Nr. 64. Abonnements- Bedingungen: bonnements Breis primumerando, Bierteljährl. 8,30 m, monatl. 1,10 M., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Belt" 10 Bfg. BostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs. Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Bostabonnements nehmen an: Belgien, Dänemar Holland, Italien, Luxemburg, Bortugal Rumänien, Schweden und die Schweis Ericheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 25. Jahrg Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Rolonel geile oder beren Raum 50 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Pfg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fettgebrudte) Wort 20 Pfg., jedes weitere Wort 10 Bfg. Stellengesuche und Schlafstellen- Anzeigen das erste Wort 10 Bfg.. jebes weitere Wort 5 Bfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Zelegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Um das Wahlrecht! 1848-1908! Sonntag, den 15. März 1908. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Was fafelt Ihr von Freiheit, von Gleichheit, von er auch seinen Lokalverbänden erklärte, einen Druck nach der politischen Idealen? Fort mit diesen Seifenblasen! einen oder anderen Seite nicht mehr ausüben zu wollen." Enrichessez vous! Bereichert Euch! Und laßt im übrigen Gott So urteilte Schmelzer, der fünf Jahre Sekretär des einen guten Mann sein. Verbandes der Berliner Baugeschäfte war, in seinem Buch Tarifgemeinschaften" im Jahre 1905. Nach jener Zeit trat der Meinungsumschwung ein. Felisch und seine Gesellen hatten eingesehen, daß ihr Lieblingswunsch, die Aussperrung aller deutschen Bauarbeiter, gerade durch eine entsprechende Tarifpolitik gefördert werden konnte. Nun die Lehre ist verstanden worden. Die national liberalen Bismardanbeter und Kartellbrüder( lies: Bülowwallfahrer und Blockbrüder) von heute sind die bürgerlichen Freiheitsmänner bon 1848 nur minus der Illusionen. Und hierin liegt ein großer Gewinn. Die demotratischen Illusionen unseres Bürgertums waren die Frr Lichter, welche die Märzrevolution in den Sumpf brachten." Der Sieg der Märzrevolution brachte dem preußischen Wolfe am 8. April 1848 das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht. Jeder 24 Jahre alte Preuße befaß das gleiche Wahlrecht. Und wenn das Wahlrecht auch ein indirektes war, so war es doch wenigstens ein geheimes. Obendrein war die Voltsmasse empört über das in direkte Wahlrecht. Am 10. April 1848 wurde in einer großartig Nun, das Proletariat wird sich im Wahlrechtskampf durch zusehen, das für direkte Wahlen zu wirken habe. In der Tat Justonen über die angebliche demokratische Gesinnung des Bürgerschlug auch die Bewegung für das direkte Wahlrecht damals hohe Kampf um das bereits vor sechzig Jahren errungene allgemeine, schlug auch die Bewegung für das direkte Wahlrecht damals hohe tums nicht in den Sumpf bringen" lassen. Es weiß, daß es den Leider aber blieb der Boltssturm für die Hinwegräumung dieser gleiche Wahlrecht im wesentlichen allein zu führen hat. Wogen. Yetzten Verunstaltung eines demokratischen Wahlrechts nicht nur " bringen, fo erlebte man in aufnehmen! " Der Kampf im Baugewerbe. Nach dem hier Gesagten wird man wissen, wie man die salbungsvollen Expektorationen des Arbeitgeberbundes aufzufassen hat. Das ganze Gerede von der Förderung des sozialen Friedens, um den es dem Arbeitgeberbund angeblich lichkeit bestimmt. Trübung des Wassers, um desto besser zu tun ist, ist nur für die den Interna fernstehende Deffentmeucheln zu können, weiter nichts. Und weit entfernt, sich durch diese Erkenntnis entmutigen zu lassen, Was die Unternehmer beabsichtigen, ist kurz dieses: Die erfolglos, sondern die durch das Wahlgesetz vom 8. April gewährten wird es den Kampf mit um so größerer Tatkraft und Begeisterung Möglichkeit zu Lohnreduzierungen zu schaffen und den EinVoltsrechte gingen dem Volte durch die feigen Verrätereien des fluß der Arbeiterorganisationen zu schwächen. Zunächst ist Am 18. März wird sich das preußische Proletariat wieder im in ihren Tarifentwürfen feine einzige Zohnerhöhung vorBürgertums bald ganz wieder verloren. Zunächst freilich gebärdete ganzen Lande in Massenversammlungen zusammenfinden, um noch gesehen. Dagegen soll der festgesetzte Lohnsatz nur für sich das Bürgertum noch demokratisch!" Da die Demagogie" einmal geharnischten Protest zu erheben gegen die von der Re- tüchtige" Arbeiter gelten und für minderleistungsfähige nach schreibt der Demokrat A. Bernstein in seiner Schrift „ Aus dem Jahre 1848",„ fich fich bemühte, die Arbeiter gierung und dem reaktionären Block verteidigte Schmach der" Vereinbarung" gekürzt werden können. Man braucht nur frage aufs aufs Tapet. zu Privilegiertenwahl und dem Protest soll die Tat folgen: daran zu denken, daß die nächsten Jahre wahrscheinlich eine die unermüdliche Berlin auch das Schauspiel, daß sich Geheimräte mit der Devise der Indifferenten, die Brandmarkung der offenen und verlappten fennen, daß die von den Unternehmern gemachten Vorschläge Aufrüttelung der Massen, die Belehrung verminderte Arbeitsgelegenheit bringen werden, um zu erals Kandidaten empfahlen:„ Auch ich bin ein Arbeiter". Wahlrechtsfeinde, furz, die Sammlung der Entrechteten und Be zweifellos umfangreiche Lohnreduzierungen zur Folge haben Die Gewählten gehörten denn auch in überwiegender Majorität trogenen unter dem Banner des allgemeinen und gleichen Wahlrechts! würden. In dem vom Arbeitgeberbund aufgestellten Normaldem höheren Bürgerstande an"." Diejenigen, welche besorgten..., daß aus den allgemeinen Wahlen nur eine Vertretung der würdigen Gedenkfeier für die Opfer der ersten preußischen Wahlrechts- verboten ist. Was damit getroffen werden soll, ist weniger Proletarier, Eutrechtete! Gestaltet den 18. März zu einer tarif heißt es, daß jede Agitation" auf den Arbeitsplägen unwissenden Massen den Sieg davontragen könnte, wurden lämpfe vom Jahre 1848! die eigentliche Agitation, die Werbung neuer Mitglieder, als durch die Wahlen Berlins, der revolutioniertesten und aufgeregtesten die gewerkschaftliche Kontrolle, die heute durch das BauStadt, völlig widerlegt." In der Tat: wenn auch die preußische Nationalversammlung, die heute mit Recht den Namen einer Junterdelegiertensystem ausgeübt wird und sich auf die tariflichen Pflichten der Unternehmer bezüglich Lohn und Arbeitszeit, fammer" trägt, damals nur 16 Adlige aufwies, so saßen in ihr Die gegenwärtige Bewegung im Baugewerbe ist sehr auf Befolgung der Unfallverhütungsvorschriften und auf doch neben 68 Bauern, 1 Kommis, 1 Handwerksgesellen und geeignet, auch außerhalb des Kreises der direkt Beteiligten die Beitragszahlung der am Bau beschäftigten Arbeiter er1 Tagelöhner 98 Juſtigbeamte, 48 Verwaltungsbeamte, 48 Verwaltungsbeamte, lebhaftes Interesse zu erwecken. streďt. Die Beseitigung dieser Kontrolle ist das Ziel der 28 städtische Beamte, 52 Geistliche, 11 Aerzte usw. Die nicht Die Arbeitsverträge als Maffenerscheinung sind im Unternehmer. Da sich für dies Ziel kaum ein unbefangener bejizende Klaffe. war fo gut wie unvertreten! Deshalb Baugewerbe noch nicht alt. Es gibt wohl einige Orte, wo Mensch erwärmen fann, so sucht man es durch billige riskierte das Bürgertum denn auch anfangs noch einigen Stolz vor sie seit Menschengedenken heimisch waren, aber dort sind sie Schwafeleien über sozialen Frieden" und dergleichen in den Fürstenthronen. So, ale mit 217 gegen 134 Stimmen dem König aus den zünftigen Lohntaren. hervorgegangen. Die alte Hintergrund zu drängen. Ein sehr durchsichtiges Manöver. die Formel„ bon Gottes Gnaden" aberkannt wurde. Form wurde mit neuem Geiste gefüllt. Erst der Tarif- Für die weitere Deffentlichkeit ist von Bedeutung, daß Die Revolution, meinte einer der Abgeordneten, habe bewiesen, daß abschluß in Berlin im Jahre 1899 brachte einen kräftigen das Vorgehen der Unternehmer einen Bruch mit der bisauch das Volk von Gottes Gnaden sei. Ein anderer erklärte, infolge der Anstoß. In den folgenden Jahren kam es in vielen Orten herigen Praris bedeutet, wonach die Tarifbestimmungen glorreichen Revolution" habe sich das Bewußtsein festgesetzt, daß zu Tarifabschlüssen. Anfänglich ging ihr Geltungsbereich bereinbart wurden; der Arbeitgeberbund will fie auch der König nur ein Sechzehntel Millionenteil der nicht über einen Ort oder mehrere unmittelbar zusammen- dittieren. Er setzt den Normaltarif auf und verpflichtet Bevölkerung ausmache, ebenso wie jeder Tagelöhner auch." Ein liegende Orte hinaus. Dann tamen in den Jahren 1904 feine Ortsvereine, nicht von ihm abzuweichen, den Gewerkdritter gar erklärte spöttisch: Wenn eine Firma bankrott geworden und 1905 Verträge, die sich über größere Bezirke ausdehnten. schaften aber mutet er zu, diesen Normaltarif als Grundlage fei, so sei es Pflicht, sie nicht mit in das neue Geschäft hinüber Die wichtigsten davon sind die Verträge im Ruhrgebiet, im der Berhandlungen anzunehmen. Das ist ein Rückfall in die zunehmen; das sei auch mit der Formel des alten Absolutismus Maingebiet, im oberschlesischen Industriebezirk und die Ver- für das Baugewerbe längst überwundenen Zeiten der Unterder Fall. träge von Breslau und Dresden, die sich auf eine weite Um- nehmerdiktatur, der nicht nur von den Gewerkschaftlern, Aber das Bürgertum wurde bald immer schlapper und schlapper, gebung dieser Städte erstrecken. Für die Ausdehnung der sondern von allen denen zurückgewiesen werden muß, die die und die Reaktion immer dreister. Zunächst wurde das Wahlgefeß Geltungsbereiche der Verträge waren zunächst wohl nur Demokratisierung unseres Volkslebens erstreben. Die Organe vom 8. April durch die Verordnung vom 6. Dezember 1848 auf- 3weckmäßigkeitsgründe maßgebend. Die Gewerkschaften der beteiligten Arbeiterorganisationen haben nicht untergehoben und dann am 30. Mai 1849 abermals nach rückwärts nahmen die dadurch ohne Kampf erreichbaren Lohnerhöhungen lassen, nachdrücklich auf diese Absicht des Arbeitgeberbundes revidiert, bis schließlich das heutige elendeste aller Wahlsysteme" gern mit, zumal es sich dabei oft um Gegenden handelte, wo aufmerksam zu machen; man fann also in nächster Zeit fertig war! fie einstweilen nur wenig Einfluß hatten; den Unternehmern wieder einmal sehen, inwieweit die bedrohte Demokratie Aber nicht nur durch mangelnde Energie gab das Bürger- war es darum zu tun, der Schmutzkonkurrenz entgegen- außerhalb der Arbeiterbewegung Helfer und tum das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht preis, das die zuwirken ein Grund, den auch die Gewerkschaften als be- Freunde hat. Märzrevolution dem Wolfe erobert hatte, sondern das Bürgertum rechtigt anerkennen mußten. Der Arbeitgeberbund beliebte anzuordnen, daß die Verrührte auch keine Hand, die Dreitlassenschmach zu tilgen und das Der Gedanke der Unternehmer, die Schaffung großer handlungen über die neuen Tarife bis zum 15. Februar bevon der Krone und den Junkern widerrechtlich geraubte Wahlrecht Tarifgebiete als ein Kampfmittel zu fördern, indem sie sich endet sein möchten. Er hat sich hierin noch etwas gedulden wiederherzustellen, als es die Macht dazu besaß! Im dadurch die Möglichkeit zu großen Aussperrungen sicherten, müssen, ebenso wie er sich damit abfinden mußte, daß die Jahre 1861 eroberte die Fortschrittspartei 161 Mandate. Jm fol- tauchte erst später auf. Als seinen Vater muß man den Vor- Anträge der Gewerkschaften nicht zu der Stunde auf seinen genden Jahre zog sie gar 250 Mann start in das preußische Ab- sizenden des Mitteldeutschen Arbeitgeberbundes für das Pulten liegen, die er dafür ansette. In dem sicheren Gefühl, geordnetenhaus ein. Aber an eine demokratische Wahlreform dachte Baugewerbe", Herrn Lüscher in Frankfurt a. M., an- daß bis zum 15. Februar alles erledigt sei, hatte der Arbeitdas liberale Bürgertum gar nicht! Selbst die entschiedensten sehen, wenigstens wurde ihm die Vaterschaft auf der ge- geberbund seine ordentliche Generalversammlung zum 17. Liberalen flagten über das„ ungebührliche Drängen" der Ent- heimen Generalversammlung des Arbeitgeberbundes von und 18. Februar nach Hannover einberufen, die natürlich rechteten, und Schulze- Delitzsch gab den Arbeitern den weisen Rat, Herrn Felisch zuerkannt. Diese Absicht der Unternehmer auch wieder unter Ausschluß der Oeffentlichkeit tagte. sie möchten sich erst„ bilden", um die nötige politische Reife" zu äußerte sich bei verschiedenen Kämpfen, so z. B. bei dem Lohn- Es war schon technisch unmöglich, daß bis zu diesem Tage erwerben. Das war die alte, faule und freche Formel, mit der der Kampfe der Maurer in Heidelberg im Herbst 1905, wo alle Verhandlungen beendet sein könnten, denn die EinAbsolutismus bisher stets das Volt abgespeist hatte! Lüscher die Unternehmer zur teilweisen Bewilligung der reichung der Anträge der Gewerkschaften erfolgte erst AnUnd heute? Der Freisinn ist politisch derartig herunter Arbeiterforderungen veranlaßte, worauf dann aber das Ge- fang Februar. Dann mußte an mehreren Stellen verhandelt gekommen, daß ihn Bülows Absage nicht nur an ein gleiches, biet in den allgemeinen Vertrag für den Maingau auf- werden: in Effen für das Ruhrgebiet, in Frankfurt a. M. sondern sogar an ein geheimes Wahlrecht eisig talt ließ und in genommen wurde. Der Gedanke fand in Unternehmerkreisen für den Maingau, Hessen und das nördliche Baden, in seiner Blodbegeisterung nicht erschütterte. Erst jetzt, wo der junker- bald Anklang. Auch im Effener Bertragsgebiet förderten München usw. Und in allen Orten liegen natürlich sehr viele liche Blockbruder die Börse um die versprochenen Vergünstigungen die Unternehmer die Einbeziehung immer weiterer Orte in Anträge vor. So schnell geht das also nicht. Die Unterprellen will, gerät der Freisimm, der Boltsrechte faltblütig preis- den Vertrag. Diese Momente waren es, die den Meinungs- nehmer wollen früh fertig sein, um je nach dem Ausfall der gab, in zornige Wallungen! umschwung im Vorstande des Deutschen Arbeitgeberbundes Verhandlungen ihre geschäftlichen Dispofitionen treffen zu Wie eine solche Korruption möglich? Unser Alter", Wilhelm für das Baugewerbe hervorriefen. Der dort tonangebende können. Aber auch die Arbeiter haben viel vorzubereiten, Liebknecht, hat das in einem Nachtrag zu seiner Schrift über Baurat Felisch ist stets ein entschiedener Gegner der An- und wenn die Unternehmer darauf keine Rücksicht etmen, Robert Blum im Jahre 1890 einmal trefflich flargelegt: erkennung der Gewerkschaften gewesen. Schon in den neun- so können sie das auch nicht von den Arbeitern verlangen. „ Das Bürgertum, welches 1848 die Hauptrolle spielte, hat in der ziger Jahren propagierte er Aussperrungen der baugewerb- Von den Arbeiterorganisationen kann man sagen, daß Zat erreicht, was es damals erstrebte- nur daß es damals lichen Arbeiter großen Stils. Bon Tarifverträgen wollte er sie sich alle Mühe geben, um friedlich abzuschließen und daß fich falsch ausdrückte, weil es noch unflar war. Das Bürgertum nichts wissen, und als die Berliner Unternehmer im Jahre fie der veränderten Wirtschaftslage Rechnung tragen, soweit will Gelb machen und war damals noch nicht real- 1899 von seinem Plan, zu ihrer Unterstützung eine Aus- fie es mit ihren Pflichten vereinbaren können. Die Anpolitisch genug, dies offen zu sagen. Die Kleinstaaterei und die Sperrung aller Bauarbeiter in Deutschland ins Werk zu setzen, nahme der Unternehmerentwürfe scheidet allerdings aus dem Metternichsche Polizeiwirtschaft, die das Bürgertum und dessen nichts wissen wollten, sondern ihren Frieden mit den Ar- Bereich der Möglichkeit aus; das kann es nicht geben. Bei Erwerbstrieb verachtete, standen vor 1848 dem deutschen Bürger- beitern schlossen, war Felisch darob nicht wenig böse. den Unternehmern scheint das Bestreben, den Frieden auftum im Wege, hinderten es, Geld zu machen. Und so Jahrelang herrschten Unstimmigkeiten" zwischen dem recht zu erhalten, nicht, wenigstens nicht bei den leitenden wurden die bürgerlichen Hammel wild, stürzten sich in die Re- Bundesvorstand und den Berliner Unternehmern. Als der Stellen, vorhanden zu sein. Dem Arbeitgeberbund ist cs wurden indes durch deren höchst ungemütliche Fluten Vorstand des Maurerverbandes im Jahre 1899 einen An- nicht des Friedens wegen um die Tarife zu tun, sie sollen fehr bald entnüchtert, hatten einige Jahre Kazenjammer, trag an den Arbeitgeberbund richtete, zusammen über tariflich ihm ein Kampfmittel werden. bekamen dann wieder oppositionelle Launen und waren nicht abgeneigt, sich abermals in die" Hirngespinste" des festzulegende Lohn- und Arbeitsbedingungen zu verhandeln, Es ist ja schon mehrfach davon die Rede gewesen, daß tollen Jahres zu verlieben, als plöglich" von Berlin her die lehnte der Vorstand das mit nichtssagenden Ausflüchten ab. die Bewegung dieses Jahres nur das Vorspiel zu einem noch Bauberformel erklang die feinerzeit die französische Bour- Von der hier bewiesenen fautschukartigen Stellung, die größeren Zusammenstoß im Jahre 1910 fein soll. Das ist geoisie in Berzückung gesezt hatte: Enrichessez vous! stellenweise nur eine heftige Bekämpfung( der Vertragsidee) insofern richtig, als alle Tarife, die in diesem Jahre ab Bereichert Euch! verdecken sollte, ist der Bund noch nicht abgegangen, wenn laufen, nur so erneuert werden sollen, daß sie im Jahre 1910 volution ZV gleicher Zeit enden. Die Einheitlichkeit wird dann also größer sein als jetzt, und infolgedessen auch der zu erwartende M'ampf. Die Absicht der Unternehmer ist wohl die, in jenem Jahre die tariflichen Vereinbarungen, wenn auch nicht au' das ganze Reich, so doch aber auf alle wichtigeren Gebiere auszudehnen. Co muß aber vermerkt werden, daß d i e A r t, wie der Vorstand des Arbeitgeberbundes dies Ziel zu erreichen sucht, in seinen eigenen Reihen auf Widerspruch stößt. So hat sich der Vorsitzende des thüringischen Arbeit- geberbundes öffentlich dagegen erklärt, so, wie geschehen, einen Normaltarif aufzustellen und seine bedingungslose Annahme von den� Gewerkschaften zu verlangen. Auch an anderen Stellen im Bunde scheint man mit dem Vorgehen des Vor- standes nicht einverstanden zu sein. Es wäre indes töricht, wenn sich die Arbeiter auf diese vernünftigeren Unternehmer verlassen wollten; ihre Opposition wird schon bald ver- stummen und sie werden tun, was die Bundesleitung vor- schreibt. Man bat aus diesem Anlaß die Frage gestellt, ob sich die Gewerkschaften nicht in ihrem eigenen Interesse gegen die Vergrößerung der Tarifgebiete wehren müßten, weil tue Kämpfe dadurch immer schwerer würden. Das scheint uns ein müßiger Streit zu fein. Größer und schwerer werden die Kämpfe auch ohne Tarife. Die starke Gewerkschaft braucht sie nicht zu scheuen; das Verhältnis der sich gegenüber- stehenden Kräfte bleibt dasselbe, und die schwächeren Orgam- sationen bleiben ja auch noch davon verschont. Wogegen man sich wenden müßte— wenn es nötig wäre!—, könnte die Auffassung sein, es würde mit den großen Tarifgemein- schaften der legendäre„soziale Frieden" einziehen, wo Wolf und Lamm einträchtig miteinander spazieren gehen. Das mag so lange es will der Traum der Sozialphantasten bleiben, im Kampfgetriebe der Gegenwart ist kein Raum für solche Gedanken. Die baugewerblichen Arbeiter werden drum auch keinen Kampf um die Form führen, sie werden bei den Verhandlungen sehen, ob der I n h a l t der Verträge so ist, wie sie ihn haben müssen, um als Einzelwesen und als Klasse damit bestehen zu können, und danach entscheiden. Ueber die Aussichten der Arbeiter kann man in diesem Stadium noch nichts sagen. Die Grundlage aller Schätzungen ist die Konjunktur. Aber nach der anderen Seite hin können die Arbeiter ruhig fein. Die Organisationen sind intakt, die Kassen gefüllt. Mit dem christlichen Bauhandwerker- verbände ist ein gemeinsames Vorgehen vereinbart worden. so daß also etwaige Spekulationen auf die Uneinigkeit der Arbeiter fehlschlagen werden. Denn bei all ihrer Friedens- liebe haben es die Arbeiter doch für das oberste taktische Gebot gehalten, zum Kampfe zu rüsten. Dsrum können sie ihn ruhig an sich herankommen tagen._ „Die iozialdemoisratifche Reichstags- fraktios als füriprecheri» für einen rnifiichen Mörder." Unter dieser vielversprechenden Ueberfchrift Bringt die„Kons. Korrespondenz" die Mitteilung von der„Adresie an das Schweizer Volk" zur Abwehr des Attentates auf daö Asylrecht in Sachen Bromar-Vassiliev. Daß Bromar-Vassiliev einen russischen Polizeipräfekten getötet hat, teilt das konservative Organ natürlich gewissenhaft mit, welche Bestialitäten der Getötete begangen hat, wird ebenso natürlich verschwiegen. Das wahrheitsliebende Junkerorgan fährt dann fort:„... Bisher haben die deutschen Sozialdemokraten den Zusammenhang ihrer russischen Bruderpartei mit den Attentaten geleugnet. Dadurch aber, daß nun die sozialdemokratische Reichs- tagsfraktion die erwähnte Adresse mitunterzeichnet hat, gibt sie geradezu ihre Billigung der Attentatstaktik zu erkennen... Die Sozialdemokratie hatte nichts zu leugnen, sondern lediglich der Wahrheit entsprechend festzustellen, daß ihre Bruberpartei in Rußland, die russische Sozialdemokratie, in wiederholten Beschlüssen die Attentate einzelner, den Terrortsmus verworfen hat. Die Partei, der Bromar-Vassiliev angehört und in deren Auftrag er den Blut- Hund von Pensa getötet hat, ist die der Sozialisten- Revolutionäre. Diese Partei steht der deutschen Sozial- deinokratie nicht so nahe, wie die russische Sozialdemokratie, sie ge- hört aber wie diese der sozialistischen Internationale an und ihre Praktizierung des Terrorismus ist kein Grund,' sie davon aus- zuschließen. Denn der Terrorismus, den die Sozialdemokraten für Länder mit einigermaßen gesicherten Rechts- Verhältnissen(also auch für Deutschland, wie wir zum besseren Verständnis für Leute mit mangelndem guten Willen, zu verstehen. hinzusetzen wollen) prinzipiell verwirft, ist in Ländern wie Rußland, in denen die Regierung und Verwaltungsbehörden organisierte Verbrecherbanden sind, in denen Bestien in Uniform täglich am Volke die scheußlichsten Bestialitäten verüben, als Mittel der Notwehr zulässig. Man kann seine Anwendung, wie die russische Sozialdemokratie tut, aus taktischen Gründen abweisen, aber nicht mehr aus prinzipiellen Erwägungen heraus verbieten. Darin find alle Sozialdemokraten einig und wenn die„Konservative Korrespondenz" darauf hinweist, daß die Unterschriften der sozialdemokratischen Fraktionsmitglieder Bömel- bürg, Dr. David, Goldstein. Dr. Südekum, Ulrich, v. Vollmar und Zubeil fehlen, und im Anschluß daran fragt:„Haben diese „Genossen" die Identifizierung mit den russischen Mordgenossen abgelehnt?" so haben wir zur Antwort lediglich auf das oben Gesagte zu verweisen. Das Fehlen dxr betreffenden Unterschriften erklärt sich ganz einfach daraus, daß die be- treffenden Genoffen der Fraktionssitzung, in der die Unter- zeichnung der Adresse vollzogen wurde, nicht beiwohnen konnten. Genosse Zubeil hat in der gestrigen Nummer bereits seinen Beitritt zur Adresse erklärt und von den Ge- nossen Goldstein, Ulrich und v. Vollmar weiß die„Kon- servative Korrespondenz" so gut wie wir, daß sie durch Landtagsarbeiten von Berlin ferngehalten werden. Auch die anderen Genoffen sind durch andere Pflichten von der Sitzung abgehalten worden. Sie sind selbstverständlich mit dem Schritt ihrer Fraktionsgenossen in jeder Beziehung einverstanden und werden sicherlich Gelegenheit nehmen, das gegen die beleidigende Unterstellung der„Kons. Korrespondenz" öffentlich zu erklären. . Der Adresse hat sich inzwischen auch die Redaktion der „NeuenZeit" angeschlossen.— Sprachenzwang für ßorienreform! Das„Berliner Tageblatt" meldete am Sonnabend l „Die Berliner Börse war heute fest auf das Gerücht, daß gestern ein Kompromiß über Vereinsgesetz und Börsenreform zustande gekommen sei. Man erzählte sich, daß die Freisinnigen für den Sprachenparagraphen des Vereinsgesetzes stimmen würden, während die Konservativen bereit seien, für die wesentlichsten Teile der Börsengesetznovelle einzutreten. Daß in dieser Richtung gearbeitet wird, ist nicht eben neu; die Meldung von dem voll- z o g e n e n Kompromiß eilt aber den Tatsachen wohl voraus. Die Börse glaubt in diesem Falle, was sie wünscht. Aber sie hat manchmal eine feine Witterung. Vielleicht tritt die schon eSkomp- tierte Wirkung in der nächsten Zeit tatsächlich ein. Dann würde .es freilich auf Kosten der Festigkeit des liberalen Blockflügels geschehen. Das liberale Organ glaubt also lediglich die Behaup- tung, daß der Kuhhandel bereits geschlossen sei, dementieren zu können. Es wagt aber nicht, den Kuhhandel für un- möglich zu erklären l Es weiß warum; es kennt seine frei- jimngen Pappenheimer I Wie sehr berechtigt die gute Stimmung der Börse ist. wie iein ihre Witterung, das beweist die Haltung der freisinnigen Blätter, die den unentwegten Bülowiten des Freisinns nahe 'tehen. DaS Sonnabend-Abendblatt der„Vossischen Zeitung" bringt einen Leitartikel über die Börscngesetznovelle, worin mit allerlei großen und tapferen Worten freigebig umgegangen wird. So heißt's z. B.: „... Die Sozialdemokratie meint, jetzt werde der große „Kuhhandel" beginnen. Die Haltung der Rechten beim Börsen- gesetz solle nun die bürgerliche Linke zur Nachgiebigkeit beim Vereinsgesetz bestimmen. Indessen wird sich diese Linke sicherlich durch keinerlei andere als sachliche Rücksichten beeinflussen lassen. Zwischen dem einen und dem andern Gesetz besteht kein materieller Zusammenhang. Jedes will für sich beurteilt sein. Zu unwürdigen Tauschgeschäften wird sich der Freisinn nicht herbei- lassen. Sollen beide Gesetze scheitern, nun, daS freiheitliche Bürgertum wird diesen Ausgang eher zu tragen vermögen als der leitende Staatsmann..." Und an anderer Stelle: „... Müßten in der Tat sowohl Börsengesetz wie Vereins- gesetz in den Papierkorb wandern, so läge die parlamentarische Ohnmacht des Reichskanzlers klar zutage. Seine Stellung wäre sowohl in den Augen de» Volkes wie sicherlich auch in denen des Kaisers unhaltbar. Die bürgerliche Linke aber hätte nur noch auf die Blockpolitik einen großen Block, einen Leichenstein zu wälzen und einen frischen fröhlichen Wahlkampf gegen die reaktionären Gruppen zu unternchuten." Kann man mehr Entschlossenheit, Würde und Kampfmut verlangen? Aber ach. all' die großen und tapferen Worte können über die eine Tatsache nicht hinwegtäuschen, daß die „Vossische Zeitung" sich ängstlich hütet auszusprechen, daß die Freisinnigen dem§ 7, dem Sprachenparagraphen des Reichs- Vereinsgesetzes, nicht zustimmen werden, daß sie das Ver- sammlungsrecht der nichtdeutschcn Nationalitäten und das Koalitionsrecht der Arbeiterschaft nicht preisgeben wird l Nichts davon steht in dem ganzen großen Artikel! Was sollen die Konservativen daraus schließen? KulturpoIitistlK Gloffen. Oesterrcichischr Kulturarbeit. Ein Wunder geschah— Eintracht in Oesterreich I ES währte Bloß einen Augenblick, doch das war ein geschichtlicher Augenblick. Die Skationen sperrten die Mänler auf, aber nicht, um sich gegen- seitig in allen möglichen und unmöglichen Sprachen zu beschimpfen, sondern voll Staunen. Man war perplex über den gelungenen Streich der Regierung. Und als man aus dem Staunen heraus- kam, setzten sich die Beine von selbst in Bewegung und man tanzte einen Eisenbahnkonzessionswalzer. Mit glückseligein Lächeln und träumerisch verklärtem Blick schwang Freiherr v. Aerenthal den Taktstock und wiegte sich in den Hüsten, und der Tscheche mit dem Detitschen, der Ungar mit dem Kroaten, der Pole mit dem Rnthenen, der Ehristlichsoziale mit dem Liberalen, alles drehte sich im Walzertakt. Darauf begann die Keilerei von neuem. Kurz, es ging gerade so zu, wie bei Swoboda im Prater, wo die österreichische Reichsidee zu einer Zeit gepflegt wurde, da selbst unser Genosse Renner noch keine Ahnung davon hatte. Nichts einigt mehr die Nationen, als wenn es ihnen gelingt, eine fremde Nation zu rupfen. Selbstverständlich sind damit nicht die Völker gemeint, sondern daS, was man im parlamentarischen Jargon der bürgerlichen Gesell- schast„Nation" nennt. Diese parlamentarische Markierung der Nation hat. mit dem Leben, Trachten und den Bewegungen der Volksmassen ebensowenig zu tun, wie der„markierte Feind" des Kasernenhoses mit wirklichen Truppenbewegungen. Nun wird die österreichische Regiening mit Eifer sich daran machen, im Sandschal Nowibazar die kapitalistische Kultur aufzu- pflanzen, mit der sich die Völker in Oesterreich selbst noch immer nicht haben aussöhnen können. Folgen wir ihren Spuren. Sie sind vorgezeichnet durch österreichische Arbeit in Bosnien, Herzegowina und Dalmatien. Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit etlichen österreichischen Offfzieren an einem kleinen Garnisonplatz in Kriwoscheji(das ist das Küstengebirge der Herzegowina), ein elendes Nest, wie es eine Grenzfestung ist. Die breite, öde, staubige Straße zwischen den Forts. Eine„Katana", in deren Tür eine dicke, schmutzige Wirtin sich gähnend kratzt. Und sonst, wohin das Auge blickt, nichts als Stein— graue Felsen und spärliche GraSbüschel dazwischen. Verwaschene Uniformen und verwitterte Gesichter mit unendlich gelangiveiltem, glanzlosem Blick. Damals spielte sich gerade die Komödie der Bomben-Ver- chwörung in Cetinje ab. Wir erzählten unS also allerlei Erbau- liches über Montenegro. Da äußerte einer der Offiziere:„DaS Gescheidteste wäre, Oesterreich packt daS ganze Nest ein." Der andere meinte:„So wird es auch kommen." Ein Dritter sagte: „Was hätten wir davon? Da wird unsere Garnison nur noch weiter vorgeschoben, und wir kriegen eS noch elender als hier." Und alle stimmten sie ihm zu. Das ist der erste Schritt der österreichischen Kultur in jenen Ge- bieten: die Garnison I Wege werden gebaut— denn zur Eisenbahn braucht man doch Zufuhrstraßen und auch die Garnison braucht Bewegungsmöglichkeit— Gendarmerieposten werden errichtet und ärarische Gasthäuser gebaut. Damit ist die die Vorarbeit getan, nun kommen die eigentlichen Kulturträger. Es kommt der Deutsche aus Prag und der Tscheche auS Wien; aus Budapest kommt ein Herr mit schmaler Hutkrämpe, bei dem man nicht weiß, was er ist: ein Geflügelzüchter auS der Pußta, ein Baukdirektor, ein jüdischer Krämer, der Dirigent einer Zigeuner- kapelle oder ein entlaufener Zuchthäusler. Der Jude war über- Haupt schon da. Woher und wie er geloinmen ist. bleibt ein Welt- rätsel. Es gewann den Anschein, als wenn er seit der Weltschöpfung da säße und darauf wartete, daß Oesterreich kommt. Er ist da und weiß alles. Er besorgt Bauholz, Köchinnen, Hunde, Wiener Wäsche und er ist auch der Lottokollektor. Denn ohne Lotto gibt es leine österreichische Kultur. Von den Einheimischen wird erst Hantmelfleisch und Gemüse für die Offiziersmenage gekauft. Dann kommen die Weine und die Mädchen dran. Billiger Wein und willige Mädchen— daS ist die erste Kulturforderung an die VevötlerUng. Die» ist aber noch die harmlose Periode der österreichischen Kulturarbeit, die Zeit der Erforschung der fremden Bollsseele. Daß der Freisinn zwar nicht vor aller Welt ein kompro- mittierliches Tauschgeschäft machen ivill, daß er aber„a u s sachlichen Gründen" schließlich den Sprachenparagraphen schlucken wird! Die Bedeutung des Artikels der„Vossischen Zeitung" liegt nicht in dem, was er sagt, sondern in dem, was er nicht sagt! Er ist in der Form der Ablehnung des Kuhhandels die verschämte Anzeige, daß der Kuhhändler erwünscht ist! Aber er soll sich den Nachbarn nicht zeigen! Wenn die Absicht eines Teils des Freisinns, die Börsen- freiheit gegen den Sprachenzwang einziitauschen, die Mehrheit im Freisinn erlangen sollte, so kann die Stellungnahme zum Börsengesetz nicht mehr durch die„rein fach- lichen Erwägungen" bestimmt werden. Die Abstimmung über daS Börseugesetz ist dann in der Tat eine politische Ab- sti»tinung. Das Börsengesetz wird zum Vorspann für die Verschlechterung des VercinsgesetzeS. Wer für das Börseugesetz stimmt, stimmt damit für den S P r a ch c n z>v a n g. Es ist ganz klar, daß die Parteien, denen es mit der Vereinsfreiheit ernst ist, unter solchen Umständen auch dann nicht für das Börsengesetz st i tu in e n können, wenn die Wünsche des Freisinns erfüll! werden. Sie würden sich damit zum Mitschuldigen eines schmählichen Kuhhandels machen! Und wenn das Kompromiß zustande kommt, ivird es noch abzuwarten sein, ob die Agrarier und A n t i- s e m i t e n wirklich ihren letzten Mann aufbieten, wie c» dann zur Rettung der Börse notwendig wäre. Wir vermuten, daß auch diese letzte und verzxveifeitste Spekulation nicht anders enden wird als mit einem schmählichen Krach!— poUtifcbc Geberlicbt. Berlin, den 14. März 1908. Reichseisenbahnen und Offizierspensionen. Wiederum wurde heute mit Hochdruck vom Reichstag in einer ununterbrochenen neunstündigen Sitzung gearbeitet, um die restierenden Budgetposten durchzupeitschen. Am raschesten war der Etat des Reichstags erledigt. wobei einer alte» Gepflogenheit gemäß allerhand Beschwerden über die JmteneinrichUtitgen des Reichstags vorgebracht wurden. Genosse Singer lenkte die Aufmerksamkeit auf verschiedene Beschwerden der Angestellten. Als aber auch Genosse Geck für die Heizbarleu der Arbeitsräume der Wäscheriimen eintrat, geriet der Präsident Graf S t o l b e r g in eine derartige nervöse Erregung, daß er die ganz berechtigten Ausführungen niederzubimmeln suchte. Seine Er- regung steigerte sich noch, als der freisinnige Professor Stengel die Forderung vorbrachte, daß die parlamentarischen Druckschriften in Antiquaschrift publiziert werden sollten. Auch das gehörte durchaus zur Tagesordnung. Graf Stolberg er- hob indes fortwährend unberechtigte Einwendungen, bis der Ver- treter der Antiquaschrist den Kampf gegen die Prästdentcnfraktur aufgab. Der Etat des ReichseisenbahnamtS veranlaßte unsere Genoffen E m m e l- Mülhausen und Bühle- Straßburg, zahlreiche Beschwerden der elsaß-lothringischen Eisenbahnarbeiter vorzubringen. Besonders erhoben sie Einspruch gegen die Beeinträchtigungen der politischen Rechte und des Koalitionsrechts durch die Verwaltung. die sogar soweit geht, auch die Unternehmer, die mit ihr in Ver- bindung stehen, gegen die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften scharf zu machen. Der Minister Breitenbach verteidigte diesen koalitionS- feindlichen Standpunkt mit Argumenten, die dem Kopfe eine» russischen Polizeiwachtmeisters entsprungen sein könnten, wofür er sich eine derbe Abfertigung durch die Genossen Bühle und Molkenbuhr holte. Beim Etat des allgemeinen PensionSfondS brachte der Z»ntrumsabgeordnete Erzberger die Pensionierungen der Grafen Hohenau und L y n a r zur Sprache, die mit dem Offizierspensionsgesetz nicht in Einklang zu bringen seien. Der General Sixt v. Armin lehnte eine ein- gehende sachliche Rechtfertigtmg der Pensionierungen ab, da daS in die kaiserlichen Privilegien eingreifen würde. Angesichts der vor- gerückten Zeit beschränkte sich Singer darauf, unsererseits eine Erörterung der weittragenden Frage, inwieweit die Maßregeln de» Militärkabinetts die vertragsmäßigen Rechte des Reichstags beeinträchtigen, für die dritte Lesung in Aussicht zu stellen. Die Haftpflicht des Staates. Im preußischen Dreiklassenparlament wurde heute eine neue Regierungsvorlage beraten, die endlich die Frage der Haftpflicht des Staates für seine Beamten regeln soll. Bei der ungeheuren Verschiedenheit und Willkür der bisher be stehenden Gesetze, über den durch Bcanite in Ausübttng ihre? Das goldene Zeitalter, da in den Taschen der Bäuerinnen Heller- stücke, Nickel und sogar ganze silberne Kronen erscheinen und die stinkende Petroleumlampe ihren Einzug ans den Dörfern hält. Da» zivilisatorische Ergebnis dieser Zeit ist die Verbreitung von venerischen Krankheiten, was dann den Gelehrten und Staatsmännern die Ge- legenheiten gibt, in tiefsinnigen Betrachttingen über die Ausrottung der Seuche ihre humane Gesinnung kundzugeben. Nach und nach beginnt man, alle» fortzuschleppen, waS überhaupt in Bewegung gesetzt werden kann. Rinderhäute, Mandeln, Oliven. Trauben. Wälder, Eier, Menschen. Die letzteren werden in Vieh- wagen verpackt und nach den Hafenplätzen verstachtet, dort werden sie umgeladen und als Zwischeudeckpassagiere nach Amerika b:- fördert. Um da? administrative Zentrum herum bildet sich eine„Stadt": Hotels. Kaffeehäuser. Privathäuser, etliche Villen, Warenhaus und Modebazar, eine Bierbrauerei, Tabakfabrik und Tabaktrafiken, Post- amt. E» erscheinen ungarische Dienstmädchen, böhmische Köchinnen. Kellnerinnen aus Steiermark. Von S Uhr früh bis ö Uhr abend» riecht es in den Straßen nach Gulasch— wie in Wien. Arn geeigneten Ort bildet sich allabendlich ein„Strich" heraus von Leutnants, KoinmiS in Lackstiefeln, Offiziersgattinnen und stellungS- losen Dienstmädchen. Auf die letzteren hält ab und zu die Polizei eine Razzia ab, um sie per Schub nach der Heimat zu befördern. da sie die Sitten der Jugend verderben. Sie werden sofort und reichlich durch die Zigarettendreherinnen k. k. Regiefabriken ersetzt. Aus dem Lande mehren sich indessen die verlassenen Höfe. Man sieht überall verfallene Hütten. Fragt man, wo seien die Leute hin, so erhält man die stereotype Antwort:„Nach Amerika!" Gerade die krästigsten und die im besten Alter stehen sind sort. Andere lungern untätig in der Stadt, wo sie sich von allerlei Abfall ernähren, nicht viel anders wie die Hunde auf den türkischen Märkten. Der Nest schleudert mißmutig herum und läßt sich von den Kaffeehan;- Politikern der Stadt faul und dumm schimpfen. Der alte Ackerbau verfällt, eine neue Industrie kommt nicht ans. Darüber hinaus ist auch die österreichische Kulturarbeit in Bosnien, der Herzegowina und Dalmatien noch nicht gelangt. i?v. Sfmtc§ den Bürgern zirgefügtcn Schaden, war es den Ge- schädigten nahezu unmöglich, zu ihrem Rechte zu kommen. Tcm unaufhörlichen Drängen des Reichstags war es ge- lungcn, der preußischen Regierung wenigstens das Ver- sprechen abzuringen, daß die Frage, wenn auch nicht rcichs- rechtlich, so doch landesrechtlich, allgemein gültig geordnet werden sollte. Die jetzige Vorlage erfüllt diese Vcr- sprechungen nicht: Es soll der Verwaltung überlassen bleiben zu entscheiden, ob der Beamte in Ausübung seines Amtes gehandelt oder seine Befugnisse überschritten hat. In letzterem Falle soll der Geschädigte leer ausgehen, da bei den Beaniten selbst natürlich meist nichts zu holen ist, und der Staat nicht für sie eintritt. Außerdem wird ein Teil der Entschädigungspflicht auf die Kommunen abgewälzt. Sie müssen nicht nur für die Verfehlungen der von ihnen angc- stellten Beamten aufkommen, sondern auch für den Schaden, den die zahllosen von der Staatsverwaltung den Gemeinden aufgezwungenen Beamten anrichten. Trotz dieser engen Bc- schränkung hatten Konservative und Nationalliberale noch innner Bedenken gegen die Anerkennung der Entschädigungs- Pflicht. So fürchtete ein Redner mit unfreiwilligem Witz, daß alle Volksschüler den Staat dafür haftbar machen könnten, daß sie in der Schule viel zu wenig für das Leben lernen. Man überwies die Vorlage schließlich der verstärkten Justizkommission. Weiterhin nahm das Abegeordnetenhaus den Gesetzent- Wurf über die Erschließung neuer Kohlenfelder im Ober- bergamtsbezirk Dortmund in zweiter Lesung an. Für den Gedanken, auch in Oberschlesien neue staatliche Kohlenfelder zu erschließen, hatte der Handelsminister ein freundliches Wort. Der Gesetzentwurf iibcr den Schutz der Heilquellen wurde zurückgestellt, da man sich der jetzigen unbrauchbaren und verfassungswidrigen Formulierung des Gesetzes doch schämte. Am Montag beginnt die dritte Lesung des Etats. Nationallibcrale Wahlkomödie. Es ist eine alte politische Erfahrung, daß, sobald irgend ein« Wahl vor der Tür steht, die nationallibcrale Partei eine gewaltige Energie— im Fordern entfaltet und ihre bemoosten Häupter von der Qualität der Paasche, der Hehl und Bassermänner sich mit der ehrbarsten Miene in die Toga der Volkstribunen hüllen. Auch bei der bevorstehenden preußischen Landtagswahl wird sich dieses faule Komödicnspicl wiederholen. In dem von der nationalliberalen Parteileitung erlassenen ersten Aufruf zur Landtagswahl heißt es bereits: „Von der Zusammensetzung des nächsten Abgeordnetenhauses hängt es ab, ob auch in Preußen die Möglichkeit einer Entwicke- hing auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiete in freiheitlichem, neuzeitlichem Sinne geschaffen werden kann, oder ob es weiterhin bei dem Widerstande verbleiben soll, den die bestehenden Majoritätsvcrhältnisse allen libera- len Anregungen und Maßnahmen entgegen- setzen. Wer mit uns der Meinung ist, daß eine zeitgemäße, nicht länger hinauszuschiebende 1l in g e st a l t u» g des Wahlrechts in Angrisf genommen werden muß, daß die Eutwickelung unseres gesamten Ilnterrichtswescns in freiheitlichem Sinne gegenüber Rückständigkcit und Unduldsamkeit mit allen Kräften zu fördern ist, daß der gesamten preußischen Beamten- schaft die in der Thronrede feierlich verkündete Aufbesserung ihrer GchaltSbezüge zuteil wird, und daß die Finanzen und die Per- toaltung in Preußen durcligreifendcr Reformen bedürfen, der wirke mit allen Kräften für die Unterstützung der nationallibe- ralen Partei." Sobatd erst der Laiidtag geschlossen ist und der eigentliche Wahlkampf beginnt, wird sich diese schöne theoretische Begeisterung für die Eutwickelung Deutschlands„im freiheitlichen, neu- zeitlichen Sinne" und für die„zeitgemäße" Umgestal- tung deö preußischen Landtagswahlrcchts noch bedeutend steigern. Wie sagte doch Flora Gaß zu ihrem Hammerstein, der feinsten Blüte des Agrarlönserbativismus?„Komödianten seid Ihr doch alle I"__ Die Loekspitzclci geht wieder los! Die„ T ä g l. R u n d s ch." schreibt: „Die Polizei und der 18. März. Zum 18. März d. I. hat die Polizei schon»mfasscnde Vorkehrungen getrofsc». Dem Publikum kau» nur geraten werden, sich dem sozialdeino- kratischen Krawall möglichst fernzuhalten, damit nicht ganz Un- beteiligte, wie schon so oft, die von anderen eingebrockte Suppe auslöffeln müssen." Das heißt nichts Anderes, als daß die Polizei wieder vreinhauen möchte! Kann es etwas Provoziercndercs geben, als diese durch nichts motivierte Drohung mit dem Polizeisäbel?! � Am Grabe von Marx. Aus London wird uns telegraphisch gemeldet: Während des ganzen heutigen Tages wurde Marxens Grab auf dem Highgate-Kirchhof von Proletariern aller Länder besucht. Der Grabstein wurde reingewaschen, und bald glich das Grab einem großen Blnmenhiigel. Der Kommunistische Arbeiter- BildungSvcrein legte einen großen roten Rosenkranz auf daL Grab nieder, ebenso die Londoner Gruppe russischer Sozialdemo- kraten. Auch der jüdische Bund sandte einen Kranz mit Schleife und hebräischer �Widmung.—_ An den Ufer» saften sie und weinten. Der arme Freisinn trauert sehr. Was Fürst Bismarck mit seiner Wahlrcchtscrklärung und Herr Holle mit seinen Verbeugungen vor der Orthodoxie nicht zuwege gebracht haben, das hat die Börsen- kommission mit ihren Beschlüssen bewirkt. Von der Börse aus kommt dem Freisinn die Erkenntnis, daß er im Block der Ge- meierte ist. Und die Klapperbeine werden vor Angst durch- einander geschüttelt. Was nützen da die schönen Dementis, die die„Fr eis. Ztg." und Herr v. Zedlitz in trautem Verein gegen die Nachrichten der„Weser-Ztg." veröffentlicht haben. Trotz alledem ist die völlige Isolierung des Freisinns offensichtlich.„Wir müssen unsere Isolierung in der unfruchtbaren Opposition auf- geben," lautete die Begründung der Fraktionspolitikcr für die Blockpolitik. Und das Ende der Blockpolitik ist die Isolierung dcS Freisinns sowohl von der Regierung als von den— Wählern. Es ist die Isolierung der Politischen Dummheit und Feigheit.—- Ein Wahlrcchtskampf-Prozeft. Die Breslauer Straßen de mon st ratio n vom denk- würdigen 12. Januar ist am Freitag vor Gericht aufgerollt ivorden. AuS der Mitte der 15 000 Demonstranten hatte die Polizei einen Zimmerer Koch herausgegriffen, weil er gerufen haben sollte: „Alles nach dem Ringe!" Deshalb halte er sich jetzt wegen angeblicher„Aufreizung wider einen obrigkeitlichen Befehl" vor der berühmten zweiten Strafkammer zu verantworten. Die Beweis- aufnähme ergab aber nicht das geringste, das die Anklageschrift ge- stützt hätte. Den obige» Ruf hatte K. lediglich deshalb ausgestoßen. weil die Polizei die Demonstranten in eine Sackgasse zu treiben bemüht war und K. einen Zusammenstoß der- hindern wollte. Auch der Schutzmann, der K. festgenommen, wußte nichts zu bezeugen, so baß der Staatsanwalt(mit süßsaurer Miene) auf Freisprechung plädieren mußte. Das Gericht sprach denn auch den Demonstranten kostenlos frei. Die Verhandlung legte ein glänzendes Zeugnis ab für die Disziplin der De- monstrierenden, die den Rat der Parteileitung, der Polizei keine Ursache zum Einschreiten zu geben, strikte befolgt hatte. Einige weitere ähnliche Prozesse stehen noch bevor.— Die„Freisinnige Zeitung" und das Wahlrecht. Die„Freis. Ztg." beschäftigt sich in der heutigen Nummer mit den„hanseatischen Stadtstaaten als Gliedern des Deutschen Reiches". Dabei behandelt sie auch die von den„Republiken" Lübeck und Hamburg vorgenommenen Wahlrechtsverschlechrerungen und leistet sich zu deren Entschuldigung folgende tiefe, staatSphilvsophische Weisheit, die auch de» EinfäUigsten darüber belehren dürfte, wie hoch in der Praxis die Wiemer, Müller, Mugdan das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlrecht einschätzen: „Der Gedanke, daß die Sozialdemokratie niemals die Mehrheit in der Bürgerichaft erlangen dürfe, beruht auf der Erwägung, daß diese Bürgerschaften zugleich Kommunal- und Staatsparlament sind. Eine Mehrheit von Genossen im Rathause zu Berlin würde ein Unglück für die Reichshaupt st adt sein. In Hamburg würde sie zugleich bedeuten, daß der Staat ihr ausgeliefert wäre. Auf die Dauer ist die Macht einer Volksvertretung, wenn sie konsequent verfährt, unwiderstehlich. Sie hat schon wegen des Steuer- und Aus- gabenbewilligungsrechtS die Macht vollständig in der Hand. Die Genossen lvürden einen schönen" Gebrauch davon machen, der für andere einen erbaulichen Anblick bieten müßte. Von dem Zusammenwirken einer sozialdemokratisch geleiteten hau- seatischen Sladtrepubkik mit den anderen Staaten im Bundesrat kann man sich einstweilen noch gar keinen Begriff machen."— Würdige Hospitanten des Reichslügenverbandes sind die Lübecker Freisinnigen, wie wir bereits vor einiger Zeit fest- gestellt haben. In einer Versammlung der Lübecker Ortsgruppe des berüchtigten Reichsverbandes, die am Donnerstag, den 27. Februar tagte, wiederholte der Reichsverbandsangestellte Dr. Boven scheu die sattsam bekannten Redensarten gegen die Sozialdemokratie und fand damit die Zustimmung aller bürgerlichen Parteien, einschließlich der sogenannten Liberalen und der freisinnigen Volksparteiler. Die Mitteilung des „Vorwärts", daß in Lübeck die Freisinnigen beider Richtungen mit dem Reichslügenverband unentwegt an einem Strange ziehen, scheint nun der„Freisinnigen Zeitung" nicht gerade an- genehm gewesen zu sein, denn sie bestreitet unter Anwendung der bei diesem wenig gelesenen Blatt üblichen Schimpfereien, daß die behauptete Tatsache richtig sei. Wir wollen demgegenüber nur die Berichte der bürgerlichen Blätter Lübecks über die betreffende Versammlung des Reichslügenverbandes zitieren. Nach dem amt- lichen„Lübeckischen Anzeiger", einem nationalliberalcm Organ, führte der anerkannte Führer der Lübecker Frei- sinnigen Volkspartei. Dr. Pape, auS: „Er begrüße die Ausführungen des Refe- renten(Dr. Boven scheu) mit Freuden und zugleich die Gründung der Ortsgruppe des Reichs- Verbandes. Bedauern müsse er nur, daß der Referent zu Anfang eine politische Frage angeschnitten habe, in der nicht alle seiner Meinung seien. Er hoffe, daß der Vorsitzende des Reichs- Verbandes sich bemühen werde, alleS zu vermeiden, was Angehörige dieser oder jener Partei verstimmen könne." Gegen die Richtigkeit dieses Berichts hat sich der Freisinnige A. Pape in Lübecker Blättern bisher nicht verwahrt. Im Gegen- teil, das Organ der Freisinnigen Volkspartei in Lübeck, der„Stadt- und Landbote", schrieb im Anschluß an einen kurzen Bericht über die in Frage stehende Versammlung: Herr Dr. Bovensche» legt in längerer trefflicher Rede die be- kannten Anschauungen deS ReichSverbandes dar. Von der Einleitung (Glorifizierung der Annahme der PolencuteigmmgSvorlage) ab- gesehen, konnte das Bürgertum dem Redner durch- weg z u st i m m e n." Hier wird also klipp und klar gesagt, daß die Freisinnigen mit dein ReichSlügenverband und seinem Geschäftsführer einverstanden sind. Der Vorsitzende deS Wahlvereins der Liberalen, Lehrer Düh- ring, meint nach längeren polemischen Ausführungen:„Aufgabe der Ortsgruppe des Reichsverbandes werde es sein, der Züchtung der Sozialdemokraten vor- z u b e u g e n."_ Wiederum eine vergebliche Mohrenwäsche. Breslau, 14. März. Heute fand hier die Verhandlung statt gegen den von Dr. PeterS'wegen öffentlicher Beleidigung be- klagten Genossen Wolfs van der„ B o l k ö w a ch t Der Beklagte wurde zu 200 Marl Geldstrafe eventuell 40 Tagen Gefängnis verurteilt.--_ Oertcmicb-Uiigarn. Eine neue Wahlrechtsdemonstration« Budapest, 14. März.(Privattelcgramm des„Vorwärts".) Freitag stand im Abgeordnetenhaus eine Interpellation über die Wahl reform zur Verhandlung. Ministerpräsident Wckerlc erklärte, er werde die Wahlreform noch vor den S o m m e r f e r i e n vorlegen und hoffe, sie könne im Herbst zur Verhandlung gelangen. Dagegen gab er keine bestimlntc Erklärung gegen das P l u r a l w a h l r e ch t ab. Die Sozialdemokratie gab noch am selben Abend ihre Antwort. Die Arbeiter versammelten sich in den Ge- bänden ihrer Gewerkschaften und zogen von dort aus in geschlossenen Z ü gen vor den Klub der Regierungs- Partei, um für die Gleichheit des Wahlrechts und gegen den Trug der Pluralität zu demonstrieren. Die Polizei schritt ein und drängte die Massen zurück. worauf große Demonstrationen vor dem Landes- und Nationalkasino stattfanden. Nunmehr sprengten die Be- rittenen in die Menge, was große Erbitterung hervorrief. Die Polizei behauptet, daß Rcvolverschüsse abgegeben worden seien. Die Kundgebungen dauerten bis in die späte Nacht. Tie Polizei nahm gegen CO Verhaftungen vor. Nach Bnlows Muster. Budapest, 14. März. Der Minister des Innern antwortete auf eine Interpellation über die Straßendemonstrationen, die Absicht der Sozialdemokratie sei, auf die Regierung einen Druck auszuüben: solche Demonstrationen hätten aber die entgegengesetzte Wirkung. Er wünsche die Sozialdemokratie im Abgeordnctenhause zu sehen: dann werbe im Parlament eine Stimmung entstehen, die danach trachten werde. Sozialisten wieder auszuschließen. Zum Schlüsse kam die übliche Versicherung, mit größter Energie die öffentliche Sicherheit aufrechterhalten zu wollen. Demonstrationen in Kroatien. Agram, 14. März. Die Regierung hat den neugewählten Land- tag aus unbestimmte Zeit vertagt. Infolgedessen finden in allen Stadtteilen antiungarische Straßendemonstrationen statt.-» JSonvegen. Miuisterkrise. Christiania, 14. März. Die Abstimmung über die Thronrede zeigte die numerische Ueberlegenheit der aus Radikalen und Sozialisten bestehenden Opposition. DaS Ministerium gab deswegen heute seine Demission. foißlatid. Prestfreiheit. Petersburg, 14. März. In der Redaktion der liberalen „Stolitschnaja Posta" fand eine polizeiliche Haus- s u ch u n g statt. Zwei Redakteure wurden verhaftet, die gesamte Korrespondenz beschlagnahmt. Schutz gegen llichter. Am 13. Juli berichteten wir über eine Verhandlung bor dem Mittenwalder Schöffengericht. Dort hatte sich der Stukkateur Brettschneider aus Eharlottenburg zu verantworten, weil er t» Teupitz Flugblätter öffentlich verbreitet haben sollte. Nach unserem Bericht war das Verhalten des Amtsrichters gegen den Angeklagten nicht, so, wie man es von einem Richter erwarten könnte. Weiter wurde berichtet, daß der Angeklagte, weil er aus eine Frage des Richters die Antwort gab, er verstehe die Frage nicht, in eine Ungebührstrafe von drei Tagen Haft genommen worden ist. In einem zweiten Termin vor dem Mittenwalder Schöffengericht ist dann die Sache selbst verhandelt worden. Auch davon nahm unser Bericht Notiz. Wir kritisierten das nnbaltbare Urteil, welches das Schöffengericht in dieser Sache gefällt hatte und machten auch einige allerdings scharfe Bemerkungen über das Verhalten des Amtsrichters gegen den Angeklagten, über die un- begründete Verhängung der Ordnungsstrafe sowie über eine Be- merkung, die der Amtsrichter im Gefängnis zu dem Angeklagten machte, der seine Ungebührstrafe absaß. Diese Bemerkung lautete nach unserem Bericht:„Sehen Sie, das kommt davon, wenn man sich von anderen aufhetzen läßt."— DaS Urteil des Mittenwalder Schöffengerichts ist spater vom Landgericht aufgehoben, im wesent- lichen aus denselben Gründen, die wir in unserem Artikel gegen dasselbe ins Feld geführt hatten. Auch die VerteidigungSk-sten wurden der Stnatskaise auferlegt. Am 1. Oktober teilten Wir das Urteil des Landgerichts mit und fügten dem Bericht wieder einige Worte der Kritik des Schöffengerichtsurteils und deS Verhaltens des Amtsrichters Dr. Stargard an. Den ersten Artikel hat Genosse Wermuth, den zweiten Genosse Weber verantwortlich gezeichnet. Beide hatten sich gestern vor der vierten Strafkammer am Landgericht I zu verantworten. Durch beide Artikel soll der Amtsrichter Dr. Stargard beleidigt sein, und zwar sowohl durch die Form unserer Kritik, wie durch angeblich unrichtige Angaben über die Vorgänge in der Schöffengerichts- sitzung. Der Vorsitzende der Strafkammer, Landgerichtsdirektor Lehmann, hielt bei der Vernehmung der Angeklagten dem Genossen Wermuth auf dessen Einwendungen wiederholt den Inhalt der Anklage entgegen, wobei er bemerkte, so sei es, aber nicht so, wie der Angeklagte sage. Nach diesem Vorgang erklärte Weber, daß er sich überhaupt nicht auf die Anklage äußern wolle, weil der Borsitzende sich schon jetzt, vor der Beweisaufnahme, ein Urteil gebildet zu haben scheine.— Darauf erwiderte Landgerichtsdirektor Lehmann, das sei durchaus nicht der Fall. Auch in dem„Vorwärts"- Bericht über die vorige Verhandlung gegen Weber sei ihm zum Vorwurf gemacht worden, daß er den Angeklagten fortwährend unterbrochen habe. Wenn er dem Angeklagten den Inhalt der Klage vorhalte, so tue er das nur zu dem Zweck, um dem An- geklagten Gelegenheit zu geben, sich dagegen zu verteidigen. Weber blieb bei seiner Ansicht. Die Beweiserhebung begann mit der Vernehmung des Amts- richters Dr. Stargard. Nach der Bekundung dieses Zeugen hat sich Brettschneider als Angeklagter in Mittenwalde schon von seinem Eintritt in den Gerichtssaal an ungebührlich benommen. Er sei mit den Händen in der Hosentasche hereingekommen, habe die Fragen des Richters in barschem Ton beantivortet und in der Anklagebank dem Gericht den Rücken zugekehrt. Er, der Amts- richter, habe nicht, wie es im„Vorwärts" stehe, den AmtLanwalt veranlaßt, seinen Antrag auf Ungebührstrafe zu stellen, sondern der Amtsanwalt habe das aus eigenem Antriebe getan. Er, der Amtsrichter, babe, ehe sich das Gericht zur Beratung über den Antrag des Amtsanwalts zurückzog, den Angeklagten angesehen, dieser habe sich aber nicht zu dem Antrage geäußert. Der An- geklagte habe auch nichts gesagt, als er abgeführt wurde, um die Haftstrafe von drei Tagen zu verbüßen. Im Gefängnis habe er, der Amtsrichter, auf Ersuchen des Angeklagten Brettschneider am folgenden Tage mit diesem gesprochen. Brettschneider sei ganz anders gewesen wie am Tage der Verhandlung, er habe um seine Freilassung gebettelt, der Amtsrichter habe aber gesagt, er könne ihn doch nicht freilassen und hinzugefügt: Hätten Sie sich gestern anständig betragen, dann wäre es nicht so gekommen. Anstatt sich anständig zu betragen, haben Tie sich von anderen aufhetzen lassen. Die Absendung eines Briefes des Angeklagten an dessen Frau habe er, der Amtsrichter gestattet; die Absendung eines andere» Briefes an einen Genossen des Angeklagten habe er untersagt, weil dieser Brief eine tendenziöse Darstellung der Vorgänge vor Gericht enthielt.— Der als Zeuge vernommene AmtSanwalt Dr. Gane sowie ein Schöffe aus der Mittenwalder Gerichtssitzung gaben im allgemeinen dieselbe Darstellung von dem Verhalten Brettschneiders. Der Amtsanwalt sagte, er hatte den Eindruck, als ob Brettschneider durch sein Verhalten sagen wollte: Ihr hier in der kleinen Stadt, Ihr könnt mir gar nichts./ Brettschneider, der gleichfalls als Zeuge vernommen wurde, schilderte den Vorgang vor dem Schöffengericht zunächst in einer Weise, die sich mit der Darstellung des„Vorwärts" vollständig deckt. Er habe sich durchaus nicht unanständig betragen, noch weniger sei es seine Absicht gewesen, dem Gericht seine Miß- achtung zu bekunden. Dagegen habe ihn der Amtsrichter von vornherein scharf angefahren.— Auf wiederholtes, eindringliches Vorhalten des Vorsitzenden, Landgerichtsdirektors Lehmann, schränkte dieser Zeuge seine Aussage immer mehr ein und gab schließlich als möglich z», daß er, nachdem ihn der Amtsrichter barsch gefragt, auch er in barschem To» geantwortet haben könne, doch habe er nicht die Hände in den Taschen gehalten, auch nicht zum Fenster hinausgesehen. Auf weiteres eindringliches Vor- halte» meinte der Zeuge schließlich, daß er vielleicht unbeabsichtigt eine Bewegung mit der Hand nach der Tasche oder eine Wendung nach dem Fenster gemacht haben könne. Auf eine Frage des Verteidigers Dr. Kurt Rosenfeld gab Amts- richter Dr. Stargard zu, daß er vielleicht vor Eintritt in die Ber- Handlung gegen Brettschneider gesagt haben könne: Jetzt kommt die sozialdemokratische Sache. Dem Amtsrichter Dr. Stargard ist der„Vorwärts" mit dem Artikel über die Schöffengerichtssitzung anonym zugeschickt worden unter der Adresse:„Amtsrichter Dr. Stargard, getaufter Jüd".— Diese Adresse spielte in der gegenwärtigen Verhandlung insofern eine Rolle, als sie sowohl dem Angeklagten Wermuth als auch dem Zeugen Brettschneider vorgehalten wurde, die beide erklärten, daß sie natürlich nicht die geringste Kenntnis, von dieser Sendung an den Amtsrichter haben.— Amtsrichter Dr. Stargard erklärte übrigens, daß er schon als Christ geboren und bald nach seiner Geburt getmift sei. Erster Staatsanwalt Steinbrecht sagte in seiner Anklagerede unter anderem: Die„VorwärtS"-Zlxtitcl seien nicht nur beleidigend für den Amtsrichter Dr. Stargard, sondern in diesen Beleidigungen jicge eine Drohung gegen alle Richter. Es werde damit gesagt, so werden wir jeden Richter herabziehen, der es wagt, einen sinserer Genossen scharf anzufassen. Der Staatsanwalt beantragte gegen Wermuth vier Monate, gegen Weber drei Monate Gefängnis� Rechtsanwalt Dr. Heinemann als Vertckdigcr Wermuths. Die Uebertreibung des Staatsanwalts, daß durch den Artikel einHÄruck auf die Richter ausgeübt werden solle, sei so stark, daß sich gar nicht darüber diskutieren lasse. Der„VorlvärtS" sei nicht so töricht. zu glauben, daß er durch seine Artikel verhindern könne, daß ein Sozialdemokrat vor Gericht scharf angefaßt wird.— Wenn sich auch Brettschneider vor Gericht nicht angemessen benommen� haben möge, so lasse doch das Auftreten des Amtsrichters an dieser Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Achtung, Maler! Stelle den Schluß zu, daß auch er schroff und barsch gegen den Angeklagten gewesen sei. Diesem sei auch nicht Gelegenheit ge. geben, sich über den Antrag auf Ungebührstrafe zu äußern und die ihm auferlegte Ungebührstrafe von drei Tagen sei so ungeheuerlich, daß man sagen könne: kein Berliner Gericht würde in einem ähnlichen Falle eine so hohe Strafe verhängen. Wenn der Amts- Alle die Mitglieder der Gewerkschaft der Maler Beranwalt hier sagte, Brettschneider habe dem Gericht in der kleinen lins und Umgegend, welche ihren Uebertritt zum Zentral. Stadt zeigen wollen, es könne ihm gar nichts, so sei die verband der Maler vollziehen wollen, ersuchen wir nunmehr, Annahme zutreffender, daß das kleine Gericht dem fleine Gericht dem An- ihre Mitgliedsbücher zwecks Umtausch bei folgenden Kollegen geklagten zeigen wollte, wie ea mit einem Berliner Sozialdemokraten verfährt. Natürlich, ohne daß den Be- abzuliefern: teiligten das zum Bewußtsein gekommen wäre. Es sei Wilhelm Berndt, Naunynstr. 72. Otto Luzenz, Manteuffelstr. 126. Theophil Greet, Ritterstr. 113. August Molkenthien, Boechstr. 40. Gustav Genz, Swinemünder Straße 82 Georg Leunig, Schöneberg, Helmstr. 4. J. A.: G. Genz. für Parteinachrichten des Vorwärts" dazu, mit sieben ebenso nichtssagenden wie widerspruchsvollen Zeilen seinen Schnitzer zu bemänteln." Ein gerades Wort fällt Herrn Reghäuser schwer. Jut Grunde heißt ja der Sah:" Es ist ja so, daß der Vorwärts" bc richtigt hat; aber ich wußte das nicht, als ich ihn anschwärzte." So wird er sich aber nicht ausdrücken. Wie käme Herr Reg häuser dazu, sich dem Lumpengesindel in der" Borwärts". seiner Mittel zu machen. Es kommt ihm ja vor allen Dingen Redaktion gegenüber irgend welche Gewissensbiffe in der Wahl darauf an, deren Wahrheitsliebe in demselben zweifelhaften Lichte erscheinen zu lassen, in dem die seine so hell strahlt. Arbeitslosigkeit im Bädergewerbe. Als charakteristisches Zeichen der Zeit kann die in Breslau unter den dortigen Bäckergesellen herrschende Arbeitslosigkeit gelten. Nicht weniger als 200 Gesellen sind dort gegenwärtig ohne Beschäftigung, und etwa 3000 ge lernte Bäcker sind in Fabrifen und sonstigen anderen Berufen beschäftigt, weil sie als Bäcker keine Arbeit finden. Trozz dem aber suchen die Meister durch Inserate und Agenten für 600 Lehrlinge gegenüberstehen. Ostern massenhaft neue Lehrlinge, obgleich jetzt schon 750 Gesellen doch in hohem Grade bedenklich, daß der Amtsrichter im Gefängnis zu dem Angeklagten sagte, er habe sich von anderen aufhezen lassen. Erst habe der Amtsrichter den Angeklagten seine Macht fühlen lassen und dann habe er ihn durch diese Aeußerung in seiner Eigenschaft als Sozialdemokrat herabgesezt. Das habe der " Vorwärts" nicht anders auffaffen können, als daß durch diese Aeußerung seine Parteigenossen getroffen werden sollen. Zuz Zurückhaltung des Briefes sei der Amtsrichter auch nicht berechtigt Achtung, Metallarbeiter! gewesen. Nach alledem gehe der Antrag des Staatsanwalts weit Alle Metallarbeiter, denen ihre Entlassung erteilt oder auch nur über das Angemessene hinaus. Eine Geldstrafe würde ausreichend sein. angedroht ist für den Fall, daß sie den gelben Vereinen Rechtsanwalt Dr. Kurt Rosenfeld, der den An- nicht beitreten, sowie alle, denen im Bureau des Arbeitsnach- rektor Gansert von der Seidenspinnerei Eisenberger in Landeshut ,, Bei mir muß alles tanzen, wie ich pfeife!" so meinte der Dis geklagten Weber verteidigte, berief sich darauf, daß im Falle Brett- weises der Metallindustriellen in der Gartenstraße oder im Bureau in Schlesien, und deshalb wollte er in seinem Betriebe unter allen schneider die zweite Instanz das Urteil des Schöffen der Gelben in der Chausseestraße 9 erklärt worden ist, daß sie den Umständen keine Organisierten dulden. Da alle Versuche einer gerichts aufhob und dadurch die Kritik, welche der Vor- Arbeitsnachweisschein nur für den Fall erhalten, daß sie Mit- friedlichen Verständigung an dem hochfahrenden Herrenstandpunkte wärts" an dem ersten Urteil übte, durchaus berechtigt glieder der gelben Vereine werben, ersuchen wir, sich des Mannes scheiterten, zeigten ihm die Arbeiter, daß sie noch erscheine. Zu der gegenwärtigen Verhandlung würde es gar in unserm Bureau, Chariteestraße 3, zu melden. lange nicht gewillt sind, nach der Pfeife des Herrn Direktors zu nicht gekommen sein, wenn der Amtsrichter Dr. Stargard, anstatt tanzen, und so traten sie einmütig in den Streik. fich über das Verhalten Brettschneiders aufzuregen, bedacht hätte, Deutscher Metallarbeiter- Verband. Ortsverwaltung Berlin. daß doch nicht ein akademisch gebildeter Mann vor ihm stände. Nicht immer werde eine scharfe Kritik von Gerichtsurteilen so auf Verbandes! Mittwoch, den 18. März, bleibt das Bureau von Achtung, Mitglieder des Deutschen Metallarbeitergefaßt wie im vorliegenden Falle. General b. Liebert habe bor einem Münchener Gericht das Urteil eines höchsten deutschen 1 Uhr nachmittags an geschlossen. Die Ortsverwaltung. Gerichtshofes als einen Schandfleck der Justiz bezeichnet. Später habe der Justizminister bei Herrn v. Liebert angefragt, Der Arbeitsnachweis der Schmiedeinnung * Die Art und Höhe der Strafen ist exorbitant. Die Kritik des Vorwärts" gegen das Urteil des Mittenwalder Schöffengerichts ist durch die höheren Instanzen vollinhaltlich bestätigt. Wenn die Beweisaufnahme über die Art der Verhandlung und der Behandlung im Gefängnis nicht vollinhaltlich die Mitteilungen unseres Gewährsmannes bestätigt hat, so bleibt diese Differenz zwischen unferer Darstellung und dem Beweisergebnis unendlich hinter dem Unterschied zurück, der zwischen der Annahme des Staatsanwalts und der Wirklichkeit liegt. Die Art und Höhe des Urteils find durch den unbewußten Widerwillen von Gerichten gegen scharfe Stritit von richterlichen Handlungen erklärlich. Selbstverständlich Revision eingelegt. " Aus einer gelben Bilang. Kampf der Christen im Reichsverbandsstil. Die„ Gewerkschaftsverbandes( Siz München), berichtet in der Nr. 9 über die Ausftimme", das Organ des christlichen Hülfs- und TransportarbeiterSperrung der Granitarbeiter in Meißen. Das Blatt behauptet, die Aussperrung hätte dem Steinarbeiterverband 150 000 m. getoftet. Das Verbandsorgan," Der Steinarbeiter", stellt nun richtig, ob er durch diese Bemerkung die Richter beleidigen wolle, was bildet seit längerer Zeit einen Gegenstand des Konfliktes zwischen daß die Kosten sich auf 10 920 m. beliefen und daß die„ GewerkHerr v. Liebert verneinte. Im vorliegenden Falle seien die Re- Meistern und Gefellen. Der Arbeitsnachweis befindet sich in der schaftsstimme" die Kleinigkeit von 139 080 M. hinzugelogen hätte. dakteure nicht gefragt worden, ob sie den Richter beleidigen Herberge in der Mulachstraße und der Herbergswirt besorgt die Natürlich sollte damit die Steinarbeiterorganisation diskreditiert wollten. Eine solche Absicht hatten sie nicht. Allerdings sei Herr Arbeitsvermittelung. Im Juni 1907 änderte der Innungsvorstand werden. Nun kommt noch eine schoflere Handlungsweise der„ Gev. Liebert General, während die Redakteure nur nach dem Urteil eigenmächtig und ohne den Gesellenausschuß befragt zu haben, die werkschaftsstimme", nämlich sie schreibt neuerdings:" Am eines Mannes kommandierende Generale feien. Was dem Arbeitsnachweisordnung. Die Gesellen waren mit einigen Be- Kampf hätten 250 Steinarbeiter teilgenommen, 26 Wochen dauerte Herrn b. Liebert straflos gestattet war, das sollte auch bei anderen Stimmungen der Arbeitsordnung nicht einverstanden, besonders derselbe, ergo trifft auf einen Ausgesperrten eine wöchentliche Unternicht als strafbare Handlung angesehen werden. Unter Berüd- nahmen sie daran Anstoß, daß die Arbeitsvermittelung während des tübung von 1,67 M." Das Blatt weiß aber ganz genau, daß von sichtigung oller Umstände sei hier keine Freiheitsstrafe am Play, ganzen Tages stattfinden soll. Hierdurch waren die Arbeitslosen stüßen waren, denn die übrigen reisten alle ab. Der Steinarbeiter der vierten Woche ab bloß mehr 14 bis 16 Mann zu unteram wenigsten aber eine so exorbitante, wie sie der Staatsanwalt genötigt, fich den ganzen Tag in den Restaurations- verband hat den Ausgesperrten erhöhte Unterstübungen gewährt beantragt hat. räumen der Herberge aufzuhalten und dort ihr Geld zu ver- und die Darstellung des christlichen Blattes" ist nichts als Schwindel. Das Urteil lautete gegen Wermuth auf 3 Monate, zehren, um sich die Gunst des Wirtes und dadurch gute Arbeit zu Die Gewerkschaftsstimme" übertrumpft also den Reichsverband gegen Weber auf einen Monat Gefängnis. Das ertaufen. Der Gesellenausschuß rief die Gewerbedeputation des Gericht hielt in beiden Artikeln schwere formale Beleidigungen für Magistrats an. Dieselbe erklärte, daß der Erlaß einer Arbeits- och um ein Beträchtliches. Daß ein Zentralverband Ausgesperrte vorliegend. Die zulässige Form der Kritik sei weit überschritten, nachweisordnung ohne Zustimmung des Gesellenausschusses unzu- mit einer Wochenunterstützung von 1,67 M. abspeist, ist eine so der„ Vorwärts" habe die Absicht gehabt, zu beleidigen. Es müsse lässig ist. Darauf legte der Innungsausschuß dieselbe Nachweis- blöde Verleumdung, daß eine weitere Kommentierung überflüssig ist. dem„ Vorwärts" ans Herz gelegt werden, daß er seine Ansichten ordnung dem Gesellenausschuß vor, der natürlich seine Zustimmung fachlich vertritt, ohne persönlich zu beleidigen. nicht gab. Nun wandten sich die Meister an die Gewerbedeputation, damit sie die Zustimmung des Gesellenausschusses ergänze. Die hierauf geführte Korrespondenz der Gewerbedeputation mit dem In der Mechanischen Weberei und Spinnerei in Bayreuth be Gesellenausschuß führte dazu, daß die Gewerbedeputation erklärte, steht eine gelbe Organisation, die nach den Hottentottenwahlen gedie Arbeitsvermittelung während des ganzen Tages sei unzu gründet wurde. Kürzlich hielt sie ihre erste Generalversammlung ab. lässig, weil der damit verbundene Aufenthalt der Arbeitsuchenden Um die Arbeiter in die Versammlung zu bringen, wurden jedem in der Herbergswirtschaft einen wirtschaftlichen Nachteil für die Besucher 50 Pf. ausbezahlt. Interessant war die Abrechnung über selben bedeute. Damit hat sich also die Gewerbedeputation auf den die Kassengeschäfte. Da werden unter den Einnahmen Eintrittsvom Gesellenausschuß vertretenen Standpunkt gestellt. Bemerkens- gelder im Betrage von 10 500 m. verzeichnet, ferner an Beiträgen wert ist noch, daß der Konflikt wegen der Arbeitsnachweisordnung der Mitglieder und der Fabrit 3354 M. Da nach demselben Bericht manchmal scharfe Formen angenommen hat. Mitglieder des Gefellenausschusses sowie des Ausschusses für Arbeitsvermittelung und der Verein 529 Mitglieder zählt, müßte jedes Mitglied zirka 20 M. Serbergswesen, welche zum Zweck der Kontrolle den Arbeitsnachweis Eintrittsgeld bezahlt haben. In diesem Posten find also die Spenden besuchten, wurden auf Veranlassung des Obermeisters vom Herbergs- des Unternehmers verstedt. An Ausgaben find verzeichnet: Auswirt hinausgewiesen. Die Ausschußmitglieder bestanden auf ihr steuerbeiträge 72 M., außerordentliche Unterstützung 10 M., KartoffelRecht. Einer derselben wurde wegen Hausfriedensbruch angeklagt, gelb 3470 M., Kranz für ein verstorbenes Mitglied 3 M., Kosten der vom Gericht aber freigesprochen. Ferner haben die Gesellen den Christbaumfeier 1436 M. Das famose Kartoffelgeld wurde im vorigen Bchkott über die Herbergswirtschaft verhängt und Verbreiter von Herbst verteilt, wobei jeder Berheiratete 10 M., jeder Ledige 5 W. bekam. M. Boykottzetteln sind mit Strafmandaten wegen groben Unfugs be- um diesen Preis und um die Vergünstigung, alljährlich eine ChriftNach dem Entscheid der Gewerbebeputation fonnte der In- baumfeier mitmachen zu dürfen sowie in der Aussicht, beim Tode einen nungsvorstand seine einstimmig zustande gekommene Arbeits- Kranz um 3 M. zu bekommen, lohnt es sich schon für einen Arbeiter, ordnung nicht mehr aufrechterhalten. Am Freitag fand eine Gene- fein Koalitionsrecht fahren zu lassen. Vor Gründung des Vereins ralversammlung der bei Innungsmeistern arbeitenden Schmiede- war ein großer Teil der Arbeiter dieser Fabrit im Textilarbeitergesellen statt, der auch die Meister vom Innungsvorstand beiwohnten. verband organisiert. Sie mußten dann austreten. Seit dieser Zeit zur Beratung stand ein vom Gesellenausschuß vorgelegter Entwurf haben sich die Arbeitsverhältnisse in dem Betriebe verschlimmert. der Arbeitsnachweisordnung. Längere Debatten rief die Festsetzung Das Unternehmertum sorgt schon dafür, daß es die den Gelben der Zeit der Arbeitsvermittelung hervor. Der Gesellenausschuß schlug vor, daß wochentäglich von 10-12 Uhr vormittags und von zugewendeten Spenden mehrfach wieder hereinbringt. 7-9 Uhr nachmittags, sowie Sonntags im Sommer von 9½ bis 12 Uhr, im Winter von 2-4 Uhr nachmittags bermittelt werde. Mißglückte Einigungsverhandlungen. Nach dreiwöchigem Streit Aus den Reihen der Gesellen wurde beantragt, daß nur wochentags der Münchener Droschtenkutscher und Chauffeure versuchte das bon 3-5 Uhr nachmittags, Sonntags aber gar nicht vermittelt Einigungsamt des Münchener Gewerbegerichts eine werde. Ein Meister vertrat den Standpunkt, es müsse den Meistern Ginigung herbeizuführen. Die Jnnung lehnte nach wie vor den möglich sein, zu jeder Zeit Gesellen zu bekommen. Nicht so weit von den Kutschern und Chauffeuren geforderten Wochenlohn ab und ging der Obermeister. Er sagte, die Innung werde ja, da die Ge- bot einen Tagelohn von 1,50 M. und 10 Proz. der Einnahmen. werbebeputation die Vermittelung während des ganzen Tages ab- Auf dieser Bajis tamen auch provisorische Vereinbarungen zustande. gelehnt hat, den Gesellen nach Möglichefit entgegenkommen, doch Der Vertrag sollte auf drei Jahre festgelegt werden. In einer sollten dieselben die Zeit der Arbeitsausgabe nicht zu kurz bemessen, Kutscher- und Chauffeurversammlung erstattete die Lohnkommission denn sonst würde wohl die Innungsversammlung ihre Zustimmung Bericht. Nach lebhaften Debatten wurden die provisorisch niedernicht geben. Die Versammlung nahm den Antrag an, nur gelegten Vereinbarungen in geheimer Abstimmung mit 273 gegen wochentags von 3-5 Uhr nachmittags Arbeit auszugeben. Von 46 Stimmen abgelehnt. In dem am Freitag abgehalden weiteren angenommenen Bestimmungen sind noch zu nennen: tenen Generalappell wurde beschlossen, den Streit vorläufig abzuSpeisen und Getränke dürfen im Arbeitsnachweisraum nicht ver- brechen und die Arbeit zu den alten Bedingungen wieder aufzu abfolgt werden. Als Aushüifsarbeiten gelten solche bis zu drei nehmen. Wochen. Die von der Versammlung beschlossene Arbeitsnachweisordnung wird vom Gesellenausschuß der Innung vorgelegt, die darüber Beschluß zu fassen hat. Aus der Partei. " Begriffsverwirrung. Die Pfälz. Post", unser Parteiorgan zu Ludwigshafen, schreibt: Der Genoffe Hellmann in Lam= brecht hat bekanntlich wegen Beleidigung des Waldhüters Ernst eine Gefängnisstrafe von drei Wochen vom Gericht zudiktiert bekommen. Wie aus dem Berichte über die letzte Stadtratssigung in Lambrecht hervorgeht, hat er wegen der Strafe ein Gnaden gesuch an den Prinzregenten unter den eigentümlichsten Ümständen eingereicht. Es entspricht weder den Grund fägen noch der Ehre eines Sozialdemokraten, sich durch einen Gnadenfußfall vor einem Monarchen um die Verant wortung seiner Handlungen herumzudrücken. Die Lambrechter Parteigenossen werden nicht umhin können, die Konsequenz aus dem standalösen Verhalten Hellmanus zu ziehen, damit die Partei vor weiterem Schaden bewahrt wird. 0 Fast zu gleicher Zeit hat die Organisation zu Markranstädt ( Sachsen) drei„ Genossen" eine Rüge" erteilen müssen, weil sie sich an dem Empfang des Königs von Sachsen und an den Feierlichkeiten zu Ehren des Königs beteiligt hatten. Wenn man sich vor Augen hält, was führende Genossen sich vor nicht langer Zeit beim Begräbnis eines Monarchen erlaubt haben, so braucht man sich nicht zu wundern, wenn andere Genossen durch solches Beispiel sich zu Handlungen berechtigt glauben wie die oben ingeführten. Unsere Toten. In Bernburg( Anhalt) starb ein Weteran der Partei, der Genosse Rudolf Huth, im Alter von 73 Jahren. Im Jahre 1877 unternahm er mit einigen Genossen das fühne Wagnis, unter dem Namen„ Anhaltischer Volksfreund" in Bernburg ein Parteiblatt zu begründen. Das Blatt vermochte sich aber nicht lange zu halten und die Folge war ein empfindlicher finanzieller Verlust für die Begründer, nicht zum wenigsten für den Genossen Huth. Der Partei ist er treu geblieben bis an sein Lebensende. Dolizeiliches, Gerichtliches ufw. dacht worden. Die Berliner Töpfer haben in Anbetracht der gegenwärtigen Konjunktur ihre Stellung zu der sogenannten Fensterfrage modifiziert. Eine Versammlung derselben nahm folgende Rejolution an: " Die heutige Versammlung beschließt: In Anbetracht der großen und langen Arbeitslosigkeit im Töpferberufe und der es Husland. Kohlenarbeiterfireit in Kristiania. Sämtliche bei den Mits gliedern des Kohlenimporteurvereins in Kristiania tätigen Arbeiter haben die Arbeit eingestellt, nachdem Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag scheiterten. Die Importeure wollen die Lohn. und Arbeitsverhältnisse verschlechtern und besonders auch den seit 10 Jahren bezahlten Zuschlag für Ueberzeitarbeit herabsetzen. ſchlechten wirtschaftlichen Verhältniffe im allgemeinen ist Letzte Nachrichten und Depefchen. jedem Kollegen gestattet, vom Montag, den 16. März, ab die Arbeit bei unverglasten Fenstern aufzunehmen. Die Versammlung erwartet jedoch von den Bauunternehmern im Jnteresse der Gesundheit der Arbeiter soviel humanes Empfinden, daß sie trotzdem dafür sorgen werden, daß auf den Bauten, wo die Möglichkeit einigermaßen vorhanden ist, der Töpfer feine Arbeit zugfrei ausführen kann." Die Bresse vor der Revisionsinstanz. Das Reichsgericht berwarf die Revision des Genossen Bruno Kühn von der„ Medlenburgischen Volkszeitung" in Rostock, der am 30. November vorigen Jahres vom dortigen Landgericht wegen Beleidigung des Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg, Regenten des Herzog= tums Braunschweig, zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Die inkriminierten Artifel waren am 29. und 30. Mai borigen Jahres erschienen, nachdem der Herzog am 28. Mai durch die Landesversammlung zum Regenten des Herzogtums Braunschweig erwählt worden war. An die damals durch die Zeitungen gehende Nachricht, der Herzog habe bezüglich der Bibilliste besondere Bedingungen gestellt, von deren Erfüllung die Annahme der Wahl abhängig gemacht, knüpften die beiden Artikel eine Reihe von Erörterungen und Urteilen an, in welchen das Gericht die Beleidigung erblickt hat. Das Reichsgericht ist der Ansicht, daß der Herzog beim Erscheinen der Artikel zweifellos noch dem Wir haben neulich das Verbrechen begangen, einem bürgerGroßherzoglichen Hause von Medlenburg angehörte und daß er die Regentschaft in Braunschweig erst durch Patent vom 5. Juni 1907 angetreten hat. Die Ehre eines Reichsverbändlers. Weil er den Agitator des Reichsverbandes Mertens mit dem ihm gebührenden Titel belegte, wurde Genosse Schubert vom„ Sächsischen Boltsblatt" zu 8 widau vom dortigen Schöffengericht zu 100 m. Geld ftra fe verurteilt. Der angebotene Wahrheitsbeweis wurde vom Gericht nicht zugelassen. Straffonto der Presse. Wegen Beleidigung eines Arbeitswilligen wurde Genosse Moltenbuhr von der Freien Preffe" zu Elberfeld zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt. " Die Versammlung faßte weiter den Beschluß, daß die Berliner Töpfer Mann für Mann die am 18. Mära ftattfindenden Protestversammlungen zu besuchen haben. Deutsches Reich. Die verschnörkelte Wahrheit. Offiziöselei über den Wahltermin. Berlin, 14. März.( W. T. B.) Die vielfach verbreiteten Pressemeldungen, daß der Zeitpunkt für die Wahlen zum preußischen Landtage bereits fest stehe, treffen nach unseren Informationen nicht zu. Statistische Erhebungen, die im Anschluß an die kommenden Wahlen beabsichtigt werden, machen Aenderungen der Listenformulare er. forderlich. Die Verhandlungen über diese Aenderungen sind noch nicht abgeschlossen. Die an manchen Orten schon in Angriff genommenen Wahlvorbereitungen der Behörden lichen Blatte zu entnehmen, daß die Leipziger Buchdrucker eine umfaffen daher, wie wir hören, bis jetzt nur die Einteilung Resolution gegen Herrn Rerhäuser angenommen hätten, der Wahlbezirke, für die das nötige Material in den Ergeb während dies in Wirklichkeit die Dresdener waren. Herr erhäuser erklärte diese gleichgültige Verwechselung für eine nissen der letzten Volkszählung fertig vorliegt, und die Beaus unseren Redaktionsfingern gefogene Lüge und sagte dazu: schaffung der Unterlagen für die spätere Listenaufstellung. " Bis jest aber haben die" Homogenen" die von ihnen gebrachte Mit dieser selbst kann erst nach Bekanntgabe der Aendeunwahrheit nicht berichtigt." Wir wiesen dies nach, indem wir unsere Berichtigung wiederholten. Statt nun seinen Lesern mit- rungen der vorgeschriebenen Formulare begonnen werden. zuteilen, daß der Vorwärts" in der Tat auf die Rerhäuserschen Belehrungen über journalistischen Anstand nicht gewartet habe, formuliert Herr Reghäuser seinen Rückzug so: " 1 Aus Breitenbachs Reich. Frankfurt a. M., 14. März.( B. H.) Heute früh wurde in Erst am 8. März( nachdem unsere eingangs erwähnte Höchst a. M. vom Frankfurt- Holländer Schnellzug ein StreckenNotiz für Nr. 29 schon in Drud war) bequemte sich der Redakteur arbeiter überfahren; er starb bald darauf im Krankenhause. Berantw. Rebatt.: Georg Davidsohn, Berlin. Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Sierzu 5 Beilagen. " Nr. 64. 25. Jahrgang. Reichstag. 11 Uhr: Am Bundesratstisch: Kommissare. werden. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. " Sonntag, 15. März 1908. Berichterstattung borge Daß ihnen manchmal Irrtümer unterlaufen, ist sehr wohl möglich, schäftigt sind. Tatsächlich haben die Hülfsbeamten im Reichstag denn die Herren Kollegen in den Kommissionen machen von der und die Hülfsstenographen sie im vorigen Jahre nicht bekommen. Lizenz, unter sich zu sprechen, noch viel mehr Gebrauch als im Ich bitte den Präsidenten dringend, dafür Sorge zu tragen, daß Plenum, und die 122. Sigung. Sonnabend, 14. März, 6ormittags missionen sind manchmal auch ein bißchen leb- gedehnt wird. Ich bin überzeugt, daß er im Reichsamt des Unterhaltungen in den Kom- fie in diesem Jahre auf die Hülfsbeamten aus. haft. Den Vorwurf des Herrn Gamp gegen die Kommissions- Innern hierbei nicht auf Widerspruch stoßen wird. Ich meine, durch berichte im Vorwärts" tann ich aber nicht als berechtigt an- die Erfüllung dieser Bitte werden wir ein arbeitsfreudiges Be erkennen. Bei genauen Vergleichen der Kommissionsberichte im amtenpersonal bekommen, was doch auch im Interesse des Reichs" Vorwärts" und in anderen Blättern kann ich nur sagen, daß die tages gelegen ist.( Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Berichte im Vorwärts" in hohem Maße die Qualität Abg. Frhr. v. Richthofen( f.): Den Hülfsbeamten im Reichsder übrigen Berichte überschreiten.( Sehr wahr! bei tage die Teuerungszulage in anderer Form als durch Anweisung den Sozialdemokraten.) Die Berichte im„ Vorwärts" find durchaus aus dem dem Präsidenten zur Verfügung stehenden Fonds zu ge sachlich, sind nicht einseitig und unterscheiden sich dadurch sehr währen, lag eine formelle gefeßliche Möglichkeit nicht vor; ich lege wohltuend von den Berichten in der freisinnigen Presse. Man auch kein Gewicht darauf, daß es in diesem Jahre anders gemacht tann ihnen nicht den Vorwurf der Gehässigkeit gegen wird, da ich volles Vertrauen zum Herrn Präsidenten habe. einzelne Redner machen, wie das leider in den Kommissions. Was die Berichterstattung aus den Kommissionen betrifft, so berichten anderer Zeitungen häufig der Fall ist.( Sehr wahr! hat der Abg. Singer den Freiherrn v. Gamp wohl falsch verstanden; bei den Sozialdemokraten.) Verfolgen Sie die Dinge, so werden Freiherr v. Gamp hat dem" Vorwärts" nicht Sie sehen, daß ich mit keinem Worte übertreibe. schlechte Die Nennung besonders von Namen aus den Kommissionen halte ich auch nicht für not- worfen, sondern ihn nur als Beispiel angeführt. Die Bewendig. Es genügt, im Interesse einer objektiven Berichterstattung, richte im Vorwärts" sind keineswegs einseitiger oder unrichtiger wenn bei den sachlich wiedergegebenen Aeußerungen die Partei an- als die der anderen Presse.( Die weiteren Ausführungen des gegeben wird, von deren Vertreter die Aeußerung stammt. Ich Redners bleiben auf der Tribüne unverständlich.) glaube daher, daß die Geschäftsordnungskommission, an die ja der Referent Abg. Dr. Paasche: Dem Abg. Singer muß ich er. Antrag verwiesen werden wird, nicht übermäßig viel damit wird widern, daß mit dem Krankengeld für die Hülfsbeamten im Reichsmachen können. Der amtliche Bericht, von dem gesprochen tage über das gesetzlich zulässige hinausgegangen werden kann. worden ist, gefällt mir auch nicht besonders. Ein solcher Die Leuerungszulagen konnten nur soweit gezahlt werden, als Bericht wird wahrscheinlich immer sehr schablonenhaft werden. die Fonds reichten; man muß doch auch bedenken, daß es sich um Ebensowenig kann ich dem Vorredner darin zustimmen, daß die Hülfsdiener handelt, die nur einen Teil des Jahres hier beKollegen, die für die Presse berichten, davon dem Präsidenten Mit- schäftigt sind. Für die Hülfsbeamten find in diesem Jahre ja auch teilung machen, damit man bei Irrtümern weiß, wer zur Ver- 40 000 M. eingestellt worden. antwortung zu ziehen ist. Das Verhältnis des Vorsitzenden in der Abg. Dr. Spahn( 3.): Die Resolution beantragen wir der Kommission als primus inter pares( Erster unter Gleichberechtigten) Geschäftsordnungskommission zu überweisen; doch haben wir würde sich dadurch verschieben. Wir haben wahrlich schon Strafen den Wunsch, daß die Oeffentlichkeit der Verhandlungen genug in der Geschäftsordnung eingeführt( Heiterkeit), als daß wir nicht ausgeschlossen wird. Ein amtliches Stenogramm der Verwomöglich dem Kommissionsvorsitzenden noch eine neue Straf- handlungen erscheint uns überflüssig; überhaupt sollten die einbefugnis erteilen sollten. Ich resumiere mich also dahin, daß die zelnen Abgeordneten nicht so empfindlich sein, wenn wirklich einBerichterstattung aus den Kommissionen, soweit sie sachlich ist, in mal etwas unrichtiges von ihnen berichtet wird. Die Mehrteiner Weise unterbunden sein darf. Was nun den Etatselbst einstellung für die Hülfsbeamten begrüßen wir.( Bravo! im anlangt, so habe ich im vorigen Jahre mein Bedauern darüber Zentrum.) ausgesprochen, daß die Unterstützungen, die die Hülfs= beamten des Reichstags in Krankheitsfällen bekommen, so niedrig sind. Ich habe geglaubt, daß die Erörterung dieser Angelegenheit zur Folge haben würde, daß diesen Uebelständen abgeholfen wird. Aber zu meinem Bedauern muß ich auch heute wieder an den Herrn Präsidenten die Bitte richten, freundlichst Anordnungen zu treffen, damit diese Verhältnisse geändert werden. Früher war es im Reichstag Sitte, daß diesen Beamten für die Zeit der Krankheit der Auf der Tagesordnung steht die zweite Beratung des Etats für den Reichstag. Hierzu liegt eine von Vertretern aller Parteien unterzeichnete Resolution Freiherr v. Gamp( Rp.) und Genossen vor, die Kommission für die Geschäftsordnung zu beauftragen, Vorschläge zu machen, durch welche die bei der Berichterstattung über die Berhandlungen in den Kommiffionen hervorgetretenen Mißstände beseitigt Abg. Freiherr v. Gamp( Rp.), Vorsitzender der Budgetfommission: Bei der Berichterstattung über die Berhandlungen der Budgetkommission in der Preffe haben sich oft Unrichtigkeiten ergeben; es ist ja erklärlich, daß die Berichte nach der Parteistellung der Berichtenden etwas gefärbt find, besonders parteiisch sind die Berichte im Vorwärts". Gegenüber den objektiven Unrichtigkeiten, die oft in den Berichten enthalten sind, hat man einen amtlichen Bericht vorgeschlagen; doch halte ich das für sehr bedenklich, auch würde ein solcher amtlicher Bericht sehr nachhinten. ( Sehr richtig! links.) Es wäre aber wohl erwägenswert, daß die berichtenden Herren dies dem Präsidenten angeben, damit sie bekannt sind. Auch sollte die Namennennung der Redner bei Berichten aus den Kommissionen unterAbg. Baffermann( natt.): Wir sind nicht für die Vertraulichkeit der Kommissionsverhandlungen als Prinzip. Das Volk hat ein Recht zu erfahren, was in den Kommissionen beraten und beschlossen wird. Natürlich legen auch wir Wert auf objektive Berichterstattung, an der es heute vielfach mangelt. Am besten wäre die Berichterstattung durch einen besonderen Beamten, aber es wird nicht leicht sein, wirklich geeignete Kräfte für diese äußerst schivierige Art der objektiven Berichterstattung, bei der es darauf antommt, immer das wesentliche herauszufinden. Wenn der Antrag in die Geschäftsordnungsfommission verwiesen wird, werden von dieser jedenfalls unter Aufrechterhaltung der Würde des Reichstags gewisse praktische Vorschläge gemacht werden können, insbesondere nach der Richtung, daß die einzelnen Namen in den Berichten nicht genannt werden, sondern nur die Parteien. bleiben. Abg. Singer( Soz.): = volle Lohn = Ich kann vielem von dem, was Herr Gamp gesagt hat, nicht zustimmen. Zunächst glaube ich behaupten zu können, daß in der Budgetkommission in den letzten Jahren viel zu biel Dinge als vertraulich bezeichnet worden sind. Es ist ein förm licher Sport damit getrieben, irgendeine Aeußerung als ver= traulich zu bezeichnen, während zweifellos das Deutsche Reich nicht in Gefahr gefommen wäre, wenn auch über eine ganze Reihe bezahlt wurde. Jekt bekommen sie nur die ersten drei dieser Dinge, die als vertraulich bezeichnet wurden, gesprochen age ihr volles Gehalt und für die übrige Zeit der Krankheit worden wäre.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Ich be- find fie auf die Leistungen der Reichstagskranten nube also die Gelegenheit, um die Herren von den verbündeten tasse angewiesen, die durchaus ungenügend find. Sie betragen 9 M. die Woche. Wir sollten doch im Reichstage Wert darauf Regierungen zu bitten, legen, mit der Sozialpolitik, deren Notwendigkeit wir immer betonen, selbst bei unseren Einrichtungen anzu fangen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Ich möchte bitten, diese Fälle nicht auf den Unterstützungsfonds zu verweisen. Ich habe zwar das feste Vertrauen, daß der Herr Präsident bei der Verfügung über diesen Unterstützungsfonds sehr freigebig ist und der Beamten mit größtem Wohlwollen gedenkt, aber man soll nicht vergessen, daß es immer ein unangenehmes Gefühl ist, einen Mangel, der durch Krankheit entsteht, im Haushalte durch Unterstüßungen auszugleichen. Es ist besser, wenn auf Grund eines Kaffenrechtes ausreichende Bezahlung gewährt wird.( Schr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Ich bitte, die Angelegenheit im Sinne dieser Ausführungen zu regeln. Auch möchte ich noch einmal zu erwägen geben, ob nicht daran gedacht werden kann, den Hülfsbeamten die Zeit, in der sie auf die Wiedereinstellung zur nächsten Session warten müssen, durch ein kleines Wartegeld zu erleichtern. Gewiß kann man sagen, sie können sich ja nach einer anderen Stellung umsehen. Das ist aber leichter gesagt wie getan. Ob sie eine andere Stellung bekommen, hängt doch nicht von ihnen ab, und es ist doch auch für den Reichstag von Interesse, den alten Beamtenstand wieder zu erhalten. Weiter ist mitgeteilt worden, daß den Hülfsbeamten im vorigen Jahre die Teuerungszulage nicht zuteil geworden ist, sondern nur eine Unterstüßung aus dem dem Präsidenten zur Verfügung stehenden Fonds. Das hat doch sicher nicht im Sinne und in der Absicht des Reichstages gelegen. Das war ja auch der Grund, warum ich den Staatssekretär gebeten habe, die Teuerungszulage fo einzurichten, daß sie allen gegeben wird, welche direkt oder indirekt im Reiche be mit der Vertraulichkeit ihrer Mitteilungen nicht gar zu weit zu gehen. Ich kann das um so eher tun, da ich ohne jede Ueberhebung behaupten kann, daß gerade meine Freunde das, was vom Regierungstische aus als vertraulich bezeichnet worden ist, immer respektiert haben, im wohltuenden Gegensatz zu anderen Barteien. Alle Klagen, die über den Bruch der Vertraulichkeit laut geworden sind, haben sich niemals auf einen meiner Parteigenossen bezogen. Im allgemeinen stehe ich auf dem Standpunkt wie Herr Baffermann, daß die Kommissionsverhandlungen genau ebenso unvertraulich sein müssen wie die Verhandlungen im Plenum. Unter gewissen Umständen sind die Kommissionsverhandlungen ja noch wichtiger als die Plenarverhandlungen. Das Land hat allerdings ein Recht darauf, zu erfahren, was in den Kommissionen von den Vertretern der Parteien für Ansichten ausgesprochen werden. Der Ausschluß der Deffentlichkeit der Kommissionsverhandlungen würde einen Sturm der Entrüstung im ganzen Lande. erregen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Auch davon, glaube ich, muß man absehen, daß über die Kommissionsverhandlungen stenographische Berichte aufgenommen werden; das würde in der Tat cine zu große Belastung der Kommissionsmitglieder sein. Ich kann überhaupt nicht sagen, daß im allgemeinen die Kommissionsberichte zu besonderen Klagen Veranlassung gegeben haben. Natürlich bin ich auch der Meinung, daß die Kollegen, die über die Kommissionsverhandlungen berichten, die Pflicht haben, objektive und richtige Berichte zu liefern. Kleines feuilleton. " Humor und Satire. Abg. Müller- Meiningen( frf. Vp.): Auch wir stimmen für ueberweisung der Resolution an die Geschäftsordnungskommission, machen aber unbedingt Front gegen den Ausschluß der Oeffentlichkeit. Die Namen können aus den Berichten wegbleiben, aber die Stellung der Parteien muß bei wichtigen Materien ersichtlich sein. Der Abg. Singer hätte seine allgemeinen Vorwürfe gegen die freisinnige Presse bei dieser Gelegenheit wohl lieber unterlassen; die Berichterstattung im Vorwärts" freilich halten Sie für ideal, andere urteilen anders darüber.( Zustimmung bei den Freisinnigen.) Die Ankündigung der Erhöhung der Bezüge der Hülfsbeamten des Reichstages begrüßen auch wir mit Freuden.( Bravo! bei den Freisinnigen.) Abg. Gröber( 3.): Wenn aus den Verhandlungen der Geschäftsordnungskommission auch nur herauskommt, daß die Namen bei den Berichten aus den Kommissionen fort. bleiben, so ist das schon ein Fortschritt. Des weiteren wünscht der Redner einen neuen Katalog für die Reichstagsbibliothek und andere Verbesserungen in der Bibliothek. Abg. Singer( Soz.): Gegenüber dem Abg. Müller- Meiningen, der mir vorgeworfen hat, parteipolitische Ausführungen gemacht zu haben, bemerke ich, daß ich zu meinen Ausführungen nur das durch provoziert worden bin, daß Herr v. Gamp wiederholt auf die Berichte im Vorwärts" hingewiesen hatte. Ich befand mich also auf dem Standpunkte des Verteidigers, nicht des Angreifers. Abg. Gamp( Rp.): Ich habe die Berichte des Vorwärts" über die Verhandlungen der Budgetkommission mit keinem Worte erwähnt und kann im übrigen fest stellen, daß diese Berichte fich einer besonderen Objektivität befleißigen. Abg. Dr. Spahn( 3.) begründet einen von allen Parteien unterschriebenen Antrag, den Bibliotheksfonds von 30 000 auf 38 000 m. zu erhöhen. Die Resolution Gamp und der Antrag Spahn werden hierauf angenommen. Ein Titel des Etats handelt von den Geschäftsbedürfnissen, bermischten Ausgaben, Entschädigung des Reichstagsrestaurateurs und so weiter. Abg. Geck( Soz.): Für diese fachlichen Ausgaben ist erfreulicherweise eine erhöhte Summe eingesetzt worden. Mit in Betracht zu ziehen ist dabei noch die Position aus dem Reichsamt des Innern, mit 100 000 M., für die Ausschmückung des Hauses und für fachliche Ausgaben. Das Haus, in dem wir uns so wohl befinden( Lachen bei den Freisinnigen) liche Wohnen ist gegenwärtig, architektonisch zwar nicht, aber politisch ausgedrüdt, zu einem Blockhause geworden.( HeiterNotizen. ich meine das räum an der Verehrung Wilhelms von Orange mit dem der Mönche Hand in Hand. Die weiteren Untersuchungen Bédiers haben für Aus der Mufitwelt. Lehars, des Komponisten der diese Vermutung weiteres Beweismaterial ergeben. Er konnte„ Luftigen Witwe", zweite Operette vom" Der Mann mit den Dekonomische Motive in der Literaturgeschichte. Die her- die wichtigsten Stationen der Via Tolosana längs der alten Römer- rei Frauen" erlebte im Magdeburger Wilhelms- Theater ihre fommliche Literaturgeschichte steht in den Heldenepen, die in straße wiederfinden, und er fand sie in Orten, die in den Gedichten deutsche Uraufführung. Am Donnerstag wird die Operette im allen Kulturstaaten in der Frühzeit der literarischen Ent- der Schauplatz wichtiger Begebenheiten sind. Die neue Theorie neuen Operetten Theater zum ersten Male in Berlin wickelung auftauchen, Werke eines sozusagen in ein nationales erklärt auch, warum die südfranzösische Landschaft in den Helden- aufgeführt werden. Pathos geratenen schaffenden Volksgeistes". Zeitgenossen der gedichten vom Nordfranken Wilhelm eine solche Rolle spielt, sie großen Begebenheiten der heroischen Epoche sollen diese in Ge- erklärt die geographischen Sonderbarkeiten, den provençalischen -Prof. Julius Leffing, der Direktor des Kunstfängen festgehalten haben, die dann, in den Zeiten der ermattenden Spracheinschlag in den von Nordfranzosen verfaßten und für Nord- gewerbemuseums, ist am Sonnabend in Berlin gestorben. Der epischen Bildkraft von Geschlecht zu Geschlecht weitergereicht, endlich franzosen bestimmten Gedichten. Der Zyklus von Wilhelm von Fünfundsechzigjährige, der am 1. April sein Amt niederlegen wollte, von funstgeübten Sängern literarisch umgeformt und in die uns Orange ist eine Verherrlichung der Straße, die am Kloster von hat seit 35 Jahren das Kunstgewerbemuseum geleitet, das aus der überkommene Gestalt gebracht worden seien. Diese ideologische Gellone vorüberführt. Ohne die Mönche, die das Interesse hatten, Sammlung des Gewerbevereins hervorgegangen war. Lessing, der Auffassung hat nun, wenigstens für ein bedeutendes Literaturgebiet, die Jongleure zu instruieren, wäre der Paladin Karls des Großen auch bis 1897 als Profeffor an der Technischen Hochschule in Chardurch die Forschungen eines französischen Gelehrten einen starken ein unbekannter Mann geblieben und wären die hunderttausend lottenburg tätig war, gehörte der sogenannten historischen Richtung Stoß erlitten. Der Professor Bédier vom Collège de France Verse der 24 Lieder nicht gedichtet worden. Die naiv schaffende an, die in der alten Kunst eine Mustersammlung zur Nachahmung hat über die epischen Legenden des französischen Mittelalters, die Voltsgeist" löst sich in den Reklamebetrieb eines Pfaffengeschäfts für moderne Zwecke sah. In diesem Sinne hat er eine Reihe von Chansons de geste", Untersuchungen angestellt, die ihn dazu auf, der einer Zeit angemessen war, die noch keine Beitungsinserate Veröffentlichungen aus dem Kunstgewerbemuseum herausgegeben. führten, die noch von seinem Vorgänger Gaston Paris vertretene fannte. Daß neue Bedürfnisse, neue Verhältnisse auch neue Kunstinöglichideologische Anschauung über ihre Entstehungsart zu verwerfen feiten schaffen, blieb ihm verschlossen, und so wirkte er als Wahrer und sie durch eine Hypothese zu ersehen, die wirtschaftliche des Alten und nicht als Aureger und Befruchter. Sein Nachfolger Interessen als entscheidend für die Gestaltung jener poetischen Der vervollkommnete Goethe. Ein waderer Mann, wird sein ehemaliger Schüler Otto v. Falte, der bisher dem Schöpfungen ansieht. Bédier hat soeben den ersten Teil seiner Namens Gustav Danne, bringt, wie wir in den„ Süddeutschen städtischen Kunstgewerbemuseum in Köln vorstand. Untersuchungen veröffentlicht. Sie beschäftigen sich mit den 24 Ge- Monatsheften" lesen, Goethes Abendlied umgedichtet und um einige dichten, die nach ihrem Helden als der 3yklus von Wilhelm Strophen vermehrt unter die Leute. Diese Bereicherung unserer von Orange bezeichnet werden und im 12. und 13. Jahrhundert klassischen Literatur findet sich in einem Liederbuch für Schulen, das niedergeschrieben wurden. Wilhelm von Orange war, wie die bloß 26 Auflagen erlebt hat und lautet: Lieder berichten, ein Zeitgenosse Karls des Großen, zog sich nach Kriegszügen gegen die Sarazenen in die Stille des Klosterlebens zurück und gründete die Abtei von Gellone, wo er auch gestorben ist. Bédier ist nun, wie eine Besprechung von André Chaumeir im Journal des Débuts" ausführt, auf Grund sorgfältigster Textuntersuchung zum Ergebnis gelangt, daß die" Volksdichtung" von Wilhelm von Orange wohl nie existiert hat und die Helden der Legende weit entfernt davon sind, historisch zu sein. Vielmehr gehen die„ Chansons de geste" auf das Bedürfnis der Mönche von Gellone zurück, für ihr Hospiz um ein modernes Wort anzuwenden Reklame zu machen. Gellone liegt in einem Tal der Cevennen, das heute berödet ist, durch das aber im Mittelalter die Via Tolofana führte, eine Straße, die die aus dem nördlichen Frankreich kommenden Pilger von Sankt Jago di Compostella, neben Rom und Jerusalem der besuchtesten Wallfahrtsstätte des Mittelalters, mit Vorliebe benutten. Ein handschriftlich erhaltener Bilgerführer aus jener Zeit erwähnt das Heiligtum von Gellone und ladet die Bilger ein, dort Halt zu machen. Er erwähnt auch Unter allen Wipfeln Ist Ruh; In allen Zweigen Hörest du Keinen Laut; Die Vöglein schlafen im Walde. Warte nur, balde Schläfst Du auch. Unter allen Sternen Jst Ruh; In allen Himmeln Hörest Du Harfenlaut, Die Englein spielen, das schalte. Warte nur, balde Spieleſt auch Du. die in den Gedichten besungenen Heldentaten des Stifters. Die Da das ganze Dichtwert ebenso schön komponiert ist, wird es " Jongleurs", die fahrenden Sänger Frankreichs, erwarteten die denn auch in Volts- und Mittelschulen fleißig gesungen. Und da Bilger auf den Etappen dieser Straße, und so ging ihr Interesse tlagen die Leute über Vernachlässigung unserer Klassiter. -Wochenplan des Schiller Saals, Charlottenburg. Sonntag 8 Uhr: Victor Hugo- Abend". Mittwoch 9 Uhr: Dr. H. Madkowsky über Lionardo da Vinci. Freitag 9 Uhr: Dr. J. Simon über Anton Rubinstein. Sonnabend 9 Uhr: Dr. M. Burkhardt über Hugo Wolf. Sonntag, den 22. März, 8 Uhr: Edward Grieg Abend. Das angenehme fgl. System. Felix Weingartner hat sich über die Ursachen seiner Entfremdung von Berlin zu einem Wiener Journalisten ausgelassen. Der merkwürdig. altpreußische Standpunkt der Berliner Intendantur( daß jederman ihm zukommende Beträge persönlich an der Kasse abholen müsse), war danach nur der lezte Akkord einer langen Reihe von Disso nanzen, die ihm sein Wirken in Berlin trotz aller Erfolge stets berleideten." Ich habe in meinem reichen fünstlerischen Wirken flagte Weingartner nirgends so viel Rücksichtslosigkeit, so viele Kränkungen und Zurücksetzungen erfahren wie in Berlin, und nirgendwo anders ist meine Geduld auf eine so harte Probe gestellt worden. Diejenigen, welche in die Sinfonieabende der Opernhaus fonzerte famen, um froh zu genießen, ahnten nicht, in welcher Stimmung der Leiter diefer Konzerte oft am Bult stand." GARGO Tschudi auf Zwangsurlaub geschickt, Weingartner weg. fchikaniert das sind die hervorragendsten jüngsten Erfolge preußischer Kunstpolitik. Korrelat für die Rechtlosigkeit der Arbeiter ( Buruf rechts: feit.) Aeußerlich ist es grau in grau gemalt, aber innerlich ist schwerden der Gemeinden Rechnung getragen werden, in denen| der roten Farbe mehr Einfluß gewährt worden durch Vermehrung Eisenbahnwerkstätten sind, von denen Gewerbesteuern nicht befieht.( Zustimmung bei den Sozialbemokraten.) Ich stelle fest, der schönen roten Teppiche in der Wandelhalle, die dem ganzen zahlt werden.( Bravo! im Zentrum.) Innern einen wärmeren Hauch verleihen. Wir werden bei den daß angemessene Löhne nicht gezahlt werden, daß man den Arnächsten Wahlen dafür sorgen, daß auch politisch im Innern des Abg. Emme!( S03.): beitern ihre politischen Rechte nimmt und ihnen außerdem noch Hauses die rote Farbe wieder mehr Einfluß gewinnt.( Große Elsaß- Lothringen steht nicht nur in verfassungsmäßiger Hin- niedrigere Löhne zahlt, als sie allgemein gezahlt werden. Auch der Heiterkeit.) Sehr zu begrüßen ist, daß auch die Flora des Hauses sicht, sondern auch in bezug auf die Eisenbahnen, die das Land Vorredner hat auf die geringen Löhne der Eisenbahnorbeiter hineine angenehme Erweiterung gefunden hat durch die hübsche Aus- durchschneiden, in einem Ausnahmezustand. In allen anderen gewiefen. Er hat aber nicht hinzugefügt, weshalb sie so gering gestaltung der Nifchen mit Balmen. Wir fönnen nun zwar nicht Bundesstaaten haben die Landesvertretungen Einfluß auf die find; er hätte zufügen sollen, daß durch die Lebensmittelteuerung, unter Paimen wandeln( Seiterkeit), aber doch unter Palmen die Bahnen, oder wo ganz kleine Bundesstaaten ohne eigene Gisen- welche durch die gerade vom Zentrum betriebene verkehrte ZollReden, die infolge der Guillotine des Schlußantrages nicht ge- bahnen vorhanden sind, brauchen sie doch im Falle, daß im Ver- politit eingetreten ist, die Löhne nicht mehr ausreichen.( Sehr halten worden find, im engeren Kreise austauschen.( Heiterkeit.) fehrsinteresse neue Bahnen gebaut werden, dazu keine Zuschüsse zu wahr! bei den Sozialdemokraten.) Da er das vergessen hat anDie Ausschmüdungstommission sollte auch ihre Aufmerksamkeit leisten. In Elsaß- Lothringen aber hat das Landesparlament in zuführen, so führe ich das jest an, kollegial, wie ich zu sein bestrebt auf den Teil der dekorativen Kunst lenken, der sich mit Skulpturen die Verhältnisse der Eisenbahnen nichts hineinzureden, und wenn bin.( Heiterkeit bei den Sozialdemokraten. Zurufe im Zentrum.) befakt. Auch zeigen uns die vielen Rahmen in diesem Hause, daß der Landesausschuß eine Eisenbahnlinie für notwendig hält und file Nun, daß durch die Zollpolitik die Lebensmittel teurer geworden die Malerei noch einen großen Flächenraum zur Verfügung hat. von der Reichseisenbahnverwaltung verlangt, so muß Elfah- sind, müssen Sie doch zugeben. Ohne die Bollpolitik würden die Herr Prof. Pape arbeitet ja jebt an einer Skizze einer Budget Bothringen noch für jeden Kilometer, der neu gebaut wird, 45 000 Löhne eben ausreichender sein, als sie es jest ſind. fommissionssitung. Ich möchte vorschlagen, daß die Aus- Mart an die Reichseisenbahnverwaltung zahlen. Dieser Aus- Dann würde es gar keine Löhne geben!) Ach, Herr Abg. Arendt, schmückungskommission die große Wandfläche im Zimmer Nr. 12 nahmezustand müßte endlich aufhören. Das Land auch vor 1902 find Löhne gezahlt worden und Eisenbahnen ge= im Schreibfaal zunächst dekorativ ausgestaltet und möchte als hat unter diesen Umständen keinen Vorteil von den Bahnen, son fahren.( Seiterkeit bei den Sozialdemokraten.) Aenderungen auf Sujet ein historisches Ereignis vorschlagen, das in die neueste Beit dern Nachteil, wozu noch kommt, daß die Eisenbahnwerkstätten nicht diesem Gebiete sind nicht erfolgt. Dieser Zwischenruf war also sehr fällt, die Situng aus dem Januar d. J., wo der zu den kommunalen Steuern herangezogen werden fönnen, obwohl verfehlt.( Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Wie groß der Reichstag polizeilich belagert worden ist. durch die Eisenbahnarbeiter große tommunale Ausgaben ver- Unterschied in der Behandlung der Arbeiter in Elsaß- Lothringen Präsident Graf Stolberg: Diese Ausführungen gehören nicht ursacht werden.( Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) In gegenüber anderen Bundesstaaten ist, möchte ich ganz kurz noch hierher, sondern zum Reichsamt des Innern. Ich bitte Sie, sich erster Linie aber haben wir uns jekt mit dem Chef der Neichs- haben wir den Fall Roßhaupter, den Fall, daß ein bei der an einigen Fällen in anderen Bundesstaaten zeigen. In Bayern möglichst furz zu fassen. eisenbahnperwaltung über ein anderes Gebiet auszusprechen. Die Abg. Ged( fortfahrend): Ich meine jene Sibung zur Zeit, als Behandlung der Beamten und Arbeiter bei den Landtagsabgeordneten gewählt ist, und die bayerische Eisenbahn beschäftigter Arbeiter zum sozialdemokratischen die Berliner Arbeiterschaft bemaht war, als Prometheus das Feuer Reichseisenbahnen läßt außerordentlich viel zu wün Gifenbahnverwaltung hat ihm nicht nur Urlaub gedes direkten allgemeinen gleichen Wahlrechts schen übrig, es wird ihnen so ziemlich alles verboten, was man ( Bräfident Graf Stolberg: Das gehört nicht hierher.- Stür- sonst unter der Betätigung der freien lleberzeugung versteht. Auch geben, sondern bezahlt ihm auch während der Beit, während mische Heiterkeit.)-Bei diesem Titel ist auch die Rede von der in der Kommission hat der Chef der Reichseisenbahnverwaltung Lohn weiter. Er wird also als ein der er im bayerischen 2andtage tätig ist, seinen Restauration. Ich kann mit Vergnkgen konstatieren, daß die den Standpunti vertreten, daß ordnungsfeindliche Bestrebungen Speisekarte jetzt eine reichlichere Auswahl gestattet. Hier ist also unter den Beamten und Arbeitern nicht geduldet werden können, gleichberechtigter Staatsbürger anerkannt und behandelt. das Wahlrecht etwas erweitert worden.( Seiterkeit.) Ich bitte daß fie Vereinen, in denen ordnungsfeindliche Bestrebungen vern Baden haben wir einen Fall, da ist man freilich noch nicht aber die Herren, die zum Reichsverband Beziehungen haben, meine folgt werden, nicht angehören dürfen.( Buruf rechts: Selbstfo weit wie in Bayern, Baden ist immerhin schon etwas preußischer Worte nicht so auszulegen, als hätte ich besonderen fulinarischen verständlich!) Ich weiß nicht, auf welchem politischen Stand- als Bahern. In Baden haben wir einen Fall Schäuffle. Genüssen das Wort geredet.( Heiterkeit.) 3m Restaurationsraum punkt der Zwischenrufer steht. Es zeugt von wenig Verständnis( Rufe rechts: Zur Sache!) Ich bitte den Abg. v. Gamp, mir in ist nun neuerdings eine Diaphanie an den Fenstern angebracht. ( Präsident Graf Stolberg: Das ist Sache der Ausstattungs- für die staatsbürgerlichen Rechte und die Freiheit der Meinungs- Bukunft zum Muster zu dienen, und immer so streng bei der Sache ( Präsident Graf Stolberg: Das ist Sache der Ausstattungs- äußerung.( Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) zu bleiben, als er es jetzt von mir wünscht.( Sehr gut! bei den kommission!) Ich darf also lediglich über die Speisekarte in der Was sind überhaupt ordnungsfeindliche Bestrebungen? Auch die Sozialdemokraten.) Sollte ich wirklich nicht wissen, was zur Sache Restauration sprechen.( Heiterkeit.) Nun noch ein Wort zur tech- Bestrebungen des Zentrums find schon als ordnungs- und staats- gehört, so weiß es aber sicherlich der Herr Präsident.( Seiterkeit nischen Ausgestaltung des Reichstages. In den obersten Räumen feindlich bezeichnet worden. Dieser Begriff tann ganz beliebig und Buruf bei den Sozialdemokraten: Die Rechte möchte eine des Hauses, wo das weibliche Personal beschäftigt ist, und wo fleißige ausgelegt werden, und deshalb ist es unverständlich, wie ein Nebenregierung!) In Baden also haben wir den Fall Schäuffle, Blätterinnen die schneeigen Leinen für die Reichstagsausstattung Boltsvertreter dazu kommen fann, es zu billigen, daß den Ar- auch einen sozialdemokratischen Arbeiter, der zum herstellen, herrscht eine Temperatur, die so kalt ist, daß der beitern und Beamten der Reichseisenbahnen das Recht der freien Stadtrat gewählt wurde. Ihm wurde gesagt, wenn Du Aufenthalt dort für die Blätterinnen sehr unhygienisch ist. Meinungsäußerung untersagt wird.( Sehr gut! bei den Sozial- Dein Amt nicht nieberlegit, so wirst Du entlassen. Es sollte also zunächst einmal eine Decke dort angebracht werden. Demokraten.) In der Kommission und auch im vorigen Jahre ver- Der Arbeiter war also durch seine wirtschaftliche Lage gezwungen, Ferner stelle ch fest, daß die Waschfrauen doch noch in der primi- harrte der Chef der Reichseisenbahnverwaltung auf dem Stand diesem Anfinnen Folge zu leisten. fibften Weise arbeiten. Eine Waschmaschine ist noch unbekannt. Jede punkt, daß die Arbeiter sich Aber so preußisch ist man in Hausfrau fann Ihnen sagen. Baden doch nicht, wie im Elsaß, daß man aus der offenen zu= Präsident Graf Stolberg: Das gehört nicht hierher.( Große nicht den Gewerkschaften anschließen dürfen, gehörigkeit dieses Arbeiters zur sozialdemoHeiterfeit.) die auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehen. Grratischen Partei Anlaß genommen hätte, ihn zu Abg. Ged( fortfahrend): Ich möchte also mit der Empfehlung ist aber auch so weit gegangen, die Zugehörigkeit zum Süd- fündigen und au maßregeln. Im Elsaß will man freilich der Ausstattung des Reichstages mit Waschmaschinen meine deutschen Verbande, der mit den freien Gewerkschaften nichts zu tun Meiningen hat vorhin die Frage, was solche Bestrebungen sind, in ordnungsfeindliche Bestrebungen nicht bulben. Herr Dr. MüllerAusführungen schließen.( Lebhafter Beifall bei den Sozialdemo- hat, nicht dulden zu wollen. Er hat im vorigen Jahre behauptet, bezug auf die Preise aufgeworfen. Dieselbe Frage ist auch hier das sei nach der Gewerbeordnung zulässig. Ich bestreite das ganz in der altherkömmlichen jogenannten deutschen Schrift hergestellt. geordnete Regien hat fürzlich ausführlich dargelegt, daß in der behandeln wie es ihm beliebt. Der Chef der ReichseisenbahnverAbg. Dr. Stengel( frs. Vp.): Unsere Drudsachen werden bisher entschieden.( Bustimmung bei den Sozialdemokraten.) Der Ab- aufzuwerfen; wo gibt es ein Gesetz, das dem Chef der Reichseifenbahnverwaltung irgendeine Handhabe bazu gibt, die Beute to zu Es ist dringend wünschenswert, daß wir zur Antiquaschrift über. Gewerbeordnung nur festgestellt ist, daß für gewisse Staatsbetriebe waltung verlangte Ginzelfälle. Kollege Müller hat schon erwähnt, behandeln wie es ihm beliebt. Der Chef der Reichseisenbahnver= gehen.( Lebhafter Widerspruch rechts. Zurufe bei den Antisemiten: einzelne Baragraphen der Gewerbeordnung nicht zutreffen, und waltung verlangte Einzelfälle. Kollege Müller hat schon erwähnt, Unsinn! Präsident Graf Stolberg: Das gehört nicht hierher!) daß diesen Arbeitern das Recht nicht ausbrüdlich zuerkannt ist, Bahnhofsbuchhandel verboten sind. Ebenso geht es speziell in daß der„ Simplicissimus" und die Welt am Montag" für den Da möchte ich bitten, mir zu sagen, bei welcher Stelle des Etats fich zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zu vereinigen; aber Elsaß- Lothringen dem Wahren Jatob" und unseren Par= ich das vorbringen kann. das allgemeine staatsbürgerliche Recht, sich im teiorganen, aber auch der Straßburger Bürger Präsident Graf Stolberg( nach dem er sich von einem Rahmen der vereinsgefeßlichen Bestimmungen zu vereinigen, ipirbeitung"( Hört, hört! links), einem liberalen Blatt, das Schriftführer hat unterrichten lassen): Ich sehe dadurch nicht berührt, und der Chef der Eisenbahnverwal- von Zeit zu Zeit wagt, an der Reichseisenbahnverwaltung Kritik zu foeben, daß in diesem Titel allerdings auch von den tung hat gar kein Recht, den Arbeitern dies zu verbieten.( Sehr üben. Das ließ sich die Verwaltung natürlich nicht gefallen und sie stenographischen Berichten die Rede ist. Sie können richtig! bei den Sozialdemokraten.) Freilich sagt der Chef der erließ das Verbot. Die Eisenbahnen als Verkehrsmittel sind aber das also hier vorbringen.( Seiterkeit.) Eisenbahnverwaltung, er berbiete es den Arbeitern nicht, sondern nicht dazu da, ordnungsfreundliche Bestrebungen zu unterstüßen, Abg. Dr. Stengel( fortfahrend)( nach rechts): Wir sollten mit er entlaffe sie, wenn sie es tun. Jeden Unternehmer, der so handelt, sondern dem Verkehr und dem Publikum au ber lateinischen Schrift endlich den anderen Kulturvölkern nach nennt man brutal und rüdständig, und der Chef der Reichsbienen. Die Wünsche und Bedürfnisse des Publikums haben folgen.( Präsident Graf Stolberg: Die anderen Kulturvölter eisenbahnverwaltung muß es auch für sich gelten laffen, wenn er jo für sie maßgebend zu sein, und es bleibt völlig gleichgültig. gehören nicht hierher! Große Heiterkeit linfs.) Ich will nur handelt wie ein brutaler, rüdständiger Unternehmer.( Sehr wahr! was der Chef der Verwaltung politisch denkt. darauf verweisen, daß auch bei anderen Kulturvölkern die steno- bei den Sozialdemokraten.) kürzlich hat man sogar bei Wahl-( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Das Publikum hat es graphischen Berichte in Antiqua gedrudt werden. Es ist ein alter Irrtum, daß man meint, unsere sogenannten deutschen Buchstaben rechtsversammlungen, also bei einer politischen Angelegenheit, nicht nötig, fich eine bestimmte politische Gesinnung vorsehen zu wären etwas Nationales. Ich bitte, diese Frage einer ernsten welche durch die Gewerbeordnung gar nicht getroffen werden kann, lassen, weil das der Verwaltung fo gefällt.( Lebhafte Zustimmung Prüfung zu unterziehen, weil sich alle Sachverständigen darüber den Arbeitern berboten, sich daran zu beteiligen.( Sört! hört! bet bei den Sozialdemokraten.) den Sozialdemokraten.) Ich frage den Chef der ReichseisenbahnTängst ihr Urteil gebildet haben. verwaltung, mit welchem Rechte er es zugeben kann, daß die staatsbürgerlichen Rechte eines Teiles der Einwohner von ElsaßLothringen in dieser Weise beeinträchtigt werden? In der Kommission ist er bereits interpelliert worden, wie es mit dem Verbote steht, daß sogar die Arbeiter der Spediteure fich den Gewerkschaften nicht anschließen sollen. Er hat da erklärt, daß auch die bahnamtlichen Spediteure einen Teil der Eisenbahnbetriebe bilden, und auch daß da Störungen eintreten fönnten, wenn die Arbeiter das Streifrecht in Anspruch nehmen. Das Streitrecht kann den Arbeitern gar nicht genommen werden, auch wenn sie nicht organisiert sind, wenn sie einmal streiten, so tann fein Chef der Eisenbahnverwaltung fie daran Der Rest des Etats wird hierauf debattelos bewilligt. hindern.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Daß man Präsident Graf Stolberg: Die vielfachen Anregungen, welche sich aber sogar an die Privatunternehmer wendet und sie bei dem Etat gegeben worden sind, werden vom Vorstand des Reichs- au beranlassen sucht, sich in demselben Sinne zu betätigen wie tags bezw. von mir in reiflichste Erwägung gezogen werden. Was die Reichseisenbahnverwaltung, das zeigt insbesondere die vom Abg. Groeber angeregte Frage der Kompetenz wes Geistes Kind diese ganze Verwaltung ist. des Reichstagspräsidenten: das Recht zu flagen und Verträge abzuschließen, anlangt, so werden darüber demnächst Verhandlungen stattfinden. traten.) Abg. Bassermann( nail.) spricht sich gegen die Anregung des Vorreduers aus. Abg. Bindewald( Antis.): Auf die anderen Kulturnationen haben wir keine Rücksicht zu nehmen. Wir sollen uns freuen, daß wir als Deutsche deutschen Druck zu lesen bekommen. Ich bestreite auch, daß der Herr Professor recht hat, wenn er behauptet, die beut. schen Buchstaben entbehrten der Eigenart, sie sind der Ausdruck des deutschen Wesens.( Lebhaftes Bravo! bei den Antisemiten, Lachen linis.) Abg. Stengel: Herrn Bassermann erwidere ich, daß gerade einer feiner Parteifreunde 1901 eine Eingabe in meinem Sinne an das Reichsamt des Innern gerichtet hat. cisenbahnen. Sie ersehen aus allebem, wie schwer die elfak- lothringische Eisenbahnverwaltung unter der preußischen Rückständigkeit leidet. Herr Breitenbach hat gesagt, die Arbeiter und Beamten würden nicht wie leblose Werkzeuge, sondern wie freie Männer behandelt. Das ist nicht wahr. Die Beamten und Arbeiter der Reichseisenbahnen werden wie willenlose Stlaben nach dem Mufter der amerikanischen Stlabenbarone behandelt, nicht wie freic Männer.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Wie groß das Mißtrauen der Arbeiter ist, zeigen die Wahlen zu den Arbeiterausschüssen. Die große Mehrheit der Arbeiter beteiligt sich nicht an der Wahl, wiel sie doch weiß, daß sie gegenüber der Verwaltung wehrlos ist, und daß von einer freien Betätigung nicht die Rede sein tann.( Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Obendrein schwebt über jeden, der sich für die Vertretung der Arbeiter be sonders interessiert, die Gefahr der Maßregelung In der Kommission hat der Chef der Reichseisenbahnber- und so sinken die Ausschüsse zu bloßen Dekorationsftüden herab. waltung erklärt, unmöglich könne man doch die Arbeiter im Reichs In Mülhausen wurden bei den Wahlen der ersten Abteilung 80 land anders behandeln, als die in Preußen. Weil also das weiße Bettel abgegeben, 40 zersplitterte und 40 gültige. Die Es folgt die Beratung des Etats für die Verwaltung der Reichs- preußische Abgeordnetenhaus zugibt, daß die preußischen Gisen Sälfte der Wahler protestierte also in der ein. bahnarbeiter in schandbarster Weise geschurigelt werden, so will igen ihnen möglichen weise durch WahlentHierzu liegt eine Resolution Dr. Will und Genossen( 8.) er daraus das Recht ableiten, die Arbeiter in den anderen Staaten haltung gegen das Bebrüdungssystem.( Vielfaches tor, die Reichseisenbahnverwaltung solle bei Bergebung von Ar- ebenso zu behandeln. Das zeigt auch, wie notwendig es ist, daß hört! hört!) Ein Viertel der Stimmen zersplitterte, weil die Bere beiten auf Einhaltung der Tarife achten und die Regelung der Ar- im preußischen Abgeordnetenhaus eine Alenderung in der Behand. waltung feine Besprechungen und Vereinigungen ihrer Arbeiter beitsverhältnisse in ihren eigenen Betrieben unter Mitwirkung lung aller dieser Dinge eintritt.( Sehr wahr! bei den Sozial. duldet. Ganz ähnlich war das Verhältnis in den anderen Abder Arbeiterausschüsse und Arbeiterorganisationen vornehmen. demokraten.) Der Chef der Eisenbahnverwaltung freilich stellt sich teilungen. Die Arbeiter wissen eben, daß die Ausschüsse doch nichts Abg. Dr. Müller- Meiningen( frf. Bp.): Wann wird eine auf den Standpunkt:" In Breußen machen wir das so!" zu sagen haben, und pfeifen auf fie, weil sie wertlos find.( Sehr Vorlage zur Beseitigung der legislatorischen und nun meint er, auch im Reiche müssen wir es so machen. Ich wahr! bei den Sozialdemokraten.) Die Schuld an diesen Zuständen Mißgeburt der Fahrkartensteuer tommen? Weiter bitte ich den Chef der Reichseisenbahnverwaltung, für eine Re- habe hier eine Verfügung, in der den Arbeitern und auf der Reichseisenbahn liegt daran, daß ihr Chef der bitte ich den Chef der Reichseisenbahnverwaltung, für eine Re- Beamten gemeinschaftliche Eingaben untersagt preußische Eisenbahnminister ist. Vom Horizont vision der Gepäcktarife ins Ausland Sorge zu tragen; die direkte werden.( hört, hört! bei den Sozialdemokraten.) Wenn also enger finanzpolitischer Erwägungen mag es ja vorteilhaft fein, Beförderung ist teuerer, als die geteilte bis zur Grenze und von zwei oder drei ein Gesuch an die Verwaltung richten, so sollen sie das Gehalt für einen besonderen Chef zu sparen, Aber für die da weiter bis zum Bestimmungsort. Als dritten Wunsch erwähne zunächst darüber belehrt werden, daß das nicht statthaft ist, und Reichseisenbahnen selbst und ihr Personal ist diese Personalunion ich die Beseitigung der eines mündigen Volkes unwürdigen Preß- wenn das nichts nüßt, sollen sie bestraft werden! Als der Chef der zwischen dem preußischen Eisenbahnminister und dem Chef der zensur auf den Bahnhöfen; das gehört nicht zu den Aufgaben der Eisenbahnverwaltung diesen Standpunkt in der Kommission ver- Reichseisenbahnverwaltung höchst nachteilig. Mit Sülfe dieser Eisenbahnverwaltung.( Beifall bei den Freifinnigen.) trat, fügte er hinzu, als Korrelat für die Rechtlosig- Verbindung macht Preußen durch schlechte Anschlüsse den badischen Minister Breitenbach: Eine Reform der Fahrkartensteuer feit würden angemessene Löhne bezahlt.( Lachen und württembergischen Bahnen das Leben fauer und zwingt die ist erwünscht, doch kann ich noch nicht sagen, wie sie bei den Sozialdemokraten.) Wie es damit steht, zeigt eine Ber anderen Bundesstaaten zu Vereinbarungen, deren Tegt es ihnen erfolgen wird. Ueber die Reform des Gepäcktarifs schweben fügung der Straßburger Generaldirettion vom 22. Januar 1908 bittiert. Die füddeutschen Bundesratsbevollmächtigten hätten eine Erwägungen. Bezüglich der erwähnten Breßzenfur auf den an die Betriebsinspektion zu Mülhausen. Es wird darin auf dankbare Aufgabe, wenn sie hier der Berpreußung der EisenBahnhöfen bemerke ich, daß Klagen oder Beschwerden über den den Vorschlag der Betriebsinspektion Bezug genommen, die Löhne bahnen in den Reichslanden entgegentreten wollten. Wir stehen bestehenden Zustand nicht vorgekommen find( Lachen links), ein zu erhöhen, und es wird gesagt, dazu feien feine Mittel vorhanden. prinzipiell zu der Forderung von Reichseisenbahnen, folange aber Grund zur Aenderung des bestehenden Zustande3 Augenscheinlich hat die Betriebsinspektion in ihrem Bericht an- bie Gisenbahnen im Befiße der Einzelstaaten find, haben wir keinen liegt also nicht vor. geführt, ordentliche tüchtige Arbeiter könne man zu den gegen Grund, zugunsten Preußens eine Ausnahme zu machen. Der Abg. Will- Straßburg( 3.) erkennt an, daß in der Reichs- wärtigen Löhnen nicht mehr bekommen. In der Verfügung wird übermäßige Einfluß Preußens auf die Reichseisenbahnverwaltung einige sozialpolitische Fortschritte gemacht sind, nun darauf hingewiesen, daß die umfangreichen Anträge nicht be- eisenbahnen und vor allem die Personalunion zwischen dem die jedoch keineswegs genügend find. Die Behandlung der Beamten tilligt werden können, weil sie eine Mehr ausgabe von preußischen Eisenbahnminister und dem Chef der besoldungsfrage tann das Vertrauen der Beamten zur Regierung einer halben Million Mart bedingen würden, auch be- Reichseisenbahnverwaltung muß im Interesse nicht erhöhen. In Straßburg ist der Tagelohn der Ar- zieht sich die Generaldirektion darauf, daß die amtlichen Nach der süddeutschen Bundesstaaten, des Verkehrs beiter um 20 f. geringer als der durchschnittliche. prüfungen ergeben hätten, daß die ortsüblichen Tagelöhne von den und der Reichseifenbahnbeamten beseitigt wer Auch das Koalitionsrecht der Arbeiter muß mehr gesichert werden; Söhnen, welche die Eisenbahnverwaltung zahlt, übertroffen würden. de n.( Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) hat man jest doch gar den Mitgliedern der Arbeiter Ich bezweifle, daß das im allgemeinen zutrifft. Es mag wohl in Abg. Erbprinz zu Hohenlohe- Langenburg( Rp.): Die Mißausschüsse berboten, mit den Mitgliedern des einer Anzahl Landgemeinden zutreffen. Dann aber ist zu bestände, die unzweifelhaft bestehen, sind nicht auf die Verfonal Ausschusses einer anderen Werkstätte au ton achten, daß die ortsüblichen Tagelöhne einseitig union zurüdzuführen; im Gegenteil fann eine engere Verbindung ferieren; weiter heißt es in der Verfügung, sie sollen nicht mit von den Behörden festgesetzt werden, ohne daß jemand der Eisenbahnverwaltungen nur nüßlich sein. Leider ist es zu Bersonen verkehren, die außerhalb der Eisenbahnverwaltung stehen, darauf hinwirken könnte, daß sie auch den wirklich bezahlten einer allgemeinen Betriebsmittelgemeinschaft nicht gekommen. Ich und dazu rechnet man auch die Abgeordneten.( Hört! hört! im Löhnen entsprechen. Die Straßburger Eisenbahndirektion hoffe aber, daß sie doch noch erreicht wird, denn die GüterwagenZentrum.) Gegen diesen Eingriff in die persönliche Freiheit der hätte sich Kenntnis von den wirklichen Löhnen verschaffen müssen. gemeinschaft allein reicht nicht aus. Dissonanzen zwischen den Arbeiter und der Abgeordneten müssen wir energisch protestieren. Wenn diese zum Vergleich herangezogen werden, wird sich zeigen, einzelnen Eisenbahngemeinschaften follten nach Möglichkeit per Bustimmung im Zentrum.) Ferner muß endlich auch den Bes wie es mit der Behauptung von den angemessenen Söhnen als mieden werden.( Bravo!) Minister Breitenbach: Nachdem die Betriebsmittelgemein. I wie sie dargestellt würden, daß die Arbeiter sich eigentlich nicht zu!( Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Der Gifette fchaft aus verschiedenen Gründen auch politischer Natur nicht zu beflagen hätten, und daß sie viel besser gestellt seien als in der bahnminister hat kein Recht, derartige Forderungen zu stellen. stande gekommen ist, habe ich als preußischer Minister Anlaß ge- Privatindustrie. Nun liegt aber dem Reichstag eine ganze nommen, mit den Einzelstaaten Vereinbarungen abzuschließen, um Reihe von Petitionen vor, und zwar von Weichen die völlige Freizügigkeit des deutschen Güterwagenparts herbeizu- ftellern, Schrantenwärtern, eigern und 2oto führen. Diese Verhandlungen sind im vollen Gange. Sie haben motivführern, in denen diese ausdrücklich klagen, daß aunächst den Erfolg gehabt, daß die Mecklenburgischen Staatsbahnen fie eine fich der Güterwagengemeinschaft vom 1. April d. J. ab anschließen zu lange Arbeitszeit ein Er sollte einmal den Nachweis führen, welches Gesetz ihm das Recht gibt, den Arbeitern vorzuschreiben, welche Meinung sie haben sollen.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Auch Herr außmann stimmt dem Minister zu, daß die Eisenbahner nicht solchen Organisationen angehören dürfen, durch welche Streit herbeigeführt werden kann. Damit wird zugleich und auch die Verhandlungen mit den süddeutschen Staaten werden haben. In einer Petition wird sogar ausgeführt, daß die Ar ausgesprochen, daß der Staat das Recht habe, seine geute jedenfalls zum Erfolge führen. Aus nationalen Gründen betreibe beiter nach sieben Tagen Nachtschicht einen Ruhetag und dann so schlecht zu bezahlen und zu behandeln wie er will, ohne daß die ich diese Guterivagengemeinschaft mit allen mir zu Gebote stehenden wieder sieben Tage Nachtschicht haben. Auch die Arbeitszeit der Arbeiter streiken dürfen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Mitteln.( Bravo!) Für die Aufbesserung der Arbeiterlöhne haben Arbeiter in den Betriebswerkstätten ist eine viel zu lange. Die Im Jahre 1900 hat 3. B. die Eisenbahnverwaltung wir 1½ Millionen Mart aufgewandt, nach einer umfassenden Verwaltung hat im Prinzip den Neunstungentag anerkannt, und seöln in einem Grlaß gesagt, angesichts der größeren ArbeitsEnquete über das ganze Gebiet der Reichseisenbahnen. Die be- man sollte annehmen, daß dieser Neunstundentag überall durch losigkeit solle man Arbeiter zu so niedrigen Löhnen annehmen, als rechtigten Wünsche find damit im großen und ganzen erfüllt, wenn geführt sei. Aber die Arbeiter in den Straßburger Werkstätten man sie bekommen könne. Tatsächlich sind die Löhme damals auch hier und da noch Korrekturen nötig sein werden. Jedenfalls haben zehnstündige Arbeitszeit, während ihre Kollegen in Bischheim zurückgegangen. Die Eisenbahnverwaltung nimmt sich also das müssen wir bei der Lohnfeftfezung auf die Verhältnisse in neun Stunden arbeiten. Diese Straßburger Arbeiter haben schon Recht heraus, ihrerseits die Konjunktur auszuIndustrie und Landwirtschaft Rücksicht nehmen, 1906 eine Eingabe an die Betriebsverwaltung gerichtet, in der sie nußen, den Arbeitern aber will sie dies Recht verwehren, und wenn wir uns nicht die allerlebhaftesten Beschwerden aus diefen um Einführung der neunstündigen Arbeitszeit bitten. Die Be- Herr Haußmann stimmt ihr zu! Diesen Standpunkt nimmt man Kreisen und, wie ich meine, berechtigte Beschwerden zuziehen wollen. triebsverwaltung hat darauf erklärt, die neunstündige Arbeitszeit den Arbeitern gegenüber ein, welche ihre Ware Arbeitskraft" Es muß auch in Betracht gezogen werden, daß die Arbeiter bei uns liege nicht im Interesse der Betriebswerkstätten. Auf eine Petition verkaufen wollen. Wenn die Unternehmer sich in Syndi in anderer Richtung große Vorteile genießen, fie laufen nicht im vorigen Jahre haben die Arbeiter überhaupt keine Antwort be- taten zusammentun, um ihre Ware Kohle" teuer zu verkaufen, Gefahr, entlassen zu werden, ihr Lohn wird nicht herabgesetzt, und tommen.( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) So behandelt nehmen Sie diesen Standpunkt nicht ein! Darin zeigt sich recht fie genießen die sehr wertvollen Wohlfahrtseinrichtungen wie die die Verwaltung ihre Arbeiter! Die Arbeiter in den Löschgruben deutlich der Venfionstaffe. Herr Emmel hat behauptet, daß die Arbeiter im haben heute noch eine zwölfftündige Arbeitszeit. Es kommt häufig Charakter des Klaffenstaates. Reichseisenbahndienst jeder freien Meinungsäußerung entsagen vor, daß gerade diese Arbeiter zur Aushülfe herangezogen werden,( Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Zu den organi müßten, alles sei ihnen verboten, er berglich mich mit einem so daß fie brutalen, rückständigen Unternehmer, mit einem südamerikanischen fierten Unternehmern sagt der Staat nicht: Mit Organisierten nur eine fechsstündige Nuhepause Sklavenbaron. Ich weiß nicht, ob er mit diesen Vergleichen seine haben. Es kommt vor, daß Arbeiter, die in Krankheitsfällen Aus- berechtigter Mensch betrachtet werden.( Sehr wahr! bei den Soberkehre ich nicht. Nur der Arbeiter soll nicht als gleichPosition sehr gestärkt hat.( Sehr gut! rechts.) Wir können eine hülfearbeit leisten müssen, eine Arbeitszeit von 28 Stunden zu Das Recht zu streiken dürfe man den GisenTeilnahme unserer Beamten und Arbeiter an ordnungsfeindlichen leisten haben. Die Verwaltung sagt ihnen dann, fie dürften einige bahnarbeitern doch höchstens dann absprechen, wenn man diefe zialdemokraten.) Bestrebungen nicht dulden. Unter ordnungsfeinolich muß ich an Stunden später am nächsten Tage zur Arbeit kommen. erster Stelle die Neigung unserer Angestellten zur Sozialdemokratie beiden Ueberstunden werden von der Verwaltung überhaupt nicht richtig! bei den Sozialdemokraten.) Herr Haußmann sagt, die Die ersten Arbeiter besser stellen will als die Arbeiter im allgemeinen.( Sehn ansehen.( Sört, hört! bei den Sozialdemokraten.) Nicht nur bezahlt. Mit diesem System sollte doch einmal gebrochen werden. Eisenbahnarbeiter dürfen nicht streiten, weil sie dem nationalen das Bekenntnis zu dieser Partei, sondern auch die Die Lohnverhältnisse sind ganz unzureichende. Agitation für dieselbe. Ich kenne alte Arbeiter, die 24 Jahre im Dienste sind und internationalen Verkehr dienen, an dem die Allgemeinheit ein Ich gehe in der Cat foweit, daß jeder Ange- und die einen Tagesverdienst von 3,40 m. haben. Recht zu streiken? Die Bergleute sicherlich nicht. Denn wena feine M. Interesse hat. Wer hätte bei diesem Standpunkt denn noch das Bezüglich der Wohnungsverhältnisse der Arbeiter ist bestimmt ftellte, Beamte oder Arbeiter, der fich zur worden, daß sie nicht weiter als fünf Rilometer Rohle gefördert wird, so können die Gisenbahnen nicht fahren und Partei des Herrn Emmel bekennt, nicht mehr Die Berwaltung erklärt biese Maßregel für notwendig im Interesse davan, sich zu ernähren, also dürften auch die Bäcker und die bon der Werkstätte entfernt wohnen dürfen. der Verkehr gerät ins Stocken. Alle Menschen haben ein Interesse zu uns gehören darf. der Durchführung der Krankenkontrolle. Sie hat aber zur Folge, Fleischer nicht streifen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) daß die Gemeinden, in denen nun die Arbeiter wohnen müssen, Treiben Sie diesen Standpunkt auf die Spitze, so hätte überhaupt sehr erheblich belastet werden, da sie ja von den niemand ein Recht zu streiken; das wäre die Konsequenz der Werkstätten teine Ausführungen Haußmanns.( Lebhafter Beifall bei den SozialEinkommensteuer erheben dürfen, und sie begründen ihre Betition um einen Reichs- demokraten.) zuschuß auch gerade mit dieser Belastung. Ich begreife, daß eine Bestimmung in dieser Richtung hin nötig ist, die gegenwärtige aber ist ungenügend; auch sollte die Eisenbahnverwaltung von den niebrig entlohnten Eisenbahnarbeitern kein Fahrgeld verlangen, Die übrigen Teile des Etats verden debattelos bewilligt. wenn sie die Eisenbahn benußen müssen, um zur Arbeitsstelle zu Es folgt die zweite Beratung des Etats über den Allfommen; ebenso sollte die Eisenbahnverwaltung, wenn die Bes gemeinen Pensionsfonds. stimmung der Wohnungsbeschränkung mit der Krantentontrolle Die Kommiffion beantragt dazu eine Resolution, wonach begründet wird, den Krankentontrolleuren freie Fahri gewähren. 1. spätestens für 1909 allen Militäranwärtern bei der Festsetzung Das Krankenkassenstatut ist dahin abgeändert, daß die ersten drei ihres Besoldungsdienstalters von der Militärdienstzeit ein Einschränkung Strankheitstage überhaupt nicht bezahlt werden, während sie früher entsprechender Teil angerechnet werden sowie eine wesentder diätarischen Beschäftigung der ob die Dienstzeitvente nicht cbenso auszuzahlen ist wie die Er( Unruhe bei den Sozialdemokraten.) Der Beamte hat dem Kaiser den Treueio geleistet und der Arbeiter hat sich durch die gemeinsamen Bestimmungen für alle Arbeiter der Reichseisenbahn verpflichtet, sich von ordnungsfeindlichen Bestrebungen fern zuhalten.( Sehr wahr! rechts, Unruhe und zurufe bei den Soziale demokraten.), Sie erkennen doch die bestehende Ordnung des Staates nicht an.( Buruf bei den Sozialdemokraten: Unsinn! Abg. Albrecht: Unverschämtheit!) Bizepräsident Baasche ruft den Abg. Albrecht wegen dieses Zu rufe gur Ordnung. Eisenbahnminister Breitenbach( fortfahrend): Weiter halte ich für ordnungsfeindlich jede Beteiligung an Streits. Es würde zu schweren wirtschaftlichen Kalamitäten führen, wenn ich diesen Standpuntt nicht tonsequent vertreten würde. Die Herren follten Damit schließt die Diskussion. Der Titel wird bewilligt, die bereits mitgeteilte Reso lution wird angenommen. mir dafür dankbar fein.( Bravo! rechts. Laden bei den Sosial, bezahlt wurden, wenn die Krankheit länger als 15 Tage dauerte.ilitäranwärter erfolgen foll; 2. wird ernoute Brüfung berlangt, Auch bezüglich der wenn freien Arztwahl demokraten.) Wohin es führt, wenn der Chef der Verkehrsverwvaltung es zuläßt, daß die Verkehrsarbeiter sich Organisationen anschließen, welche den Streit auf ihr Panier schreiben, haben die das ist ja ein Gebiet, das den Dr. Mugdan angeht, der uns werbsunfähigkeitsrente; 3. wird die genaue Befolgung der GrundBorgänge in den angrenzenden Ländern bewiesen. Kommt es zu Sozialdemokraten immer zum Vorwurf macht, wir wollten sie nicht fäße für die Besetzung der Subaltern- und Unterbeamtenstellen einem solchen Streit, dann wendet sich der gesunde Sinn des einführen also bezüglich der freien Arztwahl wäre es fehr bei den Behörden mit Militäranwärtern verlangt. Der Berichterstatter Abg. Graf Oriola erstattet unter großer der Eisenbahnminister auch bon Bürgertums dagegen.( Sehr wahr! rechts.) Die englische Regie- gut, rung hat bereits 1840 ein Gefes geschaffen, das genau meinen bürgerlicher Seite scharf gemacht würde, fie Unruhe des Hauses einen ausführlichen Bericht und betont zum Standpunkt einnimmt, und dies Gesez ist 1842 auf andere Be- einzuführen. Gegenwärtig sind die Eisenbahnarbeiter der Stadt Schluß, daß die Juristen in der Kommission auf einen solchen amtentreise ausgedehnt worden. Italien hat sich neuerdings auf Straßburg auf einen einzigen Arzt angewiesen.( Sört! hört! ausführlichen Bericht bestanden hätten, damit die Stellung des denselben Standpuntt gestellt, ebenso die Niederlande, und in Frank. bei den Sozialdemokraten.) Das ist bei der Ausdehnung der Reichstages mit Rücksicht auf die gerichtlichen Entscheidungen in reich ist die tatsächliche Lage der Beamten dieselbe. Ich habe also Stadt natürlich völlig ungenügend. Die Behauptung des Ministers, diesen Fragen Klargestellt werde. ein gutes Gewissen in dieser Frage. Die Teilnahme an den daß ein Eisenbahnarbeiter in seinem Lohn niemals reduziert Versammlungen für das allgemeine Wahlrecht worden ist, trifft nicht zu. Mir ist ein Fall bekannt, wo ein Arzum Landesausschuß in Elsaß- Lothringen mußte den Eisen- beiter 28 Jahre ununterbrochen als Schmied gearbeitet hat. Dann bahnarbeitern schon deshalb untersagt werden, wurde er lungenfrant, und nachdem er wieder arbeitsfähig geworden weil in dem Aufruf der sozialdemokratischen Bartei Elsaß- war, gab man ihm leichtere Arbeit, verkürzte aber seinen Lohn Lothringen der erste Beamte des Reichs in unerhörter zugleich um 23 M. monatlich; das ist geradezu unerhört!( Sehr Weise angegriffen war.( hört! hört! rechts.) Dies war wahr! bei den Sozialdemokraten.) einer der Fälle, in dem unter allen Umständen derjenige unserer Beamten oder Arbeiter, der sich entgegen dem Verbot an solchen Versammlungen beteiligte, hätte entlassen werden müssen.( Bravo! rechts.) In ähnlicher Weise ist dann auch in anderen Fällen vorgegangen, und da rühmt man hier das humane Vorgehen der Verwaltung. Die Arbeitsräume sind in Bischheim sehr unhygienisch eingerichtet, einzelne Werkstätten sind direkt unter dem Dache Abg. Werner( Ant.) bemängelt es, daß die Eisenbahnberwal- untergebracht, so daß es dort im Winter zu falt und im Sommer tung sich von dem Kohlensynditate die Preise hat vorschreiben lassen zu heiß ist. Auch werden die Arbeitsräume während der Arbeitsund einen Vertrag auf drei Jahre abgeschlossen hat. zeit gereinigt. Ebenso ungenügend find die Badeeinrichtungen. Der Abg. Dr. Heckscher( frs. Vg.): Tatsächlich werden doch an ein- Resolution des 3entrums über die Tarifverträge und gelne Arbeiterfategorien recht niebrige Löhne gezahlt. In einem die Hinzuziehung der Arbeiterausschüsse bei Festsetzung der Arbeits. Der Herr Minister meinte, die Musterbetriebe dürfte der Lohn niemals unter den Durchschnitts. bedingungen stimmen wir zu. lohn am Orte herabgehen. Eine Festsetzung der Löhne der Eisen- Wünsche der Arbeiter seien im großen und ganzen erfüllt. bahnarbeiter mit Rücksicht auf die Löhne in der Landwirtschaft und Eine weitere Bohnerhöhung sei nicht möglich, da die der Industrie halte ich nicht für richtig. Redner tritt des weiteren Verwaltung auf die Verhältnisse in der Industrie und Landwirt für eine Aufbefferung der Betriebssekretäre ein, sowie für die volle schaft Rücksicht nehmen müsse. Diesen Standpunkt müssen wir Freiheit der Beamten, sich mit ihren Wünschen an Abgeordnete zu entschieden bekämpfen. Eine Verwaltung, die viele Taufende von wenden. Das ist um so notwendiger, weil wir den Beamten Arbeitern beschäftigt, muß unter allen Umständen dafür sorgen, ein Recht auf Streit nicht zuerkennen tönnen. daß die von ihr gezahlten Löhne Abg. Sven( 8.) führt Beschwerde darüber, daß in dem franden Lebensmittelpreisen angepakt zösisch sprechenden Teil Elsaß- Lothringens die Bekanntmachungen Der Eisenbahn nur in deutscher Sprache erfolgen. Redner bittet, werden. Ich habe vor mir die Aufstellung eines Arbeiters aus der bei den Zugverbindungen auf das Interesse der zahlreichen Arbeiter Bischheimer Werkstatt, der seit Jahren aus dem Konsumberein feine ganzen Lebensmittel bezogen hat und danach festgestellt hat, Rücksicht zu nehmen, die zur gleichen Zeit die Fabriken verlassen. Preußischer Eisenbahnminister Breitenbach: Die Reichseifen- daß er früher durchschnittlich 1446 M. für seine fünftöpfige bahnverwaltung tann in Anspruch nehmen, daß sie bezüglich der Familie an Lebensmittel ausgegeben hat, im Jahre 1907 aber inAusgestaltung des Eisenbahnreges in Elsaß- Lothringen ihre volle folge der geftiegenen Preise 1754 M.( Hört! hört! bei den SoSchuldigkeit getan hat. Der Frage der Zugverbindungen im Inter- sialdemokraten.) Wieviele von den Arbeitern in der Verwaltung effe der rechtzeitigen Beförderung der Arbeiter von und nach der des Herrn Ministers haben wohl überhaupt einen Verdienst von Arbeitsstelle widmet die Verwaltung ihre besondere Aufmerksamkeit. 1700.? Die Rede des Herrn Ministers gegen die Organisation Von einem neuen Vertrag mit dem Kohlensyndikat tann nicht die der Eisenbahnarbeiter und Beamten war für uns die beste Rede sein, weil der bestehende Vertrag noch für 1908 läuft. lebris agitationsrede.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) gens hat fich die preußische Eisenbahnverwaltung durchaus nicht Wenn die Verwaltung alle Arbeiter in den Staatswerkstätten entbollständig in die Hände des Shnditats begeben. Lassen müßte, die sozialdemokratisch gesinnt sind, so würden die Herren recht schiefe Gesichter machen. Der Herr Minister berhindert mit seinem System nicht die Streiks, sondern er treibt die Arbeiter geradezu in den Streit hinein.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Die Arbeiter müssen sich sagen: durch die Macht der wirtschaftlichen Verhältnisse gezwungen, füge ich mich vorläufig, aber es wird der Tag kommen, wo ich meinen Willen zum Ausdruck bringen kann. Die Arbeiter haben auch ihr Ghrgefühl und niemand kann sie zwingen, ihre Ueberzeugung zu verleugnen. Das ist unmoralisch.( Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) In jedem anderen Kulturstaate wäre ein Minister nach einer solchen Rede unmöglich. Nach der Auffaffung des Ministers find die sozialdemokratischen Arbeiter teine gleichberechtigten Staatsbürger mehr, er vill für die Reichseisenbahnverwaltung einfach ein Ausnahmegesetz schaffen. Gegen diesen Standpuntt müssen wir aufs schärffte protestieren.( Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Haußmann( D. Vp.): Das Verbot sozialdemokratischer Schriften ist eine undurchführbare, parteiische Stellungnahme gegen eine große Partei. Sie tönnen nur verbieten, was strafbar und ungefeßlich ist.( Sehr richtig! links.) Sie nehmen von allen das Fahrgeld, wollen ihnen aber auch zugleich vorschreiben, welche geistige Nahrung fie zu sich nehmen sollen. Das ist ebenso, als wenn Sie dem Restaurateur vorschreiben wollten, welche Schnäpse er vertaufen foll. Es ist auch eine Ungerechtigkeit, generell vorauszufeben, daß in jeder Nummer einer verbotenen Zeitschrift etwas Strafbares enthalten sei. Weiß der Herr Minister nicht, daß in feinem ganzen Reffort die sozialdemokratische Biesse und der Sim pliziffimus vollständig verboten find? Es ist höchste Zeit, daß die Verwaltung fich darüber schlüffig wird, ob nicht für die veränderten Zeiten veränderte Grundsäße notwendig sind. Mit der Formel des Ministers bezüglich der Entlassung von Arbeifern aus politischen Gründen können wir auch nicht einverstanden sein. Das Verbot der Beteiligung an sozialdemokra tischen Bestrebungen ist gar nicht durchführbar. Allerdings find die Eisenbahnarbeiter Träger des internationalen Verkehrs, sie dienen nicht einer Privatindustrie, deshalb kann ihnen das Streits recht nicht bewilligt werden.( Bravo! bei den Freisinnigen.) Abg. Müller- Meiningen( frs. Vp.) regt an, daß in solchen Fällen die Budgetkommission ausnahmsweise einen schriftlichen Bericht erstattet.( Bustimmung.) Abg. Erzberger( 3.) schließt sich diesem Wunsche an. Generalleutnant Sigt v. Arnim: Der Abg. Erzberger meint, die Militärverwaltung habe auf Grund des§ 3 des Militärpensionsgesetzes die Freiheit, eine Pension zu gewähren oder nicht. Diese Rechtsauffaffung ist irrig; wenn bei der Berabschiedung die Pension bereits erdient ist, muß fie gewährt werden. Im Falle des Majors ynar lag eine Bescheinigung über die Dienstunfähigkeit vor, wie sie erforderlich ist. Ich muß es aber ablehnen, derartige Papiere, welche die Grundlage für die Ent schließungen Sr. Majestät bilden, zur Kenntnis des Hauses zu bringen. fionare. Abg. v. Elern( f.) lagt darüber, daß die Militäranwärter schlechter gestellt sind, als die Bivilanwärter. Abg. Dr. Stengel( frs. Vp.) bittet die Militärverwaltung, bei den Benfionen der armen Invaliden sich von humanem Geiste leiten zu lassen. Abg. Hamecher( 3.) bittet um Besserstellung der alten Bene Abg. Dr. Mugban( frs. Vp.) bemerkt, daß Leute zuweilen Ben= fionen erhalten, die nebenbei im bürgerlichen Leben erhebliche Summen verdienen; hiergegen müffe eingeschritten werden. Abg. Graf Oriola( natl.) bedauert, daß die Offiziere bær Echutztruppe schlechter gestellt sind in bezug auf die Pensionen, als die heimischen Offiziere. Damit fchließt die Diskussion, Der Titel wird bewilligt. Die Resolutionen werden angenommen. Die übrigen Titel dieses Etats werden debattelos bewilligt. Der Etat über den Reichsinvalidenfonds, dessen Beratung der nächste Gegenstand der Tagesordnung, wird debatte los bewilligt. Es folgt die Beratung des Etats für das Reichsmili. tärgericht. Die Budgetkommiffion beantragt für einen Neubau 1 Million Mart zu bewilligen statt der geforderten 1430 000 02. Der Etat wird nach dem Antrage der Kommission debattelos angenommen. Debattelos wird auch der Etat für den Rechnungshof des Deutschen Reiches bewilligt. Abg. Dr. Mugdan( frs. Vp.)( zur Geschäftsordnung): Nach dem Beschluß des Seniorenkonvents, der allen Abgeordneten gedrudt zugestellt ist, war die Beratung der Gtats für das Reichsmilitärgericht und den Rechnungshof erst für den 16. März vorgesehen. Dadurch, daß sie heute beraten wurden, sind eine Reihe meiner politischen Freunde und, wie ich glaube, auch Mitglieder anderer Parteien verhindert worden, Ausführungen zu machen, die zu machen sie beabsichtigt hatten.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Vizepräsident Baasche: Die Tagesordnung ist gestern am Schluß der Situng festgestellt worden; es ist also ganz korrekt verfahren worden.( Buruf bei den Sozialdemokraten: Man merkt die Absicht!) Das Haus vertagt sich auf Montag 11 Uhr. Tagesordnung: Eisenbahnminister Breitenbach Die Rede des Abg. Böhle hat Reftt der heutigen Tagesordnung( Etats der Zölle und Steuern, wohl jedem gezeigt, daß der prinzipielle Standpunkt, den ich gegen- des Reichsschazamtes. Einnahmen aus dem Bankwesen). über der Zugehörigkeit der Eisenbahnarbeiter zur Sozialdemokratie Schluß 8% Uhr. einnehme und stets einnehmen werde, der richtige ist.( Lebhafter Beifall rechts.) Ueber die Fahrkartensteuer wiederhole ich, daß man bei ihrer Einführung die Leistungsfähigkeit der höheren Klassen überschätzt hat; doch soll damit nicht gesagt sein, daß nunmehr auch die unteren Klassen belastet werden sollen. Die Behauptung des Abg. Saußmann, daß die Hälfte der Eisenbahnarbeiter Sozial demokraten find, muß ich entschieden zurüdweisen. Abg. Molkenbuhr( Soz.): Abg. Böhle( So3.): Bezüglich der Ausführungen über die Fahrkartensteuer fann ich erklären, daß meine Barteifreunde diese immer bekämpft haben. Als in der Budgetkommission von einer Reform der Fahr: fartensteuer die Rede war, haben wir hervorgehoben, daß wir auf dem Standpunkt stehen, daß die Fahrkartensteuer unter allen Umständen aufgehoben werden muß. Ich will nun etwas näher Der preußische Eisenbahnminister fagt, er bulde nicht, daß auf das hohe Lied eingehen, das der Chef der Reichs- Eisenbahn- Gisenbahner Sozialdemokraten sind. verwaltung bezüglich der Arbeitsverhältnisse gesungen hat. Ausführungen des Herrn Ministers sollten den Nachweis liefern, Nach der preußischen Verfassung hat jeder das Recht, daß in der Reichs- Eisenbahnverwaltung die Sachen nicht io liegen feine eigene Meinung zu haben, wie er will. Parlamentarifches. Einlauf. Im Reichstage gingen ein: Ergänzung des Haushaltsetats für die Schuh. gebiete für 1908 nebst Anlagen.( Borlage betr. die Kolonial bahnen.) richer Bedürfnisse der Schuhgebiete im Wege der Entwurf eines Gefeßes betr. die Dedung außerordent Anleihe usw. Geschäftsbericht des Reichsversicherungsamta für 1907, A.WERTHEIM In dieser Woche Soweit der Vorrat reicht GARDINEN, TEPPICHE, DECKEN Besonders vorteilhaftes Angebot: Engl. Tüll- Gardinen weiß u. creme Fenster 3.50, Engl. Tüll- Gardinen weiß creme 5.25, Fermer 5.25, Engl. Tüll- Gardinen weiß u. creme Fenster 7 Mk. Engl. Tüll- Stores weiß u. creme, Stück 4.25, Engl. Tüll- Bettdecken creme, Stück Spachtel- Stores ecru mit Bandarbeit, 4 Mk. bis 4.50 reg. Preis 5. Die Mk. reg. Preis reg. Preis 8 bis 11 Mk. reg. Preis 4.25, 6.50 b. 7.50 Mk. 3.50, Stück 7.50, reg. Preis 4 bis 4.50 Mk. reg. Preis 9.50 Mk. reg. Erbstüll- Stores auf goldfarbige Tüll Stück 5.25, Prik. Erbstüll- Stores mit Boldfarbig, Tüll Stück 7 Mk. Erbstüll- Stores mit Band u. Spachtelarbeit auf goldfarbig. Tüll Stück 8.75, reg. Preis 8 bis 9 Mk. reg. Preis 8.75, 10.50 Mk. mit Bandarbeit, auf Erbstüll- Gardinen goldfarb. Tüll, Fenster Erbstüll- Bettdecken mit Bandarbeit, auf goldfarbig. Tüll, für 2 Betten Erbstüll- Bettdecken reg. Preis 10.50 Mk. reg. Preis 8.50, 13.50, 17.50 Mk. reg. Preis 15.50, 19 Mk. mit Volants und Bandarbeit, auf goldfarbig. Tüll, für 2 Betten Bettwand- Dekorationen reg. Preis 10.75, 12 bis 14 Mk. Erbstüll, mit Volant, auf goldfarbig. Tüll mit Bandarbeit Farbige Etamine- Stores Farbige Etamine- Stores farbig 3.50, 425 Mk. reg. Preis reg. Preis 5.25, 6.50 bis 7 Mk. reg. Preis Etamine- Scheibengardinen M 60 Pf. 75 b 85 Pf. reg. Preis Seidene Brise- bises( Scheibenschleier) Stick 2.25, 3.25 Mk. Velours- Teppiche Tapestry- Teppiche Größe ca. 140/200 170/235 200/300 em 16.25 26.75 41.50 ML. 12.75 21.50 33.50 Mk. Axminster- Teppiche 13.25 21 Mk. Größe ca. 200/300 Ein Posten handgeknüpfter SmyrnaVorleger Gr. ca. 60/100 65/130 cm 4.75 6.75 Axminster- Teppiche 55 ML Mk. 230/320 67 Mk. Prima Axminster- Vorleger 7.25| Axminster- Erkerteppiche Kokos- Läufer Breite ca. 67 cm Mtr. 1.25, Breite ca. 90 cm Jute- Läufer Breite ca. 67 cm Mtr. 70 Pf., Breite ca. 90 cm Mk. 1.60 Mk. 1.05 Mk. Leinenplüsch m. Kurbelstick. 7.25 Mk. 2 Schals, 1 Querbehang Fenster- Dekorationen Fenster- Dekoration Velvet mit Kurbelstickerei 2 Schals, 1 Querbehang Schals, Querbehang Fenster- Dekoration 2 Stasicstoff f. Herrenzimmer, Fenster- Dekoration Wollen. Gobelingewebe, Portieren 2 Schals, 1 Querbehang aus Wollstoff mit eingewebten Traversstreifen, Schal 7.90 Mk. 9.75 M Mk. 21.50 Mk. 5.75 Mk. Bestickte Querbehänge Phantasie- Tischdecken u. persische Bessins Einfarbige Satin- Tischdecken rot und oliv gemustert 4.25 Mk. aus bestem Wollgarn mit angewebter Kante 8.75 Mk. Tapestry- Läufer Breite ca. Linoleum- Vorleger 67 cm Mtr. 2 32 Mk. 250/350 cm 80 Mk. 10.75 Mk. Mk., Breite ca. 90 cm 2.75 ML 68, 95 Pf., 1.40 Mk. rot u. oliv Grund 5.75 Mk. 7.25 Mk 9.50 MI O Mk. Phantasie- Diwandecken Phantasie- Diwandecken zweiseitig, gemustert Phantasie- Diwandecken blau- grün gemustert persische und Phantasie- Diwandecken kelim Dessins 15 Mk. orientalische und 35 Mk. moderne Zeichn. Wollplüsch- Diwandecken moderne Zeichn aus Tuch und Leinenplüsch 3.75 M Mk. Gestickte Filztuch- Tischdecken rot u. oliv 5 Mk. Gestickte Tuch- Tischdecken Einfarbiges Tuch mit Kurbelstickerei Phantasie- Kissenplatten persische Blumen- u. moderne Zeichnungen 95 PL. aus bedrucktem Baumwollstoff, moderne Dessins, Kissen mit Pflanzendaunen gefüllt 7.75 Mk. aus hellen Phantasiestoffen, Blumendessins, 3.25 Mk. 1.50 Mk.| Kissen mit Daunenfüllung Die neue Ausstattungs- Preisliste wird auf Wunsch zugesandt. Rand gesetzl geschütst Berantwortlicher Redakteur: Georg Davidsohn, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 64. 25. Jahrgang. Soziales. März 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sontag, 15. Mary 1908, Hinter den Kulissen einer Sparbank. Zu dem Bericht in Nr. 111 über die Verhandlung vor dem Kaufmannsgericht fendet uns Rechtsanwalt Dr. Szkolny im Auftrage der Herren Hans Brandt und Henrion folgende Darstellung mit dem Ersuchen um Aufnahme: war, wandten sich die Antragsteller an das Kammergericht. Dies nach Kurswerten der respektiven Papiere zu berechnen. Solche Behat jest Erhebung der Anklage wegen Bergehens gegen§ 153 der rechnungen haben nicht einmal für den Aktienbesizer wert, denn die Sullage gegen die Bäderinnung aus§ 153 der Gewerbeordnung. Gewerbeordnung und Beleidigung gegen die beiden Obermeister Resultate stüßen sich nicht auf einen bestimmten Kurs zu dem verBei Gelegenheit des Bäckerstreits im vorigen Jahre faßten die angeordnet. Die Anklage ist nunmehr bei der Strafkammer des fauft worden ist, sondern auf Durchschnittsberechnungen. BoltsVorstände der Berliner Bäderinnungen, nachdem eine große An- Landgerichts I Berlin erhoben. wirtschaftlichen Wert können derartige Aufmachungen schon darum zahl Bädermeister die Forderungen der Gesellen bewilligt hatte, Eigenartig ist die Ablehnung der Anklage durch die staats- nicht haben, weil niemand weiß, wieviel Attien zu den notierten den Beschluß, allen Bädermeistern, die die Gesellenforderungen anwaltlichen Organe trop des klaren, von uns während des Streits Surfe umgesetzt worden sind. Aber auch dann, wenn das doch der bewilligt hatten, keine Hefe mehr zu liefern. Den Hefehändlern hervorgehobenen Verstoßes gegen§ 153 der Gewerbeordnung und, all wäre, würde die dann mögliche Berechnung nichts mit der Renta wurde angedroht, daß ihnen bei Uebertretung dieses Verbots teine wie uns dünkt, auch des§ 253 des Strafgesetzbuches( versuchte Er- bilität des betreffenden Unternehmens zu tun haben. Nehmen wir als Sefe mehr zum Vertrieb verabfolgt werde. Dieser Beschluß wurde preffung). Beispiel einen recht krassen Fall: Der Kapitalist Hammel hat Aktien in einem Flugblatt publiziert. Die Jnnungsvorstände, so heißt es in Höhe von 100 000 M. und zum Nennwert erworben, in Besitz. Der in dem Flugblatt ferner, find nur ungern an diesen herben EntSpetulant Fagte glaubt herausgeflügelt zu haben, daß das Unterschluß herangegangen, aber die niederträchtige und verleumderische nehmen, an dem Hammel beteiligt ist, im letzten Jahre finanziell Stampfesweise des Verbandes und das feige Berhalten vieler Rolfehr gut abgeschnitten hat. Er rechnet auf 15 Proz. Dividende. Da er anderweitig höchstens 4 Proz. Binsen erhält, bietet er Hammel Tegen ließe ihnen keinen anderen Ausweg. für seinen Aftienbesig 300 000 M. Hammel rechnet auf nur 10 Proz. und macht das Geschäft. Tatsächlich werden nun auch nur 10 Broz. ausgeschüttet, Fazte erzielt auf sein Anlagefapital eine Dividende von nur 3½ Proz. Deshalb fann man aber nicht von einer 81/ prozentigen Berzinsung des in dem Unternehmen arbeitenden Kapitals reden. Der von Hammel eingesteckte Kursgewinn von 200 000 m. ist nicht dem Unternehmen als werbendes Kapital zugeflossen, sondern ist vielleicht anderweitig zinstragend anfann Rentabilitätsberechnung gelegt. das wirklich angelegte Kapital( Leihgeld, Attien und der dem Unternehmen zugeflossene Agiogewinn) zu Grunde legen. Man könnte die Spielerei, die Rentabilität nach Sturswerten zu berechnen, einfach ignorieren, wenn sie nicht zu fchädlichen Argumentationen benutzt werden könnten und schon benugt worden sind. Die nach unserem Beispiel erzielte 10prozentige Dividende rechtfertige wohl eine Lohnforderung oder die Abwehr einer versuchten Lohnkürzung; läßt man aber die Rentenberechmmg" nach dem Kurswert gelten, die nur eine Rente von 31 Broz. ergibt, dann hat der Unternehmer wenigstens einen Schein von Berechtigung, Lohnforderungen abzuwehren, Lohnkürzungen vorzunehmen. wenn böswilligerweise Arbeitern die Rentabilitätsberechnung nach Kurswerten als Wissenschaft und als Resultat objektiver Forschung angepriesen wird, dann ist das einfach frecher Hohn und Charlatanerie, die mit Schwindelfalben ein leichtgläubiges Publikum anschmieren will. Dieses Flugblatt wurde der von dem Obermeister Schmidt herausgegebenen Zeitung der Concordia- 3nnung Concordia", so wie der von dem Obermeister der Germania- Jnnung Milleville herausgegebenen Zeitschrift Germania" beigelegt. Obermeister Schmidt veröffentlichte ferner in feiner Zeitung einen Artikel, in dem er diejenigen Meister, die die Gesellenforderungen bewilligt hatten, als Berräter, Ehrenwortbrecher, charakterlose Wichte usw. bezeichnet und ihnen die Entziehung des Krebits als Kaufmann und Entziehung der Hefe angedroht. Auch Milleville legte diesen Artifel seiner Zeitung bei. Es ist unwahr, daß der Kandidat der Theologie W. eine Kaution von 3000 m. gestellt hat, vielmehr hat er durch notariellen Aft, wie auch die Beweisaufnahme vor dem Kaufmannsgericht er geben hat, Anteile der Gesellschaft in Höhe von 3000 m. käuflich erworben. Herr Hans Brandt hat mit W. überhaupt nicht verhandelt, ba er zu dieser Zeit durch Krankheit an das Bett gefeffelt war, biel: mehr erfolgten alle Verhandlungen und Abmachungen allein durch Pring ohne Wissen des Hans Brandt. Unwahr ist ferner, daß Henrion jemals als Direktor der Gesellschaft fungierte und zurzeit flüchtig ist. Henrion war vielmehr nur als Sorrespondent zur fraglichen Beit engagiert und führte überhaupt keine Verhandlungen mit. W. Henrion wohnt seit Jahren in Berlin, Große Frankfurter Straße 92, und hat diese Wohnung noch heute inne." Die durch die Verhandlung charakterisierten Verhältniffe werden durch diese Mitteilung in nichts geändert. Der Bäderverband und einer der beleidigten Bädermeister beantragten nunmehr gegen die beiden Obermeister wegen Ber: gehens gegen§ 153 der Gewerbeordnung und Beleidigung die Erhebung der öffentlichen Anklage. Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht I, hier, lehnte die Erhebung der Anklage ab, indem fie insbesondere die Tatbestandsmerkmale der Drohung bermißte. Auf Beschwerde der Antragsteller wies der Oberstaatsanwalt beim Rammergericht die Staatsanwaltschaft an, von neuem in Ermitte. lungen einzutreten. Jedoch abermals wurden die Antragsteller abschlägig beschieben. Der Staatsanwalt meinte, daß die Beschuldigten in Notwehr gehandelt hätten, da sie sich lediglich gegen die Nachdem nun die Geschäftsberichte der industriellen Gesellschaften feitens des Bäckerverbandes und des Vorwärts" planmäßig und für das letzte Jahr vorliegen, begegnet man in der Bresse auch eifrig betriebene Boykottierung derjenigen Bädermeister, die die wieder sogenannten Rentabilitätsberechnungen, die man wohl Gefellenforderungen nicht bewilligt hatten, verteidigen wollten. wollendsterweise vielleicht als statistische Spielerei bezeichnen könnte. Nachdem auch der Oberstaatsanwalt dieser Auffassung beigetreten gu den zwecklosesten solcher Bemühungen gehört die, die Rentabilität J. Baer Ecke Badstr.26.Prinz- Allee Herren- und KnabenModen, Berufskleidung, Eleg. Paletets, Einsognungs- Anz. Gr. Lag. in- und ausländischer Stoffe zur Anfertigung nach Maß. Allerbilligste, streng feste Preise. J.B Modelltischlerei in Magdeburg mit elettrischem Be trieb und großer Stundschaft( nur Maschinenfabriten) ist umständehalber gun Suventarwert für 5000 m. ta bertaufeu. Dfferten unter L. 5786 beforbert Daube& Co., Jerusalemorstr. 53/54. Spezial Kinderwagen- Hans Gustav Linke Frankfurter Allee 97, Charlottenb., Bismarckstraße 112, a. Knie. Kinderwag.7-70, Kinder- Sportwag. ohne Verdeck v. 4 M. an, mit Verdeck v. 12-40 M. Kinderbettstell. 7 bis 50 M., Kindertische u.verstellb. Kinderstühle. Gebr. A. a. J. Podzaweit* Gleimstr. 55. Berlin N. Rodenbergstr. 26. Putbuser Str. 1. Swinemünder Str. 121. Steinkohlen, Holz. Briketts, Koks, En- gros. En- detail. Durch teilweise Aufhebung der Sonvention find wir in der Lage, Stein fohlen zu besonders billigen Preisen abzugeben. nur teppdefen größte Auswahl, sehr preiswert, Direkt in d. Fabrit Bernhard Strohmandel, allein 72 Wallstr. 72, B S. 14, ( zwischen Rok- u. Jufelftr.), wo auch alte Steppdecken aufgearb. werb. Neuesten Vorteil auf dem Gebiete der modernen Bekleidungsbranche bietet bas Versandhaus BerlinerHerrenmoden Stralauer Straße 28, Hochparterre, am Moltenmarkt, indem es an Jedermann mur felbft herge ftellte, schicke, gebiegene Garbe roben fertig und nach Maß, auch gegen Teilzahlung von 1- M. wöchentlich an, liefert. Eigene Zuschneiderei, eigene Wert ftätten. Kein Warenkredithaus. Neelle Bedienung. Lagerbesichti gung lohnenb. Rein Raufzwang. Auf Wunsch besucht Sie unser Stadtreifender mit reichhaltigen neuesten Mustern.: Auch Sonntags geöffnet. Aus Induftrie und Handel. Volkswirtschaftliche Charlatanerie. Bei der „ Das ist nicht wahr!" können Sie jedem Verkäufer ruhig ins Gesicht sagen, der behauptet, daß irgend ein anderer Malzkaffee ebensogut sei, wie der echte Kathreiner". Denn Kathreiners Malzkaffee ist unbedingt der beste und wohlschmeckendste Malzkaffee, dem kein anderer an Genußwert gleichtommt. Er ist kein Surrogat, sondern ein selbständiges Genußmittel, besitzt den würzigen Wohlgeschmack des Bohnenkaffees, ohne dessen schädlichen Koffeingehalt, und hat sich seit nahezu 18 Jahren glänzend bewährt. Millionen Menschen trinken ihn täglich; er ist das bekömmlichste, beste und billigste Frühstücks- und Familiengetränt. Kathreiners Malztaffee ist nur echt im geschlossenen Patet in der befannten Ausstattung mit Bild und Namen des Pfarrers Kneipps als Schutzmarke und der Firma Kathreiners Malzkaffee- Fabriken. Peek& Cloppenburg Gertraudten- Straße 25-26-27 bei der Petri- Kirche Spezial- Geschäft für moderne Herren- und Knaben- Bekleidung. Zum Frühjahr: Sacco- Anzüge Serie 2 19 M. M. Ser. 3 24 M. Ser. 4 27 M. Ser. 5 32 M. Unsere Anzüge in genannten Serien sind äußerst preiswert mit Bezug auf Qualität und Ausführung. Jeder Kauf ist eine Empfehlung für uns. Hohe Leistungsfähigkeit durch eigene Erzeugung unserer Fabrikate. Straßenbahnlinien: 38, 47, 48, 58, 59, 62, 64 bis 72, 74, 78, 79, 80.( 6, 9, 83, 84, 87, 88, 91, 92). man nur Nennwert Der Und 13um 18. März Goeben erschien: 1. WahlrechtsProtestkarte. 2. PorträtPostkarte Karl Marx. 100 Stüd 3 Mt. Händler erhalten Muster gratis. Rauh& Pohle, Leipzig. Fenn= Bock, str. 16 empfiehlt feine erstklassigen Fabrikate in Möbeln, Spiegeln n. Polfterwaren zu denkbar billigsten Preisen und bittet um Besichtigung ohne jeden Kaufzwang. Vorzeiger diefes Inferats gewähre 5 Proz. in bar. II. * Anzüge nach Paletots Maß aus Ia Stoffreften. Monats: u. nicht abgeholte Sachen stannend billig, Maßschneiderei Voß, nur Brunnenstr.3.1( Rosenthal. Tor) Schönste Hochwald. n. Landparzellen am Bahnhof Sadowa an der Straße nach Biesdorf, 7 Min. ab Bahnhof beginnend, R. 10 Mark an. Günstigste Zahlungsbedingungen, Gas- u. Wasserleitung. Berfäufer im Restaurant Waldfrieden", Döring in Neu Sadowa und Restaurant Göte, Kaulsdorf. Nieschalke& Nitsche, Berlin NO, Neue Königstraße 16. Billige Landparzellen in der Billenkolonie Kiekemal- Mahlsdorf Bahnstation Köpenick 20 Pf. bom Alexanderplatz. Elektrische Bahn, Schule, Gas, Wasser am Drt, ff, Anz. Pläne gratis. 19912* F. Koppe, Charlottenburg, Schillerstr. 81. Preise Zahn- Klinik, beliebige Zell sahlung.* InvalidenOlga Jacobson, straße 145. W. Hermann Müller, Berlin, Magazinstr. 14. No. 5927. 1906er Märker, lose Blätter, a 73 31. No. 6049.Mexiko- Einlage, würzig, leicht, a 1,25. Billige Rohtabake. ** Max Jacoby, Strelitzerstr. 52. Heinrich Franck Berlin, Brunnenstr. 185 Sumatra, ganz hell No. 1400, 250 Pf. Vollbl.: Geschäftsschluß 7 Uhr. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber teinerlei Verantwortung. Theater. ( Siche Wochen- Spielplan.) Sonntag, den 15. März. Freie Volksbühne. Nachmittags 3 Uhr: 20. Abteilung: im Urania. Schiller- Theater. Wissenschaftliches Theater. Schiller- Theater O.( Wallner- Theater). Sonntag, nad m. 3 Uhr: Taubenstr. 48/49. Theater abends 8 Uhr: Eine Nilfahrt bis zum zweiten Katarakt. Morgen Montag 8 Uhr: Kairo und die Pyramiden. Friedrich- Wilhelmstädtisches Schauspielhaus. Nachmittags 3 Uhr: Nachtasyl. Abends 8 Uhr: Neuen Schauspielhause: Sphigenie Lokomotivführer Clauffen. auf Tauris. 7.18. Abteilung, nachmittags 3 Uhr: im Berliner Theater: Das Wunder des heiligen Antonius und Der Arzt seiner Ehre. Neue Freie Volksbühne. Nachmittags 22 Uhr: 9. Abteilung im Deutschen Theater: Das Wintermärchen. Nachmittags 3 Uhr: 12. Abteilung im Neuen Theater: Die Hemsöer. Montag: Hasemanns Töchter. Dienstag: Hasemanns Töchter. WINTS CARTEN Nachmittags 3 Uhr: 15. Abteilung Genaro u. Theol, equilibrist. ( 14501-15000), 16. Abteilung Produktion. Der Biograph, ( 15001-15700) im Schiller der enge Schuh. Theater O.: Der Kaiserjäger. Nachmittags 3 Uhr: 20. Abteilung ( 19501-20000), 21. Abteilung Bracks, Akrobaten. de Vert, Sängerin. ( 20001-20700) im Friedrich Phantasietänzerin. Die vier Hania De Dio, Truly Wilhelmstädtisch. Schauspielhaus: Shattuck, amerikan. Sängerin. Nachtasyl 9 Nachmittags 3 Uhr: Ertravorstellung im Schiller Theater Charlottenburg: Don Carlos. Nachm. 3 Uhr: Extravorstellung im Hebbel- Theater: Frau Barrens Gewerbe. " Montag, abends 8 Uhr: 6. Abteilung ( Vereinsvorstellung). im LorkingTheater: Die Zauberflöte. Dienstag, abends 8 Uhr: Ertraborstellung im Rathaussaal: Deutscher Volkslieder- Abend. Berliner Theater. Zagl. 8 Uhr: Gastspiel Hansi Niesi: Die Förster- Christl. Neues Theater. Neu einstudiert: Marquis Dassie, dressierte Die Tiller Girls, Ponys. engl. Gesangs- u. Tanztruppe. Paul Jülich, Humorist. Große RingkampfKonkurrenz um die Sieges- Prämie von 10000 Mark. Erstes Auftr. d. Welt- Champion Iwan Padoubny, Rußland. Heute ringen: WeltIwan Padoubny, meister, Rußland, gegen Gerigkoff, Polen. Meißner Porzellan. Gambier II, Belgien, Anfang 8 Uhr. Montag: Meißner Porzellan. Dienstag: Simson. Osk. Schneider, Sachsen. Alb. Sturm, Berlin, gegen Kleines Theater. Antonitch, der serbische Nachm. 3 Uhr: Maria Magdalene. Abends 8 Uhr: 2 mal 25. Montag: 2 mal 25 an Dienstag: 2 mal 2 5. Königgräber Hebbel- Theater, 57/58. Abends 8 Uhr: Vorm Tode. Mit dem Feuer spielen. Samum. Drei Einafter von August Strindberg. Theater des Westens. 8 Uhr: Ein Walzertraum. Sonntag nachm. 3%, Uhr halbe Preise: Die lustige Witwe. Lortzing- Oper. Heute, nachmittags 3 Uhr: Populäres Konzert von Johann Strauß aus Wien ( 48 Mann Orchester). Preise: M. 0.50, M. 1.-, M. 1.50. apollo Theater Nachm. 3, Uhr! Kleine Preise! mit Belle- Alliance- Straße 7/8. Große Familien- Vorstellung be Mittags 12 Uhr: Musik- Matinee des Goethe- Vereins. Nachmitags 3 Uhr: Der Freischüt. Abends 8 Uhr: Die Zauberflöte. Montag 8 Uhr: Die Zauberflöte. Dienstag 8 Uhr: Der Waffenschmied. Mittwoch 8 Uhr: Fidelio. bem unerreichten Attraktionsprogramm u. Mitislaw der Moderne bon F. Lehár. Abds. 8 Uhr: Abschiedsvorstellung. 9, Letztes Auftreten 9 bon Yvette Guilbert. Dazu: Das große Programm und Mitis law der Moderne. Neues Operetten- Theater Montag: Debut Josef Modl. Nachmittags 3 Uhr: Blaubart. Abends 8 Uhr: Der Opernball. Zentral- Theater. Alte Jakobstraße 30. Bum 112. Dale: Ein seltsamer Fall mit Alwin Neuß. Kaffeneröffnung 7 Uhr. Anf. 8 Uhr. Residenz- Theater. Direttion: Richard Alexander. Anfang 8 Uhr. Der Floh im Ohr. Schwank in drei Aften von( Seorges Feydeau. Deutsch von Wolff- Sacoby. Sonntag, den 15. März, 3 Uhr: Haben Sie nichts zu verzollen? Luisen- Theater. Nachmittags 3 Uhr: Des Mädchens Lebenswege. Abends 8 Uhr: Die Maschinenhauer von Berlin. Montag: Maschinenbauer von Berlin. Dienstag: Des Mädchens Lebenswege. Mittwoch, Donnerstag: Unser Doktor. Freitag: Robinsons Eiland. Sonnabend 4 Uhr: Sneewittchen. Abends: Unser Doktor. Passage- Theater. Heute: 2 Vorstellungen Nachm. 3-7( ermäß. Preise), Abends 8-11 Uhr. Hanako Japans größte Tragödin mit ihrem Ensemble und das glänzende März- Programm. früher Bürgerl. Schauspielhaus Prater- Theater Nachmittags 3 Uhr: Die Räuber. Abends 8 Uhr: Hofgunst. Morgen: Der Hochtourist. Der Kaiserjäger. Sonntag, abends 8 Ubr: Auf der Sonnenseite. Montag, abends 8 Uhr: Der rote Leutnant. Dienstag, abends 8 Uhr: Auf der Sonnenseite. Schiller- Theater Charlottenburg. Sonntag, nach m. 3 Uhr: Don Carlos. Sonntag, abends 8 Uhr: Der Weg zum Herzen. Montag, abends 8 Uhr: Kaiser und Galiläer. Dienstag, abends 8 Uhr: Der Weg zum Herzen. Schiller- Saal( Schiller- Theater Sonntag 8 Uhr: Viktor Hugo- Abend. Verein für Frauen und Mädchen Schönebergs und Umgegend. Sonnabend, den 21. März 1908, in Obsts Festsälen, MartinLuther- Straße 51. Meininger Straße 8: 55/7 Großer Wiener Maskenball Um 1 Uhr Kaffeepause mit großen Ueberraschungen. Einlaßkarten Herren sowie Damen a 50 Pf. Der Vorstand. ,, Pharus- Säle", Müller- Str. 142. Sonntag, den 22. März 1908: HKunst- Abend H Leitung: Margarete Walkotte. Mitwirkende: Herr Hans v. Wolzogen, Rezitator; Herr Gustav Fanz, Opernsänger; der 10jährige Felix Robert Mendelsohn, Cellift; am Flügel Herr Ludwig Mendelsohn; Herr Werckmeister, Humorist; Margarethe Walkotte; Herr Bernhard Nitzsche am Flügel. Entree im Borverkauf 50 Bf. Abendkasse 60 Bi Vorverkauf bei: Wernau, Bharus- Säle, Müllerstr. 142; Mazanke, Bigarrenhandlung, Pantstr. 13, und Fahrow, Ravenéstr. 6. 284/15 Margarete Walkotte, Steglitz, Fichtestr. 10. Freiheitliche Bühne. Heute, Sonntag 3 Uhr: Letzte Aufführung des 12 Jahre polizeilich verboten gewesenen Dramas aus der Zeit des Sozialistengesetzes Ausgewiesen" Von Karl Böttcher 117/15 im Theater an der Spree, Köpenicker Straße 68. Die Leser des ,, Vorwärts" zahlen nicht die Kassenpreise, sondern 95 Pf. für Orchesterfauteuil. Nur gegen Abgabe dieser Anzeige an der Kasse des Theaters an der Spree, Köpenickerstr. 68. Gutschein für 1-3 Orchesterfauteuils! Letzte Vorstellung. Castan's Panoptikum 165 Friedrichstr. 165 Abdul Hamids Harem Zauberer Fakire Bauchtänzerinnen. ** Schlangen- Ungeheuer von Sumatra. Wochentags 20 Pt. Sonntags kein Extra- Entree durch besonderen Eingang. Zirkus Schumann Sonntag, den 15. März, nam. 3, u. abends 74, Uhr: gr. brillante Galavorstellung. Nachm. auf allen Plätzen, ohne Ausnahme, jed. nur i. Begleit. d. Angehörig., 1 Kind unter 10 Jahren frei, jed. weitere Kind halbe Preise. In beid. Vorstell. gleich reichhaltig., abwechselnd., gr. Brogramm. Ferner: Sämtl. Spez., Clowns u. Auguste m. ihren neueſt. urfom. Intermezzos, sowie d. bestdreff.Schul-, Freih.su.Springpferde. 3.Schl. nachm. die reiz. Pantomime: Die lustigen Heidelberger. Urdr. Regenszenen, neue kom. Einl. 8. Schluß Amerika. abends: Die glänzendste aller Pantomimen. In beiden Vorstellungen: Resisto, das elektrische Rätsel, mit neuen Experimenten. Schluß der Saison am 2. April 1908. Zirkus Busch Sonntag, den 15. März 1908: Große 2 Gala- Vorstellungen 2 Nachmittags 4 Uhr and abends 7 Uhr. 1 Nachm. 4 Uhr zahlen Kinder unter 10 Jahren auf allen Sigplägen halfe Preise. Jn beiden Vorstellungen: Auf der Hallig! Gr. Ausstattungs- Pantomime des Zirkus Busch in 4 Bildern. In beiden Vorstellungen: Jokoda- Truppe. Orig.- Japaner. 12 Personen. In beiden Vorstellungen: Lustspielhaus. Die australischen Holzfäller. Nachm. 3 Uhr: Ein toller Einfall. Abends 8 Uhr: Panne. Metropol- Theater Nachmittags 3 Uhr: Neuestes! Allerneuestes! Abends 8 Uhr: Szenen aus dem austral. Busch. In beiden Vorstellungen: Vorführen und Reiten der bestdressierten Schul-, Freiheits- und Springpferde. In beiden Vorstellungen: Auftreten sämtlicher Clowns mit den neuesten Witzen und Späßen. Abends 7, Uhr außerdem: Das muß man seh'n!! Der Desperado. Gr. Revue in 4 Akten( 12 Bildern) von J. Freund. Musik von Viktor Hollaender. In Szene gesetzt von Direktor Richard Schultz. Bender, Giampietro, Josephi, Thielscher, Darmand, Massary. Rauchen überall gestattet. Passage- Panoptikum. Deutschlands größter Soldat Josef Schippers der lange Kerl. Kunsttaucher Kapt. Gröbl m. s. Riesenbass. Sicilian. Briganten- Kapelle. Ohne Extra- Entree! Eintr. 50 Pf. Kind. u. Sold. 25 Pf. Trianon- Theater. 8 Uhr. Baron Toto. 8 uhr. Sonntag nachm. 3 Uhr: Fräulein Josette- meine Frau. 8 Theater 8 Uhr Folies Caprice ht Menschen. Pantomime in drei Bildern. Paragraph 343. Mal was Anderes. Mons. Gadbin. Größte fenfationelle Neuheit! Herr Kommissionsrat Gustav Direktor des Berliner Tattersalls als Gast, sowie das große Galaprogramm. Stensbeck, Rixdorfer Theater Bürgerfäle, Bergstraße Nr. 147. Sonntag, den 15. März 1908: Unsere Frauen. Luftspiel in 5 Aften von Moser und Schönthan. Anfang 72 Uhr. Gebr. HerrnfeldTheater. Anfang 8 Uhr. Vorverk. 11-2 Uhr. Jedes Wort ein Schlager! so lautet das Referat über Salomonisches Urteil. Nachspiel zu Papa und Genossen Beide Stücke mit den Autoren Anton und Donat Herrnfeld in den Hauptrollen. Sonntag 3 Uhr: Es lebe das Nachtleben. Deutsche Konzerthallen Palast- Theater Sanssouci, An der Spandauer Brücke 3. Täglich Deutsch- Amerikanischer Urbock- Trubel. Borussia- Festsäle Ackerstraße 62 Inh. J. Leschkowski. Jeden Sonntag u. Donnerstag: Großer Ball. Bier Säle ( 100 bis 800 Personen) für Vereine, Hochzeiten, Versammlungen unter fulantesten Bedingungen... Drei Vereinszimmer einige Tage frei. Etablissement Pharus- Säle Müller- Straße 142. Inh: Jul. Wernau. Sonntag, den 15. März 1908: Im Titanen- Saal II: Gr. Soiree der Leipziger Sänger. Im Empire- Saal 1: Großer Ball. Im Wilhelm Busch- Gr. Künstler- Freikonzert Restaurant: Säle für Verammlungen, Hochzeiten u. Festlichkeiten. DERNHARD ROSE THEATED Oranien- Salon, Oranienstraße 170. ( Sr. Frankfurterstr. 132. Onkel Toms Hütte. Anfang 8 Uhr. Sonntagspreise. Jeden Großer Ball. 1. Ofterfeiertag noch zu vergeben. Sonntag: Berlin ( 200-300 Bers.) 6565 Nachmittagsvorstellung 3 Uhr: Rean.0: 98 Markgrafen- Säle" Amt 7, Montag: Onkel Toms Hütte. Sonntag nachmittag: Des Mädchens Brunnen- Theater Lebenswege. Abends zum erstenmal: Die Spree- Athener. Montag: Die Spree- Athener. Kasino- Theater. Badstraße 58. Direkt.: Bernh. Rose. Heute Sonntag, den 15. März 1908, nachmittags 3 Uhr: Lothringerstr. 37. Täglich 8 ur: Die zärtlichen Verwandten. Nur noch bis Donnerstag, den 19. März: Die Freuden d. Häuslichkeit. Freitag, den 20. März, zum erstenmal: Die Rantzan. Sonntag 4 Uhr: Heirat auf Probe. Abends 7 Uhr: Die Elfe vom Erlenhof. Nach der Borstellung: Großer Ball. 4277. Inh. Hermann Scholtz, Markgrafendamm 34, a. d. Stralauer Allee. Jeden Sonntag Theater und Spezialitäten sowie großer Ball:: Jeden Mittwoch Theater- Abend der Berliner Volksbühne und Freitanz:: Säle von 100 bis 1000 Personen zu Festlichkeiten und Versammlungen:: Vereinszimmer:: Zwei Kegelbahnen noch einige Tage frei. Wirtshaus Schloß Woltersdorf Burgstr. 24. Ringkampf!!! Breis: 10000 M. Entscheidungskampf: Pohl- Abs 11, Deutschland, gegen Samukoff, Sibirien. Rödl, Bayern, gegen Krichelsdorf, Berlin. Illa, Insel Ruba, gegen Erdmann, Berlin, Kottbuser Straße 6. Direttion: Wilhelm Reimer. Heute Sonntag: Tanz Neues Elitesoiree Kränzch. Progr. v.Hofmanns Hordd.Sänger Zum erstenmal: Aurora. Boffe in 1 Att. Morgen: Soiree. Tanzkränzchen. Beg. Sonnt. 5, wochent. 81. Daumas, Frankreich, gegen Gobhardt, Reichshallen- Theater. Berlin. Anfang 28 Uhr. Beginn der Ringkämpje: 9 Uhr. Theater an der Spree Köpenider Straße 68. 3 Uhr zum Ausgewiesen. Icht. Male: Abends 8 Uhr zum 25. Male: Ungültig. Morgen 8 Uhr: Ungültig. W. Noacks Theater Dtreftion: Rob. Dill. Brument 16. Das Gefängnis. aufpiel in 5 atten 1. 9. Benedig. Anjang 8 Uhr. Entree 30 Nach der Vorstellung: Tanz. Montag 8 Uhr: Dieselbe Borstellung. Dienstag: Benefiz K. Reich: Philippine Welser. Stettiner Sänger. Zum Schluß: Nen: HusarenStreiche. Anfang: Wochent. 8 Sonnt. 71. Happoldt's Neuer Konzertsaal Jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag: Großes Militär- Konzert. Walhalla Buggenhagen The ter Weinbergsweg 19/20, Rosenthaler Tor. Heute 2 Borstellungen. Nachm. 3 Uhr kleine Preise. Jeder Erwachsene ein Kind frei. Abends 8 Uhr: Das März- Programm. Die heiligen Chinesen in ihren Gaufler- und Zauberspielen. Kosta der Mann mit dem dreh. baren Kopf und die übrigen internationalen Künstler. ( vis- a- vis der Schleuse), direkt an Chaussee und am Flakensee, empfiehlt sich deti Vereinen, Fabriken, Gesellschaften für Dampferausflüge usw., auch sieht mein Bopuläre Abendpreise: 70$ 1, Vorverkauf Sonntags 10-1 Uhr. Lokal Sonntags, Himmelfahrt, die Pfingstfeiertage den Gewerkschaften usw. Montag: Kyrit Pyrit. Rur: zur Verfügung. Ferner empfehle ich meinen Dampfer( 300 Per Bernh. Nose. Emil: State Bach. fonen fassend, eigene Abfahrtstelle in Berlin) zu Ausflügen. Susanne: Emmy Behrends- Carlsen. Fried. Saowert. Zel: Amt Ertner Nr. 49. Robert Schmidt, Defonom. 1,10, 1,60 und 2 M. Tunnel: Bockbierfest, Reg.- Kapelle, italienisches Drchester. Theaterbefucher freier Eintritt. Moritzplatz im Theatersaal täglichs Albert Böhme und das großartige März- Programm. Anfang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pf. Sonnt. reserv. 1 M. Entree 50 Pf. Familienbill. a 40. Im unteren Konzertsaal täglich Die allerersten Militär. Kapellen: Beder, Przywarski, Görisch, Neumann, Offeney, Lüttich. = Typographia Schwarzer Gesangverein Berliner Buchdrucker und Schriftgleßer. Gegr. 1879. Chormeister Alexander Weinbaum. M. d. A.-S.-B. Sonntag, den 22. März, abends 6 Uhr, in der ,, Neuen Welt", Hasenheide: KONZERT. Mitwirkende: Joseph M. van Veen( Violine), Hugo Birkigt ( Violine), Richard Heber( Viola), Max Zeidler, Königl. Kammermusiker( Cello), Joh. Kapell( Klarinette). Eintritt 50 Pf., an der Kasse 60 Pf., Kinder 20 Pf. Kinder unter 6 Jahrrn haben keinen Zutritt. Eintrittskarten in folgenden Zigarrengeschäften erhältlich: Parske, Büschingstr. 2; Ebert, Prenzlauer Str. 10; Horsch, Gewerkschaftshaus; G. Schulz, Kottbuser Tor; H. Köppe, Tilsiter Str. 45; Böttger, Skalitzer Str. 107; Rich. Köhler, Urbanstr. 29; W. Otto, Stallschreiberstr. 20; Emil Schulz, Mittenwalder Str. 2; Franz Mühlsteph, Rixdorf, Kirchhofstraße 48; K. Bennihn, Rixdorf, Hermannstr. 152/153; Alb. Meyer, Schöneberg, Kolonnenstraße, Ecke Krimhildstraße; Paul Pätzold, Alt- Boxhagen 30. 65/8 Berliner Volks- Chor ( Dirigent: Dr. E. Zander.) Montag, den 23. März 1908, pünktlich abends 8%, Uhr, im großen Saale der ,, Neuen Welt", Hafenhetde 108-114: VII. Chor- Konzert Richard Wagner- Abend Soli ,, Tannhäuser". III. Att. Programm:" Lohengrin", III Aft u. 12-11| Frau Schauer- Bergmann( Breslau). Herr Kgl. Hofopernsänger Rudolf Jäger( Dresden). Herr Hedler( Berlin). Das auf 65 Künstler verstärkte Mozart- Orchester und der Berliner Volks- Chor( 200 Mitglieder). Einlaßkarten a 70 Pf.( einschl. Garderobe und Programmze ttel) find in folgenden Berkaufsstellen zu haben: N.: E. Beher, Veteranenstr. 11; H. Fischer, Beteranenstr. 6; Tab.. Arb. Gen., Fehmarnstr. 7, Kopenhagenerstr. 2; R. Thomas, Gartenstr. 71; H. Bogel, Lorgingstr. 37. NO.: Parteispedition, Immanuelfirchstr. 12. O.: B. Horsch, Engel- User 15; Tab.- Arb.- Gen., Kopernifusstr. 11, Peters. burgerstr. 5, Thaerstr. 18; G. Vogel, Koppenſtr. 83. SO.: A. Böttger, Staliger Str. 107; P. Jhm, Wrangelfir. 58; 1. Stangenberg, Köpenicker Straße 20a; C. Schulz, Görlitzer Str. 58. S.: H. Bobfien, Kom mandantenstr. 62; C. Bielefeld, Gräfestr. 35; Rühle, Musikalienhandlung, Morigplaz; J. Schindler, Neue Jakobftr. 8; Gottir. Schulz, Admiralstr. 40a; E. Behrendt, Hasenheide 9; SW.: Fr. Brinkmeyer, Alexandrinenſtr. 25. NW. B. Horsch, Charitéstr. 3; Tab.- Arb.- Gen., Butligstr. 15. C.: A. Sommerfeld, Musikalienhandlung, Rosenthaler Str. 51; G. Bethnacht, Grünstr. 21. Rixdorf: C. Heinrich, Münchener Straße 19; Fr. Hennig, Bietenstr. 69; Tab.- Arb.- Gen, Hermannstr. 10 u. 110; fomie in allen mit Blakaten belegten Handlungen. An der Abendkasse erhöhter Preis! Der Besuch des Einführungs- Abends wirb allen Konzertbesuchern freigestellt und auf das dringendste empfohlen. Derselbe findet statt am Donnerstag, den 19. März, abends 8 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15. Mitwirkende: Herr Prof. Dr. Sternfeld,( Bortrag), Frau Frieda Günther, Frau Marck, Herr Fleßburg, Herr Dr. Guttmann, Herr Kinkelday, Herr Posener. Bur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von 20 Pfennigen erhoben. Eine Wiederholung des Konzertabends findet nicht statt. Der Vorstand. J. A.: Th. Mond, N. 4, Böhlerts Garten. Charlottenburg. Schwimm- Verein ,, Freie Schwimmer". Heute nachmittag 3 Uhr in der Volksbadeanstalt, Krummestr. 10: 3. Schwimmfeft unter Mitwirkung der Vereine des Arbeiter- Schwimmer- Bundes. Männer. Damen- und Jugendschwimmen, Springen, Tauchen, Reigen und Wasserballspiel. Nach dem Schwimmfest im großen Saale des Volkshauses: Nachfeier mit Tanz. Da interessante Wettkämpfe zu gewärtigen sind, wird um zahlreichen Besuch gebeten. Entree inklusive Nachfeier 50 Pf. Achtung! Vereine, 284/17 fotvie allen Freunden und Parteigenossen zur Nachricht, daß ich das von Herrn Paetsch, herrlich am See gelegene Wald- Restaurant übernommen habe. Großer Saal mit Bühne. Borsaal, Vereinszimmer und doppelte Kegelbahn stehen zur gefälligen Verfügung. Hochachtungsvoll: Richard Kollmann, Wilhelmsruh. Nordbahn, Beenpfennig- Tour. 22542* Spandauerberg Brauerei Westend bei Charlottenburg Tel. Charlottenburg 320 66. Boekbier- Saison. Der Ausstoß hat begonnen. 1355L* Waldschloß Heiligensee direkt an der Havel. Wundervoller halbstündiger Baldweg ab Tegel, Vereinsausflüge. 8000 Berfonen, großer Saal, vorzügliche Küche, Sport und Lustspielpläge für 1000 Personen, Ausspannung, Kegelbahn. Organisierte Bedienung. Möbel ganze Wohnungs- Einrichtungen, Zimmerund Küchen- Einrichtungen, sowie jedes Stüd einzeln zu den billigsten Preisen in guter gediegener Arbeit empfiehlt 21282* Wilh. Lambrecht, Berlin SW., Simeonstraße 19, Verlangen Sie, bitte, illustr. Preisliste. an der Alten Jakobstraße. Friedrichsberg Adler Frankfurter Chaussee 5 ( früher 120). Stadtbahnstation Frankf. Allee. Inh.: Gebr. Arnhold. Fernspr. Friedrichsberg No. 8. Jeden Sonntag im Königsaale: Großer Ball Anfang 4 Uhr. unter Leitung des Herrn O. Bürger. Anfang 4 Uhr. Jeden Montag: 1518L* Soiree der Apollo- Sänger. rais SchutzMarke. 99 Anfang 8 Uhr. Gee Nach der Vorstellung: Familen- Kränzchen. Arbeiter- Bildungsschule Berlin Sonntag, den 22. März, abends 7 Uhr, im gr. Saale des Gewerkschaftshauses, Engelufer 15: Robert Schumann- Abend. Vortrag mit pianistischen und gesanglichen Erläuterungen von Dr. Leopold Hirschberg, Dozent für Musikgeschichte an der Humboldt- Akademie. Nach dem Vortrag: TANZ. Eintritt 30 Pf. Billetts sind vorher an den bekannten Stellen zu haben. Garderobe frei! Entzückt 6/ 9* werden Sie fein über ble hübsche Gefchentbeilage bei dem Veilchen- Seifenpulber ,, Goldperle". Jebes Batet ent hält ein reizendes Geschent. Achten Sie auf den Namen " Goldperle". Fabrikant: Carl Gentner, Göppingen. Vertreter: Andr. Caspar, Berlin SO., Josephstr. 11. Fernsprechamt IV, 6266. 3 Tel. Amt IV, 5152. Produktiv- und Verkaufs- Genossenschaft Berliner Bandagiſten E. G. m. b. H. SO. 16, Köpenickerstraße 98 b ( zwischen Kellers und Mundts Festsälen). Gegründet am 1. Juli 1907 von organisierten Bandagisten. Empfiehlt sich allen Arbeitern und Parteigenossen zur Anfertigung von allen Arten Bruchbandagen, Leibbinden, Geradehaltern, künstl. Gliedern, orthopäd. Apparaten, Stützkorsetts, Suspensorien sowie Lager von sämtlichen Artikeln zur Krankenpflege. Alle Arbeiten werden in eigener Werkstatt ausgeführt. 163/ 13* Separate Anprobezimmer für Herren und Damen. Frz. Gummi- Artikel. Lieferant der Krankenkassen Berlins u. Vororte. S. Gottlieb 54 Rosenthaler Str. 54 HerrenDamenConfection Confection Anzüge, Paletots Knaben Anzüge Möbel Mäntel, Blusen Kostüm- Röcke Kleine Anzahlung! Günstige Tellzahlung! Möbel Restaurant ewerkschaftsG haus. Engelufer 15. Menu 75 Pf. Heute Sonntag: Braune Suppe. Bander in Butter oder Schoten und Karotten mit Stotelett. Rostbeaf englisch oder Hammelleule. Stompot oder Salat. X Reichhaltige Abendkarte. X Bochentäglich: Groker bürgerlicher Mittagstisch Couv. 60 Pf. R. Augustin. Gustav BehrensTheater. Berlin W., Goltzstr. 9. Gr. Damen- Ringkampf Preisgekrönte Ningerinnen. Neu! Nichter als Walzerkönig. Posse in 1 Att. 16 Spezialitäten. DuskesVitograph. Anfang 8 Uhr Sonntags 5%, Uhr. Germania- Pracht- Säle Chausseestr. 110. Karl Richter. Jeden Sonntag: Otto Steidl's Hamburger Sänger. Stets neues Programm. Anf. 6, Uhr. Eintritt 50 Pf. Nachdem FamilienKränzchen. Bon 5 Uhr ab im weißen Saal: Großer Ball. Jeden Mittwoch: Otto Steidl's Hamburger Sänger mit Freitanz. Jeden Donnerstag: Großes Militär Streich- Konzert anschließend: Familien- Kränzchen. Karlsgarten Rixdorf. Jeden Sonntag: die beliebten Eichler Sänger. Anfang 6 Uhr. Nach der Vorstellung: Ball. Bu Sommerfesten empfehle meinen herrlichen Naturgarten. 22792* Wojciechowski. Moerners Blumengarten Ober- Schöneweide a. b. Oberspree. Jnh.: Alb. Moerner ( Neues Konzerthaus). 14622*] Sente: Extra- Reunion Wettung: Tanzlehrer Sachs). Für Vereine und Gewert schaften im Sommer noch Sonnabende zu bergeben. Bedingungen in bekannter fulanter Weise. Alhambra Wallner- Theaterstraße 15. Jeden Sonntag: Großer Ball Großes Orchester. Anfang Sonntags 5 Uhr. A. Zameitat Berliner lk- Trio. Fellx Scheuer U Stralsunderstr.1. Anton Boekers Ball- Salon. Habe noch Sonnabends und Sonne tags Säle zu vergeben, auch find Vereinszimmer in der Woche frei. Anton Boeker, Weberstr. 17, Z.- A.: VII, Nr. 13414. Bordes Vereinsfäle Neue Königstraße 7. Säle, Vereinszimmer, ☐ Bureauräume zu vergeben. BrodtⓇ Gesellschaftshaus Erkner. Snh. M. Degebrodt. Habe noch Sonnabende und Sonntage fret, welche den geehrten Fabriken und Vereinen empfehle. Bwei Säle und Plaz für 5000 Perfonen. 17912* Möbel ganze Wohnungs- Einrichtungen fowie einzelne Stücke äußerst billig. Eigene Tischlerei Werkstatt. Berlin O., Wiehr, Petersburgerit.68 A. JANDORF& C Von Montag d. 16. bis Sonnabend d. 21., soweit Vorrat Gardinen, Portieren, Decken Tullgardinen weis oder creme..... Tüllgardinen weiss oder creme. Tüll- Stores weiss oder creme..... Tüll- Vitragen weiss oder creme.... Tüll- Brise- Bise....... ..... Meter 30, 45, 60 bis 1.25 Fenster 2.25, 3.50, 4,75 bis 10.75 Stück 1.65, 2.50, 3.75 ..... Meter 25, 38, 50 PL ....... Stack 35, 50, 75 PL Tüll- Bettdecken for 1 Bett 1.85, 2.75, far 2 Betten 3.75, 5.00 Lacet- Band- Stores mit Volant........... 5.75, 8.50, 9.75 Lacet- Band- Bettdecken mit Volant für 1 Bett 7.50, 9.75, 12.50 Lacet- Brise- Bise Etamine- Stores farbig od. creme, Stuck Stück 60, 95, 1.10 Stack 3.85, 5.75, 6.50 Stück Koeper- Rouleaux intellig, 1.95, 2.50, weiteilig 1.75, 2.25 Moquet- Plüsch far Sofabezüge Meter 5.75, 6.90 Filztuch- Tischdecke. Fantasie- Stoff far Sofabezüge Meter 95, 1.45, 2.25 ...... ... ..... Fantasie- Tischdecken habsche Muster....... Filztuch- Tischdecken mit Karbelstickerei....... Tuch- Tischdecken mit Kurbelstickerel und Applikation......... Plüsch- Tischdecken bekarbelt........ reich bekurbelt Moquet- Plüsch- Tischdecken 1.95, 2.95, 4.25 2.25, 2.75, 4.50 9.75, 12.50, 15.75 4.75, 6.75, 9,50 12.75, 16.50 Schlafzimmer- Dekorationen Leinen m. Applikation 7.25, 10.75 Schlafzimmer- Dekorationen Mull mit Volant.... 9.75, 12.75 Fenster- Dekorationen far Herrenzimmer, persisch. 9.75, 12.75 Filztuch- Dekorationen Fenster 2 Shawls, 1 Lambrequin. 4.75, 6.25, 9.75 Plüsch- Dekorationen Fenster 10.75, 12.50, 16.75 Fantasie- Divandecken 1 Lambrequin 1.48 Moquet- Plüsch- Divandecken Rückwände für Divandekoration Ganz besonders preiswert! Portiere Filstuch( wie Abbildung) mit elegant, Kurbel. 3.25 stickerei, Fenster 2 Shawls, 1 Querbehang... Ein grosser Posten Tull- Gardinen abgepasst jetzt regul. Wert Fenster bis 8.75 Fenster 5.25 Tüll- Stores schwere Qualität, weiss oder jetzt creme, regul. Wert Stück bis 6.75 Stück 3.25 Tüll- Scheiben- Schleier Weiss oder creme, mit 30p. Tüll- Bettdecken für 1 Bett Stange u.Zubehör Stck. jetzt weiss oder creme...... regulärer Wert Stück bis 4.50 Stück 2.50 jetzt Erbstüll- Stores ul. Wert Stok. bis 9.75 Stück 5.75 mit Volant regul. Teppiche Imitierte Perser Teppiche Axminster- Teppiche......... Tapestry- Teppiche Prima Velour- Teppiche Grösse ca. 130/190 VAN 160/240 200/300 4.75 7.25 12.25 7.75 13.75 18.75 7.75 11.75 20.75 17.75 27.50 42.00 6000 4.35, 6.75, 9.50 24.75, 35.50, 48.75 00000 4.75, 6.50, 9.70 verschiedenen Ausführungen.. Erbstüll- Store( vishing) mit Volant, in 5.75 Ein grosser Posten Filztuch- Tischdecken jetzt reich bekurbelt, regul. Wert Stück bis 2.75 Stück 1.48, 1.95 Mohairplüsch- Tischdecken jetzt Grösse ca.140/ 140, reich bekurb., regulärer Wert bis 12.50 Stck 7.75 Filztuch- Dekorationen hübsch jetst Fenster 2 Shawls, 1 Lambrequin, regulärer Wert bis 5.75 Garnit. 3,25 1 Lambrequin..... regulärer Wert Garnitur bis 13.75 8.75 Velvet- Plüsch- Dekorationen elegant bekurbelt, Fenster 2 Shawls, Jetzt Garnit. Meter 1.00 Wachstuch ca. 100 cm breit Steppdecken in verschied Satin- Steppdecken Farben 3.25, 4.75, extra gross 4.95, 6.25 Satin- Steppdecken stepperei 6.75, 7.50, Handstepperel 9.75, 12.50 HandLäuferstoffe Meter 45, 65, 90 PL. ...... Meter 1,95, 2.50 Läuferstoffe....... Imitierte Perser Vorleger mit Franze.. Axminster- Vorleger 95 1.35 1.75 Tapestry- Läuferstoffe Velour- Vorleger 1.75. 2.25 2.95 3.50 4.75 Velour- Läuferstoffe Kokos- Läuferstoffe........ Rouleaux- Damast altgold, rot, ca. 84 cm breit, Meter 68Pf. ca. 180 cm breit, Mtr. 1.10 Rouleaux- Damast schwere Qualit., ca. 84 em br., Meter 95 Pf. ea. 130 cm breit, Mtr. 1.35 Ein grosser Posten Meter 2.95, 4.75 ........... Meter 95, 1.25 Gardinenstangen........... Stück 28 bis 75 Pf., verstellbar 1.10 bis 1.75 Portierenstangen komplet cm Linoleum- Läuferstoffe weit unter ca. 67 em regul. Preis breit, tur. 75 cm 1.10 ca. 90 breit, Mtr. Paneele, Garderobenleisten, Eckgarderoben, HandtuchHolzgalanterie: Halter Konsole, Salontische, Schirmständer, Salonsäulen ca. 110 cm breit, Mtr. 1.95, 2.25, 3.25 1.251.25 ca. 2 Meter br., Mtr. hervorragend billig! 50000 Meter Kleiderstoffe weit unter Preis, darunter die apartesten Frühjahrs- Neuheiten für Kostüme, Promenaden- und Gesellschafts- Kleider, sowie entzückende Blusen Stoffe, durchweg gute Qualitäten, kommen ohne Rücksicht auf den regulären Wert zu folgenden drei Einheits- Preisen zum Verkauf: SERIE I 95, SERIE II 135 SERIE III Mk. 165 Bordüren- Stoffe Letzte Neuheit! Grösste Auswahl in apartesten Farbenstellungen Meter 1.35, 1.65 3.75 bis Oster- Ausstellung in allen Abteilungen Berantwortlicher Redakteur: Georg Dabibsohn, Berlin, Für den Inferatenteil verantw.: 20. Glode, Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Budbruderei u. Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW, Nr. 64. 25. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Aus der Frauenbewegung. Genossinnen! des öffentlichen Lebens traten, sind durch die Veränderung im Wirtschaftsleben in die Bewegung hineingerissen. Sie fämpfen heute Schulter an Schulter, anerkannt als Gleichberechtigte, neben den Männern ihrer Klasse, gegen die Mächte der Reaktion. 60 Jahre sind verflossen, seit zum ersten Male das preußische Bolt sich aufzulehnen wagte gegen Junkerregiment Genossinnen! Das arbeitende Volt hat lange und Reaktion. Die Wogen der Revolution waren, von Jahre in Knechtung und politischer Rechtlosigkeit geWesten kommend, auch nach Deutschland hinüber geschlagen. Schmachtet. Die Frauen standen bisher mit unmündigen Lange schon gärte es im Volke. Während der Hungerjahre Kindern und Idioten auf einer Stufe. Nun aber wollen wir bon 1846-47 hatte die ärmere Bevölkerung schwer zu leiden endlich Freiheit und Menschenrechte erobern. Die Männer, gehabt. Sogar die Frauen waren, wie der Kartoffelkrieg die heute im preußischen Landtage siten, find nicht die Verlehrt, durch die Not aufgestachelt. Die Regierung bedrückte treter des Volkes. Die Frauen und Männer des Proledas Volk in jeder Beziehung. Troßdem wagte man zunächst tariats haben nicht einen einzigen Vertreter ihrer Interessen nur, in bescheidenen Adressen den König um Hülfe anzu- in den Landtag entienden können. flehen. Die hierauf gemachten Versprechungen auf eine Verfassung wurden gläubig aufgenommen. Aus dem Freuden taumel wurde das Volk durch die bekannten Vorgänge am Schloß unsanft aufgerüttelt. Genossinnen! Das muß anders werden! Am 18. März jeden Jahres, dem historischen Tage der Revolution, fordern wir unser Recht. Die großen Toten, die vor 60 Jahren auf den Barrikaden ihr Leben opferten, können wir nicht besser ehren, als wenn wir das Werk vollenden, das sie begonnen haben. Die Versprechungen Friedrich Wilhelms IV. sind Versprechungen geblieben. Die Nachkommen der Barrikadenkämpfer von damals sind lammfromme, fönigstreue Männer. Am Nachmittag des 18. März treten wir zusammen, um Aber der Gedanke der Befreiung ist seit jener Zeit mächtig in Massenversammlungen Protest zu erheben gegen die emporgeschossen. Das Proletariat, das 1848 nur im Winkel Schmach der Volksentrechtung. zu murren wagte, hat den Kampf aufgenommen. Noch ist Genossinnen! Kommt zahlreich in die von den die Macht der Reaktion ungebrochen, aber eins hat sich ver- Genossen veranstalteten Versammlungen. Protestiert aberändert und läßt uns getrost in die Zukunft schauen. Ge- mals dagegen, daß Ihr als rechtlos und minderwertig bewaltige Proletariermassen sind zum Klassenbewußtsein er- handelt werdet. Der Wille des Volkes tue sich kund, er wird wacht. Auch die Frauen, die früher nur bei besonderen An- der Macht der Reaktion ein Ende bereiten! läffen, einzeln für ihr Recht kämpfend, auf den Schauplatz Die Vertrauenspersonen. Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn " Versammlungen " Sonntag, 15. März 1908. Veranstaltungen. Ertner. Sonntag, den 15. März, nachmittags 3 Uhr, in Degebrodts Gesellschaftshaus": Deffentliche Versammlung. Vortrag. Gen. Kubig: Bilder aus dem Gegenwartsstaat"." Gemütliches Beisammensein. Friedrichshagen. Montag, den 16. März. 82 Uhr, im Restaurant " Wilhelmsbad", Seestr. 45: Versammlung. Vortrag:„ Die Gefahren der Unwissenheit auf dem Gebiete der Geschlechtskrank heiten". Referent: Herr Dr. M. Bab. Königs Wusterhausen und Wildau. Dienstag, den 17. März, 8 Uhr, bei Schumann, Wildau. Vortrag. Gen. Heinig:„ Einiges aus Friedrichsfelde. Dienstag, den 17. März, 81 Uhr, im Lokal von der Geschichte der Religion". Bausdorf, Berlinerstr. 18: Deffentliche Versammlung. Vortrag. Genossin Anna Mesch:" Die wirtschaftliche Lage und die Frauen". Wahl einer Vertrauensperson für Friedrichsfelde und Karlshorst. Verein der Lehrlinge, Jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. Abteilung 10: Heute nachmittag 3 1hr bei Will, Schulstr. 73. Abteilung 16: Heute nachmittag 3 Uhr bei Preuß, Magazinstr. 17. Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen Direktion über den Großhandel in den Zentral- Martthallen. Marktlage: Fleisch: Bufuhr schwach, Geschäft ruhig, Preise unverändert. Wild: Zufuhr inapp, Geschäft rege, Breise fest. Geflügel: Zufuhr genügend, Geschäft lebhaft, Preiſe fest. Fische: Zufuhr mäßig, Geschäft ruhig, Preise wenig ver ändert. Butter und Käse: Geschäft ruhig, Preise unverändert. Gemüse, Obst und Südfrüchte: Zufuhr genügend, Geschäft etwas lebhafter, Preise behauptet. Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Der Spezial- Katalog Nr.33 über Livrée- und Chauffeur- Kleidung auf Wunsch kostenlos und portofrei Der Hauptkatalog Nr. 34, ein vortrefflicher Ratgeber, ist erschienen und wird auf Wunsch kostenlos und portofrei zugesandt.:::: Die schönsten Moden der Herren- und Knaben- Kleidung, von deutschen und englischen Modekünstlern entworfen, sind darin abgebildet. Das 36 Seiten starke Buch veranschaulicht mit seinen tausenden Angeboten die staunenswerten Leistungen und die gewaltigen Fortschritte unserer seit über 17 Jahren sich eines Weltrufes erfreuenden Firma. Tausende unaufgeforderte Anerkennungsschreiben und der stets wachsende Kundenkreis geben ein beredtes Zeugnis unserer Reellität und der Preiswürdigkeit unserer guten Waren. BAER SOHN Spezial- Haus größten Maßstabes Chausseestr. 29-30 11 Brückenstr. 11 Gr. Frankfurter Str. 20 Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Millionenfach erprobt und bewährt chutzmark Weingeist aller Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Baer Sohn Gaer Sohn Baer Sohn die Selbst. bereitung von unter BerKognak, Rum, echten Liköre 2c. wendung der rühmlicht weltbekannten, Noa's Original- Extrakte, höchft prämiierten Preis p. Fl. 25, 35, 40, 50, 60, 75 Pf. usw. Nach beigegebener, einfachster Vorschrift bereitet, ergeben dieselben zirka 2 Liter vollkommen echte und wahrhaft reine Getränke von köstlichem Aroma und exquisitem Wohlgeschmack, allseitig als mustergültig anerkannt. Die so bereiteten Liköre usw. sind den feinsten und teuersten Qualitäten der Welt in jeder Hinsicht vollkommen gleich, nur bis um das Zehnfache billiger. 21/ 62* Prüfen und urteilen Sie selbst. Lassen Sie sich nichts anderes als ebenso gut oder gar besser aufreden. Es gibt nichts Besseres! Werto. 192 seit. illustr. Rezeptbuch, 12. Aufl. „ Die Destillation im Haushalte", fämtl. et gratis. enthaltend, Elsasserstraße 5, Fabrik und Max Noa, 3. Saus b. Roſenthaler Lor. Verkauf v. Reste- Confection Costumes Stoffe, neueste Damentuche schwarz und farbig, Paletots, Jacketts, Staubmäntel, Muster, Seiden- Plüsch, Samt, Seide, Futter- Costumes, Costumes- Röcke in größter Auswahl. stoffe etc. C. Pelz, Kottbuserstr. 5. Zum Wohnungswechsel Engl. Tüllgardinen, weiß und creme.. Engl. Tüllgardinen, abgepaßt, weiß und Engl. Tüll- Stores, weiß und creme... Erbstüll- Gardinen, abgepaßt. Erbstüll- Stores mit Bändchen... • . 1.00 bis 0.30 Meter 1.50 creme, 12.00 8.00 bis 1.50 Fenster Stück 9.00 5.00 bis 1.50 Fenster 20.00 15.00 bis 10.00 Stück 15.00 9.00 bis 4.75 Fenster Rouleaux, abgepat, einteilig u. zweiteilig, weiß, creme, 6.00 4.00 bis 2.25 rot und goldfarbig. Rouleauxstoffe, weiß, creme, rot, gold, olive Meter 1.90 1.00 bis 0.55 Portieren, Plüsch und Leinen, bestickt 2 Shawls und 1 Querbehang, in Filztuch, 20.00 12.00 bis 4.50 bedruckt • • Garnitur gute Füllung und Arbeit. zusammenlegbar, neues Meter Stück Portierenstoffe mit buntgewebter Kante. Meter 1.60 0,90 bis 0.70 Möbelkrepps u. Croisés, einseitig u. zweiseitig 1.00 0.60 bis 0.45 Küchen- Gardinen, blau- weiß, rot- weiß Meter 0.90 0.55 bis 0.40 Steppdecken, Bezug aus Seiden- Satin und Wollatlas, 18.00 10.00 bis 3.25 Polster- Bettstellen, Material Stück 14.00 9.00 bis 7.00 Stahlrohr- Bettstellen mit Patentmatratze Stück 54.00 37.50 bis 23.00 Matratzen, Seegrasfüllung Bezug aus Jutestoff 5.00 Bezug a. Drell 7,50 Keilkissen, Seegrasfüllung. Bezug aus Jutestoff 1.90 Bezug a.Drell 2.50 Fertige Betten, guten Federn aus vorzüglichem Inlett und mit 35.00 20.00 bis 15.00 • ° 0 O Stand Bettfedern, doppelt gereinigte u. bewährte Qualitäten 5.50 2.50 bis 0.75 ' Pfund Teppiche Vorlagen. Läuferstoffe Julius Haack Manufakturwaren und Konfektion BERLIN N., Brunnenstr. 198 am Rosenthaler Tor. Sonntags geöffnet 8-10 und 12-2 Uhr. Möbel 嘎 Ich biete soliden Leuten Gelegenheit, sich reelle Möbel auch auf Teilzahlung bei geringer Anzahlung anzuschaffen. Zinsvergütung 6 Prozent.. Große Auswahl. Strengste Diskretion. Siegmund Misch, Dresdener Straße 16, I. ( vis- a- vis Tamaschke). Achten Sie bitte auf Hausnummer 16 16 wa 6. Wahlkreis. Sonntag, den 15. März 1908, abends 6 Uhr: Zwei Versammlungen für Männer und Frauen 1. im Kolberger Salon( B. Raabe), Kolberger Straße 23: 1. Bortrag des Genoffen Wilh. Düwell über: Die göttliche Weltordnung". 2. Diskussion; 2. bei Wilke, Brunnenstraße 188: 1. Bortrag des Genossen Bartels über: Terrorismus". 2. Diskussion. Die Abtellungsführer. Bu recht zahlreichem Besuch laden ein Nach den Versammlungen: Gemütliches Beisammensein mit Tanz. Sozialdemokratischer Wahlverein des sechsten Berliner Reichstagswahlkreises. Dienstag, den 17. März, abends 8 Uhr, in den ,, Germania- Sälen", Chausseestr. 110: Großer astronomischer Vortrag gehalten von Herrn Dr. Archenhold, Direktor der Sternwarte in Treptow. Tema: Wanderungen durch das Weltall. Suſtriert durch über " 100 Lichtbilder. Der folgende Bortrag findet statt am Freitag, den 20. März, in der Brauerei Groterjan", Schönhauser Alee 130. Gültig zu den Vorträgen find die Billettnummern 29 501-34 500. Billetts sind bei den Bezirksführern und im Bureau zu haben. 225/ 18* Der Vorstand. Zentral- Verband der Maurer Deutschlands. Zweigverein Berlin. Sektion der Gips- u. Zementbranche. Dienstag, den 17. März, abends 8%, Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, großer Saal: General- Versammlung Tages Ordnung: 1. Jahres- und Raffenbericht des Gektionsvorstandes. 2. Neuwahl der im Bureau tätigen Kollegen, der Rebiforen und der Mitglieder der Schlichtungskommission. 3. Wahl des Zweigvereinsvorstandes. 4. Berschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Der wichtigen Tages Ordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Kollegen, zu erscheinen. 137/2 ( Der Sektionsvorstand. Sonnabend, den 21. März, abends 8½ Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, gr. Saal: Vortrags- Abend. Bortrag des Direktors der Treptower Sternwarte Sen. Dr. F. S. Archenhold über das Thema: „ Die Bewohnbarkeit der Welten" mit zahlreichen Licht und Drehbildern. Beginn des Vortrages pünktlich 9%, Uhr, nach demselben: Gemütliches Beisammensein und Tanz. " Billetts pro Person 40 Pf. find bei allen Kassierern und Grundstein"-Berbreitern zu haben. Alle Kollegen, Freunde und Bekannte find zu diesem Vortragsabend eingeladen und erwartet zahlreiche Der Sektionsvorstand. 3..: Otto Haese. Beteiligung Achtung! Putzer! Achtung! Donnerstag, den 19. März, abends 6 Uhr: Deutfcher Metallarbeiter- Verband. Oeffentliche Versammlung Arbeitsnachweis: Verwaltungsstelle Berlin. Haupt- Bureau: Hof 1. Amt III. 1239. Charitéstraße 3. Hot III. Amt III. 1987. Montag, den 16. März, abends 8 Uhr, in der„ Neuen Welt", Hafenheide 108-114: General- Versammlung Tages- Ordnung: 1. Jahresbericht der Ortsverwaltung für 1907. 2. Kaffenbericht und Bericht der Revisoren 3. Neuwahl des ersten Bevollmächtigten, des zweiten Raffterers, zweier Revisoren und zweier Beifiter. 4. Stellungnahme zum Gewerkschaftskongres. Aufstellung der Kandidaten zum Kongrek. 5. Endgültige Stellungnahme zu dem Antrag betreffend die anderweitige Zusammensetzung der Generalversammlung. 6. Festsetzung der Urabstimmung hierüber. 7. An die Verwaltung gelangte Anträge. DEF Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. E Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Achtung! 213/15 im großen Saale des Herrn Freyer, Koppenstraße 29. Tages- Drbnung: 1. Bortrag des Arbeitersekretärs E. Brückner: Aus der Geschichte der Arbeiterbewegung. 2. Diskussion. 133/10 Es ist Pflicht aller im Interessengebiet Groß- Berlins arbeitenden Buber, zu dieser Versammlung zu erfcheinen. Es ladet freundlichst ein Der Einberufer: E. Schulze. Die Bezirkssitungen am Mittwoch, den 18. März, fallen aus. Verband der Sattler. tranfenfaffe Ortsverwaltung Berlin. Donnerstag, den 19. März, abends 8½ Uhr, in den Armin Hallen", Kommandanten Straße 58-59: = Achtung! Allgem. Mitglieder- Versammlung. Herren- Maßschneider! Montag, den 16. März 1908, abends 82 Uhr, Oeffentl. Versammlung Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Neuwahl des Gauleiters. 3. Fortjehung der Debatte über die Verschmelzungsfrage. 4. Ausschlußantrag gegen 7 Mitglieder wegen Verftok gegen den§ 4 Absatz 2a des Verbandsstatuts. 5. Abrechnung des Vergnügungskomitees. 6. Verschiedenes. Kollegen! Sn Anbetracht der äußerst wichtigen Tagesrdnung erwarten wir, daß kein Stollege diese Versammlung versäumt. 156/11 Die Ortsverwaltung. Spandau. Krankenkasse der Handwerker. Montag, den 23. März, ab. 8 Uhr, im Hotel Roter Adler":" General- Versammlung. 1. Bericht der Rechnungsprüfungs, Tommiffion. 2. Statutenänderung. 3. Verschiedenes. Der Vorstand. Joh. Beher, Borsigender. der 271/5 Innungs- Krankenkasse Tischlerinnung zu Berlin. im Lokale des Herrn Gieske, Landsberger Straße 89. Zentralverband der Steinarbe Raffenlofal am 19. März 1908 Zages Drbnung: 1. Die Ausdehnung des Maßschneidertarifs auf alle Berliner Maßgeschäfte. Referent: Kollege Kunze. 2. Diskussion. Ju Aubetracht der wichtigen Tagesordnung ist das Erscheinen der Kollegen, welche in Geschäften arbeiten, wo bisher ein Tarif nicht abgeschlossen ist, unbedingt erforderlich. Konfektionsarbeiter n. Arbeiterinnen aller Branchen! Montag, den 16. März 1908, abends 8% Uhr, Oeffentl. Versammlung im„ Reichenberger Hof", Reichenberger Straße 147. Zages Drdnung: Berlin 1. Donnerstag, den 19. d. Mts., abends 8 Uhr: Begen des Umzuges bleibt das gefchloffen. Bom 20. März ab befindet sich das Lokal in der Mitglieder- Versammlung Rungestr. 22-24, in der ,, Lebensquelle", Kommandantenstr. 20. Tages- Ordnung: 1. Stellungnahme zu den zum Verbandstage in Kassel ge. stellten Anträgen. 2. Berschiedenes. Mitgliedsbuah legitimiert. Bahlreiches Erscheinen erwartet 171/ 8* Die Ortsverwaltung. Deutscher Monisten- Bund, Ortsgruppe Groß- Berlin. Vom Urtier zum Menschen. Drei öffentliche volkstümliche Vorträge mit Lichtbildern in den Sophiensälen, Sophienstr. 18, abends 8 Uhr. Am 25. März: Sind die Tiere geschaffen oder natürlich entstanden? Am 30. März: Welches sind die Ursachen und treibenden Sträfte der Aufwärtsentwickelung der Tierwelt? Am 3. April: Wie ist der Mensch entstanden? Nach jedem Vortrag: Diskussion. Bortragender: M. H. Baege, Dozent. Eintrittspreis f. d. einzelnen Vortrag 30 Pf. abbs. an der Kaffe, Frauenpflichten im wirtschaftlichen Kampf. Ref.: Frau Lily Braun. im Vorverkauf 25 Pf. auf d. Bur. d. gewertsch. u. sonst. Verbände ſowie Kollegen und Kolleginnen! Erscheint in Massen zu dieser Versammlung. Zeigt, daß Ihr endlich 162/12 gewillt seid, die unwürdigen Zustände, unter denen Ihr zu leiden habt, zu beseitigen. Die Einberufer. Deutscher Holzarbeiter- Verhand. Zahlstelle Berlin. Orts- Krankenkasse der Posamentiere usw. Die ordentliche Generalversammlung findet am Montag, den 16. März 1908, abends 5% Uhr: Montag, den 23. März d. J., Bezirks- Versammlung für die Bezirke SO. I u. SO. II. Tagesordnung: 1. Moderne Arbeitgeberverbände. Refer.: Rollege Langhammer. 2. Diskussion. 3. Berbandsangelegenheiten und Verschiedenes. D Nichtmitglieder haben Zutritt. Bahlreichen Besuch erwartet Die Kontrollkommission. Achtung! Korbmacher! Achtung! Montag, den 16. März, abends 8%, Uhr: Außerordentliche Branchen- Versammlung im Gewerkschaftshause, Engelufer 15, Saal 8. Zages Ordnung: 1. Die Berhandlungen mit den Unternehmern wegen der Geschoktörbe. 2. Branchenangelegenheiten. abends präzise 8%, Uhr, im Restaurant Grupe, Annenftr. 16, statt. Tages- Ordnung: 1. Raffenbericht pro 1907. 2. Bericht der Revisoren. 3. Diskussion über 1. und 2. 4. Etwaige Anträge nach§ 52 Abs. 7. 5. Berschiedenes in Staffenangelegen heiten. Um vollzähliges Erscheinen der Ber treter bittet 636b Der Vorstand. 3..: Bernh. Herzer, Bors. Georgenkirchstr. 53. Berlin, Alte Jakobstr. 124. Elektro- Technikum gegr. 1874. Cig. Fabrit. ElektroMajchinen, Bau, Ingenieur, Techniker, Wertmeister, Mon teur- Ausbild., staatl. inspiziert. Neuer Abendkursus. Prospekt kostenfrei. d. Ortsvorst. u. Vertrauensm., b. d. Verkaufsstellen d. Sonsumvereins Chlbg. u. Umgeg., b. d. Bahlstellen d. Neuen Fr. Bolfsbühne, d. Vorst. d. Freirelig. Gem., d. Bigarrengesch. v. P. Horsch i. Gewerkschaftsh., Engelufer 15, und Charitéftr. 3, u. b. d. Geschäftsstelle d. Deutschen Monistenbundes, W. 57, Sturfürstenstr. 167, II I. Möbel Aug. Schultze, Invalidenstr. 145 99 99 an der Bergstraße. Besonders zu empfehlen: 99 2295L* Einrichtg. No. 12: Stube u. Küche M. 495.No. 13: 608.No. 14: 2 Stuben u. Küche Wohnzimmer nußbaum, modern, Schlafzimmer satin, Küche mod. 700.Entgegenkommende Zahlungsweise. Sonntag bis 2 Uhr geöffnet. 99 284/18 Frauen brauchen nicht mehr waschen 99 denn Dr. LOHMANN'S Fix and Fertig" wäscht selber fix und fertig ohne Relben, ohne Maschine, ohne Chlor, ohne Elnwelchen, nur durch einmaliges Kochen schneeweiß Zu 5 Eimern 60 Pf. Ueberall zu haben! Zu 2 Elmern 25 Pf. Fabrikanten: HOPPENER& Co., G. m. b. H., Schöneberg, Hauptstr. 159. Amt VI, 2118 Bitte darauf zu achten, nur chemische Edelseife FIX u. FERTIG zu verlangen. 271/4 3. Hof parterre. Der Vorstand. Schmidstr. 15. Wer- Stoff- hat fertige Anzüge nach Maß 20 M. Tadelloser Siz, haltbare Fuitersachen. Bei Stonlieferung billigste Preise. Franke, Aderstraße 143, Ede Invalidenstraße. 1502L* Ich liefere auf Credit an Jedermann Möbel Polsterwaren Compl. Wohnungsund Kücheneinrichtungen Betten, Steppdecker Teppiche Gardinen, Portièren Bilder, Uhren Gas- und PetroleumKronen Sport- und Kinderwagen ev. ohne Anzahlung bei kleinster Abzahlung Möbel- u. Waren- Credit- Haus S. DORN Alte Schönhauserstr. 3 am Tor. 1602L* Hoffnung" Berliner Schneiderei- Genossenschaft E. G. m. b. H. Zwischen Rosenthaler Brunnenstr. 185 Zwischen Rosenthaler Gegr.i. Februar 1906 v. organisiert. Schneidergehülfen Berlins. und sich allen Empfehle Arbeitern, Parteigenossen Mitbürgern zur Anfertigung eleganter Herren- u. Knabengarderobe Großes Lager fertiger Herren-, Knaben- u. Kinder- Anzüge. Große Auswahl in Sommer- Paletots, Ulster, Radfahranzügen u. Fant.- Westen in allen Größen und Preislagen sowie Arbeiter Berufskleidung. Die Herstellung unserer Fabrikate erfolgt in eigenen Betriebswerkstätten unter den von unserer Organisation festgelegten Bedingungen. Lieferanten der 103/3 Konsum- Genossenschaft Berlins u. Umgegend, des Berliner Konsum- Vereins sowie des Charlottenburger Konsum- Vereins. JOSETTI JUNO CIGARETTEN. Cigaretten gerade so gut" Kosten das doppelte und mehr 10 St. für 20 Pfg. Josellis Nur einmal jährlich! Zum InventurRäumungspreis Eine Partie imit. Perser Teppiche getreue echter Perser Kopien von wunderbarer Farbenpracht auf beiden Seiten benutzbar. Ungefähre Größe: 90x185cmM. 3,35( Wert 6,00) 130X200 160X230 200X300 250X350 300X400 5,15( 8,25 19 8,25) 99 99 17237 95 12,75) 12,35 20,75 417 18,50) 97 22 " 28,50) » 27,50 99 39,00) Teilzahlung oder Bar SpezialMöbelGeschäft CREDIT AnALLE Kein Preisaufschlag Teilzahlung oder Bar Wilhelm Misch Gr.Frankfurterstr. 45-46 I. u. II. Würzburger Hühneraugenmittel bon Dr. H. Unger. Gegen 30 Pfennig auf 10 Pf. Anweisung frei. Dhne Zweifel die bequemste u. wirksamste Hülfe. Der Schmerz ist in 5 Min. fort. Das Hühnerauge selbst in 3 Tagen.( Enthält Salicylsäure u. indischen Hanfertraft.) Dr. H. Unger in Würzburg. In Berlin( 20 Bf.): Salomon- Apotheke, Charlottenstraße. Apotheke, Barnimstraße 38. München: Schützen- Apotheke. gart: Hirsch- Apotheke. Breslau Victoria- Apotheke. Gegründet 1889. 2177L* GreifStutt 110/ 1* Möbel- Fabrik Robert Balau BERLIN, Brunnenstraße 22. Bürgerliche Wohnungs- Einrichtungen auch Einzelverkauf im 6 Etagen- Fabrikgebäude, kein Laden, daher billige Preise. Teilzahlung gestattet. 5 Minuten vom Stettiner Bahnhof. Telephon Amt III, 5256. Auf Tellzahlung! Wöchentlich nur 1 Mk. Grosse Auswahl in Herren- und Damen- Uhren, Regulateuren, Broschen, Ringen, Ketten, echten Menzenhauer Zithern, Phonographen, PlattenSprech Maschinen, Polyphons, Harmonikas, Mandolinen, Geigen etc. Verkant ven prima Platten, erhten Edison- Walzen Stek I Mark. Warschauer Juhre& König, Strasse 72. Reinickendorfer Str. 101. Nahe Bahnhof Wedding. D. Perleberg Spezialhaus für Herren- und Knabenbekleidung Berlin N., Chausseestr. 63, Ecke Liesenstr. Special- Angebot meiner Mass- Abteilung Um einer Ueberhäufung von Aufträgen in der Saison vorzubeugen, habe ich die Preise in meiner Mass- Abteilung für die Zeit v.15.- 25. März bedeutend ermässigt Als besonders preiswert empfehle ich: Sacco- Anzüge aus reinwollenen Frühjahrs- und Sommerstoffen in den modernsten bräunlichen Farbentönen nach Mass 48.zu Mk. Ich mache darauf aufmerksam, dass ich betreffs Stoff, Sitz und Verarbeitung die weltgehendste Garantie übernehme. Jedes dieser Kleidungsstücke, das dem Besteller nach Fertigstellung nicht zusagt, braucht nicht abgenommen zu werden. Passende Bett- u. Pult- Teppiche Stück 75 Pf., 1,00 und 1,50 M. Nachauswärts per Nachnahme. Teppich- Spezialhaus Emil Lefèvre Berlin Süd. Seit 1882 nur Oranienstr. 158. Habe nirgends Filialen. Inventur- Extraliste besonderer Gelegenheitsangebote gratis u. franko. Selten günstige Kaufgelegenheit für Hotels, Pensionate etc. Kassenbäder jeber Art AugustaBad, Stöpeniderstr. 60 Eine Mark wöchentliche Teilzahlung liefere elegante fertige Herren- Moden Massanfertigung, feinste Verarbeitung. Grosses Stofflager. Erstklassige Schneider- Werkstatt im Hause. Spezial- Geschäft für Herren- Bekleidung. Kein Waren- Kredithaus. J. Kurzberg, Rosenthalerstrasse 40-41, I ( Hackescher Mark:) und An der Jannowitzbrücke 1, I Bahnhof Jannowitzbrücke. Lieferung Berlin u. Vororte frel. Weitgehendste Garantie. Gegründet 1871. Central- Möbelhalle Berlin, Kommandanten- Str. 51 Ecke Alexandrinenstr. Vorstehende solide bürgerliche Einrichtung, bestehend GrossBetrieb Anerkannt allerbilligste Preise. Fachmännische Bedienung. und monatlicher 60.- Abzahlung von aus Schlat- und Wohnzimmer mit kompletter Küche, Anzahlung von Mk. 60.Farbe nach Wunsch, lietern wir schon bel ener Gekaufte Möbel können bellebige Zelt lagern. Mark 15- an. Wohnungseinrichtungen in all. Preislagen Besichtigung ohne Kaufzwang erbeten. Saubere, dauerhafte Arbeit. Gardinen. Stores. Vorhänge. Neuheiten in grosser Auswahl. Gewebte Tüll- Gardinen, das Fenster...... 220 300 400 500 600-2000 Spachtel- Tüll- Gardinen, das Fenster. M. 1050 1300 1800 2100 2500- 5200 Erbstüll- Band- Gardinen, das Fenster M. 1150 1400 1750 2250 3000-15000 Gewebte Tüll- Stores, das Stack. M 220 310 450 550 8.00-14.00 Spachtel- Tüll- Stores, das Stack..... M. .M. 650 850 1000 1300 1800-2700 Erbstüll- Band- Stores, das Stück. M. 700 850 1000 1500 3000 9000 Fenster- Dekorationen in Leinen, für Schlafzimmer............. 1000 1500 1800 2300 Halbstores in Erbsüll u. Seidenglanz- Batist in modernen Ausführungen Bunte Kongress- und Etamine- Stores, Vorhänge und Rouleaux Restbestände und einzelne Musterstücke bedeutend unter Preis. Bettstellen, fertige Betten, Stepp- und Daunen- Decken. Gelegenheits- Angebot: Ein Posten Tüll- Gardinen, Fanster statt M. 4,50-10,00 aur M. 350 650 F. V. Grünfeld Gelegenheit Angebot: Landeshuter Leinen- und Gebild- Weberei Berlin W., Leipziger Strasse 20-21. Zahnärztliche Klinik SW., Belle- Alliancestraße 106 I, N., Brunnenstraße 185 I, und gegenüber Warenhaus Jandorf, am Rosenthaler Tor. Zahnziehen unentgeltlich. Bei fünftl. Zähnen u. Plomben w. d. UnToften berechnet. Ge öffnet von 9-6 Uhr. Sonntags 9-12 Uhr. 14212* X X X Spottbillig! Engl. Bettstellen m. Matraße, in Satin v. 55 Wt. an. Kleiderschränke, Vertiko b. 35 M. an. Möbel Gelegenheits- Angebot: Ein Posten Tüllstores, Köpervorhänge, Stck. statt M. 4,50, 5,50-10,00 Dur M. 300 400 600 Gegen Kasse! Sofas, Kücheneinrichtungen, Tische, Stühle usw. Spiegel. Spiegelspinden v. 20 M. an Kein Laden! M. S. Weber, Prenzlauerstr. 49( nahe Alexanderplat), I. Etage. Hochbaugelände. 4 Etagen, geschlossene Bauordnung Möbel- Kaufhaus Bahnhof Seegefeld 9. Adalbert- Straße 9. Empfehle den werten Kunden, meine Möbel- Ausstellung zu besichtigen, ohne Kaufzwang. Möbel- Einrichtungen M. 250,- bis 3000, von Eigene Fabrikation von Polstermöbeln. Stets über 100 Sofas am Lager in verschiedenen Ausführungen. Vorzeiger dieser Annonce gewähre 2% Rabatt. X Metzner Metzner Andreasstr. 23 Brunnenstr. 95 Leipzigerstr. 54-55- Beusselstr. 67- Rixdorf. Bergstr.133 Kinderwagen Eisen- Bettstellen Kindermöbel Korbwaren etc. zahle ich jedem, der mir in Berlin 1000 Mk. Belohnung ein grösseres Spezial- Geschäft in rer Brancho als das meinige nachweist. KATALOG GRATIS. unweit der Döberitzer Heerstraße OR 8. Mk. an. Hochwald und Randparzellen. Guter Gartenboden. Gasanstalt und Güterbahnhof vorhanden. Ab Station Jungfernhaide 20 Pf. Tour. Auskunft durch unsere Verkäufer im BahnhofRestaurant und eigenen Verkaufskontor in Seegefeld." 20982* Nieschalke& Nitsche, Berlin, Neue Königstr. 16. Wohnungs- Einrichtung auf Teilzahlung bei Anzahlung von M. 20 an Einzelne Möbel bei Anzahlung von M. 5 an liefert D. Ornstein Weißenburger Straße 1 neben der Brauerei Königstadt. Möbel- Spezial- Geschäft. Th. Fork, Kretzschmar& Co .. Rauchen Sie Phänomen Cigaretten! Devise: Qualität ist die beste Empfehlung. Gegründet 1880-1881 H. Strahlendorffs Fernspr. I, Nr. 1750 Handels- Akademie Muster- Kontor. BERLIN SW., Beuthstr. 11, 1., 2., 3. Et., am Spittelmarkt. Jeder, der sich für den kaufmänn. Beruf ausbilden will, verlange ausführliche, reich illustrierte Lehrpläne mit Angabe der Einteilung, Preise, Dauer und Unterrichtsstoffverteilung der einzelnen Kurse. Der Unterricht in meiner Anstalt wird von 21 Herren, praktisch erfahrenen Kaufleuten, akademisch gebildeten und staatlich geprüften Lehrern, und 10 Lehrerinnen erteilt. Es stehen 18 Klassenzimmer und 86 erstklassige Schreibmaschinen zur Verfügung. Beginn der neuen Kurse am 6. April. 1. Handelskurse für Herren. Jahres-, Halbjahrs-, Dreimonats-, höhere Handelskurse, Lehrplan für die Halbjahrskurse: A. Unterstufe( Elem.- Kursus) B. Oberstufe. Lehrfächer Deutsch Handelskorrespond. Stundenzahl f. d. Halbjahr Lehrfächer Stundenzahl f. d. " Talbjahr Deutsch 100 40 Kaufm. Rechnen 80 40 Schönschreiben 80 Geographie 40 Kaufm. Rechnen Handelslehre und 80 Handelskorrespond. 50 Wechselkunde • 40 Handelslehre und 40 Wechselkunde 50 Einfache Buchführg. 40 60 Stenographie 40 Schönschreiben 60 Maschinenschreiben. Engl. od. frz. Gramm. 40 80 Stenographie Maschinenschreiben 100 80 Sa. 600 Sa. 540 Wahlfächer: Englisch, Franz.: Der Elementarkursus ist für junge Leute eingerichtet, die aus der Volksschule oder einer unteren Klasse einer höheren Schule abgegangen sind und in der Zeit zwischen ihrer Konfirmation und dem Eintritt in ein Geschäft das in der Schule Erlernte ergänzen und als Lehrling in ein kaufmännisches Kontor eintreten wollen. Wer mit Erfolg die Unterstufe durchgemacht hat, kann in die Ober stufe eintreten. Einfache Buchführg. Doppelte u. amerik. Buchführung Grammatik, Korrespond., Konversation, je nach der Vorbildung. Die Oberstufe bietet Vorgeschrittenen und Kaufleuten, die schon praktisch tätig waren, Gelegenheit zur Erweiterung und Vertiefung ihrer kaufmännischen Kenntnisse. C. Höhere Handelskurse für Herren, die entweder aus einer oberen Klasse einer höheren Schule abgegangen sind oder bereits praktisch tätig waren und über eine gute Vorbildung verfügen. Die Teilnehmer werden zu tüchtigen Buchhaltern, Kontoristen und Korrespondenten ausgebildet. Der Besuch ist besonders solchen Herren zu empfehlen, die im Besitze des Einjährigen- Zeugnisses sind und sich dem kaufmännischen Beruf widmen wollen. 2. Handelskurse für Damen. Dreimonats-, Halbjahrs- und Jahreskurse zur gründlichen theoretischen und praktischen Ausbildung als: Buchhalterin, Geschäfts- Stenographin, Bureau- Beamtin, Handelslehrerin, Korrespondentin, Kassiererin, vormittags 9-1 oder 2 Uhr. Mit den Halbjahrs- und Jahreskursen ist ein praktisches Uebungskontor( Musterkontor) verbunden. Vereinigte Tischler- u. Tapezierer- Meister Berlin, An der Jannowitzbrücke 3-4 Eingang dicht neben dem Stadtbahnhof Jannowitzbrücke:: Wir bitten um Besichtigung unserer großen Musterläger, welche durch viele neue Muster ergänzt sind und ohne Kaufverpflichtung bereitwilligst gezeigt werden. Vor jedem Einkauf empfehlen wir, Preise und Güte der Möbel zu vergleichen Unser neues großes Musterbuch ist erschienen u. wird auf Wunsch frei u. umsonst zugesandt. € 9000 2000 GESETZL GESCH 0 GES, GESTH FOLIER CH GESETZL BESCH. GESETZE GESEHA 0 G GESETZL GESCH. Große Auswahl fertig ausgestellter Wohnungseinrichtungen in allen Preislagen. Berantwortlicher Redakteur: Georg Davidfobn. Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 64. 25. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 15. März 1908. Partei- Angelegenheiten. Achtung! Vierter Wahlkreis. Heute, Sonntag nachmittag pünktlich 5 Uhr, findet in Kellers Festsälen, Koppenstr. 29, ein Kunstabend statt. Billetts à 60 Pf. einschließlich Garderobe sind noch zu haben. Der Vorstand. Sechster Wahlkreis. Der nächste Lichtbildervortrag des Herrn Direktors Archenhold findet statt am Dienstag, den 17. März, abends 8 Uhr in den Germania- Sälen", Chausseestr. 110. Billetts find zu haben bei Fahrow, Ravenéstr. 6, Aghten, Pflugstr. 5, Dams, Schlegelstr. 9, Henkel, Stralsunder Straße 17, Rosin, Ruppiner Straße, Ede Schönholzer Straße, Hilgenfeld, Bergstr. 60. Der Vorstand. Reinickendorf- Oft. Am Dienstag, den 17. März, abends 8 Uhr, findet bei Kirsch im Restaurant " Seepart", Markstr. 2/3, eine öffentliche Kommunal= wähler Protestversammlung statt. Tagesordnung:„ Die nzialen Aufgaben der Gemeinden und die bekannten Vorgänge in der Reinickendorfer Gemeindevertretung". Referenten die Genossen Stadtv. Schubert und Gemeindevertreter OHI. Parteigenossen! Die in der nächsten Woche stattfindenden Gemeindevertreterwahlen verpflichten Euch, für einen Massenbesuch der Versammlung Sorge zu tragen. Das Wahlkomitee. Wilhelmsruh. Morgen, Montag, abends 8 Uhr, finder Bu unserer bevorstehenden Gemeindewahl eine Flugblattverbreitung statt. Die Genossen treffen sich im Lokal von Barth, Viktoriastraße 7. Jeder Genosse ist berpflichtet, sich daran au beteiligen. Der Vorstand. Nordend. Dienstag, abends 8 Uhr, findet zu unserer bevorstehenden Gemeindewahl eine Flugblattverbreitung statt. Die Genossen treffen sich im Lokal von Schüßler. Jeder Genosse ist berpflichtet, sich daran zu beteiligen. Der Bezirksleiter. Tegel. Dienstag, den 17. März, abends pünktlich 8½ Uhr, findet beim Genossen Willi Göz, Schloßstraße 7-8, die Mitgliederbersammlung statt. Tagesordnung:: Vortrag des Genossen Mar Schütte über„ Karl Marx, sein Leben und Wirken". 2. Unsere bevorstehenden Gemeindewahlen und Stellungnahme zur Maifeier. Zahlreichen Besuch erivartet Der Vorstand. J I Der zwölfjährige Schüler Ernst St., Sohn einer in der" Sonne, Mond und Sterne", und am Montagabend 9 Uhr über: Jakobikirchstraße wohnenden Witwe, hatte schon seit längerer Zeit" Orientierung am Sternenhimmel mit praktischen Uebungen". die Schule versäumt, und die Mutter besaß nicht die nötige Mit dem großen Fernrohr wird jetzt am Tage die Venus, abends Gewalt über den Knaben, ihn zum Schulbesuch zu zwingen. von 7-10 Uhr der Mond und mit kleineren Fernrohren der Vom Schulvorstand wurde deshalb die zwangsweise Ueber- Jupiter, Doppelsterne und Nebelflecke gezeigt. führung des Knaben nach der Klasse beantragt und ein Schutz- Jm wissenschaftlichen Theater der Urania gelangt in dieser mann wurde mit dieser Zwangsmaßregel betraut. Als der Woche der mit zahlreichen farbigen Bildern und Wandelpanoramen Beamte morgens um 28 Uhr nach der Wohnung der Witte ausgestattete Vortrag„ Eine Nilfahrt bis zum zweiten Katarakt" kam, war der Vogel bereits ausgeflogen. Am folgenden Tage am Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonnabend zur erschien der Schuhmann schon um 26 Uhr morgens und traf auch Darstellung. An den übrigen Tagen, also am Montag und den Gesuchten an. Das Bürschchen lehnte es aber ganz ent- Donnerstag, wird der Vortrag Kairo und die Pyramiden" wiederschieden ab, dem Beamten zu folgen. Es rief dem Schußmann holt. Am Mittwoch und Sonnabend finden Nachmittags= Vorin energischem Zone zu:& habe mir die sozial stellungen zu kleinen Preisen statt, und zwar am Mittwoch der demokratische Partei angeschlossen und brauch' Vortrag Frühlingstage an der Riviera" und am Sonnabend nun nicht mehr nach die Schule zu gehen." Da Ueber den Brenner nach Venedig". Im Hörsaal spricht am der Beamte mit dieser Auffassung über die Macht und Grund- Dienstag Herr Dr. Thefing über" Selektionstheorie und fäßze" der Sozialdemokratie natürlich nicht übereinstimmte, so Mutationstheorie" und am Donnerstag Herr Professor Dr. brachte er den Jungen zuerst nach der Polizeiwache, von wo er Rathgen über Zinn, Blei und Silber". dann später der Schule zugeführt wurde. Feuerwehrbericht. In der vorletzten Nacht um 3 Uhr erfolgte " und nicht in Berlin brannte. Als die Berliner Wehr an der An dieser Notiz ist zunächst richtig zu stellen, daß der Junge, ein telephonischer Feueralarm nach der Blumenthalstraße 44. 13 um den es sich handelt, nicht zwölfjährig ist, sondern nächstens sein die Feuerwehr dort ankam, war daselbst ein Feuer nicht zu ervierzehntes Lebensjahr vollenden wird, und daß er nicht Ernst, mitteln. Eine Stunde später wurde die Wehr zum zweiten Male sondern Anton heißt. Auch ist seine Mutter nicht Witwe, sondern noch Ehefrau, aber ihr Mann befindet sich seit einem Jahr- nach der Blumenthalstraße gerufen, dabei stellte sich dann heraus, zehnt in einer Heilanstalt. Sodann hat der Vorgang, der da daß es im Stallgebäude in Friedrichsberg, Blumenthalstraße 41, erzählt wird, sich durchaus anders abgespielt. Wir haben Brandstelle ankam, war die freiwillige Ortsfeuerwehr schon an= die Familie St. aufgesucht, um sie über den Sachverhalt zu bewesend. Das Vieh war in Sicherheit, von dem Gebäude aber nichts fragen. Eine erwachsene Schwester des Jungen versichert uns, es mehr zu retten. Es brannte total nieder. Etwas später brannte jei kein wahres Wort daran, daß der Junge dem Schuhmann in der Görliger Straße 36 Stroh im Keller. Der 5. Zug hatte in zugerufen habe:" Jc habe mir die sozialdemokratische Partei an der Michaeltirchstraße 25 zu tun. Dort war in einem Quergebäude geschlossen und brauch' nun nicht mehr nach die Schule zu gehen." Feuer ausgekommen, das an Regalen mit Papier in einem Kontor wir selber würden uns, offen gestanden, gar nicht mal wundern, wenn reiche Nahrung gefunden hatte. In der Lüderitzstraße 5 wurden der Junge wirklich so töricht gewesen wäre, diesen Unsinn hinzu- Betten ein Raub der Flammen. Ferner liefen Alarme aus der schwagen. Gehört wird er ähnliches wohl schon haben. Es gibt Elisabethstraße 31, Ritterstraße 73, Grenadierstraße 42, Chausseenämlich unter den Erwachsenen allerlei alberne Burschen, die straße 111, Leipziger Straße 43/44, Große Frankfurter Straße 36 zwar ganz genau wissen, wie sehr gerade die sozial- und Prinzenstraße 108 ein, wodurch sich die Zahl der Alarme in demokratische Partei dem Nachwuchs der Arbeiter diesem Monat auf 200 erhöht, was seit langer Zeit nicht vorbevölkerung den Erfolg des Schulunterrichtes zu gekommen ist. sichern sucht, die aber deffenungeachtet die Sozialdemokratie gefliffentlich und auch vor Kinderohren als eine Partei schildern, Arbeiter- Samariterkolonne. Montag abend 9 Uhr: Lette von der die Bildung gehaßt" werde und alles verrungeniert" Uebungsstunde der 2. Abteilung, Brunnenstraße 154. Vortrag werden solle. Auch die Tägl. Rundschau" hat sich wohl von ähn- über Krankenpflege mit nachfolgenden praktischen Uebungen. lichen Absichten leiten lassen, als sie diese Notiz aufnahm. Vortragender Herr Dr. S. Hildesheimer. Der neue Kursus in Zur Sache selber wollen wir noch mitteilen, daß die Familie dieser Abteilung beginnt am 11. Mai.- Am Donnerstag: UebungsSt. durch die polizeiliche Schneidigkeit, ihr im Morgenstunde der 5. Abteilung. grauen einen Schuhmann auf den Hals zu schicken, in größte Bestürzung versetzt wurde. Nachdem der Schutzmann sich Einlaß verschafft hatte, verfiel Frau St. in Schreifrämpfe, so daß ein Arzt herbeigerufen werden mußte. Eigenartig berührt auch der Umstand, daß dem Jungen nicht gestattet wurde, sich zu waschen. Ungewaschen und mit ungepuzten Stiefeln wurde er ohne Verzug zur Wache geim Lokale des Genossen B. Bonow, Zehlendorfer Straße 4, die zur Wache nachgetragen werden müssen. regelmäßige Mitgliederversammlung des Wahlvereins statt. Wegen in Brik nachmittags von 2-6 Uhr; in Johannisthat der Wichtigkeit der Tagesordnung ist das Erscheinen aller Genossen Todessturz vom Vorortzug. Ein Opfer seiner Unvorsichtigkeit nachmittags von 2-7 Uhr, die zweite Abteilung wählt dringend notwendig. Der Vorstand. ist der 17 Jahre alte Schlosserlehrling Albert Toschke, der in den von 7-8 Uhr; in Waidmannsluft nachmittags von Waidmannsluft. Sonntag, den 15. 6. M., nachmittags 4 Uhr, Borsigwerken in Tegel beschäftigt war, geworden. Der junge 5-8 Uhr; in Glienicke nachmittags von 3-4 Uhr findet in Hermsdorf im Lokale des Herrn Heidenreich( Forsthaus) Mensch hatte auf dem Bahnhof in Gennigsdorf einen bereits in und in Marienfelde nachmittags von 3-6 Uhr. eine Mitgliederversammlung des Wahlvereins statt. Tagesord- der Fahrt befindlichen Vorortzug besteigen wollen. nung: Vortrag des Genossen Thurow- Rigdorf über„ Die politischen auch glücklich das Trittbrett, doch beim Deffnen der Coupétür ver- Rummelsburg. und gewerkschaftlichen Kämpfe der Gegenwart". Diskussion. Ber- or er das Gleichgewicht und stürzte ab. Er erlitt einen Schädeleinsangelegenheiten. Verschiedenes. Bahlreiche Beteiligung er- bruch und war auf der Stelle tot. Charlottenburg. Für die Parteigenossen der Gruppe 3 finden an folgenden Tagen Extrazahlabende statt: Für die Bezirke 25, 26 und 29 bis 36 am Sonntag, den 15. März, vormittags 10 Uhr, im Volkshaus( kleiner Saal); für die Bezirke 27 und 28 am Dienstag, den 13. März, abends 8 Uhr, im Lokale von Kirschkowski, Beusselstraße 9. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Teltow. Am Dienstag, den 17. d. M., abends 8 Uhr, findet bracht und später von da zur Schule geführt. Der Kaffee hatte ihm wartet Der Vorstand. Reinickendorf- West. Morgen, Montag, findet eine Handzettel. verbreitung von den bekannten Stellen aus statt. Die Bezirksführer werden ersucht, die Zettel von Fischer, Wachholderstr. 53, um 6½ Uhr abzuholen. Friedenau. Dienstag abend 8% Uhr findet im Rheinschloß" eine öffentliche Wählerversammlung statt, in der über die bebor stehende Gemeindewahl verhandelt werden soll. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Karlshorst. Die Parteigenossen bersammeln sich am 18. März, abends 8 Uhr, bei Bartel, zum Fürstenbad", zur Märzfeier. Zahl reiches Erscheinen ist Pflicht. Der Vorstand. Treptow- Baumschulenweg. Zu der heute früh 8½ Uhr im 1. Bezirk stattfindenden Flugblattverbreitung und zu der morgen abend im Restaurant zur Rennbahn", Treptower Chauffee, Ecke Elsenstraße, stattfindenden Wählerversammlung werden die Parteigenossen ersucht, zahlreich zu erscheinen. Die regelmäßige Wahl bereinsversammlung fällt der Gemeindevertreterwahl wegen am Dienstag aus. Berliner Nachrichten. An unsere Leser! lor Er erreichte Fünf lebende Schweine gestohlen. Von großer Dreistigkeit 3eugt ein Diebstahl, der vorgestern auf dem Bentralviehhof ausalten Schlächterwagen vor den Schweineställen vor. Sie machten geführt worden ist. Mehrere junge Burschen fuhren mit einem sich dann ans Ausbaldomern" und aus einem der Ställe trieben fie fünf große ausgewachsene Schweine heraus und schafften fie auf den Wagen. Erst zu spät wurde der dreiste Diebstahl bemerkt. Man hatte natürlich geglaubt, die Burschen handelten im Auftrage des Besizers der Schweine. " Schrecklich zugerichtet wurde gestern der 30 jährige Kutscher Reinhard Müller aus der Schinkestr. 4. Seit fünf Jahren war M. auf einem Fuhrhof in der Stalizer Straße 9 beschäftigt und stets hatte er dasselbe Pferd in seiner Behandlung gehabt. Als er das sonst sehr ruhige Tier gestern puzen wollte, wurde es plöglich störrisch. M. achtete jedoch nicht weiter darauf. In dem Moment, als er die Hinterbeine reinigte, schlug das Pferd mit solcher Gewalt aus, daß M. niedergeschleudert wurde und unter die Hufe des wild gewordenen Tieres stürzte. Der Bedauernswerte wurde schrecklich zugerichtet. Der Schädel wurde ihm fast vollständig zerschmettert. in hoffnungslosem Zustande fand der Schwerverlette im Krankenhaus Moabit Aufnahme. Dachstuhlbrände famen gestern im Hause Matternstr. 3 und in der Westfälischen Straße 56 in Wilmersdorf aus. Die Brände wurden schnell bemerkt und nach kurzer Zeit unterdrückt. Die Abonnenten des Vorwärts", die zum 1. April ihre Wohnung wechseln, werden ersucht, rechtzeitig bei ihrem Zur Genossenschaftsbewegung in Berlin. Der heutigen Spediteur die Anmeldung zu veranlassen, damit jede Unter- Nummer des" Borwärts" liegt ein von der Propaganda- Kombrechung in der Zustellung des Vorwärts" vermieden wird. mission zur Förderung des Genossenschaftswesens in Berlin und brechung in der Zustellung des Vorwärts" vermieden wird. Imgegend verfaßtes Flugblatt bei, welches dieser Bewegung neue Beitungs- Spedition A. Hinge u. Co. Mitglieder zuführen soll. Die Entwickelung der Konsumbereine in Groß- Berlin hat auch im letzten Halbjahr wieder ziemliche Fortschritte gemacht, was besonders in den steigenden Umsätzen zu er sehen ist. Dieselben betrugen; Ehen, die im Himmel geschlossen werden. " • 1907 Juli 283 635,- M. August. 297 010, September 299 723, Oktober 296 929, November 322 403, 402 516, Dezember. Insgesamt 1902 216, 1906 176 603,-. 188 885, " 201 834, " " " 204 465, " 213 741, " 292 753, " 1 278 281,- M. " Vorort- Nachrichten. Zur Gemeindewahlbewegung. Rummelsburg in der Zeit von nachmittags 2-8 Uhr; Gemeindewahlen finden morgen( Montag) statt in Morgen, Montag, den 16. März, finden für die dritte Klasse die Gemeindewahlen von 2-8 Uhr nachmittags statt. Unsere Kandidaten sind im 3. Bezirk Gustav Trints, Kassenbeamter, Wahllokal Restaurant Klebziwa, Ede Wühlisch- und Holteistraße; im 6. Bezirk Türrschmidtstraße; im 7. Bezirk Albert Gorgas, Schankwirt, WahlHermann Miller, Gewerkschaftssekretär, Wahllokal Witwe Weigel, lotal Restaurant Gorgas, Neue Prinz- Albert- Straße 70-71. Pflicht der Parteigenossen ist es, einmütig ihre Stimmen abzugeben und rege zu agitieren, damit unsere Kandidaten mit überwältigender Stimmenzahl gewählt werden, gilt es diesmal doch nicht nur allein zu siegen, sondern auch durch eine äußerst große Beteiligung wuchtigen Protest gegen das elende Dreiklassenwahlsystem zu erheben und noch insbesondere gegen die Privilegienherrschaft der Grundbesitzer in der hiesigen Gemeindeverwaltung aufs schärfste zu protestieren. Ganz besonders müssen wir aber im 3. Bezirk, wo die Wählerschaft allein aus vier Fünftel Staatsund anderen Beamten besteht, versuchen, auch den letzten Mann zur Wahlurne zu schaffen. Auch stehen uns diesmal als Gegner nicht nur in der dritten Klasse die Kandidaten der Grundbesizervereine, sondern auch ein Kandidat des vor einem Jahre gegründeten Bürgervereins gegenüber. Ueber den Kandidaten des Bürgervereins ist, obwohl wir vor der Wahl stehen, man sich noch nicht einig geworden, trotzdem der hierfür eingesetzte Wahlausschuß bereits seit über einem halben Jahre in rühriger Tätigkeit ist, um den richtigen Mann, der es allen Beamten und auch dem sogenannten besseren Bürgerstand in der Gemeindevertretung recht machen soll, zu finden. Wes Geistes Kind dieser fast nur aus Lehrern und Beamten bestehende Bürgerverein ist, kann man daraus ersehen, daß dieser Verein noch vor vier Wochen bei einer Nachwahl zur Gemeindevertretung mit den Oberlehrer Aigte als Kandidat in den Kampf gegen die Grundbesitzervereine gezogen war und heute, nach kaum vier Wochen, sehen wir die ehemals feindlichen Brüder mit den scharfen Gegenfäßen in trauter Gemeinschaft beisammen, um mit Gott für König, Vaterland und Geldsack mit gemeinsamen Kandidaten in der zweiten Klasse in den Wahlkampf zu ziehen. Darum müssen wir mit verdoppelter Energie in den Wahlkampf ziehen, kein cinziger Wähler darf der Wahl fern bleiben. Um 7 Uhr muß jeder sein Wahlrecht ausgeübt haben, damit die Säumigen noch rechtzeitig herangezogen werden können. Das Zentralwahlbureau, bei dem sich jeder tätige Genoffe zu melden hat, befindet sich bei Zendereit, Lessingstraße 23a. Hohen- Schönhausen. Aus der bürgerlichen Klatschpresse erfährt man wieder einmal, welcher Wertschäßung sich die„ vor Gottes heiligem Altar" geschlossenen Ehen in den Kreisen der guten Gesellschaft erfreut. Der Schauplatz des Ereignisses befindet sich in einem westlichen Vorort. Eine reiche Frau huldigt ihren besonderen Neigungen und schiebt ihren Gatten Beiseite. Dieser mag aber gegen seine Frau nichts unternehmen in Rücksicht darauf, da das ganze beträchtliche Vermögen der Gattin gehört und er bei Scheidung der Ehe zwar seine männ Die Gemeindevertreterwahl findet am Dienstag, den 17. März, liche Ehre retten, aber die bequeme Existenz berlieren statt. Die dritte Klasse wählt in der Zeit von 12-3 Uhr. Trob würde. Er ist deshalb, wie die B. 3. a. M." mitteilt, auf den Demnach eine Steigerung in den sechs Monaten um 623 935,00 diefer ungünstigen Wahlzeit muß es möglich werden, daß unser originellen Gedanken verfallen, nicht gegen seine Frau, sondern Mart, welche in diesem Jahre nach den vorliegenden Abschlüssen Kandidat Genosse Albrecht als Sieger aus der Wahl hervorgeht. gegen die Störer seines ehelichen Friedens vorzugehen und sie durch für Januar und Februar noch bedeutend übertroffen werden. Die kurze Zeit bis zur Wahl muß noch für die Agitation ausgerichtliches Urteil zu veranlassen, bei Vermeidung einer fiskalischen den Berliner Verkaufsstellen beträgt die Steigerung allein genutzt werden. Lue daher ein jeder Genosse seine Pflicht. 59,2 Proz., und mußten hier entsprechend der gesteigerten MitStrafe sich jeder Eingriffe in seine eheherrlichen Rechte zu enthalten. gliedschaft einige weitere Verkaufsstellen errichtet werden. Wir Treptow- Baumschulenweg. Das Landgericht II soll die Klage bereits angenommen und Beweis- wünschen dieser Bewegung auch für die Zukunft den besten Erfolg Zur Gemeindewahl. Wir wollen nicht versäumen, auch an erhebungen eingeleitet haben. So sieht die Ehe aus in den und die regste Anteilnahme der Parteigenossen. dieser Stelle nochmals auf die am Dienstag, den 17. März, stattKreisen derer von Bildung und Besitz, die sich nicht genug über die Berliner Bolts- Chor. Die Einlaßkarten für den am Montag, findende Wahl eines Vertreters der britten Klasse zum Gemeindefreie Liebe im Zukunftsstaate entrüsten können. den 23. März, in der Neuen Welt stattfindenden Richard Wagner- parlament hinzuweisen. An den Wählern des 1. Bezirks, in dem Abend sind in den in der heutigen Annonce angegebenen Verkaufs- diesmal die Neuwahl stattfindet, liegt es nun, auch durch die Tat Im Zeichen des Verkehrs. stellen bereits fast völlig vergriffen. Interessenten werden darauf zu beweisen, daß sie gewillt sind, ganz energisch zu protestieren Stadtbaurat Herr Krause, der Dezernent des städtischen hingewiesen, daß nur die bis Donnerstag, gelösten Einlaßtarten zur nicht nur gegen das elende Dreiflassenwahlunrecht, sondern auch Berkehrswesens, hat einen ausführlichen Entwurf für die Her- Teilnahme an dem Einführungsabende berechtigen. Dieser findet gegen das Privileg der Haus- und Grundbefiber. Es ist um so stellung neuer Verkehrswege zur Entlastung start belasteter am Donnerstag, den 19. März, im Gewerkschaftshause statt. mehr Pflicht eines jeden Wählers aus dem arbeitenden Volke, Straßen und Plätze in Berlin ausgearbeitet, der durch mehrere Die Strelitzerstraße von der Stralsunderstraße bis zur Bernauer- treten, als man es seitens des Grundbesitzervereins für angebracht ganz energisch für den Kandidaten, der Sozialdemokratie einzuAnläßlich eines Vortrages des Stadtbaurats in der Kanal- ftraße( einschließlich Kreuzdamm) wird behufs Ausführung von gehalten hat, wieder den Hausbesiker Nickel als Kandidaten aufzudeputation haben wir vor einiger Zeit im wesentlichen von den Straßenbahrarbeiten sofort bis auf weiteres für Fuhrwerke und stellen. Man präsentiert einen Kandidaten, dem es in den abPlänen Notiz genommen. " Kindisch! Die Tägliche Rundschau", ein viel von Lehrern gelefenes Blatt, hat den Mut, mit der Ueberschrift Auch ein Genosse" die folgende Notiz zu veröffentlichen: Reiter gesperrt. gelaufenen sechs Jahren seiner Amtsperiode als. Gemeindevertreter In dem von der Treptow- Sternwarte neu eingerichteten Hörnur darum zu tun war, zu beweisen, daß ihm die Interessen und saal im Restaurant Denner, Treptower Chaussee 21/22, spricht Wünsche der großen Masse der Wähler höchst gleichgültig sind, daß Direktor Dr. Archenhold am Sonntag, den 15. März, nachmittags er gewillt ist, ausschließlich die Interessen der Hausbesizerclique 5 Uhr, in einem mit zahlreichen Lichtbildern ausgestatteten Vor- und damit seine eigenen Interessen zu vertreten. Es gilt, am trag über: Die Bewohnbarkeit der Welten", abends 7 Uhr über: Dienstag dem Herrn Nickel und feinen Hintermännern zu Gemüte" zu führen, daß die große Masse der Wählerschaft keine Luft hat, fich von einen solchen Manne im Gemeindeparlament vertreten zu laffen. Auf, zur Wahl für den Kandidaten der Sozialdemokratie, den Kürschner Mar Mietleŋl Groß- Lichterfelde. bestellt, bei den Wählern Die Provinzialabgaben sind bereits erhöht worden; das neue Polizeie Wahlergebniffe. testengeset, welches dem Landage vorliegt, wird ganz außerordent Hermsdorf. Mit geringer Stimmenzahl unterlegen ist unser lich den Stadtfädel mitnehmen. Die Schul-, fowie die Stapital- und Standidat bei der Gemeindewahl. Während unsere Genoffen Schuldenverwaltung stellen immer höhere Ansprüche. Da sei die 106 Stimmen aufbrachten, vereinigten die Gegner 114 Stimmen Entwickelung der gewerblichen Unternehmungen sehr erfreulich. Das auf ihren Kandidaten. Die Wahlbeteiligung war eine sehr schwache. Gutachten über die Uebernahme des Elektrizitätswerks in eigene Die Stichwahl für den Bezirk Westen ist auf Mittwoch, den Röber mit 593 resp. 590 Stimmen gegen 584 reip. 478 Stimmen erfreuliche Mehreinnahme gebracht; troßdent muß an eine Reform Bankow. Jm Bezirk I wurden unsere Genossen Larfen und Regie hoffe er bald vorlegen zu können. Die Steuern haben eine 25. März, anberaumt. Um ben bürgerlichen Wählern ent- der bürgerlichen Kandidaten gewählt. Im Bezirk II fiegte Genoffe auch fünftig gewachsen zu sein. Die Erweiterung des Schiffahrts, des Steuerplans gegangen werden, um den erhöhten Ansprüchen gegenzukommen, hat man den Beginn der Wahlzeit auf 10 Uhr Clemen mit 728 gegen 515 auf den Gegner entfallene Stimmen. fanals dürfte im Herbst in Angriff genommen werden können. vormittags angefegt und den Schluß um eine Stunde früher vom 1. April ab ist demnach die gesamte III. Klaffe unser. Der ( um 7 Uhr) bestimmt. Auf diese Art glaubt man einen Teil der Reichsverband arbeitete mit unglaublicher Anstrengung. Flugblatt stücke und Gebäude" genehmigt. Ohne Debatte werden die Kapitel Aus Vorjahren"," Grund Arbeiterwähler los zu werden und den Sieg der Sozial- über Flugblatt und eine Wahlaufforderung nach der anderen liefen demokratie zu verhindern. Das Wahlbureau, bestehend aus Gegnern an den beiden Tagen vor der Wahl, per Post wie durch Boten der Gasanstalt vom Stadtv. Seltmann die Herabsehung des Beim Kapitel„ Gewerbliche Unternehmungen" wird zum Etat der Arbeiterklasse, weiß ganz genau, daß ein großer Teil der Arbeiter auswärts beschäftigt ist. Es ist ein unerhörter Vorgang, mitglieder des sozialdemokratischen Wahlvereins ein. Sogar die Vorstands- Gaspreises auf die Berliner Ziffer, vom Stadtv. Noster die daß die Wahlzeit für die Stich wahl anders bestimmt wird als wurden in Aufhebung der Gasmessermiete beantragt. Stadtv. Conrad bei der Hauptwahl und noch dazu zugunsten des einen und zum aturagen. ständigst gebeten, zur Bernichtung der roten Rotte der roten Notte bei-( S08.) plädiert für vorläufige Herabsetzung der letzteren um die pälfte und wird hierin vom Stadtv. Hoppe( Soz.) unterstützt. Nachteil des anderen Zeiles der Wählerschaft. Am Wahltage wurden noch drei Flugblätter heraus- Der Erste Bürgermeister und die Stadtv. Just, Adam, Abragegeben. Geschleppt Wir erwarten, daß die Arbeiterschaft am Tage der Stichwahl fodaß von bürgerlicher Seite tatsächlich alles auf die Beine gebracht Aenderungsanträge werden darauf sämtlich abgelehnt. Die Einwurden einzelne Wähler bis fünfmal. Ha m sprechen gegen jede Kürzung der Gasanstaltseinnahmen. Die über diefes Verfahren quittiert. war. Der Reichsverband wird aber eingesehen haben, daß Geld richtung eines dritten Revierbureaus sowohl als auch die Bildung Johannisthal. und Gemeinheit allein nicht in der Lage sind, die Sozialdemokratie eines Pensionsfonds für die Angestellten der Gasanstalt werden nach über den Haufen zu rennen. Unsere Genossen taten ebenfalls ihre den Vorschlägen des Magistrats beschlossen. Der Abschluß des GasSchuldigkeit. Um 8 Uhr abends, am Schluß der Wahlzeit, standen etats rechnet mit einem voraussichtlichen Ueberschuß von 698 360 27. noch etwa 300 Wähler, größtenteils Arbeiter, vor dem Wahltisch, wünscht Stadtv. Kohe zum Zwede größerer Rentabilität eine ( mehr gegen 1907: 192 100,37 M.). Zum Titel Omnibusbetrieb welche alle Soffnungen der Reichsverbändler zufchanden machten. andere Linienführung, Stadtv. Glasemann Anbringung von Teilstreckenschildern an der Außenseite der Omnibusse und Stadtv. Gericke Teilstredenbilletts für Hunde. Stadtb. Groger( Soz.) beantragt die Durchführung der Lohnstala der anderen städtischen Arbeiter auch für die Kutscher und Schaffner. Die für diese fests gefeßten Monatslöhne von 110 bezw. 90 M. find absolut unzua reichend. Bürgermeister Kaiser hält den Antrag vom Standpunkt der Kutscher und Schaffner verständlich, bittet aber mit Rüd sicht auf die Zuschüsse, welche der Betrieb noch fordert, von einer Erhöhung vorläufig abzusehen. Die Stadt zahle die gleichen Löhne wie gleichartige Brivatbetriebe.( 3uruf: Mehr!) Stadtv. Groger hält seinen Antrag aufrecht. Die Stadt dürfe nicht mit pribaten Gesellschaften, die thr Personal unerhört ausbeuten und auf Trinkgelder hinweisen, in Parallele gestellt werden. Lehnt die Versammlung den gemachten Vorschlag ab, so beweise sie einen großen angel sozialer Pflicht.( Lebhaftes Oho!) Der Antrag wird abgelehnt; es stimmen neben den Sozialdemokraten nur 2 bürgerliche tation die Anregung Grogers in Erwägung ziehen. Stadtverordnete dafür. Auf Vorschlag Abraham soll die betr. Depu Der Ueberschuß des ganzen Kapitels ist auf 751 800 m. veranschlagt. Kapitel Beranstaltungen und Einrichtungen". Einer in den entsprechend, beantragt der Magistrat die Uebernahme des Leichen. Vorjahren wiederholt von unsern Genossen gegebenen Anregung tragens in eigene Regie. Die Vorlage wird genehmigt, ebenso der Magistratsantrag auf dauernde Pflege der Erbbegräbnisstätte des Der Rechnungsausschuß beschloß, den Magistrat zu ersuchen, der Grverstorbenen Oberbürgermeisters Boddin auf städtische Kosten. richtung eines Krematoriums näherzutreten und ein Projekt vorzus Iegen: Die Versammlung schließt sich dem an. In einer Wählerversammlung am Freitag erläuterte Genosse Konrad- Rigdorf das sozialdemokratische Stommunalprogramm. Da Bürgerliche fich nicht an der Diskussion beteiligten, wurden die Anwesenden aufgefordert, am Tage der Wahl einmütig für die Kandidaten der Sozialdemokratie einzutreten. Dies find für die III. Abteilung die Genossen Pirsich und Gobin und für die II. Abteilung die Genossen Pielide und Mertins. Die Wahl findet für die III. Klaffe von 2-7 Uhr und für die II. Klasse von 7-8 Uhr nachmittags statt. Wilhelmsruh- Rosenthal. In einer öffentlichen Wählerversammlung am Donnerstag, den 12. März, referierte Genoffe Hans Weber unter lebhaftem Beifall über das Thema:" Sozialismus und Gemeindepolitik". Zu der am Mittwoch, den 18. März, im ersten Bezirk stattfindenden Gemeindewahl wurde der Genosse Hermann BratvogelNordend, und zu der am Donnerstag, den 19. März, im zweiten Bezirk stattfindenden Gemeindewahl der Genosse Christian Schultz- Wilhelmsruh aufgestellt. Die Wahlen finden statt: nachmittags von 3 Uhr bis abends 7 Uhr, für den ersten Bezirk am Mittwoch, den 18. März im Lokal von Schneider, Wilhelmsruh, und für den zweiten Bezirk am Donnerstag, den 19. März, im Lokal von Dittmann in Rosenthal. Wir ersuchen, für starte Beteiligung zu sorgen. Gehe ein jeder recht frühzeitig zur Wahl. Für den Rachmittag werden sämtliche Genossen aufgefordert, sich so früh Sie können für die Wahlarbeiten zur Verfügung zu stellen. Adlershof. Welches Intereffe haben die Arbeiter an der am 18. März 5. J. stattfindenden Gemeindewahl?" lautete das Thema, über das Genosse Gemeindevertreter Hildebrandt in einer öffentlichen Wählerversammlung referierte. Redner schilderte eingehend die Tätigkeit der sozialdemokratischen Gemeindevertreter in hiesiger Gemeinde und kritisierte scharf die Saumseligkeit der Kommissionsberatungen. Einem vor drei Jahren gestellten Antrag zur Errichtung cines Gewerbefchiedsgerichts und Kaufmannsgerichts sei bis heute noch nicht stattgegeben; desgleichen sei ein Antrag zur Erhebung einer Wertzuwachssteuer nochmals der Kommission überwiesen. Pflicht der Arbeiterschaft sei es, am Tage der Wahl nur dem fozialdemokratischen Kandidaten ihre Stimme zu geben. An der Diskussion beteiligte sich Genosse Horlik. Die Wahl findet am 18. März, nachmittags von 4-7 Uhr, im hiesigen Gemeindeamt statt. Kandidat ist der bisherige Vertreter Stuffateurmeister Genoffe Ernst Laube. Aufgefordert wurde noch zum regen Besuch der am selbigen Tage, nachmittags 3 Uhr, bei Kühne stattfindenden Demonstrationsversammlung. Briz- Buckow. Rigdorf. Aus der Stadtverordneten- Versammlung. In der schönen stimmungsvollen Aula der neuerbauten Höheren Mädchenschule in der Berliner Straße begannen am Mittwoch nachmittag um 4 Uhr die Beratungen des Haushalts- Voranschlages für 1908. Dieser hat bereits den Rechnungs- Ausschuß passiert und liegen dessen Beschlüsse dazu gleichfalls vor. Das Ordinarium schließt in Ginnahme und Ausgabe mit 8 076 900 M., das Haupt- ExtraOrdinarium mit 3 698 424,13 M. ab. Wie üblich ist der Versamma lung auch der Verwaltungsbericht über das verflossene Jahr zugegangen. Diesem gibt Erster Bürgermeister Kaiser einige Begleitworte mit auf den Weg. Der Magistrat habe weder schön noch schwarz gefärbt, sondern lediglich Tatsachen aneinander gereiht. des Berichtes, die ein eingehendes Studium unmöglich mache. Die Stadtv. Conrad( Soz.) bemängelt die zu späte Zustellung angekündigte Inangriffnahme des Baues der Volksbadeanstalt müsse nun aber endlich erfolgen. Die Gasanstalt habe einen Ueberschuß der Bürgerschaft auf Beseitigung der Gasmessermiete zu entsprechen. abgeworfen, wie nie zubor; es sei deshalb an der Zeit, dem Wunsche Angesichts der tolossalen Steigerung des Verbrauchs elettrischen Stromes müsse die Errichtung eines eigenen städtischen Elektrizia ist die Staffenfrequenz immer noch sehr hoch; auch die Zahl der tätswerkes bald in die Wege geleitet werden. In den Volksschulen fliegenden Klassen hat sich wieder von 19 auf 23 erhöht. Dagegen ist in der Vorschule die Frequenz wesentlich herabgedrückt worden. tun. Die zu den 5 Schülervorstellungen des Rigdorfer Theaters Warum nicht auch in der Volksschule? Da muß der Magistrat mehr ausgegebene Zahl von 375 Freikarten ist viel zu gering. Bei Genehmigung der Subvention hierzu hat die Versammlung sicher geglaubt, daß den Schülern der oberen Volksschulklassen möglichst weit gehend die dramatische Kunst zugänglich gemacht werde. Nach dem Bericht scheinen aber wieder nur die höheren Schulen in erster Reihe berücksichtigt worden zu sein. Die Ersparniffe" der Armenund Waisenverwaltung geben zu Bedenken Anlaß; hier wird an der verkehrten Stelle gespart. Der Volksbibliothek muß mehr Aufmertsamkeit geschenkt werden. Sie soll ja sehr viele Bände umfassen, doch scheint es mit der Qualität der Werte böse bestellt; denn sonst wäre doch wohl die im vorigen Jahre zugesagte Vorlegung des Satalogs schon erfolgt. Stadtv. Wusty( Soz.) wünscht, daß der Verwaltungsbericht nicht bloß Tatsachen aneinanderreiht, sondern auch Schlüsse aus In der im Landhaus" stattgefundenen Versammlung hielt Ge- diesen ziehe und auf die nächsten kommunalen Aufgaben hinweise, also etwas vom Programm des Magistrats erkennen lasse. Unnoffe W. Düwell einen sehr eingehenden Vortrag über Gemeinde- richtiges folle man aber nicht bringen, wie die Religionsstatistik, die politit". Hieran anschließend wurden zu der morgen, Montag, den den Tatsachen durchaus nicht entspricht und in dieser Form wert 16. stattfindenden Gemeindewahl die Genossen: Lackierer Emil los ist. Eberhardt, Werderstraße 39, Anfäffiger, und Möbelpolierer Bürgermeister Kaiser erwidert, daß die Ausgestaltung des Adolf Soldner, Rochowstraße 9, Nichtansässiger, als Kandis Verwaltungsberichts geplant sei. Er werde künftig, von der Etatsdaten der Sozialdemokratie aufgestellt. Arbeiter! Genossenberatung losgelöst, später herausgegeben. Das Projekt der BadeWähler der dritten Wählerklasse! Daß wir von den bürgerlichen anstalt werde fleißig bearbeitet. Die Ersparnisse der ArmenverGemeindevertretern nichts zu erwarten haben, geht schon aus der waltung sind auf die Seranziehung der zum Unterhalt verpflich ungünstigen Festsetzung der Wahlzeit von 2-6 Uhr nachmittags teten Dritten zurückzuführen. hervor. Unseren Gegnern find alle Mittel recht, um die verhaßte Sozials Es wird in die Beratung des Haushalts- Voranschlages eindemokratie auch aus der Gemeindevertretung fern zu halten. Num zeigt, getreten. daß Ihr Euch durch nichts abhalten laffet, Euer Wahlrecht auszuüben. Der Erste Bürgermeister bemerkt einleitend, daß das Jahr 1906 Erscheine ein jeder so früh wie möglich. Wer bis 6 Uhr nicht im den erfreulichen Ueberschuß von 920 100 M. gebracht habe; doch wird Wahllokal ist, geht seines Wahlrechts verlustig. Wer vom Gemeinde- ein solch günstiges Ergebnis nicht wiederkommen. Die Stärkung amt keine Wahlkarte erhalten hat. versehe sich mit Legitimation; der Reserven war daher notwendig. Es ist auch nicht richtig, die Steuerquittung, Invalidenkarte, Kontraft usw. Die Wahl findet Ueberschüsse der Vorjahre einfach vorzutragen, wie bisher geschehen. statt in Bethges Festsälen( Juh. A. Noster), Chauffeeſtr. 39. Unsere Finanzen werden großen Ansprüchen gerecht werden müssen. die Kamele. ( Soz.) über die unsachgemäße Ausführung der Desinfektionen mißZum Titel„ Desinfektionsanstalt" spricht sich Etadtv. Wutty billigend aus, welche zu einer Gefahr für die Bürgerschaft führen müsse. Es komme vor, daß erst nach langer Zeit die Desinfektion vorgenommen werde; in einem Falle sei erst nach Monaten die betr. Wohnung desinfiziert worden. Die Instruktion werde von den Desinfektoren nicht befolgt. Ein Straßenreiniger, der als Gehilfe tätig war und das vorgeschriebene Bad nach einer ausgeführten Desinfektion nehmen wollte, ist vom Desinfektor dem Inspektor wegen Arbeitsverweigerung gemeldet worden. Dem folgte die Ent lassung auf dem Fuße, obwohl der Arbeiter doch unbedingt im Interesse der Allgemeinheit gehandelt hat, wenn er auf Innehaltung der Instruktion drang. Die allenfalls zu konstruierende Außerachtlaffung der Disziplin wiegt demgegenüber federleicht und durfte in diesem Falle nie mit der Entlassung bestraft werden. Wir erwarten, daß die Sache nochmals geprüft wird und daß der Magistrat die korrekte Durchführung der Desinfektion im Interesse von Leben und Gesundheit der Bürgerschaft anordnet. Bürgermeister Kaiser und Stadtrat Mier geben die bisher übliche lare Handhabung der Desinfektion zu und erklären, Wandel zu schaffen. Der ent laffene Arbeiter habe tatsächlich die Arbeit verweigert und das fönne nicht gebilligt werden. Im übrigen habe sich dieser schon wiederholt widerspenstig gezeigt. Stadtv. Seltmann wirft dem Beschwerdeführer vor, daß seine Ausführungen in keinem Zusama menhange zum Etat ständen und wohl nur darauf berechnet feien, die Bürgerschaft zu beunruhigen. Stadtv. Wusty( Soz.) stellt fest, daß nicht er, sondern die von ihm angeführten Tatsachen an fich Beunruhigung hervorrufen und daher an dieser Stelle gerügt werden müssen. Die von den Magistratsvertretern vorgetragenen Gründe zur Entlassung des Arbeiters find nicht zu billigen. Der als Zeuge vernommene Desinfektionstutscher habe dem Arbeiter versichert, daß von einer Arbeitsverweigerung nicht die Rede sein kann; wenn er jetzt anders ausgesagt hat, so müssen da Einflüsse mitgespielt haben. Auch für die angebliche Widerspenstigkeit sind keine Beweise zu erbringen bei dem bereits 5 Jahre im städtischen friße sein Dichterpaar. Tüftelmag ist Romantiker, Nörgelfriße Früher, in der guten, alten Zeit", da hat man wenigstens, nüchternster Wir feihen die Mücken und verfchlucken tenter Reali. menn ber suffelmag hinter einem Baune wenn man glaubte gegen eine Tiergattung begründete Beschwerde etwas rauchen sieht, dann verfällt er in poetische Verzückungen und zu haben, den ordentlichen Rechtsgang innegehalten. Gegen die schwärmt in schwelgenden Strophen von der Urkräfte geheimnis- Malefifanten wurde in aller Form Anklage erhoben, fie erhielten vollem Walten. In der nächsten Nummer des Anzeiger" kommt einen Verteidiger gestellt und es wurde ordentlicher Gerichtstag dann der Nörgelfriße zum Wort, der nachweist, daß der Tüftelmar abgehalten. Heute verfügt ein stellvertretender Landrat und seine Begeisterung an ein Objekt verschwendet hat, das infolge un- Bürgermeister einfach. berechenbarer und undefinierbarer Umstände den rechtzeitigen Anschluß nach Osdorf verpaßt hat. ( Plauderei aus Treptow- Baumschulenweg von A. G.) Treptow- Baumschulenweg ist berühmt. Sein Name kann nice mals in Aeonen untergehen. Dafür hat jener glorreiche Sonntag gesorgt, an dem dreihundert erzumgürtete, mit Ober, Unter-, So wird der ehrsame Ginwohner Treptow- Baumschulenwegs Hinter-, Border, Seiten- und Nebengewehr bewaffnete Gendarmen vor aller Einseitigkeit bewahrt und fürsorgleich die goldene Mittelauf drei Vorstandsmitglieder vom sozialdemokratischen Wahlverein straße richtig abgetönten Dentens und geklärten Empfindens dahindes sechsten Berliner Wahlkreises fahndeten, und diese Mords- geführt. Und unser Gemeindevorsteher- pardon!- Bürgerhalunken doch nicht erwischten. meister! Gehalt 10 000 Mart, freie Wohnung im Mietswerte Also unser Ueberhaupt unsere Gendarmen! Immer wenn ich sie fah, hatte von 1000 m. und 400 M. Repräsentationsgelder. ich den Eindruck, den ein Mann mit nur einer Krempe am Hut Bürgermeister, der jede Woche einen Tag auf das Studium der auf uns macht. Lange habe ich darüber nachgedacht, wodurch dieses Literaturgeschichte verwendet, um Dichter zu entdecken, deren Namen ästhetische Mißbehagen bei mir ausgelöst wird, worin die Stil- für die Straßenschilder von Treptow- Baumschulenweg verwendet widrigkeit in der Erscheinung eines solchen Wächters der Ordnung werden können, besagter Bürgermeister hat bereits eingehend mit steckt. Endlich kam ich dahinter, was dem Gendarm in seiner Aus dem Gemeindebaumeister darüber beraten, wo in den Bebauungsrüftung noch fehlt: Gin Spieß, ein fräftiger Spieß, oder eine plan der große Schmuckplay eingefügt werden kann, der dermalwuchtige Hellebarde. Hätte eine hochweise und fürsorgliche Ober- einst die Standbilder der beiden heimischen Poeten tragen wird. behörde die Gendarmen rechtzeitig mit diesem Instrument aus Soweit wäre in Treptow- Baumschulenweg alles in schönster gerüstet, dann wären ihnen an jenem bewußten Sonntag die Male- Ordnung. Nur eins vergällte bisher gerade in der schönsten Jahresfizterle aus dem sechsten Berliner Wahlkreis nicht durch die Lappen zeit dem wohlhäbigen Bürger den angenehmen Ort. Das waren bie nichtswürdigen, vermaledeiten Müden. Aber wozu wäre eine Aber dann wäre ja auch nicht das Ding passiert", und Treptow- hehe Obrigkeit ba, wenn sie nicht die Kreiseingesessenen vor solchen Baumschuleniveg nicht berühmt geworden, wird vielleicht der Plagegeistern schützen wollte! Der stellvertretende Landrat erließ reundliche Leser einwerfen. deshalb eine lange Verfügung, durch welche sämtliche Wüden des O, das hat keine Not! In Treptow- Baumschulenweg passieren Streises Teltow- Beeskow- Storkow zum Tode durch Ersticken bernoch mehr Dinger, die unserem langgeftredten Doppelort Un- urteilt werden. Und unser Bürgermeister verfügte getreulich sterblichkeit sichern. Ueberhaupt ist die Borstellung, die sich so ein weiter. mitten, zwischen, in und auf Steinen hausender Urberliner von Zum Tode durch Erstiden? Ja wohl! Diese Müden sind unserem Derado an der Spree macht, meist eine ganz falsche. nämlich, wie alle Blutsauger, ganz gerissene Schindluders. Im Und von dem reichen Gemüts- und Geistesleben, das bort fließt, Sommer, wenn sie in ihrem Elemente schwirren, da pijacen sie den sprudelt und schäumt, wo die Natur noch mit Wald, Wasser und Menschen erbarmungslos. Aber wenn der Winter naht, dann grünen, blühenden Auen zur Menschenseele spricht, davon hat so ein blasierter Großstädter überhaupt keine Ahnung. gegangen. Ja, verfügen ist leicht. Aber welch schwere Aergernisse fann folche Verfügung zeitigen! Muß nicht in der Seele des Kirchengläubigen, dem stets gelehrt wird, daß die Welt nach einem unund herrlichste eingerichtet ist, der schwerste konflikt entstehen, erforschlich weisen Plane eines allweisen Schöpfers auf das beste nicht und herrlichste eingerichtet ist, der schwerste Stonflitt entstehen, wenn er wahrnimmt, daß schon ein stellvertretender Landrat einmal ein wirklicher, wahrhaftiger Landrat! in den Schöpfungsplan hineinpfuscht, und ein Geschöpf, das der liebe Gott doch zweifellos mit vielem Vorbedacht geschaffen hat, einfach aus der Schöpfung streicht?! Und auch der wissenschaftlich Denkende kommt in eine schlimme Situation. Weiß er doch, daß gerade den kleinen und unscheinbaren Tieren die wichtigsten Funktionen im Haushalt der Natur zufallen. Muß er nicht fürchten, durch die Ausrottung einer Tierart die Oekonomie des Weltalls in der empfindlichsten Weise zu stören?! An so etwas denkt natürlich ein stellvertretender Landrat und ein weiterverfügender Bürgermeister nicht. Und noch weniger haben die beiden den Konflikt vorausgesehen, den sie mit ihrer Verfügung in die Familie des Registrators Gottfried Leberecht Schulze trugen, Leberecht Schulze ist loyal bis auf den kleinsten Knochen. Dev leisefte Wink hoher Obrigkeit ist für ihn unverbrüchliches Gebot. Das hatte im vorliegenden Falle schlimme Wirkungen. Denn auch in der Schulzeschen Wohnung überwinterte eine Müde. Nie hatte sie sich unmanierlich benommen. Im Gegenteil! Sie hatte das Dasein der Schulbeschen Familie verschönt. Wenn am Abend die Lampe brannte und die ganze Familie am Eische saß, dann kam die Mücke aus ihrem Versteck und summte leise, ganz leise über dem Tische ihre Weise. Daran hatte man sich bald so gewöhnt, daß das richtige wohlige Gefühl traulicher Behaglichkeit in der Schulzeschen Familie sich erst einstellte, wenn das Summen der Müde ertönte. Die Mücke war für Schulhes das Heimchen am suchen sie in den Wohnungen der Menschen ein warmes Pläßchen gum leberwintern. Und in diefer ganzen Zeit, in der sie zu Gaste Geistesleben? Ja wohl! Treptow- Baumschulenweg hat dazu beim Menschen sind, da verhalten sie sich so artig, fo fittsam, als jein eigenes Organ. Er erscheint freilich nur dreimal wöchentlich, hätte nie eine ihrer Sippe fich an Dienschenblut gütlich getan. und was die Auflage anbelangt, so würde sie, wenn das Blatt auf Aber diese Verstellung soll ihnen hinfüro nichts mehr helfen. der Maschine zum Druck fäme, welche die Zehntausende des Erbarmungslos sollen sie in den menschlichen Wohnräumen durch Serd; sie gehörte zur Familie. Andere Leute hielten sich Kazen, Vorwärts" auswirft, in der Zeitspanne fertiggestellt sein, die der den Dampf giftigster Migturen vom Leben zum Tode gebracht Hunde, Kanarienvögel oder Kaninchen. Schultes hatten ihre Mücke. Maschinenmeister brauchte, um" Satschi!" zu machen. Aber der werden, wie nur je ein eher durch die heilige Inquisition an- Die verzehrte nichts, fostete nichts, beschmuste nichts und war doch Inhalt! Wie Weimar weiland seinen Schiller und Goethe hatte, geräuchert wurde. Also will es die Verfügung des stellvertretenden so ein liebes nettes Tierchen. Aber dieser idyllische Zustand mußte so besikt Treptow- Baumschulenweg im Züftelmag und im Nörgel- 1 Randrates und die Weiterverfügung unferes Bürgermeisters, Inun aufhören. Auch die Schulzesche Müde mußte sterben. Dienst stehenden Arbeiter. Stadtv. Abraham und andere hoffen, taß der Magistrat den Entlassenen wird wieder einstellen können. Unter Beleuchtung der Vorkommnisse bei den letzten Dachstuhlbränden betont Stadtv. Dr. Maaß die Notwendigkeit einer zweiten Dampfsprize. Stadtrat Mier bittet, jetzt davon Abstand zu nehmen, da nach Abschluß der Erwägungen, ob nicht eine Automobildampfsprite vorzuziehen sei, eine entsprechende Vorlage tommen werde. Einstimmig bewilligt wird die beantragte Beschaffung einer zweiten mechanischen Leiter, sowie die Anstellung von 6 weiteren Feuerwehrleuten. 11 D A Sonnabend und Sonntag: Cint werdreamer. Freitag: Der zerbrochene Strug. Schrittmacher. Sonnabend: Wilhelm Zell.| Freitag: Unter Spiritisten. Sonntag: Geschlossen. Montag: Die Rabensteinerin. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Unter Spiritisten. Metropol Theater. Sonntag: Wallensteins Zod. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Neuestes AllerNenes königl. Opern Theater. neuestes. Allabendlich: Das muß man seh'n! Nächsten Sonntagnachmittag ( Anfang 7½½ Uhr.) Deutsches Theater. Sonntag: Die Räuber. Montag: Der Kom- 3 Uhr: Neuestes Allerneuestes. Casino Theater. Sonntagnachmittag 4 Uhr: Heirat auf Probe. pagnon. Dienstag: Was ihr wollt. Mittwoch: Die Räuber. Donnerstag: Der Kompagnon. Freitag: Was ihr wollt. Sonnabend: Die Räuber. Allabendlich: Die Freuden der Häuslichkeit. Ab Freitag: Die Rangan. Sonntag: Was ihr wollt. Montag: Der Stompagnon. Nächsten Sonntagnachmittag 4 Uhr: Die Freuden der Häuslichkeit. Gebr. Herrnfeld Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Es lebe Deutsches Theater( Sammerspiele). Sonntag mittag 12, Uhr: Matince. Tänze der Schwestern Wiesenthal. Abends und Montag: Lysistrata. das Nachtleben. Alabendlich: Bapa und Genossen. Salomonisches Urteil. Dienstag: Gyges und sein Ring. Mittwoch und Donnerstag: Lysistrata. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Es lebe das Nachtleben. Bürgerl. Schauspielhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Räuber. Donnerstag nachmittag 3, Uhr: Matinee der Isadora Duncan- Tanzschule. Freitag: Frühlings Erwachen. Freitag und Sonnabend nachmittag 4%, Uhr: Abends und Dienstag: Hofgunst. Montag: Der Hochtourist. Mittwoch und Tänze der Schwestern Wiesenthal, Sonnabend abend bis Montag: Montag, den 23. März: Der Hüttenbefizer. Donnerstag: Die Geyer- Wally. Lysistrata. Freitag: Anne- Liese. Sonnabend: Krieg im Frieden. Nächsten Sonntag Berliner Theater. Allabendlich: Förster- Christel. nachmittag 3 Uhr: Die Jungfrau von Orleans. Abends: Unbestimmt, Parodie Theater. Sonntagnachmittag 3%, Uhr: Nero. Tann Leffing- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Weber. Abends: Alababendlich: Die Rabensteinerin oder: Ein Lebendige Stunden. Montag: Das Tal des Lebens. Dienstag: Der häuser. Nosenmontag. Nachtasyl. Rosenmontag. Nächsten Sonntagnachmittag Biberpelz. Mittwoch: College Crampton. Donnerstag: Das Tal des Walzertraum. Lebens. Freitag: John Gabriel Borfman. Sonnabend: Die Stüßen der 3 Uhr: Nero. Tannhäuser. Rosenmontag. Anjang 8% Uhr. Sonntags Albends: John 8 Uhr. Gesellschaft. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Rosenmontag. Figaro Theater. Allabendlich: Paris. Die Klaue. Unterm Bett. Gabriel Borkman. Montag: Nora. Apollo Theater. Heute und nächsten Sonntagnachmittag 3, Uhr: Familienvorstellung. Allabendlich: Yvette Guilbert. Mitislaw der Moderne. Spezialitäten. Walhalla Theater. Spezialitäten. Das Kapitel Oeffentliche Straßen, Pläke usw." wird nebst der angefügten Vorlage für Anlegung des Plates IVa( zwischen der Nogatstraße und den Straßen 202a, 204a und 205) als Schmuckplak debattelos genehmigt. Ebenso glatt passieren die Beratung Stapitel„ Stapital- und Schuldenverivaltung"( Buschuß 971 000 m.); die Sonderetats der Kanalisationsverwaltung, der Rieselgüter Waßmannsdorf und Brusendorf- Großmachnow; das Haupt- Extra- Ordinarium; der Fonds der Köllnischen und Rigdorfer Wiesen; der Sammelfonds der Stadthauptkasse; der Grundstücks- Erwerbsfonds. Allen Partei- und Gewerkschaftsgenoffen und-Genoffinnen hiermit Neues Theater. Sonntag und Montag: Meißner Porzellan. Dienszur Kenntnis, daß am Donnerstag, den 19. März, in der Wildenbruch- tag: Simson. Mittwoch bis Montag: Meißner Porzellan. Straße die dritte Verkaufsstelle des Konsumvereins Berlin und Um Neues Schauspielhaus. Sonntag: Der Dummtopf. Montag: gegend eröffnet wird. Zu dem Zwecke der Konsumentenvereinigung Wolkenkrazer. Dienstag: Der Dummtopf. Mittwoch: Die Dame mit den findet am Montag, den 16. März, abends 8 Uhr, eine öffentliche Lilien. Donnerstag: Der Dummkopf. Freitag: Alt- Heidelberg. Sonnabend, Bersammlung in Thiels Lokal, Bergstr. 151/152, statt, in welcher Sonntag und Montag: Der Dummkopf. Genosse Ed. Bernstein über: Der Kampf der Arbeiterklasse um meine Frau. Allabendlich: Baron Toto. Trianon- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Fräulein Josette Sonntag, den 22. März, nach die wirtschaftliche Freiheit" referieren wird. mittags 3 Uhr: Fräulein Josette meine Frau. Kleines Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Mandragola. Charlottenburg. abendlich: 2 × 2= 5. Sonntag, den 22. März, nachmittags 3 Uhr: Montag, den 16. März, abends 8 Uhr, findet in der Aula der Maria Magdalene. Abends und Montag: 2 × 2= 5. 18. Gemeindeschule zu Charlottenburg, Nehringstr. 10, ein VortragsKomische Oper. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Hoffmanns Erzählungen. abend statt, an dem Herr Professor Dr. Gutmann über, Augen- Abends: Die Fledermaus, Montag: Tiefland. Dienstag: Die Flederheilkunde" spricht. Der Besuch dieses Vortrages ist jedermann maus. Mittwoch: Tiefland. Donnerstag: Die Fledermaus. Freitag: Tiefland. unentgeltlich gestattet. Sonnabend: Die Fledermaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Carmen. Abends: Tiefland. Montag: Die Fledermaus. Köpenick. Theater des Westens. Sonntagnachmittag 34 Uhr: Die lustige Witwe. Allabendlich: Ein Balzertraum. Mittwochnachmittag 3 Uhr: Ein Dachstuhlbrand brach gestern nachmittag im Haufe Bahnhof- Schüler- Aufführung. Sonntag, den 22. März, nachmittags 3 Uhr: Die straße 5 aus. Durch Eingreifen der Köpenicker und Spindlersfelder lustige Witwe. Feuerwehr wurde der Brand schnell gelöscht. Die Feuerwehr holte zwei Kinder, die eingeschlossen waren, aus den Wohnungen. Brandstiftung wird nicht vermutet, sondern unvorsichtiges Umgehen mit einer Petroleumlampe soll die Ursache des Brandes sein. Potsdam. Schulschluß wegen Masern. Auf Anordning des Kreisarztes wurde gestern die Klasse VII O. der Gemeindeschule VI in der Waisenstr. 37 geschlossen, da eine große Schülerzahl an Masern ertrankt ist. Vermischtes. 3000 Menschen obdachlos. In der Vorstadt Haskoei sind, wie aus Konstantinopel berichtet wird, 370 Häuser abgebrannt, gegen 3000 Personen sind obdachlos. AUMuLustspielhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ein toller Einfall. abendlich: Panne. Sonntag, den 22. März, nachmittags 3 Uhr: Ein toller Einfall. 0 7 Abr. Passage- Theater. Heute und nächsten Sonntagnachmittag 8 Uhr: Spezialitäten. Allabendlich: Madame Hanako. Spezialitäten. Wintergarten. Allabendlich: Spezialitäten. Reichshallen Theater. Allabendlich: Stettiner Sänger. Folies Caprice. Allabendlich: Jeunesse dorée. Paragraph 343. Mal was andres. Carl Haverland- Theater. Spezialitäten. Anf. 8 Uhr. Sonntags Folies Bergère. Allabendlich: Guerrero u. a. Spezialitäten.( And fang 8%, Uhr.) Urania- heater. Taubenstraße 48/49. Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonnabend und Sonntag, 22. März: Eine Nilfahrt bis zum zweiten Katarakt. Montag und Donnerstag: Kairo und die Pyramiden. Mittwochnachmittag 4 Uhr: Frühlingstage an der Riviera. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Ueber den Brenner nach Venedig. Sternwarte, Invalidenstr. 57-62. Wasserstands- Nachrichten der Landesanstalt für Gewässertunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau. Wasserstand Schiller Theater O. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Kaiserjäger. Abends: Auf der Sonnenseite. Montag: Der rote Leutnant. Dienstag: Auf der Sonnenseite. Mittwoch: Philister. Die Lore. Donnerstag: Auf der Sonnenseite. Freitag: Der Weg zum Herzen. Sonnabend: Auf der Sonnenseite. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Staiserjäger. Abends und Memel, Tilfit Bregel, Infterburg Montag: Der Weg zum Herzen. Schiller Theater Charlottenburg. Sonntagnachmittag 3 Uhr: eichfel, Thorn Don Carlos. Abends: Der Weg zum Herzen. Montag: Kaiser und Dder, Ratibor Galiläer. Dienstag: Der Weg zum Herzen. Mittwochnachmittag 3 Uhr: Göz von Berlichingen. Abends: Kaiser und Galiläer. Donnerstag: Der rote Leutnant Freitag: Kaiser und Galiläer. Sonnabendnachmittag 3 Uhr: Barthe, Schrimm Die Herrmannsschlacht. Abends: Der rote Leutnant. Sonntagnachmittag der Sonnenseite. 3 Uhr: Das vierte Gebot. Abends: Weh' dem, der lügt. Montag: Auf Hebbel Theater. Sonntag und Montag: Vorm Tode. Mit dem Feuer spielen. Samum. Dienstag: Frau Warrens Gewerbe. Mittwoch, Samum. und Donnerstag: Borm Tode. Mit dem Feuer spielen. Freitag: Maria Magdalene. Sonnabend: Frau Warrens Gewerbe. Sonnag: Vorm Tode. Mit dem Feuer spielen. Samum. Montag: UnDer unvorsichtige Lötkolben. Nach einer aus Barcelona ein gegangenen Depesche explodierte dort gestern vormittag in den Händen eines Klempners eine mit Schießbaumwolle gefüllte Blech- bestimmt. Stroffen Frankfurt Landsberg Elbe, Leitmerik Nebe, Bordamm Dresden Barby Magdeburg am feit 13. 3. 12. 3. Wasserstand Saale, Grochlik am feit 13. 3. 12. 3. cm cm¹) 4588)+-28 419)+- 12 cm cm¹) 290 -18 avel, Spandau) 167 +3 3985)+8 Rathenow 2) 179 -1 298-15 Spree, Spremberg) 124 0 260 Beeskow 220 257 270 +2 Beser, Münden 2176) -15 -4 Minden 304 +24 284 75'e in, Marimiliansau 432 = 8 122 -6 Kaub 322 4-37 118 -12 Köln 496+43 36+38 Nedar, Heilbronn 182-13 297+ 4-20 Main, Wertheim 292+29 246+22 osel, Trier 327 -34 Eisstand. Witterungsübersicht vom 14. März 1908, morgens 8 Uhr. )+ bedeutet Wuchs, Fall. 2) Unterpegel. Eisstopfung. 5) eisfrei.) höchster Wasserstand: 233 cm am 12. um 2% Uhr nachmittags. Nach telegraphischen Meldungen war die Memel bei Tilsit heute 3 Uhr: Nachtafyl. Abends: Lokomotivführer Claussen. Montag und Dienstag: Hasemanns Töchter. Mittwoch: Madame Sans Gêne. Donners. morgen um 6 Uhr schon auf 506, die Weichsel bei Thorn um 7 Uhr auf tag: Basemanns Töchter. Freitag: Geschlossen. Sonnabend: Die Rantau 440 cm gestiegen. und der Bogwisch. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Nachtasyl. Abends: Hasemanns Töchter. Montag: Die Rantau und der Bogwisch. Residenz- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Haben Sie nichts zu verzollen? Allabendlich: Der Floh im Ohr. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Haben Sie nichts zu verzollen? Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ram'rad Lehmann. Abends: Immer oben auf. Montag und Dienstag: Er und seine Schwester. Mittwoch und Donnerstag: Der Verschwender. Freitag: Er und seine Schwester. Sonnabend, Sonntag und Montag: Immer oben auf. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die gelbe Gefahr. büchse; der Klempner wurde schwer, eine Frau, die gerade vorüber- Friedrich Wilhelmstädtisches Schauspielhaus. Sonntagnachmittag ging, leicht verlegt. In dem Laden des Klempners wurde durch die Explosion einiger Schaden angerichtet, in einem benachbarten Hauſe wurden die Fensterscheiben zertrümmert. Der Minister des Innern erklärte bezüglich dieser Explosion, der Klempner fei beauftragt gewesen, die Schießbaumwolle, die ihm von einem zum Verkauf von Explosivstoffen ermächtigten Handelshause übergeben worden sei, zu verpacken. Die Explosion sei erfolgt, als die Büchse zugelötet wurde. Ein verheerender Brand. Nach einem Telegramm aus Bahia in Brasilien sind durch einen verheerenden Brand im Geschäftsviertel der Stadt 33 Gebäude zerstört worden. Bei dem Brande find mehrere Menschen ums Leben gekommen. Thalia- Theater. Stationen Barometer. fland mm QUIB Stotnembe. 762 NND Neues Operetten- Theater. Sonntag bis Dienstag: Der Opernball. Hamburg 765 Mittwoch: Geschlossen. Ab Donnerstag: Der Mann mit den drei Frauen. Berlin 762 Nächsten Sonntagnachmittag: Blaubart. Ein einzig dastehendes Vermächtnis hatte dieser Tage das Gericht in Boltawa( Rußland) zu prüfen. Ein Schreiber der Boltawfchen Gendarmerieberwaltung vermachte u. a. 200 Rubel der sozialdemokratischen Partei in Rußland. Das Ge- Mittwoch: Fidelio. richt erkannte, daß diese Partei eine ungesegliche Wer- Hochzeit. bindung sei und daher kein Recht auf diese Gelder haben kann. So fließt das Geld in Väterchens weite Taschen. Wochen- Spielplan der Berliner Cheater. Königl. Opernhaus. Sonntag: Der fliegende Holländer. Montag: Die lustigen Weiber von Windsor.( Anfang 8 1hr.) Dienstag: Der Evangelimann. Mittwoch: Siegfried.( Anfang 7 Uhr.) Donnerstag: Fidelio. Freitag: Der Barbier von Sevilla. Sonnabend: Salome.( Anfang 8 Uhr. Sonntag: Geschlossen. Montag: Die Hugenotten.( Anfang 8 Uhr.) Königl. Schauspielhaus. Sonntag: Schrittmacher. Die Dienstboten. Montag: Die Rabensteinerin. Dienstag: Der zerbrochene Strug. Schrittmacher Mittwoch: Der Erbförster. Donnerstag: Die Rabensteinerin. Als Leberecht Schulze diesen Entschluß seiner Familie kundbar machte, erhoben die Kinder ein großes Weinen und baten ihren Erzeuger inständig, daß er ihre liebe Mücke am Leben lasse. Auch die Frau Schulze meinte, es sei eine Narrheit, alles so aufs Wort zu nehmen. Auf die eine einzige Müde werde es gewiß nicht ankommen. Außerdem sei es bei den Mücken gewiß auch wie bei den Menschen. Es werde Böse und Gute geben. Und unsere Müde gehört zur guten Sorte," so schloß Frau Schulze. Das hat sie den ganzen Winter über zur Genüge bewiesen. Auf sie braucht daher die landrätliche Verfügung nicht angewendet zu werden." richtung Bindflärte Better Temp. n. 6. 5° 6.4° R. Staflenen Barometer. fland mm Bind. richtung Bindftarle Better Temp, n. G. 3 Schnee 4 bebeďt 2 Schnee 0 Haparanda 763 Still -2 Betersburg 764 Still -1 Scilly wollig wolfen!-18 765 NN 768 Still 768 ND 5 wollig bedeckt 1 bedeckt 8720 1 Schnee-1 lberdeen Frantj.a. M. 765 N 766 4 Schnee-3 Baris -0 763 WNW 2 Schnee Wetterprognose für Sonntag, den 15. März 1908. Meist trübe, ohne wesentliche Niederschläge, bei mäßigen nördlichen Berliner Betterbureau. Lorking Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Freischüß München Abends und Montag: Die Zauberflöte. Dienstag: Der Waffenschmied. Bien Donnerstag: Die Zauberflöte. Freitag: Figaros Sonnabend: Fra Diavolo. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Trompeter von Säckingen. Abends: Fra Diavolo. Montag: Unbestimmt. Luifen- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Des Mädchens Lebens- Winden; andauernd sehr fühl. wege. Abends und Montag: Die Maschinenbauer( von Berlin. Dienstag: Des Mädchens Lebenswege. Mittwoch und Donnerstag: Unfer Doktor. Freitag: Robinsons Eiland. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Sneewittchen. Lebenswege. Abends und Montag: Die Spree- Athener. Abends: Unser Dokter. Sonntagnachmittag 8 Uhr: Des Maddens Dr. Schünemann Dr. Simmel Zentral Theater. Allabendlich: Ein seltsamer Fall. Bernhard Nose- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Sean. Abends, Montag und Dienstag: Ontel Toms Hütte. Mittwoch: Romeo und Julia. Donnerstag: Die Heiratsfalle. Freitag: Ontel Toms Hütte. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Robinson Crusoe. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Heiratsfalle Abends: Onkel Toms Hütte. 14752* Spezial- Arzt für Haut- und Harnleiden, Franenkrankheiten. Friedrichstr. 203, Ecke Schüßenstr. Spezial- Arzt für Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7, Sonnt. 10-12 br Prinzenstr. 41, Moritzplatz, 29 10-2, 5-7. Sonntags 10-12, 2-4. Theater an der Spree. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ausgewiesen. 29 Abends, Montag, Dienstag und Mittwoch: Ungültig. Donnerstag und 29 Gardinenhaus Bernhard Schwark Wallstraße 29 ( Flur Eingang.) Gros und Detail 29 Bettfedern 0,70 bis 6.50 M. Dampf- Bettfedern- Reinigung. Badet Flor Chrysanth cineraviaefol occlus Dalmat; Pulv. Rad. off.; Pulv. nitrio M. exactissime. Um ganz sicherzugehen, nahm er von jeder Subftanz 5 Kilo. Dann schleppte er einen ausrangierten Müütasten in die Wohnung und entzündete in diesem die Chemifalien. Und da er deren Wirkung nicht ganz traute, fügte er zur Vorsicht noch einen großen Eimer halbtrockenen Pferdemistes bei. Als Leberecht Schulze nach 24 Stunden seine höllische Räucherei einstellte, war zwar die Wohnung schwarz angerußt, die Gardinen jahen aus wie schmutzige Wischlappen und die Kinder hatten a Bid.. Augenentzündung und gräßlichen Husten, aber das Gebot der Daunen a Pfd.. 2.85 bis 9.50 M. Solchem Widerstande gegenüber setzte sich Leberecht Schulze in brigkeit war befolgt, die Mücke aus dem irdischen Jammertal tauft man am billigsten bei Positur und sprach feierlich und gemessen: Karoline, Gefährtin hinausbefördert. L. Riesenfeld meines Lebens, Mutter meiner Kinder, Zierde meines Haushaltes, Ja, mit den Müden nimmt man es in Treptow- BaumschulenSchöneberg, Hauptstr.140 Du bist eine gute und auch eine verständige Frau. Aber hier handelt weg auf, aber die Samele werden verschluckt ohne Mucken. Kamele? es sich um Dinge, die hoch über Deinen geistigem Horizont hinaus- Rein, Elefanten! Elefanten? Nein, Ungeheuer! Von der Größe gehen, deren Wirkungen, Folgen und Endkonsequenzen Du nicht der vorweltlichen, wie sie jetzt in Amerifa ausgebuddelt werden. zu erfassen vermagst. Wohl erläßt nur der Landrat Verfügungen. Gines dieser Ungeheuer heißt Stunheim u. Co. Schwerreiche Aber wer hat für ihre Durchführung zu sorgen? Der Gendarm. Leute. Moderne Alchimisten, die aus dem, was andere Leute wegUnd der Gendarm steht in militärischem Berhältnis, untersteht werfen, viele Millionen an Mehrwert deftillierten und in ihre militärischer Gerichtsbarkeit. Verstehst Du, was das zu sagen hat, Tresors leiteten. Aber bei dieser Umbildung von Dreck in Gold Karoline? Das bedeutet: Dem Gendarm Widerpart wenn auch entstehen Gerüche, gegen welche die Düfte der Herentessel in Shakenur passiven leisten, heißt an den Grundfesten unseres herr- speares" Macbeth" töstliche Wohlgerüche des Orientes sind. lichen Kriegsheeres rütteln, heißt die oberste Stommandogewalt an- Früher hausten die Sunheims in der Gegend des Kreuzberges. tasten. Und das ist Hochberrat, Karoline, der mit Zuchthaus ge- Gin Schrecken für den ganzen Süden und Südwesten Berlins. Darüber tannst Du das Nähere in den Noten Von dort hat man sie wegkomplimentiert. Nun sißen sie an der Oppenhofs zum Reichsstrafgesehbuch nachlesen. G8 tommt auch Grenze von Treptow- Baumschulenweg, haben ihren Betrieb riesig gar nicht auf das Reat an, das kann ganz unbedeutend sein, son- vergrößert und verpesten mit ihren blauen, wallenden Schwaden dern maßgebend ist einzig und allein, wie das Reichsgericht erst weithin die Gegend. wieder im Prozeß gegen den Hochberräter Liebknecht erkannt hat, Erzeugte die Armut solche Ausdünstungen, wie würden die die Tendenz! Außerdem, meine Liebe, kannst Du selbst, wenn guten Bürger Zeter und Mordio nach Polizei und Landrat schreien! Du mich zu solchem verbrecherischen Tun und Lassen verleitest, Doch den stinkenden Brodem der Millionäre nimmt ihr Geruchsnach dem vom Reichsgericht konstruierten Begriff der fonkludenten organ mit geziemendem Respekt auf. Handlungen mit in die Sache verwickelt werden. Was würde also Und kein Bürgermeister verfügt, und kein stellvertretender das Ende vom Liede sein? Berlust von Amt und Ehren, Zuchthaus, Landrat gibt Rezepte bekannt, durch deren Anwendung man die Zerfall der Familie, Bertahrlosung der Kinder und so weiter. Luftverderber ausräuchern könnte bis in die Steppen Asiens, oder Sag an, Karoline, willst Du Dich mit einer solchen Schuld be- bis in die Mitte der Wüste Sahara. laden?" ahndet wird! Gespannt blickte Leberecht Schulze, um die Wirkung seiner Rede zu beobachten, auf seine Ehehälfte. Doch die machte nur eine berächtliche Handbewegung und sagte wegwerfend: Ihr Männer feid doch nun einmal geborene Quatschtöppe!" So sind die Weiber. Wenn sie gegen den Scharfsinn und die geistige Ueberlegenheit des Mannes nicht aufkommen können, dann werden sie malitics. Doch Leberecht Schulze bertrug im Bewußt sein seiner großen Verantwortlichkeit als Beamter und Vater einer großen Familie auch die geringschäßige Bemerkung seines Gheweibes. Er faufte in der Drogerie nach Borichrift: Rp. Puly. Fruct. Capsio; Aber an die Müden, an die getrauen wir uns. In tiefem Nachdenken über die Ungereimtheiten dieser Welt ging ich durch den Plänterwald. Hell und warm lachte die Sonne. Da scholl unendlich feines, filberhelles Lachen an mein Ohr. Sollten das vielleicht Elfen sein? Unsinn! So was gibt es ja gar nicht. Sunheimscher Gestank und Elfen, das reimte sich gerade Schließlich entdeckte ich den Ursprung. zufammen. Mücken führten in der Luft ihren Frühlingsreigen auf und lachten dabei über den stellvertretenden Landrat, lachten über den weiterverfügenden Bürgermeister, lachten über die ganze Welt, lachten!. Millionen nur im Reform- Bad Inh. C. Heimann, Wiener Str. 65, nahe Hochbahn. Alle Arten Bäder. Lieferant sämtl. Krankenkassen ORIGINAL SINGER Kränze. Blumen empfiehlt F. Jacobitz, Koppenstr. 44. Aeltestes Teilzahl.- Geschäft für Brennabor- Räder! Kein Laden! Günstigste Bedingungen. Berlin SO., Louis Barth, Brückenstr. 10a, pt. Die Harnleiden ibre Gefahren, Verbütung und Beseitigung von Dr. med. Schaper, BERLIN Preis 1 Mark. WE stes Causend Gerlag Max Richter Srankfurt( Oder) Buschmühl- Chausses Möbel reell und billig, verkauft auch Teilzahlung gestattet R. Blechschmidt, Adalbertstr. 20. Singer Nähmaschinen. Einfache Handhabung! 45922* Große Haltbarkeit! Hohe Wrbeitsleistung! Weltausstellung Weltausstellung Grand Prix St. Louis 1904. Paris 1900: Uuentgeltlicher Unterricht, auch in moderner Kunststickerei. Elektromotore für Nähmaschinenbetrieb. Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Berlin W., Leipzigorstr. 92. Filialen in allen Stadtteilen. Sozialdemokratisch. Wahlverein Rixdorf. Todes Anzeige. Den Parteigenossen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Kellner Richard Fischer ( 1. Bezirk) verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet morgen Montag, nachmittags 4 Uhr, bon der Leichenhalle des neuen Rig dorfer Friedhofes( Mariendorfer Weg) aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 234/13 Der Vorstand. Verband d.Verwaltungsbeamten der Krankenkassen und Berufsgenossenschaften Deutschlands. Bezirksgruppe Berlin, Brandenburg und Mecklenburg. Todes- Anzeige. Den Kollegen hiermit zur Kenntnis, daß am 13. März unser Kollege Richard Fischer nach langem, schwerem Leiden verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 16. März, nachmittags 4 Uhr, von der Halle des Gemeinde Friedhofs der Stadt Rigdorf, am Mariendorfer Weg, Ede der Grenzstraße( Briz), aus statt. 284/20 Der Vorstand. J. A.: Weise. Verband deutscher Gastwirtsgehülfen ( Ortsverwaltung Berlin I.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege und Mitglied der Hauptverwaltung Richard Fischer verstorben ist. 284/19 am Ehre seinem Audenken! Die Beerdigung findet Montag, den 16. März, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Gemeindefriedhofes in Rigdorf, Mariendorfer Weg, aus statt. Um rege Beteiligung bittet Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Metallarbeiter Wilh. Niedlich am 11. März an Lungenleiden gestorben ist.. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonntag, den 15. März, nachmittags 2, Uhr, von der Zeichen halle des neuen Rigdorfer Kirchhofes, Mariendorfer Weg, aus ſtatt. Rege Beteiligung erwartet 113/16 Die Ortsverwaltung. Zentralverband deutscher Brauerei- Arbeiter. Zweigverein Berlin. Sektion II. Am Donnerstag, den 12. März, verschied nach kurzen, schweren Leiden unser Mitglied, der Fahrer Gustav Moldenhauer ( Brauerei Friedrichshain) an den Folgen eines Unfalles. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonntag, den 15. März, nachmittags 4, Uhr, von der Wohnung, Esmarchstraße 17, aus statt. Rege Beteiligung erwartet 42/13 Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege, Möbelpolierer Adolf Böttcher am 14. März gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Dienstag, den 17. März, nachmittags 42 Uhr, von der Leichenhalle des Luisenstädtischen Kirchhofes in Rigdorf, Hermannstraße, aus statt. 81/13 Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unser Vater und Bruder, der Maurer. Otto Krüger, Friedrich- Karl- Plat 16, plößlich durch einen Bauunfall 23062 verstorben ist. Die Beerdigung findet heute, Sonntag, nachmittags 5 Uhr, von der Halle des neuen LuisenKirchhofes, Fürstenbruner Weg, aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Todes- Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nach richt, daß mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater, der Gastwirt Julius Reibnitz nach langem Leiden verstorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 17. März, nachmittags 14 Uhr, vom Trauerhause, Fidicinstr. 45, aus nach dem Heilig Kreuz- Kirchhof in Mariendorf statt. 6745 Auguste Reibnitz nebst Kindern u. Enkel. Für die rege Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes und guten Vaters, des Dachdeckers Franz Rückert sagen wir allen, insbesondere Herrn M. Otto und Frau sowie dem Zentralverband der Dachdecker, den Arbeitern der Firmen E. Arndt und M. Otto sowie Herrn E. Arndt unseren herzlichsten Dank. 23072 Witwe Rückert nebst Tochter. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meiner lieben Frau sagen wir allen Verwandten und Bekannten unseren herz6755 Auguste Baer und Sohn. Danksagung. Verband d. baugewerblichen lichten Dant. Hülfsarbeiter Deutschlands. Zweigverein Berlin u. Umgegend. Bezirk Friedenau. Todes- Anzeige. Am Freitag verstarb nach langem Leiden unser treuer Kollege Paul Kuklinski. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 16. März, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Friedenauer Kirchhofes aus statt. 29/17 Um rege Beteiligung ersucht Der Zwelgvereinsvorstand. Zentralverband deutscher Brauereiarbeiter Zweigverein Berlin. Sektion I. Am 12. d. Mts. starb unfer langjähriges Mitglied Hermann Nitsche am Brauerei Bazenhofer I. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Montag, den 16. März, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des städtischen Friedhofes in Friedrichsfelde aus statt. Bahlreiche Beteiligung erwartet Die Ortsverwaltung. Empfehlen den Genossen und Kollegen unser Beerdigungsinstitut ,, Solidi“. H. Fischer& Kreutzberger, Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und reichen Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben 23052 Mannes und guten Vaters Karl Geier fagen wir allen Freunden und Verwandten, dem Holzarbeiter- Verband, sämtlichen Kollegen der Stockbranche, sowie den Genossen des 6. Wahlfreises unseren herzlichsten Dant. Die trauernde Witwe Klara Geier und Kinder. Danksagung. Allen Freunden und Kollegen für die Teilnahme an der Beerdigung unferes lieben Sohnes Hermann, besonders den Kollegen der Firma Siemens Schudertwerke, Abtig. 90, Franklinstraße, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. C. Domnick und Frau, Rixdorf, Pflügerstraße 70, Gde Friedelstraße. Amt Rigdorf 946 Verantwortlicher Redakteur: Georg Tiefwerder bei Spandau. Bitte genau zu beachten! Westmanns Trauermagazin Eckhaus Kolonaden Mohrenstraße 37a, a. d. Jerusalemerstraße. Filiale: Gr. Frankfurter Str. 115, 2. Haus an der Andreasstr. Ausführung und Preise fonkurrenzlos! Bei Einkauf von M. 20.- an ein eleganter gratis Trauerhut! Ohne BioMalz Danksagung. Für die herzliche Teilnahme und Blumen- und Kranzbinderei reichlichen Kranzspenden bei der Bevon Aug. Krause erdigung meines lieben Mannes Hermann Panzram Wienerstraße 7. 16462* fage allen Freunden und Verwandten, Bereinskränze, Palmen- Arrangements, besonders dem sozialdemokratischen Girlanden usw. liefere zu den billigsien Wahlverein Adlershof, den Rauch- Preisen. flubs„ Sieben roocht" und" Raucherluft", und dem Fabrik-, Land- und Hülfsarbeiter Verband, Bahlstelle Adlershof, meinen innigften Dant. Die trauernde Witwe Anna Panzram nebst Angehörigen. Milch Mib Streng reell!! Eckerts Sarg- Magazin Beerdigungs- Inftitut Zionsfirchplatz 3 IIIa, 8189. 57465* Lieferung nach allen Krankenhäusern sowie nach außerhalb. Paul Töbs, Ghneidermeister Bio- Malz Dose 1 M. u. 1,90 W. zu haben in Apotheken und Drogenhandlungen. Wo nicht, Versand ab Fabrik von 2 Dosen an gegen Nachnahme. An unserem Preisausschreiben über 1000 Mart kann sich jedermann beteiligen. Prospekt O gratis in Apotheken und Drogens handlungen. Event. direkt zu beziehen von der Chemischen Fabrik Gebr. Patermann, Berlin- Friedenau 5. Möbel- Kredithaus Gustav Gärisch Inh.: M. Fleischer Stralauer Platz 1-21 Tel. 7 1591 Frucht und Mühlenstraßen- Ecke 15 3. M. M. Anzahlung Anzahlung liefert für Stube u. Küche 1, 50 M. wöchentlich Einzelne Möbelstücke 1 Gegründet 1891 M. Woche Feiner leichter Randhtabak Heller Shag. Paket 10 Pfg. In allen Zigarrengeschäften erhältlich. AU GRAND CARDINAL Magoyin de Tabac Paket 10 Pfg. Franz Foveaux, Tabatfabrik Köln a./Rh. General- Vertreter: R. Krüger, NW. 5, Struppstraße 6. Phenyform- Puder Vorzüglich zartes lockeres Wundpuder. Schweiß- Puder Unterdrückt nicht die Schweißabsonderung, Kinder- Puder aber tötet jeden Schweißgeruch. Originaldose 60 Pf. Zu haben in Apotheken und Drogerien. SpezialMöbel- Halle Harry Goldschmidt 59 Moritzplatz 59 Ecke Stallschreiberstraße. Nicht zu vergleichen mit Abzahlungs- Geschäften, welche Garderobe usw. führen. Extra- Abteilung verliehen gewesener Möbel Wöchentliche od. monatl. Teilzahlung gestattet. Preise Möbel auch auf Straße 16. Insterburger Laden. 1. ausländischer Lager fus Stoffe. Gardinen, Portieren, Decken, Federbetten, Bettwäsche, Bilder, ühren auf Teilzahlung. Nur Postfarte erbeten. Berlin, billig! L. Matzner, auguststraße 50. Teilzahlung ganze Einrichtungen wie auch Einzelmöbel in jeder Preislage. Eigene Tischler- und Tapezierer- Werkstätten. F. und L. Engelke, Kastanien- Allee 83 und 26. 2165L* Möbel u. Polsterwaren fauft man am reellsten bei 20362* Gerichtstr. 10 Theodor Knorn,( Sola). Reichhaltigstes Lager in 1 u. 2 Zimmer- Einrichtungen, kompl. Küchen von 50 M. an. Fünfjährige Garantie. Reinigt Euer Blut im Frühjahre! 99 Die meisten Krankheiten haben ihren Ursprung im unreinen Blute, deshalb reinige man sein Blut von Grund aus mit Reichel's Wacholder- Extrakt., Medico" das vollkommenste und wirksamste Blutreinigungsmittel zur Auffrischung des Blutes und der Säfte. Er wirkt die Natur unterstützend und den Stoffwechsel mächtig anregend nach allen Richtungen hin reinigend und kräftigend und auf alle Teile des Körpers in milder, natürlicher, nur wohltätiger Weise ein und ist gleichsam ein Filter für den ganzen inneren Menschen. Niemals lose, garantiert echt nur in Flaschen mit Marke ,, Medico" à 0.75, 1.50, 2.50 M. zu beziehen durch 43. F- Anschlüsse Otto Reichel, Eisenbahnstr. 4. IV 4751,4752, 4753. Wo in den Drogerien u. Apotheken nicht erhältlich, hier frei Haus. andere Füllungen. Man berlange aus Medicoff und nehme keinesfalls Sehen, Hören und Staunen! Bei kleinster Anzahlung erhalten Sie in mur guten Qualitäten Möbel und Polsterwaren. Möbel- und Warenkredithaus H. Lövisohn, Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 132 I. Wochenrate 1 M. Kleine Anzahlung. Größtes Spezial- Möbelhaus Berlin N. Vorteilhaftester Möbel- Einkauf direkt aus der Fabrik beim Handwerksmeister. Besichtigung der Fabrikations- und Verkaufsräume ohne Kaufzwang gern gestattet. Fabrik mit elektrischem Betrieb Möbel- Schmidt Tischlermeister 80 Bernauer Straße 80 3. Haus von der Brunnenstraße, Vollendetste Leistungsfähigkeit{ 4 4 Stuben u. Küche 1900 M. 3 1588 M. " " n 650 M. 9 " e> " 165 M. " Bei billigster Preiskalkulation solideste Arbeit. Katalog V. gratis. Magerkeit schwindet durch Haufes Nährpulver ,, Thilossia". Preisgekrönt Berlin 1904. In 3 bis 4 Wochen bis 18 Pfd. Zunahme. Gar. unschädl. Viele Anerk. Karton 2 Mk., bei Postversand Porto u. Nachnahmespesen extra. Fr. H. Haufe, Berlin N., Greifenhagenerstr. 70. Depots in Berlin: Luisenstädtische Apotheke, Köpenickerstr. 119. kanische Apotheke, Bernburgerstr. 3 beim Anhalter Bahnhof.- OstendApotheke, Frankfurter Allee 74. In Charlottenburg: Minerva- Apotheke, Bismarckstr. 81. C., Steinapotheke, Rosenthalerstr. 61. Bestandteile: Pflanz. Eiw. Haemogl. Lecith. Banm. Natronclh. Cac. Zucker.» AsCharlottenburg. Solide Uhren, moderne Ketten, Reparaturen an Uhren u. Goldwaren preiswert u. gut. Friedrich Stabenow, Lutzower Str. 15 ,( am Rathaus). Teilzahlung monatlich 10 M. liefere Herren- Garderobe nach Maß( billigste Preise). J. Tomporowski, indente. 110, 2. Etage. Nähe Belleallianceplag. Staffe 10% billiger. Davidsohn, Berlin. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 64. 25. Jahrgang. 5. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Briefkaften der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet Lindenstraße Nr. 3, zweiter Sof, dritter Eingang, vier Treppen, D Fahrstuhl wochentäglich abends von 7 bis 9% Uhr statt. Geöffnet 7 hr Sonnabends beginnt die Sprechstunde um 6 Uhr. Jeder Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Werkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Eilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. E. B. 25. Wenn Ihre Mutter ermerbsunfähig ist und mindestens 200 Marken für sie geklebt sind, hat sie Anspruch auf Invalidenrente. Den Im Eisen ist etwas Göttliches enthalten. Drucksachen kostenlos, Zuschritten werden umgehend beantwortet. Antrag fann fie schriftlich oder zu Protokoll bei dem Magistrat, Abteilung für Inva idenversicherung, Am Stöllnischen Bart, stellen. H. W. Nein, 5. Sch. 24. Das wäre gefeßlich gestattet. 2. 100. Leider nein, falls fein Ghevertrag vorliegt. H. 2. Gegen die Belästigung gibt es fein Mittel. Wegen der Papiere müßte sich Ihr Freund an die Stelle wenden, bei der er die Papiere gelassen hat. Die betreffende Strafbestimmung endlich würde für den Fall der Naturalisation nicht mehr in Anwendung fon men tönnen. F. 3. 20. In jeder Drogenhandlung befommen Sie eine entsprechende Mischung. M. S. 100. 1. und 3. Benn nicht aus Ihrem Bertrage Gegenteiliges erhellt, haben Sie nicht das Recht, von Vertrage einseitig zurüdzutreten. 4. Ja. G. A. K. 18. Bitte aufbewahren! Sonntag, 15. März 1908. Wenn die Statuten nicht etwa ausdrücklich die Bestimmung enthalten: nein. R. S. Charlotte. 1. Nein. 2. Sie müßten auf Herausgabe flagen. W. J. 20. Leider würde der Wirt voraussichtlich im Falle der Klage gewinnen. Otto 23. Ihre Braut lönnte auf Herausgabe flagen, wenn fie volljährig ist, sonst nicht. Janer. Wenden Sie sich an den Ver band der Maler, Melchiorstr. 28 parterre. W. B. 77. Waren die Materialien zum Weiterverkauf geliefert, so verjährt die Forderung, mit Ablauf des Jahres 1909. Sonst ist bereits die Forderung verjährt. A. M. 84. 1. Nein. 2. Der volle Verdienst ist anzugeben. 3. Das ist nicht erforderlich aber zweckmäßig. 4. Ja. M. S. 100. 1 and 2. Ja. 3. Bis zum vollendeten 26. Lebensjahre. M. 1000. Ja, Apotheker A. W. Kumbier's Berliner Stahlbrunnen Jede Sendung ist frisch präpariert. Nur aus gesundem Blute entsteht ein gesunder Körper!! Auch von Aerzten verordnet. Goldene Medaille Berlin 1896. hat vor den aus den Badeorten versandten Brunnen den Vorzug, daß er das Eisen nicht als Dryd( Oder) ausscheidet wie diese, sondern dasselbe dauernd unverändert als das leicht verdauliche und am leichtesten affimilierbare Eisenoxydul gelöst und wirksam behält, außerdem auch frei ist von den Verunreinigungen der natürlichen Brummen( Gips, Tonerde, Kieselsäure). Der„ Berliner Stahlbrunnen" ist besonders allen denjenigen Leidenden zu empfehlen, welchen es nicht möglich ist, eine Stur im Badeorte an der Quelle vorzunehmen. Der Berliner Stahlbrunnen" ist so prärariert, daß er auf die weitesten Entfernungen versandt werden kann, ohne dem Verderben zu unterliegen oder an Wirkung zu verlieren. Die vielseitig günstige Wirkung des Berliner Stahlbrunnen" beruht darauf, daß derselbe besten Appetit erzeugt, den Stoffwechsel, die Verdauung und den Stuhlgang fördert, die Verwertung der Speisen verbessert, mit seinem reichen Eisengehalte die Blutbildung mehrt, das Blut selbst verbessert, und dieses bei seiner steten Zirkulation den leidenden Organen gefunde Zufuhr bringt, wodurch dieselben, allmählich regeneriert, gesund werden. Aus diesem Grunde bewährt sich derselbe seit über 20 Jahren ganz besonders gegen Blutarmut, Bleichlacht, Nervenleiden aller Art, Schwäche, Kopfschmerz, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Magen-, Leber-, Gallenftein-, Nieren-, Darm- u. Blatenleiden selbst allerschwerster Art, Abmagerung, Hals-, kehlkopf- u. auftröhren- Verschleimung, Rheumatismus, Gicht, Ischias, Skrofeln. Drüsenanschwellungen, leichten Lungenkatarrh. Atembeschwerden( Asthma), Schlaflosigkeit Lähmungen, Rückenmarksleiden, unreines Blut. Flechten, Fettleibigkeit, Herzuerfettung, Sterilität, Unterleibsleiden aller Art, Leiden der Wechseljahre, Hysterie, Epilepsie, Menstruationsstörung, Schwächezustände, Verkalkung des Blutes, Zuckerkrankheit. Die Trinkfur kann jederzeit, auch im Winter, ohne Berufsstörung, ohne strenge Diät und ohne besondere Brunnenpromenade vorgenommen werden. Preis für Berlin: Füllung von 30 FL. M. 10 prän. Fortsegung im Anschluß M. 8. Für zwei Personen in einer Familie 60 FL. M. 18. Fortsetzung im Anschluß M. 15. Bustellung der Flaschen, wenn nicht zu weit, einzeln frei Haus, volle Flasche hin, leere zurüd. Bei großer Entfernung und nach den Vororten( Groß- Berlin) liefere zu demselben Preise frei Haus gleich 30 l. zuzüglich 10 Pf. Pfand pro Flasche. Zu einer Kur find mindestens 30 Flaschen erforderlich. Nach auswärts: Kifte mit 30 Flaschen frei zur Bahn M. 15, 2 Stiften zugleich M. 28 gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages. Bei Fortsetzung im Anschluß 1 Niste M. 13. Stifte und Flaschen, frankiert zurückgesandt, werden mit 4 M. angenommen. A. W. Kumbier, Mineralbrunnenfabrik, Berlin NW., Marienstr. 30. Atteste und Dankschreiben. Gegründet 1885. Geschäftszeit: 9-1, 4-7 Uhr, Sonntags geschlossen. Fernsprecher: Amt III, Nr. 5631. Analyse: Natriumchlorid 1.202, Natriumsulfat 2.920. Kaliumsulfat 0.172, Magnesiumsulfat 1.160. Mangansulfat 0.14 Eisencarbonat 2.197 in 10,000 Teilen. Flasche habe ich eine bedeutende Erleichterung empfunden, und um 10 Jahre jünger. Augenbildlich etwas erfältet, ba ich beim Gehen sehr nach dem Verbrauche von 60 Flaschen füule ich mich wieder wle leicht schwitze, habe ich Schnupfen und wieber Susten, aber merkwürdig ist, neu belebt, gekräftigt und gesund, Behandlung von 5 verschiedenen dass ich dabei gar keine Atembeschwerden und Angst bekomme, Spezialärzten für Magenkrankheiten, die mit wiederholten qualvollen Magen- woran ich sonst so furchtbar zu leiden hatte, diesmal gar nicht, untersuchungen verbunden waren, hat mir feine Befferung gebracht, trogdem ich und der Sohnepfen verliert sich bereits wieder. Sch fann daher als iechzigjähriger Mann sehr folide und diät lebe, Wein, Bier, Spirituosen und Ihren Stahlbrunnen allen ähnlich lebenden Menschen nur aufs wärmste fchwer verdauliche Speisen nicht zu mir nehme und wenig effe und trinte. empfehlen; mich hat derselbe wieder jang gemacht. 8uglet bitte Dagegen hat Ihre so angenehme häusliche Stahlbrunnenkur mir wieder um eine Sendung. geholfen, so dass ich mich wieder vollständig wohl fühle. Dor Mit vielem Dant und hochachtungsvollem Gruß The Berliner Stahlbrunnen hat bei meinem Leiden wie ein Wunder gewirkt Ich habe mich infolge Bertrauens zu Ihrem Fabrikate ent fchloffen, noch weitere 60 Flaschen zu trinten, um die wirtung zu einer um fo nachhaltigeren au machen. Mit beftem Dante Hochachtungsvoll M. Steinberg, Maler. Berlin NO., Sinienftr. 2, L, ben 12. November 1907. Sehr geehrter Herr Kumbier! Ich bezeuge hiermit der Wahrheit gemäß, daß Ihr..Berliner Stahlbrunnen bei meinem schweren Leber- u. Gallensteinleiden wahrhaft überraschende E folge hervorgebracht hat. Bor jegt etwa 14 Jahren erfrantte ich an Gallensteinkotik derart, dass ich zeitweise täglich mit den grässlichsten Schmerzen verbundene heftige Krampfa fälle bekam. Meine Farbe war ordfahl mit dunklen Schatten unter den Augen, dazu trat Geibsucht hinzu, so dass das Weisse im Auge gelb war. Die ehandlung mehrerer Aerzte nacheinander brachte mir keine Hilfe, nur Linderung auf kurze Zeit, auch im Krankenhause erzielte ich solche nicht. Gine Operation follte das einzige sein. das mir helfen lönne. Da mir aber ein sicherer Fortfall der unerträglichen Schmerzen auch nicht in Aussicht gestellt wurde, fah ich von der Operation ab und unternahm eine Kur mit Ihrem Stahl unnen, der mir von anderen Ioldensgefährten warm empiohlen wurde, weil er ihnen grosse Erfolge gebracht hatte. Sch trant nun 4 Monate hintereinander ghren Stahl brunnen, er bekam mir vorzüglich, ich konnte wieder essen, verdaute wieder gut, kam wieder zu Krästen, die Schmerzen liessen nach, die Antälle wurden seltener, auch weniger schwer, und nach etwa 6 Wochen blieben dieselben ganz fort. Mein Aus sehen wurde wieber ein gutes, und ich fühlte mich seitdem wohl; ich habe bis heute keine Anfälle mehr gehabt, wozu ich jedoch bemerte, daß ich, um eine Wiederkehr zu verhüten, Ihrem Rate folgend, die Kur etwa alle 2 Jahre mit 60 Flaschen wiederholt habe. Nach diesen Grfolgen fann ich Ihren Stahlbrunnen allen ähnlich Beibenben nur warm empfehlen, und gebe Gott, daß noch recht viele leidende Menschen burch den Gebrauch besselben ihre Gefundheit wiedererlangen wie ich. Je habe auch in diesem Jahre eine Stur mit dem Berliner Stahlbrunnen" durch gemacht und finde wieber feine außerordentlich günstige Wirkung auch zur Sträftigung des Allgemeinbefindens bestätigt. Ihre Ihnen sehr dankbare Frau Agnes Finster. Berlin, Christburger Straße 2, den 17. Dezember 1907. Sehr geehrter Herr Kumbier! Ich kann nicht unhin, Shnen mitzuteilen, daß ich mit Ihrem Stahlbrunnen bereits nach 14 Tagen guten Erfolg erzielt habe, alle ärztliche Hilfe war vergebeus. Ich litt soit 3 Jahren an Zuckerkrankheit hatte 7% Prozent Zucker seit einem Jahre an schwerer Nierenentzündung. verior furchtbar Elwoiss. Als ich 14 Tago Ihren Brunnen getrunken hatte( alle Lage Flasche), war alles gehoben, und fühlte ich mich kräftig und gesund. Ich habe vielen Leuten, welche dieselben Leiden haben, Ihren Brunnen warm empfohlen; denselben bat er ebenfalls gute Dienste geleistet. Meine Frau litt seit Jahren an nervösen Kopfschmerzen, anch an Rheumatismus; sie war so matt, konnte sich nicht mehr erholen. Sie hatte viole Aerzte zu Rate gezogen; diese haben ihr ja Linderung verschafft, sie aber nicht geheilt. Nun hat meine Frau zwei Monato Ihren Brunnen getrunken und ist wieder treh und munter und hat keine Schmerzen mehr. Das haben wir nur Throm Stahlbrunnen zu verdanken, der ja im Verhältnis viel billigor ist als Arzt und Medizin. Derselbe kaun allen leidenden Menschen nur heifen; denn der Brannen ist für alles gut. Wir sagen Ihnen, Herr Kumbier, unseren wärmsten Dank dafür, wir sind wieder fröhliche Menschen geworden. Sochachtungsvoll Martin Spors und Frau. Berlin SW., Großbeerenstr. 44, ben 29. Oktober 1907. Alle leidenden Menschen können sich persönlich bei uns erkundigen; wir haben alle 6 Wochen den Urin untersuchen lassen auf Zucker und Eiweiss, aber nichts ist mehr vorhanden Diät zu halten. Nochmals besten Dank. Geehrter Herr! ohno Schlachtenfee, Bittoriaftr. 71, b. 1. 2. 06. W. Alex, Rentler v. Cigentfimer. Sehr geehrter Serr Kumbtor! ych kann es nicht unterlaffen, Ihnen für die Wirkung Sores, Berliner Stahlbrunnen" meinen wärmsten Dant auszusprechen. benn derfelbe bat gegen mein Zeiben wahrhaft Wander getan. Ich war bis zu meinem 40. Lebensjahre gesund und lebensfrob; naoh dieser Zeit fing ioh an zu kränkeln. Ich nahm in einem Jahre etwa Sehr geehrter Herr Kumbier! 100 Pfund an Körpergewicht ab und mußte den Arzt zu Rate ziehen, Antwortlich Ihres werten Schreibens vom 11. b. M. bin ich gern bereit, welcher Darm, Gallensteinkok mit Gallenblasenentzündung feststellte. Shnen die Art meines Lotdens, bei welchem mir Ihr Stahlbrunnen Trotz der ärstlichen Behandlung traten meine Schmerzen immer so vorzügliche Dienste getan, mitzuteilen. heftiger auf, es stellte sich nooh Leberanschwellung und GelbIch litt an hartnäckiger Stuhlverstopfung, hatte oft 4-5 Tage sucht in erhöhtem Masse ein, so dass alle Aerzte, die mich belang keinen Stuhlgang, dazu Koptschmerzen und Ohrensausen, handelten, zu einer Operation rieten, da diese der einzige Answeg ferner litt ich an Verdauungsstörungen; beim oder vielmehr wäh- zu meiner Wiederherstellung sei. 3 weigerte mich aber, mich einer rend des Essens hatte ich kolossalen Appetit, wahren Heisshunger, folchen zu unterwerfen, da mir die Gewißheit war, dass ich bei meinem ete Stunde nach dem Essen dann furchtbare Magenbeschwerden, Schwächezustand etne solche nicht überstehen würde. ein Gefühl, als wenn ich einen heissen, sohweren Stein im Magen hätte, verbunden mit heftigem, heissem Aufstossen; dazu war der Leib in der Magengegend angeschwollen. Ferner hatte ich sehr an Sohlaflosigkeit zu leiden. Schon nach dem Gebrauche von 15 Flaschen Ihres Stahlbrunnens verspürte ich Besserung; nuu hat mich der Gebrauch von schon 30 Flaschen wieder hergestellt, was ich Ihnen hiermit denkbar bezeugen kann, Essen und Trinken schmeckt und schlafen kann ich auch sehr gut. Ich werde jede Gelegenheit wahrnehmen, Shren Stahlbrunnen bei Kollegen und Bekannten zu empfehlen. Hochachtungsvoll Fr. Henschke, Rönigl. Sokomotivführer. Berlin, Hohenloheftr. 5, den 21. November 1907. Sehr geehrter Herr Stumbler! neber den bisherigen Erfolg der Stur folgendes: Ich bin sehr zufrieden. Das erfte, was sich einstellte, war ein kräftiger Appetit. Ram ich sonst aus dem Dienst, vermochte ich taum infolge der Ab ipammung zu eчen. Jegt habe ich einen wahren Heißhunger. Früher litt ich stets an kalten Händen und Füssen; jetzt sind Hände und Füsse warm, und die Empfindlichkeit gegen Witterungseinflüsse hat sehr nachgolasson. Dazu erfreue ich mich jest auch einer besseren geistigen Frische, einer allgemeinen Kräftigung und eines besseren Aussehens. Magenbeschwerden habe ich durch den Brunnen nicht gehabt; der Stahlgang wurde gut geregelt. Go tann ich mit gutem Gewiffen fagen: Ihre Versprechungen haben sich erfüllt. Ich habe auch schon Gelegenheit genommen, den Brunnen weiter zu empfehlen. mich Ihnen bestens empfehlenb. zeichne Ihr erg. Otto Selffert, Lehrer. Schöneberg, den 30. Juni 1907. Derfelbe Serr schreibt auf die Bitte um Grlaubnis bagu, am 2. Jul 1907: Gohr geehrter Herr! Ich geftatte Ihnen gern, meinen Sturbericht zu veröffentlichen; denn das darin Gesagte sind Tatsachen. Sochachtungsvoll Sehr geehrter Herr! O. Selffert, Ich freue mich, Ihnen mittellen zu können, daß sich Ihr ,, Berliner Stahlbrunnen", ben ich bisher in drei Wiederholungen gebrauchte, so wirklich vorteilhaft bei mir bewährte, dass ich denselben einem Verwandten Auf Ihre werte Anfrage wegen meiner Strankheit tann ich Ihnen mitteilen, gegen ein Magenleiden bestens empfehlen konnte, worauf mir eine baß ich den Brunnen gegen Gicht, Rheumatismus, auch körperliche gleich gute Wirkung auch in diesem Falle gern bestätigt wird. Schwäche trinte. Jeht Ottober vor 4 Jahren fing die Krankheit damit an, daß Ich habe beim andauernden Gebrauch des Brunnens eine ganz ich eines Morgens steife Glieder hatte. Ich habe dann gebottort, babe wesentliche und offenbare Besserung meines durch nervöse Ginreibungen und Bäder genommen, wurde aber immer schwächer, so Magenkrankheit" sehr beeinträchtigten Allgemeinbefindens verdass ich zuletzt be'd nicht mehr imstande war, die Treppen zu spürt. Gegen früher ausgeprägte Unlust zum Essen empfand ich steigen; ich sah gelb und fahl aus und hatte nachts keinen Schlaf, bald einen äusserst regen Appetit; der Stoffwechsel wurde regelWeihnachten vor einem Jahre lafen wir dann von Ihrem Brunnen; mein Mann mässig, und in merklich wohltuender Weise wirkte der Brannon tam zu Ihnen selbst und bestellte thn, wusste auch von meiner Schwester, auch auf die Nierentätigkeit ein und schaffte mir allgemein eine dass er dieser vor etwa 12 Jahren gut bekommen war gegen seither langentbohrte Ruhe in den Verdauungsorganen. Schwäche und Blutarmut. Als ich dann 2 Lieferungen( 60 Flaschen) Ihr Stahlbrunnen erscheint für mich also als das Alittel, getrunken hatte, fühlte ich mich schon bedeutend wohler, mein mir Wohlbefinden zu schaffen und zu erhalten, und ich werde Aussehen wurde besser, und ich konnte dann im Sommer sohon denselben stets gorn gebrauchen. Sochachtungsvoll G. Hasenbank, wieder kleine Spaziergängo mit meiner Familie machen. Bin ja nun 30. Auguft 1907. wieder so weit, dass ich meine Wirtschaft besorgen, auch zeitweise meinem Mann beim Verdienen etwas beistehen kann; es ist ja natfirlich folch Leiden, was man wohl nicht wieber ganz los wird. Auch in bezug auf den Stahlgang ist es jetzt besser bei mir; während der Brunnen bet anderen vielleicht mehr zum Abführen dient, war es bet mir das Gegenteil; ich mußte vordem immer viel laufen, da die Berbauung wohl eben schlecht war, baher rührt wohl auch viel die Schwäche her. Ich kann den Brunnen aar allen ähnlich leidenden Personen sehr empfehlen. Hochachtungsvoll Frau M. Jänicke. Berfis, Watternftraße 12, ben 3. November 1907. Sehr geehrter Herr! Merter Herr Rumbler! O Mirbachstr. 46. Bitte Sie höflicht, bie 30 leeren Flaschen abholen au laffen. Ihr Stahlbrunnen hat mir für Blasenkatarrh sehr gute Dienste getan, wofür ich bestens danke. Hochachtungsvoll Carl Thlolo. Berlin O. Schreinerftr. 18, ben 22. August 1907. geleistet hat. Sehr geehrter Herr Rumbler! Gs brängt mich, Ihnen mitzuteilen, daß mir Ihr Berliner Stahlbrannen", von bem teh 60 8L getrunten babe, ausgezeichnete Dienste Ich bin jetzt 64 Jahre alt und leide sohon 30 Jahre an einem bösen Bronchialkatarrh, zu dessen Hollang ich alle Jahre in verHogar 7 Winter in San Remo Der Wahrhelt muß ich bie Ehre geben und teile hnen ergebenst mit, dass schiedenen Bädern ich mit Ihrer Stahlbrunnenkur sehr zufrieden bin. Jah bante bestens für ble pünftliche Zusendung. Erstaunt bin ich über den guten Erfolg in Italien war. Dies hat ja immer etwas geholfen; ich wurde bann öfter und die Wirkung, und kann allen ähnlich Magenleidenden ihre fchwer frant und bekam immer sehr schwer Luft, wovon ich mich sehr Stahlorurnenkur nur aufs wärmste empfehlen. fchver erholte. Sm Serbst 1905 betam ich nun ein schweres Asthma, fo 8 Information über mein Magenleiben tette ich mit, dass ich seit über baß ich, wenn teh mich nur bückte, keine Luft bekommen konnte. Da börte rant Jahren as starkem Aufstossen, Blähungen, wenig Appetit, i ven Shrem Stahlbrunnen und befchloß, damit einen Verfuch zu machen wenig Sohlaf und schwerem Stuhlgang gelitten habe. Erstaunt Ich kann Ihnen nun nicht genug danken für die Wirbang doswar lah über die sofortige Wirkung schon nach der sweiten Belben, denn mein Asthma ist gänzlich gehoben, und ich fühle mich Durch Zufall hörte ich da von Ihrem Stablbrunnen und beffen günstiger Wirkung auch bei Gallensteinleiden, und ich beschloß sogleich, auch dies Mittel anzuwenden, da alle anderen fehlschlugen. Nach ben erſten Flaschen jedoch zeigte sich wenig Hoffnung, mein Zustand wurde so bebentlich, baß ich jede Stunde metne legte nennen fonnte. Auf Ihr Anraten, den Stahlbrunnen dennoch in kleinen Portionen weiter zu trinken, ohne andere Mittel zu nehmen, stellte sich denn bald günstiger Erfolg ein, der nach der 8. Flasohe zusehends bemerkbar wurde. Der Appetit regte sich, die Schmerzen liessen nach, und nach etwa 6 Wochen fühtte toh doh so bräftig, dass ich das Bett für einige Stunden des Tages verlassen konnte. Von Tag zu Tag machte toh dann bowunderungswürdige Fortschritte, so dass alle meine Bekannten und Verwandten in Staunen versetzt wurden über meine weitere sohnelle Genesung. Diefe babe ich nur Shrem Stahlbrunnen zu verdanken und fann benfelben allen Leibenden nur aufs wännfte und aufrichtigste empfehlen. Ich werde jezt 50 Jahre alt und werde nicht unterlassen, die Bminentur mit dem Stahlbrunnen zu wiederholen zeichne mit vielem Dant und Hochachtung Berlin, Dudenarber Str. 10, ben 9. 2. 06. Frau Helse. Sehr geehrter Gerr Kumbier! Ueber die Kur, welche meine Frau mit Ihrem ,, Berliner Stahlbrunnen" vorgenommen hat, fann ich Ihnen nur Sobendes mitteilen. schweren Magen-, Darm-, Leber- und Gallensteinleiden, war dabei Meine Frau, Witte ber 40ec, litt über 2 Jahre an einem überaus in hohem Grade blutarm und fühlte sich stets ungemein matt. Fast andauernd hatte sie einen brennenden, bohrenden, drückendon Schmerz im Magen bis zum Rücken duroh. Sie war sehr leicht erregbar, und bei dem geringsten Aerger hatte sie das Gefühl des Vollseins mit hässlichem Aufstossen. Lust am Leben hatte sie vollständig verloren und war einem Skelett ähnHch heruntergekommen, da ste von Speisen fast nichts mehr bei sich behielt, fondern besonders bei Kolikanfanen gabiges Erbrechen hatte. In diefer geit ber fehweren Krankheit hörte ich von Ihrem Berliner Stahlbrunnen", ber so gute Dienste leiften follte, und riet meiner Frau, doch eine Kur damit zu versuchen. Sie wollte aber nichts davon wiffen und meinte, ihr helfe doch nichts mehr. Jetzt ist sie anderer Meinung, denn sie hat durch Phren Stahlbrunnen ihre Gesundheit wieder erlangt, das Leiden ist beseitigt, alo hat wieder Fleisch am Körper, oine langt. Auch viele Bekannte die auf unsere Empfehlung den Stahlbrunnen gesunde Gesichtstarbe und hat auch ihre Lebenslust wieder er getrunken bei ähnlichen Zeiben, haben ebenfalls guten Erfolg erzielt und find barüber erfreut, wie wir felbft, bie wir den Stahlbrunnen empfohlen hatten. vem Rate folgend, wird meine rau die sur alle 3 Sabre wiederholen. Walt vielem Daut hochachtungsvoll und ergebenft Ferdinand Genurich, Bohrleger der Städttfchen Markthallen. Berlin, Andreasstr. 66, ben 20. 2. 06. Gehr geehrter Herr Stumbler! Berliner Stahlbrannen bezogen, wird es für Sie vielleicht intereffant fein, Nachbem ich feit mehreren Jahren von Ihnen größere Duantitäten bes etwas über die Wirkung desselben au hören. Bezug, fo bas es eigentlich überfüffig fit, dem Brunnen hter noch ein Lob ju Für den günstigen Erfolg in unserer Familie spricht wohl ber häufige fingen. Dennoch will teh Sonen aber sagen, daß uns die Kur, die wir fahrlich awelmal, im Frithjahr und Serbft, ausigren, ausserordentlich befriedigt hot. Besonders erwies sich bei den Kindern die Wirkung als sehr günstig, und fann ich namentlich bei einem besonders zurückgebliebenon eine wesentlich bessore Entwicklung konstatleren. Ich begann bei biefem eigentlich mit schwerem Herzen die stur, weil ich fürchtete, baß der Brunnen bem Klube, dessen Magen nur ganz leichte und wenig Speise aunahm und vor allem keine Medikamente vertrug, Don Nachteil fein tönne. Der Gebrauch sollte mich aber eines Bessorn betebren, denn schon nach wenigen Tagen seigte sich bei dem Kleinen ein Appetit, wie oh thn vorher noch nie bet them kennen gelernt hatte, auch fagte thm ber Genuß des Brunnens zu. Es fcheint, felt bas simb ben Brunnen trinit, ein Umschwang im Körper eingetreten zu sein, denn das Befinden, welches früher viel zu wünschen übrig loss, ist jetzt andauernd gut. Gin anderer Sjähriger Senabe, der sonst zwar gefund tft, trinti auch jebesmal mit, und ich finde, baß jedesmal danach die Gesichtsfarbe viel frischer und der Appetit reger wird. Ich sage mir, dass man dadurch Krankheiten, die sich bei Kiadorn of als Skrotein, Blut armat usw. einstellen, vorbeugt. Such bei unseren Dienstmädchen, daß hochgradig bleichstichtig wat, hat fich der Stahlbrunnen ausserordentioh bewährt. Ebenso hörte tch von Befanaten, denen ich ihn empfohlen hatte, gute Grfolge. Wilt Hochachtung Frau Clara Hübner, Bifchachteret. Frankfurt a. D. Serbianbite. 11, 8. 18. 2. 08 Hingewiesen sei noch darauf, daß der Berliner Stahlbrunnen sich besonders auch bei Mierenleiben und Zungenletben bewährt. Biele weitere Originalbankschreiben aus neuerer und nenester Zeit liegen zur Einsicht bereit. Warnung! Falsche Garbáty! In letzter Zeit sind speziell in Gastwirtschaften grosse Mengen von minderwertigen Nachahmungen meiner bekannten Cigarettenmarke „ Königin von Saba" ohne Steuerbanderole gefunden worden. Ich bitte daher Händler und Restaurateure in ihrem eigenen Interesse dringend, beim Einkauf meiner Cigaretten die Echtheit derselben sowie die Unverletztheit der Banderole genau zu prüfen und sich über die Bezugsquellen genau zu orientieren, da derartige Falsifikate hauptsächlich von sogenannten fliegenden Händlern, die ihren richtigen Namen verschweigen, angeboten werden. Die Käufer dieser Nachahmungen machen sich nicht nur des Vergehens gegen das Warenzeichengesetz, sondern auch der Steuerhinterziehung schuldig. Cigarettenfabrik J. Garbaty Pankow- Berlin. Schluss- Ausverkauf Die aus einer Konkursmasse herrührenden Restbestände: Teppiche, Gardinen, Portieren, Diwan-, Tisch- und Steppdecken etc. sollen total geräumt werden und sind die Preise 3313-50% horab O gesetzt. Behufs vollständiger Neu- Aufnahme des Lagers soll alles, bis aufs letzte Stück, geräumt werden. Sensationeller Gelegenheitskauf! Teppichhaus Adler Königstr. 20-21, an der Jodenstraße. M. Krügers Speise- Leinöl ist das beste, täglich frisch und garantiert rein. Hausfrauen! Wenn Sie wirklich schmackhaftes, frisches und reines Speise- Leinöl genießen wollen, dann achten Sie bei Einkauf stets auf das Flaschen- Etiquett ,, Spreewälderin in Nationaltracht und fordern ausdrücklich M. Krüger& Speise- Leinöl. Dasselbe ist in besseren Kolonialwaren und Vorkostgeschäften zu haben. Sollten Sie bei Ihrem Kaufmann, bei ⚫ auch Abgerissen a. unmodern an Garderobe brauchen Sie bei unseren Preisen nicht zu gehen. Wir empfehlen getragene Monatsgarderobe in feinsten Werkstätten gearbeitet, von Herrschaften, Doktoren. Kavalieren nur Wochen gebrauchte Monats- Anzüge. 7, 10, 14, 18 M. Monats- Paletots 5, 8, 12, 16 M. Hauptgeschäft: J. Wand Große Frankfurter Str. 116 2. Geschäft: Chausseestr. 89 8. Geschäft: Chausseestr. 86 2 L. Kahnt Dampfschiffs- Reederei und Schiffswerft. Stralau: Teleph: Amt VII 580. Tunnelstraße 34, Berlin C.: Tel.: Amt VII 13 459. .An der Stralauer Brücke 5 empfiehlt Gesellschaften, Vereinen und Schulen seine Möbel Teilzahlung Salondampfer au ganze Einrichtungen wie auch Einzelmöbel in jeder Preislage. Enorme Auswahl. Besichtigung erbeten. Eigene Tischler- und Tapezierer- Werkstätten. A. Schatz sen. Brunnenstr. 160, Eingang Anklamer Straße. Arbeiter, 22332* die ein Bigarrengeschäft einzurichten beabsichtigen, wollen nicht berfäumen, mein reichhaltiges Kommiffionslager und Agenturgeschäft zu befichtigen. Besonders mache ich auf die Spezialmarken: 99 Malinda" und„ Lady Godiva" welche in hunderten Geschäften eingeführt sind, aufmerksam. bem Sie Jore Einkäufe zu machen pflegen, M. Krügers Speise S. Rund, Garren Berlin O., Marfiliusstr. 23 Leinöl ,, Marke Spreewäiderin" nicht erhalten können, so betommen Sie dasselbe in den Geschäften nebenan oder gegenüber sicher. Engros- Lager Berlin SO., Skalitzer Straße 105. gegen bar und auf Möbel Teilzahlun H. Lichtenthal. Oranien Straße 14a, am Heinrichsplatz, Gneisenau Straße 17, Ecke Solmsstraße. Das 28 jährige Bestehen meiner Firma bürgt f. reelle preiswerte Waren. Bei Arbeitslosigkeit weitgehendstes Entgegenkommen. Schreibmaschinen, rotierende Vervielfältigungs- Apparate mit selbsttätigem Papiereinleger. Friedrich Fischer Bethanien- Ufer 8 BERLIN Bethanien- Ufer 8 Telephon Amt IV, 4543. Ständiges Lager in Kontor- Möbeln, Rolljalousie- Schränken, Selbstöffner- Schränken, Schreibtischen etc. 1871L* Auf Wunsch Extra- Anfertigung. Lieferant der meisten Gewerkschaften Deutschlands. Künstliche Zähne von 1,50 M. an. Teilzahlung. Vorbehandlung umsonst. Langjährige Garantie. Plomben von 1 M. an. Zahnziehen schmerzlos von 1 M. an. Umarbeitung schlecht figender Gebisse von 1 M. pro Zahn an. 1495 に 水 ( Brivat- Institut.) Friedrichstr. 23, 1. Zahntechnische Akademie. Spredzeit 9-1, 3-7 116r. Sonnt. 9-2 11. für Zigarren, Wohnungs- Einrichtungen sowie einzelne Möbel zu äußerst billigen Preisen. Kulante Zahlungsbedingungen. Bis 31. März cr.: Ausnahmepreise. Bel Arbeitslosigkeit größtes Entgegenkommen. Möbel- und Ausstattungsmagazin AlexanderW. L. Adomeit, Straße 28. Lehr- u.Versuchsanstalt der Brauer in München Privatinstitut Direktor Dr. Doemens. Beginn des nächsten viermonatlichen Hauptkursus 27. April 1908. Prospekte gratis. Bezugnahme auf diese Zeitung erbeten. 209/ 11* Die Möbel- Fabrik bon A. Schulz, 5 Reichenbergerstr. 5 empfiehlt Wohnungs- Einrichtungen von 240-10 000 m. in nur anerkannt gediegener Ausführung in jeder Holz. und Stilart sowie auch Polsterwaren eigener Fabrikation zu äußerst billigen Preisen. Streng reelle und gewissenhafte Be diemung. Kulante Zahlungen. Tel. Amit IV 6877.[ 14992* Technische's Akademie Berlin Berlin 5. Markgrafenstr. 100. Gegründet 1898. Polytechnisches Institut zur Ausbildung v. Ingenieuren, Technikern u. Werkmeistern in Elektrotechnik u. Maschinenbau. Hervorragende Lehrkräfte u. Lehrmittel. Reichhalt. Laborator. Ingenieurdiplom. Staatliche Aufsicht. Abendkurse mit Laboratorium f. Elektrotechnik u. Maschinenbau. Direktion: Ernst Ziller und Fritz Hoppe. Prospekte frei. [* jeder Größe zu Partien in der Umgegend. Der großen Nachfrage wegen empfiehlt es sich, Dampfer zu Sonnabend- und Sonntagspartien schon jetzt zu bestellen. 2287L Doppelseit. bespielt Pass. f. jed PlattenSprechmaschine. Größtes Repertoire Ueberall erhältlich Kataloge gratis u. franko. Bezugsquellen weist nach die Fabrik Homokord PLATTEN Mark 3.Homophon Company, G. m. b. H. Berlin C. 48 Klosterstraße 5-6. Rum Cognac selbst zu bereiten! Eine Originalfl. Neichels Rp. Gine Originalta tum: Rp. Echter franzöfifchuraEchter Jamaika Extrakt für 75 Pf. ExtraQualität*** 1.25 M. mit 1 Ltr. Weingeist nach Vorschrift be reitet gibt 2 Ltr. Rum über b. edlem natürl. Aroma u. feinem träftigen Geschmack, ber fetbit Kenner in Erstaunen den setzt. Borzüglich zu Tee == und Grog.= == 75 Pf. ExtraDualität*** 1.25 M. mit 12tr. Weingeist nach Vorschrift bereitet gibt 21Ltr.Cognac über bon vollem, naturreinem Geschmack u. feinblumigem Bukett, besser als manche französische Marke und von keiner Nachahmg. erreichbar! Man überzeuge sich selbst durch einen Versuch von der überraschenden Feinheit und bedenke die enorme Ersparnis! Bei 6 Flaschen die 7. gratis! Man hüte sich vor Nachahmungen einzig echte und nehme nur die bewährte und Marke„ Lichtherz". Otto Reichel, Berlin SO., Eisenbahnstr. 4. Fernsprech- Anschlüsse Amt IV, 4751, 4752, 4753. Niederlagen in den durch meine Schilder kenntlichen Drogerien 2. Wo nicht erhältlich, Versand ab Fabrik. Man ver- sofort Die Destillierung im Haushalt" kostenfrei! lange wertvoll. Rezeptbuch m. Anleitung zur Selbstbereitung fämtlicher Liköre zc. 96 Reichel- Spiritus, Feinst. Weingeist$ 6 Vol.-% 1 60 Mk. 1,60M bon höchster Reinheit, gar.1, UUexkl. nur in Originalfüllungen mit unversehrtem Verschlußstreifen. Möbel! Stube und Küche Küche Anzahlung 15 M. an Einzelne Möbelstücke Anzahl 3 M. VON an Bessere Wohnungseinrichtungen in jeder Stilart, jedem Geschmack entsprechend bei denkbar kleinster An- und Abzahlung. M. Beiser Lothringer Straße 6? Lieferung frei Haus! Goldwaren- Industrie Belmonts& C Königstrasse 40. Bitte genau auf Hausnummer 46 zu achten, da häufig Verwechslungen vorgekommen. In 80 m langer Auslage finden Sie Tansende Schmuckgegenstände mit deutlicher Preisnotierung ausgestellt Einsegnungs- Geschenko in grösster Auswahl. Fabrikation Detail- Leipziger Strasse 35, Charlottenstraße, Verkauf und Königstrasse 46, Hoher Steinweg. Belmonte& Co., En gros Export Ecke Ecke Kolliers mit modernen Anhängern, mit Edel- Ein Meisterwerk vollendeter Uhrenfabrikation! Broschen u. Ohrringe, steinen gefasst, von 20 M. an. In Gold plattiert von 7-15 Mark. Kettenarmbänder in echt Silber von M. 1.50-8.-, auch mit reiz. Anhängern in Gold plattiert, von M. 3-15. Gold. Glieder- u. Ketten- Armbänder, mit Edelsteinen verziert, in allen Preislagen. Gold. Krawatten- Nadeln in verschied. Mustern <- an von M. 4.Patent- Anker- RemontoirKavalier- Stahl- Uhr Nr. 1803, Modell 1808 10M mit versilbertem Zifferblatt Mark 12 Eine gleiche Uhr kostet im Silbergehäuse, Bassinform, 800-1000 Reichsstempel. M. 20 desgl. mit Sprungdeckel. M. 28 in Tula- Silber in Gold M. 38 M. 45 • • 3jährige schriftliche Garantie. Boizende Manschettenknöpfe Gold. u. silb. Damen- u. Herren- Uhren von 2.50-18 M. in allen Preislagen und grösster Auswahl. reizende Garnituren, in großer Auswahl. Gold- Broschen in diversen Mustern von M. 4.- an In der Mitte 1 echter Saphir oder Rubin, an d. Mattgoldener Seite je 1 echter Ring, gesetzl. Diamant M.12. gestempelt. DELMONTE CO Leipziger Strasse 35. In 5 großen Schaufenstern, in 7 Schaukästen sowie in 14 Fenstern erster Etage finden Sie Tausende Schmuckgogenstände mit deutlicher Preisnotierung ausgestellt. Lagerbesuch ohne Kaufzwang gern gestattet. Verkäufe. Teppiche mitfarbenfeblern Fabril. niederlage Große Frankfurteritraße 9, parterre fein Laden. Mauerhoff.+1 Gardinenbaus Großeranfiurter. Straße 9, barterre. Rein Laden. Mauerhoff. A 349+ Gardinen, Stores, etwas an geschmust, Fenster 1,25, 1,85, 2,50, 3,75, 3,85, 4,50 ust. 350 Inventur- Ausverkauf, Zeppiche Teppiche. Vorwärtsleser erhalten mit Farbenfehlern und Fabrikmuster auf meine spottbilligen Inventur mit 10 Prozent Rabatt. E. Weißen- preise 5 Prozent Ertrarabatt. Thomas, bergs Teppichhaus, Große Frank Oranienstraße 160, Dranienplatz. furterstraße 125. Nähmaschinen. Zahle höchste Vergütung wer kauft oder nachweist. Schnellnäher, Bobbin usw. Hruda, Rosenthalerstraße 19. 5185* Monatsanzüge und Winter paletots sowie Joppen von 5,00, olen von 1,50, Gebrodanzüge von 12,00, Frads von 2,50, sowie für for pulente Figuren. Steppdecken, Fabrikmuster, Stüd 3,65, 4,50, 5,85, 6,75 ust. 1+ 351 Stevydecken billigst Febril Große Frantiurterftrage 9, parterre. +1 Plüsch- und Tuchportieren, Fenster 3,85, 4,65, 5,25, 6,50, 7,50 usw. Große Frankfurterstraße 125. 352* Tischdecken, Wolle und Plüsch, Brantleute, Umzügler! Spott billigster Bettenverkauf, Gardinenverkauf, Teppichverkaufs, Wäscheverkauf, 1,65, 1,85, 2,35, 2,85, 3,50, 5,00 usw. Steppdeden, Anzügeverkauf, Baletot- Läuferrefte in allen Längen und verkauf, Schmudsachen, Trauringe, Breiten zu Spottpreisen. 354* Uhrenverlauf, Verschiedenes. RenomSofabezüge( Refte), Wolle und mierteftes Pfandhaus, Weidenweg Plüsch, mit 15 Prozent Rabatt. neunzehn. 377. Weißenbergs Teppichhaus, Große 10.00, Dedbett, Unterbett, Stiffen, Frankfurterstraße 125. 3558* rotrofa Inlett. Pfandleihe Andreas Pianino, bohes, freuzfaitig, 140 Straße 38. 3468+ Mart, Turmstraße 8 I. Landbett, zwei Dedbetten, zwei Riffen, zweischläfrig 18,00, große Rafen 1,00, Pfandleihe Andreas fraße 38. 3478 Banernbeckbett, Unterbett, zwei Stiffen 27,00, große Freischwinger, Regulatore 9,00. Pjandleihe Andreas ftraße 38. Fahrgeld wird vergütet. Fahrräder, Zeilzahlungen. Invalidenstraße 20 Staligerstraße 40. 320* Steppdecken spottbillig, Fabrit Große Frankfurterstraße 60. 2993s Pfaudleihhaus, Stüftrinerplatz 7, am Grünenweg. Berfallener Pfänderverkauf, spottbilliger Gardinenver Tauf, Bortierenverlauf, Wäscheverkauf, Dedenverkauf, Anzügeverkauf, Uhrenverkauf, Goldsachen, Silberfachen passende Einsegnungsgeschenke. 331 Federbetten, Stand 11,00, große 16,00, Pfandleibhaus, Küftrinerplas 7. Tischdecken spottbillig. 116/ 18* Milchgeschäftseinrichtungen, Milchtübel, Sannen, Maße, Milchfiebe, Wiegeschalen, Buttermaschinen nfw. billigst Jordan, Michaelkirch straße 21. 275s Metallbetten, Kinderbettit elle, Kinderwagen, Sportwagen, gebrauchte, zurüdgesezte. Schneider. Kurfürstenstraße 172( Dennewiß ftraße). 5976* Geschäftsverkäufe. Nestanration, große Fabrik, Baus gegend, wegen Grundstücksübernahme fofort zu berkaufen. Erfragen Utrechterstraße 10, Restaurant.+117 Zigarrengeschäft verkauft Gliese, Wittstockerstraße 23. +102 Milchgeschäft, gutgehendes, ber +134 Zigarrengeschäft, 850 Miete, zwei zimmerige Wohnung, Preis 600, vers fäuflich. Näheres Seestraße 66. 246/6 Restauration billig zu verkaufen. Brauerei hilft. Bärwaldstraße 41, 6425 Photographen Apparat, 9X12, Fliegetauben, Weißschwänze vor billig, Erlernen gratis, Böhmer, rätig Weißenburgerstraße 60, Tauben Wassertorstraße 56. + 123* +111 börse. Herrenfahrrad, hochelegant, jeden Hobelbank, sämtliches Tischlers annehmbaren Preis, Drontheimer werkzeug, verkauft Schneider, Star straße 40 II geradezu. +80 garderstraße 3. +123 Herrenfahrrad, hochelegant, jeden Damenhemden, Herzfasson, mit annehmbaren Preis. Mitschte, Dront- gestickter Basse 1,25, Herrenhemden1,30, heimerstraße 40, born II.+145 Bettbezug nebst zwei Stopffissen 4,75. Halbrenner, nagelneu, fofort, Normalwäsche, Arbeiterhemden, so- läuflich Romintenerstraße 15. Schleuderpreis. Verwalter, Kopen- wie einzelne Reisemuster spottbillig. +145 Wäschefabrit Salomonsky, Dirdsen hagenerstraße 67.. Flügel! Vertilo, Photoapparat, geöffnet. straße 21, Alexanderplat. Sonntags Ernst, Frucht Geige, spottbilligft. straße 37. +126 Hochwald- Landparzellen, Quadrat: rute 4,00. Stettiner Borortbahn. Kühn. Borjährige Schleierschwänze, Ma- Sloß, Weißenburgerstraße 59. 689b tropoden, Guramin, lebendes Futter, Taschensofa, Bronzefronen, Bilder, Schmolle, Romintenerstraße 2.+126 Betten, Gardinen, Ruhebett, Bett Hobelbank verkauft Strause, Lange- ftellen verzugshalber schnell Alleranftraße 9. drinenstraße 110, I. Neue Garderobe zu staunend billigen Preisen, aus Pfandleiben verfallene Sachen tauft man am billigsten bei Naß, Mulad ftraße 14. Pfandleibhaus! Hermannplaz 6. Pfänderverkauf! Gardinenverkauf! Staunend billige Herrenanzüge! Herrenpaletots! Extrabilliger Bettenverkauf! Wäscheverkauf! Steppdecken! Plüschtischdecken! Teppichverlauf! muß dringend spottbillig verkaufen. Uhrenverkauft Kettenverkauf! Ringe Frankfurter Allee 104, Groffer. † 126 verkauf! Schmudsachen! Sonntags ebenfalls geöffnet. +142 Damenjacketts, Baletots, Mäntel, Lifts, Kostüme( hochelegante Reisemuster), teils auf Seide, durchweg 9 Mart. Julius Neumann, Belle4198* alliancestraße 105 Gasbronzekronen, dreiflammig 6,00, Salongastronen 15,00,( as 638 Ihren 1,50, Gardinen- Ausverkauf wegen Erbfchaftsregulierung spottbillig Grüner 4078 Beg 80, parterre. Nähmaschinen. Vergüte bis 20,00 wer Teilzahlung lauft oder nachweist. Sämtliche Systeme. Postkarte. Brauser, Frankfurter Allee 101, Laden. 2970 Gastronen, Teilzahlung 0,50 wöchentlich. Teppiche, Portieren, Läuferstoffe, Gardinen, Steppdecken, Tischdecken, Wandund Taschenuhren, Bilder, Spiegel, Bettwäsche, 332 Betten, Gastronen, Petroleumtronen ohne Anzahlung, Woche 1,00. Louis Böttcher ( felbst): Borhagenerstraße 32( Bahnverbindung Warschauerstraße), Reinidendorferstraße 116, Schönhauser Allee 80, Potsdamerstraße 81, Nirdorf, Kaiser Friedrichstraße 247. Herren und Knabengarderobe. Meisels, Große Frankfurterstraße 57. Leihhaus Prinzenstraße 28, I, Ede Ritterstraße: berfallene Pfänder, Brillanten, Goldsachen, Uhren, Ketten fpottbillig zu jeder Gelegenheit.[ 2805se Metallbetten, prachtvolle, Kinderbettſtell umzugshalber spottbillig, Ritterstraße 112 II. Gaswandarme 0,65, Schaufensterbeleuchtung, Gasbogen lampen, Gassparkocher 1,00, 8wei Loch 3,00. Schröder, Hochstraße 43. Abessinierpumpen 8,00 bis 100,00, Sauger 2,50, Saugrohr, Flügel pumpen 10,00. Gartensprißen 25,00, Hanfschläuche, Gummischläuche. Bum penfabrik Schröder, Hochstraße 43.* Kartoffeln, Daber Zentner 3,25, rote Bentner 2,85 ab Lager, mehlig, gefund, richtiges Gewicht. Nixdorf, Steinmeßstraße 113, Berlin, Stalizers +142 ftraße 119. Reichgeftickte Tischdecken in Filztuch 1,85, in Biftoriatud 2,35, echt Plüsch 5,85, Inventur Räumungspreise. Teppichhaus Emil Lefèvre, Dranienstraße 158. = • +126 Brennaborrad, noch Garantie, Pianino, Nußbaum, Panzer flimmstod, langjährige Garantie, befonderer Umstände halber für halben Kostenpreis. Schöneberg, Hauptstraße 137 I. +98 Pianino, nußgefchnikt, prachtvoller Ton, sehr billig. Stemmer Brauer, Wörtherstraße 23. +98 Tischlerwerkzeug, Nuthobel, Grat hobel, Grundhobel, Falzhobel, Bahnhobel, Schließfäge, Dertersäge und anderes verkauft Doberich, Linien246/20 Restaurant, eriftenzficher, 20/2 Schultheiß, 5/2 Breithaupt durch schnittlich, verkäuflich Thaerstraße 5. ( Parteilofal geeignet.) Billard, Vereine. 4 6265 Lattenzaun, neu, Leisten, Latten, Umstandshalber jezt 11 Jahre Bretter, Fenster, auch Rohrleger bestehendes Bapiergeschäft, gute Woh material verkauft billig Krumbhorn, nung, billig, Stolbergerstraße 17. 664b Simon- Dachstraße 28/29. 246/11 Papier Geschäft verkauft frant legenheit. Kleinschmidt, Dderberger 5 Prozent. A. W. Postamt 58. 6615 Herrenfahrrad, spottbillige Ge- heitshalber sofort billig. Parteiges. straße 22. 246/13 Parteilokal sofort zu verlaufen, 6165 Zigarren besserer Qualitäten be- Gräfestraße 31. deutend unter Preis zu verkaufen. Sargmagazin im Osten Berlins, 150" Postamt Oranienburgerstraße. Polizeirevier im Hause, gute Eristenz, Rolle preiswert zu verkaufen. sofort zu verkaufen. Näheres Gus 696b benerstraße 18. Senpf, Griebenomstraße 19. +135 Lieferwagen und alle Sorten Räder Seifengeschäft! gutgehendes, ist 6985 fofort berkäuflich Kochhannstraße 40. Balisadenstraße 101. Gutgehendes Vorfostgeschäft sofort billig zu berkaufen, für Barteigenossen fichere Existenz, Baumschulenweg, Marienthalerstraße 25. straße 242 I. +51 Herrenfahrrad 30,00, Freilauf Uebergardinen, Plüschteppich, Rüdtrittbremse. Dähn, Bionstirch 6955 Steppdeden, Standbetten, Gastrone, ſtraße 16, II. Gardinen, Säulentrumeau, baumvertiko billig. Hoffmann, Naunyn straße 52. Nuß- Anzüge, Baletots, zurüdgebliebene Maßsachen spottbillig. Bluhm u. Co., 685b Friedrichstraße 212 I. Kein Laden! Betten umständehalber spottbillig. Herbst, Invalidenstraße 5. 6776 6,50 prachtvolle Betten, Daunen betten spottbillig. Dresdenerstraße 106, I links. 0 Konfitürengefchäft wegen Grund ftüdübernahme preiswert zu vers taufen. Borhagen Rummelsburg, Wühlischstraße 27. +21 6716 Meine seit 26 Jahren mit bestem Erfolg betriebene Tischlerei für Geschäftseinrichtungen wünsche sofort zu verkaufen. Jahn, Fischerstraße 26/27. Halbrenner, Brennabor, 38,00. 117/8 Parteilokal umständehalber zu 1578 Grams, Aderstraße 65. Kinderwagen, weiß, Gummi, verkaufen. Bu erfragen Memeler Motorzweiräder, Ein- und Zwei- verkauft Stolz, Eisenbahnstraße 12 IV. ftraße 36/37, im Friseurgeschäft. Brennabor Herrenfahrrad, Da 3ylinder, 150,-. Machnow, Arfona456S menlugusrad, Torpedofreilauf, faft plak 1. Einen guterhaltener Kinderwagen, neu 65,00( gefoftet 175). Stolberger+118 1168 eine Nähmaschine verkauft billig straße 14, III lints. G. Herrmann, Wrangelstraße 69, Schlafsofa billig Togostraße 2, Ecdeftillation verkauft sofort ver +22 of III lints. +118 änderungshalber Witwe A. Runge, Rigdorf, Lenaustraße 16, Reuter Mastenkostüme verkauft Bopp- Sportwagen, Berded, GummiStraße 46. +145 ftraße 6, am Rottbuferdamm.+142 reifen verkauft Funt, Bossener Gangbares Milchgeschäft billig zu +109 Einrichtung für Bäckereifiliale straße 54 IV. verkaufen. Rirdorf, Erfstraße 7.+142 preiswert zu verkaufen. Steglit, Hobelbank, Werkzeug. Uedert, +85 Dlbenburgerstraße 19. +129 Milch und Kolonialwarengeschäft Albrechtstraße 100. frankheitshalber billig zu verlaufen. man am besten und billigsten bei für Schuld Fahrräder und Zubehörteile kauft Nähmaschine, wenig gebraucht, Größerer nachweisbarer Ueberschuß. angenommen, billig Bädermeister Sponar, Johann- Huß Machnow, Arkonaplag 1. Neue Fahr- Birkenstraße 51 III. straße 1. +142 Milchkübel, räder 35,00, 45,00, 50,00, Zwanzigteiligchedeinrichtung, Flug- Kolonialwaren- Geschäft, Destil Kinderwagen, Bettstellen, billigstes 16,00. Gaslyreni 1. Schaufensterlicht Stannen, Maße, Buttermaschinen, elegantester Luxusausführung 65,00. bauer, Seiferthähne verkauft Schreiber, lations- Niederlage, verläuflich. Alten1. April ab Wiegeschalen billigst. Stühmer, Luisen- Bom Weinmeister Brunnenstraße 145. Spezialgeschäft. Teilzahlung. Rottweilochgastocher! 3,00. Wohlauer, user 27, Dranienplak. +143 5215* straße 14. 455 pohl, Kottbuserdamm 20. buserdamm 12a, Badstraße 32. 6246* Wallnertheaterstraße 32. Bierverlag wegzugshalber ver Stuhlflechtrohr, vorzügliche Qua lität billigst. Arthur Wiesener, Köpetäuflich. Nigdorf, Ringbahnstraße 31. niderstraße 109 a. Teppiche!( jeblerbajte) in allen Größen für die Hälfte des Wertes tm Teppichlager Brünn, Hadeicher Markt 4, Bahnhof Börse. 264/11 100 Hochwaldparzellen jeder Größe, herrliche Lage, mitten im Walde, billigst, im schönen Eggersdorf bei Strausberg, 5 Minuten vom Bahnhof. Verkäufer täglich Bahnhof Strausberg, auch Sonntags. Ga 113/ 8* Inventur Räumungspreise nur furze Zeit, Extralifte gratis und Quergebäude II. franto. Teppichhaus Emil Lefèvre, Dranienstraße 158. 117* Herrenmoden, hochelegante MaßTodesfalls wegen eine Bant mit ausführung, Anerkennungen, solide fämtlichem Werkzeug zur MöbelBreise. Fertige Konfektion, erst flasfig, Modelle, Fensterſtüde. Auchtischlerei, Zintzulagen, 8wingen und Teilzahlung. Spezialhaus Goldstein, faufen bei Albrecht, Rummelsburg, allem Material fofort billig zu ber Dorfstraße 51. 3798* Hauptstraße 85. Händler verbeten.* Bronzegaskronen!!! Baszug Milcheinrichtung. lampen! 9,00. Salongastronen! 318 Serrenfahrrad, nagelneu, Geschäftsdreirad, äußerst stabil, rantieschein, frankheitshalber, jeden 50,00. Solz, Blumenstraße 36b. Preis. Exerzierstraße 25, III links.* Herrenfahrrad, Damenjahrrad Zehnpfennigtour, Straßenbahn- wie neu, 45,00. Bola. Blumen Linie 96, Barzellen, Quadratrute ftraße 36 b. 20 Mart, verkauft Klose, Mariendorf Edhaus Stralsunderstraße. billiger Pfänderverkauf, Herrenanzüge, Sommerpaletots. Großer Betten verkauf, Aussteuertväsche, Steppdecken, wundervolle Gardinen, Teppichverkauf, Uhrenverkauf, Schmucksachen, ber schiedene Möbelstücke. Sonntags ge öffnet. 383* Gaskronen, 212* Fahrrad- Pneumatil billiger! Laufmäntel 1,50, 2,-, 3,50; Luftschläuche 1,50, 2,50. Machnow, Arfonaplak 1.* Herrenfahrrad, elegant, stabil, 25,00, Wollinerstraße 52, Seitenflügel I rechts. * Herrmann für Riesen- und Bauchfiguren.[ 282* Schlesinger, Turmstraße 58, Abteilung Uhren, Goldsachen verkauft billig Adalbert Schüß, Beusselstraße 26. 4515 in alle Größen, für halbe Preise. Diwandecken, Bettvorlagen, Plüschdecken, Läuferstoffe spottbillig. Stoehr, Münzſtraße 17. * Portieren, alle Farben, Fenster 3,75 bis 12,00, Plüsch 8,50 bis 25,00. wald, Grünauerstraße 9. Münzstraße 17. Restaurant, Vereinszimmer, drei Wohnzimmer, Zahlstelle, Vereine, fo +143 fort Niemeßstraße 7. Zigarrengeschäft, besseres, Woh nung, berkauft Neue Winterfeldt. ftraße 34. +53 Gangbares Milchgeschäft, Existenz, auch als Rebenerwerb passend, Kafta nienallee 47. 6795 Littauer: Nähmaschinen ohne An Aquarium, Kampffische, Matropoden verkauft Güthert, Thaerstraße 6. Bahlung, wöchentlich 1,00, gebrauchte spottbillig, Wienerstraße 1-6, War330S Bin mit 150 Papageien aus schauerstraße 67, Aderitraße 111. An den Verlag des Vorwärts". Brafilien eingetroffen, mit StrallenSeifert Kanarien, prämiter unter fehler spottbillig. Mariannenstraße 37. goldene Medaille, Sie werden unzweifelhaft verkauft Rühl, Ihren Abonnenten auch Herren von + 106* Kinderwagen 12,00, 15,00, 20,00, Schöneberg, Bahnstraße 43. breiflammig 4.50, großem Leibesumfang haben. Die 30,00 bis 60,00. am Christuskirchhof, Endstation der Salongastronen 7.50, Gaszuglampen felben beklagen fich oft, daß fie Bein- 6,00 bis 18,00. Stindertische 3,00, 4,00 fauft Brinzessinnenstr. 12, III lints. Sportwagen 4,00, Seiferthähne und Weibchen ver Straßenbahn. 246/ 9* 8.00, Gaslyren 1.45, Gaswandarme leider in ihrer Weite nirgends fertig bis 10,00. Kinderstühle 0,50, 0,80, Ueberzählige Herrenanzüge, 0.55. Fabrillager Große Frankfurter erhalten tönnen. Haben Sie nun 1,50, 3,00, berstellbare Kinderstühle Seifertkanarien, Weidelt, NordHerrenpaletots, nur hochfeinste Aus- ftraße 92, Filiale Ravenéstraße 6. die Liebenswürdigkeit nnd teilen Sie 3,00, 5,00 bis 20,00. Triumphstühle ufer 11. +93 6805 führung, ausverkauft Engrosfabrik Pianos, prächtige Instrumente diesen Herren mit, daß ich schon seit 6,00, 9,00 bis 20,00. Puppenwagen Seifertweibchen, zuchtfähige, billig, einzeln zu Engrospreisen. Achtung, Gastwirte! Schankge Enorme mit Flügelton, billige Breife, Jahren nicht bloß Beinkleider, sondern 3,00, 5,00, 6,00 bis 22,00. Besonders Löwestraße 20, Kramer. +135 Geldersparnis. 2-4 geschloffen. Sonn- fleinste Ratenzahlungen schäft, 1350 Miete, 25/2 Bayrisch, 10/2 gestattet. auch Westen, Anzüge, Paletots usw. zu empfehlen zurückgesezte Waren, Zuchtaufgabe. tagsverkauf 12-2. Neue Friedrich Katalog gratis, franto. Bianofabrit in Extra- Größen fertig und am Lager oft nur leine Fehler, bedeutend Weibchen, Eichhorn, Wassertorstr. 19. forderung wegen Vergrößerung, ver Seiferthähne Weißbier monatlich, humane Preisftraße 37, III. 294/ 5* Sachter, Friedrichstraße 113.[ 100 habe und bedeutend abjeße. Burzeit billiger. Lieferant der Konsum Humboldtleihhaus Brunnenstr. 58, 500 gebrauchte Fahrräder wegen ist ein Bosten Hosen 116 bis 126 Benti- genoffsenschaft. Seifertvögel aufgabehalber billig, fauft Albuschat, Zehdenickerstraße 12c, Hermann Kießling, Menzel, Warschauerstraße 68.+135 Reftaurant zum Reiseonfel. meter Bundweite vorrätig. Dieselben Gneisenaustraße 15. Spott Lagerüberfüllung 5,-, 10,-, 15, Seifert Kanarienvögel berkauft Grünkramgeschäft mit Feuerung 20,-, 25,-. Günstigste Gelegenheit sind von Maßstoffresten( schwarz und Teppiche mit fleinen Druckfehlern, Auskunft für Händler, Bjandleiher. Machnow, gemustert) gut verarbeitet. Mit vor Heher, Birchowstraße 4 Quergebäude preiswert zu verkaufen. Arfonaplak 1. Hochachtung 315* züglicher +145 III, Landsberger- Allee. 6495 Prinzenallee 25, Restaurant. Fütterweibchen( Trutsche) ber- Zigarrengeschäft mit anschließen 434* fauft Schwarz, Legnigerstraße 19. der Wohnung ist für 1000 Mart zu Kanarienvögel verkauft Friede- verkaufen. Friz 400, Postamt 93. +21 Seifengeschäft, wirklich flottes, Seifertheckvögel, Kanarienroller, billig verkäuflich, Oberstraße, Ede ſpottbillig, Vogler Manteuffel Gürtelstraße, Bahnhof Frankfurter +21 Allee. +141 merker verdienen. Zeilzahlung gestattet. beim Handwerker, lasset den Hand. ftraße 123, Quergebäude L Milchgeschäft mit Nolle zu ver laufen Langestraße 88. . Dörge, Dresdenerstraße 109. 6976 Fortzugshalber neue, elegante, Seifengeschäft, Often, 5 Jahre zweischläferige eiserne Bettstelle spott teppich 8, Saalteppiche, Smyrna, bestehend, mit fleiner Wohnung, Miete +109 700, Familienverhältnisse halber zu billig zu verkaufen. Leister, Kochhaun- Plüsch, spottbillig, Farbenfehler, fünfstraße 2. +135 hundert, zum Aussuchen. Plüsch- Seiferttanarien verkauft Werner, bertaufen. Näheres in der Expedition portieren, Stores, Läufer, Chaises Birkenstraße 25. Umständehalber sofort spottbillig Tonguebeden für jeden Preis. 421* Steppdecken, zwei Teppiche, Gas Auktionsannahme Rasch, Grüner Seifertroller, höchst prämiiert, Schankgeschäft, 15 Halbe monat focher, Badewanne, Storridorläufer, Weg 3. 448* räumungshalber billig, Stedeinis, lich, 70 Mart Miete, billig verkäuflich Bilder, Portieren, Felle, SmyrnaStendalerstraße 4. +142 +129 Delbrüdstraße 64. Leihhaus R. Eichelmann, SchöneBettvorleger usw. Händler verbeten. Seifertkanarien billig, Kanig, Milchgeschäft zu verkaufen, Tagess 10-5 Uhr, Löwestraße 16 III links. berg, Sedanstraße 1, gegenüber Bahn. hof. +102 tasse 50,00, im Norden, Gleimstraße. Stets billigster Verkauf von Trestowstraße 45. Metallarbeiter Stollegen faufen Herrengarderoben, Uhren, Goldsachen, Kanarien- Weibchen, Seifertstamm Offerten H, B." Spedition, Aders +147 Schieblehren und andere Meßwert Bianos, Möbel usw. 431st verkauft billig Pawlowski, Langes straße 36. 8euge billig. Preisliste gratis bei +126 Halbrenner, 2 mal gefahren, straße 62 Gutgehende Plätterei verkauft Krüger, Berlin, Liegnizerstraße 11. Schöneberg, Erfurterstraße 10, Kanarienroller, Aufgabe wegen Schönfließerstraße 17. 182 Lauben Baumaterialien, ge Kinderstuhl, gebrauchter, verstell- Selemm. Krankheit. Munt, Stargarderstr. 58. brauchte und neue, wie: Stantholz, barer, ist billig verkäuflich, KolonnenSeifengeschäft, Often, Miete Kanarienhähne Herrenfahrrad, billig, Schöne zur Hälfte des Wertes. Schnellster Bretter, Latten, Leisten, Türen, ftraße 64 I. billig. Stod, 694, Umfab 20,- Preis 2600,00 Einlauf unbedingt empfehlenswert. Fenster, Dachpappe, in größter Ausberg, Erfurterstraße 10, Slemm. Bollinerstraße 52. +123 mit Wave, Rolle usw., besteht feit Richard Wolf vorm. Sommer u. Wolf, wahl, billigst. Hasenheide 2( am Her- Sobelbank verkauft Güldner. Saubere Schießhalle verlauft billig Seifertsche Edelroller. Kreher, 5 Jahren. Näheres unter 1923 durch Dresdenerstraße 8( Rottbusertor). Imannplay). 1886* ftraße 69a +95 I Brenzlauer Allee 210, Laden+123 Schönhauferallee 165. +123 Bollrath u. Co., Elfafferstraße 21 35, 9 Herren Garderobe nach Maß 4238* faubere Arbeit, großes Stofflager, Baletot, Anzug 36 Mart an. Kauft Betten, Stand 11,00, zweischläfrig 16,00 Mart, Plüschtischdecken 4,00 Mart, ( Subenerstraße 3-4, Pfandleihe. Pfänderauftion! im Pfandleihhaus annehmbaren Preis, Weißenburger Herrenfahrrad, hochschid, jeden Nigdorf, Bergstraße achtundfünfzig, be: ftraße 78, born I rechts. 424* endet. Spotibilliger Pfänderverkauf, Halbrenner, hochelegant, sofort, Bettenverkauf, Aussteuerwäsche, Gardinen, Portieren, Teppiche, SteppAnflamerstraße 3, Schuhgeschäft. 4225* decken, Tischdecken, Herrengarderobe, Sommerpaletots, Uhrenverkauf, Stetten- Halbrenner, hochschid, spottbillig, vertauf, Schmudsachen, Einsegnungs- Bierhalle Hadescher Markt, Neue geschenke, Nähmaschinen. Spottpreise. Promenade 2. Anzüge, Baletots nach Maß. Aus Ia Stoffreften, Monatss und nicht abgeholte Samen staunend billig. Maßschneiderei Boß, Brunnenstraße 3, eine Treppe, am Rosenthalertor. Paletots, Monatsanzüge, wenig getragene, von 5 Mart an, große Auswahl für jede Figur, auch neue elegante Garderobe aus erster Be zugsquelle, 20 Prozent billiger wie im Laden, direkt vom Schneider thalerstraße 10. 266/7 Wegen Auflösung der Handels- meister Baul Fürstenzelt, mur Rosengesellschaft Sommer u. Wolf, Gardinenund Teppichhaus spottbilliger In venturverkauf in Teppichen, Gardinen, Steppdecken, Plüschportieren usw. bis 15 4358* Steppdecken, alle Farben, 3,50, 4,50, 6,75 bis 15,00. Münzft aße 17. Gardinen, Fenster 1,75, 2,50, 3,50 bis 15,00. Münzstraße 17. 437s+ Salonteppich 20,- Bimmer Seifertvögel, tief, Straßburger Straße 20, vorn Keller. 6765 Aufgabehalber einige Kanarienhähne( Zuchthähne) billig Fürbringers ftraße 20. +129 am Süstrinerplay, Rüdersdorferstr. 3. B Restaurant( Fabriken im Hause) frankheitshalber zu verkaufen Wolliner straße 27a. +93 Kolonial, Delifateßwarengeschäft, Norden, Miete 2000,-, Umfah 150, bis 180,- täglich, Preis 8000 Mart. Näheres unter 1925 durch Vollrath u. Co., Elsafferstraße 21. 444 Restaurant, Nordosten, Miete Umjak 20 Halbe, Preis 4350 Mart, besteht 20 Jahre. Näheres unter 1926 durch Vollrath u. Co., Elfafferstraße 21. 445S Malereigeschäft, Norden, Miete 2650, Möbelangebot. 4478+ Laten, Leibwäsche, vier Handtücher 0,10. abends. 6476 +93 6596 Mietsgesuche. Möbliertes Zimmer suchen zwei 6465 Herren. C 100, Bostamt 42. Möbliertes Zimmer gesucht, Nähe Vorwärts"-Expedition Lindenstraße. Offerten unter Bimmer" an Filiale Vorwärts", Charlottenburg, Sefen+140 heimerstraße 1. Junger Mann wünscht möbliertes Bimmer bis 18 Mart influfive. Nähe Stottbuser Tor. Poftamt 26 J. S. Billige Möbel aus Bersteigerungen, Auktionsmöbel, eleganter Schreib- Wer hat Stoff! Auschewsti, Möbliertes Zimmer per sofort Freundlich möblierte Schlafstelle, Auflösungen, Schränke, Bertilos 27, tisch 28,-, Chaiselongue 18,-, Säulen- Annenstraße 2, fertigt elegant figende oder 1. April Reichenbergerstraße 135, zwei Herren, Borderzimmer. Becker, Bettstellen 25,-, Taschensofas 45,-, trumeaus 30,-, Schlafsofa 35,-, Gar Anzüge für 20 Mart. 6446 vorn I links. 6626 Niederbarnimstraße 24. +124 hochelegante Salongarnituren, Büfette, nitur 40,-, Baneelfofa 60,-, Stronen, Boltshumorist Defireich, Waffer Möbliertes Ballonzimmer billig Gut möblierte Schlafstelle mit rumeaus 33,-, Bücherschränke 58, Delgemälde, Teppiche, viele Tausch torstraße 15. +147 für ein auch zwei Herren. Witwe Schreibtisch an sauberen Herrn, nahe Schreibtische, Berzugtische, Lederstühle, möbel, Büfett, Bücherschrank, Umbau, Stlubsessel, Ledersofas, bunte Küchen, einige gediegene neue Schlafzimmer, Wäsche wird sauber gewaschen, Bitterhoff, Liebigstraße 10, born III. Rosenthaler Tor, Brunnenstraße 14, Möbliertes Zimmer zu ver Quergebäude, linker Aufgang IV, Stronen, Delgemälde, toloffale Aus- Wohnzimmer, Speisezimmer, Herren im Freien getrodnet, Laken, vier wahl billiger Wirtschaften, seltene Ge- zimmer, Salon, Küchen spottbillig. Handtücher, vier Taschentücher 10 Bf. mieten, 18 Mart. Stresemann, Schmid- Geisen. Bestellkarte straße 10. Möblierte Schlafstelle Naunyn legenheitsläufe kompletter Speise- Nasch, Grüner Weg 3, Auktions- Abholung Dienstags. bitte bis Montags. Frau Lythje, zimmer, Herrenzimmer, Salons, annahme. Schlafzimmer, Küchen. 6695 Köpenid, Alter Markt 9. Bitte auf Herrn, Schnad, Manteuffelstraße 60, Möbliertes Zimmer für einen ftraße 86, born I lints. Lennert, Speichermöbel Brunnenstraße 182, Adresse zu achten. Freundliche Schlafstelle nach 4148* Lothringerstraße 55. 440s Aufgang II vorn 4 Treppen. +21 vorn vermietet Gohmert, Rottbuser Hof. Gelegenheitskäufe ganzer Woh Waschanstalt Böhmer, Köpenick, wie einzelner 6576 Im Anhalter nungseinrichtungen Großes möbliertes Zimmer, ein Damm 66. Bahnspeicher Mödernstraße 25, An- Möbel, Säulentrumeau, Taschensofas, Adlershoferstraße 4, liefert schnee- oder zwei Herren, Nelkner, Nixdorf, Möblierte Schlafstelle, 2 Herren, 27, Umfa gut, Breis 5500 Mart. halter Innenbahnhof, direkt Hochbahn. Muschelbetten, Englischbetten, Muschel weiße, im Freien getrocknete Wäsche. Erkstraße 11, vorn I rechts.+142 Flurzimmer. Gante, Dranien Näheres unter 1927 durch Vollrath station Modernbrüde, stehen verschie vertito, Teppiche, Muschelschrank 23, u. Co., Elsasserstraße 21. Möbliertes Bimmer für zwei ftraße 196 II. 44652 dene Einrichtungen zum Verkauf. Spiegel, Spiegelspinden, Kommoden, Abholung Mittwoch, Donnerstag. Herren, König, Sfarstraße 4 born III, Seifengeschäft verkäuflich Kopen Darunter befinden sich hochmoderne moderne Küchen, Marmortoiletten, Waschanstalt, Wäsche wird sauber Ede Boddinstraße. +142 Hagenerstraße 20. +123 Schlafzimmer, Speisezimmer, Herren- Ausziehtische, Sofatische und viele ohne Chlor gewaschen, Freien ge Klempnerei mit Eisenwaren ver- zimmer, auch einzelne Salongarni- andere Gegenstände spottbillig. 452 trodnet. Laken, Leibwäsche, drei Vorderzimmer, separat, 1 auch 2 fauft billig Meyer, Bredowftr. 16/17. furen, Baneelsofas, Bibliotheken, AnUmzugshalber Kleiderschrank, Handtücher 10 Pf. Abholung Sonn- Herren, Badebenuzung, Urbanstr. 65, 681b Deftillation zu verkaufen, passend fleideschränke, Nußbaumbüfette, Bron- Bertito, Muschelspiegel, Bettstellen, Herm. Ruhring, Stopenid, rechter Aufgang II. 4398* Gartenstraße 16. Gemütliches Zimmer. für Barteigenossen mit Bahlstelle. Bu zefronen, Delgemälde, Schreibtische Ausziehtisch, Plüschlofa, geschnitztes Schrot, erfragen bei Milius, Schliemann- 28,00, Ruhebetten mit prachtvoller Bimmer mit Büfett, Küchensachen, Camenhandlung, bei Bedarf Bredowstraße 28, born parterre. Diwandede 22,50, wunderschöne Säu- Linienstraße 237 II. ftraße 12. +123 246/18 empfehle ich mich den werten Lesern Kleines möbliertes Bimmer. Lehlentrumeaus 30,00, hochelegante Bigarrengeschäft wegen Strankheit Salonteppiche, schon 14,00 bis zu +145 des Borwärts" unter streng reelster mann, Böttgerstraße 6, IV. Haushalt- Auflösung 8 Zimmer, Kataloge zu verkaufen. Strauſe, Rügener: allergrößten Saalteppichen, Bedienung aufs beste. Mieth, Einfach möbliertes Bimmer, Nähe aller. Küchenmöbel verkäuflich, ftraße 20. +118 liebste Bimmerteppiche 8,00, reichBrunewaldstraße 50. +98 gratis und franko. Theodor Wiehle, Warschauerbrüde, Libauerstraße 17, Samenhandlung, Rigdorf, Bergs IV, geradezu. gestickte Uebergardinen, Spachtelstores, +126 Plüschiofa 38,00, Schlaffofa 20,00, straße 48. 4498* Küllgardinen, Steppdeden, Salon Bettstelle, Matraße 15,00, Palisaden Leere Stube billig. Kloß, Weißen Vereinsräume, auch zu Bahl- burgerstraße 59. bilder, Standuhren, prachtvolle Plüsch- ftraße 23, Tapezierer. 6905 117/14 abenden, bei D. Schmidt, Rathenower tischdecken 5,00. Verschiedene Gelegen Sofa, gut erhalten, Plüschsofa, straße 59. Möbliertes Zimmer, infl. 15, 450S heiten, Uebernahme vollständiger Chaiselongue, Bettstellen, tomplett, vermietet Herder, Lhchenerstraße 26. Vereinszimmer, 36-50 Personen, Warenlager, Wirtschaften, Stonturs auch einzeln. Sofafund, Waldemar Sonnabends und Sonntags frei, maffen, Nachlässe zum schnellen Ber- ftraße 58. Boffenerstraße 1. Auftions- und Möbelspeicher. Koften fauf und Versteigerung. Otto Ridekes Dringend. Wegen Aufgabe einer Etage berkaufe sämtliche 255 ganzen loser Transport. Lagerung. +129 Möbel. Geschnigtes Nußbaumbüfett 120,-, Antleideschrank 80, Auszieh tisch 16, Muschelkleiderspind, Muschelvertito 28, Rohrfikstüble 3, Paneelfofa, Möbelhalle Norden", Thiele, Taschensofa, Schlafsofa, Muschelsofa, Aderstraße 120( Gartenplag). Filiale: Garderobenspind 38, Ruhebett 25, Säulentrumeau 36, Invalidenstraße 118( Stettinerbahn), Shreibtisch, Speicher. Riesenauswahl bürger: Sommode, Waschtoilette, Bettstelle licher Wohnungs- Einrichtungen von mit Matraße 20, Vierzugtisch, Leder. 200 bis 3000 Mart. Gelegenheits- stühle 11, bunte Küchenmöbel. Auch täufe gebrauchter wie neuer Möbel, Teilzahlung. Wallstraße 81 I, nahe spottbillig. Aufbewahrung und Liefe rung, frei. Brotstelle, sichere, 32 Jahre beftebendes Mehl, Borkostgeschäft mit Rolle, Wild und Geflügel frankheitshalber verkäuflich Langestraße 91. Seifengeschäft, gutgehend, Quoft, Stephanstraße 48. +129 Restaurant sofort zu übernehmen, 700, passend zum Parteilokal, große Zukunft, am Butligbahnhof, Duizowftraße 105. Mota. Grünkram: Geschäft, Rolle oder Einrichtung verkauft wegen Berzug nach außerhalb Drehjeftraße 3.+129 H Bau Klempnerei, Installatiou, in einer lebhaften Stadt der Proving Brandenburg, 10 Jahre bestehend, Miete inklusive Wohnung 250 Mart, Umfat 6000,-, läßt sich bedeutend erhöhen. Preis 2000 Mart. Näheres unter 1928 durch Vollrath u. Co., Elfafferstraße 21. Möbel, S. Grau, Gneisenau ftraße 10, billigste und beste Bezugsquelle. Staffa und Teilzahlung. # Spittelmarkt. 458 Zigarrengeschäft, Rigdorf, 2 Jahre bestehend, Monatsmiete 45,-, Tages tafje 12,-. Breis 450 Mart. Näheres unter 1934 Vollrath u. Co., Elsafer ftraße 21. 4598 Ecdeftillation, NW., 4 Jahre in letter Hand, Miete 2400,- monatlich 35 Halbe hell, 4-12 Weißbier, sehr biel Schnaps. Breis 5500 Mart. Näheres unter 1932 Bollrath u. Co.. Elsasserstraße 21. 460st Kohlengeschäft, Tagestaffe 60, muß wegen bringender Angelegenheiten für 700 Mart verkauft werden. Näheres unter 1711 Vollrath u. Co., Elsasserstraße 21. 461st 214 Möbelfabrik Dranienstraße 172/173, Brautleute, die gediegene Möbel faufen wollen, sollen nicht bersäumen, meine 117/5 Diese Woche Ausverkauf von gebrauchten, verliehen gewesenen und zurüdgefekten Möbeln und Bolsterwaren sowie Federbetten. Besonders günstige Gelegenheitskäufe biete in verliehen gewesenen, fast neuen Möbeln, die ich zuspottpreisen verkaufe. Darunter eine hochelegante Gobelin Salongarnitur mit Seidenplüsch- Ginfaffung, früher 400.-, jetzt 150.-., iomie weitere elegante Garnituren von 100. M. an, Taschensofas, früher " 4895* Volksquartett„ Gerhardy", bor ügliche Humoristen, Brangelstr. 22. Kunstfrisierschule, Kursus 20,00, Teilzahlung. Frau Konder, Rosen thalerstraße 66. 266/8 +142 Großes Vereinszimmer mit Piano bis 50 Personen fassend, einige Tage frei. Barz, Rigdorf, Münchenerstraße 50. technikum. Abendkurse. Tagesfurje. Neanderstraße 3 vorn III. 686b Technikum. Maschinens, ElektroBauschule. Bolierkurse. Meister turse. Technikerkurse. Abendkurse. Tageskurse. Neanderstraße 3 vorn III. Saal Dfterfeiertage, Sonnabende, 247/1 Sonntage, unentgeltlich, Allegandrinen ftraße 110. Zähne liefert Arendsches Zahnatelier, Dresdenerstraße 105. Ohne Anzahlung, deshalb kein Risiko. 117/9 Schlüffelbund verloren dreizehnten von Reinickendorfer, Chauffee, Boyen, Scharnhorst- bis Invalidenstraße. Rügenerstraße 25, Seitenflügel drei Treppen. 117/17 bedeutenden Lager au besichtigen. Billiger als Händler. Einrichtungen von 285,00, 438,00, elegante 650,00 bis 5000,00, englisches Schlafzimmer 272,00 eichenes Herrenzimmer, Speisezimmer, Salons, Nußbaum oder Mahagoni, Taschensofa 60,00, Trumeau 38,00, Stleiderschrank, Bertito 45,00, Küchen, moderner Anstrich, 58,00. Berliebene 85-, jett 40.-, Herrenschreibtische 5 Mart Belohnung. Minna Mertens, und zurückgesezte billig. Auch Teil- 28. Bettstellen mit Matraßen 19. zahlung. 403Stobrstühle 2.75, Nußbaum- Muschelfleiderspinde 24.-, dito Vertiko 28.-, Möbel- Gelegenheitstäufe Wein bergsweg 17( Rosenthaler Tor, neben englische Bettstellen mit Matrazen und Keilfissen 45. Büfette staunend Balhallatheater) im Möbelspeicher. billig, Speisetisch 10.-, Waschtoilette Bum spottbilligen Berkauf gelangen 20.-, Ausziehtisch 16.-, moderne Gelegenheitskauf. Kleiderschrant, viele bessere und einfache Zimmer Stüchen in allen Farbentönen von Vertiko, Bettstellen, Waschtoilette, möbel, ganze Wohnungseinrichtungen, 44 Mart an sowie große Poften Speisetisch, Stühle, Schreibtisch, moderne Schlafzimmer, Speisezimmer, anderer Möbel, die ich weit unter Bücherschrank, Nußbaumbüfett, Säulen Herrenzimmer, Büfette, Schreibtische, Breis verkaufe. Gekaufte Möbel spiegel, Garderobenspind, Ankleide. Säulentrumeaus, Bettstellen, Süchen- tönnen in meinem Speicher fostenlos spino, Plüschsofa, komplette Wirt- einrichtungen, Salongarnituren, lagern. Transport frei. Es sollte schaften, Küchenmöbel. Möbelspeicher Plüschfofas, Teppiche, Stores, Plüsch daher niemand versäumen, vor Ein- 2 Stuben, Küche, Balton 32,00; Solbinerstraße 9 Borderwohnung, Schillingstraße 15/16( Nähe Große portieren. Lieferung fostenlos. 30 fauf von Möbeln Stargardts Möbel- Stube, Küche, Balton 25,50 bei Frankfurterstraße). fabrik und Speichereien, Dresdener Stender. 333 ftraße 107/108, zu besichtigen. Auch Sonntags 8-10, 12-2. Möbel. 314* Möbeltischleret liefert gediegen, Wohnungseinrichtungen äußerst billig Bunte Küchen. Auch Ratenzahlung. Kein Laden. Harnad, Tischlermeister, Dresdenerstraße 124, nahe Stottbuser Tor. Genossen erhalten 3 Brozent.* 7 zum mit Verschiedenes. B Volksfänger Gesellschaft Ante", Swinemünderstraße 17. + 93* Voltsfänger Gesellschaft, Duett und Solo. Schumann, Ramler ftraße 14. 3948 Lernt die Muttersprache beherrichen! Erfolgreichen, leicht faßlichen Unterricht in Wort und Schrift der deutschen Sprache erteilt Damen und Herren ( jeparat) auch abends ein tüchtiger und gewissenhafter Privatlehrer. Die Stunde toftet eine Mart. Eine Unterrichtsstunde wöchentlich genügt Gefällige Angebote sind unter G. 4 an Expedition des Vorwärts zu richten. Batentanwalt Bessel, Gitschiner. traße 94a. 25558 Kunststopferei von Frau Kotosty Charlottenburg, Goetbeitrage 84, I. verfaufen will, wende fich an VollWer ein Geschäft faufen oder rath u. Co., Elsafferstraße 21, Amt 3a, 4375. Vermietungen. Wohnungen. Prächtige 8weizimmer Ballonwohnungen billigft Soldinerstr. 32/34. Soldinerstraße 8 Vorderwohnung, 2 Stuben, Küche, Ballon 31,00 Stube, Küche, Balton 25,00 5ei Schnaat. 343 Grünthalerstraße 42 Border wohnung, 2 Stuben, Küche, 2 Baltone 33,50; ofwohnung, Stube, Süche, Balton 20,00 bei Stange. Schlafstellen. Möblierte Schlafstelle, feparat, für Herren. Michaelfirchstraße 18, Slemmt. 4548 Schlafftelle bermietet Strüger, Manteuffelstraße 108, Quergebäude IV. Schlafftelle, Herren, Witwe Edert, Barnimstraße 46, Hof rechts III. 6825 Möblierte Schlafstelle, einen Herrn, Manteuffelstraße 71, vorn III links. zwei Herren, Sorauerstraße 14, born Möblierte Schlafstelle, einen bis parterre. +21 Möblierte Schlafstelle für zwei Herren zum 1. April Mariannenstraße 34, born III lints. +22 Freundliche Schlafstelle fofort oder später Büdlerstraße 11. Quergeb. III lints. +22 Einsenstrige möblierte Schlafstelle Herrn allein 1. April vermietet Such+22 fort, Lübbenerstraße 30. Manteuffelstr. 67, vorn IV, Henning. Möblierte Schlafstelle, Herrn, Schlafftelle, Dennewigstraße 19, Aufgang D, I, Bodara. 6885 Möblierte Schlafstelle für Genossen sofort zu bermieten, Rottle, Stottbuferufer 33, Nähe Rottbuser Tor. Möblierte Schlafstelle vermietet Schneider, Uferstraße 12.+148 Möblierte Schlafstelle, saubere, einen oder zwei Herren, Eichner, Zorndorferstraße 58, vorn II.+126 Schlafftelle, möbliert, 2 Herren vermietet Dftbahnhof 17, born IV lints. +126 mieten, B. Schön, Stoppenstraße 6 IV Schlafftelle( Flurzimmer) zu ver ( Schlesischer Bahnhof). +126 Freundliche Schlafstelle fofort Herren, Jeste, Fruchtst. 31, vorn IV. Schlafftelle, auch an Bäder ber mietet Lüdert, Palisadenstr. 59, born I. Suche für anständiges, alleinftebendes Mädchen, gute Schlafstelle, allein, Nähe Admiral- Brüde. Offerten bitte an Rakow, Admiralstraße 18c born III. 1108 Arbeitsmarkt. Stellengesuche. Männerchöre, größere, ftrebfame, dirigiert Georgi, Czarnifauer +145 straße 14. Blinder Stublflechter bittel um Arbeit. Stühle werden abgebolt und traße 27. zurüdgeliefert. 2. Gläter, Mulad 1468b Stellenangebote. Gürtler und Former Lehrling stellt ein Karl Millarg, BronzewarenFabrik, Berlin, Goßlerstraße 20, 432 Ziseleur Lehrling berlangt Gozdziemski, Stallschreiberstraße 57. Malerlehrling verlangt Gitschi6636 nerstraße 6. lottenstraße 7. Preffer verlangt Kristan, Chave 6656 Tüchtigen Dirigenten, Donnerstag oder Freitag, Gefangverein Me lodia, Nirdorf. Offerten Vereinslokal Steinmeßstraße 93. +143 Gürtlerlehrling verlangt Kühne 684b mann, Naunynstraße 55. Klempnerlehrling berlangt Müller, Muskauerstraße 40.+22 Klempnerlehrling berlangt Beuder, Reinidendorferstraße 35, Gine gang Wiesenstraße. Mechaniker auf elektromedizinische Biegelstraße 3. +118 Apparate verlangen W. Krause u. Co., 117/11 Lehrling verlangt Dennewigstraße 32, Drechslerei. 117/10 Lehrling wird verlangt. Möbelund ladiererei Malerei, Klosters Straße 72. 246/12 Lehrling verlangt Zahnatelier, Brunnenstraße 145. Mamfells, Staubmäntel, Straft, +142 Rigdorf, Weserstraße 200. Schneiderin, Damen-, Kinder fleider. Rhinow, Charlottenburg, Schillerstraße 88, Duergebäude III.* Ausgelernte Schneiderin auf Mädchenfleider. Wendel, Schreiner straße 22. 6935 +185 Möblierte Schlafstelle an einen oder zwei Herren zum April, Miete 3359,00. Mahnke, Christburgerstraße 24, born III. +51 Wohnungen, billige, Balkon, Schlafftelle, möbliert, Flureingang, Doppelfenster, Gas usw., zwei Bimmer, Küche( Bad), bon 35 Mart an, ein vermietet Stönig, Fehrbellinerstraße 47, 6945 Zimmer, Küche, Ballon, von 19 Mart born III. Schlafftelle, Schlesischen Bahn. an. Koloniestraße 30-31, Soldiner 356 hof 3, oj I, bei Peftom. straße 67-68. Möblierte Schlafstelle Solms Oudenarderstraße 39 3-, 2- und straße 24, of III rechts. 6665* Einzelner Herr findet Schlafstelle. Moll, Simondachstraße 22( Bahnhof Warschauerstraße. 1 Bimmer Wohnungen sofort billigit bermietbar. 4875* Gartenwohnungen, 1-2 8immer, Küche zc., neu und gut ausgestattet, billig zu vermieten, April mietefrei, 6055* Soloinerstraße 31. Arkonaplah. Stube, Kammer, Süche of I, Stube, Küche billig, Wollinerstraße 15. 117/4 654b Möblierte Schlafstelle für zwei Herren, Nähe Stadtbahn, Michaelfirchstraße 24a, Hof II, Weiß. 651b Freundliche Schlafstelle. Sabbe, Elbingerstraße 20, II, Eingang Paul +135 Zum 1. April, zwei Stuben, Küche, Heysestraße. Zubehör, zu gleicher Beit auch Schlafstelle für Herrn, Liebiggelegen. Bruchmühle. Bu erfragen Sommerwohnung, herrlich am Walde straße 33, vorn III, Frau Kirsch. Schlafstelle, Schlächtermeister Liebsch, At- Landstraße 23, vorn IV, Denzin. Herrn, Büdler berg. Stube und Küche 1. April, Görligerstraße 60. + 21* +135 Im Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen kosten 50 Pf. die Zeile. Feuerversicherung. Nehenverdienst. Herren u. Damon jeden Standes können sich durch Nachweisung guter Feuer- und Einbruchdiebstahl- Versicherungen ständigen lohnenden Nebenverdienst erwerben. Hohe Provisionen. Offerten baldigst sub J. C. 5086 durch Rudolf Mosse, Berlin SW. erbeten. 116/ 7* +147 Lehrlinge, welche bie Musik er: 850, 900. Gondrone, soft, bei Domietet Görligerer F. Voigt, tapeamine, Jukenwalde. Landleute, Arbeiter, Handwerker, billigste Möbel im Speicher, Lothringer Straße 26, Schönhausertor. Muschel fchrant 27, Ausziehtisch 17, Bettstelle mit guter Matraße 32, Schlaffofa 39, Spiegel 15, Einrichtung, 150-600. Auktionsmöbel! Salongarnitur, Geöffnet 9-8. Kaufen Sie nur Loth Umbausofa, Ausziehtisch, Kleiderringerstraße 26. 5936* spind, Vertiko, Schreibtisch, Büffett, Möbel! Näumungshalber billig Bettstellen, Bianino, Küchenmöbel Kleiderspinde, Bertito, Spiegel, Bett- fpottbillig Stralauerstraße 44, I( Nähe ftellen. Verwalter, Brandenburg- Moltenmarkt). 3938* ftraße 7. 6256* Jm Möbellaufhaus KöpenickerWer bis zum 18. März seine straße 29, dirett an der Köpenickerbiele Möbeleinkäufe bei mir deckt, dem- brüde, stehen Wohnungs. felben gewähre trop der billigen einrichtungen von 150 Mart an sowie Möbelgegenstände Preise bei gleich barer Zahlung extra einzelne noch 3 Prozent. Nie wiederkehrende ichleunigen Berkauf aus. Außerdem Gelegenheit. Wollen Sie wirklich auch viele verlieben gewesene Möbel, eine gute Eimichtung oder einzelnes die weit unterm Wert verkauft Möbelstück faufen, so müssen Sie zum werden, darunter Rußbaum- Kleider Bentral Möbelspeicher, Lothringer spind 24,-, dito Bertito 27,-, Ausftraße 26, hingehen. Wohnungsziehtisch 16,-, Bettstellen mit Matrage Einrichtungen von 250, 300, 350, 19, Waschtoiletten 20,-, elegante 425 bis 1500, welche aber bedeutend Taschensofas staunend billig, Büfetts mehr Wert haben. Bin billiger wie 100,-, englische Bettstellen mit fast jeder Möbelhändler. Nur neue, Matraße und Keillissen 40,-, Herrengute, ausgetrocknete Möbel. Keine schreibtisch 28, moderne Küchen in Ramschmöbet, Auswahl in 5 Etagen. allen Farbentönen von 40,- an. Transport and Aufbewahrung frei. Gekaufte Möbel fönnen in meinem Lothringerstraße 26, Schönhauser Tor, Speicher tostenlos lagern. Trans Hof, Speicher. 5946 port frei. Auch Sonntags geöffnet 670b 1458 246/19 3 herrschaftliche Wohnungs- Ein 8-10, 12-2. Tanzunterricht! Grupe, Annen Sauber möblierte Schlafstelle für richtungen stehen im Aufbewahrungs- Plüschfofa, Ausziehtisch, Kleider straße 16. Sonntagsturje, Dienstags zwei Herren. Kramp, Dresdener Speicher Lothringerstraße 26, zum schrant, Bertiko, Säulentrumeau, furje 5,00. 246/ 8* straße 128/29, Quergebäude IV, am schnellen Berkauf! Speisezimmer, Büfett, zwei englische Bettstellen, Umständehalber zweizimmerige Stottbuser Tor. Giche, tomplett 700, 950, 1100, Serren: Antleideschrank, Waschtoilette Wäsche wird sauber gewaschen, Hinterwohnung per 1. April eventuell lernen wollen, stellt Saubere Schlafstelle an 2 Herren unter günstigen Bedingungen ein zimmer, komplett 600, 850, 960, Spiegel, Banduhr, Gastrone, Näh- gerollt. Lafen, Leibwäsche, 4 Hand- später, Rheinsbergerstraße 17. Fragen Stadt Salon, tomplett 530, 700, 850, Salaf maschine, moderne Stüche, billigst, fücher 10 Pfennig. Abholung Montags. bei Springer, Ruppinerstraße 10 IV. bermietet Rügen, Görlizer Ufer 35, Hof II. +21 zimmer, komplett 350, 520, 675. wegzugshalber. Fräulein Bölling, Frau Buchwald, Köpenid, Stubenrauch2338* Vorderwohnung, IV, Stube, Klubseffel, Gastrone, moderne Küchen! Kastanienallee 21, born I links. straße 5. Möblierte Schlafstelle für Herrn. Küche, aweifenstrig, Geöffnet 9-8. Lothringerstraße 26, Sonntag 9-5. Montag 12-7. Mö Fener 3 Mart, Diebstahl 4 Mart, Mariannenstraße 22. 25 Mart, Burfert, Grünauerstraße 8, born. +22 Schönhausertor. Aufbewahrungs- bel faft neu. 6786 Bolige 1 Mart, feine Kosten weiter. Möblierte Schlafftelle, zwei Hofwohnung, II, Stube, Stammer, Speicher. Möbel für ein Zimmer verkauft Nähmaschinen ohne Anzahlung em- stache 26 Mart, Mariannenstraße 22 Herzen. Hanne, Eisenbahnstraße 19, fuchen bei monatlicher Vergütigung Möbelfabrik, Dranienstraße 58, Naunynstraße 74 bei Selima.+22 pfiehlt Jeppsson, Melchiorstraße 33. +22 per 1. April Hof I. dirett Moritplat. In meinen fünf Spottbillige gesunde Kleinwoh Kleiderspind, Sofa, Bertito, ber Lanbenland zu verpachten, Rute nur noch einige fofort: Jebram, Adolfstraße 19, vorn III. Etagen stehen komplette Wohnungs- taust billig Storförerstraße 7, born III 0,40, bei Wegner, Often, Stronprinzen- mungen, einrichtungen in jeder Preislage Dom bei Steller. +139 ftraße 8. Berlin, Norden, Koloniestraße 69; +141 Lichtenberg, Rummelsburgerstr. 38 Schlafstelle, Einfachsten bis zum Elegantesten. Möbel. Brautleuten empfehle Teckel, schwarz, zugelaufen. Müller. Rigdorf, Stopfstraße 15. 294/14 Gerren. Waldstraße 16, Quergebäude, Gr. Frankfurterstraße 121. Besondere Gelegenheit biete ich in +117 Henfel. berliehen gewejenen, faft neuen mein reichhaltiges Lager in Wohnungs- ftraße 7, of links II. Wer Stoff hat? Fertige Herren billig zu vermieten Sparrstraße 19 I Schlafstelle für Herrn zu ver Meldungen 11-1 Uhr Montag. Möbeln, die bedeutend herabgefeßt einrichtungen zu anerkannt billigsten find. Besichtigung erbeten, ohne Stauf- Preisen. Auch Einzelmöbel. Besichti- anzüge 15,00. Wagner, Schneidermieten. Frau Gröbel, Luxemburger +118 Auffallend billig verkaufe gung erbeten, fein Staufamang. Möbel- meister, Lichtenbergerstraße 9. +118 ftraße 32. aweifenftrige Umständehalber fabrit Otto Gorbahn, Landsberger. ich Chaiselongues 20, Schlaf Taubenbörse Oberschöneweide, Borderwohnung, Ballon, 1. April Möblierte Schlafstelle vermietet Achtung! straße 82. Stein Laden. fofa 83, Satteltaschenfofa 45, Wilhelminenhofstraße 3. eventuell früher, NW. Erasmus. Frau Drieben, Schönhauser Allee 152, Paneeljoja 55, hochelegante Gar Umzugshalber verkaufe Kleider Viandleihe Markusstraße 27. ftraße 8 born III geradezu.+102 Seitenflügel III. +123 nitur 75, Säulentrumeau 33, fchrant, Bertito, Plüschsofa, Säulen Bücher, alte, Lerita und ganze Mietefrei!! März, billige Hof Gut möblierte Schlafstelle, zwei Bettstelle mit Matrage 16, Auszieh trumeau, zwei englische Bettstellen, oder Damen, LychenerBorderwohnungen. Herren Wegen Lohndifferenzen ist der Be tisch 18. Muschelspind, Bertilo 30. Ausziehtisch, Küchenfachen, Dresdener. Bibliothefen fauft Beher, Dranienwohnungen 5705 Dubenarderstraße 37. 117/12 ftraße 129 vorn III, Hoffmann. trieb von Neufeld, BelleallianceGetaufte Möbel tönnen drei Monate ftraße 28, Seitenflügel parterre.+147 ftraße 138. Saubere, Toftenfrei lagern. Teilzahlung ge Kleiderschrank, Bertito, PlüschDreizimmerige, ameizimmererige Separate Schlafftelle, straße 3, für sämtliche Branchen gesperrt. Aufpolsterung, Bettmatraße 4,00, Bereinigung zwei Herren. Schütt, Prenzlauer stattet. Kein Laden, direkt Fabrit. sofa, Bettstellen, Sofa 5,00, auch außerm Hause Baltonwohnungen Urbanstraße 65. Allee 23, Hof I. +123 der Musikinstrumenten- Arbeiter. Auch Sonntags geöffnet. Wuster- Ausziehtisch, Waschtoilette, Spiegel- offmann, Neue Stönigstraße 30. Zimmer. buch gratis. 2892K ipino, Spiegel, Bilder, Teppich, sämt- Handwaschanstalt Märzbleiche Schlafftelle bermietet Malfowit, Deutscher 8036 liche Wirtschaftsfachen vertauft weg- Stopenid. Laten, Leibwäsche, 3 HandMöbelfabrik H. Nolte, Tischler zugshalber spottbillig Schuhmann, tücher 0,10, tadellose Lieferung. Ab- Herren, bei Lindemann, Adalbert Gut möbliertes Bimmer, swei Stopenhagenerstraße 12. Möblierte Schlafstelle, Ballonmeister, liefert einzelne Möbel sowie Baldemarstraße 27, born I 6725 holung Montags, Dienstags. Siege traße 92, born III. 6676 zimmer für zwei Herren. Treppe, ganze Einrichtungen per Rasse und mund, Bahnhofstraße. +123 Oderbergerstraße 31 III. Zahlstelle Berlin. auf Zeilzahlung zu billigsten Breisen. Möbliertes Zimmer, Frau Schmidt, 20 Plüschsofas, 10 Chaiselongues Berlin N., Bionstirchstraße 40. Tele verlauft sofort Graudenzerstraße 2, Schmetters Boltsfänger- Gesells Urbanstraße 131. 650b Möblierte Schlafstelle, feparat. Begen Streit und Differenzen iſt phon III 5952. 281 Fabrit. +135 fchaft, Stettinerstraße 57. Möbliertes Zimmer, zwei Herren, Ragnußen, Alte Jakobstraße 74, Hof gesperrt: Dringend verlaufe meine NußFür Tischler, Polierer, Lackierer Nusbaum- Bettstelle mit Matrake, Handwäscherei, große Stüde, bermietet Waffertorstraße 52 born IV rechts II. lints. Baumwirtschaft, Stube und Küche, Küchentisch, Küchenrahmen verkauft Leibwäsche, drei Handtücher 0,10. AbSchlafstelle, feparat, 1 oder 2 und Maschinenarbeiter: Dresdenerstraße 109, Dischleit, Admiralstraße 18. Duergebäude billig Jahnke, Löwestraße 14, Schule. holung Mittwoch. Friedrich Genzler, Möbliertes Bimmer für 1-2 Herren. Bohnsad, Ritterstraße 124, parterre rechts. Winkelmann.+147 Sonntags von 9-1 Uhr. 6526 Stopenid, Grünitraße 10. 442 Herren. Siersleben, Kreuzbergstr. 48. I of I. 6556 79/131 Die Ortsverwaltung. Verantwortlicher Redakteur: Georg Davidsohn, Berlin, Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glede, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. wang. 5965* 4338* Säulentrumeau, 2 Stuben und 1 Stube und Küche lints. 2805* 246/10 6536 Lehrdamen Möblierte Schlafstelle an Herrn. Katz Gebrüder, Möblierte mei +129 6686 Spizen- Befäße, Achtung! Klavierarbeiter! Holzarbeiter- Verband *