Nr. 277. Abonnements- Bedingungen: bonnements. Preis bránumerando? Bierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 M., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Big. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Big. BostAbonnement: 1,10 Marf pro Monat. Eingetragen in die Bost- Zeitungs. Breisliste. Unter Kreuzband Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Bostabonnements nebmen an: Belgien, Dänemark, Holland, Italien, Luxemburg, Bortugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz Ericcint täglich außer Montags. für Vorwärts Berliner Volksblaff. 25. Jahrg. B Die Infertions Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Rolonel. geile oder deren Raum 50 Pfg., für bolitische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Big. ., Kleine Anzeigen", das erste( fettgedruckte) Wort 20 Bfg., jedes weitere Bort 10 Bfg. Stellengesuche und Schlafstellen- Anzeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 6 Bfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition iss bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Mehr macht! Donnerstag, den 26. November 1908. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Amtliche Grubenpolitik. der politischen Entwickelung die weitesten Kreise des deutschen Reichstag die Macht in seiner Hand hat, wäre es ein Ver. Volkes erkennen gelehrt. Der Kampf um die Verfassung, brechen, wenn er sie nicht gebrauchen würde. Er steht vor um die Stärkung der Macht des Parlaments, um die Erringung einer wichtigen Entscheidung, und wie immer fie ausfallen einer wirklich verantwortlichen parlamentarischen Regierung hat mag, es wird dafür gesorgt werden, daß er die volle Ver. " In Wahrheit wurde in jenen Tagen ein Parlament begonnen und was 1834 das englische Parlament gefonnt hat, antwortung dafür wird tragen müssen. noch deutlich empfunden als eine Stonferenz zwischen den foй nun endlich auch der deutsche Reichstag erlernen: daß Voltsvertretern und dem durch seine Minister vertretenen das Parlament es ist, das mit der Regierung des Landes Souverän. Alles, was der Souverän vorschlagen mochte, betraut" ist. Die sozialdemokratische Partei hat in ihren Anwurde mit tiefer Ehrfurcht entgegengenommen. Und trägen über die Verfassung und über die Geschäftsordnung es war den Volksvertretern noch nicht zum Bewußtsein ge- das Mindestmaß dessen bezeichnet, was dem Parlament Aus dem Reichstag, 24. November. Wirklich haben tommen, daß sie mit der Regierung des Landes werden muß, wenn wirkliche Garantien gegen das absolu- die Herren Minister heute auf die Anklagen gegen die Berg. betraut feien. Sie waren gewohnt zu denken, daß es die tistische Regiment gegeben werden sollen. Ihre Verfassungs- behörde und die Grubenbarone geantwortet. Aber wie! Sache des Königs sei, das Land zu regieren." So schildert anträge fordern ein wirksames Ministerverantwortlichkeitsgesetz, Dürftiger hätte sich der simpelste Rechnungsrat nicht aus der ein englischer Staatsrechtslehrer das englische Parlament des die Entlassung des Reichskanzlers, wenn der Reichstag fie Affäre ziehen können, wenn ihm Knall und Fall der Auftrag 18. Jahrhunderts. Wir aber erkennen in dieser Schilderung fordert, und die Entscheidung der Lebensfrage des Volkes, der geworden wäre, einen hohen Vorgesetzten plötzlich im Reichszugleich das Ebenbild des deutschen Reichstages zu Beginn Kriegserklärung, durch den Reichstag. Und in ihren Anträgen tage zu verteidigen. Herr Delbrück knöpfte den preußischen des 20. Jahrhunderts. zur Geschäftsordnung will die Sozialdemokratie ein wirkliches Ministerfrack zu, um stolz zu erklären, daß er zwar als MitDer Engländer schildert auch, wie es tam, daß es in Eng- Interpellationsrecht schaffen. glied des Bundesrats allerhand sachliche Auskunft zu geben land so gründlich anders wurde. Als Wilhelm IV. 1834 das Ein glücklicher Zufall denn es ist ein bloßer Zufall habe, er brauche sich aber als preußischer Minister hier nicht Wight- Ministerium entließ und Sir Robert Peel zur Regierung hat es gefügt, daß diese Anträge nach Beendigung der auf die Anklagebant bringen zu lassen. Im Abgeordnetenberief, fand er, daß unsere Verfassung seit den ersten Jahren Reichsfinanzreform die Vorlagen der Regierung gehen hause sei er bereit, Rede und Antwort zu stehen. Dieser feine der Regierung seines Vaters sich verändert hatte. Die natürlich den Bedürfnissen des Volkes vor- zur Beratung Unterschied, den Herr Delbrück zwischen den zwei Ministerseelen " Majorität des Hauses war gegen den Minister gelangen werden, da die Freisinnigen ihren Antrag auf in feiner Brust machte, ist nur eines der saftsam bekannten des Königs, und der Minister des Königs fand, Ministerverantwortlichkeit am nächsten Schwerinstage zur Bureaukratenmanöver, mit dem diese Sorte von Staatsdaß er nicht regieren konnte. Jm 18. Jahr Beratung stellen. Damit kommen zugleich die sozialdemo- männern unbequemen Anklagen aus dem Wege zu gehen liebt. hundert hingegen konnte ein Minister, der von der Krone be- fratischen Anträge sowie auch ein Antrag des Zentrums, der Anstatt auf die brennende Frage nach der Mitschuld der rufen war, sich auf ein gewisses Maß von Unterſtügung ver- ein Ministerverantwortlichkeitsgesetz fordert, zur Beratung. Bergbehörde an den vielen Mißständen im Bergbau noch Tassen, weil die Vorstellung obwaltete, daß die Verwaltung Schon aber machen die Offiziösen mobil. Fürst Bülow weiter Worte zu verschwenden, tischte der Herr Minister den die Angelegenheit des Souveräns und feiner Ratgeber sei." will das absolutistische System unverändert aufrecht- Reichstag eine historische Betrachtung über das englische Beel fand, daß er ohne eine Majorität nicht weiter regieren erhalten und lehnt jede Machterweiterung des Reichstages ab. Gewerkschaftswesen auf. Jedem Kenner der heißen Kämpfe, die fonnte. Bülow aber hat andere Erfahrungen gemacht. Und schon gibt die„ Köln. 3tg." hochoffiziös den Marsch- die englischen Arbeiter gegen das Unternehmertum und früher auch Im deutschen Reichstag fand sich keine bürgerliche Partei, befehl für die Blockparteien aus. Sie erklärt, gegen brutale Unterdrückungsgesetze haben durchfechten müssen, die den Mut hatte, von der parlamentarischen Macht Gebrauch daß nach der Erklärung im„ Reichsanzeiger" eine weitere ge- war es ein wahres Gaudium zu hören, wie Herr Delbrück zu machen. und fährt dann fort: setzgeberische Behandlung zurzeit nicht angebrach t" sei die englischen Arbeiter als friedfertige Schäferknaben gegenüber den bösartigen deutschen Sozialdemokraten und GewerkAngesichts diefer Lage werden vermutlich die im Reichstag schaftlern in den Himmel erhob. Indessen jeder Minister ergestellten Initiativanträge auf teine Mehrheit zu liegt nun einmal dem unwiderstehlichen Drange, sich auf rechnen haben. Sollten sie trotzdem nicht zurüdgezogen diesem Gebiete so gut zu blamieren, wie er fann. Weshalb werden, so würden die Mitglieder des Bundesrats soll Herr Delbrück denn hinter dem Fürsten Bülow und Herrn sich an den Beratungen nicht beteiligen. Diese Enthaltung v. Rheinbaben zurückstehen! würde dem früher dauernd durchgeführten Grundsatz entsprechen, daß Mitglieder des Bundesrats an der Beratung über die Initiativanträge des Hauses nicht teilzunehmen haben, sondern daß diese lediglich Sache des Hauses wäre, das allein für sie zuständig ist und seine Stellungnahme aus sich selbst herausnehmen muß. 17 " kamen, sprachen sich in Unterstützung der alten sozialdemo Die Redner bürgerlicher Parteien, die heute zu Wort fratischen Forderung mit ziemlicher Einmütigkeit für die Anstellung wirklicher Arbeitertontrolleure inn Grubenbetrieb aus. Mit dem von den Ministern begünstigten Sic volo, sic jubeo! Go will ich, so befehle ich! faarabischen System war niemand zufrieden, so daß als ReUnd für die Einflußlosigkeit der Volksvertretung macht es fultat dieser Debatte wenigstens so viel festzustehen scheint, wirklich keinen Unterschied, ob der Befehl des Absolutismus daß der Reichstag, wenn er vor einen Antrag gestellt wird, von einem Monarchen oder von einem Hausmeter erteilt sich mit großer Mehrheit für Arbeiterkontrolleure entscheiden wird, der als Haupt der Bureaukratie die Geschäfte des wird. Junkertums und des Großkapitals führt! Werden die Für die Zechenbarone erhob sich keine Stimme. Wie bürgerlichen Parteien des Reichstages sich wieder diesem Be- sehr deren Arbeiterfeindschaft von der Regierung unterstützt fehl beugen und die Sache des Volkes in dem Moment ver- wird, zeigt sich übrigens auch darin, daß die Knappraten, in dem sie alle Macht haben, sie zum Siege zu führen? i chaftsberufsgenossenschaft feine auf Vielleicht noch nie ist es dem deutschen Volke so flar demonstriert worden, wie völlig ohnmächtig der deutsche Reichstag eigentlich ist. Dieses arme Parlament hat nicht einmal die Möglichkeit, die wichtigsten politischen Angelegenheiten zur Besprechung zu bringen geschweige denn über sie Beschluß zu fassen ohne gnädige Erlaubnis des Herrn Stanzlers. Es ist ja ein purer Zufall gewesen, daß die Veröffentlichung des Daily Telegraph" einige Tage vor dem Zusammentritt des Reichstags erfolgte. Wäre das Malheur im Sommer passiert, es hätte Monate dauern können, bis der deutsche Reichstag sein Sprüchlein über das Ereignis hätte hersagen können. Wird es doch immer mehr zum Regierungsprinzip, den Reichstag so kurz als möglich tagen zu Lassen, ihm gerade nur soviel Zeit zu gönnen, um die von der Regierung bestimmten Vorlagen erledigen zu fönnen. Ist das geschehen, hat die Regierung ihren Etat, ihre Steuervorlagen, ihre Marine- und Kolonialforderungen bewilligt bekommen, ist noch das eine oder das andere unschuldige Reförmchen erLedigt, dann werden die„ Diätenkerls" nach Hause geschickt und das Intermezzo des Scheinparlamentarismus ist zu Ende. Das Initiativrecht der Abgeordneten, ihre gesetzgebende Man kann sich feine stärkere Provokation Grund deu Unfallversicherungsgesetes Funktion ist schon längst nichts mehr als elende Fittion, denken, als die von der Köln. 3tg." angekündigte Regie- erlassenen Unfallverhütungsvorschriften während in Wirklichkeit das Recht der Gesetzgebung von der rungspolitik. Die Herren vom Bundesrat wollen dem Reichs- hat. Beim Erlaß von Unfallverhütungsvorschriften müßten Regierung usurpiert wird. tag durch ihre Abwesenheit beweisen, daß er in Verfassungs- die Arbeitervertreter beim Reichsversicherungsamt zugezogen Aber auch während der kurzen Zeit, wo der Reichstag fragen überhaupt nicht 3 zu reden hat, daß er nichts an- werden. Man ersetzt die Unfallverhütungsvorschriften durch versammelt ist, liefert ihn seine Geschäftsordnung, die man deres tun darf, als Regierungsvorlagen bewilligen. Werden die bergpolizeilichen Vorschriften, die ohne Zuziehung von so miserabel kaum in einer zweiten parlamentarischen Störper- die bürgerlichen Parteien diese Provokation ruhig hinnehmen Arbeitern erlassen werden. Die Ausschließung der Arbeiter schaft wiederfinden wird, gebunden der Regierung aus. und gehorsam die halbe Milliarde Steuern dem bankerotten von der Mitwirkung bei der Unfallverhütung war nur möglich Während der stärksten politischen Erregung trat diesmal der absolutistischen System bewilligen in demselben Moment, in infolge des Verhaltens der preußischen Regierung. Reichstag zusammen. Aber über das politisch Wichtigste dem die Vertreter dieses Systems ihnen den Fuß auf den Schließlich kam es noch zu einem Zusammenstoß zwischen durfte er zunächst nichts sagen. Er verhandelte über Petitionen, Naden setzen wollen? Fast scheint es unmöglich, aber was Herrn v. Bethmann- Hollweg und der Sozialdemoüber die Haftpflicht der Automobile und wartete unter wäre bei den feigen und unzuverlässigen bürgerlichen Bar- fratie. Schon in der gestrigen Situng hatte der Genosse dessen geduldig, bis es dem Stanzler belieben werde, die teien des Reichstages noch unmöglich! Die Haltung der Offi- Hue darauf hingewiesen, wie die Abhängigkeit der RegieVerhandlung über die brennende Tagesfrage zu gestatten. ziösen wird von der konservativen Presse mit allen Mitteln rung von den Grubenbaronen sich auch darin zeige, daß der Im Gegensatz zu allen Parlamenten hat der deutsche unterstützt. Die alten Feinde des Reichstages kämpfen mit Sprachenparagraph des Vereinsgefeßes entReichstag überhaupt nicht die Macht, die Minister zur Rede aller Macht für den Absolutismus, und seit der Block existiert, gegen den Erklärungen des Herrn Staatssekretärs und Antwort zu zwingen. Sein ganzes Kontrollrecht ist haben sich Freisinnige und Nationalliberale noch immer den gegen Gewerkschaften angewandt werde. In der heutigen illusorisch und unwirksam, da seine Ausübung nicht vom Befehlen der Junker gefügt. Die„ Berl. Volksztg." bringt Sigung erklärte der freisinnige Abgeordnete Gothein Reichstag und schon gar nicht von der Opposition, sondern über die Vorgänge in der Leitung der Freisinnigen Ver- daraufhin, daß 11 seiner Fraktionskollegen ihm versichert non der Regierung abhängt, die kontrolliert werden soll. So einigung" folgende Mitteilung: hätten, sie würden gegen den§ 7 und das ganze Gesetz gezeigt sich das Interpellationsrecht des Reichstages„ Das Kommuniqué, das der Wahlverein der Liberalen( Frei- stimmt haben, wenn sie auf die jetzige Praris hätten gefaßt als eine völlig stumpfe Waffe, die gerade dann versagt, wenn finnige Bereinigung) über seine Ausschußsibung verbreitet, ist sein können. Er forderte den Minister entrüstet auf, sich zu sie am dringendsten gebraucht wird. recht unklar. Die Dinge liegen so, daß verschiedene Refo rechtfertigen wegen seines Verfahrens. Es dauerte geraume Iutionen vorlagen, die die Fraktion aufforderten, die Zeit, ehe Herr v. Bethmann Hollweg sich zu einer Reichsfinanzreform zur Durchsehung staatsrechtlicher und verfassungsrechticher Forde Erwiderung aufraffte. Seine Antwort ging dahin, er habe rungen zu benutzen. Da die Mehrheit der Frattion fich so ausgedrückt, daß niemand berechtigt wäre, aus seinen sich aber gegen eine solche Beschlußfaffung sträubte sie wollte damaligen Ausführungen zu entnehmen, als ob alle Ge sich wieder einmal nicht binden lassen" und schwur, auch werkschaften vor Behelligungen auf Grund des Sprachenohnehin ihre Pflicht zu tun, so wurde eine Abstimmung paragraphen gesichert sein sollten. Prompt schleuderte der über die eingegangenen Anträge abgelehnt." Genosse e debour dem Minister die Worte ins Gesicht: Dann haben Sie die Herren von der Freisinnigen Partei planmäßig irregeführt." Genosse Hue unterstützte das, worauf der amtierende Vizepräsident a empf mit großer Feierlichkeit ihnen je einen Ordnungsruf erteilte. Nachdem die Vertagung beschlossen war, schlug der Prä0 Es ist nur natürlich, daß ein Parlament, das die Regierung nicht einmal fragen kann, schon gar nicht in der Lage ist, der Regierung rechtzeitig die Antwort zu erteilen. Der Kanzler braucht sich vor vor keiner Interpellation zu scheuen, die Geschäftsordnung des Reichstages sorgt dafür, daß jede Interpellationsdebatte ausgehen muß wie das Hornberger Schießen; denn an die Beratung der Interpellation darf sich keine Beschlußfassung anschließen. Jedes Die Freisinnigen wollen sich nicht binden lassen durch selbständige Vorgehen des Parlaments ist damit verhindert. ihre Grundsäße und durch ihre Versprechungen, weil sie geUnd zu dieser Beschränkung des Parlaments, die aus dem bunden sind durch den Block. Rüstet die FraktionsgemeinDrgan der Volksherrschaft eine Bewilligungsmaschine für die schaft zu einem neuen, zu ihrem schmählichsten. Volksverrat? Regierung und ein Mittel der Täuschung über die Wirklichkeit Bald wird es sich zeigen. Aber noch einmal muß es gefagt des Absolutismus macht, tommt noch die völlige Senebelung werden: Der Reichstag hat die Macht, den Troß der Ne- fident Graf v. Stolberg bor, morgen die Finanzder parlamentarischen Opposition, die Aufhebung aller gierung zu brechen. Die Parteien, die die Verfassungs- reform auf die Tagesordnung zu fetzen. Nummehr wichtigen Rechte der Minderheit durch das Verbrechen, änderung verlangen, besigen die Majorität. Die Regie- beantragte Genosse Sachse, der als nächster Redner das die konservativ- flerifal- nationalliberale Zollwuchermehrheit rung braucht die Steuerreform. Die Massen des Volfes find gemeldet war, morgen in der Radbod De durch Annahme der berüchtigten Geschäftsordnungsverstümme- in Bewegung und stehen hinter der Forderung der parlamen- batte fortzufahren, da die Gerechtigkeit gelung in den Wintertagen 1902 begangen hat. tarischen Machterweiterung. In der wichtigen Frage der Ge- biete, daß ein zweiter Sozialdemokrat gegenüber vielfachen Der Zusammenbruch des absolutistischen Systems hat schäftsordnung ist der Reichstag außerdem souverän und von Angriffen zum Wort komme. Genosse Ledebour unteraber die Ohnmacht des Parlaments als eine unerträgliche Fessel der Zustimmung der Regierung ganz unabhängig. Weil der stützte diesen Antrag mit dem Himveis darauf, auch er habe sich gemeldet, um den akieMnäßigen Nachweis zu führen, daß I Diplomatie aber starrt seit Jahren unablässig nach diesem Land. V..-i fV\.•-s. r. i....! i<. t. e... mi; j j_*... f-1«C r 4«f ,1«-« ,, ,,» �Sn vi h�tsTe»« otnovi Orrt�onT S»-» *-*. u V|» den Agrarierhäuptling seines staatsmannischen das Vereinsgesetz mit dolosen Mitteln zu- stände gebracht worden sei. Er sprach die Hoffnung aus, daß besonders die F r e i s i n n i g e n den Antrag unter- stützen würden, da ihnen doch am meisten daran gelegen sein müsse, daß die Sache aufgeklärt würde. Trotzdem wurde der Antrag mit Hilfe der Freisinnigen abgelehnt. Der Nachweis wird dadurch indes nicht verhindert werden._______ Elementare Ursachen. Tie„Süddeutsche Reichskorrespondenz" wendet sich in einem offenbar halbamtlichen Artikel gegen die„Tinies", die gegen eine Stelle aus Bülows letzter Rede, wonach Englands Mißtrauen das Resultat der n a t ü r- I i ch e n w i r t s ck) a s t l i ch e n E n t w i ck e l u n g Deutsch- l a u d s sei. Polemisiert. Büloiv habe mit diesen Aus- führüngen nur sagen wollen, daß nicht sowohl durch Fehler einzelner Personen als durch„elementare Ursachen" Gegensätze unter den Kulturvölkern hervorgerufen würden. Das ist ganz richtig. Nur liegt dem Mißtrauen Eng- lands nicht die Tatsache des industriellen und merkantilen Aufschwunges zugrunde, der ja(wie gerade jene amtliche deutsche Denkschrift über die Handelsbeziehungen Englands zu Deutschland, die Ende vorigen Jahres dem Reichstage zuging, durch eine Unmasse st a t i st i s ch e r Belege bewies!) England immer zustatten gekommen ist, .sondern vielmehr die„elementare Tatsache" des userlosen deutschen Flottenrüstensl Wilhelm II. hat ja, bevor er die Weltpolitik„öde" nannte, eine Unzahl»veltpolitischer Reden gehalten. Aber ' diese Reden selbst des deutschen Kaisers winden in England nicht die mindeste Erregung hervorgerufen haben, wenn nicht die„elementaren" Tatsachen des deutschen Flotten- r ü st e n s und der deutschen weltpolitischen Abenteuer die Worte Wilhelms II. doppelt lind dreifach unterstrichen hätten I Und wenn die halbamtliche Erklärung auch mit einigem Recht erklären kann, daß das Krüger-Telegramm ja durch die spätere Haltung Wilhelms II.(man denke nur an den Empfang Cecil Rhades und den F e l d z u g s- plan gegen den Buren l) längst wett gemacht worden sei, so bleibt doch für das Mißtrauen gegenüber der deutschen Zickzackpolitik noch die„elementare Ursache" der u n b e- g r e i f l i ch e n und impulsiven Schwenkung der deutschen Politik in der M a r o k k o f r a g e bestehen I D i e Tatsache nämlich, daß am 14. April 1904 F ü r st B ü l o w im Reichstag noch über Grafen Reden tlow die Schale Hohnes ausgegossen hatte, weil er von der deutschen Regie rung einen Protest gegen die Marokko- Abmachungen Englands, Frankreichs und Spaniens gefordert hatte, während elf Monate später Wilhelm II. dies Neutralitätsprogramm des Reichskanzlers vollständig über den Haufen warf und ganz im Sinne des Grafen Reventlow und seiner alldeutschen Partei- gängcr die Forderung der absoluten Gleichberechtigung erhob, die doch F ü r st B ü l o w elf Monate zuvor als absurd und leichtsinnig bezeichnet hatte. Diese„elementare» Ursachen" des uferlosen Flottenriistcus und der weltpolitische» Rivalität werden allerdings auch dann noch unheilvoll fortwirken, wenn Wilhelm II. auf alle Improvisationen verzichten würde. Deshalb gerade gilt es nicht nur den Kampf gegen das„persönliche Regiment". sondern auch gegen die Liebhabereien Wilhelms II., die Flotten- und Weltpolitrk!_ Das Lelbblich über Marokko. Paris, 24. November.(Gig. Ber.) Die Aufgabe, die den Redakteuren des neuen GclbbucheS ge- stellt war, hatte eine heikle Seite. Ist doch die Periode vom Oktober 1907 bis zum Oktober 1908, deren Dokumente es vereinigt, die- jenige, worin die französische Negierung angesichts deS völligen Zusammenbruches der„legitimen" Sultansherrlichkeit Abdul Aziz, die allzulang fortgesetzte Protektion des von seinem Volk verjagten Despoten aufgeben und sich entschließen mußte, der tatsächlichen Situation Rechnung zu tragen. Hätte nicht der neue Erfolg in der Deserteuraffäre von Casablanca— die übrigens in dem Gelb- buch nicht mehr behandelt wird— den Eindruck dieser schwankenden Politik wettgemacht, so hätte diese neueste Publikation des Mi- niesteriums deS Auswärtigen in der bürgerlichen Presse wohl eine strengere Kritik der Clemeneeau-Pichonschen lvtarokkopolitik hervor- gerufen. So aber ist— mit Ausnahme der militaristischen Clique und des durch den„TempS" vertretenen weltpolitischen Gründe r- tums— alles froh, daß der ganze Marokkohandel nun. mit einen für Frankreich günstigen, effektvollen Abschluß in ein friedliches Fahrwasser geraten zu sein scheint. Das Gelbbuch legt offenbaren Wert darauf, zu beweisen, daß die Friedfertigkeit der französischen Regierung von feiten Deutschlands wiederholt harten Proben aus- gesetzt war und in der Tat bekommt man bei der Lektüre der wiederholten Leichwerden und gereizten Anfragen den Eindruck, daß die deutsche Diplomatie ohne eigentlich aggressive Absichten ihre Kraft, sich vor Gott und Menschen unangenehm zu machen, auch in dem vergangenen Jahr reichlich bewährt hat. Auch möchte der deutsche Staatsbürger, der daheim unter der wirtschaftlichen AuSsangung und polizeilichen Unterdrückung von feiten des Staates zu leiden hat, wohl mit den Handelsleuten und marokkanischen Schutzgenosfen tauschen, die der zärtlichsten Fürsorge der Reichs- regierung teilhaftig sind. Im übrigen bestätigt das Gelbbuch nur die leidige Erfahrung, daß die internationale Politik von den angeblich dazu Berufenen noch immer mit allerhand Mogeleien ge- macht wird. Es klärt z. B. die dunkle Affäre von der angeblichen Beschwerde Abdul Aziz und seines pfiffigen Kanzlers Ben Sliman gegen Frankreich nicht im geringsten auf. Man bräucht auf die Darstellung des deutschen Konsuls von ihrem spontanen Klageruf sicher nicht wie aufs Evangelium zu schwören, indes wird man die wiederholten Ableugnnngen der nur noch von Frankreichs Pro- tektion lebenden Exmachthaber gewiß für ganz besonders verdächtig halten müssen. Daß es Abdul Aziz nichts ausmacht, gleichzeitig um Frankreich und Teutschlands Schutz zu flehen und eine Macht gegen die andere auszuspielen, ist am Ende gar keine Spezialität orientalischer Dcspotenpolitik. Der ganze Unterschied zwischen dieser und der der zivilisierten bürgerlichen Staaten läuft darauf hinaus, daß in einem Land, wo der Tatbestand nicht mit durcheinander- schwirrenden offiziösen und halboffiziösen Noten, Artikeln und Telegrammen verdunkelt werden kann, die Lügen der Diplomatie viel handgreiflicher erscheinen. Das wichtigste aber, das die Völker, vor allem die zunächst be- troffencn Deutschen und Franzosen aus dem Gelbbuch entnehmen können, ist die Unzulässigkeit eines Friedenszustandes, der von den Talenten, den Stimmungen und der Entschlossenheit der Diplo- maten abhängt. Bon ein paar alldeutschen Narren und Gerne- großen abgesehen, schert sich kein Deutscher um Marokko, die deutsche beflissen, um jeder Lappalie viillen einen Krakeel anzufangen, dessen Ende bei der so merkwürdßqen Verquickung von Wuchererprofit und„nationaler Ehre" nie abzusehen ist. Auf der anderen Seite läßt das Gelbbuch die französische Regierung in einem der Oeffent- lichkeit möglichst verborgenen Kampf mit der nach Abenteuern gierigen, ungeberdigen Soldateska sehen. Wenn die Regierung nicht die Energie gehabt hätte, dem General d'Amade wieder- holt in die Parade zu fahren, wäre der Z u g nach Fez mit seinen wohl verhängnisvollen internationalen Wirkungen unter- nommen worden. Abdul Aziz drängte dazu. Es war ja die einzige Möglichkeit der Rettung für ihn und darüber hinaus winkte ihm die Hoffnung, während eines internationalen Konflikts der— an Geld und Unabhängigkeit— Meistbietenden Macht seine Bundes- genossenschaft und wirtschaftliche Privilegien zu ver- kaufen. Wie nahe diese Gefahr war, zeigen die immer wieder erneuten Bremsbefehle PiequartS an d'Amade:„Ich wiederhole Ihnen das Verbot, zwischen Abdul Aziz und Mulay Hafid zu intervenieren," telegraphiert der Kriegs- minister am 2. Juli. Und der in diessem Fall ganz besonders gut unterrichtete„Temps" vermerkt zu der Tatsache, daß das Gelb- buch keine Depesche des Generals d'Amade für die Periode vom 14. zum 29. April enthalte:„War es aber nicht gerade während dieser 14 Tage, daß der General, der Mulay Hafid in seiner Hand hatte, der Regierung vorschlug, ein Ende mit ihm zu machen?" Der„Temps" bedauert, daß diese Kor- respondenz im Schatten geblieben ist, und man kann es mit ihm bedauern, weil sie die ganze Gefährlichkeit einer Politik zeigen würde, die nicht unter steter Kontrolle der Volks- Vertretung steht. Diesmal ist ja die Sache noch gut aus- gegangen, weil Pichon und Clemenceau ihrem Versprechen, über das Mandat von Algeciras nicht hinauszugehen, nachgekommen sind. Aber wie nahe hat Frankreich, hat die Welt vor einer Katastrophe gestanden! Denn es war nicht nur der Ehrgeiz draufgängerischer Soldaten, der vorwärtsgetrieben hat. sondern auch die Beutegier deS weltpolitischen Spekulantentums. Der Zorn, womit der „Temps" die französische Marokkopolitik des letzten Jahres kritisiert, offenbart ohne alle Zurückhaltung die Enttäuschung der Profit- macher. Die Unterstützung des verkrachten Abdul Aziz, d. h. der Krieg gegen Marokko, die französische Invasion wird als Aus- führung der Akte von Algeeiras hingestellt. Das gebildetste Blatt der französischen Bourgeoisie bringt es sogar fertig, das Recht dazu aus der in Algeeiras anerkannten Souveränität des Sultans Abdul Aziz abzuleiten, mit einer Verwechselung des Völkerrecht- lichcn und staatsrechtlichen Begriffes derSouveränität, die bei jedem Prüfungskandidaten auf der Universität zu einem solennen Durch- fall führen würde. Weil Marokko ein souveräner Staat ist. des- halb sollte die französische Spekulantenbande ihn zur Ausplünde- rung an sich reißen, einen verhaßten, verjagten Despoten wieder einsetzen dürfen. Im Namen derselben Souveränität, die der Herzog von Braunschweig einst dem revolutionären Frankreich restituieren wollte. Tie Pläne der Soldateska und des Finanzräubertums sind glücklicherweise vereitelt worden. Ist die» einzig der Gewissen- haftigkeit und der politischen Umsicht der Clemenceau und Pichon zu danken? Zitieren wir noch einmal den„Temps":„Wir haben einen Punkt der Inkohärenz erreicht, den nur die Furcht vor dem Parlament und vor den Sturm laufen deS Herrn Jaures erklärt, wenn auch nicht rechtfertigt." Die Wut deS enttäuschten Kapitalismus ist der Ruhm des Sozialismus, dessen Wachsamkeit und Energie die Welt vor den Greueln einer kriegerischen Katastrophe bewahrt hat,— poUtlfcbc CUbcrficbt. Berlin, den 25, November 1908. Sparsamkeit. Man schreibt uns: „Der Reichskanzler hat in seiner Rede zur Finanz- reform, da er offenbar nichts zur Sache zu sagen wußte, die Nation wegen ihrer Neigung zum L« x u s � geschulmeistert. Er empfahl immer wieder, zur Sparsamkeit und Ein- f a ch h e i t zurückzukehren. Man muß unter solchen Umstände» doch erwarten, daß er selbst hierfür dem Volke ein Beispiel gibt. Wa» tut er aber? Die Zeitiuigen berichteten vor einigen Jahren, daß er von einem Hamburger Vetter vier Millionen geerbt habe. Von dieser Summe hat er für den Ankauf der schönsten Villa Roms, der Villa Malta, den Betrag von zwei Millionen ausgegeben. DaS ist nicht_ bloß relativ. sondern auch absolut als ein außerordentlicher Luxus zu bezeichnen, und er ist um so bedenklicher, als das Geld hierfür ins Ausland gewandert ist. Fürst Bülow mag mit seinem Vermögen machen, was et will, aber er soll sich doch vor der Welt nicht als Tugendbold und Sittenrichter aufspielen." Auch Wilhelm II. hat ja mehr als einmal den Offizieren das allerdings überaus legendenhafte Ideal der alt- preußischen Sparsanikeit enipfohlen. Nun erzählt die„Brcsl. Morgen-Ztg." über die Gewohnheiten des Kaisers folgende Details: „Die Ermahnungen zur Sparsamkeit und zur Einschränkung des Luxus, die Kaiser Wilhelm an die Offiziere richtet, werden von ihm selbst immer wieder, wir erwähnten das schon, dadurch durchlreuzt, daß er sich sehr häufig bei den verschiedensten Regi- meutern in den OffizierkasinoS zu Gaste ansagt, womit deren Budget? nicht unerheblich belastet werden. DaS Gleiche gilt, wie ebemalls wiederholt sei, von den Dineransagen, mit denen der Kaiser sich bei den Ministern als Gast anmeldet. Diese Dinge waren früher nicht Brauch und haben die Bedürfnisse der hohen Beamten enorm gesteigert. DaS sind nur kleine Züge, die aber doch dartun, daß dem Oberhaupte der Nation der Begriff und der Wert des Geldes nicht recht klar sind. Der Kaiser ahnt es gar nicht, daß diese Visiten, mit denen er seine Freunde zu ehren meint, so furchtbar teuer sind. Ein einziges Mal muß ihm ein solcher Gedanke gekommen sein, das war damals, als er nach Washington die vergebliche Bitte richtete. man möchte den Botschafter Charlemagne Tower, der in Berlin am Königsplatze die herrlichsten MaSkenrouts und Sektdiners gab, dort belassen und an seiner Stelle nicht den„armen" Hill sein spartanisches Zelt aufschlagen lassen. Die Gräfin v. Eppinghoven erzählte schon vor Jahren in ihrem in Deutschland natürlich verbotenen Buche vom Kaiser Wilhelm, daß er Jagdfreunden, die durch Erfüllung der vom Hofmarschallamt für den Kaiserbesuch vor- geschriebenen Luxusbedingungen bezüglich Ein- holung, Jagdhaltung, Hauseinrichtnng, Küchenführung für zwei bis drei Tage mit 60 000 Mark und mehr bc- lastet waren, mit den Worten dankte: ES war sehr nett und einfach." Man sieht: Sparsamkeit empfehlen ist viel leichter. als Sparsanikeit üben. Und das Vorbild ist doch viel wirksamer, als alle Ermahnungen!— Wegen eines Schnupfens! Der Hofbericht meldet durch eine 23 Zeilen lange Notiz. daß Wilhelm II. wegen einer Erkältung das Bett hüten sondern nichts als ein bei dieser Jahreszeit auch ungekrönte Sterbliche befallender Schnupfen sei. Daß der H o f bericht ein so langatmiges Bulletin veröffentlicht, mag in der Ord- nung sein; daß aber auch die freisinnige„V o s s i s ch e Zeitung" diese Hofnotiz vollinhaltlich wiedergibt, ist nichts als ein Symptom des auch im„liberalen" Bürgertum wuchernden Byzantinismus. Alle Pauken wider das persönliche Regiment und das unzeitgemäße„Gottesgnaden- tum" werden solange in den Wind gesprochen sein, als die freisinnige Presse ihre Leser zu dem stupidesten und widerlichsten Byzantinismus e r z i c h t I— Gegen eine freiheitliche Ausgestaltung des Reichs- vercinsgesetzes, soweit die der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Ausnahmen da» gestatten, erklärte sich am Montag die Lübecker Bürgerschaft, der ein sozialdemokratischer Antrag vorlag. Beschlosten Ivurde jedoch. den Senat zu ersuchen, in Zukunft die Ankündigung von offernlicheii politischen Versammlungen in sämtlichen Lübecker Zei- t u n g e n als Ersatz der Anmeldung zu erklären. Bisher galt als Publikationsorgan nur das arbeiterfeindliche, vom Reichslügenverband bediente Amtsblatt.—_ Ein unglaubliches Urteil! Frankfurt a. M., 23. November.(Privatdepesche de?„Vorwärts"� Von der Straskammer des hiesigen Landgerichts wurde heute der Genosse Thieme, der Geschäftsführer der Buchhandlung der „Volks st imme", weil er die Bachsche Geschichte der Wiener Revolution von 1848/49 feilgehalten, auf Grund des§ 110 des Sirasgesetzbnchs unter Ausschluß der Oeffentlichkeit zu 200 Mark Geldstrafe verurteilt, « Die gefährliche Wiener RevolntionSgeschichte enthält die Nach- bildung eines Flugblatts, das 1843 von den Freiheitskämpfern unter den Soldaten verbreitet wurde und sie zur Verbrüderung mit dem Volke aufforderte. Durch den Verkauf des Buches, daS dieses seckzig Jahre alte, vergilbte Flugblatt enthält, soll jetzt der Genosse Thieme deutsche Soldaten zum Ungehorsam gegen die Gesetze auf- gereizt haben I Unglaublicheres ist noch nicht„gerichtlich festgestellt' worden. Wir haben allmählich gelernt, deutschen Nichtern so gut wie alle» zuzutrauen. Aber eine Verurteilung des Genossen Thieme haben wir trotz alledem für absolut ausgeschlossen gehalten I Wir haben immer noch zu viel Optimismus I Auf die Begründung des unglaublichen Urteils find wir verteufelt begierig I Ebenso aus die Begründung, die für den Ausschluß der Oeffentlichkeit gegeben wurde. Soll wirklich behauptet werden, daß die Staatssicherheit durch die Verlesung des 1343er Flugblattes gefährdet werden konnte?— Bürgerschaftswahlen in Bremen. Am Mittwoch fanden in drei Bezirken Bremens Wahlen zrn Bürgerschaft statt. Der Sozialdemokratie gelang eS diesmal noch nicht, die bisher in den Händen der Bürgerlichen befindlichen Man- date zu erobern. Doch ist in allen Bezirken Stimmenzuwachs zu verzeichnen, der zum Teil recht erheblich ist. Im Landgebier war ein Mandat von der Sozialdemokratie zu verteidigen. Es ivurde behauptet._ Im sächsischen Landtage wurde am Mittwoch die Katzbalgerei zwischenNational- liberalen und Konservativen forlgesetzt. Diesmal gaben die letzteren Erklärungen ab. Nicht weniger als drei Stück förderten sie zutage, von denen jede mit giftigen Bosheit e n gegen die Nationalliberalen gespickt war. Einigermaßen wahrte noch die Fraktion der Konservativen in ihrer offiziellen Er- k l ä r u n g die Form. Sie hatte den Zweck, daS Mißtrauensvotum der Nationalliberalen abzuschwächen, doch konnte die fragwürdige Doppelrolle Dr. MehnertS als Hauptmacher in der konservativen Fraktion und Präsident der Zweiter Kammer dadurch nicht verschleiert werden. Wesentlich boshafter war eine zweite Erklärung des Agrariers A n d r ä, die sich wegen der Veröffentlichung de» Gehet mzirkulars der Bündler in der W a h l r c ch t L f r a g e hauptfächlick gegen die nationalliberalen Abgg. Langhammer und Kickelhayn richtete. Versteckt wurde den beiden vorgeworfen, daß sie das Schriftstück, das nur ein Entwurf gewesen sei, ent- wendet hätten. Zum Schluß bieß eS: Mich trennt von den Ab- geordneten Langhammer und Kickelhayn eine unüberbrückbare Kluft, die mir da» W ei t e r a r b e it e n in diesem Haufe zu einer höchst unerfreulichen Aufgabe macht. Noch mehr Gift und Galle enthielt eine dritte Erklärung, die der Direktor des Bundes der Landwirte für Sachsen, der Abg. S ch mi d t, losließ. Er sprach gegen die Abgeordneten Kickelhayn und Langhammer gerichtet mehrmals von dem Ent- eigner und seinen Mitschuldigen, womit er offeusichilich nur einen noch giftigeren Ausdruck umschreiben wollte, und schließlich bemerkte er, mit einem Abgeordneten, der stoh sei, daß seine Hand- lungen strafrechtlich nicht faßbar seien, könne über Treu und Glauben nicht mehr gerechtet werden. Bei den giftigsten Ausfällen tobte minutenlanger Lärm auf den Bänken der Nationalliberalen, die außerdem Zurufe wie Blödsinn! Skandall usw. erwiderten, während dicKonservativen öfter demonstrr.civ lauten Beifall spendeten. Es kam dabei zu argen Lärmszenen. Man ersieht aus alledem, daß sich die Konservativen und National- liberalen auf daS bösartigste verfeindet haben und daß die Kon- fervativen es daraus anlegen, die Abgeordneten, die an der Ber- öffentlichung deS Zirkulars beteiligt sind, aus dem Landtage hinauszudrängen. In vollein Umfange wird der Zwist wahrscheinlich erst bei der Debatte wider das Wahlrecht znm AuStrag kommen, die nächsten Montag beginnt. Die W.ihlrechtSfrage ist ja auch die eigentliche Grunduriache deS ganzen Spektakels. Vorläufig haben für Donnerstag die Nationalliberalen wieder Erklärungen angekündigt.—_ Dr. Gnradze ohne Vewnfztsein. Den streitbaren Amtsvorsteher von Oswitz hatte, so schreibt die „Volkswacht" zu Breslau, Genosse Scholich seinerzeit wegen Miß- brauchS seiner Amtsgewalt auf Grund des Z 339 deS Str.» G.- B. bei der Staatsanwallschaft angezeigt. Die aber erllärte, Hern: Dr. Guradze habe„das Vewußisein des Mißbrauchs seiner Amts- gewalt gefehlt". Kurz darauf erklärte jedoch der Minister des Innern die betreffende Maßnahme des AmtsvorsleherS gegen den Gastwirt Knabe für ungesetzlich und hob sie auf. Der Minister sah affo wohl den llmlsvorsteher als einen Mann an, der sich sehr wohl des MißbrauchS seiner Amtsgewalt bemußt sein muß. Darauf- hin wurde gegen Dr. Guradze aufs neue Strafantrag bei dcr Staatsanwaltschaft gestellt. Aber die läßt sich von einer einmal gefaßten Meinung„so leicht nicht" abbringen, sondern wiederholt jetzt in ihrer neuen Antwort an den Strafantragsteller, daß tatsächlich dem AmtSvorsteher„daS Bewußtsein des Mißbrauchs seiner Ann»- gewall gefehlt" hätte I Merkwürdig, nicht wahr I Immer dann, wenn man einen b e- amtelen Uebertreter des Gesetzes fassen will und sicher glaubt ihn fasten zu können, entdeck! man, daß ihm daS Bewußtsein gefehlt habe. Merkwürdig, in der Tat.— Die Richtbestätignng eines sozialdemokratische» Gemeindeüorstandsmitgliedes beschäftigte am Montagabend die Lübecker Bürgerschas/. Bon sozialdemokratischer und freisinniger Seite wurde der Senat müsse, daß diese Erkältung aber gar nichts zu bedeuten habe, t interpelliert, weshalb die Bestätigung durch das Stadt» und Land amt nicht erfolgt sei. Der Gewählte ist zwanzig Jahre in der Gemeinde ansässig und völlig unbescholten. Dreimal hat die Gemeinde Moisling ihn mit grosser Mehrheit, zuletzt mit 154 gegen 15 Stimmen, in ihren Vorstand entsandt, doch wurde jedesmal ohne Angabe von Gründen die Bestätigung verweigert. Der Senat lies; in der Bürgerschaft erklären, dast die Behörde den Mann zur Ausübung des Ehrenamtes nicht für fähig er- achte, weil er ein eifriger sozialdemokratischer Agitator sei. Gegen dieses Verfahren, den sozialdemokratischen Agitatoren die Ehrenrechte abzusprechen, wandten sich unsere Genossen mit schneidender Schärfe. Dabei wurde festgestellt, daß der Nicht- bestätigte allerdings ein alter Parteigenosse ist, aber seit langen Jahren sich nicht agitatorisch betätigt hat. Auch von den bürger- lichen Rednern wurde der Standpunkt der Behörde verurteilt, Kein einziger half dem Senat in seiner Not. Ein liberaler Professor namens Beetheke hielt allerdings die Gelegenheir für geeignet, den Schwindel von der sozialdemokratischen Mißwirtichaft in Mülhausen i. E. wieder aufleben zu lasten. Ob die Behörde die Bestätigung einer vierten Wahl wieder versagen wird, must abgewartet werden. Zur Ernennung von Gemeindevorstandsmitgliedern fehlt ihr glück« licherweise das Recht.—_ Gegeu die Reichsfinanzreform. Die sozialdemokratische Landtagsfraktion des Großherzogtums Oldenburg hat folgende Interpellation im Landtage eingebracht: Ist die grosth. Staatsregierung gewillt, sich darüber zu äußern, welche Stellung sie zur Einführung einer GaS- und Elektrizitäts» steuer, einer Anzeigensteuer und zur Erhöhung der Bier- und Tabak- steuer im Bundesrat eingenommen hat? Gegen die Gesellschaftssteuer. Eine von 35 Konsumvereinen beschickte und von 133 Delc- gierten besuchte Versammlung von Verwaltungsmitgliedern der Konsumvereine deS Verbandes mitteldeutscher Konsumvereine, die am Sonntag, den 22. November, in Magdeburg tagte, nahm eine scharfe Protestresolution gegen die neue preußische Gesell- schafts steuer an. In der Resolution heißt eö u. a.: »Die als»Gesellschastssteuer" drohende weitere Sonderlast ist um so verwerflicher, als sie nur auf einer Verfälschung kon- sumgenossenschaftlichen Wesens, sowie auf ausnahmcgesetzlichen Bestimmungen schlimmster Art beruht. Obwohl die Konsum- genossenschaften keine Kapital-, sonoern Personalgesellschaften mit ganz überwiegendem persönlichen Moment sind, sollen sie doch ganz wie Aktiengesellschaften behandelt werden. Aus der Konsumersparnis von so und so viel Prozenten deS Umsatzes hat der Gesetzentwurf sogar einen Kapitalgewinn von hundert und mehr Prozent der eingezahlten Geschäftsanteile gemacht. Die Folge ist, daß auchdieschwäch st en Vereinesofort vom höchsten Steuersätze erfaßt werden und den Vereinen eine Steigerung der schon jetzt enormen Steuerlast um mindestens die Hälfte droht. Von so krassem Unrecht sollen aber— im Gegensatz zu allen übrigen Genostenschaften— nurdieKons umvereine betroffen werden. Selbst die rein kapitalistischen� und wirkliche Gewinne erzielenden Gesellschaften mit beschränkter Haftung bleiben von der Gesellschaftssteuer befteit. Die Unterstellung der Konsumvereine unter das Gesellschaftssteuergesetz richtet sich gegen erspartes Gut meist armer Leute. Wie eine Bestrafung sparsamer Hauswirtschaft und wie eine Verhöhnung mühseliger Lebensverhältniste' muß es die Hunderttausende berühren, die in dieser Zeit der Teuerung und Arbeitslosigkeit aus die Einrichtungen und Vorteile genossen- schaftlicher Selbsthilfe'mehr als je angewiesen sind." Die Resolution soll der preußischen Regierung und den beiden Häusern des Landtages übermittelt werden. Ein Vorschlag, überall Protcstversammlungen, und zwar öffentliche, gegen diese neue Aus- nähmest euer zu veranstalten, fand allgemeine Zustimmung. Die Karlsruher Demokraten rücken ab. Karlsruhe, 24. November. Das Danktelegramm des R e i öb S- kanzlerS an den Vorsitzenden der Freiburger Blockbrüderschast ldaS in der Karlsruher Korrespondenz der gestrigen Nummer be« handelt wurde. D, Red.) verriet die Absicht und verstinimte den demokratischen Teil der begrüßten Patrioten. Eine Volkspartei- liche Erklärung will nachträglich der.Mißdeutung" entgegentreten, daß für die Demokraten.eine Veranlassung zu einer patriotischen Begrüßung des Reichskanzlers vorlag"; denn es handelte sieb nur um die Uebermittelung der von der Blockversammlung gefaßten Resolution zur Kenntnisnahme; das Antworttelegramm deS Reichskanzlers sei den Demokraten.nicht verständlich".— Man darf indessen annehmen, daß die beiden anderen Teilnehmer der Blockfirmo, die freikonservativen und nationallibernlen Tele« gramiupartner, nicht ebenso schnöde erklären: den Dank, Dame, be- gehr' ich nicht. Diese Uiihöflichkeit der Freiburger Demokraten ist durch das Verhalten ihrer Karlsruher Parteigenossen wieder ge- sühnt.—_ Die Balkankrise. Die russische Antwort. Wien, 25. November. Die Antwort der rusischen Re- gierung auf die Note der österreichisch- ungarischen Regierung in Angelegenheit der Konferenz ist bereits in Wien eingetroffen. Wie verlautet, ist die Antwort so gehalten, daß es noch eines weiteren Meinungsaustausches zivischen Wien und Petersburg bedarf, um eine Einigung bezüglich des Konferenz- Programms zu erzielen. Die Ansprüche Montenegros. Wien, 25. November. Sowohl der montenegrinische Mini st er deS Aeußeren als auch der montenegrinische Kriegsminister äußerten sich gegenüber den Korrespondenten der„Neuen Freien Presse", daß Moinenegro unbedingt aus der Auf- Hebung de«§ 29 des Berliner Vertrages bestehen müsse. Außerdem müsse' Montenegro eine Bahnverbindung mit Serbien auf nichtliirkischem Gebiete, und zwar durch Angliederung eines Streifens bosnischen Landes an Montenegro fordern. Um seine Forderungen durchzusetzen, werde Montenegro eventuellen Falles nicht vor einem Kriege zurückschrecken. Oesterreick. Italienische Demonstrationen. Rom, den 25, November. Die Blätter tadeln einstimmig die Haltung der österreichischen Behörden bei den Vorfällen an der Universität. Die antiösterreichischen Demon- strationen haben sich über ganz Italien fortgepflanzt, insbesondere auf die Universitätsstädte� wo Umzüge veranstaltet wurden unter feindlichen Rufen gegen Oesterreich und den Drei- bund. In Turin und Mailand solvie anderen Städten wurden Trauersahnen herausgehängt. Paris, den 25. November. Der„Matin" meldet aus Rom: Auch gestern abend fanden lebhafte Kundgebungen geg-en Oesterreich statt. Der österreichische Botschafter begab sich auf den Balkon der Botschaft und verblieb mit den Händen in der Tasche unbeweglich der drohenden Menge gegenüber, die immer mehr zunahm und in Schmährufen auf Oesterreich ausbrach. Truppen vertrieben schließlich die Äundgeber. Zahlreiche Ver- hastungen wurden vorgenommen. ScKwei2. Für den Proporz. Zürich, 23. November.(Eig. Ber.j'Die VolkZinitiatide für die Proportionalwahl des NattonalratS ist. nun beschlossen. Am Sonntag fand hier eine Versammlung von Proporzfreunden statt, zu der sich 43 Teilnehmer aus allen Parteilagern eingefunden hatten, also Sozialdemokraten und Demo- kraten, Freisinnige, Konservative und Ultramontane. Im ein- leitenden Referat charakterisierte unser Genosse Dr. Studer die empörenden Ungerechtigkeiten des bestehenden MehrheitS- systems und die politischen Charakterlosigkeiten, zu denen es die Parteien führt. Da die Volkszählung von 1919 eine weitere Volksvermehrung und entsprechende Erhöhung der Mit- gliederzahl des Nationalrats ergeben wird, so wird wiederum eine neue rafstnierte Wahlkreisgeomctrie praktiziert werden, um nach wie vor die Minderheiten zu vergewaltigen und der herrschenden frei- sinnig-demokratischen Partei eine ungerechtfertigt starke Vertretung zu sichern. Mit 23 gegen 5 Stimmen wurde aber schließlich die Teilnahme beschlossen. Sollte die Bundesversammlung einen günstigen Gegenvorschlag machen, soll das engere Initiativkomitee leine Initiative zurückziehen können. Wir begrüßen die Proporz- initiative, und wünschen ihr den Sieg.— frankmeb. Steuerhinterziehlinge». Paris, 25. November.(Privattelegramm des„Vorwärts".) Tie„Humanite" weist heute dem Credit Foneier, einem der größten ftanzösischen Bankinstitute, umfangreiche Steuerhinter- Ziehungen nach. Die Bank hat regelmäßig bei der Löschung von Hypotheken und AuSfolgung der endgültigen Quittung das halbe Prozent Steuer hinterzogen. Ter Staat soll bisher um 21 Mil- lionen Frank betrogen sein. Man erwartet eine Interpellation im Parlament._ Das Wettrüsten. Paris, 24. November. In der Ztachmittagssitzung begann die Deputiertenkammer die Beratung des Budgets der Marine. Le Bail(demokratische Union) sprach sein Be- dauern aus, daß die französische Marine Gefahr laufe, vou der Marine der jungen Mächte überflügelt zu werden, und wies auf die Anstrengungen Deutschlands hin, sich eine sehr starke, kampfbereire Flotte zu sichern. L e Bail besprach hieraus die Schießunfälle und verlangte Verbesserungen, wie sie die anderen Mächte, namentlich England, bereits besitzen. Paris, 25. November. In der Vormittagssitzung der Depu- tiertenkammer vertraten mehrere Redner die Anschauung, es müßten große Schlachtschiffe gebaut und finanzielle Opfer gebracht lverden, damit eine hinreichend starke Flotte geschaffen werden könne. Andere Redner lenkten die Aufmerksamkeit des Hauses auf die Erhöhung des deutschen Marinebudgets um 65 Millionen und auf die zehn Panzer, die Deutschland vor Ablauf von drei Jahren von Stapel lasten werde. Wieder andere verlangten den Bau von Torpedobooten. Der Berichterstatter Chaumet(Republikaner) erklärte, man werde zwei- bis dreihundert Millionen auf den Ausbau der Flotte verwenden müssen. Deutschland habe durch seine Einigkeit in Marineftagen allen Mächten ein Bespiel gegeben. England habe auf seine Vormachtstellung zur See nicht verzichtet, und auch Japan und die Vereinigtest Staaten würden nicht sobald auf eine mächtige Schlachtflotte verzichten. Die Kammer möge erklären, ob sie Frankreich zu einer Seemacht fünften oder sechsten Ranges herabsinken lassen wolle oder ob sie es für richtig halte, auf das Vorgehen des Auslandes zu reagieren. Der Marineminister Picard erklärte, die zweijährige D i e n st z e i t könne nicht auf die Marine angewendet werden. Ein Gesetzentwurf iverde die Schaffung eines Seeartilleric- korpö vorsehen. Sodann legte der Minister die Notwendig- keit einer Verstärkung der Flotte dar. Er stellte Ver- gleiche zwischen der französischen und der deutschen. Flotte an und erklärte, die Artillerie werde eine intensive Eni- Wickelung erfahren, die Flotte müsse eine große Offen- s i v kj: äff t erhalten durch große Schi einheilen in Verbindung mit schnellen Kreuzern und Hochseetorpedo- booten zum Auftläruicgsdienst sowie U nie rffee booten. Das B a u t e m p o solle beschleunigt Werdern damit die Schiffe nicht unmodern wären, wenn sie in Dienst gestellt würden. Er endete, nachdem er verschiedene Rekormen versprochen, unter langanhaltendem Beifall. Orkei. Ministerkrise? Konstantinopel. 25. November. Dem„T a n i n" zufolge laufen seit gestern beharrlich Gerüchte von einer Ministerkrise um. Der Großwesir K i a m i l Pascha soll auf seinem Posten ver- bleiben; bezüglich einiger anderer Ministerposten sollen Vcrändc- rungen eintreten._ Ter albvnesische Rebell. Belgrad, 25. November. Türkische Truppen zerstörten daS Anwesen des berüchtigten Albanesenführcrs B o l j e t i n a h, wobei zwei Söhne desselben mit vielen Anhängern getötet wurden. Boljetinatz gelang es zu flüchten. Inclien. Ein politischer Prozesi. Kalkutta, 25. November. Der Bengale, der am 8. d. M. den Gouverneur Sir A. H. Leith Fräser zu ermorden ver- suchte, ist zu zehn Jahren schweren Kerkers verurteilt worden. Cbina. Die Lage in Nanking. «ondon, 25. November. Nach einer Meldung des Rcuterschen BureauS aus Peking sind die Unruhen in Nanking unterdrückt. Das englische Kanonenboot bleibt vorläufig dort, ein französisches ist von Schanghai dorthin unterwegs, das deutsche ist von Nanking nach Hankow abgegangen. Amerika. Der Kampf gegen die Trusts. Washington, 23. November. Attorney General Bonapartc wandte sich an den Höchsten Gerichtshof mit dem Antrage, das Bundes-Appellationsgerickst des siebenten GerichtsbczirkeS mit einer c r n e u t en Prüfung des von diesem gesprochenen Urteils, durch welches daS Urteil des Richters Landis in Sachen der Stauda r d Oil Company aufgehoben wurde, zu beauftragen. Landis hatte gegen die Standard Oil Company auf eine Geldstrafe von 29 Millionen Dollars wegen Verletzung des Anti- trustgcsetzes erkannt._ Der Besitz Rockefellers. New Nork, 24. November. Rockefellcr gab heule im Kreuzverhör zu, im Besitze der Aktien und Bonds folgender Eisen- bahnen zu sein: Delaware, Lackawanna und Western, New Dork Central und Hudson River, Pennsylvania, Western Maryland, Union Pacific, Missouri Pacific, Texas und Pacific, Colorado und Southern. Erie. Außerdem sei er im Besitz einer Bahn in Mexiko, deren Name ihm entfallen sei. Dam. Die Revolution. New Jork, us. November. Wie aus Port-au-Prince gemeldet wird, ist die revolutionäre Bewegung im Wachsen. Die Orte Aquin und Jeremie haben sich gegen die Regierung erklärt. Der Minister des Innern wurde gefangen genommen und soll, wie verlautet, von den Revolutionären er- schössen worden sein. New Jork, 25„ November. Em Telegramm aus Port�iu-Prince bestätigt die Meldung von der Erschießung des Min i st.e r s des Innern Haitis. Generals Lecomte, durch die Rebellen. Sei' Protest gegen üas persönliche Regiment und die Steuerpiiinderung. Im Gau S ü d v a y e r n wurden an den letzten beiden Sonn- tagen 36 ProtestversamnUungen abgehalten, die alle einen äußerst imposanten Verlans nahmen. Die in allen Versammlungen sehr zahlreich anlveseuden Gegner erklärten sich nicht nur mit den Aus- führuugen der sozialdemokratischen Redner einverstanden. sondern stimmten auch der Resolution zu, daß: 1. jede persönliche Machtbefugnis des Kaisers zur Erledigung auswärtiger politischer Angelegeuheiten, insbeioudere das Recht, Krieg zu er- klären oder Frieden zu schließen, ausgeschaltet wird; 2. daß die Er- nennung und Entlassung des Reichskanzlers und der veraulwortlicken ReichZiniuistc� durch den Reichstag zu erfolgen hat; 3. ein Minister« verantwortlichkeitsgesetz geschaffen wird. In Lübeck protestierte am Sonntag eine große Volks- Versammlung, die von mehr als 2(XX) Personen besucht war. Reichs- tags- Abgeordneter Binder- Ludwigshafen kritisierte in seinem Referat scharf die letzten Vorgänge im Reiche, worauf eine ent- sprechende Resolution einstimmig angenommen wurde. Eine zugunsten der Hinterbliebenen der verunglückten Bergleute von Radbod veranstaltete Tellersammlung ergab 174,99 M.— Auch in sämtlichen größeren Ortschaften des benachbarten Fürstentums Lübeck fanden gut besuchte Protestversammlungen statt. In Graudenz tagte am Montag eine überfüllte Ver- sammlung, in der Genosse L i p i n S k i- Leipzig referierte. Die Versammlung machte einen imposanten Eindruck. Sie ist die best besuchte seit mehreren Jahren gewesen. Einstimmig wurde die Leipziger Resolution angenommen. Hus der parteu Glänzender Stadtverordnetenwahlsieg in Kiel. Kiel, 25. November, (Privatdepesche des„Vorwärts".) Die Sozialdemokratie hat heute bei den Stadtverordneten- wählen einen glänzenden Sieg davongetragen. Sämtliche zur Wahl stehenden d r e,i Mandate deS ersten Wahltages wurden gegen eine bürgerliche Koalition erobert— trotz deS hohen Zensus von 1200 M. Die Zunahme der sozialdemokratischen Stimmenzahl gegen das Vorjahr beträgt 2000, gleich 50 Proz, Gemeindewahle». Der Sieg in M ü n ch e n ist bei einer Wahlbeteiligung von fast 85 Proz. erfochten worden. Von den abgegebenen Listen fielen auf die sozialdemokratische Partei 8729, aus die liberale Partei 10 186, aus das Zentrum 8074, auf die christlichsoziale Partei 1060, auf die Wirtschaftliche Vereiuiguug 409,.aus den Hausbesitzerverein 1541. Bei der vorigen Wahl fielen auf die sozialdemokratische Partei 6419 Stimmen, Zunahme 2310 Stimmen— 34,4 Proz. Auf die Liberalen fielen 1905: 7711 Stimmen, jetzt mehr: 2477 Stimmen-=- 32,1 Proz. Auf das Zentrum fielen 1905: 9362 Stimmen, jetzt weniger: 1288 Stimmen— 13,7 Proz. Zum Siege der Sozialdemokratie in Fürth wird unS noch geschrieben, daß unsere Genossen zwei neue Mandate eroberten und vier behaupteten. Die sozialdemokratische Fraktion ist jetzt 15 Mann stark bei 42 Gemeindebevollniächligten. Die Sliminenzahl der Sozialdemokratie nahm gegen 1905 um 255 zu. i.. In B a m b erg.wurden neben 8 Zentrmnsleuten, 8 Liberalen und. einem JmiuitgKvertreter auch--L-svziaidrMolratische Gemeinde- Vertreter geivählt. Zum Sieg in. S teil in.ist noch inilzuteilen. daß der Stimmen- zrtwvckcs der Sozialdemokratie über 1600. beträgt, der der Gegner nur 200. Dabei wurden die Straßenbahner von den Gegnern kolonnenweise zur Wahl geschleppt, um die Liberalen herauszureißen, und auch auf die Postunterbeamten wurde der bekannte„sanfte Druck" geübt. Ein glänzender Sieg wurde von unseren Genoffen in GotteSberg(Wahlkreis Waldenburg, Schlesien) bei der Stadt- verordnetenwahl errungen. Sämtliche fünf Mandate der dritten Abteilung wurden zum erste n Male erobert und tväyrend es die Kandidaten der Grieben- und RathauSpartei auf höchstens 220 Stimmen brachten, erzielten unsere Kaicdidalcn bis zu 243 Stimmen. Die Zahl der sozialdemokratischen Stadt- verordneten für Gottesberg beträgt nunmehr sieben. Der Erfolg ist umso höher anzuschlagen, als die Gegner mit Hochdruck gearbeitet haben. Zu ihren Gunsten arbeitete schon seit Wochen der Apparat deS behördlichen Terrorismus. Den Arbeitern sind alle Säle abgetrieben worden. Noch am Tage vor der Wahl mußten sie die Gastfreundschaft eines benachbarten OrteS in An- spruch nehmen, um über ihre Augelegeiiheite» als Bürger von Goctesberg beraten zu können, und auch hier blieben sie nicht un- gestört. Aber alle diese Machenschaften wurden zuschanden an der Einigkeit und Geschlossenheit uiiscrer Genossen. In B a r o p bei Dortmund siegte die Sozialdemokratie in der dritten Abteilung. Ihre Kandidaten erhielten 164, die gesauiten Gegner nur 122 Stimmen. In der zweiten Abteilung unterlagen unsere Genossen mit 70 gegen 76 Stimmen den vereinigten Bürger- lichen. In Erfurt erzielten die sozialdemokratischen Kandidaten 1380 bis 1452, die bürgerlichen 2287—2150 Stimmen. Tie Stimmen der Sozialdemokratie fliegen gegen 1906 um rund 200, die der Bürger« lichen um rund 300 glimmen._ Vom Fortschritt der Parteiprcsse. Die Parteigenossen deS WicsentaleS(Baden) rüsten sich, ihr Organ zu vergrößern und a»S- zubauen. Die Lörrackier„Arbeiterzeitung" soll, da sie nicht mehr vornehmlich lokale Interessen, sondern die des ganze» Wahl- kreiseS verfechten wird, eine entsprechende Aenderung deS Titels erhalten. Die Wieienläler Genossen hoffen ihr Organ in Bälde täglich herausgeben zu können. Voin 1. Januar ab übernimmt Genosse B r e i t e n f e l d die Redaktcon. polizciUcbee, öcrkbtlichca ukrv. Verweigerte Bestätigung. In Vilbel bei Frankfurt a. M. wurde kürzlich Genosse A r m b r u st zum Beigeordneten(zweiten Bürgermeister) gewählt. Jetzt hat die hessische Regierung dem Genossen Armbrust die Bestätigung versaut weil er der sozialdemokratischen Partei angehört. Wegen„Beleidigung der Polizei in Thale" ist am I. Juli vom Landgericht Halberstadt der Unterkassierer des Metall- arbeiterverbandeS, Franz Huth, zu einem Monat Ge- fängnis verurteilt worden. Er hatte in Thale am 18. März eine Versammlung zu Ehren der Märzgefallenen ge- leitet und zum Schluß gesagt, die Anwesenden möcksten sich jeder Demonstration enthalten, denn die Polizei habe die Säbel ge- schliffen und plane einen Angriff auf die Arbeiter. Huth be- st r i t t, sich so geäußert zu haben, und behauptete, er habe nur auf die allgemeinen Auslassungen des preußischen Polizeiininisters hingewiesen, daß bei Demonstrationen eventuell mit der Waffe ein- geschritten werden solle. Durch die Aussagen der beiden über- wachenden Polizeibeamten hielt das Gericht aber die Behauptung für widerlegt. Die Vorwürfe seien nicht berechtigt gewesen, denn der Kommissar B. habe den Schutzleuten anempfohlen, maßvoll vorzugehen und kleine Unregelmäßigkeiten durchzulassen; er hat ihnen auch die Revolver abgenommen! Erschwerend wurde be» rücksichtigt,„daß die Aeußerung die Arbeiter leicht hätte zu stets- baren Handlungen aufhetzen können".(?) Darauf sei es de.m An- geklagten auch-angekommelr.(??) und' deshalb'wurde ihm der Schutz des. ß 193 nicht zugebilligt!-HuthS-Reviston wurde aiw Mittwoch vom Reichsgericht verworfen«..... Gewerkschaftliches. Reine Grubenmißftände- alles in Ordning! Als Sitz des Bundeskomitees wurde mit 45 gegen 37 Stimmen, die auf Zürich fielen, Bern wieder bestätigt. Den Schneidern wurde im Aussperrungskampfe, den die Schneidermeister in frivolster Weise vom Zaune gebrochen haben, die Sympathie des Kongresses ausgesprochen und die Betätigung der Solidarität, wenn sie nötig werden sollte, zugesichert, ebenso den Friseuren die Förderung ihrer Organisation durch die gewerks schaftlich organisierte Arbeiterschaft. Es fehlte nicht an Versuchen von anarchosyndikalistischer Seite, in ihrem Sinne Beschlüsse herbeizuführen, aber ihre bezüglichen Anträge wurden mit allen gegen wenige Stimmen( 2) abgelehnt. Die Ergebnisse des Kongresses sind im großen und ganzen befriedigend und darf man davon eine weitere lebhafte Ents wickelung der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung erwarten. des alten Tarifes Hindrängte, hat sich nun diese Unternehmerorganisation, zivölfjähriger Tätigkeit seine Demission. Es wurden ihm warme zersplittert. 26 Fabriken haben sich jedoch unter Ausschaltung des Worte des Dantes für seine Treue und erfolgreiche Arbeit geHerrn Schmidt und seines abzugslisternen Anhanges bereits zu spendet, und der Kongreß gab seiner Anerkennung durch Erheben einem neuen wirtschaftlichen Verein Veltener Ofenfabrikanten wieder von den Siken Ausdruck. Hocherfreulich waren die Mitteilungen 1500 Bergleute der Saar- und Moselgrube, Schacht V zusammengeschlossen und find auch sofort mit den Arbeiterorgani- der Vertreter der gegenwärtig noch außerhalb des Gewerkschafts( Merlenbach) legten am 21. d. Mets. die Arbeit plößlich nieder, fationen zwecks Abschluffes eines neuen Lohntarifs auf der Grund- bundes stehenden Verbände. Der Vertreter der Maler und Gipser weil sie durch mehrere Grubenbrände die Betriebssicherheit in lage des des am 1. Oktober abgelaufenen und bisher still- erklärte, daß sein Verband bereits den Anschluß an den Gewerkso hohem Maße gefährdet hielten, daß sie eine größere Kata- schweigend weiter bezahlten Tarifs in Verhandlungen eingetreten. schaftsbund beschlossen habe; der Vertreter der Maurer und Handstrophe befürchteten, gegen die sie sich nicht anders als durch Diese sind auch von Erfolg gekrönt worden. Die Kommissionen langer teilte mit, daß der Zentralvorstand dem nächsten Verbandseinen Ausstand glaubten schüßen zu können. In fünf vereinigten sich dahin, den alten Tarif ohne Abänderung auf ein tag den Anschluß beantragen werde, und der Vertreter der weiteres Jahr anzuerkennen. Damit erscheint der Friede in Schneider gab dieselbe Erklärung ab. Es fehlen dann nur noch die schiedenen Abteilungen sind größere Grubenbrände aus den 26 dem neuen wirtschaftlichen Unternehmerverein angefchloffenen Zimmerleute, und auch sie werden voraussichtlich in nicht ferner gebrochen, die eine solche Menge giftiger Gafe erzeugen, daß Dfenfabriken gesichert. Es handelt sich nunmehr nur noch darum, Beit zum Gewerkschaftsbund wieder zurüdfehren. nach Meinung der Bergleute in sämtlichen Revieren direkte daß auch die 11 außenstehenden Fabriken den Tarif gleichfalls anLebensgefahr bestehe. Die ausständige Belegschaft fordert nun erkennen. Dies durchzuführen dürfte wohl aber keine allzu großen Sicherheit des Betriebes und Garantie dafür, daß einer Stata- Schwierigkeiten mehr machen, da die Unternehmerorganisation durch strophe wie auf Radbod vorgebeugt wird und hat eine die eigene Berſplitterung geschwächt erscheint und ein weiterer Wider stand der noch außenstehenden 11 Fabriken, nachdem das Gros der Rommission von sechs Mann beauftragt, diese Forde- Weltener Fabriken zum Frieden eingeschwenkt ist, nur noch wenig rungen der Direktion vorzutragen. Außer der Forde- Aussichten auf Erfolg hätte. rung, Sicherung des Betriebes, wurden noch verlangt: Beschaffung von Rettungsgeräten in genügender Weise Die Direktion der Schallplattenfabrik Favorite", Hannoverund Ausbildung einer Anzahl Kameraden in der Hantierung Linden, hindert immer noch die bei ihr beschäftigten Arbeiter an derselben. Ausreichend Sauerstoff zu diesen Apparaten, Trag- der Ausübung ihres Koalitionsrechtes. Der Fabritarbeiterverband bahren, Verbandszeug in allen Revieren, Aufstellung von bittet die Arbeiter allerorts, dieses zu beachten. Abortkübeln, Beschaffung von Reservelampen in den einzelnen Revieren, Trockenhaltung der Querschläge; bei entstehendem Stick- oder Schlagwetter soll jedem Arbeiter die Ausfahrt auf Die Maschinisten und Heizer der Spinnerei Baherlein in seinen Wunsch gestattet werden; Lieferung der Hausbrand- Bayreuth stehen bereits seit Anfang Oftober im Streif bezw. wurden Bom Kampfplage der Arbeit in Finnland. tohle zum Selbstkostenpreis, und als lezte Forderung, daß ausgesperrt, weil sie nicht aus dem Verbande austreten und sich ihr Die Metallarbeiteraussperrung, welche von den Arbeitgebern feine Maßregelungen wegen Beteiligung an dem Streit vor- Koalitionsrecht nicht rauben lassen wollen. Forderungen haben sie am 1. Oktober in Szene gefekt wurde, ist am 12. November beendet kommen dürfen. Direktor Flate hat die von der Beleg- teine gestellt. Das geniert den liberalen Scharfmacher Bayerlein worden, und zwar auf Grund des Einigungsvorschlages von fchaft gewählte Kommission nicht empfangen, nahm dahin nicht im mindesten, denn er verkündet in einem Fabrikanichlage, Senator Stenroth, der bereits beim Beginn der Aussperrung gegen die Forderungen durch zwei Grubenausschußmitglieder daß es nicht möglich sei, den„ unerfüllbaren Forderungen" vorlag und seitens der Arbeiter schon damals akzeptiert wurde. entgegen, mit denen die Direktoren in Gegenwart des des Maschinenpersonals Rechnung zu tragen. In der Sprache Damals zielten jedoch die Arbeitgeber auf die vollständige Zerdes liberalen Unternehmertums nennt man es unerfüllstörung der Arbeiterorganisationen. Zum Glück ist das ihnen kaiserlichen Bergmeisters von Saargemünd, Herrn von Braubare Forderung", wenn die Arbeiterschaft sich nicht zwingen nicht nur nicht gelungen, sondern im Gegenteil die Reihen der mühl, verhandelten und der Belegschaft folgende Antwort lassen will, aus der Organisation auszutreten und nur darum Arbeiter haben sich gerade unter der Wirkung der Aussperrung handelt es sich in Bayreuth. Mit Hilfe einiger Streitbrecher und noch fester geschlossen. Die Gießer und Dreher, die damals außerDer Vorwurf, daß durch mehrere Grubenbrände die Sicher des Stabes der Vorgesetzten wird der Betrieb mühiam und mit halb der allgemeinen Gewerkschaftsorganisation standen, schlossen heit des Betriebes gefährdet sei und daß seitens der Verwaltung manchen Stodungen aufrecht erhalten. Daß den Arbeitswilligen sich während der Aussperrung dieser Organisation an, und der Kampf selbst bot allen noch nicht organisierten Arbeitern erneut nicht die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden wären, der weitgehendste Schutz zuteil wird, ist weiter nicht verwunderlich, den unumstößlichen Beweis, daß die Organisationen der Arbeiter wird zurückgewiesen. Herr Bergmeister von Braumühl be- nur scheint man diese Beſchüzerrolle jezt noch weiter ausdehnen die einzige Möglichkeit des Sieges bilden. stätigt, daß er am vorigen Sonntag die Ueberzeugung gewonnen zu wollen. Unser Bayreuther Parteiorgan berichtet hierüber habe, daß die Wetterführung eine geregelte und eine Gefahr für folgendermaßen: die Sicherheit der Belegschaft nicht vorhanden gewesen sei. Wäre eine derartige Gefahr zu befürchten gewesen, dann würde er die Anfahrt am Montag verboten haben. erteilten: Der Tod des Bergmannes Bier ist auf einen unglüdlichen Zufall zurückzuführen. Die Behauptung, daß es bei der Bergung der Leiche an Rettungsapparaten und an Sauerstoff gefehlt habe, entspricht nicht den Tatsachen. Die Verwaltung erachtet es für ihre Pflicht, genügend Rettungsapparate zur Verfügung und sie vor allen Dingen zu jeder Zeit gebrauchsfähig zu halten. sämtliche Beamten und eine Anzahl Arbeiter sind mit der Handhabung der Apparate vertraut und es werden jeden Montag entsprechende Uebungen abgehalten." In Obgleich also 1500 Bergleute den Betrieb für gefährlich halten, obgleich die Leute durch die Stickgase fallen wie die Fliegen und schließlich zu dem äußersten Mittel des Streifs greifen, um sich die Betriebssicherheit zu erkämpfen, erflärt ein faiserlicher Revierbeamter, daß durch die zahlreichen Grubenbrände die Betriebssicherheit nicht gefährdet sei! Als am Montag die Belegschaft von dieser Antwort Kenntnis erhielt, stieg die Empörung derart, daß auch die Belegschaften der anderen Schächte die Arbeit einstellten und sich mit ihren Kameraden auf Schacht V solidarisch ertlärten. Es befindet sich nunmehr die ganze Belegschaft der Saar- und Moselgrube im Streit, an 4000 Bergleute, die sich jetzt nicht mehr mit den Forderungen um Sicherheit des Betriebes begnügen, sondern auch Lohnforderungen stellen. einer Massenversammlung in Merlenbach am Montag protestierte die Belegschaft gegen die Behauptung des Bergmeisters von Braumühl, und es wurde sogar von Kameraden behauptet, der Bergmeister hätte die Grube nicht befahren. Nach Reden, nach Rosseln, nach Radbod sei auch alles in Ordnung gewesen, aber trotzdem seien bunderte ums Leben gekommen. In einer Versammlung in Spittel, wo die Belegschaften der Schächte II und VI sich dem Streit anschlossen, warnte der Bürgermeister Löfort vor dem Streik, da die Zeiten schlecht seien. Es wurde ihm zugerufen:" Ja, es geht uns miserabel schlecht!" Schließlich wurde der Bürgermeister ausgepfiffen und so gab er den Versuch auf, die Verwaltung noch weiter reinzuwaschen. Beide Ver sammlungen stellten dem Arbeiterausschuß ein Mißtrauensbotum aus, hielten ihre Forderungen aufrecht, wählten eine neue Kommission von sieben Kameraden, der Kameraden von jedem Schacht angehören. Die Kommission soll nochmals eine Berständigung versuchen, und wollen dann die Belegschaften ihr weiteres Verhalten von der Antwort der Direktion abhängig machen. Man rechnet damit, daß Dienstag der Streif beschlossen wird, der dann längere Zeit dauern dürfte. ம் Berlin und Umgegend. Freude war in Trojas Hallen! Ein Kampf um das Koalitionsrecht. " In der Magistratsfizung am Mittwoch brachte Rechtsrat Keller die Lohnbewegung bei der Firma Bayerlein zur Sprache. Er führte unter anderem aus, daß außer den Streikenden sich auch verschiedene zweifelhafte Personen am Eingange zur Bayerleinschen Fabrik herumtreiben, die Passanten belästigen und die Arbeitswilligen verfolgen und beschimpfen, dagegen müsse eingeschritten Er beantrage deshalb eine Verschärfung der ortspolizeilichen Bestimmungen. Nachdem aber eine Aenderung dieser Vorschriften die Genehmigung des Gemeindekollegiums und der Regierung bedarf, soll bis zur Genehmigung dieser Vorschriften eine vorübergehende ortspolizeiliche Verfügung erlassen werden, die sofort auf die Dauer von zwei Monaten in Kraft tritt. Wir Lassen diese Bestimmung in ihrem Wortlaut folgen: werden. § 1. Zusammenrottungen auf öffentlicher Straße, die geeignet sind, den freien Verkehr zu beeinträchtigen, sind verboten. Wer an solchen Zusammenrottungen teilnimmt und sich auf Aufforderung der Polizeiorgane nicht entfernt, ist strafbar. Verboten ist ferner, den auf öffentlicher Straße verkehrenden Personen oder Fuhrwerken ohne rechtfertigenden Grund den Weg zu vertreten oder sie sonstwie in der freien Bewegung zu behindern oder in irgend einer Form zu belästigen. § 2. Buwiderhandlungen gegen diese Bestimmung werden mit Geldstrafe bis zu 60 M. oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft. § 3. Diese Vorschrift tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft und verliert ihre Wirksamkeit nach Ablauf von zwei Monaten. 1 Allerdings haben die Metallarbeiter auch durch diesen schweren Sie bleiben nach wie Kampf ihre Lage nicht verbessern können. bor von vielen anderen organisierten Gewerkschaften sowohl hina fichtlich der Länge des Arbeitstages wie auch hinsichtlich des Lohnes zurüd. Aber den Versuch einer noch größeren Verschlechterung ihrer Lage haben sie glänzend zurückgeschlagen. Die jest vereinbarte Lohnstala ist die folgende: Niedrigster Stundenlohn für gelernte Arbeiter 38 F. Pfennige.( Die Arbeiter verlangten 40, bie Arbeitgeber boten 35. Within ein Gewinn der Arbeiter.) Die Lehrlinge erhalten im ersten( Verfuchs-) Jahre 15, im ersten Lehrjahre 18, im zweiten 23, im dritten 28 und die Lehrlinge der Dreher und Gießer im vierten Lehrjahre 30 F. Pf. Hilfsarbeiter erhalten 30, die Heizer 35 F. Pf. pro Stunde. Diese Löhne sind äußerst niedrig. Verschiedene andere Arbeiter, so 3. B. die Maurer, Maler u. a. m., haben bereits einen Stundenlohn von 70 bis 80 Pf. Die Metallarbeiter haben ihre Kämpfe nicht so erfolgreich führen können. Für Sonntagsarbeiten boten die Arbeitgeber eine Zulage von 50 Broz. Laut dieser Bereinbarung erhalten die Arbeiter jedoch 100 Proz. Zulage, mit Ausnahme der Re paraturarbeiten der Betriebe selbst. Hier tritt eine Erhöhung von 50 Proz. ein. Stüdarbeit nach freier Vereinbarung ist zulässig. Gültigkeitsdauer des Vertrages bis Ende 1910. Besonders wichtig sind die Bestimmungen bezüglich der Ein mischung der Arbeitgeber in Angelegenheiten der Arbeiterorganis sationen. Es wird besonders betont, daß die Arbeitgeber sich jeder Einmischung in die Tätigkeit derselben zu enthalten haben.§ 18 lautet: Der finnische Metall fabrikantenverband erklärt, daß den Arbeitern in ihren Arbeitsverhältnissen aus der Aussperrung keinerlei Folgen erwachsen, während die Arbeiter ebenfalls den Arbeitgebern gegenüber nichts nachtragen sollen. Es läßt sich ja nichts einwenden bemerkt unser Bayreuther Außerdem versichern die Arbeitgeber, alle früheren Arbeiter, Parteiorgan weiter wenn der Stadtmagistrat dafür Sorge trägt, daß Passanten auf öffentlicher Straße nicht belästigt werden. Die im Verlauf einer Woche ihren Wunsch dahin mündlich oder In Anbetracht der Dehnbarkeit obiger Bestimmungen werden ohne schriftlich äußern, einzustellen, und daß in allen Fällen die Zweifel in den meisten Fällen die Arbeiter getroffen, die früheren Arbeiter, die noch anwesend sind, berücksichtigt werden gezwungen find, in dem ihnen aufgedrungenen Stampfe mit dem sollen. Kein Arbeiter soll wegen der Beteiligung am Aus Unternehmertum Streitposten zu stehen. Das Streifpoften- sperrungsfampfe boykottiert werden. stehen ist an sich erlaubt. Angesichts der großen und täglich wachsenden Zahl der Ara Durch derartige Bestimmungen beitslosen ist dieser Ausgang der Metallarbeiteraussperrung au aber wird es fast unmöglich gemacht und damit äußerst wichtige begrüßen, obgleich die Resultate ganz unbedeutend find. Dadurch zu Bestandteile des Koalitionsrechtes berboten. Wir sind der Meinung, daß die bisherigen Bestimmungen vollauf genügen, ist die größte Not von den 4000 Metallarbeiterfamilien abgeAusschreitungen, die übrigens von den Streifenden nicht zu beendet. Und die Tatsache, daß der freche Angriff der Metallfürchten waren, entgegenzutreten. Eine weitere Verschärfung der industriellen erfolgreich abgeschlagen werden konnte, erfüllt ortspolizeilichen Vorschriften ist weiter nichts als eine kon nicht nur die Metallarbeiter, sondern den ganzen Gewerkschaftsbund von Finnland mit besonderer Freude. zeision für das Unternehmertum, das gerade in Bayreuth in letter Zeit mit den schofelsten Mitteln versucht, der Arbeiterschaft bas Stoalitionsrecht zu rauben. Daß die Herren Magistratsräte jeder Verschärfung der gefeßlichen Bestimmungen gegen die Arbeiter schaft ohne die geringste Diskussion zustimmen, wundert uns weiter nicht. Befinden sich doch in ihren Reihen die größten Feinde des Koalitionsrechtes, die sich nicht scheiten, ihre Arbeiter wegen der Bugehörigkeit zur Organisation auf das Pflaster zu werfen. Hoffentlich wird im Gemeindefollegium nicht der gleiche einseitige Unternehmerstandpunkt hervorgefehrt." Aber kaum sind die Metallindustriellen abgewiesen, so droht bereits eine neue Gefahr seitens der Papierfabrikanten. Dieselben wollen anstatt des Dreischichtensystems wieder auf das Zweischichtensystem zurüdgehen und somit den Arbeitstag der Arbeiter von 8 auf 12 Stunden verlängern. Natürlich würde diese Maßnahme auch eine Vermehrung der Arbeitslosen zur Folge haben. Die Papierarbeiter haben aus diesem Anlaß zahlreiche Versamm. Lungen abgehalten und einmütig beschlossen, den Achtstundentag nicht aufgeben zu wollen. Aus den Maßnahmen der Papierfabrikanten ist zu ersehen, daß sie eine allgemeine Aussperrung borbereiten. Auch wir sind der Meinung, daß die bestehenden Gesetze zur Aufrechterhaltung der Ordnung und öffentlichen Sicherheit vollauf Die Arbeiterschaft muß auch diesen aufgezwungenen Kampf genügen und den Streifenden durch derartige Bestimmungen nur die aufnehmen sollten die Papierherren sich von dem Ausgange der Ausübung des Koalitionsrechts erschwert werden soll. Hoffentlich Metallarbeiteraussperrung nicht eine heilsame Lehre ziehen und Herr Reinhard Mumm teilt an leitender Stelle im Reich" werden die Ausgesperrten und Streifenden auch durch diese liberalen den geplanten Anschlag unterlassen. mit, der Gutenbergbund", jene Buchdrucker- Sonderorganisation, die Nadelstiche sich nicht beirren lassen und weiter ausharren. Auch nach einer langen Streifbrecherjugend im Alter ein christliches Leben dieser Fall beweist, wie ernst es dem Liberalismus um das zu führen gezwungen ist, habe vom Tarifamt der deutschen Buch- Koalitionsrecht zu tun ist: nämlich um die Vernichtung desselben. drucker folgendes Schriftstück erhalten: " Auf Ihren Antrag, die Tarifuntreu- Erklärung vom Jahre 1902 aufzuheben, teilen wir Ihnen hierdurch mit, daß der Tarifs ausschuß in seiner Sizung vom 19. cr. den folgenden Beschluß gefaßt hat: Der Tarifausschuß stellt fest: Die Erklärung des Tarifamtes vom 23. August 1902, betr. Tarifuntreue des Gutenbergbundes, ist nach§ 82 des Tarifs gegenstandslos geworden." zu erwähnen ist noch, daß der Bürgermeister der Stadt Bayreuth Letzte Nachrichten und Depefchen. der liberale Führer Abg. Dr. Casselmann ist. Ausland. Unterstützung, aber kein Recht! * Hamburg, 25. November.( Privatdepesche des Vorwärts".) Die Bürgerschaft bewilligte einstimmig 10 000 M. zur Unterstützung für die durch die Grubenkatastrophe in Radbod Geschädigten. Dagegen wurde ein Antrag der Sozialdemokraten, der treten, abgelehnt. Unterzeichnet ist das Schriftstüd: Bügenstein, Giesede organisation des Gewerkschaftsbundes einberufene außerordent. Senat möge im Bundesrat für Erlaß eines Reichsberggefeges eins Bruno Wille preisgekrönt. Friedrichshagen, 25. November.( W. T. B.) Der von der Leipziger Firma Philipp Reclam für den besten Roman ausgesetzte Preis von 30 000 M. ist heute dem Schriftsteller Dr. Bruno Wille für seinen Roman" Die Abendburg" zuerkannt worden. Annahme des französischen Marineetats. Paris, 25. November.( W. T. B.) Die Deputiertenkammer Außerordentlicher schweizerischer Gewerkschaftskongres. Olten, 22. November.( Eig. Ber.) Gestern abend und heute fand hier der zum Zwede der ReSchliebs. Die Erklärung des Tarifamtes schafft die Geschichte des Guten- liche Getvertschaftskongreß statt, der von 113 Delegierten besucht bergbundes nicht aus der Welt. Derselbe wurde feinerzeit mit war. Aus den Verhandlungen, die Genosse Greulich mit einem Prinzipalshilfe gegründet, um den Arbeitswilligen, die bei dem orientierenden Referat einleitete, möchten wir nur die wesentgroßen Neunstundenkampfe der Buchdrucker ihren Kollegen in den lichsten Beschlüsse erwähnen. Der Monatsbeitrag der Verbände Stücken gefallen waren, einen Ersatz für die Unterstützungs- an den Gewerkschaftsbund wird reduziert von 4 auf 3 Rappen einrichtungen des Verbandes zu bieten, aus dem ein ehrlicher Fuß- pro männliches und von 2 auf 1% Rappen für jedes weibliche Mit tritt diese Herrschaften entfernt hatte. Für die Gestaltung der Ver- glied. Statt bisher alle zwei Jahre soll in Zukunft nur alle drei hältnisse im Gewerbe hat diese Karikatur einer Arbeiterorganisation Jahre ein ordentlicher Gewerkschaftskongreß stattfinden. Zur nie eine Bedeutung gehabt und wird sie nie haben. Oberleitung des Gewerkschaftsbundes wird statt des bisherigen, von den Gewerkschaften des Vorortes gewählten Bundestomitees ein Gewerkschaftsausschuß gewählt, in dem jeder Verband ein bis bier Vertreter, je nach der Mitgliederzahl, erhält. Als eigentliche hat das Marinebudget angenommen. Geschäftsleitung wird wie bisher ein Bundesfomitee gewählt, dem auch die Sekretäre angehören. Statt der jetzigen Arbeiterstimme" In Velten, wo am 1. Juli dieses Jahres den Töpfern und wird eine Rundschau" herausgegeben. Die Sekretärin, die bisher London, 25. November.( W. T. B.) Nach den letzten Nach Arbeitern der dortigen 37 fenfabriken seitens der Unternehmer neben und mit den männlichen Sekretären zu arbeiten hatte, errichten aus Malta( 5 Uhr nachmittags) sind von dem in Brand der Tarif gekündigt wurde, ist nun endlich eine Einigung auf der hält zwar auch in Zukunft ihr Domizil am Size des BundesGrundlage des Fortbestehens des alten Lohntarifes in Aussicht. Durch fomitees, aber sie hat ihr eigenes Bureau und untersteht einer be- geratenen Dampfer" Sardinia" gerettet worden 9 europäische Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Fabrikantenorganisation, fonderen Aufsichtsfommission. Den bisherigen Getretären wurde und 40 arabische Passagiere sowie 21 Mann der Befaßung, bermißt hervorgerufen durch den Vorsitzenden derselben, den Fabrifanten Otto für die vertragsmäßige Zeit gekündigt, sie gelten jedoch von vorn- werden 18 Mann der Besayung sowie 5 europäische und 100 aras Schmidt, der mit einem kleineren Anhang durchaus auf Kürzungen herein als angemeldet. Der Sekretär Genosse Arbonne gab nach bische Passagiere.( S. auch unter Vermischtes.) Berantw. Redakteur: Hans Weber, Berlin. Inseratenteil verantw.; Th, Glyde, Berlin, Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsbl Deutfches Reich. Frieden in Belten? Bom Brand der„ Sardinia". flr. 277. 25. MrMg. 1.§cil>>l>e des Jorniürts" lerlinet PolbMiilt. 26. November(908. Reichstag» 168. Sitzung vom Mittwoch, den 25. No dember, nachmittags 1 Uhr, Am Bundesratstische: Delbrück, v. Bethmann- H o l l w e g. Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der Besprechung der Interpellationen übrr daS Unglück auf der Zeche Radbod. Abg. Graf Kanitz(f.); Nach dem Unglück auf der Zeche Borussia wurde die Beantwortung einer sozialdemokratischen Interpellation init der Begründung abgelehnt, daß reichsgesetzliche Vor-schriften nicht verletzt sind. Ich freue mich über die Bereitwilligkeit der Regierung, diesmal zu antworten, wodurch die Besprechung in breitester Oeffent- lichkeit ermöglicht wurde.— Der Forderung nach reichsgesetzlicher Regelung der Bergiverksvcrhältnisso stimme ich nicht zu. Reichsgesetze find nicht besser als preußische Gesetze(Na! ria! bei den Sozialdemokraten.); eS kommt ans die Aus- fahrung der Gesetze an, und an der Spitze der preußischen Bergverwaltung steht ein Mann, zu dem die Bergleute vollstes Ber- trauen haben können.(Lachen bei de» Sozialdemokraten.) Bei der Erörterung über das Unglück auf der Zeche Borussia im Jahre 1905 legte der Abgeordnete Bömelburg Mißslände, die auf der Grube herrschten, dar. ohne daß er vollständig widerlegt werden konnte. Wer solche Mißstände führen nicht immer zu Unglücksfällen, sondern manchmal ist auch die eigene Unvorsichtigkeit der Arbeiter Schuld an dem Unglück, und so ist es auch bei dem Unglück auf der Zeche Borussia gewesen. Auch die Einrichtung von Arbeiterkontrolleuren gibt keine absolute Sicherheit gegen Unglücksfälle; das große Unglück von Courriöres haben die Arbeilerkontrolleure nicht verhindert, aber in der vom Minister Delbrück angedeuteten Weise sind Arbeiter- kontrolleure schon deshalb zu empfehlen, weil dann auf sie ein Teil der Verantwortlichkeit übergeht und die Sozialdemokraten dann nicht die ganze Verantwortlichkeit der Bergbehörde zuschieben lönnen. Der Abg. Hue meinte gestern, daß die Ursache deS Unglücks auf der Zeche Radbod in dem Mangel an Wasser zu erblicken sei. Ich bin eher geneigt, anzunehmen, daß es sich um eine Explosion von Grubengasen handelte. Der Abg. Hue bezeugte gestern den Bergbehörden ein großes Mißtrauen. Ich bedauere die maßlosen Angriffe, die er gegen die Bergbehörde gerichtet hat, wenn ich auch zugebe, daß er ruhiger und sachlicher gesprochen hat als sein Freund Leinert im preußischen Abgeordnetenhause. Noch maßloser sind die Angriffe der sozialdemokratischen Presie. Ich bedauere solche Angriffe um so mehr, als sie geeignet sind, das freudige Mitarbeiten aller Jaktoren zu stören.(Bravo! rechts.) Abg. Gotheiu(frs. Vg.): So eindrucksvoll die gestrige Rede deS Herrn Hue war. so war sie doch' auch von Ueber- neibungen nicht frei, und auch die durchaus verständliche Erregung der sozialdemokratischen Presse hat sie vielfach zu ungerechten, maßlosen Angriffen verführt. Ich bedauere, daß die Interpellation sofort nach dem Unglück gekommen ist. so daß über die Ursachen noch nichts festgestellt werden konnte. Auf jeden Fall scheint es an Wasser gefehlt zu haben. Herr Hue meinte, die Berg- werke würden nicht nach sozialpolitischen, sondern nach finanziellen Gesichtspunkten verwaltet. Unbestreitbar ist, daß diejenigen, die ihr Geld in den Bergbau stecken, auch auf eine Verzinsuitg ihres Kapi- rals rechnen. Freilich, das ABl! der Grubenbesitzer wird um- gekehrt buchstabiert: eS fängt mit Z.Zubuße" an, und nur wenige kommen bis zum A, zur.Ausbeute".(Heiterkeit.) Wir lönnen heute noch nach keiner Seite ein abschließendes Urteil über die Schuldfrage fällen, sondern müssen die Gerichtsverhand- I u n g abwarten. Ich weiß aus meiner eigenen Tätigkeit als Berg- revierbeamter, daß in der Aufregung inanchmal von den Bergleuten im besten Glauben Aussagen gemacht werden, die sich bei näherer Untersuchung nicht ausrecht erhalten lassen. Herr Hue meinte, die Bergwerksverwaltung dürste als Mitschuldige nicht an der Unter- suchung teilnehmen. Aber der Minister und seine Dezernenten sind doch nicht verantwortlich für die Verfehlungen irgend welcher Revier- beamten. Mit Recht hat Herr Hue das System des Fördersolls und daS Prämiensystem gegeißelt, das der Herr Minister leider verteidigte. Früher wurde vom Ministertischc auch die Ver- steigerung der Gedinge und das System des Wagennullens ver- tcidigt! Sowie dies jetzt verurteilt wird, hoffe' ich, daß die Regierung auch in bezug auf das Fördersoll und die Prämien- ivirtschast zu einer anderen Anschauung kommt. DaS Akkordsystem halte ich gerade im Bergbau für unentbehrlich, aber das Gedinge RUines f euUlcton. Afrika die Wiege der Eiscntcchnik? Die vergleichende Ethnographie und Wirtschaftsgeschichte hat unser Gesichtsfeld von dem kleinen Europa weg über den ganzen Erdball hin erweitert. Wir Europäer wissen jetzt, daß wir nicht eine Ausnahmestellung in der menschlichen Entwickelung einnehmen, daß wir taten und dachten, waS andere Völker auf gleicher Stufe gleichfalls dachten und taten. Was wir heute europäische Zivilisation nennen, ist mit tausend Fäden mit der älteren Zivilisation des Orients verknüpft. WaS wir so lange für euro- päische Erfindung und Eigenart hielten, ist nur gar oft Import oder Produkt auL zweiter Hand. Daß auch Afrika vor uns ein wichtiges Mittel, ja vielleicht eins der wichtigsten Mittel der mensch- lichen Zivilisation gekannt und entwickelt hat, und daß wir eS vielleicht von dem Erdteil der Schwarzen überkommen haben, mag befremdend klingen. Und doch scheint vieles dafür zu sprechen. Wenigstens hat ein Forscher vom Range des Prof. v. L u s ch a n in der Novembersitzung derBerkiner Gesellschaft für Anthro- p o l o g i e Material dafür beigebracht, daß Afrika der Ursitz der lrisentechnik sei. Er sprach in seinem Vortrage über dich„afrikanische Eisentechnik".(Charakteristisch für unsere Museumszustände war die einleitende Bemerkung, daß die Behandlung solckcr Fragen um so notwendiger sei, da bei den trostlosen Zuständen im Berliner Museum für Völkerkunde infolge der Ueberfüllung ein Studium iolckcr Gegenstände dort nicht möglich sei. Bielleicht, meinte Professor v. Luichan. wäre es besser, das Museum ganz zu schließen.) Eingehend wurden die verschiedenen Arten deS Blasebalgs besprochen und demonstriert. Ihre Verbreitung in ganz verschiedenen Ausfiihrungsformen über alle Teile Astikas legt den Gedanken nahe, daß die Eisentechnik in Afrika uralt ist. Und-t« Zeugnisie der Pyramiden sprechen in der Tat dafür. Waren die Acgypter im dritten Jahrtausend vor miscrer Zeit- rcchnung, auf alle Fälle aber um die Mitte des zweiten, schon im Besitze des Eisens und seiner Anwendungen, so reicht keine andere von der Bekanntschaft mit dem Eisen sprechende Tatsache an dieses Alter heran. Selbst in Babylon und Assyrien ist nicht früher als um 1000 das Eisen nachweisbar, und>lm dieselbe Zeit finden sich Spuren davon erst im südlichen Europa. Afrika darf also als die Wiege der_ Eisentechnik gelten, aber nichts spricht dafür, daß Aegypten die Ehre der Erfindung zuzusprechen_ ist. Dorthin kam, daS Eisen nur aus dem Süden gekommen sein. Mit der Hallstätter Kultur drang das Eisen dann auch in Europa iveiter, und in der frühen La Tene-Zcit fanden sich zum Beispiel in Schwedin Schmelzofen in fast jedem Bauernhof. Jetzt aber bat sich in Europa die ursprünglich ans Afrika stammende Eisentechnik so entwickelt, daß ivi'r billiges Eisen in großen Mengen nach Afrika exportieren und die dort einheimische primitive Technil vermutlich in kurzer Zeit überall vernichten werden. Erst in späterer Zeit werden die fast unermeßlichen Eisrnvorräic darf nicht einfach von oben diktiert werden, sondern bei seiner Fest- setzung sollte der Steiger und, wie in England, auch ein Ver- trauensmann der Arbeiter hinzugezogen werden.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Die ungünstige Stellung der Steiger hat Herr Hue mit vollem Recht beleuchtet. Wir werden zu gesunden Zuständen nicht eher kommen, als den Steigern eine verhandlnngs- sähige Organisation zugestanden wird.(Sehr richtig! links.) Wenn Herr Hue meinte, über das Schicksal der Bergarbeiter werde in den Bureaus der großen Banken entschieden, so verkennt er doch wohl die Verhältnisie und unterschätzt den Einfluß der Generaldircltoren. Diese Herren sind äußerst selbst- bewußt und sehr mächtig, und stellenweise sind die Bauken— namentlich bei großen, gutgehenden Gesellschaften— viel mehr darauf angewiesen, sich die Kundschaft zu erhalten, als daß sie den maßgebenden Einfluß ausüben. Herr Hue hat weiter auf die Bersippmig der Bergbeamten mit den VcrgwcrkSbcsitzcrn hingewiesen. Leider hat er damit teilweise recht; aber eS ist anderer- seits ganz natürlich, daß die Söhne der Berglverksbesitzer in die Berg- Verwaltung eintreten, damit sie für die Verwaltung ihres späteren Vermögens sachverständig sind. Freilich dürfen unter keinen Um- ständen Bergbeamtc, die mit ihrem Besitz beteiligt sind, in solchen Revieren angestellt werden. Doch es gibt auch eine große Reihe von Beamten, die ohne das geringste persönliche Interesse den Fragen gegenüber stehen. Mit viel mehr Recht hat Herr Hue unseren Bergbeamten einen gewissen Mangel an sozialem Verständnis vorgeworfen. Manche der Herren fühlen sich als Uebermenschen, als kleine Halbgötter. In gewissen Kreisen wird der Witz erzählt, der Kaiser von Rußland litte an Größenwahn, er bilde sich ein. er sei Regierungsreferendar geworden.(Heiterkeit.) Aehnliche Ausfaffnng finden wir auch in den Kreisen der jüngeren Berg- beamten. Ein arger Mißstand ist die vorherige Anmeldung der Revier- beamten. Ich bitte den Herrn Minister, eine strikte Anweisung zu er- lassen, welche diese Anmeldung verbietet. Ich empfehle den Revier- beamten das pon mir seinerzeit angewandte System: Ich sagte dem Steiger, ich würde da und da hinfahren, und änderte dann inzwischen meine Dispositionen! Wenn der Fall sich bestätigen sollte, daß ein Revierbeamter einen Steiger, der ihn aus Mißstände aufmerksam machte, bei der Grubenverwaltnng denunziert und seine Disqualifikation herbeigeführt hat, so wäre das daS schlinimste, was vorkommen kann. Der Revierbeamte ist unbedingt zur Diskretion verpflichtet. Herr Hue hat dann das Abhängigkeitsverhältnis deS Herrn Handelsministers von den Grubenberrcn betont. Aber befinden sich in diesft Abhängigkeit von den Unternehmern nicht alle Minister? Herr Hue hat ja selbst an die positive Erklärung deS Herrn Staats- iekrctärs v. Beihmann-Hollweg in bezug auf die Anwendung deS Sprachcnparagraphen auf Gewerkschaften erinnert. Trotz dieser aus- drücklichen Erklärung ist jetzt vom Minister deS Innern in Preußen eine Verordnung erlassen, wonach es den Bergarbeiterorganisationen ver- boten ist, in ihrer Muttersprache zu verhandeln. Ich bedauere, daß derHerr Staatssekretär des Innern auf seinen preußischen Ministerkollegen so wenig Einfluß hat, daß er sich so schmählich von ihm desavouieren lassen muß Ich werde ja Gott sei Dank nie in die Lage kommen, Minister zu sein.(Heiterkeit.) Jedenfalls würde ich mir das nicht gefallen lassen. Es gibt ja. für jeden Minister noch ein gutes Mittel, leinen Einfluß durchzusetzen, indem er seine Eittlassung gibt und es auf eine Kraftprobe ankommen läßt. Eine ganze Anzahl meiner Freunde hoben nur auf Grund jener Erklärung für das Vcreinsgesetz gestimmt und hätten daS nicht getan, wenn sie annehmen konnten, daß der preußische Minister des Innern das von Herrn Bethmann-Hollweg gegebene Wort tatsächlich brechen würde. Die Elsstimmenmehrheit für das Vereinsgesetz wäre dann nicht vorhanden gewesen. Deshalb fordern wir mit aller Energie, daß dies gegebene Versprechen auch gehalten wird.(Lebhafte Znftimmnng links.) Es ist eine gerechte Forderung der Arbeiter, daß Arbeiterkontrolleure ein- gerichtet werden. Wer seine Haut zu Rknrkte trägt, hat die sittliche Pflicht, dafür zu sorgen, daß er ntitzubestimmcn hat bei den Maß- regeln für die Sicherheit seines Lebens. Von einer Ausdehnung der Verantwortlichkeit nach unten verspreche ich mir nichts; sie besteht heute in ausreichendem Maße. Wenn ein Steiger etwa ein Unglück verschuldet, so wird er auch heute schon zur Verantwortung gezogen. Die Sozialdemokraten haben beantragt, eine neue Behörde aus Mitgliedern deS Bundesrats, deS Reichstags und Vertrauenspersonen der Bergbehörde zu bilden. Das halte ich nicht für praktisch; weit Afrikas, an denen vor allem Togo überreich ist, vielleicht in der Weltindustrie wieder von Bedeutung werden. Wenn auch die Frage hiermit nicht erledigt ist, so sind doch interessante Perspektiven durch die Hypothese LuschanS eröffnet. Kincmatograph und Theater. Für den Kinematographen scheint eine neue Zeit zu kommen: er ist dieser Tage in Paris zum ersten Male einer richtigen dramatischen Kritik geivürdigt worden, und der ihn nnter die kritische Lupe nahm, war Jules Claretie, der Leiter der„Eomedie Fran!.;aise". In der jüngsten seiner im„TeinpS" veröffentlichten Wochencbroniken widmet der bekannte Thcaterfachmann den„künstlerischen Visionen", die ihm eine kinematographische Vor- stellung bot, eine ausführliche Besprechung. Die Hauptnummer deS Programms bildete ein historisches Drama ohne Worte, das von Henri Lavedan arrangiert worden ist und von Mitgliedern der „Eonicdie" ausgeführt wird— natürlich„in aller Stille". Das Drama heißt:„Die Ermordung des Herzogs von Guise" und bringt den tragischen Tod des auf Veranlasstuig Heinrichs III. ermordeten Feldhcrrn Franqois v. Guise zur Darstellmig. Man sieht, wie die Leiche durch die Zimmer des Palastes geschleppt und auf die Feuer- brände des Kamins geworfen wird(das scheint ja ein schönes Mori- tatenstück zu sein. Die Red.). Zu dem stummen Drama hat Saint- Saenö eine Bühnenmusik geschrieben. Claretie schließt seine kritischen Betrachtungen mit folgenden Worten:„Nach dieser Vorstellung, die anderthalb Stunden dauerte, fühlten wir geradezu ein Bedürfnis, wieder den Klang einer menschlichen Stimme zu hören; daS beweist, daß der Kinemalograph dem Theater keine Konkurrenz machen kann, — im Gegenteil: es erfaßt einen eine wahre Sehnsucht nach dem Theater, denn die Stnmmheit dieser gestikulierenden Personen bedrückt einem das Herz." Theater. Thalia-Theater: Gastspiel GirardiS. Unser Wiener Gast scheint seine Zuflucht jetzt immer mehr zur Operette nehmen zu wollen oder zu muffen, selbst wenn sie ihm nicht gerade besondere Gelegenheiten bietet, Girardi zu sein. Das Genre, daS ihm liegt, stirbt auS, oder ist schon ausgestorben. Die Zeiten deS „Volksstückes" sind vorbei. Der beste Beweis dafür ist Girardi selbst. der keine Rolle mehr findet. Was die jüngere Wiener Operette an volkS- tümlichen Elementen bietet, ist ja auch kaum mehr der Rede wert. Aber cS ist halt nichts anderes da. Und so sah man denn am Dienstag Girardi als Komiker Torelli im„K ii n st l e r b l u t", der Operette auS dem vorinärzlichen Wien von L. Stein und H. Lindau, der Edmund E y s l e r eine reizvolle musikalische Illustration gegeben hat, durchpulst von weanerischcr Flottheit und Fröhlichkeit. Alexander Girardis nngezwungene einzige Kunst drückt das Siegel darauf. Als Komiker Torelli war cr wieder„linvergleichlich" � das volle HauS raste förmlich! Ist Girardi wirklich unvergleichlich? Oder will cr es sein? Keinesfalls: es ist die spezifische süddeutsche oder österreichische Wesensart und vom Gcinütston durchtränkte Künstler- schast, die, weil sie unserer Thcaterei heute total abhanden ge- kommen ist, auf das Publikum wie eine ncne Offenbarung wirkt, besser wäre die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchung?- konlmission. Graf Kanitz meinte, ein Reichsberggesetz sei nicht nötig; denn in Preußen werden die Gesetze ebenso gut gemacht. Wie hat aber das preußische Abgeordnetenhans unter Führung der National- liberalen die Bcrggesetznovelle der Regierung verschandelt! Die Arbeiter- und Arbeiterschutzgesetzgebung gehört vor das Forrun deS Reichstags. Wenn Sie kein Reichsberggesetz wollen, müssen mindestens die Arbeiterbestimmnngcn in die Gelverbeordnung aus- genommen werden. Herr Hue hat für die Unfälle im Bergbau den Kapitalismus verantwortlich gemacht. Nun, er selbst hat ja schon gesagt, daß eS auf den staatlichen.Gruben in Saarabien nicht besser ist, sondern noch schlimmer als im Ruhrrevier. Das Schlimme ist, daß der preußische Staat Bergwerksbesitzer und zugleich Aufsichtsbehörde ist. Die Bergpolizei muß ihm genommen werden, eine unabhängige Reichsauisichtsbchörde muß geschaffen werden. Wir verlangen Arbeilerkontrolleure und starke, anerkannte Arbeiterorganisationen. Die Bergherren freilich erklären, sie wollen lieber ihre Unternehmungen schließen als Arbeiterorganisationen an- erkennen und mit ihnen verhandeln. Genau so klang cS vor hundert Jahren bei der Bauernbefreiung aus dem Munde der Junker. Wie damals soll man sich auch jetzt nicht darum kümmern, sondern am Arbeitcrschutz mitarbeiten im Dienste deS sozialen Friedens und für den Fortschritt der Menschheit.(Bravo! bei der Freisinnigen Vereinigung.) Abg. Schiffer(Z.): Gegen die Sozialdemokratie ist das beste Mittel eine starke Sozialpolitik, daran aber lassen es die Konservatiben und Nationalliberalen sehr fehlem Herr Osann hat gestern die BergtverlSverwaltungen verteidigt. Noch ein halb Dutzend solcher Reden und seine Partei wird im westfälischen Industriegebiet keinen einzigen Anhänger mehr haben. Jßie Bergwerksbesitzer weigern sich, mit den Arbeiterorganisationen über Tarife zu verhandeln. Da möchte ich den Staatssekretär doch fragen, was aus dem Gesetzentwurf über Arbeitskammern geworden ist. Die Zahlen der Unfälle im Bergbau find ständig gestiegen. Die cigent- liche Ursache'des Unglücks auf der Zeche Radbod wird sich wohl später nicht mehr mit absoluter Sicherheit feststellen lassen, aber irgendwie muß es dort doch nicht ganz richtig gewesen sein. Der Minister bat selbst zugegeben, daß eS am 9. November einen halben Tag an Wasser gefehlt hat, weil das Hauptleitungsrohr zugefroren war. Was hätte da erst bei starkem Frost werden sollen! Die Kontrolle durch die Bergbehörde ist durchaus nicht genügend, auch die Ausbildung der Kontrollbeamtcn läßt viel zu wünschen übrig. Dazu komnit das Antreiber- und Prämiensystem. Auch die christlichen Arbeiter klagen schwer über diese Mißstände und haben nicht den Eindruck, daß an dem Unglück diese oder jene Person Schuld ist, sondern das ganze System deS Grubenbetriebes und der Grnbcninspektion.— Im Zusammenhang damit steht auch die Handhabung des Sprachenparaaraphen. Die Freunde des Herrn Gothein kannten ja die preußische Regierung und hätten sich daher auf die Zusicherung des Staatssekretärs nicht verlassen sollen. Zu Zehntausenden läßt man fremdländische Arbeiter in das� Industrie- gebiet kommen und verhindert dann, daß sie aufgeklärt werden über die Verhältnisse und ihre Pflichten gegen ihre deutschen Arbeiterbrüder. Als wir einen italienischen Journalisten herüberkomnien ließen, um unter den italienischen Berg- und Bau- arbeitern zu agitieren, und als er die Bauarbeiter davon abzuhalten srlchte, Streikbrecher zu werden, wurde er ausgewiesen. Der Staatssekretär hat versprochen, daß der Sprachenparagraph des ReichsvereinSgesctzes auf Berufsorganisationen nicht angewandt werden soll— er sollte nun auch für die Erfüllung dieses Ber- sprechen? sorgen. Der Herr Minister hat die Einführung von Arbeiterkontrolleuren versprochen. Diese müssen aber frei und unabhängig sein und müssen auch ohne die Begleitung von Bergbeamten tontrollierui dürfen. Nach wie vor bestehen wir auf Erlaß eines ReichSberggescbeS. Vielleicht ist in dem Umstände, daß die Regierung hier geantwortet hat aus die Interpellationen, eine Annäherung an den Gedankelt eines ReichsberggesetzcS zu sehen. Zu Preußen hat kein Mensch in der Bergarbeitersrage Vertrauen. Wenn auch jetzt nicht für Berg- arbeitcrschutz gesorgt wird, so werden geradezu Sozialdemokraten gezüchtet. Von Reichswegen muß eingegriffen werden, damit ein gesunder Bcrgarbciterschutz zustande kommt.(Bravo! im Zentrum.) Staatssekretär v. Bethmann-Hollweg: Der Abg. Hue hat gestern behauptet, daß die Anwendung des Sprachenparagraphen in Westfalen in Widerspruch steht mit den von mir bei der Beratung des Reichsvereinsgesetzes abgegebenen Ber- und zwar dermaßen, daß die Begeisterung beinahe einen patho- logischen Beigeschmack bekommt. v. lc. Humor und Satire. AuS dem Tagebuche eines alten Diplomaten. Auswärtig heißt ein Amt, wenn von der Mittagspause Ganz abgeseh'n— die Herren, die's führen, nie zu Hause. So lang man redete, ist alles still gewesen; Doch war's zu viel verlangt, geschrieben eS zu lesen. Handlanger nannte man— wie hieß der alte Knabe? Bescheidenheit fürwahr ist eine Gottesgabc. „In zwanzig Jahren welch ein lustig Vorwärtswandern I' Sprach letzthin in Berlin vergnügt ein Krebs zum andern, ,.Sio volo" hieß es einst. Noch lveiß man nichts Gewisses, Doch dekliniert bereits daS Volk: Li taeuisses— Der Donner hat gekracht, nun wird der Himmel heiter, lind Bernhard liest vergnüg� in seinem Büchmann weiter. Edgar«Steiger im„Simplicissimus". Notizen. — Esperanto als Unterrichtsfach. Das Ministerium von Koburg- Gotha hat die Einführung des wahlfreien Esperanto- Unterrichts in den sogen. Handelsichutklassen der Realschulen von Michaelis 1908 ab genehmigt. Auch als Unterrichtsfach in der Frauen- fortbildnngsschule in Gotha wird Esperanto cingesiihrt werden. — Amerikanische Kultur. Der Dresdener Sänger Burrian äußert sich über die amerikanische„Musiklultur":„Tie Wagncrvorstcllungen sind drüben die am schlechtesten besuchten. Tie Geschichte ist den Leuten offenbar langweilig. Und wenn schon einmal eine solche Aufführung intensiveres Jntercffe hervorruft, lvie äußert sich da das Interesse des Publikums, und gerade des vornehmsten, reichsten! Ter Beginn der Vorstellung ist auf 8 Uhr abends festgesetzt.„Man" kommt aber erst um 9 Uhr. TaS ist ein Kommen und Gehen, man begrüßt sich, hält Umschau, wer da ist. Tann kommt aber die Hauptsache deS iünstlerischen Abcndgcnusses. Der H ö h c p u n k t des Musikdramas etwa— meinen Sie—. keine Idee! Die Hauptsache ist die große Pause, während der die Damen am Arm der Herren promenieren und die Pracht ihrer Toiletten und Brillanten zeigen können. Nach dem großen Zwischenaktskorso schaut man noch ein wenig in die Logen hinein. und einige Minuten vor 11 Uhr fährt man ngcki Hause. Was sonst noch auf die Bühne vorgeht, das geht einen nichts an. Es ist wirk- lich so, baß z. B. bei„Tannhäuser" das' Publikum nach Wolframs Lied an den Abendstern aufsteht und davonläuft." Hierzulande empfinden die Kulwrhütcr des Besitzes zum Teil ähnlich, sie haben nur nicht den Mut, es so offen zu zeigen, wie die von drüben» fprechungen. Das ist nicht der Fall. Ich will das heute schon lonstatieren, heranmachen und ihnen den Broterverb erfchiveren. Man hat follte man sich flar machen, daß das Arbeiterrecht nicht auf obwohl es mit den Interpellationen und dem Unglück auf der Zeche auch von einer Schuld der ausländischen Arbeiter an dem Unglüd Zwang beruhen darf. Die Arbeiter müssen zur Kontrolle Beaufsichtigung ebenfalls mit Radbod nichts zu tun hat. Ich behalte mir vor, näher darauf gesprochen, aber sehr mit Unrecht. Im übrigen kommen die aus- und herangezogen werden. zurückzukommen, wozu ich bei der Etatsberatung, wie ich annehme, ländischen Arbeiter doch nur in die Gruben, weil sie von der Der Minister follte auch keinen Unterschied zwischen christlichen und Veranlassung haben werde. Hinzufügen will ich aber doch jetzt heimischen Scholle verdrängt werden. Wenn Sie ein polnisches freien Organisationen machen, sondern feine Organisation von der schon: Wenn die Herren, welche von einem Widerspruch gesprochen Mütterchen, deren Sohn dort in der Grube als Opfer liegt, fragen, Mitarbeit ausschließen. Auch die Grubenverwaltungen sollten sich haben, meine Erklärung und die des Abg. Gräf, auf welche wer ihren Sohn gemordet hat, so wird sie mit Recht antworten, die überlegen, ob sie den Standpunkt des„ Herr im Hauſe ſein" aufrecht die meine Bezug nimmt, im Stenographischen nachlesen und Mörder meines Sohnes sind die, welche ihn von der heimischen erhalten, ob sie nicht lieber freiwillig die Arbeiter zur Mitarbeit zufammenhalten, so werden sie finden, daß der Sinn und Wort Scholle verdrängt und in die Grube gezwungen haben.( Lebhaftes heranziehen. Wenn sie das nicht tun, muß die Mitarbeit der Arlaut meiner Erflärung dahin ging, daß das nationale Interesie, Bravo! bei den Bolen und den Sozialdemokraten.) beiter durch das Gesez gewährleistet werden. Es wäre bedauerwelches für den Sprachenparagraphen maßgebend gewesen ist, auch lich, wenn das Nullen, das Ueberschichtentveien und so vieles andere Preußischer Handelsminister Dr. Delbrüd: gegenüber den Arbeitern polnischer Bunge im Westen des Reiches nicht durch einen kollektiven Arbeitsvertrag geregelt werden zur Anwendung fommen müsse, weil ich nicht anerkennen Auch gegen Auf alle Angriffe, welche der Abg. Hue gestern gegen mich tönnte, sondern das Gesez eingreifen müßte. kann, daß politische Gewerkschaftsorganisationen, namentlich im erhoben hat, balte ich mich nicht für verpflichtet, einzugehen. Ein willkürliche Entlaffung ist ein gesetzlicher Schutz notwendig, die Weften des Reiches, ausschließlich gewerkschaftliche Zwede ver preußischer Minister fann nicht vor dem Reichstage auf die Anflage Regelung fann aber nur durch Reichsgesets erfolgen.( Sehr richtig! folgen( Große Unruhe und lebhafter Widerspruch bei ben bank kommen.( Bravo! rechts.) Was er etwa verfehlt hat, ist vor links.) Nur das Reich genießt das Vertrauen der Bergarbeiter, nicht Sozialdemokraten und im Zentrum.), sondern daß es sich bei dem preußischen Abgeordnetenhause zu verhandeln, und das hat er der preußische Landtag, ich will es dahingestellt sein lassen, ob wegen diesen darum handelt, politisch nationalen Zielen nachzugehen. Von dort zu vertreten.( Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) bes Dreillaffenwahlsystems. Bei dem Mißtrauen, das im Ruhrrevier der Erschwerung sonstiger gewerlschaftlicher Versammlungen ist mir Außerdem werden ja auch die Freunde des Herrn Hue die Angegen die staatlichen Behörden herricht, follten zur Verwaltung und nichts bekannt.( Widerspruch.) Wir können uns dann beim Etat näher gelegenheit dort zur Sprache bringen.( Abg. ue: Geben Sie Berteilung der eingegangenen Hilfsgelder auch Vertreter der Ar darüber unterhalten. Ich will heute nicht mehr darauf eingeben. mir dort auch das Wort, Herr Minister! Sehr gut! bei den Sozials beiterorganisationen herangezogen werden.( Bravo! bei den FreiJedenfalls werden Sie gefehen haben, daß ein Widerspruch zwischen demokraten.) Das Wort im Abgeordnetenhause hat der Präfident finnigen.) meiner Erklärung und den Tatsachen nicht besteht.( Große Unruhe zu erteilen. Abg. Werner( Antis.): Der Zon, welchen der Borrebner an bei den Sozialdemokraten. Abg. Ledebour: Dann haben In einem Bunkte muß ich auch hier auf die Ausführungen des geschlagen hat, hat mich nicht sehr angenehm berührt; ich höre bei Sie die Herren von der Freifinnigen Partei plan- Abgeordneten Que zurüdkommen. Es wurde bemängelt, daß von folchen Angelegenheiten lieber feinen Freund Mugdan. Die Anmäßig irregeführt. 2ärm rechte.) mir und meinen Kommissaren der Presse Auskünfte erteilt sind, die erkennung des Ministers für die christlichen Arbeiterorganisationen Vizepräsident Kaempf: Diese Aeußerung ist unzulässig. Ich geeignet fein fonnten, eine Barteinahme zugunsten der Zechen fommt etwas spät; fie haben fortgefest auf die mangelhafte berwaltung zu begründen. Die Vertreter der Regierung müssen, Stontrolle hingewiesen, und hätte man früher auf fie gehört, so rufe Sie deshalb zur Ordnung.( Bravo! rechts, erneute große Un- wenn fie gefragt werden, wahrheitsgemäße Auskunft geben, wäre das Unglüc vielleicht vermieden worden.( Bravo! bei den rube bei den Sozialdemokraten. Abg. Hue: Aber die Wahr- und ich habe meine Beamten dahin instruiert, der Presse Antisemiten.) heit hat er gesprochen!) Herr Abgeordneter Hue, nachdem jede erdenkliche Erleichterung zuteil werden zu lassen, die Sie sich mit Herrn Ledebour bezüglich seiner Aeußerung solidarisch erklärt haben, rufe ich auch Sie zur Ordnung.( Erneute Burufe bei den Sozialdemokraten: Dann rufen Sie uns alle zur Ordnung. Anbauernde Bewegung.) Staatssekretär v. Bethmann- Hollweg( fortfahrend): Auf die Anfrage des Herrn Schiffer wegen des Arbeitstammergesetzes erkläre ich, daß dies Gesez heute an den Reichstag kommt. erforderlichen Anfragen zu beantworten, selbstverständlich mit den Reserven, die sich aus dem jeweiligen Stande der Untersuchung er geben. Hätte ich anders gehandelt, so wäre ein Sturm der Entrüstung im Lande ausgebrochen.( Lebhaftes Sehr richtig!) Nun sagte Herr Hue nach dem Vericht des Vorwärts": ich hätte einen Vertreter des„ Berl. Tageblatts" gesprochen, der meine Worte falich wiedergegeben hat, und fuhr nach dem Bericht des " Borwärts" fort:" Ich gebe gern zu, daß der Vertreter Abg. Dr. Höffel( Otp.): Wir erwarten, daß uns später genaue, des betreffenden betreffenden Blattes in der Erregung falsch gehört authentische Mitteilungen über die Ursachen des Unglüds gemacht haben mag. Aber nach dem amtlichen Stenogramm hat der werden und daß die Untersuchung ohne Ansehen der Minister gefagt: Nach den mir bis jetzt vorliegenden Aussagen der Person geführt wird. Ein Reichsberggefeg, glauben wir, würde gehörten Beamten, Nieselmeister und Mitgliedern des Arbeiter solche Unfälle auch nicht verhüten fönnen. An Reglementierungen ausschuffes fcheint alles in Ordnung gewefen zu sein." Wenn fehlt es nicht und die Durchführung von Bestimmungen ist beffer Herr Que das amtliche Stenogramm vor fich hatte, hätte er doch auch durch die Landesbehörde garantiert als durch das Reich. Befämen den borhergehenden Satz berlesen müffen: Ich habe diesem Ber wir ein Reichsberggefet, so würden die Sozialdemokraten ihm bald treter der Bresse auf dem Bahnhof mit Achfelaucen gefagt: Ich bin mit demselben Mißtrauen gegenüberstehen wie heute den Landes- heute nicht imstande, ein abschließendes Urteil zu fällen." Und berggesezen. dann erft bin ich fortgefahren: Nach den mir bis jetzt vorliegenden Aussagen usw. Vorsichtiger fonnte eine derartige Erklärung boch nicht abgegeben werden.( Bustimmung rechts.) Abg. Brejsty( Pole): Jch muß meinen neulichen Vorwurf wiederholen, daß die Schuld an dem Radboder Unglüd die Bergbehörde trifft. Es war auf der Zeche nicht alles in Ordnung. Wetterkontrolleure hat es bis ein paar Tage vor dem Unglück überhaupt nicht gegeben! Dann wurde für den ganzen Betrieb ein einziger Wetterkontrolleur angestellt. ( Sört! hört!) Waffer war nur oben, im Wafferreservoir, vorhanden, nach unten wurde das Waffer nicht gelaffen. Auch das Waffer in dem unterirdischen Reservoir genügte nicht. Bis dann von oben Waffer zugelassen wurde, dauerte es oft Tage lang. aber ich rechts.) 9 Hierauf wird ein Bertagungsantrag angenommen. Abg. Ofann( natl.) bestreitet in persönlicher Bemerkung gegen über dem Abgeordneten Schiffer, daß die rheinisch westfälischen Unternehmer einen Einfluß auf die Stellungnahme der nationalliberalen Partei ausübten. Abg. Schiffer( 3.) betont, er habe seine Ausführungen in diesem Bunfte in fragendem Tone gehalten. Der Präsident Graf Stolberg schlägt vor, die nächste Sizung Donnerstag 1 Uhr abzuhalten mit der Tagesordnung: Fortfegung der ersten Beratung der Reichsfinanzreform. Abg. Sachfe( Soz., zur Geschäftsordnung): Ich würde gegen den Vorschlag des Präsidenten nichts einzuwenden haben, wenn man hoffen könnte, daß die Fortsetzung der heutigen Debatte in den nächsten Tagen erfolgt. Erfahrungsgemäß tommt aber die Besprechung einer Jnterpellation, wenn fie abgebrochen ist, nicht wieder auf die Tagesordnung. Da wir das Bedürfnis haben, auf die gegen meine Partei erhobenen Angriffe zu antworten, möchte ich beantragen, die Besprechung morgen fortzufegen. de Aus Induftrie und Handel. Gemeindewaldungen der Provinz Brandenburg. ebenfalls in Prozent verrechnet. Wasser ausgepumpt werbe, werde man es burchfieben, um diet, der Sozialpolitik.( Lebhaftes Bravo! rechts.) Herr Sue hat Höhenlage eristieren. Leichenschändung Gemeinde Gesamtfläche Roheinnahme in Mart Roheinnahme pro Heftar 1906. gangen Einnahmeüber in Prozent Abg. Ledebour( Soz.): Ich möchte die Bitte meines Freundes Sachse auch aus einem anderen Grunde unterstützen. Durch die Abgg. Hue und Gothein ist die sehr wichtige Frage aufgerollt worden, Weiter hat der Abg. Sue mir vorgeworfen, ich hätte die Beugen ob das Vereinsgesetz dolos zustande gebracht worden ist.( Unruhe in unzureichender Weise ausgesucht. Der Regierung stehen nicht rechts.) Deshalb habe ich mich zum Worte gemeldet, um aus den Distriftsleiter zur Verfügung wie den Abgeordneten der einzelnen Aften meine Behauptung zu beweisen. Ich bitte deshalb, die Parteien. Mein Kommissar hat daher die Mitglieder des Arbeiter Debatte morgen fortgehen zu laffen und hoffe, daß insbesondere ausschusses befragt, die aus geheimen Wahlen hervorgegangen die freisinnige Partei, die heute erklärt hat, daß elf ihrer Mitglieder find, und konnte von diesen doch wohl ein unbefangenes Urteil gegen das Bereinsgefeß gestimmt hätten, tvenn sie hätten vorauserivarten. Ferner hat Herr Hue an meiner Behandlung des fehen können, welche Auslegung Herr b. Bethmann- Hollweg feinen Falles Mayer Anstoß genommen. Er hat verlesen, was Worten geben wollte, meinen Antrag unterstützen wird. den Beugen Maher gefagt habe, und daraus Präsident Graf Stolberg läßt über die Tagesordnung abstimmen. entnommen, daß ich mich mit einer negativen Feststellung begnügt Der Antrag der Sozialdemokraten wird gegen die Stimmen ber hätte, während es meine Pflicht gewesen wäre, mitzuteilen, daß ein Sozialdemokraten und der Polen abgelehnt. Es bleibt beim In der Nacht fand überhaupt keine Berieselung statt, anderer Bergmann namens Gard die dem Maher zugeschobene Vorschlage des Präsidenten. Aeußerung bestätigt habe. Wenn Herr Hue glaubte, daß ich diese Schluß 6% Uhr. weil die Miefelmeister nachts nicht einfuhren, gerade in der Nacht ist Mitteilung unterdrüden wollte, so hätte er aus dem Stenogramm das Unglück bekanntlich passiert. Die Gänge waren zum Teil entnehmen müssen, daß ich fortgefahren bin: Wie mir telegraphisch so vorschriftswidrig eng, daß ein beladener Wagen nicht hindurch mitgeteilt wird, heißt der Gewährsmann des Lokal- Anzeigers" Gard, konnte und die Kohlen herunter fielen. Am 29. Oktober hat und er hat seine Mitteilungen im„ Lokal- Anzeiger" in allen wesentlichen eine größere, am 30. Oftober eine fleinere Explosion stattgefunden. Troß dieser Warnungen fehlte es nach wie vor an Wasser. Hatte Punkten aufrecht erhalten.( Abg. Hue: Was war das für eine Ausdie Bergpolizei denn von den Explosionen leine Kenntnis? Hatte fie gefehlt habe. Ich habe den Eindruck, daß, wenn die Stritit von aus den Forsten einer großen Anzahl von Gemeinden der Broving fage?) Die Aussage, daß das zur Berieselung erforderliche Waffer In folgendem sind die Einnahmen, Ausgaben und Ueberschüsse die Wiederaufnahme nach der Kohlenstaubexplosion genehmigt? Wenn aus den Forsten einer großen Anzahl von Gemeinden der Proving ein Pferd in einem Stall an einer anstedenden Strankheit stirbt, wird der Herrn Hue und seinen Freunden an dem, was ich getan habe, bet Brandenburg gegenübergestellt. Die Zusammenstellung ist je nach der den Bergleuten in derselben, nicht ganz unbefangenen Weise geübt Stall desinfiziert und gesperrt. Aber auf Rabbod ließ man Hunderte von worden ist wie hier, die unfreundliche Stimmung der Bergleute öhe des lleberschusses aus den gesamten refp. der Roheinnahme Arbeitern in eine mit stohlenstaub und explosiven Stohlen gefüllte im Ruhrrevier gegen mich mehr durch diese Stritit als durch das, erfolgt. Ihr entsprechend läuft die Gesamtsumme der Ausgaben Grube einfahren. Nachdem das Unglück paffiert war, dauerte es was ich getan und gesagt habe, hervorgerufen ift.( Sehr richtig! Es bleibt zu berücksichtigen, daß die Prozentzahlen nicht die einige Stunden, bis die eigentlichen Rettungsarbeiteh begannen. Als es nicht mehr gelungen war, einige Pferde zu retten, wurde die Grube Es ist der Bergverwaltung, namentlich den Bergrebierbeamten, abfolute Güte der Behandlung und der daraus resultierenden gefchloffen! wer wagt die Behauptung, baß damals das nötige foziale Berständnis abgesprochen worden. Ich will au Rentabilität der einzelnen Gemeindewaldungen angeben können, ba feine Menschen mehr zu retten waren?( Sehr wahr!) Weshalb figen diejenigen, die für die Mißstände auf der Grube geben: es mag unter uns dieser und jener fein, der nicht mit der sie mit abhängig ist von der Qualität des Bodens, ber topographischen verantwortlich sind, nicht auf der Anklagebant? Die Berantwort: an die fozialpolitischen Fragen herangeht. Aber für die Mehrheit feit, mit welcher fie in den legten fünf und mehr Jahrzehnten verantwortlich sind, nicht auf der Anklagebant? Die Berantwortunbefangenheit, der Frische und Offenheit des Auges und Herzens Lage, die wiederum klimatische Verschiedenheiten bedingt und nicht zum wenigsten von der Sorgfamfeit und der forsttechnischen Gefchidlichlichen werden in Nadbod als Zeugen vernommen! Befürchtet muß ich das bestreiten. Bergeffen Sie jedenfalls nicht, wie der Staatsanwalt nicht, daß da Kollufionsgefahr vorliegt? Freilich, schwer es für einen Beamten ist, wenn er in der Weife angegriffen Seite allerdings nicht zu hoch eingefchägt werden, da fämtliche in gepflegt worden sind. Diese Wirkungen dürfen auf der anderen nachdem die Grube unter Wasser gefest worden ist, wird man nicht und verdächtigt wird, wie das gestern gefchehen ift,( Sehr richtig! Berechnung stehende Forsten räumlich eng verbunden find- was mehr feststellen können, ob die Grube vorher in Ordnung war. Die rechts.) Das Mißtrauen, daß die Sozialdemokratie zu fäen bestrebt ziemlich gleiche Wärme- und Feuchtigkeitsbedingungen fchafft- und Grubenverwaltung ist ja so- human: man hat erflärt, wenn das ist, ist eines der Haupthindernisse für eine gweddienliche Förderung auch bei ähnlichen Bodenverhältnissen in nicht allzu verschiedener Knochen der Arbeiter herauszubekommen! Muß die Gruben uns gestern empfohlen, aus der Geschichte der Gewerks Die Ergebniffe stammen aus dem Wirtschaftsjahre verwaltung nicht wegen schaften Englands zu lernen, wie man Sozialpolitik betreiben müsse und in wie verständiger Weise dort die Unternehmer bestrebt gewefen feien, die Wünsche der Arbeiter sachgemäß zu erfüllen. Ich habe ihn darin doch richtig verstanden? ( Abg. Sue: Nicht ganz Jebenfalls haben Sie uns das Studium der Geschichte der englischen Gewerkschaften empfohlen. Nun ist es immer bedenklich, die Institutionen verfchiedener Länder ohne weiteres in Parallele zu setzen, nichtsdestoweniger erkenne ich an, daß das Studium der Geschichte der englischen Gewerkschaften sehr lehrreich ist, und ich habe mir gerade bei dem Studium dieser Styrit Geschichte auch die Frage vorgelegt: Wie kommt es, daß in England Berleberg fich eine ganze Reihe von Einrichtungen so mühelos eingelebt haben? Lübben Das liegt einfach daran, daß der englische Arbeiter niemals seine be- Treuenbrießen. rechtigten wirtschaftlichen Forderungen verquidt hat mit politischen Brandenburg a.. 4345 121 795 28.03 4.12 Fragen( Sehr richtig! rechts), baß der englische Arbeiter eins ge- Frankfurt a. D. Sommerfeld blieben ist trotz seiner wirtschaftlichen Interessen mit seinen VolksFriedeberg das Bereinsgesetz in geradezu wahnsinniger Weise gemißhandelt. ( Unruhe rechts.) Ist es nicht wahnsinn, wenn eine Polizeiverwaltung genoffen im Stolz auf die Kultur und wirtschaftliche Größe feines Fürstenwalde- Spr. 4713 mir einen Strafbefehl dafür einschickt, weil ich die Mitglieder eines Vaterlandes, daß er niemals aufgehört bat, mit seinen VollsVereins nicht angemeldet habe? Ist es nicht wahnsinn, wenn von genoffen zu arbeiten für die Größe dieses von ihm geliebten und Freienwalde a. D. 1150 Neu- Ruppin bewunderten Vaterlandes.( Bravo! rechts.) Das schwerste Hindernis Lokalbefizern verlangt wird, sie sollten Vereinsversammlungen 24 Stunden vorher anmelden, oder wenn sich eine Polizeiverwaltung das empfinde ich täglich, das empfinde ich im Abgeordnetenhause und Alt- Landsberg. die Bescheinigung über die Einreichung von Statuten mit 1,50 War! und speziell in Preußen ist, daß die Arbeiter davon sich nicht die Bescheinigung über die Einreichung von Statuten mit 1,50 Mart bei allen Verhandlungen mit den beteiligten Kreisen in Deutschland Eberswalde. bezahlen läßt!( hört! hört! links.) Gegen einen Vorwurf muß loslösen tönnen, daß fie glauben, ihre berechtigten wirtschaftlichen Lieberofe ich allerdings den Herrn Staatssekretär in Schuh nehmen. Er hat nicht das Versprechen gegeben, daß alle Berufsvereine von dem Biele verquiden zu müffen mit unmöglichen, mit den Interessen des Sprachenverbot ausgenommen werden würden. Wie alle seine Ver- Staates unvereinbaren politischen Zielen.( Stürmisches Bravo! bei Templin sprechungen war auch jene in phthischem Stile gehalten; man tonnte allen bürgerlichen Parteien. Bifchen bei den Sozialdemokraten.) Abg. Cuno( frs. Vp.): Wir sind überzeugt, daß es der Berg- Lenzen a. C. es deuten, wie man wollte. Wir Bolen und auch Herr Ledebour Stöpenic bon ben Sozialdemokraten haben ausdrücklich gefagt: Wenn nachher verwaltung bitterer Ernst ist mit der Feststellung der Wahrheit über jemand fommt und dem Staatssekretär erklärt, er hätte das Ber- die Ursachen des Nadboder Unglücks. Es fragt fich, ob nicht gewisie Trebbin sprechen für alle Berufsgenossenschaften gegeben, so wird er das allgemeine Zustände sich im Bergbau entwickelt haben, die den Müllrose bestreiten und wird sagen: 230 steht das? Sie fehen, das Untergrund solcher Katastrophen bilden. Die fozialdemokratischen Biesenthal ift wort für Wort eingetroffen.( Sört! hört! links.) Blätter würden nicht eine folche aufreigende Sprache führen können, Bittftod Wenn aber der Staatssekretär heute behauptet, die polnischen Berufs wenn nicht das Mißtrauen in den Streifen der Arbeiter eingewurzelt Aruswalde bereine verfolgen nicht berufliche, fondern politische giele, fo ift wäre. Viel dazu beigetragen hat die übermäßige Heranziehung aus Diesen Als Gesamtdurchschnitt des Einnahmeüberschusses ergibt sich das falsch. Sie sind bie einzigen Berufsvereine, die ihre Führer nicht ländischer, mit dem Bergbau nicht vertrauter Arbeiter. als Bertreter im Reichstage hat. Man schifaniert sie auch dadurch, Arbeitern gibt höchstens die polnische Agitation wenigstens etwas 65,19 Prozent. Diese Bahl wird als Durchschnittsergebnis von den daß man ihnen den Charakter als geschlossene Vereine abspricht. von Jdealen( Sört! hört! bei den Polen), wenn ich auch im übrigen deutschen Staats- und Kronforsten nicht erreicht. Die Tabelle in Die Erklärungen des Herrn Staatssekretärs über die Bedeutung und dies Bestehen polnischer Gewerkschaften tief bedauere. Diefe Tatfache Nr. 271 des Vorwärts" vom 18. Rovember ergibt für fie nur Anwendung des Sprachenparagraphen waren so unklar, daß der ist es gewefen, die zu der bedauerlichen Lüde im Vereinsgefeß geführt hat. 57,15 Prozent. Die durchschnittliche Roheinnahme für den Heltar Borsigende der Kommission für das Vereinsgefes, Herr Ueber Wohltaten fommen die Bergwerksbefizer nicht heraus, bon ist für die Staatsforsten höher als für die Gemeindewaldungen. Dr. Hieber, sogar in seinem Rommentar zum Vereins denen die Arbeiter doch nur das Gefühl haben, fie sollen dadurch an Die letzteren erreichen einen Durchschnittsertrag von 37,52 m.," die gefeg schreibt, es sollen nur nur politische Versammlungen ge- die Beche gefesselt werden. Die Gemeindeverwaltungen find ab ersteren dagegen einen solchen von 42,99 m. Die böhere Rohtroffen werden. Ich erwarte bom Staatssekretär nicht hängig von den Grubenherren, welche die meisten Steuern auf einnahme pro Heftar verwandelt sich aber in einen geringeren Reindie Beseitigung der Anwendung des Sprachenparagraphen bringen. Die Organisationen der Arbeiter werden von den Gruben gewinn, da die Staatsforsten für jeden Heftar im Gefamidurchschnitt gegen die polnischen Gewerkschaften, auch nicht, daß er für die Aus- herren nicht anerkannt. Die Arbeitsordnung setzt der Arbeitgeber 7,61 M. für Berionals und 14.57 m. für Betriebsaufwand brauchen, hängung der Schußvorrichtungen in polnischer und italienischer feft, auch wenn die ganze Belegschaft widerspricht. Aussperrungen, währenddem die Gemeindewaldungen für Bersonal nur 3,80 M. und Sprache sorgen wird. Die Regierung wird vielmehr, um schwarze Liften und auf der anderen Seite Saß und Verachtung, für Betriebsaufwand auch nur 8,39 M. erfordern. Energie zu zeigen, zeigen, fich an die fremdsprachigen Arbeiter das sind die traurigen Zustände im heutigen Bergbaut. Deshalb anter Anklage gestellt werden? Doch unsere Anklagen helfen den Berunglückten nicht mehr, es gilt, für genügenden Schutz der Ueberlebenden zu sorgen. Auch wir verlangen ein Reichsberggefeß und Arbeiterkontrolleure, doch müssen die Arbeiterkontrolleure gegen Maß regelungen fichergestellt werden. Geht es doch heute so weit, daß man den Bergarbeitern bei Strafe der Entlassung berbietet, eine Kandidatur zur Gemeindevertretung zu übernehmen. Was die Versprechungen des Herrn Staatssekretärs beim Reichsvereinsgefez anlangt, so hat er unter anderem auch die feierliche Erklärung abgegeben, daß die Polizei die ihr erteilten Machtbefugnisse in humaner und bernünftiger Weise handhaben würde. Was ist mun aus diefem Bersprechen geworden? Die Bolizei hat, entgegen diefen Zusicherungen, wwww Beeskow Kottbus Personal aufwand pro Heftar Betriebs. aufwand pro Heftar Ausgaben A im ganzen in Prozent Einnahme 825 14.20 4.55 5.87 70 überschuß 80 410 596 475 5 4.28 11 467 19.24 4.56 5.98 55 9.38 16 079 83.85 5.75 12:28 53 15.80 2432 603 1930 84 687 34.81 2.18 15.16 15 390 25 52 3.12 44 17.38 56 35 706 18.50 3.78 4.04 7.66 42 14.74 58 42 10.68 7.65 42 16.26 4427 148 000 33 43 8.39 9.94 40 19.65 50 825 780 10 824 33 30 7.10 5.59 88 20 60 62 168 299 35.71 27 200 34.87 5.36 7.82 36 22.31 64 1907 4.22 59 000 30.94 1.52 8.80 36 22.68 9.68 35 19.73 65 62 302 54.18 4.64 14.23 85 35.30 65 $ 5 1120 48 243 45.98 5.10 10.85 34 1010 44 162 43.72 2.33 12.60 1489 29.91 65 28.79 66 1632 1529 Landsberg a. W. 14 347 32.47 75 912 50.98 5.51 11.27 9.91 32 76 558 46.98 4.41 32.60 68 31 76 341 49.93 4.63 10.91 84.38 69 506 14 649 28 95 1.98 6.66 30 20.39 70 2722 83 888 30.82 3.85 3265 122 702 37.58 2.95 442 8.02 33 34.20 67 6.00 28 707 31 280 44.25 3.79 8.05 677 12 293 18.15 1.52 3.03 24.12 27 82.41 27 72 73 18.60 78 1180 46 967 89.80 4.83 5.77 27 29.20 631 18 712 29.65 2.18 5.71 73 26 21.80 74 851 84 631 46.94 4.37 1404 46 802 83.38 2.38 5.81 3772 166 139 44.04 1.95 8.75 24 33.39 76 5540 287 879 52.92 3.88 8.82 24 40.29 76 1377 110 341 80.13 5.07 13.04 23 77 62.01 5.62 25 80.69 75 25 25.15 75 Rathenow Brenzlau. Dahme Ludau • • 5.45 30 21.25 70 8.42 30 26.21 70 Saateusiaud. Der vor einigen Tagen veröffentlichte Bericht über den Saaten stand in Preußen bewertet die Binterfaaten gegenüber dem Vorjahre nicht unwesentlich niedriger. Dasselbe ist nach dem Bericht über den Saatenstand im Deutschen Reiche um die Mitte des No. bember 1908 zu fonstatieren. Das Kaiserliche Statistische Amt veröffentlicht folgende Ziffern, bei denen 2 einen guten, 3 einen mitt. feren Stand bedeuten; Winterweizen 3,8( November 1907 2.4), interspelz 2,7( 2,3), Winterrogen 8,2( 2,3). Nach den beigegebenen Bemerkungen weisen nur die frühen Roggensaaten einen einiger maßen befriedigenden Stand auf, doch haben auch sie durch Dürre und Fröste vielfach nicht wenig gelitten. Nach einigen Berichten wird befürchtet, daß ein erheblicher Teil der Wintersaaten, besonders des Weizens, wieder umgepflügt werden muß. Bemerkenswerterweise hat der zweifellos ungünstige Bericht an der Börse fast gar feine Wirkung ausgeübt. Man scheint dort mit einer starten Korrektur des November- Santenstandsberichtes au Arbeiterkündigungen. rechnen. A Bisher haben die Zementfabriken noch ziemlich Arbeit gehabt. Run fcheint aber auch hier die Strife sich scharf bemerkbar zu machen. Wie der Wolg. Anz. berichtet, mußten auf der dortigen Zementfabru umfangreiche Kündigungen von Arbeitern erfolgen. Die Kündigungen erstrecken sich auf faft sämtliche Arbeiter des Berles mit Ausschluß derjenigen, welche in den Arbeiterwohnhäusern wohnen. Erhöhung der Ausfuhrvergütung. Das Deutsche Walzdraht fyndikat in Düsseldorf hat die Ausfuhrbergütung für Rohwälzdraht bon 17 auf 20 M. pro Tonne ab 1. Januar erhöht. Aus der Frauenbewegung. Frauenrechtlerische Vorschläge zur Reform der Ehe. In ihrem Vortrage über Kapitalismus und Liebe", über den wir berichteten, stüßt sich Dr. Helene Stöder auf Tatsachen, die uns nur teilweise plausibel erscheinen. Sogar unsere Vorfämpfer Ceit würdigt wird. Engels und Marg dienen der Referentin als Kronzeugen. Gie| erzogenen Glavenfinn noch viel zu viel, aber alle Umwandlung der gelangt dabei zu einem Schluß, zu dem man bei richtiger Würdi- Gesinnungen würde nicht bahnbrechend sein, wenn die wirtschaftgung solcher Quellen niemals tommen kann. Vor allem dauert lichen Verhältnisse dieselben bleiben. Eine Alenderung wird ein es Dr. H. Stöder zu lange, bis die Botschaft von Marr und treten, wenn die kapitalistische Gesellschaftsordnung durch die Engels, daß die ökonomische Entwickelung auch eine Grundlage sozialistische abgelöst wird. für die Reform der Ehe mitbringen werde, in Erfüllung geht. Zur Frage des Frauenstimmrechts in Preußen. Anläßlich der Sie will nicht länger als noch ein halbes Jahrhundert warten. Feier zur Erinnerung an den Erlaß der Steinichen Städteverfassung Der natürliche Weg der Ueberwindung des Kapitalismus, als veröffentlicht Frau Minna Cauer im Auftrage des Preußischen Che, ist für sie zu langwierig. Damit hat H. Stöder das aus die heutige Betätigung der Frau im öffentlichen Leben ges gleichzeitiger Weg zur Erreichung einer besseren Gestaltung der he, ist für sie zu langwierig. Damit hat H. Stöder das aus- Landesvereins für Frauenstimmrecht eine Denkschrift, in der gesprochen, was von den bürgerlichen Frauen immer betont wird. dem Jahre 1882 ist die Zahl der m Anfang ihrer Rede sagt die Referentin ganz richtig, daß die erwerbstätigen Frauen in Preußen von 2995 486 auf 3 613 160 Lage der Frau immer den wirtschaftlichen Verhältnissen ent- im Jahre 1905 gestiegen. Die Zählung von 1907 liegt noch nicht sprochen habe. Nun soll sie es auf einmal nicht mehr; sie soll im Jahre 1905 gestiegen. Die Zählung von 1907 liegt noch nicht in genauen Zahlen vor; wir wissen nur, daß die Zahl der gewaltsam von den ökonomischen Verhältnissen losgelöst, plöblich, Fabritarbeiterinnen auf 639 829 gestiegen ist; auch kann man gestaltung erfahren. Es muß sich doch gar zu schön im kapitalisti- mit der State von 20 Broz. stattgefunden hat, mit der sie in dem schen Staat leben. Man will ihn weiter bestehen lassen, wenn vorerwähnten Zeitraum gestiegen ist. Wir würden demnach heute Selene Stöder muß selbst eingestehen, daß die Prostitution durch ungefähr der dritte Teil der weiblichen Bevölkerung über 16 Jahre nur für die Frauenrechtlerinnen Reformen erreicht werben. sirta 4 885 792 erwerbstätige Frauen in Preußen besigen, das ist alle bereits stattgefundenen Kongresse gegen Mädchenhandel nicht überhaupt. aus der Welt geschafft werden konnte; sie kommt aber nicht auf den Gedanken, daß diese Kongresse auch nicht im entferntesten an dem Grundübel, dem Kapitalismus, gerüttelt haben. In den Referat heißt es unter anderem: Die Beit ist gekommen, in der die Liebe den Blaß einnehmen will, der thr gebührt, in der die ungeheure und unnatürliche Herrschaft des Gelbes gebrochen wird. Ja, mit dem auf eigene Faust vorgehen, damit die Liebe zu ihrem Recht kommt, wird man die Geldherrschaft nicht überwinden. Mit all den schönen Phrasen, die man schon zum so und sobielten Male aus bürgerlichem Munde hört, wird nichts Umwälzendes erreicht. Ruhig geht die Entwickelung ihren Gang. Frl. Stöder, die ein halbes Jahrhundert des Wartens auf endliche Reform in Ghe und Familienberhältnissen schon überbrüssig gemacht hat, wird fich wohl noch länger in Geduld oder Ungeduld faffen müssen, bebor fie ihre gewiß berechtigten Wünsche und Hoffnungen erfüllt fieht. Die bürgerlichen Frauen gefallen fich in der Vorstellung, als ob nur Männerherrschsucht und weiblicher Sklavensinn die heutigen Ehe- und Liebesverhältnisse geschaffen hätten, oder mindestens ein gewaltiges Hindernis für Umgestaltung der Ghe bilden. Gewiß ist der Mann den althergebrachten Traditionen seiner Herrschaft treu und die Frau bewahrte von ihrem an- 1) Etsfrei, oberhalb von Thorn Eisstand. Vorsicht bei Erkältung 15. Ziehung 5. Kl. 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 25. November 1908, vormittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) ( Nachdruck verboten.) 96 394 473[ 600] 573[ 500] 620 61[ 1000] 804 33 [ 500] 60 913 75 1082 156 15001 387 439 650 es 2044 122 754 937 3007 205 315 70 43S 52, 606 899 4020 66 90[ 300] 228 31 60 549 635 67 783 94 891 986 5113 316 484 570 700 893 905 6601 809 988 7200 9 24 25 97 335[ 1000] 67[ 3000] 78 534 35 602 8044 232 96 338 58 477 79( 500) 684 748 53 985 9025 125 53 62 200[ 1000] 877 95 749 61 859 905 60 10061 92 191 261 336 68 77 412 87 606 90 779 832 42[ 500] 99 11201 390 465 660 784 810 23 12168( 500] 286 540 608[ 3000] 13132 269 79 88 593 742 834 65 14564 627[ 1000] 81[ 3000] 884 15085 86 158 229 16083 76[ 3000] 149 410 40 500 700 961 86 17763 802 96 93 956 18008 102 58 238 380 401 24[ 1000] 70 703 954( 500) 19099 116 212 40 91 301 010 49 724[ 300] 29 35 833 990 20102 18 203 4 550 95 650 863 83 21201 324 506 18 699 715 85[ 500] 44 54 836 908 22194 300 040 738 47 ( 500) 64 933 23009 14 67 18000] 314 413 24220[ 3000] 589 668 729 92 836 900 25201 40 540 676 744 56[ 500] 831 36 924[ 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590[ 500] 716[ 500] 938 87 51249 688 989 52643 786 851 71 930[ 1000] 53520 637[ 500] 46 718 54444 55026 33[ 500] 33 169 92 467 81 708 56696 799 832 57028( 1000) 183 580 728 83 58081 77 [ 1000] 242 59453 611 724 60076 104 256 885 508 670 T06 889 61113 75[ 3000] 308 412[ 8000] 85 558 80 725[ 1000] 931 62030 131 564 81 63067 85 540 609 77 83 705 817 928 64101 44 382 542 49 766 65100[ 5001 6 228 73[ 1000] 532 91 66081 35[ 500] 72 645[ 1000) 67069 223 54 85 431[ 1000] 327 68004 9 38 53 195 748 69046 105 6 79 303 418 874 912 45 74 70093 262 301 521 633 711 15 834 71155 269[ 500] 302 406 666 20 09 72829 708 829[ 500] 73023 46[ 500] 152 451 88 668 74 74343 576[ 3000] 83 652 88 714 914 75039[ 3000] 54 270 18000] 870 441 94 542 98[ 1000] 618 848 50[ 500] 990 76020 60 105 49 419 709 834 88 77041 91 305 23 84[ 5001 585 616 891[ 5001 977 78077 [ 5001 248 55 402 82 622 87 783 79042 822 505 41 747 80142[ 500] 79[ 3000] 389 595 605 56 68 704 825 59 81355 713 16 884 82152[ 1000] 281 421[ 500] 38 748[ 500] 805 83115 216 466 93 658[ 3000] 69[ 1010] 884 932 84111 837[ 3000] 66 87 811 85000 78 207 345 [ 500] 566 86156 560 681 798 825 921 87066 104[ 1000] 91 296 439 67 505 699 706 22 883 940[ 500] 88 88043 98[ 500] 401 37 689 713 800 41 47[ 3000] 58 910 28 71 [ 500] 89068 87 178 86 480 688 842 90083 149 211 17 95 552 66 689 906 21[ 1000] 41 [ 1000] 91041 83 845 72 457 558 742 45 863 64 92085 169 79 500 615 93312 491 515[ 500] 94558 617 25 763 67 95096 198 554 798 870 84 910 37 96902 675 741 74 97081 624 936[ 500] 98087 147 85 804 622 25 898 99001 250 83 611 81[ 500] 87 885 918 89 100035 82 128 51 280 09 418 98 518 613 53 771 77 893[ 8000] 101036 952 91 102106 53 569 629 762 [ 1000] 844 47 900 103030 38 55 96 201 558 600 780 818 104115 87 871 431 914 28 105: 01 547 87 767 106126 69 331 449 549 107041 42[ 5000] 190 352 53 538 752 923 108001 462 81 511 78 881[ 500] 109158 220 352 97 048 95 818[ 10000] 110075 466 98 782 111138 68 407 589 783 53 112283 95 761 832 79 912 113018 20 520 528 794 898 114209[ 3000] 86 353 640 42 844 60 92 994 115083 499 659 980 116245 471[ 500] 766 989 117189 523 873 118073 624[ 3000] 73 860[ 3000] 943[ 500] 119112 80 235 914 493 97 120135 428 50% 121027 165 214 67 357 453 E48 63 664 72 809 122052 94 351[ 500] 821 941 75 79 123054 172 282 307[ 500] 35 427 516 652 876 903 124059 110 274 81 408 59 796 951 125051 58 102 498 681 126077 141 275 389 673[ 500] 88 894 127077[ 3000] 432 59 542[ 9000] 732[ 500] 72 1500] 84 128057 216 350 70 583 629 721 63 890[ 500] 901 53[ 1000] 129271 334 553 610 704 080 130275[ 1000] 425 38[ 500] 592 639 48 131107 56 805 431 65 897 132276 386 59 409 507 63 669 720 71 846 54 133069 285 339 455 592 663 74 94[ 3000] 134049 861[ 500] 836 135257 516 7680 867 993 136979 137018 134 209 803 138408[ 3000] 22 139348 431 65 762 73 968 140020 201[ 500] 623 45 732 650 141183 77 250 088 142357 594 682 736( 1000) 143129 26[ 3000] 35 [ 1000] 01 226[ 500] 729 826 63 144018 15001 138 DU 25 620 838 145237 397 443 515 626 716 29 920 146181 92 360 529 81 650 51 866 68 971 147071 217 26 41 [ 500] 678 827 968 148080 257 335[ 500] 409 62 548 816 [ 500] 149038 173 74[ 1000] 347 409 532 723 69[ 1000] 818 150032 186 250 344 70 438[ 1000] 565 633 775 151214 599 687 47 756 88 152030 99 147 437 46 540 76 87 812 912 153011 13 83( 1000) 196 284 704 832 60 154031 98 106 222 51 83 589 702[ 1000] 880 155216 [ 500] 66 859 71 527 659 92 793 007[ 1000] 156238 437 77 578 653 718 804 157142 356 62 425 803 158014 159 159115 25 281 370 93 436 85 842 72[ 1000] 160205[ 500] 457 678 90 161064 156 203$ 7 53 491 652 62 787 874 907 162081 115 201 54 322 28 524 [ 500] 31[ 1000] 61 612 23 720 98 846[ 500] 87 163293 468 87 562 631 47 787 925 164103 412 666 93 165047 60 234 303 562 89 636[ 500] 771 90 825 166017[ 3000] 232 785 895[ 500] 167117 89 232[ 1000] 351[ 500] 466 895[ 500] 986 78 168115 201 335 60 417 87 575 169011 174[ 1000] 247 906 401 49 785 975 170056 05 242 488 832 900 171018 150 450[ 3000] 554 866 99 172074 266[ 3000] 531 96 685 706 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3000] 93 909 205153 65 282 90 819 50 640 206060 195 210 52 58[ 3000] 492 578 649 84[ 500] 733[ 1000] 79 207219 68 308 446 659 73 708 76 941 62 208047 79[ 3000] 143 491[ 500] 603 209050 103 382 447 020 763 210108 96[ 500] 383[ 500] 484 505 622[ 1000] 753 807 211064 194 370 786 812 925 90 500] 212079[ 500] 81 320 415 784 866 917[ 1000] 79 213257 83 98 819 40 [ 1000] 307 88 610 82 858 912 15 214182 525 689 815 215277 833 525 60[ 500] 96 773 934 94 216099 264 [ 3000] 71 92 304 9 414 79 1500) 527 845 217088 104 249 218162 78 83 280 459 219009 245[ 1000] 480 220378 360 505 703 48[ 10001 83 817 221001 199 319 26 92 716 59 892 971 222377( 500) 467 638 716 865 [ 1000] 223036 835 526 99 772[ 300] 881[ 8000] 224153 217 884 678 749 98 868 094 225042 56( 500) 59 167 279 397 446 592 634 770 226054 119 65 75 488[ 500] 668 701 227097 159 267 408 676 228070[ 500] 658[ 500] 85 TTD 831 940[ 300] 229097 133 441 88 693 822 75 917 39 230219 424 651 783 907 231049 113 256 337 393 694 893 938 232003[ 500] 15 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verbl'eben: 1 Prämie zu 300 00 M., 1 Gewinn à 200 000, 1 à 150 000, 2 à 100 000, 1& 75 000, 2 à 00 000, 2 à 50 000, 3 à 40 000, 11 à 30 000, 11 à 15 000, 33 à 10 000, 51 à 5000. 907 à 3000. 1403 à 1000, 2094& 500. Wasserstands- Nachrichten der Landesanstalt für Gewäfferfunde, mitgeteilt oom Berliner Wetterbureau. Wafferstand Memel, Tilfit Bregel, Insterburg Weichsel, Thorn Dber, Ratibor Stroffen Frankfurt Barthe, Schrimm Landsberg nege, Bordamm 15e, Leitmeris Dresden Barby Magdeburg Rathenow³) am Teit 24.11. 23.11. am feit 24.11. 23. 11. Wasserstand cm cm) cm cm³) 247) 4-81 Saale, Grochlik 80+2 5º) -1avel, Sbandau) 54+4 144) +4 21 71 3 Spree, Spremberg) 72 52 4-2 Beeston 58 68 Bejer, Münden -95 18 +46 Minden -22+12 6 +2 Rhein, Marimiliansan 870 74 0 Staub 93+7 -75 +6 Köln 71+10 -191 +4 Nedar, Heilbronn 70 4-31 23 +8 Main, Wertheim 109 7 40+9 Moje!, Trier + bedentet Buds. Fall. 5) Unterpegel. 120-76 Eisstand. Gar oft wird eine leichte Erkältung unbeachtet gelassen und die Influenza- Bazillen finden einen vorzügl. Nährboden in dem kranken Blut des erkälteten Körpers., Glas ,, Santa Lucia"-Wein, vor jeder Mahlzeit genossen, gibt kräftiges Wärmegefühl u. wirkt äußerst anregend. Wer bereits eine leichte Erkältung spürt, nehme vor dem Schlafengehen ein heißes Fußbad u. trinke gleichzeitig ein Glas über Feuer erzhitzten ,, Santa Lucia- Wein. ,, Santa Lucia"-Kraftrotwein a Flasche 1.50 und 2.00 Mark ist käuflich in Apotheken, Drogen- und Delika essen- Geschäften und steht unter ständiges Kontrolle des chemischen Laboratoriums Dr. C. Bischoff. 15. Ziehung 5. Kl. 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 25. November 1908, nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) ( Nachdruck verboten.) 6 48 160 210 67 610[ 3000] 83 903 48 1088[ 1000] 166 208 556 25 726 988 2082 690 761[ 500] 09 3145 52 228 82 477 671[ 1000] 809[ 3000] 4047 396 678 788 849 991 5035 96 219 18 362 656 92 781[ 3000] 922[ 1000] 55 6203[ 500] 562 616[ 3000] 770 7038 84[ 500] 94 214 02 630 46 71 788 890 14 8050 176 328 77 525 793 9244 79 396 435 584 685 7: 1 10033 98 134 835[ 600] 831[ 3000] 67 11021[ 1000] 139 48 308 459 365 671 799 971[ 500] 12013 188 207 13 35 98 514 992 78 98 928 13075 104 82[ 500] 242 92 579 643 727 68 837[ 1000] 14006 146 529 92 666 800 910 15010 57[ 3000] 198 359 598 651 712 30 906 16387 519 53 730 839 64 17386 436 516 879 18280 594 99$ 73 917 19202 7 99 937 69 2018 211 387 464 86 502 738 860 936 21060[ 500] 77[ 600] 112 267 450 609 45 825 62[ 500] 975 87 22090 103 51 249 634 928 23221 311 31 419 554 55 625 891 24109 54 65 365 67[ 500] 76 25413 62 532 56 76 782 968 26030 141 499 524 31 47 730 917 22 27323 28221 305 [ 300] 332 89[ 1000] 29253 461 512 610 826 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850 58 66 236401 756 851[ 1000] 86 237055[ 500] 237 417 42 574 847 238280 96 874 93[ 1000] 432 239120 502 11 602 52 70[ 500] 758 84 981[ 8000] 48 240138 62 85 214 56 59 313 51 657 85 720 822 241059 328 858 918 242061 149 377 467 92 554 788 842 985 243315 23 478[ 500] 521 641 50 73[ 500] 776 861 95 244565 748 864 946 245033 84 143 96 479 884 246078 559[ 1000] 870 247156 253 315[ 500] 42 63 740[ 500] 875 248011 403[ 1000] 7 506 86 024 27 30 859 98 033 249334 479 84 561 670 250122[ 8000] 92 255 531[ 500] 654 93 805 10 52 [ 3000] 946 251101 66 307 447[ 1000] 741 96 847 72 962 252224 45 71 463 560 630 856 95 915 253052 62 227 631 41 48 70 254203 50 501 83 700 982 255023 79 130 635 778 801 25 6302 406 81 554 69[ 500] 706 992 257154 64[ 3000] 85 265 92 461 64[ 3000] 74[ 500] 689 98 780 815 52 258064 06 388 449 78 90 536 811 83 259409 98 527 964 260045 424 86 617 751 52[ 5000] 64 822[ 500] 261080 144 47[ 1000] 272 357 451 553 633 975 85 262504 747 534 972 85 263127[ 500] 49 464 604 96 264006 22 137 224 66[ 500] 91 446 56 685 265142[ 1000] 862 72 90 266120 211 29[ 3000] 479 954 267010 34 145 208 896 268199 226 30 72 374 552 52 269179 209 35[ 500] 63 [ 1000] 99 364 408 96 880 880 996 270224 29 432 38 501 57 731 271399[ 15 000] 562 81 857 272149 81[ 3000] 211 328 20 603 916 273127 349 536 712 926 274234 386[ 1000] 405 46 594 607 9 750[ 1000] 837 275001 276[ 3000] 339[ 100] 720 276023 336 84 530[ 3000] 742 831 905 277193 15001 513 48[ 1000] 612 55 769 278082 702 012 80 279023 783 816 280168 891 442 500 61 750 281001 121 291 817 688 747[ 1000] 909 29 83[ 500] 282075 221 492[ 5000] 98 608 712 51 874 993 283025 114 299[ 30001 429[ 3000] 530 612 53.913 281055 263 498 509 29 761 836 2 5003 20 85 371 406 81 568 658 71 991 286590 857 916 287018 273[ 1000] 365 444 579 8: 6 548[ 3000) Berantwortlicher Rebakteur: Hans Weber, Berlin. Für den Inferatenteil berantto.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW, A. WERTHEIM KONSERVEN Kaiserschoten Dose 1.10 Kohlrabi / Dose Stangen- Spargel extra stark stark 1/1 Dose 1.60 1.35 1/1 Dose 85 Erdbeeren Heidelbeeren, Dose 55 Preisselbeeren 1/4 Dose 1/1 Dose 24 P. Mirabellen 1/ Dose 63 Pl. mittel 1.20 Riesen- Bruchspargel 1.35 1 Junge Schoten I D 80 P. Spinat Schoten u. Karotten 60 P. Pfefferlinge 1/1 Brech- u.Schneidebohnen 1/1 Dose 38 Pf. Pf. / Dose 44 Pf. 1/1 Dose 28 Pf. Pflaumen Pflaumen mit Steinen 1/1 Dose ohne Steine mittel Bruch- Spargel De Mk KOLONIALWAREN Victoriaerbsen Pfund 16 Pt. Java- Reis 25, 30, 36 P. Kleine Erbsen 15 P. Hafermehl Pfund Pfund 22 1/1 Dose 42 PE. 45 Pl. Marmelade FLEISCHWAREN Zervelatwurst Pf. Glas 63 Pf. 30 PL Zervelatwurst in Rindam 1.10 Schinkenspeck Pfund 1 Mk. Pfund Salamiwurst in Rinddarfund 1.10 Landschinken 1.10 Suppentafeln Erbsen glasiert, gelb Pf. Grünkernmehl Pfund 45 Pfund 60 Pf. Pf. Pfund Schinkenwurst Pfund 1.10 Bayr. Bierwurst Pfund 1.60 Erbsen glasiert, grün Pfund 23 Pf. Reismehl Pfund 42 Pf. Teewurst Pfund 1.20 Spalterbsen Pfund 18 P. Rotwurst Pfund 45, 65 P. Pasteten mit Zungen 1.80 Zungenroulade Pfund 1.80 und Trüffeln Pfund Algiererbsen Pfund 28 Pf. Pfund 1.80 Pfund Pf. Pfund 1.80 Mittellinsen Mausschinken 45 Pf. 1.15 Pfund Pastete u. Roulade im Ausschnitt Pfd. 2 Mk. Pfund 1.80 Grüne Erbsen 16 Grosse Linsen Pfund 25 Pf. Kartoffeln, Reis, Grünkern, Erbsen, gelb u. grün, Linsen, Topioca- Julienne, Reis- Julienne, Julienne Bouillon, Bohnen, Gerste, Gries, Hafergrütze Hausmacher, Kerbel, Rumford, Sago Grosse Bohnen Pfund 22 P Suppentafeln Mittelbohnen Kleine Bohnen Bruchreis 14 PE. Pf. Pfund 18 Pt. Pf. Pfund 18 Pf. Pfund 15 Pfund Rangoon- Reis Pfund 17 Pf Bassein- Reis Pfund 20 Pf. KAKAO Tapioca- Bouillon, Mocturtle, Krebs, Curry, Frühling, Ochsenschwanz, Pilz, Potage la reine, Tomaten und Wildpret Tafel 15 Pf. Tafel 24 Pf. Erbswurst 1/2 Pfund 28 Pf. mit Speck, Schinken oder Schweinsohr Erbswurst ohne Pfund Jagdwurst 90 P. Schweinsrouladenz Feine Leberwurst Pfund 95 Pf. Kaiserroulade Landleberwurst Pfund 90 Pf. Wildschweinroulade Zwiebelwurst Pfund 2-3 Pfund schwer Gänsebrust Pfund 1.45 Kasseler Rippespeer Pfund 75 Pf. RÄUCHERWAREN Pfund 1.20 Mk. Bücklinge Kiste Einlage 1/ Pfund 28 Pf. Aale Lachs Mischung I in Stücken Pfund Gebrannter Kaffee verbesserte Deutscher Kakao Pfund 80 Pf., 1.10 Deutscher Kakao 1/2 1/4 1 ½ und Pfund 1.30, 1.80 Pakete Pfd. Holländischer Kakao Pfund 1.90 2.20 und WILD Mischungen Souchong- Melange Pfd. II III IV TEE 1.50 1.80 2.40 3.20 4M. Kongo- Melange 2.20, 4 Mk. Ceylon- Tee Pfd. 3 Mk. Pecco- Melange Pid. 4.80 | PE Kiste ca. 28 Stück 75 PL 75 P. Sprottbücklinge Pfund 35 Pf. V VI VII 80 95 P. 1.10 1.35 1.50 1.70 1.90 Darjeeling- Melange 6 Mk. Queen's Tea( Königin Tee) Pafd. engl. 5 Mk., P/ Pfd. engl. 2.50 King's Tea( Königs Tee) Paket Paket Paket Paket Papfd. engl. 4 Mk., 1/3 Pid. engl. Souchong- Melange Pfund 95 Pf. GEFLÜGEL 2.90 3.35 M. Brathühner 75 P. 1.35 1.75 2 Mk. Ananas SCHOKOLADE Haushalt- Schokolade Pfund 70, 80 Pl. Vanille- Schokolade Pfund 1.20, 1.30 Pfund 1.40 Zitronen Borken- Schokolade Ess- Schokolade 1.60 OBST Pfund 63 Pf. Dutzend 20 Pf. Pfund Brüsseler Weintrauben Pfund 65 PE. Suppenhühner 1.65 1.95 Enten 2.25 2.60 2.90 Feigen Kistchen, ca. 1 Pfund 32 PE Hasen gestreift Kaninchen gestreift 90 Pf. Rehkeulen 5.50 Mk. Rehblätter 1.65 Mk. Tauben 55 PE Pf. Walnüsse Rehrücken 7 N Apfelsinen Mk. Fasanen- Hähne 2.40 M. Brüssl. Poularden Pfd. 1.25 M Mandarinen Fasanen- Hennen 1.90 M 1.90 M. Puten Pfd. 85 Pf. Traubenrosinen Gänse Pfd. 55, 63 PL. Ess- Aepfel Rand gesetzl. Waldschnepfen 2.45 Mk. Schalenmandeln Pfund Dutzend Pf. 28 und 35 Pf. 48 und 75 Pf. Kiste 25 Stück 85 Pf. 80 Pfund Pfund 5 Pfund geschützt. PL 65 Pt. 45 Pl. Berantwortlicher Redakteur: Sans Beber, Berlin. Für den Inferatenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Drud n. Verlag: Vorwärts Buchbruderci u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW, Nr. 277. 25. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Donnerstag, 26. November 1908. Bergwerkskatastrophen. 93 Stunden im Schacht eingeschlossen. Die Nachricht, daß auf der Radbodgrube zwei Bergarbeiter sich durch einen Aufbruch gerettet hätten, hat begreifliche Erregung hervorgerufen. Hat sich hier das Verbrechen von Courrières wiederholt? Das war die bange Frage, die auf aller Lippen sich drängte. Minister Dr. Delbrüd hat am Dienstag im Reichstage behauptet, die beiden Leute seien auf der Flucht, durch Nachschwaden betäubt, liegen geblieben und von den Rettungsmannschaften herausgeholt worden: der Aufbruch sei gerade zum Abzug der Nachschwaden benutzt worden. Die Richtigkeit dieser Behauptung vorausgesetzt, ist noch feineswegs die Befürchtung gebannt, daß auf Radbod lebendige Menschen eingemanert und ertränkt worden sind. Bei Bergwerkstatastrophen sind schon oft Leute von der Außenwelt vollständig abgeschlossen worden, fonnten aber bei emfigster, tagelang andauernder Rettungsarbeit lebend and Tageslicht gebracht werden. So auch jetzt wieder auf der Kruppschen Zeche Hannover in Hordel bei Bochum. Am vergangenen Freitag wurden dort zwei Bergarbeiter, Martin Holstein und Johann Nowad, durch Gesteinsbruch vergraben. Sie konnten zerschmettert unter dem Gestein liegen, aber auch nur durch dieses von der Verbindung mit der Außenwelt abgeschnitten sein. Das letztere war tatsächlich der Fall. Nach vier Tagen sind beide Knappen gerettet worden. Dem Lok. Anzeiger" geht darüber ein Bericht zu, dem wir folgendes entnehmen: angeht, darauf aufmerksam machen, daß dieses Aufsichts. recht besteht. Wir werden jeder einzelnen Sache nachgehen und werden sie prüfen und werden versuchen, ob es möglich ist, Semedur eins treten zu lassen, sobald wir uns nicht davon überzeugen, daß die zuständige Landesregierung in ihrer Entscheidung das Richtige getroffen hat." Auf Grund dieser Erklärung hatte die Kommission schon am 26. März d. J. beschlossen, eine präzise Auskunft von der Regierung über die Befugnisse des Reichskanzlers in der Ausführung des Ges fezes zu fordern. In der Sizung am Mittwoch nun erklärte der Regierungsvertreter, Oberregierungsrat Dombois, daß dem Reichstanzler finanzrechtliche Befugnifie nicht auftehen, daß er insbesondere in die materiellen Entscheidungen der zuständigen Landesregierungen nicht eingreifen könne, daß aber die Ausführungsbestimmungen vom Reichskanzler überwacht werden und dadurch die Möglichkeit gegeben fei, on Reichswegen auf Mängel und Härten in den Entscheidungen der Landesregierungen hinzuweisen. Genoffe Sachfe als Berichterstatter ties darauf hin, daß, wenn der Reichskanzler zur Ueberwachung der Ausführungsbestimmungen Grenzen als unbestritten zu gelten habe; es empfehle fich daher, zuständig sei, auch die Kompetenz des Reichstags innerhalb dieser von der bisher geübten Praxis abzuweichen und die Zuständigkeit des Reichstags für Petitionen wegen Kriegsteilnehmerbeihilfen anzuerkennen. Die Kommission schloß sich einstimmig diefer AufBeteranen b. Kiedrowski faffung an und beschloß, die borliegende Betition des Veteranen v. Kiedrowski zur Erwägung zu überweisen. Verschiedene Anregungen aus der Mitte der Kommission, einheitliche Bestimmungen über die Höhe der Kriegsteilnehmerbeihilfe zu treffen, greifbaren Resultat nicht führen. Es ist jedoch zu erwarten, daß die um Härten und Ungerechtigkeiten vorzubeugen, konnten zu einem ommiffion bald in die Lage gesezt wird, diese so wichtige Frage in Fluß zu bringen. Die Petition des Herrn Wistuba wurde auf Wunsch des Betenten der Budgettommiffion überwiesen. Die übrigen Petitionen waren ohne allgemeines Interesse. Weingesetkommiffion. Der Konflikt mit dem Ausland und die Entstehung der Republik. Zu diesem Thema gelangte der Redner erst am Schlusse seines Vortrages; er berweilte lange bei der Schilderung, wie sich die Verhältnisse zwischen dem aufstrebenden, besißenden Bürgertum einerseits und den Bauern und der Arbeiterschaft andererseits ge= stalteten. Nach dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 breitete sich die revolutionäre Bewegung unter dem Landvolk rasch aus. Die Bauern erhoben sich gegen den Adel, steckten die Schlösser in Brand; aber im allgemeinen ist damals nicht viel Blut gefloffen. Viele Adlige flohen, andere zogen es vor, einige Opfer zu bringen, um nicht alles zu verlieren. Bürgerliche Historiker rühmen die Begeisterung, mit welcher der Adel auf seine Bribilegien verzichtete; rührend schön soll die Nachtsitzung der Nationalversammlung vom 4. August 1789 gewesen sein, in der Adel und Geistlichkeit für das Wohl der Nation ihre Vorrechte aufopferten. Nüchtern betrachtet, wurde nur sehr wenig geopfert, das meiste, nämlich vier Fünftel der Einnahmen der Privilegierten, follte abgelöst werden. Damit war das Volk aber nicht zufrieden, und die opferwilligen" Adligen wurden bald wieder die Feinde des Volkes. Die Geistlichkeit wünschte sogar, daß auch der Kirchenzehnte lung nicht einverstanden, und durch die Aufhebung des Kirchen" abgelöst werden sollte, aber damit war die Nationalversamm zehnten wurde den Bauern manche Erleichterung gebracht. Aber die Ablösung der Borrechte des Adels sollte 3½ Milliarden Frank betragen, und die Konflikte über die Aufhebung des Feudalwesens dauerten an. Unter dem Landvolk bestand eine starte Bewegung dafür, daß die Abgaben an den Adel ohne Entschädigung aufgehoben würden. Die Beschlüsse der Nationalversammlung wurden vom König nicht bestätigt, weil sie dem Adel und der Geistlichkeit bas Betorecht des Königs nahmen die Aufmerksamkeit des Volkes zu nachteilig seien. Die Verfassungserörterungen, der Streit um jetzt in Anspruch. Man hatte die Erklärung der Menschenrechte" veröffentlicht, aber in dem Verfassungsentwurf des Ausschusses Rowad ging am Freitag um 12 Uhr mittags mit machte man gleich darauf Unterschiede zwischen„ aktiven" und feinem Kameraden zum Schießort. In dem Augenblick, als er den passiven" Bürgern. Das besitzende Bürgertum nahm Vorrechte Aufhau betreten wollte, hörte er über sich ein furchtbares Krachen gegen die Besitlosen, die keinerlei Abgaben zahlten und als passive und Boltern. Schnell sprang er in den Schießhau zurück und Bürger gelten sollten, in Anspruch. Man bewilligte auch dem rettete damit sein Leben, denn fast in demselben Augenblick stürzten König ein beschränktes Vetorecht. In der Nationalgarde schuf sich das Bürgertum eine Schuhtruppe, aus der man die Arbeiter ausgewaltige Gesteinsmassen aus der Höhe herab, die ihn, wenn er aueiden verstand. Das Volt war unruhig, es litt große Not, stehen geblieben wäre, zerschmettert haben würden. Gine große Die Teuerung war trotz der guten Ernte drüdend; die Arbeiter Masse von Gesteinstrümmer legte sich vor den Schießort, in dem sich forderten Lohnerhöhung, die Gegensätze zwischen den Besitlosen die beiden verschütteten Knappen befanden. Das war für die beiden und den Besißenden traten schärfer hervor. Im Volfe vermutete eine Entdeckung, die ihnen das Blut in den Adern erstarren machte. man dahinter reattionäre Umtriebe; es hieß, der Hof plane eine .. Während Nowad erst vor furzem die Ehe eingegangen war, Konterrevolution. Man verlangle, daß der König und die Nabangten um den Familienvater Holstein fünf Kinder. Zum Glüd tionalversammlung nach Paris kommen. Am 5. Oktober scharten war der Einbruch schon bald bemerkt worden, und unter gewohnter sich die Frauen der Arbeiter zusammen und unternahmen den bes Opferwilligkeit drängten die Kameraden herzu, um mit dem gefahr- Triumph führten sie Wagen voll Getreide und„ den Bäcker, die rühmten Zug nach Versailles unter den Rufen nach Brot! Im bollen Rettungswerk zu beginnen, das unter der umfichtigen Leitung Bäckerin und den Bäckerjungen"( König, Königin und Kronpring) durch den Betriebsführer Metzler sofort in Angriff genommen wurde. nach Paris. Aber die Not ließ nicht nach. Als ein Brotwucherer Man versuchte zunächst durch Forträumen der hereingebrochenen in Baris gehenkt wurde, drohte die Nationalversammlung mit den Gesteinsmassen den Weg freizubekommen. In unermüdlicher, auf- schärfsten Maßregeln zum Schuße des Eigentums, mit dem Kriegsreibender Tätigkeit, in der sich die Knappen in furzen Beiträumen gefeß. Die Frage der Sanierung der Finanzen war brennend ablösten, wurden riesige Mengen Trümmer fortgeschafft, und unter geworden. Vorschläge, das Kirchengut zu fonfiszieren, führten zu schwierigen Berhältnisien, da nur zwei Mann gleichzeitig arbeiten Papiergelb) wurden ausgegeben. Das Stirchengut fiel zum größten gegen 2 Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen angenommen, wonach heftigen Debatten, brangen aber durch, und die Assignaten( das Bum§2 wurde ein Antrag des Freiherrn b. Hehl mit 18 konnten, wurden 100 Wagen Gesteinsmaffen aus dem Bruch entfernt. Teil in die Hände des Bürgertums; die Bauern erhielten vielleicht weißweinverschnitte, welche nicht in allen Zeilen aus In dieser Weise arbeitete man bis Sonnabend früh 9 Uhr. Dann ein Sechstel davon. In den Jahren 1790 und 1791 war auf dem deutschen Beinen bestehen, nicht als deutsche Weine fah man ein, daß der eingeschlagene Weg nicht zum Ziele führen Lande alles in Bewegung geblieben, die Bauern weigerten sich be- feilgehalten oder berfauft werden dürfen. Gegen würde, da das Nachstürzen größerer Massen befürchtet werden mußte. harrlich, die Ablösung" an die Adligen zu zahlen, und das Bürger- den Antrag stimmten die Freifinnigen, der Stimme enthielten sich Man entschloß sich deshalb, einen ganz neuen Aushau neben dem tum ging mit dem Adel oft gewaltsam gegen die Bauern bor. die Sozialdemokraten und Abg. Naumann. Dr. David hatte er alten herauszustoßen. Um möglichst schleunigst zu den verschütteten Die Nationalversammlung machte sich verhaßt. Wenn den Ar- flärt, daß seine Parteifreunde teine Gegner des Antrages seien, daß Kameraden zu gelangen und um wenig Zeit zu gebrauchen, wurde beitern auch durch die Veränderung der Dinge einige Vorteile fie fich ihre Stellung aber bis zur zweiten Lesung vorbehalten ein ganz enger Aushau hergestellt, eben breit genug, um einen augefallen waren, so blieb doch ihre Not groß. Der Gegensatz zum wollten, um sich über die Wirkungen zu informieren, die ein Menschen in friechender Lage durchzulassen. Bürgertum verschärfte sich. Schon bald begannen Die Nationalversammlung nahm Verbot von Verschnitt guten französischen Weines mit geringeren für den Winger mit minderguten Lagen deutlich gegen die Arbeiter Partei, als am 14. Juni 1791 die Koa- deutschen Weinen für den Winzer litionsfreiheit aufgehoben wurde, weil dadurch angeblich die alten ausüben müßte. Ein Antrag Heyr, der den DeklarationsBünfte wieder auferständen. Auch die Nationalwerkstätten wurden zwang für den Verschnitt von Weiß und Rotwein berlangt, aufgehoben, weil die Beschäftigung der Arbeitslosen dem Bürger- wurde gegen die drei freisinnigen/ Stimmen angenommen, obgleich tum immer unbequemer wurde. Man sprach vom Terrorismus die Regierungsvertreter sich dagegen gewandt und der Vertreter des der Arbeiter, wenn diese Forderungen geltend machten.- Unter- Auswärtigen Amtes, Dr. b. Körner, erklärt hatte, daß eine solche dessen konspirierte der Hof mit dem Ausland. Viele Adlige waren Bestimmung gegen den mit Italien abgeschlossenen Handelsin Italien und im Rheinland und suchten Hilfe und Unterstützung vertrag verstoßen würde. Es wurde demgegenüber aus fremden Truppen in Frankreich einzufallen. In der Nacht vom nur an fremden Höfen. Der König machte Fluchtpläne, um mit der Kommission darauf hingewiesen, daß der Vertrag 20. zum 21. Juni 1791 floh er, wurde aber zurüdgebracht, zunächst verlange. unbehinderte Einfuhr, Durchfuhr und Ausfuhr Der Antrag wolle ja auch den Verschnitt mit vom Amte suspendiert, später aber wieder eingesetzt. Das Bürger- deutschem Weine nicht berbieten, sondern die Mischung soll nur betum wollte den König nicht fallen lassen und verlangte nur, daß zeichnet werden, damit nicht als Rotwein verkauft werden könne, er sich der neuen Ordnung der Dinge füge, der Verfassung, die was in Wirklichkeit zu dreiviertel Weißwein ſei. das Bürgertum zu seinem Nußen eingerichtet hatte. Aber die Pariser Demokratie war damit nicht zufrieden; sie verlangte die marschierte gegen die Masse und sorgte für die Ordnung, die das Absetzung des Königs. Konflikte entstanden. Die Nationalgarde Bürgertum wünschte. Am 30. September 1791 löfte sich die alte Nationalversammlung auf; der König hatte die Verfassung angenommen. Aber das Volk ließ sich nicht mehr lange von ihm narren; das bewies die Erstürmung der Tuilerien am 10. August 1792, der Sturz des Königtums und die Einführung der Republit. Damit schloß der Redner unter dem lebhaften Beifall der Hörer eine Schilderung, die er am nächsten Montag, den 30. No bember, fortzusehen versprach. bie Rettungsmannschaften die Gewißheit zu erlangen, daß die Verschütteten noch am Leben seien, die durch die Vertändigung des Klopfens und Rufens von neuer Hoffnung er füllt ihrer Befreiung entgegenharrten. Das Rettungswert rahm aber längere Zeit in Anspruch, als man anfangs erwartet hatte. Für die Verschütteten wurde die Lage immer bedent licher. Es meldeten sich die Qualen des Hungerns und Durstens. Das Frühstück, das sie mit in den Schacht genommen hatten, lag m einem anderen Ort, durch die herabgestürzten Bergmaffen von hnen getrennt. Trinkbare Flüssigkeit war auch nicht zu erlangen. Die Qualen wurden immer unerträglicher. Da, nach 93 Stunden des Hangens und Bangens in schwebender Pein nahten endlich die Erlöser. Gegen 8 Uhr heute- Dienstag früh, als man dem Schießort bis auf 50 Meter nahegefommen war, wurde der Zugang zu ihm offengelegt und die Eingeschlossenen konnten befreit werden..." Warum sollten auf Radbod nicht auch Bergleute, vielleicht sogar eine erhebliche Anzahl, in ähnlicher Lage sich befunden haben? Natürlich, nachdem die Schächte vermauert und der ganze Bau unter Wasser gefekt worden ist, kann nicht mehr erwartet werden, noch Lebendige ans Tageslicht zu bringen. Ja man wird gar nicht mal mit Sicherheit festitellen können, wie viele der Toten ein direktes Opfer der Explosion geworden sind und wie viele der Kohlenrettungsaktion ihre Vernichtung berdanken. " Post"-Zengen. Parlamentarifches. ab, welcher zwei Borbesprechungen über die geschäftliche Behandlung Die Kommission hielt am Dienstag ihre erste ordentliche Sigung der Materie vorausgegangen waren. Von einer Generaldebatte wurde auf allgemeinen Wunsch abgesehen und fofort in die Spezialdiskussion eingetreten. 8u§ 1, der bestimmt, was unter ein" zu verstehen ist, lag ein von nationalliberaler und Zentrums- Seite gestellter Abänderungsantrag vor, der zum Zwede hatte, daß die alkoholfreien Weine nicht als Weine" im Sinne des Gefeßes gelten sollen. Von sozialder Trinker von unvergorenem Wein denselben Anspruch demokratischer Seite wurde demgegenüber darauf hingewiesen, daß auf Schuß habe wie der andere, und daß der alkoholfreie Wein in Süddeutschland, wo die Weinsteuer bestehe, steuerlich genau so behandelt werde wie der bergorene. Nachdem die Regierungsvertreter sich im allgemeinen auf denselben Standpunkt gestellt hatten, wurde der Antrag zurückgezogen und die Regierungsvorlage einstimmig angenommen. " die " Am Mittwoch zierten eine Anzahl schön etikettierter und gefüllter Weinflaschen einen der Tische im Sigungszimmer der Weinnur zum geringsten Teil der Versuchung, den herrlichen tommission. Die Herren Kommissionsmitglieder widerstanden Tropfen" zu probieren. Die Urteile über Geschmack, Kreszenz und Blume des Weines waren verichieden: Miserabeles Beng!" fagten die einen, während die anderen ihn für in der Tat nicht übel" erklärten. " " Die Gesichter Gesichter der letteren nahmen später an Länge merklich zu, als am Schluffe der Sizung der Vorsitzende bas der Sendung beigegebene Begleitschreiben verlas, aus dem hervorging, daß der Wein geschickt war, um die Mitglieder der Kommission zu überzeugen, daß der Moselwein bis zu 33 Proz. gezuckert werden müsse, um schmackhaft zu werden; denn, so heißt es in dem Schreiben, diese Proben find au 25 Prozent geaudert, und trotzdem ist der Wein kaum au Aus der Reichstagsfraktion. Die sozialdemokratische Reichstags- genießen". fraktion bestimmte in ihrer gestrigen Fraktionssigung zu Rednern der Um die Zuckerung des Weines drehten sich dann ausschließlich Die" Post" veröffentlicht in ihrer Abendausgabe vom 23. No- voraussichtlich in nächster Woche zur Beratung gelangenden Ini die Verhandlungen am Mittwoch. Den Standpunkt der ausgedehnten bember einen Hezartikel gegen den Bergarbeiterverband und die tiativanträge, die auf Minister verantwortlich- Buckerung vertraten die Abgg. Freiherr v. Heyl, ferner Beuchelt, von den Arbeitern erhobene Forderung der Arbeiterkontrolleure. feit usw. abzielen, die Genossen Ledebour, Singer und der Vertreter des auf Schlesiens Bergen wachsenden Weines", Das ist an sich nicht verwunderlich. Die" Post" kennt ihr Dienst- eine. Zu Etatsrednern wurden Scheidemann und mann. Sie meinten, die Zuckerung geschehe nicht, um den Wein Hormann, der Abg. für Bremen, und Roeren, der Zentrums verhältnis. Und wird danach in der Deffentlichkeit bewertet. Das Singer bestimmt. Der Etatskommission soll außer diesen Etats- billiger, sondern um ihn besser und verkäuflicher zu weiß sie auch und darum läßt sie gern unverdächtige Beugen rednern Genosse Ledebour angehören. Wie früher soll auch in machen. Demgegenüber wurde von den Vertretern der weins aufmarschieren. Den erwähnten Hezartikel versieht sie mit dieser diesem Jahre ein Fraktionsmitglied( Singer) ständig in det Kom- bautreibenden Streise darauf hingewiesen, daß ein Fünftel Einleitung: mission bleiben und bei Beratung der einzelnen Etatstitel andere Buckerwasserzusatz genüge, um einen nicht völlig ausgereiften " Zur Frage der Arbeiterkontrolleure wird uns von einem Genossen an Stelle der beiden Kommissionsmitglieder eintreten. In Jahrgang verkäuflich zu machen; eine weitere Freigabe der Zuckerung Bergmann, der seit 15 Jahren im Ruhrrevier vor Stohle arbeitet, die Kommission zur Beratung der Finanzreform gefeße führe zu der bekannten Weinverlängerung, weil dem Zuderzufas u. a. geschrieben" Das müßte ein absonderlicher Ruhrbergmann sein, der der sollen bei der Beratung des Mantelgefeßes Geber, vertreter b. Stein stellte sich auf diesen Standpunkt und erklärte, immer auch der Wasserzus az folge. Auch der Regierungs" Post" seine Schmerzen anvertraute. Ein solcher Bergmann egiftiert Singer und Stadthagen und, falls der Fraktion die Zulassung einer weitergehenden Zuckerung als 20 Prozent führe nicht. Die Post" schwindelt! Das sei in diesem Falle kurz nach- vier Size eingeräumt werden, Südekum eintreten. Bei Beratung zur Wein fabrikation. Und dann dürfe die Zuckerung, wie das gewiesen. In Effen erscheint eine„ Sorrespondenz", von deren der einzelnen Steuergefeze werden die drei zuletzt Genannten nach die Regierungsvorlage vorfehe, nur bei ungenügender Reife der Trauben erfolgen. Existenz kaum ein Bergmann Kenntnis hat. Diese„ Korrespondenz" Bedarf durch andere Genossen abgelöst. Es soll nicht gestattet sein, wie das hat den von der" Post" veröffentlichten Artikel den Zeitungen zus heute der Fall ist, jedes Jahr zu zudern, sondern nur. wenn die Trauben gestellt. nicht Und Die" Post" bringt ihn als Originalzuschrift, unterausgereift find. bielen Einen Beschluß von nicht unerheblicher Bedeutung faßte die dort, wo die Trauben überhaupt niemals reifen, in fchlägt auch das Korrespondenzzeichen. Daß kein Bergmann an Petitionskommission des Reichstags in ihrer Mittwochfizung. Es Gegenden der Ebene, soll man überhaupt feinen Bein bauen, denn eine unbekannte, Sorrespondenz einen Artikel schreibt, sei nur noch war bisher Gepflogenheit der Kommission, die Petitionen wegen wo der Pflug geht, gehört der Weinstock nicht hin, nebenbei betont. Der Herausgeber hat ihn entweder selbst gebaut Gewährung der Kriegsteilnehmerbeihilfe als ungeeignet zur Er- fage schon ein altes Sprichwort. oder bei einem Beamten bestellt. So wird Stimmung gegen die örterung im Plenum" zu erklären, da man den Reichstag zur Ent- Die Debatte über den ersten Absatz des§ 3 wurde noch nicht Arbeiter gemacht, die um Schutz für Gesundheit und Leben fämpfen. fcheidung in diesen Fragen nicht für zuständig hielt. Nun hatte in zu Ende geführt. Am Donnerstag wird Professor Dr. Kulisch der Reichstagsfizung vom 16. März 1908 gelegentlich der Beratung aus Colmar ein Gutachten über die Zuckerung der Weine abgeben, der Kriegsteilnehmerbeihilfen der Unterstaatssekretär im Reichs- und daraufhin wird dann die Abstimmung darüber erfolgen, wie schazzamt, Twele, folgende Erklärung abgegeben: hoch der Zuckerzusatz sein darf und ob er in jedem Jahre bis zu " Dr. Conradys Vorträge. Am Montag nahmen die Vorträge über die Geschichte der französischen Revolution" nach einer Unterbrechung von zwei Wochen wieder ihren Fortgang. Zahlreich und pünktlich waren die Genoffen und Genossinnen erschienen, um den dritten Vortrag von Dr. Conradh zu hören, der zum Thema haben sollte: Aus der Petitionskommission des Reichstags. " Es ist schon verschiedentlich in diesem hohen Hause darauf dieser vorgeschriebenen Grenze erfolgen darf oder nur dann, wenn hingewiesen, daß durch diese Ausführungsbestimmungen( zum die Trauben nicht reif sind. Gesetz vom Jahre 1895, Anm. d. Red.) dem Herrn Reichs= fanzler in gewissem Sinne ein Aufsichtsrecht übertragen worden ist, und ich möchte meinerseits das heute Beamtenbesoldungen. Die verstärkte Budgetkommission des Abgeordnetenhauses hat hier nochmals ganz offen aussprechen, ganz offen affe, die es am Dienstag ihre durch die Plenarsigungen unterbrochenen Be meisters als nicht gerechtfertigt aufgehoben. Er nahm an, daß ein gewiffer geringer Rotstand in bezug auf ärztliche Fürsorge ja noch vorhanden gewesen sei, als die angefochtene Verfügung erlaffen würde, daß dieser sich aber in naher Zeit noch mehr würde bermindert haben, so daß bezüglich der sechs Klägerinnen nicht die Rede sein könnte von einer Berweigerung der Obliegenheiten ihrer Organe. Hiergegen hatte der Oberbürgermeister Revision ein gelegt. Das Oberverwaltungsgericht gelangte indeffen noch nicht zu einer Entscheidung. Diese soll den Barteien schriftlich mitgeteilt werden. Zur Frage des Existenzminimums. ratungen wieder aufgenommen. Es besteht die Absicht, die erfte Lefung des Besoldungsgefezes, des Gesetzes über den Wohnungsgeldzuschuß und der Steuergefeße in zwei Wochen zu beenden. Die zweite Lesung soll erst stattfinden, nachdem das Plenum wieder zu sammengetreten ist. Die bisher von der Kommission getroffenen Abänderungen erfordern eine jährliche Mehrausgabe von 6 515 530 m, über die Negierungsvorlage hinaus. Davon entfallen 1118 290 M. auf die Bahnmeister, deren Anfangsgehalt auf 1100 m. erhöht ift, 1 733 500 Mart auf die Schaffner und Bremser, die gleichfalls im Anfangs gehalt auf 1100 M. erhöht find, 141 690 M. auf die LokomotivHeizer und Schiffsheizer, für die die Regierung 1200 bis 1700. borjah, während die Kommission ibr Gehalt auf 1200 bis 1800 92. Das Kaufmannsgericht München beschäftigte sich am Montag, bemessen hat. Der Mehraufwand für die Lokomotivführer, für die den 24. November mit der Frage, ob der Reichstag und Bundesrat eine neue Klaffe von 1400 bis 2400. M. geschaffen ist, beträgt ersucht werden soll, das pfandfreie Einkommen von 1500. M. auf 1 353 000 M. Die Beamten mögen jedoch nicht zu früh frohlocken: 2000 M. zu erhöhen. Ein solcher Antrag war von dem Arbeitcs ist sehr leicht möglich, daß die Kommissionsbeschlüsse in der nehmerbeifiber, Genosse Soeltsch eingebracht und begründet worden. zweiten Befung rückgängig gemacht werden, zumal da die Regierung Von einem Teil der Arbeitgeber wurde er aber aufs heftigste beverschiedene dieser Beschlüsse als unannehmbar" Bekämpft. Gin mittelständlerischer Scharfmacher, der eine Sozialpolitik für die fleinen Geschäftsleute wünscht, hielt sogar die jetzt zeichnet hat. Am Dienstag wurden nennenswerte Abänderungen der Re- geltende Grenze von 1500 M., die schon im Jahre 1869 festgesetzt hoch. Am Ende schloß sich das Gericht dem gierungsvorlage nicht vorgenommen; die Debatte drehte sich wefent- wurde, noch für zu lich um die Frage der Anrechnung der diätarischen Dienstzeit der Beschlusse, den vor kurzem die oberbayerische Handelskammer faßte, Beamten, um die Gleichstellung der Richter mit den Oberlehrern, die Grenze des pfandfreien Einkommens auf 1800 Mt. au erum die Gehälter der Bauinspektoren und Gewerbeinspektoren, die höhen, an. zwar im Endgehalt erheblich aufgebessert, aber dafür im Anfangsgehalt gefürzt sind. Es wurden Anträge für die zweite Lesung in Aussicht gestellt, die den genannten Beamten entgegenkommen wollen. follen ชน Verfammlungen. wir den Sieg erringen, fall aufgenommen. GADTO Die augenblidliche politische Situation Eine längere Diskussion rief die Besoldung der Kreisärate her lautete das Thema eines Vortrages, den Genosse Ströbel am por. Nach der Vorlage der, Regierung sollen die voll befoldeten Streisärzte 3000 bis 7200 M. erhalten, wozu noch ihre sonstigen Ge- Dienstag in einer Versammlung des Sozialdemokratischen Vereins bühren kommen. Von einer Seite wurde beantragt, ihr Gehalt auf für den fünften Berliner Reichstagswahlkreis hielt. Die Grundgedanken des Vortrages waren ungefähr folgende: Im Mittelpunkt 3600 bis 7200 m. zu erhöhen, von anderer Seite wurde die völlige ber gegenwärtigen Politik steht die Reichsfinanzreform und mit ihr Beseitigung des Systems der nicht voll befoldeten Streisärzte beber Beseitigung des Systems ber nicht voll befoldeten Kreisärzte beantragt. Der Vertreter der Medizinalabteilung des Kultusministeriums im innigsten Zuſammenhange steht die Weltpolitit, die wiederum antragt. Der Vertreter der Medizinalabteilung des Kultusministeriums in engsten Beziehungen mit dem persönlichen Regiment steht. In bekämpfte beide Anträge, die denn auch abgelehnt wurden. In der Sigung am Mittwoch erlitt die Regierung eine der Bekämpfung dieser volks- und kulturfeindlichen Bolitik steht die Niederlage: fie beabsichtigte, das Gehalt der Oberregierungsrate bei Sozialdemokratie allein. Aber das braucht uns nicht entmutigen. der Ansiedelungskommission, den Regierungen und dem Polizei- Die Mehrheit des Volkes gehört ihrer Klassenlage nach zu uns. präsidium in Berlin, welche ständige Vertreter der Präsidenten dieser Wenn wir sie zu bewußten Mittkämpfern gewinnen, dann werden Der Vortrag wurde mit lebhaftem BeiBehörden sind, auf 7500 bis 10 000 M. zu bemessen, die Kommission beschloß im Gegensatz hierzu, diesen Beamten ebenso wie den Hierauf befaßte sich die Versammlung mit der Erledigung übrigen Oberregierungsräten, nur 4200 bis 7200 7. 34 von Vereinsangelegenheiten. Gegen 20 Mitglieder, welche fich geben. Einzig und allein die ständigen Vertreter der nicht an der Landtagswahl beteiligt hatten, waren AusschlußStegierungspräsidenten und des Berliner Polizeipräsidenten zu ihrem Gehalt eine pensionsfähige Zulage von anträge eingegangen. Eine Kommission ist eingefeht worden, um 900 m. erhalten. Dieser Beschluß bedeutet gegenüber der Re- diese Angelegenheit zu untersuchen. Sie beantragt in Uebereingierungsvorlage eine Ersparnis von 32 000 m. In der Debatte er- timmung mit dem Vorstand, 18 dieser Mitglieder, welche der Vorflärte der Unterstaatssekretär im Ministerium des Innern auf An- ladung der Kommission zur Verhandlung gar nicht folge geleistet frage, daß die Zeitungsnachricht, wonach bei den Regierungen Bize frage, daß die Zeitungsnachricht, wonach bei den Regierungen Vize- hatten, aus der Mitgliederliste des Vereins zu streichen, zwei präsidenten eingesetzt werden sollen, falsch sei; die Regierung denke gungsgründe für ihre Nichtbeteiligung an der Wahl anführten und präsidenten eingesetzt werden sollen, falsch sei; die Regierung denke anderen Mitgliedern aber, welche vor der Kommission Entschuldinicht daran. Ueber die von ihr geplante Reform der inneren Ber- gungsgründe ihr Verhalten bedauerten, eine Rüge zu erteilen. Die Verwaltung werde der Minister bei der Etatsberatung Mitteilung fammlung beschloß demgemäß. Die Namen der Ausgeschlossenen Eine lebhafte Debatte riefen verschiedene Anträge auf Gewährung sollen im Mitteilungsblatt" bekanntgegeben werden. bon Stellenzulagen an Beamte in leitenden Stellen, wie Leiter höherer Lehranstalten, Oberlandesgerichtsräte, Landgerichtsdirektoren, Erste Staatsanwälte u. dergl. hervor. Troz des entschiedenen Widerspruchs der Regierung, die diese Anträge rundweg für unan nehmbar erklärte, beschloß die Kommission, den Leitern der Proghinnaffen, Realgymnasien und Realschulen 400 M., den Leitern von Gymnasien und ähnlichen Vollanstalten( außer Berlin) fomie einer Reihe anderer Beamten mit ähnlichen Funktionen 600 M. pensionsfähige Stellenzulagen zu gewähren. Der Beschluß wird in der zweiten Lesung zweifellos wieder aufgehoben, da einmal die Konfervativen, die die Sachlage nicht für geklärt hielten, sich an der Abstimmung nicht beteiligten, und zweitens die Antragsteller selbst angesichts des Widerspruchs der Regierung, die diese Beamten nicht : beffer gestellt wissen will als die Verwaltungsbeamten, bereits Burchbliden ließen, dirß sie sich bis zur giveiten Befung eines anderen Definnen würden. machen. Donnerstag: Fortsetzung. Die Lehrerbesoldungs- Kommission des Abgeordnetenhauses fette am Dienstag ihre Beratungen fort. In der letzten Sigung( am 19.) war die Diskussion über den§ 2 geschlossen worden, und die Abstimmung follte gleich in der nächsten Sigung vorgenommen werden. Dazu fam, es aber nicht, denn auf Antrag der beiden konservativen Parteien wurde die Diskussion aufs neue eröffnet. Schon im Seniorenfonvent hatte am Sonnabend ein Vertreter der Freifonfervativen auf den Vorwurf unseres Vertreters, daß die Kommiffion zu langsam arbeite, erwidert, daß auch außerhalb der Kommission lebhaft gearbeitet werde, um zu einem Resultat zu kommen. Das Resultat lag nun in einem gemeinsamen Antrag der National liberalen und Freikonservativen und einem neuen Antrag der Konservativen vor.. Diese Anträge, welche die Pensions fähigkeit der Ortszulagen neu regeln wollten, wurden aber ichließlich abgelehnt, nachher aber ebenso die Regierungsvorlage, fodaß also ein großes Loch entstand, das in zweiter Lesung wieder gefüllt werden muß. Die Beratung des§ 3, der die Bezüge der Hilfelehrer oder einstweilig angestellten Lehrer ordnet, richtet sich in erster Linie auf eine Erhöhung auf 1200 M. für Lehrer und 900 M. für Lehrerinnen. Diese Forderung dürfte eine Majorität erhalten, da allgemein anerkannt wurde, daß man hier eine Aufbesserung über die Regierungsvorlage hinaus vornehmen müsse. Des weiteren erstreckte fich die Distuision über das Mißverhältnis, daß in den großen Städten nur wenig junge Lehrer angestellt werden. Ein nationalliberaler Antrag will die großen Städte durch bestimmte Vorschriften a wingen, eine gewisse Anzahl junger Lehrer anzustellen. Von den Regierungsbertretern wurde das Mißverhältnis auf den Lehrermangel zurüd geführt, der in fünf bis sechs Jahren hoffentlich beseitigt sein werde. Zu einer Entscheidung fam es noch nicht. Schließlich wurde gegen die fieben tonservativen Stimmen ein Antrag Cassel- Hoff angenommen, der dem§ 3 folgende Fassung gibt: Besoldung der jüngeren, der einstweilig angestellten und der auftragsweise bollbeschäftigten Lehrer und Lehrerinnen Die Besoldung der einstweilig angestellten, der auftragsweise vollbeschäftigten sowie der Lehrer, welche noch nicht vier Jahre im öffentlichen Schuldienst gestanden haben, beträgt 1200 m. jährlich. Die Besoldung der einstweilig angestellten und auftragsweise bollbeschäftigten Lehrerinnen beträgt 1000 m. Die Beratung des§ 4, der die Bezüge aus Kantor- und Kirchen bienst regelt, wurde nicht zu Ende geführt und die Sigung auf Mituvoch vertagt. Soziales. Zum Kölner Kassenstreif. $ Buch der Firma Bogs u. Voigt, die mehrfach große Heiterkeit hervorrufen. Nach diesem Musterbuche glaubt man es mit einer der bestrenommiertesten Firmen der Branche zu tun zu haben, während die Firma Bogs u. Voigt nach ihren Betriebseinrichtungen und der ganzen Art ihrer Produktionsweise gar nicht in der Lage ist, so hervorragende Kunstleistungen auf dem Gebiete des Pianofortebaues, wie angegeben wird, hercorbringen zu fönnen. Redner weist das an vielen Beispielen aus den Bes triebsverhältnissen nach. Nochmals große Heiterfeit erweckt die Mitteilung einer Aeußerung des Unternehmers Bogs, die Firma verdanke ihre Erfolge nicht den Schleuderpreisen, wie fälschlich behauptet werde, sondern der persönlichen Intelligenz der Inhaber. Redner bespricht dann eingehend die Betriebsverhältnisse. Die Lohn- und Arbeitsverhältnisse seien im allgemeinen außerordent lich schlechte. Die Arbeit sei bis ins fleinste spezialisiert, wodurch die Firma es möglich machen wolle, möglichst viel in der Branche nicht eingearbeitete Leute zu beschäftigen. Die Affordpreise seien bielfach so niedrig, daß es für die betreffenden Arbeiter nahezu unmöglich sei, die Arbeit korrekt und gewissenhaft auszuführen. Bei der großen Anzahl der einzelnen Arbeiten und Akkorde und bei dem großen Wechsel der Arbeiter fehlen diesen jede Uebersicht über den bestehenden Akkordtarif. Diefer Umstand wird von den Unternehmern dazu benutzt, die Affordpreise nach Willkür zu res duzieren. Dazu komme, daß die Behandlung der Arbeiter feitens der Werkführer und besonders seitens des Mitinhabers Bogs einen menschenunwürdige ist. Dieser Herr, der Referbeleutnant sein soll, entblödet sich nicht, gegen die Arbeiter oft die ordinärsten Schimpfwörter anzuwenden. Redner führte verschiedene Stil blüten dieses Unternehmers an. Die traurigen Zustände in der Spezialbranchen dort veranlagt, die Arbeit einzustellen, um endlich Fabrik von Bogs u. Voigt haben nun die Arbeiter mehrerer einmal Remedur zu schaffen. In der gesamten Arbeiterschaft der Berliner Musikinstrumentenindustrie wird es mit Freuden begrüßt, daß sich die Arbeiter der Firma Bogs u. Boigt endlich zu einem solchen Schritt aufgerafft haben. Bei Verhandlungen mit ben verschiedensten Pianofabrikanten werde stets auf die Firma Bogs u. Voigt hingewiesen, die ihre Produkte erheblich billiger auf den Markt bringt und dadurch empfindliche Konkurrenz allen anderen Fabrikanten macht, welche noch halbwegs anständige Löhne zahlen. Bei jeder Gelegenheit werbe in Fabrikantenkreisen über die Schmutzkonkurrenz geflagt. Doch werde zur Unterdrüdung derselben von jener Seite gar nichts getan. So werde auch jezt der Kampf gegen die Firma Bogs u. Voigt von der Arbeiterschaft allein geführt werden. Redner ersuchte zum Schluß, die ftreifenden Kollegen von Bogs u. Voigt in jeder Weise zu unterstüßen, und besonders darauf zu achten, daß nicht in anderen Betrieben Arbeiten für Bogs u. Boigt hergestellt werden. Vortrage folgte eine lebhafte Diskussion, in der durch Anführung von Einzelheiten und einzelnen Fällen die Zustände bei der Firma und das Verhalten des Unternehmers Bogs illustriert werden. Es gelangte dann eine Resolution zur Annahme, in welcher die ihre Sympathie bekunden und versprechen, alles dazu beizutragen, Versammelten den streitenden Arbeitern von Bogs u. Boigt daß dieselben in ihrem berechtigten Kampfe gegen diese Firma mit einem Erfolge abschließen. Dent -Der Holzarbeiterverband hielt am Donnerstag eine General Der absolutistische und der finanzielle Zusammenbruch. bersammlung für die Zahlstelle Berlin ab. Die vom Kassierer Miete erstattete Abrechnung für das dritte Quartal weist für So lautete das Thema eines Vortrages, den Genoffe Frib die Hauptkasse eine Einnahme auf von 142 123,30 M., eine AusKunert am Dienstag in einer Mitgliederversammlung des gabe von 140 243,39 Mt., bleibt ein Bestand von 1879,91 Mt. Wahlvereins des 6. Berliner Reichstagswahlkreises hielt, die den Die Abrechnung der Zotalfasse schließt mit einer Einnahme von großen Saal der Bockbrauerei in der Chausseestraße füllte. Der 190 330,08 ME., einer Ausgabe von 123 724,44 Mr., bleibt ein Redner zeigte in einer interessanten historischen Stizze, in welch Bestand von 66 605,64 Mt. Für Unterstüßungszwede sind aus unglücklicher Weise die Auslandspolitik Deutschlands sich entwickelte der Haupt- und der Lokaltasse zusammen ausgegeben: an Arbeitsund wie damit auch der Abfolutismus immer mehr zur Geltung lose 85 729 Mr., an Arante 56 912 Mt., an Streifende 10 678 M., fam. Er bezeichnete es als einen der schwersten Fehler, daß nach an Gemaßregelte 6323 Mt., an Maiausgesperrte 8498 Mt., in dem Kriege von 70/71 Elsaß- Lothringen annektiert wurde und legte Sterbefällen 2500 Mt., bei Umzügen 665 m., in Notfällen 395 dar, wie und warum nach und nach die wichtigsten Großmächte sich Mart, für Rechtsschutz 2012 Mr. Aus dem Geschäftsbericht, den gegen Deutschland zusammenschlossen, wie die jüngsten Vorgänge, der Vorfizende Glode erstattet, ist folgendes hervorzuheben: Im die bekannten Interviewreden, unter anderem dazu führten, daß dritten Quartal wurden abgehalten drei General-, brei Gesamtnun das englische Oberhaus einem Antrag auf Einführung der vertrauensmänner, 109 Vertrauensmänner und 70 Mitgliederallgemeinen Wehrpflicht und der Schaffung eines Millionenheeres versammlungen, 12 Sizungen der Verwaltung, vei fombinierte auftimmte, wie sie im übrigen den Zusammenbruch des Absolutis. Sigungen der Ortsverwaltung mit der Kontrollkommission. Die mus deutlich zutage treten ließen und allen urteilsfähigen Leuten hinsichtlich der Regelung der Arbeitsvermittelung angenommene flarmachten, daß es so nicht weitergehen kann, daß verfassungs Resolution ist in den Unternehmerorganen auf Widerspruch gegemäß festgelegt werden muß, daß nicht ein einzelner, sondern das stoßen. Ein Beweis, daß der Beschluß das Richtige im Sinne der Bolt über die Auslandspolitik zu entscheiden hat. Hieran an- Arbeiter getroffen hat. Das berfloffene Quartal stand noch unter fnüpfend, führte der Rebner aus, wie nicht nur die Auslands- der Herrschaft der Krise. Doch darf das kein Grund sein, die politit, sondern auch die Geldwirtschaft des Reiches zum Zusammen- Kollegen mutlos zu machen. Trotz der ungünstigen Geschäftslage bruch geführt hat. Gründlich schilderte er das System der indirekten verlangen einzelne Meister, die etwas mehr Arbeit haben, daß Steuern mit ihrer ungeheuren Belastung des arbeitenden Volkes, Ueberstunden gemacht werden und oft sind die Kollegen nicht ener und fritisierte scharf die neuen Steuervorschläge der Regierung, gisch genug, um ein solches Verlangen zurüdzuweisen. Den Be die abermalige Erhöhung der Tabatsteuer, der Braufteuer, das treffenden muß ans Herz gelegt werden, daß sie teine lieberstunden Branntweinmonopol, über das ja eine Kommission, in der die machen, sondern strikte an der regelmäßigen Arbeitszeit festhalten. Schnapsbrenner und ihr Anhang unbedingt die Mehrheit haben leber Differenzen und Streits berichtete Maa B: Die Schlich werden, beraten soll, dann die Gas- und Elektrizitätssteuer sowie tungsfommission wurde sechzigmal angerufen. Verhandlungen der die Inseraten- und Plakatsteuer. Wahrscheinlich, meinte der beiden Obmänner fanden in 78 Werkstätten 84mal statt, mit Sach Redner, macht es die Regierung mit ihren Forderungen wie ein verständigen zehnmal in acht Werkstätten. Wegen Differenzen bei schlechter Geschäftsmann, der sich etwas abhandeln läßt. Wenn Nichtvertragsfirmen fanden 45 Verhandlungen in 39 Werkstätten dann schließlich einige Millionen weniger bewilligt werden, können statt. Streite wurden in 13 Betrieben mit 271 Kollegen geführt. die Freisinnigen vor ihre Wähler hintreten und tun, als ob sie Acht Streits mit 199 Beteiligten hatten vollen oder teilweisen Großes erreicht hätten. Die Konservativen gehen ja von vorn Erfolg, fünf Streits mit 72 Beteiligten hatten feinen Erfolg. In herein von der Auffassung aus, daß das Steuerzahlen vor allem allen 13 Fällen waren Berschlechterungen der Lohn- und Arbeitsfür den Plebs da ist; die Erbschaftssteuer würde den zarten bedingungen die Ursache des Streiks. Die Kontrollfommission Familiensinn der Junter vernichten, darum wird fie fallen. Der gählt 280 Mitglieder, sie hielt 201 gefchäftliche und 1829 Werkab. Zu diesen ungerechten Weise, wie die Einnahmen des Reiches aufgebracht stattfizungen Sizungen werden, entspricht ihre voltsfeindliche, reaktionäre und kultur- Werkstätten eingeladen, 1711 leisteten der Einladung Folge, widrige Verwendung. Der Redner wies zahlenmäßig nach, welche Güth erstattete Bericht vom paritätischen Arbeitsnachweis. gewaltigen Summen bon unnüßen, gemeinschädlichen Ausgaben Eingeschrieben waren 7718, davon gehörten 90 Broz. dem Holzfür Marine, Heer und Kolonialpolitit gespart werden könnten, arbeiterverbande an. Adressen gingen 3807 ein, befeht wurden wie damit schon allein weitere Anleihen vermieden und die unge- 3064. Die besetzten Stellen verteilen sich auf die einzelnen Branheure Schuldenlast des Reiches leicht gededt werden könnte. Bon chen folgendermaßen: Bautischler 285, Möbeltischler 856, Tischler den bürgerlichen Parteien ist nicht zu erwarten, daß sie der Schand- anderer Branchen 545, Ginseßer 44, Stellmacher 122, Stodarbeiter und Bankrottwirtschaft ein Ende machen. Was sie untereinander 115, Drechsler 70, Modelltischler 99, Polierer 631, Maschinenund mit der Regierung verbindet, ist die kapitalistische Idee; fie arbeiter 297. Am 7. Juli betrug die Zahl der Arbeitslosen 2914, wollen für sich immer das Monopol auf die Arbeitsmittel und sie ist bis zum 15. September auf 1498 zurüdgegangen, was darauf damit den Mehrwert der Arbeit sichern. Die Arbeiterklasse muß zurückzuführen ist, daß die Möbelbranche regelmäßig im dritten dieses wirtschaftliche Joch brechen, damit die Produktionsmittel Quartal jedes Jahres besser beschäftigt ist wie fonft. Seitdem hat und der volle Ertrag ihrer Arbeit dem ganzen Wolfe zugute tommt. sich die Zahl der Arbeitslosen wieder vermehrt, ste war in der Dann erst wird eine Kulturmenschheit tommen. So fämpfen wir vorigen Woche bereits auf 2373 gestiegen. Im Laufe des dritten nicht allein um des Leibes Notdurft, sondern um die höchsten Güter Quartals hat der paritätische Arbeitsnachweis 288 bon aus. des Lebens. Tun Sie, was Sie nur tun können, damit der große wärte, das heißt außerhalb Groß- Berlins, gemeldete Tag der Befreiung bald tommt. Mit diesen Worten schloß der Stellen besest. Diese Tatsache wurde sowohl im Bericht als Redner seinen inhaltreichen Vortrag, der lebhaften Beifall fand. auch in der Diskussion hervorgehoben als ein Beweis dafür, daß Ge sprachen noch im Sinne des Referenten die Genossen Nikolai es den Tatsachen nicht entspricht, wenn Oberund Fretthaler, der Vorsitzende, der zum Schluß auch auf meister Rahardt fürzlich in einer Bersammlung des Vereins die bevorstehenden Gewerbegerichtsivahlen aufmerksam machte und für soziale Reform behauptete, es wolle tein arbeitszu regfter Beteiligung und Mitarbeit ermahnte. loser Berliner Tischler Arbeit nach außerhalb annehmen. wurden 2408 Späthe berichtete über die Tätigkeit des Verbandsarbeits nachweises. Auf diesem waren 952 Arbeitslose eingeschrieben, 399 Adressen gingen ein, davon wurden 288 besezt und zwar in folgen. den Branchen: Klavierarbeiter 46, Bürstenmacher 12, Jaloufiearbeiter 11, Perlmutterarbeiter 4, Stammacher 9, Sorbmacher 18, Rahmenmacher 17, Barkettleger 57, Stiftenmacher 50, Vergolder 82. Aus der Bibliothet wurden 4173 Bände entliehen. Zum Schriftführer wurde Wenzel gewählt. Lefe: und Diskutierklub Wilhelm Liebknecht". Heute abend Die Musikinstrumentenarbeiter hielten im großen Saale des Gewerkschaftshauses eine gutbesuchte öffentliche Versammlung ab, in der Stadtverordneter Genosse Ritter einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über die Gewerbegerichtswahlen hielt. Dann Zm: Januar 1904, als die organisierten Kaffenärzte zu Köln referierte der Branchenleiter F. Leopold über die Zustände in der fireitten, übernahm bekanntlich die Aufsichtsbehörde( Ober- Bürger- Pianofabrik von Bogs u. Boigt. Er wies eingangs feiner meister) unter Berufung auf§ 45 Abs. 5 des Strantenversicherungs- Ausführungen darauf hin, daß in neuerer Zeit von einzelnen gesetzes die Obliegenheiten der Vorstände der betroffenen Stassen Pianofabrikanten in martischreierischer Weise für ihre Erzeugnisse insoweit, als es sich um die ärztliche Fürsorge für die Versicherten Reklame gemacht wird, wie es sonst in der Musikinstrumentenhandelte. Man folgte einer Anweisung des Regierungspräsidenten. industrie nicht üblich ist. Man schreckt nicht davor zurüd, das 9 Uhr bei Eichhorn, Danziger Str. 93. Gäste willkommen. Angeblich sollten die von den Kassen neugewonnenen ärztlichen Bublikum über die Güte der Instrumente, über den Umfang des Ersatzkräfte schon ihrer Zahl nach nicht genügen. Die Angelegen Betriebes und dergleichen in gröblicher Weise zu täuschen. Durch heit wurde benußt, den Kassen einen fünfjährigen Vertrag mit den derartige Firmen, die sich durch eine ans Schwindelhafte grenzende Eingegangene Druckfchriften. Streifenden aufzuzwingen, der die freie Arztwahl berücksichtigte. Reflame bemerkbar machen und auf der anderen Seite alles Gemeindefinanzen. 1. Bd. 7 M. Gemeindebetriebe. 1. Ba Die von sechs beteiligten Kassen angestrengte Klage beschäftigte andere, als solide und gute Fabritate auf den Markt bringen, 10 M. Der werde der gute Ruf der deutschen Pianoforteindustrie, dem dieselbe 7. Bd. 12 M. Berlag: Dunder u. Humblot in Leipzig. Verfassung und Verwaltungsorganisation der Städte. am Montag zum zweitenmal das Oberverwaltungsgericht. Bezirksausschuß hatte die Klagen erst abgewiesen, im zweiten Rechts- ihre dominierende Stellung auf dem Weltmarkte verdanke, Der Kampf. Heft 2. Sozialdemokratische Monatsschrift Desterreichs. gange aber bezüglich, der klagenden Kassen nach einer bis ins geradezu in Frage gestellt. Im weiteren Verlauf seiner Aus- Pro Jahr 6 Stronen. Einzelheit 50 Heller. Verlag: Wien VI, Maria einzelne gehenden Beweiserhebung die Berfügung des Oberbürger- führungen verliest Redner verschiedene Stellen aus einem Muster- bilfer Str. 89. Boltsbücher Heft 21. Die Stubhaut. Bon C. J. Groth. Geh. 15 Bf., geb. 40 Pf. Heft 22. Die Frühglode. Von A. Schmitthenner. Geb. 20 Bf., geb. 50 Pf. Berlag der Deutschen Dichter- Gedächtnisstiftung in HamburgGroßborstel. Wie und warum belehren wir unsere Kinder über die Alkoholfrage? Bon W. Miethke. 20 Pi. Verlag: Ausstellung über den Alkoholismus, Bremen, Ostertorstr. 28/29. Christus Monist. Von E. Diefing. Verlag: R. Hesse u. Co., Magdeburg. Kalender des Deutschen Flotten- Vereins für 1909. Deutscher Flotten- Verein, Berlin W. 9, Linkſtr. 20. Die Bodenreform. Bon J. Matern. 1 M. Die Vernunft: widrigkeit und Gemeingefährlichkeit des bestehenden Geld und Währungswesens. Bon J. Matern. 50 Pf. Verlag G. Simons, Berlin SW. 61. Ein Kapitel aus dem Existenzkampfe der Arbeiterorganisationen im Baugewerbe. Bericht der Einigungsverhandlungen vor dem Gewerbegericht in München. Für Mitglieder 1 M., Nichtmitglieder 1,30 M. Berlag C. Mädelmann in München. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung. Theater. Donnerstag, 26. November. Anfang 7%, Uhr. Urania. Wissenschaftliches Theater. Taubenstraße 48/49. Abends 9 Uhr: Die fyftematische Bearbeitung der Veröffentlichungen von Allien. gefellſchaften. Von Heinrich Lomniz. Verlag von B. G. Teubner, Leipzig. Geheftet 3 M. Gespräche mit Goethe in den letten fahren feines Lebens. Von 3. P. Edermann. Verlag F. A. Brodhaus in Leipzig. Der Schütting. Ein heimatliches Kalenderbuch 1909. 60 Pf. Berlag A. Sponholz in Hannover. Platen, die neue Heilmethode. Lieferung 16-20. Erscheint in 60 Lieferungen a 40 Pf. Berlag Bong u. Co., Berlin W. 57. Vom Markte des Lebens. Bon W. Eggers. 208 Seiten. Verlag für nationale Literatur, Berlin. " Der Lichtfreund". Jllustrierte Wochenschrift für naturgemäße Körperfultur. Heft 4. Verlag W. 57. III. Bd. Geh. 3 M., geb. 4 M. Benont. Roman von Knut Hamfun. Geh. 4 M., geb. 5 M. Berlag A. Langen in München. " Nord und Süd". Novemberheft. Organ der neuen Kunstvereinigung. Verlag D. Schottländer, Berlin W. 35. Ernst Haeckel. Die Welträtsel. Geb. 1 M. Berlag A. Kröner in Leipzig. Johann Jakob Schäufeles philosophische Kududseier. Herausgegeben v. W. Schussen. Geh. 2,50 M., geb. 3,50.- Napunzel. Bon 2. Finch. Geb. 2,50 M., geb. 3,50 M. Stuttgart, Deutsche Berlagsanstalt. Das Wesen und der Hauptinhalt der theoretischen National ölonomie. Von Dr. J. Schumpeter. 15 M. Verlag Dunder u. Humblot in Leipzig. Zur Homosexualität der Jesuiten. Bon K. H. Ritter v. Lang. 1 M. Illustrierte Volks. und Hansmärchen. Bon P. Chr. Asbjörnson. Verlag Dr. Boden, Eilenburg- Leipzig. Herausgegeben von Björn Bjö nson. 3 Sammlungen. Einzelsammlung W. Bode. Von Zeina nach Dafiren. 4 Erzählungen. Preis geh. 2,50 M., 2,25 M, geb. 3,50 M. Alle 3 Sammlungen geb. 10 M. Tagebuch geb. 3,50 M.- Alt- Weimar. Schauspiel in 5 Aften von Wilh. Arminius. einer anständigen Frau. Bon Hedwig Hart. Geheftet 2 M., geb. 3 M. 2. Arminius.„ Der Hegereiter von Rothenburg" und andere No Wunderbare Reise des fleinen Nils Solgersson mit den Wildgänsen. I bellen. Brosch. 4 M., geb. 5 M. A. Dunders Verlag, Berlin W. 7. Schiller- Theater. O.( Wallner- Theater.) Donnerstag, abends8Uhr: Das Opferlamm. Schiller Theater Charlottenburg. Donnerstag, abends8u6r: Die Zwillingsschwester. Jerusalem. Schwant in 8 Aufzügen von Oskar Luftspiel in 4 Aufz. von Ludwig Fulda. Hörsaal 8 Uhr Prof. Dr. B. Donath: Die Wärmewirkungen des elektrischen Stromes. Königliches Opernhaus. Trifan Residenz- Theater. und Isolde.( Anfang 7 Uhr.) Königl. Schauspielhaus. Rabensteinerin. Die Der Kaufmann von Rammerspiele. Clavigo. Neues Schauspielhaus. Deutiches. Benedig. Fauft. I. Zeil. Anfang 8 Uhr. Ge Neues tgl. Operntheater. schloffen. Berliner. Herodes und Marianne. Neues. Wahrheit. Leffing. Michael Stramer. Kleines. Moral. Direktion: Richard Alexander. Abends 8 Uhr: ,, Kümmere Dich um Amelie." Schwant in drei Akten( vier Bildern) bon Georges Feydeau. Sonntag, 29. Nov., nachm. 3 Uhr: Haben Sie nichts zu verzollen? Luisen- Theater. Abends 8 Uhr: Komische Oper. Hoffmanns Er. Eine tolle Nacht. zählungen. Refidenz. Kümmere dich um Amelie. Sebbel. Der Liebhaber. Schiller 0. sauner Theater.) Das Dpferlamm. Schiller Charlottenburg. Zwillingsschwefter. Die Friedrich Wilhelmstädt. Schau: A spielhaus. Irmingard. Weften. Der fidele Bauer. Thalia. Künstlerblut. Luifen. Eine tolle Nacht. Bernhard Mose. Das bemtooste Haupt. Anfang 8 Uhr. Wilhelm- Theater. Die Schöpfung. Luftipielhaus. Madame Flirt. Trianon. Die Liebe wacht. Nenes Operetten. Die Dollar prinzessin. Berliner Operetten- Theater SW. Baza. Anfang 8 Uhr. Gaftipiel- Theater. Baza. Anfang 8%, Uhr. Bürgert. Schauspielhaus. Aus. gewiefen. Gebrüder Herenfeld. Die beiden Bindelbands. Borher: Intern. Künstler- Teil Barodie. Die Zauberflöte. 2X3= 7. Berlin steht Kopp. Anf. 8%, Uhr. Apollo. Freitag Premiere: Villa Benkendorf. Sonnabend 4 Uhr Kindervorst.: Die Königskinder. Abends: Die Ehre. Sonntag nachmittags 3 Uhr: Aus. gewiefen. Abends: Die Ehre. Montag: Stolz der Stadt. DERNHARD ROSE THEATED Gr. Frankfurter Str. 182. Abends 8 Uhr: Das bemoofte Haupt Schauspiel in 4 Aften von Benedig. Wochentagspreise. Abonnements und Borzugskarten haben keine Gültigkeit. Rixdorfer Theater Bergstraße 147. Freitag, den 27. November 1908: 3. Gastspiel des Neuen Berliner Operetten- Ensembles: Die Dollarprinzessin. Operette in 3 Affen von Leo Fall. Anfang 8 Uhr. Walther und Leo Stein. Freitag, abends 8 br: Der schwarze Kavalier. Sonnabend. abends 8ubr: Der schwarze Kavalier. Freitag, abends 8 Uhr: Der Familientag. Sonnabend, nagm. 3 Uhr: Die Jungfrau v. Orleans. Sonnabend, abends 8 Uhr: Die Zwillingsschwester. Freie Volksbühne Die Mitglieder der Abend- Abteilungen erhalten in den Zahlstellen Eintrittskarten, die zur Teilnahme an den Nachmittags- Vorstellungen im Thalia- Theater berechtigen. Einige Neumeldungen zu den NachmittagsAbteilungen werden noch in den Zahlstellen angenommen. Aufführungen: Nachmittags: Abends: Neues Schauspielhaus: Julius Cäsar. Weh' dem, der lügt. 242/3 Der Vorstand. In Vertr.: G. Winkler. Zirkus Schumann. Heute Donnerstag, den 26. November 1908, abends präz. 7, Uhr: Elite- Abend. Gala- Programm und um 9%, Uhr: Golo, der Seeräuber und Mädchenhändler. 5 wunderbare Akte mit feenhaften Effekten und die Pompöse Schluß- Apotheose, an Bühnen- und Manegeneffekten alles bisher Gebotene FIF bei weitem Sonntag, 29. November: Wallen übertreffend, daher eine direkte Sehenswürdigkeit. Eine luftige Spreewald- fteins Tod. Anfang 7%, Uhr. fahrt. Spezialitäten. Metropol. Donnerwetter los. tabel Wintergarten. Spezialitäten. Bañage. Spezialitäten. Kafino. Die Dianabäder. 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Donnerstag, 26. Nov., Ant. 8 Uhr: Bum erstenmal: Irmingard. Drama in 4 Aften v. Herbert v. Berger. Freitag: Srmingard. Berliner Theater. Abends 8 Uhr: Herodes und Mariamne. Morgen: Ler Veilchenfresser. Neues Operetten- Theater. Schiffbauerdamm 25, a. d. Luifenftr. Abends 8 Uhr: Die Dollarprinzessin. Operette in 3 Affen von Leo Fall. Hebbel- Theater Königgräßer Str. 57/58. Anf. 8 Uhr. für Erwachsene Kinder 8.- 2.3.- 2.Parkett- Fauteuil 2.50 1.50 Loge. Seiten- Terrasse Fauteuil Reserviert. Platz. Entree 9 2.50 1.50 • 2.1.1.-.50 .75-40 WINTOARTEN November DAngelo's lebende Bilder Die Kraton's. Relenpantomim QUISE BLOT. Attraktionen, WOODWARDS SEELOWEN SEEHUNDE PARISER SANGERIN RODE LA TITCOMB SANGERIN ZU PFERDE Strandschönheib IOLA SELBINL amerikan DIE SLEEDES das mysteriose Haus GOLEMANN'S DRESSIRTL HUNDE AND JAPANER TRUPPE BROS MARTIN Xylophonisten Der Biograph. Der Liebhaber. W. Noacks Theater Gastspiel- Theater Köpenicker Straße 68. 8%, Uhr: Gastspiel Hedwig Lange. Zaza. 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Zirkus Busch. Donnerstag, den 26. November, abends präz. 71, Uhr: Gala- Vorstellung. 1. 9 Uhr ca: Zizi Bamboula! Das größte Naturwunder aus Paris. Kapitän Webbs 9 breffierte Seelöwen! Die effems. Ferner Mathilde Renz, Schulreiterin. Herr Ernst Schumann mit d. neuesten Dreſsuren. Gerard und Fontana, Reittünstler. Um 9% ca.: Barbarossa!! Große Drigin. Ausst.- Pantomime des Zirkus Busch in 6 Bildern. Walhalla Variete- Theater Weinbergsweg 19/20, Rosenth. Tor. Anfang 8 Uhr: Das neue November- Programm. Perzina m.seinen 110Tieren Im Zunnel Regimentstapellen 2c. Theaterbesucher hab. freien Eintritt. alast- Theater Burgstraße 24, 2 Minuten vom Bahnhof Börse. Täglich 8 Uhr: Der Riesen- NovemberSpielplan. Allen Genossen, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Bater, Schwiegervater und Großvater, der Tischler Wilhelm Langfeldt nach schweren Leiden fanft entschlafen ist. 29065 Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 28. November, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofes in Brig aus statt. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Kinder. Sozialdemokrat. Wahlverein für den 4. Berliner Reichstagswahlkreis. Köpenider Viertel. Bezirk Nr. 201. Teil II. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser langjähriges Mitglied, der Tischler Wilhelm Langfeldt gestorben ist. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 28. November, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirch hofes in Brig aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 222/17 Der Vorstand. Deutscher 11. a.: Istvan Béliks Sprung aus b. Holzarbeiter- Verband VI. Etage! Vendaros Wunderaffen! Rambler Comp., Jongleure! SchmidtHawkins! Die Frau mit den drei Männern! und 12 Attraktionen I. Ranges. Familienfarten, wochentags halbe Breise, überall gratis. Gebrüder HerrnfeldVorverk. Anfang Theater. 11-2 Uhr. 8 Uhr. 57 Kommandantenstr. 57. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Tischler Wilhelm Langfeldt am 24. November gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonnabend, den 28. November, am nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Stirchhofes in Nigdorf, Hermannstraße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 94/4 Die Ortsverwaltung. Todes- Anzeige. Am 22. November verstarb mein lieber Mann, der Tischler Herrafelds größter Erfolg Karl Furchner Die beiden Bindelbands. Vorher: Künstler- Teil. Eine lustige Spreewaldfahrt Folies Caprice. Burleste. Mufit v. Paul Lincke. Abends 9,80 Uhr: Die bedeutenden Attraktionen und Siegwart Gentes als fromme Helene. Ab 1. Dezember: Mizi Gizi. Bürgerliches Schauspielhaus Raftanien- Allee 7-9. Ausgewiesen. Sostales Drama aus der Zeit bes Sozialistengesetzes. 12 Jahre wegen Gefähr bung der öffentlichen Ordnung polizeilich verboten gewesen! Anfang 8, Uhr. Zur geft. Beachtung! Nur die Abonnenten diefes Blattes zahlen ausnahmsweife heute Donnerstag, 26. Nov., bei Borlegung dieser Annonce halbe Kassenpreise! Stadt- Theater Moabit. Alt- Moabit 48. Größter und vornehmster Theater faal Moabits. Donnerstag, den 26. November: Der Pfarrer von Kirchfeld. Casino- Theater nf. b. Bort. 7, Raffenöffnung 6 Uhr. Lothringer Str. 37.8 Uhr: Täglich 8 Uhr. Das glänzende bunte Programm. 91, Uhr: Großer Lacherfolg! Ronzert 6 Uhr. Nach der Vorstellung: Ball. Montag, 30. November: Soiree der Lustigen Sänger. „ Die Dianabäder" Reichshallen- Theater Sonntag 4 Uhr: Die fidele Rifte. Wilhelm- Kasino Brückenstr. 2, a. d.Jannowitzbrücke Anfang 8, Uhr. Familien- Biercabaret das neue November- Progr. Stettiner Sänger Zum Schluß nen: Der Kompagnie- Ball. Militärische Humoreste bon Meysel. Unf. wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Abends 8 Uhr: Die lästige Witwe. Bunter Soloteil. Die Brautschau. utherstr. 22/24 Berline Eis- Palas Ständige Eisbahn. Bis nachts 12 Uhr geöffnet. Auf im 34. Lebensjahre. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 26. November, nachmittags 8%, Uhr, bon der Leichenballe des St. SimeonsStirchhofes aus statt. Die trauernde Witwe. Daufjagung. Für die liebevolle Beteiligung bel dem Begräbnis meines lieben, unbergeßlichen Mannes, unseres guten Baters Max Benz fagen wir allen Verwandten und Bekannten, fowie den Stolleginnen und Kollegen ber..- G., Aderstraße, A. 5 unsern herzlichsten Dank. Witwe Anna Bens nebst Kindern. Straßo 6. Kottbuser Direttion Wilhelm Reimer, treten eriter Kunstläufer und Läuferinnen, u. a. nur wenige Sage: Sanssouci, Broor Meyer, der beste Kunstläufer der Welt. Königstadt- Kasino. Holzmarftftr. 72. Morgen und folgende Tage: Der Seekadett. Singspiel in 2 Bildern von D. Richter. Musik von Gust. Steffens. Borher um 8 Uhr: Die November- Spezialitäten Brauerei Friedrichshain mit Franz Sobanski. Am Königstor. Beute Donnerstag, 21. Zag d. Gr. Internationalen Ringkampf- Konkurrenz um den Großen Preis von Berlin- 6000 M. in bar. 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Reuters sämtl. Werke 2 Bände illustriert 3,- M. Schillers Werke 2 Bände illustriert 3.50 M. Zwischen Himmel Ludwig, und Erde. Eleg. geb. ftatt 12 nur 3,- M. Expedition des„ Vorwärts" Lindenstr. 69( Laden). Nichts anderes. Herrn Wilhelm Bramann, Dresden- N. Bitte senden Sie mir Cacaol", aber so bald wie möglich, ich bin ganz fertig damit, und die Kleine will nichts anderes trinten. Hormersdorf bei Dorfchemniz, den 6. Dezember 1907. Julius Groschopp. Cacaol it in, Bfb.- Bateten zu 1Bib.- Bateten zu 50 Pfennig durch allé einschläg. Handlungen zu bestehen. Pianino, Hoflieferant, um jeden Preis fofort zu verkaufen Frauzösische Str. 15, I rechts. Möbelfabrik Julius Apelt 6 Adalbert- Straße 6 Hochbahnhof Rottbuser Tor ( früher Stalizer Straße 6). Berantwortlicher Rebatteur: Hans Weber, Berlin, Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruderei u. Berlagsanstalt Baul Ginger& Co., Berlin SW Mr. 277. 25. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt, Donnerstag, 26. November 1908. Die im Solde Bodenpreise sehr reich geworden sind". Auch erfährt man von den noch immer nicht die ihm gebührende Beachtung. ungeheuren Besitz der Kirchengemeinde der nördlichen Vorort- des Alkoholfapitals stehenden Blätter schweigen es natürlich voll. gemeinde Rosenthal- Wilhelmsruh, deren ehemalige Pfarrwiesen ständig tot. Heute einen Wert von Millionen repräsentieten". Und zwar Man er Kleinlich. Aus dem Betriebe des Kabelwertes Siemens Zu den Gewerbegerichtswahlen. Immer näher rückt der Termin, an welchem über die zu weisen diese heiligen" Ländereien deshalb einen so hohen Wert fünftige Zuſammenſegung des Berliner Gewerbegerichts ent- auf, weil die Kirchengemeinden diese liegen gelassen und selbst u. Schudert am Nonnendamm wird uns mitgeteiit, daß die Arbeiter schieden werden soll. Weil diesmal zum ersten Male nach dem in der neuesten Zeit hohe Angebote abgewiesen haben"." Recht bis zum Eintritt der Kälte warmes Wasser zum Reinigen ihres Proportionalwahlsystem gewählt wird, gilt jede einzelne offenherzig ist der Schreiber dieser Notiz, wenn er ganz besonders schmuzigen Körpers erhielten. Seit kurzem gibt es von 15 Uhr Stimme. Je mehr Stimmen auf eine Liste abgegeben erzählt: Die firchlichen Aufsichtsbehörden find sehr bedacht ab nur noch kaltes Waffer, was aber nicht hinreicht, eine gründliche werden, desto größer ist die Zahl der Beisitzer, die aus darauf, daß das Land nicht billig verkauft wird." Reinigung des Körpers vorzunehmen, der durch Teer und andere der betreffenden Siste als gewählt proflamiert werden. fährt dann weiter noch, daß in Stegliz das Konsistorium ber der Ingenieur Brig erklärt haben, ihm sei das Waffer nicht falt fchmierige Gegenstände beschmugt wird. Auf eine Beschwerde soll Es hat deshalb auch eine lebhafte Agitation der einzelnen Airchenackers, auch als vor einigen Jahren 500 000 m. dafür ge- wollten die Arbeiter gar nicht wissen, sie wollten nur warmes Wasser, schiedentlich die Genehmigung zur Veräußerung des dortigen genug, es sei auch gefünder, sich mit faltem Wasser zu waschen. Das Sorporationen eingefeßt, die eifrig bemüht sind, auf ihre Listen boten wurden, verweigert hat". In lezter Zeit hat nun ein Kauf- wollten die Arbeiter gar nicht wissen, sie wollten nur warmes Wasser, eine möglichst hohe Stimmenzahl zu vereinigen. Es gilt des lustiger den horrenden Preis von 800 000 m. für das Land ge- fann. Der Ingenieur soll auch erklärt haben, daß sich die Tonne weil mit faltem der Teer- und Delschmus nicht beseitigt werden halb, alles daran zu setzen, um für die Liste der freien Arbeit boten, aber auch jest wurde nicht zugeschlagen. Man kann gott Dampf auf 4 M. stelle und die Lieferung warmen Waffers dadurch geber wie für die Arbeitnehmerliste von den freien Ge- felig und fromm und dabei doch pfiffig und geschäftsgewandt fein. werkschaften eine hohe Stimmenzahl aufzubringen. Begründet wird diese Stellungnahme damit: die kirchliche Auf- zu teuer wäre. fichtsbehörde halte es nicht für angebracht, den Grund und Boden 20. November eine Besichtigung des Werkes durch die SchiffsbauAn anderen Stellen ist die Firma freigiebiger. Als am gegenwärtig, wo das Grundstücksgeschäft gänzlich still liegt, au technische Gesellschaft stattfand, war von Knauferigkeit nichts zu veräußern, und empfiehlt, beffere Beiten abzuwarten, in merken. Da schadete es nichts, daß zwei Sterndampfer bereitgestellt welchen noch höhere Angebote zu erwarten feien". Die Kirche als Grundstüdsspekulant und Bodenwucherer! wurden; es verschlug, auch nichts, daß die Techniker beurlaubt heitere Ironie! Was würde der arme Zimmermannssohn von wurden, um deren Räumlichkeit als Speiseraum in Anspruch nehmen Nazareth, der nicht hatte, wo er sein Haupt hinlegen konnte, dazu zu können, daß die besuchenden Herrschaften auf Kosten des Werkes sagen? Vielleicht wählen die Pfarrer der betreffenden millionen- in splendider Weise mit Wein und faltem Frühstück bewirtet werden abzugeben und auch sonst nach jeder Richtung hin für diese predigt die Bibelstellen: Ihr sollt nicht Schäße sammeln, die der zum Reinigen zu liefern, das loftet zu viel. schweren Kirchengemeinden als Unterlage zu ihrer Weihnachts- konnten. Das war nicht zu teuer, aber den Arbeitern warmes WasserLifte zu wirken. Die Wahl ist eine geheime. Rost und die Motten fressen!" oder:" Schenke alles, was du be fizest, den Armen und folge mir nach!" abends statt. Die Wahl der Arbeitgeberbeisiger findet morgen, Freitag, den 27. November, von nachmittags 3 Uhr bis 7 Uhr Unsere Parteigenoffen, die als Arbeitgeber in die Wählerlifte eingetragen sind, werden ersucht, frühzeitig zur Wahl zu gehen und ihre Stimmen für die Lifte 2 der freien Arbeitgeber Die Wahlen für die Arbeiterbeifiger finden am kommenden Sonntag, den 29. November, bon 10 Uhr vormittags bis nachmittags 3 Uhr statt. Die Wahllokale, in denen gewählt wird, ersehen unsere Leser aus der Uebersicht, die der heutigen Nummer unseres Blattes beigelegt ist. Die Liste der freien Gewerkschaften führt den Namien: Lifte I. Partei- Angelegenheiten. Zweiter Wahlkreis. Sonntag, den 29. November, im Lolal bon Rabe, Fichtestr. 29, gemütliches Beisammensein. Um 6 Uhr: Vortrag des Arbeitersekretärs Genossen Giebel. Eintritt frei. Tanz 20 f. Um rege Beteiligung ersuchen Die Abteilungsführer. Zoffen. Am Sonnabend, den 28. November findet im Kurzner fchen Lotal das fünfte Stiftungsfest des Wahlvereins statt, bestehend aus Festrebe, Gesangsaufführungen, turnerischen Aufführungen, Theater und Ball. Es ist notwendig, für den Besuch des Festes lebhaft zu agitieren. Der Vorstand. 9 Bernau. Heute, abends 81%, Uhr Voltsversammlung im Schützen haus. Genoffe Reichstagsabgeordneter Lehmann Wiesbaden referiert über: Deutschlands innere und äußere Politit." Berliner Nachrichten. Nachtlänge zur Städteordnungs- Feftrede Dr. Reides. Anläßlich des Festaktes, den die städtischen Behörden am Sonnabend im Rathause zur Feier der hundertjährigen Städteordnung abend im Rathause zur Feier der hundertjährigen Städteordnung veranstalteten und der auch das Kaiserpaar beiwohnte, ist der Bürgermeister Dr. Reide in seiner Festrede mit einigen Worten auf den an vielen Stellen herrschenden Bureaukratismus und auf die Gängelung der städtischen Verwaltung durch Aufsichtsbehörden zu sprechen gekommen. Sein Hinweis auf die Schwierigkeiten bei der der Stadt dringend nottuenden Eingemeindung des Tempelhofer Feldes hat, wie bürgerliche Blätter zu berichten wußten, beim Kaifer und beim Kronprinzen lebhaftes Interesse erregt und den Kaiser veranlaßt, fich nach dem Stande der Sache zu erkundigen. Das veranlaßt nun den Kreis Teltow, sich gegen die Eingemeindungspläne zu wenden. Das„ Teltower Kreisblatt" schreibt: " Des Schuhmanns Majestät. O Mensch, will Dich ein Schuhmann verprügeln, so mußt Du Deine Betrübnis zügeln. Auch laufe nicht fort, Du armer Sünder, sonst hält Dich fest ein Herr im Zylinder. Es tommt ein Schußmann fie paden Dich an und schleifen Dich auf die Wache dann. D Mensch, will Dich ein Schußmann vermöbeln, so laffe Dich ruhig niederfäbeln. Er gibt Dir fünfzehn, vielleicht auch zwanzig und prügelt ganz lahm den Arm und die Hand sich. Und bist Du etwa dreiviertel tot, so ist es vorbei mit aller Not. Mensch, wenn Dich ein Schuhmann traitieret, dann wirst Du vor den Richter gitteret. Dem Schußmann tut man dort alles glauben, Schußleute sind ohne Falsch, wie Tauben. Heil ihnen allen im Siegertrang! Zwei Wochen Dir wegen Widerstands! Franz Sonntagsarbeit im Dienste der Kirche. Der Bußtag, von Kirche und Geistlichkeit der fündigen Menschheit als Feiertag ersten Ranges eingeseßt, damit sie Einkehr halte und die Vergebung aller Sünden, schweren und leichten Kalibers, erlange, ist auf dem neuen Südwestfriedhof in besonders würdiger Weise gefeiert worden. Während die Verfrommungsordnung in peinLichter Weise dafür sorgt, daß an diesem Tage keinerlei Veranstaltungen oder gar Vergnügungen stattfinden dürfen, die den Ernst und Charakter des Tages allenfalls beeinträchtigen tönnten, scheint sie in anderer Beziehung noch sehr lüdenhaft zu sein. Vielleicht stellt die Gesellschaft beim nächsten Besuch dem Großherzog von Oldenburg, der sich mit unter den Besuchern befand, einmal die schmußigen Arbeiter vor. Acht Jahre unterwegs war eine Postkarte, die am 10. März 1901 in Berlin aufgegeben und am 14. November 1908 dem Absender wieder zugestellt wurde. Die Karte trägt den Aufgabestempel 10. 3. 01. Poftamt 28 und war adressiert an Fräulein D., das in Berlin in der Scharpfopffftraße bedienstet sein sollte. Wo mag die Karte so lange gesteckt haben? Da in der langen Zeit sich auch eine Wenderung der Posttage bollzogen hat, mußte der Absender für die mit 2 Pf. frantierte Starte jest 10 Bf. Strafporto zahlen. N 9 Theaterbilletts zum Berliner Operetten- Theater wurden diefer Tage in recht reichlichem Maße in den Häufern der Arndtstraße ver teilt. Vor den Flurtüren oder in Briefkästen fanden die Wohnungs inhaber derartige Billetts, die auf verschiedene Tage lauteten, in einigen Fällen belief fich die Zahl derfelben auf 10 bis 20 Stüď. Die Billetts lauteten auf Parkett Fauteuil und trugen den Vermerk: Billettsteuer an der Kasse." Als die Inhaber dieser Billetts an die Staffe tamen, sollten sie 1 Mart 20 Pfennig nachzahlen, worauf viele Personen auf den Besuch des Theaters berzichteten. Biele Leute glaubten, hinters Licht geführt worden zu sein und erklären, fie wären nicht nach dem Theater gegangen, wenn sie die Höhe der Steuer gefannt hätten. Das Verfahren, zu dem die Direktion des Operettentheaters greift, ist nicht neu; schon andere Theater haben auf der Straße folche Billetts verteilen lassen. Gewiß fann fein Theater unentgeltlich feine Billetts abgeben; würde aber über die Höhe der Nachzahlung ein Vermert auf die Rüdseite der verteilten Billetts gedruckt, würde jedes Mißverständnis beseitigt sein. Das muß unter allen Um ftänden verlangt werden. ein Einkommen bon Wegen umfangreicher Unterschlagungen bei der Aktiengesellschaft Artur Koppel wurde gestern nachmittag der Filialvorsteher dieser Firma, Frig Kluge verhaftet. Kluge foll die Beruntreuungen feit Es haben nun am Bußtage solche Veranstaltungen auf dem Jahren systematisch betrieben haben. Die unterschlagenen Summen Südwestfriedhof in Stahnsdorf freilich nicht stattgefunden, werden vorläufig auf 300 000 Mart geschätzt, sie sollen aber bedafür wurde aber befto lebhafter an dem Bau 40 000 Mart bei der Firma hatte, soll die veruntreuten Gelder deutend dafür wurde aber defto lebhafter an dem Bau höher sein. Kluge, der der dortigen Leichenhalle gearbeitet. Da es uns aber unmöglich erscheint, daß die zuständige Kirchenſynode dazu benutzt haben, um seinen luguriösen Lebenswandel zu bestreiten. der Friedhof gehört verschiedenen Kirchengemeinden im Südwesten als die Kriminalpolizei den Defraudanten gestern nachmittag ver Berlins von diesen anbefohlenen Arbeiten am Bugtag nichts haften wollte, zog dieſer einen Revolver. Es gelang aber den gewußt haben soll, möchten wir uns die Anfrage an sie gestatten, Beamten, dem Prokuristen den Revolver zu entwinden. Die Gr mit welchem Recht von den Arbeitern diese Feiertagsarbeit ge- mittelungen nach der Art und Höhe der Unterschlagungen dauern fordert wurde und ob ihr die gefeßlichen Vorschriften von ihren bei der Firma noch fort; genaue Feststellungen werden erst in eigenen einmal abgesehen- bezüglich der Heiligung der Sonn- einigen Tagen zu erivarten sein. und Festtage bekannt sind? Den fonntäglichen Zweiuhr- Schluß für Barbiergeschäfte, der werden gebeten, diese einem Polizeirevier oder dem Polizeipräsidium, auf Grund des§ 41 der Gewerbeordnung vom Berliner Polizei- Bimmer Nr. 329, schriftlich oder mündlich zu 5662 IV 4908 mitpräsidenten durch Bekanntmachung vom 18. September 1901 vor- zuteilen. Arbeiterbildungsschule. Die Unterrichtsstunde der Rednerschule findet von heute abend ab wieder statt. Zeugen gesucht. Am Sonntag, den 22. d. M., früh 31%, Uhr, Bußtage, sondern auch am I egten Sonntag an der Reichen- Tiergarten die Leiche des Monteurs Karl Seidel gefunden. Es ist Im übrigen wird uns glaubhaft versichert, daß nicht nur am wurde auf dem Stadtbahngleis zwischen Zoologischer Garten und halle gearbeitet wurde und die Arbeitenden von der mit Bestimmtheit anzunehmen, daß er am Sonnabend, abends nach Das Tempelhofer Feld ist ein Bestandteil der Gemeinde Gendarmerie überrascht worden seien. Tempelhof, des Kreises Teltow und der Provinz Brandenburg. 10 Uhr, aus einem dort haltenden Stadtbahnzug, der nach Station Wir nehmen an, daß in diesem Falle die betreffenden Be- Tiergarten feine Einfahrt hatte, auf freier Strede ausgestiegen und Es ist nicht nur ein gefeßliches Recht, sondern sogar eine Pflicht amten eine größere Renntnis der gefeßlichen Bestimmungen beim Nebengleis von einem entgegenkommenden Fernдuge überfahren diefer Korporationen, ihren Befißstand zu verteidigen, der Abfißen und sie in geeigneter Form dem betreffenden Unternehmer worden ist. Personen, welche das Aussteigen des Seibel bemerkt trennung des Tempelhofer Feldes zu widersprechen und Eingriffe zugänglich machen. oder sonst irgend welche Wahrnehmungen zur Sache gemacht haben, in ihre Selbstverwaltungsrechte abzuwehren. Die gesunde Fortentwidelung der Gemeinde Tempelhof würde durch Abtrennung des Tempelhofer Feldes in Frage gestellt. Der Kreis bedarf der größten Schonung und Stärkung feiner Steuerkraft. Die Voraussetzungen, unter welchen nach§ 3 der Land- geschrieben ist, sollte der Barbier Huster übertreten haben. Gr Der Zentralverband der Glasarbeiter ersucht uns um Aufnahme gemeindeordnung die Abtrennung des Tempelhofer Feldes von hatte gemeinschaftlich mit seinem Sohn, der als Gehilfe betrachtet folgender Notiz:" In einem Abteil des Zuges, welcher von Lübben dem Gemeindegebiete Tempelhof gegen den Willen der Gemeinde wurde, an einem Sonntage nach 2 Uhr die Kunden zu Ende be- 11,30 Uhr abends am Görlizer Bahnhof eintrifft, wurde am Sonntag vorgenommen werden könnte, liegen nicht vor. Die Gemeinde dient, die kurz vor 2 Uhr gekommen waren. Er bestritt, strafbar eine Tasche mit folgendem Inhalt vergessen: Ein Buch über ErTempelhof hat auf dem Gebiete der Kolonisation Hervorragendes zu fein. Nach einer Instruktion des Polizeipräsidenten an die Lösung aus foz. Not, ein Militärpapier( Landsturmfchein), ein Steuergeleistet. Sie wird gegebenenfalls den Beweis erbringen, daß fie Reviervorstände solle ein Auge zugedrückt werden, wenn Barbiere zettel, 6 Aufnahmen zum Glasarbeiterverband und diverse andere auch die Aufgaben, welche die Bebauung und Besiedelung des ihre bis 2 Uhr erschienenen Kunden erst fertig rafierten. Das Papiere. Der ehrliche Finder wird gebeten, felbiges bei B. Ulfrich, Tempelhofer Feldes an die Gemeinde stellen, zur vollsten Zu Jedoch nur deshalb, weil es ein Berschulden verneinte, da S. nach des Zentralverbandes der Steinarbeiter Deutschlands, lautend auf Landgericht als Berufungsinstans sprach den Angeklagten frei. Norden, Ramlerstr. 17, abzugeben. Das Mitgliedsbuch Nr. 2449 friedenheit aller Beteiligten und in bester Weise zu lösen vermag." Richtig ist, daß das Terrain im Gebiete der Gemeinde Tempel der Meinung habe sein können, er dürfe in der geübten Weise Finder wird gebeten, dasselbe au P. Herzfeld, Kopenhagener Str. 8, der ihm bekannt gewordenen Instruktion des Polizeipräsidenten Josef Sipet, geboren 2. Juli 1887, ist verloren gegangen. Der hof liegt, allein aufmerksam machen wollen wir auch darauf, daß verfahren. Im übrigen fei an sich, meinte das Landgericht, die Seitenfl. II I., abzugeben. das Terrain Eigentum des Militärfistus ist. Wenn für eine Ein- vorgeschriebene Zeit bei Bekanntmachungen auf Grund des§ 41b gemeindung ein Wille vorhanden ist, wird sich auch ein Weg finden der Gewerbeordnung genau inne zu halten. Denn im§ 41b der laffen. Gewerbeordnung fehle eine Bestimmung, wie sie§ 139e der Gewerbeordnung für den Ladenschluß vorsehe, indem dort zugelassen Feuerwehrnachrichten. Gestern früh drohte ein Kahn, der in der fei, daß die beim Ladenschluß im Laden schon anwesenden Kunden Nähe der Gifernen Brüde am Museum lag, zu finden infolge eines noch bedient werden dürften. großen Leds, das der Schiffer nicht genügend dichten konnte. Die gericht hob die Vorentscheidung am 23. November auf und ver- Waffer aus dem Kahn heraus. Nachts um 8 Uhr mußte ein gefähr Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein. Das Kammer- aur Hilfe gerufene Feuerwehr pumpte mit einer Dampffprize das wies die Sache zu nochmaliger Berhandlung und Entscheidung an liches Feuer in der Blumenftr. 80/81 gelöscht werden, das in einem das Landgericht zurüd. Das Rammergericht nimmt ebenfalls den Lagerraum ausgekommen war. Durch fräftiges Vorgehen wurden Standpunkt ein, daß bei Anordnungen gemäß§ 41b die Zeit inne die Flammen an weiterer Ausdehnung gehindert. Wohnungsbrände zu halten wäre und daß ein Zuendebedienen aller bis 2 Uhr ein mußten am Tempelhofer Ufer 12, in der Boechstr. 41, Lhchener Wir erinnern uns, daß vor nicht zu langer Zeit im Ab- tretenden Kunden hier nicht statthaft sei. Natürlich könne eine Straße 2/8 und anderen Stellen gelöscht werden. Küchenbrände begeordnetenhause mitgeteilt wurde, daß in vielen Berliner Schul- Instruktion des Polizeipräsidenten nichts an der rechtlichen Beschäftigten die Wehr in der Brandenburger Str. 2, Waldemarstr. 16 gebäuden die bei der hygienischen Revision festgestellte 8 ah urteilung ändern. Die Vorinstanz müsse jedoch nachprüfen, ob und anderen Orten. Möbel, Gardinen und anderes brannten in der Ser abtritte für Knaben und besonders für Mädchen tveit fich Angeklagter in einem ftrafrechtlichen ober in einem Strautstr. 31, Weberstr. 30 und anderen Straßen. Mit Erfolg wurde hinter den amtlich beröffentlichten Normen für tatsächlichen Jrrtum befunden habe. Ein Rechtsirrtum ein Sauerstoffapparat bei einem Kranken in der Oranienburger die kleinste Dorffcule auridbleibt und daß die würde ihn vor Strafe nicht schühen können. Straße 86a angewandt. Stadt gegenüber den Remebur heifchenden Anordnungen der Re- Von einer prächtigen Kinderszene am Totensonntag wird uns gierung fich entschloß, davon abzusehen, die Angelegenheit dem nachträglich berichtet. Auf mehreren bei Moabit belegenen KirchBezirksausschusse zu unterbreiten, wo sie unter der von Herrn höfen erichien eine ältere Dame in Schwesterntracht mit etwa zwanzig Reide gewünschten Teilnahme von Laien entschieden worden wäre. gleichmäßig gekleideten Kindern. Leptere trugen sämtlich Blumen in Wenn es geschmackvoll war, die Frage der Zahl der Abtritte in Ben Händen und schmückten damit ausschließlich solche Gräber, welche Rirdorf. den Volksschulen bei dem Jubiläum der Städteordnung in einer arg vernachlässigt waren und noch feinerlei Blumenschmud zeigten. Der Ausfall der Stadtverordnetenwahlen in der 2. Abteilung hat Festversammlung zu erörtern, dann hätte man doch wohl Bei den Kirchhofsbesuchern fand dieses selten herzliche und würdige bei den bürgerlichen Parteien eine wahre Kazenjammerstimmung allerdings unter Berzicht auf Schlager mehr Wahrheit und Gedenken an fremde Tote lauten Beifall. Die menschenfreundliche hervorgerufen. Wohl hat man damit gerechnet, daß es die Sozial weniger Dichtung bringen müssen. Oder wünschte Serr Neide Dame war die Oberin Anna Zeller mit 8öglingen aus dem von demokratie an Anstrengungen nicht fehlen lassen wird, daß es ihr in diesem Falle Eingreifen des persönlichen Regiments" ihr gegründeten ersten Rettungsheim für verlassene und gefährdete aber gelingen würde, drei Mandate zu erobern und mit drei bürgerTrinterfinder, über das wir ja unseren Lesern schon früher eingehend lichen Kandidaten in eine aussichtsreiche Stichwahl zu gelangen, hat berichtet haben. Nach dieser weiteren Probe von Menschenliebe Was die von Herrn Reide gemachte Aeußerung von der Gängelung der Volksschule durch die Aufsichtsbehörden betrifft, so hat es im allgemeinen damit schon seine Richtigkeit, die Stadt Berlin hat auf diesem Gebiete so gut wie nichts zu sagen. Aber in manchen Fällen hat auch die Stadt nach dieser Richtung hin viel berfäumt, daß es oft am Blaze war, von den Aufsichtsbehörden an ihre Pflichten erinnert zu werden. Hierzu wird der Deutschen Tageszeitung" geschrieben: Die Kirche als Terrainspekulantin. Im Lotal- Anzeiger", unter Vororts- Nachrichten, wird der Ditwelt in ziemlich indiskreter Weise mitgeteilt, daß verschiedene Kirchengemeinden um Berlin durch das Steigen der Grunds und Vorort- Nachrichten. fcheint das Wohl der Trinkerfinder tatsächlich in vorzüglichen Händen man im bürgerlichen Lager nicht geglaubt. Bei den Wahlen in der zu liegen. Leider findet das Heim gerade in bürgerlichen Streifen, 3. Klaffe hatten sich die bürgerlichen Barteien längst daran gewöhnt, die doch von der Trunksucht wahrhaftig auch nicht verschont bleiben, daß die Mandate mit Sicherheit der Sozialdemokratie zufalen, die 2. Atlaffe aber wurde noch als ihr ausschließlicher Befits gehalten. I schreitenden Entwickelung an verschiedenen Stellen Grundstücke für lief drei Wochen ohne Zwischenfall, bis eines Tages die 40 Chrift Nun, die Kette ist gefprengt, gefprengt trotz der Hindernisse, Schulen usw. haben. Diese Grundstücke für billiges Geld zu er lidhjen, die mit in den Streit getreten waren und deren Führer welche selbst in der Arbeiterstadt Rigdorf das elende werben, fei jezt noch möglich, später aber nicht mehr. Die Mehrheit die Forderungen der Arbeiter bisher als gerecht anerkannt Dreiflassenwahlrecht für das Eindringen der Sozialdemokratie der Gemeindevertreter war dieser vernünftigen Ansicht nicht zugäng hatten, zu Streifbrechern wurden mit der Begründung, sie seien in die zweite Wählerklasse bildete. Der Ausfall der Wahl lich. Einige Redner plädierten für die Schaffung eines Fonds in von der Firma nur beurlaubt und von ihr auch unterstützt worden, ist der beste Beweis dafür, daß die übergroße Mehrheit der Rigdorfer Höhe von einer halben Million Mark, während Gemeindevertreter jetzt habe die Firma aber sie, die Christlichen, zur Arbeit komBevölkerung nur auf die Tätigkeit der Sozialdemokratie vertraut. v. Treskow zurzeit die Gründung eines Fonds nicht für angebracht mandiert. Mit dem gleichen Tage, an dem die 40 Christlichen Angesichts dieses erfreulichen Resultats flingt es geradezu lächerlich, hielt. Nach Herrn v. Trestow ist es überflüssig, wenn eine Gemeinde Streifbrecher wurden, begannen die Christenführer die Bewegung wenn das sogenannte unparteiische" Rigdorfer Tageblatt" noch durch frühzeitigen Anfauf notwendigen Grund und Bodens der in der Zentrumspreffe zu diskreditieren; die Forderungen wurden in der Sonntagnummer die Wähler der zweiten Klasse ermahnte, Schröpfung durch Terrainspekulanten entgehen will. Er glaubt plöglich als unberechtigt erklärt, die Ausgesperrten verleumdet auf dem Posten zu sein und für die von den kommunalen Parteien jedenfalls das Jdeal einer Grund- und Bodenpolitik in der Nachbar und die öffentliche Meinung fortgesezt gegen die Bewegung scharf aufgestellten Kandidaten einzutreten. Diese Aufforderung richtete stadt Lichtenberg zu erbliden, wo es fast gar nicht möglich ist, für gemacht. Dies und fortwährende Provokationen durch die Streik sich sogar an diejenigen, denen die fernere gedeihliche hohe Preise den Platz für ein Krankenhaus zu erhalten. Und mert brecher und die doppelte Lohnzulage für die Streitbrecher durch die Entwidetung unferer Stabt am Herzen liegt". würdigerweise hatte dieser Herr die Mehrheit der Gemeindevertretung Werfsleitung erbitterte die Ausgesperrten nach und nach derart, Genanntes Blatt muß es nun mit sich selbst abmachen, ob es alle auf seiner Seite. Mit 12 gegen 9 Stimmen wurde die Vorlage auf daß es nur eines äußeren Anlasses bedurfte, um einzelne Ausdiejenigen, die den sozialdemokratischen Kandidaten die Stimme ge- Schaffung eines Grunderwerbsfonds abgelehnt. Hoffentlich wird ständige zu Ausschreitungen zu verleiten, wofür, weil diese Eins geben haben, zu denjenigen rechnet, die an der gedeihlichen Ent- dieser Beschluß in Kürze revidiert, bevor es auch hierzum zelnen sich unter der großen Masse befanden, die Gesamtheit der widelung fein Interesse haben. Es mochte sicher auch zu den Aufgaben Schaden der Gemeinde zu spät ist. 600 Ausgesperrten verantwortlich gemacht wurden. Unter den undes„ unparteiischen"" Rigdorfer Tageblattes" gehören, seinen Lefern nur Wilhelmsruh- Rosenthal. verschämtesten Uebertreibungen und Lügennachrichten der von die Kandidaten der bürgerlichen Parteien in der zweiten Abteilung zu servieren. Diefer Unistand wird für unsere Genoffen ein Anlaß Montag der Genofie Lehmann über Deutschlands innere und äußere Werks usw. Wir haben ja seinerzeit darüber ausführlich berichtet. In einer öffentlichen Bersammlung bei Deutschmann sprach am christlichen Sekretären bebienten Zentrumspresse entstanden an In einer öffentlichen Bersammlung bei Deutschmann sprach am gebliche Straßenkämpfe, angebliche geplante Erſtürmungen des sein, in verschärfter Weise die Austilgung dieses Blattes aus Politit". Der Referent fritisierte den Bidzadfurs in der äußeren Arbeiterwohnungen zu betreiben. Wir können es angesichts der Politik Deutschlands und geigelte dann die neuen Steuervorlagen, Nun hat man 64 Personen wegen Bandesfriedensbruchs auf die An ganzen Haltung des„ Nigdorfer Tageblatts" im Wahlkampf auch ver- durch die das Volt wieder jährlich um 500 Millionen Warf neuer flagebank geschleppt. Schon der erste Verhandlungstag läßt den Schluß stehen, wenn es selbst verblüfft über den Ausfall der Wahl- fich Steuern gefchröpft werden foll. Die vom Referenten erwähnte zu, daß die meisten der Angeklagten ihre Anschuldigung der Willkür in seiner gestrigen Nummer nur mit der trockenen Mitteilung der Mahnung des Reichsfanzlers, das deutsche Bolt folle noch mehr von Anzeigern zu danken, daß Kombinationen und blinde Rachsucht Wahiresultate begnügt. sparen, wurde mit gebührender Heiterfeit aufgenommen. Die Ver- die Unterlage für manche Anzeige gebildet haben; wer in der Die Anstrengungen unserer Genossen während der letzten Wochen fammlung gab ihrer Zustimmung zu den Ausführungen des Refe Dunkelheit zufällig unter dem großen Haufen erkannt wurde, befind nicht vergeblich gewesen. Verkehrt wäre es aber, wenn der Ein- renten durch Beifall am Schlusse seines Vortrages Ausdrud. findet sich nun unter den Landesfriedensbrechern, gleichgültig, ob zelne jetzt schon an ein furzes Ausruhen dächte. Das Hauptaugen- Pankow. er nur zufällig oder mit Willen unter der Menge war, aus der mert muß nun auf die Stichwahl im Westbezirk gerichtet werden, heraus einzelne Steine geworfen haben. Es wurde aber auch festtvo es bei einiger Anstrengung der Sozialdemokratie gelingen fann, gestellt, daß Streifbrecher schon vor den Ausschreitungen Boften gelingen muß, die Genossen grante, Hoppe und Fischer beworfen oder beschossen haben. durchzubringen. Tue daher jeder seine Pflicht! Die Wahl für die erste Abteilung findet am heutigen Donners tag, bon 8 1hr nachmittags bis 7 Uhr abends, in den Bürgerfälen", Bergstr. 147, statt. Der Kandidat der Sozialdemo kratie ist in allen Bezirken Genoffe Dr. Silberstein, pratt. Arzt, Berliner Str. 98. Wir ersuchen auch in dieser Abteilung alle Anhänger der Sozialdemokratie, sich an der Wahl zu beteiligen und für unseren Kandidaten zu stimmen. Wilmersdorf. Die Stadtverordnetenversammlung hat am Mittwochabend in öffentlicher Versammlung den Vertrag über den Bau der Untergrund bahn beraten. Es wurde beschlossen, den Vertrag mit der Hoch- und Untergrundbahn unter den früher bekannt gegebenen Bestimmungen abzuschließen, so daß der Bau der Untergrundbahn für Wilmersdorf jett endgültig gesichert ist. Lichtenberg. 27 Achtuhr- Labenschluß. Die vorgestern beendete Abstimmung über den Achtuhr- Ladenschluß hat die notwendige Zweidrittelmehrheit für den gleichzeitigen Geschäftsschluß mit Berlin ergeben. Demzufolge wird auch in Bankow, im Laufe der ersten Monate des nächsten Jahres, spätestens zum 1. April der Achtuhr- Ladenschluß eingeführt werden. Neuenhagen( Ostbahn). In einer stark befuchten Versammlung sprach am Sonntag Genoffe Stör mer in Fredersdorf über" Bidzadpolitik in Preußen Deutschland und die Arbeiter". In feinem mit großem Beifall aufgenommen Referat geißelte ber Redner den Weltmachtsfigel der Herrschenden Klasse und forderte die Bersammelten auf, fich der politischen Organisation anzuschließen. Diskussion fand nicht statt. Spandau. Bei den Delegiertenwahlen zur Allgemeinen Ortsfrankenkaffe für Spandau- Stadt ist es tros intensiver Agitation der vereinigten städtischen und königlichen Arbeiter gelungen, die Liste des Gewerk fchaftsfartells zum Siege zu bringen. Die Wahlbeteiligung war eine für Spandau bisher noch nie dagewefene. Insgesamt wurden 437 Stimmen abgegeben, davon erhielten: die Liste des Kartells 231, die Königstreuen" 206, so daß die Liste des Kartells mit nur 25 Stimmen Majorität gewählt wurde. Nicht unerwähnt darf bei dieser Aus den Kreisen der städtischen Arbeiter wird uns geschrieben: Gelegenheit bleiben, daß in bezug auf Wahlbeteiligung seitens der Fast 1000 Arbeitslose, das war das Resultat der Arbeitslosen- freien Gewerkschaften viel zu wünschen übrig blieb. In Zukunft zählung in unserer Stadt. Diese Zahlen sprechen von der Rot und muß unbedingt die Agitation für die Wahlen mit etwas mehr den Entbehrungen, denen ein großer Teil der arbeitenden Bevölke Energie und Tatkraft betrieben werden. Es ist dies um so not rung ausgesetzt ist. Eine vom sozialen Geiste durchtränkte Stadtwendiger, wenn man in Betracht zieht, daß in diesem Jahre die verwaltung würde es für ihre Pflicht halten, ihr möglichstes zur Gegner aum erstenmal mit einer eigenen Siste antraten und uns Beseitigung oder wenigstens zur Milderung dieses Zustandes zu tun. beinahe eine Niederlage bereitet hätten. Die Arbeitgeberwahlen Doch davon verlautet in Lichtenberg nichts. Im Gegenteil. Hat verliefen unter äußerst schwacher Beteiligung, nur 17 Stimmen doch die Verwaltung durch die Entlaffung einer erheblichen Anzahl wurden insgesamt abgegeben. Von diesen erhielt unsere Liste nur Arbeiter der Gaswerke bazu beigetragen, die Zahl der Stimmen, obwohl etwa 20 felbständige Parteigenoffen wahl Arbeitslosen zu erhöhen. Im Augenblick besteht nun in berechtigt waren. Auch hier muß in Zukunft die Beteiligung eine der Gasanstalt Arbeitermangel. Anstatt aber nun durch regere werden. Gewählt wurden von den Arbeitnehmern in den Reneinstellung die Zahl der Arbeitslofen zu berringern, ist Vorstand an Stelle der Herren Hornig, Kohlenbed und Wolf, die die dazu übergegangen, teilweise wieder 12 stündige eine Wiederwahl ablehnten, die Herren Hemel, Burchhard und Fel. Arbeitszeit für die Betriebsarbeiter, für die bisher die Achtstunden Barlow. Herr Korn wurde wiebergewählt. Die Arbeitgeber wählten schicht bestand einzuführen. Einer der Herren Ingenieure meinte die Herren Hausmann und Fabig in den Vorstand. In die ,, es feien nicht genfigend Leute zur Verfügung". Und das in Zeiten, Rechnungsprüfungstommiffion tourden von den Arbeitnehmern die wo Taufende von träftigen Armen bergebens Arbeit fuchen. Herren Wilde und Weiß, von den Arbeitgebern Herr Spediteur Jm Gaswert besteht heute immer noch für einen Teil Thomas gewählt. Arbeiter die 24 ftfindige Wechselschicht. Derartige Zustände und Maßnahmen zeugen bon dem Fehlen jeglichen fozialen Verständnisses der Verwaltung. Hier wäre Gelegenheit, der Arbeitslosigkeit, wenn auch nur in bescheidenem Maße, zu steuern. Aber die Sucht, an Arbeitern und Arbeitslöhnen zu sparen, berscheucht jede soziale Regung. Eigenartig ist es nur, daß bei den Herren Ingenieuren, Meistern und Auffehern nicht gespart wird. Hier kommt bald auf jeden Arbeiter ein Beamter oder Borgefegter. Johannisthal. man Gerichts- Zeitung. Die berechtigten Interessen der Streifenden. Am ersten Verhandlungstag gab es auch einen intereffanten Zwischenfall. Die Mehrzahl der Angeklagten reichten ein Schreiben ein, worin sie erklären, daß sie wegen längerer Arbeitslosigkeit gänzlich mittellos und deshalb nicht in der Lage seien, die weiteren vier oder fünf Tage der Verhandlung beizuwohnen; das Fahrgelb von täglich 1 Mark und das Zehrgeld außerhalb ihres Wohnsizes tönnten sie nicht aufbringen. Darauf entstand am Gerichtstisch eine förmliche Banit; man wußte sich nicht zu helfen. Echließlich wurde erklärt, man werde bis zum anderen Tag für ein Massenquartier Sorge tragen. Für die erste Nacht waren nun die armen Teufel der Straße überantwortet. In der Verhandlung war bereits ein Angeklagter wegen Qungers erschöpft sufammengebrochen. Das„ Tagebuch einer Verlorenen" fowie die Persönlichkeiten der Herausgeberin desselben, Frau Mar garete Böhme und der Heldin" des Buches, der schicksalsreichen Tymian, bildeten gestern vor der 4. Straffammer des Landgerichts III den Mittelpunkt längerer Erörterungen. In dem vom Geh. Regierungs- und Schultat Schumann zu Frankfurt a. D. herausgegebenen Schulblatt für die Proving Brandenburg" er schien in der Nr. 6 unter dem Titel Giftgewächse" ein Artikel der Behrerin Hedwig Wagner, der sich mit dem Tagebuch einer Verlorenen" beschäftigte. Der Artikel enthielt eine scharfe, ber. dammende Kritik über das Buch, welches nach Auficht der Verfafferin des Artikels von Anfang bis zu Ende nach Moder und fittlicher Fäulnis dufte und in seiner weitverbreiteten Benußung durch meist urteilsunfähige Menschen eine ernste Gefahr darstelle. Der Artikel beschäftigte fich aber auch mit der Person der Frau Margarete Böhme und behandelte diese als ehemalige Stollegin und Gesinnungsgenoffin" der Thymian, welche jebt als Ge schiedene mit ihrem Töchterchen lebend, gnädige Frau" tituliert werbe und Romane schreibe". Ein ähnlicher Angriff auf die Perfönlichkeit der Frau Böhme findet sich noch an einer anderen Stelle des Artitele. Frau Margarete Böhme strengte daraufhin gegen den Geb. Regierungs- und Schulrat Schumann und Fri. Wagner die Beleidigungsflage an. Das Schöffengericht zu Charlottenburg berurteilte beide zu je 30 M. Gelbftrafe. Das Gericht sprach seine volle Ueberzeugung dahin aus, daß die Angeklagten von an erfennenswerten, edlen Motiven geleitet worden und das Buch besonders im Interesse der Jugend bekämpft haben, sie seien aber über ihr durchaus anerkennenswertes Ziel hinausgegangen und hätten durch die Angriffe gegen die Person der Herausgeberin des " Tagebuchs" diese beleidigt und den Schuß des§ 193 St.-G.-B. dadurch verwirkt. Gegen bas schöffengerichtliche Urteil war von beiden Seiten Berufung eingelegt. Geh. Regierungsrat Schumann ist inzwischen verstorben, so daß nur noch gegen die jest in Benfion lebenbe 72jährige und schwer franke Berfafferin des Artikels au berhandeln war. Das Gericht erkannte auf Berwerfung der beiberseitigen Werufung. Eine Engelmacherin. Wegen öffentlicher Beleidigung der Charlottenburger Polizei ist feinerzeit vom Landgericht I in Berlin ber Metallarbeiter Otto Handke zu 100 M. Geldstrafe verurteilt worden. Auf feine Revision hob dann das Reichsgericht das Urteil auf. Am 16. Mai d. J. sprach ihn dann das Landgericht frei, Wie verhält sich die Arbeiterschaft zur Kirche und Gemeinde indem es ihm den Schutz des§ 193 zubilligte. Jm November 1906 politit" lautete das Thema eines Vortrages, den Genosse Störmer in einer öffentlichen Versammlung hielt. Im ersten Teile seines streiften bie Arbeiter der Siemens Schuckert- Werke in CharlottenEin Streiffomitee trat aufammen und berief eine Die Engelmacherei wurbe grell beleuchtet in einer Verhandlung, Bortrages zeichnete der Redner die Entwidelung der christlichen burg. nach Berlin. An Stelle des berhinderten welche gestern die erfte Straffaumer des Landgerichte II befchäftigte. Religion bis zur Staatskirche. Als solche sei sie immer mehr Versammlung der Schüßling des Kapitalismus geworden. Eine Gruppe frommer ersten Vorfigenden referierte der Angeflagte, welcher zweiter Aus der Unterfuchungshaft wurde die Stufferfrau Anna Leute in hiesiger Gemeinde ftrebe mit allen Mitteln den Bau Vorsitzender des Verbandes der Metallarbeiter war. Aus einem runing, geb. Liebe, aus Schöneberg vorgeführt, um sich wegen einer Stirche an. Die Folge werde ein starkes Wachsen der Stirchen- ihm übergebenen Bettel machte er die Mitteilung, daß die Char urtunbenfälschung zu verantworten. Die etwa zwanzigmal Betruges im straffchärfenden Rüdfalle, Unterfchlagung und steuern sein. Die Forderung des Baues einer Stirche sei um so lottenburger Polizei einige verhaftete Streitposten inforrett behandelt vorbestrafte Berion hat bereits 2 Jahre Zuchthaus erlitten. Ihr unsinniger, als die bisher zum Gottesdienst benutzte Aula fich als viel zu groß erwiesen habe. Ein viel größeres Bedürfnis liege und mehrere Arbeiterinnen im Sinne der Ler Heinze getränkt hätte. wurden Kinder von„ bisfreter Geburt auf Grund von Annoncen in für einen Gemeinde- Begräbnisplab bor, ba bie 3500 Einwohner Er fnüpfte baran die Aufforderung, daß sich die betreffenden fogenannten parteilofen Zeitungen hingegeben. Sie schröpfte babei zählende Gemeinde ihre Toten nach dem Stunde entfernten Mädchen, wenn sie anwesend feien, bei ihm melden möchten. die Mütter und ließ die armen Kinder verkommen. Es liegt der Rudow bestatten muß. Die sozialdemokratischen Gemeindebertreter Das hat num atvar festgestellt, daß die Vor- Verdacht nahe, baß das Leben von drei der unglüdlichen ihr anvertrauten Dühring und Radumfe betonten in der Diskussion, daß fast kein würfe gegen die betreffenden Polizeibeamten unbegründet Stinder durch fie vertürgt ist. Der volle Beweis ließ sich nicht erbringen. Antrag der dritten Abteilung bei den bürgerlichen Gemeinde feien, aber bem Angeklagten zugute gehalten, daß er an die Wahr Urkundenfälschung angeklagt werden, durch die sie von einer Mutter Die Angeklagte fonnte baber nur wegen raffinierten Betruges und vertretern Annahme findet; so konnte bisher die Friedhofsfrage und die Verlegung des Standesamtes nach dem Rathause nicht er heit der Vorwürfe geglaubt habe. Da er beauftragt war, die 500 92. fich ergauert batte. Staatsant. Rat Graßhoff be lebigt werden. Zum Schluß fanden zwei Resolutionen einstimmige Interessen der Streifenden bei der Ausübung des Koalitionsrechtes antragte, gegen die Angeflagte eine ganz exemplarische Strafe zu Annahme. Die eine nimmt Bezug auf den Gemeindevertreter au bertreten, so tomme ihm der Schutz des§ 193 au statten und er verhängen, da ihre von der gemeinften und ebrlofesten Gesinnung beschluß, wonach Gemeindevertreter nicht Gemeindearbeiter fein fei freizusprechen. Hiergegen wendete sich die Revision zeugenden Straftaten fast an das Treiben der Engelmacherinnen dürfen. Dieser Beschluß richtet sich gegen unseren Genoffen des Staatsanwalts. Es habe sich gar nicht um das Koalitions- ftreifen. Der Antrag des Staatsanwalts lautete deshalb auf Radumte. § M. Die Resolution hat folgenden Wortlaut: Die in recht gehandelt, sondern um bermeintliche Mißstände beim Transport sieben Jahre Buchthaus, 300 Mart Geldstrafe und Rittershaus Festfäle" tagende Volksversammlung nimmt Kenntnis von verhafteten Arbeitern. Solche Mißstände öffentlich zu rügen zehn Jahre Ehrverlust. Das Urteil bes Gerichts lautete auf von dem Beschluß der Gemeindevertretung, daß Gemeindeberordnete habe aber der Angeklagte fein besonderes Recht gehabt, welches durch noch 40 age Buchthaus zufäßlich und Verlust der bürgerfünf Jahre 8uchthaus, 600 Mart Geldstrafe event. in diesem Beschluß einen Berstoß gegen das auch für die Gemeinde 198 geschützt wäre.- Der Reichsanwalt war ebenfalls der lichen Ehrenrechte auf die Dauer von zehn Jahren. arbeiter geltende Gemeinberecht. Das Bureau toird beauftragt, Meinung, baß der festgestellte Sachverhalt nicht die Folgerungen gegen diesen Beschluß beim Landratsamt Beschwerde zu erheben." trage, welche das Gericht daraus gezogen habe, und beantragte die Die andere Resolution richtet sich gegen die Ausführungen des Aufhebung des Urteils, Das Reichsgericht ber Hauptmann v. Trüßschler in der Gemeindevertretung, wonach warf jedoch bie Revision des Staatsanwalts, ba die Ans diefer erklärte:„ bie Arbeiterschaft des Ortes ist mit den Hand- nahme, baß der Angeklagte in Wahrnehmung berechtigter Interessen habungen der bürgerlichen Gemeindevertreter aufrieden". In der gehandelt habe, nicht auf Rechtsirrtum beruhe. Bersammlung tam das Gegenteil zum Ausdrud. Ein Maffen- Landesfriedensbruch- Broseh Friedrichsfelde- Karlshorst. Eingegangene Druckfchriften. Individualität unb Sozialismus. Von Prof... ffaleff. Ueber. feht von S. Subls. 1,50 M. Ein Zwanzig Millionen Betrug. De trogene Aftionare. 1. Berlag H. Walcher, Berlin W. 80. Die Gefchichte von den sieben Gebenften. Bon Leonid Andrejeto. 181 Seiten. Berlag R. Biper u. Co. in München. Architektur- Konkurrenzen. Bb. 3. Heft 11/12. Herausgegeben von Bibliothet für Alle. Bd. 2. Monatsbände. Jährlich 13 Bände Scheurenbrandt. Berlag: G. Wasmuth, Berlin W., 8 M. 60 Bf Berlag: Beller u. Schmidt in Stuttgart. 5. Auflage. Grundstückserwerbsfonds eingesetter Sonderausschuß hatte der Ge- wirft, aber nicht für die Arbeiter, sondern für die Unternehmer. 20 Proletariertrankheit und trante Proletarler. Bon D. Thomas. Frankfurt a. M. Zeppelin, Die Luftschiffahrt. Preis geb. 1,60 W., geb. 2 M. Stuttgart, Frandhsche Berlagshandlung. Mit welchen Hindernissen die hiesige Gemeinde bei Anwendung findet gegenwärtig am Landgericht in Regensburg statt. Unser einer rationellen Gemeindepolitik zu rechnen hat, zeigte sich so recht Korrespondent schreibt uns darüber: In der industriellen Ober- a in der letzten Gemeindevertretung. Ein für die Bildung eines pfalz liegt das große Eisenwert Marhütte, das Riefenprofite ab. meindevertretung empfohlen, zur rechtzeitigen Bereitstellung der für Es werden jährlich Dividenben verteilt von 28 bis 40 Bros. Die Gemeindegwecke notwendigen oder solcher Grundstücke, deren Erwerb Arbeiter dagegen haben einen Tagelohn von 2,40 m., wofür fie im Interesse der Gemeinde wünschenswert ist, einen Grundstücks- 12 Stunden schwere, gefährliche, oft todbringende Arbeit verrichten Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen Direktion über Warftlage: Fleisch: ertverbsfonds zu bilden. Mit Rücksicht auf die bereits angefauften müssen. Im Herbst 1907 erlaubten sich diese über alle Maßen den Großhandel in den Zentral- Marktballen. Wild: Zufuhr ge Grundstücke und die noch schwebenden Ankaufsverhandlungen von ausgebeuteten Arbeiter eine bescheidene Lohnforderung zu stellen, Sufub fwach, Geschäft fill, Breise, unverändert. nügend, Geschäft lebbaft, Breife toenig berändert. Geflügel: Zuführ Grundstüden hielt der Ausschuß eine Anleihe von 1 000 000 R. für bie sie sogar noch ermäßigten, um mit der Firma unter allen Um in Gänsen über Bedarf, sonst nicht genügend, Geschäft schleppend, Breife erforderlich. Bürgermeister Ungewitter führte noch begründend aus, daß ständen auf gütlichem Wege einig zu werden. Die Firma lehnte nachgebend. Fische: Bufuhr reichlich, Geschäft: es mangelt jede durch den Grundstückserwerbsfonds die für die Gemeinde später nötigen aber brutal jede Lohnerhöhung ab und ließ die Arbeiter bann über Staufluft, gefragt: Barfe, Bander und bessere Seefische, Preise gebrüdt. Buiter und Käse: Geschäft ruhig, Brelfe unverändert, Gemüse, Grundstücke erworben werden können. Friedrichsfelde habe das britt- haupt nicht mehr ins Werk hinein. Zu der einen Brutalität also bt und Sadfrüchte: Bufube genügend, Geschäft leblos, Breise größte Areal aller Vororte aufzuweisen und miffe bei der fort noch die der Aussperrung von 650 Arbeitern. Der Bohnkampf ver- gebradt. Vermischtes. Schuleinsturz. Nach einer Meldung aus Tunis stürzte in Ref ein im Bau befindliches Haus ein und begrub die benachbarte franzöfifch arabische Schule unter seinen Trümmern. Etwa zwanzig eingeborene Schulkinder wurden berschüttet. Bisher wurden drei Leichen und brei Schwerverwundete geborgen. Rettungswert erschwerte, so find viele umgekommen. Das Schiff ist witterungsübersicht vom 25. November 1908. morgens 8 thr. verlaffen. Briefkaften der Redaktion. Dle juriftiffe Ebrechstunde finder indenstraße 9e. 3, sweiter Bof, britter Eingang, sier Treyven, wochentäglich abende von 7 bie 9½ lbr statt. Geöffnet 7 11hr Sonnabende beginnt die Ebrechstunde um 6 hr. Jeder Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als werkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Bis zur Beantwortung in Briefkasten können 14 Tage bergehen. Gilige fragen trage man in der Evrechstunde vor. C.. Sie find mit Ihrer Ansicht im Recht. Fa. Steinen anderen Wert als altes Papier. Marten. Bei einem Martenhändler, deren breffe Sie aus dem Abrehbuch erschen. Adlershof 19. 50 M. für das Kind. Alpha 63. Julius Meyer, Oranienstraße 103, Borfigender. M. 3. 97. Jamott, beides. E.... 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Bunächst etwas wärmer, vorwiegend trübe mit Regenfällen und sehr Berliner Betterbureau. HERMANN TIETZ LEIPZIGER STRASSE ALEXANDERPLATZ Diese Woche- soweit Vorrat. FRANKFURTER ALLEE Besonders preiswertes Angebot: Weisses Porzellan Dessertteller Teller flach. .15 Pt. tief 18 Pf. .. 8,12 Pf. 7 Pf. 95 Pf. 125 Kompotteller. Terrinen..... Kartoffelschüsseln mit Deckel.... 78 Pf. Saucieren Kompottieren. 45 Pf. .33,38 Pt. Bratenplatten oval.. 38, 48, 65, 95 Pt. Salatieren rund, aut Fuss. 43 Pf Kaffee- oder Teelassen 8 Pf. Wirtschafts- Artikel 825 950 Waschfässer aus starkem Zink.... 825 950 Waschzober aus starkem Zink.... 875 975 Wringmaschinen 950 1050 1150 mit emailliert. 135 Wirtschaftswagen Ziffernblatt 175 235 Tafelwagen 5 Kilo wieg., 2 Messingschalen 975 Tafelwagen 5 Kilo wieg, mit Marmorplatten 1025 Fleischhackmaschinen ,, Quick". 325 Universal- Fleischhackmaschinen ,, Keystone" amerikanisches Fabrikat..... 2 Gasplätten mit Erhitzer. 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Referent: Reichstagsabgeordneter Hermann Molkenbuhr. 2. Die Wirkungen der geplanten Tabakbanderolensteuer für unseren Beruf. Referent: Kollege Haß. 3. Diskussion. Kollegen Erscheint in Waffen zum wirkungsvollen Protest gegen die weitere Herabdrückung unseres Berufes! Der Einberufer. 3oh. as, Engelufer 15. 293/4 Heraus aus der Landeskirche! Vortrag vom Landtagsabg. Adolf Hoffmann am Montag, den 30. November 1908, abends 8 Uhr, in den Prachtsälen Nordwest( Moabiter Gesellschaftshaus). Wiclefstraße 24. Nach dem Vortrag: Diskussion. Die Geistlichen der betr. Staatskirchen sind eingeladen. Zur Deckung der Unkosten 10 Pf. Entree. Der Einberufer. A. Harndt, Rüdersdorfer Str. 18. Bäckereigenossenschaft ( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht). Sonntag, den 6. Dezmber 1908. vormittags 92 Uhr zu Berlin int Saale des Genossenschaftswirtshauses, Schreinerstr. 63: Achte ordentliche General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Jahresrechnung und Geschäftsbericht 1907/1908. 2. Beschlußfaffung über den Bericht des vom föniglichen Amtsgericht bestellten Revisors. 3. Beschlußfaffung über die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrech nung 1907/1908 uno Entlastung. 4. Ergänzung des Aufsichtsrates. 5. Festsetzung des Gesamtbetrages, den die Anleihen der Genossenschaft 128/9 nicht überschreiten sollen. Die Bilanz und die Gewinn und sind an der Ge Deutscher Holzarbeiter- Verband. Gemeinsame Orts- Krankenkasse, 14 ennifebeu. Zahlstelle Charlottenburg. Hente Donnerstag, den 26. November, abends 8 Uhr, im Volks: hause, Rosinenstraße 3: Deutsch Transportarbeiter Verband Mitglieder- Versammlung. Achtung! Achtung! Automobilführer aus allen Berliner Verwaltungsstellen. Freitag, den 27. November 1908, im Englischen Garten", Alexanderstr. 27 c( unterer Saal): Zwei außerordentliche Mitglieder- Verfammlungen für die des Nachts fahrenden Kollegen früh 6 Uhr, Bus für die am Tage fahrenden Kollegen abends 8 Uhr. Tages- Ordnung: 57/18 1. Stellungnahme der Automobilführer Deutschlands zu dem in Aussicht stehenden Automobilhaftpflichtgesetz. 2. Verschiedenes. Erscheinen aller Kollegen ist notwendig. Mitgliedsbuch legitimiert. Die ektionsleitung der Automobilführer. J. A.: Fr. Rettig. Jedes Wort 10 Pfennig. Das erste Wort( fettgedruckt) 20 Pfg. Stellengesuche und Schlafstellen- Anzeigen 5 Pfg.; das erste Wort ( fettgedruckt) 10 Pfg. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Verkäufe. Monatsgarderobenhaus An dreasstraße 54. Elegante Monats anzüge, Monatspaletots, einzelne Beinkleider zu sehr billigen Preisen. Nur Andreasstraße 54 an der MarktHalle. 13888* Teppiche!( fehlerhafte) in allen Größen für die Hälfte des Wertes im Teppichlager Brünn, Hackescher Markt 4, Bahnhof Börse. 264/ 11* Gastronen, Petroleumkronen ohne Anzahlung, Boche 1,00. Riefenlager. 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Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW 4 40, an. 29036+ fowie einen Luckenwalde. Gebr. Niendorf, Pianofortefabrit. 海港 Achtung! Gewerbegerichtswahl! Mit dem Ablauf dieses Jahres scheidet auf Grund des vom Magistrat feſtgeſetzten Verteilungsplanes ein Drittel der Gewerbegerichts- Beisitzer aus. Zu wählen sind 70 Beisiger. Die Ergänzungswahl findet am Sonntag, den 29. November 1908, von 10 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags, aber nicht mehr so wie früher nach einem Dritteil der Stadtbezirke, sondern Die Wahl. Die Wahl ist unmittelbar und geheim und erfolgt mittels Stimmzettel, jedoch nach dem System der Verhältniswahl, das heißt nach Gebundenen Listen". " 7 Bu wählen sind 70 Beisitzer. Auf dem Stimmzettel ist nur die Ordnungsnummer der Lifte, für welche sich der Wähler entscheidet, anzugeben. Die Vervielfältigung der Stimmzettel erfolgt seitens der Berliner Gewerkschaftskommission. Die Kandidaten sind von den in Betracht kommenden Gewerkschaften vorgeschlagen und sind gewerkschaftlich wie politisch organisiert. Die aufgestellte Liste der Kandidaten hat die Nummer I mit der Bezeichnung: ,, Liste der freien Gewerkschaften." Sie beginnt mit dem Namen Moriz Giersch und schließt mit Karl Ludwig, Bauarbeiter. Wahlberechtigung. Zur Zeilnahme an der Wahl ist berechtigt, wer das 25. Lebensjahr vollendet und in Berlin Wohnung oder gewerbliche Beschäftigung hat. Darunter ist zu verstehen, daß jeder Arbeiter, wenn er auch nur einen Lag am Orte wohnt oder beschäftigt ist, wahlüber ganz Berlin statt. berechtigt ist. Personen, welche nicht in Berlin] Diese Zeugnisse oder abegitimationen werden vont wohnen, aber ihre Beschäftigung hier haben, Magistrat herausgegeben und sind in allen Verbandsbureaus, wählen im Bezirk ihrer Beschäftigung, da im Bureau der Berliner Gewerkschaftskommission, Engelgegen die in Berlin wohnenden Personen in ihrem Wohn- Ufer 15, 11-1, 6-8 Uhr, im städtischen Wahlbureau, Postbezirk. Eine Auswahl für die letteren zwischen Wohn- und straße 16, Zimmer 57, während der Dienststunden, 9-3 Uhr, Beschäftigungsbezirk ist unzulässig. Personen, welche aus- und in den im Tableau verzeichneten Parteilofalen zu haben. märts arbeiten und in Berlin wohnen, üben ebenfalls im Die Formulare enthalten vier Fragen. Diese sind von in Arbeit stehenden Personen sämtlich, von Arbeitslosen nur Wohnbezirk ihr Wahlrecht aus. oder der Polizei zur Unterschrift oder zum Stempeln vorzuFrage 1 und 2, auszufüllen und alsdann dem Arbeitgeber legen. Die Behörden sind angewiesen, diesem Wunsche nachzukommen. Jedoch empfiehlt es sich, im legteren Falle einen Ausweis mitzunehmen. als Arbeiter, sofern sie nicht selbst mindestens einen Arbeiter Hausgewerbetreibende sind wahlberechtigt und wählbar regelmäßig das Jahr hindurch oder zu gewissen Zeiten des Jahres beschäftigen und nicht gemäß§ 14 der Gewerbeordnung den selbständigen Gewerbebetrieb angemeldet haben. Nicht wahlberechtigt und nicht wählbar sind die Mitglieder der Innungen, für welche ein Schieds. gericht in Gemäßheit des§ 81b Nr. 4 und der§§ 91 bis 91b der Gewerbeordnung errichtet ist, sowie die von denselben beschäftigten Arbeiter. Wahllegitimation. Am Tage der Wahl ist die Wahllegitimation vor der Abgabe des Stimmzettels dem Wahlvorsteher oder einer von ihm beauftragten Person zu übergeben. Die Agitation. Es empfiehlt sich für alle Vertrauensleute der Gewerkschaften, in ihren Werkstätten usw. festzustellen, wieviel Wahlberechtigte dort arbeiten, alsdann für diese die nötige Anzahl Wahllegitimationen zu beschaffen, die Ausfüllung zu überwachen und die Abstempelung zu veranlassen. Desgleichen ist es notwendig, am Tage vor der Wahl die Wahlberechtigten an ihre Pflicht zu erinnern. Für die Arbeiter werden keine Wahllisten zum Zwecke der Wahlen angelegt, es genügt vielmehr für dieselben ein Beugnis ihres Arbeitgebers oder der Polizeibehörde( Polizeirevier des Wahlbezirks), durch welches ihnen bestätigt wird, daß sie zurzeit innerhalb ihres Wahlbezirks in Arbeit stehen oder Organisierte Arbeiter, welche am Tage der Wahl helfen wohnen. wollen, können sich in untenstehendem Bureau melden. Um Irrtümer auszuschließen, lassen wir nachstehend ein Verzeichnis der Stadtbezirke und der 48 Wahlstellen folgen. Wir ersuchen, der besseren Information halber dieses Flugblatt bis zur Wahl aufzubewahren. Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission. J. A.: A. Körsten. Verzeichnis der Stadtbezirke und Wahllokale. Die Wahlstelle 1 umfaßt die Stadtbezirke 1-10, enthaltend folgende Häuser: 1. Stadtbezirk: Bischofstr. 2-26, Burgstr. 1-11, Heiligegeiftstr. 23 bis 33, Hoher Steinweg, Jüdenstr. 1-11 und 55-60, Königstr. 1-25 und 41-69, Marienkirchhof 5-11, Moltenftr. 8 und 9, Rifolaifirchplak 1-3 und 12-14, Boftstr. 1-15 und 21-31, Kleine Poststraße, robststraße, Rathaus straße, Sieberstr. 3-18, Spandauerstr. 18-39 und 47-63a. ftraße 40-46, Stralauerftr. 15-46. bogen 177-205, Stadtbahnhof Friedrichstraße", Universitätsstraße 1-5, Weidendamm. 29. Stadtbezirk: Pulfametite. 1 und 23, Wilhelmstr. 1a- 21 und 116-147. 30. Stadtbezirk: Hedemannstraße, Königgräger Straße 75-117. Wahllokal: Turnhalle der 27./44. Gemeindeschule, Wilhelmftr. 117. Wahllegitimationen sind zu haben bei G. 25hrich, Markgrafenftr. 88. Die Wahlftelle 4 umfaßt die Stadtbezirke 31-39 und 45-46, enthaltend folgende Häuser: 13. Stadtbezirk: Bunsenstraße, Dorotheenstr. 18-87, Friedrichstraße 143-150, Georgenftr. 19-27, Mittelſtr. 26-42, Neustädtische Kirchftraße 1-18, Reichstagsplay, Reichstagsufer 4-16, Schadowstr. 1a- 13, Schlütersteg, Sommerstr. 3-10, Neue Wilhelmstraße, ausschließlich 8a u. 8b. 14. Stadtbezirk: Behrenstr. 1-26 und 50-72, Franzöfifche 2. Stadtbezirk: Clergaffe, Großer Jüdenhof, Jüdenstr. 12-54, Straße 51 und 65-67, Friedrichstr. 163-165, Saifergalerie, Stanonier Selofterstr. 47-59, Am Strögel, Moltenmarkt, Mollenstraße, ausschließlich 8 straße 21-23, Kleine Stirchgaffe ausschl. 4, Königgräger Str. 140 u. 141, und 9, Nikolaikirchplatz 4-11, Barochialstraße, Poftstr. 16-20a, Spandauer Neustädtische Stirchstr. 19, Bariser Blak, Blatz vor dem Brandenburger Tor, und 8-12, Königgräger Str. 1-12, Königin- Augufta- Str. 6-16, LennéUnter den Linden 1-24 u. 48-78, Mauerstr. 29-33, Seleine Mauerstraße, 31. Stadtbezirk: Bellevueftr. 1-10 und 11a- 22, Eichhornstr. 1-5 3. Stadtbezirk: Alexanderstr. 18, Neue Friedrichstr. 1-20 u. 83 bis Schadowstr. 1 u. 14, Sommerstr. 1 u. 2, Wilhelmstr. 68-70b, Neue ftrage, Linkſtr. 45 und 46, Margarethenstr. 9-11, Botsdamer Plak 1-2, 109, Grunerstraße von der Dirdsenstraße bis Neue Friedrichstraße, Seloster Wilhelmstr. 8a ut. 8b. Potsdamer Straße 1a, 1-23a, und 124-141, Schellingstraße, Viktoriaftraße 30-46 und 60-78, Königftr. 26a, Schidlerftr. 4-11, Sieberstr. 1-2, 15. Stadtbezirk: Behrenstr. 29 a, Charlottenstr. 32 a- 84 und straße 21-23. An der Stralauer Brüde, Stralauer Str. 1-14 und 47-58, Seleine 48-60, Franzöfifche Str. 20-33 a und 34-49 a, Friedrichstr. 65a- 81 und 32. Stadtbezirk: Bellevueftr. 11, Remperplas( fübliche Seite), Stralauer Straße, Waisenstraße. 166-185, Gendarmen- Markt, Hedwigsfirchgaffe, Jägerstr. 15-81 und Königin Augusta- Str. 17-29, Margarethenftr. 1-8 und 12-20, Matthäi 4. Stadtbezirk: Bischofstr. 1, 27 und 28, Neue Friedrichstr. 21-42 45-62a, Hinter der Statholischen Kirche, Markgrafenftr. 39-51 und 53-56, firchstraße, Regentenstraße, ausschließlich 11a, Sigismundstraße, Ziergartenund 65-82, Gontarbitrage, Staiser- ilhelm- Str. 10-15 und 22-32, an der Mohrenbrüde, Mohrenstr. 17-37 und 41-51, Schiller- Blak, ftraße 1-9a, Biftoriastraße, ausschließlich 21-23. Kalandsgaffe, Klosterstr. 1 und 2, 4-29 unb 79-101, Sönigstolonaden, Taubenstr. 11-23 a und 24-40. Königstr. 26 und 27-40, Marienkirchhof 12-23, Neue Gaffe, Panorama- 16. Stadtbezirk: Jerufalemer Str. 14-22 unb 25-41, Strausenstraße, Rochstr. 7-14, Spandauer Brüde 1-3 und 10-16, Stadtbahnhofstraße 20-33 und 44-55, Stronenftr. 24-46, Leipziger Str. 42-50 a und 80-90, Martgrafenstr. 31-38 und 57-65. 17. Stadtbezirk: Charlottenftr 22a- 82 und 61-72, Friedrichstr. 56 5. Stadtbezirk: Burgstr. 12-30, Neue Friedrichstr. 43-64, pinter der Garnisonkirche, Heidereutergaffe, Heiligegeistgaffe, Heiligegelststraße, bis 65 und 186-199, Strauſenſtr. 4-19 und 56-71, Stronenftr. 14-23 und ausschließlich 23-33, Staiser- Wilhelm- Str. 1-9 und 33-49, Selofterstr. 3, 47-60, Leipziger Str. 27-41 und 91-103. Marienkirchhof 1-4, Neuer Martt, Kleine Präsidentenstr. 6 und 7, Neue 18. Stadtbezirk: Kanonierstr. 1-6 und 40-45, Strausenstr. 2-3 Promenade 9 und 10, Rosenstraße, Spandauer Str. 1-17 und 64-81, und 72-77, Stronenftr. 1-13 und 61-76, Leipziger Str. 19-26 und 104 bis 112, Mauerstr. 8-21, 61-68 und 76-77, Mohrenstr. 6-16 und 52 Stadtbahnhof Börse", Stadtbahnbogen 148, St. Wolfgangstraße. 6. Stabtbezirk: Breite Straße, Brüderstraße, Friedrichsgracht 51-62, bis 64, Taubenstr. 1-10 und 41-54. Gertraudtenstr. 1, Kleine Gertraudtenstr. 2, Am Lustgarten, Am Mühlen- 19. Stadtbezirk: Französische Str. 1-19, 50 und 52-64, Jäger graben, Museumsinsel, Museumstraße, Kleine Museumstraße, Neumanns- ftraße 1-14 und 63-76, Stanonierstr. 7-20 und 24-39, Mauerstr. 22 gaffe, Betriplab, Scharrenstraße, An der Schleuse, das tgl. Schloß, Schloß- bis 28 und 34-51. freiheit, Schloßplak, Spreestraße, Stadtbahnbogen 169-176, An der 20. Stadtbezirk: Kaiserhofstraße, Königgråter Str. 126-139, Leipziger Play, Leipziger Str. 1-18 und 113-137, Mauerstr. 52-60 und 69-75, Stechbahn Mohrenstr. 1-5 und 65-66( mit Einschluß des Ziethen Plates), Voßstraße, Wilhelmsplay, Wilhelmstr. 57-67 und 71-81. Alexanderplat", " 7. Stadtbezirk: Fischerbrüde, Fischerstraße, Friedrichsgracht 1-16, Köllnischer Fischmarkt, stöunische Straße, Mühlendamm, einschließlich Schleusengebäude und Mühlenweg, Schornsteinfegergasse 1-3 und 5-8. 8. Stadtbezirk: Friedrichsgracht 17-50, Gertraudtenstr. 2-27, Kleine Gertraudtenstr. 1 und 3-5, Grinstraße, Betristraße, Rittergasse, Noßstraße, Schornsteinfegergasse 4. 9. Stadtbezirk: Kleine Jägerstraße, ausschließlich 1, Kreuzstraße, Surftr. 14-26 und 30-40, Sleine Sturstr. 1-8 und 10-12, Alte Leipziger Straße, Niederwallstr. 5-23 und 26-38, Oberwasserstr. 10-14, Rauleshof, Unterwafferftr. 9a. 24. Stadtbezirk: Dönhoffplay. An der Jerusalemer Kirche, Jerufalemer Str. 1-13 und 42-58, Sommandantenstr. 1-4 und 80-89, Strausenstr. 34-43, Leipziger Str. 51-55 und 69-79, Lindenstr. 38-68, Oranienstr. 98a, Schüßenstr. 25-51, 8immerstr. 42-54. Wahllokal: Turnhalle ber 51./130. Gemeindeschule, Niederwallstr. 6-7. Wahllegitimationen find zu haben bet: G. Glaue, Wallstr. 1. Die Wahlstelle 3 umfaßt die Stadtbezirke 21-23 und 25-30, enthaltend folgende Häuser: 10. Stadtbezirk: Adlerstraße, Falloniergasse, Am Feftungsgraben, Französische Straße 33b- 33e, Hinter dem Gießhaufe, Hausvogteiplab, Holzgartenstraße, Jägerstr. 32-44, Kleine Jägerstr. 1, Jerusalemerstr. 23-24, An der Stommandantur, Kurstr. 1-13 und 41-51, Mohrenstr. 37a- 40, 21. Stadtbezirk: Anhaltstraße, Stochstraße 75, Königgråter Mollersgaffe, Niederlagstraße, Niederwallstr. 1-4 und 39, Oberwallstraße, Straße 118-125, Bring Albrecht Straße, Wilhelmstr. 28-42, 43-56 und Schintel- Play, Taubenstraße 23b, Unterwasserstr. 1-9, Werderscher Markt, 82-115. Werdersche Rosenstraße, Werderstraße, Am Zeughause, Hinter dem Zeughause, Plaz am Zeughause. Wahllokal: Turnhalle der 21./24. Gemeindeschule, Hinter der Garnisonkirche 2. Wahllegitimationen find zu haben bei 3. Bo B, Klosterftr. 101. Die Wahlstelle 2 umfaßt die Stadtbezirke 11-20 und 24, enthaltend folgende Häuser: 33. Stadtbezirk: Bendlerstraße, Hildebrandtstraße, Hohenzollernftraße, Staiserin- Augufta- Straße 54-69, stemperplas( nördliche Seite) Königin Augusta- Straße 30-53a, Regentenstr. 11a, Ziergartenstr. 10-37, burger Chauffee, im Westen von der Hofjäger- Allee, einschließlich dieser der südöstliche Teil des Tiergarten, begrenzt im Norden von der CharlottenAllee und der Chaussee. Zu diesem Bezirk gehört das Gärtnergrundstück an der Großen Quer- und Bellevue- Allee. 34. Stadtbezirk: Corneliusstraße, Drakestraße, Friedrich- WilhelmStraße, Hansemannstraße, Herkulesufer, von der Heydtstraße, Hizigstraße, staiserin- Augusta- Straße 70-82, Lichtensteinallee, Rauchstraße, Stadtbahnbogen Nr. 188-506, Stiflerstraße, Tiergartenufer, der südwestliche Teil des Tiergartens, begrenzt im Norden von der Charlottenburger Chauffee mit Einschluß derselben, und im Osten von der Hoflägerallee, diese ausge schlossen. fürstendamm 1-4 und 246-264, Surfürstenstr. 72-96, Landgrafenstraße, 35. Stadtbezirk: Burggrafenstraße, Gartenufer, Reuthstraße, Kur Lügowufer 20-39, Nürnberger Straße 70 und 71, Stadtbahnbogen Nr. Garten und das Hippodrom( Wafferwerte) im Tiergarten. 507-530, Wichmannftr. 1-20. Zu diesem Bezirke gehören Zoologischer 36. Stadtbezirk: Buchenstraße, Derfflingerftr. 2-29, Sturfürstenftrage 49-71, Lipowplak, ausschließlich 1, Maaßenstr. 1-4 und 31-37, Schlüstraße, Ulmenstraße, Wichmannstr. 21. 37. Stadtbezirk: Deriflingerstr. 1 und 30, Dörnbergstraße, Genthiner Straße, ausschließlich 31, Sturfürstenstr. 47-48, Lügowplat 1, Lüzowftraße 33-78, Lützowufer 1-19b. 38. Stadtbezirt: Genthiner Straße 31, Magdeburgerplak, Magdeburger Straße 9-27, Potsdamner Str. 35-48 und 104-115a, Stegliger Straße 25-63. 39. Stadtbezirk: Blumes Hof, Am Karlsbad 1, Lüzowftr. 24-32 und 79-91a, Magdeburger Str. 1-8 und 28-36, Potsdamer Str. 24-34, 116-120 und 122-123a, Schöneberger Ufer 26-48. 45. Stadtbezirk: An der Apostelkirche, Frobenftr. 1-4 und 23-31, 22. Stadtbezirk: Friedrichstr. 44-55 und 200-208, Strausenstr. 1, Surfürstenstr. 29-46 und 139-152, Potsdamer Straße 49-56 und Mauerstr. 1-7 und 78-95, Schüßenftr. 1-5 und 70-79, Bilhelmstr. 42a, 97-103a, Bietenſtr. 25-28. Bimmerstr. 1-24 und 78-100. 46. Stadtbezirk: Bülowftr. 8-25 und 84-100, Frobenftr. 5-10 23. Stadtbezirk: Charlottenftr. 18-22 und 73-82, Martgrafen- und 18-22, Potsdamer Straße 57-67 und 89-96b, Schwerinstr. 1-19, ftraße 21-30 und 66-78, Schützenftr. 6-24 und 52-69, 8immerstr. 25-41| Bietenstr. 18-24. Wahllokal: Turnhalle der 107. Gemeindeschule, Genthiner Str. 4. 25. Stadtbezirk: Jerufalemer Str. 59-66, Junterstr. 2-21, StochWahllegitimationen sind zu haben bei: A. Ridert, Steinmehstr. 36a. straße 22-39 und 43-58, Lindenstr. 20-37 und 69-88, Markgrafenftraße 17-20 und 79-84, Oranienfttr. 99, Ritterstr. 60. und 55-77. 11. Stadtbezirk: Bebrenstr. 26a- 29 und 30-49, Charlottenstr. 35 26. Stabtbezirk: Charlottenstr. 2-12 und 83-98, Friedrichstr. 30-43 Die Wahlstelle 5 umfaßt die Stadtbezirke 43/44 und 47a/ 49, enthaltend bis 41 und 43-47, Dorotheenstr. 97, Friedrichstr. 82-92 und 151-162, und 209-223, Stochstr. 1-21 und 59-74, Butkamerstr. 2-22. folgende Häuser: Kleine Stirchgaffe 4, Unter den Linden 25-47, Lindengaffe, Markgrafen- 27. Stadtbezirk: Besselstraße, Charlottenstr. 1, 6, 7 und 99, Enke- 43. Stadtbezirk: Blumenthalstr. 1-19, Bülowstr. 60-75, Dennewigftrage 51a- 62a, Mittelstr. 1, 5-25 und 43-66, Plaz am Opernhause, play, Friedrichstr. 18-29 und 224-234, Hollmannstr. 19, Junkerstr. 1, Play, Dennewißftr. 10-32. Rosmarinstraße, Universitätsstr. 6-9. Lindenstr. 13-19 und 89-98, Marfgrafenstr. 1-16 und 85-107. 44. Stadtbezirk: Bülowftr. 26-43 und 76-83, Steinmckstr. 1-17 12. Stabtbezirk: Bauhofstraße, Charlottenstr. 42, Dorotheenstr. 1-17 28. Stadtbezirk: Belle Alliance Plas, Friedrichstr. 1-17 und u. 62-79, ochbahnhof Bülowstraße. und 88-96, Friedrichstr. 93-104a und 137-142, Georgenstr. 1-17a und 235-251, Gitschiner Straße 109-113, Stöniggräger Straße 71-74, 47a. Stabtbezirk: Alvenslebenstr. 1, 26 it. 26a, Frobenstr. 11 u. 12, 28-48, Segelplak, Am Kupfergraben, Mittelstr. 2-4, Prinz- Friedrich- Karl- Lindenstr. 1-12 und 99-116, Neuenburgerstr. 1 und 42, Wilhelmstr. 1 Göbenstr. 31, Grunewaldstr. 1-7, Potsdamer Str. 68-88, Winterfeldtstr. 1 straße, Bring- Louis Ferdinandstraße, Reichstagsufer 17-19, Stadtbahn- und 148. bis 17 u. 22-37, Bietenstr. 17. 47b. Stadfestet: Elsholzstraße, Gleditschstr. 22-53, Grunewaldftraße 9-11, Ballasstr. 1-17 und 24-26, Winterfeldt- Blab( öftliche Seite). 48 a Stadtbezirk: Alvenslebenstr. 2-12 und 14-25, Kirchbachftraße 1-9 und 12-20, Steinmetstr. 18-26 und 53-61. 48 b Stadtbezirk: Göbenstr. 1-10 a und 19-30, Groß- GörschenStraße 35-42, Kirchbachstr. 10 und 11, Steinmetzſtr. 26 a- 52 b. 49. Stadtbezirk: Alvenslebenstr. 12 a und 13, Bülowstr. 44-59, Culmstraße,( Söbenstr. 11-18, Groß- Görschenstr. 30-34, Mansteinstraße, Dorfstr. 43-48. Wahllokal: Turnhalle der 99. Gemeindeschule, Steinmetstr. 79. Bahllegitimationen find zu haben bei A. Mühl, Steinmetstr. 67. Die Wahlstelle 6 umfaßt die Stadtbezirke 40-42, 50-53 und 56a, b, enthaltend folgende Häuser: 40. Stadtbezirk: Flotiwellstr. 1-8, Am Karlsbad ausschließlich 1, Störnerstr. 1 u. 26, Lüpowstr. 1-23 u. 92-113, Potsdamer Str. 121, 121a bis 121k u. 123b, Schöneberger Ufer 5-25. 41. Stadtbezirk: Dennewigstr. 1, Flottwellstr. 9-18, Störnerstr. 2 42. Stadtbezirk: Blumenthalstr. 20, Dennewigstr. 2-9 u. 33-38, Kurfürstenstr. 1-28 t. 159-173a. bis 25, Stegliger Str. 1-24 11. 64-94. 50. Stadtbezirk: Bernburger Str. 18, Eichhornstr. 6 it. 7, Hafenblak 10, Königgräber Str. 13-17, Königin- Augusta- Str. 1-5, Köthener Straße, Lintstraße 1-44, Potsdamer Platz 3-6, Untergrundbahnhof Potsdamer Play". 51. Stadtbezirk: Astanischer Plaz 1-4, Bernburger Straße ausschl. 18, Dessauer Straße, Hafenplatz ausschl. 10, stöniggräger Str. 18-35. Schöneberger Str. 1-13. 52. Stadtbezirk: Askanischer Play 5-7, Bahnhofstraße, Großbeerenstraße 1, Hallesche Str. 1-15, Hallesches User 32 bis Ende, Kleinbeerenstraße 12-15, stöniggräger Str. 36-52, Mödernstr. 1-25 und 124-147, Schöneberger Str. 20-34. 53. Stadtbezirk: Großbeerenstr. 2-9 und 86-96, Hallesche Str. 16 bis 28, Hallesches Ulfer 1-31, Kleinbeerenstr. 1-11 und 16-29, Stöniggräßer Str. 53-70, Hochbahnhof Mödernbrüde. 56a. Stadtbezirk: Hornstr. 14. Ludenwalder Straße, Mödernstr. 26-52 und 93-123, Schöneberger Str. 14-19, Verlängerte Schöneberger Straße, Schöneberger Ujer 1-4, Teltower Str. 38, Tempelhofer Ufer 25 bis 37, Trebbiner Straße, Wartenburgstr. 15 und 15a, Dorfstr. 24-35. 56 b. Stadtbezirk: Baußener Straße, Großgörschenstr. 21-29, Kaplerstraße, Dorfstr. 36-42 nnd 49-56c. Wahllokal: Znenhalle der 150/165. Gemeindeschule, Tempel. hofer Ufer 20. Bahllegitimationen find zu haben bei: G. Krüger, Mödernftr. 133a. Die Wahlstelle 7 umfaßt die Stadtbezirke 54, 55, 57-63 enthaltend folgende Häuser: 54. Stadtbezirk: Nordseite der Barutherstraße, Belle- Allianceftr. 1 bis 12 und 91-107, Blücherplaz 1-2 und Hallesche Kirchhöfe, Lankwitzstraße, Teltowerstr. 1-11 und 63-65, Tempelhofer Ufer 1-6a. 55. Stadtbezirk: Großbeerenstr. 10-18 und 77-85, Teltowerstr. 12 bis 37 und 38a- 62, Tempelhofer Ufer 7-24. 57. Stadtbezirk: Großbeerenstr. 19-37a und 63-76, Wartenburgstraße 1-14 und 16-29. 58. Stadtbezirk: Hornstraße, ausschließlich 14, Yorkstr. 1-14 und 80-90. 59. Stadtbezirk: Belle- Allianceftr. 13-26, Großbeerenftr. 28-41 und 43-62, Hagelberger Str. 1-16 und 41-57, Dorfstr. 79. 60. Stadtbezirk: Hagelberger Str. 17-40, Modernftr. 73a- 92, Yorkstr. 15-23 und 66-78. 61a. Stadtbezirk: Kazbachstr. 1-14 und Ostseite von Monumentenstraße bis 39, Kreuzbergstr. 26-59, erfl. Streuzbergstr. 42e, Mödernstr. 63 bis 73 und Westseite von der Kreuzbergstraße bis zum Ende des ersten Drittels des Aufmarschterrains, Yorfstr. 57-65. 61 b. Stadtbezirk: Dreibundstraße von Mödernstraße bis Weichbildgrenze, Eylquer Straße, Kazbachstr. 15-28 und Ostseite von Dreibundstraße bis Monumentenstraße, Seuzbergstr. 42 e, Modernstraße Westseite vom Ende des ersten Drittels des Aufmarschterrains bis zur Dreibundstraße, Monumentenstr. 15-30. 62. Stadtbezirk: Belle- Allianceftr. 27-50 u, 52, Dreibundstraße von Modernstraße bis zur Belle- Alliancestraße, Großbeerenstr. 42, Am Kreuzberg, Streuzbergstr. 1-25, 60-78 und Viktoriapart, Lichterfelder Straße, Mödernstraße von Kreuzbergstraße bis zur Weichbildgrenze( Oftſeite), Kleine Barfstraße, Wilhelmshöhe. 63. Stadtbezirt: Belle- Alliance Straße 53-90, Fidicinstr. 1 und 45, Gneisenaustr. 1, Am Tempelhoferberg( Weftseite). Wahllokal: Turnhalle der 108./116. Gemeindeschule, Hagelberger Straße 34. Bahllegitimationen find zu haben bei Karl 5iebte, Hagelberger Straße 28. Die Wahlstelle 8 umfaßt die Stadtbezirke 67-74 enthaltend folgende Häuser: 67. Stadtbezirk: Mariendorfer Straße, Noftizstr. 12-25 und 37-49, Solmeftr. 17-27 und 30-40, 8offener Straße 20 und 21. 68. Stadtbezirk: Baruther Straße 1-11a, Gneisenauftr. 2-10 und 103-115, Noftizstr. 1-11 und 50-63. 69. Stadtbezirk: Baruther Straße 12-21, Fürbringerstr. 1-6 und 31-36, Gneisenaustr. 11-21 und 93-102, Solmsstr. 1-16 und 41-52, Boffener Straße 6. 70. Stadtbezirk: Gneisenauftr. 22-34 und 81-92, Mittenwalder Straße 13-22 und 41-49, 8ossener Straße 7-15 und 37-45. 71. Stadtbezirk: Baruther Straße 22, Fürbringer Straße 7-17 und 20-30, Wittenwalder Straße 1-12 und 50-62, 3offener Straße 1-5 und 46-55. 72. Stadtbezirk: Alexandrinenstr. 133, Blücherplak 3, Blücherstraße 1-12, Planujer 1--24a, Waterloo Ufer, Boffener Straße 56 60a. 73. Stadtbezirk: Blücherstr. 13-24 und 61-69, Johannistisch, Johanniterstr. 1-12 und 15-20, Planufer 25-33, Urbanstr. 185-188. 74. Stadtbezirk. Bärwaldstr. 1-11 und 63-69, Geibelstraße, Johanniter Str. 13 und 14, Planujer 34-74, Straße 14 b( bt. II), Tempel herrenstraße ausschlieklich 13 und 14, Urhanhafen, Wilmsltraße. Wahllokal: Turnhalle der 28./217. Gemeindeschule, Wilmsstr. 10. Wahllegitimationen find zu haben bei W. Rüdiger, Wilmsstr. 4. Die Wahlstelle 9 umfaßt die Stadtbezirke 64a- 66b und 75a- b, enthaltend folgende Häuser: 64a. Stadtbezirk: Fidicinstr. 2-24 und 26-44, Friesenftr. 13. u. 14, Klödenstr. 2-7, Kopischstr. 1-9, Schwiebuser Straße. 64b. Stadtbezirk: Arndtstr. 8-35, Chamissoplat. Am Chamissoplaz, Klödenstr. 1 und 8, Kopischstr. 10, Noftizftr. 29-31, Schentendorfstr. 4 und 5, Willibald Aleris- Straße 8-35. 65. Stadtbezirk: Bergmannstr. 1-21 und 88-112, Noftiaftr. 26-28 und 32-36, Schenkendorfstr. 1-3 und 6-8, Solmsstr. 28-29, Am Tempelhofer Berg( Ditfeite), Boffener Str. 27. 66a. Stadtbezirk: Arndtstr. 3-4, Bergmannstr. 22-32, Friefen straße 1 und 27, Heimstr. 1 und 25, Marheinideplag, Mittenwalder Straße 23-40, Boffener Str. 16-19, 22-26 und 28-36. 66b. Stadtbezirk: Arndtstr. 1-2, 5-7 und 36-44, Fidicinstr. 25, Friesenstr. 2-12 und 17-26, Heimstr. 2-24, Jüterboger Str. 6-10, Willi bald- Alexisstr. 1-7 und 36-43. 75. Stadtbezirk: Bärwaldstr. 12-16 und 46-62, Blücherftr. 25-41. und 43-60, Fürbringerstr. 18-19, Schleiermacherstr. 1-18, Tempelherrenstraße 13 und 14, Urbanstr. 1-21 und 151-18 75b. Stadtbezirk: Bärwaldstr. 17-45, Bergmannstr. 39-76, Blücherstr. 42. Friesenstr. 15 und 16, Gneisenauftr. 35-80, Golßenerstraße, Süterboger Straße 1-5, Staiser- Friedrich- Play, Lehniner Straße, Bing Auguft- von- Württemberg- Straße( Mordscite), Schleiermacherstraße von Sneisenaustraße bis Bergmannstraße( r. 19-28), Siboldstraße, Züllichauer Straße. Wahllokal: Turnhalle der 133./149. Gemeindeschule, Berg, mannstraße 28/29. Wahllegitimationen find zu haben bei G. Maas, Bergmannstr. 97. Die Wahlstelle 10 umfaßt die Stadtbezirke 76A- 78 0, enthaltend folgende Häufer: 76 a. Stadtbezirk: Camphaufenstraße, Fichteftrake, Fontane Bromenade, Freiligiathstraße, Gräfestr. 43, Hasenbeide 39-60, Uban Straße 25-30. 76 b. Stadtbezirk: Gräfeftr. 30-42 und 44-65a, Hafenheide 21-38, Schön cinstr. 20/21, Urbanstr. 31-51, 109-125 und 127-137a. und 84-108. 76 e. Stadtbezirt: Hasenheide 1-20, Jahnstraße, Urbanstr. 52-81 77. Stadtbezirk: Borchstr. 1-12 und 45-55, Dieffenbachstr. 1-19 und 5-76, Grimnistraße, Müllenhoffit. 1-9 und 12-19, Planujer 75-94, Um Urban, Urbanstr. 22-24 und 138-150. 78 a. Stadtbezirt: Boedbftr. 17-20, Dieffenbachstr. 20 und 27-56, Gräfestr. 12-29 und 66-81, Wüllenhoffstr. 10-11, Schönleinstr. 3-19, Urbanstr. 126. 78 b. Stadtbezirk: Boppstraße, Hohenstaufenplak, Kottbuser Damm 13-43, Lachmannstraße, Schönleinstr. 22-34, Urbansir. 82-83. 78c. Stadtbezirk: Boechstr. 13-16 und 21-44, Gräfestr. 1-11 und 82-93, Rottbuser Damm 1-12a, Planufer 95-97, Schönleinstr. 1-2. Wahllokal: Turnhalle 83./93. Gemeindeschule Dieffenbachstraße 60/61. Wahllegitimationen sind zu haben bei: S. Hartmann, Dieffenbach. Straße 28. Die Wahlstelle 11 umfaßt die Stadtbezirke 80-86, enthaltend folgende Häufer: 80. Stadtbezirk: Admiralstr. 1, Elisabethufer 14-26, Reichenberger Straße 1-14 und 175-185, Stalizer Str. 1-13 und 137-147a. 81. Stadtbezirk: Dresdener Str. 6-20 und 119-136, Elisabethufer 27-36, Oranienplatz( öftlicher Teil), Dranienstr. 31-41 und 165a- 175, Reichenberger Str. 174. 82. Stadtbezirk: Bethantenufer 1-9, Elisabethufer 37-59, Naunynstraße 34-58, Waldemarstr. 24-46. bis Ende, Mariannenplatz 1-6, Mariannenstr. 1, Naunynstr. 32-33 und 83. Stadtbezirk: Adalbertstr. 18-23 und 67-85, Bethantenufer 10 59-60, Waldemarstr. 23 und 47-61. 84. Stadtbezirk: Mariannenstr. 2-7 und 47-50, Raunhnstr. 16-31 und 61-90. 85. Stadtbezirk: Heinrichsplah, Mariannenstr. 7a- 11 und 43-46, Dranienstr. 2-23a und 184-205, Stalizer Str. 121. 86. Stadtbezirk: Adalbertstr. 1-17 und 86-100, Dresdener Str. 1 bis 5, Dranienſtr. 24-30 und 176-183. Wahllokal: Turnhalle der 7. Realschule, Mariannenstr. 48. Wahllegitimationen sind zu haben bei F. Palluth, Mariannenstr. 53. Die Wahlstelle 12 umfaßt die Stadtbezirke 79 und 87-94, enthaltend folgende Häuser: 79. Stadtbezirk: Brizer Straße 1-12 und 38-47, Elisabethufer 1-13, Stottbuser Ufer 56-65. 87. Stadtbezirk: Admiralstraße ausschließl. 1, Briger Straße 13-37, Rottbuser Straße 8, 9, 12 und 13, Rottbuser Ufer 46-55. 88. Stadtbezirk: Rottbuser Straße 1-7, 10, 11 und 16-28, Reichenberger Straße 15-25 und 166-171. 89. Stadtbezirk: Manteuffelstr. 44, Mariannenstr. 12 und 42, Dranienstr. 206 und 207, Reichenberger Straße 172-173, Staliber Straße 14 bis 35, 108-120 und 122-136, Hochbahnhof Rottbuser Tor. 90. Stadtbezirk: Kottbuser Straße 14 und 15, Rottbuser Ufer 45, Mariannenstr. 13-41, Reichenberger Straße 26-38 und 153-165. 91. Stadtbezirk: Manteuffelstr. 45-56 und 73-83, Reichenberger Straße 39-52 und 139-152. 92. Stadtbezirk: Rottbuser Ufer 31-44a, Manteuffelstr. 57-72. 93. Stadtbezirk: Rottbuser User 29 und 30, Laufizer Straße 7 bis 46, Reichenberger Straße 53-54 und 137-138. 94. Stadtbezirk: Laufiger Straße 1-6 und 47/ 48-52, Manteuffel: ftraße 84, Staliger Straße 36-40 und 46 und 46a, Wiener Straße 1-15 und 63-69. Wahllokal: Turnhalle der 50./68. Gemeindeschule, Reichenberger Straße 44/45. Bahllegitimationen find zu haben bei: R. Lange, Reichenberger Straße 39. Die Wahlstelle 13 umfaßt die Stadtbezirke 95-104, enthaltend folgende Häuser: 119. Stadtbezirk: Mexandrinenstr. 14-18a und 113-117, Hollmann. ftraße 1-12 und 29-43, Simeonstr. 1-14 und 18-32. 120. Stadtbezirk: Feilnerstraße, Alte Jakobftr. 2-26 und 118-136, Ritterstr. 52-59 und 61-69, Simeonstr. 15-17. 121. Stadtbezirk: Alexandrinenstr. 19-37a und 92-112, Mathieustraße 10 und 11, Ritterstr. 37-51 und 70-84. Wahllokal: Turnhalle der 112./129. Gemeindeschule, Waffertorstraße 31. Bahllegitimationen find zu haben bei St. Se ne chtel, Baffertorstr. 14 Die Wahlstelle 17 umfaßt die Stadtbezirke 123-126 und 131-134, enthaltend folgende Häuser: 123. Stadtbezirk: Prinzenstr. 17-29 und 91-102, Ritterstr. 11 bis 29 und 96-115. 124. Stadtbezirk: Fürstenstr. 2-23, Luisen Ufer 37-46, Ritterftraße 1-10 und 116-120. 16 125. Stadtbezirk: Ludauerstr. 17, Luisen Ufer 23-36, Dranienplatz, weftlicher Teil, Oranienstr. 42-58 und 150-165, Prinzessinnenstraße. 126. Stadtbezirk: Brandenburgitr. 37-46, Moriz- Platz, Oranien ftraße 58a- 69 und 137-149, Prinzenstr. 30-38 und 82-90, Stallschreiber. ftraße 3-15 und 52-64. 131. Stadtbezirk: Merandrinenstr. 44-63 und 66-86, Sebastianstraße 12-24 und 63-76, Stallschreiberstr. 16 und 48-51. 132. Stadtbezirk: Ludauerstr. 1-16, Brinzenstr. 39-54 un 69 bis 81, Sebastianstr. 1-10 und 77-88, Stallschreiberstr. 1-2. 133. Stadtbezirk: Budowerstraße, Dresdenerstr. 21-30a und 113 bis 118, Kaiser Franz- Grenadier Play, Lun- Ufer 1-22. 134. Stadtbezirk: Alexandrinenstr. 64-65, Annenstr. 1-10 und 41 bis 53, Dresdenerstr. 31-54 und 93-112, Neanderstr. 17 und 18, Prinzen straße 55-68. Wahllokal: Turnhalle der Viktoriaschule, Prinzenstraße 51. Bahllegitimationen find zu haben bei Gonell, Brinzenftr. 88. Die Wahlstelle 18 umfaßt die Stadtbezirke 122, 127-130, 135 u. 143-144, enthaltend folgende Häuser: 122. Stadtbezirk: Brandenburgstr. 17a- 36 und 47-63, Jakobikirch straße, Mathieuftr. 1-9 und 12-19, Ritterstr. 30-36 und 85-95. 127. Stadtbezirk: Alexandrinenstr. 38, 39 und 91, Alte Jakob. ftraße 27, 28 und 113-116, Kommandantenstr. 43, Dranienstr. 70-98 und 100-136. 128. Stadtbezirk: Alexandrinenstr. 40-43 und 87-90, Alte Jakob. ftraße 29-45 und 104-112, Stommandantenstr. 23-42 und 44-66, Süraffierstraße. 129. Stadtbezirk: Beuthstr. 1-8 und 17-22, Neue Grünstr. 1-14 und 29-41, Alte Jafobstr. 103 u. 103a, Kommandantenstr. 5-22 u. 67-79, Seydelftr. 4-16 und 19-30a. 130. Stadtbezirk: Durchgang von der Neuen Grünstraße zur Alten Jakobitraße, Alte Jakobstr. 46-62 und 83-102, Luisen- Kirchhof, Sebastians straße 25-62, Seydelstr. 17-18, Stallschreiberstr. 17-47. 135. Stadtbezirk: Annenstr. 11-40, Dresdener Str. 55-92, Ate Jakobstr. 63-82, Neue Jakobstr. 15-16, Neue Roßstr. 1-4 und 21-24, Schäferstr. 1. 143. Stadtbezirk: Inselstr. 2-9a, Neu- Kölln a. W., Märkischer Play, Neue Roßftr. 5-20, Splittgerbergasse, Wallstr. 28-83. 144. Stadtbezirk: Beuthstr. 9-16, Gertraudtensteg, Neue Grünstraße 15-28, Surstr. 26a- 29, KI. Kurstr. 9 und 13-18, Leipziger Straße 56-68, Niederwallstr. 24 und 25, Oberwasserstr. 15-16, Seydel straße 1-3 und 31-32, Spittelmartt, Wallstr. 1-27 und 84-91. Wahllokal: Turnhalle der 47. Gemeindeschule, Stallschreiberstr. 54. ftraße 58. Bahllegitimationen find zu haben bei H. Schmidt, Stallschreiber Die Wahlstelle 19 umfaßt die Stadtbezirke 136-142, enthaltend folgende Häuser: 95. Stadtbezirk: Manteuffelstr. 34-43 und 85-98, Naunynftr. 1 u. 91, Oranienstr. 1, Stalizer Straße 41-45 und 97-107, Hochbahnhof Dranienstraße. 96. Stadtbezirk: Laufizer Plaz 1-6 und 14-18, Manteuffelftr. 32 bis 33 und 99-100, Büdlerstr. 27, Stalizer Straße 96, Waldemarstr. 2-9 und 71-78. 97. Stadtbezirk: Mariannenplat 6a- 17, Mariannenstr. 51-53, Mustauer Straße 30, Naunynftr. 2-15, Waldemarstr. 10-22 und 62-70. 136. Stadtbezirk: Neue Jakobstr. 1-14 und 17-28, Inselstr. 13 98. Stadtbezirk: Manteuffelstr. 20-31 und 101-111, Mustauer bis 13a, Reanderstr. 2-16 und 19-37, Schäferstr. 2-14, Schmidstr. 11b Straße 16-28 und 31-41. bis 36a. 99. Stadtbezirk: Köpenider Str. 21-29 und 143-158, Manteuffelstraße 17, Mariannenplay 18-28, Mariannenufer, Mustauer Straße 29, Wrangelstr. 1-15 und 122-137. 100. Stadtbezirk: Stöpenider Straße 18-20a und 159-164, Manteuffelstraße 1-16, 18-19 und 112-130, Wrangelftr. 16-18 und 121. 101. Stadtbezirk: Brommystraße von Köpenider Straße bis Spree ( Bestseite), Eisenbahnstr. 24 und 25, Stopenider Str. 16-17 und 165-172, Büdlerfir. 1-15 und 38-51. 102. Stadtbezirk: Mustauer Str. 12-15 und 42-47, Büdlerstr. 16 bis 26 und 28-37, Waldemarstr. 1, Wrangelstr. 19-22 und 113-120. 103. Stadtbezirk: Eisenbahnstr. 1-23 und 26-48, Laufiperplaz 12 bis 13, Mustauer Str. 9-11 und 48-49, Wrangelstr. 23-24 und 111-112. 104. Stadtbezirk: Laufizerplaz 7-11, Mustauer Str. 1-8 und 50-55, Staliger Str. 84-95a, Brangelstr. 25-38 und 100-110, Beughofstraße 11-23. Wahllokal: Turnhalle der 20. Gemeindeschule, Waldemarstr. 77. Wahllegitimationen find zu haben bei K. Namin, Waldemarstr. 65. Die Wahlstelle 14 umfaßt die Stadtbezirke 105-108b. enthaltend folgende Häuser: 137. Stadtbezirk: Franzstr. 1-19, Josefstr. 1-15, Michaelfirchplat 17-24, Schmidstr. 1-11a und 37-46. 138. Stadtbezirk: Adalberstr. 24-34 und 57-66, Engelufer 6b- 21, Melchiorstr. 1-46, Michaelfirchplatz 1-12. 139. Stadtbezirk: Adalbertstr. 35-56, Engelufer 1-6a, Stopenider Straße 30-44 und 129-142. 140. Stadtbezirt: Köpenider Str. 45-59 und 119-128, Michaelkirchplat 13-16, Michaelfirchstraße, Wusterhausener Straße 13-14. 141. Stadtbezirk: Köpenider Str. 60-75 und 105-118, Dhmstraße, Rungetr. 12-27, Wusterhausener Str. 1-12 und 15-21. 142. Stadtbezirk: Brandenburger User, Brüdenstraße, Inselstr. 1 bis 1b und 10-12, Am Kölnischen Part, Köpenider Str. 76-104, Neander ftraße 1 und 38, Rungenr. 3-11a und 27a- 37, Waffergaffe. Wahllokal: Turnhalle der 62. Gemeindeschule, Schmidstr. 38. Wahllegitimationen find zu haben bei F. Dietrich, Michaelfirchplatz 15. Die Wahlstelle 20 umfaßt die Stadtbezirke 145-148, 150-151 u. 201, enthaltend folgende Häuser: 145. Stadtbezirk: Alexanderstr. 8-17 und 20a- 36a, Blumen 105. Stadtbezirk: Bevernstraße, Brommystraße von Köpenider- Straße 1 u. 84, Dirdjenstr. 1-15, Holzmarktstr. 73, Kaiserstr. 26, MagazinStraße bis Spree( Ostseite), Gröbenufer 5-8, Köpenider Straße 1-15 und Straße 12 und 12a, Schidlerstr. 1-3 und 12-13, Stadtbahnbogen Nr. 72-92, 173-195, Oberbaumstr. 7, Bfuelstraße. Stalizer Straße 73-83, Wrangel Wallnertheaterstr. 26/27. Straße 97-99, Beughofftr. 1-10 und 24-26. 106. Stadtbezirk: Faldensteinstr. 1-11 und 35-49. Gröbennfer 1 bis 4, Oberbaumstr. 1-6 und 8-13, Oppelner Straße 1-9 und 38-49, Schlesische Straße 1-9 und 39-46, Staliger Straße 63-72, Sorauer Straße 1 und 31, Wrangelstr. 40-54 und 81-96, Hochbahnhof am Schlesifchen Tor. 107 a. Stadtbezirk: Cubrystr. 17-41, Görliger Straße 31-44, Görlitzer Ufer 7-16 und 27-31, Hedmannufer 10, Plaz H, Wrangelstraße 55-80. 107 b. Stadtbezirk: Cuvryftr. 1-16 und 42-52, Cuvryufer, Görliker Ufer 1-6 und 32-38, Hedmannufer 1-9, 2ohmühlenstr. 1-6, Schlesische Straße 10-38, Vor dem Schlesischen Tor, Schleusenufer. 108 a. Stadtbezirt: Görlißer Straße 59-61, Oppelner Straße 10 bis 22 und 25-37, Sorauer Straße 2-16 und 18-30. 108 b. Stadtbezirk: Faldensteinstr. 12-34, Görliger Straße 45-58, Oppelner Straße 23-24, Sorauer Straße 17. Wahllokal: Turnhalle der 114./122. Gemeindeschule, Köpenicker Straße 2. Wahllegitimationen find zu haben bei M. Ulbrich, Köpenider Straße 190. Die Wahlstelle 15 umfaßt die Stadtbezirke 109-113b, enthaltend folgende Häufer: 109. Stadtbezirk: Görliger Str. 62-75, Lübbener Straße, Staliger Str. 47-62, Wrangelstr. 39. 110. Stadtbezirk: Glogauer Str. 1 und 34, Görliger Str. 1-28, Görliger Ufer 17-20, Liegniger Str. 43, Ratiborftr. 1 und 21, Stalizer Str. 46b, Spreewaldplay, Wendenstraße, Wiener Str. 16-21, 24 33. 33b bis 39 und 41 62. Zu diesem Bezirk gehört das Görliger EisenbahnEmpfangsgebäude und der Görlizer Bahnhof. 111. Stadtbezirk: Grünauer Straße, Sottbufer User 18-28, Reichenberger Str. 55-63a und 127-136, Wiener Str. 22 und 23. 112 a. Stadtbezirk: Forster Str. 1-10a und 47-58, Liegniger Str. 12, Reichenberger Str: 111-126, Wiener Str. 33a. 112b. Stadtbezirk: Forster Str. 11-46, Stottbuser Ufer 12-17a, 2iegnißer Str. 13-14. Reichenberger Str. 64-76. . 113 a. Stadtbezirk: Stottbuser Uier 5-11, Liegniger Str. 1-11 und 15-42, Reichenberger Str. 77 85 und 105-110, Wiener Str. 40. 113 b. Stadtbezirk: Glogauer Str. 2-33, Görliger Ufer 21-26, Kottbuser User 1-4a Ratiborite. 2-20, Reichenberger Str. 86-104. Wahllokal: Turnhalle der 100./102. Gemeindeschule, Eingang Forster Str. 15. Bahllegitimationen sind zu haben bei E. Schulze, Forster Str. 17. Die Wahlstelle 16 umfaßt die Stadtbezirke 114-121, enthaltend jolgende Häuser: 114. Stadtbezirk: Fürstenstr. 1 und 24, Gitfchiner Str. 32-70, Quifenufer 47-57, Prinzenstr. 1-5, Wassertorstr. 1-16 und 58-76. 115. Stadtbezirk: Brandenburgitr. 1-2 und 82, Gitschiner Str. 19 bis 31 und 71-85, Morigitr. 1-11 und 14-24, Brinzenitr. 6-16 und 103-119, Ce anuser von Bärwaldbrücke bis zur englischen Gasanstalt ein fchlienlich, Wassertoritr. 17 und 56-57, Hochbahnhof Prinzenstraße. 116. Stadtbezirk: Brandenburgstr. 3-17 und 64-81, Morigftr. 12 bis 13, Waffertorstr. 18-55. 117. Stadtbezirk: Alexandrinenftr. 1-13, 117a- 132 und 134-137, Bitfchiner Str. 1-18 und 86-108, Alte Jakobftr. 148 165, Neuenburger Str. 20a- 21, Sedanufer von der englischen Gasanstalt bis zur Gitschiner Straße. 118. Stadtbezirk: Hollmannstr. 13-18 und 20-28, Alte Jafob. ftraße 1-10, 137-147 und 166-175, Neuenburger Str. 1a- 20 und 22 bis 41. 146. Stadtbezirk: Blankenfelde Str. 1 und 15, Blumenftr. 75, Große Frankfurter Str. 70, Kleine Frankfurter Str. 1-9 u. 20-25, Staiserstr. 1 bis 24 und 27-48, Magazinstr. 1-11 und 13-19, Echillingstraße. 147. Stadtbezirk: Blumenstr. 2-26, 59-74 und 76-83, Grüner eg 1-13a und 114-125, Ifflandstraße, Markusstr. 45-46, Marfiliusstraße 9-15, Wallnertheaterstr. 13-25 und 28-34. 148. Stadtbezirk: Aleranderstr. 19 und 20, Holzmarliftr. 1-18 und 52-72, An der Jannowißbrüde, Markusstr. 54, An der Michaelbrüde( Westseite), Raupachstraße, Wallnertheaterstr. 1-12 und 35-45, Stadtbahnhof Jannowigbrüde, Stadtbahnbogen 45-71. 150. Stadtbezirk: Grüner Weg 14-22 und 102-113, Krautftr. 11, 12, 16 und 16a, Martusstr. 1-14 und 47-53, Kleine Markusstraße. 47-52, 54a und 55a, Markusstr. 15-28 und 31-44. 151. Stadtbezirk: Blumenstr. 27-34, 51a und 58, Strautstr. 1a- 10, 69-71, Dirdjenſtr. 16-23, Georgenkirchplatz 33 und 34, Grunerstraße vom 201. Stadtbezirk: Alexanderplat, Alexanderstr. 1-7, 37-52 und Alexanderplatz bis Dirdjenstraße, Kaiserstr. 25 und 25a, Am Königsgraben 1-3 und 20-22, Neue Königstr. 44-49, Sturze Str. 1-19, Landsberger Str. 60-67, Prenzlauer Str. 32 und 32a, Alte Schüßenstr. 8-15, Stadtbahnbogen 93-117. Wahllokal: 155./156. Gemeindeschule, Markusstr. 49. Bahllegitimationen find zu haben bei B. Krüger, Marfusstr. 8. Die Wahlstelle 21 umfaßt die Stadtbezirke 149 und 162-166, enthaltend folgende Häuser: 149. Stadtbezirk: Andreasstr. 68, Holzmarktstr. 19-24 und 43-51 Strautstr. 23-29 und 30a- 34a, Lange Str. 1-27 und 82-110, An der Michaelbrüde( Ditfeite), Stadtbahnbogen 28-44. 162. Stadtbezirk: Andreasstr. 29-44 und 47-59, Blumenftr. 34a bis 41 und 43-51, Grüner Weg 89-90, Krautstr. 53-54. 163. Stadtbezirk: Andreasplak, Andreasstr. 60, Kleine Andreasstraße, Grüner Weg 23-31 und 91-101, Strautstr. 13-15a, 17-22 und 35-46. 164. Stadtbezirk: Andreasstr. 14-28 und 61-67, Grüner Weg 32 bis 44 und 75-88, Lange Str. 29-35 und 74-81. 165. Stadtbezirk: Andreasstr. 1-13 und 69-79, Breslauer Str. 1-14 und 18-33, Holzmarktstr. 25-42, Strautstr. 30, Lange Str. 28, An der Schillingsbrüde( westliche Seite), Stadtbahnbogen 1-27, Stralauerplay 24. 166. Stadtbrzirk: Breslauer Str. 15-16, Brommystraße, von der Spree bis Mühlenstraße, Fruchtitr. 1-8 und 83-86, Stopvenstr. 1-3a und 96-101. Mühlenitraße, ausschließlich 1, Rummelsbinger Platz, An der Schillingsbrücke( östliche Seite), Am Schlesischen Bahnhof, Stralauer Blaz 1-23 und 29-35. Wahllofal: Turnhalle der 18./125. Gemeindefchule, Koppenstr. 84. Wahllegitimationen find zu haben bei B. Miethte, Roppenftr. 82. Die Wahlstelle 22 umfaßt die Stadtbezirke 152-156 und 158-159, enthaltend folgende Häuser: 152. Stadtbezirk: Blankenfelde Str. 2-14, Gr. Frankfurter Str. 49 bis 69 und 71-89, Markusstr. 30, Marfiliusstr. 1-8 und 16-25, Waßmannſtr. 10-34. 153. Stadtbezirk: Andreasstr. 45-46, Blumenstr. 42, Gr. Frank furter Str. 90-127, Stoppenstr. 35 und 53, Krautstr. 1, Markusstr. 29. 154. Stadtbezirk: Elisabethstr. 1 und 65-66, Palisadenstr. 1 und 12-13, Waßmannstr. 34 a- 37, eberstr. 3-35 und 38-63 155. Stadtbezirk: Lichtenberger Str. 10 11, Balisadenstr. 2-11, 14-29 und 88-103, Straußberger Str. 9-10 und 34-35. 156. Stadtbezirk: Große Frankfurter Str. 32-48, Fürstenvalder Straße 2-23, Straußberger Str. 11-33, Weberstr. 1-2 und 64-66. 158. Stadtbezirk: Friedenstr. 45-49 und 89-95, Friedrichsberger Straße 1-14 und 18-27. 159. Stadtbezirk: Große Frankfurter Str. 19-31, Friedrichsberger, Elbinger Str. 95-98, Esmarchitr. 1-4 u. 24-27, Friedeberger Str. 9-10, Straße 15-17, Fürstenwalder Str. 1 und 24, Stoppenstr. 36-40 u. 50-52, Am Friedrichshain 1-34, Hufelandstr. 23-24, Aniprodestr. 1-15 und Lebuser Straße, Palisadenstr. 30-38 und 66-87. 113-122, Lippehner Str. 2-36, Pasteur- Str. 26-27, Birchowftr. 7-10, Wahllokal: Turnhalle der 23. Gemeindeschule, Straußberger Str. 9. Werneuchener Straße. Wahllegitimationen find zu haben bei Schmidt Straußberger Straße 4. Die Wahlstelle 23 umfaßt die Giabtbezirke 168-174, enthaltene folgende Häufer: 168. Stadtbezirk: Breslauer Str. 17, Fruchtstr. 9-15 und 74-82, Koppenstr. 4-9 und 87-95, Langestr. 36-73, Wiadaistraße.( 3u diesem Bezirk gehört Schlesischer Bahnhof und Bahnanlagen usw, bis zur Warfchauer Straße.) 72-73. 169. Stadtbezirk: Friedrichsfelder Etr. 2-43, Fruchtstr. 16-19 und 170. Stadtbezirk: Fruchtstr. 70 und 71, Roppenstr. 10-12 und 81 bis 86, Müncheberger Str. 1-17 und 19-34. 171. Stadtbezirk: Grüner Weg 45-58 und 61-74, Roppenstr. 13 bis 22 und 68-80, Müncheberger Str. 18. 190a. Stadtbezirk: Cotheniusstr. 8 bis Straße 28, Deutsch- Kroner Straße, Eberthstr. 1 und 57, Gibinger Str. 1-9, Hausburgstr. 1, Landsberger Allee 42-58 und 112-137, Petersburger Str. 49, Straße 28 von Landsberger Allee bis Cotheniusstraße, Thorner Str. 1-6 und 62-67, Ringbahnhof Landsberger Allee. 190 b. Stadtbezirk: Eberthstr. 2-11 und 45-56, Hausburgstr. 2-13, Heidenfeldstr. 2-21, Stochhannstr. 11-33. 190c. Stadtbezirf: Ebertyftr. 18-25 11. 27-34, Hausburgstr. 25-30, Matternstr. 2-19, Straßmannstr. 18-22, Borndorfer Str. 25-30 u. 33-41. 190d. Stadtbezirk: Cotheniusstr. 1-7 und von Straße 28 bis Ende, Elbinger Straße 10-36, Gnefener Straße, Kniprode Straße von Elbinger Straße bis Ringbahn, Olivaer Straße, Paul Heisestraße, Play K ( Abteilung XIII), Schneidemühler Straße, Schönlanter Straße, Straße 16, Straße 28 von Aniprode- Straße bis Cotheniusstraße, Thorner Straße 7 bis 61. 190 e. Stadtbezirk: Ebelingftr. 2-16, Eberthstr. 12-17 und 35 bis 44, Hausburgstr. 14-24, Straßmannstr. 10-17 und 23-35. Weisbach191. Stadtbezirk: Kniprode- Straße von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze, Landsberger Allee von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze( 76-111), Blak H, Straße 15a von Kniprode- Straße bis zur Weichbildgrenze, Straßen 16, 17, 18a, 21b, 22a, 23a, 24, 26a, 27,( Abteilung XIII), Straße 51( Abteilung XIII), Thaerstraße nördlich von der Ringbahn. 172. Stadtbezirk: Friedrichsfelder Str. 1, Fruchtstr. 20-22 und 67 bis 69, Grüner Weg 59 und 60, Küftriner Play, Am Ostbahnhof, Ostbahnstraße. Empfangsgebäude, Ostbahnhof bis östlich zur Warschauer Straße, Rüdersdorfer Str. 1 und 41-51. 173. Stadtbezirk: Stoppenstr. 23-34 und 54-67, Rüdersdorfer Straße 2-33. 174. Stadtbezirk: Fruchtstr. 23-38 und 51-66, Stönigsberger Straße 1 und 39, Memeler Str. 38, Rüdersdorfer Str. 34-40. Wahllokal: Turnhalle der 30. Gemeindeschule, Nüdersdorfer Straße 4-5. Wahllegitimationen find zu haben bei H. Jahn, Nüdersdorfer Straße 11. Die Wahlstelle 24 umfaßt die Stadtbezirke 167a- 167c und 175a- 178b, enthaltend folgende Häuser: 192. Stadtbezirk: Carmen Shlvastraße von Prenzlauer Allee bis Greifswalder Straße mit Ausschluß der Eckgrundstücke an der Prenzlauer Allee, Greifswalder Str. 80a- 161, Blak C( Abt. XIII), Play F( Abt. XII), Straße 10, Straße 11 von der Ringbahn bis zur Straße 15a, Straße 15a von Greifswalder bis Sniprode- Straße, Straßen 12, 13, 14, 19 und 38 ( Abt. XIII), Straßen 22, 23 und 32( Abt. XII), Wisbyer Straße von Prenzlauer Allee bis Greifswalder Straße. 193 a. Stadtbezirk: Greifswalder Str. 204 und 205, Marienburger Str. 2-48, Winsstr. 20-21, 54 und 55. 193 b. Stadtbezirk: Christburger Str. 4-55, Greifswalder Str. 33 bis 42 und 195-203, Hufelandstr. 48, Pasteurstr. 1, Winsstr. 22-36 167a. Stadtbezirk: Beymestraße, Capriviftr. 12-25, Ehrenbergstraße, Mühlenstr. 1, Naglerstraße, Am Oberbaum 1-2, Rotherstraße, Rudolfstraße, Gelände der Ost- und Schlesischen Eisenbahn von Warschauer Straße bis Rudolfplak, Stralauer Allee 1-4 und 34 bis Ende, Warschauer Play, Am Warschauer Plaz, Warschauer Str. 34-51, Hochbahnhöfe nnd 44-53. Stralauer Tor und Warschauer Brücke. 167b. Stadtbezirk: Bossestr. 6-11, Capriviftr. 1-11, Goßlerstraße von Hohenlohe- bis Bossestraße, Hohenlohestraße von Stralauer Allee bis Ringbahn, Bersiusstr. 7-8, Rochowstraße, Rudolfplak, Am Rudolfplak, Stralauer Allee 5-9a und 22a- 33, Straße 39 von Hohenlohe- bis Bossestraße, Schmüdertstraße. 167c. Stadtbezirk: Bödikerstraße, Bossestr. 1-5, Goßlerstraße von Bossestraße bis Martgrasendamm, Markgrafendamm 24-36, Bersiusstr. 1 bis 6 und 9-15, Stralauer Allee 10-22, Straße. 39 von Bossestraße bis Markgrafendamm, Gelände der Ost- und Schlesischen Bahn von Hohenlohe175a. Stadtbezirk: Königsberger Str. 2-14 und 25-38, Memeler Straße 39-55. 175b. Stadtbezirk: Graudenzer Str. 1, Gubener Str. 1-17 und 51-61, Stonigsberger Str. 15-21 und 22-24, Memeler Str. 24-37. 176. Stadtbezirk: Am Comeniusplat 6, Gubener Str. 18-19, Memeler Str. 16-23 und 56-65, Posener Straße, Rüdersdorfer Str. 52 und 53. ftraße bis Weichbildgrenze, Bahnhof Stralau- Rummelsburg. 177a. Stadtbezirk: Comeniusplak, Straße am Comeniusplat 1-5, Gubener Str. 20-21b und 42a- 50, Stopernifusstr. 2-6 und 31-37, Romintener Str. 1 und 15, Torellstr. 2-6, Warschauer Str. 16-25. 177b. Stadtbezirk: Dirschauer Straße, Hohenlohestraße von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze, Stopernifusstr. 7-30, Ribauer Straße, Play K., Revaler Straße( von Warschauer Straße bis Straße 24), SimonDach- Str. 8-34, Westseite der Simplonstraße, Straßen 13, 18, 20, 21, 22, 23, 24, 25( bt. XIV), Barschauer Str. 52-72, Werkstätten der Djibahn. 177c. Stadtbezirk: Bromberger Straße, Memeler Straße 7-15 und 66-85, Billauer Straße, Rüdersdorfer Straße 54-71, Torellstr. 1. 177d. Stadtbezirk: Gubener Straße 22-42, Helsingforser Platz, Ropernikusstr. 1, Memeler Straße 1-6, Revaler Straße von Memeler Straße bis Warschauer Straße, Torellstr. 7, Warschauer Straße 26-33. 178a. Stadtbezirk: Borhagener Straße 1-11 und 37-47, Cadiner Straße, Graudenzer Straße 2-16, Littauer Straße 3-30, Romintener Straße 2-14 und 44-57. 178b. Stadtbezirk: Borhagener Straße 12-24 und 24c- 36, Romintener Straße 16-43( ausschließlich Nr. 29a, 29b, 30a und 30b), Warschauer Straße 2-15 und 73-87, Wahllokal: Turnhalle der 256./287. Gemeindeschule, Memeler Straße 24/25. Babllegitimationen sind zu haben bei: H. Distow sti, Memeler Straße 21. Die Wahlstelle 25 umfaßt die Stadtbezirke 161 und 179a- 181g, enthaltend folgende Häuser: 161. Stadtbezirk: Große Frankfurter Str. 1-18 und 128-146, Friedenstr. 74-82. Fruchtstr. 39-50, Palisadenstr. 51-52. 179a. Stadtbezirk: Frantjurter Allee 75-121, Stönigsberger Str. 21a, Komthureiplat, Litthauerstr. 1-2, Möglinerstr. 1 und 3, Tilsiter Str. 1-6 und 85-91, Weideniveg 15-25. 179b. Stadtbezirk: Löweftr. 1-15 und 18-30, Tilsiter Str. 7-18 und 77-84, Weidenweg 16-24 und 73-80, Zorndorfer Str. 7-14 und 58-58. 179c. Stadtbezirk: Insterburger Str. 1-11 und 13-20, Mögliner Str. 2, Weidenweg 1-14 und 81-88, Borndorfer Str. 1-6 und 59-62 180a. Stadtbezirk: Baltenplatz( östlicher Teil), Hübenerstr. 1-6 und 9-15, Liebigstr. 27, Thaerstr. 14a- 24, Weidenweg 35-48 und 50-62 180b. Stadtbezirk: Petersburger Str. 2-10 und 82-90, Rigaer Str. 1-10 und 98-107, Thaerstr. 2-14 und 54-63. 180c. Stadtbezirk: Eldenaer Str. 12, Frankfurter Allee 65-74 und 122-134, Liebigftr. 1-26 und 28-47, Mirbachstr. 1, Petersburgerstr. 1 und 91, Rigaer Str. 11-12 und 96-97, Thaerstr. 1, Warschauerstr. 1 und 88, Weidenweg 49. 180d. Stadtbezirk: Baltenplay( westlicher Teil), Edertstr. 1-10 und 18-22, Petersburger Str. 11-18 und 72a- 81, Thaerstr. 34-53, Weiden toeg 26-34 und 63-72, Borndorfer Str. 31-32. 181a. Stadtbezirk: Frankfurter Allee 36-64 und 135-150, Gabels: bergerstr. 1-8 und 10-16, Proskauerstr. 1-2 und 40, Rigaer Str. 31, Samariterſtr. 42. 181 b. Stadtbezirk: Dolziger Str. 1 und 51, Eberthstr. 26, Eldenaer Straße 1-11 und 13 bis Ende, Hausburgstr. 31, Hübnerstr. 7 und 8, Lands: berger Allee 59-75, Bettentoferstr. 29, Prostauer Str. 20, Berliner Schlachthof, Samariterſtr. 21 und 22, Thaerstr. 25-33. 181 c. Stadtbezirk: Frankfurter Allee 1-35, Bettenkoferstr. 1-14 und 42-46, Rigaer Str. 35-75, Samariterjtr. 8, Schleidenplay, Schreinerstraße 14-50, Boigtstraße von Mirbachstraße bis Frankfurter Allee, Waldeyerstraße. 181 d. Stadtbezirk: Fordenbedplak, Mirbachstr. 2-14 und 78, Prosfauerstr. 3-10 und 21-39, Rigaer Str. 13-24 und 84-95, Schreiners straße 1 und 63-64, Bellestraße. 181 e. Stadtbezirk: Gabelsbergerstr. 9, Rigaer Str. 25-30 u. 32-34 und 76-83, Samariterftr. 1-7 und 9-12 und 31-41, Schreinerstr. 2-13 und 51-62. 181 t. Stadtbezirk: Dolziger Str. 2-19 und 39-50, Mirbachstr. 15 bts 30 und 60-77, Samariterplab, Samariterftr 13-20 und 23-30. 181g. Stadtbezirk: Dolziger Str. 20-38, Mirbachstr. 31-59, Betten toferstr. 15-28 und 30-41, Boigtstr. 11-20 und 22-33. Wahllokal: Turnhalle der 3.1203. Gemeindeschule, Petersburger Str. 4. Wahllegitimationen find zu haben bei: 2. Wittuhns, Petersburger Straße 4a Die Wahlstelle 26 umfaßt die Stadtbezirke 157, 160 und 189a- 1930, enthaltend folgende Häuser: 157. Stadtbezirk: Friedenstraße 36-44 und 96-102, Landsberger Plat. Strausberger Straße 1-8 und 36-52. 160. Stadtbezirk: Dieftelmeherstraße, Friedenstr. 50-73 und 83 bis 88, Jnsterburger Straße 12, Roppenstr. 41-49, Löweftr. 16-17, Balisadenftr. 39-50 und 53-65, Pufendorfstraße, Richthofenstr. 1-12 und 15-34, Borndorfer Straße 63. 189a. Stadtbezirk: Elbinger Straße 99 bis Ende, der Friedrichs hain, Landsberger Allee 1-41 und 138-160, Langenbedstraße, Matthias straße, Petersburger Straße 50-54, Wilhelm- Stolze- Straße 1 und 44, Tilfiter Straße 50 und 51, Virchowstr. 1-6. 189b. Stadtbezirk: Ebelingstr. 17, Heidenfeldstr. 1 und 22, Rochbannstr. 1-10 und 34-43, Peterburger Straße 36-48 und 55-61, Bintschstr. 2-22, Wilhelm- Stolze- Straße 2-21 und 24-43, Richthofen straße 14, Straßmannstr. 44, Tilsiter Straße 30-49 und 52-68. 189c. Stadtbezirk: Ebelingstr. 1, Edertitr. 11 und 12, Mattern ftraße 1 und 20, Petersburger Plat Petersburger Straße 19-34 und 62-72, Bintschstr. 1 und 23, Richthofenstr. 13, Straßmannstr. 1-9 und 36-43, Silfiter Straße 19-29 und 69-76, Wilhelm. Stolze- Straße 22 und 23, Horndorfer Straße 15-24 und 42-52. 189d. Stadtbezire: Allensteiner Str. 20 und 21, Bardeleben- Straße, Bögonftr. 1-11 und 35 bis Ende, Braunsberger Str. 1-4 und 29-32. 193 c. Stadtbezirk: Allensteiner Str. 1-19 und 22-40, Arnswalder Blaz, Böpowstr. 12-19 und 26-34, Braunsberger Str. 5-13 und 20-28, Esmarchstr. 5-23, Hufelandstr. 3-22 und 25-47, Pasteurftraße 2-25. 193d. Stadtbezirk: Arnswalder Blak, Böbowstr. 20-25, Braunsberger Straße 14-19, Elbinger Str. 37-69 und 72-94, Friedeberger Straße 1-8 und 11-18, Basteurst. 28-47, Straßen 7, 8, 8a und 9 ( Abt. XIII), Straße 11 bon Straße 9 bis Ringbahn, Woldenberger Str. 2 bis 31. der Brenzlauer Allee, Danziger Str. 32-64. Diesterwegstraße, Elbinger 193e. Stadtbezirk: Chodowieckistraße ausschl. der Eckgrundstücke an Straße 70 und 71, Fröbelstraße, Greifswalder Str. 43-80 und 162-194, Jablonskistraße ausschließlich der Edgrundstücke an der Prenzlauer Allee, Basteurstr. 48, Plek G( Abt XII), Stargarder Str. 40-49, Winsstr. 37 bis 43, Woldenberger Str. 1 und 32. Wahllokal: Turnhalle der 104./159. Gemeindeschule, Olivaer Str. 19. Bahllegitimationen find zu haben bei: S. Ster sten, Elbinger Str. 15. 226. Stadtbezirk: Choriner Str. 1 und 87, Chriflinenftr. 40-41, Fehrbelliner Str. 58-62, Gormannstraße von Lothringer bis Zehdenider Straße, Lothringer Str. 28-51, Weinbergsweg 1-13 und 15-27, Zehde nider Str. 1-8a und 10-30. Wahllokal: Turnhalle der 8./63. Gemeindeschule, Gipsstr. 23a. Bahllegitimationen sind zu haben bei: A. Laichinger, Gipsstr. 2, Die Wahlstelle 30 umfaßt die Stadtbezirke 210-215 und 255-256, enthaltend folgende Häuser: 210. Stadtbezirk: Dirdsenstr. 41-51, Gipsstr. 18, Hadescher Markt, Monbijouplak 12, Große Präsidentenstraße, Kleine Präsidentenstr. 1-5. Neue Promenade 1-8, Rofenthaler Str. 25-53, Neue Schönhauser Str. 2 bis 20, Sophienſtr. 11, Spandauer Brücke 4-9, Stadtbahnbogen 132-147 und 149-154, Weinmeisterstr. 1 und 2a, Am Zwirngraben. 211. Stadtbezirk: Artillerieſtr. 18-19, Große Hamburger Str. 12 bis 33, Strausnidstraße, Monbijouplak 1-11, Monbijoustraße, Oranien burger Str. 1-33 und 70-92, Stadtbahndogen 155-168, Ueberfahrts gaffe, Ziegelstr. 14-23. 212. Stadtbezirk: Auguststr. 28, 29 und 32a, Gipsstr. 1-17a, 19 bis 23a und 27-32, Große Hamburger Str. 1-11 und 34-41, Sophien Straße 1-10 und 12-35. 213. Stadtbezirk: Aderstr. 1 und 1a, Auguftftr. 30-32, 33-40 und 46-53, Kleine Auguftstr. 8-14a, Eliaffer Str. 82-97, Gipsstr. 23b- 26 und 33, Joachimstraße, Linienstr. 76-89 und 195-202. 214. Stadtbezirk: Ackerstr. 172-174, Auguststr. 26-27 und 54-64a, Kleine Auguststr. 1-7a, Eliasserstr. 68-71, Kleine Hamburger Straße. Stoppenplay, Linienstr. 93-106 und 160-194. 215. Stadtbezirk: Artillerieſtr. 4-11 und 20-33, Auguftstr. 8-25 und 65-88, Oranienburger Str. 34-39 und 64-69. 255. Stadtbezirk: Aderstr. 2-26 und 144-171, Elfaffer Str. 11, Invalidenstr. 158. 256. Stadtbezirk: Bergstr. 1-27 und 66-81, Elsaffer Str. 12-15, Schröderstr. 8. Wahllokal: Turnhalle der 1. Gemeindeschule, Koppenplak 12. Wahllegitimationen sind zu haben bei: A. Konizer, Linienstr. 138. Die Wahlstelle 31 umfaßt die Stadtbezirke 218-225, enthaltend folgende Häuser: 218. Stadtbezirk: Rothringer Str. 1-12, Prenzlauer Allee 2-16 und 241-249, Saarbrüder Str. 1-9 und 26-35. 219. Stadtbezirk: Meßer Straße, Prenzlauer Allee 239-240, Straß burger Str. 22-23 und 36-37, Weißenburger Str. 2-7. 220. Stadtbezirk: Fehrbelliner Str. 1 u. 2, Lothringer Str. 13. bis 22, Lottumstr. 29, Saarbrüder Str. 10-25, Schönhauser Allee 1-11 und 177-188, Straßburger Str. 1-21 und 38-60, Weißenburger Str. 1. 221. Stadtbezirk: Angermünder Straße, Choriner Straße 2-3, ringer Str. 23-27, Lottumftr. 1-28. Christinenstr. 1-13 und 31-39, Fehrbelliner Str. 3-9 und 94-100, Roth222. Stadtbezirk: Choriner Str. 21a, Chriftinenstr. 14-30, Schön hauser Allee 173-176, Schwedter Str. 1-17 und 255-268, Senefelder play, Templiner Str. 1-13 und 15-19, Teutoburger Blaz, Zionsfirch straße 26-31. 223. Stadtbezirk: Choriner Straße 15-20a und 65-71, Saftanien allee 36a- 48, 61-62 und 64-69, Schwedter Straße 18-28 und 245-254a. 224. Stadtbezirk: Fehrbelliner Straße 17-24 und 63-83, Kastanienallee 49-60 und 63, Weinbergsweg 14, Bionsfirchplak 4, Zions225. Stadtbezirk: Choriner Straße 4-14 und 71a- 86, Fehr belliner Straße 10-16 und 84-93, Templiner Straße 14, Zehdenider Straße 9, Zionstirchstr 19-23 und 31-36. Die Wahlstelle 27 umfaßt die Stadtbezirke 184-188 und 194a- 195, ent- firchitraße 12-18 und 37-44. haltend folgende Häufer: 184. Stadtbezirk: Barnimstr. 1 u. 50, Höchftestr. 24-26, Lands: berger Str. 7-19 und 101-116a, Lichtenberger Str. 1-9 und 12-22. 185. Stadtbezirk: Friedenstr. 21-35, Höchstestr. 17-23 und 27 bis 39, Landsberger Str. 1-6 und 117-120a, Lichtenberger Str. 23. 186. Stadtbezirk: Barnimstr. 2-9 und 43-49, Büschingstraße ausschließlich 17, Friedenstr. 20 u. 20a, öchfteftr. 16, 40, 40a u. 41. 187. Stadtbezirk: Barnimftr. 10, 41a u. 42, Friedenstr. 14-19, Höchstestr. 9-15 und 42-46, Weinstr. 1-19 und 22-32. 47-51. 188. Stadtbezirk: Barnimstr. 11-25 und 29-41, Flieberstr. 1 u. 17, Friedenstr. 9-13, Georgenfirchstr. 1-9 und 59-70, öchstestr. 1-8 und 194a. Stadtbezirk: Am Friedrichshain 35, Greifswalder Str. 1 bis 11 und 220-234, Heinersdorfer Str. 3-31, Raabestr. 2-16, Wins straße 1-6 und 69-72. 194b. Stadtbezirk: Greifswalder Straße 12-32 und 206-219, Hufelandstr. 1 und 2, Immanuelfi dhitr. 10-27, Lippehner Straße 1 und 37-40. 194c. Stadtbezirk: Immanuelfirchstr. 2-9 und 28-37, Bins. straße 7-19 und 56-68. 195. Stadtbezirk: Barnimstr. 26-28, An der Bartholomäuskirche, Friedenstr. 1-8, Gollnowftr. 1 und 46, Neue Stönigstr. 1-19c und 76-95, Meyerbeerftr. 1-4 und 14. Wahllokal: Turnhalle der 139./161. Gemeindeschule, Georgenkirchstr. 2. Wahllokal: Turnhalle der 3. städt. Oberrealschule( früher 55. Gemeindeschule), Choriner Straße 74. Wahllegitimationen sind zu haben bei: Szymczad, Choriner Straße 50a. Die Wahlstelle 32 umfaßt die Stadtbezirke 229-236, enthaltend folgende Häuser: 229. Stadtbezirk: Anflamer Straße 10-18 und 39-48, Brunnen straße 32, 159 und 160, Fehrbelliner 25-57, Beteranenstr. 15. 230. Stadtbezirk: Anflamer Straße 19-38, 8ionstirchstr. 1-10 und 45-54.2) 231. Stadtbezirk: Griebenonftr. 1-22, 8ionsfirchplatz ausschließlich 4, 8tonstirchstr. 11. 232. Stadtbezirk: Granfeer Straße, Swinemünder Straße 1-10 und 118-126, Wolliner Straße 1-8 und 60-71. 233. Stadtbezirk: Bernauer Straße 50, Gremmener Straße 1-7 und 9-16, Fürstenberger Straße, Griebenomstr. 23 und 23a, Kastanien allee 36 und 70, Oderberger Straße 33, Rheinsberger Straße 30-45, Schwedter Straße 29-52 und 222-245, Wolliner Straße 8a- 9. Wahllegitimationen sind zu haben bei: Q. Späth, Georgenfirchstr. 65. und 56-68, Ruppiner Straße 2, 4-10 und 40-49, Schönholzer Straße. Die Wahlstelle 28 umfaßt die Stadtbezirke 182-183 und 196-200, enthaltend folgende Häuser: 182. Stadtbezirk: Elisabethstr. 2-64, Kleine Frankfurter Straße. 10 und 14-19, Waßmaunstr. 2-6 und 9-9a. 183. Stadtbezirk: Büschingplak, Büschingstr. 17, Fliederftr. 2-16, Seleine Frankfurter Straße 11 und 12, Gollnowstraße 9-38, Landsberger Straße 20-34 und 89-100, Landwehrstr. 1 und 44, Mehnerstraße, Palisadenstr. 104-106, Wagmannstr. 1, Weberstr. 36 und 37, Weinstr. 20-21. 196. Stadtbezirk: Georgenfirchplatz 15, 18 und 19, Georgenfirchftraße 10-58, Gollnowstr. 2-8 und 39-45, Statharinenstr. 5-7, Liezmannstraße 2-7 und 24-27. 197. Stadtbezirk: Kleine Frankfurter Straße 13, Georgenfirchplaß 1 bis 14, Katharinenstr. 1-4 und 8-12, Kurzestr. 20, Landsberger Straße 35 bis 59 und 68-88, Zandwehrstr. 2-43, Liegmannstr. 8-23. 198. Stadtbezirk: Georgenfirchplatz 20 32, Neue Königftr. 20-43 und 50-75, Linienstr. 250, Liegmannstr. 1 und 28, Alte Schützenstr. 1 u. 2, Badzecfitr. 9-14. 199. Stadtbezirk: Friedenstr. 103-112, Jostystraße, Reibelstr. 1 und 43-44, Linienstr. 1-12 und 240-249, Lothringer Str. 111-112, Mendelsfohnstraße, Meyerbeerstr. 5-13, Prenzlauer Allee 1, Prenzlauer Str. 1-5 und 57-62, das östliche Edgrundstück der Weydingerstraße an der Lothringer Straße. 15-23. 200. Stadtbezirk: Hirtenstr. 1-2 und 20-23, Steibelftr. 2-42, Brenzlauter Str. 6-29 und 33-56, Alte Schüßenftr. 3-7, Wadzedstr. 1-8 und Wahllokal: Turnhalle der 84. Gemeindeschute, Reibelstr. 31/32. Bahllegitimationen find zu haben bei: F. Reimann, Neue Königtraße 51. D.e Wahlstelle 29 umfaßt die Stadtbezirke 202-209 und 226, enthaltend folgende Häufer: 234. Stadtbezirk: Artonaplat, Cremmener Straße 8, Rheinsberger Straße 20-29 und 46-55. Ruppiner Straße 1 und 3, Swinemünder Straße 11-23 und 107-117, Bolliner Straße 10-21 und 47-58. 235. Stadtbezirk: Bernauer Straße 26, Rheinsberger Str. 11-19 236. Stadtbezirk: Brunnenstr. 33-49 und 139-158, Rheinsberger Straße 2-10 und 69-79. Wahllokal: Turnhalle der 25. Gemeindeschule, Ruppiner Str. 48. Bahllegitimationen sind zu haben bei: H. Unruh, Ruppiner Str. 41. Die Wahlstelle 33 umfaßt die Stadtbezirke 237-241 und 243-244, enthaltend folgende Häuser: 237. Stadtbezirk: Belforter Str. 9-26, Colmarer Str. 1 und 4-5, Heinersdorfer Str. 1-2 und 32, Jmmanueltirchstr. 1 und 38, Mülhausener Straße, Brenzlauer Allee 17-32 und 226-238, Raabestr. 1 und 17. 238. Stadtbezirk: Belforter Str. 8, Colmarer Str. 2-3 und 6-9, Diedenhofener Str. 1-11a, Brenzlauer Allee 224 und 225, Rytestr. 1 und 54, Straßburger Str. 24-35, Trestowstr. 21-38. 239. Stadtbezirk: Belforter Str. 1-7 und 27-30, Diedenhofener Str. 12, Trestowstr. 19-20, Weißenburger Str. 8-24 und 63-84. 240. Stadtbezirk: Marienburger Str. 1, Prenzlauer Allee 33-40 und 215-223, Rytestr. 2-11 und 46-53, Wörther Str. 14-24 und 26-32. 241. Stadtbezirk: Hochmeisterstr. 1 und 32, Trestowstr. 16-18 und 39-40, Weißenburger Straße 25-31 und 62, Wörther Platz, Wörther Straße 2-13 und 33-49. 243. Stadtbezirk: Choriner Straße 21 und 22-64, Danziger Str. 1, Eberswalder Straße 24, Fransedistr. 1-8 und 55, Kastanienallee 1 und 93-103, Oderberger Straße 1-7 und 61-62, Schönhauser Allee 19-45 und 145-172a, Trestomitr. 2-6, Wörther Straße 1 und 50. 244. Stadtbezirk: Kastanienallee 2-35 und 71-92, Dderberger Straße 8 und 50-60. Wahllokal: Turnhalle der 110./174. Gemeindeschule, Schönhauser Allee 166a. Bahllegitimationen sind zu haben bei: H. Gundelach, Schönhauser Allee 9. Die Wahlstelle 34 umfaßt die Stadtbezirke 242a- c und 247a- 248b, enthaltend folgende Häuser: 202. Stadtbezirk: Meganderstr. 53-68, Kleine Meranderftr. 1-32, 242n. Stadtbezirk: Edgrundstücke der Chodotiediftraße und der Bartelitr. 1a- 14, Dirdsenstr. 24-31, Hirtenstr. 3-5a und 18-19, Am Jablonstiftraße mit der Prenzlauer Allee, Christburger Str. 1-3 und 56, Stönigsgraben 4-19, Münzstr. 17-19, Prenzlauer Straße 30 und 31, Danziger Str. 25-31 und 65-73, Granfedistr. 22-40, Prenzlauer Alce Stadtbahnbogen 118-124, Bendingerstraße von Kaiser- Wilhelm- Straße bis 41-56 und 195-214, Ryteftr. 12-45, Edgrundstüde der Straßen 29a und Linienstraße, ausschließlich des Edgrunditüdes an der Kaiser- Wilhelm- Straße. 29b mit Brenzlauer Allce, Senefelderstr. 1 und 43, Weißenburger Str. 32 203. Stadtbezirk: Kleine Alexanderstr. 33, Amalienstraße von bis 61, Wörther Str. 25. Lothringer Straße bis Linienstraße, Bartelstr. 1 und 15, Stoblantstraße von 242b. Stadtbezirk: Fransedistr. 9-21 und 41-54, Hagenauer Str. Linienstraße bis Lothringer Straße, Linienstr. 13-41 und 227 und 239, 1-1b und 18, Hochmeisterstr. 2-10 und 23-31, Tresdowstr. 7-15 und Lothringer Straße 83-110, Alte Schönhauer Straße 60-61, Wendinger 41-50. ftrage von Linienstraße bis Lothringer Straße, ausschließlich des östlichen Edgrundstückes der Weydingerstraße an der Lothringer Straße. 204. Stadtbezirt: Amalienstraße von Kaiser- Wilhelm- Straße bis Linienstraße, Edgrundstück der Weydingerstraße an der Staiser- WilhelmStraße, Babelsberger Plaz, Grenadieritr. 1-7 und 40-51, Sirtenstr. 6-11, Koblaufstraße von Linienstraße bis Amalienstraße, Linienstr. 224a- 226. 205. Stadtbezirk: Dirdsenstr. 32-39, Grenadierstr. 8-39, Hirten ftraße 11a- 17, Kaiser- Wilhelm- Straße 16-21, Münzstr. 8-16 und 20-23a, Schendelgasse 5, Stadtbahnbogen 125-131. 206. Stadtbezirk: Dirdjenstr. 40, Dragoneritr. 7-43, Münzstraße 1-7 und 24-29, Rochstr. 1-6 und 15-19, Schendelgaffe 2-4, Neue Schönbauser Straße 21. 207. Stadtbezirk: Gormannstr. 1-9, Münzftr. 30, Muladitr. 25 bis 41, Schendelgaffe 1, Alte Schönhauser Str. 12-50, Neue Schönhauser Straße 1 und 1a, Steinstr. 1-17 und 26-38, Weinmeisterstr. 1a- 2 und 3-18. 208. Stadtbezirk: Dragonerstr. 1-6a und 44-50, Gormannstr. 10 bis 17, 20-24 und zwischen Linien- und Lothringer Straße, Linienstr. 42 bis 59, 61a und 209-224, Lothringer Str. 65-82a, Muladjtr. 1-14. Rüderitraße, Schendelgasse 6-8. Alte Schönhauser Str. 1-11 und 51-59. 209. Stadtbezirk: Auguststr. 41-45, Bipsstr. 18a, Gormannftr. 18 bis 19 und 25-31, Linienftr. 62-75 und 202a- 2.8, Lothringer Str. 52 bis 64, Muladitr. 15-24, Rosenthaler Str. 1-24 und 54-72a, Sleine Rofenthaler Straße, Steinftr. 18-25, Beinmeisterstr. 19. 212c. Stadtbezirk: Danziger Str. 2-24 und 74-97, Dunderstr. 1 und 91, Hagenauer Str. 2-17a, Hochmeisterstr. 11-22, 2hchener Str. 1 und 134, Schliemannstr. 1 und 48, Tresdomstr. 1 und 51-60. 247a. Stadtbezirk: Helmholzplag, Lettestr. 2-8, Raumerstr. 17-23, Schliemannstr. 2-47, Stargarder Str. 21-26 und 57-62, 247b. Stadtbezirk: Die Edgrundstücke der Carmen- Sylva- Straße und der Prenzlauer Allee, Prenzlauer Allee 57-194, Raumeritr. 26-51, Senefelderstr. 2-42, Stargarder Str. 29-39 und 50-55, Wisbyer Straße 31 und 32. 247c. Stadtbezirk: Dunderstr. 14 bis zur Ringe und von der Südseite der Ningbahn bis zur Dunderstr. 81 einschließlich, Lettestr. 1, Star. garder Str. 27, 28 und 56. 247d. Stadtbezirk: Dunderstr. 1a- 13 und 82-90a, Maumer straße 24 und 25. 248a. Stadtbezirk: Greifenhagener Straße von der Ringbahn bis 32 und 57 bis Ringbahn, Rodenbergstr. 2-40, Scherenbergstraße von Wichertstraße bis Rodenbergstraße, Stahlheimerstraße westl. Seite von Ringbahn bis Rodenbergstraße, Wichertstr. 2 bis Stahlheimerstraße und von diefer bis 159. 248b. Stadtbezirk: Carmen Sylva- Straße von Schönhauser Alee bis Prenzlauer Allee ausschließlich 1 und 166, Dunderstraße von Ringbahn bis Carmen- Shiva- Straße, Greifenhagener Str. 33-56, Humanplab, Stuglerftr. 2-45, Lychener Straße von Ringbahn bis Weichbildgienzo, Scherenbergstraße von Rodenbergstraße bis Wisbyerstraße, Schonensche Straße 2-15, Stahlheimerstraße( ausschließlich der Westseite von Ringbahn bis Rodenbergstraße), Trelleborger Straße soweit sie zu Berlin gehört, Bichertstraße von Stahlheimerstraße bis Prenzlauer Allee, Wisbyerstr. 2-30, 33-36 und 59-73. Wahllokal: Turnhalle der 288./289. Gemeindeschule, Senefelderstr. 6/7. Wahllegitimationen find zu haben bei K. Ties, Danziger Str. 74. Die Wahlstelle 35 umfaßt die Stadtbezirke 245-246 D und 249 A- 253enthaltend folgende Häuser: 245. Stadtbezirk: Eberswalder Straße 1-23 und 27-52, Dder: berger Straße 9-31 und 34-49. 246a. Stadtbezirk: Lettestr. 9, Lychener Straße 16-117, Pappel. allee 20, Raumerstr. 52-56, Stargarder Straße 19, 20, 64-66. 246b. Stadtbezirk: Gethsemanestr. 1-7, Bappelallee 21-68, Stargarder Straße 7-18 und 67--77. 246 c. Stadtbezirk: Buchholzer Straße 1-8 und 10 bis Ende, Gethsemanestr. 8, Gneistftr. 2--19, Greifenhagener Straße 1-20 und 69 bis 92, Pappelallee 69 und 72, 73, Stargarder Straße 2-6 und 78-81. 246 d. Stadtbezirk: Danziger Straße 98, Lychener Straße 2-15 und 118-123, Pappelallee 1-19, 70-71 und 74-83, Raumerstr. 1-16. 249 a. Stadtbezirk: Arnimplaz( füdlicher Teil), Dänenstr. 1 bis Driesener Straße ausschließlich des Edgrundftüds an legterer, Rodenbergftraße 1, Schivelbeiner Straße 1-15 und 30-51, Schönfließer Straße 1-5 und 21-28, Seelower Straße 1-7 und 24-27, Schönhauser Allee 75-84 und 110-116, Wichertstr. 1 und 160. 274b. Stadtbezirk: Chauffeeftr. 55-62 und 88-94, Heringsdorfer Straße von der Schwarzkopffstraße bis Schillertheater( einschließlich), aus schließlich des Bahnhofsgeländes, flugstraße, Schwarzkopffftr. 1-19, Wöhlertstraße. Wahllokal: Turnhalle der 14. Gemeindeschule, Kesselstr. 3/4. Bahllegitimationen sind zu haben bei: G. Wegner, Steffelstr. 42. Die Wahlstelle 40 umfaßt die Stadtbezirke 273, 275-276, 278 und 305-306, enthaltend folgende Häuser: 273. Stadtbezirk: Hessische Straße, Invalidenstr. 38-49 und 84-110 Kieler Straße 5, Blag am Neuen Tor, Scharnhorststr. 1-11 und 24-33 und Augusta Hospital. 275. Stadtbezirk: Bohenstr. 1-45, Kieler Straße 1-4 und 6-24, Scharnhorststr. 13-23. und 16-20. 276. Stabtbezirk: Bohenstr. 46, Chauffeeftr. 63-87, Neue Hochftraße 1-10 und 35-56, Schulzendorfer Straße 9-19 und Liefenstr. 1-5a 278. Stadtbezirk: Dalldorfer Straße 1-8 und 38-41, Gerichtftraße 10-16 und 71-78, Hochstr. 47-49, Neue Hochftr. 11-34. 305. Stadtbezirk: Fennstr. 4a- 61, Müllerstr 169-185, Am Nordbafen 1-8, Nordufer von der Ringbahn bis zum Nordhafen, Sellerstraße, Tegeler Str. 1-7 und 55-56. 306. Stadtbezirk: Dalldorfer Str. 9-37, Fennstr. 1-4, Gerichtstr. 58, Kunkelſtr. 5 bis Ende, Lindower Straße, Müllerstr. 1-4 und 6-11, Nettelbeckplay, Ravenéstraße, Reinickendorfer Str. 1-15 und 111-122, Schulzendorfer Str. 1-8 und 20-27, Weddingplatz. 297. Stadtbezirk: Rübeder Straße 22-24 und 27-32, Berleberger Straße 35, 36a und 37, Stromstr. 17-33 und 35-48. 298. Stadtbezirk: Birkenstr. 17-30 und 50-59, Havelberger Straße 1-9 und 30-40, 2übeder Straße 25 und 26, Perleberger Straße 32, Butligstr. 1-10 und 12-22, Quizomstr. 109 und 115, Salzwedeler Straße, Stendaler Str. 11, Stephanftr. 27-45, Stephanplag, Stromstr. 33a und 34 Wahllokal: Turnhalle der 172./185. Gemeindeschule, Bremer Straße 13/17. Wahllegitimationen sind zu haben bei H. Lewandowsky, Bremer Straße 44/45. Die Wahlstelle 45 umfaßt die Stadtbezirke 299 bis 301 und 303a bis 304, enthaltend folgende Häufer: 299. Stadtbezirk: Havelberger Str. 10-29, Perleberger Str. 51, Quigomstr. 33-78, 110-114 und 116-128, Rathenower Str. 28-49, 300. Stadtbezirk: Berleberger Str. 20-31 und 43-50, MatheStepbanstr. 16-26 und 46-55, Stendaler Str. 1-10 und 12-23. nower Str. 50-63, Stendaler Str. 24, Struppstr. 10-13, Bilsnader Str. 29-45. 46-56. 301. Stadtbezirk: Bandelstr. 12-31, Birfenftr. 1-16 und 62-78, Berleberger Str. 42, Rathenower Str. 64-68, Wilsnader Str 18-28 und 303a. Stadtbezirk: Berleberger Str. 1-19, Duigotstr. 1-32 und 303b. Stadtbezirk: Felozeugmeisterstraße, Invalidenftr. 55a- 56, 129-140, Rathenower Str. 27, Stepanstr. 1-15 und 56-67. Struppstr. 1-9 und 14-17, Lehrter Straße 47-61, Alt- Moabit 10a und 10b, Perleberger Straße 52-60, Rathenower Straße 1-26, Seidligstraße. 304. Stadtbezirk: Bahnhof Butligstraße, Döberizer Straße, Heide straße, Invalidenstr. 50-55, Lehrter Straße 1-46, Am Nordhafen( füdwestWahllegitimationen sind zu haben bei: St. Fahrom Nachf., Ravené licher Teil), Berleberger Straße 61-63, Butligsteg, Südufer, Zorfstr. 5-8 und 32-35. Wahllokal in der Turnhalle der 70./202. Gemeindeschule, Ravenéstr. 12. 249 b. Stadtbezirk: Aalesunder Straße, Andersenstraße, Arnimplak ( nördlicher Teil), Behmstr. 28-44, Bergener Straße, Bornholmer Str. 1-33 und 62-96, Carmen- Sylvaftr. 1 und 166, Czarnikauer Straße, Dänenstraße von Driesener bis Malmöer Straße, Driesener Straße, Finnländische Straße, Gotlandstraße, Ibsenstraße, Islandstraße, Kuglerstr. 1 und 46. Malmöer straße 6. Straße, Nordensfjöldstraße, Nordkapstraße, Norweger Straße, RodenbergStraße 41, Schivelbeiner Str. 16-29, Schönfließer Str. 6-20, Schönhauser Die Wahlstelle 41 umfaßt die Stadtbezirke 216-217, 279-283 und 285 Allee 85-109, Schonensche Str. 1, Seelower Str. 8-23, Stavanger Straße, bis 286, enthaltend folgende Häuser: Stolpische Straße, Stragen 1d, 9b, Zeguerstraße, Uedermunder Straße, 216. Stadtbezirk: Artillerieſtr. 12-17, Auguftitr. 1/2 und 89-93. Wisbyer Str. 1 und 74. 250a. Stadtbezirk: Buchholzer Str. 9, Cantianftr. 1-15 und West- Friedrichstr. 105-113a, 124-131d und 133-136, Johannisstraße, Ralf feite von Gaudystraße bis Schönhauser Allee, Eberswalder Str. 25/26, scheunenstraße, Linienstr. 136, Oranienburger Str. 40-63, SchiffbauerErerzierplatz zur einsamen Bappel, Gneiststr. 1 und 20, Milastraße, Pappel- damm 1, Biegelitr 1-13 und 24 32, Am girfus 7. 217. Stadtbezirk: Artillerieſtr. 1-3 und 34-36, Elfaffer Str. 41 allee 84-89, Schwedter Str. 53 bis Gaudystraße, Schönhauser Allee 45a bis 67, Friedrichstr. 114-123, Hannoversche Str. 27-30, Linienstr. 107 bis 68 und 127a bis 144. bis 135 und 137-159. 279. Stadtbezirk: Hannoversche Str. 9-26, Luisenplay, Luisenstr. 1 bis 12 und 48-67, Philippstraße. 250 b. Stadtbezirk: Kopenhagener Str. 1-15 und 65-79, Rhinower Straße, Gleimstr. 20-34, Schönha fer Allee 70e bis 74a und 117-123. 250 c. Stadtbezirk: Gantianste. 16-23, Falfplak, Straße am Faltplas, Gaudystraße, Gleimstr. 9a- 19, Schönhauser Allee 69-70 d und 124 bis 127, Schwedter Straße von Gaudystraße bis Gleimstraße, Sonnenburger Straße 1-5 und 24-27, Stargarder Str. 1 und 82. 250 d. Stadtbezirk: Gleimstr. 35-54, Kopenhagener Str. 16-64, Norförer Straße, Schwedter Straße von Gleimstraße bis Ringbahn, Sonnen. burger Str. 6-23, stader Straße. 251. Stadtbezirk: Bernauer Str. 25, 27-49 und 51-83, Brunnen. straße 50 und 138, Ruppiner Str. 11-15, Sminemünder Str. 24-25 und 105-106, Wolgaster Str. 5-7, Wolliner Str. 22. 252. Stadtbezirk: Brunnenstr. 51-65 und 123-137, Ruppiner Straße 32-33, Stralsunder Straße 1-13 und 60-69, Wolgaster Straße 1-4 und 8-13. 253. Stadtbezirk: Demminer Straße 16, Ruppiner Straße 16-23, 26-31 und 34-39, Swinemünder Straße 26-34 und 96-104, Binetaplah, Wolliner Straße 23-37 und 39-46. 280. Stadtbezirk: Albrechtstraße, Friedrichstr. 132, Starlftr. 9-37, Marienftr. 17, 18 und 18a, Schiffbauerdamm 2-9, Schumannstr. 5-18, Am Zirfus 1-6 und 8-12a. 281. Stadtbezirk: Luisenstr. 17-41, Marienstr. 1-16 und 19-32, Schiffbauerdamm 10-38, Stadtbahnbogen 206-251. 282. Stadtbezirk: Alexanderufer, Charitéftraße, Friedrich KarlUfer 1-6, Invalidenstr. 80-83, Karlstr. 1-8 und 38-46, Luisenstr. 13 bis 16 und 42-47, Schiffbauerdamm 39 und 40, Schumannstr. 1-4 und 19-23, Stadtbahnbogen 252 289, Unterbaumstraße. 283. Stadtbezirk: Alsenstraße, Beethovenstraße, Bismarckstraße, Friedensallee, Herwarthstraße, Hindersinstraße, Königsplay, Kronprinzenufer, Surfürstenplay, Moltkestraße, Große Querallee, Reichstagsufer 1-3, Roonstraße, Richard- Wagner- Straße, Siegesallee nördlich der Charlotten burger Chauffee, Simsonstraße, der nordwestliche Teil des Tiergartens, begrenzt im Süden von der Charlottenburger Chaussee und im Westen vom Spreewege, Beltenalle, In den gelten. Wahllokal: Turnhalle der 249./261. Gemeindeschule, 285. Stadtbezirk: Friedrich- Karl- Ufer von der Molttebrüde bis zur Greifenhagener Straße 78/82. Alsenbrüde, Invalidenstr. 57-79, Lüneburger Straße 1-11, Alt- Moabit 1 Bahllegitimationen sind zu haben bei: R.& leifer, Buchholzer bis 10 und 130-145, Paulftr. 20a, Wilhelmufer, Stadtbahnhof Lehrter Straße 5. Bahnhof, Stadtbahnbogen Nr. 290-390. Die Wahlstelle 36 umfaßt die Stadtbezirke 254a- 254e und 321, enthaltend folgende Häufer: 254a. Stadtbezirk: Putbuser Str. 21-38, Ramlerftr. 2-11 und 29 bis 37, Rügener Str. 2-13 und 16-26. 254b. Stadtbezirk: Demminer Str. 1-15 und 17-36, Graunstr. 1 und 43, Lorgingstr. 7-12 und 32-37, utbuser Str. 1-9 und 51-57, Ruppiner Str. 24 und 25, Swinemünder Str. 35-40 und 88-95, Wolliner Str. 38. 254c. Stadtbezirk: Badstr. 1-4, Bahnhof Gesundbrunnen, Gleimftraße 1-9 und 55-64, Graunftr. 16-88, Mamlerstr. 12-28, Rügener Straße 14 und 15, Swinemünder Str. 57-73. 254d. Stadtbezirk: Lorgingstr. 2-6 und 38-42, Putbuser Str. 10 bis 20 und 39-50. 254e. Stadtbezirk: Graunstr. 2-15 und 34-42, Lorgingstr. 13-81, Swinemünder 41-56 und 74-87. 321. Stadtbezirk: Badftr. 5-15a, Behmftr. 1-27 und 45-62, Bellermannstraße von der Grünthaler Straße bis zum Bahnhof Gesundbrunnen( 19-81 mit Einschluß des Johlichen Siegeleimeges), Bornholmer Str. 34-61, Grünthaler Straße, Blay J, Straßen 4, 5 und 10( Abt. XI). Wahllokal: Turnhalle der 167./175. Gemeindeschule, Putbuser Straße 23. Wahllegitimationen find zu haben bei F. Schuldt, Putbuser Str. 25. Die Wahlstelle 37 umfaßt die Stadtbezirke 227 bis 228, 257 bis 259 und 265 bis 267, enthaltend folgende Häufer: 227. Stadtbezirk: Aderstr. 1b, Brunnenstr. 1-18 und 174-198, Elfaffer Straße 1-10a, Jnvalidenstr. 164, Beteranenstr. 228. Stadtbezirk: Brunnenstr. 19-31 und 161-173, Invalidenstraße 1 und 1a, Beteranenstr. 3-14 und 16-28. und 2. 257. Stadtbezirk: Aderstr. 27-36 und 143, Anllamer Straße 1-9 und 49-60, Bergstr. 28, Elisabethkirchstraße, Invalidenstr. 2-5, 148-157 und 159-163, Bappelplak, Streliger Straßer 1-8 und 68-74. 258. Stadtbezirk: Bernauer Straße 14-24 und 84-98, Rheinsberger Straße 1, Strelitzer Straße 9-29 und 48-67. 259. Stadtbezirk: Bernauer Straße 1-18 a und 94-109, Suffiten. straße 1-12 und 64-79, Streliter Straße 80-36 und 39-47. 265. Stabtbezirk: Bergstr. 31-46, Bernauer Straße von Bergbis Gartenstraße, Feldstr. 1-9, Gartenstr. 88-44 und 46-54. 266. Stadtbezirk: Aderstr. 45-70 und 117-141, Gartenstr. 45. 267. Stadtbezirk: Aderstr. 37-44 und 142 sowie Südwestseite bon Invalidenstraße bis Bernauer Straße, Bergftr. 29-80 und 47-64, Bernauer Straße 110-121 und Südostseite von Aderstraße bis Bergstraße. Wahllokal: Turnhalle der 13./67. Gemeindeschule, Elifabethkirchstr. 19/20. 286. Stadtbezirk: Flemmingstraße, Gerhardstraße, Lüneburger Straße 12-30, Alt- Moabit 121-129, Melanchthonstr. 1 und 28, Paulstr. 1 bis 20 und 21-37, Spenerstr. 19 und 20, Stadtbahnbogen 391-410, Werftftraße. Wahllokal: Turnhalle der 26./179. Gemeindeschule, Albrechtstr. 20. Wahllegitimationen find zu haben bei F. Pasche, Charitéstr. 3. Die Wahlstelle 42 umfaßt die Stadtbezirke 284a, 284b, 287a bis 289 und 302, enthaltend folgende Häuser: 284a. Stadtbezirk: Bellevueufer, Brüdenallee 1-85, Claudiuse ftraße, Flensburger Straße, Holsteiner Ufer, Klopstoditr. 16-35, Leffingitr. 10 bis 45, Schleswiger Ufer 13-25, Schloß und Park Bellevue, Stadtbahnhof Bellevue", Stadtbahnbogen Nr. 411-439. 284b. Stadtbezirk: Altonaer Straße, Bachstraße, Brüdenallee 36, Curhavener Straße, Flotomstraße, Händelstraße, Hansaplak, Josef- Haydn Straße, Slopstodstr. 1-15 und 36-59, Lessingstr. 1-9 und 46-57, Schleswiger Ufer 1-12, Siegmunds Hof, der nördlich der Charlottenburger Chauffee zwischen bem Großen Stern und der neuen Beichbildgrenze belegene Teil des Tiergartens, Stadtbahnbogen Nr. 440-487, Wegelyftraße. 287a. Stadtbezirk: Melanchthonstr. 2-12 und 19-27, Alt- Moabit 11 bis 17 und 114-120, Rathenower Str. 79-83, Spenerstr. 1-18 u. 21-85. 287b. Stadtbezirk: Calvinstraße, Helgoländer Ufer, Kirchstr. 11-16, Melanchthonstr. 13-18, Alt- Moabit 112-113, Thomafiusstr. 11-16. 287c. Stadtbezirk: Kirchstr. 1-10 und 17-25, Alt- Moabit 18-25 und 107-111, Thomafiusstr. 1-10 und 17-27, Wilsnader Str. 1-6. 288. Stadtbezirk: Alt- Moabit 80-106, Bochumerstraße, Bundesratsufer mit Ausschluß des Edgrundstücks der Levezomstraße, Crefelder Straße, Dortmunder Straße, Elberfelder Str. 1-20 und 35-49, Effener Straße, Ottoftr. 17, Stromstr. 1-10a, der fleine Tiergarten, Turmfiraße zwischen Nr. 85 und 85a( längs des fleinen Tiergartens), Thusnelda- Allee. 289. Stadtbezirk: Edgrundstück des Bundesratsufer mit Levezom ftraße, Elberfelder Straße 21-34, Hansaufer, Jagomstr. 1-8 und 37-46, Levegowstr. 1-24 und 26, Eyte- von- Repfom- Blag, Solinger Straße, Bullenweberstraße, Wikinger Ufer, Tile- Wardenberg- Straße. 302. Stadtbezirk: Bandelstr. 1-11 und 82-46, Drehfeftraße, Britwalter Straße, Rathenower Straße 69-78, Turmftr. 1-20, 85a- 93 und von Wilsnader Straße bis Rathenower Straße, Wilsnader Straße 7-17 und 57-66. Wahllokal: Turnhalle ber 31. Gemeindeschule, Alt Moabit 23. Bahllegitimationen find zu haben bei J. Casar, Alt- Moabit 119. Die Wahlstelle 43 umfaßt die Stadtbezirke 290 a- 292 o, enthaltend folgende Häuser: $ Wahllegitimationen sind zu haben bei: A. Korff, Elisabethtirchstr. 18. 23-39, Ottoftr. 4-10 und 18-19, Zurmistr. 61 und 66, Zwingliftr. 1-16 290 a. Stadtbezirk: Beuffelstr. 2-14, Gottomstyftr. 1-18 und und 20-27. Die Wahlstelle 38 umfaßt die Stadtbezirke 260-264 und 277, enthaltend folgende Häuser: 260. Stadtbezirk: Huffitenstr. 13 und 14, Jasmunder Str. 1 und 22, Stralsunder Str. 14-59, Streliger Str. 37-38, Wattstr. 1 und 25. 261a Stadtbezirt: Brunnenstr. 66-76 und 112-122, Jasmunder Straße 5 und 6, Lorgingstr. 1, Usebomitr. 1-18a und 23-35, Voltastr. 53, Wattstr. 2-12 und 15-21. 261b Stadtbezirt: Huffitenstr. 15-33, Jasmunder Str. 2-4 und 7-21, Usedomstr. 14-22, Boltaftr. 19-36, Wattstr. 22-24. 261e Stadtbezirk: Brummenftr. 77-111a, Grenzstraße von Wiefene straße bis Brunnenstraße, Gustav- Meyer- Allee, der Humboldthain, Lorkingstraße 43, Ramlerstr. 1 und 38, Rügener Str. 1 und 27, Boltaftr. 1-18 und 37-52, Wattstr. 13 und 14. 262. Stadtbezirt: Grenzftr. 7-10, Suffitenstraße von Schering. ftraße bis Grenzstraße, Scheringstr. 2-11 und 13-28. 263. Stadtbezirk: Aderstr. 77-116, Gartenplay, Gartenstr. 55-74, Hermsdorfer Straße 12, Scheringstr. 1. 264. Stadtbezirk: Aderstr. 71-76, Felbftr. 10-17, Hermsdorfer Straße 1-11, Quifitenstr. 24-63, Scheringftr. 12. 277. Stadtbezirk: Gartenstr. 75-83, Gerichtstr. 1-9a und 79-86, Grenzstr. 1-6 und 11-21, Riesenstr. 6-15. Wahllocal: Turnhalle der 241./250. Gemeindeschule, Wattstr. 16. Bahllegitimationen find zu haben bei: H. Geeliger, Wattstr. 17. Die Wahlstelle 39 umfaßt die Stadtbezirke 268-272 und 274a und 274b, enthaltend folgende Häufer: 268. Stadtbezirk: Bergstr. 65, Gartenstr. 21-32 und 85-93, 3nbalidenstraße 6-23 und 129-147. 269. Stabtbezirk: Glasser Straße 16-30, Gartenstr. 1-20 94-115, Schröderstr. 1-7 und 9-15. und 270. Stadtbezirk: Borsigstr. 1-27, Schlegelftr. 16 u. 17, ledStraße 14-27. 271. Stadtbezirk: Borsigftr. 28-34, Chauffeeftr. 1-15 und 128 bis 131, Eichendorffstr. 1-6a und 16-22, Elfaffer Str. 31-40, Hannoversche Straße 1-8, Novalisstraße, Schlegelstr. 1-15 und 18-33, Tiedftr. 1-13 and 28-41. 272. Stadtbezirk: Chauffecftr. 16-32 und 100-122, Eichendorfftraße 7-15, Gartenstr. 84, Heringsdorfer Straße vom Schillertheater bis Binnowiger Straße, Invalidenftr. 24-37 und 111-128, Stettiner Tunnel, Jinnowiger Straße. 290 b. Stadtbezirk: Beuffelftr. 1, Gotfowerystr. 19-22, Jagow Straße 9-36, Alt- Moabit 35-79, Levetoftr. 25, Ottoftr. 11, Binzendorf, ftraße, Zwingliftr. 17-19. 291 a. Stadtbezirk: Huttenstr. 2-6, Rostoder Str. 1-19 u. 36-52. 291 b. Stadtbezirk: Berlichingenftr. 18-24, Rostoder Str. 20-35, Stdingenstr. 1-26 und 62-79, Wittitoder Str. 2-26. 291 e. Stabtbezirk: Berlichingenstr. 1-16 und Weftsette von Huttenftraße bis Wittstocker Straße, Huttenstr. 7-16 und 17-20, sowelt fie in Berlin belegen find. 292a. Stadtbezirk: Beuffelstr. 15, Turmftr. 55-60 und 62-65, Waldenserstr. 21-24, Waldstr. 1-15 und 42-60. 292b. Stadtbezirk: Bahnhof Beusselstraße, Beuffelftr 34-55, ausschließlich Beuffelstr. 44i, k, 1. m, jople des nördlichen Telles ber Grund. tüde Beuffelstr 44h und m, Sidingenftr. 80, Clemensstr. 1-10 und 43 bis 50, Walbitr. 16-41, 2iclefftr. 27-43, 2ittftoder Str. 1 und 27 und bas Johannisitift. 292c. Stadtbezirk: Beuffelftr. 16-33 unb 55a- 76, Quftenftr. 1. Wahllokal: Turnhalle der 206./212. Gemeindeschule, Siemen 8. Straße 20. Wahllegitimationen find zu haben bet R. Matter, Clemensste. 8. Die Wahlstelle 44 umfaßt die Stadtbezirke 293a bis 298, enthaltend folgende Häufer: 293a. Stadtbezirk: Emdener Straße 18-23 und 39-44, Diben burger Straße 15-18 und 33-37, 23iclefftr. 8-26 und 44-62. 293b. Stadtbezirk: Birkenstr. 31-49, Bredoroftr. 14-35, Bremer Straße 20-57, Butligstr. 11, Quizgowstr. 79-108, Wiclefftr. 1-7 u. 63-69, Wilhelmshavener Straße 13-58 293c. Stadtbezire: Embener Straße 24-38, DIbenburger Str. 19 bis 32, Siemensstr. 11-42, Straße 30, Unionplag, Unionstraße. 291a. Stadtbezirk: Emdener Straße 1-8 und 53-59, Oldenburger Straße 1-5 und 48-46, Dttostraße 1-3 und 20, Zurmstr. 36-54 und 67-85. Wahllokal: Turnhalle der 160./188. Gemeindeschule, Stephanstr. 3. Bahllegitimationen find zu haben bei M. Faber, Stephanstr. 11. Die Wahlstelle 46 umfaßt die Stadtbezirke 307-308 c und 315-318, enthaltend folgende Häuser: 307. Stadtbezirk: Westliche Seite der Adolfstraße von der Gerichtftraße bis Plantagenstraße, Antonstr. 1-9 und 42-49, Courbièreplay, Am Courbièreplay, Gerichtstr. 37-57, Müllerstr. 12-25a, Plantagenstr. 20-37, Ruheplatstraße. 308 a. Stadtbezirk: Burgsdorffstr. 3-16, 2hnarstraße von Müllerstraße bis Spartstraße, Müllerstr. 168a- 168, Sparrstr. 1-13, Billdenowtraße 1-5 und 26 bis Ende. 308b. Stadtbezirk: Біз Antwerpener Straße von Triftstraße uremburger Straße, Burgsdorffstr. 1 u. 2, Genter Straße von Triftstraße bis Luxemburger Straße, Müllerstr. 153-163, Samoaſtraße bont Sprengelnraße bis Triftstraße ,. Sparrstr. 13a, Triftstr. 1-56 und 59-73, Willdenowftr. 6-25. 308c. Stadtbezirk: Kiautschouftraße, Lhnarstraße von Sparrstraße bis Nordufer, Befingplay, Nordufer non der Ringbahn bis Torfstraße( 2-4), Samoaſtraße von Nordufer bis zur Sprengelstraße, Sparrplak, Sparr straße 14-29, Sprengelstraße, Tegeler Str. 8-54, Torfstr. 9-19, Trist straße 57-58. 315. Stadtbezirk: Rösliner Str. 10 und 11, Reinidendorfer Str. 36 bis 54 und 74-92, Schulstr. 40, Wiesenstr. 28-43. 316. Stadtbezirk: Adolfstr. 10-27a, Antonſtr. 10-41, Marstr. 1-12 und 15-22, Plantagenstr. 9-19, Prinz- Eugen- Str. 1-13 und 16-29, Schererstraße. 317. Stadtbezirk: Adolfstr. 1-9, Gerichtstr. 29-36, Banfftr. 93 und 94, Bajewalter Straße, Plantagenstr. 1-8 und 38-44, Reinidendorfer Straße 16-35 und 93-110, Weddingstr. 3-6. 318. Stadtbezirk: Rösliner Straße 1-9 und 12-24, Gerichtstr. 17 bis 28 und 60-70, Stunfelstr. 1-4, Banfftr. 1-11 und 83-92, Weddingstraße 1-2 und 7-9. Wahllokal: Turnhalle der 183. Gemeindeschule, Müllerstr. 158/159. Wahllegitimationen find zu haben bei B. Mattner, Müllerstr. 162a Die Wahlstelle 47 umfaßt die Stadtbezirke 309-314d und 325-326c, enthaltend folgende Häuser: 309. Stadtbezirk: Amrumer Straße, Augustenburger Plak, Buchftraße, Edernförder Platz, Fehmarnstraße, Föhrer Straße, Nordufer von Seeftraße bis Torfstraße, Seeftr. 1-3 und von Nordufer bis Weichbildgrenze( dem Nazareth- Stirchhof gegenüber), Sylter Straße, Torfstr. 17-29. 310a. und 310b. Stabtbeziek: Amsterdamer Straße von Müllerstraße bis Turiner Straße, Antwerpener Straße von Luxemburger Straße bis Seestraße, Brüffeler Straße, Genter Straße von Luxemburger Straße bis Seestraße, Limburger Straße, Lütticher Straße, Luremburger Straße, Müllerstr. 26-41a und 137-152, Nazarethlirchstraße von Müllerstraße bis Turiner Straße, Dftender Straße, Blaz D., Schulstr. 1-12, Suriner Straße, Utrechter Straße 1-10 und 32 bis Ende. 311a. Stadtbezirk: Afrikanischestraße von Seeftraße bis Transvaal. ftraße, Guineastraße, Kameruner Straße, Lüderigstraße von Seesti aße bis Transvaalstraße, Müllerstr. 116-186, Plaz E, Seestr. 4-15 und 60-71, Straße 24( bt. X), Togostraße von Seestraße bis Transvaalstraße, Transvaalstraße. 311b. Stadtbezirk: Barfusstraße, Hennigsdorfer Straße von Seestraße bis Weichbildgrenze( einschließlich 23), Malplaquetftr. 21/22, Müllerftraße 42-58, Blaz G( ubt. X), Seeftr. 16-59, Straßen 31, 32, 35, 37, 38, 40 und 41, Kürtenstraße, Ungarnstraße. 312. Stadtbezirk: Afrikanischestraße von Müllerstraße bis Trans baalstraße, Lüderigitraße von Transvaalstraße bis Afrikanischestraße, Müllerftraße 59-115, Blake N und Z, Dfener Straße, Schöningstraße, Straßen 21a, 22a, 29, 30, 40a und 86( 2bt. X), Zogostraße von Transvaalstraße bis zur Feldmart Reinidendorf. 313. Stadtbezirk: Chriftianiaftr. 43-84, Ererzierstraße von Schuls ftraße bis Seestraße einschließlich Nr. 12-18, Wartin- Dpiz- Str. 8-15, Dstarplay, Neinidendorfer Str. 55-69 und 71-78, Schulstr. 40a- 102, Bumptstraße. 314a. Stadtbezirk: Hennigsdorfer Str. 1-9, Liebenwalder Str. 1 bis 84, 37-58 und 60, Reinickendorfer Str. 70, Utrechter Str. 21. 314b. Stadtbezirk: Amsterdamer Straße von Turiner Straße bis Malplaquetftraße, Liebenwalder Str. 34a- 36, Malplaquetstr. 5-20 und 23-42, Magstr. 18f, Nazarethfirchstraße von Turiner Straße bis Marstraße ( Westseite), Utrechter Str. 11-20 und 22-31. 314c. Stadtbezirk: Hennigsdorfer Straße 10-22 und 24-86, Dubenarder Straße. Straße 59, Malplaquetstr. 1-4, Magstr. 13-18e und 18g- 14, Nazareth814d. Stadtbezirk: Hochstädter Straße, Leopoldplay, Liebenwalder firstraße von Turiner Straße bis Magstraße( Ostfeite), Prinz- EugenStraße 14 und 15, Schulstr. 14-39 und 103-124. 325. Stadtbesirt: Ererzierstraße von Uferstraße bis Schulstraße, ausschließlich 12-13, Gottschedstraße, Martin- Opig- Straße 1-7 und 16 bis Ende, Schwedenstr. 19, Straße 60e Abteilung XI des Bebauungsplanes, Uferstraße. 326a. Stabtbezirk: Kolonieftr. 15-35 und 117a- 142, Soldiner Straße 55-76, Stockholmer Straße von Chriftianastraße bis Soldiner Straße( Westseite). Strage, Stolonieftr. 1-14 und 143-153, Schwedenstr. 1-18c. 326 b. Stadtbezirk: Christianiaftr. 23-42 und 85-102, Drontheimer 326 c. Stadtbezirk: Rolonieftr. 35a- 117, Soldiner Str. 35-54, Stocholmer Straße von Soldiner Straße bis Weichbildgrenze( Westseite), Bechliner Straße. Wahllokal: Turnhalle der 16./141. Gemeindeschule, Müllerstr. 48. Bahllegitimationen find zu haben bei: A. Lewandowsty, Müllerstr. 47. Die Wahlstelle 48 umfaßt die Stadtbezirke 319-320b und 322-324, enthaltend folgende Häufer: 319. Stadtbezirk: Colberger Straße, Hochstr. 1-4 und 37-46, Bankstr. 15-22 und 76-82, 28iesenstr. 1-18, 21-27 und 43a- 66, sowie Bahnwärterhaus. 320a. Stadtbezirk: Badstr. 52-67, Baftianstraße, Böttgerstraße, Brunnenplatz, Hochstr. 21-36, Drthstraße, Pantstr. 23-52 und 63-75, Schönstedtstraße, Wiesenstr. 19-20. 320b. Stadtbezirk: Badftr. 41a- 51, Buttmannstraße, Gropiusstraße, Panfftr. 50-62d, Thurneyfferstraße. 322. Stadtbezirk: Badstr. 16-25, Bellermannstr. 1-18 und 82 bis 100, Chriftianiaftr. 111-128, Brinzenallee 17-19, Stettiner Straße. 323a. Stadtbezirk: Christianiaftr. 1-6, Fretenwalder Straße, Soldiner Str. 1-15 und 100-112, Böllerstraße, Briezener Str. 1-3. 323b Stadtbezirk: Biesenthaler Straße 2-24, Christianiastr. 7-14, Soldiner Straße 16-20 und 87-99, Briezener Straße 4-42. 324. Stadtbezirk: Babstr. 26-41, Biesenthaler Straße 1 und 25, Christianiaftr. 15-22 und 103-110, Gothenburger Straße, Prinzen- Allee i bis 16 und 20-91, Soldiner Straße 21-04 und 77-86, Stodholmer Straße( Offeite), Travemünder Straße. 294b. Stadtbezirk: Emdener Str. 9-17 und 45-52, Dldenburger Straße 6-14 und 38-45, Waldenserstr. 2-20 und 25-42 295. Stadtbezirk: miniusplat, Straße am Arminiusplak, Bredowftraße 1-13 und 36-50, Bremer Str. 1-19 und 58-76, Bugenhagener straße, Jonasstraße, Turmstr. 28-35, Waldenserstr. 1-43, Wilhelmshavener Straße 1-12 und 59-73. 296. Stadtbezirk: Birkenstr. 60-61, Lübecker Str. 1-21 and 83-52, 271a. Stadtbezirk: Chauffeeftr. 38-54 und 95-99, Steffelstraße, Berleberger Str. 33, 34, 36, 38-41, Stromftr. 11-16 und 49-62, Turm ftraße 21-27. Schwargtopffftr. 20. Verantwortlicher Redakteur: Sans Weber. Berlin, Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Wahllokal: Turnhalle der 140./194. Gemeindeschule, Prinzen Allee 8. Wabllegitimationen find zu haben bei R. Strip b, Prinzen- lee 17,