Nr. 111. Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Viertel jährlich 8,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Vfg frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage„ Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Defterreich: Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Zeitungs- Preisliste für 1898 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder beren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Beriammlungs- Anzeigen 20 fg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen= tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vors mittags geöffnet. Eernsprech- Anschlu Amt 1, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. An die Wähler! Es ist Pflicht jedes Wählers, sich durch Einsicht in die Wählerliste davon zu überzeugen, daß sein Name in der Liste steht. Die Wählerlisten liegen vom 18. Mai ab in den noch bekannt zu machenden Lokalen zu jedermanns Prüfung aus. Wer bis zum Wahltage, dem 15. Juni, das 25. Lebensjahr vollendet, also spätestens am 15. Juni 1868 geboren ist, ist wahlberechtigt, hat aber schon während der Zeit, wo die Wählerliste ausliegt, dafür zu sorgen, daß er in die Wählerliste eingetragen werde. Dies geschieht am besten in der Weise, daß man gegen Vorweis einer Legitimation in dem Lokal, wo die Wählerliste ausliegt, von dem zu diesem Zwecke dort stationirten Beamten seine Aufnahme in die Wählerliste protokollarisch feststellen läßt. Gewählt wird in dem Be zirke des Wahlkreises, wo man zur Zeit der Aufstellung der Wählerliste wohnt. Damit der Sache der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit möglichst wenig Stimmen verloren gehen, ist es un= umgänglich nöthig, daß aus den Fabriken, Werkstätten und sonstigen Betrieben Vertrauensmänner der Arbeiter sich der Mühe unterziehen, für alle verhinderten Kameraden nachzusehen, ob deren Namen in die Wählerlisten eingetragen find. Versäume niemand, diesen Anforderungen pünktlich und gewissenhaft nachzukommen. Auf der Fahrt nach dem Schlaraffenlande " 1 Sonnabend, den 13. Mai 1893. " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Man war sich noch nicht recht klar darüber, was man in der sofort zur unproduktiven Arbeit", womit der Widerspruch Zeit zwischen dem Schulabgange und dem Beschäftigungs- mit dem Mary'schen Programm besiegelt erscheint. Allein anfange mit den jungen Leuten anstellen sollte. ist nian in der Jegt es ist klar, daß Marr nicht gegen die gewerbliche UnterEvolution" bereits soweit gediehen, der Schule, nur Schule, sondern daß man hierüber genau Bescheid weiß. Die jungen weisung in gegen eine Abschließung Leute sollen in der Boltsschule geistig und körperlich" weiter reaktionäre der Kinder Dom gewerb lernen, ftaatsbürgerliche Renntnisse neu lernen" und in die lichen Leben überhaupt Front machen wollte. Die gewerbTheorie der Technit und Gewerbe eingeführt werden". Budem liche Unterweisung in der Volksschule kann und muß eben sollen sie unproduktive Handarbeit verrichten. Nachdem man die Arbeit produktiv anwenden, besser, als die Ausbeuter hierüber Klarheit gewonnen, ist nunmehr, wie das offizielle die Kinderarbeit. Die Pariser écoles professionelles, die Partei Organ mittheilt, jene Forderung des Abg. Heine als fich an die Volksschule anschließen und den Schüler bis zum fozialdemokratischer Parteigrundsay anerkannt worden. Man 16. oder 17. Jahre behalten, liefern bereits theilweise fieht, auf der Fahrt nach dem Schlaraffenlande haben es die solche produktive Arbeit für Zwecke der Schulverwaltung Sozialdemokraten schon ziemlich weit gebracht. Während sie 0 auf der einen Seite in den Forderungen für einen Normal- selber. Ihre Lehrer sind praktische Arbeiter. Die ersten arbeitstag vielfach bereits bei zwei Stunden angelangt find, Schritte zur staatlichen Bildung der Kinder auch in ge= gehen sie ann hr auch in der Beschäftigungsbeschränkung bewerblicher Beziehung sind außerhalb Frankreichs ebenfalls treffs des Lebensalters vor. Sie werden auch hier weiter schon mehrfach gethan. Freilich hat man überall mit dem Formen nd wenn sie erst den zweistündigen Norinalarbeitstag Widerstande dre Unternehmer zu kämpfen, die ein Ausund das Verbot der Beschäftigung vor dem 25. Lebensjahre, beutungsobjekt nicht so leicht fahren lassen. Aber Bueck, bis zu vel bem ja wohl das Wachsthum des Menschen sich er- Schweinburg und Genossen war es vorbehalten, mit bezug strecken soll, hason werden, werden sie einigermaßen dem ihnen auf diese Kulturbestrebungen von einer" Fahrt nach dem vorschwebenden Ideal von der Gestaltung der Arbeitsverhältnisse näher gekommen fein. In einfichtsvollen Kreisen weiß man Schlaraffenlande" und einer„ Evolution" der Sozialdemokratie längst, daß die Sozialdemokratie, um sich bei den Massen zu zu sprechen. Man sieht, daß die Vertreter unseres Unterhalten, immer neue Versprechungen aufstellen nuß. Man wird nehmerthums immer dieselben bleiben; jeder Gingriff in deshalb much den Grund für die neueste Forderung wohl zu wür ihre Ausbeutungsfreiheit macht sie wüthend bis zum Undigen verstehen. Betrübend aber ist es, daß sich die Sozialdemokratie verstand. mit cinem Schein von Recht bei dieser ihrer Forderung auf Was dann die Arbeitszeit der findlichen und jugenddie moderne Hygiene berufen fann. Es giebt thatsächlich ichen Arbeiter angeht, so hat, wie wir oben sahen, schon Hygieniter, welche am liebsten jede förperliche Arbeit in der Matz ihre strenge Regelung nach den verschiedenen AltersZeit der Entwicklung des Körpers verboten sehen möchten, als ob die deutsche Bevölkerung nicht auch vor der modernen Stufen" gefordert. Im Einzelnen können hier die Meinungen industriellen Entwickelung sofort nach dem Verlassen der Schule auseinander gehen. Schon 1885 hat unsere Partei in ihrem haben wir uns befunden, als wir jüngst dem Ausbeuterzum allergrößten Theile zur Handarbeit übergegangen und das beiterschuß Gefehentwurfe das Verbot der Kinderarbeit anwalt in der Magdeburger Zeitung" auf die Finger bei in Geschlecht groß geworden wäre, das an förperlicher bis zu vierzehn Jahren, die Beschränkung der Arbeitszeit Klopften, der den jugendlichen Fabritarbeitern in aller Form Züchtigkeit feinem anderen nachstand!" jugendlicher Arbeiter von 14-16 Jahren auf acht Stunden Rechtens die regelmäßigen Arbeitspausen eskamotiren wollte. Diese tombinirte Bueck- Schweinburgiade muß eine täglich gefordert und verlangt, daß Unternehmer, denen Wer's nicht glaubt, lese es in den Berl. Pol. Nachrichten", Musterleist ng genannt werden in jeder Beziehung, in bezug die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt sind, Lehrdem Reptilienorgan der Herren Schweinburg, Bueck und auf unwissenheit und Verständnißlosigkeit für gewerbliche linge und jugendliche Arbeiter überhaupt nicht beschäftigen Genossen nach dort steht es schwarz auf weiß zu lesen, Bildung. Die Sozialdemokratie muß auch hier wieder ein dürfen. Genosse Meister hat in der Reichstagssigung vom die reaktionäre Presse hat es getreulich nachgedruckt und die mal Kulturaufgaben vertreten, für welche die Besitzenden 8. Juni 1887 erklärt, daß er sogar für ein Verbot der Hamb. Nachr.", das Organ des großen Ausbeuters in feinen Sinn mehr haben. Kinderarbeit bis zum 16. Jahre sei, und Genosse Harm Friedrichsruhe, haben sich den Artikel sogar per Telegraph" Zunächst hat die Sozialdemokratie von jeher den führte in der Sitzung vom 16. März 1887 ganz richtig aus Berlin geleistet. Gedanken vertreten, daß die Volksschulpflicht möglichst aus:„ Wenn die Kinder so frühzeitig der Volksschule entFreilich die Estamotage an den Arbeitspausen der erweitern und der Volksunterricht durch die Ver- rissen werden, um in Fabriken zu arbeiten, so lernen sie jugendlichen Fabrikarbeiter hat Herr Bueck, der General bindung mit der praktischen gewerblichen Erziehung und dort wohl arbeiten, aber was weiter bei den Einflüssen sekretär des Zentralverbandes deutscher Industrieller, der Bildung zu bereichern sei. Karl Marx spricht zwar ihrer Umgebung aus ihnen wird, davon schweigt des offenbar hinter dem Artikel steht, als aussichtslos erkannt. in seiner Kritik des Gothaer Programms, die Engels Sängers Höflichkeit... Daher halten wir dafür, daß Er giebt sie auf und erwähnt den Unternehmer- Anwalt der bekanntlich in Nr. 18 IX. Jahrg. I. Band der„ Neuen Zeit" Kinder unter 16 Jahren überhaupt nicht fabrikmäßig be Magdeburger Zeitung" garnicht der ist also abgethan, aus dem Nachlaß veröffentlicht hat, neben strenger schäftigt werden dürfen." Einen offiziellen Parteigrundsatz" und unsere Auseinandersegung ist nicht umsonst gewesen. Regelung der Arbeitszeit nach den verschiedenen Alters- uns natürlich hierfür nicht geben. Endgiltig werden Dafür hängt er uns die Fahrt nach dem Schlaraffenlande" stufen und sonstigen Vorsichtsmaßregeln zum Schuße der wir stets die Hygiene über das Verbot der Fabritarbeit an; das ist seine Rache. Man höre: Kinder" von der frühzeitigen Verbindung produktiver Ar- bestimmen lassen, und und da ist es nun freilich ein Als vor mehreren Jahren von einem sozialdemokratischen beit mit Unterricht" als einem der mächtigsten Umwand- großer Schmerz für die Bueck, Schweinburgund Abgeordneten, wenn wir nicht irren, vom Abg. Heine, der lungsmittel der heutigen Gesellschaft", und es könnte Genossen, die betrübende" Thatsache konstatiren Antrag zur Gewerbe Ordnung eingebracht wurde, die Beschäftigung in Fabriken für junge Lente bis zum 16. Lebens- fcheinen, als verdamme er ebenfalls die Aufnahme der ge- zu müssen, daß es thatsächlich Hygieniker giebt, jahre allgemein zu verbieten, unterstützte man denselben inner- werblichen Arbeit in das Volksschul- Programm. Bueck- welche am liebsten jede törperliche Arbeit in der Zeit halb der sozialdemokratischen Fraktion selbst nicht gerade start. Schweinburg stempeln denn auch den Arbeitsunterricht der Entwicklung des Körpers verboten sehen möchten." Nur Feuilleton. Nadbrudt verboten.) [ 83 Die Laufbahn eines Nihilisten. Von S. Stepniat. Nicht ganz! Die Finger zitterten, obgleich nicht viel. „ Warum?" fragtr Andrej treuherzig, während er weiter Einige Minuten später erhob er sie wieder und fand, ging, um so weit als möglich vorzubringen. daß er über volle Ruhe und Kraft verfügte. Er war völlig bereit und wartete ruhig. Einige Minuten vergingen, und er sah Sasepin's große Figur in seiner Richtung näher kommen. Andrej erhob sich, um ihm auf halben Wege entgegen zu gehen. Sasepin war der Träger des letzten Losungswortes, welches ihn auf den Kampfplatz bringen sollte. Safepin sah traurig aus. Als fie dicht bei einander standen, heftete er auf Andrej einen bedeutungsvollen Blick, und nickte bejahend, so daß es einer Verbeugung glich. Sprich!" sagte Andrej. Autorisirte Uebersetzung. Frei ins Deutsche übertragen von Bertha Braun. Er ging deshalb langsamer. Als er in eine kleine Gasse neben dem Balaste einbog, in der Watajko auf ihn wartete, sah er gefaßt und ruhig aus, doch trug er Tod und Verzweiflung in seiner Seele. Er konnte nicht länger in solch' gewichtigem Momente wollte er nicht durch Zeichen, zweifeln, daß der ganze Plan seinetwegen mißlungen war; er las das aus dem verstörten Gesichte seines Genossen. " Nun, ich tomme zu spät?" fragte er stammelnd, nur zu sicher der Antwort. " Nein," sagte Watajko. Ich fürchtete es aber. Der Zar hat heute wegen des schönen Wetters seinen Spaziergang etwas ausgedehnt." Andrej seufzte erleichtert auf. Watajko's Worte hatten ihn erfrischt und wieder hergestellt und die Müdigkeit, welche mehr der geistigen als förperlichen Spannung zu zuschreiben war, fast ganz verscheucht. " It was Besonderes vorgefallen, das Dich zurückhielt?" fragte Watajko. ,, Gar nichts," sagte Andrej. Ich will hier auf dieser Bank warten," fügte er hinzu, auf einen Steinsiz am FußEr verstand, daß die Botschaft eine günstige war, doch sondern auch durch Worte verständigt werden. " Der Herr geht seinen gewöhnlichen Weg," flüsterte Sasepin. Andrej nickte zum Zeichen des Einverständnisses und schritt voran, indem er Sappin dnrch einen Wink bedeutete, sich vom Schauplatze zu entfernen. Jezt war die Reihe an ihm. Er war noch einige hundert Meter vom Palastplage entfernt, als er sich auch schon unter den Geheimpolizisten und Aufsehern des Zaren fah. Diese bewachten stehend und auf- und abgehend alle Personen, welche sich dem Wege des Zaren näherten, um sie fern zu halten und beim leisesten Argwohn jeden, sei es Mann oder Weib, zu verhaften. Einer von ihnen ein grauhaariger, ehrwürdiger Herr, den Andrej nie für einen Spion gehalten hätte wege deutend. Geh' und bring' die Leute in Bewegung." fam sofort auf ihn zu. Als Andrej allein war, hob er die rechte Hand zum" Haben Sie die Güte," sagte er höflich aber eindringHimmel. Er wollte sehen, ob sie sicher genug war. lich, einen anderen Wea zu nehmen." " " Es ist jedermann streng verboten, diesen Weg zu gehen," sagte der alte Herr und folgte ihm auf den Fersen. Gehen Sie, bitte, sofort zurück, oder Sie werden Unannehmlichkeiten haben!" Andrej zuckte mit den Achseln. Es ist aber nichts in der Straße, was davon abhalten könnte, sie zu durchschreiten!" sagte er mit verstellter Verwunderung und ging immer weiter. Der alte Herr machte eine Handbewegung und zwei große Gestalten in Zivilkleidung, die einige dreißig Meter entfernt standen, liefen auf Andrej zu mit der augenscheinlichen Absicht, Hand an ihn zu zu legen. Er befand sich in sehr kritischer Lage. Er blieb und wollte, wenn es ginge, mit den Geheimpolizisten in Wortwechsel treten, um so wenigstens einige Minuten zu gewinnen. Der Die Verschworenen hatten aber ihre Bewegungen wohl berechnet; in demselben Momente erschienen Mündung der Straße die Hunde des Zaren und die Spione verschwanden. Der Zar mußte in einer Minute kommen und da mußte der Weg für ihn frei sein. Andrej ging langsam weiter und erreichte unbehelligt die Ecke der Straße. Der Zar befand sich in diesem Moment vor dem Standbild Alexanders I., welches dem Palaste gegenüber steht. Von dem Fenster eines gegenüberliegenden Hauses blickten zwei junge Leute mit pochenden Herzen auf das tommende Zusammentreffen. Gregor war einer von ihnen. Er hatte gesehen, wie Andrej mit den drei Spionen zusammenstieß und hatte ihn traulich mitgetheilt zu haben. Im Herzen lann ich es nicht I glücklich von seinem Posten fortgebissent. In der Kölnivon der Hand weifen, was ich offiziell zunächst thun zu müssen schen Zeitung" liest man z. B.: glaubte, um feine unnüßen Hoffnungen zu erivecken. So theile ich diesen Gedanken von Wigleben Euer Exzellenz mit für den Fall, Sie irgend Gebrauch von mir für dessen Ausführung glauben machen zu können, oder auch ohne mich, der ich verbleibe Ener Erzellenz aufrichtig dankbarer wird die betrübende" Thatsache hier etwas entstellt mitgetheilt. Erstens sind alle Hygienifer, nicht nur einige, für die gesetzliche Beschränkung der Kinderarbeit, und dann wollen sie nicht jede förperliche Arbeit", sondern nur die einseitige Ausnußung zu gunsten eines Unternehmers mit allen ihren Mißständen verboten und beschränkt wissen. Das führt aber eben zur theilweisen Verlegung der gewerb lichen Ausbildung in die Volks- und Fortbildungs schule. Bor der modernen industriellen Ent wicklung" waren diese Schutzmaßnahmen nicht so noth Albrecht, Pr. v. Pr. wendig, weil vor derselben die unentwickelte Technik Der Schreiber vorstehenden Briefes, Albrecht Brinz noch keine solche Massenausbeutung des Volks, seiner von Preußen. ist seit dem 21. Oftober 1885 Regent des Frauen und Kinder, erlaubte. Im übrigen thut eben Herzogthums Braunschweig, Durch ein merkwürdiges Zudas aufgeklärte Volk den Bueck, Schweinburg und Genossen sammentreffen ist der Brief an dem nämlichen Tage geden Gefallen durchaus nicht, eme Ausbeutung, die lange schrieben, an welchem der Großneffe des Prinzen von ungestraft betrieben werden durfte, deshalb als geheiligt Preußen, der deutsche Kaiser Wilhelm der Zweite, bei einer anzusehen. Nevue auf dem Tempelhofer Felde aussprach: " Somit liegt also der Fall wieder einmal gerade umgekehrt: es scheint, als ob wir mit unserem Programm einer gewerblichen Volksausbildung die Unternehmer und ihre Anwälte recht unsanft in ihrem Schlaraffenleben" gestört hätten. Wenn aber die bloße Aussprache schon solche Folgen hat, wie günstig werden die Dinge dann erst für das arbeitende Volt liegen, wenn an die Ausführung gegangen werden wird. Die Fahrt nach dem Schlaraffen lande" ist eben heute für Ausbeuter aller Art und ihre Schmaroßer nicht mehr so leicht und ungestört, wie früher. Daher der Jugrimm der Bucck, Schweinburg und Genossen. Ein Strohhälmchen. Ein fliegendes Strohhälmchen zeigt, woher der Wind kommt, und wohin er geht. Und kommende Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Ein solches Strohhälmchen wurde uns durch einen freundlichen Wind auf das Ich mußte den Reichstag auflösen, und hoffe von einem neuen Reichstag die Zustimmung zur Militärvorlage. Sollte aber auch diese Hoffnung täuschen, so bin ich gewillt, alles was ich vermag an die Erreichung der felben zu sehen. Das Volt wird verstehen, ohne daß wir einen Kommen tar geben. Der gegangene Bismarck ist dem Schreiber des Briefes der kommende Mann. Caprivi, der in gewissen Kreisen schon seit längerer Zeit nicht mehr als schneidig genug gilt, soll dem Manne Plaz machen, der schon 1890, als er seinen Sturz vor Augen sah, an einen Staats streich und einen passenden General für eine Straßen schlacht dachte. Wähler seid auf der Hut! Und beseitigt am 15. Juni durch ein Millionenvotum die letzte Möglichkeit der Rückkehr Bismarck's! Redaktionspult geweht. Es ist ein Blatt Papier, auf welchen Politische Ueberlicht. zu lesen steht: Blankenburg, 9. Mai 1893. Euer Erzellenz find sehr beschäftigt, und ich fühle die Unbescheidenheit meines Schrittes Ihnen in diesen Tagen zu schreiben. Die Sache, die ich erwähnen möchte, ist doch aber von solcher Wichtigkeit, daß ich sie nicht verschieben kann bis ich vielleicht die Ehre habe, Sie hier zu sehen und duldet auch keinen Aufschub. Berlin, den 12. Mai. Die Bretterbaracken in Sicht! Wolff's Telegrapisches " Das Kultusdepartement der großherzoglichen Megierung fürdigte ihm für den 1. August unter Anerkennung feiner hohen wissenschaftlichen Begabung und moralischen Qualitäten. Troydem fährt Herr Sandvoß fort, seine Privatansichten burd das Organ der weimarschen Regierung zu verbreiten, mit Vorliebe die nationalliberale Partei zu befehden, Kölnische und National wie " " fratie Bulbing" anzuzapfen und der Sozialdemo Suldigungen darzubringen. Er rühmt die Einsicht der Männer, die oft genug von der Presse der staaterhaltenden Parteien eine Art wilder Bestien abgemalt werden, Die man im Käfig auf die Jahrmarkte zu führen hätte. An Reizungen und Ruheſtörungen wird es( am 1. Mai) nicht gefehlt haben, aber der deutsche Arbeiter ist besonnen und nüchtern und weiß sehr wohl, daß er nicht die Arbeit jener zu besorgen hat, die ihn vor den Säbel, der haut, und die Flinte, die schießt, bringen möchten." Der Jargon des sozialdemokratischen Vorwärts" im Organ der weimarschen Regierung! Und zu jenen, die den deutschen Arbeiter zu Gewaltthätigkeiten aureizen möchten, soll die Rölnische Zeitung" gehören, die in den letzten Tagen versucht habe, das Reichstags- Wahlgesetz anzutasten! Angesichts dessen ist die Frage am Plage, ob die weimarsche Regierung ge fiatten wird, daß ihr amtliches Organ in dieser Weise in die bevorstehende Wahlbewegung eingreife und insbesondere auf dem Lande die Geschäfte der Sozialdemokratie besorge. Wir hoffen, daß sie den tonfufen Liebhabereien eines politisch ganz unverständigen Mannes rechtzeitig die Grundlage entziehen wird, die ihnen den Anschein der amtlichen Billigung gewähren muß." Jede unabhängige Meinung verfällt dem Boykott des Geldproßenthums, und nur der ist der Mann der Partei von Bildung und Besih", welcher Flinte und Säbel für das einzige Mittel hält, die soziale Frage zu lösen". Das ungarische Oberhaus genehmigte das Budget und nahm sodann mit 85 gegen 56 Stimmen den Antrag Geza Szapary's an, wonach das Haus das zeitgemäße tirchenpolitische Programm der Regierung( Einführung der Zivilstandsregister) nicht billigt und demselben seine Zuftimmung verweigert. Die Anträge der Opposition werden durchschnittlich mit Jm englischen Unterhans endlose Homerule- Debatten. Bureau meldet: Paris, 11. Mai. Wie" L'Evènement" meldet, wird die etwa 300 gegen 250 Stimmen abgelehnt, aber sofort wieder In seiner Verzweiflung hat Verstärkung der Truppen an der Ostgrenz. methodisch und durch neue Anträge ersetzt. regelmäßig fortgefeßt, ebenso die Ausdehnung und Verbesserung Gladstone erklärt, für seine Person keine Reden mehr halten der Konzentrationslinien. Das Echo de Paris" berichtet, zu wollen dafür sprechen andere um so mehr, um die die Kasernirungen des verschanzten Lagers von Verdun werden Zeit todtzuschlagen. Gestern wurde die Errichtung einer beträchtlich vergrößert. irischen Zweiten Kammer"( Unterhaus)' mit 295 gegen 244 Stimmen beschlossen. In Epinal sollen zwei neue Rasernen erbaut und die Garnison verstärft werden. Zwischen Blesme und Revigny auf der Bahnlinie Paris- Nancy wird eifrigst an der Berdoppelung der Geleise gearbeitet, wodurch im Mobilifirungsfalle zwei unabhänige Linien zur Verfügung stehen sollen. Der Gladstone- Attentäter Townsend( sprich tannsend) ist doch vor die Geschworenen verwiesen, nicht ins Irrenhaus geschickt worden. Wir hatten den Verstand der englischen Richter überschätzt. Einen Entschluß zu fassen ob überhaupt und wie sie zu behandeln, will ich aber nicht fassen ohne Guer Exellenz davon in Renntniß gefeht zu haben u. mir Ihren Rath erbeten zu haben. Kammerherr von Wigleben, Klosterprobst zu Roßleben, bat mich gestern es zu übernehmen dahin zu wirken, daß bei der Enthüllung des Monumentes des Kaisers, meines Herrn Onkels in Görlitzdem, wenn ich recht verstanden im Getreibe der Gratulation bei mir, die Standbilder Bismards u. Molttes zur Seite gestellt worden, leicht profitirt unser Reptilienbureau von diesem Wink.ift, freiwillig sein Mandat niedergelegt. Der Konkurs ev der Fürst Bismarck eingeladen werden könne. Es sei der Versuch gemacht die Erlaubniß zu erlangen den Fürsten zu laden, dieselbe abgelehnt worden, jedoch in einer Weise, daß der Zweifel blieb, ob dies von Sr. Majestät gewollt, oder nur von anderer Seite ausgehe. Wigleben meinte eine publike Aussöhnung Sr. M. mit dem Fürsten würde, nach Auflösung des Reichstages 2c. von eminentem wohlthätigen Einfluß auf unfere inneren Verhältnisse sein müssen. Ich erwiderte, daß ich im Moment u. officiell ein„ Mein" seinem Ersuchen entgegen setzen müsse, daß ich mir aber die Sache nochmals überlegen wolle. Selbst, nun, von der Bedeutung eines solchen Schrittes Das„ Evenement" und das„ Echo de Paris" find ordinäre Winkel- und Sensationsblätter, ohne jegliche Bedeutung. Um einen Abonnenten zu erschnappen, sind sie fapabel, auch richtige Bretterbaracken zu errichten. Viel " Michael Davitt, der bekannte irische Abgeordnete, hat, weil über sein Vermögen der Konkurs verhängt worden folgte, weil Davitt eine durchaus unrechtmäßige GeldEine päpstliche Enzyklika über die europäische forderung, die ihm aus dem letzten Wahlfeldzug erwuchs, brüstung soll nächstens veröffentlicht werden. Während nicht anerkennen wollte. Freunde waren bereit, die Summe der jüngsten Anwesenheit des Kaisers Wilhelm in Rom für ihn zu zahlen, allein er duldete es nicht. Uebrigens habe ihn der Papst, wie Pariser Blätter erzählen, über den gilt feine Wiederwahl bei einer der bevorstehenden ErsatzJuhalt der Euzyklika unterrichtet und lächelnd beigefügt: wahlen für gewiß. Der Konkurs hat dann keine Wirkung " Desterreichs, Italiens, Spaniens und Belgiens Bereit mehr auf seine politischen Rechte. willigkeit bin ich sicher; nur Sie und den Baren möchte ich gewinnen. Frankreich wird dann schon nachkommen." Die Mob- Kundgebungen. Wie telegraphisch mehrfach päpstliche Kundgebung, wenn sie wirklich erfolgen sollte, ist gemeldet wird, ist General Dodds in Marseille„ voni eine Utopie im Klassenstaat, der den Militaris- Bolke" so enthusiastisch aufgenommen worden, daß wie mus zu seiner Lebensbedingung hat. uns Herr Wolff redselig mittheilt, mehrere französische Blätter der Besorgniß Ausdruck geben, es werde von geDer Ruffenpopanz. Während der Verhandlungen Begegnung von Kaiser und Fürst- burchbrungen, möchte ich doch über die Militärvorlage, also seit mehreren Monaten, wisser Seite versucht, die Menge für eine neue Art von den Gedanken nicht fallen lassen, ohne ihn Euer Exzellenz ver- paradiren, schreibt die" Freisinnige Zeitung", die Militär- Chauvinismus, und Wolff kennt die gewisse Seite", Boulangismus zu gewinnen". Boulangismus heißt offiziösen fortwährend mit der großen Friedenspräsenzstärke der es jetzt, während unseres Kampfes um die Militärbereits für verloren gehalten. Jetzt sah er den Gebieter des russischen Heeres. Bisher ist es immer so dargestellt vorlage, angenehm wäre, wenn es in Frankreich zu einer aller Russen um die Ecke biegen und Andrej ruhig, ernst worden, als ob die Kadres der russischen Truppentheile das boulangistisch- chauvinistischen Nadaubewegung käme. Schade vorlage, angenehm wäre, wenn es in Frankreich zu einer wie das Schicksal, auf ihn zugehen. ganze Jahr hindurch unvermindert präsent gehalten werden; Als der Bar einen Fremden auf seinem Wege sah, nun erfahren wir auf einmal aus dem Militär- Wochen nur, daß der Schwindel dieser telegraphischen Meldungen gar zu durchsichtig ist. In Marseille sind neun Behntel stuzte er einen Augenblick, ging jedoch weiter. blatt", daß diese Kadres von Mitte Oktober bis Anfang der Bevölkerung sozialdemokratisch und radikal demokratisch, In athemloser Spannung sah Gregor wie die Ent- Februar nur die Hälfte des Sollbestandes zählen. Wahr- also entschiedenste Gegner des Chauvinismus. Was Herrn fernung zwischen den Beiden Schritt für Schritt abnahm; scheinlich ist die erst soeben im März verfügte frühere Ein- Dodds Huldigungen darbrachte, das war nicht das es schien ihm, daß sie sich auf wenige Schritte genähert tellung der Rekruten auch nur eine Folge der in Deutsch Volk, sondern der Mob von Marseille. Und der Mob hatten und noch war nichts geschehen, sie näherten sich noch land beabsichtigten Maßnahme einer um brei Wochen ist bekanntlich für jeden patriotischen" Spektakel zu haben immer... Warum wartet er? Was sollte das bedeuten?... früheren Einstellung der Refruten. Es war aber nur eine Täuschung; die Entfernung, die aus unser Militärstaat, auch die Nachbarder Perspektive so klein erschien, betrug ungefähr fünfzehn staat en fortgefeßt in die Höhe, und die Italien. Cavalotti, einer der tüchtigsten VerMeter. Lasten der Völker werden hüben und drüben treter der bürgerlichen Demokratie, hat bei einer Nachwahl Hier sollte Andrej der Vorschrift gemäß den Hut ab immer größer. für die Kammer gegen den liberalen ministeriellen Kauziehen und barhäuptig stehen, bis sein Gebieter vorbei. Durch die Auflösung des Reichstages find eine Linken wieder einen Führer. Auch Panattoni, che didaten Pozzi gefiegt. Nun hat die Opposition der gegangen wäre. Anstatt aber diesen Aft des Gehorsams auszuführen, steckte er seine Hand in die Tasche, 30g einen Reihe von Gesezentwürfen unerledigt geblieben, mals Mitglied der äußersten Linken, wurde gegenüber welche zum Theil bereits nahezu durchgearbeitet waren. cinem Regierungskandidaten zu Lari( Toscana) gewählt. Revolver, zielte und richtete ihn sofort auf den Baren. Die Kugel schlug einige vierzig Meter vom Rücken des Dahin gehört die bereits zwei Mal liegen gebliebene lex Die Opposition gegen den Dreibund und den Zaren in die Mauer des Hauses unter dem Gesimse ein. Heinze, die Gesezentroürfe über Abzahlungsgeschäfte, über militarismus dauert fort. Der Besuch des deutschen Der Schuß war fehlgegangen. Der Revolver schlug stark Steform des Unterstützungswohnsitz- Gesetzes, das Reichsfeuchen- Kaisers, der durch die Massenverhaftung sogenannter Berund mußte zu einem sicheren Schuß auf die Füße gezielt gefeß; auch der Handelsvertrag mit Columbia ist nicht nicht bächtiger einen sehr üblen Beigeschmack erhalten hat, konnte werden. Dies entdeckte Andrej zu spät. Einen Moment zur Erledigung gelangt. Bon größeren Gesezentwürfen sind die Volksstimmung natürlich nicht ändern. Bei der Bestand er starr vor Bestürzung da und ließ beide Hände nur noch die Geſche über Wucher, über Berrath militärischer rathung des Marinebudgets kam es in der italienischen fiufen. Im nächsten Augenblicke eilte er vor und Geheimnisse und das Militärpensions- Gesetz zur vollen Er- Kammer gestern zu einer lebhaften Debatte über die erfeuerte er ledigung im Reichstag gekommen. mit gerunzelter Stirn, bleichen Antliges feuerte er So schraubt auch in Deutschland. drückende militärische Belastung. Es wurde vorgeschlagen, Schuß auf Schuß ab. Der Bar, ebenfalls bleich, Pharao Stumm erklärt in der Post" zu der auch die Zahl der Armeekorps von 12 auf 10 herabzufchen. raffte seinen langen Ueberzieher mit der Hand zusammen von uns mitgetheilten Kritik, die in" der National Herr Giolitti, der sonderbarer Weise noch nicht auf die und lief, so schnell er komite, vor dem Attentäter davon. Beitung" an Stumm's letter Herrenhausrede geübt Anklagebank verwiesen ist, widersprach und einstweilen Er verlor aber nicht seine Geistesgegenwart, anstatt gerade- worden ist: Wenn die„ National- Zeitung" mir unterschiebt, verlief die Debatte im Sand. Die Frage wird aber immer aus zu laufen, lief er im Zickzack und war so für den ich hätte von meinem Korrekturrechte unvorsichtigen Ge- und immer von neuem auftauchen, denn es ist eine LebensMann, der hinter ihm lief, eine schwer zu treffende Biel- brauch gemacht", weil in dem gedruckten stenographischen frage für Italien. scheibe. Das rettete ihn. Nur ein Schuß ging durch den Berichte meiner Rede das Wort Weichheit" nicht vor- Spanisches. Die Regierung fühlt sich so schwach, Kragen des Ueberziehers, die anderen fehlten alle. tomme, so hat der Einsender jenes Artikels entweder den daß sie aus Furcht vor den Republikanern die GemeindeIn weniger als einer Minute hatte Andrej alle sechs stenographischen Bericht nicht gelesen oder bewußt eine grobe wahlen, die in ganz Spanien am nächsten Sonntag stattSchüsse verbraucht. Die Schergen, welche sich bis dahin unwahrheit gesagt, denn das Wort„ Weichheit" steht sowohl finden sollten, bis zum Ende des Jahres verschoben hat, verborgen gehalten hatten, tauchten jetzt von allen Seiten in dem unforrigirten handschriftlichen als in dem gedruckten wodurch natürlich die Unzufriedenheit nur vermehrt worden auf, ihre Zahl wuchs immer mehr. Gregor sah, wie Andrej stenographischen Bericht meiner Rede. Allerdings habe ich ist. Ob die Regierung bis Ende das Jahres bestehen auf allen Seiten von ihrer Schaar eingeschlossen ward. dasselbe nicht gegenüber der Saarbrücker Bergverwaltung wird? Einen Moment hielten sie sich vorsichtig entfernt. Keiner gebraucht, das ist aber auch von niemandem behauptet wagte, fich ihm zu nähern. Als sie aber sahen, daß er worden." wehrlos sei und keine Anstalten zum Widerstande machte, warfen sie sich alle zu gleicher Zeit auf ihn. Gregor hörte nur ihr wildes Geschrei und ihre Rufe, denn er hatte das Geficht mit beiden Händen bedeckt und sah nichts mehr. Halb toot wurde Andrej in's Gefängniß geworfen. Nach seiner Wiederherstellung wurde ihm der Prozeß gemacht, er wurde verurtheilt und hingerichtet. Griechenland. Auf der Insel 8 ante zogen noth leidende Bauern por die Bürgermeisterei, um gleichmäßige Ein weißer Rabe ist der jetzige Redakteur der amt- Austheilung der Hilfsgaben zu fordern; mehrere Läden lichen Weimarischen Zeitung", Sandooß, wurden geplündert. Ein griechisches Kriegsschiff landete der als geistreicher Epigrammatifer unter dem Kriegsnamen Truppen zum Schuße des Eigenthums". Xantippus schreibt. Er ist ein selbständiger konservativer Eingänger, der Verständniß für die soziale Bewegung hat. Die Nationalliberalen, deren Presse in Berlin, in Köln u. f. m. sofort gegen Sandvoß losschlug, hat ihn nun Der russische Nothstand. Nach dem Grashdanin" sind die Ernte Aussichten in den mittleren und südlichen Provinzen Rußlands sehr trübe. Im Süden und Westen des Gouvernements Kursk sei die ganze Wintersagt ver- Inach ihrer, Heimath noch zu erreichen, da nahmen sie wohl aller loren. Aehnliche Berichte kommen, so schreibt die Frank- die Ueberzeugung mit sich, daß mit der Landesversammlung ein Gerichts- Beitung. furter Zeitung", aus Bessarabien, am größten scheint jedoch tüchtiges Stück Arbeit für den bevorstehenden großen Wahlkampf der Nothstand im Gebiete der donischen Kosaten zu in Sachsen geschaffen ist. sein, was ja auch durch die Thatsache, daß der Zar für dieje 100 000 Rubel gespendet hat, bestätigt wird. Auf weiten Strecken müssen Menschen und Vieh durch Unterstützung der Behörden erhalten werden. " Eine übel angebrachte Neckerei mit einem Wachtposten, die bei der Schießbereitschaft derselben leicht ernste Folgen hätte hervorrufen können, leistete sich in der Nacht zum 6. Dezember Von der Agitation. Die Parteigenossen in uden der Schauspieler Joseph Kalb. In jener Nacht stand vor dem walde vertheilten am 30. April in den Dörfern ihrer Um Gebäude der Staatsschulden- Tilgungskasse in der Oranienstraße gebung sozialdemokratische Schriften. Mit Ausnahme des der Grenadier Srtel Posten. Er befam plößlich einen Stoß Pfarrers in Felgentreu, der die Annahme der Schriften ver- mit der Faust in den Rücken und sab sich ängstlich um, weil er, weigerte, trat man unsern Genossen überall freundlich entgegen. wie er sagt, zuerst glaubte, ein Difizier habe ihm in dieser Forir Pfui der Schande! Der Präsident der Ver Ihnen ihm in dieser Form eine Burechtweisung zu Theil werden laffen. Aber er sab feinen einigten Staaten hat am 10. Mai den Aus- In Sagan soll, wie man uns von dort schreibt, ein Haupt- Offizier vor sich, sondern Herrn Kalb, welcher in theatralischer Pose lieferungsvertrag mit Rußland unterzeichnet; mann namens Bergmann bei der Kontrollversammlung am den Vaterlandsvertheidiger mit den lieblichen Worten anherrschte: Derselbe trägt bereits die Unterschrift des Kaisers von Ruß- 22. April in einer Ansprache an die Mannschaft die Sozial: Sie Hammel, Sie Kamel, wollen Sie nicht vor mir präsentiren?" land. So ist der infamste Vertrag, der alle politisch„ Ver: demokraten als Wegelagerer bezeichnet haben, die bald ein schreck: Daran reihte sich eine Fülle von Schimpfreden, denen der Posten dächtigen" den Schergen des Baren ausliefert, abgeschlossen. liches Ende nehmen würden. Sofern diese Meldung zutreffend dadurch ein Ende machte, daß er den Randalisten beim Kragen wäre, was wir nicht wissen, so hätte der Hauptmann den Riesen- nahm und ihn mehr nachdrücklich, als freundlich nöthigte, im Das amerikanische Bolt wird hoffentlich Protest erheben Strauß deutscher Kasernenhof- Blüthen durch ein amüsantes Schilderhause Platz zu nehmen. Herr Kalb schüttelte zwar sein und für die Aufhebung des Schandvertrags mit Macht ein- Gremplar vermehrt, wofür die Fliegenden Blätter" sicherlich Künstlerhaupt und trug Bedenken, in das verfluchte dumpse illustrates Verständniß zeigen werden. Mauerloch" hineinzusteigen, der pommerische Grenadier verstand Aus Washington wird Wolff's Telegraphenjedoch keinen Spaß, und so mußte denn Herr Kalb im SchilderBureau soeben unterm 12. Mai gemeldet: Todtenliste der Partei. In Kaiserslautern ist am haute, mit dem Gesicht der Wand zugekehrt, warten, bis er abDie gestrige Meldung, der Präsident Cleveland habe den Freitag früh der wackere Vertrauensmann Nikolaus Kurz geführt wurde. Eine Anklage wegen Beleidigung und Widerrussischen Auslieferungsvertrag unterzeichnet, wird als ver gestorben, den die Parteigenossen als Reichstags- Kandidaten aufstandes war die Folge jener kleinen Straßenszene. Herr Kalb früht bezeichnet. Der Vertrag sei noch nicht aus Petersburg gestellt hatten. Es ist ihm also leider nicht vergönnt gewesen, ist nun, wie die berühmten Ritter der Gemüthlichkeit erhaben eingetroffen." den Tag zu erleben, wo das deutsche Volk mit dem unerträglichen ob Raum ob Zeit"; er ließ eine frühere Einladung des Schöffen" Verfrüht" ist die Nachricht. Aber der Vertrag wird System abrechnet, unter dem es leidet. In Luckenwalde ist gerichts zu einem Termin unbeachtet, und so wurde ihm denn doch abgeschlossen! ebenfalls ein tüchtiger Parteigenoffe, Herm. Kulm 3, aus dem gestern die Freude, durch einen Schuhmann aus dem Bett geholt Leben geschieden. Er war früher Kassirer des sozialdemokratischen und zum Gerichtsgebäude begleitet zu werden. Der StaatsWahlvereins. In Wattenscheid verstarb der Zeitungsbote anwalt ließ zwar die Anklage wegen Widerstandes Wilh. Altenthal. Beim lebten Streit war er auf Beche fallen, hielt aber im übrigan das Auftreten des An" Bonifazius" gemaßregelt worden, weil er Flugblätter vertheilt geklagten einem Militärposten gegenüber für ein so gemeingefähr hatte, in denen die Kameraden aufgefordert wurden, sich mit den fiches, daß er eine Geldstrafe von 300 M. in Antrag brachte. Bergleuten im Saarrevier solidarisch zu erklären. Dafür sollte Der Gerichtshof hielt dem Angeklagten zu gute, daß er offenbar er in nächster Zeit 4 Monate Gefängniß absigen. angetrunken gewesen und ließ es bei einer Geldstrafe von 50 M. event. 5 Tagen Gefängniß bewenden. treten. gebeten. Parteinachrichten. = Für den fächsischen Landtag stellte die Wurzener Sozialdemokratie den Redakteur Adolf Thiele als Kandidat des 8. Wahlkreises auf. * Polizeiliches, Gerichtliches: c. " des " " Der Rest des Flugblattes: Mutter, was läuft der Herr Gendarm so!" soweit derselbe konsiszirt war und wieder feeigegeben wurde, ist vollständig vergriffen. Ebenso Wegen Beleidigung der Aufseher der Griffel Schiefer- Wie energisch oft das Polizeipräsidium bei Konbrüche in Steinach waren in Saalfeld die Parteigenossen geffionirung von Schantwirthschaften die Bedürfnißfrage" ist die Auflage des Flugblattes über die Militärvorlage fort- S. Becker, Redakteur, und A. Hofmann, Verleger des bestreitet, zeigt folgender Fall. Der Schanfwirth Kar! fort. gegeben. Weitere Bestellungen auf diese Druckschriften, deren Saalfelder Boltsblatts", vom Schöffengericht zu je 120 M. Weigmann hatte auf dem der Aktiengesellschaft Union Grundstück Andreashof" in der AndreasNeuauflage zur Zeit nicht beabsichtigt ist, können also nicht Geldstrafe verurtheilt worden, indem das Gericht aus einer Be- gehörigen leidigung vier toustruirt und den Verleger als Mitthäter an- ftraße 32 ein Schantlofal gemiethet. effettuirt werden. Infolge Widergesehen hatte. Das Rudolstädter Landgericht als Berufungsspruchs mit seinem Polizeipräsidiums wurde er instanz sprach Hofmann frei und setzte die Strafe Becker's auf Konzessionsgesuche ab,, wegen mangelnden Bedürfnisses" Aufruf an alle Parteigenossen im Torgau- Lieben 30 M. herab. gewiesen. Vor dem Bezirksausschusse wies Rechtsanwalt werda'er Reichstags- Wahlkreife. Infolge der Auflösung des Wegen zweifacher Beleidigung des Staatssekretärs von Leop. Meyer als Vertreter des Klägers darauf hin, daß Reichstages und des Wahlaufrufes der sozialdemokratischen Stephan, begangen in der bekannten Angelegenheit der Samm- der Andreashof" einen Komplex von zehn Häusern bilde, auf Fraktion fordere ich Euch auf, ungesäumt Eure Adressen fungen, die während der Cholera- Epidemie unter den Post welchem sich viele Fabriken und sonstige industrielle Etablissean mich gelangen zu lassen, damit wir bei Beiten eine beamten entrirt wurden, verurtheilte das Erfurter Landgericht ments mit einer großen Zahl von Arbeitern und anderen Anzielbewußte, planmäßige Agitation ins Werk sehen können. Jeder den verantwortlichen Redakteur der Thüringer Tribüne", gestellten befinden. Für alle diese Leute, die während ihrer kurzen Genoffe, der an dem erfreulichen Emporblühen unserer Partei Mathias Güldenberg, zu 100 M. Geld- und den üblichen Ruhepausen sich nicht allzuweit entfernen können, sei ein solches im Jahre 1890 mitgearbeitet hat, wird nicht wollen, daß die Nebenstrafen. Der Staatsanwalt hatte 150 M. Geldstrafe be- Lokal doch ein ganz nothwendiges Bedürfniß. Das Polizeipräsidium 1632 Stimmen, die für unsern Kandidaten, Albrecht- Halle, ab antragt. Das Gericht erkannte an, daß der Nedakteur in Wahr- beantragte auch in der Berufungsinstanz die Versagung der Kongegeben wurden, zurückgehen, sondern er wird mit allen ihm zu nehmung berechtigter Interessen gehandelt hatte, hielt jedoch die session, der Bezirksausschuß erkannte jedoch dahin, daß dem Kläger Gebote stehenden Mitteln fämpfen, damit wir bei der kommenden Form der Kritik für beleidigend. bie nachgesuchte Ronzession zu ertheilen und dem Polizeipräsidium Wahl, wenn auch nicht stegen, so doch einen erfreulichen FortVier Parteigenossen aus Berlin waren vom Amisvorsteher die Kosten aufzuerlegen seien. schritt machen. Unsere Losung muß sein: Verdoppelung von Sadenbed zu je 15 M. Geld- oder 3 Tagen Haftstrafe verDer Stimmenzahl von 1890; dann wird auch in unserem urtheilt worden, weil sie ohne Genehmigung öffentlich Schriften Berichtigung. Wir geben folgender, uns von Frau Marie Wahlkreise der Sieg der Sozialdemokratie noch in absehbarer vertheilt haben sollten. Sie legten beim Prißwalter Schöffen Kunert zugestellten Berichtigung Raum: In dem in der Nr. 109 des Vorwärts" erschienenen Bericht Beit errungen werden. gericht Berufung ein und hatten Erfolg. Das Schöffengericht Alle Parteigenossen bitte ich, die ihnen etwa bekannten sprach sie frei, da das behauptete Bergehen nicht nachgewiesen über die gegen mich vor dem Landgericht I stattgehabte Gerichtsdie ihne Genossen aus dem Torgau- Liebenwerda'er Kreise auf Vorstehendes werden konnte. Zweien von ihnen wurden die Reisekosten verhandlung sind einige Thatsachen seitens Ihres Berichterstatters aufmertfam zu machen. Mit sozialdemokratischem Gruß Franz ersetzt. unrichtig aufgefaßt und wiedergegeben worden. Es handelt sich Kerstenhan, Torgau, Königstraße 235, Vertrauensmann der Wegen Beleidigung des Stadthauptes von Ilmenau wurde in dem gegen mich schwebenden Vorfahren wegen Aufreizung ver sozialdemokratischen Partei für den Torgau- Liebenwerda'er der Redakteur der Thüringer Tribüne" vom Erfurter Schöffen- fchiedener Bevölkerungsklassen zum Haß und zu GewaltthätigWahlkreis. die dieses Delift enthalten soll, sondern um eine von meinem Der Leipziger Wähler" wird um Abdruck dieses Aufrufs gericht zu 100 M. Geldstrafe oder 10 Tagen Gefängniß ver- teiten gegen einander nicht um eine von mir verfaßte Broschüre, urtheilt. -In Kratau( Galizien) hat die Staatsanwaltschaft seit Gatten herrührende Sammlung von Gedichten, Soziale Wect17. März tein einziges Papierstreischen, das die dortigen Sozial rufe" betitelt, die während der Inhastirung meines Mannes im bemokraten herausgaben, unbeanstandet gelassen. In den legten April 1892 von mir herausgegeben und mit einem Vorwort ver Wochen wurden hintereinander drei Flugblätter konfiszirt, von fehen worden war. Demnach ist auch die Mittheilung, daß die denen das letzte fo ruhig abgefaßt war, daß es fast nicht mehr einzelnen Kapitel der Broschüre vorher bereits in der sozialistischen fagte, als daß das arbeitende Bolt' der politischen Rechte, Breise veröffentlicht worden feien", insofern nicht zutreffend, als Parteikonferenzen. Württemberg. Sonntag, den Württemberg. Sonntag, den 14. Mai, Vormittags 11 Uhr, in der alten Boft in Galw für namentlich des Wahlrechts, entbehre, daß der Achtstundentag eine es sich hierbei um die einzelnen Gedichte der Sammlung handelt." nothwendige hygienische Reform sei und daß am 1. Mai diese den VII. Wahlkreis, am gleichen Tage früh 10 Uhr im Gasthaus beiden Forderungen von der Arbeiterschaft gestellt werden würden. zum Ochsen in all für den XI. Kreis. Nun stellten die Krakauer Genossen den Staatsanwalt auf die Probe und ließen ein Gedicht in Separatabzuge drucken, daß Die Landesversammlung der sächsischen Sozialdemo- noch am 15. Juli 1892 die Krakauer Zensur pafsirt hat. Sie kratie fand am Himmelfahrtstag, von Mittags 12 Uhr ab, im hatten richtig falfulirt. Auch dieses Gedicht wurde konfiszirt! Lokale der Bergschloß- Brauerei in Altorf bei Chemnih statt. Die Diefem verderblichen Beispiel von Vergewaltigung der Arbeiter Versammlung, zu der jeder sächsische Reichstags- Wahlkreis 8 Berfügt die Wiener Arbeiter- Zeitung" ein anderes aus den Kreisen fämmtlichen 23 Reichstags- Wahlkreisen beschickt. Vom Partei- hatte auf den Abend des 17. April eine vertrauliche, nach§ 2 treter zu senden berechtigt ist, war von 61 Delegirten aus der Polizei hinzu: Der Parteigenosse Przybylowicz in Krakau vorstand war Auer aus Berlin anwesend. Die Verhandlungen des Gesetzes vollkommen ordnungsgemäße Versammlung der Sozialleitete der Landtagsabgeordnete Kaden. Den einleitenden Vor- demokraten Krakaus einberufen, worin über den Verlauf des zweiten sozialdemokratischerseits ein Abgeordnetenkandidat aufgestellt. trag über die Reichstags- Auflösung und die Neuwahlen hielt galizischen Parteitages Bericht erstattet werden sollte. Die ein: G. G., Grüner Weg. So lange das von der Armen= Auer. Im Anschluß daran schritt man sofort zur Aufstellung geladenen Genoffen waren beifammen, da- 1/ 49 Uhr Abends- tritt direktion verauslagte Krankengeld noch nicht abbezahlt ist, der Kandidaten, nachdem man sich vorher dahin geeinigt hatte, in den Saal der Bezirkshauptmannschafts- Kommiffär Szalonosti liegt Armenunterstüßung vor. Anders liegt es, wenn dem für die Reichetagswahlen Doppelkandidaturen grundsäglich zu mit vier Gendarmen, einem Polizei- Inspektor und einem Polizei- Kranten institut gegenüber noch nicht voll abbezahlt ist und meiden. Die Kandidatenliste siehe unter der Rubrik: a bi- foldaten, und ohne irgend wen nach den Einladungskarten oder dies Bahlung von der Stadt noch nicht erhalten hat. bewegung, offizielle fozialdemokratische kannach den Einladenden zu fragen, läßt er sofort das Lokal räumen. C. K., Boechstraße. Falls nicht das Gegentheil in Als die Einladenden sich auf das Gesetz beriefen, antwortete er, Ihrem Kontraft vereinbart, ist der Wirth verpflichtet, die Die Liste wurde von der Versammlung mit Einstimmigkeit baß er über sie die Macht habe und nicht sie über ihn; nach dem Räumlichkeiten in brauchbaren Zustand zu setzen. afzeptirt, nachdem die Vertreter der einzelnen Kreise vorher ihre Grunde der Auflösung gefragt, entgegnete er, er habe sich nicht 3. 100. 1. Der Reichstag wird auf die Dauer von fünf respektiven Kandidaten in Vorschlag gebracht hatten. Daß Dresden( Altstadt) und Leipzig( Stadt) nicht sofort befeht werden rechtfertigen. Drei Gendarmen hielten den Saal bis um Jahren auch jeht gewählt. 2. Nur am Wohnfiz findet die Dresden( Altstadt) und Leipzig( Stadt) nicht fofort befezt werden Mitternacht befeht. Die Notiz, die darüber der sozialdemokratische Berechtigung zum Wählen statt: in Ihrem Falle in Schleften fonnten, hatte seine Ursache in dem Beschlusse betreffend die Naprzod" brachte, wurde natürlich konfiszirt. So arbeiten sich oder hier: wo Sie wollen, da Sie an beiden Orten wohnen. Doppelfandidaturen. Schönfeld und Bebel waren dort früher in Desterreich Staatsanwälte und Polizisten einander in die Hände, 3. Der Schlafburfche hat, falls nicht ausdrücklich der Raum aufgestellt und müssen die beiden Kreise sich jetzt frische Kandidaten und zwar im Interesse der Bourgeoisie, wofür als Beweis mit lediglich als Schlafraum vermiethet ist, das Recht, sich an Tage fuchen. Die Landesversammlung empfahl den Dresdener Genoffen den Redakteur des dortigen Parteiblattes Dr. G. Grabenauer. gelten kann, daß die bürgerliche Presse Oesterreichs perfide Schän dort aufzuhalten. dungen des Rechts tonsequent todtschweigt. Es ist kaum anders Bur Leitung der Agitation find Agitationskomitees eingefeßt, möglich, als daß diese Wirthschaft über furz oder lang ein Ende welche ihren Sit in Dresden, Leipzig, Cheimniß und Zwickau mit Schrecken nehmen muß. haben. Das Landes- Bentral komitee behält seinen Siz in Dresden. Nach Erledigung der auf die Reichstags- Wahl bezüglichen Angelegenheiten, schritt die Versammlung zur Aufstellung der Kan didaten für die, auch dieses Jahr noch stattfindenden Erneuerungsdidaturen. # * # zu wahlen zum fächſſiſchen Landtag. Das einleitende Referat hierzu Soziale Uebersicht. In Roubaix streiten 800 Weber. wurde von dem Landtags- Abgeordneten W. Stolle, Gefau, erstattet. In Rüdsicht auf den, durch den Zensus von 30 M. direkter Steuern, beschränkten Kreis von Genoffen, welche In Wien hat die Polizei eine größere Anzahl streiten: eine Landtagskandidatur annehmen können, wurde beschlossen, der Bimmerer verhaftet, weil sie Streitbrecher am Weiter für diese von dem Beschlusse, betreffend die Doppellandidaturen, arbeiten gehindert haben sollen. abzusehen. Es fonnte dies um so eher geschehen, als es sich in der Mehrzahl nur um sogenannte Zähltandidaten handelt. Die Aufstellung der Kandidaten vollzog sich auch hier mit großer In Montreal streiken die Angestellten der Grand Truck Einmüthigkeit, nachdem vorher beschlossen worden war, in allen Eisenbahngesellschaft und der Güter- Expreß- Rompagnie. Die im zur Wahl kommenden Kreifen Kandidaten aufzustellen. Die Lifte Hafen liegenden Schiffe konnten deshalb nicht auslaufen. derselben werden wir in einer der nächsten Nummern veröffentlichen. Zwischen den streifenden Dockarbeitern und den Nhe Bei den weiteren Punkten der Tagesordnung: Agitation bern Sull's schweben Berhandlungen, die angeblich auf Be und Anträge aus der Versammlung, trat in der Debatte beendigung des Streits hoffen lassen. Die Rheder follen gleich sonders die kampfes und siegesfrohe Stimmung zu Tage, welche mäßige Behandlung der unionistischen und nichtunionistischen unfere sächsischen Genossen beseelt und welche zu der Hoffnung Arbeiter garantirt haben. Nach der Londoner Allgemeinen auf glänzende Resultate für den 15. Juni berechtigt. Rorrespondenz" sollen gegenwärtig 4000 freie", b. b. wegen ihrer Mittlerweile war es Abend geworden. Schaarenweise Nichtzugehörigkeit zu einer Organisation den Unternehmern auf waren die Arbeiter aus Rappeln und dem benachbarten Gnade oder Ungnade überlieferte Doctarbeiter beschäftigt sein. Chemnih herbeigeeilt und füllten die weiten Räume des Die Bandweber Mailands streiken wegen 20prozentiger Saales, in dem die Verhandlungen stattfanden, und den großen Garten. In den Reihen dieser Massen fanden die Herabsehung ihres Lohnes. Es wird erwartet, daß kein Deutscher zündenden Schlußworte des Borsigenden Raben ein stürmisches fich als Streitbrecher gebrauchen läßt. Echo, und als nach den brausenden Hochs auf die kampf- und fiegesfrobe Sozialdemokratie ein Arbeiter- Gesangverein das Lied der Arbeit" anstimmte, da erreichte die Begeisterung den Höhe punkt. Stehend sang die ganze Versammlung das Lied mit und als die Delegirten sich verabschieden mußten, um die Bahnzügel Briefkaffen der Redaktion. C. B. Sie dürfen nur während der Dienstzeit nicht agitiren, nicht wählen, kurz, müffen, um berlinisch zu reden, Nach Ablauf der während dieser Zeit„ das Maul halten". Uebungszeit" find Sie berechtigt zu agitiren und zu wählen. lebungszeit" sind Sie berechtigt zu agitiren und zu wählen. Paffiv. Anmeldung ist nicht erforderlich, aber zweckmäßig, falls Bergnügungen veranstaltet werden sollen. A. W., Köpenick. Zum preußischen Landtag ist noch nie Melzer, Kamenz. In Nr. 110 ist Ihnen schreibflüchtig mitgetheilt, daß der Wähler ein Jahr lang seinen Wohnfig in Deutschland gehabt haben müsse. Das ist nur zur Wählbarteit eines Abgeordneten, nicht zur Wahlberechtigung eines Wählers erforderlich. A. W. Sie können die Sachen in Ihre Wohnung schaffen oder auf Herausgabe der Sachen klagen. M. M. 19. Die Höhe der Zeugengebühren richten sich nach Beruf und sonstigem Verdienst der Betreffenden. Abrt. Gegen Rückzahlung des Darlehns und Erstattung des von Ihnen aufgewendeten Pfandschillings müssen Sie die Sachen herausgeben. Schuldner muß das Darlehn vom Tage der Fälligkeit ab mit 5 pet. verzinsen. Briefkaffen der Expedition. In unserer Expedition gingen zum Wahlfonds ferner folgende Beträge ein: Anton 2,-. Koopmann 1,40. Kirch 1,50. Einer vom ruinirten Mittelstand 1, Bersammlung der Freien Bereinigung der Kaufleute 31,30... I. 5,- Behrenstraße 12, 1, 2.-. Leseklub Sentrum, 1. Mate 8,50. Goldschmiede- Herrenpartie, gesammelt in Lante 10,-. Möbelwerkstatt Barth, Bogtstr. 8, 40,-. Am Himmelfahrtstage ges. beim Regelschieben und neue Wache, Hasenhaide, v. d. Tapezirern d. Werkstatt Fl. u. Pr. 2,50. Rother Apothekenbesitzer 10,- 2. M. 2,-. Personal des„ Vorwärts" 50,-. 3. Mahlich-50. Von einer Landpartie des Vereins der Maschinisten u. Heizer 7,20. Wilh. Helfer, Friedrichsbergerstraße 24, 10,-. Von dem Hutmachermeister und seinen fünf rothen Knospen, Chauffeefte, 70, 6, Kuthe, Frankfurter Allee, 1 Die 7 Reservisten 10,-. Heinrich Keller in Winter thur 3,-. Summa 204,90 M. Bereits quittirt 486,70 M., in Summa 641,60 [ Moabiter Jo Für den Inhalt der Inserate über. Gesellschaftshaus. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Alt- Moabit 80 und 81, Täglich: Bentral- Krankenkasse der Zimmerer. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß das Mitglied Theater- und SpezialitätenVorstellung, fowie Concert. Adolph Pirsch 4127L* Anfang 4 Uhr. Helmuth Peters. am 9. Mai verstorben ist. Die Be Entree 30 Pf., refervirter Platz 50 Pf. erdigung findet am Sonntag, 14. Mai, Nachm. 3 Uhr, vom Hl. Kreuzkirchhof zu Mariendorf aus statt. Um rege Betheiligung bittet Etablissement Sonnabend, den 13. Ma i. Opernhaus. Bastien und Bastienne. Cavalleria rusticana. Slavische MorigBrautwerbung. Plaz. Täglich Juftrumental- konsert. Neues Theater. Das Urbild des Tartuffe. Deutsches Theater. Zwei glück liche Tage. Berliner Theater. Die Waise von Lowood. Leffing- Theater. Brave Leut' vom Grund. Wallner- Theater. Geschlossen. Kroll's Theater. Der Troubadour. Rehdenz Theater. Die Sirene. Vorher: Nach zwei Jahren. Adolph Erunt- Theater. Goldlotte. Friedrich- Wilhelintädt. Theater. Der Zigeunerbaron. Viktoria Theater. Die Reise um die Welt in achtzig Tagen. National Theater. Gold und Eisen. Alexanderplah Theater. Eiserne Fesseln. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. SpezialitätenThrater der Reidshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Moriz Plat, 366/6 Buggenhagen. Der Vorstand. Todes- Anzeige. Am 11. Mai verstarb nach furzem, Großer Frühtücks- u. Mittags- aber schwerem Leiden meine liebe Frau und Mutter meiner vier unmündigen tifch. Spezial- Ausschant von Patenhofer Lagerbier, hell und dunkel. An Sonn- und Festtagen findet das Konzert in den oberen Sälen statt. Entree Wochent. 10 Pf. Sonnt. 25 Pf. Säle für Versammlungen, Kommerse, Festlichkeiten 2c. Rheinländischer Tunnel genannt: Die fidele Nagelkiste. Berlin N, Elsasserstrasse 73. Neu! Neu! Die Möbel- Polonaise! oder: 4070L* Weber hat'n Reber, an de Lunge, an de Zunge, an de Leber! Vorträge der berühmt. Gesangvereine ,, Halbe Lunge" und Keuchhusten". Vorzügliches Lagerbier der „ Schöneberger Schloßbrauerei" à Seidel 10 Pfennige. Adolph Ernst- Theater. H. Schultze( mit'n h). Zum 42. Male: Goldlotte. Gesangsposse in 3 2ften v. Ed. Jacobson und W. Mannstädt. Couplets theilweise v. G. Görss. Musik von G. Steffens. In Szene gefett von Adolph Erust. Anf. 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Der Sommer- Garten ist geöffnet. E PassagePanopticum. Jm Theater- Saal: Neu! ( Notiz Mang uns mang is teener nich mang, der nich mang uns mang jehört.) Empfehle nach wie vor mein vergrößertes Lokal, franz. Billard 2c. dem verehrten Publikum. Vorwärts, Volks- Zeitung, sowie andere Zeitungen liegen aus. [ 3596 M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. H. Stramm's Restaur. 123. Ritterstraße 123. Großes Fremdenlogis, Herberge und Arbeitsnachweis der Vereine der Glaser und Klempner, sowie Verkehrslokal und Herberge der Goldarbeiter, Korbmacher, Tischler, Schneider und Bildhauer. 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Roßdeutscher, Fürstenstraße 17. Franz Froegel, schicke sofort die Scheine. Gefahr im Verzuge. 3847b Barquettbodenleger! 3. Wahlkreis. Große öffentliche Volksversammlung am Sonntag, 14. Mai, Vorm. 10 Uhr, in den Bürgersälen, Dresdenerstr. 96-97. Tages Ordnung: Die bevorstehende Reichstagswahl. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer, Achtung! IV. Wahlkreis! Concert- Park„ Viktoria", Frankfurter Allee 72 Montag, den 22. Mai,( 2. Pfingstfeiertag): Großes Früh- Konzert ( verbunden mit Tanz) bestehend in Votal- und Instrumental- Musik mit großem Orchester, 99 ausgeführt von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker unter Leitung des Dirigenten Herrn Gelfert und unter gütiger Mitwirkung des Karthaus'schen und Ihn'schen Gesangvereins Humor", M. d. Arb.-S.-B., Dirigent Herr Ihn. Anfang 5 Uhr. Entree 20 Pf. Billets sind zu haben bei den Vertrauensleuten des IV. Wahlkreises Sonntags von 10-12 Uhr: Morgen- Rob. Wengels, Fruchtstraße 30, Querg. 2 Tr. und Baumgarten, sprache im Eichenen Stab", Stall Posenerstr. 4, 3 Tr., sowie in allen mit Plakaten belegten Handlungen. schreiberstraße 29. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in den Gesammträumen des Etablissements statt. Die Kaffeeküche ist den geehrten Damen von 4 Uhr an geöffnet. Das Komitee. " 3854b Bimmer für Vereine empfiehlt 40402* 349/10 Wirthshaus zum Felsenkeller Louisen- Ufer 17. Empfehle allen Genossen u. Freunden mein Schankgeschäft; Vereinszimmer, 50-60 Personen fassend, m. Telephonbenußung zu vergeben. Max Schayer, Reichenbergerstr. 54, Ede Lausigerstr. Achtung! wei milano alla Achtung! 6. Berl. Reichstags- Wahlkr.( Moabit). Gr. öffentl. Wählerversammlung Maitrank Flasche 60 P., Dienstag, 16. Mai, Ab. 8 Uhr, in der Arend'schen Brauerei, 10 Fl. 5,50 Mk. Spiritus Liter 32 Pfg. Himbeersaft( ohne Stärkesyrup), 4159* Str. 1,50 Mt. Franz Beyer, Chauffeeftr. 103. Sämmtl. Weine zu Gügrospreis. * Albert Fride's Granienstr. 180. Thurmstr. 26-27. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehende Reichstagswahl. Referent Stadtverordneter Vogtherr. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 413/1 Der Vertrauensmann. Orts- Krankenkaffe der Tischler und Pianoforte- Arbeiter. Mitglieder- Versammlung Neue Unterrichtskurse beginnen für Contre, Quadrille, fowie sämmtliche Rundtänze. Honorar für Herren 6 M., Damen unentgeltlich. Anmeldungen erbeten Sonntags Nachm. 2½ Uhr, Mittwochs Abends 8/2 Uhr im Institut. Alb. Fricke, Tanzlehrer, Adalbertstr. 53. Die Allen Freunden und Genossen em= pfehle meine Destillation zum freund lichen Besuch. 38336 F. Weber, Landsbergerstr. 41. Alle Uhren( 8580L werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferstr. 2 g, gegenüber der Dantes- Kirche. Lager aller Arten Uhren, Uhrketten Roh- Tabak A. Goldschmidt, 8806L am biesigen Plaze wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. 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Wahl eines Wahlfomitees. 4. Verschiedenes. Entree 10 Pf. Der Vertrauensmann. 843/9 Oranienburgerstr. 2. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 14. Mai, Vorm. 104 Uhr, Rosenthalerstr. 38: Otte's Eisschlößchen Sprosser schlagen 10 Bahti Vortrag des Hrn. E. Vogtherr, über: Fromme Zukunftsbilder. Plötzensee. 5, Buchfinken 1,25. Beißige, Girlie 1,-.[ 41632* Jeden Sonntag: Früh u. Nach Schnelle, Sfalizerstr. 132. mittags Freikonzert. Gr. Kaffee* küche und 2 Kegelbahnen. 38206* Dr. Hoesch, homöopath. Arzt. Linienstr. 149. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Oranienstr. am Morigplay, Restaurant Ivert. J. Semmel, ramien. 55, Hohen- Neuendorf a. d. Nordb. 4 Min. vom Bahnhof, empfiehlt sein Lokal den geehrten Vereinen, Freunden und Genossen zu Landparthien. Großer Garten mit Kegelbahn, großer Saal mit Piano uud Theaterbühne, Kaffeeküche 2c. Bur Landpartie nach Birkenwerder a. d. Nordbahn Restaurant Schüßenhaus. pr. Zahn- Arzt. Spr. 8-6. Sonnt. 9-1. Theilzahlung gestattet. Arbeitsmarkt. Leisten verlangt Waldemarstr. 15.[ 227H Farbigmacher auf Plain und glatte B Leisten Belegerinnen verlangt Krüger, Dresdenerstr. 97. 3852b Für die Dauer der Wahlagitation wird aushilfsweise eine Gäste willkommen. [ 416/1] Der Vorstand. Arbeiter- Bildungsschule Sonntag, den 14. Mai, Abends 72 Uhr, in den Concordia- Festsälen, Andreas- Strasse 64: Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: = 1. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau über:„ Der Ursprung des Götterglaubens". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 3825b Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Die Schulkommission der Oßschule. Achtung! Maurer. Achtung! Große öffentliche Versammlung der Maurer Berlins und Umgegend redaktionelle Kraft am Sonntag, den 14. Mai, Vormittags 10 Uhr, E Allen Freunden u. Genossen, namentlich den verehrten Vereinen bestens empfohlen. Große Kaffeeküche. Zwei auf ca. 6 Wochen gesucht. verd. Kegelbahnen. Große Halle mit Werthe Offerten mit event. Empfeh Piano stehen zur Verfügung. Für lungen und unter Angabe der Gehaltsff. Speisen und Getränke zu soliden ansprüche werden an die GeschäftsPreisen ist gesorgt. Vorm." liegt aus. führung der Thüringer Tribüne", Erfurt, Gartenstr. 7, erbeten. Carl Hietzig, Gaftvirth. 93 in der Brauerei Friedrichshain", früher Lips, am Königsthor. Tagesordnung: 1. Berichterstattung der Delegirten von der am 12.- 13. Mai in Pots dam stattgefundenen Konferenz Deutscher Maurer. 2. Diskussion. 3. Wie denken die Maurer Berlins über die Lohnbewegung? Pflicht eines jeden Maurers ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. Darum auf Maurer Berlins, erscheint Mann für Mann. 242/19 J. A.: Julius Wagner, Ritterstr. 122, Vertrauensmann der Berl. Maurer. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Drud und Verlag von Map Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 111. Die Reichstagswahlen. Sonnabend, den 13. Mai 1893. " 10. Jahrg. Bauern nationalliberale Politik zu predigen, so würde dieser trumsmann. So weit sollte sich das" Fremdenblatt" doch Salon- Oberbayer" die fühlbare Erfahrung machen, daß mit ausfennen. Im Uebrigen wollen wir uns diesen KompromißZur Beachtung! Im ganzen Deutschen Reiche borussisch- schnaußenwüchsiger Unverfrorenheit in Tegernsee dort vorschlag der Echt Katholischen" mit den rothen Demokraten und Freisinnigen für die Zukunft merken, ist seit 6. Mai die Bestimmung des§ 43 der Reichs- Gewerbe- nichts anzufangen ist. Ordnung in Kraft getreten, wonach die sonst bestehenden Be- Mit welchen Mitteln unsere Gegner fämpfen, zeigt wenn das" Fremdenblatt" wieder einmal sein Pharisäer. thum herausfehrt." " " schränkungen in bezug auf die Verbreitung von folgende Mittheilung, die uns aus Eberswalde zuging: Druckschriften während der Wahlbewegung und zu Wahl- Am Himmelfahrtstag verbreitete eine Anzahl Genossen Flug- Zu dem Aufruf der Wadelstrümpfe schreibt die„ kölzwecken hinwegfallen. Jedermann hat das unein- blätter in den Dörfern. Alles ging glatt von statten, bis im nische Beitung":" Das weder klar noch geschickt abgefaßte geschränkte, feiner vorherigen Erlaubniß oder Beaufsichtigung Dorfe Steinfurt der Wächter des Gesetzes Halt gebot. Alle Programm der freisinnigen Vereinigung wird daher nun wohl unterliegende Recht, alle Arten von Wahldruckschriften:( Bei unsere Vorstellungen, daß man in Wahlzeiten Flugblätter ohne nach feiner Seite hin voll befriedigen. Die ganze Sachlage war tungen, Flugblätter, Stimmzettel, Bilder u. f. f.) übera II, Erlaubniß verbreiten dürfe, nußten nichts, es blieb bei der Be- dazu angethan, offen und ohne Rückhalt zu der den Wahlkampf sowohl in geschlossenen Räumen, als auch auf öffent schlagnahme. Zum Glück war nicht mehr viel zu haben, im beherrschenden Frage Stellung zu nehmen, und es ist schwer verlichen Wegen, Straßen, Plägen und anderen ganzen 48 Stück. Wir werden weiter vorgehen, um zu unserem ständlich, weshalb die freisinnige Vereinigung nicht einfach ausöffentlichen Orten gewerbsmäßig oder nicht gewerbs- Rechte zu kommen." sprach, daß sie auf dem Boden des Antrags Huene steht und sich mäßig zu verbreiten. Die Wähler werden ihrerseits Gesetzes= außerdem noch bei einem neuen Reichstage Mühe geben wird, verlegungen jeder Art, schon in ihrem eigenen Interesse auf das Die Stimmungsmache für die Militärvorlage geht ins die gesegliche zweijährige Dienstzeit durchzusetzen. Es gewinnt peinlichste zu vermeiden suchen. Anderseits werden sie auch jede Possenhafte. Die Norddeutsche Allgemeine Bei- aber den Anschein, als ob man bei Festsetzung dieses Punktes gefezwidrige Einmengung der Behörden, falls tung" entnimmt dem„ Deutschen Vaterland", einem speziell für Schwierigkeiten gehabt habe und daß sich die Mehrheit der eine solche etwa erfolgen sollte, sofort ohne Zaudern den Gimpelfang gegründeten Blättchen, folgende Schauermär, neuen Partei nicht zur offenen Anerkennung des Standpunktes ent und mit aller Entschiedenheit zurückweisen und den angeblichen Brief eines alten Kriegers" aus der Pfalz zum schließen wollte, wie er in der Sonnabendsabstimmung durch die sechs zugleich in jedem Falle Mittheilung an den sozialdemokratischen Kapitel der bedingt Tauglichen": Abgeordneten vertreten worden ist. In ihrem eigenen Interesse thäte Vertrauensmann ihres Bezirks machen, damit die Verleger des Als ich vor fast 23 Jahren, von der allgemeinen Begeisterung die Partei gut, wenn sie über ihre Haltung etwas weniger Zweifel Gesetzes zur Rechenschaft gezogen und die unter solchen Um- ergriffen, freiwillig in das Heer trat, um mit theilzunehmen an ließe, denn es wird anderen Parteien sehr schwer fallen, sie unter ständen etwa zu stande gekommenen Wahlen von Ordnungs"- der Vertheidigung des Vaterlandes, da ging mir die Brust auf vor gewissen Umständen zu unterſtügen, wenn sie nichts anderes bieten kandidaten im Wege des begründeten Protestes mit Erfolg an- Stolz und Freude. Wenn ich dann später meinem Jungen erzählte aus fann als unbestimmte Andeutungen. Daß die Sezessionisten ohne gefochten werden können. der großen Zeit, von Sedan, wo ich geblutet habe, von dem herrlichen die fremde Hilfe namentlich bei den mit Sicherheit zu erwartenDer Minister des Innern hat die ihm unterstehenden Be- Gefühl, als mir mein Kommandeur das Kreuz anheitete, da mag in den zahlreichen Stichwahlen auf größere Erfolge nicht rechnen hörden zur schleunigsten Einleitung der Arbeiten für die ihm wohl die Soldatenluft erwacht sein. Wir freuten uns Beide können, ist wohl nicht zu bestreiten." Also noch ein Weniges Reichstagswahlen angewiesen und der Wes. Stg." zu Schulter, zum ersten Mal von Metz auf Urlaub tommen würde. Handvoll Nationalliberaler mit Hurrah empfangen. Vielleicht auf den Tag, wo er im bunten Rock, mit der Nr. 8 auf der nach rechts gerückt! Dann werden die Wadelstrümpfe von der folge angeordnet, daß die Wahlkommissare die etwa nothwendig Ein guter Soldat wäre er geworden- ein strammer Bursch, langt ein mittelgroßer Kremser für die Auffahrt beider Gruppen werdenden Stich wahlen allgemein auf den fünften Tag nach und frisch, freudig und unermüdlich. Vor einem Jahre, als er zur Reichstags Eröffnung. Ermittelung des Wahlergebnisses des ersten Wahlganges anGalatoilette: Wadelstrümpfe und zusehen haben. Nach dem Wahlreglement, schreibt die National von der Musterung kam, und ich ihn fragend empfing, da ver Schnallenschuhe. Zeitung", war die Anfegung des Termins für die Stichwahlen mochte er mir vor Erregung fast nicht zu antworten. Er war Ahlwardt. Wie wir der Staatsbürger- Zeitung" ents bisher den einzelnen Wahlkommissaren überlassen und nur die nicht genommen. Und warum? Er hat sich durch das SäckeBeschränkung ausgesprochen, daß dieser Termin nicht länger als tragen in der Mühle eine etwas schiefe Schulter und ein hervor- nehmen, hat Ahlwardt in Arnswalde seinen Freunden die 14 Tage hinausgeschoben werden solle. Da bei der auf den tretendes Schulterblatt geholt. Du lieber Gott! Ich hab's nie nochmalige Prüfung der Akten in drei besonderen Kommissionen 15. Juni angefeßten Wahlhandlung das Wahlergebnis am bemerkt, aber gesund ist er und der Kräftigste im ganzen Dorf, anvertraut. Diese Kommissionen haben alles in den Aften her19. Juni festgestellt werden muß, so werden wenigstens für das und dabei hat er das Auge und die sichere Hand eines Schüßen. ausgefunden, was Ahlwardt behauptet hat, worauf, wie schon Gebiet des preußischen Staates sämmtliche Stichwahlen Wenn aber heute der Franzose wieder Lust verspürt, unsere gemeldet, Ahlwardt von seinen Freunden wieder aufgestellt am 24. Juni stattfinden, das Wahlergebniß auch bei diesen also Dörfer in Asche zu legen, so weiß ich, wo ich hingehöre. Wo worden ist. In Friedeberg- Arnswalde war seitens der veram 28. Juni ermittelt werden müssen. Etwaige Neuwahlen, sich der Landsturm schaart, da werden auch mich meine alten Knochen hintragen für meinen Sohn aber, den ständigeren Antisemiten die Kandidatur Professor Förster's die der Regel nach nur bei Doppelwahlen desselben Kandidaten Stärksten im Dorf, bleibt der Play bei den geplant. Förster hat jedoch erklärt, nur dann annehmen zu vorkommen, sollen am elften Tage nach Bekanntwerden der Weibern am Ofen." können, wenn Ahlwardt verzichte. Da Ahlwardt das nicht Nothwendigkeit solcher Neuwahl stattfinden. thut, ist Förster's Kandidatur gescheitert." Offizielle sozialdemokratische Reichstags- Kandidaturen find uns zufolge unserer Aufforderung gemeldet worden: 28 e ft. Havelland( Brandenburg): Ewald. Breslau- West: Dr. Bruno Schoenlant. Braunschweig 1. Kreis ( Stadt Braunschweig): Wilhelm Blo3; 2. Kreis( Helmstedt): W. Wenzel- Seeſen; der Kandidat für den 3. Kreis wird diesen Sonntag aufgestellt. Mühlhausen- Langensalza: C. Aeustergerling. In Sachsen wurden aufgestellt: 1. Kreis( Zittau) 67% ( Baußen) ( Dresden- Neustadt) ( Dresden- Altstadt) ( Plauenscher Grund) ( Meißen- Großenhain) Keller, Postelt, Schönfeld, Kaden, Görlitz. Dresden. do. { ev. Dr. Gradenauer) Horn, Goldschmidt, Fräßdorf, Schulze, Grünberg, Kößschenbroda. Dresden. Löbtau. Zwickau. Dresden. 2. ( Löbau) " 3. " 4. " 5. " 6. # 7. " 8. " ( Pirna) 9. " ( Freiberg) 10. ( Döbeln) 11. " ( Oschatz- Wurzen) Thiele, Coffebaude. Hartha. Wurzen. 12. " ( Leipzig- Stadt) offen. 13. " ( Leipzig- Land) Geyer. Leipzig. 14. ( Borna) S. Stolle, " 15. "( Mittweida). A. Schmidt, 16. " ( Chemnitz) 17. ( Glauchau- Meerane) Schippel, Auer " " 18.( Zwickau) W. Stolle, 19. " ( Stollberg) Seifert, Berlin. Gesau. Zwickau. 20. " ( 3schoppan) offen. 21. " ( Annaberg) Grenz, Chemnitz. 22. " 23. " ( Reichenbach- Auerbach) Hofmann, Gerisch, Meerane. Burgstädt. Friedrichshagen. do. Berlin. 1 ( Plauen i. V.) Wir fordern die Vertrauensmänner sämmtlicher anderen Wahlkreise auf, uns sofort über die Aufstellung der Kandidaten zu unterrichten. Wir können nur die uns auf solche Weise mitgetheilten Kandidaturen verzeichnen. g. " Die Konservativen und Caprivi. Die Münch. AII Die Nationalliberale Korrespondena" schreibt: 3tg." schreibt in einer Betrachtung über den Reichstag: Wie nun der neue Reichstag auch ausfallen mag die ,, Vielleicht geht doch unserm armen Volt einmal eine politischen Flitterwochen der Vermählung der Regierung mit Ahnung auf, wohin es unter einem parlamentarischen Regiment Lieber- Richter- Bebel- Ahlwardt geräth." Deuschland, welche in einem Augenblick der Verirrung und Verfreisinnigen Inspirationen sind vorüber, und diejenigen in Der Ahlwardt stimmte am 6. Mai für den Antrag wirrung geglaubt haben konnten, daß die Entlassung des Fürsten Suene, und er ist der Held von Tivoli. Und die NationalBismarck eine zu berücksichtigende„ Forderung des Boltswillen", der liberalen, die den Ahlwardt verfluchen, wählen den Oberöffentlichen Meinung fei, werden wohl ausnahmslos längst und Ahlwardt, Stöcker in Siegen. gründlich enttäuscht sein. Wohin der neue Kurs" mit diesem Keine zweijährige Dienstzeit auf die Dauer. Offiziös Reichstage noch gerathen wäre verkündet soeben der Berliner wird geschrieben über die beiden letzten Tage vor der AufBerichterstatter der Frants.3tg.", welcher schreibt:„ Man hoffte lösung: Neben jenem auf der Idee des Abg. von Bennigfen bis Montag die diffentirenden Freifinnigen zu bewegen, daß sie beruhenden, vielleicht ausführbaren, aber aussichtslosen Vorsich mit diesem Vorschlag Carolath) begnügten. Sie hatten schlage war auch der erwogen worden, die zweijährige Dienstaußerdem, was hier bemerkt sein mag, längst vom Grafen zeit ohne Rücksicht auf die Präsenzstärke dauernd festzulegen. Caprivi gewisse Zusicherungen über den Gang der allgemeinen Dieser Vorschlag war von vornherein weder aussichtsvoll, da Politik und über die Steuern erhalten, durch welche in der der Zuwachs an freisinnigen Stimmen durch den Verlust konnächsten Session die Kosten für die Militärvorlage gedeckt wer- fervativer Stimmen wettgemacht worden wäre, noch hätten den sollten." sich der Reichskanzler oder die verbündeten Dazu bemerkt die Kreuz- Zeitung", das führende Regierungen, auch wenn er Aussichten geboten hätte, auf Junkerblatt: Die Allg. 3tg." meint, es sei überflüssig, dem ihn eingelassen, da er den verbündeten Regierungen ein Zu etwas hinzuzufügen. Wir unsererseits meinen das auch, denn geständniß in aeternum( auf alle Beit) gegen eine Bedie Konservativen, das können wir versichern, haben frühzeitig willigung der nothwendigen Kompensationen auf Zeit zu genug die daraus für sie ergebende Situation begriffen."- muthete. Der Reichskanzler hat darüber gar keine Zweifel aufCaprivi, der Mann ohne Ar und Halm, ist den Feudalen ein kommen lassen." Dorn im Auge. Und die Kamarilla ist sehr thätig. " " 1 In Berlin stellt die Freisinnige Volkspartei" Der Wahlaufruf der Konservativen tritt unentwegt für sämmtliche bisherigen deutschfreisinnigen Abgeordneten auf, außer alle militärischen Forderungen ein, die nicht die Junker und Alexander Meyer. Im ersten Wahlkreise soll Langer anderen Groß- Grundbesitzer zu zahlen haben, er fordert, daß das haus aufgestellt werden. Im fünften Wahlkreise wird Die arbeitende Volf nicht nur die neuen Militärlaften tragen soll, Baumbach auf Befehl Richter's wieder aufgestellt. sondern daß es sich auch weiter die Zölle, das Branntweinsteuer- Sozialdemokratie hat alle Ursache, mit den Kandidaten Geschenk an die Junker 2c. gefallen lasse. Woher das Geld für der Freisinnigen zufrieden zu sein. Im vierten Wahlkreise die ungeheuren Militärlasten fommen soll, verschweigt der Wahl wird Richter als Zähltandidat aufgestellt, im sechsten ausruf, er drückt sich um diese zweitwichtigste Frage der Wahl- ist bisher auch nicht einmal von einer Zählkandidatur die Rede, bewegung mit der Bhrase:" Mehraufwendungen, die unvermeid- die allerdings auch überflüssig wäre. Dieser Wahlkreis zählt gegenlich find, müssen ihre Deckung durch eigene Ginnahmen des wärtig an 125 000 Wähler- wo bleibt die Verfassung?- Unter Reiches finden; diese Lasten dürfen nicht den Unbemittelten, den den Berliner Antisemiten herrscht Streit und Wirrwarr. Mittelstand oder die Landwirthschaft drücken, dagegen sind andere Schon sind 10(!) Kandidaten aufgestellt, andere Antisemiten rathen bisher zu sehr geschonte Steuerquellen heranzuziehen." dagegen an, für alle Berliner Wahlkreise nur einen und denselben Körperlich mishandelt wurden im Bureau des Wollen die Herren etwa gegen die Bier- und Branntwein- Zähltandidaten aufzustellen. Die Kreuz- Zeitung" erklärt, Lieber. Schulzen Karbe in Adamsdorf( Provinz Branden- steuer- Projekte stimmen, oder wollen sie etwa behaupten, daß sie mann von Sonnenberg und Baron v. Langen würden burg) fozialdemokratische Schristenvertheiler. Als sie die gegen Belastung der Unbemittelten je eingetreten sind, sie, denen nicht in Berlin kandidiren, und läßt Ahl wardt, den GeEchriften Die Flugblätter im Ort verbreitet hatten, wurden wir die ungeheure Belastung der Aermsien mit Getreidezöllen und allen feierten von Tivoli, in Friedeberg- Arnswalde fallen. sie verhaftet. Im Amtsbureau, wohin man sie führte, befanden möglichen anderen Verbrauchsabgaben verdanken, die auf das Sentrumspartei stellt in allen sechs Kreisen eine Zählfandidatur fich eine Anzahl Bauern. Zurch Personen nun, von denen Wolf wie Kopssteuern wirken Die hohen Herren versprechen auf. Ihr Kandidat wird voraussichtlich v. Kehler sein. der Name der einen ermittelt worden ist, sind dort zwei unserer allergnädigst für die Erhaltung des Mittelstandes einzutreten, Genossen im Bureau perhauen" worden, der eine derart, daß wohl mit Befähigungsnachweis und Innungsschwindel, sie geben Vom Zentrum. Die, Schlesische Volkszeitung", er sich nachher an einem Graben das Blut von den Schläfen endlich ihrer Sympathie für Ausnahmegesetzgebung und Mucker- das junkerlich ultramontane Organ der Ballestrem u. s. w. schreibt:„ Wir erfahren, daß ebenso wie Frhr. v. Huene, auch waschen lassen mußte. Der ganze noch übrige Schriftenvorrath thum Ausdruck, indem sie schreiben: wurde den Genossen abgenommen. Da im Rechtsstaate Preußen die Herren Graf Ballestrem und Dr. Porsch bei den vor dem Geseze jedermann gleich ist, kann die Erwartung selbst Reichstagswahlen nicht wieder kandidiren werden und verständlich feine trügerische sein, daß die schuldigen Prügel nicht gewillt sind, ein Mandat anzunehmen. Aus verschiedenen helben mit preußischer Schneidigkeit und Schnelligkeit zur Rechen Rücksichten, insbesondere um polemische Erörterungen zu vers fchaft gezogen werden. Zu den Schuldigen gehört der Schulze Das Bekenntniß zu der christlichen Weltanschauung, welche meiden, werden die genannten Herren sich das Opfer auferlegen, infoferu mit, als er die Mißhandlung der beiden Sozialdemo- ihre Bethätigung in unserem Boltsleben, in der Gefeßgebung zur Zeit ihre Haltung öffentlich nicht darzulegen. fraten ruhig duldete, obwohl ihn diese um seinen Schutz an- und in der Handhabung der Gesetze finden muß, ist der feste diesen allerdings auf sehr zutreffenden, reiflich erwogenden Grünriesen. So agitirt die hohe Obrigkeit für die Sozialdemokratie. Grund in den Wirren der Zeit und die Lebenskraft jeder be- den beruhenden und lediglich im Interesse der guten Sache gefaßten Beschluß nur aufs Tiefste bedauern." Die militärjrommen Agitation im bayerischen Hochgebirge macht ein würdiger VerDem brennenden Aerger über Vollmar's erfolgreiche rechtigten Autorität." Zentrumsritter wissen warum sie schweigen. treter des bayerischen Nationalliberalismus in der ,, National" Fortschritt unserer Partei. So kommt es", pöbelt der„ Gentleman", daß der Sozialdemokrat von Vollmar im bayerischen Gebirge, " „ Wir bekämpfen demagogische Umtriebe jeder Art, welche darauf hinarbeiten, die Gesinnungen weiter Kreise unseres Volkes durch Lug und Trug in Wort und Schrift irre zu leiten und zu vergiften. Vaterlande weihen", unentwegt freilich blos, wenn das Volk ihnen Sie werden weiter ihre Dienste der Monarchie und dem bleibt. Der bisherige Reichstags- Abgeordnete für Mülhausen, Zeitung" Lust. Sein wüstes Geschimpfe beweist nur den von den Regierungen weiter als Ausbeutungsobjekt überliefert Genosse Charles Sidel, erläßt in der„ Elsaß- Lothr. Voltsztg." Mit diesem Programme werden die Herren Von und Woßu folgende Erklärung: " Verschiedenerlei Bemerkungen in der gegnerischen Presse, bei dem königcreuesten Volte der Erde, größten Erfolg erzielen nur dort Glück haben, wo das Volk selbständig zu urtheilen noch über deren Form an den Gesichtspunkten des Anstandes ich mich tann. Dabei hatte der Mann die Geschmacklosigkeit, in einem nicht gelernt hat. nicht näher auslassen will, tönnten die Ansicht aufkommen lassen, „ Gebirgsdialekt" à la Berliner Jemsenjäger" zu sprechen und Sigl soll in München I und II kandidiren. Wir bezweifeln als bestände zwischen mir und Genossen F. Bueb ein gewisser gleichwie der„ Wurst!" im Marionettentheater ruft: Buab'n, diese Nachricht. Aussicht hat dieser katholische Politifer wohl in Ronkurrenzkampf in betreff der Reichstags- Kandidatur für Mül seid's alli do?" zu schließen:„ Hob i Reacht oda nit? liebe Selheim gegen das Zentrum, nicht aber im sozialdemokrati- hausen. Um allen ähnlichen Ausstreuungen für die Zukunft vorLandsleut!" was, leider was, leider ohne uit, mit Recht hast!" schen München. Sigl felbst schreibt in seinem Bayerischen zubeugen und um zugleich die erklärliche Neugierde der Gegner ron bayerischen Gebirgsbauern beantwortet wurde!! Leute, Waterland":" Das Fremdenblatt"( das amtliche Zentrums zu befriedigen, wiederhole ich an dieser Stelle die schon vor welche die Leidenschaften tennen und ชิน gebrauchen organ) offerirt in aller Form den Freisinnigen einen Wahl- Monaten im hiesigen Arbeiter Wahlverein abgegebene Erverstehen, vermögen stets den großen Haufen zu leiten. tompromiß für die beiden Münchener Wahlkreise: klärung, daß ich eine fernere Kandidatur für den Wahlkreis Der Bauer im Gebirg hat bisher zum großen Hausen München I Freisinnig, München 11 3entrum. Mit Mülhausen unter feinen Umständen annehme. Jene Erklärung nie gezählt. Es scheint anders werden zu sollen. Ein Gutes hat diesem fein ausgesponnenen Plänchen hofft es die Sozial- stammt aus einer Zeit, wo von einer Kandidatur Bueb noch keine die Sache: die Ultramontanen werden böse Schlappen erleiden." demokraten zu besiegen oder mindestens in die Stich- Rede gewesen ist. Dies für die Gegner. Was meine Parteis Der„ Gebirgsdialeft" Vollmar's, der ein Kind der bayerischen wahl zu kommen. Welche Illusionen! Bei den Wahlen genossen betrifft, so ist es wohl unnöthig, noch ausdrücklich zu erBerge ist, ein Miesbacher, ist von so unverfälschter Echtheit, wie scheiden sich einfach Freunde und Gegner der Militärvor- klären, daß ich auch fernerhin für die gerechte Sache der Arbeiter nur ein Mutterdialekt sein kann. Und die Bauern haben ihn lage. Wer Gegner ist, wählt auch einen wirklichen unverdrossen mitkämpfen werde. Daß ich dies thun werde, dafür verstanden. Wenn das Bürschchen, das der„ National- Zeitung" Gegner und das ist einzig der Sozialdemokrat, und spricht meine Bergangenheit, meine langjährige Thätigkeit in der seine schnoddriae Weisheit verzapft, in die Berge ginge, um den nicht einen wadeligen Freisinnigen oder 3 en hiesigen Partei. Charles Hickel." Tonute". Auch in Altona werden, wie es heißt, die Freisinnigen und Nationalliberalen gemeinsam einen Kandidaten aufstellen, ver muthlich, um im Hinblick auf ihre sichere Niederlage mit möglich wenig Wahlkosten davonzukommen. Ju Bonn kandidirt für das Zentrum der bisherige Abgeordnete Spahn. Im Wahlkreise Koburg kandidirt wieder der bisherige freifinnige Abgeordnete Direktor Dr. Siemens. Allem Anschein nach werden die Nationalliberalen und Freisinnigen wieder ein nach werden die Nationalliberalen und Freisinnigen wieder ein Kartell schließen. 3 Der Volksparteiler Hähule, der bisherige Vertreter des 14. württembergischen Wahlkreises( Ulm- Geislingen- Heidenheim), ist wieder als Kandidat aufgestellt. " Wie sehr die Privatinteressen bei bürgerlichen Ab 1Bedingung der Friedenserhaltung sei. Das Organ für in- Izelnen Spalten des Formulars einzutragen hat, mag jeder wahl. geordneten das Interesse der Allgemeinheit überwuchern, dustrielle Wegelagerer und Voltsausbenter liebt es, sich berechtigte Miether sich davon überzeugen, daß das auch geschieht. lehrt folgendes. Der Reichstags- Abgeordnete für Straßburg, stets einer vornehmen Sprache zu bedienen. Da die Jedenfalls aber fontrollire jeder Wähler, ob er in die vom 18. Bankdirektor Emil Petri, nahm an der ungeheuer wichtigen Bentrumspartei mit Ausnahme von fünf Männlein den bis 25. Mai von Amtswegen ausgelegte Wählerliste eingetragen Abstimmung über die Militärvorlage deshalb nicht theil, weil am Antrag Huene, der sich im wesentlichen mit der Militär- ist oder nicht: allein diese, nicht die Hauslisten sind gleichen Tage in Straßburg die Generalversammlung vorlage deckt, ablehnte, so fann die flerifale Preffe in Desterreich entscheidend. Auch wer in die Hausliste nicht aufgenommen ist, des Boden Kreditvereins stattfand, welcher er als neu gegen die Auflösung nicht viel sagen und das Vaterland", das hat das Recht, die Aufnahme in die Wählerliste zu verlangen. gewählter Direktor dieser Anstalt unmöglich(!?) fernbleiben Organ des österreichischen Feudaladels, spricht sich sehr refervirt Die gegentheilige Mittheilung der Staatsbürger- Zeitung" ist über die heifle Sache aus. In seiner Stellung als Sprachrohr falsch. In Breslau stellen die Konservativen für Bres der militärbedürftigen Junkersippe, welche den Militarismus zum Großer Spektakel war am Mittwoch Abend in der LichterTau- Ost den Ober- Regierungsrath vom Hove auf; in Schuhe ihrer Klaffenprivilegien und zum Versorgen ihrer Söhne Breslau- West stimmen sie für den Kartellkandidaten sehr nothwendig hat, mag ihm die gegenwärtige Zwangslage feder- und Bellealliance- Straße. Eugen Richter, der auf Tivoli nicht gerade angenehm sein. Und das Deutsche Volksblatt", das Sprach, wurde von dem Troß seiner Anhänger vor, während und Hobrecht. mit dem Vaterland" mannigfache Beziehungen unterhält, ist nach der Versammlung in lärmender, die Grenzen des guten nun dahinter gekommen, daß durch die Ablehnung der Geschmacks übersteigender Weise gefeiert". Richter's Rede tehrte projektirten Riesenfasten in Zukunft die Reichspolitik fich hauptsächlich gegen die Wadenstrümpfler, die bisher mit ihm antisemitisch werden muß. Denn nur die Konservativen, welche in derselben Fraktion saßen. Als er sagte, daß die Kompromißler dem Antisemitismus zuneigen, seien mit Haut und Haar für sich an alle schwanken und schwachen Seelen herangemacht hätten In Hanau lehnt der bisherige Abg, Schier( fons.) die die Militärvorlage zu haben gewefen. Unangenehm ist den und daß im Reichstag an den letzten Tagen schlimmer gehandelt Wiederwahl ab. Für die Sozialdemokraten fandidirt österreichischen tapitalistischen Preßgeschwistern die Auflösung des worden sei, als an der Börse bei dieser, in erster Reihe die Hoch Frankfurt a. M., für die Freininnigen kandidirt Bürger- baß bet dem bevorstehenden Wahlkampfe nur einer Partei jehr Die Feindschaft zwischen Wasserstieflern und Wadelſtrümpflern deutschen Reichstages allen, denn sie tönnen nicht verschweigen, Sezeffionisten treffenden Ausführungen erfcholl dröhnender Beifall. meister Nickel, für die Antisemiten Peter Stein. günstige Erfolge in Aussicht stehen: der sozialdemokratischen. ist bei den bisher Fre isinnigen das beherrschende, mit der Logik Während sie sich bei früheren ähnlichen Anlässen regelmäßig der durchgehende Gefühl. Richter mußte so gegen seine bisherigen Hoffnung hingegeben haben, daß die Sozialdemokratie eine Parteigenossen zetern, daß er darüber sogar vergaß, die Sozialdemo Niederlage erleiden werde, sind sie heute alle darüber einig, daß fraten anzugreifen. Von der Ausscheidung der Sezessionisten be die Sozialdemokratie mit neuen Siegen aus dem Wahlkampfe hauptete er, daß sie einen scharfen Ruck nach links“ bedeute. hervorgehen wird und große Ueberraschungen nicht ausgeschlossen Wir möchten ihn fragen, in welchem Punkte er denn nach links find. Nur das Wiener antisemitische Hauptorgan des Herrn gegangen sei. Wieder erntete er stürmischen Beifall, als er seine Vergani ift fo naiv, Erfolge des Antisemitismus auf Kosten Anhänger aufforderte, noch einmal unter dem fiurmerprobten Straßburg i. E., 9. Mai. Seitens des sozialdemo- des sozialdemokratischen Befißstandes zu hoffen. Die Furcht Banner der Fortschrittspartei" in den Wahlkampf zu ziehen. fratischen gitationsfomitees wurde gestern Abend beschlossen, vor der Sozialdemokratie, welche in Deutschland ein monatelang Diskussion findet nach einer Rede Richter's in einer Volksals Kandidaten für die bevorstehende Reichstags- Wahl in getriebenes schmachvolles Kompromißspiel einen Rubbandel perfammlung nie statt, also auch diesmal nicht. Diese Leute, die Straßburg Stabt den Reichstags Abgeordneten August hinter den Kouliffen bewerkstelligte, beherrscht auch in Desterreich foeben zur Fahne der Fortschrittspartei geschworen Bebel, für Straßburg- Land Zigarrenhändler Böhle alle tapitalistischen Mannesseelen und die gut bezahlten Breß hatten, stellten dann Virchow als Kandidaten der frei Straßburg aufzustellen. Bebel kandidirte bereits 1890 in Straß- fölblinge dieser Braven suchen nun nachzuweisen, daß die Auf- finnigen Partei und des freisinnigen Bürgerthums auf burg und brachte es damals auf 4500 Stimmen. Für Wolslösung des Reichstages bei beiderseitigem größeren Entgegen das Bedürfniß nach den Stimmen der Wadelstrümpfler heim Erstein ist Redakteur Bueb- Mülhausen als sozialisti tommen hätte vermieden werden können. In ihrer Sozialisten- im zweiten Wahlkreis ist doch stärker als die Fahnentreue scher Gegenkandidat des bisherigen Abgeordneten Zorn von Bulach angst, die ihnen ja teine rosige Bilder vor die schwarze Seele und die Richter'schen haben sich nie genirt, andere Leute in diesem defignirt. ( Frankf. 3tg.") zaubern mag, schlagen fie flagend die Hände über den Augenblick grob zu beschimpfen und sie im nächsten um ihre Ropf zusammen und machen für die Folgen der Ab- Stimmen anzugehen. Nach der Rebe zog Richter, an jeder lehnung beide auf dem Boden der herrschenden Ge- Seite einen Hermes, mit Triumphatormiene durch die Bellesellschaftsordnung stehenden Streittheile in bitteren Worten alliancestraße. Wir würden die Rede um ihres sachlichen Inverantwortlich. Sie spüren fo gut wie wir, daß die halts willen nicht erwähnt haben, sie ist aber charakteristisch für Von den 23 Abgeordneten Sachsens haben 9 Konser Bedeutung der nächsten Reichstagswahl weit über die die Stimmung und die Wahlhoffnungen der Richter'schen, die vative, 3 Reichsparteiler und 3 Nationalliberale, zusammen Grenzen Deutschlands hinausreicht, daß der Ausfall dieser Wahl nach der Spaltung auf einen großen Erfolg rechnen. Unferes 15 Abgeordnete geschloffen für die Militärvorlage, 7 Sozial- auf alle die angrenzenden Nachbarländer zurückwirken muß. Und Erachtens wird keine Partei im Wahlkampfe einen so schweren demokraten und 1 Freifinniger gefchloffen dagegen gestimmt. da, wie sie selbst zugeben, bei dem Spiel nur die Sozialdemo: Stand haben, wie gerade die Gruppe Richter. Nur die AusFreiburg i. B., 10. Mai. Nationalliberaler Kandidat für Iratie gewinnen tann, so fürchten fie die Wirkungen, die ein fichten m zweiten Wahlkreise fah Richter schwärzer an und beden hiesigen Wahlkreis ist Kaufmann Rau, Kandidat der Frei großer Sieg der Sozialdemokratie in Deutschland auch in allen zeichnete ihn als den gefährdetsten aller Berliner Wahlkreise. sinnigen Rechtsanwalt& rom berz; die kandidaten der übrigen anderen, vom Kapitalismus beherrschten Ländern zur unaus. Das trifft allerdings vollkommen zu. bleiblichen Folge haben muß. Sie sind unfähig, ihre Bestürzung Parteien sind noch unbestimmt.( Frankf. 3tg.") Das Berliner Gewerbegericht( Stralauerstraße 3 bis 6, zu verbergen, obwohl die Wahlschlacht noch gar nicht vorüber vorn 1 Kr.) wird sehr stark in Anspruch genommen. Troß der Aus Baden wird der Frantf. 3tg." geschrieben: An ist und erst am 15. Juni geschlagen werden wird. Jedem furzen Beit seines Bestehens sind bereits ca. 1000 gewerbliche sozialdemokratischen Kandidaturen stehen nunmehr fol- Sozialdemokraten mußte es mit aufrichtiger Freude erfüllen, Streitigkeiten verhandelt worden, die vielfach durch Vergleiche gende seft: Für Konstanz der Landwirth Baumgärtner in wenn er dieser Tage irgend ein Bourgeoisblatt zur Hand ge ihre Erledigung fanden. Daß 50 Klagen an einem Tage angeGüttingen; für Freiburg( 5. Wahlkreis), Offenburg( 7.) und nommen hat. Die tootgerebete" Sozialdemokratie hat die meldet werden, ist keine Seltenheit. Die Anmeldung kann beKarlsruhe( 10.) Redakteur Gect in Offenburg; für Mann- Herren förmlich um den letzten Brocken Menschenverstand ge tanntlich jeden Vormittag von 8 bis 9 Uhr im Bureau des heim der bisherige Abgeordnete Drees bach. In Heidelbracht. Und wohlgemerkt, das ist alles vor der Wahl. Lassen Berichts durch den Klagenden persönlich erfolgen. Hiervon berg und wahrscheinlich auch in Pforzheim tandidirt wir nun erst die Wahl vorüber, lassen wir die von Richter, Gebrauch zu machen, kann nur jedem angerathen werden, der Dr. Südt- Heidelberg. Bachem, Stumm, Stöcker 2c. unter dem Jubel der kapitalistischen nicht so recht mit der Verfertigung einer schriftlichen Klageerhebung Lender, der badische Ultramontane( Wahlkreis 8. Baden), Preßklique todtgeredete" Sozialdemokratie von Sieg zu Sieg, Hilfe sogenannter Winteltonfulenten, die durch der für den Antrag Huene gestimmt hat, will wieder kandidiren! von Erfolg zu Erfolg eilen und wir wollen uns dann wieder Bescheid weiß. Vor allem aber vermeide man die die Seelen- Verfassung der berufsmäßigen Anbeter des goldenen aus teinen günstigeren Ausgang der Klage verspricht, aber theuer der Nähe betrachten. Das werden ver= Die Zentrums- Abgeordneten Amtsgerichtsrath Bran- Kalbes und wenn die" Bohemia" meint, bezahlt werden inuß. Bezüglich derselben wird uns von zudenburg und Freiherr v. Dalwigt- Lichtenfels waren gnügte Tage werden, bei der Abstimmung über die Militärvorlage, wie die wir sollten Caprivi zum Ehrenmitglied" unserer Parteiſtändiger Seite die Mittheilung, daß ein Arbeiter für einen von Germania" mittheilt, erkrankt; beide würden, wie sie er- ernennen, so ist nicht ausgeschlossen, ob wir uns nicht einem solchen Herrn hergestellten Schriftfah 2 M. bezahlte, der so ist nicht ausgeschlossen, ob wir uns nicht sich nachher auf dem Gericht als völlig unbrauchbar flären, gegen die Vorlage und gegen den Antrag Huene ge- diesen Spaß erlauben. Caprivi hat mit seiner Militärstimmt haben. vorlage die Sozialdemokratie mächtig gefördert, sowie Bismard erivies, während das Streitobjekt nur 1,50 m. ausmachte. Jm Bureau des Gewerbegerichts sind in der oben Der Nationalliberale Müllensiefen( Wahlkreis 5. Arns. mit der Schandsäule des Jahrhunderts, mit dem Sozialisten berg) kandidirt aus„ Gesundheitsrücksichten" nicht wieder. Alfie anbetenden Chorus, sie wollen gegen und arbeiten und spannen gebrachten Klagen zu Protokoll zu nehmen. Auf Fragen, die berg) fandidirt aus„ Gesundheitsrücksichten" nicht wieder. Als geseh. Diese und alle ähnlichen Machthaber mit jammt ihrem, angegebenen Zeit acht Schreiber bereit, die mündlich vorKandidat der„ Gentlemen" kommt u. a. Ehrenamtmann West er sich doch immer nur vor unseren Wagen. Die guten Leutchen gewerbliche Streitigkeiten betreffen, wird ebenfalls Auskunft ermann- Lütgen- Dortmund in Frage. theilt, ohne daß man sich strenge an die festgesette eine Stunde werden am 15. Juni ihr blaues Wunder erleben. Die todt hält, wie einem unserer Berichterstatter vom Gerichtsschreiber geredete Sozialdemokratie thut's nicht anders. Es ist ein Beweis für die Erbärmlichkeit der österreichischen mitgetheilt wurde. Die Räumlichkeiten, welche dem Institut zur Verfügung Preßverhältnisse, daß die Benfur diesen Artifel des Boltsfreundes" beschlagnahmt hat. Wozu hat man das„ objektive Verstehen, haben sich als etwas zu eng herausgestellt. Die Sigungszimmer Säle lassen lassen sich sich diese Räume schwerlich fahren"? ermöglichen es nur sehr wenig Perfonen, als Zuhörer anwesend zu fein; bekanntlich sind die Verhandlungen öffentliche. Wie wir hören, soll Abhilfe schon in Aussicht genommen sein. Verhandlungen mit Beisitzern finden Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonnabend statt und beginnen Vormittags 9 Uhr. Die Verhandlungstage der acht bestehenden Kammern je zwei tagen nacheinander in einem Ju überfüllten Lokalen fanden gestern Abend sechs große Saal sind: Mittwoch für Kammer I( Schneiderei und Voltsversammlungen statt, welche sich sämmtlich, nach Näherei) und 11( Textil, Leder- und Puzindustrie), Saal 1; Berlin, 6. Mai. Heute Nachmittag wurde der Deutsche dem ein einleitendes Referat vorangegangen war, mit der Auf- sowie für Kammer V( Metalle) und VI( Nahrungsmittel- Beher Reichstag mit 162 gegen 210 Stimmen aufgelöst. stellung der sozialdemokratischen Reichstags- bergung und Erquickung), Saal 2; Donnerstag für Kammer VII ( Handel und Verkehrsgewerbe) und VIII( Allgemein), Saal 1; Der Brennerprofit. Von 28 188 Brennereien erhielten Kandidaten befaßten. Als solche wurden nominirt: für den sowie für Kammer 111( Baugewerbe) und VI( Holz- und Schnikim Durchschnitt der Jahre 1887/90 von der Liebesgabe ersten Wahlkreis Täterow( Gerisch lehnte die Kandidatur stoffe), Saal 2; Freitag für Rammer V und VI Saal 2 und von vierzig Millionen 19 257 nur 3 327 560 M.; die übrigen 3876 rund 37 Millionen, die größten 22 allein wegen seiner Aufstellung in Plauen ab), für den zweiten Wahl- Sonnabend für Rammer 11 und IV Saal 2. 2 100 000 M. Die Großgrundbesitzer sind die Nutznießer dieses treis Richard Fischer, für den dritten Wahlkreis E. Vogtunerhörten Vorrechts, flammern fich mit Zähigkeit an dieses Ge- herr, für den vierten Wahlkreis Paul Singer, für den schenk, das ihnen auf Kosten der Steuerzahler gemacht ist. Der fünften Wahlkreis Robert Schmidt und für den sechsten neue Reichstag möge dafür sorgen, daß die Liebesgabe fällt. Ludwig Bamberger hat erklärt, daß er aus Gesundheitsrücksichten" ein neues Reichstags Mandat nicht annehmen fönne. V Der Volksparteiler Härle kandidirt nicht wieder. Freiherr von Pfetten, der bisherige ultramontane Abgeordnete für den bayerischen Wahlkreis Aichach, ein Huene Mann, hat wohlweislich eine Kandidatur abgelehnt. Die Bauern hätten ihm auch ohne Umstände das Haberfeld am 15. Juni getrieben, mit dem Stimmzettel in der Faust. Amtsblättricher nufreiwilliger Wahlwig. Das vom Ebersbacher Amtsblatt herausgegebene Extrablatt, hatte folgenden klassischen Wortlaut: Tokales. Wahlkreis Wilhelm Liebknecht. Ausführliche Berichte über diese Versammlungen bringen wir in der Sonntagnummer. Die Vertrauenspersonen. nennen Von einem Lehrer, der Leser unseres Blattes ist, wird uns geschrieben:" Die leßte Nummer des Vorwärts" berichtet ein Vorkommniß aus einer Berliner Gemeindeschule, wobei nebenher erwähnt wird, daß ein Kind in der Schule bestraft worden ist, weil die Eltern ihm nicht die nöthigen SchulAuch die unterfränkischen Banern rebelliren gegen das utensilien gekauft haben. Das klingt gar nicht unglaubhaft, denn Zentrum. Am 7. Mai fand in Oberelsbach eine stürmische leider erfährt man ähnliche Vorgänge aus Berliner GemeindeAchtung, Genossen des 5. Berliner Reichstags- Wahl schulen häufig. Ein Lehrer, der in Gegenwart des Kindes dessen Versammlung statt, worin die Zentrumsredner schroff zurückgewiesen wurden. Die Bauern erklärten, so liest man in der freises! Worgen, Sonntag, den 14. Mai, komint in unserem Eltern kritisirt, verfährt in hohem Grade unpädagogisch. Er ver" Kreuz- Zeitung": das ist Bauernfängerei. Das Zentrum Wahlkreis ein Flugblatt zur Verbreitung; es werden daher ringert entweder das Ansehen der Eltern in den Augen des will uns wieder zum Stimmvieh haben. Es handelt sich um feine sämmtliche Genossen aufgefordert, sich thatkräftig an dieser Arbeit Kindes oder entfremdet sich das Kind. Das gehört so sehr zum ABC Religion, unser Geldbeutel ist in Gefahr, der Fränkische Bauern zu betheiligen. Die Verbreiter haben sich Morgens präz. 7 Uhr der Pädagogik, daß man nicht begreift, wie derartige Fehler bund ist selbständig, wir hängen uns nicht an die Rockschöße an folgenden Stellen einzufinden: Aug. Wagner, Neue zur Gewohnheit werden können und wie ein Rektor sie übersehen einer Partei. Nieder mit den Zentrumspreußen! Die Erregung Königstr. 79; Fr. Krüger, Hirtenstr. 10; Wittchow, kann. Wenn vollends der Lehrer nicht nur die Eltern in Gegenwar ganz ungeheuerlich. Pfarrer Gerber, der Wortführer Kl. Hamburgerstraße, Ede Elsasserstraße. wart der Kinder kritisirt, sondern gar das Kind für eine Unterdes Zentrums, fragte: Sagt mir doch, welche Farbe die Bauern laffung der Eltern straft, so fügt er zu der falschen Pädagogik partei hat? Darauf antwortete ein Beigeordneter: Die Farbe Um Jerungen über die Berechtigung zum Wählen vorzu- noch die flagrante Ungerechtigkeit. Denn das Kind fann nicht des Esels, Herr Pfarrer, denn wir alle find Jahrzehnte lang bengen, wiederholen wir auch an dieser Stelle die wichtigsten Be- dafür, daß der Vater ihm kein Heft kauft, und wenn der Vater ihm fein Heft fauft, fann es natürlich auch feines mitbringen. Esel gewesen, weil wir Ihren Parteiführern gefolgt sind, und gehören eigentlich an die Krippe gebunden. Diese Einsicht, Herr Stimmungen über das Wahlrecht: Der Reichstag geht aus allgemeinen und direkten Wahlen 3u den treffenden Bemerkungen, welche der Vorwärts" an den Pfarrer, hat uns aber doch dazu gebracht, daß wir die langen mit geheimer Abstimmung hervor. Wähler für den deutschen mitgetheilten Fall vom wirthschaftlichen Standpunkt anknüpft, Ohren etwas spigen und unsere Reiter abschütteln. suchen solch schofle Subjekte, wie der politische Gesinnungslump Reichstag ist jeder Deutsche, welcher das 23. Lebensjahr zurück. würde Borstehendes vom pädagogischen Gesichtspunkte hinzuzu gelegt hat, in dem Staat, wo er feinen Wohnsiz hat. Es ruht fügen sein." Anton Memminger, Nürnberger Angedenkens, ein Mensch, die Berechtigung zum Wählen für Personen des Soldatender die Parteien wechselt wie die Hemden, die Bewegung ausstandes, des Heeres und der Marine so lange, als die nach Pankow wird in diesem Jahre doch noch zur Ausführung Die vielumstrittene Verbindung von Gesundbrunnen zunügen. Hoffentlich werden die Bauern bald mit solchen selben sich bei bei der Fahne befinden. Von Bes der gelangen! Seitens der städtischen Baudeputation ist der Antrag teurern fertig. rechtigung jum Wählen ausgeschlossen find: 1. Perunter Vormundschaft oder Kuratel( wegen der Gemeindeverwaltung von Bankow, der Firma Siemens 11. Die Auflösung des deutschen Reichstage, fo schreibt sonen, welche unter unser österreichisches Bruderblatt, der Brünner Voltsfreund", geistiger Defette, förperlicher Gebrechen oder wegen Ver- Halste zu gestatten, eine elektrische Bahn mit ober die wegen der Ablehnung der Militärvorlage am Sonnabend schwendung) stehen; 2. Personen, über deren Vermögen Konturs irdischer Leitung zu bauen und zwar für Berlin durch erfolgt ist, wird von der gesammten liberalen Presse Defterreichs eröffnet ist während der Dauer des Konkursverfahren3; 8. Ber- bie volle Länge der Prinzen Allee in der am Mittwoch abmit Bedauern fonstatirt. Besonders die Neue Freie Presse" fonen, welche eine Armenunterstützung aus öffentlichen Gemeinde- gehaltenen Sitzung beschlossen worden. Der erforderliche Vertrag fann es nicht faffen, daß im deutschen Reichstage fich teine mitteln beziehen oder im letzten der Wahl vorhergegangenen wird mit der oben erwähnten Firma abgeschlossen und mit dem Majorität gefunden hat, die es auf sich genommen hätte, dem Jahre bezogen haben; 4. Personen, denen infolge des rechtsträf. Bau der Arbeiten auf der erwähnten Strecke in diesem Sommer deutschen Volke eine ungeheure Laſt aufzubürden. Eine große tigen Erkenntnisses der Vollgenus der staatsbürgerlichen Rechte begonnen werden. Rigdorf soll noch nicht Großstadt werden. Die Gemeinde nationale Tradition" des deutschen Boltes besteht nach der rechtigung zum Wählen auszuschließen. Insbesondere ist auch hatte vor furzem den Antrag auf Berleihung städtischer Rechte Neuen Freien Presse" darin, unter dem Drucke einer aufs der wahlberechtigt, der feine Steuern zahlt oder mit Bah- gestellt. Jegt ist, wie die„ Bos. 8tg." mittheilt, dem Gemeindehöchste gespannten Militärlast die letzten Kräfte zu verlieren und lung der Steuern im Rückstande ist. Wo- wie angeblich in Berlin- vorstande von dem Regierungspräsidenten die Mittheilung ge fo zusammenzubrechen. Wörtlich sagt sie das freilich anders. Da den Hauseigenthümern eine Nachweisung der in ihren Häusern macht worden, daß der Antrag der Gemeinde abgelehnt worden lautet es, es wäre bisher nationale Tradition gewesen, daß wohnenden Wähler zugestellt worden ist, in welche sich jeder zur sei, und zwar mit Rücksicht auf die schwebenden Verhandlungen Deutschlands imposante militärische Größe eine unentbehrliche Wahl berechtigte Einwohner unter genauer Ausfüllung der ein- über die Einverleibung der Vororte in Berlin", Leider nationale Tradition sei dadurch verleugnet worden. Die große entzogen ist. Andere Gründe existiren nicht, um von der Beu. " Zyrania, Landsbergerstraße 31 Be Von der absoluten Uuzulänglichkeit des rollenden Eisen-| Karbolsäurelösung. Sie erlitt schwere innere Verlegungen, wurde| ftraßen- Ede bel Benerte. Musehold. Sanges Echo, Naunynstraße 86, bei Zubeil. bahnmaterials für die Beförderung der aus Berlin fahrenden jedoch noch lebend am folgenden Tage ins Krankenhaus am Freundschaft 2, Friedenstraße Nr. 48 bet Zolltühn. Glud zu, Als am 10. d. M. Nachmittags der Badftraße 8, Personen gehen uns Stöße von Klagen zu. Insbesondere find Friedrichshain gebracht. Vittoria Garten. Teltow in Teltow, Schwarzer die Ostbahnzüge an den Sonnabend Abenden mit bei weitem zu Dachdeckermeister Hülfebecher und der Arbeiter Heinrich auf dem Adler. Esmeralda, Fruchtstr. 70 bei Ritsche. Liederkranz in Hand in Hand 2, Friedrichswenig Wagen besetzt, so daß die Arbeiter, um noch in der Woche Hofe des Grundstücks Pallisadenstraße Nr. 101, auf einem Bock- Brandenburg, Mengert's Boltsgarten. berg, Friedrich Karlstr. 11 bet Heinecke. Gesundbrunner Männer= nach Hause kommen zu tönnen, häufig auf der Plattform in gerüft stehend, mit dem Anstreichen eines Stallgebäudes chor, Gesundbrunnen, Brinzen- Allee 10. Gefangverein Bruderhand" Frisch auf" Friedrichsberg, lebensgefährlicher Weise Aufstellung nehmen müssen. Aehnliche beschäftigt waren, gerieth das unvorschriftsmäßig aufgestellte in Schönwalde( in der Mart) bet Schulze. Vorwärts 7" Rummelsburg, bet Klagen werden bezüglich der Büge laut, die Ausflügler mit Gerüst plöglich ins Schwanken, nnd betde Arbeiter fielen Rummelsburgerstraße bei Deckert. Borgmann, Gefangverein Immergrün", Zegel, Schloßstraße bei der Nordbahn befördern. Am Himmelfahrtstag mußten auf herab. Während ersterer mit leichten Hautabschürfungen davon Schulz. Gefangverein Süd- Ost 2", Faltensteinftr. 41 bet Trittelwig. den verschiedensten Stationen hunderte von Personen Stunden fam, erlitt leßterer einen Bruch des rechten Unterschenkels, so reter Männerchor Osten" Friedenstr. 74, bet Engelhardt. lang warten, bis Beförderung erfolgte. Die Beamten sind völlig daß er nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht übt"( gem. Chor), Berlebergerstr. 28. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend außer stande, die Klagen der Reisenden überhaupt, geschweige werden mußte. Vor dem Hause Seydelstr. 24 wurde ein drei ane Sufchriften, ben Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend denn höflich, zu beantworten. Ungenügende Einstellung von Be- Jahre alter Knabe von einem Geschäftswagen überfahren und an find zu richten an: B. sentet, Bergmannstr. 21, of 8 Tr. Sonnabend: Am Zambour Berein Vorwärts" Rigdorf, Hermann- und triebsmaterial und Ueberlastung der unteren Beamten ist die der rechten Schulter und am Kopfe bedeutend verletzt. Tambour Wanzlichstraßen- Ecke. Jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Folge des jezigen Verwaltungssystems es muß gespart" 11. d. M. Morgens wurde im Polizeigefängniß der wegen Kirchen- verein Deutsche Eiche bet Niederschuh, Fürbringerstraße 7. Moloch Militarismus verschlingt, scheint es, selbst raubes verhaftete Schiffbauer Machnow in seiner Belle erhängt verein" pbigenta", bei Kramer, Rigdorf, Hermannstraße Nr. 140.Geselliger Berein Boite, Kolbergerstraße 23. Eisenbahnwagen. vorgefunden. Aus Furcht vor Strafe stürzte sich Vormittags ein Theaterverein Aurelia", Mendelssohnstr. 9 bet Miethe Abends 9 Uhr 16jähriges Mädchen aus dem Fenster der im 4. Stock des Hauses Rauchflub, Anita", Roppenstr. 48 bei Lorenz. Gefelliger Verein Strelitzerstr. 41 belegenen Wohnung seines Wirthes auf den Hof Nord", Fennstraße 5 bet Krüger.- Bergnügungsverein„ Selgoland", hinab und erlitt so schwere Verlegungen, daß es auf dem Wege Stralauerstr. 57 bet tegel. Gefangund gesellige Vereine. Sonnabend. Paul nach dem Lazarus- Krankenhause verstarb.- Vor dem Hause Nickel'scher Musttverein Allegro bet Spindler, Reichenbergerstraße 118, Frankfurter Alee 110 wurde Nachmittags ein 4jähriger Knabe de Forsterftraße. durch einen Geschäftswagen überfahren und an den Händen und Beinen bedeutend verletzt. Jm Spreefanal an der Schleuse wurde die Leiche einer unbekannten, etwa 30jährigen Frauensperson angeschwemmt. Am 10. und 11. d. M. fanden sieben Brände statt. werden Ein brennender Eisenbahn- Wagen nahm am Mittwoch Mittag die Thätigkeit unserer Feuerwehr in Anspruch. Auf dem Güterbahnhofe der Stettiner Bahn war um 1 Uhr, vermuthlich durch Selbstentzündung, die ca. 300 Bentner Wolle betragende Ladung einer angekommenen Lowry in Brand gerathen. Der Waggon wurde aus dem Zuge ausgefeht und die von dem Depot Linienstraße sofort eintreffende Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, die brennenden Ballen vom Wagen herunter zu holen und abzulöschen. Bei dem Versuch, einen Ballen zu bergen, erlitt ein Arbeiter erhebliche Brandwunden an der rechten Hand. Auf dem Moabiter Rangirbahnhof ist heute Morgen eine mit Stroh beladene Lowry in Flammen aufgegangen. Der Wagen mußte fofort isolirt werden. Von neuem verhaftet wurde gestern Vormittag der Kriminal- Kommiffarius von Arnauld de la Perriere. Er hatte nach seiner Karlstr. 42 belegenen Wohnung eine Vorladung vor den Untersuchungsrichter zu 11 Uhr erhalten, von wo er nach Hause nicht wieder zurückkehrte. Seine Verhaftung hängt mit der Hugo Löwy'schen Angelegenheit zusammen. Mit bezug auf die gemeldeten Postdiebstähle hat sich die überraschende Thatsache ergeben, daß der an die Wittwe Stelle in Salzwedel bestimmte, anfangs als vermißt bezeichnete Werthbrief mit Verspätung an seinem Bestimmungsorte eins getroffen ist. Dagegen fehlen noch zwei andere auf dem Postamt 64 Unter den Linden aufgegebene Werthsendungen, sowie ein Einschreibebrief, der von der Firma 2. Kaufmann dem Hauptpostamte eingeliefert wurde. Im Laufe des geftrigen Tages sind bei der Polizei nicht weniger als 14 Rinder als vermißt gemeldet worden. Die Zahl der Unglücksfälle in Berlin erreicht jährlich einen ganz gewaltigen Umfang. Sie betrug 1881: 3180 mit 968 tödtlichen Ausgängen; 1889: 7889 mit 1107; 1890: 9139 mit 1239; 1891: 9817 mit 1840. Die Geschäfte des Leichenkommissariate haben entsprechend an Umfang zugenommen. Die Zahl der ins Leichenschauhaus gebrachten Leichen betrug 1889: 774; 1890: 857 und 1891: 862. Wie viele der angeführten Unglücksfälle mögen wohl auf die von Jahr zu Jahr herrlicher werdenden sozialen Zustände zurückzuführen sein? Versammlungen. " " Italia" bet 1 TheaterVergnügungsverein Zurnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute von 8-10% Uhr in der Turnhalle, Freienwalderstr. 39.- Zurnverein ich te ( mitglied des Märkischen Arbeiter Turnerbundes) turnt Sonnabend von 29 bis 11 in der Turnhalle Friedenstr. 37. Leichnis, Königsbergerfir. 24. Brivattheatergesellschaft Schnee glöd che n" Bühnenverband Normania jeden legten Sonnabend im Monat bet Abends 9 Uhr bei Schulz, Brunnenstr. 116. Theaterverein Berliner Bär jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Abends 9% Uhr bei Weick, Köpe nickerstraße 68. Theaterverein Leffing. Jeden ersten und legten Sonnabend im Monat 9 Uhr Abends Sigung bei Nudolph, Krautftr. 6. Vergnügungsverein Azalta 9% Uhr bei D. Heindorf, Barnimstr. 16.Bergnügungsverein Auftige Jugend Abende 9 Uhr, im Restaurant Lautenbach, Cuvrystr. 3.- Vergnügungsverein Lustige Becher Abends 9% Uhr Mendelssohnstr. 9. Bergnügungsverein Carmen Sylva Sigung 9 Uhr im Restaurant von O. Wils, Mariannen- Ufer 2.- Geselliger Vere in Ver inde" jeden Sonnabend 9 Uhr bei Rausch, Suffttenstraße 9. anügungsverein armlos, Sigung mit Damen Sonnabend, Abend verein Blumenstr. 46 bei Went. Mitglieder pünktlich. Morgenstern, Sigung s uhr, bet Grbsmehl, Gljafferſtr. 68. Blaue Quaste, Sonnabend 9 Uhr bei Mücke, N., Wöhlertstr. 2. Statklub Gordischer Knoten, jeben Sonnabend 9 Uhr bei Kar Schilling, Pücklerstr. 65.- Danst Forening Freia( Dänischer Beretn Freta), indenſt caße 106 bet Boppe. Berein ehemaliger Schüler ber 30. Gemeindeschule, Abends 9 Uhr, Restaurant url, KoppenGeselliger Verein Italia, jeden Sonnabend im Restaurant Straße 58. Sta tflub Kreuzbube bei Steuer, Weinstr. 22.bei ste Statklub Revolution Boite, Stolbergerfir. 23. Schaftopf- Klub Bruder bends Reichenbergerstr. 73, bet Fausimann. tette tagt jeden Sonnabend Abends 9 Uhr bei Weiß, Andreasstraße 77a. boldhein, Hochstr. 32a.- Stattlub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bet Bartenflub Nulle tagt jeden Sonnabend und Montag in Restaurant Hum Buttfe, Braudenzerstr. 2. Touristenverein Wanderlust Abends 9 Uhr im Restaurant Märkischer of, bmiralfir. 18c. Vergnügungs- Verein Boruffia. Sonntag, den 14. Mat, Sibung, ( 6 Uhr.) Nachher Fidelitas. Neue Mitglieder erwünscht. Vermischtes. Rauchklub Rigdorf, 6. Mai. Am 4. d. M. fand hier eine Sigung der Gemeinde Vertretung statt. Aus den Verhandlungen feien folgende Punkte hervorgehoben: Die am 1. Mai in den Befiz der Gemeinde übergegangene Gasanstalt kostet derselben mit Da Einschluß aller Vorräthe und Materialien 702 700 m. das Leitungswasser der Charlottenburger Wasserwerke häufig zu Klagen Anlaß gegeben, sind zwei Chemiker auf Gemeindebeschluß mit dessen Untersuchung betraut worden. In einer der nächsten Sigungen sollen die Gutachten eingehend besprochen werden, um festzustellen, ob die Beschaffenheit des Leitungswaffers vertragsDie Gemeinde wird demnächst in der mäßig ist oder nicht. Kaiser Friedrichstraße einen Stroh- und Heumarkt errichten und dort auch eine Rathswaage nebst zwei kleineren Waagen aufstellen, welche dem Publikum gegen die geringe Gebühr von 2 Pf. pro Bentner Heu und Stroh und 1 Pf. pro Zentner für alle übrigen Artikel zur Verfügung stehen. Das Waage haus soll massiv hergestellt werden und ist die gange Anlage auf 3424 m. veranschlagt worden. Genosse Müller erstattet Bericht über eine Besprechung mit der Direktion der Großen Berliner Pferdebahn- Gesellschaft, betreffend Abänderung verschiedener Uebelstände auf den Rixdorfer Pferdebahnlinien. Im großen und ganzen hat sich die Direktion sehr entgegen Ju Hamburg wurden im Zentralschlachthof neun rheinische tommend gezeigt und Abhilfe versprochen. Mit Beginn des Viehhändler verhaftet, die verdächtig sind des Betruges und der Sommerfahrplans wird auf der Linie Hermannplatz- Knesebeck Bestechung der kürzlich verhafteten Eisenbahnschaffner( bis jetzt 26), Straße ein 12 Minutenverkehr eingeführt werden, während bisher die ihnen gegen Trinkgelder die Gratisfahrt gestatteten. Bei die Wogen Vormittags nur alle 24 Minuten verfehrten. Auch den Biehhändlern wurden 60000 M. Gelder in Gerichtsgewahrsam soll die betreffende Linie bis zum Morigplatz durchgelegt werden, genommen. Im Einzelgefängniß des Polizei- Präsidiums erhängt bat sofern der Magistrat von Berlin von einer Besteuerung dieser sich in der Nacht zum Donnerstag ein Mann, der unter dem Linie absieht. Eine diesbezügliche Petition wird beschlossen. Die Direktion des Norddeutschen Lloyd theilt mit, daß Namen Ferdinand Machnow am 10. d. Mts. wegen Kirchen: Der Verordnete Mier beantragte, die Sigungen um 4 Uhr statt die Meldung, wonach an Bord des in New- York angekommenen diebstahls eingeliefert worden war. Als der Gefangenenwärter um 5 Uhr beginnen zu lassen, damit man nicht um sein regel- Lloyddampfers Gera" 130 Personen an den Blattern erkrankt gegen sechs Uhr Morgens die Zelle nachsehen wollte, fand er mäßiges Abendbrot komme"!! Genoffe Schent trat diesem An- seien, unrichtig ist. An Bord der Gera" fei nur ein leichter den Gefangenen an dem eisernen Gitter des Fensters als Leiche trag entgegen, indem er nachwies, daß den Arbeitervertretern Bodenfall vorgekommen. Dem Dampfer ist ein Aufenthalt dahängend vor. hierdurch nicht nur ein empfindlicher Verlust erwachse, sondern durch nicht entstanden, die sämmtlichen Baffagiere wurden unDurch einen Sprung aus dem Fenster ihrer im fünften auch den Landwirthen die Zeit um 5 Uhr lieber fei. Der beanstandet gelandet, bis auf 116 Personen, welche mit dem Stod des Hauses Strelitzerstraße 41 belegenen Wohnung hat sich Antrag Mier wurde abgelehnt. Die Gemeinde hat die Absicht, Grkrankten vor dessen Erkrankung in der gleichen Abtheilung 54 Meter Front und untergebracht waren. Diese Personen wurden zur Beobachtung die sechszehn Jahre alte Fabrifarbeiterin Marie Eberle am 47 Meter Tiefe zu erwerben, um zwei Schulgrundstücke von je auf jedem ein nach Hoffmanns- Jsland überführt.( Die Berichtigung ist nicht Donnerstag gegen zwölf Uhr Mittags das Leben genommen. Nun hat die Regierung ganz klar. R. d. B.) Das junge Mädchen hatte vor kurzem einen Diebstahl begangen Doppel- Schulhaus zu errichten. und irar deswegen angezeigt worden. Da es Strafe fürchtete, jedoch nur den Bau von zwölfklassigen Schulhäusern gestattet, da sprang es aus dem Fenster auf den gepflasterten Hof hinab und die Grundstücke für 24 Klaffen angeblich zu flein sind. Da die Gemeinde nicht in der Lage ist, noch weitere Opfer zu bringen, wird eine Kommission gewählt, welche mit dem Regierungs präsidenten mündlich verhandeln und demselben die Sachlage farstellen soll. Für den geplanten Erweiterungsbau des Amtshauses wird ein Projekt, dessen Ausführung auf 80 000 M. ver anschlagt ist, genehmigt. Der Bau soll in Regie vergeben werden. Der frühere Prediger von Lichtenberg, der sich, wie ein Gesuch des Grundbesitzer- Vereins Berlin Südost um GeNächstenliebe vor einigen Wochen eine böse Suppe einbrockte, im Zuge der Grünauerstraße wird abgelehnt, doch ist die Gemeinde den Lesern noch erinnerlich sein dürfte, durch allzu eifrige währung eines Beitrages zur Ueberbrückung des Landwehrkanals behörde bereit, mit den interesfirten Grundbesitzern Verhandlungen hat fich am Donnerstag Abend im Grunewald erschossen. zur Erlangung von Beiträgen zu leisten, wenn die betheiligten Behörden das Projekt genehmigen. Herr Gemeindevorsteher Eine Depesche aus Megiko meldet den Tod des ExBoddin erklärt, daß Aussicht hierfür nicht vorhanden, da dem nächst die bereits genehmigte Ueberbrückung im Zuge der Straße 5 präsidenten Gonzales, welcher ein Bermögen von durch die Firma Neubauer zur Ausführung gelangen foll.7 Millionen Dollars hinterläßt. Für die Krankenanstalt der Gemeinde sollen 12 weitere Betten beschafft werden. blieb schwer verlegt, aber noch lebend unten liegen. Das 59. Polizei- Revier veranlaßte die Ueberführung nach dem Lazarus Krankenhause; als aber der Krantenwagen dort anlangte, war die Eberle bereits verschieden. Ihrer hier in Berlin wohnenden Mutter wurde von dem Vorkommniß Kenntniß gegeben. Sittenverbrechen. Schwerverletzt wurde dieser Tage das zehnjährige Mädchen Karoline Wittmann in die Charitee ein geliefert. Wie fich herausgestellt hat, ist der Rutscher Paßler, Ser er demselben Hause Adolfstraße 16 wohnte, in Abwesenheit der Wittmann'schen Eheleute in deren Wohnung eingedrungen und hat ein schändliches Attentat auf das Kind verübt. Er ist verhaftet worden. Verschwunden ist seit gestern Nachmittag um 3 Uhr der dreijährige Knabe Willi Thode aus dem Haufe Lindenstr. 69, ohne daß er in irgend einem Polizei- Revier oder in den Vororten Berlins aufgefunden werden konnte. Zuletzt wurde das Kind, das mit einer blauen Jacke, blauen Hose und Knöpf Stiefeln bekleidet war, eine Kopfbedeckung aber nicht trug, auf dem Bellealliance- Play gesehen. Bemerkenswerth ist, daß gestern bei der Polizei vierzehn Kinder als vermißt gemeldet wurden. Maikäfer" find selten so theuer gewesen, wie in diesem Jahre; sie zeigen sich in diesem Wonnemonat so spärlich, daß die sonst für den Maikäfermarkt übliche Münze", die Nadeln, außer Kurs gesetzt sind und der Kauflustige schon Reichsmünze anwenden muß, wenn er sich in den Besitz einiger dieser Biel fresser setzen will. Vorgestern wurden für zwei Maitäfer 5 Pfg. gefordert und gezahlt. " M. " " Freie Vereinigung der Bauarbeiter Berlins. Mitgliederversammlung am Sonntag, den 14. Mat bet Scheffer, Inselstr. 10. Tagesordnung: 1. Bereins= angelegenheiten. 2. Berichtedenes und Fragen. Bruer Serliner Handwerker- Verein. Sonnabend, den 13. Mat cr., Tages bends s uhr, Bereinsversammlung bet Dehlmann, Münzftr. 11. ordnung: 1. Bortrag des Herrn Julius Braun. Thema: Die Entstehung der Oper. Geselligheitsverein Oesterreich- Ungarn. Sonnabend, den 13. d. M., Abends 8 Uhr, im Restaurant Wende, Moabit, Beuffelitraße 10a. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 14. April, 10% Uhr, Rosen thalerstr. 38, Serr G. Bogtherr:" Fromme Zukunftsbilder." Montag, den 15. April, Abends sk Uhr, beschließende Versammlung. Glafer! Sonntag, den 14. d. M., Bormittags 10 Uhr, große öffentliche Bersammlung bei Gratweil's, Kommandantenftr. 77-79. Mitgliederversammlung der Holz- und Bretterträger Berline und Umgegend. Sonntag, den 14. Mai, Bormittags 10 Uhr im Sofal des Herrn Otto Klein, Schönleinfir. G. Versamminng der Allgemeinen Kranken- und Sterbekasse der atetallarbeiter( G. S. 29.) Samburg. Filiale 4, Berlin. Sonnabend, den 18. Mat, Abends 8% Uhr bei Schlüter, Kl. Markusstr. 10. Den 13. Mat, abends 8 1hr, bet Ehrenberg, Annenstr. 16. Wichtige TagesOrtsverein der Porzellan- und Glasmaler, Berlin 2. Sonnabend, ordnung. Branken- und Segräbnißkaffe des Vereins fämmtlicher Berufeklaffen( E. 6. Nr. 2). Wichtige Versammlung am Sonnabend, Abends 9 Uhr, Wahl der Delegirten zur General bei Schumacher, Staltgerfir. 140. versammlung. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 14. Mai, Abends 8 Uhr, Kommanbantenstraße 20, Bortrag des Herrn Adler über: Was ist Recht? Nach dem Vortrage gemüthliches Belsammensein. Möbelpolirer. Am Sonntag, den 14. Mat, findet in Rigdorf bei wiring, nefebedfraße, eine öffentliche Bersammlung statt behufs Gründung einer Bahlstelle. Die Kollegen des Verbandes der Möbelpolirer werden ersucht, recht Montag, den 15. Mat, Verbandsversammlung bet Marktpreise in Berlin am 10. Mai, nach Ermittelungen des königlichen Polizeipräsidiums. Weizen per 100 Kg. guter von 16,60-16,40., mittlerer von 16,30-16,00 M., geringer von 15,90-15,60 M., Roggen per 100 Kg. guter von 15,20 bis 14,90 M., mittlerer von 14,80-14,60 M., geringerer von 14,50 bis 14,20 M. Gerste per 100 kg. gute von 17,50-16,40., mittlere von 16,30-15,20 m., geringe von 15,10-14,00 m. Hafer per 100 g. guter von 16,40-15,90 m., mittlerer von sabireich zu erscheinen. 15,80-15,40 m., geringer von 15,30 bis 14,80 M. Stroh, ilte, Andreasstr. 26. Riebors! Drechslerversammlung am Sonnabend, den 13. Mai, Abends Richte per 100 Rilogr. von 5,30-4,40 Mark. Heu per 9 uhr, im Sofale des Herrn Schüße, Prinz Sandjeryfir. 7. Diskutirklub Jarokaw Dabrowski" in Rivdorf. Generalversamm 100 Kilogr. von 8,80-5,30 m. Erbfen, gelbe zum Rochen per 100 kg. von 40,00-24,00 M. Speisebohnen, weiße per lung am Sonntag, den 14. Mai, Nachmittags 6 Uhr, im Lokale des Herrn Groppler, Bergstr. 129. 100 Kg. von 50,00-20,00. Linsen per 100 Rg. von 80,00 bis 30,00 M. Kartoffeln per 100 g. von 6,00-4,00 M. Rind: Filiale birdorf. Bersammlung am Sonnabend, den 18. Wat, Abends 8 Uhr. fleich von der Keule per 1 Kg. von 1,60-1,20 m. Bauchfleisch bei Filice, Kirchhofftr. 26. Arbeiter Bildungsschule. Sonnabend, Abends 8-10% Uhr. Südper 1 Kg. von 1,30-0,90 m. Schweinefleisch per 1 Kg. von Dit: Gule, Meichenbergerfir. 133: Unterricht in Physiologie und Buch1,60-1,20 9. Kalbfleisch per 1 Rg. von 1,60-0,80.führung( doppelte). O Schule, Martusstraße 31: Unterricht in Rechnen Hammelfleisch per 1 Kg. von 1,50-0,90 m. Butter per 1 Rg.( unt.). In allen Unterrichtsfächern, mit Ausnahme Mathematit und Buchführung, lönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch fest im Laufe des von 2,80-1,80 m. Gier per 60 Stück von 4,00-2,20 M. Fische Semesters, eintreten. per 1 Kg.: Karpfen von 2,40-1,20 m. ale von 3,00 bis 1,00 M. Bander von 2,40-1,00 9. Hechte von 1,80-1,00 m. Barsche von 1,60-0,60 M. Schleie von 2,80-1,20 M. Bleie von 1,40 bis 0,70 M. Krebse per 60 Stück von 12,00-1,75. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( E. H. 29), Dentfcher sozialdemokratischer Leseklub in Paris. Rue St. Sonore 814" Gafe du 2ton de Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche Ber fammlung; reiche Bibliothet, Zeitungen, französischer Unterricht. Der deutsche Arbeiter, der fremd nach Bavis tommt, findet hier einen Anlehnungspunkt, Rath und Belehrung. London. Der einzige biesige fozialdemokratische Berein Londons, ber Polizeibericht. Am 9. d. M. Mittags vergiftete sich ein atte, von start marr und Friedrich Engels 1840 begrünbete kommunistische Arbeiter: Bildungsverein befindet sich nach Roujmann in feiner Wohnung, in der Prinzenstraße, durch Mor- wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. phium. Er scheint den Selbstmord in einem Anfalle von Geistes- Arbeiter- Sängerbund Berline und Umgegend. Alle Renderungen ftörung ausgeführt zu haben. Abends trank in ihrer Woh- im Bereinskalender find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffel hiaße 70. Sonnabend, Abends 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme nung, in der Höchftestraße, eine Frau, um sich zu vergiften, neuer Mitglieder. Grüne Giche, Rigdorf, Hermann- und Knesebeck " " Fürst Georg Viktor von Waldeck und Pyrmout ist am Freitag Morgen in Marienbad gestorben. Eine Fenersbrunft in den Huller Docs zerstörte die Niederlage der Humbert- Engineering- Company, welche dicht neben der jüngsten Brandstätte gelegen ist. Ans New- York wird gemeldet: Das große ManufakturWaarenhaus von Wells, Son Co. in Ubica ist vollständig niedergebrannt. Von den 80 Angestellten, meistens Damen, er litten viele schwere Brandwunden. Der Schaden beträgt 275 000 Dollars.- In Philadelphia brannten mehrere niedergebrannt. Von den 80 Angestellten, meistens Damen, er Fabrikgebäude ab, wobei mehrere Arbeiter in den Flammen um tamen. stov Literarisches. Gesundheitsrath. Mittheilungen und Erfahrungen aus dem Bereich der gesammten Naturheilkunde. Stuttgart. Verlag von Fr. Krauß, Büchsenstr. 58 p. Erscheint monatlich zweimal. Alle 600 Jahre kommt ein neuer Heiland. Durch 4200 Jahre der Weltgeschichte hindurch nachgewiesen von Dr. phil. Adolf Brodbeck, Magifter. Heidelberg 1893, Verlag von J. Hörning. Daß erst aller 600 Jahre ein neuer Heiland" fommen soll, heißt der allerdings übergeduldigen Menschheit doch etwas zu viel zumuthen. Im übrigen ist die Schrift wegen der Führung des Beweises nicht ohne Interesse, daß das Christenthum seine Quelle im Buddhismus der Indier hat. Amerikanische Bilder. Eindrücke eines Deutschen in Nordamerika. Von Johannes Hoffmann. Berlin 1893, Verlag von Karl Siegismund. Der Berfasser hat sich offenbar Mühe gegeben, das, was er sah, objektiv zu schildern. Daß Amerita in wirthschaftlicher Beziehung das im Bureaukratismus verknöchernde Europa überflügeln muß, ist ihm nicht zweifelhaft. Die sozialdemokratische Gesellschaft, was fie kann und was fie nicht kann. Von einem früheren deutschen Studenten. München 1893. Münchener Handelsdruckerei und Verlagsanstalt M. Poeßl. Der Berfaffer präsentirt sich als ein chriftgläubiger Monarchist, der die Sozialdemokratie gegen Eugen Richter's lächerliche Einsichtslosigkeit vertheidigt. Gründliche Kenntniß unserer Bestrebungen geht ihm indessen nach verschiedener Richtung hin ab. Daher enthält die Schrift neben manchem Treffenden viel Verkehrtes. Die heilige Inquifition. Ein Beitrag zur Geschichte der christlichen Religion von Joh. Sassenbach. In vier vierzehntägig erscheinenden Heften à 15 Pf. Verlag von J. Sassenbach, Berlin N. 4, Invalidenstr. 145. Gegenüber den Bestrebungen, das Bolt wieder unter die Herrschaft des Pfaffenthums zu bringen, will der Verfasser durch Schilderung der entsetzlichen Verfolgungen, die sich die„ Diener der Religion der Liebe" gegen die Menschheit zu schulden kommen ließen, den Nachweis erbringen, daß der Werth der christlichen Religion, nach ihrer Geschichte beurtheilt, sehr gering ist. Wenn die Religion wirklichen Werth habe, so müsse sie auch im stande sein, sich ohne Anwendung von Zwangsmaßregeln zu halten. Die Darstellung des Stoffes macht den Gindruck einer streng quellenmäßigen. Briefkaffen der Redaktion. Berichtigung. In der Donnerstagsnummer fehlten in der unter Parteinachrichten" veröffentlichten Notiz In Bayern" Beile 4 v. o. hinter in Hof am 7. Mai" die Worte, ein Parteigenosse"; in derselben Notiz muß es Zeile 4 v. u. anstatt ,, Polizei Aspirant" heißen: Polizei- Offiziant". In der Sozialen Ueberficht" ist in der Notiz ,, Gewerbegerichtliches" Zeile 4 v. o. anstatt ,, wurde" zu lesen: würde"; in der Notiz über die Bergarbeiter Organisation des Saarreviers Zeile 3 v. u. durfte" anstatt ,, dürfte". S., Delsnig i. V. Daß der Delsniger ,, Boltsbote" das im Vorwärts" tommentirte Erkenntniß des Ilmenauer Schöffengerichts ohne jede Bemerkung wiedergiebt, zeigt einfach, daß er teine Kourage hat, eine unzulässige richterliche Handlung zurückauweisen, wie es einfach Pflicht jedes Blattes und in erster Linie eines solchen ist, das durch die Bezeichnung ,, Voltsbote" auf die fauer verdienten Groschen der arbeitenden Bevölkerung spekulirt. E., Lehnsten. Wir können in Ihrer Angelegenheit nichts thun. H. J., Perleberg. Die Mittheilung ist zu unbestimmt und daher nicht verwendbar. H. St., Siegen. Mit Zeitungen von der Bedeutungslosigfeit der ,, General- Anzeiger" befaßt sich kein ernsthaftes politisches Blatt. H. K., Potsdam, und andere Wahlfragen. 1. Wahl berechtigt ist, wer spätestens am 15. Juni 1868 geboren ist. 2. Man braucht nur zur Zeit der Wahl in dem Wahlbezirk zu wohnen. 3. In Erbrechtsfragen ist ohne Mittheilung, wo der Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Erblasser wohnte und welche Verwandie vorhanden sind, aus reichende Antwort unmöglich. A. D. Der Schreibteufel hat den Anfang der Ihnen geltenden Antwort in Nr. 110 arg verstümmelt. Amortisation oder Mortifikation ist das Verfahren, durch welches eine verlorene Urkunde für ungiltig erflärt wird. Das Dokument, durch welches dies ausgesprochen wird, heißt Amortisationsurkunde. H. B. Bohte statt Bohh war Schreibfehler. Gumpel wohnt Barnimstr. 42. Hoffmann, Holbg. Das Recht aus außerehelicher Schwängerung ist in Deutschland fein einheitliches; es bestehen etwa 25 verschiedene Gesetze für die verschiedene Landestheile. Maßgebend ist nach richtiger Ansicht das Gesetz am Wohnort des Mädchens, nach Anderen das am Geburtsorte des Kindes, nach Dritten das am Orte der Schwängerung bestehende Gefeß. 2. S. Nr. 42. Nach hiesiger Gerichtspraxis muß dem Schuldner ein verschließbarer Gegenstand bleiben. Legen Sie Beschwerde beim Amtsgericht ein. den Endtermin eines Vergnügens anzugeben, ungesetzlich. Den Zeitpunkt des Beginns des Vergnügens anzugeben, tann die Behörde verlangen. 2. Darüber besteht feine gesegliche Vorschrift. Das ist Verwaltungsfache. Richten Sie ein Gesuch an den Magistrat. Ludwig. Ja leider, vgl. Nr. 110 unter Köhler. R. R. 999. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr in der Redaktion vor. C. Giebel. 1. Ja. 2. Bis zur Bezahlung der Schuld; Sie müssen eventuell lagen und dann die Sachen auf Grund des Urtheils verkaufen lassen. 101. Jn Berlin ist der Sachse, der hier wohnt, wahlberechtigt, gleichgiltig wie lange er in Preußen wohnt. G. B. In der Zusammenkunft tann eine Versammlung, die der Anmeldepflicht unterliegt, gefunden werden. E. E. 1. Sie müssen Ihre Wohnung schleunigst polizeilich hier anmelden und vom 18. ab die Wählerlisten fontrolliren; Sie sind hier wahlberechtigt. 2. Ohne Kenntniß, wofür die Forderung entstanden ist, ist es unmöglich zu beantworten, ob sie verjährt ist. 3. Ja. W. S. Wenn nichts vereinbart ist, so gilt für beide Theile vierzehntägige Kündigungsfrist. Der Meister fann nach § 119a nur ein Viertel des fälligen Lohnes, im Gesammtbetrage Straßburgerstr. 32. 1. Straßburgerstraße liegt im sechsten, den Betrag eines durchschnittlichen Wochenlohns einbehalten. Mendelssohnstraße im fünften Wahlkreis. 2. Zu wählen ist da, A. H. 14. 1. Lassen Sie sich von der Firma den Leih- wo der Wähler zur Zeit der Aufstellung der Liste wohnt. Wahlfragen. Vergleichen Sie die Bemerkungen an der vertrag vorzeigen. Daß Ihre Frau abgezahlt hat, muß sie, eventuell durch Eideszuschiebung oder die Kassenbücher der Firma, Spize des Blattes. nachweisen. Verjährt ist die Forderung nicht, wenn ein Leih- Hamburg 3333. 1. Die Höhe der Beträge richten sich nach dem Juhalt des uns nicht mitgetheilten Statuts. 2. Zinsenvertrag, nicht ein Kaufvertrag, vorliegt. 2. Ja. Edler Graf Trebbin. 1. Solche Verfügung besteht anspruch besteht nicht. 3. Die Krankenkasse selbst leistet die unseres Wissens nicht, wäre auch bezüglich des Verlangens, Zahlungen. Berlin SW., Beuthstrasse No. 2. Folgende neue Erscheinungen der sozialistischen Literatur halten wir ständig auf Lager: Der deutsche Reichstag als Gerichtshof oder die angebliche Bernichtung der Sozialdemokratie in den Reichstagsdebatten vom 31. Januar 1. 3.- 7. Febr. 1898. Von einem durch die Zukunftsstaats"-Debatten zur Sozialdemokratie Bekehrten. " 2 Bogen geheftet. Preis 10 Pfennig. Unsere wirthschaftliche und politische Lage. Rede des deutschen Reichstags- Abgeordneten August Bebel. Gehalten im Dezember 1892 im Kasino Zürich III. 48 Seiten geheftet. Preis 25 Pfg. Die Organisationen Der Arbeiterinnen Deutschlands, ihre Entstehung und Entwickelung. Bearbeitet und zusammengestellt von Emma threr. 16 Seiten geheftet. Preis 10 Pig. Wintersonnenwende. Zum Gipfel auf! 3wei Volksfenfpiele von Franz Diederich. 32 Seiten geheftet. Preis 25 Pfg. Dichtungen von C. M. Scävola: oder: Des Ausgewiesenen 12 Jahre der Verbannung, Heimkehr. Episch- dramatische Dichtung in 12 lebenden Bildern. 16 Seiten, geheftet. Preis 10 Pfg. 12 Illustrationen in Lichtdruck( Borlagen zum Stellen der Bilder) zu obiger Dichtung in rother Mappe. Preis( inkl. Text). 1,50 m. und andere rothe Lieder. Rothe Wolfen, rothe Wipfel 16 Seiten geheftet. Preis 10 Pfg. andere rothe Lieder. Preis Nasse Augen, blaffe Lippen 16 Seiten, geheftet. 10 Pig. Die französische Revolution. Episch dramatische Dichtung in 12 lebenden Bildern. 16 Seiten, geheftet. Preis 10 Pfg. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Bei Aufträgen von außerhalb ersuchen wir um gleichzeitige Einsendung des Betrages( Porto extra.) Eisbeine, Pfd. 30 Pf., Schnauzen, Sproffer, Nachtig., Schwarzplätt., Ohren, Pfd. 25 Pf. Stalizerftr. 41, Walovögel bill. Schnelle, Gr. 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Am Mittwoch, den 17. Mai, Abends 8 Uhr, findet listen wurde dringend empfohlen, ebenso wurde aufgefordert, dafür eine öffentliche Versammlung in der Berliner Ressource, Kommanrier", Schmalfuß, durchgebrannt. Die Staatsanwaltschaft ver- Sonntags zur Einsicht ausgelegt werden. Nachdem noch mehrfach In Leipzig ist der Inhaber der Privatpost Cou- einzutreten, daß dieselben in den einzelnen Ortschaften auch des dantenstr. 57, statt. Tagesordnung:„ Unsere Achtstundenbewegung, folgt ihn steckbrieflich wegen Betruges. Die Angestellten des In- an die Wähler des Wahlkreises die dringende Mahnung gerichtet und was gedenken wir weiter zu thun?" Den Kollegen sodann stituts, die er mit ihren Gehaltforderungen auf dem Trockenen war, alle Kräfte einzusehen, damit auch diesmal wieder der zur Nachricht, daß die Ausgabe unserer Streiffarten und Marken figen ließ, führen nun das Institut in Form einer Genossenschaft Wahlkreis Niederbarnim der Sozialdemokratie zufalle, schloß die von nun an Freitags Abends von 8-10 Uhr und Sonntags Vor- mit beschränkter Haftpflicht fort. mittags von 10-12 Uhr in nachstehend verzeichneten Lokalen erVersammlung mit begeisterten Hochrufen auf die Sozialdemokratie folgt: Stramm, Ritterstr. 123; Apelt, Lüßowstr. 7; Henke, und deren Sieg. Blumenstr. 38; Raabe, Ruppinerstr. 42; Wesse, Nostizstr. 50; Littto, Havelberger- und Stephanstraßen Ecke. Flugblätter zur Agitation können in vorstehend verzeichneten Lokalen in Empfang genommen werden und ersuchen wir die Kollegen, sich an den Sammlungen recht rege zu betheiligen. Im Auftrage der Lohntommission: V. Buhr, Johannisthal, Kaiser Wilhelmstraße 4. Achtung, Vergolder! In Prag streifen die Kollegen feit Sem 1. Mai wegen Verkürzung der Arbeitszeit von 11 auf 10 Stunden. Wir ersuchen nun die Kollegen, sich mit den Streifenden durch Zeichnung von Beiträgen auf den von uns herausgegebenen Listen solidarisch zu erklären. Mit sozialdemo: tratischem Gruß Der Verbandsvorstand. Paul Höpfner, Vorsitzender. Achtung, Filzschuh- Arbeiter! Nachträglich haben fel: Achtung, Filzschuh Arbeiter! Nachträglich haben felgende Filzschuh- Fabritanten bewilligt: Seiring jun., Bleschte, Flegel und Frau Reinhardt. In der letzten Bekanntmachung lefe man für Sinner: Pinner und für Baader: Bade. NB. Da der Streit an Ausdehnung zugenommen, bitten wir um möglichst schnelle Unterſtügung. Alle Sendungen sind zu richten an Karl Willner, Elisabeth- Ufer 20, of 1 Tr. Die Lohnkommission. Die friesische Sprache, schreibt man der Kreuz- Zeitung" aus Nord- Friesland, ist an der schleswigschen Westküste und auf den nordfriesischen Inseln in steter Abnahme begriffen. Mit ihr Nachmittags, eine öffentliche Versammlung statt, in der der Ju Birkenwerder( Kreis Niederbarnim) fand am 11. d. M., gehen eine Reihe von Eigenthümlichkeiten eines Volksstammes Kandidat des Kreises, Stadthagen, von rauschendem Beiverloren, die namentlich für die Volkskunde von großem Werthe fall begleitet, in dem Thema„ An's Vaterland, an's theure, schließ sind. Manche sind bereits verschwunden, wie das sich ganz be- Dich an" darlegte, daß allein der vaterlandsfreundlich, patriotisch sonders darin zeigt, daß die Voltstracht allmälig beseitigt oder im guten Sinne handle, der für die Interessen der Gesammtheit doch nur theilweise erhalten ist. Dazu ist namentlich in den eintritt, während die herrschenden Parteien, die an der Phrase letzten Jahren vieler Orten an den Wohnungen, die noch ihren Patriotismus herumfauen, eminent vaterlandsfeindlich seien. Eine altfriesischen Charakter hatten, vieles verändert worden, und der Resolution, in der aufgefordert wurde, an das Vaterland der alte Hausrath hat dem neuen Platz gemacht. Mit den Ver- Sozialdemokratie sich anzuschließen und für den Kandidaten der änderungen aber verlieren sich auch allmälig die Bezeichnungen Sozialdemokratie energisch zu agitiren, wurde einstimmig ange aus der Sprache selbst, die nebenher noch Volkssprache sein kann. nommen. Die Versammlung war von vielen Landleuten besucht, Manchmal hilft ein deutsches Wort aus, wo früher ein friesisches der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt; hunderte, deren üblich war. In der täglichen Hantirung sind ebenfalls eine Reihe Anzahl durch Genossen, insbesondere des 6. Wahlkreises, vervon Wörtern durch deutsche ersetzt. So fehlt heute in der Sylter stärkt wurde, welche eine Agitationstour unternommen hatten, Sprache das Wort für„ Begebenheit":" Eetfiar", welches früher warteten auf dem Platz vor dem Lokal( Schützenhaus). allgemein war, der junge Föhrer tennt tein,.Ellewürtje" giveites fehrten aus Mangel an Raum um. Einige Antisemiten, die mit Frühstück in seiner Sprache mehr. Aehnliche Erscheinungen giebt schweren Backeten antisemitischer Makulatur haufirten, folgten der es bei unseren Stammesgenossen, den Westfriesen in den Nieder- Einladung, dem Referenten entgegenzutreten, nicht, sondern zogen landen, wenn auch dort Werke in friesischer Sprache und eigen- an dem Lokal unter Heiterkeit der vor demselben Wartenden und voltsthümliche Erzählungen in friesischer Sprache vorgetragen artige Volksversammlungen an Winterabenden, an denen Gedichte schleunigst vorbei. werden, zur Erhaltung des Friesischen viel beitragen. Viele In der öffentlichen Versammlung aller in der Filzschuhbranche beschäftigten Arbeiter Ber Ueber die umfichgreifende Verschuldung der schweizelina und Umgegend, welche am 10. d. M. abgehalter Kapitalistische Entbehrungslöhne. Die Höchster Farbrischen Gebirgsbauern brachte die„ Neue Züricher Zeitung" in wurde, erstattete& ange den Situationsbericht über den Streik werte vorm. Meister, Lucius und Brüning hatten im letzten Geschäftsjahre einen Nettogewinn von 5 278 212 m. einer Reiseplauderei folgende interessante Mittheilung: Die wirth- welcher Tags zuvor zum Ausbruch gekommen war. Den Lohn ( im Vorjahre 5 210 538 M.); die Aktionäre bekommen 26 pt. schaftlichen Verhältnisse des Avers( eines Hochthals im Kanton tarif haben, dem Berichte zufolge, 11 Fabrikanten bewilligt. Ned Graubünden) sind keineswegs glänzende. Die Gemeinde ist stark ner ermahnte zu festem Zusammenbalten und zum Anschluß an Dividende, ebenso viel wie im Vorjahre. Hohen Arbeitslöhnen verschuldet; früher waren die Hauptgläubiger und auch die die Organisation, um einen vollständigen Sieg zu erringen. Der und niedrigen Waarenpreisen verdankt dieser ungeheure Rebbach Hauptgrundbesitzer des Thales die bekannten ersten Patrizier- Ring der Fabrikanten, welche fich angeblich bei einer Konventional feine Herkunft wahrscheinlich nicht. geschlechter Graubündens. Heute besitzen die von Salis nur strafe von 1000 W. verbunden hatten, nichts zu bewilligen unt Aus Halberstadt wird uns geschrieben: Wie wir seiner wenig Grundbesitz im Avers; Hauptgläubigerin ist gegenwärtig auch feine Streifenden zu beschäftigen, sei bereits gesprengt unt zeit berichtet haben, war der Halberstädter Familien- die Kantonalbank in Chur und diese Anstalt hat darum auch in müſſe gänzlich unschädlich gemacht werden. In der folgenden verein für Krantenpflege, Eingetragene Genossenschaft ihrem ureigensten Interesse gehandelt, als sie den Bau des auf Discussion gaben zahlreiche Redner ihre in den verschiedensten mit unbeschränkter Haftpflicht, vom Regierungspräsidenten zu 400 000 Fr. devisirten Sträßchens, durchdrücken" half. Es war Fabriken und Werkstätten bei Vorlage des Tarifs 2c. gemachten Magdeburg aufgefordert worden, sich aufzulösen. Nachdem der das Glück der Averser, daß sie eine so hochmögende Kreditorin Erfahrungen bekannt. Der Stand der Bewegung wurde allge= Vorstand das abgelehnt hatte, erhob der Regierungspräsident besaßen. Der wirthschaftliche Rückgang des Avers macht sich be- mein als sehr günstig bezeichnet, indem sich sogar vielfach Kollegen Klage, weil Genossenschaften wie die genannte die einer Kranken- sonders bemerkbar in den zahlreichen verlassenen aus Fabriken, die sich sonst an nichts betheiligen, wie z. B. be fasse resp. einer Versicherungsgesellschaft gleich zu achten wären, und zerfallenen Hütten. Zwar sind einzelne Häuſer Krause, derselben angeschlossen und schöne Erfolge erzielt haben im Genossenschaftsgesetz nicht angeführt seien, mithin gefeßlich nur in gewissen Jahreszeiten unbewohnt, da die eigenthümlichen trotz aller Machinationen der Fabrikanten. Die Versammlung nicht geduldet werden könnten. Seitens des Vorsitzenden der Erbrechtsverhältnisse ein wahres Nomadenleben von Ort zu Ort verpflichtete sich einstimmig in einer Resolution, mit allen zu GeGenossenschaft, Reichstags- Abgeordneten Aug. Seine, wurde nothwendig machen. Wie im Bergell so auch im Avers wird die bote stehenden Mitteln den aufgedrungenen Kampf zu Ende zu demgegenüber in einer umfassenden Klage- Erwiderung geltend Hinterlassenschaft in so viele Grbantheile zergliedert, als Erb- führen und die Arbeit nicht eher wieder aufzunehmen, als bis die gemacht, daß die im Gesetz angeführten Arten von Genossen- berechtigte vorhanden sind. Dadurch erhält ein Haus oft eine Fabrikanten die Forderungen bewilligt haben. Die hierauf zut schaften nur als Beispiele angeführt seien und mithin auch Menge Besizer, welche nur so lange darin verweilen, als die Berlesung gebrachte Abrechnung der Agitations- Kommission hatte folche Genossenschaften, wie der Familienverein für Kranken- Heuvorräthe ausreichen. folgendes Ergebnis: Einnahme 84 M. 7 Pf., Ausgabe 67 M pflege, die Daseinsberechtigung genössen. Der Bezirksausschuß in 55 Pf., Bestand 16 M. 52 Pf., Markenbestand 1677, ausstehende Magdeburg entschied am 15.Oktober d. J. im Sinne des Abg. Heine und Marken 604. Der Kassirer Heine wurde entlastet. Die nächste wies den Herrn Regierungspräsidenten mit seiner Klage fostenVersammlung sindet spätestens am Sonntag Vormittag statt. pflichtig ab, indem es dem Vorsitzenden der Kasse in jedem Punkte seiner langen Ausführungen beipflichtete. doch der der Zwed Versammlungen. das Die Bildhauer waren auf den 10. Mai zu einer„ öffent Gegen dieses Urtheil des Magdeburger Bezirksausschusses Für den Reichstagswahlkreis Niederbarnim sand am lichen Ortsvereins- Versammlung" eingeladen. Das Mitglied des legte der Regierungspräsident Berufung ein. Diese Berufung 11. d. M. Mittags in Friedrichsberg( Spitzig's Lokal) eine sehr Bentralvereins, Donat b, beantragte, da die Versammlung eine wurde am 4. d. M. vom königlichen Ober- Verwaltungsgericht zahlreich besuchte öffentliche ſezialdemokratische Wähler öffentliche sei, die Vornahme der Bureauwahl, worauf ein Herr in oberster Instanz, also end giltig entschieden. Der Versammlung statt. Dieselbe folgte mit größtem Interesse Janicke entgegnete:„ Es ist hier eine Ortsvereins- Versammlung Regierungspräsident hatte den Boden seiner ersten Klage gänzlich einem Vortrage des früheren Vertreters des Wahlkreises im und wir werden eine Bureauwahl nicht vornehmen." Miller be verlassen und machte in der Berufung den neuen Gesichtspunkt Reichstage, Arthur Stadthagen, demselben lebhaften zeichnete diesem Verhalten gegenüber die Art der Einberufung geltend, der Halberstädter Familienverein für Krankenpflege Beifall zollend. Der Referent zergliederte in eingehender und der Versammlung als Bauernfang. Donath zog schließlich seinen habe nicht den Zweck, das Wohl seiner mit anschaulicher Weise die Kulturfeindlichkeit des Militarismus im Antrag zurück, weil ihm an der Zusammensehung des Bureaus glieder zu befördern, und müsse daher aufgelöst werden. allgemeinen und der neuen Militärvorlage im besonderen, be- nichts liege; er erklärte, er habe den Herren nur zeigen wollen, Wörtlich heißt es in der Berufungsschrift: Wenn auch durch leuchtete die Nothlage der Nichtbesitzenden und die Gefahr, von wie sie in Zukunst sich mit dem Vereinswefen zurechtzufinden die statutenmäßige Aufgabe der Genossenschaft die Wirthschaft welcher das allgemeine Wahlrecht von denen bedroht sei, die hätten. St. Klein hielt sodann einen Vortrag über Berufsorgani der Vereinsmitglieder mittelbar gefördert werden mag, durch Gewaltmittel die bestehende Ausbeutungsordnung aufrecht ſation, als deren Ziel er die Hebung des Standes bezeichnete. 10 ist und bleibt Als Hauptaufgabe der Organisation führte Redner die ArbeitsGenossen zu halten und zu verewigen wünschen, und forderte schaft Sicherstellung der Genossen gegen gewisse Gefahren zum Schlusse auf, in dem bevorstehenden Wahlkampfe losen- Unterstützung an, die nach ihm die ungeahnte Eigenschaft und nicht Förderung des Gewerbes und der Wirthschaft der nicht nur für die Arbeiter wie für das Kapital befriedigende Der hat, daß fie Hauptgewicht auf die Ablehnung Betheiligten. Der Verein verfolgt also andere Zwecke als im militärvorlage Zustände schafft. Er hielt es für bedauernswerth, daß die Arzu Legen, sondern Aufklärung auch Genossenschaftsgesetz vom 1. Mai 1889 bezeichnet sind und darüber beiter zum Theil noch zu anderen, zu politischen Zwecken zu verbreiten, daß die Errettung des Prole ist daher aufzulösen." Im Termin vor dem Ober- Verwaltungs- tariats und der Menschheit nur durch die Verwirklichung der gebraucht und durch solche abseits liegende Dinge vom rechten gericht war die beklagte Genossenschaft durch den Vorsitzenden sozialdemokratischen Ideen erfolgen könne. Die folgende Diskussion fade abgelenkt werden. Redner empfahl den Kollegen schließAbgeordneten Heine und den Kassirer Ferd. Gerlach vertreten. gestaltete sich insofern interessant, als u. a. auch der antisemitische lich, Buße zu thun für ihre bisherigen sozialdemokratischen Seitens des Regierungs Präsidenten war niemand er Arzt Dr. Brodmann das Wort nahm. Derselbe erklärte, Sünden und sich dem Ortsverein anzuschließen. Nach ihm for schienen. Nachdem der Referent des Gerichtes den Fall in höchst daß er eine ihm angetragene antisemitische Reichstags- Kandidatur derte Fr. Jänicke gleichfalls zum Beitritt in den Ortsverein auf, in dem sich die Milch der frommen Denkungsart seit des seligen umfaffender Weise dargelegt, wurde dem Abg. Heine zur Ver- abgelehnt habe, da im Wahlkreise Nieder- Barnim doch der in dem sich die Milch der frommen Denkungsart seit des feligen theidigung das Wort ertheilt. Er setzte in längerem Vortrage Sozialdemokrat durchkommen würde. Auch er stehe zwar auf Schulze- Delißsch Zeiten her konservirt habe. Beileibe sei der dem Gerichtshof das Wesen der beklagten Genossenschaft aus dem Standpunkte, für die Militärvorlage feinen Mann und keinen Berein keine Kampfesorganisation, immerhin aber habe derselbe einander und theilte nit, wie über 1050 Familien der Armen Groschen, bewahre seinen antisemitischen Standpunkt, stimmte aber in einer eichenen Lade, zu der der Vorsitzende sowohl, wie der und Aermsten von Halberstadt an dem Segen dieser Genossen für Stadthagens Kandidatur, da er sehr vielen Ansichten desselben Kassirer je einen Schlüssel befißen, das allerletzte Kampfmittel, schaft, theilweise seit über 11 Jahren, theil nähmen. Für einen beiflichte. Stadthagen erwiderte in sehr eingehender Weise, machte den beiden Vorrednern klar, daß es in der modernen den Streit wohlverpackt und unberührt liegen. Giffon wöchentlichen Beitrag von 30 Pf. pro Familie, gleichviel ob daß der Antisemitismus lediglich reaktionären Bestrebungen Bor- Welt Stände nicht mehr giebt, sondern nur noch zwei fich gegendiese feine oder 10 Kinder habe, erhalte der betreffende schub leifte. Wer nur jüdische Ausbeutung bekämpfe, begünstige überstehende Klassen, daß ferner die beiden Referenten die Politik Genosse bei Krankheit der Frau und sämmtlicher dadurch die christliche" Ausbeutung. Nicht Religion, Rasje. Männer find nicht in der Kasse Stamm, nicht" Personen, sondern das kapitalistische System über nicht hätten streifen sollen, da in der Vereinsversammlung ihnen nicht nur ärztliche Hilfe, Medikamente und sonstige Heilmittel, haupt fei zu bekämpfen. Unter Juden gebe es genau wie unter er 1. a. noch hervorgehoben hatte, welch ein Unsinn es sei, von der Unter Juden gebe es genau wie unter auf dieses Gebiet niemand folgen dürfe. Redner schlug, nachdem Apparate, Brillen, Bruchbänder, sondern auch Hilfe von Christen, Ausbeuter und Ausgebeutete. Zur größten Vorsicht Arbeitslosenunterstützung seitens der Organisation die Beseitigung Spezial- Aerzten, Wein, Champagner, Bäder, Beiträge wurden die Genossen ermahnt bezüglich der bevorstehenden bei Aufnahme in Heilanstalten u. f. w., und doch bliebe noch militärischen Reserveübungen. Eine gewisse Heiter- alles menschlichen Glends und die allgemeine Weltharmonie zu genügender Ueberschuß übrig, um solchen zu vertheilen, welcher teit erregte die Mittheilung, daß bereits zu militärischen Uebungen erwarten, eine Resolution vor, in welcher die Versammlung den Ueberschuß wiederum bisher stets den Bedürftigsten der Genossen- eingezogen Gewesenen eingeprägt worden sein soll, daß sie sich Zentralverein der Bildhauer Deutschlands als die einzig zweckschaft zu gute gekommen sei. der Gefahr aussetzten, mit einigen Jahren Zuchthaus bestraft die in der Minorität anwesenden Ortsvereinter ihre eigene Gemäßige Organisation anerkennt. Jänicke bemerkte hierauf, daß Dies alles wäre allerdings nur möglich, weil Vorstand zu werden, sofern sie sozialdemokratisch wählen würden. und Ausschuß ihre Arbeitsleistungen für die Kasse unentgeltlich Das sei natürlich Unsinn. Indessen mögen die Genossen sich schäftsordnung hätten und sich eine andere nicht aufdrängen lassen würden. Er würde auch über die Resolution nicht abstimmen oder so gut wie unentgeltlich leisteten. Heine schloß seine Ber- ieder Agitation, jedes politischen Gesprächs während der laffen, die Einbringer derselben hätten ja nicht zu kommen theidigungsrede wie folgt:" Ich glaube daher nicht zu viel zu Dauer der Uebung enthalten, um nicht in ein geheimes lassen, die Einbringer derselben hätten ja nicht zu kommen behaupten, wenn ich sage, daß diese Art der Genossenschaft nicht militärgerichtliches Verfahren verwickelt zu werden. Nach Be- gegenhielt, daß„ freie Diskussion" zugesichert sei und die Verbrauchen. Auch der Vorsitzende erklärte, obwohl man ihm entnur ausschließlich das Wohl ihrer Mitglieder fördert, endigung der Uebungszeit mögen sie desto energischer wirken und ſammlung als eine öffentliche im Vorwärts" einberufen war, sondern ich gehe sogar so weit zu behaupten: daß durch ihren Wahlzettel am Wahltag Protest gegen die Ferienteine andere Art von Genossenschaft( Vorschußvereine, Konsum folonien einlegen. Die Versammlung nahm gegen eine Stimme daß über diese Resolution nicht abgestimmt werde. Infolge dessen verließ der größte Theil der Anwesenden gut drei Viertel vereine u. s. w.) die Wirthschaft und den Erwerb ihrer Mitglieder eine Resolution an, die sich mit dem Referenten einverstanden den Saal. in so hohem Maße zu fördern geeignet ist, als gerade diese Art erklärte und die Berpflichtung aussprach, bei der bevorstehenden der Genossenschaft. Gerlach schloß sich diesen Ausführungen an. Reichstags- Wahl nur einem Kandidaten der Sozialdemokratie tann wenig interessiren; erwähnt sei jedoch, daß ein Herr Was das Häuslein Zurückgebliebener nachdem noch that, Der Gerichtshof, welcher offenbar den klarlegungen Heine's mit die Stimme zu geben, und wählte Stadthagen zu Klein, als er sich wohlverwahrt mit feinen Gesinnungsgroßem Interesse gefolgt war, entschied dahin, daß der Regierungs- Reichstags- Kandidaten. Der eine Gegner erklärte, er ſei mit genossen allein fühlte, mit einem Male einen ganz unbändigen präsident abzuweisen und ihm auch sämmtliche gerichtlichen und allem, was Stadthagen gefagt, voll einverstanden, derselbe habe Muth bekam und über die Sozialdemokratie und die Leiter der außergerichtlichen Kosten aufzuerlegen seien, denn es sei zweifel- sehr prinzipiell" gesprochen, aber er sei als Unabhängiger gegen modernen Arbeiterbewegung das tollste Zeug vom Himmel herablos, daß die von dem Vertreter des beklagten Vereins geschilderte den Parlamentarismus. Stadthagen fette dem nicht in redete. Diese tapsere Leistung begeisterte die anderthalb Ortzs Art von Genossenschaften die Förderung der Wirthschaft und des Nieder- Barnim, sondern in Berlin wohnhaften" Unabhängigen" vereinter schließlich derart, daß sie es zum Schluß sogar fertig Gewerbes ihrer Mitglieder bezwecke. auseinander, daß die Arbeiterklasse den Selbstmord nimmer brachten, die Einbringung einer Reſolution Heine, der wegen geschwächter Gesundheit, insbesondere weil begehen werde, ihre mächtigste Waffe, das allgemeine Stimmrecht, die das Lob des Ortsvereins nach Gebühr pries- nicht mehr er im Hinblick auf stets bald eintretende Seiferfeit nicht mehr im aus der Hand zu legen. Die Unabhängigen müßten doch gerade für„ geschäftsordnungsmäßig unzulässig" zu erklären. Im allges ftande ist, vor großen Bersammlungen andauernd zu sprechen, jetzt klar sehen, wie unreif und reaktionär ihre Bestrebungen seien, meinen Harmoniedusel trennten sich die Tapferen. feine Wiederwahl zum Reichstage abzulehnen gezwungen war, die sich ja mit denen der herrschenden, besigenden Klassen, soweit wird nunmehr, nach dieser endgiltigen Entscheidung der Frage, die Beseitigung des Wahlrechts in Betracht tomme, völlig deckten. Kinder die natürlich einer, Eine öffentliche Modelleurverfammlung fand am feine fernere öffentliche Thätigkeit vorwiegend darauf richten, In das Wahlkomitee für den Kreis Niederbarnim wurden sodann 9. d. Mis. im kleinen Saale der Viktoriabrauerei statt, dieselbe war von der Agitationskommission der Bildhauer Berlins ein- 1 Reichstages. v. Levehow." Bemerkt sei hierbei, daß einen[ Moher der Forstmeister das Recht nimmt und was er überberufen und von 80 Kollegen besucht. Herr Dr. Lütgenau hielt andern Arbeiter namens Albert Mühlenhaupt wegen Holz- haupt damit bezweckt, andere Leute aus Lohn und Brot zu einen überaus fesselnden Vortrag über: Max Stirner, der und Forst diebstah 13 dasselbe Schidsal ereilte, die Schrift- bringen, das ist uns unerfindlich. Wer giebt ihm das Recht so Einzige und sein Eigenthum", in welchem er die Lehre dieses stücke an Landrath und Levekow find infolge dessen von beiden zu handeln? Außerdem ist zu berücksichtigen, daß man jemand, bedeutendsten Theoretikers des Anarchismus klarlegte und zugleich eingereicht.( In seiner Verzweiflung wandte sich Blaurock persön- der sich ein Bergehen zu schulden kommen ließ, nicht dadurch die Irrigkeit derselben nachwies, hervorhebend, daß die gesell- lich( diesmal allein) an den Forstmeister zu Freienwalde und beffert, daß man ihm die Existenz abschneidet. Jedenfalls ist es schaftliche Natur des Menschen eine freie Gemeinschaft aller er- verlangte energisch Brot für seine Familie. Hierauf stellte ihm nicht Sache eines Forstmeisters, Strafen zu verhängen, die nicht fordere, wie sie der Sozialismus schaffen wird. Er empfahl der Forstmeister folgendes Schriftstück aus:„ Ich habe gegen die einmal dem ordentlichen Richter zustehen. jedoch das Studiumn Stirner's sehr, weil dasselbe in mancher vorläufige weitere Beschäftigung des Wilh. Blaurod nichts ein Beziehung flärend wirke. Die Kollegen Krause und Klawitter zuwenden, da derfelbe durch seine Entlaffung schwer bestraft ist, Sprachen im Sinne des Referenten. Unter Gewerk- und da seine Familie infolge der Entlassung Hunger leidet. schaftliches" richtete Dupont einen warmen Apell an Freienwalde a. D., den 14. Februar 1893. Der tönigl. Forstdie Kollegen, in dieser Zeit des wirthschaftlichen Nieder- meister. W. Boden." ganges endlich ihren Vortheil zu erkennen und sich der bestehenden Auf grund dieses Schriftstückes erhielt Blaurock sofort Organisation, dem Unterstüßungsverein der Bildhauer Deutsch- wieder Arbeit. Mühlenhaupt dagegen hat kein solches Schriftstück lands anzuschließen, nicht im Interesse dieser Organisation, son- erhalten, ist aber auch in Gnaden, indem er von dem Forstdern in ihrem eigenen. Denn der einzelne ist ein Spielball, die meister in der königlichen Forst beschäftigt wird.( Die Löhne der Branchenabende des Berliner Gauvereins fleißiger zu besuchen. Kollege König ermahnte die Kollegen, die Verhältnisse in der Modelleurbranche nicht durch Anbieten in den Werkstätten zu verschlechtern, sondern sich an die Stellenvermittelung des Berfiner Gauvereins zu wenden. Zum Schluß gab Kollege Dupont bekannt, daß Kollege König Vorsitzender der Agitationskommission der Bildhauer Berlins ist und Berichte über wichtige Vorkomm nisse in den Wertstätten entgegennimmt. Die Adresse desselben ist Jahnstr. 7. Mit dem Hinweis, daß es die Pflicht eines jeden ist, bei der kommenden Wahlbewegung jedes ihm mögliche Opfer zu bringen, endete die Versammlung um 12 Uhr. Der Verband der Geschäftsdiener, Packer und Be rufsgenossen hielt am Sonntag in der Kurfürstenstr. 31 eine Wanderversammlung ab, in welcher auch Damen Zutritt hatten. An einem von F. Hansen gehaltenen Vortrage über: Die Ursachen der Selbstmorde", schloß sich eine Diskussion, in welcher Grauer und Gent sprachen. Auch fand eine Resolution Annahme, welche das Einverständniß der Zuhörer mit dem Referat zum Ausdruck brachte. " Nach Beendigung der Versammlung erfolgte ein gemüthliches Beisammensein. Eine öffentliche Versammlung von Brauerei- Hilfsarbeitern tagte am Donnerstag Nachmittag bei Gründer, Stopnickerstr. 100, um sich mit der Konstituirung eines Vereins zu befassen. Nach einem einleitenden Referat des Brauers Hilpert beschloß die überaus start besuchte Versammlung, ein Statut anzunehmen, das sich in seinem Inhalte mit den Statuten der Organisationen deckt, die auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehen. Jedoch gelte dieses Statut nur als provisorisches, ebenso wie die Wahlen zu den ver schiedenen Vorstandsämtern nur vorläufig gelten. Bevor jedoch zu den Wahlen geschritten wurde, ließ der Vorsitzende auf Antrag eine Pause eintreten, um den Versammlungsbefuchern Gelegenheit zur Eintragung in die bereit gehaltenen Mitgliederliften zu geben. Das Resultat war, daß sich 142 Hilfsarbeiter zur Mitgliedschaft bereit erklärten und das Eintrittsgeld von 0,50 M. zahlten. Der Verein nimmt sämmtliche im Brauereibetriebe Berlins und Umgegend beschäftigten Hilfearbeiter, Fahrer, Mitfahrer, Keller- und Hofarbeiter, Maschinisten, Heizer zc., ferner sämmt liche bei Bierverlegern beschäftigte Arbeiter, Abzieher, Bierfahrer, als Mitglieder auf. Zum ersten Vorsitzenden des Vereins wurde der Fahrer Hugo Bugge, Schönhauser Allee 120, Hof 2 Tr., zum Kassirer Christian Olböter, Gastwirth, Brunnenstr. 136, gewählt. Von der Wahl der Brauerei Vertrauensleute wurde Abstand genommen mit dem Bemerken, daß die nächste Generalversammlung diesen Punkt erledigen solle. Ferner wurde betont, daß die Mitglieder in den Brauereien möglichst viel neue Mitglieder aufnehmen sollen, da mit die nächste Generalversammlung aus den sämmtlichen Arbeitern aller Brauereien besteht. Nachdem noch auf die Wichtigkeit der am 15. Juni stattfindenden Reichstagswahl hingewiesen war, wurde die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die moderne Arbeiterbewegung geschlossen. Eine öffentliche Versammlung der Mechaniker, Optiker, Uhrmacher und verwandter Berufsgenossen, die am 10. Mai stattfand, beschäftigte sich zunächst mit dem Streit bei Groos u. Graf, Louisen- Ufer 44. Kollege Neumann berichtete, daß der Betrieb dieser Fabrit eine Unterbrechung bisher nicht erfahren habe. Es haben sich genügend Streifbrecher der Firma zur Verfügung gestellt, darunter auch eine Anzahl Ausländer. Durch die unsolidarische Handlungsweise diefer Kollegen sei der Streit so gut wie illusorisch geworden und werde jeden falls die nächste Generalversammlung des Metallarbeiterj Verbandes, welche am 15. Mai Beuthstr. 22 dei Norbert stattfindet, denselben für beendet erklären. Da jedoch noch 20 Kollegen mit etwa 26 Kindern zu unterstützen sind, so wurde beschlossen, die Liftensammlungen fortzusetzen. Nather forderte hierauf die Kollegen zu lebhafter Agitation für den Verband und zu zahlreichem Besuche der vorerwähnten Generalversammlung auf, welche fich auch, außer mit anderen wichtigen Punkten, mit der Maßregelung von 16 Kollegen bei der Firma Kestner ( Sebastianstraße) wegen Feierns am 1. Mai befassen soll. Nach dem noch im weiteren Verlauf der Verhandlungen die Praktifen eines Herrn Wrede, des Buchhalters in der Fabrik von Groos u. Graf, ins rechte Licht gestellt worden waren, ermahnte Kollege Weinert als Mitglied der Fachkommission zum Schluffe die Versammelten, alles Material über irgend welche Mißstände in den Fabriken an seine Adresse, N., Grünthalerstr. 64, einzusenden. Vermischtes. Aus dem Gegenwartsstaat. Im Jahre 1892 fand der Arbeiter Wilhelm Blaurock zu Neuenhagen bei Freienwalde a. D. auf dem Forstwege ein junges Reh, das er für frant hielt. Aus Mitleid nahm er das Thier mit und pflegte es daheim. Als es nach fünf Tagen ganz munter war, übergab er es wieder dem Walde. Jedoch dieser Bethätigung des Mitleids folgte eine Anflage, die Blaurock 10 M. fostete; man nahm an, er habe das Neb mitgenommen, um es für seinen eigenen Bedarf zu ver wenden. Hiermit nicht genug veranlaßte der Forstmeister Boden zu Freienwalde a. D. den Arbeitgeber" Blaurod's, diesen aus der Arbeit zu entlassen, was auch geschah. Der Entlassungsschein lautet wörtlich:" Der Arbeiter Wilh. Blaurock aus Neuenhagen hat vom Mai 1892 bis 13. Januar 1893 bei mir in Arbeit gestanden und sich während dieser Zeit nur gut geführt. Derselbe ist auf Veranlassung des Forstmeisters Herrn Boden aus Freienwalde aus der Arbeit entlassen worden. Neuenhagen, den 23. Januar 1893. 2. Walter, Ziegelei Berwalter. Beglaubigt Neuenhagen, den 24./1. 93. Der Orts Borstand. Thielefe. # " Ferner veranlaßte der Forstmeister sämmtliche Arbeitgeber" in der Umgegend, Blaurock nicht zu beschäftigen. Somit war diefer mit Frau und 5 Kindern dem Hunger preisgegeben. In seiner Noth wandte sich Blaurock am 24. Januar 1893 an den Landrath seines Kreises( Königsberg i. Nm.) mit der Bitte, in Dieser Sache Abhilfe zu schaffen. Hierauf fam unterm 26 Januar folgende Antwort: Urschriftlich mit dem Bemerken zurück, daß ich mich nicht in der Lage befinde, in Ihren Privat- Angelegenheiten irgend etwas veranlassen zu können. Der Landrath:( Unter schrift unleserlich.) Hierauf wandte sich Blaurock an den Präfi denten des Reichstags v. Levezow; dieser schrieb ihm am 4. Februar Ew. Wohlgeboren eröffne ich infolge gefälligen Schreibens vom 31. v. M., deffen Anlagen beijolgend zurückgegeben werden, daß ich zu meinem Bedauern nicht in der Lage bin, in Ihrer persön cichen Angelegenheit irgend etwas zu thun. Der Präsident des " " fchäftigt ihn selbst, giebt aber nicht seine Zustimmung", daß ihn andere in Arbeit stellen können. Ueberall, wohin Mühlenhaupt Arbeit suchen geht, wird ihm erwidert:" Gleich, bringen Sie nur eine Bescheinigung vom Forstmeister." 5. Ziehung der 4. Klasse 188. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 12. Mai 1893, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Wart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 350 443( 500] 540[ 1500] 609 713[ 500] 808 37 75 1009 257 61 592 607 2019 107 96 364 400 543 793 853 3024 56 349 401 14 27 890 902 4013 47 428 512 42 43 81 605[ 300] 55 724 25 39( 1500) 892 5038 171 13000] 206 82 402 67 616 89 727 966 6150 270 304 431 585 675 759 865 76 85 7168 70 435 46 534 623 78[ 300] 752 822 029 87( 500) 97 [ 500] 223 424 64 96 507 621 1500] 739[ 10 080] 969 9185 241 359 65 726 10042 262 86 92 321[ 300] 54 58 81 525 1300] 41[ 500] 72 636 724 805 22 951 11152 84 284 325 27 99 407 519 807 955 12235 359 62 98 712 36 13029 328 79 441 636 800[ 300] 33 41 84 98 970 14043 51 82[ 300] 85 345 415 52 67 684 820 34 15049 108 15[ 15001 52 533 56 72 96 670 925 16074 125 41 213 94 353 63 92 416 36 566 94 611 711 909 17064 236 301 604 11 81 99 740 18008[ 1500] 195 336 475 705 867 957 19022 34 36 41 53 60 91 263 346 419 79 99 622 64 71 779 97 878 973 20001 84 241 46 413 95 731 74 959 77 21018 146 93 253 92 304 418 22 557 665 783 852 98 985 22003 47 83 186 253 58 96 301 649 909 23254 65 893[ 300] 941 24012 145 352 82 596 614 79 852 65 85 25015 100[ 1500] 8 272 388[ 300] 503( 1500] 8 49 722 27 28 53 88 951 26059 148 400 19 540 27059 266 367 98 445 61 586 611 755 909 19 1500] 70 91 28062 77 84 135 357[ 500] 610 728 49 29242 326[ 5001 606 55 71 967 94 30105 14 209[ 3000] 44 47 60 328 504 654 790 850 937 31070 89 94 [ 3000] 219 334 558 89 630 97 796[ 3000] 878 916[ 500] 32095 167 256 324 49 58 80 464 524 26 632 747[ 1500) 88 841 65 955 90 33060 73 108 30 38 394 423 57 535 673 705 932 34090 146 50 200 96 502[ 300] 21 24 787 832 909 35004 194[ 300] 221 59 67 85 311 93 472 539 90 1500) 626 75 775 83[ 500) 879 932 36090 94 97 112 87 207 334 474 88 694 703[ 1500) 909 35 37014 221 88 305 12 427 63 625 43 60 64 742 800 10 38023 81( 3000) 82 133 222 382 462 505[ 3000] 30[ 500) 83 884 39020 41 206 462 510[ 300] 624 30 98 937 40020 48[ 500) 113 349 404 710 800 59 976 41113 25 55 491 510 12 66 655 892 42012 21 187[ 5000] 307 98 569 770 981 43100 293 [ 500] 343 63 440 553 927 44260 376 91 561 65 613 40 61 15001 96 964 65 45147 76 369 91 595 625 26 52[ 300] 751 75 46003 269 438 591 611 23 862 936[ 1500] 47134 72( 1500) 647 709 41 42 824 79 93 48051 91 118 303 31 436 637 49068 91 228 330 535 39 47 67 656 74 782 831 944 50113 330 561 706 909[ 300] 40 51017 37 142 52 76 215 318 652 61 801 52068 117 44 202 6 62 84 710 53035 55 92 225 301 19 565 721 803 922 54168 246 406 7 17 606 43 79[ 10000] 890 957 55062 202 11 340 67 482 518[ 300] 626 44 50[ 5000] 790 04 67 76 979 56104 545 62 618 726 42 57038 135 212 81 406 675 723 62 845 58031[ 300] 43 127 51 278 365 480 554 644 755 927 59027 55 59 219 309 463 72 526 64 622 47 713 55 830 951 60124 236 81 309 19 402 566 601 40 93 981 01011 229 66 73 80 331 600 716 59 818 51 58 9852084 605 16 718 892 99 924 63002 32 114 61 62 342 531 689 94 789 99 816 20 86 928 38 64067 144 300 94 412 529 679 820 950 65030 59 341 632 68[ 1500] 720 24 86 859 987 66065 88 91[ 1500] 138 551 81 730 36 58 74 954 67031 157 211 24 15001 345 82[ 300] 453 525 714 871 68078 88 226 31 362 546 747 88 840[ 1500] 945 69128 32 205 76 316 55 492 761 807 18 922 70085 156 208 337 516 631 827 960 78 71148 240 420 61 521 52 55 81 605 24 84 708 968 90 7: 2045 305 552 91 616 770 891 93 958 73029 185 97 233 345 400 C00 757 827[ 300] 78 965 88 92 74070 190 209 404 10 115001 36 508 27 661 720 818 977 75084 1500] 122 44 228 35 411 726 62 76173 321 97 430 593 13001 823 54 79 976 77231 442 548 608 29 37 797 78170 275 397[ 3000] 569 607 721 970 79101 20 25 50 442 558 693 762 85 86 842 47 80026[ 1500] 27 217 37 53 78 391 554 691 818 45 962 81166 225 454 75 627 76 745 804 41 918 S2039 77 93 337 424 601[ 300] 845 8053 86 93 173 350 89 454 64 570 83+ 60 84009 171 240 41 366 67 71 97 44 92 509 85 85017 47 71 175 374 566 622 866 86131 607 707 963 87100 34 89 315 29 64 481 523 662 940 88509 71 92 721 89226[ 50] 43 400 9 582 605 944 90181 86 297 474 563 74 76 636[ 1500] 47 815 937 55 91023 33 117 37 39 262 685[ 1500] 720 47( 5000) 888 915 28 44 92212 41 399 558 635 8: 1[ 600] 911 03374 509[ 300] 613[ 10000) 716 808 57 945 94034 56 133 247 326[ 1500] 46 50 412 37 501 39 629 38 761 829 76 5. Ziehung der 4. Klasse 188. Königl. Preuß. Lotterie. Siehung vom 12. Mai 1893, Nachmittags. Nur die Gewinnte über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 99 125 223[ 5001 36 40 317 449[ 300] 503 42 639 1021 89 103 39 232 58 350 497 501 2 8 85 13001 635 96 841 914 64[ 5001 2029 80 359 62 417 30 545 971 92 3093 127 94 324 50 406 87 504 624 980[ 15001 4001 10 20 82 422 25( 500) 650 13000) 743 66 871 5068 193 210 329 423 58 683( 500) 840 52 908 6079 100 293 352 798 831 46 71 919 7237 461 614 41 867 83 913 8062 181 93 234 404 654 91 97 740 946 57 64 9029 52 55 132 248 72 307 72 85 616 64 776 79 926 10073 176 200[ 300] 18 53 87[ 500] 352 94 460 508 642 94 931 11102 73 469 76 89 535 93 633 83[ 500] 98 741 932 12029 115 86 91 301 90 408 662 780 856 87[ 590] 13062 140 212 99 314 67 432 60 602 5 68 90 95 704 94 99 1-4039[ 10 000 80 152 213 15 376 504 12( 3001 44 62 64 619 801[ 500) 33 961 15073 90 219 45 735 56 16031 184 92 240 67 90 305 6[ 300] 62 76 418( 1500) 78 541 631 707 885 17099 178 91 334 638 49 714 90 98[ 1500] 801 32 918 18064 214 83 84 582[ 5000 657 86 753 19174 345 57 15001 20081 241 403 14 529 615 819 48 921 23 54 21043 116 321 630 702 908 40 22455 91 518 42 654 23010 177 98 388 463 67 528 98 871 953 24320 417 47 97 503 7 659 827 25059 110 235 342 432 74 571 618 815 54 67 76 97[ 1500] 26300 488 511 15 628 730 941 47 27054 77 139 72 318 181 597 654 871 28160 57 312 78 98 746 801 20009 269 470 92 519 746 920 50 30045 79 111 32 757 825 31090 112 21 57 76 348 60 408 510[ 300] 36 803 12 32029 76 114 416 28 55 514 38 40 43 643 52 729 39 77[ 300] 804 33016 68 182 243 54 418 54 88 613 19 1300) 61 908 34004 1500 181 270 570 653 824 35175 76 365 467 516 703 847 97 966 89 36143 238 504 669( 300) 716 48 13001 822 65 948 87120 41 283 356 418 534 73 87 609 49 65 75+ 67 74 870( 15001 916 38103 37 754 813 45 39244 60 343 521( 1500) 98 761 893 97 40112 48 50 509 18 77 703 71 807 969 86 41195 218 71 91 369 572 519 798 944 88 42041 55 95 438 41 503 32[ 1500] 628 34 62 43027 1800] 125 267 91 96 310 87 415 505 651 896 44087 201 4 54 316[ 500) 82 405 603[ 300] 710 837 71 955 45128 226 34 88 533 44 97 905 65 69 4002 161 258 479 508 37 686 750 980 47161 311 485 575[ 300] 76 77 78 85 710 885 939 48235 364 794 49132 97 208 39[ 3000] 425 672 704 95 804 91 954 50069( 3000] 221 34 543 695 749 814 83 902[ 300] 10 17 52 55 51115 354 70 77 88 13001 449 90 501 713 898 99 954 52086 169 98 307 410 518 66 13001 683 722 918 27 29 53033 44 53 138[ 1500) 84 238 44 361 562 679 716 935 54 54005 28 275 410 35 628 755 55006 88 144 227 548 55 695 898 950 57 1300) 56068 226 32[ 500] 300( 3000) 55 544 49 75 652 1300 763 908 99[ 3000] 57001( 500) 237 98 310 497 627 13000] 61 776 841 927 50 91 58083 306 50 621 701 902 50186 282 305 23 450 503 637 801 985 Literarisches. Die Weltausstellung in Chikago und die Bedeutung einer Seereise für Gesunde und Kranke. Von Dr. A. Kühner, Arzt in Frankfurt a. M. Leipzig, Rein'sche Buchhandlung. Der Völkermord. Von E. Jaktobi. Leipzig, Noßplaz 16. Verlag von August Schupp. Preis 50 Pfennig. Der Prozek Farner- Pfrunder in Zürich. Von Dr. Salis. Verlag der Druckerei der Ostschweiz" in St. Gallen. Eine Reife nach Freiland. Von Theod. Herzka. Leipzig. Verlag von Ph. Reclam jun. 95057 76 198 513 98 606 59 813[ 500] 57 993 96254 354 456 546 85 859 88 940 97011 74 95[ 500] 353 491 652[ 3000) 702 4 12 857 98080 13000] 96 167 351 538 756 903 45 49 85 89 99125 67[ 1500] 74 962 100205 33 99 392 429 595 786 839 42 54 71 76 989 101029 59 63 286 338 499 505 7 20 647 732 59 63 811 911 102027 79 110 468 81 558 658 8 910 36 103264 564[ 500] 647 781 990 104062 196 270 94 405 581 644 82 90 749 75 99 850 909 105057 192 348 407 74 557 752 804[ 3000] 75 106006( 3000] 60 132 65[ 300] 365 766107048 104 95 412 501 895 946 85 90 108016 91 313 409( 500) 70 575 784 863 109032 260 77 301 98 817 83 953 110048 102 383 444 560 86 722[ 800] 62 954 111006 92 209 318 72 447[ 3000] 89 551 61 617 44 79 816 22[ 30001 77 981 112065 112 206 11 29 99 417 22 513 18 48 671 79[ 3000] 826 58 113310 456[ 3000] 521( 3000) 79 693 114008 11 187 233 57 71[ 300] 80 334 66 406 566 637 708 832 915 67 115160 74 75 207 480 579 88 785 99 116192 [ 1500] 213 91 382 467 529 798 944 53 72 117072 275 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513 52 604 749 953 87 174120 32 456 741 942 175298 403 27 32 532 95 767 876 950[ 500] 83 176127 75 340 63 403 15 20 524 50 87 98 622 836 914 70 82 177004 67 96 103 17 338 453[ 500] 63 628 815 35 937 178174 297 313 491 753 969 179096 117 93 203 47 87 731 939 t 180141 255 61[ 500] 370 578[ 300] 701 855 63 181061 65 356 514 42 662 709 46 61 868 70 18 146 66 240 387 588 621 735 183014 35 [ 1500] 60 77 86 264 566 612 75 827 931[ 1500] 34 36 184129 244 60 67 380( 1500) 427 29 538 50 633 705 61 62 943 115001 75 185070 94 220 29 321 77 431 629 809 985 186096 414 549 621 778 861 992 187004 129[ 300] 98 286 87 318 424 558 788 903 58 61 188086 90 155 86 252 406 68 604 91 706 863 926[ 300] 189064 328 36 478 556 80 619 61 705 27 90 976 des Achtung! General- Versammlung Achtung! Fachy. der Marmor- u. Granitarbeiter Sonntag, den 14. Mai, Vormittags 10/2 Uhr, in Deigmüller's Lokal, Alte Jakobstraße Nr. 48a. Tages Ordnung: 1. Erneuerung der Tarife. 2. Neuwahl des gesammten Borstandes. 8. Verschiedenes. 260/10 Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Glaser! Große öffentliche Versammlung Sonntag, den 14. Mai, Vermittags 10 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Rommandantenstraße 77-79. Tagesordnung: 1. Vortrag: Was lehren uns die augenblick lichen Verhältnisse? Referent: Genosse M. Kiesel. 2. Diskussion. 3. Bericht der Vertrauensmänner intl. über den Generalfonds in der Zeit von November 1892 bis Mai 1893. 4. Wahl der Vertrauensmänner. 5. Berschiedenes. 170/15 Zur Deckung der Unkosten findet Zellersammlung statt. Zahlreichen Besuch erwarten Die Vertrauensmänner. Verein zur Wahrung der An die Reichstags- Wähler des Kreises Niederbarnim. In der am 11. Mai er. in Friedrichsberg abgehaltenen öffentlichen Interessen d. Berl. Kuopfarbeit Wählerversammlung ist unser bisheriger Vertreter im Reichstage, Arthur Stadthagen, als alleiniger Kandidat der Arbeiterpartei proflamirt worden. Zu gleicher Zeit wählte die Versammlung ein Kreis- Wahlkomitee; dasselbe besteht aus folgenden Personen: Anton Kopp, Friedrichsberg, Borhagenerstraße 20. Oskar Schulze, Friedrich Karttraße 34. Frankfurter Allee 25. Karl Dietze, " " Ernst Jachmann, Wilh. Forgbert, Rummelsburg, Zürrschmidtstraße" 48. Otto Bähr, " 3 99 17. 173. Am Sonntag, den 14. Mai, Vorm. 10/2 Uhr, 337/4 Versammlung Deutschmann, Stralau, Dorfstraße 6. Alle Zusendungen sowie Anfragen find an Anton Kopp, Friedrichsberg, Borhagenerstraße 20, zu richten. Das Komitee. Möbelpolirer! Morgen, Sonntag, den 14. Mai, Vormittags 11 Uhr: Versammlung in Rixdorf im Lokale des Herrn Wirsing, Knesebeckstraße 77. Zagesordnung: 1. Vortrag des Rollegen Reuter. 2. Wahl der Beamten für die Zahlstelle Rigdorf. 3. Verschiedenes und Aufnahme neuer Mitglieder. Montag, den 15. Mai, Abends 8 Uhr, bei Wilke, Andreasstr. 26: Verbands- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Kurth. 2. Rassenbericht Bentral- Kranken- und Begräbnißkasse der und Bericht über den Arbeitsnachweis. 8. Antrag, betr. Herrenpartie am Sattler ,, Hoffnung" ( Eing. Hilfstaffe Nr. 64, Ortsverwaltung Berlin). Die Krankenfcheine und Bons werden von jetzt ab im Süden von Otto Schubert, Dieffenbachstr. 52 p., Morgens von 7-8 Uhr, im Norden von Ernst Schwarz, Müllerstr. 1a, Quergeb. 3 Tr., Mittags von 1-2 Uhr, ausgegeben. 3. Feiertag 2c. Gäste willkommen. Alle Kollegen werden ersucht, in obigen Versammlungen zu erscheinen, da ein Bericht über den Streit der Polirer in London vorliegt. Der Vorstand. 252/20 Achtung! 269/6 Verband der Vergolder und Vergolderinnen Eine Ausgabe durch den Kassirer findet nicht mehr statt und werden die Mitglieder gebeten, hierauf zu achten. Die Ortsverwaltung. Gauverein Berliner Bildhaner. Am Sonntag, den 14. Mai 1893: Exkursion nach der Gladenbeck'schen Gießerei in Friedrichshagen. Treffpunkt daselbst um 9 Uhr im Brauerei- Ausschant. Am Dienstag, den 16. Mai 1893, Abends 8% Uhr, Versammlung im Vereinslokal Annenstraße Nr. 16. Tagesordnung: Geschäftliches. Wahl des ersten Vorsitzenden. Ersatzwahl zur Stellenvermittelung. Angelegenheiten der Stein- Bildhauer. Verschiedenes. 117/10 NB. Den Mitgliedern, welche der Ortskaffe der Bildhauer angehören, zur Nachricht, daß am Mittwoch, den 17. Mai 1893, Abends 8%, Uhr, bei Bolt, Alte Jakobstraße 75, außerordentliche Generalversammlung( Tagesordnung: Statutenänderung) stattfindet. Kistenmacher. Montag, den 15. Mai: Mitglieder- Versammlung. Zagesordnung: 1. Uebergabe des Vorstandes. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. Die Kollegen werden darauf aufmerksam gemacht, daß der Verein sich in furzer Zeit auflösen und einem Zentral- Verbande anschließen wird. Die Kollegen werden aufgefordert, sich recht zahlreich dem Verein anzuschließen, da sie dann mit vollen Rechten und ohne Beitrittsgeld in den Berband übertreten. Achtung! Filzschuh- Arbeiter! 191/14 Achtung! Große öffentliche Versammlung aller in der Filzschuhbranche beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen am Sonntag, den 14. Mai cr., Vormittags präzise 9/2 Uhr, im Lokale des Herrn Seefeld, Grenadierstraße 88. Tagesordnung: 1. Situationsbericht über den Streit. 2. Dis. fuffion. 8. Verschiedenes." Zur Deckung der Unkosten findet Zellersammlung statt. 155/20 Die Lohnkommission. Deutschlands. Filiale Berlin. 355/12 Montag, den 15. Mai, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Scheffer, Inselstraße 10: Monats- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Wey! über: Proletarierkrankheiten, mit Berücksichtigung der Statistik zu den Orts- Krankenkassen. 2. Diskussion. 3. Erläuterungen zu der jetzt stattfindenden Statistik in unserem Gewerbe. 4. Ber schiedenes. Die Ortsverwaltung. NB. Diejenigen, die noch im Besitz von Billets und Geldern vom Stiftungsfest sind, werden dringend ersucht, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Auch diejenigen Mitglieder, welche entliehene Bücher der Bibliothek schon lange im Best haben, werden gebeten, dieselben zu wechseln. D. 0. " bei Keller, Bergstraße Nr. 68. Zages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Joël über Die moderne Naturanschauung". 2. Diskussion. 3. Wahl des 2. Vor sitzenden und zweier Revisoren. 4. Ver fchiedenes. Da wichtige Angelegenheiten zu besprechen sind, ist es Pflich eines jeden Kollegen, zu erscheinen Gäste willkommen. 192/16 Der Vorstand. Kranken- und Sterbe- UnterBühungskaffe der Vergolder und Berufsgenossen.( E. H. Nr. 19). Sonntag, den 28. Mai 1893, Vormittags 101/2 Uhr: Außerord.Generalversammlung Wasserthorstraße 54. Tagesordnung: 1. Bericht über die von der Behörde verlangten Abänderungen des Statuts. 2. Berschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht bringend Berlin, den 13. Mai 1893. Der Vorstand. 3838b W. Behrendt, H. Borchert, G. Schäffer, Borfiender. Schriftführer. Kassirer. Sozialdemokr. Arbeiterverein für Köpenid. Dienstag, den 16. d. M., Abends 71/2 Uhr, im Lokale des Herrn Held, Müggelheimerstraße: Oeffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Was lehrt uns die Schule? Was lehrt uns das Leben? Referent: Th. Meiner. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 104/8 Der Vorstand. General- Versammlung Deutscher Buchbinder- Verband..Drts- Krankenkasse BorhagenLokalen: 6. Henke, O. Blumenstr. 38.* 119/14 ( Verband der in Buchbindereien, der Papier- und Leder- GalanteriewaarenIndustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands.) Die Zahlstellen der Berliner Mitgliedschaft befinden sich in folgenden 1. Gründel, S. Dresdenerstr. 116.* 5. Schünemann, C. Ecke Weinmeister 2. Lenz, S. Alte Jakobstr. 69.* und Rosenthalerstraße. 8. Norbert, SW. Beuthstr. 22.* 4. Reichert, SW. Friedrichstr. 34.* 7. Siegemund, SO. Eisenbahnstr. 20. 8. Herschleb, SO. Adalbertstr. 4. Dieselben sind zur Entgegennahme von Beiträgen und Beitrittserklärungen geöffnet jeden Sonnabend von 8-10 Uhr. Die Mitgliedsbücher werden ausgegeben in Zahlfelle 1. Die mit bezeichneten fünf Bahlstellen nehmen noch Beiträge für den alten Verein an. Der Bevollmächtigte. der in 119/18 Große öffentliche Versammlung Buchbindereien, der Papier- u. Leder- Galanteriewaaren- Industrie besch. Arbeiter u. Arbeiterinnen am Montag, den 15. Mai, Abends 8%, Uhr, in der Berliner Ressource, Kommandantenstraße 57. Referent Genoffe W. Liebknecht über:" Die Gewerkschaftsorganisation." Das Erscheinen aller Berufsangehörigen erwartet Der Einberufer. Berein zur Kegelung der gewerbl. Berhältniße der Töpfer Charlottenburg. Berlins und Umgegend. Am Dienstag, den 16. Mai 1893, Abends 6 Uhr: General- Derlammlung im Lokale des Herrn Philipp, Rosenthalerstraße Nr. 38. Tages- Ordnung: 1. Rassenbericht. 2. Bericht der Revisoren. 3. Verlegung der Bahlstelle vom Osten. 4. Neuwahl eines Hilfskassirers für Pankow. 5. Gewerkschaftliches. Um zahlreichen Besuch bittet 324/10 Der Vorstand. NB. Die Zahlstelle für Moabit befindet sich im Restaurant Müller, Birkenstraße 54, Sonnabend Abends von 7-9 Uhr. Die Zahlstelle für Friedrichsberg befindet sich im Restaurant Lange, Wartenbergstraße 67, Montag Abends von 7-9 Uhr. D. D. Verband deutscher Zimmerleute EF Große Wähler- Versammlung Rummelsburg am Donnerstag, den 25. Mai d. J., Abends 8 Uhr, im Borgmann'schen Lokale, Hauptstraße 83, hier, zu welcher die gewählten Vertreter der Raffenmitglieder und der Arbeitgeber 368/17 eingeladen werden. Tagesordnung: 1. Abnahme der Jahresrechnung für 1892. 2. Antrag auf Gewährung einer Schreibhilfe für den Rendanten. B. Verschiedenes. Rummelsburg, den 10. Mai 1893. Der Kassenvorstand. M. A. Rohr. Schöneberg. Freie Bereinig. der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter von Schöneberg und Umgegend. Mitgliederversammlung am Sonntag, ben 14. Mai, Nach mittags 11/2 Uhr, in Jakob's Salon, Grunewaldstr. 110. 121/9 Der Vorstand. Deffentliche Danksagung. Die von dem Kollegen Rudolph Thiemann für mich veranstaltete Sammlung zu meinem 50jährigen Gefellenjubiläum hat auf die verausgabten Listen in Summa 128 M. 70 Pf. eingebracht. Allen freundlichen Gebern für den Kreis Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenburg age ich hiermit meinen herzlichsten am Sonntag, den 14. Mai, Vorm. 11 Uhr, in der ,, Gambrinus-Brauerei", Wallstraße Nr. 46. Zagesordnung: 1. Die bevorstehende Reichstagswahl. Referent: Paul Singer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zu zahlreichem Besuch laden ein Die Vertrauensleute. 343/8 Achtung, Rixdorf! Parteigenossinnen und Genossen! Große öffentl. Volks- Versammlung Obige Summe von 128 M. 70 Pf. von Kollegen Rudolph Thiemann richtig empfangen zu haben, bescheinige hiermit. Berlin, den 11. Mai 1893. Ludwig Müller. Jede Uhr repariren u. reinigen kostet bei mir unter Garantie des Butgehens nur 1,50 M., ußer Bruch, kleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer u. gebrauchter Zajchenuhren, Regulatoren u. Wecker 2c. Alle Arten Ketten, sowie Brillen und 1. Die bevorstehende Reichstagswahl und die Stellung der Sozial- Pincenez. Mittwoch, den 17. Mai 1893, Abends 8 Uhr, demokratie. Referent: Reichstags Kandidat Genosse F. Bubeil. 2. Dis- Carl Lux, 34. Chausseestr. 34. Dis- Carl bei Boltz, Alte Jakobstr. 75, früher Feuerstein: tuffion. 3. Festsetzung eines Wahlkomitees. 4. Verschiedenes. Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert, daß alle' Frauen und 343/10 Männer in dieser Bersammlung erscheinen. Die Vertrauensperson. Robert Röppen. Lokalverband Berlin. Ausserordentliche General- Versammlung. Zages Ordnung: T 360/13 Fortsehung der in der letzten General Versammlung nicht erledigten Tagesordnung. Pflicht eines jeden Verbandsmitgliedes ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Gäste willkommen. Der Vorstand. Mitglieder Versammlung der Holz- und Bretterträger Berlins und Umgegend am Sonntag, den 14. Mai, Vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn Otto Klein, Schönleinstraße Nr. 6. 179/10 Tagesordnung: 1. Vereinsangelegenheiten. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. J. A.: P. Karnal. am Montag, den 15. Mai, Abends 8 Uhr, Im Lokale des Herrn Gröbler( früher Niesegk), Bergstraße 129. Tagesordnung: Friedrichsberg. Großes Früh- Konzert veranstaltet vom Arbeitergesangv. Frohsinn( Friedrichsberg) ( Mitgl. des Arb.- Sängerbundes) und des Musikvereins Thal Segno 8858b am 2. Pfingßfeiertag, früh 5 Uhr, im Lokale des Herrn Müller ( Kronprinzen- Garten), Frankfurter Chaussee 86. Während der Bause: Grosser Ball. 38882* Bitte genau auf No. 34 zu achten. A. Lange, * Hutfabrik Brunnen- Str. 136-37. Filz- u. Seidenhüte m. Kontrollmarken. Gr. Lager in Sonnen- u. Regenschirmen, Strohhüten u. Müßen. Billige Preise. 41712* Achtung! Durch günstigste Einkäufe enorm billiger Verkauf von Herrengarderobe, alt und neu, in bedeutender Auswahl Rothe 6. 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Refuer, Solmisstr. 26. 2. Nichel, Alerandrinenstr. 103. Rudolf Geselle, Vinetaplah. Albert Gnieß, Brunnenstr. 112. Wilhelm Gäppner, Fennstr. 1a. Jakob Götting, Lindowerstr. 9. Fr. Grund, Rheinsbergerstr. 67. Johann Hahn, Fehrbellinerstr. 3. Gustav Hennig, Coloniestr. 147. August Hinge, Pankstr. 14a. Julins Hinge, Weißenburgerstr. 47. Rudolf Hinze, Müllerstr. 145. August Hirte, Swinemünderstr. 67. Joseph Huffam, Grünthalerstr. 9. Louis Malfowit, Kastanien- Allee 95. Mehnert, Diedenhofenerstr. 3. B. Moritz, Bernauerstr. 18. Emil Nanen, Ackerstr. 116, Gartenpl. Franz Noffke, Borsigstr. 28. Opit, Pasewalferstr. 2. Paul Pilug, Reinickendorferstr. 89. Gustav Pinner, Tresckowstr. 82. Albrecht Steimce, Stralsunderstr. 19. Franz Sadowsky, Hagenauerstr. 12. G. Stocklas, Henningsdorferstr. 3 a. Stenu, Buttbuserstr. 42. A. Tiet, Invalidenstr. 124. 26. Carl Werner, Gerichtstr. 24-27. Max Winkelmann, Ackerstr. 153. Max Weidner, Hochstr. 46. Walter, Hussitenstr. 28. Bechert, Puttbuferstr. 37. NO. 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