Nr. 43. Grscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Bierteljährlich 8,30 Mart, monatlich 1,10 m, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. In der Post- Zeitungs- Preisliste für 1898 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20$ fg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochens tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vors mittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonntag, den 19. Februar 1893. Der neue Jahresbericht des badischen Fabrik- Inspektors anderswo. Kurz " vereine. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. " erfreulich", sodaß hier nicht der gleiche Grad von Reinlich daß sich die Arbeiter bei dem Verkehr mit der Gewerbes feit, Ordnung und häuslichem Behagen möglich ist", wie aufsicht nur so allein vor Maßregelungen schützen können. faßt man alle diese Züge zusammen, Desto merkwürdiger muthet es an, daß es Dr. Wörrishofer so erhält man ein so trübes Bild vom vergangenen Jahre, für nöthig befindet, zu betonen, es müsse von den Führern ist über das Jahr 1892 soeben erschienen, also noch früher, daß es ein wahres Glück für Herrn v. Bötticher ist, daß der Arbeiter verlangt werden, daß auf ihrer Vergangenheit als bisher, zur Beschämung aller anderen deutschen Bundes der Bericht nicht schon vor 4 Wochen erschien. Der Herr fein Matel ruht, da diese Organisationen mitunter in staaten, die immer erst eine möglichst lange Zeit im neuen Staatssekretär hätte sich sonst sehr wesentlich in seinen dienstliche Beziehungen zu der Fabrikinfpektion treten". Jahre verstreichen lassen, ehe sie die weit inhaltsloseren Aeußerungen modifiziren müssen; denn nicht Arbeiter- Dr. Wörrishofer sollte doch wissen, daß die Arbeiter Berichte ihrer Aufsichtsbeamten veröffentlichen. Der neue gruppen, die früher schon in prefärer Lage waren, sind organisationen, und zwar nicht etwa, weil sie mit badische Band ist reichhaltiger, denn jemals, er enthält zum von der Krisis des Jahres besonders berührt worden, Behörden in dienstliche Beziehungen treten", sondern weil fie ersten Mal eine erschöpfende Arbeiterstatistik, wie sondern gerade die Klasse der bestbezahlten und sozial das Bestreben haben, die Arbeiterintellet. sie bisher nur Sachsen hatte, und er ist angefüllt mit inter- höher stehenden Arbeiter" wurde z. B. in Mannheim in tuell und moralisch zu heben", wie er selbst einige Säge effanten Einzelheiten über die Hindernisse, welche das badische ihrer ganzen Lebenshaltung herabgedrückt und in vielen vorher sagt, alle bemakelten Persönlichkeiten weit ängstUnternehmerthum der Einführung der neuen Arbeiterschuß- Fällen der direkten Noth preisgegeben". Wie will man jetzt licher von sich fernhalten, als irgend welche BourgeoisBestimmungen vom vorigen Jahre entgegenseßte. Er enthält im Reich den außergewöhnlichen Nothstand" definiren? auch die nöthigen diplomatischen Komplimente und Reverenzen, Das andere werthvolle Kapitel des neuen Berichtes Es war also nicht nöthig, den ungereimten Anklagen die ein Beamter der jetzigen Machthaber nun einmal vor betrifft die Durchführung der mageren Vorschriften der des rheinisch- westfälischen Abg. Möller in einer der letzten edel" oder„ vornehm" denkenden Unternehmern machen muß. legten Arbeiterschuh- Novelle in Baden. Dr. Reichstags- Sigungen zuvorzukommen und sich wegen des Aber er giebt den Rapitalisten bei aller verbindlichen Form Wörrishofer ist gewiß mit aller Energie vorgegangen, die Verkehrs mit Hänsler rein zu waschen. Niemand hat doch auch gehörige Billen zu schlucken, und so sollen uns die ihm seine Stellung erlaubte. Und doch Und doch wie hat das größere Kraft, räubige Schafe prompt auszustoßen, als die nebenfächlichen Beruhigungszuthaten nicht weiter stören. Unternehmerthum alle Schutzvorkehrungen wieder von vorne organisirte Arbeiterschaft, und sie braucht keine Mahnungen Ueber die wirthschaftliche Lage der Arbeiter in Baden herein zu durchlöchern gewußt! Die Aufsicht der Polizei in dieser Beziehung. Sie hat umgekehrt allein bewirkt, daß bringt der Verfasser des Berichtes, der als weißer Rabe auf dem Lande, deren Abhängigkeit von den örtlichen wir eine Fabritinspektion bekommen haben, ihr verdankt unter den deutschen Fabrikinspektoren bekannte Regierungs- Interessen der Bericht direkt andeutet, ließ bezüglich der Dr. Wörrishofer seine besten Anregungen zur Weiterbildung rath Dr. Wörrishofer, Thatsachen bei, die unsere Kinderarbeit wieder alles zu wünschen übrig; Pausen der Arbeitergesetzgebung, und sie wird umgekehrt in ihm gute Reichsregierung und ihre Stellungnahme zum außer wurden nicht eingehalten, Kinder in Bigarrenfabriken und stets denjenigen der deutschen Fabrik- Aufsichtsbeamten schätzen gewöhnlichen Nothstand" in furchtbarer Weise nachträglich Biegeleien unmenschlich ausgenützt. Der elfstündige Marimal- und achten, der bisher das größte Verständniß für seine blamiren. Besonders aus Mannheim werden Arbeiter arbeitstag für Arbeiterinnen wurde theilweise nicht gehalten, wichtigen Obliegenheiten entwickelt hat, auch im Jahre 1892 entlassungen und Lohnreduktionen gemeldet. Aus der Textil- theilweise durch nicht weniger als 248 Bewilligungen von wieder, wie sein neuester Bericht im übrigen zeigt. branche werden Hungerlöhne der Arbeiterinnen( 5,44 9. Ueberstunden an 162 Fabrifen mit insgesammt 147 089 Stun für 9 Tage angestrengter Arbeit!) mitgetheilt, die es be- den durchlöchert. Familienmüttern wurde die Ents greiflich machen, daß in der Ernährung der Arbeiter lassung eine halbe Stunde ficherlich noch eine Anzahl von Mißständen vorhanden ist", direkt verweigert, der Arbeitsschluß am Sonnabend Nach5½ vor der Mittagspause um mit dem Bericht zu sprechen, auch auch wenn die mittag 5 Uhr für Frauen führte sich am schwierigsten Politische Leberlicht. Berlin, den 18. Februar. Arbeiterfrauen noch häuslicher" wären, als sie der ein". Zur Nachtzeit wurden Arbeiterinnen in zwei Fällen badische Aufsichtsbeamte mit den dortigen Frauenvereinen verbotenermaßen beschäftigt. Und dann die Arbeitszufammen machen will. Unvermittelt daneben steht die ordnungen! Sie wimmelten nach dem Bericht von Be- Aus dem Reichstage. Rann das Alters- und Jus ziffernmäßige Feststellung, daß auf 126 296 Fabritarbeiter Stimmungen, welche mit ausdrücklichen Vorschriften des validengeset wieder beseitigt werden, oder müssen wir es in Baden nicht weniger als 41 491 weibliche, also ein volles Gesetzes im direkten Widerspruch standen oder doch auf behalten? Darum drehte sich heute die Debatte. Von dem Drittel, tommen. Ist es denn so schwer, daraus allein Umwegen eine verschiedene Bemessung der gegenseitigen freifinnigen Abgeordneten Dr. Barth wurde, gestüßt auf die schon die mangelhafte häusliche Bildung" der Proletarier- Rechte und Pflichten einzuführen suchten". Dieser Abschnitt zahlreichen Petitionen aus Bayern und anderwärts, welche mädchen und Frauen zu erklären? 14 pCt. dieser weiblichen ist für die Agitation besonders lehrreich und werthvoll; die Aufhebung des Gesetzes verlangen, oder doch eine solche Arbeiterinnen find jugendliche unter 17 Jahren, 28 pSt. Genossen aller Orten können mit seiner Hilfe in vielen Veränderung, daß von dem wesentlichen Juhalte nichts verheirathet oder verwittwet, der größte Theil der übrigen Fällen feststellen, wo ihre Arbeitsordnungen noch Unter- mehr übrig bleibt, dem Verlangen Ausdruck gegeben, nach steht zwischen 16 und 20 Jahren, in denen die häusliche nehmerübergriffe enthalten. Und unsere Enquete, deren Mitteln und Wegen zu suchen, wie der allgemeinen UnThätigkeit" gelernt werden müßte, wenn-ja, wenn die Bearbeitung freilich etwas länger dauert, weil wir es mit zufriedenheit mit dem Geseze abgeholfen werden könne. Noth des Verdienens nicht wäre! Und dabei ist die Zahl 4000 Arbeitsordnungen aus ganz Deutschland zu thun haben, Im umgekehrten Verhältniß zu der Stimmung der Unterder beschäftigten Kinder mit infolge des industriellen der badische Beamte aber nur mit 900, wird noch ganz nehmerkreise im Lande wollte keiner der nachfolgenden Rückganges", wie der Bericht sagt, von 2356 auf 593 andere Dinge an den Tag fördern. Redner aus den bürgerlichen Parteien so weit wie Herr gesunken, die der jungen Leute von 11 423 auf 10 887. Den Arbeiterorganisationen läßt der Barth gehen und das Gesetz wieder beseitigen. Zwar Also Elend in der Fabrik und Elend außerhalb der badische Fabrikinspektor auch dies Mal alle Ehre wider merkte man es allen Rednern an, viel Vergnügen macht selben. Es giebt aber feinen außergewöhnlichen Noth fahren, die ihnen gebührt. Er heißt die Bildung einer ihnen die„ Krönung der Sozialreform" gerade nicht, aber fie stand! Natürlich fand der Beamte auch das Bild in den Kommission für den Verkehr mit dem Fabrikinspektor, die zogen diplomatische Wendungen der offenen und ehrlichen Wohnungen der Arbeiter, die er speziell im Schwarzwald- auf die Anregung des Vorwärts" hin auch in Mannheim Sprache des Abgeordneten Barth vor. Ein Stück Humor distrikte Triberg mit dem Bezirksarzte untersuchte, wenig erfolgt ist, durchaus willkommen und erkennt ganz richtig, ist es, daß der Redner unserer Partei, der doch durch das Feuilleton. Nabrua verboten.) " [ 19 Haus des Advokaten war der Sammelpunkt aller derer, die auf sie entgegenwirke. Kürzlich hatte er aber eine Vers in der Gesellschaft am gebildetsten waren, und in Er- änderung bemerkt, welche ihn unruhig machte. Er fürchtete, mangelung einer freien Bresse fonnte es für die Verschwörer daß der unglückselige Moment, der ihm Schrecken einflößte, feinen besseren Ort geben, wo sie etwas über die Ansichten näher kam, und jetzt, wie er vor dem geöffneten Buche saß, und Gefühle derer, welche die öffentliche Meinung Sankt litt seine Seele unter dem dumpfen, nagenden Schmerz der Hilflosigkeit. Die Laufbahn eines Nihilisten. Petersburgs vertraten, erfahren konnten. Einige unter ihnen schlossen mit seiner Tochter, die sie augenscheinlich als zufünftiges Mitglied ihrer Partei be trachteten, ein Freundschaftsbündniß. Kapitel VIII. Eine neue Genossin. Andrej entschloß sich anders und hielt es für besser, gerade nach Lena's Zimmer zu gehen, anstatt durch den Bark nach seinen Freunden umher zu streifen. Sie würden wahrscheinlich zum Abendessen nach Hause kommen, wenn sie nicht schon zurückgekommen waren. Von S. Stepniat. Autorisirte Uebersehung. Der alte Rechtsgelehrte war weitsichtig genug, um zu Frei ins Deutsche übertragen von Bertha Braun. befürchten, daß ihre Erwartungen wohl begründet seien, Ein wichtiges Ereigniß, welches vor drei Jahren statt und daß der Tag herannahen würde, an dem sein geliebtes gefunden hatte, trug viel dazu bei, seinen unbestimmten Kind in den bodenlosen Abgrund, welcher so viele Opfer Sympathien Festigkeit zu verleihen. Repin war in einer verschlang, geschleudert werden würde. Er hätte sein Leben der früheren politischen Untersuchungen, als den politischen hingegeben, um sie zu retten, aber er sah keinen Ausweg. Dieser Sonntag schien für ihn ein Tag der EntVerbrechern noch Advokaten beigegeben wurden, aufgefordert Etwa ihr verbieten, die Verschwörer zu sehen und versuchen, täuschung zu werden. Sie waren nicht da und hatten die worden, zur Vertheidigung zu erscheinen. So wurde er mit jeden Verkehr mit ihnen zu verhindern? Es war ihm aber Beit ihrer Rückkehr nicht bestimmt. Doch beschloß er, sein feiner Klientin Sina Lomowa, einem herrlichen, gebildeten moralisch unmöglich, sie zu zwingen, diese Leute zu meiden, Glück zu versuchen und zu warten. Mädchen, und mehreren ihrer Gefährten bekannt. Seine ebenso ihnen aus dem Grunde seinen Beistand zu versagen, Lena hatte ein recht großes Zimmer in dem oberen theoretischen Neigungen wurden durch die warme persönliche weil ihn dies eines Tages in Ungelegenheiten mit der Sympathie, welche er mit diesen braven und muthigen Polizei bringen konnte. Was nügten übrigens Verbote und Stockwerk, welches zwar mangelhaft ausgestattet war, aber jungen Leuten fühlte, bestärkt. Als acht Monate nach dem künstliche Ausschließung, wenn die Ansteckung in der Luft eine freundliche Lage hatte. Eine große Afazie hing über brafonischen Urtheilsspruche, welchen er als höchst ungerecht lag. Manche Eltern hatten diesen verzweifelten Weg ein- dem Fenster, ihre zarten Blätter schwebten in der un betrachtete, Sina entfloh und ihm in seiner Wohnung zu geschlagen, aber mit welchem Erfolge? Ihre Kinder bewegten Luft. St. Petersburg einen Besuch abstattete, empfing er sie mit empörten sich gegen ihre Autorität und trennten sich von Andrej öffnete das Fenster und ließ den frischen Duft offenen Armen und bot ihr Obdach und alles, ihnen in Feindschaft und Verachtung. Nein, mochte es zum vom Garten und dem unten gelegenen Felde einströmen. was sie bedurfte, an. Gina verbrachte thatsächlich Schlimmsten kommen, seine Tochter sollte ihn nie als einen Das Landhaus stand am Ende des Dorfes. Es grenzte an mehrere Tage in seinem Hause, bis sie sich mit Feind betrachten. Er legte ihrer Freiheit feine Schranken eine weite Ebene, welche mit einigen Sträuchern bes Repin's Beistand mit ihren früherrn Gefährten, auf, sondern verließ sich auf den moralischen Einfluß, deckt war und von einem schmalen Nebenwege, der zu welche als llegale" in der Hauptstadt lebten, in Ber- welchen er über sie erlangt hatte, um fie vor einem Schritte, einer Häusergruppe führte, gekreuzt wurde. Dies machte bindung gesezt hatte. den er für leichtsinnig hielt, und der nichts Gutes versprach, in Verbindung mit dem grünen Lichte eines kleinen BirkenDurch Sina wurden Repins unter anderen mit Boris zurückzuhalten. Eine zeitlang schmeichelte er sich, daß er sie wäldchens einen wahrhaft malerischen Eindruck. Maiewstn. den Sina bald darauf heirathete, bekannt. Das erfolgreich in Schrauten balte und dem äußeren Einflusse Die flaren Nächte der St. Petersburger Sonnenwende wurde Es wäre interessant zu wissen, ob Exzellenz Miquel, auf den diese Maßregel zurückgeführt wird, die Genehmigung des Bundesraths dazu eingeholt hat. Gejez der Boden bei den Arbeitern entzogen werden soll von neuem furchtbare Opfer von der stenerzahlenden Volks- I muß die Hälfte der dazu Beorderten von 9-2 Uhr, und und zu deren Vernichtung ja das ganze Werk ersonnen masse und reißt die im bürgerlichen Leben stehenden, ge- die andere Hälfte von 2-6 Uhr im Ministerium der sich auf das entschiedenste gegeur die dienten Wehrmänner aus ihrer Thätigkeit heraus, sintemal Finanzen anwesend sein, um mit Arbeiten beschäftigt zu Möglichkeit aussprach, das Gesetz wieder aufzuheben.„ die tödtende Kraft des Geschosses" und die Handhabung werden, die durchaus nicht dringlich sind, so daß sie an Zwar denkt man in unserer Partei über den Werth des Gewehrs durch zeitraubende Uebungen erst erprobt und jedem anderen Wochentage erledigt werden können. des Gesetzes, und besonders über den übertriebenen gelernt sein wollen. bureaukratischen Charakter und die viel zu geringen Rentensätze desselben noch genau so, wie bei der Berathung Wie's gemacht wird. Seit Wochen hat die Wahl und Annahme, aber jezt, wo die Arbeiter bereits ihre Bei prüfungs- Kommission die Wahlen der Abgeordneten von Herrn Eugen Richter und den anderen Sozialistenträge geleistet haben, ihnen die dadurch gewonnenen Rechte Reden und Möller schon für ungiltig erklärt und sind die zu estamotiren, dagegen legte Bebel mit Recht entschiedenste gedruckten Berichte in den Händen der Abgeordneten. tödtern ins Stammbuch. Noch einmal erörtert die die Verschleppungspolitif Verwahrung ein. Weiter brachte derselbe die hie und da Früher haben Abgeordnete, deren Mandate in solcher Weise Bossische Beitung" auftauchenden Pläne zur Sprache, die Gelder des Invaliden- in Frage standen, es meist vorgezogen, dieselben freiwillig ber Reichstags- Mehrheit in Sachen der Militärvorlage und fonds Privatunternehmern zum Bau von Arbeiterwohnungen niederzulegen. Da die Herren von Reden und Möller führt in trefflicher Weise über die Zukunftsstaatsgegen geringen Zins zur Verfügung zu stellen. Nach den nationalliberal sind, kann bei ihnen von einer solchen poli- Debatten folgendes aus: heute in bezug auf diesen Punkt von den verschiedensten tischen Delikatesse natürlich keine Rede sein. Das GegenRednern abgegebenen Erklärungen dürften es sich die Vor- theil trifft zu. Da sich die Entscheidungen durch das Haus stände der Alters- und Juvalidenanstalten doch überlegen, Gelder an Unternehmer zu dem angegebenen Zwecke zu geben. Gut ist es aber, daß die Sache angeregt wurde, und aufpassen heißt es immer noch. " Daß die Sozialdemokratie durch eine solche Debatte nicht vernichtet werden fann und auch diesmal nicht vernichtet worden ist, dürfte gleichfalls feine neue Entdeckung sein. Denn diefelben Erörterungen sind schon seit Jahrzehnten in Wort und Schrift in der mannigfaltigsten Weise gepflogen worden. Wissenschaftliche Wahrheiten durch öffentliche Disputationen zu finden, hatte im Mittelalter, wo man auf die Autorität der Bibel und der Kirchenlehrer schwor, allenfalls einen Sinn. Heute, wo man die immanenten Geseze der Dinge zu ergründen sucht, tann man durch eine mehr oder weniger ent: widelte rhetorische Fertigkeit die Wissenschaft Deshalb nicht bereichern oder zur Umfehr bewegen, weil man damit die Dinge selbst nicht ändern fann. Es wird also immer dabei bleiben, daß man bei den Verhältnissen den Hebel einsetzt, wenn man eine günstige Gestaltung der Dinge bewirken will. Wir zweifeln nicht, daß der Reichstag in seiner großen Mehrheit derfelben Ansicht ist. Wenn diese Debatte trotzdem so lange hinausgezogen, wenn dann noch die nicht weniger unfruchtbaren Erörterungen über den russisch- deutschen Handelsvertrag daran geknüpft wurden, und wenn die Regierung diefen Debatten geduldig zusah, so fragt man sich: Was hat das alles für einen 3wed? Und dieser Zweck liegt unferes Grachtens auf der Hand. Die eigentliche Frage, un die es sich heute handelt, ist die Frage nach der Zukunft Der Militärvorlage der Militärvorlage. Das ist jetzt wichtiger als alle Debatten um den sozialdemokratischen Zukunftsstaat, und das Volt verlangt darauf eine Antwort. Seit länger als einem Vierteljahre ist die Militärvorlage in der Presse, im Barlament und in Versammlungen erörtert worden. Alle Parteien haben dazu wiederholt Stellung genommen und heute ist die Sache dunkler als je. Die Militärkommission tagt bereits über einen Monat und noch ist man nicht einmal in der ersten Lesung über den§ 1 der Vorlage hinausgekommen. Wenn die Erörterung in demselben Zeitmaß weiter geht, so ist eine Erledigung dieser Frage in absehbarer Zeit überhaupt nicht zu erwarten. In der Schwierigkeit des Gegenstandes liegt dieser Aufwand von Zeit sicher nicht begründet. Denn nichts ist einfacher, als zu einer bestimmten Stehung zu dieser Vorlage der verbündeten Regierungen zu kommen. Wenn die Regierung den Standpunkt, den die Mehrheit des Reichstages einnimmt, als undistutirbar und unannehmbar bezeichnet, so scheint die Lage feiner weiteren Klärung zu bedürfen. Wird trotzdeni weiter diskutirt und berathen, wird durch die Erörterung gang nebensächlicher Dinge im Plenum die Verschleppung der eigentlichen Frage begünstigt, so ist nur eine Möglichkeit vorhanden, daß im Hintergrunde gearbeitet wird, die Opposition umzustimmen. Die einzige Partei, die hierbei in Frage komment tann, ist das Zentrum Für das Volk selbst bedeutet eine solche Zaktit der Verschleppung und des Kompromisses eine nicht wieder gut zu machende Hintergehung. Und man wird sich nicht wundern dürfen, daß die Sehnfucht nach dem Zukunftsstaate, fo fehr er in Dunkel gehüllt sein mag, im Volte um fo größer wird, je weniger ihm die Zustände im heutigen Staate behagen." nicht mehr gut länger hinausschieben lassen, sind die Herren auf ein neues Mittel der Verzögerung verfallen. Sie haben nämlich an den Heichstag von ihren Freunden aus Hörde eine Petition einsenden lassen, in der die Petenten be streiten, daß die beschworenen Aussagen der ver Mit allen Mitteln arbeiten die Offiziösen, um der nommenen Beungen der Wahrheit entsprachen, und diese Militärvorlage auf die Beine zu helfen. Ihrem Morgen- Petition steht wunderbarerweise nun auf der Tagesordnung blatt vom 18. d. M. giebt die Norddeutsche All- der nächsten Sigung der Wahlprüfungs- Kommission. Man gemeine Zeitung" eine prunthaft angekündigte Be- muthet also dieser Kommission zu, die ganze Proteftsondere Beilage" bei, die einen schwatschweifigen angelegenheit, welche sie schon drei Mal durchberathen hat, Bericht über die in der Berliner Victoria- Brauerei am noch einmal zu erörtern. Bäher kann der schlimmste Geiz 15. 63. Mts. abgehaltenen Profefforen Versammlung zu hals an seinem zusammengeräuberten Besitz nicht hängen, gunsten der Militärvorlage enthält. Glaubt die Pindterin, wie Herr Möller an seinem Mandat, das allerdings auch daß sie mit solchen Mäßchen auch nur einen Hund hinterm nur mit den unsaubersten Mitteln errungen wurde. Helfen Ofen hervorlockt? Was ein Brotvertheuerer wie Nobbe, wird es den Herren freilich nichts, ob eine Neuwahl früher ein preußischer Geschichtsklitterer wie Delbrück, ein ver- oder später stattfindet, Herr Möller wird den Wahlkreis stöckerter Wenn" und Aber"-Defonom wie Adolf Wagner Dortmund nicht wieder vertreten, so viel steht fest. fagen, wiegt für alle volksthümlich Gesinnten, wiegt für die Aus Herrn Miquel's Wirksamkeit. In dem neuesten ausgepowerte, zu neuer Schur außersehene Masse leichter als Hefte des Sozialpolitischen 8entral eine Federflocke. Das Lustigste bei diesem verspäteten Fastblatte 3" veröffentlicht Dr. Jastrom einen sehr benachtsspiel war, daß Adolf Wagner, überall und jederzeit ein widerspänstiger Eingänger, den fatten Großbürgern, achtenswerthen Aufsatz über die Grund-, Gebäude- und Gedie in der Victoria- Brauerei seine Korona bildeten, unter deren merbesteuer im neuen preußischen„ Kommunalabgaben- Gesez" Entwurf. Er behandelt darin u. a. auch die Wirkung der eifigemSchweigen" das, Gewissen" zu schärfen unternahm, gegen den Eigennutz der Besitzenden wetterte, den Herrenhäuslern, die auf die Bevorrechtung der Besitzenden zugeschnittenen gegen die 4 pt. der Einkommensteuer zu putschen versucht, lassenwahl- Politik und bemerkt dazu:„ Die gemeindie Leviten las und die Forderung aufstellte, daß bei jeder fame sozialpolitische Folge dieser Verkettung fann nur die Militärvorlage die Quote festzuseßen sei, die auf die be- fein, daß staatliche und kommunale Sozialpolitik noch sitzende Klasse zur Deckung der Ausgaben zu legen sei. stärker als bisher den Bevölkerungsschichten ausgeliefert Diese Ausführungen sind aber eitler Firlefanz, so lange wird, welche an ihrer Vereitelung das größte Herr Wagner die Bourgeoisie nur kritisirt, um am Ende Interesse haben, und daß der geringe Zusammenhang Serselben Bourgeoisie die Macht zu erhalten und zu sichern, zwischen Bertretern und Vertretenen, der in Breußen allen als eine Art jozialpolitischen Hofnarren der falls noch besteht, noch stärker als bisher ins Schwinden Rapitalistentlasse, der seinem Herrn ab und an gebracht wird." Die Agrarier wissen, warum sie dem Herrn die Wahrheit sagt, ihm aber gemächlich weiterdient. Alle Finanzminister so gewogen find, und Graf Mirbach betont Die reaktionären Reden sind das Papier nicht werth, worauf nicht ohne Grund das Fehlen jeden Mißklangs in dem sie gedruckt sind. Im Uebrigen gehen die Universitätlehrer, Verhältniß der„ Edelſten und Besten" zu dem alten MitDekonomieräthe, die Generallieutenants und die anderen gliede des Kommunistenbundes. Hurrah- Patrioten Hand in Hand mit den unpolitischen" Sie können das Lügen nicht laffen die SparKriegervereinen, wie z. B. der Kölner Krieger agnesler. Jeßt, da ihnen zum Theil durch die Kritik verband, welcher den Reichstag mit einer Petition für aus dem eigenen Lager- die Riesenblamage zum Bewußtdie Mehrbelastung der Steuerzahler heimgesucht hat.- sein kommt, die sie mit der vernichtenden" Bukunftsstaatsdebatte sich bereitet, verfallen fie auf die unsäglich alberne Beschwichtigungspülverchen. Die von der Regierung Ausrede, die Sozialisten hätten durch ihr Gerede vom Zuabhängige Militärische und politische Korrespondenz" er- funftsstaat dem Reichstag die Debatte aufgezwungen! Das klärt, daß man an zuständiger Stelle" an eine Neu- find zwei Lügen auf einmal. Erstens haben die Sozialbewaffnung unseres Fußvolts zur Zeit" nicht denke. demokraten die Debatte nicht veranlaßt( obgleich fie ihr Vielmehr hätten alle bisherigen Bersuche mit kleinkalibrigen natürlich nicht aus dem Weg gingen), sondern sie ist na ch ,, Väter" und ,, Söhne". Weshalb sind die Junker Gewehren bis zu 5 Millimeter nur ergeben, daß die deutsche Verabredung und im Einverständniß mit Feinde der Sadiengängerei? Nicht etwa weil der Heeresleitung mit dem gewählten Kaliber von 7,9 Milli Regierungsvertretern vom Baune gebrochen worden Bug nach dem Westen die schollenpflichtigen Landarbeiter meter sehr zufrieden sein kann, und daß auch mit dem zu befanntem politischen Zweck- Und die zweite aus ihrer Hörigkeit erlöst und die schrankenlose Ausbeutung Zukunftskaliber nicht unter 7,5 bis 7 Milli Lüge ist, daß die Sozialdemokraten jemals als Partei ernst der Landwirthschaftlichen Arbeitskräfte einigermaßen einmeter herabgegangen werden dürfte." Hauptsächlich find haft von einem Zukunftsstaat" geredet hätten. Das ganze dämmt, nicht weil die regelmäßige Wanderung ihnen die die Haltbarkeit, Dauerhaftigkeit und Kriegsbrauchbarkeit der Zukunftsstaats- Gerede geht von den Sparagneslern aus, wohlfeilen Hände" entzieht. Die„ Kreuz- Zeitung" giebt Waffe, sowie die noch nicht gelöste Pulverfrage für kleinere und die sozialdemokratische Partei hat allezeit von bündigen Aufschluß. Nach dem Abgeordneten Dr. Barth," Kaliber hierfür bestimmend gewesen. Auch fragt es sich, dem Tag ihres Entstehens an bis zum Beginn der Bachem erklärt das Blatt der Großgrundbesizer, ist es ein wie sich bei kleinerem Kaliber die tödtende Kraft des und Richter'schen Reichstags- Kapuzinade- den Zukunftsstaat Menschenrecht", daß die armen, vielfach ganz unerfahrenen Geschosses zu der entgegenstehenden Lebendigen Kraft in das Reich der Träume, und die Zukunftsstaats- Frager und unwissenden Leute sich in der Fremde ruiniren! Wer verhält?" Abgesehen davon, daß die Waffentechniker schon in das Reich der Narren verwiesen. fie davon abhalten möchte, ist ihr" Feind". Ja, wie der schwierigere Aufgaben bewältigt haben, zeigt doch auch diese " " waven bereits vorüber, doch hielt die klare Abenddämmerung noch lange vor. welche Schreibübung der Beruhigungs- Kriegshofräthe, daß neue Sabbathruhe in den Ministerien? Wir erhalten Vater der Feind" des Sohnes ist, den er nicht den Ausgaben so sicher kommen werden, wie die Schwalben im die kaum glaubliche, jedoch aus sehr guter Quelle stammende Versuchungen der Weltstadt preisgeben möchte." Leuz. Das Zukunftskaliber", ob es nun 5 oder 7,7 oder Mittheilung, daß ein Theil der Beamten des Finanz- Höhere Löhne, menschenwürdigere Zustände, feinere Genüsse, 7,5 Millimeter habe, schleudert die jetzige Feuerwaffe, die ministeriums, und angeblich auch der anderen Ministerien, Erfüllung mit neuen politischen und sozialen Gedanken, ungezählte Millionen gekostet hat, ins alte Gisen, sie heischt neuerdings Sonntagsdienst zu absolviren hat, und zwar und deshalb mögen die adeligen Herren ihre Sprößlinge vor " Versuchungen"! Wohlthätigkeit beginnt zu Hause, den Klubvergnügungen, dem Hazardspiel, den losen DirnTanija, welche die Glieder im Stuhle ausstreckte, chen, den Geftgelagen, dem tollen Treiben des Rennplayzes wandte sich, beide Ellbogen auf die Stuhllehnen geftüßt, bewahren, allwo die goldene Jugend" Hunderttausende verpufft. Aber diese Versuchungen" sind ja die GrundAndrej hatte eine kleine Viertelstunde gewartet, als die dem Sprecher zu. Thüre unten zuschlug, und er Gregor's Lachen auf Wie Sie nur murren," sagte sie ich denke, Sie haben lage für die Nothlage der Landwirthschaft", bei der, der Treppe und dann eine Stimme, welche sein Herz am wenigsten Grund, sich über Ihr Schicksal zu beklagen." wie Fr. Engels es einmal gesagt hat, die einzige praktische fräftiger pochen ließ, vernahm. " Fürwahr," rief der junge Mann aus, das ist mir Frage in Betracht kommt: Wie kann der altpreußische nie in den Sinn gekommen. Bitte, sagen Sie mir, warum Landjunker jahraus jahrein fage 20 000 Mart einnehmen ich so glücklich sein soll. Ich verspreche im voraus, mein und sage 30 000 Mart ausgeben und doch keine Schulden Möglichstes zu thun, um Ihnen beizustimmen. Es wird so machen?" tröstlich sein." Zanija jah mit den dunkeln, vom Spaziergange leicht gerötheten Wangen und dem Glockenblumenkranz im Haare reizend aus. Sie trug eine leichte gelbe Bluse von ungebleichter Seide, welche ihre geschmeidige Gestalt sanft und lieblosend nmgab. In der linken Hand schwenkte sie ihren breiten, bepugten Strohhut, den fie vom Spaziergange er higt abgenommen hatte. Andrej erhob sich, nm ihr mit glücklichem Lächeln ents gegenzugehen. Das Verguügen bei ihrem Anblick war um so größer, da er bereits gefürchtet hatte, sie an diesem Tage nicht mehr zu sehen. " Sie haben einen schönen Spaziergang gemacht, wie ich sehe," sagte er, auf ihr erröthetes Gesicht blickend. " Ja," entgegnete fie, sich in einen Lehnstuhl werfend, ,, wir haben ihn voll genossen, und Gregor hat uns durch feine Erzählungen amüsirt. Schade, daß Sie nicht früher tamen." „ Um der Erzählungen willen? Vielleicht habe ich fie aber schon gehört. Das tommt bei alten Freunden, wie wir, die häufig zusammen Gesellschaften besuchen, schon vor." Er wandte sich an Gregor. 17 Und wie geht es Dir, alter Junge?" fragte er. Ich habe ich schon lange nicht gesehen. Du arbeitest wohl jetzt übereifrig?" " Ich plagte mich die ganze Zeit mit Manuskripten, wenn Du das meinst", antwortete Gregor. Und jetzt feierst Du vermuthlich die Vollendung des Baues?" " Ja, meine Arbeit für diesen Monat ist vollendet" erwiderte er, und ich feiere meine Befreiung auf furze Beit, ein Vergnügen, welches nur diejenigen, die in meiner literarischen Tretmühle zu arbeiten haben, vollkommen würdigen fönnen." " Zu diesem Augenblick öffnete Lena die Thür und brachte das Theegeschirr herein. Ihr auf dem Fuße folgte das Stubenmädchen mit dem Samovar. ta Mit Hilfe der Gäste war der Tisch bald von den Büchern und Papieren, mit welchen er beladen war, gesäubert, die Decke ausgebreitet und alles bereit. Arme Junker, die, wie jüngst einer ihrer Abgeordneten wehmüthig ausrief, 51 Wochen hungern" und in der 52. Woche Champagner trinken! Sie sind wirklich Väter der Landproletarier. · Agrarische Gier. Die Agrarier klagen über die niedrigen Kornpreise, welche nicht einmal die Produktionskosten deckten, dabei hat die letzte Ernte einen Mehrertrag von Weizen um 41, von Roggen um 54 pet. ergeben. Wie die National- Zeitung" dem Jahresberichte des vereidigten Getreidemaklers Emil Meyer entnimmt, betrug in den beiden smd legten Erntejahren der Liebe Tanija," sagte Lena, willst Du den Thee einschenken? Ich werde in meiner Eigenschaft als Hausherrin die Gäste angenehm unterhalten müssen, eine Last, die an und für sich schon genügt." Gie nahin von dem Lehnstuhl, den Tanija verlassen hatte, Besis, zündete eine Zigarette an und begann aus dem Fenster zu rauchen, wobei sie ihren Gästen gar feine Aufmerksamkeit schenkte, welche, dachte sie, sich am besten amüsirten, wenn sie sich selbst überlassen blieben. Nun, Tatijana Grigoriewna, Gie halten mich in Un gewißheit. Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet," fagte Gregor, als der Lärm der Vorbereitungen für die Mahlzeit vorüber war. " Welche Frage?" frug Lena. Warum ich der Glücklichste der Sterblichen sei," er flärte Gregor. D, find Sie das? Ich wußte es nicht," sagte Lena. Sie verdrehen meine Worte, Gregor," ſagte Tanija; ich sagte nur, daß Sie sich über Ihr Schicksal nicht be flagen sollten." sos ( Fortsehung folgt). Ernte- Ertrag in Preußen in Doppelzentnern 1892 14 916 928 46 961 280 1891 10 574 168 30 505 068 1892 gegen 1891 mehr 4 342 760 16 456 212 Weizen Roggen Selbst wenn der Erlös von 200 M. auf 150 M. gefunten wäre, ergäbe sich noch eine erhebliche Mehreinnahme der„ nothleidenden" Agrarier, zumal die Unkosten geringer werden, wenn sie sich auf eine größere Produktionsmenge vertheilen. Die Herren Agrarier betrachten es als einen Raub an ihnen, wenn ihrer endlosen Habsucht und Schlemmerei nicht der letzte Blutstropfen des armen Mannes geopfert wird. Von allen Blutsaugern und Wucherern sind die agrarischen Brotvertheurer die schlimmsten. Die Arbeiterfreundlichkeit des Zentrums. Unsere Bemerkung in der Politischen Uebersicht in Nr. 38 d. Bl. giebt der Kölnischen Volkszeitung" Anlaß zu einem langen Artikel. Den Beweis für die Richtigkeit unserer Be merkungen findet die Kölnische Volkszeitung", der wir den Beweis ergeben, daß diese Firmen in der Zeit vom der Person seines Sohnes hat den infamen„ Junischlächter" übrigens gerne zugestehen wollen, daß sie innerhalb der Februar 1891 bis zum April 1892 an Behanzin 2330 ge die Nemesis grausam getroffen. ultramontanen Bresse noch immer die unabhängigste zogene Flinten, darunter Repetirgewehre, sechs Krupp'sche Die Rede Lafargue's war in sofern hochwichtig, als Stellung, einnimmt, in den Reichstagsberichten der letzten Gebirgstanonen, vier Mitrailleusen, 600 000 Patronen, sie die erste eingehende Prinzipienerklärung ist, welche in Zeit, in denen sie unsere Behauptungen über die Stellung 1000 Granaten u. s. w. geliefert hätten. Diese Lieferungen der französischen Kammer gemacht worden ist. Und zum des Zentrums bestätigt finden wird. Die Reden im seien zumeist im Austausch von Stlaven erfolgt, ersten mal hörte das Haus der Verkündung sozialistischer Arbeiterwohl", auf welche die Kölnische Volkszeitung" die auf Woermann- Dampfern nach Kamerun verfrachtet Grundsäge zu, ohne jungenhaften Spettafel zu verüben. hinweist, um die Arbeiterfreundlichkeit des Zentrums zu be- worden seien. General Dodds habe die Ausweisung von Das Meue Tekel, welches der Panama- Standal an die Wand weisen, haben nur einen höchst platonischen Werth. Im vier Agenten der deutschen Häuser, die an Behanzin Waffen der Bourgeoisrepublik geschrieben hat, leuchtet doch in gar Reichstage gegenüber den Reden des Herrn Stumm, geliefert hätten, verfügt." zu deutlicher und dräuender- Flammenschrift. Möller und anderer kapitalistischer Arbeiterfreunde" bei Wenn diese Nachricht sich bestätigt, dann liefe die ihren Angriffen gegen den Bergmannsausstand, gegen die deutsche Kolonialpolitik, die mit der Bekämpfung des Schlimme Nachricht für die Panamisten. Durch ärztfogenannte Arbeiterschutz- Gesetzgebung, gegen die Arbeiter Sklavenhandels vertheidigt wurde, geradezu auf die Förde- liches Gutachten ist festgestellt, daß Cornelius Herz ausschüsse, gegen das Fabrifinspektorat und gegen die rung des Stlavenhandels hinaus. feine Krankheit blos simulirt. Er wird sich also zur Reise Sonntagsruhe war der Play, auf dem das Zentrum seine nach Paris entschließen müssen. Was werden seine Klienten Arbeiterfreundlichkeit beweisen konnte. nun thun, die Clemenceau und Konsorten? Vom antisemitischen Hühnerhof. Dem Stöcker'schen Bolt" wird aus Sachsen über eine Agitationsreise des antisemitischen Wanderpredigers Hähnichen aus Lockwit( Böckel'scher Richtung), der seit Anfang dieses Jahres auf den Ortschaften Vorträge hält, folgendes berichtet. Herr Hähuichen soll u. a. gesagt haben: g Im österreichischen Abgeordnetenhause führten die Czechen, Antisemiten und Genossen wieder einmal ein Herentänzchen auf. Der jungczechische Abgeordnete Graf Kauniz Das amtliche Protokoll des Brüsseler Kongresses sprach bei einer Kritik eines oberstrichterlichen Erlasses von wird, wie uns mitgetheilt wird, demnächst erscheinen. Etwas unverschämter Beamten bagage", der Juftiz- spät. Aber besser spät, als gar nicht. aus bei einer Stritie eines latin minister Graf Schönborn erwiderte auf diese gräfliche Schmeichelei sehr lau und gab sich damit zufrieden, daß der. Mantell und 26 Genoffen der Antrag auf Einführung Im schwedischen Reichstag ist vom Abgeordneten Graf Kaunitz erklärte, er habe dem Beamtenstande nicht des allgemeinen Wahlrechts eingebracht worden. Mankell, Die Kinder der oberen Klaffen tommen schon... frank zu nahe treten" wollen. Wenn ein Arbeiterblatt oder der ein Hauptagitator für das allgemeine Wahlrecht in Schweden, zur Welt. Kuhmilch können sie nicht vertragen, fie müssen Redner einer Arbeiterversammlung fachlich und mit Ruhe ist von den Sozialisten in den„ Bolts Reichstag" gewählt, sterilisirte Milch haben. Mit 20 Jahren haben sie eine Platte die schmähliche gegen die Arbeiter geübte Unterdrückungs: der am 13. März zusammentritt. und ein abgelebtes greifenhaftes Geficht. Im Sommer, während politik der österreichischen Verwaltungsbehörden und Gerichte der Mann auf der Ulm herumriecht, liegt die Frau in der beurtheilt, so folgen das objektive Berfahren", die Beschlag Der drohende Kohlenstreik in Wales( Westengland) Ostsee. Der Konservatismus ist eine alte Kutsche mit einem alten Pferde( Helldorff) vorn und einem alten Pferde( Mirbach) nahme, die Verhaftung, der Schub, die Kerkerstrafe solchen ist durch einen gütlichen Vergleich abgewandt worden. Die hinten. Der Konservatismus gleicht auch einem alten lahmen Freveln auf dem Fuße. Ja, Bauer, das ist ganz was Bahl der Arbeiter, um welche es sich handelt, beträgt über Dachshund, der sich am heißen Ofen erst vorn und dann anderes. Wenn die Händel der slavischen und deutschen 100 000.- Der Baumwollenstreit in Lancashire hinten reibt, fünfmal gähnt, dann hintaumelt, wie in einem Bourgeois, die um den Löwenantheil am Regiment ist noch nicht beigelegt. Opiumrausche hinfällt und nun daliegt unterm Ofen. Mit den ingrimmig hadern, in Frage stehen, dann ist die underRonservativen schließen wir unter feiner Bedingung ein Bündniß. schämte Beamtenbagage" nur die kräftigere Form eines Die Homerule Bill hat die erste Lesung glücklich Wir sind einmal so schwach gewesen und haben dies schwer büßen Rosenamens. passirt. Die Opposition verzichtete auf eine Abstimmung müssen( Fall Holleuffer). Wir bleiben für uns, für uns sind alle und die Regierung hatte notürlich keinen Grund, eine KraftParteien gleich Null. Was sind denn die konservativen Abgeordneten à la v. Frege, Dr. Mehnert u. f. 1.? Dr. Mehnert hat eine Schweizer Monopole. Die nationalräthliche Rom- probe zu beschleunigen, die ihr sicherlich nicht erspart wird. sweistündige Rede im Reichstage über die Börsensteuer ge mission betreffend die Einführung des staatlichen Die Unionisten", d. h. die Gegner der staatlichen Gelb halten. Unfinn ist es durch dieselbe fommt viel zu wenig 3undhölzchen Monopols hat beschlossen, der ständigkeit Frlands scheinen vorläufig den Schwerpunkt ihrer herein. Ackermann's Innungen sind auch nur Lochspeise. Das Schweizer Bundesrath solle Bericht erstatten, welche Maß- Thätigkeit außerhalb des Parlaments, in die Agitation ver 1876er Mäntelchen der Konservativen ist von Läufen und regeln in Deutschland und in Desterreich getroffen legen zu wollen. Die Bill, welche bisher noch nicht gedruckt Wanzen zerfressen, und jetzt haben sie sich ein neues machen wurden, um das Auftreten der Phosphor- Krankheit in den vorlag, ist jetzt zur Vertheilung gelangt, und die zweite laffen, das 1892er Programm, damit sie ihre Orden und mit gelbem Phosphor arbeitenden Zündholzfabriken zu ver- Lesung wird wohl erst nach Ostern beginnen. Ehrenzeichen daran hängen können, die sie durch..... verhüten, und welchen Erfolg die betreffenden Maßnahmen f " 9 " Soziale Leberlicht. Dient haben." hätten. Durch das Reichsgesetz vom 18. Mai 1884 betr. Diesem Hähnichen, der so munter und zwanglos fräht, bie Anfertigung und Verzollung von Zündhölzern( Reichsfündigt ber Reichsbote", das amtliche Stöckerblatt, die Freundschaft und sagt:„ Das sind ja recht nette Aeuße gefegblatt Nr. 14 vom 17. Mai 1884) ist die hausindustrielle Erzeugung von Phosphor- Zündhölzchen, deren Hauptsitz der rungen! Diese Herren brauchen sich gegen ein Bündniß mit thüringische Ort Neustadt war, unterdrückt worden. Daß Gehilfen ergeht hiermit die dringende Aufforderung, sich an den Au alle Berliner Friseur. und Perrückenmacher. den Konservativen nicht zu wehren, denn ein solches wird freilich trot des Verbots die Giftarbeit nicht aufgehört hat, Wahlen zum Gewerbegericht, welche am Montag stattfinden, rege ihnen fein Konservativer anbieten. Uebrigens will ein hat für mehrere Jahre nach dem Jukrafttreten des betr. zu betheiligen. Nähere Auskunft wird auf dem Arbeitsnachweis, großer Theil der Antisemiten von diesen Radikalen, die man Gesetzes Profeffor Emanuel Hans Sag in seinem aus- Rosenthalerstr. 88, ertheilt. kaum anders als antisemitische Sozialdemokraten bezeichnen gezeichneten Werke über die thüringische Hausindustrie nachDie Agitationstommission. kann, nichts wissen. Leider üben sie aber unter Führung von gewiesen. Während die Gefeßgebung verständiger Weise der J. A.: Paul Biere, Gräfestraße Nr. 40. Böckel, Zimmermann, Fritsch einen großen Einfluß aus, und neuerdings regt sich auch wieder der mit Gott und der gesundheitsgefährlichen Arbeitsweise Einhalt that, hatte Berliner Genossenschafts- Bäckerei. Man schreibt uns: ste sich um die außer Brot gerathenen Haus Auf Ihre in der 2. Beilage der Nr. 41 vom 17. februar in Welt zerfallene Dühring und läßt seinen alten Christushaß industriellen, die sich nicht zu helfen wußten, neu ausschäumen.... Dühring ist für diese radikalen Anti- nicht gefümmert. gar bezug auf die Genossenschafts- Bäckerei gebrachte Notiz, aus Und der schwarze Hunger hatte welcher im Gegensatz zur Lübecker Genossenschafts- Bäckerei" auf semiten, was Marg für die Sozialdemokraten ist. Auch diese armen Teufel zu Gesetzesfrevlern gemacht. Der die erstere schlechte Schlüsse gezogen werden können, haben wir Hertwig foll, wie neulich berichtet wurde, Dühring'scher Rechnungsabschluß der eidgenössischen Alkohol. Ver- Ihnen in unserer Gigenschaft als Ausschuß der zur Untersuchung Antisemit sein." Und zu alledem bemerkt boshaft die Norddeutsche Allgemeine Zeitung": Biel 5 779 000 Fr. Der Antheil der Kantone beträgt je 1,75 Fr. nicht bekannt ist. Unser Bestreben geht dahin, in allen Dingen waltung für 1892 ergiebt einen Reinertrag von der Angelegenheiten in der Genossenschafts- Bäckerei eingesezten Kommission zu bemerken, daß uns bislang ein ungünstiger Status Teicht reklamirt der Reichsbote" Herrn Ahlwardt und dessen per Kopf der Bevölkerung. Das schweizerische Alkohol- Klärung zu schaffen, Gerechtigkeit zu üben und der Arbeiterschaft Anhang demnächst als gemäßigte" Antisemiten." Mlag Monopol, über welches die Schweizer Korrespondenz in ein bei guter Leitung vortreffliches Unternehmen zu erhalten. der brave Reichsbote" noch so ängstlich gadern, die Nr. 36 des Borwärts" eingehend berichtete, ist teine fis- Baer, Chauffeestraße, Theodor Dochow, MariendorferHähnichen sind flügge und treiben ihm das Kreuz- Zeitungs" falische, sondern eine gemeinnügige, demokratische Straße 7, A. Michaelis, Alexandrinenstraße." und Konservative Wochenblatt" Geflügel von dem Mist, Einrichtung, welche sich von Jahr zu Jahr- es begann Auf den finanztellen Stand der Genossenschafts- Bäckerei auf dem sie bisher unumschränkt geherrscht hatten. am 28. Juli 1887 und steht gänzlich im Vollzug seit Eude bezog sich die in Frage kommende Notiz natürlich nicht, was die Dezember 1888- beffer bewährt. Seine Erträge werden Buschrift selbst anerkennt, hierbei aber noch ausdrücklich festgestellt zu Nutz und Frommen der Steuerzahler verwendet, seine Einwirkung auf die Herabsehung des Verbrauchs gebrannter Wasser ist, wie seinerzeit Direktor E. W. Milliet im „ Archiv für soziale Gesezgebung und Statistit"( III. Bd., S. 180 ff.) nachgewiesen hat, wohl nicht zu bestreiten. " D fein mag. Die Weber der mechanischen Seibenweberei von List in Barmen streifen wegen Lohndifferenzen. Wenn zwei Sch- lauberger sich streiten. Bekannt: lich ist der Doppelwährungs- Apostel, Gründer und Korn zöllner von Kardorff Wabnitz in der in der Post" gegen das rheinisch- westfälische Kohlensyndikat zu Felde gezogen. Darauf erwidert die Rheinisch- Westfälische Beitung" Die Arbeiterschaft Neu. Tienburgs bei Frankfurt a. M. als dienstfertige Agentin der Kohlenritter und führt u. a. befindet sich im Streif gegen die Waldbahn. Sie forderte aus: Wir.. weisen auf die Infonsequenz hin, die Herr von der Direktion dieser Bahn, die sie bisher täglich nach Frankvon Kardorff zu begehen scheint, wenn er von der Kohlen furt und zurück beförderte, Herabsehung des Fahrpreises der Industrie und zwar speziell von der privaten Kohlenindustrie Schweizerisches Asylrecht. Köster ist gegen Raution Wochenfarte von 1,25 W. au 1,10 M., des Retourbillets von Westfalens, weil jede Bertheuerung der Kohlen von der von 2000 Frants auf freien Fuß gesetzt worden, weil die 40 auf 35 Pf. der Einzelfahrt von 25 auf 20 Pf. und bessere Maffe des Volkes deutlich gefühlt werde und leicht großen Beibringung der Beweisstücke für das angeblich unpolitische Heizung der Wagen. Die Direktion lehnte das ab und hat nun Fabritationszweigen die Arbeitsgelegenheit der Verbrechen des Meineids sich hinauszieht. Die eidgenössischen Schaden, daß die Arbeiter fast sämmtlich entweder die Mainmindere", in patriotischem Interesse verlangt, daß sie Behörden scheinen also den Versicherungen der deutschen Neckar- Bahn benußen oder den 11/ 4ftündigen Weg zu Fuß ihre guten Rohlen 30 pet. billiger verkaufe als die fönig- Behörden nicht recht zu trauen, und haben jedenfalls teine zurückkehren, wodurch der Waldbahn ein Einnahme Ausfall von schägungsweise 500 M. wöchentlich entstanden ist. lichen Bergwerfe zu Saarbrücken ihre geringwerthigeren Luft, einen Unschuldigen auszuliefern. umbeanstandet verwerthen dürfen. Gewiß! die Kohlen sind Der Nothstand, unter dem die arbeitende Bevölkerung Grispi flunkert fort, und wie sein deutscher Kumpan Seipzigs leidet, wird ziffernmäßig bewiesen durch das Erja nöthig sowohl für die Menschen wie für die Maschinen, aber nöthiger als das liebe Brot sind sie doch auch nicht. kultivirt er zu diesem Zweck mit Vorliebe das Interview, gebniß der vom Gewerkschaftskartell aufgenommenen ArbeitsWas würde Herr v. Kardorff wohl sagen, wenn man den das freilich das bequemste Mittel gefahrloser Brunnen- lofen- Statistit. Danach wurden im Stadtgebiete 7864 Spieß herumdrehen und von der Landwirthschaft verlangen vergiftung ist, d. h. gefahrlos für den Ausüber des schönen Arbeitslofe, in den Bororten Leuzsch, Möckern, Schönefeld, wollte, daß sie auf die Getreidezölle verzichten Handwerks, der, wenn man ihm zu Leib gehen will, fich Beunsdorf, Stötteris, Probstheide, Liebertwolfwitz und Großund billige Getreidepreise stellen möge, weil je de Brot- fiets in den Mantel der Unschuld hüllen und seinen Inter- fchocher 1830 Arbeitslose, insgesammt 8692 beschäftigungs. Interlose vertheuerung doch ebenfalls Don viewer des Mißverständnisses oder der Fälschung antlagen ofe Berfonen ermittelt. Vielleicht giebt diefe Bahl sogar großen Masse des Boltes deutlich gefühlt fann. Jetzt hat der italienische Bismarc" seinen Nach Herrn v. Bötticher zu denken! werde und großen Fabritationszweigen folgern wieder einmal einen fauſtdicken Interview- Knüppel der Eine Arbeitslosenversammlung wurde auch in Helmdie Arbeitsgelegenheit vermindern werde". zwischen die Beine geworfen. Sie verstehen von der Politik städt abgehalten. Die Gemeindebehörde hat darauf hin den Wenn zwei Sch- lauberger fich streiten, verplaudern sie sich nichts, fie richten Italien mit dem Dreibund zu grunde, Beschäftigungslosen Arbeit angewiesen. und sagen fich gegenseitig die Wahrheit. und sie sind schuld an dem italienischen Panama. Damit Der Ausstand der englischen Bergleute, an dem sich hat Crispi nun allerdings recht, aber daß er es ist, der voraussichlich gegen 100 000 Mann betheiligt haben würden, ist Postalisches. Aus dem Rheinland wird uns ge- die italienischen Finanzen am ärgsten ruinirt, Italien in durch gütliche Vereinbarung vermieden. Die Unternehmer schrieben: Die rühmlichst bekannte berpost- Direktion den Dreibund gezerrt, und mit Cornelius Herz das ita- und Arbeiter einigten sich dahin, daß die Löhne nach der beweg in Düsseldorf ist raftlos thätig auf dem Felde Stephan- lienische Panama inszenirt hat das jagt der alte lichen Stala( sliding scale) um 84 pet. erhöht oder herabscher Sozialreform. Jest sollen die Postgebilfen bei Sünder wohlweislich nicht. Das Vorgehen Crispi's ist gesezt werden können, je nachdem der Geschäftsgang gut oder ihrer Annahme 100, sage und schreibe hundert Mark in die nicht ohne politische Bedeutung, weil er noch ziemlichen schlecht ist. Kleiderfasse des Spar- und Vorschußvereins Einfluß hat auf den Gang der Politik. Kouragirter als sein zahlen zur Bildung eines Kleider- Guthabens"; dann sollen deutscher Kollege hat er seinen Plas im italienischen Barlament von dem so sehr reichlich bemessenen Gehalte monatlich 6 M. eingenommen und er besitzt dort Anhang genug, um den zum gleichen Zwecke in die genannte Rasse gezahlt werden. verhaßten Nachfolgern die Hölle heiß zu machen und sie Andernfalls nimmt man die Leute nicht an. Auf einem gelegentlich zu stürzen. Da Giolitti, wenn das Meffer ihm Poftamt soll man einem schon angenommenen Gehilfen ge- an der Kehle sitt, jedenfalls ausplaudern wird, so dürften jagt haben:" Treten Sie nicht bei, so wird sich das Post- wir das erbauliche Schauspiel noch erleben, wenigstens den amt an Ihre Eltern wenden, dann werden Sie schon bei- italienischen Bismarck auf der Anklagebank zu sehen treten". Das ist natürlich keine Bevormundung. sammt einigen Kollegen. Briefkaffen der Redaktion. F. D., Bremen. Nach dem statistischen Jahrbuch für das Deutsche Reich hatten die nachverzeichneten Städte am 1. De zember 1890 Ginwohner: Berlin 1578 794, Hamburg mit Vororten 569 260, ohne Vororte 828 928, München 849 024, Leipzig 295 025. Mit Hinzuziehung der am 1. Januar 1891 Leipzig einverleibten Vororte Connewiß, Lößnig, Lindenau, Plagwig, Schleußig und Kleinzschocher hätte Leipzig am 1. Dezember 1890 gehabt: 354 899 Einwohner. Danach wird es jest wohl die drittgrößte Stadt Deutschlands sein. " Apropos der deutsche Crispi ist seit einiger Zeit merk Der deutsche Namen wird von den großen deutschen würdig still. An welcher Mine er wohl gräbt? Ober bat Handlungshäusern so oft in den Mund genommen; fie er einen Wink mit dem Staatsanwalt bekommen? wollen die Träger der deutschen Kultur in den entlegenſten Ländern sein. Wenn Waffenlieferungen nach Dahomey und Die Donnerstagsdebatte in der französischen Sklavenhandel Zeichen dieser Kultur wären, dann tönnte Kammer war weit ruhiger und weniger dramatisch als der Deutsche vor Scham sein Haupt verhüllen. Wie das nach den Telegrammen vermuthet werden mußte. Die Er Journal des Debats", meldet hat der General Dodd 3 in flärungen des Ministerpräsidenten waren ganz schablonen Weidah( Whyddah) eine Untersuchung wegen der Waffenmäßig; und Herr Godefroy Cavaignac, das Haupt oder Lieferungen an Behanzindurch ausländische Firmenschild der letzten Koalition gegen die Republit, spielte Handelshäuser ins Werk gesezt. Die Durchficht der eine so flägliche Rolle, daß er als endgiltig abgethan zu Otto 28 Die Zuchthausstrafe hat den Ausschluß aus dem Bücher dreier Hamburger und eines Baseler Hauses habe betrachten ist. Er ist der Lächerlichkeit verfallen; und in Militär zur Folge. Fey, Eupen. Der Süddeutsche Postillon" erscheint noch im Berlage von M. Ernst, München, Senefelderstr. 4; die erste Antwort war unzutreffend. Zwei Wettende. Ihre beiden Anfragen wollen wir gern beantworten, wenn die Wettsumme zu Gunsten der Partei oder zu Gunsten von Arbeiterinteressen( Bergarbeiter- UnterstützungsAustrag derselben einen Arbeiterblatt- Briefkasten zu benutzen, fonds u. dergl.) verwendet wird. Bierwetten schließen und zum sollte unterbleiben. Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum Circus Renz. ( Karlstraße.) Sonntag, den 19. Februar 1893: gegenüber keinerlei Verantwortung Zwei große Fest- Vorstellungen. Theater. Sonntag, 19. Februar. Opernhaus. Bastien und Bastienne. Bajazzi. Die Puppenfee. Montag: Lohengrin. Schauspielhaus. Wallensteins Lager. Die Piccolomini. Montag: Wallensteins Tod. Deutsches Theater. Der Talisman. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berliner Theater. Der Romödiant. Montag: Uriel Acosta. Lehng Theater. Heimath. Montag: Dieselbe Borstellung. Freie Volksbühne.( Lessingtheater.) Erste Abtheilung: Das vierte Gebot. Wallner- Theater. Der Fall Clemencean. Montag: Dieselbe Vorstellung. Broll's Theater. Der schwarze Domino. Montag: Der Freischuh. Viktoria Theater. Die Reife um die Welt in achtzig Zagen. Montag: Dieselbe Borstellung. Auftreten sämmtl. Künstlerspeziali täten 1. Ranges, sowie Vorführen und Reiten der bestdressirten Freiheits- und Schulpferde. Nachm. 4 Uhr( 1 Kind unter 10 Jahren frei). Zum Schluß: ,, Die Touristen", große AusstattungsPantomime. Abends 7 Uhr: Ein Künstlerfest. Große Ausstattungs- Pantomime vom Hofballetmeister Siems. Auf das Glänzendste in Szene gesetzt v. Direktor Fr. Renz. Ueberraschende Lichtu. Wassereffecte. Ballet v. 100 Damen. Grosser Blumen- Corso. Außerdem u. a.: Mr. James Fillis mit dem Schulpferde Germinal. Morgen, Montag, Abends 71/4 Uhr: Ein Künstlerfest. Billet- Vorverkauf an der Zirkuskasse u. beim„ Invalidendant", Markgrafen ftraße 51a. Fr. Renz, Direktor. Feen- Palast Burgstr. 22, neben der Börse. 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Die Beerdigung findet heute, Nachm. 11/2 Uhr, vom Trauer hause, Prinzen- Allee 14, aus nach dem Pauls- Kirchhof in der Seestraße statt. Um rege Betheiligung bittet 366/5 Der Vorstand. Kranzbinderei und BlumenHandlung 85292 von J. Meyer, Wienerstr. 1( nur dort) Guirlanden à Mtr. von 15 Pfg. an. Telephon Amt 9, 9482. Concordia- Festsäle C. Säger Andreasstr. 64 und Krautstr. 38. Größtes und schönstes Pracht Etablissement der Residenz. Heute, sowie jeden Sonntag: Gr. Instrumental- Konzert. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. Nach dem Konzert: Grosser Ball, ausgeführt von 2 stark besetzten Orchestern. Meine auf das komfortabelste eingerichteten großen und fleinen Säle, sowie 5 neue Regelbahnen, Billard und Vereinszimmer, stehen den geehrten Vereinen zur gefl. Benußung unter toulantesten Be dingungen. 50/21 Märkischer Hof, admiralstraße Nr. 18 c. 30 gr. Flaschen helles u. dunkles Lagerbier 24 99 99 30 kl. 99 دوو Fernsvrech- Aufchl. 7, Nr. 928 Berliner Löwenbräu nach Münchener Art } für für je 3 Mk. 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Parteigenossen! zu gestalten. Sonntag, den 19. Februar 1893. 10. Jahrg. Staatssekretär v. Bötticher: Dem Wunsche des Borredners ein Mittel, die Arbeiter an die Scholle zu fesseln und unselbst. ift für 1891 entsprochen. Für 1892 ist dieselbe Statistit aufständig zu machen. Wie sehr wir mit dieser Anschauung im Morgen, am 20. d. Mts., finden hier in Berlin die gestellt, aber noch nicht abgeschlossen. Es wird hoffentlich dies- Rechte sind, dafür beziehe ich mich auf die für die Arbeitermal dem Wunsche des Vorredners entsprochen werden können. Wahlen zum Gewerbegericht statt. Die klassenbewußten wohnungen der Nähfadenfabrik in Göggingen bestehende WohnungsBei Titel 16, in welchem 12 670 925 M. an Reichszuschuß und Hausordnung. Die darin enthaltenen Bestimmungen sind Arbeiter haben in vielen Versammlungen durch Aufstellung für die auf grund des Invaliditäts- und Alters- so drückend für den Arbeiter, indem sie ihm das Kündigungsvon Kandidaten für die Beisigerposten alle Vorbereitungen werden, fragt versicherungs- Gesezes zahlbaren Renten gefordert recht nehmen, andererseits ihn jeden Augenblick auf die Straße zu setzen erlauben, daß sie eine vollständige Sklaverei einführen, getroffen, um die Wahlen für die Sozialdemokratie ſiegreichbarth, m 1. Januar 1893: 67 000 In- mit den Bestimmungen, welche die Harpener Bergwerks. Gefell, Abg.( dfr.) welchen Anhalt die Reichsverwaltung eine Zuchthausordnung darstellen. Ebenso verhält es sich für Annahme daß am validenrentenempfänger vorhanden sein werden. Bei der außer schaft erlassen hat. Eine Verwendung der Gelder für die Invas Wenn das in Berlin erlassene Drtsstatut für das Ge- ordentlichen finanziellen Bedeutung, welche dieser Titel in von liditäts- und Altersversicherung in dieser Richtung können wir werbegericht nicht den Forderungen unserer Partei ent- Jahr zu Jahr steigendem Maße erlange, müsse man hier also nur ganz entschieden mißbilligen. Klagen über die Handspricht und sehr Vieles zu wünschen übrig läßt, so ist es messung des Reichsantheils auf der Ermittelung ganz genauer Grundlagen für die Be- habung des Gesetzes werden von Arbeitern namentlich darüber an den Ausgaben bestehen. erhoben, daß eine einmal zuerkannte Rente im Wege der höheren um so nothwendiger, daß die Arbeiter- Beisiger aus den Für den Eintritt der Invalidität mangelt es immer noch sehr an Instanz wieder herabgesetzt oder aberkannt werden kann. Darin Reihen unserer Parteigenossen gewählt werden, damit bei objektiven Merkmalen. Für die ärztlichen Sachverständigen sei liegt eine solche Benachtheiligung der Geschädigten, daß hier auf es äußerst schwierig, den ärztlichen Standpunkt zu wahren, wenn eine Aenderung der gesetzlichen Vorschriften Bedacht genommen den Gutachten, welche die Gewerbegerichte über Arbeiter- jemand mit dem Anspruch an sie herantritt, ihm zu bescheinigen, werden muß. Weitere Klagen gehen von den Arbeitern aus, fragen abzugeben berufen sind, die wirklichen Interessen der daß die volle Arbeitsfraft bei ihm nicht mehr vorhanden ist. welche mit den von ihnen erhobenen Ansprüchen auf AltersArbeiterklasse zum Ausdruck kommen. Das subjektive Ermessen spielt hier leider bis jetzt eine ent- renten abgewiesen wurden, während sie nach Lage der Akten scheidende Rolle, und man befinde sich hier also auf sehr schwankem durchaus in der Lage waren, Invalidenrente verlangen zu können, Auch die Rechtsprechung des Gewerbegerichts wird durch Boden. Dieser Umstand führe nothwendigerweise vielfach zum aber von der Behörde darauf nicht aufmerksam gemacht die Thatsache, daß sämmtliche Arbeiter- Beisiger Sozialwiespalt zwischen den Invalidenrenten- Nachsuchenden, dem wurden. Auch hierfür sollten generelle Vorschriften in das Arzte und der in Frage kommenden Genossenschaft. Alle diese Gefeß aufgenommen werden. Unglaublich erscheint es, daß in demokraten sind, nur gewinnen; vor allem ist hierdurch die Erscheinungen müßten in steigendem Maße hervortreten, je mehr Privatbetriebe und selbst in Reichsverwaltungen, wie im MarineGarantie gegeben, daß die Klagen der Arbeiter und Arbeit die Arbeiter sich daran gewöhnten, ihre Rechte nach Maßgabe departement, die Alters- und Invalidenrentner entlassen oder geber zwar eine vorurtheilslose Prüfung finden, aber nicht bisher nicht im geringsten aufweisen. Dem Reichstage feien auch hiergegen von Gesetzeswegen eine bindende Vorschrift erdieses Gesetzes wahrzunehmen. Popularität könne das Gesetz deren Löhne um den Betrag der Rente gekürzt werden. Es wird in einseitigem Interesse entschieden werden, wie es Petitionen namentlich aus landwirthschaftlichen Kreisen zu- laffen werden müssen mit Strafandrohung gegen die Unternehmer, zweifellos der Fall wäre, wenn das Gewerbegericht gegangen, so die große Nürnberger Petition mit 1/4 Million welche aus Egoismus und Profitgier solche ungefeßlichen Lohnin allen seinen Theilen nur aus Anhängern der herrschenden Von den Unterschriften dieser Petition stammen 245 000 aus nung der Vorschriften des Gesetzes auf die Hausindustrie. Unterschriften, welche direkt die Abschaffung des Gesetzes fordern. türzungen vornehmen. Schließlich verlangt Redner die AusdehWirthschaftsordnung bestände. Bayern her. Eine Petition von solchem Umfange habe bisher Staatssekretär v. Bötticher: Jm allgemeinen zahlt der jugenddem Reichstage noch nicht vorgelegen; denn Bayern sei der liche Arbeiter die Beiträge deswegen ungern, weil er noch feine Deutschlands sich entsprechend betheiligt, so würden über lichkeit des Alters hat. Auch in Posen und Schlesien hat sich neunte Theil Deutschlands und hätten die übrigen Theile deutliche Vorstellung von den Mühseligkeiten und der Gebrech zwei Millionen Unterschriften zusammengekommen sein. Die die frühere lebhafte Gegnerschaft gegen das Gesetz zu verlieren verschiedenster Parteirichtung gegeben worden. Unterschriften der Petition ſeien Don den Angehörigen begonnen. Wenn der Abg. Bebel für unzulässig hält, die Gelder Petition dürfe der Reichstag nicht achtlos vorübergehen. die Reichsverwaltung generelle Vorschriften, wie er sie gefordert An dieser für Arbeiterwohnungszwecke nutzbar zu machen, so steht fest, daß Das beste wäre ja freilich, das Gesetz wäre nie zu ftande hat, zu erlassen gar nicht in der Lage ist. Die Gelder werden gekommen, aber auf Abschaffung sei zur Zeit feine Aussicht, dazu übrigens nicht, wie Herr Bebel zu meinen scheint, an einzelne würde die gegenwärtige Regierung und auch der gegenwärtige Privatunternehmer gegeben, sondern die Regel ist, daß KorporaReichstag nicht den Muth haben. Es sei aber ein billiges Ver- tionen, Vereine, welche für Andere Arbeiterwohnungen errichten langen, wenn die Bitte an die Reichsverwaltung gerichtet würde, über die Wirkungen des Gesetzes nicht blos schematische, sondern auch technisch- praktische Mittheilungen zu machen. Die Vortheile, welche das Gewerbegericht der Arbeiter Klasse bringen kann, werden bedingt durch die Art der Befehung des Gerichts; gelingt es nicht, unabhängige, ziel und klassenbewußte Männer zu Beisitzern zu wählen, dann schafft das Gewerbegericht in Berlin keinen Nutzen für die Arbeiter, sondern die Rechtsprechung auf diesem Gebiet wird noch verschlechtert. Arbeiter! Parteigenoffen! Eure Pflicht ist es deshalb, morgen Mann für Mann zur Wahl zu gehen und Eure Stimmen für die Randidaten der Sozialdemokratie abzugeben. Sorgt dafür, daß die Errichtung des Gewerbegerichts in Berlin den Arbeitern zum Nutzen gereicht, indem nur solche Beisiger gewählt werden, die gewillt sind, ihr Amt ehrlich und treu im Sinne einer gerechten und unabhängigen Gewerbejustiz auszuüben, und welche unbeeinflußt von den tapitalistischen Interessen des Unternehmerthums ihre Auf gaben erfüllen. Parteigenossen! geben, ist der Sieg unser. Dann, aber auch nur dann das Gewerbegericht seiner Aufgabe gerecht werden, den wirthschaftlich Schwachen und Unterdrückten ein Schutz sein. In dem großen Befreiungskampfe für das Proletariat müffen alle Mittel Anwendung finden. Der Sieg der Sozialdemokratie bei den morgenden Wahlen wird das Klassenbewußtsein der Arbeiter stärken und damit der Bourgeoisie einen empfindlichen Schlag versehen. Auf zur Wahl und zum Sieg! Vorwärts!! im ich nicht befürworten, derjenigen Personen aus, welche sich freiwillig der Versicherung Abg. Wisser spricht sich für eine Ausdehnung des Kreises anschließen fönnen. wollen, sich mit ihren Anträgen an die Versicherungsanstalten wenden. Die Ausdehnung des Gesetzes auf die Hausindustrie tann füglich nicht erfolgen, bevor man gründliche Kenntnisse von Staatssekretär v. Bötticher: Bei den Altersrenten hat sich der Wirkung des Gesetzes auf den bisher ihm unterworfenen auf Invaliditätsrenten find aber sehr erheblich hinter den Er- Verwaltungsbehörden geneigt sein möchten, die Arbeiter über ein fleines Mehr gegenüber dem Anschlage ergeben, die Anträge Kreis der Beschäftigten gewonnen hat. Dem Wunsch, daß die wartungen zurückgeblieben. Dieses Minus hängt wohl damit ihre Rechte aufzuklären, kann ich nur zustimmen. Eine Strafzusammen, daß die Wohlthat des Gesetzes noch nicht im er bestimmung für die Unternehmer, welche Entlassungen oder wünschten Grade den Bevölkerungsschichten, die es angeht, be- Lohnkürzungen vornehmen, tann fannt geworden ist. Die Besorgniß des Abg. Barth theile ich denn der Kausalzusammenhang zwischen Lohnabzug und Altersnicht. Unsere Rechnungen sind vorsichtig aufgestellt und haben rente wird sehr schwer zu konstruiren sein. validität ist im einzelnen allerdings sehr schwierig, erschwert noch im wesentlichen das Richtige getroffen. Die Ermittelung der Ju dadurch, daß die Feststellung des Begriffes der Invalidität in § 9 des Gesetzes durch den Reichstag anders normirt ist, als die Vorlage wollte. Man wird bei der Revision des Gesetzes darauf Abg. Graf Behr( Rp.) tritt, wie schon bei einer früheren Wenn Ihr morgen von Mittags 12 bis Abends zurückkommen müssen. Bei der Ermittelung der Invalidität Gelegenheit, für die segensreiche Wirkung des Gesetzes namentlich 9 Uhr Eure Schuldigkeit thut, selbst wählt und die werden Vertreter der Arbeiter zugezogen werden müssen. Die in den ländlichen Bezirken Neuvorpommerns ein. Säumigen Abg. Barth: Die Agitation in Bayern für die Aufhebung an ihre Nürnberger Betition kann uns nicht so start intereffiren, Pflicht mahut, wenn Ihr wie Herr Dr. Barth meint. Wie Unterschriften unter des Gesetzes ist eine Agitation von höchster Loyalität, und es ist in allen Wahlbezirken dafür sorgt, daß die in Petitionen stande tommen, wissen wir doch im kaum berechtigt, über die Petenten in der von dem Staatsdie Wahllisten eingeschriebenen Wähler ihre Stimmen ab- Jahre des Heils 1893 alle.( Heiterkeit.) Der Der Kreis, fekretär beliebten Weise hinwegzugehen. Wenn das Gesek populär über den sich die Unterschriften wird ist ein lokal begrenzter. Andererseits fehlt es feineswegs an getreten sein, daß der ehemalige Reichskanzler, Fürst Bismard, der Petition erstrecken, wäre, würde doch die Aufsehen erregende Erscheinung nicht einund anerkennenden und zustimmenden Zeugnissen aus der Bevölkerung sich vollständig von allen Einzelheiten dieses Gesetzes öffentlich über die Bedeutung und wohlthätige Wirkung des Gesetzes. losgesagt hat. Es bleibt dabei, das Gesetz hat höchst bedenkliche Wenig Jahre noch werden vergehen, dann wird man sich mit Mängel und ist höchst unpopulär; es muß alles versucht werden, dieser Maßregel so ausgesöhnt haben, daß man die damit ver- es wenigstens erträglich zu gestalten. Das Beste wäre immer fnüpfte Laft als eine durchaus gleichgiltige betrachten wird. noch die Aufhebung, die sich allerdings ohne Rechtsbruch vollOhne Rechtsbruch ließe sich das Geseß überhaupt nicht abziehen lassen tönnte. Wenn man sämmtliche bereits entstandenen schaffen. Entschädigungs- und Rechtsansprüche berücksichtigte, ließe sich Abg. v. Schalicha( 3.): Die Unternehmer, namentlich in dieser große Stein des Anstoßes allerdings aus der Welt schaffen. der Landwirthschaft, stehen dem Gesetze doch nicht ganz mit Die einzelnen Anführungen des Abg. Bebel bezüglich der eingetretenen sympathischen Gefühlen gegenüber. Wenn sich das Gesetz ohne Lohnabzüge bei Altersrentnern zeigen zur Genüge, was Rechtsbruch nicht abschaffen läßt, so läßt es sich doch ohne Rechts- alles aus dieser Zwangsversicherung sich noch entwickeln kann. bruch ändern, und eine solche Aenderung, die beide Theile be- Die Annahme einer Zahl von 67 000 Invalidenrenten- Empfängern friedigt, muß angestrebt werden. Ich fann dem, was Herr Barth ist auf Voraussetzungen gegründet, für welche wir die Unters gefagt hat, nur zustimmen; ich glaube, es ist dies das erste Mal lagen, die der Reichsverwaltung vorliegen, nicht besigen; ich bitte ( Seiterkeit). In Schlesien und Posen herrscht allgemein eine große nochmals uns mitzutheilen, ob diese Unterlagen diese Schäzung Mißstimmung über das Gefeß. Es müßte fakultativ gemacht, es bestätigen. müßte jedem Arbeiter überlassen werden, sich diese Rechte zu fichern oder nicht. Zufrieden sind mit dem Geseze nur die Alten, welche die Früchte des Gesetzes genießen, ohne etwas dafür geleiftet zu haben; unzufrieden und zwar im höchsten Maße sind die Jungen, welche zu zahlen haben ohne Aussicht, daß für sie etwas dabei herausschauen wird. Eine Abänderung würde von der großen Mehrzahl der Bevölkerung freudig begrüßt werden. Abg. Bebel( Soz.): Wir befinden uns in der eigenthümlichen Lage, ein Gesetz vertheidigen zu müssen, welches wir seiner Zeit abgelehnt haben. Eine Aufhebung des Gesetzes ist einfach Referent Abg. Graf Behr bei den die Unterbeamten be- undenkbar, solche Forderung aufzustellen, ist ungeheuer billig. eine Petition in Umlauf gesetzt würde, wonach die Regierung treffenden Titeln auf die Mehrausgaben aufmerksam gemacht hat, aber es wird dadurch für die Sache nichts gewonnen. Der ersucht wird, teine Steuern mehr aufzuerlegen( Große Heiterkeit), welche durch die Einführung des Systems der Dienstalters Widerspruch gegen das Gesetz in Bayern ist ganz erklärlich. Das so würde sie auch Millionen Unterschriften erlangen. Ein RechtsBulagen für sämmtliche Unterbeamten des Reichsdienstes im Etat Gesez legt dem Unternehmer Lasten auf, wofür er eine direkte bruch würde durch die Aufhebung formell uicht begangen wer entstehen. Gegenleistung nicht empfängt; die Opposition gegen das Gesetz ben, aber materiell ist er nicht hinwegzuleugnen. Wenn das Bei Kapitel 8, Allgemeine Fonds, Titel 1, Unter- erffärt sich also überall, nicht blos in Bayern, sehr leicht. Der Reich einmal ein Geset erlassen hat, welches Millionen von stützung für das Germanische Museum in Nürnberg 48 000 M., Bertreter Nürnbergs hat mit uns gegen das Gesetz gestimmt, er Staatsbürgern einen Rechtsanspruch sichert und dieses Gesetz wird aber trotz der 24 000 Unterschriften aus seinem Wahlkreis zurücknimmt, könnte es dies ohne Entschädigung aller bis dahin Abg. Kunert( Soz.), daß für die deutsche Kunst von Reichs- für die Aufrechterhaltung eintreten. Ausnahmsweise stimme ich unter das Gefeß Fallenden nicht thun, und dann wegen viel zu wenig gethan werde. Wenn man vergleiche, was mit Herrn von Bötticher darin überein, daß die Erwerbung würde die Entschädigung Summen betragen, von an Zöllen auftomme und was für Militärzwecke aufgewendet des Invaliditätsanspruchs durch das Gesetz außerordentlich Höhe wir uns taum eine Vorstellung machen können. werde, so sei der Gesammtbetrag von 80 000 M. geradezu ver- erschwert, nicht wie Herr Barth meint, erleichtert worden Bis jetzt wird das Gesez hauptsächlich noch nach unseren sub. schwindend. Der Einwand, daß die Einzelstaaten Aufwendungen ist Die Bezüge sind so klein und die Bedingungen jektiven Empfindungen beurtheilt, das Bahlenmaterial ist außer machten, träfe nicht zu; das Deutsche Reich habe für die deutsche für die Feststellung der Invalidität so schwer, ordentlich dürftig. Nach 5 Jahren wird Herr Barth und werden Runft auch eine Aufgabe zu erfüllen. Wenn man etwa gegen daß thatsächlich noch zahlreiche Invaliden vorhanden sind, welche wir klarer darüber sein, wie das Gesetz gewirkt hat. feinen Standpunkt einwenden wolle, daß die Sozialdemokratie die Rechte nicht wahrgenommen haben, die das Gefeß ihnen Abg. v. Pfetten( 3.): Wenn man wirklich dazu schritte, bem Rapitalismus und also auch der heutigen Kunstpflege feind giebt. Ein besonderes Abschreckungsmittel liegt in der Borschrift, das Gesetz aufzuheben, die geleisteten Zahlungen zurückzuvergüten lich gegenüberstehe, so sei das eine ganz philiftröse Ansicht. daß die Möglichkeit, ein Drittel des Berdienstes gewöhnlicher und die Entschädigungsansprüche abzulösen, dann würde sich ( Präsident v. Levesom ersucht den Redner wiederholt, Tagearbeiter zu verdienen, die Invalidifirung ausschließt. Selbst zeigen, daß das Gesetz doch viel mehr Freunde in der Bevölkerung endlich auf das Germanische Museum aut tommen.) die hohe Rente der obersten Lohntlasse bleibt ja wesentlich hinter besitzt, als es den Anschein hat. So lange die Gegner des GeRedner weist noch auf den eminenten Werth der den berechtigten Ansprüchen zurück, weil die wirklichen Löhne fetes nicht mit positiven Anträgen kommen, sondern blos ihre Kunst für die geistige Hebung der arbeitenden Klaffen, nicht mehr die Unterlage bilden; die hochgelohnten Arbeiter haben Geneigtheit erklären, einer Aufhebung des Gefeßes zuzustimmen, für den Fortschritt der Kulturarbeit am Menschengeschlechte bin. also gar fein Interesse, sich zu den Wohlthaten des Gesetzes zu ist ihre Art der Diskussion nur geeignet, die praktische HandSie müsse dann aber allen, nicht wie im heutigen Klassenstaate drängen. Herr v. Bötticher urtheilt abfällig über die Art, wie die habung des Gesetzes draußen im Lande sowohl für die Arbeitnur einzelnen zugänglich gemacht werden. Unterschriften zu Petitionen zusammengebracht werden. Wie denkt geber, wie für die Arbeitnehmer zu erschweren. Redner sett Der Titel wird bewilligt. Bei Titel 12, welcher 4 400 000 m. er denn über die Unterschriften unter den Petitionen für die Militär- ausführlich auseinander, wie das Gesez, im Gegensatz zum zur Eirichtung und Unterhaltung regelmäßiger deutscher Post vorlage? Die gesammelten Kapitalien sollen nach neueren Er- manchesterlichen Prinzip des laisser aller, die Solidarität aller dampfer Berbindungen mit Ostasien und Ausiralien laffen auch angelegt werden für Unternehmungen, welche zur Er Interessen glücklich zum Ausdruck zu bringen gewußt habe, wie auswirft, erbittet. leichterung der Errichtung von Arbeiterwohnungen vorhanden das Gefeß das Zusammenwirken aller Faktoren bedinge, um den Abg. Bamberger( bfr.) wiederum die rechtzeitige Aufstellung sind oder ins Leben treten. Wir halten diese Anlegung für sehr Arbeiter gegen die Folgen der Arbeitsunfähigkeit zu schützen. und Vorlegung des statistischen Materials über die Ergebnisse bedenklich. Wir sehen in den Arbeiterwohnungen feine Wohlfahrts Von diesem Standpunkte aus verwirft er die in seinem engeren der Gütertransporte auf den subventionirten Linien. einrichtung für die Arbeiter, sondern das Gegentheil einer solchen:| Vaterlande aufgetretene Agitation, die auf Beseitigung einer so Parlantenfsberichte. Deutscher Reichstag. 47. Sigung vom 18. Februar 1898, 1 Uhr. Am Bundesrathstische: v. Bötticher. Die zweite Berathung des Etats des Reichsamts des Innern wird fortgesetzt. Der Rest des Kapitel 7, Besoldungen, wird ohne Debatte bewilligt, nachdem bedauert Staatssekretär von Bötticher: Die Loyalität der Petenten unter der Nürnberger Petition habe ich nicht bezweifelt, ich bin von ihr durchaus überzeugt. Die Zahl der Unterschriften fann naturgemäß nur im Wege einer erheblichen Agitation zusammens gebracht sein, und unter ihnen werden sich auch manche befinden, welche sich über die Folgen der Forderung der Aufhebung des Gesezes nicht flar geworden sind. Daß es sich ermöglichen ließe, im ganzen Reiche über 2 000 000 Unterschriften zusammenzubringen, bezweifle ich auch nicht. Es handelt sich hier um ein Gefeß, welches einem Theil der Bevölkerung Lasten auferlegt. Wenn Deren fegensreichen Einrichtung abziele. Die landwirthschaftlichen Ar- 1 Arbeitgeber versiummten allmälig und unter den Arbeitern erbeiter wären dieser Agitation fern geblieben. werbe fich das Gefeh immer mehr Freunde. Er müsse mit dem Grafen Behr bestätigen, daß der mit dem Gesetze gethane Schritt als ein Fortschritt sich bewährt habe. fie von Stelle zu Stelle getrieben; in den Fluren standen aber Leute mit Beamtenmühen und vertheilten Zettel für den nationalliberalen Kandidaten. Erst nachdem mehrere Genoffen bei dem Bürgermeister Beschwerde, geführt hatten, fonnten sie ihre Plätze Nachdem Abg. Schrader sich gegen die letzten Ausführungen behaupten. Aber überall rotteten sich vor den Lokalen Menschen des Abg. Bebel gewendet, wird die Debatte geschlossen und der zusammen, beschimpften und mißhandelten unsere Freunde; einem der Unfrigen wurde von einem feinen" Herrn ins Gesicht geTitel bewilligt. Um 53/4 Uhr wird die weitere Debatte auf Dienstag 1 Uhr spuckt, ein anderer feiner" Herr befolgte eine andere Zaftif: Er vertagt. Borher erste und zweite Lesung des Handelsvertrages bot ihm vor 12 Uhr Mittags 1 M. mit dem Bemerken, er möge mit Egypten. Mittag effen gehen, er wollte ihn in der Mittagszeit, wo die Arbeiter fommen follten, von dem Lokal forthaben; selbstver ständlich wurde das Geschenk zurückgewiesen." danal sd on. So die Vorgänge. Die Genossen im übrigen Deutschland wissen zwar, daß es hier im Osten mit der Arbeiterbewegung noch im Argen liegt, daß die arbeitende Bevölkerung noch ist, daß aber folche Vorgänge möglich sind, Parteinachrichten. rück Abg. Schrader( ofr.): Ein so großes organisches Gesez, daß erst so turze Zeit in Wirksamkeit ist, muß allerdings bei seiner Ausführung zuerst auf Schwierigkeiten stoßen. Wenn man aber die Gegner auffordert, einen strikten Nachweis zu liefern, daß daß Gefeß schädlich ist, so ist das ein Widerspruch in sich selbst. Wir halten das Gesetz immer noch für ein sehr bedenkliches, und in der Debatte über den Nothstand der Landwirthschaft haben wir wiederholt die Klage gehört über die unerträgliche Laft, welche das Gesetz der Landwirthschaft auferlege; auch die Innungen ließen die gleiche Klage ertönen. Wenn es möglich war, eine fo große Zahl von Petenten in Bayern zusammenzubringen, so muß doch irgend etwas Bedenkliches in dem Geseze stecken. Vor kurzem erst haben wir die Novelle zum Krankenkassengefeh berathen, welche die freien Hilfskassen einengte. Für diese freien Hilfs faffen sind die Arbeiter mit aller Energie eingetreten, und auch Zur Wahl im westpreußischen Kreise Stargard- Berent daß sich die Arbeiter dazu hergeben, ihre Brüder, welche für sie gegen das Invaliditätsgefez würden die Arbeiter nicht aufgetreten wird uns aus Danzig geschrieben: Die Danziger Genoffen eintreten, in dieser Weise zu behandeln, wird ihnen nicht glaub traurig sind die Verhältnisse in der gemutheten Lasten böte. Die Freifinnigen sind keineswegs Gegner ein. Der Versicherung an sich, sondern nur der Form, welche wir für 12 Kolonnen nach dem Kreise ab, um dort Flugblätter und Wohnungen angetroffen haben, die sie nicht für Räume hielten, unzweckmäßig halten. Auch hat bei dem Krankenkassengesetz nie- Stimmzettel zu verbreiten; die Erlebnisse, die sie auf diesen in denen sich Menschen aufhalten fönnten. In einer Stube oder der heißen follte, fanden sie in ärztlichen Stand haben würde, wie sie thatfächlich eingetreten ist. auf dem die dortige Bevölkerung bis jetzt erhalten worden ist. Gesellschaft der Einwohner eine Ruh. Anträge auf Aufhebung des Invaliditätsgefeßes zu stellen, würde Den Genossen wurden die Blätter und Rettel zum Theil gar Thieres sagte, er befürchte, sie könne ihm sonst gestohlen werden, aussichtslos fein. Je früher man eingreift, desto besser, die nicht abgenommen; auf Stellen, wo die Männer nicht zu Hause der Sicherheit halber habe er sie in die Stube genommen. Wo Gefahr wird mit jedem Tage eine größere ebenso getroffen wurden, baten die Frauen dringend um Zurücknahme liegt denn diese Gegend? Sie liegt wenige Meilen von Danzig, wie die Verpflichtung des Reiches mit jedem Tage wächst. der Druckschriften und es machte auf die Verbreiter den Eindruck, einer Stadt, die so stolz auf deutsche Kultur u. f. w. ist, und es Zunächst muß aber genügendes Material zur Beurtheilung der als wenn die Frauen in ihnen Abgesandte des Leibhaftigen ist deutsches Land, wo vor 21 Jahren die Säkularfeier stattfand bisherigen Wirkung vorliegen. Dieses Material muß aber nicht Gottseibeiuns erblickten. Vielfach wurden ihnen die Thüren und wo die Befreiung dieser Lande aus polnischer Mißwirthschaft blos über die äußeren Momente, Kosten und dergleichen, Aus- gewiesen, die Bettel zerrissen oder nachgeworfen, beschimpft in Reden und Schriften gepriesen wurde. funft geben, sondern auch fich auf eine Darstellung der Berhält und geschlagen wurden sie auch; so in Subfau, wo man einen niffe der Arbeiter und Arbeitgeber erftreden. Die Ausdehnung Genossen durch den Schlag mit einer Flasche zu Boden warf. des Gesetzes auf weitere Bevölkerungsfreise steht in gewiffem als er sich, mit Blut überströmt, erhob, griff man ihn mit einem Umfange dem Bundesrath zu. Vor der Einbeziehung der Haus- Messer an und verwundete ihn derart am Arm, daß er auf industrie in das Gefeß dürfte vor allem die Frage der Nor- einige Zeit arbeitsunfähig geworden ist; nach seinem Kameraden mirung der Beiträge für die Familienmitglieder genau zu erörtern wurde von einem aufgehezten Menschen mit einem in ein Taschen fein. Jedenfalls follte hier überall mit der äußersten Vorsicht tuch gewickelten Stein geschlagen. In einem anderen Ort wurde verfahren werden. Die Frage der Verwendung der Gelder zum ein Genosse von einem Mann mit dem Spaten verfolgt. In Bau von Arbeiterwohnungen bat Herr Bebel nur von der Seite den meisten Dörfern hatten sich die Leute zusammen gerottet und beleuchtet, daß ein Privatunternehmer diese Kapitalien nugbar nahmen eine drohende Haltung an. Einige gutgefinnte Leute machen will, um für seine Arbeiter Wohnungen zu bauen. Dieser haben unsere Genossen vielfach gewarnt, dort und dort hinzuFall ist aber bisher faum praktisch geworden. Ganz gewiß wird gehen; in einem Dorf warnte der Gendarm vorm Betreten des durch Arbeiterwohnungen eine verstärkte Abhängigkeit des Ar nächsten Dorfes. Jn einzelnen Orten, wo die Leute noch nicht beiters von feinem Arbeitgeber gefchaffen. Aber dagegen, das aufgehegt worden waren, wurden unsere Agitatoren gut auf gemeinnütige Gesellschaften und Rorporationsanstalten, welche genommen, aber die daselbst vertheilten Stimmzettel wird man den Bau von Arbeiterwohnungen betreiben, Gelber auf diese den Leuten nachher doch wieder abgenommen haben, denn die Häuser von den Versicherungsanstalten aufnehmen können, wird Bevölkerung ist bort so gedrückt, daß sie sich in alles fügen muß. wohl auch Herr Bebel nichts haben. Solche Genossenschaften Außerdem wurden unsere Flugblätter in den Städten und dürfen allerdings nicht das Geringfte mit Politit, Sozialpolitik Dörfern von Gendarmen, Polizeibeamten und Amtsvorsteherni und Religion zu thun haben.( Bwischenruf links.) Auch die abgenommen; ja, auf zwei Stellen nahm man troy allen Protestes Sozialdemokraten können ohne jede Schen diesen Genossenschaften von unserer Seite fogar die Stimmzettel weg. Drei Genossen es el siste ihr Interesse zuwenden. aid wurden verhaftet, weil sie die Flugblätter nicht hergeben wollten. fein, wenn es ihnen wirklich ein Aequivalent für die ihnen zu traten bei dieser Wahl zum ersten Male in die Landagitation lich gewesen sein. Am Sonntag, ben 12. b. 13. gingen 34 Mann in Gegeno! Die Genossen berichten, daß fie auf ihren Louren mand daran gedacht, daß es eine solche üble Wirkung auf den Touren machten, geben ein beredtes Bild von dem tiefen Stand, vielmehr in einem Raum, eine- Kuh. Der Besitzer des " O Es ist nur noch wenig hinzuzufügen, der Bericht spricht dentlich genug. Die Schuld an den empörenden Vorgängen trifft alle Barteien; Fanatiker aller Parteischattirungen haben die Massen beeinflußt und in der Unwissenheit der Bevölkerung haben sie einen günstigen Boden gefunden. Das Wahlresultat fonnte nach folcher Beeinflussung natürlich fein gutes sein, soweit es bis jetzt vorliegt, find 62 Stimmen für uns abgegeben worden, 19 mehr als 1890. Die Bevölkerung ist zurück, jest gilt es langsam aber sicher vorgehen, dann gewinnen wir sie ebenso gut wie die Bevölterung anderer Gegenden. Parteiorganisation. Die Adresse der Agitationsfommission für die Wahlkreise Stettin und Random Greifenhagen ist für Geldfendungen: Georg Kaufmann, Stettin, Bogislavsir. 45, Seitenhaus 8 Treppen; für alle sonstigen Angelegenheiten: Sarl Nathusius, Stettin, Buchdruckerei des Boltsboten", Große Ritterstr. 5. igbdomi Lokales. Lokales. B Abg. Möller( ntl.): Die Aufhebung des Gesetzes ist un- Am 13. da. Mts. fand in Br. Stargard eine Antisemitend Stöderet. Daß der Stöcker auf die Sozialdemokraten fchimpft, möglich. Wir müssen uns mit dem Gefeß, wie es liegt, abfinden. versammlung statt, in der der Abg. Zimmermann, der Kandidat Stöckerei. Daß der Stöcker auf die Sozialdemokraten schimpft, Für eine Revision fehlt es ebenfalls noch gänzlich an Erfab der Partei Baasch", einige Worte sprach. Unser Genosse Ficht ist sein unbestreitbares Recht, und wir würden es ihm sehr vers rungen. Ich halte es auch für höchst giveifelhaft, ob es angemann aus Glbing, der ebenfalls sprach, wurde fortwährend argen, wenn er es nicht thäte oder uns gar mit seinem Lobe bebracht ist, Privaten aus diesen Kaffen Geld herzugeben, aber ich unterbrochen und ihm nach wenigen Minuten auf bestellten Schluß, leidigte. In der Freitags Versammlung des christlich sozialen bin mit dem Abg. Schrader darin einverstanden, daß gemein- antrag hin das Wort entzogen. Unser Skandidat Otto Jochem Vereins" machte der Stöcker von seinem Borrecht auch reichlichen nützige Baugesellschaften, welche dahin wirken, daß Arbeiter in aus Danzig fonnte ebenfalls nur wenige Minuten sprechen, die Gebrauch. Nur sollte er es unterlassen, den Verfuch zu machen, den Besitz eines eigenen Wohnhauses gelangen, Geld dargeliehen Berfammlung hörte ihn lautlos an und die anwesenden Arbeiter uns seinen Hödel und ähnliche Geschöpfe aufzuhängen, wie er es wird. An Private Geld zu diesen Zwecken zu geben, hat bis äußerten, als er deren Lage berührte, bereits ihre Zustimmung. am Freitag mit dem 15jährigen Doppelmörder Paul Schmidt jetzt nur die schlesische Versicherungsanstalt beschlossen, aber noch Da erscholl plöglich ein Bluf nach Schluß und gleichzeitig ein versuchte. In diesem Burschen haben wir vielmehr das Opfer Hoch; es war das zweite, welches auf den Kaiser ausgebracht pfäffischer Erziehung it bellagen. Wie fast alle Blätter miter fonnten unfere Genossen nach dem bald darauf erfolgten Schluß halten, die ihn so wenig wie die große Anzahl der Buchthaus bewohner vom Verbrechen zurückhielt. Der Stöcker möge seinem der Versammlung das Lokal verlassen. Publikum und der großen Anzahl seiner Amtsbrüder vorhalten, die nicht nur eine religiöse Erziehung genossen, sondern selbst als fromme Diener des Worts" fungirten und wegen der abfcheulichsten Verbrechen das Zuchthaus zieren. Abg. Nösicke( wild): Ich erkenne die sozialpolitischen Ge- wurde. Jetzt durfte Jochem nicht weiter sprechen. Wenigstens theilten, hat Baul Schmidt eine recht fast alle Blätter mit" " seke nicht nur als theoretisch richtig an, sondern wünsche auch, daß in der Praxis ihre Ausdehnung immer weiter greife. Auf dem freiwilligen Weg des Sparens fann fein Arbeiter so viel Am 15. d. M., dem Tage vor der Wahl, gingen wieder Gezurücklegen, um sich eine, wenn auch noch so fleine Reute für noffen ab, um in den Städten noch nachzuarbeiten und am 16., Alter oder Invalidität selbst zu sichern. Dazu sind die Löhne dem Wahltage, folgten andere, um die Wahllofale in den Städten viel zu farg. Berbesserung mag möglich sein, und dazu werden zu befeßen. Diese 16 Personen berichteten bei ihrer Rückkehr alle die Hand bieten, welche auf dem Boden des Gesetzes stehen. wahre Leidensgeschichten. Im Städtchen Berent mußte ein Der Nothstand feiert gegenwärtig in Berlin feine Orgien Die Beleihung von Arbeiterwohnungen durch die Versicherungs- Genoffe am Tage vor der Wahl flüchten, als er das Ver bei Champagner und Austern. Niemals ist wohl in Berlin der bei Champagner und Austern. Niemals ist wohl in Berlin der anstalten wird bedingt durch die Frage der Sicherheit des ge- fammlungslokal der Antisemiten betreten hatte. Nur durch Champagner in so reichen Strömen gefloffen. Heute fand eine von Tausenden nothleidenden" Agrariern besuchte Versammlung währten Darlehns; im großen und ganzen halte ich nicht für Inanspruchnahme des Schußes eines Gendarmen war es ihm recht, folche Gelder Privatunternehmern zu geben, aber einen möglich gevesen, aus dem drehenden Menschenhaufen berausstatt, in welcher sich wirklich auch ein paar wirklich arme Bauern Nachtheil für die Gesammtheit fanu ich darin nicht zukommen. Die erhaltenen Büffe rechnete er nicht. Nun aber befanden, und in welcher der Nothstand" der Agrarier ihren Auserblicken, daß gemeinnützige Gesellschaften und Genoffen- ging bie wilde Jagd durch die dunkele Stadt, hinter her das aufdruck fand. Außerdem tagt gegenwärtig der Verein deutscher fchaften aus biefen Raffen unterstützt werden. Ebenso geregte Bolt, schreiend: Haltet den Soldemokraten auf, steinigt Spiritusfabrikanten" in Berlin, um für die Liebesgabe, welche die wie die Klagen über das Unfallgefeh nach und nach ver- ibn 2c." Auf Serenz- und Querwegen gelangte er zum Gasthause, feudalen Schnapsbrenner jährlich im Betrage von 40 Millionen einschwunden sind, werden auch diejenigen über das Juvaliditäts in dem er logitte. In einem andern Lokal wurde ihm ftecken, eine Lanze im Namen der„ nothleidenden" Landwirthschaft zu Quartier verweigert, wahrscheinlich hat sich der Wirth vor der brechen. Bei Dressel und Hiller, im„ Kaiserhof" und" Hotel de gefeh verstummen. Am Wahltage versuchten in dem Rome" und überall da, wo man das Fläschchen Sett schon zu Abg. Bebel: Ich bleibe dabei, daß diefes Gefeh gar nicht Bevölkerung geiürchtet. aufgehoben werden kann, weil die aus dem Gesetz erwachsenden Städtchen drei Genossen vor den Wahllokalen Posto zu fassen, 15 m. trinken fann, fann man die armen Nothleidenden finden, Rechtsansprüche auf irgend eine Weise erfüllt werden müssen. doch mußten sie die Stadt schon Vormittag verlassen, sie wären wie sie in Verzweiflung eine Flasche nach der anderen leeren, und Bekanntlich ist das Gefes nur mit schwacher Mehrheit angenom fonit nicht mit heiler Haut nach Hause gekommen. so durch Austern und Staviar ihren ausgehungerten Magen erst men worden und wir haben dagegen gestimmt. Nachdem es aber Jn Schöned mußten die Bertheiler von Stimmzetteln Appetit zu dem Festmahl der Nothleidenden zu schaffen suchen. Hier in Straft getreten ist und schon Jahre lang wirft, müssen wir es ebenfalls vor Beendigung des Wahlattes die Stadt verlassen; wird sich wohl selbst der Staatsminister v. Bötticher hüten den austauen, statt es aufzuheben. Uns wird jetzt vorgehalten, daß der Bürgermeister warnte sie und sagte ihnen, er könne sie des Mothstand zu bestreiten, und die sozialdemokratischsten Arbeiter wir das Gesetz abgelehnt hätten, obwohl es einen sozialistischen Abends nicht schüßen. Vor Einbruch der Dunkelheit mußten sie werden mit ihren Klagen endlich aufhören, wenn sie diesen wirkGedanken in dem Reichszuschuß enthalte. Letztere Auffassung auf Unnvegen nach dem Bahnhof geben. In Preußisch- Stargard sammelten sich die Menschen- lichen Nothstand erblicken. bilde suis 19 ist ganz unzutreffend. Daß die Belastung durch das Gesetz Arbeiter, Parteigenossen Schöneberg8! Am Mittwoch, schließlich immer auf die Arbeiter abgewälzt wird, bat massen vor den Wahllokalen, beschimpften zuerst unsere Genossen heute auch der Abg. Barth zugegeben.( Widerspruch des Abg. und gingen dann zu Thätlichkeiten über. Die Polizeibeamten, den 22. Februar, von 11 bis 5 Uhr, finden in Schöneberg die Barth.) Wenn Herr Barth fürchtet, daß wir mit diesem Gefeß die unsere Leute übrigens selbst beschimpften, mußten Schuß ge- Grfahwahlen zur Gemeindevertretung statt. Selbstverständlich schließlich zum fozialistischen Staat fämen, fo hält er doch im währen, aber dennoch konnten die Posten nicht gehalten find auch unsere Genoffen gewillt, sich wieder an den Wahlen zu Gegensatz zu seinem Freunde und Parteigenoffen Richter den werden. Als die Genossen ihre Plätze verlassen mußten betheiligen. Es sind zwar in diesem Jahre und in so weit ganz wurden fie bereitet worden, als man die Wahlvon beſondere Schwierigkeiten eft verlegt hat, während welcher der Mas den Bau von Arbeiter und nach ihrem Logis gehen wollten, fozialistischen Staat für möglich. Ciner wurde zu Boden geschlagen, handlung in eine wohnungen betrifft, so habe ich mich mur entschieden dagegen Neuem angegriffen. anderer, den man niedergeworfen hatte, wurde Arbeiter größtentheils an seinen Beruf gefesselt ist. Trotz alledem erklärt, daß von Unternehmern diese Gelder hingegeben werden, ein und es freut mich sehr, daß fein einziger Redner aus dem Hause unter dem Geheul der Menge durch die tiefsten Bfügen über den aber wird dies die Wähler der dritten Klasse nicht hindern, für fich dafür ausgesprochen hat, selbst nicht Herr Möller, dem ich es halben Marktplatz gefchleift und erit, als sein Freund die Polizei die Wahl der von sozialdemokratischer Seite aufgestellten Randi3wei Genolien gingen Daten, der Genossen Siegeler und Freidant Mann für am ehesten zugetrant hätte. Von Partei wegen herbeiholte, fonnte er befreit werden. haben wir natürlich nicht das Geringste gegen sogenannte ge- bievauj nach dem Polizeibureau, um Begleitmannschaften für den Mann einzutreten und nur ihnen ihre Stimme zu geben! Thue meinnützige Baugenossenschaften. Was wir bekämpfen, ist die Weg nach dem Bahnhof zu verlangen, was ihnen aber abgeschlagen ein jeder seine Pflicht, dann wird auch diesmal der Sieg unser unwahre Behauptung, daß die von den Unternehmern erbauten wurde; sie wurden wieder angefallen und mußten in ein werden! sudo Der Ladeninhaber wollte sie über den Um die Bedeutung der stattfindenden Wahlen darzulegen, Arbeiterhäufer eine Wohlthat, eine Wohlfahrtseinrichtung für die Geschäftslotal treten. Arbeiter sind; um das Gegentheil zu erkennen, braucht man ja nur das of führen und aus dem Hinterhause hinauslassen, aber auch findet am Montag, den 20. Februar, Abends 8 Uhr, in der Buch von Hecner über die oberelsässische Baumwollen- Industrie hier hatte sich die verheyte Maffe angesammelt; erst als die Schloßbrauerei eine öffentliche Wählerversammlung statt, in und die Cité ouvrière in Müllhausen zu lesen. Die Versuche, auf Polizei herbeigeholt war, fonnten die Genossen das Haus verlassen. welcher der Reichstags- Abgeordnete Genosse Kunert das Referat folchem Wege die Wohnungsverhältnisse zu verbessern, wie sie Die Beamten besorgten brei Schlitten, selbstverständlich auf Kosten halten wird. Jeder Genosse hat die Pflicht, für zahlreichen Besuch 3. B. Herr Miquel in Frankfurt gemacht hat, find ins Wasser der Agitatoren, und nun ging's, die wüthende Menge hinterher, nach der Versammlung Sorge zu tragen. gefallen und alle solche Versuche werden stets ergebnißlos bleiben. dem Bahnhof, Gisstücke, Schneebälle und andere Wurfgeschosse Denn sie helfen vielleicht 100 oder 1000 Menschen, aber nicht der flogen um und an die Köpfe der Jusaffen der Schlitten; auch In Pankow ist ein heftiger Kampf gegen das Betriebsamt großen Masse des Volfes, welches in feinen elenden Wohnungs- hier wählten die Kutscher Umwege. Am Bahnhof angekommen, der Berlin- Stettiner Eisenbahn entbrannt. Ein Pankower Ein verhältnissen weiter vegetiren muß. Meine Forderung, die Lohn- wurden die Unfrigen von den Bahnarbeitern angefallen; zwei wohner, Herr Friz Matschie, hatte am 1. d. M. an den EisenVororts fürzung auf grund der Altersvente unter Strafe zu stellen, soll von ihnen wurden mit Fäuften und Stöcken gefchlagen, fowie mit babnminister Thielen folgende Depesche gerichtet: nicht ausführbar sein. Allerdings würde der Unternehmer die Fußtritten traktirt. Eine Beschwerde beim Stationsvorsteher Bahnhof der Stettiner Babn( in Berlin) vollständig aufgeweicht Strasbestimmungen leicht umgehen können; aber damit ist nur müßte nichts; es wurden zwar mehrere Arbeiter vorgeführt, jedoch und überschwemmt und Passage lebensgefährlich. Schleunige Das Eisenbahn- Betriebsamt behauptete bewiesen, wie faul unsere ganze Gesellschaft ist. Bei der Marine fonnten die Schuldigen nicht ausfindig gemacht werden. Bei der Hilfe nothwendig." find solche Kürzungen vorgekommen, wie Herr Hollmann Abfahrt des Buges wurde einer der Zhäter, an einer Lowry be- darauf in einem Beitungsartikel, daß die Depesche übertrieben in der Budgetfommission selbst eingeräumt hat. Ebenso muß der fchäftigt, gesehen. Es muß angenommen werden, daß die Bahn- sei und thatsächliche unwahrheiten enthalte. Gegen diesen BeUngerechtigkeit ein Ende gemacht werden, daß von dem Arbeiter arbeiter von einem Mitfahrenden zu dem Ueberfall aufgereizt scheid haben nun zahlreiche Bewohner Pantoms in einem„ offenen die empfangene Rente zurückgefordert werden kann und er viel worden sind, denn als die Abfahrt aus der Stadt erfolgte, bestieg einer Briefe" an den Eisenbahnminister energifch Protest erhoben. Ge leicht, wenn er das Geld nicht hat, der Pfändung verfällt und der schlimmsten Tumultuanten, welcher einen Genoffen mißhandelt wird dabei verblieben, daß die Oberfläche des qu. Bahnhofes das letzte Stück Möbel verliert. hatte, troy aller Proteste einen der Schlitten. Obwohl ein Polizei- vollständig aufgeweicht war und sich schon min Staatssekretär v. Bötticher: G3 ist allerdings eine Särte, beamter, der mitfuhr, aufgefordert wurde, den Menschen zu entfernen destens zwei Tage lang in diesem jammervollen Zustande bewenn ein Arbeiter, der ohnehin in seiner Erwerbsfähigkeit be- machte er nicht ernstlich Miene, ihn zurück zu halten, nur sagte funden habe. Der Bahnsteig fei viel schlechter zu passiren geschränkt ist, das ihm zu viel gezahlte Geld herausgeben soll; aber er, als der Raufbold den Schlitten nicht verließ: Nun dann wesen, als die Berliner Straßendämme, fogar noch schlechter, als eine Korrektur an dem Gesetze kann deswegen nicht vorgenommen verlasse ich ihn" und stieg aus, so tam er nach dem Bahnhof und die meistens sehr vernachlässigte Anfahrt zum Stettiner Bahnwerden, weil dies die berechtigten Ansprüche der anderen Arbeiter hat dort wahrscheinlich die Arbeiter aufgehegt, denn er ging bald hofe. Der Bahnsteig sei mit Waffectümpeln so bedeckt gewesen, beeinträchtigen würde. Die Möglichkeit, daß Arbeiter, die nur darauf fort. Noch mehr, im Wartejaal wollte man die Unferigen daß für die die Bahn benußenden Schulkinder entschieden eine einen Theil des Jahres fest beschäftigt find, sich die Rente gleich nicht dulden, die Restaurateurstochter schüßte vor, der Raum Lebensgefahr obwaltete, die erst nach Absendung jener Depesche wohl sichern tönnen, ist ja in der freiwilligen Weiterversicherung würde beschmußt unsere Genossen waren mit Straßentoth und beseitigt worden sei. Der Minister wird ersucht, zu veranlaffen, Blut besudelt. daß das Königl. Betriebsamt feine Erklärung zurücknimmt bezwv. gegeben. Hier ist also eine Korrektur gar nicht nöthig. richtig stellt. Die Eingabe hat ca. 80 Unterschriften erhalten. Unter den Unterzeichnern befinden sich mehrere Aerzte, ein Polizeirath, ein Polizeihauptmann, Lehrer und Lehrerinnen, noch Abg. v. Unruhe Bomst( Rp.) ist ursprünglich ein Gegner des Gesetzes gewesen, hat sich aber davon überzeugt, daß die Wirkungen desselben überwiegend günstige find. Die Klagen der In Dirschau wollte man unsere Genossen nicht vor den Lokalen stehen lassen; ftanden fie in den Fluren der Häuser, dann hatten sie dort nichts zu suchen; standen sie draußen, so wurden 99 Berhaftete Russen. Unsere gestrige Nachricht können wir dahin ergänzen, daß die Verhaftung sich auf 18 Personen er streckte, deren Namen wir hier mittheilen. Es sind: Dr. Helphand und Frau, Karfunkel, Ragowin, Berditschewsky, Rosenschein, Polonsky, Kairowsky, Rappaport und Frau, Pertin, Beninsohn und Lopatin. Die Verhaftung scheint nur auf Spigelbenunziation zu beruhen. Was die Verhafteten verbrochen haben sollen, ist unbekannt. Haben sie auch in Deutschland kein Bürgerrecht, so sollte doch wenigstens das den wilde en Völkerschaften heilige Gastrecht geehrt werden. Sie etwa an Rußland ausliefern, hieße fich nicht nur zum Mitschuldigen, sondern zum Henfersknecht des barbarischen Despotismus des Ruffenzaren machen. Wie uns übrigens in letter Stunde noch mitgetheilt wird, ist Dr. Helphand und Frau gestern Abend wieder aus der Haft entlassen worden. Hoffentlich werden auch die übrigen Inhaftirten bald befreit. straße 187 durch bedeutend " Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklubs. May Stanser, Seimer", jeden Montag, Abends 9 Uhr bei Rudolph Bahr, Gerichtsstr. 19. Arbeiter- Sängerbund Berline und Umgegend. Montag, Alle ieben Sonntag Bormittags 10% Uhr im Reftaur. Schömann, Heimstr. 16. GORA Gesangverein Berliner Bildhauer, Ornament", Wrangelstraße 141 bei Schmidt. Gefange ein Gerichts Assessor, ein Direktor, ein Apotheker, mehrere dem Krankenhause am Urban fahren, wo er Aufnahme fand. Ingenieure, Bank- und Versicherungsbeamte und zahlreiche Kauf- Am 17. d. M. Vormittags wurde in der Spree, an der Eberts leute, Agenten, Fabrikbesizer 2c. brücke, die bereits start in Vermesung übergegangene Leiche eines am 16. Dezember v. J. in den Spreefanal gesprungenen Kauf- Menderungen im Bereinstalender sind zu richten am Fr. Kortum, tanteuffelstr. 70. manns angeschwemmt. Vor dem Hause Große Frankfurter- bends a Uhr: uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Norddeutsche Schleife, Naunynjir. 86 bei Bubeil. Biebertafel der Maler ein wurde Nachmittags - Harmonie a Weinfechsjähriger Knabe und verm. Berufsgen. Annenftr. 14 bei Ehrenberg. und einen Geschäftswagen überfahren am Fuße traße 11 bei Feindt. Zonblüthe, Görlizeriiraße 58 bei Zolfsborf. Sängerchor der verletzt. Er Blüthe, Prenzlauer- Allee 26 bei Stiebel. wurde nach dem Krankenhause Chirurgifcen Branche, Alte Schönhauserstr. 42 bei Reimann. am Friedrichshain gebracht. Im Keller Kulmftr. des Hauses roh Seffnung Berlin West, 86 bei Naumann. Teltowerstraße 59 wurde der Klempnermeister. Schrader Sängerbain, Reichenbergerstr. 16 bei Baghold.- ie desfreiheit II, und der Arbeiter Farsch, die ein Abflußrohr mittels Strausberg, im Reſtaurant Krüger.- Myrthenblätter, Belfortevſtr. 15, bei Schneiber. Felsenburg, Koppenftraße 48c. Arbeiter- Gesangs glühender Koakskörbe aufthauen wollten, anscheinend durch Kohlen- verein Freiheit 2, Adlershof, bet Albrecht.- Gesangverein iederweig bunst betäubt aufgefunden. Nach erfolgreichen Wiederbelebungs- Hermsdorf, bei Gafiwirth Sievert in Weidmannsluft. versuchen wurden Beide nach dem Krankenhause am Urban ge verein Berliner Buchdrucker, 9-11 Uhr, bei Ehrenberg, Annenſtr. 16. bracht. Auf der Stettiner Eisenbahn, in der Nähe des Humboldthains, wurde beim Befahren einer Kurve der auf der herabgeschleudert und anscheinend innerlich schwer verletzt, so daß Plattform eines Eisenbahn- Wagens stehende Stuckateur Löwe d feine Ueberführung nach dem Lazarus- Krankenhause erforderlich wurde. Abends stürzte sich ein Almosen- Empfänger aus dem Fenster seiner im 4. Stock des Hauses Tegelerstr. 17 belegenen Wohnung auf den Hof hinab und fand auf der Stelle den Tod. Der Verstorbene war schon seit längerer Zeit schwer frank und hatte im Verlaufe des Tages bereits zweimal den Versuch gemacht, sich zu erhängen, war aber von seiner Frau daran verhindert worden. Nachmittags fanden zwei kleine Brände statt. Eine umfangreiche Haussuchung nach verbotenen Schriften fand am Freitag Abend in der Buchdruckerei von M. Schrinner statt und erstreckte sich auch auf die Privatwohnung desselben. Beschlagnahmt wurden je 1 Exemplar Bilder aus der franzöfifchen Revolution" und" Erlebnisse eines politischen Bucht häuslers". Proben mit dem elektrischen Scheinwerfer sind in den Tezten Wochen vielfach vorgenommen worden nnd haben dieselben ein sehr günstiges Resultat gezeitigt. Der gewaltige Schein des leicht spielenden Apparates, welch ersterer fich wie ein breiter bläulicher fonisch zulaufender Lichtstreifen über Berlin erstreckt, ist auf 3 Meilen Entfernung hin zu sehen; der Lichteffekt zeigt sich in überraschender Stärke, der von dem Lichtstrahl des Apparates betroffene Theil der Luftschicht weist ein bläulich weißes Licht auf, welches auf eine Entfernung von drei Meilen den Erdboden berührt und hier das Terrain tageshell beleuchtet. Selbst verständlich ist der Apparat auch auf turze Strecken zu stellen; die Wirkung des Scheinwerfers ist eine so bedeutende, daß man von dem Aufstellungsorte des Apparates, als beispielsweise auf dem Tempelhofer Felde, mittels Fernglases auf drei Meilen Entfernung einzelne Personen, die sich auf dem erleuchteten Zerrain befinden, erkennen, größere Truppenbewegungen genau beobachten kann. Zu hilfloser Lage fand gestern Vormittag um 11 Uhr ein Rutscher in den Anlagen des Friedrichshains einen 3-4 Wochen alten Knaben, der dort ausgesetzt war. Das Kind trug ein weißes Hemd, eine weiße Jade und war in eine weiße Windel, einen rothwattirten Frauenrod und ein graumelirtes Umschlage tuch gewickelt. Die Wäsche war ohne Zeichen. Das Kind wurde nach dem Waisenhause gebracht. Die Mutter ist noch nicht ermittelt worden. Zu dem Zeichenfunde Weinstraße 2 wird weiter be richtet, daß der Tod des Arbeiters Prüfer auf eine Fahrlässigkeit des Hauseigenthümers zurückgeführt wird, insofern dieser die Kellertreppe mit einer Umfriedigung nicht versehen hatte. Gin Strafverfahren wegen fahrlässiger Zodtung ist gegen ihn bereits eingeleitet worden. Erhängt aufgefunden wurde im Jagen 28 ber föniglichen Forst bei Schmöcfiviß ein unbekannter etwa 60 jähriger Mann, Der eine blaue Brille trug. Die Leiche war mit dickem blauen Neberzieher, braun gestreifter Weste, blauen Tuchhofen und Schaft ftiefeln belleidet und trug der Todte einen grauen am Rinn ausrafirten Backenbart. Bei dem Erhängten wurde ein Portemonnaie mit 1 Pfennig Inhalt und ein Brillenfutteral, auf welchem die Firma A. Stendel, Berlin, Roßstr. 5, eingedruckt war, gefunden. Bis jetzt konnte der unbekannte Selbstmörder noch nicht refognoszirt werden. Год nam Gerichts- Beifung. Vermischtes: Ein Polizeikommissar, der falsche Wechsel ausstellte, Hollefen in Aarhus in Jütland, hat sich das Leben genommen. Erst hatte er es mit Gist versucht, allein es gelang den Aerzten, ihn zu retten. Darauf hat er sich noch in derselben Nacht erhängt. Aus Briefen, die er hinterließ, geht hervor, daß er falsche Wechsel im Werthe von 100 000 kronen hergestellt hat. a ban. Wieder Einer. Der Verwalter der Sparbank in Luzern gestand zu, die Kleinigkeit von 32 000 Franken unterschlagen zu haben. Am Grabe der Mutter erfroren wurde auf dem Kirchhofe in Weißkirchliz( Böhmen) ein zehnjähriges Die Mutter Wegen einer eigenartigen Urkundenfälschung stand Schulmädchen, die kleine Langer, aufgefunden. war vor furzem gestorben und das arme Kind begestern der Arbeiter Fischer vor der zweiten Straffammer des suchte täglich das Grab. Kürzlich fam die Kleine Don Landgerichts I. Der Angeschuldigte war in eine Polizeiftrafe diesem Gange nicht wieder nach Hause, man forschte nach) von 9 M. genommen worden, an deren Stelle im Nichtzahlungs- und fand das Rind über das Grab der Mutter gebeugt falle eine Haftstrafe treten sollte. Er zahlte bis zum Ablauf der todt vor. Mutter gesetzlichen Frist nicht, sondern ging zum Polizeipräsidenten und erbat sich einen Aufschub. Dieser wurde ihm auch gewährt, als Belag erhielt er einen von einem Beamten ausgestellten Schein, worauf die Zahlungsfrist bis zum 2. März vorigen Jahres verlängert worden war. Auch dieser Termin wurde von dem Angeklagten versäumt, worauf am folgen. den Tage ein Schuhmann in seiner Wohnung erschien, um ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) ihn zur Verbüßung der Haftstrafe abzuholen. Der Angeklagte Paris, 18. Februar. Das Journal offiziel" veröffentlicht that dem Beamten gegenüber sehr erstaunt, er hielt demselben den ein Defret, durch welches ein Versicherungs- Staffeltarif von Schein vor und zeigte ihm, daß er bis zum 12. März Ausstand 10 Centimes für je 300 Frants oder einen Theil von 300 Franks erhalten habe. Geständlich hat der Angeklagte der Bahl 2 eine 1 eingeführt wird, welcher erhoben werden soll für Postsendungen vorgefeßt. Während der Staatsanwalt den Schein für eine mit deflarirtem Werth, sofern diefelben über Belgien zwischen öffentliche Urkunde bielt und gegen den vielfach Vorbestraften französischen von der Compagnie du Nord bedienten Ortschaften drei Monate Gefängniß beantragte, hielt der Gerichtshof das und Deutschland oder umgekehrt ausgetauscht werden. fragliche Schriftstück nur für eine Privat- Urkunde und verurtheilte den Angeklagten zu einer Gefängnißstrafe von einer Woche. Versammlungen. Bentral- Kranken- und Sterbekaffe der Tischler u. f. w.(. S. Mr. 3) Hamburg. Die Mitglieder der Ortsverwaltungen Berlins versammeln sich am Sonntag, den 19. Februar, Nachmittags 3 Uhr, Stallschreiberstr. 29 bei Schöning. Große öffentliche Versammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 19. Februar, Abends 6 Uhr, bei Otto Klein, Schönleinfir. 6. Tages: ordnung: Bortrag des Genoffen Roland über Gewertschaftsbewegung. Freier Diskutirverein. Seute, Nachmittag 4 Uhr, bei Leopold, Mart grafenstraße 88. Tagesordnung: Bortrag. Verein der Maschinisten und Heizer Berlino, Sonntag, den 19. Fe Versammlung. bruar, Nachm.& Uhr. Schultheiß' Brauerei- Ausschant, Neue Jakobftr. 24-25: Vergnügungsverein Flora. Sigung, Sonntag, Nachmittags 5 ubr, bet Wildenoin, Blumenftr. 64, Nach der Sigung Fidelitas. Vergnügungsverein" Italia". Nachm. 6 Uhr, Sigung mit Damen, bei Boland, Glfafferstr. 26. uhr Tanz, Vorträge. Barnimftr. 16, Sigung 6 Uhr. Nachher Fidelitas, Borträge und Tanz. Theater- und Vergnügungsverein Fritillaria bet Herrn Dreßler, Privat- Cheater- und Vergnügungsverein" Jugendfreunde". Gigung, Sonntag Uhr, bet Müller, Gr. Frantfurter firaße 80-81. Nach her Tanz. Selbstmord. Vorgestern, den 18. d. M., Abends 113/4 Uhr, fprang ein, anscheinend dem Arbeiterstande angehörender Mann, am Hallischen Ufer vor dem Land- und Amtsgerichte in den Landwehr- Kanal. Durch das falte Bad mußte die Lebenslust wohl wieder erwacht sein, denn der Selbstmörder fing an jämmer: lich um Hilfe zu rufen. Als auf das Hilfegefchrei zweier Knaben Riedorf. Bersammlung der Freien Bereinigung der Bau- und gewerb von 9 bezw. 18 Jahren der in der Großbeerenstraße stationirte lichen Silfsarbeiter für Nixdorf und Umgegend. Sonntag, ben 19. Februar, Wächter nebst einem Bassanten hinzueilten, war es bereits zu Borm. 10 Uhr, im Lokale des Herrn Schüß, Prins Handjernstr. 7. Bortrag des Genossen Mezerau. spät, denn der Lebensmüde versant vor ihren Augen in die Vergnügungsverein Boruffia. Sonntag, den 19. Februar, 5 Uhr, Fluthen. Das fofortige Aufsuchen der Leiche mußte der Sitzung, mit Damen. Fidelitas, Vorträge. herrschenden Dunkelheit und eines fehlenden Kahnes wegen unter- Tapesirer. Große öffentliche Berfammlung am Sonntag, den 19. Febleiben. Die nächsten Rettungsboote befanden sich erst Bellealliance- bruar, bet Boly, Alte Jakobftraße 75, gr. Gaal. Tagesordnung: Die Abschaffung der Mßstände in u ferem Gewerbe. und Schöneberger Brücke. Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Cadig, 18. Februar. Im Anarchistenprozeß wurden alle Angeklagten freigesprochen und sofort entlassen unter enthusiastischen Demonstrationen der Voltsmassen. Briefhaffen does der Redaktion. 1 " und 47 A., München. Sie haben Recht. Als der König Stumm für den Sozialistentödter Julius Wolf im Reichstage das Tamtam schlug, war selbiger Wolf von den bürgerlichen Defonomen bereits fritasfirt worden. Die erste vorzügliche Kritik lieferte der Breslauer Universitätsprofessor Werner Sombart im Archiv für foziale Gesezgebung Statistit"( V. Bd., 8. Heft); ihm folgte ein haarscharfer Kritiker in Bernerstorfer's Deutschen Worten"; dann prangerte der Wiener Professor J. Singer wizig und haarscharf den ökonomischen Ignoranten und Sytophanten des Geldsacks in Conrad's Jahrbüchern für Nationalötonomie ( 3. Folge, 4. Bd., 6. Heft, S. 875 ff.), und den Reigen beschloß der Privatsekretär des nationalliberalen Abgeordneten Siegle, Dr. Losch), in Schmoller's Jahrbuch Jahrbuch". Nachdem das Wölfchen von seinen eigenen Fachgenossen so mitleidslos st um m gemacht worden war, lobt ihn Stumm vor versammeltem Kriegsvolfe in Grund und Boden. Gewiß, es hätte nichts geschadet, wenn dem König Stumm die Leichenreden Sombart's, Singer's u. f. w. unter die Despotennase wären gerieben worden. .. St. 1. Den H. hat Rechtsanwalt Träger, Berlin, Arbeiter- Bildungsschule Bordbezirk". Seute, Sonntag, Abends vertheidigt; Sie wollen sich an diesen wenden. 2. Anklagen 6 Uhr, große Versammlung im hinteren Gistellersaal. Tagesordnung: 1. Wor: jeder Art, ob Verbrechen oder Vergehen von ihr betroffen wer Ein hartnäckiger Selbstmörder war der 72 Jahre alte trag des Abg. W. Schmidt über„ materialische Geschichtsauffaffung und Geben, verjähren, wenn sie durch die Presse begangen sind, in sechs frühere Droschtenfutscher Johann Zimmermann, der mit seiner fchichte des Materialismus". Ehefrau in dem Hause Tegelerstr. 17 wohnte. Im Verlaufe des 1. Abends ye uhr, Böhmisches Brauhaus, Landsberger Allee 11-18. Bortrag des gangen ist, verjährt erst in 5 Jahren. Arbeiter- Bildungsschule Oft und Süd: 2 große Versammlungen: Manaten. Eine Majestätsbeleidigung, die ohne Preßhilfe be gestrigen Tages versuchte er zweimal, sich zu erhängen. In beiden Herrn Dr. Binn über: Deutscher Minne- und Meistergetang. 2. Abends 7 Uhr, M. W. Der Eigenthümer hat nur dann beizutragen, wenn Fällen war ihm die Ehefrau auf den Hausboden gefolgt und Graiweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79 Bortrag des Herrn Dr. Bern dies ausdrücklich vereinbart war. Bur weiteren Rücksprache beTonnte den Selbstmord noch rechtzeitig vereiteln. Um 72 Uhr fein über Schuld und Strafe in foziafifiifcher Auffaffung. Sozialdemokratischer Agitationsklub für den Often. Versammlung suchen Sie uns vielleicht zwischen 12 und 1 Uhr. Abends benutzte Zimmermann einen Augenblick, wo ihn seine für Frauen und Männer am Sonntag, den 19. Februar, abends 6 Uhr, Frau verlassen hatte, um sich aus einem Fenster seiner im vierten in Schneider's Gesellschaftshaus, Proskauerstr. 37-38. Vortrag bes Genossen ist nicht so einfach in einer Briefkasten Notiz zu Stockwerk des Seitenflügels belegenen Wohnung auf den asphal- Adler über: Der eherne Schritt der Zett. tirten Hof hinabzustürzen. Mit vollständig zerschmettertem Schädel blieb er sofort fodt liegen; die That scheint in geistiger Ummachtung ausgeführt worden zu sein. In der Poliklinik von Professor Dr. Litten, Dorotheenstraße 8, part., werden innerlich Kranke Wochentags von 12-2 Uhr unentgeltlich behandelt. Die Weber", das vorzügliche realistische Drama von Gerhart Hauptmann, welches in lebenswahrer, erschütteruder Weise das schlesische Weberelend und die Weber- Unruben im Jahre 1847 darstellt, wird zum ersten Male auf der Freien Bühne" im Neuen Theater" zur Aufführung kommen. Da die Aufführung nur in einem gefchloffenen Vereine, der ausschließlich aus Schriftstellern und der schöngeistigen Bourgeoisie besteht, stattfindet, so wird sie gerade des Publikums entbehren, welches ihr mit dem größten Berständnisse folgen würde. " Weddingstraße 8 Verein zur Wahrung der dutereffen der Schuhmacher und verw. Berufsgenossen. Bersammlung am Montag, den 20. februar, Abends 8% ühr, in den Arminhallen, Rommandantenstr. 20. Freie Vereinigung der Graveure, Zifeleure und verw. Berufsgenossen Berlins und Umgegend. Montag, den 20. Februar, Abends 8% übr, Berfammlung im Vereinslokal, Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Geschäftliches 2. Bortrag des Herrn Dr. med. Bernstein. Achtung, Schneider und Schneiderinnen! Große öffentliche Berfamm fung am Montag, den 20. Februar, Abends 8 Uhr, bet Müller, Johannis straße 20. Tagesordnung: Unser bevorstehender Lohnkampf und haben wir ernsthafte Gegner? Referent August Täterom. Allgemeiner deutscher Tapesirerverein. Filiale Berlin. Bersammlung am Montag, den 20. Februar, Abends 8 Uhr, bei Bolz, Alte Jakobstr. 75. Tagesordnung: Bortiag vom Genoffen Schmiedt. Allgemeine Kranken- und Sterbehaffe der Metallarbeiter, Berlin, Filiale 3. Montag, den 20. d. M., Abends 8 Uhr, Mitgliederversammlung, Manteuffelstr. 90. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht. 2. Wahl eines Bevoll mächtigten und eines Beitragsammlers. in der Nationalöfonomie. Die billigsten Wohnungen, be ftehend aus 1 St.u.2 St., Küche, sep. Korr., sind Schulstr. 50. H. Pr. 1. Die Frage betreffs eines gebundenen Mandats be, antworten und läßt sich auch nicht als bloße logische Konsequenz des demokratischen Prinzips behandeln. Wer von seinen Wählern als Vertreter ihrer Anschauungen gewählt ist, von dem muß man annehmen, daß er in ihrem Sinne handelt. Fühlt er sich prinzipiell im Widerspruch, so hat er es vor der Wahl kundzugeben; tommt dieser prinzipielle Widerspruch in ihm erst später zum Durchbruch, dann hat er sein Mandat niederzulegen. Durch fein Mandat erhält er ein Vertrauensamt und die Wähler haben, bevor sie wählen, gleichfalls Vorsicht zu üben. Das gebundene Mandat gewährt feinen Schuh den Wählern, hemmt aber die Wirkungskraft des Mandatars in der an gemessenen Vertretung der Wähler. 2. Ob die Opposition( Unabhängigen) mehr zu der Sozialdemokratie neigt oder zum Anarchismus? Das müssen Sie jeden einzelnen Opponenten fragen! W. A. Das Flugblatt ist uns schon vorgestern von anderer Seite zugestellt worden. Die Tendenz desselben ist so durchsichtig, daß es sich nicht lohnt von ihr Notiz zu nehmen. 2. in Nathenow. Ich weiß nicht ob solche Organisationen Arbeiter- Bildungsschule. Gonntag Bormittag 10-12 Uhr: Ost Schule, Martusstraße 31 Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. Nachmittag von 2-4 Uhr für Nachtarbeiter Unterricht in Buchfahrung und oberes Rechnen. Restauration Schöning, Stallschreiberstraße 29: Unterricht Montag, bende 8%-10% Uhr: Süd= Echule, Sagelsbergerstr. 48, Unterricht in Physiologie. Sub- Off chute, Polizeibericht. In der Nacht zum 17. b. m. verfuchte Reichenbergerir. 188: Unterricht in Buchführung und oberes Rechnen. ein Hausdiener auf dem Tempelhofer Felde sich zu erschießen. Ost- Ghule, Martustr. 81: Deutsch)( oberes) Bogit. Nord- Schule, in Frankreich sind; halte es aber für selbstverständlich. Wenden Anscheinend schwer verlegt, bestieg er an der Ecke der Berg- müllerfrage 179a: Deutsch)( obres). In allen unterrichtsfächern Sie sich an die Bourse Centrale du Travail, Paris. Dort von Mathematit Buchführung, Schüler und mann- und Belle- Alliancestraße eine Droschke und ließ sich nach Schülerinnen, auch jezt im Laufe des Semesters, eintreten. sind auch deutsche Genossen, so daß Sie deutsch schreiben können. Schöne Schlafft. nach vorn, f. 1 H., Genosse findet frdl. Schlafstelle, sep., fep. Ging., 8 M., Kotibuser Ufer 53, Laufigerstr. 8, v. 2 Tr. Preis 7 M. 1325b v. 2 Er. L., a. d. Admiralsbrücke.[ 14156 Freundl. Schlafft. Blumenftr. 44, v. Schlafft. 2 H. b. Mieke, Adalbert- 2 Tr., Meyer. 1405b ftraße 9, 4 Tr. Fedl. Schlafstelle nach vorn, separat, Schlafft. sep. Bücklerstr. 15, Riesewetter." 8 n., zu verm., Chamissoplay 7. Eine frdl. möbl. Schlafft. f. 2 Herrn, Freund!. Schlafstelle nach dem Garten Reichenbergerstr. 6, H. 1 Tr., b. Kröhmer. zu vermiethen. Alexandrinenſtr. 87a, firaße 84 bei Wwe. Gesch. 1896b 3 r., bei Hauer. 1407b * 2 Gen. finden frdl. Echlafstelle bei Bell, Reichenbergerstr. 128, v. 1 Tr. r. Rottbuserstr. 2, v. 3 Tr., bei Ellmer, 1404b Schlafit., sep., für Herren, Pr. 6,50 M. 2 Gen. finden frdl. Schlafstelle, bei ist eine möbl. Stube zu verm. 1260b Manteuffelstr. 102, v. 1 r. b. Kapuste. Scharlock, Manteuffelstr. 90, v. 3 Tr. r. Frdl. Schlafft. Oranienstr. 18, v. 2 Tr. I. find billige Wohnungen und ein Laden zu vermiethen. 36932* Strelißerstr. 52, Borderwohnung zu vermiethen. 14256 Strelißerstr. 52 e. 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Ich habe keine Filialen und stehe mit ähnlich lautenden Firmen in keinerlei Beziehung. Sitte daher genau auf Firma zu achten. 86451* Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 21. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale ,, Wedding- Park", Müller- Straße Nr. 178: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten J. Auer. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Verschiedenes. 5. Fragekasten. NB. In dieser Versammlung gelangt die Broschüre„ Nieder mit den Sozialdemokraten" zur Vertheilung. Auch werden dieselben bereits in den Bahlstellen verausgabt. Das Mitgliedsbuch ist in dieser Versammlung mitzubringen und dem Kassirer vorzulegen. 289/20 Der Vorstand. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 19. Februar, Abends 6½ Uhr, Zwei Versammlungen. 1. Rommandantenstr. 20, Arminhallen. Vortrag des Fräulein Ottilie Baader über: Sitte und Moral". " 2. Grenadierstr. 83, Seefeld. Vortrag des Herrn Otto Zunker über: Chartistenbewegung." Damen und Herren als Gäste sehr willkommen. Nach den Vorträgen geselliges Beifammensein und Tanz. Achtung! 141/5 Achtung! Sonnabend, den 25. Februar 1893, in den Concordia- Festsälen, Andreasstr. 64, C. Saeger, Großer Wiener Maskenball der Berliner Gürtler und Bronceure. 2 Orchester. Um 12 Uhr Einzug des Prinzen Carneval mit seinem ganzen närrischen Gefolge zu Fuß und zu Pferde, wobei jede Dame in Maste ein Bouquet erhält. Entree 50 Pf. Billets in den mit Plakaten belegten Handlungen und bei dem unterzeichneten Komitee Otto Jaeckel, Prinzenstr. 11. 2. Teichert, Reichenbergerstr. 34. W. Miesterfeld, Manteuffelstraße 20. H. Neuendorf, Waldemarstr. 11. H. Radue, Alte Jakobstr. 51. 1423b Charlottenburg. Fortuna- Säle Bismark ẞraße 72. Bismarckshöhe. Wilmersdorferstraße 39 3. Straußberger- Straße 3. Montag, den 20. Februar 1893: Grosse Volks- Versammlung. Seben Donnerstag: Große GesellTagesordnung: Cholera. Illustrirt durch 40 Lichtbilder. 2. Distussion. 1. Vortrag des Herrn Stüve aus Hamburg: Hamburg und die 583 Entree 10 Pf. 3u zahlreichem Besuch laden ein Die Vertrauensleute, Genossenschafts- Bäckerei für Berlin und Umgegend. ( Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.) Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Interessenten und der Kundschaft der Genossenschaft, daß die von böswilliger Seite über den Bestand unferes Unternehmens ausgestreuten Gerüchte völlig unwahr sind und auf Verleumdung beruhen. Gleichzeitig machen wir bekannt, daß wir das Gewicht des Brotes von Montag ab, entspechend den heutigen Mehlpreisen, vergrößern werden. Der Vorstand. 95/13 Bettfedern, Daunen, fertige Betten. Gr. Bettfedern- Spezial- Geschäft Don L. Beutler, Berlin. 1. Geschäft: Ackerstr. 35. 2. Geschäft: Mariannenstr. 11. 3. Geschäft: Kurfürstenstr. 148. 4. Geschäft: Gr. Frankfurterstr. 42. 50 Pf. bis zu den hochfeinsten Qual. 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Lichte. 2. Dis tuffion. 3. Verschiedenes.- Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Wir ersuchen die, Kollegen, recht zahlreich zu erscheinen. 271/11 Der Vorstand. Grosse öffentliche Versammlung sämmtl. Arbeiter und Arbeiterinnen d. Wäsche- u. Kravattenbranche Berlins Dienstag, den 21. Februar, Abends 81/2 Uhr, in Nieft's GSalon, Weberstr. 17. Tagesordnung: Dannen- Handlung Getail. En gros. Spezialität: Mikado- Federn und Daunen. Theilzahlung gestattet! Bettenreinigung mit Dampfbetrieb. Möbel- Magazin R. Schmidt, Veteranenstraße 15 auch Theilzahlung. Stets gebrauchte Möbel auf Lager. Auch ist daselbst ein Pianino billig zu verkaufen. Kindermöbel, größte Auswahl. Kinderwagen- Ausverkauf 1. Die Zustände in der Wäsche und Kravattenfabrikation und der Fabrikantenverein. Referent: Kollege Hergt. 2. Diskussion. 3. Bericht des schiedenes. 384/6 Delegirten der Streit- Kontrollkommission eventuell Neuwahl desselben. 4. Ver- Jerusalemerstraße 42 I und Die Fabrikanten sind besonders zu dieser Versammlung eingeladen. Der Einberufer. Graveure! Ciseleure! Versammlung Montag, den 20. Februar, Abend3 82 Uhr, im Vereinslokal, Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag des Herrn Dr. med. Bernstein. 3. Dis fuffion. 4. Verschiedenes. Der Vorfand. 167/13 Der Arbeitsnachweis befindet sich beim Kollegen 3wirh, Staligerstr. 125, verlangt: Graveur auf Stahlstanzen. Verband der Bäcker und verw. Berufsgenossen,( Mitgliedschaft Berlin.) Mitglieder- Versammlung am Dienstag, den 21. Februar, Nachmittage 81 Uhr, in Seefeld's Lokal, Grenadierstraße 83. Tagesordnung: 1. Regelmäßige Monatsgeschäfte. 2. Bortrag des Herrn Stüve über: Die Cholera in Hamburg, illustrirt durch Lichtbilder. 3. Gewertschaftliches. 128/6 Damen und Herren als Gäste willkommen. UF Achtung! Der Vorstand. Andreas- Straße 21. Joël's Festsäle. Andreas- Straße 21. Sonntag, den 19. Februar 1893: 275/ 11* Brunnenstraße 6 part. 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Zu den Gewerbegerichts- Wahlen.ligionsunterricht, die mangelnde Berücksichtigung katholischer keinen Tag länger als nothwendig vergehen zu laſſen, damit " 34. Wahlbezirk, enthaltend Stadtbezirke 228, 257 bis 259 und 265 bis 267 und von Stadtbezirk 236: Rheinsbergerstr. 79; von Stadtbezirk 268: Gartenstr. 26-35 und 145-155, Invaliden straße 18; mit Ausschluß der Grundstücke: Ackerstr. 27-28 und 143, Invalidenstr. 148-163, Bergstr. 30 und 31, Pappelplay von Stadtbezirk 257, Bernauerstr. 15-24 und 84-92 von Stadtbezirk 258, Strelitzerstr. 30-36 und 39-46 von Stadtbezirk 259, Gartenstr. 96-112 von Stadtbezirk 265, Ackerstr. 69 bis 70 von Stadtbezirk 266, Bergstr. 62 von Stadtbezirk 267. 35. Wahlbezirk, enthaltend Stadtbezirke 229 bis 236, mit Ausschluß der Grundstücke: Kastanien- Allee 36 u., 70, Schwedterstraße 29 von Stadtbz. 233, Bernauerstr. 26 von Stadtbz. 235, Rheinsbergerstr. 79 von Stadtbz. 236. 36. Wahlbezirk, enthaltend Stadtbezirke 237 bis 250, mit Ausschluß der Grundstücke: Heinersdorferstr. 1 und 2, Prenzlauer Allee 21/22 von Stadtbz. 237. 37. Wahlbezirk, enthaltend Stadtbezirke 251 bis 254, 260 37. Wahlbezirk, enthaltend Stadtbezirke 251 bis 254, 260 bis 264 und von Stadtbz. 235: Bernauerstr. 26; von Stadtbezirk 258: Bernauerstr. 15 bis 24 und 84 bis 92; von Stadtbezirk 259: Streligerstr. 30 bis 36 und 39 bis 46; von Stadt bezirk 265: Gartenstr. 96 bis 112; von Stadtbz. 266: Ackerstraße 69 bis 70. 38. Wahlbezirk, enthaltend Stadtbezirke 270 bis 275 und von Stadtbz. 268: Invalidenstr. 19-23 und 129-132; von Stadtbz. 269: Elsasserstr. 27-30; von Stadtbz. 282: Invaliden straße 80-83, Hervorheben wollen wir noch, daß unsere Genoffen und Wähler bei der Wahl am Eingange zum Wahllokale unsere Stimmzettel als fozialdemokratische angeboten erhalten, weil unsere Gegner jedenfalls das BauernfängerKunststückchen versuchen werden, ihre Stimmzettel als die der ,, Arbeitsgenossen" anzubieten. Mit sozialdemokratischem Gruße Die Berliner Streif- Kontroll- Kommission. Parlamentsberichte. Abgeordnetenhaus. 83. Gigung vom 18. Februar 1893. 11 Uhr. Am Ministertische: Dr. Bosse. Sprache. " " 1 " " " " endlich erkannt wird, was die Untersuchung der jüdischen Indem wir nochmals auf die Bekanntmachung in der Frei- strebt sei, die katholische Schule möglichst unter fatholische AufMinisterialdirektor Kügler erklärt, daß die Regierung be- Religionsbücher ergeben hat. tags- Nummer des Vorwärts" hinweisen, ersuchen wir diejenigen ficht zu stellen. Die Errichtung neuer Schulen, die vielfach von über diese Untersuchungen abgegeben, die ich heute nur wiederMinister Boffe: Ich habe schon neulich eine Erklärung Genossen, die am Wahltage als Stimmzettel- Wertheiler 2c. helfen ber Regierung als nothwendig erachtet wird, ist nicht so leicht, holen kann. Ich fonnte versprechen, eine Beschleunigung eins schiedenen Bezirksbureaus, die in obiger Nummer veröffentlicht die Zustimmung des Kreisausschusses. wollen, sich heute, Sonntag, Vormittags 1/210 Uhr, in den verweil die Regierung durch das Gesetz von 1887 gebunden ist an treten zu laffen. Aber die heutigen Verhandlungen werden wohl wurden, einzufinden, dort wird ihnen von den Bezirks- Obmännnern das beste Erzitatorium zur Beschleunigung der Sache sein. ihre Arbeit am Wahltage angewiesen werden. Im Anschluß daran ebenso urtheilen, wenn er auch nicht katholisch wäre. Ich will religionsgeschichtliche Unterricht von dem katholischen ReligionsAbg. Rickert( dfr.): Ich würde über Herrn Dr. Ecker Abg. Schmelzer( natl.) spricht sich dagegen aus, daß der bringen wir noch einige Ergänzungen der gestern gebrachten Bu über diese Sache nicht in diefer wigelnden Weise sprechen, wie unterricht getrennt werde und daß an dem ersteren die Kinder fammensetzung der Wahlbezirke. Herr Stöcker; Herr Stöcker ist ja Ihres Beifalles sicher; Sie der Dissidenten theilnehmen sollen. folgen ihm, ob damit aber der konservativen Sache gedient ist, Abg. v. Wackerbarth: Ein Vortrag, den ich in einem lasse ich dahingestellt. Meine Stellung als Generalstabschef" konservativen Bürgerverein gehalten habe, ist von dem Berichtder Judenschutztruppe... man läßt mich bald Generalmajor, erstatter falsch wiedergegeben worden. In der Staatsbürger bald General sein.. wird oft angeführt. Es kommen nach Beitung" ist dieser falsche Bericht richtiggestellt worden; solchen Reden des Herrn Stöcker immer Zuschriften aller Art der Berichterstatter erklärte, daß er geschrieben hätte, an meine Adresse, zum Beispiel auch solche: Wieviel ich eigent- ein Rechtsanwalt N. N.; es habe sich darauf ein Rechtslich als General der Judenschutztruppe bekomme? Ich nehme anwalt in Gorau beleidigt gefühlt. Es sind über diese Sache an, daß diese Wirkung von Herrn Stöcker nicht beabsichtigt ist. Artikel im Berliner Tageblatt" und in der Freisinnigen Zeitung" Ich halte es für eine größere Ehre, die verfolgten Juden( Lachen erschienen; eine von mir diesen beiden Zeitungen zugesandte Be rechts)... Ihr Gelächter zeigt, daß Sie gar keine Empfindung richtigung ist nicht aufgenommen worden. Herr Rickert sollte ab von christlichem Gewissen haben.( Buruf des Abg. Kropatscheck: und zu die Staatsbürger Zeitung" lesen. Es scheint beinahe Was wissen Sie von christlichem Gewissen!) Ich halte mich für in freisinnigen Kreisen ein Verbrechen zu sein, die„ Staatsbürgerverpflichtet, mitzufämpfen daran, daß diese Schmach unseres 3eitung" zu lesen. Es wurde in einem Bericht über einen. PreßJahrhunderts( Gelächter rechts) wieder beseitigt wird, daß die prozeß gesagt: Was soll man dazu sagen, daß der Staatsanwalt Bestrebungen, den Juden ihre verfassungsmäßig garantirten während der Sigung die Staatsbürger- Zeitung" liest.( Lachen Rechte zu nehmen, nicht Erfolg haben. Ein Vorzugseremplar rechts.) Ich habe nicht die Gerichte verdächtigen wollen, sondern der Grilärung der Rabbiner habe ich nicht erhalten; ich ich habe nur aufklären wollen, weshalb solche Meinungen über habe mehrere Exemplare zu derselben Zeit erhalten, wie die die Richter und die Rechtsanwälte aufkommen können. Ich wollte Redaktionen aller Blätter. Freilich dem Stöcker'schen" Volt" nur davor warnen, daß die Zahl der jüdischen Richter vermehrt wird eine solche Erklärung wohl nicht zugegangen sein; wird. denn man fennt Herrn Stöcker und sein Volk". In bezug auf die Angrisse gegen die Juden sollte Da fönnten man doch nicht so einpfindlich sein. Der Börsen- Courier" die Engel mit Engelszungen reden( 3uruf rechts! netter Engel!). sagt: die Antisemiten gehören ins Narrenhaus, und es wird sie würden Heren Stöcker nicht überzeugen. Auf Herrn weiter ausgeführt, daß die Mörder des Knaben Hegemann unter von Wackerbarth scheint die Erklärung der Rabbiner einen Ein- denen hinter Stöcker und Genossen zu suchen seien. Die Herren Druck gemacht zu haben. Ich verwahre mich dagegen, daß ich sollten die antise mitischen Blätter lefen, damit sie endlich einmal die Diskussion veranlaßt habe; Herr Stöcker hat mich aber erkennen, was das Volk bewegt.( Beifall rechts.) Ich glaube, schulmeistern wollen; er spricht über den Talmud und Schulchan daß Herr Rickert darauf ausgeht, Nathan der Weise" zu sein. Aruch, als ob er der belesenste Mann wäre in allen diesen( Lachen links). Abg. Dauzenberg( 3.): Wir werden bestrebt sein, den Be Dingen. Ich berufe mich auf die Autoritäten. Daß Herr Dasbach die Sache aufgerührt hat, thut mir leid, um so mehr als schwerden der evanglischen Stirche, soweit sie begründet sind, abdas Zentrum und hohe Würdenträger der katholischen Kirche eine zuhelfen; wir müssen aber bestreiten, daß die katholischen Ver= richtige Stellung in dieser Frage eingenommen haben. Ich soll sammlungen Heze gegen die evangelische Kirche treiben. In den mich auf einen unbekannten Mann berufen haben; ich Petitionen gegen die Zurückberufung der Jesuiten wirft man diesen habe mich auf einen katholischen Gelehrten Dr. Bickel letzteren alles mögliche vor, nicht blos die Vertheidigung des GrundAußerdem ersuchen wir unsere Genossen, berufen. In dem Prozeß Rohling tontra Bloch hat sayes: der Zweck heiligt die Mittel", sondern auch des Königsmordes auf unsern Stimmzetteln teine Kandidaten die Morgenländische Gesellschaft diesen Mann als erste u.f.w. Unter den Unterschriften findet sich auch die des Kollegen zu streichen, da sonst die Gefahr vorliegt, daß Autorität angerufen. Der Brief ist abgedruckt in einem Buch Stöcker. Er fönnte sich doch den ausgesetzten Preis von tausend wir unsere ganze Liste nicht durchbringen. von Koppe, einem Katholiken, zur Judenjrage, und ich habe auch Thalern verdienen und nachweisen, in welchem Buche eines Also, auf zur Wahl, denkt daran, daß der 20. Februar eine beglaubte Abschrift davon hier. Bickel bittet, von dem Jesuiten der Grundsay, daß der Zweck die Mittel heiligt, auffür uns ein historischer Tag ist und im Jahre 1890 von Gutachten in dem Prozeß Nohling entbunden zu sein, weil er gestellt ist. Er wird sich aber wohl hüten, den Versuch zu machen. guter Bedeutung war. gegen Rohling urtheilen müßte, was ihm peinlich sei. Außerdem Redner kommt dann auf die Rede des Abg. Porsch zurück und sei er im Talmud troß seiner Studien nur Schüler. Freilich bedauert, daß der Minister die Erledigung katholischer Angelegen mache sich jetzt der Schwindel gelehrter Industrieritter auf diesem heiten durch fatholische Räthe so schroff, abgelehnt habe. Gebiet breit; so habe sich ein strebsamer Privatdozent in Münster Minister Bosse sucht in einer ziemlich matten Rede die zum Gutachten gedrängt. Es sei leider ein Priester, der gar gegenwärtige Stellungnahme der Regierung zu vertheidigen und nichts vom Talmud versteht. Zur Bestätigung hat er sich von betheuert, daß die Regierung dem Zentrum gewiß nichts zu leide einem bekehrten Juden ein Buch schreiben lassen, das er als sein thun wolle. eigenes ausgab, um darauf eine Professorstelle zu erlangen. Herr Abg. Meyer- Berlin( dfr.): Die Judenhetze und die JesuitenDasbach giebt selbst zu, daß Ecker Briemann als Lehrer gesetze stehen vollständig auf demselben Standpunkte. Das Eine benutzt habe. Bickel erklärt, daß Ecker vom Talmud und ist so verwerflich wie das Andere. Das Altkatholiken- Gesetz hat Schulchan Aruch nichts verstehe; Brieman habe den für uns eine andere Bedeutung. Es sichert denen, die wegen Versuch gemacht, ihn zu unterrichten, aber es bald ihres Gewissens in Bedrängniß gekommen sind, ihre Freiheit. aufgeben müssen, weil Ecker in die Geheimnisse der talmudischen Wir wünschen auch die Dissidenten zu sichern, die sich in Noth Dialektik nicht einzudringen vermochte. Alle diese Dinge find befinden wegen des Religionsunterrichts, der ihren Kindern aufgedruckt und alle Anzapfungen hat Herr Ecker unbeantwortet gezwungen werden soll. gelassen. Hält Herr Stöcker seine Autorität für mehr maßgebend Abg. Stötzel( 3.) beschwert sich über die Verweigerung einer als die von mir angeführten Autoritäten? Redner beruft sich Ordensniederlassung in Essen. Die Ordensbrüder sollten einmal ferner auf die Schrift des Professor Strack, der ein konservativer, der Noth an Seelsorgern abhelfen und auch der wachsenden SoBeim Etat des Ministers erhält weiter das Wort strenggläubiger Mann sei, dessen wissenschaftliche Autorität auch zialdemokratie einen Damm entgegenstellen. Abg. Stöcker( f.): Nach den Aeußerungen der öffentlichen von niemand in Zweifel gezogen wird. 1885 hat er ein Gut: Minister Bosse: Bei der Neuzulassung einer Niederlassung Blätter hat Herr Rickert am vorigen Montag ein großes Gefecht achten über Ecker abgegeben, in dem er erklärte, daß Ecker nicht eines Seelsorge Ordens ist die Bedürfnißfrage zu prüfen. gewonnen, es war in meiner Abwesenheit. Ich gönne es ihm der geistige Vater des unter seinem Namen erschienenen Buches Wenn Aenderungen in den Verhältnissen herbeigeführt sind, so beinahe, einmal recht zu haben, aber amicus Ridert, magis amica fein fönne; man könne nur schwanken, ob er parteiisch verfahren bitte ich mir dieselben zur Kenntniß zu bringen. veritas. Das Gutachten des Dr. Ecker im Judenspiegel- Prozeß sei oder ob er ein Ignorant sei. Ohne Noth hat Herr Abg. Szmula( 3): Wenn wir, wie der Reichskanzler war ein gerichtliches und ein wissenschaftliches." Ecker soll sich Dasbach auch den Stamen Rohling erwähnt, welchen gestern sagte, ernſten Beiten entgegengehen, dann sollte die Reein Gutachten über ein Buch, welches Briemann geschrieben hatte, Stract in seinem Buche des Meineides und grober gierung alle staatserhaltenden Parteien zu ihrer Unterstützung von Briemann haben machen lassen; das ist der Vorwurf einer Fälschung angeklagt hat, welchem er ferner schimpf heranziehen. Die Sozialdemokratie nimmt zu in Oberschlesien, unverantwortlichen Gewissenlosigkeit gegenüber einem katholischen liche Unwissenheit der jüdischen Literatur vorwirft. und die oberschlesische Geistlichkeit ist nicht im stande, dem entGelehrten. Daß der Aron Briemann sich mehrmals hat taufen Professor Strack wollte den Gerichten Gelegenheit geben, die gegen zu treten, weil die Staatsbehörden ihr nicht mit dem laffen, ift so ein Zeichen der Gewiffenlosigkeit, welche Fälschung in dem famosen Flugblatt festzustellen. Wenn ein nöthigen Wohlwollen entgegenkommen. Die Sozialdemokraten auch bei Juden herrscht, die sich taufen lassen. In trenggläubiger, evangelischer Theologe so weit geht, dann wird fuchen den Oberschlesiern namentlich dadurch nahe zu kommen, bezug auf das odium generis humani hat Herr Ridert feine inan anerkennen müssen, daß es sich nicht um blinde, persönliche daß sie in polnischer Sprache eine Beitung herausgeben. Eine Weisheit aus der National- Zeitung" geschöpft. Er hätte sich die Leidenschaft handelt, sondern um echten religiösen Gewissens- großpolnische Agitation, welche die Losreißung von " Frankfurter Zeitung" ansehen sollen, welche den Dr. Trieber drang, dem der wahrhaft religiöse Mann nicht widerstehen kann. Krone Preußen will, giebt es in Oberschlesien nicht; abfertigt. Tacitus bezeichnet die Christen allerdings mit diesem An diesem wirklichen Brediger der christlichen Liebe solte sich wenn eine Agitation wegen der Sprache vorhanden ist, so hat Worte, aber nur, weil er sie als eine jüdische Sekte fannte. Herr Stöder ein Beispiel nehmen.( Sehr wahr! lints); aber die Regierung selbst fie durch ihre Maßregeln veranlaßt; erst inEbenso haben Herder und Treitschte die Sache aufgefaßt. Wie Herrn Stöcker's Biel liegt in einer andern Richtung: Der Jude folge dieser Maßregeln sind die polnischen Blätter entstanden, die fann man von mir ein genaues Bitat verlangen? Ich kam da wird verbrannt. Herr Dasbach hat auch die Moral der jüdischen jetzt in Oberschlesien erscheinen. mals in die Sigung, ohne zu ahnen, daß die Judenfrage vor Bevölkerung verdächtigt. War das nöthig? Könnte er sich nicht Ministerialdirektor Kügler: Es ist wünschenswerth, daß kommen sollte. Ich habe aus dem Gedächtniß zitirt. Ich kann begnügen mit der Ertlärung der jüdischen Rabbiner? Diese Er- der Vorredner der großpolnischen Agitation in Oberschlesien in mich auch auf einen gewiß für Herrn Rickert einwandsfreien flärung hätte auch ihm als gläubigen Christen eine so bestimmter Weise entgegengetreten ist. Es sind aber Versuche Zeugen im Mommsen berufen, der die Stellung des Tacitus zum Genugth uung gewähren müssen. Er sucht die Er gemacht worden, die Oberschlesier in die großpolnische Agitation Judenthum dahin zusammenfaßt, daß die Juden ihm als der Ab- lärung zu zu widerlegen und behauptet, daß doch die hineinzuziehen. Ueber den Zustand der Schulen haben wir uns schaum der Menschheit erscheinen. Wenn diese Verhandlung in unfittliche Moral in den Gesetzbüchern vorkommt und nicht blos aus den Berichten der staatlichen Schulaufsichtsdie Deffentlichkeit kommt, wird die Siegesfanfare ver- daß sie noch heute maßgebend sei. Die Behauptung des beamten unterrichtet, sondern auch aus den Berichten flingen, und das Judenthum wird sagen: Gott schüße mich Herrn Dasbach, daß das Wort Akum sich auf Christen bezieht, der Kommissarien des Fürstbischofs von Breslau. Das Zu Dor meinem Freunde Rickert. Von der Erklärung der ist längst als haltlos und nichtig nachgewiesen; Redner beruft sich fammenströmen der Arbeiter mag allerdings dahin Rabbiner hatte Herr Rickert ein Vorzugsexemplar, ehe die Sache auf Profeffor Strack und Dr. Hoffmann, welche nachweisen, daß geführt haben, daß die Schulen der Entwickelung in die Oeffentlichkeit tam; das ist bei seiner Stellung begreiflich der Ausdruck Utum im Schulchan Aruch von den Christen nie- nicht immer schnell genug folgen fonnten. Sie können darauf Herr Nickert meinte, die Erklärung werde ihren Eindruck nicht mals gebraucht sei. Ferner hat Herr Hildesheimer, auch ein vertrauen, daß wenn die Unterrichtsverwaltung auf diesem Wege verfehlen.( Abg. Rickert: Auf Sie allerdings!) Die Erklärung Sachverständiger, erklärt, daß der Schulchan Aruch nicht maß vorgeht, dieses zum Vortheil für die Schulen gereicht. hat gar keinen Eindruck gemacht. Die Rabbiner drücken sich um gebend sei; denn seine Entscheidung wird verworfen, wenn sie Abg. Sperlich( 3): Mit der Erklärung des evangelischen die Frage des Talmud herum. Der Judenspiegel sagt uach dem nicht mit den Quellen übereinstimmt. Die Behauptung des Herrn Gewissens", die der Minister gegeben hat, kann ich noch nicht Schulchan Aruch: Die Juden dürfen keinen Juden betrügen, Dasbach bezeichnet Herr Hildesheimer zum Theil als absolut zufrieden sein; der Ausdruck hat erhebliche Wißstimmung unter aber dem Afum gegenüber ist es ihnen erlaubt, und Dr. Ecfer unwahr. Der Brief der Redaktion des Vereins zur Abwehr des zufrieden sein; der Ausdruck hat erhebliche Mißstimmung unter stellt die Sache dabin richtig: daß dem Atum gegenüber es teine Antisemitismus ist sehr ungeschickt; ich gebe ihn vollkommen den Katholiken erregt. Der Ausdruck kann von seinen unterUebervortheilung giebt. Reoner wendet sich nunmehr an den jeder Kritik preis. Ich kann also nur meine Bitte wieder gebenen Beamten leicht mißverstanden werden. Der Minister hat Minister mit der Frage, wie es stehe mit den Beschlüssen der holen an den Herrn Kultusminister( der Minister ist mit Fragen fompetent, und es ist auch nicht Aufgabe des Hauses, Ich kann also nur meine Bitte wieder uns aufgefordert Anträge zu stellen; wir sind nicht in allen evangelischen Generalfynode in bezug auf die kirchliche Selb. dem Abg. v. Dergen- Bromberg in ein Gespräch vertieft Gesezentwürfe auszuarbeiten. ständigkeit. und hört nicht auf den Redner) ich bitte den Darauf wird die weitere Berathung um 42 Uhr bis Mon Minister Boffe: So gern ich in solchen Dingen, wie Herr Herrn Kultusminister( große Heiterkeit) ich ich wieder tag 11 Uhr vertagt. den Minister Stöcker sie angeregt hat, entgegenkommen möchte, so ist doch der hole meine Bitte an arabestenartige Charakter dieser Dinge ein Hinderniß, etwas zu feit; der Minister wird darauf aufmerksam gemacht, daß Rickert thun. Er will die Befugniß des Landtags eingeschränkt wissen, sich an ihn wendet.) Ich bitte den Minister, die Untersuchung sich über kirchliche Fragen bei kleinen Anlässen auszusprechen. über die jüdischen Religionsbücher zu beschleunigen, damit nicht Wie soll die Regierung die Puntte formuliren, wo der Landtag Behauptungen, die aus den entlegensten Scharteten entnommen mitsprechen, und diejenigen, in denen ihm diese Befugniß entzogen sind, noch länger in der Welt umherlaufen. Daß der Herr werden soll? Wichtig ist der dritte Punkt: das Steuerrecht der Minister auch die Echtheit der 100 Thesen des Judenspiegels Kirche. Das Staatsministerium hat bereits beschlossen, sich mit untersuchen lassen möge, will ich ihm nicht zumuthen; es gehört einer Erhöhung auf 6 Prozent einverstanden zu erklären, eine wohl nicht zu seinem Ressort. Herr Stöcker hat wieder eine These Vorlage ist noch nicht ausgearbeitet. Eine Dotation der des Judenspiegels zitirt, die vollständig entstellt ist nach den evangelischen Kirche ist eine so weittragende Frage, daß der Urtheilen von Sachverständigen. Ich würde auch für den ungegenwärtige Zeitpunkt der denkbar ungünstigste dafür ist. schuldig verfolgten Stöcker eintreten. Ich möchte ihn bitten, daß er sich endlich wieder besinnt auf seinen Charakter als Diener der chriftlichen Liebe. Jedenfalls bitte ich den Kultusminister, Der Platz des Abg. v. Benda, der heute sein 77. Lebensjahr vollendet, ist mit einem prächtigen Blumenstrauße geschmückt. Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der zweiten Berathung des Staatshaushalts Etats für 1893-94 und zwar des Etats des Kultusministeriums. Abg. Neubauer( Pole) bringt die polnischen Beschwerden über die Kreisschulaufsicht, über die Unterrichtssprache beim -W ( große HeiterUnterm neuen Kurs. November 1892. der 1. Metz. Ackerknecht Detsch wegen Ausstoßens aufrühres rischer Rufe"( Singen der Marseillaise) 1 Monat Ge fängniß. BO Bielefeld. Genosse. Robusch, Redakteur der Volks. wacht", wegen Gendarmenbeleidigung 150 M. Geldstrafe event. 30 Tage Haft. reiber 1892. 2. Halberstadt. Geitoffe Osterburg, Redakteur der Sonntags- 3tg.", wegen Fabritantenbeleidigung 2 Monate Gefängniß. " 3. Stuttgart. Genosse Geiger, Redakteur der Schw. Tagwacht", wegen Bahnbeamten- Beleidigung 60 M. Geldstraje. . Effen. Genosse Schlicke, Redakteur der Bergarbeiter8tg.", wegen Beleidigung des Unternehmer- Sekretärs Dr. Reismann 2 Monate Gefängniß. 4. Erfurt. Genosse Leven, Redakteur der Thür. Trib.", wegen groben Unfugs( Boykott- Erklärung) 80 M. Geldstraje bez. 8 Zage Haft. " Dortmund. Genosse Diederich, Redakteur der„ Westf. Fr. Presse", wegen Militärbeleidigung 4 Monate Ge fängniß. 5. Magdeburg. Genosse 2uy, Redakteur der„ Volksst.", von der Auflage groben Unfugs freigesprochen. November 1892. n " Streil- Kontrolllommission mit der Erflärung der Botallommission, noise Röple als Leiter 22,60 m. und der Wirth Priz- die Aufrechterhaltung der Sperre über Kroll's Etablissement 2c. Tow 32,60 M. Polizeibuße. betreffend, zufrieden gegeben habe. Dupont sowohl wie Wintler, 29. Harburg. Wegen Störung der Sonntagsruhe( durch Aus- Klawitter, Donath und Dr. Lütgenau sprachen sich für bedingungstragen des Grundstein") Maurer T. 3 M. Polizeibuße. weise Freigabe dieser Lokale aus. Tischler König sette ausErfurt. Genosse Hülle, Redakteur der Thür. Trib.", einander, aus welchen Gründen die Lokalkommission die bekannte wegen Polizeikommiffar- Beleidigung vom Schöffengericht Stellung eingenommen hat, und sprach die Ansicht aus, daß eine mit 50, M. vom Landgericht mit 30 M. Geldstrafe belegt. Voltsversammlung faum in anderem Sinne urtheilen werde. 30. Brandenburg. Genosse Ewald, Redakteur des Volks- Sodann wurde Winkler auf ein weiteres Jahr in die Streitblatt", wegen Pfarrerbeleidigung 100 M. Geldstrafe. Kontrollkommission gewählt. Zum Mitgliede der AgitationsDortmund. Genosse Diederich, Redakteur der Westf. kommission wählte die Versammlung den Kollegen Klawitter. Arbeiter- Zeitung" von der Anklage der Polizeibeleidigung Die Versammlung beschloß noch, auf den Gräbern der Märzfreigesprochen. gefallenen am Gedächtnißtage einen Kranz niederzulegen, um zu Halberstadt. Genosse Gerlach wegen Polizeibeleidigung dokumentiren, daß die Bildhauer Berlins den Borkampfern für 200 M. Geldstrafe. Freiheit und Recht ein bleibendes Andenken bewahren. " 7. Stendal. Genosse Bier wirth in Osterburg wegen Anbringung rother Fähnlein bei der Lasalle- Feier 5 M. 2435 Geldstrafe. 群 Berlin. Töpfer Thieme wegen Fabrikantenbeleidigung in erster Instanz mit 50 M. Geldbuße bestraft, vomi Kammergericht freigesprochen. 8. Gelsenkirchen. Genosse Schlicke, Redakteur der Bergarbeiter Zeitung", wegen Beamtenbeleidigung vier Wochen Gefängniß. # » P B " " " Frankfurt a. M. Genossen Knüpfer und Schmidt, wegen llebertretung des Vereinsgesetzes mit je 20 M. Po lizeibuße belegt, vom Schöffengericht freigesprochen. W. Geldstrafe. Jusgesammt 4 Jahre 2 Monate 2 Tage Gefängniß und Der Parteivorstand. Versammlungen. Der Verein der Plätterinnen hatte am 7. d. M. eine Versammlung, in welcher nach eingehender Berathung auf Antrag des Fräulein Grothe beschlossen wurde, der ungünftigen Kaffenverhältnisse wegen fortan feine Unterstützungen mehr an Kranke zu gewähren. Die laufenden Unterstützungen sollen. noch 14 Tage ausbezahlt werden. Des weiteren wurde beschlossen, am 15. April das Fest zur Feier Feier des dreijährigen Bestehens bes Vereins in den Konkordia Sälen zu feiern und den Mitgliedern, welche ihren Beitrag bis März bezahlt haben, freien Gintritt und ein Herren- Billet zu gewähren. Zu Verschiedenem wurden noch die Arbeitsverhältniffe Stettin. Wegen nicht erlaubten Aufzugs( 1. Mai) Ge- Die öffentliche Versammlung aller in der Hut in der Fabrit von Emil Grünbaum kritisirt und beschlossen, daß nossen Herbert und Storch je 100 M., Voigt, fabritation beschäftigten Arbeiter und Ar- leine Blätterin bei der Firma in Arbeit treten soll. Berger, Marohl, 3iehm, Ullrich und Neu beiterinnen Berlins und Umgegend, welche am mann je 15 M. Geldstrafe; von der Antlage des Auf- 15. d. M. abgehalten wurde, nahm zunächst einen Vortrag des 13. Februar eine Mitgliederversammlung ab, in welcher be Der Fachverein der Holz- und Bretterträger hielt am laufs sämmtliche freigesprochen. Genossen Türk über das Thema:„ Der Kampf gegen das VerFreiberg i. S. Genosse Krumbiegel, angeflagt brechen" mit Beifall entgegen. Ohne weitere Disfusion schloß schlossen wurde, am 18. März zu Ehren unserer Bortämpfer wegen„ Tragens republikanischer Abzeichen"( Maifestzeichen) sich hieran die Aufnahme neuer Mitglieder in den Verein und seinen Kranz auf dem Friedhof niederzulegen. Gin vom Kollegen freigesprochen. die Berichterstattung über die Thätigkeit der Streif- Kontroll- och gestellter Antrag, den gemaßregelten Bergarbeitern eine Dortmund. Genoffe Diederich, Redakteur der West- fommission durch den Delegirten zu derselben, Völkel. Der Unterstützung zu gewähren, wurde nach längerer Diskussion von fälischen Presse", wegen Militärbeleidigung 300 M. Geld- felbe gedenkt, wegen Ueberhäufung mit Arbeit in der nächsten öffent der Versammlung abgelehnt. Dagegen fand ein Antrag Anlichen Versammlung sein Amt niederzulegen. Des schwachen Besuches nabme, wonach dem erkrankten Kollegen Schneider der Betrag wegen nahm die Versammlung von einer Stellungnahme zum von 20 M. überwiesen werden soll. ersten Mai, wie die Tagesordnung vorgesehen hatte, Abstand. Diese Angelegenheit wird später erledigt werden. Zum Schlusse tagte, sprach der Kollege Mat über Geschichtliche Wahrheiten In der Versammlung der Laciver, die am 13. Februar wurden die Gewerbegerichts- Wahlen erläutert und Mittheilungen aus den Klöstern". Sodann erging an die Kollegen die Aufüber die stattgehabte Arbeitsnachweis- Konferenz im Bürgerfaale forderung zur regen Betheiligung an der am 20. Februar statt des Rathhaufeä gemacht. Die Versammlung billigte die Schaffung findenden öffentlichen Versammlung, zu der auch die Meister eineiner Arbeitsnachweis- Statistit, verwarf aber die übrigen Projekte geladen sind. des Magistrats- Assessors Dr. Freund. strafe. Apolda. Genosse Baudert, Redakteur der Freien Presse", wegen Fabrikantenbeleidigung 3 M. Geldstrafe. Erfurt, Genoffe Güldenberg, Redakteur der Thür. Tribüne", wegen groben Unfug 30 M. Geldstrafe. 9. Magdeburg. Genosse Lux, Redakteur der Volksstimme", und Genosse ka ßner, wegen Militärbeleidigung je 50 M. Geldstrafe. " Schweidnitz. Genosse Feldmann, Redakteur des Proletariers aus dem Eulengebirge", wegen Majestätsbeleidigung 1 Jahr Gefängniß. D " Die Blumen und Putjeder Arbeiter und A- Arbeiterinnen hatten am 13. Februar eine öffentliche Versamm Die in der Filzschuh- Brauche beschäftigten Arbeiter und 10. Berlin. Genosse Weber, Restaurateur, wegen Majestäts- beiterinnen waren am 12. Februar in den Arminhallen ver- fung, in der Kollege Jeschte einen beifällig aufgenommenen beleidigung 2 Monate Gefängniß. sammelt. Genosse Gent sprach über Arbeitslosigkeit und Ar- Vortrag über die Kulturfortschritte der Menschheit hielt. An Bremen. Genoffe Gottlieb, Redakteur der Bürger- beitslosen- Unterstützung und fam zu dem Schluß, daß die Frage der Diskussion betheiligten sich mehrere Kollegen. Unter BerZeitung", wegen Staatsanwaltsbeleidigung 6 Wochen Ge- der Arbeitslosen- Unterstützung immerhin in der Fachorganisation schiedenem wurden die Arbeitsverhältnisse in der Fabrik des fängniß. näher erörtert werden solle, wenn die selbstverständliche Erhöhung Herrn Paul Schubert, Bergstr. 88, einer scharfen Kritik unterder Beiträge, die bei Einführung derselben erforderlich sei, es zogen. Das Andenken des verstorbenen Kollegen Ballenthin auch nothwendig mache, das Für und Wider genau zu prüfen. ehrten die Versammelten durch Erheben von den Plätzen. Genoffe Dost sprach sich gegen die Arbeitslosen- Unterstüßung aus, und zwar meinte er, daß, wenn der Verein bei Gewährung Die Zahlstellen Wedding und Moabit vom Deutschen derselben auch wohl an Mitgliederzahl zunehme, so würde ihm Tischlerverband hielten am 13. Februar eine Versamm doch die Eigenschaft als Kampfesorganisation verloren gehen. lung ab, in welcher nach Erörterung verschiedener VerbandsDieser Ansicht wurde jedoch vom Vorsitzenden entgegengetreten, angelegenheiten vier Kollegen zu Werkstatt- Kontrolleuren gewählt indem derfelbe anführte, daß jeder, der durch zehn bis zwölf- wurden. wöchentliches Feiern die Freuden unfreiwilliger Arbeitslosigkeit bis auf den Grund ausgekostet habe, andern Sinnes werde und vor allem nicht daran denke, dem Verein den Charakter als Kampfesorganisation verloren gehen zu lassen. In einem Schluß wort unterstühte der Referent warm die Ansichten des Vorfigenden. 11. Saalfeld. Genoffe Becker, Redakteur des„ Volksblatt", wegen Schulzenbeleidigung 15 M. Geldstrafe. Frankfurt a. M. Genoffe W. Schmidt, Redakteur der Volksstimme", wegen Kriegervereinsbeleidigung 80 M. Geldstrafe. Frau Schente, Vorsigende des Arbeiterinnenvereins, wegen Uebertretung des Vereinsgefeßes mit 15 M. Polizeibuße belegt, vom Schöffengericht freigesprochen. 12. Hörde. Genosse Steffen, 15 M. Geldstrafe, weil er in einer Mitgliederversammlung des Bergarbeiterverbandes einen Zeitungsartikel vorgelesen. " . Halle a. S. Genosse Illge, Redakteur vom Boltsblatt", wegen Breßvergehens und Leuschner- Beleidigung 1 Monat Gefängniß. " 14. Altenwerder. Genosse BIümel wegen Vergehens gegen das Vereinsgesetz 30 M. Geldstrafe. Wurzen. Genoffe Breuer, Redakteur der Wurzener Beitung", wegen Staatsanwalts- Beleidigung 3 Monate Gefängniß. Zerbst. Tischler Friese und Müller wegen Gründung einer Zahlstelle des Tischlerverbandes trotz Verbotes der Herzoglichen Regierung je 8 Tage Gefängniß. Ju Reinickendorf hielt der Arbeiter Bildungs. verein am 12. Februar seine Generalversammlung ab, in welcher Dr. Friedländer einen sehr belehrenden Vortrag über die sanitären Verhältnisse der Arbeiter hielt. In der Diskussion über die beifällig aufgenommenen Ausführungen brachten mehrere Redner die sanitären Mißstände Reinickendorfs zur Sprache. Im Bezirk Often der hiesigen Zahlstelle des Deutschen Sierauf erstattete der Vorstand Bericht über seine Thätigkeit im isch lerverbandes hielt am 13. Februar der Kollege Th. letzten halben Jahr. Der Vorsitzende führte in seinen MittheiGlocke einen mit regem Interesse verfolgten Vortrag über die lungen an, daß in dieser Zeit eine Reihe Vorträge, theils poliverschiedenen Lohnsysteme. Nach Beendigung des Vortrags tischen, theils wissenschaftlichen Juhalts gehalten worden sind regelte die Bersammlung einige Verbandsangelegenheiten und und daß ferner der Verein am 14. August v. J. eine wählte die Kollegen Siewert, Forner, Hoye, Werner Agitationstour unternommen hat. Aus dem Berichte des Kassirers und Mayfa zu Werkstattkontrolleuren. Ferner wurde bekannt ergab sich, daß einer Einnahme von 300,18 M. eine Ausgabe von 15. Langenbielan. Genosse 2ur, Redakteur des„ Brole- gegeben, daß sich die Bibliothek bei Henke, Blumenstr. 38, be- 263,43 m. gegenüber steht. Der Kassenbestand beträgt mithin tarier", wegen Lehrerin- Beleidigung 3 Monate Gefängniß. findet und jeden Sonnabend, Abends von 8-10 Uhr, geöffnet ist, sowie 36,75 M. Dem Kassirer wurde Decharge ertheilt. Der bisherige Dresden. Schriftgießer Opiora und Jeandré daß die Tischler- Zeitung" Sonnabends von den Zahlstellen Vorstand wurde wiedergewählt mit Ausnahme Malinowsti's, des muß. abgeholt werden einer Ansprache zur regen Betheiligung an den Gewerbegerichts- noffe Eichler zum 2. Borsigenden gewählt wurde. Zu leviforen Nachdem Kollege Glocke noch in jetzigen Bertrauensmannes für Reinickendorf, für welchen GeWahlen aufgefordert hatte, machte der Bevollmächtigte auf die wählte die Versammlung die Genossen Meier und Wittling. nächste Verbandsversammlung, welche Proskauerstr. 37/38 statt Bum Schluß wurde zum zahlreichen Besuch der am 26. Februar findet, aufmerksam. im Lokale des Herrn Neubauer, Hausotterstraße stattfindenden großen Gesangsprobe eingeladen. " wegen Vergehens gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung je 3 Wochen Gefängniß. 16. Sulzbach. Hüninghaus, Redakteur von Schlägel und Eisen", wegen Bergaffessor- Beleidigung 4 Wochen Gefängniß. Bielefeld. Wegen Jskraut- Beleidigung verurtheilte die Strafkammer den Genossen Robusch zu 30 M. ev. 6 Tagen Haft. " Magdeburg. Genosse Lux, Redakteur der Boltsstimme", wegen Militärbeleidigung 150 M. Geldstrafe. " 17. Wurzen. Genosse Thiele, Redakteur der Wurzener Zeitung", von der Auflage wegen Militär- Beleidigung frei gesprochen. Breslau. Genosse Thiel, Redakteur der„ Volkswacht", " " . " " " 5 W " " " 2. S. 18 D. Es erbt nur die Frau und das Kind erster Che, Sie nicht. Sie einreichen, Damen können in den Vorstand gewählt werden. Ein Abonnent. Statuten und Mitgliederverzeichniß müssen Sie thun gut, für den Verein ein Vereinsgefeß zu kaufen. Schönhauser Allee 64. Bitte, uns bald gegen 1 Uhr be fuchen zu wollen. K. M. B. 9. Der Anspruch ist berechtigt, Sie müffen, falls Sie sich nicht im Termin einigen, verurtheilt werden. Das Urtheil ist vollstreckbar. Wegen der 4 M. und wegen der Kosten fann gepfändet werden. Ihre Frau fann ihre Eigenthums ansprüche nur durch Glaubhaftmachung und eventuelle Interventionstlage schüßen. Ihre Forderung aus 1892 ist nicht verjährt, vielmehr noch einklagbar. Ju der öffentlichen Versammlung für Frauen und Männer, welche am Sonntag, den 12. 6 M., in Klein's Lokal, Schönleinstr. 6, unter dem Boriz der Frau Fahrenwald stattfand, hielt der Zahnarzt Genosse Robert Wolff einen interessanten Vortrag über„ Soziale Streiflichter", welcher von den fehr zahlreich anwesenden Genofsinnen und Genossen mit Beifall Briefkasten der Redaktion. aufgenommen wurde. Nach stattgehabter Diskussion wurde unter Jochem Schütt. Unter Schwerinstag wird im preußischen Berschiedenem folgender vom Genossen Spöhmann eingebrachte Abgeordnetenhause und im Deutschen Reichstag der Tag verAntrag einstimmig angenommen: wegen Beleidigung eines Maurermeisters 30 M. Geldstrafe. Partei- standen, an dem Herkommen gemäß in erster Reihe InitiativMüthausen. Genoffe Martin, Redakteur der Elsaß vorstand um Auskunft darüber zu ersuchen, wie es möglich das ist im allgemeinen der Mittwoch. Ueber mecklenburger Bu Die Versammlung beauftragt das Bureau, den Partei anträge, welche von Abgeordneten gestellt sind, berathen werden, Lothringer Volkszeitung", wegen Militärpfarrer- Beleidigung ist, daß ein Partei Organ, die Breslauer Boltswacht", ihren stände lesen Sie am besten die von Schippel in der Neuen Zeit" 4 Wochen Gefängniß. Lejern als Sonntags Beilage ein auf dem Boden der heutigen im vergangenen Jahre veröffentlichten Artikel und die darin Gerresheim. Genosse Heinz wegen Uebertretung des Lesern als Sonntags- Beilage ein auf dem Boden der heutigen Gerresheim. Genosse einz wegen Uebertretung des wirthschaftlichen Berhältnisse stehendes Blatt beilegt, und zwar itirten Broschüren nach. Bejizen Sie die Neue Zeit" nicht, so Vereinsgefetes 100 m. Geldstrafe, Genoffe Lobse des das Fünftrirte Sonntags- Blatt"( begründet von Otto Ruppius, fönnen Sie sie von Diet( Stuttgart) oder von der Buchhandlung gleichen 30 m. Geldstrafe und wegen Ungebühr" 1 Tag aus dem Verlag und Druckerei der Bolts Zeitung" stammend), Borwärts", Berlin, Beuthitr. 2, beziehen. Haft. Da einem jeden Genossen mit Recht das Bekämpfen der gegne18. Glay. Genossen A. Pischel in Waldenburg und Erischen Presse zur Pflicht gemacht ist, so sieht die heutige VerSchindler in Waldig wegen Majestätsbeleidigung( Bersammlung nicht ein, daß das, was den Genossen im allgemeinen laffen des Saals beim Hoch auf den Kaifer) 9 bezw. 3 nicht erlaubt ist, einem Partei- Organ, in diesem Fall der BoltsMonate Gefängniß. 19. Breslau. Genosse Friedrich, Redakteur der„ Volts. wacht" gestattet sein soll. wacht", wegen Schuhmannsbeleidigung 200 M. Geldstrafe, zahlreich an den Gewerbegerichts- Wahlen zu betheiligen. Alsdann forderte Genosse Fahrenwald die Genossen auf, sich event. 40 Tage Gefängniß. Stettin. Eine Anzahl Genossen des Wahlvereins für Der Verein der Militärschneider hielt am 16. d. M. eine Randow- Greifenhagen wegen Schriftenvertheilung Straf- Mitgliederversammlung ab, in welcher beschlossen wurde, den mandate von je 50 M., event. 10 Tage Gefängniß. Namen des Vereins in Freie Vereinigung der Uniform- und 21. Berlin. Die Genossen Schade und Grube von der Zivilschneider Berlins" umzuändern. Ferner wurde bestimmt, Antlage der Beamtenbeleidigung freigesprochen. daß jetzt auch jeder Kollege, welcher für Uniform- und Bivil 23. Frankfurt a. D. Genosse 3 appay, Redakteur der geschäfte Zivil- Kleidungsstücke anfectigt, Mitglied werden fann. Märk. Volksst." von der Anklage des Lehrerbeleidigung Das Einschreibegeld mit Mitgliedsbuch beträgt 50 Pf., der freigesprochen. monatliche Beitrag 25 Pf. Aus dem Vorstand wurde der Harburg. Genosse Bärer von der Anklage der Ueber- Rendant gestrichen und die Gesammttasse dem ersten Kassirer tretung des Vereinsgesetzes freigesprochen. übertragen. Unter Verschiedenem wurde noch auf die öffentliche 24. Saalfeld. Genoffe Se cf er, Redakteur des Volksblatts" Bersammlung hingewiesen, welche Montag, den 27. d. M. stattwegen Pfarrerbeleidigung 1 Woche Gefängniß. finden wird, und wozu besonders die Kollegen der BeamtenStuttgart. Genosse Geiger, Redakteur der Tagw." Lieferungsbranche eingeladen find. Sonnabend, den 18. März, von der Anklage der Beleidigung eines Häusermaflers findet vom Verein aus eine der Bedeutung des Tages entfreigespochen. sprechende Gedächtnißfeier in Brochnow's Salon, Sebastian Dresden. Kolorist Pieschel, durch Polizeiverfügung mit traße 39, statt. 15 M., durch Schöffengerichtsurtheil mit 20 M. Geldstrafe belegt, weil er seinen Sohn blos unter dem Namen In einer öffentlichen Versammlung der Bildhauer, Robespierre Danton" ins Zivilstands- Register anmeldete. die am 16. Februar stattfand, hielt Genosse Dr. Lütgenau 25. Bremen. Genosse Gottlieb, Redakteur der Bürger einen interessanten und mit Beifall aufgenommenen Vortrag über Zeitung", wegen Arztbeleidigung vom Landgericht mit das Thema: Staat und Zukunftsstaat. An der Diskussion 1 Monat Gefängniß und 500 M. Entschädigung bestraft. nahmen die Kollegen Barth, Klawitter und der Referent J. B., Eilenburg. In 4 Jahren. 26. Erfurt. Genosse Leven, Redakteur der Thüringer theil. Hierauf forderte Kollege Dupont zur regen Betheiligung. 2. Gin unter 20 Jahre alter Vater( also auch der Tribüne", von der Anklage der Lehrerinbeleidigung frei an den Gewerbegerichts- Wahlen auf. Ueber die Streif- Kontroll- von Ihnen gemeinte 15jährige) wird von der Alimentations gesprochen. fommission berichtete Kollege Winkler, daß die Bildhauer den Be- pflicht gegenüber der 24 Jahre alten Mutter und deren Kind trag von 200 M. an diefelbe abgeliefert haben. Winkler machte frei, wenn er beweist, daß er zum Beischlaf verführt" ist. ferner darauf aufmerksam, daß das Jnnungs- Schiedsgericht der 3ft er verurtheilt, muß er schleunigit Einspruch einlegen. Steinbildhauer nicht die behördliche Genehmigung erhalten hat 2. Rigdorf. Strafantrag und Klage würden leider ohne und daß daher auch diese Kollegen, soweit sie in den Listen verzeichnet Grfolg sein. stehen, an den Wahlen zum Gewerbegericht theilnehmen können. In 28. Neubrandenburg. Wegen unerlaubter Versammlung Geder Debatte über den Bericht fragte Dupont, ob sich die n " 09 " " Saarbrücken. Genosse Dullen 3 wegen Landraths 糖 beleidigung 50 M. ev. 10 Tage Gefängniß. " Stuttgart. Genosse Hildebrandt, Redakteur der Tagwacht", wegen Difiziers Beleidigung 14 Tage Gefängniß. S. S. Rigdorf. Gerichtliche Form ist für einen Gesellschaftsvertrag nicht erforderlich. E. S. Die Mutter ist berechtigt, das ihr gehörige Spar faffenbuch zu verschenken. Schriftlichkeit ist nicht erforderlich, aber zweckmäßig. E. R. 1000, 1. Sie fönnen bis zum 10. April warten, prattischer ist, sofort zu widersprechen. 2. Ein Vater kann nur aus im Gesetz angegebenen Gründen, nicht aber ohne Grund, ein Kind enterben. 3. Ja. 4. Sie fragen: wo ist die Zahlstelle der Kasse, die in Frankfurt a. M. ihren Siz hat? Welche Kaffe meinen Sie denn? Am schnellsten werden Sie durch direkte Anfrage in Frankfurt Nachricht erhalten. M., Grünauerstraße. Auf die drei Fragen: ja. Zweifelhaft ist nur, ob zweite Klasse ersetzt wird. G. 100. Die Schulpflicht endet erst mit dem 1. Dit. 1898. W. Sch. Mariendorf. 1. u. 2. Ja, 8. 6 Stod. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 21. Februar, Abends 8 Uhr, Dim Lokale Süd- Ost", Waldemarstrasse 75: E Dersammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Fritz Zubeil über: Französische und deutsche Schulen". 2. Diskussion., B. Verschiedenes.- Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden in der Versammlung aufgenommen. Um zahlreichen Besuch ersucht 376/ 13* Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Arbeiter- Bildungsschule -19( Norden). Am Sonntag, den 19. Februar 1893, Abends 6 Uhr: Große Versammlung im großen Saale des Eiskellers, Chausseestr. 88. Zagesordnung: 1. Materialistische Geschichtsauffassung und die Geschichte des Materialismus." Referent: Reichstags- Abgeordneter W. Schmidt( Frankfurt). 2. Diskussion. Nach dem Vortrage findet geselliges Beisammensein ftatt. Gäßte, Damen und Herren, sehr willkommen! Die Schul- Kommission. für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. 1869b Dienstag, den 21. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Seefeldt, Grenadierstrasse No. 33: Derlammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen välkel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 378/6 Arbeiter- Bildungsschule( Ost- Bezirk) Sonntag, den 19. Februar, Abends 1/26 Uhr, Gäste willkommen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht im Böhmischen Brauhause, Landsberger Allee 11-13: Der Vorstand. NB. Billets zum Stiftungsfest am 25. d. M. sind nur noch zu haben beim Vorstand und in den Zahlstellen. Achtung! Moabit! D. D. Große öffentliche Volksversammlung am Montag, den 20. Februar, Abends 8 Uhr, in der Kronenbrauerei, Alt- Moabit 4749. Tages- Ordnung: 1. Warum haben wir fein freies Wahlrecht? Referent: ReichstagsAbgeordneter A. Stadthagen. 2. Diskussion. 3. Verkündigung des Wahlresultats der Gewerbegerichtswahl. Achtung! 1371b Der Einberufer. Achtung! 1368b Versammlung. Tagesordnung: 402/6 1. Vortrag des Herrn H. Jäuschke über: Der wahre Sozialismus und der Kulturfortschritt der Menschheit. 2. Diskussion. Nach der Versammlung Tanz, Gäste, Damen und Herren find willtommen, aber Die Kommission. Verband deutscher Gold- und Silberarbeiter und verwandten Berufsgenossen.( Zahlstelle Berlin.) 168/6 Mitglieder- Versammlung Dienstag, den 21. Februar, Abends 82 Uhr, Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Wahl des zweiten Rassirers. 4. Rassenbericht. 5. Antrag des Zentralvorstandes, den Unterstüßungsfonds betreffend. Beitungen sowie Beiträge in der Bersammlung beim Raffirer. Gäste, sowie unsere Berufsgenossinnen stets willkommen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Grosse öffentliche Allgemeiner deutscher Tapezirer- Verein. Montag, den 20. Februar, Abends 81/2 Uhr: Versammlung bei Boltz, Alte Jafobstraße 75. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Schmidt. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Pünktliches Erscheinen erwünscht. 1418b Die Ortsverwaltung. Deutscher Senefelder- Bund. Mitgliedschaft Berlin. Dienstag, 21. Februar, Abds. 8½ Uhr: Allg. Mitglieder- Versammlung bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. a) Zentral- Kranken- und Sterbe- Kasse ( in Liquidation). Tagesordnung: Rechnungsablegung pro 4. Quartal 1892. b) Allgemeine Unterstüßungs- und Invaliden- Kaffe. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht pro 4. Quartal 1892. 2. Wahl des Vorstandes. 3. Mittheilungen.[ 1421b Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Knopfarbeiter. Dienstag, den 21. Februar, Abends 81/2 Uhr: Mitglieder- Versammlung bei Schirrmacher, Andreasstraße 26. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Rud. Köster über: Die Pariser Kommune 1871". Abrechnung vom Sozialdemokratijger Agitationsklub für den Often Berlins. Schneider- u. Schneiderinnen- tiftungsfeſt. 4. Wahl der RechischuhGroße öffentliche Bersammlung für Frauen und Männer am Sonntag, den 19. Februar, Abends 6 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus", Proskauerstraße 37-38. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Adler über:" Der eherne Schritt der Zeit". 2. Diskussion. Entree 10 Pfennig. Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein und Tanz. Achtung, Putzer!( Maurer.) Sonntag, den 19. d. M., Vorm. 10% Uhr, in der Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee 10-11: Gr. öffentliche Versammlung. Zages Ordnung: 1. Wie werden sich unsere Arbeitsverhältnisse in diesem Jahre gestalten? 2. Gewerbegerichts- Wahlen. 3. Bericht in einer Prozeßsache. 4. Anträge des Bertrauensmannes und Verschiedenes. 244/ 10* Der wichtigen Tagesordnung wegen bittet um zahlreichen Besuch. Der Vertrauensmann. Achtung! Lackirer! Achtung! Große öffentliche Versammlung sämmtl. Blech-, Wagen- u. Möbel- Lacirer Berlins und Umg. am Montag, den 20. D. M., Abends punft 8/2 Uhr in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. Zages Ordnung: 9 1. Die Bestrebungen der Innung; die Ernennung des Innungsausschusses und unsere Stellung dazu. 2. Organisationsfrage. 3. Bericht, Abrechnung und Neuwahl des Vertrauensmannes. Sämmtliche Arbeitgeber, sowie der Vorstand der Innung sind zu dieser Versammlung besonders eingeladen, es ist daher Pflicht der Kollegen, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Der Vertrauensmann. 201/2 Heinr. Rautenbaus, Fürstenstr. 6. Arbeiter- Bildungsschule ( Südost- Bezirk). Heute, Sonntag, den 19. Februar, Abends 1/27 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenftr. 77-79: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Bernstein über: Schuld und Strafe in sozialistischer Beleuchtung". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nach der Versammlung geselliges Beisammensein und Tanz. Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Die Kommission. Handlungsgehilfinnen! 402/7 Dienstag, den 21. Februar, Abends 9 Uhr, im Saale des Herrn Bolt, Alte Jakobstr. 75: Große öffentliche Versammlung für die weiblichen Angestellten im Handelsgewerbe. Tagesordnung: 1. Die Sonntagsruhe und die Lage der Handlungsgehilfinnen. 2. Diskussion. 188/8 Kolleginnen! Es gilt die Sonntagsruhe, die in Gefahr ist, zu erhalten. Wem daran liegt, daß der Sonntag Nachmittag frei bleibt, muß diese Verfammlung besuchen. Kollegen als Gäfte haben Zutritt. Hedwig Hippler, Hallesches User 14. Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. Verbands- Versammlung Morgen, Montag Abend 8%, Uhr, im Lokale Andreasstr. 26. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Antrag. 3. Abrechnung 2c. Alle Mitglieder werden ersucht zu erscheinen und die neuen Statutenbücher in Empfang zu nehmen. Aufnahme neuer Mitglieder findet in dieser Versammlung, sowie im Arbeitsnachweis bei Herrn J. Henke, Blumenstr. 38, und bei Herrn Mohn, Dranienfiraße 197, fiatt. Unentgeltliche Arbeitsvermittlung dort früh von 9-10 Uhr, Nachmittags von 4-5 Uhr. Adressenannahme den ganzen Tag. 252/12 Der Vorstand. Versammlung am Montag, den 20. Februar, Abends 8% Uhr, bei Müller, Johannisstr. 20. Tagesordnung: 1. Unser bevorstehender Lohnkampf und haben wir Bestrebungen des Magistrats- Assessorse Dr. Freund um die Regelung ber ernsthafte Gegner? Ref. Roll Aug. Taeterow. 2. Diskussion. 3. Die Berliner Arbeitsnachweise und unsere Stellung hierzu. Berichterstatter gerichtswahlen. und eines VergnügungsKomitees. 5. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden zielbewußten Kollegen, in der Versammlung zu ere scheinen. Gäste willkommen. 192/16 Der Vorstand. Freie Vereinigung J. Timm. 4. Diskussion. 5. Verkündigung der Wahlresultate der Gewerbe der Seifensieder und Berufsg. Die Arbeiter des Offiziersvereins, des Waarenhauses für deutsche Beamte, Donnerstag, den 28. Februar, Berlins und Umgegend. die in den Maaßgeschäften der Friedrichstadt, sowie diejenigen der großen Konfektionsgeschäfte mit Maaßbestellung sind besonders eingeladen. Zahlreiches Erscheinen der Kollegen und Kolleginnen ist Pflicht. 272/15 Die Agitations- Kommission. Bairisch- Lagerbier- Brauerei Oswald Berliner Berlin N., Brunnenstrasse 112-114. Hierdurch beehre ich mich ergebenst anzuzeigen, daß ich mit dem Ausstoss meines diesjährigen Bock- Bieres am Sonnabend, den 18. Februar, begonnen habe und werden gefällige Bestellungen hierauf in Gebinden und Flaschen prompt ausgeführt. 86871 Te Hochachtungsvoll Oswald Berliner. ( Fernsprech- Anschluss Amt III No. 681.) obl Bockbier in Gebinden und Flaschen empfiehlt Die Brauerei Gambrinus. Actien- Gesellschaft Charlottenburg. Telephon No. 27. [ 1398b Abends 82 Uhr: Generalversammlung bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: 1. Vorstandswahl. 2. Entrichtung der Monatsbeiträge, Aufnahme neuer Mitglieder. 8. Verschiedenes. HF Mitgliedsbuch legitimirt. Um pünktliches Erscheinen ersucht 267/5 Der Vorstand. Steinmetzstraße 40, Ede Groß- örfchenstraße. X6 Nur Hüte mit Kontrollmarken. 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Die in unserer Ausgabe dieses Gesetzes dem Terte der Paragraphen beigegebenen gemeinverständlichen Kommentare erleichtern den praktischen Gebrauch der felben ganz wesentlich. 400/13' Ebenso halten wir vorräthig: Orts- Statut für die Stadt Berlin betreffend das Gewerbegericht zu Berlin. Preis broschirt 30 Pf. Bei Partiebezug und für Wiederverkäufer Rabatt. Soeben erschienen! Vorzügliche Agitations- Schrift! Nieuwenhuis: Das Leben Jesu. Preis 40 Pf. Zu haben bei: Hans Baake, Dresdenerstr. 52/53, City- Passage, Zu den Einsegnungen! Bedienung. **** Susa Billigste Bezugsquelle Don Uhren 10 Gold- n. Silberwaaren Reinh. Wankel, 3665L* Brunnenstr. 121 b, Ede der Auflamerstraße. Pferdebahn- Haltestelle. Echter Langensalza'er Rautabak 31062 von Gebrüder Adler. Pferdebahn- Vergütigung. Zu haben in den meisten Tabathandlungen Berlins und Umgegend. Cigarren Engroslager in den Preislagen von M. 25,- bis M. 100,-; Haupt- Niederlage: Jüdenstrasse 20. = Deutsche Kaffeemischung à Pfund 40 Pfg. 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Vergnügungs Komitees, welche uns mit Mufifaufträgen unterstützen wollen, werden gebeten, dieselben nicht an Vorstandsnoch Einzelmitglieder zu richten, sondern nur an den Geschäftsannehmer der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmunter Berlins und Umgegend, von 11-1 Uhr im Restaurant Rosenstr. 30, denn nur im letzteren Falle kann der Verein die Verantwortung übernehmen, oder an Genossen Wernau, RosenStraße 30. Der Vorstand. 367/12 E. Voigt, Geschäftsannehmer. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin, Druck und Verlag von Mag Vading in Berlin SW., Beuthstraße 2.