffnung und Freude. Der Buft hängen geblieben war. Er athmete tief und plötzlich Gedanke, Frau von Marelle morgen wiederzusehen, durchs zitterte ihn von Kopf bis Fuß. Alles lachte ihm entgegen, schön lag das Leben vor ihm. Dwie gut gerieth die Erfüllung seiner Hoffnungen. was es heißt, in meinem Alter allein zu leben. Ich habe heut schreckliche Angst vor der Einsamkeit, habe jeden Abend Angst, einsam in meinem Zimmer allein am Feuer zu fizen. Dann Morgen zeitig auf, um vor dem Stelldichein einen Spazier Er schlief glidstrunken ein und stand am nächsten tommt es mir vor, als wäre ich allein auf Erden, ganz allein, gang durch den Bois de Boulogne zu machen. aber doch mitten in unbestimmten Gefahren, umringt von gang durch den Bois de Boulogne zu machen. Der Wind hatte sich gedreht, und das Wetter geheimnisvollen Schrecken. Die Wand, die mich von Es thaute, meinem unbekannten Nachbar trennt, entfernt mich so weit war während der Nacht umgeschlagen. Er schritt wieder weiter, rascher als vorher. All die ges von ihm, als die Sterne von der Erde find, die ich von und eine wahre Frühlingssonne schien. Dann werden auch Sie die schreckliche Troftlosigkeit meinem Fenster aus sehe. Ich verfalle in eine Art Fieber, wohnten Spaziergänger im Bois hatten sich diesen Morgen der Berzweifelten kennen lernen. Sie werden wie ein Er- fiebere vor Schmerz und Furcht, und die schweigenden zeitig aufgemacht und dem Lockruf des klaren sanften trinkender mit den Zweifein tämpfen. Sie werden nach Wände erdrücken mich. Sie ist so tief und traurig, die Simmels gehorcht. allen Ufern um Hilfe rufen, aber feiner wird Ihnen ant- Stille im Zimmer, wo man allein lebt. Sie ist nicht nur Duroy jchritt langsam dahin, er trank die milde Luft, worten. Sie werden die Arme ausstrecken, und um Hilfe, törperlich, sie lagert sich auf die Seele, und wenn ein die fo töftlich wie ein Frühlingsgericht war. Er ging durch Liebe, Tröstung, Rettung flehen. Aber keiner wird kommen. Möbel tracht, so erzittert einem das Herz, so unerwartet ist den Triumphbogen de l'Etoile und bog in die große Allee neben dem Heitwege ein. Neiter und Reiterinnen sah er Weshalb leiden wir so? Weil wir sicherlich dazu jedes Geräusch in dem düsteren Raume." geboren sind, mehr materiell als geistig zu leben. Doch Er schwieg wieder eine Weile, bevor er hinzufügte: im Schritt oder Galopp an sich vorüberziehen, die Neichen fraft unseres Dentens ist ein Mißverhältniß zwischen unserer Wenn man alt ist, muß es doch troy allem gut sein, der Welt, und er beneibete sie jetzt faum noch. Fast alle tannte er beim Namen und wußte die Zahl ihrer Millionen wachsenden Vernunft und den unveränderlichen Bedingungen Kinder zu haben!" unferes Lebens entstanden. und die Geheimgeschichte ihres Lebens, benn sein Beruf hatte ihn zu einer Art Almanach aller Pariser Berühmt beiten und Schmutzgeschichten gemacht. Sehen Sie sich den Durchschnittsmenschen an: wenn ihn nicht großes Unglück trifft, lebt er ganz zufrieden, ohne an dem gemeinsamen Uebel zu leiden. Die Thiere merten es noch viel weniger." Gr blieb wieder stehen, dachte ein paar Sekunden nach und sagte dann gelassen und resignirt: " Ich bin ein verlorenes Wesen. Ich habe nicht Bater, Sie hatten die Bourgogneftraße zur Hälfte zurückgelegt. Der Dichter blieb vor einem hohen Hause stehen, Klingelte, brückte Duroy die Hand und sagte: Bergeffen Sie das Geschwätz eines alten Mannes und leben Sie, wie es Ihrem Alter entspricht. Leben Sie wohl!" Et verschwand in dem dunklen Flur. Duroy ging bedrückten Herzens ipeiter. als hätte man ihm ein Loch gezeigt, das mit Es war ihm, Gebeinen bis In ihre schwarzen Nteittaillen gezwängt ritten zierliche Amazonen vorüber; ein Hauch von Hoheit und unerreichbars feit, wie er oft Damen zu Pferde eigen ist, schien sie zu umwehen, Duroy machte es Spaß die Namen, Titel und Eigenschaften ihrer früheren und augenblicklichen Siebhaber halblaut vos f e Sie Waffen, die sie im Spott so lustig zu schwingen] versteht, auch einmal im Ernst gebrauchen." Anspruch. England. Die sozialdemokatische Föderation hatte sich an die Regierung gewandt mit dem Verlangen, für die Beschäftigung der Arbeitslosen zu jorgen. Ein Telegramm vom heutigen Tage meldet nun: In einem Antwortschreiben an die sozialdemokratische Föderation führt der Premierminister Gladstone aus, die Arbeiter nehme die Aufmerksamkeit der Regierung in Hoffentlich bleibt es nicht bei der bloßen Aufmerksamkeit. Der englische Gerichtshof, vor welchem der der Theil nahme an dem Bombenattentat gegen das Café Very in Paris angeklagte Francis oder François stand, hat dessen Auslieferung an die französische Regierung beschlossen. Hiergegen wollten die„ Anarchisten" in London durch ein Maffenmeeting protestiren, das gestern auf Trafalgar Square statt haben sollte. Nun meldet ein Telegramm aus London vom gestrigen Abend: Die Anarchisten, welche für heute( Sonntag) Nachmittag ein Meeting auf Trafalgar Square zum Protest gegen die Auslieferung des Anarchisten François angekündigt hatten, theilten der Polzeibehörde in letter Stunde nit, fie wollten das Meeting wegen Mangels an Rednern nicht abhalten. Die Boliger traf nichtsdestoweniger umfassende Maßregeln und verhinderte die auf dem Plate während des Nachmittags sich anfammelnde Menge, einige Tausend Personen, darunter eine größere Anzahl ausländischer Revolutionäre und viele Neugierige, stehen zu bleiben. Mehrere Personen versuchten AnSprachen zu halten, wurden jedoch sofort von der Polizei daran gehindert. Echließlich zerstreute sich die Menge; Ruheftörungen tamen nicht vor. Ein Vertheidiger angefallen, um sich schließlich in die besondere Schule des Sozialismus, die Kollektivismus heißt" zu verbeißen, fand daß diese verunglücktes Sozialistengesetz, befe verlangt, es feien alle Produktionsmittel, Bergwerke, als Paris, 23. November. und deren Also nur im Spott ganz wie wit gefagt hatten. Bachtgüter, Eisenbahnen, Arbeitswertzeuge an Korporativvereine Die Bourgeoisrepublik belohnt Mörder. Die Genoffen erinnern sich aus der Geschichte der Kommune zu übergeben, um hernach alles Eigenthum, Grundstücke, Werthgegenstände, Werkzeuge ze. gemeinschaftlich zu mache it von Paris, wie der bei der Erhebung ganz unbetheiligte Abänderung des Preßgefehes vom 29. Juli 1881, ben die Re- aber noch überraschender ist: Herr Deschanel hatte sogar heraus LF. Ja, man täusche sich nicht: der Entwurf betreffend die und zu theilen( mettre en commun et partager)! Was Abgeordnete Millière in der blutigen Maiwoche" auf gierung aus Anlaß des jüngsten, noch immter in ein tiefes Dunkel gefunden, daß diese Lehre schon 1848 von Frankreich getannt Befehl des absyuthirunkenen Kapitäne Garein auf den gehüllten Dynamit- Attentats der Rainmet vorgelegt hatte, war war, von wo sie indeffen nach Deutschland zog, um in den. Stufen des Pantheon erschossen wurde. Die gesellschafts- mehr als ein Breßtnebel, er war ein Sozialistengeses. Der Gat Schriften von Karl rettende Bestie in Menschengestalt ließ Millière, der aufrecht wurf hatte nicht nur neue Delitte geschaffen, nicht nur höhere Schülern sie nun wieder zurückgekehrt sei, einen wiffen. Mary Lassalle, mit sterben wollte, gewaltsam auf die Knie werfen, und brüllte, Geld- und Freiheitsstrafen angefeßt, nicht nur die Beschlagnahme fchaftlichen Anschein zu gewinnen. Mehr„ felbfterworbene als fein Opfer ausrief: och bie Menschlichkeit! aller der Regierung misliebigen Blätter ermöglicht, sondern, was Gjelei" tann wahrlich von niemandem verlangt werden. mit schnapsheiserer Stimme: Man wird Dir Deine noch viel schlimmer, ja das Schlimmste an dem ganzen Entwurfe Hatte man sich aber mit Heftigkeit auf die Sozialisten geMenschlichkeit zeigen! Im nächsten Moment war Milliere war, es ganz in die Hände der Polizei gelegt, jeden, der durch worsen, verschonte man dafür um so mehr die Anarchisten. Wenn in ein blutender Leichnam von Kugeln zerfetzt. Wort oder Schrift gegen die herrschenden Zustände an- bezug auf das jüngite Dynamitattentat, das den Vorwand zur Wohlan, dieser Mordbube ist in der Bourgeoisrepublik Entwurf, namentlich mit seinen Bestimmungen über die Beschlag dies bei sonstigen geheimnisvollen Verbrechen zu geschehen pflegt, fämpft, gleich hinter Schloß und Riegel zu bringen. Wäre dieser Einbringung des Gefeßentwurfes gab, so verfahren würde, wie zum Brigadegeneral aufgestiegen, und ist dieser Tage vom nahme und die Präventivhaft angenommen worden, dann wäre wo vor allem nach denjenigen geforscht wird, deren Intereffe Kriegsminister besonders ausgezeichnet worden, so daß seine nichts so sehr als die sozialistische Bewegung, ja hauptsächlich dadurch gefördert wurde, so täme man bei diesem Attentat zu weitere Beförderung demnächst zu erwarten. diese, davon betroffen worden. Denn wie wäre da noch ein ganz sonderbaren Ergebnissen. Sicher ist, daß es niemandem fozialistisches Blatt möglich gewesen, wo keine Nummer ficher mehr Nutzen als dem Ausbeuterthum brachte, wie es auch ficher Sie untersuchung in Sachen des Panamaffandals gewesen wäre, nicht von der Presse weg fonfiszirt zu ist, daß während der ganzen Debatte mit niemandem glimpflicher hat atürlich noch fein Ergebniß geliefert. Die antisemi- werden? wie eine fozialistische bez. Arbeiterversammlung, wo als mit den Anarchisten verfahren wurde. Es war da haupttischen Ankläger machen allerlei Flausen; sie verlangen 3. B., fein Redner sicher gewesen wäre, nicht von der Tribüne weg fächlich nur von einem Anarchisten, Namens Martinet, bie daß ihr( wegen Verleumdung) im Gefängniß befindlicher ins Gefängniß geführt zu werden? Welche wirthschaftliche oder Rede, und dieser gilt allgemein für einen Agenten der geheimen Führer Drumont vernommen werde; dieser will sich aber politische Frage hätte unter folchen Umständen in einer anderen Polizei. Hat der Juftigminister dies auch in Abrede gestellt nur vernehmen laffent, wenn er in Freiheit gesezt, b. h. be- in einer etwa dem Temps" genehmen Weise behandelt der Polizeipräfekt hätte jedenfalls beffere Aufschlüsse ertheilen d. werden können? Eine nur halbivegs volksthümliche Darstellung tönnen, immerhin flang alles, was in bezug auf die gnadigt wird. Es scheint wirklich, daß die Antisemiten nur ber Mary'schen Werththeorie oder der sogenannten ursprüng- Anarchisten vorgebracht wurde, nichts weniger als entrüftet, ja Komödie spielen und ein mit den Panama- Schivindlern ab- lichen Atfumulation, eine nur halbwegs drastische Besprechung so wenig, daß das Haus sogar des Defteren in Heiterkeit ausbrach. Und getartetes Spiel spielen. des Militarismus, der Staatenbündnisse und ähnlicher Fragen, die Herren wußten, was sie thaten. Sie hätten sich auch recht undankhätten sie bei nur einigem Willen nicht sehr leicht als Ausreiz bar gezeigt, wenn sie die Anarchisten in derselben Weise behandelt ju Diebstahl, Plünderung, Ungehorsam der Soldaten oder zu hätten, wie sie die Sozialisten behandelt haben. Denn in der irgend einem Verbrechen oder Vergehen gegen die äußere That leistet den Ausbeuterthum niemand größere Dienste als Sicherheit des Staates 2c. gedeutet werden können? Ja wäre die Anarchisten. Unter dem Vorwande revolutionärer als die Sozia man bei den zumeist recht unwissenden, aber dafür um so mehr auf liften zu fein bekämpfen fie die gange Arbeiterschuh- Gefeßgebung ihre Beförderung bedachten Polizei- Agenten sicher gewesen, daß und jede dahin gerichtete Propaganda, unter demfelben Vorwande nicht etwa eine dem heutigen Zeitpunkt angepaßte Variation der die ganze sozialistische Bewegung. Findet irgendwo eine große plötzlicher Tod des Herzog von Angoulême, des Herzogs von gleich bei der Hand, um irgend einen Skandal zu provoziren. Berry, der hohen Offiziere des töniglichen Hauses, der Kardinäle Erscheinen sie in einer Wahlversammlung dann, kann man sicher und Grzbischöfe sowie der reichsten Grundbesitzer 2c. blos ein fein, daß es gilt, einen sozialistischen Kandidaten am Reben zu Unfall wäre, der nicht das mindeste Uebel über Frankreich verhindern; beschimpfen fie irgend einen Abgeordneten oder Ge brachte, wäre man sicher gewesen, daß eine Variation dieser meinderath, ist's sicherlich ein fozialistischer nimmt fich jemand Parabel nicht als Aufteizung zum Mord bezeichnet worden der Sache der Arbeit besonders warm an, find fie gewiß die wäre?... ersten, die ihn beschuldigen, ein Abgeordneten- oder Gemeinde Ganz besonders fühlbar hätte sich dieses Gesetz während rathsmandat ergattern zu wollen. Und bei solchen Vorspann der Wahlperioden gemacht. Das Ausbeuterthum und seine diensten, denen angemessen auch der milde Lon war, den die Vertreter haben die sozialistischen Siege von 1. Mai, Rammer gegen die Anarchisten anschlug, sollte der Entwurf gegen 100 das organisirte Proletariat die Zügel als hundert Gemeinden ergriff, und unter Anderem das fondern auch dumm. Denn diejenigen Anarchisten, bei deren Proletariat die Zügel von mehr sie gerichtet gewesen fein? Das wäre nicht nur undankbar, Stadthaus von Marseille, der brittgrößten Stadt Frankreichs, in Bropaganda der That" nur ihr Maul tracht und das sind Besitz nahm. noch immer nicht verdaut, und schon stehen die all- die Meisten dienen, wie eben gezeigt, nur den Interessen der gemeinen Abgeordneten sowie die Pariser Gemeinderathswahlen herrschenden Klaffe; diejenigen aber, die zu Dynamit oder vor der Thür. Wie leicht wäre es da den Kraut und Schlot- Revolver greifen, vermag alles, nur teine Beschränkung der junkern, den Kohlen- und Baumwollbaronen, den beschnittenen Preß- und Redefreiheit daran zu hindern; es sei denn, daß man und unbeschnittenen Finanziers mit Hilfe der ihnen ergebenen annehmen wolle, daß Bar Alexander II. in die Luft gesprengt Präfetten gewesen, sich der sozialistischen Gegenkandidaten zu wurde, weil er feinem Wolfe zu viel Rede- und Preßfreiheit gab. entledigen. Wie bald ist nicht ein Tumult veranstaltetim Man täuscht sich also nicht, wenn man annimmt, daß die Mothfalle stehen dem sozialistischen Gegner gewisse Anarchisten Regierungsvorlage auf niemanden weniger als auf die Anarchisten hierfür zur Seite und der sozialistische Randidat wird mit all gemüngt und gegen niemanden mehr als gegen die Sozialtjten den Nebnern, die für ihn eintraten, wegen Ausreis gu irgend gerichtet war. einem imaginären Verbrechen oder Vergehen hinter Schloß und Es fragt sich jetzt nur noch, ob der Senat, wie dies von den Riegel gebracht. Ja, welcher Polizei und Regierungswillkür Verfechtern der ursprünglichen Borlage gewünscht wird, die von stünde bei einem Gesetze, wie das beabsichtigte war, nicht Thor der Kammer vorgenommenen Berbesserungen wieder umftoßen und Thür gegen die sozialistischen Kandidaten wie gegen die wird. In diesem Falle könnte es leicht kommen, daß das Gesetz gange fozialistische Bewegung offen? Hätte man dann auch diese überhaupt nicht zu stande kommt, da nicht recht anzunehmen ist, Kandidaten wie ihre hervorragendften Befürworter nach wochen- daß sich die Kammer selbst wird widersprechen wollen. Wohl langer Untersuchung aus der Haft entlaffen oder, vor ein Gericht aber wäre dann Genoffen Paul Lafargue der diesmal leiber gestellt, von der gegen sie erhobenen Anklage freigesprochen, die nicht zu Worte fommen konnte, da knapp vor ihm Schluß der fozialistische Partei in den meisten Fällen um ihren Sieg geprellt Ronsorten, wie er dies schon diesmak beabsichtigt hatte, gründlich Wahlschlacht würde inzwischen schon längst geschlagen und die Debatte erfolgte Gelegenheit gegeben, Herrn Deschanel und worden sein. den Kopf zu waschen. Welche Gestalt das Gefey, wenn es zu Und daß es sich bei diesem Gesezentivurfe hauptsächlich um stande kommt, schließlich auch immer annehmen mag, der soziaeinen Felbzug gegen die sozialistische Bewegung handelte, die liftischen Bewegung, die von ganz anderen Faktoren als von der Bourgeoisie allmälig über den Kopf wächst, darüber läßt die Geseges paragraphen abhängt, wird es sicherlich nicht ben leistesten viertägige Debatte, die sich an den Entwurf fnüpfte, nicht den Abbruch thun. Das, so follte man wenigstens meinen, hätte man mindesten Zweifel aufkommen. Gerade die enragirtesten Ver- wohl aus der Erfahrung, die Deutschland mit seinem Sozialistentheidiger der Regierungsvorlage fehrten ihre ganze Wuth gegen gefeß gemacht, fchon längst überall lernen tönnen. den Sozialismus und seine Propagandisten. Nichts und niemand, wer und was immer gegen das Herrenthum und die Lohnfklaverei ankämpft, blieb von ihrem Geifer frei. Selbst Mary und Lassalle wurden in die Debatte gezogen. Daß die Herren Abgeordneten nebst ihrem Sozialistenhaß auch ihre felbfterworbene Efelei" dabei aufs glänzendste Sokumentirten, davon nur ein Beispiel. Herr Paul Deschanel, der, nachdem er zuvor die Pariser ArbeitsEine Versammlung der Getvertvercinler tagte ant börse, den Marseiller Stongreß und dessen Député allemand", Sonntag Vormittag in den Concordia- Festfälen, um einen Vordie Streifenden von Carmaux und deren aufopferungsvollsten schmidt, sowie ein Referat des Maschinenbauers Herrn trag des Redakteurs vom Gewertverein", Herrn GoldKlein über das Arbeiterschuh- Gesetz anzuhören. Wenn man Stelle unbefümmert unter dem der vornehmen Heuchler gitt verpflichten fei, die Arbeiter vor allzu rücksichtslofer Ausbeutung zur gegen Sie sozialdemokratische" Forderung, daß der Staat z Schau stellte. Vielleicht hatte er die unbestimmte Empfinerpflichten fei, die Arbeiter vor allzu rücksichtslofer Ausbeutung dung, daß ihm und ihr etwas gemeinsam war, daß ste eiit bentt, wie allen journalistischen Protektoren der Gewerkvereine, zu schüßen, gar mächtig gewettert haben, wenn man ferner be natürliches Band vereinigte, weil sie von gleicher Staffe und von Richter bis Moffe, die gefehliche Sonntagsruhe der gleicher Gesinnung waren, und daß ihn dieselbe kühne Leiter ärgfte Gräuel auf der Welt, fo fann man der Wenin die Höhe führen mußte. dung zum bessern, die aus ben Ausführungen des Herrn Goldschmidt klar zu Tage trat, als abgefeimter Sozialist nur feine Reverenz bezeugen. Wo bleibt die fonit so vielbeliebte Harmonielehre, wenn man, wie gestern von dem Herrn Gewerkvereinsben Grlaffen des 4. Februar entspreche, sondern für den Arbeiter redakteur hören muß, daß das fogen. Arbeiterschutz- Gesetz nicht ein Fauftschlag ins Gesicht sein, oder daß von fapitalistischer Seite gegen die Sonntagsrube ganz unberechtigter Weise und nur aus dem Geunde angekämpft werde, weil durch dies Gesetz etwa der Profit geschmälert werden könne. Bedeuten derartige revolutionäre Sie füßte feine Schnurcbartspißen und sagte:" Dent' Sentenzen aus fonft so lammfrommem Munde nicht die Götternur, Liebster, welch' unangenehme Störung. Ich freute dämmerung des heiligen, altehrwürdigen Harmoniedufels? Ja, ja, Andere wieder, hochangesehene Männer, lebten aus mich schon so auf heute, und da muß mir mein Gatte auf es ist bedauerlich, aber wahr, die letzte Stätte, wo der gesellschaftliche schließlich vom Gelo ihrer Frauen! Jebermann wußte es. sechs Wochen ins Haus fallen. Er hat Urlaub genommen. auch noch schnöder Weise gekündigt worden! Was will es ferner Friede wenigstens noch als Mumie hausen durfte, ist ihm nun Andere wieder vom Geld ihrer Mätressen! So wurde offen Ich denke aber gar nicht daran, Dich sechs Wochen lang gegenüber der gestern von Herrn Klein ausgesprochenen offenen erzählt. Viele hatten ihre Schulden bezahlt,( recht nobel nicht zu sehen, besonders jeßt, wo unser kleiner Bank ver- Sympathie Erklärung für den Achtstundentag noch sagen, daß in von ihnen!) aber man hatte keine Ahnung, wo sie das gessen ist, und deshalb habe ich einen Ausweg gesucht und der Versammlung, als ein Sozialdemokrat bie Herren zu ihrem nöthige Geld dazu hergenommen hatten.( Es blieb ein gefunden. Du wirst am Montag bei uns essen; ich habe Erwachen aus füßem Schlummer beglückwünschte, noch so halb recht trübes Geheimniß.) Er sah Finanzmänner, deren un ihm schon von Dir erzählt. Ich stelle Dich ihm vor." im Schlaf ein bischen euf Bebel und Liebknecht gefchimpft wurde, Der Duroy war nicht wenig überrascht und zögerte. Gr oder daß geheueres Vermögen zusammengestohlen war. Und doch indignirt Herr Vorsitzende noch etwas hatten sie in den vornehmsten Häusern Zutritt. Männer hatte sich noch niemals einem Manne gegenüber be Streit unterfügungsfonds au sammeln sich unterstanden? als ein paar streikende Schuhmacher für ihren fah er, die so angesehen waren, daß sie der Philifter funden, dessen Frau er Frau er besaß. Er fürchtete, fich wer dem Teufel unzufriedenheit den fleinen Finger bietet, dem respektvoll grüßte, und sie hatten doch den Staat schamlos durch irgend etwas zu verrathen, durch seine Befangenheit hält er auch bald die ganze Sand feftumklamiert, um den Armen, betrogen und begantnert, und es war kein Geheimniß für ober durch einen unbedachten Blid. Er stotterte: Jemanden, der die Hintergründe der Gesellschaft fannte. Und alle sahen so stolz und erhaben aus, ob sie nun Schnurrs oder Backenbärte trugen, Klingt für England etwas räthselhaft. Aus Limerick( Irland) kommt die Nachricht von Soldaten Krawallen. Ein Telegramm aus London vom heutigen Tag( Montag) besagt: V In Limerick fand gestern Abend unter den Mannschaften ber 18. Batterie, welche mit Mannschaften der Garde in Streit gerathen waren, eine ernstliche Meuterei statt. Dieselben, zum großen Theil angetrunken, gerbrachen die Fenster thehrerer Häuser und Waarenlager. Sechs von den Ruhejtörern würden verhaftet. Die englische Armee scheint eine recht wurmftichige Stütze der Gesellschaftsordnung. In Jeland fanden gestern, als am Jahrestage der Hinrichtung der Fenier Allen, Larkin und D'Brien ( wegen der Tödtung des Bizekönigs von Irland) zahlreiche Wolkskundgebungen statt. Versammlungen. sich hinzusagen, so wie Litanien in der Kirche geflüstert ihrem Handwerk erworben, hier zu dieser Zeit und an dieser sich vergegenwärtige, wie jene Beutchen noch vor wenigen Jahren werden. Zuweilen murmelte er ftatt Baron von Tanquelet Prinz de la Tour- Enguerrand zu sagen, Lesbos" vor sich hin: Luise Michot vom Baudeville Rofa Marquetin von der Oper. Dies Spiel machte ihm sehr viel Spaß, als hätte er hinter den ernsten Własken die tiefe, ewige Erbärmlichkeit Der Menschen erkannt, und als hätte ihn das erfreut, geftärkt und getröstet. Laut sprach er vor sich hin: Heuchler und Gleißner!", und sein Auge suchte die Kavaliere, von denen die ärgften Geschichten im Umlauf waren. Wie viele sah er, die im Berdacht standen, beim Spiel zu betrügen, für die die Spielklubs die große, einzige unreine Quelle waren, von der sie lebten! „ Eine Duroy lachte noch immer und wiederholte:" Eine faubere Lumpenbande!" Aber ein reizendes, offenes Wägelchen kam daher; zwei weiße Ponies zogen es, und ihre Mähnen und Schwänze flatterten im Winde. Eine kleine junge Blondine lenkte das Gefährt, auf dem hinten zwei Grooms standen. Es war eine befannte Kourtisane. Duroy blieb stehen; er hatte Luft sie zu grüßen und ihr Beifall zu flatschen, wie sie, der Emporkömmling der Liebe, ihren frechen Lugus, den sie mit Er kehrte besänftigt um, sein Herz brannte vor Genug thuung, und er stand etwas vor der verabredeten Zeit an der Thür seiner ehemaligen Geliebten. Sie bot ihm ihre Lippen und empfing ihn, als wenn es nie zu einem Bruch zwischen ihnen gekommen wäre, ja, fie vergaß für einige Augenblicke die weise Vorsicht, die sie sonst immer in ihren Zärtlichkeiten, wenn sie in ihrem Hause war, beobachtete. „ Nein, nein, lieber nicht! Mir liegt nichts daran, die Bekanntschaft Deines Gatten zu machen." " Sie war sehr überrascht über seine Weigerung und fah naiv zu ihm empor: Aber warum denn nicht?" drängte sie. Wie komisch Du bist! Das kommt doch alle Tage vor!" Für so einfältig hätte ich Dich nicht gehalten." " Er war beleidigt:„ Nun gut! Ich werde mich am Montag einfinden." Sie fügte hinzu:" Ich lade auch die Forestier's ein, damit es nicht auffällig wird. Angenehm ist es mir freilich nicht, Gesellschaft bei mir zu haben." ( Fortsegung folgt.) wie er sich auch sträube, dem+++ Sozialismus in die Arme zu führen. Armes Märchen, was soll aus dir dann noch einmal werden? Briefkaffen der Redaktion. feinen Anhalt zu Ihrer Ausschließung. Allerdings haben Sie, da Jhr Leiben bereits über 26 Wochen dauert und Sie während Schwiebus. Die Statuten gewähren unseres Grachtens diefer Beit Arzt und Medizin 2c. erhalten haben, wegen diefer Strankheit feine weiteren Ansprüche gegen die Kaffe. Rhein. Das uneheliche Kind muß auf den Namen ber Mutter angemeldet werden. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Dienstag, 29. November. Opernhaus. Djamileh. Freund Friß. Schauspielhaus. Der Geigenmacher von Cremona. Die gelehrten Frauen. Seng- Theater. Die Orientreise. Berliner Theater. Nora. Wallner- Theater. Die GroßstadtLuft. Deutsches Theater. Die Welt, in der man sich langweilt. Nenes Theater. Die LiebeshändIerin. Broll's Theater. Mala Vita. Rendenz- Theater. Im Pavillon.( Le Parfum). Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Das verwunschene Schloß. Thomas- Theater. Almenrausch und Edelweiß. Adolph Ernst- Theater. Die wilde Madonna. Alexanderplatz Mädel. Theater. SportNational- Theater. Am Abgrund. Bellealliance- Theater. Rabale und Liebe. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spe zialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Zum 81. Male: Die wilde Madonna. Gesangsposse in 3 Aften von L. Treptow. Couplets von G. Görss. Musik von G. Steffens. Mit neuen Kostümen aus bem Atelier d. Fr. Köpke, und neuen Dekorationen v. Lütkemeyer in Coburg. In Scene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 72 Uhr. DI Morgen: Dieselbe Borstellung. Circus Renz. Dienstag, den 29. November 1892: ( Karlstraße.) Abends 71/4 Uhr: Große brillante Borstellung. Aus dem reichhaltigen Programm befonders hervorzuheben: Mr. James Fillis mit dem Schulpferde Markir. Concurrenz- Schule, geritten von den Damen Fräulein Clotilde Hager und Oceana Renz. Punsch, schwed. Ponnyhengit, fom. Original- Dressur vom Klown Misk( August). 8 Schimmelhengste, in Freiheit dressirt und vor: geführt von Herrn Oscar Renz. Zum Schluß: Auf Helgoland. Ballet v. 82 Damen. Neue Einlagen. u. 2.: Leib- Garde- Artillerie. bg. Bürgerwehr. Morgen, Dienstag, Abds. 71/4 Ubr Große Vorstellung mit neuem Programm. Billet- Vorverkauf beim„ Invalidendant", Markgrafenstraße 51a. Fr. Renz, Direktor. Circus Corty- Althoff. Berlin, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstraße. Dienstag, den 29. November, Abends 71/2 Uhr: Gala- Damen- Vorstellung. 4 Hengste, vorgef. von Fräul. Adele. Frl. Jrmisch, Voltigeuse. Pas de deux 3. Pf. v. d. Geschw. Rossi. Miss Blanche und Mile. Vidal, Schulreiterinnen. Auftr. der Reitfünftlerinnen Frl. Natalina, Miss Emelina und Fräul. Clotilde. D. 4fach dopp. Spring. fahrschule. D. Rapph. Osman Pascha als Luftschiffer. Mexik. Kriegsepisode. Mittwoch, den 30. Nov., Abds. 71/2 Uhr: Gr. Vorstell. Näheres die Plakate. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. Welt- Lotal Berlins, 5000 Pers. fassend. Täglich Gr. Spezialitäten- Vorstellung mit abwechselndem Programm. Alexander- Plaz- Theater. anf. Wochent. 7 Uhr, Sonnt. Fernsprechamt VII Nr. 1711. Heute Abend 71/2 Uhr: Sport- Mädel. Große Boffe mit Gefang und Lanz in 4 Bildern von A. Schönfeld. Mujit von Max Lustig. Mit vollständig neuer Ausstattung. Raffeneröffn. 61/2 Uhr. Anf. 7 Uhr. Morgen: Sport- Mädel. American- Theater. Neu! Die Trockenwohner, V oder„ Das Kind in der Kommode", parodistisch realistischer Vorgang im Keller, beobachtet vom Hof aus, von Ostar Wagner. Hauptrolle: Der urkomische Bendir. Jeden Abend jubelnder Beifall. Der feine Reisner. Berliner Lokalposse von D. Wag ner. Neu! Die Wiener OriginalSoubrette Clotilde Kowala. Anfang 7% Uhr. Entree 75 Pf. Sonntags 6 Uhr. Castan's Panoptikum. Sensationell! Prinzeß Topase. Vorstellungen 11-1 und 4-9 Uhr stündlich. Ohne Extra- Entree. Entree 50 Pf., Kinder 25 Pf. PassagePanopticum. Die bildschönen 6 hr. Entree 50 Pf. Jeden Mittwoch und Sonntag Nachm. Grosses Familien- und Kinderfest mit Gratis- Verloosungen und Spezialitäten- Vorstellung. Anfang Mittwochs 4 Uhr, Sonntags 81 Uhr. 1. Platz 50 Pf, II. Pla Entree für Kinder wie Erwachsene 5 Pf. Kaufmann's Variété Am Stadtbahnhof Alexanderplatz. Das großartigste Spezialitäten- Programm der Residenz. Familie Lars- Larsen, Elite- Parforce- Gymnastik.- Truppe. Brooks& Duncan, Original- Kongo- Neger. Charles Liffton, Athlet auf dem Drahtseil. Brothers Barett. The two Fanneg Gentlemen. The Original- Satours, Anatomisches Wunder. Anfang Wochentags 8 Uhr. Gratweil's Bierhallen Kommandantenstraße 77-79. Täglich: Germania- Konzert- u. Kouplet- Sänger. Wochentags frei. Sonntags 30 Pfennig. Kinder 10 Pf. Gr. seühtücks- u. Mittagstisch. Zwei Säle zu Versammlungen und Bergnügungen, jowie 6 Billards und 3 Kegelbahnen. F. Sodtke. Mit An die deutschen Brauer! einer 63M Sämmtliche Brauer der Brausteuer- Gemeinschaft werden zu Versammlung auf Sonnabend, den 3. Dezember d. J. Nachmittags 1 Uhr nach Berlin, Konzerthaus Leipzigerstraße 48 eingeladen, um gemeinsam Protest gegen die Erhöhung der Brausteuer zu erheben, welche das Braugewerbe im allgemeinen auf das schwerste schädigen und insbesondere den Ruin zahlreicher mittlerer und kleinerer Brauereien herbeiführen muß. Berlin, den 26. November 1892. Der Steuerausschuß des Deutschen Brauerbundes Allendorf( Schönebeck). Bülow( Halberstadt). Brinkmann( Serbebe). Barth( Mainz). Draws( Riel). Frinken( Trier). Goldschmidt( Berlin). Haase( Breslau). Hastedt( Harburg). Happoldt( Berlin). Henrich( Frankfurt a. M.). Dr. Kaskel( Berlin). Knoblauch( Berlin). Oberländer( Frankfurt a. M.) Gettler( Weißenfels). Reutlinger( Franffurt a. M.) Reinhardt( Leipzig). Roesicke( Berlin). Rösler( Breslau). Rückforth( Stettin). Ulrich( Leipzig). Ulrich( Pfungstadt). Wernecke( Magdeburg). Zeitz( Meiningen). Wein muss das Nationalgetränk der deutschen Nation werden." Fürst von Bismarck's Worte. OSWALD NIER'S No. 48. reine, ungegypste Weine Seit 1876: 31 Centralgeschäfte und 700 Filialen in Deutschland! Hauptgeschäft nebst grossen Weinstuben und Restaurants: Berlin, Leipzigerstrasse 119/120. Central- Geschäfte in: Braunschweig, Breslau, Cassel, Danzig, Dresden, Halle a. S., Hannover, Kiel, Königsberg i. Pr., Leipzig, Magdeburg, Posen, Potsdam, Rostock, Stettin. Preise pro 1 ganzes Liter: No. 1 roth u. weiss Mk. 1.- No. 5 roth u. golddunkel Mk. 2, 2 3 B 4 1.1.20 7 6 weiss TO 9 1.60 8 , Ausführl. Preis2.60 2.60 3.Courant gratis und france. 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In Szene gefeht von Herrn Oscar Höcker. 33102 Verkehr. Telephon- Notiz- Pult. Zugleich Armstütze. Preis 6 M. intl. einer Rolle Papier. Nach außerhalb 1 M. mehr für Porto u. Verpackung. Von der kais. Deutsch.Ober Postdirektion in den öffentl. Fernsprechstell. eingeführt. Oscar Michaelis, Berlin S. finden gegen eine Nachzahlung von 60 Pf. Einlah. Mitglieder, die die Vorstellung zum zweiten Mal sehen wollen, Hestmafch. Fabrik, Neue Roßftr. 17. Den Mitgliedern der 1. und 2. Abtheilung, die aus irgend welchen Gründen die für sie bestimmte Vorstellung nicht besuchen konnten, it heutigem Datum habe ich das diene zur Nachricht, daß fie die Vorstellung der 3. Abtheilung besuchen können ohne Ausweis des Kassirers soweit der Raum reicht; selbstverständlich Restaurant tönnen sie erst dann Berücksichtigung finden, wenn sich übersehen läßt, ob der vorhandene Raum genügt, also erst um 21/4 Uhr, 1/4 Stunde vor der Vorzusammengewachs. nesebeckſtraße 82, fäuflich erworben, des Herrn C. Albrecht, Rigdorf, ftellung. Die Mitglieder werden daher dringend gebeten, diejenige Bor Zwillinge Ich bitte das meinem Herrn Vorstellung zu besuchen, die für sie bestimmt ist. Von nun an wird in den legten Tagen eines jeden Monats der Spielplan für den nächsten Monat in den gänger geschenkte Vertrauen auch gütight Bahlstellen des Vereins befannt gemacht werden. auf mich übertragen zu wollen. Bei der lehten Vorstellung im Leshng- Theater hat ein MitRiesenkind. Um recht zahlreichen Besuch bittend, alied das von dem Logenschlicher entlichene Opernglas nicht 33302 zurückgegeben. 362/11 und das zeichnet hochachtungsvoll C. Schmidt. Jul. Henke's Bierhaus Gin Bereinszimmer ist noch zu vergeben. 38 Blumenstr. 38 Den 8/12.: Großes Ausschieben. empfiehlt seine großen Vereinszimmer, Heute: Frische Wurst. ca. 100 Personen fassend. 3111L Besonderer Umstände halber ist mein Saal für den ersten Neujahrstag an Der Vorstand der Freien Volksbühne“. UNIVERSAL METALL- PUTZ Schutzmarks. ADALBERT VOGT& CO BERLIN FRIEDRICHSBERG goldene u.silberna Die in der ganzen Welt rühmlichst bekannte ,, Helm- Putz- Pomade" 3085L Rechtsbureau licentie des töniglichen Amts Dr. med. Böhm, praft. Arzt, unserer Firma, weise man als 2848 b ist nur unser Erzeugniss. Dosen mit anderen Helmen und nicht mit werthlose Nachahmungen zurück. Dr. Hoesch, homöopoth. Arzt, iE 21 11 T 351b R. M., Buchholzerfir. 1. Vereinszimmer, Simeonst.23, Flid. Größtes Lager Berlins in allen Angelegenheiten. Unbemittelten für Naturheilverfahren und Massage Jakobftr. 180. Gewissenhafter Rath Spezialarst Bereine oder Gesellschaften zu vergeben. Hinderwagen. Andreaskr.23.5.p. unentgeltlich. Auch Sonntag. 2286L Kochstr. 37, 2 r. 8-10 und 4-5. Linienftr. 149. 8-10, 5-7, Gonnt. 8-10. 3536] Hoffmann, Oranienstr. 180. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Berlag von, Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Bellages 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 280. Parteinachrichten. Dienstag, den 29. November 1892. im Jnteresse unserer Sache einige Stunden widmen wollen, und sich an der Vertheilung betheiligen wollen, sich heute( Dienstag) im Laufe des Tages im Lokale von Papke, ZBiethenstr. 71, einzu finden. Die Sozialdemokratie Württemberg's hielt am 20. No bember in Stuttgart ihre Landesversammlung ab, die dritte feit Erlöschen des Sozialistengesetzes. Die Versammlung war von 116 Delegirten besucht, welche ca. 4000, in folgenden Mitgliedschaften organisirte Parteigen offen vertreten; Aalen- WasserAn die Gewerkschaften Berlins. alfingen, Altenstadt- Geislingen, Besigheim, Biberach, Bietigheim, Bestimmungen bekannt, welche jeder Arbeiter, der sich an den Genossen! Der Magistrat giebt durch Säulenanschlag die Birkach, Berkheim, Böckingen, Boulanden, Bothnang, Galw, Gewerbegerichtswahlen betheiligen will, zu erfüllen hat. Ferner Cannstatt, Degerloch, Ebingen, Eislingen, Eltingen, Eßlingen, hat der Magistrat den Termin zur Eintragung in die WählerFeuerbach, Frankenbach, Gablenberg, Gaisburg, Gmünd, Göp- listen angefeßt, nach welchem die Eintragung der Wähler vom pingen, Hall, Hedelfingen, Heidenheim, Heilbronn, Heslac). Montag, den 21. November, bis zum Sonntag, den 4. Dezember, Jebenhaufen, Kaltenthal, Kirchheim, Cauffen, Lorch, Ludwigsburg, stattfindet, und zwar an Wochentagen von 5-8 Uhr Nach Möhringen, Münster, Nürtingen, Neckargartach, Oberndorf, mittags, an Sonntagen von 12-3 Uhr Mittags. Obertürkheim, Uavensburg, Rohracker, Schorndorf, Schramberg, Die Eintragung in die Wählerliste hat an folgenden Stellen 1. Jm Wahlbureau Poststr. 16, 2 Tr. Wovon 2. In der Turnhalle Gemeindeschule Tempelhoferufer 2. Schmidtstr. 38. 6. 3. " " " " 4. 17 " " " 5. " 29 " 17 47 " # 1 7. " " " " 8. " V " 9. 22 " 9. Jahrg. Wir machen noch ganz besonders die Genoffen aufmerksam, daß am Sonntag, den 4. Dezember, Nachmittags 3 Uhr, die gerichts- Wahl geschlossen werden. Berfäume deshalb niemand, Wählerlisten für die Gintragung in die Listen zur Gewerbesich bis zu dieser Zeit in die Listen eintragen zu lassen. Der geschäftsführende Ausschuß der Berliner Streit kontroll- Kommission, Im Auftrage: Hermann Faber, SO, Grünauerstr. 4. der Referenten- Nachweis der Arbeiter- Bildungsschule, trotz der Referenten- Nachweis. Die günstige Aufnahme, welche furzen Zeit seines Bestehens, gefunden, zeugt davon, daß derselbe einem dringenden Bedürfniß entspricht, die gewerkschaftlichen als auch andere Arbeitervereine haben durch denselben Gelegenheit, ohne viele Umstände Referenten zu erhalten. Bis jetzt haben sich dem Nachweis gegen 40 Referenten zur Verfügung gestellt. Da sich aber die Anforderungen fortwährend steigern, ist es zu wünschen, daß sich mehr Referenten daran betheiligen. Eine große Zahl von Referenten hat es aber noch nicht für nöthig gehalten, sich dieser auch für sie zweckmäßigen Einrichtung anzuschließen. Es werden daher alle Herren, die in der Lage find, wissenschaftliche resp. wirthschaftliche Vorträge in Ver sammlungen halten zu tönnen, aufgefordert, ihre Adressen unter Angabe von Vortragsthemen, der zur Verfügung stehenden Zeit und Honoraransprüche in dem Referenten- Nachweis der Arbeiterzureichen. Bildungsschule bei Herrn H. Gumpel, Barnimstraße 42, einSchwennigen, Sindelfingen, Stöckach, Stuttgart, Ulm, Untertürkheim, stattzufinden: Vaihingen, Waiblingen, Wangen, Weil i. D., Zuffenhausen. Im ganzen umfaßt die Landesorganisation 70 Mitgliedschaften; 51 davon führen regelmäßige Beiträge an die Landeskasse ab. Aus dem vom Landesvorstand gegebenen Bericht ist folgendes hervorzuheben: Die Zahl der vom Landesvorstand direkt verStaligerstr. 55/56. anlaßten, beziehungsweise durch Entsendung von Rednern erStrausbergerstr. 9. möglichten Versammlungen belief fich auf 125, für welche 25, im Gipsstr. 23a. Lande felt st wohnende, rednerische Kräfte Verwendung fo den. Kastanien- Allee 82. Eine größere Agitationstour war im Laufe des September mit Sanfir. 7/8. Hilfe des Reichstagsabgeordneten von Vollmar inszenirt worden, Thurmftr. 86. wobei der Letztere an 9 verschiedenen Orten Versammlungen mit für die Eintragung in die Wählerlisten eine sehr beschränkte ist. Wir machen die Genossen darauf aufmerksam, daß die Zeit großem Eriolge abhielt. Neben der mündlichen Agitation wurde Formulare dazu find an allen oben bezeichneten Stellen zu haben, auch die schriftliche Propagande in umfassendem Maße gepflegt, außerdem sind diefelben bei Fris Zubeil, Naunynstr. 86, für die insbesondere durch Verbreitung der Broschüre: Ein Mahnruf Vertrauensmänner der Gewerkschaften und die Streik- Kontrollan die ländlichen Arbeiter," welche in 85 000 Exemplaren verfommissions- Delegirten zu haben. ausgabt wurde, und der Gmünder Rede Vollmar's, 20 000 Stück zur Verbreitung gelangten. Der Grundung neuer Mitgliedschaften wurde ein Hauptaugenmerk gewidmet. Zur Er: leichterung solcher Neugründungen hat der Landesvorstand eine Art Normalstatut für sozialdemokratische Vereine drucken lassen, außerdem zur bequemeren Quittirung der Beiträge Quittungsmarken angeschafft, um beides den Vereinen zum Selbstkostenpreis zu überlaffen. Die Sammlung, welche für die durch die Cholera wirthschaftlich schwer geschädigten Hamburger Arbeiter vom Landesvorstande veranstaltet worden ist, hat guten Erfolg gehabt es fonnten bis jetzt rund 5000 M. nach Hamburg abgesandt werden. Die Einnahmen der Landestasse an Parteigeldern betrugen im Berichtsjahre 5702 M., die Ausgaben 4322,74 M., so daß zur 1380,02 M. Kassenbestand vorhanden sind. Der finanzielle Stand resp. sich in die Wählerliste eintragen lassen. Es muß zu diesem Außerdem fönnen auch alle zur Zeit Arbeitslosen wählen, des Parteiorgars Schwäbische Tagwacht" ist befriedigend; 3u3wecke jedoch der betreffende Vermerk auf die Antragsformulare schüsse waren nicht erforderlich; der Abonnentenstand blieb in gemacht werden; die Arbeitslosen wählen in dem Bezirk, wo sie Stuttgart tounftant, auf dem Lande vergrößerte er sich. Die wohnen. Landesversammlung beschloß u. a., daß dem Schwäbischen Tagwacht" die Bezeichnung beizufügen fei: 1, 2, 3, 4, 5 gekennzeichnete Abfäße. Der Absatz 1 ist von jedem Auf den Antragsformularen befinden sich durch die Nummern Organ der Sozialdemokraten Württembergs". Der Antrag, ein Wahlberechtigten auszufüllen. Abfab 2 haben alle diejenigen Wochenblatt zu schaffen, wurde abgelehnt. Mit dem vom Genossen Th. v. Wächter herausgegebenen Stadt- und Falle ist der Absah 3 zu durchstreichen. Absatz 3 ist von denen auszufüllen, welche in Berlin wohnen und arbeiten. In diesem Landboten hat, wie konstatirt wurde, bie Partei absolut nichts auszufüllen, welche außerhalb Berlins wohnen, in Berlin jedoch zu thun, da es sich um ein reines Privatunternehmen handelt. arbeiten. Absatz 2 ist dann zu durchstreichen. Die Arbeitslosen getragen ist behuss ihrer Ueberführung zum Landsturm 1. AufFerner beschloß die Landesversammlung: An jedem Orte haben jedoch nur das Recht, zu wählen, wenn sie in Berlin gebots an das Bezirks- Kommando I. Berlin einzusenden. Württembergs darf nur eine Mitgliedschaft bestehen; die Wahl wohnen. Sie haben die Eintragung unter Abjat 2 zu bewirken, Titel der bei Ausfüllung der Formulare in der Weise verfahren, daß sie Die Genoffen in größeren Werthätten und Fabriken können damit den Werkstatt- Delegirten beauftragen, welcher die aus gefüllten Formulare dann zusammen vom Arbeitgeber, der Polizei oder dem Bezirksvorsteher beglaubigen läßt, und dieselben dann auf dem türzesten Wege zum Wahlbureau oder an eine der oben bezeichneten Stellen, wo die Eintragung stattfindet, hinschafft. statuts die Wahl nicht mehr für die Wähler in dem Bezirke statt Es ist noch anzuführen, daß nach der Abänderung des Drtsfindet, wo sie arbeiten, fondern dort, wo sie wohnen, nur diejenigen, welche außerhalb des Gemeindebezirkes Berlin wohnen, haben dort zu wählen, wo sie arbeiten. A V ihrem Uebertritte von einer Orts- Krantentasse Dürfen von versicherungspflichtigen Arbeitern bei zur andern für Ausstellung von Quittungsbüchern besondere hiesigen Gewerbedeputation des Magistrates infolge einer von Beiträge erhoben werden? Diese Frage in türzlich von der dem Schuhwaaren- Fabrikanten Herrn 2. eingereichten Beschwerde im verneinenden Sinne entschieden werden. Der Beschwerde lag folgender Thatbestand zu Grunde: die hiesige Drts- Krankenkasse der Schuhmacher nimmt nach§ 26 ihres Statutes alle diejenigen Personen ohne Eintrittsgeld auf, welche nachweisen, daß sie innereiner andern Krankenkasse angehört oder Beiträge zur Gemeindehalb der letzten dreizehn Wochen vor ihrem Gintritt in die Kasse Krankenversicherung geleistet haben. Durch Generalversamm lunge- Befchluß ist jedoch festgesetzt, daß von allen diesen Personen für Ausstellung des Quittungsbuches nebst Statutes eine dieses Beschlusses wendete sich Herr 2. in seiner Beschwerde und, Gebühr von 20 Pf. zu erheben ist. Gegen die Rechts giltigkeit wie bereits bemerkt, mit Erfolg. Die Gewerbedeputation ent schied, daß für Quittungsbücher u. dergl. besondere Gebühren nicht erhoben werden dürfen. wohnhaften Ersay- Reservisten, welche im Jahre 1887 der Erfah Neberführung zum Landsturm 1. Diejenigen in Berlin geleistet haben, haben umgehend ihren Erfah- Reseve- Baß- fall Reserve I. Klasse überwiesen worden sind und keine Uebung ab in diesem auf Seite 3 nicht schon ein bezüglicher Vermert eins der Delegirten zur Landesversammlung erfolgt fünftig in der dort auch den Vermerk ihrer Arbeitslosigkeit zu machen und Aus der Fabrik von Siemens n. Halske in der MarkWeise, daß Mitgliedschaften bis zu 50 Mitgliedern 1 Delegirten, Absatz 3 zu durchstreichen. Bemerkt soll noch werden, daß auch grafenstraße wird uns berichtet, daß sich die dortigen Verhältnisse größere auf jedes weitere Hundert 1 Delegirten mehr wählen; biejenigen das Wahlrecht haben, welche bei Innungsmeistern ar in legzter Zeit ganz bedeutend verschlechtert haben. Einer uns Die Bezirksvereine Stuttgart werden besonderen Mitgliedschaften beiten, für deren Innung jedoch ein Schiedsgericht nicht auf zugehenden Zuschrift entnehmen wir das Folgende: gleichgerechnet. Stimmberechtigt sind auf der Landesversammlung Grund der§§ 97a und 100d der Reichs Gewerbe Ordnung Wir haben nämlich für gewöhnlich eine Arbeitszeit von früh nur die gewählten Delegirten und der Vertra: ensmann der besteht. fozialdemokratischen Partei Württembergs, während je ein He7 Uhr bis Nachmittags 4 Uhr mit einer halbstündigen Mittagsbatteur und Expedient des Partei- Organs, sowie der Landes- Vertrauensmänner der Gewerkschaften und die Kandidaten zum Stunde, was pro Woche drei Stunden ausmacht, mitbezahlt, Ferner haben die Delegirten zur Streit Kontrollkommission, pause. Bis zum letzten Zahltag erhielten wir nun diese halbe vorstand und die Revisioren der Landesversammlung mit be Gewerbegericht in allen Versammlungen auf die Nothwendigkeit nun ist aber jegt eine Fabrikordre erlaffen worden, welche besagt, rathender Stimme beiwohnen. Die Landesversammlung wird der Eintragung in die Wählerlisten hinzuweisen, fich auch selbst daß diese drei Stunden nicht mehr bezahlt werden( o. h. in Zukunft vor dem deutschen Parteitage abgehalten und zwar mit Antragsformularen zu versehen, um dieselben möglichst jedem nur bei den Arbeitern, nicht etwa auch bei den in einem in der Mitte Württembergs gelegenen Orte. Bor- Bewertegenoffen und Arbeiter schnell übermitteln zu können. Herren Beamten, denn diese sind die Stüßen des Geschäfts.) fizender des neugewählten Landesvorstandes ist Karl Sperta, Wenn die Beglaubigung der Antragsformulare durch die Stuttgart, Tannenstr. 12; an derselben sind alle Korrespondenzen Bolizei oder den Bezirksvorsteher vorgenommen werden soll, so zu senden; Geldsendungen dagegen an H. Leidkhardt, eben wird es angebracht sein, wenn die Genossen sich gleich mit den daselbst, Gartenstr. 21. nöthigen Legitimationspapieren versehen( Miethskontratt, polizeiliche Wohnungsanmeldung u. s. m.). Tokales. Außerdem können die Genossen auch auf den einzelnen, oben angeführten Stellen die Beglaubigung vornehmen lassen. Jedoch find auch hier die nöthigen Legitimationspapiere vorzulegen. Ferner ist es nothwendig, daß die Gruppe der Holzindustrie ihre Kandidaten den Unterzeichneten baldmöglichst mittheilt. Es wird angebracht sein, wenn die 3. Gruppe noch 5, die 5. Gruppe ebenfalls 5, und die 7. Gruppe noch 6 Grfazkandidaten aufstellt, da die festgesetzte Zahl der Ersaykandidaten noch nicht erreicht ist. Es kann diese Ausstellung in den großen Agitations versammlungen für die Gewerbegerichts- Wahlen vorgenommen Achtung, Nixdorf. Durch ein Zusammentreffen ver schiedener unglüdlicher Umstände war die Vertheilung der Agitatio. Snummer des Boltsblatts" für Teltow- Beeskow Storlow, Charlottenburg am Sonntag nicht möglich. Die Vertrauens Teute ersuchen hierdurch namentlich arbeitslose Parteigenossen, die werden. Ein Auferstandener. Leon Cladel des Volkes, Erben des Glends, geborenen Knechte aller Tyranneien hatten schon den Finger am Drücker und bleich Nach dem Französischen des jüngst verstorbenen Sozialisten und eine Beute unbestimmter Besorgnisse und Beklemmuns gen, wie sie zuweilen die unschuldigen Theilnehmer an einem großen Berbrechen befallen, betrachteten sie verstört den Märtyrer, welcher sich auf seine Elbogen stützte und furchtlos den zu erwartenden Kugeln jener seine von Flintenkugeln durchbohrte Brust darbot. Ulysses Otto Noé Barthélemy Klüger, Metallgraveur und Bürger der französischen Hauptstadt, wurde am 3. Dezember 1851 von Liniensoldaten und Dragonern blutüberströmt auf dem purpurngefärbten Pflaster der Vorstadt Saint- Antoine nicht weit von dem umgestürzten Omnibuswagen aufgefunden, von dem herab Alfons Baudin zu der Menge gesprochen hatte, bevor er ihr zeigte, wie ein Erwählter des Boltes, treu seinem Mandat, zu sterben wissen muß, wenn alles, nur nicht die Ehre, verloren ist. Ebenso wie der Volksvertreter, war auch der Mann aus dem Wolfe auf der Straße und am Fuße derselben Barrikade, für Recht und Freiheit tämpfend, gefallen. " Hoch die Republik," rief er röchelnd unter den Hufen der sich bäumenden Pferde, die über ihn hinſtampften. Der Ruf des verröchelnden Blousenmannes veranlaßte sofort die Reiter und Fußsoldaten, die sich nach ihm um brehten, zum Verweilen. Ein Bataillonsführer, welcher an sein sehr schnell erreichtes Avancement dachte, zitterte in feinen Steigbügeln und nachdem er sich dem Sterbenden genähert hatte, deffen dunkel werdende Augen ihn maßen, rief er, den Degen schwingend, mit barscher, brutaler und herz loser Stimme: hat, gehorchet diesem Knechte des Hofes, der Euch befehligt, ,, Landleute, Arbeiter, die man zu Soldaten gemacht macht ein Ende mit mir, mordet einen Euver Freunde." Eine Bewegung machte sich unter den Soldaten bemerkbar, sie wichen um ein Unmerkliches zurück und die Flinten der Grenadiere zitterten. Pferde in wildem Tone die Soldaten an, ihnen seinen BeNun, vorwärts!" herrschte nun ferner der Offizier zu fehl noch einmal einschärfend. während welcher nicht gearbeitet wird, Lohnansprüche erheben, Es soll nun nicht gesagt sein, daß die Arbeiter für die Zeit, nein, aber die Arbeitertreise wird es intereffiren von der seinerseit gezeigten Humanität der Firma, in dieser Frage etwas zu hören, und darüber unterrichtet zu werden, wie die neue Einrichtung zur Einführung gelangte. Im Jahre 1890 als die Maifrage auf der Tagesordnung stand, erlaubten sich auch die Siemens'schen Arbeiter zwei Berfammlungen abzuhalten( die erste wurde bekanntlich durch eine organisirte Sprengkolonne vereitelt). Das Resultat hiervon war die Annahme einer Resolution, worin die Firma um Einführung der achtständig durchgehenden Arbeitszeit ersucht wurde, daraus entstand dann die heutige Arbeitszeit mit der speziellen Bufage seitens der Firma, daß für die Arbeiter hierdurch kein Lohnabzug eintreten soll( speziell galt dies wohl für die Lohnarbeiter), benn die Attordarbeiter erhielten teine Zulage. ,, Nun, Landro?" Der brave Sergeant mit grauem Schnurrbart, an den diese Frage seines grausamen Vorgesetzten, der, ruhig seine Bigarre schmauchend, im Sattel saß, gerichtet war, antwortete: Er ist todt!" Sehr gut! Und nun, mein Braver, gehe, wenn es Dir Dein Herz gebeut, mit Deinen Gelbschuäbeln einen Schoppen trinken!" Ohne Zögern leistete der alte Brummbär der Aufforderung Folge und ging, die Zigarre im Munde, gefolgt von seinem Buge junger, bartloser Krieger in ihren frapprothen Hosen auf eine Kantine zu, die sich an einem elenden Häuschen anlehnte, das sich an einem Vorsprung der Straße beGläschen Schnaps. Nachdem er mehrere Wtal angestoßen fand, und dort nahm er ebenso wie seine Leute ein kleines und getrunken hatte, warf er vorsichtig und verstohlen einige Seitenblicke nach dem Hintergrunde des düsteren Korridors, wo man den soeben Erschossenen hingeworfen hatte.- Aber Ein Veteran, welcher mit drei goldenen Lizen und dieser war nicht mehr da! reichlich mit Narben geschmückt war und die Vollstreckungs- So ift's gut!" rief der alte Eisenfresser;„ wer's erKorporalschaft kommandirte, betrachtete seine Konskribierten lebt, wird es ja sehen!" mit einem Blicke, der zugleich bittend und drohend erschien, dann murmelte er halblaut: Der besiegte Rebell nahm wieder das Wort: Nun, vorwärts, Brüder!" " Am Montag, den 24. Mai 1869, begaben sich die Bielt hoch! Legt an!" Bewohner der zwanzig Bezirke der Metropole Baris Dann kommandirte er mit einer gellenden Stimme, in hellen Haufen nach den verschiedenen Wahllokalen. welche die Hörner einer herbeieilenden Kompagnie Jäger Man marschierte in Rotten und Reihen und stolz erhobe nen Hauptes im Glanze der Sonne einher, auf den Stirnen aller erglänzte ein heller Schein von unbevon Vincennes übertönte: Feuer!" Borwärts, stopft dem Schreihals das Maul und macht ihm den Garaus!" Die zwölf Musketen entluben sich unter einem einzigen schreiblicher Siegesfreude, und obgleich einige Begün Ein Dußend Fifiliere bogen dem Befehl gehorchend ab Knall und die wackeren Eisenfresser warfen den Philister" stiger des Unfriedens zu bemerken waren, wurde doch und wandten sich der Blutlache zu, in welcher der erschöpfte und Nichtsoldaten, den sie soeben begnadigt hatten, in fein Ruf der Mißbilligung oder des Haffes gegen die GenBesiegte lag, welcher soeben den Schrei ausgestoßen und den einen Seitengang, der ganz mit Verwundeten angefüllt war, darmen laut, die schweigend zusammengeschrumpft den man soeben noch gefürd tet hatte, und die Läufe ihrer und traten auf die andere Seite der Straße zu einer Gruppe Straßen und Boulevards hier und da ein düsteres Gepräge rauchenden Waffen sentten sich. Alle diese armen Söhne zusammen, gaben. Es wird in der Arbeiterpresse des öfteren auf Lohnabzüge hin- 1 gewiesen, welche in diesem oder jenem Geschäft vorgekommen find, von Siemens u. Salste ist bisher merkwürdiger Weise noch nichts gemeldet. Es könnte dieser Untstand zu der Annahme beitragen, dort tomme so etwas nicht vor, aber weit gefehlt. G3 find dort Lohnreduktionen bis zum Betrage von 331/3 pet. vorgekommen. Sollte sich der Einsender mit dieser Angabe irren, so wäre es für die größere Oeffentlichkeit gewiß von Jntereffe, wenn die Firma ihre Bücher einer unparteiischen Kommission zur Einsicht vorlegte, dann würde man doch sicher erfahren können, vie hoch sich die Abzüge in den letzten fünf Jahren belaufen. Die Siemens'schen Arbeiter schimpfen wohl einen Augenblick, wenn ihnen der Verdienst gekürzt wird, aber dann be cuhigen sie sich wieder und lesen ihre kapitalistische Zeitung ruhig weiter. Eine Agitation im Sinne der modernen Arbeiterbewegung ist gerade in diefer Fabrik um so schwieriger, als uneinsichtige Arbeiter selbst die Agitation in jeder Weise zu unter drücken suchen. Das Denunziantenwesen ist dort ebenfalls in einer Weise ausgebildet, daß jeder, der nicht gern auf's Pflaster fliegt, gut thut, wenn er feine Ueberzeugung in seines Herzens innerstem Schrein bewahrt. Die Zahl der durch die städtischen Gasanstalten ge= fpeiften öffentlichen Gasflammen betrug Ende September d. J. 21 338 Stück, die der durch die englischen Gasanstalten( auf dem ehemaligen Schöneberger Gebiet) besorgten öffentlichen Flammen 802 Stud. Die Zahl der durch die städtischen Gasanstalten gespeisten Privatflanimen betrug zur felben Beit 879 604 Stüd, die städtische Gaserzeugung stellte sich im Vierteljahre Juli/ Sep tember d. Js. auf 16 868 000 Rubifmeter, gegen denselben Zeit raum im vorigen Jahre 36 000 Kubifmeter weniger, was wohl der Zunahme des elektrischen Lichtes zuzuschreiben ist. 17 2. Cafteleyn u. Co., Amsterdam; W. J. E. Havermanns u. Co., Amsterdam; Leonardus Casteleyn, Amsterdam; diesem Augenblicke aber erschien Sch. mit einem Schuhmann, und beide hatten den Mann, der mit einem Fuße in dem die BadeAnstalt umgebenden Gitter festgetlemmt faß, zu befreien. Auf der Wienholdz u. Dom, richtiger Wienholz u. Dohm, Export, Polizeiwache fand man in seinem Ueberzieher ein fleines BrechImport, Amsterdam; Mejufvrouw R. de Vries, Amsterdam; Cornelis van den Bergh, Amsterdam, auch im Haag; van Dormolen u. Co., Import und Export mit Dft West- Indien, Amsterdam; Mevrouw Winter van der Molen, Amsterdam; Madame A. C. Färber, Amsterdam; eifen, er selbst wurde als der in dem Hause Steinstr. 10 wohnende, 32 Jahre alte Arbeiter Robert Nitschke festgestellt und mußte, da das kalte Winterbad für seine Gesundheit Bedenken mit sich Etwa um acht und gebracht hatte, der Charitee zugeführt werden. Madame Marie v. d. Meer u. Co. oder Madame van der wird nun angenommen, daß Nitschte zu den Berfolgten gehört Meer de Bries, Amsterdam; Madame de Wed. Wouwenberg, Amsterdam; Madame R. Reinders( Modewaaren und Hüte für Damen und Kinder), Amsterdam; Mevrouw A. Eichhorn, auch F. C. Lotter oder Latter, Amsterdam. Im Anschluß hieran kann der deutschen Geschäftswelt nur von neuem dringend empfohlen werden, vor jeder Kreditgewährung an unbekannte Personen im Auslande an zuverlässiger Stelle Auskunft einzuziehen. Uhr gestern Abend sah der Pförtner des Hotels König voit Preußen" drei Männer vom Schloßplate her eiligst davonlaufen, verfogt von Berfonen, die fortwährend riefen:" Saltet fie!" GS und sich schließlich zu seiner Sicherheit in den Mühlgraben gestürzt habe, aus dem er dann nicht wieder herauskommen konnte. Warum jene drei Personen verfolgt wurden, besonders ob sie eine strafbare Handlung begangen haben und wo, war noch nicht ermittelt worden. Goolam Kaber hat nicht nur Berlin, sondern auch das Gesammtgebiet Preußens verlassen müssen. Der indische Wundermann soll nach Dresden abgereist sein, von wo er nach München überzusiedeln gedenkt. Eine Betriebsstörung im Veroriverkehr der Stadtbahn Gin gefährlicher Spezialist auf dem Gebiete des Uhren, ist einer Lokalkorrespondenz zufolge vorgestern Nachmittag Uhrfetten- und Schmucksachen- Diebstahls, der wegen Raubes und durch Entgleffung eines Vorortzuges der Strecke Ertner Diebstahls vielfach, und zwar auch mit 5 und 7 Jahren Zucht13 gegen 4 Uhr Nach- haus bestraft ist, ist hierher signalisirt worden. Es ist der Bäcker Potsdam hervorgerufen worden. mittage der fällige Bug von Ertner die Station Nahnsdorf und Konditor Andreas Schürer aus Hemmersheim in Mittelpassirt hatte, brach ein Radreifen der Maschine, und diese sprang franken, der verdächtig ist, unter dem falschen Namen eines aus dem Geleise und riß einige Wagen des nur spärlich mit Thierarztes Kreiber in Karlsruhe zwei werthvolle goldene Uhr Personen befeyten Buges mit sich. Die Züge zwischen Potsdam fetten entwendet zu haben. Von dort hat er sich dann schleunigst und Eriner hatten wegen der entstandenen Sperrung eines Ge- entfernt. Schürer reist unter den perfchiedensten Namen, nennt leises für den Rest des Tages 1-2stündige Verspätungen. Ver- sich unter anderm Bierbrauer Gabriel Szabo oder Gabriel Gabler leber die Lebensfähigkeit des Cholerabazillen hat legungen von Personen sind bei dem Unfall nicht vorgekommen. ans Würzburg, Adolf Charenton, Georg Fried, und liebt es be= sonders, sich für einen Thierarzt auszugeben. Zwecks GrleichProf. Dr. J. Uffelmann wertvolle Untersuchungen angestellt, die er in der Berliner Klinischen Wochenschrift" mittheilt. In der Die Hifzbedel, die in den Wirthschaften vielfach als Unter- terung der Ergreifung sei noch mitgetheilt, daß dem Berfolgten Kuhnflch können sich Cholerabazillen bestimmt 1-2 Tage lebend lagen für die Trinkgefäße benutzt werden, sind, wie der Reichs- der kleine Finger der rechten Hand fehlt und daß er auf dem erhalten, selbst wenn inzwischen ziemlich starkes Sauerwerben Anzeiger" mittheilt, neuerdings daraufhin amtlich untersucht einen Auge schielt. Einen entfetlichen Selbstmordverfuch unternahm gestern eintritt. Auf Scheiben frischen Mittelfeinbrotes aus Roggen, worden, ob sie für die Gäste durch ihren etwaigen Gehalt an wenn dieselben uneingehüllt find, bleiben die Bazillen wenigstens Batterien zc. gesundheitsschädigend wirken könnten. Der Direktor Nachmittag der 26 Jahre alte Ingenieur Dito R. in feiner in einen Tag, und wenn sie in Papier gut eingehüllt sind, bis zu der Hygienischen Institute der Berliner Universität, Professor Nachmittag der 26 Jahre alte Ingenieur Dito R. in seiner in der Chauffeestraße belegenen Wohnung. Als gegen sieben Uhr brei Tagen, wenn sie aber unter einer Glasglode gehalten werden, Dr. Hübner, bat festgestellt, daß solche Filzbeckel nach längerer Nachmittags ein Freund in fein Bimmer trat, lag St. in einer mindestens eine Woche lebend. Selbst auf einer frei liegenden Benugung bis 160 ecm Bier aufgenommen hatten, sehr schmußig Nachmittags ein Freund in fein Bimmer trat, lag St. in einer Scheibe frischen groben Roggenbrotes( Schwarzbrotes) tönnen sie waren und, wenn auch keine gesundheitsschädlichen, so doch mit großen Blutlache auf dem Sopha. Ein großes Dolchmesser steckte sich einen vollen Tag erhalten. Auf der Oberfläche von schwach lionen von Bakterien in fich bargen. Die Inhaber von Bierfeiner linken Brust. Bei der durch einen Arzt vorgenommenen faurer Butter bleiben sie unter Umständen 4-6 Tage, im Innern wirthschaften würden zum Besten ihrer Gäste im Jutereffe der Besichtigung ergab es sich, daß der junge Mann sich zwei Stiche in die Brust beigebracht hatte, durch den eingetretenen Blutver Der Butter wahrscheinlich nur kurze Zeit, 1-2 Tage, am Reinlichkeit wohl daran thun, jene Unterlagen möglichst häufig luft aber an der Fortsegung der grausigen That verhindert wor Leben. Auf Bratenfleisch können sie, wenn es unter einer mit siebendem Wasser zu reinigen, den war. In wenig hoffnungsvollem Zustande wurde er nach Glode vor dem Trocknen bewahrt wird, wenigstens 8 Tage, Neber eine unvermuthet verhinderte Beerdigung wird der Charitee gebracht. Die Beweggründe zur That find unbekannt. auf dem Fleisch von geräucherten Heringen unter der berichtet: Am 20. b. M. fiel der Kaufmann Gustav Baade in N. war mit einer Wittwe N. verlobt und wollte noch vor dem gleichen Vorauslegung bis zum vierten Tage fich lebend erhalten. Auf der Oberfläche von Obst bleiben sie nach dem An- dem Wirthshause von Saffe, Landsbergerstr. 7, in dem Augen Weihnachtsfeite Hochzeit machen. bltcfe todt vom Stuhl, als er im Begriff war, aus einem Schnaps trocknen 24-30 Stunden, unter einer Glocke bis zum Ablauf des glase zu trinken. Der Sarg war bereits nach der Leichenhalle vierten Tages, auf frischen Blumenkohl je nach den Umständen übergeführt und die Beerdigung stand bevor, als bie Staats- Freitag in einem Grlengebüsch am Wege nach Schinargendorf 1-3 Tage am Leben. Auf dem Druckpapier eines nach dem An1-3 Lage am Leben. Auf dem Druckpapier eines nach dem Antroduen zufammengeklappten Buches halten fie fich wenigstens anwaltschaft dagegen Einspruch erhob und die gerichte ärztliche erschossen. Als Motiv wird Widerwillen gegen den Militärstand Die Veranlassung dazu wird völlig angegeben. 17 Stunden, auf dem in einem Kuvert eingefchloffenen Brief Leichenöffnung verfügte. Der jüngst infolge übermäßig schnellen Fahrens sin papier mindestens 232 Stunden, auf Positarten wenigstens geheim gehalten. 20 Stunden nach dem Antrocknen. Auf fupfernen und silbernen Ein armes Schneidermädchen hat ihren ganzen Wochen der Calvinstraße verunglückte Schlächtergeselle Böhm ist im Münzen, sowie auf meffingnen Platten gehen die Bazillen im an- lohn von 7 M. am Sonntag Abend auf dem Wege von der Krankenhause Moabit seinen Verlegungen erlegen. getrockneten Zustande ungemein rasch, binnen 10-30 Minuten zu Breslauerstraße bis zur Kommandantenstraße verloren. Sie bittet Grunde. Auf trockenen Beugstoffen, wollenen wie leinenen, den ehrlichen Finder, das Geld, welches in einem grantedernen tönnen sie sich verschieden lange Belt, gewiß aber 1-4 Tage a Bügelportemonnaie ivar, abzugeben bei Frau Wive. Ludwig, Leben erhalten; auf feuchten und feucht bleibenden Stoffen Breslauerstr. 27, porne 4 Treppen. dagegen können fie länger, bis 12 Tage, vielleicht noch länger am Leben bleiben. Ja auf feuchtem Leinen vermehren sie sich sogar, da man sie auch auf ursprünglich nicht infisirten Stellen in großer Bahl nachweisen fann. Fliegen tönnen wenigstens 2 Stunden lang, nachdem sie mit feuchtem Choleramaterial in Berührung waren, infektios bleiben und Fleisch wie Milch in nachweisbarem Grade infiziren. An der trockenen menschlichen Hand halten sich die Bazillen mindestens eine Stunde, aber feine Stunden lebensfähig. Eine schwarze Lifte folcher unzuverlässiger Niederländischer Firmen, vor welchen die Amsterdamer Bolizeibehörde neuerdings öffentlich gewarnt hat, theilt der Neichs- Anzeiger" mit. Es sind dies folgende: Royal- Jimport- Export- Kompagnie, G. oder G. G. Demtes und J. van den Berg, Nieuweramstel bei Amsterdam; Mevrouw de Web. M. Zwartjes, Amsterdam; van den Berg u. Zwartjes, Amsterdam; Bonder u. Co., auch Mevrouw Rivac- Bönder, Amsterdam; A. Oosterwerff, Amsterdam; E. J. d'Hout, Amfterdam, frither Rotterdam; J. van der Markt u. Co., Amsterdam; Mevrouw van der Markt- Renvoy, Holle u. Co.; ImportExport alias Mevrouw, Winter- Holle, Amsterdam; J. F. 2. Muller u. Co. h photogr. Artikeln, Amsterdam; Douwe van der Kamp, Amsterdam; $. F. Janson ut. Co.( alias Jansen u. Co.), Amsterdam; Iffers, de Bries u. Co., Kommission und Konsignation, Amsterdam; van der Meer u. Co.( alias Marie van der Meer u. Co.), Amsterdam; den Bruggen u. Co., Amsterdam; Weffelink u. Co., Amsterdam; 2. Beyersbergen, Amsterdam; Ein Rekent vom Garde- Schützen- Bataillon hat sich am Der im Suthause zu Sonnenburg sigende Arbeiter Sauer ist begnadigt worden. Er war in Berlin wegen Mordes seiner Braut( durch Erschießen) zu lebenslänglicher Zuchthaus. traje verurtheilt, von welcher Zeit er nun genau 15 Jahre vers üst hat. Bei dem Morde seiner Braut sollte Eifersucht im Spiel gewesen sein. Der Postschaffner Rosenberg, der am 19. d3. Mts. vom Schwurgericht am Landgericht I für schuldig erklärt wurde, feine Chefrau todtgeschlagen zu haben und der deshalb zu 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, hat darauf verzichtet, das Rechts 2000 M. Belohnung sind von der Polizeidirektion aufmittel der Revision einzulegen. Das Urtheil hat somit da die Revisionsfrist abgelaufen ist Rechtskraft erlangt und so wird die Grgreifung der Diebe ausgesetzt, die in der Nacht zum Sonn Rosenberg mit dem nächsten Gefangenen Transporte nach dem abend in Kaffel den großen Juwelendiebstahl ausgeübt haben. Rosenberg mit dem nächsten Gefangenen Transporte nach dem Buchthause überführt werden. Die dabei gestohlenen Gegenstände haben einen Werth von an Buchthause überführt werden. nähernd 100 000 m., es befinden sich darunter vier Brillanthalbmonde als Broches, Werth: 1940 M., 7 andere Brillanten broches, 15 Brillantenbroches mit größeren Steinen, Werth: 2250 M., 8 Brillantenanhänger, 6 Brillant und ca. 100 goldene Armbänder, leztere im Werthe von 6000 M., 8 Garnituren Broches und Armbänder mit Brillanten, je 7 Rothgold- und Matigold Broches, 15 Paar Brillantohrringe à 100 bis 500 m., 1 Paar Rubin- Ohrringe, 2 Paar andere Ohrringe mit Edelsteinen, 4 Brillantringe mit Steinen, ca. 2000 M. Werth, 29 Serren- und Damenringe, die mit Smaragden, Rubinen, Saphiren und Opalen befeht find, Hemdenknöpfe und Nadeln mit Brillanten und Perlen, 100 massiv goldene Herrenketten à 30-60., 70 massiv goldene Damenfetten, 40 desgleichen Balstetten, 200 goldene Siegelringe, Granat- Armbänder, Golliers, Broches und Kämme, 4 Paar Manschettenknöpfe zit je 40 m., 30 Herren und 20 Damenmedaillons. Die hiesige Kriminalpolizei hat die umfassendsten Nachforschungen angeordnet. Marktpreise in Berlin am 26, November, nach Ermitte lungen des Polizeipräsidiums. Weizen per 100 Kg. guter von 16,20-15,70 m., mittlerer von 15,60-15,10., geringer von 15,00-14,50 W. Moggen per 100 Sg. guter von 18,60-13,80 M., mittlerer von 18,20-18,00., geringerer von 12,90-12,60. Gerste per 100 kg. gute von 17,00-16,00., mittlere von 15,90-15,00 M., geringe von 14,90-14,00 M. Safer per 100 kg. guter von 16,00-15,30., mittlerer von 15,20-14,50 0, geringer von 14,40-13,70 M., Stroh, Richt- per 100 Kg. von Erbsen Heu per 100 Rg. von 7,90-5,20 M. 4,90-4,00. per 100 Rg. von 40,00-25,00. Speisebohnen, weiße per Ueber einen dunklen Borgang wird folgendes berichtet; 100 Kg. von 50,00-20,00 m. Linsen per 100 Kg. von 80,00 Gestern Abend gegen acht Uhr hörte ein in der Brüderstraße bis 30,00 m. Kartoffeln per 100 Kg. von 6,00-4,00 M. Rind wohnhaftes Fräulein H. aus dem hinter dem Grundstücke vorbei fleisch von der Keule per i Kg. von 1,60-1,10 M. Bauchfleisch fließenden Mühlengraben heraus Stöhnen und Aechzen. Sie be- per 1 Kg. von 1,40 0,90 W. Schweinefleisch per 1 Kg. von nachrichtigte fogleich den Pförtner Sch., der mit der Meldung 1,50-1,10 M. Kalbfleisch per 1 kg. von 1,60-1,00 M. Sammel nach dem Bureau des ersten Polizeireviers an der Schleuse lief fleisch per 1 Kg. von 1,50-0,90 2. Butter per 1 Kg. von 2,80 In der Zwischenzeit war eine Frau aus Charlottenburg an dem bis 2,00 M. Gier per 60 Stück von 5,00-8,00 m. Fische per Mühlengraben vorbeigegangen, und ein Mann, der im Wasser 1 Kg.: Karpfen von 2,40-1,20 m. Wale von 2,80-1,20 m. lag und sich an dem Gitter der dortigen Bade- Anstalt festhielt, Bander von 2,40-0,80 m. Sechte von 1,80-1,00 m. Barsche rief ihr zu:„ Benachrichtigen Sie nur feinen Schußmann, machen von 1,60-0,70 m. Schleie von 2,40-1,20 M. Bleie von 1,40 Sie mir diese Thür hier auf, damit ich herauskommen fann." In bis 0,70 m. Krebse per 60 Stüd von 12,00-2,00 M. Polizeibericht, Am 25. d. M. Morgens wurde ein Arbeiter An diesem Tage fühlte der gekrönte Schurke, der kaiserDiese Stütze des Kaiserrei ches" war umgürtet mit der auf dem Nordbahnhofe beim Entladen eines Güterwagens von liche Schlächter, der im Schooße seiner Tuilerien, seiner dreifarbigen Schärpe, die Rosette eines Offiziers der Ehren- herabfallenden Brettern getroffen und am Kopfe so bedeutend Bastille, das gewaltige Grollen diefes von ihm unterdrückten, legion zierte das Knopfloch mit einem blutrothen Fleck, von verlegt, daß er nach deni Lazarus- Krankenhause gebracht werden aber nicht gebeugten Bolles vernahm, sich recht schlecht Gestalt war der Mann lang und mager wie eine Bohnen mußte. Auf dem Neubau Rheinsbergerstr. 4/5 glitt ein Ar bewacht durch die Hunderttausende von Bajonetten feiner stange. Um eines Hauptes Höhe überragte er seine Beisiger. beiter beim Aufrichten einer Leiter aus und brach das Bein. Er Prätorianer und durch alle seine Kanonen mit ihrem Gine Narbe zeichnete seine Stirn, seine Sände waren bedeckt wurde nach der Charitee gebracht. Nachmittags versuchte der Donner. An diesem Maimontag mit seiner festlichen Auf- mit Militärhandschuhen, er trug Schnurr- und Kuebelbart obdachlose Arbeiter Michnev in dem Hause Schönhauser Auee 700 in die Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau regung zwischen 4 und 5 Uhr Nachmittags ging eine Schaar von wie der Kaiser. Sein Aussehen war arrogant, sein Mund einzubringen und brachte bei dem hierdurch entstehenden jungen Leuten, die weder 1848 nod) 1851 mitgemacht brückte Hartherzigkeit aus. Er sprach im Kommandoton. Streite dieser und seiner Tochter mittels Taschenmessers mehrere hatten, in Schritt und Tritt nach dem Hofe von Amon, Offenbar, dieser Würdenträger hatte gedient. Stiche in den Kopf bei. Vor dem Hause Brunnenstraße 135 im Chore eine Hymne fingend, welche weder Knebel noch Eure Wählerkarte?" fragte er jegt den Revolutionär fiel ein Arbeiter in der Truntenheit zur Erde und erlitt eine Maulkörbe in Frankreich jemals ersticken werden. mit der Mähne von Silberhaar, welcher ihn mit erstaunten, bedeutende Verlegung an der Stirn. In der Schrauben Sie fangen! An ihrer Spize befand sich ein großer funkelnden Blicken maß, so daß ein Feuerstrahl sich aus fabrit von Stelzner, Melchiorstr. 28, gerieth ein Behälter mit Kienöl in Brand, wobei ein Arbeitsbursche bedeutende Ber magerer Greis, mit einer Art Jakobinerjacke bekleidet, seinen Augen zu ergießen schien. letzungen an den Füßen erlitt, so daß seine Ueberführung nach während ihm die schneeweißen Haare auf die ein wenig ge" Hier!" dem Krankenhause Bethanien erforderlich wurde. Am 27. d. M. Trümmten, aber noch recht rüftigen Schultern herabfloffen; Nachmittags versuchte ein Ingenieur in seiner Wohnung, in der er schritt langsam und drohend vorwärts auf die Sbirren Jezt blickten sich beide voll ins Auge, man hätte vom Chausseestraße, durch drei Wefferstiche in die Brust fich zu tödten. ⚫ los, welche vor dem Wahllotal aufgestellt waren, und als Bligen zweier Degen sprechen können. und als Bligen zweier Degen sprechen können. Endlich gab der Er wurde nach der Charitee gebracht. Abends fprang auf dem Schlesischen Bahnhofe ein Arbeiter auf den Bahnsteig, exfter von allen trat er, seinen Stimmzettel in ber Hand, Alte seine Stimme, aber dabei rief er: fiel dabei zu Boden und erlitt eine bedeutende Verlegung am Stopfe, fo daß seine Ueberführung nach dem Krankenhaufe am Friedrichshain erforderlich wurde. Am 26. und 27. 5. Wt. und in der darauffolgenden Nacht fanden 15 Brände statt. ein • Nach Euch, Vater!" But; vorwärts!" " Hoch die Rep.... 1" bleichte er. Wo und wann habe ich diese Stimme gehört? Wo Der Schluß dieser Worte wurde fast ganz leise geDer Alte schüttelte sein Löwenhaupt und fagte nur fprochen. Der gewefene Militär, welcher die Wahlhand. immer überaus glücklich nach einer solchen Aufforderung: lung leitete, hatte sich bisher taliblütig gezeigt; jetzt er Geht Ihr voran zuerst kommen die Söhne!" Und nun traten die Jungen einer nach dem andern an bie Urne heran; da es eine ziemlich große Menge war, war das nur?" mehr als tausend, dauerte der Vorübermarsch länger als Ulyffes Otto Nob Barthélemy Klüger, der sich triumeine Stunde. Jeder legte schweigend seinen Stimmzettel phirend zurückzog, wendete verächtlich sich um und sprach hin, dann ging er ab, noch einen Alick auf den" Alien" mit einer Stimme, in welcher das tragische Pathos werfend, der vor Stolz und befriedigter Rache bebte. # rechter Vergeltung zitterte: Endlich kam auch er an die Reihe. Mit einer gewiffen" In der Vorstadt Antoine in der großen Straße Feierlichkeit entfaltete er feinen Stimmgettel, auf dem in großen Tage der Ermordung Baudins im Jahre 1851." Buchstaben die Namen der fünftigen Erwählten prangten und legte ihn offen bem Wahlvorsteher hin. Gerichts- Beifung. Kindesunterschiebung und intellektuelle Ur gefundenfälschung in zwei Fällen wurden der veramebelichten Bäckermeisters- Chefrau D. zur Last gelegt, die gestern vor der 7. Straftammer des Bandgerichts I stand. Die An getfagte befand sich im Juli 1891 in einem Zustande, daß ihre und ihres Ehemannes Hoffnung, Elternfreuden zu genießen, Erfüllung zu gehen verhieß. Durch ein förperliches Leiben 2 6 2 mide indessen diese Hoffnung vernichtet. Die Angeklagte ver- An alle Barbier, Friseur- und Perückenmachergehilfen| Thorarolle geleisteten Schwur und nahmen auf Bureden des tajm, daß die in ihrer Nachbarschaft wohnende Arbeiter Berlins! frau Boß ein Zwillingspaar, Knabe und Mädchen, geboren Fabrikanten Heller die Arbeit auf. Bergebens baten, fämpften Kollegen! Wir richten an Euch die dringende Auffer berung, und drohten die anderen Arbeiter. Polizeileute bewachten und hatte. Die Angeschuldigte bewog die Frau Boß, ihr das Euch bis spätestens gum 4. Dezember in die Wählerlift n ein- fchliefen in der Fabrit, bei Tag und Nacht. Die Vorladung vor Mädchen abzulaffen. Als dann der Ehemann D. nach zeichnen zu lassen. Wahlberechtigt ist, wer das 25. Lebenjahr das Rabbinat feuchtete bei jenen Frömmlern nicht und so wer Haufe tam, machte ihm seine Frau die Mittheilung, daß er erreicht hat, nicht bei einem Innungsme fter arbeitet, mo in den die Talesim( Gebetmäntel) von solchen, die an der Thora Water eines Mädchens geworden fei. Boller Freuden ging dieser der Wählerliste verzeichnet steht. Berfäume daher nieman, sich falsch geschworen haben, gearbeitet werden. Die anderen Ar aum Standesamte und meldete die Neugeborne als seine Tochter pon unserem Arbeitsnachweis, Rosenthalers. 38, woselb auch beiter, die 10 frühere Mitarbeiter und 8 fremde Bauernweber Wilhelmine Dant. Das untergeschobene Kind verstarb nach jede weitere Auskunft ertheilt wird, Antrags formulare zu holen. arbeiten faben, mußten notbgedrungen zur Arbeit gehen, da ein vier Wochen und diese Anmeldung wurde feitens der Angeklagten Bor allem richten wir an die älteren Roll gen die Ma nung, partieller Streit ohne Erfolg wäre. bei dem Standesamte bewirkt. Inzwischen hatte auch die Frau sich recht rege an der Wahl zu betheiliger. Die Agita ions- Fabriten erleiden nun den 10 prozentigen Abzug, und das Loos Voß auf dem Standesamte richtig angegeben, daß sie tommission. J. A.: Paul Liere, Chausseestr. 123. Zwillinge geboren. Bei der Impfung fehlte das eine aller ist ein trauriges. Drei Monate Kämpfe haben die Arbeiter Kind und nun gelangte die vorgenommene Unterschiebung tampfes und hungermüde gemacht. zur Kenntniß der Behörde. Der Gerichtshof berüdsichtigte bie ganze Sachlage, billigte der Angeklagten mildernde Umstände zu und erkannte nur auf eine Gesammtstrafe von einer Woche Gefängniß. Der Zahntechniker Otto Döpke stand gestern unter der Anllage der Freiheitsberaubung vor den fiebenten Straftammer des Landgerichts I. Der Angeschuldigte batte an einem Julitage Termin mit dem Zuschneider Lippold vor der Zivillammer. Der Kläger Döpfe erzielte nur einen theilweisen Erfolg und gab seinem Unmuth hierüber nach Beendigung des Termins unverhohlen Ausdruck. Lippold that, als höre er es nicht; um sich von dem Angeklagten zu befreien, ging er in ein Zigarrengeschäft, um einen fleinen Gifauf zu machen. Als er dann auf dem Heimwege den Alexanderplah erreicht hatte, vertrat ihm der Angeflagte, der ihm augenscheinlich aufgelauert An alle Kuopfarbeiter Berlins! Kollegen! Ich richte an Euch die dringende Auffordering, Euch bis spätestens den 4. Dezember in die Wählerlisten ein tragen zu laffen. Die Stellen, wo dies geschehen kann, find ja hinreichend bekannt. Vor allem richte ich an die organisirten Kollegen die Mahnung, den Fernstehenden die Bedeutung der Gewerbegerichts- Wahlen vor Augen zu führen, and fräftigst zu agitiren. Thue also ein jeder seine Pflicht. Mit to legialem Gruß Paul Schneider, NO ,, Friedrichsbergerstr. 1. Achtung, Wirker! fommission sind auch diejenigen Wirker wahlbere htigt, welche Laut Bekanntmachung des Ausschusses der Streit Kontroll bei einem Innungsmeister arbeiten. Versäume da er niemand, sich bis fpateftens zuni 4. Dezember in die Wählerlisten zum Gewerbegericht eintragen zu lassen. Antragsformulare sind bei dem Unterzeichneten zu haben. Der Vertrauensmann Gustav an3, NO., Weberstraße 42. Die Arbeiter anderer Von der Internationalen Union der Glasbläser" in England geht uns die Mittheilung zu, daß die Flaschenfabrikanten in Alloa( Schottland) Agenten nach Deutschland entfendet haben, welche Glasbläfer zu Streifbrecherzwecken anwerben sollen. Die schottischen Glasbläser warnen ihre deutschen Kollegen, den Versprechungen dieser Agenten Gehör zu geben und bauen fest darauf, daß die Absichten der Fabrikanten an der internationalen Solidarität der Arbeiterschaft scheitern werden. 1 11 Den Kohlenbergwerk Arbeiteru in Forest of Dean Rorrefp." meldet, von den Unternehmern die Anzeige gemacht war, wie der Reichs- Anzeiger" nach der Londoner Allgemeinen worden, daß ihre Löhne um 72 pet. vertürzt werden sollten. Diese Maßregel würde 2000 Personen in Mitleidenschaft gezogen haben. Am vorigen Donnerstag hat dann eine Versammlung von Vertretern der Bergwerksbesitzer und Bergleute in Forest of Dean stattgefunden, in welcher die ersteren ersucht wurden, die von 71/2 pŒt. um zwet oder drei Wochen zu verlängern, weil die rbeiter durch die Erkrankung des Agenten in ihren Beschlüssen hindert feien. Die Bergwerksbesitzer bewilligten das.Verlangen, der Streit, den man für wahrscheinlich hielt, ist somit vorverschoben. hatte, den Weg. Der Angeflagte rief dann einen in der Nähe u die Mitglieder der Ortskrankenkaffe der Klempner! Frist für das Inkrafttreten der angekündigten Lohnherabsehung Vermischfes. " bie Persönlichkeit des Lippold auf der Wache feststellen lasse, der Am Mittwoch, den 30. b. M. findet eine Versamn lung statt, felbe habe ihn schwer beleidigt. Der Beamte fragte Döpfe, ob in welcher die Delegirten, die Eure Interessen, Anicäge und berselve feinen Gegner denn nicht fenne, und als Döpfe dies Wünsche im nächsten Jahre zu vertreten haben, gewählt werden verneinte, mußte Lippold mit zur Wache folgen, wo er etwa follen. In aller Gedächtniß wird wohl noch der Beschluß der Mit eine Vierteljunde festgehalten wurde. Er stellte sodann gliederversammlung vom April d. Js. sein, daß die freie Arzt- lässig Strafantrag wegen Freiheitsberaubung und führte im gestrigen wahl bei unserer Kasse einge, ührt werden sollte. Wie haben aber Termine aus, daß der Angeklagte die angeblige Beleidigung rein die Delegirten diesen Beschluß vertreten? Das Resultat tennt aus der Luft gegriffen habe, nm feine Siftirung begründen zu Ihr Alle. Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es dabar, zu der tönnen. Der Angeklagte habe auch weijellos feine Personalien oben angeführten Versammlung zu erscheinen, damit Delegirte aus dem zwischen ihnen schwebenven Bivilprozesse gekannt, thn gewählt werden, die voll und ganz für Euch eintreten. Suche früher fogar wieberholt in seiner Wohnung besucht. Der Staats: baber jeder seine Kollegen zu bewegen, sich mehr für die Kranken- Gegen den elsassischen Abgeordneten Dc. North( natl.) anwalt beantragte einen Monat Gefängniß, der Gerichtshof ging faffenangelegenheiten zu intereffiren. Erscheint Alle, Mann für aus Straßburg i. E. ist, wie die Freis. 3rg." meldet, ein straf aber noch über den Antrag hinaus und ertannte auf fechs Mann am Mittwoch, den 30. d. M., Abends 8½½ Uh, pünktlich gerichtliches Ermittelungsverfahren eingele tet worden wegen Wochen Gefängniß, da das von dem Angeklagten ange- bei Mundt, Köpenickerir. 100, Mitgliedsbuch legiti nirt. Mit Unregelmäßigkeiten, welche derfelbe als wandte Mittel, fich an einem Gegner zu rachen, als ein höchst Gruß W. Groß, Reichenbergerfir. 166. Direktor der Boden und Kommunalkredit frivoles angesehen werden müsse. ban begangen haben soll. In einer vorhergegangenen war dargelegt worden, Zivilprozeß- Verhandlung gegen den Sohn des Angeklagten grof e Summen entnommen hatte, die man durch ein fingirtes Konto daß Norih 1876 aus der Bank verheimlichte, indem ein Notar, der nichts schuldete, muit horrenden Summen belastet wurde; eine Zurückzahlung ist nicht erfolgt. Dr Sohn hatte fich f. 8. aut einer schriftlichen Garantie von über 100 000 m. für feinen Bater sur Deckung dieses Postens verpflichtet für den Fall, daß in der Generalversammlung nichts lachtheiliges über feinen Bater mitgetheilt würde, halte diefe Sarantie aber später zurückgezogen. Nacht entgleiste auf der Station Weinberge ein Güterzug Entgleisung. Prag, 28. November. In vergangener der Staatsbahut. Sechs Bagen wurden zertrümmert, vier andere beschädigt. Personen sind nicht verletzt. Union in San Salvador ist durch ein Erdbeben größtentheils Erdbeben. San Francisco, 27. November. Die Stadt zerstört. Die Mehrzahl der Säufer ist eingestürzt. Bahlreiche Todte und Verwundete lagen unter den Trümmern begraben. Au jämmtliche Gewerkschaften Deutschlands! Wie schon mitgetheilt, haben am 22. November die KorbEine Auffage toegen Expreffung wurde gestern vor der macher der Werkstatt von D. Anding, Wilhelmstr. 124, wegen fiebenten Stra fammer des Landgerichts 1. gegen den Kaufmann Wasregelung die Arbeit niedergelegt. Herr Anding, der jür die Bittor Röhl verhandelt. Durch die Beweisaufnahme wurde der Spandauer Wiilitärverwaltung die Lieferung von 60 00) GefchüßCharakter des Angeflagten in ein eigenthümliches Licht gestellt. Transportförben im Submissionswege übernommen hatte, fühlte Wie feit Jahresfrist spielte der Angeklagte am Abende des fich bemüßigt, den Arbeitslohn, der ursprünglich für 18 Benti 10. September d. 3. bet dem Restaurateur Nözel Stat, wobei meter Körbe auf 55 pig. und für 12 Bentimeter Störbe cu 50 Pfg. fich meter auch der letztere fim am Spiel betbeiligte. Nach Beendigung des feitgefeit war, auf 45 Pig. herataufegen, angeblich, weit fein Spiels wurde zu den Würfeln gegriffen und vereinbart, Ginjäße von 5 bis 10 Bjennigen au machen, um von dem Gewinnt die theiligt hatte, sonst feine Arbeiter für 40 Pfg. bekommen Schwager, der sich ebenfalls an der Submiffion beBeche zu bezahlen. Der Angeklagte betheiligte sich hieran nicht, erit tönne. Wir fonnten selbstredend auf dies Argument nicht einnach einiger Zeit bat er, an dem Würfeln theilnehmen zu dürfen. gehen und bestanden daher auf unserer ursprünglichen Ver Er verlor und mit dem Verlust verdoppelte er seine Ginjaze. einbarung. Wir bekamen denn auch nach einigen Kämpfen vor: Bergebens widersprachen die Witspieler, der Angeklagte bestand läufig den Lohn von 50 Pf. zugefagt und wollten darauf, gestügt darauf, höhere Ginfäße zu machen, da er nur auf diese Weise auf einen Versammlungsbeschluß, Herrn Anding an. 24. D. W fein Geld zurückgewinnen tönne. Als fein Verlust gegen 100 W. Die Forderung vorlegen, diesen Sticklohn uns für die ganz betrug, stellten die Mitspieler das Würfeln ein. Der Angeklagte Lieferung zu zahlen. Inzwischen wurden jedoch am 22. Novembe: wandte sich nun an den Wirth mit der Forderung, ihm 60 wt. von den Gewinn herauszugeben. Er wies denselben darauf hin, zwei unserer Skollegen plöglich ohne Angabe des Grundes entdaß er Hazardspiel in feinem Lokale geduldet und selbst betrieben weigerte, Gründe für diese Handlung anzugeben, els eine Maf lassen. Wir musten dies, namentlich da Herr Auding fich habe; wenn er angezeigt roerde, könne es ihm schlimm ergehen und er, der Angeklagte, werde ihn anzeigen, wenn ihm nicht regelung betrachten und fühlten uns daher verpflichtet, uns wit 60 M. herausgegeben würden. Der Wirth und die übrigen niederzulegen. Bugleich stellten wir in allen Werkstätten die Forderung unferen beiden Kollegen folidarisch zu erklären ind die Arbeit Gäste waren empört über das Verhalten des Angeklagten, auf 50 Br. für Geschüpförbe. Bum Beweis, daß diese Forderung mit Rücksicht auf die ihm drohende Gejahr ließ der Wirth sich feine übermäßige it, möge die Mittheilung dienen, daß zwei ( Tepeichen des Bureau Herold.) aber auf eine linterhandlung mit ihm ein. Er zahlte dem An- Firmen, Richter- Weißensee und Jungnidel, Wienerstr. 11, die den Bäckermeister Chemnizer aus Bernbruch bei Grimma, Leipzig, 28. November. Das Schwurgericht verurtheilte getlagten 40 M. heraus, worüber er sich quittiren ließ. 213 der Angeklagte das Geld in der Tasche hatte, äußerte er:„ So, nun felbe schon bewilligt haben. Außer von Anding stehen noch die der im Juli d. Js. sein 6 Monate altes Kind dadurch tann ich ja immer noch machen, was ich will." Der Wirth Ganzen stehen gegenwärtig 93 Kollegen im Vusstand. In der dem Kopf an eine scharfe Kante schlug, wegen Todtschlags, Resultate der Werkstätten von Starke und Fembes aus. Sm getödtet hatte, daß er es am Bein faßte und mit wies ihm die Thür. Am folgenden Morgen machte der am Montag stattgehabten Versammlung wurde ein definitives schwerer Urkundenfälschung und Diebstahls unter Berfagung Angeklagte bei der Polizei Anzeige gegen den Wirth Streiffomitee aus den Kollegen Schölzel, Miersch, Rose, Arndt, mildernder Umstände zu 10 Jahren 2 Wochen Zuchthaus und wegen des Hazarofpiels. Nun sezte auch der letztere Großmann, Hentscha und Huth gebildet. Etwaige Anfragen sind 10 Jahr Ehrverinst. alle Rücksichten bei Seite und Denunzirte den Röhl wegen Erpressung. Im Termine behauptete der Angeklagte, richten an obert Kiersch, p. 2o. Restaurant zum Starten er fei der Anficht gewesen, baß ein Wirth, der im Hazardspiel gewinne, das Geld an die Verlierer wieder herausgeven müsse, wahrend die Gäfte das vom Wirthe gewonnene Geld behalten bürften. Der Staatsanwalt Rothardt hielt diese Behauptung des Angeklagten für eine Ausrebe naivster Art, seine Handlungs weise beblirfe teiner näheren Kennzeichnung, er beantrage gegen ihn awei Monate Gefängniß. Diefem Antrage entsprach der Gerichtshof. Beuthen D.-S.§ 11 des Preßgefehes. Dieser Zage stand vor ber hiesigen Straftammer ein Prozeß an, dessen Entscheidung für die Presse nicht ohne Bedeutung ist. Angellagt war der Redakteur Des Ratholit", Gefert, wegen Nichtaufnahme einer ihm von dem Generaldirektor Bieler aus Ruda zugeschickten Berichtigung. Das Schöffengericht hatte auf 20 M. Strafe, Tragung der Kosten und nachträgliche Giurückung der Berichtigung erfannt. Die Straf kammer hob dieses Erkenntniß auf und sprach den Angeklagten von der Verpflichtung, die Berichtigung aufzunehmen, fret, indem sie hervorhob, daß eine Berichtigung, deren Ginsender sich auf § 11 berufe, auch den gesetzlichen Anforderungen entsprechen müffe und eine Richtigstellung der Thatsachen, aber keine sonstigen Auslaffungen enthalten dürfe. Boziale Lieberlicht. Achtung, Stuckateure! zu litter, Berlin S., Bitterstr. 25. itter, Berlin S., Piitterstr. 25. 3n Gunften ber Arbeiter ist der Streit beendet, welcher in der Waschinenfabrik von 2 edereru. Borges in Königs feld bei Brünn ausgebrochen war. genommen, nachdem die Firma fich verpflichtet hatte, innerhalb Tie Arbeit wurde auf6 Monaten feinen ber am Streit Betheiligten zu entlassen. Wegen 50 prozentiger Lohnherabsetzung ist in der ( Oesterreich) ein partieller Streit ausgebrochen. Seidenfabrik von M. Booms in Hilbetten bei Wildenschwert Die Arbeiter Fürths haben, wie uns ein Telegramin meldet, über die Brauerei Evora u. Meyer den Boytott verhangt. " 1 Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Berlin, 28. November. Das tönigliche Gisenbahn- Betriebsamt macht bekannt: Am 28 d. M. wurde der Schnellzug 94 ( Rohlfurt- altenberg) bei der Durchfahrt auf Station Niesty abgelenkt und infolge falscher Weichenstellung nach einem Nebengeleife stieß dort auf gwei leere Güterwagen. Reisende weder getödtet noch verlegt, Lokomotivheizer an beiden Knien gequetscht. Die Lokomotive des Buges und beide Güterwagen wurden beschädigt. Betriebsstörung dauerte 2 Stunden. Paris, 28. November. Die Deputirtenkammer hat bei der des Baron Steinach die vom Minis erpräsidenten Zoubet verlangte Berathung der Interpellation betreffend die Obduktion der Leiche einfache Tagesordnung mit 804 gegen 209 Stimmen abgelehnt. Die Minister traten alsbald zusammen, um sich über die GinPolizeitweisheit. Der Bauarbeiter Ausschuß für die Berreichung ihrer Demission zu einigen. fehrsanlagen wiens wurde von der Polizeivireition aufgelöst, weil sein Bestehen mit dem Vereinsgefeß nicht verträglich. Die Wiener Arbeiterzeitung" bemerkt zu der albernen Maßregel: Diefes Vorgehen ist für unsere Berhältnisse sehr charakteristisch. Der jurchtbaren Arbeitslosigkeit, welche der Winter gebracht hat, Briefkaffen der Redaktion. ftehen die Behörden abfolut hilflos gegenüber, cinsig bewaffnet Alex. Dresler. Wir bitten, in der Zeit von 7-8 Uhr mit dem Schubwagen. Die Arbeiten für die Berfehrsanlagen Abends mit Legitimation bei uns vorzusprechen. werden verzettelt und verschleppt, so das es scheint, als ob der Czempin. Der Verunglückte har den Unfall bei der OrtsAbg. Lueger Hecht hatte, welches unlängst im Abgeordnetenhause polizeibehörde anzumelden. Die Unfalls- Berufsgenossenschaft tritt behauptete, daß die Berhandlungen der Verkehrstommission nur aber erit 13 Wochen nach dem erlittenen Unfall ein. Wo die darum geheim gehalten werden, damit das Spiel der beiden betreffende landwirthschaftliche Berufsgenossenschaft ihren Sit hat, tonfurrirenden Gesellschaften, Union Baugesellschaft und das wird er durch die Ortsbehörde erfahren können. Kraus'sche Dampftramway, hübsch verborgen bleive. Die R. Wegner. Sie müssen den Mann verklagen, wenn er Antragsformulare zu den Gewerbegerichts Wahlen sowie jenigen aber, deren Lebensinteressen durch die Verkehrsanlagen die 10 M. nicht gutwillig herausgiebt. Flugblätter ind in unferem Arbeitsnachweis bei Schünemann, berührt werden, denen man vor ihrer Jnangriffnahme goldene K. W., München. Die Bestimmungen des Bayerischen Weinmeisterfte. 19, zu haben. Wir bitten namentlich die organis Berge persprochen hat, und welche nichts anderes ge- Rechts find uns nicht bekannt. Wir können Ihnen daher keine firten Kollegen, jeben Säumigen an die hohe Bedeutung der than haben, als daß sie sich eine vollständig legale Ver- Auskunft ertheilen. Wahlen zu erinnern und die Eintragung in die Wählerlisten zu tretung schufen, jenen versucht man, diese Vertretung zu nehmen. A. B. Der Mann haftet nicht für die Gerichtstoften eines veranlassen. Mit follegialem Gruß die Vertrauensleute 2. Kleinert, Freilich wird es beim Versuche bleiben. Denn es ist einfach Prozesses, welchen seine Frau führt, besonders dann nicht, Berlin, Culmftr. 3., H. Meier, Berlin, Prinzenstr. 32. lächerlich, ein Stomitee von sieben Mann als Verein aufzufassen, wenn der Prozeß schon vor der Verheirathung angestellt wor welcher sich jormell tonstituiren und seine Statuten der Behörde den ist. anmelden müßte. Glaubt man denn wirklich, mit so fleinlichen h. R. 4. 1. Ihre Frage betreffend die Anfechtung der Laut Bekanntmachung des Wlagistrats gelten diese in ihrem Bolizeimittelchen der Thatsache gegenüber aufzukommen, daß die Schentung können wir auf Grund Ihrer Angaben nicht beHaus Gewerbetreibenden, welche ihren Gewerbebetrieb nicht an Arbeiter endlich erwacht und entschlossen find, für ihre Intereffen antworten. Dazu gehört genauere Kenntniß verschiedener, von gemeldet haben, als Arbeitnehmer. Als solche gelten auch An- einzutreten? Und das geschieht im selben Moment, wo im Bar- Ihnen nicht erwähnter Umstände. Bu mündlicher Beantwortung gestellte( Geschäftsführer, Buschneider u. f. w. deren Gehalt lament ein Gesezentwurf vorliegt, welcher zur Herbeiführung des find wir bereit. 2. Wenn Sie nachweisen können, daß die 2000 m. nicht übersteigt. Um jeden rrihum zu vermeiden, Einvernehmens zwischen Arbeitern und Unternehmern eigene Scheibe fchon bei Ihrem Einzug in die Wohnung zerbrochen war, wird hiermit besonders auf diesen Bunit hingewiesen. Berfäume Urbeiterausschüsse schaffen will. Will man wirklich für den fo brauchen Sie dieselbe nicht zu ersetzen. feiner sich bis zum 4. Dezember in die Wählerliste einzutragen. fozialen Frieden etwas thun, dann befeitige man vor allem die Fr. D. Sie müssen die Scheibe dem jezigen Eigenthümer Wer diefes unterläßt, geht seines Wahlrechts verluftig. fozialpolitischen Eingriffe und Uebergriffe der Polizei. Den ersetzen. Wiener Bauarbeitern wird die Auflösung nicht schaden, sie werden 5. S. 103. Der Hauswirth hat die Miethssteuer für Sie Achtung, Solzarbeiter, Tischler, Drechsler, Bildhauer, ich eine Vertretung so oder so zu erzwingen wissen, geschädigt verauslagt und kann diefelbe von Ihnen erfeyt verlangen. Stellmacher, Riftenmacher u. f. w. Nach Schluß der Ber- und blamirt ist allein die Regierung, über deren fojialpolitiche über den Vormund und weisen Sie in der Beschwerdeschrift .. 11. Beschweren Sie sich beim Bormundschaftsgericht fammlung vom 25. d. M., in der festgestellt wurde, daß Gruppe Reise sich nunmehr jeder ein Urtheil bilden kann." 5 noch acht Erfagtandidaten zum Gewerbegericht zu ftellen bat, nach, inwiefern für Ihre Schwester hier bessere Aussichten sind. bin ich von betheiligten Holzarbeitern beauftragt worden, zum Mittwoch, den 30. November, Abends 8/2 Uhr, noch eine Gruppenversammlung einzuberufen, in der die Vertheilung und Aufstellung dieser acht Kandidaten erfolgen soll. Diese Verfammlung findet ftatt bei Feuerstein, Alte Jakobfte. 75. Crust fernig. Fürstenstraße 17. Achtung, Handindustrielle! Noth tenut kein Gebot. Ueber das Ende des Weber. ftreite in kolome a wird der Wiener Arb.- 3tg." geschrieben: 10 Chassidim( fromme Fanatiker, die" an Wunderthaien der Rabbiner glauben), größtentheils Familienväter von 5-6 Kindern, mit der Erklärung, daß fie mit 2 fl. 50 fr. hungern und die Feiertage hindurch Schulden machen mußten, brachen den an der Briefhaffen der Expedition. D. M. St. Der betreffende Band ist gegen Ginsendung von 4,30 W. von unserer Verlagsbuchhandlung zu beziehen. Sozialdemokratischer Wahlverein für den heutigen Wiegenfeste ein dreimaliges Arbeiter- Bildungs- Schule. 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Lehrplan für das Winterhalbjahr. ( IV. Quartal 1892.) Die Stunden fallen wie bisher Wochentags von 8 bis 10 Uhr Abends. Sonntags von 10 bis 12 Uhr früh. • • Montag do. Dienstag. Do. Mittwoch. do. Donnerstag Freitag. do. Sonnabend Sonntag Montag Dienstag Mittwoch do. Donnerstag 80. Freitag. Do. O Sonnabend Sonntag • Nordschule. Müllerstr. 179a. Rechnen( unt.). ." Deutsch( ob.). Geschichte( neue). . Kaufm. Rechnen, Wechselrecht, Korrespondenz. Deutsch( mittl.). * Mathematik und mathematische Geographie. Chemie. . • Deutsch( unt.). * Physiologie. e Südschule. Hagelsbergerstr. 43. Physiologie. Deutsch( mittl.). Geschichte( alte). ( doppelte) Deutsch( ob.). Buchführung und oberes Rechnen. Buchführg. u. ob. Rechnen. Deutsch( unt.). Ostschule. Markusstr. 31. . Deutsch( ob.) Logit. Deutsch( unt.). Deutsch( mittl.). Physiologie. Geschichte( neue). Rechnen( unt.) Buchführg. u. ob. Nechnen. Rechnen( unt.). Südost- Schule. Reichenbergerstr. 133. Buchführg. u.ob. Rechnen. Deutsch( mittl.). Deutsch( ob.) Logit. * Rechnen( unt.) Geschichte( mitt!). Kaufm. Rechnen, Wechselrecht, Korrespondenz. Deutsch( unt.). * Mathematit und mathe matische Geographie. Physiologie. Die mit bezeichneten Stunden werden mit Benutzung der DoppelRäume ertheilt. Für alle vier Saulen: an jedem Sonntag Vormittags 10-12 Uhr: National- Oekonomie in den Armin- Hallen", Kommandantenstr. 20. Unterricht für Nachtarbeiter: Nachmittags von 2%, bis 4%, Uhr. B Dienstag Donnerstag. # 1 Ostschule. Markusstr. 31. Nordschule. Müllerstr. 179a. Buchführung u. Rechnen ..... Buchführung u. Nechnen. Deutsch. Deutsch. Versammlung am Dienstag, 29. Nov., Abends 82 Uhr, in Schneider's Salon, Belforterstr. 15. Tages Ordnung: D Referent: Genosse Wiedemann. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Auf1. Die gegenwärtige wirthschaftliche und politische Lage uahme neuer Mitglieder. 239/8 Der Vorstand. Zentralverein der Bildhauer Deutschlands ( Gauverein Berlin). Versammlung 116/7 heute Abend 8 Uhr, im Lokale Annen- Strasse No. 16. Tagesordnung: 1. Wahl eines Beisitzers zum Zentralvorstand. 2. Besprechung über Modelleur- Angelegenheiten. 3. Vortrag über:„ Die Schundkonkurrenz." Refer. Kollege Paul König. Um regen Besuch bittet Der Vorstand. Deffentliche Versammlung sämmtlicher Holzarbeiter am Mittwoch, 30. November, Abends 8 Uhr, bei Bolk, Alte Jakobstr. 75. 2ages Ordnung: 191/8 1. Aufstellung und Vertheilung von 8 Erfazkandidaten auf Gruppe 5 zum Gewerbegericht. 2. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. Oeffentliche Versammlung sämmtlicher im Vergoldergewerbe beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins ain Dienstag, 29. November, Abends 81/2 Uhr, bei Scheffer, Inselstr. 10. 9 Tages Ordnung: 1. Besprechung über die Gewerbegerichts- Wahlen und Vertheilung der Antragsformulare zu denselben. 2. Rassenbericht. 3. Erfahwahl zur Agitationskommission. 4. Verschiedenes. 358/2 Die Agitationskommission der Vergolder. Achtung! Steinmetzen. Große öffentliche Versammlung Für sämmtliche Lehrsächer werden neue Schüler und Schülerinnen am Mittwoch, 30. Novbr., Abends 8 Uhr, bei Müller, aufgenommen. Die Zahlung der Beiträge und Aufnahme neuer Mitglieder fann an endstehenden Bahlstellen, deren je eine auch in jeder Schule errichtet ist, erfolgen. Dafelbst wollen auch die Theilnehmer und Theilnehmerinnen am Unterricht ihre Schulkarten einlösen. Beitrag mindestens 25 Bf. monatlich, Schulgeld monatlich 50 Pf. An den mit bezeichneten Zahlstellen sind auch Billets zur Urania à 25 Pf.( welche lettere dann nur noch eine Nachzahlung Don 25 Pf. bedingen) gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuches zu haben. Die Zahlstellen sind folgende: S. Südschule, Hagelsbergerstr. 43. * Börner, Ritterstr. 108. Gründel, Dresdenerstr. 116, Klein, Schönleinstr. 8. Ehrenberg, Annenstr. 14, SO. Südostschule, Reichenbergerstr. 183. Kehr, Röpnickerstr. 126. * Schulz, Admiralstr. 40 a, Ulrich, Wrangelstr. 84. Zubeil, Naunynftr. 86. Schayer, Reichenbergerstr. 54. Fafforke, Wrangelstr. 16, SW. Grube, Mariendorferstr. 10. Kirchner, Junkerstr. 1. Goepel, Raybachstr. 1. * Antrick, Steinmetstr. 60. 0. Ostschule, Markusstr. 31. A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8. E. Böhl, Frankfurter Allee 74. 103/19 Radke, Rrautstr. 48. * Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Ungering, Breslauerstr. 27. C. * Berndt, Alte Schönhauserstr. 18. Wernau, Rosenstr. 30. N. Nordschule, Müllerstr. 179a, " Gleinert, Müllerstr. 174. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Kleinan, Gartenstr. 171. Lehmann, Brunnenstr. 83. Schmidt, Tresckomftr. 24. Thierbach, Schwedterstr. 44. Raabe, Ruppinerstr. 42. * Stritzkowsky, Kastanien- Allee 35. Kruse, Pappel- Allee 3/4. NO. * Gumpel, Barnimstr. 42. Drescher, Linienstr. 50. NW. * Vogtherr, Stephanstr. 27a, Voss, Lübeckerstr. 8. Der Vorstand. Achtung! Maurer und Putzer. Große öffentliche Versammlung am Donnerstag, den 1. Dezember cr., Abends 8 hr, in den Juduſtriehallen, Kommandantenstr. 77-79. Tages Ordnung: M 1. Zweck und Nutzen der Arbeitslosen- Statistit. Referent F. Schulze. 2. Diskussion. 242/3 3. Die Gewerbe- Schiedsgerichtswahlen. Referent Kollege Klingenberg. 4. Diskussion. 5. Gewerkschaftliches. Die Kollegen werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Der Einberufer. H. Schigolski. F. Gräschke. NB. Den Mitgliedern des Zentral- Verbandes, Filiale II Berlin zur Nachricht, daß sich die Zahlstellen für Norden bei Peterson, Veteranenstraße 22, und für Moabit bei Hermerschmidt, Berlebergerstraße 28, befinden, woselbst Beiträge jeden Sonnabend Abend von 8-10 Uhr entgegen genommen werden. 245/4 Der Bevollmächtigte. Oeffentliche Versammlung Lages Ordnung: Hoch! 22 Nu is wieder jut Prefierkin". 346b Rauchklub Ringelwolfe. Gauv. Berl. Bildhauer. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser bewährtes Mitglied, der Kollege 116/9 Richard Jacobi am Sonnabend früh verstorben ift. Die Beerdigung findet am Dienstag Nachmittags 2 Uhr auf dem Georgen- Kirchhof, Lands berger Allee statt. Ehre seinem Andenken! Der Vorstand. Danksagung. Allen Verwandten, Freunden und Rollegen meines Mannes von der Firma Nähmaschinen Fabrit( vorm.) Frister u. Roßmann, sowie dem Verbande aller in der Metallindustrie beschäft. Arbeiter, die meinem lieben Mann die lehte Ehre erwiesen haben, und für die überaus zahlreiche Blumenspende sage ich hiermit meinen tiefgefühlten Dank. 3476 Wittwe Orbauke geb. Voigt nebst Familie. Die Beleidigung, die ich gegen Herrn Franz Werner, Mühlenstraße 8, aus gestoßen habe, nehme ich hiermit zurüc und erkläre denselben für einen Ehren mann. 8446 Emil Eichler, Görlizerstraße Nr. 65. 367 Achtung, Musiker! Unsere ordentliche Mitglieder Versammlung vom 22. d. M. findet hente Bormittag 9 Uhr bei Röllig, Neue Friedrichstraße 44, ftatt. Erscheinen nothwendig. Der Vorstand der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Berlins und Umgegend. Pelzwaaren. Einzelverkauf direkt in d. Werfitatt zu Engros- Preisen Stallschreiberstr. 50/51, v. 1 Z., 1. Bortrag über die Wahl zum Gewerbegericht. Referent wird in der Ede Alexandrinenſtr. Verfammiung bekannt gemacht. 288/6 2. Stellung zum nächsten Steinmetz- Kongreß. 3. Verschiedenes. Ein jeder Kollege ist verpflichtet zu erscheinen. Der Vertrauensmann. Schöneberg. 3426 Christbaumkonfekt, reizende Neuh., nur genießbare Waare, 1 Rifte Inhalt zirka 430 Stück 2 M. 50 Pf., 1 Kiste Jnb. zirka 270 gr. Stücke 3 M. Berlin, Brock, Barnimstraße 4. Theile hierdurch den Genossen mit, daß das Lokal des Heren Ramm, Hans Baake, Hauptstr. 81, von heute ab uns nicht mehr zur Verfügung steht, da Herr Ramm mehreren Gentoffen gegenüber erflärt hat, feinen Saal zu feiner Ber- City- Passage, Dresdenerstrasse 52/53. fammlung u. s. w. mehr hergeben zu wollen. Mögen die Genossen und Vereine bei etwaigen Vergnügungen und Festen dies berücksichtigen. Der Vertrauensmanu. Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW, Beuthstrasse 2. Als zeitgemäße Agitationsbroschüre empfehlen wir den Parteigenoffen zum Studium und zur Verbreitung: Die Emser Depesche oder: Wie Kriege gemacht werden. Bon W. Liebknecht. 2. vermehrte Auflage. 56 Seiten elegant broschirt. Preis 25 Pfg. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Alle Buchhandlungen, Rolporteure und Zeitungsspediteure nehmen Bestellungen entgegen. Bei den Bestellungen von außerhalb bitten wir den Betrag ( Porto extra) gleich beizufügen. 1832 L Sophabezüge! Refte in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff, spottbillig. Emil Lefèvre, Oranienstr. 158. Proben franko! WinterArbeiter- Buchhandlung. Ich empfehle als WeihnachtsGeschenke folgende neu erschie nene Sachen: Spikel auf Reisen. Ein neues Gesellschaftsspiel für Jung und Alt. Preis 75 Pf. Einzelegem plare nach Auswärts gegen 85 Pf. 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Waldemarstraße 66. Flottes! 2536 Obst und Gemüsegeschäft, 14 Tage bestehend, ist an Genoffen zu verkaufen Mühlenstr. 31. Möbl. Schlafstelle zu vermiethen bei Auersch, Wißmannftr. 14, vorn 2 Tr. ( Hafenhaide). 325b will, empfehle mein bekanntes, sehr reichhaltiges Lager in Alt und Neu. Kaufe alles auf Auktionen und Leihämtern, bin daher im Stande, meine Runden wirklich billig und reell zu bedienen. A.Wergien, Schneidermstr., Parthiewaarenhändler, Skalikerstraße 127, gegr. 1874. Bitte, recht genau auf Namen und Sep. Schlafstelle Drantenstr. 187, Hausnummer zu achten. Teppiche!!! Gardinen!!! Steppdecken! St. L am billigsten in der Fabrik von der Töpfer Rirdorfs und Umgegend J. Brünn, am Mittwady, den 30. November, Abends 72 Uhr, Hackescher Markt 4. Stadtbahnhof Börse. Möbl. Schlafstelle für Herrn oder Damen Rathenowerstr. 52/53, Hof v. 3 Tr. bei Genske. 855b Möbl. Zimmer oder Schlafstelle an im Lokale des Herrn Kummer, Berlinerstraße Nr. 136. Möbel- Quelle. Duster zur Aufsicht. 2 Herren b. Nixdorf, Solmsstr. 80. Tages Ordnung: Naunynstr. 3. Meier. 1. Abrechnung des Vertrauensmannes vom 3. Quartal. 2. Gewerbe- Schneider- Ringschiffchen- Maschine, - Es ist Pflicht eines jeden Kollegen, in Schiedsgericht. 3. Betschiedenes. diefer Versammlung zu erscheinen. 3456 neu, Umstände halber sehr billig. Blumenthalstr. 11, pt.( Gcfe Bülowstr.). Sep.Schlafftelle Oranienstr. 187, 3 Tr. L. Arbeitsmarkt. 3128L Steinmez u. Schleifer wird gesucht 3496 Weidenweg 38/39. Für einen Gesangverein, Mitgl. d. Arb.-S.-B., wird ein tücht. Dirigent nur für Sonnabend gesucht. Gefällige Offerten beliebe man an Bärf ch, Wriezenerstr. 40, gelangen 854b Schlafstelle f. Herren, sep., Naunynftraße 18, o. I. b. Slaar. 3416 Frdl. Schlafst. zu verm. Manteuffel ftraße 112a, H. p. Spotid. 8486 zu lassen. Berantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Der Vertrauensmann. ft 6 ar n au bei fun ftr Zi 2r Re bet fire ftro e 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Kr. 280. Boykott- Lifte für die Berliner Lokale. Folgende Lokale sind nicht zu haben: Dienstag, den 29. November 1892. 1. Wahlkreis. Kroll's Etablissement, Sommerfiraße. Seft Nr. 1. Dräsel, Neue Friedrichstr. 25. Brandenburger Haus, Miobrenstr. 47. Gustav Wichter, Burgfte. 12( Hotel König von Portugal). Gesellschaftshaus, Nieder wallstr. 20. Miftädter Hof, Kaiser Wilhelmstr., Gate Neuer Maitt., Stonzert Saus, Leipzigerftr. 48. Sinspeter, Kraufenstr. 10. 2. Wahlkreis. Friebrichstädtisches Stafino, Märtens, Friedrichstr. 236. Schröder, Stegligerstr. 18. Anbaltische Ressource, W. Süßer, Möckernftr. 114. Bothacker, Belleodtanceftr. 6. Whilharmonie, Bernburgerstraße. Restaurant " Sur Lehmkute", am fereusberg( verlängerte Staßbachstraße). 3. Wahlkreis. Reller, Stopuiderstr. 96/97. Buggenhagen, am Morisplas, 4. Wahihurie. Stebig, Gr. Frankfurterfir. 27/28. Steffen, Landsberger Allee 150, Mertint, Gr. Frankfurterstr. 99( fr. Wenzel). Alhambra, Wallner: Egeate ftr. 16. Bech's Sale, aleganberfir. 27C. Rönigftadt- Rafino, Holzmarti Straße 72. Fönigstabilisches Kafino, Gr. Frankfurterfir. 76. 2. Haase, Große Frankfurterite, 47( Gegenüber der Marfußstraße). 5. Unhthrelo. Schweizergarten. Bruhning, Grand- Hotel Alexander: play. Glemund, Ainienfir. 9. Neumann, Linten hr. 19. Ahrens, Wein meisterstr. 9. Brüning, Rosenthalerftr. 12. Heinrich, Ballfaton, Joachimstr. 21. Tonhalle, Friedrichstr. 112. Fiebig, Kleine Augufiftr. 14. Diesener, Lands bergerf.r. 40. Saal des Sandwerkervereins, Sophienfte, 15. 6. Wahlkreis. Ralbo, Berliner Prater, Raftanien lee, Artushot, Perlebergerfir. 28. Schwarz, Hohenzollern Eaci, Bandelftr. 35. Schuls, Stetztnerfir. 57. Ww. Schirm, Babfte. 19. Gottschalt, Babftr. 23. Germanta Festfäle( Inhaber Stein), Chauffeenraße. Marienbad, Gesundbrunnen. Moabiter Kasino, Wilsnackerstr. 63. Gothmann, Brunnenstr. 34. Bittoria Ballfalon, Brunnenstr. 145. Fröhlich, Schönhauser Allee 161. Gens, Elfaffer: fraße 9. Elfaffer Ballsalon, Elfafferfir. 15. Reimann's Boltsgarten, GeſundFrunnen, Feldschlößchen, Müllerfr. 142. Webekind, Thurmftr. 26-20. Schloß Schönholz. Norbbeutsche Braueret, Chauffeestraße. Schivars, Su palidenstr 84/85. Unterschrieben, ihre Lokale zu Versammlungen unentgeltlich herzugeben, haben: Birt, Straußbergerfir. 3. . Günther, Wörtherstr. 45. A. Reiff. Puhlmann's Vaudeville- Theater, Schönhauser Allee. 8. Mertens, Friedrichstr. 236. Event. Streitigkeiten mit Wirthen find den Mitgliedern der Lokalkommission mitzutheilen, alle anderen Veröffentlichungen erfuchen wir unbedingt zu unterlassen, da die Kommission erst alle Streitfragen prüfen muß, um die Verantwortung übernehmen au tönnen. Die Lokalkommission. J. A.: Julius Wernau, Rosenstr. 30. NB. Die Neuwahlen der Lokalkommissions- Mitglieder werden in den Versammlungen vollzogen, in welchen die Vertrauensmänner der sozialdemokratischen Partei nengewählt werden. Lokalliste für bie Umgegend Berlins. Kreis Seiten- Beeskow- Charlottenburg. D. D. Treptow, Bornom's Restaurant. Bender's Restaurant. Jacob's Restau rant. Nitsch's Restaurant. Otto( früher Henze), Restaurant zum Karpfen tetch, Babe's Boltsgaten. 6. Kumpel, Alter Treptower Weg. Bischof, Restaurant zur Baumschule. Appelt, Restaurant sum Feldschlößchen. Wannfer. Wirthshaus Wannsee( Beelighof), Schröber. Wilmersdorf. Molter's Boltsgarten, Berlinerstr. 40. Schulze's Steftau rant, Berliner: und Auguftaftrakten Gate. Bittoria Garten, Wilhelmsaue, Restaurateur Gräß, Brandenburgischestr. 106." Vorwärts" und" Boltsblatt" liegen bei genannten Wirthen aus. Behlendorf. 8u empfehlen: Warnife, Teltowerstr. 23. Saupt, Botsdamerfaße. Dohrmann, Wachnowerfiraße. Fahrenholz, Hauptstraße. Beuthin- andels Abinge. M. Schrobach. velo- Nieber- Barnim. Bernan, Schüßenhaus"," Elysium", Bersammlungslokale. Arbeiterblätter legen aus Gars, Wauftr. 2. Sering, Mühlenftr. 4. Sluge, Rouenir.. Conn, Berlinerstraße. W. Bernitow, Tuchmacherstraße. Beeger, Königstraße, am Wartt. Krupfent, Berlinerstraße. Bohre, Statferstraße. Kronprinzen- Garten, Chauffee Nr. 3. Westphal's Schwarzer Adler, FrankFriedrichsberg. Cviyig's Ballsalon, Frankfurter Allee 198. Whitler's furter Chauffee. Eufott's Salon, Frankfurter Allee 176. Friedrichsfelde: Kein Saal, Schloßstraßen- Ede. Torn's Restaurant, Brinzen- Allee. Bu empfehlen: Momber, Wilhelmstraße. Müller, Berliner und Thater's Bittoria- Garten( früher Bettin), R. Belten, Frankfurter Chauffee. Lichtenberg. Edhary Sonzert- Garten. Sirchbach, Brinzen- Allee 9. Sämmtliche Arbeiterblätter liegen aus. Schölzel's Seeschlößchen( früher Sungriger Wolf"), An der Landsberger Chauffee. 9. Jahrg. Parteinachrichten. Mit den Beschlüffen des Berliner Parteitages erklärten sich die Parteigenossen von Mainz in der am 26. November stattgehabten öffentlichen Versammlung einstimmig einverstanden. Den Bericht über die Parteitagsverhandlungen hatte Genoffe Karl Konrad, Delegirter für Mainz- Oppenheim, erstattet. Dieser theilte dann noch mit, daß die im Wahlkreise Mainz an gestrebte Umwandlung der lokalen Mitgliedschaften in eine zentrale Parteiorganisation nahezu vollendet sei. Die Genoffen in Schweinfurt stimmten nach dem Bericht des Delegirten Säller Augsburg gleichfalls den Beschlüssen des Parteitages au. Gegen die Militärvorlage erklärten sich weiter zwei Vers fammlungen in Raiserslautern( Referenten G.& lement und G. Sing(), Schweinfurt( Ref. Sätler- Augsburg), Wilhelmsburg( Ref. R. Müller- Hamburg). In Dittmannsdorf bei Geringewalbe faßte am 6. No vember eine von 300 Anhängern aller politischen Parteien besuchte Boltsversammlung eine Resolution, welche sich mit den gegen die Militärvorlage gerichtet gewefenen Ausführungen unseres Genoffen Hermann Albert aus Chemnitz einverstanden erklärt. eine weitere Vermehrung des stehenden Heeres bem jetzt schon am Die Resolution sagt dann weiter: In Erwägung, daß durch Friedrichshagen. B. Bibotsty, Wingelfchlöschen. E. Schmidt, Wald haus. W. Schmidt, Katserhof Schreiner, Waldtater. F. Jiges, Gefeűschafts haus.. Böttcher, Friedrichsgarten. 2. Blante, Restaurant, M. Richter, Gisteller. W. Lerche, Restaurant am Rundthell. G. Peßnid, Deutfches Saus hütte. Th. Wolf, Brauerei Ausschant. G. Wulff, Bad Bellevue. Schöntaecht 6. Conrad, Reichstrone. 2. Wandrey, Reichsgarten. B. Kemperling, Fischer: und Simmermann, Wilhelmsbad. E. Schulze, Geeschlößchen. G. Böhlert. Un Restaurants ferner zu empfehlen! Aug. Magdeburg, Satdepart. Hungertuche nagenben Wolfe bebeutenb mehr Lasten in Gestalt W. Berenstecher. 6. Magdeburg. 2. Surfis. E. Zachow. von direkten und indirekten Steuern als bisher auferlegt werden 3. Babemad. W Kalesti. A. Stackor. huise. F. Damis, Bertreter G. Büttner. 2. Bandelow. 6. Röftet. G. Rurate. 3. Jones, müßten, protestirt die Versammlung auf das allerentschiebenste Ravenstein. Schab. Restaurant, Nahnsdorferstraße. Baumgart, Seeftraße. gegen jede Vermehrung des stehenden Heeres und beauftragt die Nigt zu haben an Eaten: Franz Lerche. Un Restaurants Bohmann, Leiter der heutigen Bersammlung, den Bertreter unferes 10. fäch Köpniderstraße. Frize, Scharnweberstraße. 28. Caius, Wilhelmstraße, sowie die brei Kantinen der Berliner Wafferwerte am Müggelfee. Schrammer, fischen Wahlkreises, sowie die sozialdemokratische Fraktion des Deutschen Reichstages aufzufordern, in Interesse des Arbeiters, al. Schönebeck. Gräs, Restaurant. bes Handwerkers und der kleinen Landwirthe gegen eine neue Grkner, Rein Lotal. Militärforderung in jeder Form zu stimmen." Am grünen Strand der Spree". Schöngidhe. Kein Lotal. giebenthal. Gastwirth Shtete. Hohen- Schönhausen. Weber, Jaenide, Ruß, Steuer, Großmann. Chauffee. Wilhelmsberg. Schols, Tiinthaus, Wolf, Sanac an der Landsberger Die Wirthe, die ihre Zotale nicht hergeben und fein Bartelblatt ausTegen, find: Daum, Siebenrith, Boigt, koste. Hohen- Neuendorf( an der Nordbahn). Jwert( früher Schmoh!). Malchow. Lindecke. Granienburg. Süste's Restaurant, Kanalftraße. Zehlendorf bei Oranienburg. Gastwirthschaft von F. Nteter. gebnis bereits gemeldet wurde, theilt uns ein dortiger Genoffe leber die Stadtverordneten Wahl in Kalt, deren Er mit, daß eine Anzahl Fabrikanten ihre dienstbaren Geister nach den Wahllokalen entsandten, um dort kontrolliren zu laffen, für wen ihre Arbeiter stimmen würden. Wenn unter solchen Umständen unsere beiden Kandidaten noch 86 bezw. 59 Stimmen er halber gar nicht hatte betrieben werben tönnen, so bedeutet diese hielten, troßbemt eine eigentliche Agttation der Kürze der Zeit Noch zu empfehlen: Witte u. temer, Kaifer Friebrichftraße. an fich geringfügige Stimmenzahl einen nichts weniger als üblen Pröbrock, Kreuzstraße. Witte Schröder, Richter, Wollanfftiaße. Sommerfeld, Schulzeftraße. Sonntag, Boulantstraße. Seeger, Berlinerstraße. fyftems mit feiner öffentlichen Abstimmung erbringt jene Mit Wüller, Anfang. Für die Verwerflichfeit des jeßigen Landtags- WahlTausendfreund, Muhlenstraße. Stolze, Schönholzerstraße. Für uns gefperet: Sello, Berlinerstraße. Sinder's Sofat und theilung aber wieder einen neuen Beweis. Krause und Rahn, Tangiotale, Wollantstraße. Bankow. Borchardt's Bereinshaus, Schulzestr. 27." Sum Thürmchen" ( früher Sandow), Kaiser Friedrichstraße. Adlershof. Saal zu Bersammlungen geben nicht her: wölftein's Luft- Bellevue( Ringel), Brettestraße. Bärwalbt's Gesellschaftshaus, Spandauerstraße. garten. Leopold, an der Bahn. Schwabe's Gesellschaftshaus. Gesperrt: Pauligt's Restaurant. Arbeiterblätter( tegen nicht aus: Albrecht's Restaurant. Stippekoht. Secht. Wentg. Mecklenburg's Speisehaus. Bu empfehlen: Bigarrengeschäft von G. Demain, Bismarchstr. 5. Arbeiterblätter liegen aus: G. Keller. Miffera. Kuhle. Poranske. Srik. Rudolf( früher Müller), Chauffeestraße. Walter, Rosen- SeeTerraffe. Schöneberg, Werberstraße. Chymers, Chauffeestraße. Güttner, Nubowerstraße. Adam( Buschtring). Vorwärts" und Boltsblatt" liegen aus bei Mugler. Giltner. Adam ( Buschtrug), Bolte, Wilhelmstraße. Schöneberg, Merberfiraße. Walter, Chauffeestraße. Lammers. Witte, Labinsty. Schramart. Linte. Wanterstein. Walter, Bürgerstraße. Born. Muller, Werberstraße. lähne( vormals Engels), Gaal zu Berfammlungen. Richter, Bubowerstraße. Nester, Jahnstraße. Charlottenburg. Gambrinus- Braueret". Wallfir. 46. Bären- Brauerei", Spreefir. sc. 28.3mardshöhe( Frante), Bismarckstraße." Spandauer BodBraueret". Baas' Restaurant, Kantstr. 63. Hermann Krause, Bismardstr. 74. Strebel's Klubhaus, Westend. Ihre Sale geben nicht zu Versammlungen: Etablissement Gichliche, Bofinenftr. 3. Gremold's Gefellschaftshaus, Berlinerstr. 100. Papris' Salon, Berlinerstr. 89. Bohl's Ealon, Berlinerir. 86. Gaf Grunewald, Spandauer Berg. Firl's Restaurant, Spandauer Berg. Schüßenhaus". Erifethau's Salon, Sophie- Charlottenfir. 94. Friedenau. Spremberg( Kurhaus). Baag. Grünau. Rathshalle"( G. Secker), Friedrichstr. 1. Sugo Dominic, Grünauer Bolfsgarten. Grünau- Schmödwit. Paul Rehfeld. fperet. Nieder- Schönhausen. Bu emprehlen: Hempel, Buchholzerstr. 8. Dittert, Kaiferin Auguftastraße. Sämmtliche andere Lotale sind für uns geSolonie Schönholz Bajahu's Sokal. Jadisch legt zwar den„ Borwärts" aus, verweigert aber fei.nen Saal zu Bersanuntungen, ist also au meiben. Stralau, Gräft. Reifchach'iche Braueret. Wilh. Gafter jun., Restaurant. feraufe, Restaurant. Schellenberg, Alte Taverne. F. Wingert, Schweizer Häuschen, Wartgrafendainm. Eummelsburg. Weigel's Ballfaton. G. Walter, Sauptfiz. 16. Borch. mann's Ballfalon und Garten, Hauptstr. 11. Rummel, Weg nach der Köpenicker Saide. Müller, Neue Pring Albertstraße. ats gefperrt flub zu betrachten: Ment,( Café Bellevue). Rammler ( früher Wagner's Rub), an der Stöpenicker Salbe. Rüdersdorf( Saltberge): Rein Saal. Der Borwärts" liegt aus bet: öppen, Gasthaus„ Glüdauf". Mister, Gasthof Zur Berghalle" Woltersdorfer Schleufe. Stein Botal. Casdorf. Gasthof zum Deutschen Hause( Saal). Hermodorf. Kein Lokal. Balldorf. Gäoler, Hauptstraße. Waidmannsluft. Wirthshaus zur Fichte( A. Stebert). Gastwirth Berbe, gegenüber der Lampenfabrit. Reinickendorf( öftlich): Südicke, Amendeftr. 1. Neubauer, Sausotter straße 81. 6. Budewiz, Sausotterstr. 4. Bente's Storchneft", Nordbahn ftraße 1. Gebeler, Provinzjtr. 45. Kleines Schüzenhaus", Broving und Schmödwig, Restaurant Segler- Schlößchen. Reftaurant zur Balme Bürgerstraßen- Ede. Böttcher, See- Schlößchen", Marturaße 1/2. ( Kurras). Mieber- Schönweide. Den Saal giebt her: Boruffia- Braueret. Richt zu haben sind: Sabendorf( Neuer Krug). Su empfehlen find: Sing, Siebenbaum, Thiele, Strecker, Burkhardt, Soffmann, Reftaurateure; Sturto, Bigarrengeschäft, welche unsere Blätter aus: Legen Johannisthal. Den Gaal giebt her: Senftleben, Bolfsgarten. Nicht zu haben find: Barlow, Koch, Senge, Kleinfcheisty, Henneberg. Banihalenweg( Neu- Treptow). Bischof. Nicht zu haben: Sochstein( früher Lauff). Budow. Kein Lotal. Köpenick. Rein Saal. Die Wirthe, welche ihre äle nicht zu Bersamm tungen hergeben, find folgende: Stauisch, Raiferbof; Scheer, Wilhelmsgarten, Berliner u. Nudowerstr. Ecte; Gerisch, Sindenstraße, nahe bet Sadowa; alein, Hotel u. Stadt Theater; Wwe, Schuls, Müggelsheimerstraße; Budwig, Wavien firaße. 8u empfehlen sind( Partelblätter liegen aus): Gabriel, Grünauer: ftraße 6; Schmidt, 8u den drei Linden"; Babel, Grunauerstr. 26; Leberecht, Gltenide ftr. 22; Schuls, Schönerlinberft. sa; Dertel, Bahnhofstraße: Stuz, Schloßstraße; Martan, Saul, Grünstraße; Bris, Altenmartt; Eroppens, Rosenstraße Linjener, les; Schulz, gegenüber der Turnhalle; Tauchert, Müggelheimerstraße; Gastwirth Seld, Müggelheimeritraße. Tabbert, Hirschgarten, eine halbe Stunde von Röpenick entfernt, an der Friedrichshagener Chauffee, giebt feine Lotalitäten zu Bersammlungen und legt den Vorwärts" aus. Mariendorf. Rein Sofal mit Saal. Birthe, die einen Saal haben und nicht zu Arbeiter: Berfammlungen hergeben, find: Ww. Schensch, Feldftr. 14 St. Haad, Ghauffeestraße. Blods Dorf, Chauffeestraße. Freiberg, Chauffeestraße. Frig Saad, Dorfirabe. Bu empfehlen find: Restaurant E. Gilgert, Restaurant Wr. Stolzen burg, Chauffeestraße, und Steftaurant Schramm, Dorfstraße. Bartelblätter legen nicht aus: Rodel, Chauffeeftraße. Bahr, Chausseeftraße. Wartwig, Chauffee und Dorfstraßen- Ede. Gro- Lichterfelbe. Wilhelm Grieß( früher Weichert). Bu empfehlen: a. Samm, Restaurant;& Abraham, Restaurant; Otto 8öffner, Bigarrengeschäft, Lantwigeistraße. Homames. Gärtner, Wattstraße. Birborf. Bergschloß- Brauerei, Gafenhaibe. Bereinsbraueret, Jägerstraße. Maue's Barlété- Theater, Hermannfir. 18. Summer's Salon, Berlierstr. 136. Hoffmann's Festsale, Bergstr. 133. Niefegt's Salon, Bergftr. 120. Barta, Deutsches Wirthshaus, Bergftr. 120. Stolzenburg's Kaljer Wuhelmsbad, Canner Chauffee. Wterfing's Salon, nesebectite, 77, W. Apolt, nesebec Straße 15. Nitschte, Steinmeßfiraße 45. Ferner find den Genossen folgende totale zu empfehlen: Gmil Kirsch, Resibensstr. 20. Paul Karus, Residenzftr. 101a. Hartmann, Gesellschafts. straße 12. Blaurer, Hoppefte. 25. Nicht zu haben find: Restaurant Staffer Friebrich" vorm. M. Gut Meinice, Residenzftr. 108. Golbacker, Resibenaftr. 80 8. Müller's Schüßen haus, Residenzftr. 68. Wiersing, Hauptstraße( altes Dorf.) Sanbhagen Sauptstraße( altes Dorf.) Reinickendorf( westlich). Czarnowstt, Gichbornftr. 69, fleiner Saal. Bu empfehlen find Lohmann( often), Schainweberstraße. B. Rohl schmidt, Scharnweberstr. 17. Wagner, Berlinerftr. 62. Segel. 8u empfehlen: Schulz,( Saal), Schloßstraße. Rentner, Spandaueftraße. Bump's See- Restaurant, Seegaffe 18b.( In legteren beiden liegt der Borwärts" ebenfalls aus.) Ju Söhr, schreibt man uns, fanden am 8. und 10. Novbr. zwei Boltsversammlungen statt, in welchen Genoffe Hennig aus Breslau unsere Bestrebungen darlegte. Die zahlreich er schienenen Geguer suchten im Bewußtsein ihres geistigen Ver mögens die Wirkung der Ausführungen Hennig's durch rüpelhaftes Gebahren abzuschwächen, indem sie pfiffen und mit den Füßen trampelten, ferner dem Referenten Beleidigungen zuriefen; sie hatten aber feinen Erfolg. Ebenso wenig Glück hatte ein ultramontaner Redner, der den Rampf mit wirklich geistigen Waffen versuchte und als guter Sprecher gilt; biejer gab ja große Mühe, den Versammelten vor der Sozialdemokratie graulich zu machen. Als er den„ Trumpf" ausspielte, von Hennig ein Konterfei des Zukunftsstaates" zu verlangen, diente ihm dieser mit der einfachen Antwort, er folle ihm doch einmal schildern, wie es im Himmel aussähe, auf dessen Herrlichkeiten wirb. 23er von beiden Rednern die Versammlung auf seiner die barbende Bevölkerung ja stets von der Priesterschaft vertröstet Seite hatte, ergiebt sich danach von selbst. Aus Dannenberg berichtet der hannoversche Boltswille": Bei der Bürgervorsteher Wahl, welche im März d. J. hier stattfand, war ein Sozialdemokrat, Genosse Bieseni ß, mit einer Stimme Mehrheit zum Bürgervorsteher gewählt worden. Darob großes Entfeßen bei den Spießbürgern. Unsere Freube follte nicht lange währen; das Bürgervorsteher Kollegium beschloß, bie Wahl für ungefeßlich zu erklären, weil einer der Wähler durch das Verhalten und die Versprechungen des Gewählten ungefehlich beeinflußt worden sei, dem legteren feine Stimme zu geben. Diese Stimme wäre daher ungiltig. Biefeniß war mit 18 8umetben find: Jube, Hauptstraße. Sauer, Sauptstraße, Klippen War gegen 17 Stimmen gewählt. Dier Stimmen waren zersplittert. tein Geefchlößchen", Spandaueftr. 4.( Sämmtlich Saalbesiser.) Septerer nun bie eine Stimme mit Recht ungiltig, dann ift befonbers su metben, well fetnetroegen bret Arbeiter gemaßregelt wurden. war Stimmengleichheit, und es mußte der Wahlgang Weißenfee. Weichert, Gustav Adolfftr. 142. Café Rettig, Bertine. fr. 11, wiederholt werden. Die ungefegliche Beeinflussung sollte darin nb. Otto Seinrich. Erhardt, Langhansstr. 27. Dujebann, Charlottenburger bestanden haben, daß Zieseniß einen der Wähler gefragt hatte, traße 150. Clebs, Charlottenburgers und Röltestraßen- Ede. Sengbet!, Röntge- Chauffee 49. Demein's Gesellschaftshaus, Königs- Chausee. Sterneder's ob er Stimmzettel auf seinen Namen lautend, eventuell gegen Braueret. Kothe, See- Terraffe, Berlinerstr. 144. G. Badthaus, Brenzlauer Entschädigung, verbreiten wolle. Der Betreffende hatte die Ent Chauffee. Bumm Prälaten", Königs- Chauffee. 42. 3u empfehlen: Zum Pfeifen- Wuder, Königs- Ghauffee 88. Sähling Langhansstraße 106. Alt- Eandsberg. Neubauer. Kreis Ober- Barnim. Biefenthal. Restaurant Wernigt. Eberswalde. Restaurant Sur Mühle". Gastwirth Freier, Silbenstraße, Schulz, Konditorel- und Café, Bismard und Schweizerft aßen- Cie. Sveienwalde. Gasthof Bunt go denen Anter". Strausberg. Restaurant W. Strüger, Brießenerstr. 9. Bernhart Röhring, Großeftr. 66. Folgende Lotalinhaber geben ihre Säle nicht zu unseren Bersammlungen Botet Sum deutschen Statsfer". Eugen Städtefeld, golel, W. Scheibner, Gaft her: A. Weber, Staffeehaus. Gommer, Schüßenhaus. G. Schonnagel, hof zur Sonne. S. Langbein, Gasthof zum goldenen Stern. Buckow bel Wüncheberg. Kari loz, Gasthof zur Märtifchen Schweiz. Brele Potsdam- Osthavelland. Potsdam. Brandenburger Kommunikation 16. Walsenstr. 5. fchädigung aber abgelehnt und überhaupt keine Stimmzette! verbreitet. Das Bürgervorsteher- Kollegium behauptete nun, daß 13iefeniß die Stimme des Wählers habe erkaufen wollen, und legte besonders darauf Gewicht, daß er nach erfolgter Wahl, wie es hier üblich ist, mit seinen Wählern ein Glas Bier getrunken hatte. Gegen das Bürgervorsteher- Kollegium wurde beim Bezirksausschuß zu Lüneburg Klage geführt. Dieser wies die Klage ab. In der Begründung wurde hervorgehoben, daß zur Ungiltigkeitsin einer dem öffentlichen Anstandsgefühl nicht entsprechenden ertlärung einer Wahlstimme es genüge, wenn der Wahlkandidat Weise einzelnen Wählern direkte oder indirette Vortheile für die Abgabe der Stimmen zu seinen Gunsten in Aussicht stellt und einzelne Wähler, bei denen er dies wagen zu können glaubt, zu einer Wahlagitation für sich in einer Form aufBecker, Restaurant, fordert, wie er fie dem befferen Theile der Wähler gegenüber icht zu befuchen find die totale um Sanssouct, Stonzerthaus zweifellos nicht zur Anwendung zu bringen versuchen dürfte"; Mauerstraße, Mühlenberg Groite, Café Heere, Lennestraße und das Lokal von ferner, daß der angeblich gekaufte Wähler bei früheren Wahlen Schabe, Zimmerstraße. Auf diese Lokale haben die Berliner Genossen genau acht zu geben. Größere Gesellschaften sollen bei der kommission vorher ihren wiederholt gegen Bezahlung gewirkt. Er hatte Stimmzettel verBejuch anmelden. Belten. W. Grunow, Wilhelmstr. 19. G. Schröder, Breiteste. 7. Semlin mit Freibler gefeiert hätte. theilt und nachher auf Kosten der Antragsteller den Wahlfieg Geride. Stettner. Die vorhandenen Ausführungen Der Vorwärts" und das Boltsblatt" liegen aus bet Beyer, I matter, stimmen aber durchweg, wie das darauf angerufene Oberverwal2. Schulze, L. Arendt, C. Wendland, St. Stümer, 28. Kersten, Waubte, tungsgericht in seiner Entscheidung ausführt, nicht mit dem Bolchow. Für uns gesperrt: Manosta, am Germannplay( Berliner Seite). Schmorgendorf. Wirthshaus Schmargendorf( P. Kübler), Warne: münderstraße; Schüßenhaus( Wegener); Sundeteble. Arbeiterbiätter fiegen aus bei: Walter( Restauration und Garten), Brettestraße. Deutsches Haus( Bernt. Bals), Breitestraße.( Dort istu zwar ein Eaal vorbanden, aber der Inhaber giebt ihn aus Furcht vor Polizeimaß egeln nicht her.) In folgenden Lofalen dürfen weder Verfammlungen abgehalten werden, noch liegen Arbeiterblätter aus: Wirthshaus zum Schwan( Javegte). Restaurant Sanssouct( Belting). Schwarzer Adler( Strägenbrint). Waldtater ( Gotsch), Warnemünderstraße. Wilder Gber( Schmidt), Warnemünderstraße. Forsthaus( other), Warnemünderftraße. Walbfcblößchen, Warnemünderstraße Gesellschaftshaus( Faltenberg), Warnemünderstraße. Steglib. Görlich( früher Meinert), Ahornstraße. Der„ Borwärts" liegt aus bel iau Sarich, Schelhaafe, Gartner, Dabergots, Grimm, Lenggert, Wosdorf, Jutke, Matty, Günther, Sinauer. Schöneberg. Schloßbrauerét( Saal u. Garten), Sauptstr. 64/65. Jakob, Grunewaldste. 110. Teltow. Rein Saal. Borwärts" und" Boltsblatt" tegen aus 22 bei bu Grain, Derb, Kupfch. Tempelhof. Stein Lofal. Birthe, die einen Saal baben, benfelben aber nicht zu arbeiterverfammfungen zur Verfügung stellen, find: Miete, Berlinerite.load, Bertiner Straße is; Kreideweiß, Dorf- u. Berlinerfir.- Gce; Teichert, Berlinerstr. 80; Zillmann, Berlinerfir. 33; Restaurant" Bum Birkenwäldchen", Inhaber 2rinthaus. Bu empfehlen find folgende totale( Bermärts" liegt aus): Gerth's Restaurant und Garten, Dorfstr. 10; Dube, Dorfftr. 29: Wefenberg, Schönes bergerweg 1; Weitler, Ringbahnstr. 58; Stoch'sche Speiseanstalt, Slingbahnftraße 57; fcher, Berfinerstr. 40; ferner'. Netfen, Bigarrengeschäft, Berlinere fraße 44; Jante, Barbier, Berlinerstr. 76. Folgende Nestaurateure legen den Borwärts" nicht aus: Gennersdorf, Berlinerstr. 118; Wiegand, Berlinerstr. 7; Sumpf, Molitefir. 5; Blankenburg, Moltfefer& unb Bocita, Bestaurant zur Pferdebahn. Bekin. Samel, Restaurant. Frige, Restaurant, Marwik bet Belten. 2. Noelte( Saalinhaber). Spandau. Spandauer Bod. Der " Vorwärts" liegt aus bet Rabte, Neumeifterftr. 6. Hauen. Su empfehlen: Ganft Demuth's Restaurant. Pichelsberge. Albert Weger, Reichsgarten. Pichelswerder. Adolf Winkes, Restaurant Wilhelmshöhe. Inhalt der Aften überein; insbesondere ergaben die Verhandlungen teineswegs, daß R.( der Wähler) zu einer Wahlagitation aufgefordert worden und daß er ein gewerbsmäßiger Agitator oder überhaupt eine anrüchige Persönlichkeit sei, welche bei früheren Wahlen eine unzulässige Thätigkeit entwickelt habe Dafür, daß der Wähler durch das in Rede stehende Versprechen bewogen worden sei, dem Gewählten seine Stimme werden ersucht, Buschriften, die Bokalfrage betreffend, nur den gericht hob bemgemäß den Beschluß des Bezirksausschusses auf Die Lokalkommissions- Mitglieder der Umgegend von Berlin zu geben, feble jeder Anhalt." Das OberverwaltungsUnterzeichneten einzuschicken; die Verantwortung über die richtige und erklärte die Wahl für giltig. Am 28. Oftober mußte GeAufstellung der Liste tragen die Einsender selbst. Direkte Ab- noise Zieseniß in sein neues Amt eingeführt werden. machungen mit Wirthen der Umgegend von Berlin in LotalAngelegenheiten lehnt die hiesige Lokalkommission ab; dieselben Aus Desterreich. Für das durch den Tod des bisherigen haben sich in dieser Angelegenheit an die dortigen Kommissions. Inhabers erledigte Abgeordnetenmandat für den Wahlkreis mitglieder zu wenden. Reichenberg and ist, wie schon bei der letzten Wahl, der Wiener Parteigenosse Dr. Adler seitens der Reichenberger Sozialdemokratie als Kandidat aufgestellt worden. Das vorige J. A.: Die Lotaltommiffion. J. Wernau, Rofenftr. 30; W. Lod, Friedrichsbergerstr. 11; Mal fielen von 200 Wahlmännerftimmen 52 auf unsern RandiD. 8abel, Frankfurter Allee 90. daten, die Betheiligung an der Wahl ist also nicht boffnungslos, und jedenfalls von erheblichem agitatorischen Nugen. gehen gezwungen werden, hat, einhält tommen, Drei große Wiener Boltsversammlungen, in Benuhung dieses Kampfmittels geknüpft hat. Die Resolution| sichert bleibe. Ferner habe man Reserve- Offiziere als Buschneider welchen Dr. Adler, Schrammel und Schuhmeier über Auer lautet: ausbilden lassen wollen; dies Anfinnen sei jedoch von den Zu die Preßreform sprachen, nahmen folgende Resolution an: Tie Kontroll- oder Schuhmorte hat den Zwed, dem Käufer schneidern des Geschäfts zurückgewiesen worden. Ueber die Firma " In Erwägung, daß es den Anschein hat, daß die endlich einer Waare zu zeigen, daß bei deren Herstellung die jeweiligen Sachs u. Neumann berichtete Kroll noch, daß dieselbe ihre sämmtin Angriff genommene Preßreform wieder verschoben und ver- Forderungen der betreffenden Gewerkschaftsorganisation in bezug lichen Lieferungsarbeiten ins Zuchthaus gebe. Für einen Postschleppt werden soll, daß trotz des ganz ungweideutig geäußerten auf Lohnhöhe und Arbeitsbedingungen erfüllt waren, dabei ist rod bezahle die Firma 3 M., für einen Schuhmannsrock 4,70 M. Willens der Bevölkerung, dem Skandale und der Zächerlichkeit es völlig gleichgiltig, ob diese Waaren von einer Arbeiter Nachdem noch über verschiedene Nebelſtände berichtet worden unferer realtionären Breßzustände schließlich doch ein Ende zu Genossenschaft oder von einem Privatunternehmer hergestellt war, faßte die Versammlung den Beschluß, ein gleiches Schreiben, machen die maßgebenden Parteien im Abgeordnetenhause noch werden. Nur in diesem Sinne, als eine der Waffen im gewerk- wie das dem deutschen Offiziersverein übersandte, auch an die immer nicht jene Energie gegenüber der Regierung zeigen, welche fchaftlichen Kampfe, fann die Kontroll- oder Schuhmarte die Firma Noe u. Schulze zu übermitteln. fie anwenden, wenn es sich für sie um materielle Interessen und Unterstützung der Parteigenoffen beanspruchen. Da sie zur ErVortheile handelt, reichung ihres Zweckes aber, wie der Boyfott, die Theilnahme Reinickendorf. Am 14. d. M. fand hier eine Boltsin Erwägung, daß die Bourgeoisparteien aus feiger Furcht und Sympathie der breiten Massen voraussetzt, so kann sie nur versammlung statt, in der Genoffe Dr. Bütgenau über die Dor dem Volke, das sie zu vertreten sich anmaßen, den Maulforb bei Artikeln in Frage die hauptsächlich neue Militärvorlage referirte. Der interessante Vortrag fand den sich ewig werden gefallen lassen, wenn sie nicht zum Vorwärts- von der Arbeiterklasse tonsumirt werden. reichsten Beifall. An der Diskussion betheiligten sich mehrere Die Parteigenoffen haben gegen die Kontrollmarte fich Genossen, worauf folgende, von Otto Knauff gestellte Rein Erwägung, daß die Regierung nicht einmal jene Zusage in allen den Fällen zu erflären, wo ihrer Einführung der Gesolution einstimmig angenommen wurde: bezüglich des Zeitungsverschleißes, welche sie bereits gemacht danke zu Grunde liegt, mittels derselben den gewerkschaftlichen Referenten einverstanden und erwartet von der sozialdemokratischen Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Kampf überflüssig zu machen oder wo sie als direktes 3wangserklärt die heutige Volksversammlung: Die Beseitigung des mittel dazu dienen soll, jungen oder schwachen Organisationen Fraktion des Reichstages, daß sie keinen Mann und keinen Groschen Breßgesetzes- und insbesondere des Verbots der Kolportage in eine Mitglieder zuzuführen oder zu erhalten. Diese Verwendung der für Militärzwecke bewilligt." Bedingung jedes politischen Fortschritts; es ist darum Pflicht Kontrollmarte zu einer Art Prämie führt nur zur politischen Aus dem Bericht der Lokalfommission ist hervorzuheben, daß jedes Einzelnen und des ganzen Voltes, der Regierung und dem Seuchelei um augenblicklicher Bortheile willen, zur moralischen das Budewig'sche Restaurant, Residenz- und Amendestraßen Ecke, Parlament die Preẞreformn mit allen Mitteln abzuringen. In und materiellen Vergewaltigung einzelner und schließlich zur als gesperrt zu betrachten ist, da der Wirth das Bier der Norddiefem Kampfe wird die Sozialdemokratie die geistigen und völligen Demoralisation und Auflösung der gesammten Drgani deutschen Brauerei verfchänkt. Die Genoffen Thal und Hammer politischen Interessen der Unterdrückten vertreten, wie sie allein fation." legten ihr Amt nieder; an deren Stelle wurden die Genossen thre wirthschaftlichen Interessen vertritt und wird den raftlosen Diese für den Gebrauch der Kontrollmarte Frana Müller, Karl Ritter und Potrah in die Lofal and rücksichtslosen Kampf nicht aufgeben, bis dieser erste Schritt festgestellten Bedingungen treffen für unsere fommission gewählt. Nach Erledigung einiger lokalen Angelegen geschehen ist, um aus Desterreich einen Kuiturstaat zu machen." Gewerkschaft allenthalben zu, wie ja der Nefe- beiten schloß der Vorsigende die Versammlung mit einem Hoch rent, Genosse Auer, in seinem Referat besonders er- auf die internationale Sozialdemokratie, wähnte. Wir sind daher der Ueberzeugung, daß die Genossen allerorts in Verfolg des vom Parteitage gefaßten Beschlusses uns in der Anwendung des erwähnten Kampfmittels wie bisher aufs thatfräftigſte unterfügen werden, und zwar dadurch, daß sie mur noch Hüte mit der von uns ausgegebenen Kontrollmarke taufen, beim Kaufen stets nach der Marke fragen, und sich jedesmal überzeugen, daß die Marle schon vorher fest im Hutleder klebt. 2ir bemerken noch ausdrücklich, daß die Waare durch die Marke durchaus nicht vertheuert wird; wo dies dennoch den Anschein haben sollte, ist sie auch in qualitativer Hinsicht besser als andere Waare. Berlin NO., den 26. Nov. 1892. Die Arbeiter Kontroll Kommission Deutscher Hutmacher. J. A.: Carl Rempe, NO., Weinstr. 12. Achtung! Böttcher Berlins! Mit kollegialem Gruß Karl Meyner, Delegirter zur Streif- Kontrollfommission. Achtung, Holzarbeiter! Julius Brüß, Brunnenstr. 118 I. Die Gruppe der Schleifer vom Metallarbeiterverband hatte am 24. November eine Versammlung, in welcher Dr. ütgenau über Gewerkschafts- Organisation einen beifällig aufgenommenen Vortrag hielt. Unter„ Verschiedenem" erging an den Vorsitzenden noch die Aufforderung, künftig die Versamm lungen in der Nähe des Spittelmarktes abzuhalten, damit es auch den Kollegen aus dem Norden zu erscheinen möglich werde. Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekasse. Dienstag, dent Nr. 10/11: Borsia: ds- Siyung. 29. Stovember, s½ Uhr, im Restaurant B. Bodenburg, Kommandantenstraße Versammlung des Verbandes Deutscher Zimmerleute Schönebergs und Umgegend am Dienstag, den 29. November, Abends 8 Uhr, bei Jakob, Grunewaldfir. 110. Medijinalverein der Tabakarbeiter Serlins. Dienstag, den 29. No vember, Abends 8 Uhr, bet Röllig, Neue Friedrichstr. 44: General- Ber fammlung. Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag bend 8-10% Uhr: Südschule, Hagelsbergerfir. 48: Unterricht in Deutsch( mittleres); Südost- Schule, Meichenbergerstr. 133: Unterricht in Deutsch( mittleres): Oft Gaule, martusstraße 31: Unterricht in Deutsch( unteres); Nord- Schule, Müllers straße 179a: Kaufmännisches Rechnen, Wechselrecht, Korrespondenz. In alle Fächer tönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch jezt im Laufe des Sele- und Diskutirklubs. Dienstag. Lese- u. Disfutirflub Spinoza, Abends 8% Uhr, bei Tripfe, Reichenbergerstr. 47. Empor", Abends 8% Uhr, bei C. Behrend, Blumenthalstr 5. Lefellub Gleichheit jeben Dienstag 8% Uhr, Restaurant Reyer, Naunynftr. 74. Semesters, eintreten. bei D. Klein, Restaurant Walhalla". fraße 1 bet Schulz. A " " 1 Aus New- York wird uns geschrieben: Ueber den Ausfall der Präsidentenwahlen find die Leser im allgemeinen schon unterrichtet. Die demokratische Majorität ist derart überwältigend( 271 gegen 118 republikanische Wahlmänner ohne die Heute noch fraglichen Staaten Kalifornien und Ohio mit zu Sammen 32 Wahlmännern), daß auch keine„ Tricks" seitens der republikanischen Macher Bestechung von Wahlmännern 2c. in Anwendung gebracht werden können, wie dies 1880 geschehen. Die demokratischen Parteiführer sind selbst von dem Resultat überrascht gewesen; die Unterrichteten unter ihnen wiffen aber ganz gut, daß es nicht die Prinzipien" ihrer Partei waren, welche die große Masse der Wähler auf deren Seite geaogen, sondern der Mißmuth über die stete Verschlechterung der Zustände, welche jene der republikanischen Herrschaft zur Last legten Mit letterer ist nun gründlich aufgeräumt und wir treten voraussichtlich endgiltig in die Periode der Abwirthschaftung auch der demokratischen Partei. Die Ansicht, daß diese sich bemühen werde, eine Besserung der ökonomischen Verhältnisse herbeiUnsere Junung hat bekanntlich fein Schiedsgericht; wir sind zuführen, muß als eine unter allen Umständen illusorische be- also, soweit wir sonst die bekannten gefeßlichen Bedingungen ergeichnet werden. So gut, wie sich die im Lande thatsächlich füllen, zur Theilnahme an den Gewerbegerichts- Wahlen berechtigt. Herrschende Klasse der Großkapitalisten die Majoritäten der re- Versäume daher kein Kollege, sich bis zum 4. Dezember in die publitanischen Legislaturen getauft" haben wo es nöthig war, Wählerlisten eintragen zu lassen. so gut werden fie fich diejenigen der demokratischen Legislaturen faufen. Es ist alsó lediglich ein Namenswechsel in der legislaArbeiter- Sängerbund Berlins und umgegend, Dienstag, Abend torischen Bedienung des Großkapitals eingetreten, wie sich dies 9 Uhr, Nebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Freundschaft 1, bet Oswald Berliner, Brunnenstraße 114.- Olympia, Alte Jakobftr. 68 bald zeigen dürfte. Man darf sich dabei nicht durch den Umbei Richter. Schildhorn, Usedomstraße Nr. 33 bei Miete. stand täuschen laffen, daß nun an Stelle des Schuzzollsystems das Allegro, Wrangel jiraße 141, bet Schmidt Formulare zur Eintragung in die Gewerbegericht?-Wähler- Fibelitas, Bergiiraße Nr. 6s bet Reller. des Freihandels" treten wird. Das Großkapital dieses Landes Alpenglode, Grüner Weg Nr. 29, bet bedarf faktisch des ersteren nicht mehr und ist begierig, sich auf listen werden unentgeltlich bei H. Liebs, Brunnenstr. 92, H. 3 Tr. Caeger. Berliner Budbruder, Alte Batobftr. 83 bet Wienece. Bruderhers, Manteuffelstr. 9 bet Nomad.- Sun'scher Humor, Strauß den Weltmarkt zu werfen. Recht bezeichnend ist in bezug hierauf, verabfolgt. bergerstraße a bet Birt. unverzagt 2, Moabit, Kronen- Brauerei. Da die Eintragung bis zum nächsten Sonntag erfolgt sein offnung 2, Deutsch Wilmersdorf, Brandenburgstraße bet Gräb. daß die Carnegie- Compagnie, welche dem republikanischen Wahl Lomitee New- Yorts 250 000 Dollars zur Verfügung gestellt haben muß, so versäume niemand, dieselbe zeitig zu bewirken und auch aldrapellé 1, Stallschreiberstr. 29 3. eichenen Stab- ar better: Mat bund, Nowawes, Wallstraße bei Gärtner.--Gängerfette, Schönleinitr. 6 follte, in Wahrheit feinen Gent gespendet- vielleicht sogar die die Kollegen auf diese ihre Pflicht aufmerksam zu machen. Kreuzberg, Lichterfelderstraße 7-8 bei inter.- Ite Borwärts 4, Rathenoro, demokratische Partei unterstüßt hat! Ueber die auf das soziabei Au sämmtliche Stellmacher Berlina. Versäume nie- inde, Mariannenftr. 31-32 bet Doberstein. Ginigteit 2, Landsbergerstraße 31 Sorgenlos, Röslinerstraße liftische Eleftoren- Ticket gefallene Stimmenzahl liegen genauere mand, sich in die Wählerlisten zum Gewerbegericht, die am Musehold. 17 bet Wendt. Nachrichten bisher nur aus New- York und New- Jersey vor. In 4. Dezember geschossen werden, rechtzeitig eintragen zu lassen. Gefangverein der Böttcher Steinet che, Jubenfir. 65 bei Zriefchmann. Norwärts 8, Marwig, bet Wilhelm Nölte. Stlarta, ersterem Staate sind nach ungefährer Schätzung( bei Bugrunde Antragsformulare sind beim Unterzeichneten zu haben. Neue Blumenstraße 46 bet Went Gänger- Chor der Töpfer, legung ber aus ca. der Hälfte der Wahldinrikte außerhalb NewFriedrichstraße 44, bei Röllig. wiederhall, Eisenbahnstraße 20 York und Brooklyn eingegangenen Berichte) über 20 000 Stimmen bet Stegmund. Sufriedenheit, Gneisenaufraße 88 bet färger. Gängerfreiheit, 9 Uhr, b. Fröhlich, Naungnstraße 44 Gefangverein abgegeben worden, gegen ca. 14 000 für den Gouverneurs Gin Kongreß der Maschinisten und Heizer Deutsch- Johanni, Südersdorfer Kandidaten bei den vorigen Wahlen. New- York Stadt lie erte lande tagte hier am 20. und 21. November zum Zweck der Benefelber, bei Althoff, Brüderftr. 26. Straße 45 Gesellschaftshaus Dhiend.- Vorwärte 8, Friedrichsfetbe, Gefangverein Rothe Mette 2, bet Raabe, ca. 6500 gegen 5000, Brooklyn 2500 gegen 1900. In fast allen Gründung eines Verbandes. Vertreten waren die Orte Alten- Wilhelmstr. 10 bet Viomber. Schneeglöd chen 1, JahnCounties ist wahrscheinlich die Stimmenzahl gestiegen; nur im burg i. S., Altona, Berlin, Bremen, Bremerhaven, Charlotten Rupp iner und Schönholzerstraßen- Ede. Gefangverein Eintracht, Nieder- Schönweibe, Erie- Rounty( wozu Buffallo gehört) scheint es sehr schlecht aus burg, Chemniz, Erfurt, Halle, Hamburg, Hannover, Köpenick, testaurant Sing. Mohr'sches Doppelquartett, Friedrichsbergerstr. 19. Gefangverein Frohsinn in Stralau bet Gaster. Arbetter, gefallen zu sein. Aus Connecticut, Massachusetts und Pennsyl Leipzig, Spremberg und Begefact. Sämmtliche Delegirte waren vanien liegen nur vereinzelte Berichte vor. In New- Jersey( wo einig darin, daß der zu gründende Verband auf dem Boden der Gesangverein von Brig, Briz, Werderstr., Restaurant Schöneberg. - Deutsche Biebertafel, Grüner Weg 29 bet Säger. Sänger nur das New- York gegenüberliegende Hudson County in betracht modernen Arbeiterbewegung zu stehen habe. Das von dieser gruß, Frieorichshagen, Blant's Restaurant. Borwärts 7, Rummels Epheu, Aderstr. 123 bei Stümte. Gefangverein Tommt) wurden 484 sozialistische Stimmen abgegeben gegen 429 Ansicht getragene Statut, welches in seinem ersten Paragraphen burg, bel Borgmann. Gesangverein Echo 2" 9 Uhr bei der vorigen Wahl. Mit dem New- Yorker Resultat fann man besagt, daß der Verband die Hebung des Maschinisten- und Freiheit 1", Gulmiftr. 36 bet Raumann. Abends Uebungsstunde bei Reimann, Alte Schönhauserstr. 42. Gefangverein indeffen unter den obwaltenden Umständen zufrieden sein. Auch Heizerverbandes mit allen ihm zu Gebote stehenden gefeßlichen Gerechtigkeit Westen, Steinmegstr. 36a bei Breblow. ist die bemerkenswerthe Thatsache zu verzeichnen, daß diesmal Mitteln bezweckt, wurde denn auch von dem Kongreß einstimmig Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. ein bedeutend geringerer Theil der sozialistischen Wähler angenommen, worauf sich der Verband folgendermaßen konstituirte: Alle Buschriften, den Bund betreffend, find zu richten an G. Schröder nicht das volle sozialistische Ticket wählte, als bei den Zum Vorsitzenden wurde K. Kirschnick gewählt, zu dessen Stell- Berlin S., Noſtizftr. 29, 3 Tr. Dienstag. Stattlub Kreuz- Solo bei Theaterverein Blumeniese bei Ringe, Dresbener vorigen Wahlen. Wer mit den hiesigen Verhältnissen vertreter H. Holz, zum Schriftführer W. Wagner, zum Kassirer straße 105. Geselliger Verein offnung bei Nemis, Bebuferfir. 5, alle Tambourverein Wirbel, bet Müller, Gartenstr. 52. Gefelliger unbekannt, muß freilich denken, daß das Resultat, speziell in den R. Schulz. Ferner wurden Pacht- Halle und O. Wille- Charlotten- 14 Tage. Soutfenstädtischer Städten New York und Brooklyn, nicht im Verhältniß steht zu burg zu Beisigern gewählt. Mit einem Hoch auf das gute Ge- Verein Mehr Sicht bei Golk, Gr. Frankfurterstr. 33. Rauchflub Ambalemp Berein Frohsinn bei Möhrings, Admiralfir. 18c. dem Theil der Arbeiterbevölkerung, welcher sich auf dem Boden deihen des Verbandes wurde der Kongreß am 22. d. Mts., bet Faustmann, Reichenbergerstr. 73a. Tambourverein Deutsche Etche bet Niederschuh, Fürbringerstr. 7. Tambour Berein Boruffia bei Zeichnis, der modernen Arbeiterbewegung befindet. Aber ich habe schon Morgens 8 Uhr geschlossen. Königsbergersiraße 24. Tambourverein Ruf bet Sperling, Inselstraße 1. bei früherer Gelegenheit angedeutet, daß auch auf die Maffe Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Dienstag. Gefangverein Der Ausstand in Lancashire scheint, wie die Vossische anatreon, abends 9-11 Uhr, bet eßner, Annenstraße 16. -Mufitverein dieses Theiles nicht gerechnet werden kann, sondern nur auf einen größeren oder geringeren Bruchtheil, welcher aktiv ist. Im Beitung" mittheilt, für die Fabrikanten eine bedenkliche Wendung Nord 8-11 Uhr, wrtegenerir. 6, bei Senote. Zurnverein Gesundbrunnen. Die 1. Männer- Abtheilung turnt vou tübrigen ist vorläufig – die hiesige sozialistische Wahlbewegung zu nehmen, da in ihren Reihen Uneinigkeit ausgebrochen ist. 8-10% Uhr in der Turnhalle des Leffing- Gymnaſiums, Pantfirase 9-10. Berliner Turngen offenschaft. Die 9. Männerabtheilung turnt jeben nicht mit derjenigen in europäischen Ländern zu vergieichen, Die Fabrikanten von Rossendale weigern jich, ihre Fabriken nur indem der so lange ersehnte progressive Fortschritt" in der so- furze Zeit arbeiten zu lassen. Einer der bedeutendsten Fabrikanten Dienstag und Freitag in der Gemeindeschule, Blumenftr. 63 a. Theater- Verein Othello 2 Abends 9 Uhr, bet Tägers, Gartenstr. 18-14. zialistischen Stimmenzahl nur von dem Moment an erwartet von Rossendale erklärte, er sehe nicht ein, weshalb ein Fehler Privat- Theater- Gesellschaft Berliner Su mor, Abends 9 Uhr, köpniders Privattheaterverein Grescendo Abends, bet werden kann, wo die sozialistische Bewegung eine anglo- durch einen neuen gutgemacht werden solle. Auch in Bolton traße 158 bei Buchs. Theaterverein ultanta bet Täger, amerikanische geworden ist. Bis dahin handelt es sich bei wollen die Fabrikanten nicht turze Zeit arbeiten lassen, wie der Nicolay, Elisabethtirchstr. 14. Gartenstraße 13-14. Theaterverein Bultania 2 Abends 9% Uhr Acker dem Beschluß der Sozialisten, stets selbständig in die Wahlen Fabrikantenbund verlangt. straße 144 Borstädtisches Kasino. einzutreten, vor allem darum, der Boodlepest" in den ArbeiterBergnügungsverein Amicitia, 8% Uhr, bei Schönnagel, Barnimstr. 47. Vergnügungsverein Reichstrone, Abends 9 Uhr, in Reichert's Fest organisationen ein Ende zu machen. fälen, Müllerstr. 7.- Geselliger Verein Brüderschaft, im Restaurant Deutscher Reichsadler, Beuffelstr. 9. Vergnügungsverein Saturnalia, heute Abend 9 Uhr, Staupachstr. 6. Bergnügungsverein Fidelto. Ale Dienstag Abends 9 Uhr Sigung mit Damen bet Seifert, Oranienstraße 21. Vergnügungsverein Berolina, ehem. Boll'sche Tanzschule, Abends 9 Uhr, im testaurant Prog, Annenstr. 9. Geselliger Verein Mehr Licht" abends 9 Uhr, Große Fcantfurterstr. 138 bei Golds. Touristentlub Wanderlust", Abents 9 Uhr, Franfectiir. und Schönhaufer- Allee- Ece. Geselliger Geselliger Arbeiterverein Hoffnung. Bereinslotal bei Herrn Fr. Fröhlich, Nauny ftr. 43. Jeden Dienstag, alle 14 Tage, Abends 8 Uhr. Berein Regina Sigung mit Damen Oranienste. 158 bet Schönwalder. Mufit- Dilettantenverein, restofa", jeben Dienstag, Abends 8 Uhr, Uebungsstunde in Scheffler's Restaurant, Reinickendo. ferstr. 26. Aufnahme. 8itherklub Freiheitstlänge" jeden Dienstag Abend bei G. Frante, Apostelkirche b. Orientalischer Rauchflub Spar- und Kreditverein, Abends s uhr, Rauchtlub Dammerwolfe, Reichenberger fir. 24, bei Schröder.- Rauchtiub Eldorado, Abends 8% Uhr, im testaurant W. Schulze, Onbahnhof 7. Rauchtlub 8eitgeist, Abends 9 Uhr bei Kaspar, Restaurant Stauchtlub Unversagt bei Müller, Kaffe ist in feiner Weise geschädigt, da den für die Kasse schon zum Bettgeist, Bernauerstr. 72. Rauchflub Portorico, Abends 9 Uhr, Bauchtlub Gemüthlichtett 2, bei Kohn, Wrangelstraße Nr. 186. gedeckten Verlust der betreffende Ginnehmer zu tragen hat. Fruchtstraße Nr. 1-2. Rauchtiub Blaue Luft, Nachdem die Mitglieder von dem günstigen Stand der Nasse, abends 9 Uhr bei achfel, köp.niderstraße 161.Rauchtlub Abgus, 8% Uhr, welche 51/2 Millionen M. Reservefonds und 154 000 Mitglieder abends 9 Uhr bei Br blow, Bülowftr. 65. Sambou verein Rothe Mette, Dienstag und Freitag, Abends 9 Uhr, hat, Kenntniß genommen hatte, erstattete der Bezirksvertreter bei Mawrot, Martusjer. 23. 6. Stegemann Bericht von der stattgefundenen Generalversamm bet Thiele, Bandenburgstr. 56.- Tambourverein Vittoria, Uebungsstunde Mehrere Dienstag und Freitag, Aufnahme nur geübter Mitglieder. Stimte's Restau lung. Hierzu entspann sich eine lebhafte Debatte. Reg. Ittub Fidelio 1, Klubhaus Süd- Ost, Falckensteins Mitglieder sprachen ihr Bedauern darüber aus, daß die General- rant. Aderftr. 128. ftraße 41, jeben Dienstag 8% Uhr. versammlung die Anträge um Abschaffung der ärztlichen Untersuchung bis 600 M. und die Beleihung der Kassenbücher abgelehnt. Diese Anträge werden von unserem Bezirke auch wieder auf die Tagesordnung der nächsten Generalversammlung gebracht werden. Hierauf wurde lebhaft über die Bezirkseintheilung debattirt, auch wurde ein diesbezüglicher Antrag zur nächsten Be zirksversammlung in Aussicht gestellt. 3 27 Polizeiliches, Gerichtliches se. Versammlungen. か Mühle, Krautstr. 2." -W Gegen 24 Metallarbeiter in Brünn hatte der Staatsanwalt einen Geheimbundsprozeß angestrengt, weil sie Der Ostbezirk der Rothenburger Vereins- Sterbekaffe gewerkschaftliche Angelegenheiten dem Gesetz zuwider getrieben haben sollten. Das Landesgericht sprach sie frei; es verurtheilte hielt am 22. d. M. in den Konkordia- Festfälen eine Bezirksnur einen der Angeklagten zu 3 fl. Strafe und zwar wegen versammlung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung befprach Uebertretung. Die Nummer des Brünner Boltsfreunds", in man lebbajt die am Dienstag durch alle Zeitungen gegangene Notiz über eine Gerichtsverhandlung, wonach der Hauptkassirer welcher der Prozeß besprochen wurde, verfiel der Konfistation Wegen Beleidigung des Staatsanwalts Romen war auch der Rothenburger Sterbefaffe 18 000. unterschlagen haben soll. gegen die in Halberstadt erscheinende Sonntags- Zeitung", Der Vorsitzende theilte der Versammlung folgende Berichtigung welche einen Theil der gegen jenen Beamten gerichteten Artikel mit, welche derfelbe an mehrere Beitungen gesandt hat: 1. War des Hamburger Echos" reproduzirt hatte, ein Prozeß angestrengt der Verurtheilte nicht Hauptkassirer der Rothenburger Sterbeworden. Das dortige Landgericht lehnte jedoch die Eröffnung tasse, sondern Buchhalter eines Einnehmers. 2. Die Kasse hat des Hauptverfahrens ab, unter der Begründung, daß der nur einen Rendanten, welcher seinen Sig in Görlig hat. 3. Die fir. 51. Rauchtlub Bruderbund, Abends 9 Uhr, Lauftzerfir. 50, Redakteur in Wahrung berechtigter Jutereffen gehandelt habe. Da unzweifelhaft auch beim Hamburger Echo" die Wahrung berechtigter Interessen vorliegt, so meint dasselbe, daß auch das Strafverfahren gegen deffen damaligen verantwortlichen Redakteur Teine besonders schlimmen Folgen haben könne. Soziale Lteberlicht. bei Grande. An alle Arbeiterorganisationen Deutschlands. Werthe Genossen! In allen von uns ausgegebenen Flug Briefkaffen der Redaktion. fchriften haben wir Euch von der fortschreitenden Wirksamkeit O. S. 100. Für die Frage, ob ein Arbeiter sich einen Abber Arbeiter Kontrollmarke, von den Erfolgen, welche wir durch zug für die Feiertage gefallen zu lassen braucht, kommt es darauf Anwendung dieses Kampfmittels zu verzeichnen hatten, Kenntniß Die Militär- und Lieferungsschneider hatten fürzlich an, ob Wochenlohn vereinbart ist, oder ob der Lohn nach Tagen, gegeben. Wir hielten uns dazu verpflichtet, weil ja diese Erfolge nur mit Eurer Hilfe möglich waren, und weil wir zugleich mit eine öffentliche Versammlung. In derselben theilte Kroll mit, St nden oder im Atford berechnet wird. Im ersteren Falle darf dem Hinweis auf sie um Eure fernere Unterftigung zu bitten dat außer dem deutschen Offiziersverein noch die Firmen Noe fein Abzug gemacht werden. Quartal. Vergewissern Sie sich zunächst, ob nicht in dem hatten. Die Arbeiter- Kontrollmarte als gewerkschaftliches Rampf- und Schulze und Berger u. Collani sich nicht mehr an den Lohnmittel verdient nun insoweit eine erhöhte Beachtung, als der tarif tebren und Abzuge machen. Wie Kroll weiter ausführte, Ihrem Wirthe gehörigen Kontraktsexemplar das Pränumerando" foeben gefchloffene Parteitag durch Annahme Der Refo- sollen dem deutschen Offiziersverein 18 Mann vom Militär über ausgefüllt ist. Nur wenn das nicht der Fall, brauchen Sie erst lution Auer an beftimante Voraussetzungen ganz bie wiesen sein, damit dessen Werkstatt gegen etwaige Ausstände ge- I am 1. des nächten Monats zu zahlen. Berantwortlicher Rebatteur: August Enders in Berlin Druck und Berlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 17 t bi ea dz ne to er ge Si er Sch be D from