Nr. 87. Abonnements- Redingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 M., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Bfg. Bost Abonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs. Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Bostabonnements nehmen an: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 24. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonel geile oder beren Raum 50 Bfg., für bolitische und gewerkschaftliche Bereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Bfg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fett gedruckte) Bort 20 Bfg., jedes weitere Wort 10 Pig. Stellengesuche und Schlaf Stellen- Anzeigen das erste Wort 10 Bfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte, Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 1hr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition is bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutfchlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. erniprecher: Amt IV. 9r. 1983. Raumer und Studt. I Sonntag, den 14. April 1907. überholt er noch alle seine reaktionären Vorgänger an Alter, wenn auch nicht an Weisheit und Verstand. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Ferniprecher: Amt IV. Nr. 1984. nationale Arbeiterbewegung durch das Hinscheiden Ignaz Auers, eines der besten und unermüdlichsten Vorfämpfer für unsere gemeinsame Den Schulregulativen hat Studt das Schulverpfaffungs. Sache, erlitten hat. Im Auftrage des Zentralfomitees: Die vor einigen Tagen erfolgte gewaltsame Schließung Jerez bom vorigen Jahre an die Seite gestellt. Greift es Das ausländische Komitee des P. P. S. eines Kindergartens in Charlottenburg, in dem angeblich die auch nicht so unmittelbar in die Schulpraris ein wie die Amsterdam: Sozialdemokratie gefördert wurde, wedt die Erinnerung an Regulative, so ist doch die Wirkung im Wesen bei beiden die Die niederländische Sozialdemokratie bezeugt der deutschen ihr einen ähnlichen plumpen Eingriff eines preußischen Kultus- gleiche: die Schule wird noch mehr als zuvor unter das Machtministers in die Kindergartenpädagogik. Im August 1851 gebot der Kirche und der Orthodoxie gezwungen. Die Schul- herzlichstes Beileid beim Tode des großen treuen Vorfämpfers, berbot der damalige preußische Kultusminister v. Raumer regulative enthielten neben anderen haarsträubenden Be- unseres gemeinschaftlichen Jdeals, Ignaz Auer. Parteivorstand: Vliegen. Vantuhthof. sämtliche Fröbelschen Kindergärten in Preußen, weil sie nach Stimmungen die von einer geradezu beispiellosen reaktionären feiner Meinung einen Teil des Fröbelschen sozialistischen Naivität zeugende Order an die werdenden Lehrer:„ AusDas Jnternationale Sozialistische Bureau be Gebietes, das auf Heranbildung der Jugend zum Atheismus geschlossen von der Privatlektüre muß die sogenannte berechnet ist", bilden. Erst im Jahre 1859, als Raumer als klassische Literatur bleiben." Inzwischen find mehr als zeigt der deutschen Sozialdemokratie sein Beileid zum Verlust Auers, Kultusminister abdankte, wurde das blamable Berbot 50 Jahre vergangen, und so darf ein heutiger Kultusminister des großen Organisators der deutschen Arbeiterklasse. Vandervelde. Anseele. Huysmans. nicht mehr wagen, den Seminaristen die sogenannten" wieder aufgehoben. Klassiter Lessing, Schiller und Goethe zu verbieten. Aber Die belgische Arbeiterpartei gedenkt teilnahmsvoll Auers, des um seinem leuchtenden Vorbild aus den fünfziger Jahren nicht allzusehr nachzustehen, hat Herr Studt den Seminaristen tapferen Vertreters der internationalen sozialistischen Bewegung. wenigstens die Lektüre moderner Dichter, wie Hauptmann und Sudermann, verboten. " Brüssel: Brüssel: Mae s. Die russische Revolution. Vielversprechende Vorbereitungen. anweisen. Zum Konflikt Golowin- Stolypin. Petersburg, 13. April. Den Blättern zufolge hat Minister. präsident Stolypin in seinem bereits erwähnten Privatbriefe an den Präsidenten der Reichsduma Golowin erklärt: wenn Golowin einwillige, daß die Beratungen der Kommissionen mit Sachverständigen die Polizei fich in feiner Weise einzumischen. in Privatwohnungen abgehalten werden, so werde er dürfen nämlich sonst, da über Petersburg der Zustand des außerordentlichen Schuzes verhängt ist, auch Privatversammlungen nicht ohne Zustimmung der Polizei abgehalten werden. Man weiß nicht: soll man das Anerbieten Stolypins als eine Art Verhöhnung der Duma und ihrer Rechte auffaffen oder als eine Stonzession zur Ermöglichung geregelten Fortgangs der parla mentarischen Arbeiten. Wer das bisherige Tun und Treiben Stolypins betrachtet, muß wohl oder übel das erstere annehmen. Aber dieser heldenmütige Kampf gegen Kindergärten ist nicht der einzige Punft, in dem sich Raumer und Studt berühren. Zwischen diesen beiden Männern ergeben sich so viele Aehnlichkeiten, daß es sich schon einmal verlohnt, fie etwas näher anzuschauen. Das ist ein um so nützlicheres Tun, als Als vor einigen Tagen wiederum das Sterbeglöcklein Raumer in der langen Rette ultrareaktionärer Kultusminister in Preußen so ziemlich den höchsten Reford reaktionärer für Herrn Studt geläutet wurde, ohne daß es diesem einSchaffenstraft erreicht hat. Er hatte die Leitung des Schul- fiel zu sterben, wurde als vermutlicher Nachfolger für Herrn Nach einer Konferenz im russischen Ministerium des wesens von 1850-59 inne, also in einer Zeit, als die Ne Studt der jetzige Minister des Innern, Herr v. Bethmannattion, noch ganz wild über die Märzrevolution, schamlos Hollweg, genannt. Es fehlte nur noch diese Ernennung, um Innern ist beschlossen worden, in verschiedenen russischen und unverhüllt einherschritt und überall ihr Regiment zu die Parallele zwischen Raumer und Studt vollwertig zu Provinzstädten, zumal in solchen, wo der Ausnahmezustand befestigen bemüht war. Dazu sollte ihr besonders, die Volks- machen. Als Naumer 1859 endlich ging, erhielt auch er als im Mai, Juni und Juli d. J. aufgehoben werden müßte, soschule dienen, die zu diesem Zwecke mit den sattsam bekannten Nachfolger einen Herrn v. Bethmann- Hollweg, einen der fort die Verstärkung der Polizei vorzunehmen und zwar auf Raumer Stiehlschen Schulregulativen" Schulregulativen" beglückt wurde. Ahnen" des jeßigen preußischen Ministers v. Bethmann- Kosten der vom russischen Ministerkomitee seinerzeit beDieses von Raumer gezeichnete Aftenstück schließt mit den Hollweg. Damals erwarteten die Liberalen von diesem willigten Spezialfummen, beziehungsweise auf Kosten der becharakteristischen Worten:" Der Lehrer aber wird am höchsten Ministerwechsel auch einen Wechsel in der Schulpolitik. treffenden Stadt! stehen, der täglich selbst in der Schule am meisten empfängt, Bethmann- Hollweg schien leicht liberal gefärbt, so daß die nämlich den Geist der Demut, des Gebets, der leichtgläubigen Liberalen schon auf eine liberale Aera rechLiebe und der Gottesfurcht, der mit göttlicher neten. Natürlich wurden fie gründlich enttäuscht. BethmannFurcht und freudigem Bittern seine und der ihm Sollweg schritt ohne Bedenken in den Spuren seines Voranvertrauten Rinder Seligkeit zu schaffen sucht." Da der gängers weiter. Er hielt es nicht einmal für nötig, die gegenwärtige Stultusminister Breußens, Herr Studt, an Seele des Raumerschen Systems, den Geheimen Nat Stiebl, freiheits-, volks- und schulfeindlicher Gesinnung und Be- zu entfernen, sondern er beließ ihn an seiner bisherigen tätigung nicht einmal von dem reaktionärsten Kultusminister Stelle, und Stichl, der eigentliche Schöpfer der Regulative, der preußischen Vergangenheit in den Schatten gestellt wird, blieb nach wie vor die Seele des Kultusministeriums, soweit fo läßt das einen kleinen Rückschluß auf den Geist der Studt es sich um die Volksschulangelegenheiten handelte. Und auf schen Amtsführung zu. den scheinliberalen Bethmann- Hollweg folgte der waschecht Eine charakteristische Aehnlichkeit zwischen beiden Männern reaktionäre Mühler. besteht schon darin, daß sie beide bis zu ihrer Ernennung Auch an die eventuelle Ernennung des jetzigen Bethmannzu Kultusministern niemals im Kultusministe- Hollweg zum Nachfolger Studts wurden schon wieder liberale rium tätig gewesen waren. Nachdem Raumer Hoffnungen geknüpft. Unsere Liberalen sind aber un- natürlich!- die Rechte studiert hatte, amtierte er zu belehrbar. Sie würden aber sehr bald ebensolange Gesichter nächst als Regierungsrat in Posen und Frankfurt a. D. machen wie die Liberalen in den Jahren 1859 bis 1862. Sie Darauf trat er als Hülfsarbeiter in das Kultusministerium fönnen nicht einsehen, daß ein junkerlich- absolutistisches -o nein, in das Finanzministerium ein. 1841 wurde Regime wie das preußische unmöglich eine liberale Schuler bortragender Rat im Stultusministerium? Mit nichten, politik treiben kann, wenn es nicht einen der Aeste abfägen im Ministerium des Innern. Von 1845 bis zu seiner will, auf denen es sitzt. Jeder Nachfolger Studts würde bei Ernennung zum Kultusminister war er nacheinander als Strafe feiner sofortigen Entlassung den Kurs im preußischen Regierungspräsident in Königsberg, Köln und Frankfurt a. D. Kultusministerium genau in der bisherigen Richtung steuern tätig. Wer wagt zu bestreiten, daß er sich durch dieses ge- müssen, wie denn auch jeder Nachfolger Studts auf den bisflissentliche Herumgehen um das fultusministerielle Ressort herigen eigentlichen Steuermann in der preußischen Bolts gefekten Wahlen zur Agrarkommission der Reichsduma beschlossen gerade am besten für dessen Leitung präpariert hatte? Eine schulverwaltung, auf den Herrn Schwartzkopff, angewiesen ist. Die der Rechten angehörenden bäuerlichen Abgeordneten, da Ein Wechsel in der preußischen Schulpolitik ist erst sie in der Agrarfrage mit den Führern der Rechten nicht ähnliche gründliche Vorbereitung auf die Angelegenheiten des Kultus fann Herr Studt aufweisen. Nachdem ermöglich mit einem Sturze des heutigen aristokratisch pluto- einverstanden sind, für die Kommission ausschließlich bäuerliche natürlich! die Rechte studiert hatte, trat er 1858 in den fratischen Systems in Preußen überhaupt. Dazu haben die Kandidaten zu wählen. Dieser Beschluß veranlaßte die Abgeordneten Staatsdienst, wurde 1865 Gerichtsassessor und als solcher Liberalen bisher nicht das nötige Maß an Kraft, Energie der Rechten, die Parteiſtärke zu prüfen. Die Mehrzahl derselben 1867 in die allgemeine Verwaltung übernommen. 1868 und Rücksichtslosigkeit aufgebracht; das geringe Maß, das sie hatte sich eigenhändig im offiziellen Dumaregister bei der Partei wurde er Landrat des Kreises Obornik. 1876 fam Herr an diesen politischen Tugenden dereinst besaßen, haben sie der Gemäßigten eingetragen. Die neue Umgruppierung des rechten Flügels ergab folgendes Resultat: 40" Parteilofe", Studt als Sülfsarbeiter in das Kultusministerium? im Laufe der Jahrzehnte wirkungslos verzettelt. Es ist die 30 Ottobristen, 50 Gemäßigte" und 7 Mitglieder der äußersten nein, in das Ministerium des Innern! 1880 wurde er zum Aufgabe der Arbeiterklasse, mit ihrem reichen Vorrat an un- Rechten. Legtere sind die Abgeordneten: Purischkewitsch, Kruschewan, geheimen Regierungsrat und vortragenden Rat ernannt im gebrochener Tatkraft und Tapferkeit die Zwingburg der Swiatopolf- Mirsty, Stenbod, Fermor und Schulgin. Kultusministerium? Mit nichten, im Ministerium des preußischen Reaktion im allgemeinen niederzuzwingen und im Innern! Von 1882 an war Herr Studt nacheinander tätig besonderen eine Aera einer wirklichen Schulpolitik im Sinne als Regierungspräsident in Königsberg, als Unterstaats- des Fortschritts und der Freiheit einzuleiten. sekretär in Elsaß- Lothringen und als Oberpräsident der Provinz Westfalen. In diesem Amte war Herr Studt von 1889 bis zu seiner Berufung zum Kultusminister im Jahre Die Internationale am Grabe Aners. 1899 tätig. Wer hätte die Kühnheit, zu bezweifeln, daß Herr Studt gerade dadurch seine eminenten Kenntnisse zur Leitung der Kultusangelegenheiten erworben hat, daß er das Kultus ministerium vorher niemals von innen angesehen hat! Auch das sozialistische Ausland nimmt teil an der Trauer ob des Hinicheidens Ignaz Auers. Im Bureau des Parteivorstandes sind folgende Telegramme eingelaufen: Wien: Wir betrauern mit Euch den schweren Verlust, der die deutsche Sozialdemokratie und die ganze proletarische Internationale getroffen, und werden immer dankbar gedenken Auers, des flugen BeFür die deutsche Sozialdemokratie in Desterreich. Tomschid. Staret. Karlsbad: Prag: Herr v. Raumer, der kongeniale Vorläufer Studts, hat es dank seiner unantastbar reaktionären Gesinnung auf neun Dienstjahre als Kultusminister gebracht. Das ist eine Seltenheit in Breußen. Wenn man von dem ersten preußischen raters und unbeugsamen Stämpfers. Kultusminister Altenstein absicht, der von der Begründung des Kultusministeriums im Jahre 1817 an bis zum Tode Friedrich Wilhelms III. im Amte war, haben immer nur crzreaktionäre Kultusminister sich eines langen Dienstalters Der deutschen Bruderpartei tiefempfundenes Beileid anläßlich erfreuen können. Das waren Mühler mit 10, Raumer mit 9 des herben Verlustes durch Hinscheiden Auers. Westböhmische Sozialdemokratie. Hillebrand. und Eichhorn, der vormärzliche Kultusminister, mit 8 Dienstjahren. Herr Studt steht gegenwärtig im 8. Dienstjahre, er strebt also auch in dieser Beziehung seinen leuchtenden Vor- des flassenbewußten Proletariats, empfindet gleich schmerzlichst und Das Hinscheiden Ignaz Auers, des unerschrockenen Vorkämpfers bildern nach. Obwohl die Liberalen als Mindestpreis für trauert mit Guch die tschechisch- sozialdemokratische Arbeiterpartei. ihre Selbstentmannung vor der letzten Reichstagswahl verlangten, daß Studt als Bock in die Wüste gejagt werden follte, hat sich dieser würdige Repräsentant modernen Geistes in Deutschland doch zu halten gewußt. Wenn auch für die ministerielle Lebensdauer der alte Erfahrungssatz gilt, daß ein Mensch gerade erst recht lange lebt, wenn er oft totgefagt worden ist, so hat Studt noch ein recht langes Leben als preußischer Minister gegen den Geist vor sich. Vielleicht St. Gallen: Herzliche Kondolation sendet Kratau: Bruha, Sekretär. H. Breschenstein, Arbeiterfekretär. Die polnisch- sozialistische Partei Russisch- Polens drückt der sozialdemokratischen Bruderpartei Deutschlands ihr tiefstes Beileid aus anläßlich des unersetzlichen Berlustes, der die deutsche und interEin dankbarer Kaiser. Petersburg, 18. April. Der Kaiser richtete an Finanzminister Rotoffzet ein persönliches Handschreiben, in welchem er dem Minister seinen Dank für sein flares und mannhaftes Auftreten in der Neichs duma gelegentlich der Budgetdebatte ausspricht. Viererlei Rechte". Petersburg, 18. April. Angesichts der auf den 15. April ans Welches sind nun die rechten Rechten? Politische Ueberficht. Berlin, den 13. April 1907. Deutsche Sozialpolitik". Debatte fortgesetzt. Genosse Robert Schmidt Berlin eröffnete Jm Reichstage wurde am Sonnabend die sozialpolitische die Debatte. Seine Rede berührte fast alle Gebiete der Sozialpolitik. Den pomphaften Lobpreisungen der bisherigen Leistungen und den nach Selbstlob riechenden VorschußLorbeerkronen, die sich die Renommiersozialpolitiker des Blods wechselseitig reichen, setzte Genosse Schmidt die nüchternen Ziffern entgegen: In dem gepriesenen Lande der Sozialpolitik gibt es in der Höllenglut der Hüttenwerke wie im Hafenreiche des Meeresdespoten Ballin- Arbeitsschichten, die die Länge des Tages um 50 Proz. übertreffen. Im Reiche der sozialen Fürsorge" beziehen völlig erwerbsunfähige Greifinnen" Renten" bon 9 M. pro Monat, von denen noch 4,50 M. für Armenunterstützung abgezogen wird! läßt sich die ertragreichsten Gefilde und damit ein Stück ihrer Der Staat läßt sich die Synditate über den Kopf wachsen, ,, wirklich praktischen" Mittelstandspolitik von tapitalistischen Privatversicherungen wegschnappen. Graf Posadowsty antwortete in der Form sehr verbindlich, in der Sache aber war seine Rede nichts als ein Loblied auf den Stillstand der Sozialpolitik. Die Rede verdiente denn auch den lebhaften Beifall, mit dem die foalierten Strautjunker und Handwerkskrauter auf der Rechten den Minister überschütteten. Den Herren Handwerkskrautern gehörte so ziemlich der Rest deS Tages, wenn man von dem verunglückten Rein- Waschungsversuch absieht, den der juristische Beauftragte der Hamburger Reeder, Herr Semler. an Ballin u. Eo. vor- zunehmen suchte. Nach einander sprachen ein Schreinermeister, ein Bäckermeister und ein Glasermeister, und die Reden sahen sich ähnlich wie Eier vom selben Huhn, obwohl von den Rednern der eine auf der linken, der andere in der Mitte und der dritte auf der rechten Seite des Hauses sitzt! Schreinermeister W i e l a n d aus Göppingen im Schwabenland, der zur demokratischen Gruppe des geadelten Payer gehört, schwärmte unter dem. jubelnden Beifall der Rechten für Zölle und Mittelstand. Für eben dasselbe und für eine neue Zuchthausvorlage obendrein schwärmte Bäcker- meister Rieseberg, der zum Stöcker-Liebermann-Grüpplein gehört, und für Zölle und Mittelstand, doch vorläufig ohne Zuchthausvorlage, brach Glasermeister Irl vom Zentrum die bekannte warme Lanze. Am Montag geht die Debatte weiter. Die konservativ- liberale Paarung soll bereits mit einem Schlußantrag schwanger gehen.—_ Für die höheren Beamten. Das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich heute mit drei Vorlagen, die sämtlich den höheren Staatsbeamten neue erhebliche Vorteile zuwenden. Das erste dieser Gesetze, das Beamtenpensionsgesetz, erhöht die Anfangspensionen, die nach zehn Jahren erreicht werden, um ein Zwölftel und sieht eine raschere Erreichung der Höchst- Pensionen vor; es entspricht damit einem alten, wiederholt ge- äußerten Wunsch des Abgeordnetenhauses. Obwohl nun in der preußischen Verfassung vorgesehen ist, daß Finanzgesetze zunächst dem Abgeordnetenhaus und erst dann dem Herrenhaus zugehen sollen, hat die Regierung des Fürsten Bülow dieses Gesetz zuerst beim Herrenhause eingebracht, weil sie keine Gelegenheit vor- übergehen läßt, ohne vor den„geborenen" Gesetzgebern Preußens eine besonders tiefe Verbeugung zu machen. Die finanzielle Bedeutung der heute verhandelten Vorlage kann nun im Ernste gar nicht zweifelhaft sein, und das Abgeordnetenhaus zeigte sich zurzeit sehr entrüstet, als die erste Nachricht von diesem sonderbaren Vorgehen der Regierung kam. Heute aber wagte kaum ein einziger Redner noch an diesen flagranten Verfassungsbruch zu erinnern; man überwies unter allgemeiner Zustimmung die Vor- läge der Budgetkommission und wird sie wohl annehmen, ohne von der Regierung irgendwelche Rechenschaft zu fordern.— Es folgte die Beratung eines neuen Richterbesoldungsgesetzcs, das die Richtergehälter erhöht und das Dienstaltersstufensystem einführt, so daß die Richter in Zukunft nach einer gewissen Dienst- zeit automatisch aufrücken und nicht, wie bisher, auf den Tod ihres Vordermannes warten müssen. Natürlich war auch diese Vorlage dem Abgeordnetenhause willkommen; sie wurde nach einer kurzen Besprechung einer Kommission von 21 Mitgliedern über- wiesen. Dann wurde die zweite Beratung des Kultusetats bei dem Kapitel„höhere Lehranstalten" fortgesetzt. Nachdem in der letzten Sitzung die beiden Anträge über Schaffung einer Einheitssteno- graphie und Abschaffung der Vorschulen erledigt worden waren, kam heute der dritte freisimrig-nationalliberale Antrag zur Bc° sprechung, der die Gleichstellung der Oberlehrer an den höheren Lehranstalten im Gehalt mit den Verwaltungsbeamten und Richtern fordert. Der freisinnige Abgeordnete Cassel, der diesen ur- alten Antrag begründete, konnte sich auf eine Aeußerung des Kultusministers Bosse berufen, die Bosse allerdings erst nach seinem Ausscheiden aus dem Amte getan hat; daß man nämlich, wenn man gute Lehrer haben wolle, sie von Staats wegen nicht wie Schuhputzer behandeln dürfe! Die Konservativen fürchten auch heute noch, daß der Unterricht in den Schulen, in die doch ihre Kinder gehen, zu rasch verbessert würde, und sie wollten da- her dem Antrag nur dann zustimmen, wenn sein Inkrafttreten hinausgeschoben würde auf den Zeitpunkt der allgemeinen Revision der Beamtenbesoldung. In dieser Form kam er dann auch einstimmig zur Annahme. Von der viel dringlicheren Auf- gäbe, endlich die Gehälter der Volksschullehrer aufzubessern und die V o l k s f ch u l c n zu heben, sprach im Dreiklassenparlament kein Mensch. Das kann man ja von ihm auch nicht verlangen. Am Montag wird die Beratung des Kultusetats fortgesetzt. Deutrches Reich. Ackerheimweh. Das Organ der Landbündler ist durch die sonnigen, knospen- sprengenden Apriltage lyrisch inspiriert worden. In einem Artikel „AckcrHeimweH" besingt es die Poesie der nahrungs- und freude- spendenden Ackerkrume:«Die Sehnsucht nach einem Stückchen sonnigen Landes, nach einem Streifen fruchttragenden AckerS, nach der Möglichkeit, unmittelbar dem LebcnSschlage der schaffenden Natur zu lauschen, wird immer tiefer und immer allgemeiner." Es sei, als ob das grotzstadtmüde Geschlecht aufatme in der freien Lust, als ob es körperliche und seeliche Genesung suche und finde.im Ouickborne deS frischen Ackers." Die in die„stickigen Masscnpferche" der Groß- stadt Gebannten würden immer niehr vom Ackerheimwch gepackt. Dieser lyrischen Einleitung folgen dann literar- und kultur« historische Betrachtungen über das.Ackerheimweh". Im„deutschen Liebe" komme überall die Sehnsucht nach dem frischen Mutterboden, nach dem„heimfriedlichcn Laubengrün zu köstlichem Ausdruck". Und alle Völker, von den alten Griechen und Römern an, hätten solches .Ackerheimweh" empfunden. Der Artikel, der so poetisch ansetzt, schließt selbstverständlich echt agrarisch mit der Verherrlichung der— agrarischen Politik, die ganz allein geeignet sei,.das Acker- Heimweh des Gesamtvolkes zu stillen." Ein ebenso schöner Artikel wie über daS Ackerhelmweh ließe sich über das G r o ß st a d t h e i m w e h der— Herren Agrarier schreiben! Die braven Junker, die über die Landflucht der Land- arbeiter zetern, werden nur zu oft von dem Großstadtheimweh befallen, von der Sehnsucht zwar nicht nach den.erdfernen Dach- geschossen" und den.sonnenlosen lustarmen Kellerwinkeln" der Groß- städte, Wohl aber nach der parfiimgeschwängerten Luft der exklusiven Kabaretts und Bariütüs, nach den lauschigen juponknisternden Winkeln der Chambres separös. Doch wir wollen davon nicht einmal sprechen. Wohl aber steht eS gerade der Junkerpresse seltsam an, daS moderne.Ackerheimweh" zu besiegen. Waren es doch gerade dieVorsahren unserer heutigen ackergesegneten EdelstenundBesten.diefeinerzeitdieBauernvon Hof und Scholle getrieb'enl Waren es doch gerade die Herren Junker, die, als die Zeiten des Faustrechts durch das Erstarken der Fürstenmacht verschwunden, im„Bauernlegen", d. h. in der Enteignung der Bauern, so Hervorragendes leisteten. Waren es doch gerade die Vorfahren der Leser der.Deutschen Tageszeitung", die noch in der Aera der Bauernbefreiung den Grundsatz aufstellten und durchsetzten, daß die Bauern, nm den feudalen Fronden und Lasten ledig zu werden, ein Drittel ihres Besitzes an den Junker abzutreten haben I Die solchermaßen beraubten Bauern mögen vübt wenig.Ackerheimweh" empfunden haben! Der Artikel der.Deutschen Tageszeitung' atmet völlig den Bismarckschen Erzjunkergeist der Großstadtfeindschaft. Auch Bismarck hätte am liebsten die Großstädte dem Erdboden gleichgemacht gesehen— nicht um den vom Junkertum Enteigneten wieder zum Landbesitz zu verhelfen, sondern aus Ingrimm gegen die Frucht deS JndustriealismuS, das moderne sozialistische Proletariat! UebrigenS wollen wir dem Oertel- Organ verraten, daß auch der Sozialismus die kapitalistische Scheidung zwischen Stadt und Land aufzuheben trachtet. So schreibt Friedrich Engels in seinem Antt-Dühring: „Die Aufhebung der Scheidung von Stadt und Land ist also keine Utopie, auch nach der Seite hin. nach der sie dw möglichst gleichmäßige Verteilung der großen Industrie über das ganze Land zur Bedingung hat. Die Zivili- sation hat uns freilich in den großen Städten eine Erbschaft hinterlassen, die zu beseitigen viel Zeit und Mühe kosten wird. Aber sie müssen und werden beseitigt werden, mag es auch ein langwieriger Prozeß sein. Welche Ge- schicke auch dem Deutschen Reich preußischer Nation vorbehalten sein mögen, Bismarck kann mit dem stolzen Bewußtsein in die Grube fahren, daß sein Lieblingswunsch sicher erfüllt wird: der Untergang der großen Städte." Freilich erstrebt der Sozialismus die Sttllung des.Acker- Heimwehs" nicht auf agrarischem Wege, sondern durch Bc- sdtigung deS kapitalistischen Systems, das erst die„sonnenlosen lustarmen Kellerwinkel der Großstädte" geschaffen hat, durch Ex- propriation der Expropriateure, in erster Linie auch des land- räuberischen, brot- und fleischwucherischen Junkertums! Offiziöse Kaltwasscrstrahlen. Herr Naumann hat in seiner Jungfernrede im Reichstag das Mitbestimmungsrecht der organisierten Arbeiterschaft auf die Produktion gefordert. Trotzdem Herr Naumann sich während und nach der Wahl als getreue st er Bundes- genösse des neuen Regierungsblocks bewährt hat, fühlt sich die „N o r d d. A l l g e m. Z t g." veranlaßt, gegenüber den„idealen Phantasiegebilden" Naumanns zu erklären, daß diese Phantasie- gebilde„nicht unwesentliche Korrekturen seitens der erfahrenen und nüchternen Männer der Praxis erfahren" müßten. Die.Hausherrn- freiheit des Unternehmertums" müsse unbedingt gewahrt bleiben I Einen ähnlichen Rüffel erteilt daS offiziöse Organ Herrn N a u- mann wegen seiner Ausführungen auf dem„Delegiertentag deS Wahlvereins der Liberalen". Die Erklärung Nau- mannS, der Kampf des entschiedenen Liberalismus müsse am letzten Ende nach rechts, nicht nach links geführt werden, sei nur ge- eignet, den Eindruck einer gewissen.Ziellosigkeit, Selbst- Überschätzung und Zerfahrenheit" des Liberalismus zu erwecken. Auch diese Aeußerungen des offiziösen Organs beweisen, daß die Regierung gar nicht daran denkt, dem Liberalismus irgend welche Zugeständnisse machen zu wollen I— Die Ersatzwahl in Glauchau-Meerane. Das durch den Tod des Genossen Auer erledigte Reichstags- mandat erfüllt die Scharfmacherkreise bereits mit neuen Sieges- Hoffnungen. Man hält es nicht für ausgeschloffen, daß dies Mandat der Sozialdemokratie entrissen werden könne. Wenn Auer auch mit einem Borsprung von mehr als 3000 Stimmen gesiegt habe, so hätten sich doch am 2S. Januar auch zirka 3000 stimmberechtigte Wähler der Abstimmung enthalten. Es sei deshalb wohl möglich, daß durch eine.konzentrierte Agitation", für die nicht nur die bürgerliche» Parteien, sondern auch der Reichsverband zur Verleumdung der Sozial- demokratie die„geeignetsten Kräfte" mobil zumachen habe, die „Wahlfaulen" an die Urne zu bringen seien und der Sozial- demokratte das Mandat entrissen werden könne. Die Sozialdemokratte wird es ihrerseits an Ansttengungen nicht fehlen lassen, die Siegestrunkenheit der durch die Hottentotten« wählen in einen Siegestaumel versetzten Bourgeoisie zuschandcn zu machen!—_ Der Oberpräfident als Reblaus. Auf dem Ständeessen des rheinischen ProvinziallandtagcS hatte der Oberpräfident der Rheinprovinz, Freiherr v. Schorlemmer, sich darüber beklagt, daß er im Wahlkampfe von ZentrumLseite mit einer Reblaus verglichen worden sei. In einer Zuschrift der„Kölnischen Volkszcitung" von der Mosel wird hervor- gehoben, daß dieser zoologische Vergleich nicht der„nationalen" Tätigkeit des Herrn v. Schorlemmer gelte, wie man im Kreise Bern- kastel, der Heimat des Obcrpräsidentcn, ganz genau wisse.„Vor langer Zeit schon wurde diese Bezeichnung scherzhaft einem dem Oberpräsidenten genau bekannten Herrn wegen seiner zahl- reichen Erwerbungen von Weingelände beigelegt. Der jetzt verstorbene Herr wußte das genau und nahm mit Humor davon Kenntnis; er hat schon einen angebotenen Kauf abgelehnt mit dem Bemerken: er sei ja schon ohnehin die.Reblaus an der Mosel". Daß dann der Kosename auf dem Wege der Erbschaft in Gebrauch geblieben ist, mag schon sein. Der Mosellauer sieht es ebensowenig gern, wenn die besten Grund st ücke und der größte Teil der Liegenschaften nach und nach an irgendeine geldmächtige Herrschaft übergehen. Argwöhnisch betrachtet er den Großgrundbesitzer mit seinen vielen Erwerbungen als eine Gefahr; der Ver- gleich mit dem Schädling entspringt dem berechtigten oder un- berechtigten Unmut, den der Kleinbauer nun einmal empfindet über den wirklichen oder vermeintlichen Schaden, der ihn trifft. Doch braucht das nicht so bös, und vor allem nicht beleidigend ge- meint zu sein. Einen politischen Beigeschmack hat es ganz und gar nicht. Wer Land und Leute kennt, für den ist es ausgcschloffen, daß an der Mosel ein Redner mit der„Reblaus" die politische Tätigkeit des Oberpräsidenten treffen wollte." In diesen Ausführungen steckt ein gut Teil Bosheit. Herr v. Schorlemmer ist nämlich der Schwiegersohn und als solcher der Erbe des verstorbenen Wcingutsbesitzers Puricelli, dessen einzige Tochter er geheiratet hat. Puricelli genoß an der Mosel keinen guten Ruf, weil der geldmächtige Mann das Auskaufen der kleinen Winzer gewerbsmäßig betrieb und sich infolgedessen den Vergleich mit dem Weinberge verwüstenden Insekt gefallen lassen mußte. Der alte Puricelli hat den„Kosenamen" mit mehr Humor ertragen als sein frciherrlicher Schwiegersohn, für den. wie das Zentrums- blatt bemerkt, der Vergleich„auf dem Wege der Erbschaft in Gc- brauch geblieben ist".--- Der heilige Paasche als Rclchsschatzsekretariats-Kandidat. Die„Kölnische Volkszeitung" stellt den Rücktritt des derzeitigen Reichöschatzsekretärs v. Stengel für den Herbst in Aussicht. ES sei eine abermalige Sanierimg der Reichsfinanzen un- umgänglich. Da aber der jetzige Leiter des Reichsschatzamtes kaum große Lust haben werde, die dornenvolle Aufgabe, schon wieder neue Steuern zu vertreten, nochmals zu übernehmen, so dürste also ein Nachfolger ein in Steuer- und Finanzsragen besonders gewandter Parlamentarier der nationalen Mehrheit in Frage kommen. Eben Herr P a a s ch e I Das Steuerprogramm des neuen Reichsschatzamts- kandidaten bestehe in der Beseitigung der Branntweinliebesgabe und in einer höheren Besteuerung des Tabaks. Allerdings sei es fraglich, ob die Beseitigung der Branntweinliebesgabe d,e Luttimmuna der Rechten und die Erhöbuno der Tabaksteuer die Zustimmung der Freisinnigen B olkspartei finden würde Die Stellung des neuen Letters des Reichsschatzamtes werde also eine keineswegs angenehme sein. Es ist allerdings äußerst wahrscheinlich, daß die ewige Defizit» Wirtschaft des Reiches, die durch die„Sanierung" der Reichsfinanz» keineswegs behoben ist, Herrn von Stengel fein Amt nur zu bald verleiden dürfte. Ebenso wahrschemlich ist es. daß auch ein national liberaler Nachfolger des Herrn v. Stengel kaum in der Lage sein dürfte, eine wirkliche Reichssinanzreform zur Zustiedenheit der heterogenen Elemente des derzeitigen RegierungS- blocks durchzuführen._ MauserungSillusionea. Einige Zentrumsblätter haben in den letzten Tagen die Legende verbreitet, daß die sozialdemokratische Reichstags- fraktion, die„bisher das heilige Feuer der marxistischen Lehre am treulichsten gehütet", sich für eine„revisionistische Politik" ent- schieden habe und künftig nicht mehr..dem blinden Draufgängertum huldigen, sondern nur ernste Arbeit leisten" wolle. Freisinnige Blätter drucken diese Zeitungsente mit Behagen nach. Leider ist wieder einmal der fromme Wunsch der Vater dieser kindlichen Illusion gewesen. Selbstverständlich wird die neue sozialdemokratische Reichstagsfraktion ebensowenig auf ernste Arbeit verzichten, wie ihre Vorgängerin. Aber von dem, was die Zentrums- und Frei» sinnspresse als„blindes Draufgängertum" bezeichnet, dem sozialistischen Klassenkampfprinzip, wird natürlich die neue Reichstagsfraktion auch nicht um Haaresbreite abweichen. Preußischer Fiskalismus. Einen netten Beitrag zur Charakteristik deS preußischen Fiskalismus weiß die„Franks. Ztg." zu melden: Am 18. Oktober erließ der preußische Justizminister eine neue am 1. Januar 1007 in Kraft getretene Geschäftsordnung für die Gerichtsschreibereien der preußischen Amtsgerichte, die neben manchen sehr verständigen und zweckmäßigen Bestim- mungcn auch eine Anordnung enthält, die wegen des ungemein kleinlichen Fiskalismus wohl verdient der Oeffentlichkeit unter- breitet zu werden. Während bisher für alle Straf- und Zivil- Prozesse sofort nach Eingang des ersten Schriftstücks, also Er- Hebung der Klage, feste Aktcnbände angelegt werden mußten, ist das in Zukunft nicht statthaft. Für alle eingehenden Klagen sind vielmehr Blattsammlungcn anzulegen, in deren dünnen Hülle alle eingehenden Schriftstücke lose aufbewahrt werden müssen. Nur wenn die Blattsammlung nach auswärts, etwa zu Zeugenvernehmungen versandt werden muß, oder mehr als 10 OrdnungS nummern(d. h. Schrift- sätze) eingegangen sind, darf die Hülle geheftet werden. Daß damit in kleinlicher und kümmerlicher Weise gespart werden soll an den Aktendeckeln und an dem Lohn für das Einheften. dieser Verdacht lag nahe, er wird zur Gewißheit dadurch, daß in ganz Preußen seit kurzem von den Landgerichtspräsidenten an die Amtsgerichte Anfragen ergehen, wieviel schon durch die neue Einrichtung gespart sei. Die neue Bestimmung bedeutet gegen früher zweifellos einen ganz bedenklichen Rückschritt. Wie leicht können bei dem häufigen Hin- und Hertragcn dieser„fliegenden Blätter". amtlich„Blattsammlungen" genannt, aus der GerichtSschreibcrci in das Sitzungszimmer, von diesem in die Wohnung des Richters und wieder zurück, wichtige von den Parteien zu der„Blatt- sainmlung" überreichte Urkunden, Verträge, Briefe, Vollmachten und dergleichen mehr verloren gehen! Man kann den Parteien wirklich nur raten, in Zukunft mit Ueberrcichung wichtiger Originalurkunden, die nur in einem Exemplar existieren, äußerst vorsichtig zu sein und nur noch Abschriften zu überreichen— wenigstens so lange als die Blattsammlung noch nicht 10„Orb- nungsnummern" aufweist.— Der Schutz der Deutschen im Ausland. Ueber den von uns vor einigen Tagen berichteten Angriff russischer Polizisten auf einen deutschen Reichsangehörigcn werden der„Voss. Ztg." aus Riga noch folgende Einzelheiten gemeldet: Ein Herr R. Rittiughaus ist von einem Polizcipristawsgchülfen ganz ohne Verschulden durch vier Schüsse verwundet worden. Der Polizeibeamte hatte den Auftrag erhalten, in der Wohnung eines Juden, der politischer Umtriebe verdächtig war, eine Haussuchung vorzunehmen. Als er diesen Auftrag in der Nacht vom Sonnabend. auf Sonntag ausführen wollte, war er nach Aussage von Zeugen bc- trunken. Er kam mit seiner Patrouille an eine falsche Adresse und drang in den Hof der Fabrik von Rückvart u. Wagner ein, in der Herr R. NittinghauS als Meister tätig ist, und wo er auch seine Wohnung hat. Es war zwischen 2 und 3 Uhr nachts. Der Pristaws- gehülfe verlangte lärmend Einlaß in die zu ebener Erde gelegene Wohnung deS Herrn Rittinghaus. Dieser lag im Schlafe. Seine Frau eilte zur Tür und fragte, wer da sei. Sie erhielt eine russische Antwort, die sie nicht verstand. Sie glaubte, daß es sich um einen Ucberfall handle, zumal da sie nur das drohende Gepolter hörte, in der Dunkelheit durch daS Fenster aber die Uniformen der Poli- zisten nicht erkennen konnte. Sie öffnete die Tür nicht und rief ihren Mann herbei. Tie Polizisten schlugen unterdessen das Fenster und alsbald auch die Türfüllung ein. Dadurch wurde Herr Ritting- haus in der Vermutung bestärkt, daß er Einbrecher oder Terrc- risten vor sich habe. Er versuchte, die Tür zu verbarrikadieren, aber der Pristawsgehülfe gab durch die zertrümmete Tür ohne weiteres schnell hintereinander 15 Schüsse in das Zimmer ob. Herr Rittinghaus wurde von vier Kugeln getroffen, glücklicherwesse nicht schwer. Die Polizisten drangen hierauf ein und erklärten, fie hätten den Auftrag, bei dem Juden T eine Haussuchung vorzu- nehmen und ihn zu verhaften. Obgleich Herr Rittinghaus seinen Namen nannte und darauf hinwies, daß offenbar ein Mißverständnis vorliege, durchwühlten die Polizisten mehrere Stunden lang die gange Wohnung und hinterließen sie, als sie endlich um 10 Uhr morgens abzogen, in einem fürchterlichen Zustande. Herr Ritting- haus wurde mit einem Sanitätswagen ins Krankenhaus gebracht. Herr Rittinghaus hat, wie das freisinnige Blatt berichtet, sofort beim deutschen Generalkonsul Dr. Oihnesseit Beschwerde geführt, der seinerseits energisch beim Gcneralgouvcrneur Aufklärung gefordert hat. Auf das Endresultat kann man neugierig sein. Bisher hat die deutsche Regierung wohl die Rechte deutscher Rcichsangehörigen gegenüber Staaten von der Bedeutung Haitis, Nicaraguas usw. geschützt— das Zarenreich aber ist der alte Erbfreund der preußischen Monarchie._ StaatsmänuischcS aus Sachsen-Altcniurg. Man erinnert sich noch von, Jenaer Parteitag her, daß die Regierung des Herzogtums Sachsen-Altenburg in ihrem Bemühen. die Sozialdemokratie zu bekämpfen, vor keiner Blamage zurückschreckt. Den Parteitagsdelegierten wurde das Betreten der Leuchtenburg bei Kahla verboten, weil die Behörden mit den„roten Brüdern" nichts gemein haben wollten. Inzwischen ist noch mancher Streich, der auf demselben Konto zu buchen ist. verübt worden. Nun liegt ein neuer Fall vor. Dem„Jenaer Volksblatt" wird aus Kahla vom 10. April berichtet: Wegen Zugehörigkeit zur sozial de mokrati- scheu Partei sollen die G e m e i n d e ä l t e st e n(die in Verhinderungsfällen den Gemeindevorsteher zu vertreten haben) der Gemeinden Löbschütz und L i n d i g ihres Amtes enthoben werden. Den betreffenden wurde dieser Beschluß am Montag vom herzoglichen Landrat v. Kropfs in Roda mitgeteilt mit der Begründung, daß sie als sozialdemokratische Agitatoren das Wohl der Gemeinde nicht vertreten können. Die Begriwdung fteS Beschlusses entbehrt schon um deswillen eines kontischen Beigeschmacks nicht, weil sich der Gemeindeälteste von Lindig bereits seit drei Jahren im Amte befindet und ihm des- halb wohl schon hirtreichend Zeit und Gelegenheit gegeben war, die Gemeinde zugrunde zu richten. Dem Landrat soll bei der müud- lichen Verhandlung bereits darüber Klarheit verschafft worden sein, daß die Amtsenthebung der gegenwärtigen Inhaber lediglich die Neuwahl eines Sozialdemokraten zur Folge haben könnte. Mögen cS die Staatsmänner von Sachsen- Altenburg darauf ankommen lassen. Der Sozialdemokratie die„positive Mitarbeit" abzusprechen, haben sie aber nach solchen Regierungshandlungen kein Recht mehr.—_ Posadowsky und Roscbery. In einem Schreiben an die„Times" wendet sich Lord Roseberh gegen die Ausführung des Staatssekretärs Grafen Posadowsky in der Reichstagssitzung vom lt. d. M., in der Graf Poladowskh ge- sagt hatte, in England wolle man Jnvalidenpensionen für Arbeiter einführen und mit Staatsmitteln kleine Bauern ansiedeln, und da trete ein Führer der englischen Liberalen, der früher Minister- Präsident gewesen sei, auf und werfe der Regierung vor, daß sie hierdurch Revolution und Umsturz herbeiführe. Lord Roseberh schreibt, Gras Posadowsky sei augenscheinlich nicht gut unterrichtet gewesen, da die Rede, auf die Graf Posa- dowskh Bezug nehme, in keiner Weise seiner Behaup- tung entspreche. Roseberh fügt hinzu, er wünsche nur den Irrtum, zu dem Graf Posadowsky verleitet sei, zu berichtigen, da eine unzutreffende Darstellung, die von einer so hervorragenden Autorität ausgehe, nicht ohne Erwähnung bleiben dürfe. Hungersnot in Dcutfch-Ostafrika. Amtlich wird gemeldet: Berlin, 13. April. Zu den Meldungen über eine Hungersnot in Deutsch-Ostafrika können wir folgendes mitteilen: Bc- sonders heimgesucht sind die Landschaften Ungoni(Ssongea) und Mahenge, d. h. diejenigen Bezirke, in denen im bergan- genen Jahre der jetzt glücklich beendete Auf- st and am heftig st en entfesselt war und wo aus diesem Grunde die Eingeborenen ihre Feld er nicht bestellt hatten. Daß in den genannten Distrikten infolge der kriegerischen Ereignisse eine Schädigung der Landes- kultur und infolgedessen Nahrungsmangel eintreten würde, hatte das Gouvernement vorausgesehen. Schon vor geraumer Zeit wurde deshalb auf der Station Jringa ein Lcbensmitteldcpot cingc- richtet, von welchem Mahenge beziehen kann. Des weiteren ist Mahenge von Morogoro und von der Küste aus mit Lebensmitteln versehen worden. Ferner hat der Gouverneur angeordnet, dast die in den Küstenländern beschäftigten sogenannten Strafarbeiter unter Abkürzung ihrer Strafzeit mit Lasten von Lebensmitteln reich versehen wieder in ihre Heimat im Innern zurückgeschickt werden sollen. Ssongea kann vermöge seiner geographischen Lage zurzeit noch nicht von der Küste aus, sondern nur auf dem vom Nyassasee heran- führenden Wege versorgt werden, nötigenfalls auch aus Mozambique. vielleicht aus Britisch-Zentralafrika und dem deutschen Distrikt Langenburg. Nach einem vom Gouvernement beim ersten Auf- tauchen der betreffenden Meldungen eingeforderten telcgraphischen Bericht hat der Gouverneur bereits den gesamten seiner Verfügung unterstehenden Notstandsfouds flüssig gemacht, um die Not an den von der Nahrungsknappheit ain meisten betroffenen Plätzen durch Heranziehung von Nahrungsntitteln aus den Ländern am Nyassasee zu lindern. Bei dem Mangel an Eisenbahnen muß leider damit gerechnet werden, daß selbst die unter Aufbietung aller vor- fügbaren Mittel getroffenen Mastregeln vielleicht nicht überall zu- reichen werden. Jedenfalls tut die Regierung das ihre zur Milde- rung der Lage. Erst treibt man die Eingeborenen durch rigorose Matzregeln zum Aufstand, um sie d>ann mit allen Schrecknissen des Krieges heimzusuchen. Wütet dann die Hungersnot in den vor- wüsteten Distrikten, so schreibt man das Versagen der „Hülfsaktion" dem Fehlen der Eisenbahnen zu! Kuslanä. Frankreich. KosakischcS aus der Republik. Paris, 12. April.ard des Meineids verdächtig sei. Als der Guts- besitzer mit dem Schreiben der Anzeige fertig war, wollte er unter dieselbe den Namen des intellektuellen Urhebers, Fritz Wicmer, setzen. Dieser aber sagte:„Mensch, Sie sind wohl verrückt, lassen Sie meinen Namen aus dem Spiele. Unterschreiben Sic die An- zeige„R. Blümel ans Berlin, zurzeit Königsberg." So geschah es. Hierin erblickte die Anklagcbehörde den Tatbestand der Ur- kundcnfälschung. Der Gutsbesitzer habe bei der Staats- anwaltschaft den Eindruck erwecken toollen, als hätte ein ,,R. Blümel" die Anzeige geschrieben. Der Angeklagte behauptete demgegenüber, die Unterschrift„R. Blümel" sollte die Anzeige zu einer anonymen stempeln. Ucber die Glaubwürdigkeit der Zeugen vernommen, brachte der Angeklagte folgende inierefsante Dinge ans Tageslicht, deren Wahrheit durch die nachfolgende Beweisaufnahme vollauf bc- stätigt wurde: Der Polizcikommissar Wicmer sei ein Mensch, der sich gerne„weiß brenne", der bestechlich sei und Geschenke ange- nommen habe. Die KönigSbcrger Firma Jander u. Rinderknccht und auch der Maurermeister Wilde, ebenfalls in tlönigsberg, haben dem Kommissar Weihnachtsgeschenke gemacht: wie eine halbe Kiste Zigarren, 30 M. und 00 M. usw. Auch habe der Kommissar Wiemer eine amtliche Urkunde vernichtet und durch eine gefälschte ersetzt. Wiemer sei Kompagnon des Maurermeisters Wilde gewesen. Beide hätten gemeinsam die Ausführung� eines Baues in Angriff ge- nommen. Auf dem zu bebauenden Grundstück hat ein Hinterhaus gestanden. Wenn dies Haus unter 6 Meter hoch gewesen wäre, hätte die Fläche, auf dem es gestanden hat, als unbebaut gegolten. Bei einer Höhe des Gebäudes von 6 Meter und darüber wäre da- gegen der Grund als bebaut betrachtet worden. Das war für die Ncubebauung und den Wert des Grundstückes von erheblicher Bedeu» tung; denn nur in letzterem Falle konnte ein Hinterhaus von sechs Meter Höhe und mehr aufgeführt werden. Der Maurermeister wurde von der Behörde aufgefordert, eine amtliche Bescheinigung über die Höhe des erwähnten Hinterhauses beizubringen. Der Polizeikommissar A h l b o r n- Königsberg, in dessen Distrikt daS fragliche Grundstück lag, ließ Ermittelungen anstellen. Es wurde festgestellt, daß das Hinterhaus nur eine Höhe von 4— 4,75 Meter gehabt hat. Diesen Tatsachen entsprechend lautete denn auch die amtliche Bc- scheinigung. die Ahlborn ausfertigte. Mit dieser Bescheinigung ging der Maurermeister zu Wiemer und meinte:„Nun fitzen wir gut drein und können nicht bauen. Das Haus war unter 6 Meter hoch." Der Kommissar Wiemer erwiderte:„Ach was, geben Sie nur her, baS werde ich schon machen. Tann zerriß er die amtliche Urkunde und fertigte selber eine an, in der er die Höhe des strittigen Hauses mit 7— 7,50 Meter angab. Als Geschäftsteilhaber gab Wiemer dem Maurermeister Wilde ein Dokument über 15 000 M., das dieser zur Anzahlung für ein zu erwerbendes Grundstück benutzen sollt«. Das Dokument war wertlos. Da deshalb niemand das Ding in Zahlung nehmen wollte, auch nicht die Eigentümerin des Grundstücks, was erworben werden sollte, erklärte Wiemcr: „Er werde mal in Uniform zu der Eigentiimerin gehen, das werde ihr imponieren!" -evicse Spekulation des Polizeikommissars auf die eiuschüchkcrnde Wirkung seines blauen Rockes war verfehlt. Die Eigentümerin war standhafter als der Bürgermeister, der Stadtrat und Polizei. beamte in Köpenick. Ueber den Polizeikommiffar Richard erzählte der Angeklagte auch einige erbauliche, minder erhebliche Dinge. Die Beweisaufnahme bestätigte die Angaben des Angeklagten. Es ergab sich ferner, daß Richard in Magdeburg vom Dienst sus- pendiert worden ist, weil u. a. ein Verfahren wegen Betruges gegen ihn schwebt. Auch ist Richard bereits auf seinen Geisteszustand hin untersucht worden. Sein Betragen gegen ältere Kollegen ist nach dem Zeugnis des Kriminalkommissars S ch e f f l e r- Königsberg brüsk gewesen! Richard bemerkt hierzu, daß seine Kollegen nur neidisch auf ihn gewesen seien, weil er soviel Erfolge in polizeilichen Ermittelungen zu verzeichnen hatte. Der Vorsitzende des Gerichts fragt den Zeugen Richard, ob er die Anzeige gegen sich, mit der Unterschrift„R. Blümel", für eine anonyme gehalten habe, oder ob er lemals Gedanken hatte, der Verfasser der Anzeige habe den Anschein erwecken wollen, als ob ein„R. Blümel" der Schreiber gewesen sei. Richard erklärt bestimmt, der Gedanke, es sei cine�anonyme Anzeige, sei ihm niemals gekommen. Auf die Frage des Verteidigers, Rechtsanwalt Schwarz- Königsberg, ob Richard diese eben gemachte Aussage unter seinem Eid aufrecht- erhalten wolle, antwortete Richard mit fester Stimme:„Ja!" Hierauf wird an Hand der Akten festgestellt, daß Richard die unter Anklage stehende Anzeige in einem Schriftsatz zweimal als eine anonyme bezeichnet hat.— Auch der Polizeikommissar Wiemcr, als Zeuge vernommen, trat zuerst sehr sicher und selbstbewußt auf. Nachdem ihn aber der Vorsitzende und der Verteidiger in ein arges Kreuzverhör genommen hatten, wurde Wiemer ganz kleinlaut und betreten. Er mußte alles gegen ihn Vorgebrachte zugeben. Geschenke habe er erhalten und auch angenommen; aber keine dienstlichen Geschenke. Die Per- sonen, von denen er beschenkt worden sei, hätten keinerlei Vorteile dadurch gehabt. Nebrigcns sei es in Königsberg Usance, daß alle Polizcikommissare sich Geschenke geben ließen! Diese Behauptung wurde von den anwesenden Polizeikommissaren bestritten. Die Frage, ob er eine amtliche Urkunde gefälscht und eine zweite vor- nichtet habe, erklärte Wiemer nicht beantworten zu können, weil er sich sonst der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung aussetzen würbe! Der Zeuge Wilde gab noch an, daß er durch Wiemcr wirtschaftlich ruiniert worden sei, weil dieser sich auf seine(Wilde) Kosten durch unlautere Manipulationen bereichert hätte. AIS Wicmer hörte, daß Wilde sich mit dem Gedanken trug, gegen ihn Anzeige zu erstatten, habe er den Wilde mit Totschießen bedroht! Wicmer erklärte endlich, daß ihm die Anzeige mit der Unterschrift „Blümel" nie zu Gesicht gekommen sei; er habe mit derselben nie etwas zu tun gehabt. Bei dem Gericht fand Wiemer keinen Glauben; es beschloß, den Wicmer nicht zu vereidigen, weil er dringend ver- dächtig sei, an der unter Anklage gestellten Straftat sich beteiligt zu haben. Auch als Wiemer sich moralisch darüber entrüstete, daß man ihn verfolge und bei seiner vorgesetzten Behörde als Wucherer, Betrüger, Urkundenfälscher usw. denunziert habe, machte er damit durchaus keinen Eindruck. Er habe natürlich gegen sich selbst eine eingehende Untersuchung verlangt. Ueber 1 Jahr hätten die Er- Mittelungen gedauert! Er konnte aber durch Rechnungen, Schrift- stücke und amtliche Dokumente seine Unschuld nachweisen!— Das muß eine schöne Untersuchung gewesen sein.— Nur verwarnt sei Wiemer worden; er solle in Zukunft nicht Möhr sich in solche Ge- schäfte, wie mit Wilde, einlassen.— Das läßt tief blickcm— Die Verhandlung endete mit der Freisprechung deS Angeklagten von der Urkundenfälschung. Durch die Unter- schrift„R. Blümel" sollte die Staatsauwaltschaft nicht getäuscht werden, sondern der Angeklagte habe die Anzeige zu einer anonymen machen wollen. Tatsächlich habe die Staatsanwaltschaft auch keinerlei Ermittelungen darüber angestellt, ob in Wirklichkeit ein Mann mit Namen„Blümel" existiere. Von der Anklage der Be- leidigung mußte der Angeklagte freigesprochen werden, weil der Strafantrag zu spät gestellt worden war. Richard hatte erst auf Anregung der Staatsanwaltschaft Strafantrag gestellt, darüber war die Antragsfrist verstrichen. In Rußland dürften viel schlimmere Polizeizustände, als die hier vor Gericht enthüllten, kaum existieren. Wie mutz es erst mit den auf Akkord arbeitenden Handlangern der Polizei, ins- besondere der politischen Polizei, stehen, deren Namen die Beamtcn ängstlich auf Befehl verschweigen müssen, deren Träger aber die Stützen des preußisch-deutschen Reiches sind.- �.- GewerkfebaftUebe� A» die Arbeiterschaft Deutschlands! Der Kampf der Schauerleute gegen die Hamburger Hafen protzen dauert unver- ändert fort! Die Herren haben die Einigungs- versuche der Schauerleute brüsk zurück- gewiesen: sie wollen also eine bedingungs- lose Unterwerfung! Am 9. dieses Monats hat auf Veranlassung der Organisation eine Sitzung mit den Unter- nehmern stattgefunden, in der die Unternehmer folgende Bedingung für die Aufhebung der Aussperrung stellten: Die Streikbrecher werden soweit möglich in Hamburg be- halten: die Schauerleute verpflichten sich, mit den.Streik- brechern zusammenzuarbeiten, keine Warnung vor Zu- zug zu erlassen und die Zuziehenden nicht zu belästigen, jede Störung in der Annahme von Kontrakt- arbeitern(Streikbrecherkolonnen, wie sie die Shipping- Föderation in England schon seit Jahren besitzt), zu unter- lassen. Dann sollte der alte Tarif und mit ihm die Zöstündiga Arbeitszeit wieder anerkannt werden. Die Schauerleute haben in einer Versammlung die Be- dingungen, so wenig befriedigend sie sind, im allgemeinen an- genommen, nur haben sie verlangt. daß die Streikbrecher m ö g l i ch st s ch n e l l, die Ausländer bis spätestens 14 Tage nach Aufhebung der Aussperrung abgeschoben sein müßten. Sodann soll, um die Einführung des Schichtwechsels zu beschleunigen oder zu garantieren, für Nachtarbeit pro Stunde 1 M. bezahlt werden.(Dieser Lohnsatzsoll nach Angabe der Unternehmer bezahlt werden, falls der Schichtwechsel ein- geführt wird.) Diese gewiß bescheidenen Wünsche sind von den Unternehmern als un diskutierbar bezeichnet und rundweg abgelehnt! Eine Le- gründung anzuführen hielten sie für überflüssig, da die Arbeiter einfach zu gehorchen nicht aber zu fordern haben. Der Kampf wird also fortgesetzt werden müssen, weil es die Hafenprotzen so wollen, und wenn der ganze Handel Ham- burgs darüber zu Grunde geht. Die Unternehnicr werden nun mit größerer Energie ver- suchen, in Deutschland Streikbrecher zu werben, sie beabsichtigen die tüchtigsten herauszusuchen und sie den Streikbrecher- Kolonnen einzuverleiben. Wir ersuchen deshalb um möglich st e Unter st ützung bei der Zurück- Haltung der Streikbrecher! Wir erklären uns zu jeder Auskunft nnd Unterstützung gern bereit und bitten wir, mehr wie das bisher geschehen, stir die Fernhaltung des Zu- Zuges zu sorgen. Die Leitung des Hafenarbeiter- Verbandes. Berlin und Umgegend. Achtung! Bau- und Drahtarbeiter! Diejenigen Drahtarbeiter, die bei Firmen arbeiten, wo der Tarif bewilligt ist, müssen eine grüne Berechtigungskarte haben. Wir ersuchen die Bau- und Drahtarbeiter, darauf achtzugeben. Deutscher Metallarbeiterverband.( Ortsverwaltung Berlin.) Arbeiter! Genossen! Bedenkt, daß wir Der Reichstagsabgeordnete Dr. Hedscher, welcher als Mittelsperson Ausland. gezwungen sind, einen Kampf zu führen erschienen war, nahm an der Aussprache teil. Er riet den ArMassenaussperrung in Dänemart. gegen das rücksichtsloseste Unternehmertum beitern, sie möchten in diesem Jahre die Maifeier fallen lassen. Die dänische Arbeitgeberbereinigung hat am Mittwoch in ihrer in ganz Deutschland. Helft uns deshalb nach Das wäre ja der Stein des Anstoßes und dann würden vielleicht Generalversammlung einige neue Aussperrungsbeschlüsse gefaßt. Kräften. Unser Sieg ist Euer Sieg. Hoch die auch die Reeder bereit sein, den Arbeitern Entgegenkommen zu Erstens beschloß sie, daß sämtliche in den Sägewerten und Hoblereien Solidarität! zeigen. Die Arbeiter antworteten aber mit einem tausend- der Provinz sowie in der Eisenindustrie beschäftigten Mitglieder stimmigen Nein. Er meinte, der Kampf drehe sich doch hauptsächlich des dänischen Holzarbeiterverbandes ausgesperrt werden um die Maifeier. Die Arbeiter würden sich, da sie doch schon sollen; zweitens ermächtigt sie ihren Vorstand, Aussperrungen in so großem Umfange anzuordnen, wie es zwed= wochenlang ausgesperrt wären, nichts vergeben, wenn sie in diesem mäßig erscheint, und die ausgebrochenen und die Jahre die Maifeier fallen ließen, dann fönne vielleicht ein Ver- angekündigten Streits in den verschiedenen Berufen zu gleich zustande kommen, er wollte sich die größte Mühe geben. unterdrücken und„ Ruhe in den Arbeitsverhältnissen" zu schaffen, Es wurde eine Resolution angenommen: und drittens gab die Generalversammlung ihre Zustimmung zu " Die Versammelten bedauern aufs tiefste die ablehnende der in Kopenhagen geplanten Aussperrung der organisierten Fuhr Antwort des Hafenbetriebsvereins auf unsere Vorschläge. Da leute. die von den Unternehmern am 9. April formulierten Vorschläge Die Arbeitgebervereinigung will also den Kampf gegen die or nicht die geringste Garantie dafür bieten, daß die ausländischen ganisierte Arbeiterschaft noch immer weiter ausdehnen. Sie würde Streifbrecher in nächster Zeit abgezogen werden, sehen wir uns wohl am liebsten in allen Berufen jedes Streben der Arbeiter, genötigt, unsere Gegenvorschläge zu machen. Wenn die Unter- die günstige Konjunktur zur Verbesserung ihrer Lebenslage auszu nehmer wirklich die Absicht haben, Frieden zu schließen, müßten mußen, von vornherein niederschlagen. Das gelingt ihr jedoch nicht. fie die Aussperrung auch wirklich aufheben und könnten sehr wohl Die größte Anzahl der Lohnbewegungen dieses Frühjahrs hat die ausländischen Streifbrecher in der von uns gewünschten Frist bereits zu guten Ergebnissen für die Arbeiter geführt. Neue Lohn abschieben. Trotzdem die Form des Versprechens der Arbeit- tarife wurden vereinbart, teils in Kopenhagen, teils in der Provinz: geber, die übermäßig lange Arbeitszeit einzuschränken, wenig für die Maurer, die Hutmacher, die Steinarbeiter, die Erd- und Aussicht auf Erfolg bietet, erklären sich die Schauerleute mit Betonarbeiter, die Schneider die Pflasterer, die Maler, für 500 Mitdiesem Vorschlage der Unternehmer einverstanden. Die Organi- glieder des Weiblichen Arbeiterverbandes", für die Tischler, sationsleitung wird noch einmal beauftragt, da eine Ver- Böttcher, Schuhmacher( in der Provinz), die Maler, chirurgische ständigung noch nicht ausgeschlossen erscheint, den Bersuch zu Instrumentenmacher, Maurerarbeitsleute und für die Gelbgießer. machen, mit den Unternehmern in Unterhandlungen zu treten find ungefähr 10 700 Arbeiter, die in diesem Frühjahr schon Verbesserung ihrer Lohn- und Arbeitsbedingungen erzielt haben. und das Resultat derselben in einer späteren Versammlung be- Der Abschluß diefer Tarifverträge beweist, daß die Arbeiter feinestannt zu machen." wegs unerfüllbare Forderungen durchzusehen suchen, die die Nonfurrenzfähigkeit der Industrie gefährden, wie das die aussperrungsrütigen Unternehmer behaupten. Achtung, Metallarbeiter! Die Dreher von der Waffenfabrik in Budapest haben am Sonnabend die Arbeit niedergelegt. Da in Berlin durch Agenten bersucht wird, Dreher usw. nach Budapest zu schicken, so erwarten wir, daß derartige Angebote zurückgewiesen werden. Deutscher Metallarbeiterverband, Ortsverwaltung Berlin. Die Tarifbewegung im Baugewerbe. Von den Berliner Zweigvereinsmitgliedern des Maurerberbandes kommen für den Tarif 10 469 in Frage. Von diesen haben sich an der am Freitag vorgenommenen Abstimmung mit Ausnahme von drei kleineren Bezirken, deren Resultat nicht bekannt ift 7993 beteiligt. Für Aufrechterhaltung der Forderung des Achtstundentages stimmten 7359, dagegen 579, ungültig waren 55 Stimmen. Bis jetzt haben nunmehr alle für die Bewegung in Frage kommenden Organisationen in demselben Sinne abgestimmt. Nur der Zentralverband der Zimmerer hat noch keine Entscheidung gefällt, er nimmt die Abstimmung erst heute vor. Vermutlich fällt dieselbe ebenso aus, wie die der anderen Organisationen. Durch die Abstimmung des Verbandes der Maurer ist übrigens die ausschlaggebende Entscheidung gefallen, da dessen Mitglieder die weitaus größte und für das Baugewerbe maßgebende unter den für ein Vertragsverhältnis in Frage kommenden Arbeiter bilden. Die Forderung einer Arbeitszeitverkürzung bleibt demnach bestehen. Die Situation iſt gespannt, doch kann man noch nicht sagen, ob es wirklich zum Kampfe kommt. Wie wir hören, wird sich das Einigungsamt an einem der nächsten Tage, vermutlich Mittwoch, noch mals mit der Angelegenheit beschäftigen. Die streikenden Drahtarbeiter hielten am Freitag wieder eine Versammlung im„ Gewerkschaftshaus" ab. Aus dem Situationsbericht, den Handtte erstattete, geht hervor, daß neuerdings wieder zwei Betriebe mit 25 Arbeitern bewilligt haben. Bis jett arbeiten 155 Arbeiter in 12 Betrieben zu den neuen Bedingungen, während sich noch 230 Arbeiter im Streit befinden. Auch in dieser Versammlung wurde wieder lebhaft Klage geführt über das Verhalten von Polizeibeamten gegenüber den Streikposten. Ein Gendarm, der vor der Fabrik von Lerm u. Ludewig in Tempelhof feines Amtes waltet, hat nicht nur in Worten, sondern, wie mitgeteilt wurde, auch durch Tätlichkeiten gegen einen Streitposten feinen Anordnungen Nachdruck zu geben gesucht. Die Versuche der Fabrikanten, auswärts Arbeitswillige zu finden, bleiben nach wie bor erfolglos. Die Unternehmer, denen es gelungen ist, einige Streifbrecher zu bekommen, behüten dieselben sorgfältig vor jeder Berührung mit den Streikenden. In dieser Hinsicht hat die Firma Neh u. Sohn in Briz ganz besondere Maßnahmen getroffen. Die dortigen Arbeitswilligen müssen zu Feierabend auf dem Fabrikhofe antreten, zwei Gendarme bewachen sie, der Fabrikant steht mit der Uhr in der Hand daneben, und sobald die Zeit gekommen ist, daß der fahrplanmäßige Straßenbahnwagen die Stelle passiert, öffnet sich das Fabrittor, die Arbeitswilligen werden unter Gendarmeriebedeckung in den Wagen geschoben und Streikende, die etwa versuchen, einen Arbeitswilligen anzureden, werden mit der bekannten Schneidigkeit zurückgewiesen. Die Unternehmer lassen kein Mittel unversucht, um die Streikenden zur Wiederaufnahme der Arbeit zu bewegen. Rautionen, welche bestimmte Arbeiter stellen mußten, werden ihnen nicht zurückerstattet, die Fabrikanten verlangen, daß die angefangene Affordarbeit fertiggestellt wird. Aber auch diese Machenschaften helfen nicht. Die Betreffenden lassen lieber ihre Kaution stehen, als daß sie zum Verräter an der gemeinsamen Sache werden. Am Montag hatten die Unternehmer eine Versammlung, von der mitgeteilt wird, daß verschiedene Arbeitgeber fagten, wenn nicht bald eine Einigung mit den Arbeitern zustande fame, fönnten fie dem Drängen ihrer Kunden auf Lieferung der bestellten Arbeiten nicht länger standhalten. Andere Unternehmer trösten sich mit der Hoffnung, daß der Streit am 3. Ostertage in Feiertagsstimmung beschlossen sei, und die Arbeiter, wenn ihre Feiertagsstimmung verflogen sei, den Streit abbrechen würden. Daß diese Hoffnung eitel ist, zeigten die Versammelten durch einstinimige Annahme einer Resolution, durch die sie sich verpflichten, solange im Streit auszuhalten, bis ihre Forderungen anerkannt find. Ein Verbandshaus der Gastwirtsgehülfen. Die Ortsverwaltung Berlin und die Hauptverwaltung des Verbandes deutscher Gastwirtsgehülfen haben am 1. April die längst zu flein gewordenen Räume in der Dircksenstr. 39 berlassen und haben in der Gr. Hamburgerstr. 18/19 ein ganzes aus für sich in Anspruch genommen; jedenfalls ein erfreuliches Zeichen fort schreitender Entwickelung. Achtung, Kürschner! Die Kollegen der Firma Goldstein u. Sohn, Kopenhagen und Malmö, haben wegen Lohnreduktion die Arbeit niedergelegt. Da diese Firma in Berlin ebenfalls ein Geschäft hat, so will dieselbe Kürschner von Deutschland als Arbeitswillige nach dort befördern. Wir ersuchen hierdurch die Kollegen, teine Arbeit nach Dänemark anzunehmen und jedes Engagement energisch zurüdzuweisen. Verband deutscher Kürschner, Zahlstelle Berlin. Die Ortsperwaltung. Unter den ganzen Streifbrechern am Hafen sind erst insgesamt 316 brauchbare Kontraktarbeiter gefunden worden. Die Zahl der Dampfer ist abermals gestiegen. Die der großen Dampfer auf 371 und die der großen Segelschiffe auf 64. Die Lage in der Holzindustrie. Den bettelstolzen Holzsäbelschleifern schreibt die Holzarbeiter Beitung" folgendes ins Stammbuch: Der Streit der Nahrungsmittelgewerbe. Inzwischen meldet ein Telegramm, daß gestern die bereits in der vorigen Woche beschlossene Aussperrung auf den Schiffswerften durchgeführt worden ist. Sie umfaßt 2000 Arbeiter der Werften von Burmeister u. Wain in Kopenhagen, auf dem Kopenhagener Schwimmdock und der Kopenhagener Schiffs= werft 300, sowie auf der Schiffs- und Maschinenbauerei in Helsingör " Auf all die dummen Lügen der Scharfmacher über die Ent- 480 Arbeiter. In den Maschinenabteilungen wird die Arbeit fort Diese Massenaussperrung wurde verhängt, weil die stehung der Aussperrung einzugehen lohnt sich nicht, da geſetzt.. unseren Lejern die Tatsachen hinreichend bekannt sind. Das ganze Zimmerer auf den großen Werften nichts anderes verlangen als die. Rügengewebe wird als solches genügend charakterisiert, wenn allein ſelben Stundenlöhne, die von den kleinen Werften bezahlt werden. festgestellt wird, daß in allen Aussperrungsorten, mit Ausnahme von Barmen, die mit dem Holzarbeiterverband abgeschlossenen Paris, 12. April.( Eig. Ber.) Der Ausstand der Bäcker hat sich Verträge vom Schutzverband gekündigt worden sind. Das zeigt doch, daß es nicht der Holzarbeiterverband, sondern daß es der heute in den Brotläden noch nicht sehr fühlbar gemacht, doch erklären Schußverband ist, der diese Machtprobe inszeniert hat. Dabei wird die Gewerkschaftsführer, mit der Streifdisziplin der Arbeiter durchaus zufrieden zu sein. In Marseille dauert der Bäckerstreit lekterer sich nun allerdings, um mit einem Schußberbandsführer fort, die Garnisonen der Umgebung schicken noch immer Streifbrecher! au reden, einen kräftigen Frühjahrsschnupfen holen, der einige Die Arbeiter der anderen Pariser Nahrungsmittelgewerbe haben sich Jahre vorhält. Interessant sind die Zahlenangaben der Scharfmacher über bisher dem Ausstande noch nicht angeschlossen, indes macht die leb den Umfang der Aussperrung. Die guten Leutchen rechnen also hafte Agitation in diesen Gewerben die Ausbreitung des Streiks wahrscheinlich. immer noch mit der Tatsache, daß in Berlin 12 000 Holzarbeiter ausgesperrt sind und daß am 1. April weitere 18 000 in Leipzig, Dresden, Görlitz, Halle usw. ausgesperrt werden würden, so daß jest also 30 000 ausgesperrt sein sollten. Mit dieser hohen Ziffer hat der Schutzverband also talkuliert, als er seine Aussperrungstaktik einleitete; welch grausame Enttäuschung haben die Scharfmacher erfahren müssen. Denn von den 10 000 Holzarbeitern, die Mitte Februar, auf dem Höhepunkt des Berliner Kampfes, in Berlin und Umgegend ausgesperrt waren, find jetzt noch ganze 5500 übrig geblieben. Und in Kiel sind jetzt noch 371, in Burg noch 130, in Barmen 50 Kollegen zu unterstüßen. Dazu tamen in letter Woche noch 125 Kollegen in Halle, 146 in Görlik, 850 in Leipzig und 308 in Dresden, wo trop der lebhaften Hausagitation der Berliner Meister ein besseres Ergebnis nicht zu erzielen war. In Oldenburg läuft der Vertrag erst am 21. April, in Guben am 1. Mai ab. Die Zahl der insgesamt ausgesperrten Holzarbeiter beträgt also höchstens 8000 noch nicht einmal so biel, als Mitte Februar die Zahl der Ausgesperrten in Berlin betrug und die Unternehmer reden von 30 000. Richtig sind an dem Rundschreiben wohl nur die Angaben über den finanziellen Zusammenbruch des Schutzverbandes. Man höre: der Schußverband hat jetzt schon sein ganzes Vermögen und dazu Anleihegelder im Betrag von 500 000 M. aufgebraucht, und er muß ieht bei allen Scharfmacherverbänden den Bettelsack schwingen nach Aeußerungen seiner Führer in Dresden braucht er noch rund 1 Million, um die aussperrungswütigen Unternehmer vor dem Bankrott zu retten. Vor Tische las man's anders. Da erklärte Herr Rahardt in einer Versammlung in Berlin, selbst wenn der Holzarbeiter verband große Darlehen bei anderen Verbänden aufnehme, wäre der Kampf in sechs Wochen zu Ende. Und vor 14 Tagen versicherten die Unternehmer in den Schutzverbandsversammlungen in Dresden und Leipzig auf Ehre und Gewissen, der Holzarbeiterverband habe 800000 M. Schulden. Tatsächlich hat der Holzarbeiterverband diesen Kampf, der schon 13 Wochen währt und 1800 000 m. Kosten verursacht hat, aus eigenen Kräften führen können, und er hat, wie jeder Unternehmer bei dem Bankinstitut fügung, um diesen Kampf auch weiter aus eigenen Mitteln zu führen. Allerdings war das nur möglich infolge der großen Opferwilligkeit seiner Mitglieder. Aber freudig und wie selbstverständlich haben die Holzarbeiter sich freiwillig große Opfer auferlegt, um nicht nur jeßt die nötigen Mittel zur Führung des Kampfes aufzubringen, fondern auch über diesen Kampf hinaus den Verband finanzkräftig zu erhalten. • Aus der Frauenbewegung. Der Kampf um das Versammlungsrecht der Frauen in Bayern. Die bayerische Polizei läßt nicht davon ab, das den Frauen gesetzlich zuerkannte Recht der Teilnahme an öffentlichen Verfammlungen illusorisch machen zu wollen. Mit einem solchen Fall hatte sich das Landgericht Nürnberg zum zweiten Male zu beschäftigen. Der Genosse Seßler- Nürnberg hatte ein Strafmandat auf 10 Mt. erhalten, weil er in einer Versammlung in Fischbach, die er einberufen hatte und der er präsidierte, die Anwesenheit einer Frau geduldet hatte. Das Schöffengericht Altdorf erklärte den Einspruch für begründet und sprach S. frei, während das Landgericht Nürnberg auf eine Geldstrafe von 3 Mt. erkannte, da die Versammlung eine Versammlung eines politischen Vereins, als der die sozialdemokratische Partei zu gelten habe, gewesen sei. Dies wurde daraus gefolgert, daß S. Vertrauensmann des sozialdemokratischen Vereins Nürnberg- Altdorf ist und im Auftrage der Parteileitung gehandelt habe, die auch die Auslagen zurückvergütet und die Annonzengebühr bezahlt habe. Als weiterer Beweisgrund wurde angeführt, daß Seßler Aufnahmeformulare für den sozialdemokratischen Verein und Abonnementsscheine auf die Fr. Tagespost" bei sich hatte. Das Oberste Landesgericht verwies die Sache zur nochmaligen Verhandlung an das Landgericht Nürnberg zurück. In dieser Verhandlung erklärte der als Zeuge erschienene Parteisekretär Treu, daß die Vertrauensleute Parteiversammlungen nur mit Zustimmung der Verwaltung veranstalten können, Seßler aber habe mit der Verwaltung über die Versammlung nicht gesprochen, auch keine Auslagen zurüdverlangt. Auf Grund dieser Aussage erkannte das Gericht auf Freisprechung. Dieser Fall, der jetzt vier Instanzen mit 14 Juristen beschäftigt hat, wobei jedesmal eine andere Anschauung zutage trat, zeigt das ganze Elend des bayerischen Versammlungsrechtes und wird bei der Begründung einer Reform des Gesetzes in erster Linie eine Rolle spielen. des Verbandes erfragen kann, noch so viel Kapitalien zur Ber Letzte Nachrichten und Depeschen. Diese Bumperei des Schutzverbandes hat auch ihre gute Seite für uns. Denn dadurch wird der Schutzverband auf Jahre hinaus kampfunfähig gemacht, während der Holzarbeiterverband, der durch diese Aussperrung vernichtet werden sollte, dank der Opferwilligkeit seiner Mitglieder stärker dasteht als je." Wie es gemacht wird! Streit in den Bockwiser Braunkohlenwerken. Bockwik( Prov. Sachsen), 13. April.( Privatdepesche des„ VorEtwa 300 Maschinisten und Heizer der Milly- und wärts".) Emanuelgrube legten heute die Arbeit nieder. Der Betrieb in diesen beiden Brikettfabriken der Niederlaufiz ruht vollständig. Textilarbeiterausstand. Reichenberg( Bohmen), 13. April.( W. T. B.) Heute ist in den großen Flachsspinnereien des Aupatales im Riefengebirge ein Ausstand ausgebrochen. Man befürchtet, derselbe werde dazu führen, daß in nächster Woche die mehrere tausend Köpfe zählende Arbeiterschaft dortiger Betriebe ausgesperrt werde. Erfolgreicher Streit. Aus dem Arbeitgeberverbande ausgeschlossen wurde der frühere Stuttgart, 13. April.( W. T. B.) Der Schuhmacherausstand Obermeister der Schneider- Zwangsinnung in Frankfurt a. M., wurde durch Zugeständnisse der Meister beigelegt. Die streikenden Landschaftsgärtner bersammelten sich am Herr Dreher. Und das ging so zu: Dieser biedere Schneidermeister Freitagabend in Miethes Festfälen in Schöneberg und besprachen Ein Musterpfaffe. die gegenwärtige Lage des Streiks. Sie haben ein Flugblatt hatte bei der nun beendeten Aussperrung seinen Kollegen vom Petersburg, 13. April.( B. H.) Auf Fürbitte des Bischof herausgegeben als Antwort auf das Zirkular- Schreiben der Unter- Arbeitgeberverbande gegenüber behauptet, 12 Arbeiter entlaffen zu von Wolhynien wurde der Mönch Iliodor, der wegen politischer nehmer an die Garten- und Villenbesizer von Groß- Berlin. Die haben. In Wirklichkeit hatte er aber nicht ausgesperrt. Durch diese Agitation angeklagt war, vom heiligen Synod freigesprochen. Der Gehülfen erklären darin, wie wohlbegründet ihre Forderungen auf Machination, die vielleicht noch mehrere der Herren gemacht haben, kam selbe tann nun sein Mandat als Dumamitglied ausüben und wird 60 Pf. Stundenlohn bei neunstündiger Arbeitszeit seien. Es sei es, daß der Arbeitgeberverband mehr ausgesperrte Schneider und mehr in reaktionärem Sinne wirken. Für seinen Aufenthalt in Peterszu berücksichtigen, daß der größte Teil der Beschäftigten durchschnitt- aussperrende Firmen zählte, als wie die Gehülfenorganisation. Die burg sind ihm von der Regierung und den Kirchenbehörden die lich nur 200 Tage im Jahre Arbeitsgelegenheit findet, daß im Unternehmer prüften nun die Liste der von Dreher angeblich aus- größten Erleichterungen gewährt worden. Winter wie im Hochsommer große Arbeitslosigkeit herrscht. Die Berkürzung der Arbeitszeit fei gerechtfertigt durch die weiten Wege, gesperrten Arbeiter. Und siehe da, es fand sich, daß die Namen der welche die Gehülfen zur Arbeitsstätte zurüdzulegen haben. Die Arbeiter fingiert waren. Sie konnten weder bei der OrtskrankenForderungen seien maßvoll und gerecht und bereits von 64 Firmen taffe, noch bei der Polizei festgestellt werden. Wegen dieser zugestanden worden. Machinationen wurde der frühere Scharfmacher aus dem Arbeitgeberberbande ausgefchloffen. Es handelt sich gegenwärtig noch um etwa 20 Firmen, die zum Unternehmerberband gehören. Eine von diesen Firmen, die etwa 24 Gärtner beschäftigt, hat am Sonnabend vormittag Unterhandlungen eingeleitet und ein günstiger Abschluß ist wahrscheinlich. Die Stimmung unter den Streifenden ist vorzüglich; sie sind entschlossen auszuharren und stehen fest zu ihrer Organisation. Deutfches Reich. Russische Untersuchungs"-Methode. Mastau, 13. April.( B. H.) In der Ortschaft Apraginoto gehen die Behörden bei der Untersuchung über die Ermordung zweier mißliebiger Bolizisten mit der größten Grausamkeit vor, um von den Bauern Geständnisse zu erpressen. Infolge dessen hat sich der Be völkerung eine große Gärung bemächtigt. Gefangenenrevolte. Schon wieder ein Streifbrecherverein. Wir haben jüngst be= richtet, daß auf dem oberpfälzischen Eisenwert Maximilianshütte, als die Arbeiter für zwei zu Unrecht entlassene Kollegen eintraten, Riga, 13. April.( Meldung der Petersburger Telegraphens die Direktion sofort das ganze Wert sperren ließ und sämtliche Ar- agentur.) Bei dem Eintritt eines Gefängnisauffehers in die beiter auf die Straße fette. Die Differenzen sind vorige Woche Disziplinarabteilung überfielen ihn 33 Kriminalgefangene, berdurch Vereinbarung beigelegt worden. Sofort nach Wiederaufnahme fuchten ihn zu erdrosseln und entrissen ihm den Revolver. Dann des Betriebs wurde die Bildung einer Streitbrechergarde überfielen sie die Innenwache und bemächtigten sich vierer Ge in Angriff genommen und wurden Listen zur Gründung eines wehre. Eine herbeigerufene Kompagnie Soldaten stieß auf bes Arbeitswilligenvereins in Umlauf gefeßt, dessen Hauptaufgabe es waffneten Widerstand und schoß. Nach einer Stunde war die Ordsein soll, den Beitritt zu jeder Organisation zu verhindern. Davon nung wiederhergestellt. Von den Soldaten sind neun verwundet Heute hat hier eine Versammlung der Schauerleute statt find auch die Christlichen betroffen, die diesen Konflikt dazu benützt worden, und zwar zwei schwer; von den Arrestanten sieben getötet gefunden, welche nochmals die gegenwärtige Situation erörterte. haben, um im Trüben zu fischen. und zwölf verwundet. Berantw. Redaiteur: Hans Weber, Berlin. Inseratenteil verantw.: E. Glode, Berlin, Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u. Verlagsanftall Paul Singer& Co., Berlin SW. Die Situation im Hamburger Hafen. ( Privattelegramm des„ Vorwärts".) Hamburg, 18. April 1907. Hierzu 5 Beilagen, Nr. 87. 24. Jahrgang. 1. Mime des Jsrniirts" Knlim lolUlitt Sonntag, 14. April 1907. k�eickstag. u treten. >allin der LS. Sitzung vom Sonnabend, den 13. April� vormittags 11 Uhr. Am Bundesratstische: Graf Posadowsty. Fortsetzung der zweiten Beratung des Etats des Reichsamts deS Innern. Titel: Gehalt des Staatssekretärs. Abg. Robert Schmidt-Berlin(Soz.): Es dürfte kaum eine günstigere Periode für die Entfaltung einer weit umfaffenden Sozialpolitik gegeben haben als die letzten vier Jahre. Es ist das eine Periode des großen wirtschaftlichen Aufschwunges, und unzweifelhaft ist in einer solchen Periode die Durchführung der Anforderungen an die Industrie, soweit sie auf Arbeiterschutz gerichtet sind, viel leichter möglich, als in Zeiten des wirtschaftlichen Niederganges. Trotzdem ist nach fast über- einstimmendem Urteil hier im Reichstage diese Periode in bezug auf Sozialpolitik fast wirkungslos an uns vorübergegangen. Herr Naumann hat dafür die Erklärung gefunden und dargestellt, wie schwach doch der deutsche Parlamentarismus ist, wenn im Reichstage für bestimmte Forderungen tatsächlich eine Mehrheit dauernd vorhanden war und ist, ohne daß die Verwirklichung dieser Forderungen möglich gewesen wäre oder in naher Aussicht stände. Der Staatssekretär Graf Posadowsky hat demgegenüber darauf hingewiesen, daß doch auch in anderen Ländern, wo der Parlamentarismus eine größere Bedeutung habe— wie in England und Frankreich— die Dinge nicht allzu glänzend lägen. Ich bin der letzte, der leugnen wollte, daß auch in diesen Ländern der Kapitalismus einen außerordentlich starken Einfluß auf die Gesetz- gebung hat und daß auch dort in sozialpolitischer Hinsicht nicht der Fortschritt zu verzeichnen ist, den wir wünschen. Immerhin fällt der Vergleich mit Frankreich nicht zugunsten Deutschlands aus. Und wie glänzend hat das englische Parlament die strittige Frage der Organisation und des Streikrcchts der Gewerkschaften erledigt! Wir in Deutschland haben dazu keine Aussicht. Herr Bassermann meinte, daß es gerade im Interesse des nationalen Blockes läge, eine fruchtbare Sozialpolitik zu treiben. Ich verstehe es, wenn Sie bei jeder Gelegenheit Ihr Triumph- geschrei über den Wahlausgang ertönen lassen. Wir konnten so oft nach Wahlen Triumphe feiern— da nehme ich es Ihnen nicht weiter übel, wenn S i e das bei gegebener Zeit auch tun. Aber daß Sie bei jeder Gelegenheit davon reden, scheint mir zu be- weisen, daß Ihr Glaube an die politische Festigkeit des Blocks doch etwas erschüttert ist. Was würde es uns Eintrag tun, wenn wirklich die Sozialpolitik fruchtbare Bahnen wandelte? Sie glauben unS damit den Boden abgraben zu können. Wenn wir nach 5 Jahren sagen können: Der nationale Block hat eine Sozial- Politik eingeführt, die eine Ruhmesperiode für den deutschen Parlamentarismus ist, dann könnten wir unseren Verlust ja leicht verschmerzen. Aber wir können uns auf die Einsichtslosigkeit der deutschen Regierung schon Verlasien, die uns immer geholfen hat und die von Sozialpolitik in ihrem innersten Wesen nichts wissetj will.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Solange die Dinge in Preußen so bleiben wie jetzt, werden wir keine fruchtbare Sozialpolitik bekommen. Jede sozialpolitische Vorlage wird immer wieder ein Stückchen sozialpolitischen Wohlwollens und ein Mehr von Nnternehmerschutz bringen. Graf Posadowsky hat wiederholt über den kleinlichen Polizeigeist gelästert, der in Deutschland herrscht, und doch kann er sich und seine Vorlagen von dem Ein- fluß dieses Polizeigeistcs nicht frei machen.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Wer bringt den Polizeigeist immer wieder da hinein? Vielleicht die„anderen", von denen der Herr Staats- fckrctär sprach? Auf unsere Frage, wer diese anderen seien. meinte er, das sei eine sehr neugierige Frage. Nun, die Antwort pfeifen die Spatzen von den Dächern: Es ist niemand anders als der Polizei st aat Preußen(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten), der seine Macht immer wieder im Polizeibüttel sieht und zu ihm immer wieder seine Zuflucht nimmt.(Erneute Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Es ist übrigens inter- cssant: Wenn es sich um Versuche handelt, den Einrichtungen und Organisationen der Arbeiter Schaden zuzufügen, da haben die Geheimrätc im Reichsamt des Innern immer Zeit, da ist das Tempo manchmal wirklich jenes Automobiltempo, das bei der Sozialpolitik vermißt wird.(Sehr richtig! bei den Sozial- dcmokraten.) Der Staatssekretär besprach auch die Frage des Befähigungs- Nachweises und hat eine Vorlage hierüber in Aussicht gestellt. Die Frage des großen oder kleinen Befähigungsnachweises läßt die Arbeiterschaft außerordentlich gleichgültig. Mögen sich die Hand- werksmeister damit herumschlagen. Nützen wird ihnen weder der kleine noch der große Befähigungsnachweis.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Von wichtigen sozialpolitischen Forderungen soll nur eine erfüllt werden: Der zchnsttindigc Arbeitstag für Frauen. Das ist nur ein kleiner Schritt vorwärts. Die Einführung des zehn- stündigen Arbeitstages für unsere gesamte Industrie, als Ein- leitung zu einer weiteren Herabsetzung der Arbeitszeit, würde schon von größerer Bedeutung sein. Aber davon ist keine Rede. Was nützt es, wenn nachträglich die Regierung nur das gesetzlich fest- legt, was die Gewerkschaften in jahrelangen zähen Kämpfen schon errungen haben? Der Staatssekretär sagt, das sei eine umfang- reiche Gesetzesmaterie, und es erscheine fraglich, ob der Reichstag sie zur gewünschten Zeit verabschieden könne. Man rufe doch den Reichstag beizeiten ein, dann hat er Zeit zur Erledigung solcher wichtigen sozialpolitischen Aufgaben.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) In den kurzen Sessionen, wie sie im Reichstage Regel sind, lasien sich große sozialpolitische Vorlagen nicht erledigen. In Frankreich und England haben die Parlamente viel längere Sissioncn.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Die armen preußischen Landarbeiter müssen sich noch heute in Krankheitsfällen auf die jämmerliche Armenunter st ützung verlassen, die ihnen ohne Rechtsanspruch im äußersten Notfall gewährt wird. Warum haben ferner die verbündeten Regierungen nicht längst einen umfangreichen Gebrauch vom§ 120e der Gewerbe- Ordnung gemacht, dort, wo gesundheitsschädliche Wirkungen für die Arbeiter festgestellt sind, eine Beschränkung der Arbeitszeit ein- zuführen? Es bedarf keiner neuen Erhebungen, um zu wissen, daß in der großen, mächtigen, finanziell so gut begründeten Hütten- industrie Arbeitszeiten von 2i und 36 Stunden vorkommen.(Lebh. Hört! hört! b. d. Soz.) Das ist längst durch die Berichte der Fabrikinspektoren, durch d«e Enqueten der GeWerk- schaften festgestellt. Steht es nicht fest, daß diese Arbeiter keine regelrechten Pausen haben, daß sie in den Werkstätten unter Schmutz und Rauch und Dreck ihre Mahlzeiten einnehmen müssen, daß es an Wasch- und Ankleideräumen fehlt? Dem Vertreter des Wahlkreises, wo gerade die Hüttenindustrie ihren Hauptsitz hat, dem Herrn Stöcker, scheinen freilich diese Dinge nicht bekannt zu sein.— Hier läge doch alle Veranlassung vor, von der Be- stinimung des§ ILOe der Gewerbeordnung Gebrauch zu machen. Schichtdauern von 24 und 36 Stunden nehmen sich doch geradezu als Hohn auf die Behauptung von der sozialpolitischen Führer- schaft Deutschlands aus.(Sehr richtig! b. d. Soz.) Hier sind lange und dauernd die wichtigsten Pflichten der Sozialpolitik versäumt worden.(Sehr richtig! b. d. Soz.) Auf den Hainburger Hafenarbriterstreik ist auch der Herr Abg. Raab eingegangen. Der Kampf ging davon aus. daß die Arbeiter die Nachtschichten, wenigstens in dem üblichen Umfange verweigerten. Da aber die Arbeiter die eventuelle Berechtigung der Nachtarbeiten unter gewissen Voraussetzungen in Betracht zogen, so fragte der Vorstand der Schauerleute am 20. September 1000 beim Hafenbetriebsverein der Unternehmer an, ob er nicht gewillt sei, wegen Wiedereinführung der Nachtarbeit in Verhandlungen Darauf schrieb der Hafenbetriebsverein, in dem Herr lsitende Mann ist: Der Vorstand erwidert Ihnen ergebenst, daß ihm keine Klagen von seinen Mitgliedern über die Beschränkung der Nacht- arbeit zugegangen sind. Der Verein Hamburger Reeder, dessen Vorsitzender Ballin ist, schreibt in seinem Jahresbericht für 1906: Die Schauerleute haben sich dieser Einrichtung(gemeint ist die Ummodelung der Maßregelungsbureaus) gefügt, haben aber dann, als ihrem Verlangen nach Beteiligung an der Verwaltung des Nachweises nicht entsprochen wurde, Nachtarbeiten nach 10 Uhr verweigert. Hiermit haben sich die Arbeitgeber abge- funden und die unverhältnismäßig teure Nachtarbeit bedeutend eingeschränkt, da sich infolge dieser Maßregel gezeigt hatte, daß diese in weiterem Umfange, als bisher angenommen, durchführ- bar sei. Die Unternehmer gestehen also klipp und klar ein, daß die Beschränkung der Nachtarbeit möglich und für sie sogar nützlich sei. Wenn sie jetzt also die Schauerleute zur Nachtarbeit, zu schweren körperlichen Arbeiten bis zu 36 Stunden, zwingen wollen, so ist das eine Machtprobe: sie wollen die Arbeiterorganisa- tionen unter ihren Willen beugen. Hätten wir in Deutschland eine Regierung, die ernsthaft Sozialpolitik treiben will, so hätte eine solche den§ 120 e auf die Hafenarbeiter angewandt und die Schichtdauer von 36 Stunden kurzerhand verboten.(Sehr richtig! b. d. Soz.) Aber die Regierung hat nicht die Entschiedenheit und den Mut, um gegen die mächtigen Reeder aufzutreten. Wie weit die Korruption gegangen ist und wie sie in die Verwaltung und in die Justiz eindringt, geht daraus hervor, daß selbst ein Institut, welches sonst so große Achtung unter der Arbeiterschaft genießt, nämlich das Hamburger Gewerbegcricht, entschieden hat, daß ein zu 36stündigcr Arbeitszeit verpflichtender Vertrag nicht, wie die Arbeiter auf Grund des B. G. B. eingewandt hatten, gegen die guten Sitten verstoße!— Wer aber nur etwas sozialpolitisches Empfinden hat, wird gestehen, daß eine solche Arbeitszeit nicht nur gegen die guten Sitten, sondern auch gegen alles menschliche Empfinden verstößt.(Sehr wahr! b. d. Soz.) Es ist bezeichnend für den sozialpolitischen Kurs in Deutsch- land, daß die Regierung alle Ausländer, die sich auch nur e i n Wort in der gewerkschaftlichen Bewegung, auch in der christlichen Gewerkschaftsbewegung, erlauben, aus Deutschland hinauswirft, daß sie aber Leuten, die zu dem Abschaum der Menschheit gehören. die aus allen Gassen und Schmutzwinkeln Englands zusammen- gefegt sind, die Türen weit öffnet und sie in deutsche Häfen herein- läßt, damit sie den deutschen Arbeitern Konkurrenz machen. Und dann stellt sich Herr Ballin, der die Verantwortung für eine solche Wirtschaft trägt, hin und bedauert, daß nicht einer von seinen Klassengenossen in den Reichstag gekommen ist. Ich meinerseits möchte fast bedauern, daß es uns nicht möglich ist. uns hier Auge in Auge mit einem dieser Herren auseinanderzusetzen.(Sehr gut! b. d. Soz.) Auch nach einer anderen Richtung hin sind außer- ordentlich interessante Symptome in diesem Ausstand aufgetreten: Die Arbeiter haben die„Dreistigkeit" gehabt, in die General- Versammlung der Hamburg-Amerikalinie hineinzugehen, um dort mit den Interessenten der Hochfinanz Abrechnung zu halten und zu sehen, ob hier nicht ein menschliches Empfinden für ihre Ansprüche und Forderungen erweckt werden könnte. Die Herren haben sich darüber entrüstet, daß die Arbeiter sie in ihren heiligen Interessen verletzen konnten. Da, wo sie die Gewinne zusammen- scharren wollten, wo sie-'immer unter f i ch waren, wo es galt, den Profit zu verteilen, da kommen auf einmal die Arbeiter mit ihrer„Anmaßung" und„Frechheit" hinein und wollen mit- sprechen und an das Gewissen der Herren appellieren. In Geldsachen aber hört nicht nur die Gemütlichkeit auf, sondern für gewisse Kreise auch das Gewissen und das menschliche Emp- finden.(Sehr richtig! b. d. Soz.) Herr Stinnes sagte einmal zu einem Minister:„Wir machen mit unserem Eigentum, was wir wollen, da lassen wir uns nicht hineinreden!" In derselben Weise reden die Herren zu dem Arbeiter, und sie zeigen ihren gesell- schaftlichen Anstand dadurch, daß sie vor den Arbeitern, wenn diese für ihre Interessen eintreten, ausspeien und die ganze Verachtung, die sie als Unternehmer gegen die Arbeiter empfinden, zum beut- lichsten Ausdruck bringen.(Hört! hört! b. d. Soz.) Ich habe nur den Wunsch, daß es unseren Arbeitern gelingen möge, mit diesen gewissenlosen Hochfinanziers, mit diesen Jndustrierrittern auch künftig ein ernstes Wort zu reden, um diesen Hochmut und diese Rücksichtslosigkeit des Unternehmertums gegen ehrliche, anständige Arbeiter durch eine gute und entschiedene Organisation zu strafen. (Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Ich komme nun zu einer Aeußerung des Herrn Pauli, der im Hinblick auf die gegenwärtige Aussperrung der Holzarbeiter in Berlin über den Niedergang deS Kleingewerbes klagt. Wenn irgend eine Taktik geeignet ist, den Handwerkerstand und das Kleingewerbe zu schädigen, dann diese Taktik der Unternehmer, an welcher Herr Pauli nicht ganz unschuldig ist. Kein Meister des Holz- und Tischlcrgewerbes darf sich den Ver- pflichtungen entziehen, die ihm die Unternchmcrorganisation auf- erlegt, wenn ihm nicht sämtliche Gläubiger auf den Hals gehetzt werden und er gänzlich unmöglich gemacht werden soll.(Zuruf rechts: Das haben sie von den Arbeitern gelernt!) Ach nein, Arbeiter haben keine Gläubiger; denn Arbeiter haben auch keinen Kredit, das können sie also von den Arbeitern nicht lernen! Die Unternehmer üben TcrrorismuS in anderer Weise: sie brauchen sich nicht hinzustellen und den Einzelnen ab- zufangen, sie rücken demselben auf die Bude, unter Ausschluß der Oeffentlichkeit, ohne Ueberwachung!(Sehr richtig! � bei den Sozialdemokraten.) Sie sagen: Wenn du dich nicht fügst, wird deine Existenz vernichtet! Das ist der Terrorismus jener Seite(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Draufgänger, wie Herr Pauli, sind die ungeeignetsten Leute. Tarifverträge zustande zu bringen. Ein wenig mehr Entgegenkommen, und der große Konflikt im Berliner Holzarbeitergewerbe wäre unmöglich ge° Wesen.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Wenn Herr Pauli sagt, im Tischlergewerbe sind gesunde luftige Arbeitsräume üblich, so zeigt er. daß er von diesen Verhältnissen garnichtS weiß. Erst jetzt hat die Technik eine Absaugevorrichtung erfunden, um der starken Staubcntwickelung entgegenzuwirken. Doch kommen diese Einrichtungen für das gesamte Gewerbe noch garnicht in Be- tracht. Wenn Herr Pauli auch nur ein wenig Sozialpolitik triebe, müßte er wissen, daß in der ganzen Holzbranche die Lungen- erkrankungen außerordentlich zahlreich sind, wovon die Berufs- arbeit die Ursache ist.(Sehr rihtig! bei den Sozialdemokraten.! Auf das Gebiet der Jugendorganisation will ich Herrn Pauli nicht folgen. Bemerken will ich nur, daß ich seine Entrüstung über das bekannte Gedicht:„Bet' und arbeit', ruft die Welt", nicht begreife. Ich will ihm verraten, daß der Verfasser des Gedichtes Herwegh ist, der als Dichter sicherlich einen größeren Namen hat. als Herr Pauli je als Parlamentarier haben wird.(Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Etwas sonderbar mutet es an, wenn Herr Pauli sich auch über die Komposition ausspricht. Ich darf ihm verraten, daß sie von Hans von Bülow herrührt! (Heiterkeit bei den Sozialdemokraten.) Daß Hans v. Bülow lange nach seinem Tode sich den Zorn des Herrn Pauli zugezogen hat, wirkt doch etwas komisch.(Heiterkeit.) Ich wende mich nun zu dem Redner der nationalliberalen Partei, der von uns für den Arbeiter Freiheit der Organisation verlangt. Wir können Herrn Stresemann, einen Vertreter des Verbandes sächsischer Industrieller, nur auffordern: Lassen Sie Ihrerseits den Unternehmern die Freiheit der Organi- sationl Da wird oftmals ein sehr scharfer Druck ausgeübt, um Unternehnier in die Organisation zu zwingen, darüber kann gar kein Zweifel bestehen.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Als Beispiel für den, Terrorismus der Gewerkschaften hat Herr Stresemann angeführt, daß in einem Streit über die Organisation ein Arbeiter einem anderen mit einer Zange über den Kopf geschlagen hat. Jeder Streit in einer Werkstätte wird gegenwärtig als Beispiel von Terrorismus den Gewerkschaften in die Schuhe geschahen. Unendlich viel wird von Terrorismus gefabelt, unendlich viel Unwahres in die Welt hinausgeschleudert, natürlich nur zu dem Zwecke, die Gewerkschaften zu diskreditieren. (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Ich will nur zwei Fälle von solchem„Terrorismus" anführen.„Die neue Zeit", ein liberales Blatt in Charlottenburg, teilte mit, daß ein Fuhrwerks- besitzer von streikenden Arbeitern ganz elend verprügelt worden sei. Der angeblich Verprügelte erließ darauf folgende Erklärung, welche „Die neue Zeit" aufnehmen mußte: „Der Fuhrwerksbesitzcr Emil Müller aus der Pestalozzi- ftraße teilt uns mit, daß er nicht von streikenden Zichleuten am Montagvormittag überfallen und mit einem Bierseidel ge» schlagen, auch nicht in einer Droschke nach Hause gebracht wurde. Der Herr befindet sich im Gegenteil wohl und munter. Er hat am Montagvormittag eine Möbelfuhre geladen, von einer Aus- schrcitung ist ihm nichts bekannt."(Hört! hört! bei den Sozial- demokraten.) „Die neue Zeit" fügt einfach hinzu: Ja, wir hatten die Sache von glaubwürdiger Seite erfahren. Die Glaubwürdigkeit ersehen Sie aus dem Ergebnis. Eine andere Berichtigung, die den Tat- bestand von selbst bietet, lautet: „Ich nehme die im„Regulator" vom 9. Oktober 1906 aus- gesprochene Beleidigung mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und erkenne an, daß die dort ausgesprochenen Be- leidigungen unwahr sind. Ebenso erkenne ich an, daß der Kessel- schmied Fritz Schulz von dem„Deutschen Metallarbeiterverband" die ihm zustehende Streikunterstützung erhalten hat." Bei solchen Berichtigungen darf man doch nicht glauben, daß gerade von unserer Seite strenger Terroriömus geübt wird, während doch von Ihrer Seite die rücksichtsloseste Unterdrückung Andersdenkender ausgeübt wird.(Sehr richtig! bei den Sozial. demokraten.) Ich erinnere z. B. an einen recht interessanten Boykott der katholischen Geschäftsleute: Die„Rhein- und Ruhr. zeitung" forderte nach den Wahlen nicht mehr und nicht weniger als den Boykott aller Geschäftsleute, die im Verdachte stehen, in der Stichwahl für unseren Parteigenossen Hengsbach gestimmt zu haben, sowie die Maßregelung der Arbeiter. Weil aber daß Kartell im Duisburger Wahlkreise auch von den„besseren" Katholiken Zuwachs erhalten hat, soll der Geschäftswelt gegenüber Vorsicht geübt werden. Das Blatt schreibt:„Lieber ein solch schwarzes Schaf ungestraft laufen lassen, als unseren gut national gesinnten Mitbürgern Gelegenheit zu geben, über politische Ungerechtigkeit zu klagen."— Andere Töne freilich schlägt das Scharfmachcrorgau gegen die Arbeiter an; hier empfiehlt es, die schwarzen und roten Agitatoren überhaupt nicht mehr zu beschäftigen! Wenn Sie also über Terrorismus der Arbeiter klagen, so bessern Sie selbst sich zuerst.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Herr Stresemann sagt, der Terrorismus der Gewerkschaften geht so weit, daß sie nicht einmal mehr Kriegervereinsmitgliedcr aufnehmen wollen. Ich würde einen solchen Beschluß für un» geschickt halten; aber in Sachsen wie in Preußen ist es den Krieger- vereinen direkt verboten, Gewerkschaftsmitglieder zu werden, wenn sie nicht sämtliche Kassenanrcchte verlieren wollen. Da mag Herr Stresemann mit seiner Einwirkung einsetzen.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Mit Anerkennung sprach er von den Tarifverträgen. Was nützt uns diese Anerkennung, wenn die große Mehrzahl der Unternehmer sich ablehnend verhält? Das Organ des Verbandes deutscher Industrieller weist mit Genug- tuung darauf hin, daß es in der Großindustrie keine Tarifverträge gäbe, und als bei Vergebung von Aufträgen die bayerische Regierung Berücksichtigung solcher Unternehmer empfahl, welche Tarifverträge abgeschlossen haben, wehrte sich der Zentralverband deutscher Industrieller gegen solche Anerkennung der Arbeiter- organisationen! Der Gcsamtverband deutscher Metallindustriellcr hat erst vor kurzem beschlossen, die Verhandlungen von Organisation zu Organisation zu vermeiden. Auch auf die Kartell- und Syndikatsbildung möchte ich Ihre Aufmerksamkeit hinlenken. Die Grundpfeiler der kapitalistischen Produktionsweise werden hier erschüttert, die freie Konkurrenz ist aufgehoben. Noch eine andere wichtige wirtschafts» politische Aenderung ist hervorgebracht: Durch die Konzentration der Betriebe, durch die Ausnutzung technischer Hülfsmittel und Er» sparung menschlicher Arbeitskraft ist die Ware nicht billiger ge- worden, sondern die Syndikatsbildung ermöglicht die Hinauf- schiebung der Preise ohne Rückficht auf die Herstellungskosten, lvo- bei rein spekulative Werte eine außerordentlich bedeutsame Rolle spielen. Kurssteigerungen der Aktien von 100 bis 150 Proz. sind meines Erachtens ungesund. Da fragt es sich, was die Re- gierung gegen diese außerordentliche Machtentfaltung der Hoch- finanz und der Großindustrie unternehmen kann. Als die Regie- rung versuchte, bei der„Hibernia" einzugreifen, ist das Herrn Möller sehr verargt worden, und gerade seine Freunde in der Großindustrie haben dazu beigetragen, daß er nicht mehr im Amte ist. Auch die Entwickelung auf dem Gebiete der Kohlenproduktion sollte der Regierung Anlaß zu ernsten Erwägungen geben. Kohle und Erz, die sich im Innern der Erde befinden, gehören der ge- samten Nation und nicht dem einzelnen zur Spekulation. AIS die Regierung in diese Interessensphäre eingreifen und das Mutungs- recht verstaatlichen wollte, wiesen die Herren vom Kartell darauf hin, daß im Saarrevier höhere Preist und niedrigere Arbeitslöhne herrschen als im Kartell! Wenn der preußische Staat in das Kohlcnkartell eintreten will, so wird er wahrscheinlich für höhere Kohlenpreise sorgen, ob aber auch für höhere Arbeitslöhne. das erscheint mir sehr fraglich.(Zustimmung b. d. Soz.) Nicht mit Unrecht sagen die Interessenten der Großindustrie: Wie kann die Regierung sich gegen den Einfluß der Großindustrie wenden, wenn sie selbst die rücksichtslosesten Unternchmcrpraktiken übt? Auf einem staatlichen Werke im Saarrevier ist ein Arbeiter, der 33 Jahre in diesem Betriebe gearbeitet hatte, entlassen worden, weil er in einer Wirtschaft ein sozialdemokratisches Flugblatt einem Eisenbahnbeamten auf Erfordern hinübcrgereicht hat.(Hörtl hört! bei den Sozialdemokraten.) Das war sein ganzes Vergehen. Der Gemaßregelte ist Vater von 15 Kindern, von denen drei beim Militär dienen; auch er selbst hat dem Vaterlandc ge- dient, bei den Bergungsarbeiten auf„Reden" hat er sich mit be- sonderer Bravour betätigt! Sie reden von der Undankbarkeit der Arbeiter, beweisen Sic einmal erst Dankbarkeit gegen die Ar- bester!(Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Weiter verweise ich darauf, daß in Staatsbetrieben den Ar- Hestern verboten ist, sich an irgendwelchen politischen Vereinen der Sozialdemokratie zu betätigen. Der Terrorismus und die Be vormundung gehen soweit, sogar den Frauen der Arbeiter die Beteiligung an den Konsumvereinen zu verbieten. Herr Raab wirft den Konsumvereinen vor, daß sie Sparkassen anlegen. Sie sollten uns doch für die Förderung des Spartricbes dankbar sein; Sie werfen uns doch so oft vor. daß wir die Arbeiter anreizen, nicht zu sparen.(Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Als Trumpf spielt Herr Raab aus, man solle den Konsumvereinen ver- bieten, Dividende zu zahlen. Wenn Sie es den Aktiengesellschaften auch verbieten wollten, läßt sich vielleicht darüber reden.(Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Aber da werden wir wohl auf unerschütterlichen Widerstand stoßen. Nun ein paar Worte über die Lage der landwirtschaftlichen Arbeiter. Bei der Zolltarifberatung haben die Herren von der Rechtcil ge- > sagt: wir wollen Zustände in der Landwirtschaft haben, die es Staatssekretär Graf Befadowsty teilt mit, daß für Fabriken, die mit Giftstoffen arbeiten, eine Reihe von Bundesratsverordnungen erlassen sind, daß für die keramischen Fabriken solche vorbereitet werden und daß in einzelnen Unternehmungen Schuhborschriften überhaupt nicht nötig sind, da der Schuß hier lediglich in dem Verhalten der Arbeiter liege. ermöglichen, den Arbeitern bessere Löhne zu zahlen. Die Land- die Schuld trägt. Wir bezweifeln sehr, ob dieser Reichstag bei erbracht werden; denn sie sind noch schädlicher als die, auch bont wirtschaft befindet sich jetzt in einer glänzenden Lage, aber an Er seinem Schluß auf eine ruhmreiche Periode der Sozialpolitik zurüd. Abgeordneten Schmidt verworfenen Rabattiparvereine. füllung der Versprechungen denten Sie nicht, im Gegenteil, die blicken wird. Ein Fortschritt in der Sozialpolitit ist nur Abg. Jtl( 3.): Wir vermissen ganz besonders den Gesetz westpreußische Landwirtschaftskammer fordert sogar in dieser berbunden mit politischem Fortschritt möglich. Diesem Fort- entwurf zur Sicherung der Forderungen der Bauhandwerker. Füs Periode die Einführung chinesischer Arbeiter! schritt steht aber in Deutschland ein starrer Stonservatismus ent- dringend notwendig halte ich die allgemeine Einführung der Sört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Schaffen Sie im Often gegen, der in der Verwaltung, Justiz und Regierung herrscht. Meifterprüfung und die Regelung des Gewerbebetriebes im Umber erträgliche Zustände für unsere landwirtschaftlichen Arbeiter, das Erst wenn diese Fesseln gebrochen sind, ist ein Aufsteigen möglich. ziehen, lettere, um einen größeren Schutz des ansässigen Gewerbewäre eine nationale Aufgabe, durch deren Erfüllung Sie Achtung( Lebh. Bravo! b. d. Soz.) treibenden zu erzielen; für eine Beschränkung des Haufierhandels gewinnen fönnten.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten; Staatssekretär Graf Posadowsky: findet der Staatssekretär im Hause sicher eine Mehrheit. Schwieriges Lachen rechts.) Sie wollen landwirtschaftliche Heimstätten gründen, Ich habe von dem Vorredner eine Aeußerung gehört, die mich fönnte die Regelung des Submissionswesens von Reichs wegen sein, aber nur mit einem kleinen Stück Gartenland; dadurch würde für freut, weil sie von einem Mitglied der sozialdemokratischen Partei weil die Verhältnisse in den einzelnen Staaten verschieden liegen. die Arbeiter nur eine Form der Hörigkeit entstehen.( Sehr richtig! kommt: Die Anerkennung des Segens unserer sozialpolitischen Abg. Semler( natl.): Der Streit im Hamburger Hafen liegt bei den Sozialdemokraten.) Gesezgebung. Solche Aeußerungen habe ich von den Vertretern in sozialdemokratischen Händen, das hat auch Herr Raab anerkannt, Ich wende mich nunmehr zu der Ausführung des Grafen dieser Bartei bisher nicht vernommen.( Lachen und Widerspruch ber aber meinte, die Reeder hätten ihre Offiziere veranlaßt, Gr Bosadowett über b. d. Soz.) Doch? Dann muß ich mir mal die Stellen bei der sparnisse an Kohlen zu machen und so die Schiffe gefährdet. Daß die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft. nächsten Gelegenheit zusammenfuchen lassen und Ihnen dann vor- es sich bei dem Streit um eine Machtfrage handelt, ist flar, aber halten. bie Aussperrung ist durch die Maifeier veranlaßt worden. Day Unter Berufung auf die badische landwirtschaftliche BerufsgenossenEin Teil der Ausführungen bes Borrebners galt der von den Reedern die Leute übermäßig lange beschäftigt werden, ist schaft führte er gestern aus, daß nach seiner Meinung oft die zukünftigen Gesetzgebung, Darüber läßt sich reden, nicht richtig, vielmehr wird die lange Arbeitszeit von den Arbeitern Renten ohne die nötige Unterlage und ohne begründeten Anspruch und wenn an die Reform der sozialpolitischen Gesetzgebung freiwillig übernommen, während die Reeder lieber fähen, wenn bewilligt würden. Ich habe ein anderes Urteil gewonnen und glaube, einigermaßen urteilen zu können, da in dem letzten Jahre gegangen wird, werden diese Wünsche, die aus der Prarie jeder Arbeiter nur fürzere Beit arbeitete, da dann die Leistungen heraus gestellt werden, berücksichtigt werden. Bunächst beffer wären. Der Streit ist entstanden, weil trok eines Tarifs ungefähr 1500 Rentenansprüche durch meine Hände gegangen sind. ater müssen die gesetzlichen Bestimmungen befolgt werden, vertrages die Arbeiter am 1. Mai feierten und dann für einige Der Staatssekretär führte ein Beispiel an, wonach ein Arzt auf sonst verliert man den Boden unter den Füßen. Der Abg. Schmidt Zeit ausgesperrt wurden, und weil außerdem die Arbeiter ents die Anfrage der Landesversicherungsanstalt einen Arbeiter für ge- hat gejagt, er habe hunderte von Aften durchgesehen und meine gegen dem Tarif jebe Nachtarbeit verweigerten. Der Zuzug von fund, auf die Anfrage der Berufsgenossenschaft denselben Ar- Bedenten nicht bestätigt gefunden. Das ist ja eben das Schlimme, Arbeitswilligen nach Hamburg wird von den Sozialdemokraten aufs beiter für erwerbsunfähig erklärt habe! Liegt die Sache wirklich daß sehr vieles, was in den Aften stehen sollte, nicht darin schärfste zu hindern gesucht. Die Reeder, an ihrer Spitze Herr so, dann bin ich auf das Urteil des ärztlichen Ehrenschiedsgerichts- steht. Die Anträge der unteren Instanz find eben nicht mit Ballin, sind bestrebt, Mißstände bei der Arbeit zu beseitigen, und hofs gespannt, por dem die Berufsgenossenschaft den betreffenden der Gründlichkeit und Sorgfalt behandelt, die im Interesse der ich hoffe, daß die Arbeiter ebenfalls einsichtig die Hand zum Arat unweigerlich bringen wird.( Sehr richtig! bei den Sozial sozialpolitischen Gesetzgebung notwendig ist. Ich will gar feinen Frieden bieten. Redner verteidigt das Verhalten der Reeder demokraten.) Sollten wirklich solche Fälle zugunsten der Arbeiter Ginfluß üben auf den Rüdgang der Renten, sondern bin nur gegenüber ihren Schiffsoffizieren, die zum Austritt aus ihrem vorkommen, so bilden sie sicherlich eine verschwindende Ausnahme. bemüht, daß die Renten so festgefeßt werden, wie es gefeßlich vor Berufsverein gezwungen worden waren. Daß der Verein etwa ( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Berallgemeinernde geschrieben ist. Mein Bestreben geht dahin, die Borbereitung durch das Recht haben fönnte, die Schiffe au revidieren, ist doch gewiß Schlüsse aus dem einzelnen Falle zu ziehen, würde heißen, die die unteren Instanzen wesentlich zu verbessern, und darin sollten nicht zu verlangen, zumal der Berein sozialdemokratische Tendenzen Aerzteschaft viel schärfer angreifen, als wir es jemals getan haben. Sie mich unterstüßen. Ich versichere Ihnen, es ist dringend notIch muß entschieden dagegen protestieren, daß den Aerzten im all- wendig. Ich habe auch nicht etwa einen Angriff gegen die deutsche hat, wie aus seiner Beteiligung an dem sozialdemokratischen Seemannsfongreß hervorgeht.- Rebner fragt zum Schluffe den gemeinen ein allzu großes Wohlwollen gegen die Versicherten und Aerztewelt gerichtet, sondern nur einige Aftenfälle mitgeteilt. Ich Staatssekretär, wie es mit der Enquete über die Fabriken steht, Berlebten nachgesagt wird. Ich habe immer gefunden, daß sie mit freue mich aber, daß der Vorredner, dessen Partei sonst zu jagen in benen giftige Stoffe berarbeitet werden. einer Gewissenhaftigkeit und Beinlichkeit prüfen, die oft zur Ein- pflegt, daß die Aerzte in Deutschland im Dienste des Unternehmers seitigkeit wird.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Im Ein- tums ständen, so lebhaft für die ersteschaft eingetreten ist. Ich tlang mit meiner ganzen Fraktion schäße ich trotz aller prinzipiellen kann Ihnen im allgemeinen durchaus zustimmen, aber eine bessere Gegenfäße die fachlichen Kenntnisse des Herrn Staatssekretärs hoch Vorbereitung der Anträge durch die untere Instanz ist notwendig. ein. Aber auf dem Gebiete des Versicherungswesens scheinen ihm Ich halte mich nun für verpflichtet, alle die Fragen zu beein paar Scharfmache in den Ohren zu liegen, die ihm ein gang antworten, die im Laufe der Debatte an mich gestellt worden sind. faliches Urteil über die Versicherungsgefeßgebung und ihre Hand- Die Einführung der Sonntagsruhe für die Binnenschiffahrt habe habung vorführen. Warum ist der Staatssekretär nicht meinem ich schon früher für notwendig erklärt, aber die Erhebungen des Rate gefolgt, den ich ihm im vorigen Jahre gab, und hat einmal Beirates für Arbeiterstatistik sind noch nicht beendet. Vorher kann Arbeiter über diese Fragen zu Rate gezogen?( Sehr richtig! ich in einer so schwierigen Materie feine Entscheidung treffen; ich bei den Sozialdemokraten.) Das ist eben der Mißstand, Herr werde aber auf ihre möglichste Beschleunigung hinwirten. Ueber Staatssekretär, daß es für Sie immer nur die Geheimräte und die das Berbot der Sonntagsarbeit in den Glashütten habe ich beengeren Interessententreise gibt.( Sehr richtig! bei den Sozial fondere Berichte der Gewerbeinspektoren eingefordert. Ich kann demokraten.) Nach der Meinung des Herrn Staatssekretäre ist den hier vorliegenden Anträgen erst stattgeben, wenn die Berichte die untere Instanz in Rentensachen nicht imstande, die Vorarbeiten vorliegen. Ich habe schon neulich gejagt, daß eine Reihe von Ausmit der gebührenden Gewissenhaftigkeit zu machen. Darauf möchte nahmen von der Verpflichtung zur Sonntagsruhe, soweit es fich ich erwidern, daß die Berufsgenossenschaft nicht bloß einen Arzt, übersehen läßt, in Zukunft nicht werden aufrecht erhalten werden sondern ein halbes Dutzend anhören fann, daß sie von der Befönnen. Für die Glashütten sind einstweilen schon sehr eins hörde die Vernehmung bereidigter Beugen usw. verlangen kann. schneidende Bestimmungen ergangen, die eine wesentliche Besserung Wollen Sie noch mehr Erhebungsmaterial? Unsere Versicherungs. bedeuten. Eine wichtige hier schon oft behandelte Frage ist die der gefebgebung hat sicher viele Mängel, aber die Mängel, die der Unterscheidung zwischen Fabrik und Handwerk. Was die An Herr Staatssekretär beklagt, find bis jetzt noch nicht zutage getreten, wendung der Arbeiterschutzbestimmungen der Gewerbeordnung auf ( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) einen Betrieb anbetrifft, so habe ich mich vor kurzem mit dem Ganz gewiß gibt es außerordentlich wohlwollende Landesver. Handelsminister in mündlichen Verhandlungen dahin geeinigt, das ficherungsanstalten, bei anderen ist dafür ebenso große Rücksichts- der einfachste Weg, den zahllosen zweifeln entgegen zu treten, losigkeit zu finden. Und ist es denn wirklich ein so schreckliches Ber- der wäre, zum Maßstab die in den einzelnen Betrieben beschäftigte brechen, wenn einmal einem Arbeiter eine Rente gewährt wird, weil Gehülfenzahl zu nehmen. Nur wenn man so äußere Merkmale er statt 200 nur 180 Marten geklebt hat? Ich glaube doch wirklich nimmt, ist eine befriedigende Lösung der Frage möglich. Was nicht, daß der Herr Staatssekretär das für so schlimm erachtet. aber die Zugehörigkeit zur Handels- oder Handwerkskammer anHamburg, den 12. April 07. Ich möchte übrigens darauf hinweisen, daß ich aus allen Renten- belangt, so hatte ich die Grundzüge zu einem Gesezentwurf ausEin Antrag, den Delegierten zukünftiger Verbandstage die fann feine Rechnung augenblidlich nicht nachprüfen. Aber die gearbeitet, Gine Rundfrage bei den Bundesregierungen hat er Sto ber Bartei sympatische Erklärung erledigt. St often dürfen nicht ausschlaggebend sein. Ausschlaggebend muß geben, daß das Bedürfnis nach einer Neuregelung nicht allgemein Vorlegung der Parteilegitimation aufzugeben, wird durch eine sein, daß die Arbeiter, die durch Unfall Schaden erleiden, ihre vorliegt. Auch der preußische Handelsminister hat unter Berufung Bu einem Antrag München, den Redaktionsschluß des BauMente bekommen. Wird nachgewiesen, daß die Landwirtschaft die auf die neuere Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichtes die Raften nicht tragen tann, dann muß eben die Gesamtheit Bedürfnisfrage verneint. Wir müssen also zunächst abwarten, ob hülfsarbeiter" auf Sonnabend mittag zu legen, antwortet der helfend eingreifen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Jch dieser von ihm eingeschlagene Weg sich als gangbar eriveift. Redakteur Töpfer: Die Schwierigkeit in der Beförderung der Zeitungen liegt zum Teil bei der Hamburger Post, welche am möchte übrigens doch darauf hinweisen, daß ich aus allen Renten. Auf die Klagen über die Gastwirtschaftsverordnung kann ich nur Expeditionstage, wo ein großer Andrang von Zeitungspadeten ist, fachen den Eindruck gewonnen habe, daß die landwirtschaftlichen erwidern, daß wir nach ungewöhnlich eingehenden Prüfungen zu Berufsgenossenschaften viel strenger in der Handhabung der gesetz einem anderen Resultat nicht haben fommen fönnen als zu dem, nicht genügend Unterbeamte zur Verfügung stellt. Ein höherer lichen Vorschriften sind als die gewerblichen Berufsgenossenschaften; das in der Verordnung niedergelegt ist. Auch das preußische Ab- Postbeamter hat ihm einmal auf eine Beschwerde erwidert, bei fie machen Dinge zum Gegenstand gerichtlichen Streites, die für geordnetenhaus hat einen Antrag auf ihre Abänderung abgelehnt. der Post müsse man mit Pfennigen rechnen. Das ist für die gedie gewerblichen Berufsgenossenschaften gar keine Rolle mehr Weiter verlangte der Vorredner eine Enquete für die Eisenwaltige Organisation der Deutschen Reichspoft teine besonders spielen. Wenn Mängel hinsichtlich der Rentenfeftfebung vorhanden industrie. Ich habe mich schon vor längerer Zeit in diesem Sinne berkehrsfreundliche Haltung. Redner stellt anheim, um dem Organ, find, so forge man doch für bessere Verwaltung der Berufs- an den preußischen Handelsminister gewandt, und dieser hat auch daß nur wöchentlich erscheinen kann, die Attualität zu erhalten, den Redaktionsschluß nicht auf Sonnabend mittag, sondern auf genossenschaften, statt sich immer um die Verwaltungs- Erhebungen angestellt. Es bleibt abzuwarten, ob auf Grund dieser den Montag mittag zu verlegen. Es wird so beschlossen. angelegenheiten der Krankenkassen zu bekümmern.( Lebhafte Su- Erhebungen fich die Notwendigkeit herausstellt, verschiedene VerordDie Vorbereitung der Gehaltsfrage wird der Statutenstimmung bei den Sozialdemokraten.) nungen zum Schutze von Leben und Gesundheit der Arbeiter zu beratungsfommission überwiesen. Der Antrag Solingen, den Man spendet immer den Rentenbeträgen so hohes Lob. Aber erlassen. Auch der Vorredner hat wieder den Bundesrat dafür Pokalbeamten aus der Hauptkasse Zuschüsse nicht mehr zu gegerade in der Landwirtschaft liegen die Dinge außerordentlich trübe. verantwortlich gemacht, daß die sozialpolitische Gesetzgebung bei uns währen, wird zurückgezogen, nachdem Brandmohr, Hamburg Jahr bemeffen wird.( Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) tanzler als dem einzigen verantwortlichen Vertreter der Regierung hat. Dagegen wird der Antrag Ruhrort, die Lokalbeamten ganz Es gibt in der Landwirtschaft Arbeiter, deren Lohn auf 300 M. das nicht schneller vorwärts kommt. Bon anderer Seite ist dem Reichsden agitatorischen Nutzen folcher Zuschüsse überzeugend dargelegt Siefe bekommen bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit die Zwei- die Schuld dafür aufgebürdet worden. Nach beiden Richtungen find oder zur Hälfte aus der Hauptkasse zu befolden, dem HauptvorSrittelrente, also ganze 200 M. pro Jahr.( Sört! hört!) Bei weiba die Angriffe fachlich nicht begründet. Ich kann auf das bestimmtefte stande zur Berücksichtigung überwiesen. Es wird beschlossen, fünf lichen Arbeitern beträgt die Vollrente 120 m, alfo 10 M. pro erklären, daß in bezug auf das Tempo und den Inhalt der sozial weitere Gauleiter anzustellen. Diese sollen ihren Gih haben in Monat.( Sört! hört!) Ich tenne einen Fall, in dem eine alte, politischen Gesetzgebung zwischen dem Reichskanzler und mir nicht Stettin, Posen, Bremen, Frankfurt a. M. und Stuttgart. elende, schwache Frau, die vollständig erwerbsunfähig ist, die die leisefte Meinungsverschiedenheit besteht.( Hört! hört!) Wenn Von der Statutenberatungsfommission wird beantragt, das 60 Prozent- Stente bekommt, nämlich 9 W. pro Monat! Von diesen ich jetzt Ausführungen über den Erlaß eines Vereinsgefeßes ge- Gehalt der Hauptvorstandsmitglieder, der Gauleiter, der Hülfs9 W. hat die Armenbehörde die Hälfte für geleistete Armenunter- macht habe, so war das lediglich eine Ergänzung zu der Erklärung, arbeiter im Hauptvorstand und des Redakteurs nach den Be ftübungen abgezogen!( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) die der Reichskanzler hier schon früher abgegeben hat. In bezug schlüssen des Stuttgarter Gewerkschaftskongresses festzusehen. aur Frage der Privatversicherung. Ich bin der letzte, das betone ich ausdrücklich der die auf die Biele und den Umfang der sozialpolitischen Gesetzgebung Wohltaten der Versicherungsgesetze verkennt. Aber hüten Sie fich ist der Reichstanzler mit mir vollkommen einer Ansicht.( Bravo!) andererseits vor Uebertreibung, und verkennen Sie nicht die Der Vorredner hat nun da gesagt, es fei im letzten Jahre gar Schwächen und Mängel dieser Gesetzgebung. Nicht darauf nichts geschehen. Demgegenüber möchte ich doch betonen, daß bertommt es an, die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften zu schiedene Verordnungen erlaffen worden sind, die erhebliche Vorentlasten, sondern darauf, derartig niedrige Mentenbeträge zu arbeiten erfordert haben. Manchmal sieht der Erfolg solcher Verbeseitigen. Mit solchen Summen fann tein armes Weib aus ordnungen sehr dürftig aus. Aber sie greifen tief in das gewerbtommen. Die Invalidenrente war der betreffenden armen Frau liche Leben ein und erfordern deshalb eine sehr eingehende Grörte. berloren gegangen, weil der Arbeitgeber nicht die Marken geklebt rung aller Streitfragen. Man muß auch bei der Sozialpolitik sehr hat und nach der gegenwärtigen Rechtsprechung nicht für diese vorsichtig sein und darf nicht Verordnungen erlassen, die die be Unterlassung berantwortlich gemacht werden konnte!( Sört! hört! rechtigten Lebensbedingungen der Industrie geradezu gefährden. bei den Sozialdemokraten.) ( Sehr richtig! rechts.) Was den Bundesrat anlangt, fo will ich Run zugeben, daß in einem Einheitsstaate unter Umständen die Gesetz gebung schneller geführt werden tann als in einem föderativen Ich fordere eine Verstaatlichung dieser Versicherung.( Sehr Staatswesen. richtig! b. d. Soz.) Nach dem Bericht des Aufsichtsamts für Abg. Wieland( D. Bp.): Mit der Zollgefekgebung bin ich ein Brivatbersicherung haben die inländischen Unternehmungen im berstanden.( Buruf rechts: Das ich nicht demokratisch!) Das ist Jahre 1904 eine Bruttoprämie von 663 Millionen und die aus- mie gleich.( Lebhafter Beifall rechts.) Dafür soll man aber auch ländischen Unternehmungen eine solche von 74 Millionen einge- den Handwerkern jetzt helfen, denen durch die Gesetzgebung der nemmen. Hier ist ein Stapital investiert, das die Summe weit letzten Jahre nur neue Opfer auferlegt worden sind. Ob durch die überragt, die wir heute an deutschen Anleihen auf den Markt Einführung des Befähigungsnachweises die Zustände gebessert gebracht haben. Diese Unternehmungen werfen ganz exorbitante werden können, bezweifle ich lebhaft. In erster Linie fehlt es dem Binne ab. Das Gebiet erfordert dringlich die Aufmerksamkeit Handwerk an dem nötigen Kapital, und da follte der Staat dieses der Regierung; es braucht nicht der privaten Spekulation unter- gegen niedrige Zinsen zur Verfügung stellen. Weiter ist notwendig worfen zu sein. Auch die Viehversicherung tann verstaatlicht werden. Die Sicherung der Forderungen der Bauhandwerker, die Ausdeh Sachsen hat damit glänzende Erfahrungen gemacht. Werden die nung der Versicherungsgefeße auf den gesamten Mittelstand und sewinne im Interesse der Gesamtheit verwendet, so können die Regelung des Submissionswesens nach dem Muster Breußens. auch die Opfer für die Landwirtschaft bedeutend ermäßigt werden. Werden diese Forderungen nicht erfüllt, dann werden were reife Die Boltsversicherung ist in außerordentlichem Aufschwung des Mittelstandes der Sozialdemokratie verfallen, was doch nicht zu begriffen. Sie hat starten Anklang in Arbeiterfreifen und viel wünschen ist.( Lebhafter Beifall rechts und im Zentrum.) Teicht noch größeren im Mittelstande gefunden. Hier wäre es mög- Abg. Riefeberg( Wirtsch. Ver.) wendet sich gegen die großzen lich, beit abschieben der Reflame und vieler Privatpersonen außer- Warenhäuser und Aktiengesellschaften und verlangt, daß man, statt ordentliche Vereinfachungen zu schaffen und mehr zu bieten, cis die Jubalidenversicherungsbeiträge in Lurusbauten anzulegen, lieber die Privatversicherung kann. Das wäre auch ein Stück wirklich die Altersgrenze herabsehen solle. Gegen den Terrorismus, der sich prattischer Mittelstandspolitik, aus der die fleinen Handwerker, im Boytott äußert, follte man durch Strafen vorgehen; dafür sollten Heinen Kaufleute, fleinen Landleute großen Nutzen ziehen würden. fich auch die Sozialdemokraten erflären, die ihn aber außerhalb Sehr aut würde diese freiwillige Versicherung neben den Zwangs dieses Hauses immer noch für zulässig halten. Auch ist zu be versicherungen bestehen und florieren können. Freilich dauern, daß diejenigen, die Arbeitswillige belästigen, von den Be stehen mächtige fapitalistische Interessen der Erfüllung dieses hörden nicht gehörig angefaßt werden. Nach dem schlechten Ausfall Wunsches entgegen. der Wahl find sozialdemokratische Abgeordnete im Lande herum Man verkündet pomphaft die Absicht der Sozialpolitik. Ueber- gereist und haben überall, wo sie vermuteten, daß die Geschäftsleute legen wies Herr Mugdan auf die Unfruchtbarkeit der Sozialpolitit nicht fozialdemokratisch gewählt hatten, Konsumvereine ins Leben des Zentrums hin. Ich lasse dahingestellt, ob das Bentrum allein gerufen. Für die Konsumbereine müßte der Bedürfnisnachweis Darauf bertagt sich das Haus. Persönlich bemerkt Abg. Schmidt- Berlin( Soz.): Herr Dr. Semler hat behauptet, daß meine Darlegung des Streits im Hamburger Hafen unrichtig ist. Ich stelle demgegenüber richtig, daß ich nicht behauptet habe, daß die 36stündige Arbeitszeit die Regel ist. Sie ist Ausnahme, aber das genügt mir vollkommen. Ich habe den Streit richtig dargestellt, aber daß die Arbeiter für die Maifeier vom Jahre 1906 erst im März 1907 bestraft worden sind, das ist, meine ich, ein merkwürdiges und langgezogenes Verfahren. Ueber Löhne habe ich überhaupt nicht gesprochen, darum handelt es sich bei diesem Streit nicht. Wenn Ballin der einsichtige Mann ist, als der ihn Dr. Semler hinstellt, dann möge er nicht in der schroffen Weise mit den Arbeitern verhandeln, und dann wird man auch zur Verständigung gelangen. Nächste Sitzung: Montag 2 Uhr( Fortsetzung der heutigen Tagesordnung). Neunter Verbandstag des Verbandes der baugewerblichen Hülfsarbeiter Deutschlands. geführt. Sechster Verhandlungstag Nachmittagssihung. Die Debatte darüber wird bis zum Schluß der Sigung fort Siebenter Verhandlungstag. Hamburg, den 13. April 07. Die Debatte über die Gehaltsfrage wurde fortgesetzt. Die Vorlage der Kommission lautet: Es sollen erhalten: Der erste und zweite Vorsitzende, der Hauptkassierer, der Redakteur und der Sefretär 2400 bis 3000 M., der Expedient und der zweite Kassierer 2200 bis 2800 M., die Sülfsarbeiter den Höchstlohn am Orte, die Gauleiter 2100 bis 2600 M. und die Lotalbeamten möglichst 1800 M. Der Hauptborstand soll darauf hinwirken, daß die Lofal beamten den in Vorschlag gebrachten Gehaltejat bis 1908 beziehen. Mit der Lohnerhöhung an den betreffenden Orten sollen bunlichst auch die Gehaltssäße der Lokalbeamten steigen. Außerdem soll ein Ferienurlaub von 14 Tagen gewährt werden. Die Ausdrücke möglichst und tunlichst wurden, weil unverbindlich, lebhaft bekämpft. Ein Antrag fordert für die Lokalbeamten ein Grundgehalt von 1800 M., steigend bis 2500 M. Auch sollen die Lokalbeamten einen Ferienurlaub von 14 Tagen erhalten. Die Gehälter der Hauptvorstandsmitglieder sollen, abweichend Das von der Vorlage, allgemein 2400 bis 3000 m. betragen. Gehalt der Gauleiter wird auf 2200 bis 2600 9. bemeffen. Mit diesen Aenderungen wurde die Gehaltsstala angenommen. Die Stelle eines zweiten Redakteurs foll ausgeschrieben werden; auch fönnen sich um diesen Posten Mitglieder anderer Organisationen bewerben. Das Verbandsorgan foll hinfort achtseitig erscheinen. Die feitherigen Vorstandsmitglieder Behrendt, Brand. mohr, Lange, Wrede, Mohnt und Töpfer werden wiedergewählt. Zu Revisoren werden Pommerente- Hamburg, Albrecht Lübeck und Claussen- Bremen gewählt. Als Sitz der refommission wird Hamburg, als Ausschußort Berlin bestimmt. Den ausgesperrten Hafenarbeitern wird ein Unterstüßung von 5000 M. überwiesen.. Mit der Aufforderung, mit ganzer Kraft für die hehren Ziele der Arbeiterbewegung einzutreten und einem Hoch auf die all gemeine Arbeiterbewegung und den Verband, in das die Delegierter fräftigst einstimmten, wird der Verbandstag nach fechstägige Dauer furz nach 11 Uhr vormittags geschlossen. Unserem Parteigenoffen und Freund, dem früheren Bigarrenarbeiter und Fabrikanten Theodor Goecke zu feinem heutigen 70. Geburts. tage die herzlichsten Gratulationen. Im Auftrage vieler Freunde 28765 Wilh. Boerner. Unserem Freunde Gustav Walter nebst Frau zur silbernen Hochzeit die beften Glüdwünsche von den Stammgästen der Wärmehalle des Südens. Zu Eurem Silberfeste Gratulieren wir nun heut' Und wünschen Euch das Beste, Glüd und Zufriedenheit. Und tommen trübe Tage. In Eurem Lebenslauf, So nehmt auch diese Plage Mit frohem Mute auf. Den Genossen des 6. Kreises, Bezirk 681, fagen wir anläßlich der Silberhochzeitsfeier unseren herzlichsten Dant. 4590 Theodor Birr nebst Frau, Stephanstraße 31. Sozialdemokrat. Wahlverein für den 4. Berliner Reichstagswahlkreis Landsberger Biertel. Bezirk 401a, II. Teil. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unfer Genosse, der Rohrleger August Rebe gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 15. April, nachm. 5 Uhr, von der Leichenhalle des Martus- Kirchhofes in Wilhelmsberg aus statt. 244/1 Der Vorftand. Verband der Fabrik-, Land-, Hülfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands ( Zahlstelle Berlin). Die Beerdigung unseres auf so plögliche Art aus dem Leben geschiedenen Mitgliedes August Rebe findet am Montag, den 15. April, nachmittags 4 Uhr, von der Halle des Martus- Friedhofes, Wilhelmsberg, aus statt. Bahlreiche Beteiligung erwartet 64/8 Die Ortsverwaltung. Sozialdemokratischer Verein für den 5. Berliner Reichstagswahlkreis. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Maurer polier Karl Burrasch Mendelssohnftr. 18 verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Dienstag, den 16. April, mittags 12 Uhr, vom Strankenhause Friedrichshain aus nach dem städtischen Bentral- Friedhofe in Friedrichsfelde statt. Diejenigen, welche am Leichenauge nicht teilnehmen tönnen, werden gebeten, um 1 Uhr auf dem Friedhofe anwesend zu sein. 245/14 Der Vorstand. Zentral- Kranken- Unterstützungsu. Begräbnisverein der Schmiede u. verw. Gewerbe Deutschlands. Berlin V. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß der Kollege Albert Müller am 10. April 1907 verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute, Sonntag, den 14. April, mittags 11% Uhr, von der Leichenhalle des Philipp Apostel- Kirch hofes in der Müllerstraße( Ede Seestraße) aus ftatt. Um rege Beteiligung ersucht 8806 Die Ortsverwaltung. Zentral- Verband der Zimmerer Deutschlands. Zahlstelle Berlin u. Umgegend. ( Bezirk 8.) Allen Kameraden zur Nachricht, daß unser treues Mitglied Emil Schulzeam 9. b. M. auf dem Neubau Barbaroffastraße, unweit des Prager Plages, tödlich unglüdt ist. berEhre seinem Andenken! Da die Leiche polizeilich beschlagnahmt ist, kann der Zeitpunkt der Beerdigung noch nicht mitgeteilt werden. Dieses wird in einer späteren Bekanntmachung erfolgen. 254/10 Um rege Beteiligung bittet als dann Der Borstand. Achtung! Achtung! Radfahrer! Mitglied. d. Arh.Radf.-Bd. Solidarit Zu dem am heutigen Tage stattfindenden Leichenbegängnis unferes Genoffen Ignaz Auer 12/2 treffen sich die Mitglieder Punkt 21 Uhr am Kreuzberg, Ecke Großbeerenstraße. Der Vorstand. F. Bechert. Sozialdemokrat. Wahlverein Schöneberg. ( Bezirk 5c.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser langjähriges Mitglied, der Bauarbeiter in- s August Lehmann am Dienstag ganz unertvartet, als Opfer feines Berufs, plöblich verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. April, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Schöneberger Friedhofes, Mar straße, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 15/14 Der Vorstand. 99 Gesangverein Froh' Hoffnung" Berlin W. ( M. d. A.-S.-B.) Am 9. d. M. verfchied nach kurzen, schweren Leiden unser treuer Sangesbruder 29186 Emil Schulze, welcher im Alter von 25 Jahren auf dem Schlachtfelde der Arbeit fein Leben lassen mußte. Ehre seinem Andenken! Beutral- Kranken- und Sterbekaffe der Zimmerer. ( E. H. No. 2, Hamburg.) Bezirk 1. Den Mitgliedern zur Nachricht. daß unser Mitglied, der Zimmerer Emil Schulze Barbarossastraße 2 wohnhaft, am 9. April durch Unfall ver storben ist. Die Beerdigungszeit wird später bekannt gegeben. 25915 Der Vorstand. Sozialdemokratisch. Wahlverein Zossen. Todes- Anzeige. Am Freitag früh 6 Uhr verfchied nach langem Leiden, unfer werter Genoffe Johannes Engler im Alter von 39 Jahren. Die Erde sei ihm leicht! Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags 3 Uhr, auf dem Dabendorfer Kirchhof statt. 289/10 Zentralverband deutscher Brauereiarbeiter Zweigverein Berlin, Sektion II. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß am Donnerstag, den 11. April, unjer Kollege, der Flaschenkellerarbeiter dru Karl Nikolai ( Brauerei Friedrichshain) an der Proletarierkrankheit verflorben iffrierfran Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. April, nachmittags 5 Uhr, von der Leichen balle des Bions- Kirchhofes in Nordend aus statt. 41/17 Der Vorstand. Zentralverband der Steinsetzer, Pilasterer und Berufsgenossen Deutschlands. Filiale Groß- Berlin 1. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied Hermann Philipp am 10. April gestorben ist. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonntag nachmittags 3%, Uhr von der Leichenhalle des Weißenfeer Kirchhofes, Rölfestraße, aus statt. Rege Beteiligung erwartet 174/4 Der Vorstand. Nach langem schweren Leiden erlöfte der Tod meinen lieben Mann, Bater, Schwiegerjohn, Bru der, Schwager und Dntel Reinhold Buller im Alter von 43 Jahren. Die Beerdigung findet Diens tag, den 16. April, nachmittags von Andreasgemeinde in Wilhelmsberg htt 2915b Dies zetgen, um stille Teilnahme bittend, tiefberibt an Minna Bulle" und Sohn, Pücklerstr. 30. Berlin, den 13. April 1907. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes, des Maschinisten ron Paul Ruden sage ich allen Freunden, Verwandten und Bekannten, insbesondere der Firma Sloß u. Heumann meinen 2012b herzlichsten Dant. Witwe Marie Ruden. Für die herzliche Teilnahme und 0000 N.JSRAEL 26-30 Spandauer Str. BERLIN C. König- Strasse 11-14 GROS Gegründet 1815 Wäsche- 00 Ausstattungen Anfertigung in Kranz benden bei der Beerdigung eigener ZuM meines lieben unvergeßlichen Mannes, des Zimmerers 28776 Emil Müller fage ich allen, insbesondere dem Gefangverein Rote Nelfe I", sowie den Mitgliedern des Wahlvereins, Lotterieverein Glüdsstern", schneiderei und Näherei ogul- enioM 。 DETAIL □ EXPORT 19 Gegründet 1815 Verkaufshäuser der Firma N. JSRAEL, gegenüber dem Rathause AA Wohnungs- B Einrichtungen Ausstellung vollständig eingerichteter Musterzimmer 02.89auldilens Jende Einigkeit, Lotterieberein 1905 qu- Der illustrierte uldtofts Tonobles Berein der Zimmerer und den Kol legen der Firma Hausbaugesellschaft, welche meinem Manne die lepte Ehre erwiesen, meinen herzlichsten Dant. Wwe. Müller nebft Stindern. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden bei der Beerdigung meiner lieben Frau und guten Mutter sage ich allen Freunden und Bekannten, insbesondere dem Gefangverein Gerechtigkeit" meinen herzlichsten Dant. 28785 Karl Bließ nehst Kindern. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme bei der Beerdigung unseres einzigen, ge liebten Sohnes und Bruders( 28596 Rudolf fagen wir allen Bekannten und Ber wandten unseren herzlichsten Dank. Familie Moritz Srenk. Orts- Krankenkasse der Stellmacher. Dienstag, den 23. April 1907, abends 8%, Uhr: LT Ordentliche General- Versammlung in Dräsels Festsälen, Neue Friedrichstr. 35, Zages Drdnung: a 1. Bericht des Borstandes. 2. Rechnungslegung des Jahres 1906. 3. Bericht der Revisoren. 4. Verschiedene Kaffenangelegenheiten. m3.00 Der Vorstand. J. A.: F. Josewski. Beim Vorzeigen dieses Inserats 4% Rabatt. 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Tempelhofer Feld Friesen Baerwald Bergmann Strais Fr Strap Die Aufstellung des Zuges erfolgt: Lichterfelderstraße. Vor dem Leichenwagen stellen sich auf: 1. Reichstagsfraktion. 2. Ausländische Delegierte. 3. Deutsche Delegierte( außer Berlin). 4. Die Generalfommission. 5. Kranzdeputationen der Gewerkschaften und von auswärts. Hierauf der Leichenwagen, dann die Angehörigen und der Parteivorstand. Daran anschließend in der Dreibundstraße: 1. Der 1. Kreis. 2. Der 2. Kreis. In der Kreuzbergſtraße ſtellen ſich auf: 1. Der 3. Kreis. 2. Der 4. Kreis. In der Bergmannstraße stellen sich auf: 1. Der 5. Kreis. 2. Der 6. Streis. In der Hagelsbergerstraße stellt sich auf: Teltow- Beeskow. In der Yorkstraße stellen sich auf: Nieder- Barnim. Die Genossen werden gebeten, sich in Reihen zu 5 Mann aufzustellen. Abmarsch Punkt 1 Uhr. Der Zug bewegt sich in folgender Weise: Vom Trauerhause Lichterfelderstr. 30 durch die Lichterfelderstraße. An der Spize ein Musikkorps, dann das Banner und die oben unter 1-5 bezeichneten. Es schließt sich( von der Dreibundstraße kommend) der 1. und 2. Kreis an, durch die Belle- Alliancestraße, wo sich( von der Kreuzbergstraße kommend) der 3. und 4. Kreis anschließt, hierauf( von der Bergmannstraße kommend) der 5. und 6. Kreis. Dann folgt( von der Hagelsbergerstraße tommend) der Kreis Teltow- Beeskow. Der Zug bewegt sich dann durch die Gneisenaustraße, wo sich( von der Yorkstraße kommend) der Kreis NiederBarnim und die sonstigen Teilnehmer sowie die Stranz deputationen von Fabriken, Werkstätten usw. anschließen. Der weitere Weg ist dann: Sonntag, 14. April 1907. Die polizeiliche Genehmigung des Leichenzuges ist bereits erfolgt, doch treten folgende Einschränkungen in Kraft: 1. Es darf auf dem Wege vom Trauerhause nach dem Friedhofe, aber nicht in der Nähe von Kirchen, Musik gemacht werden; nur Trauermusit, nicht Marschmusit, ist gestattet. 2. Die Entfaltung oder das Vortragen von roten Fahnen, das Mitführen von Parteiabzeichen, roten Schleifen und sonstigen tendenziösen Emblemen irgend welcher Art, ist mit Ausnahme der Abzeichen der Ordner nicht gestattet. Banner von Vergnügungsvereinen dürfen überhaupt nicht, solche anderer Vereine nur dann mitgeführt werden, wenn dieselben mit dichtem schwarzem Flor verhüllt sind." Infolgedessen sind auch die roten Kranzschleifen mit schwarzem Flor zu umhüllen. Reden am Grabe zu halten ist polizeilich streng verboten, nur ganz kurze Widmungsworte sind gestattet, was wir die Parteigenossen zu beachten bitten. -nemsa.nege Der Zentralvorstand. Die Ordner der Kreise versammeln sich am Sonntagvormittag 11 Uhr zur Entgegennahme der nötigen Instruktionen, wie folgt: Die Ordner des 1. und 2. Kreises im kleinen Saale der Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. Gneisenaustraße- Bärwaldstraße- Prinzenstraße- Gitschinerstraße Stalizerstraße- Oberbaumbrücke- War- Die Ordner des 3. und 4. Streifes im großen schauerstraße Frankfurter Allee- Frankfurter Chauffee- Saale der Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. Gudrunstraße nach dem Städtischen Friedhof in Friedrichsfelde. Vor dem 1. Kreis, dem 4. Kreis und Teltow- Beeskow marschiert je ein Musikkorps. m ne nur die Angehörigen, der Barteivorstand, die ReichstagsDie Drdner des 5. und 6. Kreises in Habels Brauerei, Bergmannstr. 5/7. Die Drdner von Teltow- Beeskow und Niederbarnim bei Goßmann, Kreuzbergstr. 48. Zutritt zu der Leichenfeier auf dem Friedhofe haben Die Leitung jedes Kreises liegt in den Händen des Kreisfraktion, die ausländischen und deutschen Delegierten außer vorfigenden. Als Ordner fungieren die Bezirksführer, welche Berlin, ferner die Kranzträger der Kreise sowie der einzelnen sich pünktlich an den oben bezeichneten Stellen einzufinden Organisationen( in der Höchstzahl von je drei) und die Ver- haben. treter der Presse( letztere gegen Vorzeigung einer Legitimation nen ihres Blattes). Die Kreisvorsitzenden werden ersucht, sich schon um 1/11 Uhr in der Bockbrauerei( fleiner Saal) einzuDie Genossen, welche nachher die Grabstätte besuchen stellen, ebenso die Palmwedelträger des zweiten Kreises gleichwollen, werden dringend gebeten, nach der offiziellen falls schon 11 Uhr. Feier in geschlossener Reihe vorbeizumarschieren. Alle sonstigen Teilnehmer sowie die Kranzdeputationen von Fabriken, Werkstätten usw. Die gewerkschaftlich organisierten Genossen und die Frauen werden gebeten, sich ihren Kreisen anzuschließen. Achtung! Die Ordner stellt jeder Kreis für sich. Wir machen die Genossen darauf aufmerksam, daß die Die Ordner find kenntlich an den roten Binden und Kranzschleifen vom kommenden Dienstag ab im Gewerkschaftsbitten wir alle Teilnehmer, sich den Anordnungen derselben haus ausgestellt werden. zu fügen. Der Zentralvorstand. Achtung! Arbeiter, Parteigenoffen Berlins u. Umg. FrühjahrsDie Bestrebungen unserer Organisation, auch in den Detailgeschäften der Herrenkonfektion Betriebswerkstätten und feste tarifmäßige Löhne zu erringen, haben bei den Firmeninhabern, welche um Bewilligung dieser Forderungen angegangen wurden, unter Ausflüchten, die wir als stichhaltig nicht anerkennen fönnen, Widerstand gefunden. Wir sehen uns deshalb genötigt, gegen diese Geschäfte das Mittel des Boykotts in Anwendung zu bringen. Die Delegierten zur Berliner Gewerkschaftskommission haben einem dementsprechenden Antrage ihre Zustimmung erteilt und die Parteigenossen von Groß- Berlin sind diesem Beschluß beigetreten. Wir appellieren deshalb mit Gegenwärtigem an die Parteigenossen und Gewerkschaftsmitglieder Berlins und Umgegend, bei ihren Einkäufen und Bestellungen von Herren- und Knabengarderobe in Zukunft nachstehende Geschäfte meiden zu wollen: Osten: Behrendt, Grüner Weg 110. Bohne, Landsbergerstr. 79. Lucian, Landsbergerstr. 56. Verkaufshalle Vulkan, Große Frankfurterstraße 5. Wand, Große Frankfurterstr. 116. Süden: Wormann, Kottbuser Damm 77. Littmann, Dranienstr. 2. Kommandithaus Schendel, Dranienstr. 38. Esders u. Dyckhoff, Dranienſtr. 48. Karl Stier, Dranienstr. 166. Konfektionshaus Böhm, Stalizerstr. 39. Wand, Prinzenstr. 17. Schulmeister, Dresdenerstr. 4. Zentrum: Norden: Gebr. Schweriner, Chauffeeſtr. 113. Wand, Chauffeeſtr. 86. Juras, Chausseestr. 84. Ringel, Chausseestr. 81. Ringel, Brunnenstr. 47. Lewy u. Co., Brunnenstr. 50. Bendit, Brunnenstr. 68. Bornstein, Brunnenstr. 181. Schendel, Rosenthalerstr. 8. Amerik. Verkaufshalle, Rosenthalerstraße, Ecke der Weinmeisterstraße. Westen: Kaplan, Friedrichstr. 1. S. Adam, Leipzigerstr. 27/28. Karl Stier, Potsdamerstr. 113a. Landsberger, Friedrichstr. 108. Thiéry u. Sigrand, Friedrichstr. 179. Vandsburger, Friedrichstr. 7. Weltmann Nachf. Stephan Esders, Kaiser Vandsburger, Turmstr. 30. Wilhelmstr. 41. Esders u. Dyckhoff, am Dönhoffsplak. 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Mehrheit auf folgenden Standpunkt: Der vom Kläger unter- angreifen, zweifellos nichtig sind, da solche Verträge auch zeichnete Vertrag sei ja als nicht schön zu bezeichnen, er habe als gegen die guten Sitten" verstoßend zu betrachten seien". aber abgeschlossen werden dürfen. Kläger hätte ihn ja auch( Sten. Ber. des Reichstags 1896 G. 2760 und Anlageband 4 Verstößt ein Vertrag auf Ausschluß des Koalitionsrechts mit nicht unterschreiben brauchen. Nachdem er es getan, sei die S. 1956.) Leider wurde deshalb die von sozialdemokratischer Androhung einer Konventionalstrafe gegen die guten Sitten? Abmachung bindend, denn als gegen die guten Sitten ver- Seite vorgeschlagene präzisere Fassung als überflüssig abDarum handelte es sich in der Sizung des Berliner stoßend könne der Vertrag nicht angesehen werden. Etwas gelehnt. In der Theorie stimmen Schriftsteller wie Sigel, Gewerbegerichts bom 9. April. Der Inhaber der anderes würde es sein, wenn C. Bolle das einzige Geschäft Söhne, Lotmar, Nelfen, Bland- zum Teil Nur- Juristen" Firma C. Bolle( Meierei) hatte im Oktober vorigen gleicher Art am Orte wäre und die hier ansässigen Unter- wie Pland- dahin überein, daß demnach Verträge, die, wie Jahres seine Arbeiter und Arbeiterinnen zusammenkommen zeichner die Möglichkeit einbüßten, hier eine gleiche Stellung die Bolleschen, gegen die Prinzipien der Koalitionsfreiheit lassen. Es wurde ihnen eröffnet, daß sie binnen acht Tagen zu suchen und zu finden. Dann könnte allenfalls die Vor- verstoßen, gegen die guten Sitten verstoßen und deshalb einen Revers unterschreiben sollten, der dahin lautet:„ Ich schrift über die Ungültigkeit von Verträgen, welche gegen die nichtig seien. Und das Berliner Gewerbegericht fällt in seiner verpflichte mich, dem Zentralverband der Handels- und guten Sitten verstoßen, in Betracht kommen. Das wäre aber Mehrheit eine entgegenstehende Entscheidung! Sie zeigt Transportarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands wäh nicht der Fall, denn es sei die Möglichkeit gegeben, in eine aber auch, wie notwendig ein zivil- und strafrend der Dauer meiner Beschäftigung bei der vielen anderen, hier bestehenden großen Meiereien oder rechtlicher Schutz des Koalitionsrechts ist, der Meierei Bolle nicht anzugehören; auch verpflichte ich in ein anderes Milchgeschäft einzutreten. so wie er von sozialdemokratischer Seite wiederholt bormich, alle Versammlungen und Zusammen künfte dieses Verbandes nicht zu besuchen. Handle ich dieser Verpflichtung zuwider, so soll die Meierei Bolle berechtigt sein, mich jederzeit zu entlassen und von mir eine Konventionalstrafe von 101 M. einzufordern. Für die Entrichtung dieser Summe bin ich auch mit der von mir gestellten Raution haftbar." In der Zusammenkunft erscholl der Ruf:„ Wer nicht unterschreibt, kann sich als entlassen betrachten." Es wird behauptet, daß Herr Kommerzienrat Bolle ihn selbst ausgestoßen habe. Von den Vielen, die den Nevers unterschrieben, standen am 9. April fünf vor dem Gewerbegericht als Kläger gegen die Firma S. Bolle. Sie beanspruchten Herauszahlung ihrer Kaution in Höhe von 101 M. Bei dem einen Kläger war der Grund der Entlassung und der Einbehaltung der Kaution, daß er an einer von Handels- und Transportarbeiterverband einberufenen Versammlung teilgenommen hatte. Es handelte sich um einen Mann, der zwölf Jahre lang bei der Firma war. Das Gewerbegericht wies ihn mit seiner Alage ab! Die Rammer stellte sich in ihrer Kgl. Preuß Staatsmedaille Am Oranienplatz In den anderen vier Fällen wurde C. Bolle zur Hergeschlagen ist. Das Koalitionsrecht der Arbeiter ist, um mit auszahlung der Kaution berurteilt, weil der Gneist zu reden, eine Grundlage der bestehenden GesellNachweis nicht gelang, daß eine Zusammenkunft von Bolle- schaftsordnung". Für Aufrechterhaltung, Erweiterung und schen Arbeitern, an der sie teilnahmen, vom Handels. Schutz dieser Grundlage treten, wie die Braris der Zivilund Transportarbeiterverband einberufen und Strafgerichte, nicht minder wie die Reichstagsverhandworden sei. lungen zeigen, fast nur noch die Sozialdemokraten ein. Wer, wie das Berliner Gewerbegericht gegen diese Grundlage der auf der Arbeit rechtlich Freier beruhenden Gesellschaftsordnung verstößt, spricht sich für eine Gesellschaftsordnung aus, die nicht aus rechtlich Freien besteht, sondern aus Herren, die die Arbeitskraft ihrer Mitmenschen, geschützt durch parteiische Gesetze und Rechtsprechung, ausbeuten, und aus unfreien Hörigen, die die Menge der Bevölkerung bilden. Die Erkenntnis der Notwendigkeit einer Stärkung der gewerkschaftlichen und politischen Organisationen und Erfüllung der Gewerkschaften mit sozialdemokratischem Geiste möge die Folge folcher Urteile und anderer Angriffe gegen den Rest des Koalitionsrechts sein. Dann hat das sozialpolitisch rückständige gewerbegerichtliche Erkenntnis wenigstens etwas Gutes, wenn auch wider Willen, geleistet. Die oben wiedergegebene Entscheidung widerspricht dem Gesetz und dem Rechtsbewußtsein aufs stärkste. Eine solche Entscheidung ist geradezu eine Schmach für die gewerbegerichtliche Institution. Bei der Beratung des Bürgerlichen Gesetzbuches hatte die sozialdemokratische Fraktion in der Kommission beantragt, ausdrücklich im Gesez auszu sprechen, daß Verträge nichtig sind, die gegen die Koalitions freiheit verstoßen, die z. B. vereinbaren, daß Personen, die einer bestimmten politischen oder gewerkschaftlichen Richtung sich anschließen oder die einem bestimmten gewerkschaftlichen Verein sich anschließen, eine Konventionalstrafe zu zahlen oder die Arbeit zu verlieren hätten und dergleichen. In der Kommission waren alle Barteien und die Vertreter der Regierung darüber einig, daß solche Verträge, die die Koalitionsfreiheit Konfektions- Haus Kal reuß. 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Für den Anferatenteil verantw.: Th. Gløde, Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 87. 24. Iahrgmy. 4. Mm vs Jonittf KM» lolMlitt. Somltag, 14. April 1907. parte!- Hngelegenheitcn» Zur Beerdigung des Genossen Jgnaz Auer versammeln sich die Genossen der einzelnen Borort» wie folgt: Wilmersdorf: In den Bezirkslolen; von dort gemeinsam nach der Hagelsbergerstrahe. Steglitz: 10% Uhr im Restaurant Schellhase. Britz: Punkt 12 Uhr an der Hermann- und Delbrückstratzen- Ecke; von dort aus Fahrt mit Linie 7 bis Halleschcs Tor. Königs-Wusterhausen: Uhr am Bahnhof. Ober-Schöneweide: Abmarsch morgens 10 Uhr vom Lokal Kaufholt, Wilhelminenhof 18. Abfahrt vom Bahnhof Nieder- Schöneweide 10.33 nach dem Görlitzer Bahnhof. Friedrichshagen: 10.34 vom hiesigen Bahnhof Abfahrt. Die Libliothekstunde fällt aus. Stralau: 11 Uhr am Bahnhof Treptow vor dem Eingang nach der Parkseite; von da Abfahrt nach Dorkstratze. Rummelsburg-Boxhagen: 10 Uhr bei Tempel, Alt-Boxhagen, Ecke Neue Bahnhofstratze. AdlerShof: Um 10 Uhr bei Kähne, Bismarckstrahe. Johannisthal: Vormittags 10 Uhr bei Gobin, Roonstr. 2. Friedrichsfelde: 10% Uhr im Lokal des Genossen Bartolain, Prinzen-Allee SS. Abfahrt vom Bahnhof Lichtenbcrg-Friedrichs- selbe 11.21. Grünau: 11.08 in der Grünen Ecke, Köpenickerstrahe. Reinickendorf-West: 11 Uhr beim Genossen Franke, Eichborn- strahe. Tegel: Beim Genossen Gehlhaar, Berlinerstr. 02. Abfahrt Punkt 10 Uhr. Pankow: �12 Uhr im Restaurant Scherer, Gneisenaustr. 115 (Ecke Belle-Alliancestratze). Fahrverbindung für die Bewohner des Nordbahnviertels Linie 38(Badstrahe), für alle anderen Linie 47(Berlinerstrahe) bis Epittelmarkt. Zur Lokalliste! Die zwischen den Parteigenossen SchönebergS und der Verwaltung der dortigen„Schlohbraucrei" ausgebrochenen Differenzen sind nunmehr zu unseren Gunsten beigelegt, so dah die „Schlohbrauerei" uns nun zu allen Veranstaltungen zur Verfügung steht. Die Lokalkommission. 1. Wahlkreis. Am Dienstag, den 18. April, abends 8% Uhr, findet im Lokale„Dräsels Festsäle", Neue Friedrichstr. 35, die Fortsetzung der Generalversammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins für den 1. Berliner Reichstagswählkreis statt: die Tagesordnung lautet: 1. Bericht der Kommissionen.(Preh-, Lokal- und?lgitationskommission.) 2. Anträge. 3. Vortrag des Parteisekretärs Gen. Molkenbuhr über:„Der Wert des Parka- mentarismus für die sozialdemokratische Partie." Mitglieds- buch legitimiert. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Charlottcnburg. Am Dienstag, den 16. April, findet im Volks- Hause die Generalversammlung des Wahlvercins statt. Auf der Tagesordnung steht die Erledigung von Vereinsangelegen- hcitcn. Darunter befindet sich der gegen den Genossen Bernhard gestellte Antrag auf Einsetzung eines Schiedsgerichts. Angesichts der Wichtigkeit dieser Angelegenheit erwarten wir, dah die Mit- glieder zahlreich zu dieser Versammlung erscheinen. Dieselbe wird Punkt 8 Uhr eröffnet. Schöneberg. Parteigenossen! Am Dienstag, den 18. d. M., abends 8 Uhr. findet in E. Obsts Festsälen, Meininger- strahe 8, eine Volksversammlung statt. Die Tagesordnung lautet: 1. Die Bedeutung der Wertzuwachs st euer. Referent Reichstagsabgeordneter Dr. S ü d e k u_m. 2. D i e Ablehnung der Wertzuwachs st euer im«tadtparlament und die uferlose Sozialpolitik. Referent Stadtverordneter Kütcr. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Männer und Frauen I Erscheint in dieser Versammlung, um den Hausagrariern und Bodenspekulanten eine kräftige Antwort auf ihr Vorgehen zu geben. Der Vorstand. Die Beerdigung des verunglückten Genossen August Lehmann findet heute, nachmittags 3 Uhr, auf dem Friedhof Maxstrahe statt. Der Gesangverein„Rote Nelke I" trifft sich um 2 Uhr bei Gröbke, Max-, Ecke Ebersstrahe. D. O. Britz. Am Dienstag, den 16. d. M., findet die Generalver- sammlung des Wahlvereins bei Weniger, Werdcrstrahe. statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und der Gemeindever- treter. 2. Bericht von der Krcisgcneralversammlung. 3. Wahl von Delegierten zur Generalversammlung für Groh-Berlin. 4. Vereinsangelegenheiten. 5. Verschiedenes. Sozialdemokratischer Wahlverein für Mariendorf. Am Diens- tag, den 16. April, findet im Lokale des Genossen Borgfeldt, Feld- strahe 44, eine Mitgliederversammlung statt. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Borchardt über„Liberalismus und Sozialdemokratie". 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Bericht von der Krcisgeneralversammlung. 5. Wahl der Dele- gierten zur Generalversammlung Groß-Berlins. 6. Vcreinsange- lcgenhciten und Verschiedenes. Da Einladungen durch Handzettel nicht erfolgen, werden die Parteigenossen ersucht, für zahlreichen Besuch der Versammlung zu agitieren. Der Vorstand. Marienfelde. Am Dienstag, den 16. Apxil, findet bei Berger, Dorfstrahe, die Mitgliederversammlung des hiesigen WahlvereinS statt. Gäste, auch Frauen, haben Zutritt. Um Anwesenheit aller Mitglieder ersucht Der Vorstand. Tempelhof. Dienstag, den 16. d. M.. abends S% Uhr. findet bei Müller, Berlinerstr. 41-42, die Generalversammlung des Wahl- Vereins statt. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Bericht des Vorstandes und der Funktionäre. 3. Neuwahl der- selben. 4. Bericht über die Krcisgeneralversammlung. 5. Ver- schicdeneS. Die Mitglieder werden ersucht, vollzählig und pünkt- lich zu erscheinen. Der Vorstand. Lichtenberg. Die Genossen werden auf die am Dienstag, den 16. April, abends 8%, Uhr im Lokal von Schwarz, Dorfstr. 25, stattfindende Generalversammlung aufmerksam gemacht. In Rück- ficht auf die wichtige Tagesordnung ist das Erscheinen aller Mit- glieder notwendig. Der Vorstand. Johannisthal. Am Dienstag, den 16. d. M., abends 8%> Uhr, findet im Lindenhof die Versammlung des Wahlvereins statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Abrechnung vom L Quartal. 3. Wahl eines Kassierers. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Der Vorstand. Str-teu. Die zu heute anberaumte Volksversammlung fällt wegen d>.r Beerdigung des Genossen Auer aus. RummelSburg. Die Genossen werden auf die am Dienstag, den 16. d. M., stattfindende Volksversammlung aufmerksam ge- macht. Dieselbe tagt ini Weigelschcn Lokale, Türrschmidtstr. 45. Genosse Eugen Brückner hält einen Vortrag über:„Was lehren uns die Reichstagswahlen?" Die Handzcttelvcrteilung zu dieser Ver- sammlung findet statt am heutigen Sonntag, Punkt 8 Uhr, von den bekannten Stellen. Der Vorstand. Grünau. Dienstag, den 16. d. M., abends 0 Uhr, Mitglieder- verfammtung beim Gneossen Franz(»Grüne Eiche"). Tagesord« nung: 1. Die positiven Leistungen der Sozialdemokratie in der Gesetzgebung. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten, Maifeier und Verschiedenes. Es ist Pflicht jedes Parteigenossen, zu er- scheinen. Gleichzeitig wird erneut darauf hingewiesen, dah die Beiträge nur noch in den Mitgliederversammlungen kassiert werden. Erkner. Die Wahlvereinsversammlung für Erkner und Um- gegend findet Dienstag, den 14. d. M., abends 3 Uhr, im Vereins- lokal statt. Die Genossen werden ersucht, sich pünktlich und zahl- reich einzufinden. Der Vorstand. Zossen. Am Mittwoch, den 17. April, findet ein Extrazahlabend statt. Die Genossen, welche mit Rückständen belastet sind, werden ersucht zu erscheinen. Der Vorstand. Weisiensee. Am Dienstag, den 23. April er., abends 8 Uhr, veranstaltet der Wahlverein in Enders Saal, König-Chaussee 5-6, einen Lichtbildervortrag, betitelt:„Im Reiche der schwarzen Dia- manten." Die Bilder nebst Vortrag schildern die Arbeiten im Bergwerk zur Gewinnung und Bearbeitung der Kohle vom Auf- finden bis zur Verbrauchsfertigkcit. Billetts a 20 Pf. hierzu sind bei allen Abtcilungsführern sowie in den mit Plakaten belegten Geschäften, woselbst auch schon die Maifeierbilletts ausgegeben werden, zu haben. Zahlreiche Beteiligung wünscht Der Vorstand. Tegel. Dienstag, abends 8% Uhr, findet beim Genossen Götz, Schlohstr. 7-8, die Generalversammlung des Wahlvereins statt. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. ßcrUner JVacbncbten» Ein Berliner Hauswirt von der richtigen Sorte ist der Klempnermeister O r i w o h l, dem das Haus Liegnitzer- strahe 36 gehört. Bei ihm wohnt seit 1. Januar 1907 ein Uhr- macher Th.. der nervenleidend ist. In den drei Monaten Januar. Februar, März wurde die Miete im Betrage von 15% Mark pünktlich bezahlt, im April aber muhte Th. sie einstweilen schuldig bleiben. Nun, am Ende kann das jedem mal passieren— wenigstens dem. der„aus der Hand in den Mund lebt". Doch ein richtiger Berliner Hauswirt, nacht in solchem Falle kurzen Prozeh: wer nicht baldigst zahlen kann, muh raus! Am 12. April lieh Herr Oriwohl die Frau Th. in Abwesenheit ihres Mannes zu sich herunterrufen. Als sie nachher wieder nach ihrer Wohnung hinaufstieg, fand sie die Tür mit einem Vorlegeschloh gesperrt. Sie stemmte sich gegen die Tür, drückte sie auf und betrat die Wohnung. Es dauerte nicht lange, da kam Herr Oriwohl samt seinem Sohn und einem seiner Arbeiter hinterher, und nun wurden in Gegen- wart der bestürzten Frau Tür und Fenster ausgehoben. Das ist eine Zwangsmahregel, die gern von Berliner Hauswirten an- gewendet wird, wenn sie einen Mieter auf rascheste Art los werden wollen. Th. war nun freilich nicht in der Lage, sich noch an dem selben Abend ein anderes Quartier zu beschaffen. Er muhte mit seiner Frau und.einem Kinde die Nacht hindurch bei offener Tür und offenem Fenster in seinem. Heim zubringen. Ein mitleidiger Nachbar hatte der Familie ein paar Decken geliehen, die vor das Fenster gehängt wurden, damit wenigstens der Zug abgewehrt werden konnte. Da diese Zwangsmahregel noch nicht gewirkt hatte, so griff der Herr Hauswirt zu einem schärferen Mittel. Am Abend des 13. April(Sonnabend) begab er sich mit einigen Arbeitern in Th.s Wohnung und lieh die Möbel hinaustragen. Im Hause wunderte man sich, dah Arbeitersich dazu hergeben, für diesen Mann den Exekutor zu machen. Oriwohl ordnete an, dah die Möbel auf die Strahe hinaus» gestellt würden. Schon trugen die Arbeiter ein Spind als erstes Stück hinunter und setzten eS an der Bordschwelle nieder. Da trat ein von dem Meter zu Hülfe gerufener Polizeileutnant dem Wirt entgegen und u n t e r s a g t e ihm diese Härte. Inzwischen hatte in der Liegnitzerstrahe eine grohe Menschenmenge sich angesammelt, die ihre Entrüstung über den Hauswirt in lauten Verwünschungen äusserte. Ein SchutzmannSaufgebot räumte die Bürgersteige. Drinnen aber im Hause trugen Herrn OriwohlS Helfer ein Stück nach dem anderen die Treppe hinab und setzten alles auf den Hof. In dem Augen- blicke, wo wir dies niederschreiben, wissen wir noch nicht, wo die Familie die Nacht zubringen wird. Herr Oriwohl, der Hauswirt, wird sich befriedigt auf fein sanftes Ruhekissen legen. Das Reichspostmuseum ist jetzt um einen anziehenden Gegenstand bereichert worden, der zwar schon die Ausstellung in Mailand ge- sehen hat, aber in Berlin noch nicht zu sehen war. Es ist dies eine plastische Darstellung des PostdiensteS im Spreewald im Sommer. Das kleine Panorama bildet ein Gegenstück zu der Darstellung des PostdiensteS im Spreewald zur Winterszeit. Beide Kunstwerke rühren vom Bildhauer Bechhof her. Im Sommer, so sieht man, muh sich der Briefträger im Spreewald des Kahnes bedienen. Er ist eben anö Land gestohen und übergibt einer bunt angezogenen Spreewälderin einen Brief. Neben der Spreewälderin steht ein kleines Mädchen, ebenfalls in der Kleidung der Gegend. Auf dem Kahn liegen Postpakete usw. Im Winter erfolgt die Bestellung der Post im Sprecwald auf Schlittschuhen, wie d»es auf der älteren Darstellung zur Anschauung gebracht wird. Als eine Rücksichtslosigkeit gegen die ärmeren BevölkcrungSklasscn könnte man es beinahe bezeichnen, dah die Verwaltungen der Grohen Berliner Strahcubahn und der Südlichen Berliner Vorort- bahn aus Anlah der FrühjahrS-Kontrollversamm- l u n g e n auf den Linien 41 und IH keine Exlrawagen verkehren lassen. Diese beiden Sttahenbahnlinien, die bis zu den Gebäuden der vier Bezirkskommandos in der General Papestrahe führen, haben vielmehr, trotz des immensen Andranges, welcher regelmässig etwa eine Stunde vor den angesetzten Terminen der Kontroll- Versammlungen beginnt, nur 15 Minuten-Berkehr. Infolgedessen muh mancher kleine Handwerker. Arbeiter oder Angestellte, der sich aus die Strahenbahn verlassen muh, weil er sich keine Droschke und kein Auto leisten kann, den langen Weg zu Fuh zurück legen, versäumt den Termin und wird ohne Gnade bestraft. Ausserdem treffen die Leute häufig erhitzt an dem Versammlungsorte ein, wo sie dann stundenlang auf dem zugigen Kaseruenhofe stehen müssen und sich unter Umständen eine schwere Schädigung ihrer Gesundheit und damit ihrer Arbeitskraft zuziehen können. Hoffentlich genügt dieser Hinweis, um die betteffenden Strahenbahnverwaltungen zu veranlassen, hier in geeigneter Weise Wandel zu schaffen. Die Errichtung einer Rettungsstation am Wolziger See, in dessen Fluten am zweiten Osterfeiertag drei Mitglieder des„Berliner Ruderklubs" ihren Tod fanden, sit von der„R e t t u n g s g e s e l l- schaft der Wassersportvereine von Berlin und Umgegend" in Aussicht genommen worden. Die Station soll irach dem Muster der festen Rettungsstation, welche die genannte Gesellschaft am Müggelsee in der Nähe von Rahnsdorf bereits vor mehreren Jahren errichtet.hat, zum ersten Male an den Pfingst- feiertagen in Betrieb genommen werden. Aus dem Strastengetriebe. Zweimal überfahren wurde gestern morgen der 72 Jahre alte Seidenwirker Albert Kettler aus der Willdcnowstr. 7. Der alte Mann war im Begriff gewesen, an der Ecke der Müller- und Burgsdorfstrahe den Fahrdamm zu über- schreiten und wurde dabei von einem Radfahrer zu Boden geschleu- dert und überfahren. Der hinterdrein fahrende Straßenbahnwagen Nr. 1054 der Linie 20 erfaßte den am Erdboden Liegenden auch tioch und durch die Schutzvorrichtung wurde K. eine ganze Strecke mitgeschleist. Mit schweren Verletzungen am Kopf, am Knie und an den Armen wurde der Verunglückte davongetragen. Die ersten Notverbände erhielt er auf der Unfallstation 6.— Auf dem Rankeplatz hat sich Freitag abend ein schwerer Automobilunfall zugetragen. An der Hand der Mutter hat der fünfjährige Robert Tegener aus der Rostockcrstr. 4 den Platz überschreiten wollen, als er von einem vorübereilenden Kraftwagen angerannt und unter die Räder ge- worfen wurde. Sie gingen ihm über die Brust hinweg und schwer» verletzt muhte der Kleine nach der Unfallstation am Zoologischen Garten gebracht werden. Ein schwerer Unfall ereignete sich Freitag um?�6 Uhr abend? in der Müllerstrahe. Hier wollte der 73jährige Herr Albert Kcppler, Willdenowstr. 7 wohnhaft, an der Ecke der Triftstrahe den Fahrdamm der Müllerstratze überschreiten. Hierbei wurde er von einem unbekannten Radfahrer umgestohen, als er gerade das GleiS betreten hatte. Der Greis wurde von einem in diesem Augen» blicke hcranfahrenden Straßenbahnwagen der Linie 29(Richtung Britz) ersaht und geriet, obwohl der Führer des Motorwagens alle Bremsmittel anwendete, unter den Vorderperron, kam ober glücklicherweise vor den Schutzrahmen zu liegen. Keppler erlitt drei erhebliche Kopfverletzungen, sowie eine starke Quetschung des rechten Knies und der linken Hand. Der Verunglückte wurde zunächst nach der Unfallstation in der Lindowerstrahe und von dort, nachdem ihm ein Notverband angelegt worden war, nach seiner Wohnung übergeführt. Am Kurfürstendamm hat sich gestern nachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. An den Strahenbahngleisen waren mehrere Streckenarbeiter beschäftigt. Ein Lastwagen fuhr so dicht an den Leuten vorbei, dah diese in die größte Gefahr gerieten. Einer der Gefährdeten, der 22 jährige Richard Harke, Apostel Paulusstr. 27 wohnhaft, wurde von dem Gefährt erfaßt und niedergerissen. Die Räder gingen ihm über beide Beine hinweg. Mit gebrochenen Unter- schenkeln wurde der Verunglückte in das Auguste Victoria-Kranken- haus eingeliefert. Wegen Totschlags verhaftet wurde der Bauwächter Pontont. P. wird beschuldigt, den Rohrleger Rebe, Kochhannstr. 31 wohnhaft, am abend des 6. April nach einem voraufgegangenen Wortwechsel mit einem Spatcnstiele vor dem Hause Dt. Kronerstr. 4/5 niedergeschlagen zu haben. Nach dem ersten Schlag erhob sich Siebe wieder, erhielt daraufhin aber einen zweiten Schlag, der ihn derart verletzte, dah Rebe in das Krankenhaus gebracht werden niuhte, wo er aber kurze Zeit nach seiner Einlieferung verstarb. Wie allgemein versichert wird, war Rebe ein ruhiger und freundlicher Mensch und wird sein auf diese furchtbar rohe Weise herbeigeführtes Ende allgemein bedauert. Rebe war übrigens auch Mitglied des Wahlvereins und beteiligte sich eiftig an den Parteiarbeiten. Der Verein der Saalbesitzer Berlins faßte in feiner letzten Versammlung in Zühlkes Festsälen, Dennewitzstrahe, eine Reihe von Beschlüssen, die auch für das Publikum von Bedeutung sind. Da sich die Garderobendiebstähle in letzter Zeit häufen, wollen die Saalbesitzer die Kontrolle erheblich verschärfen. Wer seine Garderobenmarke verloren hat, soll in Zukunft nur dann wieder in den Besitz seiner Sachen gelangen, wenn er sich aus- reichend legitimiert oder seine Persönlichkeit nötigenfalls polizeilich feststellen lätzt.— Zu einer weiteren Beschränkung des Ko n z e r t- Programms in den Berliner Sälen dürfte ein anderer Beschluß der Versammlung führen. Populäre Komponisten, deren Werke bisher tantiemenfrei waren, wie Translateur, Paul Lincke, Einöds- hofer und andere haben sich jetzt ebenfalls dem Tonsetzerverband angeschlossen. Die Saalbesitzer wollen die Vereinsmitglieder nun verpflichten, mir noch freie Stücke spielen zu lassen; die Kapell- meister sollen beim Engagement zur Tragung der Tantiemen verpflichtet werden, endgültige Beschlüsse hierüber sollen in der nächsten Versammlung gefaßt werden. Wie der Vorsitzende Wolter mitteilte, sind dem Verein zur Errichtung einer Genossen- schaftSbrauerei 1600 000 M. und das Brauereigrundstück angeboten worden. Die Entscheiduno über die Annahme deS An- gebcteS wird in allernächster Zeit erfolgen. Eine recht romanhafte Darstellung über das„Wirken" des wegen deS Attentats auf den Rentier Tidemann in der Königgrätzerstratze verhafteten Emil Buhse hat ein 23 Jahre alter Hausdiener Richter der Kriminalpolizei gegeben. Und wie das bei uns üblich ist, wird eine solche Darstellung auch noch durch ein« bestimmte Korrespon- denz den Zeitungen in dem bekannten Polizeistil für Geld über- mittelt. Je romanhafter eine Erzählung klingt, desto leichter greifen die Sensationsblätter zu. Lediglich zur Charakterisierung seien einige Angaben wiedergegeben: „Richter traf den Buhse im Grunewald, als er arbeitslos dort spazieren ging. Ohne lange Vorrede trat der Bursche an ihn heran und forderte ihn mit dem Revolver m der Hand aus. Mitglied der „Gesellschaft der schwarzen Maske" zu werden. Richter war so er- schrocken, dah er nicht zur Ueberlegung kam. Buhse lieh ihm auch keine Zeit dazu. Auf der Stelle lieh er ihn auf einen Totenschädel schwären, daß er Mitglied der Bande sein und sich ihren Vor- schriften unterwerfen wolle. R. erfuhr dann, dah sich die„Gesell- schaft der schwarzen Maske" in vier Abteilungen gliedere: für ein- fachen Diebstahl, schweren Einbruch, Erpressung und Raub. Jeder Verrat sei mit dem Tode bedroht. Volles Mitglied sollte Richter erst in der nächsten Sitzung werden und dann auch das Abzeichen der Bande erhalten. Er muhte dann Buhse. der ihn nicht mehr aus den Fingern ließ, erzählen, wo er früher beschäftigt gewesen war und wie es dort aussah. Auf Grund dieser Mitteilungen plante B. dann den schon erwähnten Einbruch in ein Eisenwaren- geschäft der Potsdamerstratze, und führte ihn zusammen mit Richter aus. Von den erbeuteten 800 M. nahm Buhse einen Teil für die Kasse der„Schwarzen Maske". Das übrige ward geteilt. Dann fuhr Buhse mit seinem Helfer nach einem Hotel am Schlesischen Bahn- Hof. Hier spielte er den„Noblen" und ließ viel Geld draufgehen. Am Sonntag fuhr Buhse mit Richter nach Charlottenburg zu seiner Braut, einer Wirtschafterin, und nach dem Grunewald. Er glaubte jetzt, seines Begleiters sicher zu sein und ließ ihn allein. Das benutzte Richter, um rasch zu verschwinden. Als er dann später in der Zeitung den Mordanschlag auf Herrn Tidemann las, ging er sofort zur Kriminalpolizei, obwohl er sich selbst des Einbruchs be. zichtigen muhte. Der junge Mann, den Buhse in Wannsce zu sich in oie Droschke nahm, gehört, wie man jetzt glaubt, nicht zu der Bande. Vermutlich war er wirklich ein dem B. noch unbekannter Handwerksbursche." Am Sonnabcndnachmittag wurde dem Hausdiener Paul Donat von der Firma Julius Kaufmann, Schmidstr. 24/25, ein Geschäftsrad mit 1000 M. Bastseide gestohlen und zwar vor dem Warenhause Jandorf, Bruimeiistratze. DaS Dreirad wurde später in der Acker- stratze ohne Ware gefunden. Um ihre Beute im Werte von 15 OOg Mark gekommen. Kürzlich wurde bei einem Schlächtermeister Steinmaim in der Siegfried- stratze 4 ein Einbruchsdiebstahl verübt, wobei den Tätern Spar- kassenbücher und Schecks im Gesamtwerte von 15 000 M. zur Beute fielen. Während sich St. mit seiner Familie auf dem Kirchhof befand, drangen ortskundige Diebe unter Anwendung von Nach- schlüsseln in die Privat- und Geschäftsräume, wühlten alles durch» einander und entfernten sich schliehlich unter Mitnahme einer Kassette, in der sich die Sparkassenbücher und die Papiere befanden. Eine Kassette mit 5000 M. barem Gclde war ihnen entgangen. Gestern wurde dem Bestohlenen von dem Vorsteher des Automaten- Restaurants in der Rosenthalerstratze die Mitteilung gemacht, daß er sofort seine Sparkassenbücher und die Schecks abhole» solle. Die Diebe hatten, da sie defürchteten, ermittelt zu werden, die gestoh» I«n, wochentaglich von?>/, bi«»-/, uyr adcilvs statt. G-östnct? Uhr. So»»abe»ds beginn» die Sprechstunde»IN« Uhr. Jeder Slusrag« ist ein Buchstabe und ein« Kahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche iilutwort wird nicht erteilt. Eilige Frage» trage man in der Sprechstuiide vor, M. K. 40. 1. Sie können eine Gegenrechnung ausstellen. 2. ES wäre eine Bestrasung wegen Unterschlagung möglich. 3. Der Antrug aus Invalidenrente ist bei der VersicheriingSanstalt Köllnischcr Park zu stellen. 4. Das Gesuch ist an den Armenvorstcher zu richten.— B. B. 3c. 1962. Erst nach Beendigung der Rede ist daS angemeldete Wort zur Geschäfts- ordnung zu erteilen.— L. B. 4. 1. Ein Anspruch aus Ersatz der Doktor- und Apothekenkosten steht nach Ihrer Darstellung Ihnen leider nicht zu. 2. Der Psandleiher bat Jbnen den vollen Wert zu ersetzen.— R. R. 4. Protest können Sie durch Gerichtsvollzieher oder einen Notar erheben lassen. — I. tt. 477. Der Beamte würde mit Aussicht aus Ersolg eine Per» pflichtung seinerseits bestreiten können, da sein Einkommen zur standeS- mätzigm Ernährung seiner Familie erforderlich ist.— 4. C.®. Solchen Verein gibt es nicht.— M. X. 45. 1. Nein. 2. Nein.— R.«. 75. 1. und 2. Folioformat. 3. Polizewcrwaltung und ähnliches. 4. Justizrat ist lediglich ein Titel. Die Kosten des Prozesses find bei einem Justizrat so teuer wie bei einem anderen Anwalt. Aeltere Anfragen liegen nicht vor. — St. tiE. 1. Ja. 2. Wenn der neue Eigentümer, der in der Sud- Hastation.das HauS im ersten Quartal 1967 erstanden hat, nicht bis zum 3. April zum 30. Juni gekündigt hat, so läuft der alte Mictsvertrag weiter. 3. Preußische Gewerbesteuer ist nicht zu zahlen, wenn weder daS Anlage- kapital 3000 M. noch das Jahreseinlommen 1500 M. beträgt.— W. K. 35. Der Verkäuferin steht als Handlnngsgehülfin, falls keine andere Kündigungssrist vereinbart ist, eine KündigungSsrist von 6 Wochen zum 4. deS Quartals zu. Ihre Schwester soll deshalb beim KaufinannSgericht Klage aus Gehalt bis zum 4. Juli erheben. WitternugSfiderstcht vom 43. April 4967, morgens««Hr. K «euer 2 wolkig 1 bedeckt 5 bedeckt 3 wolkig 2wolkenl w« B-> n l> M Sl -2 1 8 6 S Wetter-Prognose für Sonntag, den 44. April 4907. Zeitweise heiter, aber kühl und.veränderlich mit etwas Regen und ziemlich frischen östlichen Winden. virliuer Welterburea u. Für den Inhalt der Inferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber teinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 14. April Freie Volksbühne. Nachmittags 3 Uhr, 17. und 18. Abteilung. Berliner Theater: Baumeister Ferdinand Bonns Berliner Theater. Der Hund Schiller- Theater. Schiller- Theater O.( allner- Theater). Sonntag, nach m. 3 Uhr: Der Vogel im Käfig. Schauspiel in 5 Aften von Stefan Großmann. von Baskerville. Sonntag, abends 8 Uhr: Anfang 8 Uhr. Montag: Geschlossen. Dienstag: Der Hund von Baskerville. 4/5. Subteilung im Neuen Schau Neues Theater. Spielhaus: Web dem, der lügt! Neue freie Voltsbühne. Rach mittags 2, Uhr: 5. Abteilung im Deutschen Theater: Romeo und Julia. Nachm. 3 Uhr: 17. Abteilung im Neuen Theater: Die Condottieri. Nachm. 3 Uhr: 1. Abteilung im Schiller- Theater O.: Der Bogel im Stäfig. Nachm. 3 Uhr: 10. Abteilung im Schiller- Theater N.: Helden. 7. Abt. boll Rahm. 3 Uhr: 14. 13501-14000 Abends 8 Uhr: Der Dieb. Morgen und folgende Lage: Der Dieb. Kleines Theater. Nachm. 3 Uhr: Ein idealer Gatte. Abends 8 Uhr: Traumulus. Schauspiel in 5 Atten von Arno Holz und Dstar Jerschte. Montag, abends 8 Uhr: Traumalus. Dienstagabends 8 Uhr: Die Räuber. Schiller- Theater N. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. Nachmittag 3 Uhr: Helden. Abends 8 Uhr: Unsere Käte. Schiller- Theater Charlottenburg. Sonntag, nach m. 3 u br: Der Pfarrer v. Kirchfeld. Boltsstück mit Gesang in 5 Aften von Ludwig Anzengruber. Sonntag, abends 8 ur: Heimat. Schauspiel in 4 Arten von Hermann Sudermann. Montag, abends 8 Uhr: Dienstag 8 Uhr: Traumulus. Zirkus Busch. Am 24. April Schluß der Saison. Nur noch furze Zeit! Beute Sonntag, den 14. april: Zirkus Schumann Heute Sonntag, 14. April 1907, 2 :::: Große:::: 2 Gala- Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr u. abends 7, Uhr. Nachmittags 1 Kind frei. im Schiller- Theat. Charlottenbg. Eine triviale Komödie für nam. 8, Uhr abends 7%, Uhr: Jedes wettere Kind unt. 10 Jahren Der Pfarrer von Kirchfeld. Anfang 7 Uhr. Kgl. Opernhaus. Pique Dame. Montag: Salome. Kgl. Schauspielhaus. Die Raben. steinerin. Montag: Othello. Neues fgl. Oberntheater. Beerbohm- Tree: Antony and Cleopatra. Nachmittags 22 Uhr: BeerbohmTree: Trilby. ( Bunbury.) feriöfe Leute.( Bunsen) Montag z, erstemmal: Die Bächterin von Litchfield. Komödie in 3 Aften von Mar Mell. Dienstag: Ein idealer Gatte.- Mittwoch, Donnerstag: Die Bächterin von Litchfield. Neues Schauspielhaus Abends 8 Uhr: Montag: The Merry Wives of Alt- Heidelberg. Deutsches. Der Gott der Nache. Montag: Ein Sommernachtstraum. Lorking. Fidelio. Nachmittags 3 Uhr: Der Troubadour. Montag: 2 Gala- Vorstellungen Nachmittags ein Kind frei. In beiden Vorstellungen: Sensationelle Novität! 2 Die fliegenden Menschen. Ju beiden Vorstellungen: Emir, das musikal. Wunderpferd. In beiden Vorstellungen: Sämtliche Clowns und Auguste mit ihren neuesten urtomischen Entrees. beiden Borstellungen: Die großart. neuen Spezialitäten fomie die bestdress. Schul- u. Freiheitspferde. Alt- Heidelberg.netben Vorstellungen: Das größte und sehenswerteste Pracht Manegenschauftid Montag: Der Mitabo. 00 Lortzing- Theater St. Hubertus. Anfang 8 Uhr. Leffing. Marquise, Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues Schauspielhans. Alt- Heidel berg. Montag: Dieselbe Borstellung. Berliner. Der Hund von Baskerville. Montag: Geschlossen. Schiller 0.( Wallner Theater.) Traumulus. Nachmittags 3 Uhr: Der Vogel im Stäfig. Montag: Traumulus. Schiller Theater Charlottenburg. Heimat. Nachmittags 8Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Heimat. Schiller N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Unsere Stäte. Nachmittags 3 Uhr: Helden. Montag: Das letzte Mittel. Komische Oper. Hoffmanns Er zählungen. Nachmittags 3 Uhr: Carmen. Montag: Geschloffen. Zentral. Biener Blut. Bellealliancestr. 7/8. Rachmittags 3 Uhr: Der Troubadour. Abends 7 Uhr: Fidelio. Abonnements ungültig! Montag: Der Mikado. Lustspielhaus. Rachm. 3 Uhr: Der Familientag. Abends 8 Uhr: Husarenfleber. Zentral- Theater. Nachmittags 3 Uhr: Die Fledermaus. Täglich abends 8 Uhr: Wiener Blut. Auch nachmittags der 1., 2., 3. Aft und die hochintereffante Steinbock- Jagd auf echte, lebende Steinböcke. WINTER CARTEN Cleo de ( außer uberalerie) halve Preiſe. In beiden ROM. Borstellungen: Gr. Drig. Ausstatt.- Pantom. des Zirkus Busch. In beiden Vorstellungen: Die neuengagierten Geschwister Foureaux, Reitfünftfer. In beiden Vorstellungen: Vorführen u. Vorreiten der besten Schul, Freiheits- u. Springpferde. In beiden Vorstellungen: Auftreten fämtl. Clowns mit ihren neuesten Wizen und Späßen. Metropol- Theater Nachmittags 3 Uhr: Zum 400. Male: Auf in's Metropol! Abends 8 Uhr: Der Teufel lacht dazu. Große Jahresrevue in 7 Bildern tavon Julius Freund, Musik von Viktor Hollaender. Dirigent Max Roth. In Szene gesetzt von Direktor Richard Schultz, Massary. Wolff. Bender. Giampietro. Josephi. Rauchen überall gestattet. Refiden- Cheater. Mérode Trianon- Theater. Direktion Anfang 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Die Steber Haben Sie nichts zu verzollen? maus. Montag: Wiener Blut. Westen. Die lustige Witwe. Nachmittags 3 Uhr: Der Zigeuner 3 Uhr: Der baron. Montag: Die lustige Witte. Kleines. Bunbury. Nachmittags 3, Uhr: Ein tdealer Gatte. Montag: Pächterin von Litchfield. Neues. Der Dieb. Montag: Dieselbe Borstellung. Residenz. Haben Sie nichts au berzollen? Schwant in 3 Aften b. M. Hennequin und P. Beber. Robert de Trivelin: Nich. Merander. Sonntag, nachm. 3 Uhr: Eine Hochzeitsnacht. Luisen- Theater Reichenbergerstr. 34. Nachm. 3 Uhr zu fleinen Breisen: Der Trompeter von Säkkingen. Nachmittags 3 Uhr: Eine Hoch Romantisches Schauspiel mit Gefang Beitsnacht. Montag: berzollen? Luftspielhaus. Husarenfieber. Nachm. 3 Uhr: Der Familientag. Montag: Husarenfieber. Haben Sie nichts zu Deutsch- Amerikanisches. Mamzelle Nitouche. Nachmittags 3 Uhr: Der Wild. schüß. Montag: Mamzelle Nitouche. Thalia. Olympische Spiele. Nachmittags 3 Uhr: Eine luftige Doppelehe. Montag: Olympische Spiele. Luisen. Marianne. Nachmittags 3 Uhr: Der Trom peter von Säffingen. Montag: Der G'wissenswurm. Trianon. Fil. Josette Frau. meine Nachmittags 3 Uhr: Die Liebes. fchautel. Montag: Frl. Josette meine Frau. Bernhard Rose. Der Pfarrer von Kirchfeld. Nachmittags 3 Uhr: Sherlod Holmes. Montag: Der Trompeter don Säffingen. Metropol. Der Teufel lacht dazu. Nachmittags 3 Uhr: Auf ins Me tropol! Montag: Der Teufel lacht dazu. Gebr. Herrnfeld. Ein verrüdies Hotel Montag: Ein berrüdtes Hotel. Cleo de Mérode. Wintergarten. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo. Der Triumph des Weibes. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Rajino. Nid Carter, Spezialitäten. Nachmittags 4 Uhr: Singvögelchen. Der Hahn im Korbe. Montag: Nid Carter. Walhalla. Spezialitäten. Montag: Dieselbe Borstellung. Folies Caprice. Eine Nacht in der Apotheke. Im Inspektions zimmer. Montag: Dieselbe Borstellung. Intimes. Eine vom Ballett. Bapfenstreich. Montag: Dieselbe Borstellung. Balaft. Spezialitäten. Passage. Mal was anderes. Spe zialitäten. Irania. Taubenstraße 48/49. Abends 8 Uhr: Durch Dänemark und Südschweden. Montag: Dieselbe Borstellung. Sternwarte, Invalidenftr. 67/62. in 5 Atten v. Hildebrandt u. Steller. Abends 8 Uhr: Marianne, ein Weib aus dem Volke. Gemälde a. d. Bollsleben in 5 Aufzügen v. d'Ennery und Mallian. Montag: Der G'wissenswurm. Passage- Theater. Jeden Abend 8 Uhr: Das großartige April- Programm! Ki- ta- fuku die beste Japaner- Truppe der Welt. Paul Corradini Berlins beliebtester Komifer und die erftllaffigen 14 Attraktionen 14. Gebr. HerrnfeldAnfang 11-26r 57 Kommandantenstraße 57. Die stürmisch bejubelte Herrnfeldiade 8 Uhr. Theater Borvert. 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Sonntag und Montag: Lette Aufführungen der Operette: Folies Caprice Die lustige Witwe von Linienstr. 132, an der Friedrichstr. Kolossaler Erfolg! Eine Nacht in der Apotheke. Anfang 8 Uhr. Borverkauf an der Theaterkaffe und bei Wertheim. Schöneberg fowie legtes Auftr. der sensationellen Spezialitäten. Anfg. Sonnt. 6'2, Wochentags 8 Uhr. Dienstag, den 16. April: B Das neue grandiose Spezialitäten- Programm u. Premiere der Ausstattungs- Operette Meschuggemann im Sündenpfuhl Berlin. Kasino- Theater Alhambra Lothringerstr. 37. Täglich 8 Uhr. Neu! Nesemann" der beliebte aktuelle Humorist. Das vollständig neue April- Programm Nick Carter. Nid Carter, Detektiv: Dir. Haus Berg. Sonntag 4 Uhr: Singvögelchen. Der Hahn im Korbe. Wallner- Theaterstraße 15. Jeden Sonntag: Großer Ball Großes Drchester. Anfang Sonntags 5 Uhr. A. Zameitat. Reichshallen- Theater. Moerner's Blumengarten Stettiner Sänger. Neu i Ballettschule Klappermatz. Burleste v. F. Meyfel. njang wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. 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Als weiteren Beweis für die günstigen Abschlüsse für das Kapital lassen wir diese Aufstellung folgen. Die betreffenden Abschlüsse ergeben: Reingewinn in Mark Konkordia, Kölnische Lebensversicherungsgesellschaft. Adler, deutsche Portland- gement fabrit .- G. für Maschinenpapierfabritation in Aschaffenburg Erdmannsdörfer A.-G. Spinnerei und Weberei. Lokalbahn A.-G. in München KontinentalGuttapercha Companie in Hannover. 1905 1906 2 769 844 3 082 074 41 657 491015 141 Dividende Prozent 1905 1906 6 3 10 10 10 943 M. Betriebsgewinn pro Arbeiter. Sonntag, 14. April 1907. bildet zu dem Zweck, den Bau einer elektrischen Eisenbahn zwischen Bei der Zeche„ Etvald" bei Herten stellt sich für das letzte Jahr Fez und Tanger ins Werk zu fezen. Man versichert, daß das der Betriebsgewinn nach Abzug der Anleihezinsen auf 5 234 629 M. Syndikat schon vor einiger Zeit zwei Ingenieure und einen taufgegen 4 137 409 m. Da im Durchschnitt 5549 Mann beschäftigt männischen Vertreter nach Marokko entsandt habe, um im Geheimen worden sind, im Jahre 1905 4772 Mann, entfällt auf den Kopf der die nötigen Vorbereitungen für die Ausführung des Unternehmens, Belegschaft ein Betriebsgewinn von rund 943 M. oder gegen das wie den Ankauf von Grundstücken in Fez und Tanger, zu betreiben, auf Grund deren man alsdann den Erwerb der nötigen Konzession Vorjahr 76 M. mehr. von der scherifischen Regierung durchzusetzen hofft. An der Spize des Syndikats sollen Londoner Finanzleute stehen. Neue Werkshandlung. Die Schwierigkeiten beim Stahlverband scheinen sich noch zu mehren. Aus Dortmund wird berichtet: Seidentrust. Ueber die Finanzierung des internationalen Seiden Unter der Firma Dortmunder Eisenhandlung tritt hier eine Gesell- trusts wird dem„ B. T." aus Paris geschrieben: Es soll eine Aktienfchaft mit beschränkter Haftung ins Leben, die sich insbesondere mit gesellschaft mit 30 Millionen Frant Obligationsfapital gebildet werden. dem Verkauf der Erzeugnisse des Eisen- und Stahlwerks Hoesch Von dem Aktienkapital follen auf 5 Millionen Frank Attien bare befassen, aber auch andere Geschäfte betreiben wird. Das Eisen- Einzahlungen geleistet werden, 25 Millionen Frank Aktien werden und Stahlwerk Hoesch will sich durch die neue Gesellschaft auch alle gegen Inferierungen seitens der Mitglieder des Trusts gewährt. die Vorteile sichern, die den verschiedenen Werken, die sich mit Diese Inferierungen bestehen aus den Immobilien der zu dem Trust Händlerfirmen vereinigt haben, daraus entstehen. Das Geschäfts- vereinigten Gesellschaften. Von diesen erhalten: die Vereinigten fapital beträgt vorläufig 100 000 m. Leiter der neuen Gesellschaft Kunstseidefabriken Aft.- Ges. in Frankfurt a. M. 612 Millionen Frank 3 ist Kaufmann Oppen. Aftien, die Société Chardonnet de Besançou 6 Millionen Fraut, Messingsyndikat. Ein Syndikat, dem alle Messingwerke mit die Soie de Tubize" 61 Millionen Frant, die Soie hougroise" Ausnahme der Firma F. A. Lange angehören, hat sich gebildet. Société de Pavie 1 Million Frank und die Société américaine 3 Millionen Frank, die Société de Padoue 1 Million Frank, die Seine Dauer geht bis zum Jahre 1909. Insbesondere wird es sich 1/2 Million Frank Attien des Trusts. Die Rohmaterial- und Fabrikmit dem Verkauf von Messingwalzwerkserzeugnissen, namentlich warenbestände der Trustmitglieder sollen mit den Mitteln aus der Blechen und Stangen befassen; der Grundpreis ist auf 205 M. fest- Barzahlung auf 5 Millionen Frank Aftien und dem Erlös der gesezt worden. Für das Ausland gilt das Syndikat nicht. 5 Millionen Frank Obligationen für den Trust erworben werden. Eisenbahnsyndikat. Der K. 8tg." wird aus London tele- Die einzelnen Gesellschaften, die dem Trust angehören, behalten für 40 graphiert: Gutem Vernehmen nach hat sich hier ein Syndikat ge- sich ihre sonstigen Aktien, so die Effekten usw. 10 3 586 976 838 654 104 588 415 172 320 780 515 002 2 123 695 2 956 455 40 Rheinische Linoleumwerke A.= G. Rh. Chamottes und Dinas- Werke Stettiner Chamottefabrik A.-G. 201 035 237 938 6 40 7 187 111 337 062 4 6 2156 503 2 759 458 18 19 Oberbayr. A.-G. f. Kohlenbergbau 1213 732 1 279 289 Ver. Eschenbachsche Werke Dresden Frankfurter Transport- Unfall- u. 14 14 862 235 954 968 12 13 Glas- Versicherung. 1 104 766 1 524 021 33 Neu eröffnet! Beußel-, Kaufhaus Neu eröffnet! Beußel-, Eckenstr. Gebr. Preuß Eckenstr. In dieser Woche Ausnahme- Angebote. Frühjahrs- Kleiderstoffe. Schwarze und einf. Kammgarnstoffe Mtr. 1.20, 1.50 bis 4.00 Schwarze und einf. Cheviots u. Krepps Mtr. 1.00, 1.25 bis 4.00 Schwarze u. einf. 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Im Lokal Sanssouci, Rottbuserstr. 4c. 1. Bericht der Kommissionen.( Preß, Lokal und Agitations- 2. 2. Anträge. Tommission.) 3. Bortrag des Parteisekretärs Genossen Molkenbuhr über: Der Wert des Parlamentarismus für die 3. fozialdemokratische Partei. Die Versammlung wird Punkt 9 Uhr eröffnet. Mitgliedsbuch legitimlert. Zahlreichen Besuch erwartet 236/12 Der Vorstand. 243/20 Sozialdemokratischer Wahlverein 4. Im Lokal Boeker, Weberstr. 17. 0 " V U Drachenburg, v. d. Schles. Tor 1/2. 5. Urania, Wrangelstr. 9/10. " " 6. " " Elysium, Landsberger Allee 40. Liffin, Memelerstr. 67. Tagesordnung in allen Bersammlungen: 1. Die bürgerlichen Parteien und die Sozialdemokratie. 2. Distuffion. Referenten sind die Genossen: Stadtv. A. Bernstein, Redakteur Davidsohn, M. Kiefel, Reichstagsabgeordneter Lehmann- Wiesbaden, Reichstagsabgeordneter Stücklen, Redakteur Wermuth. für den 3. Berliner Reichstagswahlkreis. Orts- Krankenkasse Dienstag, den 16. April 1907, abends 8 Uhr: Mitglieder- Versammlung im Messalaft, Alexandrinenitraße 110. Tages Drdnung: ber Schneider, Schneiderinnen u. verwandter Gewerbe zu Berliu. Die für das Jahr 1907 gewählten Vertreter der Drts- Krankenkasse der Schneider, Schneiderinnen und vers Der Einberufer. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. 1.„ Das Wettrennen nach Sozialreform." wandten Gewerbe zu Berlin werben Dienstag, den 16. April, abends 8 Uhr, in der Brauerei Groterjan, Referent: Reichstagsabgeordneter Severing- Dienstag, den 23. April 1907, Bielefeld. 2. Diskussion. Gäste haben Zutritt.- Zahlreichen Besuch erwartet 241/ 6* Der Vorstand. Charlottenburg. Dienstag, den 16. April, abends 8 Uhr, zu am abends 8, Uhr, im stattfindenden Neuen Klubhaus, Kommandantenstr. 72 General- Versammlung hiermit eingeladen. Tages- Ordnung: 272/9 1. Entgegennahme des Jahresberichts pro 1906. 2. Bericht des Rechnungsaus im großen Saale des„ Volkshauses", Rosinenstraße 3: schusses. Dechargeerteilung. Generalversammlung des sozialdemokrat. Wahlvereins. Lages Ordnung: Bereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. 250/12 Der Vorstand. 3. Borstandsanträge auf Abände rung der§§ 14, 36, 41, 43, 49 und 57 des Kassenstatuts. 4. Verschiedenes. Berlin, den 13. April 1907. Gustav Nahtow, 1. Vorsitzender. Paul Doritz, 1. Schriftführer. Sozialdemokratifcher Rixdorf. Wahlverein= Dienstag, den 16. April, abends 8 Uhr, in Hoppes Festsälen, Hermannstr. 49: Generalversammlung. Tages Ordnung: 232/ 11* 1. Vorstands und Kassenbericht. 2. Bericht der Stadtverordneten Frattion. 3. Bericht bon der Kreis- Generalversammlung. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Bollzähliges Erscheinen erwartet Der Vorstand. Schöneberg! Dienstag, den 16. April, abds. 8 Uhr, in Obst's Festsälen, Meiningerstr. 8: Volksversammlung für Männer und Frauen. Zages Drdnung: 1. Die Bedeutung der Wertzuwachssteuer. Referent: Reichstags- Abgeordneter Südekum. 2. Die Ablehnung der Wertzuwachssteuer im Stadtparlament und die uferlose Sozialpolitik. Referent: Stadtverordneter Küter. 3. Diskussion. 4. Verschledenes. Zahlreichen Besuch erwartet Der Einberufer. Schönhauser Allee 140: Versammlung. Zages Ordnung: Gäste -auch Damen- willkommen. 1. Bortrag des Genossen Heinrich Schulz über: Arbeit und Erziehung.. 2. Diskussion. Zahlreichen Besuch erwartet 248/ 18* Der Vorstand. 6. Wahlkreis. Sonntag, den 14. April, abends 6 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23: Versammlung für Männer und Frauen. Zagesordnung: " 1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil: Bie agitieren wir?" Bu recht zahlreichem Besuch laden ein Die Abteilungsführer. Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein mit Tanz. Volksversammlung Dienstag, 16. April, abds. 8 Uhr, im Lokale Neues Klubhaus, Kommandantenstr. 72 Vortrag des Genossen Stadtverordneten Emanuel Wurm über: Die Ziele der Sozialdemokratie 11 und die Arbeiterinnen". Bahlreichen Besuch erwartet 1/ 12* Die Vertrauensperson. Orts- Krantenfaffe Parteigenossen und Genossinnen der Drechsler und verwandter Gewerbe zu Berlin. Die ordentliche Nieder- Schönhausens! " Dienstag, den 16. April, abends 8, Uhr, im Schwarzen Adler", Inh. Karl Ulit, Blankenburgerstr. 4: General- Versammlung Volksversammlung findet am Montag, den 22. April Zages Drdnung: 1907, abends 8 Uhr präzise, im 1. Die Bedeutung der Konsumgenossenschaften für die Arbeiterlaffe. Dresdener Garten, Dresdeners Referent: Genosse Simon Kahenstein. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bahlreichen Besuch, besonders auch der Frauen, erwartet straße 45, statt, wozu die Herren Bertreter hiermit eingeladen werden. 127/1 Die Agitationskommission. Tages- Ordnung: 15/15 1. Jahresbericht. Zentral- Verband der Maurer Deutschlands. Zweigverein Berlin. Sektion der Gips- und Zementbranche. 2. Bericht des Rechnungsausschusses. 3. Beschluß des Düsseldorfer Stranfen tassentages über die Beamten gehälter und Stellungnahme unseres Borstandes dazu. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. 2766b J. A.: G. Tiedt, Borsitzender. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Luxusmöbel- Branche! Montag, den 15. April, abends 8%, Uhr: Orts- Krankenkasse Bersammlung aller in Lurusmöbel- Werkstätten beschäftigten Mittwoch, ben 17. April, abends 8% Uhr, im Gewerkschaftshauſe, Engel- Ufer 15 der Weber Tifler, Drechsler, Polierer, Bildhauer, ( großer Saal): General- Versammlung. 0 Zages Drdnung: und verwandten Gewerbe. Sonntag, den 21. April 1907, bormittags pünktlich 10%, Uhr, in Flecks großem Saale, Fruchtstr. 46a: 1. Berichterstattung vom 9. Verbandstag. 2. Stellungnahme zum 1. Mai. 8. Abrechnung vom ersten General- Versammlung Duartal 1907. 4. Bekanntgabe des Resultates über die Aufnahme der Borwärts"-Leser und Wahlvereins. mitglieder. 5. Berschiedenes. Bahlreichen Besuch erwartet Mitgliedsbug legitimiert. 137/15 Der Sektionsvorstand. fämtlicher Delegierten. Tages- Ordnung: 1. Borlage der Jahresrechnung pro 1906. Bericht Revisoren und Maschinen- Arbeiter usw. im Gewerkschaftshause, Engel- llfer 15( Saal 5). Zages Drdnung: 1. Die Aussperrung in der Holzindustrie und aufere Aufgaben während des Kampfes. 2. Diskussion. 3. Bericht der Kommisfon. 4. Branchenangelegenheiten. NB. Die Bezirksverfammlungen in Charlottenburg und Schönhauſer Borstadt fallen tegen Antrag auf Erteilung der Degarge. Achtung! Bodenleger und Bohner. Achtung! der Beerdigung unseres Genossen Ignaz Aner aus und bitten wir die Kollegen, fich recht zahlreich 3. Wahl eines Kaffenführers und an der Beerdigung desselben zu beteiligen. Die Versammlungen finden am Sonntag, den deffen Stellvertreters. 4. Verschiedenes. 21. April, vormittags statt. D. O. Verband der Tapezierer. Filiale Berlin. Donnerstag, den 17. April, abends 8%, Uhr, bei Wendt, Beuthstr. 20: Mitglieder- Versammlung. Zages Drdnung: Berlin, den 14. April 1907. 28606 Delegiertenkarte legitimiert. Der Vorstand. Karl Reißmann, Gustav Berndt, Borfizender. Schriftführer. Bekanntmachung. Gemeinsame Orts Krankenkaffe für Köpenick u. Umg. Wir laden die Vertreter der Staffen und zu der Donnerstag, 25. April, abbs. 7 Uhr, im Restaurant Kähne zu Adlershof, am Bahnhof, stattfindenden ordentl. General- Versammlung Tagesordnung: 1. Bortrag.( Referent und Thema wird Mittwoch bekannt gegeben.) 2. Stellungnahme zur Maifeier. hiermit ein. Bollzähliges Erscheinen erwartet 8. Berbandsangelegenheiten. BREUERS Festsäle ,, Zur Königsbank" Gr. Frankfurterstr. 117. X Jnh. Curt Breuer. X Amt Vila, 8142 Den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Klubs empfehle ich meine Gesamt. räume zur Abhaltung von Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art zu den fulantesten Bedingungen. Um redt regen 8uspruch bittet[ 44392*] Curt Breuer, Gastwist. Die Ortsverwaltung. 1. Befchlußfaffung über die grönahme der des Vorjahres. 2. Geschäftliches. 272/17 Vorstand. Orts- Krankenkasseablershof, ben 12. april 1907. der Kupferschmiede. St. Hansen, Borsigender. Sonntag, ben 21. April, bormittags Café Meyer 0 Str. 128/29. Dienstag, den 16. April 1907, abends 8 Uhr: Kommissionssitzung mit Vertrauensleuten bei Stümer, Siemensstraße 3. Jede Firma muß vertreten sein; auch das Vergnügungskomitee muh anwesend sein. Der Obmann. Branche der Kistenmacher. Montag, den 15. b. M., abends 8%, Uhr: Versammlung im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, Saal 8. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Stollegen eopold. 2. Diskussion. 3. Bahl eines Rommiffionsmitgliedes. 4. Gewerkschaftliches. Branche der Jalousie- Arbeiter. Donnerstag, den 18. April 1906, abends 8% thr: Vertrauensmänner- Versammlung bet Mühle, Mariannenstr. 41. Sämtliche Betriebe müssen vertreten sein, da in dieser Ver. 10 Uhr, Rosenthalerstraße 11-12: DresdenerGeneral Bersammlung. Tages. Kaffee 10. 15, Bier, hell u. bunt. 10 Pf. fammlung die Ausgabe der Flugblätter erfolgt. ordnung fiehe überfandte Einladung bes Borstandes. 28506 ca. 50 Zeitungen; 2 Billards Std. 40 B. Der Kollege Franz Riegertowiz von der Firma Keller& Schulz Zahlstelle der Freien Volksbühne.+ ist besonders eingelade 84/15 Deutscher Metallarheiter- Verband Berliner Consum- Verein. Zentral- Krankenkasse der Tapezierer Arbeitsnachweis: Verwaltungsstelle Berlin. Hauptbureau: Charitéstraße 3. Hof III. Amt 3, 1987. Sof I. Amt 3, 1239. Dienstag, den 16. April, abends 6 Uhr: Versammlung Verkaufsstellen: 1. Michaelfirchplatz 4. 2. Krautstraße 7. 3. Liebigstraße 7. 4. Zorndorferstr. 61. 5. Kopernikusstr. 33. Emdenerstr. 50. 8. Rostockerstr. 20. 9. Erasmusstr. 5. 10. Rummelsburg: Türr schmidtstr. 6. 11. Lichtenberg: Frank furter Chauffee 103 und 12. Kronprinzenstr. 1. 13. Stralaner Allee 20A, aller in Gürtlereien beschäftigt. Kollegen n. Kolleginnen. Savelbergerstr. 6. im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15. Tages- Ordnung: 1. Bortrag:" Der Achtstundentag". Referent: Arbeiterfekretär Emil Dittmer. 2. Diskussion. 3. Branchenangelegenheiten und Verschiedenes. Kollegen! Nach dem Beschluß der letzten Versammlung werden die Wertstellen bekannt gemacht, die nicht erschienen sind. 116/14 Achtung, Schmiede! Der Verband der Schmiede veröffentlichte im Vorwärts" am Sonnabend, den 13. d. M., eine Erklärung, in welcher der Schmiedeberband sich darüber beschwert, daß seitens des Metallarbeiter berbandes eine allgemeine Schmiedeversammlung einberufen ist, ohne sich mit dem Schmiedeverband ins Einvernehmen zu setzen. Der Schmiedeverband erblickt darin einen Mangel gewerkschaftlichen Anstandes. Abteilung 3, Moabit. Sonnabend, den 20. April, im ,, Artus- Hof", Perlebergerstr. 26: Familien- Kabarett unter Leitung des bekannten Humoristen Erik Elken. Mitwirkende Künstler: Grit Elfen, Conferencier und Satiriker. Alfred Bender vom Thalia- Theater. James Basch vom Linden Thyra Nordström- Schubert, königl. schwedische Opern fängerin. Kitty West vom Paffage- Theater. 127/2 Anfang 9 Uhr. Billetts a 30 Pf. intl. Programm find in den Verkaufsstellen zu haben. Kabarett. Hierzu möchten wir bemerken, daß wenn das Lettere zutrifft, der Schmiedeverband diesen gewerkschaftlichen Anstand stets verlegt hat, denn der Schmiedeverband hat uns nie benachrichtigt, wenn er allgemeine oder öffentliche Schmiedeversammlungen einberief, troßdem der Leitung des Schmiedeverbandes bekannt ist, daß wir mehr als 1000 Schmiede in Berlin im Metallarbeiterverbande als Mitglieder d haben. Wer im Glashause fißt, soll nicht mit Steinen werfen. Achtung, Bauarbeiter u. Drahtarbeiter! Diejenigen Drahtarbeiter, die bei den Firmen arbeiten, wo der Tarif bewilligt ist, müssen eine grüne Berechtigungskarte haben. Wir ersuchen, daß die Bau- und Drahtarbeiter darauf Obacht geben. Die Ortsverwaltung. 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An alle bei der Westenherstellung beschäftigte Kolleginnen und Kollegen ergeht die Aufforderung, zu dieser Bersammlung zahlreich zu erscheinen. 164/2 Der Einberufer. Kassenbäder feb. art, guſta- Bad, Stopeniderstr 60.[ 18625* Verband deutscher Gastwirts- Gehilfen Ortsverwaltung Berlin. N. 24, Gr. Hamburgerstraße 18/19. Arbeitsnachweis: Amt III 1813. Bureau: Amt III 1474. Die Bureaus der Ortsverwaltung und Hauptverwaltung, sowie Arbeitsnachweis und Verkehrslokal befinden sich ab 1. April im Verbandshaus der Gastwirtsgehülfen Große Hamburgerstraße 18/19. 289/ 9* Kleine Anzeigen Sommerpaletots. Monatsanzüge, wenig getragene, von 5 Mart an, große Auswahl für jede Figur, auch neue elegante Garderobe aus erster Bezugsquelle 20 Prozent billiger wie meister Baul Fürstenzelt, nur Rofen im Laden, direkt vom Schneider thalerstraße 10. Amt III 5117. Extrabilliger Bettenverkauf, Gardinen Pfandleihe! 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Die Herren Vertreter werden hierzu eingeladen. Der Vorstand. G. Lätsch, Borsigender. Von der Neise zurück 29/18 272/16 Dr. Ed. Flatow Große Frankfurterstraße 53. Sprechstunde nur nachm. 5-7 Uhr. ANZEIGEN für die nächste Nummer werden in den Annahmestellen für Berlin bis 1 Uhr, für die Vororte bis 12 Uhr, in der Haupt- Expedition, Lindenstrasse 69, bis 5 Uhr angenommen. 28795 wurf, Nähmaschine Singer, Bettstellen, Grammophon, Platten und Ein zweischläfrig, Küchenspind verkauft Grenadierstraße 43a, II links. 28726 Milchgeschäftseinrichtungen, Bronzegastronen!! Baszug Goldene Herren- und Damen- Bigarrengefchäft, hochelegantes Milchtübel, Stannen, Maße, Milchsiebe, lampen! 9,00. Salongastronen! Sabonnett- Uhren Golzstraße 13a, Edgeschäft, schöne Wohnung, Preis Wiegeschalen, Buttermaschinen usw. 16,00. Gaslyren! 1. Schaufenster I rechts. +103 2000 Mart, verkäuflich. Sorgenlos, billigst. Jordan, Michaelfirchstraße 21. licht! Hängelicht! Zweiloch Herrenfahrrad, wenig gefahren. 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Wegen der Aussperrung in der Berliner Holzindustrie sind folgende Bauten gesperrt: 78/5 Karl Hammer Banten der Firma Karl Hammer, Gitschiner straße 63: Sammer, Eichwalde. Hammer, Lanfwig. Bauten der Firma Kuhnert& Kühnet Paulsen, Charlottenburg, Schlüterstraße. Damenheim, Aschaffenburgerstraße. Lehmann, Tiefbaugesellschaft, Dahlmann- und Gervifiusstr.- Ede. Buchholz, Stegliz, Albrecht- und Brüderstr.- Ede. Dahlmann, Friedenau, Barzinerstraße 7. Bau der Firma Jost, Glogauerstraße: Lindenstraße, Erweiterungsbau der Viktoria. Bauten der Firma Dittmar, Pankow: Schönholzerstr. 1. Kaiser Friedrichstr. 63, Schule. Banten der Firma Wolf: Fürstenhof, Potsdamer Plaz. Buch, Siechenhaus. Bau der Firma Schulenburg, Charlottenburg: Frantsen, Wangenheimstr.- Ede. Bauten der Firma Hegelmann: Schaum, Wilmersdorf, Kaiser Allee, Ede Wilhelmsaue. Schulz, Jungfernheide, Mindener straße. Bauten der Firma Braun: Müller, Rigdorf, Cranoldplay, Fenster. bau. Bauten der Firma Schrammer in Rigdorf. 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