Nr. 59. Abonnements- Bedingungen: . Abonnements Preis pranumerando: Bierteljährl. 8,30 M., monatl. 1,10 2, möchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags. summer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Bfg. Bost Ebonnement: 1,10 Mar! pro Monat. Eingetragen in die Bost- Beitungs. Breisliste. Inter Rteusband für Deutschland und Desterreich Ungarn 3 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Bostabonnements nehmen aft: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Bortugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. Eridelat täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 24. Jahrg. Die Infertions Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonel geile oder deren Raum 50 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Pfg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fett. gebrudte) Bort 20 Big., jedes weitere Bort 10 Bfg. Stellengesuche und Schlaf. fielen Anzeigen das erste Bort 10 Bfg., jebes weitere Bort 5 Pig. Borte über 15 Buchstaben zählen für zwei Borte, Inserate für die nächste Summer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift bis 7 Uhr abends geöffnet. Zelegramm breffe: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. 9r. 1983. Sonntag, den 10. März 1907. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernfbrecher: Amt IV. Nr. 1984. Die Haager Friedenskonferenz Stellungnahme einfach der Erwägung, daß die starken Flotten zeigen, nicht geneigt, die Vorschläge Campbell Bannermans und die Abrüftungsfrage. " Teil der liberalen Befürworter der Abrüstung entspringt ihre freise sind, wie die Auslassungen der französischen Presse und Heeresrüstungen nicht nur an Englands Geldbeutel, sondern zu akzeptieren. Und Deutschland? Es wird, nachdem die auch an sein Menschenmaterial immer größere Anforde- legten Wahlen der Regierung die gewünschte ,, nationale" rungen stellen, während andererseits England sich eigentlich Mehrheit geliefert haben, alsbald mit vollen Segeln in die Die zweite Haager Friedenskonferenz, die im Juni statt im Besiz alles dessen befindet, was es beanspruchen fann und weltpolitische Strömung hineinsteuern! finden soll, wirft ihre Schatten voraus. Es dürfte deshalb auch diesmal bei der Haager Friedens. daher nichts wesentliches mehr zu gewinnen hat. Es hat Herr Stead und überall auf dem Erdenrund die wertvollsten Kolonien und fonferenz nichts anderes herauskommen, als leere Verandere Friedensapostel flöten schon seit Monaten elegische befindet sich seit dem Abschluß der Bündnisse mit Japan und sicherungen gegenseitiger Friedfertigkeit und vielleicht einige Friedensschamaden und nun hat sich auch der Premierminister Frankreich in einer durchaus gesicherten Lage, die in ihm den nebensächliche völkerrechtliche Beschlüsse. An und für sich steht des in England am Ruder befindlichen liberalen Stabinetts Bunsch erweckt, seine Verhältnisse zu konsolidieren und an die sozialdemokratische Arbeiterpartei dem AbrüstungsgeHerr Campell Bannermann, als Flötist dem Konzert an den Mitteln zur Aufrechterhaltung seiner Machtstellung zu danken höchst sympathisch gegenüber. Sie ist die kon geſchloſſen. In einer neuen englischen Zeitschrift ,, The Nation" sparen. Es ist jene Stimmung der Befriedigung, die den sequente ſte Bekämpferin des Militarismus und fordert ( Die Nation") hat er neulich die Abrüstung oder wenigstens glücklichen Gewinner im Spiel zu der Erklärung veranlaßt: in ihrem Programm nicht nur die Errichtung der Volkswehr die Einschränkung der heute zwischen den Großmächten üblichen wir wollen aufhören, ich bin des Spiels an Stelle der stehenden Heere, sondern auch die Ent. Rüstungskonkurrenz empfohlen. Und am Dienstag, den scheidung über Krieg und Frieden durch dic 5. d. M., hat er sich im englischen Unterhause bei der Vor- iet müde." legung des Marinebudgets ebenfalls für die Einschränkung Mit der wirtschaftlichen Lage Englands hat sich auch stets Bolfsvertretung und die Schlichtung aller interder Rüstungen, zum mindesten der Flottenrüstungen, aus- augleich die Auffassung seiner Kapitalisten vom Wert der nationalen Streitigkeiten auf fchiedsgerichtliche m gesprochen, indem er sich darauf berief, daß eine starke englischen Kolonien und der Seemacht geändert. Als England Wege. Aber alle Sympathien helfen über die Tatsache nicht Geistesströmung unter den nachdenkenden zu Beginn des vorigen Jahrhunderts sich immer mehr zum hinweg, daß in der heutigen kapitalistischen Welt wenig Menschen aller Staaten Europas" vorhanden Industriestaat entwickelte und seine Industrieprodukte sich aussicht für eine allgemeine Abrüstung der Großmächte fei, für Schiedsgerichte für eine friedliche Schlichtung im raschen Fortschritt alle Kolonialmärkte eroberten, de besteht. Die Auffaffung, daß der Krieg nur ein Produkt der fei, für Schiedsgerichte für eine friedliche Schlichtung tauchte in den englischen Freihandelskreisen die Ansicht auf, menschlichen Unvernunft ist, steht auf derselben Stufe, wie die der Streitigkeiten und für das„ Lostommen bon den riesigen Aufwendungen, die der gegen. daß es am besten sei, wenn England feine Kolonien gänzlich Ansicht, daß die Revolutionen nur den Geistesverirrungen wärtige Zustand mit sich brächte? Danach scheint aufgebe und sie sich selbst überlasse. David Hume äußerte der Völker entspringen. Der Krieg wurzelt in den Interdie englische Regierung die Absicht zu haben, ihrerseits dahin ichon 1823 im Parlament, die Kolonien vermöchten das eng- eifen gegenfäßen der Nationen, wie die Redie englische Regierung die Absicht zu haben, ihrerseits dahin lische Mutterland nur zu schwächen, deshalb sei es am besten, volutionen in den Interessengegensätzen der Klassen. Die zu wirken, daß das Thema der Abrüstung in jedem Fall auf sie sich selbst zu überlassen. Aehnliche Ansichten äußerten Interessengegensäge der Nationen aber haben sich in der die Tagesordnung der zweiten Haager Friedenskonferenz ge. Stuart Mill, Cobden, Bright usw. Von ihrem Standpunkt heutigen Aera des Kapitalismus ebensowenig vermindert, ſetzt wird; und bei dem politischen Einfluß, den England faßten sie völlig forreft die Kolonien nur als Absazmärkte wie die Klassengegensäge. Sie haben sich verschärft! zurzeit im sogen. Rate der Völker besigt, wird das englische der englischen Industrie auf; und da nun aller Voraussicht Kabinett wahrscheinlich seinen Wunsch erfüllt fehen. nach diese Märkte mit ihrem Handel auch dann England er" Die russische Revolution. Petersburg und die Duma. Eine andere Frage ist, ob bei dieser Erörterung mehr halten geblieben wären, wenn es auf feinen Kolonialbefit verherauskommen wird als auf der im Jahre 1898 abgehaltenen zichtet hätte, so erschienen ihnen die Ausgaben für die Koloersten Haager Konferenz, die bekanntlich ihre Zusammen- nialverwaltung, Kolonialtruppen, Schiffsstationen usw. als Zusammen- ichtet berufung einem von Nikolaus dem Blutigen im Auguft eine zwedlose Belastung des englischen Budgets. Petersburg, 20. februar, alten Stils.( Gig. Ber.) 1897 erlassenen Friedensmanifest verdankt. Wie diese Kon- Kaum aber traten Deutschland, Frankreich, die VerDer 20, Februar der langerwartete Tag! Die zweite ferenz eigentlich nichts weiter geleistet hat, als einige neben einigten Staaten von Amerika mit England auf dem Welt- Duma tritt heute im Taurischen Balais zusammen. Schon in aller sächliche Flickereien am Völkerrecht, deren Beachtung völlig markte erfolgreich in Konkurrenz, faum zeigte sich, daß die Frühe füllen sich die dem Palais anliegenden Straßen. Bald ist dem Belieben der einzelnen Mächte überlassen blieb, so wird Kolonien nicht nur als Abfagmärkte für die englische In- auch die Polizei zur Stelle, und die ganze Umgebung wird abauch das Ergebnis der zweiten Haager Konferenz höchst vor- dustrie, sondern weit mehr als günstige Anlagemärkte für das gesperrt. Berittene Schußleute, Gendarmen und Geheimpolizisten aussichtlich auf nichts anderes als einige allgemeine Friedens überschüssige englische Kapital in Betracht kamen, da schlug sind die Herren der Straße. Niemand wird durchgelassen, der nicht beteuerungen und bölkerrechtliche Abmachungen hinauslaufen, die Meinung um. An die Stelle der Schwärmerei für die eine besondere Legitimation borweisen kann. Nur mit Mühe die, wenn es zum Kampf kommt, den ersten gegenseitigen kommerzielle Friedensära trat die Forderung energischer fommen die Deputierten, die einzeln und in fleineren Gruppen Kartätschentechsel nicht überdauern. Expansion, an die Stelle der zärtlichen Besorgtheit um das eintreffen, durch die schwarze Menschenmenge, die alles besetzt hat, wurden. " " Gewiß, der englische Premierminister hat recht. Unter Seelenheil der Neger in Afrika die Besorgtheit, bei der Auf- was nur irgend zu offupieren war: auf den Zäunen, in den den nachdenkenden Menschen aller Staaten teilung der dortigen Gebiete zu kurz zu kommen, und an die Fensternischen, auf Dächern und Treppen ein wallendes MenschenEuropas" besteht eine Geistesströmung für eine friedliche Stelle der weichen Stimmungslyrik eines Tennyson die Sol- meer. Ein heller Petersburger Tag mit Tauwetter und leichtem Schlichtung der Streitigkeiten unter den Nationen und für die datenlyrik Rudyard Kiplings. Jezt, nach den Erfolgen, die Wind, und in diesen Tag des kommenden Frühlings flingt tausendVerminderung der riesigen Flotten- und Heeresrüstungen. Aber England in den legten Jahren errungen hat: der Sicherung fach, von einer Straße in die andere getragen, ein gewaltiger diese Schar der nachdenkenden Menschen ist das haben die seiner Herrschaft im ägyptischen Sudan, der Eroberung Süd- Ruf: Boltsvertreter, verlangt die Amnestie!" ,, Amnestic!" Tezten Reichstagswahlen in Deutschland wieder bewiesen afrikas, der Vernichtung der russischen Machtstellung in Ost- dröhnt es an den steinernen Wänden der graugelben Häuser doch im ganzen ziemlich gering, und vor allem gehören asien durch Japan, der Verminderung des russischen Ein- empor. Die Schulen sind heute geschlossen und die ganze Jugend diese nachdenkenden Menschen nicht den kapitalkräftigen fluffes in Persien und Afghanistan, des Abschlusses eines vor- scheint sich in der Nähe des Taurischen Palais versammelt zu Kreisen an, welche die Politik der Regierungen be- teilhaften Bündnisses mit Japan und Frankreich und der haben. Eine bunte Boltsmenge, ernst und heiter zugleich und die stimmen. Stärker als die von Campbell Bannerman Lahmlegung Rußlands durch seine inneren Wirren, fühlt sich sonntägliche Stimmung in allen Herzen. Der Arbeiterdeputierte crwähnte„ Geistesströmung" ist das kapitalistische Interesse der ein Teil der englischen Kapitalisten in gesicherter Position. von Petersburg Aleginsti hält eine kurze Rede, seine Worte herrschenden Klassen und der imperialistische Ausdehnungs- So leicht kann jetzt nichts mehr fehlgehen. Es gilt also, das zerfließen aber in dem Getöse, und nur das Brausen der Worte drang. Auch vor der ersten Haager Konferenz war diese Erreichte zu befestigen, die drückenden Lasten zu vermindern. Amnestie! Amnestie!" steigt immer gewaltiger in die Lüfte. Geistesströmung vorhanden, in einzelnen kontinentalen Ländern Dieser Wunsch ist begreiflich, nur dürften die anderen Die Deputierten der Linken kommen zu Fuß, die der rechten Parsogar stärker als heute, und doch hat sie weder den Kampf Mächte den Wunsch nicht respektieren. Die Politik des teien in Mietkutschen oder Equipagen. Kruschewan wird mit Englands um den Oranje- und Transvaalfreistaat, noch den amerikanischen Kapitalismus verfolgt seit Jahrzehnten das tosenden Pfuirufen empfangen und Pfeifen und Johlen begleitet blutigen Strieg zwischen Rußland, und Japan um die Herrschaft Ziel, sich die Herrschaft über den nördlichen Teil des Stillen thn die ganze Straße entlang, bis er hinter der Kette der beim nordöstlichen Asien verhindert Kämpfe, die den beteiligten Ozeans zu sichern. Kaum hatte der junge nordamerikanische rittenen Gendarmen verschwindet, die die Straße in einer weiten Staaten ausschließlich vom kapitalistischen Machtinteresse diftiert Freistaat den Zugang zur Pacififtüste erlangt, als er auch Entfernung von der Duma abgesperrt halten. Schon erscheinen schon 1844 mit China einen Vertrag abschloß. Dann folgte auch Infanterie und fleinere Dragonertrupps, doch man merkt, daß Selbst in England ist diese Geistesströmung im ganzen der Protest gegen die Erbauung des von England geplanten die Polizei sich heute anständiger benehmen will- wenigstens nur schwach. Das beweist die Stellungnahme der großen isthmischen Sanals, die Expedition des Commodore Perry in der Nähe des Duma hauses. Immer wieder werden die englischen Zeitungen, vornehmlich der Times", zu den nach Japan, die Festsetzung auf den Sandwichs- Inseln und Abgeordneten der Linken hochgehoben, ihre kleinen Ansprachen hört Nation- Artikeln Campbell Bannermans. Das beweist vor deren Annettion, die Inbefignahme der Philippinen und jetzt man aber nicht, nicht einmal furze abgerissene Säße, so start allem die Zunahme der imperialistischen, in gewissem Grade der Bau des Panamafanals. Langsam aber fonsequent hat tosen die Wellen der Straße. Die sozialistischen Abgeordneten sogar der jingoistischen Anschauungen in England. Und auch die Union sich die Grundbedingungen für ihre Beherrschung iragen rote Blumen im Stnopfloch und brausend kommt ihnen bon jenen englischen Liberalen, denen der Abrüstungs- der Nordhälfte des Stillen Ozeans, des Mittelmeeres der immer wieder der Gruß entgegen: Amnestie! Amnestie!" gedanke sympathisch ist, läßt sich nur der kleinere Teil von Zukunft", geschaffen. Jetzt fehlt nur noch), um gegen England Die Eröffnung der Duma ist auf 12 Uhr angefeßt, es ist nun humanen Anschauungen und völkerrechtlichen Bedenken leiten. und das mächtig aufstrebende, flottenbauende Japan gerüstet bald 21, doch immer noch treffen Nachzügler ein. Die Kaleschen Die meisten verfolgen auch mit der Propagierung zu sein, der stetige Ausbau der amerikanischen Kriegsflotte, mit Dienern und Kutschern in Livree werden mit Gelächter em der Abrüstungsforderung nur englische Eigeninteressen. die sich die Vereinigten Staaten viel leichter leisten können pfangen. Erst um 2 Uhr wird es auf der Straße stiller, und die Von Campbell Bannerman mag dies nicht gelten, auch von als Japan. Und jetzt, wo er davor steht, die Früchte seiner Menschenmengen beginnen sich zu zerstreuen. Wir biegen in den manchen anderen in den Ueberlieferungen der freihändlerischen Politik zu pflücken, sollte der amerikanische Kapitalismus Literni- Prospekt ein. Hier kam es zum ersten Zusammenstoß Brightschen Schule befangenen englischen Liberalen nicht. Die aus Rücksicht auf den englischen Better, auf die Ausführung heute. Vom Deck eines Straßenbahnwagens herab hielt ein alte ideologische Auffassung der englischen Freihandelslehre, seiner Machtpläne verzichten oder diese hinausschieben? Für junger Arbeiter im Namen der sozialdemokratischen Partei eine daß der freie Handelsaustausch zwischen den Völkern zur die Abrüstung anderer Mächte ist die Union gewiß zu haben; Rede. Eine rote Fahne wurde entfaltet, und im Nu hatte sich Beseitigung der Kriege führe, zur Völkerverbrüderung: jene auf jedes Anfinnen, ihre eigenen Flottenrüstungen einzu- ein Demonstrationszug formiert, der sich dem Newsti- Prospekt Auffassung, die ihren originellsten Ausdruck in dem Ausruf schränken, wird sie aber mit dem Sat in Roosevelts legter zuwandte. Wehmütig flang in den Straßen das Trauerlied zu Dr. Bowrings fand:" Der Freihandel ist Jesus Christus!", sputt, Botschaft antworten:„ Es ist ein törichtes und übles Ding für Ehren der gefallenen Kameraden. Die Häupter entblößten sich, wenn auch durch die Erfahrungen des letzten Jahrhunderts mannig- eine große und freie Nation, sich der Macht zu begeben, ihr als die rote Fahne vorbeikam, die Straßenbahnwagen hielten still. fach forrigiert, noch immer in ihren Stöpfen. Auch in einzelnen eigenes gutes Recht zu verteidigen." Wie wenig die Regierung Das war ein ergreifender Anblick, zu sehen, mit welcher Andacht Säßen des„ Nation"- Artikels Campbell Bannermans kommt der Vereinigten Staaten von Amerika geneigt ist, ihre An- der Lärm der Straße vor dem Trauerlied der Kämpfer und der diese Ansicht zum Durchbruch, z. B. in dem Satz: Unſere ſprüche auf den großen Ozean aufzugeben, zeigt die neueste Arbeiterstandarte erstarb. Dem Trauerlied folgte die Arbeiterallbekannte Anerkennung der beiden Hauptprinzipien, daß Meldung aus Washington, nach der das Staatsdepartement marseillaise; stolz erklang das Kampfeslied und immer stärker nämlich die Nationalitäten unabhängig und der Handel frei die Anordnung getroffen hat, daß amerikanische Stille Ozean, wurde die anfänglich fleine Gruppe der Manifestanten. Da ist, gibt uns das Recht zu behaupten, daß, wenn unsere Flotten das Philippinen- und das China- Geschwader sollten fich zu plötzlich auf den Stegen ein Zuden in allen einige tehren um, underwundbar sind, sie andererseits teine Drohung über See einer Flotte vereinen und Honolulu als Verteidigungsstüß- und durch die Menschenreihen, wenige Schritte vor uns, tauchen in agen, sondern eine Botschaft herzlichen Wohlwollens, die punkt wählen. rafender Eile Bolizisten auf, und schon leuchten und sausen ihre degründet ist auf dem Glauben an eine Gemeinschaft der Ebensowenig fann Japan, will es seine Machtpläne im Slingen durch die Luft. Die Demonstranten zerstreuen sich, doch Interessen aller Nationen." Doch die englischen Friedens- Stillen Ozean ausführen, auf die Vermehrung seiner Flotte ein Beben geht durch alle. Der Tag der Dumaeröffnung ist wieder freunde dieser Art sind die Minderheit. Bei dem größeren gegenüber Amerika berzichten. Auch Frankreichs Kapitalisten. lein Tag des felbstherrlichen Bolizeifäbels gewefen! In der Duifta hatte während dessen die Eröffnung statt, gefunden. Der Metropolit Antonij hielt eine bombastische Weihrede, Goluber las die trodene Ansprache, und dann wurde Golowin, Deputierter aus dem Gouvernement Moskau, zum Vorsitzenden gewählt. Bei der Wahl der fünf Untersekretäre der Duma drangen Istündige Arbeitszeif müffe eingeführt wiederum die Kandidaten der linksstehenden Parteien, und zwar werden. Aber der Staatssekretär fündigte auch an, daß zwei Kadetten und drei Sozialisten durch. ohne Uebergangszeit und Ausnahmen diese Im weiteren Verlaufe der Sibung nahm die Duma mit allen Regelung nicht vor sich gehen könne. Auch plädierte er für gegen eine Stimme die von der ersten Duma aufgestellte Geschäfts- eine Wartezeit für die Regierung, die all diese Fragen nicht ordnung wieder an. Sodann wurde beschlossen, zur Prüfung der überſtürzen fönne, er hemmt also selbst das Automobiltempo" Mandate überzugehen. der sozialpolitischen Gesetzgebung. Konflikts- Stimmung. Politische Ueberficht. Berlin, den 9. März 1907. Interpellationen. " brochene Drängen der Sozialdemokratie ist der endliche UmWarum verschleppt man die Sache? Nur auf das ununterPetersburg, 6. März.( Eig. Ber.) Die Manifestationen dauerten gestern den ganzen Tag fort. In der Besprechung der Interpellation faselte der Gegen 3 Uhr sammelten sich in den Straßen bei dem Taurischen nationalliberale Abgeordnete Hieber davon, daß jetzt, nach Die Auflösungsgerüchte wollen nicht verstummen. Das Bureau der Wahlniederlage der Sozialdemokratie die sozialpolitische Palais wieder unabsehbare Menschenmassen, um auf die Dumaabgeordneten zu warten. Gegen 15 Uhr war die Sigung zu Ende Serold" bringt folgende zwei Meldungen: Petersburg, 9. März. Trotz des ruhigen Verlaufes der Duma. Gefeßgebung mehr gefördert werden könne. Auf diesen Un und die Menge umringte wie vormittags mit Jubel die Ab- fizungen glaubt man in Regierungs- wie Abgeordnetenkreisen an finn bemerkte der Genosse Hue, daß die bürgerlichen Pargeordneten der linken Barteien. Immer und immer wieder wurden keine lange Dauer der gegenwärtigen Duma. Stolypin selbst er teien nie daran gehindert waren, gute sozialpolitische Geseze sie emporgehoben. Besonders feierte man wieder den Arbeiter- flärte, daß die Regierung fest entschlossen sei, nicht die geringste zu schaffen, denn sie hatten stets die Mehrheit im Reichstage; abgeordneten von Petersburg, Alerinski, dessen Ansprachen mit Kompetenzüberschreitung der Duma zu dulden. Falls es zur Auf- die sozialdemokratische Fraktion war stets in der Minderheit. Beifallsrufen begleitet wurden. Freiheitslieder durchbrausten die lösung kommen müßte, würde die neue Duma auf Grund eines ge- Hue besprach die völlige Unzulänglichkeit eines gesetzlichen Spalernaja, rote Fahnen wurden entfaltet, es schien, als wolle änderten Wahlsystems gewählt werden. Befähigungsnachweises, der das Kleingewerbe nicht gegen die der Enthusiasmus kein Ende nehmen. Langsam, unter den Klängen burg find dort allgemein Gerüchte über die bevorstehende Auflösung London, 9. März. Nach einer Times"-Meldung aus Peters- Konkurrenz der großkapitalistischen Wirtschaft schüßen könne. des Trauerliedes der Revolution, bewegte sich die Menschenmasse der Duma in Umlauf. Wie es heißt, soll an die Lofalbehörden ein Der Sozialdemokratie gebühre die Priorität für die gezum Gefängnis für Politische"; hier sang man das Lied noch geheimes Rundschreiben gerichtet und sollen diese angewiesen werden, setliche Organisation der Arbeit, denn sie habe Arbeitereinmal. Die Häupter entblößten sich vor den grauen Mauern, Maßregeln zu treffen, um einen Ausstand der Eisenbahner bei fammern im Reichstage bereits in ihrem Orga hinter denen soviel Jugend und Selbstaufopferung begraben liegt. einem eventuellen Konflikt zwischen der Regierung und der Duma nisationsentwurf vom Jahre 1878 gefordert. Durch die Spalernaja bewegte fich der Zug weiter zum teini berie Wahlen in Riga endigten mit dem Siege der ArbeiterLiteinij- zu verhindern. Prospekt, doch hier erwartete die Manifestanten dasselbe Schicksal wie um 2 Uhr: In die friedliche Menschenmasse drang plötzlich gruppe. schwung zurückzuführen. Aber die Arbeiter werden auf eine Horde wilder Gendarmen. Nagaiken herbor!" ertönte manches, z. B. das Gesetz über die Berufsvereine gern noch das Kommando, und die Kosatenpeitsche schlug erbarmungslos nach länger warten, wenn man nur erst eine gründliche, rechts und links. Einem Teil der Manifestanten gelang es, in freiheitliche Regelung des Vereins- und Ver die Höfe und Häuser zu flüchten, ein anderer floh in die Quersammlungsrechtes vornimmt. Alle Gegner der straßen, aber auch da waren Gendarmen aufgestellt, die von neuem Arbeiterschutzgesetze trieben die Arbeiter dazu, einheitlich auf die Fliehenden einschlugen. Der Abgeordnete des Gouverneden Kampf um den Arbeiterschutz zu führen, möge man die ments erhielt mehrere Säbelhiebe! Verwundet sind auf dem Die Verschleppung der Interpellation Arbeiter auch in verschiedene Organisationsgruppen zu Liteinij- Prospekt mehr als 40 Personen, von ihnen einige schwer. il ber die Schiffahrtsabgaben durch die Regierung spalten suchen. Redner kritisierte dann die diesem Zwede Bis zum späten Abend durchstreiften Kosatenpatrouillen die bestätigte heute Graf Posadowsky, der im Reichstage die Er- dienenden Unternehmungen und verlangte ein schnelleres Straßen. flärung abgab, die Regierung werde dem Präsidium des Tempo in der sozialpolitischen Gesetzgebung und Erfüllung In der Universität hatte der Rat der Studenten eine Feier Reichstags später mitteilen, wann sie die Interpellation zu der von den Arbeiterorganisationen gestellten des Wahlsieges der Demokratie angesetzt, die sich zu einer beantworten gedenke. Damit ist die Sache auf die lange Forderungen. grandiosen Kundgebung gestaltete. Almählich füllten sich sämt- Bank geschoben worden, und inzwischen kann die Gefahr Die sozialpolitische Quacksalberei der antisemitischen liche Auditorien der Universität. Eröffnet wurde die Versammlung der Schiffahrtsabgaben greifbarere Gestalt annehmen, denn Mittelständler fam drastisch zum Ausdruck durch den Abgein der Aula mit dem Liede: Im Kampf seid Ihr gefallen..." die preußische Regierung betreibt die Angelegenheit mit dem ordneten Bruhns, der den ostelbischen Junkern empfahl, Dem Gesang folgten Ansprachen der Studenten über die Dumas bekannten sanften Druck, der der preußischen Junkerpolitik dafür zu sorgen, daß mehr Tanzerlaubnis gegeben wahlen und ihre Bedeutung. Rauschender Beifallssturm ging durch eigen ist. werde, so daß die Arbeiter von der Landflucht abgehalten die Universität, als die Abgeordneten der linken Parteien era würden, indem man ihnen mehr Gelegenheit zu Verschienen. Aleginsti hob in seiner Rede hervor, daß nur die Organi gnügungen gebe. sation des Volkes die Feste der Reattion brechen kann. Unfere Fraktion in der Duma ist stärker als die im deutschen Reichstage. Unser Barlament ist das revolutionärste der Welt, aber bergeßt nicht, daß wir auch die reaktionärste Regierung haben." Die Bauerndeputierten aus der Arbeitsgruppe sprachen von dem er wachenden politischen Bewußtsein in den dunklen Bauernmassen. Gegen 26 Uhr erschienen aus den Fabriken Arbeiter. Die Abgeordneten gingen von einem Zuhörersaal zum andern, und überall derselbe Jubel. Bon Polizei war nichts zu sehen, die hatte vernünftigerweise borgezogen, fortzubleiben. Um 7 Uhr war die imposante Versammlung zu Ende, und die große Menschenmasse zerstreute sich ohne den geringsten Zwischenfall. Abends fanden Versammlungen auch in den Arbeitervierteln statt. Obgleich beschlossen worden war, nicht zu streifen, hatten dennoch sehr viele Fabriken nachmittags die Arbeit eingestellt. Es sei noch folgendes erwähnt: Als nach der Eröffnungsrede des Beauftragten des Zaren, Reichsratsmitgliedes Golubew, der Abgeordnete vom Bund der echt russischen Leute", Purischkewitsch, plötzlich in den Saal hineinbrüllte:„ Es lebe der Kaiser!" da stimmte nur die äußerste reaktionäre Gruppe in diesen Ruf ein. Auf den Bänken des Dumazentrums und der Linken rührte sich nichts. Eifiges Schweigen war die Antwort. " Der erste Zwischenfall". Statt dessen erklärte sich Staatssekretär Graf Bosadowsky bereit, die Interpellation des Zentrums, betreffend Rechtsfähigkeit der Berufsvereine, Befähigungsnachweis, Ausverkaufswesen, Arbeitszeit der Fabritarbeiterinnen und ArbeitskamDieses Bündel sozialpolitischer mern zu beantworten. Fragen besprach in seiner Begründung der Abgeordnete Trimborn. Natürlich kann von einer gründlichen Erörterung dieser Gegenstände in einem Atemzuge nicht die Rede sein, es handelt sich auch nur darum, die sozialpolitische Hezjagd auf die Stimmen der Arbeiterwähler für das Ben trum ergiebig zu gestalten. Indessen, wenn bürgerliche Barteien wirklich durch sozialpolitische Geseze Mißstände beseitigen wollten, brauchten sie nur die von der sozial de mofratischen Fraktion gestellten Anträge zu unterft üzen. Dann müßte die Sozialpolitik ernstliche Fort schritte machen. Montag: Fortsetzung der Beratung der Interpellationen. Minifter Breitenbach gegen das Koalitionsrecht. Am Sonnabend hielt bei der Beratung des Etats der Eisenbahnverwaltung der neue Verkehrsminister eine Rede, durch die er den Beweis erbringen wollte, daß er in bezug auf die Betätigung scharfmacherischer Anschauungen nicht hinter seinem Vorgänger zurüdbleiben will. Wie die verstorbenen Minister v. Thielen und v. Budde, so duldet auch Herr Breitenbach keine Sozialdemokraten in seiner Verwaltung. Das Koalitionsrecht der Arbeiter steht für ihn nur auf dem Papier, die Arbeiter dürfen sich wohl zusammen fchließen, aber nur in staatlich in staatlich tonzessionierten Vereinen, Sagegen nicht in den auf Umstura der Gesellschaftsordnung" hinarbeitenden Gewerkschaften, worunter Herr Breitenbach die freien Gewerkschaften versteht. Ganz besonders hat er es auf den füddeutschen Verband abgesehen, dessen Aufruf zu den Reichstagswahlen es ihm angetan hat. Auch die Rede unseres Genoffen 2egien auf dem Mannheimer Parteitage, worin er als Vorbedingung für die fiegreiche Durchführung eines Maffenstreits die Organisierung der Arbeiter im Verkehrsgewerbe, vor allem in der Eisenbahnverwaltung, hinstellte, dient ihm als Vorwand für seine Bestrebungen, die staatsbürgerlichen Rechte den Eisenbahnern noch mehr zu fürzen. Es schien, als ob Graf Posadowsky seine Antwort mit Rücksicht auf die Scharfmacher besonders abge messen habe. An dem Gesetz über die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine halte die Regierung fest. Es bestehe ein großes Mißverständnis in bezug auf dieses Gesetz. Die Regierung habe nicht die Absicht, das in Vorbereitung befindliche Geses über Arbeitstammern, das in nächster Session dem Reichstag vorgelegt werden soll, auf das Geseb über die Berufsvereine aufzubauen. Damit werde ein Teil des Wider Petersburg, 9. März.( W. T. B.) Heute ereignete sich bei standes gegen das Gesetz wohl aufgegeben werden. Die Frage Daß er mit seiner Rede den lebhaften Beifall des Dreider Debatte über die Zahl der Untersekretäre der Duma der erste des Befähigungsnachweises werde im Bundesrat laffenparlaments erntete, versteht sich von selbst. Wann und wo Zwischenfall. Ein Abgeordneter der gemäßigten Parteien hatte erörtert und das Ausverkaufswesen rangiere unter das Ge- wäre diese„ Bolfsvertretung" jemals für Boltsrechte und für Boltsvorgeschlagen, jeber parlamentarischen Gruppe einen Platz im fetz über den unlauteren Wettbewerb, über dessen Revidierung freiheiten eingetreten! Je weniger die Verwaltung den VerkehrsSekretariat einzuräumen. Darauf hielt der Abgeordnete Mustafa er keine bindende Erklärung abgeben könne. Dagegen glaubte bedürfnissen gerecht wird, desto mehr stellt sie sich in den Dienst Mahmudoff, ein extremer Muhamedaner, eine Rede, in der er der gründliche Sozialpolitiker Posadowsky den Konsumenten politischer Bestrebungen. So war es unter Thielen, so war es ausführte, die Duma dürfe nur die Interessen der oppositionellen den weisen Rat geben zu sollen, nicht bei Kaufleuten und unter Budde, so ist es unter Breitenbach, und so wird es bleiben, Mehrheit berücksichtigen und nicht die derjenigen, die nur für Händlern zu kaufen, die unreell seien. Wäre so leicht festzu- bis die Arbeiterklasse die politische Macht erobert haben wird. Stolypin in der Duma säßen. Abgeordnete der Rechten unter- stellen, wo die Unreellität beginnt, dann wäre es nicht Am Montag wird zunächst die Geschäftsordnungskommission brachen den Redner, die Linte flatschte Beifall. Bräsident Golowin schwierig, ein Gesetz dagegen zu machen. Dagegen versprach über den Antrag auf Genehmigung zur strafrechtlichen Vererinnerte daran, daß nur der Präsident das Recht hätte, der Staatssekretär für die nächste Session einen Gesezentwurf folgung der Rebatteure verschiebener ParteiRebner zur Ordnung zu rufen. Andererseits müßten troß aller über die Regelung der Arbeitszeit für Fabrit blätter wegen Beleidigung des AbgeordnetenMeinungsverschiedenheiten bis zur Prüfung der Mandate alle arbeiterinnen. Entschieden betonte er, die eIfMitglieder einander als Abgeordnete achten.( Beifall auf den stündige Arbeitszeit für Arbeiterinnen feilaufes Bericht erstatten. Dann wird die Beratung des Eisenbahnetats fortgefest.nicht länger aufrecht zu erhalten, die zehnBänken der Rechten und im Zentrum.) Bebels Parlamentarier- Jubiläum. Als die Donnerstagsihung des Reichstags eingeläutet wurde, fchmückte den Blaz des Abgeordneten Bebel ein Strauß roter Nosen und Nelten. Die Fraktionskollegen hatten ihn gespendet, um dem verehrten Genossen zu gratulieren. Es sind gerade 40 Jahre verflossen seit dem Eintritt Bebels in den Reichstag, damals in die konstituierende Tagung des Norddeutschen Bundesparlamentes. Bebel und der Zentrumsabgeordnete Graf Hompesch find die einzigen Mitglieder der parlamentarischen Rednerschar vor 40 Jahren, die heute noch im Neichstage sigen. Mit Bebel tam- ebenfalls in der Stichwahl sein damaliger Gesinnungsgenosse Schraps ins Reichsparlament. Das Personalregister verzeichnet die beiden Männer der Linten also: Bebel, Drechsler, Leipzig. Rönigr. Sachsen. 17. Wahlfreis St. GI auch au u. die Gerichtsamtbez. Waldenburg, Remfe, Meerane, Glauchau, Hohenstein, Ernstthal, Lichtenstein. Sachsen. Schraps, Advokat, Dresden, Königr. 18. Wahlkreis. Stadt Zwickau u. die Gerichtsamtsbez. Krimmitschau. Werdau, 3widau, Wildenfels. August Bebel trat am 4. März 1867( 6. Sigung des Reichstages des Norddeutschen Bundes) in das Haus ein, worin am 25. Februar die erste Sigung stattfand. Am 6. März teilt Präsident Dr. Simfon mit: Von den seit Montag neu eingetretenen Mitgliedern find die Abgeordneten Bebel und b. Snesebed- Starve in die I. Abteilung berloft worden. " Der Abgeordnete Miquel bedauerte gegenüber Bebel, baß die Bundesgenossen der preußischen Regierung nicht noch mehr Souveränitätsrechte zugunsten der Nation aufgeben konnten; die zu weit gehende Billigkeit und Mäßigung der preußischen Regierung fei anerkannt. Preußen sei fein Militärstaat, sondern ein Staat der Kultur, der Gewissensfreiheit, der Staat, der zuerst in Deutschland den Bauernstand befreit, die Gemeindefreiheit begründet habe. Er berkenne nicht, gleich dem Abgeordneten Bebel, daß zum Eintritt der süddeutschen Staaten wesentliche Verände rungen dieser Verfassung notwendig würden; seine Partei erstrebe leichtere Formen der Gesetzgebung, einfache Mehrheiten des Bundesrates und Reichstages. In Süddeutschland schwinden mehr und mehr die Bedenken gegen die Einigung. erheben und eine derartige Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands zurückweisen". Durch den von Preußen dik tierten Prager Friedensvertrag, der nur eine internationale Ginigung zwischen Deutschlands Norden und Süden aulasse, berzichte Preußen auf die Anbahnung einer Einigung des Südens; die preußische Regierung würde aber nie anstehen, den Vertrag wieder zu zerreißen, wenn ihr daraus ein Schaden erwüchse. Innere, spezifisch preußische Gründe, bedingten den Standpunkt der Regierung, welche befürchte, in einem Bundesrat, worin Bayern, Württemberg, Baden und Hessen verhältnismäßig vertreten sind, majorisiert zu werden, was in bezug auf Ber fassungsfragen und veränderungen nicht gegen unser Intereffe wäre. Nachdem Bebel das damalige Zahlenverhältnis mit dem zu erwartenden bergleichsweise erörtert hatte, schloß er mit den Worten: Man wird sich eben einfach damit begnügen, wie jetzt schon der Anfang gemacht ist, daß man Militärtonventionen abschließt, daß man lediglich die Militärgewalt in die Hände befommt im Falle eines Krieges, und im übrigen wird man fich damit begnügen, durch Zollverträge usw. wenigstens einigermaßen die Kluft, die hervorgebracht ist, zu überbrüden, wohlverstanden: zu überbrücken, aber auszufüllen, dazu wird Abgeordneter Laster, Gerichtsassessor( Berlin) hielt den man sich nicht herbeilasjen. Meine Herren Eine solche Politik Abgeordneten Bebel für einen Vertreter der Partei, die in Elberzu unterstüßen, dazu habe ich keine Luft, ich muß entschieden feld- Barmen die Wahl des Herrn Ministerpräsidenten( Bismard) bagegen protestieren, daß man eine solche Politik eine deutsche sehr fräftig unterstützt hat", der Partei, deren vornehmlicher Bernennt, ich muß entschieden protestieren gegen einen Bund, der treter in der zweiten Wahl nur durch die Bemühungen der libenicht die Einheit, sondern die Berreißung Deutschralen Parteien geschlagen worden ist" jest mißbilligt er von Iands proklamiert, einen Bund, der dazu bestimmt ist, Deutsch- A bis 8 die Politit der Regierung" land zu einer großen Kaserne zu machen und den letzten Rest von Freiheit und Volksrecht zu vernichten. Meine Herren! Aus diesem Grunde werde ich gegen den§ 1 stimmen und schließlich gegen die ganze Vorlage." An verschiedenen Stellen diefer Jungfernrede Bebels verzeichnet das Protokoll Rebhafter Widerspruch rechts". Der Präsident rief den Zwischenrufern zu: Meine Herren! Lassen Sie doch den Herrn Redner ruhig zu Ende reden und widerlegen Sie ihn nachher!" Das Wort ergriff Genosse Bebel zum ersten Mal in der 32. Gigung vom 10. April 1867( bormittags) bei Titel XIV ber Verfassungsberatung: Verhältnis zu den süddeutschen Staaten." Gr äußerte seinen Argwohn, daß es sich bei der Gründung des Norddeutschen Bundes um ein spezifisch preußisches Intereffe, um eine Stärkung ber hohenzollerischen Hausmacht, nicht um die Einigung Deutschlands handle; die Regierungen einer Anzahl Basallenstaaten seien nur bie„ Generalgouverneure der Krone Breußen". Die Einwendung, daß der Prager Friedens vertrag eine Einigung von Nord- und Süddeutschland im Interesse Der Abgeordnete Weber, Obergerichtsanwalt in Stabe der europäischen Verhältnisse verhindern, ließ Bebel nicht gelten. Wohl beobachte Frankreich die Entwickelung zur bundesstaatlichen Einigung aus Gründen der Machtfrage mit Mißtrauen. Indessen habe Preußen durch die Militärtonvention bereits die Macht über Gübbeutschland erlangt; dieser Tatsache müsse Frant reich sich fügen, sonst würde ganz Deutschland wie ein Mann fich ( 18. Wahlkreis Hannover), unternahm es, diese„ Mißtöne wieder in Harmonie aufzulösen", welche diefer Redner aus Sachsen, das uns Deputierte von allen Ansichten lieferte, als Ansichten der sogenannten großdeutschen Voltspartei in unsere Verfammlung geworfen hat". Der Traum eines zur Föderatibrepublik geeinigten Deutschlands erzeuge den Haß gegen Breußen. Abgeordneter Dr. Wigard, Professor und Arzt aus Dresden( Etadt Dresden links der Elbe) fand Bebels Charakterisie rung zutreffend; er sei mit vielem, was der geehrte Abgeordnete Bebel angegeben hat, einverstanden", wenn er auch in einigen Punkten bezüglich der Schlußfolgerungen abweiche, namentlich was die Notwendigkeit der Führung durch Preußen betreffe; aber eine freiheitlichere Gestaltung der Verfassung würde eher den Süden gewinnen helfen. Bei feiner Richtung der Linken sei von einer Föderativrepublik die Rede gewesen. " wobei er allerdings die Gespräche, wie man sie in Bierstuben zu führen pflegt, hier flar abgespiegelt hat."( Der Präsident weist diese Kritik zurück.) Bebel in einer persönlichen Bemerkung) freut sich, infolge Lasters Angriffe auf seine( Bebels) Parteistellung durch folgende Erklärung großen Irrtümern vorbeugen zu können. Es sei nicht wahr, daß er, Bebel, zu der Lassalleschen Partei gehöre, die in Elberfeld den Grafen Bismarck durchdrücken half: Ich gehöre dieser Lassalleschen Barte nicht an, sondern einfach ber rabital. demokratischen, oder, wenn Sie wollen, der Boltspartei, das ist ein wesentlicher Unterschied." Das war das erste Auftreten Bebels im Norddeutschen Reichstage. Was er seitdem dem deutschen Proletariat geworden und gewefen und was er ihm heute ist, das steht auf den Blättern der Parteigeschichte und in den Herzen der deutschen Proletarier uns zerstörbar eingeschrieben. Zu den Landtagswahlen im Herzogtum SachsenAltenburg wisb uns aus altenburg geschrieben: Punkt 5 ist dann noch der sozialdemokratische Antrag angefügt. Damit aber niemand im Zweifel sein könne, daß der nationale Block fremdes Geistesprodukt einfach gestohlen hat, haben die Herren in die Schreib. und Druckfehler gleich mit ihren Antrag übernommen. So liest man denn im Antrage des nationalen Blods, daß die Regterung ihr Ein bernehmen bahin erklären solle, daß( soweit ist der sozialdemo tratische Antrag abgeschrieben): Serde son 20 Tieren eingeführt, mit denen auch Zuchtversuche gemacht werden sollten. Die Beschaffung der Kamele war einem deutschen Konsulat in Nordafrika übertragen worden. Aber die ersehnte Nachkommenschaft entsprach an Zahl bei weitem nicht den in sie gesezten Hoffnungen. Als man genauer nach der Urfache forschte, stellte sich heraus, daß unter den Tieren nur eine einzige Stute war. Darauf wurden weitere Versuche leider nicht mehr gemacht." Vielleicht nimmt Herr Dernburg selbst die Kamelzüchterei in die Hand, hat er doch sich bereits in Deutschland erfolgreich auf diesem Gebiet betätigt. Bülow in der Karikatur. Am 19. März finden in unserem Duobezbaterländchen die Bahlen zur Landschaft", so heißt offiziell der Landtag, statt. Der ganzen Menschheit Jammer" faßt den denkenden Menschen an, wenn er sich das Wahlrecht zum altenburger Landtag, das nach vier Stufen abgeteilt ist, ansieht. Der Befit hat natürlich, wie überall in den thüringischen Raubftaaten, das Uebergewicht. Bei der letzten Anstatt 475 Unterbeamte von 1000 bis 1500 2. zu sehen Wahl, vor drei Jahren( der Landtag wird alle drei Jahre neu475 Unterbeamte von 1000 bis 1600 m. gewählt) bestand die Klasse der Höchstbesteuerten aus 388 Personen, Die nationalen Parteien haben sich also nicht einmal die die, weil ihrer gar so viele sind, von den 30 Abgeordneten neun Mühe gegeben, daß zu setzen" durch den Ausdruck, der in die wählen dürfen. Die übrigen Steuerzahler, die nach Abzug diefer Sakkonstruktion passen würde, nämlich: gesett werde", zu Das Zentrum oder vielmehr die Germania" gibt eine Broschüre Auserwählten noch übrig bleiben, werden in 8 Klaffen eingeteilt ändern. Sie haben das Wäschezeichen, das das fremde Eigentum mit Reden heraus, welche die Zentrumsabgeordneten Spahn, Gröber, und jeder Klasse 7 Vertreter zugebilligt. In der ersten Klasse zählte berrät, ruhig stehen gelassen. Ferner ist durch einen Druckfehler Schädler und Freiherr v. Hertling jüngst bei den Etatsberatungen man 1904: 1579 Wähler, in der zweiten 4606 und in der dritten, in der Segerei der Zentrumsantrag verstümmelt worden: es fehlt im Reichstage gehalten haben. Das hat den Vertrieb patriotischer in der das gemeine" Boll wählt, 24 531 Wähler. Da 9+ 7 nach die Nr. 5, die folgendermaßen lautet: Zeitschriften" in Berlin zu einer großen Tat veranlaßt. Er gibt als Adam Niese 16 ergibt, so können die beiden obersten Klassen dem Anstatt 23 400 Unterbeamte von 800 bis 1000 M. zu sehen: Gegengift die Etatsreden des Fürsten Bülow heraus, aber, Lande nach Belieben ihren Willen aufzwingen. Fabrikanten, 23 400 Unterbeamte von 800 bis 1200 m. Im das Zentrum zu übertrumpfen und zugleich für die Rittergutsbesitzer und Großbauern, das heißt deren Be- Obwohl das Zentrum gleichzeitig diesen Antrag beschlossen sinngemäße Erfassung der sich im Kopf des vierten Kanzlers auftragte, sind die eigentlichen Beherrscher des Ländchens. und gestellt hat, haben ihn die diebischen Elstern der Blockparteien wälzenden genialen Gedankenverbindungen zu sorgen, mit In der Hauptsache aber beherrscht der Bauer das Land, denn das in ihrem Antrage ausgelassen, weil er ihnen erst nachträglich zahlreichen Jlluftrationen. Die marlantesten Wendungen in den flache Land hat 18 Abgeordnete zu wählen und die Städte nur 12. als Nr. 6 der Kommissionsdrucksachen geliefert wurde. Eine Neden Bülows sind von einem durch die Dernburgschen Reden in Kein Wunder, daß die Altenburger Gesetzgebung eine der rüd- schönere Illustration der positiven sozialpolitischen den Zustand der patriotischen Extase versezten Zeichner mit an ständigsten der thüringischen Baterländer ist und daß diese Gesetz- Arbeit der bürgerlichen Parteien läßt sich gar nicht denken, als erkennenswertem Talent durch niedliche Bildchen erläutert. gebung einen vorwiegend agrarischen Charakter trägt. Die Be- dieser Diebstahlsversuch. borzugung des flachen Landes stammt noch aus der Zeit, da Altenburg ein ausgesprochenes Bauernland war und die GrundSteuer den hauptsächlichen Ertrag ber Steuereinnahmen lieferte. Das ist aber schon lange her. Das Ländchen hat sich inzwischen industrialisiert, und die Steuerleistung der Städte übertrifft schon seit langen Jahren die des flachen Landes. " " . Deutsches Reich. So hat zum Beispiel Bülow geäußert, das Zentrum hätte am 13. Dezember mit den Sozialdemokraten eine feste Mehrheit ge bildet. Der Zeichner veranschaulicht dies dadurch, daß er Herrn Erzberger und einen Ballonmüßen- Frißen zeichnet, die sich beide umarmen und stützen, als wenn sie soeben eine Kolonialrede Dern burgs genossen und sich an dieser den Magen dermaßen verdorben hätten, daß in jedem Moment ein patriotischer Erguß bevorzuſtehen wird durch eine Zickzacklinie und zwei Bockwürste illustriert. scheint. Das Gerede Bülows über gidzadturs und Fortwursteln mit Roeren durch den genialen Stift des Zeichners erläutert: Roeren Noch drastischer ist die Stelle über den Zusammenstoß Dernburgs fist weinend ohne Hut auf dem Boden, während Dernburg in der Rolle eines aus dem Zirkus Busch entlassenen Ringkämpfers erhaben auf ihn herabblidt. Besonders schön ist auch das Bild des Herrn Kolonialdirektors, zumal es nicht allein geboten wird, fondern in Begleitung einer allem Anschein nach an Auszehrung leidenden Herero- Schönen und eines Dattelpalmenzweiges. nungen werden jedem, der Verständnis für die unfreiwillige Wir können deshalb das Heft bestens empfehlen. Die Zeich Jronisierung des deutschen leber- Patriotismins befigt, ein ber gnügtes Viertelstündchen bereiten, zumal es, um die Bilder in ihrer Eigenart zu verstehen, nicht nötig ist, den langweiligen Bülowschen Redetert mit in Kauf zu nehmen. Die Junker vor und nach den Wahlen. Als die Edelsten und Besten der Nation" um ihre Reichstags Die Sozialdemokratie hat seit bald 20 Jahren, folange fie eine dem Gebiete der sozialen Fürsorge tätig zu sein und das Los mandate kämpfen mußten, versprachen sie besonders auf Bertretung im Landtage besigt, gegen das bestehende Wahlgesetz an der Bandarbeiter zu erleichtern. Aber nach den Wahlen gekämpft. In jeder Tagung brachte sie einen Antrag auf pfeift es wieder aus einem anderen Loche. Da kamen jüngst die Ver Einführung des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten treter der Ostpreußischen Landwirtschaftskammer zusammen und Wahlrechts ein. Ab und zu fanden sich der eine und beratschlagten, wie man am besten gegen die neuen Unfall der andere bürgerliche Vertreter, der mit ihr stimmte, verhütungsvorschriften für landwirtschaftliche Maschinen, die von schließlich blieb sie mit ihrem Antrage allein. Anläßlich der Ostpreußischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft geplant der Tagung im Dezember v. 3. stimmte sogar der einzige ent find, Sturm laufen könne. Und die Landwirtschaftskammer er fchieden Liberale", der als letzter Rest des Liberalismus im Alten- flärte, sie wolle nicht solche Schußvorrichtungen, burger Landtage von der geschwundenen liberalen Herr weil sie nicht ohne erhebliche Behinderung des Betriebes angebracht lichkeit zeugt, der Rektor Herrmann aus Stahla für den und in Stand gehalten werden können. Weiter will die LandUebergang zur Tagesordnung über die von 22 000 Unterwirtschaftskammer die Verantwortlichkeit des Betriebsunternehmers schriften bedeckte Petition des fozialdemokratischen Landesvorstandes. ausschalten, wenn ein Unfall infolge grober Fahrlässig Zur Entschuldigung dieses Verhaltens führte der wackere Mann feit" der Arbeiter entsteht. So sieht die soziale Fürsorge" der an, daß die Sozialdemokraten es ihm unmöglich machen, für die Junker nach den Wahlen aus. Forderung ihrer Petition zu stimmen, weil sie unerfüllbare Forderungen" mit derfelben berquidt hätten. Als den Wahlen in ähnlicher Weise soziale Fürsorge" entfaltet. So Der Ostpreußische landwirtschaftliche Zentralverein hat nach unerfüllbare Forderungen" sieht er das Frauenstimmrecht und die verlangte er, daß den ausländischen Arbeitern einfach an der Gegen die Wahl des Genossen Bubeil sind drei eigenartige Proteste gegen die Wahl des Genossen Zubeil. Herabjegung der Wahlfähigkeit auf das 21. Jahr an. Wie tief der Altenburger entschiedene Liberalismus" gesunken Grenze die Bässe abgenommen werden sollen, und, jebt hat eine Broteste eingelaufen. Ein Kaufmann Hofenhäuser rügt, daß ein Wie tief der Altenburger entschiedene Liberalismus" gesunken Sommission dieses Vereins beraten, wie das unfall- im Konkurs Befindlicher gewählt habe und daß in Schöneberg etwa ist, geht daraus hervor, daß er sich mit dem Reichsverband zur ge- versicherungsgeset für land. und forstwirt. sechs Wähler außerhalb der folierzelle den Stimmzettel in bas meinsamen Kandidatenaufstellung zusammengetan hat und gleich fchaftliche Arbeiter abgeändert werden fann. Der Wahlfubvert geſtedt haben. Daraus zieht der Protesterheber den gleich- schaftliche zeitig mit der Mittelstandsvereinigung und dem Bund der Landwirte Bentralvereinsvorstand hat nun dem Reichskanzler AbänderungsHand in Hand geht, um die Goaialdemokratie aus vorschläge unterbreitet, von benen wir folgende wiedergeben: den Landtage zu verdrängen. Heraus aus dem LandDie Kosten für die Berufung hat der Berlebte gu tage mit den Sozialdemokraten!" heult der ganze Chor der tragen, falls er mit seinem Anspruch abgewiesen wird. Ordnungs" sippe. Und in diesem Sinne wirkt der entschiedene Unfälle von Kindern unter 14 Jahren geben das Anrecht auf Liberalismus" mit. Als Ordnungskandidat der dritten Abteilung eine Unfallrente erst dann, wenn nach Erreichung des 14. Lebensder Städte Kahla, Eisenberg, Roda und Orlamünde kandidiert gegen jahres noch eine verringerte Erwerbsfähigkeit vorhanden ist. unseren Parteigenossen Horn aus Kahla, der das Mandat schon eine Leuten, die nachweislich durch Trunkenheit eine Verlegung sich Reihe von Jahren im Besitze hat, Herr Dr. Höfer. In zugezogen haben, wird die Rente um 50 Proz. gekürzt. Eine Rente ist erst dann zu bewilligen, wenn der Verlegte der dritten Abteilung der Stadt Altenburg, deren Vertreter durch den Unfall um mehr als 83% Proz. feiner Erwerbsfähigkeit Genosse Edmund Buchwald feit 1888 ist, haben die geschädigt ist. Dem Verletzten ist aufzugeben, nach Ablauf der mit den entschieben Liberalen" verbündeten Meaktionäre aller Starengzeit ohne weitere Aufforderung ein ärztliches Attest über Schattierungen einen angeblich ebenfalls entschieden liberalen" feine Arbeitsunfähigkeit beizubringen. Tut er dies nicht, so muß Lehrer aufgestellt. In der dritten Abteilung der Städte Schmölln, angenommen werden, daß er vollständig wieder hergestellt ist. Meuselwitz, Ronneburg, Gößniß und Lucka haben die Reaktionäre Die Unfallrente soll ferner an Arbeiter nur bewilligt werden, einen nationalen Arbeiter", den sogen. Bürstenmacher( in Wirklich wenn der Beschädigte erwiesenermaßen mindestens 33% Prog. feit ist er Kistenmacher) Magrobt als entschieden liberalen Kandidaten" Kategorie, resp. der Beschädigte als selbständiger Betriebsleiter so weniger Lohn bezieht als unbeschädigte Arbeiter derfelben gegen den bisherigen Bertreter äppler, den Vorsitzenden behindert ist, daß er in seinem Erwerb ebenfalls um 33% Proz. des Zentralverbandes deutscher Müller, aufgestellt. anderen Wahlkreisen der dritten Abteilung streiten sie sich noch Die bewilligte Unfallrente ruht, solange die Erwerbsverhältmit den anderen Reaktionären um die Bente. Einig ist die Sippnisse des Berlegten sich um weniger als 38% Proz. verringert schaft nur dort, wo die Sozialdemokratie ernsthaft in Frage kommt, haben. Simulation ist strafrechtlich zu verfolgen. und das sind die obengenannten drei Kreise. # # In den geschädigt ift. Die fozialdemokratische Partei führt den Wahlkampf in alt gewohnter prinzipieller Art. Sie tämpft unter der Parole: Für das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Landtagswahlrecht. Die positive sozialpolitische Arbeit des nationalen Blods. Die Ordnungspreise, die bekanntlich krampfhaft an der Faber festhält, daß die Sozialdemokratie teine pofitive Arbeit für die Befihlosen leiste, ist wieder einmal voller Freude. Sie verkündet, daß ein von allen nationalen Parteien gemeinsam gestellter Antrag Dr. Arendt( Sp.), Kopsch( frs. Bp.), Lattmann( Antis.), Dr. Bachnide( frs. Bag.). Dr. Baasche( natl.) und v. Stauby( t.) auf Erhöhung der Postbeamtengehälter wieder einmal der Sozial demokratie und dem Zentrum den Rang abgelaufen habe, weil er früher gestellt, biel umfassender und gründlicher ausgearbeitet sei als die Anträge dieser Parteten. Wie sich der Vorgang in Wahrheit abgespielt hat, mag folgende Gegenüberstellung lehren: Als Nr. 8 der Drucksachen der Budgetkommission erschien ein Zentrumsantrag Müller- Fulda- Erzberger: Die Kommission wolle beschließen: 1. Anstatt 475 Unterbeamte von 1000 bis 1500 M. zu sehen: .475 Unterbeamte von 1000 bis 1600 M. 3600 M. Diese Vorschläge machen dieselben Leute, die vor der Reichstagswahl den Landleuten erzählten, wie sehr sie sich ihrer an= nehmen würden, wenn sie fonservativ wählten. Geht die Regierung auf diese Vorschläge ein, so werden die Landarbeiter im hohen Maße geschädigt. Schon, daß man ihnen die Hälfte der Kosten aufhalsen will, falls sie mit ihren Ansprüchen abgewiesen werden, ist darauf berechnet, sie von Klagen abzuhalten. Empörend ist, daß man Kindern unter 14 Jahren überhaupt keine Rente zahlen will, wenn sie nach dem Gintritt in das 14. Lebensjahr feine verringerte Erwerbsfähigkeit mehr aufzuweisen haben. Aber ausgebeutet sollen die Kinder nach wie vor werden. Den gesek lichen Kinderschuß auf dem Lande fürchtet der Agrarier fast mehr wie den Teufel. Auch daß den Leuten, die sich in der Trunkenheit den Unfall augezogen haben, nur die halbe Rente gezahlt werden soll, ist höchst bezeichnend. Dagegen tun die Agrarier nichts, um die Landarbeiter auf eine höhere Kulturstufe zu bringen. Die Arbeiter, die kurz vor den Wahlen den meisten Jusel faufen, find ihnen die angenehmsten. Selbstverständlich werden vor allem die Familien in große Not gebracht, wenn ihre Ernährer nur die halbe Rente bekommen. Auch daß Simulation strafrechtlich ver. folgt werden soll, spricht Bände. Wer soll denn darüber entfcheiden, ob der Arbeiter simuliert? Ihre Vorschläge wünschen die Agrarier in die Tat umgesetzt, 2. Anstatt 32 953 Oberpostassistenten usw. von 1500 bis 3000 m. wenn in der nächsten Zeit die Zusammenfassung aller Arbeiter, zu setzen: 32 953 Oberpostassistenten usw. von 1800 bis versicherungsgefeße auf ein und derselben Grundlage mit der gleichen Beteiligung der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber nicht au bewerkstelligen ist. Dann wird noch darauf hingewiesen, daß bie Aufbringung ber Kosten der Unfallver. ficherung allein durch die Arbeitgeber eine nicht zu begründende Härte darstellt." 3. Anstatt 3051 Borsteher von Postämtern 3. Klasse( Postverwalter) mit Gehältern von 1500 bis 3000 m2, gu feben: 3051 Vorsteher von Postämtern 3. Klasse( Postverwalter) mit Gehältern von 1800 bis 8600 M. 4. Anstatt 43 475 Unterbeamte von 900 bis 1500 M. zu sehen: 43 475 Unterbeamte von 900 bis 1600 M. Koloniale Kamelaüchterei. Im Globus", der bekannten Zeitschrift für Länder- und Als Nr. 4 der Kommissionsdruckfachen lag ein sozialdemo- Völkerkunde, berichtet Oberleutnant Genz über den Versuch der kratischer Antrag Singer- Dr. Sübekum bor:" Der Reichstag wolle Einführung von Kamelen in Deutsch- Südwestafrika. In dem Be beschließen, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, bis zur richt, der einen weiteren Beweis für die eminente Fähigkeit der dritten Lesung des Reichshaushaltsetats ihr Einvernehmen dahin deutschen Kolonialverwaltung erbringt, heißt es: zu erklären, daß: Anstatt 23 400 Unterbeamte im Bestelldienste von 800 bis 1000 M. gefeßt werde: von 23 400 Unterbeamten im Bestelldienste von 900 bis 1100." Als Nr. 5 der Kommissionsdrucksachen erschien dann der Blodantrag. Er lautet wörtlich:" Die Kommission wolle beschließen: Der Reichstag wolle beschließen, die verbündeten Regierungen zu ers fuchen, bis zur britten Lesung des Reichshaushaltsetats ihr Eins bernehmen dahin zu erklären, daß..." Nun folgen wörtlich von der ersten Silbe bis zur letzten die vier Zentrumsanträge und als fühnen Schluß: mithin muß die gesamte Wahl und die Wählerlifte an bösen Mängeln gelitten haben. Der Mann mit dieser wunderlichen Logit betonte zu welchem 3wed?- er selbst habe nicht gewählt, weil die Bürgerlichen sich in Teltow- Beeslow- Storfow haben. Die beiden anderen Proteste gehen vom konservativen und Charlottenburg nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten geeinigt bom nationalliberalen Wahlverein aus. Sie rügen beide, daß die Stimmzettel auf verschiedene im Jahre 1908 in der Proving bom Regierungspräsidenten gelieferten Wahlfuverts zum Teil schon mit zwei Stimmzetteln sind für ungültig erklärt. Da durch das Brandenburg aufgestellte. Kandidaten enthalten haben. Die Kuverts einer Aufklärung bringend bedürfende Versehen der Behörde in vielleicht hundert Wahltuberts 2 Stimmzettel fich vorfanden, Zubeil aber 4306 Stimmen über die absolute Mehrheit erhielt, so glauben die Brotesterheber selbst wohl nicht ernstlich an eine ungültigkeitserklärung der Wahl. Der Schmuklappen des Hottentottenblocks." In der„ Bolts. auf die Gefchichte vom Schmuhlappen des Hottentottenblods zurüd. geitung für das Muldental" tommt Genoffe cöpflin Sein Gegenfandidat im 14. fächsischen Wahlkreise, der jezige Reichstagsabgeordnete Liebert, hatte bekanntlich wahrheitswidrig im Reichstage behauptet, Schöpflin habe unfre heilige nationale fchwarz- weiß- rote Fahne" mit diesem Ausdrud belegt. Nach noch maliger lurzer Klarlegung des Falles schließt Genosse Schöpflin bie von ihm unterzeichnete Erklärung mit den Worten: Ich muß an dieser Stelle antworten und den Reichstagsabgeordneten und königlich preußischen General v. Liebert, in bezug auf die gegen mich gerichtete Aeußerung am 1. März bieses Jahres im Reichstage, für einen Ligner erklären. Db ber Generaliffimus des Reichsverleumderverbandes barauf reagieren wird? Um einen Bürgermeisterposten. Aus Offenbach a. M. schreibt man uns: Weit über das Weichbild unferer Mainstadt hinaus hat die Wiederbesetzung des Reiter der Kommunalverwaltung nach Ablauf seiner Amtszeit nicht hiesigen Bürgermeisterpostens einiges Aufsehen erregt, da der oberste wiedergewählt wurde, wie das sonst so üblich ist. Die aus Sozialdemokraten bestehende Mehrheit des Stadtverordnetenkollegiums be. schloß, die Stelle auszuschreiben, da an eine Wiederwahl des bisa herigen Oberbürgermeisters troß seiner 24jährigen Tätigkeit nicht gedacht würde. Es war ein Aft der Selbstachtung, einem Mann das Vertrauen zu versagen, der an amtlichen Stellen mit Nachourd erHärte, verhindern zu müssen, daß die Geschäfte der Stadt nach ben Beschlüssen der Stadtverordnetenmehrheit geleitet würden. Diefer oberste Leiter des Gemeinwesens hat einmal den größten Teil der Bürger in vecht gehäffiger Weise beschimpft, indem er die Sozial demokratie als eine Partei der Lüge und Berleumdung hinstellte. " Als der Beschluß gefaßt war, die Stelle auszuschreiben, veranlaßten die bürgerlichen Stadtväter und ihr Anhang einen Enta rüstungsrummel, der schließlich als prattisches Ergebnis die Ab fassung einer Ergebenheitsabresse an den Gegangenen und die Planung einer Serenade zur Folge hatte. Am 7. März fand nun die wahr statt. Gin bürgerlicher Stadtvater, der als Hauptmatador der Nationalliberalen bekannte Seifenfabrikant Böhm nahm vor dem Wahlakt das Wort, um festzustellen", der zu wählende müffe sich darüber klar fein, daß er nur der Ausermählte einer Partei fet. Genosse Ulrich antwortete bem Herrn in gea bührender Weise. Die Wahl, bei der außer givej, sämtliche Stadtberordneten amivefend waren, hatte das Ergebnis, daß Dr. Dullo, Direktor des Statistischen Amts zu Stönigsberg, der auch in weiteren kommt wurde und früher zum linfen Flügel der Freifinnigen gehörte, Kreisen durch seine Nichtbestätigung als Königsberger Stadtrat bemit 24 Stimmen gewählt wurde, 9 Stimmen fielen auf ben bisheri gen Oberbürgermeister, während die beiden befoldeten Beigeordneten weiße Zettel abgaben. Geschlossen stimmte die sozialdemokratische Frattion für Dullo, während die Bürgerlichen ebenso geschlossen für ihren Kandidaten stimmten. Jetzt hat nun der Großherzog das Wort, denn er hat in diesem Falle das Bestätigungsrecht auszuüben. Aber selbst die nationalliberale Offenbacher Beitung" aweifelt an der Bestätigung Dr. Dullos nicht, " Der Gedanke, in Südwestafrita Samele als Laft- und Reit. tiere zum Durchqueren der wasserlosen und begetationsarmen Durststrecken der Kolonie zu verwenden, ist fast so alt, wie diese Kolonie selbst. Es war jedoch bis zum Ausbruch des Aufstandes immer nur bei Versuchen geblieben; trotzdem diese Versuche im allgemeinen bewiesen hatten, daß die Tiere bei richtiger Behandlung gute Dienste leiften fonnten, sich verhältnismäßig leicht afflimatisierten und vorausgesetzt, daß ihnen Gelegen Aus Bochum wird uns gemeldet: Ein hiesiger polnischer Arheit dazu geboten wurde auch fortpflanzten. Die ersten beiter hatte eine Postkarte nach Bosen abreffiert, auf ber ein polStamele brachte der damalige Landeshauptmann v. François nischer Adler aufgedruckt war. Die Post hat diese Karte 1898 nach Südwest. Ginige Jahre darauf wurde eine neue der Polizei übergeben, die darauf in der Nebaltion des hier Staatsgefährliche polnische Postkarten. erscheinenden polnischen Blattes, des Biarufs Polsky", eine Saussuchung abhielt, bei der etwa 350 folcher Starten aefunden und beschlagnahmt wurden. Sozialistenrein sollen die freiwilligen Sanitäts tolonnen und die freiwilligen Feuerwehren sein! Eine freiwillige Sanitätstolonne im Reiche hat auf eine Anfrage, ob ein Mitglied, das in der Wahlbewegung öffentlich als Sozials demokrat aufgetreten ist, noch länger in der Kolonne geduldet oder ausgeschlossen werden muß, vom Vorfizenden des Zentral tomitees des Preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz die Anweisung erhalten, den Mann rauszuschmeißen. Die freiwillige Feuerwehr zu Schleiz zählt zu ihren Mitgliedern eine Anzahl Parteigenossen, die tapfer und brab bei jedem Brande bemüht waren, ihre Pflicht zu erfüllen. Da sie keine andere Zeitung wie ihr Parteiblatt, die Tribüne", lesen, stellten sie den Antrag, die Bekanntmachungen des Feuerwehrvereins auch der " Tribüne" zugehen zu lassen. Und was war die Antwort auf diesen Antrag? Vorstand und Ausschuß beschlossen den Ausschluß der fozialdemokratischen Feuerwehrmänner. Gin Sozialdemokrat darf also weder als Mitglied einer Sanitätskolonne einem verwundeten Mitmenschen Hilfe leisten, noch als freiwilliges Feuerwehrmitglied ein brennendes Haus löschen. Diese Verquickung der nationalen" Gesinnung mit rein mensch lichen Liebeswerken ist so blöde und lächerlich, daß sich jedes Wort der Kritik erübrigt. Militärgerichtliches. Wie leicht ein Reservist zu einer Anklage wegen Widersehung fam, zeigte eine Verhandlung vor dem Chemnißer Kriegsgericht. Von vornherein sei bemerkt, daß Widersehung mit Strafe nicht unter sechs Monaten Gefängnis bestraft wird. Wegen verspäteter Meldung seiner Uebersiedelung von Leipzig nach Chemnik wurde der Reservist 3. mit einer Mart Geldstrafe belegt. Deshalb fühlte sich J. beschwert, setzte sich hin und schrieb einen höflichen Brief an das Bezirkskommando, in dem er schloß, daß er sich an eine höhere Instanz wenden werde, wenn die Mark Strafe nicht zurückgenommen würde. Durch diesen Wortlaut sollte er nach der Anklage als Person des Beurlaubtenstandes es unternommen haben, einen Vorgesezten zu veranlassen, eine dienstliche Handlung zu unterlassen. Vor Gericht erklärte er, so etwas habe ihm ganz fern gelegen. Das Gericht sprach den Angeklagten frei. Belches ist die Ursache dieser Niederlage? GO Die Verhebung| Frage wegen der neuen Beteiligungen wurde als nicht im Interesse der Kleinbürger, die Heranziehung der bisherigen Nichtwähler, der Gesellschaft liegend abgelehnt. Ferner wurde festgestellt, daß aus die strupellose Ausbeutung von Fehlern, welche die Progressisten neuen Geschäften zirka 7 Millionen Mark, an der Realisierung alter begangen hatten. Diese Arbeit leisteten gedungene Wanderredner Geschäfte 18 400 000 m. in sechs Jahren verdient worden seien. Hiervon und die gelbe Presse, die tapitalistische Organisation der Feinde feien 12,8 Mill. M. an Dividenden, zirka 1 Mill. M. für Tantiemen der Sozialpolitik, die vom Grundadel und von den Unternehmern berausgabt worden, und 744 000 m. seien in Reserve gestellt. Nicht finanziert wurde. verteilt seien zirka 2 850 000 m., die eine jederzeit greifbare ſtille Deutsche Bank. Bei einem Gewinnvortrage von zirka 1 Million Mark stellt sich der Reingewinn der Bank auf 31 740 189 M. und geht damit um hart 2 Millionen Mark über das vorjährige Ergebnis hinaus. Die Aktionäre erhalten 12 Proz. Dividende. Der Leitartikel der„ Daily News" über die Wahlen liest sich Reserve bilden. Sodann erklärte die Direktion, daß die Gesellschaft wie ein Artikel des Vorwärts" nach dem 25. Januar." Die nun die Alleinherrschaft über die Grundstücke besige und sei man in Progressisten", so sagt das progressistische Organ, haben tüchtig der Lage die Objekte günstiger zu verwerten. Aus diesem Grunde gekämpft. Noch nie wurde in ihren Reihen mehr Aufopferung dürfte die Situation günstiger als bisher anzusehen sein. Die und mehr Enthusiasmus gezeigt, als in diesem Wahlkampfe. Dividende beträgt 8 Proz. und ist sofort zahlbar. Gegenüber einer Gegnerschaft, die über unbegrenzte Mittel verfügt, vertrauten die Progressisten aufs gemeine Bolt. Und das gemeine Volt folgte ihrem Rufe. Sie haben an vielen Stellen sehr bedeutende Stimmenzahlen auf sich vereinigt die Zunahme beläuft sich auf viele Tausende. Sie haben in allen Arbeiterdistrikten gesiegt, außer wo die Korruption allzu stark war. Trohalledem wurden sie überschwemmt durch die Partei der NichtVom Käse- und Krautmarkt.( Vom Niederrhein, den 8. März 1907.) wähler, durch die Bankbcamten, Buchhalter, kleinen Geschäftsleute Nachdem im Laufe des verflossenen Monats das Käsegeschäf und die reichen Klassen. Aufgepeitscht durch die überhigten Auf- am Niederrhein sowohl als auch in Holland sehr lebhaft sich gerufe ihrer Zeitungen, schwärmten sie zu den Wahlurnen und staltete, ist zu Anfang dieses Monats ein Rückschlag eingetreten. brachten den Gemäßigten den Sieg. Der ganze breite Gürtel von Allgemein wird über Mangel an Aufträgen geklagt. Dieser RüdVorstädten von Woolwich im Osten bis nach Wandsworth im schlag ist allerdings auf die seitens der Landwirte und Westen und von Hampstead bis Mile- End im nordöstlichen Bogen Moltereien gestellten außerordentlich hohen Preise, -wählte Gemäßigte. Kein einziger Progressist wurde im Westen namentlich für bessere Qualitäten zurückzuführen. Die Ladenbefizer gewählt. Nur die Arbeiterdistrikte Camberivell, Bethnal- Green, find dadurch gezwungen, ebenfalls hohe Preise zu nehmen, wodurch der Im Kreise Bermondsey, Lambeth, Deytford, Southwark und Kennington Verbrauch selbstredend wesentlich beeinträchtigt wird. blieben den Progressisten treu. Im Augenblick unserer Nieder- Rees- Cleve und Mörs waren die Preiſe folgende: Erste lage danken wir allen jenen Männern, die achtzehn Jahre lang Sorte Stall- und Molkereitäse, bollfett und schnittreif, uns ihre selbstlosen und unbestechlichen Dienste widmeten. Sie 81-85 M., etwas kleinere Brote in gleicher Qualität 74-78 m., haben den Grundstein zu einer Reformpolitik gelegt, die wohl auf- gute Mittelforten 68-72 m., geringere und fleine Brote 61-65 M. gehalten, aber nicht zerstört werden kann. Diese 18 Jahre haben damertäse, rotfrustig, 60-75 M., je nach Qualität. Im Geschichte gemacht. Und wenn wir uns in dieſer dunkeln Streife kempen bagegen erbrachte Stalltafe, fett, Stunde vor dem Sturme beugen, so geschieht dies mit dem Ent- 50-52 M., 54-56 M. Magertäfe 46-48 2. Auf den schluß, dem Kampfe nicht auszuweichen. Unser Banner wird uns holländischen Märkten find die Käsezufuhren wieder zu Siegen führen." anhaltend unbedeutend. Vielfach blieben solche diese Woche vollständig aus. In Bodegraben, dem Hauptstapelplas, kostete Grastase bollfett, aber frisch, erste Sorte 31,50-33 Gulden, zweite Sorte 29-30 Gulden, ausgesucht große Brote 34-36 Gulden, Edamerkäse( Kugel) 29-35 Gulden, je nach Qualität. In Gonda waren nur etwa 15 Wagen angefahren, die Preise waren ziemlich die gleichen, dagegen kamen in Woerolen nur 8 Partien an den Markt, welche zu 31-34 Gulden schnell Käufer fanden. Im allgemeinen war das Geschäft, wenigstens soweit die Ausfuhr nach Deutschland in Betracht kommt, sehr schleppend, wozu der hohe deutsche Eingangszoll ( 30 M. pro 100 kilogramm) wesentlich beiträgt. Uebrigens sollen weit über 100 holländische Käseexporteure an die Reichsregierung eine Eingabe auf Herabsehung des deutschen Eingangszolles gemacht haben. Helfen wird es nichts. Das Krautgeschäft ist mit Rücksicht auf die anhaltend hohen Butterpreise sehr lebhaft und dürften die Preise, da die Vorräte knapper werden, bald steigen. Im Großhandel tostet das Rübentraut 11-12 M., Apfeltraut garantiert rein 38-42 M., gute Mittelsorte 30-35, geringeres 25-28 M. Alle Preise verstehen sich für 50 Kilogramm ab Berladeplay, Straut auch einschließlich der Verpackung, dagegen Käse aus Holland be30gen, ohne Spesen und Berpadung. Die„ Daily Chronicle" beklagt vor allem den Verleum dungsfeldzug gegen die Progressisten. Ferner, daß die Mehrheit des Grafschaftsrates für Fehler verantwortlich gemacht wurde, welche die einzelnen Gemeinden begangen haben. Die Furcht vor dem Sozialismus heißt es weiter habe ebenfalls viel zur Niederlage beigetragen. In der Urteilebegründung wurde gesagt, daß der Schlußfab. losgelöst von dem sonstigen Inhalt des Briefes, wohl den Eindrud der Widersehung machen könne; es müsse aber der ganze Inhalt der Beurteilung zugrunde gelegt werden, und da falle diese zugegen die Progressisten gleichen einem Schneegestöber: die ein gunsten des Angeklagten aus. Der Vertreter der Anklage hatte diese aufrecht erhalten, obwohl er selbst zugeben mußte, daß das Vorgehen des Angeklagten in großem Mißverhältnis zu der Mindeststrafe stehe. Ausland. Belgien. Der Bergarbeiterschuh. Das neue radikale Wochenblatt" The Nation", das sehr gut geleitet ist und für welches Genosse Bernstein aus Berlin forrepondiert, bemerkte am Vorabend der Wahl:" Die Verleumdungen 3eIne Schneeflocke schmilzt zwar bei der geringsten Berührung, aber ein Sturm von Schneeflocken kann uns alle blind machen." Jm großen ganzen scheinen sich aus den Grafschaftswahlen folgende Lehren zu ergeben: daß man die Wähler organifieren muß und daß die kleinbürgerlichen Elemente unzuverlässig sind.Finnland. Das Vereinigungsrecht ist in der finnländischen Verfassung im allgemeinen anerkannt. Das Vereinsgefet, das in der letzten Session des alten Landtages zustande gekommen ist, fand jedoch weder die Billigung des Generalgouverneurs noch die des Baren, der die Genehmigung des Gesetzes ablehnte. Dem neuen Landtag, der Mitte dieses Monats auf Grund des allgemeinen gleichen Wahlrechts ge= wählt wird, soll ein neuer Entwurf vorgelegt werden. In der belgischen Kammer hat die Idee des Achtstundentages in den Kohlengruben in der Sitzung vom 7. März einen ersten Sieg errungen. Seit 4 Wochen dauert die Diskussion über die Einführung der achtstündigen Schicht in den Kohlenbergwerken des Landes. Vor 2 Jahren wurden bekanntlich die Kohlenfelder der Campine entdeckt. Anstatt aber daß die Regierung diesen Kohlenreichtum im Interesse der Allgemeinheit, d. h. von Staats wegen ausgebeutet hätte, lieferte sie ihn dem Privatkapital aus. Millio- ganisierte Vereine, die zur Erfüllung ihrer Zwede Schußnen sind von den belgischen Finanziers schon verdient", noch ehe der erste Spatenstich getan ist. Die Kammer stand, wie wir seinerzeit mitteilten, vor vollendeten Tatsachen. Die sozialdemokratische Linke und mit ihr ein Teil der Demokraten unternahm nun einen Vorstoß, um wenigstens den Arbeitern in den neu zu eröffnenden Kohlengruben günstigere Arbeitsbedingungen zu sichern. Mit ihnen gingen auch einige von der jungen Rechten" unter der Führung Helleputtes. Nahezu 4 Wochen hat jetzt die Redeschlacht gedauert. Als Verteidiger des Achtstundentages traten unsere Genossen Hektor Denis, Vandervelde und der Bergarbeiter Mansard sowie der Katholik Hlleputte auf, die in glänzenden Reden für den Achtstundentag eintraten und alle Bedenten widerlegten. Was dem Generalgouverneur und dem Zaren an dem Gesetz mißfallen hat, war der§ 3, der besagte, daß militärisch or waffen gebrauchen, nur mit Genehmigung des Senats gegründet werden dürfen. Nach der Regierungsvorlage sollte der Paragraph so lauten, daß alle Vereine, die Schußwaffen gebrauchen, also auch nicht militärisch organisierte Schüßenvereine, Jagdklubs usw., nur nach Genehmigung des Senats und des Generalgouverneurs gegründet werden dürfen. Es war also die Furcht vor bewaffneten Organisationen, woran das Vereinsgefeß scheiterte. wieder einmal eine verbrecherische Heberei gegen Finnland eröffnet, Uebrigens hat die Reaktionspresse in Rußland in lezter Beit dessen neu gewonnene demokratische Verfassung ihr natürlich ein Greuel ist. Sie behauptet steif und fest, daß Finnland zu einem gewaltsamen Aufstand gerüstet sei, um die russische Oberhoheit zu befeitigen. Das ist jedoch nichts als Lüge, darauf berechnet, die russifche Regierung anzureizen, Truppen nach Finnland zu senden und dort das alte Schredensregiment wieder einzuführen." pro Aus Induftrie und Handel. Erbarmen mit den Armen. Die = Gewerkschaftliches. ( Siehe auf vierte Beilage.) Achtung, Kleber und Bauarbeiter! Die Firmen Müller, Rochowstraße, Bauten Wilmers dorf, Mainzerstr. 23, Westend, Häfelerstr. 1-4 und 10, Charlottenburg, Steinplay 4; Kreide, Stegligerstraße, Bau von der Heydtstraße 12( hardt 1. Leper); 2uz, Meiningerstraße, Bau Rigdorf, Treptowerstraße Ede Weserstraße( Baumeister Bäzold); lottenburg, Suarezstr. 3( eigener Bau), Stegliz, Schloßftr. 32 Schmidt, Charlottenburg, Kirchstraße, Bauten Char( b. d. Smissen); Jahn, Lüzow straße, Bauten Hildebrandstr. 16 ( Privatstraße); Charlottenburg, Ede Kaifer Friedrichstraße, find für Kleber gesperrt. Verbandsleitung der Tapezierer. Letzte Nachrichten und Depefchen. Nachdem der Kampf beinahe 4 Wochen hin und her gewogt. hatte, war in der Tat nichts Neues mehr zu sagen. Am liebsten hätte die Regierung die Diskussion noch weiter in die Länge geDer Streik in den Pariser Elektrizitätswerken. zogen, um Zeit zu gewinnen, aber ihre Obstruktion blieb erfolglos; Paris, 9. März.( W. T. B.) Das Syndikat der Gasarbeiter die Linke erzwang den Schluß der Debatte, und es begannen die wird heute abend in der Arbeitsbörse eine Versammlung abhalten, Ueber den Rechnungsabschluß der Gewerkschaft des Steinkohlen- um zu dem Streit der Elektrizitätsarbeiter Stellung zu nehmen. Abstimmungen: Zunächst wurde über den Antrag der die Einführung der Achtstundenschicht für sämtliche Kohlenschächte und Eisensteinbergwerks Caroline bei Holzwiceda berichtet die Im Stadthaus ist das Gerücht verbreitet, daß auch die Gasarbeiter in den Ausstand treten wollen. Bei der Gasgesellschaft ist von einer Belgiens fordert, abgestimmt; seine Ablehnung erfolgte mit großer Rh. Westf. Btg.": Majorität. Für ihn stimmten nur die Sozialisten. Ebenso unterJm Jahre 1906 wurden bei einer Belegschaft von 556 Arbeitern solchen Absicht ihrer Arbeiter nichts bekannt. Die ausständigen lag der Antrag Pepin, wonach der Achtstundentag in den Kohlen- und 178 801 verfahrenen Schichten 154 537 Tonnen gefördert( gegen glied des Streiffomitees erklärte einem Berichterstatter: Wenn sich Elektrizitätsarbeiter tragen große Zuversicht zur Schau. Ein Mite schächten der Campine eingeführt werden soll, und zwar mit 127 500 Tonnen bei 553 Mann Belegschaft und 154 291 Schichten bie Gasarbeiter uns anschließen, dann sind wir die Herren der 33 gegen 93 Stimmen. Hierauf gelangten die Zusakanträge im Vorjahre); sie stellt sich somit um 27 037 Tonnen 21,2 Broz. Situation. In der heute nachmittag in der Arbeitsbörse abgeDenis- Vandervelde zur Abstimmung. Die Zusakanträge höher. Die Förderung von 154 537 Zonnen abzüglich des Selbsthaltenen Versammlung der Elettrizitätsarbeiter wurde die Fortgehen dahin: So lange die Arbeitsverhältnisse in den Kohlengruben verbrauchs von 9231 Tonnen mit 145 306 Tonnen gelangte fegung des Ausstandes bis zum Aeußersten beschloffen und gegen die des Nordens( Limburg und Antwerpen) durch andere gesetzliche zum Abjazz, letterer überſtieg den Abfazanteil um 17 540 Tonnen angeblich geplante Verwendung von Militär in der ElektrizitätsBestimmungen nicht geregelt sind, darf die Arbeitszeit inklusive der gleich 13,7 Proz., wofür eine Abgabe an das Rhein- Westf. Kohlen- station scharf Einspruch erhoben. Ein Vertreter des Gesamtverbandes des Synditats gab die Versicherung, daß die Absicht der Ein- und Ausfahrt 10 Stunden nicht überschreiten. Für diesen syndikat nicht zur Erhebung fam. Bei der Gegenüberstellung Gesellschaft, oreländische Arbeiter heranzuziehen, scheitern werde. Sab stimmten 68. gegen 50 bei 7 Enthaltungen. Der weitere verschiedener Berichtspunkte gegen das Vorjahr Vorjahr ergibt sich Die meisten Theater werden auch heute geschlossen bleiben. Die Busabantrag, wonach die Arbeitszeit für die Häuer auf 8 Stunden folgendes: Die Förderung pro Arbeitstag betrug 507( 418) Zonnen, meisten Abendblätter sind mit starker Verspätung, einige gar nicht er festgesetzt wird, gelangte mit 60 gegen 53 bei 10 Enthaltungen zur die Brikettherstellung 33 995( 26 721) Tonnen, die Leistung schienen. Mann und Schicht 0,86,4( 0,82,6) Tonnen. Annahme. Dieses Resultat wird von den Verteidigern des Acht- Selbsttosten pro Tonne betrugen 8,50( 9,05) Mart. ( W. T. B.) Zahlreiche Großlaufleute, Paris, 9. März. Der Industrielle und Theaterdirettoren begaben sich im Laufe des Nach ftundentages mit großem Jubel aufgenommen und die Miniſter Berkaufspreis für abgefeßte und brikettierte Stohlen nach Abzug der mittags auf das Rathaus, um sich zu erkundigen, welche Maßnahmen machen lange Gesichter. Mit der Regierung stimmten die die Verwaltung zu ergreifen gedenkt, um den nachteiligen Folgen Dottrinären. Arm in Arm mit den Kleritalen, die sie sonst auf Syndikatsumlage betrug 10,14( 9,75) M., desgl. für Briketts nach des Ausstandes der Elektrizitätsarbeiter abzuhelfen. Der Stabinetts. das heftigste bekämpfen und als die größten Feinde des Kultur- Abzug der Syndikatsumlage 11,62( 11,61) M., der Beitrag zur chef des Seinepräfetten erklärte, es sei unmöglich, die Dauer des Knappschaft, Berufsgenossenschaft und Reichsversicherung 51 731 Ausstandes vorherzusehen, doch erwäge man, mit welchen Mitteln fortschrittes bezeichnen. Hier aber, wo es gegen die Arbeiter ging,( 42 654) M., Beitrag für desgl. pro Kopf der Belegschaft und Jahr ihm entgegenzuarbeiten sei. Es tamen auch Vertreter der Aus waren sie alle ein Herz und eine Seele. 91,40( 77,13). Die im Vorberichte mit 50 Pf. pro Tonne verständigen am Nachmittag auf das Rathaus; sie wurden von einem anschlagte Preiserhöhung ab 1. April 1906 tritt im Jahresdurch Vertreter des Präfekten empfangen und von diesem lediglich aufDie Resultate der Grafschaftswahlen. schnitt nur mit 39 Pf. pro Tonne 4 Proz. in Erscheinung, da gefordert, von den gestern im Gemeinderat gehaltenen Reden Stenntnis zu nehmen. London, 5. März.( Eig. Ber.) für das erste Quartal noch die früheren Preise in Geltung waren, In unserer Korrespondenz vom 3. dieses Monats über die und erhöhte somit die Einnahme um zirka 57 000 m. Dieser Betrag Londoner Grafschaftswahlen" haben wir die Leser auf die fom- reichte jedoch nicht aus, um die von 4,02 auf 4,42.= 40 Pf. mende Niederlage der Progressiften borbereitet. Seit Einführung pro Schicht oder 10 Broz. gestiegene Lohnerhöhung zu decken, welche der ausständigen Elektrizitätsarbeiter, besonders die beParis, 9. März.( W. T. B.) Die meisten Forderungen des Grafschaftsrates im Jahre 1889 waren jene ununterbrochen 71 500 M. ausmacht, so daß noch 14 500 m. hierfür zugelegt werden züglich der Pensionen, sind bewilligt worden; die Ausständigen am Ruder, und man dachte, London werde ihnen nicht mehr untreu werden. Die Progressisten sind nicht revolutionär, nicht abstoßend". Sie zählen in ihren Reihen gewiegte prattische Nun muß man doch einsehen, wie die armen Papierarbeiter habendschalb beschlossen, morgen früh die Arbeit wieder aufSozialpolitiker wie Sidney Webb, John Burns, Graham Wallas. unter den hohen Löhnen leiden. Daß die Leistung der Arbeiter ge- 3unehmen. In dieser Nacht wird also der elektrische Betrieb noch nicht funktionieren. Stets waren fie bemüht, nach bestem Wissen und können ihren stiegen ist, ist natürlich nur ein Verdienst der Aktionäre. Und noch Mitbürgern zu dienen und alle utopien zu vermeiden. Und den eins: Immer wird behauptet, die Lohnerhöhung sei notwendig genoch kam die Niederlage, noch dazu mit einer Vollständigkeit, die worden wegen Steigerung der Selbstkosten. Was besagt aber der sowohl die Sieger wie die Besiegten überraschte. Ganz wie in Bericht? Die Selbstkosten find trotz der Lohnerhöhung um 55 Pf. Deutschland. Es ist in der Tat unmöglich, an die Grafschaftswahlen zu denken, ohne die deutschen Wahlen zu erwähnen. Aber pro Tonne gefallen. Verminderte Selbstkosten und Preissteigerung in London kann man den Progressisten nicht nachsagen, daß ihre machen das Sünchen von rund 145 000 M. aus. Und da sucht Niederlage einem" Dresden" oder„ revolutionären Phrasen" ge- man noch den Anschein zu erweden, als ob die Aktionäre zulegen schuldet wäre. Sidney Webb, Graham Wallas, John Burns sind müßten. wahrhaftig teine Marristen. Und dennoch mußte Webb, der bis jetzt stets ohne Gegenkandidatur blieb, schwer um sein bedrohtes Mandat ringen. Graham Wallas, ein früherer Fabier und hervorragender Schulmann, unterlag! Und in Battersea, in John Burns' Wahlkreis, siegte nur ein Progressist, statt z i ei wie bis. her. Berant Rebatteur: Bank Weber, Berlin. Inferatenteil veronim: England. mußten. 20 Millionen Mark Gewinn aus Grundstücksgeschäften. Wiederaufnahme der Arbeit. Die Genickstarre. ftarre voraekommen. Lodz, 9. März.( W. T. B.) Hier sind drei Fälle von Genida Ueberfall auf einen Geldtransport. Kutais, 9. März.( W. T. B.) Heute früh wurden gegen einen Wagen, in dem ein Renteitassierer in Begleitung von einem Renteibeamten und zwei Polizeibeamten einen Geldtransport ausführte, von Unbekannten drei Bomben geworfen und mehrere NeIn der Generalversammlung der Neuen Boden- Attien- Gesellschaft volverschüssen abgefeuert. Der Renteibeamte, der Kutscher und in Berlin verlangte ein Aktionär nähere Auskunft über die neuen beide Polizeibeamte find getötet, der Kassierer und vier andere Beteiligungen der Gesellschaft an Grundftüds, Effekten- und Kredit- Berfonen verwundet. Das Geld im Betrage von 15 000 Rubeln geschäften in Höhe bon zirka 2.607 000. Die Beantwortung der! wurde geraubt; die Täter sind entkommen. E. Glode, Berlin, Drud u. Berlag: Borwärts Buchdr. u. Berlagsantall Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 5 Beilagen, Nr. 59. 24. Jahrgang. Reichstag. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. 14. Sibung vom Sonnabend, den 9. März, bormittags 11 Uhr. = Sonntag, 10. März 1907. der Rechtsfähigkeit der Berufsvereine ging doch von der Abg. Hieber( natl.): Wir sind von den Ausführungen des rechtlichen Grundlage aus, die zersprengten Bestimmungen des B. Grafen Posadowsky nicht überrascht, haben sie vielmehr für selbstG. B. zu beseitigen, ein anderes Verfahren einzuführen gegenüber verständlich gehalten. Abg. Trimborn hat offene Türen eingerannt; dem Verfahren, welches die Rechtsfähigkeit in das arbitrare Er- der neue Reichstag ist nicht weniger sozialpolitisch als der messen der Verwaltungsbehörden stellte. Diese Forderung war in frühere, die Sozialpolitik ist niemals etwa eine Domäne des dem Gesetz unzweifelhaft erfüllt. Aber wie im Leben, so kommt Zentrums gewesen.( Sehr richtig! rechts und bei den NationalAm Bundesratstisch: Graf Posadowsky, Caspar. auch in der Gefeßgebung mandhamal der Appetit beim Essen. Nun liberalen.) Aus der Schwächung der Sozialdemokraten haben die Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sigung und teilt vor knüpfte man an die Regelung des Rechts der Berufsvereine& or de anderen Parteien die Lehre zu ziehen, zu beweisen, daß sie eine Eintritt in die Tagesordnung mit, daß er beabsichtigt, auf dem rungen, die früher nicht in Verbindung mit der Aenderung gute Sozialpolitik auch ohne die Sozialdemokraten Grabe des Ministers v. Bötticher im Namen des Reichstags einen des B. G. B. erhoben waren, man wollte eine Regelung des machen können, wenn es not tut, auch gegen sie.( Sehr richtig!) Kranz niederzulegen. Der Reichstag ist damit einverstanden. gesamten Rechts der Gewerbevereine, man wollte Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bilden die Inter- cine Neuregelung des Koalitionsrechts, ja ſchließ stärten, als in der Sozialpolitik einer Parole des Stillstandes zu gäbe gar keinen sicheren Weg, die Sozialdemokratie wieder zu pellationen Albrecht u. Gen.( Soz.) und Ablaß u. Gen.( frs. Pp.) lich eine Regelung des gesamten Vereins- und Versammlungsrechts, stärken, als in der Sozialpolitik einer Parole des Stillstandes zu betr. Einführung von Schiffahrtsabgaben auf Dinge, die auf einer wesentlich anderen rechtlichen lich wichtigsten sozialen Aufgaben liegen auf dem Gebiet ber folgen.( Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.) Die augenblick= natürlichen Wasserstraßen in Preußen. Grundlage liegen. Man hat behauptet, das Gesez über die Auf die Anfrage des Präsidenten erklärt Graf Posadowsky, Arbeitskammern soll sich aufbauen auf dem Gesetz über die Berufs- Organisation, Sicherung der Koalition, Ausbau bon Tarifvereinbarungen.( Sehr richtig! bei der Reichskanzler werde demnächst mitteilen, an welchem Tage er vereine und man wolle an den Arbeitskammern nur die Arbeiterden Nationalliberalen.) gruppen beteiligen, die innerhalb der Rechtsfähigkeit der Berufsbereit ist, die Interpellationen zu beantworten. Der dem vorigen Reichstag vorgelegte Es folgt die Interpellation der Abgeordneten Trimborn u. ausüben. Diese Auffaffung ist eine irrtümliche. Das Gesek überlich niemand befriedigt; immerhin wäre in der Kommission vielvereine ständen und so eine Art politischen Einfluß auf Umwegen Gefeßentwurf über die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine hat eigent Gen.( 3.), worin erftens gefragt wird, ob im Laufe dieser Session Arbeitskammern sollte nach der Absicht der verbündeten Regierungen leicht ein brauchbares Gesetz daraus geworden. Ich würde es be= Vorlagen zu erwarten sind, 1. betr. die Rechtsfähigkeit nicht aufgebaut werden auf dem Gefeh über die Rechtsfähigkeit der grüßen, wenn die Regierung diesen Entwurf einer Umarbei der Berufsvereine, 2. behufs Einführung des fo- Berufsvereine, sollte mit diesem überhaupt in feinen inneren Zu- tung unterzöge. Die Arbeiterorganisationen dehnen sich immer genannten fleinen Befähigungsnachweises, 3. sammenhang gebracht werden. Damit fällt der Hauptangriffspunkt mehr aus, und das liegt in der Natur der Sache, daß sie zu behufs Verschärfung des Gefeßes gegen den un fort, der seinerzeit gegen das Gesetz über die Berufsvereine ge- Kampforganisationen werden. Diese Entwickelung wird weiter lauteren Wettbewerb und 4. zur Herabsehung der richtet ist. Ich würde es vielleicht für praktisch halten, um ganz gehen, auch wenn die Gesetzgebung noch so sehr nachhinkt.( Sehr Arbeitszeit in Fabriken für Arbeiterinnen auf höchstens 10 Stunden. Zweitens wird gefragt, ob der unzweifelhaft dieses Mißtrauen zu beseitigen, wenn die verbündeten richtig!) Wir wünschen und hoffen, daß dem Reichstag möglichst höchstens 10 Stunden. Zweitens wird gefragt, ob der Regierungen sich erst einigten über das Gesek über Arbeitskammern, bald ein freiheitlicher Gesezentwurf über die einheitliche Ge Reichskanzler in der Lage ist, nähere Mitteilungen zu machen über dies einbrächten und dann erst in Erwägung treten darüber, ob und staltung des Vereins- und Versammlungsrechts vorOrganisation, Umfang und Aufgaben der vom Grafen Posadowsky in welcher Form das Gesetz über die Berufsvereine wieder ein- gelegt wird. In Preußen herrscht auf diesem Gebiete ein klein= am 30. Januar 1904 in Aussicht gestellten Arbeitskammern, sowie gebracht werden soll. Was nun speziell dieses Gefeß betrifft, folich er Polizeigeist, den wir bei uns im Süden nicht über den Zeitpunkt, bis wann eine bezügliche Vorlage zu erwarten ist es selbstverständlich, daß nach der Kritik, die es hier gefunden fennen.( Sehr richtig! links.) Sollte das neue Gesetz etwa in steht. hat, die verbündeten Regierungen von neuem in Erwägungen ein- diefem kleinlichen Polizeigeist uns Verschlechterungen der heutigen Graf Pofadowsky erklärt sich zur sofortigen Beantwortung der treten werden, ob und welche Modifikationen an diesem Zustände bringen, so würden wir in Württemberg lieber unser Interpellation bereit. Gesetz vorzunehmen sind und ob und wann es wieder einzubringen partikulares Recht behalten. Ebenso dringend notwendig Das Wort zur Begründung der Interpellation erhält der ist. Im jebigen Stadium der Verhandlungen kann ich darüber ist die Schaffung von Arbeitstammern, für die eine Abg. Trimborn( 8.): feine Ertlärungen abgeben. Bezüglich des Gefeßes über große Bewegung im Lande vorhanden ist. Eine Angliederung der An positiven Leistungen hat der vorige Reichstag nur das Arbeitskammern habe ich mich bereits mit den preußischen Refforts Arbeitskammern an die Gewerbegerichte würde ich nicht für Gesez über die Kaufmannsgerichte aufzuweisen. Das und soweit ich meine allgemeinen unverbindlichen Aeußerungen weis, der so gut wie einstimmig vom gesamten Handwerk gewünscht in Verbindung gesezt; fommissarische Verhandlungen stehen bevor, praktisch halten. Für den kleinen Befähigungsnachist nicht seine Schuld, sondern liegt teils an der mangelnden gesek fundgeben darf, nehme ich an, daß in der nächsten Session dem wird, treten wir ein, ebenso für eine Verschärfung des Gesetzes geberischen Initiative der verbündeten Regierungen, teils an der Reichstag ein Gefeh über die Arbeitskammern vorgelegt werden vor der Verabschiedung wichtiger Gefeßesvorlagen erfolgten Auf- wird.( Bravo!) gegen den unlauteren Wettbewerb. Was die gesetzlösung. Jekt liegt eine neue Situation bor; die Wirkung der liche Festlegung einer Normalarbeitszeit für Frauen neuen Mehrheitsverhältnisse auf sozialpolitischem Gebiet sind noch Ich komme nun zu dem Entwurf über den sogenannten anlangt, so taun ich konstatieren, daß die Ankündigung des Herrn feineswegs geklärt. Von offiziellen Kundgebungen haben sich zwei, leinen Befähigungsnachweis. Dieser ist bereits in Staatssekretärs, sie werde in furzer Zeit erfolgen, von dem ganzen die Thronrede und die des Reichskanzlers, mit der Sozialpolitit zwei Lesungen in den Ausschüssen des Bundesrats beschlossen Hause mit lebhaftem Beifall begrüßt worden ist. Wir werden die beschäftigt. Es könnte der Gedanke entstehen, daß die Absage des worden, in allernächster Zeit findet die dritte Lesung statt, und Sozialpolitik fortführen, um die Arbeiter zu überzeugen, daß Reichskanzlers an das Zentrum auch eine Absage an die bisherige ich glaube, daß sich der Bundesrat bald schlüssig machen wird. Ob auf dem Boden des Klassentampfes nichts für sie Sozialpolitik, deren Führung in der Hand des Zentrums lag, be- und wann der Gefeßentwurf dem hohen Hause zugehen wird, wird zu erreichen ist, sondern daß auch im Bürgertum sozialdeuten sollte. Weder der Reichskanzler noch die Thronrede hat das lediglich von der Geschäftslage des Hauses abhängen. politisches Verständnis genug vorhanden ist. Das wird das beste Ferner ist gefragt, wie es sich mit dem Gesez über den unmittel zur leberwindung der Sozialdemokratie sein.( Bravo! Gesetz über die Berufsvereine erwähnt. Aber wir verlassen uns auf Herrn Bassermann, der die Dringlichkeit eines modernen frei- lauteren Wettbewerb berhält. Gegenüber den vielfachen bei den Nationalliberalen.) heitlichen Gesetzes über die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine an- Beschwerben aus den Kreisen der Interessenten und aus dem hohen Abg. Henning( f.): Den Angriff des Herrn Vorredners gegen erkannt hat. Es scheint so, als ob die Regierung angesichts der Hause habe ich eine eingehende Prüfung des Gesetzes durch Sach- Preußen fann ich nicht unwidersprochen lassen. Preußen hat Kritik, welche die erste Vorlage gefunden hat, überhaupt auf eine verständige veranlaßt. Die Vernehmung von 34 Sachverständigen fich bisher als rocher de bronce( eifernes Bollwert) Neueinbringung verzichten will. Davon kann aber keine Rede sein, aus den verschiedensten Kreisen hat am 15. und 16. Februar im die verbündeten Regierungen müssen bezüglich dieses Punttes Reichsamt des Innern stattgefunden. Das sehr wertvolle Ergeb- gegen den inneren und äußeren Feind erwiesen, Farbe bekennen; auf dieser Bahn gibt es kein Zurüd mehr.( Bravo! nis jener Vernehmungen ist jetzt Gegenstand der Prüfung inner- und wer weiß, ob nicht einmal wieder die Zeit kommt, wo sich im Zentrum.) Was den kleinen Befähigungsnach- halb des Reichsamts des Innern und innerhalb der verbündeten die Wellen der inneren und äußeren Revolution an Preußen brechen werden.( Bravo! rechts.) Regierungen. Daß große Mißstände bestehen, bezweifle ich nicht, Die Vorwürfe von leitender weis angeht, so hat Graf Posadowskh schon im November bin aber absolut noch nicht in der Lage, eine bindende Er Stelle auf die stillen Feinde der Sozialpolitik glauben wir erklärt, es werde in den nächsten Tagen eine Vorlage dem Bundesrat zugeben. Jezt hört man nichts mehr lärung abzugeben, in welcher Richtung diese Sachverständigen- auf uns nicht beziehen zu brauchen. Wir sind uns bewußt, davon. Hat der Herr Reichstanzler etwa Furcht bekommen vor Bernehmungen eine Grundlage für eine Aenderung des Gesetzes ftets für die Förderung einer gesunden Sozialpolitit eingetreten sein.( Bravo! rechts.) Das im vorigen Jahre vorgelegte Gesch seinen lieben Freunden, den Herren Freifinnigen?( Heiterkeit bieten werden. im Zentrum.) Für die Arbeitstammern fämpfen wir seit Was ferner die Arbeitszeit der weiblichen Ber- über die Berufsvereine bot eine annehmbare Grundden Februarerlaffen, feit mehr als 16 Jahren. Der Reichstag hat ionen betrifft, so habe ich mich darüber schon früher geäußert. lage. Das damals geforderte Koalitionsrecht für die Landsich mit großer Mehrheit für die Einrichtung von Arbeitskammern Ich bin der Ansicht, daß in einer Zeit, wo felbst die preußischen arbeiter ist jedoch für uns unannehmbar.( Sehr richtig! rechts.) Staatsbetriebe generell zur neunstündigen Arbeitszeit übergehen, mit den übrigen Forderungen der Interpellation sind wir im allausgesprochen. Wir fragen den Kanzler, wie er sich das Verhält die elfitündige Arbeitszeit der Frauen nicht aufrecht zu erhalten gemeinen einverstanden. Wie die orientalische Frage nach dem nis der Berufsvereine zu den in Aussicht gestellten Arbeitskammern ist.( Lebhaftes Bravo!) Der gesunde Körper der Frau, welche Fürsten Bismard nur etappenweise gelöst werden kann, so gilt denkt. Auch die Linke, in deren Mitte jett ja Herr Naumann sißt, muß förmlich nach einer fortschrittlichen Sozialpolitik lechzen und uns das fünftige Geschlecht liefern soll, ist ein so wichtiger Faktor dasselbe auch für die soziale Frage.( Bravo! rechts.) Abg, Hue( Soz.): ihre Wünsche in einer kontreten Darlegung bestimmter Programm- in unserem Volfsleben, daß wir dieser Frage unser ernsthaftes Augenmerk zuwenden müssen. Ich bin mit dem preußischen punkte fund tun. Aber was auch die Regierung und die Linke erklären mögen, wir werden an der bisherigen Sozialpolitik unent- Sandelsminister darüber einverstanden, daß der zehn- sein Einverständnis mit den angekündigten Gefeßesvorlagen Da fiel mir unwillkürlich ein früheres man uns darin noch übertrumpft, kann es uns nur recht sein. hoffe, daß die verbündeten Regierungen ihre Zustimmung dazu Wort des Herrn Staatssekretärs ein, daß verschiedene Parteien in Uns tommt es lediglich darauf an, daß überhaupt etwas Bofitives erteilen werden, daß diese Einführung erfolgt. Ich hoffe, daß diesem Hause ganz anders aussehen, als wenn man sie im preuzi in der nächsten Session eine Vorlage hierüber dem Hause schen Landtag betrachtet. Das trifft aber nicht nur auf die Konsergeschieht.( Bravo! im Zentrum.) zugehen wird.( Bravo!) Aber es wird notwendig sein, bei der vativen zu, sondern darin sind ihnen die Natio nalliberalen Einführung des zehnstündigen Arbeitstages eine gewisse Neber- mindestens ebenbürtig.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) gangszeit zu schaffen, und gewisse Ausnahmen zuzulassen. Der Herr Staatssetretär richtete einen Appell an die PrivatAus den bisherigen Kundgebungen der Regierung geht herZum Schluß möchte ich mir noch zwei Bemerkungen gestatten. initiative. Da möchte ich den Herrn Abg. Henning ersuchen, bor, daß sowohl der Herr Reichskanzler wie selbstverständlich auch Wir haben aus der borigen Session noch ein großes Residuum seinen Einfluß in seinem Wahlkreise dahin aufzubieten, daß die die verbündeten Regierungen fest entschlossen sind, die( Rückstand) von Gefeßen, die teilweise das Kommissionsstadium standalösen Zustände in den Senftenberger Kohlengruben möglichst Sozialpolitit fortzusehen. Ob wir Sozialpolitik be- überschritten haben und über welche in der Kommission bereits bald beseitigt werden.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) treiben sollen oder nicht, darüber sind die Ansichten ja ber- consensus omnium( allgemeine Uebereinstimmung) herrschte. Herr Sieber sprach von der Unfruchtbarkeit der Sozialdemokratie allen Umständen auf- und meinte, es soll jezt bewiesen werden, daß nicht nur gegen, schieden. Es gibt einen Stand auch in Deutschland, der, wenn Diese müssen unter auch in verschleierter Form, sich in der Oeffentlichkeit bisweilen gearbeitet werden. Ferner haben wir noch eine Menge sondern auch ohne die Sozialdemokratie Sozialreform gemacht dagegen erklärt und der, wenn er ganz das, was er in seinem gesetzgeberischer Fragen vor uns, die einer Lösung dringend be- werden könne. Haben Sie aber nicht im vorigen Reichstag au ch Herzen denkt, ausspräche, vielleicht erklären müßte:„ Die Sozial- dürfen. Wenn aber unsere Gefeßesentwürfe nicht in dem schnellen die gegenseitige Mehrheit gehabt?( Sehr gut! bei den Sozialdemopolitik war ein verhängnisvoller Schritt, der Kräftige in der Welt Maße vorschreiten, wie es in den Kreisen der Interessenten ge- fraten.) Solange der Reichstag besteht, haben doch die bürgerlichen wird sich behaupten, der Schwache muß untergehen, für ihn muß wünscht wird, so wird es vielleicht manchmal daran liegen, daß Parteien die Mehrheit gehabt, aber sie haben nur Sozial. nur das Notwendigste durch die Armenpflege geschehen, es liegt au viel auf einmal verlangt wird, daß jeder, der daran interessiert politit gemacht, weil wir Sozialisten dazu angetrieben haben. in der Sozialpolitik für die Kraft eines Volkes etwas Entnervendes, ist, gleich einen Idealzustand der Dinge, wie er ihn sich denkt,( Widerspruch rechts.) Herr Hieber hat ja ausdrücklich gesagt, nun= mehr solle dem Volke bewiesen werden, daß auch ohne Sozialeine Anzahl Staaten haben sich auf den Weg der Sozialpolitik noch herbeiführen will. Ich glaube, die Gesebgebung wird mehr ges demokratie etwas gemacht würde, d. h. es dreht sich alles bei der nicht begeben, diese Staaten sind besser daran, wie diejenigen, fördert, wenn man mit Abschlagszahlungen vorlieb nimmt. Damit komme ich zu der Aeußerung des Herrn Reichskanzlers Sozialpolitik um die Sozialdemokratie.( Sehr gut! bei den Sozialdie Sozialpolitik treiben. In dieser klaren und schroffen Form über das Vereins- und Versammlungsrecht. In der demokraten.) Besonders interessiert es mich, von Herrn Hieber die äußert man sich aber nicht, man erklärt vielmehr, man ist für Reichsverfassung ist eine einheitliche Regelung dieses Rechtes zu- Klage zu hören, daß schon vor 17 Jahren in dem kaiserlichen Grlaß Cozialpolitik, bekämpft jedoch jeden einzelnen Schritt auf diesem Gebiete.( Sehr gut! im Zentrum.) Auf diesem Standpunkt steht gesagt. Wenn jetzt der Herr Reichskanzler erklärt, daß er an eine tie Vertretung der Arbeiterschaft in Arbeitskammern oder ArbeiterReform des Vereins- und Versammlungsrechts famern angekündigt worden sei, während dies Ziel bis heute noch nicht der Herr Reichskanzler, stehen nicht die verbündeten Re- denkt, so hat er diese Erklärung mit der Vorsicht und der Zurück- nicht verwirklicht sei. Wer hat denn aber in den 17 Jahren die gierungen. Ein Volk, das in diesem Maße in der Volksbildung haltung abgegeben und abgeben müssen, die er dem Bundesrat Mehrheit gehabt? Die Sozialdemokratie war doch immer nur in fortgeschritten ist, stellt höhere Ansprüche auch an seine Lebens als der gesetzgebenden Körperschaft des Deutschen Reiches schuldig laffe verwirklichen wollen, dann können Sie es ja tun! Ich muß verschwindender Minorität. Wenn Sie ernstlich die kaiserlichen Grhaltung. Und deshalb kann ein Bolt von der Kulturhöhe des ist. Aber er hat damit doch ein Programm geäußert und er Deutschen die Sozialpolitik nicht aufhalten, troß aller stillen und lärt, daß er eine Aenderung des gegenwärtigen Zustandes für der bürgerlichen Sozialpolitik so langsam wie bei den Ochsen die unwillkürlich an ein Sprichwort des Volkes denken: Es geht mit offenen Gegner.( Bravo!) notwendig hält, und diese Frage fördern werde. Das ist ein FortSerrn Reichskanzlers. Nun, der Herr Reichskanzler hat in großen flärung des Kanzlers wird Gegenstand sehr ernster Verhandlungen Krankenversicherung der Heimarbeiter, ein besserer Kinderschus, die Der Herr Vorredner hat appelliert an die Aeußerungen des schritt, und es ist nicht nur ein Versprechen, sondern diese Ec- ich kommt, alle 17 Jahre einmal.( Große Seiterkeit.) Uebrigens sind uns früher noch andere Geseze angekündigt worden, so dic Zügen während des Wahlkampfes und hier in diesem Hause seinen zunächst innerhalb der Reichsrefforts und der preußischen Ressorts Strankenversicherung der landwirtschaftlichen Arbeiter. politischen Standpunkt entwidelt. Sie können aber nicht ver- fein. Aber sowohl auf sozialpolitischem wie auf allgemein polis gibt uns der Herr Staatssekretär auch Auskunft darüber, wie es langen, daß der leitende Staatsmann bei dieser Gelegenheit auf tischem Gebiete müssen sich die Forderungen in den wirtschaftlich mit diesen Gesetzen steht! Einzelheiten der Gesetzgebung eingeht, umsoweniger, da er und politisch möglichen Grenzen halten. Wir haben gestern und selbstverständlich zwar solche Erklärungen abgibt in allgemeiner vorgestern Slagen über die Zustände im Weinhandel gehört. Ich werker verlangt worden. Die schlechte Lage des Handwerks Nun sind auch hier wieder Geseke zum Schutze der Hand. Fühlung mit der Stimmung der verbündeten Regierungen, aber glaube, die Klagen find zeitweise etwas übertrieben. Heute und ist von uns niemals bestritten worden, aber wir fönnen nicht zu doch den berbündeten Regierungen in bezug auf einzelne Gefeße, wiederholt schon haben wir Klagen über Uebelstände auf dem Ge- geben, daß Sie mit den vorgeschlagenen Mitteln im Handwerker die erst noch im Bundesrat zu beraten sind, nicht biet des Ausverkaufswesens gehört; ferner lagen über die Ver- stand wirklich helfen werden. Ich bin ja nicht in der glücklichen borgreifen kann. Die Erklärungen des Herrn Reichskanzlers waren fälschung der Nahrungsmittel. Gewiß muß die Gefeßgebung gegen Lage, Rittergutsbesitzer oder etwas ähnliches zu sein, sondern mit also klar und vollkommen ausreichend. Nun sind wir aber jetzt folche Uebelstände einschreiten. Aber die Gesetzgebung kann das Handwerksmeistern viel zusammen und weiß daher, wie diese Leute beim Beginn der Session mit einem verzeihen Sie mir den nicht allein. Plurimae leges, pessima respublica( Je mehr Gefeße, häufig in nur sehr elender Weise ihr Leben fristen. Ich empfinde Ausdruck wahren Lawinensturz von Anträgen überschüttet worden desto schlechter das Staatswesen). Die Gesetzgebung ist nur die es schmerzlich, wenn ich mit einem alten Handwerksmeister, der ( Sehr richtig! rechts), und wenn man praktische Politik treiben und äußere zwingende Form. Jeder muß in seinem Kreise dazu bei- feine Selbständigkeit aufgeben mußte, zusammen bin und höre, wie borwärts fommen will, halte ich es für praktisch und, verständig, tragen, Uebelstände zu bekämpfen, er muß mitwirken auf dem Ge- er mir seine Lage darstellt und zugibt, daß viele Handwerksmeister, einzelne große Aufgaben herauszugreifen und biete der Sebung der Sittlichkeit, der Hebung von Treu und die sich noch selbständig nennen, wirtschaftlich viel schlechter gestellt sich mit denen wirklich ernst zu beschäftigen.( Sehr richtig!) Dann Glauben.( Bustimmung.) Selbstverständlich gibt es in einem find, als mancher einigermaßen gutbezahlte Arbeiter.( Sehr richtig! tommt man meines Erachtens weiter wie durch zahllose Anträge. großen Volte viele soziale Mißstände, aber sie dürfen nicht nur rechts.) Sie sehen also, wir stehen auch dieser Handwerkerfrage wie Ich werde mich deshalb auf die ganz bestimmten Anfragen mit der Gesetzgebung bekämpft werden, sondern der verständige allen sozialpolitischen Fragen völlig objektiv gegenüber. Wir können der Interpellation in ganz bestimmter knapper Form äußern. Sinn des Volkes und namentlich die Führung der gebildeten Kreise aber nicht anerkennen, daß mit dem Befähigungsnachweis Von dem Berufsvereinsgesetz kann ich aus vollster innerster muß dazu mitwirken.( Bustimmung.) Was an mir liegt, was irgend etwas dem Handwerkerstand geholfen werden kann. Die Ueberzeugung fagen, es war wie Maria Stuart besser wie fein Ruf. an den Reichsinstanzen liegt, wird geschehen, die großen Aufgaben, Slagen über den Niedergang des Handwerks, über das Aufkommen ( Heiterkeit und Rufe bei den Sozialdemokraten: Na! na!) Ich habe die hier berührt wurden, zu fördern. Ich bitte Sie aber, dann von Pfuschern, sind ja uralt, fie finden sich schon bei dem alten selbst gefunden und das ist meine innerste und ehrlichste Weber- auch die Vorlagen mit Wohlwollen entgegenzunehmen, und sich in Sebastian Brandt in seinem Narrenschiff". Alle Verordnungen, die zeugung daß kein Gesetz in seinen Absichten so mißber Ihren Wünschen auf das Mögliche zu beschränken.( Bravo! rechts im Laufe der Zeit in der Richtung des Befähigungsnachweises er standen worden ist wie dieses Die Forderung auf Einführung und bei den Nationalliberalen.) lassen sind, haben an der Aufreibung des Sandwerkerstandes nichts Zur Beantwortung der Interpellation nimmt das Wort Staatssekretär Graf Posadowsky: Der Herr Borredner hat namens der Konservativen Vielleicht geändert. Die Klagen über den Rückgang des Handwerks, über die Konkurrenz dsS Großkapitals gegenüber dem Handwerk find nicht geringer, sondern stärker geworden. In Oeficmich besteht der Befähigungsnachweis seit 1883, aber ich habe mich selbst über- zeugt, das: dort genau dieselben Klagen iibcr den Niiickgang des Handwerks und über die übermächtige Konkurrenz des Großkapitals zu hören find wie hier. Tort find 47 handwerksmäßige©«werbe aufgeführt, für die der Befähigungsnachtveis besteht. Die Anträge Ackermann-Nichbichler, die im Jahre 1839 im Reichstage angenommen wurden, hatten sogar 87 solche handwerksmäßigen Gewerbe aiks- geführt, für die der Befähigungsnachweis verlangt wurde. Eine ganze Anzahl von diesen Berufen werden heute im überwiegende» Maße fabrikmäßig und großindnstricli betrieben.(Sehr richtig? bei den Sozialdemokraten.) In Oesterreich hat der Befähigungsnachweis vollständig Schiffbruch gelitten, er hat sogar mehr geschadet, wie genutzt. Ein Sachkenner schreibt darüber, daß er sogar die wirtschaftlich Schwachen von der rettenden Ilncht aus der unhaltbar gewordenen Selbständigkeit hindere! Nach solchen Erfahrungen können Sie es uns nicht übel nehmen, wenn wir ähnliche Gesetze-- borschlöge sehr kritisch betrachten. Wir weisen die im Wahlkampf so oft wiederholte Behauptung mit Entschiedenheit zurück, daß wir den Handwerkerstand schädigen oder gar vernichten wollten, i Sehr gut? bei den Sozialdemokraien.) Nicht wir vernichten den Hand- toerkerstand, sondern das Großkapital. Wer die Verhältnisse aus der Praxis kennt, weiß, daß man heute vom eigentlichen Handwerk nur reden kann in kleinen Städten und auf den Dörfern. In den Jndustriebezirkcn ist der Handwerksmeister von heute in den aller- meisten Aällen nichts anderes wie höchstens Zwischenmeister. Wir erfüllen einfach die Pflicht der Ehrlichkeit, wenn wir in dem Handwerkerstand« nicht trügerische Hoffnungen erwecken.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Zehn Jahre lang verheißen Sie schon dem Handwerkerstande Rettung. In der vorigen Woche aber hat Herr Trimborn im Ab- gcordnetcnhause geklagt über die Teilnabmiosigkeit und Jnterefie- koflgkeit der Haildwerkerkreise gegenüber diesen Bestrebungen. Auf eine Anfrage haben von 80 Innungen nur 40 geantwortet, auf eine andere von 3b Innungen sogar nur 5. Es ist hier diel die Rede gewesen von einem guten Nachwuchs für das Handwerk. Wie denken die Handwerker selbst über die Erziehung eines guten Gesellenstandes? Während des Düsseldorfer Schreinerstreiks stand in einem den Handwerkern nahestehenden Blatt, die Innungen sollten ihr Augenmerk darauf richten, gute und tüchtige Arbeiter zu warnen, in die Organisationen einzutreten; und weiter, man solle die sogenannte LehrlingSzllchtcre! nicht erschwere«, sondern erleichtern. Mögen auch 8» Proz. Pfuscher dadurch großgezogen werden, gerade die Pfuscher verhindern die Organisation der Ge- sellen.(Hört! hört! bei de« Sozialdemokraten.) Um dem Hand- Werkerstande zu helfen, empfehle ich Ihnen andere Mittel. Zu- nächst sorgen Sie einmal dafür, daß den Arbeitern in kürzeren ssristen die Löhne ausbezahlt werden, denn was dem Handwerker- stafide schädlich ist, ist das Borgshstetn, zu dem die Arbeiter gc- nötigt sind, wenn die Löhne in langen Krrsten ausbezahlt werden. (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Weiter bitte ich Sie, sich doch anzusehen, was die Handwerkerkammern und die Zeitungen der Handwerker über die Verteuerung der Rovmaterlnliei, und die Bedeutung dieser Erscheinung für das Handwerk schreiben. Und dann denken Sie daran, daß die Mehrheit des Reichstages es ge- Wesen ist, welche durch die Zollgesevgevniig diese Verteuerung der RohmaterialieU ermöglicht, und die Bildung von Syn- dikaten und Ringen beschleunigt hat.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Fortwährend können Sie beim Schuh- macher und Schneider die Klagen über die Teuerung des Leders und Tuchs hören, weil die Shndikate, geschützt durch den Zoll, höhere Preise fordern. Das dicke Ende kommt eben beim kleinen Handwerksmeister nach, der mit der großen Fabrik nicht kon- turriercn kann, die für die Warenhäuser liefert. Für eine Reihe von Handwerkern bilden Kunden ferner die kleinen Unterbeamten. Da wäre es auch für die Handwerker sehr gut, wenn diese Unter- veamten eine höhere Besoldung bekämen.(Sehr richtig! bei den SoZiäldcmvkraten.) Wenn irgend ein BeamteNstaUd einen bercch- tigten Anspruch darauf hat, dann ist es, glaube ich, die große Zahl der Unterbcamten im Gtsenvahu-«nd Postbetriebe mit ihrer schweren, verantwortungsvollen Arbeit und langen Arbeitszeit. Wollen Sie für die Handwerksmeister etwas tun, so sorgen Sie weiter dafür, daß ihnen soweit als möglich Kapitalien zur Ber- fügung gestellt werden. Vielleicht stellen die Herren National- liberalen der Regierung einen Fonds von mehreren Millionen zur Verfügung, aus dem die Regierung den Handwerksmeistern Unverzinsliche Darlehen zur Anschaffung von Maschinen und der- gleichen geben kann. Das wäre wenigstens ein Mittel, den Nieder- gang des Handwerks zu verlangsamen. Jeder Handwerksmeister, welcher nachdenkt, sagt, was uns kaput macht, sind nicht die So- zialdemokraten, sondern die Großkapitalisten.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.)» Ich komme auf die Frauenarbeit. Vor 17 Jahren wurde ihre Einschränkung gefordert, und jetzt sagt der Staatssekretär, daß eine Vorlage hierüber erst zu erwarten ist. Und dieser Tage stand in einem Scharfmacherblatt, mit der Sozialpolitik könnte nicht in dem bisherigen Automobiltempo fort- gefahren werden!! Im Jahre 1877 wurde als Ergebnis einer En- qucte über die Lage der Arbeiterinnen von der Reichsregierung mitgeteilt, daß eine 18— llstündige Arbeitszeit gefunden wurde, die in der Textilindustrie nicht selten bis zu 13 Stunden aus- gedehnt sei. Heute, nach 38 Jahren finden Sie in den Bc- richten der Gewerbeinspektorcn,!)aß 18, 11 und lüstündige Ar- beitszeiten, ja in dem Bericht aUs Oberelsatz, daß 13stündige Arbeitszeiten angetroffen wurden, und bei einem Gewerbe- inspektor aus Lippe, daß die Arbeitszeit bis zu 17 Stunden aus- gedehnt sei. Das ist das Automobiltempo der Sozialpolitik. Der Minister, der noch am meisten Interesse für die Sozialpolitik des Reichstages hat, soll nach den Wünschen gewisser Kreise, die ihn verleumderisch und niederträchtig angreifen, ein Minister gegen Sozialpolitik sein. Wenn diese derleumdcrischen und nieder- trächtigen Angriffe Erfolg hätten, so würde das für die deutschen Arbeiter wieder ein Beweis dafür sein, wie bei uns die Sozial- Politik betrieben wird.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Es ist hier von der Unfruchtbarkeit der Sozialdemokratie ge- sprechen worden. Nun, bereits im Jahre 1877 haben Auer, Bebel und Fritsche einen Gesetzentwurf vorgelegt, worin der 18stündigc Arbeitstag für Männer, der Kstündige für Frauen und jugendliche Arbeiter verlangt wurde. Der Erfolg Ihrer Sozialpolitik ist, daß heute nach 38 Jahren dieselbe Materie noch ungelöst der ge- setzgeberlschen Erledigung harrt.(Sehr wahr! bei den Sozialdemo- traten.) Unbedingt muß hier ein schnelleres Tempo eingeschlagen werden. Im Jahre 1988 waren 938 888 Frauen als Atbeiterinnen tätig. Im Jahre 1988 waren es bereits 1 877 888. Ganz besonders find auch Jugendliche unter 18 Jahren zur Arbeit herangezogen worden. Im Bergbau unter Tage sind noch 17 888 Frauen be- schäftigt. Da ersuche ich doch den Herrn Kollegen Trimborn, seinen großen Einfluß, den er doch hat, auf die oberschlefischen Bergwerks- und Hüttenbesiver auszuüben, um die Frauenarbeit im Bergbau abzuschaffen. Denn wenn diese sie abschaffen, so ist sie in ganz Deutschland abgeschafft.(Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) In der chemischen Industrie sind 28 888 Arbeiterinnen beschäftigt. Hier hat sich der Zehnstundcntag ganz außerordentlich bewährt. Selbst kürzere Arbeitszeiten von 9� und selbst 8� Stunden sind eingeführt und haben sich bewährt. Sie haben nicht zu einer Verminderung der Produktion geführt. Da können wir doch, glaube ich, zumal nach dem Appell, den der Herr Staatssekretär an die Anständigkeit gerichtet hat. gar nichts besseres tun, als diese anständigen Werke, welche die kürzere Arbeitszeit schon angeführt haben, zu schützen gegen die Schmutzkonkurrenz der Unanständigen.(Lebhaftes Sehr richtig! bei den So- zialdemokraten.) Vom Jahre 1984 liegen Gutachten der Gewerbe- iilspektircn über die Einführung des zehnstündigen Arbeitstages für Frauen vor. Damals hieß es, die Mehrheit der Gcwerbeinspektoren habe sich da für ausgesprochen. Stm ds durften wir doch wohl im Jahre 1905 schon eine Vorlage darüber erwäriet haben. Statt dessen ist sie auch heute noch in nebelhafte Ferne gerückt.(Sehr lichtig! bei den Sozial- demokraten.) Frage der Arbeitskammer». Sie haben in den Landwirtschaftskammern eine reine Interessen- Vertretung der landwirtschaftlichen Unternehmer geschaffen. Tie Handelskammern find eine reine Interessenvertretung der in- dustriellcn Unternehmer, die Handwerkerkammern eine reine Jnter essenvertrekung für die Handwerker und Herr Trimborn hat die Schaffung von Tetailliftenkammern, auch eine reine Jnter- esseuvertretung, verlangt. Da sollten doch gerade die Herren, die immer die Gerechtigkeit im Munde führen, auch den Arbeitern das Recht einer leinen Arbeiter Vertretung zugestehen. Die Frage, ob Arbeitskammern oder Ar beiterkammern eingerichtet werden sollen, ist nicht eine Frage des Prinzips, sondern eine Zweckmäßigkeitsfrage.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Ich werde Ihnen aber den Nachweis führen, wenn nicht bei dieser Gelegenheit— die Zeit ist heute zu weit vorgerückt— so bei einer anderen Gelegenheit, daß es zweckmäßig ist, Arbeiterkammetn einzurichten. Auch auf tiefem Gebiete kaNn ich Ihnen wohl einen klassischen Zeugen gegen die Unfruchtbarkeit der Sozialdemokratie anführen, Herrn Hitze. Dieser führt in Herders Staaislexikon aus, den ersten yesetz- geberischen Vorstoß zur Einführung von Arbeilskammern hätten die Sozialdemokraten 1878 und dann wieder 188S getan. Warum haben Sie sie nicht eingeführt? Man wird sagen, unsere Vor- schlüge gingen Ihnen zu weit. Warum haben Sie sie denn aber nicht amendiert, um wenigstens einen Schritt nach vorwärts zu kommen? Ich konstatiere ausdrücklich/ daß der erste Schritt zur Einführung von Arbeitskammern von der angeblich unfruchtbaren Sozialdemokratie geschehen ist(Sehr richtig! bei den Sozialdemck- kraten.), und daß von ihr wiederholt dahingehende Vorschläge ge- macht sind. Inzwischen haben wir durch die Ersahrungen der Ge- werkschaften im In- und Ausland die Ueberzeugung gewonnen, daß es praktischer ist, Arbeiterkammern einzuführen. Der Kölner Gewerkschaftskongreß hat sich mit großer Mehrheit dafür ausge- sprochen. Nebenbei bemerkt, sehen Sie auch hier wieder, wie außerordentlich die freien Gewerkschaften von der Sozialdemokratie unterjocht werden.(Zu- stimmung bei den Sozialdemokraten.) Der Kölner Kongreß der freien Gewerkschaften hat sich für Arbeiterkammern ausgesprochen, während die Fraktion Arbeits- kammern verlangt hatte. Darauf sagte die Fraktion: Ihr Gewerkschaften seid erfahren, Ihr habt Arbciterkammern votgeschlagen, wir schließen uns diesem Vorschlag an. So siehts in Wahrheit mit der Unterjochung'der Gewerkschaften durch die Partei aus. iSehr gut! bei den Sozialdemotraten.) Tie freisinnige Partei forderi übrigens auch Arbeitskammern, während die Hirsch-Dnncker- sehen Gewcrkvercine Arbeiterkammcrn verlangen. In der Gescst- schaft für Sozialreform haben sich auch die Vertreter der christ- licheu Gewerkschaften für Arbcitcrkammern ausgesprochen. Wenn man also auf die Stinimen der Arbeiter hören will, so ist die Mehrheit aller organisierten Arbeiter nicht für Arbeitskammctn, sondern für Arbeiterkammern. Wie stellen sich nun die Theoretiker zu dieser Frage? Professor Harms hat sich gegen reine Arbeiter- Vertretungen ausgesprochen. Wie sich in diesem Kopf die soziale Welt spiegelt, zeigt seine Aeuherung, daß das Gleichheitsprinzip nur staatsrechtlich auf den Arbeiter Anwendung finden solle, daß aber i» der Vertretung wirtschaftlicher Interessen der Ar- beiter dem Unternehmer durchaus nicht gleichberechtigt gegenüber stünde.(Hört! l«rtl bei den Sozialdemokraten.) Das ist der Standpunkt von Tille und Genossen, der famosen Ucbermenschen. Dabei mutz Professor Harms selbst zugeben, daß die Arbeilskammern in Belgien, Holland und Frankreich als soziale Jnstitutlonen durch- aus versagt hätten, während die Arbeitcrkammern In Italien, die aus gewerkschaftlicher Initiative hervorgegangen sind, überaus segensreich wirken.(Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Andere Theoretiker, wie die Professoren Matnja und Hcrkner haben sich übrigens für Arbcitskammern ausgesprochen und darauf auf- merksam gemacht, daß neben den Landwittschaftskammern Handels- kammern und Ar&eitetkilmmern Zwischenstufen geschaffen werden könnten, wo die Vertreter der verschiedenen Kammern sich über die strittigen Fragen aussprechen und untereinander darüber ver- handeln könnten. Schließlich noch einige Worte über den Gesetzentwurf über die Bernfsverclne. Er ist vom 23. bis 27. November 1988 aus das eingehendste hier diskutiert worden. Hoffentlich haben die Debatten der Staats- rcgierung mindestens die Einsicht verschafft, daß dieser Entwurf nicht gerade ein Ideal darstellt. Herr Trimborn hat sich damals noch sehr vorsichtig geäußert. Als ich ihm damals zurief, das ist ein schlechtes Gesetz, wir akzeptieren es nicht, erwiderte er mir: „Nur nicht so voreilig!" Aber der zweite Zentrumsrcdner, Herr Giesberts, hat das Gesetz in Grund und Boden kritisiert. Hier hat sich wieder einmal gezeigt: in praktischen Fragen stimmt der Arbeiter mit dem Arbeiter überein. Vor der Praxis verfällt die Spekulation auf den Gegensatz zwischen chrtstlich-natioNalen und unchristlich-unnationalcn Gewerkschaften in nichts. Die GeWerk- schaften aller Richtungen haben sich mit aller Entschiedenheit gegen den Gesetzentwurf erklärt und gegen den polizeilich-bureäukratischen Geist, der darin atmet. Allfti Arbeitern erscheint viel not- wendiger die einheitliche und freiheitliche Regelung de? Bcreins- «nd Versammlungsrechtes.(Lebhafte Zustimmung bei den Sozial- demokraten.) Lassen Sie(der Redner wendet sich an den Grafen Posadowsky) das Gesetz über die Berufsvereine ruhig im Aktenschrank liegen, wir weinen ihm keine Träne nach. Was wir brauchen, ist ein gutes Vereins- und Ver- sammlungsrecht.(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemo. kraten.) Im ähnlichen Sinne äußerte sich auch eine Anzahl Stimmen aus der christlich-Nationalen Gewerkschaftspresse. Wir treffen uns auch hier wieder als Arbeiter zusammen. In der da- maligen Begründungsrede, die Graf PosadowSky dem Entwurf hielt, hätte ich ein Wort lieber nicht gehört, das Wort:„es wäre die Aufgabe der Staatsregierung, die Unterschiede, die zwischen der Arbeiterschaft beständeir, zu vertiefen". Das läuft praktisch darauf hinaus, systematisch Organisationen für den Verrat innerhalb der Arbeiterklasse zu schaffen.(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Herr Behrens hat bereits auf die neue st e Gründung des Reichslügenverbandes. auf die gelben Streikbrecher-Organisationen hingewiesen. So will man wohl die Unterschiede vertiefen. Wenn wir nun aber doch einmal in einem Lande zusammeyleben und einer Volksgemeinschaft angehören, so ist eine solche sozialpolitische Auffassung außerordentlich beklagenswert. Man sollte diese Unter- schiede nicht verstärken, sondern Mittel und Wege suchen, um einigermaßen verträglich nebeneinander zu leben. Die Gründung der gelben Gewerkschaften ist eins der unmoralischsten Mittel, deren man sich im sozialen Kampfe bedienen kann. (Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Viel Freude werden die Väter dieser Streikbrecherbande an ihr sicher nicht erleben. (Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Es ist in dieser Debatte viel über die Tarifverträge gesprochen worden. Die Denkschrift der Regierung über diese Frage sagt auf Seite 78. daß die Tarifverträge am besten durch große leistungsfähige Organisationen gewährleistet würden. Wenn man dieser Ansicht ist. dann sollte man doch nichts unternehmen, was dazu geeignet ist. die Einheitlichkeit der Arbeiterbewegung zu stören und die großen, leistungsfähigen Gewerkschaften zu zerschlagen. Damit gefährdet man doch nur das Institut der Tarifverträge, auf das von allen Seiten so gtoße Hoffnungen gesetzt werden. Der Maurerverband hat im Jahre 1985 nicht weniger als 367 Tarifverträge ab- geschlossen. Gerade große Organisationen geben den Tarif- Verträgen die eigentliche Sicherheit. Man spricht immer von der Unfruchtbarkeit der Sozialdemo» kratie Gestatten Sie mir demgegenüber einige Daten über die. Tätigkeit ber freien Gewerkschsfie», die man ja immer mit der Sozialdemokratie zusammenwirtti Diese freien Gewerkschaften haben in der Periode von 1891—1988 ausgegeben an Rechtsschutz für ihre Mitglieder 1828 888 M., an Unterstützung für Gemaßregelte 2 315 888 M.. an R e i s e u n t e r st ü tz u ng 6 455 888 M., an Arbeitslosenunterstübung 18358888 M.. an Krankenunter- stützung 9 478 888 M.. an Jnvalidenunterstützung 1398 880 M.. an Unterstützungen in besonderen Rot» fällen 2 853 888 M. Alles in allem haben sie also für rein humanitäre Zwecke iw diesem Zeitraum die enorme Summe von 3t 888 888 M. ausgegeben. Im Jahre 1986 haben diese Aus- gaben für lediglich humanitäre Zwecke die Summe von 42 Millionen Mark erreicht.(Hört! hört! bei den Sozialdemo- kraten.) Das sind doch Beweise einer sehr fruchtbaren Arbeit. Und es gehört völliges Unverständnis unserer sozialen Bewegung oder etwas anderes dazu, wenn man uns freien Ge» werkschaftlern, die man ja immer mit der Sozialdemokratie zu» sammenwirft. Unfruchtb-rrkeit vorwirft.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Fragen S:.e einmal den Herrn Staats, ekretar. wieviel Anregungen die Staatsregicrung von gewerkschaftlichen Kreisen für ihre soziale Gesetzgebung Empfängt, ob nicht die Ge- wertschasten stets bereit gewesen sind, in weitgehendsten Weise mit den Rcgierungsorganen zusammen zu arbeiten, wenn es sich um soziale Erhebungen usw. handelte. TaS was v/e Gewerkschaftea geleistet haben auf dem Gebiete der Aufdeckung sozialer Mißilande. das ist das. was der Herr Staatssekretär vorhin Privr>t>nltlative nannte.(Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Wir hak>n uns nicht immer auf den Staat verlassen, wir haben keine Zölle auf Jndustrieartikel verlangt. Wir hätten ja Zölle verlangen konnftt, auf Einführung von Kulis zur Verhinderung der Lohndrückerei. aber wir haben es nicht getan, wir haben die Privatinitiativ« er- griffen und haben die gewaltige Gewerkschaftsbewegung geschaffen� DaS wäre wirklich ein schönes Resultat dieser sogenannten natii» nolen Paarung, wenn infolge dieser Wahlen hier Gesetze an- genommen werben sollten, die diese gewaltige Kulturarbeit, welche die Gewerkschaften leisten, lahmlegen.(Sehr wahr! bei den Sozial- demokraten.) Sie(nach rechts) Kossen auf die christlich-nationale Bewegung. Hoffen Sie nur, einstweilen müssen Sie schon damit rechneil, daß die freien Gewerkschaften an der Spitze stehen und bleiben. Im Jahre 1908 haben die Hirsch-Dunckerschen um kaum einige tausend Mitglieder zugenommen, die christlich-naiionalen um etwa 68—78 888, und die freien Gcwsrkschasten um weit über 380 888 Mitglieder.(Hört! hört! bei den Sozialdemo- kraien.) Die Hirsch-Dunckerschen haben jetzt insgesamt 12v 888 Mitglieder, der christliche Gcsamivcrband 265 888 und die freien Gewerkschaften mindestens 1880 888 Mitglieder.(Hört? hört! bei den Sozialdemokraten.) Man hat auch wieder von dem Terrorismus der Sozialdemokraten und der Gewerkschaften gesprochen, und bedauerlicherweise hat da? auch der Abgeordnete Behrens getan. Ich möchte Sie doch dringend bitten, bevor Sie künftig uns Gewerkschaftlern terroristische Tendenzen vorwerfen. erst einmal bor der eigenen Tür zu kehren.(Sehr gut? bei den Sozialdemokraten.) Es fällt mir nicht ein, Ihnen heut den ungeheure« Stoß von Material, den ich darüber besitze, vor- zutragen; doch wird es Ihnen auch nicht geschenkt werden, ich will nur betonen, daß die Unternehmer Nicht etwa nur uns Gewerk- schaftler terrorisieren, sondern sogar ihre Beamten. So schreilck der Vorstand eines Vereins öbcrschlesifcher Hüttenbcsttzer an die Verwaltungschefs in bczug auf eine gewerkschaftliche Organisation der Techniker, Maschinen-, Werk- meister usw.:„Auch bezüglich dieser Organisationen sind wir der Ansicht, daß sie geeignet sind, den Frieden zwischen den Beamten und der Verwaltung zu gefährden. Mehrere Verwaltungen haben aus diesem Grunde bereits die technischen Beamten angewiesen, solchen Gewerkschaften nicht beizutreten(Hörti hört! bei den Sozialdemotraten) oder wieder aus ihnen auszutreirn. Der Vorstand hält dies Vorgehen für zweckmässig." Sie sehen also, es geht nicht nur gegen uns, sondern alles, tvaS gegen Lohn und Gehalt beschäftigt ist und mit seiner Lage nicht zufrieden ist. fällt dem TerroriSmuS der Kapitalisten anheim, wenn es sich organisieren will. Ich erinnere auch an daS Vorgehen der Hamburger Reeder gegen den Verein der Schiffskapitäne. Andererseits werden Sie mir keinen Fall nennen können, wo eine gewerkschaftliche Instanz jemals irgendwie Fälle von Terrorismus gut geheißen hat. Sowohl in den freien Organisationen, wie in den christlichen und Hirsch- Dunckcrschen stehen alle verantwortlichen Gewertschafisleiier auf dem Standpunkt, daß der Gewerkschaftsbewegung durch den Terrorismus, wie er hier und da ja vorkommt, nur geschadet werden kann.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Gegenüber dem einheitlichen Vorgehen der Arbeitgeber sollten wir nicht zu einer Zersplitterung der Arbeiterbewegung komme», sondern die Zu- samnienfassung und Vereinheitlichung der Organisationen muß unser Ziel sein.(Zustimmung bei den Sozialdemokraten.)' Ten Unternehmern ist es auch gang gleich ob der Arbeiter christlich oder unchristlich, ob xr HIrsch-Dllnckersch ober sozialdcmo- kratisch ist, wer Forderungen stellt, fliegt auf die Straße. Ich er- innere an den bekannten Brief des Herrn Liebert über die christlichen Gewerkschaften, worin es heißt:«Vonseiten der christlichen Gewerkschaften wird genau ebenso wl« von den sozial» demokratischen der Klassenkampf gepredigt.(Hörti hört! bei den Sog.) und in ihren Forderungen sind die christlich organisierten Arveitcr durchaus nicht allzusehr verschieden von den sozialdemokratischen." (Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Ich denke, wenn Herr Liebert das sagt, dann wissen wir auch, tver dahinter steckt. Des» wegen halte ich eS plr unklug und jedenfalls nicht für kollegial, wenn ein Abgeordneter, der aus dem Arbeiterstande kommt, wie Herr Behrens, vom Terrorismus der Sozialdemokratie spricht. Im übrigen ist Herr Behrens gerade«nn wenigsten geeignet, uns Terra- riSmuS vorzuwerfen. Im Sicgerlande besteht ein harter Kon- kurrengkaMpf zwischen zwei christlichen Bergarbeiterorganisationen. Der kleinere Verband versucht ein friedliches NebeNeinandcrarbeitcn zu ermöglichen, aber Herr Behrens verlangt den bedingungslosen Anschluß an den größeren Verdand und stellt im anderen Falle die Bekämpfung des kleineren Verbandes bis zur Vernichtung trt Aussicht.(Hört! hört! fei den Sozialdemokraten.) Ich habe mich stets auf das schärfste gegen jeden TerroriSmuS airsgesprochcn. DaS Ziel der Ardeiterschaft muß auf eine Vereinheitlichung ihrer Bewegung gerichtet sein. Der Streit um die Weltanschauung und um das, >vaS erreicksbar ist, kann rnnerhalb der Organisation auAze fochten werden.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Wir Sozialdemokraten sind durchaus nicht eine sozialpolitisch verneinende Partei. Wir sind wie früher, so auch heute bereit, an unserem Teile an der Gesundung unserer sozialen Zustände mit- zuarbeiten. Die bürgerliefen Parteien haben in diesem Wahlkampf den Arbeitern Versprechungen gemacht, daß wir schon ganz zufrieden sei» könnten, wenn wir auch nur den zebnien Teil ihrer Versprechungen erfüllen könnten.(Sehr wahr! bei den Sozialdemo- kraten.) Bisber sind nur die ersten Gehversuche auf dem Gebiets der Sozialpolitik gemacht, in bezug auf den Arbeiterfchutz herrschen noch skandalöse Zustände, von einem Automohiltempo in der Sozialpolitik kann wahrlich nicht die Rede sein.(Sehr richtigl bei den Sozialdemokraten.) Soll wirklich etwas auf de in Wege der sozialen Reform erreicht werden, dann müß dre Arbeiterschaft ohne Unterschied der Weltanschauung, der politischen und religiösen Richtung, ihre.Kräfte zusammenfassen und einen konzentrischen An- griff richten gegen die Scharfmacher, gegen die Herren, die hier im Hause ganz anders reden, wie sie im Landtag handeln. Wenn die Ärbeitersä'gfi eichstlich ihre Kräfte vereinigen wollte, dann würden wir ein rascheres Tempo in der SözialreforM einschlagen können. An uns soll es nicht fehlen. Erfüllen Sie auch Ihre Versprechungen aus dem letzten Wahlkampf und wir werfen uns nach Jahr und Tag wicdersprrchen, welche Wirkung das auf die Gestaltung des Gemeinwesens und auf die PartcigestaltunH gchocht hat..(LÄhasteo Beifall bei den Sozia ldemokratm.), Abg. Bruhn( Antis.): Niemand hat so viel versprochen, wie Abg. Lüdicke( ft.) bittet um Ausdehnung des Vorort- Reklame für eine Sensation gekommen war und das Werk mit die Sozialdemokratie, Sie( zu den Sozialdemokraten) versprechen berkehrs von Berlin bis Döberig. Notwendig sei, daß freundlichem Beifall aufnahm, merkte wohl nicht, welche Ungerechtig überhaupt alles, nur um die Stimmen zu bekommen, während sich alle Schnellzüge, die Spandau passierten, auch dort hielten. die bürgerlichen Parteien erst überlegen, ob die Versprechungen feit in dem Verhältnis zwischen dieser bloßen. Freundlichkeit und Abg. v. Schubert( Hosp. d. Natl.) bittet, den Bergarbeitern im der tobenden Begrüßung anderer Erscheinungen liegt. Alexander auch ausführbar sind.( Lachen bei den Sozialdemokraten.) Wir Saarrevier, die von der Arbeitsstätte entfernt, eigene Häuschen be- Ritter war, oder ist bielmehr, einer unserer allerernstesten Künstler. stehen nach wie vor auf dem Standpuntt des allgefäßen, bequeme Zugverbindungen zu schaffen. Mit 63 Jahren zu früh gestorben( 1833-1896), gehört er zu jenem meinen Befähigungsnachweises für den Hand- Abg. Dr. Fervers( 8.) tritt für bessere Verbindungen zwischen Weimarer Kreise, der sich um Richard Wagner gebildet hat. Als werter. In Oesterreich steht das ganze Handwerk hinter dem Düsseldorf und Berlin ein. furz nach seinem Tode die fünf nachgelassenen Lieder( nach Terten Befähigungsnachweis. Der Schuß des Handwerks ist viel wichtiger Abg. Dr. Lotichius( natl.) empfiehlt die Schaffung eines D- Buges bon den ihm geistesverwandten Tondichter Peter Cornelius) erals der Schutz der Börse, der jest anscheinend die erste Frucht etwa um 10 oder 10 Uhr vormittags von Berlin nach Frant- schienen, blieben fie lange, vielleicht sogar bis heute, in weiteren der tonservativ- liberalen Paarung sein soll. Wie das Handwert furt a. M. und eines gleichen Buges für die umgekehrte Richtung. Kreisen unbeachtet; und doch gibt es taum irgend welche Schöpfungen abhängig ist vom Großkapital, beweist das Borgehen der Firma Abg. v. Böhlendorff- Kölpin( t.) macht auf Mißstände aufmerksam, für Gesang, die in einer solchen Weise wie jene Lieder gerade die Wertheim, die ein Rundschreiben an alle ihre Lieferanten richtete, die sich bei dem internationalen Zugverkehr mit Italien ergeben. Sprachgebilde in ihrer eigentümlichen Abgrenzung, Atzentuation ufw. sie sollten sich verpflichten, nichts für das neu zu gründende Kauf- Wenn man in Genua einen Zug besteige, der als durchgehender zu musikalischem Ausdrucke bringen. Diesen Vorzug Alexander haus des Westens zu liefern. Einem Handwerksmeister, der sich bezeichnet wäre, müsse man es sich gefallen lassen, daß der Bug in Nitters zeigt nun auch seine kleine Oper( bon 1885), wohl die weigerte, entzog Herr Wertheim ſeine Kundschaft.( Hört! hört! Mailand stehen bleibe. Auch die Schiffsanschlüsse in Genua ließen einzige neben der anderen„ Wem die Krone?"( von 1890). bei den Antisemiten.) Redner spricht sich des weiteren für viel zu wünschen übrig. schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes aus und erklärt das Einverständnis seiner Freunde mit den anderen Forderungen der Interpellation. Für die Land arbeiter ist es weit wichtiger, daß für Stärkung der Landwirt. schaft gesorgt wird, als daß man ihnen das Koalitionsrecht gibt. Die Verleihung dieses Rechtes wäre gleichbedeutend mit einer Auslieferung an die Sozialdemokratie. Wichtig ist aber der Schutz gegen den Terrorismus der Sozialdemokratie, wichtig der Schuh der Arbeitswilligen. Wenn die Regierung nach dem 13. Dezember gegen diesen Terrorismus vorgegangen wäre, fie hätte keine bessere Wahlparole gefunden; so hat sie die nationale Begeisterung und Erbitterung enttäuscht. Hierauf vertagt sich das Haus auf Montag 4 Uhr. Eingegangen ist eine Interpellation der Abgg.Sehber und Genoffen( Polen) über die Ausweisung polnischer Kinder von mittleren und höheren Lehranstalten wegen der Stellung ihrer Eltern im Schulstreik. Bizepräsident Dr. Paasche schlägt dem Hause vor, die Beratung der beiden Interpellationen Graf Hompesch und Genossen( 8.) und Abgg. Baffermann und Genossen über den Stand der Strafrechts- und Strafprozeßreform als ersten Bunft auf die Tagesordnung des Montags zu sehen. Abg. Korfanth( Pole) bittet, da seine Fraktion bei der Besprechung der heutigen Interpellation nicht zu Worte gekommen ist, diese Interpellation zum ersten Gegenstande der nächsten Tagesordnung zu machen. Abg. Dr. Wiemer( fr. Vp.) schließt sich diesem Wunsche an. Vizepräsident Baasche weist auf den Brauch hin, Interpellationen möglichst an einem Tage zu erledigen. " " Der Grundzug des Textes ist so sympathisch und gerade auch Minister Breitenbach dankt für die zahlreichen Anregungen zur derzeit so erwünscht, wie nur möglich. Graf Hartung hat sieben Verbesserung des Fahrplanes, die einer sorgfältigen Prüfung unter- Söhne. Jeder von ihnen leistet etwas besonderes, nur der Hans zogen werden würden. weiß nichts anderes anzufangen, als faul bazuliegen. So wird er Damit schließt die Besprechung über die Zugverbindungen. endlich vom Vater verstoßen und auf dessen Befehl an einen EichenEs folgt die Beratung des Kapitels Besoldungen". block gebunden; dabei aber hatte er bereits feine Energie dadurch Hierzu liegen zwei Anträge vor. Die Abgg. Trimborn( 3.) bewährt, daß er sich gegen den Zwang wehrte und freiwillig nachund Genossen beantragen, die noch vorhandenen Eisenbahn- bie Mannen der Königin und bringen in den Burghof des mit dem gab. Inzwischen brechen nordische Riesen in das Land ein, besiegen betriebssekretäre in die Klasse der Bahnhofs-, Güter und Worte tapferen Grafen Hartung ein. Der faule Hans, durch den Kaffenvorsteher zu überführen oder sie im Rang und Gehalt diesen Anblick der Königin gerührt, sprengt seine Fesseln, reißt den Eichenvom Etatsjahre 1907 ab gleichzustellen. ( frf. Bp.) und Ernst( frf. Bg.) beantragen, noch im vorliegenden in einer solchen Situation auf dem Theater gewonnen werden kann. Die Abgg. Kopich block heraus, erschlägt damit die Riesen und gewinnt schließlich, was Etat das Gehalt der Lokomotivführer auf 1500 m. bis 2500 M. festzusehen und die bisherigen Dienstaltersstufen beizubehalten. Diese Erzählung, nach Felix Dahn, hat Ritter in Verse gebracht, deren Ernst und Scherz an Richard Wagners heimatkünstlerische Abg. v. Bockelberg( L.) bittet, die vorliegenden Anträge abzu- Sprechweise erinnert. Dazu nun eine Kompofition, welche in der lehnen, da sie bezwedien, einzelne Beamtenkategorien aus der bebor angedeuteten Weise die Säße der Wortsprache musikalisch aufs stehenden allgemeinen Gehälterrebision auszunehmen, und fordert treffendste wiedergibt; Säße aber, die man sich von dem energischsten, den Minister auf, Maßnahmen zu treffen, um dem Eindringen fozial- plastischsten Sprecher gesprochen benten muß so atzentvoll, so abdemokratischer Bestrebungen entgegenzuwirken. gerundet, so überzeugend gefärbt erscheinen nun die Wortphrasen" Abg. Trimborn( 8.) begründet seinen Antrag, der eine Forderung als„ Tonphrasen". Dazu gibt er nirgends fich etwa bietenden Bere der Gerechtigkeit darstelle und finanziell keine große Belastung be suchungen nach, weichlich oder Klingelnd oder affektvoll oder der= deute, da es im ganzen mir noch 2000 Betriebssekretäre gebe. gleichen zu werden. Hart an der Grenze des Mißtönenden bewegen Minister Breitenbach erklärt, daß er dem Antrage Trimborn fich namentlich Ensemblesäße, wie besonders der Waltürenchor sympathisch gegenüberstehe.( Beifall.) Er bitte aber, nicht darauf hätten wir bald gesagt: wir meinen den Chor ber den faulen Hans zu bestehen, daß die Aufbesserungen schon 1907 in den Etat fämen, verspottenden Mädchen. Im übrigen wird gerade mit dem Chor da die Folge sonst sein würde, daß zahlreiche andere Beamten- äußerst sparsam umgegangen: nur wo die Situation dazu zwingt, kategorien dasselbe verlangten. tritt er musikalisch auf, und da auch noch mit einer wunderbaren Abg. Goldschmidt( frs. Bp.) begründet den Antrag Kopsch- Wiemer Kunst der allmählichen Entfaltung. Eine etwas üppige Behandlung auf Besserstellung der Lokomotivführer, die einen sehr verantwortungs- des Orchesters schadet dem Ganzen allerdings( und die neuerliche vollen Dienst hätten. Weiter betont Redner die Notwendigkeit der partielle Ueberdachung des Orchesters im Opernhause hilft auch Abg. Singer( Soz.): Diesen Brauch hat erst der Präsident des Aufbesserung der Weichensteller und Bahnwärter und bemängelt die wenig). Wäre nun noch eine Hauptsache vorhanden: die große Letzten Reichstages eingeführt, hat aber damit immer im Hause gering. Die gewährten Lohnerhöhungen an die Arbeiter feien fo felbst melodiose Momente nicht abzusprechen sind, geradezu auf den Hülfsbeamten und Arbeitern gewährte Urlaubszeit als zu thematische Produktionstraft, so würden wir mit dieser Oper, der Widerspruch gefunden. Die Anregung verschiedener Parteien, die Besprechung fortzusetzen, zeugt von dem hohen Interesse, daß fie geringfügig, daß diese bei der außerordentlichen Teuerung der höchster Höhe stehen. Lebensmittel gezwungen seien, ihre Lebenshaltung einzuschränken. Die Aufführung bemühte sich ersichtlich, auch den eigentüm. an der Interpellation nehmen. Unter folchen Umständen sind auch Redner bedauert das Vorgehen der Eisenbahnverwaltung gegen den lichen Vorzügen des Werkes gerecht zu werden. Geine so überaus schon früher Interpellationen ein zweites Mal auf die Tages- sozialdemokratischen süddeutschen Eisenbahnarbeiter Verband. So präzise, bündige, flare, nirgends schwazhafte Weise wurde nicht etwa ordnung gefekt worden.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) sehr er die Unduldsamkeit der Sozialdemokraten bedauere, ebenso verivischt, sondern kräftig herausgearbeitet, dank vor allem der Ich muß daher den Herrn Vizepräsident dringend bitten, mit Rüd- beflage er es, daß die Eisenbahnverwaltung selbst unduldsam sei. Orchesterleitung durch Richard Strauß, der den wahrscheinlich schr sicht auf den gegen die Tagesordnung erhobenen Widerspruch die( Beifall links.) starken bildenden Einfluß Ritters anscheinend in besonders hohem Entscheidung des Hauses anzurufen. Minister Breitenbach: Das Testament des Ministers v. Budde Maße genossen hat. Die Regie Droeschers brachte wieder charakte Bizepräsident Baasche: Ich muß mich dieser Entscheidung selbst- legte mir drei Verpflichtungen auf: den Erholungsurlaub für die ristische Künste des Boltes", wie sie jetzt auf den Opernbühnen so berständlich fügen. Arbeiter, die Kleiderzuschüsse an die Unterbeamten und die Anrechnung A. Pennarini aus Hamburg; er ist ein gut stimmbegabter Tenor, beliebt sind. Die Titelrolle tar in den Händen des Gastes Hierauf wird die Festsetzung der Tagesordnung gemäß der Hülfsbeamtendienstzeit für die Beamten. Der Erholungsurlaub dem Antrag Korfanty gegen die Stimmen einzelner Konser- ist gewährt, die Kleiderzuschüsse finden sich im Etat für 1907. Ueber dem das ſpezifisch Heroische allerdings wohl beffer liegt als anderes. bativer unter großer Heiterkeit der Polen, der Sozialdemokraten die Anrechnung der Hülfsbeamtendienstzeit wird eine Vorlage aus- Mägdechor. Die übrigen Sänger, voran unser Baßtünstler Knüpfer, Vorzügliches leisteten sechs ausgesuchte Künstlerinnen in bem und des Zentrums beschlossen. gearbeitet. Gegenüber den Arbeiterkoalitionen ist die Verwaltung wetteiferten in meist wenig dankbaren fleineren Rollen. Fel. Rose is Schluß 3½ Uhr. außerordentlich weitherzig gewesen, soweit diese nicht ordnungsfeind spielte als Königin gut genug, so daß wir ihre etwas scharfe liche Bestrebungen betätigten. Wenn ich gegen den süddeutschen Werband Gesangsart ertragen konnten. einschreiten mußte, so ist dies durch die Tatsachent gerechtfertigt. Herr Legien hat auf dem legten sozialdemokratischen Parteitage gefagt: M. Roda- Roda, der bekannte Humorist, veranstaltete am Frei Um das Getriebe des Staates lahmzulegen, bedürfen wir einer tag im Saal des Hotel de Rome einen Schivant- Abend, das heißt, er Organisation der Arbeiter, der Transportarbeiter und namentlich der trug eine Anzahl seiner luftigen Erzählungen vor. Aus ihnen Eisenbahnarbeiter.( Hört! hört! rechts), und an dieser Dr- quilt österreichischer Humor, der, ohne tieffinnig schauen zu wollen, ganisation fehlt es zurzeit noch.( Hört! hört!) Da soll den Dingen frisch und geradezu auf den Leib rückt. Roda- Roda der Chef einer Riesenverwaltung zuschauen, wie unsere Angestellten zur Sozialdemokratie herübergezogen werden und zur Störung der Ordnung verleitet werden.( Sehr wahr! rechts.) Es ist Ihnen allen bekannt, welch ungeheure Kalamität Streits der Eisenbahnangestellten gebracht haben, ich verweise auf Italien, Ungarn, Bulgarien und Holland. Ich meine, der Chef würde Unrecht tum, wenn er da Wilde walten lassen würde. Wenn Sie den legten Wahlaufruf des süddeutschen Eisenbahnarbeiter- Verbandes Lesen würden, würden Sie nicht den mindesten Zweifel haben, daß ich recht gehandelt habe.( Beifall.) Das Haus vertagt die Weiterberatung auf Montag 11 Uhr. Schluß 4 Uhr. Abgeordnetenbaus. 30. Sigung bom Sonnabend, ben 9. März 1907, bormittags 11 Uhr. Am Ministertische: Breitenbach. Die Beratung des Eisenbahn- Etats wird fortgesezt mit der Besprechung von 8ugberbindungen. Abg. Mathis( natl.) wünscht im Intereffe der Stadt Fürsten. walde bessere Schnellzugsverbindungen zwischen Berlin und Breslau. Abg. Heckenroth( t.) fordert beffere Verbindungen für das Gebiet des Westerwaldes. Abg. Schmidt Warburg( 8.) verlangt beffere Bugverbindungen von Kassel nach der unteren Wefer. Abg. v. Beltheim Schönflies( t.) meint, der Berliner Borortberkehr müsse über Tegel ausgedehnt werden. Minister Breitenbach erwidert, er stehe biefem Plane wohlwollend gegenüber. Die Gemeinden müßten aber Beiträge leisten. Abg. Frhr. v. Bobenhausen( f.) wünscht günstigere Bugverbindungen auf der Strede Berlin- Jüterbog. Abg. Dr. Bolt( natl.) verlangt Einlegung eines neuen Schnell zugpaares avischen Berlin und Sommerfeld. SZ. war Artillerieleutnant und tam als solcher von seiner Bußten heimat viel im Lande herum, zumal an den östlichen Grengen, ivo Bergfestungen liegen. Er fennt also die Slavonier, Bosniafen, Böhmen, Ungarn von Grund aus. Irgend ein Ileines Erlebnis oder Vorkommnis wird unter seiner Hand zu einem Ausbund von lachender Fröhlichkeit. Die Pointe ist stets drastisch herausgearbeitet: sie stellt in der Regel das Ganze auf den Kopf. Daher ihre oft 3werchfell erschütternde Wirkung, nicht bloß auf den Befer, sondern noch mehr auf den Zuhörer. Denn Roba- Roba gibt seine Gestalten in prägnanten Umrissen, sie werden lebendig. Und sie erscheinen allemal am träftigsten, wenn der Dichter sie mit dem buntfarbigen Flitter und Flimmer ihrer engeren Heimat umkleidet. Zu den besten Darbietungen rechne ich:" Sinto Sunas", des Lebzelters und Wachsziehers lustiger Abend", die Tierfabel Besieger"," Die Kunft und Wissenschaft. Industrie", Psychiatrie"," Heidenmission"," Mein Freund, Herr Gubalte",„ Der ungarische Darwin". hat nun der Vortragende als Endlich hat wieder einmal das Königliche Opernhaus durch eine solcher selber so vortreffliche Eigenschaften, wie Roba- Roda sie zeigte, Erstaufführung ein klein wenig von den ihm obliegenden Pflichten so ist der Erfolg sicher. Und wer lacht nicht gern? Or müßte erfüllt. Freitag wurde" Der faule Hans" von Alexander Ritter benn ein unheilbarer Misanthrop, ein unverbefferlicher Misogyn, aufgeführt. Das Publikum, das ohne den üblichen Druck einer oder eine schrullenhafte verbissene alte Betschwester sein. e. k. Wegen Umbau und Umgestaltung Grosser Ausverkauf. Deutsche und Perser Teppiche, Portieren, Gardinen, Stores, Diwandecken, Läuferstoffe, Tischdecken, Felle und Kissen zu wesentlich herabgesetzten, spottbilligen, aber festen Preisen, welche neben den früheren deutlich vermerkt sind. ( 19 Teppich- Haus B. Hurwitz, Rotes Schloß vis a vis dem National- Denkmal. Damen- Konfektions- Haus Hermann Hiller Landsberger Strasse 85 BERLIN C. Landsberger Strasse 85 Nach vollständiger Komplettierung meiner Läger in allen Abteilungen für die FrühjahrsSaison bin ich in der Lage, meinem grossen Kundenkreis ganz besonders günstige Gelegenheiten zu bieten und führe zur gefl. Orientierung einige Artikel mit Preisen an: Jacketts in allen nur denkbaren neuen Farben, anliegend und lose • • 7.50 bis 30.00 M. von • wunderbare neue AusBolero- Costüme, führungen, eleg.Tressen, garniert, mit farbiger Weste, selbst für ganz starke Damen auf Lager von Lift- Boy- Costüme in neuen Tuchstoffen von den einfachsten bis zu den elegantest. Genres, von Costüme- Röcke in jeder Ausführung, fussfrei und lang, farbig und schwarz • von Uebergangs- Paletots aus engl. u. Covertcoat- Stoffen, mit u. ohne Futter, stets in allen Weiten auf Lager von a Reise- Mäntel, Umhänge in allen Façons, imprägnierte Stoffe. • von 15.00 bis 60.00 M. 25.00 bis 60.00 M 3.50 bis 27.50 M M. 8.50 bis 40.00 M. 8.50 bis 29.00 M. Jacketts und Frauen- Mäntel von für jede Figur passend, in ganz anliegend u. SaccoFaçons, in Otteman- und Tuchstoffen Garnirte Costümes in allen neuen Farben und Weiten auf Lager von 10.00 bis 48.00 M 23.50 bis 65.00 M. Reinwollene Mousselin- Blusen 5.00 bis 10.50. gefüttert, in allen neuen Dessins, eleg. garniert von Seidene Blusen schicke Verarbeitung, in allen Farben und Weiten, Prima Qualitäten. von Neu aufgenommen! Trauer- Costümes Kieler Mädchen- Pyjacks zu enorm billigen Preisen. M. 9.00 bis 50.00 M in allen Preislagen u. Grössen auf Lager in allen Farben und jeder Grösse Wussten Sie ? das noch nicht -FehltIhnen etwas? für die neue Wohnung. so gehen Sie rechtzeitig in unser Spezial- Haus. Dort finden Sie eine überraschend grosse Auswahl Neuheiten: v. M 450, 8 13.50, Teppiche 24, 36, 45 usw. Gardinen Portieren M 2.10, 3.50, 5, 7.50, 9, 12 usw. M. 5, 6.75, 9, 11.50 usw. sowie Steppdecken, Tisch- und Diwandecken, Läufer- und Möbelstoffe etc Zum diesmaligen Umzuge sind grosse Partie- Posten zu wirklichen Ausnahme- Preisen zum Verkauf gestellt. worauf wir besonders aufmerksam machen. TeppichAdler Königstrasse 20-21, a. d. Jüdenstr. Kassenbäder jeb. Art, Auguſta: Bad, Stöpenickerstr. 60.[ 18626* Victoria Verlangen Sle bitte den Möbel- Katalog von M.L. N. gratis und franko. M.L. N. bedeutet: M. Luckhardt Nchf. Berlins neuestes u. grösstes Möbel- Kaufhaus Spandauerstr, 36-39 Gepäckräder und Motorgepäckräder beste Tahrzeuge für Waarentransporte aller Art. Victoria Werke AG Musterlagers Alexandrinenstr.93/ 94 Neu! Ueberall befinden sich 2 feste Preisauszeichnungen: 1 Cassa1 TellzahlungsPreis Kaufhaus Gebr. Preuß Beussel-, Ecke Huttenstraße. Damenhüte zum Garnieren werden billigst ausgeführt. „ Hoffnung" Berliner Schneiderei- Genossenschaft E. G. m. b. H. Zwischen Rosenthaler Tor Brunnenstraße 185 Zwischen Rosenthaler Tor und Invalidenstraße. und Invalidenstraße. Gegründet im Februar 1906 von organisierten Schneidergehülfen Berlins. Empfiehlt sich allen Arbeitern, Parteigenossen und Mitbürgern zur Anfertigung eleg. Herren- u. Knabengarderobe. Großes Lager fertiger Herren-, Knaben- und KinderAnzüge in allen Größen und Preislagen. Reichhaltiges Lager in fertigen Sommer- Paletots, Ulster, Fantasie- Westen sowie Arbeiter- Berufskleidung. Die Herstellung unserer Fabrikate erfolgt in eigenen Betriebswerkstätten unter den von unserer Organisation festgelegten Bedingungen. Lieferanten der Konsum- Genossenschaft Berlins und Umgegend, des Berliner Konsum- Vereins sowie des Charlottenburger Konsum- Vereins. D6 Klos- AlasonCigarette. Stück 2 e Homophon Apparate& Platten Überall erhältlich. Homophon Company Fabrik Berlin C. Klosterstr. 5/6 Doppelseitig bespielt. KLEINE KIDS Beliebteste 2½ Pig Cigarette Cigaretten- Fabrik ,, Kios" o E. Robert Böhme, Dresden, Cigarette. Stück Anzüge Paletots U. unter Garantie für tadellosen Sitz nach Maß aus prima Stoffresten von 30 Mk. Prinzenstr. 38 J. Löther's Herrenmoden. an. Tel. Amt IV, 4505. Berantwortlicher Bebakteur: aus Weber, Berlin, Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 59. 24. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Verbandstag der Bäcker. Kassel, 9. März 1907. 1 Sonntag, 10. März 1907. Nußen der immerhin recht schwachen Organisation im Bäckerberuf Gemaßregelter und Streifender 36 776,10 m. Das Verbandsorgan wird in ihm durch wenige nackte Ziffern handgreiflicherweise dar- verursachte 37 561,31 M. Druck- und Versandkosten. Ende 1906 getan. 1905 waren an den Lohnkämpfen 6681 Arbeiter beteiligt. betrug die Auflage der Deutschen Bäcker- Zeitung" gegen 16 000. Von 48 Lohnkämpfen in 80 Orten wurden in 33 Fällen für 4705 Dem Verbandstage wird eine Konferenz der organisierten Am Sonntag tritt hierselbst der Verbandstag der Personen Tarife abgeschlossen. Für 1041 Personen wurde eine Bäder in Genossenschaftsbetrieben vorausgehen, Bader und Berufsgenossen( Siz Hamburg) zu- wöchentliche Arbeitszeitverkürzung von 8311 Stunden die fich mit der Vorberatung von Tariffragen beschäftigen soll. sammen. Dem vorliegenden Bericht über die beiden letzten Ge- und für 5408 Personen eine wöchentliche Lohn erhöhung bon schäftsjahre entnehmen wir die folgenden Angaben: 9867 M. erreicht; für 5009 Personen wurde eine bessere oder überVerfammlungen. Die Geschäftsperiode war in jeder Beziehung für den Verband haupt erst die Bezahlung der Ueberstunden erreicht; günstig infolge der wirtschaftlichen Aufwärtsentwickelung auf allen für 1219 Personen wurde das drückende System des Koft- und Gebieten. Der erfolgreiche Abschluß vieler Kämpfe um Lohn- Logiswesens oder zunächst nur die Kost beim Meister beseitigt. Der Schuhmacherverband( Zahlstelle Berlin) hielt am Mitterhöhung, Arbeitszeitverkürzung und gegen andere un- Im Jahre 1906 waren 12 599 Arbeiter an Lohntämpfen beteiligt, woch in Boekers Saal eine außerordentliche Generalversammlung würdige Arbeitsbedingungen wurde wesentlich begünstigt durch das ist ungefähr der fünfte Teil aller in Deutschland organi- ab, woselbst Genosse Grunwald über„ Das Ergebnis der Reichsdie rastlos fortschreitende Konzentration zu Groß- sationsfähigen Bäder und Berufsgenossen. Von 62 Lohnkämpfen tagswahlen und die Gewerkschaften" sprach. Redner wies auf die betrieben. 1906 ergab eine Statistik 367 Großbetriebe in 198 Orten wurden in 42 Fällen für 9304 Beteiligte Tarife ab- große Bedeutung der Zusammenseßung des Parlaments bezüglich mit 5426 Arbeitern, das ist gegen das Jahr 1904 eine Verdoppelung, geschlossen. Für 6788 an den Lohntämpfen beteiligte Personen der sozialpolitischen Gesetzgebung hin. Es finde ja ein wahrer gegen 1901 eine Vervierfachung. wurde eine wöchentliche Arbeitszeitverkürzung von 20 115 Stunden Wettlauf der bürgerlichen Parteien in der Einbringung sozialAls ein weiterer günstiger Umstand zur erfolgreichen Aus- errungen; für 10 752 Personen 20 169. wöchentliche Lohn- politischer Initiativanträge statt, deren Inhalt sich jedoch von den breitung der Organisation wird vom Bericht das Emporblühen erhöhung und für 3246 Personen höhere Bezahlung der Ueber- Anträgen der sozialdemokratischen Frattion fundamental unterdes Genossenschaftswesens bezeichnet. Durch die Unter- stunden. Für 3133 Personen wurde das drückende System des scheidet. Da die Sozialdemokratie auf diesem Gebiet ausschließlich bringung von organisierten Bädern in den Genossenschaftsbetrieben Soft- und Logiswesens beim Meister beseitigt und für 585 Personen die Interessen der Arbeiterschaft vertritt, so müßten die Gewerkgelang es an vielen Orten, festgefügte Mitgliedschaften zu er wurde zunächst die Soft beim Meister abgeschafft. schaftsangehörigen mithin auch ihrerseits das größte Interesse an richten. In der Geschäftsperiode sind 28 neue Konsumbädereien Der Kampf um die freien Nächte zu Weihnachten, Ostern und einer starken sozialdemokratischen Fraktion bekunden. Bei diesem eingerichtet worden, die 117 Verbandsmitglieder eingestellt haben, Pfingsten hatte ebenfalls gute Erfolge; durch behördliche Ver- Wahlausfall habe sich nun an vielen Orten der Mangel einer guten so daß insgesamt in Deutschland 201 Konsum- und Genossenschafts- ordnung wurden diese Tage festgelegt in 29 Regierungsbezirken, politischen Organisation recht fühlbar gemacht, obwohl daselbst ge= bäckereien bestehen, in denen 1424 Arbeiter beschäftigt werden. Kreisen, Orten, unter anderem im Regierungsbezirk Potsdam. werkschaftlich organisierte Arbeiter in größerer Zahl vorhanden Der Genossenschaftstarif ist jetzt in 67 Genossenschaften mit waren. Diesem Mangel gelte es jetzt, nach Möglichkeit dadurch 811 Bädern anerkannt. abzuhelfen, daß die Angehörigen der Gewerkschaften tunlichst einMit dem Verbande der Lebensmittelarbeiter in der Schweiz hellig veranlaßt werden, auch gleichzeitig Mitglieder der politischen wurde ein Gegenseitigkeitsvertrag abgeschlossen, mit dem Zentrals Organisation zu werden. Vieles können hierzu die Hauptvorstände verbande der Konditoren ein Kartellvertrag, in dem die gegen und die Gewerkschaftspresse beitragen. Während der Wahl habe seitige Unterstützung bei der Agitation, das Verhalten bei Lohn- die ganze Gewerkschaftspresse mit alleiniger Ausnahme des BuchDie Mitgliederzahl ist im steten Steigen begriffen; bewegungen und Streits sowie die Deckung der Kosten für die druckerorgans gewiß ihre Aufklärungspflicht in jeder Beziehung sie betrug 1906 im Jahresdurchschnitt 12 505 gegen 10 285 in 1905, lekteren geregelt sind und der ferner die Uebertrittsbedingungen getan. Allein die kurze Spanne Zeit während der Wahlbewegung 9086 in 1904 und 5365 in 1903. Das Jahr 1906 schloß mit einem festlegt. Für den 25. und 26. August ist nach Stuttgart ein inter- genüge nicht zur Vervollkommung der politischen Reife der großen Mitgliederbestande von 13 425 ab. Leider ist die Fluktuation eine nationaler Bäderkongreß einberufen. Arbeitsnach- Gewerkschaftsmassen. Ständig müsse hieran gearbeitet werden. recht große. Die Zahl der Neuaufnahmen erreichte 1906 die Höhe weise sind im Reich 19 vorhanden. Der Wahlausfall habe gelehrt, daß wirklicher Verlaß nur auf die bon zirka 80 Proz. des Mitgliederdurchschnitts, 9827. Jm Verband Der Kassenbericht schließt bei 456 073,95 m. Einnahme Organisationen zu legen ist. Deshalb müsse es jeder Gewerkschafter find 99 Mitgliedschaften sowie 14 Bahlstellen vorhanden. Der Ver- und 395 477,14 M. Ausgabe mit einem Ueberschuß von 60 596,81 M. als Ehrenpflicht betrachten, auch seinen vollen Mann in der bandstag wird über eine neue Bezirkseinteilung zu beschließen ab. Zuzüglich eines Kostenbestandes von 57 941,06 m. beziffert politischen Organisation zu stellen.( Beifall.) Von einer Diss haben. sich das Verbandsvermögen auf 118 137,87 M. Für Agitation fussion über den Vortrag wurde Abstand genommen. Die Ver Interessante Angaben Angaben enthält δας Kapitel 2ohn- wurden 51 351,19 M. aufgewendet, für Arbeitslosen-, Kranken- sammlung wählte darauf das Mitglied Dally zum dritten Ortsbewegungen, Streits und Aussperrungen". Der Reiseunterstützung usw. insgesamt 95 808,47 M., für Unterstüßung beamten. Um das Fortschreiten der freien Organisation aufzuhalten und dem Unternehmertum eine gefügige Streitbrecherkolonne zu sichern, wurde mit Unterstüßung der Innungen ein gelber Bund ins Leben gerufen, der indessen kaum Bedeutung erlangen dürfte, da der Verband diesen Verdummungsvereinen allerorts den Krieg erklärt hat und ihn mit Energie führt. Das Echte vom Falschen Ka Kneipp Kaffee We shares das Pacht und Besses Verschloss unsere Schut Burke v Fums begre Bahreiner's Matztalee- Fabriken zu unterscheiden, wird dem Publikum mitunter schwer gemacht! Jeder Freund des echten Kathreiners Malztaffee beachte deshalb: 1. Kathreiners Malzkaffee wird nur in geschlossenen Bateten verkauft, niemals lose oder offen abgewogen; nur das in der Fabrik geschlossene Paket verbürgt die absolute Reinheit des Fabrikates. Alle sogenannten Losen Malzkaffees haben mit dem echten Kathreiners Malzkaffee", auch Kneipp- Malzkaffee" genannt, nichts zu tun; sie sind oft aus den minderwertigsten Rohmaterialien bereitet, allen möglichen Verunreinigungen ausgesetzt und bieten keinerlei Gewähr für einwandfreie, gesunde Qualität. 2. Aber auch im Einkauf von Malztaffee in Pateten ist größte Vorsicht nötig, denn die Kathreiner- Pakete werden im Aeußeren oft täuschend nachgemacht. Deshalb achte man genau auf die bekannte Ausstattung des echten Kathreiner" und merke sich, daß das geschlossene Paket genau so aussehen muß, wie obenstehende Abbildung; es muß insbesondere darauf zu sehen sein: das Bild und der Name des Pfarrers Kneipp; der Namenszug des Pfarrers Kneipp; der Satz Kathreiners Kneipp- Malzkaffee" als Umrahmung des Bildes und die Firma„ Kathreiner's Malzkaffee- Fabriken". Auf diese Kennzeichen achte man und überzeuge sich, daß man auch das Richtige erhält, feines davon darf fehlen. Man fordere ausdrücklich Sathreiner"! Nur dann bleibt man vor Enttäuschungen durch minderwertige Nachahmungen bewahrt! Kathreiners Malztaffee, ist das billigste, gesündeste, wohlschmeckendste, nährkräftigste Volts- und Familien Getränk! T Edison- Phonographen. C. GROSSE Charlottenburg Wilmersdorferstr. 138, Bismarckstr an der Grammophone Grammophon- und Zonophon- Platten Edison- Goldgusswalzen Kompletes Lager. Tellzahlung evtl. gestattet. Der Haupt- Katalog Nr.31 ein unentbehrlicher Ratgeber beim Einkauf von Herren- und Knaben- Kleidung ist soeben erschienen und wird auf Wunsch kostenlos u. portofrei zugesandt. Allerneueste deutsche und originelle echt englische Moden zum grössten Teile von Modekünstlern entworfen, veranschaulichen unsere wirklich preiswerten tausende Angebote. Unser Katalog enthält sämtl. Artikel der Herren- u. Knaben- Kleidung, Wäsche- u. Hüte- Branche, Sport-, Automobil- u. SchutzBekleidung u. s. w. in einer Fülle von tausenden Marken. Baer Sohn Spezialhaus grössten Massstabes Chausseestrasse 24a/ 25 11 Brückenstrasse 11 Gr. Frankfurterstr. 20 Möbel Fabrik Rudolf Bartsch Oranien- Str. 73. Gegr Brautleute, achtet auf meine Firma! 1889. Möbelkauf ist Vertrauenssache. Tausende meiner Kunden bestätigen gern, daß sie nicht nur billig, sondern auch reelle Möbel bekommen haben. Versäumen Sie also nicht, mein Lager zu besichtigen. Fachmännische Bedienung, Kaufzwang ausgeschlossen. Jede Einrichtung ist fertig aufgestellt im Preise von Mark 167-10 000. mahag. Salon, eich. Speisezimmer Wohn- und Speisezimmer Gutes Wohnzimmer dto. Schlafzimmer, Küche modern engl. Schlafzimmer, Küche modern Schlafzimmer und Kache 2 Zimmer 2 Zimmer und Küche Mk. 930.Mk. 653.Mk. 1500.Mk. 394. Teilzahlung eventuell gestattet. Große Posten gebrauchter Möbel billig. Geöffnet Wochentags von 8-9 Uhr. Sonntags von 8-10 und 12-2 Uhr. Einsegnungs- Geschenke in grösster Auswahl. Belmonte& Co., Berlin, 4 karat, gold. Damenuhr as echten Diamanten Ajour gefasst 55 M. Jahre Garantie. Come Diamanten von 20 M. an Leipziger Str. 35, ■. Königstr. 46, Ecke Char lottenstr. Ecke Hober Steinweg. Eine halbe Million Schwingungen macht das sogenannte Balancerädchen einer Taschenuhr in einem Tage. Jeder Punkt im Umfang solchen Rades legt dabei im Tag über 23 Kilometer, im Jahr mehr als acht und eine halbe Million Meter zurück. Wenn man sich diese kolossale Leistung eines so winzig kleinen Teiles einer Taschenuhr vergegenwärtigt, versteht man erst, wie gut gearbeitet solch ein Werk sein muss, um diese Arbeit dauernd, mit steter Gleichmässigkeit leisten zu können. Man erkennt daran aber auch, dass es unmöglich ist, wirklich gute, dauerhafte Taschenuhren zu den Spottpreisen zu liefern, zu denen die Reklame sie anbietet, Wer sich eine gute Uhr anschaffen will, die nicht nach wenigen Jahren den dreifachen Einkaufspreis an Reparaturkosten verschlingt, der besichtige unser Uhren- Lager. Wir haben durch den Vertrieb reeller Waren zu billigsten Preisen ein Weltgeschäft aufgebaut, und man kann sich darauf verlassen, dass die Ware von solcher Qualität und so hergestellt ist, dass sie in jeder Weise empfohlen werden kann. Alt Gold und Silber wird zum Tageskurse in Zahlung genommen. 40651* Inventur. Angebot. RiesenPosten zurückgesetzter Plüsch- Teppiche in allen Größen mit 10% Rabatt. 12.85, 14.10, 17.50, 21-, 23.85, 25.25, 28.50 usw. Jmitierte Japaner u. Perser 2.00 m lang 3.65, 2.25 m lang 5.85. Bett- Vorleger Stück 88 Pf. u. 84 Pf. Eine Partie Axminster Velourteppiche 6.25, 7.50. 8.85, 9.50, 11.50, 14.-, 16.75, 19, 23.- usw. Bettvorlagen extra groß, 1.83, 1.98, 2.25 etc. Ein großer Posten Ziegen- Felle 1.25, 1.65, 2.25, 2.45, 8.10 etc. Wert das Doppelte. Echte indische Luchskatzen Wert 11.-, jetzt 6.95. Plüsch- u. Möbelstoff- Reste enorm billig. Läuferstoffe jetzt Mtr. 38, 42, 48, 55, 60 Pf. etc. Zurückgesetzte Tuch- Tischdecken Stück 1.68, 2.15, 2.75, 3.80 etc. Plüsch- Tischdecken in allen Farben, nur solange Vorrat, Stück 5.75, 6.25, 7.35, 8.25, 9.35 etc. Portieren- Schals 3 Mtr. lang, mit entzückenden Blumenbordüren, 1.75 bis 2.50. E. Weissenbergs Teppichhaus Große Frankfurterstraße 125. 2. Haus von der Koppenstraße. Nach auswärts per Nachnahme. Kronleuchter für Gas u. Petroleum lauft man am besten und billigsten in der Fabrik von Siegel& Co., Prinzenstraße 33. 500 Kronen bon 10-300. Auf Wunsch Tellzahlungen ohne Preiserhöhung. 85582* Grösstes Lager Eln Helsterwerk vollendeter Uhrenfabrikation! in Kolliers mit modernen An- Patent- Anker- Remontoirhängorn mit Brillanten, Kavalier- Stahl- Uhr Perlen n. Edelsteinen gefasst No. 1808, Modell 1907, 10 M. von 35-4000 Mark. In Gold plattlert von 7-15 Mark. Ketten- Armbänder in echt Silber, von 1,50-8 M., auch mit reix, Anhängern in Gold plattiert, von 3.- 15 M. Gold. Glleder- und KettenArmbänder mit Edelsteinen verziert in allen Preislagen. 14kar. Gold plat. Cavaller Ketten von M. 6.- 12. Kaufen Sie nur noch fugenlose Trauringe Ma ke 6, und C. Wir haben die technisch vollkommenste mechanische Einrichtung für Fabrikat. von fug nlosen Trauringen. mit versilbertem Zifferblatt Mark 12 Eine gleiche Uhr kostet im Silbergehäuse, Bassinform, M. 80 300/1000 Reichs, stempel desgleichen mit Sprungdeckel. 390 . in Tula- Silber.. • M. 88 M. 46 laid in Gold. dar • 4 3- jährige schriftliche Garantie. Prachtkatalog mit vielen tausend Illustrationen von Juwelen, Uhren, Gold- u. Silberwaren gegen 1 M. frko. Bei Einkauf oder Rücksendung wird dieser Betrag vergütet Versand gegen bar oder Nachnahme. Nicht konvenierend, Geld sofort zurück. Der Vertrieb von Erzeugnissen sächs. Gardinen- Fabriken தி Spezial- Haus für gibt ab Gardinen, Stores, Zugvorhänge, Tüllbett- und Zierdecken in bekannter Gediegenheit an Damen- Konfektion Wiederverkäufer, Anstalten, Hotels sowie an Private im Einzelverkauf und verbürgt natürlich eminent billige Preise, 3910L* die überall deutlich verzeichnet sind. Umgehung jeder unnötigen Verteuerung der Waren. Wegen Anwendung der elektr. Bleiche Garantie für größte Haltbarkeit. Besichtigung empfohlen. Verkaufsstellen mit Einzelverkauf zu Originalpreisen: Berlin C., Rosenthalerstraße No. 2 99 am Rosenthaler Tor. SO., Wienerstraße No. 11 gegenüber der Hochbahn( Oranienstraße). Berlin O., Große Frankfurterstraße 5-6' an der Fruchtstraße. 99 O., Grüner Weg 28, am Andreasplatz. Möbel- Fabrik W. F. Falkenberg Tischlermeister BERLIN C. 54, Alte Schönhauser Str. 32. Engl. Schlafzimmer Satin oder amerik. Nussbaum, fourniert: Schrank 2 Bettstellen m. Matratze u. Keilkissen 1 Waschtoilette mit ff. weissem Marmor 1 Anschraubespiegel 1 Nachtspind 1 Handtuchständer 2 Stühle Langjährige Garantie. Frachtfreie Lieferung durch ganz Deutschland. Gekaufte Möbel könn. beliebige Zelt in meinen Speichern lagern. Mark 275 Besichtigung meiner enormen Läger erbeten. Verlangen Sie illustr. Katalog gratis und franko! Deutsche Bierbrauerei A.-G. ( Gesamtabsatz 1904/05 unserer Interessengemeinschaft 415114 Hektoliter) empfiehlt ihre aus bestem Malz und Hopfen hergestellten Biere Jus in Fässern und Flaschen. Adresse für Faßbier: Alt Moabit 60. Telephon: Amt II, 1615 u. 1616. Neu! Teilzahlg. wöchentlich nur 1 Mark! Grammophone, Phonographen, Spieldosen, echte Menzenh.- Zithern, Konzert- Zithern, Geigen, Mandolinen, Hand- Harmonikas. Grosse Auswahl in Zonophone Platten, EdisonWalzen usw. Zubehörteile und Reparaturen billigst. Juhre, Musik- Spezialgeschäft N., Demminerstr. 2, an der Brunnenstrasse. SO., Britzerstrasse 10, am Kottbuser Tor. Eine Mark Me! Falkenhorst wöchentliche Teilzahlung liefere elegante fertige[ 4102L* Herren- Garderoben Ersatz für Maß. Anfertigung nach Maß. Tadellose Ausführung. Julius Fabian, Schneidermeister, Große Frankfurterstraße 37, II, Eingang Straußberger Platz. 3552L* Adresse für Flaschenbier: Kaiserin Augusta- Allee 15/16. Telephon: Amt II, 3066. b. Bahnhof Grünau, von schönem Balb umfrängt Teilzahlung monatlich 10 M. liefere Herren- Garderobe nach Maß( billigste Preije). J. Tomperowski, inbente. 110, 2. Etage. Nähe Belleallianceplat Staffe 10%, billiger. H.GUTZE Berlin C.August- Str30 bel der Baugenoffenschaft Paradies" APRIL Maschinenbau- Unterrichts Barzellen Duadratmeter 1 Mart 15 Bf. Hörning, Berlin, Köpenickerstr. 112, 8aepernid, Grünau- Faltenberg. Ehe Octobec Anstalt Prost ZU Brautleute sich ihre Möbel- Ausstattung kaufen, sollten sie unter keinen Umständen unterlassen, Paul Burows Möbel- Fabrik, Lindenstr. 105 ( Nähe Hallesches Tor) zu besichtig, Moderne bürgerl. WohnungsEinricht. schon f. 200, 300, 400 Mk., hocheleg. v. 500-10000 Mk. Zur Anschaffung von Ergänzungsstücken besonders zu empfehlen, da gerade große Posten verliehen gew. Möbel, darunter ganze Zimmereinrichtungen, am Lager stehen. Auszugsofa 30, Paneelsofa mit Satteltaschen 85, Muschelkleiderspind, Muschelvertiko 39, Muschelbettstelle mit Matratze 40, Chaiselongue, Schreibtisch, Säulentrumeaus 38 Mk., Salongarnitur sowie kompl. engl. Schlafzimmer für 220 Mk., Altmahagoni- Salon mit Umbau elegant 545 Mk., farbige Küchen 65 Mk., sowie Speisezimmer u. Herrenzimmer in allen Stilarten. Teilzahlungen gestattet. Sonntags 8-10 und 12-2 Uhr geöffnet. Gekaufte Möbel werden kostenlos aufbewahrt. Eine Mark wöchentliche Tellzahlung Hefere elegante, fertige HerrenModen Ersatz für Mass Mass- Anfertig. feinste Verarbeitung. Garantie tadellos.Sitz J. Kurzberg An der Janno witzbrücke 1, 1. Direkt am Bahnhot. FrackVerleih- Institut: Friedrichst. 115 I, a.Drabg. Tor. Eleg. Frad, Gehrod 1,50, ose 1,00, este 50 Bi. Bet Husten, Heiserkeit wirten Reichels Hustentropfen überraschend sohnell und sicher. Nur echt, wenn mit Marke Medico" Derich offen. laiche 50 1. In allen Drogerien, und bei Otto Reichel, Berlin 43, Eisenbahnstr. 4. von S. Nesselroth N. Chausseestr. 9 Eröffnung der Frühjahrsund Sommer- Saison Hervorragend große Auswahl Jackett- Kostüme 9 Mk. 12, 14, 18, 24, 30, 36 bis 125 Elegante Paletots 6 Mk. Schicke Taffet- Jacketts 15 Mk. 21, 24 bis 75 Fesche Kostüm- Röcke 9, 12, 15, 18, 21, 25, 28 bis 45 225 4,50, 7,50, 12, 15, Mk 18 bis 36 Garnierte Kleider 27 Mk. 36, 45 bis 120 Die Restbestände der WinterSaison werden enorm billig verkauft. teppdeden billigst direkt in der Fabrit 72. Wallstr. 72, wo auch alte Steppdeden ausgearbeitet werden. Bernhard Strohmandel, Berlin Ks. Jlluftr. Katalog gratis. Spezial- Möbel- Halle Harry Goldschmidt 59 Moritzplatz 59 Ecke Stallschreiberstraße. Nicht zu vergleichen mit Abzahlungs- Geschäften, welche Garderobe usw. führen. Extra- Abteilung verliehen gewesener Möbel. Wöchentliche oder monatliche Teilzahlung gestattet! Kein Zwang zur Abnahme! Diese Zuficherung möge eine Garantie bieten für tadellosen Sit ber bei mir auf Grund eingehendster Beobachtungen des individuellen Rörperbaues foivle vieljähriger Erfahrungen in England und Amerika aus Ia Stoffresten angefertigten Anzüge und Paletots nach Maß zu 30 und 38 M. Sonnenschein's Herrenmoden nach Maß. Fernfpr. A. IV, 5797. SW., Lindenstr. 95 I. 36532* Spezialität: Rock-, Smoking- und Frackanzüge. * Neuheiten: Gardinen, Stores, Vorhänge Große Auswahl in allen Preislagen ingyen Jatoimin. Schles. Tüll- Gardinen Fenster M. 2: 203-45,- 6.- bis 20.aten entfes Spachtel Tüll- Gardinen Fenster M43.- 17.- 21.- bis 52.Erbstülf- Gardinen Fenster M. 10.- 14,- 17.50 22.50 bis 150.Künstler- Gardinen mit Lambrequin in Schlesisch Tüll Fenster M. 9.50 10.50 15.- 17.50 in Erbstüll, Spachteltüll Fenster M. 22.50 24.mer detts Schles. Tüll- Stores Stück M. 2.20 3.10 4.50 5.50 bis 14.Spachtel- Tüll- Stores Stück M. 6.50 7.50 10.- 13.- bis 27.Erbstüll- Stores Stück M. 4.50 7.- 10- 15.- bis 90.Halb- Stores( Bonne femmes) in Schlesisch Tüll, Erbstüll, Seidenglanzbatist in großer Auswahl, St. M. 6. 7.50 12.- 18.50 bis 90.Bunte Etamine- Vorhänge Scheiben- Schleier( Brise- bises) Stück M. 4.- 5.25 6.75 7.- bis 15.- Fenster M. 1.- 2.- 3.25 5.50 7.50 bis 36.Köper- Spachtel- Vorhänge Mull- Gardinen mit Falbel ( 2teil.) Fenster M. 2.85 3.75 4.80 bis 14.- Fenster M. 8.20 10.- 13.50 16.50 17.50 Köper- Spachtel- Vorhänge Bettdecken ( Rouleaux) Stück M. 3.- 3.75 4.50 bis 10.Flügel Obergard. Bunt Etamine M. 16.50 17.50 Farb. Leinen M. 14.- 18.- 20.- 24.Vorhang- Garnituren, Schles. Tüll, Spachtel, Erbstüll über 1 Bett: Stück M. 3.30 5.50 9.- 12.- 15.- bis 80.über 2 Betten: Stück M. 4.50 8.- 10.- 16.- 20.- bis 400.Restbestände und einzelne Musterstücke vorjähriger Saison bedeutend unter Preis Vorhangstoffe, bedruckte Cretonne, Crêpe, Leinen, Musseline, Etamine, Gardinenmull. Bettdecken, Schlafdecken, Steppdecken, Daunendecken Berlin W. Leipziger Straße 20-21. Tischler, Stellmacher, Zimmerer. 25 Jahre best. Fabrik für Flaschen faften, elettr. Betrieb m. viel. SpezialMasch. soll für 6 Mille bert. werden. Anfragen unter B. M. 3 Postanit 51 erbeten. 1835b Groterjan's Leinen und Wäsche jeder Art. F. V. Grünfeld Landeshuter Leinen- und Gebild- Weberei. Central- Möbelhalle, Kommandanten- Strasse 51. Nur saubere. dauerhafte Arbeit Weitgehendste Garantie! Fachmännische Bedienung. H Ecke Alexandrinenstr. Gegründet 1871. Gesetzlich geschützt. Malzbier 20 Flaschen à ca. 10 Ltr. Mk. 3,00. Export- Malzbier Mehrfach prämiiert. / 10 Ltr. Mk. 5,00. 20 Flaschen à ca. op Das beste und billigste aller diätetischen Malzblere! Von höchstem Nährwert! Nicht berauschend. Für Blutarme, Rekonvaleszenten, schwache Kinder, nährende Frauen, Lungenleidende, Magenkranke etc. ärztlich verordnet. Frei Haus, Pfand pro Fl. 10 Pt. Versand nach all. Bahnstationen, Groterjan's Porter à Fl. 35 Pf. Berliner Malzbier à Fl. 10 Pf. Malzbier- Brauerei Christoph Groterjan Berlin N., Schönhauser Allee 133b Tel. Amt III, 5063. Prospekte, Gutachten gratis und franko. NB. Auf meine neuerbauten, mit künstlerisch. Pracht ausgestattet. Fest- u. Restaurationssäle Schönhauser Allee 130 mache ergebenst aufmerksam. Ausschank von Groterjan's Malzbier und anderen erstklassigen Bieren. jeder Preislage Wohnungs- Einrichtungen in allen Starten, zu Kulanten Bedingungen Besichtigungswert, Anerkannt billigste Bezugsquelle für gute, gediegene Möbel Besichtigung empfehlenswert, Kaufzwang ohne Kaufzwang Ueberzeugen Sie sich, bevor Sie anderweitig kaufen, von unserer Leistungsfähigkeit. Strengste Reellität. Gekaufte nöbel können beilebige zelt tagern! Reste Damentuche schwarz u. farbig Costumes- Stoffe in den neuesten Mustern Seiden- Stoffe zu Blusen und Futter Sammete, Futterstoffe etc. J.B Confection Paletots, Jaketts. Staubmäntel, Costumes, Costumes Röcke in großer Auswahl C. Pelz, Kottbuserstr. 5. J. Baer Badstr.26, Ecke Prinz.- Allee Herren- und KnabenModen.Berufskleidung. Elegante Einsegnungsanzüge. Großes Lager in- und ausländischer Goldblondchen alkoholfreies Erfrischungsgetränk. Bu beziehen durch die meisten Stoffe zur Anfertigung Bierverleger u. Mineralwasserfabrikanten. nach Maß. Allerbilligste, streng feste Preise. Generalbertrieb: Ernst Krüger, NO., Höchstestr. 28. PhänomenZigaretten Würze mit dem Kreuzstern Althewährt sind:& MAGGI W Wenige Tropfen berbeffern augenblid lich schwache Suppen, Saucen, Ge müse usw. in hervorragender Weise.( Kreuzstern) Probefläschchen gratis. Re erenzen as allen Geselise a ts relsen! Auf Teilzahlung!! Wöchentlich nur 1 M. Große Auswahl in Herren- und Damenuhren, Standuhren, Regulateure, Brochen, Ringe, Ketten, Stöcke, Zithern, Phonographen, Plattensprech maschinen, Spielbosen, Harmonikas, Mandolinen, Geigen zc. Berkauf von Platten, Noten, EdisonWalzen. 40462* Warschauerstr. 72. Juhre& König, Reinickendorferstr. 101: achten Sie bitte genau auf unsere Firma. Nahe Bahnhof Wedding. 000 Von 86 Mk. an Herrenanzüge nach Maß, reinwoll.Stoffe, neuft. Muft. 2 Anpr., feinft.But... gut.Sig goldene Medaille. Ludw.Engel, Prenzlauer ftr. 23 II, aleganderpl. Ohne Konkurrenz အာ Zur Einsegnung Goldene Broschen u. Ohrringe, Uhren u. Ketten, Ringe empfiehlt 40042* Julius Kurth, 14 Neue Roßstr. 14, Eckhaus der Wallstraße. 0000 Phänomen- Zigaretten sind aus echten türkischen Tabaken hergestellt Phänomen- Zigaretten sind garantiert Handarbeit Phänomen- Zigaretten sind nach ägyptischer Art hergestellt Phänomen- Zigaretten übertreffen Importen Phänomen- Zigaretten sind überall zu haben Stück 2, 3, 4 und 5 Pfg. 3056L* Türk. Tabak- und Zigaretten- Fabrik ,, Namkori" Kapsel MAGGIS Bouillon- Kapseln mit dem Kreuzstern geben sofort 1 Tasse vorzüglicher 5% f. Fleischbrühe 1 Taffe extra starter 71 Kraftbrühe 72 Pf. Je 2 Portionen in Kapseln zu 10 beato. 15 f. Man verlange ausbrücklich MAGGIS Würze mb MAGGIS Bouillon- Kapseln Marke ,, Kreuzftern". ( Kreuzstern) In Josetti Vera Cigareften finden wirkliche Kenner die Reinheit, das Aroma und die delikate Milde feinster türkischer Tabake, die so schwer vollkommen zum Ausdruck zu bringen sind. Die Mischung, welche zur Herstellung von JOSETTI 9 VERA verwendet wird, ist in Aroma, Gehalt, Milde und reinem Geschmack noch niemals übertroffen worden. 10 ST. FÜR 30 PFENNIG. Josetti CIGARETTEN Damen- Konfektion- Spezialhaus Scheidemann& Cassel Kommandantenstr. 70-71 Gegründet 1866. Neuheiten für die Frühjahrssaison. E- Kostüme neueste Form, neue Farben Fasson, neueste Muster 15-40 M. kostüme gefüttert, kurze u. lange 18-39 M. French Kostüme gefütt, nne Fass. 32-60 M. n. neue kurze u. lange Garnierte Kleider neue Farb., neueste Fasson bes. Geleg. 30-60 M. Fricketts gett, ganz 3.75 5.75 M. Engl. Palelors Patter u. ohne Seiden- 9.50-19.50 M. Staubmantel ( revenfrei), neue Farben, 4-18 M. 2013 Cassons Boleros in Walleant and Taffet. 6-50 M. Blusen, Batist unde Musseline laine, Wolle, 9.50-18 M. reich garniert Kostüm- Röcke und Satin, 9.75-40 M. aus englisenon Stoffen, 2.95-15 M. Sport- Röcke neueste sons Täglicher Eingang von Neuheiten. Anerkannt billigste, aber feste Preise. Die Möbel- Fabrik bon A. Schulz, 5 Reichenbergerstr. 5 empfiehlt Wohnungs- Einrichtungen von 240--10( 00 in nur anerkannt gediegener Ausführung in jeder Holz- und Stilart sowie auch Polsterwaren eigener Fabrikation au äußerst billigen Preisen. Streng reelle und gewissenhafte Be dienung. Kulante Zahlungen. Tel. Amt IV 6877.[ 13862* 5000 wwww Alexander- Platz Phonographen Katz Andreas- Straße Ecke Blumen- Straße. 20000 Walzen Konkurrenzlos billige Preise. 10 000 Platten Wieder neu eingetroffen: Doppelseitige 25 cm große Konzertplatten( so lange Vorrat) 95 Pf. Die neuesten Aufnahmen in: Grammophon-, Zonophon-, Odeon-, Homophon- Platten zu Originalpreisen. KERE WORK WO STYME BURGA OVON Besonders beliebte Schlager: Emil, Du bist eine Pflanze. Mägdelein, hör' meine Mahnung. Willst Du mein Cousinchen sein? ,, Der Tanzhusar"- ,, Cousin Bobby" etc. Bedeutend unterm Preis: Eine große Platten- Sprechmaschine 35 M Ia Werk mit Geldeinwurf M. Konzert- Phonograph mit extra gr. Aluminium- Trichter oder mit neuestem Blumen- Trichter 6.75 M. ( Bisher 10.50 M.) nur Große Auswahl in Verlosungs- Gegenständen für Vereine in allen Preislagen Extra- Prelsermäßigung. EinbruchUnfallMetzner Metzner Kinderwagen Andreas- Str. 23 gegenüber Andreasplatz. Brunnen- Str. 95 am Bahnhof Gesundbrunnen. Beussel- Str. 67 Moabit. Leipziger- Str. 54-55 Spittel- Kolonaden. Verkauf Hof in Fabrikgebäuden. Kinderbettstellen Triumphstühle Grösst. Spezialgeschäft Korbwaren Kindermöbel 1000 Mark zahle ich jedem, der mir in Berlin ein grösseres Spezial- Geschäft in der Branche als das meinige nachweist. Gegründet 1873. G Puppenwagen Belohnung Katalog gratis. Lebens- Versicherung. VICTORIA zu BERLIN. Lebens- Versicherungsbestand: über 1 Milliarde u. 286 Mill. Mk. Gesamt- Vermögen: 544 Millionen Mk. Prämien- und Zinsen- Einnahme in 1905: 113 709 398 Mk. Pro 1905 erhalten die Versicherten 22 870 732 Mark Ueberschuß als Dividende. Volks- Versicherung. VICTORIA. FEUER- VERSICHERUNGS- ACTIEN- GESELLSCHAFT. Ganz neue liberalste Bedingungen. Feuer- Versicherung. ( Wannen-, Dampf- und Badeanstalt Elektrische Lichtbäder) eingeführt, HaftpflichtDiebstahlgut und alt äußerst günstig für Bademeister- Ehepaar, sofort zu verkaufen. Anfragen unter F. G. 125 Postamt 33 erbeten. Vermittler nicht erwünscht Th. Fork, Kretzschmar& Co. vereinigte Tischler- und Tapezierermeister Berlin, An der Jannowitzbrücke 3/4. Bitte verlangen Sie unser großes Musterbuch umsonst. Deutschlands größtes Möbel- Kaufhaus für Wohnungseinrichtungen in allen Preislagen. 8815L CES CESEU No. 8. Kleiderschrank, echt Nußbaum mit Hutboden und Messingstange und reicher, moderner Schnitzerei, Mk. 85, 120 cm breit, 230 cm hoch, 60 cm tief. E LYL No. 3. Sofatisch, halbecht Nuß- No. 10. Stuhl, baum Mk. 23,-. Blattmaß 115X70 cm, 77 cm hoch. GES GESCHUTT No. 11. Vertiko, echt halbecht Nuẞ- Nußb. m. Facettespiegel und reicher, moderner Schnitz. Mk. 90,-. 98 cm br., 206 cm h., 47 cm t. baum Mk. 7,-. No. 1078. Großes bequemes Sofa mit echtem Nußbaum- Gestell und gutem Moquettebezug Mk. 130, 205 cm lang, 141 cm hoch, 88 cm tief. No. 12. Spiegel, echt Nußb., Mk. 36. Glasmaß 115X47 cm. No. 13. Spiegelspind m. geschn. Füll., echt Nußb. Mk. 36.- Spiegel mit Spiegelsp. 86cm br. 242 cm h. 45cm t Berantwortlicher Redakteur: Hans Weber, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 59. 24. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Aus der Partel. " Soziales. Sonntag, 10. März 1907. Ebenfalls verworfen wurde die Revision des Genoffen Dstar Hülfspersonen ohne weiteres. Hoffmann von der Freien Presse" zu Elberfeld begründung nach den Grundsäßen der unerlaubten Handlung die Dagegen ist bei der Klage. gegen das Urteil des Landgerichts Elberfeld vom 25. Juni vorigen Anstalt mur dann haftpflichtig, wenn sie selbst oder ihre Ver Im Breslauer sozialdemokratischen Bei befaßte man sich in Jahres, das ihm einen Monat Gefängnis wegen Betreter ein Verschulden trifft, oder wenn bei einem Verschulden zwei Versammlungen mit der Frage lebren uns die leidigung eines Beigeordneten der Stadt Elberfeld eintrug.. eines Angestellten, einer Hülfsperson, der Entlastungsbeweis nach Reichstagswahlen? Es wurde on Referenten wie von den Der fozialdemokratische Verein in Elberfeld wollte am 1. Mai§ 831 B. G.-B. nicht erbracht werden kann. hauptsächlichsten Diskussionsrednem Standpunkt vertreten, daß borigen Jahres einen Umzug veranstalten, erhielt aber durch den In dem vorliegenden Falle hatte der Kläger seine junge an fünftig mehr Erziehungs, Bildung und Aufklärungsarbeit unter Beigeordneten Pfeifer einen ablehnenden Bescheid ohne Be- Diphtheritie erfrantte Tochter auf Anraten des Arztes in das on Massen betrieben werden niffe, In den Zeitungen gründung. Dieses nichtachtende Verfahren des Herrn Pfeifer städtische Hospital in Arnstadt verbracht, damit ein Luftröhrenuft. Druckschriften müßten die fozialistischen Grundsäge war gebührend kritisiert worden, nach Ansicht der Richter aber war schnitt vorgenommen werde. Für die Wartung, Behandlung, Blege mehr zum Ausdruck gebracht terben. Das Endziel die Kritik zu scharf. und Beköstigung hatte er mit der Anstalt einen bestimmten Preis Ser Sozialdemokratie sei immer noch viel zu wenig den Massen bekannt gegeben worden. bereinbart und bezahlt. Nach der Aufnahme des Kindes in die AnDer Staatsgefährliche Schnupftabat. Der Haftbefehl gegen den stalt suchte, weil der Arzt noch nicht zugegen war, die Kranken. die mit Arbeit überlasteten Redakteure zu entlasten, den freien hafteten, gegen Raution auf freien Fuß gefeßten Genoffen Appel von Inhalationen von Dämpfen Erleichterung zu schaffen. Sie hatte Der Parteivorstand solle, um wegen angeblicher Beleidigung des Großherzogs von Baden verpflegerin Gertrud dem Kinde, das an großer Atemnot litt, durch Schriftstellern den Auftrag geben, gemeinverständlich abgefaßte der Faschingszeitung Schnupftabat" in Mannheim ist nunmehr auf zu diesem Zweck einen Topf mit heißem Wasser auf das NachtArttel über unsere Endzie usw. zu liefern. Ebenfalls müßten gehoben worden. mehr Flugblätter and in bestimmten Zwischenräumen vertischchen gestellt, an diesen Topf ein Buch gelehnt und darüber ein breitet werden. Für die Verbreitung der Parteipresse müſſe Redakteurfreuden. Genosse Edmund Fischer vom, Armen Tuch gebreitet, unter welchem sie die Dämpfe nach dem Kopf des eine Zentralstelle gelhaffen und die Qualität der Fenille Teufel" aus der Oberlaufis zu Zittau ist auf acht Kindes leitete. Hierbei ist, anscheinend durch das Umfallen des tons erhöht weede m Der hier und da gerügte Ton Wochen ins Gefängnis gegangen, um die Beleidigung eines Amts- Buches, der Topf umgefallen, und das Kind erheblich verbrüht in der Parteipfeftage an unserem Mandatsverlust keine Blattredakteurs zu fühnen. worden. Die Operation wurde dann noch glücklich ausgeführt wesentliche Sc benn wenn wir den Gegnern kein Material und auch die Heilung bewerkstelligt. Jedoch mußte die Verletzte lieferten, jo che bie Sektgeschichte!-erfänden sie etwas. wegen der erlittenen Brandwunden noch in eine andere Anstalt Wenn fünftig bisher erkannten Fehler von jedem vermieden gebracht werden. Dort ist ihr andere Haut aufgefeßt. Für die würden, so lowit dem Niederreiten init Seelenruhe entgegensehen. feiner Tochter durch das Versehen der Pflegerin entstandenen und Der Versuch eerst seit furzer Zeit organisierter Genossen, der Haltung der wacht" die Schuld beizumessen, wurde von beiden noch entstehenden Schäden machte der Kläger dieses Rechtsstreits die Stadtgemeinde Arnstadt haftbar, indem er 5000 M. SchmerzensVersaminlur mit großer Einmütigkeit zurüdgewiesen. Der Verein geld, Entschädigung für den immateriellen Schaden( d. h. den nicht gewann sei der Reichstagsauflösung 450 Mitglieder, das Partei- an der durch das Bürgerliche Gesetzbuch gerechtfertigten sozialen und andere Kurkosten fordert. Die Klage gründet sich auf die Entgegen der Pragis vieler Amtsgerichte hält das Reichsgericht direkten Vermögensschaden) und weiter noch 1524,70 M. HeilungsBerjo ien. Genosse Dr. Valär aus dem Kanton Graubünden, zu haften hat, die auf schlechte Beschaffenheit öffentlicher Wege lagten. Anschauung fest, daß auch eine Stadtgemeinde für alle Schäden Schuld der Pflegerin G. und vertragliches Verschulden der Beder Re Batteur des von der Generalkommission der Gewerkschaften zurückzuführen sind. Wegen der großen Wichtigkeit dieser RechtsDenti hlands in italienischer Sprache herausgegebenen Gewerkschafts- frage geben wir aus einem gegen die Stadtgemeinde Münster ge- zum Ersake des dem Kläger aus dem besagten Unfall entstandenen Das Landgericht Erfurt verurteilte die beklagte Stadtgemeinde blates, ft vom Bundesvorstand des Schweizerischen Arbeiterbundes fällten Urteil die Entscheidungsgründe ausführlicher wieder. in feiner am Sonntag abgehaltenen Sigung als italienischer Adjunkt und noch entstehenden Schadens. Die Berufung der Beklagten Die Ehefrau des Stadtsekretärs H. tam am 9. Januar 1904, gegen dieses Urteil wurde vom Oberlandesgericht Naumburg des Schweizerischen Arbeiterfekretariats gewählt werden. Die Wahl abends gegen 5% Uhr, auf der Promenade der Stadt Münster in- zurückgewiesen. Das Berufungsgericht führt aus, daß unstreitig it sehr zu begrüßen, weil damit endlich dem Bedürfnis nach einer folge von Glatteis zu Fall und erlitt dabei einen Bruch des linken durch die Aufnahme der Verunglückten ein Vertrag des Klägers tüchtigen und zuverlässigen Arbeitskraft für die schweizerische Arbeiter- Oberschenkels. H. fordert von der Stadtgemeinde für ihm bereits mit der Beklagten zustande gekommen sei und die Beklagte besschaft Rechnung getragen ist. Die christlichen Gewerkschaftszersplitterer entstandenen Schaden 677,50 M., sowie Feststellung darüber, daß halb nach§ 278 B. G.-B. für ein Verschulden ihrer Angestellten hatten die Wahl ihres Zersplitterungsagitators Dr. Boumberger die Stadt verpflichtet sei, ihm allen weiteren aus dem Unfall wie für eigenes Verschulden zu haften habe. Ein Verschulden dec verlangt, der aber nun gar nicht in Betracht gekommen war. seiner Fcau noch entstehenden Schaden zu ersehen. Die Stadt- Krankenpflegerin könne allerdings nicht darin liegen, daß sie ohne Berpflichtung zum Instandhalten der Promenadenwege besonders bis zum Erscheinen des Arztes die Schmerzen und etwa aufgemeinde wendet zu ihrer Verteidigung neben Bestreiten ihrer Auftrag des Arztes die Inhalationen gab, denn es sei ihre Pflicht, auch der betreffende Fußweg in der Promenade Verkehrszweden Daß bei schwerer Atemnot mit heißen Wasserdämpfen Erdas eigene Verschulden der Verlebten ein, da diese nicht wenn tretenden Gefahren nach bestem Denken und Wissen zu beseitigen. Straßen gewählt habe. Im übrigen sei die Promenade lediglich Pflegerin deshalb bei der Erstickungsnot des Kindes zu solchen nur geringfügigen Umweg durch die städtischen leichterung erzielt würde, sei aber allgemein bekannt und war die für Spaziergänger angelegt, welche selbst auf die Sicherheit des Maßregeln verpflichtet. Jedoch habe sie in der Aufstellung des Weges zu achten hätten, wenn sie ihn wählen. Topfes und des Buches schuldhaft gehandelt. Es hätte ihr nicht entgehen dürfen, daß auf der glatten Marmorplatte des Tisches das an der Kante stehende hohe Buch leicht ausgleiten könne, was irgend ein Malheur zur Folge haben konnte. organ rud 2500 Abonnenten. Amtsniederlegung eines sozialistischen Bürgermeisters. Rom, 6. März.( Eig. Ber.) Der Bürgermeister von San Remo, Ge: noffe Dr. Raimondo, hat sein Amt niedergelegt, da der Provinzialausschuß, dem die Oberaufsicht über die Finanzgebarung der Stadt zusteht, die vom Stadtrat beschlossenen 5000 Lire Amtsentschädigung für den Bürgermeister nicht bestätigt hat. In diesem Konflikt zwischen Kommunalverwaltung und Provinzialausschuß handelt es sich für unsere Genossen um eine wichtige Prinzipienfrage. Die Unentgeltlichkeit der lokalen Verwaltungsfunktionen macht es heute den Unbemittelten möglich, diese Stellen zu bekleiden und macht sie somit zu einem Privilegium der Reichen. Andere sozialistische Gemeinden, fo z. B. Boltri, sind in der Durchführung dieser demokratischen Neuerung vom Provinzialausschuß nicht gehindert worden. Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Rittmeister v. Muschwitz irrfinnig. Der Rittmeister v. Muschwitz in Mannheim machte, wie unseren Lesern erinnerlich sein wird, vor kurzem durch seine Ansprache als Landwehrbezirkskommandeur von fich reden. Er benutzte seine dienstliche Stellung zu schamlosen, im Sauheerdenton vorgetragenen BeLeidigungen des Genossen Rechtsanwalt Dr. Frant. Diefer stellte deshalb Strafantrag. Jetzt erhielt Genosse Dr. Frant foigenden Bescheid des Kriegsgerichts der 28. Division: Ein eigenartiger Strafantrag. Gegen den Genossen Reichstagsabgeordneten Dr. Frank ist ein eigenartiges Verfahren aus Anlaß einer Wahlrede in Darmstadt eingeleitet. In jener Wahlrede wies er darauf hin, daß in ufcita auf je 10 Deutsche 1 Hottentotte käme. Diese zutreffende Behauptung begleiteten die dem Freiherrn v. Hehl nahestehenden Hessischen Boltsblätter" mit der tiefsinnigen Bemerkung: Also habe der Redner die Soldaten der Schugtruppe für„ ehrlose Sterls" erklärt. Darauf ist Strafantrag wegen Beleidigung gegen Dr. Frank gestellt! Haftung der Stadtgemeinde für die Verkehrssicherheit von Promenadenwegen. dient den Das Landgericht Münster erklärte den Anspruch des Klägers für gerechtfertigt. Die Berufung der Beklagten ist vom Oberlandesgericht Hamm mit der Maßgabe zurückgewiesen worden, daß die Beklagte dem Kläger drei Vierteile des diesem erwachsenen Schadens zu ersehen habe. Mit den weitergehenden Ansprüchen wurde Kläger abgewiesen. Gegen das oberlandesgerichtliche Urteil hatten beide Parteien Revision beim Reichsgericht eingelegt. Beide Revisionen wurden bom VI. Zivilsenat des Reichsgerichts zurückgewiesen. die Stadtgemeinde Arnstadt Revision bei dem Reichsgericht einGegen das Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg hatte gelegt. Der III. Zivilsenat des Reichsgerichts erkannte im wesentlichen auf zurückweisung dieser. Er hob das Urteil aber insoweit auf, als über den Anspruch des Schmerzensgeldes in Höhe von 5000 M. und den noch entstehenden Schaden erkannt war. Diese Aufhebung erfolgte deshalb, weil ein Anspruch auf Schmerzensgeld nach§ 347 B. G.-B. nur dann gerechtfertigt erscheint, wenn gegen die Beklagte das Vorliegen einer unerlaubten Handlung im Sinne des§ 823 ff. B. G.-B. festgestellt worden ist. Der Be rufungsrichter habe die Verurteilung jedoch lediglich auf die Schlußfolgerungen nach dem§ 278 B. G.-B. gegründet. Ob eine Verlegung des§ 823 B. G.-B. feitens der Beklagten selbst vorliege, sei aus den bisherigen tatsächlichen Feststellungen nicht zu er= sehen und müsse die Sache deshalb noch einmal an das Oberlandesgericht zurüdverwiesen werden. Haftung für Lehrlingsausbeutung. Aus den Entscheidungsgründen des Reichsgerichts ist folgendes belangreich:" Das landgerichtliche Urteil nimmt an, daß die Ehefrau des Klägers gefallen ist, weil der mit Glatteis bededte Promenadenweg nicht mit abstumpfendem Material bestreut war, und erachtet die Beklagte, zwar nicht als Anliegerin des Fußweges, wohl aber als Eigentümerin des von ihr der öffentlichen Benuzung freigegebenen Weges, auf dem täglich ein sehr reger Die gegen den Rittmeister z. D. v. Muschwitz des Landwehr- Fußgängerverkehr stattfinde, für verpflichtet, alle Maßnahmen zu bezirks( Bezirkskommandos) Mannheim wegen Beleidigung des Rechts- treffen, die die Berkehrssicherheit des Weges gewährleisten, insanwalts Dr. Frant verfügte Antlage wird gemäß§ 272 besondere bei Glatteis den Weg zu bestreuen. An dem Unfallstage Militärstrafgerichtsordnung zurückgenommen, nachdem durch habe Glätte den ganzen Tag über geherrscht, es sei aber bis zum das Gutachten der Heil- und Pflegeanstalt Illenau für fest Abend nicht gestreut worden. Die Beklagte verwahrt sich in den gestellt zu erachten ist, daß die fragliche Handlung auf die damals Verhandlungen der Berufungsinstanz dagegen, daß sie einen Erschon bestehende schwere Geisteskrankheit( progressive Para holungs- und Spazierweg der städtischen Promenade, als welcher Der Lehrherr haftet auf Schadenersatz wegen unerlaubter Iyse) zu beziehen ist und p. p. Muschwitz damals schon sich der fragliche Weg anzusehen sei, bei Glätte zu bestreuen gehalten Sandlungen( nicht nur wegen Vertragsverlegung), wenn er dem in einem Zustande frankhafter Störung der sein solle, und wendet eigenes Verschulden der Verletzten ein. Das Lehrling Handlungen aufträgt, die nicht aus dem Lehrzwed folgen. Geistestätigteit befand, durch welchen seine freie Willens- Urteil des Berufungsgericht billigt die Ausgangspunkte der Ent- Dies ist um deshalb von Bedeutung, weil das vertragliche Verbestimmung ausgeschlossen war. scheidung des Landgerichts. Der Revision der Beklagten, wie der schuldenprinzip weit schärfer zur Geltung kommt, als wenn das VerDer Gerichtsherr: gez. Dr. Daehn, Anschließung des Klägers war der Erfolg u bersagen. Die schulden des Beklagten seinen Stüßpunkt nur in dem Titel„ Unergez. b. Fabed. Kriegsgerichtsrat. Haftung der beklagten Stadtgemeinde für den aus dem Unfall erlaubte Handlung" des B.G.B. findet. In dem vorliegenden Rechtswachsenen Schaden ist vom Berufungsgericht wie von dem Land- streit klagen der Dekorateur- und Polsterlehrling in Bochum und gericht mit Recht angenommen worden. Es ist gewiß richtig, daß dessen Vater gegen den Polsterer und Dekorateur M. dortselbst auf felbst eine größere Stadt nicht die vielen Kilometer der Fußwege Schadenersatzleistung für die Folgen aus einem Unfall, den der städtischer Park- und Promenadenanlagen mit Sand bei Glatteis Lehrling B. bei einem Transport eines Kochherdes erlitten hatte, zu bestreuen gehalten sein kann. Das verlangt aber auch das Be- den er mit einem anderen Angestellten des Beklagten forttransporrufungsgericht nicht; es hat Beweis über den Charakter des frag- tieren sollte. Der Lehrling war beim Befleigen einer Treppe zu lichen Wegestücks erhoben und würde die Klage abgewiesen haben, Fall gekommen, wobei er sich den Zeigefinger und den Daumen der wenn es sich hier nur um einen Spaziergang handelte. Aber es rechten Hand quetschte und erheblich verletzte. In dem zwischen stellt auf Grund der Beweisaufnahme fest, daß nicht alle Prome- dem Vater des Verunglückten und dem Beklagten geschlossenen Lehrnadenwege, wohl aber bestimmte Wegestrecken in den Anlagen, vertrage ist ausgedrückt, daß der Lehrherr die Ausbildung des zu denen auch das Wegestück gehört, auf dem der Unfall sich zutrug, Jungen pflichtgetreu übernimmt und der Lehrling auch einige ReiBom Presberichtigungsparagraphen. Das Schöffengericht zu Das Schöffengericht zu ebensowohl dem öffentlichen, geschäftlichen Tagesverkehr wie dem nigungsarbeiten und Ueberstunden mit zu leisten habe. In dem Magdeburg fällte am Freitag eine für die Preise be bloßen Erholungsbedürfnis dienen. Entscheidend seien für die Vertrage war nun allerdings nicht ausgedrückt, daß der Lehrling achtenswerte Entscheidung. Genosse Wittmaad von der Pflichten der Stadtgemeinde für Erhaltung der Verkehrssicher- auch den Transport solcher Gegenstände mit auszuführen habe, der Magdeburger Volksstimme" war angeklagt, den ominösen§ 11 des heit, daß die fragliche Wegestrede als türzender Verbindungsweg nicht zu dent natürlichen Lauf des Geschäftes zählte, wie z. B. den Breßgefezes nicht respektiert zu haben. Ein angeblicher Ingenieur zwischen benachbarten Straßen und zu und vom Bahnhofe benutzt Transport von Kochherden und anderen Möbeln, den sein Lehrherr namens Bernards war von der„ Voltsstimme" in Nr. 238 wird, daß dort ein lebhafter Verkehr stattfindet, und daß deshalb nebenbei für andere besorgte. Von dem klagenden Vater des Verdes vorigen Jahres Polizeispiel genannt worden. Diese Promenadenstrecke, nicht die Fußwege aller Promenadenstraßen, legten war dies auch dem Beklagten gegenüber schon mehrere Male Bernards sandte nach zwei Monaten der Redaktion eine Berichtigung nicht angesehen werden und entspricht der Rechtssprechung des bei Glatteis zu bestreuen gewesen sei. Das kann für rechtsirrig gerügt worden. der Notiz in Nr. 238, die auch Aufnahme fand. Nach einigen Tagen Reichsgerichts.( Vergleiche Entscheidungen Band 54 Seite 53. gewiefen hatte, erklärte das Oberlandesgericht Hamm die Ansprüche Nachdem das Landgericht Essen die Klage auf Schadenersatz ab. erhielt die Redaktion eine weitere Berichtigung genau des gleichen Gruchot Band 45 Seite 630, Juristische Wochenschrift 1903 Seite der Kläger für begründet. Es führt aus, daß nach dem LehrverInhalts, und daß sie sich auf Nr. 240 bezog. Die Aufnahme dieser 164, 1904 Seite 232, Nr. 2, 1905 Seite 199, Nr. 1, Seite 284, trage der Lehrling zwar auch nach Feierabend noch zu einigen Berichtigung, die die Bezeichnung Abfchrift" trug, wurde nr. 8, Seite 486, Nr. 4, 1906 Seite 378 Nr. 4, Seite 689 Nr. 11, Dienstleistungen herangezogen werden könne und auch nichts aus abgelehnt. In der Verhandlung wurde geltend gemacht, Seite 711 Nr. 6.) Im gegebenen Falle handelt es sich nicht um diesem Vertrage darüber zu ersehen war, was der Lehrling nicht daß die Ablehnung erfolgt sei, ſei, einmal, weil sie teine einen Privatweg, der gelegentlich vom Publikum auch zur Ab- hätte tun dürfen. Jedoch liege aber in den Briefen und Rügen des Tatsache berichtige, wie es das Gesetz verlange, denn fürzung der Verbindung zwischen mehreren Stadtteilen benutt Baters eine Ergänzung des Bertrages und habe der Beklagte gegen die Bezeichnung" Polizeispizel" fei wohl eine Beleidigung, wird, sondern um eine, mitten im Straßennez belegene, rings vom den Lehrvertrag verstoßen, wenn er den Jungen auch zum Transaber nicht die Behauptung einer Tatsache; zum anderen, weil die Verkehr der größeren Stadt umflutete und durch die Nähe des port von Gegenständen heranzog, die gar nicht mit dem Geschäfte einmalige Berichtigung einer und derselben Tatsache( wenn eine Hauptbahnhofes und die Richtungslinie von dem Stadtinnern nach selbst in Zusammenhang standen. Sodann sei der Anspruch der folche als vorliegend erachtet würde) genügen müsse, da sonst der diesem in erheblichem Maße in den Tagesverkehr der Stadt selbst läger nach§ 618 B.G.B. gerechtfertigt, indem der Beklagte unterChikane Tür und Tor geöffnet werde; und schließlich, weil die Be- einbezogene Wegestrede. Mag die ganze Promenade ursprünglich lassen habe, Borkehrungen oder Anordnungen zum Schuße des Verrichtigung als Abschrift gekennzeichnet war und das Gesetz un nur zu Spazierzweden angelegt sein, in dem hier fraglichen Zeile zweifelhaft die Vorlegung einer Berichtigung in der Urschrift ist sie jedenfalls über die Bestimmung längst hinausgewachsen. unglüdten zu treffen. verlange. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, daß mit der Bezeichnung Polizeispigel" eine Tatsache be- das Reichsgericht aus, sein Angriff, der andere Weg in der Stadt Was dann die Anschlußrevision des Klägers anlangt, so führt hauptet worden und daß in beiden Fällen das Verlangen wäre jedenfalls ebenso schlecht gewefen wie der Promenadenweg, nach Aufnahme einer Berichtigung berechtigt gewesen sei. Der An- biete für die Revisionsinstanz teinen Raum. Kläger hätte diese geklagte sei aber nicht verplichtet gewesen, auf die Berichtigung Behauptung in den Vocinstanzen, wo fortwährend von der Beau reagiren, weil sie die Bezeichnung Abschrift nutzung der Wege in der Stadt die Rede war, unter Beweis stellen trug. Es mußte daher Freisprechung erfolgen. Die Be- müssen. richtigung war von Bernards selbst geschrieben. Das Gericht hat aber seinen Einwand, daß der Angeklagte seine Schrift von früheren Einsendungen her hätte kennen und damit die Berichtigung als Original erkennen müssen, unbeachtet gelassen. und 240 " " " feinen Erfolg und wurde vom 3. Zivilsenat des Reichsgerichts zurüdDie vom Beklagten gegen dieses Urteil eingelegte Revision hatte gewiesen. Zum Wahlfonds gingen noch ein: Bierprozente der Tapezierer von Römer u. Bötcher Vertragliche Haftpflicht des Krankenhauses. 10,00. Gesammelt von den roten Laternenwärtern der E. G. A. St. Ein neuer Fall zu der interessanten Frage über die Schaden. d. K. B. 2,00. Gesammelt von den Bauarbeitern des Baues Hotel ersatzpflicht von Krantenanstalten für Verlegungen von auf- Reichshof durch Söderberg 3,20. Ueberschuß von der Kranzspende Die Preffe vor der Revisionsinftanz.. Das Reichsgericht bergenommenen Stranten sei im folgenden mitgeteilt. Die Frage, des Arbeitskollegen Eberhard der deutschen Ton- u. Steinzeugwerfe warf am Freitag die Revision des Genossen Schotte von der ob solche Anstalten nach den Grundsäßen des vertraglichen Ver- 2,70. Fertigmacher der Buchbinderei Wübben u. Co. 3.30. Summa Düsseldorfer Boltszeitung" gegen ein Urteil des schuldens oder nach den Grundfäßen der unerlaubten Handlung 21,20. " Landgerichts Düsseldorf vom 11. Juli v. J., das ihn wegen Ber- im Sinne des Bürgerlichen Gefeßbuches haften, ist von großer Am 17. Februar quittiert 21 779,16 M. Summa 21 800,36 R. ächtlich machung von Anordnungen der Obrigkeit Erheblichkeit für die Entscheidung über den Anspruch selbst. Bei In Abzug tommen 203,00 m.") Summa 21 597,86 m. durch Verbreitung entstellter Tatsachen mit zwei Monaten Ge- einer vertraglichen Haftung ist Voraussetzung, daß der Schadenfängnis belegte. Intriminiert waren zwei Artikel. Der erste ersatzfordernde mit der betreffenden Anstalt einen auf Leistung Diefer Betrag ist zweimal quittiert, einmal in Nr. 29 bom bezog sich auf den Gedenktag des 18. März, der zweite auf das und Gegenleistung beruhenden Vertrag eingegangen ist. In solchen 3. Februar, das zweite Mal in Nr. 40 vom 16. Februar unter StomBlutbad in Breslau, Fällen haftet dann schon die Anstalt für ein Berschulden ihrer munistischer Arbeiterbildungsberein, London. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 10. März. Freie Volksbühne. Nachmittags 3 Uhr, 5. und 6. Abteilung. Berliner Theater: Baumeister Solneß. 12./13. Abteilung im Neuen Schauspielhaus: Web dem, der lügt! Nene freie Voltsbühne. Rachmittags 2 Uhr: 18. Abteilung im Deutschen Theater: Ge Spenster. Rachm. 3 Uhr: 9. Abteilung im Neuen Theater: Dämonen. Nachm. 3 Uhr: 14. Abteilung im Schiller Theater O.: Maria Stuart. Nachm. 3 Uhr: 7. Abteilung im Schiller Theater N.: Die Teufels. Kirche. Nachi. 3 Uhr: 3. Abteilung voll, 2. Abteilung 1501-2000 ini Schiller- Theater Charlottenburg: Der Pfarrer von Kirchfeld. Anfang 7% 11hr. Kgl. Opernhaus. Samson und Dalila. Montag: Salome.( Anfang 8 Ub Kgl. Schauspielhaus. Die Welt, in der man fich langweilt. Montag: 716 Maria Stuart.( Anjang 1hr.) Neues fgl. Operntheater. Fra Diabolo. Deutsches. Der Revisor. Montag: Der Kaufmann von Venedig. Rammerspiele. Minna von Barnhelm. Montag: Hedda Gabler.( Anfang 8 Uhr.) Zentral. Der blaute Slub. Nachm. 3 Uhr: Der Vogelhändler. Montag: Der blaue Stlub.( Anfang 8 Uhr.) Neues Schauspielhaus. Der arme Narr. Der goldene Schlüffel. Montag: Fauft I. Teil.( Anf. 7 ühr.) Lorning. Martha. Nachmittags 3 Uhr: Die Fleber maus. Montag: Der Waffenschmied. Anfang 8 Uhr. Schiller 0.( Wallner Theater.) Im bunten Rod. Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Montag: 3m bunten Rod Schiller Theater Charlottenburg. Narrenglanz. Nachmittags 3 Uhr: Der Pfarres von Kirchfeld. Montag: Narrenglanz. Schiller N.( Friedrich WilhelmFolies Caprice. 100 000 Gulden Mitgift. mm Inspektionszimmer. Montag: Dieselbe Vorstellung. Brater- Theater. Die weiße Robe. Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Montag: Kabale und Liebe. Balaft. Danke, Herr Franke. Spezialitäten. Montag: Diefelbe Borstellung. Figaro. Seelenretter. Geisterauto. Paris.( Anfang 8 Uhr.) Montag: Diefelbe Borstellung. Passage. Mal was Anderes. Spe gialitäten. Karl Haverland. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Intimes. Eine bom Ballett. Zapfenstreich. Bunter Tell. Nachmittags 4 Uhr: Dieselbe Vorstellung. Montag: Diefelbe Vorstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Montag: Diefelbe Borstellung. Hrania. Taubenstraße 48/49.. Hörsaal 8 Uhr: Die Feuergewalten der Erde. Montag: Dieselbe Vorstellung. Sternwarte, Invalidenstr. 57/62. Ferdinand Bonns Schiller- Theater. Schiller- Theater 0.( Wallner- Theater). Sonntag, nach m. 3 Uhr: Maria Stuart. Gin Trauerspiel in 5 Alten von Friedrich Schiller. Sonntag, abends 8 Uhr: Im bunten Rock. Lustspiel in 3 Aufzügen von Franz v. Schönthan u. Freiherrn v. Schlicht. Montag, abends 8 11 br: Im bunten Rock. Dienstag, abends 8 Uhr: Mathias Gollinger. Schiller- Theater N. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. Nachm. 3 Uhr: Die Teufelskirche. Albends 8 Uhr: Die Erziehung znin Don Juan. Zirkus Schumann Heute, Sonntag, den 10. März, ttachm. 3% U: u. abends 7%, lihe: 2 2 Gala- Vorstellungen. Große brillante Berliner Theater. admittags auf allen ein Kind frei. Anfang 8 Uhr. Sonntag und folgende Tage: Der Hund von Baskerville. Plägen ohne Ausnahme Jedes weitere Kind unter 10 Jahren halbe Preise( außer Galerie). Abends jedoch volle Preise. In beiden Vorstellungen, nachmittags und abends: Schiller- Theater Charlottenburg. Sonntag, nach mt. 3 11 br: Urania. Intimes Theater Dresdenerstraße 97. Gastspiel des Der Pfarrer v. Kirchfeld. Wissenschaftliches Theater. Budapester Burlesken- Ensembles Boltsstück mit Gesang in 5 Atten von Ludwig Anzengruber. Sonntag, abends 8 Uhr: Narrenglanz. Ein Spielmannsdrama in 4 Atten von Rudolf Rither. Montag, abends 8 Uhr: Narrenglanz. Dienstag, abends 8 11hr: Der Kaiserjäger. Zirkus Busch. Sonntag, den 10. März 1907: 2 :::: Große:::: Gala- Vorstellungen. 2 Nachm. 4 Uhr. Abends 7%, 11hr. Nachmittags 4 Uhr hat jedet Erwachsene Kindant frei a.all.Sipplägen Jed.weit. Kind unt. 10 Jahren ( außer Galerie) halbe Preise. Die Original- Pereztruppe." Neu! In beiden Vorstellungen. die berühmte Reiterfamilie Lecusson. In beiden Vorstellungen: Vorführen u. Borreiten der besten Anneweise: St. Hubertus. Schule, Freiheits- u. Springpferde. benso fegung Neues Theater. ber großen internationalen Anfang 8 Uhr. Meißner Porzellan. Montag: Meißner Porzellan. Dienstag: Meißner Porzellant. Mittwoch: Meißner Porzellan. Ringkampf- Konkurrenz Goldenen Kranz von Berlin.. 10 000 Mark um den int Kleines Theater. Suite, ipai, gegen Nachmittags 3 Uhr: Nachtasyl. Abends 8 Uhr zum 175. Male: Ein idealer Gatte. Montag: Eine triviale Komödie für feriöse Leute.( Bunbury.) Dienstag zum 1. Male: Allers feelen. Spiel in 3 Arten von der mann Heijermans. Neues Schauspielhaus Heute vingen heute: Bernhard Vorrath, Berlin, gegen Limousin, Frankreich. Albin Kutfchte, Leipzig, Charles d'Anvers, Belgien. Fri Müller, Bayern, gegen Jos. Saufen, Dänemark. Pietro le Basque, Spanien, gegen Jakob Koch, Deutschland. In beiden Vorstellungen: Auftreten fämil. Clowns mit ihren neuesten Wizen und Späßen. Nachmittags 4 Uhr: Clolon François m. d. Dackelpferd, sowie bie Pantomime $ 9. , Aus der Paẞta". Abends 7 Uhr: Fortschung der großen internation. RingkampfSonder- Konkurrenz. Ehrenprotektorat: Prof. Reinhold Begas. Es ringen: Schmejtal( Böhmen) gegen Zipps ( Nordamerika). Esson( Schottland) gegen Eigemann jun.( Rheinland). Theater.mable de la Calmette GrantDeutsch- Amerikanisches Gesamtgastspiel Theater des Westens. Deute nachm. 3 Uhr Rigoletto. halbe Breise: Emil Stammer, tgl. Rammersäng. a. G. Heute abend Uhr: Sonntag, ben 10. März, 7 ur: Der Zigeunerbaron. Uhr: Gastspiel Josef Kainz: Das Fest des Sankt Matern. Der arme Narr. Der goldene Schlüssel. Montag: Gastspiel: Faust 1. Teil. Anfang 7 Uhr. städtisches Tbenter). Die Er Lortzing- Theater ziehung zum Don Juan. Nachmittags 3 Uhr: Die Teufels. tirche. Montag: Der Familientag. Leffing. Mieze und Maria. Nachmittags 3 Uhr: Rosenmontag. Montag: Und Pippa tanzt. Westen. Die lustige Witwe. Nachmittags 3 Uhr: Undine. Montag: Die lustige Witwe. Berliner. Der Hund von Basler bille. Montag: Dieselbe Vorstellung. Komische Oper. Tosca. Nachmittags 3 Uhr: Carmen. Montag: Hoffmanns Erzählungen. Kleines. Gin idealer Gatte. Nachm. 3 Uhr Nachtashl. Montag: Bunbury. Neues. Meißner Porzellan. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz. Haben Sie nichts zu berzöllen? Nachmittags 3 Uhr: Der Prinz Gemahl. Montag: Haben Sie nichts aut verzollen Lukspielhaus. Husarenfteber. Nachm. 3 Uhr: Unsere Käthe. Moning: Husarenfieber. Deutsch Amerikanisches. Bigeunerbaron. Nachmittags 3 Uhr: Rigoletto. Montag: Cousin Bobby. Thalia. Olympische Spiele. Der Nachmittags 2%, Uhr: Der Hoch. tourist. Montag: Olympische Spiele. Lutfen. Dorf und Stadt. Nachmittags 3 Uhr: Der Hütten befizer. Montag: Der Hund von Baster bille. Trianon. Frt. Josette Fraut. Bellealliancestr. 7/8. Sonntag, 10. März, nachm. 3 Uhr: Die Fledermaus. Abends 7 Uhr: Martha. Abonnements gültig! Montag: Wohltätigteitsvorstellung. Gastspiel des tgl. Sängers Paul Knüpfer und der tgl. Sängerin Ida von Scheele- Müller: Der Waffenschmied. Lustspielhaus. Nachm. 3 11hr: Unsere Käthe. Abends 8 Uhr: Husarenfieber. Zentral- Theater. Nachm. 3 Uhr: Der Bogelhändler. Abends 7%, Uhr: Der blaue Klub. Montag u. folg. Tage: Der blaue Stlub. Luisen- Theater Reichenbergerstr. 34. Nachmittags 3 Uhr Der Hüttenbefizer. Abends 8 Uhr: Dorf und Stadt. Schauspiel in 5 Aufzügen v. Charlotte Birch Pfeiffer Montag bis infl. Donnerstag: Der Sund von Baskerville. Freitag: Benefiz Uhlig: Der Trompeter bon Sättingen. Residenz- Theater. Montag: Cousin Bobby. G. Löwe a. G. reich) gegen Altmann( Berlin). Anglio( Martinique) gegen Jaroš law( Böhmen).ller( Baben) gegen Siegfried( Deutschland). Ferner: ROM. Gr. Drig. Ausstatt.- Pant. in 7 Bild. 8 Uni Die Feuergewalten der Erde. Montag: Dieselbe Vorstellung, Linèe- Wolf. „ Eine vom Ballett." " Zapfenstreich." Bunter Teil. Heute Sonntag: Passage- Theater wei große Vorftellungen: Heute zivci Vorstellungen Nachm. 3-7 Uhr ermäßigle Breite Albends 8-11 1hr. 2. Monat. Täglich ausverkauft Der größte Lacherfolg Ser Saison: ,, Mal was Anderes. Die Theims- Troupe und die 10 glänzenden März- Spezialitäten. Metropol- Theater Nachmittags 3 Uhr: Auf in's Metropol! Abends 8 Uhr: Der Teufel lacht dazu. Große Jahresrevue in 7 Bildern von Julius Freund. Musik von Viktor Hollaender. Dirigent Max Roth. In Szene gesetzt von Direktor Richard Schultz. Massary. Wolff. Bender. Giampietro. Josephi. Rauchen überall gestattet.. Nachmittags 4 und abends 8 Uhr. Walhalla Varieté- Theater Weinbergsweg 19/20, Rosenth. Zor. Heute 2 Vorstellungen. Nabian/ Uhr: Kleine Preise. Jeder Erwachsene 1 Kind frei. Alferds& Uhr: 2015 neue grojarige Spezialitäten. Die llene Eva. Frosso Geheimnisvolle. 5 Geselin ister Pérèz, Gymnastires freistehenden Leitern. 3 glanz Gosangssoubr. 2 borzüglichenifer usw. Für Abend Theater fucher freier Eintritt zu den Bockierfesten. Kottbuser Sanssouci, traße 4a. Direktion Wilhelm Reimer. Sonntag, Montag, Donnerstag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Tanzkränzchen. Neu! Kleinstädter in Berlin. Lustspiel in 1 Att. Sonnt. Bg. 5, Wochent. 8 U. Dienstag: Theaterabend. Benefiz j. Hedwig Kramer: Verlorene Jugend. CIPOLLO Reichshallen- Theater. Theater Nachm. 3 Uhr! Kleine Preise! Große Doppelvorstellung. 1. Abt.: Die bebeut. Spezialitäten. 2. Abt.: Ali ben Mocca. Abends 8 1hr: Elite- Vorstellung 2 mit Bernhard Mörbik und„ Die drei goldenen Jungfrauen". Ausstellungs- Hallen WIN AM ZOOLOGISCHEN GARTEN PROMENADEN- KONZERTE SONNTAG, den 10. März, 7% Uhr: VICTOR HOLLÄNDER SONNABEND, den 23. März, 8 Uhr: VICTOR HOLLÄNDER Rauchen gestattet. Speisen und Getränke werden an Tischen verabfolgt. Saalplatz 50 Pf. Balkon 1 M. Billetts bei Bote& Bock, A. Wertheim, Leipziger Straße, und an der Abendkasse. C 4011L* astans Panopticum ,, Nada" Friedrichstraße 165 der sprechende Kopf. Von abends 7 Uhr ab: = Berliner Sänger. Reichhaltiges und originelles künstlerisches Programm. meine Direttion Richard Alexander. Heute und folgende Tage 8 Uhr: Neu! Zwischen Grünau und Carolinenhof New! gr. Saal herrlich inmitten Hochwald am Langen See trockene Unterkunft für 1000 Pers. Veranda Rachmittags 3 Uhr: Die Liebes. Haben Sie nichts zu verzollen? fchautel. Montag: Fr. Josette Frau meine Bernhard Rose. Sherlod Holmes. Nachmittags 3 Uhr: Die Vers schwörung der Frauen. Montag: Sherlod Holmes. Schwant in 3 Atten v. M. Hennequin und Pierre Beber. Robert de Trivelin: Mich. Merander. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Prinzgemahl. Wietronot. Der Zeusel lacht dazu. DERNHARD ROSE THEATED Nachmittags 3 Uhr: Auf ins Me tropol! Montag: Der Teufel lacht dazu. Gebr. Herenfeld. Ein berrücktes Ootel. Ram. 3, Uhr: Haufierer Jodele. Die lette Ehre. Montag: Ein verrüdtes Hotel. Wintergarten. Spezialitäten. Charlotte Wiehe. Montag: Diefelbe Vorstellung. Avello. Die 3 goldenen Jungfrauen. Bernhard Mörbi. Spezialitäten. Nachmittags 8 Uhr: a ben Mocca. Die 3 goldenen Jungfrauen. Bm 800. Montag: Die 3 goldenen Jungfrauen. Bernhard Mörbi. Spe gialitäten. Rafino. Nid Carter. Spezialitäten. Nachmittags& Uhr: Rebige Leute. Montag: Nid Carter, Walhalla. Die goldene Eva. Spegialitäten, Machmittags 3, Ube: Spezialitäten. Montag: Die golbene Eva. Spe zialitäten. Gr. Franfinsterftr. 182. Nachm. 3 Uhr bei halb. Br.: Die Verschwörung der Frauent. Abends 8 Uhr: Sherlock Holmes. Billettvorverkauf von 10-1 Uhr an der Theaterkaffe. Morgen: Sherlock Holmes. Mohrs Strand- Restaurant Tel.: Amt Grünau 70 ( Richtershorn) Inh.: E. Mohr. Als Ausflugsort für Vereine u. Fabriken bestens geeignet. Beste Biere Dampfer- Anlegestelle Ruderboote Gute 2 saubere Kegelbahnen Gute Bedienung Küche Brunnen- Theater Schwarzer Gesundbrunnen. Babftraße 58. Direktion: Bernhard Rose. Nachmittags 3 Uhr: Sherlock Holmes Abends 7 Uhr: Die Jungfrau von Orleans. Tragödie in 5 ettten( 0 Bildern). Billettborbertauf bon 10-1 ühe an der Theaterkaffe. Friedrichsberg. Fernsprecher Nr. 8. Adler Frankfurter Chaussee 5. Jeden Sonntag im Königssaale: Großer Ball unter Leitung des Herrn D. Bürger. Jeden Mittwoch: 38202* Willy Walde- Sänger. Gebr. Arnhold. WINE BARTEN Stettiner Sänger. Reu! Ballettschule Klapperman. Anfang Wochentags 8, Sonntags 7 Uhr. Fröbels Allerlei- Theater fr. Puhlmann, Schönhauser Allee 148. neue erstklass. Nummern Ganz Berlin Ganz Berlin staunt über die lacht über das Spezialitäten. Programm. 15 Nach der Borstellung Gr. Extratanz. Bunt 10 5: Anfang 6 Uhr. Eintritt 50 Pf. Charlotte Wiehe Gustav Behrens Theater und das neue glänzende März- Programm. Trianon- Theater. Anfang 8 Uhr. 1 密 Schöneberg, Goltzstraße 9. Es Ex Fräulein Josette meine Frau. Koloss. Erfolg der Ausst.- Posse: Husarenfieber in Potsdam. Sonntag nachmittag 8 Uhr: Die Liebesfchaukel. ,, Mora"?? Größte Sensation, sowie 10 erstklass. Spezialitäten. Anfang 8 Uhr, Sonntags 6%, Uhr. Folies Caprice. Linienstr. 132, an der Friedrichstr. Heute abend 8 Uhr: 10 000 Gulden Mitgift. itgift. Palast Palast Theater. Glänzend neuer Soloteil: Im Inspektionszimmer. Vorverkauf an der Theaterkaffe und bei Wertheim. Kasino- Theater Lothringerstr. 37. Täglich 8 Uhr. Nick Carter. Kriminalroman in 3 Atten v. Oswald. Nid Carter, Detektiv: Hans Berg. Vorher banene März- Programm. Sonntag 4 Uhr: Ledige Leute. Gebr. HerrnfeldBorbert Theater Borbert. 11-2 Uhr 11-2 11hr 57 Kommandantenstr. 57. Nachmittags 3 Uhr: bei halben Kassenpreisen: Hausierer Jockele und Die letzte Ehre mit A. und D. Herrnfeld. S Uhr Die stürmisch bejubelte Novität Ein verrücktes Hotel Stomödie in 3 tlen mit beft Autoren A. und D. Gerinfeld in den Hauptrollen. Morgen Montag: Einverrücktes Hotel. HER Burgstr. 24, 2 Min. v. Bahnhof Börse. Entree 50 Pf. Heute 8 Uhr. Der sensationelle Spielplan. Unter andern: Kioday Godayou, japanische Equilibristen. Selfman and Punch, musikalische Exzentrits. Mourdeny, Entfeffelungstünſtler. Danke, Herr Franke Schwant. Ferner 9 Attraktionen 1. Ranges. Prater- Theater Kastanien Allee 7-9. Nachmittags 3 Uhr: Fr. Schiller. Abends 74, Uhr: Maria Stuart. Trauerfptet v. Bolksstäd m. Die weiße Rose. Gel. v. Bahn. Morgen: Kabale und Liebe. W. Noacks Theater. Direktion: Rob. Dill. Brummenftr. 16, Novität! Novität! Vor dem Staatsanwalt. Modernes Sittenbild in 4 Atten. Anf.& ühr. Entree 30 Pf. Ball. Morgen: Diefelbe Vorstellung. Dienstag: Der Verschwender. Café Meyer DresdenerStr. 128/29. Kaffee 10 it. 15, Bier, bellu. bunt. 10 31. ca. 50 Zeitungen: 2 Billards Ctb. 40 Zahlstelle der Freien Volsu Typographia Gesangverein Berliner Buchdrucker und Schriftgießer. Gegr. 1879. Chormeister Alexander Weinbaum. M. d. A.-S.-B. Sonntag, den 17. März, im Festsaale der ,, Neuen Welt", Hasenheide: KONZERT. Mitwirkende: Lissi Kurz( Sopran) Opernsängerin, Franz Borisch( Cello) kgl. Kammersänger. Am Klavier: Clemens Schmalstich. Konzertflügel: Ibach Sohn. Anfang 6%, Uhr. XXX Eintritt 50 Pf. XXX Kinder 20 Pf. Kinder unter 6 Jahren haben keinen Zutritt. Eintrittskarten a 40 Pf. sind zu haben in den Zigarrenhandlungen: Horsch," Gewerkschaftshaus; Gottfr. Schulz, Kottbuser Tor; Emil Schulz, Mittenwalderstr. 2; Wilhelm Otto, Stallschreiberstr. 20; Richard Heinrich, Wrangelstr. 107; Parske, Büschingstr. 2; Böttger, Skalitzerstr. 107; Meyer, Schöneberg, Kolonnenstr. 48 und in den mit Plakat belegten Handlungen. Verband deutscher Gastwirtsgehülfen. AAA Ortsverwaltung Berlin. AAA Abteilung der Bierabzieher Berlins und Umgegend. Sonnabend, den 16. März 1907: Zentralverband d. Konditoren, Leh- u. Pfefferküchler sowie deren Hülfsarbeiter u. Arbeiterinnen Sonntag, 10. März, in Louis Kellers Festsälen( gr. Saal), Koppenstr. 29( Inh. A. Freyer): 15. STIFTUNGSFEST Konzert: Neues Berliner Konzert- Orchester, Dirigent Rudolf Tietz. Festrede, gehalten vom Genossen Paul Göhre. Liedervorträge: Gesangverein des Zentralverbandes der Konditoren. Humoristische Vorträge: Das ,, Berliner Ulk- Trio". Festball, Herren, die daran teilnehmen, zahlen 50 Pfennige nach. Einlaß 5%, Uhr. 287/ 9* Anfang 6 Uhr. Einlaßkarten a 30 Pf. sind im Verbandsbureau, Brunnenstr. 30, im Verbandsbureau der Bäcker, Auguststr. 36, in den Zahlstellen des Verbandes und bei den Vertrauensleuten zu entnehmen. Einen genußreichen Abend versprechend, ladet zu zahlreichem Besuche ein Das Vergnügungskomitee. Achtung! Achtung! Gewerkschaftshaus ♦ Engel- Ufer 15. Heute: Großer Mittagstisch. Bon 5%, Uhr ab:[ 4476* Künstler- Konzert. Eintritt frei. Reichhaltige Vendlarte. Beftgepflegte Biere aus der Schulthetß- Brauerei. Otto Pritzkow, Münzstr. 16, Welt- AusstellungsBiograph-( St. Louis) Theater lebender Photographien. Der Untergang des Damplers Berlin". 168 Tote, 12 Gerettete. Den ganzen Tag Vorstellung. Arbeiter, Parteigenoffen Berlins u. Umg.! Germania- Pracht- Sale N., Chausseestr. 103. Karl Richter. Jeden Sonntag: Wilh. Wolffs Vollständig neues Brogramm. Anfang 6 Uhr. Eintritt: 50 1. mit anschließ. Familienkränzchen. Die Bestrebungen unserer Organisation, auch in den Detailgeschäften Hamburger Sänger. der Herrenkonfektion Betriebswerkstätten und feste tarifmäßige Löhne zu erringen, haben bei den Firmeninhabern, welche um Bewilligung dieser Forderungen angegangen wurden, unter Ausflüchten, die wir als stichhaltig nicht anerkennen können, Widerstand gefunden. Wir sehen uns deshalb genötigt, gegen diese Geschäfte das Mittel des Boykotts in AnDie Delegierten zur Berliner Gewerkschaftskommission haben einem dementsprechenden Antrage ihre Zustimmung erteilt und die Parteigenossen von Groß- Berlin sind diesem Beschluß beigetreten. Großer Wiener Maskenball wendung zu bringen. im ,, Schweizergarten", Am Königstor. 12 Uhr: Demaskierung. 1 Uhr: Kaffeepause. Während derselben: Komische Vorträge. 2 Uhr: Polonaise mit großen Ueberraschungen. Anfang 82 Uhr.- Ende?? Hierzu ladet freundlichst ein [ 287/14] Billett 50 Pf. Das Komitee. Architektenhaus, Wilhelmstraße 92. Heute Sonntag 8 Uhr: Heine- Abend on Dr. Alfred Daniel. bon Dr. Alfred Daniel. Auf vielfachen Wunsch: Simsontragödie, Atta Troll, Romancero. Karten 1 u. 3 M. an der Abendt. u. vorh. im Architektenhaus. Buggenhagen ( Moritzplatz). In den unteren Sälen: Im Kaisersaal: Bockrummel. Humorist. Soiree Humor. Gottschalk- Konzert. Zirkusdirektor Barnum mit seinen Zwergpferden. Entree: Wochentags 20 Pf. Sonnabend u. Sonntags 30 Pf. der beliebten Willy- Walde- Sänger und Tanzkränzchen. Stets neues Programm! Wir appellieren deshalb mit Gegenwärtigem an die Parteigenossen und Gewerkschaftsmitglieder Berlins und Umgegend, bei ihren Einkäufen und Bestellungen von Herren- und Knabengarderobe in Zukunft nach stehende Geschäfte meiden zu wollen: Osten: Julius Lindenbaum, Franſediſtr. 15. Julins Lindenbaum, Gr. Frankfurterstr. 141. Haacke, Landsbergerstr. 93. Sachs, Große Frankfurterstr. 132. Blik, Große Frankfurterstr. 137. Norden: Philipp Fabisch, Rosenthalerstr. 1. Fabisch u. Co., Rosenthalerstr. 3. Bernhard Baer, Rosenthalerstr. 5. Blitz, Chauffeeftr. 80. Blitz, Rosenthalerstr. 9. Süden: Esders u. Dyckhoff, Dranienftr. 48. Schulmeister, Dresdenerstr. 4. Karl 166. Blik, Dresdener Garten Dresdenerstr. 45, ti, Sommandantenſtr. 43. 40/ 80* Empfehle den geehrten Gewerkschaften, Vereinen und Fabriken mein Lokal mit Garten für Sommerfeste; den großen Saal und Vereinszimmer zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. Am 1. Osterfeiertage ist ein kleiner Saal, am 2. Osterfeiertage sind beide Säle noch frei. Hochachtungsvoll A. Hoffmann. 190 Westen: Kaplan, Friedrichstr. 1. S. Adam, Leipzigerstr. 27/28. Karl Stier, Potsdamerstr. 8. Landsberger, Friedrichstr. 108. Thiéry u. Sigrand, Friedrichstr. 179. Bandsburger, Friedrichstr. 7. Vandeburger, Turmſtr. 30. Esders u. Dyckhoff, am Dönhoffsplay. Zentrum: Im weißen Saale von 5 Uhr ab: Großer Ball. Jeden Mittwoch: Hamburger Sänger und Freitanz. 35512* Berlebergerstr. 26. Artushof, Volks- Theater, Beute:„ Die Reise inf. 6 Uhr. auf gemeinschaftliche Kosten". Donnerstag, 14.: Wohltätigkeits- Vorst.: Der Pfarrer von Kirchfeld". Pfarrer Hell: Franz Merker v. LuisenTheater a. G. 19876 LandsbergerElylium, Hilee 40. Seben Gr. Ball. Sonntag: Ballmusik ausgef. v. 2 Kapellen. Anjang 4 Uhr. Ende 2 Uhr. Entree frei. Jeden Montag: 6riginal- Harburger Sänger Anfang 8 Uhr. Entree 20 Pf. intl. Tanz. Avis. Sonnabende im Mai- Juni find noch zu vergeben. Amt 7 2617. Karl Eisermann. Vereinszimmer mit cleftr. Piano, nahe Bahnhof Weltmann Nachf. Stephan Esders, Kaiser Bannowitbrüde, 50 Personen, Diens Wilhelmstr. 41. Riethmüller, Moltenmarkt. Warenhäuser: May Mannheim, Frankfurter Allee 112. Alle übrigen Geschäfte sind als frei zu betrachten. Verband der Achtung! Gewerkschaften, Vereine, Fabriken! Schneider, Schneiderinnen n. verw. Berufsgenoffen Deutſchlands Voigts Krampenburg( Berliner Alpen) Filiale Berlin, Engel- Ufer 21, parterre. 162/ 20* tag, Donnerstag und Freitag frei. Reftaur. A. Schyia, Michaelfirchstr. 24. 37831* Nur el mal jährlich Zum InventurBau- und Erwerbsgenossenschaft ,, Vorwärts". Alhambra Räumungspreis Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Bilanz aufgestellt am 31. Dezember 1906. eignet sich infolge seiner wundervollen Lage ganz besonders zu Ausflügen für große und fleine Gesellschaften. Riesen- Saal a la Rene Welt", fowie kleinere Säle; Terrassen, Zelte, 35 Meter hoher Aussichtsturm, Kegelbahnen, Kaffeeküchen, Spielplätze. im schönsten Hochwald, Volksbelustigungen zu Land und zu Wasser' gute Bewirtung zu follben Breisen. Herrliche Waldpartien An Raffakonto in den Müggelbergen am, Langen See" und der ,, Großen Krampe entlang nach Müggelturm und Bismarckwarte. Dampferstation det ,, Stern"-Gesellschaft. Um gütigen Sufpruch bittend, Achtungsvoll 40812* Robert Voigt. Achtung! Vereine! Herr Karl Römisch in Schmödwin bat in Tester Zeit gegen mich Zirkulare versandt, in denen er gegen meine Person und gegen meine Geschäftsführung Angriffe erhoben hat. Aktiva. tonto Geschäftsanteils Passiva. Bankkonto 114,40 Per Strebitoren1800, 〃 " Haustonto Gaseinrichtungs Anlage Gas- Kautions fonto 2729,37 385,- 3114,37 " W . 100, fonto Referbefonds fonto. Vortrag v. Eine tritts- Gelder Tonto Bortrag b. Ge winn Dividende Wallner- Theaterstraße 15. Jeden Sonntag: Eine Partie Großer Ball mit. 1400,-Großes Drchester. Anfang Sonntags A. Zameitat. 3278,30 162,23 • 21, 163,92 347,15 108,32 9.5128,77 Passiva. 129,56 Per Zinsenfonto " 38,30 1697,05 21, . 5128,77 Gewinn- und Verlustkonto. Aktiva. Indem ich es ablehne, Herrn Römisch auf gleiche Weise zu antworten, beschränke ich mich vorläufig darauf, zu erklären, dak ich gerichtliche Schritte zum Nachweise der völligen Inrichtigkeit An Untoftentonto. der von Herrn Römisch in den Zirkularen aufgestellten Be hauptungen ergriffen habe. Gleichzeitig bitte ich die geehrten Vereine, Gewerkschaften und Gesellschaften mir das alte Vertrauen auch ferner entgegenbringen zu wollen und empfehle meine in diesem Jahre erweiterten Lokalitäten zu Dampferpartien und Ausflügen. Eduard Rutkowsky, Rauchfangswerder. Parteigenossen! 41332* 105/15 Bundesgenossen! Zu Beginn der Saison empfehlen wir unfere, in Arbeiterkreisen sehr beliebten, mit dem Original- Hülsengetriebe D. R.-P. 100 596 ausgestatteten Solide Preise, Nur Qualitat. Fahrräder. Weltgehendste Garantie. Hochfeine Ausführung. Großes Lager in Laternen und Zubehörteilen. Eigene Reparaturwerkstelle. Voran II Broduktiv- u. Einkaufsgenossenschaft bes B. A.-R.-B. ( Arbeiter- Radfahrer- Bund, Solidarität".) Berlin N., Oderbergerstraße 30, Laden. Möbel ganze Wohnungs- Einrichtungen, Bimmer und Küchen- Einrichtungen, sowie jedes Stüd einzeln zu den billigsten Preisen in guter gebiegener irbeit empfiehlt 39832* Wilh. Lambrecht, Berlin SW., Simeonstraße 19, Verlangen Sie, bitte, illustr. Preisliste. an ber Alten Zakobftraße. " Haus- Anstand Mietsertrags 133,55 fonto 1200,- Eintrittsgeldertonto. haltungskonto " Abschreibungent " Uebertrag aus Reservefondskt. 163,92 bo. bo.. " 21,- 184,92 Dividende 108,32 . 1756,85 2 D 08. 1756,35 Im Laufe des Geschäftsjahres find 21 Genoffen neu eingetreten und 8 Genossen ausgeschiedeft. Der Genossenschaft gehörten am Ende des Sabres 119 Genossen an. Das Geschäftsguthaben hat sich während des Geschäftsjahres um 750 W. erhöht und die Gesamthajtsumme ebenfalls um 750. Reptere belief sich am 31. Dezember 1906 auf 6100. Stralau, den 8. März 1906. Max Schuldig. Hans Bahrfeldt. EinsegnungsAnzüge. Robert Bohn BERLIN, Invalidenstr. 135. Großes Lager fertiger Herren- u. KnabenGarderoben. Maßabteilung I. Etage. Möbe ganze Wohnungs- Einrichtungen fowie einzelne Stücke äußerst billig. Eigene Tischlerei- Werkstatt. Berlin O., Wiehr, petersburgerit.62. 20296 Karl Behrend. Zahn- Klinik G. Anders Frankfurter Allee 153 Sprechz. 2-8, Sonnt. 9-1. Plomben, künstl.Zähne, schmerzlos. Zahnziehen. Rheumatismus Gicht-, Gliederreissen, Nervenschmerzen, Hüftwehac.verschwinden balb durch äußerlichen Gebrauch von Relehel's Electricum" ( letherisches Kiefernabel- Waldwoll. 80). einfaches und unschäbliches Naturprodutt v. Starfer burchgreifen. ber, sofort schmeraftillender wiring. Tausende verdanken Electricum" Ihre Gesundheit, Fl.1.- u.2- DleWire tung wird noch erhöht b. ben inneren Gebrauch von Reichel's Wacholder Extrakt Medico", L. 78 P., M. 1.50, it. 2.50, In den Oroperlen u. Apotheken erbaitlich und zu beleben bura BERLIN 80, 43. Otto Reichel, Eisenbahnstr. 5 Uhr. Moerner's Blumengarten Ober- Schöneweide a. b. Dberspree. Sub.: Alb. Moerner ( Neues Konzerthaus). 39842*] Hente: Extra- Reunion ( Leitung: Tanzlehrer Sachs). Für Vereine und Gewert. schaften im Sommer noch Sonnabende zu vergeben. Bedingungen in bekannter tulauter Weise. Allen Freunden und Bekannten zur geft. Nachricht, daß ich am 1. März das Lokal 1996b Salzwedelerstr. 13 übernommen habe. Für gute Speisen und Getränke fowie angenehme Unterhaltung ist bestens gesorgt. Gleichzeitig erlaube ich mir mein großes Vereinszimmer forte meine renovierte DoppelKegelbahn bestens zu empfehlen. Achtungsvoll Max Bothfeld. Anton Boekers Ball- Salon Habe noch Sonnabends und Sonntags Cale zu vergeben, auch find Bereinszimmer in der Woche frci. Anton Boeker, Weberstr. 17, 3. VII. M. 13414. 85709* PerserTeppiche getreue echter Perser von wunderbarer Farbenpracht auf beiden Seiten benutzbar. Ungefähre Größe: 90x185cmM. 3,75( Werb 6,00) 130X200 160X230 200X300 5,50 カガ $ 9 8,25) 8,75 29 12,75) 节 奶 12,75( 18,50) 21,50( " 28,50) 300X400 28,50 »» 52,00 " 39,00) "> 68,00) 250X850 400X500 3799 Passende Bett- u. Pult- Teppiche Stück 75 Pf., 1,00 und 1,50 M. Nach auswärts per Nachnahme. Teppich- Spezialhaus Emil Lefèvre Berlin Süd. Seit 1882 nur Oranienstr. 158. Unterhalte nirgends Filialen!! 0. Heinze, Inventur- Extraliste gratis Brückenstr. 6. Rader besonders billig. Zubehör Reparatur, Emaillierung, Vernickel. n. Kataloy mit ca. 600 und Illustrat. franko III. Wahlkreis. Sonntag, den 10. März, abends 6 Uhr, in den Arminhallen Kommandantenstraße 20: Sozialdemokratischer Wahlverein Versammlung mit Frauen. für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Vortrag des Genoffen Hans Weber über: Bilder aus dem Gegenwartsstaat. Nach dem Vortrag: Geselliges Beisammensein mit Tanz. Entree inklusive Garderobe und Tanz 20 Pf. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 240/ 20* Der Vorstand. Dienstag den 12. März, abends 8%, Uhr, in den Markgrafen- Sälen, Markgrafen damm: Versammlung. Tages Drdnung: Orts- Krankenkasse für das Tapezierer- Gewerbe zu Berlin. Zu der am Donnerstag, den 14. d. M., abends 7, Uhr, im Gewerkschafts: haus, Engel- Ufer 15( Saal VIII). stattfindenden Wahlversammlung werden alle wahlberechtigten Kaffen mitglieder hiermit ergebenst eingeladen. Tagesordnung: Wahl von 21 Vertretern der Kaffen mitglieder für die Wahlperiode 1907 bis 1909. Das Kassenbuch muß bei der Wahl 271/3 1. Vortrag des Genossen M. Grunwald: Welche Machtmittel besitzt das Proletariat? vorgelegt werden. Am Dienstag, den 12. d. M., findet im Märkischen Hof", Admiralftr. 18c, eine Wahlvereins- Versammlung statt, in welcher die 2. Diskussion. Diskussion über den Ausfall der Reichstagswahlen fortgesetzt wird. Charlottenburg. Dienstag, den 12. März, abends 8 Uhr, im Saale des Volkshauses, Rosinenstraße 3: General- Versammlung Gäste willkommen. Der Vorstand. 6. Wahlkreis. Sonntag, den 10. März, abends 6 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23: des Sozialdemokratischen Wahlvereins. Versammlung für Männer und Frauen. Tages- Ordnung: Vortrag des Genossen Redakteur Hans Block über die Reichstags: Vereinsangelegenheiten. Anstellung eines zweiten mahlen. Spediteurs. Ergänzungswahlen zum Vorstand. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand. 250/8 Genossinnen und Genossen der Rosenthaler Vorstadt! Montag, den 11. März, abends 8, Uhr, im Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 42, großer Saal: Oeffentliche Versammlung. Zages Drdnung: 1. Die letzten Reichstagswahlen und die Waffen des Prole: tariats". Referent: Genoffe A. Stormer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bahlreichen Besuch erwartet 106/3 Die Agitationskommission der 1. Berkaufsstelle der Konsumgenossenschaft Berlin und Umgegend. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Jalousie- Arbeiter. Dienstag, den 12. März, bei Friedrich Nachfolger, Düringer, 82/13 Prinzenftr. 9: Vertrauensmänner- Sitzung. Die Bertrauensmänner sämtlicher Werkstellen müssen erscheinen. Der Obmann. Treppengeländer- Branche! Tagesordnung: 1. Bortrag des Genossen Wermuth über:" Die alte und die neue Internationale". 2. Diskussion. Zu recht zahlreichem Besuch laden ein Die Abteilungsführer. Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein mit Tanz. Sozialdemokratischer Wahlverein 247/ 17* für den 6. Berliner Reichstagswahlkreis. Der Vorstand. 3. A.: H. Lobitz. Orts- Krankenkasse der Möbelpolierer. Sonntag, den 17. März 1907, nachm. 2 Uhr, Blumenstr. 38: General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Jahres. bericht. 3. Erjahwahl des Vorstandes ( ein Arbeitnehmer). 4. Wahl des Kassierers für die Zahlstelle Norden. 5. Anträge und Verschiedenes. Berlin, 10. März 1907. 270/20 Der Vorstand. Wegen meiner Wahl zuu Oekonomen des Gewerkschafts hauses verkaufe ich sofort meine Restauration 4185 äußerst preiswert. Richard Augustin, Dranienstr. 103. Dienstag, den 12. März, abends 8% Uhr, im Bernhard- Rose- Theater, Paul Jobs, Shneidermeister. Bad Straße 58: Versammlung. Tages Drdnung: 1. Bortrag des Reichstagsabgeordneten Genossen Böhle- Straßburg über ,, Die Sozialdemokratie und ihre Mitläufer". 2. Diskussion. Männer und Frauen sind auch als Gäste willkommen. Zahlreichem Besuch sieht entgegen Der Vorstand. 247/ 18* Achtung! Genossinnen! Genossen! Achtung! Dienstag, den 12. März, abends 8 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23: Volksversammlung. Tages- Ordnung: Dienstag, den 12. März, abends 8 Uhr, bei Boeker, Weberstr. 17: Reichstag zu erwarten?" Referentin: Ottilie Baader. Versammlung aller in Treppengeländer Fabriken beschäftigten Tischler, 1/ 8* 1. ,, Was hat das Proletariat, insbesondere die Dienstboten ,, vom neuen Die Vertrauensperson. KF Achtung! 2. Distusfion. 3. Wahl einer Bertrauensperson. Zahlreichen Besuch erwartet Drechsler, Stellmacher, Maschinenarbeiter, Bildhauer usw. Achtung! Zages Drdnung: 1. Die gegenwärtige situation in der Branche". 2. Diskussion. 3. Bericht von den Bautensperren. 4. Berbands- und Branchenangelegenheiten. Wir ersuchen die Kollegen, ob in Arbeit stehend oder ausgesperrt, Die Kommission. alle zu erscheinen. Zentralverband der Schmiede Zahlstelle Berlin. Bureau: Stralauerftr. 48. Telephon: Amt 1, 7779. Außerordentliche Mitglieder- Versammlung U mit Frauen Donnerstag, den 14. März 1907, abends 8%, 1hr, in Dräsels Festsälen, Nene Friedrichstr. 35. Zagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Wilhelm Düwell über: ,, Die Ziele der Sozialdemokratie." 2. Anträge und Verschiedenes. Rege Beteiligung erwartet Die Ortsverwaltung. 176/5 J. A.: W. Siering, Berlin C. 2, Stralauerstr. 48. Zentralverband der Glasarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. Sektion der Glasbläser. Donnerstag, den 14. März, abends 8 Uhr, im ,, Englischen Garten", Alexanderftr. 27c: Oeffentliche Versammlung aller in den Berliner Glasbläsereien beschäft. Personen. 1. Bortrag des F Martha Hoppe über:" Die fachgewerb. liche Ausbildung und die modernen Arbeiter beider Geschlechter". 2. Diskussion. 287/15 Zages Drduung: Kollegen und Kolleginnen! Agitiert eifrig für einen guten Besuch. Der Branchenleiter. Kraftdroschenführer! Sonntag, den 10. März, vormittags 11 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20: Versammlung der ausgesperrten Kraftdroschkenführer. Tages Ordnung: Strelkkarte legitimiert. saabangaazuL straße 16. Laden. mo u. ausländischer Lager in Stoffe. geringen Flusgaben ollen Sie ein Saml asse Motorrad modeling Sordern Sie meinen reilustr. Houpíkatalog fr. B3333333 -in ein 127 F. grafis und franko. 000000000000000000 Grüsste Reparatur- Werkstätten für Versand. Preise nach Ciste vorber! Billigs!! Rahmenbrüche Mh. 3,50. Emaillierung mk. 3,50. Vernickelung Mh. 8,50. Lieferzeit 2-3 Gage. aaaas 2000 Lager- Nummern.=== Sahrrad- u. Motor- 3ubehör. 25 Modelle Fahrräder. 000000000 Wiederverkäuf. Reball! WILLI HAUSSHERR, Berlib Hlte Jacob- Strasse 93. Gratis Herrenmaßschneider! G Sonntag, den 10. März 1907, vormittags 10 Uhr, in der Brauerei Friedrichshain" am Friedrichshain: Mitglieder- Versammlung. 162/19 Mitgliedsbuch legitimiert. Mitglieder, welche mit ihren Beiträgen mehr als 13 Wochen im Rückstande sind, haben keinen Zutritt. Die Ortsverwaltung. 200 Nadeln beim Einkauf gross., doppelseltiger XonophonFavoriteBeka- Platten à 3 Mark. Ferner liefere Musikwerke. Thellzahlung Wochenrate Mark. 3. Kurzberg. DEFen der Jano izbrücket am Bahnhof Deutscher Metallarbeiter- Verhand Verband der Verwaltungsbeamten der Krankenkassen Arbeitsnachweis: Verwaltungsstelle Berlin. Hauptbureau: Bimmer 34, Amt 4, 3353. Engel- Ufer 15. Bimmer 1-5, Amt 4, 9679. Achtung Spandan! und Berufsgenossenschaften Deutschlands Bezirksgruppe: Berlin- Brandenburg und Mecklenburg. Montag, den 11. März 1907, abends 8 Uhr: Achtung Spandau! Mitglieder- Versammlung Mittwoch, den 13. März 1907, abends 8½ Uhr: Bezirks- Versammlung für Spandau und Umgegend im Saale von Kumbke, Schönwalderstraße 81. Tages Ordnung: 1. Der neue Reichstag und was haben die Arbeiter von dem felben zu erwarten? Referent Sollege Wuschick. 2. Diskussion. 3. Der Berbandstag in München. 4. Lokalfrage und verſchiedene Anträge. Kollegen! Bei der wichtigen Tagesordnung ist zahlreiches Erscheinen 114/16 notwendig. Diejenigen Mitglieder, welche zu dem Münchener Verbandstage fandidieren und hie Ortsnummer ihres Mitgliedsbuches noch nicht gemeldet haben, werden dringend ersucht, die Meldung bis Montag abend in unserem Bureau abzugeben. Die Ortsverwaltung. in den Musiker- Sälen, Kaiser Wilhelmstr. 18m. Tages Drdnung: 1. Vortrag des Reichstagsabgeordneten Robert Schmidt: " Die Arbeitervertretung bei der Erfüllung sozialpolitischer Aufgaben." 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Zahlreichen Besuch erwartet 287/16 Der Vorstand. Zentralverband der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands. Verwaltungsstelle Berlin und Umgegend. Montag, den 11. März, abends 8 Uhr, bei Bercht, Ritterstraße 75: Zentralverband der Zivil- Berufsmusiker Versamm Achtung! Deutschlands. Ortsverwaltung Berlin. Musiker! Dienstag, den 12. März, vormittags 11 Uhr: Achtung! Mitglieder- Versammlung. Zages Drdnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Bericht des Vorstandes über die Sigung mit dem Attionsausschuß betr. Tariffrage zur Maifeier und Wahl einer Lohnfommission. 3. Antrag des Vorstandes: a) OrtszuschlagsMarken, b) Bewilligung von Fahrgeld bei Sigungen usw. 4. Vereins. angelegenheiten und Berschiedenes. Um pünktliches Erscheinen ersucht 138/9 Zages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Katzenstein über:„ Die Be deutung des Genossenschaftswesens". 2. Verschiedenes. Fragelasten und Aufnahme neuer Mitglieder. Die Ortsverwaltung. Um zahlreichen Besuch bittet BREUERS Festsäle ,, Zur Königsbank" 99 68/10 Der Schiedsspruch des Einigungsamtes und unsere Stellung dazu. Gr. Frankfurterstr. 117. X 3nb. Curt Breuer. X Amt Vila, 8142 Der Vorstand. Den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Klubs empfehle ich meine Gefanit Erscheinen fämtlicher Kollegen ist notwendig Außerdem machen wir den Vereinen resp. Nomitees bekannt, daß sich räume zur Abhaltung von Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art Die Kommiffion der ausgesperrten Automobilführer. unser tostenloser Arbeitsnachweis nach wie vor Brunnenstr. 188, Restaurant zu den kulantesten Bedingungen. Wilfe, befindet. D. D. J. A.: Franz Rettig. 50/1 [ 35562* 1 Um recht regen Zuspruch bittet Curt Breuer, Gastwict. Berantwortlicher Redakteur: Hans Weber, Berlin, Fur den Inseratenteil verantw.. Th. Vlace, Berlin. Prud u. Verlag: Boxwäcks Buchdruderei u. Verlagsanstalt Baul Siner& n.. Berlin SW Nr. 59. 24. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Gewerkschaftliches. Koalitionsrecht von Polizeignaden. In der Köpenickerstraße, im Gebiet des 43. Polizeirebiers, wird den ausgesperrten Holzarbeitern das Streikpostenstehen sehr erschwert. So wird uns mitgeteilt, daß am Sonnabend ein Streikposten, der vor dem Hause Köpenickerstraße 154a ruhig hin und her ging, ohne irgend jemanden im Wege zu sein, von einem Schuhmann nach der Wache gebracht wurde. Der Polizeileutnant soll zu dem Holzarbeiter gesagt haben: Wenn Sie erklären, dann werde ich Sie gleich entlassen, im andern Falle lasse ich Sie in die Belle sperren." Der Holzarbeiter gab eine solche Erklärung natürlich nicht ab, und wirklich mußte er 1½ Stunde in der Zelle des Polizeireviers niuzbrgen. Der Leutnant soll dann bei der Entlassung geäußert haben:„ Das kostet 30 M., wenn Sie sich wieder sehen Lassen, geht es Ihnen wieder so." Der Polizeileutnant sagte zu dem Holzarbeiter:„ Wenn Sie erklären, daß sie sich in der Köpenickerstraße nicht mehr sehen lasse ich Sie in die Zelle sperren."-Der Holzarbeiter gab eine solche Erklärung natürlich nicht ab, un dwirklich mußte er 1 Stunde in der Zelle des Polizeireviers zubringen. Der Leutnant entließ ihn dann mit den Worten:„ Das kostet 30 M., wenn Sie sich wieder sehen lassen, geht es ihnen wieder so." Der betreffende Polizeileutnant fennt offenbar die Grenzen seiner Amtsbefugnisse nicht. Der Arbeiter ist doch nur zum Zweck der Feststellung seiner Personalien sistiert worden. Nachdem das geschehen, ist er sofort zu entlassen. Ein Polizeileutnant hat fein Recht, von irgendwem die Erflärung zu verlangen, sich nicht mehr in der Köpenickerstraße sehen zu lassen. Am wenigstens in Verbindung mit einer Drohung, die einer strafbaren Nötigung verteufelt ähnlich sieht. Ebensowenig ist ein Polizeileutnant berechtigt, jemand, der diese Erklärung nicht abgibt, mir nichts dir nichts ein. sperren zu lassen. Ein Beamter, der so handelt, macht sich einer Freiheitsberaubung, also einer ungefeßlichen Handlung schuldig. Und in Preußen- Deutschland sollen doch wohl die Polizeibeamten für Aufrechterhaltung der gesetzlichen Ordnung jorgen, nicht gegen das Gefet verstoßen! Oder schafft eine Aussperrung neben den wirtschaftlichen auch ganz von selbst gesetzliche Ausnahme- Zustände? Berlin und Umgegend. " Sonntag, 10. März 1907. gern, daß es die Redaktion der Fachzeitung" verdrießt, wenn es im erklären zu müssen! Die freien Gewerkschaften werden selbst" Vorwärts"„ recht still" wird. Während der Dauer der Aus- verständlich die mun folgende Rechtsprechung des Gewerbes Sperrung hat die Fachzeitung" ihre Spalten gefüllt mit Raisonne gerichts aufs peinlichste kontrollieren und dafür sorgen, daß die ments und Schimpfereien über das, was der Vorwärts" während infähigkeit der Charlatane aus dem Gewerkvereinslager aller Welt einer ganzen Woche über die Aussperrung brachte. Wenn es nun offenbar wird. recht still" im Vorwärts" wird, fehlt es der Fachzeitung" an Wie wir hören, hat das Gewerkschaftskartell Breslau an den Stoff und der Herr Chefredakteur ist genötigt, aus eigener Kraft Bezirksausschuß ein Gesuch gerichtet, die Wahlen aufs neue ausden spärlichen Raum zu füllen, der zwischen der Inseratenflut noch zuschreiben, damit die, die am Getverbegericht ihr Recht zu suchen übrig bleibt. Da nun der Vorwärts" nicht mehr genügend Stoff gezwungen sind, nicht Nullen ausgeliefert werden. Wie wir ferner zu allerlei Rajonnements bietet, ist es auch in der Fachzeitung" erfahren, würde selbst der Magistrat gern sehen, wenn das Gesuch recht still geworden. Nicht einmal auf den von uns wiederholten Erfolg hätte, denn ihm ist nur zu wohl bekannt, daß unter den Vorwurf, daß der Chefredakteur der Fachzeitung" die Leiter des 51 Beisigern der Hirsche- Liste teine sechs find, die auch nur entfernt Holzarbeiterverbandes einer gemeinen Handlung berdächtigt habe, den Anforderungen gewachsen sind. der Bose des siftlich Entrüsteten zeigte, etwas zu sagen. Wir dürfen weiß Dr. Müffelmann, der sich in der vorigen Nummer in aus seinem Schweigen wohl den Schluß ziehen, daß die Kennzeichnung, die wir dem Herrn zuteil werden ließen, erzieherisch gewirkt hat. Die Situation im Hamburger Hafen. „ Vesta" mit weiteren 199 englischen Arbeitswilligen ein, die gleichIn der Nacht zum Sonnabend lief der Hamburger Dampfet falls auf dem als Rogierschiff eingerichteten Dampfer Rhaetia" untergebracht wurden. Ein Privattelegramm meldet uns: Die Generalaussperrung" im Tapezierergewerbe. beschluß erlitten hat, noch um ein gut Teil vergrößern wollte, Als ob sie das Fiasko, das sie mit ihrem ersten AussperrungsHamburg, 9. März. Heute abend sind die Schauerleute aufbeschloß die Tapezierer- Zwangsinnung am Freitag, daß auch die gefordert worden, zu unterschreiben, daß sie bereit zur Nacht. unorganisierten Arbeiter ausgesperrt werden sollten. Wie uns arbeit sind, widrigenfalls sie am Montag feine Arbeit bekämen. berichtet wird, waren gegen 700 Arbeitgeber in der Innungs- Diese haben es aber nicht getan. Sie haben morgen bersammlung erschienen. Es fehlte also feineswegs an der Erfenntnis, daß es sich um eine sehr wichtige Frage handelte. Um Bersammlung, dort wird der Beschluß darüber gefaßt. Es sind fo fläglicher für die Scharfmacher nimmt sich das Abstimmungs- heute und gestern schon 900 Streitbrecher aus England ergebnis aus, das offenbar erst zustande tam, nachdem der größte angekommen, welche auf zwei Dampfern der Hamburg- AmerikaTeil der Mitglieder den Saal verlassen hatte. Bis Mitternacht Linie untergebracht sind. Allem Anschein nach sollen 6000 Schauerkämpften die Führer der Generalaussperrungsidee, um eine Mehr- leute ausgesperrt werden. heit für ihren Plan zu erringen, und was fie erreichten, waren 205 Stimmen für, aber 116 gegen die Generalaussperrung. Eine jebe Arbeiterorganisation würde sich hüten, mit einer solchen Mehrheit" die ja in diesem Falle tatsächlich eine Minderheit der Innungsmitglieder ist einen Generalstreit zu beginnen, ja die Leiter einer Arbeiterorganisation würden bei solch taken jämmerlicher Stimmung ihrer Mitglieder von vornherein davon Abstand nehmen, einen solchen Beschluß in Vorschlag zu bringen. Dieses Minimum gewerkschaftlicher Kriegstaftit verlangt man von jedem Gewerkschaftsleiter. W. T. B. meldet: Hamburg, 9. März. Von ungefähr 5000 in Betracht kommenden Schauerleuten haben bis heute abend etwa 70 bis 80 Schauerleute sich durch Unterschrift verpflichtet, Sonntags- und Nachtarbeit zu leisten. Diese werden mithin weiter ordnungsgemäß beschäftigt. Weiter meldet eine Depesche: London, 9. März. Gestern gingen von hier 2000 Hafenarbeiter nach Hamburg ab, um die dortigen streikenden Hafenarbeiter zu er feßen. Der Streit ist also von den Unternehmern wohl vorbereitet. man es der Abstimmung nach erwarten fonnte. Bis gestern abend Die„ Generalaussperrung" ist denn auch so ausgefallen, wie gegen 6 Uhr war auch noch nicht ein einziger neuer Schon am 10. Januar wurde ein verbesserter Tarifentwurf einEin Streit der Schneider ist in Fürth i. B. ausgebrochen. all von Aussperrung gemeldet. Aber an demselben Tage, gereicht, der in der Hauptsache eine 10- bis 20prozentige Lohndem Tage, wo die Generalaussperrung perfekt werden sollte, haben erhöhung forderte. Die Unternehmer gestanden in einem Antwort die zwei von allen Kleberfirmen Berlins, die dem ersten Ausschreiben 10 Brozent zu, aber in einem darauf übermittelten Tarifsperrungsbeschluß der Innung Rechnung getragen hatten, ihre zu- vorschlag waren nur für einzelne Stücke die Erhöhung von 10 Proz. fammen 23 Gehülfen wieder eingestellt, so daß nun in enthalten. Die Arbeiter waren bereit, ihre Forderungen zu reduder Kleberbranche auch nicht ein einziger Ausgesperrter mehr vor- zieren und beauftragten ihre Lohnkommission, mit dem Arbeit= handen ist. Und doch sollte der Innungsbeschluß für diese geberverband mündlich zu verhandeln. Dieser schlug aber eine Branche ebenso gut gelten wie für die Möbel- und Dekorations- Berschleppungstaktik ein, die die Bewegung gefährdet, worauf am branche! Donnerstag der Streit erklärt wurde. " Der Kampf in der Holzindustrie. Infolge der Bemühungen des Gewerbegerichtsbeisigers Herrn Lucht werden munmehr Verhandlungen vor dem Einigungsamt statt- Daß es eine Torheit sein mußte, zu beschließen, die, troh Anfinden. Es war bereits eine Sibung des Einigungsamtes zu Mon- drohung der schärferen Maßregeln" so wie so schon kläglich miß- Die Festsetzung einer Streifflausel für die deutsche Textiltag festgesetzt, jedoch teilte Herr v. Schulz der Leitung des Holz- glückte Aussperrung noch auf die unorganisierten Arbeiter aus- industrie, wovon wir unlängst berichtet haben, scheint nicht nach dem arbeiterverbandes am Sonnabendnachmittag mit, daß die Verhand- zudehnen, dessen waren sich die Verständigen unter den Innungs- Wunsche der Scharfmacher unter den Textilindustriellen auszufallen. lung erst am Donnerstag stattfinden kann. Wie eine hiesige Korre- mitgliedern wohlbewußt, und man ließ es denn auch nicht an Die beiden Faktoren, zwischen denen die Streiftlausel festgesetzt spondenz berichtet, hat eine Versammlung der Arbeitgeber beschlossen, Versuchen fehlen, um einen solchen Beschluß herumzukommen. Kam werden soll, sind auf der einen Seite die Fabrikanten, auf der daß bei den Verhandlungen den Arbeitern feine Kongeffionen ge- doch am Donnerstag ein sehr angefehener Tapezierermeister, dessen anderen Seite die Abnehmer der Textilfabrikate, die Grossisten, macht werden sollen und daß die Vertreter der Arbeitgeber beim Name nicht genannt werden soll, zu dem Filialvorsitzenden Wels Warenhäuser ust. Nun sind aber die Abnehmer ganz entschiedene Einigungsamt die Erklärung abgeben sollen, Forderungen in bezug und machte ihm allerlei Vorschläge, wie man den Kampf beenden Gegner einer Streitklausel; der Verband Deutscher Waren- und auf Arbeitszeitberkürzung, Lohnerhöhung und Arbeitsnachweis seien und die Generalaussperrung bermeiden könnte. Zunächst den, daß Kaufhäuser hat in der betreffenden. vom Arbeitgeberverband für sie nicht distutabel. Es handelt sich aber hier was die der Tapeziererverband ein Schreiben an die Innung richten sollte, für die Textilindustrie dieser Tage nach Berlin einSorrespondenz nicht mitteilt nur um eine Arbeitgeberberjamm- worin er sich zu verhandeln bereit erklärte. Nun hat aber die berufenen genteinsamen Sigung beider Kontrahenten gegen lung des Süd- Ostbezirks, also nur um einen Bruchteil der gesamten Gehülfenorganisation von Anfang an und im Laufe der Be- die Streitklausel sogar sehr heftig angekämpft, nicht weil Arbeitgeber. Die Versammlung, welche den bezeichneten Beschluß wegung wiederholt ihre Bereitwilligkeit zu verhandeln fundgegeben. Die Großkapitalisten im Handelsgewerbe, die Herren Tietz, Barasch faßte, scheint eine sonderbare Vorstellung von Ginigungsverhand- Ge lag also fein Grund vor, dies nochmals zu tun. Dann kam und Konsorten aus ideellen Gründen Gegner der die Lohnlungen zu haben. Glauben denn die Arbeitgeber im Süd- Osten der Ungenannte mit dem Vorschlag, die Gehülfenversammlung fämpfe erschwerenden Streifflausel wären, sondern weil durch die wirklich, der Holzarbeiterverband, der ja die Verhandlungen nicht am Freitag möge einen verhandlungsfreundlichen Beschluß faffen Festießung der Streifflausel die Interessen des Detailhandels auf nachgesucht hat, werde seine Vertreter nach dem Einigungsamt und ihn sofort durch einen Boten der Innungs- das schwerste geschädigt werden". schicken, nur damit sie erklären: Wir unterwerfen uns den Arbeit versammlung übermitteln. Darauf einzugehen, lehnte gebern und fügen uns ihren Bedingungen? Ach nein, so steht es wels selbstverständlich ebenfalls ab. Für die Gehülfenschaft lag aber doch mit fich reden lassen, denn wenn es gegen unberechtigte" Nach einigem Schmollen werden die Herren vom Detailhandel mit den Holzarbeitern nicht und so weit wird es auch mit ihnen nie ja auch nicht im geringsten Ursache vor, die Innung vor dem Forderungen der Arbeiter geht, sind die Kapitaliſten noch immer tommen. Wenn die Arbeitgeber vor dem Einigungsamt den Stand- törichten Beschluß der Aussperrung der unorganisierten Arbeiter einig geworden. punkt vertreten wollen, den die Süd- Ostversammlung einnahm, dann zu bewahren. Wollte sie verhandeln, so brauchte sie nicht einen hat sich davon sind wir überzeugt Wie der„ Konfektionär" nun meldet, ist eine Einigung tatsächlich Herr Lucht vergebens bemüht. Mann zu senden, der sich den Schein gab, als handle er ganz und zustande gekommen, nachdem„ dant des taktvollen Eingreifens des Die soeben erschienene neueste Nummer der Fachzeitung" ist gar aus eigenem Antriebe, aber doch sofort nach der Unterredung Herrn Geheimrats Bogel die trennenden Momente beiseite gelassen so auch etwas bescheidener als die Süd- Ostversammlung. In der den Vorstandsmitgliedern der Innung von dem Ergebnis berichtete. wurden". " Fachzeitung" heißt es, die Verhandlungen könnten aufgenommen Daß die Gehülfenschaft zu verhandeln bereit ist, hat ja ihre Die Streifflaufel sieht nun so aus, daß bei Ausbruch eines werden, falls der Holzarbeiterverband auf die Forderung einer Ver- Versammlung am Freitag nun nochmals deutlich genug fund- Streits oder bei Juszenierung einer Aussperrung der Fabrikant das fürzung der Arbeitszeit verzichtet. gegeben. Man wird abwarten müssen, ob die Innung nun end- Recht hat, den Lieferungstermin der Ware hinauszuschieben und zwar Hiernach scheint es, als ob die Teitung der Arbeitgeber hinsichtlich den rechten Weg findet. Die Gehülfenschaft kann es ab- auf eine Zeit, deren Höhe zu bestimmen den einzelnen Branchen lich der Lohnfrage nicht mehr auf dem schroff ablehnenden warten. Dabon legte ihre Versammlung beredtes Zeugnis ab. oder lokalen Unternehmerverbänden überlassen wurde. Diese Standpunkt steht, den sie während der Vertragsverhandlungen im Bestimmung soll aber nicht erst nach Eintritt der Betriebsstörung legten Viertel des vorigen Jahres einnahmen. Es ließe sich zwar getroffen, sondern soll vorher im allgemeinen festgelegt werden. Ist auch zu der Auslaffung der Fachzeitung" manches sagen, doch wollen Die Einigungsverhandlungen zwischen den Autodroschten diese verlängerte Frist abgelaufen und der Streit oder die Auswir den Verhandlungen nicht vorgreifen, da es ja Sache der bes besizern und den ausgesperrten Fahrern begamien am sperrung in dem betreffenden Betrieb ist noch nicht beendet, so hat rufenen Vertreter des Holzarbeiterverbandes ist, zu entscheiden, auf Sonnabend vor dem Gewerbebericht. Mohns, Schmidt und Nagel der Abnehmer bezw. der Besteller der durch die Arbeiterbewegung welcher Grundlage sie eine Verständigung eventuell für angebracht vertraten die Unternehmer, Rettig, Becker und Kant vertraten die nicht fertig gewordenen Ware das Recht, auf den Teil der nicht fertig halten. Eines muß jedoch noch gejagt werden. Wenn die Fach- Fahrer. Als Beifizer fungierten für die Arbeitnehmer A. Werner gewordenen Ware zu verzichten. Das wesentlichste, was der Verband zeitung" von einer Forderung" spricht, auf die der Holzdeutscher Waren- und Kaufhäuser durchgesetzt hat, ist also das, daß arbeiterverband verzichten solle, so befolgt sie damit dieselbe und Ritter, für die Arbeitgeber Fiedler und Fedtkenhauer. Den der Besteller oder Abnehmer der Textilfabrikate das Recht hat, vom Methode der Irreführung, deren fte sich während des Borsiz führte Magistratsrat v. Schulz. Nach einer ruhigen Dar- Bertrage zurückzutreten, nicht aber der Fabrikant; dieser muß, wenn ganzen Stampfes befleißigt hat. Durch diese Methode der Jrre- legung des Standpunktes der beiden Parteien, wie er den Vorwärts" der Abnehmer darauf besteht, eventuell die vereinbarte Konventionalführung sollen die Arbeitgeber, welche sich nicht um die wahren Ur- Lesern bekannt ist. begannen die Konferenzen und engeren Bestrafe bezahlen. fachen des Stampfes petümmert haben, in den Glauben bersetzt fprechungen wie üblich, als deren Resultat das Einigungsamt folwerden, es handle sich um Forderungen, die der Holzarbeiter berband jetzt oder doch in allernächster Zeit mittels des Streits habe genden Vorschlag machte: durchsetzen wollen, und daß die Arbeitgeber dem Streik durch die Aussperrung zuvorgefommen wären. So oft die Arbeiter und ihre Organe diese Darstellung als falsch bezeichnet haben, taucht sie doch immer wieder auf. Es liegt System und Absicht in dieser Jrreführung. In Wirklichkeit liegt die Sache so, daß sich der gegenwärtige Kampf gar nicht um Forderungen des Holzarbeiterverbandes dreht. Die Arbeiter fordern zur Zeit gar nichts, und wenn die Arbeitgeber die Aussperrung aufheben und die Arbeiter wieder ein stellen, dann ist Ruhe und Frieden sofort hergestellt, ohne daß die Arbeitgeber nötig hätten auch nur die geringste Forderung zu bewilligen. Das Ende der Automobilführer- Aussperrung? " Diese Linderung der Streifklausel hat für die Textilarbeiter wenig Wert, denn eine Verlängerung des Liefervertrages tritt auf Die Arbeit wird am Dienstag, den 12. März, wieder auf- ieden Fall ein, d. h. wenn das eingesetzte Schiedsgericht nicht genommen. Die Fahrer erhalten 1,50 m. Tagelohn und von der einen Streit zugunsten der Arbeiter für berechtigt erklären sollte. M. Nachdem das Schiedsgericht aber nur aus Unternehmern und Bruttoeinnahme 20 Broz. Davon ist ausgeschlossen die Tag Sapitalisten zusammengesetzt ist, wird niemals ein Streit der erhöhung von 20 refp. 30 Pf.( für elektrische Wagen). Die Wasch- Arbeiter für„ berechtigt" erklärt werden! Als Vorsitzender auf die gebühr für die Wagen soll 45 Pf. betragen und ist von den Fahrern Dauer von einem Jahre wurde Regierungsrat Professor Dr. Leidig zu zahlen. Maßregelungen aus Anlaß des Streits oder der Aus- bestimmt, ein Mann, der sich bisher als warmer Freund der Untersperrung dürfen nicht stattfinden. nehmer gezeigt hat. Deutfches Reich. Sieger von Schreibfehlers Gnaden. Für die Textilarbeiter ist es nun von großem Wert, zu erfahren, wie weit die einzelnen Branchen oder die lokalen oder provinzialen Unternehmerverbände die Lieferfristen für die Eventualität eines Streits verlängern. jegt mehr denn je notwendig ist, daß die Textilarbeiter gleich den Im übrigen braucht nicht weiter bewiesen zu werden, daß es Unternehmern sich zu einer starten Organisation zusammenschließen. Hin und wieder ließen die Unternehmer bei den Verhandlungen in Berlin auch durchblicken, daß große Aussperrungen in Bufunft öfter in Szene gefegt werden sollen, um die Textilarbeiter mürbe zu machen. Tertilarbeiter Deutschlands! Schwere Kämpfe stehen Euch bevor. Holt Ihr die noch Fehlenden in Eure fation den Schädel einrennen. Drganisation, dann werden sich die Textilindustriellen an der DrganiAuf Anfrage von Rettig, wie es mit der Forderung einer Raution stehe, wurde geantwortet, daß die Unternehmer davon absehen wollen. Auf eine weitere Anfrage über den Arbeitsnachweis bie Fachzeitung" irregeführt. Es wird berichtet, eine am 7. März v. Schulz erflärte seine Bereitwilligkeit, bei Erledigung neu auf Noch nach einer anderen Richtung werden die Arbeitgeber durch in der Gitschinerstraße wurde eine Antwort nicht erteilt. Herr abgehaltene Versammlung der arbeitslosen Holzarbeiter habe den tauchender Fragen zur späteren Verhandlung bereit zu sein. Vorstand des Holzarbeiterverbandes beauftragt, in Verhandlungen Die Vorschläge wurden von beiden Parteien als Einigung mit den Arbeitgebern einzutreten. Wer der Fachgeitung" bas unterzeichnet, vorbehaltlich der Zustimmung der beiderseitigen General erzählt hat, der hat gelogen. Weder die bezeichnete noch irgend eine versammlungen. andere Versammlung des Holzarbeiterverbandes hat jemals einen derartigen Beschluß gefaßt, oder auch eine Anregung nach der angegebenen Richtung erörtert. Im Gegenteil. Im Holzarbeiterberband hat noch niemand weder in der Leitung noch in Mitgliederkreisen das Bedürfnis gefühlt, Berhandlungen mit den Die in der Donnerstagnummer des Vorwärts" geschilderten Arbeitgebern anzubahnen. In allen Versammlungen des Holz- Vorkommnisse betreffend die Gewerbegerichtswahl in Breslau arbeiterverbandes ist ohne Widerspruch gefagt worden, daß man noch sind urplöglich in ein neues Stadium gerückt: Die„ Hirsche" haben mit einer recht langen Dauer des Kampfes rechne. Unter den wieder einmal den Verräter gespielt und treten trotz frei- Die im Arbeiterbund Basel vereinigten Gewerkschaften haben Inhabern von Klein- und Mittelbetrieben gibt es dagegen viele, die willigen Anbietens und feierlichen Versprechens beschlossen, eine Initiative zur Beseitigung des Art. 164 des fampfesmüde sind und die schon längst wieder ihre Arbeiter einge- dem Gewerkschaftskartell nicht ein einziges Mandat ab!! Baseler Polizeistrafgesetes, Streifparagraphen, in die Wege zu stellt hätten, wenn sie nicht durch die Führer der Arbeitgeber zu- Obwohl sie selbst eingestanden, daß auf ihrer Lifte fast nur Dumm leiten und gegenwärtig ist man mit der Unterschriftensammlung fammengehalten würden durch die falsche Vorspiegelung, der Solz- föpfe und unfähige Statisten verzeichnet sind, erklären sie wie es beschäftigt, die ein ganz erfreuliches Resultat ergibt, denn es find arbeiterverband pfeife schon auf dem letzten Loch und habe um Ber- heißt auf Weisung aus Berlin! ihre Liste als gewählt. Breslau bereits 2000 Unterschriften gesammelt worden, obwohl nur handlungen nachgesucht. Dieser Methode der Jrreführung soll auch erlebt mithin das traurige Schauspiel, daß in den nächsten drei 1000 Unterschriften nötig sind, um dieses Begehren vor die Boltsbie eben gelemizeidinete umwahre Angabe der Fachzeitung dienen. Jahren das Gewerbegericht völlig den verräterischen Hirschen aus abstimmung zu bringen. Schon wiederholt wurden in der gesetzNun noch ein Wort mehr persönlicher Natur an die Adresse der geliefert ist. Und das alles nur, weil infolge eines lächerlich gering- gebenden Körperschaft, dem Großen Rat, Anträge auf Beseitigung Fachzeitung". Das Organ der Arbeitgeber schreibt:" Recht still fügigen Schreibfehlers( siehe Nr. 56 des Vorwärts") der des Streifparagraphen gestellt, aber immer wurden diefelben von ijt es mit einem Dial im Vorwärts" geworden. Wir glauben Magistrat glaubte, die Liste des Kartells schleunigst für ungültig der bürgerlichen Mehrheit des baselstädtischen Parlaments ave POS Husland. den Streif in schärfster Weise und machen die " " Gerichts- Zeitung. Haben Volontäre Pflichten? gewiesen, nun foll einmal die gesamte ftimmberechtigte Be- gaben das Geld zurück. Es heißt, daß die Theaterdirektoren| bie revolutionären Zerstörer der Familie" setzen ihren Stolz darein, bölferung ihre Meinung in dieser Angelegenheit abgeben und eine Versammlung abhalten wollen, um in betreff eines eventuellen den Kindern ihrer Klasse eine mit stärkeren Banden als denen der zweifelsohne wird diese zugunsten der Beseitigung ausfallen. Der Schadenersatzprozesses gegen die Elektrizitätsgesellschaften ge- Blutsverwandtschaft geknüpfte sorgende Gemeinschaft und ein vom Streifparagraph, der eine gewisse Aehnlichkeit mit dem Art. 153 meinsam vorzugehen. Die Postbediensteten konnten wegen mangel- Gedanken freier Solidarität bestimmtes Geleite ins Leben zu geben. der deutschen Reichsgewerbeordnung hat, nur in mancher Be- hafter Beleuchtung ebenfalls nicht arbeiten. Die Briefe dürften des ziehung noch schärfer gefaßt ist als dieser, qualifiziert sich als ein wegen erst mit starker Verspätung ausgetragen werden. Es wird geDie spanische Polizei Ausnahmegese schlimmster Art gegen die Arbeiterschaft, was meldet, daß auch die Beamten und Werkführer der Elektrizitätsschon daraus hervorgeht, daß im Streifjahr 1905 nicht weniger gesellschaften sich dem Ausstand anschließen wollen. Konservative und geht gegen Streikende und Streifposten womöglich noch energischer als 232 Anzeigen und 178 Verurteilungen erfolgten und immer gemäßigte republikanische Blätter äußern natürlich ihren Unwillen bor als unfere heimische. In Madrid feuerte die Polizei auf wurden Haftstrafen ausgesprochen, deren Dauer zwischen drei ber streifende Maurer, die Arbeitswillige belästigten", tötete einen Tagen und bier Monaten variierte. Gegen Arbeitgeber hat der ge- Radikalen im allgemeinen und die sozialistisch- radikale Mehr Streifenden und verwundete sechs andere schwer. nannte Strafparagraph immer versagt und bei den freisprechenden heit des Gemeinderates im besonderen für die schweren Urteilsbegründungen gegenüber Arbeitgebern wurde jeweils mit Schädigungen verantwortlich, die der Pariser Bevölkerung aus diesem ahnischer Offenheit erklärt, daß der Artikel ja nicht gegen die Ausstand erwachsen. Der Figaro" weist darauf hin, daß die Unternehmer, sondern nur gegen die Arbeitnehmer gerichtet sei. städtischen Arbeiter in einer weit besseren Lage seien, als die ArDie Regierung sucht nun dieser Bewegung zuborzukommen beiter und sämtliche Beamten anderer Unternehmungen. So hätten und hat von sich aus eine Revision des Streifparagraphen bor- fie, abgesehen von höheren Löhnen, jährlich ihren Urlaub, während Wer Volontär ist, unterscheidet sich von den gegen Entgelt ans genommen, welche sie in den nächsten Tagen dem Großen Rat vor- dessen ihnen der volle Lohn gezahlt würde. Es sei kein Wunder, gestellten Arbeitern dadurch, daß er lediglich vorübergehend die Bes Tegen wird. In dieser Revision wird insofern eine Milderung daß auch die anderen Arbeiter ähnliche Bedingungen erstrebten. schäftigung ausüben will, in der Regel fein Entgelt erhält, ja häufig borgeschlagen, als der Richter an Stelle der Haftstrafe, die ausnoch zuzuzahlen hat. Daraus folgern sehr mit Unrecht einige schließlich im Geseb vorgesehen ist, auch auf Gelbbuße erkennen Telegramme von gestern abend melden uns: Schriftsteller: der Volontär hat keine Rechte, also auch keine Pflichten. tann. In Arbeiterkreisen hat man diese Revision" mit Spott Paris, 9. März.( Privattelegramm des Vor Nach zutreffender Ansicht liegen auch dem Volontär alle Pflichten ob, und Hohn aufgenommen. Als ob es nicht auf das Gleiche heraus- wärts".) Der Streit umfaßt jetzt alle sechs Gesellschaften, auch die aus der Uebernahme der Beschäftigung folgen. Hierdurch können tommt, wenn man gegenüber mittellofen ausständigen Arbeitern den Sektor Champs Elysees, der gestern noch tätig war. Man kann für den Volontär recht erhebliche strafrechtliche Folgen erwachsen. auf Geldbuße erkennt, und diese dann im Falle der Uneinbringlich- deswegen die Straßen nicht beleuchten, die Theater bleiben geschlossen, Das zeigt der nachstehende, am Freitag vor dem Reichsgericht verfeit in Haftstrafe umwandelt oder sofort auf Haftstrafen erkennt. einige Zeitungen versuchen, mit Lokomobilen Kraft von Privaten zu 23. August vorigen Jahres vom Landgericht Breslau der Volontär handelte Fall. Es war wegen fahrlässiger Tötung am Die von der Regierung eingeleitete Revision wird darum die Ini- bekommen. Der Nordbahnhof ist lichtlos. Die Regierung betiativbewegung nicht aufhalten, sondern im Gegenteil nur fördern, Oskar Bial zu Gefängnis verurteilt worden. Er war beauftragt denn man sieht wieber das Wohlwollen der Behörden gegenüber den absichtigt die Heranziehung von Genietruppen. Das fünfte Genie- worden, in einer Fabrit eine Grube mit heißem Waffer zu be regiment wird mobilisiert. Clemenceau erklärte:" Paris muß heute aufsichtigen, damit niemand hineinfalle. Er entfernte fich mir auf Licht haben für sein Theater und Großstadtleben". Aber dies ist wenige Augenblicke. Gerade in dieser Zeit fam ein Fabrikmädchen ausgeschlossen angesichts der Disziplin der Streifenden. Vormittag und stürzte in das Wasser. Sie verbrannte sich ein Bein und star b und nachmittag fanden Versammlungen in der wiedereröffneten an den erhaltenen Verlegungen. Die Revision des Angeklagten ie wir gestern bereits durch ribattelegramm aus Arbeiterbörse statt. Die Streifenden protestierten gegen die gestrige wurde mit Recht vom Reichsgericht verworfen, weil dem UnBaris meldeten, sind die dortigen Elektrizitätsarbeiter in den nede des Seinepräfeften im Gemeinderat, daß der Streit eine geflagten durch den Eintritt als Volontär alle Pflichten erwachsen, Der Beschluß ist darum gefaßt worden, weil die neue Ge- Mache übergangener Konzessionsbewerber sei. Nachmittag berichtete die dem obliegen, dessen Stelle im Betriebe er vorübergehend als fellschaft, welche von der Pariser Stadtgemeinde die Konzeffion für der Gewerkschaftssekretär Elektrifer Pataud über eine resultatlose die elektrische Beleuchtung erhalten soll, sich weigert, ihren Arbeitern Unterredung mit dem Generalsekretär des Präfekten, der die Rückdie den städtischen Arbeitern zuerkannten Vorteile zu bewilligen. fehr zur Arbeit forderte und erklärte, wenn Militär eingreift, hört Der Ausstand der Elektrizitätsarbeiter fam ganz unerwartet die Pflicht zur Gefehlichkeit auf! In der Kammer interpellieren die und rief große Verwirrung hervor. Die elektrisch betriebene Unter- Sozialisten am Montag wegen der Militärverwendung. grundbahn sowie die elektrischen Trambahnen verkehrten jedoch ungestört, da sich die Arbeiter ihrer elektrischen Stationen bisher dem Paris, 9. März.( W. T. V.) Jm heutigen Ministerrat er Ausstande nicht angeschlossen haben, dagegen hörten die Fahr- flärte Ministerpräsident Clemenceau, daß er sich mit dem Seinestühle in den Häusern auf zu funktionieren, was zu mancherlei präfetten und dem Militärgouverneur von Paris über Maßnahmen, unangenehmen Vorfällen Anlaß gab. Die Polizei traf umfassende um von heute abend ab die Tätigkeit der Elektrizitätswerte zu Vorsichtsmaßregeln, weil sie befürchtete, daß die in den Straßen sichern, geeinigt habe. Minister Viviani erklärte sich bereit, als Abherrschende Finsternis Uebeltäter zu Angriffen auf die Passanten schluß der Beratungen über den wöchentlichen Ruhetag eine ber und zu Diebstählen in Geschäften Gelegenheit geben könnte. An mittelnde Erklärung anzunehmen, die das Prinzip des Gesetzes anerkennt und der Regierung die Wahl des Zeitpunktes überläßt, um verschiedenen Bunften, namentlich in den entlegeneren Vorstädten, die Ausstellungen zu prüfen, deren Gegenstand einige Artikel des wurden Polizisten mit Leuchtfackeln aufgestellt. Die Arbeitsbörse wurde geschlossen, um die ausständigen Elektrizitätsarbeiter an der Gesetzes sind. Abhaltung einer Versammlung zu verhindern! Arbeitern und weiß sich danach zu richten. Ausstand getreten. Aus dem dunklen Baris! Die ausständigen Elektrizitätsarbeiter, etwa 1250 an Bahl, versammelten sich deswegen in den Räumen der Conféderation Générale du Travail und nahmen einstimmig eine Tagesordnung an, in der fie erklären, daß sie im Stampfe verharren und ihn erst einstellen, wenn ihre Forderungen erfüllt sind. Ein Festtag in Fougères. Paris, 5. März.( Eig. Ber.) Volontär vertritt. Totalausverkauf" unfanterer Wettbewerb. Das Landgericht Düsseldorf hat am 22. Juni v. J. ben Kaufmann Sally Toller wegen unlauteren Weltbewerbes in zwei Fällen zu 3000 Mart Geldstrafe und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen gleichen Vergehens war der Angeklagte erst furz vorher verurteilt worden. Er betrieb am Wehrhahn und in der Kölnerstraße je ein Geschäft mit Konfektions- und Schuhwaren. In Beitungsanzeigen fündigte er wiederholt einen Total ausbertauf wegen Aufgabe der Geschäfte an, um dann unmittelbar nach Aufgabe dieser Geschäfte in der Ellerstraße seinen Betrieb fortzusetzen. Der Verein der Schuhwarenhändler hat Strafantrag gestellt, Auf die Revision des Angeklagten hob am Freitag das Reichsgericht das Urteil nur im Strafausspruch auf, weil vergessen worden ist, Einzelgefängnisstrafen für jeden der beiden Fälle auszuwerfen. Briefkaften der Redaktion. oder Die moralische Wirkung des so ehrenvoll und erfolgreich durch geführten Streits hat sich am Sonntag im Resultat einer ErgänzungsDie juristische Sprechstunde findet Friedrichstr. 16, Aufgang 4, wahl für den Gemeinderat von Fougères fundgegeben. Unsere eine Treppe( Handelsstätte Bellealliance, Durchgang auch Lindenstr. 101), Geöffnet 7 Uhr. Die Arbeitseinstellung ging in faft sämtlichen elektrischen Ben- Genossen hatten gegen eine bürgerliche Koalition zu kämpfen, die wochentäglich von 7 bis 9 hr abends statt. tralen in Ruhe vor sich; nur in zwei oder drei Anstalten wurden von den klerikalen Reaktionären bis zu den Radikalen reichte. Sie Sonnabends beginnt die Sprechstunde um 6 Uhr. Jeder Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Werkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort die Feuer ausgelöscht oder gewisse nur schwer ohne haben dennoch gefiegt. Der sozialistische Kandidat Baillant, wird nicht erteilt. Gilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. weiteres ersetzbare Maschinenteile entfernt. Da der Aus einer der Leiter der Schuhmachergewerkschaft, drang mit 2132 gegen H. 39. Da der Verein aufgelöst ist, muß die Bestimmung des Statuts stand unvermutet eintrat, war für die Zwecke der Be- 1888 Stimmen durch. Die Verkündigung des Resultates erregte erfüllt werden. R. G. 30. Ja. Besten Dank. Otto B., Raumer leuchtung wie der Kraftlieferung feinerlei Reserve bor- großen Jubel in der nun für den Sozialismus gewonnenen Stadt. straße. Manuskripte müssen stets mit Tinte geschrieben werden. gesehen. Besonders starte Störungen hat der Ausstand im Der Sonntag war überhaupt ein Freudentag für das Prole-$. 102. 1. Nach§ 910 des Bürgerlichen Gesetzbuches tann Grundstücks Wurzeln eines Baumes Bentral- Fernsprechamt und auf dem Nordbahnhofe hervorgerufen. tariat von Fougères. Denn am Abend famen auch 58 von den der Eigentümer eines Außer den Theatern mußten auch zahlreiche Konzert- und Tanz- 64 Kindern zurück, die während der Zeit der Not in der Obhut der Strauches, die von einem Nachbargrundstück eingedrungen sind, ablokale geschlossen bleiben; die Menge verteilte sich scherzend in die Pariser Arbeiter gewesen waren. 52 Tage sind sie fortgewesen, aber schneiden und behalten. Das Gleiche gilt von herüberragenden Zweigen, wenn der Eigentümer dem Besiger des Nachbar. spärlich erleuchteten Boulevard- Cafés. Die Schutzleute, die in den nur die liebende Sorgfalt, die sie umbegte, hat alles aufgeboten, um grundstüds eine angemessene Frist zur Beseitigung mit elektrischen Lampen versehenen Straßen mit Bechfackeln auf ihnen für das Elternhaus Ersatz zu bieten. Nun sind sie blühend, bestimmt hat und die Beseitigung nicht innerhalb der Frist erfolgte. gestellt sind, lösen sich von Viertelstunde zu Biertelstunde ab. Die mit Geschenken reich bedacht und des merkwürdigen Erlebnisses, das Dem Eigentümer steht jedoch dieses Recht nicht zu, wenn die Zeitungen machten die größten Anstrengungen, um das Erscheinen sie sich in der Trostlosigkeit des Provinzelends nie erträumt hatten, Burzeln oder die Zweige die Benuhung des Grundstücks nicht der Morgenausgabe zu ermöglichen; Affumulatoren, Lokomobilen usw. in fröhlicher Dankbarkeit gedenkend, heimgekehrt. Viele hundert beinträchtigen. Fordern Sie Ihren Vorpächter auf, nach Maßgabe dieser Vorschriften gegen den Rittergutsbesiger borzugehen oder werden mit großen Kosten beschafft. Proletarier haben ihnen in Paris das Geleite zum Bahnhof geHierzu abzutreten. 2. 139 000. geben und Behntausend empfingen sie in der Heimatstadt. 8 Kinder aber sind in Paris geblieben, da ihre Wahleltern von den Zwangsvollstreckung erteilen. 8. W. 154. Slagen Sie auf Aufhebung leiblichen das Recht erhalten haben, sie zu dauernder Fürsorge und des Bertrages beim Umtsgericht, fügen Sie ein ärztliches Attest bei und Erziehung zu behalten! Die konservative, patriotische Bourgeoisie beantragen Erlaß einer einstweiligen Verfügung. Bis die von Ihnen anwendet alle erdenklichen Mittel an, um feine Kinder zu haben und gernfene Behörde einschreitet, dünsten Monate vergehen. Zahlreiche Beitungen konnten nicht erscheinen, weil infolge des Ausstandes der Elektrizitätsarbeiter ihre Rotationspressen außer Betrieb gesetzt waren. Nur in zwei Theatern, dem Théatre Réjane und dem kleinen Théatre Grevin, die ihr elektrisches Licht selbst erzeugen, fonnten Vorstellungen stattfinden, die übrigen Theater Deutscher Metallarbeiter- Verband Berwaltungsstelle Berlin. Tobes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Bauanschläger Berthold Greifeld gestorben ist. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Dienstag, den 12. März, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenballe des Hedwig- Stirchhofes in Wilhelmsberg, aus statt. Nege Beteiligung erwartet 114/17 Die Ortsverwaltung. Allen Kollegen und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Bater, der Tischler Gottlieb Bautz plöglich gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 11. März, nachm. 3 Uhr, auf dem Georgen- Kirchhof, Weißensee statt. Im Namen der Hinterbliebenen 1986b Reinhold Siepelt. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes, des Fahrstuhlarbeiters Gustav Grüneberg, fage ich allen Verwandten und Befannten, besonders den Stollegen der Firma Kloß& Heumann meinen herz lichsten Dant. Zentral- Verband der Töpfer Deutschlands. Filiale Berlin. Am Montag, den 4. März, verstarb unser Stollege Hermann Daberkow ( Bezirk Wedding). Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 10. März, nachmittags 2 Uhr, von der Leichen halle des Nazareth- Kirchhofes in Reinickendorf, Berlinerstraße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 195/11 Der Vorstand. Dr. Schünemann 35112* Spezial- Arzt für Haut- und Harnleiden, Frauenkrankheiten. Friedrichstr. 203, Ecke Schüßenstr. 10-2, 5-7, Sonnt. 10-12 Uhr. ift..Emaco", feit oder flüssig, ein dem Bienen honig vollständig gleichwertiger Stunfthonig und allen anderen Fabrikaten borzuziehen? Warum Weil derfelbe garantiert frei von Stärke oderBudersirup ist, aus feinstem Rohrzuder unter Zusag von Bienen fegung, Geschmack und Aroma von honig hergestellt und in Zusammenechtem Blütenhonig nicht zu unter scheiden ist. 4045L* In Eimern a 5 fund Mk. 2,25 inkl., a 10 Pfund Mk. 4,00 inkl. Eimer. Apotheter Edgar Kieselich, Berlin, Kochstraße 53. 1. 9434. 20216 Sendungen geschehen direkt, wo nicht Die trauernde Witwe B. Grüneberg. angängig burd Batetfahrt frei aus. Wer- Stoff- hat Danksagung. Für die Beweise aufrichtiger Tellnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes sage ich allen Freunden, fertige Anzüge nach Mak 20 m. Bekannten und Verwandten, sowie Zabellofer Sib, haltbare Futterfachen. den früheren Kollegen und dem Holz- Bet Stofflieferung billigste Preise. arbeiterverband hiermit meinen herz Franke, Uderstraße 148, lichsten Dant. 19755 35591* Ede Invalidenstraße. Bw. Berta Salzmann. PrinzenDr. Simmel, Str. 41, Spezialarzt für 3/5 ant. und Harnleiden. 10-2,5-7 Sonntags 10-12, 2-4. 29 Gardinenhaus Bernhard Schwark Wallstr. 29 Flur Eing. NV Shnen ausdrücklich sein Recht H. W. 24. Sie müssen einem Gerichtsvollzieher den Auftrag zur 3 Tage Kostüme u. Röcke schickester u. neuester Fassons- nach soeben beendeter Frühjahr- Engros- Saison Serien- Verkauf direkt an Private. Engroshaus Westmann Hauptgeschäft W., Mohrenstr. 37a. am Hausvogteiplatz. Filiale: O., Gr. Frankfurterstr. 115, Andreasstraße. Serie 1 Serie 2 früher früher 20, 24, 27-30 33, 36, 40-42 Mark Mark jetzt: 20 M. jetzt: 14 M. an den Kolonnaden. an der Serie 4 früher 65, 68, 70-82 Mark Serie 3 früher 45, 48, 50-62 Mark jetzt: 30 M. jetzt: 40 M. Serie 5 früher 85, 90,95-102 Mark jetzt: 50 M. Für alle, auch stärkste Figuren Konfektion vorrätig. Orig. Modelle, Reisemuster, Kopien in Mänteln, Jacketts, Capes, Havelocks usw. in demselben Verhältnisse im Preise ermäßigt. Besichtigung ohne Kaufzwang. Sonntags geöffnet! Große Trauerabteilung. Des großen Andränges wegen erbitte Einkauf möglichst vormittags zu bewirken. Sarg- Magazin Albert Farchmin NW., Stephanstr. 56, NW. Großes Lager sämtlicher Sorten Särge zu den billigsten Preisen. Zahn- Klinik. Preise beliebige Teil. zahlung. InvalidenOlga Jacobson, straße 145. OPERA beste Musik Sprech- u.Konzertapparate unerreichte Klangfülle. teferung fofort bollständig gratis wenn Sie Ihre Schall276/20 platten von uns beziehen. Prospekte gratis und frei. Berlin 56. Louis Barth. Brickenstr. 10a liefert erstklassige Räder unter günstigsten Bedingung. eventuell auch ohne Anzahlung. Kein Laden!# 38 M. Spezialität! Anzug oder Paletot nach Maß, streng moderne Stoffe, Otto Jacob sen., Friebenstr.9. gute Zutaten u.tadellofer Sik garantiert + Hygienische Bedarisartikel. Neuest. Katalog J. Weyer, Gliafferstraße 7 ( Laden). Ein Stickereigeschäft in Handstiderei, zirka 20 Jahre leistungsfähig, in Einfäßen, Monogramm und Bettm. Empfehl.viel. Aerzte u.Prof. grat. u.iwäsche sucht auf viele Jahre Arbeit. H. Unger, Gummiwarenfabrik Joseph Engelhardt, Faftor, Berlin NW.. Friedrichstrasse 91/92. Enchenreuth, Oberfranken i. Bayern. D. R. Nein. Kranz- und Blumenbinderei von Meier nur Wassertorstr. 37. Roh- Tabak Decke Nr. 5791 a 1,50, II. Länge, Vollblatt, schöne, hellbraune Farben, tabelloser Brand. W. Hermann Müller, Magazinstr. 14. 0 Vorzügliche Sumatra Decken zu billigsten Preisen offeriert S. Hammerstein- Filiale, Vertr. Gustav Boy, Berlin N., Brunnenstraße Heinrich Franck 183. Berlin N., Brunnenstr. 185 Sumatra Deck = 225 Pf. vers. Sandblatt, helljahl. I. Bahnärztliche Klinik Belleallianceftr. 106 Bahnziehen unentgeltl. Bei künstlich. Zähnen, spez. Stronen- u. Brücken- Blomben 2c. werden nur die Auslagen berechnet. 39262* Geöffnet 9-6, Sonntags 9-12 Uhr. Lichtenrade 20 Pf.- Tour! Duadratmeter 20 M. verkauft Eigentümer Paris, Berlin, Graunstr. 27, Ede Gleimstraße. Auch bei monatl. Raten von 40-50 M. 17865* Hygienische Artikel Gummiwaren viele Neuheit., ärztl. empf. Inter. Brosch. gratis. E. Bohm, Berlin 55, Friedrichstraße 207. Verkäufe. Teppiche mit Farbenfehlern Fabril. niederlage Große Frankfurterstraße 9, parterre. Tein Laden. Mauerhoff.+1 Steppdecken billight Febrit Große Frankfurterstraße 9, parterre.+1 Gardinenhaus Große Frankfurter. traße 9, parterre. Kein Laden. Mauerhoff. 1 † Deckbett, Unterbett, Kissen mit 23035* Damenfahrrad, Herrenfahrrad 25,00, Schädel, Schmidstraße 37. Gardinen, gestickte, in Tull und Mull, ältere Muster, verkauft wegen Todesfall Güther, Grüner Weg 80, parterre. 22368 Milchgeschäftseinrichtungen, Milchlübel, Sannen, Maße, Milchfiebe. Wiegeschalen, Buttermaschinen usw, billigst. Jordan, Michaeltirchstraße 21. Herren Garderobe nach Maß, saubere Arbeit, großes Stofflager, Baletot, Anzug 36 Mart an. Kauft beim Handwerker, lasset den Hand werker verdienen. Teilzahlung gestattet. F. Dörge, Dresdenerstraße 109. Fahrräder, neue, gebrauchte, Kaffee, Mehl fauft man nur bei M. Feder, Wichertstraße 1. 18306* Verfallene filberne Herrenuhren 4,00, goldene Damenuhren 6,00, Stetten, Schmud spottbillig Gubener straße 3, Pfandleihe. + 46* Betten, Stand 11,00, zweischläfrig 16,00, Gubenerstraße 3, Pfandleihe. 1872 Dringend. Wegen Aufgabe einer Waldparzelle 960 Mart, bei Kunststopferei bon Frau Koloath, großen Wohnung find fämtliche Sadowa, Gartenboden, große Bus Charlottenburg, Goethestraße 84, I. Kleiderschränke, Bertilos, Bettstellen funft, fleine Anzahlung. Kettermann, Pfandscheine kauft Pfandleihe mit Matrazen, Federbetten, Herren- Blumenstraße 9. + 127* Brinzenstraße 63. 17/ 6* schreibtisch, Teppich, Bilder, Paneel- Singerbobbin spottbillig wegen Bücher fauft, beleiht Antiquariat brett, Sofas, Ruhebett verkäuflich Aufgabe Blumenstraße 9, II.+ 127* Stochstraße 56, I. Prinzenstraße 94, born I. 19/14 Schneiderkostüme nach Maß billig, Masseur R. Lorenz, für sämtliche Betten, Stand 20 Mart, Muschel- gutsigend, Blumenstraße 9, IL.+127+ Strantentassen. Stralauer Allee 230. bettstellen mit Federmatraßen 38,00, Fahrräder, gebrauchte 15,00, Herrengarderobe nach Maß, tadel Kleiderspind 28,00, Rubebett 25,00, Pfandleihe Martusstraße 27. 20,00, 25,00 Mart. Neue Fahrräder Säulentrumeau, geschliffen 34,00, los sigend, billig Blumenstraße 9, II. Aufpolsterung. Matrate 5,00, billiger. Sämtliche Bubehörteile Wachhunde, Stubenhunde, faufe Sofa 6,00. Roller, Neue König grundreell und biüig. Laufdecken Sofatisch 15,00, Teppich 8,00, Ber+144 3,00, Luftschläuche 2,50, Uhlenhut, schiedenes. Dresdenerstraße 38, born auch Hunde. Blumenstraße 52a. 20/7 ftraße 3. II, links. 19/14 Gemüse, Vortost mit Rolle und Dranienstraße 157. Festfäle! Vereinszimmer Sonn Bronzegastronen, dreiflammig Feuerung Thornerstraße 2. +132 abende, Annen Dfterfeiertage. 219/ 17* Ihren 150, 6,00, Salongastronen 15,00, Bas- Nussbaum- Kleiderspind, Bertiko, straße 16. Gaswandarme 0,65, Plüschiofa 27,-, Ausziehtisch, Muschellampen, Petroleumlampen spottbillig. Küchenfachen. Königsbergerstraße 13, meister, Lichtenbergerstraße 9. Wer Stoff hat? Fertige HerrenSchauerbeleuchtung, Gasbogen- bettstelle 28,- Kommode 9anzüge 15,00. Wagner, Schneider 19/ 1* Gassparkocher 1,00, 3meiloch 3,00. born I +47 Schröder, Hochstraße 43. 20095* Billard, mittelgroß, zu laufen Ecklokal sofort billig zu verkaufen. gesucht. Offerten erbeten A. Hinze, Brennaborrad, gut erhalten, Näheres bei Felsmann, Moabit, Gastwirt, Bäderid. billig. Schmidt, Stettinerstraße 42. Reuchlinstraße 6. +147 Fahrrad verkauft Krüger, LiegnigerMahagoni- Flügel, Sofa, Stinder: +52 bettstelle, Binkbadewanne verkauft ftraße 11. Dameurad verkauft billig Laube, Walzer, Schlüterstraße 74 III.+ 147* +52 Treptow, Beermannstraße 8. Verkaufe mein Obst-, GemüseThielsche Rolle billig verkauft und Südfruchtgeschäft wegen Ueber+69 nahme eines anderen Geschäfts +47 Weißenburgerstraße 6. Neues Herrenfahrrad trankheitshalber billig zu verkaufen. Mertens, Swinemünderstraße 22, of I. 2337sé 2324S glattrotem Inlett 10,50, Pfandleihe Andreasstraße achtunddreißig. 23028* Monatsanzüge und Winter paletots von 5,00, Joppen von 4,50, Rotrofa- gestreiftes Decbett, Unterbett, zwei Stiffen 18,00, Damastbezüge, billig, Produktiv- Einkaufsgenossen 12,00, Frads von 2,50, sowie für olen von 1,50, Gebrodanzüge von Steppdecken, Andreasstraße achtunddreißig. Pfandlethe. schaft, Dderbergerstraße 30, Laden.* forpulente Figuren. Neue Garderobe Teppiche, Gardinen, Diwandecken, zu staunend billigen Preisen, aus Bauerndeckbett, Unterbett, zwei Steppbeden, Portieren, Läuferstoffe, Blandleihen verfallene Sachen kauft Tischdecken, Sofabezüge, spottbillige man am billigsten bei Naß, Wulad 19435* Gelegenheiten. Fischers Teppichhaus, ftraße 14. Botsdamerstraße 100, nabe Bülowstr. Geldersparnis! Pfandleibe Her Möbelangebot. Im Anhalter mannplay sechs. Ertragroßer BettenBabnspeicher, Mödernstraße 25, An bertaut, Brautbetten, Bermietungshalter Innenbahnhof, direkt Hoch- bett, Bettstücke, Bettwäsche, Möbelbahnstation Mödernbrüde, stehen ver stüde. Spottbilliger Uhrenverkauf, Stiffen 27,00. Große Laken 1,00. Leihhaus Andreasstraße achtunddreißig. Elektrische nach überall. Inventur- Ausverkauf! Teppichfabrikmuster mit 10 Prozent Rabatt. Teppichhaus, Große FrankfurterStraße 125. 2292* Steppdecken, Fabrikmuster jetzt 2,95, 3,35, 3,95, 4,85 2c. Große Frankfurterstraße 125. Schmudiachen, Gardinenverkauf, Müller, Korsörerstraße 23. Steppdecken, Tischdecken, Garderoben, † 134* 22938* berfallener Pfänderverkauf. Inventur- Ausverkauf! Tüllbettdecken Stück 1,95, 2,35, 2,85, 3,25, 3,75 2c.; Gardinenreſte 1 bis 6 Fenster 10 Prozent Extrarabatt 1,25, 1,85, 2,45 2c. 2294* Fehlerhafte Tuch- und Plüschdeden( Fabrifmuster) spottbillig Teppichhaus, Große Frankfurter ftraße 125. 22958 Sofabezüge( Refte), Wolle und Plüsch, 15 Prozent Rabatt. Große Frankfurterstraße 125. 2296* Teppiche mit Fabrikniederlage, Frankfurter Allee 107. Gardinenhaus, Reste und einzelne Fenster jetzt bedeutend billiger. Frantfurter Allee 107. 2298 V schiedene Einrichtungen zum Verfauf. Darunter befinden sich hoch moderne Schlafzimmer, Speisezimmer, Herrenzimmer, auch einzelne Salon Billig verkauft: Herrenanzüge, garnituren, Paneelsofas, Biblios Knabenanzüge, Arbeitssachen. Große theken ,, Ankleideschränke, Nußbaum- Auswahl, Stoffrefte großes Lager. büfette, Bronzefronen, Delgemälde, Wilhelm Bange, Turmstraße 84. Schreibtische 28,00, Ruhebetten mit Zweites Geschäft Alt Moabit 82. prachtvoller Diwandede 22,50, wun Drittes Geschäft Flensburgerstraße berschöne Säulentrumeaus 30,00,( Stadtbahnbogen). + 81* hochelegante Salonteppiche schon 14,00 Petersburgerstraße 37, Pfandbis zu allergrößten Saalteppichen, leihe. Band, Taschenuhren, Ketten, allerliebste Zimmerteppiche 8,00, Ringe, Broschen, Ohrringe. Spott reichgeftidte Uebergardinen, Spachtelpreis. stores, Tüllgardinen, Steppdeden, Salonbilder, Standuhren, prachtvolle Plüschtischdecken 5,00. Verschiedene Gelegenheiten. + 132* Pfandleihe Petersburgerstraße 37. Schuhwaren, Belten, Wäsche, Gardinen, Teppiche, Portieren, Anzüge, seidene Blusen. Spottpreis.+ 132* Gangbares Milchgeschäft mit Rolle preiswert verkauft Danzigerstraße 85. Kinderwagen, grau, Gondelform. 15, verkauft Wenzel, Schönhauser Allee 13, Hof. +69 Tourenrad, stabil, 45, verkauft +69 Strieger, Schliemannstraße 21. Möbel, größte Auswahl, bekannt billig, Kastanien- Allee 56, am Weinbergsweg. 20246 Metallbetten, zwei hochelegante, 100,00, großer Säulentrumeau, Stristallfaffette, 62,00. Ritterstr. 112, II. Lieferwagen und alle Sorten Räder 2014b Palisadenstraße 101. Damenhemden, Herzfasson, mit gestickter Baffe 1,25, Herrenhemben 1,30, Bettbezug nebst zwei Stopftiffen 4,10, Normalwäsche, Arbeiterhemden sowie einzelne Reisemuster spottbillig. Wäschefabrik Salomonsky, Dirdsen straße 21, Alexanderplatz. 219/18 Nähmaschinen! Vergüte bis 15,00 wer Teilzahlung tauft oder nachweist. Sämtliche Systeme. Brauser, Tilsiterstraße 90. Lager. Farbenfehlern. Steppdecken, Fabrikmuster spott billig. Bortieren( 2 Schals, 1 Lambre quin) 3,50, 3,95, 4,85, 6,-: c. Frankfurter Allee 107. 2299 Steppdecken spottbillig, Fabrit Große Frankfurterstraße 60. 21678* Teppiche!( fehlerhafte) in allen Uebernahme boll ständiger Warenlager, Wirtschaften, Kontursmassen, Nachlässe zum schnellen Verkauf und Versteigerung. Otto Lidetes Auktions- und Möbelspeicher. Rostenloser Transport. Lagerung. Bronzegaskronen!! Dreiflammig! 6,00. Baszuglampen! 9,00. Salongastronen! 16,00. Gaslyren. 12 Kundentischlerei billig zu ber taufen Augsburgerstraße 11. 19896 Milchgeschäft, flott, 120 Liter täglich, mit Rolle, 675 Mart Miete, schöne Wohnung. Reflektanten bitte unter Eristenz la Postamt 2, Borbagen- Rummelsburg. 821 20016 Goldgrube! Restaurant pauptvertebrsstraße, 2/2 biel Spirituosen, anschließende Wohnung, Vereins2300. zimmer, Miete nur 1800, erforderlich Erfragen Kolonialgeschäft 20065 Schaufensterlicht spottbillig! Bohlauer, Wallnertheaterstraße 32. Möbeltischlerei liefert gebiegene Bunte Küchen. Reelle Arbeit. BeWohnungseinrichtungen äußerst billig. fichtigung meines staunend großen Frankfurter Allee 49. Lagers erbeten. Auch Ratenzahlung. Motor, in jedes Fahrrad einzu Nur Keller und Hinterräume. bauen, mit Zubehör billig zu ber Harnad, Tischlermeister, Dresdener laufen. Borhagen, straße 124, zwischen Dranienplay und straße 5, II lints. Stottbuser Tor. 17688* Verfallene Möbel, ganze Wirt2320* Zwei Vereinszimmer, 6X9 und 5X6 Meter, täglich frei. Heidemann, Blan- Ufer 63, am Urbanhafen. Vereinszimmer, großes, zu ver geben Lindowerstraße 26 bei Sachse. Elsholz, Komiter, Gropius 1985b* ftrage 6. Berliner Bollsquartett, vorzüg +51 liche Humoriften. Gerhardy, Brangel ſtraße 22. Voltshumorist Henry Balzé, Man + 51* teuffelstraße 41. Platinabfälle, alte Goldfachen, Silber, Gebisse, alte Uhren, Kehrgold, Staubgold, sowie sämtliche gold- und filberhaltigen Rückstände fauft Goldchmelze Broh, Wrangelstraße 4. 1912* Telephon IV, 6958. Wer Stoff bringt, zahlt 20 Mart für gutfitenden Anzug. Kuschewski, 19825 +132+ Annenstraße 2. Brautleute! Möbeljuchende! Be- Lichtenberg. 20 Morgen LaubenFahrrad verkaufe umständehalber tannt billigste Bezugsquelle für Woh- land, im ganzen oder geteilt zu ber billig. Goldstein, Charlottenburg, mungseinrichtungen, Sofas, Bett- pachten. Herzberg- und Siegfried Herderstraße 2. 20136 ftellen, reelle Matratzen in über- straße- Ede; am Drt oder Frante, 23365 Großes Aquarium berkauft billig raschender Auswahl! Nur Grüner Rigaerstraße 94. Friedrichsberger weg 81." Hermann Dwinapti Robert Werner, Vereinszimmer Bu bergeben straße 10. +47 Gelegenheitstänfe: Baletots, An- Kleine Andreasstraße 15. Schultheiß 2018b Hosen, Koffer, Revolver, Ausschant. Bigarrengeschäft, gangbares, so- aüge, fort wegen Verheiratung zu ver- Teschings, 1hren, Goldfachen, Refsel, Hochzeitler, Grammaphon mit taufen, anschließende Wohnung, billige pottbillig. Lucke, Oranienstraße 131. 30 Mufitftüden, leibweise 3,00. Gläser, Miete, Cadinerstraße 16. +47 Reisegläser, Operngläser, Reiß- Forsterstraße 49. + 51* Säulenwirtschaft, echt Nußbaum, geuge, Regulatoren, Freischwinger, Empfehle allen Freunden und Bes tm Teppichlager Brünn, Hadescher Broken fit be alle beries billig verkäuflich Beidenweg 1, Retter. Harmonikas, Geigen, Zilbern, Bilder, tannten mein Weiß- und BahriſchTeppiche, spottbillig. Lude, Dranien- bierlotal; Bereinszimmer mit Bianino Markt 4, Bahnhof Börse. 255/ 2* Vertiko, Sofa, Regulator umzugs ftraße 131. 18445* ist zu vergeben. Sarl Spaet, BlumenBrantleute, Logieswirte faufen 1. Seitenflügel III lints. halber zu verkaufen Memelerstraße 48, +47 Seifert Kanarien, Federbetten, Bettwäsche, Bettinlette, prämiiert, ftraße 20( früher Liegmannstraße 26). verkauft Rühl, goldene Medaille, Gardinen, Leibwäsche, Steppdecken, Platina, alte Bahngebisse, aller Glasaquarium, 36X26X40 1,90, + 106* höchste Preise, Linienstraße 199 II Tischdecken, Teppiche, Banduhren Herosfacetus 0,30, Meetroplus 0,40, 277/6 spottbillig Pfandleihe Küstrinerplat 7. Kanarienhähne und Weibchen Soasimstraßen- Ede. akropoden 0,25. Andersen, KürassierGaskronen, Petroleumfronen ohne straße 10a. 19/18 bertauft Prinzessinnenstraße 12 III, melker, Bollshumorist. Auch Teppiche, Rüdseite angeleimt, schaften, Trumeau 28,00, Nähmaschinen, lints. 8406 Gefchaft. Stettinerstraße 57.+101 Anzahlung, Woche 1,00. Louis Böttcher unter Fabrikpreis. Stoehr, Münz- Gardinen. Lombardspeicher Elsaffer Abessinierpumpen 8,00 bis 100,00, ( felbft): Borhagenerstraße 32( Bahnstraße 17. ale, mit und ohne Bühne, Dfter22915* ftraße 32. 19986 Sauger 2,50, Flügelpumpen, Garten- Kanarienhähne, Weibchen, Vogelverbindung Barschauerstraße), ReiSonntage nidendorferstraße 116, Schönhauser Möbelfabrik, Oranienstraße 58. Hobelbänke verkauft Bayer, Weber- prizen, Gartenschläuche. Bumpen börse Seleine Andreasstraße 15. Brill, feiertage, Sonnabende, fabrit Schröder, Hochstraße 43. Schultheiß' Ausschant. 20196 frei. Auch Hochzeiten. Berolinasäle, 20025 Allee 80, Potsdamerstraße 81, Rig direkt Morigplay. In meinen fünf ftraße 11. +69 Herrenfahrrad, Damenfahrrad, Etagen stehen komplette Wohnungsdorf, Kaiser Friedrichstraße 247. Seiferthähne, Hohl, Knorrvögel, Schönhauser Allee 28. Bettstellen, Matratzen, Schlafwie neu, 45,00. Küchenmöbel, Holz, Blumen- Weibchen, billig. Kramer, Borhagener andere einrichtungen in jeder Breislage vom fofa 20,00, Stühle, Maler Möbel billig. In meiner feit Einfachsten bis zum Eleganteften. Stommobe 16,00, Spiegelspindchen, Auszugtisch, ftraße 36b. 2335* ftraße 11. +47 arbeiten streicht Mathes, Maler, 1880 bestehenden Möbelfabrik Gnei- Besondere Gelegenheit biete ich in großer Muschelspiegel 12,00, Plüsch+69 Herrenrad umständehalber jeden Kanarienhähne, Lange, Hufeland- Lhchenerstraße 9. senaustraße 15, am Halleschen Zore, verliehen gewesenen, 20165 Dilettanten Blasmufit- Verein stehen viele Wohnungseinrichtungen, Möbeln, die bedeutend berabgesett 26,00, Bilber, Baneelbrett, Säulen gebäude II. faft neuen fofa, Kleiderspind, Muschelvertito Preis. Schönhauser Allee 9, Quer- ftraße 25. 256/19 Edelkanarien, Heckweibchen, Sei- lucht Mitglieder bei Abendroth, Badverliehen gewesene und neue Aus- find. Besichtigung erbeten, ohne auftrumeau, Seüchenfachen verkauft schleuftraße 42. +112 stattungen zu sehr billigem Berkauf. zwang. Auffallend billig verkaufe ich night Schuhmann, Waldemarstraße 27, Stores Plüschteppich, Uebergardinen, fertstamm, Büttner, Boftstraße 19. Standbetten, Steppdecken, Kanarienvögel verkauft Schön Komiker frei. Holz, Schul Teilzahlung bei geringer Anzahlung neue Chaiselongues 20, Schlaf porn I. 20035 Gastrone, Gardinen, Tüllbettdecke, Grünerweg 53. +112 gestattet. Beamten ohne Anzahlung. fofa +47 ftraße 106. 29, Satteltaschenfofa 45, Ich liefere gediegene Einrichtungen Baneelsofa 55, hochelegante Gar Schleunigst Salonfäulen 2,00, Grammophon billig. Hoffmann, Sumorist Helmich frei, Adolf 20175 für 150, 200, 300, 400 Mart. Hoch nitur 75, straße 12 a. Säulentrumeau +112 Taschensofa, Baneelsofa, Muschelschrant Naunynstraße 52. 32, elegante 500-10 000 Mart. Tourenrad( neu, 80 Mark) ber Be Bettstelle mit Matraße 16, Auszieh 38,00, Broncetronen, Bettstellen jeden Volksfänger Gesellschaft Ante, sonders empfehlenswert ist der große tisch 18. Muschelspind, Bertilo 27. Preis. Elsafferstraße 53, Hof bart., tauft Jordekli, Faldenſteinſtr. 10, II. +127 Swinemünderstraße 17. +103 Borrat verliehen gewesener Möbel, Getaufte Möbel fönnen drei Monate 20045 Damenfahrrad billig zu verkaufen. Kanarienweibchen, Hedbauer, Saal mit Bühne zum 1. Dfterdie noch fast neu und im Preise be- tostenfrei lagern. Teilzahlung ge Kleiderschrank, Tisch, Wasch Schumacher, Wrangelstraße 17, III. deutend herabgefeßt find, Kleider- stattet. Kein Laden, direkt Fabrit. ständer billig verkäuflich. Edison- Phonograph verkauft Clauß, feiertag zu vergeben. Offerten„ H." Gutes, tleines Bigarrengeschäft Fehrbellinerstraße 55 III.+103 Poftamt 4. +103 spind 20, Sofa mit Auszug 30,- Auch Sonntags geöffnet. Wuster- Oranienstraße 178. Bettstelle mit Sprungfedermatraße 23, buch gratis. billig verkäuflich Weberstraße 43.+51 Kanarienroller, 6,00, Zucht Wasserwagen repariert Storth, 2192K* Seifengeschäft billig verkäuflich +112 Muschelpinde, Bertito 34, Ruhebett Bigarrengeschäft, gutgehend, be: weibchen, Marwig, Mainzerstraße 1. 18, Säulentrumeau 30, Taschen Schlafdecken, feibenweich, elegante Bienerstraße 52. queme Wohnung zu verkaufen. AusKanarienhähne, Weidelt, Nord- Tischler auf bessere Möbel können diwan 43, Paneelsofa mit Sattel. Muster, Stüd 3,50. Gebr. Pflaume, Baustelle, Dabendorf, unter günsti- tunft Röder, Grüner Weg 112.+51 ufer 11. +103 noch einer neugegründeten Genossens taschen 73, englische Plüschgarnitur Friedrichstraße 205, Deden- Spezial- gen Bedingungen zu verkaufen. Schlafzimmer Einrichtung, faft 95, Muschelbettstelle mit Matraße 36, geschäft. Kanarienvögel, hedreif. Pabst, schaft beitreten. Ginlage 1000 Mart. neu, zu verkaufen. Nigdorf, Kranold Schreibtisch 25, geschnittes Büfeit 115, Brinzenstraße 110, Dresdenerstraße 48. Offerten unter E. D. 1522 an Rudolf straße 7, I. geradezu. 20226 Mosse, Prinzenstraße 41. 20/1 englisches Schlafzimmer, SpeiseBoltastraße 8 III. Kanarienhähne, 5,50. Drelse, Lanbenland, Rute 40 Pfennig. zimmer, besonders preiswerte Salons. +101 Auskunft Landsberger Allee 148. Gekaufte Möbel werden fostenfrei Kanarienhähne, Weibchen beraufbewahrt, durch eigene Gespanne Schönes Bereinszimmer mit Klavier geliefert. Musterbuch gratis. Sonngeöffnet. fags von 8 bis 10 und 12 bis 2 Uhr 2316* Lauben- Baumaterialien, gebrauchte und neue, wie: Kantholz, Bretter, Latten, Leiften, Türen, Fenster, Dachpappe, in größter Auswahl billigst. Hajenheide 2( am Hermannplatz). Butterhandlung nebst Wurstwaren sofort billig zu verkaufen. Hussiten straße 31. + 94* den 2289st* Möbelkäufe find vorteilhaft im Möbellagerspeicher Brunnenstraße 182. Ganze Einrichtungen von 200,- an. Gelegenheitstäufe wenig gebrauchter Möbel, Plüschgarnituren, Schreibtische, Paneelsofas, Säulentrumeaus, Nußweg 3. lints. Schöneberg, Bahnstraße 43. Grünberger 20005 Groll, 19845 Kanarienhähne, Weibchen, Seifert, verkauft Degen, Cadinerstraße 14. Kanarienvögel, Golz, Lorking straße 32. 4 Hochstädterstraße 9. 19815 Strauß, Jan nowiß- Passage, Laden 6. Zwei Zylinder- Automobil- Droschte mit orig. de Dion- Motor montiert, gut erhalten, 2900 Mart, feltene Gelegenheit. Speier, Fürstenwalder straße 18. B Bianino, braunes, 140.- Turmftraße 8 I.( Borwärtslejern Rabatt). Materialwaren Geschäft, altes, tauft Hammel, Bollinerstraße 18. 19/11 biel Bonbon, frankheitshalber zu ver faufen. Zu erfragen Rigdorf, Restau cant Bergemann, Goethestraße Nr. 7. +144 +147 Kanarienhähne, Seifertstamm, zu vergeben bei Stnobloch, BismardHedvögel billig, Wahnte, Görlitzer- traße 23. straße 32. +29 Vermietungen. Wohnungen. 19835* Friseurgeschäft. Spottpreis, umKanarienhähne, auserlesene Bucht ftändehalber, Schönhauser Allee 50a. weibchen, spottbillig bis ersten Fe Plüschsofa, Säulentrumeau, billig, bruar. Lehmann, Brunnenstraße 29. 100 Stanarienhähne, fingende und Forsterstraße 22, 8ahnatelier. 20305 Sportwagen verkauft Borhagener sprechende Papageien. Restaurant Rohlenplak mit Schuppen und Ch auffee 10, born 1. +130 Kommandantenstraße 52. 22618 Wohnung, 600 Mart, GneisenauKollegen! Nähmaschinen, sämtliche Kanarienhähne, Weibchen( rein straße 95, Systeme, ohne Anzahlung, Woche Seifert), sowie Hedeinrichtung +81 1,00. Stephanstraße 43. ( Einzelhecke), Gesangspinde verkauft Halbrenner, Doppelgloden, wie frankheitshalber Grengel, Laufizer neu, arbeitslos, muß fofortvertaufen ftraße 26, 3. Aufgang. 17576 +47 Strause, Straßmannstraße 18. Kanarienhähne, Weibchen, viel Baschtoilette, fach prämitert. Strebs, Stopenider Verzugs balber! Spiegelspind, Sofa, Nähmaschine, ftraße 154a. 20408* Küchengeschirr, Laube, Verschiedenes, verkauft billig Roth, Dieffenbach +107 ftraße 70 II. Abessinierpumpe, 8,00-100,00 Erfaßteile, gebrauchte auch, Sprip pumpen billigst. Leiherdbohrer umsonst. Bumpenwolff, Aderstraße 81. † 103* Brennaborrad, hochelegant, jeden Breis. Mitschte, Wattstraße 4/5. Verschiedenes. Oudenarberstraße 36, 38. Sofort billige Wohnungen von 18 Mark ab. Warthestraße 63, 64. Billige Läden, Wohnungen 2 Stuben, Sofort! Küche, Ballon, Erfer billigstens. Baumschulenweg, Genossen schaftshaus, 2 Stuben, Küche, 1 Stube, Stüche, Korridor fofort Schrader. 22735* straße 7. Drei Corre- Drofchten mit orig. baumbüfette, Muschelschränke, Wuschel- 2 Bylinder de Dion- Motor montiert, pertifos 28,-, Teppiche, Bücher für jeden Preis abzugeben. Dfferten schränke, Spiegel, Spiegelspinden, O. F. 8150 Rudolf Mosse, FrantAusziehtische Kommoden, 10, furterstraße 33. 19/10 Muschelbetten, Englischbetten, TaschenDigi- Wagen, 28ylinder, seitlicher lofas, Ruhebetten, Marmortoiletten, moderne Küchen, Schlafsofas 12,- Einstieg, amerikanisches Berded, um Speier, und viele andere Bufallsläufe, alles ständehalber sehr billig. spottbillig. Sonntags geöffnet. Stoften- Fürstenwalderstraße 18. 19/7 loser Transport und Lagerung. Landaulet Opel, fast neu, ziet 4000 art. Brennaborräder, Teilzahlungen, Bylinder, Offerten Kleiderſpind, Bertito, Spiegel ohne Anzahlung. Heyte, Danziger O. G. 8151 Rudolf Moffe, Frant und ein Damenrad zu verkaufen. ftraße 95. 19/8 2321 furterstraße 33. Zu erfragen Germania- Ausschant, Wenkel- Mobil, drei Monate beAlt- Borhagen 54. 145* Schlafzimmer, Wohnzimmer, Salon, stüche, Büfetts, Säulen- nupt, mit Berbed 2300 Mart. Speier, Pfandleihhaus Weidenweg 19. trumeaus, Tauschmöbel, 19/9 Fürstenwalderstraße 18. Teppiche Berfallene Bjänderverkauf, Winter ipottbillig. Auktionsannahme, Grüner Halbrenner 80,00, tadellos, selten paletots, Winteranzüge, Bettenverkauf, 2810* gebotene Gelegenheit, verkauft sofort Gardinenverkauf, Wäscheverkauf, Uhrenverkauf, Nesterverkauf, Teppich Jährlich mur einmal Inventur- Horn, Große Frankfurterstraße 124. Herrenfahrrad, Damenfahrrad verkauf, Steppdeden, Nähmaschinen, Räumungsverkauf im Teppichhaus staunenerregende Spottpreise. Ber- Emil Lefèvre, Oranienstraße 158.( 18),( 30), Grammophon mit Blatten bindungen allerwärts. 17/ 1* Extralifte gratis. 2201 pottbillig. Wienerstraße 37, 2ofal. Sofa- Teppiche, sirta atvei Meter Herrenfahrrad, wie neu, umSommerpaletots, Monatsanzüge lang, imitierte Perfer 3,35, Tapestrie- ständehalber. Sleinschmidt, Usedomvon 6 Mark an. Auch neue elegante brijel 5,35, Arminster 4,65. In straße 27a. Herrengarderobe lauft man ventur- Ausnahmepreise. Teppichhaus britten Teil billiger als im Laden Lefèvre, Dranienstraße 158, 2202* unschädlich, waschecht, Probeflasche 0,50. Haarfärbemittel, unübertroffen, beim Schneidermeister Fürstenzelt, 1995b mur Straußbergerstraße 46, parterre. Reichgestickte Tischdeden in Filz- Grießler, Charlottenstraße 5. tu 1,65, Bittoriatuch 2,35, Milcheinrichtung. Milchfübel, Möbel auf Teilzahlung Prinzen Plüsch 5,85. Inventur Räumungs- Milchkannen. Luisenufer 27. 18426* Straße 62. 19/ 5* preise. Teppichhaus Emil Lefèvre, Möbel, Sonntag bis 6 Uhr nach Dranienstraße 158. 22038* Fahrräder, Teilzahlungen. Ins mittags Besichtigung, Möbel, Spiegel, balidenstraße 20, Staligerstraße 40.* Grünfram, Rolle, Feuerung fo- Bolsterwaren zu spottbilligen Preisen, fort zu verkaufen Wichertstraße 155. paffende Gelegenheit für Brautleute. Singerbobbin Ringschiffchen 20,00. Kinderwagen, Kinderbettstellen, Saalfeld, Strautstraße 50, Hof rechts. Alleganderstraße 12. Sportwagen, gebrauchte, zurüdgejezte Wilchgeschäft billig au verlaufen Firmenschilder, Fahnenschilder, spottbillig. Schneider, Kurfürsten Lindenstraße 59. 19736 Transparente, neue, gebrauchte, ftrage 172. Gangbares Kohlengeschäft billig billigst. Schilderfabrik Legal, Neue Kontormöbel, Ladeneinrichtungen zu verkaufen, 45 Waggon Umfas Schönhauserstraße 14. 256/ 18* fämtlicher Branchen, Geldschränke, nachweislich laut Rechnung, Miete Grünkram, Stolonialwaren, muß Möbelfabrik Dranienstraße 172/173, Eisenschaukästen, Spottpreise, Stefen- 55 Mart monatlich. Heimstraße 4 im wegen anderen Unternehmens bis 19615 liefert ab Fabrit an Privatpublitum auswahl. Steinede, Dranienburger Steller, Otto Jüttner. 15. verkaufen. Petersburgerstraße 64. zu Engrospreisen gediegene Ein- ftraße 2( Hackescher Markt), Filiale Herrenrad, Damenrad, hochmodern, Gormannstraße 1( Rosenthalerstraße). richtungen von 285,00 bis 438,00, Plüschfofa 38,00, Schlaffofa 20,00, Sie Prospett r. fofort jeden Preis, Milchgeschäft, elegante 650,00, englisches Schlafzim Sommerpaletots, Monatsanzüge, Grenadierstraße 26. 277/5 Bettstelle, Matrage 15,00, Tapezierer, 20/5 Gormannstraße 5. Zimmer. mer 272,00, englische oder Muschel- wenig getragene, von 5 Mart an, Bigarrengeschäft, gangbares, zu bettstelle mit Matrage 45,00, einfache große Auswahl für jede Figur, auch verkaufen, da zwei Geschäfte zu schwer, Plüschfofa 38,00, Schlaffofa 20,00, Möbliertes Bimmer für Herrn 30,00, Kleiderschrank, Bertito 45,00, neue elegante Garderobe aus erfter Spiegel mit Spindchen 40,00, Taschen Bezugsquelle 20 Prozent billiger wie zu erfragen Blumenstraße 39, Re+47 ftraße 23, Tapezierer. Rigdorf, Bruses Festfäle, Knese- zum 1. April. Heint, Waldemar 20/4 19945 fofa 60,00, stüchen in modernem im Laden, direkt vom Schneiderbedstraße 113, Restaurant, Garten, ftraße 21, vorn I. Anstrich 58,00, verliehene und zurüd- meister Paul Fürstenzelt, mur Mofen- Parteilotal verkauft E. Borm, Pianino billig verkäuflich Kleine Bereinszimmer, Barlettjaal( 600 Ber Möbliertes Zimmer bermietet gejette spottbillig. Auch Teilzahlung. thalerstraße 10. Sabe teine Filialen. Schöneberg, Eisenacherstraße 78. 106 Andreasstraße 3, Seitenflügel parterre. fonen). Sonntags Ball+ 117* Serzmann, Waldemarstraße 62.+52 219/ 14* echt 22478* ſtaurant. Wohnungen von 2 und 1 Stube Die von mir über Fräulein Jüdes und Stüche nebst Zubehör billig zu getanen Aeußerungen nehme ich vermieten Hennigsdorferstraße 10, N. zurüd, erkläre dieselbe für eine acht Stube und Stüche umständehalber bare Person. Winkelmann, Schiller Kinderwagen, gut erhalten, billig. ftraße 10, fofort, 22 Mart, Wißmannstraße 45, 1965b 19776 Hof IV( Hermannplat). Hering, Joftystraße 10, of III.+144 Maschinistenschule, Anfang April. Eine Stube, Stüche, preiswert, Taubenbörse Gartenstraße 3. Abendunterricht, 6 Monate. Prüfung, Berlin, Böbikerstraße 2. 23285* Große Auswahl. +112 Beugnis. Reformtechnilum, ChauffeeGine, zwei und drei Stuben und 21978* Ecrestauration wegen Verzug firaße 1, Berlin N. Küche, Bad, Zubehör, in Weißensee, Maschinenbau, Elektrotechnit, Goethestraße 26. 23275* nach außerhalb billig sofort zu ver Taufen. Bu erfragen Petersburger Eisenkonstruktion, Automobilbau, beste Blat 4, Spedition. Vorberwohnungen, zwei Stuben +132 Lehrmethode. Ausbildung BetriebsIngenieur, Techniker, und Küche, von 30 Mart ab. Gericht Maschinen19975 Grünkrameinrichtung billig zu meister, Wertmeister, Monteur, Ma- ftraße 1, I links. verkaufen Warschauerstraße 62.+132 schinisten- Applifanten, Marine. Tages, Balkonwohnung, zwei Stuben, Kursus April. Küche, Schreinerstraße 62, bei der Grünkram- Geschäft verkauft Ein- Abendunterricht. richtung Straßmannstraße 22.+132 Fordern Sie Profpett R. Reform Frankfurter Allee, Fahrverbindung, +47 Technikum, Chausseestraße 1, Berlin N. billig. Formerschule. Neueröffnung April. Drei Zimmer Borderhaus, zwei Quergebände, Ausbildung Gießerei- Techniker, For Bimmerwohnungen mermeister. Abendunterricht. Fordern 1. April au bermieten, SchönleinReformtechnikum, ftraße 6. + 107* Chauffeestraße 1, Berlin N. 2196* Patentanwalt Bessel, Gitschiner ftraße 94a. 9276* Bettstelle, Matraße 15,00 Balijaden Schlafstellen. Schlafftelle, sofort, Brinzen ftraße 47, born III links. 19115* Möblierte Schlafstelle für einen auch zwei Herren. Schröder, Simplon ftraße 27, born II Treppen, Ede Gabriel Marstraße. 19806 Möblierte Schlafstelle für zwei anständige Herren bermietet zum 15. März Ponto, Staligerstraße 46b IV. Möblierte Schlafstelle, atvei Herren, Sorauerstraße 14, parterre, Görlizer Bahnhof. Möblierte Schlafstelle Herren Naunynstraße 73, rechts, Bollenberg. Unterrock- Näherin im Hause ver, Bau der Firma Marquardt: +52 Rigdorf, Weise und Allerstr.- Ede. langt Schulz, Adalbertstraße 3. Aufwärterin vormittags 7-9 Bauten der Firma Emmeluth, Nixdorf: verlangt Schilling, Kyffhäuserstr. 26, +106 Schöneberg. Mamsells auf einfache, bessere Staubpaletots. Wöller, Rüdersdorfer: + 47* ftraße 49 I. Aeltere Frau oder eingesegnetes Mädchen ganzen Tag zu Kindern berlangt Neumann, Weinstraße 28. Aenderinnen für unser Stostüm +52 atelier fofort gesucht. Meldungen für zwei mittags 1-2 oder abends 8-9 Uhr. Co., Kottbusers vorn II. Jandorf u. 23335 +52 +69 damm 1-2. Ordentlicher Mann findet an- Mamjells, Futterröde, Schönleingenehme möblierte Schlafstelle Pappel- ftraße 5, Seitenflügel parterre rechts. Allee 7, Duergebäude II, Bort. Zusammensetzerin und Aermel Schlafftelle für Herrn. Ritter- arbeitetin bei hohem Lohn, im Hause, ftraße 124, Hof 2 Treppen, Klosch. verlangt Bergmann, Rigdorf, Stein+134 megstraße 34. Schlafstelle für Herrn, Schmidt, Botenfrauen finden sofort sehr Bernauerstraße 45, born IV.+103 lohnende Beschäftigung Prinzen 19/ 6* straße 41. Mietsgesuche. Suche zum 1. April möbliertes Bimmer, eventuell mit Schreibtisch. Offerten unter E. M. 35, Bostamt 16. 19925 Junger Mann sucht zum 15. März ein fleines möbliertes Zimmer nur bei anständigen Leuten, im Süden Berlins. Dfferten sind unter Chiffre J. St. an die Spedition Rigdorf, Neckarstraße 2 zu senden. 20285 Arbeitsmarkt. Stellengesuche. flotter Krankenkassenbeamter, Stenograph und Maschinenschreiber, gewandter Stilift, wegen Reduzierung Anlegerinnen und Bogenfänge rinnen für Steindrud gegen hohen Lohn suchen Meisenbach, Riffarth u. Co., Schöneberg, Hauptstraße 8.* Mamfells auf Jacketts verlangt Schulze, Görlikerstraße 41 I. + 51* Im Arbeitsmarkt durch defonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 50 Pf. die Zeile. Die Orts- Krankenkasse der Mechaniker sucht zum baldigen Eintritt einen Bureaubeamten des Personals entlassen, sucht gleiche mit guter Handschrift. Qualifizierte Stellung. Da mit der Parteigeschichte gut vertraut und begabter Kassenmitglieder bevorzugt. SelbstRedner, auch in Expedition oder geschriebene Offerten, ohne Beifügung Redaktion eines Parteiblattes. Offerten von Driginalzeugnissen und Rüdabzugeben Schöneberg, Spedition porto find bis zum 16. d. M. im des Borwärts", Martin Luther Kaffenbureau: Gormannstr. 29 ſtraße 51. +106 einzureichen. Arbeit. Stühle werden abgebolt und Färber und Wäscher zurildgellejert. 2. Gläser, Mulad verlangt Gebr. Altenberg's ftraße 27. Färberei, Weißensee.+ 138* Blinder Stuhlflechter bittet um 14685 Stellenangebote. Dirigent, tüchtigen, Arbeiter Gesangverein, jede zweite Woche, Dienstag Donnerstag. Stein, Rummelsburg, Kantstraße 41. 19486* Schloßbauer für Geldschrank schlösser sucht Fuhrmann, KöpeniderStraße 114. 271/2 Einen Sieder suchen Gebr. Sauerland, Silberwarenfabrikanten, Sebastianftr. 84. Infolge andauernder Strankheit des bisherigen Dirigenten sucht Arbeiter Gesangverein( M.d.A.-S.) baldmöglichst Gewerkschaftshaus der Metall arbeiter, Charitéſtr. 3. Hildebrandtstr. 16. Wannsee, Friedrich Narlstraße, Bau Schwabach. Wannsee, Bismardstraße 8, Bau Benjamin. Nathaus, Schönstedtstraße. Bauten der Firma Schmidt, Frankfurter Allee: Lichtenberg, Magdalenenstr. Fischer. 42, Bauten der Firma Erdmann: Ministerialdirekt. Neuhaus, Dahlem, Parkstraße. Mathesius, Nikolassee, an der Rehmieje. Jagdschloß Glienide. Fürstenhof, Potsdamer Platz. Bauten der Firma Langermann: und Charlottenburg, Bismard Weimarstraßen- Ede. Bau Sübner. Banten der Firma Grün& Hetwig: Buch, Siechenhaus. Barbarossaplatz, Hochschule. Oldenburgerstraße, Stlosterbau. Xantenerstraße 3-8. Hoppegarten, Heilstätte. Sybelstraße, Ede Dahlmannstraße. Bellermannstraße 92. Bauten der Firma Gebr. Faul: Mohrenstraße 44/45. Jägerstraße 63, Berlin. Potsdamerstr. 15. Neuendorf, Monumentenstr. 27. Pariserstr. 21/22, Wilmersdorf. Gebr. Fickert, Chauffeestraße, Mariendorj. Offiziertafino, General Papestraße, Schöneberg. Anstalt Beelik( Fenster), Pavillon 4b. Nadge, Holzhandlung, Rummelsburg, am Wilhelmsberg. Bauten der Firma Pewesin: Wilmersdorf, Brandenburgischestr.12. Straße 26, Neumann. " Neumann, Gieselerstraße. Brandenburgischestraße. Bauten der Firma Prill, Fürbringerstraße. Henrizi, Charlottenburg, Suarezftraße 13. Bauten der Firma Waiz: Maaß, Liepenburger- und Pfalzburgerstraßen- Ede. Bau Taunusstr. 29, Friedenau. Banten der Firma Sperling& Kapelke: 19495 tüchtigen Dirigenten. Biz, Werder. u. Rungiusstr.- Ede. Neliefgraveure, tüchtige, für Weißprägung finden sofort dauernd Stellung bei Streibich, Haack u. Co., Ritterstraße 75. 19726 Lehrling für die Zahntechnik sucht Zahnarzt Cohn, Bellealliancestraße 80. Lehrling für chirurgische Instru mente. Sauer, Kastanien- Allee 4. Geldschrankschlosser berlangt Brandes, Alexandrinenstraße 118. Lehrling für Stontor und Lager fucht Jordan, Michaelfirchstraße 21. Schriftfeherlehrling verlangt Buchdruckerei Haase, Ludauerstraße 3. Gürtlerlehrling berlangt Sorge, 19906 Rottbuser Ufer 44a. Rahmenmacher verlangt Dargah, Stöpeniderstraße 145. Gefl. Offerten mit Angabe des Honos rars an F. Saupe, 3offen, Stuben rauchstraße 4, erbeten. Achtung! 20276 In der Luruspapier- und Zelluloid23/5 warenfabrik R. Priester& Co. Michaelkirchstraße 17 hat das Personal die Arbeit niedergelegt und ist für Presser, Presserinnen, Koloriftinnen, Sprißerinnen, Buchbinder usw. gesperrt. Zuzug ist fernzuhalten! 2005b Deutscher Buchbinder- Verband. Die Ortsverwaltung. Deutscher Bergolberlehrling verlangt Goldleiftenfabrik Blumenstraße 34a. 20076 Buchdrucker- Lehrling sucht zum 1. April die Buchdruckerei Emil Nagel, Ritterstraße 71. 2334 Tüchtige Norbmacher auf Peddig möbel bei dauernder Stellung ver langt Bronker Nachfolger, Dranien ftrage 108. 20156 Dreher- und Formerlehrling per 1. April verlangt Bronzewarenfabrik Prinzenstraße 96. 19/17 Gürtlerlehrling verlangt Fabrik feiner Bronzemaren Dstar Weise, 19/ 15* Sebastianstraße 71. * Gürtler und Formerlehrling stellt ein Bronzemarenfabrik Haafe 1. Millarg, Berlin O., Goßlerstr. 20. Schleifer auf Goldleisten verlangt Barnimstraße 41. +89 Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Verein der Einsetzer Berlins. Zur Beachtung! Dieses Inserat erscheint Sonntag Dienstag Donnerstag. Bauarbeiter! Wegen der Aussperrung in der Packer auf Goldleisten, welcher Berliner Holzindustrie sind folgende floft einrollen kann, verlangt Barnim: Bauten gesperrt: 7815 ftraße 41. +89 Bauten der Firma Sawatzki: Versilberer verlangt Barnim: Suple, Württembergischestraße 37 +89 Straße 41. Ede Liezenburgerstraße. Lands huterstr. 18. Sprengelstr. 19, 20, 21, Beamtenhäuser. Schmiedelehrling gegen freie Kost und Kleidung berlangt Glomp, Schmiedemeister, Krausnic, Beeskow- Storkow. Streis 20255* Lehrling für Reproduktionsphotographie sucht Boczanski, Prinzen: Straße 24 III. +75 Tüchtigen Einschaler auf Zementdeden verlangt Schulz, Neubau Rir20236 dorf, Steinmeßstraße 85/86. Grundierer verlangt Bienede, +52 Görliger Ufer 23. Lehrling zur Erlernung des allgemeinen Maschinenbaues und der Bahnradfräserei sucht Friedrich Steinrüd, Maschinenfabrit, Urbanstr. 116. Stuffateur Lehrling. Wagner, Halensee, Güterbahnhof. +106 Steinmehlehrling verlangt Bergmannstraße 32. +111 Lehrling mit guter Schulbildung gegen hohe monatliche Vergütigung berlangt Mag Kahnemann, Berband stofffabrit, Elsasserstraße 59. 219/ 19Arbeiterinnen auf einfache Saccos verlangt Buchholz, Reinidendorfer+112 straße 70. Blusenarbeiterinnen berlangt Knoll, Kochhannstraße 3. +132 Blufen. Säumchen- Stepperinnen, flotte, im und außerm Hause, saubere Zusammenfeger verlangt Schmid, Siegfriedstraße 25, Bahnhof HermannStraße. +134 Thomson, Nieder- Schöneweide, Ber linerstraße, Ede Brüdeustraße. Bauten der Firma Jäger, Charlottenburg: Charlottenburg, Straße 26, Parz. 25. Jablonskiftr. 25. Lankwiz, Sanatorium. Bau der Firma Jarotzki: Jagdschloß Glienice. Banten derFirma Plagemann: Fürstenhof, Potsdamer Platz. Bitting, Stielerstraße und Scharnhorststraße. Färber, Behlendorf Goethestraße. Bau der Firma Traxel: Schallhorn u. Röhl, Tempelhof, Germania- und Gottlieb Duntel straßen- Ede. Adalbertstr. 20. Bauten der Firma Iden: Wolantstraße in Pantom neben dem Posadowskyhaus, Baumeister Köppen. Elisabethtirchstraße, bisa bis der Strelizerstraße. Bauten der Firma Dombrowsky: Tempelhof, Germania- u. Gottlieb. Dunkelstraßen- Ece, Bauherr Tausch u. Berghäuser. Blusen Stepperinnen im, außerm Bauten der Firma Ziehe: Hause. Letdreiter, Lhchenerstraße 3. Rigdorf, Harzerstr. 3. Beranturlicher Redakteur: Hans Weber, Berlin. Für den Sybelftr. 56 und 57. Neue Wilhelmstr. 10. Bauten der Firma Glatzer, Blücherstraße 35: Zehlendorf, Adalbertstr. 28. Waldemarstr. 41. Bauten der Firma Schirmer: Brefer, Nikolasfee, Rehwiefe. Schirmer, Zehlendorf, Neuestraße, Schirmer, Grunewald, Parkstraße. Schirmer, Zehlendorf, Spandauerftraße. Niemeister. Bastian, Zehlendorf, straße. Teutonenstr. 22, am Nikolaussee. Bau der Firma Spohna: Weichselstraße 56/57, Rigdorf. Bauten der Firma Wagenknecht: Spreda, Gürtelstraße 17. Fike, Nirdorf, Richardstraße und Bartelsdorferstraße( Ede). Grothe, Mariendorf, Dorfstraße ( Ede). Bauten der Firma Akt.- Ges. für Bauausführung: Hardt u. Lesser, von der Heydt. ftraße 12. Ritterstraße 11, Fabrikgebäude. Bau der Firma Schüler: Wilmersdorf, Landshuter- u. Berlinerstr.- Ede, Bau Bielle. Bauten der Firma Repke, Charlottenburg: Lorenz, Sybelstraße 47. Seibt, Bismardstraße, Ede Rüder straße. Lantwig, Sanatorium. Schröder, Charlottenburg, Spiel hagenstraße, Ede Wilmersdorfer. ftraße. Bauten der Firma Gebr. Schaar: Belder u. Plathen, Lichtenberg, Dorfstraße 9. Mig u. Geneft, General Papestraße. Jahnisch, am fleinen Wannsee. Billa Baum, Billenkolonie Grune wald. Ellauerstr. 4. Bauten der Firma Schubert Mix u. Genest, General Papestrage Holland, Nirdorf, Elbestraße 37. Holland, Wilmersdorf, Holsteinische straße. Rohrlad, Schöneberg, Grunewaldftraße 53. Bauten der Firma Kussin: Charlottenburg, Kaiser- lee 203. Grünfeld, Sächsischestraße 4. Bandmann, Landshutterstraße. Hochschule, Barbarossaplak. Bauten der Firma Walter, Reinickendorf: Gemeindeschule, Reinidendorf. Sprengel- und Samoaſtraße Ede. Hausotter und Residenzstraße- Ede. Bauten der Firma Karl Hammer, Gitschiner strake 63: Tropite, Wannsee, Alsenstr. 33. Hammer, Eichwalde. Hammer, Lankwitz. Banten der Firma Maaß: Tegelerftr. 6, Bau Körling. Groffe, Marienfelbe, Kirchstraße. Bauten der Firma Henke, Mariendorf: Erdmann, Muriendorf, Chauffeeftr. Tempelhof, Fensterbauten, Schön. burgstraße. Bauten der Firma Wolf: Fürstenhof, Potsdamer Plaz. Buch, Siechenhaus. Bauten der Firma Kuhnert& Kühnet Raft, Schöneberg, Barbarossa- Ede Landshuterstraße. Paulsen, Charlottenburg, Schlüterftraße. Damenheim, Aschaffenburgerstraße. Lehmann, Tiefbaugesellschaft, Dahl mann- und Gervisiusstr.- Ede. Buchholz, Steglig, Albrecht- und Brüderstr.- Ede. Dahlmann, Friedenau, Barziner straße 7. Bau der Firma Jost, Glogauerstraße: Lindenstraße, Erweiterungsbau der Biftoria. Banten der Firma Dittmar, Bankow: Wollantstr. 117. Schönholzerstr. 1. Kaiser Friedrichstr. 63, Schule. Bauten der Firma Altstädt, Lippehnerstr. 23: Sees u. Malplaquetstraßen- Ecke. Hufelandstr. 8. Bau der Firma Rösner: Weichselstraße 37. Bauten der Firma Schulenburg, Charlottenburg: Frantsen, Wangenheimstr.- Ede. Bauten der Firma Hegelmann: Schaum, Wilmersdorf, Kaiser Allee, Ecke Wilhelmsaute. Schulz, Jungfernheide, Mindener straße. Bauten der Firma Braun: Walter und Müller, Rirdorf, Juliusstraßen- Ede. Müller, Rigdorf, Cranoldplay, Fensterbau. Bauten der Firma Grünberg, Markgrafendamm: Springer, Schöneberg, Luther u. Freifingerstraßen- Ede. Rigdorf, Herrfurihplatz 8. Bauten der Firma Stellmacik Wilmersdorf, Düsseldorferstraße, an der Bayrischen Straße. Charlottenburg, Neue Kantstraße, Ede Dernburgstraße. Pankow, Spandauerstraße, Ede Kreuzstraße. Bauten der Firma Oehlschlägel: Laue, Charlottenburg, Uhlandstraße, Ede Steinplag. Höpfer u. Schwarzkopf, Schmargen dorf, Ruhlaftr. 20/21. Bauten der Firma Röder& Comp.: Schmalz, Malmöerstraße, Ede Straße 2b. Tauroggenerstr. 2. Bauten der Firma C. Prächtel, Lausitzerhr. 10: Dahlem, Botanischer Garten. Charité- Krankenhaus. Birchow- Krankenhaus, Seeftraße. Padhof, Alt- Moabit. Bauten der Firma Thal, Lehrterstr. 44: Fichtenberg, Steglitz, Friedrichstr. 6. Müllerstr. 52. Bauten derFirma Heinemann: Sophie Charlottenstraße, Ede Knobelsdorffftraße. Krüger, Dernburgstraße. Lange, Rirdorf, Boddinstraße. Bauten der Firma Metz, Urban straße: Tempelhof, Eylauerstraße. Steglitz, Stubenrauchstraße. Bankow, Mendelstr. 18. Tegel, Spandauer, Ede Bergstraße. Banten der Firma Herrgesell u. Hübner, Wilhelmshavener Friedenau, Schöneberg, ftraße: Charlottenburg, Werner Siemensstr. Mommsenstr. 27. Dalldorferstr. 24. Banten der Weißenseer Holzbearbeitungsfabrik G. m. b. H.: Lohse, Wilmersdorf. Ringbahnstr. 245. Busse u. Jensow, Münchenerstr. 16. Knoblauch, Brig, Jahnstr. 82. Lowe, Sidingenstr. 54. Weißensee, Frisidestr. 3. Bauten der Firma Pätz, Reichenbergerstr. 114: Fischer u. Colberg, Rigdorf, Bergu. Walterstraßen- Ede. Förster, Rirdorf, Treptower- und Harzerstraßen- Ede. Weise, NW., Elberfelderstr. 4/5. Bauten der Firma Osten, Rigdorf: Magnus, Schönhauser Allee 134a. Bauten der Firma Herrmann, Stalikerstraße: Ausbau in Tegel, Beitstr. 16. Gasanstalt, Brenzlauer Allee, Direktionsgebäude und Gußröhrenlager. Banten der Firma Strotthoff: Herold, Charlottenburg, Giesebrecht. straße 17. Reinidendorferstr. 95. Gutzeit, Ufer und Martin Dpiz straßen- Ede. Bauten der Firma Noack, Hennigsdorferstraße: Giller, Nord- Ufer, zwischen Lynarstraße und Ringbahn. Ban der Firma Pohl& Sohn: Schossow, Charlottenburg, Sybell ftraße 7-8. Bau der Firma Näthe, Stettinerstraße 27: Eide u. Schwarz, Schwedenftr. 5. Bauten der Firma Roloff: Mohrenhof, Friedrich, Ede Mohrenstraße. Schivelbeinerftr. 7. Winsstr. 17. Bauten der Firma L. Lassen: Demme, Urbanstr. 94. Schmadide, Elberfelder- und Dort munderstraßen- Ece. Blankenfeld, Müllerstr. 152. Lassen u. Bresinsty, Borhagen. inferatenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Bau der Firma Hoffmann, Wollinerstr. 27a: Gleimstr. 46/47. Bau der Firma Schwarze, Rigdorf, Nogatstr. 25: Rigdorf, Emferstr. 32-34. Bau der Firma Holstein: Schule, Lichtenberg, Scharnweberstraße 22. Bauten der Firma Schneider, Griebenowstraße: Bellermannstr. 84. Adalbertstr. 9. Bau der Firma Muder, Schön. hausen: Bankow, Schmidstr. 6. Bau der Firma Rachfall, Ka ftanten- Allee 10: Leibniz str. 46. Bau der Firma Scharwis: Stödel, Friedenau, Cranachstraße. Bauten d. Firma Weise, Moabit: Charlottenburg, Kaiser Friedrichstr.1. Nixdorf, Schudowerstraße 5. Werkstatt und Bauten der Firma Altendorf, Charlottenburg. Bau der Firma Seeger, Nieder Schönhausen, Bismardstr. 38: Tresdowstr. 67. Bau der Firma Mitsch, Bar: nimitr. 22: Christburgerstr. 41. Bau der Firma Schrammer in Rigdorf. Hedemann, Inn u. DonaustraßenEde. Bau der Firma Krause in Rigdorf: Rudolf u. Lempfe, Mariendorf, Feldftr. 65. Bau der Firma Gustrau, Rigdorf: Stier, Ober- Schöneweide, Edisonstraße 40. Bauten der Firma Löchel, Rirdorf: Steglit, Päschfeftr. 10/11. Bauherr Lange. Baumschulenweg, Glanzstr. 2. Bauherr Knopp. Bauten der Firma Gebr. Ruge, Cadinerstraße: Ruwald, Romintenerstr., a. d. Kirche. Mühlhaase, Treptow, Kiefholzstr. Ede Bouchéstraße. Coteniusstr. 5. Bech, Huttenstraße. Bau der Firma Harms: Bettenkoferstr. 28. Ban der Firma Klempau Nachfl. Waisenhaus in Werneuchen. Bauten der Vereinigten Bautischler aus Riek bei Treuen. briegen. Albrecht, Schöneberg, Barbarossaftr. Völker, Jablonskiftr. 12/13. Sentinger, Hochstraße. Prehn, Lisztstraße. Bornholmerstraße. Brenzlauer Allee, Ede Chodowidiftr. Treppengeländerbranche. Banten der Firma Schmidt& Co., Schönhauser Allee: Wilmersdorf, Kaiser- Allee u. Steglindeſtr.- Ede. Schöneberg, Bragerftr. 15. Brull u. Schmidt, Charlottenburg, Dernburgstraße. Duaß, Charlottenburg, straße 56/57. Sybel Brode, Charlottenburg, Dahlmannstraße. Friz, Charlottenburg, Niebuhrftr. 77. Herbst, Schöneberg, Bambergerstr. Beiser, Schöneberg, Münchenerstr. 14. Bosse, Pariserstr. 38. Bau der Firma Hundt, Grimmstraße: Maaß, Lizenburgerstraße, Ede Pfalzburgerstraße. Beitscher, Kurfürstendamm 171/72. Hausherr, Stegliz, Hubertusstraße, Ede Schloßstraße. Stegliz, Ahornstr. 12, Ausbau. Stutter, Zehlendorf, Scharfeftr. 4. Scheuren, Zehlendorf, Milinowskistraße. Saafe, Zehlendorf, Riemeisterstraße. Baftian u. Kabelik, Zehlendorf, Riemeisterstraße. Postbau, Niederschönhausen, Tres. tomstraße 67. Barnimstr. 170. Bauten der Firma Pusch, Pfarrstraße 35: Buggenhagen, Lichtenberg, Pfarrstraße 5. Burr, Simon Dachstraße. Karlshorst, Prinz Dstarstraße. Urbanstr. 3. Rummelsburg, Wilhelmstr. 3/4. Hölelt u. Seifert, Karlshorst. Wolf, Nieder- Schöneweide. Schwindt, Charlottenburg, Ger binusstr. 3. Grothe, Mariendorf, Dorfstr.- Ede. Bau der Firma Stahl, Kur fürstenstraße 37: Ueberholz, Kurfürstendamm 170. Westendorf, Steglig, Miquelstr. 31. Bröter, Schöneberg, Hauptstr. 88/89. Bauten der Firma Geißler, Dieffenbachstraße: Groterjahn, Schönhauser- Allee 129. Supke, Schlüterstraße, Ede Liezenburgerstraße. Burgall u. Martin, Faldenstein straße 49. Rottbuserdamm 87. Friedenau, Stubenrauchstr. 12. Edert u. Denneberg, Bödiderstr. 8. Beiser, Schöneberg, Münchenerstr.14. Mattner, Friedenau, Isoldestr. 6. Scharnite, Reinidendorf, Dranien burger Chauffee. Uferstr. 13. Tegelerstr. 6/7. Dietrich, Genterftr. 65-67. Bauten der Firma F. Peschel & Söhne: Bertram, Schöneberg, Martin Luther ftraße 27. Seiler, Schöneberg, Eylauerstr. 8 Baugesellschaft Warthe", Nigdorf, Hermannstr. 32. Bauten der Firma G. Bruns, Boppstraße: Wisbyerstr. 71/72, Geile. Schonenschestr. 3-4, Geile. Weißensee, Frifideftr. 3. Grünau, Jägerstr. 16, Baez. Lantwig, Kurfürsten- und Froben ftraßen- Ede, Köhler. Christet, Charlottenburg, Franklinstraße 18. Roscher, Schöneberg, am Bahnhofa Papestraße. Friedrichshagen, Friedrichstr. 114. Bauten der Firma Völker, Tempelhof. Gräz, Bornholmerstraße, Ede Schönhauser Allee. Hübner, Charlottenburg, Bismard, Ecke Weimarerstraße. Villa Werner, Klein Glienice bei Potsdam. Paulsen, Schlüterstr. 33/34. Lehmann, Dahlmannstraße, Ede Garvinusstraße. Bauten der Firma Lindgren. Rigdorf: Kazmann, Brückenstr. 2. Wüzler, Nigdorf, Bergstr. 112. Wipperstr. 25. Müller, Walter- und Ju " liusstraßen- Ece. Lowe, Gewehrfabcit, Wittenau. Altes Kriminalgericht, Moabit. Wilde, Böhmischestraße, Ecke Schu domastraße. Bauten der Firma Jensen & Wodrich: Samoaftr. 2, 3, 20, Bau Müller. Prinz Regentenstr. 116, Bau Last. Bauten der Firma Marzahn, Bergmannstraße: Lorenz Repte, Sybelstr. 47. Sarl Schmidt, Helmstädterstr. 2. " Brinzessinnenstr. 18. Wilhelmstr. 45/46. Gewerkschaftshaus d. Metallarbeiter, Charitéstraße 3. Fröhlich u. Ludwig, Grolmanstr., Ede Bismarckstraße. Schöneberg, Eylauerstr. 22. Bauten der Firma Grieser, Steglit, Heesestraße: Lamprecht, Steglit, Schöneberger straße 10-11. Sinnig, Bankow, Schulzestraße. Swoboda, Steglig, Grunewaldstr. 28. Willardt, Stegliz, Bimmermannstr.12 Krüger, Lichterfelde, Chausseestraße Ede Stegligerstraße. Bauten der Firma Heinrich, Steglitz, Plantagenstr. 19: Suchland, Steglit, Südendestraße. Klitscher u. Altring, Friedenau, Wilhelmstr. 2/3. Bauten der Firma Meinhardt, Dennewigstraße: Schönebergerstr. 27. Wilmersdorf, Hildegardstr. 25. Lange, Livländifchestr. Bauten der Firma Vogt, " Köpenickerstr. 54: Charlottenburg, Kaiser FriedrichEde Scharnstraße. Mette, Mariendorf, Dorfstraße. Hirschfelder, Rigdorf, Juliusstr. 38/39. Bauten der Firma Engel, Uferstr. 5. Saalmann, Schwedenstraße. Maaß, Dortmunderstraße. Lehmann, Voigtstraße. Bauten der Firma Finkendei, Groß Lichterfelde. Bernice, Steglitz, Berlinideftr. 5. Hausherr, Groß- Lichterfelde, Ring straße, Ecke Dührerstraße. Bau der Firma Brandenburg, Wilhelmstr. 124: Bonifaciusgemeinde, Dorfstr. 87/88. Schilling, Köpeniderstr. 27. Löffler, Krefelderstr. 8a u. 9. Henrizi, Charlottenburg, Suarezstraße 13. Stopeniderstr. 27. Bauten der Firma Vogt& Söhne, Stendalerstr. 6: Echtermayer, Driesenerstraße, Ecke Stolpischestraße. Bau- und Sparverein Westend. Bommel, Rigdorf, Kaiser Friedrich straße 219/220. Hartmann, Cornely, Stubenrauchstraße. Friedenau, Thiele, Wilmersdorf, Nassauische. straße. Herms, Pankow, Schmidtstraße. Bauten der Firma Lütjen& Bruns, Greifswalderstraße: Hubracht, Dahlmann- Ede Sybel straße. Köppen, Pankow, Wollantstr. 97. Batentus, Charlottenburg, Clause wigstr. 7. Bölker, Jablonstiftr. 12/13. Bauten der Firma Fröbe, Hollmannstraße. Chodowicistraße. Lichtenberg, Doffeftr. 4. Ueberholz, Surfürstendamm 168/169. Banten der Firma Sichtermann, Schmargendorf: John, Wilmersdorf. Berlinerstr. 33. Bumplun, Steglit, Schloßstr. 32. Bumplum, Charlottenburg, Suarezstraße 3. Menge, Pariserstr., Ede Sächsischeste. Wegen Streit und Differenzen Bornholmerstr. 4. Nölte, Heilbronnerstr. 17. Heilbronnerstr. 22. Bauten der Firma Törmer& Scharlau: Gr. Frankfurterstr. 126. Schmidt, Pasteurstr. 35. Rigdorf, Weichselstr. 48/49. Wilmersdorf, Kaiser- Allee 202. Stöpenickerstr. 71. find gesperrt: Für Vergolder: J. C. Pfaff, Beughofstraße. Für Bodenleger: Martin Opigstr. 1. Gottschaltstr., Ede Martin Opititr. Buchdruderei u. Verlagsanstalt Baul Lug, Neue Kant- und Dernburg straßen- Ede. Bau Rottbuserdamm 81. Zuzug ist fernzuhalten. Die Ortsverwaltung. Singer& Co., Berlin Si .59. 24. Jahrgang. 5. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sontag, 10. Märy 1907. Partei- Angelegenheiten. An die Parteigenoffen Berlins und der Provinz Brandenburg! Die neue Lokalliste erscheint zu den Osterfeiertagen. Bir ersuchen daher, alle Aenderungen bezt. Neuaufnahmen bis spätestens Sonntag, den 17. d. M., an die unterzeichneten Kommissionsmitglieder gelangen zu lassen: ftrafe 12. ftraße 24. Für den I. Wahlkreis an den Genossen Jakob Ege, Neue RoßFür den II. Wahlkreis an den Genossen Heinrich Schröder, Hagelsbergerstraße 27. Für den III. Wahlkreis an den Genossen Karl König, JahnFür den IV. Wahlkreis an den Genoffen Karl Nott, Straßmannstraße 29. Für den V. Wahlkreis an den Genossen Friedrich Rausch, Winsstraße 12. Für den VI. Wahlkreis an den Genossen Richard Henschel, Bellinerstraße 51. Für Nieder- Barnim an den Genossen Robert Nied, Rummelsburg, Kantstr. 22. Für Teltow- Beeskow an den Genossen Karl Rohr, Rigdorf, Selchowerstr. 22. D Für Potsdam Osthavelland an den Genossen Karl Linz, Spandau, Mittelstr. 18. Für alle übrigen Drte an den Dbmann der Kommission. Französisch Buchholz. Die Mitgliederversammlung des Wahlsereins findet am Mittwoch, den 13. März, abends 81 Uhr, im Kähneschen Lokal, Berlinerstr. 39, statt. Tagesordnung: Bericht der Delegierten von der Kreisgeneralversammlung. Diskussion. Dert liche und Vereinsangelegenheiten. Verschiedenes.-Zahlreiches und Der Vorstand. pünktliches Erscheinen wünscht Neumann. NB. Als Bezirksführer für den vierten Bezirk fungiert Genosse oberen Klassen der Gemeindeschulen wäre erst recht ein Entgegentommen am Plage. dorferstraße ist jetzt der Art und der Spizhade zum Opfer gefallen. Der sogenannte Ochsenkopf auf dem Wedding in der ReinidenDas alte zerfallene schmutzige Gebäude gewährte vielen fleinen Mietern Unterschlupf, die mit dem Sad auf dem Rücken oder mit dem Handwagen Berlin durchzogen und die Müll- und Aschenkästen auf verwendbare Gegenstände hin mit ihren Halen durchsuchten. Rotalen:& cönide, Treskowstraße, Tuh Imann, Uhlandstraße, wohner jener Gegend dürfte es interessant fein, zu erfahren, daß Nieder Schönhausen. Am Mittwoch finden in den bekannten ezt ist der verwitterte Bau abgebrochen worden und für viele Beund Babst, Beuthstraße, die 3 ahlabende statt. Listen und dieses Gebäude ehemals ganz anderen Zwecken gedient hat. Es ist Billetts sind an die Bezirksführer abzurechnen. Der Vorstand. nämlich dieser Tage unter dem Grundstein eine Kiste gefunden Nowawes. Mittwoch, den 13. März, abends 81/2 Uhr, findet im worden, die eine noch sehr gut erhaltene Bronzeplatte enthielt und Lokale des Herrn Schmidt, Wilhelmstr. 3, die Versammlung des die uns gestern vorgelegt wurde. In diese Platte sind folgende Wahlvereins mit folgender Tagesordnung statt: 1. Geschäftliches. Worte eingrabiert: 2. Vortrag des Genossen Ströbel über: Die Bedeutung der diesSonnabend, den 25. April 1846 maligen Reichstagswahl. 3. Wahl von drei Delegierten zur Kreis- wurde auf allerhöchsten Befehl Sr. Majestät König Friedrich generalversammlung. 4. Maifeier. 5. Verschiedenes. 5. Verschiedenes. Partei- Wilhelms IV. von Preußen der Grundstein zu diesem galvanogenoffen, wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung erscheint alle in plastischen Artillerielaboratorium gelegt. Es sollen darin die von dieser Versammlung. Frauen und Gäste haben Zutritt. Die Ver- dem Freiherrn Eugen v. Hachewiß gemachten galvanoplastischen Erfammlung wird pünktlich eröffnet. Der Vorstand. findungen unter eigener Direktion desselben im großen zur Anwendung gebracht werden. Berliner Nachrichten. Das Gesundheitswesen im Stadthaushaltetat. Der Stadtmedizinalrat, den unser städtisches Den Bau dieses Hauses leitete der königliche Assessor der Seehandlung, Herr Homann auf Befehl. So geschehen an dem obengenannten Tage auf dem Wedding bei Berlin. Auf der Rückseite der Platte ist folgendes zu lesen: „ Das auf der Vorderseite der Platte bezeichnete Laboratorium Um das rechtzeitige Erscheinen der Lokalliste zu er- Gesundheitswesen braucht, spukt wieder mal umher. Die ist gegenwärtig das einzige der Art in der Welt." möglichen, ersuchen wir die Parteigenossen dringend, alle Mitteilungen Sozialdemokraten im Stadtparlament fordern ihn seit langem, Die Beratungen des Etats der Stadt Berlin werden in Lokalaugelegenheiten unverzüglich dem zuständigen Kommissions- aber die freisinnige Mehrheit ist bisher über das Stadium von dem zu diesem Zwecke eingesetzten Ausschusse in diesem Jahre mitgliede des betreffenden Kreises zu übermitteln. Ferner weisen wir wiederholt auf den in den Lokalfonferenzen der Landkreise so der Erwägungen nicht hinausgekommen. Sie weiß nur zu in weniger schnellem Tempo erledigt, als das im Vorjahre der oft gefaßten Beschluß hin, wonach die örtlichen Kommissions- gut, daß wahrscheinlich sehr bald auch er die ihr unbequeme Fall war, weil man etwas gründlicher zu Werke gehen möchte. mitglieder verpflichtet sind, vor dem Erscheinen Forderung aufstellen würde, endlich mal das Gesundheits- Aus den bisher gepflogenen Verhandlungen möchten wir noch jeder neuen Liste rechtzeitig an den Obmann ihres Kreises vesen der Stadtgemeinde den modernen An- folgendes hervorheben: einen Bericht einzusenden, gleichgültig, ob Veränderungen vorschauungen entsprechend auszubauen. gekommen find oder nicht. 13 Millionen Mart stehen im Etat für 1907 als Ausgabe Diejenigen Orte, aus denen kein Bericht kommt, werden in der für das gesamte Gesundheitswesen. An Einnahme werden Liste nicht weiter aufgeführt und haben sich die betreffenden Ge- 484 Millionen erwartet, mithin sind hier 8 Millionen aus nossen die etwa hieraus entstehenden unangenehmen Folgen selbst dem Stadtsäckel zuzuschießen. Aber der größte Teil dieser zuzuschreiben. Alle nach dem 17. März einlaufenden Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden und ersuchen wir, dies zu beachten. Der Stat der Krankenanstalten gab unseren Genossen Gelegenheit darauf hinzuweisen, daß bei der Lohnfestsetzung des wärterpersonals die Beschlüsse der Krankenhausdeputation in feiner Weise berücksichtigt seien. Der Magistrat erklärte: daß die. Beit für diese Lohnreform zu kurz gewesen sei, erkannte die Notwendigkeit an und versprach im nächſtjährigen Stat bestimmt eine Summen wird durch die Krankenpflegeanstalten beansprucht, Lohnreform bringen zu wollen. Bei den Badeanstalten wurde während für die eigentliche Gesundheitspflege immer noch erst aus dem Ausschuß sowie aus der Bürgerschaft angeregt, für den zuweisen, daß alle Mitteilungen in Lofalangelegenheiten nur durch die vorbeugen will, gilt ja unserer Gemeindebürgermeisters bereits Vorarbeiten in dieser Angelegenheit im Des weiteren find wir leider wieder genötigt, darauf hin- sehr wenig aufgewendet wird. Die Gesundheitspflege, Osten und Nordosten eine Voltsbadeanstalt zu errichten. Seitens des Dezernenten wurde mitgeteilt, daß auf Anordnung des OberDie oben genannten Kommissionsmitglieder an den Obmann der verwaltung immer noch als Nebensa che.( Einbegriffen ist Gange find. Kommission zu richten sind und nicht direkt an den Vors in diesen Summen übrigens der Etat der Zentrale Buch", Bei Etat 14 Zentrale Buch" wurde moniert, daß den Bewärts". Es entstehen hierdurch nur unnötige Verzögerungen, und die die sämtlichen Anstalten in Buch mit Licht, Kraft, Wasser, diensteten eine Arbeitsordnung vorgelegt sei, die ganz rigorose Be da auch die Einsendungen meistensteils bis zum letzten Termin hincusgeschoben werden, ist, wenn es sich um eine Sperrnotiz Heizung usw. versorgt. Die Zentrale erhält sich selber; sie stimmungen enthalte und auch bezüglich der Arbeitszeit wesentliche Hanbelt( Vergnügen in einem gesperrten Zotal), eine Publikation hat 1/2 Million Ausgabe und ebenso viel Einnahme. Von Verschlechterungen bringe. nicht mehr möglich. den Anstalten werden ihr ihre Leistungen bezahlt, so daß die Der Obmann der Lokalkommission: halbe Million Ausgabe tatsächlich zweimal im Etat des Richard Henschel, N. 28, Wollinerstraße 51 II. Gesundheitswesens steht.) Erster Wahlkreis. Die Generalversammlung des Wahlvereins findet am Dienstag, den 19. März, abends 812 Uhr, im Lokale von Fräsel, Neue Friedrichstr. 35, statt. Anträge der Mitglieder müssen spätestens acht Tage vor derselben dem ersten Vorsitzenden eingereicht werden. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Dritter Wahlkreis. Heute Sonntag, abends 6 Uhr, findet in den„ Arminhallen", Kommandantenstr. 20, eine Versammlung mit Frauen statt. Redakteur Hans Weber spricht über: Bilder aus Sem Gegenwartsstaat. Nach dem Bortrage: Geselliges Beifammenein mit Tanz. Außerdem findet am Dienstag, den 12. d. M., abends 81%, Uhr, tine Versammlung des Wahlvereins im Märkischen Hof", Admiraltraße 18c, statt, in welcher die Diskussion über das Thema:" Die Zehren der Reichstagswahl" fortgesetzt wird. Erscheinen aller Genossen. " Der Vorstand. Der Antrag, die Lernmittel in den Gemeindeschulen kostenlos zur Verfügung zu stellen, wie es jetzt in Stuttgart beschlossen wurde, wurde wiederum abgelehnt. Beim Etat der Pflichtfortbildungsschule wurde die Ausdehnung des Unterrichts auf weibliche Schüler aur Sprache gebracht. Wenn möglich foll am 1. Oftober 1908 diese Neueinrichtung in Kraft treten. Beim Stat für das gewerbliche Unterrichtswesen wurde für den Direktor Symanskh ein um tausend bildungsetat sette der Ausschuß für sächliche Kosten 2200 Mart mehr in den Gtat ein. Mark höheres Gehalt vom Ausschuß eingesetzt. Auch beim Fort Seitens des Magistrats wurde erklärt, daß es sich nur um einen Entwurf handele, der dem demnächst zu wählenden Arbeiterausschuß unterbreitet werden solle; im übrigen wurde wohlwollendste Prüfung der Beschwerden zugesagt. Beim Gemeindeschuletat tam Der Krankenpflege dienen jetzt sechs Anstalten für zur Sprache, daß im kommenden Etat nicht ein einziges neues förperlich Kranke und vier Anstalten für geistig Stranke. Im Schulgebäude fertig gestellt wird. Die Wirkung ist, daß die Zahl neuen Etat stehen für die sechs Krankenhäuser der Mietsschulen und fliegenden Klassen weiter steigt und an eine 4 867 553 M. Ausgabe, 2 182 842 M. Einnahme, 2 684 711 M. gleichmäßige Herabfezung der Frequenz nicht zu denten ist; denn Buschuß, für die vier Irrenhäuser 6004 591 M. Aus- jede Herabsehung der Klassenfrequenz bedeutet eben Schaffung neuer gabe, 954 005 M. Einnahme, 5 050 586 m. Zuschuß, das Schulen. Ueber die Schuldfrage wurde lebhaft gestritten. Hie. macht zusammen 10 872 144 m. Ausgabe, 3 136 847 M. Ein- Schulverwaltung! Hie Bauverwaltung! Genosse Borgmann wies nach, daß der Schulverwaltung unzweifelhaft die Schuld fe, nahme, 7735 297 m. Zuschuß. Gegenüber dem vorher indem sie es an der nötigen Voraussicht fehlen lasse. Sitrat gehenden Etat sind diese Zahlen nicht erheblich gestiegen. Für Sierfekorn wollte die Stadtverordnetenversammlung verantwort bie Strankenhäuser wird die Belegung diesmal auf durchschnittlich machen, die in letzterer Zeit drei Baupläke als ungeeignet lich 3880 pro Tag angenommen, nur 230 mehr als für 1906. abgelehnt habe. Demgegenüber beklagte der Baurat, daß die SchulEine volle Ausnutzung ist das noch nicht; daß sie nicht verwaltung dasselbe Verfahren übe und platte schließlich mit der nötig" wird, dafür wird durch Abweisung der„ nur leicht" Bemerkung heraus, daß die Bauverwaltung seit einundein. franten Aufnahmesuchenden gesorgt werden. Im Friedrichshain- biertel Jahr feinen Bauauftrag von der Schul. Genoffinnen, Genossen! Am Dienstag, den 12. März, abends Strankenhaus werden zwei Pavillons geschlossen, weil dauernde verwaltung erhalten habe. Bei dem Kapitel Schulärzte wurde von unseren Genossen 3 Uhr, findet im„ Kolberger Salon", Stolbergerstr. 28, eine öffent Entlastung durch durch das das stärker zu belegende Virchow angeregt, mit Rücksicht auf die vielen Erkältungsfrankheiten der iche Versammlung statt. Genoffin Ottilie Baader spricht über Strankenhaus erwartet wird. Die Frrenhäuser richten sich Kinder bei schlechtem Wetter das Schuhzeug zu revidieren und, as Thema:„ Was hat das Proletariat, insbesondere die Diensts diesmal ein auf eine Stopfzahl von 7495 pro Tag, 310 mehr wenn nötig, durch Anschaffung von Reserve- Schuhzeug( Filzschuhe) 5oten, vom neuen Reichstage zu erwarten?" Wahl einer Ver- als für 1906. Doch müssen hiervon noch 1940 in Privat- zu verhindern, daß die Kinder die ganze Zeit mit nassen Füßen rauensperson für den Wedding. anstalten und 590 in Familien untergebracht werden. am Unterricht teilnehmen. Wie wenig man im übrigen in der Regen Besuch erwartet Die Vertrauensperson. Auf die Gesundheitspflege entfallen nur Gemeindeschule noch von Selbstverwaltung reden kann, geht aus Charlottenburg. Am kommenden Dienstag findet im„ Bolts 1696 838 M. Ausgabe, 1 139 700 m. Einnahme, 557 138 M. einer im Ausschusse gemachten Mitteilung hervor, wonach es der hause" eine Generalversammlung des Wahlvereins statt, in der Zuschuß. Beteiligt sind daran die Badeanstalten mit Schulverwaltung in den einzelnen Schulfreisen nicht gestattet ist, Genosse Hans Blod über:" Die Ergebnisse der Reichstagswahl 695 306 M. Ausgabe, 686 800 m. Einnahme, 8506 M. Zu Behrkräfte zu versehen, ohne die Genehmigung des töniglichen M. reisschulinspettors einzuholen. und über die aus denselben sich für unsere Partei ergebenden Lehren" schuß, die Desinfektionsanstalt mit 299 262 M. Ausreferieren wird. Danach findet die in der letzten Generalversamm hung vertagte Angelegenheit der Anstellung eines zweiten Spediteurs gabe, 35 900 M. Einnahme, 263 362 M. Zuschuß, die Heim ihre Erledigung. Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert das tätten mit 537 540 M. Ausgabe, 417 000 m. Einnahme, 120 540 M. Zuschuß, das Rettungswesen, Impfwesen 2c. Friedenau. Für den 1. Bezirk findet am Mittwoch Zahlabend mit 164 730 M. Ausgabe, keiner Einnahme, alfo 164 730 M. statt. Der 2. und 3. Bezirk tagen ebenfalls am Mittwoch gemeinsam zuschuß. Für die Badeanstalten standen im letzten Etat bei Grube. Der 4. Bezirk hält seine Sigung am Dienstag bei 102 782 M. Zuschuß, weil die Stanalisationsgebühr( die Hegert ab. Zahlreiche Beteiligung erwartet übrigens dem Stadtsäckel wieder zugute kommt) 96 940 M. Lichtenberg. Heute Sonntag, Punkt 12 Uhr mittags: Deffent- betrug. Da aber jetzt diese Anstalten nicht mehr nach Wasser liche Versammlung im Schwarzen Adler"( Gebr. Arnhold), rant berbrauch, sondern wie früher wieder nach Nutzertrag zur Die städtische Kunstdeputation hielt am Sonnabend eine Sigung furter Chauffee 5. Genoffe Dr. Alfr. Bernstein wird über Bofitive Sanalisationsgebühr veranlagt werden, so beträgt diese nur ab. Stadtbaurat Ludwig Hoffmann legte das Modell eines Arbeit der Sozialdemokratie in der Gemeinde" sprechen. Um 2 Uhr noch 2300 M. Daher brauchen denn auch die Badeanstalten Bostaments mit dem Wappentier der Stadt Berlin, dem Bären, muß der Saal geräumt sein! Zahlreicher Besuch, auch der Frauen, nur noch einen kaum nennenswerten Zuschuß. Der Etat der vor. Dieses Postament mit dem in Bronze auszuführenden Bären Desinfektionsanstalt rechnet mit dem bisherigen Gebühren soll in der großen Halle des neuen Stadthauses", wie Montag von 12 Uhr ab Gemeindewahl! Die Genoffen werden tarif, der längst keine Reichtümer mehr bringt. Wird der das neue Verwaltungsgebäude ant der Stralauerstraße in noch einmal dringend zur Wahlhülfe aufgefordert. Meldungen im hierher gehörige Antrag der sozialdemokratischen Fraktion an- Bukunft heißen soll, aufgestellt werden. Die Halle wird Wahlbureau, Gürtelſtr. 40, oder in den Bezirkslokalen.( Siehe Mitgenommen und ausgeführt, so kommt zwar noch weniger ein. ben Haupteingang von der Jüdenstraße zum Stadthause teilung vom Sonnabend.) Sodann berichtete Stadts Dienstag, den 12. März, von 8-6 Uhr, Wahl der II. Wähler- Bevölkerung in Anspruch genommen werden und dazu ist märchenbrunnen im Friedrichshain. Mit den Fundamentierungs Aber dafür wird dann die Anstalt mehr als bisher von der bilden und drei Stock hoch werden. baurat Dr. 2. Hoffmann über den Stand der Arbeiten zum und Mauerarbeiten, sowie mit den Anpflanzungen in der nächsten Johannisthal. Am Dienstag, den 12. d. M., findet die Mit- sie ja wohl eigentlich da. gliederversammlung des Wahlvereins bei Mayer( Rittershaus) statt. Ueber die Berliner Museen wurde am Freitag in der Budget werden. An den Modellen des Brunnens wird zurzeit gearbeitet. Umgebung des Märchenbrunnens soll in diesem Jahre begonnen Tagesordung: 1. Vortrag des Genossen Schütte. 2. Bericht der kommission des Abgeordnetenhauses bei der Beratung Die letzten zur Verfügung stehenden Mittel sollen im Jahre 1909 Gemeindevertretung. 3. Wahl der Delegierten zur Kreisgeneral des Kultusetats, Rapitel Seunst und Wissenschaft verhandelt. mit der Fertigstellung der Anlage angewiesen werden. versammlung. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Um Die Regierung beabsichtigt, für die königlichen Museen in Berlin an Der Kunstdeputation stehen jährlich 100 000 m. zur zahlreiches Erscheinen ersucht Alt- Glienicke. Am Dienstag, den 12. März, abends 8 Uhr, findet 50 Pf. zu erheben. Auf diese Tage soll das die Besichtigung der fügung, so daß nur nach Maßgabe der verfügbaren Mitter Arbeiten bergeben und ausgeführt werden fönnen. Mit im Lofale des Herrn Bohn eine Volksversammlung für Männer und Kunstwerke störende Kopieren und die Führungen beschränkt bleiben. der Anlage eines Verbindungsweges( Schwibbogens) zwischen den Frauen sitt. Auf der Tagesordnung steht: Vortrag über Kommunal- An den anderen Tagen soll dafür die Besuchszeit über 3 resp. 4 Uhr Grundstücken der Deutschen Bank in der Französischenstraße war politik, Vekanntgabe der Kandidaten zur Genteindevertretung und hinaus verlängert werden, auch soll die Schließung am Montag die Deputation, der Zeichnungen vorlagen, einverstanden. Dem freie Aussprache. Zahlreicher Besuch, namentlich der Wähler der wegfallen. Das Geld soll zum besten der Beamten verwendet Antrage der Bildhauerbereinigung des Vereins BerDer Einberufer. werden. Es handelt sich hierbei zunächst um einen Versuch, der liner Künstler", alljährlich freie beentonturrenaen vor der Hand auf das Kaiser Friedrich- Museum und die NationalShildow Blankenfelde( Bezirk Nieder- Schönhausen). Galerie beschränkt bleiben soll.- Dieser Plan findet in der auszuschreiben, stimmte die Stunftdeputation auf Vorschlag einer Heute nachmittag 3 hr findet in Mönchsmühle bei Knappe die Kommission allgemeine Zustimmung, doch wurde gefordert, den 7500 M. für Breise zur Verfügung zu stellen. Ferner wurden noch Unterkommission zu. Es wurde beschlossen, eine Summe von regelmäßige Wahlvereinsversammlung statt. Vortrag des Genossen Julius Hesse. Um regen und pünktlichen Besuch bittet der Vorstand. Besuch der Schüler höherer Lehranstalten in feiner 7500 M. für Preise zur Verfügung zu stellen. Ferner wurden noch Weise au beschränken.- Für die Schüler höherer einige andere Punkte der reichhaltigen Tagesordnung erledigt. Treffantt der Nieder- Schönhausener Genossen nachmittags 12 Uhr Lehranstalten stellt die Regierung Freifarten in Aussicht. Ein Schwindler treibt in den Vororten unter Berufung auf den Für die Porträt- Galerie plant fie eine historische Gruppierung in Vorwärts" sein Wesen. Aus Köpenick berichtet uns ein Parteis Erfner. Achtung! Laut Beschluß unserer Wahlvereinsver- Berbindung mit Büsten und Schlachtenbildern. Die Verlegung des genosse, daß bei ihm ein Reisender erschienen sei und eine Mappe jammlung finden unsere Bahlabende jeden zweiten Mittwoch im Bölkermuseums wird sich nach Ansicht der Regierung kaum umgehen mit drei Blättern Nimm mich mit" a 10 Pfennig offerierte. Dabei Momt statt. Die Genossen werden gebeten, dies zu beachten und lassen. Eine Anfrage aus der Mitte der Kommission nach recht zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. der Höhe der Kosten für die geplanten Bauten beantwortete die Re- habe er bemerkt, er fomme vom Vorwärts", der diese Blätter für Baukow. Bis zum Zahlabend, der am nächsten Mittwoch statt gierung dahin, daß man mit 10-15 Millionen Mart rechnen müsse, die Leser des Vorwärts" herausgebe, jede Woche komme ein solches finde, müssen sämtliche noch ausstehenden Sammellisten mit den die sich auf etwa 10 Jahren verteilten. a 10 Pfennige. Dem Genossen tamen aber diese Behauptungen sehr Bezitsführern abgerechnet werden. Die Bezirksführer werden er- Warum nur die Schüler der höheren Lehranstalten von der unwahrscheinlich vor und nach einer heftigen Auseinandersetzung ver fucht, am Donnerstag mit dem Vorsitzenden abzurechnen. Regierung bevorzugt werden sollen, ist nicht recht ersichtlich; für die schwand der Neisende, Prospekte der Märkischen Kunstanstalt zurüc wird erwartet. Claffe. " dritten Klasse, wird erwartet. bei atvogel, Nordend. FrankDer Vorstand. drei aufeinander folgenden Tagen ein fleines Eintrittsgeld von etwa " Ver lassend. Wir brauchen nicht erst zu sagen, daß der Name des.Vor- würtS* in diesem Falle mißbraucht worden ist, und die Genossen tun gut, auf diesen Schwindler achtzugeben. „Lehrermangel" in Berlin. Vor etwa zwei Wochen zeigten wir in Nr. 4b), daß in den Gemeindeschulen mitunter für er- rankte Lehrpersonen nicht rasch genug Vertre- t u n g zu beschaffen ist, so daß der Unterrichtsbctrieb unangenehme Störungen erleidet. An einem Beispiel aus der 14S. Schule(Dem- minerstraße) schilderten wir das Drunter und Drüber, das für der- waiste Klassen sich aus dem Mangel an Vertretern ergeben kann. Wir fügten hinzu, daß so schlimme Uebelstände nicht vorkommen würden, wenn die Zahl der ständigen Hülfskräfte we- Niger knapp bemessen würde. Der Fall, über den wir berichteten, konnte vom Rathause aus nicht bestritten werden. Da aber die Sch ulverwaltung doch etwas zu erwidern wünschte, so lieh sie anderthalb Wochen nachher an die Zeitungen eine magistratsoffiziöse Notiz verschicken, in der sie betonte:„Der städtischen Schulverwaltung die Schuld beizu» messen, wie es der„Vorwärts" tut, und die Lehrerschaft anzuklagen, ist wenig gerecht." Sie sei bemüht, schnell für Vertre- tung zu sorgen. Daß Mangel an Vertretern auch in Berlin sich schon fühlbar gemacht hat, gab sie zu. Aber sie entschuldigte sich mit der„großen Zahl" der Lehrpersonen und der„ununterbrochenen Zunahme" der Schulkinder. Eine drollige Ausrede! Eben das be- Mängeln wir ja, daß die Hülfskräfte nicht so ausgiebig vermehrt worden sind, wie die Zunahme der Schulkinder, der Klaffen usw. es erfordert hätte. Wo aber im„Vorwärts" die Lehrerschaft angeklagt worden sein soll, daß s i e schuldig sei an jenen Mißständen, das möchten wir wissen! Wir hatten sogar ausdrücklich erklärt, hierfür könne„natürlich nur die Schul- Verwaltung verantwortlich gemacht werden." Wir würdigten diese Selbstverteidigung der Schulverwaltung damals keiner Beachtung. Doch auch die bürgerliche Presse schien diesmal wenig Lust zu haben, sie weiter zu verbreiten. Wir sind der Notiz in keinem Blatt von einiger Bedeutung begegnet. Nun war aber in jener Erwiderung auch gesagt worden, die Schulvcrwal- tung habe auch katholischen und jüdischen Lehrper- sonen Vertretungen übertragen, aber da habe das Provinzial- Schulkollegium verfügt, derartige Vertretungen seien sowohl jüdi- schen wie katholischen Lehrpersonen i n Z u k u n f t n i ch t m e h r zu übertragen, und das angerufene Kultusministerium habe dem bei- gestimmt. Daß auch diese Mitteilung von der Presse nicht beachtet wurde, scheint der Schulverwaltung doch wider den Strich gegangen zu sein. Sie hat jetzt eine nochmalige Verteidigung verschicken lassen, deren Schluß wieder erzählt:„Wie groß aber die Schwierig- keiten sind, kann man daraus schon ermessen, daß es der städtischen Verwaltung infolge einer Verfügung des Provinzial. Schul- k o l l e g i u m s nicht mehr gestattet ist, jüdische oder katholische Lehrpersonen zu Vertretungen heranzuziehen. Die Schuldepu. t a t i o n hat sich dieserhalb vergeblich an das Kultus- m i n i st e r i u m gewandt. Dieses hat bestimmt, daß es bei der Verfügung des Provinzial-Schulkollegiums zu verbleiben hat.� Die liberale Presse gibt jetzt die Mitteilung über die jüdischen and katholischen Lehrpersonen wieder und stellt das als etwas überraschend Neues hin. Uns fällt auf, daß die Angabe fehlt, wann der Schuldeputation diese Schwierigkeiten gemacht worden sind. Schon am 14. Februar 18M hat das Kultusministerium �dem Provinzial-Schulkollegium gegen die Berliner Schuldeputation 'darin beigestimmt, daß„es der Verfassung nicht entspricht, wenn für eine Klasse, die von Kindern nur einer Konfession besucht wird, ein Lehrer oder eine Lehrerin anderen Glaubens als Erzieher bestellt wird." Wie w i r hierüber denken, brauchen wir nicht erst auszu- führen. Die Schulverwaltung.aber, die ja seit acht fahren die Meinung der staatlichen Aufsichtsbehörde kennt, kann sich doch heute nicht mehr mit diesen Dingen entschuldigen. Oder sind ihr i n allerneue st er Zeit noch besondere Schwierigkeiten gemacht worden? Dann möge sie gefälligst sich deutlicher äußern. Durch einen verunglückten Automobilomnibus ist Freitag abend gegen W Uhr in der Chausseestraße eine größere Verkehrsstörung herbeigeführt worden. Als sich der Wagen vor dem Hause Chaussee- ftraße 3 befand, brach plötzlich die Stange des Steuerrades, der Auto- mobilomnibus bog quer über den Fahrdamm und versperrte dadurch fast den gesamten Fuhrverkehr durch die Chausseestraße. Der ver- unglückte Kraftwagen wurde schließlich durch einen anderen Omni- buL zur Seite geschleppt. Bon einem Straßenbahnwagen abgestürzt ist gestern am Witten. oergplatz das 22jährige Fräulein Liebscher. Motzstraße 11 wohnhaft, welches einen Stratzenbahnzug der Linie 64 benutzte. Fräulein L. stand auf der rechten Seite der Hinterplattform des AnhängewagcnS, verlor plötzlich das Gleichgewicht und stürzte seitlich auf das Straßenpflaster hinab. Sie erlitt einen Bruch des rechten Ober- armes und innere Verletzungen. Die Verunglückte wurde mittels Droschke nach dem Krankenhause Moabit übergeführt. Der„Apfelsinen-Schneider" ist der neueste Typus auf dem Gc- ticte des Berliner Handels im Umherziehen. Der Mann, dem seine Berufsgnossen diese Bezeichnung beilegten, hausiert in Nachtlokalen mit Apfelsinen, aber er begnügt sich nicht damit, die Früchte so zu verkaufen, wie sie Mutter Natur hervorgebracht, sondern er ver- schönert sie durch kleine Bildchen, Skizzen, Karikaturen, die er mit einem scharfen Messer in die Apfelsinenschale hineinschneidet. Auf Wunsch und gegen entsprechendes Entgelt übt er seine Kunst auch bor den Augen des Käufers. Er steckt die Apfelsine in ein gewöhn» liches Trinkglas, so daß sie festgehalten wird, ohne daß er sie zu be- rühren braucht und schneidet dann fix und sauber Buchstaben, Mono- gramme, Köpfe usw. in die Schale hinein. Wie verlautet, soll der „Apfelsinen-Schneider" ein durch eigene Schuld heruntergekommener ehemaliger Kunstschüler sein. DaS Risiko der Arieit. Von der vierten Etage abgestürzt ist gestern nachmittag der Dacharbeiter Hermann Graf. G. war auf dem Neubau der Volksbadeanftalt, die in der Gerichtstraße errichtet wird, damit beschäftigt, Materialien nach der vierten Etage hinauf- zutragen. Oben angelangt, stieß er mit der Mulde gegen einen Balken, verlor dadurch das Gleichgewicht und stürzte in daS zementierte Basfin hinab. In bewußtlosem Zustande wurde der verunglückte in daS Mrchow- Krankenhaus gebracht. Leider ist keine Hoffnung vor- banden, G- dem Leben zu erhalten. BrettlsSngerinnen-Ende. Von einem tragischen Geschick ist die Samilie des Beamten St. in der Lothringcrstraße betroffen worden. err St. hatte vier durch schöne Erscheinung und gesangliche Be- gabung ausgezeichnete Töchter. Die ältesten zwei gingen zum Theater, machten aber dann den Sprung von d�n wcltbedeutenden Brettern aufs Brettl. Sie erzielten als Duettistmnen große Erfolge und erhielten bei einer Variete-Konkurrenz den ersten Preis. Da starb die jüngere der beiden an der Schwindsucht. Eine Zeitlang trat Frl. St. als Einzelnummer auf. bis die dritte Schwester soweit war» daß sie an die Stelle der Verstorbenen treten konnte. Allein auch sie erlag nach einiger Zeit der tückischen Krankheit. Frl. St. zog sich, durch diese Schicksalsschläge schwer betroffen, von der Bühne zurück. Aber auch die jüngste Schwester zog es zum Brettl; sie trat erst als Tänzerin, dann als Sängerin in Solonummern auf, wußte aber bald die älteste Schwester zur Wiederbegründung des renommierten Duetts St. zu veranlassen. Wieder war den Geschwistern Erfolg beschieden, da erkrankte die ältere Schwester, trat aber dessen- ungeachtet welter auf. Kurz nach einer Vorstellung machte ein Herz- schlag ihrem Leben ein Ende. Von den vier sangesfteudigen Schwestern ist allein die Jüngste übrig geblieben. Zu der schweren Bluttat in der Kopenhagenerstraße wird noch berichtet: Der Täter, der Arbeiter Salvatori, steht erst im Ig. Lebens. jähre. Er ist von äußerst hitzigem Temperament und aufbrausend. Dagegen ist der Erstochene, der Zementarbeiter Kaligrama Domenke stets ein ruhiger und friedliebender Mensch gewesen. Er wohnte ebenso wie sein Mörder in der Pappel-Allee 6 in Schlafstelle. Er erfreute sich unter seinen Landsleuten großer Beliebheit und galt als ein tüchtiger und solider Arbeiter. S- bestreitet entschieden, die Absicht gehabt zu haben, D. zu töten. Er gibt an, er habe sich in der Wut zu der unseligen Tat hinreißen lassen. Die Leiche des Er- stochenen wird im Schauhause obduziert werden. Bon dem Ausfall der Obduktion wird es abhängen, ob gegen S. die Anklage wegen Mordes oder wegen Totschlages erhoben wird. Der Bcrri» Hoffnung-Ztal teilt mit Bezug auf unsere vor einiger Zeit gebrachte Notiz:„Ein netter Bodelfchwinghscher Sammler" mit, daß er in diesem Jahre noch keine Sammlung veranstaltet habe. Es müsse deshalb derjenige, der sich kürzlich in der Müllerstraße als Beauftragter der Bodelschwinghschen Arbeiterkolonie ausgegeben habe, mit seinem Namen Mißbrauck getrieben haben. Dann hat eben dieser unverschämte Bursche, der in der Wohnung allein anwesende Frauen attackierte, die Bettelei genau so gut ver- standen wie diverse Bodelschwinghsche Sammler. Ein dreister Straßenraub ist gestern am hellen Tage verübt worden. Der Arbeiter Karl Richter, Engelufer 4a wohnhaft, schritt durch die Stralauerstraßc, als plötzlich vor dem Hause Nr. 37 ein unbekannter Mann auf ihn zukam und ihn fragte, welche Zeit es sei. Kaum hatte R. seine Taschenuhr hervorgezogen, so fiel der Fremde über ihn her und entriß ihm gewaltsam Uhr und Kette. Bevor sich der Beraubte von seiner Ueberraschung erholt hatte, war der dreiste Bursche bereits entflohen. Das Thalia-Thcater hat wieder ein neue? Zugstück in der Posse „Olympische Spiele" von K. Kraatz und Max Real heraus« gebracht. Was am Abend der Erstaufführung gelachl und geklatscht wurde, ist kaum zu sagen. Die Arbeiter-Samariter-Kolonne gibt für das verflossene Sommerhalbjahr einen Bericht über die Tätigkeit der„Dienst- tuenden Abteilung", welchem wir folgendes entnehmen:„Das ver- flossene Sommerhalbjahr war gegenüber den Vorjahren eines der arbeitsreichsten und stellte an die einzelnen Mitglieder der Kolonne große Anforderungen; waren doch nicht weniger denn 58 Festlich- keiten von politischen und gewerkschaftlichen Vereinigungen mit Mitgliedern der Kolonne zu beschicken. Bei den großen Volksfesten des Arbciter-Radfahrer-BundcS„Solidarität", des 6. Wahlkreises, des Wahlkreises Tcltow-Beeskow-Charlottcnburg, des Arbeiter- Sänger-Bundes und des Turnvereins„Fichte" wurde die Station aufgebaut, welche aus zwei transportablen Zelten mit den notwen- digen Gerätschaften, wie Betten usw. besteht. Zu den übrigen Festen wurden je 2 bis 5 Mitglieder, mit ihren Handtaschen ver- sehen, delegiert. Es wurde in 90 Fällen Hilfe geleistet. Tie Tätig- keit der Kolonne, sowie die auf Grund der modernen Wissenschaft- lichen Medizin notwendigen Neuanschaffungen zur Verbesserung unserer Einrichtung, haben uns eine Ausgabe von über 800 M. verursacht, so daß unsere Ausgaben die Einnahmen weit überschritten haben. Die Mitglieder der aus 30 Personen bestehenden Kolonne erhalten außer ihren notwendigen Unkosten, wie Fahrgeld usw., keinerlei Bezahlung. Sie stellen ihre freie Zeit in den Dienst dieser idealen und humanitären Institution. Zeuge» gesucht! Fahrgäste der Hochbahn, welche am 3. Februar 1907 den vom Halleschen Tor kommenden und auf dem Bahnhof Oranicnstraße 5,20 nachmittags eintreffenden Zug benutzt haben und Zeugen deS Unfalles eines Mannes auf der mit Schnee bedeckten Treppe waren, werden gebeten, Ihre Adresse Lausitzerplatz 14/15 in der„VorwärtS"-Spedition abzugeben. Insbesondere wird der Herr, der dem Verunglückten aufhalf, gebeten, sich an obiger Stelle zu melden. Auch der Metallarbeiter Hermann Bachmann, Simon Dachstr. 33, bittet uns mitzuteilen, daß er mit dem Bachman», gegen den vom 4. Wahlkreise das Ausschlußverfahren beantragt ist, nicht identtsch ist. Feucrwchrbcricht. Ein großer Brand beschäftigte gestern die vierte Kompagnie in der Calvinstr. 16 und am Helgoländer Ufer 3. Dort stand ein großer Schuppen der Firma Frosch u. Co. mit Wagen in Flamme». Diese hatten reiche Nahrung gefunden, so daß der 15. Zug längere Zeit mit mehreren Schlauchleitungen kräftig Wasser aeben mußte, um die Gefahr für die Stallungen usw. zu beseitigen. Kurze Zeit darauf, um 6 Uhr, mußte ein Kellerbrand in der Adalbertstr. 65 gelöscht werden. Sttoh u. a. war dort in Brand geraten. In der Nähe, Wrangelstr. 105, stand nachts eine Räucherkammer in Flammen. Diese konnten schnell gelöscht werden. In einer Maschinenfabrik auf Meyers Hos, Ackerstr. 132/133. wo gegen 1100 Personen wohnen, brannten Tische u. a. und gleichzeitig in der Wallner Theaterstr. 34 Schaldecken, Balken u. a. in einer Kellerwirtschaft. Das Zwischen« gebälk mußte aufgebrochen werden, um an den Brandherd zu ge- langen. Durch Umfallen einer Petroleumlampe entstand in der Manteuffelstt. 61 Feuerlärm. Am Südufer 23 brannten Kleider u. a. und in der Metzerstr. 36 Gardinen, Möbel usw. Ferner wurde die Wehr nach der Koppenstr. 87 und anderen Stellen gerufen. Arbcitcr-Snmariterkolonne. Die Uebungsstnnde der zweiten Slb- teilgiig findet erst am Dienstag Brunnenstraße 154 statt. Vortrag über:„Krankenpflege". Vortragender Herr Dr. Hirschfeld.—'Die Uebungsstunde der 4. Abteilung fällt in dieser Woche aus. Es findet dafür am 21. März in Lichtenberg bei Piekenhagen, Scharnweber« straße 60 ein Vortrag nur für Frauen statt. Herr.Spezialarzt Dr. Hirschfeld spricht über»Die Hygiene der Frau",' wozu auch Gäste zugelassen werden. Vorort- J�admebten. Rixdorf. Mit Hülse deS Modegiftcs hat gestern die 52 Jahre alte Aus- besserin Lmse Vogelgesang, die bei ihrer Schwester in der Berg- straße 11 wohnte, ihrem Leben ein Ende bereitet. In Abwesenheit ihrer Schwester trank sie gestern abend Lysol und noch vor dem Eintreffen der ersteren starb sie an den Wirkungen des Giftes. Lankwitz. Ueber daS Wöchnerinneuheim St. Monika-Stift und desien Leiterin E. Lingnau bringt das hiesige OrtSblatt eine Zuschrift, die ein eigenartiges Schlaglicht auf die Sitten- und Moralanschauung mancher Kreise wirft. Bor einigen Tagen hatte in Gr.-Lichterfelde ein Dienstmädchen ihren Dienst verlassen, um ihrer Niederkunst ent- gegenzusehen. Ihre frühere Herrschaft hatte ihr den Rat gegeben, sich an Fräulein N., die frühere Vorsteherin des obengenaniiten Stifts, zu wenden, um durch deren Fürsprache im Stift zu entbinden. Fräulein N. begab sich nun zu der Oberin L., mit der sie, wie be- richtet wird, gerade nicht auf gutem Fuße gestanden haben soll, um die Aufnahme de« armen Mädchens nachzusuchen. Hier wurde ihr aber erklärt, daß alles besetzt sei. Auf den Einwand de« Fräulein N., daß der im Stift tättge Arzt erklärt habe, e» würden an dem betreffenden Tage zwei Stellen frei, erhielt sie zur Antwort, daß auch diese beiden Stellen bereit» belegt seien. Fräulein N. stellte hierauf die Frage an die Leiterin, ob. wenn daS Mädchen noch diese Nacht niederkomme, sie dieselbe auch dann nicht aufnehmen würde? Hierauf soll dieselbe erklärt haben, „daß sie das Mädchen abweisen würde, außerdem sei das Stift keine Entbindungsanstalt, sondern eine B e sserungsanstalt". Eine arme Frau erbarmte sich schließlich de« armen Mädchens, welch letzteres noch in der folgenden Nacht niederkam. Was den Ausspruch der Oberin. daS Stift sei keine EntbindungS- sondern eine Besiert»nasanstalt anlangt, so bedeutet er nachgerade eine Herab- setzmig oeS armen verunglückten Mädchens und ist erfüllt von dem Geist unserer bürgerlichen Moralhelden, die in jeder ledigen Mutter ein minderwertiges Wesen erblicken. Lichtenberg. Gemeindewahl. Die positive»rieft der Sozialdemokratie in»er Gemeinde. Die Behauptung, daß die Sozialdemokratie nichts Positives geschaffen. nur immer verneinend abseits stehe, kann nicht besser widerlegt werden, als wenn neben vielem anderen auf die Wirlsamkeit der vielen Hunderte von Parteigenoffen in den Stadtverordneten- und Gemeindevertreterkörperschaften hingewiesen wird. Auch sierort-. waren es die Sozialdemokraten, die durch ihr konsequentts Auf. treten verhinderten, daß das Elektrizitätswerk der Privatspekrlatio» ausgeliefert wurde. Den Sozialdemokraten ist es in erste: Reih: zu verdanken, daß gegen den Willen der„Bürgerlichen" der Lehrer Mangel in den Gemeindeschulen, wenn nicht beseittgt, so doch wesentlich eingeschränkt ist; die Beseitigung der„Fließender Klassen" bis auf einige, die Errichtung von Schuibade anstalten, die Turnhallen, die Herabsetzung der KlassenfrequeNj. der Gemeindeschulen sind in erster Linie der Täägkei, der Sozialdemokraten zuzuschreiben. Ebenso verhält eS sich mit de» Aufbesserung der Lehrer- und Beamtengehälter sowie der Löhne de» Arbeiter; auch hier waren nur die Sozialdemokraten die treibend» Kraft. Die Fortbildungsschule, gegen deren Errichtung sich du Bürgerlichen noch immer spreizen, das Gesundheitswesen, dir Bildung von Zwcckverbänden mit den Nachbargemeinden zur gemein. samen Erledigung sozialer und Kulturaufgaven finden keine eiftigere», Vertreter als die Sozialdemokraten. Wie die Wertzuwachssteuer so wird jede Reform im fortschrittlichen Sinne von der„Hausbesizer- Majorität" wenn nicht ganz verhindert, doch aber erschwert. Nan denke an den Ausspruch eines Freisinnsmannes:„Herr Bürgermeister, ich warne Sie; gegen den Willen der bürgerlichen Majorität wolen Sie die Vorlage mit Hülfe der Sozialdemokraten durchbringen, das wird die„Bürgerschaft" nicht verstehen." Und was galt eS? Tie Mittel für eine« Teil der notwendigsten Lehrkräfte in den Genreindeschulen zu bewilligen. Die Wähler mögen die Stellungnahme der Hansbesitzer würdigen und nachstehende Kandidatenliste in Schutz nehmen: Als Kandidaten der Sozialdemokratie hat die Generalversammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins widerspruchslos folgende Genossen aufgestellt: 1. Kommunalwahlbezirk. Wahllokal: Restauraet Paul Schwarz, Dorfftraße 25/26.— Kandidaten: Wilhelm Abraham. Oswald Grauer. 2. Bezirk. Wahllokal: Aula der Schule. Siegfried- straße.— Kandidat: Oskar Sander. 3. Bezirk. Wahllokal: Schwarzer Adler lGebc. Arnhold), FrankfurterChausseeS.— Kandidat: Wilhelm Düwell. 4. Bezirk. Wahllokal: Aula der Schule in d:r Kronprinzenstraße.— Kandidaten:HermannSpiekermani.. Oswald Grauer. Die Wahl findet statt von 12 Uhr bis 8 Uhr. Wähler, die um 8 Uhr im Wahllokale sich befinden, müssen zur Stimmabgabe zu- gelassen werden! Es empfiehlt sich, die Wahlpflicht am Tage aus- zuüben._ Britz. In der letzten Wahlvereinsversammlung hielt Genosse Störner einen Vortrag über„Sozialismus", der allgemeinen Beifall find. Es wurde alsdann bekannt gegeben, daß durch die Hausagitaiion am 24. Februar 20 neue Vorwärtsleser»md 34 WahlvereinSmitgliider gewonnen worden sind. Pankow. Die Herabsetzung deS Gemeinde-EinkommensteuerzuschlageS cuf 100 Prozent ist nunmehr definitiv durch die Gemeindeverttetmg beschlossen; desgleichen ist die Lustbarkeitssteuer ganz aufgehobui worden. Die weiteren Anträge auf Aufhebung der Betriebs- md der Biersteuer wurden abgelehnt. Potsdam. In der letzten WahlvereinSversammliing regte der Vorstand untei anderem an. am 18. März eine Volksversammlung stattfinden zr lasten, in der über die Bedeutung des Tages referiert werden soll. Gerade diesmal, nachdem das sogenannte liberale Bürgertum im Wahllamps jeden freiheitlichen Gedanken und oppositionellen Charakte» an den Nagel gehängt hat, sei es angebracht, eine Parallele zwischen dem Bürgertum von heute und 1848 zu ziehen. Die Versammlung stimmte dem Antrage deS Vorstandes zu. Genosse Staab gab als- dann eine Blütenlese der infamsten Reichsverbandslügen bekannt, die auch nach dem Wahlkampf noch ihren Fortgang nehmen. Dabei erwähnte er, daß auch das„Potsdamer Jntelligenzblatt" diese Lüger verbreite. Am 2. Osterfeiertag findet ein Vergnügen statt. Die Fcici deS 1. Mai soll geregelt werden, indem sich der Wahlvereinsvorstand mit dem Gewerrschaftskartell in Verbindung fetzt. Huö der frauenbcwegung* Die Konferenz. Die Haltung des„Vorwärts" in Angelegenheit der sogen. 1. Konferenz zur Förderung der Arbeiterinteresscn stand in vollstän- diger Harmonie mit der Entscheidung, die in dieser Angelegenheit die Generalkommission getroffen hatte. Der„Vorwärts" würde seine Pflicht versäumt haben, hätte er nicht auf das die Gcwcrk. schaftsbewegung schädigende Treiben der Veranstalter nachdrücklich hingewiesen und vor der Beteiligung an der Veranstaltung gewarnt. Das waten wir den Gewerkschaften schuldig. Die Ungnade einzelner Leute, die wir unS dabei zugezogen haben, werden wir zu ver- schmerzen wissen. Um so mehr als der„Vorwärts" in seiner Siel» lungnahme nun auch durch das„Correspondenzblätt der General- kommission" gedeckt wird. Es schreibt u. a. über die Veranstaltung: „Die Konferenz war nicht durch Arbeiterinncnorganisattoncn oder Gewerkschaften einberufen, sondern von einem gcschäftS- führenden Ausschuß, an dem neben Einzelpersonen eine sogcnarnte „Zentralstelle für Arbciterinncnorganisation" deS Verbandes fort» schrittlicher Fraüenvereine, eine„Arbcitcrinncnschutzkommission" des Bundes deutscher Frauenvereine, ferner ein Gejamtvcrband der katholischen Frauen und Mädchen sowie die Gesellschaft für soziale Reform und das Bureau für Sozialpolitik beteiligt sind. Alle diese Kreise haben mit der gewerkschaftlichen Organisation nicht das mindeste zu tun; man müßte denn ihr Bestreben, den Gewirkschaften einige Gegenorganisationen mehr in den Weg zu stellen, als gewerlschaftliche Arbeit einschätzen. Die einzige dort vertretene Organisationsgruppe, die Anspruch auf gewerkschaftliche Einschätzung erheben kann, war der Verband der deutscher Gewcrk- vereine, der aber für die Arbeiterinnenorganisation so atsolut be- deutungSloS ist, daß von ihm niemand eine ernsthafte Zörderuno von Arbeiterinnenintereffen voraussetzen wird. Die Generalkommission war von dem vorbereitenden Ausschuß zu den Vorarbeiten für die Konferenz eingeladen wor>en. Sie lehnte indes sowohl die Miteinberufung als auch die offizielle Be- schickung der Konferenz ab in der Auffassung, daß eine virlsame Förderung der Arbsiterinneninteressen nicht von Persmen und Kommissionen zu erwarten ist, hinter denen nennenswerte Arbeite- rinnenorganisakionen nicht stehen und deren bisherige Tätigleit nicht in der Organisierung der Arbeiterinnen, sondern in de: O r» ganisationSzersplitterung zum Ausdruck kam. „Unsere Gewerkschaften, die bisher die schwersten Hind.rnisss der Arbeiterinnenorganisation ohne bürgerliche Hülfe uberwinden und eine fürs erste schon sehr respektable Grundlage geschiffen haben, sind sich ihrer ausschlaggebenden Bedeutung auf diesem Ar. beitsfelde viel zu sehr bewußt, um nicht ohne weiteres jdem obskuren bürgerlichen Komitee nachzulaufen, das stch plötzlich:uch für die Arbetterinneninteressen erwärmt. Uebngent ist die von dieser Seite ausgehende„Förderung der Arbetterinneninterescn sehr wenig vertrauenswürdiger Natur. Weder d,e sogenannte(>e,i. tralstelle für Arbeiterinnenorganiiation, noch die Arbeiterinien- schutzkommission des Bundes deutscher Frauenvereine, noch die übrigen an der Einberufung der Konserenz beteiligten Persmen haben bisher in Fühlung mit unseren Gewerkschaften gestanden.um dielen weibliche Mitglieder zuzuführen. Was sie geleistet haben be. stand darin, die Arbeiterinnen auseinander zu organi- sache, daß er die Redner, welche sich gegen das Verfahren des Vorfieren und den gewerkschaftlich organisierten Arbeiterinnen die standes in der Angelegenheit Antrag Salffner gegen Behrend sehr praktische Vertretung ihrer Interessen zu erschweren." turz wegkommen läßt, mehrere Unrichtigkeiten. Ich will mich aber darauf beschränken, richtig zu stellen: Nicht Salffner, fondern der intereffierte Wiesenthal hat den Antrag auf Ausschluß begründet, wogegen ich damals protestierte. Der Verlauf der Konferenz hat die Haltung der Generalfommission vollauf gerechtfertigt. Was sich dort zusammenfand, waren Leute, die für die Arbeiterinneninteressen teils sehr löbliche, teils auch recht eigenartige Sympathien bekundeten, dazu verschie dene Politiker, die von ihrem Rechte, sich um alle öffentlichen Fragen zu kümmern, Gebrauch machten, aber Gewerkschaften und Arbeiterinnenorganisationen waren un bertreten. Der Vertretung von Organisationen war überhaupt ein entscheidender Einfluß auf die Beschlüsse der Konferenz versagt. Teilnehmen konnte jede und jeder, der das Eintrittsgeld von 1 M. zahlte, und zwar sowohl an den Beratungen als auch an den Abstimmungen. Danach wird man die Bedeutung der Mehrheitsbeschlüsse" leicht einschätzen können. Verständige Arrangeure hätten bei solcher Zusammensehung der Konferenz Abstimmungen überhaupt vermieden und sich mit dem Effekt der Beratungen begnügt, aber man brauchte augenscheinlich Beschlüsse" und dazu genügten ja schon einige Mart! Da die Verhandlungen überdies an Wochentagen stattfanden, so war schon vorher Vorsorge getroffen, das eigentliche Arbeiterinnenelement, für dessen Wohl man sich zwei Tage Jang bemühte, von der Konferenz fernzuhalten." " Wenn Arbeiterinneninteressen fördern" nichts anderes heißt als die Forderungen, die die gewerkschaftlich organisierte Arbeiter. schaft zum Schuße der Arbeiterinnen erhoben und begründet hat, preisgeben, dann, ja dann hat die Konferenz ihr Programm erfüllt. Mit einem solchen Programm haben selbstverändlich die Gewerkschaften nichts gemein. Sie, die nicht gewartet haben, bis die bürgerliche Sozialpolitik und die bürgerliche Frauenbewegung fich für Arbeiterinneninteressen begeisterten, sie werden in der mühebollen Arbeit fortfahren, die Arbeiterinnen in die Berufsorganisationen einzugliedern und sie teilnehmen zu lassen an gewerkschaftlich geregelten Arbeitsbedingungen, aber jeder Störung dieser praftischen Interessenvertretung der Arbeiterinnen nachdrücklich entgegentreten. Sie werden jede Mitarbeit, die den Arbeiterinnen die Hindernisse und Schwierigkeiten in Produktion, Staat und Gesellschaft hinwegräumen helfen will, anerkennen, aber sie lehnen jede Einmischung in Organisationsfragen wie in Fragen der politischen Ueberzeugung der Mitglieder ab und werden die Förderung von Arbeiterinteressen nur solchen Leuten anvertrauen, die konsequent genug sind, für die gemeinsam beschlossenen Forderungen in der Oeffentlichkeit einzutreten." Mädchenhandel in Rußland. Kammerspiele des Deutschen Theaters. Sonntag: Minna von Barnhelm. Montag, Dienstag( 7 Uhr), Donnerstag und Sonntag, den 17. März: Hedda Gabler( 8 Uhr). Freitag, Sonnabend und Montag, den 18. März: Frühlings Erwachen. Borzellan. Neues Theater. Sonntag bis Montag, den 18. März: Meißner Nicht nur meine Freunde haben, wie der Bericht sich geschmackvoll ausdrückt, lebhaft applaudiert", sondern die überflöte. Abends und Montag: Die lustige Bitwe. große Mehrheit der Bersammlung. " Nicht die Einigkeit" hat die Begründung des Vorstandes ausgenugt, sondern das Wiesenthalsche Blatt. M. Behren d. Da diese Zuschrift, über den Rahmen einer Richtigstellung hinausgehend, auch eine Kritik des Berichtes enthält, haben wir dieselbe unserem Berichterstatter vorgelegt, der dazu schreibt: Gegenüber der Erklärung des Genossen Behrend bestreite ich die unrichtigkeit meines Berichts. Wo Behrend Unrichtigkeiten sieht, liegt nur eine falsche Auffassung seinerseits vor, über die mit ihm zu diskutieren ich keinen Anlaß habe, nachdem ich seine Art der Diskussion in der Versammlung kennen lernte. Willi Wach. Vermischtes. Theater des Westens. Sonntagmittag 3 Uhr: Undine. Abends bis Freitag: Die luftige Witwe. Sonnabendnachmittag 3 Uhr: Undine. Abends: Die lustige Bitwe. Sonntagnachmittag 8 Ühr: Die ZauberBerliner Theater. Sonntag bis Donnerstag: Der Hund von Basterville. Freitag: Sherlod Holmes. Sonnabend bis Montag: Der Hund von Baskerville. Sonst Lustspielhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Unsere Käte. allabendlich: Husarenfieber. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Weg zur Hölle. Lorking Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Fledermaus. Abends: Martha. Montag: Der Waffenschmied. Dienstag: Das Glöckchen des Eremiten. Mittwoch: Fra Diavolo. Donnerstag: Die Fledermaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Martha. Abends: Die lustigen Weiber von Freitag: Das Glöckchen des Eremiten. Sonnabend: Der Mikado. Windsor. Montag: Der Troubadour. Komische Oper. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Carmen. Abends: Tosta. Montag: Hoffmanns Erzählungen. Dienstag: Carmen. Mittwoch: Toska. Donnerstag: Hoffmanns Erzählungen. Freitag: Toska. Sonnabend: Hoffmanns Erzählungen. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Hoffmanns Er zählungen. Abends: Tosla. Montag: Fausts Verdammung.( Anfang 72 Uhr.) Kleines Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Nachtasyl. Abends: Im Eise des Stettiner Haffs. Der Dampfer Swinemünde", der Ein idealer Gatte. Montag: Bunbury. Dienstag und Mittwoch: Allermit 30 Baffagieren an Bord vorgestern von Stettin nach Swine- feelen. Donnerstag: Die Kralle. Freitag: Allerseelen. Sonnabend: Ein idealer Gatte. Sonntag: Allerseelen. Montag: Ein idealer Gatte. münde abgegangen war, ist durch Eismaffen, die ihm den Weg verTrianon Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Liebesschaukel. iperrten, genötigt gewesen, die Nacht über im Haff liegen zu bleiben, allabendlich: Fräulein Josette- meine Frau. Sonntagnachmittag 3 Uhr: und ist statt vorgestern nachmittag erst gestern vormittag dort ein- Die Liebesschautel. getroffen. 2,48 Meter gestiegen und hat bereits den ersten Borflutgraben am Hochwaffer auf der Warthe. In Posen ist die Warthe auf Berdychowoer Damm überſtutet. Dagegen wird aus Neudorf gemeldet, daß dort seit gestern die Warthe von 2,47 auf 2,13 Meter zurückgegangen ist. Luisen- Theater. Sonntagnachmittag 8 Uhr: Der Hüttenbefizer. Abends: Dorf und Stadt. Montag bis Donnerstag: Der Hund von mittag 4 Uhr: Mag und Moriz. Abends: Der Hüttenbesizer. Sonntag Baskerville. Freitag: Der Trompeter von Sättingen. Sonnabendnach nachmittag 3 Uhr: Der Hüttenbeſizer. Abends: Der Trompeter von Sättingen. Montag: Der lange Sterl Zentral Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Geisha. Alltäglich: Der blaue Klub, Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Zum zweitenmal zum Tode verurteilt. Das Bayreuther Fledermaus. Schwurgericht verurteilte gestern den früheren Lehrer Müller, Bernhard Rose: Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Ber der bereits am 29. November bv. J. wegen Ermordung einer elf- schwörung der Frauen. Abends bis Freitag: Sherlock Holmes. Sonnjährigen Schülerin in Nürnberg zum Tode verurteilt worden war, Toledo. Sonntag 4 Uhr: Sherlock Holmes. abendnachmittag 4 Uhr: Die sieben Raben. Abends: Die Jüdin von wegen Ermordung der Witwe Enders in Dürnberg zum Tode und dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Entgleift. Wunstorf gemeldet wird, der Zug der Steinhuder Meerbahn an der Gestern abend um 8½ Uhr entgleiste, wie aus Weiche bei Bahnhof Hagenburg. Die Maschine liegt quer über den Gleifen. Durch Verbrühen sind der Lokomotivführer und der Heizer ums Leben gekommen. Außerdem ist ein Poſtſchaffner leicht verwundet. Passagiere sind nicht verlegt. Der Verkehr wird durch Umsteigen aufrecht erhalten. junges Mädchen an Genicstarre verstorben. Genfiftarre. In Czarnowi find zwei Studenten und ein Bom Feuer zerstört. Das große Baumwollenhaus von Monzon in Paris, ein Gebäude von 150 Meter Länge und fünf Stockwerken Höhe ist gestern durch eine Feuersbrunst zerstört worden. gestern in einem Hause der Prinzessinnenstraße vier Personen ums Erstickt. In Madrid sind infolge Ausströmens von Kohlengasen Leben gekommen. Nachdem zweifelsfrei festgestellt ist, daß in den verschiedenen oon der Mißernte betroffenen Gouvernements ein flotter Mädchenhandel getrieben wird, wobei man die lebende Ware je nach Alter und körperlicher Konstitution von 25 bis 150 Rubel einschäßt, hat auch der russische Dementierapparat aufgehört zu funktionieren, so bald es sich um diesbezügliche stets leider nur der Tatsache entsprechende Nachrichten handelt. Denn in dem mächtigen Zarenreiche gibt es noch viele Schlupfwinkel, wo alles blühen und gedeihen kann. So wird im Tale des Sumbar im transtafpischen Gebiet schon seit längerer Zeit ein flotter Mädchenhandel betrieben. Tagtäglich werden dort öffentlich Mädchen verkauft. Die meisten Mädchenhändler domizilieren in dem in dieser Beziehung weit und breit befannten Dorfe Nuchur. Vorwiegend fommen Berserinnen in Be tracht, Frauen, Mädchen und Kinder, die größtenteils in Persien geraubt und nach dem Sklavenmarkt gebracht werden, eine Arbeit, mit der sich hauptsächlich Berser beschäftigen. Die dortigen Bewohner faufen dann die Sklaven und sehen sie bei dem Yomidenstamm ab. Die Yomiden sind schon von altersher daran gewöhnt, Sklaven zu besitzen; in diesem Jahre aber machen sie größere Stlaveneinkäufe denn je. Interessant ist es, daß die beim Sklavenhandel oft vorfommenden Streitigkeiten an Ort und Stelle durch die bestellten gemeldet wird, eine neugegründete Gesellschaft auszuführen. Es ist Ein elektrisches Berkehrsprojekt beabsichtigt, wie aus New York Richter geschlichtet werden, wodurch der Sklavenhandel gewisser- eine zweite Eisenbahnlinie zwischen New York und Chicago, deren maßen fanttioniert wird; zwar wurden dem russischen Bezirkschef Länge 1200 Kilometer betragen soll. Die neue Bahn soll elektrisch Uffatowskij, seinem Gehülfen Wolkownikow und dem Staatsanwalt betrieben werden und die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf diesbezügliche Beschwerden unterbreitet, aber der Sklavenhandel zehn Stunden herabsetzen; die Züge sollen mit einer Geschwindigkeit wird nach wie vor flott betrieben. Die Sklaven find beim Trans- bon 120 Kilometer pro Stunde verkehren. Die Unternehmer hoffen, port und bei den Domiden in jeder Weise der Willkür preisgegeben. die Bahn innerhalb fünf Jahren fertigaustellen. Die russischen Behörden verhalten sich zum Sklavenhandel gänzlich paffib, ja der Polizeileutnant Hopfenhausen kaufte sich sogar selbst bor kurzer Zeit eine Perserin. Die Wahlrechtsvorlage- vertagt. London, 9. März. Die Debatte über die Wahlrechtsvorlage sauerte bis 5 Uhr nachmittags, dem Zeitpunkte, an welchem die Sigungen Freitags ohne weiteres abgebrochen werden. Da der Sprecher den Antrag auf Schluß der Debatte über die Vorlage ablehnte, wurde die Vorlage auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Vorlage gilt damit als gefallen, da die Regierung zu einer ferneren Besprechung kaum Gelegenheit bieten wird. Verfammlungen. Genosse Bernstein schreibt uns: Zur Klarstellung. Auf die in der heutigen Nummer des Vorwärts" abgedruckte Erklärung des Genossen Paul Hoffmann habe ich folgendes zu bemerken: " Fünf Personen verbrannt. Eine Feuersbrunst zerstörte gestern in Brest einen großen Hof. Es sollen dabei fünf Personen, darunter drei Kinder, verbrannt sein. Verein der Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. Abteilung I. Versammlung bei Schuldt, Putbuserstraße 25, heute nachmittag 3 Uhr. Bortrag. Abteilung IV. willkommen. Versammlung heute nachmittag 3 Uhr bei Litfin, Memelerstraße 67. Gäste Abteilung Lichtenberg- Rummelsburg: Heute nachmittag 2, Uhr Mitgliederversammlung bei Sekepfandt, Rummelsburg, Goethe Straße 9. Gäste willkommen. Allgemeine Familien Sterbekaffe. Heute: Bahltag Aderstr. 123 bei Wiesenthal und Mariannenstr. 48 bei Liebehenschel von 3-6 Uhr. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter. ( E.§. 29, Hamburg.) Filiale Berlin 3. Mitgliederversammlung am Somm tag, den 10. März, bormittags 9, Uhr bei Gonell, Faldensteinstraße 5. Filiale Rummelsburg. Sonntag, den 10. März, vormittags 9 Uhr, bei Gustav Tempel, Borhagener. Ede der neuen Bahnhofstraße: Mitglieder bersammlung. Wochen- Spielplan der Berliner Cheater. Salome.( Anfang 8 Uhr.) Dienstag: Lohengrin.( Anfang 7 Uhr.) Witt Königl. Opernhaus. Sonntag: Samson und Dalila. Montag: woch: Das war ich. Der faule Hans. Donnerstag: Carmen. Freitag: Der Evangelimann. Sonnabend: Salome.( Anfang 8 Uhr.) Sonntag: Der Freischüß. Montag: Figaros Hochzeit. 9 0 Residenz Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Prinzgemahl. Sonst allabendlich: Haben Sie nichts zu verzollen? Nächsten Sonntag allabendlich: Der Teufel lacht dazu. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: nachmittag 3 Uhr: Der Prinzgemahl. Metropol Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Auf ins Metropol. Auf ins Metropol. Thalia Theater. Sonntagnachmittag 22 Uhr: Der Hochtourist. allabendlich: Dlympische Spiele. Sonntagnachmittag, 17. März, 8%, Uhr: Charleys Tang Tante. Apollo- Theater. Sonntagnachmittag 3%, Uhr: Ali ben Mocca. Die drei goldenen Jungfrauen. Im 300.- Alabendlich: Ali ben Mocca. Die drei goldenen Jungfrauen. Bernh. Mörbig. Spezialitäten. $ Deutsch Amerikanisches Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Rigoletto. Sonntagabend: Rigeunerbaron. Montag und Freitag: Cousin Bobby. Dienstag: Der velstudent. Mittwoch: Der Troubadour. Donnerstag: Der Bostillon von Lonjoumeau. Sonnabend: Das Schüßenliefel. Sonntag: Der Trompeter von Sättingen. Sonntagnachm. 3 Uhr Die Fledermaus. Balaft Theater. Spezialitäten. Walhalla Theater. Die goldene Eva. Spezialitäten. Reichshallen- Theater. Stettiner Sänger. Baffage Theater. Mal was anderes. Spezialitäten. Wintergarten. Charlotte Wiehe. Spezialitäten. Kari Haverland- Theater. Spezialitäten. Kafino Theater. Sonntagnachmittag 4 Uhr: Ledige Leute. abendlich: Nick Carter. Nächsten Sonntagnachm.: Ledige Leute. An Folies Caprice. 100 000 Gulden Mitgift. Im Inspektionszimmer. Jodele. Die legte Ehre. Jeden Abend: Ein verrücktes Hotel. Nächsten Gebr. Herrnfeld- Theater. Sonntag nachmittag 3%, Uhr. Haufierer Sonntagnachmittag 32 Uhr: Haufierer Jodele. Die letzte Ehre. Urania Theater. Taubenstraße 48/49. Sonnabend, Sonntag, Donnerstag, Freitag und Sonnabend, den 16. März: Die Feuergewalten der Erde. Montag, Dienstag und Mittwoch: Frühlingstage an der Riviera ( Anfang 8 Uhr.) Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Sicilien. Berliner Marktpreise. Aus dem amtlichen Bericht der städtischen Markthallen- Direktion.( Großhandel.) Rindfleisch Ia 68-73 pr. 100 Bid., a 62-67, IIIa 56-61, IVa 48-54, dan. Bullen 60-65, boll. 0,00. Stalbfleisch, Doppelländer 110-125, Ia 82-90, IIa 72-80, a 52-68, holländ. 55-62, dän. 55-65. Hammelfleisch Ia 66-75, IIa 48-64. wild plombiert 00,00. Schweinefleisch 48-56. Rothirsch IIa per Bfund 0,35-0.50. Rota Damhirsch 0,55-0,60. Wildschweine 0,00, Frischlinge 0,38. Staninchen per Stud 0,65-1,00. 23ildenten per Stüd 0,00. Hühner, alte p. Stück 1,50-2,75, bo. IIa 1,40, do. junge p. Stüd 0,90-1,20. Tauben per Stud 0,25-0,70, junge fleine 0,00, italienische 0,90-0,95. Enten ber Stud 2,30-2,75, bito Hamburger per Stüd 3,50 bis 5,25. Sanse, Hamburger per Bfund 1-1,20, Gis 0,50-0,58. Hechte mittel 0,00. Bander 176, dito per 100 Bfund 72-89, groß 73, unj. 143-147, do. mittel 0,00, do. matt 0,00. Schlcie 100, do. groß 0,00, do. flein 0,00. Bale, groß 141, mittel 100-105, flein und mittel 0,00. Achtung! Parteigenossen aus dem Wahlkreise Thorn Gulm- Blöken, Klein 0,00, do. groß 0,00, bo. 53. Starpfen 0,00, do. Galiz. Briesen" und dem. übrigen Westpreußen, welche sich für die Gründung Bunte Fische 50-55. Barse, matt 61, do. groß 75-82. Starauschen 0,00. Blei 40er 66, do. franz. 80-100cr 59-62. Bleie 42-52. Aland 0,00. eines Agitationsvereins für den genannten Streis interessieren, fifche 0,00. wollen umgehend ihre Adresse an Genossen A. F. Gollnic, Bossenerstr. 11, neuer per 100 Bfd. 110-130, do. IIa neuer 90-100, do. IIIa neuer 75. Wels 0,00. Duappen 0,00. Amerikanischer Lachs Ia 2 Treppen, senden, weiteres wird mitgeteilt. Seelachs 30-35. Sprotten, Stieler, Wall 0,80-1,50, Danziger, Stifte 1,00. Flundern, Kieler, Stiege Ia 3-4, do. mittel ver Stiste 2-3, Hamb. Stiege 4-6, halbe Stifte 1,50-2. Büdlinge, per Wall Stieler 3,50-6,00, Stralsunder 5,00. Bale, groß per Pfd. 1,10-1,40, mittelgroß 0,80-1,00, Als vor etwa zehn Tagen Mitglieder des Berliner Konsumflein 0,60-0,80. Heringe ber Schod 5-9. Schellfische Stifte 6-7, do. vereins mich telephonisch ersuchten, einen Agitationsvortrag im per Anker 95, 1904er 93, 1905er 90, 1906er 75-80. Schottische Bollheringe Stifte 3-4. Stablian, p. 100 Bfb. 30-35. Heilbutt 0,00. Sardellen, 1902er vierten Wahlkreis zu übernehmen, und auf meine Anfrage, wie das 1905 0,00, large 44-45, full. 38-40, med. 35-42, deutsche 37-44. gemacht werden sollte, vorschlugen, ich sollte über die Wahlen sprechen Heringe, neue Matjes, per To. 60-120. Sardinen, russ., Faß und die Nuzanwendung hinsichtlich der Konsumbereine einflechten, 1,50-1,60. Bratheringe, Büchse( 4 Liter) 1,50-1,75. Neunaugen, erflärte ich mich unter der Bedingung dazu bereit, daß die Partei- Königl. Schauspielhaus. Sonntag: Die Welt, in der man fich lang. Schodfaj 11, fleine 5-6, Riefen- 14. Gier, Lands, per Schod 4-4,30. Butter leitung des Distrikts davon unterrichtet würde und ihr Einverständnis weilt. Montag: Maria Stuart.( Anfang 7 Uhr.) Dienstag: Uriel Acosta. per 100 Bib. la 114--116, IIa 110-114, IIIa 107, abfallende 95-100. abgäbe. Das versprachen die Genossen zu besorgen und telephon- Mittwoch: Klein Dorrit. Donnerstag: Wallensteins Lager. Die Piccolomini. Sauce Gurten Schod 4,10-4,50, Bieffergurten 4,00-4,50. Startoffeln ierten mir dann, Benachrichtigung und Verständigung feien erfolgt. Samlet, Montag: Die Welt, in der man fich langweilt. Freitag: Wallensteins Tod. Sonnabend: Das Glashaus. Sonntag: per 100 Bib. 0,00, magnum bonum 2,50-2,75, Daberiche 2,25-2,50, es würde eine Voltsversammlung werden. Rofen 0,00, Als dann aber die weiße 2.00-2,25, Salatkartoffeln 6,00-7,00. Spinat Neues königl. Opern Theater. Sonntag, den 10. März: Fra per 100 Pfund 25-30. Karotten per Annonce im Vorwärts" ganz anders lautete und auf meine Anfrage, Diavolo.( Anfang 7 Uhr.) 15-18. 100 Pfund Sellerie, hiesige, per Schod 4,00-8,00, do. pommerfche 9,00-12,00. Zwiebeln wie das täme, mir der Bescheid wurde, man" habe diese Fassung zur Schiller- Theater 0. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Maria Stuart. große, per 100 Bfd. 4,00-4,50, bo. fleine 2,80-3,50. do. Giefige( Berl) Bedingung gestellt, mußte ich um so mehr annehmen, die Redaktion Abends: Im bunten Rod. Montag: Jm bunten Rod. Dienstag: 0,00. Charlotten 0,00. Beterfilie, grün, Schodbund 1,50-2,00. Stohlrabi des" Vorwärts" stede dahinter, als tags zuvor diese aus meinem Mathias Bollinger. Mittwoch: Die Räuber. Donnerstag: Narrenglanz. per Schock 0,00. Rettig, bayr., per Schod 2,40-4,80. Wobrrüben per 100 Pfund Hinweis auf die Versammlung die Angabe von Ort und Datum Freitag: Narrenglanz. Sonnabend: Im bunten Rod. Sonntagnachmittag 3,00-4,00. Teltower Rüben per 100 Bib. 8-10. Weiße Rüben, große 8 Uhr: Maria Stuart. Abends: Narrenglanz. Montag: Jugend. 0,00, fleine 0,00. Rote Rüben unterdrückt hatte. 3,00-4,00. Blumenkohl ital. Schiller- Theater Charlottenburg. Sonntagnachmittag 3 Uhr: per Storb 2,50-3,00. Mit dieser Feststellung und der Tatsache, daß ich nunmehr in Der Pfarrer von Kirchfeld. Abends: Narrenglanz. Montag: Narren ver Stohlrüben per Schod 2,00-2,50. Wirfingfohl 100 Pfb. 3,00-4,25. Rotkohl per 100 Bfd. 3,00-5,00. öffentlicher Versammlung im vierten Wahlkreis die Hinfälligkeit der glanz. Dienstag: Der Kaiserjäger. Mittwoch: Minna von Barnbelm. Weißkohl 100 Bfb. 2,00-2,75. Rosenkohl per 100 Bfd. 10-18. mein schriftstellerisches Wirken betreffenden Resolution des Wahl- Donnerstag: Im bunten Rod. Freitag: Im bunten Rod. Sonnabend: Grünkohl per 100 Pid. 5,00-7,00. Rhabarber 100 Bb. 7,00-10,00. vereins dargelegt habe, ist der Zwischenfall für mich erledigt. Ich Der Kaiserjäger. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Maria Stuart. Abends: Die habe mich auf Wunsch von Mitgliedern des Wahlvereins bereit Braut von Messina. Montag: Narrenglanz. erklärt, den Vortrag im Verein zu wiederholen, und halte das nachmittag 3 Uhr: Die Teufelskirche. Abends: Die Erziehung zum Don Schiller Theater N.( Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag aufrecht. Bu mehr habe ich feine Veranlassung. Juan. Montag: Der Familientag. Dienstag: Die Erziehung zum Don Schöneberg- Berlin, den 9. März 1907. Juan. Mittwoch: Die Erziehung zum Don Juan. Donnerstag: Unsere Ed. Bernstein. State. Freitag: Adieu Therese. Sein Alibi. Sonnabend: Adieu Therefe. Die Beschimpfungen, die Genosse Bernstein aus diesem Sein Alibi. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Teufelskirche. Abends: Die Anlaß über uns ergehen ließ, schenken wir ihm. Wir nehmen es Erziehung zum Don Juan. Montag: Unbestimmt. ihm auch nicht übel, daß er nur Worte der Erklärung für sein Vor- Narr. Der goldene Schlüffel. Montag: Fauft I. Teil.( Anfang 7 Uhr.) Neues Schauspielhaus. Sonntag: Das Fest des Sankt Matern. Der arme geben, aber nicht den Mut zur Zurücknahme ſeiner Beschuldigungen Dienstag: Das Feft bes Santt Matern. Der arme Narr. Der goldene findet. Charakteristisch für Bernsteins Dentweise ist es immerhin, Schlüffel. Mittwoch: Faust I. Tell.( Anfang 7 Uhr.) Donnerstag: Das daß seine Kombinationsgabe ihm in solchen Fällen nichts näher- Feft des Santt Matern. Der arme Narr. Der goldene Schlüffel. Freitag: liegend erscheinen läßt als eine Perfidie anderer, hier der verhaßten Torquato Tasso. Sonnabend: Weh dem, der lügt. Sonntag: Torquato Borwärts"-Redaktion. Er selbst hat es sich zuzuschreiben, wenn Tasso. Montag: Das Fest des Sankt Matern. Der arme Narr. Der wir aus diesem Anlaß den Wunsch aussprechen müssen, Bernstein goldene Schlüffel. möge in Zukunft weniger leichtfertig seine Schlußfolgerungen als Mieze und Maria. Montag: Und Pippa tanzt. Dienstag: Mieze und Maria. Leffing- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Rosenmontag. Abends: Tatsachen ausgeben. Mittwoch: Miege und Maria. Donnerstag: Mieze und Maria. Freitag: Swinembe 753 25 4 heiter 1 Haparanda 743 23 2 heiter Rosenmontag. Sonnabend: Die Stüßen der Gesellschaft. Sonntagnach Damburg 756 WSW 4 Schnee- 0 Betersburg Genoffe Behrend schreibt uns: mittag 3 Uhr: Elga. Abends: Die Stüßen der Gesellschaft. Montag: Berlin 756 W 3 wollig 1 Scilly Frantj.a.M762 NW 5 mollig 1 Aberdeen Zu Ihrem Versammlungsbericht der Generalversammlung des Mieze und Maria. 763 S Deutsches Theater. Sonntag: Der Revisor. Montag: Der Kauf- München 6 Schnee-1 Baris Wahlvereins für den zweiten Berliner Reichstagswahlkreis erfuche mann von Benedig. Dienstag: Der Revisor. Mittwoch: Romeo und 759 5 tollig ich Sie um Aufnahme folgender Richtigstellung: Der in der Julia. Donnerstag: Der Rewisor. Freitag: Romeo und Julia. Sonn Donnerstagnummer des Vorwärts" gebrachte Bericht der General abend: Ein Wintermärchen. Wetter- Prognose für Sonntag, den 10. März 1907. Sonntag: Der Revisor. Montag: Ein Beitweise heiter, aber ziemlich kalt und veränderlich mit Niederschlägen bersammlung des atveiten Streises enthält, abgesehen von der Tat- Sommernachtstraum. und frischen westlichen Winden. Birnen, per 100 Bid. biefige 0,00, böhm. 10-20, ital. 30-32. epfel, ver 100 Bfb., biesige 5-25, Gravensteiner 0,00. Tiroler in Fässern 0,00, Stifte 8,00-9,00, 200 Stüd 9-13. Apfelsinen, Jaffa, per Stifte 0,00, Murcia 30-60, merit. 20-38. Bitronen, Meffina, 300 Stüd 9,00-10,00, 360 Stüd 200 er stifte 6-10, bo. 300 er 7-11, Balencia 420 er stifte 13-24,00, do. 714 er 16-23,50, Messina, 16t er, 8-13,00, bo. 200er 8,50-12,00, bo. 300er 8-14, Blut 100er 7-9, bo. 150 er 7,50-9,00, bo. 80 er 6,50-10. Stal. in Storben per 100 Bfb. 0,00. Mandarinen, Stifte 0,75-2,00, do. in Störben per 100 fb. 32-35. Witterungsübersicht vom 9. März 1907, morgens 8 Uhr. Stationen ten Barometerfland mm Wind richtung Windstarle Better 5°.4°. Temp. n. T. Stationen Barometer fland mm Bind richtung Windstarte Beller Temp. n. T. 1-4100 755 SSD 4 wollent 772 WNW 4 bedeckt 765 2 2 heiter 770 NN 9 -2 36alb bd. 6 10,000 Mark Strafe, bei der Deutschen Bank deponiert, verpflichten wir uns an die Armen Berlins zu zahlen, wenn dieses Angebot nicht streng reell ist und auf Wahrheit beruht. Wer sich billig und gut fleiden will, der kaufe uns die von unserer Kundschaft nicht abgeholten neuen Maß- Anzüge und Paletots ab, welche wir zum Selbstkostenpreis und darunter abgeben, damit wir unsere guten Sachen nicht zu verramschen brauchen. Unter Bezug auf obige Strafe werden die Preise wahrheitsgemäß 30-50 Proz. ermäßigt. Andere Sachen tommen mit zum Verkauf. Infolge unseres großen Versandgeschäfts hat sich In ieder ein großer Posten angesammelt, so daß jeder etwas nach seinem Geschmack findet, wer nicht, fann unbehelligt gehen. Infolge des großen Andranges bei unseren früheren gleichen Ausverkäufen, ins besondere vor den Feiertagen, bitten wir mit dem Kauf baldigst zu beginnen. Aenderungen fostenlos, falls erforderlich; tadelloser Sit wird garantiert. 6159 Gebr. Heinemann, Modehaus Gentleman Mittelstr. 46, 1.r. Kein Laden. Mittelstr. 46, I. r. Geöffnet Sonntags v. 8-10, 12-2 Uhr. Wochentags 8-12, 3-7 Uhr. Dieses Inserat bitten wir anszuschneiden und unbedingt aufzuheben. Jeder, der ein Kleidungsstüd braucht, frage erst bei uns an, sei es jetzt oder später. An Sonntagen vor den Feier tagen bis 6 Uhr geöffnet, gewöhnlichen Sonntagen 8-10, 12-2 Uhr. Kinderwagenuhlicke. Berlins größtesSpezialgeschäft Hauptlager: Neue Königstr. 43," am Alexanderplatz, Eingang Alte Schützen- Str. II. Lager: Neue Königstr.63 III. Lager: Königgrätzerstraße 84. * IV. Lager: Rixdorf, Kottbuser Damm 22. Kinderbettstellen, Kinderwagen, Kindersportwagen mit u. ohne Verdeck etc. Musterbücher gratis. Berlin, Alte Jakobstr. 124. Elektro- Technikum gegr. 1874. Eig. Fabrik. ElektroMaschinen-, Bau-, Ingenieur, Techniker, Wertmeister-, Monteur, Chauffeur- Ausbildung.* Neuer Abendkursus. Prospekt kostenfrei. Die Harnleiden Ihre Gefahren, Verhütung und Beseitigung von Dr. med. Schaper, BERLIN Preis 1 Mark. 5tes Causend Verlag Max Richter Srankfurt( Oder) Buschmühl.- Chaussee Das Neu! Das schönste Lokal der weiteren Neu! Dampfer: anlegestes. Umgebung Berlins ist unstreitig Restaurant Waldesruh Ausspannung. am Langen See, vis- a- vis dem Sportdenkmal Grünau, in der Villen folonie Wendenschloß. Herrlich, mitten im Walde gelegen, mit schattigem Garten am Waffer, großem Parkett- Saal, Beranda und Nebenräumen, ein vorzüglicher Ausflugsort für Fabriken, Vereine, Gesellschaften etc. Kaffeeküche, Kegel bahnen, Boots-, Schieß-. Würfel- und Schaukelstand. Größeren Gesellschaften weitgehendstes Entgegenkommen. Telephon: Köpenid 227. Um gütigen Zuspruch bittet 40922* Erich Gerbert. Bar- od. Teilzahlung Möbel Spezialität: Bürgerliche Einrichtungen von 200-3000 Mark. Anerkannt gediegenes Fabrikat. Siegmund Misch, Dresdenerstr. 16 Telegramm- Adresse: Seiden- Herzog. ( vis- à- vis Tamaschke). seidene Braut- Kleid und alle Seiden für Roben, Blusen, Jupons etc. kauft man am vorteilhaftesten direkt im Seiden- Engros- Haus. Besonders vorteilhaft: Serien- Verkauf vieler hundert Rest- Coupons für seidene Straßen- und GesellschaftsRoben 1,50, 2,00, 2,50 pro Meter. Viele tausend Meter Seiden- Reste für Blusen etc. ganz bedeutend unter Preis von 1,00. Reine Seiden für Ball- und Hochzeitsroben 1,25, 1,75, 2,25 etc. Reinseidene Louisines- Damaste in wundervoller Ausmusterung 2,00, 2,25, 2,50 etc. Schwere Damast- Seiden für elegante Brautroben 1,50, 2,00, 2,50 etc. Effektvolle Blusen- und Jupon- Seiden 1,25, 1,50, 1,75 etc. Damastfutter- Seiden für Jacketts und Abendmäntel 1,25, 1,50 etc. Reinseidene schw. Damaste, Merveilleux etc. 15,00, 20,00, 25,00, 30,00 pro Robe. Seiden- Grenadines 120 cm breit von 4,00. Frühjahrsneuheiten: Baste, Schantungs, Foulards etc. in allen Preislagen. Adresse genau beachten. Seiden- Engros- Haus Hermann Herzog, Berlin, nur Leipziger Straße 79 2. Ziehung 3. Kl. 216. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 9. März 1907, vormittags. Nur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) ( Nachdruck verboten.) 206 96 427 773 853 1012 217 38 730 856[ 1000] 902 2248 405 16 18 40 625 63 840 97 944 3037 218[ 400] 83 [ 400] 86 333 430 523 614 764 802 949 4050 74 115[ 400] 436 604 860 338 86 5175 97 415 834 6055 333 451 97 539 755[ 400] 831 56 944 7178 269 334 658 764 8152 37 227 624 9705 957 10301 426 82 93 616 11095 113 268 423 51 605 18 955. 12021 107 63 64 84 220 95 328 59 656 97 882 13312 97 470 645 73 727 34 98 932 14004 295 371 88 425 89 577 790[ 400] 15126 509 37 692 859 992 16112 13 302 [ 300] 4 588 681 735 870 948 17002[ 300] 323 29 660 836 49 80 18117 50 263 337 417, 606 9 36 847 918 35 19269 398 474 742 4 20177[ 300] 96[ 300] 414 55 88 518 21294 96 306 500 28 667 709 885 957 22103 202 686 734 90 801 24 905 23222 360 85 95 130 79 839[ 303] 24087 302 24 738 64 862 25108 456 510 620 812 48 26059 82[ 400] 121 223 372 543 [ 300] 629 768 955 27193 414[ 300] 69 692 094 28228 503 601 823 944 29494 646 52 724 30160 250 306 434 43 47 69 504 752 858 31075 257 321 463 874 973 32081 86 521 54 678 844 33004 146 352 443 839 916 99 34145 54 233 364 418 805 35037[ 300] 241 70 401 11 776 891 36167 241 414 704 45 930 46 37198 267 374 448 564 662 94[ 400] 38034 58 191 586 769 815 39028 62 598 704 47 56 87 40066 160 347 445 88 507 661 707 862 914 41150 505 634 36 42170 442 584 678 743 857 904 43056 334 402 610 15 59 739 870 44075 217 353 437 75 563 845 961 99 45151 247 434 90 566 718 980 46378 544[ 300] 47 58 78 605 32 66 47295 511 648 74 778 845 48210 529 40 53 621 969 49364 619 775 50065 72 73 432 99 541 608 38 83 51011 431 590 955 52102 61 210 363 83 514 21 626 717 802 16 68 91 53106 94 325 99 690 648 813 913 54209 345 442 744 870[ 300] 956 55140 58 200 327 67 617[ 300] 710 79 871 929 56104 458 81 695 57046 730 52 62 86 885 58006 244 699[ 500] 408 30 64 585 678 813[ 300] 29.906 66 59181 322 92 476 90 595 736 832 55 60077 273 422 510 909[ 300] 61076 166 228 45 304 406 538 617 995 62131 32 49 91 291 775 63358[ 300] 419 621 48 81 910 53 64061 333 451 594 691 65085 151 257 60 303 34[ 300] 401 7 68 511 628 46 66538 749 78 822 89 67104 439 57[ 300] 640 76 830 68018 71 134 320 47 85 604 21 63 945 69491 804 916 70003 32 101 84[ 300] 263 337 869 85 984 71218 20 372 489 94 518 23 727 73 80 97 831 72481[ 400] 628 73296 387 529 50 783 819 74348 64 561 75227 408 622 756 809 944 66 76266 360 532 733 926 77062 258 86 381 758 962 78037 114 82 83 296 368 423 551 79043 175 294 317 411 76 695 98 955 80007 597 81083 222 68 636 90 950 82203 349 463 589 752 838 87 941 83092[ 300] 194 347[ 400] 459[ 400] 603 27 710 30[ 500] 61 880 8411 35 49 110 58 92 314 17 43 67 529 70 600 53 744 55 825 915 85034 294 397 86721 49 992 87177 337 713 29 88426 555 85 634 81 89094 107 36 441 573 667 832 90226 31 466 611 49 889 935 91604 [ 400] 51 93 826 92101 95 239 422 701 8 813 93039 75 455 61 81 504 17[ 5000] 27 75 01 646[ 300] 740 879 99 910 94467 718 19 90 805 60 95238 379 511 82 836 37 85 9-6050 298 466 560 609 770 92 97145 275 339 439 58 508 675 725 42 98243[ 600] 84 445 80[ 300] 91 669 929 44 52 99023 74 266 68 494 546 100013 24 168 769 830 101081 191 95 334 411 923 41 102006 12 39 117 216 68 99 373 423 39[ 300] 705 62 93 903 103105[ 400] 505 622 31 748 104014 3000] 68 205[ 300] 12 870 95 513 745 877 86 971 105040 615 [ 300] 746 106119 212 85 526 772 948 107296 661 108031 150 227 399 404 89 567 72[ 400] 609 45 51 99 740 871 109203 372 715 928 110009 129[ 500] 51 56 969 111422 542 689 754 112091 279 579[ 300] 618 33 745 113575 636[ 300] 845 938 114351 545 691 844 115060 187 357 617 775 841 47 976 116262 710 74 875 915 117111 361 777 816 32 68 72 997 118282 316 29 49 782 801 91 926 84 119001 105 61 83 99 363 511 66 728[ 300] 841 74 969 120092 408 52 787 121176 89 496 622 813 122228 380 485 556 637 716 933 55 123116 58 241 431 536 625 759[ 300] 92 941 52 124061 331 57 445 609 848 125057 469 81 571 954 58 126043 262 612 834 87 127101 2 62 80 390 92 607 8 21 727 91 128036 84 521 687 883 983[ 300] 129004 172 498 667 712 130232 48 426 578 80 633[ 300] 702 6 45 916 131214 531[ 1000] 841 900 132086 101 292 892 133051 417 41[ 300] 603 753[ 300] 134215 708 52 897[ 300] 135697 702 136020 293 302 418 42 43 45 837 906 137127[ 1000] 87 393 583 712 879 900 138163 94 268 345[ 300] 505 913 139000 180 343 705 879 913 140163 381 141454 543 698 736 827 50 985 142341 449 80 683 841 901 143086 140 227 83 924 84 144054 102 54 312 536 70 600 53 97 145168 202 497 723 935 Muster an jedermann franko! [ 500] 65 146007 127 58 804[ 300] 417 516 654 764 872 147001 189 283 342 410 87 567 87 622 148007 [ 500] 63 83 208 26 70 350 412 42 519 72 851 81 938 149035 109 38 333 64 419 545 738 842 53 87 912 150046 215 151052 161[ 60 000] 248 80 465 523 33 89 618 22 857 152015[ 300] 159 761 928[ 300] 153024 70 229 358 684 813 44 87[ 300] 154130 345 506[ 300] 667 835 968 155008 76 121 76 694 156066 104 629 741 896 157055 394 96 425 895 158044 476 678 824 159105 65 329 59 442 59 68 1600 80 548 611 706 69 887 904[ 1000] 751 845 923 25 161066 107[ 300] 207 311 49 438 63 82[ 400] 607 23 34 721 847 50 931 78 162026[ 400] 336 56 469 602 794 830 163057 199[ 300] 351 639 164008 131 304 83 660 800 33 83[ 400] 955 165134[ 300] 337 656[ 300] 935 166056 128 36 247[ 500] 89 787 971 82 167046 217 325 449 748 932 85 168359 553[ 300] 789 169136 71 [ 300] 217 47[ 300] 363 596 612 22 68 873 170133 219 404 96 697 801[ 400] 80 171123 37 340 444 65 530 84 616[ 300] 35 797 922 172195 354 933 38 173348[ 300] 650 55 748 822 175152 214 342 598 779 176008 103 322 40 426 55 63 629 45 892 177041 214 60 397 474 800[ 300] 178134 93 506 179412 553 94 669 737 823 180861 983 181074 142 344 50 91 667 834 60 76 182330 409 555[ 300] 83 648 55 891 982 183001 28 207 47 343 543 622 62 806[ 300] 184317 44 608 735 836 185050 391 687 867 927 186061 272 509 636 187082 93 266 93 557 604 981[ 300] 94 188106 87 235 324 439 86 699 707 189225 333 190050 332 433 43 786 191188 439 655 93[ 400] 707 192528 691 753 888 193005 90 147 248 73 535 616 62 793 838 194044 379 89 417 610 754 834 60 900 195216 320 459 679 759 07 66 196552 74 652 762 60 78 197059 239 60 602[ 300] 198012 406 20 630 765 954 94 199090 116 418 50 63 504 7 631 789 200093 227[ 3000] 90 344 70 412[ 300] 570 683 742 61 970 201086 130 384 433 47 77 531 627 71 816 54 93 924 86 202093[ 300] 163 289 331 486 547 758 203031 158 85 339 416 673 737 884 204538 634 97 823 952 88 205037 174 385 584 93 946 206107 204[ 500] 23 30 49 441 528 614 837 207230 838 475 88[ 300] 208378 669 88 737 92 209249 314 33 71 500 10 882 933 210046 74 668 84 211019 121[ 300] 61[ 300] 88 274 438 53 585 630 74 725 807 212160 225 69-334 525 83[ 300] 628 GO 873 900 213371 74 662 214128 57 64 83 352 531 86 602 61 79 974 79 215411 671 722 851 986 216159 213 305 486 607 773 831 35 961 94 217298 369 453[ 300] 618 52 89 811 26 911 23 36 65 218269 302 878 219112 [ 100] 436 72 572 671 911 220175 242 374 429 666 729 69 221209 88 387 626 86 222021 79 700 39 223337 50 401 30 54 590 781 99 224120 577 762 867 958 92 225328 405 77 505 10 649 789[ 300] 226021 642 845 905 9[ 400] 87 227196 218 60 328 437 43 603 775 812[ 300] 228151 204 402 4 40 583 926 229031 864[ 1000] 943 230040 175 76 307[ 400] 18[ 300] 469 99 670 800 924 231208 476 520 660 99 718 831 970 232189 487 791 882 233224 303 685 708 65 851 234113 43 54 292 462 74 600 830 33 913 23524 72 315 405 650 72 714 236101 260 346 55 440 766 943 96 237068 192 314 531 661 710 32 68 984 238127 228 363 89 602 727 901 68 239327 518 45 79 94 650 720 59 870 92 958 [ 300] 87 240294[ 400] 399 499[ 300] 501 27 757 835 241041 88 240 40 433 511 80 772 927 82 242526[ 300] 684 851 912 59 80 243131 344 62 475 673 884[ 300] 244035 44 170[ 400] 229 452 628 92 984 245105 83 410 654 714 899 991 246002 184 220 24 29 319 916 247182 349 447[ 300] 515 850 248018 79 144 45 319 404 554 792 804 249356 442 633 74 932 250216 309 746 841 44 926 251353 99 551 686 801 59[ 400] 252060 370 486 927 253149 63 230 413 96 839 254032 47 174 225 598 755 [ 400] 803 29 47 983 255023 85 874 978 256025 45 389 567 69 623 51 90 740[ 300] 257273[ 400] 498 610 55 941 258043 68 350 578 635 78 99 992 259414 687 705 831 260082 161 307 56 412 550 679 94 925 37 261014 175 336 41 50 530 58 764 923 262139 364 695 704 263044 267 309 455 66 860 264071 256 544 735 44 884 265274 88 620[ 300] 950 266168 226 565 830 23768 112 86 227 29 426 594 646 731 803 924 268051 76[ 500] 230 50 335 626 752 946 269290 310 99 866 270233 320 625 898 955 271023 35 205 39 807 914 23 54 57 272189 307 549 96 642 04 273076 117 229[ 300] 356 529 650 274116 815 901 275244 67 631 96 927 276192 318 528 96 737 72 868 989 277016 97 109 304 642 72 755 81 [ 300] 90 807 924 278007 10 214 311 526 626 28 749 87 279155 81 260 420 30 547 96 704 60[ 300] 90 947 57 280195 241 517 23 93 689 758 824 281099 137 209 485 588[ 300] C06 713 84 911 282011 171 553 778 989 283086 158[ 300] 60 452[ 300] 792 953 284006 54 534[ 300] 610 93 896 285033 37 349 501 727 37 286021 48 67 191 235 416 82 83 654 888 974[ 300] 287065[ 300] 314 488 98 570 883 904 27 99 66 bei Zum Sportshaus Ziegenhals had Zeuthen Dampfer- und Bahnstation. Tel.: Kgs.- Wusterhausen 175. Empfehle mein herrlich am Krossinsee und Hochwald gelegenes Lotal den werten Vereinen, Gewerkschaften, Fabriken und Gesellschaften zu Dampferausflügen. 41222* Zwei große Säle, Kegelbahnen, Kaffeeküche und Volks. beluftigungen aller Art. Max Mörschel. Um baldige Anmeldung bittet Die Preise sind streng fest und auf jedem Gegenstand aufgedruckt FrühjahrsPaletots aus guten Stoffen elegant hergestellt M. 15, 18, 20, 25, 28, 30, 36, 40, JackettAnzüge aus dauerhaft. modern. Stoffen in vornehmster Verarbeitung für jede Figur in tausendfacher Auswahl fertig Lager am M. 18, 22, 26, 30, 33, 36, 40, 45, Einsegnungsanzüge aus erprobt guten Stoffen wie Kammgarn, Tuchkamm etc. M. 11, 12, 16.50, 22. Heitinger& Co. Berlin 56., nur Oranienstr. 40-41. Deutsche Compagnie. Preiskurant gratis und franko. Großes Lager in Kleidung für starke Herren. 2. Ziehung 3. Kl. 216. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 9. März 1907, nachmittags. Nur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) ( Nachdruck verboten.) 23 39 63 101[ 300] 5[ 500] 327 67 670 700 1066 280 82 301 403 597 792 835 78 2086 487 622 87 734 42 865 964 3076 131[ 1000] 214 512 728 69 970 4037 91 135 659 95 949 5682 782 829 6177 226 90 583 465 92 509 734 943 7042 146 396 477[ 400] 564 608 75 782 8156 214 44 358 509 884 919 9091 395 815 10022 109 229 521 603 11 11024 68 592 870 970 12261 341 864 962 13046 64 71 110 40 80 97 200 357 59 423 68 77 573 634[ 300] 838 962 14434 566 680 981 15097 148 216 348 406 517 53 16122 290 346 401 578 625 742 806 17339 708 962 18097 218 300 759 912 19135 59 201 30 499 574 864 20050 110 66 267 21206[ 500] 20 460 557 675[ 300] 790 22054 252[ 300] 584 636 92 756 23007 30 206 49 451 524 720 837 24145 311 64 417 25 514 616 67 81 865 25387 449 684 751 988 26170 89 389 574 605 740 835 917 30 85 27 077 91[ 300] 433 604 77 90 742 932 28047 148 87 526 42 771 817 85 29044 220 396 481 810 957 30026 146 521 623 65 850 969 31030[ 300] 51 229 351[ 300] 68 527 676 [ 400] 928 32097 233 45 306 479 89 696 33404 95 533 615 716 807 13 34435[ 300] 716 35218 49 438 763 79 36149 306 417 22 575 612 951 37039 159 211 48[ 400] 415[ 300] 577 97 860 99 38052 556 793 802 39161 87 437 568 77 96 611 40073 213 369 498 757 853 913 41026 36 140 553 806 20 930 91 42011 112 16 64 231 35 39 311[ 300] 98 466 534 [ 300] 47 43033 187 242 300 478[ 300] 642 784 44032 76 191 245 376 414 38 96 667 813 25 45209 517 607 48 726 64 881 931 40047 155 389 443 47091 335 56 83 493 557 603 78[ 400] 916 48 48110 596 920 49133 206 842 52 50009 269 305 7 30[ 400] 559 829 910 51036 99 171 230 406 531 732 939 52169[ 300] 270 438 531 90 655 53048 96 487 570 54011 194 325 43 673 789 925 55055 634 813 56220 35 453 588 600 795 917 77 57136 79 266 303[ 400] 34 451 90 638 400] 733 51 93 803 58021 125 320 92 408[ 400] 799 984 59213 51 670 763 311 49 60044 50 78 440 582 636 857 61418 610 783 851 903 [ 500] 17 62195 307 55 590 612 734 808 951 70 68190 761 991 64045 243 371 89 465 503 646 711 63 838 65035[ 300] 100 342 49 625 740 54 84 916[ 300] 66066 301 7 420 938 77 67050 775 835 68016 129 62 314 22 7S 414 590 633[ 300] 92[ 300] 807 955 65 69076 118 20 351 99 447 542 690 744 70046 486 502 760 931 41 71152 208[ 500] 396 570 752 974 72234 353 70 408 34 88 521 70773270 494[ 1000] 545 916 74153 285 341 403 577 656 71 988 75083 191 616 750 928 76141 328 50 539 46 667 703 38 41 868 77039 64 191 280 94 384 469 81 552 789 834 78108 17 56 883[ 3000] 902 79265 374 462 508 621 58 726 80036[ 300] 302 37 700 54[ 8000] 880 81022 89 229 91 493 554 66 843 82286 318 428 749 835 45 49 951 60 83068 339 72 900 95 84258 82 320 595 705 800 16 980 85079 176 253 489 651 745 67 802 86220 425[ 1000] 659 770[ 500] 88 936 87029 186 212 50 411 590 616 719 803 88036 271 303 15 429 43 528 805 89114 525 85 96[ 400] 668 765 958 90055 164 70 306 514 657 730 91054[ 300] 95 273 93 396 660 82 974[ 400] 92403 507 872 93013 212 73 391 417 698 718 967 94264 529 82 786 856 952 95069 520 55 710 21 687 983 96120 235 536 705 817 992 97333 67 435 741 57 845 990 8002 95 111 39 678 967 99461 72 91 590 612 801 21 100059 233 85 320[ 300] 585 816 49 961 101010 83 149 75 326 410[ 300] 13 603 102884 928 57 108196 257 386 99 408 13 607 739 801 62 104096 136 268 426[ 300] 521 41 637 767 807 26 914 26 105189 284 301 63 939 106068 121 65 271 421 987 107112 274 458 583 778 820 89[ 300] 108143 228 541 82 604 958 109018 89 388 89 597 800 939 110005 92 236 381 811 936 111088 13001 125 94 410 26 656 783 982 91 112052 79 474 507 645 76 841 60 945 113052 189 509 866[ 3000] 114294 317[ 300] 27 670 84 879 115089 64 172 876 116228 32 416 28 683 749 851 117001 64 145 845 836 118177 73 271 91 358 549 858 119293 346[ 300] 541 612 98 777 949 79 82 120180 283 92 461 086 98 852 121269 730 897 122113 200 320 438 007 849 123030 57 189 239 583 635 716 124012 192 428 9 774 835 916 125162 98 203 529 44 89 431 678 724 126000 894 509 675 812 C4 950 127069 121 223 40 68 537 699 706 45 992 128074 186 400 685 129028[ 800] 54 208 63 370 78 471 1300] 832 791 90 130301 409 508 57 663 131140 253 60 400 31 873 89 92 132075 179 95 257 433 34 553 735 62 307 22 133047 83 657 955 134026 342 92 446 606 70 874 135070 288 334 442 54 547 624 92 807 136335 459 851 90 137221 55 504 14 842[ 300] 59 72 77 138113 91 216 37 806 451 861 139061 69 73 141 51 353 430 691 844 140170 205 371 694 817 36 921 27 68 141002 188 225 67 310 75 79 470 587 023 753 142001 180 570 990 ( 300] 143050[ 300] 82 140 427 662 98 767 809 985 144074 153 57 394 400 22 564 649 90 889 55 145014 227 35 435 613 702 900 75 146010 468 618 734 85 147234 80 327 91-800 16 84 934 148019 127 40 306 506 607 87 717 30 90[ 300] 827 34 149112 73 341 418[ 300] 782 886 150186 260 78 396 434 581[ 300] 773 92 914 49 66 67 151174 340 571 72 705 34 839 959 152018 182 383 618 [ 100 000] 722 841 57 93 963 153392 493 817 154066 399 400 90 621 856 956 155110 219 409 768 922 31 156130 207 495 679[ 300] 706 880 995 157228 49 695 779 158014 85[ 300] 433 503 602 46 738 891 159208 43 67 96 853 688 867 953 160016 445 686 904 161202 344 60 421 517 608 45 904 162251 545 69 163000 195 202 448 623 70 164183 511 35 790 165003 214 325 905 166187 216 508 99 648 841 965 167881 645 717 79 168062 207 36 49 356 484 560 799 955 169037 223 402 67[ 400] 510 39[ 300] 623 32 832 61 170143 302 607 718 70 839 909 171029 120 236 510 69 610 837 172004 146 544 840 965 173084 151 296 832 464 535 715[ 300] 90 174033 106 398 543 688 46 54 78 08 705 867 88 175022 77 94 348 611 59 720 916 176020 191 485 553 611 727 177190 349 406 688 757 968 178021 106 305 38 464 523 600 92 179187 234 380 88 595 619[ 800] 180102 46 73 93[ 500] 372 472 766 832 47 954 181010 84[ 300] 285 333 34[ 400] 441 616 32 770 941 182012 35 40 180 217 92 582 652 879 913 23 183012 137 43[ 300] 284 382 408 81 508 629 35 939 57 184073[ 400] 142 251 88 332 421 954 185225 97 333 67 508 764 863 186458 611 187244 82 342 556 662 828[ 300] 988 188016 53 214 362 96 407 189317 66 885 190041 352 525 87 642 58 728 801 21 191176 78 532 56 78 781 848[ 300] 192126 374 540 941 193171 280 992 194223 82 783 857 195200 23 604 707 18 841 74[ 10 000] 942 66 196038 134 245 88 314 29 44 791 95 897 998 197197 512 630 80 803 918 198002 117 23 490 581 612 50 769 199363 433 799 806 42 200014 449 514 817 99 913 201068 170 285 202106 301 573 88 798 203079 264 301 560 088 204071 74 113 370 738 39[ 500] 880 997 205181 564 600 31 39 795 206000 38[ 400] 342 67 95 434 693 729 92 978 207164 76 378[ 400] 880 901 35 57 208076 381 96 516 622[ 400] 79 91 808[ 300] 25 99 931 80 209030 227 457 210039 159 362[ 300] 544 76 836[ 300] 49 99 980[ 500] 85 211062 70 193 483 589 724 69 212358 477 98 522 662 827 957 213092[ 300] 151 54 80 659 954 214125 92 233 467 215009 90 308 470 507 58 725 81 977 216220 1000] 313 90 500[ 500] 56 14[ 300] 90 628 737 850 73 217056 372 730 218014 307 10 23 428 614 76 762 70 912 32 67 219193 202 6 76 497 690 715 18 220011 65 514 657 221064 114 277 367 490 706 38 54 58 950 222207 14 640 60[ 300] 709 223121 399 488 90 564 671 837 224034 95 110 298 383 475 509[ 300] 66 80 667 85 773 857 225200 594 666 724 810 922 44 226292 337 55 500 801 227071 115[ 300] 459 1 784 228249 825 414 82 601 726 854 917 229214 512 690 230025 30 101 78 285 387 606 858 231029 82 230 34 75 449 700 824 916 232043 396 444 520 233105 94 230 455 773 820 234135 205 408[ 300] 508 235008 95 521 710[ 300] 22[ 300] 64 889 236037 77 95 214 16 329 472 675 775 912 46 237002 305 33 51 410 72 575 812 238042 133 56 588 697 768 855 239243 379 498 547 641 771 914 35 240014 159 205 66 329 60 692[ 300] 241198 218 410 522 53 602[ 500] 242131 40 51 433 96 533 670 97 243136 221 348 423 542 71 695[ 300] 244015 172 215 82 96 654 713 891 967 245051[ 300] 111 91 645 68 804 996 246131 212 389 410 44 547 52[ 300] 849 247203 632 66 785 817 66 91 248422 636 985 249364 426[ 300] 562 67 607 997 250037 836 251177[ 400] 212 630 252065 94 105[ 500] 214 340 431 597 610 822253081 264 401 27 527 58 64 614.49 73 828 72 254020 106 71 273 77 85 315 27 417 92 591 646 872[ 300] 952 94 255107 308 91 522 24 610 256038 56 252[ 300] 312 446[ 300] 729 60[ 400] 918 81 257078 114 943 258452 580 686 259060 90 389 429 733 50 89 843 88 933[ 40 000] 260048 185 435 597 261209 360 528 51 608 701 929 262049 366 98[ 300] 581 668 973 263301[ 300] 415 41 553 75 652 915 264430 571 826 77 265558[ 300] 643 894 [ 500] 967 266301 766[ 300] 70 815 267138 268 79 490 530 89 367[ 400] 83[ 300] 268016 339 498 841 94 269270 365 556 929 270521 71 631 709 950 70 271036 173 365 599 656 72 824 41 911 272159 364 98 430 500 752 273045 432 654 710 909 274292 424 72 505 88 93 608 275108 74 339 67 521 36 637 276021 301 8 62 419 510 677 79[ 300] 857 277492 971 278028 455 861 279201 368 464 534 70 687 98 703 892 280057 220 317 521 51 691 729 999 281200 48 87 359 436 581 84 932 282128 75 462 658 993 283007 250 63 351[ 400] 411 737 823 75 284077 138 203 69 343 552 634 703 88 801 971 285141 439 527 58 651 939 286159 211 53 61 408 705 811 287060 059 771 872 85 Die Ziehung der 4. Klasse der 216. Königlich Preussischen Klassen- Lotterie findet statt am 8. und 9. April 1907. Berantwortlicher Redakteur: Hans Weber, Berlin. Für den Anferatenteil verantw.: Th. Gløde, Berlin. Drud u. Verlag: Vertvärs Buchdruderei u. Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW