Nr. 76. HboniKmfntS'Bedinaun®«: EBonntmettiS• Preis pr!dvlmer StettflaBtL 3�0 m.. monaü. l.io Mi.. ! wScheniIia, 28 Psg. frei ms Haus. einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- nummc: mii iHustiicrlcr Sonntags» Beilage.Die Neue Wel� 10 Ptg. Peil. Monnemcnl: l.w Mar! pro Monat. Eingetragen m die Post-Zeitunas- Preisliile. Unter Kreuzband sbc Deutschland und Oclterrelch. Ungarn 2 Marl, für das übrige Ausland 3 Mar! pro Monat. Poslabonnements nehmen an: Belgien. Dänemarl, .Holland. Italien. Luxemburg. Portugal, iRumämcn, Schweden und die Schweis- CrfMit OiBt isficf Bntaot. 23. Jahrs. Verlinev Volksblslk. die lnlektionz-eedöhk beträgt für die sechsgefpaltene Kolonel- geile oder deren Raum BO Pfg., für politische und gewcrlschastliche BereinS- und BersammlungS-Anzeigen M Pfg. „Uleine Snreigen", daS erste lsctt» gedruckte) Wort 20 Pfg., jede? weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlaf- stellen-lllnzeigcn dag erste Bort 10 Pfg., jedes weitere Bort B Pfg. Worte übet tö Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müflen bis K Uhr nachmittags in der Expedition «bgcgcden werden. Di- Expedition ist ttS 7 Uhr adends geöffnet. lelegramm- Adresse: MSniiMtneknt Berlin". Zcntralorgan der rozialdcmohratifchcn Partei Dcutfchlande. Redahtton: SQL 68, ILindcnstrasac 69. Fernsprecher: Amt IT» Str. 1983. Sonntag, den 29. März 1908. i Expedition: 8CD. 68, Lindenstrasse 69» Fernsprecher:«tot IT Str. 1984. Das ltei(|}$verein$9eletz. Die Kommission zur Beratung des dem Reichstage vorgelegten Entwurfes eines Reichsvereinsgesetzes hat ihre Arbeiten beendet. Den Wortlaut des Gesetzes nach den Beschlüssen in zweiter Lesung findet der Leser in der 2. Beilage. Es ist nunmehr nur noch der Be� richt in der Kommission festzustellen und dann gelangt der Entwurf in der von der Kommission beschlossenen Fassung zur zweiten Be ratung an das Plenum des Reichstages. Alle Bemühungen der Vertreter der Arbeiterklasse, dem Gesetze eine den Zeitverhältnissen entsprechende Fasiung zu geben, waren vergeblich. Die Mehrheit der Kommission hat nicht nur die in der ersten Beratung gefaßten Beschlüsse, die das Vereins- und Vcrsammlungswescn zu hemmen geeignet sind, nicht v e r- bessert, sondern sie noch wesentlich verschlechtert. Ja. die Kommissionsmehrheit hat sich unter Führung der Frei- sinnigen noch reaktionärer gezeigt, als die preußische Regierung. Die Regierung erklärte, daß man darauf verzichten könne, besondere Beschränkungen bezüglich der Teilnahme von Jugendlichen an Vereinen und Ver- sammlungen zu schaffen. Der Regierungsentwurf enthielt auch keine derartige Bestimmung. Die Kommissionsmehrheit aber hat durch den Z 10a den Personen unter 18 Jahren die Teilnahme an politischen Vereinen und Versammlungen untersagt. Selbst in Preußen gab es bisher ein solches Ver bot nicht, denn Schülern und Lehrlingen war nur die Mitgliedschaft in politischen Vereinen verboten, nicht aber die Teilnahme an polr tischen Versammlungen. Das von den Freisinnigen in der Stom nnssion angenommene„liberale" Vereinsgcsetz steht somit noch hinter dem preußischen zurück, das in der Realtionsperiode dem Volke als „Verordnung" aufgezwungen wurde. Nach der Bestimmung des ss Iva erhalten wir dann dieselben Zustände in ganz Deutschland, duich die Sachsen sich vor der ganzen Welt lächerlich gemacht hat. iU>d der Blockfreisinn schämt sich nicht, unter solchen Umständen jichiyock, kil�ral zu nennen. Nicht weniger reaktionär ist der§ 7, der Sprachenparagraph, der in der ersten Beratung abgelehnt wurde, nunmehr gestaltet. Ter Gebrauch einer fremden Sprache in öffentlichen Versamm- langen soll in den Bezirken mit„alteingesessener" fremdsprachiger Bevölkerung dann gestattet sein. wenV diese 60 Proz. der Gesamt- bevölkerung ausmacht. Die rhcinisch-wcstsälischen Großindustriellen, von denen diese Forderung ausgegangen sein soll, das Sprachen verbot zu erlassen, werden mit dieser Bestimmung sehr zufrieden sein. Nach wie vor werden sie Massen fremdsprachiger Arbeiter heranziehen und sie sind nunmehr davor geschützt, daß diese Ar- beiter für die Organisationen gewonnen werden und gleiche Ar- beitsbedingungen fordern, wie die eingesessenen deutschen Arbeiter. In diesem Wortlaut ist der 8 � direkt darauf zugeschnitten, die gewerkschaftliche Aufklärung der fremdsprachigen Streikbrecher und Lohndrücker zu verhindern. Und das wagt der Freisinn den Arbeitern, welche den Hirsch- Dunckerschen Gewcrkvereinen angehören und zum Liberalismus halten, zu bieten. Abgesehen von einigen weniger bedeutungsvollen Verschlechte- rungcn, die von der Kommissionsmehrheit an den Bestimmungen nach den Beschlüssen in erster Lesung vorgenommen sind, ist be- sonders noch zu erwähnen, daß auch für die Versammlungen unter freiem Himmel die Genehmigung unter allen Umständen cinzu- holen ist. Nach den Beschlüssen der ersten Lesung konnte die Gc- nchmigung nur versagt werden, wenn durch eine solche Versamm- lang der öffentliche Verkehr gestört werden könnte. Jetzt soll die Genehmigung auch dann versagt werden können, wenn eine„Ge- fahr für die öffentliche Sicherheit zu befürchten ist". Damit kommen wir zu Zuständen, wie sie in Preußen bestehen, d. h. jede Ver- sammlung unter freiem Himmel kann nur stattfinden, wenn die Polizeibehörde es will. Ter Freisinn hat nicht weniger über diesen rechtlosen Zustand geklagt, als die Sozialdemokratie. Nunmehr aber will er diese Polizeiwillkür für ganz Deutschland eingeführt haben. Die Verhandlungen in der Kommission bei der zweiten Be- rotung waren insofern ein Hohn auf eine parlamentarische Be- ratung. als die Blockparteien ihre Anträge gemeinsam einbrachten und mochte der Widersinn einzelner Bestimmungen auch noch so klar nachgewiesen werden, geschlossen stimmten dann Freisinnige, Nationalliberale, Konservative und Antisemiten für die verein- karten Anträge. War der Kuhhandel noch nicht weit genug ge« dichen, so wurde die Sitzung der Kommission vertagt, bis die schönen Seelen sich einig waren. Unter diesen Umständen ver- zichteten die Vertreter der Arbeiterklasse darauf, noch Anträge in der Kommission zu stellen, und erklärten, daß bei der zweiten Be- ratung im Plenum nochmals der Versuch gemacht werden wird, bcm Gesetz eine annehmbare Fassung zu geben und es vom preußischen Polizeigeist zu befreien. Die zweite Beratung soll noch vor Ostern stattfinden. Der 7.loisinn hat es sehr eilig, diese sonderbare„liberale" Frucht der hiockpolitik zur völligen Reife zu bringen. . Ter Arbeiterschaft bleibt somit nur eine kurz« Spanne Zeit, i m nochmals zu dem Gesetz, das jetzt noch reaktionärer ist als in der von der Regierung vorgelegten Fassung, Stellung zu nehmen. Wir richten an die Arbeiterschaft das dringende Ersuchen, aller» orts Versammlungen zu berufen und gegen eine solche Ver» prcußung und Vcrsächselung des Vereins-"und Versammlungs- achtes Protest zu erheben. Besonders muß die Arbeiterschaft Süd- d?utschlands sich mit aller Energie gegen den Raub ihrer bis- Irrigen Rechte wehren. Wir ersuchen die Versammlungsleiter, die Beschlüsse unverzüglich dem Reichstage und dem Abgeordneten des betreffenden Reichstagswahlkrcises zu übermitteln. Vielleicht gc- lingt es dadurch, den Rest von Liberalismus bei einzelnen bürgcr- lichcn Politikern zu wecken und die Freisinnigen und Demokraten, die nicht ganz zu Handlangern für die ostelbischen Junker werden wollen, zu veranlassen, gegen ein Gesetz zu stimmen, welches das natürliche Recht der Staatsbürger, sich zu vereinigen und zu ver- sammeln, ohne von der Gnade der Polizeibehörde abhängig zu sein, auf das gröblichste verletzt. Di« Arbeiterschaft muß noch in letzter Stunde den Versuch machen, durch energischen Protest das deutsche Boll vor einem solchen Reichsvereinsgrsetz zu bewahren. Die Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands. E. Legien. Wir schließen uns dieser Aufforderung an und ersuchen die Parteigenossen, gemeinsam mit den GcwerkschaftSkartellen das Er- forderliche zu veranlassen. Der P g r t e i v p r sta n d. KcldjsbaDkrott und YMsauspliinderung. Im Trubel der Auseinandersetzungen über die Frage des preußischen Wahlrechts ist am Freitag die neue Marine- Vorlage in dritter Lesung sang- und klanglos angenommen worden. Die Annahme erfolgte mit den Stimmen aller Parteien, einzig die Sozialdemokratie ausgenommen. In einem Augenblick, wo die Finanzschwierigkeiten des Reiches beispiellose geworden sind, wo kein Mensch weiß, wie auch nur die bereits vorhandenen Verpflichtungen gedeckt werden sollen, wo die Regierung den Beamten gegenüber wort- brüchig werden mußte, weil keine Mittel zur Bestreitung der bereits im Jahre 1906 feierlichst verheißenen Gehalts- ausbesserungen vorhanden sind, wo wiederum eine Viertel Milliarde neuer Schulden kontrahiert werden muß. um wenigstens für den Augenblick das Loch zu stopfen: in einer solchen Situation be- willigten die bürgerlichen Parteien ohne Wimperzucken eine neue Flottenvorlage, die nichts geringeres bedeutet, als eine dauernde jährliche Mehrbelastung des Etats um mindestens hundert Millionen Mark! Denn daß die neue Flottenvorlage nichts anderes bezweckt, als jährlich wenig st ens vier große Schiffe auf Stapel zu legen, haben wir im Dezember vorigen Jahres in einer Reihe von Artikeln nachgewiesen, die un- widerlegt geblieben sind. Da aber trotz der vier Linien- schiffe, die das Flottengesetz einstweilen bis zum Jahre 1912 mehr auf Stapel legen will, nach dem bisherigen Bauplan von 1913 ab nur noch je ein Linienschiff und ein großer Kreuzer auf Stapel gelegt werden, müßten von da ab jährlich mindestens zwei große Schiffe mehr in Bau gegeben werden, was eine Mehrausgabe von rund hundert Millionen Mark bedeutet. Daß das die unausbleibliche Konsequenz der neuen Flottenvorlage ist, haben das Zentrum und der Freisinn in der Kommission auch offen zugegeben, ja mehr, sie haben sich dort auch bereit erklärt, diese kost- spielige Konsequenz zu ziehen! Daß der Freisinn dem Flottenmoloch dies neue Opfer gebracht hat, verstand sich ja für diese Blockheloten von selbst. Daß aber auch das Zentrum durch seine Zu- stimmung zum neuen Flottengesctz eine erhöhte Volks- ausplünderung durch neue indirekte Steuern notwendig ge- macht hat, verdient besonderes festgenagelt zu werden. Bei der zweiten Beratung der Flottenvorlage im Plenum am 29. Januar 1908 erklarte der Fraktionsredner des Zentrums, der Abg. Dr. Spahn, nach dem amtlichen Stenogramm wörtlich: „Die wichtigste Frage bei dieser Vorlage ist die Frage der Deckung... Wir haben unsererseits immer daran festgehalten, solckie Vorlagen, die eine dauernde Mehrbelastung in hohem Betrage enthalten,... nur zu bewilligen, wenn überhaupt die Deckungsfrage geregelt war.... Ich meine, man sollte an dieser Praxis des hohen Hauses festhalten und s i e nicht so leicht preisgeben." Also sprach Herr Spahn namens der Zentrumsfraktion bei der zweiten Beratung der neuen Flottenvorlage. Bei der dritten Beratung am 27. März jedoch stimmte das Zentrum für die Vorlage, obwohl die Drckungsfrage so wenig gelöst war, wie am 29. Januar! Herr Speck, der diesmalige Ver- treter des Zentrums, begnügte sich damit, gegen die Ein- führung direkter Reichösteuern zu protestiere»! Das Zentrum handelte also sogar noch gewissenloser als selbst Frei- sinn und Nationalliberale, die doch wenigstens fordern, daß die nichtbesitzende Klasse nicht allein durch indirekte Steuern die neuen Flottenlasten aufbringen soll, sondern daß neben den neuen indirekten Steuern wenigstens des Anstands halber auch eine neue direkte Steuer geschaffen werde l Freilich, auch wenn die neue..Finanzreform" zur Be- schönigung der neuen indirekten Stcuerschröpsung die eine oder andere direkte Steuer bringen sollte: den Löwenanteil an den erforderlichen Riese«summen wird wieder das Proletariat aufbringen müssen. Der Marinismus und Mili- tarismus sind nun einmal ohne wachsende Volksausplündenmg undenkbar. Aber so rücksichtsles auch daS System der Volks- ausplünderung durch immer neue indirekte Steuern ausgebaut werden mag: Militarismus und Marinismus entwickeln bei uns einen so ungeheuerlichen Appetit, saß die Einnahmen den Ausgaben bei allerAnspannung der indirekten Steuerschraube nicht zu folgen vermögen, daß die Finanz- Zerrüttung, die Defizitwirtschaft und das Pumpsystem in der Tat den Reichsbankerott in drohend st e Aussicht stellen! Daß das keine Uebertreibung ist, wollen wir zahlen» mäßig nachweisen. Die Ausgaben für den Militarismus(nebst Marine und Kolonialpolitik) haben sich binnen zehn Jahren aunähernd verdoppelt! Im Jahre 1898 betrugen die Ausgaben für das Reichsheer, die Marine, die Kolonien, den Reichsinvaliden- fonds, den Allgemeinen Pensionsfonds und die Verzinsung der Reichsschuld im ordentlichen und außerordentlichen Etat insgesamt rund 9 zahlreiche Verhaftungen vor. DaS Ende ber geheimnisvollen Bombcnaffäre von DavoS. Chur, 23. März.(W. T. B.) In dem Prozeß wegen Bombenanschlages gegen Arbeitswillige während des Schne tt. streikes in DavoS im September vorigen Jahres, wobei drei Arbeits- willige verletzt wurden, fällte das Graubündner Kantonsgericht heute nach mehrtägiger Verhandlung das Urteil: Der Haupt- schuldige, der flüchtige Schneider Johannes Pühringer aus Oester- reich, wurde in conlumaeism zu 10 Jahren 4 Monaten Zuchthaus und lebenslänglicher Landesverweisung, der Spengler Otto Döpnler aus Bayern wegen Beihülfe zu 2 Jahren 7 Monaten Zuchthaus und lebenslänglicher Landesverweisung verurteilt. Ferner erhielten wegen Begünstigung bei der Flucht Pühringers vier bis sechszehn Wochen Gefängnis der Maler Johann Maier und der Schreiner Wilhelm Möller aus Preußen, der Maler Karl Wiedemann aus Württemberg und der Schreiner Madjensen aus Dänemark Ein naiver Submittent. Frankfurt a. M., 28. März.(B. H.) Vor dem Schöffengericht gelangte heute eine interessante Verhandlung zur Aburteilung. Der 66 Jahre alte Kaufmann Philipp Heinz bewarb sich um eine öffentliche Lieferung für eine Eiscnbahnbehördc. Er hatte die besten Aussichten, die Lieferung zu erhalten. Am 3. Januar reiste ein Regierungsrat nach Frankfurt a. M., um die Fabrik zu bc» sichtigen und zu prüfen, ob sie genügende Leistungsfähigkeit besitze. Während sich der Regicrungsrat nach der Besichtigung der Fabrik Notizen machte, erfuhr Heinz im Laufe der Unterhaltung, daß die Tochter des Regierungsrates musikalisch sei und bat diesen, seiner Tochter eine Karte mit den Worten:„Herzliche Grüße dem? Fräulein Musika" mitzunehmen. Der RegicrungSrat lehnte dies zedoch ob. Heinz steckte die Karte in ein Kuvert und schob sie dem Regierungsrat in die Tasche. Als dieser später das Kuvert öffnete, fand er einen Tausendmarkschein darin. Der Rcgicrungs- rat gab das Geld zurück und erstattete Anzeige wegen Bestechung. Heinz wurde unter Annahme mildernder Umstände zu einer Geld» strafe von l500 M. verurteilt. Der Tauscndmarkschein wird als verfallen erklärt. Verantw. Redakt.: Georg Tavidsoha, Berlin. Inseratenteil vcrcmtw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u.Berlag:PorwärtsBuchdr.u.Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 5 Beilagen. Nr. 76. 25. J lahrgang. i. Sdliiot w.Wmiirls" Krlim DMIiitt. Zonntag. 29. Marz 1908. .33, Sitzung. S RcxthsUg. onnabend, den 28. März, vor- mittags 11 Uhr. Am Bundcsratst isch: v. Bethmann-Hollweg. Die dritte EtatÄ xratung wird fortgesetzt beim Etat für das �cichsamt des Inn ern. Dazu liegt eine Resolution Dr. Arendt(Rp.) vor, den sämtlichen Burcaubcamten, der dem Reichs- amt des Innern nachx icordncten Mittelbchörden sowie der Reichs- druckcrei, soweit diese. Beamten bisher je nach ihrer Anstellung seit üv 1. April 1897 oder vor diesem Zeitpunkt entweder nur das von 2100 D i. bis 2100 M. oder außerdem noch Zulagen bis zum ip�stbetrage von 600 M. bezogen, vom 1. April 1908 ab, unter «eg die' �ies Unterschiedes ein Gehalt von 2100 M. bis 1800 Aufrückungsfrist von 18 Jahren zu gewähren und demgema � �nter Streichung der jene Zulagen betreffenden Be- rne".aungen des Etatspositivs die diesbezüglichen Etatstitel zu er- nähen. Die Resolution ist von Abgeordneten aller Parteien, die Sozialdemokraten ausgenommen, unterschrieben. . Abg. Singer(Soz.): Daraus, daß unsere Unterschrift unter dieser Resolution fehlt, darf nicht geschlossen werden, daß wir dem Antrage unsympathisch gegenüberstehen. Vielmehr war ich es gerade, der in der Budgctkommission die Erklärung der verbündeten .icgierungcn, die wir gestern gehört haben, provoziert hat. Nur in- folge des bedauerlichen Zufalles, daß uns die Resolution nicht zur Unterschrift vorgelegt worden ist, ist es gekommen, daß meine Partei darunter fehlt. Sonst hätten auck) wir diese Resolution unterschrieben. Bei dieser Gelegenheit möchte ich besonders darauf aufmerksam machen, daß, wenn die Gehälter nicht erhöht werden, vor allem das Patentamt Gefahr läuft, um tüchtige Mit- arbeiter zu kommen. Das könnte für die Industrie von schwerem Schaden sein. Ich bitte die verbündeten Regierungen, diese Frage besonders zu prüfen.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Graf v. Carmer(k.) spricht unter großer Unruhe des Hauses über die Erweiterung der Sonntagsruhe in offenen Handelsgeschäften, die das Zentrum beantragt hat; sie passe für große Warenhäuser, aberjiicht für kleine Landstädte, in welche die Landbevölkerung des Sonntags zum Einkauf komme, weil sie des Wochentags nicht Zeit habe. Staatssekretär v. Bethmann-Hollweg: Großstädte, Mittelstäote und plattes Land, können in Betreff der Sonntagsruhe nicht über einen Kamm geschoren werden.(Sehr richtig! rechts.) Aber die Bestrebungen auf weitere Ausdehnung der Sonn- tagSrube müssen fortgesetzt werden, weil schon aus ethischen Gc- sichtpsunkten möglichst vielen Menschen ein freier Tag in der Woche verschafft werden muß. Bei der Einführung der Sonntagsruhe haben wir gesehen, daß das kaufende Publikum sich der Sonntags- ruhe angepaßt hat; wir müssen auf oiesem Wege fortschreiten, unter Berücksichtigung der verschiedenen Verhältnisse in Stadt und Land.(Bravo! rechts.) Abg. Beckcr-Arnsbcrg(Z.): Das Zentrum wird gegenwärtig ja nur bei unangenehmen Dingen zur Mitarbeit herangezogen. Gleichwohl hatte Herr V. Gamv recht, bei der Sehnsucht nach einem neuen Zuchthauögesctz sich lieber auf die Blockparteien als auf das Zentrum zu berufen.(Zustimmung im Zentrum.) Wir sind der Meinung, daß§ 183 der Gewerbeordnung, der eine Ausnahme- bestimmung gegen die Arbeiter oarstellt, beseitigt werden muß. Wenn das nicht geschieht, so muß er in gleicher Weise angewendet werden, gegen jede Art von Terrorismus, gleichviel von welcher Seite er ausgebt, von Unternehmern oder von Arbeitern. Auch in der Krankenversicherung dürfen die Rechte der Arbeiter nicht g:- kürzt werden; wir protestieren gegen eine Beschneidung der Selbst- Verwaltung der Krankenkassen, nötig ist vielmehr eine Ausdehnung der Krankenversicherungspflicht.(Bravo? im Zentrum.)— Bei der Behandlung der Rentenanträge ist man früher zu liberal vcr- fahren, heute aber verfährt man zu illiberal und geht zu rigoros vor. Das unheimliche Geschrei von dem Anschwellen der Renten scheint in gewissen Kreisen eine suggestive Wirkung gehabt zu haben. -- Bezüglich der Arbeits- oder Arbciterkammern halten wir Ar- beitslaniinern für das Richtige; daß die Extreme sich berühren, daß die Scharfmacherkreise sich ebenso wie die Sozialdemokraten für Arbeiteriammern aussprechen, ist sehr interessant; uns aber macht schon dieser Umstand kopfscheu, wir glauben, paritätische Arbeits- kammern werden dem sozialen Frieden dienen. Das Verhältnis der Bcrufsgcnosscnschaften zu den Versicherten ist nicht so, wie man wünschen sollte; die Behandlung der Anträge der Versicherten 'gnn ihr Vertrauen nicht erwecken und heben. Sehr wünschenS- wert wäre die Einsetzung eines paritätisch zusammengesetzten Eni- schädigungSausschusses; daS Mißtrauen gegen die einseitig zu- I sammcngcsetztcn Berufsgcnossenschaften kann man den Arbeitern nicht übel nehmen— kommen doch viele Fälle vor, welche geradezu in den Arbeitern die Ueberzeugung hervorrufen müssen, daß sie um die ihnen zustehende Rente geprellt werden sollen. Das ewige Geschrei über Rentensucht uno Simulation trägt mit dazu bei, daß die sozialen Vcrsicherungsgesctze innerhalb weiter Kreise der Arbeiterschaft nicht diejenige Wirkung erzielen, die wir alle wünschen.(Bravo! im Zentrum.) Abg. Hoch(Soz.): Ter Vorrebncr hatte in seiner Polemik gegen die Stellung, die wir beim Gesetzentwurf über die Arbeitskammern einnehmen, bc- hauptet, daß der Zentralverband deutscher Industrieller dieselbe Stellung einnimmt. Das stimmt nicht. Aus den Verhandlungen des Tclegiertentagcs deutscher Industrieller kann er sich überzeugen, daß dieser Verband von diesem Standpunkt zurückgekommen ist, daß er gar keine Vertretung der Arbeiter haben will, die Unternehmer wollen mit den Arbeitern überhaupt nichts zu tun haben, auch nicht mit Christlichen und Hirsch-Dunckerschen, denn das würde nicht Frieden, sondern Kampf geben; sie sagen, den Frieden, den sie haben wollen, können sie nur erreichen, wenn sie die Arbeiter über- Haupt nicht zu Worte kommen lassen. Bezüglich der Invaliden- Untersuchungen stimmen wir wohl alle darin überein, daß nicht Leute Rente bekommen sollen, die keinen gesetzlichen Anspruch darauf haben. Es dreht sich aber darum, daß solchen Leuten die Rente entzogen wird, die wirklich invalide sind. Der Vorredner wünschte, daß bei der Untersuchung darüber liberal vorgegangen würde. Das würde aber nichts nützen; wir können nur dann eine Besserung erwarten, wenn den Arbeitern selb st ein Einfluß auf die Entscheidung eingeräumt wird. Jetzt zieht man Aerzte hinzu, die den Arbeiter gar nicht kennen, und dann kommen derartige Entscheidungen zustande, wie ich sie bei der ziveiten Lesung angeführt habe, wo innerhalb eines Tages die Erwerbsfähigkeit von 1b bis 50 Proz. schwankt, je nach den Um- ständen, die bei den Kranken gerade mitspielen. Unter allen Um- ständen muß der behandelnde Arzt hinzugezogen werden. Ich will jetzt noch auf einige Einwendungen eingehen, die gegen meine Ausführungen bei der zweiten Lesung gemacht sind. Zu- nächst ein Wort zur Arztfrage. Die Art und Weise, in welcher Dr. M u g d a n hier geantwortet hat, hat nur bestätigt, daß für ihn diese Frage, welche Leben und Gesundheit der Arbeiter aufs tiefste berührt, zum Anlaß genommen wird, gegen das Selbstbestimmungs- recht der Arbeiter vorzugehen.(Lebhaftes Sehr wahr! bei den So- zialdemokraten.) Er verbeißt sich in der kleinlichsten Polemik gegen diejenigen Krankcnkassenvorstände, die sich im Interesse der Ver- sicherten den nach ihrer Ueberzeugung unberechtigten Anforderungen der Aerzte und des Dr. Mugdan nicht fügen wollen und sich im Kampfe zu mehr oder minder erfreulichen Mdßnahmen gezwungen sehen. Diesen ganzen Streit halte ich für vollkommen zwecklos. Solange der Streit zwischen den Aerztcn und den Organen der Krankenkasse besteht, wird es hüben und drüben zu Maßnahmen kommen, die an sich unerfreulich sind, die sich aber aus der Not- wehr erklären. Wenn ein Boden geschaffen wird, auf dem zwischen Kassen und Acrzten eine Verständigung herbeigeführt werden kann. werden diese Differenzen leicht verschwinden. Ich gehe deshalb auf diese Zänkereien nicht ein. Ich habe mich dieser Frage nur zu- gewendet, weil Dr. Mugdan behauptet hatte, der Streit drehe sich lediglich darum, ob die Aerzte ihre Verträge mit der Aerzte- organisation oder mit den einzelnen Kassenvor- ständen abschließen sollen. Das habe ich als falsch nackgewiesen. Tarauf ist Dr. Mugdan aber nicht eingegangen, wie er überhaupt nicht auf das einging, was ich gesagt habe, er hatte eben eine ganz andere Rede von mir erwartet und hat auf das geantwortet, ivaS er geglaubt hatte, das ich sagen würde. Deshalb gehe ich darauf nicht ein. sondern will nur das eine erwähnen: Dr. Mugdan meinte, mit seiner Art der Regelung der Arztfrage würde der Kassenpatient den Privatpatienten gleichgestellt werden. Da ftagt es sich, welchön Privatpatienten, denen, die bezahlen können oder denen, die nicht bezahlen können? Im letzteren Falle be- findet sich der Arbeiter auch ohne Organisation der jhrankenfür- sorge; diese ist ja gerade gemacht, um dem Arbeiter die Möglichkeit zu geben, den Ansprüchen der Aerzte besser zu ent- sprechen und eine bessere Leistung der Aerzte dafür zu erlangen. Das ist aber nur möglich, wenn die Arbeiter die freie Selbstverwaltung der Kassen haben. Um die Frage so zu regeln, wie es ihren Interessen und Erfahrungen entspricht. Des- halb erheben wir gerade dagegen Widerspruch, daß eine bestimmte Regelung der Arztfrage gesetzlich festgelegt wird. Bei dem freien SelbstbcstimmungSrecht der Arbeiter werden auch die Aerzte in ihren Forderungen auf das Maß zurückgehen, das der Lage der Krankenkasse entspricht und dann wird eine Verständigung leicht möglich fein.(Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) kleines feuilleton. Brotfurrogatc in den Hungrrjahren 1847/48. In jenen Tagen. als in der mitteldeutschen Hansindustrie das größte Elend von ganz Europa herrschte, als in Schlesien der Hungertyphus grassierte und errevolten ausbrachen— die freilich mit blauen Bohnen gestillt form suchte man nach allerlei Ersatzmitteln für das teuere Ge- ., das von der arbeitenden Bevölkerung nickt mehr bezahlt werden dl»te. Die Jahre 1845 und 1846 hatten durch eine Kartoffel- I»kheit auck eine Mißernte in diesem wichtigen VolkSnahrungs- G. gezeitigt, sodaß man nicht in der Lage war, mit diesen w'."enfrüchten das Brot zu ersetzen. In Thüringen machte man schon 1846 Versuche, Malzabgang iBiertrcber) mit Roggenmehl zu vermengen und Brot daraus zu backen. Das neue Brot war von schwarzer Farbe. Gewöhnlich wurden dazu Trcber und Roggenmehl zu gleichen Teilen vermengt. Während sich der Preis für reines Brot auf einen Neugroschen drei Pfennig pro Pfund stellte, kostete daS Pfund„Malzbrot" nur sieben Pfennige. DaS war für die damalige Zeit immer noch ein hoher Preis. Die ärmere Bevölkerung war gezwungen, das neue Brot zu konsuinieren. Aber neben dem Brot aus Malzabgang wurden auch noch Ver suche gemacht, andere Bodenerzeugnisse nnt Roggenmehl zu mischen und Nahrungsmittel daraus herzustellen. In der Not griffen die Hungernden zum Nächsten, was ihnen in die Hand kam— zum Unkraut. Die weitverbreitete, überall wuchernde und schwer zu ver- tilgende Ouecke wurde als Mehlsurrogat empfohlen und verarbeitet. Die frischen Wurzeln wurden gereinigt. auf der Häckselbank klein geschnitten, getrocknet und dann wie Getreide in der Mühle gemahlen. Um ein genießbares, lockeres Brot zu gewinnen, bedurfte eS eines Zusatzes von einem Drittel Roggenmehl. Man riet nun der Bevölkerung, auf sonst un- fruchtbarem Boden, in sumpfigen Niedernngen und auf sandigen, steinigen Höhen Quecken anzupflanzen, um reichlichere Broteniten zu erzielen. Einer Pflege bedurfte diese Pflanze nicht, hatte sie einmal Blätter getrieben, so sorgte sie für sich selbst und verdrängte jedes andere Gewächs.»Ihre Vermehrung sei außerordentlich und die ?!ot würde bald nachlassen, wenn Quecken als Broifrüchte betrachtet würden", hieß es im„Allgemeinen Anzeiger der Deutschen." Theater. LustspielhauS:„Bei uns da drüben!", Kolonial- schwang von Mar Reimann und Otto Schwartz. Der Name Schwank ist für das Werk der Herren Reimann und Schwartz noch zu viel Ehre, man erwartet dann immerhin ein paar amü- 'ante, mit einiger Erfindungskunst auSgesponncne Verwickelungen. Wa« die Verfasser servierten, war eine afrikanisch kostümierte' Ausstattungsposse Adolf Ernstschen Stils, die mit allerbilligstem Hausrat wirtschaftet und obendrein noch auf die hurrapatriotische Gedankenlosigkeit der Masse spekuliert. Rur die Couplets und Tänze fehlten. Dabei zeigte der laute Applaus, wenn er nicht ein künstlich arrangierter war, daß sich die Herren in ihrer Rech- nuna nicht geläuscht.— Das Einexerzieren schlapper Negcrkerle durch einen fluchenden, aber natürlich im Herzensgrund humanen preußischen Unteroffizier, die farbige Schulkinderschar des Mis- sionars und ihr Gosang von„Deutschland, Deutschland über alles", die Koketterie von ein paar einheimischen Schönen bildeten die Haupttrümpfe in dem idyllischen Gemälde. Der Herr Major ist die Leutseligkeit selber, der„Tropenkoller" kommt nur als Refrain in einem Scherzlied vor, durch das die guten Leutnants das einzige reudige Schaf verulken. So lebt man glücklich und zufrieden bei uns da drüben. Ein Besuch aus Deutschland macht in dem Stück die Sache noch gemütlicher und führt zu der erfteulichen Ver- lobung zweier Paare.— Gespielt wurde durchgängig flott. Am wirksamsten war der auswärtige Gast William B ü l I c r, der den gutmütig-schlauen Onkel Kasimir zu geben hatte, und Fritz Beckmann in der kleinen Episodenrolle eines hahnebüchcnen preußischen Agrariers.«tt- Notizen. — Preußische Kunst. Herr v. T s ch u d i, der gemäß- regelte Direktor, der Nationalgolerie, tut seinen um die Stiesel- malerkunst besorgten Vorgesetzten nicht den Gefallen, sich krank zu stellen. Er will seinen einjährigen Zwaugsurlaub in Berlin zubringen, da er sich vollkommen wohl fühlt.— Wie die Kunst in Preußen be- schaffen sein muß, um gehörigen Orts Anerkennung zu finden, das zeigt eine von Prof. Walter Schott entworfene Statue Wilhelms II. Die für den Sitzungssaal der Berliner Akademie der Küiiste bestimmte Figur stellt den Kaiser als römischen Imperator im Geschmack des Barocks dar, mit der belorbeerten Allongeperücke aus dein Haupt und mit dem rechten Bein auf eine Weltkugel fußend. — Mnsikchronik. Jni Theater des Westens wird am Momag„Ein Walzertraum" von Oskar Strauß zum 100. Male aufgeiührt.— Jsadora D u n c a n' s Tanzschule veranstaltet am Sonnabend, den 4., April, nachmittags 4 Uhr im Deutschen Theater eine Matinöe, in der Tänze nach Musik von Corelli, Couperin, Rameau und zu deutschen und nissischen Volksliedern zur Vorführung gelangen. — Wochenplan des Schiller-SaaleS, Charlottenburg: Sonntag 8 Ubr: Lilieneron-Abend; Mittwoch 9 Uhr: Dr. H. Matkowsky über„RaffaelS Fresken"; Freitag 9 Uhr: Dr. P. Ertel über„Max Bruch"; Sonnabend 9 Uhr: Dr. M. Burckhardt über „Modem Liederkomponisten". — Vorträge. August Schacht veranstaltet seinen! 100. Wilhelm Bufch-Abend am Donnerstag, den 2. April/ Daß der Vorredner in bczug auf die Reform des Unfall- und Krankenversicherungsgcsetzcs sich auf denselben Standpunkt stellt wie wir und die Reform der Unfallversicherung für wichtiger hält als die Reform der Krankenversicherung im Sinne des Herrn Dr. Mugdan, freut mich; auch seine Forderung des Proportionalwahl- rechtes unterstütze ich durchaus. Der zweite Punkt, auf den ich einzugehen habe, sind die Zustände in den Berufsgenossenschaften. Meine Ausführungen in der zweiten Lesung wurden von mehreren Rednern als sozialdemokratische Uebcrtreibungen angesehen. Aber was der Vorredner sagte, daß das, tvas ich vorgetragen habe, wahr ist, und auch von den ch r i st l i ch e n Gewerkschaften erkannt wird, wie schwer die Arbeiter dadurch geschädigt werden, daß die ganze Verwaltung in den Händen der Unternehmer liegt. Ich habe bei der zweiten Lesung die Zahlen angeführt, die beweisen, wie sehr die Zahl der Unfälle bei der Seeberussgcnossenschaft zugenommen haben. Die Sceberufsgcnosscnschaft entschuldigt diese Zunayme damit, daß jetzt auch die allerkleinsten Verletzungen angemeldet lverden. Das ist immer die Entschuldigung der Bcrufsgcnossen- schaftcn. Derartiges läßt sich aber gar nicht beweisen. Der Vorsitzende des Verbandes der Seeleute versichert mir im Gegenteil, daß es gerade in den seemännischen Be- rufen sehr häufig vorkommt, dah Leute aus Unkenntnis der Bestimmungen es versäumen, ihre Ansprüche anzumelden. Jedenfalls ist das Anwachfen der Zahlen der Unfälle eine Tatsache, und daß das eine unerfreuliche Erscheinung ist, darin stimmt ja auch sogar Dr. Hcckscher mit uns überein. wenn er auch meint, daß alle Fürsorge nicht ausreichen wird, alle Gefahren der See- fahrt zu beseitigen. Ich bin aber überzeugt und ebenso alle mit der Seefahrt beschäftigten Arbeiter, daß bei weitem noch nicht alles geschieht, um Unfälle zu vermeiden. Wir haben Fälle, in denen schwere Mängel in bezug auf die Mahregeln zum Schutz von Leben und Gesundheit der Seeleute festgestellt sind. Vom Verband der Seeleute habe ich darüber ein sehr großes Material, welches zeigt, daß wir in erschreckender Fülle Fälle haben, in denen die allerschwersten Verstöße gegen die Bestimmungen zur Sicherung gegen Unfallgefahren vorliegen. Wollte ich alles Material vor- tragen, so würde das mehrere Stunden dauern. Um aber dem Vorwurf zu begegnen, daß wir gar kein Material haben, will ich nur einige Fälle als Stichproben vorführen, die vor den Sceämtern bereits entschieden sind, an deren Richtigkeit also nicht zu zweifeln ist. Am 6. März vorigen Jahres wurde vor dem Secamt in Hamburg über den Zusammenstoß eines Hamburger Dampfers mit einem dänischen Schoner verhandelt und die Schuld dem Kapitän zugeschrieben, weil er in d i ch t e in N c b c l mit voller Fahrt gefahren sei. Der Fall wurde weiter verfchgt und kam am 15. Januar vor dem Oberseeamt in Berlin zur Entscheidung. Da» Urteil wurde bestätigt und dabei ausgeführt, daß der Kapitän, der leider weitverbreiteten Unsitte folgend, die Fahrt bei Nebel nur um ein geringes oder nur andeutungS- weise verringert ya be. Das Oberseeamt sagte also, daß es sich um eine weitverbreitete Unsitte handelt, woraus Sie schließen können, daß solche Fälle nicht vereinzelt sind. In einem Beschluß vom 22. April 1907 des Hamburger Sceamtes über den Zusammenstoß des Dampfers „Gertrud Woermann" mit einem englischen Dampfer wird die Schuld auf die nicht vorschriftsmäßige Besatzung der«Gertrud Woermann" geschoben. Die Zeitschrift der See- offiziere, nicht etwa der Arbeiter, verlangt, daß um diesen Uebclstand mit der Wurzel auszurotten, es nicht genügt, die Kapitäne zu verurteilen, sondern daß die wirklich schuldigen Reeder bestraft werden müssen. In dem Urteil über den Unfall des Dampfers„Prinzessin Viktoria Louise", dffsen Kapitän sich unmittelbar nach dem Unfall erschoß, hat das Seeamt Hamburg ausdrücklich ausgesprochen, daß der Unfall durch Beibehaltung der vollen Fahrt und Außerachtlassung der Sicherheitsvorschriften verursacht sei. Die Explosion auf dem Dampfer„Neuenstein" kam daher, daß eine ganze Masse feuergefährlicher Gegenstände über dem Kesselraum lagerte; natürlich wäre es Pflicht der Schiffslcitung gewesen, sich zu vergewissern, wo die vielen feuergefährlichen Sachen, die es an Bord führte, verpackt seien. Bei einem Unfall der Rennjacht„Hamburg", der zwei Menschenleben kostete, erklärte daS Gericht, daß die sportliche Veranstaltung, die Außc rächt- lassung der Unfallverhütungsvorschriften ent- schuldige. Das Vergnügen der großen Herren steht dem Gericht also höher als Leben und Gesnndhejt der Arbeiter. Im„Hain- burger Echo" berichtete Ende vorigen Jahres ein Augebzeuge über die Bootsmanöver des Schnelldampfers„D e u t s ch I a n d". der bekanntlich der schnellste der Welt sein soll. ES ergab sich. daß die Mannschaften nicht imstande waren, die R e t t u n g s- im Mozartsaal.„Tobias Knopp",„Der Geburtstag",„HanS Hucke- bein" stehen auf dem Programm, das durch 450 Lichtbilder illustriert wird. — Im Straßburger Münster haben sich an einem Pfeiler des Langhauses Risse gezeigt. Und eS hat sich herausgestellt, daß die Risse durch den ungeheueren Druck entstanden sind, der von dem benachbarten Turmpfeiler ausgeübt wird. Durch Nach- grabungen wurde weiter festgestellt, daß beim Bau des Turni- pfeilers im 13. Jahrhundert zwischen dem eigentlich tragenden Baugrund und dem Pfeiler ein Zwischenraum von etwa zwanzig Zentimeter gelassen wurde, der nur mit Schutt angefüllt ist. Ferner sind beim Dichten des Bodens seinerzeit unter den Pfeilern des Münsters Pfähle eingerammt worden, die jetzt infolge Sinkens des Grundwassers irocken gelegt worden sind und nun faulen. Es sollen alle Maßregeln getroffen werden, um weitere Schädigungen von den, Bauwerk fernzuhalten. — Ein Herweg h- Museum soll in Liestal. der Haupt- stadt des Kantons Baielstadt errichtet werden. Der Sohn des Dichters, Marcel Herwegh, hat alle wertvollen Eriimeriingen an seinen Vater der Gemeinde Liestal zur Aufbewahrung übergeben. — Die Photographie der Stimme. Ein inter- cssanter neuer Apparat ist der Pariser Akademie der Wissenschaften vorgelegt worden. Es handelt sich um ein Verfahren, mit dem es Dr. Marage gelungen ist, die Vibrationen der Stimme festzuhalten. Die Erfindung ermöglicht eS, Aufnahmen der Schallwellen bis zu einer Länge von über 20 Meter herzustellen; die Photographien, geben ein scharfes Bild der Stimmwelleii und ermöglichen es, Fehler in der Stimmbildung zu erkennen. Sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis der Gesangs- und Sprachlehrer ist damit ein unschätzbares HiilfSinittel gewonnen. — Die ältesten Annoncen. In der Geschichte des deutschen Buchhandels. die Dr. Goldfriedrich im Auftrage des BörsenvereinS der deutschen Buchhändler verfaßt hol, wird auch aus die Bedeutung des Buchhandels und Buchdrucks für die Eiitivickelmig des Zeitungswesens in Deutschland hingewiesen, und dabei wird erwähnt, daß der Teil der Zeitungen, der für sie als geschäftliche Unternehmungen von der größten Bedeutung ist, die Inserate, sich erst seit der zweiten Halste des 17. Jahrhunderts findet. Die ftüheslen bekannten Inserate einhält das vierte Stück de« Jahr-! gang« 1665 der Berliner„Einkommcnden Ordinari Postzeitmigen". Das Blatt. das eigentlich nur ans Inseraten besteht, das „Jntelligenzblatt", stammt erst aus dem zweiten Viertel des achtzehnien Jahrhunderts. 1720 schrieb der Kanzler der Universität Halle in der ersten Nummer der Ivöchentlichen Hallischen Frage- und Anzeigungs-Nachrichten, der„Jntelligenzzettel" sei für Bürger und Bauersmann von wahrem Nutzen und Segen. Er unterrichtet darüber, waö in der Stadt zu verkaufen und zu kaufen ist. gibt Familiennachrichten, meldet die zugereisten Fremde»», gibt Steckbriefe und Wetterprophezeiungen ufw. koste Tunell und ordentlich herunterzulassen, qleichwohl ging das Schiff am nächsten Morgen ohne weiteres in See. Derartige Fälle kennen wir in ungeheurer Menge. Was aber tut die Secberufsgcnrtfsenschast dagegen? Bei dem Unfall der Barke„Tritonia" hat das Sceamt Hamburg auch die Frage erörtert, wie die Kontrolle gehcmdhabt worden fei. Da liat der Kapitän Jansen, der als Beauftragter der Sccberufs- Genossenschaft das Schiff untersucht hatte, zugeben müssen, daß er bei den Rettungsapparaten nur Stichproben machte und einige beanstanden musste. Obwohl das Schiff also nicht in Ordnung loar, hat man sich mit Stichproben begnügt. Im Jahre 1906 beim Streik der seemännischen Arbeiter wurden die wichtigsten Unfall- Vorschriften nicht beachtet und für die Mannschaftsräume nur Lochst mangelhaft gesorgt. Gleichwohl haben Beschwerden bv« dcrBerufSgenofsenschaft und den Behörden ii»/hts gefruchtet, die Schiffe gingen ruhig in schlechtem Zustande hinaus. Aus dem letzten Vcr- waltkngsbcricht der Seeberufsgenossenschaft geht ganz deutlich hervor» wie lange es dauert, che eine neue UnfallverhütungL» vorschri/t erlassen wird. Erst müssen sich die Berufögenossenschaften und das Reichsverfichcrungsamt einigen, dann machen die Ardeiter ihre BerhcflermiflSvorschlägc und selbst dann, wenn diese als berechtigt anerkannt werden, wird das ganze vertagt bis zur nächsten Revision des UnfallversicherungsgcsctzcS. Aus alledem haben wir unS verpflichtet gefühlt, Einspruch zu erheben gegen die überSriebrnc Art. wie der Präsident des Rrichsvcrsichcrungs- amtes dDrsc Seeberufsgenosseafchaft gelobt hat. Ich weist mich von persönlicher Gehässigkeit gegen Dr. Äauffmann frei und erkenne gern an, dost er bemüht ist, die UeberwachungStätigkeit d r Berufs» gcnoffcnscho ftcn zu fördern. Ich hätte auch an sich r' hrs dagegen, daß er zu den BerufsgcnosscnschaftStagen geht um sich bei den Interessent an unterrichtet, aber er tut«ö einseitig(Sehr wahr! bei den Sogialbemokratcn). den Seemannsschutzkongreß vom Jahre kvl>K z. B. hat kein Brrtretcr dctz ReichSamts des Innern besucht. obwohl alle Gäste, auch die Kapitäne, anerkennen mustten, dast hie Aerhandvungen sehr sachlich geführt wurden und eine Fülle belehrenden Materials brachten. Das schlimmste aber ist, die Verherrlichung der Berufs- gcnosscnschaften durch den Dr. Kauffmann und durch den Geheim- rat v. Jonquwrcs. Die Arbeiter haben darüber ganz andere An- schouungcei, und die Tatsachen geben ihnen recht. Die Hessisch- Nassauischc BauiberufSgenossenschast in Frankfurt a. M. hatte über d»c Sicherheit drr Bauten einen durchaus beruhigenden Bericht an das ReechsvcrsichcrungSamt erstattet, die Arbeiter aber stellten durch einen cigeirc» Kontrolleur schwere Schäden für Leben und Gesundheit der Arbeiter fest und zwangen durch ihre Vcröffent- lichungen das Reichsversicherungsamt, den Professor Hartmann aus Berltn nach Frankfurt zu schicken, um die Bauten zu inspizieren, und er muhte bestätigen, dast die Angaben der Arbeiter auf Wahr- heit beruhen.(Hört! hört! b. d. Soz.) Die Regierung sollte also in ihrem Lob der Berufsgenossenschaften etwas vorsichtiger sein, die Verhältnisse liegen meist gaiiz airders als die BerufSgenosscn- schoftcn sie schildern. Unsere Pflicht ist cS, die Wünsche der Arbeiter zur Sprache zu bringen, und wir werden diese Pflicht erfüllen.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Giesberts(Z.) nimmt die Versicherungsanstalt Rhein- Provinz, von der der Abg. Sachse behauptet hatte, sie entziehe unbcrcchtigtcrwcise viele Renten, gagen diesen Angriff in Schutz. Das Gegenteil ist richtig. Die Einsprüche der Arbeitervertretcr werden auf das sorgfältigst? geprüft. Wir haben in der Ver- sicherungsanstalt zwei Neueinrichtungen getroffen, die sich sehr �ut bewährt haben, die Kontrolle der Beiträge und die Zuziehung ärztlicher Berater zum VcrsicherungSvorstand. Eine sehr wichtige Aufgabe erwächst den VersicherungögeseLschaften. die für die Ver- bcsserung der WohnungSvechältnisse schon viele Millionen aus- gegeben haben, auch in der WobnungSfürsorge für lcdige Hand- werkerMselleu. Ich verweise auf die Broschüre von Richard Ealwer, die diese Wohnungsverhältnisse auf Grund der statistischen Auf- swllungcn der sozialdemokratischen Gewerkschaften schildert. Heute sorgen für die Unterkunft der wandernden Gesellen die evangelischen Jünglingsvcrcine und die katholischen Gesellenvercinc. Das Bedürfnis nach einer solchen Wohnungsfürsorge ist so grost, dast deren Bestrebungen von den Versicherungsanstalten durch Darlehen unterstützt werden sollten und zwar vollständig paritätisch.(Bravo!) Staatssekretär v. Brthmaiin-Hollwrg.: Ick must zugeben, dast wir in der Fürsorge für das Wohnungsdcdürfnis lediger Arbeiter hinter anderen Ländern weit zurück sind. Sic wissen alle, wie mm, in England durch die Ledigenheime für dies WohnunaS. bedürfnis soegt. In Deutschland haben wir einige wenige Ansätze in dieser Rhchtung in Güddeutschloud, in Berlin fehlt es gänzlich an derartigen Einrichtungen. Das Ledigenheim, das in Charlotten- bürg, wie ich zu meiner Freude höre, in diesen Tagen eröffnet wird, wird das erste in Grost-Bcrlin sein. Ich glaube, dast man durch eine solche praktische Wohnunejsfürsorgc sehr viel mehr Segen stiftet, als durch das fortgesetzte Rufen nach einem Wohnungsaesetz. Tie VcrsicherugSainstaltcn sind zweifellos berechtigt, ihre Gelder für diese Kveckc anzulegen, selbstverständlich unter Ausschaltung aller tonfesikmellen Gegensätze, und ich werde mich mit den Ver- sicherungöanstolten und dem RcichsvcrsicherungSamt in Verbindung setzen, damit aus diesem Gebiete mehr als bisher geschieht, lieber die Dienstverhältnisse der BerufSPnossenschaftsbeamten kann ich mich erst äustcrn. wenn die Ergabnisse der Rundfrage darüber vorliegen. Herr Hoch bat den Beamten des ReichSamts des Innern den Rat gegeben, sich einer gröberen Vorsicht zu bcflcitzigen. wenn sie das Verhalten von Bcrussgcnossenschasten hier verrieten. Ich glaube, er hätte besser getan, von diesem Ratschlage abzusehen, nachdem ihm selbst daS Malheur passiert ist, aus mangelnder eigener Vorsicht bei der zweiten Lesung dcS Etalö hier ein durch- aus unrichtiges Zahlenmaterial über die Unfälle bei der See- beruiSgenosscnschaft vorzubringen.(Sehr gut! rechts.) Abg. Heckscher(fest Vg.): Bon A r bc i t e r k a m m e r n verspreche ick, mir nicht das geringste; wir leiden in Teutschland an einer» Uebermast von Interessenvertretungen, die wir nicht um eine iwch vermehren wollen. In England haben wir eine starke gewerkschaftliche Arbeiterbewegung und eine verschwindende sozialistische. Die englischen Gewerkschaften sind reine Öc- werkschaften, die sich mit nurgewcrkschaftlichen Fragen beschäftigen. Charakteristisch war mir in England bei einem Bortrage über Arbeitszeit und Löhne in einer Gewerkschaft, dast ein Deutscher auf- trat und den Redner fragte, ob er ihm nicht sagen könne, wie man nun mit der Gründung einer grostcn allgemeinen menschlichen Ge- meinschaft vorgehen könne.(Heiterkeit.?ldg. Huc(Soz.): Das mutz ein drolliges Tier gewesen sein.) Es war eni waschechter deutscher Sozialdemokrat.(Heiterkeit.) Aber ich führe England nur an. um mich gegen die Arbcitcrkammern auszusprechen.— Herrn Hoch möchte ich fragen, ob er jemals auf der See geschaukelt hat; seme Ausführungen haben gar keinen Seegcruch. Was bc- weisen denn die Verstöstc einzelner Kapitäne gegen die Leitung der Seebrrufsgenosscnschaft? Das Vertrauen auf die Tüchtigkeit unserer Seeoffiziere und unserer Schiffe ist auch im Auslände sehr grost und mit Recht; dies Vertrauen soll man im Reichstage nicht untergraben.(Bravo i bei den Freisinnigen.) Gegenüber den Zahlen des Abg. Hoch will ich mit einem bekannten Gedicht schlichen: Du mutzt verstehir AuS eins mach zehn Und zwei last gehn Und vre: mach gleich, Dann bist du reich. Und ni-mm die Bier. AuS fünf und sechs, So sagt die Hex', Mach sieben und acht, Dann ist'S vollbracht. Und neun ist eins Und Kehn ist keinö: DaS ist daS Hochsche EmmakÄns. sLache» und Rufe bei dm Sozialdemokraten: Au!)) Wz. Stadthagen(MZ.)? Zur Rechtfertigung der preurtzischen Verordung, welche den aus- ländischen Arbeitern einen LegrtimationSzwang auflegt, hat der Staatssekretär bei der zweiten Lesung des Etats gesogt, dast ein Verstost gegen die Reichsgcsetze in diesem Erlast nicht vorliegt. Dem must ich mit aller Entschiedenheit widersprechen. Ter Staatssekretär erklärte, die Frcmdenpolizei sei durch die Handels- vertrage nicht beschränkt. Das ist aber staatsrechtlich unrichtig. In den Handelsverträgen ist bestimmt, wie weit daS Reich gehen kann, und die Einführung der Legitimation s pa p i e r c durch ein p r e u st i s ch e S Organ ist, auch ganz abgesehen von der Frage der Verletzung der Handelsverträge, ein Eingriff in die Zuständigkeit des Reiches. denn die Fremdenpolizei gehört nach dem Artikel 1, Ziffer 4 der Verfassung, dem Reiche. Ferner ist sie ein schwerer Vcrstost gegen das Pastgesetz. Austerdem«wer auch ein ungeheuerlicher ver- stoß gegen die Gleichberechtigung der Arbeiter; cS ist gercidezu eine Bclridigunq der Arbeiter, dost derjenige, der als Nicht arbriter in Deutschland ist. ieinc 2 Mark zu bezahlen hat und keine Legitimationskarte braucht, wohl aber der aus- ländische Arbeiter.(Sehr wahr! bei den teozialdeunokraten.) Ter Herr Staatssekretär meinte, es liege kein Patzzwang vor, denn die Leute würden nicht gehindert, sich im Jnlande aufzu- halten, nur wenn sie Arbeit nehmen wollten, müßten sie die Legi- rimationökartc lösen. Ob hier ein Pastzwang im alten Sinne vorliegt oder nicht, will ich dahingestellt sein lassen. Unzweifelhaft liegt hier ein Berstost gegen die Bestimmungen unseres dcutsthen Pastgesetzes vor. das gar keine Zweifel darüber lätzt, dast sowohl für Inländer lvie für Ausländer solche Legitimationsiarten nicht eingeführt werden dürfen. Denn es bestimmt in den ßtz 2 und 10 ausdrücklich, dast von den Ausländern weder beim Eintritt noch beim Austritt noch während ihres Aufenthaltes ein Reise- Papier gefordert werden darf.(Hört! hört! bei den Sozialdemo- kraten.) Es würde geradezu eine Auslegung gegen Treu und Glauben sein, zu den Ausländern zu sagen: Was wollt ihr denn? ihr dürft euch ja hier aufhalten, ihr dürft nur nicht arbeiten; wenn ihr arbeiten wollt, mutzt ihr ein Legitlmationspapicr haben. Wobei in derselben Verfügung gesagt wird: wenn ihr aber nicht arbeiten wollt, so werdet ihr ausgewiesen. Wenn also auch nicht vom Pastzwang die Red« ist, so ist doch die Einführung der Legiti- matümskartc oin klarer Verstost gegen das Paßgesetz. Weiter ist gesagt worden, die Verordnung sei ja nicht für ganz Deutschland erlassen. Aber der Herr Staatssekretär kann doch nutzt bestreiten, daß der preußische Minister des Innern seiner Verfügung vom 2l. Dezember 1907 die Ucberschrift gegeben hat:„Heber die öffentliche Zulassung ausländischer Arbeiter in landwirtschaftlichen und gcwcrklichen Betrieben in Deutschland".(Hört! hört! bei den So» zialdcmokraten.) Der preußische Minister deS Innern verfügt hier also ausdrücklich über Deutschland. Außerdem ist ja auch klar, dast, wenn etwa ein Arbeiter aus Rußland nach Württemberg gehen will, er nicht zugelassen wird, wenn er nicht die Legitimation-,- karte har. so dast in der Tat eine Verfügung für Teutschland vom proustischen Minister des Innern erlassen ist, wozu er nach dem deutschen Staatsrecht nicht berechtigt ist.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Weiter ist gesagt worden, die 2 M. seien nicht eine Abgabe, sondern stellen die Kosten für die Ausfertigung eines Auswciöpapieres dar. Tatsächlich sind sie aber eine Kopfabgabe für die ausländischen Arbeiter im Gegensatz zu allen anderen Ausländern. Ob sie aber eine solche Kopfabgabe sind, oder ob für ein Stückchen Papier von vielleicht einem lialbcn Pfennig Wert an irgendeinen Mcnschcnhändlcr oder eine Mcnschenhändlcr- gesellschaft L M. gezahlt werden must. nicht darauf kommt es an, sondern daraus, dast die Zahlung dieser Gebühr klar und deutlich gegen de» Handelsvertrag verstößt.(Sehr wahr! bei den Sozurldemvkraten.) Hierauf aber ist der Staatssekretär die Antwort schuldig geblieben. Auch seitens Oesterreichs ist diese Ansicht geltend gemacht. Wenn es in dem Artikel 1 des Handelsvertrages ausdrücklich heistt, dast die Ausländer dieselben Rechte genießen sollen wie die Inländer und ketnen anderen Abgabe» unterworfen sein sollen, so verstößt eine solche Ausländer- abgab? gegen diese Bestimmung. So wenig der preußische Minister berechtigt ist, zu verfügen, daß ein Deutscher nur dann i» Arbeit treten darf, wenn er irgendeiner Mcnschenhändlergestlljchaft 2 M. l>ezahlt. ebensowenig ist er berechtigt, eine solche Verfügung für Ausländer zu erlagen. Weiter steht in dan Hairdclsvcrtrag, dast die Angehörigen der vertragschließenden Länder dieselben Rechte genichen sollen, wie die Angehörigen sine» meistbegünstigten Landes. Auch nach dieser Bestimmung darf Russen und Oester» reichern nicht eine Abgabe auferlegt werden, welche nicht auch an- deren, den Portugiesen, den Havaiton. den Japanern, den Chinesen usw. auferlegt wird. Alle diese haben eine Gc- ncseu, den Chinesen usw. auferlegt wird. Alle diese haben eine Gc- bühr für eine Legitimationstarte nicht ju zahlen, sondern nur die» icnigcn Arbeiler, die aus Rußland, Oesterreich und ihren östlichen Hinterländern kommen. Das ist also ein klarer verstoß gegen diese Vorschrift. (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Die Verordnung ist aber auch gar nicht so unschuldig, wie sie der Herr Staatssekretär hier hingestellt hat. Ausdrücklich wird darin gesagt, dast diese aus- gewiesen ivcrdcn sollen, ivenn sie keine LegiiimationSkarte haben. Dazu ist aber nach dem Handelsvertrag Preußen nach keiner Rich- tung berechtigt. Wenn es das tut, so bricht cS diesen von Deutsch- land geschlossenen Vertrag. Darüber kann gcir kein Zweifel sein. Mit den meistbegünstigten Ländern haben wir ferner Verträge, die das Ausenthaltsrccht ausdrücklich feststellen. Im Bertrag mit Columbia z. B. ist das AuSwcisungsrccht ausdrücklich daran ge- knüpft, daß die betreffende Person wegen ihres üblen Vorlebens «As schädlich anzusehen ist. Nun wird doch niemand behaupten, daß es für einen ausländischen Arhciter ein üble« Vorleben bc- deutet, wenn er sich weigert, an die Landarbeiterzcnirale 2 Mark zu zahlen.(Sehr wahr? bei den Sozialdemokraten.) In einer anderen Gruppe von Verträgen, wie z.B. mit.Hawai.Mexiko.Japan geschlossen find, ist den Ausländern ausdrücklich das Recht eingerärnnt, sich an irgend einem Punkte des Lan- des aufzuhalten und niederzulassen. Wenn man nun einem Ausländer crtlärt, Du darfst mal nach Prcutzen- komme», wenn Du aber eine Lcgitimationskarte nicht lösest, so wirst Tu ausgewiesen, so kann man doch nicht behaupten, dast er das Recht des Aufenthaltes hat. Das Recht des Aufenthaltes schließt eben dos Recht der Ausweisung aus. lSehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Nock gegen einen anderen Punkt, den ich angeführt habe, hat sich der Staaiösekteiär gewendet. In der Verfügung wird der Landrat ermächtigt zur vomäufigen Elitscheidung darüber, ob der Arbeitsvertrag mit Reckt oder Un- recht gebrochen ist. Tarin ist ein Eingriff in die Jujiizvcrwaltung enthalten.(Lebhaftes Sehr richtig! bei den Soziakdemokraicn.) Der StaalSsckreiär meinte, cö Handlr sich ja nur um eine vor- läufige Entscheidung, die deshalb dem Landrat übertragen sei, um die Angelegenheit zu beschleunigen; eS stehe dem Arbeiter aber frei, sich an die Gerichte zu wenden. Im Handelsvertrag steht aus- drückljch, daß der Ausländer denselben ungehinderten Weg an die Gerichte haben soll, wie der Inländer. Ter Landrat ist zu irgend einer rechtlichen Entscheidung, auch zu einer vorläufigen, nicht befugt. Nirgend? ist auch dem preußischen Minister des Innern das Rcchl gegeben, neben den Gerichten auch eine andere Instanz einzuführen. Wenn der Staatssekretär eine Beschleunigung des Verfahrens wünscht, so möge er dafür sorgen, daß unser lang- samer Rechtsweg beschleunigt wird.(Lebhafte Zu- stimmun� bei den Sozialdemokraten.) Aber dadurch, dast eine nicht zulässige Instanz eingeschoben wird, kann der Vorwurf, den wir erheben, nicht entkräftet werden.(Sehr wahr! bei den Sozial- demokratcn.) Wie ich bewiesen habe, verstößt die Verfügung gegen den klaren Wortlaut der Gesetze und wenn den Beanucn, die si: ausführen, nicht die donn fides zur Seite stände, mühte wegen Nistbrauch der Amtsgewalt gegen sie eingeschritten werden. Formell liegt die Sache so. dast der Bundesrat auf Gz�ud des Artikels 1» der Verfassung gegen Preußen zur Exekution schreiten müstle.( 56 würde aber eine sonderbare Zumutung sein, vom d e u:!- sitzen Kaiser zu fordern, dast ex zur Exekutiv n gegen Preußen schreitet. Das zei�j, daß diese Bestiu.c- mung Preußen gegenüber nur auf dem Papier steht, do st Preußen eben der souveräne Staat in Tculschsand ist. ToS bc- weist ja auch die Ucberschrift der Verfügung. wenden um? auch gegen diese Verfügung, weil mit khrtx Hülfe ausländisch: Arbeiter zu Lohndrückern und Streikbrccßxrtt gegenüber den deutschen Arbeitern gemacht norden. Die ctuSlän« dischcn Arbeiter sind durch den Karicnzwan•, vollständig an die Sckiolle gefesselt.(Sehr wahr! bei den Sozia ldemokraten) So ist diese Verfügung ein indirekter Vorstoß grgei, paz Koalitionsrccht. der Arbeiter. Sic steht auf derselben Linie wie der Sprachen- Paragraph deS VereinsgefetzeS, der auch dazu dienen soll, die Auf- klärung der ausländischen Arbeiter zu verh')ndcrn, damit sie von den Unternehmern als Streikbrecher benutzt u, erden können. Die Verträge, wie sie von der deutschen Feldarbeitc.-zentrale für�uö- ländische Arbeiter ausgearbeitet werden, sind gec-adczu schmchvoll. In diesen Verträgen werden die ausländischen-Arbeiterin �anz raffinierter Weise darüber im Unklaren gelassen, we'lch xvste Räch- teile der Vertrag für sie bedeutet. In diesen Vertc-ägn werden entgegen dem Bürgerlichen Gesetzbuch Lohnabzüge festg�t. z. B. wegen Verstöhen gegen die„Hausordnung", die der Arbcitgcl-r festsetzt, je SO Pf. Das Wort Hausordnung paßt eigentlich gor nicht, denn die Arbeiter werden vielfach in Wobnungen untre»' gebracht, die schlimmer sind als Schivcincftällc. Ich möchte den r Herrn Staatssekretär bitten, sich ebenso wie um die Wohnungen der ledigen Handwerksgesellen auch einmal um die elenden Woh- nungen der Landarbeiter zu bekümmern.(Sehr gutl bei den Sozialdemokraten.) Im Falle der Erkrankung verlieren die- ländlichen Arbeiter nach diesen Verträgen für die Dauer der Krankheit jeden Anspruch auf Lohn. Außerdem haben sie auf ihre Kosten ein ärztliches Attest beizubringen und könnet: dann auf Grund des Vertrages wegen Arbeitsunfähigkeit entlassen werden. Und unter solchen Verhältnissen klagen die Gutsbesitzer über die VcrtragSbrüchigkcit der Arbeiter, während doch ein Ver- traucnSmann der ostprcußischcn Landwirthschaftskammer, Guts- bcfitzer Härder, selbst zugeben muhte, daß der Vertragsbruch länd- lichcr Arbeitgeber nicht nur vereinzelt, sondern massen» h a f t vorkomme.(Hört! hört? bei den Sozialdemokraten.) Ferner können nach den Verträgen 3 Mark in den ersten zehn Wochen vom Lohn einbchalten iv erden sowie die Reise- t o st e n. Das macht etwa k>0 Mark, die erst bei Beendigung der Arbeit abgerechnet werden und nur dann, wenn der Arbeitgeber der Ansicht ist. daß eine richtige Lösung des Vertrages vorliegt. Gibt cS eine größere Prämie auf den Bcrtragöbruch der Arbeitgeber, als wenn auf dies« Weise einem Arbeitgeber, der etwa hundert ländlich« Arbeiter beschäftigt, eine Belohnung von SOVO M. zufällt. (Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Auf der anderen Seite hat der Arbeiter keinerlei Recht auf Aufhebung dcS Vertrages. Des heißt doch, die ausländischen Arbeiter völlig zu Sklaven, zu Hörigen machen, um die Lebensbedingungen der inländischen Arbertcr niederzuhalten. Bei den industriellen Arbeitern liegen die Ver- hältnissc vielfach nicht besser. Da werden Arbeiter durch gewissenlose Agenten nach Deutschland gelockt, die ihnen das fünffache des Lohnes vorschwindeln, den der Arbeitgeber wirklich zahlt. Bei der Jutespinncrei Max Bahr in LandSbera. Magdeburg, Hamburg werden fast nur ausländische Arbeiter beschäftigt. Ihr«tundenlohii beträgt beim Eintritt 10 Pf., steigt vierteljährlich um einen halben Pfennig. Mädchen von 16 Jahren erhalten Stundenlöhne von 10 bis 18 Pf., ältere Frauen solche von 16 bis 20 Pf. In den Ar- bcitSbcdingungen, welche die ausländischen Arbeiter bekommen, heißt cö: Kündigungsfrist für die ersten 6 Arbeitstage— kein», nachher eine Woche." Dann wird darauf hingewiesen, dast dir Arbeiter in der Kolonie Wohnung finden könnten, zunächst müßten sie aber eine 15 Minuten von der Fabrik entfernte Wobnung bc- ziehen, bis in der Kolonie eine Wohnung frei werde. Wenn man dem ausländischen Arbeiter einen solchen Vertrag vorlegt, glaubt er natürlich, daß damit ein fester Vertrag abgeschlossen wird. So waren eine Reihe von Italienern und Italienerinnen nach Dcutjch- land gelockt worden. Als sie aber hinkamen, wurde ihnen erklärt. es seien andere Arbeiter da, und nach dem Vertrage bestehe für die ersten 6 Tage keine Kündigungsfrist. Sie wurden also sofort entlassen, haben leinen Pfennig Lohn bekommen und hatten auch die Reisekosten zu tragen.(Hört? hört! bei den Sozialdemokraten.) Und wenn sie sich nicht eine Legiti- mationSkarte für 3 M. besorgten, konnten sie noch ausgewiesen werden. Ich betone nochmals, daß diese Verfügung zweifellos gegen das Reichsgeseh und die ReickiSverfassung verstoß«, und vor allen Dingen eminent die Handelsverträge verletzt, die mit Ruß- land und Oesterreich geschlossen sind. Diese Verfügung kann nur zur Wirkung haben, daß die elende Lebenshaltung der Arbeiter in Deutschland noch mehr gedrückt wird. Ich möchte den Herrn Staatssekretär bitten, sich die Sache noch einmal genau anzusehen, und wenn er dann zu der Ucbcrzcngung gekommen ist, daß offen- bar Handelsverträge durch diese Verfügung verletzt werden, die preußische Regierung anzuhalten, mehr die Reichsgcsetze zu achten und nicht solchen Vertragsbruch zu treiben.(Bravo l bei den Sozialdemokraten.) Die Resolution Dr. Arendt(Rp.) wird hierauf a n» genommen. Abg. Bchrrus(Wtrtsch. Vg.) besürworter eine Förderung hei obstbaulichen Bestrebungen auf Vereinheitlichung dcS Obsthmrdclc und der Obst ver Wertung. Abg. Wallenborn(Z.) schließt sich dem Vorredner an. Beim Kapitel„N o r m a l e i ch u n g Sa m 1" fragt Abg. Lchmanu-WicSbadcn(Soz.), was nach Aufhebung der Gemeindceichämtec aus den zurzeit dort beschäftigten Beamten werden solle. Unter diesen Beamten bestehe die Befürchtung, dast iu ihre Stellungen verlieren würden. Gcheimrat v. Jououieres: Die Antwort auf diese Frage richtet ich nach dem Verlauf der Beratungen über die dam Reichstag vorliegende Maß- und GcwichtSordnung. In dieser Lorlage ist vor- gesehen, daß die Gemeindeecchänuer eingehen sollen. In der Bc- ründung ist aber bereits erwähnt worden, dast für diesen Fall alle Vorkehrungen getroffen sind, um. soweit irgrndmöglich. die Bc- amten der städtischen Eichämter in geeigneter Weise wieder zr verwenden. Beim Kapitel„ReichSgesundhcitSamt" verlangt Abg. Tr. Faßbender(Z.). daß das Reichsgesundheitsamt sich mehr mit den allgemeinen Fragen beschäftige, wie mit der Er- nährung des Volkes, drr Zusammensetzung der Nahrungsmittel. dem Altoholismus usw. Abg. Dr. Röstcke(t.) fragt an, tvann daS neue Weingesctz endlich kommen werde. Die Regierung kann doch nicht wünschen, dast die deutschen Winzer, wie die französischen, große Mass'enoemon- zrationcn veranstalten.(Bravol rechts.) Staatssekretär v. Bethmaun-Hollwcg: Vor 14 Tagen habe ich erklärt, dast der Gesetzentwurf bald publiziert werden wird. Seit Wochen sind wir im Reichstage schon von morgen» früh bis abends spät anwesend und eine Grenze hat doch auch die Arbeitskraft der'' Regrcruirgvvertrcier. Der Vorwurf, daß wir das Gesetz nicht mit dem nötigen Eifer behandelt haben, ist nicht berechtigt. In acht Tagen konnte das Gesetz eben nicht erledigt werden, so einfach ist die Materie nicht. Ich würde dem Reichstag sehr dankbar sein, wenn er, sobald das Gesetz vorgelegt ist, cS in acht Tagen erledigen würde.(Heiterkeit und Beifall.) Abg. Severin»(Soz.)! Der Abg. H c ck s ch e r hat behauptet, England habe eine mäck- tigc Gewertschaftsbeweaung, dagegen eine unbedeutende sozialistische Partei. Deutschland dagegen habe eine starke sozialdemokratische Artx-itcrbewrgnng und die Gcwerkschastöbcwegnng sei beschränkt. SMefc BHauMng zeigt, daß H-Ztt Zeckscher die ArbeiterLe- �">egung in beiden Ländern nicht kennt. Was die eng- tische Gewerkschaftsbewegung anlangt... Vizevräiidcnt Masche: Wir sind jetzt beim Rcichsgesundbeits- omt Abg. Sevcriug: Wenn Sie einige Satze angehört haben, werden Sie den Zu- famanenhana der Eewerkschastsbetvegung mit dorn ReichSgesund- heitLamt erkennen. sGroßc Heiterkeit.) Angesichts der Mahnung des Präsidenten und der Geschäftslage des Hauses will ich die Ent- Wickelung der englischen Gewerkschaftsbewegung nicht schildern.!s>ch will nur hervorheben, daß dieenglische Gewerkschafts- bewegung von der deutschen bereits überholt ist, daß die Führung der internationalen GcwertschaftSbewegung heute bereits Doutschland, nicht England hat. Eines allerdings unter- scheidet die englische Gewerkschaftsbewegung vondcrdeutschen. und darin ist die englische sehr gesund(Heiterkeit), sie ist von der englischen Regierung anerkannt. Lei uns erheben seit einigen Jahren die Ehnstlichen und Hirsch-Dunckerschen Arbeiter die Forderung nach Schutz der Arbeiter in den Hütten und Walzwerken. Und der Abg. Hue hat die Aufmerksamkeit des Reichs- gcsundhciiöamtcs aus diese Materie hingelenkt. Im vorigen Jahre bat der Reichskanzler, dem ja Versprechungen nicht schwer fallen. ner Deputation des christlich-natwnalen Arbciterkongrcsses erklärt, L d'C Verhandlungen des Reichstages haben die Aufmerksamkeit der >».egicrung auf die Arbeitsverhältnisse in der Groß-Eiscnindustric elenkt, besonders in sanitärer Hinsicht. Ich glaubte, nun endlich würde eine Aufklärung über diese Verhältnisse in die Wege geleitet werden. Das ist aber nicht geschehen, sondern wir lfabcn gehört, >aß sie vom preußischen Handelsminister in die Wege geleitet ist. AlS Gutachter sind von ihm aber abhängige Arbeiter gehört worden, ne ihre Entlassung befürchten müssen, wenn sie frisch von der Leber wag reden. Vom Sicgen-'r iriseiuverk ist nicht ein Arbeiter, sondern ein Walzmeister mit der Vertretung der Arbeiter beauftragt worden. Er hat denn auch erklärt, daß die Forderung der achtstündigen Schicht Unsinn sei, da dann nur noch mehr Polacken, Kroaten, Italiener nach Deutschland kämen. Der preußische Sandelsmini st er tyrt auch einige Hüttenwerke bc- sucht, aber überall war er angemeldet und es sind ihm Potemkinsche Dörfer vorgeschwindelt worden. Vor einigen Tagen bat der Staatssekretär uns mitgeteilt, welckien Eindruck der englische Handelsminister BurnS von der deutschen Regierungsweise gewonnen hat. Wie L u r u S sich über englische Verhältnisse unterrichtet, möchte ich hier erzählen. Er begibt sich unerkannt in die Betriebe, deren Verhältnisse er kennen lernen will. Wenn Burns über zuviclc Verordnungen in Deutschland gesprochen hat... Vizepräsident Pansche: Das gehört nicht zum Reichsgesundhcits- omt(Bravo! rechts.) Abg. Severins: Wenn dasRcichSgesundheitsamtVerordnungen zum Schutz von Leben und Gesundheit der Arbeiter treffen will, s o mutz es sich doch vorher in gehöriger Weise infor- mieren.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Unsere Bc- a ntteg melden sich bei ihren Besuchen vorher an. BizeprSsidrnt Masche: Der Besuch des preußischen Handels Ministers in Bergwerksbetrieben gehört nicht zum RcichSgesundheitS anit. Abg. Scverinz: Nicht ich bin das Karnickel, das auf das preußische Handelsministerium loshacken muß, sondern die Regierung trägt die Schuld, weil sie die Regelung dieser Frage dem preußischen Mi- nisterillni übertragen hat. Entgegen unseren Wünschen hat sowohl der Graf Posadowsty wie auch der jetzige Staatssekretär im Reichsamt des Innern erklärt, daß die Untcriuchnng über diese Verhältnisse dem preußischen Handelsministerium übertragen werden. Wenn man zu einem richtigen Urteil über Leben und Gesundheit der Arbeiter kommen will, dann darf man nicht abhängige Arbeiter mit der Begutachlung betrauen, sondern solche Personen, die durch ihre Stellung im öffent- liche» und gewetblirben Leben die Gewähr bieten, daß sie die schwierigen Verhältnisse beurteilen können und die doch nicht abhängig sind. Abg. Zubeil(Soz.): Die im Jahre IRIS erlassene Bundesrats- Verordnung gegen die Bleiweißgefahr macht den Arbeitgebern zur Pflicht, den Arbeitern das Merkblatt auszuhändigen, sie auf die gesundheitlichen Gefahren aufmerksam zu machen und für eine hygienisch einwandfreie Wascheinrichlung zu sorgen. Was nützen aber alle diese Verordnungen, wenn sie nicht durchgeführt werden. (Sehr richtig? bei den Sozialdemokraten.) Kaum war die Ver- ordnung erlassen, da entbrannte der Kampf der Arbeitgeber auf der ganzen Linie. Der süddeutsche Maler-Arbeitgeberverband und die Malerimiungen in Breslau und Stuttgart forderten offen zur Ilm- gehmig der Bundesratsverordnung auf.(Hört! hört! bei den Soz.) Was kümmert die Unternehmer Leben und Gesundheit ihrer Ar- beiter! Sie pfeifen auf alle Verordnungen und leider kann ich auch die kaiserlichen und königlichen Werkstätten nicht ausnehmen. (Hört! hört I bei den Sozialdeiuolraten.) Die badiiche Eisenbahn- Verwaltung hat längst vorgeschrieben, daß Bleiweiß bei ihr nicht mehr zur Verwendung gelangen darf. Wenn die badische Eisenbahn- verivaltung aus Grund langjähriger Erfahrungen zu einem solchen Resultat kommt, dann könnte auch die ReichSregierung ohne Rücksicht auf das Bleiwcißsyudikat im Interesse von Leben und Gesundheit der Arbeiter zu einem völligen Verbot kommen. Minislerialdirektor EaSpar: Die Verordnung de? Bundesrats §egen die Bleiweißgefahr bat sich durchaus bewährt und die Krank- eitSziffer hat auch abgenommen. Sollte die Vorschrift irgendwo nicht cingehalren werden, so steht den Arbeitern der Beschwerdeweg offen. Ein v ö l l i g e ö B e r b o t der Bleiweißverbindung ist so- lange nicht möglich, als ein vollwichtiges Ersatzmittel fehlt. '«ba. Lehmann-Wiesbade»(Soz.): Der Herr RegierungSvertret« unterschätzt doch wohl die Gefahr der Bleiweißvergistung. Ich kenne eine Reihe solcher Leute, die von den Aerzten aufgegeben dahin- siechen. Ich fürchte, daß die Gewerbeinspektoren nach dieser Erklärung des Regierungsvertreters die Gefahr der Vergiftung mit Bleifarben noch geringer achten werden al» bisher. Die Gewerbeinspektoren sorgen nicht genügend für die Durchführung der bereits bestehenden Verordnung. Nach der Auffassung in Ar- beiterkreisen kann von einem Rückgang der Erkrankungen durch Blei- Weißvergiftung keine Rede sein. Mein Freund Zubeil hat bereits daraus hingewiesen, daß die badische Eisenbahnverwaltung � ein vorzügliches Ersatzmittel für das Bleiweiß verwendet.(Sehr richtig lj Beim Kapitel Reichsversicherungsamt nimmt Abg. v. Salden»(k.) die Brandenburgische landwirtschaftliche BerufSgenossenschast gegen die Angriste des Abg. Behrens aus der zweite» Lesung in Schutz.? Die Gärtner seien durchaus nicht durchaus nicht durchweg nacki dem Gesetz als Facharbeiter anzusehen. Gegen die Be- haupUing des Abg. Becker. daß die Berufsgeiwsienschaften die Arbeiter' um ihre Renten prellen wollten, muß ich im Namen der Brandenburgischen und wie ich glaube aller BerufSgenosicnschaften entschiedenen Protest einlegen.(Bravo! recht«.) Abg. Erzberger(Z.) verlangt eine Dentschrist über die Grund- 'ätze, nach denen die Kapitalien der Versicherungsanstalten aus- geliehen werden. Es ist erfteulich, daß diese Kapitalien neucrdingS auch zum Teil zur Unterstützung der Haudwerlergeuossenschaften ver- sendet werden. Dies sollte noch in weit höherem Maße als bisher geschehen.(Sehr richtig! im Zentrum.) Vizepräsident Kämpf: Ich habe dem Hauke mitzuteilen, baß der regierende Bürgermeister von Hamburg, Dr. Mönckeberg, ge- starben ist. Abg. Everling(natl.): Die Klage, die früher erhoben wurde, daß bei Kopitalverlcihung evangelische Unternehmungen seitens der Laiidesversicherungsanstalten bevorzugt werden, ist unberechtigt. Redner geht änf Ausführungen Erzberger- näher ein. Abg. Erzberger(Z.) ruft: Sie brauchen sich mit meiner Rede nicht zu beschäftigen, sie erscheint als Broschüre. Abg. Everling(natl.): Ihr Zwischenruf ist lmgehörig. Herr Erzberger: von meiner Partei hat heute noch niemand gesprochen, wahrend da- Zentrum mehrfach zu Worte gekommen ist.(Lebhafter Beifall.) Das ReichsversicherungSamt verdient für seine Tätigkeit vollste Anerkennung.(Bravo! bei den Rationalliberalen.) Abg. Cuuo(fts. Vp.): Der Redner geht auf die Verhältnisse der Schmiedeberufsgenosscnschaft ein. die mit der Kleineiseniuduslrie Berufsgenossenschaft verschmolzen werden mußte. Weiter wünscht Redner nach dem Vorgange des englischen Gesetzes die Gleichstellung gewisser Gewerbekrankh-iten mit entichäditjungspflichtigen Unfällen. Abg. Kirsch(Z.): Daß der Präsident des ReichSversicherungs- amts selbst sich von der Durchführung der Schutzbeslimmungen in manchen Betrieben überzeugt, ist zu billigen. Er sollte bei solchen Gelcgenbeiten aber auch Fühlung mit den Vertretern der Arbeiter- organisationen nehmen; dann werden solche Klagen berstuminen, wie sie der Abgeordnete Hoch hier vorgebracht hat. Abg. Müller- Iserlohn(fts. Vp.) tritt gleich dem Abg. Euno für eine Verschmelzung der Schmiede- und Älcineiscnindustric- BerusSgenosienschaft ein. Abg. Bassermaim(natl.) schließt sich dem Wunsch der Abgg. Cuno und Müller-Jserlohn an. Staatssi'lretär v. Lrthwann-Hollweg sagt Prüfung der vor- gebrachten Klagen zu. Abg. Behrens(W irisch. Vg.) hält gegenüber dem Llbgeordneten v. Seldern die Behauptung aufrecht, daß die Gärtner durch die berufsgeiiossenschaftliche Organisation benachteiligt seien. Abg. Erzberger(Z) Vertvahrt sich gegen den Vorwurf, konfessio- nclle Momente in die Debatte getragen zu haben. Abg. Schräder(fts. Vg.) betont, daß die Krankenpflege inter- konfessionell sein mutz. Abg. Everling(natl.) polemisiert gegen die Abgeordneten Erz- berger und Kirsch; seine Behauptungen seien richtig und sehr am Platze gewesen. 'Abg. Dr. Mugdan(fts. Vp.) zollt den katholischen und evangelischen Krankenschwestern Anerkennung. Damit schließt die Diskussion. Das Kapitel wird bewilligt. Beim Kapitel„AufsichtSamt für Privatversichcrung" verteidigt Abg. Sicbenbürger(l.) das Kartell der Feuerversicherungs- gesellschaften. Abg. Basscrmanu(natl.) hebt die Verdienste des Aufsichtsamts für Privatversicherung hervor. Damit schließt die Diskussion. Das Kapitel wird bewilligt. Der Rest des Etats des ReichsamtS deS Inner« wird debattelos bewilligt. Darauf vertagt das HauS die lveiterc Beratung auf Montag 11 Uhr. Schluß 7»/* Uhr._ Die SchIsNii'snIcheit. Am Freitagabend hielt Professor Dr. Robert Koch im Reichstage vor den Mitgliedern des Bundesrats und des Reichstags einen fesselnden instruktiven, durch Lichtbilder erläuterten Vortrag über die Schlafkrankheit und über die Ergebnisse seiner letzten Expedition nach Deutsch-Ostafrika. Der bedeutende Forscher legte etwa folgendes dar: Die Schlafkrankheit, die vor etwa hundert Jahren nur vereinzelt vorkam, hat insbesondere im eng lischen Uiüd in dem daran angrenzenden deutschen Gebiet Ostafrikas eine enorme Ausdehnung gewonnen. Nach Mitteilung der eng- lischen Regierung sind in einem besonders verseuchten Gebiet von 300 000 Etnwodnern 200 000 von der Krankheit ergriffen und in- folge der Krankheit gestorben. Bis zur Entdeckung oeS Heilmittels durch die Kochs che Expedition, Atoxyl, verlies die Krankheit stets töt- lich. Als Ursache der Krankheit ist ein Parasit entdeckt, ein mikro- skopisch kleines tierischen Wesen, das sich zwischen den Blutkörperchen sehr lebhaft bewegt. Dieser Schädling kann nicht ohne weiteres von einem Kranken auf einen Gesunden übertragen iverden. Die Krankheit wird vielmehr durch eine blutsaugeude Fliege, die Glos fite, übertragen. Diese gefährliche Fliegenart ähnelt unserer Haus- fliege; sie ist etwas kleiner al« diese, schlägt beim Sitzen die Flügel übereinander, während die übrigen Fliege rnicteii sie nebeneinander legen, und besitzt einen relativ langen Stachel. Wird ein Mensch von diesem Stachel gestochen, so wird dem Menschen der schädliche Parasit eingeimpft. Die Krankheit kommt nicht sofort zum Aus bruch. Es vergehen Wochen, Monate, ja manchmal Jahre, bis die ersten Krairkheitssymptome bemerlbar werden. Das findet dann stakt, wen» der Parasit sich so vermchrt hat, daß er ins Rückenmark eingedrungen ist. Die Krankhertserscheinungen sind: Benommen- heit des KopseS, Kopf- und Brustschmerzen, Ficbergcfühle, Schwäche. Allmählich kann der Erkrankte weder gehen noch stehen, wird völlig Hülflos. Manchmal ergreift den Kranken eine bis zur Tobsucht ge- steigerte Unruhe. Bei sehr vielen Kranken kommt es zum Symptom der Schlafsucht. Die Erkrankten schlafen ständig. Werden sie auf- gerüttelt, so sind sie kurz« Zeit wach und verfallen dann wieder dem Schlafe. Das jetzt erforschte Mittel gegen die Krankheit, das Atoxyl, ist ein arsenhaltiges Präparat. In den frühesten Stadien der Krankheit angewendet, wirkt dies Mittel heilend; bei weiterem Fortschritt der Krankheit ist die Wirkung unsicherer. In der Möglichkeit der schnellen Erkennung der Krankheit ist durch die neueren Forschungen Vorzügliches geleistet. Die Expedition sttidicrte genau, in welchen Gegenden sich die Kraut heit vorfindet. Diese Gegenden sind genau erforscht. Für Deutsch-Ostafrika kommen insbesondere Teile der iiiegend um den Aictoria-Njanasa-Sec in Betracht. Uebcrall da, wo Glossitcn sich vcrfindcn, findet sich auch die Schlafkrankheit vor und überall, wo Glossiten fehlen, ist diese Krankheit mit einer scheinbaren Aus- nähme unbekannt. Diese Ausnahme betrifft ein Dorf, in dem 102 Männer und 28 Frauen von der.Krankheit ergrifscn waren. Es hat sich aber herausgestellt, daß sämtliche 402 Männer als Sachscngänger" aus englischem Gebiet tätig waren, in dem die Stechfliege sich auflzält. Von dort haben sie die Krankheit mit- gebracht. Bezüglich der 28 Frauen, die die Heimat nicht verlassen haben, bleibt nur die Erklärung, daß der eheliche Verkehr die Schlafkrankheit übertragen hat. Wie ist nun dem Krankheitsüberträger, der Glossitc, beizu- kommen? Diese Fliege pflanzt sich in weit minder lebhafter Weise wie unsere Stubenfliege fort. Sie legt lebende Larven in nicht gor zu großer Zahl. Das Wegfangen des Insekts wäre ein nahe- l regendes, aber doch nicht ganz ausführbares Mittel. Professor Koch erforschte, ob etwa die Nahrung dem Tiere unterbunden werden lönne. Zu diesem Zweck wurde oer Magen des Insekts untersucht. In ihm wurde regelmäßig Krokodilblut angefunden. Bleibt die Glossitc zwei, drei Tage ohne Bluternährung, so geht sie ein. Ein weiterer Weg zur Beseitigung oder erheblichen Verringerung der Plage wäre daher die Vernichtung der Krokodile jener Gegend. In der Tat finden sich in den von der Stechfliege ftcien Gegenden keine Krokodile. Die Beseitigung der Krokodile ist gar so unans- führbar nicht. Das Krokodil legt seine Eier in der Nähe des Landes, fügt aus die Eier dann Sand. Die Brutstellen der Krokodile sind von den Eingeborenen, auch wenn das Krokodil sich nicht auf der- selben lagert, um Wache gegen Feinde zu halten, leicht zu er- mittel». Der Vortragende zeigte Photographien von Krokodilciern. (Diese sind etwas großer als ein Gänscci.) Gaben die hiernach anwendbaren Mittel neben der energischen Bekämpfung der aufgetretenen Kranckheit und Unterbindung der „Sachsengängerci" nach glossitenreichcn Gegenden der.Hoffnung einer völligen Ausrottung der Krankheit Raum, so entsteht die weitere Frage: find ettva zur Bekämpfung der Schlafkrankheit internationale Vereinbarungen erforderlich? Diese Frage ist zu verneinen, da ja die Krankheit nicht nach Europa oder nach Gegenden verschleppt werden kann, in denen dem übertragenden Insekt die Existcnzinöglichkcit fehlt. An die britische Regierung ist man herangetreten, damit auch sie in ähnlicher Weise zur Be- kämpfung der Schlafkrankheit vorgehe. Die britischen Behörden haben das bereitwilligste Entgegenkommen gezeigt. Ter gelehrte Vortragende ist davon überzeugt, daß in wenigen Jahren die Seuche zum Stillstand oder völlig beseitigt werden wird. Prächtig gelungene Lichibtldee erläuterlcn den mit lebhaft«)» Beifall aufgenommenen Vortrag. Mocden- Spielplan der Berliner Cbeater. Köntyl. QperiilwuS. Soimtag: Salome. sAiisaiiz 8 Uhr.) Montag: Die Hugenotten. Dienstag: Tristan und Fiolde.(Ansang 7 Uhr.) Mittwoch: Figaro« Hochzeit. Donnerstag: Alba. Freitag: Die Hugenotten. Sonnabend: Madarne Buticrily. Sonnlag: Die Hugenotten. Rontag: Salome.(Ansang 8 Uhr.) Königl. Schauspielhaus. Sonntag: Die Rabensteinerli,. Monlag: Viel Lärm um Nichts. Dienstag: Aus Niffenskoog. Mittwoch: Die Raben- steincrin. Donnerstag: Die Quitzows. Freitag: Die Braut noit Messina. Sonnabend: Die.Jungsrau von Orleans. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Rabenstcinerin. Abends: Hamlet. Montag: Die Rabcnsteweri«. Neues könial. Opern Theater. Sonntag nachmittag 2Y, Uhr: Tie Quitzows. Abend«: Der Postillion von Lonjumeau. Deutsches Theater. Sonntag: Die Räuber. Montag: Was ihr Ivollt. Dienstag: Die Räuber. Mittwoch: Was ihr wollt. Donnerstag: Die Räuber. Freitag: Ein Sommernachtstraum. Sonnabendnachmittag 4 llbr: Matinee der Tanzschule von Jsadora Duncan. Abends: Die Rauber. Sonntag: Was ihr wollt. Montag: Das Wintcrmärchcn. Deutsches Theater(Kamm erspiele). Sonntag: Lysiswala. Montag: Der Tor und der Tod. Dienstag: Lysistrata. Mittwoch: Der Tor und der Tod. Donnerstag: Lyststrata. Freitag: Der Tor und der Tod. Sonnabend: Lysislrata. Sounlag: Der Tor und der Tod. Montag: Frühlings Erwachen. Berliner Theater. Allabendiich: Försicr-Chriitl. Lcssina-Theater. Sonnlagnachinittag 3 Ubr: Die versunkene Glocke. AbendS: Der Teufel. Montag: John Gabriel Borkman. Dienstag: Der Tcuscl. Mit. wch: Der Biberpelz. Donnerstag: Der Teufel. Freitag: Jobn Gabriel Porkmau. Sonnabend: Der Teufel. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Rofenm llag. Zlbcnds: Der Teufel. Montag: Unbestimmt. Neues Tk.ter.-vonntag bis Dienstag: Meißner Porzellan. Mittwoch bis Momag: Simfoir Neues Schauspielhaus. Sonnlag bis Donnerstag: Der Dmnm- köpf. Freitag: Weh' dem, der lügt. Sonnabend bis Montag: Der Dummkopf. Trianon- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Fräulein JofeUe— meine Frau. Abends sowie Montag und Dienstag: Baron Toto. Mittwoch bis Sonnabelld: Seine erste Frau. Fastnacht in Nizza. Sonntagnach- mittag 3 Uhr: Fräulein Joscllc— meine Frau. Abend« und Montag: Seme erste Frau. Fastnacht in Nizza. Kleines Theater. Sonntagnachmlliag 3 Uhr: Mandragola. All- abcndllch: 2X2= 5. Sonntag, den 5. April, nachmittags 3 Uhr: Ein idealer Gatle. Abends und Monlag: 2X2= 5. Komische Oper. Sonntagnachmümg 3 Uhr: Hostmanns Erzählungen. Abends: Der Maskenball. Montag: Tiefland. Dienstag: Der Maskenball. :NIttwoch: Die Fledermaus. Donnerstag: Der Maskenball. Freitag: Tiefland. Sonnabend: Der Mastenball. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Earmcil. Abend«: Tiefland. Ronlag: Die Fledermaus. Theater des Westens. Sonntagnachmittag 3>(- Uhr: Die lustige Witwe. Allabendlich: Ein Walzerttaum. esonnlag, den 5. April, nachmittags Z'l, Uhr: Die lustige Witwe. ttuftspielhaus. Soniilagnachniittag 3 Uhr: Ein toller Einfall. Allabendlich: Bei uns da drüben, c-muitag, den 5. April, nachmittag 3 Uhr; Ein toller Einfall. Schiller-Theater V. Sonntagnachmittag 3 Uhr: DaS Glück im Winkel. Abends: MoimaVanna. Montag: Kaiser und Galiläer. DienStag: Der Weg zum Herzen. Riitwoch und Donnerstag: Der Widerspenstigen Zähmung. Freitag: Kaiser und Galiläer. Sonnabend: Der Widerspenstigen Zähmung. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Das Glück im Winkel. AbendS: Der Widerspenstigen Zähmung. Montag: Kaiser und Gallläer. Schiller- Theater Charlottenbnra. Sonntagnachmittag 3 Uhr: DaS vierte Gebot. Abends: Stein unter Steinen. Montag: Der Weg zum Herzen. Dienstag: Aus der Sonnenseite. Mittwoch: Stein rmter Steinen. Donnerstag: Der Revisor. Freüag uud Sonnabend: Stein unter Steinen. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Das vierte Gebot. WendS: Der Weg zum Herzen. Montag: Stein unter Steinen. Hebbel-Theater. Soiuwg bis Dienstag: Liebe. Mittwoch: Vorm Tode. Der Stärkere. Mit dein Feuer spielen. Donnerstag: Liebe. Freitag: Frau WarrenS Gewerbe. Somrabend und Sonntag; Liebe. Montag: Unbestimmt. Flriedrich-Wilhelmstädtischcs Schauspielhaus. Sonntagnachmittag 2'/. Uhr: Der gehörnte Siegfried. Siegsrieds Tod. Abends: Madame San« Gene, Monlag: Nathan der Weife. Dienstag: Die Rantzau und die Pogwisch. Mittwoch: KriemhlldS Rache. Donnerstag und Freitag: Der Piivaldozent. Sonnabend: Hasemanns Töchter. Sonntagnachmittag 2U-J Uhr; Der gehörnte Siegsried.~ Siegfrieds Tod. Abend«: Der Privat- dozent. Montag: HascmannS Töchter. Refidenz-Thearer. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Haben Sie nichts zu perzollcn? Allabendlich: Der Floh ün Ohr. Nächsten Sonnlagnachmttlag 3 Uhr: Haben Sle nichts zu verzollen? Thalia. Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ihr ScchSuhr-Onkel. Allabendlich: Doktor Klapperstorch. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die gelbe Gefahr. Neues Operetteu-Theater. Sonntagnachmsttag 3 Uhr: Der Blau- bart. Allabendlich: Der Mann mit den drei Frauen. Nächsten Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Lpernball. LorUing- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Undine. Abends: Fra Diavolo. Montag: Die Zauber, löte. DienStag: Fra Diavolo. Mittwoch: Figaros Hochzeit. Donnerstag: Fra Diavolo. Freitag: Der Wildschütz. Sonnabend: FiaaroS Hochzeit. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Troubadour. Abends: Der Wildschütz. Montag: Unbestimmt. Lniien-Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Psarrcr von Kirch- seid. Abend» und Montag: Unsere Don Juans. Dlcustaa: Die Kameliciidame. Mittwoch: Unsere Don JuanS. Donnerstag: Die Ka« meliendame. Freüag: Die Spree-Athener. Soimabendnachmiliag 4 Ubr: Das tapfere«chiieiderlitn. AbendS und Sonntagnachmittag 3 llbr: Die Maschinenbauer von Berlin. Abends: Die Kameliciidame. Montag: Unsere Don Juans. Zentral- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Freiheitsdrang. Allabendlich: Est» seltsamer Fall. Nächsten Sonutagnachmittag 3 Uhr: Frelheitsdraiiz. Bernhard Rose-Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Romeo und Julia. Abend«: Onkel Toms Hütte. Montag: Der Veilchensressel. Dienstag: Die Heiratsfalle. Mitttvoch: Romeo und Julia. Donnerstag: Der Vcilchenfrcfser. Freitag: Onkel Toms Hütte. Sonnabeudnachimtlag 4 Uhr: Struwelpeter. Abends: Der Veilchcnfrester. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ein toller Einfall. Abends: Der Veilchensresser. Theater au der Spree. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Unter Spnitisteir AbendS: Ein Verbrecher. Montag: Unier Tpirüiste». DienStag: Ein Verbrecher. Mittwoch bis eronnabcnd: Ausgewiesen. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Unter Sptritislcn. Abend«: Ausgewiesen. Metropol- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Neuestes Aller- neiiestes. Allabendlich: Das muß man seh'nl Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Neuestes Allerneuestes. Casiuo- Theater. Sonntagnachmittag 4 Ubr: Die Freuden der Hä�tsltchkeit.� Allabendlich: Ein Dorstoman. Nächsten Sonntagnachmsttag Gebr. sberrnfelb- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: ES lebe das Nachtleben. Allabendlich: Papa und Genossen. Salomonische« Urlril. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Es lebe das Nachtleben. Bürger!. Schauspielhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Wilhelm Teil. Abends: Die Anne-Liese. Montag: Wohltätige Frauen. DienStag: Deborah. Mittwoch: HauS Lonet. Donnerstag: Die Annc-Liese. Freitag: Der grüne Zweig. Sonnabend: Hosgnnit. Nächsten Sonntagnachmsttäg 3 Uhr: Das sächchen von Hestbronn. Abends: Die Geyer-Wally. Montag: Wohltätige Frauen. Parodie- Theater« Sonntagnachmsttag 3'/� Uhr: Rero. Tann« bäuscr. Rosenmontag.?lllababendlich: Die Nadcnstcincrin oder: Ein Walzertraum. Rosenmontag. Nachtasyl. Somiabcnd, den 4.: Der Frei- schütz. Die Rabenstein erin oder: Ein Walzertraum. Roscnnwntag. Nächste» Sonntagnachmittag S'/j Ubr: Daö Ungeheuer. Nachtasyl. Rosenmontag. Abends und Monlag: wie Sommbend, den 4. Ansang ö'l- Uhr. Sonntags Figaro- Theater. Allabendlich: Paris. Die Klaue. Unterm Bett. Apollo-Theatcr. Heute und nächsten Sonntagnachmittag 3'/, Uhr: Familienvorstellung. Allabendlich: Jos. Modi. Paul Spandoni. MttiSlaw der Moderne. Spezialitäten. Mittwoch: Der kleine Ehcvalicr. BS alhnlla, Theater. Spezialitäten. Pasiagc-Thratcr. Heute und nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: pezialüäten. Allabendlich: Madame Hanako. Spezialitäten. Wintergarten. Allabendlich: Spezialitäten. Reichslmüe»- Theater. Allabendlich: Stclnncr Sänger. Folios Caprice. Allabendlich: ckonnosoo ckoröv. ParamaPH 343. Mal was andre«. Carl Hapcrlnnd-Theatcr. Spezialitäten. Ans. 8 Ubr. Sonntags 7 Uhr. Urania-Theater. Taubenstraße 48/49. Sonntag, Donnerstag, Sonnabend, den 4., und Sonntag, den 5. Zlpril: Eine Nüfahrt bis zum zwesteit Katarakt. Montag, und Mittwoch: Ucber den Brenner nach Venedig. Dienstag und Freitag: Kairo und die Pyramide». Mittwoch und Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Frühlingstage an der Riviera. Sternwarte, Invaliden«».»7—62. Verantwortlicher Redakteur: Georg Tavidsohn, Berlin. Für den Inseratenteil vcrcmtw.: TH.Gloikr, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Blichdrnckerei»/. Vcrlagsanstalt Paul Zinger& Eo., Verlm SWT" rf m fLkitzu U'WM Montag, Dienstag, Mittwoch Paar Simmpie gf J•• F> schwarz, lederfarbig, M Damen-Strumpfe 48 Herren-Socken 5Si48, 58 pf. Kinder- Strümpfe Ati KS ß'o bell und dunkelfarbig geringelt oder gestreift in schönen Mustern....................... Paar Pf. lllllllllll Paar Stoff- Uandsedulie in den preislaxen von 25 pk. bis 4« 25 Ganz besonders billig: Zwirn-Handschuhe jq 7� farbig, mit Drnekknopfen............... X(3 j M V/ Imit. Schweden farbig, acbwan, weiss, mit 3 Druckknöpfen...... Pf. 1.10 Halbseide 1.20 Halbleinen ÄÄ.SSS'rf: 1.25 Halbseide i"S. ÄSUfÄ 1.65 Pa. Zwirn-Handschuhe. an halblang, farbig................................. 1# OO Trikot-HandschuheST"8 1.55 Imitiert Schweden-aIblan6 farbig.: 2.25 Glace-Handschuhe farbig QR 1 OR mit 2 Druckknöpfen......................... Glace-Handschuhe farbig, Ltumtaeder 1 ÖX mit 2 Druckknöpfen..................................... A 2 Druckknöpfen Glace- Handschuhe GlaCe-HandSChuhe Prima Lammleder farbig, mit 2 Druckknöpfen, tadelloser Sitz................ 2.40 Glace-Handschuhe farbig, Ziegenleder O OK mit 2 Druckknöpfen, elegante Ausstattung................ mm9 mmä weiss mit 2 Druckknöpfen. 1.25,1.40,1.85,2.20 Druckknöpfen, elegante Ausstattung Schweden-Handschuhe weiss, Form Mousquetaire............. 12 Knopf 4.15 16 Knopf 5.15 Glace-Handschuhe*>"> 3.50 4.50 Qualität Kn.pf 4.65 Knopf 13 5*05 Knopr 6.65 Hervorragend billig: Mocha-Handschuhe für Damen oder Herren, bestes Fabrikat mit 2 Druckknöpfen 2.90 Damen-Konfektion RIuoa aus neuesten gemusterten 1 QC O>75? DIllöC Stoffen m.mod.Garnierung*•fvf) Musselin- Bluse Ä.«« Spitzenpasse in viel. Farbensteli., ganz auf Futter««Oir Spitzenbluse 7.75 Ein Posten F rühjahrsblusen in Mnsseline oder Alpaka, zum Teil K 7� fi mit Bordüren................. T T£* aus modernen gestr. Waschstoffen, uiiLcrruL/ivc; mit plissiert.<» 5» 7pr Volant oder Büschengarnierung...*ß»/ xß Ein Posten Uebergangs-Paletots aus modernen gemusterten Stoffen 6.75, 9.75, 12.75, Ä 13.75, 18.50 A.JANDORF&0 Spittelmarkt Belle Alliancestr.* Gr. Frankfurterstr. Brunnenstr, Kottbuser Damm Verkaufsstelle für fibonaemeats- Marken der Brossen Berliner Strasseabaka- Nr. 76. ZZ.Iilhrgllllg. z. ScilM ks Lsmärls" Sftliiitt PllisdlM. Zomtag, 39. Uiirz 1908. Entwurf eines Oereinsgeietzes. (Nach den Beschlüssen der Reichstagskommission.) § t. Alle Rcichsangchörigen haben das Recht, zu Zwecken, die den Strafgesetzen nicht zuwiderlaufen. Vereine zu bilden und sich -.u versammeln. Dieses Recht unterliegt polizeilich nur den in diesem Gesetz und anderen Reichsgesctzcn enthaltenen Bcschrän- tungen. Tie allgemeinen sichcrheitspolizeilichen Bestimmungen des LandcsrechtS finden Anwendung, soweit cS sich um die Verhütung unmittelbarer Gefahr für Leben und Gesundheit der Teilnehmer an einer Vcrsmnmlung handelt. § Is. Ctn Verein, dessen Zweck den Strafgesetzen zuwiderläuft, kann aufgelöst werden. Die Auflösungsverfügung kann im Wege des VerwalwnaS- ftreitverfahrenS, und wo ein solches nicht besteht, im Wege des Re- turseö nach Maßgabe der Vorschriften der§§ 20, 21 der Gewerbe- ordnung angefochten werden. Tie endgültige Auflösung eines Vereins ist öffentlich bekannt- zumachen. § 2. Jeder Verein, der eine Einwirkung auf politische Ange- legenheiten bezweckt(politischer Verein), mutz einen Vorstand und eine Satzung haben. Der Vorstand ist verpflichtet, binnen einer Frist von zwei Wochen nach Gründung des Vereins die Satzung sowie das Ber- zcichniö der Mitglieder des Vorstandes der für den Sitz des Ver- c:nS zuständigen Polizeibehörde einzureichen, lieber die erfolgte Einreichung m eine kostenlose Bescheinigung zu erteilen. Ebenso ist jede Ncnderung der Satzung sowie jede Aenderung in der Zusammensetzung dcö Vorstandes binnen einer Frist von zwei Wochen nach dem Eintritte der Aenderung anzuzeigen. Die Satzung sowie die Aenderungen sind in deutscher Fassung c inzureichen. Ausnahmen von dieser Vorschrift können von der höheren BerwaltungSbcbörde zugelassen werden. ß 2z. Personcnmehrheiten. die vorübergehend zusammen- treten, um im Auftrage von Wahlberechtigten Vorbereitungen für bestimmte Wahlen zu den auf Gesetz oder Anordnung von Behörden beruhenden öffentlichen Körperschaften zu treffen, gelten vom Tage der amtlichen Bekanntmachung des Wahltages bis zur Beendigung der Wahlhandlung nicht als politische Vereine. ß 3. Wer eine öffentliche Versammlung zur Erörterung poli- tischer Angelegenheiten(politische Versammlung) veranstalten will. hat hiervon mindestens vierundzwanzig Stunden vor dem Beginne der Versammlung unter Angabc des Ortes und der Zeit be« der Polizeibehörde Anzeige zu eritatten. lieber die Anzeige ist von der Polizeibehörde sofort eine kostenfreie Bescheinigung zu erteilen. § 3a. Einer Anzeige bedarf es nicht für Versammlungen, die öffentlich bekannt gemacht worden sind; die Erfordernisse der Be- kanntniachn.ng bestimmt die LandcSzcntralbchörde. Einer Anzeige bedarf es ferner nicht für Versammlungen der Wahlberechtigten zum Betriebe der Wahlen zu den auf Gesetz oder Anordnung von Behörden beruhenden öffentlichen Körperschaften vom Tage der amtlichen Bekanntmachung des Wahltages bis zur Beendigung der Wahlhandlung. Das gleiche gilt für Versammlungen der Gewerbetreibenden, gewerblichen Gehilfen, Gesellen. Fabrikarbeiter, Besitzer und Ar- beiter von Bergwerken, Salinen. AufbereitungSanstalten und unter- irdisch betriebenen Brüchen und Gruben zur Erörterung von Ver- obredungen und Vereinigungen zum Bchufe der Erlangung gün- stiger Lohn- und Arbeitsbedingungen, insbesondere mittels Einstellung der Arbeit oder Entlassung der Arbeiter. ß 4. Oeffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzuge auf öffentlichen Straßen oder Plätzen bedürfen der Gc- uchmmung der Polizeibehörde. Die Genehmigung ist von dem Veranstalter mindestens vierund- zwanzig Stunden vor dem Beginne der Versammlung oder des Aufzugs unter Angabe des Ortes und der Zeit nachzusuchen. Sic ist schriftlich zu erteilen und darf nur versagt werden, wenn aus der Abhaltung der Versammlung oder der Veranstaltung des Auf- zugs Gefahr für die öffentliche Sicherheit zu befürchten ist. Im Falle der Verweigerung ist dem Veranstalter sofort ein kostenfreier Bescheid mit Angabc der Gründe zu erteilen. § 4a. Eine Versammlung, die in einem geschlossenen Räume veranstaltet wird, ist mcht schon deshalb als Versammlung unter freiem Himmel anzusehen, weil außerhalb des VcrsammlungL- raumes befindliche Personen an der Erörterung teilnehmen, oder ivetl die Versammlung in einen mit dem Versammlungsraum zu- iammenhängenden umfriedeten Hos oder Garten verlegt wird. ß 4b. Der Laikdeszentralbehörde bleibt es überlassen, zu bestimmen, datz und unter welchen Boraussetzungen für Vcrsamm- lungen unter freiem Himmel und Aufzüge die Genehmigung durch Anzeige oder öffentliche Bekanntmachung ersetzt wird. Gewöhnliche Leichenbegängnisse sowie Züge der Hochzcitsgcscll- ichaftrn, wo sie hergebracht find, bedürfen der Anzeige oder Gcnch- miaung mcht. Der LandcSzentralbchörde bleibt es überlassen zu bestimmen, datz auch andere Auszüge der Anzeige und Genebmi- gung nicht bedürfen, und daß Aufzüge, die durch mehrere Ortschaf- stn führen, nur einer Polizeibehörde angezeigt und von ihr ge- nehmigt werden brauchen 8 v. Jede öffentliche politische Versammlung mutz einen Leiter laben. Der Veranstalter ist berechtigt, die Leitung selbst zu über- nehmen, sie eiiiem anderen zu übertragen oder die Wahl des Leiters durch die Versammlung zu veranlassen. Der Leiter oder, solange dieser nicht bestellt ist. der Vcvanstalter hat für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Er ist befugt, die Versammlung für aufgelöst zu er- klären. ß 6. Niemand darf in einer öffentlichen Verstnumlung oder einem Aufzuge, der auf öffentlichen Straßen oder Plätzen statt- nnden soll, bewaffnet erscheinen, cS sei denn, daß er vermöge öfsent- lachen Berufs zum Waffentragen berechtigt oder zum Erscheinen mit Waffen behördlich ermächtigt ist. § 7. Die Verhandlungen in öffentlichen Versammlungen sind in deutscher Sprache zu führen. Diese Vorschrift findet auf internationale Kongresse sowie auf Versammlungen der Wahlberechtigten zum Betriebe der Wahlen iür den Reichstag und für die gesetzgebenden Versammlungen der Bundesstaaten und Elfoß-LothringenS vom Tage der amtlichen Be- tanntmachung des Wahltages bis zur Beendigung der Wahlhand- lung keine Arwendung. Die Zuläsiigkeit weiterer Ausnahmen regelt die LandcSgcsetz- aebung. Jedoch ist in Landesteilen, in denen zur Zeit des Jnkraft- treten- dieses Gesetzes alteingesessene BcvölkcrungSteilc nicht- deutscher Muttersprache vorhanden sind, sofern diese Bevölkerungß- teile nach dem Ergebnisse der seweilig letzten Volkszählung sechzig vom Hundert der Gcsamtbevölkerung übersteigen, während der ersten'zwanzig Jahre nach dem Jnirafttrcten dieses Gesetzes der Mitgcbrauch der nichtdeutschcn Sprache gestattet, wenn der Der- onstalter der öffentlichen Versammlung mindestens dreimal vier- nndzwanzig Stunden vor ihrem Beginne der Polizeibehörde die Anzeige erstattet hat, daß und in welcher nichtdeutschcn Sprache die Verhandlungen geführt werden sollen. Ueber die Anzeige ist von der Polizeibehörde sofort eine kostenfreie Bescheinigung zu erteilen. Als Lmidestcile gelten die Bezirke der unteren Verwaltungs- bchördcn. Ferner sind, soweit die Landesgesetzgebung abtveichcndcS nicht bestimmt, Ausnahmen auch mit Genehmigung der Landeszentral. bchörd« zulässig. 3 3. Beauftragte, welche die Polizeibehörde in eine öffentliche Versammlung(§§ g, gz. 4, 4a. 4d, 7) entsendet, haben sich unter Kundgebung»hrer Eigenschaft dem Leiter oder, solange dieser nicht bestellt ist, dem Veranstalter der Versammlung zu erkennen zu geben. Den Beauftragten muß ein angemessener Platz eingeräumt werden. Die Polizeibehörde dgrf nicht mehr als zwei Beauftragte cnyyld«. Z S. Die Beauftragten der Polizeibehörde sind befugt, unter Angabe des Grundes die Versammlung für aufgelöst zu erklären, 1. wenn in den Fällen des K 7 Abs. 3 die Bescheinigung über die ordnungsmäßige Anzeige nicht vorgelegt werden kann 2. wenn die Genehmigung nicht erteilt ist(§ 4), 3. wenn die Zulassung der Beauftragten der Polizeibehörde (§ 3 Abs. 1) verweigert wird; 4. wenn Bewaffnete die unbefugt in der Versammlung an wcsend sind, nicht entfernt werden(§ 6); wenn in der Versammlung Anträge oder Vorschläge er- örtcrt werden, die eine Aufforderung oder Anreizung zu Verbrechen oder nicht nur auf Antrag zu verfolgenden Ver- gehen enthalten; 6. wenn Rednern, die sich verbotswidrig einer nichtdeutschen Sprache bedienen(8 7), auf Aufforderung der Beauftragten der Polizeibehörde von dem Leiter oder Veranstalter der Versammlung das Wort nicht entzogen wird. - Ist eine Versammlung für aufgelöst erklärt worden, so hat die Polizeibehörde dem Leiter der Versammlung die mit Tatsachen zu belegenden Gründe der Auflösung schriftlich mitzuteilen, falls er dies binnen drei Tagen beantragt. 8 Sa. Auf die Anfechtung der Auflösung einer Versammlung finden die Vorschriften des§ 1a Absatz 2 Anwendung. tlO. Sobald eine Versammlung für aufgelöst erklärt ist, sind lnwcscnden verpflichtet, sich sofort zu entfernen. 8 Iva. Personen, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht voll endet haben, dürfen nicht Mitglieder von politischen Vereinen sein und weder in den Versammlungen solcher Vereine, sofern es sich nicht um Veranstaltungen zu geselligen Zwecken Hemdelt, noch in öffentlichen politischen Versammlungen anwesend sein. 8 11. Mit Geldstrafe bis zu einhundertfünfzig Mark, an deren Stelle im Unvermögcnsfalle Haft tritt, wird bestraft: 1. wer als Vorstand oder als Mitglied des Vorstandes eines Vereins den Vorschriften über die Einreichung von Satzuw gen und Verzeichnissen(8 2 Abs. 2 bis 4) zuwiderhandelt 2. wer eine Versammlung ohne die durch§8 3, 3a, 4, 4a, 4b dieses Gesetzes vorgeschriebene Anzeige oder Bekanntmachung veranstaltet oder leitet; 3. wer als Veranstalter oder Leiter einer Versammlung den Beauftragten der Polizeibehörde die Einräumung eincS an- gemessenen Platzes verweigert(8 3 Abs. 2); 4. wer sich nach Erklärung der Auflösung einer Versammlung nicht sofort entfernt(§ 10); 5. wer als Vorstand oder als Mitglied des Vorstandes eines Vereins entgegen den Vorschriften des§ 10a dieses Gesetzes Personen, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, in dem Vereine duldet; 3. wer entgegen den Vorschriften dcS 8 dieses Gesetzes in einer Versammlung anwesend ist. 8 IIa. Mit Geldstrafe bis zu dreihundert� Mark, an deren Stelle im llnvermögensfalle Hast tritt, oder mit Hast wird bestraft: 1. wer eine Versammlung unter freiem Himmel oder einen Aufzug ohne die vorgeschriebene Anzeige oder Genehmigung (88 4, 4b) veranstaltet oder kettet; 2. wer unbefugt in einer Versammlung oder in einem Aus zuge bewaffnet erscheint(§ 6); 3. wer entgegen den Vorschriften des 8 7 dieses Gesetzes eine öffentliche Versammlung veranstaltet, leitet oder ,n ihr als Redner auftritt. 8 12. Die Vorschriften dieses Gesetzes finden keine Anwendung auf die durch das Gesetz oder die zustandigen Behörden angcord- neten Versammlungen. 8 13. Welche Behörden unter der Bezeichnung„Polizeibehörde". „untere Verwaltungsbehörde" und„höhere Verwaltungsbehörde" zu verstehen sind, bestimmt die Landeszcntralbehörde. 3 t4. An die Stelle des§ 72 des Bürgerlichen Gesetzbuchs tritt folgende Vorschrift: Der Vorstand hat dem Amtsgericht auf dessen Verlangen jederzeit eine von ihm vollzogene Bescheinigung über die Zahl der Vereinsmitglicdcr einzureichen. 8 Ib. Aufgehoben werden: der 8 l? Abs. 2 des Wahlgesetzes für den Deutschen Reichstag vom 31. Mai 1860(„Bundes-Gcsctzblatt" S. 145.„RcichS-Gesctzbl." 1873 S. 163). der§ 2 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuche für daS Deutsche Reich vom 31. Mai 1870(„Bundes-Gesetzblatt" S. 105,„Reichs-Gcsehblatt" 1871 S. 127), soweit er sich auf die besonderen Vorschriften des Landesstrafrechts über Miß» brauch des Vereins- und Versammlungsrechts bezieht, der§ 3 Abs. 2 Nr. 2 des Einführungsgesetzes zur Strafprozeß- ordnung vom 1. Februar 1877(„Reichs-Gesetzblatt" S. 346). Die sonstigen rcichsgesetzlichcn Vorschriften über Vereine und Versammlungen bleiben in Kraft. § 16. Unberührt bleiben: die Vorschriften des LandcSrcchtS über kirchliche und religiöse Ber eine und Versammlungen, über kirchliche Prozessionen, Wall- fahrten und Bittgänge, sowie über geistliche Orden und Kon- gregationen, die Vorschriften des LandeSrechtS in bezug auf Vereine und Ver sammlungen für die Zeiten der Kriegsgefahr, deS Krieges, des erklärten Kricgs-(BcIagcrungS-)ZuftandeS oder innerer Un ruhen(Aufruhrs), die Vorschriften dcS LandeSrcchts in bezug auf Verabredungen ländlicher Arbeiter und Dienstboten zur Einstellung oder Ver- Hinderung der Arbeit, die Vorschriften des Landesrechts zum Schutze der Feier der Sonn- und Festtage; jedoch sind für Sonntag«, die nicht zugleich Festtage find, Beschränkungen des Versammlungsrechts nur bis zur Beendigung des vormittägigen Hauptgottesdienstes zulässig. 8 17. Das Gesetz tritt ain.... in Kraft.(Zurückgestellt.) �kriedts- Deining. Polizcibeamte vor Gericht. Wegen Mihbrauchs der Amtsgewalt ist am 21. November v. I. von der Strafkammer in Krotofchin der Polizeisergeant Hermann Kopplow zu einer Woche Gefängnis verurteilt worden. Er hat einen Vizckwirt durch Gewalt verhindert, die Möbel seines aus- ziehenden Mieters zurückzubehalten. Seine Revision wurde am Freitag vom Reichsgericht verworfen. Gleichfalls verworfen wurde vom Reichsgerichte die Revision deS Schutzmanns Gustav Korruhn, der am 21. Dezember v. I. vom Landgericht I in Berlin wegen wiederholter Vergehen im Amte usw. verurteilt worden ist. Unschuldig im Gefängnis. Ter verheiratete Zimmermann HÄottlicb Schweiger von Rcacnsburg wurde dieser Tage aus dem Gefängnis plötzlich ent- lassen. Er war vom oberpfälzischen Schwurgericht wegen Tot- sctzlagS zu 1b Monaten Gefängnis verurteilt worden. Nun hat sich seine Unschuld herausgestellt, nachdem er bereits 12 Monate ab. gesessen hat. Als straserschwerend war damals sein„Leugnen" angesehen worden.— Zu gleicher Zeit kommt aus Kaiserslautern die Nachricht, daß ein zu 2% Jahren Gefängnis verurteilter Ar- beiter unschuldig hinter Kerkcrmauern schmachtete, daß er nun entlassen und dafür zwei meineidige Zeugen festgenommen sind. .Ein Gefangenenaufseher als Don Juan. Der HülfsgerichtSvollzieher Landwig hatte sich gestern wegen AmtSvcrbrcchenS vor der Strafkammer des Landgerichts Berlin II zu verantworten. Ter Angeklagte, der in Südwestafrika Kriegs- dienste geleistet hat und die Erinnerungszeichen daran auf seiner Brust träat- war iß AiMrj als MfSgef»B»evt«g»Leber schäftigt worden. Er hat sich während dieser amtlichen Tätigkeit: mit einer Frauensperson, die im dortigen Gefängnisse eine Strafe zu verbüßen hatte, in unerlaubten intimen Verkehr eingelassen. den er auch fortsetzte, als die Betreffende wieder auf freien Fuß gekommen war. Als diese ihre Hoffnung, von dem?lngeklagten geheiratet zu werden, unerfüllt sah, ging sie zum Staatsanwalt und erstattete Anzeige. Der Angeklagte wurde zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Staatsanwalt hatte 1 Jahr 3 Monate beantragt._ Eine Gesindevcrmicteri«. »Eine eigenartige Gcsindcvcrmieterin ist die Frau Martha Hampke, die gestern unter der Anklage der Freiheitsberaubung vor der 4. Strafkammer des Landgerichts I stand. Die Angeklagte hatte durch Vermittelung eines ihrer Agenten, die unverehelichte Hedwig KoSnictzki aus Obcrschlcsicn nach Berlin kommen lassen, da sie eine Stelle als Küchenmädchcn auf dem Lande zu vergeben hatte. Sie schickte dem Mädchen Reisegeld. Als die K. aber hier ankam, war die Stelle schon besetzt. Die Angeklagte nahm nun das Mädchen auf mehrere Tage in ihrer Wohnung auf, gab ihr Logis und Kost und bemühte sich, sie anderweitig für ländliche Beschäftigung unterzu- bringen. Die K. lehnte die ihr offerierten Stellen ab. weil ihr dia Stellungen nicht paßten. Die Gesindevermicterin suchte nun das Mädchen in strafbarer Weise ihren Wünschen gefügig zu machen. Sie gab der Ä, ein paar Ohrfeigen und ließ sie dann fast einen ganzen Tag nicht aus der Wobnung heraus. Das Mädchen benutzte eine Gelegenheit, wo der Postbote eine Posttarte brachte und die Flurtür kurze Zeit offen stand, um zu entwischen. Sic lief zur Polizei. Die Folge war die Anklage wegen Freiheitsberaubung. Der Staatsanwalt beantragte 1 Monat Gefängnis. Das Gericht erkannte auf nur 3 Tage Gefängnis. Der RcgierungSrat als Möbelkutfcher. In auffälligem Gegensatz zu dieser milden Strafe steht ei« auch gestern(von der 4. Straftammcr i gefälltes Urteil wegen Frei- heitSberaubung gegen den Kutscher Wilhelm Spannagel. Ein Re- gierungSrat a. D. D. aus Charlottcnburg machte drei Möbcltrans- porteuren— dem Angeklagten und den Kutschern Pacha und Dietz — Vorwürfe wegen der seiner Ansicht nach rohen Behandlung der Pferde. Die Leute kamen an der Ecke der Bambcrgcr und Regens, burgcr Straße mit der Umzugsfuhre nicht weiter. Dem Regie- rungSrat wurde geantwortet, er solle es besser machen, wenn er eS könne. Im nächsten Augenblick fühlte sich Herr D. von Pacha, der ein Hüne von Gestalt ist, in die Luft gehoben. Trotzdem er sich heftig sträubte, trug ihn P. auf den Armen nach dem Möbelwage» und im Handumdrehen saß der Regicrungsrat auf dem Kutscher- bocke. Nachdem der Angeklagte ihm die Peitsche und die Zügel in die Hand gedrückt und ihm eine Mütze auf den Kopf gestülpt hatte. wurden die Pferde angetrieben, die auch mit einem Male anzogen und den Wagen in Bewegung brachten. Mit vieler Mühe gelang es dem Regicrungsrat schließlich, sich aus dieser unfreiwilligen Nolle als Möbelkutscher zu befreien. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen Spannaael, Pacha und Dietz eine Anklage wegen Freiheits- beraubung. Gegen letzteren, der nicht ermittelt werden konnte» mußte das Verfahren eingestellt werden, gegen Pacha, der schwer krank ist, wurde die Sache vertagt. Das Gericht erkannte gegen Spmmagel auf 3 Monate Gefängnis. Sozialdemokratischer Agitationsvereiu für ArnSwalde-Friedc, berg. Heute nachmittag 4'/, Uhr bei Thimm, Tilsiter Slratze 79- Ver- sawmlung. Bortrag des Genossen Zucht über:»Di« prousstschen Landtags- wählen'._ Vermiscbtes. Arbeiterrisiko. Wie uns aus Urberach(Hessen) depeschiert wird, stürzte gestern ein Arbeiter von dem Neubau der Firma Bloch u. Hirsch in die Tiefe. Der Verunglückte, ein Familienvater, war sofort tot. ES ist bereits der zweite Todesfall, der sich auf diesem Bau ereignet hat. Entgleisung. Gestern entgleiste, Warburger Meldung zufolge, zwischen den Stationen Noerde und Scherfclde der letzte Wagen mit dem vorderen Drehgestell. Personen sind nicht verletzt. Die Reisenden der beiden letzten leicht beschädigten Wagen stiegen in den vorderen Teil deS Zuges um, der unter Zurücklassung dieser Wogen die Fahrt mit geringer Verspätung fortsetzte. Untersuchung ist eingeleitet. Ein Berliner abgestürzt. In Scefeld bei Lunz ist, wie aus Wien berichtet wird, der Zoologe Dr. Erich Philippi aus Berlin von einem Felsen abgestürzt und erlitt fchivere Verletzungen, Er wurde bewußtlos in das Spital nach Wien gebracht. Ein magnetisches Gewitter wurde vorgestern in der Zeit von 0 Uhr vormittags bis nach Mitternacht in Prag beobachtet. Die dortige Sternwarte konstatierte eine außerordentliche Störung der magnetischen Deklination, worunter man bekanntlich die Abweichungen der Magnetnadel von der gegebenen nordsüdlichen Richtung versteht. Die Abweichungen waren ganz anormale. Innerhalb 30 Minuten betrugen die Schwankungen der Magnetnadel nahezu einen halben Grad gegenüber der konstanten Nadelrichtung, das ist nahezu eine Differenz, die die durchschnittlichen täglichen Schwankungen um das Vierfache übertrifft. Derartige magnetische Störungen zeigen sich gewöhnlich bei dem Auftauchen großer Flecken oder Fackelgruppen auf der Sotinenoberfläche. Explosion einer Pulverfabrik. In der staatlichen Pulverfabrik in VoiigcS fand, nach einer Meldung aus Dijon, eine Explosion statt. Ein Leichnam wurde gefunden. Weitere Einzelheiten fehlen. Ein Betrüger unter polizeilichem Schutz. Aus Paris wird gemeldet: Bei einer auf dem Bureau des Spekulanten Rochctto vorgenommenen Durchsuchung murden mehrere Papiere vorgc- funden, aus denen hervorgeht, daß Rochcttc seit längerer Zeit durch einen Polizciftispektor über alle gegen ihn einlaufenden Anklagen sowie über die ihn betreffenden staatsanwaltlichen Nachforschungen unterrichtet worden war. Der betreffende Polizciinspcktor wurde sofort verhaftet. Der Luftschiffer Ferman verunglückt. Wie aus einer Parifei: Meldung Hervorgeht, stürzte der Luftschifter Ferman gestern während einer UebungSfahrt infolge einer jähen Wendung aus seinem Aeroplan zu Boden und erlitt mehrere leichte Verletzungen, Erdbeben. AuS Salt Lake City wird gemeldet, daß der Seismograph der Universität Utah un, Mitternacht ein heftiges Erdbeben von vierzig Minuten Dauer verzeichnet hat. Wie aus New Uork berichtet wird, zählt die durch Erdbeben zerstörte Stadt Chilapa im Staate Guerrero in Mexiko 1500 Ein- wohner, nach anderen Angaben 4000 oder 9000. Die Zahl der Toten wird auf Hunderte geschätzt. Nach einer Meldung aus Saint Thomas(Dänifch-Westindien) wurde vorgestern abend m dortiger Gegend ein starker Erdstoß verspürt. Ernster Schaden ist nicht angerichtet worden/ Amtlicher Marktbericht der städltschcn Markthallen-Direktion über den Großhandel in den Zentral-Markthallen, Marktlage: Fleisch, Zufuhr schwach. Geschäft still, Preise unveränderte P i l d: Zufuhr knapp, Geschäft ruhig. Prciie fest. Geflügel: Zufuhr über Bedarf in Hühnern, sonst knapp: Geschäft ruhig. Preise sehr gedrückt, Fische: Zufuhr mäßig, Gcfchäst ruhig, Press« wenig verändert, Butter und Käse:(Sc- schüft ruhig. Preise unverändett. Gemüse. Ob st und Südfrüchte, Zufuhr genügend, i« Blmnenkohl reichlich, Ecfchäft ziemlich lc'ohajt Pic>lc wenig verändert eingegangene Dnichfchnften. Eine Reform unterer Ernährung von Dr. M. Hindhede. Broschiert 3,75 M., geb. 5,25 M. Verlag: Tillge in Leipzig. Entwickelungstverttlicorie, Entwickelungsökonomie, Menschen- ökonomie. Eine Programmschrist von N. Goldscheid. Brosch. 5 M., geb. 6 M. Verlag: Dr. SB. Klinghardt in Leipzig. Misabeth Goedicke: JenS Lat-sen. Roman. Max Hesse» DoNZ. biicherei in Leipzig. Nr. 405—407. Preis 00 Ps. In Lemenband 1 M., in Geschenlband 1.00 M. Die Krau und ihre Zeit. Hest 3. Illustrierte Monatsschrist. SO Ps. Verlagsanstnlt Buntdruck, Berlin 31V. 03. Enthüllungen, llnotitia ftmcUmeritnm regnorum! Von F. Vormeng. 72 Seiten. Verlag: P. Perrin in Koslin. »Volkswirtschaftliche Blätter�. Herausgegeben im Austrage des Deutschen Voltsmirtschaftlichen Verbandes von Herrn. Edw. Krueger. Karl Heymanns Verlag, Berlin W. 8. Person lichkcite». Hest 9 und 10. Redakteur SB. Leven. Einzelheit 30 Pf. Virgil-Verlag, Charlottenburg, Kantstr. 8/9. Der Zar und die Revolution von Dmitri Mereschkowski. 203 Seite». Verlag: R. Piper u. Co. in München. » Ä> V W P <13 <£i W Unserem BezirkSsührer, Genossen Moü Schwarzburger nebst Frau zur Silber-Hochzeit ein dreimal donnerndes Hoch l Die Genossen des 593. Bezirks SozialdemoMeberWattlverein filr den 6. Berliner Reichstags-Walilkreis. Kachrnf. Stm 22. März, verstarb unser Mitglied, der Klempner Karl Mascher Beusselstraße 18. 226/4 Ehre seinem Andenken: Die Beerdigung hat am Mitt- woch, den 25. März, bereits stattgesundcn. »ei> Vorntantk. �nlral-Mziill der Maurer Deutscblaoiis. Zweigverein Berlin. Sektion der Patzer. Unseren sowie den Mitgliedern des Gesangvereins zur Nachricht, daß unser Mitglied �äolk Kunst im Silier von 00 Jahren am 20. März an Lungenvereiterung verstorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 30. März, nach- mittags 4 Uhr, von der Leichen halle derZionsgcmeinde, Nordend, aus statt._ Ferner den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser'Mitglied Otto Lchimel im Alter von 29 Jahren am 27. März an Lungenschwindsucht verstorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 30. März, nach- mittags 4 Uhr, von der Leichen- llalle des Schöneberger Friedhofes in der Maxstraste aus statt.,, Ehre ihrem Andenket«: Um rege Beteiligung ersucht. Der Borstand. Sozialdemokrat. Mlvereiii für Schöneberg. Bezirk IVa. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Putzer Otto Lchimel im Mter von 30 Jahren am Freitag verstorben ist. 15/8 Ehre seinem Andenke«: Die Beerdigung findet am Mon- tag, den 30. März, nachm. 4 Uhr, von der Leichenhalle des Schöne- berger Friedhofes, Maxstratze, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung er- sucht Der Boritand. iermit die traurige Nachricht, das) mein lieber Mann, der Putzer Otto Schmiel nach langen, schweren Leiden am Freitag, früh 63lt Uhr, sanft entschlafen ist. 1047b Die Beerdigung findet am Montag, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Schöneberger Kirchhofes, Maxstrage, aus statt. Bio trauorndo Witwo nebst Kind. F» Zentral-Verband der Zimmerer Deutschlands. Zahlstelle Berlin und Umgegend. Bezirk 23. Den Berussgenossen zur Nach- richt, datz unser Mitglied Hans Troßehl nach jahrelangen Leiden der- starben ist. Ehre seinem Andenken: Die' Beerdigung findet am Sonntag, den 29. d. Mts., nach- mittags 5 Uhr, von der Leichen- halle des Wilmersdorser Kirch- hoses aus statt. Um rege Betelligung ersucht 254/5 D«r Torstand. Donnerstag, den 26. März, verschied mein lieber Mann, der Werlführer Johannes Zimmer. Dies zeigt tiesbctrübt an Wwe.»«»ta Zimmer. Die Beerdigung findet Montag, den 30., nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Lichtenberg, Krim- hildftratze 5, nach dem Kirchhose an der Bornitzstraszc statt. Zentral-Mild der Maurer Deutschlands. Zweigverein Berlin. Am 27. März verstarb der Kollege Gustav Tanchert im Mter von 50 Jahren an Rippen- fellentzündung. 287/0 Ehre seinem Andenke«: Die Beerdigung findet am Montag, den 30. März, nach- mittags 3'/, Uhr, von der Halle des Markus- und AndrcaS-Kirch- Hofs in Wilhelmsberg- Hohen- schönhausen aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Die Beroandslettung. Danksagung. Für die zahlreiche Teilnahme und Kranzspende am Grabe meines lieben Mannes, unseres guten Vaters sage ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten sowie dem Verein der deutschen Böttcher, Filiale Berlin, meinen herzlichsten Dank. Witwe Emma Hübenthal nebst Kindern. 24592 Danksagung. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, insbesondere den Herren Chefs sowie den Kollegen der Firma Gebr. Moldenhauer, dem Vertreter des Deutschen Holzarbeiter- Ver- bandes, welche meinem lieben Mann, unserem guten Sohn, Bruder und Schwager, dem Modelltischler Paul Bergemann die letzte Ehre erwiesen haben, unseren aufrichtigsten Dank. IlOöb HI« Hintorbliobonon. Bitte genau zu beachten I �Vestmantis jtrauermagazinl Eckhaus Kolonaden MohrruSraße 37a, a. d. Jerufalemerstraße. Filiale: Gr. Frankfurter Str. 115, ■2. Haus an der Andreasstr. Anssührnng und Preise _ konkurrenzlos: i-Vci NnkaUfi oöN.M. 20.— an| gratis ei» eleganter Trquerhut! Empjehleiiden Kollegen unser Genossen und WM«.,»!". H. Fischer& Kroufzberger, R i x d o r f, Pflügerstrastc 70, Ecke Friedeistratze. Amt Rixdors 940 'Eckerts' Sarg-Magazin Stttdigmigs-Illstttut Zionskirchplatz 3 IDa, 8189. 57466* Lieferung nach allen Kranken- Häusern sowie nach außerhalb. Nach langjähriger ärztlicher Tätig- keit in der Provinz habe ich die Praxis des verstorbenen Herrn Hr. Nax Gatt man ii übernommen und führe sie in seiner bisherigen Wohnung, Blnmenstraste 0, II, weiter. Or. Max Jacobsohn, Arzt. Fernspr. unverändert Amt VII. 1957. Sprechstunden wie bisher 3— 9'/, und 4'/z— 6, Sonntags 9—10. Die Harnleiden Ihre Oefobren, Verbotung und Beseitigung von JDr. med. ScJmper, BERLIN- Preis 1 Mark. ■ ites tausend> falte Hu Bichler Hanhfurt(Oder) ■' n"' Buschmühl-Cuausa*" Dr. Schiinemann Spezial-Arzt für 14752* Haut- and Harnleiden, Frauenkrankheiten. Friedrichstr. 203, Ecke Schiitzenstr 10-8, 5-7, Sonnt. 10-18 Uhr Dp. Simmel Spezial-Arzt für Haut- und Harnleiden. Prinzensir. 41, ÄplSz, 10— 2,5— 7. Sonntags 10— 12, 2— 4. Möbel ganze Wohnnngs-Einrichtungen sowie einzelne Stücke änsterst billig. Eigene Dischierei-Werkstatt. IIISAhn Berlin O.,* «»IvUWU'JPgtersbnrgerft.v» 1000 Mark !Pte gi Speist zahlen wir für die besten Rezepte Bereitung von Getränken und mit M en Bio-Malz. Außführl. Prospelt C gratis von der unterzeichneten Firma zu beziehen. Bio- Malz ist ein vorzügl. Kräfti- _ gungsmittel für blasse Kinder, die zu schnell wachsen, in der Schnle nicht recht vorwärts kommen, appetitlos sind und leicht schlapp werden.' Bio-Malz wird aber auch von Nervösen, ange- sirengt Arbeitenden, Erholungsbedürftigen, Blut- armen, Bleichsiichtigen, stillenden Müttern, an träger Ver- dauung Leidenden mit bestem Erfolge an Stelle der teueren Eiweihpräparate genommen. Dose t M. u. 1,90. Zu haben in Apotheken und Drogenhandlungen. Gebrüder Patermann, Ehem. Fabrik, Berlin-Friedenau 5. Vohnungs-Emriehlun!) auf Teih Zahlung rbei Anzahlung; von M. SO an �Einzelne Möbef bei Anzahlung von M. S an liefert D. Ornstein Weißen bnrger Straße 1 lieben der Brauerei KSnlgstadt Möbel-Spezial-Gesehän. SeUHii, m ------- mit selbsttätigem Papiereinleger, Friedrich Fischer Bethanien- Ufer 8 ♦ BERLIN ♦ Bethanien- Ufer 8 Telephon Amt IV, 4543. Ständiges Lager in Kontor-Möbeln, Rolljalousie-Schränken, Selbstöffner-Schränken, Schreibtischen etc. 1871L* —_ Auf Wunsch Extra-Anfertigung.——— lileferant der meisten Gewerkschaften Hentschlands €�ademle�£Set/fft/ Berlin 5. Markgrafenscr. 100. Gegründet 1898. Polytechnisches Institut zur Ausbildung v. Ingenieuren,| Technikern u. Werkmeistern in Elektrotechnik u. Maschlnenliau. Hervorragende Lohrkräkte u. Lehrmittel. Reichhalt. Laborator. Ingenienrdiplom. Staatliehe Aufsicht.[♦ I Abendkurse mit Laboratorium f. Elektrotechnik u. Maschinenbau.' Direktion: Krnst Killer und Prltz Hoi ollstimms umsonst w««««»-»» ■ i 8. per Stock von mir au beziehen. Abnaknt Htichg eine Platt a. Gegen Kaeee bllllgete Prelee, arent aul Telliatilung, wSchentlleha Hat* I Mark. PH Ro8enthalerst.40-41,,-Oi"i<.lD fn n. An der JannowitzbrDcke 1,'• lij-Vor, Trapp». k»lm t«d»i* erhalten Sie eine Sprechmaueblne nrncater Konntruklton bis zur elegan- testen AuafOhtung, wenn Sie Bloh verpflichten, eine kleine Anzahl 25>/, Zentimeter jroeser doppelselttger Platten prima Pabrikat Wohin wenden wir uns langung PS88gNdSs AllgSllglSSSf �chm�? An das altrenommierte, bestempfohlene Kröltte vpliseke 8peiis!-lvstillll des Hordens von Optiker Max Michaelis 173 Brunn enstr. 173 direkt gegenüber Jaadorf. Liefer. sämtl. Krankenkassen, des Magistrats eto. Brillen, Kneifer, Theater- u. Reisegläser, Barometer, ReiBzeuge in grober Auswahl. Eigene Werkstatt mit elektrischem Kraftbotrieb. Auf jede Reparatur kann gewartet werden. Der Hut macht den üdiannü i Moderne fterren-Pte m| SpezialitätQftd i Tadellose fßhlCFfFßiB Qualitäten--- I Neueste Formen, unerreichte Auswahl. it iK,< / Täglich Eingang von Neuheiten. •MMUMMXMMMMMMtfMMMMMl Unser Bureau befindet sich von heute ab Chanffeestraße 121 (zwischen Jnvalidenslratze und Oranienburger Tor). Die Rechtsanwälte Theodor Liebknecht, Dr. Karl Liebknecht und Dr# Priedländer. 10 Mark Belohnung! Verloren am Nachmittag des 26. März von Ober- Ichöneweide. Tabbert- stratze, bis Johannisthal, Konditorei Gesle. altmodische goldene Brosche. Abzugeben aus dem Polizeiamt in Johannisthal, Ober« oder Nieder Schä höneweide. 1,13b* Zahnärztliche Klinik 5W., Belle-AIlianccstraße 106 1, v N., Brunnenstraße 1851, gegenüber Warenhaus Jandors, am Rosenthaler Tor. Zahnziehe««»entgeltlich. Bei künstl. Zähnen u. Plomben w. d. Un- kosten berechnet.— Geössnet von 9—6 Uhr. Sonntags 9—12 Uhr. 1421L* W. BeFmann Millier, Berlin, Magazinstr. 14. No. 5927. 1906er Märker, lose Blätter, a 73 Ps. N(�04 9. Mexiko-Einlage, SM" würzig, leicht,"Wg a 1,25 Mt.* Billige Roiitabake. Bas Jacoby, Strelitzerstr. 52. Achtung!! Java-üniblalt, ä«,98 leicht flott bannend, 1,50 B. Hambarger Rohtahak-BaDS Filiale; Berlin N., Brunnenstr. ,90. In lebh. Industriestadt Pr. Sachsen ist ein üb. 50 Jahre in ders. Fam. befind,. Vergnügungslokal— jed. Scnnt. östtl. Tanz—, gr. Umsatz, weg. Krankh. der Frau ohne Vermittel, bald verkäuflich. Preis ,25 000 M. Besond. pass. für tücht. Parteigeil., da dann Ums. noch zu oergr. Nur Selbstreflekt., die mtnd. 25 000 M. bar anz. können, wollen sich meld unt. 8.60 EhartoUenburg,Post5. *Hygieriische BedtnsarüJiel. Neuest. Katalog IB.£x&pf ehl. viel Aerzte u.Prol grat. EL Unffer, Gammiwaienfabrik _ Berlin HW.. Friedrichatrasao 91/92 Land- u. Waldparzellen nahe Bahnhos Fredersdorf, weil aus erster Hand, noch von 7 M. an. 10326 Otto Brcsccke. Oftbahn. 170/5* �>55*5 Uelt größte KlnbetiDagrnfebril Sachsens n. rtnjtge drinschr. torlche dlrekl m. ,f omil arbeitet u. nmfonfl buntfarbigen Pracht» fatolog Zbnen lendrt, ist Julius rrttdar. örimm» 134. ÄS ÄS Gardinenhaus Bernhard Schwartz. Wallstratze 29 Gros und Detail. ÄS SS Neu erschlossen 5 Minuten ab Bahnhof Kaulsdorf beginnend. An der Hönower Slratze. Bester Gartenboden. Hohe Lage. Gas- und Wasser- leitung vorhanden. Stadt- und Vorortverkehr, Güterbahnhof. Sv Pfenntg-Tonr ab Friedrichstratze. □ R von 10 Mark a». Verkäuser täglich, auch Sonntags im Restaurant Witt. Babey, direkt am Bahnhos» Kicschalke 4k-Vitsche, Berlin, Neue Königstratze 16. Silligste Bezugsquelle von Ptuschsofas, Bettstellen mit Matratzen, Kleiderspinden. Ber- tikoS, Spiegeln, färb. Küchen sowie ganzen Wohnungs- Ein- rtchtnngen in nur reeller Aus» sührung. Auch Teilzahlung. Lang- jährige Garantie. Genossen erbalt. 3°/„. Reumann, Tapez., Oranienstr. 8V8. Schönste Hochwald- n. Land- Parzellen am Bahnhof � Sadowa an der Stratze nach Biesdorf, 7 Min. ab Bahnhos beginnend. yR. IVMaHT stigste Zahlungsbedingungen. Gas- u. Wasserleitung. Verkäufer im Restaurant„Snlbfvicbon", Döring in Neu- Sadoiva und Restaurant Götze, Kauisdors. hiöseliglliö 8l, UitLeliö. Berlin R0, Neue Königstratze 16. Geschäftseröffnung. Allen Genossen, Freunden und Bekannten zur Nachricht, datz ich am 1. April in Alt• Ollcnlckc, .Köpentckerstr. 38, ein Zignrreii- Getichhrt eröffne.* Um geneigten Zuspruch bittend, zeichne Hochachtungsvoll _ Gustav Belau, Maurer. Villenstil, 6 Zimmer, Nähe Berlins, Wald, Waffer, Obstgarten, bei 1000 M. Anzahlung zu verlaufen gesucht. Offerten suh I. V. 5523 befördert Rudolf Bohbc, Berlin SW. 91 Gardinen* Haus Leopold Brasch Kommandantenstraße 17. Verkauf der renommierten Vogtländischen Fabrikate. Garien u. Stores, Portiereo, Decken, Teppiche zu den denkbar billigsten Preisen. Bei Resten von 1 bis 3 Fenster bedeutende Preisermätzigung. s2400L* AeltefteS Tcilzahl.-Gefchäft � BFennabOF-RädeF! Kein Lade«: Günstigste Bedingungen. Berlin 80., Louis Barth, Briickenstr.lOa.pt. Hnzügc«.|; Paletots i Matz ans la Stoffresten. Wlonats- n. nicht abgeholte Sachen staunend billig. �skscdneidere! Vok, nur Brunnenstr. 3,1(Rosenthal. Tor) Ciarckttsn Stores, Steppdecken werden wegen Erbschüftsregnlieruug 22122- preiswert ausoerkaust Qrfiner Weg 80, _ parterre. Silligste Quelle! Blasen, Röcke, Schürzen,! Besätze usw. 22732*1 Partiewaren, Gelegenheitskäufe. Anna Schröder, Krautstr. 50 u. 2b. Zalifl-Kik. ,e,S3eii* Olga-Jacobson,.'.prÄ Billige Landparzellen in der Billenkolonie IilekemaI-Bal>I»>i1vrf Bahnstation Köpenick 20 Ps. vom Alexanderplatz. Elektrische Bahn. Schule, Gas, Waffer am Ort, kl, Anz.— Pläne grcktis. 19S1L- 1'. I4»ppe, Charlottenburg, Schillerslr. 8L Teilzahlung monatlich 10 M. liejere sterren-Gar- derohe nach Matz(billigste Preise). Lindenstr. llt», 8. Etage. ähe Belleallianceplatz. Kasse 10°/„ billiger. UVOOUV ItUlt, J. TompoPöwski, Nähe Bellet Charlottenburg. Solide Uhren, Uhren u. Goldwarcii preiswert u. gut. FrieWStabeno»,�«!«' teppdecke» «röstte Auswahl, preiswert, direkt m d. Fabnk ParuhArU Btrohiuauael, -i.ein72WaUstr.7Ä,Z"im szwifcheu Roh- u. Jusclftr.l, »0 auch alle Steppdecken ausgearb. iverd. S Berlin, Allelakobstr. 124. Elektro-Techulkuml gegr. 1874. Elg. Fabrik. Elektro- 1 Maschinen-, Bau-, Jngemenr-, Techniker-, Werkmeister-, Monteur-Ausbild., staall. inspiziert. Neuer Abendkursus. Prospekt kostenfrei.| a»- 4. Wahlkreis.-HW Frankfurter Uiertel. Sonntag, den 29. März 1908, abends 6 Uhr: Verssmmlllvg für Männer und Frauen in Anton Boekers Feftsälen, Weberstraße 17. Tages.Ordaung: 1. Vortrag der Genossin Frau Emma Ihrer über:„Die Frauen und die Landtags- wählen." 2. Diskussion. Hierauf: Geselliges Beisammensein und Tanz. Zahlreiches Erschewen erwartet_[217/11]__ Der Vorstand. Sozialdemokratischer Verein im fünften Berliner Wahlkreise. Dienstag, den 31. März, abends 8Vs Uhr, im Alten Schtttzenhanse, Linienstr. 5: Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Der Rcichsverband gegen die Sozialdemokratie« Referent: ReichStagsabgeordnrter StÜeKlöll. 2. Diskussion. 3. Partei- und Vcreinsangelegenheiten. 221/6' Gäste willkommen. Zahlreiches Erscheiueu der Mitglieder erwartet vor Vorstand. ZaKIstcilv Ucrlin.—— Montag, de« 30. MSr». abends«'/, Uhr. im Gewerkschaftshaus. Saal 7: Branchen- Versammlnng der Kahmenmacher. Mitgliedobnch legitiiilicet. Um zahlreiches und pünltlichcs Erscheinen ersucht 82,3 vi« Kommission. SlrbcitonnciNvcis: Lerwaltiiiigsnellr«erlin. Hauptbureau: Hoj l. Amt 3. lS3g. CharittstraBe 3. Hof NI. SlmI 3. 1337. Montag, den 30. März, abends 7 Uhr: ISP Versammlung a«er in Metattgics;ereien beschäst. Former und Berufsgenossen im Gewerkschaftshansc, Engelufcr 15, Saal 4. TagcS-Ordnung: I. Vortrag: vernachlässigte EmaiizipatioiiSbestrebungen. Referent: Kollege Paul P a w I o w i t s ch. 2. Diskussion. 3. Verbands- und Branchen- aiigelegeiihelten. 4. Verschiedenes. fJaflK"" Kollegen I Wir ersuchen Sie. vollzählig und pünktlich zu erscheinen! Montag, den 30. März, abends 6 Uhr: Versammlung aller in den Gllliilunjimmgeu bkschästigttn Arbkiter u. Arbritknvnen in den Rittersälen, Rittcrstraße 75. TageS-Ordnung: 1. Dortrag des Kollegen Adolf W u f ch i ck: Welche Vorteile haben Ivlr durch die Organisation. 2. Dislussio». 3. VerbandSangelegenheiten. Kolleginnen und Kollegen I Da wir unter schlechten Lohn- und Arbeitsbedingungen zu arbeiten haben, erwarten zahlreiches Er- scheinen. Folgende Betriebe sind besonders eingeladen: Borgfeld, Zwietusch. Nochott, Holdheim«. Feder, Lachmann, Heidrich n. Ptrih. Jürst. Sommerfeld. Grahl, llSolf. 114/12 Unsere erwerbslosen(kranken) Mitglieder, welche Unter- stützung beziehen, werden ersucht, dieselbe bis zum Quartals- schlusi(31. März) abzuheben. A u s g e ii o in in e n davon sind die Kollegen, welche in Heilstätten und Krankenhäusern sind und nach Beendigung ihrer Krankheit die Unterstützung abheben. Ol« Ortsverwaltnng. Achtuns! Fliesenleger. Achtung! Versammlnng der Abtetlang I und II der Bereinigung der Fliesenleger lDentfch, lands, Ortsoercin Bcilin, am Montag, den 30. März 1008. abends 8'/, Uhr, im Neuen Kliibhansr, Kommandantenslratze 72. TageS-Ordnung: 1. Fortsetzung der Dislussion von der letzten Versammlung Betreffs Auslösung oder Bestchenblelbens unseres Vereins. 2. Abrechnung des Komitees vom Stistungssest. 285/8 Mitgliedsbuch legitimiert. Ohne Mitgliedöbnch kein Zutritt. NL. Kollegen I Ihr seht hieraus, um was e» sich handelt, kommt alle, alle zur Versammlung. Der Vorstand. I. A.: Friedrich Huppke, Am Friedrichshaln 26. Gewinn-Verteilung. Die Auszahlung der Gewinnanteile für 1007 nach g 54 der Bctriebordnung wird am Donnerstag, den 9. April, vachviittags SV* erfolgen. Die im abgelaufenen Jahre von mir beschästiglen Arbeiter werden zu der der Auszahlung vorangehenden Vel-ssmmluax der Fabrikmilglieder hiermit eingeladen. BctHn, den 31. Mar, 1908. �6686. Orts-Kraukenkasse der Schuhmacher. HeneralfersamniluDgilerlfeMr am 30. März 1908, abends 8'/, Uhr, in BökerS Lokal, Weberstr. 17. TagcS-Ordnung: 1. Wahl eines Ersatz- Vorstandsmit- gtiedeS aus den Reihen der Ar- bcitgeber. 2. Abnahme der JahreSrechnung pro 1907. 3. Stamtenänderungen, Erhöhung der durchichiiittlichen Tagelöhne, tz II. 4. Stclluiignnbiiit zudem im Mai d.J. stattfindenden allgemeinen Kranken- kassenkongreii. 5. Verschiedene Kassenangelegenheiten. Berlin, 28. März 1908. I.A.: A. Bend ig. Vors.. Richthofcnstr. 17. l067b Orts- Krankenkasse des Korbmacher zu Berlin. Montag. 6. April, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause, Engel- User Nr. 15: ■ Ordcntlche—— General'Versammlung. Tagesordnung: 1. Kassenbericht. 2. Bericht der Kommission zur Prüfung der Jahres- rechnung. 3. Bericht deS Vorstandes. 4. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. 271/17 I. A.: Karl S ch w e d l e r, Rixdorf, _ Rcuterstrahe Nr. 29._ tlerSeliuliiiiacheru.fieruIsienössfin Berlins.(E. H. Nr. 27.) lllonlag, iten 13. April, abends 8 Uhr, bei Knbo, Alte Jakobstr. 75: General-Versammlung. Tagesordnung: 1. Vierteljährlicher Kassenbericht. 2. Beschluhfassung über den nächsten Krankenkassentongreg. 3. Verschiedenes. 1056b Der Vorstands l�udervei-eia t�feikeit Stralllu-Keflin. Bootshaus Dunnelftrasse 38/29. BereinSsitzung jeden Freitag abend 9 Uf)r Königstadt-Kasiiio, Holzmarkt- ftrasie 72. wo stets Mitglieder ans- genommen weiden. Das diesjährige Anrudern findet am Sonntag, den 3. April, im Gra»d-Refta»ra»t Ostende, Ober- Schöneweide, statt. Slraszenbabn- Verbindung: Nieder- Schöncweide- Köpenick. 235/10 ES ladet ergebcnst ein Der Vorstand. I. A.: I. Schoengcns. Bekanntmachung. Sechste Abänderung zum ZtMd.Orts-Kranbkakasse der Masäiiuenbauarbtiter und verwandten Gewerbe zu Berlin. Artikel l. s 27. Absatz 1 wird wie folgt abgeändert: Die wöchentlichen Beiträge bc tragen: 1. für Mitglieder der 1. Klasse 87 Pf. 2-... 2.. 63 3...„ 3., 60 4.,..4.. 45 S..... 5.. 24 Artikel II. Diese Älbändcrung tritt mit dem Tage der statutenmäßigen Bekannt machung in Kraft. Berlin, den 25. November 1907. Der Borstand der OrtS- Krankenkasse der Ma- schinenbnuarbriter u. verwandten Gewerbe zu Berlin. H. Blank. K. K ö st e r. Genehmigt durch Beschluß vom 3. März 1908. Der Bezirksausschuß zu Berlin. Abteilung II. ll C. 20./1. 08.(L. S.) S i b e r. Diejenigen Kasjemnitglieder. welche der Kasse aus Grund des S 2 an- gehören, erhalten diese Abänderung .durch ihren«rbettgcber, die Mit- glieder, welche gemäß§ S Ziffer 1 oder§ 9 freiwillig der Kaffc an- gehören, wollen diese Abänderung im Kassenlokal in Empfang nehmen. Berlin, den M.März 1908. 1106b D e r V o r st a» d. W. Heidenhain. lottk ISÄÄS Ein Triumph der Zigaretten-Fabrikation! Selowsky's Caruso Zigaretten nur 3 Pf« per Stuck! Schöneberg. Sozialdemokratischer Wälilvereifl. Dienstag, den 31. Närz. abends 8 Uhr: Mitglieder-Versammlunft 1« den„Reuen RathauSsälen», Aletningerftrahe St TageS-Ordnung: 1. Bortrag über:„Kolonialpolitik'. Referent Genoffe H. Strövel. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. 15/7 Der Torstand. Vkllilllid imMnlttMitttt, Anstlkittin-c Mittwoch, den 1. April, abends pünktlich 8>/, in„DräselS Festsälen'. Neue Friedrtchstr. 33 8>/, Uhr, t Sektions-Versammlung der Lackierer. TageS-Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Georg Ucko;„Bor sechzig Jahren'. 2. Verschiedenes. 135/13 -�=- Mitgliedsbuch legitimiert.■■. Die Tektionsleitung. NB. Die Zahlst» nde findet vom I. April 1008 ab Montags, abends von 8—10 Uhr, bei Weihnacht. Grünstr. 21. statt. Achtung! Achtung! Mitglieder n» Lohnt- n. Ztiltrototrhondts der KiirjHimbrnlilHc! Donnerstag, den Ä. April tOOtg, abends 8 Uhr, im Alten Schützenhause, Linienstraße 5: Kombinierte Versammlung der Mitglieder des Lokal- und Zentralverbandes der Kürschnerbranche. Tagesordnung: 1. Welche prui2tpieUen Bedenken liehen von leiten der ZahlftcUc Berlin der SmlgUNg entgegen? 2. Diskusston. 3. Verschiedenes. NB. Das Referat Habe« wir dem ZentralvorsiHende« Kollege« Seluibert angetragen. Die Ortöverwaitung Berlin sowie der Parteivorstaud sind schriftlich eingeladen.— Gäste willkommen. 102/2 Um recht zahlreiches Erscheinen der Mitglieder Velber Organisationen ersucht I. A.: K. Fritze. Partei- Speditionen: Zentrum I: Fritz Zinke, Mauerstr. 89. Zentrum II: Albert Hahnisch, Auguststr. 50. Eingang Joachimstraße. 2, Wahlkreis, Westen: Gustav Schmidt. Kirchbachstr. 14. Hoch. parterre. . Süden und Südwesten: Hermann Werner Gncisenaustr. 72, Laden. S. Wahlkreis: St. Fritz, Prinzenstr. 31, Hos rechts Part. 4. Wahlkreis: Dil c n; Robert Wenzels, Rüdersdorserftr. 3, am Küstrinerplatz.— Wilhelm Mann, Petersburgerplatz 4(Laden). 4. Wahlkreis» Südosten: Paul Böhm, Laufitzerplatz 14/15 (Laden). 5. Wahlkreis: Leo Zucht, Jmmanuellirchstr. 12(Hof). 6. Wahlkreis(Iloablt und Uaasavlertel): Karl Anders, Gegründet 1889. Wedding:: Karl Weiße. Nazarethkirchftraße 49. Ilosenthaler und Orantenbnrcer Torstadt: Hermann Raschle, Ackerftr. 36. Eingang Anklamerstraße. t»esn ndhrnnne»: F. Trapp, Stettinerstr. 10. GeliOnhanser Torstadt: Karl Mars, Lychenerstr. 138. Alt-Cilicnicke: Wilhelm Dürre, Rudowerslr. 33 II. Ohnrlottenhurg: Gustav Schömberg, Sejenhcimerstraße 1, Ecke Goelbestraße, Laden. Wllinersdork-Balensee: Georg F e e f e, Berllnerslr. 46, Laden. Qlehtenhera, Frledrlehskelde, Wllhelmsherzr: Otto S e i k e I, Kronprinzeustraße 50, I. Itnninielsbnrg, ttoxhaaen: A. R o s e n I r a n z, All-BoxHagen 56. OrUnan: Franz Klein, Bahnhosstt, 6 Iii. Bohnsdorf und Falkenherz:: G. Pfeifer, BoHnSdors, Ge- noffenschastShauS. Blxdorf; M. Heinrich, Neckar straße 2, im Laden. 8elin,arz:endorf: Gustav K a m i n s k h, Cunostraße 2. dtohttneherz:: Wilhelm Bäumler, Marsin Lutherstr. 51, im Lade» Tenipelhof: M. M ü l l e r, Berlinerstr. 41/42. Ober-SchOnewelde: Julius G r u n o w, Edisonstr. 10. I. >Ieder-N»eb«nenejM ucb für lUrkt Ol Mmm zvvzenderz Kommandantenstr., Ecke ündeMtr. 12 SchutüiMttr— 2 Himer»»« Binb#«-Pl*ti- s T«l.! Stmt II 7659 Ohne Kauszwaiiz törmni Sie unsere riesigen Läger m allen Markn u. Möbel- Gnlichtiiugen besichtigen, auch erhält je- derniann bei einer kleinen Aii!chlil«z u, niedrigster Wochenrate, streng reeller Bedienung, grober Auswahl Kredit, daher versäume niemand, seinen Bedarf zu decken im platten Stötten J. Baep Rclnlckendorfcrstr. 113 »ine Treppe am Bahnhos Wcdding. Besuch od, Postkarte erbet. Lei.: Amt II 7650. Magerkeit «chwindot durch Haufes NShr- pulxer„Thilossia". Preisgekrönt Berlin 1904. In 3 bis 4 Wochen bislSPfd.Zunahme.Gar. nnschädl. Viele Ancrk. Karton 2 Mit., bei Postvorsand Porto n. Kachnanme- spesen extra. Fr. H. Haufe, Berlin If., Greifenhager.erstr. 70. Depots in Berlin: Luisenstldtisshe Apotheke, Köpcnickorstr. 119.— As- kanischo Apotheke, Bcrnborgerstr. 3 beim Anhalter Bahnhof.— Ostend- Apotheke, Franld'nner Allee 74. In Oharlottenburg: KHierea-Apolheke, Bismarcbstr. 81. C., Steinapatheke, Rosenthalerstr. 61. Bestandteile: Pflanz. Eiw. Haemogl. Lecith. Banm. Natronclh. Cac. Zneker.• direkt aus der Fabrik. Kein Laden! Nach beendeter Engros-Saison enorm ücbergangs- Paletote Capes 24402 Jacketts Staabmäntn Kostfime Kostüm-Röcke Müdeben- Paletots Robert Baumgarten Baosvogtei-Ptatz II, L Etage (an der ierusalemerstrale). Bei Vorzeigung dieses Inserates an dar Kasse werden 5 l'roa. Rabatt vergOtct. Auch Sonntage gedftnet BadstrJ.PrÄnee Herren- und Knaben- Moden, Berufskleidung, lEleg. Paletots, Ein- f segnungs- Anz. Gr. Lag. dn- und ausländischer 'Stoffe zur Anfertigung nach MaO.* Allerbiliigsta, etreng feste Preise Lehr- u. Versuchsanstalt derBrauer in Müncheu Privatinstifut Direktor Dr. Doemens. Beginn deS nächsten vicrmonatlichen HauptkursiiS 27. April 1908. Prospekte gratis. Bezugnahme aus diese Zeitung erbeten. 209/11» Gardine«, Portieren. Tecken. Federbette«. Bettwäsche, Bilder. Uhren aus Teilzahlung. Nur Post- karte erdeten. L Matzner, Berlin. Auguststrahe 50. KEöbelgesehäft Gottschalk$ Co. Alvensleben-Straße 6, Laden and erste E dicht an der Potsdamer Äi., 2nal wieder deutlich vor Augen geführt ivird, wie notwendig in ihrem eigenen Interesse eine einheitliche, straffe Organisation ist. Es wäre besser, solcher Lehren bedürfte die Arbeiterschaft nicht mehr. Hoffentlich haben sie nun aber umfassendsten Erfolg. D. '■'(f O K H) I na O) a O O) �ssy pr O m Vollendet schöne Auswahl In aparten reichhaltigen Mustern. Hochmoderne Stoffe und Fassons. 60.— 55— 50— 45— 40— 36— 33— 30__ 27— 24— 21— 18— 15 M. 15 Der Haupt-Katalog llr. 34 mit neuesten Moden -- und- dnllnee-Katalogltü} auf Wunsch- kostenlos und portofrei unübertroffene Ausmusterungen vornehmster Moden und Stoffe. ;; Schönste harbenstellungen. 45— 40__ 30__ 27— 21__ 18__■ M. Viele Tausende Exemplare. - Nur«igen» Ereeugni»»,- Jedes Stück ist eine Empfehlung. Feine Maß- Arbeit aus erstklassigen Stoffen zu mäßigen Preisen. Spezial-Haus größten Maßstabes [taseißtl. 29-30 II MM II [i.fiaittilti sn. 20 m Frühjahrs» \jon M �01 m Konfektion äOn G G) �Cl G G G O -p. O) 8ck�var?e.Jacketts u. Paletots in vielen neuen Fassons, in größter Auswahl............ Farbige Paletots, Kimonos und Ulster aus englischen Stoffen und Covercoats....... Tuch-Paletots, Empire-Fasson, in den neuesten Farben- tönen, hochelegante Mode............. Schwarze Frauen-Paletots u.-Umhänge in allen Weiten und Größen............ Regen- und Staubmäntel aus melierten, ka- ricrten und gestreiften imprägnierten Stoffen..... Kostüme, Liftboy- u.T ailor made-Fassons aus einfarbigen und gemusterten Stoffen....... Geschmackvoll zusammengestellteTuch- 1 Sf4 IVrlron mit passendem Bordürenrock. Llll-JdCKCIl IteHondcro Neuheit! k'ncfiimp Sakko-Fasson und lange engl. Jacken aus ■VUSILUUC, bewährten Stoffqualitäton........ Ciarrti&ria K\f*tfiar in moderner, eleganter Ver- uarmerie Hieiuer arbeitung, garantiert gutsitzend SpitZ6n- u» seidene Blusen, aparte reizendeNeu- heiten in unerreichter Auswahl.......... Wollene Blusen a?boitungenouen Mustern. urd. v.cr: Farbige Kostümröckee�lenmÄenBSÄ Salson-�feaheit!............... Schwarze Kostümstoffe aus Tuch' �letW Kinder-Konfektion- Unterröcke- Matindes- Morgenröcke GroBe Auswahl in FrBhjalirs-Kleiilefstoffen Julius Haack Manufakturwaren und Konfektion BERLIN N», Brunnenstr. 198 am Roscnthaler Tor. Sonatags geöffnet 8—10 und 12—2 Uhr. 4.50 7.50 bis 32.00 6.00 10.00 bis 29.00 19.75 26.00 ws 54.00 10.00 17.00 bis 42.00 4.25 6.50 bis 34.00 14.50 21.00 bis 60.00 26.00 35.00 bis 55.00 18.00 24.00 ws 72.00 17.50 28.00 bis 75.00 4.50 8.00 bis 46.00 3.50 5.00 ws 15.00 2.00 4.50 bis 29.00 7.75 12.50 bis 42.00 V Für stu Jiibal»»er Ju>er»ie nhrriiimmt»ir Medaktio»»ein Publik« in grgciiiider keinerlei Pern»»>vor«»»q. UKeater. (Tiehe Wochen- Spielplan.) Voniitag, den LS. März. Freie Volksbühne. SlachmiilagS .'l Uhr.' 2.13. Äbteilung: im SHeueti Echnuspielhausc; Tic Krall«. 11. /12.'.'(6 t e i I« n g, nachmittags :a Uhr: im Berliner Theater: Das Wunder de» hciligenAntoniuS und Der Slrzt leiner(ihre. I r e i t a g, abends L>/« Uhr: SN. Abteilung: im tlortzing- Thealer: FigaroS Hochzeit. Jl. Abteilung, abends ö'/. Uhr: in, Luilen-Thealer:. RoblnionS EUand. Rkur Freie Volksbühne. Nach- mittags Z'/z Uhr: ll. Abteilung im Deutschen Theater: Das Winter- Märchen. Nachmittags S'/z Uhr: t. Slbteilung (voll). S, Abtetlung(100,-1300) NN Friedrich. Wilhelmitädlilche» Schauspielhaus: Die Nibelungen. -Nachmittags 3 Uhr: 14. Abteilung im Neuen Theater: Di« Henisöer. Nachmittags 3 Uhr: 18. Abteilung /. Uhr: Ein seltsamer Eatt. Baaillani-IIiaalas. — Direktion: Richard Alexander, w Slnfang 8 Uhr. Der Floh im Ohr. Schwank in drei Akte» von George« Feydeau. Deutsch von Wolsf-Facoby. Sonnlag, 5. April, nachm.3 Uhr: Haben Tie nichts zu verzolle«? WslMilkeUlMes Schauspielhaus. Nachmittags 2'/, Uhr: 3Dec gehörnte Siegfried. Siegfrieds Tod. Abends 8 Uhr: Msme Saus Gene. Montag 8 Uhr: Nathan der Weife. ERNnmOttTttHT Gr. ivi mfiHvuntr l.42, le. Xur noch hm-z« iEelt! Deutsehlands größter Soldat Joeel Sohippera :" der lange Kerl. KanKtfancher Kapt. Gröbl m. o. Kicsenbaas. Sloitian. Briganten-Kapelle. Ulme ExAra'Enti'eo! P4wl*; so PI Uns. u�old. 25 PI, Nlelropol-Theater NaekmHtega 3 Uhr; Neuestes! Allerneuestes! Abends 8 Uhr: Gr. Revue in 4 Akten(13 Bildern) von J. Freund. Musik von Viktor HoUaonder. In Szene gesetzt von Direktor Richard Schultz. Josepli, Thielseöer, DarmaDd, Massary. Rauchen" überall gestattet. Ocnaro u Thcol, Equilibrist. Der Biograph.— DI« vier Hracka, Akrobaten.— Hania d« Vert. Sängerin.— D« Dlo, Phantasietänaerin.— Trnly hihattuck, Sängerin.— Mar- qnla Daani«, dressierte Ponya. Di« TillcrOirls, Tanztruppe. faul Jülich. Humorist. 6r.Bi«8harap Wonkurrenz M Endkämpfe: � .. Um den Preis von IOOOO Mark Entscheidungskampf Jakob Koch.ÄÄ Dantschland, gegen Max Schneider, Benin. Ferner ringen: Michael Hitzler, Bayern, gegen Ahmed MadraII,d,TÄ Laurent leßeaucairois Weltmeistersohaftsringer, Frankreich, gegen Gambier II, Belgien. Heute nachm. 3 Uhr: liCtztes Konzert von Johann Strauß Anfang 8 Uhr. SonningSpreise. ans Wien Nachm. 8 Uhr: Romeo und Anlia.(48 Mann Orchester). Kontng: Der Beilchtit(rej(n-, I Preise: M. 0.50, JI. 1.—, U- 1.50. Sch 1 ller-Th eater• Schilter.Thaater 0. kWallncr.Tbealer). Sonntag, nachm. 3 Ubr: Dan Diiiek in> HVink«!, Schausp. in 3 Alte» v. H. Sudermann. S o ii ii l a g, a b e ii d s 8 U h r: Manna Vanna, Schauspiel in 3 Ausziigen v. Maurice Maeterlinck. Denisch von Friedrich v. Oppeln. BroniloivSki. Montag, aheiids3 Ubr: Mai«er nnck Valilücr. DienStag, abends 8 Udr: Der Weg nniii Herzen. Schiller-Theater Charlottenburg. Sonntag, nachm. 3 Übt: Da» vierte Gebot. Bolttstiick in 4 Akten o. L-Anzengruder. Sonntag, abends 8 Übe; Stein unter hteinen. Schauspiel in 4 Akt. o. H. Sudermann. Montag, abend» 8 U b r: Der Weg num Merzen. Dienstag, abend« 8 Uhr: Auf der Sonnenseite. Seil Iller-s» aal(SfÄÄl') Sonntag 8 Uhr: Vitteurron-Abrnd._ dCTactan'c Panoptikum 'W ÄO t-ü AI s 165 Frlcdrichstr. 165 Der größte Mann der Welt. Kein Extra=Entree! Lustspielhaus. Nachm. S Uhr: Ei» toller Etufall. Abends 8 Uhr: Bei uns da drüben. 3'MIHr nachm. d. kleinen Preisen! FatnIIien»Vorstellung m. allen Aitrallionen des Unerreichten Närz-Programm«. Dazu i Mlitislaiv Uer INoUerne von F. I.ebar. Amaranth. Mia Werber a.(S. Abb«. 6 Uhr». letzten Mal« an einem Sonntag: Die März-Altrektlonea und Mltlelaw der Moderne. Menschen. Pantomime in drei Bildern. Paragraph til.l. Mal was Anderes. MitMj, den 1. April: Premiere fcdsiana. Kasino*Theater. Ootbringer Sirage 37. Täglich 8 Uhr: Ein Dors- Roman. Schausp.>. 4 Akt. v. Srckmann-llhatrian. Vorher der durchweg erstklassige bunte Teil. Sonntag 4 Uhr: Die Frrudcn der Häuslichkeit. »iEOTEM Aöpenicker Strasie 68. Nachm. 3 Uhr: AuMsowleaen. Abend« 8 Uhr: Ein Verbrecher mit Magnus Stist al» Gast. liittllilfsA IltöZlA Bürgersltle, Bergstrasie Nr. 147. Tonntag, den SS. März IVOS; Die Kinder der ßrielleni. Lustspiel in 4 Akten v. C, v. Wolzogcn. Ansang 7'/, Uhr._ W.Koaeks Theater vtreklion: Roll. Olli,«ruiiiieiiltr. IC. Ter Flüchtling. Ansang S Uhr. Entree 50 Ps. Nach der Vorstellung: Tanz. Morgen und solgend« Tage: Der Flüchtlina. Sonnabend: Akathilde. ein deutsch. Frauenherz. DklhlisLsingu! phgrus-Zglk Mtmor-StruBe 148.— Inh: Jul. Wernau. Sonntag, dAfi 20. Marz 1O08: Mittagstisch von 12-3 Ukr, Kuvert 85 Fi, s Uhr ab. Gr. KüfistleraPreicKoiuert. Saal I; Großer Mull. X It. Von Mittwoch, den I.April ab täglich: Erstes Internat. tHnlntett-Eiiscmble(in Nationaltracht). Anfang 8 Uhr.— Entree frei. Deutsche Xonzerthalien An der Spandanev Brücke 3. Täglich Große Mossen-Konzerte SptMliMli-Nlirstclli Sorussia-FestsSle��?�� Jede« Sonntag u. Tonncrstag:«rover Dali. Bier Säle s 800 Personen) sür Bereine, Hochzeiten, Versammlungl utanteslen Bedingungen.— Urei Vereinszimmer einige Tage frei. I, I"o bs„Markgrafen-Säle44 1 Inh. Hermann Schölts. Markgrafendamm 34, a. d. Stralauer Allee. Jeden Sonntag Theater und Spezialitäten sowie großer Ball Jeden Mittwoch Theater-Abend der Berliner Volksbuhne und Freitanz:; Säle von 100 bis 1000 Personen zu Festlichkeiten und Versammlungen Vereinszimmer;; Zwei Kegelbahnen noch einige Tage frei. ff f f MMiff f ff f f f f f ff f f Hofjäger-Palast-Feslsäle Haselchkldt 52/53 Fr' oustavus Hnsenheide 52/53 Säle für 100 bl« 1500 Personen. Anerkannt schönste« Ball-Lokal des Südens. Elektrische Beleuchtung— Konzertorgel— Theaterdühnen.— Den werten Vereinen bestens cmpfohleii. 2455« w\Mm Sehloß Woltersdorf vls-a-diö der Schleuse), direkt an Chaussee und am Flakonsee, empfiehlt sich den vereinen, gabt tken, Gesellschasten sür DamvserauSstüge usw., auch steht mein Lokal Sonntags, Himmelsahrt, die Pfingstfetertage den Gewerkschasien ulw. zur Bersügung. DM" Ferner cmpseblc ich meinen Dauipter(300 Per- oncn sasscnd, eigene Absahrlslelle in Berlin) z» Ausflügen.« Fried. Saewert. Tel.: Amt Erkner Nr. 40. Robort Schmidt, Dclonom- ■Spandauerberg Brauereii id bei Cbarloftenburg Tel. Charlotfenburg 320 Soekbier-Saison. Der AusstoS hat begonnen. 1355L*| Aoiintag, den 29. März, II Alf Zwei Gala- 1 Q|| artü. Verstellungen. äOU. Nachm. auf allen Sitzplätzen, icdoch nur in Begleit, d. Zlngchör., l Kind unter 10 Jahren frei, weitere aus allen Sitzplätzen halbe Preise. In beiden Borstellunge»: der mensch!. Chhnpanse Konsul Peter, das gr. Naturwunder der Gegenw Die gr. sensat. Aasstatt.. Pantemirne EZtmerik»« mit eigen« da« tOSi schwarzen zu engagierten Leuten, geht nachm. z. ersten Male m.'iJälff. in Szene».abends wie gewöhnlich ■W» 'aiast-Thealer «urgstr. 84. Bhs. Börse. Kingkampfü! Preis: IOOOO M. F.ntscheldungsbainpt; Strenge m* Daumas Berlin grankreich. Jemer: Vbemlabin KornaUkl Ruliland Segen Polen. "'" aitzlei- Pehl-Ads» flltzler Deulschland � � würtiemberg. r,.*™ FSßleilnep Elberjeld SM« Wien. T-rr- Beginn 8 Uhr,--"»»■ Reiclishallen-Theater. jr. Rum Schlusi: Husaren. Ztreiä Ans. wochent. Sonnt. 7U. flsiehshatsea- Restaurant: Militär- Heuzert. Blirgerl. Schaaeplclbanz früher Prater-Theater Kastanien-Allee 7—0. Nachm. 3 Uhr: Wilhelm«ell. Volkslümliche Preise. Abends 8 Uhr: kDtr Slnna-Licfe. Morgen! Wohltätige Frauen. Gebr. Herrnfeld- Theater. Ansang 8 Uhr. Voroerk. 11— 2Uhr. Heute: Herrnfeld- Zyklus I. Serie. «uhr- Hausierer Meie. 9 Uhr: Wied allein. Original jo mr- Klatirias-Parlie. tDonat Herenfeld als„Hausierer Jockele",«Isidor Blumcnlops", .Simon Dalles-. Antou Herrufcld als«LäSzlo Janas-, de granz-,„Prokop Janitczeck-. Sonntag 3 Uhr: Letzte Nach- mitiagS-Vorstelluiig: ES lebe das Nachtleben. Heute Sonntag 3 Uhr: ��rnfrld-�üklus I. Serie. Brunnen-Theaier vadstrasie 58. Direkt.: Bernd. Boso. Heilte Sonntag, den 29. März, nachmittags 3 Uhr: Ktiritz-Pyritz Käthe Bach u. Emmn BehrenS-Carlsen. Abends 7 Ubr: Der Hypochonder. Nach der Voislellung: Grofler Ball. Porverk. Sonntags vorm. u>— 2 Uhr. Montag: Der zerbrochene Krug. Hierauf: Wahn und Wahnsinn. iL alkalla Variete-Theafer Weinbergsweg 19,20, Rosenthaler Tor. Houta 8Verstellungen. Nachm. S1/, Uhr: Kleine Preise. Jed. Erw. ein Kind frei. Abends 8 Ubr: Das groflc Ältärz-Programm. Nur noch wenige Zage: V!v Iieiilisen Ohinezen in ihren Gauller» und Zauberspielen. Koftn— der Mann mit dem dreh- baren Kopf— und die übrigen internniionalen Künstler. JS" 0.70, 1.10, 1.60, 2«. Tunnel: Bockblerfsst, Reg.-Kapell«, Sänger, italienische« Orchester. -W Theaterbesucher freier Sintriff. Xur noek 4�x0! \M Busch Sonntag, den 29, März 1908 (Letzter Sonntag!): Große 1-0 w z 2 2 Nachmittags 4 Uhr und abends TU Uhr.— Nachm. 4 Uhr zahlen Kinder unter 10 Vahren aus allen Sitzplätzen halbe Preise. In beide» Borstellunge«: Ans der Hallig! Gr, Orig.-AuSstatt.-Pantomwie b. Zirkus Busch in 4 Bildern. In beiden Borstellungen: Johoda- Truppe. 12 Original-Japaner. In beibcu Borstellunge»: Die australischen Holzfäfier, Szenen aus dem austrat. Busch. In beiden Boxstellungen: Vorführen und Reiten der best- dressierten Schul-, Freihelts- und Springpferde. In beiden Barftclluitgen: SbmUlche Clowns mit den neuesten Witzen und SpäOen, Außorhem abends 7J/, Uhr: Monsieur(Sadbinl Tee tollkühne Springer Z Herr Kommissionsrat«ustav i�tennbeeh, Direktor dcS Ber» liner Tattertall«. al« Gast, mit neuen, noch nie gesehenen und überraschenden Dressurprobent ymmtmmmmmtmmm Trianon-Theaier. S Uhr. Baron Toto.«Uhr. Mittwoch, 1, April: Gastspiel Ehar- lotie GiehS i Seine erste Frau. Fastnacht in»ttzza. uggcnfiayen Moritiplöti.: Imlhaateriaal iSgllQV. Anfang 8 Uhr. Sonntag« 7 Uhr. Eniroo 80 Pf. Sonnt, reserv. 1 M. CfilhCC'SOPf, Fmnilienbill. a 40 Jji, „ Im unteren Konzertsaat täglich die allerernte» Militlir- Kapellen: Beda', PrzvwarSki, Görisch, Neumami, Osseney, tlültich. Sanssouci) sSn Direktion: Wilhelm Reimer. Heute Sonntag r p™,;BtaiiwÄ. Neues Jeden Sonntag, Dienstag and Donnerstag; Großes Militär-Konzert. Zum 1. Mal: Bei iler Wafifsagerin. Posse in 1 Alt. Beg. Somit. 5, wochent. 811, Morgen: Elite- Soiree.— Tanz. n3ijstä»~ Behrens- Theater. Berlin W., Goltzstr. 9. Gr. Damen-Ringkampf Preisgekrönte Ringcrinuen. Neu! Richter als Walzerlönig. Posse in 1 Alt. IS Spezialttären. DuskesBitograph. Zlnsang 8 Uhr Sonntags 6V, Uhr. Siysittm sä Jeden Sonntag im Prachstaalc: Großer Ball. % Kapelle».«ntree frei. Jeden Mittwoch: Narburacr Sänger. Avis«. Der I. Mai sowie Sonnabende Im Npril bis J«lt ist mein grosier Saal und Raturgarten mit Tängergesellschaft an Bereine zu vergeben.' 24052' Amt?, SSI7. Karl Hiiiern,«»,,. Verinauia'?rae!il-8SIe Vhausseestr. tiO. Karl Rlohter. Jede» Sonntag: Otto Steldl'a Hninburger Sänger. Stets neue« Programm. Ans.«'/.Uhr. eintritt 60 Ps. Nachdem __ Familien- Ktlmzcheii.— Bon 6 Uhr ad im weisien Saal: ttrvUvr Dali. Jeden Viittivoch: Otto Steldl'a fiamburger Sänger mit Freitanz. :Jc£>cn Donnerstag: QreBes Militär• Streich- Konzert anschliebend: Familien-Kränzchen. Montag, 30. Mä«- abends«>/z Uhr, im„Neuen Klubbaus", KoEunandantenßtraße 72: HolzamersAbend. Einleitende Worte über den Dichter.— Vorlesung aus seinen Werken.— Musikalische Vorträge: Leo Kestenberg.> Gäste willkommen. 55/8 Der Vorstand. Hausdiener, Packer usw. Berlins! Zu ber am Tonntag, den!». OlHril IlHW. nachmittags 3 Uhr. im..Kentral-Theater'', Alte Jakobstratze, stattfindcndcn fünfte» Ausführung: „kreiksttsifrsiig". O>.,.».-------- l~f t t, sü r\ 1 e ee � e-e*-ee-e'-f-e f-> e e eV e f ♦,+ 1-k i.t-f-f>-t. Freiheitliche Bühne. --- 7/-------——--- SM--- Ein Stück aus dem Leben in 6 Bildern vom Kall. Otto Reinhard-Popper find durch die Kollegen Haerting und Bergend ausnahmsweise Billetts zu ermäßigten Preisen, 75 Pf., 50 Pf. und 1 M., im Bureau, Adlerstr. 5 I, zu habem__ 10576 ..|l ich am 1. April 1908 in'WeiBensce, König-Chaussee, Ecke Gürtelstrahe. den Gasthos„Zllfll KiStSN UNll IktitöN NiKöNSKSl" übernehme. Indem ich um die gütige Unterstützung meines neuen Unter- nehmens bitte, zeichnet mit vorzüglicher Hochachtung früher: _ Krautstraste ZS. Die Einweihung findet an den Ofterfeiertagen statt. i.Liimuu» VUIK* mu povanyuu/t,!, Franz Heiner, sowie einzelne Möbel zu äW ttnBcrst billigen Preisen.— Kulante Zahlungsbedinoungen. Bis 31. März er.: Ansnahineprelse.* Bei Arbeitslosigkeit größtes Entgegenkommen. Möbel* und Ausstattungsmagazin Alexander- Straße 28. W, L. Adomeit, Reichel'« echt nngarlscber Wacholder-Extrakt............. kein Geheimmittel, sondern ein hcilki-urtlgcs, seit Jahrhunderten gUlnatend bewahrtes Hausmittel mit viel- Kcttigoni Kr folge gegen Rheumatismus, Olcht, llUmorrhoidcn, Ragenschwachc, ileschwenlen ad nsnem- Vhres, B.ff.la earen, HrotoheB, SIN»«», K.ttes,»fhtos Hesieah.aer Zither«, Pho«ori�)hea, PUttes- Spreeh• Buohlstn, PolTphos«, HansosJhu, aand.lises, Hehres»t«. Verkanl von prima rlatten, ephten E d i■ o n- W a 1s e a Stflek 1 Mark. Juhre& König, BetBKkesdortei tti. 101. Nah* Bthnha) W«ddt«f. 22P5L* Möbel Aug. Schnitze,'"�Ä45 Besonders zu empfehlen: Elnrlchtg. Xo. IS: Stabe n. Küche II. 405.— „ Xo. 13:..„„„ 608.— „ Xo. 14: S Stäben a. Küche Wohnzimmer nuOboum, modern, Schlafzimmer satin, Küche mod.„ 700.— Cnlligtiikommend* Zahlungewelee. Sonntag die 2 Uhr geOffnet Spezial- Möbel-Halle� Harr} lloUiiiii |59 Moritzplatz 59J 1 Ecke SlallsohreiberstraB'E. f Nicht zu vergleichen mitj 1 Abzahlung»- Geschäften, f | welche Garderobe usw.| fuhren. Eitra-Abteilong L verliehen gewesener MSbel.i \W8ehentliehe od. monatl./ .Tellzaliliiiiggest8tleti Jonass& Co., Berlin SW. 409, BellealliancestraBe 3 Uhren nn» Ooldwaren auf Teilzahlung ArdsitMr. künstlerisch ausgeführt, Weist meiall, Alisilber Rückseite. Aus schrist:„Arbeiter aller Länder vereinigt Euch auf Berieidigung Euerer Rechte!" Vorderseite offen, Ausichrist:„Wir wolle» 3 Stunden zur Arbeit, 8 Stunden»m uns aus. znbllden, 8 Stunden um uns auszuruhen!" Prima Schweizer«nkerwert. System Glashütte, Spiral br5guet.LaIanoier com- ßense, Devees visiblos, lonble plateau, gut schützender Staubring. Metallzwischendcckei, süns- zehn Sieine, Garantie süns Kabre. 30,— 9)1, Per Kasse 37,- M.• »' Haiiplgeschäft; BruDDen-Str. Ii Teleph.: lila, 4949. Solidaritäl-Fahrrad-Industrie Einkaulsstelle für die Mitglieder des Arbeiter- Radfahrer-Bandes„Solidarität" ff aller Willig& Co. Wir empfehlen den verehrt. Bundesgenossen sowie der gesamten Arbeiterschaft: Frisch aufUFahrräder mit Kunst- und Saalmaschinen.| Laternen, Glocken etc.| Eigene Reparatur-Werkstatt Wollwaren: Mützen, Swoater etc.| Sämtliche Fahrradbestandteile I Gummi: Laufdecken, Schläuche etc.! Alle ZubohOrtcIlo.■ mit elektrisehem Kraftbelrieb Alhatnbra Wallncr-Theaterstratze 15. i'X- Großer Ball Drostes Orchester. Ansang SonutagA 5 Uhr. A. Zarneltat. � mß!! Vdcr-SohLneweide a. b. Obcrspree. JnH.: Alb. Mocrner (Neues KonzerthauS). 14622*] Heute: Extra-Reunion (Leitung: Tanzlehrer Sachs). Für Bereine und Gewerk- fchaften im Sommer noch Senn- atrende zu vergeben. Bedingnngen in bekannter kulanter Weise. HgslsgZllöli Bildoll. Jeden Sonntag: die beliebten Flchler Länger. Ansang 6 Uhr. Nach der Vorstellung: Rull. Zu Sommerfesten empfehle meinm herrlichen Raturgarten. 22792" _ Wojcleehowht. Anton Bookers Bali-Salon. Hobe noch Sonnabends und Sonntags Säle zu vergeben, auch find DereinSzlmmer in der Woche frei. Anten Boeher,©coerftr. 17, T.-A.: VII, Nr. 13414.__» Den werten Genossen. Gewerkschatte» und Vereinen zur gefl. KennwiS, dag rll i' April ein neue) Z�okal od mit VereinSzimmer(ca. 60 Personen) mit Pianino übernommen habe. Für gute Speisen und Getränke sowie musikalische Unterhaltung ist bestens Sorge getragen. Mit gcnosi. Krüh M AWrotti. Früher Ackcrstr. 104. Teleph. IV. 1821. Gesellselialtsliaiis Erkner* Jnh. M. Degobrodt, Habe noch Sonnabende und Sonntage frei, welche den geehrten Fabetken und Bereinc» empfehle. Zwei Säle und Platz für 5000 Perfonen. llglLd Die altbekannte Möbel-Fabrik von H. Holte Tischlermeister Befliß, ZiODskirelistr. M Tel. Amt III 5052 liefert einzelne Möbel sowie ganze Wohnungs-Ein-J richtungen per Kasse undl auf Teilzahlung zu den) billigsten Preisen. — SjShrlge Garantie.— Gegründet 1862. Gwfecfim Damentuche KS.r.".Ä'fÄ Paletots, Jacketts, Stanbmantel, Costumes, Costumes-Röcke in größter Auswahl. C. Pelz, Kottbuserstr. 5. Muster, Selden-PIQseh, Samt, Seide, Futter Stoffe etc Laubenkolonisten. Parzelleniohabcr! 5 Zwergobstbäimie, tragbar 3,50. 250 grosifrucht. Erdbecr 3,75. 25 Hochseinst. Roscnsträuch. 3 M. 500 weitere Artit. ebenso billig. Illustrierte Kutttiranleitung kostensrei gegen Postk. Rvnwt Koch, * Z e h l e n d o r s. Jßöbel reell und billig, verlaust auch Teilzahlung gestattet� K. vleebselimickt, Adaldertstr.»». VORANZEIGE! Nach sorgfältigen umfangreichen Vorbereifungen eröffnen wir am Mittwoch, den 7. April, eine Wohlfeile Woche In derselben bringen wir in allen Abteilungen grosse Gelegenheitsposten neuester begehrter Artikel der Frühjahrs-Saison in gediegenen Qualitäten zu staunenswert billigen Preisen in den Verkauf. Einem Mittwoch an dieser Stelle erscheinenden Q)m m bitten wir genaue Beachtung zu schenken. M' H. Greifenhagen Hachf. TS" 1M8 — - - — I- 1 UM Nach vollendetem Umbau und vollständiger Neu- Einrichtung unserer Geschäftsräume empfehlen wir als ganz besonders preiswert: I Kleider-Stoffe Blusen- Flanell ca. 70 cm breit, in 15 verschiedenen Li l l 11 I Dessin», 2 seitig. Meter j paCCa« Kleidern in 6 verschiedenen Dessins Kostümstoff 110 cm breit, dauerhaltetQual. Meier Kostümstoff regulärer Wert 3.50... Bordürenstoff für Röcke»,.»»»» Seiden-Luisine für Blusen in 12 Dessins•» Meier Seidenstoffe«r Biu»en in all. modern Farbenstellg.ti.Qualitiltea Pf. Meter 1.25 98 Meter 1.95 2.45 95 pi. Meter Pf. Dameii-Konfeltlioii BlUSe aus Taffet oder Luisine oder Liberty, in verschiedenen Fassons, reich Q garniert............*7./ O Mousseline- Bluse. ganz auf Futter, in hübscher Ausmusterung"r.7 5 BatlSt' ßl US6 mit Einsatz und. Spitze, kimonoartig. 1.95 Alpacca Faltenrock_ in vielen Farben»..»«»,». �7.75 SpOrt-ROCk gestreift und kariert � «••••••••• y>75 mit Bordüre Sport-Paletot in verschied. 4.75, 6.75, Anslübruogea..... 4,75, 6.75. 9-75 Jupon... AIptCM, trieb g.tni.rt.. 2-45 Damen-Putz Hutformen in verschiedenen modernen Fassons, Stück 95 Pf. Englische Hüte mit Sommetband 75 Pf. Englische Hüte 1 mit Sportband, niodern. Geflecht,# It95 Mädchenhut. mit Rosen und Tüllgarnitur.,»» 0.7 5 UM M Rembrandform mit 2 Straussfedem und i garnitur, elegant garniert mit 2 Straussfedem und reicher Band- Q ..... 57.75 M. Löwinsohn Nachfl. Ecke Grüner Weg ♦ Andreasstrasse 28 ♦ Ecke Grüner Weg �»a»- toi »NI mw* M> to MSto ■�to«Sto M to, �to �to, ffrtanhWttll�fr MfMVnr;?>awibsOh< atodia. Für ben�inferaieiittü toconto.: Berlin. Druck u. B« lag: Vorwärts Buchdrückerei u. Berlaasanjtalt Paul Singer Li ElL. Berlin svv. Nr. 76. 25. Iahrgavg. 4 KilM des Jomütls" Kerlim WlksM Zoilntag, 29. Marz 1908. Partei- �ZngdegenKeitm Zweiter Wahlkreis.(Süicn.) Saite abend 6 Uhr findet im Lokal von Raabe, Fichtestrabe 29, eine Versammlung mit Frauen statt, in welcher Genosse Göhre einen Äortrag über:„Die Kon- fumbewegung und ihre Bedeutung für die Arbeiterklasse" halten wird. Nachdem gemütliches Beisammensein mit Tanz. Lur Deckung der Unkosten Aellersammlung. Garderobe 10 Pf. Um recht zahlreiche Beteiligung ersuchen Die Abteilungsführer. Vierter Wahlkreis.(Frankfurter Viertel.) Heute abend <5 Uhr findet in Boekers Festsälen, Weberstrahe 17, eine Versamm- lung für Männer und Frauen statt, in welcher die Genossin Frau Emma Ihrer über„Die Frauen und die Landtagswahlen" refe- rieren wird. Hierauf geselliges Beisammensein und Tanz. Zahl- reiches Erscheinen wird erwartet. Ausserdem heute. Sonntag, abends 5%, Uhr, findet int„Gewerkschaftshause" unter Mitwirkung dwc Genossen Dr. Plessner und Leo Kestenberg ein Kunstabend aus Anlass der 25jährigen Wieder- kehr des Todestages Richard Wagners statt. Billetts a 25 Pf. sind noch an der Kasse zu haben. Der Vorstand. Sck>Sneberg. Die Versammlung des Wahlvereins findet am Dienstag, den 31. d. M.. abends 8 Uhr, in den Räumen der„Neuen Rathaussäle", Meiningerstrasse 8, statt. Die Tagesordnung lautet: l. Vortrag über:„Die K o l on i a l p>o l i t i k", Referent Genosse H. S t r ö b e l. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. Genossinnen und Genossen! Bei dem wichtigen Thema ist das Erscheinen aller notwendig. Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Groh-Lichtcrfelde. Montag, den 30. März, abends 8 Uhr, im„Kaiserhof" Vereinsversammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Dehns über:„Das Wahl- verfahren zum preußischen Landtag". 2. Maifeier. 3. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. Schmargendorf. Dienstag, den 31. März, abends 8Vs Uhr. findet im Restaurant„Lindenbaum" die Monatsversammlung des Wahlvereins statt. Tagesordnung: 1. Bericht von der Generalversammlung von Gross-Berlin. 2. Diskussion. 3. Maifeier. 4. Vereinsangelegenheiten. 5. Verschiedenes. ES ist Pflicht aller Parteigenossen, zu dieser Versammlung zu erscheinen und für regen Besuch zu agitieren. Gäste sind willkommen. Der Vorstand. Karlshorst. Parteigenossen! Heute morgen 8 Uhr Flugblatt- Verbreitung von den bekannten Stellen aus. Erscheinen aller Genossen ist Pflicht. Der Vorstand. Friedrichsfelde. Dienstag, den 31. März, abends 81b Uhr, Mitgliederversammlung bei Schulz,„Lindenpark". Vortrag des Ge- nossen Schwenk. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Pankow. Am Dienstag, den 31. März, abends 149 Uhr, finden die Mitgliederversammlungen des Wahlvercins im„Gewerkschafts- hauS". Kaiscr-Friedrich-Strasse 12 und im„Gesellschaftshaus", Kreuzstrasse 3-4. statt. Vortrag der Genossen Hans Weber und Julius Hass über:„Unsere nächsten Aufgaben". 2. Diskussion. 3. Vereinsangclegenheiten und Verschiedenes. Regen Besuch er- wartet Der Vorstand. Reinickendorf-Weft. Am Dienstag, den 31. März, findet eine Mitgliederversammlung des Wahlvereins bei Muster, Berliner Strasse, statt. Nieder-Schönhausen. Am Dienstag, den 31. März, abends 814 Uhr. findet in„Neu-Karlshof" die Wahlvereinsversammlung statt. Recht zahlreichen Besuch der Mitglieder erwartet _ Der Vorstand. Berliner JVacbridrten* In der Lesehalle. In dem schmalen Eingang zum Vorstadtkeller steht ein grosser gefächerter Holzkasten, am frühen Morgen, wenn scharen fleissiger Menschen hastend vorüberziehen, vollge- pfropft mit geistiger Nahrung. Es sind Zeitungen, nichts wie Tageszeitungen, hochpolitische und herzlich bcdeutungs- lose. Was in den Nedaktionsstuben tags zuvor mit Geist und Grazie, mit Gift und Galle, mit berchtigtem Groll und mit hämischer Schadenfreude zusammengestachelt wurde, das ruht hier friedlich und schiedlich eng beieinander, um in die Gross stadtwelt zu flattern, in schneeweiße und rußige Hände, in enge und weite Herzen. Es ist ein kleines, ein winzig kleines Absatzgebiet der siebenten Großmacht, einer der hundert- tausend Fühler, die der gewaltige, weltbcherrschende papiernc .stopf ausstreckt. Es ist ein Atom jener Macht, die selbst di Mächtigsten der Erde fürchten. „Lesehalle" steht in dünnen, schwarzen Buchstaben über dem schmalen Eingang. Im ersten Raum, gleich hinter der Treppe, sichts bunt aus in des Wortes verwegenster Be deutung. Auf Tischen und Wandbrettern liegen Berge jener buntscheckigen Machwerke ausgebreitet, die man gemeinhin als Schundliteratur bezeichnet. In grellen Farben zeigen die Titelbilder fast durchweg grausige Vorgänge, die hart an die Grenze des Möglichen streifen. Von den mancherlei „patriotischen" Schilderungen, die dicht neben der Sensations- mache glänzen, ist gewöhnlich auch erst der zehnte Teil wahr. Und in den Köpfen der Jugendlichen richtet dieses literarische Phantasieiicwebe vergleichsweise lange nicht so viel Unheil an als bei leichtgläubigen Erwachsenen das politische Geflunker in manchen Zcitungsblättern. die unserer Hochwohlweisen Re° gierung untertänig die Schleppe tragen. Hier im Vorraum kann man wenigstens noch lachen über die Komik des Lebens. Nebenan siehts ernster aus, oft bitterernst. In der Mitte ein paar wachstuchüberzogene, altersschwache Tische, ein gutes Dutzend lehnenloser Stühle. Und ringsherum an den Wänden in Reih und Glied ein hübsches Stückchen vom deutschen Blätterwald. Es ist ein buntzusammengewürfeltes Publikum hier unten im Lese- kcllcr. Wer gute Menschenkenntnis hat, kann an diesen Ge- sichtern brillante sozialpolitische und andere Studien machen. Da kommen behäbige Leute aus dem Mittelstande, die hinter den Kulissen, nur dem Eingeweihten erkennbar, Sportwetten abschließen. Da finden sich kleine und große Politiker vor dem Herrn ein, die mit gutem Verstand an der einen geistigen Kost, die ihnen mit dem Morgenkaffee serviert wird, nicht genug haben und recht tun, auch dem Gegner fleißig in die Karten zu sehen. Gelegentlich poltert breitspurig und selbst- bewußt auch ein Arbeitgeber in den Keller des Geistes hinab. Es ist einer von den ganz Schlauen, einer von. denen, die „Knochen mahlen". Diebisch freut er sich, daß er das Inserat gespart hat und glaubt mit leichter Mühe hier unten zu finden, was er brauchen kann. Was der wohl für Schund- löhne zahlen mag l Den breitesten Raum beanspruchen natür- lich die Stellungslosen. Kaleidoskopartig wechselit sie, je nach der Lage des Arbeitsmarktes auf dieser herrlichen Welt. Ein bitterkalter Winter, die periodische Verteuerung der Lebensmittel, große Streikbewegungen und Riesenpleiten— alles das spiegelt sich wider in der Lesehalle. In der gegenwärtigen Jammerzeit der Arbeitslosigkeit stehen die Arbeitshungrigen schon in frühester Morgenstunde vor der Tür des Zeitungskellers und durchstöbern mit ner- vöser Hast die langen, engbedruckten Spalten der Stellen- argebote, um möglichst als erster ihre Knochen zu Markte zu tragen. Dann stürmen sie mit Windeseile davon, oft ans andere Ende der Riesenstadt. Und wenn sie atemlos ange- langt sind, war ein anderer schon schnellfüßiger, hatte ein anderer mehr Glück und Geschick gehabt. Es war wieder inal umsonst. Eintönig schleicht Frau Sorge weiter.... Ein paar Stunden später treten die an, denen das Messer noch nicht so an der Kehle sitzt. Stellungslos sind sie auch, aber der Rückhalt bei Muttern zu Hause und ein paar Spar- groschen halten den Mut obenauf. Vorläufig sind sie ja bloß gekündigt, die geschniegelten jungen Kaufleute und die sorg- los lachenden Verkäuferinnen. Bis der letzte Arbeitstag her- angekommen ist, läuft noch viel Wasser durch die Spree, viel Druckerschwärze über das Zeitungspapier. Aber oft hilft alles Suchen und Bewerben nichts. Es ist, als ob der Satan dazwischen sitzt. Gar manchen habe ich da unten im Lese- kellcr gesehen, der wochenlang kam, immer bleicher und immer gebrochener Und wenn er eines Morgens scheu um den Keller streift, nach einer Viertelstunde mit tiefem Seufzer die Treppe hinabzittert und mit vibrierender Stimme bittet, ihn doch heute mal umsonst die Zeitungen durchsehen zu lassen nach Arbeit,... dann ist die Not auf den Höhepunkt ge- stiegen._ Die Gemischte Deputation zur Beratung über Mittel und Wege zur planmäßigen und rechtzeitigen Beschaffung von Schul- Grundstücken und Schulbauten hat ihre Beratungen beendet und folgendes beschlossen:„Tie Beseitigung der vorhandenen Baracken- schulen durch definitive Bauten ist mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu beschleunigen. Unverzüglich sind Erhebungen darüber anzustellen, in welcher Weise die an den Barackenschulen festgestellten erheblichen Mißstände beseitigt werden können. Ihre Beseitigung ist umgehend in die Wege zu leiten. Barackenschulen sind nur noch in Notfällen zu erbauen. Es ist an der Hand der vom Stadtrat Buchow gefertigten Zusammenstellung planmäßig fest- stellen zu lassen, in welchen Gegenden der Erwerb von Schul- grundstücken geboten erscheint. Es ist die Tabelle mit Berechnung der Zahlen von den Einwohnern und Schulkindern, die auf den noch bebaubaren Flächen im Weichbilde Berlins noch Wohnung finden können, mit der nächsten Volkszählung zu erneuern und dazu die Flächen von dem bereits bewohnten und den noch bebau baren Grundstücken der in Betracht kommenden Stadtbezirke genau ermitteln und fortschreiben zu lassen. Es ist der Ankauf geeigneter Schulgrundstücke in den voraussichtlich zunächst zur Bebauung kommenden Außengebieten baldigst in die Wege zu leiten. Es ist eine Vereinfachung des Geschäftsvcrfahrcns innerhalb der Bau Verwaltung herbeizuführen, damit auch die Aufführung der Schul- bauten schneller als bisher erfolgen kann. Insbesondere sind Projekte auf Vorrat zu fertigen oder wenigstens so zeitig fertigzustellen, daß sofort nach Ankauf des Grundstücks mit dem Bau begonnen werden kann. Es ist die städtische Ticfbauverwaltung zu ersuchen, der Schuldeputation periodisch Nachricht zu geben, welche Stadtgebiete demnächst nach Ausführung neuer Strassen baureif werden. Die städtisiche Strassenbau-Polizciverwaltung und die städtische Feuersozietät sind zu ersuckien, der Schuldeputation periodisch Nachricht zu geben über den Beginn bezw. die Fertig- stellung von Privatbauten." Diesen Beschlüssen ist der Magistrat beigetreten, so datz sich nun die Stadtverordneten damit beschäftigen werden._ Untergrundbahn bis Westend. Mit dem heutigen Sonntag ist die Verlängerung der Untergrund bahnstrecke bis nach Westend eröffnet. Die Untergrundbahn, die seit einiger Zeit über die Station„an: Knie" hinaus, wie wir seinerzeit mitteilten, bis nach der Station Bismarckstrasse führt, fährt von heute ab von dort ngch den neuen Stationen Sophie-Eharlotten-Platz. Kaiserdamm und Reichskanzler-Platz in Westend' Gestern fand eine Besichtigung der neuen Strecke durch Magistratsmitglieder und Stadtverordnete statt. Die neuen Bahnhöfe zeichnen sich durch Lichtfülle und Freundlichkeit der Anlagen aus. Die Bahnhöfe der durchweg als unterirdisch fahrenden Bahn erhalten Oberlicht. Das ist durch die Breite der Heerstrasse ermöglicht. In der noch sehr spärlich bebauten Gegend scheint eine lebhafte Bautätigkeit zu be ginnen._ Die Motoromnibusse der Grossen Berliner Straßenbahn werden auch in diesem Sommer, wie in dem vergangenen, den Ver- gnügungsverkehr nach beliebten Ausflugsorten aufnehmen. Am Sonntag, den 29. März, werden Motoromnibnsse vom Knie aus nach Pichelsberge und vom Nollendorfplatz»ach dem Grunewald (Onkel Toms Hütte) von 1 Uhr mittags ab verkehren. Ein schwerer Unfall hat sich gestern vormittag auf dem Pionier� Übungsplatz in der Hascnheide zugetragen. Dort war die Versuchs. kompagnie, die aus Offizieren. Untcrofsizieren und Mannschaften aller preußischen Pionierbataillone zusammengestellt ist. mit dem Abbau eines Schachtes beschäftigt, als um 9 Uhr plötzlich das Erdreich nachgab, zusammenstürzte und den Unteroffizier Eschen. bronner vom 21. Bataillon und den Pionier Schenkel vom 19. Bataillon im Schachte begrub. Die Verunglückten lagen unter drei Meter hohen Erdmassen. Die Kompagnie traf sofort alle Rettungsmassrcgcln. Leider aber blieben ihre Bemühungen ohne Erfolg. Die beiden Verunglückten konnten nach Beseitigung der Erdmassen nur noch als Leichen aus dem Schacht heraufgeholt werden. Nach Feststellung des Befundes und des Tatbestandes wurden die Toten nach dem Garnisonlazarett in Tcmpclhof gebracht. Die Leiche eine« neugeborenen Knaben wurde an der Stra- lauer Allee aus dem Wasser gelandet. Der tote Körper war nur mit einem Hemdchcn bekleidet. Es wird angenommen, daß der Knabe in der Spree ertränkt worden ist. Die Leiche wurde nach dem Schauhause gebracht, wo sie öbduziert werden wird. Von der Mutter fehlt jede Spur. Der mutmaßliche Fraurnmörber Hermann Wagner leugnet noch immer und behauptet unter anderem, daß er die Gegend des Fundortes der Leiche gar nicht kenne. Das Gegenteil ist ihm bereits nachgewiesen. Ein einziges Mal will er an der Kolonnen- brücke gewesen seip, um die Slanina zu suchen. Dies soll am Dienstag, 17. Dezember abends gewesen sein, nachdem die Slanina am Tage vorher verschwunden war. Es ist aber tatsächlich erst am Mittwoch, 18. Dezember, gewesen. Die Behauptung Wagners, daß er nicht Mittwochs, sondern Dienstags an der Kolonnenbrücke gewesen sei, um sich nach dem Verbleib der Slanina zu erkundigen, wird noch weiter durch eine Zeugin widerlegt: diese bekundet, daß sie am Dienstagabend mit Wagner über das Verschwinden des Mädchens gesprochen habe. Wagner sagte unter anderem: Ich weiss nicht, wo sie geblieben ist, ich werde mich morgen einmal ertundigen. Am 18. Dezember abends, als die Slanina verschwand, will Wagner, wie er jetzt behauptet, bis um 1 Uhr nachts in der Schankwirtschaft in dem gegenüberliegenden Hause gewesen sein. Dort habe er Skat gespielt. Zufällig war aber ein Beamter, der Wagner von Ansehen kennt, an jenem Abend auch in der Wirtschaft. Er kann bestimmt bekunden, daß Wagner nicht da war. Das Skatspiel fand vielmehr zwei Tage vorher statt. Wichtig ist es, zu erfahren, wo die fast neuen, ziemlich hohen Knöpf- stiefel der Slanina geblieben sind. Wagner will gar nicht wissen, daß sie solche Stiefel besessen hat. Im Tegeler See zu ertränken versuchte sich vorgestern die 23 Jahre alte Schlossersfrau Frida Baumann aus der Henningsdorfer Strasse. Hinzukommenden Passanten gelang es, die Frau, wenn auch be- rcits besinnungslos, so doch noch lebend, aus dem Wasser zu ziehen, Sie wurde nach dem Paul Gerhardt-Stift in der Müllcrstrassc übergeführt. Die Frau war vor einem Jahre von ihrem Mpmie verlassen worden. Aus Verzweiflung hierüber versuchte sie sich an dem Jahrestage zu töten. In der SLuglingSfiirsorgestelle I, Blumenstr. 78, findet im Monat April tvöchentlich einmal Unterricht in der Säuglings- pflege mit praktischen Uebungen statt. Meldungen: Montag, den 30. März; Dienstag, den 31. März und Mittwoch, den 1. April, von 3— 5 Uhr im Bureau des Kinderhauses: Blumenstr. 7s, vorn links parterre. Im Berliner Aquarium fallen dem Besucher bei Betrachtung der aus Korallen, Rohrenwürmern, buntfarbigen Korkschwämmen, Haarsternen u. a. sich zusammensetzenden Bewohnerschaft des aus- gedehnten und durch Felsenformationen unterbrochenen Stilleben, bcckens im unteren Grottengange mehrere schief-drcicckige, fusshohe Gebilde auf, die mit ihrer vorderen Spitze im Sande stecken und mit dem klaffenden Hinterende über die andere Bassinbevölkerung hinausragen. Dem Kundigen geben sie sich zu erkennen als die größte Muschel des Mittelländischen Meeres, eine Vertreterin der Gattung Steckmuschel, welche wirtschaftlich in doppelter Beziehung Beachtung verdient, indem einerseits die an ihrem Unterrande aus- tretenden goldglänzenden Byssusfäden zur Herstellung von Geld- beuteln, Handschuhen usw. verwendet werden, und andererseits das Muscheltier als besonderer Leckerbissen genossen wird. Aus den nordischen Meeeresgebieten ist ein biologisch interessanter Fisch mit eingetroffen, ein aalartig gestreckter, gelbbraun marmorierter Grundbewohner, der im Gegensatz zu unseren heimischen Fischen lebende Junge zur Welt bringt und in der irrtümlichen Meinung, daß das junge Aale seien, vom Volksmunde als Aalmutter be- zeichnet wurde. Im wissenschaftliche» Theater der Urania gelangt in dieser Woche der Vortrag:„Uebcr den Brenner nach Venedig", der den Beschauer an der Hand zahlreicher farbiger Bilder und Wandel- Panoramen aus der überwältigenden Schönheit der Hochgebirge in das Sonnenland Italien bis zu dem märchenschönen Venedig führt, zweimal, und zwar am Montag und Mittwoch, zur Dar- stellung. Am Sonntag, Donnerstag und Sonnabend wird der Vor« trag:„Eine Nilreise bis zum zweiten Katarakt" wiederholt, und am Dienstag und Freitag der Vortrag:„Kairo und die Pyramiden" gehalten. Am Mittwoch und Sonnabend finden Nachmittagsvor- stellungen zu kleinen Preisen statt, und zwar wird der Vortrag: „Frühlingstage an der Riviera" vorgeführt werden.— Im Hörsaal spricht am Donnerstag Professor Röthgen über„Kupfer, Gold und Platin". Feuerwehrbericht. 425 Feueralarme hatte die Berliner Feuer- Ivcchr gestern früh bereits in diesem Monat zu verzeichnen. Um 0 Uhr wurde der erste Dachstuhlbrand gemeldet. Es brannte das Haus Swinemünder Strasse 49. Die Brandstiftung konnte fest- gestellt werden. Der 3. Zug unter Leitung des Brandmeisters Maeder hatte zwei Stunden mit der Löschung zu tun, um die Ge- fahr zu beseitigen. Ferner hatte die Wehr am Monbijouplatz 4 zu tun. tvo im Keller Holz u. a. in Brand geraten war. Weitere Meldungen liefen aus der Barnimstr. 4/5, wo Zigaretten usw. brannten, Manteufsestr. 105, Schützenstr. 5, Kleine Auguststr. 7, Bevnauer Strasse 39, Neuen Hochstr. 18, Dresdener Strasse 30, Siemensstr. 16, Schönholzer Strasse 3 infolge groben Unfugs. Brunnenftr. 39 und anderen Stellen ein. Vor dem Hause Jerusa- lemer Strasse 40/41 brannte ein Automobil. Mittags um 11 Uhr wurde die Wehr nach dem Eckhause Grosse Frankfurter Strasse 70 alarmiert. Es brannte aus dem Grundstück Blankenfelde- Ecke Schillingstrasse in geringer Ausdehnung. Vorort- IVackricbten. Zur 6emdndewahlbcwcgung. Treptolv-Baumschulentvcg. Es sei hier an dieser Stelle nochmals auf die morgen, Montag, den 30. März, nachmittags von 1 Uhr bis 3 Uhr und von 5 Uhr bis 7 Uhr stattfindende Stichwahl im 1. Kommunalwahlbezirk hingewiesen. Unserem Genossen Max Mickley steht der Kandidat des Haus- und Grundbesitzerbereins gegenüber, dessen reaktionäre Gesinnung hin- reichend bekannt ist. Ehrenpflicht cincS jeden Arbeiterwöhlerö muß es morgen sein, mit dazu beizutragen, daß sich dieser Verfechter der Hausbesitzerinteressen nicht mehr Vertreter der dritten Klasse nennen kann. Keiner darf der Wahl fern bleiben, der dem ar- bettenden Volke den ihm gebührenden Einfluß im Gcmeindeparla- ment sichern will. ES kommt auf jede Stimme an, da auch die Gegner die größten Anstrengungen machen.— Die Wahl findet im Lokale von Gratzmann, Ecke Elsen- und Köpenicker Land- strasse, statt. Unser Wahlbureau befindet sich im Restaurant Schnorre, Elsen- strasse 106. Es werden die Parteigenossen ersucht, sich von 4 Uhr an dem Komitee zur Verfügung zu stellen. A-riedrichsfelde. Die ErgönzungSwahlen zur Gemeindevertretung finden für den Bezirk Karlshorst am Montag, den 6. April, von mittags 12 bis abends 8 Uhr und die Ersatzwahlen am Dienstag, den 7. April, ebenfalls von 12 bis 8 Uhr statt. An beiden Tagen wählt nur die dritte Abteilung. Wahllokal ist bei König, Treskow-Allce. ödaMergebrnllc. Tegel. Bei der Gcmeindebertrcterwahl am Freitag erhielten unsere Genossen Röbel und Halses 815 resp. 813 Stimmen, aus die Gegner Bäckermeister Wttte und Buchhalter Beyer entfielen 264 resp. 245 Stimmen. Zersplittert waren 15 Stimmen. Es sind mithin unsere Genossen Röbel und Halses gewählt und die So- zialdemokraten nunmehr durch 4 Stimmen im Dorfparlamcnt vertreten. Bei der Wahl wurden sämtliche Gemeindcbamten, Ge- meindearbeiter, Gefängnisbeamten und alles, was in abhängiger Stellung sich befindet, aufgeboten. Das hiesige» tvcgen seiner ge- ringen Abonnentenzahl unter Ausschluss der Oeffentlichkeit er. scheinende Amtsblatt, welches sonst abends erscheint, glaubte noch einen Trumpf auszuspielen, indem es schon mittags zur Ausgabe gelangte, und die Ausführungen des Genossen Lichtenberg in der letzten Gemcindevertretersitzung vollständig verdreht wiedergab. Es war auch allerdings zuviel von chiesem Blättchen und feinen Hintermännern verlangt, eine objektive �Haltung gegen» über den Gegnern zu betvahren. Aber diese Kampfesweise hat unseren Sieg nicht verhindern können, und so ziehen unsere «ättbtödkit mit einer Stimmenzahl in die GcmcmbeWciieiung ein die vielleicht noch größer ist als die Stimmenzahl sämtlicher Gc mcindevertretcr der 1. und 2. Klasse zusammen. Wir wollen aber nicht rasten, sondern der sozialistische bedanke muß sich immer weiter Bahn brechen. Ta am morgigen Montag die Wahlen zur 2. Klaffe stattfinden gilt es. die lwch kurze Zeit zur regen Agitation auszunutzen. Ein ganz korrumpierte» Bild bieten diesmal die bürgerlichen Parteien. Außer unseren Kandidaten hat auch der liberale Wahlvcrein die seinen nominiert. Aber nicht genug damit, auch der hiesige Gc- locrbeschutzverein, der bekanntlich in erster Linie eine Gründung gegen den Borsigschcn Konsumverein ist, hat drei Kandidaten auf- gestellt. In letzter Stunde wurde eine Vereinbarung zwischen dem Gewerbeschutzverein und den Angestellten der Firma Borsig gc- troffen, wonach auch sie eine Vertretung im Parlament bekommen. Ihr Chef und zwei Direktoren sitzen bekanntlich bereits drin. Ter Gewerbeschutzvcrein überläßt die dritte Kandidatur einem Ober- Ingenieur der Firma Borsig. Also die Gewcrbeschutzvereinler und Borsigianer werden Arm in Arm an die Wahlurne treten und versuchen, die Gemeindevertretung zu einer Filiale der Firma Borsig herabzusetzen. Als Dank dafür werden wohl die Herren Kommerzienräte den Fabrikkonsum eingehen laffcn. Rieder. SchSnhausen. Bei der am Freitag stattgefundenen Gemeindewahl wurden insgesamt MI Stimmen abgegeben. Davon erhielten unser Genosse Gastwirt Lunow 478, Zimmermeister Rudert 467, Dr. Bclowski 16 Stimmen. Da die absolute Mehr- l-eit 481 beträgt, so hat eine Stichwahl stattzufinden zwischen unse rem Genossen Lunow und dem Kandidaten der vereinigten Bürger- lichen, Zimmermeister Rückert. Parteigenossen? Nur drei Stimmen fehlten uns zum Siege. Nochmals heißt es an die Arbeit gehen; jeder agitiere, was in seinen Kräften steht. Die Zeit, die unL vom Stichwahltage trennt, ist sehr kurz. Wir haben die besten Aussichten, den Sieg zu erringen. wenn ein jeder seine Pflicht tut. Hohcn-Tchönhausen. Bei der am 27. März stattgefundenen Stichwahl zur Gemeindevertretung sind wir unterlegen. Den Gegnern ist es mit Hülfe von zirka llv Papierstimmcn möglich ge worden, 86 Stimmen auf sich zu vereinigen. Unser Genosse Emil A l b r e ch t erhielt 73 Stimmen. Bei der.Hauptwahl erhielt Herr Grübler 61, Herr Fischer 45,.Herr Julius Kreutz 5 und Genosse Albrccht 56 Stimmen. Der Wahlkampf wurde von beiden Seiten sehr scharf geführt. Ist es auch diesmal nicht möglich geworden, zu siegen, so ist doch die aufgewendete Mühe nicht vergebens gc- wesen, insofern als der Wahlkampf uns 1 5 WahlvcreinSmitgliedcr gebracht hat.______ Rixdorf. Ei» neues Warenhaus wurde gestern m der in so riesenhafter Entwidelung sich befindlichen Arbeiterstadt Rixdorf eröffnet. Seit einem Dezennium herrscht auch hier Großstadtleben und-Treiben, so daß die Bevölkerung schon lange nicht mehr nötig hat. bei Wareneinkänfen die Warenhäuser der Millionenstadt aufzusuchen. Das eherne Gesetz der kapitalistischen Entwidelung hat auch Rixdorf mit aller Gewalt ergriffen. Vorbei ist auch hier die Zeit, in der der kleine Geschästemnnn in gemäch- sicher Ruhe auf Grund einer gewissen Kundschaft sich ein möglichst sorgenloses Dasein fristen konnte. Gleich Polypen streden mich hier die Riesenbazare und Warenhäuser ihre Fangarmc auZ und voll führen einen naturnotlvcndigen Prozeß. Ein Beispiel hierfür gibt uns das neueröffnete Warenhaus Joseph u. Co. in der Berliner und Jägerstraßen-Ede. ES ist ein massiver Bau und trägt das. Gepräge eines großen Warenhauses. Sein Inneres ist nach dem Muster unserer großen Berliner Waren- Häuser zugeschnitten. Bedarfsartikel aller Art sind wohlgeordnet und geschmackvoll für das Auge des Beschauers aufgestapelt. Zwei Fahr- ftühle sorgen für den Verkehr des Publikums von den Pariere- räumen bis m die der dritten Etage. Kurz, es ist ein Warenhans nach neuestem Muster. Eine groß« Anzahl kleiner und mittlerer Geschäftsleute werden in dieser Gründung ihren Untergang erblicken; indes, daran ist nichts zu äuderu. Wer heute die riesenhafte kapitalistische Eni- ividelung zu hemmen sucht, führt einen Kampf gegen Windmühlen. DaS Proletariat, eingeführt in den große» Leitgedanken der Eni- widelungSlehre. betrachtet in jedem solchen Riesenbau einen Kultur- svrtschritt und eS weiß, daß dieser EntwidelungSgaiig naturnotwendig zum Sozialismus führt._____ Tchöneberg. Heute nachmittag 3 Uhr findet auf dem städtischen Spielplatz. Maxslraße chinter dem Kirchhof), das Anturnen, bestehend in Volke- tümlichen Uebungen und Spielen, des Arbeiterturnvereins statt. Turnfreunde als Gäste sind willkommen. iftnmmelsburg. Ein Raubanfall auf der Lanbstr'afic ist in der vorgestrigen Nacht auf den in d>'r Metalllvarenfabrik von Apel u. Co. ange- stellten Kutscher Älbin verübt worden. Der Kutscher hatte Waren weagefahcen und befand sich in der 11. Abendstunde auf der Köpe- nicker Chaussee zwischen Eadowo und Rummcleburg. als plötzlich ein mit einer Elsenstönge bewaffneter Mann aus dem Chaussee- graben heraussprang. dem Pferde in die Zügel zu fallen versuche und gleichzeitig den Kutscher aufforderte, zu halten. Dieser schoß jedoch aus einem Revolver aus den Wegelagerer, wobei das Pferd scheute und durchging. Als später die Chaussee abgesucht wurde, »var der Räuber verschwunden. Ob er verletzt worden ist. konnte nicht festgestellt werden. Lichtenberg. Ein schwerer Uiigliickssall ereignete sich im Laufe deS gestrigen Tages in der Wilhelmstraße, im Hause der Tapetenfabrik. Dort stürzte der Tischlermeister Haase mit dem Fahrstuhl in die Tiefe. Arrmittlich mutz das Seil schon längere Zelt vorher defekt gewesen sein. Der Schwerverletzte wurde nach dem ttrankenhause in Rummels- bürg gebracht. Wie uns später noch gemeldet wird, befand sich auch der Lehrling niit auf dem Fahrstuhl, auch er hat erhebliche Verletzungen und einen Armbruch davongetragen. Köpenick. Ein jugendlicher Eifenbahnattentätcr ist vorgestern hier ver- haftet worden. In der letzten Zeit waren wiederholt bei Sadowa auf Vorortzüge Rcbolverattentate verübt worden, wobei die Fahr- gaste in der größten Lebensgefahr schwebten. Die Polizei hat jetzt den Hauptattentätcr in der Person des Schmiedelehrlings Hilner ermittelt und verhaftet. Der erst 16 Jahre alte Bursche hat bereits zugegeben, eine Reihe von Attentaten am Eiienbahnzüg« verübt zu haben. Weihensee. Gcmeindehaushaltsplau. In zlvei Dauersitzungen ist der Etat für 1908 unter Dach und Fach gebracht. Eine Generaldiskussion fand diesmal nicht statt, warum? Unsere Genoffen, die sonst den Reigen crüfsncten, wollten diesmal auf diefcn Rang verzichten; trotzdem nach dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden eine kleine Pause eintrat, meldete sich keiner der Herren zum Wort. Erst beim Stcucrctat. der zum Schluß verhandelt wurde, regten sich die Äe- niütcr etwas auf. Der einzige Vertreter der Gewerbetreibenden wollte die Gewerbesteuer herabgesetzt wissen, die Herren Haus- bescher die Grundwertstcuer, während die Gastwirte um die Herab- sctzuug resp. Beseitigung der Betriebs-, Bier- und Arausteuer soloie der Lustbarkeitssteuer petitionierten. Nach cinstündigem Hin und Her blieb alles bciW altziN. An Aufbesserungen an Gehältern ist. nur den Bolksschullehrcrn etwas zugedacht. Tieselben wünschten Erhöhung der Alterszulagcn von AOO ach 280 M. Da man nicht weiß, welche Maßnahmen das neue Lehrerbesoldungsgesetz bringen werde, so wurden die Zulagen für das Jahr 1908 als Tcucrungs- zulagc» gegeben, um später endgültig ctatisscrt zu werden. Eine ganze Reihe von sonstigen Anträgen auf Verbesserung des Gehalts resp. des Wohnungögechcs fand mit wenigen Ausnahmen Berück- sichtigung, da. wie hervorgehoben, im vorigen Jahre die Gebälter der Beamten erst geregelt wurden. Die einzelnen Etats schließen folgendermaßen ab: Allgemeine Verwaltung: Einnahme 73 691,25 Mark, Ausgabe 390 495,84 M. Kapital- uisd Schuldcnvcrwaltung: Einnahme 447 426,51 M., Ausgabe 744 050,04 M. Gcmeindcgrund- stücke: Einnahme 58 700 M., Ausgabe 6543,02 M. Stcucrver- waltung: Einnahme 1 253 900 M., Ausgabe 103 970,86 M. Schul- Verwaltung: Einnahme 81480 M., Ausgabe 508 230,50 M. Armcu- verwaltung: Einnahme 25 746 M., Ausgabe 110 780 M. Wohl- fahrtscinrichtungcn: Einnahme 10 000 M.. Ausgabe 121 136,50 M. Straßen und Plätze: Einnahme 41840 M., Ausgabe 121790 M. Kanalisation: Einnahme und Ausgabe 132 575 M.. Rieselfeld: Einnahme und Ausgabe 140 736,63 M. Wasserversorgung: Ein- nähme 147 310 M.. Ausgabe 131 445 M. Gcmeindefriedbof: Ein- nähme 20 813 M.. Ausgabe 19 465 M. Flekfchfchauamt: Einnahme und Ausgabe 52 795 M. Außerordentliche Gemeindeverwaltung: Einnahme und Ausgabe 7 700 000. Der Gesamtetat bilanziert mit 10 187 013,39 M.— An Steuern werden erhoben 125 Proz. Zu- schlag zur Staatseinkommensteuer, 245 Pvoz, Zuschlag zur Gewerbe- steuer, 30 Proz. Zuschlag zur Gewerbesteuer. Gcmeindcgrund- steuer: 0.6 Proz. der unbebauten. 0,36 Proz. der bebauten Grund- stücke. An Steuern sollen einkommen: Gemeindeeinkommensteuer 254 000 M„ Gewerbesteuer 115150 M.. Betriebssteuer 1500 M., Gemeindegrundsteuer 420000 M.. Lustbarkcitösteuer 30 000 M., Hundesteuer 23 000 Brau- und Biersteuer 30 000 M., Umsatz steuer 150 000 M.. Wertzuwachssteuer 160000 M. An Kreisstcueru sind zu zahlen 98 370.86 M. Tegel. Die Schulgemeindevertretmlg beschäftigte sich in ihrer letzten Sitzung mit der Festsetzung des Voranschlages für 1908. Die Gemeinde Tegel hat einen Zuschuß von 181 337,77 M. zu leisten Für Anstellung eines Schularztes find, wie im vergangenen Jahre, 1000 M, ausgeworfen. Durch falsch angebrachte Sparsamkeit blieb die Stelle bisher unbesetzt und soll die Anstellung im Nebenamte mnnnehr bestimmt am 1. Oktober erfolgen. Für unentgelt- liche Lieferung der Lehrmittel an unbemittelte Kinder sind 227.50 M. eingestellt. Genosse Lichtenberg stellte den Antrag, die Lehrmittel unentgeltlich an alle Kinder zu liefern. Fast sämtliche bürgerliche Gemeindevertreter einschließlich des Gemeindevorstehers erklärten sich gegen den Antrag. Namentlich die Herren Borsig und Unger hielten es für notwendig, darauf hinzuweisen, daß man die elterliche Fürsorge für ihre Kinder nicht auf die Allgemein- beit übertragen dürfe. Auf die Erwiderung des Antragstellers, daß die Herren tchr gern diese Fürsorge der Allgemeinheit bei dem Be- such ihrer Kinder auf Realschulen. Gymnasien. Universitäten usw. annehmen, blieben sie allerdings die Antwort schuldig. Der Antrag wurde gegen 2 Stimmen abgelehnt. Gememvevertreter Schumacher empfahl die Errichtung von Nebenklasien für schwach begabte Kiiider Bon unseren Genossen wurde ferner angeregt, das Achtklaffei,-System einzuführen und die Schülerftequenz für die einzelnen Klassen herab- zusetzen seien. Befänden sich doch zurzeit in unsererBolkSschule löKlassen, welche mit 50—60 Schülern besetzt seien. Es ist daher auch nicht ver- wunderlich, daß der von der Gemeinde im Jahre 1007 zu leistende Znschnß pro VolkSschlller nur 31 M. betrug, während ein Real- ichüler der Gemeinde 162 M. kostete. In diesem Jahre soll mit dem Neubau einer zweiten Volksschule au der Schviiebergerstraße begonnen werden. Anschließend an diese Sitzung wurde in die Beratmig des Gemeindeetats eingetreten. Gegen die Stimmen unserer Genossen und deS Gemeindevertreters Schumacher wurde ein Antrag, den Etat zur Borberalung einer Kommission zu überweikrn, abgelehnt.— Der Etat schließt bei der ordentlichen Berwaltimg in Einnahme und Aus- gäbe mit 900000 M, ab, bei der außerordentlichen Verwaltung in Eiimahine und Ausgabe mit 1 182 000 M. Die Ausgaben für ' orntulare und Drucksachen find von 3500 M auf 4800 M. gestiegen, s wurden von unseren Genossen beantragt, die Vergebung dieser Arbeiten öffentlich anSzuschreibeit, unter der selbstverständlichen Vor- aussetzung, nur solchen Druckereien diese Arbeiten zu übergeben. die den zwischen Prinzipalen und Gehülfen vereinbarten Tarff anerkennen und bezahlen.— Für die Aufnabme der Gemeinde- mblikationen wird der„Tegeler Anzeiger* mit jährlich 250 Mark 'ubventionicrt. In Anbetracht der Haltimg dieses Blattes, ivelcheS seine Hauptaufgabe in der Beschinipfimg und Ber- leumdung der Sozialdemokratie, der an hiesigen Orte am tärksten vertretenen Partei, sowie in der Lächerlichmachung einzelner Personen sieht, welche das am Orte herrschende diktatarische und autokratische Regiment verurteilen, wurde vom Gen. Lichtenberg der Antrag gestellt, diese Position zu streichen. Beide Anträge lourden gegen die Stimmen der Gemeindevertteter Schumacher, Rodeike und Lichtenberg abgelehnt. An Gemeindeeiiikommensteuer werden auch in diesem Jahre 125 Prozent Zuschläge zur Staats- einkommeusteiier erhoben.— Die Wertzuwachssteuer ist mit SS 000 Mark veranschlagt.— An Kreissteuern sind im Etatsjahre 56 850 M,. also 9550 M. inehr als im Vorjahre, auszubringen,-r- Bei den Titeln Realschule und Höhere Töchterschule wurde vom Genossen Lichtenberg der Antrag gestellt, die vom Provinzial-Sch»Ikollegiuin vorgeschriebenen fünf Prozent Freistellen für begabte nnd fleißige BoltSschüler resp. Schülerinnen zu reservieren. Da dieser Antrag ein« Aenderiing der betreffenden GeschästSordnungen notwendig macht, wird derselbe in der nächsten Styung zur Verhandlung kommen.— Als Ausgaben in der außerordentlichen BerioalNiiig sind unter anderem vorgesehen 500 000 M. für den Bau einer Real- schule, für de» Bau eines dritten Klärturrneö 120000 M. und für die provisorische Befestigung der Spandauerstraße 10000 M. Spandau. Der Berein der Arbeiter und Arbeiterinnen der hiesigen Staatswerkstätten, der seit der Maßregelung seiner früheren Vor- standsmitglieder vollständig in daS konservative Fahrwasser dcS „Neuen WahlvereinS" hincingesegclt ist, hatte zum Donnerstag- abend eine öffentliche Versammlung nach dem„Roten Adler" ein- berufe», zu welcher sämtliche Arbeiter der Staatswerkstätten ein- geladen waren. Wie hoch dieser Verein bei den Staatsarbeitcrn selbst bewertet wird, geht wohl daraus hevvor, daß sich im ganzen etwa 70 Männlein und Wciblein eingefunden hatten. Der Paria- nientssekrctär Dr. Kaufhold sprach zivka 1 Stunde über kon- servative Sozialpolitik. Es interessiert hier weniger, auf den Vor- trag selbst einzugehen, da ja die tonsevvatlven Ausführungen all. gemein bekannt find. Redner brachte die alte Redensart ivieder bor. daß die Sozialdemokratie gegen alle sPfnlcn Gesetze gestimint, daß 9 Milliarden bis jetzt durch die Ve�icherungSgcsetzc an die Arbeiter ausgezahlt, daß in den Krankeerkassen nur sozialdemotra- tische Agitatoren beschäftigt würden, so auck in Spandau, u. dcrgl. mehr. Es interessiert in der HauptscickZ: ote Diskussion. Da ist zunächst die Erklärung des Vorsitzende» dieses Auch-Arbeitervercins, Arbeiter Schepat, hochinteressant. T>ic Staatsarbeiter müssen das Interesse des Staates vertreten. Ter Verein habe deshalb da» Bestrebe», die Zufriedenheit unter den Staatsarbeitcrn zu fördern, deshalb habe inan sich auch mit der konservativen Partei geeinigt. Alle Beschwerden sollen dem Abgcordaatcn Pauli übermittelt werden, der würde fchonjjelfen. Das Wogt werde er nur Staats. arbeitern, aber leinen Sozialdemokraten erteilen. AI» dann ein Arbeiter Wolf, der Vorsitzender der hiesigen allgemeinen Orts. krankcnkasse ist, die Angabe des Refcrentqn ividcrlcgte, daß in der hiesigen Ortskrankenlasse nur Sozialdemokraten vcscbäftigt würden, da trat dann die Hauptstütze de» Vereins, der Arbeiter Spiegel auf. Er floß zunächst über in christlicher Nächsttiilicde und sprach den Wunsch aus, daß da» Artilleriedepot» deren Arbeiter in der Ortskrankenlasse versichert sind, den Krankenkassen der anderen königl. Institute angegliedert würden, denp— so ineint der christ- liche Manu, in der Oriskrankenkasse werden die Arbeiter ohne ärzk- liche Untersuchung, also auch viele Kranke aufgenommen, dies falle bei den Kassen der köiiigl. Institute fort, diese beschäftigten gar leine kranken Arbeiter. Im übrigen wurden soviel Speichelleckc- reien vorgebracht, daß ein Teil der Anwesenden es vorzog,»och vor Beendigung der Versammlung den Saal zu verlassen. Ein solcher Verein will nun die Jnterciscn der Arbeiter vertreten; auf die Erfolge kann man wirklich gespannt sein. Nowaives. Eine Dienstordnung für die Schulärzte an den Gemeinde- schulen wurde in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung be- schlössen. Nach derselben haben die Schulärzte die schulpflichtig werdenden Kinder auf Andrag der Schulleiter auf eine etwa not- wendige vorläufige Zurücksbcllung vom Schulbesuch zu untersuchen. Bei der Schulanmeldung halben drc Acrztc eine oberflächliche Unter- suchung der Kinder aus Hautkrankheiten usw. vorzunehmen. Etwa 3— 4 Wochen nach dcift Schulau fang haben die Aerzte die Klassen der Neuaufgcnommcncn zu besuchen und eine Untersuchung der ihnen von dem Klassenlehrer oder Schulleiter besonders bezeichneten Kinder auf Gehör- und e-ehvermögcn vorzunehmen. Die Schul- ärzte haben ferner diejenigen Kinder, die ihnen vom Schulleiter als der Hülfsklassc zu überweisende bezeichnet werden, in der Klasse zu beobachten, zu untcrsuchcku und da» Ergebnis in den Personal- bogen einzutragen sowie die der HülfSklasse endgültig überwiesenen Kinder in der Schule ab rmd zu zu beobachten. Auch in den höheren Klassen ist auf Anbrag des Schulleiter» eine Beobachtung und eventuelle Untersuchung der Kinder von dem Schularzte vorzu- nehmen. Die zur Entlassung kommenden SckKler und Schülerinnen werden vom Schularzte auf Wunsch auf ihre körperliche Beschaffenheit für den von ihnen zu ergreifenden Berus untersucht. Die Schulärzte sind berechtigt»»id auf Wunsch des' Schulleiters ver- pflichtet, die Schullokalitätc» und deren Einrichtungen zu besich- tigcn. Auch haben sie auf Läntrag des Schulleiters einzelne Kinder in ihrer Wohnung zu untersuchen, um, falls die Eltern kein ander- weites genügendes ärztliche» Zeugnis beibringen, festzustellen, ob Schulvcrsäumnis gerechtfertigt ist. Die ärztliche Behandlung der Schulkinder ist nicht Sache des Schulärzte», vielmehr sind kranke Kinder an ihren Hausarzt z» verweisen. Die Stellung des Schul- arztes ist eine ehrenamtliche, jedoch wird demselben für den Zeit- Verlust eine Entschädigung gewährt, die vorläufig auf 200 M. jähr- sich festgesetzt ist.— Bei der Beratung über diese Ordnung wurde betont, daß das System, wenn erst Erfahrungen darüber vorliegen, weiter ausgebaut werden soll. Eine Herabsetzung der Gfcneindeftrueru von 170 auf 150 Proz. einschließlich der Kweissteuer Vrotz Erhöhung der letzteren von 28', s auf 34,10 Proz. beschloß die lqtzte Gemeindevertretersitzung. Hierbei kritisierte Genosse Gruhl die Erhöhung der Kreissteuer und ersuchte die Krcistagsabgcordneten, fütr eine sparsame Wirtschaft in der KreiSvcrwaltung einzutreten. Die Festsetzung des Haushaltung»- planes für 1908, welcher in Einnahme und Ausgabe mit 1234 930 Mark abschließt, gab bei verLchiedenen Punkten zu eingehe irden Debatten Veranlassung. Bei dem Gehalt des Bürgermeisters er- suchte Genosse Gruhl den letzteren, dahin zu wirken, daß bei der Auswahl der Gcrichtsschöffen und Geschworenen auch die Ange- hörigen der Arbeiterklasse berücksichtigt werden. Da bisher nicht der Bürgermeister, sondern der Schöffe Langer bei der Auswahl der Schöffen mitwirkte, wurde beschlossen, bei der Kreisverwaltung dahin vorstellig zu werden, daß dem Bürgermeister dieses Amt übertragen wird. Bei der Beratung über die Ausgaben für die Wach- und Schließ- gesellschaft, welcher der Rachtwachdienst in der Gemeinde über- tragen ist, wofür dieselbe die Summe von 5400 M. pro Jahr er- häll, brachte Genosse Fesser rrrschicdene Klagen über das Verhalten der Beamten dieser Geselschast zur Sprache und übte scharfe Kritik an diesem System des NothtwachdiensteS. Der Bürgermeister erwiderte, daß ihm bisher keiire Klagen über das Verhalten der Beamten bekannt geworden sind und ersucht, ihm darin Vertrauen zu schenken, daß er keine Ungchörigkciten outde; im übrige» lasse sich borläufig cm dem Svstem nrchts ändern, da der Vertrag mit der Gesellschaft bis zum Jcchre 1910 abgeschlossen sei. Betreffs Entschädigung der Desinfektoren stellte Genosse Fesser den Antrag. dieselbe von 400 auf 600 M. zu erhöhen, da diese Arbeit eine sehr ungesunde ist; der Antrag wurde angenommen. Eine längere Debatte vcruesachte die Festsetzung der Ausgabe für Löhne der Straßenarbeiter, an welcher sich unter anderem die Genossen Feffcr, Reumann und Gruhl beteiligten und beantragten. für diese Arbeiter einen MinimaNohn von mindestens 3 M. pro Tag festzusetzen, welcher Antrag vo» einigen bürgerlichen Vertretern unterstutzt, von anderen bekämpft wurde; der Antrag wurde schließ- sich der Finanzkommission übeigviesen. welche eine Lohnftala für die Straßenarbeiter festsetzen sctl. Als Einnahme au» den Zi»sen der Prinz Handjery-Stiftung sind<0 M. i» den Etat eingeßtellt welche zur Belhaffung von Schulbüchern für ortsarme Kinder Verwendung find«,« sollen. Gc- nosse Gruhl führte hierbei aus, daß die Vertretung bisher keinen Nachweis darüber erhalten habe, wieviel Zuschuß aus der Gemeinde- taste für die Beschaffung von Lehrmitteln für bedürftige Kinder gezahlt werde und beantragte, da die Zinsen der Stiftung auch in Zukunft für diesen Zweck nicht ausreichen, eine Aufstellung der Ausgaben für Beschaffung von Lehrmitteln der Vertretung vorzu- legen. Dem Antrage soll stattgageben werden. Ferner beschloß die Vertretung, den Ortsteil Neu-Babelsberg bis zur Böckmannstraße an die 5wnalisation anzuschließen und die 29 000 M. betragenden Kosten hi-rfür aus Anlcihemittcln bereitzustellen. Mit Rücksicht auf die Umpflastcrung der Lindcnstraße wird d,e Strahenbesprengung in diesem Johrc nur auf den OrtStcil Neu- Babelsberg beschränkt; die Ausführung der Bcsprengung wurde dem Fuhrherrn Brau übertragen. DeS weiteren nahm die Vertretung die Jahresrechnungeu für Nowawes-Neucndorf ab. Die Einnahmen und Ausgaben betragen für Nowawcs im Ordinarium 237 721.50 M. resp. 217 319.73 M., mithin Bestand 20 401,77 M., im Extraordinarium 222 113 83 M. resp. 228 536,68 M.. mithin Mehrausgabc 6422.85 M., bleibt Bar- bestand 13 978,92 M.; die Einnahmen und Ausgabe» für Neuen- dorf betragen im Ordinarium 2A4 950,70 M. resp. 191 333,51 M., mithin Bestand 33 617,19 M., im Extraordinarium Cimiahmc« und Ausgaben 395 596.70 M.. bleibt Barbestand 33 617,19 M. Wetterprognose für Sonntag, den Sv. März 1908. Zunächst elwaS wärmer bei inätziaen südwestlichen Winden und zu- nehmender Bewölkung, nachher leichler Regen. Berliuer Wette rbureau. Waiierftands-Rachrichten der LandeSmiftalt sür Gewässettunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau. Wasserstand Newel. Tilsit P r c g« l, Jnlterburg Weichsel, Thorn Oder, Ratlbor » Krassen » Frantsurt Warthe, Schrimm Landsberg Netze, Vordamm Elbe, Lcitmerltz » Dresden » Barby , Magdebmg -s» bedeutet Wuchs,— Fall, 4) Gnmdcls. Wasserstand Saale, Grochlitz Havel, Spmidau�) . Ztathenow') Spree. Svmnberg-) , Leeslow Weser, Münden Minden Rhein, MaximilianSau , Kaub . Köln Neckar, Hcitbronn Main, Wertheim Mosel. Trier —*) Nnterpegcl,—') Eisstand,— am 27.3. ein 180 118 18'2 108 191 38 116 361 189 220 112 190 seit •26. 3. ern') —9 —3 0 0 0 -5 +4 O +3 —1 —8 — 4 aküs N. JSRAEL 26-30 Spandauerstr, BERLIN C. Königstrass? IItH GEGRÜNDET ISIS r Wäsche- Ausstattungen Die Anfertigung erfolgt in eigenen Arbeitssälen -> Wohnungs- Einrichtungen Ständige Ausstellung kompletter Wobnungen Montag, den 30. März, und folgende Tage M Frühjahrs- Ausstellung: Damen- Konfektion zu sehr vorteilhaften Preisen Blusen• Kostümröcke• Morgenröcke• Kleider• Tailor made- Kostüme• Paletots• Staub- u, Reise-Mäntel- Kinder-Konfektion DAMEN-HÜTE >•- V Jeden D FQTF TÄr> REST• BESTÄNDE Mittwoch: I\ I I i" 1/ in allen Abteilungen Nur diesen Mittwoch: Ein Posten SEIDEN-STOFFE Streifen, Karos, Chine, Damas, Einfarbig Messaline und Taffet-Chiffon Serie I statt 1.65-2.25.... 0.95 Serie II statt 2.50-3.25..;, 1.45 Serie III statt 3.00-4.50.... 1,90 V CT Nur in Läden, welche mit diesem Schild versehe» sind pluOL'] werde» [SINGER Nähmaschinen verkauft. Singer Co. Nähmasehinen Act. Ges. BERLIN, Leipziger Straße 92. ■■— Filialen In allen Ktadtieilcn.- Garantiert cchlc ütaiuclhaar- Decken. leicht, weich, warm, nc- | Ichmcidig, waschecht, für I Kranke it. Rheumatiker fcf)r I 1 zu tinpfcfilcu, 150/205 gr,, I pr. Stück 18 M. franko Versand geg. Nack,». Rollaake Vers. AotSorni/Rh rür«Sehnerinnen! Hospital- Gummituch (Betleiiilage) abaepabt 1 f�f-Meter. Prima 3 M.. Extra Prima 1,50 franko Versand gegen Nach». poiiaoks Vers. Abi. Bonn a.F Sehlnss-Ausverkani Die aas einer Konkursmasse berrabrendeo Hestbeständo: Teppiche, Gardlneu, Portieren, Oiwnii-, Tiarh- and Mteppdeeken et«. «ollen total geräumt vsräel» anck»iock cki« ck'rvi-» hertfc- O gesetzt ißSV- 50 MT StboXi Tollltändiger N«u-Aufoahm. de. La�.r« soll alles, dl»»afa letat«* MtUrk. geräumt vroideo.-WW Senaatloneller Oelaseobeltakanf! Teppichhans idler Königstr. 20-21, an dir JOdenslrade,— Ji f ä jff qa M a gegen bar und auf Hobel T'Miwa H. Lichtenthal, Oranien Straße 14a, am Heinrichsplatz, Gneisenau Straße 17, Ecke SolmsstraBe. Das Ä8 jährige Bestehen meiner] j Firma bürgt f. reelle preiswerte Waren, i ITlDbelrTBilzahlung ganze Einrichtungen wie auch Einzelmöbel in jeder Preislage. Enorme Auewahl. Besichtigung erbeten. Eigene Tischler, und Tapezierer-Werkstätten. A. Schatz scn. Brunnenstr. 160, Eingang Anklamer Straße. Atichlflechtrohr empfiehlt i» bester Qualität Stnhtrohrlagkr jumiier 118/14« SSallstr. 1«. Zßliößkdßsg cuipsieblt den Piirtcigeuosieii zur bcoorslehcndcu UmsdiuIung am 1. April « sämtliche Schulartikcl.» Anerkannt sehr leistungsfähig ist die Welt-Firma Gebrüder jlanh Gräfrath iiei Solingen Stablwarenfabrik. Versandhaas I. Ranges. der borühinten Solinger Btahlworon Trauen brauchen nicht mehr waschen ""qsgf--NN Dr. LOHWIAWW'S und Fertig- wäscht selber fix und fertig __ Bei Arbeitslosigkeit__ weilgehendste» Entgegsnkommon. . olnw Relbtn, ohne Maschine, ohne Chlor, ohne Einweichen, � �' nur durch eininaliges Kochen sehneeweiü Zu 6 Eimern 60 Pf. Utberall zu haben! Zu 2 Eimern 25 Pf. Fohrlkaolea: HÖPPEIIEB t Co., 6.i».b.H.. Schtnnherg, HaaplilT. 159. Iml Yl, 2118 Bitte daraul zu achten, nur chemische Edelselle FIX u. FERTIG zu Tcrlangen. Markt MM- sssssaresso Tage mir Probe! Rasier-Garniluren„Colonia" Ho. 2210. Unübertroffen praktisch u. billig Fein polierter Holzkaatcn,' verachllcBbar, mit verstell barem Basier-Spleeel, enthaltend sKmtl. Hasier-Ütensilien: 1. Ein hochfeines Silberstahl-Rasier meoser, für jeden Bart passend, fein hohl gesohliffon und fertig srum Gebrauch. 2. einen guten Streichriemen, 3. eine Oose Schärfmasse, 4. eine Dose antisept. Rasierseife, ß. einen Rasierpinsel, 6. einen vernickelten Rasiernapf. Alle» zaNanimen nilF 3 Mi Um 00(1 Dieselbe Garnitur, flu. Sali. abcrRasiermesser mit Schutzvorrichtung für Ungeübte(Vorietzung�schlossenJ�j Z gg Haarschneidemaschine „Perfekt" No. 264 mit zwei Aufschiobekärnrnon f:'lr 3, 7 und 10 mm Huar- länge mit Gebrauchsanweisung, wonach jedermann sofort "deuTaSrnur 4,30 M. Haarschneidemaschine „Symbole" No, 264V« SSg nur 3,50 M. Biese Maschine kann per Dopp Ibriaf versandt werden s a£ g w" ü« WSS*3 Auftrlige von 15 A. au erfolgen portoifroi innerhalb Deutschlands u. Oesterreich- Ungarns. ...nnterKachnahmo oder yersanfl�n Vorauszahlung des Betrages. Garantieschein: St�tÄ sehen wir bereitwilligst um oder zahlen Betrag liurück. Umsonst und portofrei™no K:aufz"'-nnfr vcrsonnpn wir auf illustrierten Wunsch an iedermann unseren großen Pracht-Katalog cstänTÄ: tend und zwar! Alle Arten Solinger Stahl- waren, Haus- und Küchengeräte, Werkzeuge, Luxus- u. Geschenkartlkel. Waffen, opt. Waren, Ptsttt«mST Bijouterie-, Gcltl- und Silberwarcn, Uhren, zsif llilinni,- Lederwaren, Pfeifen, Zigarren, Stöcke, Schirme, Musikinstrumente, Kindcrspielwaren, Christ- EABRIK'MARKE baumochmuck und viele andere Artikel in größter Auswahl. Es kommt nur gediegene, elegante und preiswitrdige Ware zum Versand Uebor 5000 lobende Anerkennungsschreiben bestätigen Güte und Qualität unserer Waren. Bei Sammel-Aafträgen Extra-Vergünsfignngen. ♦ ♦ «i Deutschlands größtes Spezial-Haus für Damen-, Mädchen-, Pelz- und Sport- Konfektion. 3 SßezSaE- Angebote; KostQmrock„Erika" in prima engl. Stoff c\-j rr mit Bordüre.. M. �7./ O Unerreichte Auswahl in Frühjahrs-Jacketts, Mänteln, Blusen, Jupons u. Mädchen-Konfektion. BERLIN S.! Hocnbahn-Station; KottbuserTor und PrinzenslraSa® Straßenbahn: Nr. 4/, 48, 28. 29. 30, 11, 12, 93, SS. SS. J| Oranieil-PlatZ 0. Perleberg Specialhaus für Herren- u. Knabenbekleidung Berlin H. ClumsseestrnssB 63. EcKe Liesenstmsse Serie I Serie II Serie!ll IV _ V Serie VI Serie VII Serie VII Serie VIII Serie IX Serie X Serie XI Abteilung I Saico- Anzüge GräU melierter Cheviot mit pronllchen Streifen MarengO- Cheviot mit bräunlichen Streifen... Braun karierter Cheviot Grau karierter Cheviot Olivljrauner Cheviot Maronen Phouinf mit grauen und bräunlichen mdlDlIgU-UllüVIUl streifen, vorzügl. Verarbeitg. Grau u. braun kariertes Kammgarn Gelb-braun melierter Cheviot mit braunen nnd Fertig am Lager Abteilung II Frühlahrs- Paletots �er*e* Marengo-Cheviot mit dunklen Streifen...... 12,00 Mineigraugr Cheviot mit Krünlichen Streifen..!4,Cj Dunkel melierter Cheviot SlfrÄ v.re°.°i 17.00 Braun gemusterter Cheviot modeme Fem... 20.00 Hellgrauer Cheviot 23.00 12.00 15.00 18.00 21.00 24.00 27.00 30.00 srünlich. Sirelfen i.sch w.u. blau Sireif. w hocheleg. Schnitt... Schwarz ü.grau gemust Kammg. Braun gestreifter Cheviot Grau meliertes Kammgarn ÄCSÄ.' 34.00 30§0 44.00 49.00 Serie III Serie IV Serie V Serie VI Serie VII Mittelgrauer Cover- coat �ÄafbÄ 20.00 Modebraun meliert Cover-coat Shr eÄ"" 30.00 Serie vii gfM meliert Cheviot AÄe�8FoemengL 30.00 Marengo Cheviot �dv'�hm6"6" 8ehrEOlid6 33.00 Serie VIII Serie IX Hellgrauer Cheviot ÄiÄ?Ä?5nl 38.00 Ser!e x Mittelbraun meliert. Cheviot 43.00 xi tZszu meliert engl. Cever-oeet SvÄÄ 48.00 1 Möbel und Polsterwarcn. Solide Preise. Teilzahlung gestaltet. Fr. F. Burgemeister, IZei-Iin Kruchtftr.»8. LpsmlMerMgöti-Ztairc iiriififav Idlnke Frankfurter Allee 97, Charloitenb., Bismarck- straBe 112, a. Knie. Kinderwag.7— 70, Kinder-Sportwag. ohne Verdeck v. 4 M. an, mit Verdeck v. 12-40 M. Kinderbettstell. 7 bis SO M., Kinder- tische u.verstellb. KinderstUhle. Uberraschende Neuheit garantiert unschädlich kein Chlor kein reiben Persil vollständig ungefährlich kein Waschbrett 5lben a/i �... TT«ll. kein bürsten Modernes Waschmittel für jede Waschmethode passend Henkel&Co. Düsseldorf. Zu haben In allen Kolonialwaren-, Helfen- und Drosen-Keochaften. Per-Stoff- N fertige Anzüge nach Mast SO M. Tadelioier Sitz, haltbare Fuiterfachen. Bei Stostiiescruag billigste Preise. t'ranhe, Ackerstraste U3, 1502L* Ecke Inoaiidenstrestc. Möbel!' Spezialität: Bürgerliche Wohnungs* Einrichtungen von 300—10000 Mark. Einzelne Ersatzmöbel in großer Auswahl spottbillig. Umsonst und ohne Kaulzwang ist die Be- sichtigunf» meiner Laser jedem Interessenten gern gestattet. liangjährige Garantie. === Kulante Zahlweise. �. Kennann fiehl Sehweilterstr. 10. Irss:c�; r»- � Das Rätsel trotz teurer Lcbensbcdürsnisse doch elegant zu erscheinen, löst das VersuMMMefBemiimodeu nur Stralauer StraBe 28 I, am Molkcnmarkt, durch Liefe- rung gediegener Herren- Garde- roben fertig und nach Mast an jedermann auch gegen wöchent- liche Teilzahlung von 1 M. an. Eigene Zuschneidcrei und Serkstättcn. daher unüberirostenc Leistungssähigkeit. Besichtigung unseres gresten Betriebes lohnend. Kein Kauszwang.«ein Waren- Krcdithaus. lieber unsere reelle Bedienung schriftliche Anerkennungen. Aus Wunsch Besuch unseres Stadtreisenden mit reich? Halligen Mustern. Wochentags bis 8 Uhr, Sonntags dis 2Uhr geöffnet. ------- Rachbruck verboten. Central-Möbelhalle Berlin, Kommandanten-Str. 51 Gegründet 1871. Ecke Alexandrinenstr. Vorstehende solide bürgerliche Einrichtung, bestehend A____ f____ ÄS aus Schlaf- und Wohnzimmer mit kompletter Küche, KjLZSL JH. B Tg, jg jFy VON Mk. Farbe nach Wunsch, lielem wir schon bei einer Gross- Betrieb Anerkannt allerbilligrste Preise, FachmSnnischa Bedienung. M und monatlicher Abzahlung von Mark IS.— an Wohnungseinrichtungen in all. Preislagen Besichtigung ohne Kaufzwang erb.ten. Gekaufte Möbel können belfiebifje Zelt lagern. Sanbere, danerhafte Arbeit. 'Bcrantwortlichcr Redakteur: Georg Davidsohn, Berlin. Für denJnseratenteil vcrantw.: Th. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag:VorwärtsBuchdruckerei u. Vcrlagsanstalt Paul Singer Lc Co., Berlin LW. Nr. 76. 25. Zahrykug. 5. ÜtilMf kä Jotmirts" Kerlim pllisliliitt, Zsuntag. 29. Mar;(908. Bus der frauetibewegung» Tie Gebühren der Hebammen. E» gibt wohl keine Frauenarbeit, die schlechter entlohnt wird. clS die der Hebamme. Freilich gibt es in den großen Städten in den Vierteln der Woblhadciidcrcn vielbeschäftigte und vcrhältniö- inaßlg gutgcstelltc Hebammen, aber ibre Zahl ist verschwindend gegenüber der großen Masse derer, die sich sür ihre mühevolle und aufreibende Tätigkeit mit wenig mehr als einem Trinkgeld ab. Ipeisen lassen müssen. Tic von den einzelnen Gemeinden oder Äommunalvcrbär.den angestellten Bczirlshebammen erhalten getvöhnlich ein festes Zahrcsgehalt, das in den verschiedenen Gegenden Preußens zwischen 13 M. und 200 M. schwankt. Dasür haben sie die Armen- geburtxn unentgeltlich zu leiten. Als Arme gelten gabei nur selche Personen welche der össcntlichen Armenpflege ynbeimgesallcn sind. Für Geburten in solchen armen Familien, welche nicht in diese Äategoric gehören, erhält die Hebamme— was nicht selten geschieht— nichts. Bezieht sie kein Tiensteinkommen, so werden ihr Armengeburtcn von der Gemeinde besonders bezahlt, und zwar finden wir hier Sähe von O/TS M., 1 M.. 2 M. bis hinauf zu 10 M. pro Geburt. Tie Riesensumme von 10 M. wird aber nur in Berlin gezahlt. Manche Lrte bewilligen neben dem festen„Gehalt" noch cinr geringe Wohnungscntschädigung. Außerdem erheben die Be-- zirkshcbammcn von zahlungsfähigen Leuten für jede Entbindung Gebühren, die von der Behörde nach den örtlichen Verhältnissen fest- gesetzt, bisher aber so niedrig bemessen waren, daß sie weder zu «nein leidlich sorgenfreien Leben hinreichten, noch das Zurück- legen von Ersparnissen für Krankheit, Älter und Arbeitsunfähigkeit r rtii tHFif itf? /t_ ermöglichten. Im Regierungsbezirk Oppeln betrug die Jabresciw nähme der Hebammen nach amtlicher Feststellung zwischen 139 und 335 M., d. h. es kamen 1,55 bis 6 M. auf eine Geburt. Im Groß- Herzogtum Hessen hatten von 333 Hebammen 23 weniger als 50 M., 07 weniger als 100 M.. 144 100 bis 200 M., 44 250 bis 500 M.. 25 mehr als 500 M. Jahrcseinnahme. In der Provinz Hessen- Rassau hatten nach Dr. Ricländers Angaben unter 51 Hebammen 23 ein jährliches Einkommen von 201 bis 500 M., 18 von 101 bis 200 M., 8 bis 100 M. und eine bis 50 M. Diese Angaben sind typisch für viele Gegenden Teutschlands. Vor wenigen Wochen erst wurde im preußischen Abgeordneten- hause festgestellt, daß 51 Proz. aller Hebammen in Preußen unter 400 M. Iahreseinnahmcn haben. Eine starke Konkurrenz erlväckist den Bczirkshcbmnmen in den frei praktizierenden Heb- oulmcn, die nicht kontraktlich gebunden und nicht zur unentgclt- lichcn Leitung von Armcngcburtcn verpflichtet sind, im übrigen aber den für die BczirkShebammen geltenden Instruktionen nachkommen müssen. Unter jenen Frcipraktizicrcndcn finden wir eine große Zahl von Preisdrückerinnen, die durch gegenseitiges Unterbieten die allgemeinüblichc elende Bezahlung der�geburtShülflichen Dienste noch elender gestalten. Es kommt nicht selten vor, daß die Bezah- lung die baren Auslagen, die sich bei einer g e>v i s s e n h a f t e n Hedamme für Wäsche, Desinfektion usw. auf 5.50 M. pro Geburt belaufen, kaum deckt, ja sogar darunter bleibt. Das ist keine Uebcr- trcibung, sondern regicrungefeiiig anerkannte Tatfache. Dieser wirtschaftlichen Notlage der Hebammen will die prcu- ßlsche Regierung nunmehr endlich in dem Erlaß einer neuen Ge- bührcnordnung zu begegnen versuchen, durch welche vom 1. Oktober 1008 ab eine bessere Bezahlung der gcburtShülflichcn Leistungen herbeigeführt werden soll. In seiner 50. und 61. Sitzung im März d.-J. nahm das Abgeordnetenhaus den hieraus bezüglichen Gesetz- eniwurf der Regierung an. der insbesondere die in einzelnen Landcsteilen einer ausreichenden Entlohnung der Hebammen cnt- gegcnstchcndcn partilularrechtlichen Vorschriften außer Kraft setzt. Tie von den Regierungspräsidenten zu bestimmenden Gebühren tvcrden künftig gegebenenfalls der Beitreibung im Verwaltungs- zwangöverfahrcn unterliegen. Verhindert soll auch werden, daß sich Hebammen finden, die unter der Taxe arbeiten und so ungebühr- lichc Konkurrenz üben. Daneben will die Regierung„ohne Ge- setzeörcform", lediglich im Verwaltungswege, eine Regelung der übrigen heillos zerrütteten Zustände im Hcbammenwesen bewirken, ein Verfahren, von dem jeder Kenner weiß, daß es zwar billig ist, bisher aber nur von Mißerfolg zu Mißerfolg führte. So werden auch die diesmal zur Anwendung kommenden kleinen Mittclchen unserer bei Fragen des Gemeinwohls grundsätzlich nur im Schneckentempo arbeitenden Gcsctzgebungsmafchincric im großen und ganzen an dem Hebammcnelend unserer Tage kaum etwas ändern.— Versammlungen. Tic halbjährliche ordentliche Generalversammlung des Berliner Konsumvereins tagte am Sonntag in Dräsels Festsälen. Der Vor- sitzende Fladc gab den Bericht der Verwaltung. Der Verein hat in der Berichtszeit drei Verkaufsstellen eröffnet, Forster Straße, Vüschingstraße und eine in Karlshorst. Die Verkaufsstelle Kraut- straßc wurde nach der Markusstraße, das Kontor nach dem Grünen Weg verlegt. Letzteres erfuhr eine dein Wachstum des Vereins entsprechende Vergrößerung. Der Geschäftsführer Junger gab den zahlenmäßigen Bericht. Der Umsatz ist um 33,14 Proz. gestiegen, auf die allen Verkaufsstellen entfallen davon 18 Proz.. Es wurden im Halbjahr Juli— Dezember 1907 umgesetzt 447 598 M. gegen 336 188 M. int selben Zeitraum des Jahres 1906.— Den Berichten folgte cinc kurze, sachliche Diskussion� sodann wurde über den zweiten Punkt der. Tagesordnung, die Einigungsfrage betreffend, Bericht erstattet. Fladc führte die schon in früheren Jahren statt- gefundenen Einigungsversuche vor Augen, die aber immer rcsultat- los verlaufen waren. Vor einiger Zeit find auf Veranlassung der Propagandakommission erneute Annäherungsversuche gemacht wor- den, die denn auch zu dem Ziele führten, daß eine aus beiden Vereinen gebildete„Einigungskommission" gegründet wurde und heute in unserer, über 14 Tagen in der Generalversammlung der Konsumgenossenschaft die Einigungsfragc auf der Tagesordnung stehe. Die Einigungskominission steht auf dem Boden der Vcr- schmelzvng in der eingetragenen Genossenschaft; diese Form sei vorzuziehen, weil sie die Rechte der juristischen Person habe, die Auslösung der eingetragenen Genossenschaft aber infolge Liqui- dation sehr langwierig und schwierig sei, während der freie Verein sich leicht auslösen kann. Allerdings wird es sich nötig machen, daß wir die Anteile von 20 auf 30 M. erhöhen, da als erstes Werk der vereinten Genossenschaften wahrscheinlich eine große moderne Vercinsbäckerei errichtet werden wird. Um die Konsumcntenorgani- sation in Berlin hochzubringen und um der Agitation die Wege zu ebnen, müssen wir die E i ni g u n g z u st a n d e bringen. Genosse Giebel von der Einigungskoinmission besprach danach eingehend die unbedingte Notwendigkeit der Verschmelzung, betonte die praktischen Gründe, welche die Vereinigung in der eingetragenen Genossenschaft wünschenswert machen und erwartet eine stärkere und schnellere EntWickelung der Konsumcntcnorganisation in Berlin nach erfolgter Einigung. Es sprachen noch verschiedene Redner für die Einigung, unier anderem auch Gcnosse Mücke von der Konsum- genosscnschaft, welcher die Zweckmäßigkeit der eingeschriebenen Form erläuterte; danach wurde einstimmig folgende Resolution ange. nommen i Die in Dräsels Fcstsälcn abgehaltene Dclegicrtcn-Gcncrab Versammlung des Berliner Konsumvereins erklärt sich im Prinzip ür Berlin sür eine Verschmelzung mit der Konsumgenossenschaft für Berlin und Umgegend. Sic erkennt ferner an. daß eine Auflösung der Konsumgenossenschaft als eingetragene Genossenschaft mit große- rcn«chwierigkcitcn zu kämpfen hat als unser freier Verein und gibt ihre Zustimmung, daß die Verschmelzung auf Grundlage der eingetragenen Form vor sich geht. Sie hofft aber, soweit es das Gesetz zuläßt, bisherige gute Einrichtungen des Berliner Konsum- Vereins mithinüber zu nehmen, damit alle Mitglieder des Vcr- eins als kompakte Masse zusammen bleiben. Von den Mit- gliedern unseres Vereins erwartet die Dclcgicrtcn-Gcncralver- fammlung aber, daß sie im Interesse der Genossenschaftsbewegung in Berlin dieses Opfer bringen und bei der vorzunehmenden Ur- abstimmilng ihre Stimme für die Verschmelzung in die Wag- schale werfen werden." W»ssKmmTS'L»-osvZ>.vw]ks In grösster iluswssM. Belmonte& Co. Fabrikation En gros Export Detail- Leipziger Strasse 35, Verkauf und Köuigstrasse 46, Ecke Charlottenstraße, Ecke Hoher Steinweg. Kollier* mit modernen Anhängern, mit Edelsteinen gefasat, 20 I KOnl�str&sse 40. Bitte genau aal Hananiuaner 46 zu achten, da b&ufig Verwechslungen vorgekommen. In 30 m lan Sie Taasen stände mit deutlicher Dotierung ausgestelll finden lehmnekgegen- von an. In Gold plattiert von 7—15 Mark. Ketten armb&nder in echt Silber von M. I.aa-8.—. auch mit reis. Anh&ngorn in Gold plattiert, von M. 3-15. Ein Meisterwerk vollendeter üluentatirikation! Patent-Änker-Remontoir Kavalier-Stahl-Uhr 10" Gold. Glieder- n. Ketton-Arm- b&nder, mit Edelsteinen veiziert, in allen Preislagen. Gold. Xrowatten- Nadeln In verschied. Mustern y von an Nr. 1808, Modell 1808 mit versilbertem Zifferblatt Mark 12 Eine gleiche Uhr kostot im Silbergehäuse, Bassinform, 800— 1000 Reichsstempel.. M. 20 desgl. mit Sprungdeckel., M. 28 in Tula-Sübcr.. M. 38 in Gold... Broschen n. Ohrringe, reizende Garnitnron, in eroßsr Auswahl■ Oold-Broschon in dirsrisn Unstern von M. 4.— an I,elpKlser Strasse 85. M. 45 Bauend. HanaohettenknSpf. tod 2.50— 18 U. 3jährige schriftliche Garantie. Gold. u. Milb. l>ainen- n. Herren-Uhren i in allen Preislagen und grösster Auswahl.■ In der MUta 1 echter Saphir oder Hubin, an d. Mntt goldener Soit* 1® 1 Bing, geautzU Diamanli||(2 gestempelt. m. s«.. In 5 großen Scbaafen stern, io 7 Schaukästen sowie in M Fenstern erster Etage finden Sie Tausonde Schmuck gegenstände mit deutlicher Preisnotierung ausgestellt. Lagorbesuch ohne Kaufrwaog gern gestattet. ■■ Master an iedermann franko! Braut- und Hoehzeit- Seide. In keinem Laden W... � sondern nur Leipzigorstr. 79, 1 Treppe, befindet sich nach wie vor da» Soidcn-Engros-Haus Hermann erlin. Diese Woche: Verkauf direct an Private: Viele hundert ueato und Beat- llcr-og, Berlin.________ C o u j> ons ohne Rücksicht auf die früheren Preise setzt duiohsohnittlich 1.25, 1.50 M. p. Meter.---""...._.... J.....-.......— einzelne schw. Di Schotten, Chinas m&utel 1.60, 1.75 M. etc., Apane Bluaon-Somte f über bis zirka 4.00 M., jetzt duiohsohuntlich 1.25. Rrawatten-Eesto durobsohnittlioh 75 Pf. zum Aussuchen. Beginn des Verkaufs Montag 9 Uhr. Adresse genau beachten! üieeiiGS Seiden-Herzog nur Leipziger Strasse 79, 1 Tfeppo am Dönaofiplati. Empföhle allen Freunden und Bekannten zum bevorstehenden Cmzugc mein Glas-, Porzellan-, Steingut-Jippes-, Lampen- md Emaillewaren-Ceschäft sowie.ttmtllche Küchen-Artikel zu don billigsten Preisen. August Meiert, Teilzahlung oder Bar Teilzahlung oder Bar .- joasW* Gonleetion Anzüge I Serie I SM.Anz. II 8„.. in 10.. Paletots Serie I 6M.Anz.| U 8„ .. in iz.. iHiii.'i.jmiH'i■ ihihih'i- t;'!".. M. LANDAU 1931 OranieDstr. 1931 M EIN RICHSPIATZ. S. Oottlieb BoNenthalerstr. 54, Allcrbequcmste wöchentliche Teilzahlungen - JenensiasRäderl�i □ Teilzahlung k IO Jahre Oarantle! Adler s Räder! 2428L* Phänomen Räder! ggr<»(iroskurths Social-Räder von M. 56.— an! AuMwalil In Kebranchteti Rüder»! m»M* a.. aa«n— v MM v ü. 1«» a» m«%« e MM s. s& j..• m* ck Jlotorzwelrttdcr! FahrrndznbchOr Hpottblllig! R. Groskurth, Berlin C., MünzstraSe 23. .. Rauchen Sic Devise: Qualität ist diz bfcsFcfmpfchliin�. Berliner Schneiderei> Genossenschaft B. G. m. b. H. Zwischen Rasenthaler BMnimoMcfi*<ÖK Zwischen Rosenthaler Tor u. Invalidenstr. OimiUBnjll.»03 Tor u. Invalidenstr. Gegr. i. Februar 1906 v. organisiert. Schneidergehülfen Berlins. SÄ» Arbeitern, IParteigenosscn und IllitbÜrgern Auleitignog elegante, HerreikKnabenpiMe Großes Lager fertiger Herren-, Knaben- u.Kinder-Anzüge. O Große AiiKivahl in Sommer-Paletois, Ulster, ßadiahranziigen o. Fant-Westen in allen Größen und Preislagen sowie Arbeiter= Berufskleidung. Die Herstcilung unserer Fabrikate erfolgt in eigenen Betriebswerkstätten unter den von unserer Organisation festgelegten Bedingungen. Lieferanten der 103/3' Konanm-GenoBsenschart llerlins n. l'mgeRend, des Berliner Konsnni- Vereins sowie des Charlotten- burg/er Konsum-Vereins. Scheidemann& Cassel nur Kommandantenstrasse 70-71, partarr* und l Etsge. Henheiten der Frühjahrs-Saison zu konkurrenzlosen Preisen. Abt. L 2000 Kostüme Lift-Boy lud englische Eassons la allen Farben in IQ L n CA M Tuch und englischen Stoffen............, ini3U~0U W» Abt. Ii. 500 Backfisch-Kostüme in..„ Lift-Boy in allen modernen Farben und Stoffen, v r,,, 1U~u3«1. Abf. Iii. Engl. Paletots„ Rn 9n M mit and ohne Seidenfuttor, neueste Fassoat••••• VVV«V Sit Abf. IV. Talt-Litt-Boy-Iacketts ir q« m in schwarz, braun Gobelin, neueste rassona, reich garniert«, Iw—'uO Irl» Abi v. Stanbmäntel,. 9.„ regenfrei, in allen Farben und Fasson«»«»»«»»«« M» i Abt. vi. Kostomröcke m. Bordüren nKn on„ beste Stoffe, elegante Ausführung••••«•••«■■•vw ull lu» Abt. VII. Binsen In Taft, Spacbtel, Spitzen q or m und Fhantasiestoffen.................. w u 0 JH. Ab!, VIII, Original-iCdelle nnterSelbsttostenpreij. Sonntags geOffnet. Sesondere Vorteile bietet das neueröffnete| CentethausmodernerBerrenkleiduni Neue Frledrichstr. 35, 1 neben der Zentral-MarttHalle, da es an Jedermann gediegene fchicke Garderobe fertig und nach Matz gegen[* wöchentl. Teilzahlung von 1 M. an liefert.— Eigene Zufchneiderei u. Werkstätten.— Auf Wunsch besucht Sie unser Stadtreiscnder mit den neueste» Ztorfat Ilster». Sonntags v. 8-10 u. 12-2 geöffnet. Kein Waren-Kreditbans; daher billigste Preise. Freibad in Bernau, £] Rute 5 M. an, Preis nur 1500 M., in BrunnhoserZ Erholungskolonie, mit Zaun und Laube, mit ZluSfichtsturm. Besitzer Brunnknf'oi', Berlin, Rollendoriftr. 3. 102öb i ? feinet leichter JtniichtdifJi HollBf Shag. etzner BERLIN Andreasstr. 23— Brunnenstr 95 Lelpzlfleratr. 54-S5— Beuaaelatr 67- Rixdorf, 8erq»tr.133 Kinderwagen Eisen-Bettstellen Kindermöbel Korbwaren«fe 1000 Mk. Belohnung cer Branche als das meinige nachweist•— •CATALOG GRATt«?. #x#x#x#x#x#xix#x#x#x#x#x# IMöbel-Kaufhausl f 9. Adalbert-Straße 9. f Empfehle den werten Kunden, meine 9tUbel-Ans- X stellunjj zu besichtigen, ohne Kaufzwang.• y O Möbel-Einrichtungen von m. 250- � 8000- G X Eigene Fabrikation von Polstermöbeln. Stets Aber lOO Solas am Eiaser A In verschiedenen Ausführungen.\/ Vorzeiger dieser Annonce gewähre 2°l0 Rabatt. DX�kxMü Würzburger Hühneraugenmittel von Dr. H. l'ngct-.— Gegen 30 Pfennig auf 10 Pf. Anweisung frei. Ohne Zweifel die bequemste u. wirksamste Hülfe. Der Schmerz istin 5 Mi». fort. Das Hühnerauge selbst in 3 Tagen.(Enthält Salicylsäure u. indifche» H-msextrakt.) Dr. H. Unger in Würzburg. In Berlin(20 Pf): Salomon-Apothoke, Charloltenstratze. Greil- Apotheke, Barninistratze 33.— München: Lchiitzen-Apetheke.— Slutt- art: stirsch-Apelheke.— Breslau: Victeria-Apetheke. 110/1- Geppelseit. hespieit Psse.k.jed Platten- Lprechmasehine. Grestes Repertoire (Jeherail erhältlich Kataloge gratis u. franko. Bezugsciuellen weistnach die Fabrik Homophon Company, G.m.b.H. tt- « & e tJ & J» alle» Zigarrengeschäften erhältlich. » f* o ST Franz Fov CäUXjSaBntfaBrif Köln a./Nh. General-Verirei«: 1�» ICrÜxer, KW. 5, Kruppstratz« 6. ganze Wohnungs-Einrichtungen, Zinnner- und Küchen-Einrichtungeu, sowie jedes Slüik einzeln z» den billigste» Preisen in guter gediegener Arbeit empfiehlt 2128?' Wilh. Lambrecht, Berlin SW., SlmcnnstraBe lO, Verlangen Sw, bitte, lllustr. Preisliste. an der Alten Jakobstratze. IMMlü wSehratllobe Teilzahlung; liefere eleg. fertige Herren-Moden UuiinlerUuung- feinste Verarbeitung, Gron.cs Sfotdagcr. Erstklsaslge ächneidei werki'au Im Hsnse. Spezial- Geschäft für L Herren-BeKleidung Kein U aren- Hrcdithaiu. J. KURZBSRG Bo.enlhaler.U-ua.e 40-41 tuackracher iiarkt) und An der Jannow ItzbrUeke 1, 1 hah ahoi Jaimowitz- brfioke. Hochbaugelände.|< Etagen, geschlossene Bauordnung direkt anschlietzend an den Lahnhor SoogoGsId anweit der Däberltzer Heerstrofie □ R 8__ Mk.... Hochwald und Laudparzellen. Guter Gartenboben. Gas- anstatt und Güterbahnhof vorhanden. W Station Jungfern- Haide Üb Pf.-Tour. Auskunft durch unsere Verkäufer Im Bahnhof- Restaurant und eigenen Verkaufskoni or in Seegefeld. 20982* Klcsclmlke A Nitschc, Berlin. Neue Konigstr. 16. Seim Vorzeigen dies. Inserats 4% Rabatt Damen sparen Wü! Nach beendeter Engros-Saison; Einzel- Verkauf Jacketts, Litt- Boys, f Kimoaos, Stanbmäntel 9 Eid Posten ImItslW!. Modelle „Pariser Genre" Tuch- Paletots, braue, bleu, schwars, Taft- und Tuch* Liftboys, Seidene Frauen• Mäntel, bedotttead unter Herstellangsprels. z°°-12°° 3 bi. lO Mark Engl. Paletots. Engros- Lager, Kein Laden. Spezialität: 1 Extraweiten f. starke Damen. 1 Paletots, Jacketts und Qapes. laxHosezBtz,1"»?"�«, 12"-40® M. Hocheleg Koslflme. eine Treppe am Aiexnnriern a'z Kenten Sie in Inrem eigenen Interesse au« die Hausnummer. Die Kennerprobe. 8eht und Jtein sind die aus den berühmten Origclnal- Heichel-Sssettzetil „Barke Ficht herz- selbstbeieiteten Liköre, den ersten Spezialitäten der Welt gleich, aber bis um das Zehnfache billiger. Man probiere einmal: Oap-nae fioeGhamp."' Rnm Jarnaica'" 1 AllaHch, Rooneknnip, Chui-rUr>>tI. Vlugeii, Hobro, Sherry-Brandy, StonsdoiTer, Halb n. Halb, X«, d hkuMcr, alle Arten Korn, Caracao, Cacao, Vanille Ä la Benedletiner and Chartreane etc. Ein guter Tropfen. In Qualität staunenswert und von keiner Nachahmung erreichbar I Ein Hochgenuß für jeden Feinschmecker! Die DcstilllerunK Im HaDNhalt" Iz- r» S f f n f r A i I wertvolles illustriertes Bezeptbuch IVGOlClllt Cl. Otto Reichel, Berlin SO., Eisenbahnstr. 4. Fernsprech-Anschlüsse Amt IV, 4751, 4752, 4753. Kiederlagen Id den dureii meine Schilder kenntlichen Drogerien etc. 1 Wo nicht er h ältlich, Versand ab Fabrik. Lasse sich niemand durch Nachahmungen täusche». Nur die Marke„Lichtherz- bürgt für Echtheit und Güte! I Rekhet-Spiritus, SSÄSÄSSatta&l nur in OriginaltOllungen mit unversehrtem Verschlußsireiken. Künstliche Zähne von 1,50 M. an.l Teilzahlung. Vorbehandlung umsonst. Langjährige Garantie. Plomben| von I M. an. Zahnziehen schmerzlos von 1 M. an. Umarbeitung I schlecht fitzender Gebisse von 1 M. pro Zahn an. 14952*[ Zahnteehnisehe Akademie. � Käuflich in allen Cigärrangesehaften. Jedes Wort 10 Pfennig. Das erste Wort(fettgedruckt) ZO Pfg. Stellengesuche und Schlafstellen-Anzeigen 5 Ptg.i das erste Wort (fettgedruckt) 10 Pfg. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. ) Kleine Anzeigen[ ANZEIGEN für die nächste Nummer werden In den Annahmestellen für Berlin bis I Uhr. für die Vororte bis 12 Uhr, In der Haupt-E-pedltion, Llndenstrasse 69, bis 5 Uhr angenommen. Verkäufe. Brennaborrad, Freilauf 83,00, dringend Pankstratze 24c, parterre rechts.-(446* Bekanntmachung. Hochvoruehme Herrenanzüge und Paletots ans feinsten Matzstofsen 20—40 Mark, hoch- elegante Herrenhosen 7—12 Mark. Berkauf Sonnabend und Sonntag. Verfandhaus Germania, Unter den Linden LI. 10266' Portirre», alle 3,75 bis 12,00, Plüfl Münzslratze 17. te Farben, Fenster ufch 8/-------- .50 bis 25,00. 435SI* Steppdecken, alle Farben, 3,50, 4,50, 6,75 bis 15,00. Müuzst atze 17. Gardinen. Fenster 1,75, 2,50, 3,50 bis 15,00. Münzstratze 17. 437-1* MilchbrrkaiisS-ZIpparate, Kübel, Kannen, Flaschen, geeichte Matz- gesätze. Otto Lindner, Gartenftr. 96. Herrenfahrrad. nagelneues, dringend, spottbillig. Exerzierstratze 25, III linkS. 1146' Jnventnr-AuZiierknu?. Teppiche Mit Farbciifeblerii und Kabeikmiister Mit tv Prozent Rabatt,(j. Weigen- bergs Teppichhaus, Grobe Frank- furtcrstrabe 12S. 3495� Gardinen, Stores, etwas an geschmutzt, Fenster 1,25, 1,S5, 2,50, 3,75, 3,85, 4,50 usw. 350Si* Steppdecken. Fabrikmuster, Stück 3,05, 4,50, 5,85, 6,75 usw. 351$!* Plüsch- und Tnchporticren, Fenster .3,85, 4,65, 5,25. 6.50. 7,50 usw. Große Franksurterstratzc 125. 352K Tischdecken, Wolle und Plüsch 1,65, 1,85, 2.35, 2,85, 3,50, 5,00 usw Lauferreste in allen Längen und Breiten zu Spottpreisen. 354&* Sofabezüge(Reste), Wolle und Plüsch, mit 15 Prozent Rabati. E. Weißenbergs Teppichhaus, Große Franksurterstrabe 125._ 355K* 10,00, Deckbett, Unterbett. Kissen rotrosa Fnlelt. Pfandleihe Andreas� ftrake 38. 346� La»dbett, zwei Deckbetten, zwei listen, zweischläfrig 18,00, große Laken 1,00, Pfandleihe Andreas- ttraße 38. S47Z� Baneriidrckbett. Unterbett, zwei Kissen 27,00, große Freischwinger, Regulalore 9,00. Psandleihe Andreas slrnße 38. Fahrgeld wird vergütet. llebcrznplige Herrenanzüge, Herrcnpaletots, nur hochfeinste Ans- sührung, ausverkauft EngroSsabrik einzeln zu Engrospreisen. Enorme Geldersparnis. 2—4 geschlossen. Sonn« tagsverkaus 12—2. Reue Friedrich« straße 37, in. 291/5» Pfänderauktion! im Psandlcihhaus Rixdors, Bergstraße achwndfimszig, be- endet. Spottbilliger Psänderverkaus. Beltenverlaus, Aussteuerwäsche, Gar- dinen. Portieren, Teppiche, Stepp- dcikcn, Tischdecken, Hcrrengarderobe, isominerpaletots.UhrcnverkallsKetten verkauf, Schmucksachen, Einsegnungs: gcschcnke, Nähmaschinen. Spottpreise. Viaskronen, drciflammig 4.50, Salonaaskroncn 7.50, Gaszuglampen 8.00, Gaslyren 1.45, Gaswandarme 0.55. Fabriklager Große Franksurter- straße 92, Filiale Ravengstraße 6. TepptäiemilAardein-bler» Fadrtl. Niederlage Große Fvnntmrtermnße 9, parterre, kein Laden. Mauerhost, ßt Gardine» bans GroßeFianknirler� straße 9. parterre. Kein Laden. Mauerhost. lf Steppdecke» billigst Fobrik Große Frankwrterstraße 9. parterre. ft Brautleute, Umzügler I Spott billigster Bettenverkaus, Gardinen verkauf, Teppich verkauf. Wäscheverkauf, Steppdecken, Zlnzügeverkauf. Paletot. verkauf, Schmucksachen, Trauringe, Uhrenvcrkaus, Verschiedenes. Renom- miertcstes PsandhauS, Weidenweg neunzehn. 377K» Pfandleihhaus, Küstrinerplatz 7, am Grünenwcg. Verfallener Pfänder» verkauf, spottbilliger Gardinenvcr kauf, Portierenverkasts, Wäscheverkauf. Teckcnverkaus, Slnzügeverkaus, Uhren- verkauf, Goldsachen, Silbersachen passende Etnsegnungsgeschenke. 331K Federbetten. Stand 11,00, große 16,00, Psandlcihhaus, Küstrinerplatz?. Tischdecken spottbillig. 332K» Steppdecken spottbillig, Fabrik Große Franksurteritraße 60. 299351» Gaskronen, Petroleumkronen ohne Anzahlung, Woche 1,00. LouisBötlcher (selbst): Boxhagcnerstraße 32(Bahir Verbindung Warschaiicrslraße), Reo nickendorjcrstraße 116, Schönhauser Allee 80, Potsdamerstraße 81, Nix dors, Kaiser Friedrichstraße 247.' Tcppiaie! tjedierdniic) in allen Größe» für die Hälsle de« Weites tu, Teppildlagcr Lrüiin. Hackitcher Markt 4. vabnbof«örie. 264/11 Fahrräder, Teilzahlungen. Jnva� lldcnstraße 20 Slalitzerslraße 40. 32051» Fahrräder.National-, Oualitäts- markc, billigst. Teilzahütiig gestattet. Hauptvertretung Hruda, Rosenthalcr straße 19. tl32» Reicktgestickte Tischdecken in Filz- tuch 1,85, in Viktoriatuch 2,35, echt Plüsch 5,85, Inventur- Räumungs preise. Teppich haus Emil Lese vre Oranienstraße 158. 1l6K» Inventur-Räumungspreise nur kurze Zeit, Extralistc gratis und franko. Tcppichhaus Emil Lesövre, Oranienstraße 158, I l7K» Teilzahlung 0,50 wöchentlich Teppiche, Portieren, Läuferstoffe, Gar> dinen, Steppdecken, Tischdecken, Wand- und Taschenuhren, Bilder, Spiegel, Betten. Bettwäsche, GaSkroneii, Herren- und ilnabcngarderobe. MeiselS, Große Frantsurterstraße 57. Nähmaschtnen. Vergüte bis20ÖÖ wer Teilzahlung kaust oder nachweist Sämtliche Systeme. Postkarte. Brauier Frankjnrler Allee>01, Laden. 297051" i Teppiche mit ki eine» Druckfehlern, alle Größen, sür halbe Preise. Diwan« decken, Bettvorlagen, Plüschdecken Läuserstoffe spottbillig. Stoehr. Münz. straße 17.____ 43451* Gaskrone» jeder Art für__ nungen, Gefchäftslorale. Allerbilligste Bezugsquelle sür Installateure und (auch gelegentliche) Wiederoerkäuscr. Besichtigung erbeten. Baumann, Alte Iakobstraße 125, Spezial-Groß. Handlung._ 47951» Plüschportieren. Vorwärtslescr erhalten trotz spottbilliger Inventur- preise 5 Proz. Ertrarobatt. Thomas, Oranienstraße 160, Oranienplatz.» Metallbetten, Kinderbellitelle. Kinderwagen, Sportwagen, ge- dranchle, zurückgesetzte. Schneider. Kursürslenftraße 172(Dennewitz- straße). 6351» Mtlchgefchäftseinrichknngen Milchkubel,-Kannen.-Maße, Milch- siebe, Wiegeschalen. Buttermaschinen nsro. billigst Jordan, Michaelkirch. straße 2l._ 27551* Stuhlflechtrohr, vorzügliche Qualität billigst. Arthur Wiejener. Köpe. nilkerstraße 109» öSOK Seihhaus Prinzenstraße 28, 1, Ecke Ritterstraße: verfallene Pfänder, Brillanten, Goldsachen. Uhren, Ketten spottbillig zujederGelegenheit.[2805Si Teppiche. Vorwärtsleser erhalten trotz spottbilliger Jnventurpreise 5 Prozent Extrarabatt. Teppich Thomas, Oranienstraße 160, Oranien platz. 482K» Humboldleihhaus Brunncnstr. 58, Eckhaus Stralsunderstraße. Großer Psänderverkaus, spottbillig. Jackett. anzüge, Gehrockanzüge, Sommer Paletots, einzelne.Herrenhosen, Aus. steucrwäsche, Bcttciiverkauf, wunder- volle Gardinen, Teppichverkauf, Uhren. verkauf, Schmucksachen. Sonntags ge. öffnet. 383K» Metallbetten, vornehme, ge. diegene, Kinderbettstelle, Nußbaum. trumeau, Konzertmaschine, umzugs. halber sofort spottbillig, Ritter. straße 112 II._ 119/16* Monatsanznge und Sommer. paielotS sowie Hosen von 1.50, Gehrockanzüge von t 2,00, FrackS von 2.50, sowie für korpulente Figuren Nene Garderobe zu staunend billigen Preise», aus Psandleiben verfallene Sachen kaust man am billigsten bei Naß. Mulackttraße 14. Pfandleihhaus k Hermannplatz 6. Psänderverkaus I Gardinenverlaus I Staunend billige Herrenanzügel Sommcrpaletotst Restbestände dies- jähriger eleganter Winlerpaletots I Extrabilliger Bettenverkaus! Wäsche. vcrkausl Steppdecken! Plüschtisch. decken I Teppichverkauf I Uhrenverkaus l Kettcnverkaus I Ringeverkaust Schmuck- fachen! Nähmaschinen I Sonntags ebenfalls geössnct. PalctvtS, Monalsanzüge, wenig getragene, von 5 Mark an. große Ansioadl für jede Figur, auch neue elegante Garderobe aus erster Be. zugsquelle, 20 Prozent billiger wie im Laden, direkt vom Schneider. meister Paul Fürstenzelt, nur Roicn. thalerftraße!0. 266/14» An den Verlag des„Vorwärts Sie werden unzweiselhnst unter Ihren Abonnenten auch Herren von großem Leibesumfang haben. Die. selben beklagen sich oft, daß sie Bein. klcider in ihrer Weite nirgends fertig erhalten können. Haben Sie nun die Liebenswürdigkeit und teilen Sie diesen Herren mit, daß ich schon seit Jahren nicht bloß Beinkleider, sondern auch Westen, Anzüge, Paletots usw. in Extra-Größen fertig und am Lager habe und bedeutend absetze. Zurzeit ist ein Posten Hosen U6 bis 126 Zentimeter Bundwcite vorrätig. Dieselben sind von Maßstoff�esten(schwarz und gemustert) gut verarbeitet. Mit vor. züglich er Hochachtung Herrmann Schlesinger, Turmstraße 58,'Abteilung sür Riesen- und Bauchsigurcn. s2825i» Bronzrgaskronrn!!! GaSzug- lamven I 9,00. Schauscnsterlicht I spottbillig! GaSIliren! l"/,. Wohlauer. 51951 ingelicht s sweilochgaskocher I 3,00. Vallnerlhealerttraße 32. Ausseheuerrrgen verursachen die jpoltbilligen Preis« im Deutsche» Leihhausc, Schönhauser Allee 1101 Großer Psäpderverlaus: Jackett anzüge, Gehrockanzüge, Sommer- Paletots, einzelne Hosen, Aussteuer- Wäsche, Brautbetten, Vermictungs. betten, einzelne Bettstücke, entzückende Gardinen, Stores, Portieren, Tcppiche. Bettvorleger, Steppdecken, Tischdecken, Uhrenverkaus, Bilder, Schmucksachen, Pianinos. 58251' Pianos, prächtige Instrumente mit Fingelton, billige Preise kleinste Zlaienzahlungen gestattet. Katalog gratis, franko. Pianosabril Sachter, Friedrichstraße 113.[10051* Bürgen Auflösung der Handels. gcscllschast Sommer u. Wulf, Gardinen. und Tcppichhaus spottbilliger In. venwrvcrkaus in Tcppichen, Gardinen, Steppdecken, Plüschpoitieren usw. bis ur Hälfte des Wertes. Schnellster klnkaus unbedingt empsehlenswers. Richard Wolf vorm. Sommer u. Wols, Drcsdenerstraße 8(Kottbusertor). GaSbroiizrkronen. drciflammig 6,00, Salongaskronen 15,00, Gas lyrcn 1,50, Gaswandarme 0,65, Schaufcnsterbelcnchtung, Gasbogen lampen, Gassparkocher 1,00, Zwei loch 3,00. Schröder, Hochstraße 43. Lauben- Baumateri->lten, ge- brauchte und neue, wie: Kantholz, Bretter, Latten, Leisten, Türen. Fenster, Dachpappe, in größter Aus- wähl, billigst. Hasenheide 2(am Her. mannplatz). 990b» Wik. T27» Wundervoller Halbrenner, helmslolzeslraße 15, 51unz. Herrenfahrrad, Damenfahrrad, wenig benutzt, 35,00. Große Frank. surterstraße 14, Hos geradezu. f-27 Littauer- Nähmaschinen odne An zablnng, wöchentlich l,00, gebrauchte spottbillig, Wicnerstraße l— 6, War. ichaiicrstraße 67. Ackcrltraßc N1. Damenjacketts- Paletots, Mäntel, Lists, Kostüme(hochelegante Reise- muster), teils auf Seide, durchweg ' Mark. Julius Neumann, Belle- alliancestraße 105 54251» Anzüge- Paletots, zurückgebliebene Maßsachen spottbillig. Bluhm u. Co., Friedrichstraße 2l2 I. Kein Laden I Haarfärbemittel- unübertroffen, unschädlich, viele Anerkennungen. Probcflasche 0,50. Grießler, Cyar- lottenstraße 5._ 11006 Herrenfahrrad 25,00, Damenrad, einmal gefahren, Jurisch, HauSburg- straße 15(Viehhos). 1090b Kindersportwagen, vierrädriger, weißer. Verdeck- Gummiräder, billig. Trietz, Boeckhstraße 44._ 1065b Wichtig für' Geschäfte: Große Wäscherolle, neueste patentierte Er- findung, billig zu vc: kaufen Steglitz, "childhornsttaße 20 I rechts. 544K Kiiiderwagcn. gut erhalten. Klicmann, Bergstraße 54 ni.-j-l49 Kieke mal- Mahlsdorf, Bahnhofs. nähe Parzellen 690 Mark. BezahlungS. frist 8 Jahre. Catcrnberg, Markgrafen dämm, Sonntags Kiekemnl, Casö Königsthal, Straßenbahn-Haltestelle. � Abessinierpumpen 8,00 bis 100,00. Sauger 2,50, Saugrohr, Flügel pumpen 10,00. Gartenspritzen 25,00, Hansschläuche. Gummischläuche. Pum Penfabrik Schröder, Hochstraße 43. Ncbergardinen, Plüschteppich Tüllbettdecken, Standbetten, Gar dinen, Steppdecken, Gaskrone Säulentrumeau billig. Hoffmann. Naunynstraße 52 1130b Hochwald-Landparzellen, Quadrat. mte von 4,00. Stettiner Vorort. bahn. Kloß, Weißenburgersttaße 59. Herrerfahrrad, erstklassig.sastneu, krankheitshalber verkaust Schleminger, Jnslerburgerstraße 4 III. 555K Plattenwagen, gut erhalten, billig Lothringerstraße 26, Möbelgeschäft. Bilder-Ausverkaus. Räumung des ganzen Bilderlagers wegen Geschäfts. Verlegung. Schluß 1. April„Fortuna* Franseckistraße 1, Ecke Schönhauser Allee. 266/18 Drehrvlle verkaust Königsgraben 11. billig Zühlke. 1113b Bin mit 150 Papageien aus Brasilien zurück. Abreisehalber 10,00 an. Mariannenstraße 37. 1123b Monatöanzüge, Sommerpaletots von 6 Mari an. Auch neue elegante Herrengarderobe sowie Bauchanzüge kaust man den dritten Teil billiger als im Laden beim Schneidermeister Fürstenzelt, nur StrauSbcrger. straße 46, parterre. 1093b Rofenberg, Kottbuscrdamm 98. Staubmäntel, stück 5,50, 7,50: eng. lisch- Damenjacketts 5,50, 7,50; seine Damenkonfektion zu Spottpreisen. Rotenberg. Besichtigen Sie meine Damenkonfektion, entzückende Fassons zu Spottpreisen. Samtjacken, Tastet. tists, FrühjahrSkostüme. lange Frack. jacketts zu enorm billigen Preisen. Rosenberg. Kottbuserdamm Knabcnanzüge, Mädchenjacken. Niesen auswahl spottbillig. 530K' Nosenberg, Kottbuserdamm 98, Reste, Reste spottbillig, zu Kostüms, Knabcnanzügen, Mädchenjackcn spott billig. Samtteste spottbillig. Herrenfahrrad. Doppelglockci, hochelegant, muß verkaufen. Mitzschke Drontheimerslraße 40, vorn, t146 Sportwagen, Verdeck, Gummi reisen verkaust Lepczinski, Ramler- straße 33.' 1-146 Fahrräder, Spottpreis, verkaust Grahs, Bödikcrsttaße 12.-(-104 Brennaborrad, Torpedosrcilaus, fast neu, 65,00(gekostet 175,00). Kolbergersttaße 14, III links.-s-146 Bude sür Laubenkolonie zu ver- kaufen. Groß. Gitschinerstraße 33. Herrenfahrrad, gutes, verkaust Schcrzer, Kottbuscrstraße 17, IV. Pumpenwolff, Ackersttaße Lt.. hat 800 Abefßpics eigenhändig ausgestellt. Pumpen von 8,00 bis 100,00. ge- brauchte 6,00. Gartenspritzen, Leiherd bohrer umsonst, 1-149* �Bürstenmacher° Bohrmaschine. chneidebank nebst sämtlichem Zu. behör, gut erhalten, verkaust billig Robert Brunkai, Dresdenerstraße 130. Strohhutwäscherei. Lager in Herren- und Knabcn-Hüten, billig. modern. Palm, Grünauersttaße 6. GaSkrone», neue und gebrauchte, Zarwell, Prinz-Eugenstraße 8. 1109b Frnhjahrö- und Sommer-Moden Anzüge von 40 Mark, Paletots von 36 Mark, wer Stoff selbst bringt von 22Mark, Schwalm, Holzmarktsttaße 12. Kaust beim Handwerker. 1102b Fahrrad, gutes, modernes, 30,00, sofort Anklamcrstraße 31, II, Brömme Transparent, kleines, 2 Pfeiler schildcr zu verkaufen Granseerstraße 8. Zigarrenladen._ 1149 Kinderwagen verkaust Czernitzky Reuterstraße 14. Kinderwagen Forsterstraße 47, I. verkauft ___ 1138 Hmsch 1150 Aquarium. Kampsflsch«, Haplochius, Makropoden, Pöciliaraticul- Durch lüftiing, verkaust Gütheri, Thaer fttaße 6._ 1150 Damenfahrrab. hochmodern, ver kaust Brehmer, Kopenhagenerstraße 38. Hochparterre._ 1137 Tandem, tadellos, billig, Kopenhagenerstraße 74._ Maedel, 1137 Halbrenner 25,00, tadellos, seltene Gelegenheit, verkauft Horn, Koppen straße 33._ Kinderwagen verknust billig Frank, Matternslraße 15, II. 128 Fabrikation, sichere Existenz, sür 500 vei käustich, eventuell Teilzahlung 333» Postamt 65._ 129 Nähniaschinen lausen Sie reell und billig ohne Anzahlung, Wv 1,00. Landsbcrgerstraßc 110, erste Etage, Köpenickerstraße 28, Große Franksurterstraße 30. 1133 Kinderwagen 12,00. 15,00, 20,00 bis 60,00; Kinderbcttstellen 12,00, 15,00 bis 30;00; Sportwagen 4,00, 5,00, 6,00; Puppenwagen 3,00, 4,00, 5,00. Große Auswabl zurückgesetzter, verliehen gewesener Wagen bedeutend billiger. Kießling, Gneisenaustt. 16, Nähmaschine sür Schneider Titania», Ringschiffchen, billig. Rammelkamp, Reichcnbergerstt. 13311. Bierrädriger Lattenhandwagen, Wäschespinden, Spiegel, einschläfrige Bettstellen billig vcrkäujlich Soraucr- sttaße 3t, Keller. 649K Halbrenner, hochelegant, sosorl verlaust Frau Schmidt, Schöncbcra, Gustav Müllcrstt. 25, Hos III. sbbM Damenfahrrad, LuxuSaussüh- .r-ung. jeden annehmbaren Preis. Korciszetvski, Fürsteiibergerstraßc 5 I. Herrenfahrrad, nagelneu, Ga- 1 Herrenrad, elegant, stabil, mutz rantteschein. Bcusielstraße 21, Pfand- verkaufen, spottbillig. VirilS, Wiesenleihe. 1122b 1 straße 2. Hos l bSSK Herrenfahrrad. Damenfahnäd, neu, verkaust Große Frankfurter- straße 140, vorn III, Mitte. 556K Herrenfahrrad, Damcnsahrrad, Tandem, Nähmaschine, Stubensachen, Küchensachen, Kinderbett und Mattatze, Gelegenheit. Karras, Adawert- straße 24._ 195 H rrenfahrrad umständehalber spottbillig Usedomstraße 27a, II rechts. Herrenfahrrad, wenig benutzt, umständehalber. Kleinschmidt, Oder- bergcrstraße 22._ 248/18 Herrenfahrrad spottbillig, Walter, Oranienstraße 184._ 146 6,50 prachtvolle Betten Dresdener- fttaße 106, I links. 120/20 Lieferwagen und alle Sorten Räder Palisadenstraße 101. 11396 Plüschsofa 38,00, Bettstelle. Matratze 15,00, Palisadenstraße 23, Ta pezierer. 121/9 Piainno, hohes, 140,00, Motorrad>Brennabor) 200,00, umzugshalber Turmstraße 8 I. 121/10 Damenhcmden, Herzfasson, mit gestickterPasse 1,25, Herrenbemdent ,30, Bettbezug nebst zwei Kopskissen 4,75. Normaltväsche, Arbeiterhemden, sowie einzelne Reiscinuster spottbillig. Wäschesabrik Salomonsky, Dircksen- straße 21, Alexanderplatz. Sonntags geöffnet. 249/1 Lattenzaun, zirka 50 Meter, 1,50 Meter hoch, sowie Bretter und Rüst- zeug verlaust Krumbhorn, Simon- Dachstraßc 23/29._ 248/20 Umzugshalber sofort Languet- maschine(Eder) billig verkäuflich stolpischestraße 32, rechter Seiten- flöget II links._ 1130 Nähmaschine, sür Schuld angenommen, billig Birkenstratze 51, ni. Pianino, rcichgeschnitzt, Garantieschein, sehr preiswert. Stuhrmann, Schönebcrg, Hauptstraße 137, 199 GaSmotore, Bcnzinmotorc, neu, gebraucht, kleine, große Pumpen, Transmisstonen vertaust Gollong, Schavnweberstraße 11, Ringbahnhos Frankfurter Allee._ 1141 Schleierschwänze, Hochflosser, Makropoden, rote Schnecken, Käbanka- Knollen, Pflanzen, lebendes Fisch- suiter verlaust Tiedtke, Rixdors, Hobrechtstraße 82._ 1138 Rebhuhnfarbige Italiener, acht f-ühner, ein Hahn, billig Rixdors, Lcsersttaße 50, Nau._ 1138 Sportwage», Verdeck, verkaust Fehler, Pannierstraße 11, Rixdors. Kinderwagen, Bettstelle, Mattatze verlaust Paetzold, Fruchtslraße 69, Brennaborrad, säst neu, um- ständchalber jeden Preis. Witwe Schulze, Franlsurter Allee l04. 126 Fahrrad billig verkäuflich Wiener- straße 33b. IV rechts. 11 Halbrenner. Doppclglocken, ein- mal benutzt, verkaust arbeitsloshalbcr dringend Unterlaus, Zorndorscr- sttaße 50._ Seifert Känarieix, prämiiert goldene Medaille, verkauft Richt, Schönebcrg. Bahnstratze 43. 1106» Kanarienvögel verlaust Friede wald, Grünauerstraße 9. 1150 Kanarienrollcr, Weibchen, Flug- baucr. Scholtz, Schönleinstraße 20. Hochcdle Kanarieniänger, Stamm Seisert, mit den schönsten Gesangs- tourcn, Tag- und Lichlschläger, a 10 Mark, Weibchen a 2 Mark, gegen Nachnahme. Umtausch inner hulb 10 Tagen gestattet, eventuell Be- trag zurück. Volle Garantije sür gesunde Ankunft und Gesangswert. Preisliste frei. H. Garges, Znchterci, Thale im Harz, Stcinbruchsiveg 22a. Kanarienroller, Seiscrtslamm, spottbillig. Vogler, Manleuffel straße 123, Oucrgebäude I._ 1150 Heckhabne, Weibchen, Titze, Graun straße 34. 1139 LesedaktsverliSute. Restaurant mit Saal, Vereins- zimmcr, Kegelbahn, paffend sür Partei genossen zu verkaufen. Brauerei Hilst. Näheres bei MaertinS, Pappel- Allee 25. 10196» Rcstanrant, gutgehend, verlaust wegen Krankheit, Auskunst Hohen- lohestraße 15, Jeschke. 535K» Bierverlag vertäust unter gün- stigen Bedingungen H.Kölling, Fischer. sttaße 6.. 945b' Günstig k Kleines Restaurant, wo Mann Nebenbeschäftigung, zu ver- kaufen, Miete 660. Schöneberg, Gothenstraße 4(1_ 196' Seifcngeschäft mit Rolle, gut- gehend, verkäuflich, Micke mit Woh- nung 750,—, erforderlich 3500,—. 'Auskunft erteilt Hansen, Birken- sttaße 50. 1129» Grniüscgeschäft verkäuflich Box- hagenersttaße 18/19. 128 Gasthof, Logis, Ausspannung, Miete 83, wegen Krankheit billig zu verlausen WilhclmSberg, Hohenschön- hauienei straße 35._ 128 Ztgarrengeschäft krankheitshalber, jeden Preis, zwcizimmerigc Wohnung, Miete 850. Näheres Secitraße 66. Parteilokal. Zahlstellen, Vereins- zimmer, ist nur ans besonderen Um- tändcn billig zu vcrkastsen. Näheres bei Siebcrt, Langestraße 22. 126 Zigarrengeschäft, Jahresumsatz zirka 9000, Miete 700 Mark, ver- käuilich durch Schrollc, Gotzkowsky- straße 29,__ 1102 Zigarrengeschäft, Osten Berlins, 6 Jahre bestehend, sür Parteigenossen passend, zu verkaufen. Jahresumsatz 7500 Mark. Offerten unter A. N Postamt 34 postlagernd._ 10976 Borkostgeschäft sofort billig zu verkaufen Baumschulenweg, Marien- talerstraße 25. 10g9b Restaurant sofort billig zu ver- kaufen Gräscstr. 31. 109sb Seifcngeschäft verkäuflich Kosten hagenersttaße 20._ 10686 Restauration, Parteilokal, verlaust sofort, erfragen Bötzowstraße 29, Kohlcngeschäst. 1069b Restanration verkaust sofort Baetz Martin Opitzstraße 21. 1146 Parteilokal zu verkaufen. Zu er sragen Borsigstraße 13, Schwan. 1149 Destillation, drei Lokalräume, Vereine, Zahlstelle, billige Miete, zu verkaufen Christbnrgcrsttaße 16. Restaurant mit zwei großen Ver- einszimmern billig zu verkaufen. Palm. Lichtenberg, Nummclsburger- sttaße 45._ 1104 Zigarrengeschäft. Eckladen, gute Lage, Mark 1200, umständehalber zu verkaufen, anschließend schöne Woh- nung sür Nehenberus sehr passend Offerten 1. 0. 34, Postamt 4. 181 Dchanklokal, lrnnkbeitswegen, passend sür Parteilokal, billig ver- käuflich. Schöneberg, Brunhildsttaße 12. Möbel. Gelegenheitskauf. Kleiderschrank, Vertiko, Bettstellen, Waschtoilette, Spcisetisch, Stühle, Schreibtisch. Bücherschrank, Nußbaumbüsett.Säulen- spiegel, Garderobenspind, Ankleide- spind, Plüschsosa, komplette Wirt- schuften, Küchcnmäiel. Möbelspeicher Schillingstraße 15/16(Nähe Große Franksurterstraße). 314K' Metallbettcn. prachtvolle, kam plette. Paar 85,00. Becker, Lands- bcrgerstraße 4t. 508K- Speichermöbel Brunnensttaße 1 82, Hos. Gelegenheitskäufe ganzer Woh. nungseinrichtungen wie einzelner Möbel, Säulentrumeau, Taschensosas. Muschelbetten, Englischbctten, Muschel- vcrttko, Teppiche, Muschelschrank 23,—, Spiegel, Spiegclspindcn, Kommoden, moderne Küchen, Mannortoiletten, Ausziehtische, Sosatische und viele andere Gegenstände spottbillig. 452K» Berschtedene bessere Möbel billigst verkäuflichst Speisezimmer, Herren- zimmer, salon, Schlafzimmer. Leder- sosa, Klubsessel, Gastrone, moderne Küche, zirka die Hülste des Werte? I Transport und Aufbewahrung frei! Lothringcrstraße 26, Schönhauser Tor, Ansbewahrungsspeicher. 954b» Metallbcttcn, hochelegant, Kinder- bcttstellen spottbillig Friedrichstraße 46, II links, Ecke Zimmerslraßc. 506K» Restaurant. zwei Kegelbahnen, Vercinszimnicr, Miete jährlich 500 M., Preis 20--0 Mark, sofort zu verlausen. RummelSburg, Friedrichstraße 42. Schanklokal- passend sür Anfänger, Miete 90,00, Familienverhältnis iosort billig veikäustich. Erträgen Lemke, Lippehnerstratze 11._ 1133 Milchgeschäft mit Kolonialwaren verkaust Rixdors, Elstcrstraße 6, 1138 Deifengeschäft umständchawcr billig zu verlausen. Bogs, Tegel, Schulstraße 4. 1124b» Zigarren-Gefchäft, 400,00, sofort verkäuflich Wilsnackerslraße 40. 1130 �illtW« Möbel aus Bersteiaernngen, Auflösungen, Schränke, Vertikos 27, Bettstellen 25,—, Taschensosas 45, hochelegante Salongarnituren, Büfette, Trumeaus 33,—, Bücherschränke 58,—, Schreibtische, Verzugtische, Ledcrstühle, Klubsessel, Ledersosas, bunte Küchen, Kronen, Oelgcmälde, tolossale Aus- wähl billiger Wirtschaften, seltene Ge- lcgenheitSkäuse kompletter Speise- zimmer, Herrenzimmer, Salons. Schlafzimmer, Küchen. Lennert, Lothringerstraße 55. 5t 5K» Wollen Sie wirklich eine reelle Einrichtung oder einzelnes Möbelstück gut und trotzdem preiswert kaufen, so muß man zu Hasemanns Möbel- speicher hingehen I Einrichtung mit moderner Küche zusammen 250 Markt Bin billiger tvie säst alle Möbel- Händler. Durch größere Abschlüsse meiner Lieferanten bin ich imstande, Möbel bis 30 Prozent billiger zu verkaufen, als die Möbel regulär kosten I Einrichtung 250—1500 Mark! Große Auswahl I Besichtigung in 5 Etagen. Speif'ezimmer,, Salon, Herrenzimmer, Schlafzimmer in jeder Preislage! Transport srci. Loth- ringerstraße 26, Schönhauser Tori Geöffnet 8—8, Sonntag 8—2. 953b' Möbel-Gelegcnhcitskäuse Wein- bergsweg 17(Rosenthaler Tor, neben Walhallatheatcr) im Möbelspeichcr. Zum spottbilligen Verkauf gelangen viele hessere und einsache Zimmer- möbcl, ganze Wohnungseinrichtungen, moderne Schlafzimmer, Speisezimmer, Herrenzimmer, Büfette, Schreibtische, SäulcnttumeauS, Bettstellen, Kücheneinrichtungen, Salongarnituren, Plüschsosas, Teppiche, StorcS, Plüsch- Portieren. Lieferung kostenlos. 30K» Möbel. Brautleuten empfehle mein reichhaltiges Lager in Wohnmigs- einrichtungcn zu anerkannt-, billigsten Preisen.-Auch Einzelmöbel. Besichti- gung erbeten, kein Kaufzwang, Möbel« sabrik Otto Gorbahn, Landsberger- straße 82. Kein Laden. 433K» Auktionsmöbel, eleganter Schreib- tisch 28,—, Chaiselongue 18,—.Säulen- trumeaus 30,—, Schlassosa 35,—, Gar- nitur 40,—, Pancelsosa 60,—, Kronen, Oclgemälde, Tcppiche, viele Tausch- möbel, Büfett, Bücherschrank, Umbau, einige gediegene neue Schlafzimmer, Wohnzimincr, Speisezimmer, Herren- zimmer, Salon, Küchen spottbillig. Rasch, Grüner Weg 3, Auktions- annähme. 447� Möbel. Große Auswahl in Klcider- spinden, Vertikos, Sofas, Büfetts, chlaszimmcr, Speisezimmer, Hunte Küchen. Ganze Einrichtung schon von 275 Marl a«. Dresdener- straße l17. 516K» Möbeltilchteret liefert gediegen Wohnmigseinrichtungen äußerst billig Bunte Küchen. Auch Ratenzahlung. Kein Laden, tzarnack, Tiichlcrmcistcr, Drcsdenerstraße 124, nahe Köttbujer Tor. Genossen erhalten 3 Prozent.* Brautpaar kann billig Möbel ....... j Möbekhalle„Norden», Thiele. Zlckerstraßc 120(Gartenplatz). Filiale: Jnvalidensttaße 118(Stettinerbahn), Speicher,— Ricsenauswahl bürgerlicher Wohnungs-Einrichtungen von 200 bis 3000 Mark,— GelegenhcitS-- läuse gebrauchter wie neuer Möbel, spottbillig. Ausbewahrung und Liese- rung, frei._ 214K Möbelfabrik Oranienstraße 172/173, Brautleute, die gediegene Möbel kauscn wollen, sollen nicht versäumen, meine bedeutenden Lager zu besichttgen. Billiger als Händler, Einrichtungcn von 285,00, 438,00, elegante 650,00 bis 5000,00, englis ch es S chlaszimmcr 272,00 eichenes Herrenzimmer, Speisezimmer, Salons, Nußbaum oder Mahagoni, Taschcnsosa 60,00, Trumeau 38,00, Kleiderschrank, Vertiko 45,00, Küchen, moderner Anstrich, 58.00. Verliehene und zurückgesetzte billig. Auch Teil» zahlung._ 403K' Möbcl, S. Grau, Gneisenau- straße 10, billigste und beste Bezugs- quelle. Kaffa und Teilzahlung.* Möbelfabrik, Oranienstraße 58, direkt Moritzplatz. In meinen fünf Etagen stehen komplette WohnungS- einrichlungen in jeder Preislage vom Einfachsten bis zum Eleaanlcstcn. Besondere Gelegenheit biete ich in verliehen gewcienen, fast neuen Möbeln, die bedeutend herabgesetzt sind, Besichtigung erbelen, ohne Kauf- zwang. Auffallend billig verlause ich Chaiselongues 20, Schlassosa 33, Satteltaschensosa 49, Paneelsosa 69, hochelegante Garnitur 75, Säulenttumeau 33, Bettstelle mit Matratze 16, AuSzieh- tisch 18. Muschelspind, Vertiko 30. Gekaufte Möbel können drei Monate koslcnsrei lagern. Teilzahlung ge» stattet. Kein Laden, direll Fabrik. Auch Sonntags geöffnet. Muster» buch gratis._ 2892K* Möbelangebot. Im Anhalter Bahnspcicher Möckernstraße 25, An- Halter Jnncnbahnhof, direkt Hochbahn- station Möckernbrücke, stehen verschie» dene Einrichtungen zum Verkauf. Darunter befinden sich hochmoderne Schlafzimmer, Speisezimmer, Herren« zimmer, auch einzelne Salongarni- turcn, Paneclsosas, Bibliotheken, An- kleideschränke, Nußhavmbüscttc, Äron- zckronen, Oelgeinälde, Schreibtische 28,00, Ruhebetten mit prachtvoller Diwandccke 22,50, wuiiderschönc Säu- lenttumcaus 30,00, hochelegante Salontcppiche, schon t4,00 bis zu allergrüßten Saaltcppichcn, aller- liebste Zimmcrteppiche 8,00, reichgestickte Uebergardinen, SpachtclstoreS, Tüllgardinen, Steppdecken, Salon- bilder, Standuhren, prachtvolle Plüsch» tischdccken 5,00. Bcrschlcdcne Gelegen- Helten, Ucbernahme vollständiger Warenlager, Wirtschaften, Konturs- Massen, Nachlässe zum schnellen Ver» kauf und Versteigerung. Otto LidckcS Anktioiis- und Möbelspeichcr. Kosten- loser Transport. Lagerung. 255K» Kleiderspind 16 Mark, Kommode 9,00, Bettstelle, Mattatze 16,00, AuS» ziehtisch-12,00 verkaust Misch, An- klamerstraße 53._ 1149 Bettstelle mit Mattatze, Kinder- bcttstelle. gut erhalten. Gustav Röder, Mainzersttaße 5 in. 1138 Plüschsöfa. hochelegant, billigst ver- käuflich. Frau Muller, Gubener- straße 6, Hos III._ 126 Kleiderspiud, Wäschespind 14,00, Plüschgarnitur 25,00, Säulenttumeau 30,00, Regulator 5,00, Küchcnsachen, Verschiedenes. Reiter, Wcidenweg 1, PlüichivsaS, reell gearbeitet, mit schönen Bezügen, große Auswahl, billigst. Kahlen, Stallschreibcrstt. 43 I. Plüschdtwan, fast neu, Kottbuser- damin 8, Zigarrengeschäft. 1131 Paneelbrett verkaust Schaffcr, Rixdors, Selchowerstraße 33. 1133 Gpiegelspind, großer Muschel» spiegel 10,00, Muschelkleidcrschrank 26,00, Vertiko, Plüschsosa, Säulen- trumeau. Auszugtisch, Waschtoilette 16,00 verkaust sofort Schuhmann, Waldemarstraße 27, vorn I. 1117 Privatleute verkaufen wegen Platz- Mangel sehr billig gut erhaltenes Kleiderspiud, schönes Plüschsosa, ge» diegenen Ausziehtisch sowie Vertiko. Teitz, Köpenickerstraße 21. vorn IV. Muschelbett,. Mattatze, Tisch zu verkauseu Ravenüstraße 6, Hos II, links._ 11116 Schreibtisch, Taschcnsosa verkaust Emdenerstratze 42, IV rechts. 1130 Mahagoni- Spicgelspind mit Spiegel, wenig gebraucht 20,00, vcr> kaust Linke, Niedcrbarnimslraße 25 IV. Eine Kinderbbettstelle verkauft Furkert, Rixdors, Steliunetzstraße Nr. 35. 1l38 Garderobenspind, groß, 20,00, verzugshalber, nur Sonntags, Berg- straße 47, Kluck._ 1134b Bettstelle mit Matratze zu ver» lausen bei Nagel, Brüsselerstraße 1l, 2. Ausgang,_ 12« Rohrstühle, gebrauchte, verkaust billig Storch, Charlottenburg, Schiller- straße 26. 1140 Verkaufe sofort meine Nußbaum» Wirtschast, Stube und Küche, Winkel- mann, Dresdencrstraße 109, Ouer- gebäude rechts parterre. 146 Bis Mittwoch verkause Kleider- schrank, Vertiko, Plüschsosa, Auszieh- ttfch, Säulentrumeau, Küchcnsachen Dresdcnerstraße 28, Seitenflügel parterre�_ 146 Nusfbaumvertiko, Kleiderschrank, Säulenlrumeau, Plüschsosa billig Prinzenslraße 43, III links. 12l/5 Plüschsofa, Säulentrumeau billig Wiesniewski, Kottbuserdamm 21. Verschieäenes. Bolkssäuger- Gesellschaft, Duett und Solo. Schumann. Ramler. lausen Stallschreibersttatze 43, 1 links, l sttaße 14. 394K» Tiingcr.Gesellschaft„Henry Balzv".! Manteuffelitrußi 41.-ril� 'Üatcntanlpall Wessel.(Bilftbintr. Nl cix- 94a._ 25553»| ciü öcjdjäft taufen ober verkaufen will, wende sich an Voll- ralft u. Co., Elfaffersirasie 21, Amt Ja. �'Q.________ 1453« Lern» die Muttersprache beberrf chen! Erfolgreichen, leicht faßlichen Unterricht in Wort und Schrift der deutichcn Sprache erteilt Damen und Herren (fcparal) auch abends ein tüchtiger und gewiffentmfter Vrivatlebrer. Die Stunde kostet eine Marl. Eine Unter- richtSitunbe wöchentlich genügt Gefällige Angebote lind unter ö. 4 an Erpedition deS.Vorwärts- zurichten. Tanzuntcrrichtk Grupe, Annen sttage Iii. Zum Osterfeft fämllichc Rundtänze 5,00. Vereine�: »kleine Wobnimgen von 20 Mark aufwärts, Soloinerftraße 71. 9396» Toldinerstrasie 8 Vorderwobuung, 2 Stuben. Küche. Balkon. 3t.; Stube. Küche, Balko» 25,00 bei Schnaak._ 3433« Grünthaleeftrafte 42 Vorderwohnung. 2 Stuben, Stäche, 2 Ballone 33,50; Hofwohnung Stube, Küche. Balkon 20,00 bei Stange. 3Z5St' Kleine billige Wohnungen zu oer- mieten Guineaftrasie 4._ f29 Wohnungen zu vermieten Lieben- walderslrasie 26. f29 ölrofic Stube. Kücbe, Klosett, Zu behör, fosoit Pappelallee 76. s,37 Möbliertes zweifenstriges Zimmer, zwei Herren, RüderSdorferftrafze 48 vorn IV. Schälicke.+26 j+reu»dltches möbliertes Zimmer, Fiiedelstrasie 46, vorn III links. ??re»ndltcheS möbliertes Zimmer oder Schlafstelle vermieten, Rirdorf, Hobrechtstrasie 80. Matthäus.+138 Möbliertes Zimmer zu ver- mieten, Hermannstrasie 40 II links. Gemütliches Zimmer, 15.00 mit Kaffee, Schrot, Bredowftraße 28 vorn parterre._+130 ----- Saal 2. Öfterfeiertag frei. Vereinszimmer Annenflrasie 16. Wer Stoff hat? Fertige Herren anzüge 15,00. Wagner, Schneider- Meister, Lichtenbergeritrasie 9. Tlaubendörse Öberschöneweide. Wilhelminenhofittasie 3. 280K« Wafchaustalt, Kleine Wohnungen, Stube, Stäche. sofort zu vermieten. Körlitzer Ufer 5 Grofie Stube und Küche, sofort. 248/14« Zu er+ragen bei Kühn, Reinickendorf rfeiertaa West, Birkensttasie 44. 1061[ Dtube, Küche, Korridor, vorn II, 14,00. Lichtenberg, Blumentalstrasie 22, Balzer.+104 Wasche wird sauber gewaschen, Zreien ge- aken.. L-'" u' ohne Chlor trocknet. Laken, � Leibwäsche, drei Handtücher 10 Pf. Abholung Sonn- abends. Herm. Kuhring, Köpenick. Gartenstrasie 16.__ 4393« Samenhandlung, bei Bedarf empfehle ich mich den werten Lesern des„Vorwärts" unter streng reellster Bedienung aufs beste. Kataloge gratis und franko. Theodor Wiehie, Samenhandlung, Rixdors, Berg slrasie 48._ 4493« Pinndleihe Markusstrasie 27. Bücher, alte, Lexika und ganze Bibliotheken kaust Beyer, Oranien ftrasie 138._ 944b« Bereiusziinmer, grogcö, auch zu ZablfteUeu, Oderbergerslratze 39. Dampfwäscherei. Schneewittchen", Weisiensee, Friedrichslrasie, liefert tadel- lose Wäsche bei denkbar grösiter Schonung und billigster Berechnung in 8 Tagen. Amt Weizenfee 203. Hmnorist frei. Holz, Schüt strafte 56.+29 Bogdanowitz Balkonwohnung. 312.00, berr fchaftlich ausgestattete Zweizimmer. Wohnung 396,00. Jungsttasie 18 (Frankfurter Allee)._ 270/13 Loggiawohnnng. 432,00, moderne Gartenwohnung 252,00. Scharnweber- ftrasie 35(Frankfurter Allee). 270/12 Pankstrafte 47(Weddingbahuhof) zweizimmerige Wohnung 420,00. Zimmer. Freundliches Zimmer sofort, zwei derren. Witwe.Halfpap, Boppftrasie 8, >c>f III.__ 1022b« Möbliertes Zimmer für l oder 2 Herren vermietet Frau Jacobey, Wiefeiifwasie 10, II. Möbliertes Zimmer für einen oder zwei Herren: Baumfchulenweg, Trojanftrnsie 6, am Bahnhof. 707b Möbliertes Zimmer für zwei I Herren, Bad, vermietet Noftizflr. 52, | lV links. 797b» Borderzimmer. feparat, 1 auch 2 .Herren, Badebenutzung, Urbansir. 05. rechter Aufgang II. 681b Volksduett Bogdanowitz fehl Slargarderftrafje 4.+137 Boltvhumorist Dcftreich, Wasier- torstrasie 15.___+46 Vufpo lftern ng. Betimatratze 4,00, Sofa'5,00, auch ausierm Haufe. Hoimann, Neue Slönigstrasie 30. Kunstfrifierfchule, Kursus 20,00, Teilzahlung. Frau Konder, Rosen- tbalerftratze 66.__ 266/17 Bclo linung. Verloren Briefe, Bilder. Abzugeben bei Metto, Zeug- doffiratze 4, III.+1 Fahrstuhlführer- Schule, amtlich! geprüfte Lehranstalt. Alle Systeme. Eventuell Stellung. WilmSftrasie 22, Bürckner, Werkmeister._ 249/4| Wäsche wird chlorfrei gewaschen, st» Freien getrocknet. Laken, Leib- wüsche, 4 Tafcheniüchtr 0,10. Abholung. Liefer ung Mittwoch. Zademach, Köpenick, Elifabethflrnfie 9. 5393 Handwüfcherei, grosie Stücke Leibwäsche, drei Handtücher 0,10. Lib. Holimg Mittivoch. Frau Gcnzler. Köpemck, Grünstrasie 10._ 5403 Bolksfänger- Gesellschaft„Anke' Swin-'münderftrahe 17._+149 Schinr NcrS Volksfänger-Eefell- fchaft, Stetlinerstrahe 57.+146» Bolksqnartctt„Gerhardy", vor- zügliche.Humoristen, Wrangelftr. 22. Saal für Hochzeiten, Ofterfeiertage, schöne VereinSzimmer, Markgrafen- ftrahe 83, Kasino.__ 11016 Spandau. Meiner werten 3und- fchaft zur Nachricht, dah sich mein Geschäft fcho» Weihenblirgerftrahe 48 befindet. Gellhorn, Friseur. 5t5K AdlerShof. Zillen Genoffei! zur Nachricht, dah ich das Milchgeschäft im Haufe Feldherriistrafte 28 käuflia, er- wo, heu habe. Um gütigen Zuspruch bittet Oswald Prenzcl._ 5433 Belobigung. Hierdurch erstatte Ich den Herren Willi Bautz und Paul Krause vom Schwimm- Verein .Vorwärts" und Mtglieder der Retlungsniannfchaft in Berlin ineineu besten Dank, da sie mich am Sonntag, den 22. dieses Monats, in Treptow vom Tode des Ertrinkens retteten. Hans Wahl, Steglitz. tv63b Behandlung aller Kranken durch elettrifches Licht und Naturheilvcr- fahren. Sprechzeit 9—8 abends, eoonn- tags 12—3, billigste Preise, gute Er. folge, zwölfjährige Erfahrungen. Berlin, Weddingftrahc 5, Nattrrhcil- kundige A. PoSncr und Frau. 1024b Laubenlaus, Lichtenberg, ge> pflügtes Ackerland, spottbillig. Bier- Verlag, Alte Jakohstrahe 71. 1129b JJOV Parzellen Lanbenland, guter schwarzer Boden, gratis abzugeben. Franz Grimm, Ronncndamm, Restaurant„Spree-Alhen", Bahnhof Lungfcrnheide. 1052b Teilnehmer für möbliertes Vorder- zimmer. ZyttkowSki, Neichcnberger- Itrahe 22, 3 Treppen rechts, Kottbufer Tor.___ 10486 Teilnehmer fürmobliertes Zimmer Kottbuferslrahe 20. von, III rechts. Hübsch möbliertes Zimmer, zwei Herren, vermietet Kürassierstrahe 20 1. Zwei Herren finden freundlich mödlierteS, zweifenstriges, separates Zinlmer bei Hauke, Lehninerfirahe 7, Hafenheide._ 10386 Zimmer für zwei Herren, 1 1 Mark inklusive, bei Steiner, Süden, Grimm- ftrahe 23 I. 1081b Allein. Freundliches Zimmer für einen Herrn Soldinerstrahe 71, erster "H'ileiiflugci II.____+146 Kleines möbliertes Zimmer, Lehmann. Böllgerstrahe 6, vorn IV. Möbliertes Zimmer, separat, für eine» oder zwei Herren, Rammn- ftrahe 20 I vorn bei W egener.+150 Freundlich möbliertes Zimmer vermietet Günzel, Waldemarstrahe 73, vorm III.._+150 Möbliertes Zimmer an zwei Herren a 13,00 oder einen Herrn 18,00 inklusive. Haupt, Alt-Ttralau lt._ Möbliertes Zimmer frei l. April 18 Mark inklusive. Friedenau, Kaistr- allee 123, Hof I. Malbis. 06lb Möbliertes Zimmer(Herrn) Sldal- berlftrafte 96, III linlS.+147 Möbliertes Zimmer, 15,00, zwei Minuten vom Bahnhof Tiergarten. Cuxhavenerstrahe 10, Prill.+130 Gutes möbliertes Zimmer, zwei Herren, separat, Andreasftrahe 78» vorn III links. 1135b Sofort grohe, leere Stube»er- mietet Kegeler, Rixdors, Steinmetz ftrahe 49, vorn Hochparterre. 11326 Einfenstriges möbliertes Flur zimmer Prlnzefsinnenftr. 29, III rechts Möbliertes, Teilnehmers billi i Dres dcnerstratze 97, vorn III. Men tzci Möbliertes Zimmer zu vermieten Kaden. Luisennfer 36, vorn 3 Treppen. Möbliertes Zimmer sofort oder ersten, Teilnebmer. Bürfchel, Dies. denerstrahe 128/29. Quergebäude II. Möbliertes Zimmer, billig. Dieffenbach ftrahe 30, hochparterre.W Zimmer, neu möbliert, 2 feunrig seiwrat, Gartenaussicht, 25 Mar inklusive. Thiele, Altonaerftrahe 20, Hof 3 Treppen._ 1142b Möbliertes Zimmer für.Herren per 1. April. Steinberg, Stallfchreiber- lttahe 52, III._. 1133b Möbliertes Witwe Wölli, H°i III- Leere Stube, billig. burgerftrahe 59. Zimmer, 13 Mark. itöpenickerftrahe 24. +2 Siloh, Weihen 11196 Möbliertes Zimmer vermietet Eifenbahnstrahe 44. IV rechts_+2 Borderziinmcr, möbliert. gart, Reichenbergerstrahe 50 Baum _______+1 Möbliertes etnfenstriges schönes Hinterzimmer»ermietet Frau Krause, Wendenftrahe 2. 2 Treppen.+1 Gut möbliertes emfenftrigeS Border zimmer preiswert zu vermieten Kö penickerftrahe 147, II links._+1 Möbliertes Eckzimmer, 1 oder Herren, Klogauernrahe 17, vorn IV, Ecke itottbuier Ufer. Zietinsky. Freundlich möbliertes zimmer preiswert Wrangelftrahe 9, IV. zu Vorder- vermieten tl Möbliertes Zimmer, 11,00, Herrn allein, Nostizftrahe 82, III, Bartusch._+109 Himmcr, zweifenstrig, gut möbliert. ikabutz, Stövenickerlairdstrahe 53. f 554.3 Möbliertes, separates Vorder- zimmer, 12,00, Schlicmannftrahe 6 II, Höhns._+137 ArbeitSftubcn, 2 helle, Blnmen- ttahe 25. Zu erfragen im Laden. Möbliertes �innrer fiir 2 Hcrreir BurgSdorfstrahe I l. i'vrn III rechts. Leeres Zimmer, 10,00, Kopen- hagenerftrahe �38, vorn IV rechts.__ Ztmmer! möbliert, Herrn zn ver- mieten. Fleischer, SchönhauferAllee 121. Freundliches Vorderzimmer, Bai kon, zweiten Herrn, 13,00 inllnfive, Hochnrcisterftrahc 20 II.+137 Möbliertes Zimmer.Hcrrcn, 12,00. Dittnranrr, Prinzenstrahe 107, III. Möbliertes Zimmer, Buckowerflrahe 5, I V rechts. Herrn, +46 Möbliertes Zimmer, Teilnehmer gesucht. Franzstrahe 7, Hof, Kanpke. Möbliertes Zimmer, Teilnehmer Naunynstrahe 55, vorn II iinls.+46 Möbliertes Zimmer, 1— 2Herren. Ditwe Westerberg, Bergmann strahe�9f>,�SeiIenfiügcl parterre.+108 Eharlottcnbnrg, Schillerfttahe 2«, möbliertes Zimmer, 18 Mark, ver- mietet Storch.+140 Möbliertes Zimmer, vorn III, Belhanienufer, Horfch, Engelufer 15, Möbliertes Zimmer, ein oder zwei Personen. Bauer. Luisenufer 34. Möbliertes Vorderzimmer für 1 oder 2 Herren vermietet May, Mariendorferftrahe 6, II. 11086 Möbliertes Flurzimmer, 1 auch 1 2 Herren, bessere Schlafstelle, Skalitzer- ftrahe 1, Schön. 10 19b Freundlich möbliertes Zim.ner zu vermieten. 20,—, mit Kaffee, bei Förster, Luifen-Ufer 23(Orauien- piatzsi_ 10306 Teilnehmer m er, 12, laden. an möbliertem Zim- Maybach-Ufer 6, Seifen» _ 10116 Teilnehmer zum möblierten Flur- zimmer gesucht. Admiralstrahe 7, II rechlS(Kottduser Tor). 1072b Möbliertes Zimmer, 2 Herren, vorn, separat, Ruterftrahe 2, Witwe Müller. 10736 Vermietungen. Möbliertes Zimmer, 2 Herren, 1 Waffertorstrahe 62, vorn IV links. Frau l075b Stallung für 1 bis 2 Pferde, Remise, Wohnung, groher Lagerkeller vermieibar. Grol e Frankfurter- ftrahe 116. Garderobengcfchäft. 502K» Möbltertes Zimmer, Schmidt, Urbauftrahe 131._ Möbliertes Zimmer für 1 auch Herren, Bergmannstrahe 106, II 1 links, an der Bellealliancestrahe. Eine Remife, Tirfchauerstrahe. Stube und Küche, Näheres bei Klatt. Möbltertes Zimmer sofort zu vermieten, 2 Herren, GUschiner- ftrahe 62, III links. 10776 Wohnungen. Prächtige Zweizimmer- Ballon- Wohnungen billigst«oldinersir. 32/34. Soldinerfiraiie 9 Borderwohnung, 2 Sluben. Küche, Ballon 32,00; Siube,. Ksichc, Ballon L5�0 bei Elender. 3333» Möbliertes Zimmer, ein oder zwei Herren, Lausttzerstrahe lb, vorn I. Auäfunft Manleuffelstrahe 10 III, Hölzer.___ 1073b Kleines möbliertes Zimmer, Herr, allein, Echaper, BUimenftrahe 45 II '„ f inöblicrt" Pont. Schlafstellen. Möblierte Schlafstelle, Herrn, Lranienstrahe 157, IV(nahe Moritz Platz). Brabant.__+147 Teilnehmer für möblierte Schlaf stelle, Werner, Reichenbergerstrahe 28. vorn III. 10166« Möblierte Schlafstelle,.separat. für Herrn, Michaellirchstrahe 18, Klemmt._______ 4543* Möblierte Schlafstelle für an- ständige Herren zu vermieten Britzer- ftrahe 12, parterre. ZtebnrtH. 8096- S ch lafftelle�Lindenftrahe 35. Ho II. Stoppest____ 10896 Teilnehmer möblierte Schlafstelle für Herren, Fehrbellinerflrahe 29, vom IV. Nofchlc.____ 1 149 Möblierte Schlafstelle für Herrn separat, mit J'.aficc 10,00. Tchcringslrahe 8, Hof III. Krebs. +149 Möblierte Schlafstelle vermietet Michaelis. Wollinerstrahe 35.+149 �Möblierte Schlafstelle fosorl oder später, 12 Mark, Nnppinerftrahe 35 III. Ott.+149 Schlafstelle Boxhagener-Chaussee 11. Gerecke. Quergebäude I. +104 Freundliche Schlafstelle zu ver- mieten, Grünbergerftrahe 18 vom IV. Tank.+101 Schlafstelle, möbliert, für Herrn, bei Lünfer, Hagelbergerftraize 21, Quergebäude IV._+146 Alleinige Schlafstelle Huschle, Chitflianiaftrahc.10.__+146 Frenudlich« Schlafstelle, X oder Herren, Annenflrahc 36, IV rechts. Po' Freundliche Schlaislellc tcsHellwig. ofeuerstrahe 29._+26 Möblierte 2 Herren, je l2,00. fttahc 24, vom II. +26 Schlafstelle, separat, " Schröder, Knuit- +28 Möblierte Schlafstelle. Friedensirahe gl._ Kraack. +26 Parteigenosie vermietet möblierte Schlafstelle. Feste, Fruchtstrahe 81, vom 4.+26 Möblierte Fluizinimer. ftrahe 50, HL Schlafstelle, Herren, •Senger. Laufitzer- _+3 Möblierte Schlafstelle Schnur, Wrangelftrahe 16. vermietet _ fl Möblierte Schlafstelle für ßeneu in vermieten. Slalitzerfttage 20, Hof inks II Treppen, Führer.+1 Schlafstelle» separat. Neumann, Wrangelftrahe 29, vorn HI.+1 Brnnneiistr. 17/18. Flnrztmmer, möbliert, Teil nehmer gesucht. Hohmami, Münch- _ bergerstrahc 20.__+26 Verantwortlicher Redakteur: Georg Tavidsohn. Berlin. Für den Inseratenteil vercmtw.: ThlGlockc, Berlin. Truck u. Bcrlag: Vorwartö�Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer Si Co., Berlin SW» Schlafstelle bei Fr. Engel, Reichen bergerftrahe 124, Hof parterre.+1 Schlafstelle vermietet Wittwe Bolz. Stalitzerstrahe 58.+t Schlafstelle vermietet Witwe Rawengel, Wtttftvckerftrahe 7.+129 Zwei Freunde können wohnen Voltastraße 6. Lelfchiäger.+139 Möblierte Schlafstelle Rixdorf. Sleinmetzstrahe 47, vom, Lehmann. Schlafstelle bei Witwe Stpet, Rix'- dorf, Jägerstrahe 63, oom I.+138 Schlafstelle vermietet Weser- ftrahe 42, vom HI rechts, Rixdors. Gin Herr findet noch freundlich möblierte Schlafstelle, Flureingang, Hantel, Loiigeftrahe 109, linker Aus. gang HI._+26 Schlafstelle, allein. Neun mark, Palifadeiistrahe 57, Schuhgeschäft. Bessere Schlafstelle vermietet Wichmann, Koppenstrahe 65 H.+26 Schlafftckve für zwei Herren, gute Ausficht. 1. April. Jüptner, Jahnstrahe 7, Quergebäude H. 11216 Schlafstelle Adalberlstrahe 3, Koltbuserlor. (Herren) Zieborth, Quergebäude II, am 1lt4b Schlafstelle für Herren Mahren- holz, Qra!iienslrahe3, Quergebäude H. Schlafstelle Manleuffelftrahe 60. vom 1 Treppe rechts, Aufgang II separat._+1 Freundliche möblierte Schlafstelle Reichenbergerstrahe 170, vom Iktzinks, Pfefferkom._+1 Freundliche Schlafstelle für Herren veimielel Duwe, Naunynstrahe 6. 4 Treppen._+1 Freundliche Schlafstelle(Herten) Wendenftrahe 2, vorn IV, (Görlitzcrbahnhofl. Schultz +1 Schlafstelle für( MierLoppenfttagc 48,< wrrn, Witwe öeitcuflügellV. Schlafstelle, zwei Herren, Spon- bolz, Koppenfttahe 90(Schlefischcr Bahnhof).+26 Schlafstelle vermietet Malkowitz. Kopcühagenerslrahe 12._+137 Saubere separate Schlafstelle, ein auch zwei Genossen. Schütt, Prenz lauerallee 23,.Hof I._+137 Möblierte Schlafstelle vermietet Frau Driebe, Schönhauser Allee 152, Seitenflügel III.__+137 Schlafstelle vermietet Hah, Borsig ftrahe 31, I. Quergebäude II. U36b Saubere Schlafstelle für Herrn, 11 Mark intlusive, nahe Alexander- platz. Ncumann, Keibeiflrahe 3. Möblierte< Schlafstelle, Dolgner, Admiralstrahe 38, Quergebäude IV. Möblierte Schlafstelle Schwedter ftrahe 36, I. Peters._+149» Möblierte Schlaf nehmet DreSdenerstraf vom II, Rinaft. Teil 107/108, +147 Freundliche Schlafstelle(Herne) Admiralfttahe 22, vom Hl rechts. Schlafstelle, separat, Horm, Va+cr- torstrahe 63, Seitenflügel III.+46 Möblierte Schla! stelle für Heroen Ritterflrahe 106, Flegel._ linker Zlufgang IV, +46 Möblierte Schlafstelle einen oder zwei Herren Witwe Grabig, Köpe- nickcrstratze 182, vom H._+! Witwe La- 14, zweites _+2 Schlafstelle Herren bedsti, Ärnngelstrahe Quergebäude IV. Schlafstelle, sauber«, an zwei »crrcn vennietct Görlitzer Ufer 35. eiienflügel II, Rügcm__+108 Möblierte Schlafstelle für Herren Ditwe Vogelfänger, Bockhstrahc 44 IV. Alleinige möblierte Schlafstelle Herrn oder Dame, separat, Kalweit, Ehauffecftrahe 101, zweiler Hof IV. billig Mark- '" 1088b Schlafstelle, möbliert, grasenstrahe 69, vom IV link». Schlafstelle für.Herrn, ftrahe 40/41, bei Kuhn. Oranien- 1069b Möblierte Schlafstelle an einen Herm bei Goebel. Friedrichstrahe 250, Quergebäude III link-?._ 10586 Saubere Schlafstelle Herrn, Gitfchinerfttahe 79, rechter Seilen» flügel I. Wehlitz. 1054b Schlafstelle Neu-Kölln am Basier 23, vom parterre.___ 10586 Möblierte Schlafstelle Bennietet Witwe, Naunynstrahe 86, oom I links. Möblierte Schlafstelle für Herrn, Kottbnferftrahe 7, vom IV rechts. Möblierte Schlafstelle einen oder , wei Herren, Stalitzerstrahe 144 II, Frau Rinke._ 1084b Möblierte Schlafstelle anständiges Mädchen, Qranienflrahe 3, Spreen- ber-j. 1085b Sc6lafsteBc7 separat. Rttterstt. 124, Hos Y. Bohnfack. 1087b Schlafstelle für Horm bei Per. zynsky, Qppelnerfttahe 25, vom III. Möblierte Schlafstelle, Fwr- immer, für zwei Herren. Kraut- trahe 34, Dreibrodt.+34 findet anständige Schlafstelle Herr Weinet, Qranienstraßc 109. +1 Bessere Schlafstelle(Herm) 10,00 Dilsnackcrflrahe 11, vom IV linlS. Möblierte Witwe Hülferl, Schlafstelle(Herren) Mulnckstrahe t l. Möblierte Schlafstelle, Herr allein zu vermieten. Rüger, Mariamien- platz 9.(Besichtigung von l Uhr ab). Schlafstelle für Herm vermietet Hirfchberg, Kotlbuferdamm 6, Hof II, �Möblierte Schlafstelle für zwei 34. Herren, Martarmcnstrah« HI links.__ Möbl iert« Schlafstelle. Dms, Jahn vom 1041b sttahe 21, HI. Möblierte Schlafstelle. zwei Herren, oerrnietd AndrcaSsttahe 3, Hof HL +131 einen auch Lüdccke. +26 Schlafstelle, zwei Herren. Meier, Fürstenstrahe 15, Hos IV. 10186 Möblierte Schlafstelle für zwei Hemen vermietet Jenfch, Dresdener« ftrahe 67, vom III._ 130/6 Möblierte Schlafstelle, 2 Herren. Ritterflrahe 118, Seitenflügd IV, Kleefeld. 10366 Schlafstelle für Herrn Waldemar ftrahe 65» IV. Rosenthal. 10316 Schlafstelle, Flnrewgang, Wasser torstrahe 8 I, Schneider._ 10506 Schlafstelle, bejfere, für Herrn, Belle-Alliancestrahe 85. Frau Frixel. Schlafstelle für Herrn Admiral- ftrahe 22 I, Vater._ 10306 Möblierte Schlafstelle, einen oder zwei Herren, fosorl Gneifenauftr. 101 Olfchcwsti.______ 10446 Frciiudlichc. möblierte Schlaf(telle, einen oder zwei Herren. Frau Pfeiffer. �kalitzerstrahc 1.38, vom II. 10326 Solms- Möbl»ertc Schlafstelle ftrahe 24, Hof HI rechts. 666b» Schlafstelle vemuclel Struck, Wrangelftrahe 115, vom L+25 Schlafstelle Herren Lager, Naunynstrahe 71, oom IIL +25 Schlakiiclle für Herren Man teuffclstrahc 12. Quergebäude Fräulein Jonas.+25 Schlafstelle zwei Herren, ticriuictet links.■ Schlafstelle' Hos II, Menger. separat. Fruchtstraße 21, vom IV +25 Liegnitzerftraße 36. +25 vermietet rechter Reich. Lorder- 425 Schlafstelle Urbauftrahe 65, aufgang III. Schlafstelle ftrnhc 50, vom lÖlöblicrtc Schlafstelle zwei Herren Kühne, Lausitzerstrahe 13._+150 iff, Herren Pückler- Frnu Splitt. Freundliche Schlafstelle zu ver- Miele,, Frau Holz, Wendenstraße 2, vorn IV, Görlitzer Bahnhof.+150 Schlafstelle Pückler- sttahe II, Quergebäudc lll links._ Frennblichc Schlafstelle fürHmtn Manteusiclfttahe 9t, vom I rechts. Möblierte Schlafstelle für Herm, Günther, Nannynstrahe 10, vom II. Möblierte Schlafstelle, 2 Herren, Naununstraße 62, vom III, Bohr. Freundliche Schlafstelle bei Hanifch, Hochstestratze 21, vom H.+61 Freundliche Schlafstelle findet 6ie� no, je zum Ersten. Gäben sttahe 9, Hof HI. Klötzel._+120 Teilnehmer für Schlafstelle, Krüger, Gitfchinerfttahe 79, Hof parterre links. Schlafstelle für Herm, Luisen Ufer 40, bei Scholz._ 11376 Möblierte Schlafstelle, Teilnehmer, Skalitzerfttahe 141, Sarge. Möblierte vom I, Wttwe _____+147 Schlafstelle. Flur- für 2. Herren, Lallslrahe35. eingaur. oornIILWWWDWWW FrcundUchc Schlafstelle. 1l25b Sebaftianstrahe 13, Borderzimmer� DaSkoiv, vom 3'/, Treppe. alS Schlafstelle für zwei Herren. Witwe Tauchmann. Wollinerstrahe 67 IV.+137 Herreulogts. Monat 6 Märt Anna Dröleler, Rigasrstrahe 13 vom. Für das am 1. Juli 1908 im Wahlkreis Mainz-Oppenheim zu errichtende Parteisekretariat wird ein Parteisekretär gesucht.?lnfcmgZgthalt 2200 M. Geeignete und befähiglc Genossen lvcrden erslichl, ihre Bewerbung .mit der Aufschrift Parteisekretär bis längstens t. Mai an Unter- zeichneten einsende» zu wollen. Karl Zörgiebel. Krcisvorsitzender. 283/9» Mainz, mittlere Bleiche 611. Zunge Mäeken tvalclrs Lust haben, sich als Verkäuferinnen auszubilden, werden eoBucht. Persönliche Vorstellung zwischen 12 und 1 Uhr. B. Greifenhagen Nachf., Brunncn.tr, ims. Tüchtige Verkäuferinnen m Schuhwaren welche die Branche genau kennen, x zum sofortigen Antritt gesucht. Persönliche Vorstellung zwischen 12 und 1 Chr. B. Greifenhagen Bacbf., Saubere Schlafffelle, Locher- zimmer. für zwei Herm, vermietet Graue, Pctersburgerfttahe 41, vom HI.______+27 Schlafstelle Rubeplaymah« Oif vom IV. �Wilwe Dahn.+29 Möblierte Schlafstelle, einen auch zwei Herren. Schmidt. Hegelerstt. 6, Quergebäude IL_+29 Schlafstelle� allein, Herrn, mit Kaffee 10.00, Petersburg erftrahe 5. vom bei Mauke. +2?. Möblierte Schlafstelle, einen oder zwei Herren. Eichner, Zomdorser- sttahe 58, vom II._+t-7 Möblierte Schlafstelle für Herm Boxhagenerstrahe 31a, vomIV, Witwe Marifo.__+27 Möblierte Schlafstelle. Schub. Simon-Dachsttahe 34, Eingang Sim- plonste II, vom HI, Nähe Warschauer Bahnhof.+27 Mietsgesuche. Junger Mann sucht möbliertes Zimmer oder Schlafstelle, allein. Nähe Baltenplatz. Offerte» mit Preisangabe Schmtdttc, Ebertyfttahe 13.+28 ArbeitsmarktTl Stellengesuche. Suche lohnende Heimarbeit. Reich. Urbanfttahc 65, vom HL+150 Bllnder studlfteaner ditlei um «rbeil. Stüble werden abgeholt und zurückgeliefert. A. Gläier, Mulack- ftrahe 27. 14686 Stellenangebote. Gürtler- und Former- Lehrling stellt ein Karl Millarg, Bronzewareu- Fabrik. Berlin, Äohlerftrahe 20. 432?1 Mechaniterlehrlina. intelligent ttäflig, verlangt Friedekstt. 11. 1070!> Für unfcr Möbclswff- Spezial-Kc- schüft suchen Wir einen Lehrling«r.it guter Schulbildung. Offerte» J. 2 an die Expedition des.LorwäAs". Farmerlehrlinge. Schleife-- lehrlinge, Dreher- und Ziseleur- lchrlinge verlangt Speck, Lützolv- ftrahe 2. 970b Gloscrlehrltng von groher Bau- i gesucht. Otto Zielte, Wilhelm- glaferci gesucht. sttahe 6. 11076 Selbständige Wand verlangt. strafte 36. Malertehrliug verlangt Gitschinci- sttahe 6. 10496 Fliesenleger aus Birth, Dieffmbad!- 10536 Korbmacher auf Rohrarbeit ver- langt Lcitloff, Teltowcrfttahe 31. Bildhauer- Lehrimg verlangt Schrote, Fürstenstrahe 3, 121/2 Berufs- und GclcgcnheitS-Vcr- mittler(Herren und Damen) für omtliche VcrstchcmngSarten sucht Thuringw, Prinzenstrahe 41 1.« S te i n d ru et c rlehrl iug�m d Setzei� lehrling verlangt Jacoby, Kaiser- sttahe ll.___ 249 3 L chrling verlangt Kunst- und Bau- chloffcrci Gotthclf. Prmzesfinnen- ttahe 28. 11266 Aufwartefrau sofort. Rixdorf, Wildcnbmchstrahe 56, Restaurant. Filialletterinne« für Veiiü Zigarren, Bäckerei, Färberei, Kon- !ttÜren verlangt. Näheres Hanin- burcau, Uhlandflrahe 151. 121/1 Lehrmädchen für Fabritallon gen monatliche Vergütung von 24 Mark oerlangt. Karl Äneuer. Kommandanlenstrahe 3/4. 10626 Mädchen für Nachmittag zu leichter Arbeiten gesucht. Damenhutfabril Pappenhelm, Leipziger sttahe 5l II. Botensranru finden dauernde und sehr lohnende Bcfchäftigung(Tour Sttalau/, Soraucrfttahc 20, Laden. Botenfrauen finden dauernde und ehr lohnende Beschäftigung Pol;-- damerstrafte 83, Laden. 120/17» Frauen zum Zeitunglragen der- langt Kroncnstrahc 65._ 10176« Botenfrauen finden dauernde und sehr lohnende Befchäftigmig Schützen sttahe 24/25,* Im Arbcitemark» durch besonderen Druck hervorgehobene Anzeigen koste« SO Pf. die Zeile. Die Maschinenfabrik der Skoda- werke, Slktiengesellschaft i. Pilsen. nimmt eine gröstcrc Anzahl tüchtiger Eiseudreher Anmeldungen an die Olrektion Skodawerke A.. O. in Pilsen. 120,11- Ghtung! Achtung! Klavierarbeifer! Segen enonner Lohnabzüge haben die Kollegen der Fabrik Veakeid die Arbeit niedergelegt. Wegen dieser Differenz ist auch der Zwischen- meisterbettieb von E. schien ncr, Rixdors, Pflügerstr. 52, gefp-rrt. Zuzug ist streng feruzuhaUeu l Bereinigung» der Mnfikinstrnmrnten-Arbctter. veulseher iolzarbeiler-Verbanii. iehtiiog! Bautischler. Wegen Lohndifferenzen ist die Firma Sprotte, Slnrfnrstenstraftc 18, gesperrt. Die Ortsverwaltung.